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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 83 I 166. Jahrgang I Dienstag, 22. Oktober 2013

Auf gutem Weg

Aufwertung

«Die Jugend in den Gemeinden»: Nur noch ein paar wenige Lücken zu schliessen. > Seite 3

Trockenmauer-Sanierung beim einstigen Rebberg im Rebhoger Ottenbach. > Seite 8

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Muhende Schönheit Kuh Oxana aus dem Stall von Jakob und Marcel Stehli wird zur Miss Maschwanden gekürt. > Seite 8

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«Wie Geier» Rohstoffkonzerne haben Madagaskar entdeckt. Interview mit Regula Ochsner. > Seite 9

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Steine im Weg Ein Ärgernis: Verkehrsberuhigung an der Seewadelstrasse/Dammgasse in Affoltern. > Seite 11

anzeigen

Reges Interesse an Ämtler Kunst Auf die offene Ausstellung folgt im Kasinosal Affoltern ab Donnerstag die jurierte Mit der offenen Ausstellung im Kasinosaal und in der Galerie Märtplatz wurden vergangenen Freitag die Ämtler Kulturtage lanciert. Die Vielfalt des Ämtler Kunstschaffens lockte zahlreiche Besucher an. ................................................... von thomas stöckli «Die Besucher können mit ihrem Interesse ihre Wertschätzung für Kunst ausdrücken», hatte Silvia Marthaler, Präsidentin der GGA-Kunstkommission, in ihrer Eröffnungsansprache betont. Wie gross diese Wertschätzung ist, das zeigte sich bereits am Abend der Vernissage. So nahmen sich viele Besucher die Zeit und die Sorgfalt, jede einzelne Nische zu besuchen. Vielerorts bot sich zudem Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, und das eine oder andere Detail zum Entstehungsprozess eines Werks zu erfahren. Seit Jahrzehnten lädt die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) regelmässig zu Kunstausstellungen. Ein Sinn davon ist, neue Talente aus der Region zu entdecken. So

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) ist es Zeit, ab 23. Oktober alles zu ändern! Unsere gesamte Beleuchtung sowie alle Teppiche sind jetzt um 20% reduziert. Sie werden auch eine Auswahl an Polstergruppen, Tischen und Stühlen mit 20% Rabatt fin-

Reges Interesse an den Werken der Ämtler Künstler. Links: die «Welle» von Elisabeth Müller-Ackermann. (Bild Thomas Stöckli)

den. Keinesfalls sollten Sie unsere Waschmaschinen-Aktion versäumen. Beim Kauf erhalten Sie

sind jedes Mal auch wieder Künstler dabei, die ihre Werke zuvor noch nie der Öffentlichkeit präsentiert haben. «Ich kenne mehr als jemanden, der hier angefangen und anschliessend

gross Karriere gemacht hat», so Hans Fässler von der Kunstkommission. Nach der offenen folgt ab Donnerstag die jurierte Ausstellung. Hierfür konnten sich die Künstler mit ei-

ner Werkdokumentation bewerben. In der hochkarätigen Jury sitzt unter anderen die Stallikerin Katrin Zuzakova. ................................................... > Bericht auf Seite 7

einen Einkaufsgutschein im Wert von bis zu 200 Franken. Siehe Bedingungen im Katalog. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Sek. im Schlossächer, Primarschule im Chilefeld Eine neue Schulraumstrategie für Obfelden Die Primarschule Obfelden und die Sek. Obfelden-Ottenbach haben gemeinsam eine langfristige Schulraumstrategie erarbeitet. Die Analyse der bestehenden Bauten und Areale hat ergeben, dass sich das bestehende Raumangebot am besten nutzen lässt, wenn die Sekundarschule in den Schlossächer (bisher Primarschule)

umzieht und die Primarschule sich auf den Standort Chilefeld (bisher Sek. und Primarschule) konzentriert. Kommende Woche – am Mittwoch in Ottenbach und Donnerstag in Obfelden – informieren die beteiligten Schulpflegen die Öffentlichkeit. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Haus in Vollbrand. Die Bewohner konnten sich retten. (Bild Kapo Zürich)

Wohnhaus vollständig ausgebrannt Am frühen Sonntagmorgen, 20. Oktober, hat in Affoltern ein Einfamilienhaus gebrannt. Die beiden Bewohner konnten das Haus verlassen, zogen sich jedoch dabei leichte Verletzungen zu. Kurz nach fünf Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein älteres Wohnhaus an der Betpurstrasse brenne. Die Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle, die Löscharbeiten zogen sich jedoch mehrere Stunden hin. Die beiden Bewoh-

ner des Hauses konnten sich retten, zogen sich jedoch beim Verlassen des Gebäudes leichte Verletzungen zu. Das Haus brannte vollständig aus. Es entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt. Sie wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Im Einsatz standen nebst Spezialisten der Kantonspolizei Zürich die Feuerwehren Albis (Affoltern, Ottenbach, Aeugst) sowie Schutz und Rettung Zürich.

200 43 Schlossächer in Obfelden: Wird aus dem Primarschul- der Sekundarschulstandort? (Bild Thomas Stöckli)

9 771661 391004


Kath. Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Dienstag, 19. November 2013, 20.15 Uhr, im Pfarreiheim St. Mauritius Bonstetten, Stationsstrasse, (gegenüber Bahnhof Bonstetten–Wettswil) Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Voranschlag 2014 und Steuerfuss 2014. 3. Verträge zwischen Kirchenstiftung und Kirchgemeinde betreff MauritiusPark Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten liegen ab 5. November im Pfarreisekretariat während den Bürozeiten (08.00 bis 12.00 Uhr), ebenfalls vor der Versammlung im Pfarreiheim und Sonntag 10. November in der Kirche (11.00 bis 12.00 Uhr) zur Einsicht auf. Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus: A. Kirchenstiftung B. Synode Gemeinsamer Apéro am Schluss der Versammlung. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil

Gemeindeabstimmung vom Sonntag, 24. November 2013 In Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen folgende Abstimmung statt:

Bestattungen

Kontrolle von Hydranten Affoltern am Albis Am 15. Oktober 2013 und Wasserschiebern ZH gestorben: auf privaten Peter Weiss Grundstücken Hydrantenkontrolle: Die Feuerwehr wird am Samstag, 26. Oktober 2013 auf einem Teilgebiet von Hausen am Albis (Parkplatz Chratz–Türlen) die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Schieberkontrolle: Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 23. Oktober 2013 während 3 bis 4 Wochen in Ebertswil die Wasserschieber auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Damit die Kontrolle der Wasserschieber reibungslos getätigt werden kann, ist von allen Grundeigentümern, die einen Wasserscheiber auf ihren Grundstück haben, die Zugänglichkeit zu gewährleisten. Auch hier werden die Grundeigentümer gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die ausführende Firma in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Guy Vuilliomenet, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Jonentäli Die Weisung wird allen Stimmberechtigten der drei Gemeinden zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Weitere Informationen können dem Bezirksinserat über die Abstimmung vom 24. November 2013 entnommen werden. Die Sekundarschulpflege

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ist in Zürich

Werner Hofstetter-Huber

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Nach kurzem Aufenthalt im Pflegeheim Sonnenberg in Affoltern am Albis ist er unerwartet eingeschlafen.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 18. Oktober 2013 Die Trauerfamilie:

Am 17. Oktober 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Annemarie Hofstetter-Huber Jolanda Sidler-Hofstetter mit Jasmin, Joel und Pascal Maya und Martin Frei-Hofstetter mit Keira und Ian Priska und Daniel Bill-Hofstetter mit Celine und Annika Verwandte und Freunde

Heidi Pavkovic geb. Märki geb. 2. Oktober 1940, Ehefrau des Svetozar Pavkovic, von Thun BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zürichstr. 60. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Abdankung findet am Freitag, 25. Oktober 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Ottenbach statt.

Affoltern am Albis

Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt.

Am 18. Oktober 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Vereins Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1.

Werner Hofstetter geb. 29. Januar 1937, Ehemann der Annemarie Hofstetter geb. Huber, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Betpurstrasse 5.

Traueradresse: Annemarie Hofstetter-Huber, Betpurstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis

Abdankungsfeier am Freitag, 25. Oktober 2013, 14.00 Uhr, in der Kirche Ottenbach ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis Alt werden ist wie auf einen Berg steigen, je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umso weiter sieht man.

Affoltern am Albis Am 19. Oktober 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Leo Hagenbuch geb. 7. September 1924, Witwer von Josefina Hagenbuch, von Oberlunkhofen AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Untere Bahnhofstrasse 33. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 24. Oktober 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 17. Oktober 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Einladung zur Vernissage

geboren 15. April 1929, Bürger von Zürich, Ehemann der Nabholz geb. Maurer, Margrit, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Chilenholzstrasse 25.

Ausstellung vom 11. September bis 15. März in der Zahnarztpraxis von Dr. Christian Kalt Breitenstrasser 20 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 95 61 www.zahnarztaffoltern.ch

29. Januar 1937 – 18. Oktober 2013

Affoltern am Albis

Bilder-Ausstellung 2013 Jean Verdon

Freitag 25. Oktober 2013 17 bis 20 Uhr

Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

geb. 20. August 1946, Ehemann der Agata Weiss-Francic, von Aeugst am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zeughausstrasse 10.

Wettswil am Albis

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Fahrzeuge

TODESANZEIGE

Nabholz, Max Emanuel

Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 24. Oktober 2013, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

ABSCHIED Nach kurzer Krankheit hat unser lieber Vater, Schwiegervater, Bruder, Onkel und Götti uns verlassen.

Leo Hagenbuch-Grab 7. September 1924 – 19. Oktober 2013

Leo und Pia Hagenbuch Rolf und Ursula Hagenbuch René und Regina Hagenbuch Erna Thörig Geschwister und Anverwandte Urnenbeisetzung am Donnerstag, 24. Oktober 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis; anschliessend Trauergottesdienst in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis. Anstelle von Blumen gedenke man der Pestalozzistiftung Knonau, Postkonto 80-1893-5, Vermerk: Leo Hagenbuch. Dreissigster: Sonntag, 24. November 2013, 9.00 Uhr, katholische Kirche Affoltern am Albis. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: René und Regina Hagenbuch, Muristrasse 19d, 8913 Ottenbach


Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Oktober 2013

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Schulraum wird knapp «Die Jugend in den Gemeinden» Aus der Primarschule Hausen am Albis auf gutem Weg Die Schülerzahlen steigen, der Schulraum wird immer knapper. Handlungsbedarf ist ausgewiesen!

Nur ein paar wenige Lücken müssen noch geschlossen werden

Die Schülerzahlen in der Primarschule Hausen am Albis steigen kontinuierlich an. Die Klassengrössen erreich- Zusätzlicher Schulraum für weitere Klassen steht nicht ten in diesem Som- mehr zur Verfügung. Muss nun gebaut werden? (Bild zvg.) mer einen neuen Höchststand. Fazit: Zusätzlicher Schul- griert. Dazu gehören unter anderem raum für weitere Klassen steht nicht die Realisierung zusätzlicher Räume mehr zur Verfügung. In die Zukunft für Kindergarten und Primarschule. gesehen wird eine Klasseneinteilung Der zukünftige Raumbedarf der für die Primarschule Hausen am Albis Schule in Hausen am Albis und Ebertszu einer fast unlösbaren Herausforde- wil wird sorgfältig abgeschätzt. Die rung. Annahmen stützen sich auf die empDamit in Zukunft alle Kinder von fehlenden Schulbaurichtlinien an Hausen und Ebertswil eine gute schu- Schulräume im Kanton Zürich, welche lische Basis mit auf den Lebensweg er- quantitative als auch qualitative Angahalten, ist es der Einheitsgemeinde ben machen. Die Politische Gemeinde Hausen am Albis sehr wichtig, nun und die Primarschule sind als Einheit rasch mit der Schulraumplanung fort- der Gemeinde Hausen sehr bestrebt, zufahren. Sie hat aus oben genannten die Schulraumplanung und die RealiGründen höchste Priorität. In einem sierung zügig voranzutreiben. Das geersten Schritt wurde eine Bedürfnis- meinsame Ziel muss sein: «Eine zeitgeaufnahme mit der Firma Suter von Kä- rechte und zukunftsorientierte Lösung nel Wild AG erarbeitet. für die Schüler und Schülerinnen der Die daraus resultierenden Ergeb- Primarschule Hausen am Albis.» nisse werden nun in einem zweiten Schritt in die Schulraumplanung inte- Andrea Koller, Primarschulpflege

Das vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, initialisierte Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» ist auf gutem Weg. Weitere Vereine und Organisationen in allen Gemeinden, die Jugendarbeit anbieten, sind nochmals zur aktiven Mitarbeit aufgerufen. «Wir sind auf gutem Weg», resümiert Matias Dabbene, Jugendbeauftragter des Bezirks Affoltern, eine erste Zwischenbilanz zum Projekt «Die Jugend in den Gemeinden». Das Projekt will die Vielfalt der Jugendförderung im Bezirk dokumentieren: offene Jugendarbeit, Verbands- und kirchliche Jugendarbeit, Turn- und Sportvereine sowie kulturelle Angebote wie Theater oder Musik etc. 14 Jugendliche verschiedenen Alters, Geschlechts und Herkunft und 14 Organisationen der Jugendförderung aus den 14 Bezirksgemeinden sollen dazu porträtiert und dann unter anderem im Anzeiger in einer entsprechenden Fotoreihe veröffentlicht werden. «Es sind bereits etliche Vorschläge und Ideen eingegangen, aber es sind noch nicht ganz alle Bezirksgemeinden vertreten. Wir bleiben entsprechend dran und sind guter Dinge, dass die noch

vorhandenen Lücken geschlossen werden können», hält Dabbene dazu weiter fest. Bezüglich der Umsetzung der Porträts ist der Jugendbeauftragte offen. Er erhofft sich, dass weitere Organisationen und Vereine in den Gemeinden mitmachen und das Projekt unterstützen. Schliesslich sollen die Porträts zusätzlich den Gemeinden, Schulen etc. in Form einer Ausstellung vergrössert zur Verfügung gestellt und ebenso im Rahmen des jährlichen Frühjahrstreffens «Wirt- Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern: «Das schaft – Politik» Projekt ‹Die Jugend in den Gemeinden› ist auf gutem der Standortförde- Weg.» (Bild zvg.) rung Knonaueramt gezeigt werden. 079 922 88 37 (jeweils dienstags und Matias Dabbene erwartet die wei- donnerstags sowie freitags am Vormitteren Vorschläge und beantwortet ger- tag) oder per E-Mail unter der Adresse ne allfällige Fragen über Telefon matias.dabbene@ajb.zh.ch.

Mehr Stellenprozente für die Schulverwaltung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Der Kindergarten und die Primarschule Hausen führen im laufenden Schuljahr 324 Kinder und weiter 26 auswärtig geschulte Kinder, die administriert werden müssen. Erfahrungswerte im Kanton weisen aus, dass für die Schulverwaltung durchschnittlich 0.32 Stellenprozente pro Schulkind benötigt werden (=112% bei 350 Schulkindern). Dabei sind Aufwendungen für Neuerungen im sonderpädagogischen und organisatorischen Bereich sowie Projekt- und Führungsarbeit nicht berücksichtigt. Zur Sicherstellung der Verwaltungstätigkeit wurden die Stellenprozente der Schulverwaltung auf den 1. Januar 2014 von 80% um 30% auf 110% angehoben.

Gemeindebibliothek Die Benützungsgebühren in der Bibliothek Hausen belaufen sich seit vielen Jahren unverändert auf 25 Franken pro Jahr. In den letzten Jahren wurden das Angebot und die Dienstleistungen der Bibliothek laufend ausgebaut. Neu ist auch das gesamte Sortiment online erfasst, es kann über Internet eingesehen werden und Bestellungen können ebenfalls elektronisch erfolgen. Deshalb wurde der Antrag der Bibliothekskommission gutgeheissen und die jährliche Benützungsgebühr auf 35 Franken – pro Person oder Familie – festgelegt. Unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Voranschlages 2014 durch die Gemeindeversammlung wurde der Schaffung von zusätzlich 20 Stellenprozenten für die Bibliothek ab 1. Januar 2014 (neu total 120 Stellenprozente) zugestimmt.

Jugendarbeit Dem Pilotprojekt «Aufsuchende Jugendarbeit» wurde für die Zeit vom September 2013 bis Dezember 2014 zugestimmt und mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe der Mitarbeiter des Jugendtreffs, Marco Müller, mit einem Stellenumfang von 20% beauftragt. Das Projekt wird durch die Kinder- und Jugendkommission begleitet.

Für das laufende Jahr wurde ein Nachtragskredit von 6600 Franken bewilligt und im Voranschlag 2014 ein Kredit von 22 000 Franken vorgesehen.

Feuerwehr Der Feuerwehrkommandant Heinz Sträter verstarb am 23. Juli 2013 an einem Herzversagen. Die Abdankung fand am 3. August 2013 in Hausen unter grosser Anteilnahme von Behörden- und Feuerwehrvertretern und Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Hausen statt. Schon im November 2012 war Gabriela Blickenstorfer auf den 1. Januar 2014 als Feuerwehrkommandantin gewählt worden, weil Heinz Sträter auf diesen Zeitpunkt seinen Rücktritt erklärt hatte. Durch das tragische Ereignis wurde der Amtsantritt der neuen Kommandantin auf den 1. September 2013 vorgezogen. Der Gemeinderat spricht Gabriela Blickenstorfer, dem Vizekommandanten Rolf Müller und allen Beteiligten, die mitgeholfen haben, diesen schweren Verlust und die damit verbundenen Aufgaben zu bewältigen, den besten Dank aus. Peter Frank wurde auf sein Gesuch hin auf Ende Jahr unter bester Verdankung für die hervorragend geleisteten Dienste als Materialwart der Feuerwehr entlassen. Als Nachfolger wurde Roger Furrer gewählt und ihm der beste Dank für die Bereitschaft zur Übernahme dieser Funktion ausgesprochen.

Abfall-Grundgebühren werden gesenkt Die Abfall-Grundgebühren wurden für das Jahr 2014 um rund 10% gesenkt und betragen neu für Haushalte 130 Franken und für Gewerbe und Landwirtschaft 165 Franken. Die Gemeinde Hausen wird das Dienstleistungsangebot der Dileca (Interkommunale Anstalt der Bezirksgemeinden) für die Sammlung, den Transport und die Verwertung der Separatabfälle per 1. Juli 2014 annehmen.

Garderobengebäude Jonentäli Die Aufträge für folgende Arbeitsgattungen wurden vergeben: Fenster in Holz; Bedachungen; Spezialdichtungen; Verputzte Aussenwärmedämmung; Unterlagsböden und Innenund Aussentüren in Metall und Holz.

Baubewilligungen Baubewilligungen wurden erteilt an: Daniel und Andrea Renggli, Obfelden, für eine Wohnraumerweiterung und den Einbau einer Schleppgaube im Wohnhaus Vers.-Nr. 26 an der Pilatusstrasse 1; Stiftung Tagesschule Birke, Mettmenstetten, für neue Schulräume für die Tagesschule Birke im Gebäude Vers.-Nr. 1779 an der Fabrikstrasse 8; Weisbrod Zürrer AG, Hausen, für die Umnutzung des Lagerraumes in Werkstatt mit Einbau Metalltor und Fenster/ Wiederinbetriebnahme ehemalige Wohanzeige

nung, in den Gebäuden Vers.-Nrn. 973 und 979 im Weisbrod-Areal 3, 4, und 6.

Leistungsvereinbarungen Mit dem Arbeitskreis Senioren Hausen und mit dem Verein «Kultur im Dorf Hausen am Albis» wurden Leistungsvereinbarungen für die Zeitperiode 2014 bis 2017 abgeschlossen.

Geschwindigkeitskontrolle Die Kantonspolizei Zürich führte in der Zeit vom 23. bis 29. August 2013 in Ebertswil Geschwindigkeitskontrollen durch. In dieser Zeit wurden insgesamt 4363 Fahrzeuge kontrolliert, daraus resultierten 80 Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 80 km/h (anstelle der signalisierten 50 km/h). Moritz Koller, Gemeindeschreiber a. i.


Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.

«Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.»

Joseph von Eichendorff

Václav Havel

TODESANZEIGE

Lions Club Knonaueramt

Traurig nehmen wir Abschied von

Max E. Nabholz

TODESANZEIGE

15. April 1929 – 17. Oktober 2013

Deine Grosszügigkeit, Dein Elan und Deine Zuverlässigkeit werden uns immer Vorbild sein. Unser Wohlergehen lag Dir stets am Herzen. In Dankbarkeit

Der Lions Club Knonaueramt nimmt in tiefer Trauer Abschied von Lionsfreund und Gründungsmitglied

Max Nabholz Mitglied seit 1976

Margrit Nabholz-Maurer Nick Nabholz und Ann Littmann Nabholz Sofia Littmann Nina Nabholz Stephan Nabholz und Tatjana Heim Nabholz Oliver Nabholz Timon Nabholz Inge Nabholz-Schumann Gustav und Margrit Maurer-Wolf Albert und Margrit Maurer-Fedier Der Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 24. Oktober 2013, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis. Für allfällige Spenden berücksichtigen Sie bitte das Projekt Palliativstation Spital Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Margrit Nabholz, Chilenholzstrasse 25, 8907 Wettswil am Albis

TODESANZEIGE In tiefer Trauer nehmen wir Abschied nach längerer, schwerer Krankheit von

Peter Weiss 20. August 1946 – 15. Oktober 2013

Wir vermissen dich sehr. Agata Weiss Andreas und Christine Weiss Geschwister und Verwandte sowie Freunde und Bekannte Erika Haas Ernst Küng Lilka, Odin, Huk Der Verstorbene wünschte keine Abdankung. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Susy-UtzingerStiftung für Tierschutz. Postkonto 84-666 666-9, Vermerk: (Weiss). Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Agata Weiss, Zeughausstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis

DANKSAGUNG Wir danken herzlich für die Anteilnahme beim Abschied von

Ernst Harisberger Besonders danken wir dem Pflegeteam und den Ärzten der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern am Albis sowie der Spitex Hausen für die einfühlsame und kompetente Betreuung. Herzlichen Dank Herrn Pfarrer Fischer für die würdig gestaltete Abschiedsfeier. Danke allen, die durch Blumenschmuck, Karten und Geldspenden ihr Mitgefühl zum Ausdruck brachten. Hausen am Albis, im Oktober 2013

Die Trauerfamilie

der am 17. Oktober 2013 von uns gegangen ist. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden. Wir verabschieden uns von unserem Lionsfreund am Donnerstag, 24. Oktober 2013, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis. Affoltern am Albis, Oktober 2013 Seine Lionsfreunde vom Lions Club Knonaueramt


Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Oktober 2013

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Schulen in Obfelden stellen sich den wachsenden Anforderungen Gemeinsame Schulraumentwicklung von Primarschule Obfelden und Sekundarschule Obfelden–Ottenbach Um mit wachsenden Schülerzahlen und pädagogischen Anforderungen Schritt halten zu können, haben die Primarschule Obfelden und die Sek. Obfelden-Ottenbach gemeinsam eine langfristige Schulraumstrategie erarbeitet. Kommende Woche am Mittwoch und Donnerstag informieren die beteiligten Schulpflegen die Öffentlichkeit. Wie in vielen Gemeinden zeigt auch in Obfelden und Ottenbach die Entwicklung der Schülerzahlen nach oben. Bis ins Jahr 2025 muss mit einem Anstieg von 6 auf 7 Kindergärten, von 16 auf 18 Primar- und von 10 auf 12 Sekundarklassen gerechnet werden. Im Weiteren verlangt das 2005 in Kraft getretene neue Zürcher Volksschulgesetz mehr Räume für Gruppenarbeiten und Integrative Förderung. Ebenfalls sollen in Zukunft Räume für den Ausbau der Tagesstrukturen zur Verfügung stehen. Um Klarheit zu gewinnen, wie der zukünftige Bedarf aussieht und wie dieser am besten erfüllt werden kann, haben die Schulpflegen und Schulleitungen von Primar- und Sekundarschule seit April 2013, unterstützt von externen Experten, den Schulraum analysiert und eine gemeinsame Entpublireportage

Werden bestätigt und sollen ausgebaut werden: Die Standorte Chilefeld ... wicklungsstrategie erarbeitet. Nun liegt das Ergebnis vor. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass die beiden Schulen langfristig entflochten und an je einem Standort geführt werden müssen. Damit erhalten beide Schulen die notwendige Flexibilität, um ihre eigenen Aufgaben optimal erfüllen zu können. Insbesondere für die Primarschule, die heute auf zwei Standorte verteilt ist, bringt dies bedeutende Erleichterungen und Kosteneinsparungen im Schulbetrieb.

Entflechtung bringt Raumgewinn Die Analyse der bestehenden Bauten und Areale hat ergeben, dass sich das

bestehende Raumangebot am besten nutzen lässt, wenn die Sekundarschule in den Schlossächer umzieht und die Primarschule sich auf den Standort Chilefeld konzentriert. Der zusätzlich erforderliche Schulraum für die Sekundarschule wird mit einem Erweiterungsbau im Schlossächer geschaffen. Die Primarschule bezieht die frei werdenden Räume im Chilefeld. Die notwendigen baulichen Anpassungen werden gleichzeitig mit den ohnehin anstehenden Sanierungen der älteren Schultrakte vorgenommen. Der in die Jahre gekommene Kindergarten Schlossächer wird nicht mehr saniert, sondern an einem neuen Standort im Toussen ersetzt.

... und Schlossächer in Obfelden. (Bilder Thomas Stöckli) Abstimmung im Frühjahr 2014

Beide Schulen informieren

Der erste Schritt zur Umsetzung umfasst die Schaffung der notwendigen rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen. Die entsprechenden Anträge werden den Stimmbürgern ab Frühjahr 2014 zum Entscheid vorgelegt. Danach werden die Massnahmen ab 2014 schrittweise umgesetzt. Bis 2023 sollen alle Bauprojekte abgeschlossen und die Schulen an ihren neuen Standorten eingerichtet sein. Insgesamt sind in den kommenden 10 Jahren Investitionen von 31 Millionen Franken vorgesehen, rund ein Drittel davon für Sanierungen und Renovationen.

Die Primar- und Sekundarschule laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung ein, an der über das Entwicklungskonzept und die vorgesehenen Baumassnahmen berichtet wird. Vertretende der Schulpflegen und der Schulleitungen stehen dann für Fragen aus der Bevölkerung zur Verfügung. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu folgenden Terminen eingeladen: Ottenbach, Gemeindesaal: Mittwoch, 30. Oktober, 19.30 Uhr; Obfelden, Singsaal Chilefeld: Donnerstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr. Weitere Infos unter www.primarobfelden.ch und www.sek-obfelden.ch.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Oktober 2013

«Eine beeindruckende Vielfalt» Ämtler Künstler haben sich von Freitag bis Montag in Affoltern von ihrer besten Seite präsentiert Alle drei Jahre bietet die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) regionalen Künstlern eine Plattform. Diesmal hat sich der Kasinosaal im Bezirkshauptort in eine Galerie verwandelt. ................................................... von thomas stöckli Es sind Charakterköpfe, die Zwillikerin Vreni Laederach aus Ton geformt und mit einem Holzkörper versehen hat. Sie heissen «Teufel», «Ältere Dame» oder «Indianer». Von ganz nahe betrachteten die Besucher die Werke von Barbara Haegi aus Affoltern: Mit Tipp-Ex hat sie Buchseiten eine neue Botschaft entlockt. Bei Madeleine Friedrich – auch sie aus Zwillikon – verschmelzen Bilder und Skulpturen zu einem stimmigen Ganzen. JeanPierre Feuz aus Mettmenstetten zeigte dreidimensionale Werke in SchnittFalt-Technik, Hausemerin Karin Schwarz hat auf ihren Leinwänden gekonnt Stimmungen eingefangen und die Ölbilder von Roger Schneller, Hausen, bilden die Wirklichkeit schon fast fotografisch genau ab. Dazu gab es Fotografien und Collagen, Drucke und Filz-Figuren zu bestaunen.

Interessierte Besucher in der Nische von Sigrid Utz, Affoltern.

Gross und Klein erfreuen sich an den ausgestellten Werken.

Brillante Farben: Bilder von Arlette Willi übertrumpfen sogar die Blüten.

Skulpteure im Kasino-Kopfbau Jedem Künstler seine Nische – so war die Ausstellung streng strukturiert; zumindest der Teil im Kasinosaal. Die offene Ausstellungsfläche der Galerie Märtplatz im Kasino-Kopfbau teilten sich derweil vier Skulpteure. Einer von ihnen ist Steinhauer Hans Peter Krieg. Er berichtete, wie von der Idee über das erste Tonmodell bis zur Vollendung einer Skulptur zuweilen drei bis fünf Jahre vergehen können. 50 bis über 100 Stunden Arbeit hat er in jedes einzelne seiner Werke gesteckt. Gleich daneben zeigte Mauro Gorgi seine Holzfiguren. Ein Detail am Rande: Gorgi und Krieg waren in demselben Quartier aufgewachsen und trafen sich nun 40 Jahre später wieder. «Eine beeindruckende Vielfalt», äusserten sich diverse Besucher über

Silvia Marthaler, Präsidentin der GGA-Kunstkommission.

Skulpturen prägen die Galerie Märtplatz. Hier der Ausstellungsbereich von Mauro Gorgi. (Bilder Thomas Stöckli)

die offene Ausstellung. Und wenn die offene Ausstellung schon so gut ankam, was darf man dann von der ju-

rierten erwarten? Am Donnerstag geht es los – und zwar ebenfalls im Kasinosaal Affoltern.

Vernissage der jurierten Ausstellung am 24. Oktober

Am 25. Oktober laden die Brüder Frei im Rahmen

ab 19 Uhr. Die Ausstellung dauert bis zum 27. Okto-

der Ausstellung mit Icon Poet zu einem poetischen

ber.

Spiel- und Geschichtenabend.

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«Kurz – kürzer – Hotpants» «In diesem Jahr zeigen junge Frauen in superknappen Shorts besonders viel Bein. Jugendfachleute warnen vor dem aufreizenden Trend» (20 minuten). Auch Herbst-Hotpants, über Strumpfhosen getragen, sind sexy, finde ich. Wenn auch nicht für mich. Hotpants waren schon mal ein Hit. In meiner Jugend. Auch da nicht für mich. «So läufst du nicht rum!» hiess es, «du hast ja immerhin ein Baby Doll bekommen.» «Das ich nur nachts anziehe, wo es keiner sieht.» «Das wär ja noch schöner.» Es war sinnlos, den Wunsch nach Hotpants weiter zu äussern. Eines Tages telefonierte mir meine Mutter aus Paris. Sie bringe mir etwas Schönes zum Anziehen mit. Eine Hose. Hatte sie sich überzeugen lassen, von den Pariserinnen, die alle in Hotpants herumliefen? «Was für eine?» «Blaurot gestreift.» «Ich bin doch kein Clown, Mami!» «Keine Angst, es ist ein dunkles Blau und ein dezentes Rot, so eine Art ochsenblutrot.» «Lang oder kurz?» «Du, ich hab keine Münzen mehr. Tschüss.» Diese Ochsenbluthose – sie war übrigens lang und aus Wolle – hasste ich schon, bevor ich sie trug. Ausserdem beschäftigte mich und meine Mutter die Frage, wo das Knie anfängt

und wo es aufhört. Kniebedeckt hätten meine Röcke sein sollen, was ich bis zur Kniemitte hinaufhandeln konnte. Ich sollte adrett aussehen und nicht billig. Nun, ich fand heraus, dass man einen Jupe durch Umschlagen des Bundes prächtig kürzen konnte. Allerdings zu dem Nachteil, dass die Taille etwas wulstig wurde, wenn man es nicht beim einmaligen Umschlagen beliess. «Zieh doch mal wieder ein Kleid an.» «Jaja.» «Was machst du da? Machst du etwa das Kleid kürzer?» «Nicht viel.» «Um Himmels Willen, das ist doch schon kurz!» «Aber nicht kurz genug.» Und im weiteren Gesprächsverlauf fielen wieder die Worte adrett und billig. «Dieses Feilschen um Saumzentimeter macht mich noch wahnsinnig!», rief ich. «Und mich macht dein renitentes Wesen wahnsinnig!», rief meine Mutter, «dass du nichts einsiehst, nichts, nichts!» Und jetzt schau ich den jungen Mädchen nach in ihren Hotpants. Mit fast sowas wie Wehmut. Ute Ruf

Spital Und das hoch verschuldete Affoltern am Albis Die Spital AG-Gründer wollen in Affoltern am Albis unverfroren nochmals 6,7 Millionen Franken abholen. Aus der Finanzverwaltung wissen wir, dass dannzumal, sollte diese ominöse AG angenommen werden, gehört unsere Gemeinde mit rund 64 Millionen Franken im Kanton zu den höchstverschuldeten Gemeinden. Man stelle sich vor, Affoltern a. A. mit bloss 11’ 500 Einwohnern hat Fremdkapital von 75 Millionen, das kostet uns in 10 Jahren ein halbes Bettenhaus von gegen 30 Millionen Franken allein an Schuldzinsen. Das ist verlochtes Geld, Schuldzinsen kommen nie mehr zurück. Und das Brisanteste: Die Gemeindeienwohner/innen sollen erst nach der Abstimmung, nämlich am 9. Dezember über die Finanzplanung orientiert werden! Schön für den abtretenden, schuldenmachenden Gemeindepräsidenten (FDP, und somit für die AG). Er muss die Verantwortung nicht mehr tragen. Er verlässt die Gemeinde. Wer unser Spital weiter ausbauen will, kann das Geld am flüssigen Finanzmarkt besorgen. Aber zuerst sollten einige masslose, geldorientierte Fehlplaner abtreten.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Oktober 2013

In der Arena der muhenden Schönheiten Dorf-Viehschau mit gemischten Rassen in Maschwanden Allein die Bezeichnung «DorfViehschau» deutet auf ein in bäuerlichen Kreisen ganz spezielles Erlebnis hin. Maschwanden unterscheidet sich von den Viehschauen in Hausen und Mettmenstetten, indem alle Rassen gemischt bewertet werden. ................................................... von martin mullis Sei es der Anlass zum 1. August, eine spezielle Ausstellung im Dorfmuseum oder die Chilbi, Maschwanden unterscheidet sich in Kulisse, Ambiente, Charme und Gemütlichkeit grundsätzlich von den übrigen Dörfern im Säuliamt. Ganz besonders deutlich zeigt sich diese Feststellung an der DorfViehschau, bei welcher anders als in Hausen und Mettmenstetten alle Viehrassen gemischt zum Schönheitswettbewerb antreten. Die Wahl der schönsten Tiere ist in Maschwanden sozusagen eine inoffizielle und exklusive Veranstaltung, welche die Züchter nach eigenen Regeln organisieren, so ist auch eine Schar Ziegen, wunderschön mit Blumen geschmückt, zu bestaunen. Die Stimmung an der Show der muhenden Missen ist grossartig und der Anlass ein eigentlicher Besuchermagnet. Kein Wunder, ein gemütlicherer Anlass ist im Säuliamt kaum zu finden. Die Zaungäste fachsimpeln mit den Landwirten und diese mit den Experten, man duzt sich und jeder kennt jeden.

ten Kommentare und die differenzierten Blicke fehlen natürlich trotz der Beschaulichkeit nicht. Als Experte amtet Alfred Etterlin aus Obfelden, auch er begutachtet die Kühe inoffiziell und erhält für seine Arbeit im Festzelt ein Mittagessen. Beachtenswert ist, dass unter den ganz genau 100 Tieren lediglich noch eine einzige Kuh Hörner aufweist. Die Tradition der Viehschau besitzt in Maschwanden einen hohen Stellenwert. Der einstige Gemeindepräsident Max Bühlmann (1966 bis 1986), weiss denn auch zu erzählen, dass die Viehschau auch in früheren Zeiten ein wichtiger Anlass war, welcher stets viele Zuschauer anzog. Das war auch am letzten Samstag so, wo nach der Bewertung im Festzelt ein Mittagessen mit Grill-Braten wartete und das Fachsimpeln der Landwirte und Viehzüchter unterbrach. Die strahlende Herbstsonne tat ein Übriges, damit das kleine Fest im kleinen Bauerndorf traditionsgemäss erhalten bleibt. Erhobenen Hauptes trottete dann Kuh Oxana, aus dem Stall von Jakob und Marcel Stehli, als Miss Maschwanden in ihren Stall zurück.

Hundert Tiere an der Viehschau in Maschwanden. (Bilder Martin Mullis)

Einige der Stars sind nervös Einige der Stars, die hinter der Scheune auf der Wiese in Reih und Glied stehen, sind verständlicherweise etwas nervös, andere wiederum lassen das ganze Prozedere stoisch über sich ergehen und das Gemuhe wirkt fast etwas melodiös. Aber auch das Taxieren der zur Schau gestellten Tiere, die kompeten-

Eine störrische Miss will nicht auf den «Laufsteg: Marcel Stähli, Chef der Organisation Dorf-Viehschau.

Die einzige mit Hörnern: Bauer Andreas Leuthold mit einer seiner zwölf Hornkühe. anzeige

Wohnüberbauung für Eidechsen und Blindschleichen Aufwertungsmassnahmen im Rebhoger Ottenbach Im Rahmen des Landschaftsentwicklungskonzeptes saniert die Gemeinde Ottenbach am südöstlichen Dorfrand, am oberen Ende des einstigen Rebbergs, eine Trockenmauer. Unter kundiger Leitung legten am Samstag viele natur- und geschichtlich interessierte Ottenbacher Einwohner selber Hand an. ................................................... von martin mullis Wie eine Karte aus längst vergangenen Zeiten zeigt, befand sich im Gebiet am südöstlichen Dorfrand von Ottenbach um 1850 ein grosser Rebberg. Gemäss einem historischen Lexikon sollen 1873 in Ottenbach noch 25 Jucharten (ca. 750 Aren) dem Rebbau gedient haben. Der Weinbau litt jedoch immer mehr unter der Reblaus und auch die Qualität liess zu wünschen übrig, deshalb pflanzten Bauern Hochstammbäume und stellten um auf die Mostproduktion. Im Rahmen des Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK) entstand das Projekt «Aufwertung Gebiet Rebhoger-Langweid», wo mit verschiedenen Massnahmen das Gebiet aufgewertet werden soll. Mit der Sanierung

Trockenmauer-Workshop Mauerbau: Spezialist für Trockenmauern Markus Müller (links) und Gemeinderat Fritz Schumacher (Mitte). (Bild Martin Mullis) und Wiederherstellung der damaligen Trockenmauer zur Hangsicherung sollen diese Kulturelemente erhalten bleiben, aber auch einen ökologischen Wert schaffen. Sozusagen als willkommener und äusserst wichtiger Nebeneffekt, bieten die Trockenmauern für viele Tiere wie Eidechsen, Blindschleichen, Schlangen, Schnecken, Spinnen und Ameisen einen Lebensraum.

Eine spezielle Bautechnik Der von der Gemeinde mit der Erstellung und Sanierung der Mauern beauftragte Gartenbauer Markus Müller, führte nun am Samstag einen Workshop im Bau von Trockenmauern

durch. Unter kundiger Anleitung legten eine ganze Schar Ottenbacher Bürgerinnen und Bürger selber Hand an. Sie klopften die Fundament-Steine zurecht, füllten Hohlräume aus und sorgten dafür, dass die Steine auch im Verbund verlegt wurden. Die ganz besondere Technik des Trockensteinmauerbaus verlangt exakte Arbeit sorgt jedoch dafür, dass die Mauern in der Belastbarkeit und Qualität einer Betonmauer absolut ebenbürtig sind. Der kleine Schulungskurs im Bau von Trockenmauern soll natürlich auch dazu führen, dass vielleicht im einen oder anderen privaten Garten solche Mauern entstehen und so zur Artenvielfalt beitragen.


Vermischtes

Dienstag, 22. Oktober 2013

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«Rohstoffkonzerne stürzen sich wie Geier auf Madagaskar» «Madame Solaire» Regula Ochsner aus Ottenbach zu den Perspektiven des Inselstaates vor den Wahlen persönlich

Kaum ein Schweizer kennt den ostafrikanischen Inselstaat Madagaskar so gut wie Ottenbacherin Regula Ochsner. Im Interview spricht sie über Ausbeutung, Korruption und die anstehenden Präsidentschaftswahlen.

«Madame Solaire» Erschüttert durch die rücksichtslose Abholzung der Wälder auf Madagaskar zur Gewinnung von Feuerholz und Kohle zum Kochen hat Regula Ochsner, auf der afrikanischen Insel auch «Madame Solaire» oder «Mama Regula» genannt, 2001 den gemeinnützigen Verein Association pour le Développement de l`Energie Solaire (Ades) ins Leben gerufen. Mit vergünstigten Solarkochern und Energiesparöfen, die in eigenen Werkstätten vor Ort hergestellt werden, sollen die wertvollen Waldbestände geschont werden und damit eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt vermindert CO2-Emissionen (im Jahre 2012 über 63 000 Tonnen) und bekämpft die Armut, indem vor Ort Arbeitsplätze (150) geschaffen werden. Die Geschäftsstelle von Ades Schweiz befindet sich seit Juli 2013 in Mettmenstetten.

«Anzeiger»: Frau Ochsner, wann waren Sie das erste Mal in Madagaskar? Regula Ochsner: Das war 1972 bis 75. Mein damaliger Mann machte fürs Deza ein Wasserbau-Projekt. Ich habe ein Landfrauen-Förderungs-Zentrum aufgebaut. Daraus wurde dann immer mehr: Ich habe jeden Morgen eine halbe Stunde Wundversorgung gemacht, mit dem Landrover kranke Kinder ins Spital gebracht. Sonst wären sie nach zwei, drei Tagen mit Durchfall und Erbrechen gestorben. Ich war damals 21 Jahre alt. Das hat mich fürs ganze Leben geprägt. Seit gut zwölf Jahren engagieren Sie sich mit Ihrem Solarkocher-Projekt wieder auf der Insel – wie halten Sie sich auf dem Laufenden? Ich bekomme von einem Deutschen Journalisten täglich aktuelle Berichte aus Madagaskar. Per Mail, Skype und Telefon bin ich zudem immer in Kontakt mit unseren acht Zentren im ganzen Land. Aber das Wissen in Madagaskar ist immer noch sehr kleinräumig. Nicht alle Leute haben Zugang zu Zeitungen. Wenn ich vor Ort bin, habe ich sehr viele Kontakte – zu andern NGOs, der schweizerischen Botschaft, der madagassischen Regierung und auch zu Leuten von der UNO oder der EU. Im Hotel kommt man ebenso automatisch ins Gespräch. Natürlich hat jeder seine eigene Perspektive und ich versuche mir mit diesen Informationen ein Bild der aktuellen Situation zu machen. Aktuell hört man immer wieder von Unruhen, Protesten und gar Todesopfern. Was ist los in Madagaskar? Dazu muss ich etwas ausholen: Im Süden gab es schon immer eine ethnische Gruppe, da mussten die jungen Männer «Boeufs» (Rinder, Anm.d.Red.) stehlen, um heiraten zu dürfen. Vor einem Jahr haben die Viehdiebstähle massiv zugenommen. Die Hauptstadt schickte Gendarmerie. Unabhängig voneinander haben mir drei Vertrauenspersonen erzählt, dass Leute inhaftiert wurden, die garantiert keine Viehdiebe waren. Leute in einigen Dörfern wehrten sich, weil sie nicht bereit waren, Schmiergelder an die Polizei zu bezahlen. Die Situation eskaanzeige

Infos: adesolaire.org

Geschätzte Persönlichkeit: Regula Ochsner (links) bekommt bei einer Kocherverteilung und Demo in einem sehr abgelegenen Dorf im Süden von Madagaskar zwei Hühner geschenkt. (Bild zvg.) lierte, es brannten einige Dörfer, die Zivilbevölkerung floh. Man hört von rund 140 bis 600 Toten. Es herrscht aber grosses Stillschweigen, erhärtete Informationen aus dieser sehr unzugänglichen Gegend gibt es nicht. Es scheint, dass es in dieser Region Uranvorkommen gibt. Ich befürchte das Schlimmste und hoffe, dass ich während meines nächsten Aufenthalts in Madagaskar neue, zuverlässige Informationen bekomme. Was steckt dahinter? Madagaskar hat seit 2009 eine Übergangsregierung. Die Instabilität der Regierung, die Korruption, die Rechtsunsicherheit und Armut werden immer grösser. Unmengen von Schmiergeldern zirkulieren im Lande, sodass im Moment fast alles gemacht werden kann. Direkt nach dem Putsch wurde containerweise Rosenholz aus der Masoala-Halbinsel verschifft. Die Polizei-Posten an den Strassen sammeln systematisch Geld ein – nicht für sich selber, wie viele denken. Sie müssen es den Ranghöheren abgeben. Dies sind nur einige Beispiele. Es wurde für die Regierenden immer schwieriger, in dem Spiel der Bereicherung integer zu bleiben. Das ist der Nährboden für viele dunkle Geschäfte und es

sind teilweise mafiaähnliche Strukturen am Entstehen. Unsere Technologie braucht heute bestimmte Metalle und Mineralien. Die Nachfrage und die Preise auf dem Welt- und Spekulationsmarkt sind gewaltig. ...............................................................

«Schürfrechte werden vergeben, obwohl die Übergangsregierung keine Verträge unterzeichnen darf.» ............................................................... Sie sprechen den Rohstoffhandel an. Ist das in Madagaskar ein grosses Thema? Die Tragik ist: Es scheint als hätte die Welt der Investoren nun den immensen madagassischen Reichtum an Bodenschätzen «entdeckt». Aufgrund eigener Recherchen und persönlicher Kontakte bin ich auf verschiedene Abbau-Projekte gestossen. Erste Tests zum Abbau von Ilmenit im Tagbau sind etwa bei Tuléar bereits erfolgreich gelaufen. Weitere Projekte im ganzen Land liegen pfannenfertig in der Schublade. Es sind etwa 30 bis 40 Unternehmen und Rohstoffkonzerne, die sich wie Geier auf Madagaskar stürzen. Einige Gelände sind bereits

umzäunt, Schürfrechte werden vergeben, obwohl die Übergangsregierung gar keine Verträge unterzeichnen darf. In Fort-Dauphin hat eine multinationale Bergbaugesellschaft in zwei Jahren 1500 Madagassen und 1500 Kanadier angestellt und eine Mine für den Abbau von Ilmenit, Zircon etc. aufgebaut. Die vorfabrizierten Häuschen für die Angestellten kamen aus Südafrika, die Lebensmittel ebenso. Grosse Strassen zur Mine und zum Hafen und einer der grössten Häfen Afrikas wurden gebaut. Heute gibt es allerdings viel weniger Arbeitsplätze. Die Region ist vielleicht reicher geworden. Es wurden einige soziale Projekte gebaut – Schulhaus, Spital etc. – vorwiegend für die Mitarbeitenden. Aber auch Alkoholmissbrauch und Prostitution haben stark zugenommen – und das Gefälle zwischen reich und arm akzentuierte sich. Es bleiben soziale Probleme und landschaftliche Schäden, die nicht reversibel sind. Am kommenden Freitag, 25. Oktober, soll Madagaskar einen neuen Präsidenten wählen. Was erwarten Sie? Es stehen 31 Kandidaten zur Wahl. Im ersten Wahlgang wird es keiner schaffen, auch nicht die Frau von der

neu gegründeten grünen Partei. Das Land braucht ein starkes und mutiges Präsidium, das die Korruption stoppt. Ich könnte mir vorstellen, dass dann in einem Jahr eine relative Ordnung hergestellt werden könnte. Madagaskar soll nicht für ein paar Millionen alles aus der Hand geben, sondern das Tempo drosseln, ein oder zwei Projekte selber umsetzen – und die Bevölkerung besser integrieren. Und was können wir aus der Schweiz zur Verbesserung der Situation beitragen? Wir müssen die Rohstoff-Firmen an ihre ökologische, soziale und ethische Verantwortung erinnern und selber auch mehr Verantwortung übernehmen. Ich bin dankbar, dass sich viele Menschen im Amt Gedanken machen und Vorschläge präsentieren über unsere Verantwortung in Bezug auf unsere globalisierte Welt. Wir sollten uns auch vermehrt persönlich um unsere Geldanlagen kümmern – auch in unseren Pensionskassen. Das heisst nachfragen, ob wir nicht indirekt Spekulation im Bereich Lebensmittel, Rohstoffe, Agrarprodukten für Biodiesel etc. unterstützen und damit zu einemeigentlichen Neokolonialismus beitragen. (Interview: Thomas Stöckli)


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Tatsächlich? Können wir bitte mal den Tatsachen ins Auge blicken, dass die beanstandeten Bauten die auf dem Üetliberg erstellt wurden, illegal sind, weil sie illegal erstellt wurden? Können wir hier weiter festhalten, dass viele Gemeinden vorstellbar wären, die von sich aus eingeschritten wären – ohne dass es eine Frau Gysel bräuchte, die ständig den Kopf hinhalten muss für die Tatsache, dass sie etwas Illegales beanstandet? Haben Sie verstanden, dass wir in der Schweiz in einer Demokratie leben? Eine Demokratie heisst, dass das gleiche Recht für alle gelten sollte. Leider kann ich hier nur schreiben «sollte», weil es eben genug Menschen gibt, die Illegales gut finden, dulden oder sogar unterstützen. Herr Fry hätte den Weg wählen können, den viele von uns wählen und ganz einfach eine Baueingabe machen. Das hat er nicht getan und ich hoffe, er weiss die Konsequenzen mit Würde zu tragen. Mit Neid oder Verhinderung hat dies nichts zu tun, eher mit einem ganz normalen Gerechtigkeitsempfinden. Aber auch das geht vielen ab. U. R., Stallikon (Name der Redaktion bekannt)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Beseitigung von Ungerechtigkeiten Abstimmung vom 24. November: Ja zur Familieninitiative. Die Familieninitiative wurde aus Verärgerung über einen Beschluss der eidgenössischen Räte im Jahr 2009 lanciert. Familien, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen, werden aufgrund dieses Entscheids steuerlich in Bund und Kantonen begünstigt. Von den möglichen Steuerabzügen sind Familien, die ihre Kindererziehung eigenständig organisieren und wahrnehmen, ausgeschlossen. Diese Ungerechtigkeit führte zur Familieninitiative, über die nun am 24. November abgestimmt wird. Es wird nichts anderes als die Gleichbehandlung der verschiedenen Familienmodelle verlangt.

Familienform ohne staatliche Einflussnahme Mit dem Beschluss von 2009 wird eine bestimmte Form der Familie bevorzugt. Die Fremdbetreuung der Kinder in Tagesstätten oder Krippen erfährt durch die steuerlichen Vorteile eine staatliche Förderung. Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, oder bei Abwe-

senheiten durch Grosseltern, Nachbarn oder Freunde ersetzt werden, sind von Steuerabzügen ausgeschlossen. Es geht nun mit der Initiative nicht darum, Vor- oder Nachteile eines der frei gewählten Familienmodelle zur Diskussion zu stellen. Es wäre verfehlt, darum Modelle gegeneinander auszuspielen. Es soll ohne staatliche Einflussnahme den Familien freigestellt sein, ein ihnen geeignetes Modell zu wählen.

Steuerpolitik war schon immer auch Familienpolitik Es fällt den Gegnern schwer, mit vernünftigen Argumenten das Anliegen der Familieninitiative zu bekämpfen. Es wird von Steuerausfällen in Milliardenhöhe gesprochen, obwohl es den zuständigen Behörden in Kantonen und Bund problemlos möglich wäre, die Abzüge für Kinderbetreuung auf der Steuererklärung so auszugestalten dass Ertragsneutralität die Folge wäre. Mit dem Argument, man könne doch den Verzicht auf Erwerb bei Kindererziehung nicht steuerlich begünstigen – dann müsste man ja Freizeit auch als

Grund für den Erwerbsverzicht mit einem Steuerabzug versehen – haben die Finanzdirektoren in ihrer Stellungnahme gegen die Familieninitiative wohl den Vogel abgeschossen. Kindererziehung und -betreuung, mit dem Wunsch nach Freizeit, als Grund für den Erwerbsverzicht zu vergleichen, zeigt die Schwierigkeit überhaupt, gegen die Initiative Argumente zu finden. Steuern orientieren sich an der finanziellen Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Steuerpolitik war aber schon immer auch mit dem Ziel verbunden, besondere gesellschaftliche Leistungen zu begünstigen. Kinder sind die Zukunft von Staat und Gesellschaft, und wer sich als Eltern der Kindererziehung widmet, darf unabhängig von der selbst gewählten Familienform von steuerlichen Vorteilen Gebrauch machen. Ein Ja zur Familieninitiative am 24. November beseitigt Ungerechtigkeiten. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Die Streichung von der Spitalliste droht ... ... wenn das Spital nicht Gewinn erwirtschaftet bzw. sich im Markt behauptet, heisst es einstimmig in unseren Zeitungen. Scheinbar kann dies nur durch eine Spital-AG verhindert werden. Tatsächlich geht es doch um die weitere schleichende Privatisierung unseres Gesundheitssystems. Mit DRG (Fallpauschalen) wurde der Grundstein gelegt. Ärzte und Patienten wurden von Gesundheitspolitikern und ihren Lobbyisten verkauft. Durch DRG (aus Deutschland kopiert) ist jeder Patient und Fall zur Nummer und zum Renditeobjekt degradiert. Ärzte werden durch «Regulierungen» an die Kette genommen. Hausärzte, gehen sie in Pension, finden oft keinen Nachfolger, bleiben auf ihrer Praxis sitzen, niemand kauft sie ihnen ab. Das Gesundheitswesen steht in einer tiefen Sinn- und Vertrauenskrise und weckt Sorgen in der Bevölkerung. So auch mit dieser Spital-AG. Um eine Fabrik/Institution erfolgreich zu führen und am Markt zu halten, dazu ist

eine Aktiengesellschaft sicher geeignet. Doch ist ein Spital wirklich eine Fabrik, in der man fallpauschalisierte Gesundheit konsumieren kann? Oder stellt sich da nicht doch eher die Frage: Ist das Spital für Patienten da oder sind die Patienten für das Spital da? Für unsere neoliberalen Ökoimperialisten und heutige Spitalleitung und Verwaltung stellt sich diese Frage nicht. Sie lassen den Menschen, um den es ja eigentlich geht, aussen vor. Menschwürde lässt sich eben nicht in buchhalterische Werte einbringen. Hat nicht dieser Carsten denselben Fehler gemacht? Nicht zuletzt diese Diskussionen um die neue Spitalfinanzierung heizen die Vertrauenskrise in der Bevölkerung an. Auch der Umgang mit Spitalgeldern zu Marketingzwecken für die Spital-AG lässt Befürchtungen aufkommen; wie wird das, wenn es dann erst mal eine AG ist? So kommt es eben, wenn man den Vampiren eine Blutbank überlässt. Überstürzt vorgetragene Immobilien-

Projekte (neues Bettenhaus) wecken Erinnerungen an das SchnellschussProjekt MyStop. Klar kommen mit der Bevölkerungsentwicklung mittelfristig Herausforderungen auf uns zu, die expansive Auswirkungen haben werden, das ist unbestritten. Nur, ein Immobilien-Projekt, das sich dann als «Schuss aus der Hüfte» herausstellt, wie beim My-Stop, können wir uns als Steuerzahler nicht leisten. Schlussendlich ist der Bürger und Steuerzahler immer noch der Besitzer des Spitals, denn er ist haftbar (ohne Einfluss bei einer Spital-AG). Der grösste Fehler aber ist, eigentlich erstaunlich bei so hoch gelobten Ökonomen, dass man keine Marktforschung betrieben hat. Nie haben diese Marktgläubigen sich den Markt einmal genauer angesehen. Nie hat sich je einer am Patienten ausgerichtet. Denn die Grundlage dieses Business ist das Vertrauen. Die Ohnmacht, die einen kranken Menschen zu seinem Vertrauensarzt treibt. Wird dieses Ver-

Steine in Affoltern ...

trauen enttäuscht, wird sich der kranke Mensch den nächsten Arzt bzw. andere Hilfe suchen. Für mich (als Patient) stellt sich die Frage: Will ich mich in einem Spital behandeln lassen, das zuerst seine Bilanz im Auge hat, oder in einem Spital in dem das Wohl des Patienten noch hochgehalten wird? Will ich mich in einem Spital behandeln lassen, in dem Chefärzte aus dem Fallpauschalenland kommend, es gewohnt sind, uns als Renditeobjekte zu betrachten und vorbehaltlos (brav) zu einer Spital-AG stehen. Wie soll ich da Vertrauen aufbauen? Für mich ist die Antwort klar, und so habe ich entschieden dass ich mich (zumindest in Teilbereichen) nicht mehr im Spital Affoltern behandeln lassen werde. Diesbezüglich habe ich auch meine Patientenverfügung angepasst. Ich habe das Spital Affoltern aus meiner persönlichen Spitalliste gestrichen! Werner Nyffenegger, Obfelden

Der Klimawandel schaltet eine Pause ein Es war einmal – da war der Zürichsee noch ein Gletscher. Seither ist der Rückgang mehr oder weniger immer konstant. Jetzt sind wir irgendwo zwischen dem Anfang und dem Ende unserer Welt in einer Wärmeperiode. Kommt noch eine Kälteperiode oder ist es das Ende der Eiszeit? 100 Jahre sollten reichen, um den Klimawandel zu definieren und dazu noch festzustellen, dass alles durch den Menschen gemacht wurde. Aare-, Reuss- und Linthgletscher sind im Albisgebiet zusammengestossen. Dies ergab eine unvorstellbare Menge von Eis. Dies hat die Natur ohne Menschen abgebaut.

Kunststoff im Meer Wie viel von der Temperaturzunahme ist der Natur zuzuordnen? Sollte die Weltbevölkerung bis 2050 auf zehn Milliarden anwachsen, dann hat die Wissenschaft noch viele Hausaufgaben zu machen. Auf den Weltmeeren schwimmen grosse Mengen Kunststoffe. Wirken diese Kunststoffteppiche nicht wie eine Heizung für das Meerwasser? Wer ist dafür verantwortlich, dass endlich aufgeräumt wird?

«Anstatt Steine aus dem Weg zu räumen, legt die Gemeinde Steine in den Weg ...» Das ärgert Leser Oskar Eichholzer (im Bild) aus Affoltern. Die Aufnahme stammt von der Seewadelstrasse/Dammgasse in Affoltern. (Bild -ter.)

Josef Oehri, Wettswil

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randnotizen

Von Peter Burkard, Gesamtleiter «Die Alternative», Ottenbach

Korrumpiertes Gewissen Nervig, ich schaltete den Fernseher zu spät ein, und so hatte die Debatte im Nationalrat bereits Fahrt aufgenommen und steuerte auf den Höhepunkt zu. Der eine bezog sich auf den Winkelried und der andere bemühte gar die drei Eidgenossen, um den Freiheitswillen der Schweizer zu unterstreichen. Ich war mir nicht ganz sicher, aber irgendwie ging es um das Überleben des freien Schweizer Bürgers. Klarheit schaffte die nachfolgende Rednerin: «Drogenkonsum lässt sich nicht über staatliche Regelungen steuern, und darum sind die bundesrätlichen Vorgaben zurückzuweisen und überhaupt: Wo bleibt da die Freiheit des einzelnen Bürgers, wo die Selbstverantwortung? Wir lassen uns doch nicht von irgendwelchen Richtern unsere Konsumgewohnheiten diktieren!» Aha ... es geht um die Freigabe von Haschisch. Recht hat sie. Tatsächlich ist uns die über 3000 Jahre gut dokumentierte Drogengeschichte den Beweis schuldig geblieben, Drogenkonsum liesse sich über staatliche Vorgaben lenken. Ganz im Gegenteil: Nicht einmal die angedrohte und in vielen Fällen vollzogene Todesstrafe konnte unerwünschten Drogenkonsum wieder zum Verschwinden bringen. Meine Stimmung war drauf und dran in Begeisterung umzuschlagen – das Parlament beschäftigte sich mit rationalen Argumenten und bezog sich auf historisch verbriefte Tatsachen – das war beeindruckend. Nicht aber der nächste Redner, ein profunder Kenner und Liebhaber verschiedener Alkoholika, mir vor allem bekannt als militanter Gegner der Haschisch-Liberalisierung. Erst neulich hatte er ein härteres Vorgehen gegenüber Haschischkonsumenten gefordert. Jetzt erst bemerkte ich meinen Irrtum. Es ging nicht um die Grundlagen einer rationalen Drogenpolitik, schon gar nicht um die HaschischLiberalisierung, es ging um das überarbeitete Alkoholgesetz, in welchem – so weit der Bundesrat – ein griffigerer Gesundheitsschutz verankert werden sollte ... und das geht nun natürlich gar nicht, wenn damit Verkaufsbeschränkungen verbunden sind. Viel lieber möchte das Parlament auch den Verkauf harter Alkoholika zu Schnäppchenpreisen ermöglichen. Soviel zur Freiheit, die zu verteidigen ist! Und mich beschäftigte auf einmal die Frage, ob man eine Grenze ziehen kann zwischen Lobbyismus und Korruption. Ich will da ja niemanden zu nahe treten, aber irgendwie wirkt die schweizerische Drogenpolitik schon sehr korrumpiert. Zumindest rational lässt sie sich nicht legitimieren. Geht es um den Alkohol, dann sehen die Lobbyisten schon bei minimalen Verkaufseinschränkungen, ja sogar beim Verbot spezieller Verführungs-Events die Freiheit des Schweizers gefährdet, nicht aber, wenn es um Haschisch geht. Da dominieren nur noch Verbotsstrategien und Strafgedanken die Diskussion. Da drängt sich eine Frage auf: «Sind diese Parlamentarier leicht schizophren, dass sie solche Widersprüche aushalten, oder ist die AlkFraktion im Parlament schlicht und einfach von der Alkoholindustrie gekauft?»


Stellenanzeiger Wir suchen in unsere Bäckerei Café Conditorei, eine wenn möglich branchenkundige

Teilzeit-Verkäuferin in unsere Bäckerei, 50–60 % Teilzeit-Verkäuferin in unsere Bäckerei, 20–30 % für unser Hauptgeschäft und den Wochenmarkt am Samstag in Affoltern, mit viel Charme und Freude an Kaffee und Backwaren. Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder Post an poeschtlibeck@poeschtlibeck.ch Pöschtli Beck AG, Poststrasse 1, 8912 Obfelden

Gartenarbeite n Ich suche dringend einen engagierten und zuverlässigen Nachfolger für einige Herbstarbeiten in meinem Garten in Aeugst am Albis. Telefon 044 776 16 61, ab 18 Uhr

Crewmitarbeiter/-innen für unser Restaurant in Affoltern am Albis Sie sind jung oder jung geblieben, haben Spass an Teamarbeit und ein Flair für Gastronomie. Sie wollen Teilzeit arbeiten und Ihre Einsatzzeiten mitbestimmen. Sie sprechen Deutsch, sind Schweizer/-in oder Inhaber/-in einer Arbeitsbewilligung. Als Teilzeitmitarbeiter/-in in unserem McDonald’s Restaurant bieten wir Ihnen eine abwechslungsreiche Beschäftigung. Ein attraktives Arbeitsumfeld und gezielte Weiterbildung sind selbstverständlich. Fühlen Sie sich in einem dynamischen Umfeld wohl, wo direkte Kommunikation genauso wie klar vorgegebene Strukturen gelebt werden? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung mit Foto. McDonald’s Restaurant Industriestrasse 8 8910 Affoltern am Albis

Wir suchen die goldene Stecknadel im Heuhaufen! Die Primarschule Obfelden ist eine übersichtliche Schule mit rund 460 Schülerinnen und Schülern, 6 Kindergärten und 16 Primarschulklassen. Für unsere Schulverwaltung suchen wir per 1. Februar 2014 oder nach Vereinbarung eine /einen

Leiterin oder Leiter Schulverwaltung (80 bis 100 %) (Mitglied der Geschäftsleitung) Sie sind eine unkomplizierte, fröhliche, flexible, selbstständige, fachkompetente und führungserfahrene Person, welche Freude am direkten Kontakt mit verschiedensten Partnern hat und Team- und Führungsarbeit sehr schätzt. Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung und haben idealerweise das Diplom als Leiterin/Leiter Schulverwaltung abgeschlossen. Sie bringen Berufserfahrung im Bereich Verwaltung, die Bereitschaft für gelegentliche Abendsitzungen und eine kundenfreundliche und dienstleistungsorientierte Haltung mit. Die Schulverwaltung ist das Kompetenzzentrum für die Administration und sorgt für einen verwaltungstechnisch und organisatorisch professionellen Betrieb. Die Lehrerschaft, die Schulleitung, die Schulpflege, der Hausdienst, die Eltern und unsere Schülerinnen und Schüler wollen unterstützt, beraten und angehört werden – kurz etwa 100 freundliche, manchmal gestresste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über 460 Kinder und deren Eltern sind unsere resp. Ihre Kunden. Wir bieten Ihnen ein spannendes Arbeitsgebiet in einer aktiven und innovativen Schule, die Möglichkeit zu Weiterbildungen und zeitgemässe Arbeitsbedingungen. Mehr über die Primarschule Obfelden erfahren Sie auf www.primarobfelden.ch. Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann zögern Sie nicht, sich bei uns zu bewerben. Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne der Schulpräsident, Herr Werni Kurt, Telefon 079 658 17 90. Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen an die Primarschule Obfelden, Herrn Werni Kurt, Dorfstrasse 65, Postfach 21, 8912 Obfelden oder via E-Mail: schulverwaltung@primarobfelden.ch Wir freuen uns auf Sie.

Wir suchen per 1. November eine/n

Entremetier/ Gardemanger oder Jungkoch (60- bis 100 %-Stelle). Wenn Sie interessiert sind, rufen Sie uns an oder senden Sie bitte Ihre Unterlagen an: info@central-affoltern.ch oder Restaurant Central, Zürichstr. 100, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 61 15

Wir suchen:

Aushilfen Rüster/Rüsterin

Sonntag, 27. Oktober 2013, 17 Uhr in der ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. November 2013, 17 Uhr in der ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. November 2013, 19 Uhr in der ref. Kirche Muri Eintritt frei. Kollekte zur Deckung der Unkosten www.pan-corona.ch

Sie arbeiten in unserem Lager im Bereich Warenausgang. Hauptaufgaben sind das Kommissionieren und Verpacken teils komplizierter Kundenbestellungen. Die Arbeitszeit ist im Normalfall von 13.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr. Die Anzahl möglicher Arbeitseinsätze pro Woche schwankt je nach Saison und Arbeitsmenge. Neben Wochen mit bis zu drei oder sogar vier möglichen Arbeitseinsätzen gibt es evtl. auch mehrere Wochen ohne Arbeitseinsätze. In der Regel sind die Arbeitseinsätze ca. eine Woche im Voraus bekannt. Es gibt aber auch kurzfristige Möglichkeiten. Voraussetzungen für diese Stelle sind: – Sehr gutes Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift – Körperliche Fitness – Exakte, systematische, selbstständige und konzentrierte Arbeitsweise – Von Vorteil ist das Interesse für Bücher und Erfahrung im Umgang mit diesem speziellen Produkt. Wir bieten zeitgemässe Arbeitsbedingungen und freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bitte per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Herrn Andy Waser Centralweg 16 8910 Affoltern am Albis a.waser@ava.ch www.ava.ch

Einladung zur öffentlichen, alljährlichen Informationsveranstaltung des HEV Albis mit dem

Muotathaler Wetterschmöcker Martin Horat am Donnerstag, 24. Oktober 2013, ab 19:30 Uhr im Restaurant Hörnli, 8934 Knonau Programm: 19.30 Uhr: Willkommens-Apéro 20.00 Uhr: Martin Horat erzählt uns von seinen Prognosen und Analysen rund ums Wetter unter Leitung von Bernhard Schneider, Ottenbach Der Eintritt ist frei. Auch HEV-Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. HEV Albis (www.hev-albis.ch)


Gewerbe/Dienstleistungen

Familie Buchmann

Lapsus «klaut»

Serie über Rifferswiler Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind. > Seite 15

Das bekannte Komikerduo unterhält am Samstag in Mettmenstetten. > Seite 17

Dienstag, 22. Oktober 2013

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Ungenügend Fussball 1. Liga Classic: Der FC Wettswil-Bonstetten unterliegt auswärts gegen Muri. > Seite 23

Auf drei Etagen etwas für Fitness und Gesundheit tun Am kommenden Wochenende eröffnet das Fitness-Center reuss-fit in Obfelden Auf drei Etagen etwas für die Gesundheit tun: Am kommenden Wochenende eröffnet das Fitnesscenter reuss-fit in Obfelden. Anfang März 2012 wurde das komplett erneuerte Reuss-Center an der Ottenbacherstrasse 23 in Obfelden eröffnet – mit Coop, Otto’s, Café-Bäckerei Pfyl und der Tanzschule lucky line Dancers. Mit dem Einzug des FitnessCenters reuss-fit gesellt sich nun am kommenden Wochenende ein weiterer Anbieter hinzu – einer, der sich Fitness und Gesundheit auf die Fahne geschrieben hat. Die Einrichtungen auf drei Geschossen und ein bestens geschultes Team bilden die besten Voraussetzungen, das Training optimal zu gestalten. So stehen neben drei sogenannten Milonzirkeln andere Einzelgeräte für Kraft, Ausdauer, zur Entspannung und Kräftigung des Rückens und einen grosszügigen Work-out zur Verfügung – für alle Altersschichten. Exklusiv ist das Gerät, mit dem die Lendenwirbel trainiert werden können. Neben dem Rückentraining bildet die Gewichtsreduktion einen weiteren Schwerpunkt im Angebot von reuss-fit. Wichtiger Teil des FitnessCenters ist das grosse Kursangebot im hellen, 180 Quadratmeter grossen Groupfitnessraum, der überdies eine schöne Aussicht ermöglicht: Zumba, Step, Bodyshape, Pump, Pilates, Total

Body Work-out, reuss-fit-Cross und – neu aus den USA – Piloxing werden dort angeboten. Passende Geräte ist die eine Voraussetzung für optimale, abgestimmte Trainingsgestaltung, ein geschultes Team die andere. Clubmanagerin ist Heidi Harms, die über 20 Jahre Erfahrung als Fitnesstrainerin mitbringt. Veronika Rickli, Inhaberin des reussfit, ist selbst Fitnessbetreuerin. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit ihrem Ehemann Jonas Rickli in einer Arztpraxis. Als erfahrener Arzt mit sportmedizinischem Hintergrund begleitet er das reuss-fit.

«Schön geworden» «Schön geworden» war ein oft gehörtes Lob anlässlich eines Apéros für geladene Gäste, die in einer Grosszahl aufmarschierten. Die Inhaber haben intensive (Umbau-)Zeiten hinter sich, die sich über vier Monate erstreckt haben. Jonas Rickli dankte den Handwerkern und allen, die den Umbau ebenfalls begleitet haben – insbesondere Beat Friedli, der bei der Einrichtung mit wertvollen Tipps unterstützte. Zur Freude über den gelungenen Umbau gesellt sich nun die Hoffnung, dass das reuss-fit gut frequentiert wird. (-ter.) Am nächsten Wochenende ist «Open House»: Samstag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr. www.reuss-fit.ch, Telefon 043 530 30 30.

Das reuss-fit-Team um Veronika Rickli (4. von links), Jonas Rickli und Clubmanagerin Heidi Harms (6. von links) freut sich auf die Eröffnung. (Bild Werner Schneiter)

Spielerisch Ausdauer und Kraft trainieren Das Gut-Training Mettmenstetten bietet neu Trainingsmethode aus dem Spitzensport an Mit Workshops stellt das Gut Training in Mettmenstetten am 26. Oktober zwei neue Kurse vor: «Arke» sowie «Stretch & Relax». Skirennfahrer Bode Miller würde im Gut Training Halt machen und trainieren. Denn die «Arke Core Centric»Trainingsmethode ist genau sein Ding. «Mit Arke kann jeder auf spielerische Art und Weise Ausdauer sowie Muskelkraft verbessern», sagt Christian Gut, Inhaber und Geschäftsführer des Mettmenstetter Gesundheits- und Therapie-Zentrums. «Entwickelt hat die Methode Technogym, der führende Hersteller von Fitness- und WellnessGeräten. Mit Arke können Interessierte ein funktionales Training ausüben und damit Koordination, Stabilität, Gleichgewichtssinn, Flexibilität, sowie Beweglichkeit verbessern.»

Alltagsnahe Bewegungen trainieren

Christian und Maggie Gut mit Anina Schläpfer (l.), Leiterin Physiotherapie vor dem Arke-Wagen. (zvg.)

Arke liefert nicht nur optimale Ergebnisse in kurzer Zeit, sondern schont Muskeln, Knochen und Gelenke. Ideal also, die Funktionalität des eigenen Körpers dauerhaft zu verbessern und die Trainingserfolge aus dem Fitnessstudio in die alltäglichen Bewegungen zu integrieren. «Wir bieten Arke in 60-minütigen Gruppenlektionen an», sagt Christian Gut. «Dort trainieren wir alltagsnahe Bewegungen. Diese

tragen zur Steigerung der Fitness bei, zur Unfallvermeidung, zur Rehabilitation und zur Vorbereitung auf spezielle Sportarten.» Das Wort «Core» weist auf den Bereich des Körpers hin zwischen Bauchund Lendenmuskulatur. Dort laufen alle von aussen kommenden Kräfte zusammen. Dank eines strukturierten und angeleiteten Programms, können sich Trainierende Schritt für Schritt verbessern und die Körperbeherrschung steigern. «Dadurch ist es möglich, immer komplexere, intensivere und anspruchsvollere Übungen auszuführen», sagt Christian Gut.

Körper und Muskulatur regenerieren Und weil Entspannung und Dehnung ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, bietet der ehemalige Kunstturner ab sofort auch «Stretch & Relax»-Kurse an. «Ziel ist in erster Linie die Regeneration des Körpers und der Muskulatur. Also das Entspannen, das Runterfahren des Organismus. Zudem lernen und üben wir verschiedenste Entspannungstechniken.» Für Interessierte bietet das Gut Training am Samstag, 26. Oktober, um 9 Uhr einen «Arke-»Workshop» an. Danach, um 10.30 Uhr, stellen Christian Gut und sein Team den zweiten neuen Kurs vor: «Stretch & Relax». (MS) Mehr Infos: www.gut-training.ch.


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Vermischtes

Informationsbedarf zu Cyber-Risiken

Tanztalente mit viel Potenzial

8 von 10 Schweizer wissen nicht, was Sexting ist. Folglich wird in den meisten Familien nicht über solche Cyber-Risiken gesprochen. Das ist fatal, denn der Missbrauch von Sexting kann für Jugendliche massive Konsequenzen haben. Unter dem Slogan «Sexting kann dich berühmt machen. Auch wenn du es gar nicht willst.» macht Pro Juventute mit der aktuellen Kampagne auf Risiken von Sexting aufmerksam. Denn der Missbrauch von intimen Fotos oder Filmen von Jugendlichen ist eine der schwerwiegendsten Formen von Cyber-Mobbing. Urs Kiener, Kinderund Jugendpsychologe und Leiter Produkte bei Pro Juventute: «Für die betroffenen Jugendlichen kann es äusserst belastend sein, wenn intime Fotos von ihnen im Netz kursieren. Solche Fotos entwickeln eine gefährliche Eigendynamik und die Betroffenen fühlen sich extrem hilflos und verzweifelt.» Die Aufklärungs-Kampagne zeigt daher mit Plakaten und einem TV-Spot provokativ auf, dass der Missbrauch von intimen Fotos harte Konsequenzen haben kann – für Betroffene wie für Täter. Eine repräsentative Umfrage zeigt dringenden Bedarf an Aufklärung: 8 von 10 (79%) Schweizerinnen und Schweizer wissen nicht, was Sexting ist. Nur 11% geben an, dass hin und wieder und nur 1 %, dass regelmässig darüber gesprochen wird. Jedem Dritten (29%) ist zudem nicht bekannt, dass Sexting auch für die Täter harte Konsequenzen haben kann: So ist das Verbreiten von Material von unter 16Jährigen, das als pornografisch gilt, strafbar.

Massives Mobbing als Folge Das Versenden von intimen Fotos via Internet, Whatsapp oder Textnachrichten birgt für Jugendliche massive Risiken. Was als Austausch von Bildern mit dem Freund oder der Freundin beginnen kann, kann unkontrollierbare Folgen haben. Werden solche Fotos weitergesendet oder gar im Internet veröffentlicht, können die Betroffenen unter massiver Cyber-Belästigung leiden. In anderen Fällen sind es erwachsene Unbekannte, die unter Pseudonymen in Chatrooms mit Jugendlichen Kontakt aufnehmen und diese dann mit ausgetauschten Nacktbildern erpressen. Die im Vorjahr durchgeführte Prävention gegen Cyber-Mobbing hat gezeigt: Die schwerwiegendste Form von CyberMobbing ist der Missbrauch von intimen Fotos oder Filmen von Jugendlichen. Gleichzeitig ist das sogenannte «Sexting» ein neues Phänomen und weder Jugendliche noch Eltern sind sich den entsprechenden Risiken ausreichend bewusst. Über neue Technologien wie Instant Messaging verbreiten sich Bilder oft ungewollt und in Sekundenschnelle über das Internet.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Die fünf «Huuse City Breakers» präsentierten ihr Können Die Projektwoche der Jugi «Chratz» in Hausen hat unter der Leitung von Marco Müller, dem stellvertretenden Leiter des Jugendtreffs, in der zweiten Herbstferien-Woche interessierten Jugendlichen einen BreakDance-Workshop angeboten. Unterstützt durch Profis der Tanzschule «Dirty Hands» aus Baar wurden jeden Tag mehrere Stunden alle Elemente des Breakdance einstudiert, bereits am Mittwoch stand die Choreografie fest. Am Donnerstag – dem einzigen Tag ohne Tanzlehrer – konnten die fünf Projektteilnehmer alleine aber mit viel Engagement an den einzelnen Tanzschritten, Sprüngen, Drehungen und statische Posen üben. Leonor Guldener (14), Julia Schummel (16), Sharujan Radha (14), Phil Gallmann (15) und Leandro La-Rocca (15) alias «Twishero» durften am vergangenen Freitagabend einem leider eher kleinen Publikum ihr Können zeigen. Die in sehr kurzer Zeit einstudierte Performance machte grossen Eindruck und die Anwesenden dankten es den «Huuse City Breakers» mit lang anhaltendem Applaus.

Respektieren und unterstützen Die Jugendlichen des Jugendtreffs Chratz konnten schon zum dritten Mal in Folge Elemente aus der HipHop-Kultur durch einen Workshop einsehen. Angefangen hat dies im vorletzten Jahr mit «Graffiti», wurde letz-

Eleonor und Julia hinten, vorne Sharujan, Leandro und Phil alias die «Huuse City Breakers». (Bild Susanne Crimi) tes Jahr durch «Rap» erweitert und in diesem Jahr um «Breakdance oder BBoying» ergänzt. Marco Müller erklärt, dass es in der Hip-Hop-Kultur darum gehe, sich selbst auszudrücken, seine Kreativität auszuleben und sich gegenseitig zu respektieren. Ziel sei es, die Jugendlichen von der Strasse wegzubringen und sie mit etwas Positivem zu beschäftigen. Der Leitsatz der HipHop-Kultur lautet: «peace, unity, love

gen, wobei man sich in den fünf Elementen (Graffiti, Rap, Breakdance, Djing und Beatboxing) misst. Leonor, Julia, Sharujan, Phil und Leandro alias die «Huuse City Breakers» werden ihr eindrückliches Können noch einmal zeigen können. Sie sind eingeladen worden, ihre Performance anlässlich des youngCaritas Award am 16. November im Treibhaus in Luzern zu zeigen. (sci)

Ein wesentlicher Beitrag an die Energiestadt Hedinger Oberdorf ans Wärmenetz angeschlossen Der Holzwärmeverbund Hedingen reicht nun bereits bis ins Oberdorf. Mit dem Ausbau der Heizzentrale wurde die Wärmelieferkapazität verdoppelt, die Abgasreinigung den neusten technischen Anforderungen angepasst, die gelieferte Wärmemenge erhöht und die Effizienz gesteigert. Eine weitere Ausbauetappe des Holzschnitzelwärmeverbunds Hedingen geht ihrer Vollendung entgegen: Im

letzten Frühling wurde mit dem Ausbau der Heizzentrale an der Maienbrunnenstrasse begonnen. Zwei zusätzliche Heizkessel wurden installiert zur Erhöhung der Wärmeproduktion. Gleichzeitig wurde die Abgasreinigungsanlage erneuert und mit einem Nass-Elektrofilter ausgerüstet, was dem neusten technischen Stand entspricht und dafür sorgt, dass auch die künftig zu erwartenden verschärften Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung problemlos eingehalten werden. Das Wärmenetz wurde zum Oberdorf hin erweitert und die Strassen-

züge Züriweg, Rain- und Gehrstrasse an den Holzschnitzelwärmeverbund angeschlossen. Im Zuge der Bauarbeiten entschieden sich verschiedene Liegenschaftsbesitzer kurzerhand ebenfalls noch für den Anschluss. Das Bauprogramm für den Fernleitungsbau war ehrgeizig und forderte von allen Beteiligten einen grossen Einsatz und gute Kooperation. Wenn Strassen aufgerissen werden, bringt das Unannehmlichkeiten, das war auch in dieser Bauphase nicht zu umgehen. Trotz einiger Verzögerungen zu Beginn konnte das Bauprogramm weitgehend eingehalten werden. Die Fernleitung ist seit Mitte Oktober in Betrieb.

Innovative Wärmerückgewinnung

Beratung und Hilfe In der aktuellen James-Studie geben 6% der befragten Jugendlichen an, selber bereits erotische Fotos oder Videos von sich über das Mobiltelefon verschickt zu haben. Die Optimus-Studie zeigt, dass die häufigste Form von Opfererfahrungen der Missbrauch ohne Körperkontakt via elektronischer Medien ist: Fast jedes dritte Mädchen hat schon erlebt, dass jemand ihm gegenüber anzügliche Bemerkungen machte, ihm pornografische Fotos oder Filme schickte, es zum Sex vor der Webcam aufforderte und Ähnliches mehr. Bei den Knaben machte diese Erfahrung etwa jeder zehnte Befragte. Bei der Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 erhalten Kinder und Jugendliche Hilfe bei neuen Problemen wie Sexting, Cyberbelästigung oder Sextortion.

and having fun» (Friede, Einheit, Liebe und Spass haben). Ausserdem sind alle Elemente des Hip-Hop mit sehr einfachen Hilfsmitteln zu bewerkstelligen. Jugendliche sollten lernen, einander zu respektieren und zu unterstützen, anstatt sich gegenseitig das Leben noch schwerer zu machen. So werden in der Hip-Hop-Kultur Konflikte nicht mit den Fäusten sondern in sogenannten «Battles» (dt. Schlachten) ausgetra-

Trotz Verzögerungen zu Beginn, konnte das Bauprogramm weitgehend eingehalten werden. (Bild zvg.)

Innovativ ist die neu eingebaute Wärmerückgewinnungsanlage, welche Restwärme aus den Abgasen entzieht und dem Heizungswasser zuführt. Sie erhöht die Effizienz der Wärmeproduktion und reduziert dabei den Brennstoffbedarf. Das modernisierte Leitsystem mit dem im Bau befindlichen Glasfaser-Kommunikationsnetz ermöglicht die laufende Optimierung der gesamten Anlage, sowohl bei der Wärmeerzeugung, wie auch bei den Wärmebezügern. Die Erweiterung von Heizanlage und Fernwärmenetz wurde von der Klimastiftung Schweiz unterstützt. Zur Information aller Interessierten plant Renercon einen Tag der offenen Tür. Am Samstag, 23. November , wird sie die technischen Anlagen in der Heizzentrale zeigen und über Holzenergie, Umweltfragen und auch über die Erfordernisse für weitere Anschlüsse informieren. Nähere Angaben folgen. (lm)

Gewinner Rolf Hossle, und LandiObfelden-Geschäftsführer Marcel Tillmann. (Bild zvg.)

Wer bei Agrola tankt, gewinnt Gratulation zu Treibstoff im Wert von 500 Franken! Agrola und die Landi belohnen ihre Kunden. Wer an einer Agrola-Tankstelle Treibstoff bezieht, kann sich unter agrola.ch registrieren und einen von über 2000 Sofortpreisen gewinnen. Er nimmt zudem automatisch an der Monatsverlosung teil. Als Hauptpreis winken 2x20 Treibstoffgutscheine im Wert von je 500 Franken. Teilnehmen kann jeder, der bei Agrola tankt. Einer der 20 glücklichen GewinnerInnen in diesem Monat war Rolf Hossle, Kunde der Agrola-Tankstelle in Obfelden. Der Gutschein für den Treibstoff wurde ihm durch Marcel Tillmann, Geschäftsführer der Landi Obfelden, überreicht.


Serie

Dienstag, 22. Oktober 2013

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Die Familie Buchmann in Rifferswil Serie über Rifferswiler Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind ................................................... von kurt graf Ein sonniger Himmel wölbt sich über Rifferswil, ein ruhiger Herbsttag des Jahres 1555 bricht an. Frühmorgens hat Jos Buchmann seine gewohnte Arbeit im Unterdorf verrichtet. Er ist im Sennhof bei Hans Urner angestellt, hat die frische Milch in der Sennerei entgegengenommen und alle Vorbereitungen zur Herstellung von Butter und Käse getroffen. Allerdings darf er sich keine Musse gönnen, denn er muss sich heute am Gerichtsplatz im Oberdorf einfinden und für ein Vergehen Red und Antwort stehen. Eigentlich handelt es sich um eine Bagatelle, so scheint es ihm, dass er Meinungsverschiedenheiten mit Adam Näf in der Vollenweid gehabt hat, voll Zorn in dessen Stall eingedrungen ist und ihn wirklich nur kurz körperlich angefasst hat. Er hat ihn weder grob am Hemdenkragen gepackt noch derbe Schimpfwörter gebraucht, obschon dem alten Adam eigentlich Kuhdreck um die Ohren gehört hätten. Hausfriedensbruch heisst das Delikt, wofür sich Jos nun vor dem Vogt rechtfertigen muss. Adam Näf amtiert als Untervogt, der Steuern und andere Abgaben eintreibt, und sicher erfährt er darum eine mildere Rechtssprechung als Jos, der sich noch nie um öffentliche Ämter beworben hat. Überhaupt sollte eher Familie Näf bestraft werden, denn Adams Sohn hat sich vor zwei Jahren unerlaubterweise in fremde Kriegsdienste begeben. Über noch etwas grämt sich Jos: Sein Bruder, Oswald («Osli») Buchmann, ist am 11. Oktober 1531 in der Schlacht bei Kappel umgekommen. Dagegen ist Adam Näf dort zu Ruhm und Ehre gelangt, weil er einen Angriff der gegnerischen Katholiken abgewehrt hat und ihnen das Zürcher Banner entrissen hat.

Vogt in Amtstracht.

Dieses Doppelwohnhaus in der Vollenweid gehörte Familie Frick (links) und Familie Näf (rechts).

Schaulustige auf dem Gerichtsplatz Nun so denn, wenns unbedingt sein muss, kleidet sich Jos unwillig mit sauberer Hose, Leinenhemd und Lederjacke und verlässt sein Haus. Heute Samstag, 10. September, um 10 Uhr werden die Verhandlungen eröffnet, und er muss sich beeilen, denn soeben sind Jörg und Verena Stucki mit ihren vier Kindern vorbeigezogen, ebenso der Schmied Jacob Bär und dessen Bruder, der Küfer Heinrich Bär. Sie steuern offensichtlich als Schaulustige auch dem Gerichtsplatz zu. Der nächste Weg führt dem Jonenbach entlang zur Mühle von Jakob und Anna Eigenmann, vor dem Mühleweiher rechts über die Brücke zum Zeisenberg hinauf, vorbei an Weibel Jacob Näfs Bauernhof. An der Strassengabelung zum Winkel hat der Weibel bereits alle Vorkehrungen getroffen und auf dem höchsten Geländepunkt einen massiven Eichentisch und fünf Stühle aufgestellt, Absperrseile gespannt und ist nun daran, das Publikum einzuweisen. Er verrichtet diese Arbeiten sein mehr als 30 Jahren und hat das Amt von seinem Vater übernommen. Gleichzeitig ist er auch als Pächter der «Weibelhueb» eingesetzt worden, eines mittelgrossen Bauernhofs. Diese «Schuppose» steht ihm von Amtes wegen für seine Arbeitsleistungen im

Als der Landvogt büsste In der Vogtei Knonau registrierte man diverse Vergehen, die der Landvogt in der Zeit von 1534 bis 1657 mit einer Busse bestraft hatte (Staatsarchiv F III 16). Sie dienten als Grundlage zur vorliegenden Schilderung. Etliche Personennamen wurden auch den Protokollen des Klosters Kappel entnommen.

Den weiss getünchten Hausteil am Dorfplatz Rifferswil bewohnte ein Sohn von Hptm. Buchmann. Dienste der Öffentlichkeit zu. Ebenfalls zuständig ist er für den Unterhalt des Henkerplatzes, der sich auf halbem Weg nach Mettmenstetten auf dem «Galgenfeld» befindet. Aber schwere Verbrechen wie Mord oder Brandstiftungen, die dort gesühnt werden, hats glücklicherweise schon lange nicht mehr gegeben. Und Ehebruch braucht ja nicht unbedingt publik zu werden, obschon man diesbezüglich einiges berichten könnte. Andere Ämter in unserem Amtsbezirk bekleiden Vertreter der Familie Frick (Freiamtsleutnant) und der Familie Näf (Freiamtsfourier). Am Gerichtsplatz auf dem Hügel nehmen mittlerweile Landvogt Jakob Bürkli aus Knonau, sein Amtsschreiber Gorius Frick und drei Richter ihre Plätze ein. Als Herold amtiert Rudolf Huber, er ist quasi der Ansager und führt durchs Programm. Soeben heisst er den ersten Angeklagen vortreten. Es ist ein Landstreicher, wie man sie des öftern antrifft, Gelegenheitsarbeiter und Alkoholiker, der aus einem Speicher mehrere Brote, Dörrfrüchte und Käse entwendet hat. Zunächst verliest Frick die Anklage, dann wird der Alte angehört. Allerdings ist ihm das Sprechen mit dem Landvogt untersagt, er muss sich indirekt an Frick wenden und dieser leitet dessen Bittgesuch um Vergebung weiter. Diesmal ist der Landvogt gnädig und lässt es mit einer Mahnung bewenden. Als

nächstes werden zwei Mädchen zum Gericht geführt, Geschwister von 9 und 12 Jahren. Sie sind wiederholt in Häuser eingedrungen und haben Kleider und Bargeld gestohlen; über diese diebischen Elstern wird eine Körperstrafe verhängt. Eine nach der anderen wird am morgigen Sonntag um 11 Uhr auf dem Dorfplatz in die «Trülli» gestellt. Diese sieht aus wie ein runder aufrechter Käfig und wird in einem Unterstand im Eckhaus am Dorfplatz (Bächler/Küng) aufgestellt. Die straffällige Person wird rundum gedreht, bis ihr zum Kotzen elend wird. Gleichzeitig ist sie dem Hohn und Spott der Dorfbevölkerung ausgesetzt. Trüllmeister ist Felix Götschi. Als Dritter wird Jos Buchmann vorgeführt. Das Urteil lautet auf üble Nachrede und kommt ihn teuer zu stehen: «20 Pfund schuldet Jos Buchmann, der Senn von Rifferschwyl, für 1 Fridbruch mit Worten an Adam Näfen begangen». Sodann lässt Frick die Witwe des kürzlich verstorbenen Bauern Rudolf («Rutsch») Funk vorsprechen. Sie schildert die Situation des Brunnens, der sich unterhalb ihres Hofs an der Engelgasse befindet, und beklagt sich, dass ihn andere Anstösser übermässig als Viehtränke nutzen, obwohl ihnen nur der vierte Teil zustehe. Das Gericht beschliesst, dass sich Untervogt Hans Urner nächstens um die Angelegenheit kümmern solle. Anschliessend folgen noch einige

Strafvollzug in der Trülli. (Bilder zvg/Kurt Graf)

allgemeinen Weisungen und Satzungen, die für die ganze Landvogtei des «Freiamts» gelten. Der Herold bittet um Ruhe und der Schreiber verliest die Anordnungen: – Zum Ersten wird festgestellt, dass an der Chilbi zu viel Lärm verursacht werde, oftmals höre man «nächtliches Brüllen und Jauchzen». In 14 Tagen, am letzten September-Wochenende, findet sie auf der Strassenkreuzung im Unterdorf statt, vor dem Restaurant Bären. – Auch wird der dortige Wirt Heinrich Wäber angehalten, für Ordnung zu später Stunde zu sorgen und insbesondere kein «leichtfertiges Ballett» in seiner Gaststätte zu veranstalten. – Was die Spielsucht betreffe, so gelte nach wie vor ein striktes Verbot, um Geld zu würfeln oder Karten zu spielen. Das halte vom sorgsamen Arbeiten und Haushalten ab und führe zu Armut. – Auch solle Pfarrer Stefan Rosenheimer nicht unbesehen Almosenbrötchen abgeben, sondern nur den Bedürftigen und Kranken. – Einige neue Regelungen betreffen die Einbürgerung von auswärtigen Zuzügern. Sie dürfen als «Hintersässen» ohne genossenschaftliche Anteile an Allmend und Wald im Dorf bleiben und gegen eine Bezahlung die Niederlassung erhalten. – Kriegsdienst in fremden Armeen ist nach wie vor untersagt. Wer als

«Reisläufer» erwischt wird, kommt ins Gefängnis im Schloss Knonau. Verena Buchmann, eine Enkelin von Jos Buchmann, heiratet um 1620 Heinrich Rogenmoser in Oberrifferswil. Sie bewirtschaften einen Bauernhof, der zwischen der Hauptikerstrasse und dem Ausserfeld in einem älteren Quartier liegt, das man «Uffdorf» nennt. Ihr kleines Wohnhaus mit Stall und Scheune ist mit dem Nachbarhaus zusammengebaut, und für ihre zwei Kinder steht lediglich eine abgeschrägte Schlafkammer im Dachgeschoss zur Verfügung. 300 Jahre später treffen wir wieder mehrere Angehörige der Familie Buchmann in Oberrifferswil. Sie verteilen sich auf (heute von den Familien Weiss und Wöcke bewohnte) Häuser am Dorfplatz sowie auf die Schonau. Hier betrifft es den Bauernhof von Hauptmann Johann Jakob Buchmann (heute Familie Fenner). Dazu zählen auch eine Trotte, ein Dörrofen, ein Waschhaus und weitere Nebengebäude. Als er 1876 die Bauerntochter Lina Meier aus dem benachbarten Hof heiratet (heute Familie Bircher), wird das Wohnhaus Nr. 85 einer grösseren Renovation unterzogen. Daran und an ihr Hochzeitsjahr erinnert an einer Haustüre die Inschrift J. J. B. 1876. Auch zeugt sie von 400 Jahren Präsenz der Familie Buchmann in Rifferswil, deren Spuren sich hier erst um 1950 verloren haben.


veranstaltungen

Der Zürcher Kantonspolizist Dr. Matthäi (Heinz Rühmann, rechts) ermittelte auch in Bonstetten. Links: Herr Schrott (Gert Fröbe). (Bild zvg.)

Es geschah am helllichten Tag Kino in der Kirche Bonstetten Der Zürcher Kantonspolizist Dr. Matthäi (Heinz Rühmann) will eigentlich als Ausbilder verreisen. Sein letzter Fall ist der grausame Mord an der kleinen Gritli Moser. In einem schwachen Moment verspricht er den Eltern die Aufklärung des Falls und fühlt sich nun seinem Versprechen verbunden. Es wird zwar ein mutmasslicher Mörder festgenommen, doch Dr. Matthäi glaubt nicht an dessen Schuld. In seiner Verzweiflung nimmt er sich des Mädchens Annemarie an, die Gritli sehr ähnlich sieht, und benutzt sie als Köder, um den Kindermörder zu stellen. Die Geschichte des Films verweigert sich traditionellen Gut-Böse-Sche-

mata und hat somit den Weg für viele spätere Filmprojekte geebnet. Freigegeben ab 12 Jahren. Anderes als üblich findet «Kino in der Kirche» diesmal am Donnerstagabend statt. Die Aufführung wird unterstützt vom «Kiwanis-Club Knonaueramt» anlässlich dessen 25-JahreJubiläums. Einige Szenen des Films wurden 1958 in Bonstetten gedreht und ältere Einwohner können sich noch an die Dreharbeiten und Heinz Rühmann erinnern ... Donnerstag, 24. Oktober , 20 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten.

Wandel wagen Spirituelle Morgenwanderung mit Brunch Miteinander durch die herbstliche Natur wandeln, dem Wandel der Natur nachspüren – und in allem Gottes Gegenwart erahnen. Die katholische Pfarrei Affoltern lädt am Sonntag, 27. Oktober, dazu ein, wiederum die Kraft eines spirituellen Weges zu entdecken. Nichts ist so verlässlich wie der Wandel. Man weiss, dass die Welt nicht stehen bleiben kann, dass sich die Umwelt, dass sich Situationen und Menschen verändern. Und doch sind Ängste und Widerstände gross, Wandel zu wagen, denn es gilt, alte und bisher bewährte Pfade zu verlassen und Neues zu wagen. Veränderungen haben Einfluss auf das Leben vieler einzelner Menschen. Sie werden – oft ungewollt – herausgefordert zu Veränderungen im beruflichen und im privaten Leben. «Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.» Das chinesische Sprichwort

drückt aus, was viele erleben: Ängste und Widerstände, aber auch zerbrochene Hoffnungen können Menschen in Wandlungszeiten lähmen und lassen sie Mauern bauen. Andere wiederum entdecken in den Veränderungen Chancen und Möglichkeiten auf Neues; sie bauen Windmühlen, die ihre Visionen durch die Lüfte tragen. «Im Vertrauen Wandel wagen» – die spirituelle Morgenwanderung schenkt Zeit, dem Wandel der Natur wie auch den persönlichen Wandlungszeiten nachzuspüren. Während des rund vier- bis fünfstündigen Sonntagmorgens werden Herz und Seele genährt durch das Gehen in der Natur, durch Austausch und stille Zeiten, durch musikalische Klänge und berührende Worte. Zu leiblichem Wohl verhilft ein feiner Sonntagmorgen-Bruch auf dem Bauernhof. Sonntag, 27. Oktober, 7.30 Uhr, Treffpunkt katholische Kirche Affoltern in der Witterung entsprechender Kleidung. Musikalische Begleitung: Irene Gooding, Trommel und Perkussion; Worte: Jren Omlin.

Stunden für sich selbst Ein Besinnungsnachmittag für Frauen Die katholische Pfarrei Affoltern und der katholische Frauenbund Zürich laden am Mittwoch, 13. November, zu einem besinnlichen Nachmittag ein. «Dankbare Menschen – glückliche Menschen» lautet der Titel der Veranstaltung. Sind dankbare Menschen glücklichere Menschen? Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens. Könnte man, etwas überspitzt, nicht auch sagen: Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind? Wenn ich dankbar bin, geschieht etwas in mir: Meine Freude über das Gute, über das Gelingen des Lebens vertieft sich. Einen Moment lang spüre ich die Wurzeln, die mir Halt geben

und mich wachsen lassen. Einen Moment lang erinnere ich mich dann selbst daran, wie reich beschenkt und glücklich ich bin. Für einen tiefen Atemzug lang spüre ich die Intensität des Lebens; das Licht scheint heller, mein Blick wird weiter und mein Alltag ist von einer tiefen Freude erfüllt. Ab 13.30 Uhr sind die Türen des katholischen Pfarreizentrums Affoltern geöffnet, der Nachmittag beginnt um 14 Uhr und endet um 18 Uhr mit einem stimmigen Ausklang. Leitung: Irmgard Fleisch, in der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung tätig; Organisation: kath. Pfarrei Affoltern. Kosten: Teilnahme inkl. Zvieri 25 Franken. Anmeldung bis Mittwoch, 30. Oktober, an Jren Omlin, kath. Pfarrei, Seewadelstrasse 13, Affoltern, Telefon 043 322 61 17, jren.omlin@kath-affoltern.ch oder info@frauenbund-zh.ch.


Veranstaltungen

«Chilbimärt» mit MüZe-Kafi Das MüZe-Kafi öffnet am Affoltemer «Chilbimärt» seine Türen. Grosse und kleine Besucher und Besucherinnen werden mit Kuchen und anderen Leckereien verwöhnt. Während sich die Kinder beim traditionellen Päckli-Fischen, dem Mütterzentrum-Rätsel oder an der «Chilbi» unterhalten, können sich die Erwachsenen eine Tasse vom berühmten MüZe-Cappuccino gönnen. Das MüZe-Team freut sich auf viele Gäste. Kafibetrieb und das beliebte Päckli-Fischen am Sonntag, 27., und Montag, 28. Oktober, von 14.30 bis 17.30 Uhr in Affoltern. Infos unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch, info@mueze-affoltern-am-albis.ch oder Telefon 044 760 12 77.

Dienstag, 22. Oktober 2013

17

Das Thema ist die Liebe Konzerte des Panflöten-Ensembles Corona Das Panflöten-Ensemble Corona aus Affoltern lädt dieses Jahr bereits zum 15. Mal zu seinen Jahreskonzerten ein – nach Knonau (27. Oktober), Affoltern (3. November) und Muri (16. November). Das Thema der diesjährigen Konzerte ist die Liebe. Das Ensemble spielt Liebeslieder diverser Interpreten aus verschiedensten Jahrzehnten. Als besonderes Highlight kommt zum ersten Mal eine Glaspanflöte zum Einsatz! Eröffnet werden die Konzerte in romantischer Atmosphäre mit «Schöne Nacht, du Liebesnacht» von Jacques Offenbach. Lieder wie «Aber dich

gibt’s nur einmal für mich», «Can you feel the love tonight» oder «Je t’aime mon amour» lassen bestimmt den einen oder anderen Zuhörer bzw. Zuhörerin in Erinnerungen schwelgen. Das Panflöten-Ensemble Corona, unter der Leitung von Monika Meier, wird begleitet von Josef Bachmann (Bandleader der New Orleans Stompers) am Piano und Cyrille Rudin am Schlagzeug. Konzerte am Sonntag, 27. Oktober, um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau, am Sonntag, 3. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern und am Samstag, 16. November, um 19 Uhr in der reformierten Kirche in Muri. Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Hackbrett einmal «Anderscht» Ein aussergewöhnliches Konzert im Chilehuus Hedingen Hackbrett, Klassik, Jazz, Improvisationen, Musik von West nach Ost in allen Farben – das passt nicht zusammen? «Anderscht» erzählt die Geschichte neu! Die virtuos interpretierten, verschiedensten Musik-Stile von «Anderscht» dehnen sich weit über das traditionelle Hackbrett-Klischee hinaus. «Anderscht» begeistert an Konzerten quer durch alle Kulturen und Altersgruppen. Der Gemeindeverein Hedingen

lädt zu einem aussergewöhnlichen Konzert. Die ganze Passion von Andrea Kind gilt dem professionellen und konzertanten Hackbrettspiel auf der Bühne. Ihr virtuoses Spiel ist stark von der Zigeunermusik geprägt. Ihr Feuer, aber auch ihre spielerische Ausdrucksstärke sind über alle Musik-Stile bis hin zur klassischen Literatur unverkennbar. Eigene Kompositionen und Arrangements entsprechen ganz ihren leidenschaftlichen Neigungen.

Die Experimentierfreudigkeit ist im Hackbrettspiel von Fredi Zuberbühler unüberhörbar. Als Hackbrettlehrer gibt er sein Wissen auch an die nachfolgenden Generationen weiter. Mit grosser Leidenschaft setzt er zusammen mit Baldur Stocker neue Hackbrett-Bauideen um, welche er vorher mittels CAD-Programmen am Computer berechnet und plant. Baldur Stocker schliesslich ist gelernter Schreiner und versierter Bassist. Er hat das musikalische Handwerk bei seinem Vorbild Francisco Obieta verfeinert. Baldurs jazzig angehauchte Präferenzen sind nicht zu überhören – er verkörpert bei «Anderscht» das perfekte «Fundament der tiefen Töne». Und sein erlerntes Schreinerhandwerk mit Hang zur Perfektion nutzt er dazu, die Hackbrettpläne von Fredi Zuberbühler in seinem Instrumentenbau-Atelier umzusetzen. (BT) Konzert am Freitagabend, 25. Oktober, 20.15 Uhr im Chilehuus in Hedin-

Die Hackbrettformation Anderscht mit Andrea Kind und Fredi Zuberbühler sowie Baldur Stocker am Kontrabass lässt aufhorchen. (Bild zvg.)

gen. Keine Platzreservierung möglich, Kollekte.

Action auf dem Laufband. (Bild Eduard Meltzer)

Achtung, Lapsus «klaut»! Komikerduo unterhält in Mettmenstetten Die Protagonisten Theo Hitzig und Bruno finden virtuellen Eingang in die Ideenfabrik der besten Schweizer Komiker und präsentieren noch nie Gesehenes. Samstag, 26. Oktober, im «Weissen Rössli», Mettmenstetten. Eines ist klar: «(Ge)klaut» ist nur der Titel. Alles andere ist echt Lapsus. Ein rasantes Spektakel, urkomisch, raffiniert, verspielt und fadegrad – ein Muss für Humorfreaks, ein Genuss für alle Menschen, die ihre Fröhlichkeit nicht gestohlen haben. «Klaut» ist das 5. abendfüllende Programm von Lapsus. Das Duo spielt diesmal noch verblüffender mit Mit-

teln von Multimedia, was nicht nur für halluzinogene Effekte sorgt, sondern auch ganz perfekt zum Thema passt: Unsere Welt voller «Plagöris» und Plagiate, die zu einer einzigen Cloud zusammenwächst, in der jede Idee für alle frei verfügbar ist – das ist eben «Klaut». Für Gäste, die im Restaurant Rössli essen, wird ein Platz im Saal reserviert. Lisa Christen Samstag, 26. Oktober , 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: 40/35 (Legi/AHV) Franken. Billetreservierung: Restaurant Rössli, Telefon 044 767 02 01, Abendkasse ab 19.30 Uhr. Mehr Informationen: www.lapsus.ch.

Alle Geschichten dieser Welt

Fasziniert vom Wasser, dem Himmel und Schiffen

«Icon Poet» im Kasino-Foyer Affoltern

Bilder von Jean Verdon in der Zahnarztpraxis von Christian Kalt

Wie bringt man einen Wal, eine Bombe, ein Herz, einen Kaktus und eine Kerze unter einen Hut? Man macht daraus eine unglaubliche Geschichte – in 180 Sekunden. Die Brüder Frei zeigen, wie das geht, und laden am Freitagabend zum Mitspielen und Erzählen ein.

Sein ganzes Leben faszinieren ihn die Eindrücke seiner Jugend nahe der Atlantikküste. Aktuell sind Bilder von Jean Verdon in Affoltern zu bestaunen.

Eine Geschichte in 180 Sekunden erzählen? Wem dies unmöglich erscheint, der sollte sich diese Autorenlesung der besonderen Art nicht entgehen lassen: Die Brüder Frei stellen Icon Poet vor. Ein Spielbuch und ein Buchspiel, das den Sprachschatz wachküsst und nie mehr um Worte ringen lässt. In der Autorenlesung gibt es mehr zu erfahren über die Geschichte zum Buch, die Geschichten im Buch. Mut fassen und mitspielen ist erwünscht.

Im Cabaret Voltaire in Zürich gehören die Spielabende mit Icon Poet mittlerweile zum festen Programm und haben ein begeistertes Publikum. Die Brüder Frei sind auch regelmässig in Schulen zu Gast und regen Kinder und Jugendliche zum spielerischen Umgang mit Sprache und zur Entwicklung von überraschenden Geschichten an. Am Freitag sind die Brüder Frei mit Icon Poet im Foyer des Kasinosaals in Affoltern, im Rahmen der Ausstellung Aemtler Künstler, zu Gast und laden ein zum Mitspielen. Eine spannende Kombination, denn Kunst erzählt Geschichten und inspiriert zu Geschichten. Freitag, 25. Oktober, um 20.15 Uhr im Foyer des Kasinosaals in Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Jurierte Ausstellung Aemtler Künstler am Donnerstag, 19 bis 22 Uhr, Freitag von 19 bis 21 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr.

Geboren 1933, nahe der Atlantikküste, zieht Jean Verdon in jungen Jahren nach Lyon, wo er die Kunsthochschule besucht, welche er mit dem 1. Preis in Malerei abschliesst. Er heiratet Xenia Osetov, eine Kunststudentin und hat mit ihr drei Töchter. Beruflich wendet er sich der grafischen Werbung zu, bleibt in der Freizeit aber seiner Malerei treu. Sein ganzes Leben faszinieren ihn das Wasser, der Himmel und die Schiffe, welche seine Jugend geprägt haben. Nach seiner Pensionierung zieht er nach Südfrankreich, wo er im Lichte der Provence eine andere Landschaft mit Weizen- und Lavendelfeldern entdeckt.

Einblick ins künstlerische Schaffen von Jean Verdon. (Bild zvg.) Vernissage am Freitag, 25. Oktober, 17 bis 20 Uhr,

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Ausstellung vom 11. September bis 15. März in der

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22

Vermischtes

Dienstag, 22. Oktober 2013

Mario Molinari ist Golfplatz-Affoltern-Meister 2013

Sieg ohne grosse Anstrengung

Netto-Resultat um acht Schläge besser als beim Zweitplatzierten

EHC Affoltern-Hedingen – Engelberg-Titlis II 9:1

Am letzten Samstag ist die Entscheidung zugunsten von Mario Molinari gefallen. Er hat in souveräner Manier diese Meisterschaft bis zuletzt dominiert. Am Finaltag spielte er in einer Gruppe mit drei Golfern, welche ihm noch den Sieg streitig machen konnten. Doch er behielt die Nerven und erlaubte sich keine Aussetzer.

Der EHC Affoltern-Hedingen hat auch das dritte Saisonspiel gewonnen. Und das klar mit 9:1. Der Gegner Engelberg war kein Gradmesser.

Der Brutto-Sieger der Finalrunden über 36 Löcher und der Meisterschaft ist Moritz Bühler aus Affoltern. Er benötigte insgesamt 7 Schläge weniger als der zweitplatzierte Marcel Torroni aus Althäusern. Unter Brutto versteht man die gesamten Schläge ohne Abzug des Handicaps (HCP). Das Interessante beim AmateurGolfsport ist, dass nicht derjenige mit den wenigsten Schlägen gewinnt, sondern jener, welcher am besten gegen sein eigenes HCP gespielt hat. Ein Turniersieg wird immer über die NettoWertung ermittelt! Zum Beispiel startete Mario Molinari die Platzmeisterschaft im Frühling mit einem HCP 10, und weil er durch seine 2 Turniersiege und das gute Resultat beim Finale besser als sein HCP gespielt hatte, wurde sein HCP fortlaufend neu berechnet und angepasst. In der Golfsaison 2014 startet er neu mit einem HCP 3. Seinen Golfplatz-Meistertitel zu verteidigen, wird für ihn nicht einfach werden, denn neue Spielerinnen und Spieler mit HCP 12 bis 24 werden mitmischen. Ein Golfneuling startet in Af-

................................................... von thomas winter

Netto-Sieger Mario Molinari mit dem zweitplatzierten Moritz Bühler und Cathy Biasio auf dem dritten Platz. (Bild zvg.) foltern mit HCP 24 und darf demzufolge 21 Schläge mehr haben als zum Beispiel Mario Molinari mit HCP 3. Die Platzvorgabe ist 54 Schläge auf 18 Löcher gerechnet. Dank den beiden Sponsoren Athleticum AG Baar und Sports Zugerland in Cham bekamen alle Gutscheine zum Einkaufen und fürs Golf-Indoor sowie Golfbälle geschenkt. Markus Brugger aus Rifferswil gewann eine Flasche Prosecco für sein «Hole in one» am Loch 6 und einen Sonderpreis für das «Nearest to the Pin», welches er ebenfalls mit 115 cm gewann.

Sportliche Herausforderung, welche keine Grenzen kennt Fragt man Golf Spielende, was sie am meisten fasziniert an dieser Sportart,

so sagen viele, dass es die sportliche Herausforderung ist, welche keine Grenzen kennt, weil man immer noch genauer oder noch längere Distanzen spielen könnte. Aber auch, weil es ein Sport in der freien Natur ist und vielfach in schönster landschaftlicher Umgebung gespielt werden kann. Auch 2014 wird wieder an sechs Turnieren um den Einzug ins Finale Golf gespielt. An den 6 Turnieren dürfen alle, die Lust haben, mitspielen, denn niemand braucht ein HCP-, Platzreife- oder Regel-&-Etiketten-Diplom. Jedes Turnier ist attraktiv, weil es durch einen Sponsor unterstützt wird, welcher dafür sorgt, dass es bei jedem Turnier interessante Preise zu gewinnen gibt.

Das Resultat auf der Matchuhr nach 60 Spielminuten liess mit 9:1 eigentlich keine Fragen offen. Doch die Affoltemer verpassten einen höheren Sieg. Dies, weil sie im Abschluss zum Teil zu wenig konsequent agierten. Da wurde oftmals noch ein vermeintlich besser stehender Mitspieler gesucht, anstatt den Torerfolg anzupeilen. Doch gegen das bescheidene Engelberg-Titlis rächte sich die schlechte Chancenauswertung wenigstens nicht. Die Frage über den späteren Sieger musste eigentlich nie gestellt werden. Die Affoltemer waren dem Widersacher vor allem in technischer Hinsicht überlegen. Der Höhepunkt: In der 38. Minute sassen zwei Ämtler auf der Strafbank. Doch dies hinderte den wieselflinken Affoltern-Center Joel Heller nicht am Torerfolg zum 6:0.

Klar ist aber, dass noch Gegner kommen werden, gegen die es nicht mit dieser Leichtigkeit und teilweise auch Sorglosigkeit zum Sieg reicht. Das nächste Spiel tragen die Affoltemer am kommenden Sonntag gegen die Reserven der Limmattal Wings aus. Die Partie beginnt um 20 Uhr auf der offenen Eisbahn Tägernhard in Wettingen. EHC Affoltern-Hedingen - Engelberg-Titlis II 9:1 (3:0, 3:0, 3:1). - Trainingshalle Zug. - 20 Zuschauer. - SR: Felder, Gerhard. - Tore: 7. Kolm (Blöchlinger) 1:0. 15. Kälin (Heller) 2:0. 16. Kälin 3:0. 27. Bärtsch (Sattlegger, Kälin) 4:0. 32. Blöchlinger (Heller) 5:0. 38. Heller (Ausschlüsse Blöchlinger, Sattlegger) 6:0. 43. Sattlegger (Bärtsch) 7:0. 45. Blöchlinger (Bischofberger) 8:0. 49. Amstutz (Steiner) 8:1. 56. Bärtsch (Kälin) 9:1. - Affoltern-Hedingen: Pfister, Risi; Kolm, Blöchlinger; Kälin, Sattlegger, Bärtsch; Jud, Heller, Bischofberger. - Strafen: Affoltern-Hedingen 9-mal 2 Minuten plus 2-mal 10 Minuten. Engelberg 3-mal 2 Minuten. 4. Liga, Gruppe 3: Seetal II - Eishockeyclub Uri 3:2. Sursee II - Zugerland 2:1. Affoltern-Hedingen - Engelberg-Titlis II 9:1. - Tabelle: 1. Sursee II 3/9 (28:11). 2. Affoltern 3/9 (19:7). 3. Seetal II 3/6. 4. Eishockeyclub Uri 4/4. 5. Zugerland 2/3. 6. BlauWeiss Dübendorf 2/3. 7. Einsiedeln 2/2. 8. Thalwil 1/0. 9. Limmattal 1/0. 10. Engelberg-Titlis II 3/0 (9:32).

Infos unter www.golfplatz-affoltern.ch

veranstaltungen

Spital: Zweckverband oder AG? Podiumsdiskussion im Schulhaus Gallenbüel, Aeugst Am Mittwoch, 30. Oktober, um 20 Uhr, diskutieren Walter Ess, Mitglied Betriebskommission Spital Affoltern, Hans Roggwiler, Präsident Verein Pro Zweckverband, SP-Kantonsrat Moritz Spillmann und Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform. Am 24. November 2013 stimmt das Säuliamt darüber ab, ob der bisherige

Zweckverband Spital Affoltern aufgelöst und die Gemeinden – so auch Aeugst – Aktionärinnen der Gemeinnützigen Spital Affoltern AG werden. An der vorberatenden Gemeindeversammlung waren die Gegner der vorgeschlagenen neuen Trägerschaft des Spitals nicht anwesend und konnten ihre Position nicht vertreten. Bei der Veranstaltung vom Plenum Aeugst treffen die Protagonisten unter der Gesprächsleitung von Jürg Burger, Präsi-

dent FDP Aeugst, aufeinander – und alle können mitdiskutieren und sich eine Meinung bilden. Das Plenum Aeugst und die FDP Aeugst freuen sich auf einen spannenden und informativen Abend. Das Plenum Aeugst (eine Initiative der Ortsparteien

Siegeszug fortgesetzt U23-Juniorinnen des FC Affoltern im Hoch

der FDP und SVP, des Vereins Forum Aeugst und der Kirchenpflegen beider Konfessionen) bietet Gelegenheit, über Partei-, Konfessions- und Vereinsgrenzen hinaus einen Meinungsaustausch zu pflegen.

Pflegearbeiten in naturnahen Lebensräumen Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern lädt zur Mithilfe Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) führt am Samstag, 26. Oktober, seinen Herbsteinsatztag durch. Herbsteinsatztag – das bedeutet einen halben oder einen ganzen Tag Pflegeeinsatz in einem vereinseigenen Schutzgebiet im Bernhau in Affoltern, im Jonental beim Wängibad oder bei Arbeiten in der Umgebung des Vereinslokals in Affoltern. Die Helfer erfahren etwas über die Natur, arbeiten mit Gleichgesinnten an der frischen Luft und leisten einen sinnvollen und wichtigen Beitrag zur Lebensraumvielfalt in der Region. Die Hüttencrew ist mit reichlicher und feiner Verpflegung für das leibliche Wohl besorgt. Zum Arbeitstag sind alle willkommen, die für die Natur aktiv werden wollen. Arbeit gibt es für alle und tatkräftige Helferinnen und Helfer sind willkommen.

Die U23 Juniorinnen im neuen, knall-orangen Auswärtstenü, gesponsert von Baumann Gartengestaltung in Kappel. (Bild zvg.)

Nach sechs Spielen und ebenso vielen Siegen, 30 Tore geschossen und nur deren zwei kassiert, stehen die U23 Juniorinnen des FC Affoltern ungeschlagen an der Spitze der Tabelle. Das Trainerteam Schneebeli/Casanova leistet hervorragende Arbeit. Es ist eine wahre Freude, diesen Juniorinnen beim Spielen zu zusehen. Die grösste Herausforderung dieser Herbstrunde steht aber noch bevor. Auf dem 2. Und 3. Rang befinden sich Töss und Uster, ebenfalls ungeschlagen, jedoch mit je einem Straf-

punkt. Kommenden Samstag, 27. Oktober, findet das erste Spitzenspiel gegen den FC Töss statt. Anpfiff ist um 13 Uhr im Moos. Es wäre einfach genial, wenn dieses Team lautstark von hoffentlich vielen Zuschauern unterstützt würde. Der Herbst-Meistertitel ist zum Greifen nah. Beim zweiten Spitzenspiel treffen die U23-Juniorinnen auswärts auf Uster. Infos unter www.fcaffoltern-frauen.ch. Nächstes Spiel - Mittwoch, 23. Oktober 20 Uhr Platz 1 im Moos.

FCA-Veteranen: «Es müllert wieder»

Im Bernhau im Einsatz: Felix Keller. (Bild mo) Treffpunkt ist um 8, oder um 13.30 Uhr beim Vereinslokal Nvba an der Giessenstrasse in Affoltern. Falls das Wetter allzu garstig ist, wird die

Aktion um eine Woche verschoben: Samstag, 2. November, gleiche Zeit. Kontakttelefon für Fragen: 044 767 10 03 (A. Zemp).

Die FCA-Veteranen haben am vergangenem Freitag das Spiel gegen den FC Glattbrugg-Contraves souverän gewonnen. Nachdem die Gäste unverdient in Führung gegangen waren, konnten die FCA-Oldies das Spiel mit 6:1 für sich entscheiden. Torschützen waren zweimal Wettstein, Nöggi und Dany Müller, Fivat und der Spielertrainer Käslin. Die Veteranen stehen mit 25 geschossenen Toren an der Spitze der Tabelle. Im Anschluss an das Spiel wurde mit den Goalsponsoren das letzte Heimspiel der Vorrunde und der Sieg gebührend gefeiert.

Libero und feste Grösse in der Innenverteidigung: Beat Leutert. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 22. Oktober 2013

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Niederlage nach ungenügender Leistung Fussball 1. Liga Classic: FC Muri – FC Wettswil-Bonstetten 1:0 (0:0) Das Spiel vom Sonntag, auf einem sehr tiefen und schwer bespielbaren, seifigen Terrain ausgetragen, wies höchstens Mittelmass auf. Der knappe 1:0-Erfolg Muris geht aber aufgrund der grösseren Spielanteile in Ordnung. ................................................... von andreas wyniger Weil der Captain des FCWB, Nico Buchmann, unter der Woche im Training eine Rippenquetschung erlitten hatte, begann der FCWB mit Bonnemain auf der rechten Abwehrseite sowie Popov und Ukaj in der Innenverteidigung. Die erste gefährliche Aktion der Partie durften die Platzherren von Muri für sich gutschreiben. Trost liess dabei Bonnemain alt aussehen und passte gut zur Mitte, wo Tafa den Ball aus guter Position jedoch nicht wunschgemäss traf. In der Folge verlief das Geschehen sehr zerfahren. Muri hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte sich aber kaum durchsetzen. Als die Gäste aus dem Säuliamt ihre erste Chance verzeichnen konnten, waren schon 33 Minuten gespielt. Acosta brachte einen Freistoss gefährlich vors Murianer Tor, wo die Angreifer des FCWB jedoch zu unentschlossen agierten. 360 Sekunden später löste Y. Schlüchter einen guten Konter für die Ämtler aus und lancierte Eggmann in die Tiefe. Dieser legte für

Pascal Bonnemain verpasst mit seinem Kopfball den Ausgleich nur um Haaresbreite. (Bild Kaspar Köchli) Acosta auf, der aber anstatt zu schiessen mit einem brotlosen Absatzkick versuchte, wieder Eggmann in Abschlussposition zu bringen. Eine Minute vor der Pause dann die beste Aktion des FCWB im ersten Durchgang. Constancio zirkelte eine Flanke herrlich in den Strafraum und fand Acosta, der mit seinem Hechtkopfball Muris Goalie Felder zu einer guten Parade zwang. Gleich im Gegenzug dann fast die Führung Muris: Müller spielte ei-

nen perfekten Ball auf Marjanovic, welcher unbedrängt aus 14 Metern schiessen konnte. Merlo war jedoch auf dem Posten und so ging es mit dem torlosen Remis in die Pause.

Entscheidung nach 75 Minuten Erst drei Minuten waren im zweiten Umgang gespielt, als sich der stark aufspielende Celebioglu auf der rechten Angriffsseite durchsetzte und mit

seiner Flanke Müller erreichte, der nur knapp scheiterte. Mit einem Lapsus eröffnete WB-Verteidiger Popov nach 54 Zeigerumdrehungen die nächste Chance für Muri. Y. Schlüchter konnte schliesslich für den FCWB zum Corner befreien. Acht Minuten später dann beidseits eine gute Möglichkeit. Zuerst scheiterte Muris Schaub nach einem Corner an WBGoalie Merlo, ehe Kalyon seinen guten Abschluss aus 18 Metern vom starken

Murianer Goalie Felder abgewehrt sah. Selbiger Felder stand dann nach 67 Minuten wiederum hervorragend und lenkte ein Geschoss von Günes zur Ecke. Lichterloh brannte es dann im Strafraum der Aargauer, als Acosta diesen Corner 120 Sekunden später an Freund und Feind vorbei ins Zentrum spielte und der Ball erst im letzten Augenblick befreit werden konnte. Eine Viertelstunde vor Schluss dann die Entscheidung: Nachdem Merlo zuerst zwei Abschlüsse glänzend parieren konnte und die FCWB-Verteidiger immer noch nicht entscheidend eingriffen, schoss schliesslich Celebioglu zum dritten Mal und traf dabei zum 1:0. Die Ämtler waren in der Schlussphase zwar bemüht, noch den Ausgleich zu schaffen. Allein der Wille reichte jedoch nicht, um Muri nochmals in Gefahr zu bringen. Der Sieg für das Heimteam geht darum in Ordnung. Die Ämtler boten schlichtweg zu wenig, um sich an diesem Nachmittag weitere Punkte gutschreiben zu lassen. Matchtelegramm: FC Muri - FCWB 1:0 (0:0); Stadion Brühl, 400 Zuschauer; Tor: 75. Celebioglu 1:0. FCWB: Merlo; Bonnemain (84. Benbiri), Popov, Ukaj, Balaj; Acosta, Y. Schlüchter, Günes (79. Dakouri), Kalyon, Constancio; Eggmann (68. L. Schlüchter). Weitere Resultate: Senioren - Affoltern a/A 0:1, Wädenswil - FCWB 3 1:0, FCWB 2 - BC Albisrieden 2:2, Red Star - Jun. B2 10:3, Bassersdorf - Jun. B1 (CCJL) 0:3, Oetwil-Geroldswil - Jun. Ea 8:3, Zollikon Jun. A 1:5.

Sieg verspielt – Punkt gewonnen FC Affoltern – FC Küsnacht 2:2 (1:0) Wer vorne die Tore nicht macht, wird am Ende meistens bestraft. Für den FCA wäre am Samstag, nach fünf punktelosen Partien endlich wieder ein Sieg drin gelegen. Am Schluss mussten die Ämtler jedoch froh sein, wenigstens einen Punkt ins Trockene gebracht zu haben.

Dominik Hochreutener (links) im Laufduell. (Bild zvg.)

FC Hausen besiegt Wollerau mit 3:1 Nach zwei knapp verlorenen Auswärtsspielen trat der FC Hausen am Samstag auf dem schwer bespielbaren Rasen im Jonentäli gegen den FC Wollerau an. Bereits in der ersten Halbzeit gingen die Hausemer durch ein Kopfballtor von Felix Stricker auf einen Eckball von Ralph Huster in Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste aus Wollerau das Blatt zu wenden. Bald kamen sie zu einer ersten Chance, welche der Pfosten für Hausen rettete. Ein paar Minuten später gelang Wollerau der Ausgleich. Dieses Tor wirkte wie ein Weckruf für die Hausemer. Schon ein paar Minuten später gelang Pascal Walti auf Zuspiel von Ralph Huster das erneute Führungstor zum 2:1. Damit hatte das Team um Samir Ben Nejma wieder zu seinem Spiel gefunden und hatte den Gegner von nun an fest im Griff. Schon bald nach dem Führungstor erhöhte Dominik Hochreutener dank unermüdlichem Nachsetzen auf das Schlussresultat von 3:1. Insgesamt ein verdientes Ergebnis in einem spannenden Spiel im gut besuchten Jonentäli.

Für den FCA begann die Partie vielversprechend. Nach nur zwei Minuten konnte Halilovic den gut postierten Antenen anspielen, sein Schuss gelang aber nicht wunschgemäss, direkt in die Hände des Gästekeepers. Besser machte es Aeschlimann wenige Minuten später. Halbrechts angespielt fackelte er nicht lange und schoss wuchtig aus über zwanzig Metern in die entferntere Torecke zur Führung. Kurze Zeit später hätte der gleiche Spieler noch einen draufsetzen können. Anstatt selber zu schiessen, passte er in die Mitte zu Antenen, dieser stand aber knapp im Abseits. Dass die Gäste nicht gewillt waren, dem Heimteam die Punkte einfach so zu überlassen, zeigten sie in

einigen schönen Kombinationen. Im Mittpunkt standen immer wieder Lubomir Baran und Nelson Vaz (der beste Spieler auf dem Platz). Die gefälligen Spielzüge endeten (vorerst) jedoch meist im dichten und gut sortierten FCA-Abwehrnetz. Kurz vor der Pause hätte eigentlich der Ausgleich Tatsache sein sollen. Ein Gästeabschluss aus kürzester Distanz flog – zum Glück für das Heimteam – knapp über das Gehäuse.

Turbulente zweite Hälfte Irgendwie scheint es sich herumgesprochen zu haben, dass der FCA in der zweiten Halbzeit anfällig wird und häufig Gegentreffer einstecken muss. Mit dem Ziel, dies zu vermeiden, wehrten sich die Ämtler nach besten Kräften gegen die jetzt übermächtigen Gäste. Angriff um Angriff rollte Richtung Steiner und es war eine Frage der Zeit bis zum Ausgleich. Doch plötzlich, wie aus heiterem Himmel, konnte die Filipovic-Elf kurzzeitig aufatmen. Ein langes Abspiel von Torhüter Steiner konnte Bilic technisch versiert übernehmen, zur Mitte passen, wo An-

tenen zum viel umjubelten 2:0 einschob. Ein Lichtblick in der zweiten Halbzeit, allerdings von kurzer Dauer. Viele Mannschaften hätten sich jetzt aufgegeben, nicht so der FC Küsnacht. Unbeirrt ob der drohenden Niederlage schalteten die Spieler einen Gang höher und drängten das Heimteam immer mehr in die eigene Platzhälfte. Mit etwas Glück und leicht abgefälscht realisierten sie den Anschlusstreffer dann fünf Minuten vor Schluss. Was jetzt folgte, war spannender als ein durchschnittlicher «Tatort». Turbulente Szenen vor dem FCA-Tor, Grätschen und Paraden von Steiner, einige Minuten Nachspielzeit und entfesselte Gäste. Die Matchuhr zeigte bereits 90 Minuten, als Vaz einmal mehr die Abwehrreihe der Affoltemer vernaschte, welche sich zuletzt nur noch regelwidrig helfen konnten. Den fälligen Elfer verwandelte Hürlimann sicher. Nicht genug, die Gäste liessen nicht locker, standen beim Anspiel zu zehnt(!) um den Anspielkreis und hätten sogar noch alle drei Punkte entführen können. Zum Glück für das Heimteam erlöste der Unparteiische

Aeschlimann. (Bild zvg.) das Heimteam und die Fans des FCA nach 96 Minuten. Sportplatz Moos: 70 Zuschauer. FCA: Steiner; Bala II, Ammann, Konate, Luchsinger; Good, Aeschlimann, Halilovic (56. Kolev), Shala (83. Kaufmann), Good; Antenen. Tore: 16. Aeschlimann 1:0, 65. Antenen 2:0, 85. 2:1, 90+1. 2:2.

Fehlende Konstanz bei den Hedingern Firmenfussball: FC Siemens – SC Schweizer/BW Mode 4:0 (1:0) Wie erwartet setzten sich die Serie-A-Firmenfussballer aus Hedingen gegen den FC Skyguide aus der Serie B im Cup mit 6:3 durch. In der Meisterschaft folgte aber eine klare Niederlage gegen die besser klassierten Gastgeber von Siemens in Zug. Den Schwung aus dem Cup wollte der SC Schweizer in die Meisterschaft ge-

gen die besser klassierten Gastgeber von Siemens in Zug mitnehmen. Auf dem ungewohnten Kunstrasen merkte man aber schnell, dass man mehr Mühe mit dem Ballspiel hatte und geriet in der ersten Halbzeit bereits in Rücklage. Das Spiel wurde intensiv geführt mit klaren Vorteilen für den FC Siemens. Zu wenig erarbeitete Chancen und zu viele individuelle Fehler verhinderten eine echte Reaktion und führten

zu den Folgetreffern der Gastgeber. Die Niederlage war letztendlich die logische Folge und lässt viel Raum für Verbesserung. Nun befindet sich der SC Schweizer/BW Mode nach sechs Spielrunden auf dem ernüchternden 6. Tabellenrang. (me.) Es spielten: Natale, Schurtenberger, Stieger, Caruso (66. Britt), Traber, T. Merz, Lüthi, Fecker (64. Sabani), Ackermann (79. Neinhaus), Cattani, V. Kolaj (79. Brotschi).

Nächste Spiele: 25. Oktober: FC UBS – SC Schweizer/BW Mode, 1. November: SC Schweizer/BW Mode – Team Axxeva.


Veranstaltungen

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

Schwingklub am Albis Das

Klubschwinget findet am Sonntag, 3. November 2013, ab 9.00 Uhr im Schwingkeller Ottenbach statt. Einladung zur

Generalversammlung vom Schwingklub am Albis am Samstag, 16. November 2013, 20.00 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen Der Vorstand

Profile for AZ-Anzeiger

083 2013  

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