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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 83 I 171. Jahrgang I Freitag, 27. Oktober 2017

Kreisel-Umbau

Auf Rekordkurs

Ab Montag bis Ende Dezember herrscht am Bahnhofplatz Affoltern Einbahnverkehr. > Seite 3

Die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg hat per Mitte Oktober 217 000 Passagiere transportiert. > Seite 11

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«Lichtbildersinfonien» Miniatur-Rennsport -

Rifferswiler Paul Roos begeistert mit seinen Fotografien jeweils ein grosses Publikum. > Seite 12

Slotracing Mettmenstetten feiert sein 50-Jahre-Jubiläum mit einem öffentlichen Rennen. > Seite 13

Platz in Deponien wird knapp Von 1986 bis 1994 in der «Tambrig» deponierter Kehricht wird nun aufbereitet In der Deponie Tambrig in Obfelden wurden in den 1980erund 1990er-Jahren 300 000 Tonnen Abfall deponiert. Dieser wird nun aufbereitet, nach Möglichkeit rezykliert und nach dem heutigen Stand der Technik entsorgt. Der Hauskehricht wird jedoch noch verbrannt.

Aufbereitung lohnt sich Josef Binzegger, der Bereichsleiter Entsorgung bei Spross erklärt: «Deponie-

Landesverweis und Gefängnis bedingt Unter anderem wegen mehrfachen Diebstahls, Sachbeschädigungen, mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie Beschimpfung stand ein 38-jähriger Bolivianer vor dem Bezirksgericht Affoltern. Sein Vermieter im Reppischtal stellte ihn vor die Tür, der Beschuldigte soll daraufhin dessen Schopftüre aufgebrochen und Gegenstände im Neuwert von gut 7000 Franken entwendet haben. Für das Bezirksgericht waren diese Tatbestände erwiesen. Es verurteilte den 38-jähriger Bolivianer acht Monaten Gefängnis bedingt, 123 Tage hat der Mann in U-Haft erstanden, – bei einer Probezeit von zwei Jahren (der Staatsanwalt forderte drei Jahre Probezeit) –, weiter zu fünf Jahren Landesverweis, einer Geldstrafe und einer Busse. Bezahlen muss er nun auch die damals bedingt ausgesprochenen Geldstrafen von zwei früheren Delikten. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Altes Handwerk Willy Hug auf Spurensuche nach der Seilerei Bär in Aeugst. > Seite 16

Eine Stunde mehr Zeit In der Nacht auf kommenden Sonntag endet die Sommerzeit. Die Uhren werden um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Am Abend wird es ab Sonntag wieder früher dunkler, dafür am Morgen etwas früher hell – zumindest vorübergehend. Auch wenn die Zeitumstellung eine Art «Mini-Jetlag» auslösen kann, so sind die Auswirkungen insgesamt eher gering. Schlafprobleme steigern zwar erwiesenermassen das Unfallrisiko, trotzdem registrierte die Suva in den Tagen nach Zeitumstellungen jeweils keinen Anstieg der Unfallzahlen. Viele empfinden den auf die Umstellung folgenden 25-StundenSonntag sogar als besonders entspannend. Da bereitet das Vorstellen der Uhr im Frühling schon erheblich mehr Probleme. ................................................... > Bericht auf Seite 31

................................................... von salomon schneider Bis in die 1970er-Jahre war Deponieplatz in Hülle und Fülle vorhanden und fast jede Gemeinde hatte eine eigene Deponie, wo alles hineingekippt werden konnte. Heute müssen Deponien zahlreiche Auflagen erfüllen und der Platz wird immer rarer. Die Firma Spross, welche die Obfelder Deponie Tambrig betreibt, hat sich nun entschieden, 300 000 Tonnen deponierten Hauskehricht und Bauabfälle aufzubereiten. Der Müll wird abgetragen und von einer Sortieranlage in seine Einzelteile zerlegt. Stein, Metalle, Beton, Plastik, Erde und Weiteres werden getrennt und in möglichst gut sortiert. Der aufbereitete Hauskehricht wird bei Bedarf an nahe Kehrichtverbrennungsanlagen geliefert und verbrannt.

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Offen deponierter Kehricht gärt noch rund 40 Jahre vor sich hin und produziert Treibhausgase. (Bild Salomon Schneider) platz ist ein knappes Gut. Die deponierten Abfälle haben ein Gewicht von rund einer Tonne pro Kubikmeter. Bei einer Tonne Kehricht bleiben nach der Verbrennung 200 Kilogramm Schlacke übrig. Aus dieser werden noch rund zehn Prozent magnetische Metalle sowie zwei Prozent nicht magnetische Metalle verwertet. Anschliessend bleibt mit Salzen und Schwermetallen belastete Asche übrig, sogenannte Schlacke, die nicht weiter verwertet wird und deponiert werden muss. Schlacke hat ein Gewicht von über zwei Tonnen pro Kubikmeter. Mit der

Aufbereitung gewinnen wir also rund 150 000 Kubikmeter Deponieplatz.»

Zur Führungskraft ausgebildet

Weltklasseläufer im Tarnanzug

Bereits nach zwei Wochen in der Rekrutenschule wurde Wanja Wetli aus Hedingen, gefragt, ob er weitermachen möchte. Er entschied sich für die Offizierslaufbahn. Bei der Schweizer Armee entscheidet sich schnell, wer für eine Führungsposition infrage kommt und eine entsprechende Ausbildung machen darf. Auch Wanja Wetli wurde nach den ersten beiden Wochen gefragt. Nach der siebenwöchigen Grundausbildung, die für jeden Dienstpflichtigen gleich ist, verliess er die Rekrutenschule und absolvierte die Unteroffiziersschule. Es folgte ein theoretischer Offizierslehrgang in Bern und schliesslich das Abverdienen, in welchem er das Gelernte als Führungsperson umsetzen konnte. Als Kader war sein Tag mit den verschiedensten Herausforderungen ausgefüllt. Abgeschlossen hat er die militärische Ausbildung als Leutnant. Dieser Grad, wie auch der des Oberleutnants, werden unter der Bezeichnung Subalternoffizier zusammengefasst. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Hauskehricht gärt 40 Jahre lang Da offen deponierter Hauskehricht noch rund 40 Jahre weitergärt und dabei Unmengen CO2 sowie Methan produziert, ist die Aufbereitung der Deponie auch umweltpolitisch gewünscht. Moderne Kehrichtverbrennungsanlagen produzieren relevante Mengen Energie und Fernwärme. Die dadurch gewonnene Energie übersteigt die für Aufbereitung und Trans-

port benötigte Energie laut Josef Binzegger um den Faktor 50. Weshalb jahrelang tausende Tonnen Hauskehricht aus dem Knonauer Amt und aus Zürich in der Deponie Tambrig deponiert worden sind, ist eine lange Geschichte, die eng mit technologischem Wandel, politischen Strukturen und pragmatischen Entscheidungen zusammenhängt. Denn, von 1968 bis 1985 hatte das Knonauer Amt eine eigene Kehrichtverbrennungsanlage – in Zwillikon. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Adrian Brennwald beim Waffenlauf

Anstatt Funktionskleidung trug Adrian Brennwald Kämpfer und Sturmgewehr. Vor vier Jahren wagte sich Adrian Brennwald zum letzten Mal an einen Waffenlauf. Die ungewohnte Kleidung und das Zusatzgewicht durch das Sturmgewehr 90 waren eine spezielle Herausforderung. Auf die Kampfstiefel

verzichtete Brennwald jedoch – zu gross wäre die Gefahr von Fehlbelastungen gewesen. Im Ziel konnte er einen souveränen Sieg feiern. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 29

Gutschein


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Papierund Kartonsammlung Am Samstag, 4. November 2017, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht bei Hauseingang oder Einfahrt. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: Jubla Säuliamt

Kappel am Albis

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 28. Oktober 2017, auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung.

Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Hausen am Albis Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 6. Dezember 2017, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 19.30 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2018 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % 2. Informationen der Kirchenpflege: KirchgemeindePlus (keine Beschlussfassung). 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Zusammenarbeit im Steuerwesen. Anschlussvertrag mit der Politischen Gemeinde Rifferswil (Steueramt Hausen-Rifferswil) 3. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern 4. Neu gestalteter Postplatz: allgemeine Information und Namensgebung (keine Beschlussfassung, Konsultativabstimmung) 5. Rollsportanlage Jonentäli: Information (keine Beschlussfassung). Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 7. November 2017, zur Einsicht auf. Die Anträge der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Die Anträge der Politischen Gemeinde können auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert. Die Gemeindevorsteherschaften

Festsetzung und Genehmigung Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 1051 / 17 vom 9. Oktober 2017 den von der Gemeindeversammlung Hedingen am 15. Juni 2017 festgesetzten privaten Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau» genehmigt. Der Festsetzungsbeschluss vom 15. Juni 2017 sowie die Genehmigungsverfügung werden hiermit im Sinne von § 151 GG und § 5 Abs. 3 PBG öffentlich bekannt gemacht. Die genannten Beschlüsse und die zugehörigen Planungsakten liegen vom 27. Oktober 2017 bis zum 27. November 2017 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, zur Einsichtnahme auf. Die Beschlüsse und die zugehörigen Akten können auch auf der Webseite der Gemeinde (www.hedingen.ch/ amtliche-publikationen) eingesehen werden.

Schutzvertrag Liegenschaft Schulhausstrasse 3

Gegen diese Beschlüsse kann ab Publikation bis zum 27. November 2017 (Datum des Poststempels) beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die dreifach einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss sowie die aufgerufenen Beweismittel sind beizulegen oder genau zu bezeichnen. Rekursverfahren sind kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Genehmigung

Gemeinderat Hedingen

Der Gemeinderat

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: Telefon 078 853 99 62 (ab 12 Uhr) Affoltern am Albis, 27. Oktober 2017

Privater Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau»

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 3. Oktober 2017 den Schutzvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Hausen am Albis und der Eigentümerschaft, Sonja Baumann, für die Liegenschaft Inv.-Nr. 3, Vers.-Nr. 718 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3725, Schulhausstrasse 3, Hausen am Albis, genehmigt. Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 27. Oktober 2017 Gemeinderat Hausen am Albis

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur

Gemeindeversammlung auf Freitag, 24. November 2017, 20.00 Uhr, in den kleinen Mühlesaal, Kappel am Albis, (im Anschluss an die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde – Beginn 19.30 Uhr) zur Behandlung folgender Geschäfte: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2018 und Festsetzung des Steuerfusses 2018 2. Erlass kommunale Gebührenverordnung 3. Auflösung der Wärmeverbund Tömlimatten GmbH und Übernahme der Holzschnitzelheizanlage 4. Totalrevision Statuten Schulzweckverband Bezirk Affoltern. B. Evang.-ref. Kirchgemeinde 1. Information Pfarrhaus / Kirchgemeinde plus 2. Voranschlag 2018 3. Beantragung Kredit für Machbarkeitsstudie und Nutzungskonzept Pfarrhaus: Fr. 80 000.– 4. Diverses. Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung der betreffenden Gemeindevorsteherschaft schriftlich einzureichen. Die vollständigen Akten liegen zwei Wochen vor der Versammlung während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Je de r n Fr a n k e h il ft

Ge s u n d e Be in e s in d n ic h t s e lb s t v e r s t ä n d lic h . S c h e n k e n S ie n e u e Be w e g u n g s fr e ih e it . Be n it a ( 4 ) h a t v e r k r ü m m t e Be in e . I h r e S p e n d e h ilft Kin d e r n , a u fr e c h t d u r c h s Le b e n z u g e h e n . O n lin e - S p e n d e a u f

w w w . c b m s w is s . c h

Einladung zur Gemeindeversammlung Montag, 27. November 2017, 20.00 Uhr Ort: Kirche Maschwanden Gemeindeversammlung der – Politischen Gemeinde – Primarschulgemeinde – Reformierten Kirchgemeinde Traktanden A. Politische Gemeinde Antrag des Gemeinderates: 1. Einbürgerung von Jan und Caroline Kolnisko mit den beiden Kindern Lyn und Ian (deutsche Staatsangehörige) 2. Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen (Restatement) per 1. Januar 2019 3. Genehmigung des Voranschlags 2018 4. Genehmigung Gebührenverordnung der Gemeinde Maschwanden ab 1. Januar 2018 B. Primarschulgemeinde Antrag der Primarschulpflege: 1. Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern 2. Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen (Restatement) per 1. Januar 2019 3. Genehmigung des Voranschlags 2018 C. Kirchgemeinde Antrag der reformierten Kirchenpflege: Genehmigung des Voranschlags 2018 Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 10. November 2017, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeindeverwaltung Maschwanden

Bauherrschaft: Wolfgang Schwartzkopff, Robert-Walser-Strasse 4, 8820 Wädenswil Projektverfasser: Cubus Architektur GmbH, Münsterhof 14, 8001 Zürich Bauprojekt: Abbruch bestehendes EFH und Garagengebäude und Neubau MFH; Kat.-Nr. 1062, Albisstrasse, Kappel am Albis (Kernzone B).

Maschwanden Bauherrschaft: Marina und Zeljko Salipur, Sagiweg 3 Projektverfasser/-in: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Balkonverglasung, Sagiweg 3, Kat.-Nr. 1091, Zone: Kernzone

Obfelden Gesuchsteller: Müller Stefan, Dorfstrasse 82, 8912 Obfelden Projektverfasser: Atelier Fischer, Christoph Fischer, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Nutzungsänderung Einstellraum und Autounterstand zu Brennerei, Anbau Carport in der Wohn- und Gewerbeliegenschaft Vers.-Nr. 247 auf Kat.-Nr. 3500 an der Dorfstrasse 82 (Zone WG3)

Obfelden Gesuchsteller: R.P.G. Benkert und Stefanie Meier, Alte Schulhaustrasse 15, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Einbau Schlepplukarne am Wohnhaus Vers.Nr. 347, auf Kat.-Nr. 2763 an der Alten Schulhausstrasse 15 (Zone W2)

Ottenbach Bauherrschaft: Ökopower AG, Mülibach, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Installation eines ORCModuls beim bestehenden Blockheizkraftwerk zur Nutzung der Abwärme, Kiesgrube Mülibach, Rickenbacherstrasse, Kat.-Nr. 1447, Zone Landwirtschaftszone

Todesfälle Aeugst am Albis Am 18. Oktober 2017 ist in Aeugst am Albis gestorben:

Binggeli, Werner geboren 15. April 1932, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, Obstgartenstrasse 9. Der Friedhofvorsteher

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Am 20. Oktober 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Heidi Aeberli geb. Baumann geb. 30. März 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Dienstag, 31. Oktober 2017, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 22. Oktober 2017 ist in Zihlschlacht-Sitterdorf TG gestorben:

Wehrenberg geb. Schwarz, Linde geboren 18. Oktober 1934, von Bonstetten, wohnhaft im Breitenacher 17, Bonstetten. Trauerfeier: Reformierte Kirche in Bonstetten, am Freitag, 27. Oktober 2017, um 14.30 Uhr.

Bonstetten

Bestattungsamt Bonstetten

Bauherrschaft: Daniel Stark, Stallikerstrasse 7, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Projektänderung Umbau und Erweiterung Wohnhaus mit Gewerbeanteil, Stallikerstrasse 7, Kat.-Nr. 824, Zone WG3/55

Hausen am Albis Am 22. Oktober 2017, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hedingen

geb. 08. September 1941, von Hausen am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH.

Gesuchsteller: Thomas und Gisela Koneth, Lindenhofstrasse 8, 8180 Bülach Projektverfasser: Strebel Architektur Susanne Strebel Architektin HTL, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauprojekt: Umbau Wohnhaus und Neubau Carport mit Sitzplatzüberdachung, Lettenackerweg 8, Kat.-Nr. 1734, Vers.-Nr. 543; Wohnzone W2.0

Menet-Wydler, Hanspeter

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 9. November 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. 8915 Hausen a. A., 24. Oktober 2017 Bestattungsamt Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

In Affoltern Meersäuli gestohlen Aus einem Gehege im Garten eines Einfamilienhauses in Affoltern haben Unbekannte vom 19. auf den 20. Oktober drei Meerschweinchen gestohlen. Die Kantonspolizei beziffert den Wert dieser Nager auf mehrere hundert Franken. Diebe waren auch in Wettswil aktiv. Sie drangen am 20. Oktober zwischen 10 und 13 Uhr via Fenster ins Einfamilienhaus einer älteren Besitzerin ein und durchsuchten alle Räume. Deliktgut und Sachschaden sind noch Gegenstand von polizeilichen Abklärungen. Maschinen im Wert von mehreren tausend Franken haben lichtscheue Gestalten über das vergangene Wochenende im Lager-Container auf einer Baustelle in Mettmenstetten gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 500 Franken. Schaden in der Höhe von rund 2500 Franken haben Vandalen zwischen dem 20. und 23. Oktober beim Schulhaus Rifferswil verursacht. Fassaden der Turnhalle wurden mit Graffiti überzogen.

Busse und Ermahnungen Mehrmals rückte die Kommunalpolizei wegen Lärmimmissionen aus. In Affoltern ging am 21. Oktober, um 23.45 Uhr eine Meldung ein, wonach beim Zirkus grosser Lärm herrsche. Abklärungen haben ergeben, dass die Betreiber nur für den Gastrobetrieb im Besitz einer Verlängerung bis 2 Uhr waren, nicht jedoch für Musik. Eine Ordnungsbusse in der Höhe von 50 Franken wurde am 21. Oktober um 0.30 Uhr in Affoltern ausgesprochen – wegen Lärms, der Nachbarn um den Schlaf brachte. In einem anderen Fall, bei einem Mehrfamilienhaus in Affoltern, blieb es bei einer Ermahnung. Ebenfalls in Obfelden, wo sich Anwohner am 20. Oktober um 22.40 Uhr bei der Polizei beschwerten. (-ter.)

Freitag, 27. Oktober 2017

Ein bestohlener Vermieter und viel Verwirrendes Bezirksgericht Affoltern: acht Monate bedingt und Landesverweis für Bolivianer Für das Bezirksgericht ist es erwiesen, dass ein 38-jähriger Bolivianer seinem ehemaligen Vermieter im Reppischtal Gegenstände im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen hat. Es verurteilte den Mann zu acht Monaten Gefängnis bedingt – und fünf Jahren Landesverweis. ................................................... von werner schneiter In Bolivien hat er die Matura geschafft und in diversen Berufen gearbeitet, als er im März 2016 in die Schweiz kam und hierzulande im Juli 2016 geheiratet hat. Die Ehefrau warf ihn allerdings schon im April dieses Jahres aus der Wohnung, was den Mann offenbar aus der Bahn warf. Immerhin fand er im Reppischtal einen Mann, der ihm in seiner Liegenschaft Wohnraum zur Verfügung stellte – nicht für lange Zeit, weil es auch da Probleme gab. Am 18. Mai 2017 stellte ihn der Vermieter vor die Türe, sagte ihm, er solle den Hausschlüssel hinterlegen – und verreiste in die USA. Laut Anklage hat dann der Beschuldigte die Schopftüre aufgebrochen und Gegenstände im Neuwert von gut 7000 Franken gestohlen – unter anderem Werkzeug, eine Motorradjacke, Navi-Geräte und Kleider. Vor Gericht bestritt der Mann nicht nur den Diebstahl, sondern auch die ihm zur Last gelegte Sachbeschädi-

gung und den Umstand, mit dem Auto des Vermieters nicht genehmigte Fahrten getätigt zu haben. Dieser habe ihm die Benützung für Arztbesuche ausdrücklich erlaubt, behauptete er. Den Tatvorwurf, seinen Vermieter am Telefon beschimpft zu haben, bestritt er nicht generell, sagte aber, er habe ihn nicht «Cabron» (A…loch), sondern «Dieb» genannt. Auch er sei beschimpft worden.

Wie kamen die Gegenstände zum Sozialamt? Seit dem 23. Juni 2017 sitzt der Mann in U-Haft, seit September in Sicherheitshaft. Was er bis zu seiner Verhaftung gemacht habe, wollte die vorsitzende Richterin Marina Schellenberg wissen. «Oft habe ich nichts gegessen», antwortet er knapp. Offenbar schaltete sich eine Person aus der Kirche ein, und Hilfe erhielt er schliesslich von einem Sozialamt ennet des Albis. Aber da gibt es viel Verwirrendes. So sind beim Sozialamt seine persönlichen Sachen, aber auch Gegenstände des Vermieters aufgetaucht. Was denn – und auf welche Weise, wollte die Richterin wissen. «Einige Werkzeuge, ein Lautsprecher, eine Jacke und weitere Dinge, aber ich weiss nicht, wie die dorthin gelangt sind», so die Antwort. Er sei zwischen 19. und 23. Mai zum Haus des Vermieters zurückgekehrt, um dort die Kirchenperson zu treffen, die dann nicht gekommen sei. Widersprüche ranken sich auch um die Fra-

ge, was er nun in besagtem Schopf des Vermieters während dessen Abwesenheit deponiert bzw. herausgenommen hat, ob jemand dabei gewesen ist, wer die Sachen zum Sozialamt transportiert hat – und ob das der Vermieter vor seiner Abreise noch mitbekommen hat. Seine Pflichtverteidigerin verlangte – was Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch betrifft – einen Freispruch. Auch von einem Landesverweis sei abzusehen. Bestraft werden könne er weben Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch und weil er ohne gültigen Ausweis das Auto gelenkt habe. Für sie genügt eine Geldstrafe von 25 Tagessätzen à 30 Franken und eine Busse von 200 Franken. Er sei für U-Haft mit 4800 Franken zu entschädigen (unter Abzug eines Fünftels für Kostenbeteiligung). Für die Verteidigerin fehlen Beweise, die den Mann belasten. Was er im Schopf deponiert und hinausgetragen habe, wollen Zeugen gesehen haben. Aber da gebe es widersprüchliche Angaben, auch zu den zeitlichen Abfolgen. «Niemand hat den Beschuldigten nach dem 18. Mai beim Haus seines ehemaligen Vermieters gesehen», wand sie ein und sprach von vielen offenen Fragen. Die vom Vermieter erstellte Schadenliste sei aus dem Gedächtnis erfolgt und eine «reine Behauptung». Ihr Mandat habe auch keinen Grund gehabt, dort einen Tisch, einen Kaktus und einen Papierkorb zu zerstören.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Ein Betonkreisel am Bahnhofplatz Der Kreisel Obere/Untere Bahnhofstrasse in Affoltern bekommt eine Beton-Fahrbahn. Der Verkehr wird bis Ende Dezember mit einem Einbahnregime durch den Baustellenbereich geführt. Das kantonale Tiefbauamt erneuert den Kreisel bei der Kreuzung Untere Bahnhofstrasse/Bahnhofplatz/Obere Bahnhofstrasse in Affoltern. Die Fahrbahn des Kreisels wird neu in Beton erstellt. Zudem werden die Entwässerung und die Fahrbahnabschlüsse erneuert sowie die Beleuchtung den aktuellen Beleuchtungsvorschriften angepasst. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 30. Oktober, und dauern bis Ende Dezember.

Der Betonkreisel wird halbseitig in zwei Abschnitten erstellt. Innerhalb der beiden Etappen ist die Erreichbarkeit der betroffenen Liegenschaften mit wenigen Ausnahmen jederzeit möglich. Der motorisierte Individualverkehr in Fahrtrichtung Bahnhofplatz wird mit einem Einbahnregime durch den Baustellenbereich geführt. In der Gegenrichtung wird er über die Büel- und die Zürichstrasse umgeleitet. Die Zufahrt bis zum Bahnhof ist gestattet. Die ÖV-Busse können mit einem Lichtsignal die Einbahnstrasse passieren. Die Einmündung der Oberen Bahnhofstrasse in den Kreisel ist gesperrt, die Zufahrt zum öffentlichen Parkplatz vor der Zürcher Kantonalbank ist via Obere Bahnhofstrasse möglich.

Provisorische Ausstiegshaltestelle Während der Bauzeit wird für die Postauto-Linien 212, 213 und 217 eine provisorische Ausstiegshaltestelle bei der Socar-Tankstelle an der Obfelderstrasse eingerichtet. Es gilt, die entsprechenden Fahrgastinformationen an den Haltestellen und in den Bussen zu beachten. Die abschliessenden Asphaltbelagsarbeiten beim Kreisel können aufgrund der benötigten Minimaltemperaturen erst im Frühling 2018 durchgeführt werden. Die Fertigstellung findet voraussichtlich Ende April/Anfang Mai 2018 statt. Über den genauen Zeitpunkt wird das Tiefbauamt dann noch rechtzeitig informieren. (pd)

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Schliesslich sei er damals an Krücken gegangen.

Er muss die Schweiz verlassen «Bitte bestrafen Sie mich nicht für etwas, das ich nicht getan haben», sagte der Angeschuldigte in seinem Schlusswort. Das Bezirksgericht ging jedoch nicht auf die Anträge der Verteidigerin ein und folgte weitestgehend jenen der Staatsanwaltschaft. So wurde der Bolivianer wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Beschimpfung, Entwendung zum Gebrauch und Fahrens ohne gültigen Ausweis zu acht Monaten Gefängnis bedingt verurteilt – bei einer Probezeit von zwei Jahren (der Staatsanwalt forderte drei Jahre Probezeit). 123 Tage hat der Mann in U-Haft erstanden. Verurteilt wurde er weiter zu fünf Jahren Landesverweis, zu einer Geldstrafe von 25 Tagessätzen à 30 Franken und einer Busse von 300 Franken. Bezahlen muss er auch wegen früherer Delikte ausgesprochene bedingte Geldstrafen von 150 Tagessätzen à 20 sowie von 120 Tagessätzen à 30 Franken. Ferner hat er die Kosten der Untersuchung zu tragen, ausgenommen jene der amtlichen Verteidigung. Vom Vorwurf der mehrfachen Gebrauchsveruntreuung eines Motorfahrzeugs wurde er freigesprochen. Weil das Urteil nur schriftlich eröffnet wurde, verzichtet das Gericht auf eine Begründung.

wir gratulieren

Bauarbeiten in Affoltern vom 30. Oktober bis Ende Dezember Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

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Ab kommendem Montag herrscht hier Einbahnregime: Kreisel vor der Post in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

Zum 96. Geburtstag In Affoltern darf Bertha Mäder heute Freitag, 27. Oktober, ihren 96. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Feiertag.

Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 29. Oktober, feiert in Affoltern Renato Henggeler seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Antonio Rago am Samstag, 28. Oktober, den 80. Geburtstag. Wir wünschen viel Glück, und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt. anzeige


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Oktober 2017

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Wenig beachteter Kantonsratsentscheid mit ungeahnten Langzeitfolgen Weshalb die Kehrichtverbrennungsanlage Zwillikon geschlossen und der Abfall offen deponiert wurde Mit der Kehrichtverbrennungsanlage in Zwillikon hatte sich das Knonauer Amt Ende der 1960er-Jahre als fortschrittliche Region positioniert. Mitte der 1980er-Jahre war die Anlage komplett veraltet und musste geschlossen werden. Aufgrund eines folgenschweren Kantonsratsentscheids herrschte im Kanton jedoch akuter Mangel an Kehrichtverbrennungsanlagen. ................................................... von salomon schneider 1966 wurde die heutige Dileca, das Dienstleistungscenter Amt gegründet, als Zweckverband für die Kehrichtverwertung im Bezirk Affoltern (Keva). 1967 konnte bereits mit dem Bau der Kehrichtverbrennungsanlage Zwillikon begonnen werden; 1968 wurde sie in Betrieb genommen. 1985 wurde der Betrieb der Kehrichtverbrennungsanlage nach nur 17 Jahren jedoch wieder eingestellt und der Säuliämtler Hauskehricht wurde grösstenteils in der Deponie Tambrig offen deponiert. Dass es dazu kam, hat eine langjährige Vorgeschichte.

Eine der ersten Kehrichtverbrennungsanlagen der Schweiz Heute stehen in der Schweiz 30 Kehrichtverbrennungsanlagen. Als im Knonauer Amt in den 1960er-Jahren die Idee entstand, eine Kehrichtverbrennungsanlage zu bauen, galt dies als äusserst fortschrittlich. Zum Vergleich: Die erste Kehrichtverbrennungsanlage im Kanton Tessin konnte erst im Jahr 2009 ihren Betrieb aufnehmen. Die Anlage in Zwillikon war nicht viel mehr als ein Verbrennungsofen, dessen Bau wurde aber von kantonalen Geldern mitfinanziert, da der Kanton von offenen Abfallgruben wegkommen wollte. Der ehemalige Präsident der Keva, Arthur Ebnöther, erinnert sich: «Die Keva war ein Technologieträger und wir Säuliämtler waren mächtig stolz auf sie. Und wie oft bei Technologieträgern, sind sie nötig, damit sich Technologien durchsetzen konnten; sie sind aber auch schneller veraltet. Die Anlage hat zudem stark gestunken und die Abgase haben die Luft verschmutzt und die Asche den Klärschlamm der Abwasserreinigunganlage Zwillikon, in welche sie eingeleitet wurden.» 1972 entschied der Zürcher Kantonsrat, dass die Anlage in Zwillikon, wie auch jene in Dietikon, aus dem Versorgungsplan gestrichen wurden. Dies bedeutete, dass sich der Kanton nicht an einem Ausbau der Anlagen beteiligen würde, was Ausbau- und

Kehricht so weit das Auge reicht. Da es keine Kapazität in Kehrichtverbrennungsanlagen gab, wurde der Müll offen deponiert. (Bilder Salomon Schneider) Modernisierungsplänen einen grossen Strich durch die Rechnung machte.

Neue Regeln bezüglich Schwermetallbelastung Anfang der 1980er-Jahre wurden die Regeln bezüglich Schwermetallbelastungen verschärft. «Damals ist die Berufsgattung der Umweltexperten entstanden, die sich beim Amt für Wasser, Energie und Luft nur um Vorschriften für Verwertungsanlagen gekümmert haben. Mit dem radikalen Umdenken im Kanton konnten wir fast nicht Schritt halten. Einmal haben wir beim Kamin einen Filter nachgerüstet, der kurze Zeit später schon wieder als völlig veraltet eingestuft wurde», erläutert Arthur Ebnöther. Dies stellte für die Kehrichtverbrennungsanlage Zwillikon eine doppelte Herausforderung dar. Einerseits wurde eine verbesserte Rauchgasreinigung nötig, andererseits war die nach der Verbrennung zurückbleibende Asche zu stark belastet. Die Asche wurde in die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Zwillikon geleitet, wo sie geklärt wurde. Da die Schwermetallbelastung im Klärschlamm dadurch Grenzwerte überschritt, hätte dieser eigentlich nicht mehr auf die Felder ausgebracht werden dürfen. Da die ARA Zwillikon jedoch primär die Abwässer von Aeugst, Affoltern, Hedingen und Mettmenstetten klärte, die Nachrüstung aber aufgrund der Keva notwendig geworden wäre, bei der alle Bezirksgemeinden Mitglied waren, entstand ein Interessenskonflikt. Alle Bezirksgemeinden hätten in eine Abwasserreinigungsanlage investieren müssen, die nur einem Teil der Gemeinden gehörte und die Besitzergemeinden hätten dadurch

höhere Betriebskosten aber auch Vorteile für die eigene Abwasserreinigung gehabt. Öffentliche Bauvorhaben sind an sich schon kompliziert, diese Konstellation hätte die Modernisierung zur Herkulesaufgabe gemacht.

Spontane Schliessung der Anlage Durch die sich ständig wandelnden gesetzlichen Rahmenbedingungen wurde die rechtliche Situation für die Gemeinden unabsehbar und die Betreibergemeinden der Keva merkten bald, dass eine Anlage dieser Grösse nicht kosteneffizient betrieben werden konnte und sie sich mit einem selbstständigen Neubau der Anlage übernehmen würden. Arthur Ebnöther: «Wir leiteten einen Strategieprozess ein, gaben Machbarkeitsstudien in Auftrag und suchten nach Partnerbezirken. Leider konnten wir die Keva jedoch auch damit nicht retten.» Die Lösungsfindung wurde Mitte 1985 abrupt unterbrochen, als die Rauchspaltanlage kaputt ging, ohne die die Anlage nicht weiterbetrieben werden durfte. Die Betriebskommission konnte damals bereits absehen, dass eine eigene moderne Kehrichtverbrennungsanlage für den kleinen Bezirk Affoltern ein zu grosses Projekt darstellte und entschied sich, die 40 000 Franken für die Reparatur der Rauchspaltanlage nicht zu investieren. Die Anlage wurde umgehend geschlossen und verbrannte fortan keinen Kehricht mehr.

Kapazitätsengpässe bei fast allen Kehrichtverbrennungsanlagen Nun begann die Suche nach Abnehmern für den Säuliämtler Kehricht. Es zeigte sich, dass der Sparentscheid des

In der Deponie Tambrig wartet bereits ein riesiger Berg Kehrichtverbrennungsschlacke auf die Deponierung.

Kantonsrats aus dem Jahr 1972 weitreichende Folgen hatte. Alle Anlagen im Kanton Zürich hatten ihre Kapazitätsgrenzen bereits erreicht. Walter Sigg, damaliger Leiter der Kehrichtverbrennungsanlage Limmattal, die seit 1993 den Kehricht aus dem Knonauer Amt verwertet, erinnert sich an die verfahrene Situation: «Die KVA Limmattal in Dietikon konnte 25 000 Tonnen Kehricht pro Jahr verbrennen. Eines Tages im Jahr 1983 kamen unsere Lastwagen aus Zürich, wo der zusätzliche Müll bisher verbrannt wurde unverrichteter Dinge zurück – mit der Mitteilung, dass Zürich keine Kapazitäten mehr habe und wir unseren Abfall woanders verbrennen müssten. Dies gab den Ausschlag, dass der Kantonsrat eine Kehrtwende machte und sich bereit erklärte, eine nachhaltige Anlage mitzufinanzieren. Wir begannen sofort mit der Planung einer vergrösserten Anlage. Doch solche Grossprojekte benötigen nun einmal zehn Jahre, von der Planung bis zur Inbetriebnahme.»

Das Knonauer Amt produziert 8000 Tonnen Kehricht im Jahr Das Knonauer Amt konnte seinen Kehricht also weder selber verwerten noch in eine Kehrichtverbrennungsanlage bringen. Als die Firma Spross Hand bot, war die Betriebskommission der Keva überglücklich. Die Firma Spross hatte 1984 eine Deponie mit einer Basisdichtung, die aus einer meterdicken Lehmschicht bestand, mit Drainageröhren und einer Vorkläranlage. Dort konnte der Säuliämtler Kehricht – wie auch viel Kehricht aus der Stadt Zürich und anderen Regionen – deponiert werden, bis neue Kapazitäten für die Kehrichtverbrennung ent-

standen. 1989 machte die Keva bereits einen Vertrag mit der KVA Limmattal, die 75 000 Tonnen Kehricht im Jahr verbrennen kann. Rund 8000 Tonnen davon stammen aus dem Bezirk Affoltern.

Die Krux mit grossen Infrastrukturprojekten Grosse Infrastrukturprojekte kosten sowohl bei der Erstellung sowie im Betrieb viel Geld. Um eine Kehrichtverbrennungsanlage kostendeckend betreiben zu können, wird eine möglichst hohe Auslastung benötigt. Wenn im Sommer saisonal mehr Kehricht anfällt, stossen die bestehenden Kehrichtverbrennungsanlagen bereits heute wieder an ihre Grenzen. Im Limmattal wurde festgestellt, dass die Anlage Dietikon in einem «schützenswerten» Moorgebiet steht, weshalb die Anlage an diesem Standort nicht mehr erneuert werden darf. Momentan laufen Verhandlungen für eine Zusammenlegung an einem neuen Standort mit der KVA Turgi, wo aus demselben Grund ebenfalls nicht ausgebaut werden kann. Ziel für die Inbetriebnahme der neuen KVA ist das Jahr 2030. Es ist eine grosse Herausforderung, ein optimales Verhältnis zwischen betriebswirtschaftlicher Auslastung und Versorgungssicherheit zu erreichen. Und da sich Infrastrukturprojekte durch Vernehmlassungen, Einsprachen, einzuhaltende Fristen und immer mehr Vorschriften um Jahre verzögern können – jüngstes Beispiel ist der Autobahnzubringer Obfelden-Ottenbach – ist es gut möglich, dass die Kehrichtverbrennungsanlagen bald wieder Lieferlastwagen abweisen müssen.

Hinter dem Schlackeberg wird die Deponie massiv ausgebaut.


Vermischtes

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Freitag, 27. Oktober 2017

Das Knonauer Amt im Herbst

Vom Albisgrat bis zum Autobahndreieck Fildern zeigt sich ein prächtiger Herbst über dem Säuliamt. Über Affoltern dem Knonauer Amt Süd und dem Oberamt hängt leichter Nebel. (Bilder Salomon Schneider)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Oktober 2017

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Ein Jahr bei der Schweizer Armee Wanja Wetli aus Hedingen über seine Ausbildung zum Leutnant Während früher jeder militärische Grad abverdient werden musste, ist es heute möglich, während der Rekrutenschule die Offizierslaufbahn einzuschlagen. Nach einem Jahr in der Armee hat Wanja Wetli seine militärische Milizausbildung im Grad eines Leutnants abgeschlossen.

die exakt 100 Kilometer laufen, absolvieren wir als Infanteristen einen mehr», erklärt er. Dieser Marsch bleibt ihm dann auch in spezieller Erinnerung. «Obwohl alles schmerzt und man erschöpft ist, beisst man durch und läuft weiter. Die grösste Unterstützung kommt von den Kameraden, mit denen zusammen man bis dahin zehn Wochen Ausbildung und die Durchhalteübung gemacht hat.» Einen bleibenden Eindruck hat bei Wanja Wetli auch der Moment hinterlassen, als er zum ersten Mal vor den Rekruten stand. Beim Abverdienen ging es darum, das Gelernte in der praktischen Arbeit umzusetzen. Das praktische Know-how, welches sich die Rekruten in der truppenspezifischen Fachausbildung angeeignet hatten, kam in seiner Führungsausbildung nicht vor. So fehlte hin und wieder das fertige Bild einer Situation. Zu Beginn falle auch die Planung von Übungen schwer, weil man in der Offiziersschule nur wenige Male selber daran teilgenommen hat.

................................................... von andrea bolliger Wanja Wetli liebt die körperliche Herausforderung und ist gerne draussen in der Natur. In seiner Freizeit engagiert sich der 22-jährige Hedinger als Stufenleiter in der Pfadi Säuliamt. Während seiner Ausbildung zum Gebäudetechnikplaner sass er viel im Büro. Im Militär wollte er etwas anderes machen und liess sich deshalb bei der Infanterie einteilen. Bereits in den ersten beiden Wochen der Rekrutenschule werden die jungen Männer und Frauen eingeschätzt, ob sie für eine Kaderausbildung infrage kommen. Wanja Wetli strebte keine Kaderfunktion an, aber als man ihn fragte, sagte er zu. «Bis zu diesem Zeitpunkt fand ich es toll – doch nach der vierten Woche verlor ich etwas die Freude», sagt er. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich aber bereits zum Weitermachen entschieden. «Wenn schon, denn schon», sagte er sich und schlug gleich die Offizierslaufbahn ein. Er war überzeugt, dass ihn diese weiter bringe als die Ausbildung zum Unteroffizier. Wanja Wetli bleibt für die nächsten zwei Wiederholungskurse oder maximal vier Jahre Leutnant. Danach wird ihm, bei guten Qualifikationen, der Grad des Oberleutnants «geschenkt».

«Es war geistig extrem anstrengend» Die siebenwöchige Grundausbildung ist für jeden Dienstpflichtigen gleich. Rekruten absolvieren danach die truppenspezifische Fachausbildung, angehende Kaderleute besuchen die vierwöchige Unteroffiziersschule. Viel anstrengender als die normale Ausbildung sei diese nicht gewesen, aber man schlafe etwas weniger lang als normale Rekruten. Zudem sei von ihnen als angehende Kaderleute mehr Einsatzbereitschaft verlangt worden. «Es ging es darum, von sich aus aktiv zu werden und zu zeigen, dass man

Ein Zug – drei Sprachen

Wanja Wetli hat eine einjährige militärische Ausbildung hinter sich. (Bild Andrea Bolliger)

eine Kaderfunktion anstrebt und dafür geeignet ist, sagt Wanja Wetli. Als Unteroffizier hätte er danach eine Rekrutenschule übernommen und den Grad des Wachtmeisters abverdient. Als Offiziersanwärter drückte er für vier Wochen die Schulbank in Bern. Der Offizierslehrgang ist reiner Theorieunterricht, in welchem den Aspiranten aus sämtlichen Truppengattungen Führungskenntnisse und taktisches Wissen vermittelt werden. «Es war geistig extrem anstrengend», blickt er zurück, «abgesehen von einigen Sportstunden sitzt man von morgens 7 bis abends um 20 Uhr im Klas-

senzimmer und hat Frontalunterricht.» Für Abwechslung sorgten Infotage in Payerne bei den Fliegertruppen und in Thun bei Panzer- und Artillerietruppen.

Infanteristen laufen weiter Nach dem Offizierslehrgang kehrte Wanja Wetli wieder zu seiner Truppengattung nach Liestal zurück. Die zehnwöchige Offiziersausbildung war von Übungen und Märschen geprägt. Ein 101 Kilometer langer Marsch krönte diesen Ausbildungsschritt. «Gegenüber allen anderen Offiziersschulen,

Sein Zug bestand aus je zur Hälfte Deutsch und Französisch sowie zwei Italienisch sprechenden Rekruten. Die Verständigung in einer der anderen Landessprachen sei anfangs zwar schwer, doch man eigne sich das militärische Vokabular schnell an. Beim Schreiben der Qualifikationen nahm er aber gerne Hilfe an. Diese müssen in der Muttersprache des zu Beurteilenden abgefasst werden. «Es ist happig für 36 Leute Qualis zu schreiben, wenn man sonst schon wenig Zeit hat. Mein Wachtmeister war Tessiner, sprach gut Deutsch und half mir beim Übersetzen. Weil es draussen regnete, blieben wir in der Kaserne, während mein Zug auf dem Feld übte.» Dies gefiel dem stellvertretenden Kompaniekommandanten gar nicht. Mit der Argumentation, dass es wenig Sinn gemacht hätte, bei Nässe und Kälte auf dem Feld zu schreiben und den Text später in der Kaserne abzutippen, konnte er nichts anfangen. Hier hätte sich Wanja Wetli etwas mehr Toleranz für die Situation gewünscht. Er selber musste als Vorgesetzter nicht oft laut werden und ist froh darüber. «Es gibt immer widerspenstige Soldaten, die sich über die Armee lustig machen. Das wird nicht gern

gesehen. Einer, der vermehrt negativ auffällt, muss damit rechnen, dass Vorgesetzte ihm eher gehässig begegnen», meint er.

Warten und Rennen wechseln sich ab Auf die Frage, weshalb einige Diensttuende über Langeweile klagen, entgegnet Wanja Wetli: «Man sagt immer so schön: ‹Rennen, um zu warten; warten, um zu rennen›. Wenn man erst einmal eine Kaderfunktion hat, ist nicht mehr viel mit herumsitzen.» Doch zuvor habe auch er schon warten müssen, einmal sogar sechs Stunden lang. Als Führungsperson weiss er, wie es zu solchen Situationen kommt. Oft brauche es nur einzelne Männer oder Frauen, die etwas einrichten müssen. Bis dies funktioniert, hat der Rest des Zuges nichts zu tun. «Es ist schwer, in solchen Situationen eine sinnvolle Beschäftigung zu finden», sagt der Leutnant. Im militärischen Alltag gibt es hin und wieder Schwieriges anzusprechen. Diese Probleme können mit dem Dienst in der Armee zusammenhängen; vielfach sind es auch familiäre Angelegenheiten, welche die Rekruten oder Soldaten beschäftigen. Auch Wanja Wetli musste solche Gespräche führen. «Es gilt herauszufinden, wie es dem Betroffenen geht und herauszufühlen, ob er noch mitmachen mag oder ob die Gefahr besteht, dass er zusammenbricht», sagt er. Alleine war er in solchen Situationen nicht. Da er selber noch im Lernprozess war, wurden die Gespräche mit Vorgesetzten vorund nachbereitet.

Direkter Kontakt und kein Bürojob Gerade weil Wanja Wetli gerne mit Menschen zusammenarbeitet, strebt er keinen weiteren Karriereschritt im Militär an. «Die nächste Stufe wäre die des Kompaniekommandanten. Dort hätte ich zu wenig direkten Kontakt mit den Soldaten», erklärt er. Dafür überlegt er, sich bei der Militärpolizei zu bewerben oder eine Ausbildung zum Armeetaucher zu machen. Einen Bürojob kann er sich hingegen weniger vorstellen. Er ist sich sicher, dass ihn die Ausbildung in der Armee auch beruflich weiterbringt. «Ich habe gelernt Verantwortung zu übernehmen – auch dann, wenn es mir selber nicht so gut geht», sagt er. anzeige

Verletzter nach Streifkollision Bei einer Streifkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Motorrad wurde am Montagmorgen, 23. Oktober, auf der A3 bei Wettswil der Zweiradlenker verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach 6.30 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung eines Verkehrsunfalles auf der A3 Richtung Chur ein. Gemäss ersten Ermittlungen soll ein Lieferwagen im Bereich des Portals zum Üetlibergtunnel vom Normal- auf den Überholstreifen gewechselt haben. Dabei kam es zu einer Streifkollision mit einem überholenden Motorrad. Dessen 49-jähriger Lenker kam zu Fall und prallte in das vorausfahrende Auto. Der Zweiradfahrer erlitt Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht werden. Der Lieferwagen fuhr weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, sollen sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Neubüel, 043 833 17 00, in Verbindung zu setzen. (kapo)

Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg auf Rekordkurs Ab kommendem Sonntag gilt der Winterfahrplan

Wir möchten Sie kennen lernen!

Mit der Umstellung auf Winterzeit, am Sonntag, 29. Oktober, wechselt die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg auf den Winterfahrplan. Aufgrund der bisherigen Entwicklung der Fahrgastzahlen könnte das Jahr 2017 ein Rekordjahr werden.

Gemeinderätin oder Gemeinderat in Affoltern, das wäre doch etwas für Sie!

Der Winterfahrplan tritt am Sonntag, 29. Oktober, in Kraft und dauert bis Samstag, 24. März 2018. Dabei erfolgen die erste Fahrt am Morgen, jeweils um 9.05 Uhr und die letzte Fahrt am Abend, um 20.05 Uhr. Ausnahmen sind Freitag und Samstag, wo bis 22.05 Uhr gefahren wird. Im Jahr 2015 hatte die Felseneggbahn per Ende September 185 000 Fahrgäste befördert und am Jahresende mit insgesamt 253 000 Fahrgästen schliesslich ihr bislang bestes Ergebnis erzielt. Heuer wurden per Mitte Oktober 2017 bereits 217 000 Passagiere verzeichnet. Bleibt das Wet-

Machen Sie mit, stellen Sie sich zur Wahl. Oder helfen Sie mit, Kandidaten zu finden. Kandidaten helfen wir beim Wahlprozedere, bis zu Ihrem Erfolg.

Wir suchen Kandidaten, die nicht Mitglied einer Partei sind. Die sich aber sozial und mitmenschlich engagieren für ein aktives, begegnungsfreundliches und lösungsorientiertes Affoltern a. A. und für eine verbesserte Situation in unserer Langzeitpflege im Spital.

Informationsveranstaltung

Die Luftseilbahn auf die Felsenegg wird rege benutzt. (Bild zvg.) ter in den kommenden Wochen weiterhin mild und trocken, dürfen sich die Verantwortlichen bei der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg berechtigte

Hoffnungen auf ein erneutes Rekordjahr machen. (pd.) Alle Verbindungen: www.zvv.ch/Fahrplan.

Was es braucht, um Gemeinderat zu sein. Oder: Wen können Sie uns empfehlen, wen sollen wir anfragen? Montag, 30. Oktober 2017 Ref. Kirchgemeindehaus, Zürichstrasse 94, neben der ref. Kirche, in Affoltern a.A., 20.00 h Veranstaltet von der Impulsgruppe Affoltern a. A. www.impulsgruppe.ch


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Oktober 2017

Mit der Hasselblad-Kamera durch alle Kontinente Der Rifferswiler Architekt Paul Roos begeistert mit seinen «Lichtbildersinfonien» ein grosses Publikum Andere Kulturen kennenlernen, die Schönheiten der Natur ergründen – zu Fuss, mit dem Jeep und mit Fotoapparat: Paul Roos, Architekt aus Rifferswil, kennt Länder aus allen Kontinenten und lässt an seinen Exkursionen teilhaben: Seine «Lichtbildersinfonien» im Kasinosaal in Affoltern sind ein Renner – im November zum 25. Mal. ................................................... von werner schneiter Als 82-Jähriger wirkt Paul Roos vital und unternehmungslustig. Wo andere ein stilles Rentnerleben führen und über Gebresten des Alters klagen, ist bei ihm nichts von dem zu spüren, auch nicht nach der gut überstandenen Hüftoperation. Der Architekt arbeitet noch immer 60 bis 70 Prozent in seinem Geschäft in Affoltern. «Ich muss nicht, ich darf. Ich schätze meine Arbeit sehr, aber auch den Kontakt zu meinen wesentlich jüngeren Mitarbeitenden. So rostet man nicht und

bleibt geistig fit», sagt er. Und natürlich ist auch seine Abenteuerlust geblieben, die ihn bereits im Alter von 20 Jahren gepackt hat. Sie hat ihn damals beruflich nach Skandinavien geführt.

Durch Eis- und Sandwüsten Seine grosse Reisetätigkeit, die zwischendurch auch den Charakter von Expeditionen hatte, begann Paul Roos Anfang der 90er-Jahre. Und wie! Wie kaum ein anderer hat er Kontinente bereist, immer selbst geplant, meist mit Ehefrau Trudi und mit zwei Freunden; er kennt die Arktis, China und Vietnam, die Antarktis und Patagonien, die Eiswüsten am 83. Breitengrad, Island (worüber er einen Bildband hergestellt hat), Tibet und Nepal, zudem die Sahara vom Atlantik bis zum Nil. Aber auch die Schweizer Alpen. Unter vielem anderem. Und immer mit dem Fotoapparat zur Hand, eine Hasselblad. Digitalbilder interessieren ihn nicht, sondern ausschliesslich die analoge Fotografie in Form von Lichtbildern. Und die sind beeindruckend. Rund 6000 Interessierte hat Paul Roos

Paul Roos und Ehefrau Trudi in der Antarktis als Fototeam unterwegs. (Bild zvg.)

damit zur sogenannten «Lichtbildersinfonie» gelockt, zu der er am 9. und 10. November zum 25. Mal einlädt. Bis zu 350 Frauen und Männer staunen jeweils, wenn er mit passender Musik in ferne Länder entführt. 70 000 Franken kamen bisher auf diese Weise zusammen, die Paul Roos ausschliesslich für wohltätige Zwecke einsetzt. Ja, wenn einer so viel reist, dann kann er auch viel erzählen – und schwärmen, etwa davon, als er sich von 350 000 Königspinguinen umgeben sah, den Kailash umrundet hat und seine Gruppe zu den ersten Besuchern eines verschlossenen Gebiets in Ladakh gehörte. Oder am Fuss des Mount Everest stand oder die Nordlichter am Polarkreis genoss. Aber auch die Kletter- und Skitouren in hochalpines Gebirge in der Schweiz – als Mitglied der SAC-Sektion am Albis – zählen zu den besonderen Erinnerungen. Als Architekt haben ihn natürlich auch Bauten interessiert und deren Einfachheit beeindruckt, speziell in Jemen.

Keine Angst, aber Vorsicht Natürlich lief nicht immer alles rund. Paul Roos hat mit seiner Gruppe auch unangenehme, ja brenzlige Situationen erlebt. War auch Angst dabei? «Nein, aber Vorsicht», sagt er und nennt in diesem Zusammenhang Pakistan oder das Grenzgebiet zwischen Marokko, Algerien und Lybien. Man hat in Gewehrläufe grimmiger Gesellen geblickt, sämtliches Bargeld auf den Tisch legen müssen, das wurde genau registriert. Vor allem in Algerien, als sich Paul Roos schon im Gefängnis sah. Die Ursache der Schikane von Zöllnern war offenbar eine Retourkutsche. Kurz zuvor bezwang die Schweizer Fussballnationalmannschaft jene Algeriens … Auch schreckte man nachts im Zelt auf, als in völlig unbewohntem Gebiet plötzlich Schweinwerfer von

In vielen Ländern mit der Kamera unterwegs: Bei Architekt Paul Roos (hier in seinem Büro in Affoltern) ist die Abenteuerlust geblieben. (Bild Werner Schneiter) Autos erblickt wurden, die dann – zum Glück – Holländern zugeordnet werden konnten, die sich ebenfalls auf Expedition befanden. Schauerlich auch, als man erfuhr, dass genau dort, wo man durchgefahren war, 14 Tage zuvor zwei Ausländer ermordet worden waren. Das gehört bei einem solchen Reise-Palmarès zweifellos dazu. Bestechung mit Geld war zwar nie ein Thema, aber Paul Roos sagt: «Schoggi und Zigaretten kamen manchmal schon gut an …» Am Fotografieren wurde er nie gehindert. Rund 1500

Bilder entstehen jeweils auf einer Reise, die in der Regel vier bis fünf Wochen beansprucht; in Pakistan war Paul Roos drei Monate unterwegs. Rund 600 davon zeigt er jeweils im Rahmen der «Lichtbildersinfonie». Am Donnerstag, 9. November (Kasinosaal, Affoltern), und am Freitag, 10. November (Restaurant Schwizer Pöschtli, Rifferswil), stehen Kanada und Alaska im Vordergrund. Der Erlös aus der Veranstaltung kommt dieses Jahr der Sunshine School in Kathmandu, Nepal, zugut.

Alles an einem Ort auf dem OVA-Areal Stiftung Tixi Säuliamt hat in Affoltern ein neues Büro bezogen Im September hat die Stiftung Tixi Säuliamt ein neues Büro im OVA-Areal in Affoltern bezogen. Sämtliche Unterlagen sind zentral an einem Ort untergebracht. Am Dienstagabend traf sich der Stiftungsrat zur ersten Sitzung. anzeige

Der Wunsch nach eigenen Räumlichkeiten kam auf, um den Betrieb zu professionalisieren und die Unterlagen an einem zentralen Ort aufzubewahren, damit alle, die müssen, Zugang dazu haben. Das Büro im OVAAreal ist klein aber fein. Es ist modern eingerichtet und enthält neben einem Arbeitsplatz einen grossen Sitzungs-

tisch. Am Dienstagabend traf sich der Stiftungsrat zu seiner ersten Sitzung im neuen Tixi-Büro. Ein Tixi-Fahrzeug zu lenken ist eine ehrenamtliche Aufgabe, die eine gewisse innere Ruhe im Umgang mit den Fahrgästen verlangt. Diese sind in ihrer Mobilität unterschiedlich eingeschränkt und haben verschiedene Bedürfnisse. Wer sich als Fahrer oder Fahrerin engagieren möchte, braucht eine seit mindestens drei Jahren gültige Fahrerlaubnis der Führerschein-Kategorie B. «Jeder Neue erhält eine sorgfältige Einführung und wird von einem erfahrenen Fahrer begleitet,» sagt Stiftungsratspräsident René Abt. Selbstverständlich unterscheiden sich die Autos von Herkömmlichen, denn es fahren Fahrgäste mit, deren Rollstühle fachgerecht festgezurrt werden müssen.

Meist tagsüber und unter der Woche Die Dienste des Tixi werden vornehmlich tagsüber und unter der Woche in Anspruch genommen, etwa für Arztund Therapiebesuche, für die Teilnahme an Kursen oder auch einmal für Besuche bei Verwandten. Freiwillige Helferinnen und Helfer sind aber auch als Unterstützung beim Fahrzeugunterhalt willkommen.

Erste Sitzung am neuen Tisch: stehend von links, Matthias Cadisch, René Abt, Ruedi Niederer und Adi Wirth, Stiftungsräte. Sitzend Anneta Guidon (links), Disposition/Administration, und Marlies Schütz, Stiftungsrätin. (Bild Andrea Bolliger) Wer sich persönlich informieren will, hat am Sonntag, 3. Dezember, Gelegenheit dazu. Dann stellt sich die Stiftung Tixi Säuliamt mit einem

Stand am diesjährigen Chlausmärt vor. (abo) Weitere Infos: www.tixi-saeuliamt.ch.

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Mit 160 km/h durch die Industriehalle Slot-Car auf der Bahn – «Formel 1 im Mini-Format» in Mettmenstetten Ihr Summen erinnert an einen Wespenschwarm, und sie brausen mit gegen 160 km/h über die Bahn in einer Industriehalle in Mettmenstetten: Mini-Boliden, genannt Slot-Cars, reaktionsschnell gesteuert von Männern gesetzteren Alters. ................................................... von werner schneiter Der Slotracing-Club Mettmenstetten, in diesem Jahr 50-jährig und seit 1974 ein Verein, gehört zu den ältesten der Schweiz. 2005 zog er von Baar ins Industriegebiet Im Grindel nach Mettmenstetten, weil er dort bei der Inglin Transport GmbH die ideale Wirkungsstätte fand – einen 250 Quadratmeter grossen Raum, der vom Verein in eigener Regie eingerichtet worden ist. Zwei Slot-Racing-Bahnen liessen sich dort unterbringen. Die eine, 28,8 Meter lang und sechsspurig und die achtspurige, BlueKing genannt. Mit einer Länge von 46,5 Metern entspricht diese den internationalen Normen.

Modelle von echten Autos Slot-Cars: Das sind kleine Boliden im Massstab 1:24 oder 1:32. Die Modelle von echten Autos werden auf die Bahn gesetzt und mit einem Regler von Hand elektrisch bedient. Unter dem Slot-Car befindet sich ein Leitkiel aus Plastik. Seitlich sind die sogenannten Schleifer, die Stromabnehmer, plat-

Mit voller Konzentration an der 46,5 Meter langen Bahn, von links: Markus Tschan, Kurt Schaltegger, Lido Galli und Reto Kunz. (Bilder Werner Schneiter)

ziert. Diese nehmen in Mettmenstetten 9 bis 15 Volt Strom auf, der in die Bahnlitze fliesst und auf den Elektromotor überleitet. Mit dem Regler kann der Lenker den Strom und damit die Geschwindigkeit seines Autos stufenlos steuern. Und hier sind natürlich volle Aufmerksamkeit, Konzentration, ein gutes Auge, gutes Gehör und schnelle Reaktion gefragt. Schliesslich schiessen die Mini-Boliden mit gegen 160 km/h über die Bahn – und in Kurven manchmal darüber hinaus. Deshalb werden bei Wettkämpfen an diesen neuralgischen Punkten andere, nicht im Renneinsatz stehende Slotter platziert, welche Autos Lido Galli «bearbeitet» seinen Mini-Boliden.

wieder in die Bahn setzen. Das sollte nicht länger als zwei Sekunden dauern. Aus diesem Grund haben auch Besitzer von langsameren Boliden Siegeschancen.

150 000 Umdrehungen pro Minute Slot-Cars sind nicht nur schnell und brauchen von 0 auf 100 km/h weniger als eine halbe Sekunde. Weil hochtourig – bis 150 000 Touren pro Minute! – sind sie auch ziemlich empfindlich. «Je hochtouriger, desto mehr muss man den Motor auswechseln», sagt Vereinsmitglied Kurt Schaltegger. Rennen dauern denn auch nur zwischen drei und fünf Minuten. Und der Rekord für eine Runde auf der 46,5-Meter-Bahn? 1,97 Sekunden … Gemessen bei einer Lichtschranke und ablesbar an Monitoren, die bei beiden Bahnen stehen. Geschick am von Hand betriebenen Regler ist die eine, technische Fertigkeiten die andere Seite. Zur Grundausrüstung gehören Chassis, Motor, Body und Handregler. Darüber hinaus wird aber getüftelt und gebastelt, gefeilt und verbessert – alles mit dem anzeige

Einst «unverwüstlicher Allerweltsvogel» Feldlerchen-Bestand schwindet dramatisch Der Bestand der Feldlerche im Kanton Zürich hat sich in den letzten neun Jahren halbiert. Dies zeigt eine Studie, welche BirdLife Zürich in Auftrag gab. Eine Verarmung der Vogelwelt ist bereits seit einigen Jahrzehnten zu beobachten, jetzt hat diese negative Entwicklung sogar die Feldlerche erfasst. Eine Art, die in den Achtzigerjahren noch als «unverwüstlicher Allerweltsvogel» der intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen wahrgenommen wurde. Der bereits 2008 stark reduzierte Bestand von 530 Brutpaaren hat sich bis 2017 nochmals halbiert auf nunmehr rund 240 Brutpaare. Die Feldlerche verschwand innert neun Jahren aus einem Drittel der 2008

noch besiedelten Gemeinden. Stellt man aufgrund der vorgelegten negativen Wachstumszahl eine Prognose für den Feldlerchenbestand im Kanton Zürich, so dürfte sich dieser innerhalb der nächsten acht Jahre nochmals halbieren und zirka 2026 unter 100 Brutpaare fallen. BirdLife Zürich sensibilisiert nun mit einem Förderprojekt Landwirte für die Bedürfnisse von Ackervögeln und zeigt konkrete Fördermassnahmen für diese Arten auf. So sollen – je nach Betrieb – insekten-, blumen- und strukturreiche Flächen wie Brachen neu angelegt werden. Zusätzlich werden auch auf den Äckern selber Massnahmen umgesetzt, wie Feldlerchenfenster im Getreide, nicht angesäte Reihen oder längere Intervalle beim Mähen der Wiesen. (pd.)

Ziel, die Mini-Boliden noch schneller zu machen. So wird der Versuch unternommen, Gewicht einzusparen, indem man beispielsweise den Body stanzt, also Löcher anbringt – oder die Pneus schleift. Je nach Fahrzeugklassen sind aber auch Mindestgewichte vorgeschrieben. Jedes Vereinsmitglied hat eine Kiste mit diversen Autos und Ersatzteilen.

Geselligkeit wichtig Zwar geht es um Tausendstelsekunden, aber in entspannter, kollegialer Atmosphäre. Beim Besuch des Chronisten herrscht weder Anspannung noch Hektik. Acht Mitglieder sind an diesem Mittwochabend dabei. Am Anfang steht ein gemeinsames Nachtessen, dann wird geplaudert; man tauscht sich aus, diskutiert nicht nur über das Hobby, sondern wirft erst mal einen Blick auf den Fernseher, wo Champions League zu sehen ist. «Geselligkeit wird bei uns grossgeschrieben», betont Kurt Schaltegger. Und das heisst: Steht man nicht gerade an der Bahn, wird ein Jass geklopft, Dart oder am Töggelikasten gespielt.

Schnellste Slotter gesucht Die Slot-Car-Anlage Im Grindel 35 in Mettmenstetten (nahe Bahnhof) wird auch Nicht-Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt. So kann eine Veranstaltung mit bis zu 32 Personen durchgeführt werden. Der Verein organisiert Rennanlässe auf der achtspurigen BlueKingBahn und unterhält auch einen Restaurationsbetrieb. In diesem Jahr feiert Slotracing Mettmenstetten das 50-Jahre-Jubiläum und sucht nun den schnellsten Slotter oder die schnellste Slotterin aus dem Säuliamt. Interessierte sind eingeladen, sich am 8., 15. und 22. November (jeweils mittwochs ab 20 Uhr) für die Finalläufe zu qualifizieren. Der Final findet am Mittwoch, 29. November, statt. Weitere Infos unter www.slotracing.ch.


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Freitag, 27. Oktober 2017

Der achtzigste Geburtstag ist eine Lebensleistung Geburtstagsfeier der Jahrgänge 1937 von Affoltern und Zwillikon im Ulmensaal Die Ortsvertretung Affoltern der Pro Senectute lud die Jahrgänger 1937 zu einer festlichen Geburtstagsfeier in den Ulmensaal in Affoltern ein. Der Bonstetter Seniorenchor «SesiBon» begleitete den stimmigen Anlass mit Herbstliedern. ................................................... von martin mullis In einem kurzen Rückblick versprach das Jahr 1937 keine allzu positive Zukunft. In Deutschland trieb Hitler sein Unwesen und in Amerika hatte Präsident Franklin D. Roosevelt keine Chance, den Weltfrieden zu retten. In Spanien tobte der Bürgerkrieg und Europa steuerte unaufhaltsam auf den Zweiten Weltkrieg zu. Die in diesem Jahr geborenen Personen bekamen somit nicht den allerbesten Start ins Leben. Trotzdem oder gerade deswegen darf der Beginn des Lebens vor 80 Jahren gefeiert werden. Dies taten die Seniorinnen und Senioren am letzten Mittwochnachmittag denn auch ausführlich und mit grosser Freude.

Das Team der Ortsvertretung Affoltern der Pro Senectute, Heidi Kleinhans, Regina Helfer, Yvonne Wildi und Peter Leuenberger, blickte sichtlich enttäuscht zu den festlich geschmückten Tischen im Ulmensaal. Leider nahmen von den insgesamt eingeladenen 64 Personen mit Jahrgang 1937 nur gerade 14 Seniorinnen und Senioren an der Geburtstagsfeier teil. Der etwas kümmerliche Besuch der Feier dürfte ganz verschiedene Gründe haben. Ein wesentliches Motiv für ein Desinteresse könnte sicher auch die Tatsache sein, dass in den heutigen Zeiten selbst die 80-Jährigen überaus aktiv sind und meist ziemlich gefüllte Agenden aufweisen. Dies bestätigte auch Karin Spychiger, Abteilungsleiterin Stadt Zürich, Limmattal und Knonauer Amt und Mitglied der Geschäftsleitung von Pro Senectute Kanton Zürich.

Ein herrlicher Herbsttag als Geburtstagsgeschenk Immerhin durfte Heidi Kleinhans neben den Geburtstagskindern auch Sozialvorstand Martin Gallusser und

Nur 14 der 64 eingeladenen Achtzigjährigen kamen zur festlichen und stimmigen Geburtstagsfeier. (Bild Martin Mullis) die Mitglieder der Seniorensinggruppe «SesiBon» aus Bonstetten im Ulmensaal begrüssen. Gemeinderat Gallusser verglich den herrlich warmen Herbsttag mit dem Lebensabschnitt der Jubilare und nannte das Erreichen des 80. Altersjahres auch eine Lebensleistung. In ihren kurzen Begrüssungsworten erzählte Karin Spychiger, dass auch die Pro Senectute dieses Jahr einen runden Geburtstag feiern dürfe. Vor hundert Jahren gründeten in Win-

terthur zehn Männer die private gemeinnützige Stiftung. Damals betrug die Lebenserwartung für Männer 54 und für Frauen 57 Jahre. Dass seither die Lebenserwartung und damit auch die Lebenslust deutlich gestiegen sind, bewies der Chor «SesiBon» aus Bonstetten, welcher unter der Leitung des 95-jährigen Harry Steinmann am Klavier mehrere altbekannte Volkslieder vortrug. Die Sängerinnen und Sänger durften denn auch herzlichen Applaus

entgegennehmen. Neben einem Glas Wein, Kaffee und Kuchen gab es für die älteren Herrschaften auch noch diverse Neuigkeiten rund um die Aktivitäten der Pro Senectute. Heidi Kleinhans empfahl besonders den am 23. November stattfindenden Mobilitätskurs «mobil sein und bleiben» unter dem Titel «Sicher und clever unterwegs!», welcher unter anderem auch die Tücken der Billettautomaten zum Thema hat.

Die Mutter aller Strassen erlebt Ämtler Paar auf der Route 66 von Chicago nach Los Angeles Auf einer Harley Davidson die 4000 km auf der Historic Route 66 von Chicago nach Los Angeles fahren – der Traum wurde für Emil und Vreni Weibel aus Mettmenstetten Realität. ................................................... von vreni weibel Joel Kraaz (rechts) mit dem Team von Cornelia Poletto (in Blau) bei «The Taste». (Bild zvg.)

Richtigen Moment für Experiment gewählt Joel Kraaz bei «The Taste» mit Streifschuss Die Mittwochsfolge der Sat.1Show The Taste bot für den Ottenbacher Gourmet-Koch Joel Kraaz ein Wechselbad der Gefühle. Sein erstes Gericht wurde zum besten von allen gekürt, beim nächsten Gericht experimentierte er und es wurde zum schlechtesten gewählt. Bei «The Taste» gibt es in jeder Folge zuerst ein Gruppenkochen, bei dem jedem Team eine Zutat oder ein Thema zugelost wird und jedes Teammitglied muss unter fachkundiger Anleitung des Coaches ein Gericht zubereiten. Jeder Coach wählt daraufhin das beste Gericht aus, welches anschliessend dem Gastjuror vorgesetzt wird. Am Mittwoch wählte Cornelia Poletto Joel Kraaz’ Tintenfischgericht aus. Er kochte mit Mango-ChorizoCrème gefüllte Jalapeño-Peperoni mit sautierten Tintenfischen und Tomaten-Koreander-Vinaigrette. Dem österreichischen Gastjuror und Sternekoch Hans Neuner gefiel das Gericht so gut, dass er es zum besten kürte und mit einem goldenen Stern auszeichnete: «Wow, Würze, Säure, Biss – dieser Löffel hat wirklich alles.» Dadurch war

Joel Kraaz in jedem Fall für die nächste Folge qualifiziert.

Roter Stern wegen zu viel Vanille Beim Einzelkochen wagte sich Joel Kraaz an eine experimentelle Kombination: «Da ich durch den goldenen Stern sowieso in der nächsten Folge dabei sein würde, konnte ich gefahrlos etwas ausprobieren.» Er kochte Jakobsmuscheln im Speckmantel, mit Pflaumen-Vanille-Sauce. Dies kam bei den Juroren nicht gut an. Sie waren der Meinung, dass die Vanille zu dominant sei und die Jakobsmuschel nicht optimal zur Geltung komme. Das reichte für den roten Stern für das am wenigsten gute Gericht. «Zu Hause probiere ich oft mit meiner Frau Steffi Durrer und unseren drei Kindern neue Gerichte aus. Diese können entweder voll einschlagen oder auch mal nach hinten losgehen. Wer nichts wagt, kann nichts gewinnen oder in meinem Fall, dazulernen», meint Joel Kraaz schmunzelnd und ergänzt: «Ich war ja bereits für die nächste Sendung qualifiziert. Als Koch muss man experimentieren – aber nur und wirklich nur im richtigen Moment.» (sals) Nächste Folge von «The Taste», am kommenden Mittwoch auf Sat.1, um 20.15 Uhr.

Am 28. August flogen wir nach Chicago. Bei unserer Ankunft im Hotel, stand schon der Lastwagen, der von Los Angeles gekommen war, auf dem Parkplatz und man lud unsere Harleys aus. Am kommenden Morgen machten sich alle Teilnehmer mit ihren Maschinen vertraut. Wenigstens eine Runde auf dem Parkplatz zu drehen, das konnte sich niemand verkneifen, bevor es mit der Vorstadtbahn in die City von Chicago ging. Die vielen roten Backsteingebäude erinnern an die 1920er-Jahre, als Al Capone Chicago regierte. Im Stadtzentrum selber ist die Neuzeit eingekehrt. Die Wolkenkratzer überbieten sich an Höhe und Schönheit. Der Hafen am Michigansee mit den vielen Cafés und Restaurants bietet sich zum Flanieren an. Aber unser grösstes Interesse galt der Tafel am Jackson Boulevard, die den Beginn der Strasse 66 signalisiert.

Nostalgie und Freiheit Wir sind die Glücklichen, die die «Motherroad» durch acht Bundesstaaten erleben dürfen. Nach Joliet fahren wir geschlossen zum Abraham Lincoln Cemetery, dem Heldenfriedhof. Wir stehen am Eingangstor und lassen unsere Augen bis zum Horizont schweifen, aber die Grabreihen hören im Nirgendwo auf. Dieser Ort kennt keine Gewinner, nur Verlierer. Am Etappenziel Washington in Illinois, erzählten die Gastgeber Ron und Holly vom Hurrikan im Jahre 2013, der zwei Drittel der Ortschaft verwüstet hatte. Für sie und andere, die alles verloren hatten, sammelte Reiseleiter Klaus Fröhls bei ehemaligen Töff-Reisenden Geld für einen Neuanfang. Diese Verbundenheit wird nun je-

«End of the Trail»: Die Töff-Gruppe am Ziel in Los Angeles. (Bild zvg.) des Jahr mit den Töff-Freunden aus der Schweiz gefeiert. Am Tag darauf folgen wir der Garmin Route bis Galena. Auf dieser Strecke sind noch viele alte Häuser und Tankstellen erhalten geblieben. Wir legten unsere Pause an der historischen Sinclair Tankstelle in Bois D Arc, Missouri, ein. Gary Tuner und seine Frau Barbara bewirtschaften das kleine Anwesen, das aus einem kleinen Souvenirgeschäft, der Tankstelle ohne Benzinausschank mit grossem Umschwung bestand. Dieser war vollgestellt mit Autos und Gebrauchsgegenständen der letzten hundert Jahre. Ein Eldorado für jeden Nostalgiker und Autofan. Am fünften Fahrtag stoppten wir in Catoosa in einem stillgelegten Freizeitpark, dessen Attraktion ein grosser, begehbarer, blauer Wal ist. Wir waren bereits im Begriff, weiterzufahren, als uns auf dem Parkplatz ein hagerer, weisshaariger Mann mit durchnässtem Hemd und Rucksack begegnete. Er stellte sich vor als «Nimblewill Nomade» Sunny, 79 Jahre alt. Er hat 30 Jahre als Krankenhausarzt gearbeitet. Bei seiner Pensionierung vor 14 Jahren entschied er sich, unter freiem Himmel zu leben. Sein Ziel: die ganze Route 66 zu Fuss zu erleben. Zu Thanksgiving will er in Los Angeles ankommen.

Mythos der Strasse erhalten Weiter geht es vorbei an Zeugen einer Zeit, die es dem Mittelstand möglich gemacht hatte, am Wohlstand, an ei-

ner besseren Welt teilzuhaben. Hinter der Pryor Creek Bridge, erbaut 1926, steht das verwaiste Autokino, das nur noch aus einer Leinwand und einer überwachsenen Wiese besteht. Sehnsucht nach dieser vergangenen Zeit, die ich nie erleben durfte, stieg in mir auf. Zeitzeugen trafen wir viele. Trotz ihres hohen Alters betreiben sie KultCafés, Restaurants, Hotels, Tankstellen und Museen in unverändertem 1950er-Stil. Viele weitere Freiwillige arbeiten unentgeltlich, um den Mythos der Strasse zu erhalten, aber auch um das Überleben der Dörfer zu sichern. Im weichen Abendlicht besuchten wir die VW «Bug Ranch». Sie ist mit ihren Autos, Gebäuden und zwei alten Tankstellen «Shell und Texaco» um ein Vielfaches schöner als die bekanntere Cadillac Ranch. Bei der Ankunft am Tagesziel wurde die Ladetür des Begleitfahrzeugs geöffnet, um auf das «Happy Landing» anzustossen. Dazu passend, genehmigte sich eine Gruppe nach einem vielgeübten Ritual eine Prise Schnupftabak. Zum Reiseprogramm gehörte auch ein Besuch bei der Beckham County Records Zeitung in Elk City. Die Pressefotografin schoss ein Bild von uns. Die Zeitung mit dem Bericht wurde uns in die Schweiz geschickt – eine schöne Erinnerung. Wir alle haben das Ziel, das Ende der Route 66 in Los Angeles, unfallfrei erreicht – nach 4000 km oder 2448 Meilen. Eine beeindruckende, bereichernde, glückliche Reise ist Vergangenheit, wird in unseren Herzen aber immer Gegenwart bleiben.


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Freitag, 27. Oktober 2017

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Gemeindeverein Wettswil auf Herbstausflug im Berner Oberland Dort, wo die Aare Brienzersee mit Thunersee verbindet, liegt Interlaken, d a s Tourismuszentrum des Berner Oberlandes. Dorthin führte der heurige Herbstausflug des Gemeindevereins Wettswil. Samstag, 7. Oktober. Der Morgen ist noch jung und kühl. Planmässig um 7.45 Uhr rollt der Doppelstöcker in Richtung Luzern weg. Während der Islisberg bereits besonnt ist, verflüchtigen sich die letzten Nebelfetzen in den Filderen. Remo Buob, der langjährige umsichtige Präsident, begrüsst die 65 Reiseteilnehmer mit launigen Worten. Uwe Hock, der konkret diese Reise zum 15. Mal organisiert, teilt zur Freude aller kurz und bündig mit, dass die Reise nach Interlaken führe. Alles nach dem Motto, geniessen und die Seele baumeln lassen. Im Car ist es noch ruhig. Luzern wird im Schutz vieler Tunnels umfahren. Der Bürgenstock erscheint in der Morgensonne fast mondän. Nochmals ins Tunnel hinein. Dunkel, nur gelbes Licht hängt an der Decke. Dann wieder taghell. Zur linken Seite der tiefblaue Alpnachersee. Am See-Südende liegt Alpnachstad mit der Talstation der Pilatusbahn, der steilsten Zahnradbahn der Welt. Die Dampflok wird bereits aufgeheizt und raucht. Die Fahrt auf der seeseitigen Brünigstrasse ist für viele fast in Vergessenheit geraten. Der Sarnersee ist eine tiefblaue Perle. Auf der gegenüberliegenden Seeseite ist der ganze Hang bis zur Pilatus-Südseite in hellem Sonnenschein. Sachseln im Kanton Obwalden, Heimat von Bruder Klaus, zieht sich von der Höhe bis zum See hinab. Die Strasse führt quer durch. Chauffeur Hanspeter Hess macht auf die einzelnen seltenen Bauernhäuser aufmerk-

Die Reisegruppe des Gemeindevereins Wettswil. (Bild zvg.) sam. Es sind Hofstatthäuser, mit einem trockenen Steg mit dem daneben liegenden Schopf verbunden. Dieser Baustil soll nur hier heimisch sein. Vorbei am Landgasthof Zollhaus, einst bekannte Fischerstube, durchfährt man Giswil, um auf der alten Serpentinenstrasse Kaiserstuhl am Lungernsee zu erreichen. Die ruhige Wasseroberfläche glitzert. Nach steiler Auffahrt erreicht man kurz nach der Brünigpasshöhe das Panoramahotel Brünig Kulm, wo der erste Kaffeehalt stattfindet. Auf der Sonnenterrasse geniesst man das einmalige Panorama und die Sicht aufs Aaretal und weit bis in die Engelhörner hinein.

Majestätischer Speisesaal Auf der Weiterfahrt abwärts zum Brienzersee zweigt die Strasse bei Brienzwiler weg und führt auf der rechtsufrigen Seeseite nach Brienz.

Vor den Wettswilern liegt der smaragdgrüne See, eingebettet zwischen Emmentaler und Berneralpen. Das Gegenüber liegt noch bis hoch hinauf im Schatten. Die Giessbachfälle sind kaum auszumachen. Ganz oben sind Schwarzhorn und Faulhorn bereits im glühenden Sonnenschein. Brienz, zu Füssen des Rothorns, ist ein typisches Berner Oberländer Chaletdorf, gepflegt und mit Blumen reich geschmückt. Brienz bedeutet auch Holzschnitzerei und Geigenbau. Beim Durchfahren passiert man den Glyssibach, der 2005 über die Ufer trat – mit verheerenden Folgen. Der alte Brienzer Dorfteil ist vor allem mit seiner berühmten Brunnengasse, wie Hanspeter Hess erklärt, als «schönste Gasse Europas» ausgezeichnet worden. Die alten Häuser sollen aus dem 18. Jahrhundert stammen. Beim Durchfahren von Ringgenberg fällt von Weitem das Wahrzei-

chen von Goldswil auf, die Kirchenruine auf dem Hubel. Minuten später erreichen die Wettswiler das Ziel. Nach kurzem Spaziergang in der nächsten Umgebung ziehen es die meisten vor, sich ins Grand Hotel Viktoria-Jungfrau zurückzuziehen. Pünktlich erscheinen alle zum Mittagessen in der «Salle Général Guisan». Majestätisch, dieser Saal! Marmorsäulen tragen die hochgezogene Decke, reich verziert mit Stukkatur. Gepflegter Service, gute Leistung aus der Küche. Man könnte sich daran gewöhnen.

Erinnerungen an den Aktivdienst Während des 2. Weltkrieges nutzte die Schweizer Armee das Viktoria-Jungfrau-Hotel als Generalstabsquartier. Alle übrigen Hotels wurden ebenfalls requiriert. Harry Steinmann, toprüstiger 95-jähriger Altlehrer aus Wettswil, erzählt, wie er hier 1943 in einem Aar-

gauer Regiment selber Dienst geleistet hat. Generalswache: Schildwache und Feuerwache. Die Feuerwache patrouillierte nächtlich durch die Hotels. Der Dienst war streng und anspruchsvoll, Freizeit und Ausgang aufs Minimum beschränkt. Die Schildwache leistete ihren Dienst vornehmlich am Sitz des Generals, der – wenn anwesend – unweit in einem kleinen Einfamilienhaus wohnte. Steinmann erinnert sich auch an die entsprechenden Grussvorschriften. Erst ab Oberst wurde militärisch gegrüsst. Und an jenen spärlichen Ausgang denkt er gerne zurück, den er mit einem Wachtkameraden verbrachte. Mutig entschieden sie sich, die «Splendid Bar» zu betreten, wo Harry ein Klavier stehen sah. Er bat, darauf spielen zu dürfen. Schon bald füllte sich das Lokal mit ortsansässigen Offizieren. Als Harry das Klavier verlässt, erkundigt sich ein Oberst, warum er mit Spielen aufhöre. Er erklärt ihm, um 22 Uhr müsse er in der Unterkunft einrücken. Der Herr Oberst forderte ihn auf, weiterzuspielen, alles andere erledige er für ihn. Dem jungen Harry war es recht so! Die Heimreise wird auf 15.15 Uhr festgelegt. Bis dahin bleibt noch Zeit, auf der Terrasse im Freien den Kaffee zu geniessen, dem Pianisten, dessen Flügel in der Rasenmitte steht, zuzuhören, die Passanten auf der Flaniermeile zu beobachten und auf der gegenüberliegenden Wiese Dutzenden von Paraglidern zuzuschauen. Die Rückfahrt führt dem Thunersee entlang. Faulensee, Spiez, vorbei am Hotel Schloss Schadau, weiter über Steffisburg hinauf zum Schallenberg. Die Passstrasse ist bei Motorradfahrern beliebt. Das Überholen des Cars ist von Motorengeheul begleitet. Kurz vor Wettswil wurden die Gestalter dieser schönen Reise mit grossem Applaus bedacht. Gusti Dorigo

forum

«Aktuelles aus dem Bundeshaus» Nationalrat Mauro Tuena in Wettswil Mauro Tuena, seit 2015 neugewählter Nationalrat aus dem Kanton Zürich, referiert am Montag, 6. November, 20 Uhr, im Singsaal des Schulhauses Mettlen, über die Geschäfte der Herbstsession im Eidgenössischen Parlament. Alle Politikinteressierten aus Wettswil und Umgebung sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Mauro Tuena hat sich als Kantonsrat und langjähriges Mitglied des Gemeinderats der Stadt Zürich, wo er die SVP-Fraktion präsidierte, einen Namen gemacht. Seit Mai 2016 amtet Tuena als Präsident SVP der Stadt Zürich: In Bern nahm er in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur Einsitz. Als Computertechniker und Teilhaber einer kleinen Computerfirma kennt Tuena (45) die Ängste und Nöte der KMU und setzt sich entsprechend auch für das Gewerbe ein.

Vorlagen von grösserer Tragweite Medial war zwar die Bundesratswahl der Höhepunkt, aber für die Bürger von weit grösserer Tragweite waren Vorlagen wie die Volksinitiativen «Ja zum Schutz der Privatsphäre», «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» oder das institutionelle Rahmenabkommen mit der EU und die Beschränkung der Zuwanderung (Rasa-Initiative). Die Banken und andere Finanzdienstleister werden bald mit anzeige

Nationalrat Mauro Tuena. (Bild zvg.) neuen Gesetzen, dem Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg) und dem Finanzinstitutsgesetz (Finig), konfrontiert werden. Diese Gesetze gehen noch 2017 in die Schlussrunde und werden unseren Kanton, den wichtigsten Finanzplatz der Schweiz, erneut stark belasten. Tuena wird einige der interessantesten Geschäfte der Herbstsession beleuchten und dem Publikum Red und Antwort stehen. Nebst Nationalrat Tuena wird am gleichen Abend auch Nationalrat Hans Egloff zum Thema «Eigenmietwert, wie weiter» referieren. Wie üblich wird die SVP Wettswil im Anschluss an die Veranstaltung einen kleinen Apéro offerieren. Im Namen der SVP Wettswil Hans Kaufmann, alt Nationalrat

Kommt nun doch die «Limmattalisierung»? Conforama und Aldi kommen in einem Jahr, im «Anzeiger» vom 24. Oktober. Die grosse Baugrube gegenüber des Coops in Affoltern liess nichts Gutes erahnen. Doch als ich heute den «Anzeiger» las, wurde mir beinahe übel! Warum müssen jetzt unbedingt nochmals zwei Billigstanbieter ins Amt ziehen? Wir haben weiss Gott schon genügend Einkaufsmöglichkeiten im Dorf und in der Region. Und wer unbedingt ein Aldikind sein will, findet sein Glück nach spätestens zwei Dutzend Autominuten in jeder Himmelsrichtung von hier. Vor nicht allzu langer Zeit versprach man noch, es sollten hier keine Verhältnisse wie im Limmattal entstehen. Rund um Affoltern sind wir leider bald so weit, und ich kann mir den Verkehrskollaps schon bildlich

vorstellen, der dann jeweils am Samstag unser Dorf schmücken wird. Auch der künftige Superbaumarkt lockt bald Kunden von nah und fern an. NB: Auch hier gilt die oben genannte Faustregel mit den 24 Minuten. Ist die Menge an Autos mal hochgerechnet worden, die sich dann durch Strassen, um Kreisel und über Brücken quetschen werden? Gibt es spätestens jetzt eine Möglichkeit, um endgültig Stopp zu sagen und keine zusätzlichen Konsumtempel mehr zu bewilligen? Das Mass ist meiner Meinung eindeutig voll! Und schliesslich ist solch ein Überangebot alles andere als nachhaltig. Aber das ist nochmals ein Thema für sich ... Mir selber bleibt nichts anderes übrig, als diese Geschäfte möglichst zu meiden, und ich hoffe, möglichst viele Säuliämtler werden dies auch tun. Ueli Grüninger, Affoltern am Albis

Selber kandidieren Lieblose Betreuung der Betagten, Leserbrief vom 24. Oktober. Einmal mehr hat Herr Roggwiler in die Tasten gegriffen, um seinen Unmut über die Zustände in der Senevita und Langzeitpflege zu äussern. Dass er in diesem und einem anderen Leserbrief den Parteien und Behörden die Schuld für die Misere in die Schuhe schiebt, gehört zu seinem Stil; er trifft mit seinem Bashing auch viele andere, insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institutionen, die Tag für Tag das Beste für die Betreuung der ihnen Anvertrauten geben.

Wie Herr Roggwiler selbst bemerkt hat, finden am 15. April 2018 Gemeinderatswahlen statt. Herr Roggwiler hat die Gelegenheit, dort selbst, persönlich zu kandidieren und sich den Wählerinnen und Wählern unter Nachweis seiner Qualifikation zur Wahl zu stellen. Sollte er gewählt werden (er hat ja – wie er selbst immer wieder betont – viele Unterstützer), kann er dann beweisen, dass er «mit demokratischen Mitteln» sein Amt führen kann. Er ist dann nur noch dem Volk Rechenschaft schuldig. Walter Dobler, Ottenbach

Kaum hat die Kirche Mättmi die Kugel wieder auf dem Dach ...

... gibt es fast einen Heiligenschein. (Bild Cesar Leutwiler, Mettmenstetten)

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief ... ... muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, ... soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen ... und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


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Serie

Freitag, 27. Oktober 2017

Altes Handwerk mit Baumwolle, Hanf und Jute: Die Seilerei Bär in Aeugst Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (124) Über 120 Jahre lang, bis 1946, stand in Aeugst eine Seilerei, viele Jahre geführt von Julius Bär. Ein Kinderfreund, welcher auch während 55 Jahren die Sonntagsschule leitete.

In Aeugst nannten sie ihn «Seilerjuuli». Julius Bär war eine stolze und markante Erscheinung und Besitzer der Seilerei. Er starb 1930 mit 86 Jahren. Er war erst 22 Jahre alt, als sein Vater Hans Autor Willy Hug. Caspar 1866 starb und er die Seilerei übernehmen musste. Wie damals üblich, konnte er sich vorher auf der Wanderschaft die fachlichen Kenntnisse aneignen. Wie bei jedem Handwerk, brauchte es auch in der Seilerei viel Gespür und Können, um eine gute Qualität herzustellen. Am süsslichen Geruch der Hanffasern und am Ton der Maschinen spürte er, ob alles in Ordnung war. Als Seiler musste er auch gut zu Fuss sein, denn es galt, mit einem Leitholz in der Hand, mit jedem entstehenden Seil durch das 80 Meter lange Gebäude zu schreiten. Zehntausende Male absolvierte er diese Strecke. War er zu schnell, wurde das Seil zu locker. Aber zu hart, wenn er zu langsam ging. In der Seilerei roch es nach Hanf, Schmierfetten und Öl. Die Arbeit wurde bei jeder Jahreszeit ausgeführt, auch wenn es im Winter bitterkalt war. In den ersten Anfängen der Seilerei Bär stand noch kein Seilergebäude. Als der Vater von Julius Bär, Hans Caspar Bär, 1812 von Affoltern nach Aeugst zog, drehte er die Seile noch auf einer langen Wiese unter freiem Himmel. Er konnte die Arbeit deshalb nur bei trockenem Wetter verrichten. Bei Regenwetter nutzte er die Zeit für das Fertigen von Kälberstricken. Erst 1887 wurde eine einfache Seilerhütte errichtet. Eine Seilerbahn nannte man auch Reeperbahn. Die bekannteste ist noch heute jene in Hamburg. Dort fertigten die Reeper (Seiler) früher ihre Taue für die Schiffe.

Hanf aus Bologna und Neapel Als Rohstoff kamen Hanf und Flachs zur Verarbeitung. Hanf versprach die grösste Festigkeit. Geliefert kam es in

Stolz steht Julius Bär 1919 neben seiner 80 Meter langen Seilerei. (Archivbilder zvg.) Ballen aus Bologna und Neapel, später auch von Ungarn. In Aeugst wurde zuerst der Hanf von Hand gesponnen. Dabei drehte man die Fasern zu langen Fäden zusammen. Dies war eine anspruchsvolle Arbeit, nur jahrelanges Üben brachte die Perfektion. Das einfachste Produkt bestand aus einem zwei bis drei Fäden gedrehten Bindfaden. Für Schnüre wurden mehrere Fäden zu einer Schnur oder Litze gedreht und das Seil entstand durch das Zusammendrehen mehrerer Schnüre. Die fertigen Seile mussten zuletzt noch gereinigt, mit Weizen- oder Kartoffelstärke geglänzt und die Enden abgebunden werden. Die Produktepalette der Seilerei Bär bot eine grosse Vielfalt. Für die Garbenseile und Röhrendichtungen kam Jute zur Verwendung und für Aufzugsseile Baumwolle. Ein 18-Millimeterseil konnte es durchaus mit einem Stahlseil aufnehmen und zwei Tonnen Gewicht halten. Bär

Aus dem Familienalbum Bär: Aeugster Ausflug auf die Rigi, um 1910.

produzierte Weberschnüre, Waschseile, Heuseile, Glockenseile (zum Läuten der Glocken), Sargseile für die Bestatter, Grasnetze und etwa 500 000 Garbenseile pro Jahr. Auch Zwirnschnüre (zum Aufbinden der Kuhschwänze im Stall), Seile für Pferdeund Ochsengespanne, Aufzugsseile, Antriebsseile für Turmuhren, Abschleppseile oder Fällseile für Forstarbeiter gehörten dazu. Auch 15 Sorten Packschnüre stammten aus der Aeugster Produktion. Weiter gehörten auch Bindfaden und Bergseile dazu. Hauptkunden waren Bauern, die SBB und das Militär.

Heinrich Frei arbeitete 66 Jahre in der Seilerei «Seilerjuuli» hatte seit 1871 mit Heinrich Frei einen fleissigen und langjährigen Mitarbeiter an seiner Seite. Noch mit 84 Jahren war Frei immer

noch unermüdlich an der Arbeit. Bereits morgens um fünf Uhr begann er in der Seilerei zu arbeiten. Fast seinen ganzen Lohn sparte er und von den zwei Wochen Ferien, welche ihm pro Jahr zustanden, bezog er oft nur einen Teil. Aus Dankbarkeit verschrieb ihm Julius Bär in seinem Testament ein lebenslanges Wohnrecht in seinem Haus. Frei arbeitete während 66 Jahren, bis zum Ende der Seilerei. Als «Seilerjuuli» im Dezember 1930 starb, übernahm Adoptivsohn Benjamin Bär die Seilerei. Bereits seit 1873 war er im Geschäft und 1892 hatte er das offene, 80 Meter lange Gebäude zu einer geschlossenen Seilerbahn ausgebaut. Die Seile mussten auch verkauft werden. Wie vorher «Seilerjuuli» zog auch Benjamin Bär in aller Herrgottsfrühe mit einem schwer bepackten Handwagen den Dörfern nach, um den Bauern seine Seile feilzubieten. Der frühe Morgen schien ihm günstiger, als erst

zu späterer Tageszeit, wenn die Bauern auf den Feldern arbeiteten. Die Seiler waren stolze Leute und sich ihrer Qualität bewusst, es gab kein Verhandeln über den Preis. Das Geschäft sollte jedoch nicht mehr lange blühen. 1937 kam es zur Einstellung der Seilerei, 1947 zum Abbruch des langen Seilereischopfes. Heute braucht es keine 80 Meter langen Seilereien mehr. Moderne Seilmaschinen produzieren mit Kunstfasern industrielle Massenware. In Aeugst erinnert heute nur noch ein mit «Seilerhuus» angeschriebenes Wohnhaus an die Seiler-Dynastie Bär. Es besteht auch noch ein ehemaliges Magazin, heute ein Wohnhaus. Im Parterre befand sich noch lange die Methodistenkirche und im Obergeschoss bestand bis 1985 die Sonntagsschule. Julius Bär selbst hatte sie bis zu seinem Tode, 55 Jahre lang geleitet. Drei Kinder adoptierte er und dutzenden war er als Kinderfreund Götti.

Die Sonntagsschule um 1920. Julius Bär unterrichtete während 55 Jahren.


Gewerbe/Dienstleistungen

US-Politik

«Pult der Zeit»

Priscilla Imboden referiert zum Semesterbeginn an der Ämtler Volkshochschule. > Seite 23

Simon Chen kommt mit seinem Solo-Kabarettprogramm in die Galerie Märtplatz. > Seite 25

Effektiver trainieren als je zuvor «egymtraining.ch»: Neues Trainings-Studio beim Volg Ottenbach

Freitag, 27. Oktober 2017

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Weiterhin Nati B Der Schachclub Wettswil behauptet sich in den Top 30 der Schweiz. > Seite 29

Sich beim Bewegen wohl und kräftig fühlen Leichtigkeit durch Alexander-Technik Sich leicht bewegen zu können, ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Doch die meisten könnten durch ein Alexander-Technik-Training Beweglichkeit, Kraft und Wohlbefinden in ihrem Körper effizient steigern.

Dank optimaler elektronischer Trainingssteuerung erreicht man seine Trainingsziele in kürzester Zeit. (Bild zvg.)

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Übung ist das Training bereits ab 20 Minuten effektiv. Mit der «egym fitness app» wird das Training aufgezeichnet. Man hat sofort einen Überblick über Erfolg, Muskeldysbalancen und andere wichtige Infos. Die Trainingssteuerung wird dadurch optimal. Man hat die Möglichkeit, jederzeit ein persönliches Training mit einem Trainer zu buchen um neue Trainingsziele festzulegen. Dank modernster Geräte und einer umfassenden Einführung wird das Risiko von Fehlern im Training vermieden. Dadurch ist es für die Mitglieder möglich, auch ohne die ständi-

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Körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Stresssymptome müssten nicht sein. Ihre Ursachen liegen oft in ungünstigen Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten. Diese Gewohnheiten sind als neuronale Muster in unserem Gehirn abgespeichert. Wie die moderne Hirnforschung zeigt, ist das Gehirn jedoch ein Leben lang erstaunlich lernfähig. Die AlexanderTechnik nutzt diese Fähigkeit. Störende und einschränkende Bewegungsmuster, werden mit diesem Mentalund Bewegungstraining durch natürlich leichte Bewegungsmuster ersetzt. Statt Symptome zu behandeln, werden so die dahinter liegenden Ursachen angegangen. Dadurch ist die Verbesserung des Wohlbefindens nicht nur vorübergehend, sondern nachhaltig. Alexander-Technik eignet sich für Menschen jeden Alters. Sie schult die Aufmerksamkeit für die eigene Bewegungssteuerung und lässt sich in jede Aktivität, sei es nun Computerarbeit, Handwerk, Haushaltarbeit oder Sport, integrieren. Die Trainingsteilnehmenden spüren sofort die entspannende Wirkung und eine leichte Beweglichkeit, die auch im Alltag anhält. Der

Aufmerksamkeit für die eigene Bewegungssteuerung . (Bild zvg.) Therapeut, Trainer und Buchautor Adrian Mühlebach bietet in seiner Praxis in Affoltern ein individuelles Einzelprobetraining von 30 Minuten für einen Spezialpreis von 30 Franken an. Die Alexander-Technik ist eine von den Krankenkassen anerkannte komplementärtherapeutische Methode. (pd.) Anmelden und Infos bei ThinkandMove-Training, Adrian Mühlebach, dipl. Komplementärtherapeut Alexander-Technik, Hasenbühlstrasse 18m, Affoltern, info@tamt.ch, www.tamt.ch, Telefon 044 760 39 36.

Nicht hören trennt den Menschen vom Menschen Neuro-Hörtherapie Alexandra Meier, Mettmenstetten Kaum jemand weiss, was mit der Neuro-Hörtherapie alles erreicht werden kann. Im Folgenden ist beschrieben, worum es sich bei der Neuro-Hörtherapie handelt und wem sie nützt. Mit dieser Hörtherapie werden verschiedene Beschwerden angesprochen. Das Spektrum ist sehr umfangreich. Es reicht zum Beispiel bei Kindern von der Konzentrationsschwierigkeit über die Rechtschreib- und Le-

Alexandra Meier. (Bild zvg.)

seschwäche bis zu Entwicklungsverzögerungen bei Sprache und Motorik. Im Erwachsenenalter sind es Symptome, wie Tinnitus, Hörsturz oder Gleichgewichtsprobleme. Im höheren Alter können Altersschwerhörigkeit, Aphasien oder Schlaganfälle mit dieser Methode behandelt werden.

Wie kann man sich so eine Therapie vorstellen? Nach einem Hörverarbeitungstest werden die Daten ausgewertet, um ein genaueres Bild über das Hörvermögen zu erlangen. Zusammen mit einem ausführlichen Eingangsgespräch wird dann ein persönliches Hörprogramm zusammengestellt. Das digitale elektronische Ohr ist ein zentraler Bestandteil in der Hörtherapie. Durch das Hören von Musik und eigener Stimme über einen Klangwandler, welcher die Musik und die Stimme klanglich verändert, werden die beiden Ohrmuskeln trainiert und die Nervenbahnen, die bis zur Hörrinde verlaufen, werden elektrisch isoliert und nachgereift. Die Informationen können dadurch schneller weitergeleitet werden. Durch diesen Prozess kann man sich wieder besser auf Wichtiges fokussieren und konzentrieren und die vielen Nebengeräusche

ausblenden. «Nicht hören trennt den Menschen vom Menschen. Somit sprechen wir auch gleich die emotionale und soziale Kompetenz von Kindern und Erwachsenen an, die sich weiter entwickeln können», sagt Alexandra Meier. Selbstsichere Kommunikation, Hörverständnis, Konzentration, motorisches Geschick und Lebensfreude anzeige

kehren zurück oder werden langsam aufgebaut. Die Neuro-Hörtherapie ist vom EMR (ErfahrungsMedizinisches Register) unter Tomatis Nr. 190 und der ASCA (Stiftung zur Anerkennung und Entwicklung der Alternativ- und Komplementärmedizin) unter Audio-Psycho-Phonologie Nr. 208 mit der Zusatz-

versicherung für Komplementärmedizin anerkannt. Wichtig: Jeder Patient, jede Patientin sollte sich vor Behandlungsbeginn bei seiner Krankenkasse über eine Kostendeckung oder Kostenbeteiligung erkundigen. (pd.) Weitere Infos zur Neuro-Hörtherapie unter Telefon 044 767 00 16 oder www.neuro-hoertherapie.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 27. Oktober 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Es singt das «ensemble tredici»

Freitag, 27. Oktober 16.00 Club4 in Kappel Sonntag, 29. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 29. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Chiletaxi: Heidi Schneebeli 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Duo KLANGNALK Raum – Zeit – Klang Barbara Walter (Flöten) und Alain Dobler (Saxofone) Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 1. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 2. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Samstag, 28. Oktober 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Erntedankfest Pfr. Th. Müller mit Kirchen- und Gospelchor. Anschliessend Teilete im Kirchgemeindehaus Dienstag, 31. Oktober 19.30 Vortrag im Chilehuus: «1517 - Weltgeschichte eines Jahres», Pfr. Hans Peter Werren Donnerstag, 2. November 14.00 Seniorentreff im Chilehuus: «Falten – eine Auseinandersetzung mit dem Älterwerden», Dokumentarfilm der Luzernerin S. Häselbarth

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 27. Oktober 18.00 Kinder-Kino im Kirchgemeindehaus «Der Zoowärter», eine tierische Komödie. Freigegeben ohne Altersbeschränkung. Eintritt frei 19.30 Start der «Kino in der Kirche»-Saison 17/18 mit dem Dok-Film «Der Grosse Anfang – Luther». Freigegeben ab 6 Jahren. Eintritt frei Samstag, 28. Oktober 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Norina Wagner und Vorstellung der neuen Konfirmanden und Mitwirkung der Club4-Kinder Klavier: Casey Crosby Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. Oktober Ab 8.30 Uhr Chilezmorge 10.00 Gottesdienst mit den «Albisbuebe» Adrian Christen, Benjamin und Gideon Kilchmann, (Schwyzerörgeli, Klavier und Kontrabass) und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Gschichte-Chischte während der Predigt Montag, 30. Oktober 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 3. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 29. Oktober 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst mit Werken von W.A. Mozart Organistin Anette Bodenhöfer spielt zusammen mit Rägle Brawand bekannte und beliebte Mozart-Bearbeitungen für Orgel und Querflöte Pfarrer Walter Hauser Donnerstag, 2. November 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Super Puma Mit dem in Hedingen wohnhaften Oberstleutnant Lukas Rechsteiner, Cheffluglehrer Super Puma der Schweizer Luftwaffe

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 29. Oktober Winterzeit! 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 Juki in Maschwanden Pfr. Mehl und Vikar Bächtold Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Donnerstag, 2. November 14.30 Fotohöck der vergangenen Seniorenferien im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 27. Oktober 20.00 Taizégottesdienst mit Pfrn. C. Mehl Angela Bozzola am Piano und dem Taizéteam Sonntag, 29. Oktober Gottesdienst «Familiengeschichten – Versöhnungsgeschichten» mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden Musik: Marianne Rutscho Donnerstag, 2. November 19.00 theologisch-philosophischer Geprächsabend im Pfarrhaus Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Saporiti zum Thema «Jesus und der Wein»

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Susanne Wey Orgel Marina Wehrli 17.00 Jugendgottesdienst in Maschwanden Freitag, 3. November Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 27. Oktober 18.30 Jugend-Chile zum Thema «Liebe» Sonntag, 29. Oktober 9.30 Gottesdienst Pfarrer Kurt Liengme Matthäus 25,14–30 «Die grosse Chance» Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 27. Oktober 19.00 Concerto piccolo No 6 mit «Querbeet» Musik von Jazz bis Reggae Samstag, 28. Oktober 9.00 3. Klass-Unti, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Familienchor, Probe Singsaal Chilefeld 9.30 Probe Kinder-Theaterprojekt Reformierte Kirche Sonntag, 29. Oktober 9.15 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (Orgel) 10.45 Jugendgottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant 17.00 Grosses Benefiz-Konzert mit Seraina Brügger (Klavier) Vreni Eichmann und Heidi Roth (Jodelgesang),Blockflötenensemble Christiane Zaugg Vocalensemble «Spontett» Erich Eder (Klavier) zugunsten Spendgut Obfelden Donnerstag, 2. November 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 28. Oktober 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 29. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 1. November 19.30 Gottesdienst zu Allerheiligen Donnerstag, 2. November 19.00 Rosenkranz

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg Samstag, 4. November 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 29. Oktober 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Taufe von Lionel Gerber (Stallikon) Pfr. Otto Kuttler Musik: Kirchenchor Bonstetten Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung bis 28. Oktober, Tel. 044 700 45 45 11.15 Kirche Stallikon Jugendgottesdienst 17.00 Kirche Stallikon Konzert mit Alina Nikitina (Orgel) und Florian Engelhardt (Gesang). Eintritt frei, Kollekte Montag, 30. Oktober 9.45 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 31. Oktober 9.00 bis 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Stille und Tanz Kirche Wettswil Donnerstag, 2. November 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 3. November 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. Oktober 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 29. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Totengedenken in der Kirche Anschliessend Gräbersegnung auf dem Friedhof zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Musik: Kirchenchor, Leitung: Maja Fluri Konstantin Saltykov, Orgel Teodora Ducariu, Flöte Mittwoch, 1. November Allerheiligen 9.15 Gottesdienst mit hl. Kommunion Anschliessend Kaffee 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus 19.00 Santa Messa Donnerstag, 2. November Allerseelen 18.00 Rosenkranz und Santa Messa der MCLI in der Friedhofskapelle

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28.Oktober 17.00 Eucharistiefeier ErstkommunionEröffnungsgottesdienst Sonntag, 29. Oktober 11.00 Wortgottesfeier zu Allerseelen Totengedenken Montag, 30. Oktober 19.00 Meditation Donnerstag, 2. November 8.15 Eucharistiefeier Freitag, 3. November 19.30 Andacht und Stille

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 29. Oktober 10.30 Gottesdienst Fortsetzung der Predigtreihe über König David 2. Samuel 1, 17–27 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonnstag, 29. Oktober Allerheiligen/Allerseelen Ab 9.15 Uhr «Sunntigsfiir» für alle Kinder bis 7-jährig im Pfarreisaal 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Donnerstag, 2. November 19.00 Theologisch-philosophische Diskussion im Pfarrhaus Maschwanden mit Pfarrerin C. Mehl und Pfarrer A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gräbersegnung auf dem Friedhof 10.30 Gottesdienst mit Totengedenken in der Kirche; mit Musik

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 27. Oktober 19.00 Kurs «lieben–scheitern–leben» Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gottesdienst «Ich bin auch ein Geschenk» David Ruprecht Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 30. Oktober 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 1. November 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. Oktober 9.45 Connexio-Gottesdienst Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 27. Oktober 10.00 MuKi-Treff Samstag, 28. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 29. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Simon Fenner) Hüeti und KingsKids 20.00 Gemeinsamer Start in die Gebetswoche Sonntag, 29. Oktober bis Sonntag, 5. November 24/7–Gebetswoche Anmeldungen: http://2017-44.24-7ch.ch Dienstag, 31. Oktober 19.00 ALPHALIVE Donnerstag, 2. November 14.30 FrauenTreff im Rahmen der Gebetswoche mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

NovemberProgramm 2017 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 2. November 2017 SENIORENTREFF Dokumentarfilm «Falten» 14 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 2. November 2017 WANDERUNG Remetschwil – Künten Wanderzeit: 3¼ Std. (+340 m/-440 m) 7.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00 Donnerstag, 9. November 2017 SPAZIERGRUPPE Türlen – Hausen Wanderzeit: 1½ Std. 9.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 16. November 2017 BERGWANDERUNG Hausen – Albisgrat – Stallikon Wanderzeit: 4 Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 23. November 2017 CHLAUSHÖCK 12.00 Uhr, Chilehuus im Park Menü inkl. Dessert, Fr. 17.– Mineralwasser, Kaffee, Tee gratis Für Wander- und Spazierfreudige ab Bahnhof Affoltern 10.00 Uhr, Leitung: E. Bründler 10.30 Uhr, Leitung: G. Jud An-/Abmeldung nicht notwendig Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 30. November 2017 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88


Gewerbe

Freitag, 27. Oktober 2017

Drei Tage feiern mit den Kunden 15 Jahre Finetra in Affoltern: Jubiläumsangebote, Sonderkonditionen und Festivitäten Sie feiert ihren Geburtstag jedes Jahr mit den Kunden, die Finetra AG. Dieses Jahr lädt das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel vom 3. bis 5. November zum 15-Jahre-Jubiläumsfest. Die Finetra AG an der Zürichstrasse 130 in Affoltern hat heuer besonderen Grund zum Feiern. Im November 2002 startete das Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel am Bahnhofplatz 1 im Bezirkshauptort. Seither hat sich einiges verändert, geblieben allerdings sind «der unbedingte Wille zu höchster Qualität in Sortiment und Dienstleistungen», wie Geschäftsführer Besim Bulica festhält. Und er fügt umgehend an: «Unser 15-Jahre-Jubiläum wollen wir vom Freitag, 3. November, bis Sonntag, 5. November, entsprechend feiern – mit Jubiläumsschnäppchen, Sonderkonditionen und im Festzelt vor dem Laden mit Weisswürsten, Brezen und Bier.»

Schlafkomfort und Gartenmöbel: Es begann ganz anders… Eigentlich besteht die Finetra AG schon seit 1974. Damals gründete Alois Theiler, der Vater, respektive Schwiegervater von Karin und Besim Bulica, unter diesem Label eine Handelsfirma für Holzbearbeitungsmaschinen. 2002 übernahmen Karin und Besim Bulica den Firmennamen und eröffneten im Bezirkshauptort das Fachgeschäft für Schlafkomfort. «Himmlisch schlafen» heisst seither die Devise von Finetra, was die hohe Qualität des Sortiments mit Betten, Matratzen und Bettwäsche von Spitzenmarken einschliesst. Wasserbetten, Luftbetten oder Boxspringbetten,

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«Bewegt mit 60+» Am 31. Oktober, um 20 Uhr, hält Erika Thorsteinsen, dipl. Physiotherapeutin und dipl. Naturheilpraktikerin, im Gemeindesaal Bonstetten einen Vortrag. Bewegung ist gleichzusetzen mit Leben. Damit ist nicht in erster Linie die Fortbewegung gemeint, sondern die Bewegung, die den Körper am Leben erhält: Der Herzmuskel, der unermüdlich Blut durch den Körper pumpt, der Lidschlag, der das Auge vor dem Austrocknen schützt, die glatten Muskeln der Darmwand, die das Gegessene durch die Innereien transportieren. Jede Organfunktion ist an eine Bewegung gekoppelt. Das Älterwerden beinhaltet grundsätzlich eine Verlangsamung der Bewegungsabläufe. Dennoch gibt es immer wieder Menschen, die jugendlich frisch bleiben. Sie haben es geschafft, sich eine gewisse Dynamik und Reaktionsfähigkeit zu bewahren, die ins Auge springt. Sie bewegen sich anders als Gleichaltrige, denen das Aufstehen vom Stuhl schon etwas Mühe macht.

Das Finetra-Team. Von links: Besim und Karin Bulica sowie Bajrush Bulica. (Bild Urs Kneubühl)

Gegen klassische Alterszeichen

ebenso altbewährte Betten von besonderer Güte sowie allem Zubehör für das himmlische Schlafen gehören heute zum Angebot. 2009 übernahmen Bulicas dann am aktuellen Standort an der Zürichstrasse 130 die Firma Texbo, welche Bodenbeläge und Gartenmöbel verkaufte. «Dies ermöglichte uns, unser Angebot weiter auszubauen und liess auch die Diversifikation mit Gartenmöbeln zu», hält der Geschäftsführer dazu fest.

Die Salutogenese ist die Wissenschaft, die untersucht, wieso es diese Unterschiede gibt und wie Gesundheit entsteht und bewahrt wird. Im Vortrag von Erika Thorsteinsen werden ganz praktische Aspekte dieser Gesundheitslehre erklärt. Es gibt Übungen, die gegen die klassischen Alterszeichen ankämpfen und einfach umzusetzen sind. Diese Übungen sind sehr leicht in den Alltag einzubauen und werden am 31. Oktober im Gemeindesaal Bonstetten erklärt und praktisch geübt. Man kann sich überraschen lassen. Das Organisationsteam Bonstetten 60+ freut sich auf viele Besucher und Besucherinnen und offeriert nach dem Vortrag einen kleinen Apéro. Anmeldung nicht nötig. (pd.)

Drei Tage Festzelt, Weisswürste, Bier und mehr Das Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel in Affoltern – nur gerade zwei Fussminuten vom

Kronenplatz entfernt – ist generell so speziell, wie die Angebote, Produkte und Dienstleistungen, die angeboten werden. Betten, Matratzen und alles, was zum himmlischen Schlafen gehört, sowie Gartenmöbel sind eine eher aussergewöhnliche Kombination. Gemeinsam aber ist allem, was von Finetra kommt: Die hohe Güte, die individuelle, fachlich kompetente sowie lösungsorientierte Beratung und die Kundendienstleistungen bis hin zum dynamischen, kostenlosen Liefer- und Montageservice bis 25 km Distanz. Besim Bulica bestätigt: «In der Beratung und im Kundenservice kommt bei uns die gleiche Sorgfalt zum Tragen, die wir der Auswahl unserer Lieferanten widmen …»

Zum dreitägigen Geburtstagsfest vom Freitag, 3., bis Sonntag, 5. November, geben sich Besim und Karin Bulica-Theiler sowie Bruder Bajrush Bulica einmal mehr ganz als Gastgeber. «Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch, der mit uns auf das Jubiläum anstossen möchte.» Klar gibt es auch Jubiläumsschnäppchen und Sonderkonditionen, zudem am Samstag und Sonntag Unterhaltung von Volksmusik bis aktuellen Hits mit Entertainer Hansruedi Vordermann und «Magic Comedy» mit Zauberer Ricky. (kb.) Jubiläumswochenende «15 Jahre Finetra AG», Zürichstrasse 130, Affoltern. 3. bis 5. November. Öffnungszeiten: Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Die schönste Jahreszeit Exklusive Bettwäsche-Kollektion ist die Festbierzeit zum Jubiläum Ab Ende Oktober bei der Brauerei Baar

Karl-H feiert zehnjähriges Bestehen

Wenn das Sommerbier langsam leergetrunken ist, freuen sich Bier-Liebhaber und -liebhaberinnen schon wieder auf das Festbier aus Baar. Ab Ende Oktober steht es frisch gebraut und abgefüllt wieder zum festlichen Genuss bereit.

Karl-H: Dieses Kürzel steht für Karl Hartmann – und für erholsamen Schlaf seit nunmehr zehn Jahren. Vom 2. bis 4. November soll das im Laden auf dem Weisbrod-Areal in Hausen gebührend gefeiert werden: mit Aktionen, Vorträgen und einer einzigartigen Jubiläums-Kollektion.

Das Festbier der Brauerei Baar gehört für viele Freunde des Gerstensafts zum Advent wie Kerzenlicht und Guetzliduft. Jetzt steht es wieder in den Regalen und weckt schon die Vorfreude auf feierliche Stunden. So beschreibt der Biersommelier das goldgelbe, vollmundige Festbier: «Warmer, malziger Antrunk, kraftvoll wärmend mit süsslichem Karamellaroma. Intensiv und sehr aromatisch, mit feierlicher Eleganz.» Das verspricht einen besonderen Trinkgenuss für das stimmungsvolle Festvergnügen. Für viele ist das Festbier aus Baar durchaus ein

charaktervolles Gegenüber zum Champagner und sorgt mit seiner gehaltvollen Würze für genügend Bodenhaftung, wenn die Stimmung ins allzu Süsse abzuheben droht. Nichts gegen Champagner oder Wein: Jedem und jeder das, was ihm oder ihr gefällt. Darum finden Geniesser im Braui-Markt nicht nur ein umfassendes Biersortiment, sondern auch viele andere Köstlichkeiten, mit denen sich jedes Fest kulinarisch veredeln lässt: Fruchtsäfte, Mineralwasser, Spirituosen und Weine, aber auch Leckeres zum Essen wie Pasta, feine Saucen und Gewürze aus Italien. Und darüber hinaus viele Geschenkideen, vom kleinen «Mitbringsel» bis zum üppig gefüllten Geschenkkorb. Und weil der Braui-Markt im Frühherbst sein 10-Jahr-Jubliäum feierte, lohnt sich ein Besuch jetzt besonders. Denn die Jubiläumsaktionen mit attraktiven Vergünstigungen und Sonderangeboten laufen noch bis Ende Jahr. (pd.)

Grund zum Feiern in der Braui Baar Feste soll man feiern, wie sie fallen. Die Brauerei Baar hatte im vergangenen Jahr einige Gründe, zu feiern: Nebst dem Jubiläum des BrauiMarkts war da noch die Prämierung der schönsten Bierteller-Serie. Die lustigen Erdmandli-Geschichten haben es Bierfreunden angetan. Dann erhielt die Brauerei Baar das begehr-

te Qualitätssiegel vom BrauRing als internationale Auszeichnung für ihre feinen Craft-Biere – echte handwerklich gebraute Schweizer Qualitätsbiere. Und obendrauf gab es ein weiteres Jubiläum zu feiern: 25 Jahre Bügel-Spez – das besondere Biervergnügen mit dem «Blopp».

Für seinen Jubiläumsanlass hat sich Karl Hartmann ein vielseitiges Programm ausgedacht. Frei nach seinem Motto, «Probeliegen wirkt besser als tausend Worte» beginnt das Jubiläumswochenende des Hausemer Bettwaren- und Einrichtungsspezialisten bereits am Donnerstagabend. Ab 18 Uhr werden die interessierten Besucher ins Geheimnis von Boxspring-Betten eingeweiht. Hartmann sagt: «Die ganze Welt schläft in Boxspring-Betten. Nur die Schweiz noch nicht.» Das möchte der gelernte Textilzeichner ändern. In seinem grossen Showroom in der früheren Weisbrod-Stoffkontrolle stehen zahlreiche Boxspring-Betten verschiedener Hersteller zum Probeliegen bereit. Viele davon aus Schweizer Produktion, hergestellt aus natürlichen Werkstoffen. Am Samstag, 4. November, wird dem Publikum dann erstmals die Jubiläums-Bettwäsche-Kollektion präsentiert. Für Hartmann ein besonderer Moment, denn Bettwäsche ist nicht nur sein Kerngeschäft. Sie wurde ihm auch im übertragenen Sinne in die Wiege gelegt. Der Hausemer stammt

Karl Hartmann im Gespräch mit seinen Verkaufsberaterinnen Reni Wildi, links, und Karin de Ridder. (Bild Martin Platter) aus einer Textiler-Familie im Rheintal, wo der Vater noch bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 ein Atelier betrieb. Schon als Kind begleitete Karl Hartmann seine Mutter, die mit Bettwäsche von Haustür zu Haustür ging. Bald war ihm klar, dass er dereinst in die Fussstapfen seines Vaters und Grossvaters treten würde.

Schlafen und wohnen nach Mass Hartmann machte eine Lehre als Textilzeichner an der Fachschule, bildete sich weiter zum Kaufmann und begann vor 30 Jahren Krawatten für Weisbrod zu designen. Vor zehn Jahren machte er sich schliesslich selbstständig. Er begann mit einem WebShop für Bettwäsche und bezog vor fünf Jahren den Laden auf dem Weisbrod-Areal. «Das war ein logischer Schritt. Zur hochwertigen Bettwäsche verlangten die Kunden auch entspre-

chende Matratzen und Betten», erklärt Hartmann, der um die Wichtigkeit seiner Produkte weiss. Schliesslich verbringt jeder Mensch rund ein Drittel seines Lebens im Bett. Hartmann hat sich darauf spezialisiert, für alle Schlafbedürfnisse die perfekte Lösung anzubieten – wenn nötig auch individuell und auf Mass angefertigt, egal ob Massivholzbetten, Matratzen, Kissen, Duvets, deren Überzüge und was sonst noch zum angenehmen Schlaf dazugehört. Im Laufe der Zeit hat er sein Sortiment um Teppiche, Sofas und Vorhänge erweitert. Öffnungszeiten während des Jubiläums: Donnerstag, 10 bis 20 Uhr (ab 17.30 Uhr, Apéro), Freitag, 10 bis 17.30 Uhr, Samstag, 10 bis 16 Uhr. Alle Besucherinnen und Besucher erhalten ein Erinnerungsgeschenk und werden auch kulinarisch verwöhnt. (map.) Weitere Infos unter karl-h.ch und g-nacht.ch.


Stellenanzeiger

Wir sind seit 65 Jahren spezialisiert auf Transporte und Umzüge und suchen zur Verstärkung unseres Teams Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 25 186 Exemplaren und bedient zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Auf den 1. Februar 2018 oder nach Vereinbarung suchen wir einen

Redaktor 100 % (w/m) Ihre Aufgaben Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den publizistisch relevanten Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzuarbeiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.azmedien.ch/karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Thomas Stöckli, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 05. Weitere Informationen finden Sie unter www.affolteranzeiger.ch Weiss Medien AG, 8910 Affoltern am Albis ein Unternehmen der AZ Medien

2–3 Fahrer Kat. C/E für CH-Transporte und Umzüge (evtl. auch jüngeren Kat. B-Fahrer zur Ausbildung C/E) mit Erfahrung in diesen Bereichen. Eine Schreineroder Zimmermannausbildung wäre von Vorteil. Teilzeitanstellungen sind auch möglich. Gute Umgangsformen, deutsche Schriftsprache und mündlich Schwyzerdütsch als Muttersprache sind erforderlich, Englisch ist willkommen. Unser Team freut sich auf Ihre Bewerbung unter: info@th-freitransporte.ch oder Tel. 044 761 30 13 www.th-freitransporte

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Coiffeuse EFZ 80 –100 % Bevorzugt abgeschlossenes Modul 2 zur Berechtigung der Lehrlingsausbildung Wir sind ein führendes Coiffeurunternehmen im Freiamt. Unsere Kunden erwarten höchste Qualität in Beratung und Dienstleistung. Deshalbsind wir als Team in Sachen Trends für Hairstyling und Make-up stets auf dem neuesten Stand der Mode. Wir bieten permanente Weiterbildung, abwechslungsreiche Tätigkeiten und ein modernes Arbeitsumfeld. Bewerbung an: Coiffure Armida GmbH, Serratore Armida, Dorfstrasse 7, 5630 Muri / coiffurearmida@bluewin.ch

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Steuersekretär/-in (100 %) Sie leiten das Steueramt mit einer Teilzeitmitarbeiterin und sind u. a. für die Veranlagung und den Bezug der Staats- und Gemeindesteuern zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehören die Bearbeitung von Grundsteuern und das Verfassen von Anträgen an den Finanzausschuss des Gemeinderates betreffend Grundstückgewinnsteuern.

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Vermischtes

Freitag, 27. Oktober 2017

Neuer Ansprechpartner für Wasser und Heizung Lorenz Müller übernimmt die Sanitärfirma von Meinrad Weber in Wettswil Der Wettswiler Heizungs- und Sanitärfachmann Meinrad Weber verabschiedet sich per 31. Oktober in die Pension. In Lorenz Müller hat er einen Nachfolger gefunden, der das Geschäft unter «Müller Wasser und Wärme AG» weiterführt. «Ich war auch 23 Jahre alt, als ich mich selbstständig gemacht habe», verrät Meinrad Weber seinem jungen Nachfolger Lorenz Müller. 42 Jahre ist das jetzt her. Angefangen hat Weber buchstäblich mit nichts. Als Firmenauto diente ein ausgemusterter Krankenwagen vom Triemlispital, ein Mercedes 190 C. Der habe enorm Sprit verbraucht, so Weber. Die Arbeitstage dauerten oft von 5 bis 20 oder gar 22 Uhr. «Am Anfang mussten wir jeden Auftrag annehmen», erinnert sich seine Frau Jolanda, die im Hintergrund stets tatkräftig mithalf. Bis er 1992 sein erstes Natel anschaffte, fuhr sie ihm jeweils auf dem Velo nach, wenn ein Notfall gemeldet wurde. Hauptsächlich auf Umbauten und Reparaturen hat Meinrad Weber seinen Ein-Mann-Betrieb ausgerichtet. Vom Boiler über Wasserhahnen und

Meinrad und Jolanda Weber (links) haben in Lorenz Müller einen Nachfolger für ihr Heizungs- und Sanitärgeschäft gefunden. (Bild Thomas Stöckli) Spülkasten bis zu Hauswasser-Abläufen. «Davon konnten wir gut leben.» Schliesslich hat er sich als zuverlässiger Macher eine treue Stammkundschaft erarbeitet. Mehr als einen Wandel machte das Heizungsgeschäft mit. Anfangs rüstete er noch manches Haus mit einer Zentralheizung aus, auf Ölheizungen folgten Schnitzelhei-

zungen und schliesslich Wärmepumpen und Solaranlagen.

Lorenz Müller übernimmt per 1. November Als er das erste Mal darauf angesprochen wurde, dereinst das Geschäft von Meinrad Weber zu übernehmen, war

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Mit der Ticket-App in der ganzen Schweiz fahren

Lorenz Müller noch in der Ausbildung zum Sanitärinstallateur. Seither reifte die Idee. Nach dem Militär, das Müller als Durchdiener am Stück absolvierte, hängte er die Lehre als Heizungsinstallateur an. Nach den erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen sammelte er weiter Berufserfahrung, im Sanitärund Heizungsservice, im Neubau- und Renovationsbereich. Am 1. August folgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit mit der «Müller Wasser und Wärme AG». «Ich habe täglich viel zu tun», freut sich Müller, der nun per 1. November den Kundenstamm sowie Werkzeug und Infrastruktur von Meinrad Weber übernimmt – und sogar die Handynummer. Das Geschäft will er in ähnlichem Stil weiterführen: Reparaturen, Service und Umbauten rund um Wasser und Heizen, fokussiert auf Privatkundschaft in der Region. Für die Chance, die ihm Meinrad Weber bietet, ist er dankbar. «Sauber, pünktlich und schnell», so sein Credo. (tst.)

Das Sortiment der ZVV-TicketApp wächst: Neben ZVV- und Z-Pass-Tickets können ab sofort auch Tickets für Reisen in der ganzen Schweiz gelöst werden.

Müller Wasser und Wärme AG, Niederweg 87,

Bei Fragen zum Ticketkauf gibt der ZVV-Kundendienst

Wettswil. Tel. 044 523 75 20, 079 352 31 02,

gerne Auskunft (ZVV-Contact, Tel. 0848 988 988,

www.muellerwasser.ch.

contact@zvv.ch).

Vor lauter Bäumen die Stadt vergessen

«Zürich Hauptbahnhof» mit «I Tre Secondi»

Wanderung von Kemptthal nach Eidberg

Kleinkunstabend im Weid-Saal in Rossau

Die ZVV-Ticket-App entwickelt sich zum schweizweiten Alleskönner. Neu können damit auch Streckenbillette und City-Tickets für Reisen in der ganzen Schweiz gekauft werden. Die App wird somit auch zum Begleiter auf Reisen ausserhalb des Grossraumes Zürich, zum Beispiel auf einer Fahrt von Zürich nach Bern oder von Basel nach Chiasso. Ebenfalls erhältlich sind Tageskarten zum Halbtax sowie Kinder- und Velotageskarten des nationalen direkten Verkehrs. Für den Zugriff auf das neue Ticketsortiment muss die App aktualisiert werden. Im Unterschied zu den bestehenden Verbundtickets sind die neu angebotenen Tickets ausserdem zu personalisieren (Eingabe von Name, Vorname und Geburtsdatum). (pd.)

Immer im November organisiert der Verein Freundeskreis einen Kleinkunstabend in Rossau bei Mettmenstetten. In diesem Jahr präsentieren wir das Tessiner Künstlerkollektiv «I Tre Secondi» mit ihrem zweisprachigen Stück «Zürich Hauptbahnhof».

Auf einer weiten Anhöhe zwischen Iberg und Eidberg. (Bild zvg.)

Bäume prägen die Wanderung vom 11. November mit Dölf Gabriel. Sie führt durch schattige Wälder, eines der schönsten Flusstäler und über weite Höhen von Kemptthal nach Eidberg. Wandern der Stadtgrenze entlang – der Rundweg Winterthur wurde mit dem Prix Rando und dem Nivea-Förderpreis ausgezeichnet. Die sechstgrösste Stadt der Schweiz hat viel Grün und Gärten, mehr Wald als Siedlungsfläche und den grössten Wald im Kanton Zürich. Einer der schönsten Abschnitte des Rundweges führt von Kemptthal durch das Leisental auf die aussichtsreichen Hügelzüge bei Eidberg. Vom Bahnhof Kemptthal geht es in einem kurzen Aufstieg auf den Rossberg und durch eine Golfanlage. Nach einem anzeige

steileren Abstieg erreicht man die Brunibrugg, eine gedeckte Holzbrücke über die Töss. Auf dem Uferweg durch das Leisental ist es besonders idyllisch. Für Naturliebhaber ein wahrer Genuss und eine der schönsten Flusswanderungen vor den Toren einer Schweizer Stadt. Die Töss hat sich hier ein etwa 100 Meter tiefes, weit mäandriertes Tal zwischen dem Eschenberg und der Hochebene um die Kyburg gegraben. Ein grauer Fischreiher fliegt davon und im Wasser vergnügen sich zahlreiche Stockenten. Am Ufer des Flusses gibt es immer wieder Picknickplätze mit Bänken, Tischen und Feuerstellen. Bei Sennhof verlässt man die Töss, quert die kleine Ortschaft und steigt Richtung Sässel hinauf. Von hier hat man eine grossartige Aussicht über das Tössbergland hinweg in die Ostund Innerschweizer Alpen, während sich in einer weiten Talsenke im Norden Winterthur ausbreitet, eingebettet und umgeben von weiten bewaldeten Hügelzügen. Die letzte Strecke führt durch Iberg nach Eidberg, die beide noch zur Stadt gehören. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 11. November. Anmelden bis 8. November an miteinander.wandern@bluewin.ch oder Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Schauplatz Zürich HB, Monat Juli, 19 Uhr, die Einfahrt des Nachtzuges Richtung Reggio Calabria wird ausgerufen. Hunderte von in der Schweiz lebenden Italienern reisen mit Kind und Kegel für die gesamte Dauer der Sommerferien in ihre Heimat zurück. Eine kollektive Aufbruchsstimmung liegt in der Luft. In dieser Situation befinden sich drei Personen: ein italienischer Immigrant, ein «Secondo» und ein Schweizer. Alle drei im gleichen Zugabteil, alle drei aus verschiedenen Gründen, unabhängig voneinander unterwegs. Ein scheinbarer Stillstand in einem Zugabteil, zwei Länder, Schweiz und Italien, drei Männer die sich gegenüberstehen, eine Reise, die auf sie wartet. Wer die «Tre Secondi» bereits bei ihrem letzten Besuch in der Weid, mit

«I Tre Secondi» gastieren im Weid-Saal in Rossau. (Bild zvg.) dem Stück «Die Zöllner», gesehen hat, der weiss, dass man sich auf geistreiche Unterhaltung und ein witziges Wortfeuerwerk, produziert von Absolventen der «Scuola Teatro Dimitri», freuen kann. Vor der Vorstellung, ab 19 Uhr, laden der Verein Freundeskreis und die Stiftung zur Weid ein zum traditionel-

len Cervelat-Braten an den grossen Feuerkörben. (pd.) Freitag, 17. November, 20.15 Uhr, Weid-Saal, Stiftung zur Weid, Rossau bei Mettmenstetten. Eintritt (inkl. Verpflegung): 15 Franken für Mitglieder Verein Freundeskreis, Nicht-Mitglieder 25 Franken. Reservierung: info@vereinfreundeskreis.ch oder mail@zur-weid.ch.

Kunst und Handwerk bestaunen Erster Kreativmarkt im «Löwen» Jonen Zum ersten Mal findet im «Löwen» Jonen am 4. und 5. November, im Kreativ- und Gesundheitshaus der «Art & Kreativ Markt» statt. Man mag sich fragen, wieso Kreativität in einem Gesundheitshaus so grossgeschrieben wird. Martina Schiffer, Initiantin des Hauses und selbst Künstlerin, ist der Überzeugung, dass Kreativität im Alltag zu kurz kommt. Fest steht jedoch, dass ein Mensch, der seine Kreativität auslebt, im Allgemeinen gesünder, harmonischer und zufriedener ist. Es ist ihr daher ein Anliegen, Kreativität in der Gesundheitsvorsorge zu integrieren.

Die Zusammenarbeit und der Austausch mit anderen Menschen, ist eine Bereicherung für den «Löwen», welcher schon immer ein Ort für Begegnungen gewesen war. Früher als bekanntes Dorfrestaurant, heute als Kreativ und Gesundheitshaus. Daher ist es also kein Zufall, dass nun ein «Art & Kreativ Markt» im «Löwen» stattfindet. Es haben sich einige HandwerksKünstlerinnen aus der näheren Umgebung zusammengetan, um ihre Kreationen und Werke zu zeigen und zu verkaufen. Alle Künstlerinnen sind an beiden Tagen anwesend. Einige zeigen vor Ort, wie sie ihre Produkte herstellen. Kinder können an diesen zwei Tagen

bei Claudia Röösli, der Glasperlenmacherin, schöne Geschenke kreieren. Es stehen zwei spannende, kreative und inspirierende Tage bevor, für die die Künstlerinnen noch fleissig am «werkeln» sind und sich jetzt schon auf viel Besuch freuen. (pd.) Öffnungszeiten: Samstag, 4. November, 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 5. November, 11 bis 17 Uhr. Infos: www.zum-löwen.ch. Schmuck aus Glasperlen: Claudia Röösli; Deko Artikel aus Holz: Sandra Huguenin; Perlengenähtes: Claudia Melliger; Gestricktes: Jolanda Covo; Kunstvolle Mandalas und Keramik: Martina Schiffer; Handgewebtes: Esther Müller; Traumfänger: Jasmin Gehrig und Daniela Dahinden; Genähtes und Geplottetes: Karin Vogel; Ganz viel Buntes: Monika Müller.


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Veranstaltungen

Freitag, 27. Oktober 2017

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Wie verändert Donald Trump die USA? Priscilla Imboden referiert zum Semesterbeginn der Volkshochschule im Knonauer Amt Am 2. November beginnt das Wintersemester der Volkshochschule im Knonauer Amt mit der ersten Vorlesung. Priscilla Imboden referiert über die politischen Verhältnisse in den USA. Die Stimme kennen alle: vier Jahre lang hat Priscilla Imboden in unzähligen Beiträgen vor allem im Echo der Zeit auf Radio DRS über die USA berichtet. Priscilla Imboden ist schweizerisch-amerikanische Doppelbürgerin. Die Walliserin studierte Wirtschaftswissenschaften in Freiburg sowie in Genf und arbeitet seit Oktober 2004 als SRF-Wirtschaftsredaktorin beim Radio. Zuvor war Imboden während vier Jahren Wirtschafts- und Bundeshausredaktorin bei «Cash» und wohnte in Bern. 2013 übernahm sie die Auslandkorrespondentenstelle und zog nach San Francisco. Ihr Sohn besuchte den Kindergarten und sie arbeitete vor allem von zuhause aus. Mit ihrem fei-

Zuhörerinnen und Zuhörer in der Schweiz teilhaben am Leben in Amerika. Immer wieder fand sie Interviewpartner aus allen Bevölkerungsschichten und liess uns Radiohörer aus erster Hand Einblick nehmen in die politischen Ereignisse aus der Sicht von Direktbetroffenen. Eindrücklich berichtete Imboden über die zweite Amtsdauer von Barack Obama und verfolgte die Präsidentenwahl 2016.

Bevölkerung des Innenlandes und der Küstengebiete zusammenbringen Priscilla Imboden informiert kompetent über die politischen Verhältnisse in den USA. (Bild zvg.) nen journalistischen Stil suchte sie stets Menschen auf, die aus ihrer Sicht die Geschehnisse im Land schilderten. Mit viel O-Ton, authentischen Berichten von Betroffenen und mit prägnanten Zusammenfassungen liess sie

Wo wird der neue Präsident das Land hinführen? Wie sind die immensen Diskrepanzen zwischen der Bevölkerung des Innenlandes und der Küstengebiete zusammenzubringen? Priscilla Imboden gibt neben dem Politischen auch Einblick in die Arbeit einer Auslandkorrespondentin. Man darf sich auf einen spannenden Abend freuen. Und bestimmt wird einem Priscilla

Imboden in nächster Zeit wieder als Bundeshausredaktorin mit Berichten aus Bern begegnen. Auch in den folgenden drei Wochen finden Vorlesungen statt: Am Mittwoch, 8. November, referiert Lukas Böcker über «Algen als Lebensmittel», am 15. November ist einmal mehr Prof. Dr. Mathias Binswanger zu hören, er berichtet über die neuen Währungen im Internet. Als Schlusspunkt der diesjährigen Vorlesungen berichtet Wibke Kolbmann am 22. November über die Geschichte der Zeitmessung. Urs Bregenzer, Aeugst am Albis Donnerstag, 2. November, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken, übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken, U30: 15 Franken, mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. Weitere Infos: www.orientiert.ch.

Säuliämtler «Sunechind» singen in Weiningen Chorkonzert mit Band und CD-Taufe von «De Tag wird hip» «Wämmer zäme singt, und en Funke springt», so heisst eines der 12 neuen Mundart-Lieder, welches die «Sunechind» aus dem Limmattal und dem Knonauer Amt am Sonntag, 5. November, um 15 Uhr in Weiningen im Singsaal des Oberstufenschulhauses vortragen werden. Die 50 quirligen Nasen können es kaum erwarten, an diesem Konzert auch gleich die CD-Taufe ihrer brandneuen CD «De Tag wird hip» zu feiern. Mit von der Partie ist auch Moderator und CD-Götti Haribo, welcher zwischen den Liedern diverse Überraschungen für Klein und Gross bereithält. Ausserdem wird Pianist Simon Bächinger die Vorführung musikalisch umrahmen. Einmal mehr ist der bekannten Liedermacherin Gabriela Bächinger ein Werk gelungen, welches begeistert. Die hitverdächtigen Lieder gehen sofort ins Ohr. Sie erzählen von Themen, die kleine und grosse Kinder bewegen: Wie wird ein Tag «hip»? Wie

findet ein kleiner Wurm nach Regen und Sturm sein Glück? Wie feiern Kinder eine Party? Wie geht man damit um, dass auf der Welt zur selben Zeit so viele verschiedene Dinge geschehen? Es sind fröhliche Lieder, welche zum Mitsingen und Mittanzen einladen. Auch bei dieser CD «De Tag wird hip» hatte der Pianist und Produzent Simon Bächinger Der Säuliämtler Chor «Sunechind» singt am 5. November in Weiningen. (Bild zvg.) seine Finger im Spiel: Zusammen mit Top-Musikern Konzerttournee der «Sunechind» dass die Singfreude der «Sunechind» gestaltete er für die Songs einen musiauf das Publikum überspringen wird, kalischen Rahmen auf höchstem mu- Bald touren die «Sunechind» einmal ganz nach dem Eingangs-Motto: sikalischen Niveau. Zusammen mit mehr mit ihrem neusten Programm «Wämmer zäme singt, und en Funke den fröhlichen Stimmen der «Sune- «De Tag wird hip» durch die Schweiz. springt ...». chind» machen die popigen Parts der Und wie immer werden unzählige lieBand die Lieder zu einem Ohren- bevolle Helferinnen zum Gelingen der Tickets bestellen unter: www.sunechind.ch. Choranschmaus. Konzerte beitragen. Ebenso ist gewiss, meldungen unter: www.baechinger-musik.ch.

«Rodin» und «Ava» Im Kino Mansarde Muri Er war ein besessener Künstler – so das schwierige Verhältnis zwischen skandalträchtig wie erfolgreich – der Ava, deren Sexualität langsam erFranzose Auguste Rodin. Vincent wacht, und ihrer Mutter, die sich auf Lindon verkörpert den Wegbereiter eine Affäre mit einem Einheimischen der modernen Bildhauerkunst äus- einlässt. Ava nimmt ihr Schicksal an serst eindrücklich; kraftvoll, wenn und bereitet sich für die Zeit der Dunauch selten sympathisch. Ein Thema kelheit vor, indem sie das Blindsein des Spielfilms von Jacques Doillon ist übt. (yh) die jahrelange Auseinandersetzung Rodins mit der Gestaltung des Balzac- Zu sehen sind «Rodin» (119 Min., F/d, ab 16 J.) am Monuments «Das Höllentor», ein Werk Donnerstag, 2. November, 18 Uhr und «Ava» (105 mit 300 Figuren, inspiriert von Dantes Min., F/d, ab 16 J.) um 20.30 Uhr. Reservierungen «Göttlicher Komödie». unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter Nachdem Maud (Laure Calamy) Telefon 056 664 21 21. von der drohenden Erblindung ihrer Tochter Ava (Noée Abita) erfahren hat, entschliesst sie sich, Ava einen unvergesslichen Sommerurlaub zu bereiten. Im Zentrum dieses Familiendramas steht jedoch nicht nur dieser Schicksalsschlag, sondern Rodin in seinem Atelier. (Bild zvg.)

Im Sihlwald kehrt die Winterruhe ein Letztes Event im Besucherzentrum Sihlwald Das Besucherzentrum Sihlwald kann am Sonntag, 29. Oktober, ein letztes Mal vor Saisonschluss besucht werden. Heisse Marroni, das Schwyzerörgeli-Trio «Echo vom Sihlwald» und ein Basteltisch machen den Wintereinklang zu einem besonderen Tag. Mit einem kleinen Fest wird die Saison 2017 im Besucherzentrum Sihlwald beendet. Ein letztes Mal vor der Winterpause kann durch die Ausstellungen im Naturmuseum geschlendert werden. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Die Herbstsonne kann auf der Sihl-Terrasse des Restaurants genossen werden, und man kann sich die über dem Feuer gerösteten heissen Marroni schmecken lassen. In der Buchhandlung kann nach einer Trouvaille gesucht werden. Am Basteltisch können Gross und Klein Anzündhilfen herstellen. Das Schwyzerörgeli-Trio «Echo

Besucherzentrum Sihlwald lädt zum letzten Event der Saison. (Bild Wildnispark Zürich)

vom Sihlwald» begleitet den Anlass musikalisch. Übrigens: Feuerstellen, Wildnis-Spielplatz und Walderlebnispfad sind das ganze Jahr kostenlos zugänglich. (pd.) Programm am Sonntag, 29. Oktober, beim Besucherzentrum Sihlwald, 9 bis 17.30 Uhr Naturmuseum, Shop und Restaurant sind geöffnet 13 bis 16 Uhr; Anzündhilfen basteln 13 bis 16 Uhr; Schwyzerörgeli-Trio «Echo vom Sihlwald». Der Eintritt ins Naturmuseum ist an diesem Tag frei. Weitere Infos: www.wildnispark.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 27. Oktober 2017

Gewagte Improvisationen – bewährter Jazz – CD-Taufe Heute und nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Im Rahmen von ‹Zürich liest›: «Vier und Hier» Eine waghalsige literarisch-musikalische Improvisation mit Andreas Neeser. Der Schriftsteller Andreas Neeser trifft mit seinen gesammelten Werken auf die Band B.A.B. Das sind Birgit Hauser, Gesang; Alfred Zimmerlin, Cello; Bruno Huwyler, Schlagzeug. Es fliegen die Fetzen, es dampft im Untergrund. Wächst da nicht eine Rose? Spriesst dort nicht ein Witz? Vielleicht. Passieren kann alles in der Unvorhersehbarkeit des Augenblicks. Definitiv ein Abend für Liebhaber von Musik ohne Noten und Texten ohne Grenzen.

Ueli Schmezer, Nick Perrin und Michel Poffet taufen ihre neue CD am Geburtsort, nämlich im Kellertheater LaMarotte, wo die Aufnahmen entstanden. (Bild zvg.)

Heute Freitag, 27. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15 Franken,

Ueli Schmezers Matterlive

mit KulturLegi 12 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der «Alex Felix Dream Band» Es spielen Alex Felix, Hans Meier, Vince Benedetti, Dominik Schürmann und Elmar Frey. Das vielseitige Repertoire der Alex Felix Dream Band bringt mit Jazz-Standards und Klassikern den Groove der 30er-, 40er- und 50er-Jahre zurück – «jazz as it once was». Alex Felix, Mitbegründer der PS Corporation, hat sich mit der hochkarätigen Besetzung seinen eigenen Jazz-Traum erfüllt. Donnerstag, 2. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Es treten Ueli Schmezer, Gesang; Nick Perrin, Gitarre, und Michel Poffet, Kontrabass, auf. Seit 2003 setzen sich MatterLive intensiv mit dem Berner Troubadour auseinander, kitzeln musikalisch heraus, was in den Liedern schlummert, wagen den Balanceakt zwischen eigener Interpretation und Treue zum Original. Anlässlich des 80. Geburtstages von Mani Matter im letzen Jahr, zieht die Band erfolgreich durch das ganze Land. Letzten Herbst war sie auch im LaMarotte zu Gast.

tuellen Tournee gefiel die Aufnahme aus dem LaMarotte am besten, nicht zuletzt wegen der spürbar guten Stimmung im Publikum. So ist die neuste MatterLive-CD also ein Livemitschnitt aus dem LaMarotte und soll natürlich auch hier getauft werden. Zwischen viel Musik interviewt Ueli Schmezer auch die Band und sich selbst. Wie schafft es der Berner Troubadour bloss, Jahrzehnte nach seinem Tod die Menschen noch immer so unmittelbar zu erreichen und aktuell zu bleiben? Eine Art Spurensuche. (pz) Samstag, 4. November, Bar Abendkasse ab 18.30

CD-Taufe Mit gutem Grund kehren die drei ein Jahr später ins Kellertheater zurück: Von allen Konzertmitschnitten der ak-

Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Ab 19 Uhr ist ein Apéro offeriert (Reservierung erwünscht). Platzreservationen für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

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Am Pult der Zeit Simon Chen in der Galerie Märtplatz Simon Chen ist in Affoltern als Slampoet und Moderator des Poetry Slams bestens bekannt. Nun kommt er am Samstag, 4. November, mit seinem Soloprogramm «Meine Rede! Kabarett am Pult der Zeit» in die Galerie Märtplatz. Nach einer Theaterlaufbahn als Schauspieler nahm Simon Chen im Sommer 2005 erstmalig am Poetry Slam im Zürcher Seebad Enge teil. Allmählich findet eine Wandlung vom Schauzum Wortspieler statt. An der Sprachgrenze in Fribourg aufgewachsen, lotet er jetzt die Grenzen der Sprache aus und jongliert mit den Lettern, die die Welt bedeuten. Seit 2007 ist er selbstständiger Slampoet, Spoken Word-Autor, Moderator und freier Mitarbeiter von Radio SRF. 2010 erschien seine erste Solo-CD «Solange ihr lacht» und im Dezember 2013 das Buch (inkl. CD) Sushi Casanova. Im September 2015 hatte er Premiere mit seinem ersten Kabarettprogramm «Meine Rede! Kabarett am Pult der Zeit». Simon Chen zeigt in diesem Programm, wie Humor mit politischen Statements verknüpft wird. Mit spitzer Zunge und einem Humor, der von feinsinnig, ironisch bis hin zu tiefschwarz reicht, zieht er das Publikum in seinen Bann. Denn: «Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wer in der Politik im Gespräch bleiben will, hält Reden. Und wer etwas auf sich hält, achtet dabei auf seine Wortwahl. Die heutige Medienlandschaft ist ein einziges Fettnapfgebiet; wer seinem Gegner ans Bein pinkelt, riskiert es, einen riesen ‹Shit-Storm› auszulösen!»

Simon Chen, Meine Rede, Kabarett am Pult der Zeit. (Bild zvg.) Es geht Simon Chen aber nicht nur um die hohe, beziehungsweise niedere Politik. Auch in anderen Bereichen des Lebens kann man mit einer ansprechenden Ansprache Gläubige, Gläubiger und andere abhängige Anhänger für sich gewinnen. «Denn, liebi Fraue und Manne, das Leben ischt ein einziger huere Wahlchrampf, und darum durchaus der Rede wert!» Simon Chen ist ein höchst subtiler Polit- und Menschenbeobachter. Seine Körperhaltung, seine Mimik und sein Sprachgebaren entlarven die bekannten Muster in Politik und Wirtschaft punkto Verführen und Einlullen. (KA) Samstag, 4. November, 20.15 Uhr, Galerie am Märtplatz, Affoltern. Abendkasse und Barbetrieb ab 19.30 Uhr. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon 044 762 42 24. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern.

«d’Schole» - aussergewöhnliche Kunst von Shireen von Schulthess Konzert im «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil Die Vereine: Orte der aussergewöhnlichen Erlebnisse. (Bild zvg.)

Herzblut und Schweiss «Polit-Talk und Kultur» in Affoltern «Unsere Vereine: Was sie bewirken und was ihnen hilft» – zu diesem Thema lädt die EVP Bezirk Affoltern am Mittwoch, 1. November, an ihrem Anlass «Polit-Talk und Kultur» im «LaMarotte» ein. Die Schweiz zählt zu jenen Ländern Europas, in denen bezogen auf die Anzahl Einwohner die grösste Zahl von Vereinen anzutreffen ist. Das kann auch im Bezirk Affoltern festgestellt werden, wo alleine im Bezirkshauptort mehr als hundert solche zu finden sind. Noch beeindruckender ist das riesige ehrenamtliche Engagement, das hinter all diesen Vereinen steht. Mit Herzblut und Schweiss wird ein enorm wichtiger Beitrag an die Qualität des gesellschaftlichen Zusammenlebens geleistet. Aber es gibt auch Probleme. Immer weniger Menschen sind bereit, sich verbindlich für eine Vereinsaufgabe gewinnen zu lassen. Daneben kämpfen nicht wenige Vereine mit zunehmender Bürokratie oder Behörden, die ihnen das Leben schwer machen.

langjährige Beraterin bei «VitaminB», der Fachstelle für Vereine, kann sie praktische Tipps geben, was für ein geglücktes Vereinsleben unentbehrlich ist. Eine Kurzumfrage bei rund 30 Vereinen aus dem Bezirk hat zudem interessante Rückmeldungen ergeben. Sie sollen an diesem Abend ebenso ihren Raum haben, wie der Austausch über die aktuellen Freuden und Leiden von Vereinsverantwortlichen. Konkrete Informationen über Angebote von Fachstellen, Arbeitshilfen sowie die Möglichkeiten von politischen Vorgehensweisen werden den Abend abrunden.

Musikalische Leckerbissen Für die kulturelle Bereicherung an diesem Abend werden die im Säuliamt bestens bekannten Musikerinnen Elsbeth Schweizer und Christine Sommer besorgt sein. Sie werden es verstehen, die Veranstaltung mit Akkordeon, Flöten und ihren Stimmen auf besondere Weise zu verschönern. EVP Bezirk Affoltern, Daniel Sommer «Polit-Talk und Kultur» am Mittwoch, 1. November,

Freuden und Leiden der Vereine Mit ihrem Inputreferat wird Christa Camponovo aufzeigen, welchen grundsätzlichen Stellenwert Vereine in unserer Gesellschaft haben. Als

20.15 Uhr, Kulturkeller LaMarotte, Centralweg 4,

Im Restaurant Schwiizer Pöschtli in Rifferswil kann man am 4. November schauen, staunen, nachdenken und hören. Die Rifferswiler Künstlerin Shireen von Schulthess präsentiert im Rahmen des Kulturprogramms der Genossenschaft Restaurant Post eine aussergewöhnliche Arbeit. Der Form nachspüren. Klang im Körper. Drehen, wenden – zu einem neuen Ganzen. Klang und Rhythmus. Nach dem Ackern, wenn sich die Erdschollen in ihrem intensiven Dunkelbraun manifestieren, spürt man förmlich die Kraft, die in ihr steckt und scheint der Erde besonders verbunden. Das Kunstprojekt «d’Schole» widmet sich ganz der Erde und dem

Shireen von Schulthess. (Bild zvg.) Bezug zu ihr. Es geht um die Form der Erdschollen, um deren Geräusche, Klang und um das, was sie im Menschen auslösen. «Kunst ist für mich ein Gefäss, quasi ein Angebot, das etwas aufnimmt, verbindet, in dem etwas wachsen und entstehen kann», sagt von

Ätherische Öle in der Kinderheilkunde Vortrag im Familienzentrum, Affoltern Am Dienstagabend, 7. November, von 19.30 bis 21.30 Uhr, begibt sich Marisa Tauriello, dipl. Naturheilpraktikerin mit eigener Praxis in Affoltern, mit allen Teilnehmern auf eine sinnliche Reise ins Reich der Düfte.

Dosierung die Kinder in verschiedenen Situationen sanft auf ihrem Lebensweg begleitet werden können. Am Ende des Vortrages besteht die Möglichkeit, diverse selbsthergestellte Produkte für die Kinderheilkunde zu kaufen. (pd.)

Affoltern. Offerierter Apéro ab 19.30 Uhr. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig. Platz reservieren bei daniel.sommer@sommerholz.ch oder Telefon 079 223 61 62. Weitere Infos unter www.evp-affolternamalbis.ch.

Kompetent und voller Hingabe erzählt sie, wie vielfältig einsetzbar die ätherischen Öle sind und verteilt hilfreiche Tipps, mit welchen Düften in welcher

Anmeldungen nimmt das Familienzentrum unter der

Schulthess über ihr aussergewöhnliches Projekt. «Eine künstlerische Arbeit ist dann gelungen, wenn sie Beiträge von vielen aufnimmt und zu etwas Neuem verbindet, das berührt.» Über das ganze Jahr hat sich Shireen von Schulthess mit der Erde und Erdschollen auseinandergesetzt. In einer Kooperation mit dem Musikerduo Yamar (Yasmin Dinally, Marco Landtwing) verschmelzen Skulpturen, Geräusche, Klang und Stimme zu einem installativen Konzert, das den Saal auf unerwartete Weise füllen wird. Nach der ersten Präsentation im November in Rifferswil werden die Schollen zusammen mit ihrem Klang weiterreisen. Und 2018 werden neue Schollen dazukommen. (pd.) Samstag, 4. November, Saal, Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Weitere Infos: genossenschaftpost.ch.

Erst «Heidi», dann «El Olivo» Dorfkino mit Holzofenpizza – dazu lädt Kultur Obfelden morgen Samstag, 28. Oktober, in den Singsaal Chilefeld. Das Familienprogramm beginnt um 15.30 Uhr mit der grossartigen Neuverfilmung von Johanna Spyris «Heidi». Im Mittelpunkt stehen die 9-jährige Churerin Anuk Steffen als Heidi und Bruno Ganz als Alpöhi. Um 19.30 Uhr startet mit «El Olivo» der zweite Film, eine emotionale Geschichte über die 20-jährige Alma und ihren Grossvater, der zu sprechen aufhört, als sein geliebter Olivenbaum gefällt wird. (pd.)

Telefon-Nummer 044 760 21 13 oder via E-Mail an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch an.

Weitere Infos unter www.kulturobfelden.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 27. Oktober 2017

agenda

Freitag, 27. Oktober

Chilbi-Wochenende in Affoltern

Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden: Telefon 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft ohne Warenmarkt. Kronenplatz. 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco» in Zusammenarbeit mit Familienclub und Familienzentrum. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «Ein Mann namens Ove». Film von Hannes Holm nach dem Bestseller von Frederik Backman. Schweden 2015, 116 Min. S/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: «Vier und Hier». Eine waghalsige literarisch-musikalische Improvisation im Rahmen von «Zürich liest». Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 13.30-18.00: Herbst-Apéro: Damenmode und Schmuck. Weisbrod Areal (Hanna Lukes Fashion). 14.00-18.00: Senioren-Hobbyausstellung. Senioren aus dem Oberamt präsentieren ihr Hobby. Im Künstlerbeizli spielen Ruedi Holliger auf dem Schwyzerörgeli und Theo Wiget am Piano Jazz. Gemeindesaal Weid.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no 6 mit «Querbeet». Eintritt frei/ Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon 18.00: «Üetliberger Pokernight». Mit professionellen Dealern und einer Pokerschulung für Anfänger und Strategierunden für Fortgeschrittene. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg. 20.30: Kino im Zentrum: «Cinema Paradiso» I/d, 118 Min. Eintritt frei/ Kollekte. Platzzahl beschränkt. Türöffnung 19.30 Uhr. Zentrum Kafimüli, vis-à-vis Werk-Feuerwehrgebäude. Reppischtalstrasse 49.

Samstag, 28. Oktober Aeugstertal 20.30: Appenzeller Space Schöttl traditionelle Appenzellermusik frei improvisiert. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00-15.00: Schweizerischer Reparaturtag: Repair Café in Affoltern macht mit. Reparieren oder flicken anzeige

Toni Lengen, Stallikon. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

Dienstag, 31. Oktober Affoltern am Albis

Bar offen ab 20.00 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Güggel Bar. Rickenbach 3.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: «1517 - Weltgeschichte eines Jahres». Vortrag von Pfarrer Hans Peter Werren. Am 31. Oktober jährt sich der legendäre Thesenanschlag Martin Luthers zum 500. Mal. Eintritt frei. Reformierte Kirche (Chilehuus). 19.30-21.30: «Ätherische Öle in der Kinderheilkunde». Vortrag mit Marisa Tauriello, dipl. Naturheilpraktikerin. Anmelden: 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Rifferswil

Bonstetten

Von heute Freitagabend bis Sonntag geht es wieder rund auf dem Kronenplatz in Affoltern. Es locken Herbstmarkt (nur Sonntag) und Chilbi. (Archivbild)

unter der Anleitung von Profis. Bauspielplatz Oetlistal (Repair Cafe). Alte Jonentalstrasse 3. 10.00-16.00: « DOG»-Turnier. Organisiert durch «Die Alternative», Ottenbach. Kasinosaal. Marktplatz 1. 10.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft ohne Warenmarkt. Kronenplatz. 13.30-16.00: «Schauen Sie rein». Neue Räumlichkeiten und Geräte zum Anfassen und Ausprobieren. «Sugus-fischen» für Kinder und Erwachsene, Frau Dr. Nadia Lindenmann, Chefärztin Innere Medizin beantwortet Fragen. Spital (Endoskopie). Sonnenbergstrasse 27. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night». Offene Turnhalle mit Bubble BallsTurnier ab der 5. Klasse inkl. kleinem Kiosk. Schulhaus Ennetgraben (Turnhalle). Zwillikerstrasse.

Bonstetten 14.00: Hauptübung der Feuerwehr Unteramt. Mit spannenden Szenarien zeigt die Feuerwehr die Vielfalt ihrer Einsatzgebiete. Dorfplatz.

08.30-11.00: «Frauezmorge im Oberamt». Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny referiert über Katharina von Bora, die Frau an Luthers Seite. Anmelden: Telefon 044 764 00 11. Engelscheune. Dorfplatz.

Wettswil 14.00: Jassturnier für jede Frau jeden Mann mit Jahresklassement. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 29. Oktober Affoltern am Albis 10.00-18.00: Affoltemer Chilbi mit Festwirtschaft und Warenmarkt. Kronenplatz. 17.00: Corona Panflötenensemble: Herbst-Konzert. Eintritt frei/ Kollekte. Reformierte Kirche.

Hedingen

06.15: Anspruchsvolle Wanderung: Trimmis–Says–Stams–Churberg –Valzeina. Wanderzeit ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance Herbstquartal: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnuppern jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini, Telefon 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Obfelden 20.00: Samariter Obfelden: «Medizinische Probleme im Alltag». Vortrag von Dr. med. Albert Wettstein. Mehrzweckraum Brunnmatt. Bächlerstrasse 11.

Stallikon

10.00-16.00: Herbst-Apéro: Damenmode und Schmuck. Weisbrod Areal (Hanna Lukes Fashion).

19.00: Musikalischer Abendgottesdienst mit Werken von W.A. Mozart. Anette Bodenhöfer, Orgel, Regula Brawand, Flöte. Liturgie: Walter Hauser. Reformierte Kirche.

Hedingen

Kappel am Albis

Mittwoch, 1. November

Hausen am Albis

10.00-11.00: «Hedingen Persönlich» mit Esther Nievergelt. Ganzheitliche ernährungspsychologische Beraterin. Bibliothek. Trottenweg.

Mettmenstetten 10.00: «Mäettmi-Märt». Herbstmarkt mit regionalen Köstlichkeiten und Handwerk - klein, fein, mit Liebe gemacht. Gemeindeplatz.

Obfelden 11.00-19.00: «Art & Market» Kunst und handgemachte Besonderheiten mit Barbetrieb, Kinder-Puppentheater, Bastelecke. Galerie Open Art Bickwil. Brunnenstrasse 4. 15.30: Dorfkino Kultur Obfelden: 2 Kinofilme, Kaffee und Kuchen, Popcorn und Holzofen-Pizza, Bar. Ab 15.30 Uhr Neuverfilmung «Heidi» mit Anuk Steffen und Bruno Ganz. Ab 17.30 Uhr Pizza und Bar, um 19.30 Uhr Kinofilm «El Olivo». Beide Filme ab 6 Jahren. Reservieren: www.kulturobfelden.ch. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Ottenbach 20.00: «Spezial-Dance-Party» mit Bluesband Couscous und DJ Tomko.

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: Duo Klangnalk Raum - Zeit - Klang. Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 17.00: Benefizkonzert: Sereina Brügger, Klavier, Vreni Eichmann/ Heidi Roth, Jodelgesang, Blockflötenensemble Christiane Zaugg, Vokalensemble «Spontett», Erich Eder, Klavier. Reformierte Kirche.

Stallikon 11.00-13.00: Kunstforum Stallikon Finissage: Skulpturen aus Holz von

anzeige

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-

Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60». Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Kurz-Referat «Sinn und Wichtigkeit der Demenzabklärung» von Dr. M. Minder Chefarzt Geriatrie, Musik, Kaffee und Kuchen (auf eigene Rechnung). Eintritt frei. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit einfachen Aerobic- und

Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Unsere Vereine». EVP Bezirk Affoltern, Polit-Talk und Kultur: Musikalische Leckerbissen mit Elsbeth Schweizer, Akkordeon und Gesang, und Christine Sommer, Flöten und Gesang. Eintritt frei, Apéro um 19.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 11.45-15.00: Schlusshock der Seniorenwandergruppen 1 und 2. Nach dem Mittagessen mit Bildern Erinnerungen an die Wanderungen von 2017 austauschen. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 2. November Affoltern am Albis 07.40: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung RemetswilKünten. Wanderzeit 3¼ Std. Aufstieg 340 m, Abstieg 440 m. Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00, Anmeldung erforderlich. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte sind eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00: Seniorentreff Dokumentarfilm «Falten». Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 18.00: Räbeliechtli-Umzug der Kindergärten und Primarschule Affoltern. Um 18.30 gemeinsames Singen vor dem Schulhaus Semper. Butzenstrasse. 19.30-21.00: «USA - wie verändert Donald Trump das Land?». Vortrag von Priscilla Imhofen. Volkshochschule Knonauer Amt. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Haus Rigi , 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alex Felix Dream Band». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 11.25: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto über Albis bis Gattikerhöhe, wandern bis Park im Grünen, Besichtigung des Parkes ca. 1 Std. Wanderzeit ca. 1 Stunde. Restaurantbesuch. Zurück mit Bus nach Thalwil und über den Albis. Rückkehr 17.30 Uhr. Billette: Zonen 150, 151, 156. Postautohaltestelle.


Veranstaltungen

Freitag, 27. Oktober 2017

Grosses Benefiz-Konzert am Sonntag in Obfelden

«Feeling Good» «vocal emotions» in der ref. Kirche Affoltern

Zur Unterstützung von Menschen im Dorf Am kommenden Sonntag, um 17 Uhr, laden mehr als 20 Musikerinnen und Sänger zum grossen Benefizkonzert in die reformierte Kirche Obfelden ein. Die Konzertierenden sind fast alle aus Obfelden. Das vielfältige Programm umfasst klassische Musik, Jodelgesang, Flötenmusik aus England und Irland, unterhaltende Songs zu populären Stücken. Nach einem lebendigen Auftakt mit der Sonatine Op. 100 von Nikolai Kapustin wird die junge Pianistin Seraina Brügger mit einem Intermezzo von Johannes Brahms das Konzert eröffnen. Unter Klavierbegleitung von Erich Eder erfreuen anschliessend die bekannten Jodlerinnen Vreni Eichmann und Heidi Roth Herz und Seelen. Nachfolgend verzaubert das Blockflöten-Ensemble unter Leitung von Christiane Zaugg die Konzertbesuchenden mit «Scarborough Fair» und einer Irish Suite von Paul Clark. Es folgt das Vokalensemble «Spontett» mit Alice, Alois und Margrit Heer sowie Volker Niederländer, das von

Pianistin Seraina Brügger. (Bild zvg.) Erich Eder begleitet wird. Mit «Waterloo» von «Abba» oder «Umbrella» von «The Baseballs» geht die Post ab. Gemeinsam bringt «Spontett» bereits über einhundert Jahre Gesangserfahrung mit. Zum Schluss greift noch-

mals Seraina Brügger in die Tasten. Mit «Wind of Life» von Joe Hisashi und dem Ragtimestück «Big Fat Ham» von Jelly Roll Morton endet das Konzert mit einem fröhlich-rassigen Ausklang. Mit diesem aussergewöhnlichen Benefizkonzert erhoffen sich Musiker, Sängerinnen und die Veranstalterin das Spendgut der Gemeinde auch mit etwas «Big Fat Ham» aufzustocken, damit Menschen in akuten Notsituation unbürokratisch noch besser unterstützt werden können. Sicher werden sich die ohne Honorar auftretenden Künstler und Künstlerinnen über einen grossen Applaus freuen. Das Konzert vom 29. Oktober beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Kollekte kommt vollumfänglich dem Spendgut der reformierten Kirche zugute, womit Menschen im Dorf in akuten Notsituationen unterstützt werden. In dem vom Organisten Erich Eder organisierten Benefizkonzert verzichten sämtliche Künstler auf ein Honorar. (pl) Benefiz-Konzert am Sonntag, 29. Oktober, Beginn 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Kollekte zugunsten Spendgut Obfelden.

Der Chor «vocal emotions» tritt am Samstag, 4. November, 20 Uhr, in der reformierten Kirche Affoltern auf. Weitere Konzerte folgen in Unterägeri und Baar. Die 40 Sängerinnen und Sänger «vocal emotions» wollen in ihren Konzerten gute Gefühle aus dem Kanton an das Publikum weitergeben. (Bild zvg.) Zug und dem Säuliamt, begeistern seit 2013 jährlich mit tes, die «guten Gefühle», auf das Publiihren Auftritten im Knonauer Amt wie kum überspringen zu lassen. Alle zum Beispiel mit «Black and White», Songs werden auswendig vorgetragen: «Songs of Joy», «Flower Power». Unter der Chor betrachtet dies als Voraussetder Leitung von Patricia Samaniego zung die eigene Begeisterung und und mit dem kreativen und vielseiti- Freude mit dem Publikum zu teilen. gen Pianisten Georgij Modestov hat «vocal emotions» freut sich auf zahlreider Chor dieses Jahr wiederum ein ab- chen Besuch! (rw) wechslungsreiches und mitreissendes Programm eingeübt. Mit einer bunten Samstag, 4. November, 20 Uhr in der reformierten Mischung von Songs aus den Berei- Kirche Affoltern. Freier Eintritt/Kollekte. Weitere Konchen Pop, Afro und Gospel von Perfor- zerte: Sonntag, 12. November, 18 Uhr in der Marienmern wie Marvin Gaye, Toto, Adele, kirche in Unterägeri. Sonntag, 26. November, 17 Uhr Coldplay und anderen wird der Chor in der Kirche St. Martin in Baar. Weitere Infos: alles geben, um das Motto des Konzer- www.vocal-emotions.ch.

Ämtler Bibliotheken im November Bibliothek Aeugst Mittwoch, 1. November, 14 Uhr: Spielenachmittag: Die Bibliothekarin stellt 2 bis 3 Spiele vor. Gross und Klein sind herzlich eingeladen. Mittwoch, 8. November, 14 Uhr: Kamishibai – Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab 3 Jahren. Freitag, 10. November, 19 Uhr: Schweizer Erzählnacht unter dem Motto «Mutig, mutig!». Ruedi Geiger und seine 5. Klasse gestalten den Abend, alle sind herzlich eingeladen. Mittwoch 15. November, 15 Uhr: Buchstart-Infovortrag «Wie Kinder die Sprache entdecken». Dominique Sigrist, Logopädin an der Schule Aeugst, gibt Auskunft über Sprachentwicklung und -förderung im Kleinkindalter. Sie erklärt anschaulich anhand von Grafiken und Beispielen, wie wichtig Sprache schon für die Babies ist.

Schweizer Erzählnacht. Schulklassen gestalten und lesen Texte zum Thema «Mutig, mutig!». Mittwoch, 28. November: «Märlizyt» mit Regula Leutert im Riegelhüsli während des Adventbazars.

Bibliothek Hausen Freitag, 10. November, 18 bis 20 Uhr: Schweizer Erzählnacht unter dem Motto «Mutig, mutig!». Mutige Kinder ab der ersten Klasse sind herzlich zu zwei spannenden Stunden eingeladen. Anmeldung von Vorteil. Freitag, 17. November, 19.30 Uhr: Lesung mit Katharina Heyer. Die Autorin führt uns ans Mittelmeer. Sie liest aus ihrem Buch «Herzenssache, mein Leben mit den Walen und Delfinen in der Strasse von Gibraltar». Eintritt frei, Kollekte zu Gunsten des Projekts. Anmeldung von Vorteil.

Bibliothek Hedingen Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 7. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Samstag, 11. November, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 13. November, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 15. November, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Das Huhn, das vom Fliegen träumte» von Sun-Mi Hwang diskutiert. Donnerstag, 16. November, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 25. November, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 1. November, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Freitag, 10. November, ab 18 Uhr:

Mittwoch, 8. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern von 9 bis 24 Monaten. Mit Versen und Reimen die Sprache entdecken und die gemeinsame Zeit geniessen. Mittwoch, 15. November, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannender Geschichten-Nachmittag in der Bibliothek. Samstag, 18. November, 10 bis 11 Uhr: Hedingen persönlich in der Kafibar der Bibliothek. Begegnung mit Marcel Hager, Erlebnis-Coach. Mit Hilfe von praktischen und natürlichen Erlebnissen Menschen dazu motivieren, ihre persönlichen Fähigkeiten, Visionen und Träume zu entdecken und zu verwirklichen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 3. November, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 15. November, 16 bis ca. 16.30 Uhr: Kamishibai. Eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Freitag, 24. November, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 7. und 21. November, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 10. November, 18 Uhr: Schweizer Erzählnacht unter dem Motto «Mutig, mutig!». Geschichten für Kinder ab Kindergarten bis 4. Klasse. Freitag, 17. November, 20 Uhr: Krimidinner mit Trio Mortale: Mörderische Häppchen, mit den drei Krimiautoren Silvia Götschi, Monika Mansour und Peter Beutler. Türöffnung 19.45 Uhr mit Apéro. Abendvorstellung inkl. Menü Fr. 40.--, alkoholische Getränke gegen Aufpreis. Billettvorverkauf in der Bibliothek und im Volg Ottenbach. Freitag, 24. November, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen, Begegnung mit dem «Andern». Dienstag, 28. November, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Bibliothek Rifferswil

Mittwoch, 15. November, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek.

Mittwoch, 22. November, 16 Uhr: Kamishibai. Sheila Lanz erzählt in Mundart «The Mousehole Cat», die nächste Geschichte mit dem japanischen Koffertheater, und freut sich auf viele kleine und grosse Zuschauerinnen und Zuschauer ab 4 Jahren.

Bibliothek Mettmenstetten

Bibliothek Stallikon

Montag, 6. November, 9 bis 10 Uhr: Büchermorgen. Bibliothekarinnen stellen Bücherneuheiten vor. Mittwoch, 15. November, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Freitag, 24. November, 20 Uhr: Bücherabend mit Buchhändlerin und «Lesefieber»-Bloggerin Manuela Hofstätter, die mit viel Herzblut Buchneuheiten vorstellt. Mit Apéro. Eintritt Fr. 10.--. Dienstag, 28. November, Mittwoch, 29. November, und Freitag, 1.

Bibliothek Knonau

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Ausstellungen Dezember, ab 15 Uhr: Bastelnachmittage. Es wird zum Thema «Adventsund Weihnachtszeit» gebastelt und die Fenster werden geschmückt. Alle Kinder sind herzlich eingeladen. Mittwoch, 29. November, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen 1 bis 3½ Jahren sind herzlich eingeladen. Im November und Dezember befinden sich auf dem Thementisch Bastelbücher, Geschichten, Hörbücher und DVDs zur Advents- und Weihnachtszeit.

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und historische Dokumente sowie Herausforderung und Nachdenken über die Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Bibliothek Wettswil Freitag, 10. November, 20 bis 22 Uhr: Schweizer Erzählnacht 2017 unter dem Motto «Mutig, mutig!» in der Bibliothek. Für Mädchen und Jungs ab der 4. Klasse. Eintritt frei. Anmeldung bis 9. November. Samstag, 11. November, 16 bis 16.35 Uhr und 17.15 bis 17.50 Uhr: Puppentheater Ins, «Mutig, mutiger, am mutigsten», Figurentheater für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung. Gratisbillette ab sofort in der Bibliothek erhältlich. Platzzahl beschränkt. Mittwoch, 15. November, 20 bis 21.30 Uhr: Neuheiten Kinder- und Jugendbücher. Simone Eutebach stellt neue Bücher für Kinder und Jugendliche vor. Anschliessend Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Freitag, 24. November, 18.30 bis 22 Uhr: Krimi-Dinner. Kulinarische Lesung mit Susy Schmid, musikalische Begleitung auf dem E-Piano Seraina Braun. Spannende Unterhaltung, Musik und feines Essen! Gratisbillette ab sofort. Eintritt frei, Kollekte. Samstag, 25. November, 10 bis 11: Infos und Beratung zur Onleihe und Recherche im Online-Katalog. Mittwoch, 29. November, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff, Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Keine Anmeldung, Eintritt frei. Mittwoch, 29. November, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit, Geschichten für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Keine Anmeldung, Eintritt frei. Mittwoch, 29. November, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Baba Dunjas letzte Liebe» von Alina Bronsky besprochen, Leitung Eva Hauri und Karin Auf der Maur. (I.S.)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Steingesichter und Farbenwelten» Hermann Sommer, Gesichter aus Flussstein, Lucinda Sommer, Abstrakte Kunst auf Leinwand. Fr, 17-20, Sa, 9-12 Uhr, So, 11-14 Uhr. Bis 29. Oktober.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/ Gänge), Kappelerhof 5: «Reduktion und Eigentliches», Bilder von Marcus Watta. Bis 7. November.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Bis 25. März 2018. Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Skulpturen aus Holz von Toni Lengen, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 29. Oktober.


Sport

Freitag, 27. Oktober 2017

«Ich wollte es wieder probieren» Adrian Brennwald an erstem Waffenlauf seit vier Jahren mit Sieg Der Burgdorfer Waffenlauf fand am 21. Oktober statt und führte über 16,1 Kilometer. Adrian Brennwald war es nicht mehr gewohnt, mit einem Rucksack von über sechs Kilogramm zu laufen, konnte nach anfänglichem Rückstand aber den Gesamtsieg erringen. ................................................... von salomon schneider Der Waffenlauf in Burgdorf im Emmental führt über 16,1 Kilometer, wobei er über 11 Kilometer Naturwege führt. Die Strecke ist leicht coupiert, immer zwischen 500 und 600 Metern über dem Meeresspiegel. Der Aeugster Ultramarathonläufer Adrian Brennwald hatte sich spontan entschieden, am für seine Verhältnisse kurzen Burgdorfer Waffenlauf teilzunehmen: «Bis vor vier Jahren bin ich regelmässig Waffenläufe gelaufen. Wahrscheinlich hatte ich fast vergessen, wie es ist und einfach Lust bekommen, wieder einmal teilzunehmen.

Starke Konkurrenz Wenn Adrian Brennwald an einem Lauf teilnimmt, gehört er meistens zum Kreis der Favoriten. Mit dem Appenzeller Heinz Bodenmann war jedoch auch der diesjährige WaffenlaufÜberflieger am Start, der nicht nur fünf Waffenläufe gewonnen hat, sondern auch den Zürich Marathon in der Kategorie M20 gewonnen und den 9. Gesamtrang belegt hatte. Adrian Brennwald startete mit grossem Res-

pekt vor seinem 12 Jahre jüngeren Hauptkonkurrenten und als dieser zu Beginn des Laufes ein extrem hohes Tempo anschlug, liess er ihn ziehen. Bei Kilometer vier hatte er bereits 27 Sekunden Rückstand und lag an zweiter Stelle.

Ungewohntes Gepäck «Auf den folgenden Kilometern wurde die Strecke coupierter, was mir entgegen kam und so konnte ich den Rückstand verkleinern und bei Kilometer acht zum Führendem aufschliessen. Bei der nächsten Steigung erhöhte ich das Tempo nochmals und konnte so etwas Abstand zwischen mich und Bodenmann bringen», erklärt Adrian Brennwald. Anschliessend konnte er

das Tempo aufrechthalten und kam schlussendlich nach 1.04:37 Stunden ins Ziel, als Gesamtsieger. Er konnte auf den letzten Kilometern noch einen Vorsprung von fast zwei Minuten herauslaufen. «Ich war diese Art von Gepäck nicht mehr gewohnt und habe vergessen, wie viel anstrengender ein Waffenlauf im Vergleich ist. Zum Schluss musste ich richtig beissen», erläutert Adrian Brennwald. Zufrieden mit dem Resultat überlegt sich Adrian Brennwald nun, auch am Frauenfelder Waffenlauf zu starten, über die Marathondistanz. Dieser findet am 19. November statt und auch dort würde Adrian Brennwald zu den Favoriten gehören.

Bei einem Waffenlauf rennen die Athleten nicht in spezieller Sportkleidung sondern im Tarnanzug der Schweizer Armee. Gerade bei Läufen im Sommer kann es im Tarnanzug vergleichsweise warm werden. Das Öffnen des Hosenladens ist eine anerkannte Möglichkeit, die aufgestaute Luft etwas entweichen zu lassen. Dabei tragen sie einen Rucksack sowie das Sturmgewehr 90 mit, welches ungeladen 4,1 Kilogramm schwer ist. Die Gesamtbepackung muss mindestens 6,2 Kilogramm wiegen. Beim Grossteil der Waffenläufe sind heute Laufschuhe erlaubt – vorher waren nur Kampfstiefel

erlaubt. Waffenläufe werden in jüngerer Zeit auch immer öfter für konventionelle Läufer geöffnet. Der erste Waffenlauf wurde als Schweizerischer Gepäckmarsch in Zürich ausgetragen, im Jahr 1916. Waffenläufe erfreuten sich schnell grosser Beliebtheit und bis in die 1980er-Jahre waren Waffenläufe die eigentlichen Schweizer Volksläufe. Mit dem Fitness-Boom der 1980erJahre wurde Jogging zur Volkssportart und Waffenläufe immer mehr von konventionellen Läufen abgelöst. Gerade im Aargau erfreuen sich Waffenläufe jedoch anhaltender Beliebtheit. (sals)

Porträt von Ernst Marti, Sportchef beim FC Affoltern

Funktionärstätigkeit im FC Affoltern Doch was hat Ernst Marti dazu bewogen, im FC Affoltern als Funktionär tätig zu werden? Wie der Sohn, so der Vater, lässt sich in Umkehrung des Sprichworts das Motiv anführen. Der Sohn von Ernst Marti durchlief nämlich sämtliche Juniorstufen im Verein und schaffte schliesslich auch den Sprung ins Fanionteam. Für Vater Marti Grund genug, sich im Verein zu engagieren. Zuerst amtete er als Teamchef der 1. Mannschaft. «Nachdem die Anforderungen und Aufgaben bezüglich der 1. Mannschaft immer umfangreicher wurden und der Wunsch des Vorstandes bestand, dass die 1. Mannschaft direkt im Vorstandsgremium vertreten sein sollte, habe ich mich für diese Funktion zur Verfügung gestellt», erklärt Ernst Marti.

Wettswil behauptet sich in der Nati B Schachclub Wettswil bleibt in den Top 30

Was macht einen Waffenlauf aus?

Kompetent und engagiert Obwohl Ernst Marti, 1951 in Birsfelden geboren, vor bald 40 Jahren im «Züribiet» Wurzeln geschlagen hat, verrät ihn sein markanter Dialekt Ernst Marti. (zvg.) noch immer als Basler «Gewächs». Nächstes Jahr wird er auf stolze 20 Jahre Funktionärstätigkeit beim FC Affoltern zurückblicken. In den ersten Jahren als eloquenter Speaker bei Spielen der 1. Mannschaft und beim Schülerturnier sowie im OK des Grümpi. Seine sportliche Aktivzeit reicht weit zurück – bis in seine Jugend – als er sich intensiv dem Basketball beim Cvjm Birsfelden widmete. Danach lagen seine sportlichen Leidenschaften bei Windsurfen und Tennis. Heute beschränken sich seine sportlichen Aktivitäten auf das Biken im Sommer und gelegentliches Skifahren im Winter. Wenigstens sorgt sein Familienhund Rocky, ein Retromops, für genügend «Outdoor»-Bewegung.

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Die Aufgaben als Sportchef sind äusserst vielseitig. Dazu gehören die Anstellung des Trainergespanns und die Kaderselektion, in Zusammenarbeit mit dem Trainer. Als Grundsatz gilt, dass das Basisgerüst aus Spielern des eigenen Nachwuchses besteht, ergänzt durch externe Spieler. Doch auch die Organisation des Trainingslagers, die Anstellung eines Masseurs sowie die regelmässige Organisation der Tagung des FCA-Sportausschusses sind Aufgaben, für die der Sportchef verantwortlich ist. Dieser Ausschuss setzt die Ziele für die verschiedenen FCA-Mannschaften fest. Diese Vielseitigkeit der Aufgaben und der Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen gefallen Ernst Marti besonders. Als ehemaliger Marketingleiter Non Food eines Grossverteilers kann er als Sportchef seine Fähigkeiten in der Menschenführung, der operativen Planung sowie in der Organisation von Anlässen einfliessen lassen. Als Sportchef eines Vereins mit dem Anspruch, sich im vorderen Drittel der 2. Liga regional zu bewegen, ist er angewiesen auf eine breite Unterstützung durch Supporter und Sponsoren. Dies sicherzustellen, sei nicht ganz einfach, meint Ernst Marti.

Sportliches Fazit der 1. Mannschaft Natürlich freut er sich über sportliche Höhenflüge der 1. Mannschaft, wie in der Saison 2015/16, doch genauso wichtig ist für ihn, dass das Team gut harmoniert und neue, junge Spieler ins Kader integriert werden. Sportchef Marti verhehlt aber auch seine Enttäuschung über die stark schwankenden Leistungen der 1. Mannschaft keineswegs, macht aber geltend, dass zahlreiche Verletzungen und Ausfälle aus schulischen, beruflichen, familiären und militärischen Gründen den Aufbau eines eingespielten Kaders erschwert hätten. An der Einstellung

der Mannschaft liege die etwas zwiespältige Bilanz aber sicher nicht. Beim Blick in die Zukunft sieht Marti zwei Hauptproblemkreise: «Die talentierten Junioren werden heute von den diversen überregionalen Teams abgeworben, wie zum Beispiel Zugerland, den Nachwuchsteams der Super League-Vereine oder deren Farmteams. Dies erschwert es zusehends, das Gerüst der 1. Mannschaft mit eigenen Spielern zu bilden.» Der zweite Punkt sind die finanziellen Mittel, welche heute ein Verein benötigt, um attraktiv und zeitgemäss agieren zu können, sich weiterzuentwickeln und den zukünftigen Mitgliedern mit einer einwandfreien Infrastruktur die Ausübung ihres Lieblingssportes zu ermöglichen. Trotz dieser Herausforderungen ist Ernst Marti überzeugt, dass der FCA auch in den kommenden Jahren eine tolle, motivierte 1. Mannschaft in der «Regional-Liga» haben werde. «Mit einem potenten Investor wäre jedoch noch viel mehr möglich!», orakelt Sportchef Marti.

Supporter-Vereinigung Seit rund 14 Jahren gehört Ernst Marti dem Supporter-Leitungsteam an, die letzten acht Jahre oblag ihm dessen Gesamtleitung. Aktuell zählt die Supporter-Vereinigung 70 aktive Mitglieder. Sowohl der gut besuchte monatliche Stamm als auch die Teilnahme zahlreicher Supporter am Trainingslager der 1. Mannschaft zeigen, dass das Wirken der Supporter-Vereinigung auf ein gutes Echo stösst. Ernst Marti setzt sich kompetent und mit hohem Zeitaufwand für den FC Affoltern ein – sein Aufruf, sich in irgendeiner Form für den Verein einzusetzen, ist Hilfe- und Warnruf zugleich. Lokalfussball müsse identitätsstiftend sein, ein Heimspiel ein Ereignis, das Kontakte ermöglicht, auch für das Berufsleben. Rolf Oberhänsli

Freude nach dem wegweisenden Sieg gegen Olten: v.l.n.r. Marcel Hug, Werner Aeschbach, Philipp Aeschbach, Hanspeter Bieri, Daniel Christen, Andreas Huss, Kaspar Köchli (vorne); bereits abgereist Sacha Georges. Ebenfalls im Nationalliga-B-Team: Theo Heldner, David Klee und Urs Allenspach. (Bild zvg.)

Aufsteiger Wettswil realisierte mit einem starken Schlussspurt sein Ziel, sich in der zweithöchsten Schweizer Liga zu halten – verdient, wenn auch knapp. Spannender hätte die Ausgangslage vor der Doppelschlussrunde in der Schweizer Nationalliga-B-Schachmeisterschaft nicht sein können. Die Hälfte der zehn Teams hatten noch Abstiegssorgen. Wettswil empfing in Runde eins zu Hause das punktgleiche Olten im Bewusstsein, dass mit einem Sieg die Chancen auf die Ligazugehörigkeit recht gut stehen würden. Obwohl tags darauf in der letzten Runde mit St. Gallen der Leader und bereits feststehende Nationalliga-A-Aufsteiger wartete.

Wettswil gewinnt Hitchcock-Duell Die Ämtler legten mit Siegen von Hug und Christen vor, ehe die Oltner aufdrehten und zum 2:2 ausglichen. Nach dreieinhalb Stunden waren zwei weitere Spiele fertig, Wettswil führte nun 3,5:2,5. Die Spannung erreichte den Siedepunkt. Würden es die Ämtler schaffen, die letzten beiden kritischen Stellungen zu halten, um damit den Wettkampf zu gewinnen? Den ersten grossen Schritt machte Philipp Aeschbach, der trickreich das Remis erzielte. Als letzter Wettswiler kämpfte der ehemalige Schweizer Meister Andreas Huss – er gewann den Titel 1983 – mit dem Rücken zur Wand. Sein Gegner, von Zeitnot geplagt, verpasste eine gewinnbringende Kombination und musste sich mit der Punkteteilung begnügen. Dies bedeutete den glücklichen Wettswiler 4,5:3,5Sieg. Aber: War es auch schon die Rettung vor dem Abstieg?

me die höhere Anzahl Einzelpunkte zum Tragen. Die Ämtler strotzten in der Olmastadt nur so vor Selbstbewusstsein, boten dem Tabellenersten mutig Paroli und verpassten nur um einen halben Zähler das Gesamtremis. Doch das war egal, die erzielten 3,5 Punkte waren Gold wert und sicherten den Platz über dem Strich. Olten, das im Fernduell gegen Luzern hoch gewann, kam in der Feinwertung nicht mehr an Wettswil heran und musste wie Schwarzweiss Bern in den sauren Abstiegsapfel beissen.

Teamgeist als Schlüssel zum Erfolg Nach missratenem Saisonstart kam Aufsteiger Wettswil immer besser in Fahrt, realisierte schliesslich sein Ziel Ligaerhalt und ist nach wie vor in der Gilde der besten 30 Schweizer Mannschaften vertreten. Die Behauptung in der Nationalliga B ist der bisher wertvollste Erfolg in der Vereinsgeschichte des Schachclubs Wettswil. Zustande kam er nicht zuletzt dank des grossartigen Teamgeistes. (pd)

Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B 8. Runde: Wettswil – Olten 4.5:3.5 P. Aeschbach (2331) – Kamber (2299) 1/2:1/2 Hug (2326) – Holzhauer (2233) 1:0 Huss (2225) – Schenker (2117) 1/2:1/2 Christen (2249) – R. Angst (2202) 1:0 Georges (2218) – Hohler (2117) 1/2:1/2 W. Aeschbach (2073) – Kupper (2127) 0:1 Köchli (2072) – Reist (2012) 1:0 Bieri (2054) – Senn (2032) 0:1 9. Runde: St. Gallen – Wettswil 4.5:3.5 Novkovic (2389) – Aeschbach (2331) 1/2:1/2 Leutwyler (2215) – Hug (2326) 0:1 Akermann (2152) – Huss (2225) 0:1 Potterat (2164) – W. Aeschbach (2073) 1:0 Klings (2131) – Bieri (2054) 1/2:1/2 Fecker (2154) – Heldner (2069) 1:0 Salerno (2101) – Klee (1902) 1:0

Mutiger Auftritt gegen den Leader Die Rangliste vor der Schlussrunde zeigte, dass Wettswil noch nicht über dem Berg war. Eine Niederlage gegen den souveränen Leader St. Gallen bei gleichzeitigem Sieg Oltens würde Punktgleichstand bedeuten, dann käanzeige

Giesinger (2140) – Köchli (2072) 1/2:1/2 Schlussrangliste Nationalliga B 1. St. Gallen, 16 (43 Brettpkt./Aufsteiger); 2. Zürich II, 12 (42); 3. Winterthur II, 12 (39); 4. Baden, 12 (38,5); 5. Luzern II, 7 (32); 6. Solothurn, 6 (37); 7. Tribschen, 6 (34); 8. Wettswil, 6 (33,5); 9. Olten, 6 (31,5/Absteiger); 10. SW Bern, 5 (29,5/Absteiger)


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Mini-Filet im Teig

Freitag, 27. Oktober 2017

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Bussenhöhe ist Verhandlungssache Ein Hedinger Berufschullehrer auf Bildungsreise in Kirgistan (Teil 2 von 3) Eugen van Laak aus Hedingen hat sechs Wochen in Bischkek, Hauptstadt von Kirgisistan, gelebt. Er schildert seine Eindrücke über das Leben in jenem Land, das aufgrund seiner Berge oft als die «Schweiz Zentralasiens» bezeichnet wird. ................................................... von eugen van laak*

Zutaten für 4 Personen 300 g Schweinsfilet Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 TL Bratbutter 16 Champignons gehackt ½ Zwiebel gehackt 2 EL Peterli gehackt 200 g Le Parfait aus der Tube 2 EL Sherry 1 Blätterteig ausgewallt 1 Ei

Zubereitung Filet in vier Stücke schneiden, würzen. In einem TL heisser Bratbutter rundum kurz anbraten, herausnehmen. Champignons, Zwiebel und Peterli in einem TL Bratbutter dünsten, auskühlen lassen, mit Le Parfait und Sherry mischen, pikant würzen. Ofen auf 250° C vorheizen. Blätterteig in 8 Quadrate von ca. 10 × 10 cm schneiden. Etwas Füllung auf vier Quadrate geben, Filets darauf legen und rundum mit Füllung einpacken. Ei teilen. Teigrand mit Eiweiss einstreichen. Restliche Teigstücke darüberlegen. Ränder gut andrücken. Aus Teigresten Herzen ausstechen, mit Eiweiss auf Teig kleben. Mit Eigelb bestreichen. Filets auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In unterer Ofenhälfte ca. 15 Min. goldbraun backen. Mit Salat servieren. Zubereitungszeit: ca. 20 Min. plus 15 Min. backen. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

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Nach einer Übernachtung in einem Jurtencamp direkt am Issyk-Kul-See fahren Asankul und ich weiter in das Tal hinein, welches zur Kumtor-Mine führt. Auf einer Höhe von 4000 Metern wird hier von der kanadischen Firma Centerra, unter Einsatz jeder Menge Chemie, Gold gefördert, mit entsprechen Gefahren für die Umwelt. Einmal flossen zwei Tonnen Chemikalien in einen Fluss und gerieten in den Issyk-Kul hinein, was zu beträchtlichen Verschmutzungen führte.

Staubige Sache: die Zufahrtsstrasse zur Goldmine Kumtor. (Bilder zvg.)

Zehn Frauen gegen einen Weltkonzern Doch in der Bevölkerung regt sich auch Widerstand. Der Film «Flowers of Freedom» zeigt, wie sich nach dem Unglück zehn Frauen aus den umliegenden Dörfern gegen die Betreiber auflehnten und vor Gericht Schadenersatzforderungen durchsetzen konnten – ein eindrückliches Zeugnis für den Widerstandsgeist, den Kirgisinnen (und auch Kirgisen) entfachen können. Auf der Rückfahrt geraten wir in eine der zahlreichen Geschwindigkeitskontrollen und werden gestoppt. Asankul steigt aus und geht direkt zum Streifenführer, der im Polizeiauto sitzt. Und ich sehe, wie er sich, nach vorne gebeugt, wortreich entschuldigt. Schlussendlich sind es nur 100 Som, etwa Fr. 1.40, die wir zahlen müssen. Hätte ich am Steuer gesessen, wäre es wahrscheinlich bedeutend mehr gewesen, Bussenhöhe ist in Kirgistan Verhandlungssache. Nur wenige Bussen gehen offiziell an den Staat, der grösste Teil verbleibt im Portemonnaie der Polizisten und ihrer Kommandanten, die damit ihren eher bescheidenen Lohn aufbessern. Am folgenden Wochenende fahre ich von Bischkek aus in die Provinzhauptstadt Naryn, um ein traditionelles Folklore-Festival zu besuchen. Nach einer rasanten Taxifahrt, während der mein Fahrer besorgniserre-

Eugen van Laak.

Reiter in der Stadt Naryn.

gend oft die durchgezogene Linie in der Fahrbahnmitte überquerte, führt die Strasse zwischen zwei Felsen hindurch, und dann sehe ich in der kargen wie eindrücklichen Gebirgslandschaft einen Fluss, grüne Bäume und Häuser auftauchen: Naryn. Die 35 000Einwohner-Stadt liegt langgezogen neben dem gleichnamigen Fluss. Auf 2000 Metern Höhe ist es hier im Winter bis zu 40 Grad minus kalt.

Folklore und Politik Ich treffe Kutman, den 17-jährigen Neffen meiner Gastfamilie. Wir gehen zur CBT-Zentrale. CBT bedeutet «Community based Tourism» und ist ursprünglich als Projekt der Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas ins Leben gerufen worden. CBT ist heute ein Gütesiegel, das gewisse Standards für Übernachtungen, sei es in Wohnungen oder im Jurtecamp, gewährleistet. Über die CBT-Zentralen werden neben Übernachtungen auch eine Vielzahl von verschiedenen Unternehmungen wie Taxifahrten, Exkursionen, Trekkingtouren und Pferdereiten organisiert. Am nächsten Tag besuche ich das folkloristische Festival. Tanzaufführungen in traditioneller Kleidung, ein-

Freiwillige Helfer erwarten die Gäste des Folklore-Festivals.

drückliche Demonstrationen der Jagdkunst zu Pferd mit Adlern und Jagdhunden werden gezeigt. Kunsthandwerk steht zum Verkauf und zur Mittagszeit werden Spezialitäten der lokalen Küche angeboten. Gegen den frühen Abend, als ich durch die Stadt schlendere, gerate ich in eine bunte Veranstaltung hinein. Von einem Podium ertönt ein Sprechgesang, dann tritt ein Redner auf. Neben mir sehe ich eine Fernsehkamera, eine Frau wird interviewt. Verschiedenste Besucher tragen Transparente. Ich frage einen jungen Mann, was hier vorgeht. Noch einen Monat, dann fänden die Präsidentschaftswahlen statt, erklärt er mir. Und eben hier präsentiere sich ein lokaler Kandidat der Bevölkerung. Ich gehe ein wenig aus der Wahlveranstaltung weg und stosse, hier in Naryn ansonsten kaum zu sehen, auf einige imposante Karossen, anscheinend der Fuhrpark des Präsidentschaftskandidaten und seiner Entourage.

mittag auf dem Festival aufgefallen, als sie hier und dort auftauchte, Besucher und Mitarbeiter ansprach. Ich frage sie nach den Präsidentschaftswahlen. Es gebe schon einen Kandidaten, den sie gut fände, aber der hätte wahrscheinlich keine Chance, sagt sie bedauernd. Am nächsten Morgen, es ist Sonntag, nehme ich mir vor, mich noch kurz im Büro des CBT zu verabschieden. Ich werde zu einer Tasse Tee eingeladen. Brot, Aufschnitt und Käse werden noch gebracht, dann sitzen wir zusammen an einem Tisch vor dem CBT-Büro und blinzeln in die für Mitte September auf dieser Höhe recht wärmende Sonne. Einzelne Menschen, zum Teil ärmlich gekleidet, kommen vorbei. «Nimm ein Stück Brot und ein Stück Käse», fordern Gulira und ihr Kollege die Vorbeilaufenden auf. Und ich sehe, dass die Angesprochen mit sichtlichem Dank das Dargebotene nehmen. * Der Autor wohnt in Hedingen und ist Berufsschul-

«Nimm ein Stück Brot ...» Zum Abendessen kehre ich in ein Cafe ein. Zufällig lerne ich hier Gulira kennen. Sie ist die lokale Koordinatorin des CBT und sie ist mir bereits am Vor-

lehrer für Allgemeinbildung und Sport in Zürich. Im Rahmen seiner Intensivweiterbildung (IWB) befasste er sich in Kirgistan mit Kultur, Sprache und Lebenssituation der Menschen. Bisher erschienen: «Wir planen nicht langfristig», «Anzeiger» vom 20. Oktober.

wetter

Die Uhren werden zurückgestellt Am 29. Oktober ist wieder Zeitumstellung. In der Nacht um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.

bauernregel «Bevor du Simon und auch Judas schaust (28. Oktober), pflanze Bäume, schneide Kraut!»

Eine Studie der Suva zeigt, dass Mitarbeitende, die zu wenig Schlaf haben, mehr Unfälle verursachen. Bei jedem fünften Berufsunfall sind Schlafprobleme beteiligt. Bei Zeitumstellungen registrierte die Suva in den darauffolgenden Tagen und Wochen allerdings keinen Anstieg der Unfallzahlen. Zudem bereitet das Zurückstellen der Uhr im Herbst erheblich weniger Probleme (eine Stunde Zeitgewinn) als im Frühjahr, wo die Zeitumstellung eine Stunde kostet. «Der auf die Umstellung folgende 25-Stunden-Sonntag wird von vielen Menschen als besonders lang und entspannend empfunden», sagt Reto Etterli, Berater Präventionsangebote der Suva. Dennoch ist der Einfluss der Zeitumstellung auf die Schlafqualität auch

Zeitgeber. Um die innere Uhr zu eichen, hilft ein Spaziergang am Wochenende – möglichst spät am Tag, aber noch bei Tageslicht. Helles Kunstlicht am Abend hilft, die Umstellung zur Winterzeit besser zu bewältigen. An den Tagen nach Die Zeitumstellung kann Probleme bereiten. (Bild zvg.) der Zeitumstellung im Herbst nicht zu unterschätzen. Die ist es ratsam, einen Wach-/SchlafWirkung ist dem eines Mini-Jetlags rhythmus einzuhalten. Ein Schläfchen ähnlich: In den ersten Tagen können tagsüber (z.B. Mittagsschlaf) hilft Schlafprobleme, Konzentrations- nicht, die Zeitumstellung besser zu schwierigkeiten, Schwindel, Gereizt- verkraften. Weiter sollte man Koffeinheit, Appetitlosigkeit und Verdauungs- und Alkoholkonsum vor dem Schlafen probleme auftreten. Um die körperli- gehen reduzieren, Schlaftabletten sind chen Auswirkungen abzufedern, emp- in dieser Umstellungsphase nicht die fiehlt es sich, vor der Zeitumstellung Lösung. Der Körper kann drei bis 14 jeden Tag eine Viertelstunde später zu Tage benötigen, um sich der ZeitumBett gehen. Licht ist der wichtigste stellung anzupassen. (pd.)


   



 







      



     

 



   

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