081_2021

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Ihr Verkaufsobjekt. Unsere Erfahrung. Suchen Sie einen Käufer für Ihre Immobilie? Wollen Sie Ihr Objekt ins richtige Licht rücken? Sich nicht mit dem zweitbesten Preis begnügen? Nutzen Sie die umfassenden Marktkenntnisse und das weitgespannte Beziehungsnetz unserer Immobilientreuhänder und Notariatsfachleute. Ihre Immobilien. Unser Zuhause.

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 81 I 175. Jahrgang I Dienstag, 19. Oktober 2021

Pilze suchen

Das Auffälligste und Ansehnlichste ist im Wald häufig auch das Gefährlichste. > Seite 3

Nachtaktive Nager

Serie «Streifzüge»: Seit 15 Jahren leben im Knonauer Amt wieder Biber. > Seite 5

Blick hinter die Kulisse Am Pistenkreuz Die Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten nutzt die Pandemiezeit zum Innehalten. > Seite 6

Spektakulärer Ausflug der Ü60er des Ski Clubs Bonstetten zum Flughafen Kloten. > Seite 7

Wenn Wildtiere unter die Räder geraten

Im September hat die Anzahl der Arbeitslosen im Bezirk Affoltern noch einmal abgenommen. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit dürfte sich dies wieder ändern.

Mehr als 2000 Kollisionen im Jahr ereignen sich zwischen Wildtieren und Verkehrsteilnehmenden auf den Strassen im Kanton Zürich. Die Situationen, welche Polizei und aufgebotene Wildhüter und Jäger antreffen, sind vielfach sehr belastend. von martin mullis

Wildunfälle: Wildhüter René Ziegler bittet Fahrzeuglenker: «In der Dämmerung und nachts Fuss vom Gas!» (Bild M. Mullis) die allermeisten Unfälle mit Wildtieren in den Morgenstunden zwischen 5 Uhr und 8 Uhr sowie abends zwischen 17 Uhr und Mitternacht ereignen.

In 40 Jahren zu mehreren hundert Wildunfällen ausgerückt Jagdaufseher und Wildhüter René Ziegler aus Mettmenstetten kennt sich mit Wildtierunfällen bestens aus. Seit 1975 übt er sein Amt aus und in den letzten 40 Jahren im Revier Affoltern musste er schon wegen zahlreicher Unfälle, vor allem in den Nachtstunden, ausrücken. Wildhüter Ziegler erlebte manche Situation auf den Durchgangsstrassen, die er nicht so schnell vergessen wird. So habe ein Automobilist einen Wildunfall gemeldet, bei der Kontrolle an Ort und Stelle sei jedoch kein Tier aufgefunden worden. Erst bei der nachträglichen Suche mit einem Scheinwerfer wurde im Kühlergrill der Kopf eines Rehkitzes gefunden. Sehr viel

Glück hatte ein junger Mann, der nachts unterwegs war. Eine Rehgeiss wollte von einer Böschung über die Strasse springen und durchschlug seine Frontscheibe. Das Tier landete tot auf den Rücksitzen, während der Fahrer neben einem gehörigen Schrecken lediglich kleine Verletzungen durch Glassplitter erlitt. In den letzten Wochen wurden im Säuliamt auch Verkehrsunfälle mit Rotwild gemeldet. So wurden in Kappel zwei Hirsche angefahren. Das eine Tier war sofort tot, während im zweiten Fall das offenbar nur leicht verletzte Rotwild flüchtete und nicht aufgefunden werden konnte. Auch in Hedingen kollidierte ein Hirsch mit einem Auto und wurde so schwer verletzt, dass er erlöst werden musste.

Eine Nachsuche des verletzten Tieres wird immer durchgeführt Jagdaufseher Ziegler hält fest, dass bei jedem Wildunfall, bei dem das Tier

An der Viehschau Maschwanden wurden am Samstag rund 80 Tiere präsentiert. > Seite 9

Nochmals weniger Arbeitslose

Unschöne Situationen für Jäger und Wildhüter bei Wildunfällen

Für die Polizei und die Wildhüter sind die Unfallstellen von Kollisionen mit Wildtieren kein schöner Anblick. Wer mitten in der Nacht eine schwer verletzte trächtige Rehgeiss und ihre zwei ungeborenen Kitze blutend auf der Landstrasse liegend antrifft, wird physisch und psychisch gefordert. Hier heisst es für die Helfer schnell und richtig zu handeln, es muss alles daran gesetzt werden, das Tierleiden so rasch wie möglich zu verkürzen. Nicht selten werden bei solchen Kollisionen aber auch Fahrzeuglenker oder Insassen verletzt. Hanspeter Reifler, Jagdobmann des Jagdbezirks Amt, welcher das Säuliamt, einige Gemeinden des Bezirks Horgen, Teile des Bezirks Dietikon sowie 27 Jagdgesellschaften umfasst, zählte in seinem Jagdbezirk im Jagdjahr 2019/20 702 Tiere aus 29 Arten, welche als Fallwild Eingang in die Statistik fanden. Während hingegen im Jagdjahr 2020/21 695 Tiere aus 32 Arten als Unfallwild verzeichnet wurden. Nur etwas mehr als die Hälfte der Tiere sind eindeutig als Opfer des Verkehrs zu registrieren. Die übrigen Todesursachen sind dem Bahnverkehr, Krankheiten, Hunderissen oder unbekannten Todesursachen zuzuordnen. Nicht erfasst sind jedoch Unfälle, bei denen die Jägerschaft ausgerückt ist, jedoch trotz intensiver Nachsuche mit ausgebildeten Hunden kein Tier gefunden wurde. Nicht in der Statistik aufgeführt sind natürlich alle Unfälle, die gar nicht erst gemeldet werden, wobei diese Dunkelziffer leider als nicht unbedeutend bezeichnet werden muss. Die Statistik zeigt auch, dass sich

Kultureller Anlass

nicht am Unfallort zu finden ist, eine Nachsuche mit ausgebildeten Hunden durchgeführt werde. Sei das Tier verletzt, so sei die Suche in fast allen Fällen erfolgreich, dennoch gebe es immer wieder Konstellationen, in denen nur sehr leicht verletzte Tiere schnell und weit flüchten und so das Auffinden verunmöglichten. Fahrzeuglenker, die einen Wildunfall verursacht haben, sollten folgende Verhaltensregeln berücksichtigten: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Unfallstelle absichern. Nicht zum Wildtier gehen, falls es auf der Unfallstelle liegt. Sofort Polizei verständigen: Rufnummer 117 und die Unfallstelle nicht verlassen. Wer gegen alle Vernunft und Regeln der Gesetze das Gaspedal drückt, statt anzuhalten und den Unfall zu melden, macht sich strafbar (Art. 51 und Art. 92 SVG). Zusätzlich macht man sich bei unterlassener Meldung der Tierquälerei schuldig (Art. 26 TSchG).

647 Personen aus dem Knonauer Amt waren Ende September bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 17 weniger als im Vormonat. Auf die Arbeitslosenquote hat dies keinen Einfluss, sie bleibt bei 2,1 Prozent. Für den – für die Jahreszeit ungewöhnlichen – Rückgang macht das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) die konjunkturelle Erholung der Wirtschaft verantwortlich. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt habe sich im vergangenen Monat vor allem in den Dienstleistungsbranchen verbessert, teilt das AWA mit. Die grösste Abnahme der Arbeitslosigkeit verzeichnete das Gastgewerbe. Seit dem Höchststand im Februar 2021 (11,8 Prozent) hat sich die Arbeitslosenquote in der Gastrobranche auf Kantonsebene mehr als halbiert und betrug im September noch 5,7 Prozent. Fast alle Zürcher Branchen rechnen damit, die Zahl ihrer Beschäftigten in den nächsten Monaten weiter zu erhöhen. Mit Beginn der kalten Jahreszeit dürften sich allerdings schon bald saisonale Effekte bemerkbar machen. Vor allem im Gastgewerbe und in der Baubranche steigen auf den Winter hin die Arbeitslosenzahlen. (tst.) ANZEIGEN

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

Volle Verausgabung in glühender Hitze Beat Fraefel aus Affoltern ist Anfang Oktober nach Marokko geflogen, um am Marathon des Sables zu starten. Temperaturen von 56 Grad führten zu vielen Forfaits – und zu einem Todesfall.

Beat Fraefel in der Sahara. (Bild zvg.)

Seit Monaten hatte er sich vorbereitet. Er hatte seine Laufzeiten ausgedehnt und seinen Körper daran gewöhnt, dass nach der ersten Etappe keine Pause kam, sondern die zweite, dritte. Er war in der Hitze gelaufen und auf Sand und im Schnee, wollte ein Gefühl für die Widrigkeiten der Sahara entwickeln. Und er hatte mit einer Kollegin an einem Menü-

plan gefeilt, der nicht den Genuss im Fokus hatte, sondern eher die Lebenserhaltung. All dies sollte dem 62-Jährigen helfen, in der marokkanischen Sahara zu bestehen, am Marathon des Sables, der als einer der härtesten Etappen-Ultramarathons gilt. Am Freitag, 1. Oktober, landete Beat Fraefel am Flughafen von Errachidia. Mit einem Bus wurde er ins Vorbereitungs-Camp gefahren. Bis zum Start des Rennens am Sonntagmorgen hatte er zwei Tage Zeit, um sich einzuleben. Neben ihm gingen elf weitere Schweizerinnen und Schweizer an den Start, mit fünf von ihnen teilte er sich ein halboffenes Beduinen-Zelt.

Mit hohen Temperaturen hatte Beat Fraefel gerechnet, doch bereits im Camp zeigte sich die Wüste erbarmungslos. Von den 672 angereisten Läuferinnen und Läufern waren 45 noch vor dem Start wegen Dehydrierung auf medizinische Hilfe angewiesen. Fraefel gelang es, sich an die Hitze zu gewöhnen. Als das Rennen startete, hatte jedoch auch er bald massiv zu kämpfen. «Ich hatte geglaubt, im Zentrum des Marathon des Sables stehe das Laufen», sagte er nach seiner Rückkehr, «so war es nicht. Im Zentrum stand die Hitze. Es war ein Kampf gegen die Temperatur.» (lhä)

> Bericht auf Seite 16

20042 9 771661 391004


Wir wollen nicht trostlos sein, dass wir dich verloren haben, sondern dankbar dafür, dass wir dich gehabt haben.

Nach deiner letzten, steinigen Wanderung bist du am Ziel angekommen.

Ria Lüssi-van Ulden 4. Juli 1952 – 11. Oktober 2021

Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Oma und Tante.

Die Trauerfamilie Silvana und Martin Schelldorfer-Lüssi mit Laura, Irina und Elio Karin und Dani Weibel-Lüssi Geschwister und Verwandte Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 9. November 2021, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Zur anschliessenden Gedenkfeier treffen wir uns in der Reformierten Kirche. Es gilt eine Zertifikatspflicht. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man Pro Senectute. ZKB Zürich zugunsten von Pro Senectute Kt. Zürich, Ortsvertretung Affoltern am Albis, IBAN CH23 0070 0112 1005 6749 8, Vermerk: Ria Lüssi.

So möchted mer dich in Erinnerig bhalte Albis, im Oktober 2021 Läbe entstaht, Läbe vergaht…

Du häsch na därfe d Geburt vo dim erste Uränkel erläbe. Aber de Alltag isch zuenehmend beschwärlicher worde für dich, hätt dich ahgsträngt und ermüedet. Jetzt dörfsch du dich usruebe.

Berty Zaugg 30. Januar 1943 – 15. Oktober 2021

Barbara und Fritz mit Lukas und Lara mit Nino Anna und Remo

Mir vermissed dich

Traueradresse: Silvana Schelldorfer-Lüssi, Geissbergstrasse 48, 8633 Wolfhausen

Susanne mit Laila und Laurin Emmy und Ernst mit Famile Es sind ali ihglade mit eus Abschied z´fiire dihei im Hinteralbis, am Sunntig, am 24. Oktober am Namittag am zwei. Mir sind under Dach aber s isch nöd gheizt.

Zuhause alt werden. Wir unterstützen Sie.

Truuradresse: Barbara Kohler, Hinteralbisstrasse 8, 8135 Langnau

prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka

..

Einladung zur Delegiertenversammlung Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 18. November 2021, 20.00 Uhr, im Singsaal, Schulhaus Güpf, Güpfstrasse 13 in Hedingen zur Delegiertenversammlung eingeladen. Die Akten liegen ab Montag, 25. Oktober 2021 in der Verwaltung SZV, untere Bahnhofstrasse 16, 8910 Affoltern a.A. zur Einsicht auf. Sie können aber auch auf der Homepage www.schulzweckverband.ch heruntergeladen werden oder werden auf Verlangen kostenlos zugestellt. Die Versammlung ist öffentlich. Die Versammlung wird gemäss den aktuellen Vorschriften durchgeführt. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Karl Halle r-Hablu tz el 24.01.1944 – 11.10.2021

.. Liabe Papi, Kari, Carlo, Charlie Du häsch ois so viel biibracht und ghulfe i dim Läbe. Für dich sind immer mir a erster Stell gstande! Us dim grosse Rucksack häsch du ois so mängi luschtigi Gschicht verzellt. Dini Grosszügigkeit und dis grosse Härz wird immer i oisere Erinnerig bliibä. Über dini unglaublichi Chraft und din starche Wille händ mir mängisch gstuunet. Din unbegrenzte Optimismus und dini immerwährendi Fröhlichkeit hät au uf ois übere gstrahlet. Dä Schalk isch jetzt leider us dine fröhliche Auge gwiche. Erschöpft vom Kampf gäge dini Chranket bisch du friedlich igschlafe. Mir vermissed dich!

Politische Gemeinde Hausen am Albis

Einladung zur Infoveranstaltung und Apéro zu Behördenwahlen 2022 Interessierte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Hausen werden auf Donnerstag, 11. November 2021, 19.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen. Am Sonntag, 27. März 2022 wird der erste Wahlgang für die am 1. Juli 2022 beginnende neue Amtsdauer stattfinden. Mit Gemeinderat, Primarschulpf lege, Baukommission, Tiefbaukommission, Sozialbehörde sowie Rechnungsprüfungskommission müssen erstmalig in der Gemeinde Hausen sechs Gremien gleichzeitig neu gewählt werden. Dazu kommt die überkommunal zusammengesetzte Sekundarschulpflege. Um politisch Interessierte und potentiell Kandidierende über die Aufgaben der verschiedenen Behörden resp. die Anforderungen an künftige Mitglieder zu informieren und sonstige Fragen zu klären, werden Mitglieder der neu zu wählenden Behörden eine kurze Einführung über ihre jeweilige Behördenarbeit geben. Danach soll bei einem Glas Wein und einem Apéro die Möglichkeit für persönliche Gespräche zwischen Behördenmitgliedern und Interessierten bestehen. Die Veranstaltung endet gegen 20.30 Uhr. Es gilt die gesetzliche Zertifikatspflicht. Wir freuen uns auf einen regen Austausch im ungezwungenen Rahmen. Hausen am Albis, im Oktober 2021 Der Gemeinderat

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 23. Oktober 2021 auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z.B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel.: 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Mir sind Kari Marianne Markus, Susan, Emma & Julie Rolf, Rebekka, Jim & Shaniya Sandro & Nadine .. .. Gschwuschterti & Frunde Die Beerdigung findet statt am Montag, 25.10.2021, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in 8932 Mettmenstetten. Anschliessend sind alle herzlich zum Zvieri in die Stöckweid Uttenberg eingeladen. Traueradresse: Marianne Haller, Baarerstrasse 60, 8932 Mettmenstetten Anstelle von Blumen wollte Karl lieber die Winterhilfe Schweiz unterstützen: PK 80-8955-1 / IBAN CH68 0900 0000 8000 8955 1

Traurig teilen wir Ihnen mit, dass unsere Turnkollegin

Ria Lüssi am 11. Oktober 2021 viel zu früh nach schwerer Krankheit von uns gegangen ist. Ria hat seit einigen Jahren aktiv an unserem Vereinsleben teilgenommen. Wir werden uns, liebe Ria, immer an dein herzliches Wesen und deine hilfsbereite Art erinnern und gerne an die vielen schönen Begegnungen mit dir denken.

Vorstand und Turnkolleginnen


Bezirk Affoltern

Herbstmarkt und Chilbi finden statt Am letzten Wochenende im Oktober findet in Affoltern wieder ein Markt mit Chilbi statt. Seit bald zwei Jahren beeinflusst die Covid-19 Pandemie unser Leben. Der Frühlingsmarkt 2021 mit Chilbi musste aufgrund der Pandemie abgesagt werden. Nun sollen der Herbstmarkt 2021 sowie der Chilbibetrieb wieder durchgeführt werden. Der Herbstmarkt findet am 31. Oktober und die Chilbi vom 29. bis 31. Oktober statt. Die Marktstände werden weiter auseinanderstehen und zusätzlich wird der Markt (analog dem letzten Jahr) auf die Giessenstrasse erweitert. Die Stadt Affoltern hofft mit der Durchführung des Herbstmarktes, auch einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass sich die Lage der Marktfahrenden und Chilbibetreiber nicht noch weiter verschärft. Stadtrat Affoltern

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 19. Oktober 2021

3

Auf den Spuren von Morcheln und Pfifferlingen Für seriöse Pilz-Fans verlangt das Sammeln von Waldpilzen einiges an Kenntnissen Der Herbst ist die Hochsaison für Pilzkenner und -sammler. Für die Pilzliebhaber, welche im Wald die Köstlichkeiten suchen, ist jedoch Vorsicht geboten. Eine Kontrolle bei den offiziellen Kontrollstellen ist unbedingt erforderlich. von Martin Mullis Viele Menschen träumen von Selbstversorgung und romantischer Nahrungsbeschaffung. Sich während einem Waldspaziergang frisch von der Natur auf den Tisch ein feines Abendessen zu besorgen, ist ein schwärmerischer Wunsch. Aber Achtung: Vorsicht ist geboten. Die Probleme bei der Pilzsuche in den Wäldern haben nämlich vieles mit dem alltäglichen Leben gemeinsam: Das Ansehnlichste und Auffallendste ist vielfach auch das Gefährlichste. Der wunderschöne Fliegenpilz, mit seinen weissen Punkten auf dem tiefroten Fruchtkörper, ist eine der giftigsten Pilzarten und führt oft zu einer tödlichen Vergiftung. Es gilt also unbedingt, die amtlichen Pilzkontrollstellen aufzusuchen. Zwar gibt es einige Apps für PilzSammler, welche eine gute Hilfe versprechen, um die essbaren Früchte des Waldes zu erkennen. Pilzkontrolleur Hansjörg Birrer, welcher mit zwei Kollegen die Pilzkontrollen in Affoltern durchführt, hat da allerdings eine andere Meinung. Er nennt die Handy-Hilfen nicht nur unbrauchbar, sondern geradezu gefährlich. Die Merkmale der verschiedenen Pilze seien sehr fein, so Birrer. Die Bestimmung mit dem Smartphone sei überaus schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Der Pilzkenner vergleicht die Treffsicherheit der Handy-Bilder als derart unsicher, wie wenn man ein Pferd mit einem Elefanten verwechselte.

Gesammelt am Gottschalkenberg: Pilzkontrolleur Christian Klee kontrolliert die Pilze seiner Tochter Lorena (links) und ihrer Freundin Dizie Schweizer. (Bild Martin Mullis) Kein Pilzsuche-Boom wegen Corona Die Behauptung, welche in einigen Medien kursierte, nämlich dass die CoronaSituation einen eigentlichen PilzsucheBoom ausgelöst habe, kann jedoch nicht bestätigt werden. Eine kleine Umfrage bei den Pilzvereinen Zürich, Zug und Bremgarten ergab, dass das Jahr 2020 als normales und 2021 als eher schlechtes Pilz-Jahr bezeichnet werden muss. Neue Pilzsorten, welche infolge der Klimaänderungen auffielen, wurden nirgends festgestellt. Ergebnislos war auch eine Sondierung zu welcher Zeit, bei welchen Wetterbedingungen und wo sich welche Pilze befinden oder gar die besten Standorte seien. Die Pilzsammler sind sehr mundfaul und sprechen aller-

höchstens von einer günstigen Situation bei warmem und feuchtem Klima, am allerbesten nach einigen Regentagen. Obwohl essbare Pilze das ganze Jahr hindurch wachsen, findet man im Spätsommer und Herbst meist die grössten Mengen. Ein älterer und fleissiger Pilzsucher beantwortete die Frage, wo denn essbare Pilze am häufigsten zu finden sind, kurz, bündig und etwas philosophisch mit lediglich zwei Worten: «Im Wald.» Für fast jede der verschiedenen Pilzsorten bestehen auch diverse Rezepte und Lieblingszubereitungen. Steinpilze, Parasol, Schafchampignon oder der Maronenröhrling sind Leckerbissen, die mit oder ohne Geheimrezept köstlich schmecken. Nur der Schopf-Tintling

Die Helikopter-Holzfäller Drei mächtige Tannen abtransportiert

D

Pilzkontrolle im Bezirk Affoltern bis 31. Oktober, mittwochs, samstags und sonntags von 18.30 bis 19 Uhr im Haus Bachweg 7 in Affoltern. In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln. Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden.

WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag

er sonnige Nachmittag am letzten Mittwoch eignete sich bestens, um lästiges Unkraut aus dem Garten zu entfernen. Betriebswirt Markus Vollstedt an der Mühlebergstrasse in Affoltern, benötigte für die Beseitigung von unerwünschten Pflanzen aus seinem Garten allerdings mehr als bloss eine Harke. Die drei stattlichen Tannen auf seinem Grundstück standen sehr nahe beieinander, die inneren Äste wurden immer dürrer und brachen bei jedem starken Wind. Die Situation wurde gefährlich und der zuständige Förster war ebenfalls der Meinung, dass die Bäume gefällt werden müssten.

Die allerbesten Wünsche für viel Lebensfreude sowie gute Gesundheit senden wir nach Affoltern zu Heidi Baur. Sie feiert heute Dienstag, 19. Oktober, ihren hohen, runden Geburtstag – herzliche Gratulation!

Zur goldenen Hochzeit Ein Paar feiert am Donnerstag, 21. Oktober, sein goldenes Hochzeitsfest. Vor 50 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Sylvia und Walter Löffel-Heiml in Obfelden gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest.

ANZEIGE

Fünf Flüge Die engen Verhältnisse und die Nähe zur Strasse und zu den Nachbargebäuden liessen jedoch eine konventionelle Fällaktion nicht zu. Da wurde schweres Geschütz notwendig. Spezialisten der Firma Rotex Helicopter AG bereiteten die Bäume vor und für den Piloten Heinz Blatter, der bereits seit 28 Jahren diesen Beruf ausübt, waren die fünf Flüge zum nahe gelegenen Abladeplatz «business as usual». Förster Fabian Grod und seine Helfer überwachten die Aktion und sperrten während den Überflügen die Mühlebergstrasse. Nach einer Stunde war der lärmige Spuk vorbei und der Garten von Markus Vollstedt von grossem und gefährlichen «Unkraut» befreit. (mm)

zeigt sich unter den speziellen Zubereitungen als der Speziellste. Ein Pilzkenner scherzte, für den Verzehr des bis zu 25 Zentimeter grossen Pilzes, sei die Bratpfanne gleich mit in den Wald zu nehmen. Der vom Frühsommer bis zum Spätherbst an stickstoffreichen Stellen vorkommende Pilz altert nämlich nach dem Pflücken innerhalb weniger Stunden und wird dann ungeniessbar.

ANZEIGE

Dienstag, 26. Oktober 2021 – 20:00 Uhr Kasinosaal, Affoltern a.A.

MitneuerEnergieindieZukunft Informationsabend zum kantonalen Energiegesetz InformationenzurVorlageundDiskussionmitunserenKantonsrätInnen

Pilot Heinz Blatter am Steuerknüppel: Abtransport einer der drei Tannen mit dem Heli K-Max-K-1200 der Rotex Helicopter AG. (Bild Martin Mullis)

Info&Livestream


Affoltern am Albis

PUBLIKUMSVORTRAG ARTHROSEFORSCHUNG WAS BRINGT DIE ZUKUNFT Unsere Experten befassen sich am Publikumsvortrag mit der Arthroseforschung: Ist es möglich, Arthrose auf lange Sicht zu heilen? Können die Abläufe in den Zellen gesteuert werden, um Arthrose zu stoppen? Erfahren Sie, wie Forscher an verschiedenen Universitäten weltweit daran arbeiten, Arthrose heilbar zu machen. Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 4. November 2021, 18.30 – 19.30 Uhr Referenten: Dr. med. Stephan Czaja und Dr. med. Rolf F. Oetiker, Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates Anmeldung: Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich online an unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen. Der Zutritt zu unseren Veranstaltungen ist nur unter Einhaltung der 3G-Regelung gewährleistet. Hierzu zählen Geimpfte, Genesene und Getestete (Antigentest mit Gültigkeit 48h). Wir bitten Sie, am Veranstaltungstag Ihr COVID-Zertifikat sowie einen amtlichen Ausweis mitzubringen und vorzuweisen. AndreasKlinik Cham Zug, Rigistrasse 1, 6330 Cham

Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 – 2026 Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2022 – 2026 für den Sonntag, 27. März 2022, an. Gemäss Artikel 6 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Obfelden sind an der Urne zu wählen: • 7 Mitglieder des Gemeinderates und dessen Präsidentin/Präsident sowie die Schulpräsidentin/den Schulpräsidenten • 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidentin/ Präsident • 3 Mitglieder der Sozialkommission • 4 Mitglieder der Primarschulpflege In Anwendung von Artikel 6 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Montag, 29. November 2021, Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlich. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Sekundarschulpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026

Erneuerungswahl der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026

Am 13. Oktober 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Die Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2022 – 2026 für den 27. März 2022 an. Gemäss Art. 7 der Gemeindeordnung sind an der Urne zu wählen:

Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2022 – 2026 für den Sonntag, 27. März 2022, an.

19. Oktober 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

5 Mitglieder der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach und deren Präsidentin/Präsident In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind Wahlvorschläge bis spätestens am Montag, 29. November 2021, bei der Schulverwaltung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach, Raihaltenstrasse 2, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Obfelden oder Ottenbach hat (§ 23 GPR). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kreisschulgemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Sekundarschulpflege erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach, Schulverwaltung, Raihaltenstrasse 2, 8912 Obfelden, oder unter www.sek-obfelden.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 19. Oktober 2021 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

Laut Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde sind an der Urne zu wählen: 7 Mitglieder der Evangelisch-reformiertenKirchenpflegeundderenPräsidentin/ Präsident In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung der Evangelisch-reformieren Kirchgemeinde sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Montag, 29. November 2021 Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden.

Margot Bovard Steiner geboren am 7. Februar 1949, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Mettmenstetten Am 12. Oktober 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Elsbeth Hegnauer geb. Thöni geboren am 5. September 1932, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Knonau Am Montag, 11. Oktober 2021, ist in Affoltern am Albis gestorben:

Haller Karl Walter geboren am 24. Januar 1944 von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Bahnhofweg 9. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Montag, 25. Oktober 2021, um 14.00 Uhr in Mettmenstetten statt. Bestattungsamt Knonau

Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Stille Gesamterneuerungswahlen sind nach Art. 160 Abs. 2 der Kirchenordnung (KO) für die Evangelisch-reformierte Kirchenpflege nicht zulässig. Es wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich oder können unter www.obfelden.ch Rubrik: Politik / Abstimmungen & Wahlen heruntergeladen werden. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirkskirchenpflege Affoltern. Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich oder können unter www.obfelden.ch Rubrik: Politik/Abstimmungen und Wahlen heruntergeladen werden. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschrift über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Möchten Sie Ihre Produkte am Chlausmärt anbieten? Dann reservieren Sie einen Stand oder Platz!

ANMELDUNG

für den Chlausmärt, am Sonntag 21. November 2021 www.voba-affoltern.ch/chlausmaert ANMELDESCHLUSS: 25. OKTOBER 2021


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Oktober 2021

5

Nachtaktive Baumeister Streifzüge durch die Natur: Für eine leckere Mahlzeit unternimmt der Biber einiges Seit rund 15 Jahren leben im Knonauer Amt wieder Biber. Von der Reuss her besiedeln sie derzeit langsam die kleineren Bäche; vor einem Jahr haben sie den Türlersee entdeckt. Zu sehen sind die nachtaktiven Nager allerdings nur selten.

«Denn die guten Reviere entlang der Reuss sind längst besetzt.»

Konflikte vor allem bei Maschwanden

von stefan bachmann Bevor ein Biber abends aus dem Fluss auftaucht, sieht man nichts, keine Welle, kein Kräuseln auf der Wasseroberfläche. Plötzlich streckt der Nager seine grossen rötlichen Zähne aus dem Wasser, man erahnt den nassen Pelz, den flachen Schwanz. Er ist vorsichtig, taucht bei der geringsten möglichen Gefahr gleich wieder ab – mit einem lauten Platsch, um die Artgenossen zu warnen. Hat man jedoch Glück, und das Tier wittert einen nicht, steigt es vielleicht tatsächlich an Land. Dann macht es das, was es am liebsten tut: nagen. Auch im Säuliamt kann man seit einigen Jahren Biber beobachten. 2020 ging man von mindestens zehn Revieren aus – wobei in einem Revier auch mal fünf oder mehr Tiere leben können. Man findet Biberspuren entlang der Reuss, am Kanal bei Ottenbach, an der Lorze, am Haselbach bei Maschwanden und an der Reppisch unterhalb von Birmensdorf. Ebenfalls anwesend sind Biber im unteren Jonental, bei Zwillikon und an den Ziegelweihern in Wettswil. 2020 hat der Nager auch den Türlersee entdeckt. Jetzt im Herbst stellt der Biber seine Nahrung um: Nachdem er sich im Som-

Der Biber ist vorsichtig: Bei der kleinsten Gefahr taucht er wieder ab. (Bild Pixabay) mer wie eine Kuh von Kräutern und Gras ernährt hatte, interessiert er sich jetzt für Baumrinde und für Knospen. Dazu stellt sich sein ganzes Verdauungssystem um. Und weil die besonders leckeren Äste mit den vielen Knospen meist nicht in Reichweite sind, nimmt er jetzt wieder seine Fälltätigkeit auf – die Nagespuren sind allgemein bekannt. Bäume fällen muss Meister Bockert aber auch in suboptimaleren Habitaten. Denn wo der Wasserstand eines Gewässers zu tief ist, baut der Biber ganz einfach einen Damm aus Stämmen und Ästen. Erst ab einer Gewässertiefe von

60 cm kann er sich gefahrlos unter Wasser bewegen und eine Höhle in die Böschung graben. Der Eingang zum Wohnbau im Steilufer muss nämlich aus Sicherheitsgründen immer unter Wasser liegen. Solche Fäll- und Stauaktivitäten der Baufirma Biber & Co. haben auch im Knonauer Amt etwas zugenommen, wenn auch viel weniger ausgeprägt als im Aargauer Teil des Reusstals. «Aktuell beobachten wir, dass die Biber auch die kleineren und weniger gut geeigneten Gewässer besiedeln», sagt Josef Fischer, Geschäftsführer der Stiftung Reusstal.

ANZEIGE

GROSSE NEUERÖFFNUNG IN AFFOLTERN AM ALBIS AB DONNERSTAG, 28.10.21 ES ERWARTEN SIE TOLLE ERÖFFNUNGSANGEBOTE UND ATTRAKTIONEN!

OBI Bau- und Heimwerkermarkt Affoltern am Albis, Moosbachstrasse 13

obi.ch

Junge Biber werden im dritten Lebensjahr aus dem elterlichen Revier vertrieben. Sie tauchen dann mal hier, mal dort auf und versuchen, sich einen guten Lebensraum zu schaffen. Dass ihre Bautätigkeit, die für die Natur äusserst positiv wäre, zu Problemen mit dem Menschen führen kann, ist logisch. Im Säuliamt ist es bislang vor allem bei Maschwanden zu Konflikten gekommen. Der Biber staute, der Wasserspiegel erhöhte sich, Felder und Wiesen standen unter Wasser. In solchen Fällen kommt die Biberfachstelle ins Spiel. Meist endet es damit, dass der Biberdamm entfernt wird. Die Böden trocknen ab – bis der Biber wieder zu nagen und bauen beginnt. Landwirte können mit Ausfallentschädigungen rechnen, wenn ihnen ein Biber zum Beispiel zu viel Raps wegfrisst – ebenfalls ein beliebtes Winterfutter. Kein Thema sind Abschüsse von Bibern, denn die Art ist streng geschützt. Lange war der Nager in der Schweiz ganz ausgerottet: 1806 war der letzte Biber einem Jäger vor die Flinte geraten. Zwischen 1956 und 1977 wurden dann insgesamt wieder 141 Tiere ausgesetzt. Heute haben sich diese auf etwa 3500 Biber vermehrt. Die jährliche Wachstumsrate beträgt im Kanton Zürich etwa sieben Prozent. Im Säuliamt geht die Ausbreitung eher langsamer vonstatten als in anderen Kantonsteilen. Und doch sind die feuchten Säuger da. So wie an jenem

Abend vor einigen Jahren. Der Biber sah uns nicht, doch er schien uns zu spüren. Wie leblos, angespannt wie eine Feder liess er sich im Fluss treiben. Dann verlor er die Scheu, ging an Land und schüttelte sich wie ein nasser Hund. «Es ist die Mutter», erklärte mein Begleiter, ein Biberspezialist. Lange beobachteten wir, wie sie Gras und Blätter frass. Dann markierte sie die Ausstiegsstelle mit Bibergeil, einem stark riechenden Sekret, glitt ins Wasser und schwamm mit ein paar Zweigen im Maul in Richtung Bau. Ihre Jungen erwarteten sie wohl ungeduldig.

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR Der Biologe und Journalist Stefan Bachmann schreibt über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann arbeitet bei BirdLife Schweiz und ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch). Bereits erschienen: Nächtliche Begegnungen mit schlauen Kleptomanen, 26. Mai; Die Abendserenade von Laubfrosch & Co., 22. Juni; Im Säuliamt hausen Gespenster, 20. Juli; Ein Hexenwald von grossem Wert, 24. August, Angriff aus dem Hinterhalt, 21. September.


6

Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Oktober 2021

Auf zu neuen Wegetappen Unterwegs in der Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten Wenn man gemeinsam unterwegs ist, braucht es immer wieder mal einen Halt. Dann heisst es: auf das Erreichte zurückzuschauen, auch wenn es manchmal errungen oder schmerzhaft war und in die Zukunft zu schauen – auch das gemeinsam! Ein Rück- und Ausblick der römischkatholischen Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten. Seit über 76 Jahren gibt es nun in Mettmenstetten eine römisch-katholische Pfarrei, seit sie im Jahre 1935 auf dem Rüteli eingeweiht und dem Namenspatron Sankt Burkard geweiht wurde. So vieles ist seither gewachsen und so viele Menschen haben zu dem beigetragen, was sie heute ist. Die letzte Zeit war von zahlreichen Herausforderungen geprägt, so wie bei fast allen Menschen in der Gemeinde, in erster Linie bedingt durch die Auswirkungen der Pandemie. Nachstehend kommen stellvertretend drei Personen zu Wort: der langjährige Pfarrer Angelo Saporiti, die Leiterin der Katechese, Silvana Bartels, und der neue Leiter der Pfarrei, Andreas Bolkart.

Neue Herausforderung als Chance «Vor fast zehn Jahren bin ich zum Pfarrer in der Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden gewählt worden. Ich bin 1962 in Mailand geboren. Als Journalist, Regisseur und Schriftsteller war ich über Jahre mit TV und Radio vertraut. 1989 bin ich Priester geworden und habe seitdem in verschiedenen Gemeinden gearbeitet. 1996 doktorierte ich in Fundamental-Theologie an der Universität Gregoriana in Rom, wo ich auch als eingeladener Professor unterrichtet habe. 2006 habe ich in der Schweiz am C.G. Jung-Institut noch das Diplom als Psychodramatiker gemacht. Ich verstehe mich als Lebensbegleiter für Leute jeden Alters und betrachte den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Seine Erfahrungen und Wahrnehmungen sind für mich wichtig. Das Thema «Heilung» begeistert und motiviert mich. Ich hole die Leute dort ab, wo sie sind und wie sie sind, ohne Vorurteile. Die Unterstützung jedes Menschen in besonderen Situationen (Todesfälle, Lebenskrisen, Krankheiten etc.) ist meine Stärke. Für mich ist die Pfarrei ein Ort mit offenen Türen, wo

Angelo Saporiti, Silvana Bartels und Andreas Bolkart. (Bild zvg.) jede und jeder angenommen sein sollte und wo der Gottesdienst weit mehr als ein «Ritual» ist. Ein Gottesdienst soll Freude machen, meine Predigten sollen die Leute ansprechen, etwas hinterlassen. Die Ökumene ist für mich keine Theorie, sondern gelebte Selbstverständlichkeit: Vor Gott sind wir alle gleich und der Glaube an die Auferstehung Jesu einigt uns. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich beruflich etwas kürzertreten, das heisst, ab Oktober 2021 bin ich noch 60 % berufstätig. Ich freue mich deshalb auf die neue Gestaltung des erweiterten Pfarreiteams. Unsere Aufgabe besteht darin, zu erkennen, dass uns etwas erfüllt, weil wir es selbst nun einmal so empfinden, und nicht, weil jemand anderer uns sagt, dass es erfüllend sei. Ich wünsche uns allen im Leben, immer ‹drei Willkommen› zu finden: In einem Garten im Sommer, beim Herdfeuer im Winter und ein Leben lang im Herzen unserer Freunde.» Angelo Saporiti, Pfarrer

Jugend im Fokus «Seit zehn Jahren bin ich in der Pfarrei St. Burkard tätig. Von Anfang an hat mich die Arbeit in der Katechese begeistert. Zu Beginn habe ich mich im Heimgruppen-Unterricht engagiert. Vor sechs

Jahren begann ich mein Studium zur Religionspädagogin an der Universität Luzern, welches ich 2019 abgeschlossen habe. Seither leite ich die Katechese unserer Pfarrei und begleite und unterstütze unsere Katechetinnen in ihrer Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern aller Stufen, vor allem im administrativen Bereich. Ich koordiniere die Stundenpläne und behalte die Gesamtübersicht über das Schuljahr und alle Veranstaltungen. Selbst unterrichte vor allem ich in der Oberstufe und bereite die Jugendlichen unserer Pfarrei auf die Firmung vor. Ausserdem kümmere ich mich um die Jugendarbeits-Angebote und um die Ministranten-Pastoral. Ich fühle mich im Aufgabenfeld der Bildung und Pädagogik sehr wohl und freue mich, einen Beitrag zu leisten, dass unsere Kinder und Jugendlichen in ihrem Glauben gestärkt werden und einen für sie idealen Zugang zum Thema Religion finden.» Silvana Bartels, Leitung Katechese

Ein herzliches «Grüss Gott»! «Nach gut 25 Jahren im kirchlichen Bereich, davon rund sechs Jahre hauptberuflich, zieht es mich zu Ihnen nach Mettmenstetten in die so schön gelegene Gemeinde im Bezirk Affoltern. Der berufliche Einstieg in die Kirche führte mich über den Umweg der Wirtschaft

im Finanz- und Assekuranzsektor, wo ich unter anderem für sogenannte «Eskalationsprozesse» in der Schweiz und in verschiedenen Ländern tätig war. In einem innerkirchlichen eskalierten Mobbingfall kam man auf mich zu, um ‹deeskalierend› aktiv zu werden. In einem damals herausfordernden Umfeld wurden mir immer mehr Aufgaben wie die Leitung des Pfarrvikariats in Maur mit dem Auftrag anvertraut, konsensfördernd zu wirken und den Frieden und das Miteinander in einem angespannten Umfeld zu fördern. Dazu gehörte die Arbeit mit Menschen aller Altersstufen, von der Arbeit mit Kindern über die Verantwortung des Firmweges für den gesamten Seelsorgeraum, Ehevorbereitungen (u.a. im Vorstand ‹Eheseminare des Generalvikariats›), die Sterbebegleitung, die Trauerbegleitung und Beerdigungen, Jugendgottesdienste, Projekte mit den Gemeinden sowie ein umfangreicher Kirchenumbau mit Einsitz in der Baukommission. Seit über 20 Jahren arbeite ich mit grosser Leidenschaft in der Krisenbegleitung von Partnerschaften und Ehekrisen, aber auch mit Einzelpersonen. Dafür bin ich, zusammen mit meiner Frau, mit einem Teilpensum durch die bisherige Pfarrei angestellt gewesen. Seit dem Ausbruch von Corona hat die Nachfrage stark zugenommen, ebenso die Anfragen für Seelsorgegespräche.

Nun geht es mit der Übernahme der Leitung der katholischen Pfarrei St. Burkard in eine neue Lebensetappe. Dies im Schulterschluss mit ihrem langjährigen Pfarrer Angelo Saporiti, dem weiterhin die innerkirchliche Verantwortung für die Verkündigung und Liturgie untersteht. Meine neue Aufgabe beinhaltet die Verantwortung der internen Organisation wie die Personalführung inklusive der Organisation und Führung des Seelsorgeteams, diverse Planungsaufgaben wie die pastoralen Schwerpunkte des Verkündigungsdienstes, des Pfarreijahres, die Koordination der Freiwilligen der Pfarrei und die Planung und Durchführung von Pfarreiprojekten. Um diese Aufgabe mit Weitsicht und unter Einbezug der Strukturen und dem vielfältigen Leben in Pfarrei und Gemeinde zu erfüllen, ist die aktive Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Kirchenpflege, der lebendige Kontakt zu den regionalen innerkirchlichen Gremien, die Vertretung der Pfarrei vor den politischen Gemeinden und in ganz besonderer Weise die Pflege der ökumenischen Beziehungen von grosser Bedeutung. Die Letztverantwortung in der Öffentlichkeit kann nur aus dieser gemeinsamen Sicht fruchtbringend werden. Ein ganz besonderes Anliegen ist mir die Verstärkung des Ortspfarrers Angelo Saporiti in den seelsorgerischen Aufgaben. Mein Herz schlägt für die Menschen, für alles, was Beziehungen aufbaut, stärkt, erneuert! Am 1. Oktober 2021 begann ein neues Kapitel und in der Funktion als Pfarreikoordinator und Seelsorger werde ich mich auf den Weg zu Ihnen machen. Ich freue mich sehr darauf! Auf bald!» Andreas Bolkart, Pfarreikoordinator mit seelsorgerischen Aufgaben Der Kirchgemeinde ist es ein besonderes Anliegen, die Leserinnen und Leser mit diesem Beitrag einmal mehr hinter die Kulissen blicken zu lassen und sie so mitzunehmen auf die neuen Wegetappen unserer Kirchgemeinde. Das Wort «Gemeinde» trägt ja das Gemeinsame in sich, und gemeinsam soll auch die Zukunft in Angriff genommen werden. Darauf freut sich die Kirchgemeinde sehr, personell gestärkt und den langjährigen Pfarrer unterstützend, mit einem sehr erfahrenen und motivierten Team. Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Hans Finsler, SVP, Zwillikon

Energiewende? Die seit Fukushima von den Spitzenpolitikerinnen vor allem in deutschsprachigen Ländern beschworene «Energiewende» beginnt sich langsam abzuzeichnen. Leider aber nicht in den versprochenen positiven, sondern zunächst in negativen Aspekten: Zunehmend wird das Panorama durch Windräder verschandelt. Wie viel sie zu unserem Energiehaushalt beitragen, entnehme ich der soeben zugestellten Rechnung der EKZ für das vergangene Quartal: es sind ganze 0,21 %! Seit Dezember 2020 trägt mein Haus eine Solarstromanlage. Bei gutem Wetter produziert diese das Mehrfache meines Stromverbrauchs, aber nur

zwischen 11 und 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter deckt die (wegen der Bewölkung stark schwankende) Produktion kaum meinen Eigenverbrauch. Ich bin also trotz dieser Investition weiter auf die zuverlässige Lieferung von Bandenergie angewiesen. Auch Solarstrom macht erst 1,12 % der Stromzusammensetzung der EKZ aus. Zum Glück, bin ich versucht zu sagen, weil dieser ja äusserst unregelmässig anfällt. 11,14 % des von der EKZ gelieferten Stroms kommt aus Kernenergie. Diese soll in den kommenden Jahren ja stillgelegt und rückgebaut werden. Die laufende Produktion aus erneuerbaren Energien müsste, um dies zu kompensieren, also noch

verzehnfacht werden. Dabei ist aber noch unbekannt, wie die hierfür erforderlichen Schwankungsreserven bereitgestellt werden könnten. Es kommt ja mitunter vor, dass über mehrere Wochen kaum Wind weht oder die Sonne scheint. Und dies typischerweise im Winter, wo der Stromverbrauch ohnehin am höchsten ist. Um die CO2-Bilanz zu verbessern und den Klimawandel aufzuschieben, sind wir daran, uns von allen Verbrennungsvorgängen von fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Gaskraftwerke werden unsere AKW also (hoffentlich) nicht ersetzen. Im Zug dieser Umstellungen sind wir weiter daran, unsere Verbrennungs-

motorfahrzeuge durch elektrisch (mit Batterien) betriebene zu ersetzen.

Weiteres und schon gar nicht mit «grünem» Strom möglich.

Das gibt Anlass, wieder mal eine Primarschülerrechnung zu versuchen: 2019/2020 lieferten die EKZ 5346 GWh Strom an ihre Kunden, im Tagesschnitt waren das 14,65 GWh. Im selben Jahr waren im Kanton Zürich 745 059 Personenwagen zugelassen. Durchschnittlich fährt ein Personenwagen in der Schweiz täglich 43 Kilometer, ein durchschnittliches Elektroauto verbraucht dafür 6,45 kWh. Wären alle diese Autos batteriebetrieben, würden sie also täglich weitere 4,8 GWh konsumieren. Die Stromproduktion der EKZ müsste dafür ziemlich genau um ein Drittel erhöht werden! Das ist nicht ohne

Wer sich schon bisher angesichts solcher Relationen nicht ganz vorstellen konnte, wie die Energiewende zu schaffen sei, wird durch die jüngsten Turbulenzen an den Energiemärkten bestätigt. Und nicht nur Öl, Kohle und Gas sind von Lieferengpässen und Preisexplosionen betroffen, sondern mit diesen Energieträgern auch der Strommarkt. Eine anhaltende, schwere «Strommangellage» ist laut den Risikoanalysen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (Babs) das derzeit grösste Risiko für die Schweiz! Da stellt sich doch die Frage, ob der für die Energiewende eingeschlagene Weg wirklich der optimale sei.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Oktober 2021

7

Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten am Pistenkreuz Spektakulärer Ausflug zum Flughafen Kloten

Bei der dreistündigen Flughafenführung wurden die Ü60er von zwei Flughafen-Guides begleitet. Dabei hatten sie die einmalige Möglichkeit, den Flughafen und den Flugbetrieb ganz nah und aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

positionen begeisterte. Sie konnten mitverfolgen wie die verschiedenen Flugzeugtypen angedockt wurden. Ein weiteres Highlight war die neue Feinsortierungsanlage des Gepäcks – ein sehr beeindruckendes technisches Meisterwerk. Bei der Besichtigung war es spannend mitzuverfolgen, wie Gepäckstücke für den Flug abgefertigt werden. Auf über 12 km Förderband und mit hohem Tempo werden Gepäckstücke anhand des Strichcodes aussortiert und ins richtige Fahrzeug gefahren, anschliessend wiederum mit einem Förderband in den Bauch des Flugzeuges geladen.

Nachdem alle Ü60er, auch diejenigen, welche Titan-Ersatzteile in sich hatten, den Check-in und Scanner-Test erfolgreich bestanden hatten, konnte die Führung mit den erfahrenen und freundlichen Flughafen-Guides gestartet werden. Auf dem Weg zur Sicherheitskontrolle gab es interessante Informationen zu den Airlines, den Wegweisungen am Flughafen und vielem mehr. Die Ü60er hatten Gelegenheit, Fragen zum Flughafen zu stellen. Die Tour-Guides des Flughafens konnten diese mit ihrer jahrelangen Berufserfahrung im Flugbetrieb kompetent beantworten. Durch das Sicherheitsgebäude gelangte die Gruppe dann ins Airside Center, der Passagierdrehscheibe des Flughafens. Die Architektur wurde einem Flügel nachempfunden und durch die Fensterfront kann man die Aussicht über das Vorfeld geniessen, also mitverfolgen, wie Flugzeuge angedockt oder zum Flugfeld gestossen werden. Im flugseitigen Bereich führten die Guides dann zu den Dayrooms. In diesem Bereich des Flughafens konnte die Gruppe auch erleben, wie der Schengen- und der Nicht-Schengen-Bereich aufgeteilt werden und wie die Passagierprozesse genau funktionieren. Die anschliessende Fahrt mit der Sky-Metro brachte die Ü60er ins Dock E, welches mit seinen 27 Flugzeug-Stand-

Die Busrundfahrt über das Vorfeld, vorbei an den versteckten Schätzen des Flugbetriebs wurde live kommentiert. Begleitet wurde die Gruppe auch im Bus von den Tour-Guides, die viel spannendes Hintergrundwissen aus dem Flughafenbetrieb mitbringen und viele Fragen kompetent beantworten konnten. Auf der Rundfahrt erlebten die Bonstetter Gäste den Flugbetrieb aus atemberaubender Nähe. Die Busfahrt führte weiter in Richtung der Hangars; in diesen riesigen Hallen werden Klein- und Grossflugzeuge überholt. Als Nächstes fuhr der Bus an der Schallschutzhalle, der Post International und dem Flughafengefängnis vorbei. Die Rundfahrt ging weiter durch die Hallen der Airfield Maintenance. Dort stehen die riesigen Fahrzeuge des Winterdienstes, sowie spezielle Traktoren und Mäher. Danach sah die Gruppe vom Bus aus die Gebäude der Berufsfeuerwehr, der Sanität und konnte die Aussicht aufs Dock B und das Airside Center geniessen. Das Airside Center ist der Passagierbereich des Flughafens.

Fast eine Milliarde für Prämienverbilligung

Inmitten vom Unesco-Welterbe Sardona

Wer in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, erhält einen Beitrag an die Krankenkassenprämien. Für 2022 steht im Kanton Zürich dafür fast eine Milliarde Franken zur Verfügung. Der Regierungsrat hat die definitive Kantonsbeitragsquote für 2022 auf 92 Prozent des Bundesbeitrags (511,7 Mio.) und damit 470,8 Mio. Franken festgelegt. Hinzu kommen Mittel der Sicherheitsdirektion für die Prämienverbilligung für vorläufig Aufgenommene im Umfang von 13,5 Mio. Franken. Insgesamt stehen im Jahr 2022 im Kanton Zürich also 996 Mio. Franken zur Verfügung. Davon werden 544,4 Millionen für die individuelle Prämienverbilligung (IPV) verwendet, 390 Millionen für die Übernahme der Prämien von Personen, die Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe beziehen, 50,7 Millionen für Verlustscheinabgeltungen der Krankenversicherer sowie 10,9 Mio. Franken für den Vollzugsaufwand der Sozialversicherungsanstalt. Neu müssen IPV-Berechtigte einen Grundbetrag – in der Regel 40 Prozent der Prämie – selbst bezahlen. Zusätzlich dazu müssen die Versicherten einen Eigenanteil finanzieren, der von ihrem massgebenden Einkommen abhängt. Fürs Leistungsjahr 2022 beträgt der Eigenanteil 14,1 Prozent dieses Einkommens für Verheiratete und registrierte Partnerinnen und Partner und 11,3 Prozent für die übrigen. Die restlichen Prämienkosten übernimmt der Kanton. Die Einkommensobergrenze zur Unterstützung von Familien mit Kindern und jungen Erwachsenen in Ausbildung wurde bereits im Frühling bestimmt. Sie liegt bei Familien mit jungen Erwachsenen in Ausbildung bei einem massgebenden Einkommen von 89 300 und bei Familien mit minderjährigen Kindern bei 67 000 Franken. Staatskanzlei Anspruch prüfen: svazurich.ch/leistungen-berechnen.

Gemütlicher zweiter Teil Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten erlebten einen spannenden, lehrreichen Ausflug. (Bild zvg.) Der nächste Höhepunkt war der Stopp beim Pistenkreuz der Pisten 10/28 und 16/34. Hier konnten die Ü60er aussteigen und Landungen und Starts direkt am Pistenrand miterleben. Beeindruckend waren die Starts, welche man in unmittelbarer Nähe verfolgen konnte, den starken Luftdruck der abhebenden Flieger spüren, inklusive dem Duft von Kerosin. Danach fuhr der Rundfahrtenbus weiter entlang des Docks A. Hier konnte beobachtet werden, wie Flugzeuge betankt oder entladen werden. Auf der Weiterfahrt sah man die Fracht des Flughafens. Riesige Paletten werden für den Transport verpackt und verladen. Auf dem Weg zum Rega-Hangar sah man die Standplätze von verschiedenen Privatfliegern. Die Fahrt ging weiter entlang des Docks E, wo die grossen Langstreckenflieger parkiert werden und von dort fuhren sie weiter zum Enteisungsplatz. Im Winter werden die Flugzeuge vor dem Start enteist. Nach einer kurzen Fahrt durchs Naturschutzgebiet des Flughafens

ging es durch den Tunnel zurück zum Startpunkt.

Ambitioniertes Gebäude Nach dem gemütlichen und erholsamen Mittagessen wurde das neu eröffnete «The Circle» besichtigt. 2020 wurde das grösste Bauprojekt der Schweiz nach fünf Baujahren fertiggestellt. «The Circle» hat eine Grundfläche von 37 000 Quadratmetern und rund 180 000 Quadratmeter Nutzfläche für Dienstleistungen und enthält den neuen Hauptsitz der Flughafen Zürich AG. Das Investitionsvolumen dieses ambitionierten Gebäudes umfasste eine Milliarde Schweizer Franken. Das Hotel Hyatt, welches aktuell das modernste vollautomatisierte Hotel der Schweiz ist, mit diversen Konferenzräumen, stand letzte Woche im Rampenlicht, als sich chinesische und amerikanische Minister und Spitzenpolitiker zum Friedensgipfel trafen.

«The Circle» enthält auch ein medizinisches Zentrum des Universitätsspitals Zürich, für internationale Kundschaft, welche die Schweizer Spitzenmedizin beansprucht. Diverse bekannte internationale Firmen sind eingemietet, mit Fitnesscenter und Kindertagesstätte sowie nationale und internationale Läden zum Shoppen. Für den kulinarischen Genuss stehen diverse einladende Restaurants und Bars zur Auswahl. Im Circle allein gibt es für 6000 Mitarbeitende Arbeitsplätze. Die Ü60er besuchten zum Abschluss den neu konzipierten Park mit diversen Sehenswürdigkeiten. Die speziell entwickelte Parkbahn, eine Mini-Standseilbahn für zehn Personen, führte sie zur Himmelsplattform, die mit einem herrlichen Rundblick überraschte. Dieses eindrucksvolle Erlebnis wird wohl bei allen lange in Erinnerung bleiben. Walter Mätzler, Ü60er Ski Club Bonstetten Weitere Infos unter ue60-scbonstetten.ch.

Trutg dil Flem – Flimser Wasserweg Der Weg führt von der Alp Naraus zur Quelle des Flem im unteren Segnesboden und am Bachlauf entlang bis ins Dorfzentrum von Flims, vorbei an atemberaubenden Schluchtenlandschaften und über sieben kunstvolle Brücken. Der ausgezeichnete Flimser Wasserweg führt von der Quelle des Flem im unteren Segnesboden bis ins Dorfzentrum von Flims. Auf dem aussichtsreichen Weg geht es über Alpwiesen und dann wieder durch enge Schluchtenlandschaften am Bachlauf des Flem entlang. Dabei überquert man sieben zum Teil kühn angelegte Brücken des berühmten Bündner Brückenbauers Jürg Conzett. Von diesen aus kann man die bizarren Felsformationen in den Schluchten des Flem besonders gut betrachten und dem Rauschen des Bergbachs lauschen. Von der Talstation in Flims führte die Sesselbahn in zwei Sektionen zur Alp Naraus. Nach einer Pause auf der sonnigen Aussichtsterrasse vom Bergrestaurant gab es einen Anstieg zur Quelle des Flem im unteren Segnesboden inmitten des Unesco Welterbes Sardona. Nun führte der Weg über die Schwemmebene zum

Wandergruppe im unteren Segnesboden vor prächtiger Bergkulisse. (Bild zvg.) eindrücklichen Wasserfall, mit einer wunderschönen Sicht auf die Tschingelhörner mit Martinsloch und die Glarner Hauptverschiebung. Bald war die Segneshütte erreicht. Nun folgte der Abstieg über die Ebene Punt Muletg sper I’Aua bis zur oberen Brücke des Trutg dil Flem. Auf dieser Wegstrecke gab es die Mittagspause. Dann konnte man abwechselnd auf der rechten und linken Seite der Schlucht wandern und drei

Brücken überqueren, die obere Brücke, die hölzerne Verweilbrücke und die Brücke des Pilzfelsens. Nach dem Restaurant Startgels führte der Weg zwischen bewaldeten Hängen hindurch über die beiden hölzernen Brücken Taschlims und Punt Max. Von hier verlief der Weg meistens direkt neben dem Flem. Bevor man das Bergrestaurant Foppa erreichte, überquerte man den Bach kurz unterhalb von zwei

Wasserfällen auf einer hohen Wasserfallbrücke aus Valser-Gneis-Gestein und wanderte weiter bis zum Ende der Schlucht. Dort lag die letzte Brücke, die hölzerne Muletgbrücke. Durch den Flimserwald und via Abzweigung Parkplatz Runcs ging es zurück zur Talstation in Flims am Ende des Wasserwegs. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch

FORUM

Gastronomisches Ödland

Urknall

«Central bleibt Central», Beitrag im «Anzeiger» vom 15. Oktober.

Kürzlich sprach ich in meiner Ahnungslosigkeit mit einer Impfgegnerin. Fussball, Klima und Übervölkerung diskutiert man besser nicht, und wenn ich gewusst hätte, dass das Impfthema ähnlich gehandelt wird, wäre ich natürlich nicht auf das Gespräch eingegangen. Für einen Moment fühlte ich mich wie ins alte Rom versetzt, am Anfang unserer Zeitrechnung wenn damalige Bürger einem Christen begegneten. Oder wie Anfang letztes Jahrhundert

Ich finde es gut, dass das «Central» in Affoltern weitergeführt wird. Es bietet eine grosse Auswahl von zum Teil originellen Menüs zu günstigen Preisen. Dass im Artikel aber positiv erwähnt wird, es entstehe kein Sternerestaurant, macht mich doch etwas nachdenklich. Der Bezirk Affoltern, bzw., das ganze Gebiet zwischen Zug und Künten ist in allen

Gastroführern Ödland. Es finden sich zwar Pizza-Lieferdienste und -Lokale bis zum Abwinken, aber kaum ein Restaurant, wo man wirklich festlich essen kann. Ein Sternerestaurant oder zumindest ein Restaurant mit mindestens 14 Gault-Millau-Punkten wäre also sicher kein Luxus. Mögliche Standorte gäbe es genug. Hans Hegetschweiler, Hedingen

mit einem Bolschewisten in Moskau zu diskutieren. Diesmal wird es kaum weitreichende Konsequenzen haben, aber für Psychologen und Soziologen muss es spannend sein, ein psychosoziales Phänomen dieser Art ganz nah beim Entstehen zu erleben, fast etwas wie es für Astronomen wäre, wenn sie einen Mini-Urknall beobachten könnten. Jakob Hedegaard, Wettswil


Offen ab 7 Uhr. Wer ein Projekt in Angriff nimmt, will nicht warten. Nicht darauf, dass der Baumarkt öffnet. Nicht darauf, dass die benötigte Ware in der richtigen Menge da ist und auch nicht auf die nächste Rabattaktion. Starte deshalb Deine Projekte mit HORNBACH: - über 125’000 Artikel in Projektmengenbevorratung - garantierte Dauertiefpreise – auch 30 Tage nach dem Kauf - fachkundige Beratung - Services zur Projektunterstützung Affoltern am Albis Obfelderstrasse 37 8910 Affoltern am Albis

hornbach.ch

Öffnungszeiten Mo.-Fr. 07:00 - 20:00 Uhr Sa. 07:00 - 18:00 Uhr


Gewerbe

Dienstag, 19. Oktober 2021

9

Das spezielle Kino

La fine Fleur Ein Film, der den Kinosaal in Rosenduft hüllt

«Kunst in Hausen»

Vom 21. bis 24. Oktober werden im Gemeindesaal Weid aktuelle Werke präsentiert. > Seite 12

Klimapolitik

Im Kasinosaal Affoltern wird am 26. Oktober das kantonale Energiegesetz diskutiert. > Seite 16

Hausen gewinnt Derby Im Ämtler Viertliga-Duell hatte der FC Knonau/Mettmenstetten das Nachsehen. > Seite 17

Do, 21. Sep – 18.00 / Fr, 22. Sep – 18.00 No Time To Die Daniel Craigs grosses Finale als 007

Do, 21. Sep – 20.30 / Fr, 22. Sep – 20.30 Online-Tickets: www.kinomansarde.ch

Wo die Viehschau auch ein kultureller Anlass ist In Maschwanden wurden am Samstag rund 80 Tiere präsentiert Leistung zählt zwar, aber in Maschwanden ist die Viehschau gleichsam ein kultureller Anlass, den auch die nicht-bäuerliche Bevölkerung schätzt. Der Aufmarsch am Samstag war bemerkenswert. von werner schneiter Die braunen Spuren auf der Strasse führen alle in eine Richtung: zur Viehschau, die zwischen Badi und Gerbi über die Bühne geht. Mit rund 80 Tieren fuhren die Bauern am Samstagmorgen auf. Einige verweigerten sich – laut muhend, wollten partout nicht an den zugewiesenen Platz. Am Schluss standen sie aber alle mehr oder weniger ruhig da in Reih’ und Glied, von der Bäuerin oder vom Bauern noch schnell gesäubert, ehe es in den Ring geht. Vorführen nennt man das. Die Experten Josef Schönbächler und Martin Deuber begutachten und nehmen danach die Rangierung der verschiedenen Abteilungen vor – eine bunt gemischte Schar: Red Holstein, Holstein, Braune, Jersey, aber auch eine norwegische Rotfleck. Und dann noch die aussergewöhnliche Kuh

aus dem Stall von Peter Studer: Kambli hat 13-mal gekalbt und weist eine beeindruckende Lebensleistung von 93 000 Kilogramm Milch aus. Am Schluss aber war es die Kuh Ultra aus dem Stall von Marcel Stehli, die zur Miss Viehschau 2021 gekürt wurde.

Gute Qualität Alle rund 80 Tiere werden den gestrengen Blicken der Experten unterzogen. Diese begründen dann ihre Rangierung via Mikrofon. Natürlich mit ExpertenVokabular: Da ist unter anderem von einer tiefen und breiten Kuh die Rede, von einem gut (und somit auch hoch) aufgehängtem Euter, von bestechendem Rahmen, guter Rahmentiefe und exzellenter Zitzenverteilung. Das Becken muss idealerweise lang sein, das Fundament trocken. «Eine herrliche Kuh», resümiert der Experte am Mikrofon und ergänzt gegenüber dem Journalisten: «Der Gesamteindruck muss ins Auge stechen.» Und Josef Schönbächler, in Maschwanden zum achten Mal als Richter dabei, ist des Lobes voll: «Ich kann den Maschwander Bauern nur gratulieren. Sie haben Tiere von sehr guter Qualität; ich bin begeistert.»

Ein «gut aufgehängtes» Euter zählt zu den wichtigen Kriterien bei der Bewertung. Hier präsentieren die Bauern den Experten ihre Kühe. (Bild Werner Schneiter) Freude zeigt er auch, dass die Viehschau nach einem Jahr Unterbruch wieder stattfindet. «Ein Jahr ohne Fasnacht, Chilbi und Viehschau ist ein verlorenes Jahr», scherzt der Schwyzer. Das mögen auch die zahl-

reichen Zuschauerinnen und Zuschauer gedacht haben. Die Viehschau in Maschwanden ist auch ein kleines Dorffest. Kontakte zwischen bäuerlicher und nicht-bäuerlicher Bevölkerung sind aber in der kleinsten Ämtler

Gemeinde auch ausserhalb der Viehschau nicht die Ausnahme. Die Freude, dass sie nun wieder stattfinden kann, ist an den gut besetzten Festbänken entlang sichtbar. Die Vorfreude auf das gemeinsame Mittagessen aber auch.

Es soll Sinn machen

dener und leistungsbereiter, wenn sie sich mit den Werten, den Zielen und der gelebten Philosophie des Unternehmens identifizieren können.

Führend Burnout vorbeugen Vorgesetzte als Vorbilder und Unterstützer Der prozentuale Anteil der Mitarbeitenden, die wegen Burnout ausfallen, unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Welche Gründe spielen mit? Dabei haben viele Faktoren Anteil. Verantwortungsbewusste Vorgesetzte können einiges zur Burnout-Prophylaxe beitragen. von regula zellweger Die Arbeitswelt hat sich mit der Digitalisierung rasant verändert. Covid brachte sie ins Schleudern. Homeoffice ist für die einen eine Entlastung, man kann ruhiger arbeiten und die Zeit, die man für einen Arbeitsweg brauchte, steht nun zur individuellen Nutzung zur Verfügung. Meetings fallen weg oder laufen über Schaltkonferenzen. Anderen fehlen im Homeoffice die sozialen Kontakte. Idealerweise findet man einen guten Mix aus beidem. Doch dies gelingt nicht immer. In der Pandemie kommen neben Stressoren aus der Arbeitswelt und dem Privatleben vermehrt Ängste und soziale Isolation. Zudem empfinden viele Arbeitnehmer privat wie beruflich eine «Pandemie-Müdigkeit». Zudem kam es zu Entlassungen. All diese Entwicklungen können in eine Erschöpfungsdepression münden.

Job-Stress-Index Gesundheitsförderung Schweiz meldete bereits vor einem Jahr: «Job-Stress-Index

2020: Schneller, höher, weiter – vor allem Jüngere leiden unter Arbeitsintensivierung. Das geforderte Tempo und die Intensität der Arbeit steigen stetig an. Gerade bei den Jungen zwischen 16 und 24 Jahren reichen die Ressourcen immer weniger aus, um mit wachsendem Druck umzugehen. Total leiden drei von zehn Erwerbstätigen unter Stress und davon fühlen sich mehr als die Hälfte emotional erschöpft.» Anders als bei den Jungen scheinen Führungskräfte besser mit der neuen Situation umgehen zu können. Sie erleben zwar eine ähnlich hohe Arbeitsintensivierung, durch ihre Position haben sie aber mehr Ressourcen, um den arbeitsbedingten Belastungen zu begegnen. Selbst Stress vermeiden zu können und nicht in ein Burnout abzugleiten, ist die beste Burnout-Prophylaxe – für sich selbst und für seine Mitarbeitenden – denn Führungskräfte haben eine Vorbildfunktion.

Achtsamer Umgang Um Mitarbeitende dabei zu unterstützen, im Arbeitsleben gesund zu bleiben, gilt es vorerst, die Mitarbeitenden wahrund ernst zu nehmen. Mit Verständnis für Probleme der Mitarbeitenden, mit einem offenen Ohr und angemessener Aufmerksamkeit vermitteln Vorgesetzte ihren Mitarbeitenden das Gefühl, ernst genommen und in schwierigen Phasen zum Teil auch begleitet zu werden. Damit kann physischen und psychischen Erkrankungen vorgebeugt werden.

Zum respektvollen Umgang gehört auch Wertschätzung. Ehrliches Interesse, Respekt und Achtsamkeit sind Wundermittel gegen Motivationstiefs von Mitarbeitenden.

Ganzheitlichkeit, Verantwortung Wenn zu wenige Mitarbeitende zu viel Arbeit bewältigen müssen, ist es keine Sparmassnahme, sondern Missmanagement und führt zu Stress. Dauernde Überforderung provoziert Burnout. Ein Faktor zur Arbeitszufriedenheit – und damit gegen Stress, ist die Ganzheitlichkeit der Arbeiten. Mitarbeitende, die eine Arbeit ganzheitlich und selbstverantwortlich erledigen können und für ganze Produkte oder Dienstleistungen verantwortlich sind, brennen weniger aus. Mitarbeitende, die ihre Aufgaben selbst organisieren und strukturieren können, ertragen Belastungen besser. Wer mit seinen Vorgesetzten Arbeiten planen, Entscheidungen beeinflussen und Arbeitsabläufe mitgestalten kann, setzt sich mit Freude für die Zielerreichung ein. Gute Vorgesetzte arbeiten nicht mit Angst, sondern mit dem Vermitteln von Sicherheit. Mitarbeitende, die beispielsweise wissen, dass sichergestellt ist, dass ihre Arbeit auch während der Ferien und Krankheitsphasen zuverlässig erledigt wird und sich nicht die Pendenzenberge türmen, bis sie an den Arbeitsplatz zurückkehren, können besser abschalten und Erholung geniessen.

Sinnlose Arbeitsabläufe, nicht funktionierende Schnittstellen, mangelnde interne Kommunikation und die Arbeit komplizierende Umstände wie technische Schwierigkeiten nerven, belasten, sind Stimmungskiller, machen unnötig Aufwand und demotivieren. Die Aufgaben sollen in den vereinbarten Konditionen und mit gegebenen Hilfsmitteln zu schaffen sein und keinen unbesprochenen Mehraufwand beinhalten. Sie sollen den Kompetenzen der Mitarbeitenden individuell entsprechen – weder über- noch unterfordern. Zudem soll mit den Aufgabenstellungen eine adäquate berufliche Weiterentwicklung ermöglicht werden. Vorgesetzte denken auch an die Chancen ihrer Mitarbeitenden. Sie unterstützen stete Weiterbildung, denn Weiterbildung hält geistig fit, motiviert, stärkt das Selbstbewusstsein, die Arbeitsmarktfähigkeit und die individuelle Arbeitsmarktsicherheit. Die gestellten Aufgaben sollen in den vereinbarten Konditionen und mit den gegebenen Hilfsmitteln zu schaffen sein und keinen unbesprochenen Mehraufwand beinhalten. Sie sollen den Kompetenzen der Mitarbeitenden individuell entsprechen – weder über- noch unterfordern. Zudem soll mit den Aufgabenstellungen eine adäquate berufliche Weiterentwicklung ermöglicht werden. Mit einem guten Betriebsklima fördert ein Vorgesetzter die Identifikation seiner Mitarbeitenden mit dem Unternehmen. Die Mitarbeitenden sind zufrie-

Balance finden Heute spricht man nicht mehr von Work-Life-Balance, sondern von WorkLife-Blending – Arbeit ist auch Leben und Leben ist auch Arbeit. Das Privatleben muss nicht mehr strikt vom Berufsleben getrennt werden. Man verbindet zunehmend und bewusst diese beiden Bereiche, sie gehen insbesondere seit Corona Hand in Hand. Die erfolglose Suche nach der Balance zwischen Arbeit und Freizeit war konfliktbehaftet, denn irgendwas kam immer zu kurz. Wenn die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben verschwinden, können persönliche Bedürfnisse im Tagesverlauf besser berücksichtigt werden. Das schafft nicht nur Flexibilität, Entspannung und mehr Lebensqualität, sondern steigert auch die Freude an der Arbeit. Kreativität, Sinnstiftung, Inspiration und Motivation bekommen mehr Raum. Dies stellt aber nicht nur Anforderungen an Vorgesetzte, sondern auch an die Arbeitnehmenden. Nicht nur Personen mit Führungsaufgaben tragen für Burnout-Prävention Verantwortung, auch Mitarbeitende sollen dafür sorgen. Was tun Sie dafür? Serie Arbeitswelt. Bisher: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; Portfolio-Lebensstil, 15.10. Von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufsund Laufbahnberaterin, Buchautorin.


TE TERNET E ADRESSEN

Anzeiger www

.affolteranzeiger.ch

Werben Sie mit uns und publizieren Sie Ihre Web-Adresse auf dieser Seite. Information und Kontakt: inserat@weissmedien.ch

für die Wirtschaftsregion

Knonauer Amt

Augenoptiker

Kosmetik

.B-O-A.ch

.toplines.ch

www

Saxophon-Lektionen

Optiker

.myoptix.ch

www

www

.chrisoberli.ch

www

Wenns ums Auge geht!

Natürlich gepflegt mit Permanent-Make-Up, Lippen, Augenbrauen, Eyeliner, Kopfhautpigmentation, Microblading, Plasma-Lifting

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Für Erwachsene bis 99 Jahre. Christoph Oberli, Master of Arts in Music Pedagogy. Musikstudio Mettmenstetten, 079 276 51 34

Beratung, Lieferung, Montage

Kunsttherapie, nat. Heilen

Praxis für Quantenheilung

Spielgruppe

.hshop.ch

.thara.ch

www

www

.matrix-coaching.ch

.spiel-werkstatt.ch

www

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Lebensglück, Leichtigkeit und Freude am Sein! Ich freue mich auf Sie! Coaching-Termine buchbar: Telefon 079 438 43 57

Spielgruppe Spielwerkstatt für Kinder ab 2 Jahren, Robinsongruppen auf dem Bauspielplatz. info@spiel-werkstatt.ch

Fahrschule / Kurse / Shop

Lampenshop

Reptilien

Yogazentrum

.lichtbox.ch

www.CHRESTA.ch

www

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Grosse Auswahl – Leuchten aller Art: LED, modern, Design, Kristall... Bei uns werden Sie fündig!

Gesundheits-Trainingscenter

Leuchtreklamen und Beschriftungen

.rickli-training.ch

www

Gesundheitsmassagen

Mund-/Nasenschutzmasken

.gratec.ch

www.sunstar-thaimassage.ch

www

In guten Händen – einfach wohlfühlen und entspannen! Mit einer wohltuenden Thai-Gesundheitsmassage. Tel. 079 812 59 29

Sie benötigen Schutzmasken? Wir können liefern! Typ 1, 2 + 3. Mehr Infos und Bestellung unter gratec.ch oder 043 322 60 70

Jassen lernen

Nachhilfe

.nachhilfecoach.ch

www

www

Kurse und gesellige Jass-Treffs – Jass Grund-Kurs für AnfängerInnen – Jass Trainings Schieber + Coiffeur

Massgeschneiderte Lernbegleitung.

Karate/Selbstverteidigung

Online Shop

.Karate-albis.ch

.hs-trendshop.ch

www

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Wir verkaufen Top-Artikel, die dem Trend der Zeit entsprechen.

Kleinkind und Musik

Optiker

.evekay.com

www

Musikalische Früherziehung. Fröhliches Eltern-Kind singen «Musig-Chäferli». Für Kleinkinder bis Kindergarteneintritt. 076 571 76 76, info@evekay.com

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

.ledsolutionswitzerland.ch

Wir sind ihr Spezialist für die Planung, Produktion und Montage von Leuchtreklamen und Beschriftungen aller Art.

www

Die grösste Auffangsstation für Reptilien in der Schweiz! Schildkröten ohne Dach über dem Kopf? Herrenloses Schlangenweibchen? Mit Ihrer Spende retten wir ausgesetzte Reptilien! Vielen Dank!

www.yogazentrum-am-weiher.ch

www

Für Gesundheit und Wohlbefinden, Herz, Gelenke, Rücken, Figur. Tel. Termine: Dr. Rickli Premiumtraining, 043 530 30 30

.jassenlernenzug.ch

.swissreptilerescue.ch

www

.IhrOptiker.ch

www

Sichtbar anders!

Einsenden an: Weiss Medien, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a.A. Tel. 058 200 57 00, inserat@weissmedien.ch


Veranstaltungen

Dienstag, 19. Oktober 2021

11

«Swing, Rhythm’n’Blues & Soul» Konzert von R&B Caravan feat. Tommie Harris im Pöschtli Aeugstertal «R&B Caravan» setzt sich zusammen aus Musikern von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als Special Guest der Wiener Band ist am Konzert vom 26. Oktober im Pöschtli der 83-jährige Sänger Tommie Harris aus den USA mit dabei. Mit der «R&B Caravan» hat sich eine heisse Combo zusammengefunden, die pure Energie verströmt und swingt «until the cows come home». Die Band verbindet den klassischen Swingstil der 40er- mit dem Rhythm’n’Blues der 50erund einer Prise Soul der 60er-Jahre. Diese musikalische Mischung war Mitte des letzten Jahrhunderts vor allem bei der schwarzen Bevölkerung der USA äusserst populär. Die Musiker der Band kommen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz und gelten alle als bekannte Repräsentanten der Bluesszene.

Aufgenommen in die «Hall of Fame» Als Special Guest präsentiert «R&B Caravan» den 1938 in Alabama geborenen Sänger Tommie Harris. Wer ihn heute auf der Bühne erlebt, schaut auf 80 Jahre gelebte Blues-, Gospel- und Jazzgeschichte. Schon während seiner Zeit

in der High School trommelte er auf selbstgebauten Schlagzeugen, sang im Gospelchor und legte an den Wochenenden auf den Partys seiner Verwandtschaft Bluesplatten auf. Er sang in den Clubs der Südstaaten bis es ihn, wie viele seiner Kollegen, wegen der besseren Lebensbedingungen nach Chicago zog. Dort lernte er Luther Allison, Muddy Waters und Jimmy Reed kennen, und kurze Zeit später war er in dessen Band als Schlagzeuger engagiert. In den frühen 70er-Jahren kam er mit der USArmy nach Europa und machte schliesslich Deutschland zu seiner neuen Heimat. Tommie Harris tourte durch die ganze Welt und spielte mit vielen internationalen Blues- und Jazzgrössen wie Big Jay McNeely, Al Copley, Red Holloway, Maisha Grant, Gene «Mighty Flea» Conners, Sam & Dave, Lillian Boutte, Brother Jack McDuff, um nur einige zu nennen. 1987 bekam er auch in seiner Heimat die verdiente Anerkennung und wurde in die «Alabama Jazz Hall of Fame» aufgenommen. Franz Lehner Konzert im Pöschtli, Pöstliweg 1, Aeugstertal. Dienstag, 26. Oktober, 20.30 Uhr, Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38, Einlass nur mit gültigem Covid-Zertifikat.

«R&B Caravan», das sind (v.l.) Dani Gugolz (Bass, Vocals), Kai Strauss (Guitar, Vocals), Peter Müller (Drums), Tommie Harris (Vocals), Tom Müller (Tenorsax, Vocals), Dave Ruosch (Piano). (Bild zvg.)

Lüpfige Töne im Mühlesaal «Ländlerabig» in Kappel mit drei Formationen Drei Formationen, die für musikalische Vielfalt sorgen, und bodenständige Einlagen: Das bietet «Ländlerabig» vom 23. Oktober im Gemeindesaal von Kappel – ein Anlass, der von der Gemeinde unterstützt wird.

Lisa Christ tritt regelmässig an Poetry Slams auf. «Ich brauche neue Schuhe» ist ihr erstes Programm. (Bild zvg.)

«Ich brauche neue Schuhe»

Spoken Word und Kabarett mit Lisa Christ Es kommt der Punkt, an dem man feststellt: Nun bin ich definitiv aus meiner Jugend herausgewachsen. Was heisst das? Zwischen schwangeren Freundinnen, stehengebliebenen Junggesellen, politisierenden Mitbewohnerinnen, hohen Idealen und realen Erlebnissen stellt sich die Frage nach Eigenständigkeit und Abhängigkeit, nach der Rolle der Frau in der heutigen Zeit und unserer Verpflichtung der Vergangenheit gegenüber. Alltägliche Gegebenheiten verbinden sich nahtlos mit grundsätzlichen Fragen über Leben und Identität, die sich im Programm

bei Lisa Christ nicht zuletzt auch übers Frausein definieren. Petra Dunkel, Kulturverein bi eus z’Mättmistette Samstag, 23. Oktober, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: 35/30 Franken (Legi/AHV) Billetreservierung unter www.bieus.ch oder Restaurant Rössli, Albisstrasse 1, 044 767 02 01. Bistro ist geschlossen. Abendkasse ab 19.15 Uhr. Während der Veranstaltung besteht die Zertifikatspflicht. Für Gäste, die im Restaurant Rössli essen, werden Sitzplätze im Theatersaal reserviert, für alle anderen Plätze besteht freie Platzwahl.

Jodlerabende, CD-Taufen und lüpfige Töne: Schon mehrmals war der 1990 erbaute Gemeindesaal (Mühlesaal) in Kappel volksmusikalischer Schauplatz. Auch Carlo Brunner und andere Volksmusikgrössen haben dort schon in die Tasten gegriffen. Nun erfährt diese – auch durch die Pandemie unterbrochene – Tradition eine Fortsetzung. Am Samstag, 23. Oktober, sorgen die Kapelle René Jakober aus Sachseln, das Handorgelduett Gebrüder Rickenbacher (Illgau) und das Ländlertrio Tanzboden (Ebnat-Kappel) für musikalische Vielfalt und für Stimmung. Und das ermöglicht auch die Gemeinde Kappel. Wie dieses Engagement zustande gekommen ist, schildern die beiden Organisatoren Hans Arnold und Peter Keller – zwei mit viel Herz für die Volksmusik. «Wir haben uns kennengelernt, als ich im Gemeinderat war. Dort ist Peter Kellers Ehefrau Heidi Hui nach wie vor Mitglied», sagt Hans Arnold. Im Rahmen einer Gemeindeversammlung erkundigte sich eine Bürge-

Die Organisatoren des «Ländlerabigs» in Kappel: Peter Keller (links) und Hans Arnold vor dem Mühlesaal. (Bild Werner Schneiter) rin, was mit dem Geld passiere, das auch Kappel im Rahmen des 150-Jahre-Jubiläums der Zürcher Kantonalbank als Sonderbonus erhalten hat. Weil damals noch keine konkrete Idee vorhanden war, nahmen Arnold und Keller die Chance war, der Gemeinde einen «Ländlerabig» schmackhaft zu machen – mit Erfolg. Sie unterstützt nun die Organisatoren. Die Absicht, diesen Volksmusikabend 2020 durchzuführen, musste damals pandemiebedingt fallengelassen werden. Umso glücklicher sind die Organisatoren, dass es nun klappt. «Wir haben kompetente Volksmusiker und

-musikerinnen verpflichten können, die diverse Stilarten pflegen», halten die Organisatoren fest. Dazu sind auch Einlagen geplant: Büchel, Bödele und Naturjutz. Im ersten Teil, der moderiert wird, spielen die Formationen je zweimal vier Stücke. Ab 22 Uhr folgt freies Musizieren mit Tanz. (-ter.) Samstag, 23. Oktober, Mühlesaal Kappel. Türöffnung 18.30 Uhr (Möglichkeit zum Nachtessen). 20 Uhr Konzertbeginn, 22 Uhr Festwirtschaft, Tanz und Unterhaltung. Zertifikatspflichtiger Anlass. Vorverkauf: 079 753 01 99 (Montag bis Freitag von 18 bis 20 Uhr).

Aufforstung in Madagaskar Am Dienstag, 26. Oktober, um 19 Uhr organisiert die Schweizer NGO Ades ein Webinar mit Dr. Axel Brückmann. Mehr als 90 Prozent des ursprünglichen Waldes sind in Madagaskar bereits verloren. Der Waldverlust schreitet rasend schnell voran. Das bedroht die einzigartige Artenvielfalt der Insel ebenso wie die Lebensgrundlage der Bevölkerung. Armut, Unterentwicklung und eine akute Hungerkrise stellen Aufforstungsprojekte vor grosse Herausforderungen. Die Schweizer NGO Ades produziert in Madagaskar Solar- und Energiespar-

kocher, begleitet von Bildungs- und Aufforstungsprojekten. Der Forstwirtschaftsexperte Dr. Axel Brückmann ist seit 2016 für Ades in Madagaskar im Einsatz. Die Aufforstung von Mischwäldern schont bestehende Wälder, beugt Erosion und Versteppung vor und versorgt die lokale Bevölkerung mit Schlagholz und zusätzlicher Nahrung. Im Webinar bietet er Einblicke in Erfolge, Rückschläge und neue Ideen im Einsatz für Mensch, Flora und Fauna. Ades Dienstag, 26. Oktober, 19 Uhr, Webinar mit Dr. Axel

Aufforstung tut not in Madagaskar.

Brückmann, Anmelden an info@ades-solaire.org.

(Bild zvg.)


12

MARKTPL ATZ Beiträge von Werbekunden. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Kater Newton ist Asthma-frei Seit drei Jahren führt Carol Seiler, diplomierte Tierhomöopathin SHI und Mitglied im Homöopathie Verband Schweiz, ihre Praxis für Tierhomöopathie in Hedingen. Auch dem Kater Newton hat sie schon geholfen. Das Tier als Ganzes steht bei Carol Seiler im Zentrum. Es sei wichtig, nicht nur seine Symptome zu erkennen, sondern den Ursprung der verstimmten Lebenskraft zu erforschen. So auch beim wunderschönen Bengalen-Kater Newton. Seine Besitzer erzählen seine Geschichte: «Bereits seit Newtons erstem Lebensjahr hustete unser Kater. Als sich dies immer stärker zeigte, wurde durch den Tierarzt eine leichte Form von Asthma diagnostiziert, und zudem eine milde Veränderung des Lungenzwischengewebes. Wir erhielten entsprechende Hilfsmittel (Kortison und einen Inhalator). Täglich sollten wir Newton inhalieren lassen. Doch schon beim ersten Versuch stellten wir fest, dass dies nicht nur für das Tier einen extremen Stress bedeutete, sondern auch für uns. Sehr schnell wichen wir vom herkömmlichen Weg ab und nahmen mit Carol Seiler Kontakt auf. Schon die erste Behandlung zeigte eine positive Verbesserung. Es brauchte noch ein, zwei weitere. Zudem haben wir beide Kater komplett auf Beutetiere und Rohfleischfütterung umstellen können. Seit zirka zwei Monaten ist Newton komplett beschwerdefrei! Für uns ist dies das totale Glück, anders können wir es nicht beschreiben.» Tierhomöopathie Seiler Tierhomöopathie Seiler, Telefon 079 267 12 15, www.carolseiler.ch. Kurse: «Grundkurs Tierhomöopathie: Im Notfall richtig handeln», Tageskurs am 6. November 2021. «Impfen und

Vermischtes

Dienstag, 19. Oktober 2021

Kunst in Hausen 2021 «Kultur im Dorf» präsentiert ein vielseitiges Programm Vom 21. bis 24. Oktober findet in Hausen die Triennale Kunst in Hausen statt. 26 Kunstschaffende und der Jugendtreff Chratz präsentieren im Gemeindesaal aktuelle Werke. Begleitend dazu hat das OK ein vielseitiges Begleitprogramm mit Musik, Lyrik und einem Künstlergespräch zusammengestellt. Jegliche Shutdowns umschifft hat die alle drei Jahre stattfindende Kunstausstellung Kunst in Hausen. Letztmals im Herbst 2018 durchgeführt, findet die Schau im üblichen Rhythmus statt. Teilnehmen kann, wer in Hausen wohnt, geboren ist, das Bürgerrecht hat, arbeitet oder zur Schule geht. Dieses Jahr dürfte es eine Rekordzahl sein: 26 Ausstellende und der Jugendtreff Chratz präsentieren an vier Tagen im Gemeindesaal ihre aktuellen Werke. Dabei trifft Bekanntes auf Neues, Alt auf Jung, Holz auf Stein, Textil auf Keramik, Malerei auf Fotografie, professionelle Künstlerinnen auf Autodidakten.

Musik, Lyrik und Künstlergespräche Das OK hat ein attraktives Begleitprogramm auf die Beine gestellt. Nach der offiziellen Eröffnung am Donnerstagabend trägt Fredy Stäheli eigene

(Gesang, Flöte, Perkussion), Ellen Mross (Akkordeon und Gesang) und Dirk Lenz (Perkussion, Mundharmonika) spielen sie mitreissende Balkanmusik. Am Sonntag führt Raphael Tandler ein Künstlergespräch mit Linda Koch und Florian Rubin. Alle drei sind in Hausen aufgewachsen und lassen das Publikum teilhaben an ihren Erfahrungen als junge Kunstschaffende. Den Ausstellungs- oder Konzertbesuch können die Besuchenden an allen Ausstellungstagen im Kunstbistro ausklingen lassen. Es besteht Zertifikatspflicht.

Ausstellung mit Tradition

Derzeit sind die Aufbauarbeiten im Gemeindesaal im Gang. (Bild zvg.) Lyrik vor. Seine Gedichte sind meist nur wenige Zeilen umfassende Miniaturen, in denen äussere Wahrnehmungen und innere Stimmungen eine Verbindung eingehen. Luca Bermudez, der an der Ausstellung sein zeichnerisches Schaffen zeigt, begleitet ihn dazu auf der Gitarre zusammen mit Jean-David Jamet. Der zweite Ausstellungstag wird mit einem

Beschwerdefrei: Kater Newton. (Bild zvg.)

Raffaella Manferdini, OK «Kunst in Hausen»

Christine Brand liest in Hedingen Am Freitag, 29. Oktober, in der Bibliothek

Wahre Verbrechen dienten der ehemaligen Gerichtsreporterin Christine Brand als Vorlage. Nun ist im Frühling «Der Bruder» erschienen. Christine Brand liest daraus – am Freitag, 29. Oktober, um 20 Uhr-

Parasitenschutz aus Sicht der Komplementärmedizin», Infoabend am 8. Februar 2022-

Konzert von Count Vlad, mit bürgerlichem Namen Martin Flückiger, abgerundet. Der Singersongwriter spielt mit der akustischen und elektrischen Gitarre und singt mit samtigen Reibeisen Bariton. Lieder und Instrumentalstücke aus dem Balkan sind am Samstag zu hören mit der Musikgruppe Iliria Nueva rund um den Hausemer Klarinettisten Toni Lauper. Zusammen mit Arkana Štimec

Kunst in Hausen, damals «Kreativ schaffendi Huuser» genannt, wurde 1984 vom Architekten Walter Böck ins Leben gerufen. Er engagierte sich jahrelang für das regionale Kunstschaffen. Ein weiteres Hausemer Original und Urgestein August Winiger, kurz Gusti vo Huuse genannt, stellte letztmals 2012 im Alter von 93 Jahren sein Schaffen zur Schau. Überraschenderweise zeigte der Kunstmaler und Lebenskünstler damals nicht eines seiner fantasiegeladenen, urigen Kunstwerke, sondern vier Romane. Man darf gespannt sein, was Kunst in Hausen 2024 dann bieten wird anlässlich der Jubiläumsschau zum vierzigjährigen Bestehen!

Nach dem Erfolg der beiden Kriminalromane «Blind» und «Die Patientin», die beide während Monaten auf der Schweizer Bestsellerliste geführt wurden, erschien diesen Frühling nun der dritte Teil der Serie. Auch dieser Band schaffte es gleich auf Platz eins der offiziellen Bestsellerliste des Schweizer Buchverbandes. «Der Bruder» ist ein fiktiver Roman, der sich an eine der grössten Mordserien in der Schweiz anlehnt: In den Achtzigerjahren wurden in der Schweiz ins-

Krimiautorin Christine Brand. (Bild zvg.)

gesamt 21 Kinder und Jugendliche entführt oder getötet. 11 Verbrechen blieben ungeklärt, 7 Kinder sind nie gefunden worden. Christine Brand war damals selbst ein kleines Mädchen, als eines Morgens Edith zur Schule aufbrach und nie dort ankam. Als sich der siebenjährige Peter auf dem Schulweg in seinen Biene-Maja-Gummistiefeln von seinem Freund verabschiedete und nie nach Hause zurückkehrte. Und als Sarah zum allerletzten Mal gesehen wurde, wie sie vor dem Schulhaus auf ihrem Kinderfahrrad ihre Runden drehte. Von Sarah, Peter und Edith fehlt bis heute jede Spur. Sie gehören zu den verlorenen Kindern, die Opfer der wohl grössten Mordserie der Schweiz geworden sind. Die wahren Verbrechen an den unschuldigen Kindern dienten als Inspiration für dieses Buch: Im dritten Teil der

Serie steht nun die Rechtsmedizinerin Irena Jundt im Mittelpunkt, die auf die Hilfe ihrer Freunde zählen kann – den blinden Nathaniel Brenner und die umtriebige TV-Reporterin Milla Nova. Entstanden ist «eine bewegende Story mit immenser Sogwirkung!», wie Romanautorin Romy Fölck es ausdrückt. Die Bibliothek Hedingen freut sich sehr, dass Christine Brand vor ihrer Abreise in ihre zweite Heimat Sansibar ins Knonauer Amt kommt, um ihr Buch vorzustellen. Nach der Lesung offeriert die Bibliothek einen Apéro und freut sich auf gemeinsame Gespräche. Bibliothek Hedingen Lesung mit Christine Brand, Freitag, 29. Oktober, 20 Uhr, Bibliothek Hedingen. Um Anmeldung wird gebeten, es gilt Zertifikatspflicht. Infos: www.bibliothek-hedingen.ch.

SPORT

Etappensieg zum Auftakt

Gelungener Cape-Epic-Start für Urs Huber Urs Huber ist am solide ins «Cape Epic» gestartet. Im Prolog des achttägigen, südafrikanischen Mountainbike-Etappenrennens erreichte der Mettmenstetter zusammen mit Simon Schneller den sechsten Rang; die erste Etappe gewannen die beiden. von martin platter «Wir kamen gut über die zwanzig Kilometer lange Runde und reihten uns auf dem sechsten Rang ein», berichtete Urs Huber nach dem Prolog am Fusse des markanten Tafelbergs in Kapstadt. Überrascht zeigte sich der RRC-Amt-Leistungsträger nur vom deutlich überlegenen Siegerteam mit dem letztjährigen Crosscountry-Weltmeister Jordan Sarrou aus Frankreich und seinem südafrikanischen Rennpartner Matthew

Beers, die den übrigen Duos auf den bloss 20 Kilometern 1:39 Minuten und mehr abnahmen. Huber sagt jedoch: «Auf die Zweitplatzierten verloren wir nur rund 45 Sekunden. Alle weiteren starken Teams, die für die Gesamtwertung infrage kommen, sind wie zu erwarten sehr eng zusammen.» Das verheisse eine spannende Rennwoche. Huber sollte recht behalten. Auf der ersten Etappe – 98 km um Ceres – kam es am Montag zum Sprint zwischen den Spitzenteams, den Huber/Schneller souverän gewannen – nachdem Sarrou/ Beers bei Rennmitte erfolglos versucht hatten, auszureissen. Noch stehen den 300 Zweierteams aber 500 Kilometer und 12 850 Höhenmeter in der gebirgigen Landschaft um Kapstadt bis hoch nach Tulbagh bevor. Huber/Schneller sind ihrem Traum, einen Podestplatz im Gesamtklassement zu erreichen, einen Schritt näher gekommen.

Urs Huber ist am Sonntag mit Rang 6 und dem Etappensieg am Montag solide ins «Cape Epic» gestartet. (Bild Nick Muzik)


FIT UND

GESUND, G ESUND, SCHÖN

Fitness

Massage

Naturheilkunde

Craniosacral Therapie CRANIOSACRAL THERAPIE

Akupunktur

NARBEN- UND FASZIENTHERAPIE NACH D. BOEGER

DETKEN.

Antje Detken Eidg. dipl. Komplementär Therapeutin Methode Craniosacral Therapie Dipl. Physiotherapeutin www.detken.org 076 564 67 23

Spittelstrasse 9 8910 Affoltern a/A

Craniosacral Therapie ist Krankenkassen-Zusatzversicherung anerkannt

Craniosacral Therapie

Craniosacral Therapie

Craniosacral Therapie

TOUCH THE EARTH – HANIKU

Craniosacral Therapie

Baby- und Kinderbehandlungen Manja Jansch-Muser 044 760 05 71 Eidg. dipl. Komplementär Therapeutin Krankenkassenzulässig Brunnenweg 8, 8912 Obfelden und 8006 Zürich

www.haniku.ch

Zahnarzt

Hörtherapie

Für gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln

Telefon 044 761 95 61 www.zahnarztaffoltern.ch Breitenstrasse 20 8910 Affoltern am Albis

Copyright, Promotion, Verkauf, Layout: Kaspar Köchli

T. 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@chmedia.ch


Fitness

Coiffeur

Coiffeur Pamela Giray ...

Wer sind die Besten? Das seid ihr, meine lieben Kunden! Danke für alles! Eure Nadia

…bedient von Naomi Mastria

Atlaskorrektur

Atlaskorrektur Kinesiologie

nach R. - C. Schümperli

Bahnhofstrasse 15 I 8932 Mettmenstetten

Tel. 044 767 06 81

hilfreich u.a. bei

info@coiff f urebirrer.ch I www@coiff f urebirrer.ch

• Kopfschmerz / Migräne • Rückenbeschwerden • Beckenschiefstand • Gelenkschmerzen

beateseitz.ch

Wo Steine zu Schmetterlingen werden

Beate Seitz

• Tinnitus • Konzentrationsschwäche • Schlafstörungen • Schwindel

in eigener Praxis seit 2007

Steinhauserstrasse 1, 8926 Uerzlikon, 041 662 46 82

Integrative Kinesiologie Kalbermatter

Podologie Neueröffnung 14.06.21

• Allergien/Heuschnupfen

• Müdigkeit/Burnout • Schulprobleme/Prüfungsängste • Schmerzen • Ängste • Schlafprobleme etc.

KURSE: Kinesiologie für den ALLTAG Krankenkassen anerkannt Termine On-Line buchbar

Hedingen & Urdorf

www.ik-k.ch 044 760 09 88

Körperwelten

N Neues Einführungsseminar Tai Ji / Qi Gong 15. Okt. bis 17. Dez. 2021

jeweils freitags, 18.00–19.15 Uhr

› Podologie Leitgeb zieht um und ändert den Namen! ‹ Wir bieten Ihnen das ganze Spektrum an medizinischen Fussbehandlungen − auch für Risikopatienten! Dank Teamvergrösserung um eine Podologin und eine Auszubildende haben wir wieder Terminkapazitäten. Ab 01.01.2022 sind wir anerkannte Leistungserbringer der Grundversicherung für die Behandlung von Diabetikern. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite. Wir freuen uns auf Sie! Praxis für Fussgesundheit l Obstgartenstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis 044 770 00 44 l www.podologie-am-albis.ch

Osteopathie

Interesse, zu werben?

(10 Lektionen) Fr. 300.–

Kung Fu Training für Erwachsene

Intelligentes Körpertraining auf traditionelle Art im Freien jeweils Do, 20.00–21.15 Uhr SHINDO Zentrum für Alternativmedizin und Kampfkunst, B. Jansch, Zürichstrasse 49, 8910 Affoltern a.A. 30 Jahre Erfahrung in der Kampfkunst Tel. 044 760 11 71, www.shindo.ch

Kosmetik

kaspar.koechli@chmedia.ch Tel. 058 200 57 14, 079 682 37 61

Ost • Ch hronisch he und d ak kute Sch hmerzen • Zustand nach Traumas/Unfall • Schulter- und Kieferschmerzen Zürichstrasse 128 Telefon 078 237 22 82 8910 Affoltern am Albis www.nadineterraz.ch

Gesundheit / Ernährungs-Beratung Fassen Sie den Entschluss zum Abnehmen!

In meinem ParaMediForm-Institut in Affoltern am Albis zeige ich Ihnen die Methode, wie man schlank wird und schlank bleibt. –10,4 kg Nadine Baumli

Worauf warten, starten Sie jetzt!

t imeless Ihr Partner für Gesundheit, Wohlbefinden und Gewichtsabnahme

www.abnehmeninaffoltern.ch

ParaMediForm Affoltern a. Albis

Rahel Meier Dipl. Gesundheitsberaterin PMF Geschäftsinhaberin

Telefon 043 817 16 61

Schlank sein

Schlank bleiben

Medizinische Kosmetik und Permanent Make-up

«Zeitlos»

Betpurstrasse 9 8910 Affoltern a. Albis

Schlank werden

Medizinische Kosmetik

affoltern@paramediform.ch

www.paramediform.ch/affoltern-am-albis

eintauchen in Entspannung und Schönheit… In der Zeitlosigkeit versinken und die Welt vergessen… Ihrer Haut ein wenig Zeitlosigkeit schenken. Jeannette Tonin-Tobler In der Rüti 11 8915 Hausen am Albis Tel.: 043 466 53 24

www.timeless-kosmetik.ch


GESUND, G ESUND, SCHÖN UND FIT FI

Beratung: Glückliche Beziehung

Ganzheitliche Therapie

BEZIEHUNG & SEXUALITÄT < < < <

wir begleiten Euch wir beraten Euch wir bieten Körperarbeit an wir bieten Energiearbeit an INES & THEODOR HÜBSCHER www.paarsein.ch info@tantheo.ch +41 79 343 46 46 Praxis: Ledergasse 12 – 6004 Luzern

Physikalische Therapie Physikalische Therapie Fuchs

uchen in online b NEU: Term Einzelberatung Paarberatung Familienberatung Ü60-Beratung Beratungen auch Samstagvormittag und abends möglich

Wiesenstrasse 9a, 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 60 12, www.susannaherger.ch

dipl. med. Masseur mit eidg g. Fachausweis

nt Kassenanerkann Massagen: Klassische Massage Bindegewebemassage manuelle Lymphdrainage Lomi Lomi Nui Hawai-mass.

• Fango • Elektrotherapie • Sauna Toni Fuchs, Bergstrasse 7, 8910 Affoltern a.A. Termine nach Vereinbarung Telefon 079 774 28 30, www.Massage-Therapien.ch

Ganzheitliche Energiearbeit

Fuss- & Nagelstudio

d‘Lichtstube

Ihr Fuss- & Nagelstudio in Ottenbach

Gönnen Sie sich eine angenehme Fusspflege! Das Angebot in unserem Studio umfasst alle Behandlungen, die Ihre Hände und Füsse perfekt in Szene setzen. Dabei stehen Ihre Bedürfnisse, beruflichen Anforderungen und persönlichen Wünsche im Zentrum. Sie können nicht ins Studio kommen und wollen Ihren Füssen etwas Gutes tun und die Bequemlichkeit der mobilen Fusspflege erleben? Ich komme gerne zu Ihnen nach Hause. Weitere Angebote finden Sie unter: www.d-lichtstube.ch Telefon 078 408 32 15

Naturheilerin SVNH-geprüft

Püntenstrasse 9 · 8932 Mettmenstetten Telefon 079 240 29 43 · engelpraxis.ch

Günstig und wirksam werben.

!

Rufen Sie mich an, ich freue mich auf Sie!

Infos/Anfragen: Telefon 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Fuss- und Nagelpflegestudio Michelle Studer, dipl. Fusspflegerin SFPV Stüdlerstrasse 2 • 8913 Ottenbach Tel. 078 408 32 15 • www.d-lichtstube.ch

Neu: d‘Lichtstube Fuss- & Nagelpflegestudio Werte Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und Freunde Nach 15 Jahren Fusspflegestudio Angela Wicki freue ich mich, per 1. Januar 2022 die Geschäftsführung an meine Tochter Michelle Studer, Dipl. Fusspflegerin SFPV, zu übergeben. Neu ist das Studio zu finden unter dem Namen: d’Lichtstube Fuss- & und Nagelpflegestudio Weitere Infos zum Angebot der d’Lichtstube finden sie unter www.d-lichtstube.ch oder rufen Sie an: Telefon 078 408 32 15. Es macht mich glücklich, mit Michelle Studer, eine sympathische und kompetente Nachfolgeregelung gefunden zu haben. Ich bin überzeugt, dass

sie alles daransetzen wird, die guten Geschäftsund Kundenbeziehungen weiterzuführen und diese mit Sorgfalt zu pflegen. Für die Zukunft wünsche ich Michelle Studer viel Erfolg und Zufriedenheit in ihrer neuen Funktion. Ich bleibe dem Geschäft noch etwas erhalten, und unterstütze Michelle in einem Teilpensum. Für das grosse Vertrauen und Ihre Treue gegenüber meinem Fusspflegestudio, während all den vergangenen Jahren, danke ich herzlich. Mit freundlichen Grüssen, Angela Wicki Fusspflegestudio Angela Wicki 8913 Ottenbach

Allen geschätzten Inserenten ein herzliches Dankeschön sowie Erfolg. Nächste Erscheinung dieser Spezialseiten am 16. November 2021. Interesse? Copyright, Promotion, Verkauf, Layout: Kaspar Köchli

Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@chmedia.ch


16

Vermischtes

Dienstag, 19. Oktober 2021

VERANSTALTUNGEN

Mit neuer Energie in die Zukunft Am 26. Oktober findet um 20 Uhr im Kasinosaal Affoltern ein Informationsabend zum kantonalen Energiegesetz statt. Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Weil Gut Ding bekanntlich Weile haben will, hat das neue Energiegesetz einen langen Weg im Kantonsrat hinter sich. Da eine grosse Mehrheit der Parteien aufeinander zugingen, konnte am Schluss jedoch ein tragfähiger Kompromiss gefunden werden. Gegner dieses Gesetzes haben in der Folge das Referendum ergriffen, weshalb nun Ende November die Zürcher Bevölkerung über das neue Energiegesetz abstimmen kann. Die Regierung des Kantons Zürich verfolgt das Ziel einer wirksamen Klimapolitik und setzt beim Energiegesetz schwerpunktmässig bei den Heizungen an. So sieht dieses vor, dass die Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Laufzeit durch saubere, klimafreundliche Wärmesysteme ersetzt werden. Auch Neubauten sollen künftig mit einem umweltfreundlichen Heizsystem ausgerüstet sein und mit einer Fotovoltaikanlage für die Eigenstromerzeugung. Im Gesetz vorgesehene Fördermittel von jährlich rund 60 Millionen Franken nehmen Hauseigentümerinnen und Mietern die Angst vor übermässiger finanzieller Belastung, wenn Investitionen für technologische Umbauten von Gebäudehüllen oder angepasste Haustechniken nötig werden. Das zur Abstimmung gelangende Gesetz enthält noch viele weitere Massnahmen zum besseren Klimaschutz und dem Gelingen der Energiewende. Die Materie ist jedoch komplex, weshalb sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem neuen Gesetz lohnt. Dies wird am eingangs erwähnten Informationsanlass möglich sein, zu welchem alle Parteien einladen, welche den Kompromiss im Kantonsrat mitgetragen haben. Fragen der Bevölkerung wie «Was ändert sich mit dem neuen Gesetz und welche Auswirkungen hat dies auf Mensch und Umwelt?» werden von Matthias Möller, Chef des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), und verschiedenen anwesenden Kantonsrätinnen und Kantonsräten aus dem Knonauer Amt sowie Parteivertretenden beantwortet. Ebenso wird Raum für die Diskussion mit den Anwesenden angeboten. Voraussetzung für eine Teilnahme vor Ort wird das Covid-Zertifikat sein. Überparteiliches OK von EVP, GLP, Grüne, Die Mitte, FDP und SP Der Anlass kann auch online mit Live-Stream verfolgt werden. Link: https://anda.li/energie-2021.

Führung: Farben im Licht

Die Route führte die Läuferinnen und Läufer über die Dünen der Sahara. Die Spitzentemperaturen während des Rennens betrugen 56 Grad. (Bild Beat Fraefel)

Laufen im Backofen der Sahara Am 35. Marathon des Sables schafften es von 672 Teilnehmenden nur 351 ins Ziel Anfang Oktober ist Beat Fraefel von Affoltern nach Marokko gereist, um am Marathon des Sables in sieben Tagen rund 250 Kilometer durch die Wüste zu laufen. Er hat sich minutiös vorbereitet – doch Temperaturen von 56 Grad brachten seinen Körper an den Anschlag. von livia häberling Seit anderthalb Tagen ist Beat Fraefel wieder in Affoltern, als wir am vergangenen Mittwochmorgen miteinander telefonieren. Am Montagabend gegen 21 Uhr ist er in Kloten gelandet. Er fühle sich gut, sagt er nach der Begrüssung, am Anfang eines zweistündigen Gesprächs, in dessen Verlauf deutlich wird, dass Beat Fraefel am Marathon des Sables eine intensive Zeit durchlebt hat. «Ich habe gedacht, im Zentrum des Marathon des Sables stehe das Laufen. So war es nicht. Im Zentrum stand die Hitze. Es war ein Kampf gegen die Temperatur.» Am Freitag, 1. Oktober, landete Beat Fraefel in Marokko, am Flughafen von Errachidia. Mit einem Bus wurde er ins Vorbereitungs-Camp gefahren. Bis zum Start des Rennens am Sonntagmorgen hatte er zwei Tage Zeit, um sich einzuleben und die anderen Läuferinnen und Läufer kennenzulernen. Darunter waren auch elf aus der Schweiz, mit fünf von ihnen teilte er sich in den kommenden Tagen ein halboffenes BeduinenZelt. «Die erste Nacht war speziell. Es windete stark, am Morgen lag ein feiner Sandschleier auf meinem Körper, in meinem Mund knirschte es. ‹Unter diesen Bedingungen verbringst du die nächsten Tage›, dachte ich. Die Temperaturen nachts waren angenehm – wärmer, als gedacht. Doch am Tag war die Hitze gewöhnungsbedürftig. 45 Personen brauchten

noch vor dem Start medizinische Hilfe – wegen Dehydrierung. Mir ging es körperlich gut, doch kurz vor dem Start wurde es brenzlig: Als ich meinen Rucksack schliessen wollte, brach der Reissverschluss entzwei. Zum Glück hatte ich Nadel, Faden und Sekundenleim dabei und konnte improvisieren.» Die erste Etappe führte 31 Kilometer über Sand und Dünen. Unterwegs gab es zwei sogenannte «Check-Points», an denen die Läuferinnen und Läufer Wasser erhielten und sich ausruhen konnten. Sie alle trugen einen GPS-Peilsender auf sich. Über diesen liess sich ein Notruf absetzen, der direkt bei den zwei Helikoptern einging, die während des Rennens einsatzbereit waren. «Ich sah die Helikopter während der ersten Etappe häufig in der Luft. Mich wunderte das, doch ich konzentrierte mich auf mein Tempo. Es lief gut, bis ich am zweiten Checkpoint einen Fehler machte. Um Gewicht zu sparen, beschränkte ich mich auf eine Anderthalb-Liter-Flasche Wasser. Am Nachmittag wurde es extrem heiss, ich trank immer kleinere Schlucke, bis ich nicht mehr konnte und mich ein paar Kilometer vor dem Ziel unter einen Busch legen musste. Die Laufzeit wurde irrelevant, mein Ziel war, mich irgendwie im Rennen zu halten. Schliesslich erreichte ich das Camp, wo man mir sagte, es seien heute 56 Grad gemessen worden. Erst da wurde mir bewusst, wie heiss es tatsächlich war – und wie viele Läuferinnen und Läufer fehlten. Mehr als fünfzig gaben unterwegs auf oder wurden aus dem Rennen genommen.» In der Nacht auf Montag kämpfte Beat Fraefel mit Blähungen, musste sich übergeben. Der zweite Lauftag wurde noch viel zäher, wie er am Telefon schildert. Wieder war es ausserordentlich heiss, er musste unverhofft Pausen einlegen, was ihn Zeit kostete. Gemeinsam mit einer Amerikanerin, die unterwegs ebenfalls zu kämpfen hatte, erreichte er das Camp – 15 Minuten bevor das Ziel geschlossen wurde.

Auf die dritte Etappe am Dienstag bereitete sich Beat Fraefel vor, wie er das jeden Morgen tat. Um sechs Uhr wachte er auf, geweckt vom Lärm, um sich in aller Ruhe dem Frühstück – Porridge, Pulver-Cappuccino und Trockenfleisch – der Rennvorbereitung und der Körperpflege zu widmen. Mit am wichtigsten war Beat Frafel dabei die Fusspflege. Seine Fettcrème, die er täglich einrieb, bewahrte ihn vor Blasen. Sein Material, das er mitgenommen hatte, um die Füsse zu verarzten, überliess er anderen Läufern. In diese dritte Renn-Etappe wurden die Teilnehmenden nicht mit dem Klassiker «Highway to Hell» entlassen. Zu Ehren des Verstorbenen wurden eine Gedenkminute abgehalten und eine Startzeremonie durchgeführt. «Da flossen Tränen, diese Minuten waren ergreifend. Auch später an jenem Tag erging es mir ähnlich. Nach zwei zähen Etappen fand ich in der dritten ins Rennen, die Temperaturen wurden erträglicher, und ich empfand eine extrem tiefe Dankbarkeit, einen Körper zu haben, der so perfekt funktioniert. Irgendwann habe ich Selbstgespräche geführt, mich bei meinen Füssen bedankt und bei anderen Körperteilen. Man ist heulend unterwegs, da geht etwas vor sich. Man beginnt, ein wenig zu spinnen.» Am Mittwoch, dem vierten Renntag, wartete die Doppeletappe mit 82,5 Kilometern. Diese nahm Beat Fraefel zunächst allein in Angriff, bis er an einem Check-Point eine Kollegin aus dem zweiten Schweizer Zelt traf. Mit ihr absolvierte er die Nachtetappe, die über felsige Dünen führte.

Morgen Mittwoch, 20. Oktober, findet eine öffentliche Führung durch das Sammlungszentrum mit Sarah Longrée statt.

«Da habe ich mich richtig gefreut: Endlich mal eine Bergstrecke! Der Aufstieg war steil und nur möglich, indem man sich an einem Seil festhielt. Ich empfand diese Passagen als grenzwertig, nur mit Stirnlampen, in der Nacht … Und doch habe ich die Etappe genossen: Es war das erste Mal, dass ich nicht bloss wegen der Hitze ausser Atem war, sondern, um einen Berg hochzukommen.»

Bei der Führung stehen die Konservierung und Restaurierung von Glasgemälden im Mittelpunkt. Die Leitung des Anlasses hat Sarah Longrée, Konservatorin/ Restauratorin Silber und Glasgemälde. Der Rundgang kostet 10 Franken, eine Anmeldung bis am Mittwoch um 12 Uhr ist erforderlich unter der Telefonnummer: 044 762 13 13 oder per Mail: fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Affoltern Mittwoch, 20. Oktober, von 18.30 bis 19.50 Uhr, Lindenmoosstrasse 1, Affoltern. Mit Zertifikat.

«Als wir eintrafen, war es gegen 20 Uhr und bereits dunkel. Ich erfuhr, dass es einen Todesfall gegeben hatte. Die Nachricht verbreitete sich rasant: Ein Läufer hatte unterwegs einen Herzstillstand erlitten, die Hilfe aus der Luft war zu spät gekommen. Meine Zeltgenossen hatten sich grosse Sorgen um mich gemacht, und als ich ihnen sagte, dass ich die Etappe gerade noch so geschafft hatte und weiter dabei sei, antworteten sie: ‹Wir steigen aus.› Das war ein trauriger Moment für mich. Bis dahin waren wir in unserem Zelt noch zu fünft gewesen, nun schlief ich dort allein – auf der Matratze, die mir ein Kollege nach seinem Ausscheiden geschenkt hatte. Meine war in der zweiten Nacht kaputt gegangen.»

Er hat die Strecke gemeistert: der 62-jährige Beat Fraefel mit der Medaille. (Bild zvg.)

Um Donnerstagmorgen, kurz nach fünf Uhr, kamen Beat Fraefel und seine Kollegin im Camp an. Den Rest des Tages hatten sie Zeit, sich auszuruhen. Am frühen Abend wurden die rund 400 verbliebenen Läuferinnen und Läufer über-

rascht. Vier Streicher und eine Sopranistin gaben ein kleines, klassisches Konzert, zur Feier des Tages erhielten alle eine Dose Cola. «Was für ein Luxus! Längst nicht jedes Nahrungsmittel schmeckte bei diesen ungewöhnlichen Temperaturen so gut. Das Pulver mit Minze, das einen Kühlungseffekt haben sollte, schmeckte bei 55 Grad nach Erbrochenem. Und die Haferriegel mit Nüssen konnte ich kaum runterschlucken. Unterwegs fühlte es sich bei starkem Wind an, als würde ich den Körper in einen Heissluft-Backofen halten.» Am Freitagmorgen warteten auf Beat Fraefel noch die letzten 42 Kilometer. Diese Etappe lief er alleine, kam gut vorwärts und wurde im Ziel vom Rennveranstalter Patrick Bauer in Empfang genommen. Er erhielt seine Medaille und die Gewissheit, dass er mit einer Gesamtlaufzeit von 53 Stunden den 240. Rang erreicht hatte. In seiner Altersklasse, bei den Ü60ern, sind von 45 Läufern elf ins Ziel gekommen. Beat Fraefel war der Viertschnellste. Gewonnen hat das Rennen zum siebten Mal der Marokkaner Rachid El Morabity. Er lief die knapp 250 Kilometer in 21 Stunden. «Da kämpft man so lange, um überhaupt im Rennen zu bleiben, man kämpft mit dem Wind, mit den Temperaturen, und plötzlich hat man die Medaille vor Augen. Der Zieleinlauf war wunderschön.» Am Samstag spazierte er mit den fünf verbliebenen Schweizern die letzten Kilometer aus der Wüste hinaus, dann wurden die Läuferinnen und Läufer mit Bussen zu ihren Hotels gefahren. Und dort wartete die Amerikanerin, mit der er die zweite Etappe gemeistert hatte. Sie war später zwar ausgeschieden, wollte sich bei ihm aber für die Unterstützung bedanken. «Als ich in meinem Hotelzimmer stand, wusste ich: ‹Jetzt gehts ans Duschen.› Eine Minute habe ich die Dusche angestarrt, ‹soll ich wirklich…?› Ich zögerte, weil ich das Gefühl hatte, dass sich ein Kapitel schliesst, indem ich den Staub von meinem Körper spüle.» Es folgten dann doch die Dusche und ein grosses Hotel-Buffet, ein Ruhetag und der Heimflug am Montag. Die erste Nacht im eigenen Bett und die zweite, bei der Beat Fraefel plötzlich aufwachte. «Auf meinem Nachttisch steht eine Trinkflasche. Derselbe Typ, den ich in der Wüste dabeihatte. Ich erwachte und dachte: ‹Ich muss dringend diese Flasche auffüllen, das Wasser wird nicht bis am Morgen reichen!› Ich bin aufgestanden, habe sie gefüllt und erst dann gemerkt: ‹Easy! Es gibt genug Wasser.› Von den Tagen in der Wüste ist schon etwas übriggeblieben.» Als Beat Fraefel am Schluss unseres Telefongesprächs gefragt wird, ob er noch einmal am Marathon des Sables teilnehmen will, sagt er: «Fragen Sie mich in einer Woche nochmals.»


Sport

Dienstag, 19. Oktober 2021

Ein Feuerwerk in Mallorca Team Koach brilliert beim Saisonabschluss Am Samstag fanden in Mallorca nicht nur die verschobenen Triathlon-Wettkämpfe über die volle und die halbe Ironmandistanz statt, gleichzeitig führte auch die Konkurrenzorganisation «Challenge» eine Halbdistanz durch. Die Startenden des Teams Koach waren alle weit vorne anzutreffen, so dass Coach Kurt Müller das Nachtessen mit seinen Athletinnen und Athleten geniessen konnte, als noch zahlreiche andere sehnsüchtig darauf warteten, «you are an Ironman» zu hören. Angenehme Temperaturen mit einem abwechslungsweise bergigen und flachen Radkurs liessen gute Zeiten zu. Die Kehrseite: auf schnellen Radstrecken ist die Windschattenproblematik viel grösser. Bei Triathlons ist, mit Ausnahme gewisser Profi- und Nachwuchsrennen, Windschattenfahren auf dem Rad nicht gestattet, lässt sich aber auf Parcours mit langen flachen Abschnitten kaum vermeiden. Für Urs Müller, der seine Profikarriere vor über einem Jahr beendet hatte, war es der erste Ironman über 3.85 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42.2 km Laufen, seit er als Amateur einen Vollzeitjob ausübt. Coach Kurt Müller stellt fest: «Auch als Amateur ist er noch immer schnell. Man merkt, dass er das Schwergewicht in der begrenzten Trainingszeit im Hinblick auf die Tortour auf das Rad legte, während beim Schwimmen und Laufen das Trainingsdefizit besser erkennbar ist.» Overall erreichte Urs das Ziel als 14., was vor allem der 11. Radzeit zu verdanken war. Dank dieser Leistung konnte er die Windschattenfelder hinter sich lassen. Urs Müller war nicht der Einzige, der ums Gesamtklassement kämpfte. Koach-Newcomerin Denise Johannsen

Urs Müller auf dem Weg vom Meer zur Wechselzone. (Bild Kurt Müller) erreichte auf der Halbdistanz «70.3» die zweitbeste Zeit aller Frauen overall und gewann damit ihre Altersklasse sowie einen Slot für die 70.3 Weltmeisterschaft im Oktober 2022 in St. George Utah. Auch Alfi Caprez dominierte seine Altersklasse klar und gewann den Slot. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass Team Koach mit einem stattlichen Aufgebot an die Halbdistanz-WM in einem Jahr reist. Kurt Müller wird auch dann seine Leute vor Ort unterstützen. Als sicherer Wert erwies sich, wie üblich,

Deutlicher Sieg gegen FC Schwamendingen II 3. Liga: FCA – Schwamendingen II 7:2

André Weber, der als 4. seiner Altersklasse über die volle Ironman-Distanz ins Ziel kam. Er wäre diesen Oktober in Hawaii an der Ironman-WM gestartet, wäre diese nicht erneut verschoben worden. So wählte er als Saison-Abschluss Mallorca – etwas weniger warm, aber auch schön. Während Thomas Grangaro, der wegen einer Erkältung von Ironman auf 70.3 gewechselt hatte, noch unterwegs war, erreichte Marlen Fuhrmann am anderen Ende der Insel bei der von der Schweizerin Nicola Spirig gewonnenen «Challenge» das Ziel, was Kurt Müller sogleich im Chat vermeldete, den er zur Information über die Wettkämpfe in Mallorca aufgezogen hatte. Vorbereitet hat Kurt Müller seine Leute mit einem Test, der die Leistungsfähigkeit, die Fett- und Kohlehydratverbrennung und die Nahrungsaufnahme optimal nachbildet: «In Ermangelung von genügend Wettkämpfen sind solche Tests besonders wichtig», stellt Kurt Müller fest, «denn bei Wettkämpfen, die über viele Stunden gehen, ist es zentral, am Anfang nicht zu überpacen, um das Tempo bis zum Schluss zu halten.» Für Kurt Müller bleibt der Rückblick auf eine trotz allem erfolgreiche Saison: «Wir haben mehrere Newcomers in verschiedenen Altersgruppen, die sich in diesem Jahr durchgesetzt und erstmals Wettkämpfe gewonnen haben. Daneben können wir nach wie vor auf unsere ‹sicheren Werte› zählen. Ein Highlight ist für mich, wie Denise in ihrem ersten Rennen im Meerwasser geschwommen ist – zuvor sagte sie, sie fürchte sich vor den Wellen, doch sie ist so geschwommen, dass ich als ihr Schwimmlehrer richtig stolz auf sie sein kann.» Nun beginnt die Off-Season – mit der Hoffnung, dass die nächste Saison wieder einigermassen «normal» ist. Team Koach

Nach den drei souveränen Siegen mit einem Gesamttorverhältnis von 19:2 aus den Vorwochen wollte das Fanionteam die nächsten drei Punkte einfahren. Der Gegner aus Schwamendingen konnte aus den ersten sechs Spielen lediglich 3 Punkte einfahren. Der FCA startete wie gewohnt druckvoll in die Partie. Und die vielen FCA-Fans mussten nicht lange auf den ersten Torerfolg warten. Nach drei Minuten schoss Krstic den FCA in Führung. Und das Offensivfeuerwerk ging weiter. Nach acht Minuten fand sich wiederum Krstic alleine mit dem Ball im Anspielkreis. Ein kurzer Blick hoch – der Torwart stand ein bisschen zu weit vorne – ein Schuss, ein Tor! Und was für eines: Von rund 45 Metern flog der Ball ins gegnerische Netz. Nur drei Minuten später landete der Ball nach einer langen Ballstafette bei Huber, der aus ganz spitzem Winkel zum 3:0 einschoss. Nun übte der FCA das Pressing nicht mehr so stark aus wie in der ersten Viertelstunde. Man teilte sich die Kräfte ein und pflegte ein gutes Aufbauspiel mit viel Ballbesitz. Die wenigen Kontermöglichkeiten wurden meist schon früh unterbunden, sodass FCA-Torhüter Aegerter nicht eingreifen musste. In der 25. Minute bekam der FCA einen Eckball zugesprochen. Dieser wurde von Krstic perfekt in den Fünferraum gebracht, wo Wildi am höchsten sprang und mit einem wuchtigen Kopfball den Schwamendinger Torhüter bezwang – 4:0. Die erste Halbzeit des Fanionteams war, wie so oft in dieser Saison, unglaublich druckvoll und ballbesitzstark. In der 41. Minute bekam Ismajlaj einen perfekten Ball in den Lauf, den er per Pfosten zum 5:0 einnetzte.

Nachlässigkeiten führten zu Torchancen Kurz vor der Pause musste der FCA dann noch ein unnötiges Gegentor hinnehmen. Nach einem langen Ball konnte sich der gegnerische Stürmer durchsetzen und schoss zum 5:1 ein. Nach der Pause nahm der FCA das Spiel wieder in die Hand. Und so ging es auch nicht lange, bis der FCAAnhang wieder jubeln konnte: Ismajlaj konnte sich nach einem strammen Schuss in der 50. Minute als Doppeltorschütze feiern lassen. Und nur vier Zeigerumdrehungen später konnte sich auch noch Mittelstürmer Arsic zum 7:1 belohnen. Nun schaltete der FCA einige Gänge runter und das Spiel plätscherte vor sich hin. Die eingewechselte FCA-Offensive mit Cotardo und Stähli konnte sich zwar noch einige Torchancen herausspielen, jedoch war am Schluss immer noch ein Bein dazwischen oder der Torwart der Schwamendinger war zur Stelle. Das Umschaltspiel beim FCA wurde nicht mehr so konsequent durchgeführt. Dies führte zu einigen gefährlichen Aktionen vor dem FCA-Tor. Meist ging die FCA-Defensive als Sieger vom Platz, jedoch musste man das zweite Gegentor noch hinnehmen. Aus stark abseitsverdächtiger Position fand der gegnerische Stürmer den Weg an Aegerter vorbei zum 7:2-Endstand. Einige Minuten später konnte Aegerter mit einer ausgezeichneten Parade ein drittes Gegentor verhindern. Somit konnte der FCA die nächsten drei Punkte einfahren. Man kann hoffen, dass diese Siegesserie weiter anhält. Maurus Steigmeier FCA-Startformation: Aegerter, Luchsinger (Captain), Wildi (Ravasio), Steigmeier, Premananthan, Ismajlaj, Huber (Stefanovic), Krstic, Haas (Cotardo), Bitzer, Arsic (Stähli).

FCWB verliert gegen effizientes Linth

Hausen liess beim Säuliämtler Derby nichts anbrennen

Obwohl der FCWB mehr Spielanteile verzeichnen konnte, blieben die Punkte in der Lintharena, womit die Gastgeber ihre Ungeschlagenheit wahrten.

Tabellenführer FC Hausen empfing am letzten Samstag den Tabellenletzten FC Knonau/ Mettmenstetten zum Derby im Hausemer Jonentäli. Die ungeschlagenen Oberämtler – fünf Siege in Serie – zeigten nach Anlaufschwierigkeiten erneut ihre Überlegenheit.

1. Liga: FC Linth 04 – FCWB 3:0 (2:0)

Nach zuletzt durchzogenen Leistungen wollte der FCWB den Schwung aus dem Cup-Spiel mitnehmen. Man war sich jedoch der Stärken des Gegners bewusst und wie erwartet war Linth der unbequeme Gegner. Der Elan der Ämtler wurde schnell von den Glarnern gebremst, die gut in die Partie starteten. Während sich WB noch auf das Spielterrain einstellen musste, konnte Linth bereits reüssieren. Durch einen Weitschuss, der leicht abgefälscht wurde, erzielte Ismaili in der 11. Spielminute die Führung. Nach dem 0:1-Rückstand fingen sich die Ämtler und übernahmen mit feinem Passspiel das Spieldiktat. In der 25. Minute zog Bachmann alleine auf das gegnerische Tor los und scheiterte am gut parierenden Torwart Dabic. Praktisch mit dem Pausenpfiff erhöhte Linth das Score auf 2:0. Ein gut getretener Freistoss brachte die Rotschwarzen in Abstimmungsschwierigkeiten, worauf Fazlic den Ball über die Linie beförderte. Nach der Pause zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Die Ämtler hatten zwar mehr Spielanteile, jedoch war es der Gegner, der ein weiteres Tor erzielte. In der 56. Minute entwischte der gut aufspielende Güntensperger und schloss eiskalt zum 3:0 ab. Mit gutem Passspiel drückte der FCWB die Gastgeber in die eigene Hälfte. Immer wieder kamen sie

WBs Noah Bachmann hatte den Ausgleichstreffer auf dem Fuss. (Bild Kakö) in vielversprechende Positionen, dennoch waren gute Torchancen Mangelware. Die Durchsetzungskraft im letzten Drittel fehlte an diesem Wochenende. So musste sich der FCWB geschlagen geben und verlor wichtige drei Punkte. Für WB gilt nun der Fokus auf das nächste Meisterschaftsspiel. Am kommenden Samstag folgt das Heimspiel gegen den USV Eschen-Mauren, welcher gut in die Saison gestartet ist. Hoffentlich gelingt es den Ämtlern, eine positive Reaktion auf dem heimischen Moos zu zeigen. Flavio Peter Match-Telegramm: Lintharena, Näfels, 250 Zuschauer. FCWB: Rüegg; Aeberli, Brüniger, Studer, Thalmann (72. Jakovljevic), N. Peter, F. Peter (86. Salihu) Miljkovic (61. Dzelili), Heini, Figueiredo (61. Hager), Bachmann (72. Di Battista). Weitere WB-Resultate: Kilchberg-Rüschlikon 1 – FCWB 2 2:0, Wipkingen 1 – FCWB 3 3:1, Schlieren – Jun. Ab 5:3, Jun. Aa (YL) – Red Star 2:0.

17

4. Liga: FC Hausen – FC Knonau/Mettmenstetten endete 3:0 (1:0)

Von Roland HubeR und MaRtin PlatteR Nach gegenseitigem Abtasten setzte Michael Wüest in der zehnten Minute mit seinen Freistoss an den gegnerischen Aussenpfosten eine erste Duftmarke für den FC Hausen. Fünf Minuten später brauchte es bereits den Torhüter des FC Knonau/Mettmenstetten, um den kurz ausgeführten Eckball von Wüest an den Pfosten und von da ins Aus zu lenken. Doch der Ball wollte zunächst einfach nicht ins Tor. Daran änderte auch der scharfe Direktschuss von Damian Bär nichts, den der Gasttorhüter abprallen lassen konnte. Auch der Nachschuss von Flurin Locher endete in der 24. Minute am Pfosten. Der FC Knonau/Mettmenstetten versuchte mit langen Bällen von hinten die Abwehr des Heimteams zu überspielen. Doch die Verteidigung der Oberämtler um Andreas Bitzi und Von Burg räumte alles weg, was da geflogen kam. Das Spiel wogte hin und her bis in der 42. Minute auch die Gäste aus dem Unteramt zu einem gefährlichen Freistoss vor dem Hausemer Tor kamen. Dieser je-

Die Hausemer (in Rot) wurden immer torgefährlicher. (Bild Roland Huber) doch flog über das Gehäuse des ansonsten wenig beschäftigten Torhüters Jan Studerus. Das wirkte wie ein Weckruf für die Hausemer. Der junge Hausemer Aussenläufer Gabriel Urdaneta setzte zum Konter von ausserhalb des Strafraums an. Sein Schuss wurde von einem gegnerischen Verteidiger noch abgelenkt und flog über den Torhüter hinweg zur verdienten 1:0-Führung für das Heimteam ins Netz. Diesen Vorsprung hätte Locher gleich danach noch mit einem Weitschuss aus 30 Meter knapp über das Tor ausgebaut. Es blieb aber bei der 1:0-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel aufgeblüht Nach dem Seitenwechsel übernahmen wieder die Gastgeber das Spieldiktat und suchten mit Druck die Entscheidung. In der 58. Minute war es dann so weit: Ein weiter Freistoss von hinter der Mittel-

linie Richtung Gästetor flog zum aufmerksamen Locher, der zur 2:0-Führung einschoss. Nach einem unwiderstehlichen Flügellauf flankte der linke Aussenverteidiger Leu zu Bär, der mit dem Kopf zum 3:0 vollendete. Dass es beim guten Resultat für die Hausemer blieb, dafür war auch Torhüter Studerus verantwortlich. In der 70. Minute rettete er mit einem spektakulären Hechtsprung nach einem Eckball der Gäste. Mit weiteren drei Punkten kann der FC Hausen seine Tabellenführung in der 4. Liga festigen. Für die Oberämtler geht es am Donnerstagabend, 21. Oktober, um 20.15 Uhr weiter mit dem Heimspiel im Regional-Cup gegen den 2.-Liga-Verein FC Kilchberg/Rüschlikon. Ein spannender Vergleich mit einem oberklassigen Club, der unlängst noch Gegner in der 3. Liga war. Das Team um Trainer Dani Bucher freut sich auf viele Zuschauer im Jonentäli.


Informationen über die einzelnen Mitglieder von Learnpool, finden Sie unter learnpool.ch / team

Verkehrsschulung

Wir sind ein führendes Unternehmen in Herstellung, Handel und Montage von Luftverteilsystemen und Komponenten in der modernen Gebäudetechnik.

VKU Kurse

Für unsere Abteilung «Lager» suchen wir per 10. Januar 2022 oder nach Vereinbarung eine(n)

Motorradkurse Start Freitag Start Samstag

Lagermitarbeiter(in) In dieser interessanten und abwechslungsreichen Funktion erledigen Sie die folgenden Aufgaben: • • • • •

Kommissionieren von Lagermaterial; Wareneingangskontrolle; Erledigung von administrativen Aufgaben; Warenversand per Post; Mitarbeit bei der Quartals- und Jahresinventur.

Zu vermieten in Wettswil nach Vereinbarung 2½-Zimmer-Altbau-Wohnung Nahe Zentrum und Bushaltestelle Mietzins Fr. 1280.– inkl. NK und Aussen-Parkplatz Auskunft 079 436 10 27

Bevorstehende ehende Kurse Start Montag Start Montag

Nothilfekurse

Start

18.10.2021 19:15 h 08.11.2021 19:15 h

15.10.2021 06.11.2021 05.11.2021 & 26.11.2021

Gratis : Gutscheine von CHF 150.00: Fahrlektion, VKUHefte, Theorie nach Abschluss des Nothilfekurses!!!

Da für alle.

Obstgartenstrasse 3 / 8910 Affoltern a. A. / 044 500 50 80 Weitere Kurse und Anmeldungen unter : www.learnpool.ch

Jetzt Gönner werden: rega.ch/goenner

Hinzu kommen administrative Aufgaben bei Abwesenheit des stv. Lagerleiters, namentlich: • •

Erfassen von Verkaufsaufträgen im ERP-System; Bedienen der Kunden.

Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, gute Deutschkenntnisse und ein angenehmes Auftreten sind wichtige Voraussetzungen, die Sie für diese Stelle mitbringen sollten. Wenn Sie zudem über Erfahrungen in einer ähnlichen Aufgabe, über sehr gute PC-Kenntnisse und vielleicht sogar über eine Ausbildung als Logistikassistent(in) verfügen, könnten Sie schon bald zu unserem Team gehören. Wichtig ist ausserdem, dass Sie den Führerschein Kat. B sowie den Staplerausweis besitzen. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Ueli Hintermeister (u.hintermeister@schmidlinag.ch) gerne zur Verfügung (Tel. 044 762 26 55). SCHMIDLIN AG, Herr U. Hintermeister, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern a.A. www.SCHMIDLINAG.ch

BETTWAREN DIREKT AB FABRIK

HERBSTSPEZIALVERKAUF

20. SEPTEMBER BIS 6. NOVEMBER Besuchen Sie unseren Bettwaren-Shop und profitieren Sie von hochwertigen Schweizer Bettwaren mit bis zu 60% Rabatt!

ren Profitie em in e n Sie vo chen li z t ä s zu Rabatt

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich beraten.

Albis Bettwarenfabrik AG altte Obfelderstrasse 69 CH-8910 Affoltern am Albis www.albis.ch

Öffnungszeiten Mittwoch – Freittag 13 3 –18 Uhr Samstag 10 –16 6 Uhr

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

ANDROS FRISCHER FRUCHTSAFT

Montag, 18.10. bis Samstag, 23.10.21

–25%

–21%

–29%

JACOBS KAFFEEKAPSELN

MUNZ SCHOKOLADE

div. Sorten, z.B. Espresso classico, 10 Kapseln

div. Sorten, z.B. Branche weiss, 10 x 23 g

– 38%

– 34%

statt 1.95

statt 2.90

1.20

1.90

EISBERGSALAT Schweiz, Stück

BEN’S ORIGINAL

div. Sorten, z.B. Langkornreis, 20 Min., 2 x 1 kg

–26%

3.80 statt 5.20

POM-BÄR

Original, 2 x 100 g

–20%

7.50 statt 9.45

HERO GEMÜSEKONSERVEN div. Sorten, z.B. Erbsen & Karotten, 3 x 260 g

statt 5.50

statt 3.95

statt 8.40

statt 11.90

3.95

div. Sorten, z.B. Orangensaft, 1 l

3.10

5.95

8.90

–28%

–23%

statt 1.55

statt 2.55

1.95

TILSITER MILD

4.50

per 100 g

statt 5.70

Spanien, per kg

–22%

1.20

–21%

MANDARINEN SATSUMA

AGRI NATURA SCHWEINSKOTELETT mariniert, per 100 g

VOLG CITRO 6 x 1,5 l

–21%

9.60

–22%

– 33%

– 46%

– 31%

–20%

statt 17.90

statt 25.40

statt 31.70

statt 3.20

statt 6.95

16.90

13.90

statt 12.30

FELDSCHLÖSSCHEN ORIGINAL

SUN

PERWOLL

div. Sorten, z.B. Black, flüssig, 2 x 1,5 l

div. Sorten, z.B. Regular, Pulver, 2 x 950 g

Dose, 6 x 50 cl

2.20

16.90

AGRI NATURA MCCAIN SPECKWÜRFELI COUNTRY POTATOES

ARIEL

div. Sorten, z.B. Pods All in 1, Color, 38 WG

per 100 g

BASLER LÄCKERLI

8.90

SALICE SALENTINO DOC

6.30 statt

Trentacinquesimo Parallelo, Italien, 75 cl, 2017

7.95

VOLG TRAUBENZUCKER HIMBEERE

1.65 statt

FINI BIRCHERMÜESLI

TRISA

9.30 statt

HANDDESINFEKTIONSMITTEL

200 g

div. Sorten, z.B. Flexible Head soft, 4 Stück

750 g

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

div. Sorten, z.B. Original, 350 g

5.50

ohne Zucker, 2 x 500 g

1.95

14.–

7.60 statt

LEMON SODA

2.95 statt

SIPURO

Dose, 33 cl

9.90

100 ml

3.95

–.95 statt 1.30

div. Sorten, z.B. Badreiniger, Spray, 2 x 500 ml

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

7.60 statt 9.60