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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 81 I 168. Jahrgang I Freitag, 17. Oktober 2014

Steuererhöhung

Wieder Kiesverkehr

In Obfelden steigt der Gesamtsteuerfuss von 118 auf 119 Prozent. > Seite 3

Neues Fahrtenmodell der Girag in Maschwanden gilt bis Ende November 2016. > Seite 5

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Anklage Zwei Mitarbeitende: Drogen ins Gefängnis Affoltern geschmuggelt und Geld gestohlen. > Seite 9

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«Metallmorphosen» Ausstellung von Beat Schmid in der Fabrik am Weiher, Zwillikon. > Seite 11

Asylwesen: Bezirk Affoltern auf gutem Stand Vorübergehende Entspannung, aber der Aufnahmedruck besteht weiter Die Situation mit knappem Wohnraum für asylsuchende, vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge im Bezirk Affoltern hat sich rascher als erwartet, aber wohl auch nur vorübergehend entspannt. Der Aufnahmedruck von Kanton und Bund wird bei anhaltend hohen Flüchtlingsströmen aus Syrien, Irak und Afrika wohl weiter bestehen bleiben.

unterkünften bleiben, während die nächsten Asylsuchenden auf ihre Plätze warteten. Ivo Lötscher, Geschäftsleiter des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, kann den Bezirksgemeinden für das rasche und pragmatische Handeln ein Kränzchen winden: «Dank dem Verständnis und der guten Zusammenarbeit seitens der Gemeinden haben wir die schwierige Wohnungssituation für vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge rasch und unproblematisch in den Griff bekommen.»

................................................... von urs e. kneubühl

Neue Bereichsleiterin Asyl gut eingeführt

Aktuell erfüllt der Bezirk Affoltern den Soll-Bestand von 0,5 Prozent zur Unterbringung von Asylsuchenden mit 0,47 Prozent nahezu lückenlos. Und dies, obwohl sich die Bereitstellung von Wohnraum für vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge seit geraumer Zeit unverändert schwierig gestaltet. So mussten diese notgedrungen weiter in den Asyl-

Das erleichtert auch die Arbeit von Michelle Högger, welche vor Kurzem die Nachfolge von Tiziana Jurietti als Bereichsleiterin Asyl im Sozialdienst Bezirk Affoltern angetreten hat. Trotz guter Einführung durch ihre Vorgängerin war der Start mit der dringenden Wohnungssuche für asylsuchende, vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge eine Art «Sprung ins kalte Wasser», wie sie sagt. Mit Un-

Wohncontainer beim Schützenhaus in Knonau. (Bild Werner Schneiter) terstützung der Gemeinden hat sie diesen allerdings sehr gut meistern können. Insgesamt steigt die Zahl der Asylgesuche im Kanton Zürich weiter an, was den Druck des Kantons auf die

100 Kinder leben den Zirkus-Traum Der Circolino Pipistrello gastiert diese Woche in Wettswil Mit dem Zelt-Aufbau hat die ZirkusWoche in Wettswil am vergangenen Montag begonnen. Trotz Regenwetters halfen an die 30 Kinder tatkräftig mit. Am Dienstagmorgen erhielten dann alle 100 Mitwirkenden Gelegenheit, in

verschiedene Zirkus-Disziplinen hineinzuschnuppern, ehe sie sich dann für eine entscheiden durften. In der Folge wurde am Programm gefeilt, welches die Kinder heute Freitagabend ihren Angehörigen präsentieren.

Mit der öffentlichen Vorstellung der Pipistrelli vom Samstag endet die Zirkuswoche in Wettswil – und die Saison des Circolino Pipistrello. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 22

Auch Tanz gehört zum Zirkus. Geprobt wird nach Möglichkeit im Freien. (Bild Thomas Stöckli)

Gemeinden bezüglich Erfüllung der geforderten Unterbringungskontingente hoch hält. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

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Vielfältige Kunst Vier Ämtler Künstlerinnen stellen in der Altstadthalle Zug aus. > Seite 11

Ex-Spitaldirektor Fredy Furrer wehrt sich «Ich habe keine Ahnung, um was es hier geht»: So reagierte Fredy Furrer, bis vor Kurzem Spitaldirektor in Affoltern, auf die vom kantonalen Gemeindeamt bei der Staatsanwaltschaft eingereichte Strafanzeige. Davon erfahren hat er auf der Onlineseite des Tages-Anzeigers. Er habe weder die Spitalrechnungen manipuliert noch Urkunden gefälscht, wehrt er sich gegen die im Raum stehenden Anwürfe. Weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt, ist weder beim Gemeindeamt noch bei der Staatsanwaltschaft Konkretes zu erfahren. Fredy Furrer hat inzwischen einen Anwalt eingeschaltet, bezeichnet die Situation als belastend und spricht von Vorverurteilung. Für Walter Ess, den Präsidenten der Betriebskommission (BK), gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Die BK ist Anfang Oktober vom Gemeindeamt ins Bild gesetzt worden. Er habe Fredy Furrer natürlich persönlich über die Anzeige informieren wollen, ihn aber nicht erreicht, sagt Walter Ess. Er bedauert, dass die Strafanzeige schon zuvor öffentlich geworden ist. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Statsanwaltschaft untersucht Kranunglück Die Staatsanwaltschaft Albis/ Limmattal hat Untersuchungen zum Kranunglück auf der Baustelle des Verpflegungszentrums des Spitals Affoltern eingeleitet. Resultate können ab Dezember erwartet werden. Bei den Abbauarbeiten eines Baukrans auf der Baustelle des neuen Verpflegungszentrums am Spital Affoltern sind der Kran und der demontierende Pneukran umgekippt. Dabei wurden vier Bauarbeiter verletzt. Die Bauarbeiter sind ausser Lebensgefahr und befinden auf dem Weg der Besserung. Zudem entstanden Schäden an Fahrzeugen, Gebäuden und Umgebung in Millionenhöhe. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis in diesem Fall. Sie hat den Rückbau der umgekippten Kräne genau mitverfolgt und das Gewicht der einzelnen Bauteile aufgenommen. Insbesondere von der Auswertung der Blackbox eines der beiden Kräne erhofft sich die Staatsanwaltschaft Ergebnisse. Das Forensische Institut Zürich wird die sichergestellten Kranteile nun einer genauen Analyse unterziehen. Je nach Verlauf und Auswertungen der Ermittlungen kann die Staatsanwaltschaft Anfang Dezember erste Resultate präsentieren. (sas)

500 42 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Affoltern am Albis Submission (offenes Verfahren) – Bauvorhaben: Gesamtsanierung Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis – Leistungen BKP 2221.1 Fenster aus Holz/Metall – BKP 214 Montagebau in Holz – Bezug der Ausschreibungsunterlagen: www.simap.ch

Konkurseinstellung Über die Jayden GmbH, mit Sitz in Luzern, Habsburgerstrasse 22, 6003 Luzern (vormals mit Sitz in Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 7. August 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 9. Oktober 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. Oktober 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran eine Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschossen. Affoltern a. A., 10. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Grundpfandverwertung Schuldner 1. Mischler Thomas, geb. 7. März 1969, von Küssnacht am Rigi, Gartenstrasse 4, 6331 Hünenberg 2. Mischler Birgit, geb. 27. März 1967, von Deutschland, Mitteldorfweg 27, 8915 Hausen am Albis – Solidarschuldner – Pfandeigentümer Mischler Thomas, geb. 7. März 1969, von Küssnacht am Rigi, Gartenstr. 4, 6331 Hünenberg Tag und Zeit der Steigerung: Freitag, 24. Oktober 2014, 14.00 Uhr. Steigerungslokal: Restaurant Löwen, Albisstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Grundstücke: Zur Verwertung gelangen nachfolgende zwei in der Gemeinde Hausen am Albis gelegene gesamt verpfändete Grundstücke: Grundstück 1: Laut Grundregister Blatt 1613, Kataster Nr. 2791, Plan 3: Ein 5½-Zimmer Wohnhaus (Reihenmittelhaus) mit 56 m² Gebäudegrundfläche und unterirdischem Gebäudeteil und 66 m² Hausumschwung mit Gartenanlage (Gesamtfläche: 122 m²), Mitteldorfweg 27, 8915 Hausen am Albis. Mit dem Grundstück 1 ist subjektivdinglich verbunden: 1/33 Miteigentum am Grundstück Grundregister Blatt 1649, Stockwerkeigentum (100/1000 Miteigentum an Grundregister Blatt 1603, Kataster Nr. 2780, mit Sonderrecht an: Haustechnik- und Abwarträumen im Untergeschoss). Grundstück 2: Laut Grundregister Blatt 1657, Miteigentumsanteil: 1/55 Miteigentum an Grundregister Blatt 1639 (ausschliessliches Benützungsrecht an einem Autoabstellplatz in der Unterniveaugarage, [Kataster Nr. 2780]). Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung der zur Verwertung gelangenden Grundstücke 1 und 2: Fr. 710 000.–. Die gesamt verpfändeten Grundstücke 1 und 2 werden nur gesamthaft versteigert. Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, Fr. 50 000.– in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Hausen am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) zu bezahlen. Hausen am Albis, 17. Oktober 2014 Betreibungsamt Hausen am Albis V. Moroff, Betreibungsbeamtin

Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen vom 22. Oktober 2014 an – in der Gemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Vertreter von Kanton, Gemeinde und Ingenieurbüros sind am Donnerstag, 30. Oktober 2014, von 19.00 bis 21.00 Uhr, im Saal der Mehrzweckanlage Brunmatt in Obfelden zur Auskunftserteilung anwesend. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 66, Postfach 138, 8912 Obfelden, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Obfelden, den 17. Oktober 2014 Der Gemeinderat Obfelden

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 7. Oktober 2014 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: • Saporiti Angelo, geb. 1962, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten • Weiglein Michael Heinrich Augustin, geb. 1966, deutscher Staatsangehöriger, Dressler Weiglein geb. Dressler Nicole, geb. 1976, deutsche Staatsangehörige, Weiglein David Philipp Dirk, geb. 2010, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten. Mettmenstetten, 17. Oktober 2014 Gemeinderat Mettmenstetten

Erneuerungswahlen des Friedensrichters oder der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 bis 2021 Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl 2015 bis 2021 für den Sonntag, 8. März 2015 an. Gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung ist an der Urne zu wählen: • Friedensrichter/in In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Mittwoch, 26. November 2014, Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, einzureichen. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die/den Vorgeschlagene/n als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 17. Oktober 2014 Die Gemeindevorsteherschaft

Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen vom 22. Oktober 2014 an – in der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Vertreter von Kanton, Gemeinde und Ingenieurbüros sind am Mittwoch, 29. Oktober 2014, von 19.00 bis 21.00 Uhr, im Neuhofsaal in Ottenbach zur Auskunftserteilung anwesend. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentliche Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Ottenbach, 17. Oktober 2014 Gemeinderat Ottenbach

Denkmalschutz Inventarentlassung Gebäude auf Kat. Nr. 1465, Assek. Nrn. 273 und 274, Schleetal 4, Stallikon (Inventar Nr. 18) Der Gemeinderat hat am 7. Oktober 2014 beschlossen: Die Gebäude auf Kat. Nr. 1465, Assek.Nrn. 273 und 274, Schleetal 4, Stallikon, Inventar Nr. 18, werden aus dem Inventar entlassen. Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Dem Lauf der Rekursfrist und allfälligen Rechtsmitteln gegen diesen Beschluss kommt von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zu. 17. Oktober 2014 Gemeinderat Stallikon

Bestattungen Affoltern am Albis Am 12. Oktober 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Nelly Walcher geb. 17. Dezember 1922, Witwe des Ernst Walcher, von Glarus GL, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Haus zum Seewadel. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 12. Oktober 2014 ist in Zürich ZH gestorben:

Silv Zogg geb. 26. Oktober 1951, Ehemann der Ursula Zogg, von Walen-stadt SG und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Stigelistrasse 2. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Brawand geb. Koch, Emma geboren 17. Juni 1925, von Grindelwald BE, Witwe des Brawand Friedrich (Fritz), wohnhaft gewesen Oberdorfstrasse 27, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 11. Oktober 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld Bonstetten am Mittwoch, 22. Oktober 2014, um 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Mittwoch, 22. Oktober 2014 um 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Stallikon Am Dienstag, 14. Oktober 2014, ist in Oberwil ZG gestorben:

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Hintermeister-Surber Rosa geboren am 24. September 1931, wohnhaft gewesen c/o Seniorenzentrum Mülimatt, Mülimatt 3, 6317 Oberwil b. Zug. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 22. Oktober 2014, 14.00 Uhr, in der Kirche Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Oktober 2014

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Gesamtsteuerfuss steigt von 118 auf 119 % Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die Laufende Rechnung des Voranschlages 2015 rechnet bei einem Aufwand von 23 818 200 Franken und einem Ertrag von 23 844 250 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 26 050 Franken. Die Nettoabschreibungen betragen 1 479 200 Franken. Die Investitionsrechnung zeigt bei Ausgaben von 5 015 200 Franken und Einnahmen von 955 000 Franken Nettoinvestitionen von 4 060 200 Franken. Der Voranschlag rechnet mit einem 100-prozentigen Steuerertrag von 9 300 000 Franken und einem Steuerfuss von 47 % (unverändert gegenüber Vorjahr) für die Politische Gemeinde. Die Primarschulgemeinde sieht einen unveränderten Steuerfuss von 46 % und die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach einen Steuerfuss von 26 % (+1 % gegenüber Vorjahr) vor. Der Gesamtsteuerfuss erhöht sich gegenüber dem Jahr 2014 von 118 % auf 119 % (+1 %). Der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2014 wird beantragt, den Voranschlag 2015 zu genehmigen und den Steuerfuss auf 47 % festzusetzen.

Die Mehrwertsteuer ist in diesen Ansätzen nicht inbegriffen. Sie wird zusätzlich mit 2,5 % für die Wassergebühren und mit 8 % für Abwasser-, Abfall- und Kabelnetzgebühren in Rechnung gestellt.

Grundgebühren für 2015 und Verbrauchsgebühren für 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015

Liegenschaften

Die Grundgebühren konnten beim Wasser und Abwasser unverändert belassen und beim Kabelnetz und der Abfallbeseitigung gesenkt werden. Die Grundgebühren wurden für das Jahr 2015 wie folgt festgesetzt (in Klammern die Ansätze des Jahres 2014): Wasser: Pro Wohnung 160 Franken (160 Franken), Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 224 Franken (224 Franken) respektiv individuelle Ansätze, Verbrauchsgebühr: Pro m³ Fr. 1.66 (Fr. 1.66); Abwasser: Pro Wohnung 51 Franken (51 Franken), Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 51 Franken (51 Franken), versiegelte Flächen 33 Rappen (33 Rappen), Klärgebühr: Pro m³ Wasserverbrauch 65 Rappen (65 Rappen); Abfallbeseitigung, pro Wohnung 161 Franken (179 Franken), Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 161 Franken (179 Franken) respektiv individuelle Ansätze; Kabelnetzgebühr 150 Franken (162 Franken).

wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 19. Oktober, feiert Meta Streich in Aeugst den 96. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen ihr einen schönen Festtag und weiterhin alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden darf Charlotte MenziDonzé morgen Samstag, 18. Oktober, den 85. Geburtstag feiern. Zu diesem besonderen Ereignis gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden erteilt an: Halimi, Isuf, geb. 1987, und seinen Sohn Halimi, Besart, geb. 2013, beide von Republik Serbien, Niedermattstrasse 4; Selami, Visar, geb. 1996, und Selami, Arlinda, geb. 1999, beide von Mazedonien, Schwerzimattstrasse 6; Aljili, Ljulijjeta, geb. 1992, von Mazedonien, Stegstrasse 2; Halimi, Durim, geb. 1995, Halimi, Arta, geb. 1997, und Halimi, Alma, geb. 2001, alle von Serbien und Montenegro, Tellenstrasse 3; Bajrami, Artane, geb. 1974, von Republik Serbien, Tellenstrasse 1; Valerio, Marcia Augusta, geb. 1974, von Brasilien, Schmittenstrasse 13.

Die Fenster in der Liegenschaft Dorfstrasse 61 sind allgemein in einem schlechten Zustand und genügen dem heutigen Stand bezüglich den energetischen Vorgaben nicht mehr. Für den Ersatz der Fenster wurde ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Schreinerei Frick, Obfelden, vergeben. Die hausinternen Wasserleitungen in der Mehrzweckhalle Zendenfrei wurden seinerzeit aus verzinkten Stahlrohren erstellt. Zusammen mit der grossen Dimensionierung und dem geringen Wasserverbrauch hatte dies zur Folge, dass sich in den Leitungen Rost ansetzte. Für die Sanierung der Wasserleitungen mittels dem Elektrolyt-Verfahren der Firma Lüber System GmbH, Will, wurde ein Kredit von 13 500 Franken bewilligt.

Kanalisationen Der ehemalige Dorfbach im Bereiche der Sennhüttenstrasse wurde aus dem

öffentlichen Gewässer entlassen. Die Leitung ist an vielen Orten eingestürzt und muss neu erstellt werden. In der Vergangenheit kam es deshalb an der Sennhüttenstrasse immer wieder zu Überschwemmungen und gefüllten Kellern. Zudem kann die neue Wohnüberbauung an der Sennhüttenstrasse/ Hölibachstrasse nicht an die defekte Leitung angeschlossen werden. Obwohl es sich beim Dorfbach nicht mehr um ein öffentliches Gewässer handelt, hat dieser aber immer noch die Funktion eines Gewässers, welches vor allem im Hochwasserfall als Oberflächenentwässerung des Waldgebietes Bickwiler-Hoger dient. Als Berechnungsgrundlage für den Ersatz dieser Leitung ist deshalb ein 100-jähriges Regenereignis anzunehmen. Da die Hochwassersicherheit aufgrund der defekten Leitung nicht mehr gewährleistet werden kann, muss die Meteorwasserleitung rasch möglichst unter Beachtung der Berechnungsgrundlagen ersetzt werden. Für die neue Meteorwasserleitung (ehemaliger Dorfbach) Sennhüttenstrasse bis Ottenbacherstrasse wurde ein Kredit von 642 000 Franken bewilligt und die Tiefbauarbeiten an die ARGE Höhener/Häberling, Obfelden (Los 1), und an die Vonplon AG, Affoltern (Los 2), vergeben. Für die Ingenieurarbeiten neue Meteorwasserleitung Rain- und Sennhüttenstrasse sowie die gleichzeitigen Sanierung der Rain- und Sennhüttenstrasse inkl. Strassenentwässerung und dem Teilersatz Wasserleitung wurde ein Kredit von 100 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an das Ingenieurbüro ewp AG, Affoltern, vergeben. Im Zusammenhang mit der Erarbeitung des GEP bewilligte der Gemeinderat im Februar 2014 einen Kredit von 80 000 Franken für die Aufnahme und Ortung von Leitungen und Schächten. Bereits bei der Genehmigung des Kredites wurde darauf hingewiesen, dass der für die Ortung benötigte Kredit nicht genau abgeschätzt werden kann. Im Zuge der Aufnahmen wurden immer wieder Leitungen und Schächte gefunden, welche nicht eingezeichnet waren. Da mit weiteren solchen unbekannten Anlagen gerech-

net werden muss, wurde für die Aufnahme und Ortung der Schlammsammler und der fehlenden Meteorwasserleitungen ein zusätzlicher Kredit von 50 000 Franken bewilligt.

Gemeindestrassen Mit der Sanierung der Meteorwasserleitung «Dorfbach» muss auch die Sennhüttenstrasse in diesem Bereich saniert werden. Für die Strassensanierung Sennhüttenstrasse 7 bis Bauperimeter Muristrasse wurden ein Kredit von 133 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Vonplon AG, Affoltern, vergeben. Für den Ersatz der Beleuchtung am Chileweg mittels Kandelaber wurde ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich vergeben.

Wasserversorgung Mit dem Notwasserkonzept für das Trinkwasser wurde auch ein Konzept für die Fassungsanlagen und die Laufbrunnen erstellt. In diesem Konzept ist vor dem Gemeindehaus ein Brunnen vorgesehen. Mit der Erstellung des Brunnens soll auch eine Sitzgelegenheit erstellt werden. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 21 000 Franken bewilligt. Im Zusammenhang mit der Sanierung der Meteorwasserleitung «Dorfbach» soll sinnvollerweise auch die Wasserleitung in diesem Bereich saniert werden. Für die Sanierung der Wasserleitung (Sennhüttenstrasse 7 bis Bauperimeter Muristrasse) wurde ein Kredit von 63 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Vonplon AG, Affoltern, vergeben. Die Gemeinde Obfelden besitzt eine grosse Anzahl Quellen und Laufbrunnen. Im Hinblick auf die Sicherstellung der Trinkwasserqualität, einen optimalen Betrieb sowie eine sinnvolle Werterhaltung hat die Holinger AG im Mai 2010 ein Nutzungskonzept der Fassungsanlagen und Laufbrunnen der Gemeinde erarbeitet. Der Gemeinderat hat am 2. Oktober 2012 die Umsetzung der Massnahmen gemäss Nutzungskonzept genehmigt. Im

95-Jährige Frau gerettet 50 000 Fr. Schaden bei Brand in Wettswiler Mehrfamilienhaus Durch einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Wettswil am Albis am frühen Dienstagmorgen ist ein grosser Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Zürich bekam kurz vor 5 Uhr die Meldung, dass die Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis und die Feuerwehr Unteramt in

Wettswil am Albis an einen Wohnungsbrand ausgerückt seien. Das Feuer brannte in der Hochparterrewohnung eines Mehrfamilienhauses. Die 95-jährige Frau, welche allein in der Wohnung wohnte, wurde in Sicherheit gebracht und zur Kontrolle ins Spital gefahren. Es geht ihr jedoch gut. An der Wohnung entstand ein

grosser Brand- und Rauchschaden, der auf zirka 50 000 Franken geschätzt wird. Die Brandursache ist zurzeit unbekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht. (pd.)

Bach durch Öl verschmutzt Awel und Feuerwehr in Wettswil im Einsatz

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Der Bach Fischgraben in Wettswil am Montag, 13. Oktober, durch Öl verschmutzt worden. Dies wurde kurz vor 19 Uhr festgestellt und machte den Einsatz des kantonalen Amtes für Wasser, Energie und Luft (Awel) sowie der Feuerwehr notwendig. Laut Angaben der Kantonspolizei ist die Ursache noch unbekannt; die Abklärungen laufen.

Lärm . . . In den vergangenen Tagen musste die Kantonspolizei mehrmals wegen

Lärmklagen ausrücken. Anwohner störten sich am Freitag, 10. Oktober, kurz vor 23 Uhr, am Lärm von jungen Leuten, verursacht in der Nähe des Schulhauses. Diese wurden von Beamten der Kantonspolizei zur Ruhe ermahnt. Am Samstag, 11. Oktober, ebenfalls um zirka 23 Uhr, stieg in Bonstetten eine Privatparty. Wegen übermässigem Lärm rückte auch hier die Kantonspolizei aus und ermahnte die Festteilnehmer. Lärmverursacher werden auch aus Affoltern gemeldet. An der Zeughaus-

strasse war um 6.30 Uhr offenbar ebenfalls noch eine Party im Gang. Beim Eintreffen der Kapo herrschte aber Ruhe auf dem Balkon . . .

. . . und Graffiti Unbekannte haben am Samstag, 11. Oktober, Fassade und Werbetafel an einer Liegenschaft in der Nähe des Spitals mit Graffiti überzogen. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf gegen 1000 Franken. (-ter.)

Bericht vom Mai 2010 wird vorgeschlagen, neben der Schürweidstrasse auf der Parzelle 3184 einen Schacht mit UV-Anlage und automatischem Verwurf zu erstellen. Für die UV-Anlage Bickwil wurde ein Kredit von 69 000 Franken (exklusiv MwSt.) genehmigt.

Autobahnzubringer: Fragerunden für Direktbetroffene In Ergänzung zur öffentlichen Veranstaltung «Projektauflage Autobahnzubringer Obfelden-Ottenbach» vom 21. Oktober 2014 findet am Donnerstag, 30. Oktober 2014, 19 bis 21 Uhr, im Saal des Mehrzweckgebäudes Brunnmatt, eine Fragerunde für Direktbetroffene aus Obfelden statt.

Kabelnetz Für eine neue Leerrohranlage für das Kabelnetz wurde im Zusammenhang mit der Sanierung der Meteorwasserleitung «Dorfbach» ein Kredit von 12 500 Franken bewilligt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Sennereigenossenschaft Dachlissen, Mettmenstetten, für den Abbruch des Holzschopfs Vers.-Nr. 39 und den Ersatzbau Doppelgarage an der Mettmenstetterstrasse; Baukonsortium Obfelden 2, c/o R. Fuchs AG, Volketswil, Baustellenzufahrt und Baustelleninstallation für den Abbruch der Gebäude Vers.-Nr. 451 und 452 sowie der Garage und den Neubau von 7 Mehrfamilienhäusern mit Unterniveaugarage an der Hölibachstrasse / Sennhüttenstrasse; Hans-Peter und Silvia Trinkler, Obfelden, für den Einbau einer Dachgaube am Wohnhaus Vers.Nr. 322 an der Gessnerstrasse; Müller Immobilien GmbH, Obfelden, drei Doppeleinfamilienhäuser und ein Einfamilienhaus mit Unterniveaugarage an der Rindelstrasse, Projektänderung; Sicherheits-Zweckverband Albis, Affoltern, Umbau bestehende ZivilschutzAntennenanlage auf dem Mehrzweckgebäude Brunnmatt an der Bächlerstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

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Röm.-kath. Kirchgemeinde Bonstetten umfassend die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil Urnenabstimmung vom 30. November 2014 Neben den Eidgenössischen und Kantonalen Vorlagen werden folgende Gemeindevorlagen zur Abstimmung gebracht: 1. Wollen Sie dem Antrag der Kirchenpflege zur Finanzierung, zur Miete und Kooperation mit der Kirchenstiftung sowie zu den Kreditverträgen mit der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit dem Neubau der Kirche und dazugehörenden Räumen als Teil des Bauprojekts Mauritiuspark zustimmen? Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen sind – das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 – das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004 – Kirchenordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich vom 29. Januar 2009 Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimm- und Wahlzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies den Gemeindeverwaltungen spätestens bis Freitagvormittag (28. November 2014) mitteilen. Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt, § 9 GPR vom 1. September 2003. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Beat Negri, Schulhausstrasse 11, 6318 Walchwil Bauvorhaben: Umbau und Umnutzung von 4 Büroräumen in 1-Zimmerstudios, Vers.-Nr. 251, Kat.-Nr. 5884, Bahnhofplatz 1, Zentrumszone Z4

Bonstetten Bauherrschaft: Werner Kusi und Tobias, Schachenstrasse 118a, 8906 Bonstetten Projektverfasser: LABOR3, Tobias Werner, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Neubau von fünf Reiheneinfamilienhäusern mit Sammelgarage, nach Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 172, Schachenstrasse 116, Kat.-Nr. 1361 (Zone W2/30)

Hedingen Gesuchsteller: Funk Simone und Braccini Philipp, Widenacherstrasse 7, 8908 Hedingen Projektverfasser: Zeberli Ruedi, Feldhof 5, 6300 Zug Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus, Lettenweidstrasse 3, Kat.-Nr. 2075, Wohnzone W1.0

Obfelden Gesuchsteller: Altherr Thomas, Poststrasse 4, 8912 Obfelden Projektverfasser: Cartier Vogt Sibylle, Laubholzstrasse 57, 8703 Erlenbach Baurechtliches Vorhaben: Umbau bestehendes Einfamilienhaus Vers.-Nr. 197 zu Zweifamilienhaus sowie Erstellen eines Autounterstandes auf Kat.Nr. 3504 am Chileweg 3, Zone W2. Das Grundstück liegt im kommunalen Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte

Rifferswil Bauherrschaft: Christian Kuster, Jonenbachstr. 18, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Umbau Geb. Vers.-Nr. 185 (Schreinereibetrieb: Fenster, Balkon) auf Grundst. Kataster-Nr. 1810, Engelgasse 1, KZ

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von dieser Veröffentlich an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

ABSCHIED UND DANK

René Fivaz-Honegger 28. November 1941 – 1. Oktober 2014

Auf Wunsch des Verstorbenen fand die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Affoltern am Albis, Oktober 2014 Danke für die vielen persönlichen Briefe, Karten und Umarmungen, welche uns tief berührt und getröstet haben. Ein besonderer Dank an: – Frau Pfarrerin Bettina Bartels für die persönliche und einfühlsame Abdankung. – das Glattzentrum für die liebevolle Betreuung und Hilfe. – das Universitätsspital Zürich – die Eidg. Turnveteranen Gruppe Albis Alice Fivaz-Hoegger Roger und Paulina mit Fabienne

TODESANZEIGE Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben durfte heute unsere liebe Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante und Cousine

Emmi Brawand-Koch

Bonstetten, 17. Oktober 2014 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Ein Mensch, den wir liebten, ist nicht mehr da. Aber er ist überall wo wir sind und seiner gedenken

17. Juni 1925 – 11. Oktober 2014

Schulen und Kurse nach einem Schlaganfall friedlich einschlafen. Wir sind traurig, aber auch froh, dass ihr eine längere Leidenszeit erspart blieb. Wir vermissen sie und gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Gesuchsteller: Ingold Martin und Petra, Buchenloo 32, 8196 Wil ZH Projektverfasser: Mameli Architektur & Bau AG, Leiweg 2, 8305 Dietlikon Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, (2. Projektausschreibung), Birchstrasse, Kat.-Nr. 2937, (Zone W2/30)

In stiller Trauer:

Die Meister der Liebe

Werner und Rägle Brawand-Köchli Heidi Landis-Brawand Ruedi und Miriam Brawand-Spinner mit Elin Lia Barbara Brawand und Martin Baumann Martina Landis und Sam Andersson Urs Landis und Carena Welti Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 22. Oktober 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bodenfeld in Bonstetten statt; anschliessend Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Bonstetten.

Erlebnisabend und Seminar mit Gido Schimanski «Die Aufgestiegenen Meister» 24. bis 26. Oktober 2014 balance & motion, 8906 Bonstetten Telefon 079 416 06 23 www.balance-motion.com

Anstelle von Kranz- und Blumenspenden gedenke man der Arbeit von MUKIBA, Mutter- und Kind-Betreuungsarbeit, Sr. Margrit Schenkel, Postkonto 85-743102-6. Traueradresse: Werner und Rägle Brawand, Oberdorfstrasse 27, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Oktober 2014

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Wieder Kiesverkehr durch Maschwanden Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Die Firma Girag hat für die Kiesgrube Usserdorf ein Fahrtenmodell vorgelegt, welches den Zeitplan ab 6. Oktober 2014 bis 30. November 2016 vorsieht. Anschliessend soll die Rekultivierung in den Folgejahren stattfinden. Die Zufahrt via Bützen ist je nach Standort des Kiesverwerters oder Standort des Aushubes möglich, kann aber seitens der Girag nicht mehr zugesichert werden. Dem Gemeinderat ist bewusst, dass ab sofort bis Ende 2016 der Kiesverkehr wieder etappenweise stattfinden wird. Es ist aber dem Gemeinderat ein Anliegen, dass der Kiesverkehr bei der Sanierung der Dorfstrasse, vermutlich 2017, möglichst abgeschlossen ist.

Dämmung Wasserleitung Dorfstrasse bei Brücke über den Haselbach Die Dämmung der Trinkwasserleitung unter der Haselbachbrücke bei der Dorfstrasse ist verrottet und teilweise nicht mehr vorhanden. Deshalb soll die bestehende Dämmung entfernt und durch eine neue Wärmedämmung ersetzt werden. Zum Schutz der neuen Wärmedämmung wird diese durch ein dünnes Stahlblech umhüllt. Die Kosten für die Arbeiten betragen rund 3000 Franken.

Prüfung der Brücke über den Haselbach an der Dörflistrasse Seit 1965/1966 besteht eine 5-TonnenBeschränkung bei der Dörflistrasse vor der Brücke über den Haselbach und beim Grundstück Kat.-Nr. 381 («Gassacher») an der Ausserdorfstrasse. Die 5-Tonnen-Beschränkung wurde damals von der Kantonspolizei verfügt und hat bis heute ihre Gültigkeit. Die Signalisation ist bis nach Knonau und Cham durchgehend. Ziel der Signalisation war damals die Lenkung des Kiesverkehrs der Abbaugebiete in Maschwanden und des Verkehrs in Cham. Seither wurde die Signalisation nicht verändert. Aufgrund des umliegenden Gewerbes, welches diese Brücke als Zufahrt benötigt, ist die 5-Tonnen-Beschränkung zu überdenken. Grundsätzlich stellen sich folgende Fragen: wie stark belastbar ist die Brücke an der Dörflistrasse und ist die signalisierte 5-Tonnen-Beschränkung noch richtig. Die Kosten des Ingenieurbüros ewp für eine Zustandserfassung, visuelle Inspektion und Kurzbericht betragen rund 4400 Franken.

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Oberflächenbelag Teilstück Zugerstrasse Bei einem Teilstück der Zugerstrasse (Hof Studer bis Waldrand) fehlt der Oberflächenbelag. Dieser soll nun mittels Bitumen- und Kiesschichten für rund 31 800 Franken eingebaut werden. Aufgrund der Temperaturen kann es aber auch sein, dass der Einbau erst im Jahr 2015 erfolgt. Die Kosten für die Oberflächensanierung des Teilstücks der Zugerstrasse sind im Voranschlag 2014 eingestellt.

Erneuerungswahlen des Friedensrichters Maschwanden Im Jahr 2015 finden die Wahlen der Friedensrichter für die Amtsdauer 2015 bis 2021 statt. Der Gemeinderat hat für diese Wahlen folgende Abstimmungsdaten festgelegt: 1. Wahlgang: 8. März 2015 2. Wahlgang: 14. Juni 2015

Schwimmbad Maschwanden: Kassensturz vom 15. September 2014 Die RPK Maschwanden hat am 15. September 2014 einen Kassensturz beim Schwimmbadkiosk vorgenommen. Die Eintrittskasse wies eine kleine Differenz von Fr 1.– auf. Bei der Kioskkasse ergab sich ebenfalls eine kleine Differenz von Fr. 0.40. Die Höhe der Differenzen ist in Anbetracht des Badi-Betriebes durchaus vertretbar. Der Gemeinderat Maschwanden hat den Bericht abgenommen und die sorgfältige Führung der Kassen Eintritte und Kiosk der Kioskleiterin Käthi Huwiler und dem Kioskteam bestens verdankt.

Genehmigung Voranschlag 2015 der Dileca Der Ausschuss des Verwaltungsrates der Dileca hat den Voranschlag 2015 an seiner Sitzung vom 3. September 2014 genehmigt. Die Ansätze für die Feuerpolizei bleiben unverändert. Bei der Kehrichtentsorgung respektive Kadaversammelstelle ändert der Preis pro Eimer von Fr. 15.90 auf 18 Franken (+ Fr. 2.10). Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2015 der Dileca sowie die darin enthaltenen Aufwendungen und Verrechnungsansätze genehmigt.

Revitalisierungsplanung Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) hat die Zweckverbandsge-

In Maschwanden gibt es vorübergehend wieder mehr Lastwagenverkehr. (Bild Werner Schneiter) meinden eingeladen betreffend der kantonalen Revitalisierungsplanung eine Stellungnahme einzureichen. Die Stellungnahme der Gemeinde Maschwanden: Als Gemeinde mit vielen Gewässern und betroffenen Landwirten und bescheidenen finanziellen Mitteln muss gefordert werden, dass die Revitalisierungen nur in Absprache und mit Zustimmung der Grundeigentümer und aller Kostenträger erfolgen können.

Beurteilung der Hochwassergefahr Bei der Gefahrenkarte des Knonauer Amtes wurde aufgezeigt, dass der Rückstau der Lorze durch die Reuss in Maschwanden wiederholt zu Überschwemmungen, schon bei leichten Regenfällen, führt. Die Gemeinde muss seither die Bauherren auf die Hochwassergefahr aufmerksam machen und die entsprechenden Auflagen im Bauverfahren einfordern. Dass der Abschnitt der Reuss bei Merenschwand, Obfelden und Ottenbach mit Projekt Nr. 38 berücksichtigt ist, ist zu begrüssen. Es ist aber gleichzeitig auch eine Lösung für den Abschnitt von Reuss und Lorze in Maschwanden zu realisieren. Kommunale Priorisierung: – Teilstücke von Hatwilerbächli – Teilstücke von Unterholzbächli – Teilstück von Brunnenbach

– Teilstück von Weidbach – Teilstücke von Ägelseegraben Die vorgesehenen Projekte haben keine bedeutende Priorisierung. Das Leben in Maschwanden von Menschen und Tieren ist vor allem durch die Problematik durch den Rückfluss der Lorze betroffen. Solange diese Problematik besteht, kann kein Zwang auf unbedeutende Projekte ausgeübt werden.

Reparatur der öffentlichen Kanalisationsleitung Im September 2013 genehmigte der Gemeinderat die Filmung sämtlicher Kanalisationsleitungen in Maschwanden. Bei den gemachten Kontrollen im Jahr 2014 sind Schäden von rund 41 900 Franken entdeckt worden. In der Investitionsrechnung 2014 sind für die Sanierung von Kanalisationsleitungen 30 000 Franken enthalten. Deshalb hat der Gemeinderat der Instandstellung der öffentlichen Kanalisationsleitungen mit einem Kostendach von 30 000 Franken zugestimmt. Die restlichen Reparaturen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Rotenbergstrasse und Widenacherstrasse Der Gemeinderat hat dem Ausbau eines Teilstücks der Rotenbergstrasse

und die Zufahrt zum Hof Ehrler (Widenacherstrasse) sowie der kostenlosen Übernahme der Strassenstücke in das Eigentum der Gemeinde zugestimmt. Die Kosten für die Gemeinde betragen rund 27 000 Franken. Ein weiterer Teil der Kosten wird durch die umliegenden Landwirtschaftsbetriebe und durch die Flurgenossenschaft getragen. Der Gemeinderat befürwortet das Projekt und bittet die Anwohner während der Bauphase um Verständnis.

Adventsfenster anstelle Jahresabschlussapéro Der Jahresabschlussapéro wurde in den letzten Jahren eher zurückhaltend von den Einwohnern und Einwohnerinnen von Maschwanden besucht. Der Gemeinderat hat sich deshalb entschieden, im Dezember 2014 auf die Möglichkeit der Barauszahlung der Behördenentschädigung zu verzichten. Um mit den Einwohnern und Einwohnerinnen und den Behördenmitgliedern trotzdem Gespräche führen und Zeit verbringen zu können, wird der Gemeinderat ein Adventsfenster beim Gemeindehaus mit Apéro organisieren. Der Gemeinderat freut sich, am Donnerstag, 18. Dezember (ab 17 Uhr), am Adventsfenster begrüssen zu dürfen. (grk)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Oktober 2014

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Fredy Furrer: «Ich habe keine Rechnungen manipuliert» Der ehemalige Spitaldirektor in Affoltern nimmt erstmals Stellung zur Strafanzeige des Gemeindeamtes Er habe weder Urkunden gefälscht noch Rechnungen manipuliert, sagt Fredy Furrer, der nun frühpensionierte Spitaldirektor von Affoltern. Er nimmt erstmals Stellung zu den erhobenen Vorwürfen, die in eine Strafanzeige des kantonalen Gemeindeamtes mündeten. ................................................... von werner schneiter Dass das kantonale Gemeindeamt bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige deponiert hat, das hat Fredy Furrer nach eigenen Worten durch einen

Blick auf die Online-Seite des TagesAnzeigers erfahren. «Ich habe keine Ahnung, um was es hier geht und tappe völlig im Dunkeln», sagt er. Die H+-Rechnung sei durch das Spital erstellt worden, die HRM-Rechnung durch eine externe Stelle. Dazu sind Revisionsberichte der RPK und der KPMG vorhanden; die Rechnungen sind von den Delegierten des Spitalzweckverbandes gutgeheissen worden. Direktor und Finanzchefin haben eine Vollständigkeitserklärung unterzeichnet. «Ich habe nichts manipuliert, bin mir keiner Schuld bewusst», hält Fredy Furrer fest. Er sieht der Prüfung der Strafanzeige durch die Staatsanwaltschaft «gelassen entgegen» und ist

überzeugt, dass es nicht zu einer Anklage kommen wird. Gleichwohl bezeichnet Furrer die Situation als extrem belastend: «Da ist man vorverurteilt. Auch wenn nichts zum Vorschein kommt, bleibt immer etwas hängen.» Er hat inzwischen einen Anwalt eingeschaltet.

Strafanzeige kein Trennungsgrund «Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung», sagt Walter Ess, Präsident der Spital-Betriebskommission (BK). Nach seinen Worten hat die BK Anfang Oktober via Gemeindeamt von der Strafanzeige erfahren – nur die BK, mit

dem Hinweis übrigens, es sei offenbar «etwas hineinkopiert worden». Trotzdem hat sie den Weg in die Öffentlichkeit gefunden. «Ich kann nicht sagen, auf welchem Weg», sagt Ess und beFredy Furrer. tont, er habe Fredy Furrer umgehend über die Anzeige informieren wollen, ihn aber partout nicht erreichen können. Damit ist auch klar, dass diese Strafanzeige nicht der Grund für die Trennung vom Spitaldirektor gewesen ist. Ihm ist an-

lässlich der BK-Sitzung vom 22. August mitgeteilt worden, dass man keine weitere Zusammenarbeit sehe. Kurz nach diesem Termin ist der Spitaldirektor erkrankt. «Eine ernsthafte Erkrankung, was von ärztlicher Seite bestätigt worden ist», sagte Walter Ess damals gegenüber dem «Anzeiger». Aus gesundheitlichen Gründen lässt sich der 61-jährige, seit 1. Juli 2011 am Spital tätige Fredy Furrer schliesslich frühpensionieren («Anzeiger» vom 23. September). Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen. Laut Walter Ess wurde die Stelle ausgeschrieben. Am nächsten Dienstag wird die BK möglicherweise einen interimistischen Leiter oder eine Leiterin bestimmen.

1200 Kilometer lange Ameisenstrasse quer durch Europa Die Kunstinstallation ist fertiggestellt – mit Hilfe von Schülern aus Bonstetten und Knonau Weit über 100 Ameisenskulpturen bilden eine 1200 Kilometer lange Ameisenstrasse, die über Knonau und Bonstetten quer durch Deutschland bis nach Augustenborg in Dänemark führt. Am 23. Oktober wird dort der Schlussakt zelebriert. Der Künstler Jörg Rohner ist auf grosse Insektenskulpturen spezialisiert. Durch Vergrösserung wollte er die faszinierende Insektenwelt sichtbarer machen. «Meine Idee war, dass Schüler entlang der Achse SchweizDeutschland-Dänemark im Werkunterricht fünf Meter lange Ameisen bauen. Zusätzlich bringen sie auf einem Ameisenei Wünsche und Botschaften an, die entlang der Route zur finalen Skulptur am Ende der Strasse in Dänemark transportiert werden.»

Alle 15 Kilometer eine Ameise 80 Schulen in der Schweiz, Deutschland und Dänemark konnte er mit seiner Idee begeistern. «Durchschnittlich alle 15 Kilometer befindet sich heute von Sins bis Augustenborg eine Schule, die eine Ameise gebaut und auf dem Areal installiert hat», berichtet Jörg Rohner stolz. Um den Schulen das Mitmachen zu vereinfachen, wurde auf der Projekt-Homepage eine Bauanleitung veröffentlicht. «Die meisten Schüler entwickelten aber eigene Kreativkonzepte, die sogar unsere kühnsanzeige

ten Erwartungen übertrafen», so der gelernte Goldschmied. Im Säuliamt haben sich Knonauer Primar- und Bonstetter Sekundarschüler am Projekt beteiligt. Die Knonauer Ameise ziert seit einem guten Jahr das Schulhausdach. Die Bonstetter haben ihrer Ameise selbstbewusst eine Krone aufgesetzt – und sie direkt gegenüber vom Bahnhof auf dem Dach des katholischen Pfarreiheims platziert. Bedingt durch den anstehenden Abriss dieser ersten «Wahlheimat» musste die Ameisenkönigin – neuerdings mit gelben Gummistiefeln ausgerüstet – auf das Dach des Sekundarschulgebäudes Bonstetten umziehen.

Finale Installation in Dänemark Am 23. Oktober wird in Dänemark die Vollendung der Kunstinstallation gefeiert. Die meisten Skulpturen sind zu gross, um nach Dänemark transportiert werden zu können. Das gilt nicht für die Ameiseneier. Zehn Schweizer Eier bringt Rohner persönlich nach Dänemark und packt unterwegs an Sammelstellen im Schwarzwald und in Fulda 40 Deutsche Ameiseneier dazu. Die finale Installation im Skulpturenpark in Augustenborg besteht somit aus 70 Projektplakaten, 50 Ameiseneiern mit Wünschen der Schüler und drei Originalskulpturen. «Die Ausstellung ist offen bis Ende November 2014», so Jörg Rohner. Das Kunstprojekt ist für ihn damit abgeschlossen. «Ich überlasse die Ameisenstrasse nun

Die Bonstetter Sekundarschüler haben ihre Ameisenkönigin direkt gegenüber vom Bahnhof auf dem Dach des katholischen Pfarreiheims platziert. In der Zwischenzeit ist sie allerdings umgezogen. (Bild Thomas Stöckli) denen, die Lust haben, die Strasse in eine der vier Himmelsrichtungen fortzusetzen», so Jörg Rohner. (tst.) Offizielle Projekt-Website mit Route, Tagebuch und Bildern: www.ameisenstrasse.ch, www.facebook.com/ ameisenstrasse.

Die Knonauer Ameise ziert das Schulhausdach.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Oktober 2014

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Ausreichend Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge im Bezirk Affoltern Sollbestand zur Unterbringung von Asylsuchenden wird fast komplett erfüllt Die Höhe des geforderten Kontingents an unterzubringenden Asylsuchenden von 0,5 Prozent ihrer Bevölkerung erfüllen die Gemeinden im Bezirk Affoltern mit einem Istbestand von 0,47 Prozent aktuell nahezu. Dies dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Sozialdienst Bezirk Affoltern und den Bezirksgemeinden, welche in der letzten Zeit mehr Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge zur Verfügung stellen mussten. ................................................... von urs e. kneubühl «Zurzeit», stellen Ivo Lötscher, Geschäftsleiter des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, und die für das Asylwesen zuständige Bereichsleiterin Michelle Högger fest, «geht es mit den Entscheiden im Asylverfahren und entsprechend bei der Umwandlung des Status von Asylbewerbenden sehr zügig voran.» Die von Bundesrätin Simonetta Sommaruga anlässlich der nationalen Asylkonferenz in diesem Frühjahr angekündigten Kernpunkte für kürzere Asylverfahren – «zentralisieren, schneller klären, innerhalb kurzer Zeit entscheiden» – werden umgesetzt. Das hat Kantone und insbesondere Ge-

Marco Sailer, Liegenschaftsverantwortlicher im Sozialdienst Bezirk Affoltern (links), zeigt Geschäftsleiter Ivo Lötscher und der neuen Bereichsleiterin Asyl, Michelle Högger, die Wohncontainer in Knonau, von denen gerade einer frei geworden ist. (Bild Urs E. Kneubühl) meinden unter Druck gebracht, denn wenn Asylsuchende zu anerkannten Flüchtlingen mit Ausweis B werden, fallen sie einerseits aus dem Kontingent, das der Bund den Gemeinden zuweist, bleiben aber andererseits in der Verantwortung der Gemeinden. Und diese müssen für sie Wohnraum bereitstellen.

Neue Bereichsleiterin Ende August hat die langjährige Bereichsleiterin Asyl im Sozialdienst Bezirk Affoltern, Tiziana Jurietti, die Leitung an Michelle Högger übergeben. Die Mutter zweier Kinder bringt einen Master als Sozialanthropologin, also der Wissenschaft der kulturellen und sozialen Vielfalt, der Universität Fribourg sowie ein Certificate of Advanced Studies CAS für interkulturelle Kompetenz der Universi-

tät Basel mit. Auch praktische Erfahrung im Asylwesen sind ihr eigen, arbeitete sie doch während der letzten drei Jahre im Durchgangszentrum der Caritas Luzern. Michelle Högger hat sich rasch und gut eingearbeitet – «auch dank der Ämtler Gemeinden, die mich im ersten Arbeitsmonat bestens unterstützt haben». (kb.)

Schwierige Situation rasch gelöst Vermeldete die für das Asylwesen verantwortliche Bereichsleiterin im Sozialdienst Bezirk Affoltern vor etwas mehr als einem Monat diesbezüglich noch Schwierigkeiten in der Suche nach Wohnraum für vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge, konnte durch gute und intensive Zusammenarbeit mit den Gemeinden sowie gemeinsamen Anstrengungen die Lage in kürzester Zeit entspannt werden. Es konnten Wohnungen für Aufgenommene und Flüchtlinge gefunden werden, weshalb diese nicht länger in den Unterkünften für Asylsuchende wohnen müssen und diese für Neuankömmlinge so blockieren. «Wir sind zurzeit gut aufgestellt», kann Ivo Lötscher daher entwarnend berichten. «Ende September konnten die Gemeinden im Bezirk Affoltern den Sollbestand von, gemessen an der Wohnbevölkerung, 0,5 Prozent an Asylsuchenden nahezu vollumfänglich erfül-

len. Dank dem gemeinsamen Effort der bisherigen Bereichsleiterin Asylwesen, Tiziana Jurietti, ihrer Nachfolgerin Michelle Högger und den Verantwortlichen in den Ämtler Gemeinden kommen wir auf 0,47 Prozent.» Die schwierige Situation konnte – zumindest vorläufig – rasch gelöst werden. Allerdings bleibt der Druck nach wie vor hoch, denn der Bund gibt ihn durch den anhaltenden Flüchtlingsstrom vor allem aus Eritrea und Syrien umgehend an die Gemeinden weiter und schickt neue Asylsuchende.

Angespannte Lage erkannt Nach einer kurzen Zeit in den Empfangsstellen des Bundes werden die Asylsuchenden durch den Bund den Kantonen zugewiesen, und zwar proportional zur Bevölkerung. So erhält der Kanton Zürich rund 17 Prozent der Menschen, die in der Schweiz um Asyl nachsuchen. Der Migrations-

dienst des Kantons bringt sie danach in einem Durchgangszentrum unter, wo sie während sechs bis neun Monaten leben, zu den Fluchtgründen befragt und in die schweizerischen Lebensverhältnisse eingeführt werden. Nach dem Aufenthalt in einem Durchgangszentrum werden die Asylsuchenden in die Gemeinden ausplatziert und die Gemeinden sind, wie schon erwähnt, verpflichtet, eine bevölkerungsproportionale Anzahl Asylsuchende aufzunehmen. Asylsuchende mit rechtskräftigem Nichteintretensentscheid werden keinem Kanton mehr zugewiesen; sie müssen nach Abschluss des Verfahrens die Empfangsstelle und die Schweiz umgehend verlassen. Genauso müssen abgewiesene Asylsuchende das Asylheim oder ihre Wohnung mit dem Datum ihrer Ausreiseverfügung verlassen und aus der Schweiz ausreisen. Anerkannte Flüchtlinge dürfen in eine eigene Wohnung umziehen. Die angespannte Lage mit der äusserst schwierigen Wohnungssuche für vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge ist im Kanton erkannt, wie eine Anfrage von drei Parlamentariern an den Regierungsrat andeutet. Die drei FDP-Kantonsräte stellen, wie der Geschäftsleiter des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, in ihrer Anfrage ebenso fest, dass Asylsuchende, kaum habe man für sie einen Platz gefunden und sie aufgenommen, innert immer kürzerer Fristen den Status F erhalten würden. Das bedeute, dass andauernd neuer günstiger Wohnraum zur Verfügung gestellt werden müsse. Die drei Kantonsräte empfinden die Situation als «zunehmend ungerecht, da die Gemeinden, welche in den letzten Jahren die Aufnahmepflicht erfüllt haben, mit deutlichen Mehrkosten belastet wurden». Um den Gemeinden mehr Planungssicherheit zu geben, verlangen die drei Kantonsräte Antworten zur finanziellen Entwicklung und Belastung im Asylwesen.

Drogen ins Gefängnis geschmuggelt und Geld gestohlen Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage gegen zwei geständige Mitarbeitende in Affoltern Seit Anfang Juni ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen verschiedene Mitarbeitende des Affoltemer Bezirksgefängnisses, wobei drei in Untersuchungshaft genommen wurden und der Direktor suspendiert. Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage gegen zwei geständige Mitarbeitende, während die Ermittlungen gegen einen weiteren Mitarbeiter eingestellt wurden. ................................................... von salomon schneider Am 9. August titelte der Blick ironisch: «Jetzt sitzt sie selber im Knast», und verschärfte am 14. September den Ton: «Skandal hinter Gittern: Drogenhandel und Korruption in Zürcher Knast.» Alle Deutschschweizer Tageszeitungen sowie der «Anzeiger» berichteten über den Vorfall. Bereits seit Anfang Juni beschäftigt sich die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis mit den Vorfällen rund um das Gefängnis. Anfang September führten die Untersuchungen zur fristlosen Entlassung eines Mitarbeiters, dem Veruntreuung

von Gefängnisgeldern vorgeworfen wurde und schliesslich zur Suspendierung des Gefängnisdirektors. Auffällig war, dass der Gefängnisdirektor nicht von seinem Stellvertreter ersetzt wurde, sondern interimsmässig vom Leiter des Gefängnisses Limmattal. «Das Amt für Justizvollzug hat sich zu diesem Schritt entschieden, um Ruhe in die Sache zu bringen», meint Jessica Maise vom Amt für Justizvollzug und ergänzt: «Wir sind froh, dass sich unsere Einschätzung bestätigt hat und sich keine strafrechtlich relevanten Verdachtsmomente gegen Gefängnisleiter Hans-Peter Marti erhärtet haben. Bis gewisse Führungsfragen geklärt sind, wird er aber suspendiert bleiben.»

Schmuggel und Veruntreuung Zu den Strafuntersuchungen der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis schreibt die leitende Staatsanwältin, Claudia Wiederkehr: «Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis führt seit Anfang Juli 2014 in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich eine Strafuntersuchung gegen drei Mitarbeitende des Gefängnisses Affoltern wegen Handel mit Betäubungs-

mitteln, Amtsmissbrauch, Bestechung und Veruntreuung. Die Strafuntersuchung ist inzwischen abgeschlossen. Zwei Mitarbeitende werden sich vor Gericht verantworten müssen, das Verfahren gegen den dritten Beschuldigten wird eingestellt. Einer 29-jährigen Aufseherin wird vorgeworfen, auf Bestellung der Gefängnisinsassen zwischen ca. September 2013 und ihrer Verhaftung Anfang Juli 2014 regelmässig Marihuana und Kokain sowie eine geringe Menge Anabolika und auch Fastfood für die Insassen ins Gefängnis geschmuggelt zu haben. Die Beschuldigte ist geständig. Gegen sie wird beim Bezirksgericht Affoltern Anklage wegen Amtsmissbrauchs und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz erhoben. Einem 47-jährigen leitenden Aufseher wird vorgeworfen, seit ca. 2012 regelmässig Bargeld in der Höhe von insgesamt rund 47 000 Franken aus der Kasse des Gefängnisses Affoltern entwendet und das Geld zur Begleichung von privaten Aufwendungen verwendet zu haben. Er ist geständig. Gegen ihn wird Anklage beim Bezirksgericht Affoltern wegen mehrfacher Veruntreuung und mehrfacher Urkundenfälschung erhoben.

Nach einem stürmischen Herbst soll im Gefängnis Affoltern im Winter wieder Ruhe einkehren. (Bild Werner Schneiter) In einem dritten Strafverfahren untersuchte die Staatsanwaltschaft Vorwürfe gegen einen Kadermitarbeiter, welcher gegen Geld den Insassen unerlaubterweise Urlaubstage gewährt haben soll. Diese Vorwürfe haben sich nach Durchführung einer umfassenden Strafuntersuchung nicht erhärtet, weshalb dieses Verfahren eingestellt werden wird. Am 10. Oktober 2014 fand im Gefängnis Affoltern eine grossangelegte Hausdurchsuchung mit 30 Polizeibe-

amten und 4 Diensthunden der Kantonspolizei Zürich statt. Dabei konnten in den Zellen und Aufenthaltsräumen des Gefängnisses keine Drogen und -utensilien mehr sichergestellt werden, weshalb keine weiteren Verfahren gegen Mitarbeitende oder Insassen des Gefängnisses eröffnet werden.» Es kann also davon ausgegangen werden, dass die fehlbaren Personen erkannt worden sind und auf gerichtlichem Weg zur Rechenschaft gezogen werden.


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Oktober 2014

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Beat Schmids fabelhafte «Metallmorphosen» Werkplatz-Galerie der Fabrik am Weiher, Zwillikon: Ausstellung Der Metall- und Licht-Künstler Beat Schmid, vor einem Jahr in den 2. Stock der Zwilliker Fabrik am Weiher gezogen, öffnet seine Werkplatz-Galerie vom 20. bis 25. Oktober für eine Ausstellung. Was er dort, wo gleichzeitig sein Atelier ist, an Metallbildern und -skulpturen sowie Metall-Lichtobjekten zeigt, ist ebenso fantasievoll wie fantastisch. ................................................... von urs e. kneubühl

Die vier Künstlerinnen freuen sich auf die Ausstellung in der Altstadthalle Zug. Von links: Nelly Sulser, Rosmarie Anderegg, Lily Schümperli und Uschy Breitschmid. (Bild: Marianne Voss)

Amtler Künsterlinnen stellen aus Vielfältige Kunst in der Altstadthalle Zug Vier Künstlerinnen haben sich zusammengefunden und stellen vom 23. bis 26. Oktober ihre Arbeiten in der Altstadthalle Zug aus. Die Bilder sind technisch und thematisch sehr unterschiedlich, ergänzen sich jedoch gut. Vier Säuliämtler Frauen zeigen vier verschiedene Arten Kunst zu schaffen. Die Betrachtenden werden in andere Welten versetzt, von farbenfrohen Pflanzenkreationen fasziniert, können wunderschöne Landschafts- oder Blumenbilder bewundern oder in malerisch umgesetzte Stimmungen oder Erlebnisse eintauchen. Die vier Frauen stammen aus Hedingen, Zwillikon und Uitikon. Sie kennen sich schon seit einiger Zeit und werden nun im Oktober in der mehrstöckigen Altstadthalle Zug eine umfangreiche Ausstellung durchführen. Rosmarie Anderegg aus Hedingen hat die Malerei bereits vor vielen Jahren entdeckt. Beim Malen mit Acrylfarben tritt ihre wirkliche Umgebung in den Hintergrund. Ihre Bilder entstehen spontan, sie haben meist nichts mehr mit einer bestimmten Vorstellung zu tun. Uschy Breitschmid aus Zwillikon kreiert farbenfrohe, filigrane CollageBilder aus Pflanzenteilen, wie man sie

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noch kaum je gesehen hat. In der begrenzten Fläche jedes Bildes findet sie unbegrenzt Platz für die sensible Bewunderung der Natur. Lily Schümperli aus Uitikon malt mit Aquarellfarben vor allem auf Leinwand. Die Weichheit und Leuchtkraft dieser Farben begeistert sie immer wieder. Aus ihrer Hand sind wunderschöne Landschafts- und Blumenbilder, aber auch spannende abstrakte Werke entstanden. Das Grundmaterial von Nelly Sulser aus Hedingen sind grosse Leinwände, Acrylfarben und Pastellstifte. Sie setzt Ideen, Erlebnisse und Stimmungen malerisch um. Manchmal entstehen abstrakte Bilder, manchmal Impressionen mit Landschaftshintergrund. Der lebendige Prozess des Malens ist für sie ein Eintauchen, ein Suchen und sich vorwärts Tasten.

Ausstellung in der Altstadthalle Zug Vom Donnerstag, 23., bis Sonntag, 26. Oktober stellen die vier Künstlerinnen in der Altstadthalle Zug, Unter Altstadt 14, ihre Werke aus und freuen sich auf viele interessierte Gäste. (mvm) Die Vernissage findet am 23. Oktober, um 19 Uhr statt, die Ausstellung ist bereits ab 16 Uhr geöffnet. Am Freitag und Samstag ist die Ausstellung von 10 bis 21 Uhr offen, am Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Experimente mit Material, Form, Stil und Inhalt umgesetzt hat – und die Bioremediation, Skulpturen und Objekte aus Metall, die zu biomechanischen Fabelwesen entwickelt werden. Gleichsam schafft Schmid aus verbrauchten Dingen auch designte Mobilien wie Tisch, Hocker oder Bar. Und schliesslich sind da auch seine mit Licht erweiterten, festlich leuchtenden Objekte «Illuminated Refuse», mit denen er das Metall in einer Art Industrie-Archäologie wortwörtlich ins rechte Licht stellt, sowie die Halonen, eine Synthese von Metallskulptur und Lichtreflexionen. Diese doppelseitigen Lichtgestalten formen eine neue Ästhetik, die in der Erscheinung zwischen Bild und Skulptur anzusiedeln ist und greifen mit ihrer Illumination in den Raum, beziehen diesen mit ein, prägen, verwandeln ihn und sind auch selbst höchst wandelbar.

scher Ereignisse, Entwicklungen und Errungenschaften, innig in der Macht, die sie ausüben, mächtig in der Innigkeit, die sie gebildet hat. Vieles, was Schmid skulptural aus verschiedensten Metallteilen schafft, ist – auch wenn es augenscheinlich so wirkt – nicht in fester Form erstarrt. Seine Formkünste atmen eine ungeheure Bewegtheit aus und schliesslich lassen sich die meisten von ihnen, wie vorab schon angemerkt, zusätzlich auch noch bewegen und wandeln, womit der aktive Betrachter gleichsam zum Mit-Schöpfer wird. Der Ausstellungsraum in der Fabrik am Weiher ist gleichzeitig Beat Schmids Atelier, sprich Werkplatz. Damit liegt eine wundervolle Harmonie in diesem Verhältnis von Raum, Objekten und Künstler. Die Atmosphäre und die Objekte nehmen auf Anhieb gefangen, alles strahlt künstlerische Kraft und Ästhetik aus. Als Betrachter und Bestauner gleitet man durch den Raum, nimmt auf und atmet dieses spezielle, fast mystisch anmutende Fluidum, welches sich durch die Objekte, das Material und das Licht träumerisch manifestiert.

«Fe Cu Sn Ni Cr Zn Al» – die Überschrift auf der Einladung zur Vernissage vom 18. Oktober 2014 sagt einiges – der Künstler Beat Schmid arbeitet mit Metall –, aber längst nicht alles. Wie auch? Schliesslich sind Beat Schmids Werke so fantasievoll wie fantastisch und zudem sind etliche auch noch durch Lichteffekte gestei- Vom Metallspan bis zur gert. Was er aus Abfall, welche in der Weltraum-Technologie Industrie anfallen, kombiniert, auf- Die Ausstellung im zweiten Stock der baut und gestaltet, ist Entfaltung, Stei- Fabrik am Weiher in Zwillikon umgerung und anschwellende Offenba- fasst Exponate aus allen acht Werkrung. Und dabei gelingt es dem Künst- gruppen des Künstlers und auch in unler vollauf, den Betrachtenden mitzu- terschiedlichen Grössen: vom kleinen Metall und Licht – Beat Schmid. Ausstellung vom 20. reissen, neue Bilder und Gedanken in Metallspan bis hin zur Weltraum- und bis 25. Oktober in der Fabrik am Weiher, Zwillikon. ihm aufzurufen, ihn zu begeistern. Schwerindustrie. Und jedes einzelne Vernissage am Samstag, 18. Oktober, 16 bis 22 Uhr. Schmids Werke faszinieren so sehr, schöpferische Werk strahlt aus und Werkplatz-Galerie, Beat Schmid, Fabrik am Weiher, dass vorerst Verwunderung auf- verkündet, was ihm an Mysterium alte Affolternstrasse 1, Zwillikon, Telefon 044 242 32 kommt, die sich langsam sammeln und Spannung innewohnt. Sie sind 83, beat.schmid@werkplatz-galerie.ch, muss, um dann uneingeschränkt in verdichtete Kunst, Kristalle techni- www.werkplatz-galerie.ch. Bewunderung umzuschlagen. Es sind wahre «Metallmorphosen», die Beat Schmid den Abfällen der Industrie abringt und einhaucht. Damit lässt er den Betrachter in seinen Objekten nach Ursprüngen suchen und Verwandlungsprozesse erleben. Da sind seine Wandbilder, die durch und durch aus Metall sind und ebenso das Material thematisieren, wie sie sich in Texturen, Strukturen und Überlagerungen bemerkenswert spannend ausdrücken. Es gibt die Metallogie, wie Schmid jene Ob- Werkplatz und Ausstellungsraum in einem. Der Metall- und Lichtkompositeur Beat Schmid zeigt jekte nennt, bei de- in seinem Atelier Werke, die er aus ausrangiertem Metall formt. Im Bild steht er bei einer innen nen er spielerische beleuchteten Skulptur, deren Werkstoff aus der Weltraum-Technologie stammt. (Bild Urs E. Kneubühl)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Oktober 2014

Bunt sind schon die Wälder . . . Das Säuliamt in Herbststimmung – Impressionen vom Donnerstagmorgen

. . . braun die Stoppelfelder. Blick von Ober-Rifferswil in Richtung Zugersee. (Bilder Thomas Stöckli)

Hier erreicht die Natur den Höhepunkt . . .

. . . dort ist sie bereits auf dem Rückzug.

Regenbogen über Affoltern am Donnerstagmorgen. (Bild Salomon Schneider)

Vor dem Winter gibt es für die Landwirte noch viel zu tun.

Morgenstimmung an der Lorze bei Maschwanden.

Herbstlich dekorierte Bank in Mettmenstetten.

Kuh-Skulptur in Uttenberg, Knonau.


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Freitag, 17. Oktober 2014

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Nebel über der Reuss

Blick von Ottenbach Richtung Lindenberg. (Bild Martin Mullis)

Spital: Strafanzeige gegen den Direktor

Jodtabletten von der Axpo, die billigen Atomstrom produziert

Seit Anfang Monat wissen wir, dass gegen den ehemaligen Direktor des Spitals, der angeblich wegen gesundheitlicher Beschwerden sich in die kostspielige Frühpensionierung geflüchtet hat – alles auf unsere Kosten – nun eine Strafanzeige am Hals hat. Geklagt hat nicht die voll informierte Betriebskommission, geklagt hat nicht der informierte Bezirksrat als Aufsichtsorgan, geklagt hat das Gemeindeamt von der kantonalen Verwaltung. Bei der Betriebskommission bemüht man sich auch da, alles unter dem Deckel

Ein «Päckli» vom Bund für alle Säuliämtler, «Anzeiger» vom 10. Oktober.

zu halten. Es ist halt doch wahr, was wir in unserer bisweilen frechen Homepage seit zwei Jahren schreiben. Im Spital wird gemauschelt und gemischelt, aber wesentliche Personal- und Richtungsentscheide (weg von den teuren Belegärzten, hin zum zukunftsgerichteten eigenen Angebot) werden nicht gefällt. Mehr darüber unter www.verein-zweckverband.ch, im Tagebuch und «was wir wollen». Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern

Wie im «Anzeiger» berichtet, werden Ende Oktober vom Bundesrat für den Katastrophenfall von Kernkraftwerken in alle Haushaltungen Jodtabletten verteilt. Mich wundert, dass dieses Päckchen nicht von der Axpo kommt und von ihr bezahlt wird. Jedes private Unternehmen ist für die Sicherheit in seiner Umgebung verantwortlich und muss seine Abfälle

sorgfältig und auf eigene Kosten entsorgen. Warum gilt das nicht auch für Energiegesellschaften? Seit 40 Jahren produzieren Axpo und BKW billigen Atomstrom, produzieren radioaktive Abfälle, die noch eine Million Jahre lang strahlen werden und versichern bei jeder Gelegenheit, für die Umgebung bestehe absolut keine Gefahr. Die Entsorgung der Abfälle wird aber dann an den Staat delegiert, der – obwohl ja gar kein Risiko besteht – Jodtabletten in alle Haushaltungen schickt!

Die Grünliberalen fordern seit Jahren, dass die Energiegesellschaften die volle Verantwortung für ihre Abfälle und die volle Versicherung aller Risiken übernehmen. Das würde sofort zu Strompreisen von ca. 25 Rappen pro Kilowattstunde führen und damit die Wasserkraft, Sonnenenergie und Windenergie ohne staatliche Zuschüsse auf einen Schlag absolut konkurrenzfähig machen!

Zivilcourage und Nachbarschaftshilfe am Aussterben?

und noch manches bleibt ungelöst. Klar ist, dass der Sozialstaat Schweiz nicht gratis zu haben ist, aber eine «unsoziale» Schweiz mit Sicherheit um ein Vielfaches kostspieliger wäre. Dennoch ist es nötig, nicht erst nach Medien-Schlagzeilen bestehende Einrichtungen betreffend ihrer Aufgaben und auch ihrer Wirtschaftlichkeit zu hinterfragen. Das differenzierte Gespräch muss also weitergehen. Mit seinem attraktiven «Great Room» und seinem zuvorkommenden Service hat das Holiday Inn jedenfalls eine ideale Plattform dafür zur Verfügung gestellt.

Hans Wiesner, Grünliberale Knonauer Amt

Ist der Sozialstaat Schweiz zu teuer? Der in Affoltern zum ersten Mal durchgeführte EVP-Politstammtisch war geprägt von einer engagierten und auch kontroversen Diskussion. Mit den steigenden Sozialkosten wurde ein zur Zeit breit bewegendes Thema ins Zentrum gestellt. Aktuelle Zahlen aus den Jahresrechnungen des Zweckverbands Sozialdienst Bezirk Affoltern konnten dies deutlich dokumentieren. Betrug das Defizit in diesem Zweckverband für den gesamten Bezirk vor zehn Jahren noch rund 3 Millionen Franken, so sind es im Jahr 2014 voraussichtlich bereits 7,2 Mio. Ein grosser Kostentreiber bei den Sozialkosten mit einem Anteil von anzeige

rund 2,2 Millionen Franken ist die neu eingerichtete Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, kurz Kesb genannt. Der Grundgedanke, die Milizbehörden von der Verantwortung von anspruchsvollen Vormundschaftsaufgaben zu entlasten, wäre eigentlich begrüssenswert. Leider aber ist die Kesb zu einem derart hochprofessionellen Apparat aufgebaut worden, der auch in einfachsten Fällen mit einem unverhältnismässig grossen Aufwand Dossiers erstellt und Massnahmen beschliesst. Hier sind vor allem die Politiker gefordert, auf Gesetzesebene dringende Korrekturen anstossen.

Basierend auf aktuellen Zahlen aus der Sozialabteilung Affoltern am Albis wurde aber auch deutlich, dass vor allem die Kosten im Bereich der Zusatzleistungen in den letzten Jahren massiv gestiegen sind. Hintergrund dafür ist, dass der Bezirkshauptort Affoltern ein zunehmend beliebter Wohnort für ältere Menschen geworden ist. Eine der Folgen davon ist, dass somit auch die Kosten für die Gemeindekasse steigen, wenn solche Personen von ihnen benötigte Pflegeleistungen nicht mehr mit den eigenen Mitteln begleichen können. Hier wäre dringend mehr Solidarität unter den Gemeinden nötig.

In allen Entwicklungen ist aber auch deutlich geworden, dass in der heutigen Gesellschaft zunehmend weniger Menschen bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Individuelle Bedürfnisse haben einen immer höheren Stellenwert, so dass Nachbarschaftshilfe und jegliche Formen von freiwilligem sozialen Engagement stetig weniger werden. Kein Wunder entstehen so Firmen, die gegen Bezahlung soziale Dienstleistungen anbieten. Vieles wurde an diesem engagierten «Polit-Stammtisch» angesprochen

Daniel Sommer Sidler, EVP Bezirk Affoltern


Forum

Freitag, 17. Oktober 2014

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Vom «Lügen in Bundesbern» um den EU-Beitritt Podiumsveranstaltung der SVP Wettswil mit Nationalrat Luzi Stamm und alt Nationalrat Hans Kaufmann Die beiden Referenten Nationalrat Luzi Stamm und alt Nationalrat Hans Kaufmann sprachen an der Podiumsveranstaltung der SVP Wettswil klare Worte zur EU-Beitritts-Frage und zum Euro. Noch nie wurde so viel gelogen wie bei der Frage um den Beitritt der Schweiz zur EU, behauptete der Aargauer Nationalrat. ................................................... von martin mullis Für die beiden prominenten Referenten an der Podiumsveranstaltung der SVP Wettswil war die Veranstaltung am Mittwochabend ein eigentliches Heimspiel. Die gut 40 SVP-Mitglieder und Sympathisanten waren im Singsaal des Schulhauses Mettlen in Wettswil unter sich. Der Aargauer Nationalrat Luzi Stamm, sprach zum Titel «Wohin führt uns Bundesbern?» und machte gleich zu Beginn seines Referates klar, dass der Weg des Bundesrates zu der Frage des Beitrittes der Schweiz zur EU einem Zickzack-Kurs gleicht, der von Unehrlichkeit gepflastert ist. Der Nationalrat und Rechtsanwalt aus Baden schilderte zu Beginn seiner Ausführungen Ereignisse die vor über 20 Jahren Geschichte schrieben. Damals habe der Bundesrat den Beitritt als Ziel seiner europäischen Integrationspolitik festgelegt. Noch 1995 bekann-

ten sich die meisten Politiker der grossen Parteien zu einem Beitritt. Er erinnerte an den unglaublichen Satz der damaligen Bundesrätin Ruth Dreifuss, welche ihre Hoffnung auf den EU-Beitritt mit den Worten «Ich hoffe, dass über die Staaten hinweg ein neuer, europäischer Überbau entsteht. Ob die Schweiz innerhalb einer grösseren Einheit als Staat überlebt, ist mir selber nicht so wichtig.» Die nachfolgenden bilateralen Verhandlungen, welche grösstenteils von eigentlichen Euro-Turbos geführt wurden, verglich Nationalrat Stamm mit Debatten, welche von Vegetariern zugunsten der Interessen des Metzgerverbandes ausgehandelt würden.

Luzi Stamm: «Es wird gelogen und vernebelt» Ursache des dramatischen Wendepunktes in der EU-Beitritts-Frage war für Luzi Stamm die Ergebnisse der Abstimmung zur Volksinitiative «Ja zu Europa». Seit diese Initiative mit 76,8 Prozent bachab geschickt wurde, habe er keine wirklich massgebende politische Stimme mehr gehört, die klar und deutlich einen EU-Beitritt verlange. Mit mehreren Beispielen bezeigte er, dass in Bundesbern und in den verschiedensten Parteien nirgendwo mehr gelogen oder mindestens vernebelt wird, wie in dieser Frage. Viele sagen Ja und meinen Nein und bei ebenso vielen wird eine entsprechende Frage mit Nein beantwortet, jedoch ver-

schwiegen, dass ein Ja gemeint ist, behauptete Luzi Stamm. Die Frage, welcher der amtierenden Bundesräte sich heute denn auch wirklich gegen einen Beitritt aussprechen würde, beantwortete er aber klar und konkret. Ausser von SVP Bundesrat Ueli Maurer kenne er von keinem anderen Bundesratsmitglied die wahre Meinung. Auch der Titel des Referates von alt Nationalrat Hans Kaufmann nach der kurzen Pause, benötigte ein Fragezeichen. Als ausgewiesener Finanzfachmann sprach er zum Thema «Euro – Wie weiter?» Die Einführung der neuen Währung hatte Konsequenzen in den verschiedensten Kriterien der Währungspolitik. Hans Kaufmann geisselte die Tatsache, dass nicht zuletzt infolge der Einheitswährung die vorgeschriebene Budgetdefizit-Grenze nicht eingehalten wurde, die Arbeitslosigkeit in der EU Rekordwerte erreichte und das Wirtschaftswachstum enttäuschte. Die selbstgestellte Frage, wie es mit dem Euro weitergehen wird, beantwortete er mit zwei möglichen Varianten. Entweder hält die Politik um jeden Preis am Euro in der heutigen Form fest oder es kommt zu einer Absatzbewegung und zu einem Aufbrechen der Währungsunion, so die Meinung des alt Nationalrates aus Wettswil. Seine Ausführungen gipfelten in der Feststellung, dass der Euro wirtschaftlich fundamental geschwächt sei, und dass es vor allem in der EU an politischer Führungskraft mangle.

Keine Freunde der EU: Alt Nationalrat Hans Kaufmann (links) und Nationalrat Luzi Stamm. (Bild Martin Mullis)

7500 Unterschriften gegen den Stau Rechte Mandatsträger auf Zürcher Strassen als Nutzniesser Die SVP des Kantons Zürich hat eine Initiative lanciert Die SVP des Kantons Zürich hat heute über 7500 Unterschriften beim Kanton eingereicht. Damit wird der Zürcher Souverän über das Volksbegehren «Stopp der Verkehrsbehinderung (Anti-Stauinitiative)» abstimmen können. Die SVP kämpft damit gegen immer mehr Staus und Schikanen auf den Zürcher Strassen. Die kantonale Initiative fordert, dass die Leistungsfähigkeit von Strassen mit überkommunaler Bedeutung an der Nachfrage des motorisierten Individualverkehrs auszurichten sei. Dabei dürfen die bestehenden Strassen nicht zurückgebaut werden. Die SVP des Kantons Zürich kämpft gegen immer mehr Stau auf

den Strassen des Kantons. Mit der heute eingereichten Volksinitiative will sie verhindern, dass der Kanton immer mehr Kapazitäten auf Zürichs Strassen abbaut. Tag für Tag stecken wir im Stau! Die SVP ist überzeugt, mit der Anti-Stauinitiative das richtige Mittel gegen die Verkehrsschikanen ergriffen zu haben. Gut ausgebaute Verkehrswege, die das steigende Verkehrsaufkommen in unserem Kanton jederzeit bewältigen, sind eine bedeutende Grundlage für Wohlstand, Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung. Das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum – verbunden mit nach wie vor starker Zuwanderung – hat zur Folge, dass die Verkehrsinfra-

struktur heute aus allen Nähten platzt, da sie ursprünglich für eine geringere Verkehrsnachfrage dimensioniert worden ist. Darauf reagieren Kanton und Gemeinden mit enormen Investitionen in den öffentlichen Verkehr und in das Veloroutennetz. Beim motorisierten Individualverkehr hingegen wird das zur Verfügung stehende Geld aus ideologischen Motiven nicht für den Ausbau, sondern für den Rückbau des Strassennetzes verwendet. Die SVP-Initiative verlangt nichts anderes, als dass die Leistungsfähigkeit von Strassen mit überkommunaler Bedeutung an der Nachfrage des motorisierten Individualverkehrs auszurichten sei. (pd.)

Mit gut ausgebauten Verkehrswegen Staus (hier in Affoltern) verhindern: Das fordert die Initiative der SVP. (Archivbild)

Die heimlichen Sieger – zur Abstimmung über die Einheitskasse, «Anzeiger» vom 10. Oktober. Sehr geehrter Herr Bortoluzzi, sind Sie auch schon einmal in einem Zug gesessen, schauten zum Fenster hinaus und glaubten, der Zug auf dem Nachbargleis fahre ab? Dann plötzlich merkten Sie aber, dass sich ja Ihr eigener Zug bewegte. Dies zu Ihrer Wahrnehmung, die politische Mitte bewege sich ständig nach links. Vielleicht fahren Sie ja nach rechts (und das – wie ein Zug – immer schneller und schneller…). Nun aber zu Ihren Ausführungen betreffend Ablehnung der Einheitskrankenkasse. Bei meiner Analyse komme ich zu einem anderen Schluss. Da die ständig steigenden Krankenkassenprämien, die Jagd nach «guten Risiken», die Vernachlässigung von Chronisch-Kranken, der alljährliche Telefonterror («Wir machen eine Umfrage zum Thema Krankenkasse. Wollen Sie nächstes Jahr auch weniger Prämien bezahlen?»), die Geldverschleuderung für Werbung usw. den Leuten schon länger sauer aufgestossen sind, standen die Chancen für eine Einheitskasse gar nicht schlecht. Da aber viele Mitte-Rechts-Parlamentarier über Verwaltungsratsmandate und andere Tätigkeiten mit der Krankheitsindustrie verwoben sind, sahen sie ihre Zusatzverdienste gefährdet. Die Rettung: Man macht in gewissen Bereichen (Risikoausgleich, Aufsicht) Konzessionen und kann so das Ja zur Initiative verhindern. Natürlich wurden so auch marginale Forderungen der Linken erfüllt. Die grossen Nutzniesser der Ablehnung der Initiative sind aber die Krankenkassen-Mandatsträger des rechts-bürgerlichen Lagers.

Sie schlagen in Ihrem Leserbrief dann noch einen kühnen Bogen zum Familienartikel und zur Masseneinwanderungsinitiative. Zum Familienartikel ist zu sagen, dass dieser von einer Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (54,3% Ja-Stimmen) befürwortet worden ist. Also scheinen mir Konzessionen durchaus legitim. Die Masseneinwanderungsinitiative, die nur 50,3% der Bevölkerung wollte, ist somit sogar schlechter im Volk angekommen! Und diese Masseneinwanderungsinitiative scheint mir nun seitens SVP zum «Bundesrats-Bashing» missbraucht zu werden. Lässt dieser verlauten, man wolle die Initiative so wortgetreu wie möglich umsetzen, behauptet die SVP, der Bundesrat provoziere damit nur ein Scheitern jeglicher Verhandlungen mit der EU. Will man den Initiativtext aber «europakompatibel» umsetzen, lauten die Vorwürfe, man missachte den Volkswillen. Genau das nenne ich Problembewirtschaftung anstelle von Problemlösung. Werner Oertle, Stallikon

Zuschriften mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind Titel und das Erscheinungsdatum anzugeben.


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Samstag, 18. Oktober 2014, von 10.00 bis 13.00 Uhr im Saal Pöstli Rifferswil Dorfplatz 12 Bitte Ein- und Verpackungsmaterial mitbringen.

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Der Affoltemer Ernst Bründler fährt mit dem Rennrad jedes Jahr exakt 8910 Kilometer. > Seite 20

Am 18. Oktober wird in der Turnhalle Zwillikon zu Irish Folk getanzt und gefeiert. > Seite 21

Freitag, 17. Oktober 2014

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Saisonabschluss An der Ironman-WM in Hawaii stiess das Team Koach in die Weltspitze vor. > Seite 29

Wirksamer Begleiter im Alltag Homöopathie – Vortrag der Vitalis Drogerie in Mettmenstetten Wer hat sich schon immer gefragt, wie Homöopathie wirkt? Wie die Dosierung gehandhabt wird? Oder welche Mittel im Winter angewendet werden? Diese und weitere Fragen werden in einem Vortrag der Vitalis Drogerie Mettmenstetten am Montag, 27. Oktober, beantwortet. Fatma Yilmaz, Informatik-Lernende, baut eine Harddisk ein. (Bild zvg.)

Der erste Schritt in die Welt der Global Players Jugendliche, die gerne in Informatikabteilungen internationaler Unternehmen arbeiten möchten, können mit der neuen Ausbildung als Informatiker/-in international den ersten Schritt machen. Die Ausbildungsbetriebe sind im internationalen Umfeld tätig. Daher wird am Arbeits- und Ausbildungsplatz mehrheitlich Englisch gesprochen. Arbeitsunterlagen und Arbeiten sind in englischer Sprache abgefasst. Um den Anschluss zu finden, wird sowohl an der Berufsfachschule wie in der einjährigen Grundausbildung bei Beruf Zug überwiegend in Englisch unterrichtet. Intensivkurse in Business English und ein Sprachaufenthalt ergänzen und vertiefen die Kenntnisse.

Vielseitige Aufgaben in der Praxis Ab dem zweiten Lehrjahr erledigen die Informatikerinnen und Informatiker vielfältige Arbeiten. Je nach Fachrichtung vertiefen sie ihr Wissen in der Applikationsentwicklung oder Systemtechnik. Sie erstellen Netzwerke, unterhalten Workstations, entwickeln Software und unterstützen den Client Support. Andere schreiben Programme, entwickeln Datenbanken oder Web-Applikationen, implementieren und testen Soft- und Hardware und stellen den Betrieb sicher. Dieses Ausbildungsprogramm richtet sich an Sekundarschüler der höchsten Stufe mit guten Leistungen in Mathematik, Physik und Naturlehre sowie Freude an Fremdsprachen. In Englisch sind überdurchschnittliche Leistungen Voraussetzung. Auch Schüler an einer internationalen, englischsprachigen Schule mit sehr guten Leistungen in Deutsch (als Fremdsprache) sind willkommen. Beruf Zug, das Zentrum für praktische Berufsbildung, rekrutiert jährlich rund 70 Lernende in den Berufen Automatiker, Automatikmonteur, Elektroniker, Informatiker, Kauffrau/Kaufmann, Logistiker, Konstrukteur und Polymechaniker. In allen Berufen werden die Lernenden nach einer umfassenden Grundausbildung an interessanten und anspruchsvollen Arbeitsplätzen eingesetzt. Mehr Infos unter www.berufzug.ch.

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die seit dem 18. Jahrhundert erfolgreich angewandt wird. In Hausapotheken ist sie weit verbreitet und für die ganze Familie geeignet. Gerade in den Wintermonaten, wenn sich akute Erkrankungen wie Erkältungen, Husten, Schnupfen, Fieber und mehr häufen, wartet die Homöopathie mit einigen Problemlösungen auf, welche die Symptome rasch zu lindern vermögen. Fabienne Gigandet, erfahrene Homöopathin und Buchautorin, führt am Montag, 27. Oktober, in die Grundsätze der Homöopathie ein und erläutert die wichtigsten homöopathischen Mittel für die Hausapotheke. Mit den praxisnahen Unterlagen, hat man in Zukunft schnell und einfach die wichtigsten Mittel zur Hand, damit man sich schnell wieder wohl fühlt.

Das Vitalis-Team Mettmenstetten. Von links: Alisha Fuchs (2. Lehrjahr), Julia Lehner (Drogistin EFZ, stv. Geschäftsführerin), Maya d’Hollosy (Drogistin EFZ), Michelle Burri (4. Lehrjahr), Andrea Seiler (Drogistin HF, Geschäftsführerin). (Bild zvg.) Kompetenz, individuelle Problemlösungen und persönliche Gespräche Und wenn man doch in die Situation gerät, dass man sich bei der Mittelwahl unsicher fühlt oder weitere Fragen hat, steht die Vitalis Drogerie in Mettmenstetten während des ganzen Jahrs gerne zur Verfügung. Das Team

um Geschäftsführerin Andrea Seiler steht ihren Kunden kompetent und freundlich zur Seite. Neben der hohen Beratungskompetenz, den individuellen Problemlösungen und persönlichen Gesprächen steht auch die Ausbildung von jeweils zwei Lernenden zur Drogistin EFZ im Zentrum. So steht auch zukünftigen

Generationen das gesamte Fachwissen zur Verfügung. (pd.) Homöopathie - der wirksame Begleiter im Winter, Montag, 27. Oktober, 19.30 bis 21 Uhr, Giebel im Gemeindehaus Mettmenstetten, Kosten Fr.10.-, Anmeldung bis 24. Oktober in der Vitalis Drogerie Mettmenstetten, unter Telefon 044 767 03 77 oder info@vitalis-drogerie.ch.

Luftig und fit in den Winter mit wohlum «Der Markt der anderen Art» in Rossau, Mettmenstetten Als abschliessende Veranstaltung zum Jahresthema «frische Luft» steigt im wohlum der «Markt der anderen Art». Am Samstag, 25. Oktober, von 10 bis 15 Uhr. Es lohnt sich, diesen Termin einzuplanen. Sei es auf dem Weg beim Wochenendspaziergang, vor oder nach dem Einkaufen oder einfach so. Die Geldbörse kann zu Hause bleiben, denn es gibt nichts zu kaufen, dafür umso mehr Informationen, wie man sich luftig und fit hält im nächsten Winter. Die verschiedenen Therapieformen, welche sechs Frauen im wohlum anbieten, werden an den Marktständen in den wohlum-Räumen in Rossau Mettmenstetten, mit vielen Tipps und Anregungen zum Thema Luft feilgeboten. So besteht die Möglichkeit einer «luftigen» TimeWaver-Analyse bei Claudia Urban, welche eine Bewusstseinserweiterung, Gesundheit und Erfolg bringt. Das eigene Luftschloss kann man bei Cornelia Kempkes kreieren und wie die Lunge gestärkt werden kann, verrät Sandra Kunz aus kinesiologischer Sicht. Wer sich durch den Wind fühlt, findet eine Lösung an der Schüssler-Bar bei Hanny Knecht und Sophie Frey. Zappelphilip und Zappelmarie werden gelassen und ruhig mit der richtigen Schüsslersalzmischung. Alle, die einen erholsamen Schlaf und eine unbeschwerte Verdauung möchten, bekommen Ideen zum Ausgleich des Luftelementes bei Trudi

Bühler. Eine bunte Palette an Häppchen und Seifenblasen von klein bis riesig runden den Anlass ab. Neue Interessierte und langjährige Kunden sind herzlich willkommen einen luftigen Tag mit dem wohlumTeam zu verbringen. Alle Veranstaltungen und detaillierte Infos unter www.wohlum.ch/aktuell. Die Angebote im wohlum: Claudia Urban, Naturheilpraktikerin, 079 518 62 43;

Von links: Trudi Bühler, Claudia Urban, Cornelia Kempkes, Hanny Knecht, Sophie Frey und Sandra Kunz. (Bild zvg.)

Cornelia Kempkes, Psychotherapeutin ASP, Craniosacral/Osteopathie Therapeutin NVS, 079 770 71 72;

siologie, 079 920 52 01; Sophie Frey, Fussreflex-

tung und Kochkurse, 079 410 23 26. Meditationen

Hanny Knecht, Fussreflex-und Ayurvedabehandlun-

und Ayurvedabehandlungen, 079 390 62 60; Trudi

am 1. Montagabend im Monat; Ayurveda-Lunch am

gen, 076 578 44 98; Sandra Kunz, Integrative Kine-

Bühler, Ayurveda Ernährungs-und Gesundheitsbera-

2. Dienstag und Mittwoch im Monat.

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Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 19. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 21. Oktober 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 22. Oktober 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 23. Oktober 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 19. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Es singt der Gemischte Chor Affoltern. Im Anschluss Apéro

Sonntag, 19. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst zum Erntedank in Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Taufen von Rico Livio Bader und Lili Amélie Edith Burger Flötenensemble «i flauti sonori» mit Lotti Gläser und Angela Bozzola, Orgel anschl. Apéro und Vernissage Bilder von Inez van Deelen im Pfarrhauskeller Donnerstag, 23. Oktober 19.30 Neumondsingen für alle im Chor Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 24. Oktober ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit, im Chor Leitung Pfr. Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 19. Oktober 17.00 Gottesdienst plus mit Beiträgen aus den Familienferien Pfr. Th. Müller und Chr. Sommer Anschliessend einfacher Znacht im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 19. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder Am Klavier: Minako Matsuura

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 19. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer und Taufe von Nathalie Rütimann. Anschliessend Apéro Freitag, 24. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 19. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Elisabeth Armingeon Fahrdienst auf Anm. bei Marcel Pfister (044 760 09 68)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 19. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Donnerstag 23. Oktober 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 19. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Mittwoch, 22. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 23. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 19. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten, Pfr. A. Fritz, Erntedankfeier Mittwoch, 22. Oktober 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus wir lesen E. Schmitt «Frau Ming und ihre 10 Kinder» Donnerstag, 23. Oktober 14.00 Seniorennachmittag im Giebel, mit Michael Pfiffner: «Erlebnisbericht von der Reise auf der Walz!» und Kürbisquiz

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 19. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten, Pfr. A. Fritz Freitag, 24. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche mit dem Team Sonja Neuweiler, Irene Studer, Marianne Brechbühl-Bär, anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus Samstag, 25. Oktober 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 7. Oktober 13.30 Freitagstreff «Jassen für Alle» kath. Chilehuus Sonntag, 19. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach Pfrn. Elisabeth Armingeon Fahrdienst Uschi Schneebeli Telefon 044 761 69 22 Dienstag, 21. Oktober 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen Donnerstag, 23. Oktober 12.00 Club4 Gruppe David ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 19. Oktober 10.00 Gottesdienst Thema: «Ihr seid das Salz der Erde!» Text: Mt. 5, 13–16 Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 19. Oktober 9.30 Gottesdienst mit der Taufe von Anna Schönholzer Pfarrer Matthias Fischer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 18. Oktober 11.00 bis 15.00 Uhr Trommel-Workshop im Jugendhaus Stallikon für Jugendliche ab 13 Jahren mit gemeinsamem Mittagessen Sonntag, 19. Oktober 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff anschliessend: Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung 18. Oktober, Telefon 777 99 72 Mittwoch, 22. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 23. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Oktober 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 19. Oktober 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier der Kroaten

Samstag, 18. Oktober 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag, 19. Oktober 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten

Stellenanzeiger

Gemeinde Obfelden Du schliesst nächsten Sommer die Sek A ab und bist auf der Suche nach einer Lehrstelle? Die Gemeindeverwaltung Obfelden hat auf August 2015 eine

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann Die kaufmännische Lehre bei einer öffentlichen Verwaltung ist ein interessanter Einstieg in die Berufswelt. Denn die Lehre führt Dich über den Büroalltag hinaus – mitten hinein ins Leben.

Sonntag, 19. Oktober 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Dienstag, 21. Oktober 9.00 – 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen

Wir bieten Dir:

Kath. Kirche Obfelden

• Gutes Verständnis im Umgang mit Zahlen • Freude an der Arbeit am Computer • Motivierter Einsatz

Sonntag, 19. Oktober 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 18. Oktober 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 19. Oktober 9.45 Gottesdienst René Sutter Kinderhüeti, Kids-TreffFerienprogramm Montag, 20. Oktober 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 22. Oktober 12.15 Suppen-Zmittag Senioren 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

• Eine vielseitige Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann in der Branche öffentliche Verwaltung • Einblick in die verschiedenen Abteilungen • Angenehmes Arbeitsklima in einem kleinen, motivierten Team Für die Lehrstelle bringst Du mit:

Bist Du zudem zuverlässig und aufgeschlossen? Hast Du Freude am Umgang mit verschiedenen Menschen und arbeitest gerne im Team? Dann bist Du vielleicht genau die Person, die wir suchen. Wir würden uns freuen, wenn wir Dein Interesse geweckt haben. Sende uns Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen schriftlich mit Multicheck an: Gemeindeverwaltung Obfelden Eveline Meier, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden Für weitere Auskünfte steht Dir die Gemeindeschreiberin, Frau Eveline Meier, gerne zur Verfügung. Telefon 044 763 53 50.

Sonntag, 19. Oktober 9.45 Abendmahlsgottesdienst (Max Huber) Kinderhort

Als kleines Medienunternehmen stellen wir nicht nur den Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern her, sondern produzieren auch eine breite Palette an Drucksachen. Der Kundendruck der Weiss Medien AG druckt, was immer die Kunden zu Papier bringen möchten. Mit Hunderten von verschiedenen Schriften, modernster Technologie und dem Gefühl für Schrift, Farbe und Form gestaltet die Weiss Medien AG die gewünschten Drucksachen.

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis.

Wiesenstrasse 10

Sonntag, 19. Oktober 18.00 Gottesdienst anschliessend Start der Gebetswoche mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 19. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 19. Oktober 10.30 Gottesdienst 1. Johannesbrief 4, 17–21 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Gottesdienst für die ganze Familie Thema: D’Bible – e Schatzchischte Donnerstag, 23. Oktober 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Wir suchen eine selbstständige und engagierte Persönlichkeit als

Leiter Kundendruck Ihre Aufgaben In dieser anspruchsvollen Funktion sind Sie in erster Linie für den aktiven Verkauf und die strategische und operative Leitung zuständig. Zudem sind Sie für die Koordination der gesamten Produktionskette des Offset- und Digitaldrucks verantwortlich, setzen Verbesserungsmöglichkeiten durch, überwachen die Kosten und übernehmen den Materialeinkauf und den Einkauf von Fremdleistungen. Ihr Profil Für diese abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit erwarten wir von Ihnen eine erweiterte Fachausbildung im Bereich Druck oder Druckvorstufe sowie Verkaufserfahrung im Innen- und Aussendienst. Wenn Sie offen für Neues, zwischen 30 und 45 Jahre alt sind und Freude und Flair am Führen von Mitarbeitenden und am aktiven Pflegen von Kundenbeziehungen haben, laden wir Sie gerne zu einem Gespräch ein. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen ein angenehmes Arbeitsklima und gute Sozialleistungen. Ein aufgestelltes Team und interessante Aufgaben erwarten Sie. Ihr nächster Schritt Ihre detaillierten Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an AZ Management Services AG, Herbert Flühmann, Leiter Personal, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Barbara Roth, Geschäftsführerin, Weiss Medien AG gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 02. Weitere Informationen über Weiss Druck finden Sie unter: www.weissdruck.ch. Weiss Medien AG 8910 Affoltern am Albis

ein Unternehmen der AZ Medien


Gewerbe

Freitag, 17. Oktober 2014

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90 Jahre Handwerk in der Region Schreinerei Arthur Girardi AG an der Gewerbeschau in Bonstetten Nicht nur der Gewerbeverein Unteramt feiert mit der Gewerbeausstellung einen runden Geburtstag, auch die Schreinerei Arthur Girardi AG aus Hedingen feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Grund genug, auch diesmal wieder mit attraktiven Ideen an der Gewerbeschau in Bonstetten mitzumachen.

Das Team der Kleintierpraxis feiert Geburtstag: Siobhan Speck, Fabienne Roos, Ursula Käppeli, Linda Haupt und Helga Egner (von links). Vorne die beiden Praxishunde Pina und Dackel Steve. (Bild Martin Mullis)

Susi und Strolch feiern Geburtstag Tag der offenen Tür in der Kleintierpraxis Die Kleintierpraxis «Susi und Strolch» im Heumoos in Bonstetten feiert mit einem Tag der offenen Tür, am Samstag, 25. Oktober, den ersten Geburtstag. Die beiden Tierärztinnen wollen mit einem kleinen Fest den Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen danken. Wer von den beiden Praxishunden Pina und Steve wirklich der Strolch ist, will oder kann das Team der Kleintierpraxis nicht ganz schlüssig bestimmen. Tatsache ist jedenfalls, dass sie beim Besuch des «Anzeigers» freundlich wedelnd schnupperten. Auch sonst herrscht eine fröhliche und entspannte Stimmung in der Praxis. Die beiden Tierärztinnen Ursula Käppeli und Helga Egner halten denn auch fest, dass sie sich zusammen mit ihrem Team in Bonstetten sehr wohl fühlen. Seit einem Jahr betreiben sie die Kleintierpraxis im Heumoos und durften in dieser Zeit viele äusserst freundliche Kleintierhalter kennenlernen. Ihnen möchten sie für die zahlreichen, überaus angenehmen und lie-

benswürdigen Begegnungen, ein grosses Dankeschön aussprechen.

Erster Geburtstag der Kleintierpraxis «Susi & Strolch» Aus diesem Grunde haben die beiden Tierärztinnen und ihr Team beschlossen, das besondere Ereignis mit einem Tag der offenen Tür zu feiern. Am Samstag, 25. Oktober, heisst die Kleintierpraxis «Susi & Strolch» bisherige und künftige Kunden zu einer Besichtigung der Praxis willkommen. Mit kleineren und grösseren Überraschungen, Kinderspielen, kleinen Geschenken und vor allem auch mit vielen Infos und Beratungen soll der Geburtstag gefeiert werden. Selbstverständlich werden die Besucher das Fest ohne Hunger und Durst verlassen. Das Team der Kleintierpraxis «Susi & Strolch» freut sich, zusammen mit den Praxishunden Pina und Steve, auf viele neugierige grosse und kleine Besucher. (mm) Kleintierarztpraxis Susi & Strolch» , Im Heumoos 8, Bonstetten, Telefon 044 701 11 44, www.kleintierpraxis-susiundstrolch.ch.

Das einstige Publikum wieder entdeckt Die drei Fragezeichen live für Erwachsene «Die drei ??? und der Superpapagei» – Am 12. Oktober 1979 erschien das erste Hörspiel-Abenteuer der «drei ???». Seither begeistern die Junior-Detektive aus Rocky Beach die Jugend. Und eine nicht repräsentative Umfrage im Bekanntenkreis zeigt, dass die Faszination bei manchem auch über die Pubertät hinaus blieb: «Ich höre die Abenteuer gerne auf längeren Autofahrten», verrät eine 35-Jährige. Andere lauschen den Geschichten bei der Hausarbeit oder zum Einschlafen. Das Publikum der ersten Stunde hat nun auch Sony Music wieder entdeckt. Die erwachsenen Fans der drei Detektive holt das Musikunternehmen mit Livehörspiel-Shows ab. Dort stehen die Originalsprecher Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich auf der Bühne – und mit ihnen Musiker und ein Geräuschemacher. «Phonophobia – Sinfonie der Angst» heisst die aktuelle Show: Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews müssen bei einer Heissluftballontour auf einem Felsplateau notlanden und geraten in ein mysteriöses Institut, in dem die Musiker eines Orchesters mit

Klängen die Illusion von Farben, Gerüchen und Geschmäckern bei den Zuhörern erzeugen können. Dass diese Wunderwelt ihre Schattenseiten hat, zeigt sich spätestens, als die drei Detektive auf Chloe treffen, die sich heimlich in das Institut eingeschlichen hat, um ihre verschollene Schwester zu suchen. Chloe vermutet, dass der geheimnisvolle Orchesterleiter Yamada ihre Schwester Fran gegen ihren Willen festhält und sie für dunkle Machenschaften missbrauchen will. Gemeinsam mit Chloe machen «Die drei ???» sich auf die Suche nach Fran und entdecken das dunkle Geheimnis um Yamada. In die Schweiz kommen die drei Fragezeichen mit der eigens für die Bühne entwickelte Geschichte nicht, aber auf DVD und Blu-ray ist sie jetzt erhältlich. Ein Highlight für die Fans der ersten Stunde sind die zahlreichen Anspielungen auf die alten HörspielFolgen. So landen die Detektive unter anderem auch nochmals im Gespensterschloss. In der Echohalle hallen ihnen dort ihre eigenen Stimmen von vor über 30 Jahren entgegen ... (tst.)

Zusammen mit den Firmen Concenti GmbH Bauspenglerei, Guggenbühl AG Gartencenter und Schmidmeister Fischer AG Plattenbeläge präsentiert sich die Schreinerei Girardi AG aus Hedingen in einem grosszügig gestalteten Gemeinschaftsstand. Die vier langjährigen und erfahrenen Handwerksbetriebe zeigen mit vielen frischen Ideen, dass das Handwerk nicht stillgestanden ist und wie positiv und erfolgreich eine Zusammenarbeit unter regionalen Handwerker zu einem Gesamtwerk funktionieren kann und soll.

Die neuste Miele Backofen-Generation 6000. (Bild zvg.) Neuste Technologie in altem Holz Von den vielen Highlights am Stand seien stellvertretend ein paar genannt: Für Hobbyköche und Köchinnen kocht und backt die Ämtler Miele-Fachberaterin Regula Wissmann live mit der neusten Miele Backofen-Generation 6000 und zeigt allen Interessierten gerne die vielen Vorteile, die diese Multitalente heute bieten. Ebenso kompetent beantwortet sie auch die Fragen der Ausstellungsbesucher zu Geschirrspüler, Kühlschrank und anderen Miele Küchengeräten. Wie oft stört vor allem die Grösseren

unter den Köchen und Köchinnen der Dampfabzug über dem Kochfeld? Mit den Bora Tischlüfter der Firma Suter Inox AG wird vorgeführt, mit welcher Effizienz auch Kochstellen ohne Abluftungetüm darüber, gestaltet werden können. Und das Wichtigste an einer regionalen Gewerbeausstellung: die Besucher haben Gelegenheit, die Handwerksfirmen aus der Region und die Personen, die dahinterstehen, in ungezwungener Umgebung persönlich kennenzulernen und so bei einem allfälligen späteren Vorhaben das grössere

Vertrauen und die bessere Entscheidungsgrundlage zu haben. An der speziell für die Gewerbeschau kreierten Bartheke, die die vier Berufssparten des Gemeinschaftsstandes auch visuell zeigt, freuen sich die Aussteller auf viele Besucher und interessante Gespräche und bestimmt werden bei einem Drink wieder viele neue Ideen für neue Projekte entstehen oder Geschichten über gelungene Arbeiten aus den letzten 90 Jahren aufgewärmt. (pd) Infos unter www.gewerbeschau14.ch.

Keine Chance für Winterspeck Effizientes Figurkonzept im Fitnesscenter Team Training Hedingen Der Winter steht vor der Tür und die Verlockung auf feine «Guezli» oder Salzsnacks vor dem TV ist gross. Gleichzeitig meldet sich aber das Gewissen mit dem Stichwort «Winterspeck». In der kühleren Jahreszeit braucht es doppelt so viel Motivation sich dem Thema Fitness zu widmen. Das Fitnesscenter Team Training Hedingen sagt dem Winterspeck den Kampf an. Dank einem effizientem Figurkonzept mit Ausdauertraining, Muskelaufbau und der überaus erfolgreichen Airpressure Methode mit Slim Belly oder Slim Legs haben Fettpölsterchen keine Chance. «Winterspeck» und Unzufriedenheit mit der eigenen Figur ist eine unmittelbare Folge von Bewegungsmangel und schlechten Ernährungsgewohnheiten. Der heutige Lebensstil hat sich im Vergleich zu früher markant verändert. Wir verbringen einen grossen Teil der Zeit sitzend, stehend oder liegend. Unsere Vorfahren dagegen hatten keine andere Wahl als aktiv zu sein. Bei der harten täglichen Arbeit, war grosser Körpereinsatz gefordert. Heutzutage gibt es für vieles eine technische Lösung und alles funktioniert auf Knopfdruck. Wir verrichten unsere Arbeit überwiegend sitzend und mit minimalem Körpereinsatz, was direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Figur hat. Wir verbrauchen weniger Energie, unsere Vitalität sinkt, wir fühlen uns nicht mehr wohl und die Pölsterchen werden mehr und mehr.

gur gerecht werden, reicht das aber nicht aus. Die Ernährung zu reduzieren bringt höchstens die Entwässerung des Körpers und den Abbau der Muskulatur mit sich. Je weniger Muskulatur vorhanden ist, desto geringer ist der tägliche Energieverbrauch. Damit dies nicht passiert, heisst die Devise: bewusste Ernährung und parallel dazu sportliche Aktivität zum Muskelaufbau. Das TT Hedingen bietet ein umfangreiches Ernährungscoaching mit ausführliche Körper- und Zellanalyse an. Professionell und effektiv erreicht man damit sein Ziel.

Aktive Muskulatur – positiv die Proportionen korrigieren Fitnesstraining hilft Ziele dauerhaft zu erreichen, eine gute Gesundheit und ein angenehmes Wohlbefinden zu gewinnen. Durch gezielte Muskelkräftigung wird der Stoffwechsel angekurbelt und der Grundumsatz erhöht, d.h. je mehr aktive Muskulatur wir haben, desto grösser ist der Energieverbrauch in den Ruhephasen. Die qualifizierten Trainer im Team Training Hedingen stellen jeweils ein individuelles Programm, entsprechend dem aktuellen Trainingszustand und den persönlichen Bedürfnissen der Kunden zusammen. Auf dem Weg zu einem schlanken, schön definierten Körper stehen viele Kraftgeräte, Functional Training, Ausdauergeräte und diverse Gruppenlektionen zur Auswahl. Für jene, die eine intensivere Betreuung wünschen, bietet das Team Training zudem Einzellektionen mit Personal Trainer an.

Bewusste Ernährung – nur eine Seite der Medaille

Erfolgsgeschichte Slim Belly und Slim Legs

Eine gesunde und bewusste Ernährung ist sehr wichtig. Damit wir unserem Wunsch nach einer attraktiven Fi-

Gezielt an Bauch, Oberschenkeln und Gesäss abnehmen und die Gewebestruktur verbessern ist der Wunsch

Vieler. Hierfür gibt es eine top Lösung: moderates Ausdauertraining mit dem patentierten Bauchgurt Slim Belly oder der Slim Legshose, dazu individuell angepasste Ernährung. Die patentierte Airpressure-Bodyforming-Methode hat bereits Tausende begeisterte Teilnehmer in ganz Europa zu grossartigen Erfolgen geführt.

Erfolgreiches Konzept Auch im Team Training haben schon über 350 Personen erfolgreich mit diesem Konzept Umfang reduziert und Gewicht verloren. Eine spezielle Wechseldrucktechnik fördert während des Ausdauertrainings oder in den Group Fitness Stunden die Durchblutung und damit den Fettabbau an den betreffenden Stellen.» Ich finde es toll, dass wir beim Slim Belly Programm schon sehr viele glückliche Gesichter erleben durften. Je disziplinierter und konsequenter die Personen dran bleiben, desto grösser ist der Erfolg. Bis zu 16 cm Umfangreduktion in einem Monat haben wir schon gemessen», freut sich Monika Wipf, Slim-Belly-Coach im Team Training. Für viele Teilnehmer ist das einmonatige Programm der Einstieg in ein gesünderes Leben mit regelmässigen Trainingseinheiten. Ein motiviertes und kompetentes Team berät Interessierte persönlich und individuell zu Gesundheits- und Fitnessfragen und insbesondere zum Figurtraining. (pd) Team Training Hedingen, Telefon 044 760 06 06. Infos unter www.tt-hedingen.ch.


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Vermischtes

Freitag, 17. Oktober 2014

8910 – eine magische Zahl für Affolterns Ex-Posthalter Ernst Bründler legt mit dem Velo jedes Jahr exakt 8910 Kilometer zurück 8910 ist die Postleitzahl von Affoltern. Exakt so viele Kilometer legt Affolterns ehemaliger Posthalter Ernst Bründler pro Jahr zurück – seit seiner Pensionierung vor 10 Jahren. Das entspricht mehr als zweimal rund um die Erde. Aussehen und Vitalität lassen kaum glauben, dass Ernst Bründler am 23. Oktober seinen 70. Geburtstag feiert. Ihm gibt man 60. Höchstens. Wohl auch, weil sich er sich regelmässig sportlich betätigt. 2500 bis 3000 km hat er auf dem Drahtesel pro Jahr schon während seiner beruflichen Tätigkeit zurückgelegt. Danach hat er das Pensum gesteigert – auf jährlich exakt 8910 km, jene Zahl, die mit der Postleitzahl von Affoltern identisch ist und ihn wohl an seine Jahre als Posthalter im Bezirkshauptort erinnert. Mit einem Kilometerzähler kann er die zurückgelegten Distanzen genau kontrollieren. In der Regel schwingt sich Ernst Bründler viermal pro Woche aufs Rennrad. Seine Touren beginnen immer in Affoltern und führen oft übers Jonental ins Oberamt. Zum Auftakt steht also fast immer eine Steigung an. 85-mal ist er dieses Jahr täglich bis 40 km gefahren, 75mal zwischen 40 und 80 km und 24-

mal zwischen 80 und 205 km. «Nur bei trockenem Wetter», fügt er bei. Die längste Ausfahrt führte den rüstigen Rentner ins Entlebuch und ins Emmental – mit einer Rast in Affoltern i.E. Er geniesst die Ausfahrten, gibt aber, wie er anfügt, zwischendurch schon mal «Gas», um die Pulsfrequenz zu erhöhen. Ernst Bründler spricht auch von Glück, dass er bislang jedes Jahr exakt 8910 km zurücklegen konnte – dank gutem Service übrigens seit Beginn mit dem gleichen Rennrad. «Ich war nie krank und hatte auch keinen Unfall», sagt er. Die Chancen, dass er auch in den nächsten Jahren in die Pedalen treten kann, sind sehr gut. 8910 km entspricht übrigens ziemlich genau der Distanz von Affoltern nach Kapstadt.

Affoltern am Albis

Ernst Bründlers Velotouren beginnen und enden immer in Affoltern. Auch dieses Jahr hat er in 184 Ausfahrten exakt 8910 km zurückgelegt. (Bild Werner Schneiter)

Lesung in der Buchhandlung Scheidegger Die drei prämierten Autoren Eleonore Frey, Sacha Batthyany und Roger Perret stellen in der Buchhandlung Scheidegger ihr Werk vor, die Poetry-Slamerin Hazel Brugger moderiert und Kontrabassistin Anna Trauffer sorgt für die musikalische Umrahmung.

Slampoet und Pianist Simon Chen und Artemi in Hedingen Slampoet Simon Chen und sein Pianist Artemi präsentieren am Freitag, 24. Oktober, in Hedingen das aktuelle Programm «Sushi Casanova». Um 20.15 Uhr im Chilehuus. Simon Chen steht schon lange auf der Bühne; zuerst als Schau- dann als Wortspieler. Seit einem Poetry Slam 2007 in Zürich tritt der «Kindskopf auf dem Wortspielplatz der Sprache», wie

Chen sich selbst bezeichnet, bei den unterschiedlichsten Anlässen in der ganzen Schweiz auf. Im März 2012 war er schon einmal im Chilehuus in Hedingen zu Gast und begeisterte das Hedinger Publikum restlos! «Sushi Casanova: Poetry, Piano & Powerpoint» heisst Chens neuestes Produkt auf der Bühne, welches er nun auch in Hedingen zum Besten geben wird. «Ich werde Texte performen, dass die Ohren wackeln! Und weil auch im Buch einiges erst durch die Optik wirkt, werde ich es auf die Leinwand bringen, dass einem die Augen aufgehen!», verspricht er. Ein multimedialer Abend ganz nach dem Motto: Luege, lose, läse. Der junge Pianist Artemi Egorov wird das Programm in Hedingen umrahmen und unterlegen. Es lohnt sich, diesen Termin zu reservieren, denn Simon Chens Sprachgymnastiklektion für Ohren, Augen und Hirn sollte man keinesfalls verpassen! Der Eintritt ist frei. Am Ende der Veranstaltung wird eine Kollekte erhoben. (RW) Simon Chen & Artemi am Freitag, 24. Oktober,

Der junge Pianist Artemi Egorov.

um 20.15 Uhr im Chilehuus Hedingen.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen in der Gemeinde Aeugst sind alltagskulturelle Räume. Entdecken Sie diese Räume - in der KommBox und in den Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Mo, 8-11.30/1618.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastische Welt der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis Ende Mai.

Prämierte Autoren

«Kindskopf auf dem Wortspielplatz der Sprache»: Simon Chen. (Bilder zvg.)

Aeugst am Albis

Aeugstertal

Auch an anderen Fronten aktiv Sein Rentnerleben füllt Ernst Bründler indessen nicht nur mit Velofahren aus. So hilft er regelmässig einem Bauern auf dem Hof, besucht an Donnerstagen die Veranstaltungen der Senioren und singt im Gemischten Chor von Affoltern. Dazu sitzt er im Vorstand der Baugenossenschaft Alterswohnungen (Bawa) und betätigt sich – in der Regel sonntags – als Tixifahrer. (-ter.)

Ausstellungen

Das Lineup hat es in sich: Sacha Batthyany wurde als Sohn ungarischer Einwanderer in Zürich geboren. Er ist stellvertretender Chefredakteur von «Das Magazin» und Dozent am MAZ. Eleonore Frey, geboren 1939, ist bekannt durch ein umfangreiches literarisches Werk und ist auch als Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen tätig. Roger Perret, geboren 1950 in Zürich, studierte Philosophie,

Literaturkritik und Komparatistik. Als Herausgeber hat er u.a. das umfangreiche Werk «Moderne Poesie der Schweiz» betreut. Moderatorin Hazel Brugger, 1993 in San Diego geboren, ist amtierende Schweizer Meisterin in Poetry-Slam und schon einige Male in Affoltern aufgetreten. Anna Trauffer, interpretiert als singende Bassistin zeitgenössische Literatur, sie komponiert Theatermusik und produziert Klanginstallationen. Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro serviert und die Autoren und Autorinnen stellen sich den Fragen aus dem Publikum. (pd) Lesereise Werk- und Anerkennungsbeiträge Literatur des Kantons Zürich 2014. am Freitag 24. Oktober, 20 Uhr, Buchhandlung Scheidegger. Eintritt Fr. 15, Vorverkauf unter Telefon 044 762 42 42.

Galerie 100, Zürichstrasse 100: 1. Bilderbörse. Über 100 Werke aus den Jahren 1840 bis 1970. Gemälde, Lithografien, Aquarelle, Tusche, Serigrafie und Radierungen. Schweizerische und internationale Künstler. Täglich von 11-19 Uhr. 17. bis 19. Oktober. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KiA: Bilder und Objekte von Giuseppe Reichmuth, Maler und Künstler, der kaum in eine Kunstrichtung einzuordnen ist. Sein einziges festes Merkmal ist der Humor. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18. Bis 2. November Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober. Zürcher Kantonalbank (Schalterhalle): «Momente» Annamaria Hornecker. Gespachtelte Acrylfarben & Fotografie werden zu «Kunstdruck». Mo-Fr, 9.30-12.30/ 14.30-17 Uhr. Bis 5. November.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. 18. Oktober bis 7. Dezember.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Zwillikon Werkplatz Galerie, Fabrik am Weiher, Alte Affolterstr. 1: «Metall und Licht - Fe Cu Sn Ni Cr Zn Al» von Beat Schmid. Täglich 18-21 Uhr. 20.-24. Oktober.

Eleonore Frey.

Sacha Batthyany.

Roger Perret.

Anna Trauffer. (Bilder zvg.)

Schweizer-Meisterin im Poetry-Slam: Moderatorin Hazel Brugger. (Bild tst.)


Veranstaltungen

Freitag, 17. Oktober 2014

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agenda

Freitag, 17. Oktober

Schottenröcke inklusive

Affoltern am Albis 18.00-20.00: Vernissage: Bilder und Objekte von Giuseppe Reichmuth, Maler und Künstler, der kaum in eine Kunstrichtung einzuordnen ist. Sein einziges festes Merkmal ist der Humor. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Bonstetten 17.00: gewerbeschau14.ch - s’Unteramt häts! Ausstellung 17-22 Uhr, Gastronomie 17-24 Uhr, Barbetrieb 20-4 Uhr morgens. Sportzentrum Schachen.

Samstag, 18. Oktober Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz.

Bonstetten 11.00: gewerbeschau14.ch - s’Unteramt häts! Ausstellung 11-22 Uhr, Gastronomie 11-24 Uhr, Barbetrieb 20-4 Uhr morgens. Sportzentrum Schachen. 16.00-19.00: Vernissage. Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hedingen 17.00: Barock vom Feinsten: Herbstkonzert des Vokalensembles der Jürgen-Kantorei Küsnacht. Reformierte Kirche.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. Brocki im «Güetli» Rossau.

Ottenbach 21.00: Schlager-Party mit DJ Hegi. Oldies, Schnulzen, Heartbreakers, Canzoni und Chansons. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach.

Wettswil 20.00: Jazz im Hirschen mit «Bridge Pipers Jazz Band». Sieben Instrumentalisten, eine Sängerin - Old Time Jazz, wie er in der schwarzen Bevölkerung im Süden Amerikas gepflegt wurde. Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

3. Irish Scottish Night am 18. Oktober in der Turnhalle Zwillikon Aus Verbundenheit zu Irland und Schottland sowie zur nordischen Musik haben fünf Kumpels diesen etwas anderen Anlass in Zwillikon zu organisieren begonnen. Bei der dritten Austragung am 18. Oktober rechnen sie mit 400 Besuchern. Es war zunächst nur eine Bieridee, mit der Irish Scottish Night etwas zum kulturellen Leben in Zwillikon beizutragen. Ein lustiger und unterhaltsamer Abend sollte für all jene organisiert werden, die die keltisch geprägte Musik mit den sanften aber auch fetzigen Rhythmen mögen. Und natürlich geht es auch darum, sich wieder einmal mit Freunden und Bekannten zu treffen. Wie bei den letzten beiden Veranstaltungen spielt auch dieses Jahr die bestens bekannte Band aus Luzern «The Stouts» auf. Diese Band spielt irische und schottische Volksmusik und das in ihrem eigenen markanten Stil. Um diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen, braucht es eine Men-

Affoltern am Albis 14.00: Kammermusik Konzert. Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt spielen Werke von Henry Purcell, W.A. Mozart, Michail Glinka, Theodor Kirchner, Astor Piazzolla u.a. Dauer ca. 1½ Std. Eintritt frei, Kollekte. Kath. Kirchenzentrum (Saal).

Bonstetten 11.00: gewerbeschau14.ch - s’Unteramt häts! Ausstellung 11-17 Uhr, Gastronomie 11-20 Uhr, Barbetrieb 17-20 Uhr. Sportzentrum Schachen. 13.00-17.00: Apéro. Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Montag, 20. Oktober

09.30: «Buchstart - Bilderbuchwelt» mit Cornelia Ramming. Wer früh mit Büchern wächst, hat Vorteile! Für Kinder ab 2 bis 4 Jahren in Begleitung von Müttern, Vätern, Grosseltern, Dauer ca. 45 Min. Schul- und Gemeindebibliothek.

Stallikon

Hausen am Albis

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Barbara Ruf 044 252 56 81. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

11.00: Vernissage: Inez van Deelen Sigg, Abstraktes, Landschaften, Tiere und Phantasien in Aquarell und Mischtechniken. Pfarrhauskeller.

Dienstag, 21. Oktober Affoltern am Albis

Sonntag, 19. Oktober

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Aeugstertal

Mittwoch, 22. Oktober

17.00: Dodo Hug - «Vielsittich-digi tales live» Vorpremiere des neuen Bühnenprogramms. Anschliessend kann gegessen werden, bitte reservieren 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli».

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Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.00-18.00: «Kleine Ursachegrosse Wirkung» Stunden für mich-Besinnungsnachmittag für Frauen. Leitung: Jren Omlin, Organisation: Frauenverein ObfeldenOttenbach. Anmeldung: Jolanda Sutter 056 664 46 88. Pfarreizentrum der kath. Kirche St. Josef. Seewadelstrasse 13. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Bonstetten Mettmenstetten

Zwillikon 16.00-22.00: Vernissage: «Metall und Licht - Fe Cu Sn Ni Cr Zn» von Beat Schmid. Werkplatz Galerie. Fabrik am Weiher, alte Affolterstrasse 1.

«The Stouts» sorgten beim letzten Auftritt an der Irish Scottish Night in Zwillikon für eine geniale Atmosphäre. (Bild zvg.)

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 23. Oktober

Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr,

Affoltern am Albis 08.35: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe Root-Buchrain, Weg ca. 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Marco Santilli Quartett». Marco Santilli cl / Roger Näf p / Luca Sisera b / Pius Baschnagel d. Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.50: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Wildberg-Schalchen-Hermatswil-Isikon-Pfäffikon ZH. Wan-

derzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller 044 700 53 17. Bahnhof (Treffpunkt).

Hedingen 20.00: Frauenverein Hedingen zeigt den Film «Best Exotic Marigold-Hotel» (Englische Komödie). Mit Judi Dench, Bill Nighy, Tom Wilkinson, Maggie Smith uva. Türöffnung: 19.30, Filmstart 20.00 Uhr. Getränke vor Beginn und in der Pause. Eintritt gratis, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstr. 1.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

ge Helfer und Sponsoren. Alle Mitglieder des Komitees sind ehrenamtliche Helfer und arbeiten somit unentgeltlich. Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Ab 19.30 Uhr wird den Gästen ein feines Nachtessen in gemütlichem Ambiente zu reellen Preisen angeboten. Selbstverständlich fehlen auch die Getränke nicht – inklusive dem irischen Nationalbier Guinness, das an einem solchen Anlass nicht fehlen darf. Ab 21 Uhr folgt der unterhaltsame Teil mit dem Konzert der Stouts und anschliessendem Ausklingen ohne Polizeistunde. Wer Lust auf einen tollen Abend in nicht alltäglicher Atmosphäre verspürt, sollte sich seinen Platz jetzt reservieren, denn die Platzzahl ist beschränkt. (pd) Weitere Infos und Tickets unter Tel. 079 775 90 05 oder www.irish-scottish-zwillikon.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 17. Oktober 2014

«Im Zirkus muss man auch mal tricksen» Auf Einladung des Familienclubs gastiert der Mitspiel-Zirkus Pipistrello beim Schulhaus Mettlen, Wettswil «Wer ist der Koch?», fragt Kasper Pfeiffer von der Pipistrello-Crew. Schnell ist einer gefunden, zwei weitere Knaben spielen den Kellner und den eleganten Gast. Die pantomimisch dargestellte Szene kann beginnen. «Im Zirkus muss man auch mal tricksen», verrät Pfeiffer und zeigt, wie die Darsteller miteinander in Interaktion treten können, ohne dass einer dem Publikum den Rücken zuwendet. Einige Schritte weiter läuft Kaspar Surbeck der Schweiss nur so runter. «Versucht, auf die Musik zu hören», ruft er den Kindern beim Tanzen in Erinnerung. Pascale Cardoit bietet derweil Einblick in die Direktion: «Es muss noch nicht perfekt sein, wir improvisieren», so macht sie den Mädchen Mut, die sich zuerst auf die bereithängenden Kostüme gestürzt haben. Auf dem unteren Teil des Pausenplatzes versuchen sich Schüler in Balancieren, Jonglieren und Akrobatik.

Qual der Wahl: Pipistrelli helfen den unentschlossenen Kindern beim Entscheid für eine Disziplin. (Bilder Thomas Stöckli)

Grosser Auftritt am Freitagabend Nach der freiwilligen Mithilfe beim Zeltaufbau am Montag dürfen die 100 Kinder am Dienstagmorgen in verschiedene Disziplinen hineinschnuppern. Um elf Uhr müssen sie sich dann für eine entscheiden. Den Rest der Woche proben die Kinder dann für den grossen Auftritt vor ihren Angehörigen am Freitagabend. Ihr eigenes Programm haben die Pipistrelli bereits am Mittwoch gezeigt. Morgen Samstag um 18 Uhr tun sie es nochmals. Doch zurück zu dem Pantomimen: Hier rührt der Koch immer noch in seinem grossen Topf, der Kellner hat mittlerweile ein Häppchen serviert, beim riesigen Hauptgang stolpert er jedoch und die Platte fliegt dem Gast ins Gesicht. «Und wie kommen wir zum Ende?», fragt Kasper Pfeiffer. «Der Gast explodiert», schlägt ein Junge vor. Und wie lässt sich das darstellen? Schwierig. Schliesslich fällt der Gast mit dem Kopf in den Teller – und in der Küche freut sich der Koch, der nun Feierabend hat. (tst.)

«Michael Jackson» setzt sich vor dem Wagenpark in Szene.

Tuch-Artistik unter der Zirkuskuppel.

Dernieren-Vorstellung der Pipistrelli am Samstag, 18. Oktober, 18 Uhr, Schulhaus Mettlen, Wettswil.

Talent ist vorhanden: Ein gelungener Balance-Akt.

Auf der Spur von Verhaltensweisen

Bunter Abend rund ums Gedruckte

Im Rahmen der Erwachsenenbildung des Bezirks Affoltern bietet die reformierte Kirche in Hausen einen Einführungskurs ins Enneagramm an. Das Enneagramm ist eine alte Weisheitslehre, deren Ursprünge bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen. Es unterscheidet neun verschiedene Charaktertypen und eignet sich als psychologisches Modell, um eigenen und fremden Verhaltensweisen besser auf die Spur zu kommen. Das Enneagramm kann hilfreich sein für die Selbsterkenntnis, gleichzeitig auch zum besseren Verstehen der Mitmenschen dienen. Es will dabei nicht schubladisieren oder festlegen, sondern helfen, grundsätzliche Lebensfallen zu entdecken und Wege zu grösserer Freiheit zu finden. In erzieherischen und helfenden Berufen oder im Bereich der Personalführung wird das Enneagramm gerne eingesetzt. Es kann aber auch eine Hilfe sein für die eigene, persönliche Lebensführung. Einführungskurs an den drei Samstagen, 1., 8. und 15. November, 9.15 bis 12.15 Uhr im Pfarrhaus in Hausen. Kursleitung: Anke Kienast und Maria Berger, diplomierte Enneagrammlehrerinnen. Kursbeitrag 75 Franken. Infos und Anmeldung bei Pfarrerin Irene Girardet Fischer: 044 764 02 15 oder i.girardetfischer@zh.ref.zh.

Rückwärts laufen auf dem Fass.

Direktorin Pascale Cardoit hilft bei der Ansage.

Vier Menschen reden in Affoltern nur um das eine: das gute Buch

Die Männerriege Mettmenstetten lädt heute Freitagabend zum 30. Jassturnier.

Auf der Tour der Bücherplauderer machen sie nun Halt in Affoltern, Schauspieler und Kabarettist Hanspeter MüllerDrossaart und der Journalist Urs Heinz Aerni. Sie werden ihre Entdeckungen, literarischen Liebschaften und lesetechnische Anekdoten präsentieren. Für Müller-Drossaart gehören gute Bücher nicht nur als Essenz zum Leben, sondern gehören zu seinem Job als Vorleser im Literaturclub im Schweizer Fernsehen und im Radio auf SRF2 Kultur. Seine Lust an der Sprache, aber auch an der Vielfalt der Dialekte zeigt er zudem in seinem aktuellen kabarettistischen Soloprogramm «Himmelhoch». Urs Heinz Aerni wurde als Störbuchhändler bei Aeschbacher im Fernsehen bekannt, machte vier Jahre lang das Programm züri littéraire zusammen mit Mona Vetsch und Röbi Koller im Kaufleuten und gestaltet das Kulturprogramm im Hotel Schweizerhof in Lenzerheide. Als Journalist wirkt er für Zeitschriften wie Wandermagazin Schweiz, Schweizer Monat, Zeitpunkt und SIA Management und sagte vor Kurzem als Gast in der Sendung Reflexe auf SRF2 Kultur, dass «der Blick auf

«Gut Jass» in Mettmenstetten

Plaudergäste in Affoltern: Anne Rüffer (links) und Esther Schaudt. (Bilder zvg.) die Welt durch die Sprache eine neue Tiefe bekommt».

In Affoltern mit zwei Gästen Die beiden Bücherplauderer begrüssen hier in Affoltern noch zwei illustere Gäste. Anne Rüffer war Journalistin und Dokumentarfilmerin und ist heute eine erfolgreiche Verlegerin für die Verlage Rüffer & Rub und Römerhof. Nun ist soeben ihr erster Roman erschienen «Fräulein Franzen besucht

das Glück», den sie vorstellen wird. Die Kabarettistin Esther Schaudt kennt man als Albana, die auch bei «Giacobbo/Müller» zu sehen ist und erhielt den Kulturförderpreis des Kantons Schwyz. Diese Zusammensetzung verspricht einen fröhlichen und anregenden Abend, der das Schwarze auf dem Weissen wohl sehr bunt einfärben wird. (pd) Bücherplauderer am 25. Oktober, 20.15 Uhr, «LaMarotte», Affoltern. Abendkasse ab 19.15 Uhr.

Heute findet das 30. MR-Jassturnier statt. Wie gewohnt wird um 19 Uhr mit dem Essen begonnen und anschliessend um 20 Uhr beginnt dann der Wettkampf. Es gehört zur Tradition der Männerriege Mettmenstetten, dass jeder Teilnehmer einen Preis erhält, angefangen von Bargutscheinen, über Honig, Pralinés, Käse bis zu hochwertigem Olivenöl aus der Toscana. In der «ewigen» Rangliste hat 1989 Franz Leidenix als einziger Spieler den Titel «Jasskönig» zu verteidigen vermocht. Insgesamt sind Emil Gut (4), Franz Leidenix (4), Eugen Stähli (2), Peter Meng (2), Hans Wiesmann (2) und Bruno Giger (2) mehrmals Jasskönig geworden. Für Peter Meng (1992 und 2013) gilt es, seinen letzten Titel ehrenvoll zu verteidigen. Die Organisatoren, Reini Gubser und Ernst Hottinger, haben in den Sommermonaten tatkräftig gewirkt und für die Teilnehmer ein gewohnt interessantes Jassturnier auf die Beine gestellt. In dieser Zusammensetzung haben sie das Turnier allerdings zum letzten Mal organisiert: Bereits 2013 hat der Leiter OK-Jassturnier angekündigt, dass er nur noch 2014 für die Organisation verantwortlich zeichnet.


Veranstaltungen

Freitag, 17. Oktober 2014

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Als ob Tom Waits und Bob Dylan Jazzer, Einbrecher zusammen eine Zirkuskapelle leiten und Plauderer Harlequin’s Glance bringen «Folk’n’Roll» ins Aeugstertal

Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte

Eine der besten Live-Formationen Österreichs gibt sich im «Pöschtli» wieder einmal die Ehre. Am Sonntag, 26. Oktober.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Marco Santilli Quartett»

Wer ein Konzert von Harlequin’s Glance besucht und die Augen schliesst, vermag sich die Band leicht in einem zwielichtigen amerikanischen Vaudeville-Theater zur Zeit der grossen Depression vorzustellen, inmitten von Komödianten, Stripperinnen, Akrobaten und Transvestiten, angefeuert von neureichen Exzentrikern, irischen Trinkern und bettelarmen ostjüdischen Einwanderern auf der Suche nach einem kleinen Stück Heimat. Harlequin’s Glance sind nach Ansicht vieler Kritiker und Fans die bemerkenswerteste und wichtigste Folkrockband des Landes. Die Multiinstrumentalisten-Meute rund um Sänger und Songschreiber Gernot Feldner hat ihre Livequalitäten in den letzten Jahren immer wieder aufs Neue bewiesen. Mit schwerelosen Balladen und schrägen Uptempo-Songs, Einflüssen aus Folk, Cajun, Tex-Mex, Balkan, Bluegrass und Klezmer sowie dem virtuosen Einsatz teils aussergewöhnlicher Instrumente wie der schwedischen Nyckelharpa, der Lap-Steel und des Waschbretts, findet sie mittlerweile ein grosses und enthusiastisches Festival- und Clubpublikum in ganz Mitteleuropa. Die Songs stammen mehrheitlich aus der Feder von Sänger und Bandlea-

Das Repertoire umfasst gängige sowie weniger bekannte Standards. Und «Latin’s Clamori» (lateinische Wirbel) lassen es erahnen: der Latin Jazz versprüht südliches Lebensgefühl. Donnerstag, 23. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Räuberzelle» – Hörspiel von Christian Winkler

Gernot Feldner (vorne) mit Alex Gantz, Daniel Klemmer, Stephan «Stoney» Steiner, Martin «Tino» Mixan (von links). der Gernot Feldner, dessen leicht verderbte Gesangsstimme virtuos und knurrig durch die Lieder geleitet. Das hört sich dann etwa so an, als ob Tom Waits und Bob Dylan zusammen eine Zirkuskapelle leiten. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit dem Teufelsgeiger Stephan «Stoney» Steiner, der als Mitglied der Folkformation Hotel Pa-

lindrone im Pöschtli schon mehrmals den Beweis erbrachte, dass er zu Recht zu den besten Instrumentalisten der österreichischen Folkszene gezählt wird. Konzert am Sonntag, 26. Oktober, 19 Uhr im Pöschtli Aeugstertal. Essen gibt es um 18 Uhr. Reservieren:

Karl Haiberger, genannt «Der Haifisch», ist ein begnadeter Einbrecher. Mehr als dreissig Jahre verbringt er in den verschiedensten Gefängnissen Europas, bis er mit zweiundfünfzig wegen eines Hirntumors frühzeitig entlassen wird. Die Ärzte geben ihm noch ein Jahr Lebenszeit. Durch Zufall lernt er den österreichischen Autor und Dramatiker Christian Winkler kennen. Aus zahlreichen Interviews und Gesprächen entstand so die Aufzeichnung der verrückten Lebensgeschichte von Karl Haiberger. Wolfram Berger gibt dem Einbrecherkönig seine Stimme: verschlagen und klug, wahnwitzig und weise. Im Rahmen des Buchfestivals 2014 «Zürich liest» holt «LaMarotte» das mehrfach preisgekrönte Hörspiel erstmals live auf die Bühne.

Tel. 044 761 61 38. www.harlequinsglance.com. Freitag, 24. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn: 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken.

Concerto Piccolo mit Bach-Sonaten Kurt Hess und Mirco Bergo spielen in Obfelden Am Freitag, den 24. Oktober findet von 19 bis 19.30 Uhr, das neunte Concerto piccolo unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden statt. Kurt Hess und Mirco Bergo werden mit Violoncello und Klavier auftreten. Das Kurzkonzert steht ganz im Zeichen von Johann Sebastian Bach und Claude Debussy. Die beiden Musiker spielen vier Sätze der Bach-Sonata BWV 1027 sowie die Sonate für Vio-

Kurt Hess und Mirco Bergo. (Bilder zvg.)

loncello und Klavier (Prologue, Sérénade et Finale) von Claude Debussy.

Ein musikalischer Virtuose und Globetrotter Kurt Hess ist in Olten geboren. Seine Stationen sind: Studien am Konservatorium Luzern bei Esther Nyffenegger und Rudolf Baumgartner. Stipendien für weitere Studien in den USA und Kanada. Abschluss mit «Artist Diploma» an der Indiana University, Bloomington, USA unter Professor Janos Starker. 1978–1987 Professur am Elder Conservatorium der University of Adelaide, Australien. Sein Weg ist geprägt von Konzertreisen und Auftritten in zahlreichen Ländern, CD-Aufnahmen für verschiedene Labels, unter anderem einer Aufnahme der Bach-Suiten eins, vier und sechs für Arcocelle. Janos Starker, einer der bedeutendsten Cellisten aller Zeiten, hat sich über diese Aufnahme wie folgt geäussert: «Concerning your Bach recording, it is among the very best I have

ever listened to.» Kurt Hess unterrichtet ausserdem an verschiedenen Institutionen in der Schweiz.

Karriere mit mehr als 1000 Auftritten Mirco Bergo hat als Pianist bereits an verschiedenen Concerti piccoli mitgewirkt. Der Schweizer Pianist mit italienischen Wurzeln ist in Venedig aufgewachsen und hat am Konservatorium «A. Buzzolla» in Adria sein Diplom als Konzertpianist mit «Summa Cum Laude» erworben. Danach studierte er Komposition, Psychologie und Musiktherapie. An internationalen Wettbewerben wurde er mehrfach als Preisträger ausgezeichnet. Seine Konzerttätigkeit umfasst mehr als 1000 Auftritte. Mit den beiden erfahrenen Musikern verspricht das neunte Kurzkonzert dieses Jahres einen hochstehenden musikalischen Auftakt ins Wochenende. (pd) Freitag, 24. Oktober, 19 Uhr, ref.Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

«Die Bücherplauderer» Im Rahmen des Buchfestivals 2014 «Zürich liest» stellen Hanspeter Müller-Drossaart und Urs Heinz Aerni ihre Lieblingsbücher vor und diskutieren über die Welt der Medien. Als Gäste begrüssen sie Anne Rüffer und Esther Schaudt. Anne Rüffer war als Journalistin und Autorin von Dokumentarfilmen tätig. Seit 2000 ist sie Inhaberin des

Wolfram Berger bringt das Hörspiel im «LaMarotte» erstmals auf die Bühne! (Bild zvg.)

Verlags Rüffer & Rub in Zürich. Kürzlich ist ihr erster Roman «Fräulein Franzen besucht das Glück» erschienen. Die Kabarettistin Esther Schaudt realisierte mehrere Bühnenprogramme und war Trägerin des Kulturförderpreises des Kantons Schwyz. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde sie auch als Albana und in weiteren Rollen bei «Giacobbo/Müller». Hanspeter Müller-Drossaart ist freischaffender Schauspieler in Theater, Film und Fernsehen sowie Sprecher für Radio, Dokumentarfilme, Hörbücher, usw. Aktuell halten ihn Dreharbeiten für einen neuen ARDKrimi auf Trab. Urs Heinz Aerni ist als freischaffender Journalist, Kommunikationsberater und Kulturagent in der Schweiz, Deutschland und Österreich tätig. Unter anderem ist er Mitkurator des internationalen Literaturfestivals «Sprachsalz» in Hall bei Innsbruck. Samstag, 25. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15 Franken. Reservierung für alle Anlässe erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Blick hinter die Kulissen «Open Day» der Orchestergesellschaft Affoltern Die Orchestergesellschaft Affoltern möchte allen an klassischer Musik interessierten Erwachsenen und Kindern Gelegenheit geben, einer Orchesterprobe beizuwohnen. Am Samstag, 25. Oktober, 10.15 bis 16.15 Uhr, Singsaal Schulhaus Butzen, Affoltern.

Mitte Januar 2015 statt), sondern miterleben können, wie während der Proben das Zusammenspiel präzisiert wird, am Klang und an der Reinheit der Töne gearbeitet und versucht wird, den Charakter eines Musikstückes zu gestalten. (pd) Tag der offenen Tür der Orchestergesellschaft Affoltern am Samstag, 25. Oktober, 10.15 bis

Die Zuhörer werden noch keine konzertreifen Werke zu hören bekommen (die nächsten Konzerte finden erst

16.15 Uhr, Singsaal Schulhaus Butzen, Affoltern. Detaillierte Infos zum Programm unter www.oga-aa.ch.

Geistreiche Komödie aus der Westschweiz Kinofoyer Lux zeigt «Les Grandes Ondes (à l’ouest)». Am Freitagabend, 24. Oktober, in der Aula Ennetgraben, Affoltern. April 1974. Zwei Journalisten vom Schweizer Radio sollen aus Portugal über die Unterstützung der Schweizerischen Eidgenossenschaft berichten. Bob, ein Techniker kurz vor dem Ruhestand, begleitet sie mit seinem unverwüstlichen VW-Bus. Aber an Ort und Stelle läuft nichts nach Plan: Vor dem Hintergrund der unvollendeten Kooperationsprojekte, die Salazars Anhängern als Vorwand für kolonialistische Thesen dienen,

kommt es zur Zerreissprobe zwischen Julie, der Feministin, und Cauvin, dem durchtriebenen Kriegsreporter. Pelé, der junge portugiesische Dolmetscher, bemüht sich redlich, aber vergeblich: Das kleine Team gibt sich geschlagen. Der Wind der Geschichte treibt den VW-Bus jedoch mitten ins chaotische Geschehen der Nelkenrevolution. Cauvin wird zum Volkshelden, obwohl er kein Wort Portugiesisch spricht; Julie zur Pasionaria, nur nicht ganz so befreit, wie sie dachte; und Pelé zum motivierten Revolutionär, allerdings mit Nelkenallergie. Bob wiederum will sich in jener schönen Nacht im April ’74 keinesfalls die sexuelle Freiheit, von der die ge-

samte europäische Jugend seit Mai ’68 schwärmt, entgehen lassen. Pointe folgt auf Pointe, der Humor ist kunterbunt, die Abenteuer der früheren Radiomacher überschlagen sich in Originalität und sind wirklich sehr lustig.

Für Schweizer Filmpreis nominiert Seit 2002 steht der Westschweizer Regisseur Lionel Baier der Kinoabteilung der Kunstschule Lausanne (Ecal) vor. Seine beiden ersten Spielfilme «Garçon stupide» und «Comme des voleurs (à l’est)» wurden international verliehen und in Kinos zahlreicher europäischer Länder sowie in den USA ge-

zeigt. «Les Grandes Ondes (à l’ouest)» ist nach «Comme des voleurs» der zweite Film einer Tetralogie. Er wurde am Filmfestival Locarno 2013 uraufgeführt und für den Schweizer Filmpreis 2014 no- Die Radiojournalisten unterwegs in Portugal. (Bild zvg.) miniert. Ein Kurzfilm von Gerd Gockell er- Am Freitag, 24. Oktober, 20.15 Uhr: «Les Grandes öffnet den Lux-Filmabend: «Patch» ist Ondes (à l’ouest)», Film von Lionel Baier (F/PT/CH ein experimenteller Animationsfilm, 2013, 85 Min., F/Port./d) und Animationsfilm der mithilfe abstrakter Malerei das «Patch» von Gerd Gockell (CH/D 2014, 4 Min.) im Spannungsfeld zwischen Abstraktion Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Erkennbarkeit erkundet. und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Infos: www.kinolux.ch.


Sport

Freitag, 17. Oktober 2014

Ein krönender Saisonabschluss Vier der fünf schnellsten Amateure, die an der TriathlonLangdistanz-WM auf Hawaii gestartet sind, werden von Kurt Müller betreut, der mit seinem Team Koach in diesem Jahr zur Spitze vorgestossen ist. Hawaii forderte den Athleten in diesem Jahr alles ab und war damit ein krönender Saisonabschluss.

Vor dem Wettkampf: Kurt Müller bespricht an einer Schlüsselstelle der Radstrecke mit seinen Athleten ein kurzes VeloLauf-Training. (Bild zvg.) mehr so gut wie der Ironman von Louisville vor sieben Wochen. Der Aufbau für die WM verlief lange nach Wunsch, bis er bei einer Trainingsfahrt stürzte und sich Prellungen, Schürfungen und eine Stauchung des Steissbeins zuzog. Gleichzeitig erlitt sein Rad einen Rahmenbruch und er musste sich auf ein neues Rennrad einstellen. Das Ziel eines Podestplatzes rückte damit ausserhalb der realisti-

schen Möglichkeiten. Nach einer mässigen Schwimmzeit erbrachte er nicht die gewohnte Performance auf dem Rad und den Marathon lief er weit weg von seiner Bestzeit. Nach 9:51 Stunden erreichte er das Ziel – eine gute Zeit, die freilich weit über seinen Möglichkeiten liegt. Das Fazit von Kurt Müller ist dennoch positiv. 13 Mal hat er selbst am legendären Wettkampf an der Ge-

burtsstelle des Triathlon teilnehmen können. Nun war er bereits zum vierten Mal als Coach dabei und unterstützt seine Athletinnen und Athleten bei der Wettkampfvorbereitung und während des Rennens. «Die Faszination des Triathlon-Sports ist für mich noch immer so gross wie vor bald 30 Jahren, als ich den damals jungen Sport entdeckt habe. Und jedes Mal auf Hawaii wird sie erneuert.» (tk.)

Turnveteranen: Markante Weichenstellungen Gruppe Albis an der 119. Eidgenössischen Tagung vom 11./12. Oktober Rund 800 Veteranen und zahlreiche Gäste versammelten sich in Thun, am Tor zum Berner Oberland, zur denkwürdigen «Landsgemeinde» in den ExpoHallen. Strukturänderungen mit neuen Statuten sowie Wahlen waren die Hauptmerkmale der Tagung. ................................................... von hans jud Mit Thun verbunden sind bei vielen Veteranen militärische Erinnerungen, auch an die Unterkunft in der Kaserne. Das hat sich nun wiederholt, haben doch zahlreiche Turner wiederum in der Kaserne logiert, so auch fast alle der Gruppe Albis. Aber nicht mehr wie früher in den grossen «Schlägen», sondern in Einzel- und Viererzimmern. Thun hat Grund zum Feiern: 750 Jahre ist es her, dass Gräfin Elisabeth von Kyburg der Stadt die Stadtrechte erteilt hat. Thun ist die elftgrösste Stadt der Schweiz und die grösste Garnisonsstadt der Schweizer Armee. Die Bedeutung des Militärs geht weit zurück; Thun wird von einem keltischen Wort abgeleitet, was soviel wie «Palisadenwerk» oder «befestigter Ort» heisst.

Gelungener Auftakt 28 Albis-Veteranen (106 sind im Etat) reisten am Samstagmorgen mit SBB und Zentralbahn über Luzern, Brünig nach Interlaken. Von dort bis Thun wurde das Transportmittel gewechselt, auf dem Schiff mundete das Beste aus Küche und Keller. Obmann und Reiseleiter Ernst Jud (Hedingen) erteilte diverse organisatorische Anweisungen für die Abend-, Nacht- und Morgenstunden und informierte über den geschäftlichen Teil der Tagung. Erstmals in der 119-jährigen Geschichte der Eidgenössischen Turnveteranen-Vereinigung (Etvv) fand der jährliche Anlass in Thun statt. Bei den

Die 28 Albis-Veteranen in Thun. (Bild zvg.) Ämtlern figurierten Ehrenobmann Armin Bertschinger, 1929 (Affoltern) als Ältester und Ruedi Fornaro, 1958 (Hedingen) als Jüngster im Teilnehmerfeld. Die Kameraden aus Mettmenstetten und Hedingen stellten die grössten Kontingente. Der Gesamtbestand mit 5266 Mitgliedern (Stand 1.1.2014) verteilt sich auf 31 regionale Gruppen. Turner ab dem 50. Altersjahr mit besonderen Verdiensten können sich um die Aufnahme bewerben; es ist den Gruppen freigestellt, auch Turnerinnen aufzunehmen. Nach Bezug der Unterkunft (in der Kaserne oder im Hotel) traf sich die grosse Turnerschar zu Apéro und Nachtessen in der Expo-Halle. Zu totaler Begeisterung, Hochstimmung und Zugabe-Applaus rissen die Beteiligten des Unterhaltungsprogramms «Bi üs im Bärnbiet» das Publikum hin. Für Grazie und Schwung sorgte das Aerobic-Team (weiblich) des BTV Bern, der Jodlerklub Edelweiss Thun brillierte mit gefühlvollen Liedervorträgen, mit rassigen Rhythmen sowie hervorragenden Soloeinlagen verwandelten die Swiss Ländler Gamblers die Festgemeinde in einen hochkarätigen Genuss-Barometer. Zu späterer Stunde, wie könnte es auch anders sein, «verirrte» sich noch ein Teil der Säuliämtler-Truppe, nahe der Kaserne, befehlsmässig in einem angeschriebenen

Streethockeyaner unterliegen Belp Schon vor dem Spiel waren sich die Ämtler bewusst, dass es eine schwierige Aufgabe sein würde, gegen den aktuellen Leader aus Belp – zumal man mit einem Rumpfkader von nur acht Feldspielern antrat. Schliesslich resultierte eine 15:4-Niederlage.

Team Koach auch auf Hawaii stark

Der Ozean konfrontierte die Triathleten mit hohen Wellen. Auf dem Rad blies ein scharfer Wind, der um die Mittagszeit drehte und damit allen, die nicht zur Spitzengruppe zählten, praktisch auf der ganzen 180 Kilometer langen Strecke von vorne entgegenblies. Der abschliessende Marathon war geprägt von tropischen Temperaturen. Der Wettkampf hat den Athleten alles abverlangt. Schnellster Schweizer Amateur war der von Kurt Müller trainierte Reto Fröhli, gefolgt von Team KoachCrack Philipp Koutny, der bereits den Swiss Triathlon Circuit 2014 gewonnen hat. Mit Martin Welti und Urs Müller stellt das Team Koach auch die Nummern vier und fünf der Schweizer Amateure. Hinzu kommt der 4. Rang, den Hermann Hefti in der Altersklasse M65 errungen hat. Dem Ämtler Urs Müller, der nächstes Jahr als Profi startet, gelang die Weltmeisterschaft auf Hawaii nicht

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Haus zum Schlummertrunk mit Gurten-Bier-Stangen.

Ehrung und Würdigung Der Musikverein Thun setzte mit schmissigen Klängen das Startzeichen zur Tagung. Dann bewiesen die Veteranen ihre gesanglichen Qualitäten mit Landeshymne und Turnerlied. Zentralobmann Walter Messerli (Spiegel BE) hiess die grosse Turnerfamilie und die Ehrengäste herzlich willkommen. Letztmals konnte er in dieser Stabsführung amten. Loslassen und definitiv Abschied nehmen musste die Turnerschar von den seit der letztjährigen Tagung verstorbenen 150 Veteranen. Die Erinnerungen bleiben, auch an die Albis-Kameraden: Jakob Rutz (1923), Ernst Frehner (1928), beide Birmensdorf, Heinrich Hofstetter (1927), Ottenbach, Fredy Steinmann (1944), Hausen, René Fivaz (1941), Affoltern.

Erste Frau im Zentralvorstand Bereits am 29. August 2014 in Bellinzona hat die Gruppenobmännerversammlung als zuständiges Gremium die überarbeiteten Papiere wie Leitbild, Geschäftsreglement und weitere Reglemente gutgeheissen. Damit wurde der neuen Organisationsstruktur

Rechnung getragen. In Thun galt es, auch die Statuten, welche die bisherigen veralteten Satzungen ablösen, zu genehmigen, was auch grossmehrheitlich erfolgt ist. Sämtliche Neuerungen treten am 1. Januar 2015 in Kraft. Einige wichtige Punkte sind: Klar definierte Kriterien für die Aufnahme von Turnerinnen und Turner, im übrigen sind die Gruppen bezüglich Organisation und Verwaltung selbstständig. Neu werden an der jährlichen Delegiertenversammlung (DV) alle Geschäfte behandelt, Beschlüsse gefasst und die Wahlen vorgenommen. Der bisherige Status der Rechnungsrevisoren wurde aufgehoben. Ab 2015 amtet eine dreiköpfige Geschäftsprüfungskommission (GPK), der auch Hans Jud (Gruppe Albis) angehört. Weiterhin findet jährlich eine Etvv-Tagung statt, als rein gesellschaftlicher Anlass (ohne Geschäfte). Es geht hier um die Pflege der Kameradschaft und Verbundenheit, Orientierungen über die DV, Ehrungen, Insignienübergabe. Aufgrund der Amtszeitbeschränkung sind Walter Messerli (BE), Louis Kuhn (AG) und Stello Ghisletta (TI) aus der Zentralobmannschaft zurückgetreten. Ihr langjähriges Wirken wurde entsprechend gewürdigt. Die bisherigen Zentralobmannschafts-Mitglieder Urs Tanner (SG), Werner Vogel (ZH), Edmond Fragnière (FR) und Alfred Marti (BE) wurden in globo im Amt bestätigt. Dann standen die neu vorgeschlagenen Personen zur Wahl. Teilweise mit einigen Nebengeräuschen sind Rita Aschwanden (VD), Gaspare Nadig (TI) und Kurt Egloff (ZH) eindeutig in den Zentralvorstand gewählt worden. Es darf als fast historisch bezeichnet werden, dass in der langen Geschichte der Etvv nun die erste Frau in die Männerdomäne «eingedrungen» ist. Und schliesslich kürten die Veteranen den bisherigen Vize Urs Tanner zum neuen Zentralpräsidenten. Nach einem Stadtbummel kamen die Albis-Veteranen mit positiven Eindrücken wieder im Säuliamt an.

Die Taktik des SHC Bonstetten-Wettswil war aufgrund der wenigen Spieler klar: Hinten möglichst dicht machen und nach vorne mit schnellen Kontern den Gegner überraschen. Zu Beginn funktionierte dies nicht schlecht. Belp machte wie erwartet viel Druck auf das Tor der Gäste, konnte aber seine vielen Chancen nicht in Tore ummünzen. So mussten die Ämtler im ersten Drittel auch nur drei Tore hinnehmen und konnten durch Meyer in Überzahl ebenfalls ein Tor erzielen. Nach einem Drittel stand deshalb doch eher schmeichelhaft für die Ämtler der Zwischenstand von 3:1 auf der Anzeigetafel. Im Mitteldrittel kam es sogar noch besser: In einer weiteren Überzahl konnte Hedinger den Anschlusstreffer zum 3:2 schiessen. Belp zeigte aber sofort eine Reaktion und konnte nur eine Minute später den Vorsprung wieder erhöhen. Das Spiel war geprägt von vielen Strafen und so kam es, dass die Berner ihrerseits wieder in Unterzahl agieren mussten und die Ämtler liessen sich auch dieses Mal nicht zweimal bitten. Meyer war es, welcher erneut für sein Team verkürzen konnte. Danach machten sich die Kräfteverhältnisse immer mehr bemerkbar. Belp mit drei kompletten Linien musste das Tempo nicht wirklich erhöhen, aber die Gäste mussten ihrem grossen Aufwand zu Beginn des Spiels Tribut zollen. So stand es am Schluss 15:4 zugunsten des SHC Belpa. Bereits am kommenden Samstag, 18. Oktober, 14 Uhr, steht das nächste schwere Auswärtsspiel an. Im Spiel mit Derbycharakter gegen die Oberwil Rebells trifft man auf den Serienmeister aus Zug.

Start mit Niederlage Dem EHC Affoltern-Hedingen ist der Meisterschaftsstart missglückt. Auswärts verloren die Säuliämtler gegen den Eishockeyclub Uri mit 1:4. Die neu zusammengestellte Mannschaft des EHC Affoltern-Hedingen hatte sich für die Partie am vergangenen Sonntag viel vorgenommen. Die Affoltemer kassierten aber bereits in der 9. Minute das 0:1. Dieser Spielstand blieb bis zur 38. Minute erhalten, als der letztjährige Affoltern-Hedingen-Topskorer Marco Kälin den Spielstand ausgleichen konnte. Die Entscheidung fiel dann im Schlussabschnitt, als die Urner zwischen der 50. und der 59. Minute drei weitere Tore schossen. Der Treffer zum 2:1 gelang den Gastgebern dabei kurz nachdem Affoltern eine doppelte Überzahl schadlos überstanden hatte. Bis zur Schlusssirene fielen noch zwei weitere Treffer, sodass die Affoltemer mit 1:4 den Kürzeren zogen. Im Heimspiel gegen Thalwil (Spielbeginn, 19. Oktober, 14.15 Uhr, Bossard-Arena) wollen die Säuliämtler nun mit dem Punkten beginnen. Ob das gelingt? Das Team vom linken Zürichseeufer vermochte beide Spiele gegen Affoltern in der vergangenen Saison für sich zu entscheiden. Doch eine neue Saison ist auch eine neue Chance. Diese will das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser nutzen. Thomas Winter


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 17. Oktober 2014

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menschen im säuliamt – heute: jasmin comte

«Der Kontakt mit Menschen und Tieren macht mir Freude» Lea Nina, 4. Oktober.

Schon als Kind hatte Jasmin Comte verschiedene Haustiere und ging mit den Hunden der Nachbarn spazieren. Seit zwölf Jahren arbeitet sie als Tiermedizinische Praxisassistentin und liebt ihren Beruf nach wie vor. ................................................... mit jasmin comte sprach marianne voss

Takeshi Niklaus, 6. Oktober.

Timo, 7. Oktober.

Jan, 8. Oktober.

Die beiden jungen Büsi sind geimpft, und Jasmin Comte hat jetzt Zeit für das Gespräch und eine Tasse Kaffee. Seit zwei Monaten arbeitet sie in Affoltern, in der Tierklinik Dennler, als Tiermedizinische Praxisassistentin, kurz gesagt: TPA. «Schon als Kind konnte ich es sehr gut mit Tieren. Ich hatte Meersäuli und Wellensittiche. Zudem ging ich regelmässig mit den Hunden der Nachbarn spazieren. Und mit acht Jahren begann ich zu reiten.» Für Jasmin Comte war bald klar, dass sie einen Beruf erlernen wollte, wo sie mit Menschen und Tieren zu tun hat. Die Suche nach einer Lehrstelle war dann aber eine Herausforderung. TPA sei ein Trendberuf, erklärt sie. «Extrem viele junge, tierliebende Frauen wollen diese Ausbildung machen, aber sehr viele springen bald wieder ab.» Warum? «Sie haben falsche Vorstellungen, unterschätzen den Beruf. Wir streicheln ja nicht nur herzige Tiere, wir sehen auch Trauriges und erleben schwierige Situationen.» Nach einem 10. Schuljahr und einem Praktikum als Kleinkindererzieherin fand sie eine Lehrstelle, wo sie ihre dreijährige Ausbildung absolvierte. Auch die Ausbildung sei anspruchsvoller, als viele denken. Man müsse viel über Biologie, Chemie, Physik und natür-

lich auch Pathologie lernen. Bevor sie vor zwei Monaten nach Affoltern kam, war sie in verschiedenen andern Tierpraxen tätig, bis vor Kurzem während sechs Jahren in Niederglatt. Der Beruf gefällt ihr nach wie vor. «Es ist eben genau der Kontakt mit Menschen und Tieren, der mir Freude macht.» Den Kundenkontakt und die administrativen Arbeiten schätze sie ebenso, wie das Halten der Tiere beim Untersuch oder das Pflegen von stationären vierbeinigen Patienten. Und sie betont: «Wir sind hier in Affoltern ein ganz lässiges Team und wir haben sehr angenehme, geregelte Arbeitszeiten.»

In der Stadtmusik Zürich Zu ihrem Nachnamen erklärt sie: «Mein Vater stammte ursprünglich aus dem Jura, meine Mutter – ihre Eltern flüchteten kurz vor dem Mauerbau – aus der DDR.» Jasmin Comte selber ist in Zürich aufgewachsen und wohnt heute noch in Oberhasli, möchte aber bald ins Säuliamt oder in die umliegende Region kommen. Sie sei mit ihrem Freund daran, ein neues Heim zu suchen. «Ich wünsche mir eine Wohnung im Grünen, denn meine Katze soll wieder genügend Auslauf haben.» In der Freizeit pflege sie zwei Hobbys, das Reiten und das Musizieren. Als Teenager habe sie begonnen, Querflöte zu spielen. Und seit 14 Jahren ist sie nun Mitglied der Stadtmusik Zürich. «Ja, da stehen jeweils einige prominente Auftritte auf dem Jahresprogramm, wie das Frühlingskonzert in der Tonhalle oder im Herbst der Anlass im Volkshaus. Da sollte man schon regelmässig üben.» Sie lacht.

Zunehmende Vermenschlichung

Valerie, 9. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Wie erlebt sie den Umgang mit Haustieren in unserer Gesellschaft? «Da bestehen grosse Unterschiede zwischen Stadt und Land. Hier ist der Umgang viel natürlicher und entspannter.» In der Stadt habe sie vermehrt festgestellt, dass Tiere ein Kinderersatz sind. «Die Tiere werden manchmal zu sehr vermenschlicht, das ist nicht tiergerecht.» Sie denke da auch an die sogenannten Täschlihunde. Und sie beobachte auch die Tendenz, dass Kunden vermehrt – fast wie bei Menschen – al-

wetter

ratgeber

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – egal ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder in unserm Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge. (red.)

Jasmin Comte streichelt die beiden jungen Büsi, um sie vor der Impfung zu beruhigen. (Bild Marianne Voss) le nur erdenklichen Therapien und lebensverlängernden Massnahmen für ihr Tier wünschen. «Und dann, 3000 Franken später, stirbt der vierbeinige Liebling doch», meint sie nüchtern. «Und in andern Ländern sterben Menschen an Hunger, oder weil sie keine medizinische Versorgung haben.» Das

gebe ihr manchmal zu denken. Für Jasmin Comte persönlich ist die Zufriedenheit am Leben und an ihrer Gesundheit das Wichtigste. Zudem freut sie sich extrem an schönen Ereignissen in der Klinik. «Zum Beispiel an einem Kaiserschnitt, nach dem die Mutter und alle Jungen wohlauf sind.»

Alleiniges Sorgerecht für Kinder?

bauernregel «Oktober geht ein rauer Wind, dann wärm’ am Sauser dich geschwind.»

Mein Mann und ich lassen uns scheiden. Wir haben zwei gemeinsame Kinder. Ich habe in meinem Bekanntenkreis gehört, dass seit dem Sommer 2014 das gemeinsame Sorgerecht gilt bei Scheidungen. Mein Mann und ich können uns jedoch überhaupt nicht mehr verständigen und es gab bereits beim Besuchsrecht immer wieder Probleme. Könnte ich aus diesem Grund das alleinige Sorgerecht beantragen? Seit dem 1. Juli 2014 gilt der Grundsatz, dass unmündige Kinder unter der gemeinsamen elterlichen Sorge von Vater und Mutter stehen (Art. 296 Abs. 2 ZGB). Auch nach einer Scheidung bildet das gemeinsame Sorgerecht die Regel. Vor dieser Gesetzesänderung war es so, dass in einem Scheidungsverfahren jeweils einem Elternteil die alleinige elterliche Sorge zugeteilt wurde. Nur wenn ein gemeinsamer Antrag der Eltern vorlag, konnte die gemeinsame elterliche Sorge auch nach der Scheidung beibehalten werden. Nach neuem Recht ist die gemeinsame elterliche Sorge der Regelfall. Nur in Ausnahmefällen kann

ein Elternteil die alleinige elterliche Sorge beantragen, wenn dies zur Wahrung des Kindeswohls erforderlich ist (Art. 298 Abs. 1 ZGB). Dies Alexandra Imhof* wäre z.B. in folgenden Konstellationen der Fall: bei häuslicher Gewalt; wenn ein Elternteil die elterliche Sorge wegen Krankheit, Sucht oder langjähriger Gefängnisstrafe nicht ausüben kann; wenn ein Elternteil sich in keiner Art und Weise um das Kind kümmert (mangelndes Interesse); Landesabwesenheit eine Elternteils (grosse räumlich Distanz zum Kind) usw. Bei Fragen betreffend Zuteilung der alleinigen elterlichen Sorge an einen Elternteil steht das Kindeswohl im Zentrum. Die Zuteilung des alleinigen Sorgerechts auf einen Elternteil muss eine Verbesserung der Situation des Kindes herbeiführen und kommt nur als letzter Ausweg, wenn keine andere

Möglichkeit besteht, in Frage. Es müssen immer zuerst mildere Massnahmen geprüft werden (z.B. die Einsetzung eines Kinderbeistands, Familienbegleitung, Mediation, etc.). Nur wenn auch solche Massnahmen nicht hilfreich sind, ist die alleinige elterliche Sorge einem Elternteil zuzuteilen. Auch bei Konflikten zwischen den Eltern werden zuerst anderweitige Massnahmen geprüft. Unter Umständen könnte hier eine Mediation hilfreich sein oder die Einsetzung eines Kinderbeistands, welcher das Besuchsrecht überwacht und zwischen den Kindseltern vermitteln kann. Es dürfte also schwierig sein, wegen Konflikten mit dem anderen Elternteil das alleinige Sorgerecht zu erwirken. Nur wenn keine milderen Massnahmen infrage kommen, wäre dies möglich. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch. (red.)


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER

Turnen für Jedermann/Jedefrau

Fit mit Geni Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern! Jeden Mittwoch in der Sporthalle Stigeli, Affoltern a. A., von 19 bis 20 Uhr. Wiederbeginn: Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19 Uhr. Eine für Frau und Mann geeignete Turnlektion, gespickt mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Kommen Sie einfach vorbei, turnen Sie mit und lassen Sie sich überraschen! Der Eintritt beträgt Fr. 3.–

Sa, 18. Oktober 2014, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 18. Oktober bis 7. Dezember 2014

ETIENNE KRÄHENBÜHL THOMAS WOODTLI Eisenplastiken, digitale Malerei Vernissage: Samstag, 18. Oktober 2014, 16–19 Uhr Apéro: Sonntag, 19. Oktober 2014, 13–17 Uhr Apéro: Sonntag, 9. November 2014, 13–17 Uhr Apéro: Sonntag, 23. November 2014, 13–17 Uhr Finissage: Sonntag, 7. Dezember 2104, 13–17 Uhr KUNST 14 ZÜRICH ABB Halle 550, 30. Oktober bis 2. November 2014, unser Stand E3. Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Kunstausstellung vom 23. bis 26. Oktober 2014 in der Altstadthalle, Unteraltstadt 14, 6300 Zug Rosmarie Anderegg Lily Schümperli

Uschy Breitschmid Nelly Sulser

Vernissage: Do 23. Oktober 2014, 19.00 Uhr Öffnungszeiten: Do 23. Oktober, ab 16.00 Uhr Fr/Sa 24./25. Oktober, 10.00 bis 21.00 Uhr So 26. Oktober, 10.00 bis 16.00 Uhr

präsentiert

Slampoetry

Simon Chen & Artemi mit dem aktuellen Programm

SUSHI CASANOVA Poetry, Piano & Powerpoint Freitag, 24. Oktober 2014 20.15 Uhr Chilehuus Hedingen Eintritt frei – Kollekte

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081 2014  

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