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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 81 I 173. Jahrgang I Freitag, 18. Oktober 2019

Umbau bei der Kapo

Thema Wasser

Heller und kundenfreundlicher: der Schalterbereich der Kantonspolizei in Affoltern. > Seite 3

Die Wasserverschmutzung lenkte mediale Aufmerksamkeit auf Mettmenstetten. > Seite 5

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Kinderwoche Tom und Jerry sowie die tanzende Pfarrerin sorgten in Obfelden für strahlende Gesichter. > Seite 7

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Grippesaison Für wen ist eine Grippeimpfung sinnvoll? Der GesundheitsKompass weiss Rat. > Seite 7

Silber an den World Beach Games Bonstetterin Petra Klingler holte in Doha die einzige Schweizer Medaille Nach dem souveränen Finaleinzug wusste Petra Klingler auch in der finalen Entscheidung zu überzeugen und holte sich die Boulder-Silbermedaille. Die 27-jährige Bonstetterin musste sich lediglich der Qualifikationssiegerin Miho Nonaka aus Japan geschlagen geben. Sportkletterin Petra Klingler sorgte an den World Beach Games in Doha für das einzige Schweizer Edelmetall. Im Boulderfinale zeigte sie am Montag erneut eine starke Leistung und erreichte lediglich bei der zweiten der vier Herausforderungen das «Top», also den höchsten Punkt des Boulders, nicht. Da ihre Konkurrentin Miho Nonaka (JPN) sämtliche «Tops» schaffte, resultierte für die 27-jährige Bonstetterin der sehr gute zweite Rang und somit die Silbermedaille. Nonaka hatte bereits die Qualifikation vom Sonntag vor Klingler für sich entschieden – die beiden kletterten den ganzen Wettkampf über in einer eigenen Klasse. Die World Beach Games wurden vom 12. bis 16. Oktober erstmals überhaupt ausgetragen. Ins Leben gerufen hat den Multisportevent die Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees (Anoc). Die Idee ist, auch nichtolympischen Sportarten und Disziplinen eine wertvolle Plattform für einen internationalen Vergleich zu bieten. Auf dem Wettkampfprogramm standen 14 Sportarten (16 Disziplinen). Neben typischen Wasser- und StrandSportarten wie Schwimmen, Segeln, Surfen, Wasserskifahren, Beachvolleyball und Beachsoccer, haben die Organisatoren auch Sportarten ins Programm integriert, die normalerweise

Das Boulder-Podium an den World Beach Games. Von links: Silbermedaillen-Gewinnerin Petra Klingler mit Siegerin Miho Nonaka aus Japan und der drittplatzierten Slovenin Urška Repušic. (Bild Tosidis Dimitris / Laurel Photo Services) Beach Games verantwortlich war: «In Doha messen sie sich im Rahmen eines Multisportanlasses mit hochkarätiger, internationaler Konkurrenz.» Für die Beach Soccer Herren war das Turnier allerdings schnell zu Ende – im entscheidenden Spiel um die Halbfinalqualifikation unterlagen sie Weltmeister Brasilien mit 7:4. Trotz zweier Siege aus drei Spielen mussten sie damit die Heimreise antreten. Auch Rea Jörger und Greg Ruhoff konnten sich nicht fürs Finale qualifizieren. Bei schwierigen äusseren Bedingungen belegte die Wasserskispringerin mit einer Weite von 37.4 Metern den 10. Rang. Für eine Finalqualifikation wäre eine Rangierung in den Top 6 nötig gewesen. Der Skate-

boarder kam in seinem dritten Anlauf auf 28,21 Punkte – Rang 16. Petra Klingler wird auch im nächsten Jahr Teil des Swiss Olympic Teams sein – als erste Athletin überhaupt wurde sie bereits offiziell für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo selektioniert. Sportklettern ist dort zum ersten Mal in Form einer Kombinationswertung aus den Disziplinen Bouldern, Lead und Speed vertreten. Im Hinblick auf Tokyo seien die World Beach Games eine sehr gute Vorbereitung gewesen, so die Bonstetterin. Überhaupt sei es eine tolle Erfahrung gewesen mit dem Schweizer Team. Die Beach Soccer NatiSpieler haben sie im Halbfinale sogar unterstützt. (pd./tst.)

Zwei Schnellfahrer International ausgezeichnet verurteilt

Ein Desaster auf der Bühne

Sports Awards: jetzt bewerben

Gleich zwei Fälle von Tempo-Exzessen hatte das Bezirksgericht Affoltern kürzlich am selben Morgen im abgekürzten Verfahren zu beurteilen. Für beide jungen Männer war es nicht das erste Verkehrsdelikt. Sie kamen mit Bewährungsstrafen von 16 beziehungsweise 13 Monaten Gefängnis davon. Der eine war mit 118 km/h durch Dachlissen gerast – von direktvorsätzlicher, leichtsinniger, ja gar blödsinniger Handlung sprach Gerichtspräsident Peter Frey –, der andere mit 141 km/h in einem 80-km/h-Bereich vor Mettmenstetten. Beide müssen das «Billett» auf unbestimmte Zeit abgeben und für die Verfahrenskosten von 2000, respektive 5000 Franken aufkommen. Zum abgekürzten Verfahren kam es, weil beide sowohl den Sachverhalt als auch das Strafmass akzeptiert haben. ................................................... > Bericht auf Seite 3

«Il Disastro» (Das Desaster) – der Name des neuen Bühnenstücks von Nina Dimitri und Silvana Gargiulo ist Programm. Am Donnerstag wird es in Obfelden aufgeNina Dimitri. führt. Es ist ein tragisch-komisches Theaterstück, in dem es um den Verlust des Gedächtnisses geht und das Komische dabei überwiegt, wie Nina Dimitri im Interview sagt. Eine Amnesie stellt alles auf den Kopf. Bei einem Unfall verliert eine der beiden Frauen ihr Gedächtnis. Ihre Erinnerungen lassen sich nicht mehr «reparieren» und in der Folge beginnt ein spannungsvolles Spiel um veränderte Rollen- und Machtverhältnisse. Und alles mündet in ein Desaster ... ................................................... > Interview auf Seite 16

Die Säuliämtler Sports Awards 2019 sind lanciert. Ab sofort können sich Athletinnen und Athleten für die begehrten Auszeichnungen bewerben. Unter den bisherigen Siegerinnen und Siegern finden sich Judoka, Reiterinnen, Skifahrer, Triathleten, Sportkletterinnen, Biker, Tänzer usw. Eines ist ihnen allen gemein: Sie leben für ihren Sport. Sei es als Profi oder Amateur. Sie investieren unzählige Stunden in Trainings und vollbringen Höchstleistungen. Dieser Einsatz, diese Leistungsbereitschaft und daraus resultierende sportliche Höhenflüge sollen auch Anfang 2020 wieder honoriert werden. Eine erfahrene, sportversierte Jury nominiert in einer ersten Selektion pro Kategorie (Männer, Frauen, Newcomer Männer, Newcomer Frauen und Team) je drei Athletinnen und Athleten. Die Austragung erfolgt am 26. Januar 2020. ................................................... > Bericht auf Seite 21

in Sporthallen stattfinden, wie Sportklettern und Karate.

Vorbereitung auf Tokyo 2020 Über 1300 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt waren nach Doha gereist, um dort sportliche Höchstleistungen zu zeigen. Neben der Bonstetterin haben Wasserskispringerin Rea Jörger, Skateboarder Greg Ruhoff und das Beach Soccer Nationalteam die Schweiz vertreten. «Für die selektionierten Athletinnen und Athleten macht die Teilnahme an den World Beach Games mit Blick auf ihren weiteren Athletenweg Sinn», sagt Susanne Böhlen von Swiss Olympic, die für die Schweizer Delegation an den World

Der Bonstetter Landwirt Werner Locher, Präsident der Genossenschaft Faire Milch Säuliamt, wurde vom European Milk Board, dem Dachverband der europäischen Milchproduzenten mit der goldenen Faironika ausgezeichnet. Er gewann in der Kategorie: spezielles persönliches Engagement. Der mittlerweile pensionierte Landwirt kämpft seit Jahrzehnten für faire Milchpreise und artgerechte Tierhaltung. Immer mehr gelangt die Landwirtschaftspolitik der EU in Werner Lochers Fokus. Überschüsse der europäischen Produktion werden vermehrt nach Westafrika exportiert und zerstören dort die bestehenden Landwirtschaftsstrukturen. Die Kinder dieser Bauern ohne Lebensgrundlage entscheiden sich aufgrund mangelnder Perspektiven oft für die Flucht nach Europa. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Begegnungsreise Die reformierte Kirchgemeinde Knonau lud ein, Tschechien zu erleben. > Seite 9

Arbeitslosigkeit bleibt konstant Der Zürcher Arbeitsmarkt entwickelte sich im September insgesamt weiterhin positiv, trotz schwierigem konjunkturellem Umfeld. 440 Personen aus dem Knonauer Amt waren Ende September bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, vier mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote bleibt damit bei 1,4 %, nur in den Bezirken Andelfingen und Pfäffikon (je 1,3 %) liegt sie tiefer. Den höchsten Wert verzeichnet im kantonalen Vergleich der Bezirk Dietikon mit 2,9 % Die Zürcher Wirtschaft sei derzeit in gemächlichem Tempo unterwegs, heisst es beim Amt für Wirtschaft und Arbeit. In Anbetracht der konjunkturellen Abschwächung im In- und Ausland habe sich die Arbeitsmarktlage jüngst noch erfreulich positiv entwickelt. Insbesondere die Wirtschaftslage der Industrie ist aber von der konjunkturellen Abkühlung ihrer Handelspartner und der weiteren Entwicklung des Handelsstreites der USA mit China und der EU beeinflusst. (tst.) anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über die Daniel Schwarzenbach Consulting GmbH, mit Sitz in Wettswil a. A., CHE-105.266.149, Haldenächer 14, 8907 Wettswil a. A., liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 18. Oktober 2019 verwiesen. Schlieren, 18. Oktober 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die Tiefbau Schmid AG, CHE-107.964.402, Strumbergstrasse 30, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 8. Oktober 2019 als geschlossen erklärt worden. Schlieren, 18. Oktober 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Konkurseröffnung Schuldner: Bernd Anderegg, geb. 28. August 1963, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gest. 18. Juni 2019, wohnhaft gewesen Pfarrhausweg 3, 8914 Aeugst am Albis Datum der Konkurseröffnung: 20. September 2019 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 18. November 2019 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 18. Oktober 2019. Affoltern am Albis, 18. Oktober 2019

Einladung zur 31. Delegiertenversammlung SZV Albis am Mittwoch, 23. Oktober 2019 um 19.30 Uhr

ZUM ANDENKEN

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Stadtrates für die Amtsdauer 2018 - 2022 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 23. August 2019 und vom 8. Oktober 2019 sind innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: – Manuel Moser, von Wynigen BE, Bankangestellter, Affoltern am Albis – Michael Bommel, von Zürich, Selbstständig, Affoltern am Albis – Antoinette Frey, von Gossau SG, Bäuerin/ehem. Polizistin, Affoltern am Albis – Claudia Ledermann, von Affoltern am Albis, eidg. dipl. Wirtschaftsfachfrau, Affoltern am Albis

Liebes Berti Schenk Du hättest heute Geburtstag und wir sind in Gedanken bei Dir und Deiner Familie. Erst sieben Wochen bist Du nicht mehr bei uns, aber Du hinterlässt eine riesengrosse Lücke. Danke für die unvergesslichen Jahre, als Nachbarn und die Freundschaft für ein ganzes Leben. Viele schöne Erinnerungen werden uns bleiben und auch die Freude an euren tollen Söhnen Urs und René, sowie der wundervollen Enkelin Alexandra, die euer Lebenswerk bewundernswert weiterführen. Lilo Alder und Familie

Da die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird am 9. Februar 2020 eine Urnenwahl durchgeführt. 18. Oktober 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Teilnehmende: – Delegierte der Verbandsgemeinden – Mitglieder der SIKO – RPK Hedingen – Kommandant und Kommandant Stv. ZSO Albis – Chef RFO Albis – Verbandssekretärin Traktanden: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Protokolls Nr. 31 vom 23. Mai 2019 3. Genehmigung des Budgets 2020 4. Info ZSO Albis 5. Info PSK Albis 6. Info RFO Albis 7. Verschiedenes Sicherheits-Zweckverband Albis Gabriela Bolleter

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Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

DANKE Abschied von

Amtliche Liquidation – Rechnungsruf Das Bezirksgericht Affoltern, Einzelgericht, hat mit Urteil vom 28. August 2019 über den Nachlass von Hans-Jürgen Buchta, geboren 27. April 1955, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gestorben am 14. Oktober 2017, zuletzt wohnhaft gewesen Wolhausenstrasse 17, 8910 Affoltern am Albis, die amtliche Liquidation gemäss Art. 594 ZGB angeordnet. Die Gläubiger (einschliesslich Bürgschaftsgläubiger) als auch Schuldner des Erblassers werden aufgefordert, ihre Forderungen und Schulden (Wert Todestag) bis 18. November 2019 schriftlich bei der unterzeichnenden Stelle anzumelden. Die Gläubiger werden auf die in Art. 593 Abs. 3 ZGB genannten Folgen der Nichtanmeldung aufmerksam gemacht, wonach im Falle der amtlichen Liquidation die Erben für die Schulden der Erbschaft nicht haften. Gläubiger, die ihre Forderungen nicht oder nicht rechtzeitig eingeben, riskieren, dass sie aus der Hinterlassenschaft nicht mehr befriedigt werden können. Wer Sachen des Erblassers als Pfandgläubiger oder aus anderen Gründen besitzt, hat diese, ohne Nachteil für sein Vorzugsrecht, der unterzeichnenden Stelle innert der erwähnten Frist zur Verfügung zu stellen. Die Schuldner und die im Besitz von Faustpfändern befindlichen Gläubiger, die unterlassen, eine Eingabe zu machen, können mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. Affoltern am Albis, 18. Oktober 2019 Notariat Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Bruno Ebnöther-Tresch 1942 – 2019

Pfarrbestätigungswahlen 2020 – 2024 Publikation Bestätigung und Aufteilung der Stellenprozente Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach Die Kirchenpflege beschliesst: 1. Die der Kirchgemeinde im Pfarramt zur Verfügung stehenden Stellenprozente werden für die Amtsdauer 2020 – 2024 der Pfarrerinnen wie folgt aufgeteilt: Pfarrerin Elisabeth Armingeon mit 60 Stellenprozent Pfarrerin Sonja Weisenhorn mit 30 Stellenprozent 2. Gemäss § 13 Abs. 3 des Kirchengesetzes können mindestens ein Zwanzigstel der Stimmberechtigten für jede der in Ziffer 1 aufgeführten Pfarrerinnen schriftlich die Wahl an der Urne verlangen. Die Unterschriften sind der Kirchenpflege binnen 30 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung dieses Beschlusses einzureichen. Wird binnen dieser Frist keine Urnenwahl verlangt, so wird die Kirchenpflege die Pfarrerinnen gemäss Ziffer 1 als in stiller Wahl gewählt erklären. 3. Die stille Wahl und die Wahl an der Urne erfolgen unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der gewählten Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 5. Mitteilung an die Politische Gemeinde Ottenbach, an die Bezirkskirchenpflege sowie an den Kirchenrat. 6. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger für den Bezirk Affoltern. Ottenbach, den 10. Oktober 2019 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Ottenbach Der Präsident: Hans Peter Stutz Die Finanzvorständin: Monika Bächli

Worte Weinen Wunden, Wärme Nähe Hände,

Schweigen Lachen die keiner sieht Kälte Leere die unsere halten

Zeichen der Liebe, der Freundschaft, der Verbundenheit … wir haben sie im Übermass erhalten und wir sind überwältigt. So viele Menschen haben auf irgendeine Weise ihr Mitgefühl zum Abschied von Bruno bekundet und uns gezeigt, dass nach der Nacht wieder ein neuer Tag anbricht. Jedes Zeichen – Worte, Blumen, Beiträge an den Angelman-Verein oder andere Institutionen – bedeuten uns Trost. Ein besonderes Danke richten wir an: Dr. med. Villiger und sein Praxisteam Langzeitpflege: Tagespflegeteam und Pflegeteam Pilatus 1 Spitex-Team Obfelden a l l e sind sie Bruno mit Achtung, Feingefühl und Geduld begegnet. Ottenbach, im Oktober 2019

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 20. Oktober, ist für Ulrich Edwin Suter in Affoltern ein Jubeltag. Er darf auf stolze 80 Jahre Lebenszeit zurückblicken. Wir gratulieren von Herzen und wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Freitag, 18. Oktober 2019

Mit 118 km/h durch Dachlissen Das Bezirksgericht Affoltern verurteilt zwei Schnellfahrer zu bedingten Gefängnisstrafen Der eine raste mit 118 km/h durch Dachlissen, der andere mit 141 km/h in einem 80-km/hBereich vor Mettmenstetten. Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte die beiden jungen Männer zu 16 bzw. 13 Monaten Gefängnis auf Bewährung. ................................................... von werner schneiter «Es war ein Fehler beim Schalten und hätte nicht passieren dürfen», liess der wortkarge Portugiese auf die Frage des Gerichtspräsidenten nach dem Grund seines Geschwindigkeitsexzesses übersetzen. Der 24-jährige Mann, 2016 in die Schweiz gekommen, der deutschen Sprache kaum mächtig und als Schaler derzeit arbeitslos, brauste mit seinem Audi am 10. April 2019, nachmittags, durch Dachlissen. Mit einer Geschwindigkeit von 118 km/h in der 50er-Zone erfüllte er den Rasertatbestand. Nicht zum ersten Mal drückte der Schnellfahrer zu stark aufs Gaspedal: Bereits im Frühjahr 2016 kassierte der gelernte Informatiker, der in Portugal keine Stelle findet, eine Strafe von 90 Tagessätzen à 80 Franken und eine Busse von 1800 Franken. Im Kanton Aargau überschritt er damals in einer 30er-Zone die Geschwindigkeit um 30 km/h. Für dieses Delikt wurde ihm der Führerausweis für drei Monate entzogen. Im aktuellen Fall wurde der Mann wegen qualifizierter, grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 16 Monaten verurteilt – dies bei einer Probezeit von drei Jahren. Dazu muss er die Verfahrenskosten von gut 2000 Franken berappen. Weil er den Sachverhalt und das Strafmass akzeptiert,

Mit 118 km/h durch den Mettmenstetter Weiler Dachlissen gerast: Dafür kassierte ein 24-jähriger Portugiese 16 Monate auf Bewährung. (Symbolbild Werner Schneiter) kam vor Bezirksgericht das abgekürzte Verfahren zur Anwendung. Es folgte dabei den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Er habe direktvorsätzlich, leichtsinnig, ja gar blödsinnig gehandelt, tadelte Gerichtspräsident Peter Frey. Die Witterung sei zwar gut gewesen, aber beim Einbiegen eines Autos oder anderer Verkehrsteilnehmer wäre es mutmasslich zu einem Unfall mit schwerwiegenden Folgen gekommen, fügte er bei. Der FührerausweisEntzug auf unbestimmte Zeit, verfügt vom kantonalen Amt für Administrativmassnahmen, dürfte den jungen Mann wohl noch mehr schmerzen als die vom Gericht verhängte Strafe.

«Ich war abgelenkt» Auch beim zweiten Fall, den das Bezirksgericht am selben Morgen behandelte, handelte es sich um einen

Tempoexzess am Steuer. Ein 23-jähriger Schweizer, der als Servicemonteur tätig ist, bretterte mit einem 211-PSGolf vor gut einem Jahr auf der Zürichstrasse von Knonau Richtung Mettmenstetten. Dabei wurde er auf der Höhe Wiesengrund 1 mit einer Geschwindigkeit von 141 km/h gemessen – dies im 80-km/h-Bereich. Die Staatsanwaltschaft stellte eine besonders grosse Gefahr fest, weil sich bei der Messstelle auf der linken Strassenseite ein Bauernhof befindet. Davor zweigt eine Einfahrt bzw. ein Feldweg unmittelbar vor der Liegenschaft in die Zürichstrasse ein. Dort gibt es zwar gegenüber der Zürichstrasse kein Vortrittsrecht, aber Einbiegende mussten nicht damit rechnen, dass hier ein PW mit mehr als Autobahntempo naht. «Ich war abgelenkt und mir nicht bewusst, dass ich so schnell unterwegs

war», versuchte sich der junge Mann zu rechtfertigen. Wegen einer Auffahrkollision wurde ihm 2016 der Führerausweis für einen Monat entzogen, und wegen einer nachfolgenden, nicht so gravierenden Geschwindigkeitsübertretung erhielt er ihn nur noch auf Probe. Nach dem jetzigen Raserdelikt ist er das «Billett» auf unbestimmte Zeit los, wohl für mehr als zwei Jahre. Und ist dazu nun vorbestraft: Wegen qualifizierter, grober Verletzung von Verkehrsregeln brummte ihm das Bezirksgericht im abgekürzten Verfahren 13 Monate auf Bewährung auf und setzte die Probezeit bei zwei Jahren fest – genauso, wie das der Staatsanwalt beantragt hatte. Auch hier ortete der Gerichtspräsident vorsätzliches Handeln und Leichtsinnigkeit. Gut 5000 Franken muss der junge Mann für Verfahrenskosten aufbringen.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

in kürze NZZ-Archiv zugänglich Dank einer Kooperation der NZZ, der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) und der Zentralbibliothek Zürich (ZB) werden die alten Ausgaben der NZZ – mit Ausnahme der letzten 25 Jahre – ab 2021 digitalisiert und zugänglich gemacht. anzeige

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Heller und kundenfreundlicher Heller und kundenfreundlicher: So präsentiert sich der Schalterbereich der Kantonspolizei in Affoltern nach einem Umbau. In den 80er-Jahren erinnerte der Eingangsbereich der Kapo in Affoltern an einen alten SBB-Schalter. Mit dem Umbau ging auch eine Neugestaltung des Korridors einher. Wände und Oberlichter präsentieren sich in weisser Farbe, die durch LED-Beleuchtung verstärkt wird. Eine komplette Frischkur erhielt auch der Briefing-Raum der Mannschaft.

Richard Kälin, Sachbearbeiter Polizeiposten (früher: Postenchef), kann nun seine «Kundschaft» in wesentlich freundlicherer Umgebung empfangen. Im Durchschnitt erhält er 15- bis 20-mal pro Tag Besuch von Leuten, die eine Anzeige erstatten oder eine Beratung in Anspruch nehmen wollen. Diese Palette ist sehr breit und reicht von der Frage, wo alte Munition oder Kontrollschilder abgegeben werden können bis hin zur Wegbeschreibung für Leute, die das Gericht oder den Gefängniseingang suchen. (-ter.)

Der neue Schalter der Kantonspolizei. Im Bild Richard Kälin, Sachbearbeiter Polizeiposten, als Auskunftsperson. (Bild Werner Schneiter)


Gemeinde Stallikon

Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 zwei Mitglieder der reformierten Kirchenpflege Auf die Ausschreibungen vom 27. August 2019 und 8. Oktober 2019 ist der beauftragten wahlleitenden Behörde folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: von Siebenthal Walter, Verlagskaufmann, Husrainstrasse 4, 8934 Knonau Da die Voraussetzungen für die stille Wahl im Sinne von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte erfüllt sind, hat der Gemeinderat am 15. Oktober 2019 die vorgeschlagene Person als Mitglied der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Knonau als gewählt erklärt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 6, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Im Auftrag der reformierten Kirche Knonau Gemeinderat Knonau

Teilrevision Tarifordnung zum Reglement der Wasserversorgung (R TWV) Der Gemeinderat hat am 14. Oktober 2019 die Tarifordnung zum Reglement der Wasserversorgung (R TWV) auf den 1. Januar 2020 wie folgt angepasst: Art. 2 Grundgebühren 1 Die jährliche Grundgebühr beträgt pro Wohnung bis und mit 2½ Zimmer Fr. 135.– [2019: Fr. 250.–] 2 Die jährliche Grundgebühr beträgt pro Einfamilienhaus, Wohnung ab 3 Zimmern und Betrieb (Gewerbe-, Industrie-, Dienstleistungs- und Landwirtschaftsbetrieb, usw.) Fr. 270.– [2019: Fr. 250.–] 3 Wenig oder kein Wasserbezug berechtigt nicht zur Reduktion der Grundgebühren. [unverändert, wird neu zu Abs. 3] Art. 3 Verbrauchsgebühren 1 Die Verbrauchsgebühr beträgt Fr. 1.80 je Kubikmeter Wasser. [2019: Fr. 2.– je m³] Art. 4 Löschgebühren 1 Die jährliche Löschgebühr für Liegenschaften gemäss Art. 62 RWV beträgt Fr. 202.50. [2019: Fr. 187.50] Art. 8 Rechtsmittel [vormals: Einsprache] 1 Alle Gebühren werden erstinstanzlich in der Regel durch die Finanzverwaltung veranlagt, bzw. in Rechnung gestellt. Dagegen kann innert 30 Tagen beim Gemeinderat Neubeurteilung verlangt werden. Der Gemeinderat trifft in der Folge den rekursfähigen Entscheid. Gegen den Entscheid des Gemeinderates kann innert 30 Tagen beim Baurekursgericht Kanton Zürich Rekurs erhoben werden. Der Beschluss, die Tarifordnung zum Reglement der Wasserversorgung (R TWV) sowie das Schreiben des Preisüberwachers liegen auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) während der Rekursfrist zur Einsicht auf, bzw. können auf www.stallikon.ch eingesehen werden. Die vorstehenden Änderungen treten am 1. Januar 2020 in Kraft. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 18. Oktober 2019

Öffnungszeit Gemeindeverwaltung

Gemeinderat Stallikon

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 14. Oktober 2019 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Alexandra Dorothee Brammer geb. Roeder, 1964, Bürgerin von Deutschland • Gabriele Maria Blüthner geb. Mistygacz, 1961, Bürgerin von Deutschland • Thomas Blüthner, 1963, Bürger von Deutschland 18. Oktober 2019 Gemeinderat Stallikon

Genehmigung Grundwasserschutzzonen Quellfassung Hell Gestützt auf Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer und § 35 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft mit Verfügung vom 7. Oktober 2019 die mit Beschluss des Gemeinderates Stallikon vom 2. September 2019 festgesetzten Grundwasserschutzzonen um die Quellfassung Hell und das entsprechende Reglement genehmigt. Beschluss/Verfügungsnummer: 531 Beschluss/Verfügungsdatum: 7. Oktober 2019, AWEL Rechtliche Hinweise Die Akten können vom 18. Oktober 2019 bis 18. November 2019 auf der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter Einwohnerkontrolle), Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Donnerstag, 24. Oktober 2019 infolge Betriebsausflug den ganzen Tag geschlossen. Für Bestattungsmeldungen wenden Sie sich bitte an Edy Gamma, 079 648 73 75. Die Gemeindeverwaltung

Anmeldestelle für Rekurse Baurekursgericht Kanton Zürich Postfach 8090 Zürich Gemeinderat Stallikon

Todesfälle Affoltern am Albis Am 12. Oktober 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Silvia Schneebeli geboren am 15. März 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

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Die Abdankung wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt finden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Migros Bank AG, Seidengasse 12, 8001 Zürich, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ladenausbau für unbediente Bankfiliale und Neubau Aussen-Rückkühlgerät mit Einhausung, Centralweg 4, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5288, Zone: viergeschossige Zentrumszone Z4

Bonstetten Bauherrschaft: Andreas Hofer und Sasha Kugler Hofer, Rütistrasse 16, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Sanierung Vorplatz mit neuem Fahrzeugabstellplatz, neue Stützmauern, Rütistrasse 16, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 159, Zone: W2/30

Bonstetten Bauherrschaft: Peter Nüesch, Islisbergstrasse 23, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Architekturatelier Kurt, In Tüelen 14, 8907 Wettswil am Albis, Schweiz Projekt: Um- und Anbauten an Wohnhaus nach Abbruch Schopf, Erstellung Luft-Wasser-Wärmepumpe, Islisbergstrasse 23, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 786, Zone: Landwirtschaftszone

Bonstetten Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Weinberglistrasse 4, 6002 Luzern, Schweiz Vertretung der Bauherrschaft: Cellnex Switzerland AG / Swiss Towers AG, Thurgauerstrasse 136, 8152 Opfikon, Schweiz Projektverfasser: Enkom AG, Schellenrainstrasse 13, 6210 Sursee, Schweiz Projekt: Erweiterung bestehende Mobilfunkanlage mit neuer Swisscom-Antenne, Stationsstrasse 7, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 924, Zone: Wohn-/Gewerbezone WG3/55

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Bezirk Affoltern hinter-gründe

Das liebe Wasser

H

errlich letzte Woche, die Farben von Bäumen, Sträuchern und Alpwiesen in unserer zweiten Heimat Obersaxen in der Bündner Surselva. Wir genossen die prächtigen Tage. Doch dann der Schock aus dem Unterland bei einem Telefongespräch meiner Frau nach Wochenmitte mit der Verwandtschaft in Mettmenstetten: Wasserverschmutzung! Umgehend meldete sich natürlich auch die Nachbarin, welche jeweils zu unseren Pflanzen schaut. Natürlich ermächtigte ich sie spontan, unseren Mineralwasser-Vorrat im Keller anzuknabbern. In den Bergen genossen wir die Herbsttage weiter. Das Obersaxer Quellwasser kam mir jetzt noch aromatischer vor. Bei einem Mittagessen in einem Bergrestaurant bestellte ich zum Roten jedenfalls nur ein «Hahnenwasser» und nicht von weit hergekarrtes Mineralwasser – der Klimawandel lässt grüssen. Mettmenstetten wurde durch den Wasser-Aufruf im Radio und den Bericht auf Tele-Züri noch bekannter. Und auch im Tagi, den ich mir neben dem «Anzeiger» jeweils nachschicken lasse, war von der Verschmutzungsgeschichte schwarz auf weiss zu lesen. Wichtig ist ja bekanntlich, dass man von «Öppis» spricht – ob gut oder schlecht ist nicht von Bedeutung. Deshalb nehme ich an, dass die nun von den Baugerüsten befreiten und neu mit einer Vermietungstafel versehenen 53 Suter-Wohnungen in unserer Nachbarschaft noch begehrter werden. Übrigens, ob Füchse und Dachse der Kern des Übels der Wasserverschmutzung sind, ist weiterhin unklar. Nach unserer Rückreise am letzten Sonntag war nach der langen Autofahrt mit viel Ferienverkehr erst einmal Auspacken angesagt. Das Wasser-Thema hatte ich schlicht etwas vernachlässigt. Eine Rückfrage bei unserer Schlüsselhalterin ergab nichts Neues. Ihr war nicht bekannt, ob die Sanktionen aufgehoben seien. Die Zähne putzte ich am Abend mit Mineralwasser und schickte dann vorsichtshalber noch einen Schluck Kirsch nach – gut desinfizieren ist bekanntlich alles. Erst spät am Abend hatte ich die Idee, im Büro noch einen Blick auf die Homepage der Gemeinde zu werfen, wo auf jene der Wasserversorgung verwiesen wurde. Dort stellte ich fest, dass schon am Samstag Entwarnung gegeben worden war. Am Montagmorgen hatte uns der courant normal längst eingeholt. Jetzt musste der leere Kühlschrank wieder auf Vordermann gebracht werden. Mineralwasser wurde im Laden zu Aktionspreisen angeboten. Mein Griff zu einer Sechserpackung erfolgte fast automatisch. Denn man weiss ja nie, wann Füchse und Dachse aus Herferswil wieder für eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades in unserem Dorf sorgen werden. Erich Rüfenacht anzeige

Freitag, 18. Oktober 2019

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Für aussergewöhnliches Engagement ausgezeichnet Der Bonstetter Bauer Werner Locher erhielt einen begehrten Preis

Werner Locher (ganz rechts) war einer von fünf Gewinnern der goldenen Faironika. Er wurde für sein spezielles persönliches Engagement ausgezeichnet. (Bild zvg.)

Das European Milkboard, der Dachverband von über 100 000 Europäischen Milchproduzenten, zeichnete Werner Locher mit der goldenen Faironika aus. Der Bauer will es jedoch nicht bei seinem Engagement für «di fair Milch Säuliamt» bewenden lassen. ................................................... von salomon schneider Vergangene Woche fand im Belgischen Libramont der Kongress der «fairen Milchgenossenschaften» statt, organisiert vom European Milk Board, das Milchproduzenten aus 16 europäischen Ländern vertritt. In sieben europäischen Ländern gibt es bereits Genossenschaften, die ihre Milch zu einem existenzsichernden Preis direkt an die Supermärkte verkaufen. Spediteure und Verarbeiter sind somit Dienstleister und können ihre oft dominante Marktstellung nicht mehr so stark ausspielen.

Gemeinsame Strategien gegen die grosse Marktmacht Die Bewegung entstand vor zehn Jahren in Belgien, verbreitet sich aber rasant. Werner Locher erläutert: «Die faire Milch hat bereits politische Dimensionen erreicht. In Belgien hatten sich alle verarbeitenden Betriebe vor zehn Jahren gemeinsam geweigert, die Milch der Genossenschaft für faire Milch abzufüllen. Sie wurde dann im nahen Luxemburg abgefüllt. Heute haben sich die Verarbeiter und Spediteure daran gewöhnt, für die fairen

Milchproduzenten Dienstleistungen zu erbringen.» Am Kongress kamen über 200 Genossenschafter aus der Schweiz, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Österreich zusammen, um sich auszutauschen und zu koordinieren. Werner Locher: «Obwohl beispielsweise in Belgien bereits Millionen Liter faire Milch verkauft werden, ist di fair Milch Säuliamt eine Erfolgsgeschichte. Wir konnten uns schnell relevante Marktanteile sichern, sie kommt bei den Konsumierenden hervorragend an und mit dem Albis-Beck hat der erste grössere Verarbeitungsbetrieb auf unsere faire Milch umgestellt. Und da wir genossenschaftlich aufgestellt sind, profitieren alle unsere Mitglieder zu gleichen Teilen vom fairen Milchpreis.» Im Rahmen des Kongresses wurden Auszeichnungen in verschiedenen Preiskategorien vergeben. Werner Locher gewann in der Kategorie spezielles persönliches Engagement. Er ist Präsident der Genossenschaft faire Milch Säuliamt und Sekretär der bäuerlichen Interessengemeinschaft für einen fairen Milchmarkt: «Die Auszeichnung kam sehr unerwartet. Ich bin in meinem Engagement ein Überzeugungstäter und hätte nie mit einem Preis gerechnet. Ich habe mich deshalb riesig gefreut, dass mein Engagement beim European Milk Board zur Kenntnis genommen wurde. Es war ein starkes Zeichen, dass ich nicht nur gegen Windmühlen anrenne.»

haben. Mit der fairen Milch können diese Bauern einige Rappen dazuverdienen, was für sie existenzrettend sein kann», erläutert Werner Locher und ergänzt: «Die Kollateralschäden, welche die europäischen Landwirtschafts-Grossverarbeiter in Afrika anrichten, zerstören dort verschiedene Landwirtschaftszweige und sind für die Flüchtlingsströme aus Schwarzafrika mitverantwortlich. Dies gilt es aufzuhalten. Wir wurden eingeladen, die fairen Milchproduzenten in Afrika zu besuchen. Es wäre das erste Mal, dass ich Europa verlasse. Für die faire Milch habe ich mir diesen Besuch jedoch für das kommende Jahr vorgenommen. Denn in globalen Märkten für landwirtschaftliche Produkte müssen wir gemeinsam internationale Lösungen finden.»

Verfehlte Landwirtschaftspolitik schafft Flüchtlinge

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Als Gäste waren an diesen Kongress auch faire Milchbauern aus sechs westafrikanischen Ländern eingeladen worden: Mauretanien, Senegal, Burkina Faso, Mali, Tschad und Niger. Dort wurde damit begonnen, ebenfalls faire Milch zu verkaufen. Die Initialzündung kam aus einer Bauerngenossenschaft aus Burkina Faso und die Idee hat sich ebenso schnell verbreitet wie in Europa. «In Westafrika besteht das Hauptproblem der Milchbauern darin, dass in Europa täglich tausende Liter Milchüberschüsse anfallen. Diese wird entrahmt und aus der Magermilch wird Magermilchpulver hergestellt. Dieses wird von europäischen Milchkonzernen in Westafrika mit Palmöl angereichert und dort zu Spottpreisen verkauft. Diese Praxis hat dazu geführt, dass in diesen Ländern die Milchpreise zusammengefallen sind und tausende Bauern ihre Lebensgrundlage verloren

Konsumenten entscheiden mit «In der EU diktieren die grossen Verarbeiter von Landwirtschaftsprodukten durch geschicktes Lobbying die Landwirtschaftspolitik, obschon sich viele Bauern dagegen wehren. Eine Folge dieser Politik ist, dass Landwirtschaftsüberschüsse seit Jahren im Ausland entsorgt werden. Dann haben Kollegen darunter zu leiden, die sich nicht wehren können», erklärt Werner Locher. Bei der Milch gibt es in ganz Europa grosse Überschüsse. Dies würde in einer optimalen Marktwirtschaft zu Preisanpassungen und damit zu einer

Senkung der Milchmenge führen. Die international operierenden Molkereikonzerne haben jedoch erreicht, dass in den Handelsabkommen zwischen der EU und Afrika verarbeitete Lebensmittel zollfrei in diese Länder exportiert werden dürfen. Und sie haben auch erreicht, dass Magermilchpulver welches mit Palmöl angereichert ist, als «verarbeitetes Produkt» in diese Kategorie kommt. Diese billigen Exporte zerstören beispielsweise in Westafrika die Lebensgrundlagen von tausenden von Kleinbauern und es kann zu Hungersnöten kommen, wenn die Überschüsse aus aller Welt plötzlich ausbleiben. Werner Locher: «Es ist absolut unverantwortlich, dass die Schweiz und die EU ihre Märkte ausregulieren, indem sie Überschüsse einfach in fremden Ländern entsorgen. Der freie Markt lässt das aber zu. Es braucht daher Bauern, die sich international vernetzen, und sich für eine faire Landwirtschaft engagieren, die wirtschaftlich ist und den Strukturen und Konsumgewohnheiten in den verschiedenen Ländern gerecht wird. Viele Konsumentinnen und Konsumenten haben das erkannt. Wenn sie Produkte wie di fair Milch Säuliamt kaufen, entscheiden sie sich für mehr als einen existenzsichernden Milchpreis. Es ist ein politischer Entscheid; ein kleiner Beitrag zu mehr Menschlichkeit im Welthandel und ein Zeichen, dass ein Bewusstsein dafür am Entstehen ist, dass die Geiz-ist-geil-Mentalität auch Verlierer mit sich bringt.»


Bezirk Affoltern gesundheits-kompass

Veronika Mathys, Leiterin Spitalhygiene

Freitag, 18. Oktober 2019

Tom, Jerry und die tanzende Pfarrerin Sehr gut besuchte Kinderwoche in Obfelden

Spital Affoltern

Grippesaison – soll ich mich impfen lassen? Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und die Temperaturen sinken, hält auch ein ungebetener Gast Einzug: die Grippe. Um sich davor zu schützen, stehen nur wenige Mittel zur Verfügung. Die sogenannte Influenza beschert uns schnell einsetzendes hohes Fieber, Husten, Gliederschmerzen und legt uns meistens für ein – oder sogar zwei – Wochen ins Bett. Bei Menschen in gesundheitlich speziellen Lebenssituationen – ältere Menschen, Schwangere, Menschen mit chronischen Krankheiten – können zusätzlich schwerwiegende Komplikationen auftreten wie Lungenentzündungen, Hirnhaut- oder Herzentzündungen. In der Schweiz sterben jedes Jahr bis zu 1500 Menschen wegen der Grippe. Leider stehen uns nur wenige Mittel zur Verfügung, um uns vor der echten Grippe zu schützen. Der beste Schutz ist häufiges Händewaschen und die Impfung. Bei gesunden Personen hat die Impfung eine Wirksamkeit bis zu 90 %, bei chronisch kranken und älteren Menschen ist die Wirksamkeit niedriger, aber sie verringert das Risiko für gefährliche Komplikationen.

Ist für Sie eine Grippeimpfung sinnvoll? Machen Sie den Check! - Sind sie älter als 65 Jahre? - Sind Sie schwanger? - Leiden Sie an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen? Zum Beispiel • von Herz, Lungen, Nieren oder Leber • Stoffwechselstörung mit Auswirkung auf Herz-, Lungen- oder Nierenfunktion, z. B. Diabetes • schwere Adipositas mit einem BMI ≥ 40 • neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose • muskuloskelettale Erkrankung wie Rheumatoide Arthritis • Fehlen oder Funktionsstörung der Milz • Erkrankung des Blutes, z. B. Sichelzellanämie • Schwächung des Immunsystems wegen Krebserkrankung, Langzeitbehandlung mit Cortison, HIV-Infektion, Behandlung mit Immunsuppressiva - Haben Sie in der Familie oder bei Ihren privaten und beruflichen Tätigkeiten regelmässig direkten Kontakt mit Personen, die obenstehende Fragen mit Ja beantworten müssten? - Haben Sie in der Familie oder bei Ihren privaten oder beruflichen Tätigkeiten regelmässig Kontakt zu Säuglingen unter sechs Monaten oder frühgeborenen Kindern bis zwei Jahre? Wenn Sie eine oder mehrere der Fragen mit Ja beantwortet haben, sollten Sie sich über eine Grippeimpfung Gedanken machen. Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Hausarzt, um weiterführende Informationen zur Grippeimpfung zu erhalten. Im Gesundheits-Kompass geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Weitere Infos: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Tom und Jerry auf der Bühne und Pfarrerin Eva Eiderbrant alias «Frau Gantenbein», Animatorin und Tänzerin, begeisterten die Kinder im Singsaal Chilefeld in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

Tanzen, basteln, backen, musizieren – schöne Erlebnisse in der Gemeinschaft: Das bot die von der reformierten Kirchgemeinde Obfelden initiierte Kinderwoche (KiWo), die sich einer grossen Beteiligung erfreute. 57 Kinder waren es bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr, 65 besuchten dieses Mal in der zweiten Herbstferienwoche im Singsaal Chilefeld in Obfelden die KiWo. Unterstützt von 39 Helferinnen und Helfern, darunter zahlreiche Junge, aber auch Seniorinnen und Senioren. Beeindruckende Zahlen, die KiWo-Leiterin Damaris Villiger ein Lachen ins Gesicht zauberte. Gleichzeitig bedauerte sie, dass meh-

forum

Nicht auf dem neusten Stand Alder verliert sich ..., Leserbrief vom 15. Oktober. Wie bei der Klimathematik, so ist Herr Bortoluzzi auch beim Gesundheitswesen nicht auf dem neusten Stand. Er schreibt, dass die Verlagerung von stationär zu ambulant keine Entlastung bei den Krankenkassenprämien bringt. Da liegt er falsch. Wie ich geschrieben hatte, nahmen die Krankenkassenkosten im Spitalbereich in den letzten drei Jahren von 120 auf 117 Franken pro Monat und versicherte Person ab. Die stationären Kosten sanken um 7 Franken pro Monat und versicherte Person, die ambulanten Kosten stiegen um Fr. 4.40. D.h. dass jede Verlagerung von stationär zu ambulant einen kostendämpfenden Effekt auf die Krankenkassen-Prämien hat. Dies ist sehr wohl im Interesse der obligatorisch Krankenversicherten. Weil jedoch der durchschnittliche Kostendeckungsgrad für ambulante Behandlungen nur 79 Prozent beträgt, wird diese Verlagerung behindert. Darum habe ich im Kantonsrat ein Postulat zur Anpassung des ambulanten Taxpunktwertes für Spitäler eingereicht. Dies ist auf kantonaler Ebene zu regeln. Die Forderung von Herrn Bortoluzzi bezüglich der monistischen Finanzierung, also dass die ambulanten und stationären Behandlungen mit einem gleichartigen System abgegolten werden, muss auf nationaler Ebene angegangen werden. Auch dazu haben wir im Kantonsrat ein Postulat an den Regierungsrat überwiesen. Ronald Alder, Kantonsrat glp, Ottenbach

reren Kindern aus organisatorischen Gründen eine Absage erteilt werden musste. Nun, die 65 Kinder – darunter eine grosse Zahl von 6- bis 8-Jährigen – verwandelten den Singsaal und das Kirchgemeindehaus in Spielplätze, auf denen auch Singen und Tanzen angesagt waren. Angela Bozzola am Klavier liess die Stimmbänder aktivieren, derweil sich Pfarrerin Eva Eiderbrant alias «Frau Gantenbein» als bewegungsstarke Tänzerin und wirkungsvolle Animatorin offenbarte.

Abschlussfest heute Freitag Auf der Bühne und inmitten der Kinder agierten Tom und Jerry, die beiden Mottogeber der KiWo, dargestellt von anzeige

Nina Häberling und Nick Steiner aus der 6. Klasse. Sie waren sozusagen die Leitfiguren dieser KiWo, die neben einem Bühnenprogramm auch Gruppenkurse bot: So konnten die Kinder backen, basteln, musizieren, singen, sich schminken und frisieren. Alles Aktivitäten, die die Gemeinschaft fördern – genau das, was mit dieser KiWo angestrebt wird. Und zwar über den sozialen Status und konfessionelle Grenzen hinweg: Zu den Reformierten gesellten sich Kinder muslimischen und katholischen Glaubens. Geräuschpegel und die strahlenden Gesichter zeigten: Es hat allen grossen Spass gemacht! Heute Freitag um 17.30 Uhr findet im Singsaal Chilefeld ein Abschlussfest statt. (-ter.)

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Graffiti und andere Sachbeschädigung Vandalen und Einbrecher haben die Kantonspolizei auch in den vergangenen Tagen beschäftigt. An den Fassaden der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden haben Unbekannte am 11. Oktober sogenannte Tags platziert. Das sind Graffiti mit dem besonderen Stil und den Vorstellungen des Verursachers. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf etwa 300 Franken. In Affoltern wurden zwischen 11. und 14. Oktober Briefkasten und Schild einer Arztpraxis verschmiert. Sachschaden in diesem Fall: rund 500 Franken. Vandalen waren am 12./13. Oktober auch in Affoltern unterwegs: Sie haben bei einem Mehrfamilienhaus an der Zürichstrasse Geranien aus den Töpfen gerissen und 200 Franken Schaden hinterlassen. Nicht bekannt ist, ob die gleichen Täter am 13. Oktober um 2.30 Uhr an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern Steine auf die Strasse geworfen und einen Abfallkübel gekippt haben. Beamte der Kapo rückten aus und sorgten in Abwesenheit der Verursacher für Ordnung. In diesem Zusammenhang wurde um 4.30 Uhr im Bereich des Bahnhofplatzes ein Mann kontrolliert, aber dort wurden keine Sachbeschädigungen festgestellt. Mehrere hundert Franken Schaden entstanden zwischen 10. und 15. Oktober in Hausen, wo auf dem Parkplatz Chratz die Scheiben von zwei Personenwagen eingeschlagen wurden. Ob Beute gemacht wurde oder es sich um reinen Vandalismus handelte, klärt die Polizei derzeit ab. Auf unbekannte Weise verschafften sich Einbrecher Zutritt ins MNAZentrum Lilienberg in Affoltern. Sie entwendeten zwischen 11. und 14. Oktober in einem Büro wenig Bargeld und einen Schlüssel. Teilnehmende einer Geburtstagsparty in Stallikon mussten am 13. Oktober kurz nach Mitternacht durch Kapo-Beamte ermahnt werden, weil sich Nachbarn an übermässigem Lärm störten. Sie wurden aufgefordert, die Fenster zu schliessen. (-ter.)


Stellenanzeiger

Aeugst am Albis – natürlich offen – für uns Verpflichtung! Aeugst am Albis liegt auf 700 m ü. M. zwischen Zürich und Zug – eine bevorzugte Wohnlage für die 2000 Einwohner/ -innen. In Folge einer Stellenerhöhung aufgrund der gestiegenen Arbeitsanforderungen suchen wir zur Ergänzung unseres Werkhofteams per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n

Mitarbeiter/-in Werkhof (80 – 100 %) Unter www.aeugst-albis.ch finden Sie den vollständigen Stellenbeschrieb sowie weitere Informationen zu unserer Gemeinde. Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an die Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis, Peter Schlumpf, Gemeindeschreiber, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst.

Sie sind unser/-e neue/-r

Schreiner/-in, Projektleiter/-in 60 % zur Verstärkung unseres Avor-Teams. Sie sind gelernte/-r Schreiner/-in mit entsprechender Weiterbildung (Avor oder gleichwertig) und haben Erfahrung im Fenster-, Türen- und Innenausbau oder sind bereit, sich entsprechende Kenntnisse anzueignen. Mit CAD (AutoCAD) und der Fensterbausoftware 3E haben Sie bereits gearbeitet. Sie sind bereit, Verantwortung zu tragen und offen für Neues. Sie bearbeiten die Aufträge von der Massaufnahme bis zur Abrechnung selbstständig. Wir bieten Ihnen nach einer gründlichen Einarbeitung eine selbständige Dauerstelle mit zeitgemässer Entlöhnung. Das Schmidiger-Team freut sich auf Sie! Nehmen Sie die Herausforderung an und senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an: Schmidiger AG, Fenster Türen Innenausbau, Neuhofstrasse 21c, 6340 Baar

Das Pflegezentrum Baar ist das Kompetenzzentrum für Pflege und Betreuung für über 150 junge und betagte Menschen im Kanton Zug. In der modernen und grosszügigen Infrastruktur erbringen wir mit unseren 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um die Uhr ein qualitativ hochstehendes ambulantes und stationäres Leistungsangebot. Für unser Dauernachtwachenteam, welches insgesamt 6 Abteilungen in den Bereichen Akut- und Übergangspflege, Abteilung für junge, pflegebedürftige Menschen, geschützte Abteilung für Menschen mit Demenz und drei geriatrische Abteilungen betreut, suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung für unsere neu geschaffene Stelle eine

Leitung Nachtwachenteam w/m, 60 – 70 % Als Pflegefachfrau/-mann HF, AKP oder DN II führen Sie das interdisziplinäre, gut eingespielte Nachtwachenteam mit rund 8 Mitarbeitenden kompetent, menschlich und nah. Sie sind verantwortungsvoll, überzeugen mit Wissen und Können als erfahrene Führungspersönlichkeit und bringen Erfahrung im Akutbereich mit? Strukturierte Vorgehensweise, gute IT-Anwendungskenntnisse sowie sehr gute Deutschkenntnisse treffen auf Sie zu? Wenn Sie zudem Freude an Leitungsaufgaben (Home Office möglich) in Kombination mit aktiver Mitarbeit in der Nacht haben, freuen wir uns, Sie persönlich kennen zu lernen. Wir bieten Ihnen nebst interessanten Anstellungskonditionen eine wertschätzende und offene Betriebskultur mit gelebtem Leitbild, wo Sie Ihren Platz finden werden. Besuchen Sie uns für ein näheres Kennenlernen auf unserer Website unter: www.pflegezentrum-baar.ch. Für die Menschen unserer Region pflegen wir im Fluss des Lebens rund um die Uhr miteinander, zukunftssicher, einfach mit Herzblut. Frau Ursula Kleber, Leiterin Pflege und Betreuung freut sich, Sie schon bald kennenzulernen. Bei Fragen kontaktieren Sie sie bitte unter: Ursula.Kleber@pflegezentrum-baar.ch oder telefonisch unter 041 767 51 51. Ihre vollständige Bewerbung mit Vermerk «Leitung Nachtwachenteam» richten Sie bitte an: Pflegezentrum Baar, Jolanda Kaufmann, Personaladministration, Landhausstrasse 17, 6340 Baar oder per E-Mail an jobs@pflegezentrum-baar.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2019

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Jan Hus, die Habsburger und gutes Bier Reise nach Tschechien der reformierten Kirchgemeinde Knonau Die diesjährige Begegnungsreise der reformierten Kirchgemeinde Knonau führte nach Tschechien. Zu den bleibenden Eindrücken gehören ein Hippie-Pfarrer, das Bierbrauer-Handwerk und die bewegte Geschichte um das katholische Haus Habsburg und die aufmüpfigen Hussiten. Ein Bus der Firma Twerenbold holte die harmonische Gruppe in Knonau ab und lud in Zürich noch weitere Interessierte ein. So fuhr man zum Kloster Niederaltaich, das den byzantinischen und den lateinischen Ritus pflegt. Übernachtet wurde in der hübschen Stadt Deggendorf. Im Hotel Höttl wurden die Knonauer herrlich bewirtet. Am nächsten Tag fuhr man mit dem Schiff nach Linz auf der Donau und landete am Abend in der Stadt Budweis. Eine Begegnung mit der evangelischen Kirche, die auf die Reformation von Jan Hus zurückgeht, der auf dem Konzil zu Konstanz verbrannt wurde, war sehr aufschlussreich. Der Gottesdienst wurde auch von vielen Familien besucht und Kontakte zur Schweiz zeigten sich. Von Budweis aus erkundete die Reisegruppe unter der kundigen Führung des tschechischen Theologen und Kulturwissenschaftlers Richard Vlasak MA die verschiedensten Orte: die idyllische Stadt Krumau, leider fast museal-tourisch geworden, die Stadt Wittingau mit den vielen Karpfenteichen sowie das Traumschloss Hluboka. In Sobeslav waren die Knonauer beeindruckt, wie in der dortigen Diakonie Menschen mit Handicap arbeiten. Das Zentrum wurde von der evangelischen Kirche aufgebaut. Ein Beispiel einer kleinen Kirche, die mit Engagement und Herz vieles in Bewegung setzen kann. Der HippiePfarrer mit langen Haaren und barfuss beeindruckte zusätzlich.

Gebräus. Die Kneipen am wunderbaren Platz Ottokar II in Budweis gefielen ganz besonders. Weiter besuchte man das schöne Dorf Holavosice im Bauernbarockstil und die Hussitenstadt Tabor. So gab es über die Wirren zwischen dem katholischen Hause Habsburg und den aufmüpfigen Hussiten zu erfahren. Soziales Engagement wirkt bis heute nach. Schliesslich erreichte man die prächtige Hauptstadt Prag. Direkt am Wenzelsplatz einquartiert, konnten die Reisenden die Stadt besichtigen und der Guide zeigte ihnen die wichtigsten Orte der hussitischen Bewegung, so die Kirche St. Martin in der Mauer, wo zuerst in der Geschichte reformatorischer Bewegungen das Abendmahl in Wein und Brot an die Menschen gereicht wurde, die Teynkirche, die Prager Burg mit dem Ort des Prager Fenstersturzes, der den Dreissigjährigen Krieg auslöste, und natürlich das jüdische Viertel mit dem alten Friedhof und den schönen, alten Synagogen.

Die Knonauer Reisegruppe erkundet die Hussitenstadt Tabor. (Bilder zvg.)

Staatsakt für Karel Gott und logieren wie James Bond

Fast schon museal-touristisch: die idyllische Stadt Krumau.

Berühmte Uhr am Teynplatz in Prag.

Vielfältige Bierbrau-Kultur Natürlich stand auch eine Führung in der berühmten Brauerei Budweis auf dem Programm. Die ganze Reise stand sowieso unter dem Stern des Bieres. Es schmeckt ja auch gut. Nun kennen die Knonauer die ganze Vielfalt des

Kirche St. Martin in der Mauer, Prag.

Luxuskarossen vor dem James-Bond-Drehort: das Grandhotel Pupp in Karlsbad.

Rundwanderung in den Voralpen

Glasfaserkabel im Knonauer Amt

Ämtler Wandergruppe auf dem Gottschalkenberg

In diesen Tagen beginnt WWZ den Ausbau ihrer Glasfaserkabelnetze im Knonauer Amt.

Die fünfstündige Tageswanderung führte von Oberägeri zum Gottschalkenberg und über den Raten zurück nach Oberägeri, mit wunderbaren Aussichten auf den Ägerisee und Zürichsee sowie zu den Innerschweizer Bergen und Alpen. Gottschalkenberg – den Berg mit diesem ungewöhnlichen Namen findet man nördlich des Ägerisees, wo die Wanderung bei herrlichem Sonnenschein auf Seehöhe bei der Busendstation in Oberägeri begann. Nun folgte ein Aufstieg zwischen den Häusern über Hintertann zur Bruustweid. Von hier hatte man eine schöne Aussicht auf den Ägerisee und das Ägerital bis zu den Innerschweizer Bergspitzen. Dann führte der Weg im Wald leicht steigend über die Mangelhöhe auf den höchsten Punkt der Rundwanderung und weiter zum 1164 Meter hohen Gottschalkenberg, dem Bellevue. Von einer Aussichtsplattform mit Panoramatafeln sah man in nördlicher Richtung den Zürichsee und Hüttensee und im Süden Bergimpressionen. An

Wunderbare Aussicht: Die Ämtler Wandergruppe auf dem Gottschalkenberg. (Bild zvg.) diesem Ort verpflegte sich die Gruppe aus dem Rucksack. Nach dem Mittagessen ging es abwärts durch den Wald auf einem schmalen Bergpfad, den man nach ein paar Kurven wieder verliess und über eine grosse Wiese nach Raten wanderte. Im familienfreundlichen Restaurant gab es einen Kaffeehalt auf der

Sonnenterrasse. Von hier erreichte man auf einem ruhigen Weg bald die Pilgerkappelle St. Jost an schönster Lage. Der letzte Abschnitt führte langsam abwärts über Felder und Weiden zurück nach Oberägeri, immer mit einem schönen Ausblick auf den spiegelglatten smaragdgrünen Ägerisee. Im Dorf angekommen, gab es noch

Den Veitsdom mussten die Knonauer schnell besichtigen, den er wurde für den Staatsakt für den verstorbenen Karel Gott hergerichtet! «Ein anderer Gott ist tot – Theologie», meinte Pfarrer Maurer. Die Menschen standen Schlange. Schliesslich erreichte man Karlsbad. Dort war die Reisegruppe luxuriös im Grandhotel Pupp einquartiert – Drehort des JamesBond-Films «Casino Royale». Die Beziehungen von Pfarrer Maurer zur Reisebranche hatten es möglich gemacht. Man genoss den Art-Deco-Tempel, Wellness und die prächtige Stadt bei herbstlich buntem Wetter. Vor dem Hotel war noch eine Ausstellung alter Luxuswagen zu bestaunen. Gut ausgeruht ging es dann nach Nürnberg, wo man im Gourmethotel Rottner diese Reise abschloss. Am Sonntag stand dann noch ein Halt zum Gottesdienst in Ansbach an, wo man dankte für eine sehr lehrreiche Reise mit gutem Essen, froher Gruppe und Frankenwein. Die kommenden Reisen werden nach Armenien (Männerreise) und Israel führen. (MaT)

einen kurzen Abstecher zum neuen modernen Sportzentrum am See mit Restaurant, Hallen- und Freibad, bevor man mit dem Bus und der Bahn wieder nach Hause fuhr. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Die Kundschaft von WWZ kann sich längst auf einen leistungsfähigen Telekom-Anschluss verlassen. Dank des hohen Glasfaseranteils sind schon heute an jedem Anschluss Geschwindigkeiten von 500 Mbit/s verfügbar. «Flächendeckend starke Netze wie unser Glasfaserkabelnetz sind das Rückgrat der digitalen Zukunft», so WWZCEO Andreas Widmer: vom interaktiven TV über Online-Spiele bis zum Streamen von Musik oder Filmen. Kommende Woche startet WWZ den Ausbau ihrer Netze in Kappel, Hauptikon und Uerzlikon, die Woche darauf folgen Hausen und Ebertswil, später Rifferswil und Maschwanden. Das WWZ-Telekomnetz ist ein Hybridnetz: Es besteht zu über 95 Prozent aus Glasfaser, die letzten Meter vom Verteilkasten im Quartier bis ins Gebäude sind leistungsstarke Koaxialkabel. Im Rahmen des laufenden Netzausbaus führt WWZ die Glasfasern noch näher zu den Liegenschaften und schafft damit die Grundlage für Internetgeschwindigkeiten von 1 Gbit/s und mehr. (pd.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Panflötenprinz

«Green Book»

20 Jahre Panflötenensemble Corona: Gastspiel von Jonas Gross am Jubiläumskonzert. > Seite 13

Das Kinofoyer Lux zeigt die Oscar-prämierte Tragikomödie von Peter Farrelly. > Seite 16

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28 Jahre Pflegehilfe Hildi Hofer vom Zentrum Obfelden der Spitex Knonaueramt geht in den Ruhestand. > Seite 23

«Alles aus einer Hand – von der Idee bis zur Übergabe» Morgen Samstag, 19. Oktober: Tag der offenen Tür bei AS Küchendesign Astrid Romy Diener bietet mit ihrer AS Küchendesign GmbH in Wettswil Kücheneinrichtungen, Beratung, Planung, Verkauf, Bauführung und Geräteaustausch. Astrid Romy Diener weiss, was sie kann und will. Die charmante Küchenspezialistin und Innenarchitektin ist mit ihrer in Islisberg erfolgreich betriebenen AS Küchendesign GmbH – bei CertiQua mit dem Label «sehr gut» bewertet – nach Wettswil, an die Ettenbergstrasse 78, umgezogen. Damit ist sie auch wieder in ihre alte Heimat zurückgekehrt, wie sie ausführt: «Ich bin in Bonstetten aufgewachsen und auch mit meiner ‹Küchen-Werkstatt› in Islisberg immer eng mit dem Säuliamt verbunden gewesen.» Entsprechend sind viele ihrer zufriedenen Kunden im Bezirk Affoltern zu Hause, obwohl der Bekanntheitsradius von AS Küchendesign weit über die Bezirksgrenzen hinaus reicht. Kunststück, mit ihrer persönlichen Beratung, einer detaillierten Planung, mustergültiger Koordination, inklusive Bauführung, und der terminwie wunschgerechten Realisation von Küchen durch Fachfirmen aus der Region geniessen die leidenschaftliche Küchenplanerin und ihr Team einen sehr guten Ruf. «Wir nehmen die Wünsche unserer Kunden als Vorgabe für pfiffige und kreative Küchenlösungen und bieten von der Idee bis zur Übergabe alles aus einer Hand», er-

So geht Brillenkauf heute Als erster Augenoptiker in der Schweiz ist das medizinische Screening durch den Augenarzt bei Doctor Eyepoint inklusive. So erhalten die Kunden neben einer perfekt passenden Brille automatisch auch die grösstmögliche Sicherheit für ihre Augen. Wird dabei eine Auffälligkeit festgestellt, wird der Kunde an einen behandelnden Arzt verwiesen. Neben einer grossen Auswahl aktueller Brillenfassungen und modernster Premium-Gläser von führenden Herstellern überzeugt auch der mehr als faire Preis: Jede Einstärkenbrille gibt es für 399 Franken, jede Mehrstärkenbrille für 799 Franken, darin ist immer alles inklusive, es gibt keine versteckten Kosten. (pd.) Doctor Eyepoint, Center Oberdorf, Centralweg 6, Affoltern. Telefon 043 817 10 15, affoltern@doctoreyepoint.ch.

Brillen zu fairen Preisen. (Bild zvg.)

klärt Astrid Romy Diener. Die Innenarchitektin und Küchendesignerin bringt nicht nur fast dreissig Jahre Berufserfahrung in der Küchenbranche mit, sondern hat in ihrer Erstausbildung auch das Handwerk als Möbelschreinerin erlernt. «Zu meinem Know-how gesellen sich meine Sozialkompetenz – zuhören und gemeinsame Wege finden – sowie meine Neugierde. Von dieser Grundlage für anhaltende Kreativität sollen meine Kunden profitieren», erklärt die Berufsfrau und Mutter zweier heute erwachsener Söhne.

Kompakte Ausstellung mit allem, was dazu gehört «Mit meiner Vorliebe zum Kochen und meinem Flair für Innenraumgestaltung sind mir die Bedürfnisse bekannt, die an eine funktionale und schöne Küche gestellt werden», fügt sie umgehend an. Dies bestätigt sich auch in ihrem neuen Domizil in Wettswil. Die Ausstellung ist kompakt, übersichtlich und umfasst alles, was zur Gestaltung und Ausstattung einer tollen Küche gehört. Bewusst verzichtet sie aber auch hier – die Ausstellungsfläche ist etwas grösser als in Islisberg – auf eine Vielzahl von komplett ausgestatteten Küchen: «Ausstellungen mit vielen Küchen verwirren zunehmend, und auf solchen Rundgängen verplempert man auch noch viel Zeit.» In ihrem Küchenstudio finden sich alle wichtigen Anschauungs-

Morgen Samstag öffnet Astrid Romy Diener in Wettswil die Tür nicht nur zu ihrer neuen Küchen-Werkstatt (Bild), sondern auch zu ihrer eigenen Traumküche. (Bild zvg.) materialien, die für eine kompetente und glaubwürdige Beratung nötig sind. Zudem erhalten die Kunden die Küchenplanung per Link zugeschickt; sie können so bequem zu Hause am Computer, Tablet oder Smartphone ihre neue Küche mit 360°-Rundblick geniessen. «Die Küchenplanung von ‹Frau zu Frau› oder von ‹Frau zu Mann›

sowie das Gesamtkonzept Küche, alles aus einer Hand geplant und realisiert, sind Vorteile, die meine Kundinnen und Kunden schätzen», weiss Astrid Romy Diener. Morgen Samstag, 19. Oktober, von 9 bis 19 Uhr, lädt sie zum Tag der offenen Tür in das neue Domizil ihrer AS Küchendesign GmbH an der Ettenbergstrasse 78 in Wettswil

und steht selbstverständlich für Fragen und Gespräche zu Trends, Materialien, Ausstattungen etc. gerne zur Verfügung. (kb.) Tag der offenen Tür der AS Küchendesign GmbH, 19. Oktober, 9 bis 19 Uhr, Ettenbergstrasse 78, Wettswil, Telefon 044 222 17 81 / 079 679 68 20, E-Mail: askuechen@bluewin.ch, Web: www.askuechen.ch.

VeloDoc Obfelden engagiert sich für den Radsport-Nachwuchs Von Anfang an unterstützte VeloDoc Obfelden den Rennvelo Nachwuchsfahrer Francesco Caruso in Sachen Ausrüstung und Technik. Dieser ist in Unterlunkhofen zu Hause und fährt für die IG Radquer Mettmenstetten. Francesco ist seit seinem fünften Lebensjahr leidenschaftlicher Mountainbike- und Rennvelo-Fahrer. In den letzten Jahren fokussierte er sich auf die Disziplinen Radquer und Strasse. So konnte er diesen Sommer auf der Strasse bei der U15-Kategorie das Gesamtklassement des Nationalen Schülercups gewinnen. Sein letzter Erfolg ist wenige Wochen alt. Als jüngerer Jahrgang bei den U17 konnte er den 2. Platz am Radquer Mettmenstetten einfahren und wurde damit Zürcher Kantonalmeister im Radquer. «Die Unterstützung von Francesco Caruso war für mich eine logische Folge», so René Stettler, Inhaber von VeloDoc Obfelden, über sein Engagement im Nachwuchsbereich. Vor über zehn Jahren habe er den Vater Andreas Caruso kennen und schätzen gelernt. Auch er sei ein enthusiastischer Radsportler. Als sein Sohn in den Radsport eingestiegen ist, entschloss sich Stettler, auch diesen als vielversprechenden Nachwuchsfahrer zu unterstützen. «Francesco bereitet uns allen mit seinen Erfolgen viel Freude. Dabei spielt natürlich gutes Material eine

matchentscheidende Rolle», erklärt Stettler, der auch selbst ein begeisterter Radsportler ist. Mit der Kompetenz der Zweirad-Werkstatt VeloDoc könne

er seinen Teil dazu beitragen. «Ich würde mich freuen, wenn Francesco seinen Traum, Profi zu werden, verwirklichen kann.» (pd.)

Kartoffelernte im Albulatal. (Bild zvg.)

Beste Kartoffeln Der zwölfte Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» von Schneebeli Schreinerhandwerk findet am Freitagabend, 25. Oktober, in Ottenbach statt. Zu Gast ist Freddy Christandl, ehemaliger Spitzenkoch und Genusstrainer. Im Tal der Albula, auf 1000 Meter Höhe, baut die Familie Heinrich auf ihrem Bio-Hof Las Sorts in Filisur bis zu 50 rare alte Kartoffelsorten an. Freddy Christandl hat sich als Freund der Familie der Vermarktung dieses speziellen Produkts verschrieben und erzählt Geschichten vom Hof und vom Kartoffelanbau. Er verrät Küchengeheimnisse und lässt die Besucher an seinen vielen Ideen und Visionen teilhaben. Feine Degustationen und ein überaus spannender Abend erwarten die Gäste. Gschwellti de luxe – denn nachhaltiger Genuss liegt in der Einfachheit! (pd.) «Die besten Kartoffeln der Schweiz» mit Freddy Christandl. Freitag, 25. Oktober, ab 18.30 Uhr, Vortrag um 19 Uhr, Schneebeli Schreinerhandwerk, Ausstellungsräume an der Jonenstrasse 22, Otten-

René Stettler, Inhaber VeloDoc, überreicht dem Nachfuchsfahrer und U-17Kantonalmeister Francesco Caruso sein neues Rennrad. (Bild zvg.)

bach. Anmelden an info@schneebeli.ch oder Telefon 043 322 77 77. Parkieren an der Hobacherstrasse oder Stüdlerstrasse 21. Die Zufahrt ist signalisiert.


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz. Orgel: Ursula Hauser

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Samstag, 19. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Mettmenstetten Freitag, 25. Oktober 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und dem Taizéteam Klavier: Angela Bozzola

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Jörg Leuthold (Oberlunkhofen) und Brigitte Enk, Orgel

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 20. Oktober 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Dorothea Wiehmann Montag, 21. Oktober 19 – 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 25. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend bei sonja_billeter@datazug.ch oder Tel. 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. Oktober 10.00 Erntedankgottesdienst mit Abendmahl VDM Lukas Zünd Mit dem Jodelduo Vreni Eichmann und Heidi Roth

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 20. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. D. Wiehmann Mittwoch, 23. Oktober 12.30 minichile in Rifferswil

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Freitag, 18. Oktober 19.30 offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Sonntag, 20. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfrn. Dorothea Wiehmann Mittwoch, 23. Oktober 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 24. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 19. Oktober 12.30 Trauung Gabriela Staub und Marco Nägeli Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst zum Erntedankfest, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Marina Wehrli, Jodelterzett HEIROMA Taufe Leya Mutti Eröffnung neue Ausstellung von Susanne Baer Apéro im Pfarrhauskeller Mittwoch, 23. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine Kinderfeier in der ref. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in der ref. Kirche Aeugst, Pfrn. Bettina Stephan Montag, 21. Oktober 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 22. Oktober 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 24. Oktober 12.00 Club 4, Gruppe Omega www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 20. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfrn. Dorothea Wiehmann Montag, 21. Oktober 15.45 Kolibri

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Kirche Bonstetten, Regionalgottesdienst mit Pfr. J. Leuthold Fahrdienst: Anmeldung bis 19. Oktober unter Tel. 044 777 99 72 Montag, 21. Oktober 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 22. Oktober 19.00 Stille & Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 23. Oktober 20.00 ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindesaal Wettswil, anschliessend Apéro Donnerstag, 24. Oktober 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Oktober 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Gottesdienst für Ehe-Jubilare und gelebte Partnerschaften, anschl. Apéro zum Verweilen (auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen) Sonntag, 20. Oktober 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa / Festa dei nonni 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 20. Oktober 10.00 Hl. Messe Dienstag, 22. Oktober 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 23. Oktober 9.15 Ökum. Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 24. Oktober 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Oktober 17.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 24. Oktober 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. L. Huber Orgel: R. Deuber Anschliessend Chilekafi 11.00 Taufe von Nayara Wirth Mittwoch, 23. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine ref. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 24. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 19. Oktober 17.30 Gottesdienst für Ehe-Jubilare und gelebte Partnerschaften in Affoltern (siehe unter Affoltern) Sonntag, 20. Oktober 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Samstag, 19. Oktober 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids 19.15 Tweens deeper Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 21. Oktober 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 23. Oktober 12.15 60plus Suppen-Zmittag 20.00 Missionsabend mit Onesimo

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Sonntag, 20. Oktober 10.30 Gottesdienst Predigttext: Psalm 73 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Familiengottesdienst mit Ernst Tanner, Gründer der Helimission. Dokumentarfilm Donnerstag, 24. Oktober 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Sonntag, 20. Oktober 9.45 Oasengottesdienst mit Musik; EMKids mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Laetitia Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 24. Oktober 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 20. Oktober Kein Gottesdienst in Bonstetten Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 18. Oktober 2019

13

20 Jahre Panflötenensemble Corona Gastspiel von Panflötenprinz Jonas Gross am Jubiläumskonzert Fans des Corona Panflötenensembles wissen es schon lange: Jährlich im Oktober stehen drei Konzerte an. Diese werden – der Akustik halber – in Kirchen gegeben. Wer an diesen Veranstaltungen reine Hirtenmusik erwartet, darf sich angenehm überraschen lassen. ................................................... von susanne crimi Bis so ein Konzertprogramm steht und zur Aufführung gebracht werden kann, sind zeitintensive Vorbereitungen nötig. Nachdem ein vierköpfiges Team die Auswahl der darzubietenden Songs getroffen hat, arrangiert Josef Bachmann die Kompositionen für das mehrstimmige Panflötenorchester. Virtuos und gekonnt begleitet er das Ensemble auch bei den nachfolgenden Konzerten am Klavier. Die elf Panflötisten üben zu Hause ihre Stimmen individuell, und einmal pro Woche trifft sich das Ensemble unter der Leitung von Monika Meier zum intensiven Proben. Auf den speziellen Anlass hin hat sich zur Freude aller das junge Panflötentalent Jonas Gross an den Probeabenden eingefunden. «Ich war seine Panflöten-Lehrerin», lächelt Monika Meier bescheiden und freut sich, dass ihr mittlerweile bekannter Schüler sich – für die diesjährigen Jubiläumskonzerte – im Ensemble eingliedert. Jonas Gross hat nach dem Gewinn des «kleinen Prix Walo»-Preises im Dezember 2011 eine beachtliche musikalische Karriere gestartet. Live- und TV-Auftritte, Tourneen im In- und Ausland sowie Alben- und Singleveröffentlichungen

sind wichtige Eckpunkte seines Erfolges. Dass der «Panflötenprinz» sich nun ganz ohne Starallüren einreiht und mitspielt, macht den jungen Musiker noch sympathischer und motiviert die Ensemble-Mitglieder sehr.

Herausforderungen, die zu meistern sind, für «Best of Music» Das Corona Panflötenensemble stellt sein diesjähriges Programm unter das Motto «Best of Music». Ein Blick auf das Konzertprogramm lässt erkennen, dass sich Kompositionen und Songs quer durch die Jahrhunderte aneinanderreihen. Ein Suitensatz aus Händels «Feuerwerksmusik» löst Bachs «Götterfunken» aus der 9. Sinfonie ab, ein «Beatles»-Song folgt auf eine Ballade von Robbie Williams und Hits von Gloria Gaynor, Phil Collins, Whitney Houston, Roy Orbison und John Miles reihen sich aneinander. Medleys von Tina Turner und «Queen» runden das umfassende Programm schliesslich ab. Der Klang der Panflöte – noch dazu in einer mehrköpfigen Gruppe – lässt durch ihre hohen, mit einer speziellen Blastechnik erzeugten Töne, bekannte Stücke anders als erwartet klingen. Feinfühlige Intros oder Codas, von Josef Bachmann auf dem Klavier gespielt, und sanfte Perkussion am elektronischen Schlagzeug durch Nils Wirth tragen die Melodien, setzen den nötigen Kontrapunkt oder verhelfen zum entsprechenden Takt. Manche Stücke erinnern an Drehorgeln, zum Träumen regen die solistisch gespielten Balladen «Another Day in Paradise» von Phil Collins oder «Let it Rain» von «Gotthard» an. Ein wunderschönes Arrangement für das Panflötenensemble ist «Angels» von

Corona Panflötenensemble mit dem Star Jonas Gross – viel mehr als nur Hirtenmusik. (Bild Susanne Crimi) Robbie Williams; Maya Berglas, Rita Keiser und Jonas Gross interpretieren die feinfühlige Melodie und werden vom Orchester getragen. Jonas Gross’ Spiel während des gesamten Konzertes ist beeindruckend. Virtuos und spielsicher kann er eigene Variationen über das Arrangement legen oder lässt sein Instrument das raue Timbre der Stimme von Tina Turner nachahmen. Seine Ausstrah-

lung, sein gesamtes Auftreten vermitteln, wie sehr die Panflöte zu ihm passt und wie innig er mit seiner Flöte verbunden ist – ja, er verschmilzt förmlich mit ihr. Einer grossen Herausforderung stellt sich auch das Corona Panflötenensemble. Der «Beatles»-Song «Here Comes the Sun» und «Music» von John Miles sind mit ihren wechselnden Tempi und schrägen Melodie-Abfolgen

nicht eben einfach zu spielen. Monika Meier, die «ihr» Ensemble schon 20 Jahre leitet, sieht das gelassen: «Bis zu den Konzerten haben wir das bestimmt im Griff», teilt sie mit und lächelt dabei zuversichtlich. Konzertdaten: 20. Oktober, 17 Uhr, katholische Kirche Bonstetten. 26. Oktober, 19 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. 27. Oktober, 17 Uhr, reformierte Kirche Muri. www.pan-corona.ch.

«Innere Jahreszeiten» – wenn Mädchen zu Frauen werden

Voller Einsatz bei der Pflege des Forainweihers. (Bild zvg.)

Aktiv für den Naturschutz im Säuliamt

Nicht nur das Leben eines jungen Menschen ist wie das Wetter. Bei allen Menschen stürmt und schneit oder regnet es ab und zu und danach scheint wieder die Sonne – jeder erlebt auch von innen heraus alle möglichen Jahreszeiten. Mit dem weiblichen Zyklus erleben Frauen regelmässige, wiederkehrende Jahreszeiten, welche auf sie einwirken und auf die eine oder andere Weise Einfluss auf den Alltag haben. Es ist sinnvoll, sich selbst und den Körper bereits früh kennen zu lernen, um die Launen und Gefühle, die damit einhergehen, besser zu verstehen. Im Workshop für Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren, machen sich die Zyklusforscherin, Daniela Bachmann und die Gesprächstherapeutin, Gabriella Steiner einfühlsam mit den jungen Teilnehmerinnen auf den Weg, den spannenden Ablauf des weiblichen Zyklus kennen zu lernen und erfahren dabei, was genau im Körper

passiert und warum Frauen einen Zyklus haben. Dabei werden Herz und Gefühle angesprochen und das Wunder des eigenen Körpers neu entdeckt. Mit einer Fülle von farbenfrohen Materialien wird ein bunter Zykluskalender für zu Hause gefertigt. Dabei werden die wichtigen Seiten des weiblichen Zyklus aufgezeigt. Selbstverständlich erhalten die Mädchen viele Tipps für den Alltag, um einen natürlichen Zugang zu ihrem Körper und ihren Gefühlen zu bekommen sowie im Einklang mit den inneren vier Jahreszeiten zu leben. Es bleibt auch genügend Zeit, um ganz persönliche Fragen zu besprechen. (pd.) Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Samstag, 26. Oktober, 10-17 Uhr. Preis: Mitglieder 90 Franken, Nichtmitglieder 105 Franken. Im Preis ist ein einfaches Mittagessen inbegriffen. Informationen und Anmeldung: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, kurse@familienzentrumbezirk-affoltern.ch, Tel. 044 760 12 77.

Herbstliche Arbeitseinsätze der NSG Mettmenstetten Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten pflegt jährlich im Herbst die von ihr betreuten Naturschutzgebiete. Freiwillige Hilfe von Nichtmitgliedern ist willkommen! Damit Pflanzen und Tiere sich auch im kommenden Jahr wohlfühlen, ziehen an zwei Samstagen, dem 26. Oktober und 2. November, fleissige Helfer aus, um in den Naturschutzgebieten die nötige Pflege zu verrichten: Starkwüchsige Pflanzen werden zurückgeschnitten und besonders bei den drei

betreuten Weihern heisst es, auch einmal ins Wasser zu steigen, um das Schilf nicht überhand nehmen zu lassen. Das macht erfahrungsgemäss besonders den jungen Helfern Freude. Wer Lust hat, an der frischen Luft aktiv etwas für den Naturschutz im Säuliamt zu tun, ist herzlich eingeladen, an einem der vier Einsatztermine mitzuhelfen. Für Pausenverpflegung wird gesorgt, lediglich festes Schuhwerk und schützende Handschuhe sind mitzubringen. Als Dankeschön für die Mitarbeit sind alle Helfenden am Samstag, den 2. November, ab 18 Uhr zum Apéro

und ab 18.30 Uhr zum Znacht mit anschliessend gemütlichem Beisammensein im Pfarrhauskeller Mettmenstetten eingeladen. (pd.) Mögliche Termine (bitte bei der Anmeldung angeben): Samstag, 26. Oktober, 9 bis 12 Uhr, Einsatzort Galgenfeld, 13.30 bis 16.30 Uhr Einsatzort Schürenweiher. Samstag, 2. November, 9 bis 12 Uhr, Einsatzort Forainweiher, 13.30 bis 16.30 Uhr Einsatzort Schützenweiher. Anmeldungen bis zum 20. Oktober übers Formular www.nsg-mettmenstetten.ch/index.php/arbeitseinsaetze-anmeldung oder per E-Mail an Sven Potter: anlaesse@nsg-mettmenstetten.ch.

Im Workshop wird über den weiblichen Zyklus informiert. (Bild zvg.)


14 agenda

Freitag, 18. Oktober Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 19. Oktober Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 09.00-15.00: 4. Schweizer Reparaturtag. Jede/-r kann kaputte Dinge von zu Hause mitbringen und im Repair Café Säuliamt unter Anleitung von reparaturbegeisterten ehrenamtlichen Profis wiederherstellen. Bauspielplatz Oetlistal. Alte Jonentalstrasse 3. 10.00-17.00: «Ein Tag für Mich». Angebot für pflegende und betreuende Angehörige und Nahestehende. Themen wie Lebenssituation, Gefühle, eigene Ressourcen und Austausch mit Gleichbetroffenen. Anmeldung: ursula.jarvis@zh.ref.ch oder 043 466 83 23. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 11.00-11.30: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Mettmenstetten

20.15: «Kämmerlimusik» mit Frölein Da Capo. Eintritt Fr. 35/30.-, Ticket-Reservierung www.bieus.ch oder Telefon 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Rifferswil

14.00-16.00: Expertenwissen: Rhododendren pflanzen, pflegen etc. mit Silvan Fluder. Anmelden: info@selegermoor.ch. Park Seleger Moor (Treffpunkt Parkeingang).

Wettswil

Veranstaltungen

«Menschenrechte in der Wirtschaft – (kein) Zwiespalt?»

Veranstaltung im Zyklus «Wirtschaft und Werte» in Kappel Allgemein wird akzeptiert, dass Unternehmen eine Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten haben. Hingegen scheiden sich die Geister über die Frage, wie Verantwortung zu definieren ist. Manche Unternehmen fühlen sich primär ihren Aktionären verpflichtet und befürchten Konflikte, wenn sie sich von den Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen leiten lassen. Andere gehen über den reinen Shareholder-Value-Ansatz hinaus und setzen vermehrt auf gesellschaftliche und soziale Werte. Für NGOs müssen sich Unternehmen mit den Rechten der betroffenen Menschen über die gesamte Lieferkette, über die Schweiz hinaus, befassen. Was heisst Verantwortung für einen Schweizer Grossverteiler, wenn es bei der Produktion von T-Shirts zu Menschenrechtsverletzungen eines ausländischen Zulieferers kommt? Welche Rolle spielen Banken? Können sie dank ihres Einflusses eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Menschenrechten spielen? Und welche Rolle übernehmen die NGOs tatsächlich? «Menschenrecht und Wirtschaft: Verantwortung – ja, aber?», so der Titel des Input-Referats von Prof. Dr. iur. Christine Kaufmann, Professorin für öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Universität Zürich, Vorsit-

Bilder aus Schweizer Film- und Fernseharchiven. Gäste: Daniel Heusser, WWF, und Ruth Kaufmann-Hayoz, Uni Bern. Moderation: Claudio Miozzari. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Ab 18 Uhr Essen, Reservierung erwünscht. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

19.30: Jazzkonzert «Mountain Boosters» mit Thomas Gilg. Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

13.30: Öffentliche Führung durch den Klostergarten. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Sonntag, 20. Oktober

Affoltern am Albis

Bonstetten

17.00: Corona Panflötenensemble: 20-Jahre-Jubiläum, Herbstkonzert mit Jonas Gross. Eintritt frei/Kollekte. Kath. Kirche St. Mauritius.

Stallikon

17.00: DinnerKrimi - «Blutiger Laufsteg». Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall. Mehr: www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Dienstag, 22. Oktober Affoltern am Albis

20.15: Zeitgeschichte: Zündstoff Energie. Memoriav präsentiert

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Freitag, 18. Oktober 2019

Mittwoch, 23. Oktober 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: KEIN Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo mit Josef Rédai (Klavier). Bekannte Perlen der romantischen Klaviermusik. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon

Dr. iur. Christine Kaufmann, Professorin für öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Universität Zürich, referiert zum Thema «Menschenrecht und Wirtschaft: Verantwortung – ja, aber?» (Bild zvg.) zende des Ausschusses für verantwortungsvolle Unternehmensführung der Oecd. Danach diskutiert die Referentin mit Liselotte Arni, Leiterin Umweltund Sozialrisiken bei der UBS, Marius Lang, Stv. Bereichsleiter Sozialstandards beim Migros-GenossenschaftsBund, und Bernd Nilles, Direktor Fastenopfer Schweiz. Moderiert wird der Abend durch Christoph Keller. Für

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: «Green Book». Spielfilm von Peter Farrelly mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali. USA 2018, E/d. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alex Goodman Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: MagdenHersberg-Liestal. Wanderzeit zirka 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Treffpunkt Bahnhof.

Donnerstag, 24. Oktober Aeugst am Albis

18.30: Vernissage: «Der Moment ist nichts als Erinnerung». Tanja Weber zeigt neueste Kleinobjekte zur Auseinandersetzung mit der Zeit, dem Wandel, den Prägungen des Lebens. Ausstellung bis 19. Dezember. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.30: Wochenausklang mit Thema «Eine kleine Gute-Nacht-Musik». Mit Sylvie Chopard und Veronica Füglister, Violine; Salome Brang, Viola; Ursula Bodmer, Violoncello. Eintritt frei, Kollekte. Evang.-methodistische Kirche. Zürichstrasse 47. 20.15: «Green Book». Spielfilm von Peter Farrelly mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali. USA 2018, 131 Min., E/d. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Klassik: «Minguet Quartett» spielen Mozart, Bartók und Schumann. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr, Essen ab 19 Uhr, Reservierung erwünscht 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

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eine besinnliche Einstimmung in der Klosterkirche sorgen Pfarrer Manuel Bieler, Pfarramt Baar West, und Martin Lüönd, Flöte, Unterägeri. (pd.) «Menschenrechte in der Wirtschaft – (kein) Zwiespalt?» am Donnerstag, 21. November, 18.30 bis zirka 22 Uhr, Kloster/Gemeindesaal Kappel. Unkostenbeitrag, inkl. Apéro riche: 45 Franken. Anmelden unter www.forum-kirchewirtschaft.ch.

Hausen am Albis

19.30-21.00: Neu: Aikido auch für Anfänger mit Toni Lauper, 3. Dan. Anmeldung und Info 078 823 80 03. Weisbrod Areal (Silatplus).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel.

Stallikon

19.30: Vernissage im Kunstforum Stallikon: «Farben im Fluss», Bilder in Acryl-Mischtechnik von Ruth Moser aus Stallikon. Ausstellung bis 30. Januar 2020. Schulhaus Loomatt.

Freitag, 25. Oktober Affoltern am Albis

18.00-22.00: «Girls Friday», nur für Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Thema: Wellness. Der Abend steht ganz im Zeichen des Wohlbefindens! Jugendtreff

16.00: 2. Stalliker Kinospekaktel – für Gross und Klein. 16-20 Uhr Kinder- und Familienfilme; 20.15 Uhr «A Fish Called Wanda»; Eintritt gratis, Kollekte, keine Reservierung. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Der Moment ist nichts als Erinnerung». Tanja Weber zeigt neueste Kleinobjekte zur Auseinandersetzung mit der Zeit, dem Wandel, den Prägungen des Lebens. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 19. Dezember.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14: Catherine Morier, Kundin und Nachbarin der Bibi zeigt eine Auswahl farbiger, ausdrucksstarker Bilder. Sie ist oft anzutreffen und gibt gerne Auskunft. Mo, Di 10-19, Di bis Fr 13-19, Sa 10-15 Uhr. Bis 31. Oktober.


Veranstaltungen

Freitag, 18. Oktober 2019

15

Vielseitig und hochkarätig Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Affoltern Podium – Zündstoff Energie

«A Fish Called Wanda» mit John Cleese und Jamie Lee Curtis. (Bild zvg)

2. Stalliker Kinospektakel Nach der erfolgreichen Premiere Anfang Jahr folgt am 25. Oktober die Fortsetzung, mit einem bunten Kinder- und Familienprogramm und der herrlich-bissigen Krimikomödie «A Fish Called Wanda» (Ein Fisch namens Wanda). Die beiden Initianten Rebecca Lindenmann und Marcel Gromann haben, zusammen mit dem Team der Kafimüli, auch für die zweite Ausgabe ein unterhaltsames Programm zusammengestellt, bei dem es viel zu lachen, zu essen und zu trinken gibt. Für Kinder ab 6 Jahren werden von 16 bis 18 Uhr Ausschnitte aus beliebten Kinder-Filmserien gezeigt, z. B. Pingu, Petterson&Findus, Biene Maya, Paddington. Für Familien gibts zwischen 18 und 20 Uhr Ausschnitte aus Pink Panther, The Simpsons, Sponge Bob, Muppets. Um 20.15 Uhr folgt als Hauptfilm «A Fish Called Wanda» mit John Cleese, Jamie Lee Curtis, Kevin Kline. Eine einfallsreiche Kult-Komödie der Extraklasse aus England. (pd.) Freitag, 25. Oktober, 16 bis 23 Uhr (Hauptfilm 20.15 Uhr), Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon. Eintritt gratis, Kollekte, keine Reservierung.

Memoriav präsentiert Bilder aus Schweizer Film- und Fernseharchiven. Energie treibt unseren Alltag und unsere Wirtschaft an – und sie birgt seit Jahrzehnten politischen Zündstoff. Denn Energieressourcen sind endlich, bergen grosse Gefahren oder verändern Landschaften über Generationen hinweg. Wie veränderte sich die Energiepolitik der Schweiz in den vergangenen hundert Jahren? Welche Visionen standen und stehen dahinter? Und wie begegnen wir den aktuellen Herausforderungen? «Zündstoff Energie» befragt prominente Gäste: Daniel Heusser, Verantwortlicher Klimaschutz WWF-Schweiz sowie Ruth Kaufmann-Hayoz, ehemalige Direktorin Interfakultäre Koordinationsstelle für Allg. Ökologie, Uni Bern. Moderation: Claudio Miozzari, Historiker Memoriav. Dienstag, 22. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/18 Franken, mit KulturLegi 12 Franken, Essen 20 Franken ab 19 Uhr: Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat (Anmeldung erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit dem «Alex Goodman Trio» Der kanadische Gitarrist und Komponist Alex Goodman wurde bereits mehrfach für sein vielseitiges Können ausgezeichnet. Seine Laufbahn brachte ihn auch nach Montreux, wo er zum besten Gitarristen der Festivalausgabe 2014 gekürt wurde. Seit 2012 lebt Goodman in New York und hat für diverse Jazzbands, Kammerorchester, Big Bands und Streichquartette komponiert. In seinem New Yorker Trio vereint er sich mit den Spitzentalenten des zeitgenössischen Jazz, dem Bassis-

Das Kölner «Minguet Quartett» mit (v.l.) Ulrich Isfort, Annette Reisinger, Matthias Diener und Aroa Sorin macht im Rahmen seiner jährlich fast 100 Konzerte auch Im «LaMarotte» Affoltern Halt. (Bild zvg.) ten Martin Nevin und dem Drumer Jimmy Macbride. Zu hören sind unter anderem Originale und Adaptionen von Komponisten wie Thelonius Monk, Cole Porter oder Lennie Tristano. Donnerstag, 24. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Essen 18 Franken.

Klassik Das «Minguet Quartett» Köln spielt Mozarts Streichquartett KV 387, Bartoks Erstes Streichquartett und Schu-

manns Quartett Nr. 3. Das 1988 gegründete Kölner Minguet Quartett zählt heute zu den international meistgefragten Streichquartetten. Es gastiert in allen grossen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hör-Erlebnisse sorgen. Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen: Das Minguet Quartett fühlt sich dieser Idee auf

seinen Konzertreisen verpflichtet. Das Ensemble konzentriert sich gleichermassen auf die klassisch-romantische Literatur als auch auf die Musik der Moderne. (pd.) Freitag, 25. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Essen 20 Franken ab 19 Uhr: Winzergratin mit Wirz, Saucisson und Trauben (Anmeldung erwünscht). Platzreservierungen für alle Anlässe unbedingt empfohlen unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Perlen romantischer Klaviermusik

Concerto piccolo no.5 in Obfelden

Emilia Meincke und Nigge Hégélé leiten den Kurs. (Bild zvg.)

Bühne frei für Improvisation Kurs für Improvisationstheater in Affoltern Improvisationstheater ist Theater, das im Augenblick des Spielens entsteht. Es gibt keinen vorgegebenen Text und keine einstudierten Szenen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler wissen zu Beginn ihres Auftritts selber nicht, was sie spielen werden. Sie lassen sich von spontanen Inputs aus dem Publikum und eigenen Impulsen leiten und reagieren auf die Worte und Handlungen ihrer Mitspielenden. Dialoge und Szenen entwickeln sich vor den Augen des Publikums. Improvisationstheater ist lernbar. Im Kurs für Improvisationstheater lernen die Teilnehmenden, ihre

Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit zu verbessern, ihre Fantasie zu entwickeln und ihre Kreativität zu entfalten. Sie können sich in Präsenz und in Offenheit üben – und haben sehr viel Spass dabei! Unbeschwert können sie sich ihrer Spiellust hingeben und müssen dabei keinen Text auswendig lernen. Man braucht auch kein Lampenfieber zu haben – die Teilnehmenden selber sind ja das Publikum. Inspirieren und animieren lassen können sie sich von den Theaterprofis Emilia Meincke und Niggi Hégélé. Beide sind erfahrene Mitglieder des

Zürcher Improvisationstheaters anundpfirsich (www.pfirsi.ch). Der siebenteilige Kurs wird von der reformierten Kirche Affoltern angeboten und steht allen spielfreudigen Erwachsenen aus Affoltern und Umgebung offen. Er kostet 100 Franken für sieben Nachmittage. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldung bis 25. Oktober unter Tel. 044 552 01 88 oder per Mail an gabriela.bregenzer@zh.ref.ch (pd). Kurs Improvisationstheater. Jeweils mittwochs, 14 bis 16 Uhr, vom 6. November bis 18. Dezember, im ref. Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern.

Der in Ungarn geborene Pianist Josef Rédai ist blind. Er absolvierte die Grundausbildung in der Blindenschule. Nach dem Musikgymnasium nahm er das Studium an der Musikuniversität Franz Liszt in Budapest auf. 1967 wurde er mit dem Diplom als Klavierkünstler und Pädagoge ausgezeichnet. Danach folgte ein Auslandstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (Österreich). Josef Rédai unterrichtete als Klavierpädagoge in der Steiermark und in Worb (BE). Seine vielseitige Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere europäische Länder und nach Mittelamerika. Am Concerto piccolo am 25. Oktober spielt er bekannte Perlen der romantischen Klaviermusik von Franz Schubert, Frédéric Chopin und Franz Liszt. Zu Beginn wird die Nummer eins aus drei Klavierstücken von Schubert erklingen. Der Komponist schrieb dieses Werk in seinem letzten Lebensjahr, charakterisiert von düsterer Stimmung und kraftvollen dramatischen Steigerungen. Chopin ist der erste Komponist, der instrumentale Balladen geschrieben hat. Wie in literarischen Balladen, sind auch hier epische, lyrische und dramatische Elemente enthalten. Die Ballade in g-Moll schrieb er 1835 im Pariser Exil. In diesem Werk wechseln Stimmung und Seelenzustand von lyrisch zärtlich bis zu dramatisch zerstörerisch und verzweifelt. Und schliesslich folgt eine Tarantella «Canzone Napolitana» von Liszt, ein schneller, mitreissender italieni-

Josef Rédai. (Bild zvg.) scher Tanz mit einem gefühlvollen langsamen Mittelteil. Alle sind herzlich zu dem Konzert eingeladen. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (mvo) Concerto piccolo mit Josef Rédai (Klavier), Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Eintritt frei – Kollekte.


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Veranstaltungen

Freitag, 18. Oktober 2019

Tragische Komik – komische Tragik

Nina Dimitri im Interview vor ihrem Auftritt in Obfelden

Ein Duo, das nicht zusammenpasst. (Bild zvg.)

«Green Book» im Kinofoyer Lux New York City 1962. Nur schon der Soundtrack nimmt die Kinobesucher mit auf eine Zeitreise und führt sie direkt ins rassengetrennte Amerika der 60er-Jahre. Dort treffen sie auf Tony Lip, den gassenschlauen, italienisch-amerikanischen Türsteher, welcher mit seinen Fäusten für Ordnung im Club sorgt. Als dieser aber renoviert wird, sucht Lip anderweitig nach einem Job, um seine Familie durchbringen zu können. Anheuern lässt er sich vom gebildeten Pianisten Don Shirley. Als Fahrer soll Lip den Künstler auf seiner Reise begleiten.

Ein Duo, wie es unpassender nicht sein könnte, allein schon in der Wortwahl liegen Welten zwischen den beiden. Die geplante Konzerttournee führt das ungleiche Gespann in den Süden des Landes, in welchem ein weisser Fahrer, der einen Afroamerikaner herumchauffiert, für Aufsehen sorgt. Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. (pd.) «Green Book», von Peter Farrelly, USA 2018, 131’, E/d. Donnerstag, 24. Oktober, 20.15 Uhr. Freitag, 25. Oktober, 20.15 Uhr. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern.

«Happy Family Kurs» Was macht Kinder froh und Erwachsene ebenso? Gesunde und leckere Familienrezepte! Kreativität kombiniert mit gesunder Ernährung, Genuss- und Spassfaktor begeistern Gross und Klein gleichermassen. Ernährungsberaterin Simone Kleiner führt die Köchinnen und Köche am Freitag, 25. Oktober von 18 bis 21.30 Uhr durch diesen lebhaften Kochkurs für Erwachsene Im Kochkurs werden auch Kinderpartyhits zubereitet. (Bild zvg.) und verwandelt das Kafi im Familienzentrum Bezirk biert und am Schluss natürlich auch Affoltern in eine Kochstube. Auf dem genossen. Vom einen oder anderen Kochplan stehen nicht nur Haupt- Gericht bleibt sicher auch etwas übrig, mahlzeiten, sondern auch Kinderpar- um Kostproben mit nach Hause zu tyhits – unter anderem ein würziges nehmen. Es werden vorzugsweise BioLinsen-Apfel-Curry, Rüebliwaffeln, produkte und Vollkornmehl verwenBrötli in der Pfanne, Schoko-Nuss-Cre- det. (pd.) me, Drachenfutter, fruchtiges Ketchup oder Gemüselollies. Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Diese leckeren Gerichte schme- Affoltern. Infos und Anmeldung Tel. 044 760 12 77, cken nicht nur Erwachsenen, sondern kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder auch Kindern. Es wird gekocht, pro- www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

«Il Disastro». In Nina Dimitri und Silvana Gargiulos drittem Bühnenstück ist der Name Programm. Und das Programm? Tragisch-komisches Theater, bei dem eine Figur ihr Gedächtnis verliert, und das Komische dabei überwiegt, wie Nina Dimitri im Interview sagt. Nächsten Donnerstag in Obfelden. Am Anfang ist ein Unfall. Ein Unfall, bei dem eine Figur, das Gedächtnis verliert. So die Ausgangslage des dritten Bühnenprogramm der Clownin Silvana Gargiulo und der Musikerin, Komödiantin und Artistin Nina Dimitri. Dass die Figur ihr Gedächtnis nicht mehr findet, ist dann das eine. Das andere, was daraus resultiert: ein Spiel um veränderte Rollen- und Machtverhältnisse. Oder kürzer gesagt: ein Desaster. Nina Dimitri, worauf können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer freuen? Nina Dimitri: Darauf, dass sie ein neues Programm von mir und Silvana sehen können? Doch im Ernst: Ich denke, dass es bestimmt viel zu lachen gibt. Anders als im letzten Programm steht in «Il Disastro» die Musik etwas weniger im Vordergrund. Was sich gleich bleibt: Es ist ein tragischkomisches Theater, bei dem das Komische überwiegt. Es ist Ihr drittes gemeinsames Programm. Fällt einem das Entwickeln da leichter als beim ersten oder zweiten? Dass es leichter gefallen wäre? Das könnte ich jetzt nicht sagen. Dafür sind die drei Stücke zu verschieden.

entalischen Küche, wie zum Beispiel Fatajer – mit Käse, Spinat oder Poulet gefüllte Teigtaschen. Dazu gibt es eine würzige Linsensuppe, Muhammera aus Peperoni und Baumnusskernen, ein leckeres Reisgericht Namens Beriany und vieles mehr. Ein nicht alltäglicher Gaumenschmaus für einen unvergesslichen Sonntagsbrunch mit der ganzen Familie! Übrigens: Das Kafi im Familienzentrum ist an Werktagen jeden Nachmittag und auch am Freitagvormittag geöffnet. Es verfügt über ein schönes Kinder-Spielzimmer, wo sich die Kleinen vergnügen können, während die Eltern in Ruhe einen feinen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen geniessen. (pd.) Orientalischer Brunch, Sonntag, 3. November, 1012.30 Uhr. Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldung und weitere Informationen auf www.familienzentrum-bezirk-af-

Lecker: Orientalischer Brunch. (Bild zvg.)

foltern.ch, unter mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder unter Telefon 044 760 12 77.

Und wenn es steht, bleibt das Stück so, oder verändert es sich? Es verändert sich schon, nicht als Ganzes aber in Elementen. Wir proben ja ohne Publikum und machen dann mit Erfahrungen, wie es reagiert. Entsprechend passen wir das Stück an, kürzen an einer Stelle oder leiten an einer anderen anders über. ...............................................................

«Mit ‹Concerto Rumoristico› sind wir seit zehn Jahren unterwegs, und es macht immer noch Spass.»

Oder schwieriger, weil sich Routine einzuschleichen beginnt? Nein, nein, von Routine sind wir weit weg. Wie gesagt, dafür sind die Stücke zu verschieden. Und da «Il Disastro» selber auch noch ganz neu ist, gibt es da keine Routine, die es zu durchbrechen gäbe.

............................................................... Improvisieren. Wie kann man sich den Prozess vorstellen? Man könnte sagen, es ist die Suche nach den kleinen Geschichten in der grossen Geschichte. Das Gerüst steht, und wir beginnen, es mit Probieren zu füllen. Was wir improvisieren, filmen wir und schauen es uns an. Was gefällt bleibt, das andere fällt weg.

Wie entwickeln Sie ein Programm? Grundidee und Konzept kamen von Ueli Bichsel und Anna Frey, die beide auch Regie führten. Silvana und ich haben aufgrund dieser Vorlage improvisiert. So sind eigentlich alle unsere Stücke entstanden. Am Anfang ist eine Idee und wir improvisieren, bis das Stück steht.

Ihr Programm ist tragisch-komisch. Unfall und Amnesie sorgen für den tragischen Rahmen. Wie kommen Sie zur Komik? Spüren Sie, wenn Sie improvisieren, dass etwas komisch ist? Ich glaube, Silvana und ich bewegen uns schon grundsätzlich in eine «komische» Richtung und bringen auch das Gefühl dafür mit. Aber natür-

lich hilft uns dann Ueli Bichsel mit seiner Einschätzung sehr. Wie lange hält sich Komik? Anders gefragt: Finden Sie morgen noch komisch, was sie gestern komisch fanden? Auf jeden Fall. Mit unserem ersten Programm, dem «Concerto Rumoristico», sind wir mittlerweile seit zehn Jahren unterwegs, und es macht immer noch Spass, uns und dem Publikum. Ich glaube, es hat damit zu tun, dass unsere Stücke massgeschneidert sind und deshalb eben auch morgen noch passen. Wie ergänzen sich Silvana Gargiulo und Sie? Durch unsere Verschiedenheit, würde ich sagen. Darf ich Ihnen zum Schluss noch eine persönliche Frage stellen? Ja. Ihr Vater ist vor drei Jahren gestorben. Fehlt er? Ja, Dimitri fehlt schon, immer wieder und sehr. Alleine schon beruflich, da war er mir immer ein Vorbild, aber auch in der Familie, wo ihm Zusammenhalt wichtig war. Donnerstag, 24. Oktober, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Einlass und Bar ab 19 Uhr. Tickets: Fr. 30.– / mit Legi 25.– / Familien (Kinder bis 16 Jahre) Fr. 70.–. www.kulturobfelden.ch.

Umwelt und Klima gehen uns alle an

Vortrag von Wissenschaftler Manuel Frei in Wettswil

Orientalischer Brunch Am Sonntag, 3. November, von 10 bis 12.30 Uhr lädt das Familienzentrum in Affoltern zum zweiten Mal auf ein ganz aussergewöhnliches Bruncherlebnis ein. Die syrische Köchin Rima Nader wird neben der herkömmlichen Brunchauswahl von Zopf mit Butter, Käse, Aufschnitt, Konfitüre & Co. eine grosse Auswahl von leckeren Speisen aus ihrer Heimat auf das Buffet zaubern. Neben Humus und Falafel erwarten die Gäste auch weniger vertraute, salzige und süsse Köstlichkeiten aus der ori-

Nina Dimitri (rechts) mit ihrer Bühnenpartnerin Silvana Gargiulo. (Bild zvg.)

Manuel Frei. (Bild zvg.) Die grossen Teilnehmerzahlen der Klima-Demonstrationen beweisen es, eine intakte Umwelt liegt vielen Menschen am Herzen. Wie sieht es in unmittelbarer Nähe damit aus? Welche Tiere teilen ihren Lebensraum mit

uns, und wie können wir sie und unsere Natur schützen? Informationen darüber gibt uns der Umweltnaturwissenschaftler Manuel Frei. Mit seinen wunderschönen Fotos zeigt er uns die Vielfalt unserer Umgebung. Sie ist Lebensraum von vielen Tieren, die sicher viele schon länger nicht mehr beobachten konnten. Er erläutert auch, wie jede und jeder Einzelne mithelfen kann, die Natur- und Tierwelt zu schützen und zu erhalten. Manuel Frei ist in Wettswil aufgewachsen und mit unserer Umgebung bestens vertraut. Seine Faszination für Tier und Umwelt hat er zum Beruf gemacht. Gerne lässt er an seinem Wissen teilhaben. Nach seinem Vortrag beantwortet Manuel Frei Fragen. Beim anschliessenden Apéro besteht ausserdem die Möglichkeit, sich mit dem Referenten und anderen Besuchern auszutauschen. Das Team der Bibliothek hat zum Thema eine Broschüre mit Medien zusammengestellt und stellt diese in der Bibliothek aus. Neben Sachbüchern gibt es auch Romane und Filme zum Thema. Auch für Kinder und Jugendli-

che steht eine breite Palette von Medien zu den Themen «Natur und «Nachhaltigkeit» bereit. (pd.) Vortrag des Umweltnaturwissenschaftlers Manuel Frei, Freitag 25. Oktober, 19.30 Uhr, Bibliothek Wettswil, Dettenbühlstrasse 1.

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Sport

Freitag, 18. Oktober 2019

Gewinnen, anmelden und erneut gewinnen

Sieben Klischees über Golf

Säuliämtler Sports Awards 2019 Die Säuliämtler Sports Awards 2019 sind lanciert. Ab sofort können sich Athletinnen und Athleten für die begehrten Auszeichnungen bewerben. ................................................... von michèle scherz-spörri Wer auf der Website der Säuliämtler Sports Awards (www.ssa-affoltern.ch) das «Goldene Buch» der bisherigen Siegerinnen und Sieger studiert, findet darin Judoka, Reiterinnen, Skifahrer, Triathleten, Sportkletterinnen, Biker, Tänzer usw. Die Sportvereine im Säuliamt sind vielfältig und zahlreich und sie bringen immer wieder äusserst erfolgreiche Athletinnen und Athleten hervor. Einige von ihnen schaffen es bis ganz nach oben und gewinnen Medaillen an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Andere setzen sich national an die Spitze oder sammeln Medaillen an regionalen Meisterschaften. Eines ist ihnen allen gemein: Sie leben für ihren Sport. Sei es als Profi oder Amateur. Sie investieren unzählige Stunden in Trainings und Wettkampfvorbereitungen und vollbringen Höchstleistungen. Dieser Einsatz, diese Leistungsbereitschaft und die daraus resultierenden sportlichen Höhenflüge sollen auch Anfang 2020 wieder honoriert und gefeiert werden. Ab sofort sind Athletinnen und Athleten, die entweder im Knonauer Amt leben oder für einen lokalen Verein starten, gebeten,

Auch 2019 gibts wieder die begehrten Säuliämtler Sports Awards zu gewinnen. (Bild Maximilian Hochstrasser)

sich für die Säuliämtler Sports Awards zu bewerben. Selbstverständlich dürfen Anmeldungen auch von Funktionären, Trainern oder Einzelpersonen vorgenommen werden. Wie immer wird eine erfahrene und sportversierte Jury eine erste Selektion vornehmen und pro Kategorie (Männer, Frauen, Newcomer Männer, Newcomer Frauen und Team) je drei Athletinnen und Athleten nominieren. Die erste Jurysitzung findet nach Sichtung der Anmeldungen in

der ersten Novemberhälfte statt. Das OK der Säuliämtler Sports Awards kann auch für die Austragung, welche am 26. Januar 2020 stattfindet, auf erfahrene Köpfe und viel sportliches Know-how zählen. Neu wird Raffael Huber, der OL-Spitzenläufer und Gewinner des Awards 2012, im OK vertreten sein und das Team um Präsident Hanspeter Feller tatkräftig unterstützen. Fehlen nur noch die Anmeldungen erfolgreicher Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler! (pd.)

Der Golfsport ist eine faszinierende Sportart, die man ein Leben lang betreiben kann. Beim Golfspiel ist man gefordert – sowohl geistig als auch körperlich. Es muss kein Einzelsport sein, obwohl er für Singles absolut geeignet ist, man betreibt das Spiel aber auch mit Familie, Freunden oder man macht Bekanntschaft mit anderen Golfern auf dem Platz. Golf ist eine hervorragende Bewegungstherapie für Herz und Kreislauf. Die Zahl der registrierten aktiven Golfer steigt stetig. Gemäss der Statistik von Swissgolf, waren Ende 2018 84 000 aktive und rund 5400 Juniorinnenund Junioren-Golfer beim Schweizerischen Golfverband registriert (Swissgolf). Kaum eine Sportart hat so sehr mit Klischees zu kämpfen wie Golf. Doch dieses Bild ist längst überholt. Sieben Golfklischees, welche überhaupt nicht mehr zutreffen: 1) «Golf ist nur für Reiche»: Es stimmt nicht, dass die meisten Leute auf dem Golfplatz reich sind, Golfen ist längst zum Breitensport geworden. 2) «Platzreife, Schläger, Mitgliedschaft – Golfspielen scheint ein teurer Sport zu sein»: Das ist nicht wahr. Eine Mitgliedschaft ist oft nicht nötig: Inzwischen gibt es öffentliche Golfplätze, dort wird keine Platzreife benötigt. Auf dem Golfplatz in Affoltern, ein Pitch & Putt in der Umgangssprache, sind die Greenfees sehr günstig. 3) «Golf ist doch kein Sport»: Wer sagt, dass Golf kein Sport ist, soll erst mal eine Runde spielen, bei einem Abschlag zum Beispiel werden mehr als 100 Muskeln im Körper beansprucht, zudem läuft man bis zu 6 km für eine 18-Loch-Runde. 4) «Beim Golf muss man sich schick und teuer kleiden»: In jeder

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Hunde sind auf dem Golfplatz in Affoltern willkommen. (Bild zvg.) Sportart gibt es einen gewissen optischen Wiedererkennungswert in der Kleidung. Teuer muss die Kleidung auf keinen Fall sein. 5) «Golf ist eine Kontaktbörse für Geschäftsleute»: Golf ist eine Freizeitbeschäftigung. 6) «Golf ist langweilig»: Jede Bahn, jeder Schlag, jede Situation und jeder Gegner ist anders. Wie spannend und taktisch anspruchsvoll Golf ist, erfahren die meisten erst, wenn sie es selbst ausprobieren. 7) «Nur alte Leute spielen Golf»: Das ist nicht nachweisbar, dies zeigt die Statistik von Swissgolf. Aber im höheren Alter eine Sportart betreiben zu können, ist etwas Wunderbares. (pd.) Diesen Samstag, 19. Oktober, und Samstag, 26. Oktober, öffnet der Golfplatz in Affoltern um 10 Uhr die Türen für alle Bewohner in der Umgebung. Gratis Golf, Fuss- oder Discgolf spielen ist angesagt. Kontakt: www.affoltern-golfplatz.ch, FB Affoltern Golfplatz & Bistro, Tel. 079 753 0800, 043 444 0800.


Extra Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 18. Oktober 2019

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«Mein Job bei der Spitex war mir stets Berufung und Freude» Hildi Hofer, Zentrum Obfelden, Spitex Knonaueramt, geht in den Ruhestand

Elly Joy, 3. Oktober.

Nach 28 Jahren engagierter Mitarbeit ist Haushelferin/Pflegehelferin SRK Hildi Hofer gestern vom Spitexzentrum Obfelden verabschiedet worden. ................................................... von urs e. kneubühl

Elisa, 6. Oktober.

Klea, 9. Oktober.

Sie ist ein Mensch, den man umgehend ins Herz schliesst. Hildi Hofer, langjährige Haushelferin/Pflegehelferin SRK im Spitexzentrum Obfelden der Spitex Knonaueramt besitzt diese herzliche, hilfsbereite und einnehmende Art. Kein Wunder, dass die gelernte Coiffeuse, vor 28 Jahren in den Spitexdienst eingetreten ist; hier sind exakt solche Charaktereigenschaften gefragt. «Im Spitexdienst habe ich zweifellos meinen Job gefunden. Meine abwechslungsreiche und selbstständige Arbeit war mir entsprechend stets Berufung und – vor allem – Freude», zieht sie kurz Bilanz. Daran zweifelt niemand – ihre Klientel genauso wenig, wie ihre Spitex-Kolleginnen und -Kollegen.

«Der ‹Anzeiger› ist ein wenig mitschuldig …»

Thalia, 9. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Gestern Donnerstag nun war Hildi Hofers letzter Arbeitstag im Dienste der Nonprofit-Spitex und der Mitmenschen, die zu Hause auf deren Unterstützung angewiesen sind und darauf zählen können. «Ich nehme mit dem berühmten lachenden und weinenden Auge Abschied», hält sie fest und erklärt ergänzend: «Die Arbeit mit

meiner Klientel sowie meinen Kolleginnen und Kollegen der Spitex haben mir all die Jahre viel Freude gemacht. Gut möglich, dass ich da in der nächsten Zeit etwas vermissen werde. Andererseits freue ich mich auf mehr gemeinsame Zeit mit meinem ebenfalls pensionierten Ehemann Werner.» Es sei ein sprichwörtlicher Zufall gewesen, dass sie damals in den Spitex-Dienst eingetreten ist «und der ‹Anzeiger› war dabei auch ein wenig mitschuldig», fügt sie lachend an. Als alle drei ihrer mittlerweile erwachsenen Kinder zur Schule gingen, suchte Hildi Hofer eine Tätigkeit, die es ihr erlaubte, so flexibel zu arbeiten, dass sie auch für ihre Kinder voll und ganz da sein konnte. Mit dem «Anzeiger» flatterte ihr ein grünes Flugblatt der damaligen Spitex Obfelden-Ottenbach ins Haus. Damit wurden Mitarbeiterinnen gesucht. «Da bot sich mir exakt jene Chance, die ich mir gewünscht und erhofft hatte. Und ich habe meinen Schritt, diese Chance wahrzunehmen, in 28 Jahren keinen Moment bereut.»

Nachfolge wird gesucht Die Spitex biete diesbezüglich ideale Jobs, sagt Hildi Hofer mit Bestimmtheit. Sie weiss, wovon sie redet: «Die Arbeit als Haushelferin/Pflegehelferin ist sehr vielfältig und man kann seine Einsätze hervorragend flexibel selbst gestalten. Zudem weiss man jederzeit, dass man – quasi aus dem Hintergrund – Unterstützung bekommt, wenn man diese benötigt. So sieht meiner Meinung nach ein Arbeitsplatz

Christina Hausherr, Leiterin des Spitexzentrums Obfelden (rechts), hat Hildi Hofer nach 28 Jahren wertvoller Mitarbeit in den Ruhestand verabschiedet. (Bild kb.) aus, in dem man Erfüllung findet.» Klar, der Wandel der Spitex-Arbeit sei in der langen Zeitspanne ihrer Mitarbeit beinahe stetig gewesen. Viel Neues sei dazu gekommen, was die Arbeit auch komplexer gemacht habe – «aber grundsätzlich waren es Herausforderungen, mit denen ich vor allem dazulernen konnte. Das macht mich stolz.» Hildi Hofers Pensionierung hinterlässt im Spitexzentrum Obfelden eine Lücke, die man per sofort oder nach Vereinbarung möglichst bald füllen möchte: Gesucht werden eine Fachfrau, ein Fachmann Gesundheit EFZ

für ein 60-Prozent-Pensum. Zentrumsleiterin Christina Hausherr steht für fachliche Fragen gerne zur Verfügung – 044 761 19 16 – und Bewerbungsunterlagen können per Mail an personal@spitexka.ch eingereicht werden. «Ich wünsche meiner Nachfolge auf jeden Fall ebenso viel Freude im Job, wie ich sie 28 Jahre lang geniessen durfte», schliesst Hildi Hofer. Spitex Knonaueramt, Werkstrasse 1, Affoltern, Telefon 044 762 50 40, info@spitexka.ch, www.spitexka.ch. Bürozeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr.

herkömmliches

ausflugs-tipp

Alarm

Das Kloster Muri in einer lebhaften Führung erfahren

Bei einem Alarm blinken Lichter, heulen Sirenen, läuten Glocken, hupen Hörner. Alarm macht Lärm. Und man ahnt es fast: Die beiden Worte sind verwandt. Von Alarm ist Lärm tatsächlich abgeleitet. Das ist insofern beunruhigend, als der Ausdruck Alarm zurückgeht auf die italienische Redewendung all› arme: Greift zu den Waffen. Eine Aufforderung, die man besser überhört und unterlässt, weil Kriegsgeheul bekanntlich wenig beiträgt zur Beruhigung alarmierender Zustände.

wetter

bauernregel «Bringt der Oktober viel Regen, ists für die Felder ein Segen.»

Obwohl der ursprüngliche Wortsinn längst vergessen ist, scheint er unbewusst nachzuwirken: Lärm in jeder Form tut weh und tönt wie Krieg in den Ohren, die man besser schützen sollte. Nicht zuletzt auch im Hinblick auf Knalleffekte, frisierte Motoren und Dezibelattacken aller Art, Laubbläser eingeschlossen. Der akustischen Umweltverschmutzung ist der Kampf anzusagen: Konsequent und mit allen erdenklichen Mitteln – ausser mit Waffengewalt. (ubo)

Wie oft fährt man in Muri (AG) am Kloster vorbei. Nimmt mit Freude wahr, dass dieses renoviert und im neuen Glanz erstrahlt. Wie oft hat man sich vorgenommen, mehr zum Kloster erfahren zu wollen, aber nie die Zeit dazu gefunden. Ein geführter Rundgang in anderthalb Stunden durch die Räume des Klosters Muri bietet einen Einblick in die Zeit des Klosters Muri von der Gründung, 1027 bis ins Heute. In der Krypta – aus dem Altgriechischen der verborgene Gang, das Gewölbe oder die Gruft, auch als Unterkirche bezeichnet –, erfährt der Besucher, wie mit dem Kloster Muri alles begann. Gegründet wurde es 1027 durch Ita von Lothringen und ihren Ehemann, den Habsburger Graf Radbot. Durch die Beziehungen zum Kloster Einsiedeln wurden fünf Jahre später die ersten Mönche nach Muri entsandt, mit dem Auftrag, eine Abtei aufzubauen. Die Benediktinerabtei sollte zum Hauskloster der Habsburger werden. Die Bilder und der Altar in der Maria-Kapelle erzählen vom Sterben – und der Aufnahme Marias in den Himmel. Weiter führt der Rundgang durch die Benediktskapelle in den KapitelSaal. In diesem wurde festgelegt, wie die Arbeiten, die Aufgaben, die Ämter und die Geschäfte des Klosters geführt werden mussten. In den Regeln Benedikts heisst es unter anderem, dass nicht nur die alten, sondern auch die jungen Mönche in die Geschäfte mit einbezogen werden mussten. Zur Verwendung des Kreuzgangs kursieren zwei unterschiedliche The-

Die Baugeschichte des Klosters Muri am Modell sichtbar gemacht. (Bild Urs Sigg) sen. So könnte er für Prozessionen verwendet worden sein, aber auch als belebter «Kreuzung» gedient haben, auf dem Weg in die Räume des Klosters. In diesem Fall dürfte der Kreuzgang kein ruhiger, sondern ein äusserst lebhafter Ort gewesen sein. Am Ende des Kreuzgangs befindet sich die Loretokapelle mit der Begräbnisstätte der Familie von Habsburg. Hier sind die Herzen von Kaiser Karl, dem letzten Kaiser des Habsburgerreiches, und seiner Gattin Zita beigesetzt. Warum sich diese Gruft im Kloster Muri befindet, erfährt der Besucher in einer lebendigen Schilderung. Nach der Gruft wird der Abschluss der Führung, die Klosterkirche erreicht. Diese wurde in zwei Teilen gebaut, dem dunkeln und den hellen Bereichen. Der Kirchenbesucher wird zuerst in die Beichtkirche geführt. Diese ist bewusst dunkel gehalten. Die

Idee: bevor die helle achteckige Kirche betreten wird, sollte der Gläubige seine dunkle Seite in der Beichte ablegen. Das Chorgestühl, erstellt in aufwändiger Holzarbeit, befindet sich im Zentrum der Klosterkirche. Hier musste das Chorgebet siebenmal am Tag erfolgen – und so mussten auch siebenmal am Tag alle Arbeiten und Tätigkeiten niedergelegt werden. Der Besucher erfährt, dass das Kloster Muri in der Bildung weit herum, bis in den süddeutschen Raum ausstrahlte. 1841 eignete sich der Kanton Aargau alle Klöster im Aargau an und die Mönche mussten innert 48 Stunden weg sein. Spannend ist auch, wieso am Altar des hl. Leonzius über 40 000 Kerzen angezündet werden und was im Kloster Muri die «Erbsenzählerei» für eine Bedeutung hatte. Urs Sigg Nächste öffentliche Führung im Kloster Muri am 3. November, 14 Uhr, ohne Anmeldung.


Veranstaltungen

Sa, 19. Oktober 2019, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Bohrerhof – Kürbiswelt Fr. 42.– Donnerstag, 24. Oktober 2019 Zibelemärit Fr. 40.– Montag, 25. November 2019 Kaffee und Weggli Weihnachtsmarkt Ulm Freitag, 29. November 2019 Kaffee und Weggli

Fr. 52.–

Weihnachtsmarkt und Fr. 42.– Shopping in Konstanz Dienstag, 3. Dezember 2019 Chlausfahrt Freitag, 6. Dezember 2019 Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli

Fr. 88.–

Ferienreisen 2019 Klingender Advent 2019 Fr. 670.– in Seefeld DZ/HP mit Semino Rossi und Petra Frey 10. – 13. Dezember 2019

www.aemtler-car.ch

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