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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 82 I 169. Jahrgang I Freitag, 16. Oktober 2015

Gratis schwimmen

Theater mit Tiefgang

Woche der offenen Tür im sanierten Lehrschwimmbad in Wettswil. > Seite 5

«Hotel zu den zwei Welten»: noch drei Wochen bis zur Premiere der Aemtler Bühne. > Seite 7

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Bilderbörse Alte und neue Meister bis 24. Oktober in der Galerie 100 in Affoltern. > Seite 11

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Zeichen auf Sturm 15er-Jubiläen (8): Überbevölkerung, Hunger, Solddienst und Diplomatie. > Seite 13

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Neue Lehre Die Ausbildung zum Hörsystemakustiker EFZ wird 2016 erstmals angeboten. > Seite 17

Poststelle Knonau ist zu

70 Kinder machen Zirkus Der Circolino Pipistrello gastiert zur Saison-Derniere auf der Butzenwiese in Affoltern

Dasselbe Schicksal wie zuvor schon Aeugst, Kappel, Rifferswil und Stallikon hat nun auch Knonau ereilt: Die Poststelle wurde am Dienstag geschlossen. Die Begründung ist überall dieselbe: Veränderte Lebens- und Kundengewohnheiten – SMS, E-Mail und Internetbanking – verdrängen die herkömmlichen Postdienstleistungen. Für Detailhändler ist der Rückzug der Post eine Chance: Als Post-Agenturen können sie die wichtigsten Dienstleistungen des gelben Riesen anbieten und so zusätzliche Kundschaft in den Laden locken. In Knonau tut dies der Volg-Laden seit Mittwoch. Für die Landi Albis ist Knonau bereits die vierte Postagentur. Geschäftsführer Armin Heller ist überzeugt, dass der Bevölkerung mit den Öffnungszeiten von 7 bis 19.30 Uhr gar ein Mehrwert geboten werden könne. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal ist weniger begeistert. Wie viele Knonauer hätte er sich ein Weiterbestehen der Poststelle gewünscht. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 15

Für eine Woche hat sich der Traum vom Zirkusleben erfüllt: 70 Kinder aus Affoltern und Umgebung übten gemeinsam eine Vorstellung ein. (Bild Thomas Stöckli) Sie zaubern, tanzen und musizieren, sie balancieren, erheitern und jonglieren – für 70 Kinder aus Affoltern und Umgebung erfüllt sich diese Woche

der Traum vom Zirkusleben. Höhepunkt ist die Gala von heute Freitag, 19 Uhr. Für diesen grossen Auftritt haben die Kinder schliesslich schon seit

Abschluss einer erfolgreichen Saison

«Atomenergie darf nicht mehr subventioniert werden»

Das Team Koach mit einem Sieg und zwei Zweitplatzierten an der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Im zweiten Jahr seines Bestehens hat das Team Koach von Kurt Müller viel mehr erreicht als erwartet werden konnte. An der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii errang das Team mit Sitz in Stallikon einen Weltmeisterund zwei Vizeweltmeistertitel, nachdem bereits bei der Halbdistanz-WM in Zell am See Ende August zwei Weltmeistertitel geholt werden konnten. Doch nicht nur international hatten die Triathletinnen und Triathleten von Kurt Müller Erfolg. Das Team Koach gewann die Schweizer TeamJahreswertung überlegen und holte zudem in Lausanne den Schweizer Meister-Titel im Team-Wettkampf. Im Profi-Bereich stiess Manuel Küng mit dem Sieg beim Ironman 70.3 in Luxemburg zur Weltspitze vor, Céline Schärer gewann den Ironman 70.3 Cozumel. Lina-Kristin Schink wird von Coach Kurt Müller langsam aufgebaut. Urs Müller wurde Zweiter der Jahreswertung in der Schweiz, obwohl er bei den letzten Wettkämpfen verletzungsbedingt passen musste. (bs.) ................................................... > Bericht auf Seite 29

Dienstag geübt – und das mit viel Einsatz. Schon vor dem Probenstart warteten sie jeweils vor dem grossen Zirkuszelt, zählten gemeinsam die

Sekunden hinunter, auf dass sie endlich in die Manege dürfen ... (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 21

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Daniel Jositsch und Ruedi Noser beziehen Position Während Ruedi Noser in seiner Partei auf der progressiven Seite steht, vertritt Daniel Jositsch für einen SP-Politiker sehr liberale Positionen. Dies zeigte ein von der Bezirks-SP und -FDP gemeinsam organisierter Diskussionsabend, am Mittwoch, im reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern. ................................................... von salomon schneider Die beiden Ständeratskandidaten Ruedi Noser (FDP) und Daniel Jositsch (SP) vertraten sehr ähnliche Positionen. Die grossen Unterschiede zeigten sich in der Akzentuierung der verschiedenen Sachfragen. Mehrfach sorgten dafür Aussagen von SRF-Redaktor und Moderator Rafael von Matt für Lacher oder Stirnrunzeln, als er beispielsweise zu Daniel Jositsch sagte: «Als Professor steht man vor Studenten und spricht ein bisschen über Gesetze», und zu Ruedi Noser: «Ihnen wird oft vorgeworfen, Sie seien ein Wendehals» und er nicht erklären konnte, wer das sagt. In den Bereichen Energie und Asylpolitik waren sich die beiden

Ruedi Noser (links) und Daniel Jositsch verstehen sich auch abseits der Mikrofone gut und fahren öfter gemeinsam zur Session. (Bild Salomon Schneider) Ständeratskandidierenden mehrheitlich einig. Während Ruedi Noser sich im Bereich Atomausstieg und Energiewende emotional äusserte, konnte sich Daniel Jositsch für die Beibehaltung des bilateralen Wegs begeistern. Während Ruedi Noser der linken Ratsseite in einem emotionalen Votum vorwarf, zu oft Zeichen setzen zu wollen, also ideologische Politik zu betreiben, äusserte sich Daniel Jositsch sehr ruhig, besonnen und pragma-

tisch. Insofern boten die beiden Kandidaten willkommene Abwechslungen zu den gängigen Parteiklischees. Beide machten die Aussage, dass sie bereits im Nationalrat in ihren politischen Hauptthemenbereichen überparteiliche Mehrheiten geschaffen hatten. Dies schien aufgrund der sehr durchdachten, pragmatischen und oft ähnlichen Meinungen glaubwürdig. ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 42 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass von Emma Baumann-Girsberger, geb. 13. Oktober 1920, von Hausen am Albis ZH, gestorben am 1. Januar 2015, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 8. Oktober 2015 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 16. Oktober 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Melanie Karijasevic, geb. 2. September 1989, von Trub BE, Zürichstrasse 174, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 7. Oktober 2015 als geschlossen erklärt worden.

Unterhaltsgenossenschaft Affoltern am Albis Urnengang vom 22. November 2015

Gemeindeabstimmung Der Gemeinderat Bonstetten beantragt der Urnenabstimmung vom 22. November 2015 zur Beschlussfassung: I. Das vom Ingenieurbüro Baucal AG, Affoltern am Albis ausgearbeitete Sanierungsprojekt der Werkleitungen Trinkwasserleitung im Ligusterweg und Friedmattstrasse und der Schmutz- und Meteorwasserleitung inklusive Strassensanierung im Ligusterweg wird genehmigt. II. Die erforderlichen Ausführungskredite im Gesamtbetrag von Fr. 1 830 000.–, aufgeteilt in Sanierung Entwässerung Ligusterweg Fr. 1 200 000.– Sanierung Trinkwasserleitung Ligusterweg/Friedmattstrasse Fr. 330 000.– Sanierung Strasse Ligusterweg Fr. 300 000.– werden zu Lasten der Investitionsrechnung bewilligt. III. Der Gemeinderat wird beauftragt, diesen Beschluss zu vollziehen. IV. Der Gemeinderat wird ermächtigt, untergeordnete Projektanpassungen vorzunehmen. 16. Oktober 2015 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Holdener Walter, geb. 4. Juli 1963, von Unteriberg SZ, Sandackerweg 12, 3089 Hinterfultigen (Adresse bei Konkurseröffnung: Sunehof 1b, 8915 Hausen am Albis), ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 5. Oktober 2015 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 16. Oktober 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Denkmalschutz Inventarentlassung Gebäude auf Kat.-Nrn. 2084 und 2081, Assek.-Nrn. 438 und 440, Tägerst 17/19/21, Stallikon (Inventar Nr. 8) Der Gemeinderat hat am 13. Oktober 2015 beschlossen: Es wird darauf verzichtet, für die Gebäude Tägerst 17/19 (Vers.-Nr. 438) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2084 in Stallikon Schutzmassnahmen festzusetzen. Diese Gebäude werden zusammen mit dem Gebäude Tägerst 21 (Vers.-Nr. 440) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2081 aus dem Inventar der schützenswerten Gebäude (bisher unter der Inventar Nr. 8 geführt) entlassen. Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden.

Häckseldienst im Jahr 2015/2016 Die Mitarbeiter des Werkhofs der Gemeinde Affoltern am Albis bieten Ihnen auch für das Jahr 2015 bzw. 2016 den bewährten Häckseldienst an. Die Daten sind wie folgt: 4. November 2015/2. Dezember 2015 3. Februar 2016/2. März 2016/ 6. April 2016/11. Mai 2016 Der Häcksler zerkleinert Baum- und Heckenschnitt sowie hölzerne Sträucher bis 18 cm Durchmesser. Das Material sollte ordentlich aufgeschichtet und noch nicht angerottet sein. Die Kostenbeteiligung für diese Dienstleistung beträgt 20.– Franken für den ersten Kubikmeter lose aufgeschichtete Äste und 15.– Franken für jeden weiteren Kubikmeter. Bitte füllen Sie das Formular Häckseldienst in unserem Online-Schalter, welchen Sie auf unserer Homepage www.affoltern-am-albis.ch finden, rund 10 Tage vor dem gewünschten Datum aus. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Werkhof unter Telefon 079 605 07 65 gerne zur Verfügung. Affoltern am Albis, 16. Oktober 2015 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Hauptmann David, Hüttliacherweg 6, 8914 Aeugstertal, und Hauptmann Tatjana, Hüttliacherweg 8, 8914 Aegstertal Bauvorhaben Umnutzung bestehendes EFH in zwei Wohneinheiten (Wohnungen), Erstellung Sitzplatz, Hüttliacherweg 6, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1969, GV Nr. 1358, Zone K2 A

Bonstetten

Affoltern am Albis, 16. Oktober 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Dem Lauf der Rekursfrist und allfälligen Rechtsmitteln gegen diesen Beschluss kommt von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zu. 16. Oktober 2015 Gemeinderat Stallikon

Schluss des Konkursverfahrens Da Konkursverfahren über den Nachlass von Reinhard Erhard Gurtner, geb. 22. Mai 1945, Bürgerort: Schwarzenburg BE, gestorben am 27. Juli 2012, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 6. Oktober 2015 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 16. Oktober 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Marcel Keller, Stallikerstrasse 1a, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Teilumnutzung von Hotel zu Büro (ohne bauliche Massnahmen), Stallikerstrasse 1a, Kat.-Nr. 2821, Zone WG 3/55

Kappel am Albis Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Kaiser, Oberdorfstrasse 38, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: rgp architekten sia ag, Mellingerstrasse 20, 5400 Baden Bauprojekt: Anbau Wohnhaus, Vers. Nr. 710, Kat.-Nr. 679, Oberdorfstr. 40, Uerzlikon (Kernzone B)

Obfelden Gesuchsteller: Spross Ga-La-Bau AG, Josef Binzegger, Burstwiesenstrasse 2, 8055 Zürich Projektverfasser: Immocoach AG, Sempacherstrasse 15, 8032 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Neubau Waagstation, Deponie Tambrig auf Kat.-Nr. 4509, Tambrigstrasse (Zone L)

Stallikon Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Projektverfasser/in: SC+P AG, Langstrasse 149, 8004 Zürich Bauvorhaben: Rückbau Kugelfang und Teildekontaminierung Schiessanlage Gamlikon, Gamlikon, Kat.-Nr. 1593, Zone Landwirtschaftszone

Der Perimeterplan zur Unterhaltsordnung der UHG Affoltern am Albis von 1976 wurde überarbeitet und liegt gemäss §§ 50 und 69 des Gesetzes über die Förderung der Landwirtschaft vom 2. September 1979 in der Tiefbauabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis während der ordentlichen Büroöffnungszeiten zur Einsichtnahme öffentlich auf. Allfällige Einsprachen gegen den aufgelegten Plan sind zuhanden des Vorstandes innert 20 Tagen ab Publikation, d. h. bis spätestens 5. November 2015 (Datum des Poststempels), schriftlich und mit Begründung, eingeschrieben an den Präsidenten der UHG Affoltern am Albis, Sepp Wiss, Sennweidstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Stillschweigen während dieser Frist gilt als Anerkennung der öffentlich aufgelegten Akten. Affoltern am Albis, 16. Oktober 2015 Unterhaltsgenossenschaft Affoltern am Albis

Katholische Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Montag, 16. November 2015, 20.15 Uhr, im Andachtsraum des Provisoriums Heumoos St. Mauritius Bonstetten Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Voranschlag 2016 und Festsetzung des Steuerfusses 2016 Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus: A. Kirchenstiftung B. Synode Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten sind ab Montag, 2. November 2015, im Pfarreisekretariat des Provisoriums Heumoos während den Bürozeiten (08.00 bis 12.00 Uhr ) aufgelegt, ebenfalls auf www.kath.ch/bonstetten einsehbar. Apéro im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Die Stimmberechtigten der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Datum: Sonntag, 8. November 2015 Zeit: 16.00 Uhr vor dem Heartbeatgottesdienst (der um 17.00 Uhr beginnt) Ort: Kirchgemeindesaal Wettswil anschliessend Apéro Traktandum: Schaffung einer 20 % gemeindeeigener Pfarrstelle für die Amtsperiode 2016 bis 2020. 16. Oktober 2015 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Bestattungen Affoltern am Albis Am 14. Oktober 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Arnold Studer-Weiss geb. 1. Mai 1926, Ehemann der Elisabeth Studer-Weiss, von Niederried bei Interlaken BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Bergrain 9. Erdbestattung am Mittwoch, 21. Oktober 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 11. Oktober 2015 ist in Zürich ZH gestorben:

Anna Kleophea Blaser geb. Lutz geb. 29. März 1948, von Langnau im Emmental BE, Basel BS und Thal SG, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH, Münchweidstrasse 1. Urnenbeisetzung am Dienstag, 20. Oktober 2015, um 14 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Oktober 2015

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wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 18. Oktober, darf Maria Küng-Sennhauser in Affoltern ihren 80. Geburtstag feiern. Wir wünschen der Jubilarin ein freudiges Fest und für die Zukunft alles Liebe und gute Gesundheit.

Beide würden keine Flüchtlingsfamilie aufnehmen Die Ständeratskandidaten Daniel Jositsch und Ruedi Noser sprachen in Affoltern

Zum 90. Geburtstag In Obfelden feiert Pauline Peter am kommenden Sonntag, 18. Oktober, ihren 90. Geburtstag. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich, wünschen ein schönes Fest und nur das Beste.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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SP und FDP organisierten ein Podiumsgespräch mit den Ständeratskandidaten Ruedi Noser (FDP) und Daniel Jositsch (SP). die beiden Kandidaten präsentierten sich als Vertreter der Mitte, die sowohl in den eigenen Parteien durchsetzungsfähig sind als auch Brücken zu anderen Parteien bauen können. ................................................... von salomon schneider Gesprächsleiter war Radio SRF-Redaktor Rafael von Matt. Dieser stieg ein mit der Frage, wer bereits gewählt habe. Der Grossteil der Besuchenden im reformierten Kirchgemeindesaal in Affoltern, streckte auf – für die Kandidaten schien es also um nicht mehr viel zu gehen. Anfangs durften die beiden Kandidierenden einen Werbespot abgeben. Daniel Jositsch stieg ein: «Ich bin ein Brückenbauer, was ich in acht Jahren Nationalrat oft bewiesen habe.» Ruedi Noser schlug in eine ähnliche Bresche: «Ich bin auf dem zweiten Bildungsweg Elektroingenieur geworden und auch ich habe mich als Politiker bewiesen, der über Parteigrenzen hinaus Mehrheiten bilden kann, gerade weil ich die Arbeiter- und die Managementseite kenne.»

Die heikle Flüchtlingsfrage Rafael von Matt stieg anschliessend auf konkrete Fragen um und fragte, ob die Schweiz ein Flüchtlingsproblem habe. «Flüchtlingsschicksale sind eine Tragödie. Die Schweiz trägt momentan nicht die Hauptlast, sie sollte jedoch aktiv mitarbeiten, um europäische Lösungen für die Flüchtlingspolitik zu finden», antwortete Daniel Jositsch. «Ruedi Noser wies darauf hin, dass die Schweiz pro Kopf in den vergangenen Jahren am meisten Flüchtlinge aufgenommen habe, im europäischen Vergleich: «Ich bin ein grosser Verfechter der Vor-Ort-Hilfe – welche die Schweiz übrigens wie versprochen in Syrien geleistet hat, im Gegensatz zu zahlreichen anderen europäischen Staaten, die sich auch verpflichtet haben», erläuterte Ruedi Noser. Die Einstellung der Soforthilfe in Syriens Nachbarländern, habe die momentane Flüchtlingswelle verursacht. Flüchtlin-

Daniel Jositsch (von links), SP Ständeratskandidat, Moderator Rafael von Matt und FDP Ständeratskandidat Ruedi Noser sprachen über politisch brisante Themen. (Bild Salomon Schneider) ge bei sich zu Hause aufnehmen wollten beide nicht, da Menschen aus Kriegsgebieten professionelle Bewältigung der Erlebnisse bräuchten.

Bilateraler Weg als Königsweg Im Anschluss konfrontierte Rafael von Matt Ruedi Noser mit einer Aussage von um die Jahrtausendwende: «Damals sagten Sie, die Schweiz müsse mittelfristig in die EU.» Ruedi Noser konterte: «Damals war das richtig, heute wäre es nicht mehr richtig. Die EU bietet immer noch politische Vorteile. Schlussendlich kann und muss man als Politiker auch dazulernen.» Auch Daniel Jositsch befürwortete einen EU-Beitritt nicht mehr: «Ich war ganz klar für den EWR (Europäischer Wirtschaftsraum). Der bilaterale Weg hat sich jedoch als Königsweg erwiesen und diese Verträge müssen unbedingt beibehalten werden.» Ruedi Noser war ähnlicher Ansicht: «Wenn wir die Verträge kündigen, können wir nicht erwarten, dass die EU uns bessere offeriert. Deshalb müssen wir die Verträge beibehalten. Auch der Wirtschaftsflügel der SVP ist eigentlich für den bilateralen Weg. Ein Peter Spuhler kann ohne die Bilateralen sicherlich keine Züge in der EU offerieren. «Momentan wird es sicher keine neuen bilateralen Verträge geben. Die Schweiz wird in der EU momentan nicht als Partner wahrgenommen.

Wenn der bilaterale Weg gekündigt wird, sind nicht plötzlich die Grenzen zu. Es würden einfach in allen Gesellschaftsbereichen riesige Probleme auf uns zukommen», meinte Daniel Jositsch und ergänzte: «Bei der Masseneinwanderungsinitiative wurden die Ängste der Bevölkerung nicht ernst genommen. Diesen Fehler dürfen wir nicht mehr machen.»

Schluss mit AKW-Subventionen Energiepolitisch äusserte sich Ruedi Noser klar atomkritisch: «Für mich ist am wichtigsten, dass die Schweiz aufhört die Atomenergie zu subventionieren. Wenn die AKW-Betreiber reale Rückstellungen für den Rückbau machen müssen, spielen sie im Markt und dann werden sie nicht mehr lange konkurrenzfähig sein. Dann sind erneuerbare Energien mehr als konkurrenzfähig und es bräuchte nicht einmal mehr die KEV (kostendeckende Einspeisevergütung für Fotovoltaikanlagen, Anm. d. Red.). Die Industrie ist natürlich dagegen – hier muss sich auch die FDP an der Nase nehmen.» In diesem Punkt waren sich beide Kandidaten komplett einig.

Der ruhige Jurist und der emotionale Unternehmer Nach diesen ernsten Themen wollte Rafael von Matt wissen, was die wilden Seiten der Kandidierenden seien.

«Ich bin sicher eher der ruhigere Typ. Ich werde erst emotional, wenn die Menschenrechte abgeschafft werden sollen», meinte Daniel Jositsch. «Ich stehe emotional für meine Ideen ein. Es gibt jedoch immer mehrere gangbare Varianten, die manchmal zum selben Ziel führen können. Als Unternehmer bin ich bankrott, wenn ich nur einen Plan habe», erklärte Ruedi Noser, weshalb er sich oft flammend einsetzt. Der Wettswiler Primarschulpflegepräsident Roger Schmutz fragte, wo sich die beiden Kandidaten nicht einig seien. «Ich bin kategorisch gegen Vorratsdatenspeicherung», erklärte Ruedi Noser. «Als Strafrechtsprofessor erachte ich den Zugang der Strafverfolgungsbehörden zu Überwachungsdaten für wichtig», meinte Daniel Jositsch und ergänzte: «Lustig ist, dass wir in diesem Thema stark von der offiziellen Parteimeinung abheben.» Am Rande wurde zudem noch die Initiative «Landesrecht vor Völkerrecht» der SVP diskutiert. «Völkerrecht hat immer die kleinen Staaten geschützt, wie die Schweiz. Die USA und Russland brauchen kein Völkerrecht, die haben Armeen. Deshalb ist diese Initiative hochgefährlich», erklärte Daniel Jositsch. Auch Ruedi Noser votierte für das Völkerrecht: «Stellen Sie sich vor, die Schweiz würde die Menschenrechte abschaffen. Dies wäre international der politische Tod für die Schweiz.»


Ein Schatten ist über uns gekommen. Ein Licht hat aufgehört zu scheinen. Es ist der Tod, der angekommen, und Du, Du bist mit ihm gegangen. Gesorgt hast Du für uns jahrein, jahraus, hast getan in Deinem Leben alles nur für uns wie weint sich da Aug und Herz so wund, bei eines Vaters Sterbestund. Einzig tröstet unser Leid, das Wiedersehen in der Ewigkeit.

Unendlich traurig, aber in tiefer Dankbarkeit für Deine grosse Liebe und die gemeinsam erlebten Stunden, die wir mit Dir verbringen durften, nehmen wir Abschied.

Hans Birrer-Meyer 1. Juli 1943 – 12. Oktober 2015

In stiller Trauer: Berti Birrer-Meyer Andreas und Karin Birrer-Rothen mit Joy, Luca, Simon und Dominik Alexandra und Hansruedi Studer-Birrer mit Sandro, Janine und Marc Ramona und Kelvins Rodriguez-Studer mit Kevin-Antonio Johanna Baur-Birrer Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung am Freitag, 23. Oktober 2015. Besammlung 13.30 Uhr auf der Sunnmatt in Zwillikon. Traueradresse: Berti Birrer-Meyer, Sunnmattstrasse 3, 8909 Zwillikon Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23

TO D E S A N Z E I G E Heute Morgen früh ist mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater und hingebungsvoller Grossvater

Dass alles vergeht, weiss man schon in der Jugend, aber wie schnell es vergeht, erfährt man erst im Alter.

Meine Mutter, unsere Schwester und meine Lebenspartnerin

Anna Blaser-Lutz 1948 – 11. Oktober 2015

verstarb letzten Sonntag unerwartet im Triemli-Spital an einer heimtückischen Infektion. Ihr Leben war abwechslungsreich, ausgefüllt und nach ihren Wünschen gestaltet. Mami, du wirst mir fehlen. In tiefer Trauer: Sven Blaser, Affoltern am Albis Andreas Lutz, Zürich Judith Bischof-Lutz, Bellach Hans Vollenweider, Zwillikon Die Urnenbeisetzung und anschliessende Gedenkfeier in der Friedhofskapelle ist am Dienstag, 20. Oktober 2015, um 14.00 Uhr im Friedhof Affoltern am Albis, an der Giessenstrasse. Traueradresse: Sven Blaser, Zürichstrasse 170, 8910 Affoltern am Albis

Arnold Studer-Weiss 1. Mai 1926 – 14. Oktober 2015

in die ewige Heimat eingegangen. Nach einem reich erfüllten Leben haben zunehmende Altersbeschwerden seine Kräfte aufgezehrt. Wir trauern um Dich und danken Dir von Herzen für alles, was Du uns gegeben hast und was wir mit Dir erleben durften. Trauerfamilie: Elisabeth Studer-Weiss Jürg und Pia Studer-Valaulta mit Seraina und Micael, Andri, Mevina Elisabeth und Gerhard Kohn-Studer mit Samuel und Doro, Josua Barbara und Urs Hübscher-Studer mit Florian, Kathrin Regula und Andi Wild-Studer mit Tobias und Iris, Michael, Valentin Abschied: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 14.00 Uhr, Bestattung auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Gedenkgottesdienst in der Friedhofskapelle. Wir bitten Sie, anstatt Blumen zu spenden, die Schweizer Berghilfe zu berücksichtigen, Postkonto 80-32443-2. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Elisabeth Studer-Weiss, Bergrain 9, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Oktober 2015

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Stromeffizienz – Förderbeiträge sichern und Kosten senken Die Standortförderung und die Energiewende (2): Stromfressern auf der Spur Die umweltfreundlichste und kostengünstigste Energie ist die eingesparte Energie. Dieser Grundsatz ist unbestritten. Dazu kommt, dass eine Steigerung der Energieeffizienz durch finanzielle Anreize vom Kanton Zürich unterstützt wird. ................................................... von marcel r. streiff* In Zusammenhang mit der Diskussion über die Energiestrategie 2050 des Bundes wird oft über Energieeffizienz gesprochen. Dieses Thema wird uns in Zukunft verstärkt beschäftigen, ist

Aktuelle Projekte Regionale Energieberatung: Jeden Dienstag von 14 bis 19 Uhr. Stromeffizienz-Programm: Ersatz Elektroboiler, Umwälzpumpen, Beleuchtung optimieren: Jetzt Förderbeitrag sichern! Energieeffizienz im Unternehmen: Investieren in Energieeffizienz lohnt sich auch betriebswirtschaftlich. Mehr Infos zur Standortförderung Knonauer Amt unter www.knonauer-amt.ch und zum Projekt EnergieRegion Knonauer Amt unter www.energieregion-knonaueramt.ch.

doch die Steigerung der Energieeffizienz eines der wichtigsten Instrumente, um den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Das Erhöhen der Energieeffizienz hat durch die an den Energieverbrauch gekoppelten Treibhausgasemissionen eine ökologische Komponente, bringt ökonomische Effizienz und nützt der Gesellschaft, indem die Auslandabhängigkeit unserer Energieversorgung gesenkt wird. Die oberste Zielsetzung der Standortförderung Knonauer Amt ist das Sichern und Fördern der Nachhaltigkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Aus diesem Grund bringt sich die Standortförderung Knonauer Amt im Rahmen ihres Projekts «EnergieRegion Knonauer Amt» seit 2014 aktiv in das Stromeffizienzprogramm des Kantons Zürich ein, da alle drei Zielbereiche gleichermassen angesprochen sind.

Stromeffizienz-Programm Kanton Zürich Das Stromeffizienzprogramm des Kantons Zürich wird unterstützt durch das Förderprogramm ProKilowatt (unter der Leitung des Bundesamtes für Energie) und leistet Beiträge an Investitionen zur Verminderung des Stromverbrauchs. Es gilt für Bauten im gesamten Gebiet des Kantons Zürichs und für den Ersatz von Geräten und Anlagen, die vor dem 31.12.2010 eingebaut wurden. Das Stromeffizienzprogramm umfasst drei Bereiche: Den Ersatz von Elektroboiler durch Wärmepumpen-Boiler, den Ersatz von Um-

wälzpumpen durch sparsame Heizungs-Umwälzpumpen und den Ersatz von bestehenden Beleuchtungsanlagen. Elektroboiler gehören neben Elektroheizungen zu den grössten Stromfressern im Haushalt. In Neubauten sind reine Elektroboiler darum von Gesetzes wegen nicht mehr erlaubt.

Grosses Einsparpotenzial Die 2,6 Mio. bestehenden Heizungsumwälzpumpen verbrauchen schweizweit 3 % des Strombedarfs. Etwa 15% des Gesamtstromverbrauchs der Schweiz entfallen auf die Beleuchtung, 2/3 davon im Dienstleistungssektor. Neue, effiziente Umwälzpumpen sparen über 80 % des ursprünglichen Strombedarfs ein. Das Einsparpotenzial beim Einbau eines Wärmepumpenboilers liegt bei ca. 60 %. Bei der Beleuchtung werden Objekte mit einer maximal zulässigen Energiebezugsfläche von 2000 m² unterstützt, falls nachweislich eine Einsparung von mindestens 17 kWh/m² pro Jahr erzielt wird.

Förderbeiträge jetzt sichern Die Förderbeiträge sind bei Ersatz der Elektroboiler durch WärmepumpenBoiler bei 1000 Franken, bei den Umwälzpumpen zwischen 200 und 300 Franken. Der Förderbeitrag bei Beleuchtung beträgt 8 Franken pro m² Nettogeschossfläche. Zur Unterstützung bei der Beratung und Sicherung

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Das Schwimmbad in Wettswil erstrahlt in frischem Glanz. (Bild zvg.)

Lehrschwimmbad Wolfetsloh ist fertig Wiedereröffnung am kommenden Montag Im September hat die Schulpflege Wettswil an dieser Stelle bereits detailliert darüber informiert, dass das Lehrschwimmbad Wolfetsloh umfassend saniert wurde. Am Montag, 19.

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Oktober, kann nun das in frischem Glanz erstrahlende Schwimmbad wieder eröffnet werden. In der Woche vom 19. bis 25. Oktober kann sich jeder von der gelungenen, qualitativ hochstehenden Gesamtsanierung überzeugen – und dies erst noch gratis: Anlässlich einer Woche der offenen Tür ist der Eintritt ins Bad in dieser Woche kostenlos. Das Bad steht der Öffentlichkeit jeweils Montag von 19 bis 21 Uhr, Mittwoch von 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags von 19 bis 21 Uhr sowie neu auch samstags von 8 bis 10 Uhr offen. Zudem ist das Schwimmbad zwischen Herbst- und Frühlingsferien jeweils am Sonntag von 9.30 bis 11.30 Uhr öffentlich zugänglich. Die Schulpflege freut sich auf viele Besucher. Barbara Laasch, Schulpflege Wettswil

von interessierten Personen arbeitet die Standortförderung mit dem lokalen Gewerbe zusammen. Sieben in der Region tätige Installateure trafen sich Ende letzten Jahres mit Verantwortlichen des Programms zu einem Informationstreffen, um sich aus erster Hand über die Aktion zu informieren. Sie kennen das Programm, wissen damit umzugehen und können Interessenten beraten und begleiten. Heute beteiligen sich neun Installateure aus der Region am Programm, welche auf der Homepage www.energieregionknonaueramt.ch zu finden sind.

Energieberatung der Standortförderung nutzen Die Themen rund um die Energieeffizienz sind vielfältig. Neben den im Förderprogramm des Kantons unterstützten Bereichen gibt es noch viele weitere Möglichkeiten in den Bereichen Haushalt, öffentlicher Raum, Büro, IT- und Unterhaltungstechnik, Haustechnik, Industriemotoren etc. Die Standortförderung bietet eine regionale Energie-Beratungsstelle für die Erstberatung an. Es handelt sich dabei um eine Vorgehensberatung zur Abschätzung des Ist-Zustandes einer Liegenschaft und zur Ermittlung möglicher energiesparender Massnahmen. Vier entsprechend ausgebildete Fachexperten aus der Region stellen sich dazu abwechselnd zur Verfügung. Die Beratung erfolgt jeweils jeden Dienstag von 14 bis 19 Uhr und dauert rund eine Stunde.

Standortförderer Marcel Streiff. (Archiv) Gemeinden beteiligen sich an den Kosten Wer diese Erstberatung nutzen will, meldet sich vorgängig bei der Koordinationsstelle der Standortförderung an. Die regionale Energieberatung gibt den Gemeinden die Möglichkeit eine Beratung anzubieten, wie es in den Massnahmen von Energiestadt empfohlen wird, ohne eine eigene Stelle aufbauen zu müssen. Entsprechend beteiligen sich zehn Ämtler Gemeinden an den Kosten der Erstberatung. Sie übernehmen 100 Franken der Kosten, die Beratenen bezahlen noch 50 Franken. * Der Autor ist Standortförderer im Knonauer Amt. Kontakt: Telefon 043 333 55 66.


Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 24 540 Exemplaren und bedient sämtliche Haushaltungen zweimal wöchentlich im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Auf den 1. Mai 2016 oder nach Vereinbarung suchen wir infolge Pensionierung einen

Chefredaktor (m/w) 100 % Ihre Aufgaben Mit der Leitung der Redaktion übernehmen Sie nicht nur die Führung eines kleinen Teams, sondern sind vor allem für die inhaltliche Qualität des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern massgebend. Sie tragen Budgetverantwortung für die Ihnen anvertraute Kostenstelle und koordinieren die Einsätze der 10 freien Journalisten. Mit Ihrer hohen redaktionellen Kompetenz analysieren Sie wichtige Ereignisse in der Region, verfassen eigene Beiträge und liefern gleichzeitig das Bildmaterial dazu. Die fertigen Produkte werden im Verlagssystem eingepflegt. Eine funktionierende Redaktionsorganisation, auch im technischen Bereich, gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Als Repräsentant der Weiss Medien AG und des «Anzeigers» gegenüber der Öffentlichkeit und den Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Gewerbe, Politik, Sport und Kultur nehmen Sie regelmässig an verschiedenen Anlässen teil. In enger Zusammenarbeit mit dem Verlag steuern Sie die Zeitung erfolgreich durch die Veränderungen der Medienwelt. Ihr Profil Die Freude an der Zeitung steht zuoberst. Sie kennen das Säuliamt und haben eine journalistische Ausbildung mit einigen Jahren Berufserfahrung im Lokaljournalismus. Sie beweisen Fingerspitzengefühl und Diplomatie, sind belastbar und durchsetzungsstark. Als Motivator, Organisator und Moderator überzeugen Sie mit Ihrem natürlichen, gewinnbringenden Auftritt sowohl intern wie extern. Sie übernehmen gerne eine gesamtverantwortliche Funktion und Ihr Wohnsitz ist im Knonauer Amt.

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Freitag, 16. Oktober 2015

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ämtler kantonsräte meinen

Antworten aus Fragezeichen Hans Peter Häring

Aemtler Bühne: noch drei Wochen bis zur Premiere

(EDU, Wettswil)

Politverdrossenheit

Die Aemtler Bühne eröffnet ein Hotel im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Das «Hotel zu den zwei Welten». Ein Theaterstück mit Tiefgang und Leichtigkeit auf der Etage zwischen Leben und Tod. Premiere am 7. November. ................................................... von denise bohnert Elfter Oktober: Aufgrichtet is’ – ein wichtiger Punkt im Terminkalender der Aemtler Bühne darf erfolgreich abgehakt werden. Die «Aufrichte» wurde letztes Wochenende von den Beteiligten gefeiert; das ist Tradition in der Aemtler Bühne, ein Wendepunkt. Und das heisst: Das Bühnenbild steht und die Proben finden ab jetzt in der echten Kulisse statt. Das ändert viel, nun bekommt der Text Leben, die Figuren werden real. Das «Hotel zu den zwei Welten» tritt auf den Brettern im Mettmenstetter «Rössli»-Saal in Erscheinung.

Proben bis es lebt «Schaut einander an – das muss grösser sein – nimm den ganzen Platz ein – beide gleichzeitig atmen – stopp, los – ja, das ist schön, ihr macht das gut – nach vorne schauen …!» Die Regisseurin springt leichtfüssig auf die Bühne, um ihre Ideen und Wünsche zu demonstrieren, lässt den Spielenden aber auch viel Raum für Improvisation, damit sie sich in die Situation und die Rollen einleben können. Immer wieder auch Gelächter. Die Assistenten, Goggo Zweifel und Lea Schwab, geben Stichworte, fahren Musik und Licht dazu. Die Schauspieler sind gefordert, ihre Stimmen kräftig einzusetzen, dabei so deutlich zu bleiben, dass sie in der hintersten Publikumsreihe verstanden werden. Theater ist unplugged – laut genug sprechen und doch natürlich bleiben, dem Körper glaubhaften Ausdruck geben, beharrlich wird geübt. Die Spielenden Ingo Mroczek, Flurin Cabalzar, Kathia Rota, Heini Grundmann, Stefanie Saxer, Irmgard Schmid, Laura Bosshard und Valeria Gianinazzi sind nun vertrauter mit ihrer Figur und miteinander, gehen zunehmend lockerer ins Zusammenspiel – das alles braucht seine Zeit und viel Einsatz, um heranzuwachsen. Das Ensemble ist vergleichsweise klein, die Rollen erhalten dementsprechend grössere Aufmerksamkeit.

Die grossen Fragen Die Bühne im «Weissen Rössli» hat wieder ein ganz neues Gesicht bekommen, schlicht, minimal, eindrücklich. Daniel Schellenbergs Werk lässt Raum für überraschende optische Effekte, um die zwei Welten zu erahnen, die sich ober- und unterhalb der Hotellobby befinden und nur mit einem Lift zu erreichen sind. Nathalie Péclards Kostüme sind noch nicht im Einsatz, auch

Regisseurin Annina Sonnenwald (vorn links) achtet genau auf Mimik, Gestik und Körperhaltung. (Bild Denise Bohnert) das wird ein weiterer Schritt sein. Die Musik von Mehran Mahdavi bringt bereits viel Atmosphäre in diese eigenartige Zwischenwelt. Die Personen im Stück sind alle Komapatienten, ob sie ins Leben zurückkehren oder den Tod erfahren? Im Koma sind sie bei vollem Bewusstsein, verfügen über die Kraft eines unversehrten Körpers, Liebesfähigkeit, Entscheidungsgewalt, und doch bleibt die Richtung des Lifts individuell schicksalhaft. Das Personal in diesem Hotel hat ganz spezielle Aufgaben. Hier passie-

ren Begegnungen, was sind die Folgen? Hier werden die grossen Fragen gestellt: Was ist der Tod und was ist danach? Wie stelle ich es an, im Leben meine Geliebte wiederzufinden? Was macht Ihne im Läbe am meischte Freud? Die Suche nach Antworten, die Inszenierung, aber auch die Gedanken, die im eigenen Kopf als Zuschauende rotieren werden, versprechen Spannung. Hühnerhaut inklusive. Das Stück von Eric-Emmanuel Schmitt enthält in all der Tiefgründigkeit auch Humor, was im Zusammenhang mit den grossen Momenten im Leben wohltut.

niessen. 16 Vorstellungen, bis zum 5. Dezember, das scheinen etliche zu sein. Es ist jedoch zu empfehlen, sich in Bälde zum Besuch der einen oder anderen zu entschliessen – bekanntlich sind ja gerade diese Monate in der Agenda schnell gefüllt. Übrigens, für Freitag, 23., bis Sonntag, 25. Oktober, muss das Bühnenbild nochmals weichen – da spielt das Kindertheater der Aemtler Bühne ihr Stück Makramee oder der Weg Weise. Was wohl hinter diesem geheimnisvollen Titel steckt? Auf der Webseite wird auch nichts verraten – also hingehen …

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Agenda zücken Ab siebten November darf einlogiert werden im «Hotel zu den zwei Welten», der Vorverkauf ist gestartet. Es gibt noch tausend Sachen zu tun (Mithilfe für Verschiedenstes ist sehr willkommen) bis zum nächsten grossen Termin, der Premiere am 7. November. Dann darf man dem Gesamtkunstwerk zum ersten Mal begegnen, das Resultat zahlreicher Abende und Probewochenenden von engagierten Ämtler Laien, bekannten und neuen Gesichtern, unter professioneller Regie, von Kopf- und Körperarbeit, von komplexer Logistik und vor allem von leidenschaftlichem Einsatz aller, ge-

Aemtler Bühne «Hotel zu den zwei Welten», Premie-

Der Wahlkampf für ein Mandat in den Nationalrat hat mich in den vergangenen Wochen stark beschäftigt. Wie viele Kollegen und Kolleginnen aus dem Kantonsrat schaffen den Sprung nach Bern? Nach dem 18. Oktober wird der Rat nicht mehr gleich aussehen wie vor den Wahlen. Was wird sich ändern? Können unsere Parlamentarier in Bern nachfühlen, wenn ein gelernter Schlosser seine Familie mit zwei Kindern mit einem Lohn von 4800 Franken im Monat ernähren soll? Seine Frau muss arbeiten gehen, aber auf wessen Kosten? Mein Vater konnte mit seinem Verdienst eine dreiköpfige Familie mit einem Fabrikarbeiterlohn durchbringen. Die Mutter konnte sich den drei Kindern widmen. Wir waren nicht die einzige Familie, die so leben konnte. Frauen, die einem Verdienst nachgingen, waren die Ausnahme. Der Lehrer wohnte im eigenen Einfamilienhaus; dies war der Normalfall. Die Zeiten haben sich gewaltig geändert. Was sich nicht geändert hat, ist die Politverdrossenheit. Der Spruch: «Die in Bern machen sowieso, was sie wollen» war vor 50 Jahren schon zu hören. Die Ursachen für diese Verdrossenheit finden wir auch auf Gemeindeebene. Wenn sich Gemeinden weigern, Bewilligungen für das Aufstellen eines Plakats mit dem Titel: Stopp Islamisierung, keine Parallelgesellschaften, keine Scharia in der Schweiz oder die Presse zu Zerstörungen von derartigen Plakaten schweigt, dann ist etwas faul im Staate Dänemark, beziehungsweise in der Schweiz. Wenn ein Bischof der Diskriminierung von Minderheiten angeklagt wird, weil er die Bibel zitierte, dann stimmt etwas mit der Gesellschaft nicht mehr. Zum Glück hat die Staatsanwaltschaft Graubünden den gesunden Menschenverstand noch nicht beiseitegelegt und die Anklage abgewiesen. Ein Pfarrer muss sich heute genau überlegen, was er am Sonntag predigt, ansonsten droht ihm eine Strafverfolgung, wie in totalitären Staaten. Wo stehen wir mit unserer Meinungsäusserungsfreiheit, wenn wir immer überlegen müssen, riskiere ich mit meiner Aussage eine Strafverfolgung? Darf ich als Politiker Aussagen von Jesus wiedergeben wie: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich»? Für mich ist diese Aussage zentral. Jesus wird einmal nicht fragen: «Zu welcher Partei gehörst du?» Er wird vielmehr fragen: «Was hast du mit meinem Erlösungsangebot gemacht? Wie bist du mit den Armen, Kranken, Gefangenen und Fremden umgegangen?» Matt. 25, 35f. Dies beschäftigt mich auch während des Wahlkampfes. Wo hören unsere Kinder noch biblische Geschichten, wenn ein Teil der Pfarrer selber daran zweifelt und ein Grossteil der Erziehungsberechtigten, sprich Eltern, keine Ahnung mehr davon hat? Dies sind einige Gedankenanstösse.

re 7. November; Vorstellungen: 10., 11., 13., 14., 18., 20., 21., 25., 27. und 28. November sowie 2., 4., und 5. Dezember jeweils 20.15 Uhr. An den Sonntagen 15., 22., und 29. November um 17 Uhr. Spielort: Theatersaal im ersten Stock des Gasthauses zum weissen Rössli Mettmenstetten, wo man auch vorgängig essen kann (Telefon 044 767 02 01). Ticketvorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Drogerie Rütimann, Hausen, oder über www.aemtlerbuehne.ch. Für Einsätze an der Theaterbar bei Lucy Kühne melden per E-Mail: lucy.kuehne@aemtlerbuehne.ch; wer Lust und Zeit hat, handwerklich mitzutun, Kontakt: margrit.gut@aemtlerbuehne.ch. Kindertheater «Makramee oder der Weg Weise», 23. und 24. Oktober 19.30, 25. Oktober 16 Uhr; Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten.

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Schulen und Kurse


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Pferdeskulpturen und Körper, bedeckt mit Seidenschleiern «Augenweide»: Ausstellung von Mirjam Wydler und Florian Leibetseder in der Galerie Märtplatz, Affoltern Mirjam Wydler und Florian Leibetseder sind ab dem 23. Oktober mit ihren Werken zu Gast in der Galerie Märtplatz. Pferdeskulpturen aus Ton und Bilder mit reliefartigen Strukturen ergänzen sich mit Bildern von hinter Seidenschleiern versteckten Körpern. Mirjam Wydler ist 1972 im Säuliamt geboren und hier aufgewachsen. Das Studium der Bildhauerei an der Universität für Angewandte Kunst in Wien hat sie nach Österreich geführt. Hier studierte sie von 1993 bis 2001 und schloss ihr Studium 2001 mit Diplom mit Auszeichnung und Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur ab. Seit 1994 markiert sie mit zahlreiche Ausstellungen und Projekten in der Schweiz, Deutschland und Österreich Präsenz. Mirjam Wydler lebt und arbeitet in Wien und ist mit Florian Leibetseder verheiratet. Nach ihrem Studium konzentrierte sie sich auf das Malen von Bildern mit Farben auf Acrylbasis. Den Farben mischt sie Asche, Sand oder auch Zement bei. Durch das Auftragen vieler Schichten werden reliefartige Strukturen erreicht. Ihr wichtige Themen, ein Liebespaar,

Florian Leibetseder

Bedeckt und doch mehr als nur zu erahnen: Frauenkörper unter einem Seidenschleier. eine Frauenfigur, Pferde und immer wieder auch abstrakte Kompositionen, werden so über viele Jahre hinweg in drei Phasen bearbeitet: Als Bild, als Relief und als Skulptur. Mitunter sind die Übergänge fliessend. In der Ausstellung «Augenweide» legt Mirjam Wydler den Fokus auf Pferdeskulpturen aus Ton, sowie auf Bilder in kühlen abstrakten Farblandschaften, in welchen klar konturiert die Tiere stehen.

Frauenkörper, durch Seidenschleier und Nylonstrümpfe bedeckt Florian Leibetseder ist 1960 in Wien geboren, 1986 bis 1988 absolvierte er eine Ausbildung in Malerei an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. 1992 erschien sein Roman «Schlüsselloch» im Residenzverlag. Von 1993 bis 2003 hatte er ein Atelier in Prag, sowie auch zahlreiche Ausstellungen und Projekte in Österreich, Tschechien und Deutschland.

Mirjam Wydler.

Florian Leibetseder erzählt mit seinen Bildern. Nach einer langen Phase, in der verschiedene Landschaften die Hauptrolle spielten, führt er nun den Blick des Betrachters auf den mit Seidenschleier und Nylonstrümpfen bedeckten Körper seiner Frau. Ihr Gesicht, bedeckt, aber oft zu erahnen, die detailliert dargestellten Falten des Stoffes, die dunklen Räume im Hintergrund, in denen manchmal eine Landschaft zu sehen ist, schaffen eine geheimnisvolle Stimmung. Die unter-

Pferdeskulptur aus Ton. (Bilder zvg.) schiedlichen Positionen des Körpers vermitteln manchmal bestimmte Begriffe wie «Traum» oder «Huld», in manchen Serien ist ein Bewegungsablauf dargestellt oder Erinnerungen an einen Engel. (KA) Ausstellung «Augenweide» von Kultur Affoltern in der Galerie Märtplatz. Vernissage am Freitag, 23. Oktober, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 8. November, freitags 17 bis 20 Uhr, samstags während dem Wochenmarkt mit Märtkafi von 9 bis 12 Uhr, sonntags 15 bis 18 Uhr.

«Kunst in Hausen» mit neuem Logo und Auftritt

Online-Info-Service am Wahlsonntag

Durchdachte Komposition in den Hausemer Farben

National- und Ständeratswahlen 2015

Vom 22. bis 25. Oktober stellen 29 Kunstschaffende im Gemeindesaal Weid in Hausen aus. Der Hausemer Kunstschaffende Marcel Langhi hat für «Kunst in Hausen» von «Kultur im Dorf» ein Logo gestaltet.

Am Sonntag wählen die Stimmberechtigten des Kantons Zürich 35 Vertreterinnen und Vertreter in den Nationalrat und zwei Mitglieder des Ständerats für die Amtsdauer 2015 bis 2019. Am Wahltag stellt das Statistische Amt die Ergebnisse laufend online unter www.wahlen.zh.ch.

Zurzeit sieht man die Plakate und Flyer mit dem neuen Logo für die «Kunst in Hausen» im Oberamt. In den Hausemer Farben (vom Wappen übernommen), folgt eine durchdachte Komposition. Das blaue Quadrat umfasst den Lebensraum Hausen am Albis als Einzugsgebiet der Kunstschaffenden. Der rote Quader ist der Ausstellungsraum von «Kunst in Hausen» und der blaue i-Punkt ist der Treffpunkt «in» von Kunst und Betrachtenden im Raum. Im roten Quader sieht man die Schrift «uns». Das bedeutet, «uns in Hausen am Ausstellungspunkt (für Kunst in Hausen) treffen». Durch die weiteren Buchstaben im blauen Quader «K» und «T» wird aus «uns» dann «Kunst». Der Begriff «Kunst» öffnet den blauen Quader nach aussen, so wie sich Hausen der Welt und Kultur durch die Kunst

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immer wichtiger, nebst einem Logo eine eigene Bildsprache zu entwickeln, eine Bilderwelt zu erschaffen, die Identifikation und Erkennung im schnellen Lebenswandel bietet. Bilder wirken 6000 mal schneller als Text und werden im Hirn sehr schnell und weniger intellektuell verarbeitet. Sie sind der Zugang zu den Menschen. Hier setzt Marcel Langhi an, schafft für Firmen und Organisationen individuelle Bilderwelten, die auch OrientierungsfunktiDas neue Logo für die «Kunst in Hausen» im Oberamt. (zvg.) on haben und Informationsträger offen zeigt. Das Logo muss auch noch sein können. Bildkommunikation mit formale Kriterien erfüllen. Es sollte künstlerischem Anspruch. Gerade in lesbar sein als Plakat, Flyer, in der Räumen, wo Menschen sich bewegen, Presse, im Internet und auch eine Er- kann durch visuelle Kunst-Kommunikennbarkeit und Zugehörigkeit her- kation der Mensch geführt und positiv stellen sowie sich mit dem Logo von begleitet werden. Visuelle Kunst«Kultur im Dorf» als Trägerverein «ver- Kommunikation ist ein durch Marcel tragen». Und es sollte gefallen, dass Langhi neu erschlossenes Feld. Er bieman gerne hinschaut und die Informa- tet als Projektkünstler seine Dienste tion dazu aufnimmt und versteht. an und schafft im Auftrag für Dritte, Alles logo, oder? individuelle, stimmige und zielführende Bilderwelten für den realen und virtuellen Raum. Individuelle Bilderwelten, die auch An der Kunst in Hausen zeigt Orientierungsfunktion haben Marcel Langhi seine künstlerische SeiWir leben in einer Welt, in der es te und Bilder mit hohem visuellem heisst, «Bilder machen Leute». Es wer- Reiz. (pd.) den Millionen Bilder täglich im Internet hoch- und runtergeladen. Deshalb Mehr Infos: Kunst in Hausen: www.kulturimdorf.ch; ist es für Firmen und Organisationen Bilderwelten: www.photoprojekt.ch.

Nach dem Urnenschluss um 12 Uhr schaltet das Statistische Amt die Ergebnisse aus den bereits ausgezählten Zürcher Wahllokalen laufend im Internet auf. Die Schlussresultate der Ständeratswahlen werden zwischen 16 und 17 Uhr erwartet, die Namen der künftigen Zürcher Nationalrätinnen anzeige

und Nationalräte etwa zwischen 20 und 21 Uhr.

Hochrechnungen ab Mittag Bis es so weit ist, wird das Statistische Amt am Wahlsonntag Hochrechnungen veröffentlichen. Bei planmässigem Verlauf sollte eine erste Hochrechnung zu den Ständeratswahlen kurz nach dem Mittag verfügbar sein. Bei den Nationalratswahlen sind erste Hochrechnungen etwa um 16 Uhr zu erwarten. Damit die Wahlresultate den Weg von den kommunalen Zähllokalen zum Statistischen Amt möglichst reibungslos finden, sind am Wahlsonntag mehrere Tausend Personen in Einsatz. (ki)


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Mit alten und neuen Meistern Zweite Bilderbörse bis 24. Oktober in der Galerie 100 in Affoltern Die zweite Bilderbörse der Galerie 100 beim Central birgt wiederum eine stattliche Anzahl Werke von der klassischen Malerei bis hin zur Moderne. Darunter sind auch Exponate namhafter internationaler und Schweizer Künstler. Es sind – unter anderen – Gemälde des bedeutendsten Künstlers der deutschen Frühromantik, Caspar David Friedrich, oder auch des im Kunsthandel heute hoch bewerteten weissrussischen Malers Chaim Soutine, genauso eine Dante-Alighieri-Figur in Marmor, die Donatello di Bardi 1410 geschaffen hat. Desgleichen Exponate des wohl populärsten Schweizer Künstlers, Hans Erni, der im März dieses Jahres im hohen Alter von 106 Jahren verstorben ist, oder des Berner Malers, Zeichners und Grafikers Marcus Jacobi sowie vieler anderer namhafter bildender Künstler, die im Rahmen der

Eine stattliche Anzahl an alten und neuen Meistern – hier lediglich ein kleiner Teil davon – bietet die zweite Bilderbörse der Affoltemer Galerie 100 bis 24. Oktober. (Bild zvg.)

Galerie 100, Zürichstrasse 100, Affoltern.

zweiten Bilderbörse mit alten und neuen Meistern noch bis Samstag, 24. Oktober, in der Affoltemer Galerie 100

zu sehen und zu kaufen sind. Kurator Markus Bösch hat für die Neuauflage der im vergangenen Jahr erfolgreich

durchgeführten Bilderbörse wiederum ein buntes wie prominentes Programm zusammengestellt.

Hosseins Traumberuf: LKW-Fahrer

Was schenke ich Hossein zum Geburtstag? Bloss kein Geld! Denn das müsste er angeben und der Betrag würde ihm von der monatlichen Unterstützung abgezogen werden. «Happy birthday, Hossein, ich schenke dir einen Schweizer LKWFührerschein. Aber machen musst du ihn schon selber.» Freudestränen rollen ihm übers Gesicht. Bingo! Im Iran war er LKW-Fahrer gewesen mit Leib und Seele. Hossein besass einen eigenen Lastwagen, hatte diesen vor der Flucht verkauft und somit Geld für die Schlepper. Ein paar Stunden später rief ich ihn an und stellte – wie man das so macht am Handy – die Frage: «Wo bist du?» «In Strassenverkehrsamt. Ich nehme Antrag für Führerschein.» Tags darauf zeigte er mir sein Theorie-Lehrbuch. Zweihundert Seiten! Er las und las. Jedes zweite Wort verstand er nicht, musste im I-Phone die Übersetzung suchen. Was ist eine Bremshebelvorrichtung? Was ein verminderter Kupplungseinsatz? «Hossein, diese Fachsprache ist viel zu schwierig. Du anzeige

brauchst ja stundenlang für eine einzige Seite!» «Ich will. Ich will.» «Willst du es unbedingt, Hossein?» «Was heisst unbedingt?» «Auf jeden Fall.» «Also mache ich auf jeden Fall der Theorieprüfung.» «DIE Theorieprüfung. Alle Wörter mit ‹ung› sind weiblich.» Hossein schlug das (weibliche) Wort Zweitonnenlasterzugbereifung nach. Hossein Gorji: «Lastwagenfahren kann ich und gefällt mir.» Drei Wochen (Bild zvg.) später ging er zum Strassenverkehrsamt. Die Prüfung be- goss die Tomaten und Gurken hinter gann. 9 Personen sassen vor Compu- dem Haus und bat dann seine Frau tern. 40 Fragen waren zu beantwor- Maryam: «Bitte geh mit Kurosh auf ten. Man musste aus jeweils drei Ant- den Spielplatz. Ich muss lernen.» Sie worten die richtige ankreuzen. Vier küsste ihn und er sagte in einem AfFehler waren geduldet. Mit zwölf Feh- fentempo: «Überwachungsinstrument lern verliess Hossein den Raum. am Armaturenbrett.» Dann vertiefte er Zu Hause schlug er alle Fragen im sich in folgendes Thema: Die Aufgabe Buch nach, trank eine Cola, bastelte des Kupplungsverstärkers besteht darfür seinen Sohn einen Papierflieger, in, die vom Geberzylinder hydrau-

www.galerie100.ch, markusboesch@bluewin.ch Bilderbörse bis 17. Oktober, heute Freitag, 13 bis 18.30 Uhr, Samstag, 10 bis 16 Uhr.

Als Asylant im Säuliamt

Als Asylant im Säuliamt, Teil 13 ................................................... von ute ruf

Die bemerkenswerten Werke sind mit Provenienzen und zum Teil Zertifikaten deklariert und zu gängigen Auktionspreisen zu kaufen. Sie können nach dem Kauf auch direkt mitgenommen werden, nicht erst nach Beendigung der Börse. Die Liste der bekannten Namen und der in der Galerie 100 angebotenen Werke ist lang. Der amerikanische Vertreter von Kubismus und Pop Art, Stuart Davis, oder Frans de Geffels, flämischer Maler, Radierer und Architekt, Reiner Schoch, Balthus und eine Zeichnung von Salvador Dalì finden sich ebenfalls darunter. Allesamt sind es Kunstschöpfungen, welche Kunstmuseen alle Ehre machen und einen Rundgang in der Galerie 100 jederzeit lohnen. (kb.)

lisch übertragene Fusskraft pneumatisch zu verstärken. Als ich einmal zu Besuch komme, liegt sein rotes Ringbuch aufgeschlagen auf dem Tisch. «Wie immer», erklärt Hossein, «ich lese, ich gehe in Waschküche, arbeite dort etwas, komme nach oben, lesen, ich gehe ins Bad, komme zurück, lesen, ich lese den ganzen Tag.» Ich blättere im Buch. Auf Seite 154 steht: «Das Differential ist mechanisch oder pneumatisch sperrbar, indem eine Zahnkupplung eingerückt wird, die das freie Planetenrad mit dem Differentialgehäuse starr verbindet.» «Das ist Irrsinn. Das kann kein Mensch lernen!», rufe ich, aber Hossein lacht: «Es gibt viele Lastwagenfahrer, Ute.» «Okay, dann sage ich so: Das kann kein Ausländer lernen!» «Ich will. Ich muss», sagt Hossein. Ich stelle ihm aus seinem Buch eine Frage: «Was kann wegen einer isolierten Wand 5 cm breiter sein als 2,55 m?» «Kilimasierter LKW.» «So ähnlich.» «Klimasierter LKW.» «So ähnlich.» «Klimatisierter LKW.» «Genau!» Bei der nächsten Prüfung macht er 15 Fehler. Ich bereue mein Geburtstagsgeschenk, schlage ihm eine Alternative vor, aber Hossein bleibt eisern:

Hossein Gorji wohnt zusammen mit Frau und kleinem Sohn seit drei Jahren im Säuliamt. Bisher erschienen: «Nichts wie weg! Flucht aus dem Iran in die Schweiz», 18. Juli 2014; «Mit falschem Pass in Kloten gelandet», 22. Juli 2014; «Ohne Arbeit ist es langweilig», 30. Juli 2014; «Velos reparieren und Wortschatz erweitern», 5. August 2014; «Jetzt viele Leute sagen Grüezi», 12. August 2014; «Viel Polizei im Haus», 21. November 2014; «Kamrans missglückte Flucht», 27. Januar; «Nein, das darf nicht sein!», 6. März; «Sie sind ja noch da!», 28. April; «Fertig lustig», 17. Juli; «Keine Farbe dunkler als schwarz», 7. August; «Die schlimmsten Stunden unserer Flucht», 22. September.

«Lastwagenfahren kann ich und gefällt mir, und wenn ich vielleicht Aufenthaltsbewilligung bekomme, am nächsten Tag ich suche Job als LKWFahrer.» Dann erzählt er von Asylbewerbern, die schon neunmal durch die Theorieprüfung (kostet jeweils 50 Franken) gerasselt sind. Zwei Wochen später bekomme ich eine Mail: «Ich habe DIE (weiblich) LKW-Theorieprüfung bestanden. Ich hatte DIE (weiblich) Lösung immer richtig.» WOW!


Serie

Freitag, 16. Oktober 2015

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Abseits des grossen Krieges, in unsicherer Lage Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen (8): Überbevölkerung, Hunger, Solddienst und Diplomatie Am Vorabend des 30-jährigen Krieges (1618–48) waren die Ernten noch relativ gut, die Nahrungsmittelpreise moderat, doch nach der Ermordung des französischen Königs standen die politischen Zeichen in ganz Westeuropa auf Sturm.

Fahr ausweichen, das im 17. Jahrhundert zum Zentrum der «katholischen Gemeinde Zürich» wurde, wobei die Venezianer als einzige Katholiken ständig in Zürich lebten. Frankreich beispielsweise unterhielt trotz des Soldbündnisses keine feste Vertretung in der Limmatstadt. Während das Bündnis mit Venedig bis 1668 Bestand hatte, trat Zürich 1621 wieder aus dem französischen Soldbündnis aus, und zwar aus eigenem Willen, denn die protestantische Schwesterstadt Bern verblieb bis 1529 Vertragspartner. Auch die katholischen Orte sicherten sich mit reger Bündnispolitik ab. Durchaus im Widerspruch zum Bündnis mit Frankreich verbündeten sie sich mit dem habsburgischen Spanien, dem Papst und Savoyen.

................................................... von bernhard schneider Die Temperaturen der Jahre 1600 bis 1620 waren höher als vorher und nachher. Trotz einer Häufung gewittriger Sommermonate, extremer Trockenheit im Frühjahr und kühler Herbstzeit stiegen die Getreideerträge. Die Nahrungsmittelpreise bewegten sich damit in einem Rahmen, der weniger Menschen in unserer Region hungern liess als im 16. Jahrhundert und im weiteren Verlauf des 17. Jahrhunderts.

Informationsmonopol der Obrigkeit

Die Bevölkerung wuchs rasant Die Entwicklung der Einwohnerzahl lässt sich bis ins 19. Jahrhundert nur beschränkt nachvollziehen. Eine gute Möglichkeit, diese abzuschätzen, ergeben die Rechnungen des Amtes Kappel. Unter anderem lassen sich ihnen die Getreide- und Weinpreise sowie die Menge des zu Mehl gemahlenen Getreides entnehmen. Der reale Mehlverbrauch ist ein besserer Indikator als die Zehntabgaben, wenn man sich fragt, wie viel Getreide der Bevölkerung tatsächlich zur Verfügung stand, da in diesem Wert auch Getreideimporte und -exporte berücksichtigt sind. Die Getreidepreise sind abhängig von der Nachfrage. Die Grafik zeigt Mehrverbrauch, Getreide- und Weinpreise pro Jahrzehnt von 1500 bis 1800. Daraus ergibt sich, dass sowohl die Menge an Nahrungsmitteln als auch deren Preis langfristig stiegen. Die Bevölkerung wuchs also wesentlich rascher als die Nahrungsmittelerträge.

Wachstum der Unterschicht Die Preise für Wein variierten langfristig wesentlich weniger als die Getreidepreise. Vor allem sind hier von der Mitte des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zwar kurzfristige Schwankungen, aber keine eigentliche Teuerung feststellbar. Die Preisschwankungen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt hingen ab von der jeweiligen Weinmenge und -qualität und standen nicht in einem Bezug zum Wachstum der Gesamtbevölkerung. Dies bedeu-

Verwendete Literatur Helen Gmür, Das Leben der venezianischen Gesandten in Zürich im 17. Jahrhundert (1615–668), In: Zürcher Taschenbuch auf das Jahr 1950, S. 61–77. Hans Conrad Peyer, Verfassungsgeschichte der alten Schweiz, Schulthess Zürich 1978. Hans-Ulrich Pfister, Die Auswanderung aus dem Knonauer Amt 1648–750, Zürich 1987. Christian Pfister, Bevölkerung, Klima und Agrarmodernisierung 1525–860, zwei Bände, Bern 1984. Bernhard Schneider, Aus 800 Jahren Wettswiler Geschichte, Wettswil 1984. Bernhard Schneider, Von den Klostergütern zur selbständigen Gemeinde: Kappel am Albis im Wandel der Zeit, Zürich 1988.

Mehlverbrauch sowie Getreide- und Weinpreise des Klosteramts Kappel von 1500 bis 1800. Der Wert 100 entspricht dem Durchschnitt der Jahre 1531-40. (Grafik Bernhard Schneider) tet, dass die Bevölkerungszunahme weitgehend in jenen Bevölkerungsschichten stattfand, die keinen Zugang zu Wein hatten. Es war also die Unterschicht, die wuchs, während die Mittel- und Oberschicht stagnierte.

Die Oberschicht bleibt unter sich Ein Grund für diese Stagnation des Wachstums der reichen Familien waren die Regeln zum Bau von Häusern: Erforderlich dazu war der Besitz einer Dorfgerechtigkeit, die Zugang zu den gemeinsamen Weiden und Waldparzellen erlaubte sowie den Besitz eines Hauses und den Betrieb eines Ofens zuliess. Trotz Bevölkerungswachstum wurden die Dorfgerechtigkeiten in den Zivilgemeinden nicht vermehrt. Reiche Bauern achteten in der Regel ebenso darauf, nicht zu viele Erben – also eheliche Kinder – zu erhalten, wie sie dafür sorgten, dass sich ihre Kinder innerhalb der ländlichen Oberschicht verheirateten. Gegebenenfalls waren sie auch in der Lage, eine Dorfgerechtigkeit samt Haus und Land dazuzukaufen. Ähnlich wie in der Stadt konnten sich die reichen Bauernfamilien auch in der Landschaft oft jahrhundertelang halten. Eine einzige Generation mit zu vielen Erben allerdings reichte aus, um das Vermögen zu zersplittern. Ein Beispiel dafür ist die Familie Litzibucher, die im 16. Jahrhundert die Gemeinde Wettswil in jeder Hinsicht dominierte. 1648 wurde das Familienvermögen, das zu den grössten in der ganzen Zürcher Herrschaft zählte, auf fünf Erben verteilt, die damit alle noch wohlhabend, aber nicht mehr wirklich reich waren. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts wanderten alle Angehörigen der Familie aus, in der Hoffnung, ihr Vermögen werde anderswo mehr Wert sein.

Erholung vor dem Sturm Die Ernährungslage in den Jahren um 1615 war, verglichen mit der Zeit vorher und vor allem nachher, so gut wie die Wetterverhältnisse. Es stand mehr Getreide als je zuvor zur Verfügung, Getreide- und Weinpreise waren infolge guter Erträge relativ tief.

Der Rest des 17. Jahrhunderts wird als «Kleine Eiszeit» bezeichnet, die ihren Höhepunkt zwischen 1688 und 1701 erreichte. Während des 30-jährigen Krieges, der ab 1618 nördlich des Rheins wütete, gingen vor allem anfangs die Getreideimporte aus Süddeutschland stark zurück. Erst in der zweiten Hälfte des Krieges, als weite Teile Deutschlands entvölkert waren, konnte wieder mehr Getreide importiert werden, wodurch die Preise deutlich sanken. Nach Kriegsende 1648 setzte eine starke Auswanderung aus der Landvogtei Knonau und anderen Teilen der heutigen Schweiz nach Deutschland ein, namentlich in die Pfalz. Während in Deutschland infolge der Gewalttaten des Krieges ganze Landstriche brach lagen, waren die Gebiete der heutigen Schweiz stark überbevölkert. Vor allem Leute aus der Unterschicht gingen auf Arbeitssuche zuerst saisonal nach Norden, bis sie dort eine Möglichkeit entdeckten, sich definitiv niederzulassen.

Beziehungen in alle Richtungen Zürich pflegte Beziehungen in alle Himmelsrichtungen, besonders zu anderen deutschen Reichsstädten und – auch nach der Reformation – zu Frankreich. Diese Bündnisse waren aber eher unverbindlicher Natur oder zeitlich befristet. Als der französische König Henri IV. 1610 ermordet wurde, geriet das fragile Gleichgewicht der Mächte in Westeuropa ins Wanken. Dies führte überall zu einer Intensivierung der diplomatischen Aktivitäten. Henri IV. hatte seine Machtposition als Anführer der Hugenotten, der damals unterdrückten französischen Protestanten calvinistischer Ausrichtung, errungen. Er konvertierte unter politischem Druck zum katholischen Glauben, was ihm ermöglichte, die französische Krone zu erlangen. Mit dem «Edikt von Nantes» setzte er im Jahr 1598 durch, dass die Hugenotten ihren Glauben in definierten Gebieten auch öffentlich ausüben durften. Ausgeschlossen waren die Stadt Paris und ihre Umgebung, die Städte mit Bischofssitz und die königlichen Schlösser. Damit konnte er die

Hugenottenkriege beenden und den Katholizismus als Staatsreligion im ganzen Land wiederherstellen. Der umstrittene König überlebte siebzehn Attentate – dem achtzehnten erlag er.

Dreibund Bern-Venedig-Zürich 1612 besiegelte die Stadt Zürich ein Bündnis mit dem Markgrafen von Baden-Durlach. Das Territorium der Markgrafschaft umfasste verschiedene, nicht zusammenhängende Gebiete zwischen Lörrach und der Region Karlsruhe-Pforzheim am Oberrhein. 1614 trat Zürich dem eidgenössisch-französischen Soldbündnis wieder bei und sicherte sich damit Einkünfte und – trotz des konfessionellen Unterschieds – das Wohlwollen des grossen westlichen Nachbarn. Zudem nahm Zürich 1613 Bündnisverhandlungen mit Venedig auf, die zwei Jahre später zum Dreibund Bern-Venedig-Zürich führten. Da das Feiern katholischer Gottesdienste in Zürich untersagt war, mussten die ständigen diplomatischen Vertreter Venedigs in Zürich mit ihren Gästen ins Kloster

Die Bevölkerung der Landvogtei Knonau bemerkte von diesen diplomatischen Aktivitäten der Stadt Zürich kaum etwas. Information war Sache der Obrigkeit und diese hielt es nicht für notwendig, die Landbevölkerung über irgendetwas zu informieren, mit Ausnahme der aktuellen Verbote, welche die Stadt erlassen hatte. Kleiderund vor allem Sittenmandate schränkten die Landbevölkerung stark ein, während das Jagdverbot vor allem gegen die ländliche Oberschicht gerichtet war. Vorschriften zu Format und Qualität der Tücher, die in der Landschaft gewoben wurden, dienten dem Schutz der städtischen Textilindustrie, welche die Tiefpreisprodukte aus der Landschaft fürchtete.

Arbeitslose Jugendliche werden in den Solddienst entsandt Die Zeit des 30-jährigen Krieges verteuerte die Nahrungsmittel und behinderte den Handel mit den deutschen Staaten. Der Krieg im Norden erhöhte allerdings grossräumig den Bedarf nach Soldaten, was nicht nur der Innerschweiz die Möglichkeit bot, unterbeschäftigte Jugendliche als Söldner wegzuschicken. Dadurch lösten die eidgenössischen Stände verschiedene Probleme: Die oft gewalttägigen jungen Arbeitslosen trieben ihr Unwesen anderswo und Soldverträge schufen für die Oberschicht eine bedeutende Einnahmequelle. Kamen die Söldner zurück, waren sie wohlhabend, kamen sie nicht zurück, belasteten sie die kargen Almosengüter nicht mehr.

Die 15er-Jubiläen Im Jahr 2015 häufen sich die Jubiläen: 1315 Schlacht bei Morgarten, 1415 Eroberung des Aargaus, 1515 Schlacht bei Marignano, 1815 Wienerkongress und Bildung der Schweiz im heutigen Umfang. Der Anzeiger nimmt diese Jubiläen zum Anlass, um darzustellen, wie es in jedem Jahrhundert seit 1315 um das Jahr 15 herum bei uns ausgesehen hat und wie weit sich die gefeierten Ereignisse auf die Region und ihr Verhältnis zur Stadt Zürich ausgewirkt haben.

Bisher erschienen: Eschenbacher verlieren Fehde gegen Habsburg, Anzeiger vom 15. Mai 2015 Missernten, Hunger und Fehden, Anzeiger vom 19. Mai 2015 Ein Jahrhundert voller Katastro-

phen, Anzeiger vom 21. Juli 2015 1415 und die Eroberung des Aargaus, Anzeiger vom 24. Juli 2015 Zürich baut die Herrschaft zwischen Reuss und Albis aus, Anzeiger vom 11. August 2015 Gründung der Landvogtei Knonau und Ausbau des Söldnertums, Anzeiger vom 15. September 2015 Landvogtei Knonau wird konfessionelle Grenzregion. Anzeiger vom 9. Oktober 2015.

Buch zur Serie Die Serie ist die Grundlage einer Buchpublikation unter dem Titel «800 Jahre im Überblick: Das Knonaueramt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft». Das Buch erscheint Anfang Dezember. Informationen zur Subskription: schneidercom.ch/15er_Jubilaeen.php


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Oktober 2015

15

Postagentur Knonau: Das Angebot wird mit Neugierde angenommen Bei der Eröffnung gab es am Mittwoch auch kritische Worte ................................................... von thomas stöckli Knonau ist in den vergangenen Jahren massiv gewachsen – doch anscheinend für die Post nicht genug. So kündigte sie Anfang Jahr an, die Poststelle Knonau im zweiten Quartal schliessen zu wollen. Schliesslich sollte es dann doch noch bis Mitte Oktober dauern. Vergangenen Dienstag empfing die Poststelle beim Bahnhof letztmals Kunden, tags darauf konnten bereits im Volg Pakete abgeholt und Zahlungen getätigt werden. «Das ist die vierte Postagentur, die wir in unseren Läden haben», verrät Jürg Meili, Präsident der Landi Albis. Nebst Aesch sind die Ämtler Gemeinden Aeugst und Rifferswil gemeint. Die Zusammenarbeit klappe dort gut, so Cornelia Hofstetter, Leiterin Betrieb des Poststellengebiets Affoltern. Auch Gemeindepräsident Walter von Siebenthal meldete sich an der Eröffnung der Postagentur zu Wort: «Für uns ist es eine suboptimale Lösung», sprach er Klartext. Wie viele Knonauer hätte er sich ein Weiterbestehen der Poststelle gewünscht. Trotzdem hoffe er, dass aus der nicht so guten Lösung noch eine gute Lösung werde, nämlich dass die Postagentur den Volg stärkt, damit die Grundbedürfnisse weiterhin im Dorf abgedeckt werden können.

Öffnungszeiten als Mehrwert Positiver sieht es Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis: Mit den Öffnungszeiten von 7 bis 19.30 Uhr

Postagentur im Volg Knonau. Filialleiterin Claudia Steiner (links) und Cornelia Hofstetter, Post Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) biete die Postagentur der Bevölkerung einen Mehrwert, ist er überzeugt. Vier Meter breit ist der Bereich, den der Volg-Laden für die neue Dienstleistung freigemacht hat – von den Kassen aus gut einsehbar. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit genutzt, das Sortiment

anzupassen. Das Angebot sei jetzt noch stärker auf die Bevölkerung und die Einkaufsgewohnheiten in Knonau abgestimmt, so Heller. An der Stirnseite der Regale besser sichtbar sind die Aktionen präsentiert, mehr Raum haben die Brote sowie die Convenience-

Produkte erhalten. «Die verkaufen sich sehr gut», so Roger Hohl, Bereichsleiter Volg-Läden bei der Landi Albis. «Eine Schande» sei die Schliessung der Poststelle echauffierte sich eine ältere Frau am Eröffnungstag, die Mehr-

heit nahm das neue Angebot mit Neugierde an – auch wenn das eine oder andere zu Beginn noch etwas länger dauert. Diese Woche werden die VolgMitarbeitenden noch von Mitarbeitenden der Poststelle Affoltern unterstützt und begleitet.

forum

Spital Affoltern: Ein Besserwisser nervt Spital: Keine schöne Baustelle, Leserbrief im «Anzeiger» vom 13. Oktober. Ich kann am Dienstag und Freitag den Anzeiger jeweils drehen und wenden wie ich will: Wenn es um das Spital Affoltern geht, kommt Mann/Frau an Hans Roggwiler aus Zwillikon in der Leserbriefspalte fast nie vorbei. Ich kenne den Präsidenten des Vereins Pro Zweckverband Spital Affoltern PZSA nicht, bin ihm noch nie begegnet und habe mich bei seiner Einzelfirma weder mit Schulmaterial noch mit Spielzeug eingedeckt und in seinem Hotel in der Türkei noch nie eingecheckt. Beim Surfen durch die digitale Welt fällt auf, dass es scheinbar kein Thema gibt, zu dem sich Herr Roggwiler nicht äussert. Und lautstark via Leserbriefe und einen «Webblog über Af-

foltern, die Schweiz und den Rest der Welt» (Nomen est omen) u.a. den krankmachenden Kapitalismus überwinden, die Armee abschaffen und die Demokratie retten will, sich für das Minarett-Verbot eingesetzt hat, gegen alle Kirchen wettert und das Spital Affoltern Artikel für Artikel schlecht schreibt. Ich frage mich: Wie kommt es, dass sich der Präsident der PZSA als Stimme des Volkes aufspielt und als Besserwisser bestimmen will, wie ein Spital geführt wird? Er hat dies einmal mehr in einem selbstherrlichen 8Punkte-Programm im Anzeiger vom 13. Oktober 2015 dokumentiert. Als Leser des Anzeigers folgt hiermit mein kleines Vermächtnis, das ebenfalls einem 8-Punkte-Programm folgt. 1. Die Vergangenheitsbewältigung der unverständigen und eingebil-

deten Besserwisser rund ums Spital Affoltern ist ab sofort nicht mehr Sache des «Anzeigers», sondern der verschiedenen Kläranlagen der Gemeinden im Bezirk. 2. Der Präsident des Vereins PZSA darf nicht mehr mit LeserbriefAktionen belastet werden. Diese Aufgabe wird in den Kanton mit den meisten Wölfen ausgelagert. Das bisherige System fördert das Spiel 1 gegen 100. 3. Die Delegierten werden mit Kappeler Mehlsuppe gestärkt, damit sie dem Verein PZSA künftig auf Augenhöhe begegnen. Neu sollen auch Ortsunkundige und Lebensmüde abgeordnet werden können. 4. Dem Präsidenten des Vereins PZSA wird eine Ombudsfrau so lange zur Seite gestellt, bis er sich definitiv an seiner Besserwisserei verschluckt

und damit eine Beruhigung nachhaltig eingeleitet werden kann. 5. Der grosse Verein PZSA mit seinen 257 538 Mitgliedern (ich bezweifle die Zahl keinesfalls) kann in Anbetracht einer akuten Burnout-Gefahr käumlich von einer Person präsidiert werden. Dieser unmögliche Zustand ruft schrill nach ausserordentlichen Sofortmassnahmen. Das Präsidentenamt ist umgehend auszuschreiben. Und es wird nicht mehr zugelassen, dass die Vereinsmitglieder in mehr Betten liegen, als das Säuliamt Einwohner hat. 6. Sollte sich der Präsident oder einzelne Mitglieder den notwendigen Massnahmen entziehen, muss ihnen klar sein, dass sie rund 50 000 Säuliämtlerinnen und Säuliämtler nerven. 7. Im Sinne einer transparenten und offenen Informationspolitik ha-

ben alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks das verbriefte Recht, alle Fragen dieser Welt an den Präsidenten des Vereins PZSA heranzutragen und innerhalb von 48 Stunden beantwortet zu erhalten. Über sämtliche Vorgänge im Hause des Präsidenten wird im 20-Tages-Rhythmus ein Protokoll erstellt, woraus auch ersichtlich wird, mit wem er sich in der Betriebskommission bei einem Bier vertraulich austauscht. 8. Über sämtliche Hausbesuche beim Präsidenten des Vereins PZSA wird in allen grossen Tageszeitungen regelmässig eine Statistik veröffentlicht. Es muss erkenn- und belegbar sein, ob die jeweiligen Partygänger für oder gegen das Spital Affoltern arbeiten. Aschi Rutz, Hausen am Albis

Wahl der Krankenkasse und Franchise – alle Jahre wieder Es ist seit Kurzem bekannt: Die Krankenkassenprämien steigen im Jahr 2016 schweizweit um durchschnittlich 4 % und im Kanton Zürich um 3.6 %. Wer einige hundert Franken sparen möchte, prüft rechtzeitig vor dem 1. Dezember, welcher Krankenkasse er sich anschliessen möchte. Für den Prämienvergleich gibt es im Internet zahlreiche nützliche Vergleichsdienste. Wie aber entscheidet man sich für die richtige Franchise? Hierzu gibt es ein paar interessante Erkenntnisse: Die tiefste Franchise (300 Fr.) eignet sich logischerweise für Leute mit hohen Krankheitskosten. Die höchste Franchise (2500 Fr.) ist eher für die ge-

sunden Versicherten. Sie ist verbunden mit einer Prämienersparnis je nach Krankenkasse von etwa 1200 – 1500 Franken.

Break-even-Point unterschiedlich Eine einfache Gleichung zeigt, bei welcher Kostenhöhe (Break-even-Point) die beiden Franchisen zum gleichen Resultat führen: Prämienersparnis der 2500-Franchise zur 300-Franchise plus 270, geteilt durch 0.9. Ein Beispiel: Die Prämienersparnis betrage 1350 Fr., dann sind sich die beiden Franchisen gleich bei Krankheitskosten von 1800 Fr. ((1350 + 270):0.9 = 1800). Erwartet man also Kosten, die unter 1800 Fr.

liegen, sollte man die Franchise von 2500 Franken wählen, rechnet man mit Kosten von über 1800 Fr., ist die Franchise von 300 Franken zu bevorzugen. Dieser Break-even-Point ist bei den verschiedenen Krankenkassen sehr unterschiedlich. In meinem Fall beträgt er 1900 Franken, bei meiner Frau 1700 Franken. Die Franchisen dazwischen (500, 1000, 1500, 2000) sind beim BreakEven-Point und zwischen etwa 80 % und - 99 % davor (80% von 1800 = 1440) immer schlechter als beide «Extremfranchisen» von 300 resp. 2500 Franken. Unter dem Break-even-Point sind sie sowieso immer schlechter als die höchste Franchise, und über 1800

Franken sind sie sowieso immer schlechter als die tiefste. Auf diese «Zwischenfranchisen» kann man meines Erachtens getrost verzichten.

Maximales Zusatzrisiko: 850 Franken Und das zusätzliche Risiko, wenn man fälschlicherweise die höchste Franchise wählt? Wenn Sie ganz hohe Krankheitskosten verursachen, beträgt der maximale, selber zu tragende Kostenanteil bei der untersten Franchise 1000 Franken und bei der höchsten 3200 Franken. Dafür spart man bei letzterer ja einiges an Prämie, in unserem Beispiel 1350 Franken. Das maximale Zusatzrisiko bei der höchsten

Franchise beträgt also 850 Franken gegenüber der tiefsten. Das ist tragbar, wenn man bedenkt, was man in den guten Zeiten sparen kann. Mein Fazit: Wenn Sie einigermassen gesund sind und ihre Kosten voraussichtlich unter dem Break-evenPoint bleiben, nehmen Sie die Franchise von 2500 Franken. Das Kostenrisiko im Katastrophenfall ist verhältnismässig gering. Dazu kommt noch der subjektive Gesundheitseffekt: Wenn Sie denken, eher gesund zu bleiben, dann bleiben Sie es eher auch. Das nächste Jahr können Sie ja dann wieder schauen. Hugo Zeltner, Mettmenstetten


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Krimi empfohlen

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«Heisse Eisen» von Petra Ivanov hat Bibliothekarin Katrin Tandler begeistert. > Seite 22

Die Volkshochschule im Knonauer Amt startet am 22. Oktober ins Wintersemester. > Seite 27

Freitag, 16. Oktober 2015

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Risiken eingegangen Die BMX-Fahrer Tim Weiersmüller und Dominik Callura blicken auf die Saison zurück. > Seite 29

Kurse, Vorträge und Workshops Veranstaltungsreihe für (werdende) Eltern und Fachpersonen Die Praxisgemeinschaft ewes in Affoltern startet eine Veranstaltungsreihe für werdende Eltern, Eltern mit Babys und Kleinkindern sowie für Fachpersonen.

Kundenfreundlichkeit und Umweltschutz wird bei der modernen neuen Migrol Tankstelle Hausen am Albis grossgeschrieben. (Bild zvg.)

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Das seit bald fünf Jahren bestehende Angebot der Fachfrauen Jacinta Solèr und Claudia Züttel Kälin zum Thema Eltern werden – Eltern sein (ewes) wird ab Oktober mit versierten Gastreferentinnen und einer Fülle von Kursen, Vorträgen und Workshops ergänzt. Die beiden Praxisinhaberinnen kommen damit einem oft geäusserten Kundenwunsch nach. Eltern wollen nur das Beste für ihre Sprösslinge, sind jedoch oft (noch) unsicher in ihrer neuen, anspruchsvollen Rolle. Im aktuellen ewes Veranstaltungskalender können sie ihr Bewusstsein zu alltagsnahen Themen erweitern, Sicherheit im Umgang mit ihren Babys erlangen und damit gezielt ihr Wissen zur Entwicklung und dem Gesundbleiben der Lieblinge vertiefen.

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Neuigkeiten vom Wochenmarkt Affoltern Mit einem gemütlichen Schwatz im Märtkafi beginnen und dann gleich die Einkäufe erledigen. Der Wochenmarkt in Affoltern bietet jeden Samstagmorgen von 8 bis 12 Uhr ein besonderes Einkaufserlebnis. Dazu tragen die hochwertigen Produkte aus der Region ebenso bei wie die freundliche Atmosphäre.

Mit italienischen Spezialitäten bereichert Moreno Cerassa das Angebot auf dem Affoltemer Marktplatz. Er wartet mit verschiedenem Käse, Oliven, wunderbaren Weinen, diversen Saucen und vielem mehr auf. Am Stand von Peter Wittwers «Sunnäschür» gibt es zudem neu Natursenf in verschiedenen Sorten. (tst.)

Im Tageskurs «Schüssler-Salze» vermittelt die Fachfrau Rita Röllin (Vitalis Apotheke) Grundlagenwissen und Einsatzmöglichkeiten der bekannten Schüssler-Salze. Ob während der Schwangerschaft, zur Geburtsvorbereitung, oder bei der Behandlung von kleinen Infektionen wie Schnupfen, Husten, etc. Dieses Angebot richtet sich an alle Eltern, Eltern mit Babys und Kleinkindern und Fachleute. Diese Veranstaltungsreihe wird laufend erweitert und aktualisiert. (pd.) Infos und anmelden: www.ewes.ch, 044 776 85 03.

Amplifon bietet Ausbildung zum Hörsystemakustiker am

2016 wird in der Schweiz erstmals die Lehre zum Hörsystemakustiker angeboten. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat eine Bildungsverordnung erlassen, welche die berufliche Grundausbildung im Bereich der Hörsystemakus-

Italienische Spezialitäten und Natursenf

und ihrem vollen Körpereinsatz zeigen, was sie brauchen. Die beliebten Kurse «Wickel und Kompressen» von Felicitas Wetli-Winiger vermitteln viele praktische Tipps und Tricks, um mit den verschiedenen Unpässlichkeiten und Beschwerden kleiner und grosser Kinder besser umgehen zu können. Für Mütter, die bereits erfahren haben, dass der Familien- und Berufsalltag in der heutigen Zeit hektisch und anspruchsvoll ist, bietet der «Wohlfühl-Abend für Mütter» Zeit zum Durchatmen und für Entspannung.

Eine neue attraktive Berufslehre Ab 2016 wird in der Schweiz eine neue Berufslehre angeboten: Die Ausbildung zum Hörsystemakustiker EFZ dauert drei Jahre und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis ab.

Moreno Cerassa bietet italienische Spezialitäten an. (Bild zvg.)

Das «ewes»-Team: Jacinta Solèr, Hebamme (links), und Claudia Züttel Kälin, Kinderkrankenschwester und Mütter-/ Väterberaterin. (Bild zvg.)

tik regelt und am 1. Januar 2016 in Kraft tritt. Amplifon, der grösste Qualitätsanbieter von Hörlösungen in der Schweiz, begrüsst den neuen Bildungsgang und schafft an verschiedenen Standorten im ganzen Land Ausbildungsplätze. Die Lehre dauert drei Jahre und berechtigt nach Erhalt des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) zum Führen des geschützten Titels «Hörsystemakustiker/in EFZ». Interessierte erhalten damit eine zukunftsorientierte Tätigkeit in einer kontinuierlich wachsenden Branche.

Die Arbeit eines Hörsystemakustikers verbindet handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, medizinisches Wissen sowie soziale und kaufmännische Fähigkeiten. Zum Aufgabenbereich gehört die Durchführung und Auswertung von Hörtests, die Beratung hinsichtlich der am besten geeigneten Hörlösung und die abschliessende Anpassung und Programmierung von Hörgeräten. (pd.) Weitere Infos unter www.amplifon.ch/ausbildung oder InfoCH@amplifon.com.


Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 18. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Taufe von Tom Stadelmann Matthäus 13, 44–46 «En wertvolle Schatz» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Sonntag, 18. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber Dienstag, 20. Oktober 9.10 Bibelmorgen für alle Frauen mit Katja Wissmiller

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 18. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach, Pfarrer Jörg Ebert Mittwoch, 21. Oktober 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Sonntag, 18. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Erntedankfest Pfarrer Andreas Fritz Orgel Angela Bozzola Apéro im Pfarrhauskeller Mittwoch, 21. Oktober 19.30 offener Lesekreis im Pfarrhaus «Judas» von Amos Oz Freitag, 23. Oktober Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 18. Oktober 10.00 «Behütet und getragen» Gottesdienst mit Taufe von Lorena Woodtli Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 18. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Stallikon mit Pfr. Matthias Ruff

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 18. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Ursula Schärer zum Thema «Herbstlicht» Anschliessend Chilekafi Montag, 19. Oktober 19.00 bis 20.00 Einführung in das neue Angebot «Meditation am Abend» mit Brigitta Möhrle-Kümin und Pfr. Matthias Fischer Freitag, 23. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 18. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrer Jörg Ebert Fahrdienst auf Anfrage M. von der Crone Telefon 044 761 13 56

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 16. Oktober 19.00 Concerto piccolo Wegen grosser Nachfrage Wiederholung Barock-Musikkonzert mit Siddique Eggenberger (Tenor) und Mirco Bergo (Klavier) reformierte Kirche Sonntag, 18. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst reformierte Kirche Ottenbach mit Pfr. Jörg Ebert Montag, 19. Oktober 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 20. Oktober 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 21. Oktober 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 22. Oktober 12.00 Club 4, Gruppe Alpha ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Leichte Wanderung Seniorenwandergruppe, Treffpunkt Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 18. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann

Sonntag, 18. Oktober 10.00 Gottesdienst/Erntedankfest Pfarrer Jörg Ebert Ottenbacher Chor Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi mit den Landfrauen www.kircheottenbach.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Ausstellung Lebenskunst & Totentanz Bis 22. November findet täglich um 13.30 Uhr eine Führung statt Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Sonntag, 18. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Mittwoch, 21. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 22. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 18. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Mittwoch, 21. Oktober 12.00 Seniorenessen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus Wir lesen von Amos Oz: «Judas»

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 18. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst im Mettmenstetten Erntedankfest

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 18. Oktober 10.00 Kirche Stallikon: Regional-Gottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung, 17. Oktober, Tel. 044 700 17 75 Mittwoch, 21. Oktober 9.15 und 10.15 Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 22. Oktober 9.15 und 10.15 Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 23. Oktober 20.00 Kirchgemeindesaal Wettswil: Konzert Steafán Hanvey «Look behind you» Eintritt frei, Kollekte zugunsten Orgelfonds Orgel Stallikon Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Samstag, 17. Oktober 17.30 Firmweggottesdienst mit Firmpaten, anschl. Apéro Sonntag, 18. Oktober 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa mit Taufe 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Bonstetten

Wiesenstrasse 10

Freitag, 16. Oktober 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 18. Oktober 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 18. Oktober 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Samstag, 17. Oktober 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 18. Oktober 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 20. Oktober 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 21. Oktober 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 22. Oktober 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Samstag, 17. Oktober 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 18. Oktober 9.45 Gottesdienst Dominik Stäuble Kinderprogramm 18.30 ALL IN Montag, 19. Oktober 12.00 Mittagstisch Dienstag, 20. Oktober 20.00 Gemeindeforum Mittwoch, 21. Oktober 12.15 Suppen-Zmittag Senioren 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Kath. Kirche Hausen a. A.

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Samstag, 17. Oktober 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 18. Oktober 11.00 Eucharistiefeier

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Sonntag, 18. Oktober 9.45 Gottesdienst (Res Dummermuth), Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 18. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 18. Oktober 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Familiengottesdienst Thema: Salz der Erde Donnerstag, 22. Oktober 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 16. Oktober 2015

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Unbekannte Klänge aus Stein Trio Gramorimba in Klosterkirche Kappel Am Sonntag, 25. Oktober spielt das Trio Gramorimba – begleitet von Minako Matsuura an der Orgel – in der Reihe «Musik und Wort» in der Klosterkirche. Das Trio Gramorimba wurde 2005 gegründet. Die aktuelle Besetzung mit David Sourlier, Violoncello, Regula Baumann, Flöten, und Rudolf Fritsche, Gramorimba spielt seit 2014 zusammen und trifft sich ca. alle 14 Tage zu den Proben. Die Gramorimba ist ein einzigartiges Instrument, das aus einem sehr gut schwingenden Stein, einem Serpentinit besteht. Rudolf Fritsche hat das Instrument im Jahre 2002 entwickelt und an der internationalen Musikmesse 2003 der Öffentlichkeit erstmals präsentiert.

Das Stimmen geschieht durch Abschleifen auf der Unterseite der Klangsteine. Die Resonanzröhren verstärken die Schwingung. Die Gramorimba hat ein Tonspektrum von vier Oktaven. Es gibt keine klassischen Kompositionen für die Besetzung des Trios Gramorimba. Alle Stücke werden eigens für das Ensemble arrangiert. Es sind einerseits Lieblingsstücke der einzelnen Musiker, aber auch Zufallsprodukte. Die Arrangements werden in vielen Proben verfeinert. (pd.) «Musik und Wort» mit dem Trio Gramorimba und Minako Matsuura an der Orgel am 25. Oktober um 17.15 Uhr in der Klosterkirche. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Anschliessend besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Weitere Infos unter Tel. 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Ein Tonspektrum von vier Oktaven Monika Meraviglia-Honegger und Dorli Honegger – Trendsetterinnen in Sachen Stricken. (Bild Susanne Crimi)

Strickwollen-Paradies Das Bernina Nähcenter in Affoltern erweitert sein Sortiment Ein frischer Wind hat die Maschenwelt im Bernina-Nähcenter aufgemischt. Mit einer neuen Wollen-Wand, die alle erdenklichen Strick- und Häkelgarne ansprechend und übersichtlich präsentiert, will das BerninaTeam neue und erfahrene «Lismerinnen» ansprechen. Immer im Herbst kommt das Stricken wieder in Mode. Es ist eine kreative Beschäftigung, Freizeitvergnügen, sinnvolle und sinnliche Erfahrung – für Viele ein genüsslich betriebener Zeitvertreib. Die neuen, farbigen Sockenwollen-Knäuel lassen grenzenlos unkonventionelle Fussbekleidungen entstehen, natürlich sind die klassischen Farben aber auch vertreten. Die farbenprächtige Wand mit allen möglichen Strickwollen lässt sogar Nicht-Strickerinnen von Pullis, Schals,

Cardigans und Mützen träumen. Alles kann selbst angefertigt und mit Stolz getragen werden. Wolle und Garne versprechen eine neue Weichheit und Leichtigkeit. Raffinierte Texturen, edler metallischer Glanz oder Paillettengarne lassen der Schaffung von individuellen Trends alle Türen offen. Kamelhaarmischungen, Baumwolle/Wolle/Alpaka-Mischungen, modische Farbund Materialkombinationen lassen Strick- und Häkelherzen höherschlagen.

Unter fachkundiger Anleitung Neues probieren Für alle, die gerne wieder anfangen würden, sich aber nicht an die Sache herantrauen, gibt es jeden Freitagnachmittag, von 14 bis 17 Uhr, im Laden die beliebten Stricknachmittage. Ohne Voranmeldung sind alle willkommen, die fachkundige Anleitung

Lokalmarkt im Emmen Center Bis zum Samstag, 24. Oktober, ist der Herbst-Lokalmarkt im Emmen Center zu Gast. Im Mittelpunkt steht hierbei das «Lokal-Konzept» von Manor Food, bei dem Lebensmittel aus nächster Nähe von ausgesuchten Lieferbetrieben oder direkt vom Bauernhof bezogen werden. Zahlreiche regionale Lieferanten geben einen Einblick in die Produktion ihrer Erzeugnisse für die zertifizierte Eigenmarke «lokal» von Manor und präsentieren ihre saisonalen Produkte. Neben Kürbissen, Bienenhonig und frisch gepresstem Most stehen in diesem Jahr Stocker Kartoffeln, Knutwiler

Wasser sowie Wollschwein-Fleisch aus Hellbühl im Fokus. Alle 50 lokalen Betriebe, die den Manor Food Markt im Emmen Center beliefern, wurden von der unabhängigen Zertifizierungsstelle q.inspecta auf die Einhaltung der Lokalrichtlinien hin überprüft. Das Lokaleinzugsgebiet pro Filiale ist genau definiert (Emmen: 30 Kilometer Luftliniendistanz), sodass alle Frischprodukte eines Lieferanten aus diesem Umkreis stammen müssen. Als Bekenntnis zur lokal verankerten Wirtschaft ist in den Lokalrichtlinien festgelegt, dass 60 % der Wertschöpfung im lokalen Umkreis erzielt werden muss. (pd.) Infos: www.emmencenter.ch, Tel. 041 260 61 12.

Sommerendfeier bei Baarer Bier Der Wettswiler Dominik Hauri gewann beim grossen Grillmandli-Wettbewerb den dritten Preis. Die Brauerei Baar hatte einen Wettbewerb für ihr Sommerbier, das Grillmandli, veranstaltet. Wer GrillmandliEtiketten plus zehn Franken einsandte, erhielt eine Teleskop-Grillgabel und nahm automatisch an der grossen

Verlosung für die Hauptpreise teil. Am Freitag, 18. September, organisierte die Brauerei Baar eine grosse Grillparty, an der auch die Hauptpreise vergeben wurden. Der Wettswiler Dominik Hauri gewann als dritten Preis einen Gasgrill im Wert von 500 Franken. (sals/pd.) Infos: www.brauereibaar.ch, Telefon 041 761 12 08.

suchen. Anfängerinnen, Wiedereinsteigerinnen und solche, die eine einmalige Anfrage haben, ob Materialberechnung, Anleitungen zur Verarbeitung, Tipps und Tricks für Strickund Häkelfragen – die Mitarbeiterinnen des Bernina-Nähcenters haben die versierten Antworten. Jahrelange Mitarbeit zeichnen alle Angestellten im Bernina Nähcenter aus. Enormes Fachwissen prägen darum die Beratungen, sowohl um das Thema Wolle wie auch Couture, Mercerie und Lingerie. Das Sortiment ist trendig, die Fachberatung auf hohem Niveau, der Laden am Bahnhofplatz 6 wird mit viel Herz geführt und ist ein Paradies für textil Tätige. Was für den Heimwerker ein Baumarkt, ist seit Jahrzehnten das Bernina Nähcenter für kreative Handarbeitstalente. (sci) Bernina Nähcenter, Bahnhofplatz 5, 8910 Affoltern, Telefon 044 761 33 90.

Das Instrument ist sowohl Grund- als auch Oberton gestimmt. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den Grundtönen auch die natürlich auftretenden Obertöne in einer bewusst gewünschten Tonlage gestimmt werden. Das Trio Gramorimba. (Bild zvg.)

Sonntagmorgen-Wanderung mit Start und Ziel in Ottenbach Die Naturfreunde Oberfreiamt laden am 25. Oktober zur Sonntagmorgen-Wanderung ab Ottenbach. Die letzte Naturfreunde-Sonntagmorgen-Wanderung in diesem Jahr führt von Ottenbach ins Jonental und wieder zurück, dauert rund 3 Stunden und umfasst rund 140 Höhenmeter. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr beim

Campingplatz bei der Reussbrücke in Ottenbach. Da erst am Schluss der Wanderung ein Kaffeehalt in einem Restaurant möglich ist, empfiehlt es sich, ein Getränk mitzunehmen. Für die leichte Wanderung sind gute Schuhe und dem Wetter angepasste Kleider erforderlich. Die Wanderung findet bei jeder Witterung statt, eine Anmeldung ist nicht nötig. Jedermann ist herzlich eingeladen. (pd.)

Schönes Wetter und Euro-Rabatte pushen Töff-Verkäufe Im Sommer 2015 wurden 17,3 % mehr neue Motorräder verkauft Von Januar bis September 2015 wurden in der Schweiz 17,3 Prozent mehr neue Motorräder verkauft als im Vergleich zur Vorjahresperiode. Das schöne Sommerwetter und dank Euro-Rabatten günstige Preise trugen massgeblich zum besten Absatzresultat der letzen 15 Jahre bei. Die Motorrad-Anbieter reduzierten aufgrund der Währungssituation im Frühling die Töffpreise und die Schweizer Motorradfahrenden nutzten die Gunst der Stunde. Sie kauften in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 25 326 Motorräder, ein Plus von 17,3 Prozent im Vergleich zu 2014 oder gar 50 Prozent mehr als im Jahre 2001. Neben attraktiven Preisen animierte auch das sehr schöne Sommerwetter zum Motorradkauf. Der seit Jahren zunehmende Gesamtbestand an immatrikulierten Motorrädern dürfte damit weiterhin steigen und bis Ende Jahr rund 430 000 Einheiten umfassen.

Deutlich mehr gefahrene Kilometer Das schöne Wetter animierte die Biker zu mehr Töfffahrten, was die Nachfrage nach Verschleissteilen und Serviceleistungen erhöhte. Davon profitierte der Motorradhandel doppelt. Er konnte den Service-Umsatz steigern und dank guter Auftragsauslas- Töfffahren ist bei gutem Wetter am schönsten. (Bild zvg.) tung in den Frühlings- und Sommermonaten viele sai- wird, sind viele Roller-Anschaffungen sonale Arbeitsplätze sichern. sogenannte Spontankäufe. Zwei bis drei wettermässig schöne oder weniger schöne Wochenenden sind verRollerverkäufe leicht im Plus kaufsrelevant und beeinflussen die AbIm Gegensatz zum Motorrad-Kauf, satzzahlen. Von Januar bis September welcher vom Kaufinteressenten in der stieg der Roller-Absatz um ein Prozent. Regel längerfristig über mehrere Mo- Total wurden 19 025 Scooter verkauft. nate hinweg geplant und evaluiert (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 16. Oktober 2015

«I bi meh aus eine»

Jazz, Original Fake Folk und Schelmenroman

Pedro Lenz und Patrick Neuhaus treten in Affoltern auf

Die nächsten zehn Tage im «LaMarotte»

KulturAffoltern und die Buchhandlung Scheidegger präsentieren gemeinsam, am Samstag, 7. November, um 20 Uhr Pedro Lenz. Mit seinem Partner Patrik Neuhaus, Piano, bildet er das Duo «Hohe Stirnen».

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett»

Pedro Lenz, bekannt durch den Roman «Dr Goalie bin ig», der eben erfolgreich von Sabine Boss verfilmt wurde, hat 2015 den schweizerischen Kleinkunstpreis gewonnen. Das Bücherlager der AVA bildet einen stimmigen Rahmen für «I bi meh aus eine». 1965 wurde Pedro Lenz in Langenthal (BE) geboren. Seinem Lehrabschluss als Maurer (1984) folgte später die Matura auf dem zweiten Bildungsweg. Durch sein Studium der Spanischen Literatur an der Universität Bern vertiefte er sich in seine Muttersprache – die Sprache seiner Mutter. Seit 2001 lebt Pedro Lenz als freier Schriftsteller. Patrik Neuhaus, geboren 1970, unterrichtet als Klavierdozent an der pädagogischen Hochschule in Bern.

Donnerstag, 22. Oktober, Bar ab 18.30, Musik

Hausarzt ohne Zulassung «I bi meh aus eine» ist die bemerkenswerte Geschichte eines Emmentaler Siedlers. Das Duo «Hohe Stirnen» erzählt in seinem fünften Programm die bemerkenswerte Geschichte des Emmentaler Uhrenfabrikanten Peter Wingeier, der sich 1860 mit der ihm

Geschichten aus den Schweizer Bergen Das Kino Mansarde in Muri zeigt am Donnerstag und Freitag, 22. und 23. Oktober «Youth» und «Schellen-Ursli». Ein berühmter Komponist und Lebemann (Michael Caine) und sein bester Freund Mick (Harvey Keitel), ein Filmregisseur, wollen einfach nur ein paar Tage in den Schweizer Bergen urlauben. Dabei wird das Alt- und Mannsein reflektiert. Dies zeigt der Film Youth – zwei Männer und ihr Blick aufs Leben. Den Kinderbuchklassiker «Schellen-Ursli» aus dem Jahr 1945, getextet von Selina Chönz, illustriert von Alois Carigiet, hat der Innerschweizer Xavier Koller («Die Schwarzen Brüder») im Bündnerland verfilmt. (e.h.)

Jeder Anlass des Swingtetts eröffnet dem Publikum ein anderes Klangfenster. Fetziger Dixieland, swingende Balladen und Latin-Tunes gehören zum Programm.

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Original Fake Folk Music mit «Pago Libre»

Pedro Lenz (links) und Patrick Neuhaus treten bereits mit dem fünften gemeinsamen Programm auf. (Bild zvg.) anvertrauten Mündelkasse nach Argentinien absetzte und dort im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer wurde. Jenseits des Atlantiks nahm Wingeier die Identität eines verstorbenen Landsmanns an. Fortan praktizierte er unter dem Namen Teophil Romang erfolgreich als Hausarzt. Pedro Lenz (Text) und Patrik Neuhaus (Piano) verschmelzen in ihrem Programm Literatur, Musik und historische Fakten zu einem atmosphärisch dichten Programm, immer getreu dem Motto von Wingeier/Romang: «Für die Wahrheit ist das Leben zu vielschichtig».

Noch ein Zitat aus «I bi meh aus eine»: «Fakten und Wohrheit, das si zwöi Paar Stifu, d Fakte, die si chaut und tot, aber d Wohrheit, die isch warm und läbig. D Fakte chasch ufschriibe, aber d Wohrheit, die muesch gspüre, wöu si sech immer ar Zit aapasst.» (pd.) In der Pause wird ein Apéro serviert und Pedro Lenz signiert seine Bücher. Aufführung: Samstag, 7. November, 20 Uhr, AVA (Buchhandlung Scheidegger) Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstr. 10A, Telefon 044 762 42 42. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch

Zu Ende Leben

«Pago Libre» vereint vier glänzende Virtuosen zu einem grandiosen Quartett. Alle vier haben ihre profunde klassische Ausbildung im Laufe der Zeit durch eine Vielzahl neuer Ausdrucksmöglichkeiten erweitert: Der kraftvolle Drive des Jazz, die musikantische Tanzbarkeit des Folk und die Fantasie der Improvisation stehen gleichberechtigt neben der kammermusikalisch geschulten Sensibilität. Seit Jahren befassen sich «Pago Libre» mit volksmusikantischen Praktiken. Doch statt die Musik ihrer Vorfahren und die Melodien fremder Länder zu ergründen, erforschen sie lieber die Musik der Völker, die in ihren Eingeweiden, ihren Herzkammern und unter ihren Schädeldecken hausen. So entstehen Musikstücke, die in ihrem musikantischen Zugriff und ihren zwar komplexen, jedoch immer tänzerischen Rhythmen nicht selten an reale Folk-Stile erinnern: Original Fake Folk eben!

Das Kino Lux zeigt am 23. Oktober, um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern den Film Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens, mit anschliessendem Podiumsgespräch.

am Freitag, 23. Oktober, 20.30 Uhr (E/d, 118 Min., ab 14 J.);

Der Film von Rebecca Panian, mit Adrian Naef, Andrea Zogg, Dimitri, Franz Hohler, Kurt Aeschbacher, Pedro Lenz, Roland Kunz gewann den Publikumspreis am Zürich Film Festival 2014. Tom, Anfang 50, hat einen bösartigen Hirntumor und entschliesst sich, sein Leben bis zuletzt auszukosten. Sein Lebensmut ist wohltuend und ansteckend. Regisseurin Rebecca Panian hat ihn über mehrere Monate und bis nach Finnland zu den Nordlichtern begleitet und gefilmt. Persönlichkeiten aus Kultur, Medien, Medizin und Religion erzählen ihre Gedanken zum Themenkreis Leben, Sterben und Tod. Anschliessend Podiumsgespräch mit Bettina Barz, Kunst- und ausdrucksorientierte Psychotherapie und Verena Gantenbein, Palliative Care, beide Spital Affoltern. Die Buchhandlung Scheidegger präsentiert einen Büchertisch. (pd.)

«Schellen-Ursli» am Donnerstag, 22. Oktober, 20.30 Kollekte zu Gunsten Palliative Care Villa Sonnenberg.

Uhr und am Freitag, 23. Oktober, 18 Uhr (CH, 90

Veranstalter: Reformierte und katholische Kirche im

Min., ab 12 J.). Reservierung unter www.kinomansarde.ch oder

Tom in der Nähe des Nordlichts

Bezirk Affoltern, Spital Affoltern und Kinofoyer Lux.

telefonisch unter 056 644 21 21.

(Bild zvg.)

Lageplan und ÖV unter www.kinolux.ch

Im Rahmen von «Zürich liest» am Sonntag, 25. Oktober. Bar und Abendkasse ab 16.30, Beginn 17 Uhr. Eintritt: 25/15 Franken. Ab ca. 19 Uhr: Kürbis-Suppe, Käse von Chäs-Stöckli und Brot 15 Franken (Anmeldung erwünscht).

Freitag, 23. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15,

Platzreservierungen für alle Anlässe über

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken.

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Ensemble «Pago Libre» mit Arkady Shilkloper, Tom Götze, John Wolf Brennan und Tscho Theising (v.l.). (Bild zvg.)

Ehejubiläen gemeinsam feiern Am Sonntag, 25. Oktober, findet in der katholischen Kirche Affoltern, um 9 Uhr eine Segensfeier für Ehe-Jubilare statt. Wer dieses Jahr ein Hochzeitsjubiläum feiert, ist herzlich dazu eingeladen. Flyer finden Interessierte auf

Kreativ 77 Familienfilm Am Sonntag, 18. Oktober, im Kino Cinepol in Sins

Nach einer überstürzten Abreise lässt ein junges Paar das gesamte Pic-NicSet auf der Waldlichtung zurück. Die Ameisen freut es und bald merken diese, dass der Zucker in der Dose mächtig Energie verleiht. So beginnt der Ansturm auf die Dose, welche so-

Der 66-jährige Thurgauer Willi Wottreng lebt seit ewigen Zeiten im Zürcher Kreis Cheib. Er erzählt in «Lülü» eine ebenso spannende wie abgründige Geschichte. Sie ist Krimi, Schelmenroman und Groteske in einem und spielt in der fiktiven Tösstaler Gemeinde Riedwil. Aufruhr in der Gemeinde ohne Bahnhof, irgendwo um die Ecke bei Kollbrunn, Rikon und Turbenthal. In den zum Teil fast unberührten Seitentälern leben Gämsen, Auerhähne und ausgewilderte Luchse. Von Ufosichtungen ist die Rede, und auch an die bigotten Prediger auf den Hügeln hat man sich gewöhnt. Aber zwei Tote in einem fremden Grab? Das ist mindestens einer zuviel, zumal von demjenigen, der eigentlich darin liegen sollte, jede Spur fehlt … Eine vergnügliche Groteske, in der nicht immer klar ist, wer die Bürgerlichen und wer die anderen sind und was genau die Kelten hier zu suchen hatten. «Lülü» ist der erste Roman des bekannten Publizisten und Sachbuchautors Willi Wottreng. Die Lektorin Anne-Catherine Eigner unterhält sich mit dem Autor über seinen Erstling, sein Interesse an Figuren am Rand der Gesellschaft und seine Vorliebe für Kriminalgeschichten. (pz)

Kino Lux: Film und Podiumsgespräch

«Youth» am Donnerstag, 22. Oktober, 18 Uhr, und

Einen besonderen Kinogenuss präsentiert Kreativ 77 am Sonntag, 18. Oktober, um 11 Uhr im Kino Cinepol. Auf dem Programm steht der unterhaltsame «Minuscule – Kleine Helden».

«Lülü» – Ein Schelmenroman

wohl schwarze wie rote Ameisen für sich beanspruchen.

Reale Hintergründe, animierte Tiere Das Besondere am französischen 3DFilm Minuscule sind die real gefilmten Hintergründe, in welche die Figuren hineinanimiert wurden. Der Film kommt ohne gesprochene Sprache aus und ist über die gesamte Lauflänge bestes Unterhaltungskino für alle Altersstufen. Im Rahmen des Kreativ-77Anlasses ist der Saal jeweils betreut

und nicht komplett abgedunkelt. Eltern können sich während der Vorstellung im Foyer verweilen. An der Kinobar gibt es Kaffee, Gipfeli und Kuchen. Mitglieder von Kreativ 77 bezahlen 12 Franken, Nichtmitglieder 13, Erwachsene 15. Türöffnung ist um 10.30 Uhr, Filmstart 11 Uhr. Die Tickets können direkt auf der Webseite von Kino Cinepol reserviert werden. (pd.) Frankreich 2013, 89 Min., Regie Hélène Giraud,

Wie bei diesem Brautpaar von 1922, werden nicht nur die Hochzeit festlich begangen, sondern auch die Jubiläen.

Thomas Szabo. Infos unter www.kreativ77.com

(Bild Archiv)

dem Schriftenstand. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. Anmeldung unter Telefon 043 322 61 11.

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Veranstaltungen agenda

Freitag, 16. Oktober Affoltern am Albis 19.00: Circolino Pipistrello Gala Mitspielzirkus. Butzenwiese.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. 6: Siddique Eggenberger, Tenor, und Mirco Bergo, Piano. BarockKonzert aus Opern von G. F. Händel und Ch. W. Gluck (wegen grosser Nachfrage Wiederholung vom 28.8.). Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

Samstag, 17. Oktober Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 18.00: «Kubik» Derniere: Zirkustheater Pipistrello. Butzenwiese.

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage. Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance-Party mit DJ Fix. Einfach mal wieder abtanzen. Bar offen ab 20 Uhr. GüggelBar. Rickenbach 3.

Sonntag, 18. Oktober Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Ottenbach 14.00-17.00: Vernissage: Karl Sauter, Sepp Carisch, Ferdinand Seiler, Bilder, Holzskulpturen. Begrüssung Karl Sauter um 15 Uhr mit Gitarrenduo Jürg Moser & Fredy Rahm. Galeriemarlène. Lanzenstrasse 6.

Freitag, 16. Oktober 2015

Ein artistisches Abenteuer Circolino Pipistrello beendet seine Saison wieder im Säuliamt Der Circolino Pipistrello hat sich als Mitmach-Zirkus einen Namen gemacht. Die Pipistrelli zeigen allerdings auch eine eigene Show. Dieses Jahr heisst sie «Kubik» Morgen Samstag ist Derniere auf der Butzenwiese in Affoltern.

«Kubik» – ein buntes Stück Zirkus Morgen Samstag präsentieren die Pipistrelli zum allerletzten Mal ihr diesjähriges Stück «Kubik». Sie entführen in eine Welt, in dem Zeit keine Rolle spielt, so bunt wie ein Regenbogen, voll rauschender Feste, bevölkert von farbigen Figuren. Doch irgendwo da draussen, in der Stadt aus Stahl, da sind die Grauen, die Zeitsparer – kühl, bestechend und effektiv. Seit Generationen sind Bunte und Graue erbitterte Feinde. Als inmitten von altem Hass eine neue Liebe entsteht, gerät die Welt aus den Fugen ... Derniere morgen Samstag, 17. Oktober, 18 Uhr, Butzenwiese (beim «Stigeli»), Affoltern.

Bonstetten

Die Pipistrelli laden zur Abschluss-Gala nach Affoltern. (Bild zvg.) Pipistrelli, auf eine richtige Fangemeinde. «Einige Kinder sind schon länger mit dabei als wir», sagt Martina Pfister vom Pipistrello-Team. Sie zeigten sich schon beim Zeltaufbau motiviert, neugierig und auch beeindruckt – etwa davon, dass so ein grosses Zelt in so einem kleinen Anhänger Platz findet. Beim Pipistrello dürfen die Kinder ihre Disziplin selber wählen. Besonders begehrt waren diesmal das Tanzen, die Direktion und die Musik, während die Luftdisziplinen Trapez und Vertikaltuch eher unterdurchschnittlich Anklang fanden. Heute Freitag zeigen die 70 Kinder aus Affoltern und Umgebung, was sie in der Zirkuswoche gelernt haben.

Zirkus und Theater verschmelzen Die 17 Pipistrelli haben ihre Show «Kubik» (siehe Kasten) bereits am Mittwoch gezeigt – zum 32. Mal. «Ich spie-

Affoltern am Albis

20.00: «Himmlische Töne» Kirchenkonzert mit Sopranistin Nicole Mühle. Vorverkauf Tickets bei Kraut&Rosen. Reformierte Kirche.

Knonau

Hausen am Albis

20.00: «Himmlische Töne» Kirchenkonzert mit Sopranistin Nicole Mühle. Vorverkauf Tickets bei Kraut & Rosen. Reformierte Kirche.

07.30: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Reusswanderung von Bremgarten nach Mellingen. Leichte Wanderung. Marschzeit: ca. 3¾ Std. Auskunft/Anmeldung: Brigitt Maier, 044 764 21 41. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis

Hausen am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

19.00-22.00: Kultur im Dorf: «Kunst in Hausen». Vernissage mit Musik von «In The Neighbourhood», Ausstellungscafé geöffnet. www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Aeugstertal 20.30: Sir Oliver Mally und Martin Gasselsberger «Blues and Ballads». Essen um 19 Uhr, Reservieren unter

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Circolino-Kindergala heute 19 Uhr. «Kubik»-Derniere morgen Samstag, 18 Uhr, Butzenwiese, Affoltern.

Knonau

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: Öffentlicher Vortrag «Sinn und Unsinn aktueller Ernährungstrends». Referentin: Kathrin Wallimann, dipl. Ernährungsberaterin, Eintritt frei. Mehrzweckgebäude. Büelstrasse 11.

Mittwoch, 21. Oktober

le es nach wie vor gerne«, sagt Martina Pfister. Ein gutes Zeichen, wenn man bedenkt, dass die Probenarbeit vor bald einem Jahr begonnen hat. Die 33. Vorstellung von morgen Samstag ist eine ganz besondere, nämlich die letzte überhaupt. «Fast schade» finde sie das, so Martina Pfister. «Kubik» vereinigt nach bewährtem Pipistrello-Konzept Zirkus und Theater. «Wir machen keinen NummernZirkus», stellt Martina Pfister klar. Stattdessen erwartet das Publikum ein Stück, in dem selbst die Umbauten in Szenen verpackt sind. Die einzelnen Bilder innerhalb der Geschichte überzeugen gleichermassen wie die Geschichte als Ganzes. Ein artistischer Höhepunkt ist etwa die Trapeznummer, wobei passend zum Titel der Geschichte ein Würfel unter der Zirkuskuppel schwingt.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Do/Fr, 1418, Sa/So, 13-17 Uhr. 17. Oktober bis 6. Dezember. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So 14-17 Uhr. Reformiertes Kirchgemeindehaus, Am Chileweg 7: «Linien». Quiltausstellung Ämtler Quilter Bonstetten. Textile Arbeiten. Mit Kaffeestube. Fr, 14-20, Sa/So, 10-17 Uhr. Bis 18. Oktober.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception), Kappelerhof 5: Tägliche Führung um 13.30 Uhr durch die Ausstellung «Lebenskunst & Totentanz». Bis 22. Nov.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Karl Sauter, Sepp Carisch, Ferdinand Seiler. Bilder, Holzskulpturen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Apéros sonntags 13-17 Uhr. 18. Oktober bis 22. November.

agenda-einträge 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

07.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung: Sitzberg-Hörnli-Bauma. Wanderzeit 4¼ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt). 08.35: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, EffretikonNürensdorf. Spazieren 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt). 19.30: Vortrag «Architektur und Stadtentwicklung am Beispiel der Stadt Zürich» von Anne-Lise Diserens, dipl. Arch. ETH. Volkshochschule Knonauer Amt. Spital Affoltern (Mehrzweckraum). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Affoltern am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «schäre-stei-papier». Susanne Bucher - Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler Kerbschnitzen. Mo, 8-11.30/1618.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 19. November.

Galerie 100, Zürichstrasse 100: 2. Bilderbörse. Alte und neue Meister wie Soutine, Friedrich, Donatello, Erni, Jacobi, Geffels u.v.m. Do/Fr 15-18.30, Sa, 10-16 Uhr, www.galerie100.ch. Verkauf bis 24. Oktober.

12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: «Tod und Ewigkeit» Die archäologische Konservierung der Vergänglichkeit. Mit Alexander Dittus, Konservator-Restaurator Archäologie. Anmeldung erforderlich. 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Dienstag, 20. Oktober

Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

................................................... von thomas stöckli Nach 21 Tournee-Wochen neigt sich die Saison des Circolino Pipistrello ihrem Ende zu. Letzte Station ist wie gewohnt das Säuliamt, wobei sich der Familienclub Affoltern und jener von Wettswil-Bonstetten als Organisator abwechseln. Diesmal stehen die Zirkuswagen wieder im Bezirkshauptort, genauer: auf der Butzenwiese. Und hier stiessen die Zirkusprofis, die

Ausstellungen

Rifferswil Veranstaltungshinweise für die Agenda: Angaben jeweils bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch

Donnerstag, 22. Oktober anzeige

Affoltern am Albis

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel.

Knonau 20.00: «Himmlische Töne» Kirchenkonzert mit Sopranistin Nicole Mühle. Vorverkauf Tickets bei Kraut&Rosen. Reformierte Kirche.

Park Seleger Moor: Seerosen, Farne, Rhododendren und Azaleen, spiegelnde Teiche, Herbstfärbung. Täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

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Veranstaltungen

Freitag, 16. Oktober 2015

Mitreissen mit Biss und Drive «Keep Swinging Five» am 24. Oktober im «Hirschen», Wettswil

Mirco Bergo. (Bild zvg.)

Zweites Barock-Konzert Concerto piccolo mit Siddique Eggenberger und Mirco Bergo heute Freitagabend in Obfelden. Nach dem grossen Zustrom zu ihrem Barock-Konzert am 28. August haben sich die beiden Musiker Siddique Eggenberger (Tenor) und Mirco Bergo (Klavier) entschlossen, ihre Aufführung zu wiederholen. Zum Concerto piccolo vom 16. Oktober, das wiederum etwa 30 Minuten dauern wird, sind alle an barocker Musik interessierten Personen eingeladen. Erneut singt also Siddique Eggenberger (Tenor), begleitet von Mirco Bergo (Klavier), Auszüge aus berühmten Opern in der reformierten Kirche. Auf dem Programm stehen Höhepunkte aus den Opern Elena e Paride, Orfeo, Alcina, Xerxes, Rinaldo, Semele und Julius Cäsar. Siddique Eggenberger begann 1997 sein Gesangsstudium am Konservatorium in Fribourg und hat seither in zahlreichen Opern, Messen und Oratorien mitgewirkt. 2005 gewann er den Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg mit der Partie des Alcibiades aus der Oper «Der geduldige Sokrates» von Telemann. Mirco Bergo, ist Pianist mit italienischen Wurzeln. Er ist in Venedig aufgewachsen und hat am Konservatorium A. Buzzolla in Adria sein Diplom «Summa cum Laude» als Konzertpianist erworben. Seine Konzerttätigkeit umfasst mehr als 1000 Auftritte. In der Schweiz musiziert er in verschiedenen Städten als Solist. Für die unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden stehende Kurzkonzertreihe ist der Eintritt frei. Eine Kollekte zur Deckung der Unkosten wird am Konzertende erhoben. (pl) Freitag, 16. Oktober, Beginn 19 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte.

Swingen muss es, mitreissen mit Biss und Drive. Das ist die Losung der fünf Musiker, die sich zu den «Keep Swinging Five» zusammengeschlossen haben. Sie bilden eine spezielle Kombination, zwei Musiker, die sich auf Klarinette und diverse Saxofone verstehen und eine Rhythmusgruppe, bestehend aus Schlagzeug, Bass und Banjo. Entsprechend findet man Stücke von Sidney Bechet und Jimmy Noone im Programm, auch viele bekannte Stücke der 20er- und 30er-Jahre aus New Orleans, Chicago und New York. Dank dem Umstand, dass sie viel miteinander proben, sind einige Stücke blendend arrangiert und andere überzeugen durch freies, aber gekonntes Zusammenspiel. Die fünf Musiker spielen mit Spass an der Musik und die eigene Freude daran überträgt sich auf das Publikum. Ihre Devise ist: «Make them hap-

Von links: Bandleader Jörg Uttiger, Klarinette und Tenorsaxofone, Christoph Ramstein, Banjo und Gitarre, Kari Schorno, Bass, Hans Seiler, der «Grand Old Man» der Innerschweizer Jazzszene, und Walter Widmer, Schlagzeug. (Bild zvg.) py»! Ein feines Essen und begeisternde Musik der 20er- bis 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts ergeben ein tolles Erlebnis. Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend leisten wollen, gilt

deshalb, sich im Hirschen Wettswil Plätze reservieren zu lassen. (pd.) Reservieren bei Wirtin Brigitte Gubler, Tel. 044 700 01 28.

Handgemachte Unikate Erster «Art & Market» in Bickwil, Obfelden Kunst und Handwerk gibt es schon bald in Obfelden Bickwil zu sehen und zu erwerben. Die Organisatorinnen Katrin Zuzáková, Claudia Hinners und Michèle Brüllhardt stecken in den letzten Vorbereitungen. Kunst und selbst entworfene Kostbarkeiten zu verkaufen, erweist sich in den Nachbarsorten als Erfolg. Was dort funktioniert, soll auch in Bickwil (Obfelden) funktionieren. Die drei Frauen Katrin Zuzáková, Claudia Hinners und Michèle Brüllhardt organisieren in der Galerie openArt den ersten Bickwiler Art & Market. Gewünscht sind Künstler und ebenfalls «kreative Köpfe», die ihre selbst designten, handgemachten Unikate einem breiten Publikum zeigen und verkaufen möchten. «Wir wollen in Obfelden eine kulturelle Lücke schliessen», sind sich die drei einig.

Zehn Aussteller begeistern Die drei Organisatorinnen sind selbst überrascht, wie viel Anklang die geplante Veranstaltung findet. «Es ist uns wichtig, ein abwechslungsreiches

ihren bunten, kreativen und vielfältigen Waren begeistern. Die drei Organisatorinnen haben sich vorgenommen, den Art & Market jährlich zu wiederholen. Im Sommer 2016 steht der nächste an und soll sogar vergrössert werden. «Wir hoffen auf viele grosse und kleine Besucherinnen und Besucher, die uns am Freitag, 30. Oktober, zwiDie Organisatorinnen: Katrin Zuzáková, Michèle Brüllhardt schen 17 und 21 und Claudia Hinners (von links). (Bild zvg.) Uhr und am SamsAngebot am Bickwiler Art & Market tag, 31. Oktober, zwischen 10 und 17 zu präsentieren», meint Michèle Uhr in der Galerie openArt Bickwil beBrüllhardt. Der Anlass soll ein mög- suchen werden», meint Claudia lichst grosses Publikum ansprechen. Hinners. (pd.) Dazu bietet die Galerie openArt den perfekten Rahmen. Zum unverwech- Art & Market am Freitag, 30. Oktober, 17 bis 21 Uhr selbaren Ambiente beitragen soll auch und am Samstag, 31. Oktober, 10 bis 16 Uhr in der ein schönes Beizli. Es werden am ers- Galerie openArt in Bickwil an der Brunnenstrasse 4. ten Art & Market zehn Aussteller mit Mehr Infos zum Koffermarkt auf Facebook.

Hausmittel von Kopf bis Fuss

Literarisches Rendevous mit dem ersten Mörder

Frauenzmorge mit Vortrag in Hausen

«Kain»-Lesung mit Hansjörg Roth in Hausen

Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit für sich haben, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden – darum geht es im Frauenzmorge. Diesmal referiert Heidi Schönenberger zu Erkältungskrankheiten und anderen Befindlichkeitsstörungen.

Man kennt die alte Geschichte aus der Bibel. Kain bringt seinen Bruder Abel um und begeht den ersten Mord im Alten Testament. Befragt wird der Täter Kain dann nicht von einem Inspektor, sondern von Gott höchstpersönlich, obwohl dieser die Antwort natürlich weiss. Kain wird bestraft und in eine unwirtliche Welt vertrieben. Die Erzählung ist in wenigen Sätzen zu Ende. Ist sie das wirklich? Hansjörg Roth hat daraus einen Roman gemacht: «Das Buch Kain». Mit zahlreichen Geschichten aus dem jüdischen Talmud und anderen rabbinischen Schriften reichert er die karge Geschichte der Bibel an und beleuchtet sie neu. Vieles erscheint ungewohnt und fantastisch, doch seine Menschen sind aus Fleisch und Blut und stellen nachvollziehbare Fragen über Schuld und ihr Kain. (Bild zvg.)

Wer kennt das: Jemand in der Familie bekommt Halsweh, Husten, Fieber und es ist Sonntag? In solchen und natürlich auch in anderen Fällen sind Hausmittel oft das Mittel der Wahl. Die Besucherinnen des Frauenzmorge erfahren, wie sie mit einfachen Hausmitteln wirksame Heilmittel für Alltagsbeschwerden und Befindlichkeitsstörungen für sich und ihre Familie herstellen und anwenden können. Referentin Heidi Schönenberger ist kantonal approbierte Heilpraktikerin, klassische Homöopathin HVS, CoPräsidentin der Organisation Alternativmedizin Schweiz sowie Prüfungsex-

pertin kantonale Heilpraktikerprüfung AR. Sie freut sich, Tipps und Anregungen geben zu können und natürlich auch Fragen beantworten zu dürfen. Die «Frauen- Heidi Schönenzeit» soll aber auch berger. (Bild zvg.) einen passenden und angenehmen Rahmen für gute Gespräche untereinander bieten, zum Beispiel während dem Frühstück. Musikalisch verwöhnt werden die Frauen von den Jungjodlern und den Jodlerspatzen vo Huuse mit Begleitung. (pd.) Samstag, 24. Oktober, 8.30 bis 11 Uhr, Unti-Räume der kath. Kirche, Hausen am Albis. Unkostenbeitrag 20 Franken. Gratis-Kinderhüeti. Anmelden bis Donnerstag, 22. Oktober, Tel. 044 764 00 11, morgens: Mo, Di, Do, Fr oder kathausen.sek@gmx.ch. Anzahl Kinder und Alter bitte angeben. Die Frauenzeit wird getragen von den Ref. Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der kath. Pfarrei Hausen.

Dasein ganz allgemein: Der alte Adam mit seinen Erinnerungen an das verlorene Paradies. Kain, der Umgetriebene, der wissen will, wie alles kam, und der auch Gott zur Verantwortung zieht. Oder Eva, die Mutter aller Menschen, die unter ihrer Bedeutungslosigkeit leidet. Leser und Leserin begeben sich auf einen höchst spannenden Weg zum Ursprung aller Probleme. Die kleine Lesegruppe der reformierten Kirche Hausen befand sich ein paar Monate lang auf diesem Weg. Dabei ergaben sich überaus angeregte Gespräche und Fragen. Die Gesprächsleiterin Irene Girardet nahm mit dem Autor Hansjörg Roth Kontakt auf, der sich nun für einen Abend mit Lesung und Diskussion zur Verfügung stellt. Eine gute Gelegenheit, auch ein grösseres Publikum zu einem interessanten Abend einzuladen. (pd.)

buch-tipp

«Heisse Eisen» von Petra Ivanov Der Krimi «Heisse Eisen» hat mich aus verschiedenen Gründen begeistert. Zuerst einmal ist da die Autorin. Petra Ivanov ist in Zürich geboren und in den USA aufgewachsen. Später kam sie zurück Katrin Tandler. in die Schweiz, wo (Bilder zvg.) sie unter anderem auch beim HEKS arbeitete. Während dieser Zeit hat sie mit dem Schreiben angefangen und so kam im Jahr 2005 der erste Krimi «Fremde Hände» heraus. Dann ist da der Tatort des Krimis: auf dem Albis. Dieses Buch ist also ein «Muss» für jeden Säuliämtler Krimileser. Die Beschreibungen sind so realitätsnah, dass man fast meint, einige Personen und Orte zu erkennen. Mich hat es selber gereizt, eine Albiskarte zur Hand zu nehmen und nachzuschauen, wo der Tatort sein könnte. Weiter ist da der Mord selbst; hässlich, brutal und sinnlos. In einer abgebrannten Scheune wurde die verkohlte Leiche eines Mannes gefunden. Wer ist es? Warum ist der Mord so wichtig, dass selbst der Chef der Gewaltkriminalität am Tatort erscheint? Die Staatsanwältin Regina Flint beisst sich am Fall fest. Zusammen mit den Polizisten Juri Pilecki und Josef Fahrni versucht sie, auf verschiedenen Wegen Klarheit in die Sache zu bringen. Abgelenkt wird sie jedoch immer wieder durch ihre privaten Lebensumstände, etwa die Abwesenheit ihres Lebenspartners Bruno Cavalli, der nach einer verdeckten Ermittlung in Amerika nicht zurückkehrt, oder die Betreuung ihrer gemeinsamen Tochter Lily. Auch Pilecki und Fahrni kämpfen im Privatleben mit einigen Problemen. So möchte Pileckis Frau einen Nachtclub übernehmen und Fahrnis Freundin aus Paraguay droht die Ausreise, falls die beiden nicht heiraten. Doch ist Fahrni bereit, sich darauf einzulassen? Als weiteren Aspekt kommt die Politik hinzu. Hat die Diskussion über den freien Seezugang am Zürichsee mit dem Mord zu tun? Sind politische Auseinandersetzungen ein mögliches Motiv? So richtig spannend wird der Krimi allerdings durch die Familienverhältnisse des Opfers. Gefühle wie Sehnsucht, Eifersucht, Neid und Verzweiflung lassen die verschiedenen Familienmitglieder auf unterschiedlichste Art und Weise agieren und reagieren. Wer hat warum ein Motiv? Wie steht es mit den Alibis? Kurz und gut: «Heisse Eisen» ist ein ausgezeichneter, spannender Regionalkrimi, den man erst nach der letzten Seite wieder weglegen kann. Katrin Tandler, Bibliothek Hausen

Lesung und Diskussion am Freitag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr, in der Zwinglistube der reformierten Kirche Hausen am Albis, Schulhausstrasse 1. Musikalische Umrahmung: Gregor Schmitz, Panflöte.

«Heisse Eisen» von Petra Ivanov. Appenzeller Verlag, Schwellbrunn 2015. ISBN 978-3-85882-723-4.


Veranstaltungen

Freitag, 16. Oktober 2015

Architektur und Stadtentwicklung am Beispiel der Stadt Zürich

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Indian Summer im Park Seleger Moor

Die Volkshochschule im Knonauer Amt startet ins Wintersemester Öffentliche Führung zum Saisonabschluss Beim Vortrag vom 22. Oktober geht es darum, die Entwicklung der Stadt Zürich in den letzten 150 Jahren kennen zu lernen. Anne-Lise Diserens zeigt, wie die Architektur und Bebauungsart die jeweilige Kultur und Gesellschaft widerspiegeln.

Gebaute Umwelt verstehen lernen

................................................... von ruedi wegmann In den vergangenen Jahren wurden alle Regionen des Kantons von einer intensiven Bautätigkeit erfasst. In den vier Stadtlandschaften Zürich, Limmattal, Glattal und Winterthur wurden vor allem einzelne Entwicklungsgebiete wie Zürich-West, Zürich-Nord oder Winterthur-Zentrum stark ausgebaut. Die Teilnehmenden an der Exkursion der Volkshochschule im Knonauer Amt vom 19. September 2015 hatten die Gelegenheit, das Entwicklungsgebiet Zürich-West unter der kompetenten und sympathischen Leitung der Architektin Anne-Lise Diserens zu erkunden. Wie hat sich Zürich nach dem Sonderbundskrieg (1847) und ab der Inbetriebnahme der Spanischbrötli-

Gastdozentin Anne-Lise Diserens, dipl. Arch. ETH. (Bild zvg.) bahn entwickelt? Wie zeichneten sich die Aktivitäten des führenden Politikers und Unternehmers Alfred Escher in der Entwicklung der Stadt ab? Damals wohnten in Zürich ungefähr 50 000 Einwohner. Heute sind es etwa 400 000. Es entstanden grosse Industrieanlagen, die in der Zwischenzeit hauptsächlich dem Dienstleistungssektor gewichen sind. Diese Jahre waren also einem starken gesellschaftlichen Wandel unterworfen.

Anne-Lise Diserens zeigt in ihrem Referat wie die Architektur und die Bebauungsart in besonderer Weise die jeweilige Kultur und Gesellschaft mit ihren Wert- und Normvorstellungen widerspiegeln. Bau- und haustechnische Errungenschaften haben das Wohnen in einem hohen Masse beeinflusst. Am Beispiel der Stadt Zürich geht sie der Wohnbauentwicklung in diesen eineinhalb Jahrhunderten nach. Die Teilnehmenden werden so ihre gebaute Umwelt besser kennen und verstehen lernen und darin die verschiedenen Zeitströmungen ablesen können. Anne-Lise Diserens dipl. Arch. ETH SIA und Erwachsenenbildnerin ist engagiert im Unterrichtsbereich an der Volkshochschule Zürich, an der Pädagogischen Hochschule Zürich und an der Baugewerblichen Berufsschule. Sie ist Organisatorin von Kulturreisen (www.atour.ch) und lebt in Zürich. Donnerstag, 22. Oktober, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 (U30: 15) Franken, Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

Rhodendren, Azaleen, Farne und Seerosen in verschiedenen Farben und Formen wachsen und gedeihen im Seleger Moor. Der Park bietet zu seiner Vielfalt an Pflanzen, Tieren, Bächen und Teichen viel spannende Hintergrundinformationen. Viele kleinere und grössere Lebewesen suchen Schutz, Un- Farbenprächtiger Indian Summer. (Bild zvg.) terschlupf und Nahrung im Park. Mit ein bisschen Mitmenschen nicht vorenthalten Geduld können Eichhörnchen, mochte. Frösche, Rehe oder Steinmarder geIm Laufe der Jahrzehnte entstand sichtet werden. das Seleger Moor in seiner jetzigen Das Rifferswiler Hochmoor ist vor Form. Seleger gestaltete es, liess der Tausenden Jahren dort entstanden, wo Natur aber dennoch den Vorrang. einst Reuss- und Linthgletscher zusam- Nach und nach entstanden Teiche und menstiessen und Moränen zurücklies- Bäche, die Grundlage für Seerosen sen. Das Land war versunken im Dorn- und Lebensraum für andere Wasserröschenschlaf, bis Robert Seleger im pflanzen und -tiere. (pd.) Jahr 1953 es wieder zum Leben erweckte. Er liess im Rifferswiler Moor Öffentliche Führung am 25. Oktober, 10.30 eine so traumhaft schöne Landschaft bis 12 Uhr im Park Seleger Moor, Rifferswil. entstehen, dass er das Moor seinen Weitere Infos unter www.selegermoor.ch.

Sich selbst und andere Reise in das älteste christliche Land besser verstehen der Erde Enneagrammkurs in Hausen

Kulturreise mit Pius Blättler und Pfarrerin Bettina Stephan

Was prägt meinen Charakter? Warum re zu projizieren.» Die beiden ausgebilticke ich gerade so und nicht anders? deten Enneagrammlehrerinnen freuWarum tappe ich im Umgang mit mei- en sich, ihre während vieler Jahre gener Nachbarin, meinem Partner oder reiften Kenntnisse in dieser Lebensmeiner Arbeitskollegin immer in die weisheit weiterzugeben und bieten in gleiche Falle? Das Enneagramm, das Hausen einen Einführungskurs in die neun verschiedene Charaktertypen Lehre des Enneagramms an. (pd.) unterscheidet, bietet die Möglichkeit, eigene und fremde Verhaltensmuster Einführungskurs an drei Samstagen: 31. Oktober, besser einzuordnen. Es ist eine Weis- 7. und 21. November jeweils von 9.15 bis 12.15 Uhr heitslehre, deren Wurzeln bis zu den im reformierten Pfarrhaus, Schulhausstrasse 1, HauErkenntnissen der Wüstenväter im 4. sen. Kosten: 75 Franken für die drei Vormittage. Jahrhundert zurückreichen. Anmelden bis 24. Oktober und weitere Infos bei «Meine eigenen Stärken und Pfarrerin Irene Girardet Fischer, Tel. 044 764 02 15 Schwächen bewusst wahrzunehmen oder i.girardetfischer@zh.ref.zh. hilft mir, mit anderen darüber zu sprechen. Und ich kann auch meine Mitmenschen in ihrer besonderen Persönlichkeitsstruktur besser akzeptieren», sagt Ank Kienast. Und ihre Kollegin Maria Berger meint: «Durch die Auseinandersetzung mit dem Enneagramm habe ich auch gelernt, eigene Muster nicht auf ande- Maria Berger (rechts) und Ank Kienast. (Bild zvg.)

Vom 20. bis 30. April 2016 bieten Pius Blättler, ehemaliger Pfarradministrator in Affoltern, und Pfarrerin Bettina Stephan, Aeugst, Gelegenheit, Armenien zu entdecken. Auf dem Programm stehen unter anderem: Edschmiatsin, der Sitz des armenischen Katholikos, die ZwartnozKathedrale, die Klosteranlagen Saghmosavank, Noravank und Geghard. Weitere Stationen sind ein ungewöhnliches, mehrere tausend Jahre altes Dorf, eine Cognakfabrik und ein Weindorf (jeweils mit Verkostung), der Sevansee und die Genozid-Gedenkstätte in Eriwan, die dem Andenken der Opfer des Völkermordes von 1915 gewidmet ist. Pius Blättler ist seit Jahren mit Armenien verbunden und inzwischen mit einer armenischen Ärztin verheiratet. Er arbeitet mit dem Reisebüro «Les voyages de Sindbad» (Eriwan) zusammen. Während der Reise durch Armenien, das als sicheres Reiseland gilt, bieten die Leitenden immer wieder spirituelle Impulse an. Bei einer Gruppengrösse von 15 bis 19 Personen liegen die Reisekosten bei zirka 2200 Franken (Einzelzimmer-

Armenien entdecken. (Bild zvg.) zuschlag: 330 Franken). Anmeldeschluss ist der 30. Januar 2016. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. (StB)

Anmelden und Auskunft zum detaillierten Programm: Pius Blättler, Würzenbachstrasse 57, 6006 Luzern, Tel. 079 296 46 06, pius@piritus.ch sowie Bettina Stephan, Chileweg 2, 8914 Aeugst, Tel. 044 761 44 74, bettina.stephan@zh.ref.ch.

Speisen aus sieben Alpenländern

Sicherheitstag in Aeugst

Bildvortrag mit Jon Mathieu in der Buchhandlung Scheidegger

Feuerwehr vermittelt am 31. Oktober Wissen

Jon Mathieu kommt mit seinem Buch «Die Alpen – Raum-KulturGeschichte» nach Affoltern. Priska Walss und Margrit Buchschacher begleiten den Bildvortrag mit Alphornklängen von .

Am letzten Oktobertag führt die Feuerwehr Aeugst im Rahmen ihrer jährlichen Hauptübung einen Sicherheitstag für alle Einwohnerinnen und Einwohner durch.

Alpenbücher gibt es so viele wie Geröll auf dem Aletschgletscher. Dieses aber ist ganz anders: In «Die Alpen» beschreibt Jon Mathieu die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur in dieser besonderen Kulturlandschaft. Seit den Zeiten von Ötzi und den Hall-

statt-Jägern sind die Alpen zu einem einzigartigen Kulturraum geworden. Die unterschiedlichsten Kulturen waren und sind in dieser harten, fordernden Umwelt zu Hause. Diese Geschichte der Alpen umspannt die Besiedlung des alpinen Raums bis heute und erzählt in Text und Bild von Kultur, vom Leben, Arbeiten und Denken. Jon Mathieu ist Geschichtsprofessor an der Universität Luzern und Forschungsrat im Schweizerischen Nationalfonds. Seine Ausführungen werden von der bekannten Alphornistin und

Posaunistin Priska Walss und ihrer Schülerin Margrit Buchschacher aus Knonau mit klassischen und jazzigen Klängen umrahmt. Dazwischen gibt es Kostproben aus der Alpenküche. (pd.) Jon Mathieu. (zvg.) Samstag, 24. Oktober, um 19.00 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger. Eintritt Fr. 48.00 mit Speis und Trank, Reservierung notwendig.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, kostenlos aktuelles Wissen zu Brandverhinderung und Brandbekämpfung mit Feuerlöscher und Brandschutzdecke sowie richtiges Verhalten bei einem Autounfall zu erlernen und selbst zu trainieren. Zudem werden

sie die Möglichkeit haben, unter fachkundiger Anleitung der Aeugster Feuerwehrleute mithilfe eines Defibrillators eine Reanimation bei Herzstillstand zu üben. Auch können Interessierte vor Ort Rauchmelder, Löschdecken sowie kostenlose Aufkleber für die www.rettungskarte.ch beziehen. Der Sicherheitstag beginnt um 11 Uhr beim Feuerwehrdepot Aeugst am Albis und dauert bis 15 Uhr. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich zu einem Apéro und Mittagessen eingeladen. (pd.)


Sport

Freitag, 16. Oktober 2015

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Team Koach ist in der Weltelite angelangt Ein Weltmeister- und zwei Vizeweltmeistertitel in Hawaii Coach Kurt Müller ist mit stolzen Zielen, mit acht Athletinnen und Athleten an die Weltmeisterschaft nach Hawaii gereist. Die Resultate haben ihn nicht enttäuscht: Sein Team war nicht nur die mit Abstand stärkste Schweizer Mannschaft, sondern zählte zu den erfolgreichsten Teams dieser WM überhaupt. Im Wasser kämpften die Athletinnen und Athleten weniger als auch schon mit den Wellen. Trotzdem war die Strömung auf dem Rückweg der Schwimmstrecke stark, der Wind blies heftig und es war, bis auf ein Gewitter beim Wendepunkt der Radstrecke, sehr heiss. Spitzenzeiten waren unter diesen Umständen nicht zu erwarten. Die Cracks des Teams Koach litten zwar genauso wie alle anderen, doch sie zeigten durchwegs gute Resultate, drei davon stiessen gar ganz zur Spitze vor.

Mit 10:19 Stunden zum Sieg Nicht ganz überraschend wurde Sandra Dänzer Weltmeisterin in der Altersklasse W40. Sie hat sich bereits in der ganzen Saison mit Spitzenresul-

Schönenberg haderte zwar im Ziel mit dem Platten, den er – erstmals in seiner Ironman-Karriere überhaupt – nach fünf Radkilometern erlitten hatte und der ihn möglicherweise die sieben Minuten gekostet hat, die ihm zum Weltmeistertitel fehlten. Dennoch schlug er mit einer Zeit von 12:01 auch viele junge Athleten.

Krämpfe gehören dazu

Coach Kurt Müller orientiert Team-Koach-Crack Philipp Koutny, der als erster Schweizer das Ziel in Hawaii erreicht, über den Zwischenstand. (Bild Carmen Müller) taten hervorgetan und erreichte mit einer Zeit von 10:19 Stunden den 31. Rang aller Frauen – sie befand sich also noch mitten im Profifeld. Ebenfalls im Profifeld ins Ziel kam der schnellste Schweizer overall,

Philipp Koutny, der als 32. aller Männer und als Vizeweltmeister der Altersklasse M30 mit einer Zeit von 9:04 brillierte. Mit seiner Marathon-Zeit von 3:13 wäre mancher bei kühlerer Witterung ganz zufrieden, der zuvor

nicht vier Kilometer in 58 Minuten geschwommen und 180 Velokilometer in 4:47 Stunden gefahren ist. Als «unser Team-Vorbild» bezeichnet Kurt Müller den Vize-Weltmeister der Kategorie M65. Mäni Hefti aus

Steffi Duss, die nach der Radstrecke ihre Altersklasse anführte, war schliesslich glücklich, dass sie das Rennen als Achte ihrer Altersklasse abschliessen konnte. Sie war angesichts ihrer Magenkrämpfe kurz vor dem Aufgeben, als ihr Coach Kurt Müller den Tipp gab, Salztabletten und Wasser zu nehmen, und sie zugleich mit der Mitteilung motivierte, wie gut sie im Rennen liege. Gute Resultate erzielten auch die übrigen Schützlinge von Kurt Müller: Esther Hellwig, Marina Stähli, Reto Fröhli und Pascal Boll. Sie alle haben zwischendurch auch einmal ans Aufgeben gedacht, aber sie haben das Rennen durchgezogen und schliesslich Plätze weit vorne im Klassement erzielt. (tk.) Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch

Reisen, Risiko und Adrenalin Die Säuliämtler BMX-Fahrer Tim Weiersmüller und Dominik Callura blicken auf die Saison zurück Tim Weiersmüller und Dominik Callura wissen, was Risiko bedeutet. Die beiden Ämtler BMX-Nachwuchshoffnungen lassen sich von Verletzungen nach Stürzen nicht aus dem Konzept bringen, denn der Spass überstrahlt die schmerzhaften Erfahrungen.

ten Saison gut vorbereitet wieder angreifen.

Erfahrungen an der WM Dominik meint, er habe an der WM Lehrgeld bezahlen müssen: «Das Niveau war enorm hoch und ich bin erstmals auf der grossen Bahn im WM-Format gefahren.» Er schaffte es knapp nicht in die Finalläufe. Doch die ersten Erfahrungen in einem Internationalen Rennen sollen ihm in den nächsten Rennen helfen. Für die WM haben ihn auch der Chef des Züri-Marathons, Bruno Lafranchi, und der Ottenbacher Garagist Albin Herzog unterstützt. Tim Weiersmüller hätte die Qualifikation ebenfalls erreicht, war aber an der WM Ende Juli verletzt und musste passen.

................................................... von bernhard schneider Zuerst habe er an Motocross gedacht, erzählt der 13-jährige Tim Weiersmüller aus Obfelden, doch als er BMX entdeckt habe, sei für ihn klar gewesen: «Hier brauchst du totale Konzentration. BMX ist für mich Risiko, Adrenalin, Reisen und dabei verschiedenste Leute kennenlernen.» Sein zwei Jahre älterer Teamkollege Dominik Callura aus Ottenbach hat den Sport bereits mit acht Jahren entdeckt: «BMX ist mega cool. Der Sport gibt dir immer wieder einen neuen Kick.» BMX sei vergleichbar mit Motocross, finde aber mit dem Velo auf einer festen Bahn statt.

Harte Trainings mit Spassfaktor BMX ist die Abkürzung für Bicycle Motocross. Es ist eine Art Kampfsport auf zwei Rädern. BMX-Fahrer seien deshalb alle ein wenig «crazy». Tim weist auf einen anderen Blickwinkel hin, den sein Sport vermittle: «Das Risiko, das wir eingehen, ist für uns normal, für die Kollegen in der Schule aber ausserordentlich. Der Charakter der BMX-Fahrer ist deshalb ganz anders als beispielsweise derjenige von Fussballern.» Die beiden jungen Ämtler fahren für das Team 3W und sind im Club Zuger Racer. Sie trainieren ein- bis zweimal pro Woche auf der BMX-Bahn in Zug, einmal in Littau und an den Wochenenden auf anderen Bahnen wie Winterthur und Volketswil oder in der Westschweiz. Hinzu kommen Spin-

Die kommenden Weltmeisterschaften werden ausgelassen Überflieger: Dominik Callura (vorne) und Tim Weiersmüller (hinten) im Training. (Bild Daniel Weiersmüller) ning und Krafttraining. Der Rumpf sei für die Stabilität auf dem Velo zentral, beim «Nahkampf in der Luft» sei auch die Kraft der Arme nicht unbedeutend. Für das Pushen über die Hindernisse brauche man alle Muskeln. «Das Bahntraining gibt uns Routine und wir können auch mal etwas ausprobieren, denn im Wettkampf muss alles sitzen – ein Fehler und du startest in der nächsten Runde nicht mehr.» Im Winter kommt wöchentlich ein Hallentraining hinzu. Hier werden Sprungkraft, Ausdauer und Rumpfmuskeln trainiert sowie Sprints mit dem Velo. Trainingseinheiten im Indoor-Bikepark sind auch auf dem Programm.

Verletzungspech am Saisonende Dominik und Tim fuhren 2015 in den Rennserien Deutschschweiz Meisterschaften (DSM) und Swiss-Cup. Die Saison startete am 28. März in Goldach mit einem DSM-Lauf. Dominik kam

nicht gleich auf Touren und startete verhalten, doch bis Mitte Saison hatte er sich bis zum 3. Platz in der Gesamtwertung vorgearbeitet. Nach dem zweitletzten Rennen waren dann lediglich wenige Punkte zwischen ihm und dem Erst-Platzierten. Leider verletzte sich Dominik bei einem Sturz im Training und musste für sechs Wochen pausieren. Obwohl er das letzte Rennen der Saison nicht fuhr, konnte er den 3. Platz in der Gesamtwertung halten. In seinem ersten Jahr in der Serie Swiss-Cup ist Dominik gut gestartet und hat seine Fähigkeiten bewiesen. Er fuhr konstant und belegte bis zur Saisonmitte den 7. Platz in der Gesamtwertung. Dadurch qualifizierte er sich für die BMX WM in Zolder (Belgien). Infolge seines Sturzes im Herbst konnte er die letzten vier Rennen im Swiss-Cup nicht mehr mitfahren und fiel in der Gesamtwertung etwas zurück. Inzwischen hat sich Dominik von seinem Schlüsselbeinbruch erholt

und trainiert wieder: das nächste Rennen kann kommen.

Verletzungen gehören dazu Nachdem Tim im Januar den Fersen und den Arm gebrochen hatte, verpasste er die ganze Saisonvorbereitung. Ab dem zweiten Rennen der DSM-Meisterschaft fuhr er wieder mit. Er steigerte sich von Lauf zu Lauf, bis er auf dem 2. Platz der Gesamtwertung gelangte. Bei einem Sturz in einem Finallauf brach er sich die grosse Zehe und konnte erneut vier Wochen nicht aufs BMX. Beim letzten DSM-Rennen war er wieder dabei und verteidigte so den 3. Platz in der Endwertung. Ein versöhnlicher Abschluss für eine von Verletzungen geprägten Saison. Im Swiss-Cup hatte er einige gute Rennen, wurde aber durch die Verletzungen immer wieder zurückgebunden. Tim freut sich jetzt auf die Wintertrainings und möchte in der nächs-

Dominik und Tim wissen, dass die Wettkämpfe mit jedem Altersklassenwechsel härter werden. Da mehrere Jahrgänge mit- und gegeneinander fahren, startet Dominik in der kommenden Saison, in der er der obersten Juniorenkategorie angehört, mit der Elite zusammen – eine neue Herausforderung. «Mein Ziel ist es, weitere Erfahrungen zu sammeln und möglichst gut zu fahren». An die WM, die 2016 in Kolumbien stattfindet, wird er nicht gehen, doch die EM 2016 in Verona möchte er bestreiten. Tim will in der Schweizer Meisterschaft wieder unter die ersten Acht seiner Kategorie kommen. Die WM in Kolumbien fasst auch er nicht ins Auge, vielleicht aber die WM 2017, die in den USA stattfindet, sowie die EM 2016 in Verona. Blessuren hin oder her: Spass steht für Dominik und Tim beim BMX-Sport im Vordergrund. Sie wollen so lange wie möglich weiterfahren, vielleicht wieder einmal an eine WM, doch «Ziele und Rennen ergeben sich von selbst.»


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 16. Oktober 2015

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Die einsame Königin im Paradies der Bienen Phacelia und Sonnenblume als herbstliche Bienenweide in Rifferswil

Maelle, 4. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Alexa, 5. Oktober.

Eduard, 6. Oktober.

Merlin, 8. Oktober.

Den Passanten auf der Albisstrasse oberhalb Mettmenstetten bietet sich ein wunderbarer Blick auf eine Blumenwiese. Die mit Sonnenblumen und Phacelia bepflanzte Wiese dient als Bienenweide, anschliessend als Gründünger und Humusanreicherung. ................................................... von martin mullis Viele Automobilisten welche vom Albis oder von Rifferswil her Richtung Mettmenstetten fahren, bremsen vor der grossen Rechtskurve ab und Wanderer bleiben stehen. Eine wunderschöne blaublühende Blumenwiese und ein fantastischer Ausblick auf das Dorf und die Voralpen lässt jedes Herz von Naturfreunden höherschlagen. Als eigentliche Attraktion steht zusätzlich mitten im blauen Meer der Wasserblattgewächse «Phacelia» eine einsame stolze Sonnenblume. Bauer Konrad Frehner aus Rifferswil und Besitzer der Wiese, bezeichnet das Blumenfeld als Bienenweide. Laut Wikipedia gehört die Phacelia zur Unterfamilie der Wasserblattgewächse und heisst in der Umgangssprache auch Bienenfreund oder Büschelschön.

Herbstliche Nahrungsquelle für die Bienen

Daniel Joel, 9. Oktober.

Sie dient den Bienen vor allem im Herbst als Nahrungsquelle, mit der Kälte fällt die Pflanze zusammen und erfüllt als Gründüngung und Humusanreicherung noch einen zweiten Zweck. Für die einsame stolze Sonnenblume mitten im Feld hat Landwirt

Frehner eine einfache Erklärung. Das Feld wurde ursprünglich mit einem Samengemisch von Sonnenblumen und Phacelia bepflanzt. Während die Sonnenblumen eher gerne Wasser mö-

gedankensprünge

volg-rezept

Eine einsame, aber stolze Sonnenblume inmitten der Bienenweide. (Bild Martin Mullis) gen, sind die Wasserblattgewächse trockenresistent. Eine der wenigen dieser gelben Blüten überstand jedoch den heissen und trockenen Spätsommer und überragt nun die blauen Pflanzen

um fast einen Meter. Schon bald jedoch dürfte die prächtige Bienenweide der Kälte zum Opfer fallen und ein humusreicher Acker wird für die nächste Bepflanzung bereit sein.

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Endspurt

Kleine Traubenernte, dafür super Qualität

Für den Kandidaten Oskar Frei Ist der Traum vom Wahlsieg schon vorbei Er holt sich – das ist wirklich schade Einen Wahlkrampf auf der Zielgerade Martin Gut

Braisierter Chicorée wetter

Vergangenen Samstag war «Wümmet» im Rebberg von Aeugst. Auch wenn die Ernte mengenmässig keine Rekor-

de bricht, so spricht doch die Qualität mit 90 Grad Öchsle für sich – und das auf 700 Metern über Meer ... (pd.)

Zutaten für 4 Personen 6 Chicorée, gross 80 g Zucker 50 g Butter 2.5 dl Gemüsebouillon 2.5 dl Weisswein 2 Orangen, abgeriebene Schale und Saft 1 Zitrone, Saft 150 g Gorgonzola, in Würfel schneiden 1 EL Haselnüsse, geröstet, grob gehackt Salz, Pfeffer Zubereitung

bauernregel «Auf St. Gallen Tag (16. Oktober) muss jeder Apfel in seinen Sack.»

Backofengrill auf 200°C vorheizen. Chicorée längs halbieren, den Strunk keilförmig herausschneiden, ohne dass er auseinanderfällt. In einem Schmortopf (Braisière) Zucker mit 1 EL Wasser aufkochen und caramellisieren lassen, Butter beigeben, mit Bouillon, Weisswein, Orangen- und Zitronensaft ablöschen. Chicorée in den Schmortopf legen, mit einem Deckel verschliessen, zirka 10 bis 15 Minuten weichdünsten. Gorgonzola über den Chicorée verteilen, im Ofen überbacken. Auf Tellern anrichten, mit Orangenschale und den gehackten Nüssen garnieren, nach Belieben würzen, servieren. Zubereitung: 40 Minuten.

Die «Wümmet» in Aeugst lässt auf guten Wein hoffen. (Bild zvg.)


2. BILDERBÖRSE 15.–24. Oktober 2015 Alte und neue Meister Balthus, Soutine, Erni, Dante, Schoch, Riess, Villiger, Donatello, Davis

GALERIE 100 Zürichstr. 100, 8910 Affoltern a. A. Do – Fr 13 – 18 Uhr Sa 10 – 16 Uhr www.galerie100.ch Telefon 079 821 13 61

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 17. Oktober bis 6. Dezember 2015

BEATE BITTERWOLF SILVIA JEANNERET ANNELIESE HOPHAN Malerei, Bronze-Plastiken Vernissage: Apéro: Apéro: Apéro: Apéro: Finissage:

Samstag, Sonntag, Sonntag, Sonntag, Sonntag, Sonntag,

17. Oktober 2015, 18. Oktober 2015, 25. Oktober 2015, 15. November 2015, 29. November 2015, 6. Dezember 2015,

16–19 13–17 13–17 13–17 13–17 13–17

Do + Fr 14 bis 18, Sa + So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache. Kunst15Zürich, ABB Halle 550, Stand E3, 29.10–1.11. 2015

Samariterverein Affoltern am Albis

Einladung Öffentlicher Vortrag Dienstag, 20. Oktober 2015

Sinn und Unsinn aktueller Ernährungstrends Referentin: Frau Kathrin Wallimann, dipl. Ernährungsberaterin FH Vegan – Laktosefrei – Glutenfrei Wann: Zeit: Wo: Eintritt:

Dienstag, 20. Oktober 2015 20.00 Uhr Mehrzweckgebäude in Affoltern am Albis frei

Vorankündigung Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage laden alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 18. November 2015, 14.00 Uhr, Mehrzweckgebäude Brunnmatt Diavortrag «Dänische Inseln» Ausstellung 18. Okt. bis 22. Nov. 2015

Karl Sauter Sepp Carisch Ferdinand Seiler Bilder – Holzskulpturen Vernissage: Sonntag, 18. Oktober 14–17 Uhr Begrüssung: Karl Sauter 15 Uhr Gitarrenduo Jürg Moser & Fredy Rahm Apéros jeden Sonntag Offen:

13–17 Uhr

Do–Fr, 14–18 Uhr, Sa + So 13–17 Uhr

Wir freuen uns, Sie zahlreich in der Brunnmatt begrüssen zu dürfen.

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082 2015  

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