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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 83 I 170. Jahrgang I Dienstag, 18. Oktober 2016

Leistung gewürdigt

Strafende Wirkung

Melanie Eisenring wurde für Silber an der Schweizer Meisterschaft geehrt. > Seite 3

Bundesgericht hat entschieden: Firmen dürfen Bussen nicht von den Steuern abziehen. > Seite 5

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Mauern und Gänge Willy Hug auf der Spur von Sagen und Legenden ums Kloster Kappel. > Seite 6

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Offen und juriert Kunstschaffende aus dem Knonauer Amt zeigen ihre Werke. > Seite 7

Knonauer Amt bereits wieder auf Seewasser angewiesen Die Trockenheit wirkt sich auf die Wasserversorgung der Gemeinden aus Durch die Gruppenwasserversorgung Amt sichern alle Bezirksgemeinden gemeinsam die Wasserversorgung. Durch die Trockenheit kann aber auch die Gruppenwasserversorgung Amt nicht mehr genügend eigenes Wasser pumpen.

1300 Kubikmeter Seewasser pro Tag Doch auch die Gruppenwasserversorgung stösst langsam an ihre Grenzen. «Wir haben für unser Pumpwerk in Maschwanden eigentlich eine Tages-

Günstiger Strom Das Thema Wasserkraft steht im Zürcher Kantonsrat auf der Traktandenliste. > Seite 8

Woche im Dienst der Öffentlichkeit Eine Wohngruppe der Stiftung Albisbrun hat vergangene Woche den Werkdienst und den Förster der Gemeinde Hausen bei verschiedenen Arbeiten unterstützt. Dank grosser Motivation konnten alle Ziele erreicht werden. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Präsidium einer grossen NGO

................................................... von salomon schneider Affoltern, als grösste Bezirksgemeinde, hatte 2016 bisher einen durchschnittlichen Wasserverbrauch von 3170 Kubikmetern pro Tag. Das entspricht 271 Litern Wasser pro Einwohner und Tag. Während sich die Gemeinde im feuchten Frühling komplett mit eigenem Wasser versorgen konnte, ist sie seit Ende September zunehmend auf Wasser der Gruppenwasserversorgung Amt angewiesen. «Da der Grundwasserspiegel gesunken ist, können wir nur noch knapp 400 Kubikmeter Grundwasser pumpen und auch die Quellen geben nicht mehr als 2000 Kubikmeter her. Wir sind deshalb sehr froh um die Reserven der Gruppenwasserversorgung», erklärt Ueli Hug von der Wasserversorgungsgenossenschaft Affoltern.

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Der Jonenbach, hier beim Ausfluss aus dem Wasserrückhaltebecken in Affoltern, führt nur noch einen kleinen Teil der ursprünglichen Wassermenge. (Bild Salomon Schneider) konzession von 7000 Kubikmetern. Momentan können wir aber nicht mehr als 5000 Kubikmeter pumpen, da sich der Grundwasserspiegel sonst zu stark absenken würde. Seit Anfang Oktober pumpen wir in der Nacht deshalb durchschnittlich 1300 Kubikmeter Zürichseewasser ins Säuliamt, um unseren Bedarf decken zu können», erklärt Renato Vincenti von der Gruppenwasserversorgung Amt. Dieser sind alle Bezirksgemeinden angeschlossen, plus Arni, Islisberg und Oberlunkhofen. Es waren aber noch nicht alle Gemeinden auf die Grup-

penwasserversorgung angewiesen. Knonau kann sich momentan noch komplett selber versorgen; Kappel und Ottenbach beziehen weniger als zehn Kubikmeter pro Tag. Am meisten Wasser bezogen seit Anfang Oktober täglich Affoltern (1226 m³), Obfelden (996 m³) und Wettswil (926 m³).

Auswirkungen der Wasserknappheit auf die Natur «Eine solche Trockenzeit im Herbst ist viel weniger einschneidend als eine vergleichbare Trockenperiode im Som-

mer, da im Herbst weniger Wasser verbraucht wird», erläutert Renato Vincenti. Was für die Menschen stimmt, trifft auch auf Pflanzen zu. Da die Fauna im Herbst viel weniger Wasser benötigt, führen die Bäche momentan noch genügend Wasser. Andreas Hertig von der Fischerei und Jagdverwaltung des Kantons Zürich dazu: «Momentan ist die Wasserknappheit noch lange nicht so schlimm wie im vergangenen Herbst. Wir beobachten die Situation, Notabfischungen waren aber bisher noch nicht nötig.»

Die Junge Wirtschaftskammer Schweiz ist eine Non-Profit-Organisation (NGO), politisch und konfessionell unabhängig. Die Mitglieder sind zwischen 18 und 40 Jahre alt: Führungskräfte, die bereit sind, durch ihre aktive Mitarbeit innerhalb der jungen Wirtschaftskammer neue Fähigkeiten zu entwickeln. Die junge Wirtschaftskammer ist in über 100 Ländern auf allen fünf Kontinenten aktiv, umfasst 6000 lokale Kammern mit rund 200 000 Mitgliedern. Die Wettswilerin Claudia Chinello wird in zwei Jahren das Präsidium der Jungen Wirtschaftskammer Schweiz übernehmen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Mobility stellt zwei Standorte ein Im Knonauer Amt entfallen ab Mitte Dezember die Standorte in Ottenbach und Rifferswil Da auch der Carsharing-Service Mobility nach Marktlogiken funktioniert, muss er im Knonauer Amt zwei Standorte einstellen. Zwölf Standorte mit 16 Fahrzeugen bleiben im Bezirk jedoch erhalten.

nen Faktoren ab, beispielsweise von der Siedlungsstruktur, der Anbindung an den öV oder von der Affinität der Einwohner zu Carsharing.» Mobility prüfe die Nachfrage für jeden einzelnen Standort laufend. Bei erhöhter Nachfrage werde das Angebot ausgeweitet, bei tiefer Nachfrage könne es zu Schliessungen kommen. Leider sei die Auslastung der Fahrzeuge in Ottenbach und in Rifferswil konstant tief geblieben, wodurch sich Mobility zu einer Schliessung per Mitte Dezember gezwungen sah.

................................................... von salomon schneider Die Genossenschaft Mobility Carsharing wurde 1997 gegründet und bietet 2900 Fahrzeuge an. Das Prinzip ist einfach: Per Computer oder App kann das gewünschte Auto, vom Kleinwagen bis zum Transporter, reserviert werden. Mit der eigenen Mobility-Karte erhalten Kunden dann Zugang zum reservierten Auto. Dadurch erhalten Menschen, die primär auf öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad setzen, einfach Zugang zu einem Auto.

Bleibende Standorte im Bezirk Affoltern:

Dieser Mobility-Standort an der Zürichstrasse in Affoltern bleibt erhalten. (sals)

Affoltern: Bahnhof, Bezirksspital, Areal Zürichstrasse. Bonstetten: Am Isenbach, Bahnhof.

Standortschliessung Mitte Dezember Patrick Eigenmann von Mobility erläutert, die Strategie von Mobility: «Grundsätzlich funktioniert Mobility

am besten in urbanen Gebieten, wo man Carsharing mit gut ausgebautem öV kombinieren kann. Ob unser Angebot auch in kleineren Gemeinden Anklang findet, hängt von verschiede-

Hausen: Mülimatt. Hedingen: Bahnhof, Maienbrunnenstrasse.

200 42

Knonau: Bahnhof. Mettmenstetten: Bahnhof, Gemeindehaus. Obfelden: Dorfstrasse.

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Wegen Personalausflug bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am Freitag, 21. Oktober 2016, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke

Todesfälle Grob geb. Fleischmann, Emmi geboren 1. Januar 1934, von Mogelsberg SG, verwitwet, wohnhaft Schachenmatten 11, Bonstetten; gestorben in Affoltern am Albis am 8. Oktober 2016. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Donnerstag, 20. Oktober 2016, um 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Donnerstag, 20. Oktober 2016, um 14.00 Uhr.

Delegiertenversammlung Donnerstag, 17. November 2016, 19.00 Uhr, Mehrzweckgebäude Hausen, Bifangstrasse 1, Hausen am Albis (beim Feuerwehrdepot) A. 1. 2.

3.

4. B.

Bestattungsamt Bonstetten

Ottenbach

Statutarische Geschäfte Begrüssung, Wahl des Stimmenzählers Kenntnisnahme des Protokolls der a. o. Delegiertenversammlung vom 25. August 2016 Voranschlag 2017: a) Bericht und Antrag des Vorstandes b) Antrag Projektkredit Finanzbedarf Soziales Netz Knonaueramt (SoNeK) 2017 Abschluss des statutarischen Teils

Am 11. Oktober 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Steiger geb. Grimm, Käthi geb. 4. März 1934, von Appenzell AI, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Bestattung findet am Freitag, 21. Oktober 2016, statt. Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach beginnt um 14.00 Uhr. Die Friedhofvorsteherin

Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern

Die Unterlagen liegen ab 3. November 2016, beim Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41b (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis, während den Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 18. Oktober 2016

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Oktober 2016

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«Die Jugendlichen sind top motiviert» Eine Gruppe Jugendlicher der Stiftung Albisbrunn leistete eine Woche gemeinnützige Arbeit

Jugendliche, Begleitpersonen und Bruno Heinzer (Mitte) vom Werkdienst unterbrechen die Arbeit für ein Gruppenfoto.

Seit Jahren führt die Stiftung Albisbrunn in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hausen eine gemeinnützige Aktivitätenwoche durch. Die vom Amt für Justiz vorgeschriebene Aktion ist für die Jugendlichen wie auch die Gemeinde ein Gewinn. ................................................... von salomon schneider Die Stiftung Albisbrunn in Hausen wurde 1924 gegründet, um junge

Menschen, die in ihrer Entwicklung gefährdet sind, zu fördern. Seither ist die Stiftung Albisbrunn Wohnort, Schule, Bildungs- und Entwicklungsort für Jugendliche. Die Gruppe Jugendlicher, die in ihrer gemeinnützigen Aktivitätenwoche die Gemeinde unterstützte, absolviert eine Berufslehre in der Stiftung und wohnt zusammen in einer Wohngruppe. Neben den Jugendlichen nahmen auch die Begleitpersonen der Wohngruppe an der Aktionswoche teil. Gianni Neumann vom Albisbrunn erklärt: «Es geht nicht nur darum, etwas Sinnvol-

les zu leisten. In der Aktivitätenwoche wird auch der Gruppenzusammenhalt und das Verhältnis zwischen Jugendlichen und Begleitpersonen gefördert.»

Engagement für die Allgemeinheit Zwei Tage waren die Jugendlichen mit dem Förster Robi Püntener unterwegs und unterstützten ihn bei der Waldpflege. An den anderen zwei Tagen waren sie mit dem Werkdienst der Gemeinde unterwegs, halfen beim Säubern und Bepflanzen des Spielplatzes Rosrain sowie bei der Bach- und

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Melanie Eisenring strahlt trotz Verletzung über den Gutschein. (Bild zvg.)

Leistung gewürdigt Claude Wuillemin (Gemeinderat Bonstetten, Ressort Sport und Vereine) besuchte vergangene Woche erfolgreiche Jugendliche aus Bonstetten und würdigte in Namen des Gemeinderates ihre tolle Leistung mit einem Gutschein. Melanie Eisenring erreichte letzten Sommer an der Schweizer Meisterschaft über 400 Meter Hürden, in der Kategorie U20 den zweiten Podestplatz. Dabei betreibt sie diese Sportart erst seit zwei Jahren. Früher war sie Geräteturnerin. Ihr sportliches Ziel:

«Ich möchte an einem internationalen Wettkampf teilnehmen». Momentan ist sie jedoch ausser Gefecht. Sie hat sich beim Schulturnen verletzt und steht kurz vor der Operation der Kreuzbänder. Diese Verletzung hat auch Positives: sie kann die Zeit für die Maturitätsarbeit gut brauchen. Sie muss ihre Arbeit («SAC Hütten in der Schweiz») bis Mitte Dezember abgeben. Warum dieses Thema? «Mein Vater hat die ganze Familie schon in 80 Hütten ‹getrieben› und so wurde diese Faszination geboren.» (pd.)

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit

Zum 85. Geburtstag

Heute Dienstag, 18. Oktober, feiern in Affoltern Anna Margaretha und Alfred Furrer-Abplanalp das Fest der diamantenen Hochzeit. Wir gratulieren und wünschen ein freudvolles Fest.

Morgen Mittwoch, 19. Oktober, dürfen wir Heidi Baur in Affoltern herzlich zum 85. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen ein schönes Fest und alles Gute.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Jugendliche machen gerne mit Auch bei den Jugendlichen kommt die Aktivitätenwoche gut an. «Es ist eine gute Abwechslung zum Alltag in der Lehre und wir werden hier echt nett behandelt – zudem kommen wir auch noch in der Zeitung», freut sich ein Jugendlicher.

Am Dienstag, 11. Oktober, besuchte Sänger und Entertainer Claudio de Bartolo wieder das Haus zum Seewadel in Affoltern.

Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

de Hausen. Momentan werde auch darüber diskutiert, motivierten Flüchtlingen die Chance zu geben, beim Werkdienst gemeinnützige Einsätze zu leisten.

Claudio de Bartolo im Haus zum Seewadel

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Waldrandpflege. «Die Jugendlichen absolvieren eine Berufslehre und können anpacken, zudem sind sie sehr motiviert. Wir finden jedes Jahr geeignete Tätigkeiten, denn es fallen immer wieder Arbeiten an, die einfach sind, für die aber viele Hände benötigt werden. Jetzt, da wir die Böschung um den Bach zurückgeschnitten und das Holz aus dem Bachbett entfernt haben, ist die Gefahr von Überschwemmungen viel weniger gross und wir haben im Verstopfungsfall besseren Zugang», erklärt Bruno Heinzer vom Werkdienst der Gemein-

Lieder aus längst vergangenen Zeiten

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Die Jugendlichen legen sich bei der Bachpflege voll ins Zeug. (Bilder sals)

Sein jährlicher Auftritt ist eines der Highlights im Unterhaltungsprogramm für die Bewohnerinnen und Bewohner, und auch dieses Jahr bescherte er ihnen einen unvergesslichen Nachmittag. Auch bei seinem siebten Besuch im Seewadel gelang es dem charmanten und charismatischen Sänger, die im Speisesaal anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner zu bezaubern. Lieder aus längst vergangenen Zeiten wie «S’Margrithli», «Der Junge mit der Mundharmonika» und Klassiker wie «Gilberte de Courgenay» kamen bei den Zuhörerinnen und Zuhörern sehr gut an. Bei ausgelassener Stimmung wurde mitgeklatscht, mitgesungen und fröhlich getanzt. Claudio de Bartolo ist nicht nur Sänger, sondern auch begabter Unterhalter. Er «spielt» mit dem Publikum, macht Witze und verteilt Komplimente. Mit einem kleinen Mischpult, einem Lautsprecher, einem Mikrofon, einem iPod und seinem Können schaffte er es, alle Augen zum Strahlen zu bringen und die Herzen zu berühren. Claudio de Bartolo versteht sein Handwerk als Entertainer. «Wann kommt er wieder?» Das war auch dieses Mal die Frage, welche die Bewohnerinnen und Bewohner bereits vor dem Schlusslied stellten. Und für die Organisatoren war schon am selben Abend klar: Auch im Pro-

Claudio de Bartolo entzückte im Haus zum Seewadel in Affoltern.(Bild zvg.) gramm 2017 darf Claudio de Bartolo im Haus zum Seewadel nicht fehlen. (pd.) anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Oktober 2016

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ratgeber

«Eine einmalige Chance!» Hans Ulrich Meuter, Affoltern a. A., lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Bussen nicht von den Steuern abziehen Firmen können Bussen nicht abziehen. Dies hat das Bundesgericht letzte Woche entschieden und damit eine Beschwerde des kantonalen Steueramtes Zürich gutgeheissen. Im konkreten Fall wurde eine AG von der Europäischen Kommission mit einer Busse belegt. Diese Busse zog die AG von ihrem Reingewinn ab. Das geht nicht. Gemäss Bundesgericht hätte ein Bussenabzug zur Folge, dass ein Teil der Busse auf die Allgemeinheit überwälzt würde. Damit würde aber die strafende Wirkung der Busse unterlaufen. Ausserdem würde die Abzugsfähigkeit von Bussen zu folgender paradoxen Situation führen. Ein Unternehmen könnte bezahlte Bestechungsgelder gesetzlich nicht abziehen, eine verhängte Busse für genau eine solche Bestechung jedoch schon. Das Bundesgericht hat den Entscheid des Verwaltungsgerichts Zürich aufgehoben und die Sache zur Prüfung an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Das Verwaltungsgericht muss nun untersuchen, ob die gegen die AG ausgesprochene Busse ausschliesslich strafende Wirkung hat und damit vollständig nicht abzugsfähig ist oder ob ein abzugsfähiger Gewinnabschöpfungsanteil ohne strafende Wirkung vorhanden ist (Urteil 2C_916/2014 und 2C_917/2014).

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Wettswilerin in der nationalen Führungsriege der Jungen Wirtschaftskammer Schweiz Wettswilerin Claudia Chinello übernimmt in zwei Jahren das nationale Präsidium der Jungen Wirtschaftskammer Schweiz. Nach rund acht Jahren wird nun erneut eine Frau dieses wichtige Amt belegen. Claudia Chinello, die seit über fünf Jahren in Wettswil wohnt und arbeitet, wurde am vergangenen Sonntag an der Generalversammlung der JCI Switzerland zur Vizepräsidentin einer der grössen Organisationen junger Führungskräfte gewählt. «Ich freue mich sehr darauf, in den kommenden drei Jahren die Jcis im In- und Ausland zu vertreten, viel Neues zu lernen und zusammen mit meinem Team im Nationalkomitee die Bekanntheit von JCI noch weiter zu steigern.» Der abtretende Präsident ist der Kreuzlinger Martin Hauri, der am Nationalkongress sein Amt an den nächsten Präsidenten Etienne Dayer aus Sion übergeben hat. Durch das «one-year-to-lead»-System wird jungen Führungskräften unter 40 Jahren die Möglichkeit gegeben, ein Jahr lang die Leitung einer international aktiven Organisation zu übernehmen und sich international mit anderen jungen Entrepreneurs und Executives zu vernetzen.

Soziales Engagement, schweizweit Die selbstständige Webdesignerin und Eventorganisatorin Claudia Chinello

trat 2009 in die Junge Wirtschaftskammer ein und wurde gleich mit der Leitung einer Arbeitskommission betraut, die sich mit dem Bewerbungstraining für Jugendliche in Heimen befasste. Dieses Projekt mit dem Namen «fit4jobs» ist nur eines der sinnvollen Engagements, für das sich JCI Switzerland stark macht: mit Siebtklässlern werden Bewerbungsgespräche trainiert und Bewerbungsschreiben aufgesetzt und korrigiert, sodass die Jugendlichen ideal auf die Jobsuche vorbereitet sind. Für die Schulen ist dieses Angebot praktisch kostenlos, der Mehrwert für die Jugendlichen, ihre Familien und für die Gesellschaft gross.

Business entsteht automatisch «Ich hätte damals nie gedacht, dass ich einmal Nationalpräsidentin werden würde. Ursprünglich wollte ich Networking für meine Einzelfirma machen und mich gleichzeitig im Bereich Soziales engagieren. Dafür schien mir eine Mitgliedschaft bei JCI passend. Dass diese Organisation mir allerdings so viel mehr bieten würde, hätte ich nie gedacht.» Im Mittelpunkt stehen die Projekte von JCI, die sich grundsätzlich mit der Verbesserung von lokalen Verhältnissen beschäftigen. So wurden schweizweit von JCI-Mitgliedern Kinderkrippen eröffnet, Spielplätze gebaut oder mit Flüchtlingskindern Insektenhotels gebaut. Dass man sich gegenseitig und die Arbeitsweise des anderen durch solche karitativen Projekte kennen lernt, bildet oft die

Basis, dass man auch geschäftlich interagiert.

Entwicklung und Training Die JCI unterscheidet sich von anderen Businessclubs vor allem durch den Bereich Training. Sie ist international als die wohl wichtigste Trainings-Organisation bekannt, deren Mitglieder sich gegenseitig fördern und fordern möchten. Von Rhetorik- und Führungstrainings, über Projektmanagement- und Gedächtnistrainings bis hin zu Team-Building-Workshops und Verkaufspsychologie. Die Möglichkeiten, sich selbst und sein Team weiterzuentwickeln, sind bei JCI Schweiz fast unbegrenzt. Dies auf regionalem, nationalem und internationalem Parkett, weltweit. «Ich habe nirgends sonst so viele motivierte und aktive junge Leute getroffen, wie hier», schwärmt Claudia

Wettswilerin Claudia Chinello. (Bild zvg.) Chinello, die als Finanzvorstand in der Sekundarschulpflege tätig ist. «Die nächsten drei Jahre werden anspruchsvoll, aber ich freue mich auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen.»

Über die JCI Switzerland Die Junior Chamber International Switzerland (Jcis) ist mit über 200 000 Mitgliedern weltweit die führende internationale Organisation junger Unternehmer und Führungskräfte bis 40 Jahre. Die (Jcis) leistet unter dem Motto «Learning by Doing» Engagement in wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Projekten, bietet ihren Mitgliedern Trainings in den Bereichen

Führung, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, ist das grösste Netzwerk von Jungunternehmern und jungen Führungskräften, führt lokale, regionale und nationale Projekte, Anlässe und Kongresse durch. Die JCI Switzerland zählt aktuell rund 3000 Mitglieder in 71 lokalen Kammern und feierte 2014 ihr 55-jähriges Bestehen.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Oktober 2016

Kloster Kappel: Von unterirdischen Gängen und hohen Mauern Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (108) Das aktuelle Projekt der Teilrekonstruktion einer Mauer um das Kloster Kappel gibt Anlass, diese Seite der Klostergeschichte zu beleuchten. Und was hat es mit der Sage um unterirdische Gänge auf sich? Klöster bleiben immer etwas Geheimnisvolles. Sind es die hohen Mauern, welche sie so geheimnisvoll machen? Dahinter abgeschlossen, sind die Klöster heute Orte der Kraft. Könnten die teils uralten Mauern in Kappel sprechen, sie wüssten viel zu erzählen aus den Autor Willy Hug. letzten acht Jahrhunderten. Ist dies auch ein Grund, dass sich um das Kloster Kappel Sagen und Legenden ranken?

Der Eingang führte über einen Wassergraben durch den stattlichen Torturm. Darüber das Zürcher Wappen. Der Turm wurde 1779 abgebrochen.

Plan mit der weitläufigen Klostermauer, wie sie bis 1706 bestand.

Schanzen zur Verstärkung der Mauern Unterirdische Gänge? Dass die Zisterziensermönche von Kappel durch einen unterirdischen Gang zum Kloster Frauenthal gehen konnten, besagt eine Legende. Beflügelt wohl dadurch, weil Frauenthal damals unter der Aufsucht von Kappel stand und nach der Reformation einige Mönche die Nonnen von anderen Klöstern heirateten. Konkretere Hinweise zu lesen sind 1845 in einem Mitteilungsblatt der Antiquarischen Gesellschaft Zürich über unterirdische Gänge im Kloster Kappel: «Von der Gruft unter einem Steinsarg geht ein unterirdischer Gang nach einem Gewölbe unter dem Kreuzganggarten. Nach zwei Seiten führen Gänge, welche der Sage nach in einem nahen Wald auslaufen. Aber streckenweise sind sie eingestürzt und noch nicht genauer untersucht worden. Die Bestimmung dieser Gänge, wenn sie nicht etwa den Mönchen als geheime Auswege in Zeiten der Gefahr dienten, ist wohl nicht leicht festzustellen». Heinrich Bullinger schrieb 1526, dass gemäss einer Sage von einer uralten Kapelle ein unterirdischer Gang zu einem Ort führte, wo sich später der Weinkeller des Abtes befand. Früher sei dies die Wohnung der Einsiedler gewesen. Bis heute ist von diesen Gängen weder etwas bekannt, noch je gefunden worden. Also sind es doch nur Sagen oder wissen wir noch nicht alles?

Mauern als Schutz vor schlechten Einflüssen Ursprünglich umschloss das Kloster eine weitläufige Mauer mit einem Torhaus. Nach den Zisterzienserregeln musste sich alles Notwendige innerhalb der Mauern befinden. Wasser, Säge, Mühle, Werkstätten und Garten. Erwähnt hat dies 1526 Bullinger: «Alles dies ist von einer viele Schritte langen Mauer umschlossen». Die Klostermauern sollten gemäss den Vorgaben der Zisterzienser möglichst fünf Meter hoch sein und den Mönchen Schutz vor schlechten Einflüssen ihrer Seelen geben. Aber in Kappel konnten die hohen Mauern vor Plünderungen und Verwüstungen nicht bewahren. Wie beim alten Zürichkrieg 1443 oder nach der Schlacht von Kappel 1531. Immer wieder ein Zerstörungsziel waren die Glasmalereien, hoch oben in der Kirche. Nur wenige Originale sind deshalb bis heute erhalten geblieben.

Die konfessionellen Spannungen mit der katholischen Innerschweiz waren Anlass, dass Ende 1655 die Klostermauern zusätzlich mit einer um die Klosteranlage sternenförmig gebauten Erdschanze verstärkt wurde. Seit der Reformation waren die Grenzgebiete in der Südwestflanke des Standes Zürich sehr exponiert und wiederholt Übergriffen ausgesetzt. Nebst den bereits vorhandenen hohen Mauern gab es nun zusätzliche Wehrmauren mit Schiessscharten für die Geschütze. Dazu kamen Hecken, mannshohe Wälle und zwei Reihen oben zugespitzte Schanzpfähle. Einige Jahre später mussten sie wieder abgebrochen werden.

Neue Klostermauer mit Bastionen Seit der Reformation liess der Stand Zürich die ehemaligen Klostergüter von Kappel durch einen Amtmann verwalten. Hans Jakob Escher liess 1706 die ursprünglich weitläufige, baufällig gewordene Klostermauer abreissen und durch eine neue, im Grundriss rechteckige, näher am Kloster gelegene Ringmauer ersetzen. Zudem auf allen vier Seiten in der Mitte je ein Gebäude als vorspringende kleine Bastion mit Schiessscharten. Das Kloster hatte eine strategische Bedeutung. Die letzten Zisterzienser verliessen bereits 179 Jahre vorher das Kloster, aber als Grund für den Bau der wehrhaften Anlagen sorgten die wieder anhaltenden konfessionellen Spannungen. Diese entluden sich 56 Jahre später in Villmergen. Wegen der nun enger gezogenen Mauer standen Gebäude wie die zwei Mühlen, die Bäckerei und die Säge im Südosten jetzt ausserhalb. Innerhalb der neuen Mauer befanden sich die Pferde-, Viehund Schweineställe, die Scheunen, die Metzgerei und die Handwerksbetriebe. 1776 erfolgte der Abbruch des stattlichen, offenbar baufällig gewordenen Torturmes. Ein schlichteres Torhaus kam an seine Stelle. Durch die ab 1834 getätigten Umbauten der Klostergebäude entstand die Armenanstalt mit Waisenhaus. Dem Abbruch anheim fielen damit auch nicht mehr benötigte, baufällige Gebäude, ebenso der nördliche Teil der Umfassungsmauer, samt Torhaus. Der südliche Teil der Mauer ist als Begrenzung des Gartens heute noch vorhanden. Der Grundriss verrät immer noch, wo sich Die Bastionen befanden.

Radierung von Franz Hegi, 1804, mit dem neuen Torhaus von 1780 (rechts der Mauer).

Gärten als Abschluss der im Süden heute noch vorhanden Klostermauern, teils von Efeu zugedeckt.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Oktober 2016

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Zwei Wochen im Zeichen der Ämtler Kunst- und Kunstschaffenden Über hundert Künstlerinnen und Künstler bewarben sich um einen Platz in einer der beiden Ausstellungen Alle drei Jahre bietet sich Kunstschaffenden aus dem Knonauer Amt die Gelegenheit, ihre Werke einem breiten Publikum zu zeigen. Ende Oktober finden die offene und die jurierte Ausstellung «Aemtler Künstler» im Kasinosaal in Affoltern statt, begleitet von zwei Konzerten. Die Kunstkommission der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) lädt ein zu den zwei grossen und traditionellen Ausstellungen «Aemtler Künstler 2016». Auch in diesem Jahr haben sich wieder sehr viele Kunstschaffende um eine Teilnahme an der offenen und der jurierten Ausstellung beworben, ein klares Zeichen für das äusserst vielfältige Kunstschaffen im Amt. Seit 1973 organisiert die GGA die alle drei Jahre stattfindenden Kunstausstellungen und unterstreicht damit die Wichtigkeit und Bedeutung der bildenden Kunst. Wichtigstes Anliegen ist es, den Künstlern eine regionale Sichtbarkeit zu bieten. Dieses Jahr wird die Ausstellung zudem durch einen namhaften Betrag der Fachstelle Kultur des Kantons Zürichs unterstützt. Beide Ausstellungen finden im Kasinosaal in Affoltern statt. Das bedeutet, dass die letzten beiden Oktober-Wochenenden ganz im Zeichen der Ämtler Kunst stehen.

Offene Ausstellung Die Vernissage der offenen Ausstellung findet am 21. Oktober ab 19 Uhr im Kasinosaal in Affoltern statt. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke. Das Spektrum ist beeindruckend und lohnt einen Besuch auf jeden Fall. Das Publikum darf sich überraschen und begeistern lassen

die während der Ausstellung im Foyer des Kasinos stattfinden. Dieses Jahr wurden mit Angela Pina Ganzoni und «And the Sparkling Two» junge Musizierende aus dem Raum Zürich und dem Oberamt verpflichtet. Im Rahmen der offenen Ausstellung spielt am Sonntag, 23. Oktober, um 17 Uhr die vielseitige Künstlerin Angela Pina Ganzoni. Die Musikerin aus Zürich wird, begleitet von ihrem Akkordeon, schaurig schöne Melodien singen und mit ihrem Charme das Publikum bezaubern. Im Rahmen der jurierten Ausstellung treten am Samstag, 29. Oktober, «And the Sparkling two» auf. Die drei jungen Musiker – zwei von ihnen aus Hausen – begeistern mit ihren eigenen Interpretationen von Songs der Beatles bis Britney Spears Jung und Alt. Vorher, nachher und dazwischen bleibt Zeit, die Werke der Kunstschaffenden zu betrachten und sich an der Bar des Foyers mit diesen auszutauschen. Der Eintritt zu den Ausstellungen und den beiden Rahmenveranstaltungen ist frei. Bei den Veranstaltungen wird es eine Kollekte geben. Seraina Mohr

Bilder von Eva Christen, die auch dieses Jahr wieder in der jurierten Ausstellung Aemtler Kunst ausstellt. (Bild Heiner Stolz) Kasinosaal Affoltern. Freitag, 21. Oktober, 19 bis 22

von den unterschiedlichsten Stilrichtungen, Arbeitstechniken und Materialien, die gezeigt werden. Das Interesse bei den Künstlerinnen und Künstlern war so gross, dass bei der offenen Ausstellung leider nicht ganz alle Interessenten berücksichtigt werden konnten.

Jurierte Ausstellung Die jurierte Ausstellung feiert am 27. Oktober ab 19 Uhr Vernissage. Eine von der Kunstkommission gewählte

unabhängige Jury bewertete im April insgesamt 68 eingesandte Dokumentationen. Bei der Jurierung wurde vor allem auf künstlerische Eigenheit und Originalität, auf Konsistenz und auf die Intensität der Auseinandersetzung mit einem Thema geachtet. Ausgewählt wurden 24 Kunstschaffende, 17 Frauen und 7 Männer. Die Arbeiten decken eine breite Auswahl an künstlerischen Techniken und Medien ab. Die weitgehend neu zusammengesetzte Jury hat in der Gruppe beschlossen, dass genau diejenigen Arbeiten, die

teilweise auch zu polarisieren vermögen und qualitativ genügend stark sind, in der Ausstellung dabei sein sollten. Auch wurde Experimentelles und Unerwartetes im Rahmen von Originalität und Einzigartigkeit positiv bewertet, so zum Beispiel die thematische Brisanz eines Werks.

Uhr, Vernissage der offenen Ausstellung, mit Ansprachen und Apéro. Ausstellung: Samstag, 22. Oktober, 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 23. Oktober, 14 bis 19 Uhr; Montag, 24. Oktober, 18 bis 20 Uhr. Jurierte Ausstellung 27. bis 30. Oktober, Donnerstag, 27. Oktober, 19 bis 22 Uhr Vernissage, Ansprachen und Apéro. Ausstellung: Freitag, 28. Oktober, 19 bis 22 Uhr; Samstag, 29. Oktober, 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 30. Oktober, 14 bis 18 Uhr.

Attraktives Rahmenprogramm Gut etabliert und auch zu einem Publikumsmagnet entwickelt haben sich die kulturellen Veranstaltungen,

Konzerte im Foyer: Sonntag, 23. Oktober, 17 Uhr, Angela Pina Ganzoni. Samstag, 29. Oktober, 17 Uhr, «And the Sparkling Two» – Musik aus dem Amt. Detailliertes Programm und die Öffnungszeiten beider Ausstellungen unter www.ggaffoltern.ch.

Eine Weltenbummlerin erobert die Kunstwelt Claudia Ruiz hat sich im Säuliamt niedergelassen und fühlt sich hier zu Hause Die Künstlerin mit kolumbianischen Wurzeln hat sich vor fünf Jahren im Säuliamt niedergelassen und fühlt sich hier wohl. In ihren Arbeiten will sie die Schönheit der Natur zeigen. Sie versteht sie auch als Aufruf, Sorge zur Umwelt zu tragen. ................................................... von andrea bolliger Schon mit neun Jahren begann Claudia Ruiz mit dem Aquarell-Malen und besuchte neben der Schule verschiedene kunstgewerbliche Kurse. Sie ist in Kolumbien aufgewachsen und stolz auf ihre Wurzeln. Im Alter von 16 Jahren verliess sie ihre Heimat, um die Welt zu entdecken. Sie studierte in Amerika Kunst und Grafik-Design und lebte in verschiedenen Metropolen und Ländern der Erde. «Überall findet man Gutes und Schlechtes», sagt die Kosmopolitin. Das Reisen erweitere den Horizont und man lerne immer etwas dazu. Vor fünf Jahren hat sie sich zusammen mit ihrem Ehemann in Affoltern niedergelassen. Mit ihren drei Hunden geniesst sie tägliche Märsche auf dem Vita Parcours. In einer Grossstadt möchte sie nicht mehr leben, aber sie schätzt die zentrale Lage. In einer Viertelstunde sei sie im Showroom in Zürich, in anderthalb Stunden an der italienischen und in drei Stunden an der französischen

In der aktuellen Kollektion zeigt sie Korallen. Diese hat sie einzeln angefertigt und als Riff auf der Leinwand zusammengefügt. So entstanden dreidimensionale Unterwasserlandschaften. Bei den Farben liess sie sich von jenen des Meeres, der Altstadt und den Märkten Ibizas inspirieren. Die Insel bereiste sie oft und war jedes Mal beeindruckt ob der lichtstarken Farben der Landschaft. Claudia Ruiz gestaltet auch Wände und Innendekorationen. Eine Theke der Affoltemer Spyre Bar verzierte sie schon einmal mit mexikanisch inspirierten Motiven. Seit drei Jahren stellt Claudia Ruiz in einem Showroom im «Casa Moderna» in Zürich aus.

Grenze, sagt sie und erzählt warum ihr der Weg nach Süden wichtig ist. Das Einzige was sie hier vermisse, sei das Licht. «Je weiter man Richtung Süden fährt, desto heller wird dieses», meint sie. Deshalb verreist sie mindestens dreimal im Jahr ans Meer. Aber sie komme immer gerne zurück nach Hause, denn hier fühle sie sich in jeder Hinsicht sicher und vor allem sei es ruhiger als anderswo. Die Künstlerin sucht zurzeit ein grösseres Atelier, am liebsten in einer Scheune auf dem Land. «Wenn man malt, ist man auf die Arbeit fokussiert. Dazu braucht es eine ruhige Umgebung», sagt sie.

Aus Liebe zur Natur und zur Kunst Ihre Liebe zur Natur erklärt sie sich aus ihren indigenen Wurzeln. Die Schönheit der Natur möchte sie in ihrer Kunst wiedergeben. Die Künstlerin geht in ihrer Arbeit auf. «Ich liebe, was ich mache», sagt sie mit funkelnden Augen. Jedes ihrer Werke sei wie ein Baby für sie. Da sei es manchmal schwierig eines wegzugeben. «Doch wenn ich sehe, wie die Kunden sich daran erfreuen, ist das etwas sehr Wertvolles.» Claudia Ruiz will mit ihren Arbeiten die Botschaft, Sorge zur Natur zu tragen, weitergeben. Ihren unverwechselbaren Stil entwickelte sie durch den sogenannt sanften Kubismus, der die kühlen und dennoch sinnlichen Seiten der «Art Deco» Bewegung verkörpert .

Internationale Auszeichung

Claudia Ruiz (l.) mit Marina Picasso am 6. Salon des Artistes du Monde. (Bild zvg.)

Stolz ist sie auf die Auszeichnung, die sie im September während des 6. Salon des Artistes du Monde in Cannes erhielt. Das Ehrendiplom wurde ihr von Marina Picasso, der Enkelin Pablo Piscassos persönlich überreicht. Claudia Ruiz ist von deren Ausstrahlung beeindruckt. Jetzt freut sie sich, dass sie sich dem heimischen Publikum vorstellen darf. Ihre Werke sind in der offenen Ausstellung «Aemtler Künstler» vom 21. bis 24. Oktober im Kasinosaal in Affoltern zu sehen. Diese Plattform hat sie bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren kennengelernt und sich eine Teilnahme fest vorgenommen.


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Vermischtes

Jubiläumsreise nach München

Dienstag, 18. Oktober 2016

ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

70 Jahre Suissetec Affoltern – Amt Die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten stand für die Teilnehmenden der dreitägigen Reise im Vordergrund. Geschätzt wurde aber auch die Gelegenheit, einander ausserhalb der Mitbewerber-Ebene besser kennenzulernen. Dem Verband gehören Installationsfirmen und Haustechnikplaner der Branchen Heizung, Sanitär, Klima-Lüftung und Spenglerei aus dem Bezirk Affoltern an. 70 Jahre aktives Bestehen, dies war der Anlass des Arbeitgeberverbandes der Gebäudetechnikbranche gemeinsam eine besondere Reise zu unternehmen. Ein eigens dafür gebildetes Organisationskomitee zeichnete sich für das komplette Programm verantwortlich. Der erste Tag beinhaltete die Hinfahrt, eine geführte Stadtrundfahrt und ein feines

Nachtessen im Paulaner Brauhaus. Am zweiten Tag war eine Werksführung bei BMW auf dem Programm, in welcher der gesamte Produktionsablauf des 3er-Modells gezeigt wurde. Am Nachmittag zeigten zwei Führerinnen der Gruppe anlässlich eines Stadtrundganges das historische Zentrum, gespickt mit hochinteressanten Hintergrundinformationen. Den Höhepunkt bildete das Abendessen im GOP-Variété-Theater mit der artistischhumoristischen Aufführung «WET» – sehr passend zum beruflichen Hintergrund der Teilnehmer. Am dritten Tag, auf dem Rückweg nach Affoltern war die Besichtigung des Schlosses Linderhof in Ettal, im Allgäu, angesagt. Eine gelungene Reise, die den 34 Teilnehmenden auch die Gelegenheit bot, einander in entspannter und geselliger Atmosphäre, ausserhalb der Mitbewerber-Ebene, besser kennen und verstehen zu lernen. (gb)

Keine Verstaatlichung unserer Wasserkraftwerke Dank der massiven Subventionen für die Förderung von erneuerbaren Energien vor allem in Deutschland, können die Stromverbraucher in der Schweiz von tiefen Strompreisen profitieren. Der tiefe Strompreis führt aber auch dazu, dass zahlreiche Schweizer Kraftwerke, darunter auch verschiedene Wasserkraftwerke, Strom zu Kosten produzieren, welcher nur mit Verlust verkauft werden kann. Aus diesem Grund überlegen sich verschiedene Stromversorgungsunternehmen, ihre Wasserkraftwerke ganz oder teilweise zu verkaufen. Wasserkraftwerke sind das Rückgrat unserer Stromversorgung. Wasserkraft ist eine kostengünstige, sehr effiziente, klima- und umweltfreundliche Form der Stromerzeugung. Noch zu Beginn der 1970er-Jahre stammten fast 90 % der schweizerischen Stromproduktion aus Wasserkraft. Dieser Anteil nahm durch die Inbetriebnahme unserer Kernkraftwerke bis 1985 deutlich ab. Der Anteil der Wasserkraft an der Schweizer Stromproduktion lag im letzten Jahr bei 59,9 %. Am kommenden Montag steht das Thema Wasserkraft im Zürcher Kantonsrat auf der Traktandenliste. Es sind gleich drei Vorstösse zu behandeln, welche sich mit diesem aktuellen Thema befassen. Der erste ist ein dringliches Postulat der EDU, SP und GLP. Es lautet: «Der Regierungsrat wird eingeladen zu prüfen, wie der

Kanton Zürich sich an den zum Verkauf stehenden Wasserkraftwerken direkte Mehrheitsbeteiligungen sichert. Dies kann auch in Zusammenarbeit mit der EKZ getätigt werden.» Dieses Postulat stellt damit die Frage, ob die Produktion von Strom eine Staatsaufgabe ist oder nicht. Die entsprechenden nationalen Gesetze sind diesbezüglich kristallklar: Die Energieversorgung ist Sache der Energiewirtschaft, der Bund und die Kantone haben nur mit geeigneten staatlichen Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass die Energiewirtschaft ihre Aufgaben im Gesamtinteresse bestmöglich erfüllen kann. Die Produktion von Strom ist also keine Staatsaufgabe. Damit gibt es aber auch keinen Grund, dass der Kanton Zürich defizitäre Wasserkraftwerke aufkaufen sollte. Der zweite Vorstoss zum Thema Wasserkraft, welcher am Montag im Zürcher Kantonsrat behandelt wird, ist ebenfalls ein dringliches Postulat und wurde von der SP und von der SVP eingereicht. Das Postulat lautet: «Der Regierungsrat wird aufgefordert, sich Kraft seiner Vertretung in den Verwaltungsräten der Axpo und der EKZ und als Aktionär der Axpo dafür einzusetzen, dass sichergestellt wird, dass die Wasserkraftwerke der Axpo langfristig in Schweizer Hand bleiben.» Im Klartext geht es dabei um die Frage, ob man diesen Unternehmen vorschreiben soll, dass sie Kraftwerke besitzen und betreiben müssen, mit denen sie

keinen Gewinn erzielen können. Dies ist aus freisinniger Sicht klar abzulehnen. Der Axpo-Konzern und die EKZ haben ihre Kraftwerke nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen zu betreiben. Hinzu kommt: Die Energieversorgung unseres Landes hängt nicht davon ab, ob einzelne Wasserkraftwerke im Besitz von ausländischen Investoren sind oder nicht: Der Export von Strom aus unserer Wasserkraft kann im Interesse unseres Landes unterbunden werden und bei der Erneuerung der Wasserkraftkonzession kann der Heimfall der Anlagen verlangt werden. Der dritte Vorstoss, welcher am Montag behandelt wird, ist eine parlamentarische Initiative der SVP. Sie lautet: «Der Kanton Zürich reicht eine Standesinitiative ein, mit welcher der Bund beauftragt wird sicherzustellen, dass Wasserkraftwerke in Schweizer Hand bleiben.» Faktisch will diese Parlamentarische Initiative ein Veräusserungsverbot von Wasserkraftwerken an ausländische Investoren. Dies kommt einer Teilenteignung gleich und ist damit ein massiver Eingriff in die Eigentumsgarantie, die im Artikel 26 unserer Bundesverfassung garantiert ist. Einmal mehr zeigt die SVP, dass sie nicht für eine starke, offene Wirtschaft ist, sondern eine Politik der Abschottung und des Heimatschutzes betreibt. Als Freisinniger lehne ich eine solche Haltung klar ab.

forum

Der einfache Konsument ist der Betrogene Reiseteilnehmende vor dem Brunnen von Schloss Linderhof. (Bild zvg.)

zwischen-ruf

Glücklich flog ich durch die Lüfte War im Inselipark in Luzern. Herbstmesse. Dauerte bis zum 16. Oktober. Ich blieb an einem besonderen Stand stehen. Es war ein Handyschutzhüllenstand. Eine Unmenge gab es zu bestaunen, für jeden Geschmack etwas, für Romantikerinnen und Witzbolde, für Vornehme und Coole, für Kinder und Alte, passend zu Samsungs, zu I-Phone 4, I-Phone 5 und I-Phone 6. 7000 Stück habe er, behauptete der Verkäufer. Ich holte mein Natel aus der Tasche. Ein Nokia. Betrachtete seine Hülle. Ein Geschenk von Freundin Yvette. Selbstgemacht aus blauem Filz, beklebt mit goldenen Sternli und bestickt mit meinem vollen Namen. (Okay, er hat nur sechs Buchstaben.) Die roten Litzen am Rand lösen sich ein wenig, aber sonst … Ich steckte es wieder ein und ging weiter. Ob ich ins Riesenrad steigen sollte? Luzern von oben? Ja. Ich schaute nach unten, blickte aber gleichzeitig zurück in ein Damals, als ich an der Chilbi das Kettenkarussell am aufregendsten fand. Man bestieg es allein und war doch nicht allein, denn in das Sesselchen vor oder hinter mir platzierte

sich todsicher einer der Schulkollegen. Am besten einer aus einer anderen Klasse, mit dem man eventuell schon Kontakt gehabt hatte. Früher bestand dieser nicht aus tiefen Blicken, sondern aus extra Wegschauen, nicht aus intensiven Diskussionen, sondern aus besonders patzigen Antworten. Da die Sache jeweils nur sehr vage war, gab es immer mehrere Kandidaten. Und so lief das Spiel auf dem Karussell: Er versuchte, meine Kette zu erreichen. Ich versuchte, mich zu befreien. Irgendwann gelang es mir. Ich schoss auf den vorderen Sitz zu. Da hielt mich bestimmt ein anderer fest. Ich schrie – und der hintere kam, um mich aus dieser Gefangenschaft zu befreien. Kaum war ihm das gelungen, rief ich schon: «Lass mich sofort los!» Ein Befehl, den er selbstverständlich nicht befolgte. Meine langen Haare wehten, mein weiter Rock flatterte, die heisse Musik törnte mich an. Glücklich flog ich durch die Lüfte, weit hinaus. Dieses sich Einfangen lassen, sich wieder lösen … Ich übte für später, schon klar. Ute Ruf

Referendum gegen das Energiegesetz: Die SVP Mettmenstetten sammelt Stimmen. Fünf Jahre hat es gedauert, bis die von Energieministerin Leuthard nach ihrem Vorbild Merkel eingeläutete Energiewende ihren Niederschlag in einem Gesetz gefunden hat. Experten sind allerdings der Meinung, dass die Ziele der Energiewende mit diesem Gesetz nicht erreicht werden können. Im Gegenteil. Unsere heutige, äusserst zuverlässige und sichere Stromversorgung, die notabene CO2-frei funktioniert, wird damit systematisch zerstört. Trotzdem hat das eidgenössische Parlament am Ende der Herbstsession das Energiegesetz mit 120 zu 72 Stimmen verabschiedet, mit welcher die sogenannte Energiestrategie 2050 umgesetzt werden soll. Dem Bürger wird vorgegaukelt, dass mit der massiven Subventionierung von sogenannten neuen erneuerbaren Energien und mit dem Verbot der Kerntechnologie die Energiewende herbeigeführt werden könne. Von Energiewende kann aber keine Rede sein, von einem bürokratischen Monster hingegen schon. Mit dem Mittel von Subventionen wurden unbequeme Gegner des Energiegesetzes gekauft, namentlich auch die umweltfreundlichen Wasserkraftwerke, die zurzeit nicht profitabel produzieren können. Tritt das Gesetz in Kraft, werden praktisch alle Formen von Stromproduktion subventioniert, was wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn macht. Es versteht sich von selbst, dass dadurch der Strom – später dann auch die fossilen Energien – massiv verteuert werden. Mit den staatlichen

Fördergeldern, die der Strombranche zufliessen und die selbstverständlich der einfache Bürger und die KMUs aufzubringen haben, werden auch ineffiziente Formen der Stromproduktion gefördert. Profiteure sind die Solarund Windindustrie, die schon dabei sind, unser Land zu verschandeln und dafür kostendeckende Einspeisevergütungen (KEV) erhalten. Und klar, auch Strom-Grossverbraucher erhalten Subventionen bzw. Steuererlasse, damit sie nicht ins Ausland dislozieren. Eine Subvention ruft der anderen – ein Teufelskreis. Das Energiegesetz und die ihr zugrunde liegende Energiestrategie 2050 stellt im Endresultat eine massive Gefährdung der – bisher so selbstverständlichen – Versorgungssicherheit. Die Schweiz wird abhängig von Stromimporten und die Gefahr von Blackouts im Winter nimmt zu. Sie führt uns in eine unselige zentralistische Planwirtschaft, die – wie wir alle wissen – im Ostblock kläglich gescheitert ist. Wie uns aus schlechter Erfahrung mit dem Krankenversicherungsgesetz bekannt ist, kann man staatlichen Versprechungen keinen Glauben schenken. Fehlentwicklungen werden dann – auf Kosten der Bürger – mit meist untauglichen neuen Eingriffen und Regulierungen bekämpft. Das Energiegesetz ist nur der erste Schritt. Wenn wir jetzt nicht dagegen antreten, werden weitere Massnahmenpakete folgen, die schon in der Pipeline sind und weitere Zwangsmassnahmen und Steuern zur Folge haben werden. Mit nicht absehbaren Kostenfolgen für die Privaten und die KMUs. Im Interesse einer sicheren und wirtschaftlichen Energieversorgung,

deren Nutzen für die Volkswirtschaft nicht hoch genug geschätzt werden kann, lehnt die SVP die Energiestrategie 2050 ab und hat das Referendum gegen das Energiegesetz vom 30. September 2016 ergriffen. Damit nimmt sie ihre Verantwortung als Volkspartei wahr. Das letzte Wort soll das Volk haben. Am Samstag, 22. Oktober, sammeln wir von 9.30 bis 12 Uhr vor dem Gemeindehaus in Mettmenstetten – vis à vis Volg – Unterschriften für das Referendum. SVP Mettmenstetten


Gewerbe/Dienstleistungen

Sonnenenergie

Postkarte aus Hawaii

Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie, lädt zu einer Infoveranstaltung. > Seite 10

Bernhard Schneider erholt sich vom Ironman auf dem pazifischen Archipel. > Seite 14

Dienstag, 18. Oktober 2016

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Punkte verschenkt Entschlossener Auftritt des FCWB gegen Locarno hätte drei Zähler verdient. > Seite 15

«Spitzenkaffee ist eine Wissenschaft» Dezalé-Degustation in der Hausemer Rösterei Diamantkaffee Hansruedi Auer-Lopéz überprüft beim kolumbianischen Kaffee, den er in die Schweiz exportiert, jeden Qualitätsschritt – und bezahlt die Bauern 50 bis 70 Prozent über dem Marktpreis. Am 22. Oktober, präsentiert er von 9 bis 11 Uhr bei «Diamantkaffee», im Weisbrod-Areal 4, in Hausen, seinen Spezialitätenkaffee. Hansruedi Auer-Lopéz ist im Jahr 2000 nach Kolumbien ausgewandert – verbunden mit dem Land war er bereits viele Jahre zuvor. Im kolumbianischen Hochland hat er Kaffeebauern kennen gelernt, die sich mit Herz und Seele der naturnahen Kaffeeproduktion verschrieben haben, die aber von den Einnahmen kaum leben konnten. Er gründete deshalb die Kooperative Dezalé, mit dem Ziel, diesen Bauern ein faires Auskommen zu ermöglichen. 2002 sandte er erstmals 160 Kilogramm rohe Kaffeebohnen in die Schweiz – ins Säuliamt.

Details machen den Unterschied Hervorragend geröstet, kam sein Kaffee hier sehr gut an. Innert kurzer Zeit wuchs die Kooperative auf 30 Produzenten an. Hansruedi Auer-Lopézmachte es sich zur Aufgabe, die bereits hohe Qualität auf allen Ebenen zu verbessern: «Ernte, Fermentation, Trocknung und Lagerung sind genauso

tert Armin Vollenweider, der Inhaber von «Diamantkaffee». Wichtig ist auch, dass der Kaffee nach der Röstung sehr bald gebraucht wird. Denn viele der Aromen beginnen sich bereits nach rund einem Monat abzubauen. Armin Vollenweider hälft fest: «Wir schreiben nicht das Ablaufdatum sondern das Röstdatum auf unseren Kaffee. Als Kleinrösterei können wir immer genauso viel produzieren, wie wir aktuell brauchen. Bei Supermärkten dauert die Herstellungs- und Verteilungskette viel länger. Die Frische ist deshalb unser grosser Konkurrenzvorteil.»

Das optimale Kaffeeerlebnis ist geschmacksabhängig

Dieses Trio setzt sich für den Kaffee der kolumbianischen Kleinbauern ein: Röster Armin Vollenweider (unten), Exporteur Hansruedi Auer-Lopéz (links) und der Fotograf Christian Reichenbach. (Bild Salomon Schneider) wichtig wie eine hervorragende Röstung und fachgerechte Zubereitung. Die Herstellung von Spezialitätenkaffee ist eine Wissenschaft.» Sein Einsatz hat sich gelohnt. Heute sendet er zweimal pro Jahr zehn Tonnen grüne Dezalé-Bohnen in die Schweiz. Vier Tonnen davon landen in den Händen von Armin

Vollenweider und seinem Team von Diamantkaffee.

1000 unterschiedliche Aromen in einer einzigen Bohne Bei Diamantkaffee werden die grünen Bohnen geröstet. «Wir rösten auf einer Trommelmaschine – nie mehr als 15

Die Uhrmacher des Weins Weingut «Grillette Domaine de Cressier» Schneebelis dritter Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» findet am Freitagabend, 21. Oktober, in Ottenbach statt. Matthias Tobler und Annie Rossi vom Weingut Grillette Domaine de Cressier aus dem Kanton Neuenburg sind zusammen mit Mü’s Vinothek aus Affoltern zu Gast bei Schneebeli, Schreinerhandwerk Ottenbach. Authentische Weine von hoher Qualität sind seit 125 Jahren das oberste Ziel von Grillette. Der Besucher bekommt spannende Geschichten rund um den biodynamischen Weinbau aus erster Hand zu hören. Die Gäste dürfen degustieren, sich überraschen lassen und – wie immer – eine selbstgemachte Kleinigkeit nach Hause mitnehmen. (pd.)

Kinder von Morgen – einmalig und stark Spielerisches Mentaltraining für Kinder Das immer schneller drehende Rad in der Schule führt zu Anspannungen, Unmut und Stress. Ein Mentalkurs für Kinder von 9 bis 12 Jahren, in Ottenbach, hilft Kindern ihre Fähigkeiten und ihr Potenzial selber zu entdecken.

Annie Rossi und Matthias Tobler. (Bild zvg.) «Kulinarische Leckerbissen» bei Schneebeli Schrei-

info@schneebeli.ch oder Telefon 043 322 77 77.

nerhandwerk Freitag, 21. Oktober, ab 18.30 Uhr,

Parkmöglichkeiten an der Hobacherstrasse oder an

an der Jonenstrasse 22, Ottenbach. Anmeldungen an

der Stüdlerstrasse 21. Die Zufahrt ist signalisiert.

Texas Holdem und gemütlich dinieren Pokernacht auf dem Üetliberg, am 28. Oktober Im Hotel Uto Kulm auf dem Üetliberg findet jeden letzten Freitag im Monat ein Pokerevent statt. Mit professionellen Dealern und einer Pokerschulung für Anfänger und Strategierunden für Fortgeschrittene, durchgeführt von

Kilogramm pro Röstung. Die Bohnen sind während der Röstung ständig in Bewegung. Jede Bohne muss nämlich am Ende vollständig durchgeröstet sein – nicht jedoch trocken oder im Kern noch grün. Dabei kommt es auf Sekunden an. Nur bei einer optimalen Röstung entwickeln die Bohnen ihre bis zu 1000 Aromen optimal», erläu-

Am Samstag, 22. Oktober, führen Hansruedi Auer-Lopéz und Armin Vollenweider von 9 bis 11 Uhr in der Rösterei im Weisbrod-Areal 4 in Hausen, eine Dezalé-Degustation durch. Einerseits werden mehrere Röstungen durchgeführt, andererseits können Interessierte den Kaffee von verschiedenen Bauern probieren. Auf jeder Packung Dezalé ist der Produzent vermerkt. Armin Vollenweider lädt zur Degustation ein: «Es lohnt sich, den Kaffee verschiedener Produzenten zu probieren. Zudem werden wir verschiedene Zubereitungssysteme vorstellen, denn je nachdem wie er gebraut wird, schmeckt Kaffee noch einmal ganz anders.» (sals)

der Pokeracademy. Das Texas-HoldemNo-Limit-Pokerturnier beginnt nach einem gemütlichen Dinner. Dabei ist sichergestellt, dass alle Teilnehmer den ganzen Abend durchspielen können, sei es im Hauptturnier oder beim

Trostturnier. So darf man sich einen gemütlichen Pokerabend mit Dinner und tollen Preisen gönnen. (pd.) Pokernight am 28. Oktober, 18 bis 23.30 Uhr, Hotel Uto Kulm, Üetliberg. pokeracademy.ch.

Steigende Anforderungen führen immer mehr zu Überforderung, der dauernde Informationsfluss führt zu Überreizung und das immer schneller drehende Rad in der Schule führt zu Anspannungen, Unmut und Stress. Selbstbewusste und starke Kinder meistern ihr Leben leichter und erfolgreicher. Die Kursleiterin Corinne Schädler freut sich auf eine spielerische Art viele direkt umsetzbare Tipps an neugierige, interessierte Kinder zu vermitteln. Im Mentaltrainingskurs lernen die Kinder ihre Fähigkeiten und ihr Potenzial während zweier Mittwochnachmittage wieder selber entdecken. Sie lernen wie sie ihr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken können, um so wieder zu mehr Mut und Elan zu gelangen. Auch lernen sie, wie sie täglich selber ihre eigene Körperenergie ankurbeln können. Ziele und Wünsche selber programmieren ist hilfreich und einfach

Corinne Schädler gibt den Kindern direkt umsetzbare Tipps. (Bild zvg.) anzuwenden. Mit Stress und belastenden Situationen leichter umgehen zu können, ist eine weitere Fähigkeit, die das Leben lustvoller und leichter macht. Freudvoller und leichter Lernen ist eine tolle Erfahrung und spornt an. Auch da gibt es Tipps, wie sie das jederzeit angehen können. (pd.) Mittwoch, 23. und 30. November, 14 bis 16 Uhr. Schulhaus Chappelistein 1, Ottenbach. Kosten: 2 mal 2 Stunden 90 Franken pro Kind (inkl. Znüni). Anmeldefrist bis 18. November. Corinne Schädler, Telefon 079 393 01 27. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Infos: www.ganzheitliche-gesundheit.ch.


veranstaltungen

Leidenschaftlicher Soul, Rock und Funk von «ND Turn», der Band um den in Affoltern aufgewachsenen Andi Allenbach (Mitte). (Bild: zvg.)

Andi Allenbach mit «ND Turn» in Affoltern Hauskonzert in der Trommel-Garage Aufgewachsen ist Andi Allenbach in Affoltern. Nun kehrt der einstige Gitarrist von «Seven», mit seinem Band-Projekt «ND Turn» am 22. Oktober hierher zurück. Die Platzzahl in der «TrommelGarage», ist beschränkt. Die Idee der beiden «Trommel-Garagisten» fasst Fuss: Der Schlagzeuger und Lehrer der Schlagzeugschule Roli Elmer und der Schlagzeugbauer Christoph Anlauf veranstalten in ihrem Domizil an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern immer wieder Hauskonzerte in intimem Rahmen, aber mit hochkarätigen Musikern. Das Besondere an diesen Gigs: Sie sind exklusiv, persönlich, stimmungsvoll und das Publikum ist ganz nah an den Künstlern. Am Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr, findet nun das nächste dieser Hauskonzerte statt. Ein Abend mit mitreissender Livemusik von Soul über Rock bis Funk von «ND Turn». Die Formation um den Sänger und Multiinstrumentalisten Andi Allenbach, der – notabene – in Affoltern aufgewachsen ist, präsentiert ein breites Spektrum an energiegeladenem und publikumsnahem Sound. Dieser ist geprägt von Musikern wie Prince, D’Angelo, Snoop und vor allem Stevie Wonder. Es ist denn auch pure Leidenschaft, welche die Auftritte von «ND Turn» ausmachen, zudem stehen Spielfreude, Emotionen und eine grosse Portion Spass

im Vordergrund. Und diese Begeisterung überträgt sich entsprechend auf das Publikum; erst recht bei einem intimen Hauskonzert in der Affoltemer «Trommel-Garage». Seine musikalischen Sporen hat sich Andi Allenbach während Jahren als Gitarrist bei diversen Projekten und Künstlern, etwa an der Seite von «Seven», abverdient. Sein eigenes Band-Projekt «ND Turn» hat er mit viel Energie und Ambitionen angepackt. Auftritte, etwa anlässlich der Bahnhoferöffnung SBB, Luzern, in der «Weltcup Bar & Lounge» in Adelboden oder mit Phil Dankner bei «Premium Lounge Music & Talk» im Luzerner Hotel Schweizerhof und – nächstes Jahr am 24. Februar – in der legendären «Mahogany Hall» in Bern belegen dies. Am kommenden Samstag konzertieren Andi Allenbach (Gesang, Gitarre) und seine «ND Turn» – Bede Kiener (Schlagzeug), Jöggi Josi (Bass), Jonas Gygax (Gesang, Rhythmusgitarre) und Kusi Frei (Keyboards) in der «Trommel-Garage» in Affoltern. Es verspricht ein bewegter Abend mit leidenschaftlicher und abwechslungsreicher Musik zu werden. Und wer danach noch mehr will: «ND Turn» bringen selbstverständlich ihren am 14. Oktober erschienenen EP-Erstling «Back in Time» mit. (kb.) Samstag, 22. Oktober, Trommel-Garage, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern. Eintritt: 25 Franken, Türöffnung: 20 Uhr. Infos www.trommel-garage.ch. Platzzahl beschränkt.

Funktioniert die Solaranlage optimal? Eine Veranstaltung der SSES Solaranlagen müssen regelmässig überprüft werden. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES, lädt zu einer Informationsveranstaltung bei der Ernst Schweizer AG Metallbau, in Hedingen. Die kalte Jahreszeit naht, die Nächte werden länger. Der Herbst reduziert die Erträge zusätzlich durch das herabfallende Laub. Nun ist es umso wichtiger, dass Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen optimale Erträge liefern und einwandfrei funktionieren. Wie alle technischen Einrichtungen müssen Solaranlagen regelmässig überprüft werden. Beispielsweise ist es jetzt an der Zeit, den Frostschutz von Solarthermie-Anlagen kontrollieren zu lassen. Auch auf die richtige Einstellung kommt es an, damit die Anlage in der Zusammenarbeit mit der Heizung zum Zug kommt. Und wenn die Anlage dick und dicht mit Dämmmaterial eingepackt ist, geht die Wär-

me unterwegs nicht verloren. Rechtzeitiges Eingreifen hilft auch bei Fotovoltaikanlagen Ertragsverlust zu vermeiden. Besonders während der Paarungszeit im Sommer zeigen die Marder «Biss» und machen auch vor Solarkabeln nicht Halt. Kurzschluss, Ertragsausfall, Verschmorungen können die Folge sein. Welche Prüfungen Besitzer einer Solarthermie- oder Fotovoltaikanlage selbst vornehmen können und wen sie beauftragen sollen oder ob das bereits in der Planungsphase vermieden werden kann: Viele wertvolle Informationen und Antworten auf diese und ähnliche Fragen erteilen die Fachleute an dieser kostenfreien Veranstaltung in Hedingen. (pd.) Mittwoch, 26. Oktober, von 17 bis 19.30 Uhr. Apéro und Gelegenheit zur Führung durch die Sonnenkollektor-Produktion. Ernst Schweizer AG, Metallbau, Bahnhofplatz 11, Hedingen. Eine Anmeldung ist erwünscht bis 23. Oktober via Internet www.sses.ch/Infoabend oder per E-Mail an die Geschäftsstelle der SSES in Bern: office@sses.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 18. Oktober 2016

Frauenmorgen in Mettmenstetten

Frauenzeit mit Vortrag

Frauen mit Migrationshintergrund erzählen

Engel-Erlebnisse in der heutigen Zeit

Der Mettmenstetter ökumenische Frauenmorgen vom Samstag, 29. Oktober, gibt Einblick in vier internationale Frauenbiographien. Frauen aus dem ganzen Bezirk Affoltern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Der Anlass mit anschliessendem Lunch findet im katholischen Pfarreizentrum Rüteli statt. Unsere Kindheit prägt uns. Bewusst oder unbewusst nehmen wir vieles mit ins Erwachsenenleben. Es ist aber nicht nur die Familie, die uns prägt, sondern auch die Gesellschaft und die Traditionen unseres Heimatlandes. Die Kolumbianerin Ilia Romana Müller, die Tschechin Jana Weiss, die (Ost)Deutsche Judith Grundmann und die Holländerin Lony Huber-Blokland

erzählen aus ihrer Kindheit und wie sie als Mädchen in die Frauenrolle in ihrer Kultur hineingewachsen sind.

Ein Frauenmorgen zum Zuhören und Nachfragen «Wenn Frauen mit Frauen an fremden Kulturen schnuppern» – so lautet der Titel des diesjährigen ökumenischen Frauenmorgens in Mettmenstetten, der zum Zuhören und Nachfragen einlädt. Was diese vier Frauen aus ihrer Kindheit in ihr Erwachsenenleben mitgenommen haben und was sie ihren Kindern weitergeben. Was sie vermissen und was sie hier schätzen. Die Teilnehmenden erwartet ein spannender Morgen, der in einen gemeinsamen Lunch mit Köstlichkeiten aus aller Welt mündet. Eine

Anmeldung erleichtert dem Vorbereitungsteam die Organisation, doch sind auch Kurzentschlossene herzlich willkommen. Der Frauenmorgen beginnt um 10 Uhr und findet im katholischen Pfarreizentrum statt, das vom Mettmenstetter Bahnhof in 5 Minuten bequem zu erreichen ist. Parkplätze sind ebenfalls vorhanden und ab Affoltern wird auch ein Fahrdienst angeboten. Für diesen, ebenso wie für die «Chinderhüeti», ist eine Anmeldung allerdings erforderlich. (pd.) Samstag, 29. Oktober, 10 bis 13 Uhr, kath. Pfarreizentrum, Rüteliweg 4, Mettmenstetten. Freiwilliger Unkostenbeitrag. Anmeldungen bis 26. Oktober: Sozialdiakonin Ursula Jarvis, ursula.jarvis@bluewin.ch, Telefon 043 466 83 83 oder Pfarrerin Bettina Bartels, bettina.bartels@zh.ref.ch, Telefon 044 761 60 15.

Von Lernmotivation bis Geschwisterstreit 8. Elternbildungsmorgen im Unteramt Was macht eine gesunde Kinderernährung aus? Wie lässt sich Risikokompetenz im Alltag und Sport vermitteln? Wie die Lernmotivation der Kinder fördern? Das sind einige der Themen am Elternbildungsmorgen vom 29. Oktober in Bonstetten. Der erste Referat-Teil startet um 8.30 Uhr, ein zweiter um 11 Uhr. Für Kinder von 2 bis 10 Jahren wird eine Betreuung angeboten (fünf Franken pro Kind). Welche elterliche Unterstützung und Begleitung, welche Freiheiten benötigen Jugendliche für ihre Schritte ins Erwachsenenleben? Welche Forderungen an sie sind sinnvoll und wie lässt sich ihre Kooperation gewinnen? Wie bewahrt man Ruhe im hektischen Alltag? Was sind die Hintergründe von geschwisterlichen Konflikten? Den

Eltern wird eine Vielfalt an spannenden Referaten geboten. Vor und zwischen den Referaten gibts in der Cafeteria Zopf, Früchte und Schoggistängel sowie Kaffee, Tee und Mineralwasser. Interessierte dürfen zwei Referate buchen: Je eines im ersten und eines im zweiten Teil. Die Anmeldefrist läuft bis Dienstag, 25. Oktober. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der jährliche Elternbildungsmorgen wird durch die Elternräte der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil organisiert. (pd.) Elternbildungsmorgen Unteramt am Samstag, 29. Oktober, 8 bis 13 Uhr, Sek. Bonstetten, Schachenrain 1, Haupteingang. Infos und anmelden: www.elbimorgen.ch. Kosten: 35 (Mitglieder 20) Franken.

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Aus dem Alltagstrubel ausbrechen, Zeit haben, um auf neue Gedanken kommen und mit anderen Frauen zu reden. Das bietet die «Frauenzeit», ein Frauenzmorge in Kappel. Die Bibel, eine Bibliothek mit Schriften aus über 3000 Jahren, enthält viele Berichte über Engelbegegnungen. Ob auch in der heutigen Zeit und hierzulande Erlebnisse mit Engeln gemacht werden? Um dies zu erforschen, begann Pfarrer Peter Schulthess aus Pfäffikon vor zwanzig Jahren durch Inserate in regionalen Medien im Raum Winterthur und Zürcher Oberland nach Menschen mit Erfahrungen mit den himmlischen Boten zu suchen. Von seinen Entdeckungen wird der Referent berichten. Da Pfarrer Schulthess seit vielen Jahren in der Notfallseelsorge tätig ist, kommt auch die Frage zur Sprache, warum Engel nicht immer schützen. Pfarrer Peter Schulthess, ist ehemaliger Speditionskaufmann und Vater von vier erwachsenen Kindern. Er ist Pfarrer in Pfäffikon ZH, Notfallseelsorger, Mitglied von Care Feuer-

Pfarrer Peter Schulthess. (Bild zvg.) wehr Kanton Zürich und Autor diverser Bücher. Der Anlass soll auch während des Frühstücks einen passenden Rahmen für gute Gespräche bieten. Die «Frauenzeit» wird getragen von den reformierten Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der katholischen Pfarrei Hausen. (pd.) Samstag, 29. Oktober, 8.30 bis 11 Uhr, kleiner Mühlesaa, Kappel. Unkostenbeitrag 20 Franken. Gratis Kinderhüeti. Anmeldung bis 27. Oktober, Telefon 044 764 00 11 (Montag, Dienstag, Donnerstag oder Freitag, morgens) oder kathausen.sek@gmx.ch. Bitte Anzahl Kinder und Alter angeben.

Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Freiwillige für Mithilfe gesucht Die Stiftung Reusstal führt am Samstag, 22. Oktober, in Rottenschwil einen Anlass durch und sucht Freiwillige zur Mithilfe.

Zweckmässige Arbeitskleidung mit Handschuhen wird empfohlen. Eine ausreichende Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

Die Stiftung Reusstal bittet um ehrenamtliche Mithilfe bei der Pflege der Biotope von Teichrohrsänger, Ringelnatter und Schwertlilie im Naturschutzgebiet Reusstal. Ein Mittagessen wird offeriert.

Samstag, 22. Oktober, 8.30 bis zirka 16 Uhr. Treffpunkt Zieglerhaus Rottenschwil. Anmeldung erforderlich bis Donnerstag, 20. Oktober, unter info@stiftung-reusstal.ch oder Telefon 056 634 21 41. Infos und weitere Veranstaltungen: www.stiftung-reusstal.ch.

Das Ziel zu hoch gesteckt? (Bild zvg.)

Spring doch! Die neue Produktion von «Kumpane» «Spring doch» wendet sich an Menschen ab sechs Jahren. Am 30. Oktober in Affoltern. Wenn sie nur nicht schon wieder als letzte gewählt worden wäre in der Turnstunde. Dann hätte sie sich auch nicht zu dieser Behauptung hinreissen lassen. Aber gesagt ist gesagt: «Ich gump hüt vom grosse Schprungbrätt!» Mit Tanz, Tönen und Textfetzen erforscht «Kumpane» das Gefühl, ganz allein zu sein, bis zum Moment, etwas allein geschafft zu haben Die freie Tanz-Theater-Gruppe arbeitet an der Schnittstelle zwischen modernem Tanz und Sprechtheater. (pd.) Sonntag, 30. Oktober, 16 Uhr, Aula Ennetgraben, Zwillikerstr. 16, Affoltern. Eintritt 15/10 Franken. Kasse und Bar ab 15.30 Uhr. Vorverkauf/Reservieren: Buchhandlung Scheidegger, Tel. 044 762 42 42 www.kulturaffoltern.ch oder www.kumpane.ch.

Swing vom Walensee It’s Swing-Time im «Hirschen» Wettswil Das Team vom Gasthof Hirschen freut sich, nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr, nächsten Samstag die «HappyLakers» erneut zu begrüssen. Die Band bietet swingende Klassiker des Jazz zwischen 1930 und 1950. Gegründet wurde sie 2001 in Weesen. Seit Mitte 2012 spielen sie in folgender Besetzung: Theres Dürr (Gesang, Perkussion), Werner Neumann, (Trompete, Lead), Hannes Bühler (Piano), Peter Eggenberger (E-Bass) und Fredy Bühler (Schlagzeug). Alle kommen aus der Gegend des Walensees und alle besitzen eine Beziehung zu einem See, daher ihr Name «HappyLakers». Der fast dämpfend spielende Trompeter hockt hie und da am Ruder eines Segelschiffes; der Pianist lebt in Amden und hat den See direkt zu Füssen. Die Sängerin ist in Weesen am See musikalisch tätig; der Bassist kann sogar

schwimmen und der Drummer hat ein Ferienhaus an den Gestaden des Klöntalersees. Obwohl sie Amateure sind, tönt ihre Musik sehr abgeklärt und professionell. Ihr Programm enthält vornehmlich Lieder von Nat King Cole, Irving Berlin, Morgan Lewis, also den grossartigen Komponisten zeitloser Melodien. Es wird für die Besucher des «Hirschen» ein besonderes Vergnügen werden, dieser Band mit ihrer begabten und stimmlich sehr präsenten Sängerin zuzuhören. Geboten werden teils Stücke, die heute noch präsent sind und oft gecovert werden, wie beispielsweise «Fly Me to the Moon» oder «Puttin on the Ritz». Diese Musik der Swing-Ära einmal «live» zu erleben und vorher noch à la carte zu essen, das gehört zu einem vergnüglichen Abend. (pd.) Reservierung per Telefon 044 700 01 28.

Segensfeier für Ehe-Jubilare Am Samstag, 22. Oktober, findet um 17.30 Uhr in der katholischen Kirche in Affoltern eine Segensfeier für EheJubilare statt. Wer dieses Jahr ein Hochzeitsjubiläum (25, 50, 60 oder sogar 65 Jahre Zusammensein) feiern kann, ist herzlich dazu eingeladen. Flyer mit Informationen befinden sich am Schriftenstand in der Kirche. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. (pd.)

Die «HappyLakers» swingen im «Hirschen» in Wettswil. (Bild zvg.)

Filmmusik mit der Panflöte vorgetragen Konzerte des Panflöten-Ensembles Corona Das Panflöten-Ensemble Corona aus Affoltern lädt zu seinen traditionellen Jahreskonzerten ein. Diese finden am 23. Oktober in Knonau, am 29. Oktober in Muri und am 30. Oktober in Affoltern statt.

mit Kevin Costner und Whitney Houston nicht fehlen. Bei den rassigen Stücken aus «Dirty Dancing», «Grease» oder «Sister Act» ziehen vor dem geistigen Auge tanzend John Travolta, Olivia Newton-John oder Whoopi Goldberg vorbei. Das Panflöten-Ensemble Corona wird begleitet von Josef Bachmann (Bandleader der «New Orleans Stompers») am Piano und Cyrille Rudin am Schlagzeug. Die meisten vorgetragenen Stücke wurden von Josef Bachmann arrangiert.

Das Ensemble, bestehend aus 15 Flötistinnen, hat als Thema «Filmmusik» gewählt. Den Auftakt macht «Probiers mal mit Gemütlichkeit» aus dem Film «Dschungelbuch», dort wird es vom Bären Balu gesungen. Das Konzertprogramm ist sehr vielfältig, so sind Sonntag, 23. Oktober, 17 Uhr, reformierte Kirche Musikstücke aus «West Side Story» zu Knonau, Samstag, 29. Oktober, 19 Uhr, reformierte hören, aber auch aus dem Historien- Kirche Muri und Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr, reforfilm «The Conquest of Paradise», «The mierte Kirche Affoltern. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Unchained Melody» aus «Ghost» oder die «Schiwago»-Melodie. «Hallelujah» aus dem Film «Shrek» wird von Maja Berglas und Regula Vollenweider vorgetragen, «The Godfather» aus «Der Pate» wird als Solo von Monika Meier, Leiterin des Panflöten-Ensembles, gespielt. Natürlich darf «I Will Always Love You» aus dem Film «Bodyguard» Das Panflöten-Ensemble Corona. (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 18. Oktober 2016

Aeugster Schützen schaffen Sensation Sieg am historischen Schützenfest «Tiro Storico del San Gottardo» in Airolo Der 8. Oktober wird der Schützengesellschaft (SG) Aeugst noch lange in freudiger Erinnerung bleiben und ist ein Tag, auf den deren Mitglieder mit grossem Stolz zurückblicken dürfen. Die insgesamt elf Schützinnen und Schützen der SG haben am 8. Oktober am Tiro Storico del San Gottardo absolute Spitzenresultate erzielt. Die Schützengesellschaft Aeugst am Albis gibt es seit etwas mehr als 70 Jahren, hat zurzeit 38 Mitglieder und ist wohl fast jedem Einwohner in Aeugst, wenn nicht gar im ganzen Säuliamt, bekannt. In den 90er-Jahren feierte die SG grosse Erfolge, denn sie siegte in jener Zeit am Tiro Storico zweimal als Sektion und einmal als Einzelsieger in der Kategorie Senioren, mit dem damaligen Sieger Werner Käslin sowie als Einzelsieger in der Kategorie Junioren mit Dominic Frei. Die sensationellen Resultate vom 8. Oktober in Airolo setzen diese Erfolgsgeschichte nun fort. Drei Meisterschützinnen und acht Meisterschützen der SG waren dieses Jahr am historischen Wettschiessen in der Südschweiz mit dabei. Das Ziel für das diesjährige «Tiro Storico» war ebenso klar wie hoch. Der Aeugster Coach für die auswärtigen Schiesskonkurrenzen, Peter Frei, wusste ganz genau, was er von seinen Schützinnen und Schützen erwartete: «Die SG Aeugst siegt, und gewinnt damit die einmalig schöne GotthardWappenscheibe.» Am Tiro Storico zählen übrigens die Leistungen der Einzelsportler nicht so sehr, sondern vor allem das Resultat im Kollektiv. Aber warum nimmt man überhaupt als SG aus dem Säuliamt an einem historischen Wettschiessen im Tessin teil?

Weil ganz viel Geschichte dahintersteckt und der Anlass sich über viele Jahrzehnte zu einem traditionellen Ereignis entwickelt hat.

Zur Geschichte des Anlasses Im Jahr 1947 fand in einem kleinen Dorf in der Leventina ein grosser Schiessanlass statt zum Gedenken an die Schlacht vom 28. Dezember 1478 in Giornico. Dieser Schiessanlass wurde seither jährlich abgehalten, bis die damals in Giornico erbaute 300-Meter-Anlage zu klein wurde. Im Jahr 2008 konnte der historische Wettkampf zum ersten Mal in der neu erbauten Anlage in Airolo durchgeführt werden, wo zusätzlich zur 300Meter-Distanz neu auch die 50-MeterDistanz als Disziplin möglich wurde. Zurück in die Gegenwart und zurück zum grossen Freudentag der Aeugster Delegation: Die mentale Stärke, die zur Erreichung von Spitzenresultaten notwendig ist, wurde auf eine äusserst harte Probe gestellt. – Bereits die Anfahrt erforderte starke Nerven und viel Geduld, denn der 8. Oktober bedeutete nicht nur Tiro Storico, sondern auch Ferienbeginn in vielen Kantonen und somit Stau am Gotthard. – Warten und ruhig bleiben war angesagt. Nach der langen Reise verbesserte sich die Situation leider nicht. Die Sportler wurden von starken Windböen empfangen, was die schlechtestmöglichen Wettkampfbedingungen für präzises Schiessen bedeutete. Das gesetzte Ziel von Coach Frei rückte in immer weitere Ferne. Allerdings ist dieser nicht nur ehrgeizig bei der Zielsetzung, sondern auch sehr erfahren. Die elf Schützinnen und Schützen folgten seinen Anweisungen, die unter den nicht optimalen Voraussetzungen umso wichtiger waren, vorbildlich, in-

dem sie Visier-Korrekturen vor dem kommandierten Schiessen – gegen den Wind – vornahmen. Im Laufe des Vormittags stand die Aeugster Delegation im Wettkampf vor der Scheibe A5 mit der 300-Meter-Distanz, jeweils mit Schüssen in 1er- bis 5er-Serien mit insgesamt 15 Schüssen, genau nach Kommando: «Prepararsi – sessanta secondi – fuoco!» Bei historischen Schiessanlässen sind in der ganzen Schweiz nur Ordonanz-Sportgeräte (Gewehre der Schweizer Armee) zugelassen. Trotz nervenaufreibender Anreise, widriger Windbedingungen und ohne Probeschüsse bewiesen die Aeugster mit unglaublichen Spitzenresultaten eindrucksvoll, dass auch die schlechtesten Voraussetzungen ihrer mentalen Stärke nichts anhaben können. Die verdiente Verschnaufpause über Mittag war dringend nötig. Das typische Tessiner Mittagessen verhalf zu neuer Energie. Die Spannung auf der Schiessanlage in Airolo erhöhte sich am Nachmittag noch einmal.

Ziel trotz widriger Umstände erreicht Im Verlauf des Tages kämpften 700 Schützen aus der ganzen Schweiz um das Punktemaximum von 75, was allerdings aufgrund der sturmartigen Windböen von keinem einzigen Wettkampfteilnehmer erreicht wurde. Am Abend verkündete niemand geringerer als der höchste Tessiner Politiker und Regierungsrats-Präsident Norman Gobbi die Resultate der Siegerinnen und Sieger. In seiner gewohnt würdevollen Art und in drei Landessprachen verteilte er die Sektions-Gaben und diverse Einzelpreise. Absolut überraschend und nach dem schlechten Start in den Tag völlig unerwartet, siegte die Schützengesellschaft Aeugst am Albis in der Kategorie «Gäste». Zu die-

Meer, Regenwald und Wüste Postkarte aus Hawaii (3): Von Insel zu Insel In der Schweiz sind wir es gewohnt, dass alles sehr nahe beieinander liegt. Auf den Inseln des hawaiischen Archipels mitten im Pazifik ist dies noch extremer. Auf Kauai liegt einer der niederschlagsreichsten Plätze der Welt. Wir wanderten einige Kilometer davon entfernt im tropischen Regenwald bei herrlichem Sonnenschein. Einige Dutzend Kilometer weiter entfernt ist Wüste. Im National Tropical Botanical Garden im Norden von Kauai wird im Rahmen einer kurzen, steilen Wanderung die nachhaltige Bewirtschaftungsweise, welche die polynesische Bevölkerung während Jahrhunderten betrieben hat, nachvollziehbar dargestellt. Die Terrassen, die mit kleinen künstlichen Bächlein bewässert werden, sind ideal für das steile Gelände. Sie sind klein genug, um das Ökosystem des tropischen Regenwaldes nicht zu stören. Dieser reicht bis zum Meer, wo schon immer gefischt wurde. Honolulu ist auch in anderer Hinsicht eine Insel der Extreme. An der Waikiki-Beach stehen noch einige imposante Urwaldriesen, einer davon mitten in einem Einkaufszentrum, in dem Armani, Gucci und welche Marken auch immer auf der Welt gefragt sind, den Ton angeben. Die Verbote im Park an der Beach, wo einige weitere Urwaldriesen stehen gelassen worden sind, sind sorgsam darauf ausgerichtet, dass weder Obdachlose noch Tramper hier übernachten. Während wir in Kona und Kauai einfach in Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung kommen, scheint uns dies in

Bernhard Schneider im Botanical Garden auf Kauai. (Bild Erika Schmid) Honolulu vor allem bei den kleinen Ständen, welche die Strassen säumen, möglich. Im ideal gelegenen Turtle Bay Resort, in dem trotz des hohen Preises selbst die Badetücher am Strand bezahlt werden müssen, ist es schwierig, für unter 100 oder 150 $ pro Person ein Dinner zu erhalten. Wir suchten deshalb ein mittelständisches Lokal in der Umgebung. Erfolglos. Wir haben den Eindruck, dass in Honolulu alles entweder teuer oder billig ist. Mittelständische Hotels, wie wir sie auf den anderen Inseln erleben, haben wir keine gesehen. Ein kleiner Fischstand in der Nähe des Resorts wird von jungen Surfern betrieben, die mit dem Imbisstand ihren Aufenthalt finanzieren. Der Fisch ist gut, die Bedienung ist herz-

lich. Auf unsere Frage, ob auch ein Glas Wein erhältlich sei, meint die freundliche Kassiererin, wir sollten doch im Shop eine Flasche kaufen gehen, sie gebe uns dazu die Gläser. Sie war überrascht über das Trinkgeld. Andernorts steht als Dienstleistung bereits auf der Quittung, welcher Betrag 18, 20 beziehungsweise 22 Prozent Trinkgeld entspricht. Man gebe in den USA ja nicht kein Trinkgeld. Auf den angeschriebenen Preis werden fünf Prozent Tax obligatorisch geschlagen. Das Trinkgeld ist an sich freiwillig. Da es aber nicht inbegriffen ist, verdienen die Kellnerinnen und Kellner nur das, was die Gäste gezwungenermassen freiwillig bezahlen. Als ob dies keine Arbeit wäre, die einen anständigen und abgesicherten Lohn verdient. Selbst bei der Massage ist der Preis, der in der Schweiz weit über dem üblichen liegen würde, nur für die Lokalität vorgesehen. Die Masseurin erhält automatisch ein Plus von 20 Prozent als Lohn, falls die massierte Person damit einverstanden ist. Was auf allen Inseln Hawaiis gleich ist: Es findet mitten im amerikanischen Wahlkampf kein Wahlkampf statt. Wenn ich auf nzz.ch schaue, was in der Schweiz und auf der Welt läuft, lese ich, was in den USA aktuell ist. Hawaii ist offenbar so eindeutig ein Clinton-Staat, dass Trump hier keinen Cent aufwirft – und damit auch Hillary nicht. Pech für Hawaii, denn mit einem heftigen Wahlkampf würde sich einfacher viel mehr Geld verdienen lassen als mit der Organisation der Ironman-Weltmeisterschaft. Bernhard Schneider, Kauai, 15. Oktober 2016

Peter Frei mit der Auszeichnung, flankiert von Norman Gobbi (rechts) und dem Präsidenten des Tessiner Schützenverbandes Oviedo Marzorini (links). (Bild zvg.) ser gehörten alle Vereine ausserhalb des Kantons Tessin. Mit diesem Sieg verwies die verhältnismässig kleine Gesellschaft sogar grosse Stadt-Vereine wie zum Beispiel Luzern auf die hinteren Ränge. Unter grossem Applaus durfte die SG die Sieger-Wappenscheibe entgegennehmen, womit die Zielsetzung voll und ganz erreicht wurde. Aber noch war die unglaubliche Erfolgsgeschichte der SG Aeugst am Albis nicht zu Ende. Denn sie holte nicht nur als ganze Sektion die Wappenscheibe, sondern siegte zugleich auch in der Kategorie Senioren (über 60 Jahre) mit ihrem Schützen Peter Frei, der an diesem schwierigen Tag die Doppelrolle als Delegations-Coach und Einzelsportler innehatte. Eine fantastische Leistung erbrachte auch Regula Blaser. Sie erzielte als beste Schützin der SG Aeugst unglaubliche 66 Punkte und durfte somit den ehrenvollen Gotthard-Becher in Empfang nehmen. Die Wappenscheibe, die das

berühmte Bild Rudolf Kollers der historischen Gotthardpostkutsche aus dem Jahr 1783 zeigt, kann demnächst in der Schützenstube auf dem Bolet in Aeugst am Albis bewundert werden. Die Schützen reisten nachts wieder in den Norden, diesmal ganz ohne Stau durch den Gotthardtunnel. Ein äusserst erfolgreicher Tag ging stimmungsvoll zu Ende. Peter Frei, Vorstand SG Aeugst Podestplätze Sektionen: Rang 1: SG Aeugst total 547 Punkte, Rang 2: SG Stadt Luzern 545 Punkte, Rang 3: Luzern Land 537 Punkte. Einzelresultate SG Aeugst: Peter Frei: 73 Punkte, Sieger Ü-60. Erwin Böhler: 70 Punkte, Gesamtrang 21; Michael Spahr (Präsident SG Aeugst): 70 Punkte, Rang 23; Hans Spinner: 69 Punkte, Rang 35; Daniel Spahr: 68 Punkte, Rang 62; Edith Schoch: 66 Punkte, Rang 122; Regula Basler: 66 Punkte, Rang 133; Pascal Joos (Junior) 65 Punkte, Rang 162; Susanne Spahr 58 Punkte, Rang 294; Hans Bisig: 57 Punkte, Rang 310; Beat Mühlemann: 56 Punkte, Rang 318.

Hartgesottene trotzten dem trüben Wetter Orientierungslauf für Alle in Bonstetten Am Samstag, 8. Oktober, fand beim Vitaparcours in Bonstetten-Wettswil der zweite «OL für Alle» dieses Jahres statt. Der letzte Samstag, 8. Oktober, bot neben Nieselregen vor allem Grau. Dennoch haben es sich einige Hartgesottene nicht nehmen lassen, den «OL für Alle» der OLG Säuliamt zu bestreiten. Der Altweibersommer hatte sich an diesem Samstag leider nicht mehr zurückgemeldet, und so war der Tag vor allem von einem grauen Himmel mit zwischenzeitigen Niederschlägen geprägt. Nichtsdestotrotz, organisierte die OLG Säuliamt das zweite Mal in diesem Jahr ihren OL für Alle. Zwar kamen diesmal nicht so viele Teilnehmende wie in den sonnigen Vorjahren, aber einige trotzten dennoch dem

miesen Wetter und fanden sich im Eichmoos ein. Auf vier unterschiedlich langen, interessanten Bahnen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden konnten sich Unerfahrene und Profis messen. Auf Wunsch gab es zudem noch eine kurze Einweisung durch eines der erfahrenen Mitglieder. Eine gut organisierte Festwirtschaft lud die verschwitzten, aber durchwegs zufriedenen Läufer anschliessend zu Kaffee und Kuchen ein. (pd.) Kategorie K: 1. Beat Blätter 76 Stallikon, 0:13:31. Kategorie ME: 1. Maeva und Roger Hirsiger 08/73, Erlinsbach 0:37:36. Kategorie MS: 1. Dorothee Leisinger 71, Hausen am Albis OLG Säuliamt 0:51:17. Kategorie L: 1. Roman Schuppisser 75 Hedingen, 1:01:02. Kategorie Schnur: 1. Fabrice Hirsiger 05 Erlinsbach 0:03:17.

Warm angezogen waren auch die Kleinsten mit Begeisterung dabei. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 18. Oktober 2016

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Zwei Punkte verschenkt 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten spielt gegen den FC Locarno 0:0 Der Cup-Sieg vor Wochenfrist gegen Buochs verlieh den Ämtlern Aufwind, ihr entschlossener Auftritt gegen Locarno hätte drei Zähler verdient. Allerdings braucht es dafür Tore, und diese gelangen – trotz guter Chancen – nicht. ................................................... von kaspar köchli Während WB zuletzt in der Cup-Qualifikationsrunde engagiert war, genoss Locarno eine zweiwöchige Matchpause. Die Frage, ob das eher vor- oder nachteilig sei, beantworteten die Tessiner mit ihrem guten Start in die Partie. Zu ersten Gelegenheiten kamen jedoch die Platzherren. Dukhnichs Schuss landete in den Handschuhen von Torhüter Lucic und als Schneebeli im Strafraum hart attackiert wurde, hielt er sich krampfhaft auf den Beinen, um doch noch zum Abschluss zu gelangen. «Das war Fairplay» meinten die einen Zuschauer, «da war er zu anständig» befanden andere. WettswilBonstetten führte nun definitiv Regie, allerdings erlebte es in seiner Druckperiode eine arge Schrecksekunde. Locarnos Bilinovac zog urplötzlich in der Mitte los und traf am zögerlich herauslaufenden Thaler vorbei die Querlatte. Mit Manfredos strammem Knaller, der das Ziel knapp verfehlte,

WB-Captain Gouiffe à Goufan (Mitte) jubelt bereits, doch Wasers (rechts) Kopfball landet am Pfosten. (Bild Kaspar Köchli) hatten die Tessiner nun in Hälfte eins ihr Pulver verschossen. Anders WB: Gouiffe à Goufan «streichelte» den Ball zuerst am hinteren Lattenkreuz vorbei, dann scheiterte er mit seinem platzierten Schuss am spektakulär hechtenden Lucic. Und auch Constancio blieb am reaktionsschnellen Gäste-

keeper hängen, wie auch Siefkes aus günstigster Position. Das 0:0 zur Halbzeit schmeichelte den Tessinern.

WB überzeugt physisch Jene Zuschauer, die zu lange beim Pausenbier verweilten, wurden mit

einem krachenden Geräusch geweckt. WBs Le Bigonsan hämmerte den Ball frei stehend an den Pfosten (47. Minute). Weitere WB-Chancen blieben ungenutzt, so scheiterte zweimal Dukhnich nach Mustervorlagen von Bozic und Le Bigonsan. Und in der 72. Minute hatte WB Pech. Nach einer

Flanke von Siefkes bewies der kurz zuvor eingewechselte Waser seine Kopfballstärke. Er spedierte das Leder mit dem Haupt an den Innenpfosten, ehe Lucic das Spielobjekt unter sich begrub. Auch ein starkes StrafraumDribbling von Schneebeli führte nicht zum Torerfolg, für WB schien das gegnerische Gehäuse wie zugenagelt. Die Schlusschance besass Locarno (90. Minute), diese machte Thaler aufmerksam und mutig zunichte. Der korrekte Schiedsrichter – er ahndete im Match nicht alltäglich einen Fouleinwurf – pfiff daraufhin ab. Fazit: Beide Teams suchten, trotz schwerem Terrain, immer wieder den gepflegten Spielaufbau, wobei WB das aktivere Team war, das aufgrund seiner ausgelassenen Chancen zwei Punkte verschenkte. «Wir dürfen zufrieden sein, ich persönlich mit dem Zu-Null sowieso», strahlte Locarnos Lucic. Der stark spielende WBCaptain Gouiffe à Goufan meinte enttäuscht: «Wir haben unseren Gegner in der zweiten Hälfte physisch aufgefressen, die waren k.o.» Trainer Dosch fügte an: «Wirklich schade, dass unsere gute Arbeit nicht honoriert wurde.» Moos, 160 Zuschauer, WB – Locarno 0:0. Schiedsrichter Ricci. Thaler; Constancio (67. Peter), Badalli, Studer, Bozic (70. Waser); Hotnjani, Gouiffe à Goufan, Siefkes, Le Bigonsan, Schneebeli; Dukhnich (81. Krasniqi). Bemerkungen : Aluminiumtreffer: 19. Bilinovac (L), 47. Le Bigonsan (WB), 72. Waser (WB).

Zuhause einen Punkt gerettet Der FC Affoltern 1 spielte gegen den FC Oerlikon/Polizei 1:1 Die Mannschaft des FCA startete motiviert und beherzt in diese Partie und übernahm von Anfang an die Initiative. Mangelhafte Chancenauswertungen brachten dennoch nur ein 1:1.

Hausens Dario Vollenweider (links) setzt sich durch und schiesst zum 1:2-Anschlusstreffer für die Gastgeber ein. (Bild Martin Platter)

Schlecht belohnte Bemühungen FC Hausen verliert gegen den FC Siebnen Die erste Mannschaft des FC Hausen kämpfte am Sonntag ebenso glücklos wie die zweite. Während Hausen 1 im 3.-LigaMatch gegen den FC Siebnen mit 2:3 unterlag, musste sich Hausen 2 im 4.-Liga-Lokalderby gegen den FC Affotern 3 mit 0:2 Toren geschlagen geben. In Hausen hatte man grosse Erwartungen für den Kampf gegen die erste Mannschaft Siebnens. In der Rückrunde hatte man das Team vom Zürichsee noch mit 11:7 geschlagen. Doch diesmal sollte es anders kommen. Individuelle Abwehrfehler führten dazu, dass Siebnen zuerst mit Burc Oezseven in der 11. Minute, dann auch noch mit Eren Toprak in der 33. Minute mit 0:2 in Führung gingen. Kurz vor der Pause schaffte Dario Vollenweider mit einer sehenswerten Einzelleistung den Anschlusstreffer zum 1:2-Pausenstand. In der 52. Minute war jedoch abermals

Toprak erfolgreich. Obschon beide Abwehrreihen nicht über jeden Zweifel erhaben waren, konnte das Hausen diesmal nicht in Erfolg ummünzen. Zwar schaffte Pascal von Aesch mit einem Penalty den Anschlusstreffer zum 2:3. Doch dabei blieb es. In der Tabelle rutscht Hausen 1 damit vom sechsten auf den achten Rang ab, während Siebnen 1 vom achten auf den siebten Platz vorrückt. Auch der Aufsteiger Hausen 2 musste sich zuhause im Jonentäli gegen den FC Affoltern 3 geschlagen geben. Leistungsmässig waren die beiden Mannschaften in etwa ebenbürtig, verfügte Hausen vor allem in der ersten Halbzeit mit schnellen Angriffen über die Flügel über mehr Spielanteile. Doch das schlug sich nicht im Resultat nieder. 0:0 lautete der Pausenstand. Am Ende des Spiels lautete das Verdikt trotz Sturmlauf der Hausemer 0:2 für die Gäste. Affolterns Torhüter Alex Marra war eine unüberwindbare Hürde für die Hausemer. (map.)

Der Schock vom Mittwochs-Cup-Spiel war verdaut und die Zuschauer konnten bei angenehmer Vorabendsonne während der ersten 20 Minuten einen spielbestimmenden FCA sehen. In der 4. Minute ein erster Eckball, in der 7. Minute ein weiter Einwurf von Marco Good in den Strafraum hinein, in der 9. Minute eine hohe Flanke von Noel Stähli von der Grundlinie aus und in der 10. der zweite Eckball. Alle Aktionen, auch wenn so nah beim gegnerischen Tor, brachten keine Gefahr für den Gegner. Ein Heber von Shkembim Bala auf – statt ins Netz und ein hoher Ball von Noel Stähli, den der Torhüter gerade noch aus der Torecke herauslenken konnte, waren schon gefährlicher. In der 19. Minute kam es zu einem schnellen direkten Angriff des Gegners und einem Pass auf den Stürmer an der Strafraumgrenze, aber Andy Steiner hatte aufgepasst und konnte mit dem Fuss befreien. Im Gegenzug wurde eine Flanke von Bala vom Torhüter abgelenkt in die Füsse von Marco Bilic, aber sein Schuss landete genau in den Armen des Torhüters. Mehr Gefahr entstand aus einem weiten Einwurf von Shkembim Bala auf Marco Bilic, dessen Verlängerung per Kopf nur knapp am Tor vorbeiging. Kurz darauf verletzte sich Shkembim Bala derart schwer, dass er durch Sandro Kaufmann, den Assistenztrainer, ersetzt werden musste. Kaum warmgelaufen und kaum im Spiel bot sich Sandro Kaufmann mehrmals entlang der linken Seitenlinie sprintend an, bekam aber die fehlende Präzision bei den Zuspielen zu spüren.

ners und kam an der Strafraumgrenze allein vor dem Torhüter zum Direktschuss, der misslang. Ein hoher Ball von Mirko Markanovic verfehlte Noel Stähli mit dem Kopf ganz knapp. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit «erschwatzte» sich Mirko Markanovic noch eine gelbe Karte auch der Gegner verlor einen Spieler durch Verletzung. Der FCA begann die zweite Halbzeit wie die erste mit Elan, der aber schon bald nachliess. Viele Ballverluste und zu viel Platz für den Gegner gaben dem Gegner Auftrieb. Zuerst spitzelte ein gegnerischer Stürmer im Fallen einen Ball aus drei Metern neben das Tor. Es folgten zwei weitere heikle Szenen im 16er des FCA, wo sich Benjamin Luchsinger jeweils in die Schusslinie stellte. Danach brach die Druckphase des Gegners ab und der FCA kam zu einem Freistoss. Alle warteten auf die Flanke von Mirko Markanovic, aber dieser schob den Ball unpräzis zurück auf Danusan Premananthan, der aber ausrutschte. Der Gegner kontert ab der Mittellinie mit drei gegen zwei auf das Tor des FCA zu. Der Ballführende erkannte die Offsideposition des einen und spielt geschickt den zweiten auf der rechten Seite an, der eiskalt in das von Andy Steiner verlassene Tor zum 0:1 einschob.

Endspurt zum Punktgewinn Die Führung gab dem Gegner Auftrieb, was es dem FCA noch schwerer machte, den Rückstand wett zu machen. Dragan Filipovic reagiert und bringt in der 72. Minute für Noel Stähli und Mateo Nikic seine letzten auf der Bank verbliebenen Ersatzspieler, den Routinier Gianni Salis und den kurzfristig aufgebotenen Neuling Roman Wandke. Beide zeigen Einsatz und der FCA bäumt sich noch einmal auf, muss aber bis zur 86. Minute auf den Ausgleich warten: Ein weiter Seitenwechsel von Mirko Markanovic nimmt Gianni Salis an der Strafraumgrenze direkt ab. Der Torhüter kann nur ablenken und am zweiten Pfosten bringt Marco Bilic den Ball hinter die Linie. Gesamthaft hat sich der FCA dieses Unentschieden verdient, aber Dragan Filipovic steht mit seiner verletzungsbedingt dezimierten Truppe vor weiteren schwierigen Aufgaben. (pd.) Affoltern, 15. Oktober 2016: FC Affoltern gegen FC Oerlikon/Polizei: 1:1 vor ca. 50 Zuschauern. Andy Steiner, Shkelqim Bala, Shkembim Bala (31. Sandro Kaufmann), Benjamin Luchsinger, Danusan Premananthan, Noel Stähli (72. Gianni Salis), Leutrim Ismajlaj (C), Mirko Markanovic , Marco Good, Mateo Nikic (72. Roman Wandke), Marco Bilic.

Mangelhafte Chancenauswertung In der 38. Minute profitierte Marco Bilic von einem Ballverlust des Geg-

Der FC Affoltern kam immer wieder zu Torchancen. (Bild zvg.)


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