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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 83 I 168. Jahrgang I Freitag, 24. Oktober 2014

Verschmutzt

Aldi oder Lidl?

Beim Jonenbach in Zwillikon hat das Awel Wasserproben entnommen. > Seite 3

Baubewilligung: Projekt an der Industriestrasse in Affoltern kann realisiert werden. > Seite 11

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Training für den Alltag Neue Ausstellung -

Erneut fand in Affoltern ein Camp für Kinder mit HalbseitenBeeinträchtigung statt. > Seite 12

Thomas Woodtli und Etienne Krähenbühl in der Galerie für Gegenwartskunst. > Seite 13

Möglichst alle Bedürfnisse unter einen Hut gebracht Projektauflage des Autobahnzubringers Obfelden-Ottenbach Die 500 Stühle reichten nicht aus, um den Ansturm zur Orientierungsversammlung über die Planauflage des Autobahnzubringers zu bewältigen. Die Verantwortlichen des Kantons stellten das Projekt vor, das nun bis zum 20. November auf den Gemeindeverwaltungen Obfelden und Ottenbach aufliegt.

Was in früheren Jahren möglich war: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie. > Seite 14

Mettmenstetten wird «Energiestadt» Mit einem Massnahmeplan hat der Gemeinderat Mettmenstetten verschiedene Energieprojekte umgesetzt. Aus dem Audit der Labelkommission resultete nun eine positive Bewertung, womit die Voraussetzungen für eine Zertifizierung zur «Energiestadt» erreicht sind. Neben dem entsprechenden Logo, das die Gemeinde verwenden darf, wird der Textzusatz «Mettmenstetten handelt energiebewusst» verwendet. ................................................... > Bericht auf Seite 3

An der 20. DV des Sicherheits-Zweckverbands Albis haben die Delegierten am Mittwoch die neue 100-ProzentStelle Materialwart für den Zivilschutz abgelehnt. Stattdessen soll nun eine Teilzeit-Lösung gefunden werden. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

Die Westrampe der 250 Meter langen Überdeckung Muristrasse in Bickwil-Obfelden. (Visualisierung Baudirektion) Stimmberechtigten des Kantons Zürich am 23. September 2012 mit knapp 63 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen haben, sind auch separate Busspuren und ein neues Radwegnetz. Der stellvertretzende Chef des Amtes für Landschaft und Natur, Marco Pezzatti, bezeichnete das Gebiet südwestlich des Ottenbacher Gemeindegebiets, wo der Autobahnzubringer hindurchführt, als extrem sensibel. Zur Milderung der Folgen der Strasse

würden bauliche Massnahmen getroffen und ökologische Ersatzmassnahmen – beispielsweise Moorregeneration und naturnahe Gestaltung der Strassenbegleitflächen – vorgenommen. Nach dieser Vorstellung des Projektes erhält die Bevölkerung Gelegenheit zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Details der Planung, und zwar findet am 29. Oktober um 19 Uhr eine Fragerunde im Neuhofsaal

Ottenbach statt, am 30. Oktober, ebenfalls um 19 Uhr, in Obfelden im Mehrzweckgebäude Brunnmatt. Die Planauflage auf den beiden Gemeindekanzleien dauert bis 20. November 2014. Die Präsentationsfolien der Orientierungsveranstaltung vom Dienstagabend sind bereits auf www.obfelden.ch aufgeschaltet. ................................................... > Weiterer Bericht und Kommentar auf Seite 5

«Gonzalo» hält die Feuerwehren auf Trab

HochwasserRisikokarte verfügbar

Am Dienstagabend rückten alle aus

Auch im Säuliamt ein wichtiges Instrument

Die Ausläufer des Hurrikans «Gonzalo», der am 19. Oktober noch über den Bermuda-Inseln vor den USA gewütet hatte, führten am Dienstagabend zu zahlreichen Einsätzen der Säuliämtler Feuerwehren.

Als weiteres wichtiges Planungsinstrument zum Hochwasserschutz hat der Kanton Zürich die Risikokarte Hochwasser erstellt und veröffentlicht.

Bei der Einsatzleitzentrale der Feuerwehr in Kloten, die Notfallanrufe aus dem gesamten Kanton beantwortet, gingen am Dienstagabend bis zu 250 Anrufe pro Stunde ein. Die Notarbeitsplätze waren dank einer Sturmwarnung besetzt. Trotzdem waren die Mitarbeitenden der Einsatzzentrale extrem gefordert. Auch aus dem Bezirk Affoltern waren viele Anrufe auf die Nummer

Spielen auf der Strasse

Zivilschutz-Materialwart: Teilzeit-Lösung verlangt

................................................... von bernhard schneider «Das Warten hat sich gelohnt», begrüsste Baudirektor Markus Kägi die Obfelder und Ottenbacher Bevölkerung, die sich von den Ausläufern des Hurrikans «Gonzalo» nicht hatte abschrecken lassen, in grosser Zahl in die Mehrzweckhalle Zehndenfrei in Obfelden zu strömen. Die Baudirektion habe sich bemüht, so Kägi, ein ausgewogenes Projekt zu entwickeln, das alle Aspekte berücksichtige. Er hoffe zwar nicht, dass um die Umsetzung bis vor Bundesgericht gestritten werde, aber wenn es so weit komme, sei er überzeugt, dass dieses Projekt rechtmässig sei und Einwendungen keine Chancen hätten. Projektleiter Martin Kummer erläuterte einleitend die überregionale Bedeutung der neuen Strasse: Sobald die im Richtplan eingetragene Umfahrung Birri–Muri erstellt sei, werde der Aargauer Verkehr über Ottenbach und Bickwil zur Autobahn gelenkt. Spätestens dann sei mit markantem Mehrverkehr in diesem Raum zu rechnen. Teil des 65-Millionen-Projektes, das die

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118 eingegangen. Dabei handelte es sich grossmehrheitlich um umgestürzte Bäume und grosse Äste, die durch die Windböen auf Verkehrswege gestürzt waren und die Durchfahrt behinderten. Die Feuerwehren waren bereit und rückten sofort aus. Beispielsweise in Ottenbach dauerte es vier Minuten zwischen Alarm und Abfahrt des Ersteinsatzfahrzeuges. In Affoltern kollidierte ein Auto mit einem auf der Strasse liegenden Baum. Der Fahrer musste leicht verletzt ins Spital gebracht werden. Gegen 23 Uhr hatte sich die Situation beruhigt und die Aufräumarbeiten der Feuerwehren waren grösstenteils abgeschlossen. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Damit liegt ein Instrument vor, mit dem sich der Handlungsbedarf zur Reduktion von Risiken erkennen und priorisieren lässt. Die Karte war zunächst als internes Instrument der kantonalen Stelle für Wasserbau und der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) angelegt, das nach einer Erprobungsphase interessierten Gemeinden zugänglich gemacht wird. Während der Erarbeitung hat sich gezeigt, dass Gemeinden bereits jetzt damit arbeiten können, wenn sie lokales Wissen einfliessen lassen und die

Resultate kritisch hinterfragen. Die Risikokarte verschafft eine systematische Übersicht und zeigt, wo die Auswirkungen eines Hochwassers am grössten sind und wo mit welchen Schäden zu rechnen ist. Damit liefert sie Hinweise für die risiko-basierte Massnahmenplanung.

Ämtler Gemeinden gut aufgestellt Die Gemeinden im Bezirk Affoltern stehen punkto Hochwasserschutz grösstenteils ordentlich da und sind diesbezüglich gut aufgestellt. Die Erkenntnisse aus der neu veröffentlichten Risikokarte werden in die Massnahmenplanungen einfliessen. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 43 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über den Nachlass des Herrn Jürgen Wolfgang Geiger, geboren 6. Oktober 1962, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen Butzenstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 8. Juli 2014, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Klagen auf Anfechtung des Kollokationsplanes sind innert 20 Tagen nach der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Oktober 2014 beim Einzelrichter im beschleunigten Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern rechtshängig zu machen. Noch nicht rechtskräftige Forderungen aus öffentlichem Recht, zu deren Beurteilung im Bestreitungsfall besondere Instanzen zuständig sind, können jedoch nur nach den zutreffenden besonderen Verfahrensvorschriften angefochten werden. Soweit keine Anfechtung erfolgt, wird der Plan rechtskräftig. Innert 10 Tagen nach der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt ist schriftlich beim Konkursamt Affoltern das Begehren um Abtretung der Rechte im Sinne des Art. 260 SchKG zur Bestreitung der noch nicht rechtskräftigen Forderungen aus öffentlichem Recht, auf deren Anfechtung die Konkursverwaltung verzichtet, einzureichen. Affoltern am Albis 24. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft des Georg Eugen RICHARDET, geboren 17. April 1942, von Valbroye VD, wohnhaft gewesen Sonnenbergstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 13. Juli 2012, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 9. November 2012 die konkursamtliche Liquidation angeordnet worden. Mittels Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 21. Mai 2013 wurde das Verfahren mangels Aktiven eingestellt. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 3. November 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Bezüglich der Möglichkeit der Abtretung von Nachlassaktiven gemäss Art. 230a SchKG vgl. Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt und Amtsblatt des Kantons Zürich vom 24. Oktober 2014. Affoltern am Albis, 24. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über die ConProSe GmbH, mit Sitz in Aeugst am Albis, Dorfstrasse 29, 8914 Aeugst am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Oktober 2014 verwiesen. Affoltern am Albis, 24. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Schulzweckverband Bezirk Affoltern Donnerstag, 20. November 2014 20.00 Uhr: Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern im Singsaal des Schulhauses Chappelistein 2, Schulweg 4, 8913 Ottenbach Die Akten liegen ab 30. Oktober 2014 im Sekretariat SZV, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Die Versammlung ist öffentlich. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Auflage des 1. Nachtrags zum Kollokationsplan Im Konkurs über Diego Romolo Moncada, geb. 22. März 1987, von Italien, Wolhausenstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis, liegt der 1. Nachtrag zum Kollokationsplan ab Freitag, 24. Oktober 2014, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 24. Oktober 2014, verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Nachlassliquidation über den Nachlass von Herrn Kurt Hefti-Kuen, geboren 5. Juli 1931, von Ennenda GL, gest. 23. Mai 2009, wohnhaft gewesen 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 21. Oktober 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 24. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Vorläufige Konkursanzeige Schuldnerin: GF Group AG, mit Sitz in Zürich, c/o Alpha Generalbau GmbH, Zollikerstrasse 249, 8008 Zürich (ehemals Bahnhofplatz 5a, 8910 Affoltern am Albis). Datum der Konkurseröffnung: 21. August 2014 Hinweis: Die Publikation betreffend Art, Verfahren, Eingabefrist usw. erfolgt später. Affoltern am Albis, 24. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Philipp Joss, geb. 6. Mai 1967, von Basel BS, Bärglistrasse 4, 8849 Alpthal (vormals Rossauerstrasse 15, 8932 Mettmenstetten), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 14. Oktober 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 24. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

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Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 27. Oktober 2014, aufgrund der «Chilbi» und des traditionellen Herbstmarktes geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist unser Betreibungsbeamter unter Telefon 079 736 15 12 erreichbar. Ab Dienstag, 28. Oktober 2014, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

Erneuerungswahl Friedensrichter Der Gemeinderat hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2015 bis 2021 auf den Sonntag, 8. März 2015, festgelegt. Gemäss der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde sind für Erneuerungswahlen leere Wahlzettel zu verwenden. Gemäss dem Gesetz über die Politischen Rechte dient die Abgabe eines Beiblattes mit alphabetischer Auflistung der Kandidaten zu den Wahlunterlagen als Hilfe für die stimmberechtigten Personen. Damit soll das Ausfüllen der Wahlzettel erleichtert werden. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem erwähnten Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am Mittwoch, 3. Dezember 2014, (Eingang) schriftlich bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis, Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, zu melden. Sie teilen Name und Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf und Adresse mit. Zusätzlich können Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei oder Gruppe sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat das Amt bisher ausgeübt hat, angegeben werden. Entsprechende Formulare können bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis bezogen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die Politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Aeugst am Albis, 21. Oktober 2014 Gemeinderat Aeugst am Albis

Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 19. November 2014, 19.30 Uhr, Kasinosaal Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis (Parkieren: Tiefgarage Marktplatz) Traktanden: 1. Eröffnung 2. Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 18. Juni 2014 3. Legislaturziele ZPK Vorstand Referent: Kurt Weber, Präsident ZPK 4. Werkstattbericht Revision Regionaler Richtplan Referentin: Bernadette Breitenmoser, Regionalplanerin 5. Perspektive des Gesamtraums RZU Referent: Prof. Dr. Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU 6. Diskussion im Plenum Die Versammlung ist öffentlich. Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Kurt Weber

Sekretär Peter Schärer

Gemeinden im Bezirk Affoltern

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Entlang Strassen und öffentlichen Wegen gelten nachstehende Vorschriften der kantonalen Strassenabstandsverordnung: • Mauern und Einfriedigungen dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. • Pflanzen, Äste- und Blattwerk von Bäumen und Sträuchern dürfen bis in eine Höhe von 4,50 m nicht über Strassen- und Weggrenzen hinausragen; bei Rad-, Fuss- und Gehwegen bis in eine Höhe von 2,5 m. • Morsche und dürre Bäume oder Äste sind zu beseitigen, wenn sie auf die Strasse stürzen könnten. • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten sind die erforderlichen Sichtbereiche freizuhalten. In diesen dürfen Pflanzen, Mauern und Einfriedigungen eine Höhe von 0,8 m nicht überschreiten. Der Sichtbereich zwischen 0,8 m und 3,0 m ist immer freizuhalten. Dieser Vorschrift ist spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Die Grundeigentümer werden aufgefordert, diese Bestimmungen – im Interesse einer ungehinderten Benützung der Verkehrsflächen und zur Gewährung der Verkehrssicherheit – dauernd zu beachten und ihren Pflichten nachzukommen; die nötigen Arbeiten sind bis spätestens 1. November 2014 auszuführen. Nach diesem Termin werden die Mängel gegen Kostenverrechnung durch die Gemeinde behoben oder in Auftrag gegeben, wobei jede Haftung für unfachgemässes Schneiden von Bäumen und Sträuchern abgelehnt werden muss. Die Gemeinderäte danken für das Verständnis. Affoltern am Albis, 24. Oktober 2014 Gemeinden des Bezirks Affoltern

Kath. Kirchgemeinde Bonstetten Wahlanordnung Erneuerung von einem Mitglied der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2015 bis 2019 2015 ist die Erneuerungswahl der Mitglieder der Synode der römisch-katholischen Körperschaft vorzunehmen (Beschluss des Synodalrates vom 17. März 2014). Auf die römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten entfällt ein Mandat. Die Wahl wird nach den Vorschriften der Kirchenordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich vom 29. Januar 2009, dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und der dazugehörenden Verordnung vom 27. Oktober 2004 durchgeführt. Wählbar sind die stimmberechtigten Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (umfassend die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil). Die Wahl findet nach dem Majorzverfahren statt. Die Mitgliedschaft in der Synode ist auf drei Amtsperioden beschränkt. Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet sein müssen, sind der Kreiswahlvorsteherschaft, Gemeinderat Bonstetten, am Rainli 2, 8906 Bonstetten bis spätestens 3. Dezember 2014 einzureichen. Auf dem Wahlvorschlag wird für jede vorgeschlagene Person Name, Vorname und Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, insbesondere auch, ob sie in einem kirchlichen Anstellungsverhältnis steht, Adresse und Heimatort bzw. Heimatland angegeben. Hinzugefügt werden können der Rufname und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person der Synode schon bisher angehört hat. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Wenn die Unterzeichnenden keine zur Vertretung ermächtigte Person bezeichnen, gilt die erstunterzeichnende, und wenn diese verhindert ist, die zweitunterzeichnende Person als berechtigt. Kommt eine Stille Wahl nicht zustande, wird eine Urnenwahl am 8. März 2015 angeordnet (§54 GPR). Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Formulare für die Wahlvorschläge sind beim Synodalrat, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, (www.zh.kath.ch/service/ kirchgemeinden/kirchgemeiden/ wahlen-synode oder (www.bonstetten.ch/politik/ Abstimmungen/Wahlen) erhältlich. 24. Oktober 2014 Kreiswahlvorsteherschaft Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Oktober 2014

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Ziel Energiestadt erreicht! Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Das aktuelle, vom Gemeinderat und den Schulbehörden definierte Leitbild hält als Grundsatz fest, dass sich die Gemeinde bei ihren Entscheiden von der Nachhaltigkeit leiten lässt. Daher haben sich die Behörden zum Ziel gesetzt, das Label Energiestadt zu erlangen und damit erneuerbare Energien zu fördern und einen Beitrag zu mehr Energieeffizienz sowie der CO2Reduktion zu leisten. Im Hinblick auf die Erlangung des Labels Energiestadt wurde ein Energieleitbild erlassen, verschiedene andere Festlegungen getroffen, ein Massnahmenplan festgesetzt und daraus bereits verschiedene Energieprojekte umgesetzt. Der Gemeinderat konnte daher für die erstmalige Zertifizierung des Labels Energiestadt den notwendigen Energiestadt-Bericht zuhanden der Labelkommission verabschieden. Das kürzlich stattgefundene Audit hat eine positive Bewertung ergeben, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung sollten erfüllt sein. Der Gemeinderat hat festgelegt, dass bei einer Verleihung des Labels Energiestadt, neben dem zur Führung berechtigten Logo «Energiestadt» der Textzusatz «Mettmenstetten handelt energiebewusst» verwendet wird.

Gewässer-/Kanalisationsunterhalt Die Überbauung eines an der Sunnebergstrasse gelegenen Grundstückes macht es nötig, dass die dadurch führende öffentliche Mischwasserleitung auf einer Länge von ca. 46 m auf das Nachbargrundstück verlegt werden muss. Aus der Verlegung fallen Kosten von 35 000 Franken an. Als Folge von wiederholten Überschwemmungen auf dem Areal des Werk- und Wohnhauses zur Weid, Rossau (Grenze Kappel am Albis) muss auf einer Länge von ca. 265 m ein eingedoltes Teilstück des Loobaches infolge praktisch vollständiger Verkalkung verlegt werden. Eine Öffnung des Baches musste verworfen werden, da der Bachlauf durch eine Obstplantage führt. Die auf Mettmenstetten entfallenden Kosten betragen rund 312 000 Franken. Das Projekt bedarf noch der Genehmigung durch das Awel.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Voranschlag 2015 Bei einem geschätzten Aufwand von 12 815 500 Franken und einem Ertrag von 12 523 100 resultiert in der Laufenden Rechnung der Politischen Gemeinde ein Aufwandüberschuss von 292 400 Franken. Das Budget basiert auf einem unveränderten Steuerfuss von 33 % bzw. einem einfachen Gemeindesteuerertrag netto 100 Prozent von 11,6 Mio. Franken. Der Gemeinderat rechnet nochmals mit einem ausserordentlich hohen Grundsteuerertrag von 1,25 Mio. Franken, nachdem die für das laufende Jahr aufgestellte Prognose von 1,5 Mio. Franken bereits erreicht werden konnte. In der Investitionsrechnung resultieren Nettoinvestitionen in Höhe von 3 635 300 Franken. (Ga.)

Ferner hat der Gemeinderat Mettmenstetten wächst und wird nun zur Energiestadt. (Bild Werner Schneiter) Eine Zustandsaufnahme der von Dachlissen nach der Abwasserreinigungsanlage Obfelden führenden Kanalisationsleitung hat ergeben, dass sich das 655 Meter lange Teilstück in einem desolaten Zustand befindet. Eine Sanierung ist nicht mehr zweckmässig, ein Neubau muss erfolgen. Die Leitungsführung erfolgt mehrheitlich im Bereich der bisherigen Linienführung. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr aufgenommen werden, die totalen Ausgaben belaufen sich dafür auf 117 000 Franken.

Strassenunterhalt Ein happiger Investitionsbrocken im Bereich von gegen einer Million Franken kommt auf den Gemeindehaushalt in den Jahren 2015/16 zu. Geplant ist die etappenweise Sanierung der im Zentrum des Aussenweilers Herferswil gelegenen Gemeindestrassen. Eine Zustandserhebung des Strassenbelages sowie der Abwasseranlagen ist bereits veranlasst worden, um detaillierte Aufschlüsse zu erhalten. Nach erfolgter Submission sind nun auch die Ingenieurleistungen zu 103 479 Franken an Peter Ott Ingenieurbüro für Hochund Tiefbau AG, Mettmenstetten, ver-

Neue Mittelinsel und neues Trottoir in Wettswil Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Fussgänger realisiert das kantonale Tiefbauamt an der Ettenbergstrasse beim bestehenden Fussgängerübergang auf der Höhe der Liegenschaft Nummer 26 eine neue Mittelinsel sowie ein neues, südseitiges Trottoir zwischen der Einmündung Lenggenweg und dem Fussgängerübergang.

Bauarbeiten dauern bis Mitte Dezember Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 27. Oktober, und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2014. Bei Bedarf wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften ist mit wenigen Ausnahmen jederzeit möglich. (pd.)

geben worden. Seit etlichen Jahren unterstützt der Gemeinderat die Flurgenossenschaft Mettmenstetten mit einem unveränderten jährlichen Gemeindebeitrag von 25 000 Franken. Diese Beitragsleistung stellt mit den eigehenden Flursteuern, derzeit 38 000 Franken die Haupteinnahmequelle dar, die nötigen Unterhaltsleistungen an den nahezu 70 Kilometern im Besitze der Flurgenossenschaft stehenden Asphalt- und Kiesstrassen zu besorgen. Der Gemeinderat weiss aus eigener Erfahrung, dass die an den Strassen zu erbringenden Unterhaltsleistungen durch vermehrte Beanspruchung massiv gestiegen sind – daher ist dem unterbreiteten Begehren um Beitragsanpassung entsprochen werden. Neu wird ein jährlicher Beitrag von 35 000 Franken ausgerichtet.

Fussweg zwischen Pünten- und Bahnhofstrasse Seit 1993 existiert in Verlängerung der Unteren Bahnhofstrasse eine von der Bahnhofstrasse nach der Püntenstrasse führende, gekieste Fusswegverbindung, ca. 55 m lang und 1,5 m breit. Der Fussweg führt über Privatgrundstücke. Der ursprünglich provisori-

schen Charakter aufweisende Weg wird von vielen Fussgängern sehr geschätzt. Er erschliesst das weiträumige, südlich der Bahnhofstrasse gelegene Bauzonengebiet. In Unkenntnis der Besitzverhältnisse gehen immer wieder Klagen ein, dass der Fussweg den üblichen Ansprüchen nicht genüge (fehlender Teerbelag und Beleuchtung, kein Winterdienst aufgrund Ausbaugrad). Der Gemeinderat möchte diesen unbefriedigenden Zustand beseitigen und den Weg ins Eigentum der Gemeinde überführen. Für die Projektierung ist ein Kredit von 9180 Franken bewilligt worden.

Personelles Erna Poltéra hat ihr seit dem 1. Juni 2009 bestehendes Arbeitsverhältnis als Finanzverwalterin per 30. November 2014 aufgelöst und übernimmt in einer anderen Gemeinde das gleiche Aufgabengebiet. Der Gemeinderat bedankt sich für das geleistete wertvolle Engagement. Die anspruchsvolle Funktion übernimmt per 1. Januar 2015 Thomas Schröder, Mettmenstetten, welcher derzeit eine gleichwertige Position bei der kantonalen Verwaltung bekleidet.

– den Zeitpunkt für die Erneuerungswahl des Friedensrichteramtes, Amtsdauer 2015 bis 2021, auf den 8. März 2015 festgesetzt. Die bisherige Friedensrichterin, Jasmin Corrodi, lic. iur., Hausen am Albis, stellt für eine erneute Wahl zur Verfügung. – den vom Feuerwehrzweckverband Knonaueramt Süd unterbreiteten Voranschlag mit einem für Mettmenstetten massgeblichen Anteil von 301 600 Franken (62,59 %) genehmigt. – einer Anpassung der für die Jugendeinrichtungen Sputnik und Join-In geltenden Bestimmungen über den Bereich Suchtmittel zugestimmt (neu: Rauchen innerhalb Liegenschaftenareal erlaubt). – ein Projekt über die Verlegung sowie Hochwasserentlastung des öffentlichen Gewässers Fischbach, Bereich Langacherstrasse genehmigt, die dagegen eingegangene Einsprache abgewiesen und die Unterlagen dem Awel zur Projektfestsetzung unterbreitet. – entschieden, das Leitbild Biodiversität als Beilage einer der nächsten Ausgabe der Dorfzeitung MirMättmistetter sämtlichen Haushaltungen abzugeben.

Jonenbach bei Zwillikon verschmutzt Am 17. Oktober wurde im Jonenbach bei Zwillikon eine Gewässerverschmutzung festgestellt. Laut Angaben der Kantonspolizei sind keine Fische verendet. Die Ursache ist in Abklärung; das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) hat Wasserproben entnommen.

Schmuck, Bargeld und Geräte gestohlen Bei einem Einbruch in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Affoltern haben Umbekannte diverse Schmuckgegenstände von noch unbekanntem Wert gestohlen. Die Wohnungsinhaber machten es den Tätern einfach: Diese drangen durch eine unverschlossene Türe ein. Bei einem Einbruch in den Strandbad-Kiosk in Türlen wurde am 18. Oktober nach Mitternacht wenig Bargeld gestohlen, aber hoher Sachschaden (rund 1000 Franken) angerichtet. Die Täter brachen die Türen zu Büro und Lager auf.

In Mettmenstetten sind Einbrecher zwischen dem 17. und 20. Oktober in ein Baustellenmagazin eingedrungen. Sie haben dort diverse Geräte mitlaufen lassen. Der Sachschaden ist gering.

Wegen Lärmimmissionen ausgerückt Mehrmals rückten Kantons- und Gemeindepolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmklagen aus. So am 17. Oktober um 22.45 Uhr auf den Bahnhofplatz in Affoltern. Dort verursachten zum Teil alkoholisierte Jugendliche Lärm und raubten Anwohnern den Schlaf. Kantons- und Gemeindepolizei rückten gemeinsam aus, forderten die Jugendlichen zum Wegräumen des Abfalls auf und wiesen sie weg. Laute Musik drang am 18. Oktober gegen 2 Uhr auch aus einer Bar in Affoltern nach draussen. Die ausgerückte Gemeindepolizei traf jedoch niemanden mehr vor Ort. Lärm störte am 18. Oktober nach Mitternacht auch an der Giessenstrasse in Affoltern. Die

Veranstalter des Festes hatten eine Bewilligung, wurden aber gebeten, die Lautstärke der Musik zu reduzieren. In Ottenbach störten sich am 18. Oktober um 23.15 Uhr Anwohner an Lärm bei einem Saal. Und in Mettmenstetten wurden deswegen Jugendliche am 20. Oktober um 23.15 Uhr vom Schulhaus weggewiesen. (-ter.) anzeige


Festsetzung der Hundeabgaben 2015 In Anwendung von § 23 des kant. Hundegesetzes vom 14. April 2008 hat der Gemeinderat die Hundeabgabe für das Jahr 2015 wie folgt festgesetzt:

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Fr. 150.– pro Hund inkl. Einschreibe-, Melde- und Kantonsgebühr. Der jährlich festgesetzte Kantonsbeitrag beträgt aktuell Fr. 30.– pro Hund. Für die Bearbeitung von verspäteten Meldungen gemäss § 2 Abs. 2 lit.a HuG wird im Sinne von § 18 HuV eine Gebühr von Fr 20.– erhoben.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Gemeinderat Bonstetten

Wahlanordnung Erneuerungswahl eines Friedensrichters/ einer Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 bis 2021 Die Erneuerungswahl (1. Wahlgang) für die Amtsdauer 2015 bis 2021 wird auf den 8. März 2015 festgesetzt und ein allfällig notwendig werdender zweiter Wahlgang auf den 14. Juni 2015. Die Durchführung erfolgt nach den Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte und der dazugehörenden Verordnung. Bezüglich der Wählbarkeit für das Amt des Friedensrichters/der Friedensrichterin wird auf Art. 40 der Kantonsverfassung und §§ 2, 3, 23, 25, 27, 28 und 32 des Gesetzes über die politischen Rechte verwiesen. Gemäss Art. 4 der Gemeindeordnung ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz in Bonstetten unterzeichnet sein müssen (§ 51 Gesetz über die Politischen Rechte), sind dem Gemeinderat Bonstetten bis spätestens Mittwoch, 3. Dezember 2014, einzureichen. Die Unterzeichnenden eines Wahlvorschlags haben eigenhändig mit Namen und Vornamen zu unterschreiben, beizufügen sind Geburtsjahr und genaue Adresse. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Wahlvorschlagsformulare sind bei der Gemeindekanzlei Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten erhältlich oder können unter www.bonstetten.ch/Politik/ Abstimmungen/Wahlen heruntergeladen werden.

Sonntag, 23. November 2014, anschliessend an den 9.30-Uhr-Gottesdienst Pfarrsaal, Rüteliweg 4, Mettmenstetten Geschäfte: 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2. Wahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege für die Amtsperiode 2014 bis 2018 3. Genehmigung des Voranschlags 2015 der Kirchgemeinde und Festlegung des Steuerfusses 4. Genehmigung des Baurechtsvertrags zwischen der Pfarrkirchenstiftung St. Burkard und der Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten 5. Genehmigung der Abrechnung der Sanierungsarbeiten im Pfarreizentum Hausen 6. Genehmigung eines Planungskredits für die Sanierung und Umgestaltung des Mettmenstetter Pfarreizentrums 7. Varia Die Unterlagen zu den Geschäften können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen am Albis sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht stimmberechtige Gemeindemitglieder sind als Gäste herzlich willkommen. Kinder werden während der Versammlung betreut. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung.

24. Oktober 2014 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Andreas Kyburz, Schachenstrasse 136, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Installation von Luftwärmepumpe auf Nordseite von Gebäude Vers.-Nr. 406, Schachenstr. 136, Kat.-Nr. 68, (Zone W2/30)

Bonstetten Bauherrschaft: Christoph Besenfelder, Chapfstrasse 33, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Alpiger Holzbau AG, Widdermoos 15, 9466 Sennwald Bauvorhaben: Anbau Windfang, Fassadensanierung und zusätzliches Fenster auf Nordwestseite, Wohnhaus Chapfstrasse 33, Kat.-Nr. 1789, (Zone W2/30)

Mettmenstetten Bauherrschaft: R. Grau, Grossholzerstrasse 15, und E. Jud Grau, Grossholzerstrasse 21, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Baureal AG, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis Bauprojekt: Abbruch Scheune Vers.Nr. 294, Ersatzbau und Neubau Reihenhaus-Siedlung mit 8 Wohneinheiten und Unterniveaugarage auf Kat-Nr. 1697, Niederfeldstrasse 6 (Kernzone KB)

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Qualität aus Freude am Beruf

Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten 22. Oktober 2014

Die Feuerwehr wird am Samstag, 25. Oktober 2014, auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Gläubige Christin

sucht gläubigen Christen der auch Jesus Christus nachfolgt. Bin 51 Jahre alt, blond und mollig. Anfragen bitte unter Chiffre 4132, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Unterschutzstellung des Gebäudes Vers.-Nr. 389, Leematt 2, Kappel am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 14. Oktober 2014 das Waschhaus (Vers. Nr. 389) samt Umgebung auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1183, Leematt 2, 8926 Kappel am Albis, als kommunales Schutzobjekt gemäss § 203 lit. c des Planungs- und Baugesetzes (PBG) anerkannt.

auf Montag, 24. November 2014, um 20.00 Uhr in die Kirche Maschwanden

Der Beschluss des Gemeinderates und der unterzeichnete Unterschutzstellungsvertrag können während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Kappel am Albis, 24. Oktober 2014 Gemeinderat Kappel am Albis

Bestattungen

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Traktanden A. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Einbürgerung von Afërdita Sefedini und Jayden Veseli (beide: kosovarische Staatsangehörige) 2. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festlegung des Steuerfusses auf 46 % B. Primarschulgemeinde Anträge der Primarschulpflege: 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festlegung des Steuerfusses auf 54 % 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung/Umbau der WC-Anlage im Kindergarten C. Kirchgemeinde Antrag der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festlegung des Steuerfusses auf 14 % Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 7. November 2014, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeindeverwaltung Maschwanden

Affoltern am Albis Am 22. Oktober 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Toni Fässler geb. 28. Oktober 1946, Ehemann der Margrit Fässler geb. Iten, von Appenzell AI, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Loorenstrasse 13. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Donnerstag, 30. Oktober 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofkapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 18. Oktober 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Schenk geb. Hunziker Brigitta

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Wahlvorsteherschaft als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln am 8. März 2015 durchgeführt.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

geb. 30. Dezember 1940, von Winterthur ZH und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten Am Mittwoch, 29. Oktober 2014, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche, anschliessend auf dem Friedhof, die Abdankung/Beisetzung für

Marie Haller-Kälin Alte Baarerstrasse 2, Rossau, statt. Der Friedhofvorsteher

Verkehrsanordnungen Auf Antrag des Gemeinderates Stallikon hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnungen verfügt: Zonen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen 30 km/h Auf folgenden Strassen wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge auf 30 km/h festgelegt und als Zone signalisiert: Zone 30 «Aegerten» – Balderenweg – Untere Aegerten – Obere Aegerten, Nord + Süd – Privatstrasse Kat.-Nrn. 670 + 671 Die Verkehrsanordnung (Tempo-30-Zone) steht unter dem Vorbehalt, dass die allfälligen unterstützenden baulichen Massnahmen gemäss dem genannten Massnahmenplan von der Gemeinde umgesetzt werden. Wird die Anordnung eines Hauptelementes im rechtskräftigen baurechtlichen Entscheid geändert oder weggelassen, ist die Verfügung hinfällig. Rekurse gegen die unterstützenden, baulichen Massnahmen sind an das Baurekursgericht des Kantons Zürich zu richten. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. 24. Oktober 2014 Gemeindeverwaltung Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Oktober 2014

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kommentar

«Ausbalanciertes Gesamtprojekt» Überwiegend positive Reaktionen auf das Autobahnzubringerprojekt Kernanliegen des Kantons bei der Entwicklung des Projektes für den Autobahnzubringer im Raum Obfelden-Ottenbach war es, die Verkehrsbedürfnisse möglichst weitgehend mit Naturund Anwohnerschutz, den Bedürfnissen der Landwirtschaft sowie des Fuss-, Rad- und Postautoverkehrs in Einklang zu bringen. Der Kompromiss scheint mehrheitlich positiv aufgenommen worden zu sein.

Die Situation nach dem Bau des Autobahnzubringers beim Knoten «Hirschen» in Obfelden.

Eine Vielzahl flankierender Massnahmen Neben den Strassenbauten sieht das Projekt Schutzwälle vor, um die Lärmund Lichtemissionen für die Anwohner zu minimieren. Die heute ungenügende Radwegverbindung zwischen Obfelden und Ottenbach – unter anderem Schulweg der Oberstufenschülerinnen und -schüler von Ottenbach – wird zu einem neuen Radwegsystem ausgebaut. Die Kreuzung Hirschen wird mit einem Verkehrslicht geregelt, um den Bus, der eine eigene Spur erhält, zu privilegieren. In Bickwil fährt der Bus durch den Tunnel, weshalb die Postautohaltestelle nach Osten verschoben wird. Auch im Bereich der Landwirtschaft werden umfangreiche Massnahmen mit dem Projekt verbunden, das Fruchtfolgeflächen von insgesamt 5.5 Hektaren beansprucht. Diese werden in Ottenbach, Mettmenstetten und Rifferswil mit Bodenneuaufbau, Drainierungen und weiteren Massnahmen kompensiert, indem minderwertiges Landwirtschaftsland in hochwertige Fruchtfolgeflächen umgewandelt wird.

Positives Echo der Gemeinderäte Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser erklärte, dass nach der klaren Zustimmung zum Autobahnzubringer Unmut über die lange Planungsdauer hörbar geworden sei. Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass nun zügig gebaut werden könne, ohne langwierige Rekursverfahren. Sie vertraue darauf, dass das minutiöse Planungsverfahren zur Folge habe, dass das Projekt juristisch hieb- und stichfest sei. Der Gemeinderat könne nun die Dorfkernplanung in Kenntnis des Projektes vorantreiben.

von werner schneiter

Ö

................................................... von bernhdard schneider 63 Prozent der Zürcher Bevölkerung haben am 23. September 2012 dem Kredit von 65 Millionen für den Bau des Autobahnzubringers, der um Ottenbach herum und durch Bickwil hindurch führt, bewilligt. In den vergangenen zwei Jahren hat die kantonale Verwaltung das fertige Projekt entwickelt. Am Dienstagabend haben es die Verantwortlichen in der Mehrzweckhalle Zehndenfrei in Obfelden vorgestellt.

Weg nun frei?

Knackpunkt beim Autobahnzubringer: Im Bereich des Reusskanals müssen die Interessen der Natur, des Verkehrs, der Landwirtschaft und des Schutzes eines Industriedenkmals unter einen Hut gebracht werden. (Bild Erika Schmid) Auch Thomas Ammann, Gemeindepräsident von Obfelden, bezeichnete das Projekt als ausgewogen und zweifellos im Sinn der grossen Mehrheit der Bevölkerung. Der Gemeinderat bilde nun eine Arbeitsgruppe, die zusammen mit einem Planer Vorschläge erarbeite, die anschliessend mit der Bevölkerung diskutiert würden. Es bestehe im Moment noch kein Grund zu übertriebener Eile für die flankierenden Massnahmen, da diese frühestens 2020 verwirklicht werden können.

«Es hat sich gelohnt» Namens der IG Sicherer Schulweg, welche die Kampagne für den Autobahnzubringer 2012 geführt hat, begrüssten die Copräsidenten, Philipp Schweiger und Bruno Hausheer, das Projekt: «Wir mussten lange auf das Detailprojekt für den A4-Zubringer

warten. Aber es hat sich gelohnt. Die Baudirektion hat ein ausbalanciertes Gesamtprojekt präsentiert, das im Rahmen des Möglichen die allermeisten Interessen berücksichtigt und insbesondere dem Natur- und Umweltschutz sehr viel Gewicht beimisst. Die national geschützten Gebiete werden vom A4-Zubringer nicht tangiert und die unvermeidlichen Eingriffe durch umfassende ökologische Ersatzmassnahmen ausgeglichen. Wir erwarten deshalb von den Umweltverbänden, dass sie auf sinnlose Rekurse verzichten und das von allen relevanten nationalen und kantonalen Fachstellen attestierte Prädikat ‹umweltverträglich› akzeptieren, so dass der Volksentscheid jetzt ohne Verzug umgesetzt werden kann. Auch so muss die Bevölkerung von Obfelden und Ottenbach noch lange genug warten, bis der Durchgangs- und Schwerverkehr endlich ausgelagert und die Sicherheit der Schulwege verbessert werden kann.»

Kritik an Details

Markus Kägi, Baudirektor, Marco Pezzatti, stv. Chef Amt für Landschaft und Natur, und Martin Kummer, Projektleiter (v.l.) an der Info-Veranstaltung. (Bild -ter.)

Ein Thema in der Diskussion waren die Postautohaltestellen. Ein Votant, der sich selbst als «Nicht-ÖV-Benutzer» bezeichnete, kritisierte die Verlegung der Postautohaltestelle in Bickwil in Richtung Hirschen. Ein anderer Votant bemängelte, dass die neue Postautohaltestelle in Rickenbach auf der Fahrbahn vorgesehen ist, was den Verkehr behindere und damit unnötigen Energieverschleiss verursache. Projektleiter Martin Kummer erläuterte die Gründe für die Neupositionie-

rung der Haltestelle Bickwil, die von zahlreichen Faktoren bedingt sei. In Rickenbach sei aus räumlichen Gründen diese Lösung sie sinnvollste. Grundsätzliche Kritik am ganzen Projekt äusserte ein Ottenbacher, der sich nach der Führung des Verkehrs aus Richtung Jonen erkundigte. Martin Kummer antwortete, dieser Verkehr könne nicht auf die Umfahrung geleitet werde – diese werde aber auch nicht deswegen gebaut, sondern für den künftigen Verkehr aus Richtung Muri. Dem wurde entgegnet, der Ottenbacher Dorfkern werde durch die Umfahrung nicht entlastet, weshalb es vorzuziehen wäre, nur den Abschnitt Bickwil zu bauen. Die Fragen spiegelten unterschiedliche Prioritäten der Besucherinnen und Besucher: Während jemand vollständig kreuzungsfreie Radwege forderte, wünschte sich jemand anders eine kürzere Bauzeit. Baudirektor Kägi gab zum Abschluss der Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Zendenfrei der Hoffnung Ausdruck, dass der Autobahnzubringer in absehbarer Zeit auf der vorliegenden Projektgrundlage gebaut werden könne. Jeder Wunsch könne nicht erfüllt werden, da jede Projektänderung einen Rattenschwanz von Konsequenzen nach sich ziehe. Und nicht zuletzt seien die Mittel auf – immerhin ganz komfortable – 65 Millionen Franken limitiert. Frühestens im Jahr 2019 kann der Autobahnzubringer eröffnet werden. Im darauffolgenden Jahr werden die flankierenden Massnahmen in Obfelden und Ottenbach umgesetzt.

kologische Ersatzmassnahmen, Schonung der Schutzgebiete, Schutzwälle, Moorregeneration, naturnahe Gestaltung von Strassenbegleitflächen, neue Postautohaltestellen und Radwege: Die Planer des Autobahnzubringers haben am Dienstag den über 500 Leuten ein aufwändig erarbeitetes Projekt präsentiert, das nun allfälligen Gerichtsprozessen standhalten soll. Die Chancen dazu stehen gut. Mit Blick auf die extrem sensiblen Gebiete, die den Zubringer in Ottenbach tangieren, müssen nun auch jene eingestehen, die sich nach dem klaren Volksentscheid vom Herbst 2012 über die Verzögerungen im Planungsverlauf geärgert haben: Das Warten hat sich gelohnt; mehr lässt sich nun wirklich nicht mehr ins Projekt «posten», auch mit Blick auf den finanziellen Rahmen. Nur wenn das Bundesamt für Umwelt, die eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission und kantonale Fachstellen – wie vorliegend – ihren Segen geben, kann das Projekt Einsprachen standhalten. Und die kommen mit grosser Wahrscheinlichkeit. Beim Strassenbau schwingt auch immer eine grosse Portion Ideologie mit. Ideologen sind nicht bekannt dafür, dass sie ihre Meinung ändern – selbst dann nicht, wenn Umweltschützer in eidgenössischen und kantonalen Fachämtern die Ampeln auf Grün stellen und die Rekurrenten höchstens Verzögerungen erwirken können. Fast beschwörend sagte Baudirektor Markus Kägi am Info-Abend in Obfelden: «Ich hoffe nicht, dass der Autobahnzubringer einen Umweg über das Bundesgericht in Lausanne machen muss.» Natürlich hofft das auch die grosse Mehrheit, aber ausschliessen kann man es nicht, weil dem Projekt – wenn auch im kleinen Kreis – fundamentale Opposition erwachsen ist. Das Bundesgericht hat in der Vergangenheit – auch in Sachen Strassenbau – wiederholt für «Überraschungen» gesorgt. Zu hoffen ist, dass diese – falls Lausanne letztlich tatsächlich bemüht wird – im Falle des Zubringers ausbleiben. Doch auch dann verbleibt immer noch der Ärger über die damit verbundenen weiteren Verzögerungen des Baus und der dringend notwendigen Entlastung von Obfelden und Ottenbach. «Einsprachenhemmend» können auch die beiden Fragerunden für Direktbetroffene sein, wo detailliert auf Bedenken der Bevölkerung eingegangen werden kann. Der Kanton hat jetzt die Voraussetzungen geschaffen, dass der Bau des Zubringers 2019 abgeschlossen werden kann. Es liegt nun an der Einsicht aller, die vom Projekt betroffen sind, nicht das Maximum zu verlangen, sondern den optimalen Kompromiss zu sehen, der hier erreicht worden ist.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Oktober 2014

Hochwasser: Schadenspotenzial auch in Ämtler Gemeinden Der Kanton Zürich hat alle effektiven Hochwasserrisiken erfasst Mit der Risikokarte Hochwasser legen das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Awel und die GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich ein Instrument vor, mit dem sich der Handlungsbedarf zur Reduktion von Risiken erkennen und priorisieren lässt. Die Karte zeigt, dass auch in den Ämtler Gemeinden in einem Grossteil der – gemäss Gefahrenkarte – exponierten Gebiete grosses Schadenspotenzial vorhanden ist. ................................................... von urs e. kneubühl Es gibt sie, die heiklen Orte für erhebliche Schadensrisiken bei Überschwemmungen im Bezirk Affoltern. Das zeigen tiefrote Flecken in praktisch allen Ämtler Gemeinden auf der kürzlich veröffentlichten Risikokarte «Hochwasser» des Kantons Zürich. Diese wurde auf der Basis verschiedenster Schutzgüter erstellt und gibt erstmals qualitative Hinweise auf das bei Hochwasser zu erwartende Schadenausmass. Sie schliesst damit die Lücke zwischen der Gefahrenkartierung, die zurzeit für über die Hälfte der Zürcher Gemeinden und neunzig Prozent der Wohnbevölkerung erstellt ist, und der Planung möglichst effektiver Schutzmassnahmen – angesichts steigender Risiken und immer knapperer Budgets eine wichtige Grundlage auch für die kommunale Analyse, Massnahmenplanung und Priorisierung. Entsprechend ermöglicht die Karte grobe themenorientierte Auswertungen bis auf Gemeindeebene. Dank dieser Risikoanalyse kann mit den vorhandenen Ressourcen durch Reduktion des Risikos eine grosse Wirkung erzielt und somit Sicherheit von Personen, Sachwerten, Versorgungsleistungen, Kulturgütern und Umwelt verbessert werden.

Grosse Risiken nicht zwingend im Bereich roter Gefahrenstufen Die flächendeckende Karte zeigt, dass in einem Grossteil der – gemäss Gefahrenkarte – exponierten Gebiete auch ein Schadenpotenzial vorhanden ist und somit ein Risiko resultiert. Die Ausprägung unterscheidet sich jedoch an vielen Stellen von der Gefahrenkarte. Im Vergleich mit den Gefahrenstufen gemäss Gefahrenkarte Hochwasser zeigt sich, dass die grossen Risiken

nicht zwingend im Bereich der roten Gefahrenstufe, sondern auch in Flächen der Restgefährdung, mit geringer und mittlerer Gefährdung auftreten. Umgekehrt sind zum Beispiel auch kleine Risiken in Flächen der hohen Gefährdung vorhanden. Im Bezirk Affoltern finden sich auf der neu veröffentlichen Risikokarte Hochwasser entlang praktisch aller Bäche und Flüsse im Bezirk die in verschiedenen Stärkestufen gedruckten Rot-Flecken. Sie zeigen im gegenseitigen Vergleich die Ausprägung des Risikos im Untersuchungsgebiet. Die Ausprägung ist abhängig davon, wie stark und häufig Ereignisse ausfallen und welche Themen – Personen, Sachwerte, Versorgung, Kultur und Umwelt – davon betroffen sind. Im Vergleich zu anderen Gegenden und Bezirken im Kanton steht der Bezirk Affoltern punkto Hochwasserschutz allerdings ganz ordentlich da.

Ämtler Gemeinden sind gut aufgestellt Die Gemeinden im Bezirk Affoltern sind, wie eine punktuelle Umfrage ergeben hat, bezüglich Hochwasserschutz gut aufgestellt. Im Bezirkshauptort beispielsweise ist die Hauptgefahr des hochgehenden Jonenbachs mit dem Rückhaltebecken gebannt. Dieses hat sich seit seiner Erbauung bei vergangenen Hochwassern bestens bewährt. Gemeindeschreiber Stefan Trottmann bemerkt weiter: «Punktuell ist die Gemeinde Affoltern immer daran, nötige Massnahmen fortlaufend umzusetzen, sowohl im Zusammenhang mit der reibungslosen Funktionalität des Rückhaltebeckens, als auch bei weiteren Vorkehrungen.» Stallikon hat, wie Gemeindeschreiber Roberto Brunelli erläutert, einerseits in Zusammenarbeit mit dem Kanton durch die Renaturierung der Reppisch wichtige Verbesserungen zum Hochwasserschutz vorgenommen. «Unsere weitere Massnahmenplanung ist, gestützt auf die 2011 erlassene Hochwasser-Gefahrenkarte für die Gemeinde, initiiert und auf gutem Weg», führt Brunelli weiter aus. Die Gefahrenkartierung ist auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet und die Bevölkerung in den gefährdeten Gebieten ist informiert.

Maschwanden: Kanton ist gefordert Auch Maschwanden, wo einige Grundstücke entlang des Haselbachs von der

Zwei Flüsse nebeneinander? Nein, sondern überflutetes Vorland an der Reuss bei Obfelden. (Archivbild «Anzeiger») Gefahrenkarte Hochwasser betroffen sind, ist vorbereitet, wie Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen bestätigt. «Die Grundeigentümer haben bei Bauvorhaben Nachweise zur Hochwassergefährdung und allfälligen Objektschutzmassnahmen einzureichen. Dies ist für die Bauherren mit zusätzlichem Aufwand verbunden und stösst somit nicht immer auf Verständnis.» Die höchste Hochwassergefahr für Maschwanden allerdings bergen die Lorze und die Reuss. Evelyne Abegglen: «Bei hohem Wasserstand der Reuss wird die Lorze zurückgestaut und überschwemmt riesige Teile der Landwirtschafts- und Naturschutzflächen. Die Wasserfläche reicht glücklicherweise nur knapp bis zum bewohnten Gebiet. Betroffen von den Überschwemmungen sind aber das Abwasserpumpwerk, die Wasserversorgung und das Schwimmbad. Für die Gemeinde Maschwanden ist es deshalb sehr wichtig, dass der Kanton Zürich seiner Aufgabe möglichst rasch nachkommt.» Die Wirksamkeit von Rückhalteräumen in der Reussebene des Kantons Zürich sowie der Kantone Aargau und Zug ist entsprechend untersucht worden. Damit liessen sich unkontrollierte Flutungen der Talebenen verhindern und Gebiete mit höherem Schadenpotenzial besser schützen. Die Kantone sind miteinander im Gespräch und werden die Planung weiter vorantreiben.

Die neue Hochwasser-Risikokarte des Kantons Zürich. (zvg.)

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Sturmwind: In Affoltern mit Baum kollidiert Im Zusammenhang mit den heftigen Windböen in der vergangenen Dienstagnacht sind bei der Kantonspolizei Zürich über 90 Schadensmeldungen eingegangen. Bei zwei Kollisionen mit umgestürzten Bäumen wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Grossteil der Meldung betraf umgewehte Bauabschrankungen sowie umgestürzte Bäume. In Embrach und Affoltern am Albis kollidierten Personenwagen mit Bäumen, die auf die Strasse gestürzt waren. Die Lenker zogen sich dabei leichte Verletzungen zu und mussten ins Spital gefahren wer-

den. In fünf Fällen fielen Bäume auf parkierte Fahrzeuge und beschädigten diese.

Über 130 Feuerwehreinsätze Wegen der starken Windböen und teils intensiven Niederschlägen waren am Dienstagabend rund 60 Feuerwehrorganisationen im Kanton Zürich im Einsatz. Kurz nach 20 Uhr gingen auf der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung die ersten Notrufe ein. Die Anrufenden meldeten umgestürzte Bäume sowie Bauabschrankungen, welche durch die starken Windböen auf Verkehrswege gestürzt waren. In zahlreichen Fällen bildeten sich auf

Strassen oder in Unterführungen grosse Wasserlachen worauf Abflüsse von Laub freigeräumt werden mussten. Ab 23 Uhr beruhigte sich die Lage wieder, insgesamt wurden bis 23.30 Uhr 136 Einsätze für die zuständigen Feuerwehrorganisationen ausgelöst. Die Einsatzorte verteilten sich fast über das gesamte Kantonsgebiet. Zur Spitzenzeit gingen auf der Einsatzleitzentrale über 250 Feuerwehrnotrufe pro Stunde ein. Für die Bearbeitung der eingehenden Anrufe und die Dispositionen der verschiedenen Feuerwehrorganisationen wurde das Personal aufgestockt. (pd.)

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Freitag, 24. Oktober 2014

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Kein vollamtlicher Materialwart für den Ämtler Zivilschutz Die Delegierten des Sicherheitszweckverbands fordern eine Teilzeit-Lösung Die Kosten für den Sicherheitszweckverband (SZV) Albis sollen nicht jährlich weiter steigen, das forderte am die Mehrheit der Gemeindevertreter an der 20. Delegiertenversammlung. Der Zivilschutz muss deshalb mit einem Teilzeit-Materialwart bestehen. ................................................... von thomas stöckli Vergangenes Jahr musste sich der Zivilschutzorganisation (ZSO) Albis der überfälligen periodische Materialkontrolle durch den Kanton stellen. «Der Prüfbericht ist vernichtend!», spricht Ruedi Fornaro, Präsident der Sicherheitskommission (Siko) Klartext. «Das Material ist heute besser und teurer. Es muss auch gewartet werden, damit es möglichst lange eingesetzt werden kann», so Fornaro weiter. Bemängelt worden sei insbesondere der Zustand des in den Gemeinden ausgelagerten Reserve-Materials, meint Hans Peter Krieg von der ZSO Albis. Zusätzliche Fahrzeuge, wartungsintensiveres Material mit kürzeren Prüfungsintervallen – das Arbeitsvolumen sei explodiert, führte ZSO-AlbisKommandant Fredi Haab aus. Zu viel für einen nebenamtlichen Materialwart im Stundenansatz. So musste auch das Kommando mit einspringen und entsprechend Überstunden anhäufen. «Wir sind an den Punkt gekommen, an dem wir Unterstützung brauchen zwischen den Dienstanlässen», so Haab. Eine eigens erstellte Stundentabelle zeigt einen Bedarf von

120 Stellen-Prozent auf. Mit einem vollamtlichen Materialwart sollte der grösste Teil davon abgedeckt werden.

«Wie viel ist uns die ZSO Albis wert?» Mit der Gründung der ZSO Albis konnten vor zehn Jahren die ZivilschutzKosten im Bezirk von 1,3 Mio auf unter 400 000 Franken gesenkt werden. Seither hat sich der Zweckverband weiter entwickelt. Er ist gewachsen und hat weitere Aufgaben übernommen, so etwa die periodische Schutzraumkontrolle und die regionale Führungsorganisation (RFO). Die Kosten stiegen entsprechend konstant an – zuletzt mit dem Start RFO um 8 %. 2015 dürften sich die Gesamtkosten auf 800 000 Franken verdoppelt haben. Diese Entwicklung bereitet inzwischen diversen Gemeinderäten Sorgen: «Wir müssen von dieser Kostenentwicklung wegkommen», forderte der Knonauer Gemeindepräsident Walter von Siebenthal. «Wir müssen uns fragen: Wie viel ist uns die ZSO Albis wert?», so sein Rifferswiler Amtskollege Marcel Fuchs. Der Gemeinderat Mettmenstetten sei erschrocken, vermeldete Marino Marchetto: Die Vollzeitstelle sei eine Versiebenfachung der heutigen Ressourcen, machte er deutlich und stellte die Aussagekraft der vorgelegten Stundentabelle infrage. Schliesslich forderten Mettmenstetten und Obfelden gemeinsam, dass keine Voll-, sondern eine Teilzeit-Stelle geschaffen werde. Mit acht zu fünf Stimmen wurde dieser Antrag gutgeheissen. Die

Zivilschützer proben den Ernstfall. Je moderner ihr Einsatzmaterial ist, desto aufwändiger wird auch dessen Wartung. (Archivbild) Siko soll den Delegierten nun an einer ausserordentlichen Versammlung einen neuen Antrag unterbreiten – diesmal für eine Teilzeitstelle. Von einem «sehr unglücklichen Beschluss» sprach RFO-Chef Hanspeter Eichenberger angesichts der damit verbundenen Verzögerung. «Das ist kein Misstrauensvotum gegenüber der Siko oder der ZSO», stellte Walter von Siebenthal klar.

Übung mit dem Landesmuseum Die übrigen Traktanden gaben am Mittwochabend kaum Anlass zur Diskussion. Der Voranschlag wurde einstimmig angenommen. Der budgetierte Mehraufwand von 143 500 Franken

dürfte nach dem Nein zum vollamtlichen Materialwart etwas geringer ausfallen. Das Organigramm der RFO weist noch einige Vakanzen auf. Aktuell laufe die Ausbildung des Stabs, verriet Hanspeter Eichenberger. Weil der Kanton nichts anbietet, findet diese beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz in Schwarzenburg statt. «Wir wollen die Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz weiter vertiefen», nennt Zivilschutz-Kommandant Fredi Haab als Ziel fürs kommende Jahr. Weiter sei eine Kulturgüterschutz-Übung mit dem Landesmuseum-Sammlungszentrum geplant. Noch dieses Jahr steht im November der Rückbau der Jumpin-Schanze in Mettmenstetten auf dem Programm.

«Jumba auf Kreuzfahrt»: ein gelungenes Projekt Die besondere Vereinsreise wird sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben ................................................... von nicole frech Nach langer Vorbereitung war es am Samstag, 11. Oktober, um 23 Uhr endlich so weit: Das Projekt «Die Jumba auf Kreuzfahrt» konnte starten. Da neben der Jumba auch viele Angehörige und Gäste mitreisten, traten an jenem Abend rund 150 Personen die Busfahrt nach Venedig an. Auch die zahlreichen Instrumente waren in Anhängern gut versorgt. Endlich in Venedig angekommen, konnten die Säuliämtler bereits von Weitem ihr imposantes Schiff MSC Fantasia bestaunen, welches die umliegenden Gebäude deutlich überragte. Alle Jumbaner, alle Mitreisenden und vor allem alle Instrumente schafften es heil und reibungslos an Bord. Die ersten zwei Reisetage standen voll im Zeichen der Jumba: Um 8 Uhr morgens waren jeweils zwei Proben angekündigt, welche der Vorbereitung aufs erste Konzert am Dienstag dienten. Dieses war ein voller Erfolg! Alle waren hoch konzentriert und erfreuten das Publikum mit guter Musik. Daneben genoss man die Freizeit an Bord und an Land, sei es auf Landausflügen, auf Deck oder in einer der zahlreichen Bars. Auch das Wetter spielte mit und hätte besser nicht sein können. Für viele das Highlight der Reise war sicherlich das Konzert auf der griechischen Insel Korfu, welches die Jumbaner mit einem «Überraschungsgast» gemeinsam durchführen durften: dem lokalen Musikverein Philharmonic Association of Lakones. Eine tolle Erfahrung, für welche man sogar die grosse Hitze in Kauf nahm. Auf je-

La giacca molto bella Bin zu Besuch in Lugano bei meiner Tochter und ihrem Freund. Habe mich dort eingenistet und meine Kleider in deren Schiebeschrank versorgt. Heute Morgen ist es kühl. Ich hole mein graues Jäckli heraus, wunderbar leicht, mit feinen Silberstreifen durchwirkt, 80 % Wolle, 20 % Kaschmir, dry clean only, für den halben Preis letztes Jahr im Südtirol erstanden. Schnell schlüpfe ich hinein, grau passt zu fast allem. Ausserdem knittert es nicht, auch wenn man es in einer Handtasche versorgt. Habe gestern von Isabelle ein ausrangiertes graues Täschchen bekommen, von Gucci, ach nein, Guess heisst die Marke, sogar da kann man das dünne Jäckli reinstopfen, bene. Hier hängt Giannis graue Wolljacke, auch nicht schlecht, wärmer als die meine, traumhaft im Tragen, hatte es gestern ausprobiert. Er wolle sie aber nicht hergeben, nein, auch nicht für cinquanta franchi. Nehme sie kurz vom Bügel, ein edles Teil wirklich. Ist weder maus- noch katzengrau, eher von hellem Wolkengrau. Schlüpfe mit dem rechten Arm in den rechten Ärmel, oh, wie angenehm warm, genau richtig für diese Morgenkühle, und nun rein in den linken Ärmel, wonnig weich, mein graues Silberstreifen-Jäckchen ein Lumpen dagegen. Mit beiden Händen ziehe ich die Seitenteile über meine Brust. Passt. Nicht zu eng, nicht zu weit. Das Strickbündchen schmiegt sich an meinen Nacken. Es ist blau. Nicht so ganz meine Wunschfarbe, da ich nur schwarze Hosen habe. Aber weshalb nicht mal eine in diesem schönen Farbton erstehen? Oder ne graue? Oder gar keine, denn diese Jacke gibt er ja gar nicht her, der Gianni. Ob ich mein Angebot erhöhen soll? Schlage den Ärmelbund um, zweimal, ist ja eine Männerjacke, aber sonst in der Länge tipptopp. Wenn es kühler wird, ist auch eine Bedeckung des Hinterteils von Vorteil. Die Wohnungstür wird aufgeschlossen. Nanu? Gianni? Schon vorbei mit Joggen? Wie gut, dass ich den Reissverschluss noch nicht zugemacht habe. Packe die Jacke in Brusthöhe links und rechts, schlage sie zurück über die Schultern, zerre mit der linken Hand den rechten Ärmel heraus, mit der rechten den linken Ärmel. Schnell auf den Bügel, schnell an die Kleiderstange. «Hallo Gianni, schon zurück?» Ute Ruf anzeige

Spitalbehörde Ist der passive Delegierte von Affoltern, Gemeinderat Gallusser, noch tragbar? Weshalb lässt er sich von seiner Frau diktieren, wann er das Telefon aufzuhängen habe? Weshalb ist er nun bereits seit Jahren nicht in der Lage, trotz seiner vielen Versprechen das Konzept für den Seewadel-Ersatz vorzustellen? Spital-Präsident Ess: Wann raten ihm auch seine Freunde, dass unser Spital im Umbruch eine fähige, auswärtige, starke Persönlichkeit als Präsident braucht? Jemand ausserhalb des hiesigen Behördenklüngels und Einflüsterin Frau Enderli? Jemand, der unseren überzähligen Chefärzten den Marsch bläst. Mehr darüber im Tagebuch in www.verein-zweckverband.ch

Die Jumba auf der imposanten MSC Fantasia. (Bild zvg.) den Fall wollen die Jumbaner mit den Musikern aus Korfu in Kontakt bleiben – und wer weiss, vielleicht ergibt sich ja wieder mal ein Treffen ...? Auch das letzte Konzert, diesmal wieder an Bord der MSC Fantasia, stand ganz im Zeichen eines Überraschungsgasts. Kein geringerer als Kapi-

tän Giuseppe Galano hatte es geschafft, sich ein paar Minuten frei zu nehmen und der Musik zu lauschen. Spontan unterbrachen die Jumbaner ihr Konzert für einen kurzen Moment, um gemeinsam ein Foto zu schiessen. Das Projekt «Die Jumba auf Kreuzfahrt» ging gut über die (musikalische)

Bühne und die gelungene Vereinsreise wird sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben. Mehr von der Jumba gibt es am 15. November zu hören: am Herbstkonzert im Zendenfrei, Obfelden. Infos unter www.jumba.ch.


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Freitag, 24. Oktober 2014

Auch Aldi und Lidl haben Interesse Überbauung an der Industriestrasse in Affoltern – rechtsgültige Baubewilligung vorhanden Bis Ende Jahr soll klar sein, welche Firmen in die geplante Überbauung an der Industriestrasse, vis-à-vis von McDonald's, einziehen werden. Investorin ist die Anlagestiftung Ecoreal. Eine rechtsgültige Baubewilligung ist vorhanden. ................................................... von werner schneiter Es hiess einst «Solarpark», das Vorhaben auf dem 8000 Quadratmeter grossen Grundstück, das einstmals Flavio und René De Luigi gehörte. Es ging 2011 an die Omegaplan AG über, einer Spezialistin für die Entwicklung von Immobilien. Dann kam die im österreichischen Dornbirn domizilierte Zima Projekt Baugesellschaft mbH ins Spiel. Sie treibt nun das Projekt voran und ist im Besitz einer rechtsgültigen Baubewilligung. Dies nachdem das Baurekursgericht das Begehren einer neuen Zufahrt der Gemeinde abgelehnt hatte.

Lidl und Aldi bekunden Interesse am Standort Affoltern Laut Elmar Girardi, Geschäftsführer der Zima Projekt Baugesellschaft, laufen derzeit Gespräche über Vorverträge mit möglichen Mietern. «Wir wollen einen guten Mix, der denjenigen des benachbarten Cooparks ergänzt», betont er, ohne Namen zu verraten.

publireportage

Nur so viel: «Es handelt sich um BigPlayers auf dem Textil-, Parfümerie-, Drogerie- und Spielzeugmarkt». Inzwischen tritt die Anlagestiftung Ecoreal als Investorin auf. Girardi bestätigt, dass sowohl Lidl als auch Aldi Interesse haben, nach Affoltern zu kommen. Hinderlich für solcherlei Pläne ist allerdings der Umstand, dass Ladenflächen in der Industriezone auf 500 Quadratmeter beschränkt sind.

Teilrevision der Bau- und Zonenordnung geplant Möglicherweise wird das nun im Rahmen einer Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) geändert. Anstoss dazu sind der Bevölkerungsdruck und die Endlichkeit der Baulandreserven. Vor diesem Hintergrund wird neben verdichtetem Bauen und Aufzonungen auch eine Ausdehnung der Kern-/Zentrumszone ins Auge gefasst, was auf besagtem Areal eine grössere Ladenfläche zulassen würde. Entschieden ist noch nichts. Laut Hochbauvorstand Hans Finsler findet am 24. November eine Orientierungsversammlung statt und eine nachfolgende öffentliche Auflage der BZO-Teilrevision. Diese Orientierungsversammlung fällt zusammen mit einer Ausstellung der Baudirektion des Kantons Zürich, die unter dem Titel «Dichte begreifen» auf Tournee geht. In Affoltern ist sie vom 24. November bis 9. Dezember im Kasinosaal zu sehen.

Lidl oder Aldi? Wer sonst noch schlägt dereinst die Zelte im 8000 Quadratmeter grossen Areal an der Industriestrasse in Affoltern auf, das vis-à-vis von McDonald's liegt? (Bild Werner Schneiter)

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Magie, Roboter und Training für den Alltag Zum zweiten Mal fand in Affoltern ein Camp für Kinder mit Halbseiten-Beeinträchtigung statt Gemeinsam Zaubertricks einstudieren – das war diesmal der Höhepunkt der Lagerwochen im Kinderspital-Rehabilitationszentrum. Daneben gab es für die vier beteiligten Kinder alltagsorientiertes Einzel- und Gruppentraining.

«Darf ich Ihnen einen Trick zeigen?»

................................................... von thomas stöckli Einer möchte Velofahren lernen, ein anderer den Reissverschluss seiner Jacke selber schliessen können. In die Lagerwochen für Kinder mit Hemiparese über die Herbstferien hat jeder Teilnehmer sein persönliches Ziel mitgenommen. Und an diesem Ziel wurde an allen acht Halbtagen individuell gearbeitet. Daneben standen Einzeltrainings an den Arm-Robotern sowie gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm: «Sie zaubern, kochen und führen einander vor, was sie gelernt haben», erklärt Ergotherapeutin Prisca Achermann, welche die Kinder mit ihren Kollegen Seraina Kühne und Jan Lieber sowie Praktikantin Patricia Egli betreut.

Silas verzaubert Gummibänder. (Bilder Thomas Stöckli)

Den schwächeren Arm fördern Als Hemiparese wird die unvollständige Lähmung einer Körperseite bezeichnet. Was anderen Kindern leicht von der Hand geht, ist für die vier Teilnehmer der Intensivtherapie entsprechend Schwerstarbeit. Bewusst wurden sie in anzeige

Nils zeigt seinen Kartentrick, assistiert von Seraina Kühne. diesen zwei Wochen ermutigt, ihren schwächeren Arm einzusetzen. Damit sie dies auch taten, wenn etwas nicht

Pirathap und die schwebende Flasche.

auf Anhieb klappte, wurde die stärkere Hand immer wieder mit einem Strumpf «lahmgelegt». Im Austausch

Magier Manuel.

miteinander sahen sie, wie andere damit umgehen und welche Strategien ihnen den Alltag erleichtern.

Das Zaubern war dieses Jahr das grosse Thema. «Darf ich Ihnen einen Trick zeigen?», fragte Lager-Teilnehmer Silas den Journalisten bei dessen Besuch sogleich. Natürlich durfte er. Und geschickt zauberte der Zehnjährige Gummibänder in verschiedenen Farben von einem Finger zum nächsten – mit der schwächeren rechten Hand notabene. An der grossen Zaubershow für ihre Angehörigen durften dann am zweitletzten Tag auch die anderen Kinder zeigen, was sie gelernt haben. Voller Vorfreude wartete Nils bereits auf seinen Götti. Erst sprachen die vier Junior-Magier allerdings noch den Ablauf ihrer Show ab. Schliesslich lagen auch die Begrüssung des Publikums und die Ansage der einzelnen Nummern in ihrer Verantwortung. Das Publikum zeigte sich von der Zauber-Show begeistert – nicht nur wegen der Tricks, sondern vor allem wegen der Hingabe, mit welcher diese vorgeführt wurden. Die vier Lagerteilnehmer hatten ihrerseits Grund zur Freude: Nebst den grossen individuellen Fortschritten genossen sie die tolle Erfahrung. Und der Erfolg der Lagerwochen hat sich schnell herumgesprochen, das beweist die Nachfrage. Weil der Aufwand gross ist, können allerdings kaum mehr als vier oder fünf Kinder teilnehmen. Trotzdem wird das Angebot nun ausgebaut: «Ab nächstem Jahr bieten wir es im Frühling und im Herbst an», so Prisca Achermann.


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Freitag, 24. Oktober 2014

Malerische Fotografie und in Eisen gefasste poetische Vergänglichkeit Thomas Woodtli und Etienne Krähenbühl in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten Der herbstliche Laubfall spiegelt den natürlichen Lebenszyklus. In der aktuellen Ausstellung der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten geht diese poetische Endlichkeit in Bildern und Eisenplastiken unter die Haut – es lässt sich in dieser Art von Vergänglichkeit aber auch neue Schöpfungskraft erspüren. ................................................... von nana pernod Die starken Farben, die uns die Natur vor ihrem Winterschlaf beschert, können wir in den Bildern von Thomas Woodtli ebenso erleben wie die Endlichkeit des Lebens in den rostigen Eisenplastiken von Etienne Krähenbühl. Die nach aussen offenen Bilder Woodtlis kommunizieren mit den kinetischen Eisenplastiken Krähenbühls, indem sie gedankliche Zwischenräume öffnen, die der Betrachter zu neuen Geschichten flechten kann.

Pointierte Kontraste zwischen Unschärfe und Klarsicht Woodtlis Glasbilder, die durch eine Hinterglasdrucktechnik, fotografische Collage und malerische Interventionen entstehen, führen den Besucher durch seine eigene Umwelt. Man staunt, denn diese Umwelt ist so viel reicher an Bildern als jene, die man selbst zu sehen glaubt. Woodtlis Kunst macht jene Momente in Alltagssituationen sichtbar, die oft als unwichtig eingeschätzt und nicht wahrgenommen werden. Gerade hier aber sind Geschichten aufzuspüren, die uns tief bewegen, denn sie handeln von uns, unserer Gesellschaft und der von uns gestalteten Umwelt. Der Blick hinter die Fassaden, sei es architektonisch rhythmisierten Strukturen gebauter Wohnhochhäuser oder hinter das Wesen weiblicher Unterwäsche, die immer aufwendiger gestaltet ist, spiegelt Woodtlis subtile und ironisierende Kritik an den heutigen Werten unserer Gesellschaft. Mehr Schein als Sein regiert diese Welt: Gerade deshalb ist ein Blick hinter die Fassade wichtig. Die starke Farbigkeit und verspielte formale Vielfalt seiner Bilder nimmt ihnen jene Schwere, die den Inhalten eigen wäre. Aber gerade hier spürt der Betrachter das stark malerische Auge des Künstlers, mit dem die Bilder entstehen: Sie sind nach aussen offen und die Geschichten sind Zeitdokumente, deren Anfang und Ende der Betrachter selbst erahnen darf.

Thomas Woodtli mit seiner digitalen Malerei. (Bilder Arthur Bohrer) Seite begegnet uns mit dem rostigen Eisen seiner Plastiken der immanente Begriff der Zeit und ihrer Bedeutung in allen Belangen unseres Lebens. Auf der anderen Seite steht die herbeigeführte physikalische Intervention des

Künstlers, die aus seinen schweren Plastiken filigrane und verletzlich wirkende, bewegliche Artefakte macht: Berührt der Betrachter die Plastik, so wird sie kinetisch. Dieses bewegliche Moment besitzt freilich einen endli-

Ausstellung bis 7. Dezember

Zeit und Raum als Brückenschlag Woodtlis offene fotografische Malereien stehen kontrastierend zu den geometrisch abgeschlossenen Plastiken Krähenbühls im Raum. Das kinetische Moment im Werk des Bildhauers kann als inhaltlicher Brückenschlag zur offenen Welt Woodtlis gelesen werden: Hier wie dort ist unser Sein in Raum und Zeit verankert. Diese Gewichtung und der zeitgenössische Blick ist beiden Künstlern gemeinsam.

Leichtigkeit und Schwere im Spiegel natürlicher Endlichkeit Etienne Krähenbühls Eisenplastiken feiern in ihrer kinetischen Ausrichtung das Leben als eine endlose Reise voller Überraschungen. Auf der einen

chen Radius, in welchem die Plastikteile im labilen Gleichgewicht weiter schwingen. Diese physische Intervention kann sowohl durch Menschenhand als auch durch natürliche Elemente wie den Wind erfolgen. Das resultierende Bewegungsspiel versinnbildlicht Krähenbühls Intention, nämlich: Leichtigkeit und Schwere so miteinander zu vereinen, dass sie zusammen ein gemeinsames Ganzes formen. Die Vereinigung dieser inhaltlichen Kontraste spiegelt sich auch in Wortspielen, die der Künstler für die Deutung seines Werkes wählt. «Le temps qui fait» und «le temps qui passe» – die äusseren meteorologischen Bedingungen werden dem philosophischen Einwurf der Endlichkeit alles Lebendigen gegenübergestellt. Die Zeit bestimmt unser aller Leben. Die Gegenüberstellung der Bilder Woodtlis mit Krähenbühls Eisenplastiken lässt den Betrachter die von beiden Künstlern angefangene Geschichten weiterspinnen und neue Brückenschläge zwischen diesen entdecken. Die Ausstellung verstärkt den prächtigen Herbstfarbenreigen und lädt dazu ein, das Jetzt und dessen Endlichkeit sowie die Spannung zwischen beiden genussvoll zu erleben.

Etienne Krähenbühl neben einer seiner Eisenplastik für den Innen- und Aussenbereich.

Die Ausstellung in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten, dauert bis 7. Dezember 2014. Apéros: Sonntag, 9., und Sonntag, 23. November, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 7. Dezember, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

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Serie

Freitag, 24. Oktober 2014

Strassen waren auch zum Spielen da Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (89) Wie lebte es sich damals in den Vorkriegsjahren in unseren Dörfern? Senioren erinnern sich gerne an die Zeit, als sie als Kinder auch auf den Strassen noch unbeaufsichtigt spielen konnten. Auch wenn vieles im Nachhinein glorifiziert wird, so war es doch diese Unbeschwertheit, welche in Erinnerung bleibt. Da gab es noch keine echten Sorgen. Als Kind hatte man ja alles noch vor sich Willy Hug, Autor. und vieles wurde einem abgenommen. Eine Entdeckungsreise ins Leben stand bevor. Im Gegensatz dazu, je älter man wird, gilt es, Verluste, Einbussen, oder Belastungen zu bewältigen. Zudem wirkt sich die heutige Zeit und Gesellschaft nicht mildernd auf eine Vereinsamung aus und die eigene Endlichkeit wird spürbar. Was liegt da näher, als sich an die meist unbeschwerte Kindheit zu erinnern? Eigentlich wäre jene Zeit, als man erwachsen wurde und selbst bestimmen konnte, die viel wichtigere. Partnerschaft, Familie, Beruf, Freunde und Erlebnisse sind der Kern im Leben. Dennoch ist die Kindheit das Fundament. Wir können uns aus dieser Zeit meistens noch ganz genau erinnern, wer es gut mit uns meinte, wer uns gern hatte und ernst nahm, oder eben nicht. Es sind die Erinnerungen an grossartige und liebevolle Menschen, welche für uns Bedeutung haben. Als Kind war man auf sie angewiesen und als betagter Senior oftmals wieder.

Kinderstreiche Wenn Erinnerungen erzählt werden, so gleitet oft ein herzhaftes Lachen über das Gesicht. Zu den schönsten Erinnerungen zählen oft Erlebnisse und Streiche mit anderen Kindern. Einer, welcher einmal selbst Opfer eines solchen Kinderstreiches wurde, war der Kaminfegermeister Edi Messerli selig. In der Nähe des Kronenplatzes in Affoltern, an der Zürichstrasse befand sich das Restaurant Bierhalle. Edi erzählte: «Der Arbeitstag war vollbracht und ich hatte Durst. Ich deponierte alle meine Kaminfeger-Utensilien wie das Velo, die Leiter, die Bürste, den Hut und anderes neben dem Eingang. Als ich nach einiger Zeit das Restau-

Spielen auf der Zürichstrasse in Affoltern. (Bilder zvg.) rant verliess, stand ausser dem Velo nichts mehr da. Ich kratzte mich am Kopf. So viel Bier hatte ich doch nicht getrunken, dass ich mich nicht mehr richtig erinnern konnte, wo ich alles abgestellt hatte. Langsam schöpfte ich Verdacht, suchte aber trotzdem überall ringsherum nochmals alles ab, vergebens. Irritiert blickte ich zum Jonenbach hinunter. Und hier, tatsächlich, hinter der Bachmauer lag das Gesuchte versteckt! Da hörte ich hinter einer Hausecke Kinder kichern.»

Baden und spielen im Wasser Grösster Spielplatz für Kinder war das Dorf selbst und die nähere Umgebung. Bäche wie der Jonenbach zählten im Sommer als beliebte Bade- und Spielorte. Mit selbst geschnitzten Schiffchen aus Holz wurden Wettrennen gemacht. Mühleweiher nutzten die Kinder zum Baden, auch das heutige Schwimmbad Stigeli in Affoltern, ehemals das Wasserreservoir der Unteren

Schlitteln auf der Wolhausenstrasse in Affolterrn.

Mühle. Auf dem zugefrorenen Wasser des Mühleweihers im Jonental spielten die grösseren Buben im Winter Eishockey. Ideal war der Bierbrauiweiher, um darin in einem Zuber oder einer Gelte zu «bötle». Heute ist dieser Weiher leider fast verlandet. An Sonntagen war ein Familienspaziergang angesagt. An heissen Sommertagen konnte man im Wald das «halbe Dorf» antreffen. Im Winter dienten Strassen auch als Schlittelpisten. In Affoltern nahm der Bauer Karl Suter extra die Viehzäune weg, damit die Kinder den (damals unbebauten) Chrämerhoger hinunterschlitteln konnten.

Klettern, fallen, entdecken Senioren erzählen: «Es war eine gemütliche Zeit, weniger hektisch, als heute. Wir konnten intensiv auf der Strasse spielen, auch direkt vor dem Haus. Wir lernten so das Klettern, Fallen und Entdecken. Beliebt waren das «Versteckis», «blinde Kuh», Hüpfspiele,

Stelzen laufen. Die Buben auch Ritterspiele oder Fussball. Es gab noch viele Pferdefuhrwerke und wenige Autos. Strassenwischer entsorgten regelmässig die Rossbollen. Niemand reklamierte wegen Abgasen oder wegen des Lärms. Im Gegenteil, die Vehikel begeisterten uns Kinder. Es hatte auch noch Bauernhöfe mitten im Dorf. Bauern und Tiere gehörten zum Dorfleben. Überall gab es noch Wiesen mit Obstbäumen. Im Konsum oder in den kleinen Lebensmittelläden gab es noch keine Selbstbedienung. Die Verkäuferin holte alles selbst aus den Gestellen. Man kannte sich noch im Dorf. Auf der Zürichstrasse in Affoltern standen vor vielen Häusern Sitzbänke. Nach Feierabend und an Sonntagen sassen hier die Hausbewohner und ein Schwatz mit Vorbeigehenden war willkommen. Heute stehen ihre Sitzplätze hinter dem Haus, wo man nicht gesehen wird und es auch nicht lärmig ist.»

Spielplätze und Wohnstrassen Bis in die Vierzigerjahre konnten die Kinder noch an vielen Orten auf den Strassen spielen. Der zunehmende Motorfahrzeugverkehr und die parkierten Autos machen dies heute unmöglich. Laut einer Studie des Marie-Meierhofer-Institus haben Vorschulkinder, welche nur von Erwachsenen begleitet im Wohnumfeld mit anderen Kindern spielen und keine Nachbarskinder allein besuchen dürfen, beim Eintritt in den Kindergarten motorische und soziale Defizite. Man hat dies erkannt und mit Spielplätzen und Wohnstrassen hält man heute Gegensteuer. Auch der Schulweg ist für die Entwicklung der Kinder wichtig, als Freiraum und für soziale Kontakte. Dort, wo in einem Quartier Kinder unbeschwert miteinander spielen können, verändert sich auch der soziale Aspekt. Die Erwachsenen kennen sich dann wieder und reden miteinander.

Kam ein Fotograf, waren die Kinder da, 1920, beim Sternenplatz, Affoltern.


Forum

Freitag, 24. Oktober 2014

ämtler kantonsräte meinen

Schön wärs, Herr Hafner

Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern)

Was lange währt … Die Umfahrung Obfelden/Ottenbach nimmt Gestalt an. Der Bericht des Regierungsrates über das Bauprogramm der Staatstrassen für die Jahre 2015 bis 2017 bringt es auf den Punkt. Im Kapital Staatsstrassen erkennt die Regierung, dass das Kantonsstrassennetz bezüglich der Verkehrssicherheit und – insbesondere in den stark verkehrsbelasteten Agglomerationsgebieten – bezüglich des Verkehrsflusses zu verbessern sei. Notabene verlangt die kürzlich eingereichte «Antistau-Initiative» der SVP nichts anderes. Mit dem Strassenbauprogramm verfolgt die Regierung folgende Ziele: – Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und Gestaltung des Strassenraumes innerorts durch lokale Fahrbahnanpassungen in Koordination mit Werkleitungsbauten und/oder baulichen Unterhaltsmassnahmen der Gemeinden. – Verbesserung der Verkehrssicherheit und Vermeidung von Staus an Knoten durch bauliche und steuerungstechnische Massnahmen. – Vorkehrungen zur Verflüssigung des Verkehrs mit verkehrstrennenden und

Bauernmetzgete bis in die 60er-Jahre Innereien müssen zuerst gegessen werden, «Anzeiger» vom 21. Oktober. Als quasi «Vorbelasteter», was heisst als damals mitaktiver Sohnemann, habe ich mit Interesse den Artikel im «Anzeiger» vom 21. Oktober «Innereien müssen zuerst gegessen werden» vom Verfasser Salomon Schneider gelesen. Ich möchte dessen Feststellung insofern korrigieren, als die Bauernmetzgete nicht nur bis zum 2. Weltkrieg Bestand hatte, denn mein Grossvater wie auch mein Vater waren damals insbesondere in ihrer Heimatgemeinde Obfelden wie auch in den umliegenden Gemeinden Affoltern, Ottenbach und Mettmenstetten bekannt als sogenannte Störmetzger, welche praktisch ausschliesslich auf Bauernhöfen die Metzgete durchführten. Aber diese Art von Metzgete wurde (offiziell) bis in die 1960er-Jahre praktiziert und die umfassende Sauberkeit und Hygiene standen schon damals stets als oberster Grundsatz. Zudem wurde die Bauernmetzgete damals richtiggehend zelebriert, weil in den allermeisten Fällen die benachbarten Bauernfamilien am MetzgeteAbend zum jeweiligen MetzgeteFäscht eingeladen wurden. Das unausgesprochene Metzgete-Gegenrecht wurde daraufhin auf den Nachbarsbauernhöfen ebenso selbstverständlich praktiziert und dies stets mit viel Freude und Spass gutnachbarlich gelebt und erlebt. Als Schlussbemerkung möchte ich festgestellt haben, dass die zu schlachtenden Tiere (Kälber, Säue und Schafe) damals wirklich weitgehend tiergerecht und absolut vernünftig (zum Beispiel mit natürlichen Auslaufmöglichkeiten) auf den Bauernhöfen gehalten wurden. Wenn ich mir mitunter die heutigen selbst nationalen Grossmastbetriebe vergegenwärtige, stelle ich mir unweigerlich die Frage, welche Epoche denn tatsächlich die bessere bzw. vernünftigere war! Werni Frei, Hittnau

verkehrskoordinierenden Massnahmen sowie mit Anlagen für Busbevorzugungen zur Vermeidung von Verlustzeiten durch Staus und zur Gewährleistung der Fahrplanstabilität des öffentlichen Verkehrs. Unter den bedeutenden Vorhaben mit Kosten über 3 Millionen Franken führt der Bericht prominent an erster Stelle die Ortsumfahrung Obfelden und Ottenbach auf. Bekanntlich hat das Stimmvolk des Kantons Zürich am 23. September 2012 mit überzeugendem Mehr einen Objektkredit von 39.6 Millionen Franken für die Realisierung des Autobahnzubringers mit den Ortsumfahrungen von Obfelden und Ottenbach bewilligt. An die Gesamtkosten von 65.4 Millionen Franken steuert der Bund 25.8 Millionen Franken bei. Schliesslich finanzieren die Gemeinden Obfelden und Ottenbach für flankierende Massnahmen auf ihren Gemeindegebieten noch je 350 000 Franken. Seit dem Volksentscheid hat sich die Baudirektion ausführlich mit den Detailplanungen auseinandergesetzt. Die intensiven Projektprüfungen des Amtes für Landschaft und Natur haben dabei besonders viel Zeit beansprucht. Nun, der Aufwand hat sich gelohnt. Am vergangenen Dienstag

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konnte der Baudirektor, Regierungsrat Markus Kägi, begleitet von den projektverantwortlichen Kaderleuten der Baudirektion, der interessierten Bevölkerung in der vollbesetzten Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden ein ausgereiftes Ausführungsprojekt vorstellen. Wie es auch bei den besten Projekten üblich ist, sind auch im vorliegenden Ausführungsprojekt nicht sämtliche denkbaren Wünsche erfüllt. Die Planauflage ist übrigens auf dem Gemeindekanzleien im Gang. Gleichwohl kann mit Befriedigung festgestellt werden, dass dieses Ausführungsprojekt die Ansprüche an einen Autobahnzubringer unter den Aspekten der Verkehrssicherheit mit gleichzeitiger Entlastung der betroffenen Ortsdurchfahrten und mit Berücksichtigung der Ansprüche des öffentlichen Verkehrs weitestgehend erfüllt. Deshalb ist zu hoffen, dass die Vernunft allfällig Unzufriedene von dem Ergreifen von Rechtsmitteln abhält, sodass der in Aussicht genommene Baubeginn für die insgesamt drei Jahre dauernde Realisierung des Autobahnzubringers im Jahre 2016 erfolgen kann.

Immer schön bei der Wahrheit bleiben, Herr Wiesner! Leserbrief im «Anzeiger» vom 21. Oktober. Sie schreiben «Klaglos und zuverlässig arbeiten die AKWs». Danke für den Steilpass. Gemäss der Verordnung über Jodtabletten sollten die AKWs tatsächlich die Kosten für die Jodtabletten übernehmen – sollten, tun es aber nicht. Sie klagen! In ihrer Medienmitteilung vom 3. Juni 2014 spricht die AKW-Organisation Swiss Nuclear von einer überstürzten Inkraftsetzung und kontraproduktiven Ausdehnung der Jod-TablettenVerteilung durch den Bundesrat. Man wolle sich auf dem Rechtsweg dagegen wehren! Die Verteilung findet statt, wogegen sich also wehren? Gegen die Kosten! Sobald man von der Bundesstelle eine anfechtbare Verfügung habe, werde man dagegen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einreichen, meint Patrick Jecklin von der Pressestelle von Swiss Nucle-

ar! Wir Bürger des Kantons Zürich sind bei der Axpo mit 36% beteiligt und im Verwaltungsrat u.a. vertreten durch Ihren Parteikollegen Markus Kägi. Es wäre schön, wenn sich dieser dafür einsetzen würde, dass die Axpo nicht den Bund verklagt, sondern die Jodtabletten zuverlässig und klaglos bezahlt! Von einer Lösung für die Lagerung der radioaktiven Abfälle war in seinem kürzlich erschienenen Energiebericht nichts zu lesen, weshalb dieser vom Kantonsrat, was selten vorkommt, zurückgewiesen wurde – einzig die Fraktionen von SVP und FDP waren mit dem Bericht zufrieden! Billiger Atomstrom, keine Verantwortung für die strahlenden Abfälle und Klagen gegen die Kosten der Jodtabletten! Seit Jahrzehnten produzieren die AKWs radioaktive Abfälle – ohne ausreichende Versicherung und alles andere als klaglos! Hans Wiesner, Grünliberale Knonauer Amt

Zuschriften mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten – vor allem bei jenen, die uns online erreichen. Bitte in jedem Fall

einen Absender und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind Titel und Erscheinungsdatum anzugeben. (Red.)

Spitalbehörden: Geschwafel oder Kompetenz? Wer hat nun recht? Präsident Ess, oder der Direktor? Herrn Furrer wurde vom Spitalvorstand, der BK, am 22. August eröffnet, künftig auf ihn zu verzichten. Worauf dieser in die gut besoldete Krankheit verfällt. Wie viel ein ärztliches Arbeitsunfähigkeitszeugnis wert ist, weiss eigentlich jeder, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. In dieser Phase stehen wir nun punkto Spital und Herr Furrer. Eine arbeitsrechtlich ungeklärte, für unser Spital sehr kostspielige Situation. Weil es die Verantwortlichen versäumt haben, mit Jurist Furrer eine saubere Trennung zu vollziehen. Fragt sich nur, wozu in der BK auch ein Jurist sitzt. Die Strafanzeige kommt noch hinzu. Man stelle sich vor, ein kantonaler Beamter fühlt sich verantwortlich, in seiner indirekten Aufsichtsfunktion Strafanzeige einzureichen. Da muss doch Fleisch am Knochen sein. Dass die BK gegenüber Furrer die Aufsicht vollumfänglich wahrgenommen hat, anzeige

darf sie füglich nicht behaupten. Im Gegenteil. Auch Aussenstehende haben immer wieder von Beispielen gelesen, wie da ein schlauer Fuchs mit gezielt platzierten Informationen und Nichtinformationen agiert hat. Aber auch der Bezirksrat als Dreiergrüppli hat offenbar nicht gemerkt, dass da schon seit Jahren Handlungsbedarf bestünde. Da musste also das kantonale Gemeindeamt her. Und dieser dort Zuständige ist alles andere, als ein Hasardeur. Er hat sich sehr engagiert und nun verantwortungsvoll eingegriffen und das getan, was andere hier im Bezirk grobfahrlässig versäumt haben, weil sie profimässig wegschauen, ihren Preis (saftiges Sitzungsgeld bzw. nicht bescheidene Honorare) also nicht wert sind.

So läuft es auch mit der Jahresrechnung 2012 An der letzten DV im August wurde sie den Delegierten endlich vorgelegt

und diese haben sie mehrheitlich, bei nur zwei Gegenstimmen (Affoltern und Bonstetten) treuherzig und gutgläubig – offenbar wiederum bei dürrer Aktenlage und schlechtem Informationsstand – genehmigt. Auch das war wiederum nur ein Flop. Diese Rechnung gilt als nicht genehmigt und muss an der nächsten DV im November nochmals angeschaut werden. Mittlerweile sind 23 Monate seit 2012 vergangen! Würden wir nur auf die wortgewaltigen Herren Ess und Thurnherr hören, ginge diese Mauschelei ungehindert weiter. Da können wir dem Gemeindeamt nur herzlich danken! Wenn schon die lokalen Behörden grossmehrheitlich grob versagen, muss es halt die Verwaltung richten (also der von ihnen so verschmähte Staat)! Und was macht Präsident Ess? Weshalb sagt er uns noch immer nicht, an wen konkret 2013 unter dem Titel EDV-Ausgaben im Totalbetrag von 908 000 Franken 776’000

Franken ausbezahlt worden sind? 132 000 Franken gingen zusätzlich laut Buchhaltung, die wir an Herrn Ess vorbei veröffentlicht haben, an Sandhofer. Aber an wen gingen die 776 000 Franken? Weshalb verschweigen Sie uns das seit Monaten? Und weshalb verschweigen Sie uns, weshalb am 22. August dem Direktor die Zusammenarbeit gekündet worden ist? Wo liegt denn da der wirkliche Grund? Was halten Sie von Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber den Stimmberechtigten, denen unser Spital allen gehört? Ist Herr Furrer wirklich der Einzige, der da ins Stolpern geraten ist? Von den Delegierten erwarten wir, dass sie das zusammengeschusterte Budget 2015 im November zurückweisen. Dann erfolgen fällige Rücktritte in der Betriebskommission, sonst hört dieses spitalschädigende Theater nie auf. Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern


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Generationen im Klassenzimmer in Knonau Die Idee, aktive ältere Leute im Schulbetrieb mitarbeiten zu lassen, wird seit 10 Jahren an der Schule Knonau umgesetzt. Die gemachten Erfahrungen sind äusserst positiv. Die Unterstützung im Schulbetrieb wird von allen Beteiligten als Bereicherung empfunden. Die Schule Knonau bietet neu ab Schuljahr 2014/15 im Rahmen der Schulergänzenden Tagesstruktur eine Ganztagesbetreuung für alle Kindergartenund Primarschulkinder an. Für dieses modular aufgebaute Betreuungsangebot suchen wir per sofort:

eine Seniorin für den Mittagstisch Sie arbeiten als freiwillige Unterstützung an zwei bis drei Wochentagen über Mittag mit unserem Leiter der Tagesbetreuung und unserem Zivildienstleistenden zusammen. Mit ihnen bereiten Sie das Mittagessen vor und essen gemeinsam mit den Kindern. Bis zum Unterrichtsbeginn helfen Sie bei der Betreuung mit. Für diese sinnvollen und abwechslungsreichen Aufgaben suchen Pro Senectute Kanton Zürich und der Schulleiter der Schule Knonau eine pensionierte Frau. Mithelfen können alle Seniorinnen – es braucht keine besondere Ausbildung. Bitte zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben! Für Auskünfte steht Ihnen der Schulleiter Jörg Berger, Telefon 078 707 33 31, oder schulleitung@schule-knonau.ch gerne zur Verfügung. Besuchen Sie auch unsere Website: www.schule-knonau.ch

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Metallbauer (Schlosser) Ihre wichtigsten Aufgaben: Schweissen und Zusammenbauen der Komponenten für die moderne Gebäudetechnik, z. B. Küchenablufthauben, Rohrleitungen, Dachaustritte, Regulierklappen, Wetterschutzgitter usw. Sie bringen mit: • Eine Ausbildung als Metallbauer, Anlagen- und Apparatebauer B, Schlosser oder Ähnliches; • Erfahrung in der Blechverarbeitung – insbesondere Feinblech (Chromstahl ab 1,25 mm, Aluminium ab 1,5 mm)! • Erfahrung im Lesen von Skizzen und Zeichnungen; • Gute Kenntnisse in den Schweissverfahren WIG (Alu, Chrom, Nickel) und MAG (unlegierte Stähle); • Eine selbstständige Arbeitsweise, Eigeninitiative und ein hohes Qualitätsbewusstsein. Wir bieten Ihnen: • Eine interessante und selbstständige Tätigkeit in einem kompetenten Team; • Gute Sozialleistungen und ein den Leistungen entsprechendes Salär. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Ueli Hintermeister (pwe@schmidlinag.ch) gerne zur Verfügung (Telefon 044 762 26 55). Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Bewerbungsunterlagen. SCHMIDLIN AG, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern a. A. www.SCHMIDLINAG.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Erlesene Komik

Transruinaulta

Mit 1000 Plakaten: «Ohne Rolf» spielen ihr Stück «Schreibhals» in Affoltern. > Seite 22

Adrian Brennwald läuft bei der Erstaustragung des Trailmarathons auf Rang 2. > Seite 27

Soll ich oder soll ich nicht?

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Freitag, 24. Oktober 2014

17

Rotwild im Vormarsch Hirsche bei einer nächtlichen Wildzählung oberhalb Hedingen beobachtet. > Seite 31

Bereits kleine Fehler können sehr kostspielig sein

Tipps von Luki Sutter zum Immobilien-Kauf Infoabend für private Immobilien-Verkäufer in Affoltern Als Kaufinteressent gilt es fünf Tipps zu berücksichtigen. Damit schafft man die bestmögliche Entscheidungsgrundlage für den Kauf des Eigenheims und hat die grösstmögliche Sicherheit, auch «richtig» zu entscheiden. Wer sich mit dem Gedanken befasst, ein Eigenheim zu kaufen, aber unsicher ist, der ist in bester Gesellschaft. Die Frage «Soll ich oder soll ich nicht?» verursacht jedem Kaufinteressenten spätestens kurz vor der Vertragsunterzeichnung nachts einen feuchten Nacken. Niemand ist da, der einem die Sicherheit gibt, den richtigen Entscheid zu treffen. Niemand ist da, der verlässlich weiss, wohin sich der Immobilienmarkt bewegt, und niemand weiss, wie sich die Hypothekarzinsen langfristig entwickeln. Offen bleibt zudem, ob der Bezug von Pensionskassengeldern in Zukunft noch möglich ist, und schliesslich mutet die Beurteilung, ob ein Kaufpreis angemessen ist, oft willkürlich an. Die eine Bankschätzung bescheinigt ja, eine andere nein. Bei all diesen unbeantworteten Fragen ist die Unsicherheit vor dem Kaufentscheid mehr als verständlich. Trotzdem: Wer ein Eigenheim heute und nicht erst in unbestimmter Zukunft will, eine den persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechende Wunschimmobilie gefunden hat sowie Tragbarkeit und Finanzierung langfristig sicherstellen kann, der darf auch heute mit gutem Gewissen kaufen. «Seit den vielen Jahren des Bestehens der LS-Immobilien-Netz AG habe ich in unseren Regionen Zürich und Zentralschweiz kaum ein Haus oder eine Wohnung gesehen, die langfristig an Wert verloren haben. Dies gilt nicht nur für Immobilien an Toplagen, sondern durchaus auch für solche an mittleren Lagen», so Luki Sutter.

Die viel diskutierte und gewünschte Beruhigung der Immobilienpreise ist seit Ende 2013 anhaltend im Gange. Die Preise steigen nicht mehr in dem Ausmass wie zuvor. Im Gegenteil: Sie be- Luki Sutter. (Archiv) wegen sich in den meisten Immobilienkategorien sowie in fast allen Regionen seitwärts. Bei sehr teuren Angeboten findet sogar eine Preiskorrektur statt. Damit scheint die Gefahr einer Immobilienblase gebannt. Gefahr droht höchstens noch vonseiten der Behörden, falls einseitig zusätzlich Regulierungsmassnahmen beschlossen werden sollten. Die Hypothekarzinsen sind wieder auf einem historischen Tief. Aufgrund der unsicheren geopolitischen Lage, der wirtschaftlichen Entwicklung und damit des starken Schweizerfrankens deutet alles darauf hin, dass sich die Zinsen längerfristig auf niedrigem Niveau bewegen werden. Ob der Vorbezug von Pensionskassengeldern für den Erwerb von Eigenheim in Zukunft noch möglich ist, bleibt vorderhand offen. «Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass der bundesrätliche Richtungsentscheid im Parlament durchkommt. Trotzdem empfehle ich Kaufinteressenten, die jetzt ein Eigenheim kaufen wollen und für das benötigte Eigenkapital auf diesen Anteil angewiesen sind, den Bezug vorzunehmen», so Luki Sutter. Backstein oder Pensionskasse? Wo das Geld sicherer angelegt ist, muss jeder für sich beantworten. Ergänzende Auskünfte erteilt Luki Sutter, LS-Immobilien-Netz AG, Schachenstrasse 2, Wettswil, Telefon 043 311 66 00, luki@lsimmobilien.ch, www.lsimmobilien.ch.

Fünf Tipps für den Immobilien-Kauf 1. Ein Budget erstellen: Setzen Sie sich schonungslos mit Ihren persönlichen finanziellen Möglichkeiten auseinander. Sprechen Sie mit Ihrer Bank. Bringen Sie in Erfahrung, was Sie sich leisten können und wollen damit der Wohntraum nicht zum Albtraum wird. 2. Erstellen Sie eine Liste: Setzen Sie sich (zusammen mit dem Partner) an den Tisch und bestimmen Sie die zehn wichtigsten Anforderungen. Diese Liste zu erarbeiten ist nicht so leicht, wie man meint. Doch der Aufwand lohnt sich. 3. Suchen und prüfen: Informieren Sie sich auf den Immobilienportalen im Internet und verschaffen Sie sich anhand Ihrer Zehn-Punkteliste einen Überblick. Besichtigen Sie möglichst viele Angebote, die infrage kommen könnten, und tun Sie dies in kurzer Zeit. Nur so können Sie objektiv vergleichen. 4. Verhandeln und entscheiden: Entspricht ein Angebot in mindestens acht Punkten Ihren Vorstellungen, haben Sie mit grosser Wahr-

scheinlichkeit die Wunschimmobilie gefunden. Signalisieren Sie sofort Ihr Interesse und unterbreiten Sie ein seriöses Angebot. Holen Sie von mindesten drei Banken oder Hypothekenanbietern eine Offerte ein, es lohnt sich. Ist die Finanzierung gesichert, können Sie sich guten Gewissens dafür entscheiden – auch heute. 5. Der Preis liegt über den Bankschätzung? Das kann vorkommen. Eine Differenz von zehn bis fünfzehn Prozent ist nicht aussergewöhnlich. Angenommen, die Differenz beträgt 100 000 Franken (die als zusätzliches Eigenkapital eingebracht werden müssen), beträgt die Mehrbelastung auf 20 Jahre gerechnet noch ca. 400 Franken monatlich. Die LS-Immobilien-Netz AG wurde 2003 gegründet. Die Kernkompetenz liegt in der Vermarktung und Verkauf von Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Mehrfamilienhäusern und Bauland. Seit der Gründung hat die LS-Immobilien-Netz AG unzählige Transaktionen durchgeführt, die Verkäufer und Käufer glücklich machten.

Infos und Tipps vom Marktführer in der Schweiz: Re/Max veranstaltet am 3. November 2014 einen Infoabend für private Immobilien-Verkäufer. Wenn man eine Immobilie zu verkaufen hat, gilt es zahlreiche Fragen zu klären: Worauf muss beim Immobilienverkauf geachtet werden? Was ist das Haus, die Wohnung, das Grundstück wert? Welche Eigenschaften beeinflussen den Preis? Wie ist der maximale Verkaufspreis zu erzielen? Welche Unterlagen und Dokumente müssen bereitgestellt werden? Wie sind Besichtigungen und Preisverhandlungen zu führen? Wie ist der Ablauf mit Behörden, Anwalt, Notar, Bank, Grundbuchamt? Woran erkennt man seriöse Käufer? Wo lauern mögliche rechtliche und finanzielle Gefahren? Diese und eine Vielzahl anderer spannender Fragen beantworten Immobilien-Experten aus der Region. Re/Max-Maklerinnen und -Makler informieren am nationalen Infoabend für private Immobilien-Verkäufer vom 3. November. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Tobias von Monkiewitsch von Re/Max Plus in Affoltern weiss: «Viele Menschen wollen

zuerst versuchen ihre Immobilie selbst zu verkaufen, also ohne Makler. Denjenigen möchten wir eine Menge wertvoller Tipps geben, was sie auf jeden Fall machen sollten und was unbedingt zu vermeiden ist. Wir wollen und können an diesem Abend keine umfassende Immobilienmakler-Ausbildung anbieten, sondern die Privatverkäufer mit wertvollen Infos dabei unterstützen, ihren Immobilienverkauf erfolgreich zu gestalten.» Als Marktführer sieht Re/Max die Aufklärung und das Schaffen von Transparenz als eine wichtige Aufgabe. Immobilienmakler Tobias von Monkiewitsch ergänzt: «Natürlich wäre es uns lieber, wir könnten alle Immobilienverkäufe von Beginn an begleiten, aber wir wollen signalisieren, dass Re/Max jederzeit mit seiner Kompetenz beratend zur Verfügung steht. Wir wollen auch, dass möglichst viele Marktteilnehmer – Makler wie Private – informiert sind und professionell am Markt agieren». Für Verkäufer von Wohnungen, Grundstücken oder Häusern ist es eine ideale Möglichkeit, sich unverbindlich Tipps von Profis für den Immobilienverkauf zu holen. Ein Haus- oder Wohnungsverkauf ist ein wichtiger Schritt

Tobias von Monkiewitsch von Re/Max Plus in Affoltern. (Bild zvg.) mit einer überdurchschnittlich grossen Geldtransaktion, der besonnen und wohlüberlegt erfolgen sollte. Bereits kleine Fehler können sehr kostspielig sein. (pd.) Veranstaltung am Montag, 3. November ab 18.30 Uhr im Restaurant Weingarten, Untere Bahnhofstrasse 8 in Affoltern. Teilnehmerplätze begrenzt. Anmelden unter Telefon 043 817 17 11. Weitere Infos unter www.remax.ch.

Zahlreiche Kurse und freies Tanzen TanzSchuleBaar startet in die Herbst-Tanzkurssaison Tanzpaare oder Singles, die sich für den Tanz-Ausgang oder die Familienfeier fit machen oder sich «nur» dem Disco Fox oder Tango Argentino widmen möchten, finden im Kursprogramm der TanzSchuleBaar eine grosse Auswahl an Kursen in verschiedenen Stufen – quer durch die ganze Woche von Montag bis Sonntag. Für die Tanzpaare, die tagsüber Zeit haben, gibt es zwei Donnerstagnachmittags-Klassen. Und last but not least: Angebote auch für Englischsprechende. Da Tanzen lernen vergleichbar ist mit einer fremden Sprache lernen, gibt es in der TanzSchule Baar auch das entsprechende Vokabel-Training. anzeige

Einzigartig ist, dass man dreimal pro Woche zusätzlich in die TanzSchule zum Üben kommen kann. Der Übungskurs bedeutet «freies Tanzen unter Aufsicht». Eine Tanzlehrerin ist anwesend, sorgt für die passende Musik und gibt die nötige Unterstützung bei Tanzfragen. Es versteht sich von selbst, dass diese Übungskurse so oft wie möglich besucht werden können und im Kurspreis inbegriffen sind.

Neu im Angebot: «TanzKurs@home» Speziell reservierte Zeitfenster sind im Angebot für Privatstunden. Diese eignen sich zum Wiederauffrischen oder

Vertiefen. Auch Kleingruppen – z.B. ein paar befreundete Paare, KollegenPaare aus einem Verein etc. – können sich zusammen für einen geschlossenen Tanzkurs anmelden. Dies ist besonders am Wochenende möglich. Und wer es ganz diskret möchte – z.B. als Ergänzung zu einem Geburtstagsfest zu zweit – bestellt die Tanzlehrerinnen der TanzSchule Baar zu sich nach Hause. Denn neu im Angebot ist «TanzKurs@home». Und für den Grossanlass werden Crash-Kurse für einen Tanzapéro bis und mit DJ-Dienst angeboten. (pd.) Infos unter www.tanzschulebaar.ch, persönliche Beratung unter Telefon 041 760 09 88.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 30. Oktober 14.00 Seniorennachmittag in der Chilestube: Markus Brugger zeigt alte Aeugsterfilme

Sonntag, 26. Oktober 19.00 Abendgottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser Begrüssung der neuen Konfirmandenklasse Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 25. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Erntedank mit Kirchen- und Gospelchor «Die Saat von Morgen» oder «Das Projekt Hoffnung» (Galater 6, 7), Pfr. W. Schneebeli Chantal Wullimann von mission 21 Für die Kinder wird ein eigenes Programm vorbereitet Anschliessend «Teilete» im Chilehuus Mittwoch, 29. Oktober 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 24. Oktober 20.00 Kino in der Kirche «Die syrische Braut» Ein bewegendes, tragikomisches Familiendrama vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse auf den Golanhöhen (Freigegeben ab 12 Jahren) Samstag 25. Oktober 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder zum Thema «meine/deine/ unsere Pflöcke im Leben, die uns Halt geben» Taufe von Sophie Fischer und Anouk Lucy Henggeler, Bonstetten, sowie Vorstellung der neuen Konfirmanden Am Klavier: Minako Matsura Anschliessend Chilekafi Donnerstag, 30. Oktober. 20.00 Zusammenbruch – Aufbruch Umgang mit Verlusten Öffentlicher Vortrag im Reformierten Kirchgemeindehaus für alle Interessierten mit Bettina Barz, Psychotherapeutin Spital Affoltern

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 24. Oktober 19.00 Concerto piccolo mit Kurt Hess (Violoncello) Mirco Bergo (Klavier) Samstag, 25. Oktober 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus 19.30 Barockkonzert Mandoline, Cembalo, Traverso-Flöte Sonntag, 26. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Orgel) anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus 10.45 Jugendgottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Montag, 27. Oktober 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 30. Oktober 12.00 Club4, Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus

Samstag, 25. Oktober Intensivtag für die 6.-Klässler (Firmweg) Sonntag, 26. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme und 25-jährigem Priesterjubiläum von Pfr. Saporiti

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Rifferswil

Freitag, 24. Oktober 16.00 3. Klass-Unti in Kappel Sonntag, 26. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. E. Wyss-Jenny Mittwoch, 29. Oktober 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Freitag, 24. Oktober 18.30 Jugend-Chile Samstag, 25. Oktober 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 26. Oktober 9.30 Gottesdienst mit der Taufe von Jonas Marbot Psalm 73, 28: «Mis Glück isch . . .» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 26. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. E. Wyss-Jenny 17.15 «Musik und Wort» mit dem Ensemble Ultraschall; Viriditas – ein szenisches Naturkonzert Lesungen: Pfr. Markus Sahli Anschl. besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 29. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 30. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst mit alt Pfr. Hansruedi Spichiger Predigt in Berndeutsch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 26. Oktober 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Sympathie für schräge Vögel und schwarze Schafe» Taufe: Elian Muff, Stallikon Musik: Kirchenchor Bonstetten Fahrdienst: Anmeldung, 25. Oktober, Telefon 044 700 25 69 11.15 Jugendgottesdienst Mittwoch, 29. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 30. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag. 31. Oktober 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Samstag, 25. Oktober 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfrn. S. Brüngger Orgel: Silvia Seipp Freitag, 31. Oktober 19.30 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Pfrn. S. Brüngger und Silvia Seipp

Samstag, 25. Oktober 17.30 Firmweggottesdienst FK II mit Firmpaten Sonntag, 26. Oktober 9.00 Eucharistiefeier dt./it. anschl. Chilekafi 9.00 Chinderchile

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 26. Oktober Ab 8.30 Uhr Chilezmorge. Reichhaltiges Frühstück in der Kirche (Fr. 5.– pro Person) 10.00 familien-kirche Gottesdienst mit dem Aspirantenspiel der Jungendmusik Bezirk Affoltern und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Gschichte-Chischte für die Kinder während der Predigt Dienstag, 28. Oktober 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit einer Begleitperson Freitag, 31. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube bei der Kirche Kosten: Fr. 10.–, Kinder von 2 bis 10 Jahren Fr. 5.– Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Telefon 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 24. Oktober ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfr. Andreas Fritz Samstag, 25. Oktober 9.00 Frauenfrühstück: Wenn Frauen mit Frauen . . . darüber nachdenken wie man mit Kindern über den Tod sprechen kann Referat Pfrn. Bettina Bartels im Pfarrhauskeller mit Chinderhüeti Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Gudrun Schlenk-Niederbäumer Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 25. Oktober 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten 19.30 S. Messa in lingua italiana im Provisorium Bonstetten Sonntag, 26. Oktober 10.00 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 28. Oktober 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 29. Oktober 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 30. Oktober 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrer Martin Wild Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Samstag, 25. Oktober 17.00 Eucharistiefeier und Erstkommunioneröffnung Sonntag, 26. Oktober 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 26. Oktober 10.30 Eucharistiefeier dt./it.

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 26. Oktober 9.45 Tauf-Gottesdienst «Wege aus der Angst» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Worship-Gottedienst Montag, 27. Oktober 11.30 Mittagstisch Dienstag, 28. Oktober 14.00 Kerzenziehen Mittwoch, 29. Oktober 14.00 Kerzenziehen Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 26. Oktober 9.45 Gottesdienst (Petra Zubler) mit Brass Band; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 26. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Abschluss der Gebetswoche Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 26. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 26. Oktober 10.30 Gottesdienst Thema: Der wahre Glaube und seine Früchte 1. Johannesbrief 5, 1–5 Unterricht und Sonntagsschulen proben für die Weihnachtsaufführung Kleinkinderhort www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 24. Oktober 2014

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Gemeinsam neue Perspektiven Leichter lernen zu mehr Lebensqualität entwickeln Brain-Gym-Kurs mit Barbara Scherrer Offene Tür der Gemeinschaftspraxis Mühleberg-/Spittelstrasse 9 Wie man in Zukunft leichter, bewusster und gesünder durchs Leben gehen kann, erfährt man am Tag der offenen Tür der Gemeinschaftspraxis Mühleberg-/ Spittelstrasse 9 in Affoltern. Am Mittwoch, 29. Oktober, von 11 bis 20 Uhr. Bei ParaMediForm, Sonja Humbel, und ihrer langjährigen Mitarbeiterin Esther Stamm, hat man mit der Stoffwechselanalyse und persönlichen Ernährungsumstellung gleichzeitig die Möglichkeit zu lernen, verborgene Potenziale in sich zu wecken, andere Perspektiven zu entdecken und ein neues Selbst-Bewusstsein zu erfahren. Das heisst, sich allenfalls auch mit unbewussten Überzeugungen auseinanderzusetzen, jene zu verändern, die einen daran hindern, das Ziel zu Wohlfühlgewicht, Gesundheit und Lebensqualität zu erreichen. Anhand einer astrologischen Analyse von Esther Mollet, die seit einem Jahr das Praxisangebot mit ihren Beratungen ergänzt, lassen sich die eigenen Muster und Prägungen erkennen sowie der grosse Reichtum, der in einem angelegt ist. So erfährt man, welche Entwicklungsschritte aktuell

Von links: Astrid Natzler, Sonja Humbel, Esther Mollet, Esther Stamm. (Bild zvg.) anstehen – und wie sie umgesetzt werden können. In der Praxis Asna-Sana von Astrid Natzler, die sich im Sommer dem Team angeschlossen hat, findet man durch klassische Homöopathie und Reflexzonenmassage Erleichterung bei einer breiten Palette von körperlichen und psychischen Beschwerden. So ist beispielsweisedie Wärmebehandlung mit Moxa bei Erkältungen sehr erfolgreich oder Fussreflexzonenmassage,

bzw. Homöopathie bei Winterdepressionen. Das Team freut sich darauf, seine Dienstleistungen bei einem kleinen Imbiss vorzustellen, damit sich Interessierte selber ein Bild machen können. Am Mittwoch, 29. Oktober, sind Besucher ab 11 Uhr willkommen an der Spittelstrasse 9 in Affoltern! (pd.) Infos: www.affoltern-paramediform.ch, www.astroversum.ch, www.asna-sana.ch.

Barbara Scherrer-Beiersdörfer, Integrative Kinesiologin und Brain-Gym Instruktorin, bietet im November und Dezember wieder Brain-Gym (Lernkinesiologie) in Ottenbach an. Brain-Gym heisst übersetzt GehirnGymnastik. Durch einfache Körperübungen wird das Gehirn aktiviert. Dadurch wird ein einfacherer Zugang zu den verschiedenen Teilen des Gehirns ermöglicht. Dies erleichtert das Lernen in verschiedenen Bereichen des Lebens, in der Ausbildung, Schule, Familie, Sport – kurz: im Alltag. Das menschliche Gehirn besteht aus zwei Gehirnhälften (Hemisphären), welche durch Nervenfasern miteinander verbunden sind, dem sogenannten Balken. Eine Hemisphäre ist für das logische Denken, für Einzelheiten, für die Sprache und Analyse zuständig (meist die linke). Die andere Hemisphäre ist für Musik, Rhythmus, Gefühle und Intuition zuständig und wird als die kreative bezeichnet. Je besser die beiden Hemisphären miteinander arbeiten und verknüpft sind, umso besser können die Fähigkeiten eingesetzt werden. Der Kurs findet an vier Abenden in Ottenbach in einem familiären Rahmen statt. Es wird Basiswissen der Lernkinesiologie vermittelt. Im Vor-

Barbara Scherrer. (Bild zvg.) dergrund steht praktisches Üben und das Erlernen verschiedener BrainGym-Übungen. Dieser Kurs ist für alle geeignet, welche sich ein einfacheres Lernen wünschen. Sie erhalten Tipps und Tricks für den Alltag. Ein Kursmanual und ein Zertifikat der Educational Kinesiology Foundation, Kalifornien ist im Kursgeld inbegriffen. (pd.) Barbara Scherrer, Praxis für Integrative Kinesiologie, Unterer Lätten 9, 8913 Ottenbach. Kursdaten: 11., 18. und 25. November sowie 2. Dezember, 19 bis 22 Uhr. Kurskosten: 280 Franken. Infos und Anmeldung: Telefon 044 760 54 30, contact@bsb-kin.ch, www.bsb-kin.ch.

Fell und Karo im «Weingarten» Kreationen vom Atelier 4eck schmücken den Gasthof

Ruth Seematter im Gespräch mit Gästen. (Bild Salomon Schneider)

Neuer Farbtupfer an der Oberen Bahnhofstrasse «Seematter’s personal home concepts» Ruth Seematter arbeitet seit zehn Jahren als selbständige Inneneinrichterin. Am vergangenen Mittwochabend hat sie an der Oberen Bahnhofstrasse 19 ihren neuen Laden mit Showroom eröffnet.

Licht, Raum, Farbe und Gegenstände müssten zusammenspielen

50 Menschen stehen dicht an dicht im hellen Laden, in dem früher die Concordia Versicherung eingemietet war. Sie trinken Champagner, geniessen feine Häppchen und unterhalten sich. Unauffällig und trotzdem im Zentrum steht Ruth Seematter. Sie begrüsst die Gäste, unterhält sich hier und dort und organisiert wie nebenbei den Apéro. Als es im Laden zu voll wird, bittet sie die Gäste nach hinten, in den Showroom der Designers Guild. Erst nach Stunden lichten sich die Reihen etwas und die letzten bleiben bis in die Nacht hinein. Ruth Seematter freut sich: «Das war eine wunderschöne Eröffnung, mit viel mehr Gästen als erwartet.» Ruth Seematter hat ihr Leben lang als Inneneinrichterin gearbeitet – zuerst im Anstellungsverhältnis und seit zehn Jahren freiberuflich. «Über die Jahre ist mein Kundenstamm konstant gewachsen und mein Home-Office ist aus allen Nähten geplatzt», erzählt Ruth Seematter. Es sei aber schwierig gewesen, ein geeignetes Lokal in Affol-

Seit dem 1. Juli war Ruth Seematter nun mit Einrichten von «Seematter’s personal home concepts» beschäftigt: «Ich mache auch noch Einrichtungskonzepte für Hotels, mit dem Schwerpunkt Stoffe und Farben, hatte meine Privatkunden und der Laden wollte auch noch eingerichtet werden. Jetzt bin ich einfach froh, dass das Einrichten fertig ist und ich mich wieder voll auf die Arbeit konzentrieren kann.» Im neuen Laden stellt sie ein breites Spektrum an Einrichtungsgegenständen, Stoff- und Farbmustern aus. Ihr ist es sehr wichtig, dass ihre Produkte qualitativ hochwertig sind und nach Möglichkeit in Europa hergestellt werden. Das Wichtigste bei der Inneneinrichtung sei, auf die Person, den Kunden einzugehen. Sie sorge dafür, dass Licht, Raum, Farbe und Gegenstände und der Kundenwunsch zusammenspielen. «Meine Stärke ist exklusive und persönliche Beratung im gesamten Einrichtungsbereich», bringt Ruth Seematter ihre Stärken auf den Punkt. (sas)

tern zu finden. Schliesslich fand sie den Laden an der Oberen Bahnhofstrasse 19.

Der erste Blickfang, wenn man das Restaurant betritt, sind die originellen Tischdekorationen, welche die beiden kreativen Köpfe Irena Dolder und Esther Feuz extra für ihre Ausstellung im Weingarten gefertigt haben: ein Holzscheit bestückt mit zwei Schlüsselanhängern, welche mit Isolatoren daran befestigt sind. In allen Fenstersimsen präsentieren sich Kissen, Taschen, Gürtel, Pantoffeln, Handy- und ipad-Hüllen in den verschiedensten Variationen – alles handgefertigte Unikate aus Kuhfell, meist kombiniert mit Karostoffen. Entstanden sind die Geschenkideen im Atelier 4eck in Affoltern, wo auch auch gerne die eigenen Farb- oder Grössenwünsche platziert werden können. Beide Frauen freuen sich, ihre Werke in einem passenden Ambiente, welches der Weingarten bietet, zu präsentieren und auch Gastgeberin Anita Häberling ist sehr glücklich, wie schön sich die alltäglichen Utensilien

Irena Dolder (links) und Esther Feuz freuen sich mit Gastgeberin Anita Häberling (Mitte) über die gelungene Zusammenarbeit. (Bild zvg.) als «Dekoration» für die Räumlichkeiten eignen. Die Ausstellung und der Verkauf sind bis Donnerstag, 20. November,

täglich während der Restaurantöffnungszeiten zugänglich. Vielleicht findet sich ja bereits ein passendes Weihnachtsgeschenk für die Liebsten ... (pd.)

Keine Chance für Winterspeck Effizientes Figurkonzept im Team Training Hedingen Der Winter steht vor der Tür und wir sehnen uns nach gemütlichen Stunden auf dem Sofa. Die Verlockung auf feine «Guezli» oder Salzsnacks vor dem TV ist gross. Gleichzeitig meldet sich aber das Gewissen mit dem Stichwort «Winterspeck» In der kühleren Jahreszeit braucht es doppelt so viel Motivation sich dem Thema Fitness zu widmen. Der Spezialist für Figurtraining im Säuliamt – das Fitnesscenter Team Training Hedingen – unterstützt und begleitet dabei und sagt dem Winterspeck den Kampf an. Dank einem effizienten Figurkonzept mit Ausdauertraining, Muskelaufbau und der überaus erfolgreichen Airpressure Methode mit Slim Belly oder Slim Legs haben Fettpölsterchen keine Chance. Ein motiviertes und kompetentes Team berät Interessierte persönlich und individuell zu Gesundheits- und

Team-Training-Mitarbeiterin Yvonne Wunderle mit einer Kontrollmessung bei Kundin Liri Donatoska. (Bild Werner Schneiter) Fitnessfragen und insbesondere zum Figurtraining.

Team Training Hedingen, Telefon 044 760 06 06. Weitere Infos www.tt-hedingen.ch.


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Gewerbe

Freitag, 24. Oktober 2014

Nun auch wieder freie Termine für Neukunden Podologie Leitgeb in Affoltern: Rodrigo Dos Santos ergänzt das Team Seit nun etwas mehr als 2½ Jahren kümmert sich Podologin Rebecca Leitgeb in ihrer Praxis nahe dem Kronenplatz um die Füsse der Ämtlerinnen und Ämtler. Nebst regelmässig vereinbarten Pflegeterminen von Stammkunden ist ihr ein grosses Anliegen, dass sie möglichst immer Zeit findet für Notfälle, welche sich mit einem akuten Fussleiden anmelden möchten. Ihre Passion für diesen Beruf kann sie seit einem halben Jahr auch an eine Lernende weitergeben. Savina Luban hat sehr Freude, Behandlungen an geeigneten Modellen durchzuführen, besonders Personen, welche für ihre Behandlung etwas mehr Zeit mitbringen. Sie zeigt sich sehr talentiert und feinfühlig.

Klangmassage mit Beatrice Villiger. (Bild zvg.)

Tief entspannen und erholen Der Klangmassage liegen uralte Erkenntnisse über die Wirkung von Klängen zugrunde. Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes. Der Klang löst Spannungen, mobilisiert die Selbstheilungskräfte und setzt schöpferische Energien frei. Eine Klangmassage erfährt man in der Regel, während man voll bekleidet ruht. Die beruhigenden Klänge entfaltet ihre Wirkung über das Gehör und über energetische Schwingung. Die Schalen werden auf die unterschiedlichen Bereiche des Körpers aufgelegt und dabei sanft angeschlagen. Dadurch entstehen feine Vibrationen und Schwingungen, die sich auf den Körper übertragen. Die Körperflüssigkeit wird durch diese feinen Schwingungen in Bewegung versetzt und jede Körperzelle wird dabei sanft massiert.

Tiefe Ruhe, Entspannung und innerer Frieden Die Klangmassage dient dazu, schnell tiefe Entspannung zu erreichen, sie unterstützt das Loslassen vom Alltagsstress, wirkt sich positiv auf Selbstbewusstsein, Kreativität und Schaffenskraft aus, stärkt die Selbstheilungskräfte und hilft, neue Lebensfreude zu gewinnen. Während einer Klangmassage erfährt man einen Zustand von tiefer Ruhe, Entspannung und innerem Frieden. Dies fördert auch die Gelassenheit und das Vertrauen in die eigene Person. So kann man neue Impulse für den Alltag schöpfen und zu Ein-Klang mit sich selbst finden. (pd.) Beatrice Villiger, Praxis für Kinesiologie und Wellness in Affoltern, info@beatricevilliger.ch oder Telefon 079 372 77 61. Infos unter www.beatricevilliger.ch.

Lange nach einer Teamergänzung gesucht Da Rebecca Leitgeb sich seit zwei Jahren aber auch noch für den Schweizerischen Podologen-Verband SPV engagiert, suchte sie lange nach einer Teamergänzung um etwas mehr Freiraum für diese Verpflichtungen zu generieren. Nun hat sie per November

Damit die Haut wieder ebenmässig aussieht

Vitamine regelmässig nach Hause geliefert

Estée-Lauder-Beratungstage bei Pfister

Die einen informieren sich durch ein Zeitungsabo, die anderen sind modisch und gepflegt durch den Hemden-Liefer-Service – und die Gesundheitsbewussten und Cleveren lassen sich ihre Vitamine nach Hause liefern!

Mit der Enlighten Skintone Correcting-Kollektion präsentiert Estée Lauder einen umfassenden Neu-Ansatz für schöne, lebendig leuchtende und ebenmässig getönte Haut. Bis zum 1. November sind in der Apotheke Drogerie Pfister in Affoltern Estée-LauderBeratungstage.

und betreuen persönlich und kompetent! Jetzt kann man von massiv vergünstigten Abo-Preisen renommierter Premium-Produkte (mit Heimlieferung) profitieren. Praktisch, unkompliziert, zeitsparend – und rundum gut versorgt! Denn erst die Regelmässigkeit bringt den anhaltenden Erfolg! (pd.)

Mit ausgewogener und gesunder Ernährung und zusätzlicher regelmässi- Kostenloser Fachvortrag zum Thema am Dienstag, ger Einnahme von wichtigen Nähr- 4., und Mittwoch, 12. November, jeweils 20 Uhr an und Vitalstoffen wie Vitamine, Mine- der Dorfstrasse 9 in Bonstetten durch Doris Küttel, ralstoffe, Spurenelemente, Omega-3- persönliche Betreuung durch Michèle Gambarini. Fettsäuren, Antioxidantien, Ballast- Anmeldung erwünscht. stoffe und Pro- und Präbiotika kann ei- Infos: Michèle Gambarini, Frauenpraxis Affoltern, nen das so gestärkte Immunsystem fit Bahnhofplatz 11, Affoltern, Tel. 044 383 74 34. und gesund durch den Winter bringen. Rechtzeitige Vorsorge beginnt im Herbst und erspart so manche mühsame Erkältung oder gar Grippe im Winter! Doris Küttel (Apothekerin, Apotheke Heumoos in Bonstetten) und Michèle Gambarini (Ernährungsberaterin, Frauenpraxis in Affoltern) arbei- Apothekerin Doris Küttel (rechts) und Ernährungsberaterin ten Hand in Hand Michèle Gambarini. (Bild zvg.)

«Pink Days» bei Vitalis in Affoltern

Sich selber etwas Gutes tun und den Herbst mit schönen Farben und wertvollen Tipps verlängern. Dazu sollte Frau noch heute ihren persönlichen Termin für die «Vitalis Pink Days» reservieren. So kann sie sich in der Vitalis verwöhnen lassen und eine professionelle Schminkberatung erleben. Es

Mit diesem ergänzten Team kann die Podologie Leitgeb nun auch wieder freie Termine für Neukunden anbieten. Besonders in der kommenden Jahreszeit, wenn die Füsse wieder in geschlossenen Schuhen stecken, melden sich die Füsse, wenns drückt, zwickt und sticht. Gut zu wissen, dass sich am Kronenplatz ein kompetentes Rebecca Leitgeb (Mitte) mit Rodrigo Dos Santos und der Lernenden Savina Luban. (Bild zvg.) Team von Fussspeendlich eine passende Person gefun- volle Erfahrungen und erhofft sich zialisten dieser Beschwerden annehden; den Podologen Rodrigo Dos San- mit einem Wechsel eine Horizonter- men kann. (pd.) tos. Seit drei Jahren im Besitz des eid- weiterung. Seine einfühlsame Art und genössischen Fähigkeitszeugnisses als die Korrektheit, mit der er die Behand- Podologie Leitgeb, Praxis für Fussgesundheit, Podologe sammelte er in einer grossen lung durchführt, haben seine neue Ar- Mühlebergstrasse 2, Affoltern, Telefon Gemeinschaftspraxis in Zürich wert- beitgeberin sofort überzeugt. 044 770 00 44, www.podologie-leitgeb.ch.

Vorbeugen ist besser als heilen

Schminken wie Profis Die neusten Make-up- und Farbentrends an den Pink Days vom Freitag, 31. Oktober, und Samstag, 1. November, in der Vitalis Apotheke Drogerie Parfümerie in Affoltern.

Nun wieder geschlossene Schuhe

wird ein typgerechtes Alltags-Make-up aufgetragen und das Ergebnis fotografisch festgehalten. Zur Erinnerung gibt es eine Fotomappe mit dem persönlichen Foto, ein Überraschungsgeschenk sowie einen Geschenkgutschein für den nächsten Einkauf in der Parfümerie. Die Teilnahme an den Pink Days dauert rund eine Stunde und ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Pink Days in der Vitalis Apotheke Drogerie Parfumerie Affoltern am 31. Oktober und 1. November, Anmelden unter Telefon 044 761 87 61 oder mit Betreff «Pink Days» unter info@vitalis-apotheke.ch.

Frauen sorgen sich nicht nur um Fältchen, sondern zunehmend um Hautverfärbungen. Deshalb wirken beim Enlighten Pflegesystem gleich drei aufeinander abgestimmte Produkte und intensivste hautkorrigierende und aufhellende Technologien rund um die Uhr und setzt einen Verwandlungsprozess in Gang, der die Haut wieder natürlich leuchtend und ebenmässig aussehen lässt. Alle Enlighten Produkte duften angenehm nach frischem Apfel und saftiger Aprikose – für ein rundum sinnliches Pflegeerlebnis. Ausgangspunkt für die Entwicklung der neuen Enlighten Power-Formulas war die Erkenntnis, dass schädliche Einflüsse auf die Haut während des Tages zu einer verstärkten Pigmentbildung während der Nacht führen. Denn nachts werden durch diese Schäden natürliche Zellreaktionen ausgelöst, die wiederum zu einer über-

Haut, die natürlich leuchtet und ebenmässig aussieht. (Bild zvg.) mässigen Pigmentierung und damit dunklen Flecken oder Hautverfärbungen führen können, die erst im Laufe der Zeit deutlich sichtbar werden, das Hautbild stören und uns zu allem Überfluss älter aussehen lassen. Die drei visionären Formulas von Enlighten wirken rund um die Uhr mit den hauteigenen Rhythmen zusammen und bekämpfen eine übermässige Pigmentierung bereits bei der Entstehung. Die Estée Lauder Beratungstage in der Apotheke Drogerie Pfister dauern noch bis 1. November. Beim Einkauf von Estée-Lauder-Produkten ab 89 Franken gibt es ein trendiges Necessaire dazu, gefüllt mit Reisegrössen von Make-up- und Pflegehighlights nach Wahl. (pd.)

Säuliämtler Gewerbler stellen an der Zuger Messe aus Zuger Messe: vom 25. Oktober bis 2. November am Hafen 450 Aussteller werden an der 43. Zuger Messe ausstellen. Unter ihnen sind auch einige KMU aus dem Knonauer Amt. Sie ist die grösste Messe der Zentralschweiz und wird, ab dem 25. Oktober, neun Tage lang Besucher anlocken. Die Messeleitung erwartet 80 000 Besucher an der diesjährigen Zuger Messe. Ziel von Messen ist es immer, Aussteller und Kunden zusammenzubrin-

gen. Eine Messe, gerade eine so grosse Herbstmesse, ist immer auch ein Treffpunkt für Menschen jeglicher Herkunft, verschiedenen Alters und aus allen sozialen Schichten.

Innovationen am laufenden Band Aussteller setzen sich an Messen mit einem ansprechenden Auftritt in Szene. Für die Besucher heisst das auch, in eine Erlebniswelt eintauchen zu können – zu sehen, was alles möglich

ist. Gerade die Präsentation von Innovationen hat an Messen Kultur. Wer nach kreativen Lösungen sucht, hat nach der Gewerbeschau Unteramt in Zug wieder die Chance, neue Inspiration zu gewinnen. Es gilt auch in Zug: An Messen kann der Besucher anfassen und probieren. (sas) Säuliämtler an der Zuger Messe, mit Standangabe: Karl Graf Automobile AG, Fahrzeuge, A3.36. Finetra AG, Bettwaren, B3.12. My Trade Schweiz GmbH, Mundhygiene, A1.12.


Vermischtes

Freitag, 24. Oktober 2014

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Neuer Dirigent und frischer Wind Jürgen Röhrig leitet neu den Musikverein Hedingen Seit Mitte September steht der Musikverein Hedingen unter neuer musikalischer Leitung. Am 24./25. Januar wird der Musikverein Hedingen mit seinem neuen Dirigenten Jürgen Röhrig das Jahreskonzert abhalten. Der in Hedingen wohnhafte Jürgen Röhrig bringt für diese Aufgabe nicht nur eine ausgezeichnete musikalische Ausbildung und entsprechende Berufserfahrung mit, sondern auch viel neuen Schwung und Begeisterung. «Ich möchte mit dem Musikverein Hedingen tolle Musik machen, die den Spielerinnen und Spielern, aber auch unserem Publikum wirklich Spass macht», erklärt der professionelle Musiker. Und genau dies stellte er am Frühschoppen-Konzert an der DorfChilbi bereits unter Beweis: Mit nur gerade drei Proben gelang es ihm, gemeinsam mit den Musikanten ein

ersten Teil sind es eher konzertante Stücke, im zweiten Teil möchten wir dann die Zuhörer mit unterhaltender Musik überraschen.»

Verstärkung ist gefragt

Der Musikverein Hedingen mit dem neuen Dirigenten Jürgen Röhrig (ganz rechts). (Bild zvg.) Konzert auf die Beine zu stellen, welches die Zuhörerschaft im vollen Festzelt begeisterte. Sein Schwung weckte nicht nur die Spielfreude der Musikerinnen und

Musiker sondern riss auch das Publikum mit. Wie Jürgen Röhrig erzählt, geht es nach dieser Premiere direkt weiter: «Wir werden uns nun darauf konzentrieren, das Programm für das

Jahreskonzert am 24./25. Januar 2015 einzustudieren. Die Stücke, welche wir ausgewählt haben, bilden einen spannenden Mix aus anspruchsvoller Blasmusik und Unterhaltung. Im

Ein grosses Anliegen des Vereins und des Dirigenten ist es, weitere Mitspieler zu gewinnen. Der Zeitpunkt für Neueinsteiger ist jetzt, mit dem Beginn der Proben für das Jahreskonzert, ideal. Egal, welches Blas- oder Schlaginstrument jemand beherrscht oder vielleicht auch schon eine Weile nicht mehr gespielt hat: In allen Registern ist Verstärkung herzlich willkommen. Wer vor einer festen Verpflichtung zurückschreckt und gerne probeweise oder projektmässig mitspielen möchte, findet mit dem Jahreskonzert eine ausgezeichnete Gelegenheit. (pd.) Weitere Informationen und die Kontaktadresse: www.mvhedingen.ch.

Besuch im längsten Bahntunnel der Welt

Wandern und Genuss im Tessin

TCS besichtigte die Neat-Baustelle

Die zweitletzte Etappe der Wanderung von Lugano nach Chiasso führte von Lugano nach Mendrisio.

Am 18. Oktober trafen sich 54 Mitglieder der TCS-Gruppe Knonauer Amt zu einem Ausflug. Sie besichtigten den längsten Eisenbahntunnel der Welt: die neue Alpentransversale (Neat) durch den Gotthard, sie ist 57 km lang. In Erstfeld begann die Führung mit einem Einblick in das Infocenter Erstfeld. Dann ging es richtig los. Im Besucherzentrum Amsteg wurden die TCSGruppe mit Schutzausrüstung versehen, unter anderem mit einem Rucksack, der Funkortungsgerät, Luftfilter und eine Wasserflasche enthielt. Diese Ausrüstung war für den Fall einer möglichen Rauchausbreitung gedacht. Die Sicherheitsvorkehrungen waren sehr umfassend. Nach dem Einfahren in das Tunnelsystem per Kleinbus ging es aufund abwärts, bis die Gruppe nach Öffnung eines Tores auf der fertig erstellten Gotthardlinie stand. Ein gewaltiges Bauwerk, der Blick nach links und rechts reichte ins Unendliche. Hier wurden der TCS-Gruppe viele Details erläutert, über den Aufbau der

Erlebnisse: Von Basel nach Chiasso, die zweitletzte Etappe

................................................... von otto steinmann

Im Tunnel. (Bild zvg.) Fahrstrecke mit speziellen Betonschwellen, das Verlegen der Schienen, die Energiezufuhr, die elektronischen Installationen, die Sicherheitseinrichtungen und vieles mehr. Die Besucher standen gebannt auf den Gleisen, was bald nicht mehr möglich ist, da in Kürze die ersten Testzüge fahren werden. Nach dieser eindrucksvollen Besichtigung fuhren die Teilnehmer noch mit der Seilbahn zum Mittagessen auf nach Haldi (1080 m.üM.). Gunther Bommel

Bei herrlichem Herbstwetter genossen 16 Personen am Wochenende vom 18. und 19. Oktober zwei abwechslungsreiche und genussvolle Tage im südlichen Tessin. Die Standseilbahn brachte die gut gelaunten Wandersleute aus dem Knonauer Amt auf den 882 Meter hohen San Salvatore. Die Wanderung begann mit dem Abstieg nach Ciona und weiter nach Carona. Unterhalb des Parks «San Grato» war dann bei Sonnenschein die Mittagsrast angesagt, bevor der kurze Aufstieg zum Gasthaus auf dem «San Grato» folgte. Durch den schönen Park und weiterhin mit unglaublich schöner Aussicht wurde die Wanderung fortgesetzt, sehr oft auch durch herbstlichen Kastanienwald, bis zur Alpe Vicania. Die Gruppe konnte unter verschiedenen Abstiegen nach Morcote wählen und entschied sich für eine ganz besondere Variante. Der gewählte Weg war mehrheitlich eine steile Treppe mit gegen 2000 Stufen.

Viel Kampf und Krampf Niederlage und Sieg für die Buccaneers am zweiten Spieltag Die Buccaneers konnten den dritten Tabellenplatz verteidigen, jedoch wuchs der Rückstand auf die Spitze auf drei Punkte an. Das Lokalderby gegen den UHC Mutschellen verlief zunächst ausgeglichen. Die Buccaneers waren zwar bemüht, das Spieldiktat an sich zu reissen, rieben sich aber Mal für Mal in der gut organisierten Abwehr der Aargauer auf, konnten sich kaum zwingende Torchancen erspielen und gerieten nach einem rasch vorgetragenen Konter, wenige Sekunden vor der Pause, gar noch in Rückstand. Nachdem Joel von Allmen und Joël Wuillemin die Partie zweimal ausgeglichen hatten, traten die Ämtler immer dominanter auf und wurden zum klar besseren Team. Nach zahlreichen, teils hochkarätigen, ausgelassenen Torchancen, bewahrheitete sich wieder einmal eine alte Sport-Weisheit: Wer

die Tore nicht macht, der bekommt sie. Kurz vor Schluss erzielt Mutschellen mittels Freistoss das 3:2. So gab es im dritten Saisonspiel die erste Niederlage für die «Buccs».

Zweimal ins leere Tor getroffen Zumindest auf dem Papier war der zweite Gegner des Tages keine allzu grosse Knacknuss, nämlich das bis anhin noch punktelose Tabellenschlusslicht aus Adliswil. Sven Eckert, der Verteidiger mit Vorwärtsdrang, brachte die Piraten mit zwei Toren schon früh auf die Siegesstrasse, doch die Adliswiler waren keineswegs gewillt, die Punkte kampflos abzugeben und glichen die Partie zweimal aus. Dass die «Buccs» nicht in Rückstand gerieten, war hauptsächlich einer konzentrierten und vor allem kämpferischen Abwehrleistung zu verdanken. Allen voran der an diesem Tag überragende

Christian Grass warf sich in zahlreiche Schüsse und holte sich einige blaue Flecken. Gegen Ende wurde die Partie unübersichtlich: Nach einem harmlosen Zweikampf geriet Luregn Serra mit dem gegnerischen Torhüter leicht aneinander, worauf einige Akteure beider Mannschaften bereits dachten, das Spiel werde unterbrochen, die Pfeife des Unparteiischen jedoch blieb stumm. Joël Wuillemin schob den Ball ins nun unbewachte Tor ein. Trotz heftiger Proteste anerkannte der Schiedsrichter den Treffer. Kurz vor Schluss sorgte dann Joel von Allmen für die Entscheidung. Wieder war es ein Treffer ins leere Gehäuse, diesmal jedoch nachdem der Keeper seinen Platz zugunsten eines zusätzlichen Angreifers geräumt hatte. Trainer Thomas Brodbeck hat nun 2 Wochen Zeit, seine Mannen auf das Spitzenspiel gegen das noch verlustpunktlose Baden-Birmenstorf vorzubereiten. (pd.)

Die Wandergruppe um Otto Steinmann (links). (Bild zvg.) Nach überstandenen Mühen trafen die Wandersleute schliesslich am Luganersee und in Morcote ein. Mit dem Schiff folgte um 17 Uhr die Fahrt nach Melide und nach einem feinen Nachtessen die Übernachtung in einem guten Hotel. Der Sonntag begann denn mit e iner Fahrt mit einem «Taxi-Schiff» von Melide nach Brusino-Arsizio. Eine Gruppe fuhr mit der Luftseilbahn hinauf nach Serpiano, die andere Gruppe bewältigte den Aufstieg von knapp 400 Höhenmetern zu Fuss. Wie schon am Samstag stand zuerst das Geniessen auf dem Programm. Oben genoss die Gruppe die herrliche Aussicht und ein kühles Cüpli. Dann begann die Sonntagswanderung, weiter Richtung

Süden und Mendrisio. Auf einem abwechslungsreichen Wanderweg, der meist durch herbstliche Wälder führte, erreichten die Wanderer kurz vor Mittag das schmucke Dorf Meride, wo sie einen Apéro genossen. Nach einen weiteren kurzen Wanderetappe folgte die Mittagsrast und der Schluss der Wanderung via Tremona und Rancate nach Mendrisio. Am Samstag, 13. Dezember, folgt die Schlussetappe von Mendrisio nach Chiasso. Die Wanderung von Basel nach Chiasso wird dort mit einem Apéro zusammen mit dem Bürgermeister von Chiasso gefeiert. Fotos: www.erlebnisse.ch/fotoalbum. Jahresprogramm 2015 ab November unter www.erlebnisse.ch.

Selber anpacken für ein gemeinsames Ziel Neuer Jugendraum in Bonstetten Der neue Jugendraum im Unteramt wird in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen erstellt. Am 19. Oktober öffnet der «Träffpunkt» seine Tore. In Bonstetten ist die Freizeit für Jugendliche aktuell kunterbunt. Die Jugendlichen der Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil und Islisberg gestalten zusammen mit den Jugendarbeitern den neuen Jugendraum. Und dieser nimmt Formen an. Die Profiarbeiten wie Fenster, WC, Strom und Boden sind abgeschlossen, nun sind die Jugendlichen tatkräftig am Werk. Schwarze, weisse, blaue Farbe – alles nimmt die Wand an. Welches Bild passt wohin, wo steht das Sofa am besten, diese Fragen sind zentral und die

Antworten können sich laufend ändern. Der Jugendraum hat nun auch einen Namen «Träffpunkt» – das trifft den Nagel auf den Kopf. Auserkoren wurde der Name aus den 79 Vorschlägen von Jugendlichen der Sekundarschule, die am Namensfindungs-Wettbewerb teilgenommen haben. Am Freitag, 31. Oktober, ab 19.00 Uhr geht es dann los, die Eröffnung des neuen Jugendraumes kann gefeiert werden. Eingeladen sind alle Jugendlichen, Eltern und Interessierte. Die Öffnungszeiten im Überblick: Mittwoch: 13.30 bis 17 Uhr, Freitag: 17 bis 19 Uhr, Zusätzlich jeweils von September bis Mai, Freitag: 19 bis 22 Uhr. Wochenendbetrieb nach Programm. Betriebsferien während der Weihnachts- und Sommerferien. Infos: www.jugendplus.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 24. Oktober 2014

Erlesene Komik mit 1000 Plakaten «Ohne Rolf» spielt ihr zweites Stück «Schreibhals» in Affoltern Kann man wie gedruckt reden, ohne ein Wort zu sagen? «Ohne Rolf» können es – und wie! Am Samstag, 1. November, werden die zwei Künstler einmal mehr herrlich unterhalten und ihre Geschichten und Diskussionen nur so hinblättern. «Ohne Rolf» – dies sind die zwei Schweizer Künstler Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg, die vor etwa 15 Jahren mit ihrer neuen, eigenständigen und verblüffenden Kleinkunst begonnen haben: Mit zwei Plakatständern kommen sie auf die Bühne, stellen sich auf ihren Bockleitern dahinter und das Programm beginnt: Mit 1000 beschrifteten Plakaten kommen sie miteinander ins Gespräch; je nach Schriftgrösse und -dicke wird da diskutiert, geschrien, geflüstert, gestritten, geblödelt. Denn: Blättern ist bei «Ohne Rolf» dasselbe wie Sprechen. Die beiden werfen sich knappe Sätze an den Kopf, jonglieren mit Schreibfehlern und inszenieren brillant und genuss-

getreten und meldet sich bei diesem zweiten Programm zu Wort. Auch hier verspricht der alltägliche Papierkram wieder überraschende, urkomische, spannende und tiefsinnige Dimensionen. Gelacht wird zwischen den Zeilen und das Auge hört mit; noch nie war das Lesen so packend, aufregend und unterhaltsam. Mit ihren wortstarken Plakaten haben «Ohne Rolf» schon mehrere Preise gewonnen; als letzten einen der drei Deutschen Kleinkunstpreise 2014. Nachdem sie ihre Kunst in diesem September auch auf chinesischen Bühnen ausprobiert haben, kommen sie nun wieder zur deutschen Sprache zurück. «Kultur in Affoltern» freut sich, diese erlesene Komik zum zweiten Mal zu veranstalten – man muss sie einfach erleben! (pd.)

Kommen mit Nachwuchs: Jonas Anderhub (li.) und Christof Wolfisberg. (Bild zvg.) «Ohne Rolf», Samstag, 1. November, 20.15 Uhr,

voll das Spiel mit Wörtern. Dies alles umwerfend witzig und mehrheitlich in blätternder Stille, ergänzt durch überraschendes Geschehen neben den zu lesenden Zeilen.

Nach Chinatournee in Affoltern

Aula Ennetgraben, Affoltern. Billettverkauf und Reservierung bei Buchhandlung Scheidegger,

Nach ihrem ersten Stück blättert das Luzerner Duo ein Kapitel weiter: Ein kleiner Schrei(b)hals ist in ihr Leben

Telefon 044 762 42 42. Bar und Abendkasse ab 19.3O Uhr. Infos: www.ohnerolf.ch oder kia@affoltern.ch.

Wohnbaugenossenschaften als Partner für Gemeinden Der Verband Wohnbaugenossenschaften Zürich lädt zur Veranstaltung «Wohnbaugenossenschaften als Partner für Gemeinden, z. B. mit Wohnformen nach der Familienzeit» ein. Die demografische Entwicklung zeigt auch im Knonauer Amt: die Generation der Babyboomer rückt in die Nähe der Pensionierung. Mit zunehmendem Alter wird die Frage «wie lange will ich im eigenen Haus wohnen bleiben?» wichtiger. Hindernisfreie Wohnungen in zentraler Lage in der eigenen Gemeinde, allenfalls mit Dienstleistungen, können diesen Entscheid beeinflussen. Genossenschaften mit gemeinschaftsfördernden Strukturen sind dazu gute Partner der Gemeinden. Die Wohnbaugenossenschaften bauen in der Regel Siedlungen mit qualitätsvoller Architektur und Gemeinschaftseinrichtungen. Der räumliche Bezug zur Umgebung ist für sie wichtig. Sie können den Gemeinden mehr bieten als Schlafstädte und sind damit für die öffentliche Hand interessante Partner. Fachleute des gemeinnützigen Wohnungsbaus zeigen im ersten Teil der Veranstaltung anhand von geplanten und bereits realisierten Beispielen

Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Wohnbaugenossenschaften auf. Der Schwerpunkt der Referate liegt bei Wohnformen nach der Familienphase und Projekten in Mettmenstetten und Hausen.

Veranstaltung am 3. November um 18.30 Uhr im katholischen Pfarreizentrum in Mettmenstetten.

Am Affoltemer Herbstmarkt verkaufen Kinder und Eltern der Primarschule Zwillikon am Sonntag 12 bis 18 Uhr verschiedene Flohmarktartikel und Selbstgemachtes für das Projekt «Schule ermöglichen – Bildung als Zukunftsperspektive». Am kommenden Wochenende findet in Affoltern der traditionelle Herbstmarkt statt. Einige Kinder und Eltern der Primarschule Zwillikon verkaufen am Sonntag an einem Stand von 12 bis 18 Uhr Flohmarktartikel und selbstgemachte Kuchen, Konfitüren und gedörrte Apfelschnitze. Der Erlös geht an das Schweizerische Missionsund Hilfswerk «Licht im Osten» für das Projekt «Schule ermöglichen – Bildung als Zukunftsperspektive». Viele Kinder in Rumänien und in der Ukraine können die Schule nicht besuchen. Den Eltern fehlt das Geld dafür. Es ist ihnen nicht einmal möglich, ihren Kindern einen einfachen Schulsack mit Inhalt anzuschaffen. «Licht im Osten» schult benachteiligte Kinder und begleitet sie. Dank der Schulbildung haben die Kinder Aussicht auf ein besseres Leben. Als Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl werden sie ihr Leben beeinflussen können. Die 10-jährige Maria schreibt: «Die Schule motiviert mich, vorwärtszugehen, einen Beruf zu erlernen und ein Ziel im Leben zu haben. Ich möchte einmal armen Menschen helfen können.» Elternrat Zwillikon, OK: Nicole Mudadu, Christoph Kehrwald, Adolf Gabriel Weitere Infos unter www.lio.ch unter «Aktivitäten/Hilfsgüter».

Erfahrungen austauschen Im zweiten Teil der Veranstaltung findet eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten von Wohnen im Alter, Wohnbaugenossenschaften und Politikern von Gemeinden aus dem Knonauer Amt statt. Dabei versuchen die Teilnehmenden auf dem Podium verschiedene Fragen zu beantworten wie z.B.: Wie sieht eine erfolgreiche Kooperation zwischen Gemeinden und Genossenschaften aus? Welche Instrumente stellen Kanton oder Bund zur Verfügung? Welches ist die Rolle des Verbands? Angesprochen sind Politiker, Ortsplaner, Behördenmitarbeiter, Vorstandsmitglieder und Mitarbeitende von Genossenschaften sowie alle interessierten Bürger. Der anschliessende Apéro bietet Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Pläne zu schmieden. (pd)

Schule ermöglichen

Freuen sich auf Besucher: Caroline Röthlisberger, Barbara Koller, Kathrin Schmid, Maya Baer und Antonetta Bossert (von links). (Bild zvg.)

Was der Herbstwind bringt ... Markt im Fro Shop, Rifferswil Nach den erfolgreichen «Herbstwind»Märkten der letzten Jahre, veranstalten die kreativen Frauen von «Waldgräfin» und «Glückssternli» auch dieses Jahr wieder einen kleinen, liebevollen Märt. Der «Herbstwind» verspricht gemütliches Bestaunen, Probieren, Geniessen und Kaufen von Genähtem, Gebackenem, Gefilztem, Aufgefädeltem, Floralem, Süssem, Zündendem, Eingemachtem, Überraschen-

dem, Wärmendem, Gedrucktem und Verpacktem. Kulinarisches, unter anderem märchenhafte Cupcakes von «Caro’s Stallkafi», laden an diesem Oktobersonntag zum Verweilen ein. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, wenn es auch nur für eine feine Wurst vom Feuer ist! (pd.)

Sich selber und andere besser verstehen Das Enneagramm ist eine alte Weisheitslehre, deren Ursprünge bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen. Es unterscheidet neun verschiedene Charaktertypen und eignet sich als psychologisches Modell, um eigenen und fremden Verhaltensweisen besser auf die Spur zu kommen. Es kann helfen, Lebensfallen zu entdecken und Wege zu grösserer Freiheit zu finden. An den drei Samstagen, 1., 8. und 15. November, jeweils 9.15 bis 12.15 Uhr, findet im Pfarrhaus in Hausen ein Einführungskurs ins Enneagramm statt. Infos und Anmeldung bei Pfarrerin Irene Girardet

Herbstwind am Sonntag, 26. Oktober, 11 bis 16 Uhr

Fischer, Telefon 044 764 02 15 oder

im Fro Shop, Jonenbachstrasse 23, Rifferswil.

i.girardetfischer@zh.ref.zh.

Girls on the Dancefloor: Auftritt am 1. November Das Tanzprojekt «Girls on the Dancefloor», welches dieses Jahr in die zweite Runde ging, neigt sich dem Ende zu und findet mit dem Auftritt vom 1. November seinen krönenden Abschluss. Die 25 Girls, die am Projekt teilgenommen haben, haben sich fleissig auf diesen Auftritt vorbereitet. Seit dem 27. August, als das Projekt gestartet hat, nahmen die Mädchen jeden Mittwochabend unter der Tanzleitung von Sarah-Jane Rendina an den Proben teil. Sie haben geschwitzt, gelacht und fleissig trainiert. Auch eigene Ideen wurden entwickelt und umgesetzt. In der zweiten Herbstferienwoche fand das Intensivtraining statt, in welchem alle Choreografien zusammengefügt wurden und der Feinschliff für den

Auftritt vorgenommen wurde. Ebenfalls sorgten ein gemütlicher Brunch zu Beginn und ein Grill zum Abschluss der Woche für eine schöne Atmosphäre, bei welcher die Mädchen auch mal ausspannen und zusammen die freie Zeit geniessen konnten. Das Engagement und die Ausdauer haben sich gelohnt, und die Produktion kann sich sehen lassen. Am Samstag, 1. November, laden die Jugendarbeiterinnen aus den Gemeinden Mettmenstetten, Maschwanden, Knonau, Obfelden, Ottenbach, Hausen, Kappel, Rifferswil und Affoltern deshalb alle Interessierten ein, die Aufführung in der Turnhalle Sek. Mettmenstetten zu besuchen. Samstag, 1. November, 17 bis 18 Uhr (anschliessend Apéro), Turnhalle der Sek. Mettmenstetten, Schulhausstrasse 13. Eintritt frei, Kollekte.

Die Mädchen, die am Projekt teilgenommen haben, haben sich fleissig auf den Tanz-Auftritt vorbereitet. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

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LaMarotte macht mit am Buchfestival «Zürich liest ’14» Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Die diesjährige Ausgabe von «Zürich liest» besticht mit einem vielseitigen Programm mit rund 200 Lesungen und literarischen Veranstaltungen. «LaMarotte» ist heute Freitag und morgen Samstag mit zwei eigenen Anlässen Teil davon. Vom 23. bis 26. Oktober geht zum vierten Mal das Buch- und Literaturfestival «Zürich liest» über die Bühnen und Buchhandlungen von Zürich und Umgebung. In der heutigen Veranstaltung liest Wolfram Berger eine Live-Version des mehrfach preisgekrönten Hörspiels «Räuberzelle» von Christian Winkler. Karl Haiberger, genannt «Der Haifisch», ist ein begnadeter Einbrecher. Mehr als dreissig Jahre verbringt er in den verschiedensten Gefängnissen Europas, bis er mit zweiundfünfzig wegen eines Hirntumors frühzeitig entlassen wird. Die Ärzte geben ihm noch ein Jahr Lebenszeit. Wolfram Berger gibt dem Einbrecherkönig seine Stimme: verschlagen und klug, wahnwitzig und weise. Freitag, 24. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 40/30 Franken.

«Die Bücherplauderer» Für «Die Bücherplauderer» stellen Hanspeter Müller-Drossaart und Urs Heinz Aerni ihre Lieblingsbücher vor

und diskutieren über die Welt der Medien. Als Gäste begrüssen sie Anne Rüffer und Esther Schaudt. Anne Rüffer war als Journalistin und Autorin von Dokumentarfilmen tätig. Seit 2000 ist sie Inhaberin des Verlags Rüffer & Rub in Zürich. Kürzlich ist ihr erster Roman «Fräulein Franzen besucht das Glück» erschienen. Die Kabarettistin Esther Schaudt realisierte mehrere Bühnenprogramme und war Trägerin des Kulturförderpreises des Kantons Schwyz. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde sie unter anderem in verschiedenen Rollen bei «Giacobbo/Müller». Hanspeter Müller-Drossaart ist freischaffender Schauspieler in Theater, Film und Fernsehen sowie Sprecher für Radio, Dokumentarfilme und Hörbücher. Urs Heinz Aerni ist als freischaffender Journalist, Kommunikationsberater und Kulturagent in der Schweiz, Deutschland und Österreich tätig. Samstag, 25. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25/15 Franken.

«Marianne Racine Quartett» Am «Jazz am Donnerstag» setzt sich diese Woche das «Marianne Racine Quartett» in Szene. Die schwedische Sängerin Marianne Racine ist seit zwanzig Jahren auf allen wichtigen Jazzbühnen der Schweiz zu hören. Die Liebe zum Straight Ahead Vocal Jazz wird da zele-

Das Quartett «Mumur» mit Dave Gisler, Tobias Meier, Martin Birnstiel und Markus Lauterburg (von links). (Bild zvg.) briert: Balladen, Bossa Nova, Bebop und Blues, liebevoll arrangiert, ummöbliert und mit Humor und Handwerk interpretiert. Donnerstag, 30. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Mumur» im Programm «Ennedi» Ennedi ist ein Wüstenplateau im Nordosten des Tschad. Mit dieser Assoziation reist Markus Lauterburg mit

UltraSchall spielt «Viriditas» Ein szenisches Naturkonzert in der Klosterkirche Kappel Am Sonntag, 26. Oktober, gibt das junge Ensemble ultraSchall im Rahmen der Reihe «Musik und Wort» des Klosters Kappel ein Konzert. Festliche Barockmusik und innige Gesänge verschmelzen mit Naturbildern und Lichtprojektionen, mit Improvisationen und Tänzen. Viriditas bedeutet Grünkraft. Diese war es auch, die seit Sommer 2008 die Zürcher Choreographin und Sängerin Julia Medugno dazu inspirierte, ein Konzept für ein szenisches Konzert zu entwickeln, mit dem sie dem Publi-

kum die Wunder der Natur und Gottes Schöpfungsfreude in spielerischer Weise näherbringen wollte. Zusammen mit ihrem Bruder, dem Winterthurer Violinisten Alexej Wirth rief sie das Ensemble ultraSchall ins Leben, mit dem sie seither an der Verwirklichung des Projektes arbeitet. 2010 fanden die ersten Konzerte statt. Inzwischen hat sich das Ensemble, für dessen Mitglieder die neue Konzertierweise anfangs ungewohnt war, weiterentwickelt und bringt in einer Reihe von Konzerten auch in diesem Jahr bisher kaum Erlebtes zu Gesicht und Gehör. Auf dem Programm stehen einige der «Neun deutschen Arien» von

Georg Friedrich Händel, umrahmt von Johann Sebastian Bachs Violinkonzert in E-Dur (BWV 1042), dem Konzert für Oboe und Violine in c-Moll (BWV 1060, 2. Satz) sowie der Gigue aus seiner Cellosuite Nr. II (BWV 1010). Abwechselnd oder gemeinsam schwingen sich die klaren Stimmen der Sopranistinnen Julia Medugno und Kathrin Bucher – sie war diesen Sommer im Jubiläumsstück der Ämtler Bühne «Der Zusammenstoss» in der Rolle der Alma im Kloster Kappel zu sehen und hören – auf zum Lobgesang. Zusammen tanzen sie auch zur instrumentalen Musik und zu ihren eigenen Gesängen. Begleitet werden sie neben Alexej Wirth vom Cembalisten Ilja Völlmy Kudrjavtsev, der Cellistin Vera Pritchina und der Oboistin Doris Walter. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli untermalen die Aufführung. Der gesamte Kirchenraum wird in die Darbietung integriert – die Musiker klingen nicht nur im Altarraum, sie nutzen jeden Winkel, um den Zuhörern die Musik auch in szenischer Weise zu erschliessen. Sonntag, 26. Oktober, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Möglichkeit für Imbiss. Infos: Tel. 044 764 88 10,

UltraSchall in Aktion. (Bild zvg.) anzeige

info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

seinem Quartett «Mumur» durch eine imaginäre Wüste. Dieses Quartett ist eine Bereicherung für die junge Schweizer Jazzszene, denn Lauterburg ist ein Klangmaler mit Groove: Die Kompositionen für «Mumur» stammen alle aus seiner Feder. Der seit gut zehn Jahren in Luzern lebende Berner ist klassisch ausgebildeter Schlagzeuger, der bei Pierre Favre sein Studium abschloss. Er hat sich in den Klangfeldern von zeitgenössischer Musik und Improvisation bewegt – in den letzten Jahren ver-

mehrt mit Jazzmusikern. Bei Mumur sind das: Tobias Meier (Saxes), Dave Gisler (Gitarre) und der klassisch ausgebildete Martin Birnstiel (Cello). Alle vier Mumuristen sind ausgezeichnete Instrumentalisten, die sich in den Bereichen von Jazz, neuer Musik, Improvisation und moderner Elektronik bewegen. (pz) Freitag, 31. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Reservierung für alle Anlässe erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

James Bond, My fair Lady und die Beatles Jahreskonzert der Harmonie Affoltern Am Samstag, 1., und Sonntag, 2. November, führt der Musikverein Harmonie Affoltern im Kasinosaal im Gemeindezentrum Affoltern das traditionelle Jahreskonzert durch. Man stelle sich vor, man befinde sich im rauhen Klima im Norden Grossbritanniens. Man steht oberhalb hoher Klippen, neben saftig grünen Wiesen und der kalte Wind bläst einem ins Gesicht. Genau an diesen Ort wird die Harmonie Affoltern die Zuhörer während des ersten Teils des Konzerts entführen.

Unbeschwerte Momente geniessen Unter der professionellen Leitung von Fabian Temperli hat der Musikverein Harmonie Affoltern erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Klänge aus «James Bond», «My Fair Lady» und von den «Beatles» verwöhnen die Zuhörer im zweiten Teil des Konzerts. Die Zuhörenden sind eingeladen,

sich von den Melodien entführen zu lassen und unbeschwerte Momente zu geniessen.

Auch kulinarisch ein Highlight – mit gutbürgerlicher Küche Die Männerkochgruppe Affoltern wird wie bereits in den vergangenen Jahren am Samstagabend für das leibliche Wohl sorgen und mit einem vielversprechenden Menü aufwarten. Auf dem Menuplan stehen Urner Jägerragout vom Schwein mit Butternüdeli und einem Duett von Erbsen und Karotten, oder für alle Vegetarier: Urner Jägerragout vom Quorn mit Butternüdeli und einem Duett von Erbsen und Karotten. Die Harmonie freut sich, am Samstag, 1. November, um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr) und am Sonntag, 2. November, um 14 Uhr (Türöffnung 13.30 Uhr) zahlreiche Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher im Kasinosaal Affoltern begrüssen zu dürfen. Der Eintritt für die Konzerte ist frei. (pd.) Infos unter www.harmonie-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 24. Oktober 2014

Die Auswirkung der Sonne auf das Erdklima Der Direktor des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums Davos referiert in Affoltern Am Donnerstag, 30. Oktober, referiert Prof. Dr. Werner Schmutz, Direktor des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums Davos, an der Volkshochschule im Knonauer Amt. Er geht der Frage nach, welchen Einfluss die Sonnenzyklen auf das Erdklima haben. ................................................... von urs bregenzer Im Programm für das Wintersemester 2014/2015 der Volkshochschule im

Knonauer Amt finden sich drei Vorlesungen, die sich mit der Erforschung des Weltalls und der Entstehung der Erde beschäftigen. Am kommenden Donnerstag macht Prof. Dr. Werner Schmutz den Anfang. Seit 15 Jahren erforscht er die Wirkung der Sonne auf das Erdklima. Der menschliche Einfluss auf das derzeitige Klima der Erde wird immer deutlicher. Wie aber können Klimaänderungen der Vergangenheit erklärt werden? Eiszeiten korrelieren direkt mit den durch die Instabilität der Erdbahn verursachten Schwankungen der solaren Bestrahlungsstärke. Das zeigt, dass auf grossen Zeitskalen von 10 000 bis zu 100 000 Jahren Variationen der Sonneneinstrahlung das Erdklima dominierten. Für kürzere Zeitabschnitte von 100 bis 1000 Jahren ist die Sachlage noch ungewiss. Sicher spielen aber auch hier Variationen der solaren Bestrahlungsstärke eine wichtige Rolle. Für das Verständnis natürlicher Klimaeinflüsse ist daher die Sonneneinstrahlung der wesentlichste Parameter und die Rekonstruktion der Sonnenstrahlung in der Vergangenheit ist eine grosse Herausforderung an die Sonnenforschung.

Messung der Sonnenstrahlung

Werner Schmutz, Direktor PhysikalischMeteorologisches Observatorium. (zvg.)

Auf diesem Hintergrund ist es essentiell, dass heutzutage die solare Einstrahlung möglichst präzise und mit möglichst ununterbrochenen Zeitreihen gemessen wird, damit der natürli-

Messgerät Sonnenstrahlung. (Bild Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Wien) che Einfluss der Sonne auf unser Klima erfasst und berücksichtigt werden kann. Werner Schmutz zeigt auf, mit welchen Mitteln die Strahlung gemessen wird und welche Erkenntnisse vorliegen. Das vom Physikalisch-Meteorologischen Observatorium gebaute Experiment Premos auf dem französischen Satelliten Picard ist eines der

zur Zeit aktiven Weltraumexperimente, um die solare Strahlungsstärke der Sonne zu überwachen. Werner Schmutz hat an der ETH Zürich Physik studiert und als Astrophysiker promoviert. Auslandaufenthalte haben ihn für mehrere Jahre an die Universität nach Kiel und an die University of Colorado, USA, geführt.

Er ist seit 1999 Direktor des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums Davos / World Radiation Center (PMOD/WRC) und seit 2002 Honorarprofessor an der ETH Zürich. Donnerstag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Mehrzwecksaal im Spital Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40, Eintritt Fr. 25.- (U30: Fr. 15.-), www.orientiert.ch.

Vergänglichkeit und Rückzug Wieder hat sich das Jahresrad weitergedreht. Das zweitletzte Fest im Jahreskreis, das Dunkelheitsfest, wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. Seine Schwerpunkte sind Annahme der Dunkelheit und Rückzug, Vergänglichkeit und Verbindung mit den Verstorbenen.

Der Junge mit dem Fahrrad und seiner Ersatzmutter Samantha (Bild zvg.)

Da es im keltischen Jahresrad nur zwei Jahreszeiten, Sommer und Winter gab, wurde dieses Fest «Samhain»

«Le gamin au vélo»

Babys schlafen Kinofoyer Lux lädt in die Aula Ennetgraben anders Der Film über den Jungen mit dem Fahrrad erhielt in Cannes 2011 den Grossen Preis der Jury. Am Mittwochabend, 29. Oktober, ist er in Affoltern zu sehen. Die grosse Entdeckung in «Le gamin au vélo» ist der junge Thomas Doret, der die Rolle des Cyril mit einer unglaublichen Energie spielt. Cyril, ein Junge von fast 12 Jahren, hat nur einen Wunsch: Er möchte zu seinem Vater zurückkehren, der ihn auf unbestimmte Zeit in einem Kinderheim untergebracht hat. Auf der Suche begegnet er Samantha, der Besitzerin eines Coiffeursalons, die bereit ist, Cyril an den Wochenenden bei sich aufzunehmen. Dabei kann der Junge die ihm von Samantha entgegengebrachte Wärme anfangs nur schwer annehmen und gerät in schlechte Gesellschaft. Seit dem Jahr 1986 haben die belgischen Regisseure Jean-Pierre und Luc Dardenne lediglich zehn Filme gedreht, mit welchen sie bereits fünf Preise bei den Filmfestspielen in Cannes gewonnen haben. Zuletzt erhielt ihr jüngstes Werk «Le gamin au vélo» den Grossen Preis der Jury. Die

beiden Brüder haben ein filmisches Werk geschaffen, das sie nicht nur zu den wichtigsten Vertretern des belgischen Kinos, sondern auch zu den anerkanntesten Regisseuren weltweit aufsteigen liess. Der Fokus ihrer prosaischen Filme liegt überwiegend auf jungen Erwachsenen, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen. Zum Auftakt des Filmabends: Der mehrfach preisgekrönte Animationsfilm des Berner Filmemachers Fabio Friedli «Bon voyage» ist formal aufs Äusserste reduziert (Strichfiguren) und beschäftigt sich mit einem sehr aktuellen Thema: Dutzende Emigranten besteigen einen überfüllten Lastwagen. Ihr Ziel: die Festung Europa. Als letztlich nur einer von ihnen nach einer lebensgefährlichen Reise dieses Ziel erreicht, erwartet ihn die Konfrontation mit einer anderen brutalen Realität: der europäische Umgang mit Flüchtlingen. «Le gamin au vélo», Film von Jean-Pierre & Luc

«Basic Bonding»: Ein Vortrag für Eltern und ihre Babys im Familienzentrum Affoltern. Am 6. November von 14 bis 15.30 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Vortrag zum Thema Babyschlaf statt. Sowohl Babys, als auch Eltern brauchen genügend Schlaf, um ihren Alltag zu bewältigen. Neurologische Forschungen zeigen, dass Kinder anders schlafen als Erwachsene und dass es grosse individuelle Unterschiede gibt. Auf dieser Basis wird in diesem Vortrag von Ulrike Schwegler, Sozialpädagogin EEH, Fachberaterin und Gruppenleiterin Basic Bonding, beleuchtet, ab welchem Alter ein «Durchschlafen» möglich ist. Es wird gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, welche schlaffördernd und gleichzeitig bindungsstärkend sind. Babys können zum Vortrag mitgenommen werden. Eine kostenlose Kinderhüeti wird angeboten. (pd.)

Dardenne (Belgien 2011, 87 Min., F/d) und Kurzfilm «Bon voyage» von Fabio Friedli (CH 2014, 6 Min.) am

Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm

Mittwoch, 29. Oktober, 20.15 Uhr im Kinofoyer Lux,

unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar

Anmelden bis 30. Oktober über Homepage oder Tel.

ab 19.30 Uhr. Infos: www.kinolux.ch.

044 760 21 13 (Freitagmorgen, sonst Beantworter).

genannt, von Sam-fuin. Sam-fuin heisst Sommerende, da der Sommer am Abend des 31. Oktober endete und der Winter am Morgen des 1. November begann. Die Nacht dazwischen, die 12 Stunden, eine ungewisse, unbestimmte Zeit. Eine Zeit zwischen den Welten, die Zeit der Ewigkeit, der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft – alles in einem. Aber nicht nur die zeitliche Abgrenzung fällt in dieser Nacht weg, auch die Trennung der Lebenden und der Verstorbenen löst sich auf. November – überwiegend trübe, melancholi-

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen in der Gemeinde Aeugst sind alltagskulturelle Räume. Entdecken Sie diese Räume - in der KommBox und in den Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KiA: Bilder und Objekte von Giuseppe Reichmuth, Maler und Künstler, der kaum in eine Kunstrichtung einzuordnen ist. Sein einziges festes Merkmal ist der Humor. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18. Bis 2. November.

sche Wochen, aber auch Zeit des Rückzugs, der Stille, um den leisen Tönen des Lebens zu lauschen. Jahreskreisfest für Frauen: Treffpunkt: Freitag, 31. Oktober, 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen; ca. 1½ Std. leichtes Wandern in dem Wetter entsprechender Kleidung und guten Schuhen; Dauer bis ca. 22 Uhr; Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin & dipl. Fachperson Ritualgestaltung, Rüchligstrasse 2C, Ottenbach; Anmeldung ist nicht nötig, erleichtert jedoch die Vorbereitung: Tel. 079 733 40 29, jren.omlin@bluewin.ch.; Kosten: 25 Franken pro Frau; Datum des letzten Jahreskreisfests in diesem Jahr: «Wintersonnenwende»: 12. Dezember.

Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober. Schalterhalle ZKB: «Momente»: Annamaria Hornecker, gespachtelte Acrylfarben & Fotografie werden zu «Kunstdruck». Mo-Fr, 9.30-12.30/14.3017 Uhr. Bis 5. November.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 7. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstr. 13, So, 14-17 Uhr.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Zwillikon Fabrik am Weiher: Beat Schmid «Fe Cu Sn Ni Cr Zn Alu» Metall und Licht. Mo-Sa 1821 Uhr. bis 25. Oktober


Veranstaltungen

Freitag, 24. Oktober 2014

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agenda

Freitag, 24. Oktober Affoltern am Albis 20.00: Lesereise Werk- & Anerkennungsbeiträge Literatur des Kantons Zürich mit Sacha Batthyany, Eleonore Frey und Roger Perret. Vorgestellt von Poetry Slam-Meisterin Hazel Brugger, musikalisch umrahmt von Kontrabassistin Anna Trauffer. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Les grandes Ondes (à l’ouest)». Ein Film von Lionel Baier. Ein Team des Schweizer Radios soll aus Portugal vor Ort über die positive Schweizer Entwicklungshilfe berichten. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 20.15: Hörspiel von Christian Winkler «Räuberzelle» mit Wolfram Berger. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.00: Kino in der Kirche: «Die syrische Braut». Freigegeben ab 12 Jahren, Eintritt frei. Ein bewegendes, tragikomisches Familiendrama vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse auf den Golanhönen. Reformierte Kirche.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Simon Chen & Artemi mit «Sushi Casanova: Poetry, Piano & Powerpoint». Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo Nr. 9. Kurt Hess, Violoncello, und Mirco Bergo, Klavier, spielen Johann Sebastian Bach und Claude Debussy. Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

Samstag, 25. Oktober Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 10.00: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 10.15-16.15: «Open Day» ein Blick hinter die Kulissen. Die Orchestergesellschaft Affoltern lässt ihr Publikum bei der Orchesterprobe dabeisein. Singsaal Schulhaus Butzen. 13.00: Chilbibetrieb. Kronenplatz. 20.00: «Die Entdeckung der Currywurst» ein Bühnenstück mit Jaap Achterberg. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A. 20.15: «Die Bücherplauderer» Hanspeter Müller-Drossaart und Urs Heinz Aerni stellen ihre Lieblingsbücher vor und diskutieren über die Welt der Medien. Gäste Anne Rüffer und Esther Schaudt. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Knonau 19.30: Kulturkommission Knonau. Wien bleibt Wien. Helmut Wiegiehser und Simone Nabholz geben Einblicke in literarische Leckerbis-

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sen. Eintritt frei, Kollekte. Apéro im Anschluss. Stampfisaal.

Kinderhüeti und Kafi sind offen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Mettmenstetten

Hausen am Albis

09.00-12.00: Frauenfrühstück: wenn Frauen mit Frauen... darüber nachdenken, wie man mit Kindern über den Tod sprechen kann. Frühstück, Impulsreferat, Austausch. Anmelden: Ursula Jarvis Tel. 043 466 83 23 oder ursula.jarvis@bluewin.ch. Pfarrhauskeller. 10.00-16.00: Brocki im «Güetli» Rossau: von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. 10.00-15.00: Frische Luft im wohlum - ein Markt der anderen Art. Wohlum Rossau. Baarerstrasse 18.

08.30: Wanderung Höhronen ZG 1148 m.ü.M. Mit PW nach Finstersee. Finstersee-Höhronen. Wanderzeit 5 Std. Auf-und Abstieg je 600 m. Anmeldung bis Freitagabend an Vreni Zürcher, 044 764 07 62. Gemeindeparkplatz Chratz (Treffpunkt).

Obfelden 08.00-16.00: LandiTag mit Festwirtschaft, Neues für den Winter, Dekoartikel für Advent und Weihnacht, Kinder schnitzen unter Anleitung einen Halloween-Kürbis. Landimärt. Muristrasse 2. 19.30: Barockmusik-Konzert mit Elena Olenchyk (Barockmandoline), Tina Speckhofer (Cembalo), Johannes Hustedt (Traversoflöte), freier Eintritt, Kollekte. Leitung Angela Bozzola. Reformierte Kirche.

Ottenbach 21.00: Disco Dance Party mit DJ Tomko. Alles und mehr ist möglich. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Zwillikon 16.00-22.00: Finissage: Beat Schmid: «Metall und Licht - Fe Cu Sn Ni Cr Zn Alu». Fabrik am Weiher, Alte Affoltemerstr. 1.

Obfelden 20.00: Bücher und Schriften, die zum Denken und Diskutieren anregen - Christoph Haas und Walter Rützler freuen sich auf Interessenten für die Lese- und Gesprächsgruppe. Heute: C.-F. Ramuz «Die grosse Angst vor den Bergen». Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Dienstag, 28. Oktober Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 06.45: Anspruchsvolle Wanderung: ab Ennetbürgen zum höchsten Punkt des Bürgenstocks «Hametschwand» und weiter nach Stansstad. Wanderzeit: ca. 5 Std. Anmeldung/Auskunft: Doris Jetzler, Telefon 044 700 00 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 29. Oktober

Aeugstertal 19.00: «Harlequin’s Glance - Folk’ n’Roll» eine der besten Live-Formationen Österreichs geben sich im Pöschtli die Ehre. Essen ab 18 Uhr. Bitte reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli».

Affoltern am Albis 12.00: Chilbibetrieb, Warenmarkt mit vielen Ständen von 12.00 bis 19.00 Uhr. Kronenplatz. 14.30-17.30: Familienzentrum Tag der offenen Tür und «Chilbimärt». Kleider- und Spielsachenbörse, Kinderhüeti und Kafi sind offen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Kappel am Albis 17.15: «Musik und Wort» in der Klosterkirche: «Viriditas-ein szenisches Naturkonzert» mit dem Ensemble UltraSchall. Eintritt frei, Kollekte. Im Anschluss Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kirche.

09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Le gamin au vélo». Von Jean-Pierre & Luc Dardenne Belgien 2011, 87 Min., F/d. Der zwölfjährige Cyril weigert sich zu glauben, dass ihn sein Vater im Kinderheim zurückgelassen hat. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatiorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung. Dauer ca. 30 Min. Schul- und Gemeindebibliothek.

Knonau 17.00: Panflöten-Konzert mit dem Corona Ensemble: musikalisch durch die vier Jahreszeiten von klassisch bis modern. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Montag, 27. Oktober Affoltern am Albis 12.00: Chilbibetrieb, Warenmarkt von 12.00 bis 19.00 Uhr. Kronenplatz. 14.30-17.30: Familienzentrum Tag der offenen Tür und «Chilbimärt». Kleider- und Spielsachenbörse,

Letzte Hauptübung als Kommandant Morgen Samstag, 25. Oktober, bestreitet die Feuerwehr Unteramt in Bonstetten ihre jährliche Hauptübung zum letzten Mal unter der Leitung des zurücktretenden Kommandanten Ueli Müller und Ausbildungschef Ernst Benz. Ueli Müller übergibt das Kommando nach 19 Jahren Feuerwehr Unteramt – davon 9 Jahre als Kommandant – per Ende Jahr an Mathias Baumann, sei-

Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Barbara Ruf 044 252 56 81. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hedingen 09.15-10.00: Eltern-Kind-Singen für Eltern mit ihren Kindern von 2 bis 4 Jahren. Anschliessend Znüni und Beisammensein. Anmeldung Eva Traub, Tel. 043 333 92 12, traub@datacomm.ch. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil 14.30-15.00: Buchstart «Reim und Spiel» für Kinder von 9-36 Monaten in Begleitung. Bibliothek 14.30-15.00: Geschichtenzeit für

nen bisherigen Stellvertreter. Ernst Benz verlässt die Feuerwehr Unteramt nach 15 Jahren, wovon er sechs Jahre als Ausbildungschef tätig war. Diesen Posten betreut neu Roman Humm, der ebenfalls bereits Stellvertreter war. Ueli Müller und Ernst Benz werden diesen Samstag nochmals alles geben, um eine interessante und vielseitige Hauptübung zu organisieren. Die Bevölkerung ist eingeladen. (pd.) Samstag, 13.45 Uhr, Restaurant Linde, Bonstetten.

Pfäffikon. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung/Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof (Treffpunkt).

Donnerstag, 30. Oktober Hausen am Albis Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Sonntag, 26. Oktober

Am Samstag gibt die Feuerwehr Unteramt Einblick in ihr Handwerk. (Bild zvg.)

11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An/Abmeldung: Susanne Schmid 044 761 34 42. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Marianne Racine Quartet». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

20.00: HEV zum Thema «Sicherheit und Einbruchschutz». Ab 20.45 Vorstellung von Sicherheitssystemen. 19.30 Uhr Türöffnung und Willkommens-Apéro. Eintritt frei. Infos: www.hev-albis.ch. Hotel Löwen. 21.00: Mülibar ab 21 Uhr: Mundart-Reggae-Band «Im Schilf». Barbetrieb ab 20.30 Uhr, www.muelibar.com. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis Bonstetten 08.50: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Wildbergschalchen-Hermatswil-Islikonanzeige

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Sport

Kondition und Kraft trainieren Das Wintersport-Training in Stallikon hat begonnen. Stalliker Ski- und Snowboardfans können sich freuen. Bis zum 14. April 2015 findet in der Turnhalle Loomatt in Sellenbüren wieder das bewährte Wintersport-Kraft- und Konditionstraining statt – und zwar jeden Dienstag von 18.30 bis 19.30 Uhr. Je besser die Vorbereitung, desto schöner und sicherer wird das Schnee-Erlebnis. Frauen und Männer jeden Alters sind deshalb herzlich willkommen! Ein Unkostenbeitrag von fünf Franken wird jeweils vor Ort erhoben. Versicherung ist Sache der Teilnehmer. (pd)

Bobs von alt bis neu Sonderschau des Sportmuseums Schweiz an der Zuger Messe. Der über 100-jährige «Fantôme» oder der «Silberpfeil», der 1980 zu Olympiagold fuhr – diese und weitere Bobs sind vom 25. Oktober bis 2. November an der Zuger Messe zu bestaunen. Anzüge, Helme und Schuhe, Bücher, Bilder und Filme ergänzen die Sonderschau des Sportmuseums Schweiz. Als besondere Attraktion wartet zudem ein Bob-Simulator auf die Messebesucher. Sonderschau in der Halle B.12.

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Mit Podestplatz zurückgemeldet Trailmarathon in Thusis: Adrian Brennwald läuft bei der Erstaustragung auf Rang 2 Der Aeugster Adrian Brennwald musste sich am Samstag am Transruinaulta nur einem Gegner geschlagen geben – und das nach einer verletzungsbedingten Laufpause von drei Monaten. Tags darauf gewann die Wahl-Hausemerin Emma Pooley den Transviamala (19 km). «Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft», so Adrian Brennwald. Wegen seiner Oberschenkel-Muskelverhärtung war von Anfang August bis Anfang Oktober an ein Lauftraining nicht zu denken. Stattdessen hielt sich der Aeugster auf dem Velo, beim Aquajogging und Schwimmen fit. Erst vor drei Wochen konnte er das Training intensivieren. Den Entscheid, am Transruinaulta an den Start zu gehen, fällte Brennwald denn auch erst am Vortag. Der erstmals ausgetragene Trailmarathon führt von Ilanz entlang dem jungen Vorderrhein. Nach den ersten rund elf Kilometern mitten in der Rheinschlucht folgen heftige Anstiege bis hoch nach Rhäzüns. Der Marathon folgt dann dem Hinterrhein, bis auf die Höhe von Präz, darauf geht es dem Heinzenberg entlang abwärts, bevor kurz vor dem Ziel noch einige kurze Anstiege nach Thusis bevorstehen. Weil die Strecke bereits zu Beginn sehr schmal ist, starten die Athleten einzeln im 20-Sekunden-Takt. Entspre-

reits die meisten der vor ihm Gestarteten eingeholt – und konnte erst noch die Naturschönheit der Schlucht mit ihren Moränen geniessen. Dem zügigen Start sollte er allerdings später Tribut zollen: Nach zwei Stunden begann das Durchbeissen. «Da ist mir meine Erfahrung entgegengekommen», so Brennwald rückblickend. Von der Strecke bekam er nun nicht mehr viel mit: «Ich war zu sehr mit mir selber beschäftigt.» Das Ziel erreichte Adrian Brennwald Zweiter am Transruinaulta: Adrian Brennwald. (Bild zvg.) schliesslich nach chend müssen sie sich selber anspor- weniger als dreieinhalb Stunden als nen können. «Wenn ich fit bin, Zweiter – nur der vor ihm gestartete kommt mir das entgegen», sagt Brenn- Beat Ritter aus Pontresina war noch wald. Angesichts seines Trainingsrück- um achteinhalb Minuten schneller. stands wäre es ihm diesmal allerdings Drei Tage nach dem Exploit plagte den lieber gewesen, wenn er sich an ande- Aeugster zwar noch heftiger Muskelren hätte orientieren können. So wag- kater, von der Verletzung spürte er alte der Aeugster sich erst als 22. auf die lerdings nichts mehr. Die Saison der Bergläufe ist nun Strecke. Doch es lief überraschend gut und bis zur Streckenhälfte hatte er be- vorüber. Als nächste Ziele plant Brenn-

wald nun den einen oder anderen kürzeren Lauf und schliesslich den traditionsträchtigen «Frauenfelder» – allerdings nicht den Waffenlauf: «Ich will die Muskulatur nicht mit zusätzlichem Gewicht überbeanspruchen.» Noch offen ist, ob der Aeugster auch am Affoltemer Chlauslauf mitläuft.

Transviamala: Emma Pooley knapp über dem Streckenrekord Am Tag nach dem Transruinaulta-Marathon wurde der Transviamala ausgetragen. Emma Pooley musste an diesem 19-km-Lauf als Frauensiegerin nur drei Männer ziehen lassen. Mit 1:25:56 verpasste sie den von ihr vor zwölf Monaten aufgestellten Streckenrekord um 13 Sekunden. «Schade, dass mir diesmal keine Bestzeit gelang», so die in Hausen am Albis wohnhafte Britin. Gleichwohl zeigte sie sich mit ihrer Leistung zufrieden. Neben der «unglaublich schönen Strecke» hob sie die «perfekte Organisation» und die «motivierten Helfer» hervor. «Der Transviamala ist ein Anlass, den man so richtig geniessen kann», meinte die 32-Jährige, die heuer mit dem Gewinn des Duathlon-Weltmeistertitels (Langdistanz), Mit drei Etappensiegen am Giro d`Italia der Frauen sowie zweiten Plätzen im Zeitfahren und im Strassenrennen an den Commonwealth Games und am Jungfrau Marathon aufhorchen liess. (tst.)

«Ich bin auch ein Chränzli» Am Turnerchränzli Hedingen einsteigen und weiterkommen Das Chränzli der Turnvereine Hedingen findet am Freitag und Samstag, 21. und 22. November statt. Wer sich Plätze sichern will, dem sei der Vorverkauf empfohlen: Am Samstag, 1. November, von 10 bis 13 Uhr im Foyer der Schachenturnhalle in Hedingen. ................................................... von lisa stähli Im Zickzack-Kurs um die Welt. Von links: Daniel Nyffenegger (Sandro Morof), Chantal auf der Maur (Laura Hess), Jolanda (Vera Studer), Samira (Iris Studer) und Aileen (Carla Studer). (Bild zvg.)

Sportliche Weltreise Turner-Chränzli des TV Hausen Chränzli-Fans kommen in Kürze wieder voll auf ihre Kosten, denn am 21. und 22. November heisst es im Hausemer Gemeindesaal: Vorhang auf für das sportliche und unterhaltsame Jahres-Highlight des Turnvereins Hausen! Die Vorbereitungen zum TurnerChränzli des TV Hausen laufen derzeit auf Hochtouren. Ob MuKi-/VaKi- oder Kinder-Turnen, Damen- oder Männerriege, Jugi, Leichtathletik, Korbball, Team-Aerobic, Kunstturnen – alle Riegen werden sich auch in diesem Jahr mit ihren Darbietungen und Kostümen wieder voll ins Zeug legen und die Zuschauer begeistern. Dabei sind Internationalität und Abwechslung Trumpf, denn die Rahmenhandlung führt die Zuschauer dieses Mal rund um den Globus. Unter dem Motto «Reisä mit Hindernis. Im Zickzack um d`Wält» touren ein Flitterwochen-Pärchen und ein Freundinnen-Trio, deren Wege sich immer wieder kreuzen, durch die Weltgeschichte. Und damit es mächtig was zu la-

chen gibt, schlingern die fünf sehr unterschiedlichen Protagonisten von einem unbeabsichtigten Abenteuer ins nächste, machen auf allen Kontinenten Station und bieten so den perfekten Hintergrund für besonders mitreissende und farbenfrohe Inszenierungen aller aktiven Sportler. Neben bester Unterhaltung warten kulinarische Höhenflüge à la Lukas Kehrli auf die Gäste, der mit seinem Küchenteam ein feines Menü zaubern wird. Eine reich bestückte Tombola inkl. Mitternachtsverlosung rundet das Programm ab, und nach der Vorführung wartet selbstverständlich die Chränzli «Beach Bar» mit DJs und heissen Sounds auf viele gut gelaunte Partyfans. Aufführungen am Freitag und Samstag, 21. und 22. November, 20 Uhr (Türöffnung 18.15 Uhr) sowie am Samstag, 22. November, 13.30 Uhr (Türöffnung 12.30 Uhr). Infos: www.tvhausen.ch. Eintrittspreise Abend: Erwachsene 15, Kinder (bis 16 Jahre) 10 Franken; Nachmittag: Erwachsene 10 Franken, Kinder (bis 16 Jahre) gratis. Vorverkauf ab dem 3. November bei der Drogerie Rütimann in Hausen.

Dieses Jahr werden die Chränzli-Gäste auf eine Zugreise durch die ganze Schweiz geschickt. Der Grund für die Reise: Ein Schirm ging im Zug vergessen und muss unbedingt wieder gefunden werden. Während der Schirm von einem Besitzer zum nächsten gelangt und von Appenzell bis Zürich die ganze Schweiz bereist, ist ihm das Publikum immer dicht auf den Fersen. Unter dem Motto «Ich bin auch ein Chränzli» werden die Zuschauer in die Welt der Züge, Pendler und Bahnhöfe und allem, was dazu gehört, entführt. Ob der Schirm am Ende seinen Weg

Ein Schirm geht auf Reise. (Bild zvg.) zurück ans «Chränzli» findet und warum die Turner eigentlich all die Strapazen auf sich nehmen, um ihn wiederzufinden, das erfahren nur die Besucher der Vorstellungen. Die beiden Abendvorstellungen am Wochenende vom 21. und 22. November beginnen jeweils um 20 Uhr.

Die Zugstüren öffnen jedoch schon um 18.30 Uhr und nach Wunsch wird vor der Vorstellung ein typisch schweizerisches Menü serviert. Wer lieber am Nachmittag vorbeischauen will, dem sei die Kindervorstellung am Samstag, 22. November, um 13.30 Uhr empfohlen. Für die Kindervorstellung braucht man kein Ticket am Vorverkauf zu erwerben. Diese Vorstellung ist auch für alle Kurzentschlossenen gedacht und kostet lediglich einen Fünfliber. An beiden Abenden wird es auch eine Abendkasse geben, der Andrang der letzten Jahre hat allerdings gezeigt, dass dann oft keine oder nur noch vereinzelte Tickets vorhanden sind. Wer etwas weiter vorne sitzen möchte, sollte am 1. November von 10 bis 13 Uhr vorbeischauen und sich einen Sitzplatz nach Wahl reservieren. Alle andern können ihren Sitzplatz auch ab dem 3. November online reservieren und das Ticket dann an der Abendkasse bezahlen. Infos: www.tvhedingen.ch / www.dtvhedingen.ch. Eintritt: 20 (Abend), resp. 5 (Nachmittag) Franken.

Vormarsch in die Top-30? Schachclub Wettswil im Nationalliga-B-Aufstiegsspiel Wegen dem Verzicht einer Mannschaft kommt Wettswil zum Handkuss und rückt in die Aufstiegspoule nach. Ende September schlossen die Ämtler in der 1. Liga die Schweizer Schachmeisterschaft toll auf dem dritten Rang ab. Für die Promotionsspiele qualifizieren sich jeweils die ersten zwei. Wegen dem Verzicht eines Vereins rückt Wettswil als bester Drittrangierter nach. Morgen Samstag kämpft er auswärts gegen Pfäffikon ZH um den Einzug in die Nationalliga B.

Falls der Schachclub Wettswil triumphiert, würde er die Phalanx durchbrechen und in die Gilde der Schweizer Top30-Teams vordringen. Dort wäre er mit Abstand der kleinste Verein. Bereits 2007 bot sich diese Chance, damals verlor Wettswil gegen Wollisho- Wettswils Leader Daniel Christen (rechts, mit Weiss fen 3:5. (kakö) spielend). (Bild Kaspar Köchli)


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Sport

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Paul Stutz krönt seine Schützenkarriere Sieg am 77. historischen Rütlischiessen

Linus Bernhard und sein Norwegian Hound X-tra in vollem Lauf. (Bilder hounds.ch)

Auf den Hund gekommen Stalliker Linus Bernhard mit drittem Rang an der Canicross EM Canicross ist eine Teamsportart für Mensch und Hund. Linus Bernhard lief mit seinem Hund X-tra zur Bronzemedaille an der Europameisterschaft im französischen Toulon-sur-Arroux, südwestlich von Dijon. ................................................... von salomon schneider Canicross ist aus dem SchlittenhundRennsport entstanden. Im Canicross zieht der Hund anstatt den Schlitten direkt den Läufer, der mit einer 1,90 Meter langen, elastischen Leine mit dem Hund verbunden ist. Durch die Verbindung mit einem schnellen, ziehenden Hund, sind viel höhere Lauftempi möglich, als ein Mensch alleine zustande bringen würde. Die Begeisterung für den Canicross liegt bei der Familie Bernhard in der Familie – Vater Luzi betreibt den Sport seit bald 30 Jahren. «Ein starker Hund oder ein starker Läufer allein sind nie erfolgreich. Ca-

schen Jagdhunden und dem Alaskan Husky. Der Norwegian Hound gilt als athletisch, lauffreudig und relativ leicht trainierbar. Die Familie Bernhard setzt seit Jahren auf Hunde dieser in Kontinentaleuropa relativ wenig bekannten Züchtung. An der Europameisterschaft in Toulon-sur-Arroux qualifizierten sich Bernhard Linus Bernhard und X-tra (rechts) auf dem Podest, an der Linus und X-tra als einziCanicross Europameisterschaft in Toulon-sur-Arroux. ge Schweizer für nicross ist eine Teamsportart, bei der das Rennen der Jungen. Den drei Kilosich beide extrem gut kennen und zu- meter langen Parcours absolvierte er sammenarbeiten müssen», erklärt trotz Sturz in 10.40 Minuten. Damit Linus Bernhard. Er läuft mit seinem wurde er Dritter, 43 Sekunden hinter Hund X-tra, einem Norwegian Hound. dem Ungaren Akos Babinyecz und Diese Rasse ist eine Schlittenhund- 35 Sekunden hinter dem Engländer Züchtung aus mittelgrossen europäi- Rowan Saxton.

Schweizer Meistertitel verteidigen Landesmeisterschaften im Tanzen am Wochenende in Tenero An der 10-Tanz-Weltmeisterschaft der Kategorie Junioren hat sich das Oberämtler Nachwuchstanzpaar Marisha Zimmerli und Davide Corrodi im spanischen Guadalajara im 29. Rang klassiert. Kommendes Wochenende wollen sie in Tenero den Schweizer Meistertitel verteidigen. Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Das gilt im Moment ganz besonders für die beiden Gymnasiasten Marisha Zimmerli und Davide Corrodi. Zum zweiten Mal haben sich die beiden Tanzsportler des Tanzsportclubs Zug, Sektion Hausen, für die Nachwuchsweltmeisterschaften im 10-Tanz der Junioren qualifiziert. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit war es am letzten Wochenende im spanischen Guadalajara so weit. Nach einer Eröffnung mit allen Ehren (Fahneneinlauf der Nationen, Ansprachen von Politikern und Organisatoren) konnten sich die beiden 14- und 15jährigen Teenager erneut im Feld der Weltbesten bewähren. Ein ungleicher Kampf, denn die bestplatzierten Teams aus Russland und Rumänien führen bereits ein Leben wie Professionals. Derweil Corrodi/Zimmerli noch das Gymnasium besuchen. Die Schweizer schlugen sich dennoch achtbar und beendeten das Turnier im 29. Rang (Vorjahr 31.). Lange Zeit, um sich von der Rückreise zu erholen, blieb den beiden Nachwuchssportlern nicht. Am Montagmorgen hatten sie bereits wieder in der Schule anwesend zu sein. Sportlich sind die Gedanken beim kommenden Wochenende. In Tenero stehen die Schweizermeisterschaften auf

Ein wunderschöner Herbsttag mit milden Temperaturen erwartete die Pistolenschützen und deren Anhang am Sonntag auf dem Rütli. Dank diesen angenehmen äusseren Bedingungen – weder blies Wind noch blendete die Sonne – wurde es ein fairer Wettkampf für die 920 angetretenen Schützen aus den 96 Gast- und 5 Stammsektionen. Das OK, unter der Leitung vom Urner Regierungsrat Beat Arnold, und seine über 100 Helferinnen und Helfer leisteten einmal mehr ausgezeichnete Vorbereitungs- und Schützenfestarbeit. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Militär, darunter Festredner Filippo Lombardi, Ständerat aus dem Tessin, sowie viele Schlachtenbummler säumten das Rütligelände. «Für mich ist es spannend und lässig, hier am geschichtsträchtigen Schiessen dabei sein zu dürfen», meinte Frau Landamann Heidi Z’graggen. Auch Landratspräsident Markus Holzgang, der erstmals an einem solchen Anlass dabei war, beobachtete interessiert das Geschehen.

Paul Stutz Tagessieger Punkt 8.25 Uhr ertönte der Befehl vom eidgenössischen Schiessoffizier Kreis 16, Oberst im Generalstab Hans Wyrsch: «Schützen bereitmachen, drei Patronen laden, drei Schuss in einer Minute, feuern»! Das 50-Meter-Rütliprogramm beinhaltete 15 Schuss auf die spezielle Rütlischeibe B5 (drei Schüsse Seriefeuer in einer Minute, sechs Schüsse Seriefeuer in zwei Minuten und sechs Schüsse Seriefeuer in einer Minute. Bevor der Pulverdampf richtig verzogen war, trat die Zeigermannschaft, die unter anderem aus rund 20 Urner Kindern bestand, unter der Leitung von Beat Truttmann, in Aktion und zeigte, nach alter Väter Sitte, mit der Kelle die geschossenen Resultate.

Mit Loorbeerkranz: Sieger Paul Stutz, Zwillikon, mit 67 Punkten. (Bild zvg.) Der spätere Sieger, Paul Stutz vom Schiessverein der Kantonspolizei Zürich, schoss schon frühmorgens das Siegesresultat von 67 Punkten. Auch wenn das letzte Jahr noch 65 Punkte für den Sieg reichten, musste Stutz doch sehr lange um den Tagessieg zittern, weil die äusseren Bedingungen den ganzen Tag perfekt blieben. Nach der Siegerehrung, wo der leidenschaftliche Pistolenschütze mit Jahrgang 1955 mit dem Kopfkranz geschmückt wurde und zudem als Preis eine Ordonnanz-Pistole überreicht bekam, sagte Paul Stutz: «Mit dem heutigen Sieg habe ich ein grosses Ziel erreicht, denn diese Bundesgabe fehlte noch in meiner Sammlung. Ich war schon bei der letzten Austragung mit dem dritten Gesamtrang nahe dran, aber heute hat alles für mich gepasst. Ich kam mit dem Ziel 67 Punkte zu erzielen hierher und die Rechnung ist für mich perfekt aufgegangen.» Paul Gwerder

Kinder und Jugendliche auf Tells Spuren Armbrustschiessen in Zwillikon

Davide Corrodi und Marisha Zimmerli erreichten an der WM in Spanien den 29. Rang. Am kommenden Wochenende zählen sie zu den SM-Favoriten. (Bild zvg.) dem Programm. Aber nicht nur im 10-Tanz, sondern auch im Standardund den lateinamerikanischen Tänzen über alle Leistungsklassen und Alterskategorien. Corrodi/Zimmerli starten im 10-Tanz und im Standard als Titelhalter. Im Latin erreichte das Paar im Vorjahr den zweiten Platz. Das Ziel ist klar: Drei Medaillen sollten es auch

diesmal sein, was aber laufend schwieriger wird, denn die Konkurrenz schläft nicht. Der nationale Tanzsportverband STSV bietet übrigens zum zweiten Mal einen Livestream für die Zuhausegebliebenen an. Livestream unter mbcserver01.de/swiss_tm14.

Das vor etwa 100 Jahren durchgeführte «Tätschschiessen», findet heute noch als Kurs Armbrustschiessen seine Fortsetzung.

versuchen. Gespannt warten nun alle auf die Rangverkündigung. Der Schützenkönig – oder ist es ein Mädchen? – wird bekanntgegeben und gefeiert.

................................................... von meriem ounalli*

Die Armbrustschützen sind eine Untersektion der Feldschützen Zwillikon. Wie lange sind Sie schon deren Präsident? Albert Suter: Ich bin schon seit 1990 Präsident und bin der Nachfolger von Stefan Obschlager.

Bei leckerem Gipfeli und anderem Gebäck und verschiedenen offerierten Getränken treffen sich zwischen Ostern und Pfingsten jeden Sonntag um 9 Uhr die Armbrustschützen beim Schulhaus in Zwillikon. Jeder im Alter von 10 bis 16 Jahren ist willkommen. Nach dem Aufstellen der Scheiben und Sicherheitsabsperrungen, werden die Regeln erklärt und die erste Ablösung beginnt mit dem Schiessen. Sicherheit auf dem Platz ist höchstes Gebot, deshalb schiessen erst alle einen Pfeil. Erst dann werden die Pfeile geholt und die Treffer notiert. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis alle zwölf Mal geschossen haben. Beim Osterschiessen am Samstagnachmittag wird um die Grösse des Osterhasen gekämpft. Auch das Feldschiessen wird auf eine andere Scheibe durchgeführt. Da bekommen die ersten drei eine Medaille. Die anderen bekommen einen Trostpreis. An Pfingsten steht das Endschiessen bevor. Wer wird wohl Schützenkönigin oder Schützenkönig? Die Resultate werden unter Geheimhaltung ausgewertet. In der Zwischenzeit dürfen die Erwachsenen ebenfalls ihr Glück

Könnte das Jugendschiessen auch ein Ansporn sein, später in einem Schützenverein aktiv zu werden? Ja, es könnte ein Ansporn sein später in einem Kurs mitzumachen, wenn man Ehrgeiz hat und Spass. Es braucht Leiter und Hilfspersonen, um einen Kurs durchzuführen. Ist die Zukunft in Gefahr? In Gefahr weniger, aber es ist nicht gerade leicht Leiter zu finden. Zum Glück gibt es immer wieder Eltern die den Kurs leiten könnten. Es wird mit Schülerarmbrüsten geschossen die nicht im Handel erhältlich sind, wie steht es mit dem Unterhalt? Die Armbrüste werden bei uns selber hergestellt, von einem Mitglied, welches das Wissen hat und eine Werkstatt mit dem benötigten Material. Das Wissen wird weitergegeben. * Die Autorin hat zwei Tage beim «Anzeiger» geschnuppert.


Sport

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Gut gekämpft und doch verloren Der EHC Affoltern-Hedingen reüssiert auch im zweiten Spiel nicht. Die Entscheidung fällt wieder im Schlussdrittel.

Die Bronzemedaillengewinner unter der Leitung des 75-fachen DDR-Nationalspielers Andreas Grasreiner. (Bild zvg.)

WM-Bronze für die «Globalboys» Die Volley-S9-Nationalspieler schlagen erneut Kanada im kleinen Final An der Volleyball 50+ Weltmeisterschaft, die alle zwei Jahre in St. George, USA stattfindet, erkämpften sich die Oldies von Volley S9 wieder Bronze. ................................................... von hans grossenbacher Wie schon vor zwei Jahren hiess der Gegner im kleinen Final Kanada. In einem packenden Spiel vor 1000 Zuschauern gewann die Schweiz knapp 2:1 (25:22, 22:25, 15:10 im Tiebreak). Es war der gelungene Schlusspunkt einer WM der Extraklasse.

Überragend waren einmal mehr die Russen. Sie spielten mit zwei ehemaligen Profivolleyballern, einem Europameister und sogar einem Olympioniken: Der 2-Meter-Hüne Vladimir Dementiev. der in Montreal 1976 im 100-m-Brustschwimmen an den Start gegangen war, spielte unauffällig, aber effizient. Der 9-fache Senioren-Weltrekordhalter ist nun auch 50+-Weltmeister im Volleyball geworden.

Satzgewinn gegen den Weltmeister Die Schweizer spielten gegen den Weltmeister den wohl besten Satz im Turnier und gewannen überraschend

den ersten Satz klar mit 25:14. Der Löwe erwachte und konterte mit einem 25:11, bevor es im Tiebreak nochmals spannend wurde. Zum Schluss stand es 2:1 für die Russen. (11:15). Die Schweizer sind der Weltspitze um einiges nähergekomen. Zum Vergleich: Die Amerikaner mussten gegen die Russen im Final eine 3:0-Klatsche einstecken. Dabei spielten auch die Amis mit einem iranischen Ex-Profi. Sogar Kanada hatte einen Spieler, der an Olympia teilgenommen hatte. Es zeigte sich, dass man mit einer guten Vorbereitung und cleverer Organisation (eigener Physiotherapeut, guter Teamgeist

und gute Stimmung) Berge versetzen kann. Die Volley-S9-Nationalspieler hoffen, dass die Idee «leistungsorientierter» Volleyballsport im Alter weiter besteht. Die Hochburg älterer Herren im Säuliamt soll ein Thema bleiben. Es gibt noch weitere Weltmeisterschaften, um sich mit anderen Nationen zu messen: 45+ 2015 in Griechenland, 50+ 2016 in St.George USA, 55+ 2017 in Asien und sogar 60+ in Südafrika sind in Planung. Und schliesslich wären da auch noch die Europameisterschaft 2015 in Nizza und die World Master Games 2017 in Auckland, Neuseeland.

Im ersten Heimspiel forderte Affoltern-Hedingen seinem Gegner Thalwil alles ab. Vor beiden Torhütern spielten sich turbulente Aktionen ab, aber beide Keeper hatten die Sache mehr oder weniger im Griff. So erklärt sich auch das Schlussresultat von 2:3 (1:1, 0:1, 1:1). Die Zürcher, wie schon in den Vorjahren mit viel Vorwärtsdrang, behielten also letztlich die Oberhand, weil sie im letzten Drittel eine der vielen Affoltern-Strafen (insgesamt 6-mal 2 Minuten) zum Treffer zum 3:2 ausnützen konnte. Die Säuliämtler versuchten wohl erneut, den Ausgleich zu erzielen, aber mit Strafen nahmen sie selbstverschuldet den hohen Rhythmus aus dem Spiel. Gemessen an den Chancen, wäre wohl ein Remis das gereche Resultat gewesen, doch dies gibt es ja im Eishockey nicht mehr. Damit stehen die Affoltemer nach zwei Partien immer noch ohne Punkte da. Am kommenden Sonntag hat das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser die Möglichkeit, endlich die ersten Punkte zu holen. AffolternHedingen kann dabei erneut vor dem eigenen Anhang spielen. Gegner ist der EHC Einsiedeln. Die Schwyzer haben das erste Saisonspiel gegen Sursee II hoch mit 2:8 verloren. Das Spiel beginnt am Samstag um 14.15 Uhr in der Trainingshalle in Zug. (WiT) EHC Affoltern-Hedingen -Thalwil 2:3 (1:1, 0:1, 1:1). - Trainingshalle Zug. - 40 Zuschauer. - Tore: 5. Bühler (Riedener) 0:1, 10. Brügger (Kälin, Rüegsegger) 1:1. 35. Riedener (Bühler) 1:2. 45. Bischofberger (Gisler, Kevin Jud) 2:2. 47. Stäheli (Schweri, Costa, Ausschluss Kälin) 2:3.

Der FCWB reist ins Ländle Gegen den USV Eschen/Mauren weitere Punkte sichern Am kommenden Samstag steht gegen den USV Eschen/Mauren das erste von zwei Kräftemessen gegen Clubs aus dem Fürstentum Liechtenstein an. Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten reist dafür ins Ländle und will weitere Punkte sichern. ................................................... von oliver hedinger

Mit viel Einsatz holt Marija Shpakova auch diesen Ball. (Bild zvg.)

Die Schweizer Meisterin gefordert Squash NLA: Marija Shpakova überzeugt Zum Auftakt der InterclubSaison der Damen NLA hat Marija Shpakova aus Mettmenstetteneine solide Leistung gezeigt. Marija Shpakova, die Nummer 8 der Schweizer Damenrangliste und neu mit dem Team vom Squash Club Swissair auf der 1. Position unterwegs, durfte in ihrer ersten Begegnung ge-

gen Winterthur gleich an die amtierende siebenfache Schweizer Meisterin und die bislang international bestplatzierte Schweizer Squashspielerin, Gaby Huber, ran. Die 17-jährige Sportgymnasiastin hat mit ihrer offensiven Spielweise und Entschlossenheit das Vorhaben der Winterthurerinnen auf die NLA Playoffs-Qualifikation fast infrage gestellt. Das Resultat der Begegnung: 12:10/11:9/2:11/9:11/8:11.

Der FCWB hat – das Cupspiel gegen Gossau mitgezählt – die letzten vier Spiele in Serie gewonnen und dabei eine Tordifferenz von 10:2 erzielt. Diese Bilanz ist noch bemerkenswerter, wenn man die Liste der Abwesenden genauer anschaut. Mit Gogalic, Bonfardin, Popov und Sabanovic kommen gleich vier erfahrene Spieler in der Vorrunde wohl nicht mehr zum Einsatz. Der junge Baumgartner ist zudem mit dem U-21 Nationalteam von El Salvador im Einsatz und deshalb ebenfalls länger abwesend. Der zuletzt angeschlagene Captain Buchmann ist für einen Einsatz am Samstag noch fraglich. Umso wichtiger ist es, dass sich Trainer Dosch auf ein breites Kader abstützen kann und sich die Akteure konzentriert auf die Partie vorbereiten.

Spitzenplatz halten Aktuell auf Rang zwei liegen die Ämtler doch schon vier Punkte hinter Leader Baden. Diesen Abstand will man keinesfalls grösser werden lassen. Die Abwehr vor den Keepern Bachmann und Anicic stand zuletzt, trotz wechselnder Besetzung, sehr sicher. Die Routiniers Gouiffe à Goufan, Kalyon und Acosta überzeugten mit stabilen Leistungen im Mittelfeld und der wirb-

WB-Gegner haben es momentan schwer; hier wehrt sich das gesamte Thalwiler Team. (Bild Kaspar Köchli) lige Gjergji sorgt für ständige Torgefahr. Mit einem überzeugenden Auftritt werden die Ämtler auch in Eschen einen «Dreier» anstreben. Die Liechtensteiner ihrerseits liegen nur fünf Punkte hinter dem FCWB und könnten mit einem Sieg auch wieder zur Spitzengruppe aufschliessen.

Heimstarke Gastgeber Wie schwierig das Unterfangen der Dosch-Truppe wird, zeigt ein Blick auf die Statistik. Genau gleich wie der FCWB ist Eschen/Mauren auf eigenem Platz in dieser Saison noch ungeschlagen. Nur eine Partie endete unentschieden, alle weiteren Spiele als Platzherren wurden gewonnen. Das Team von Trainer Ofentausek ist sehr ausgeglichen, wobei sicher auf die Goalgetter Bärtsch und Colocci besonderes Augenmerk zu richten ist. WBTrainer Dosch ist sich der Stärken des Gegners bewusst: «Eschen hat in der

Offensive sehr gute und schnelle Spieler. Uns muss es gelingen, defensiv kompakt zu stehen, sonst wird nichts Zählbares rausschauen. Zuhause haben sie eine sehr gute Torquote. Ich stelle mich auf ein enges Spiel ein.» Die Partie wird am Samstag um 16 Uhr angepfiffen. Der schmucke Sportpark in Eschen ist ein veritables Kleinstadion und lädt richtiggehend zu einem Fussballausflug ins nahe Ausland ein. Mitfahrgelegenheit gibt es im Team-Bus, Interessierte melden sich bei Marc Enskat (079 291 73 62), Abfahrt ist um 12.30 Uhr im Moos. Weitere Spiele des FCWB: Fr. 20.00: Senioren 40+ Srbija; Sa. 10.00: Jun. Ea - Dietikon, Jun. Ec - Lachen/Altendorf, YF Juventus - Jun. Dc; 12.00: Jun. Dd - Freienbach; 13.15: Adliswil - Jun. Cb, Wollishofen - Jun. Da; 14.00: Jun. Db - Lachen/Altendorf; 14.30: Altstetten - Jun. Eb; 16.00: Jun. Ca (CCJL) Schwamendingen; So. 12.00: Freienbach 2 - FCWB 2, YF Juventus - Jun. A (CCJL); 13.00: Wollishofen Jun. B2; 14.00: Dietikon - Jun. B1 (CCJL)


Veranstaltungen

Vorbeugen ist besser als heilen! Mit einem gestärkten Immunsystem gehen Sie gut geschützt durch den Winter! Datum: Dienstag, 4. November, und Mittwoch, 12. November 2014 Ort: Dorfstrasse 9, 1. OG, 8906 Bonstetten Zeit: 20.00 bis 21.00 Uhr, Anmeldung erwünscht: bei Michèle Gambarini (Telefon 044 383 74 34), Frauenpraxis Affoltern In Zusammenarbeit mit der Apothekerin Doris Küttel, Apotheke-Drogerie Heumoos Bonstetten

Erteile Italienisch, Französisch und Englisch Günstig. Telefon 079 305 87 40

Schulen und Kurse

Autogenes Training Neuer Grundkurs Leichter lernen mit BRAIN-GYM® Einstiegskurs in die Lernkinesiologie 11./18./25. Nov. + 2. Dez. 2014 Dienstag 19.00 bis 22.00 Uhr in Ottenbach. Anmeldung und Info: Barbara Scherrer Telefon 044 760 54 30 E-Mail: contact@bsb-kin.ch www.bsb-kin.ch Kosten: Fr. 280.–.

Ab 13. November 2014 Kurstag: Donnerstag Zeit 18.30 bis 19.30 Uhr Der Kurs dauert 6 Wochen. Einzelsitzungen AT oder Mentaltraining nach Absprache Praxis für Komplementärmedizin Zürichstrasse 128, 8910 Affoltern am Albis www.emindex.ch/christina.veltz Anmeldung und Information: Telefon 044 760 04 03 oder E-Mail: christina.veltz@bluewin.ch


Extra

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gedankensprünge

Rotwild erobert das Säuliamt Hirsche bei einer nächtlichen Wildzählung oberhalb Hedingen beobachtet

Zwecklos Zum Spaten spricht der Presslufthammer Hör endlich auf mit dem Gejammer Auf dem harten Felsen gegen mich Hast du als Spaten keinen Stich Martin Gut

volg-rezept

Mini-Filet im Teig Zutaten für 4 Personen 300 g Schweinsfilet Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 TL Bratbutter 16 Champignons gehackt halbe Zwiebel gehackt 2 EL Peterli gehackt 200 g Le Parfait aus der Tube 2 EL Sherry 1 Blätterteig ausgewallt 1 Ei

Zubereitung Nachts in die Fotofalle getappt: Hirschkuh oberhalb von Hedingen. (Bild zvg.)

Auf einer Waldlichtung im Fromoos, oberhalb Hedingen, wurde mit einer Fotofalle und bei einer nächtlichen Wildzählung eine Gruppe Rotwild beobachtet. Es wird davon ausgegangen, dass die Hirsche den jetzigen Standort nicht so schnell wechseln.

Jagdgesellschaft Bonstetten, gestellte Fotofalle. Kürzlich hat nun die kantonale Fischerei- und Jagdverwaltung im Fromoos, oberhalb von Hedingen, eine nächtliche Wildzählung durchgeführt. Durch die Scheinwerfer angelockt, wurden gegen Mitternacht fünf Tiere, ein Hirsch sowie zwei Hirschkühe mit je einem Kalb beobachtet.

................................................... von martin mullis In den letzten zwei Jahren ereigneten auf der Kantonstrasse an fast der gleichen Stelle etwas ausserhalb von Hedingen zwei Verkehrsunfälle mit Rotwild. Immer wieder wurden im Gebiet «Labarten», zwischen Bonstetten und Hedingen, vom Jagdaufseher und von den Jägern auch Trittsiegel (Wildwechsel) von Rotwild festgestellt. Hans Lang, Obmann der Jagdgesellschaft Bonstetten, vermutet, dass die Tiere von der Albiskette herkommend auf dem Vormarsch Richtung Westen sind. Bei grösseren Populationen verlassen Junghirsche gerne das Rudel und gewöhnlich folgen ihnen dann auch einige Hirschkühe. Am Albis hält sich seit längerer Zeit eine wildlebende Population von gut einem Dutzend Hirsche auf. Bereits im Juni dieses Jahres tappten Hirsche im Gebiet Fromoos bei der Lichtung «Birch» in eine von Jochen Geis, Jagdaufseher der

Den Hirschen gefällt es im Säuliamt

Auch vom Hochsitz kann Rotwild beobachtet werden: Hans Lang, Jagdobmann. (Bild Martin Mullis)

Jäger Lang hält fest, dass Hirsche gerne wandern und der «Zug» des Rotwildes vielfach Richtung Westen ins Mittelland führt. Er geht jedoch davon aus, dass es diesen Tieren im Säuliamt gefällt und sie den jetzigen Standort vermutlich nicht so schnell wechseln werden. Jagdobmann Lang weiss auch von Überlieferungen, welche erzählen, dass in früheren Zeiten in dieser Gegend Hirsche lebten. Dieses nun in der Gegend Bonstetten und Hedingen lebende «Standwild» verursacht jedoch, nicht nur aus forstlicher und landwirtschaftlicher Sicht, sondern auch in Bezug auf die Verkehrssicherheit Probleme. Ein ausgewachsener Hirsch kann bis zu 150 Kilo wiegen, ausserdem sind die Tiere hochbeinig und können bei einem Zusammenstoss mit einem Personenwagen direkt in die Frontscheibe prallen.

Filet in 4 Stücke schneiden, würzen. In 1 TL heisser Bratbutter rundum kurz anbraten, herausnehmen. Champignons, Zwiebel und Peterli in 1 TL Bratbutter dünsten, auskühlen lassen, mit Le Parfait und Sherry mischen, pikant würzen. Ofen auf 250 Grad vorheizen. Blätterteig in 8 Quadrate von ca. 10x10 cm schneiden. Etwas Füllung auf 4 Quadrate geben, Filets darauflegen und rundum mit Füllung einpacken. Ei teilen. Teigrand mit Eiweiss einstreichen. Restliche Teigstücke darüberlegen. Ränder gut andrücken. Aus Teigresten Herzen ausstechen, mit Eiweiss auf Teig kleben. Mit Eigelb einstreichen. Filets auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der unteren Ofenhälfte ca. 15 Minuten goldbraun backen. Mit Salat servieren. Zubereitung: ca. 20 Minuten plus 15 Minuten backen.

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Jasmin, 13. Oktober.

Julian, 13. Oktober.

Laura, 13. Oktober.

Jana, 14. Oktober.

Gabriel, 17. Oktober.

Lio, 17. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

bauernregel «Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.»


Veranstaltungen

Jahreskonzert Musikverein Jonen in der Mehrzweckhalle Jonen

Samstag, 25. Oktober 2014

HARLEQUIN’S GLANCE Die Kultband aus Wien . . .

20.00 Uhr (Nachtessen ab 18.30 Uhr)

Sonntag, 26. Oktober, 19 Uhr

Sonntag, 26. Oktober 2014

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

14.00 Uhr

Sonntag, 26. Oktober 2014, 17.00 Uhr in der ref. Kirche Knonau Samstag, 1. November 2014, 19.00 Uhr in der ref. Kirche Muri Sonntag, 2. November 2014, 17.00 Uhr, in der ref. Kirche Affoltern a. A.

www.mvjonen.ch

Eintritt frei. Kollekte zur Deckung der Unkosten

Restaurant

Rütli Metzgete

Freitag, 24. Oktober Samstag, 25. Oktober Sonntag, 26. Oktober Restaurant Rütli Gebrüder Geretto Dorfstr. 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07

4 Geschäfte unter einem Dach – Astro MZ, Lebens- und Gesundheitsberatung – Holzschnitzerei, Porträts, Bilder – Geschenk-Shop – Mimis Secondhand-Lädeli, für Damen und Herren Herzlich willkommen an der Kappelerstrasse 3, alte Sennhütte 8926 Uerzlikon Geöffnet: Di und Mi 14 bis 18 Uhr Sa 9 bis 16 Uhr Tel. 044 764 32 70/079 415 67 61 www.astromz.ch

Schwingklub am Albis

Der Klubschwinget findet am Sonntag, 2. November 2014, um 9.00 Uhr im Schwingkeller Ottenbach statt.

Generalversammlung

Einladung zur vom Schwingklub am Albis am Samstag, 15. November 2014, 19.30 Uhr im Restaurant Krone, Hedingen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Der Vorstand

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung des Hauseigentümerverbandes Albis zum Thema

Sicherheit und Einbruchschutz am Donnerstag, 30. Oktober 2014, ab 19.30 Uhr im Hotel Löwen, 8915 Hausen am Albis Programm: 19.30 Uhr: Türöffnung und Willkommens-Apéro 20.00 Uhr: Referat zum Thema «Sicherheit und Einbruchschutz» von Markus Ammann, KAPO Zürich ab ca. 20.45 Uhr: Vorstellen von Sicherheitsprodukten durch Hermann Eichholzer (QUADRAGARD® Einbruchschutz) Der Eintritt ist frei. Auch nicht HEV-Mitglieder sind herzlich willkommen. HEV Albis (www.hev-albis.ch)

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083 2014  

083 2014