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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 80 I 170. Jahrgang I Freitag, 7. Oktober 2016

Wiedererwägung

Höhere Ausgaben

Verein Kloster Kappel rekurriert gegen ablehnenden Entscheid der Baudirektion. > Seite 3

Die Gemeinde Wettswil rechnet 2017 mit deutlich höherem Gesamtaufwand. > Seite 3

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Notfallübung Bewältigung eines nicht planbaren sanitätsdienstlichen Ereignisses mit Patientenanfall. > Seite 5

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Budget 2017 Die Gemeinde Hausen will den Steuerfuss weiterhin bei 90 Prozent halten. > Seite 7

Eher progressiv und liberal Der Bezirk Affoltern auf der ideologischen Landkarte des Kantons Zürich Bonstetten ist die progressivste Gemeinde im Bezirk Affoltern, Kappel die bei Weitem konservativste. Auf der ökonomischen Seite ist Rifferswil bei Weitem die sozialste Gemeinde im Bezirk, Wettswil und Stallikon die marktliberalsten.

Auf der anderen Achse wurde die kulturelle Einstellung der Bevölkerung einbezogen, also ob die Bevölkerung einen umverteilenden, regulierenden Staat bevorzugt oder einen schlanken Staat, in dem die Marktkräfte sich frei entfalten können.

................................................... von salomon schneider

Die Analyse aller nationalen Abstimmungen oder Wahlen – kantonale wurden weggelassen, da sich das Bild verzerrt hätte, aufgrund der unterschiedlichen Auswirkungen in den verschiedenen Regionen und des daraus folgenden unterschiedlichen Abstimmungsverhaltens – zeigt, dass Einstellungen in den Gemeinden sehr konstant sind. Bezüglich der Konstanz von Einstellungen kommen auch Befragungen auf dasselbe Resultat.

Das statistische Amt des Kantons Zürich hat das Abstimmungs- und Wahlverhalten zwischen 2010 und 2016 in allen Gemeinden analysiert. Herausgekommen ist eine detaillierte, zweidimensionale Landkarte der politischen Ausrichtung. Auf der einen Achse wurde die kulturelle Einstellung der abstimmenden und wählenden Wohnbevölkerung analysiert, wie konservativ und national oder progressiv und öffnungsbereit sie ist. Diese Kulturachse widerspiegelt die Identität der Bevölkerung.

Einstellungen sind konstant

Bezirksgemeinden politisch nah Am progressivsten und in Richtung Verteilung der Reichtümer stimmten

und wählten die beiden Grossstädte Zürich und Winterthur. Genau in der Mitte des zweidimensionalen Rasters befindet sich die Gemeinde Fehraltorf. Der Grossteil der Bezirksgemeinden befindet sich in der Nähe der politischen Mitte, jedoch leicht progressiver und eher auf der Seite eines starken Staats. Während sie bei der Wirtschaftsorientierung vergleichbar sind, gibt es kulturell Unterschiede. Am progressivsten ist Bonstetten, vor Hedingen, Aeugst, Ottenbach, Affoltern, Mettmenstetten, Hausen, Obfelden, Knonau und Maschwanden.

Diese Gemeinden fallen auf Vier Gemeinden fallen bei der Analyse aus dem Raster. Wettswil ist kulturell progressiv, aber viel marktliberaler als andere Bezirksgemeinden. Wettswiler wählen eher wie die Bevölkerung der Zürcher Seegemeinden. Stallikon geht in dieselbe Richtung, ist aber weniger progressiv und weniger marktliberal. Rifferswil liegt bezüglich kultureller

Ausrichtung im Mittelfeld unter den Bezirksgemeinden, die Bevölkerung befürwortet aber einen starken Staat, genauso stark wie die Grossstädte. Kappel liegt bezüglich wirtschaftlicher Ausrichtung im Durchschnitt, ist aber viel konservativer.

Logik der politischen Landkarte Die Analyse zeigt, dass Lage und Bauund Zonenordung einer Gemeinde sich stark auf die politische Ausrichtung der Bevölkerung auswirken. Gut erschlossene Sonnenhanglagen wie in Wettswil ziehen liberale Wirtschaftsexponenten an. Rifferswil, als schmuckes Dorf mit seinem schützenswerten Ortsbild und durchschnittlicher Erschliessung, zieht Leute an, die Regulierung befürworten. Kappel, das neben Kappel aus den Weilern Uerzlikon und Hauptikon besteht, ist von seiner Prägung her die ländlichste Gemeinde im Bezirk. Daraus ergibt sich auch die traditionell etwas konservativere Einstellung der Landbevölkerung.

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Kinderbetreuung Tagesfamilien bieten sich als Alternative zu Kitas und Kinderhorten an. > Seite 10

Vom Eimer zum Tanklöschfahrzeug Seit es Städte gibt, sind Brände ein Problem. Denn bei nahe zusammenstehenden Häusern greifen Flammen gerne auf andere Gebäude über. Die ersten bekannten Feuerwehren bildeten sich im antiken Griechenland und im Römischen Reich. Gelöscht wurde von Hand, mit Eimern. Im Hochmittelalter waren Stadtbrände eine dauernde Gefahr – im 12. Jahrhundert brannte allein die Stadt Lübeck mehrfach ab. In der Folge setzten sich auch nördlich der Alpen Feuerwehren durch. Im 17. Jahrhundert wurde der Lederschlauch erfunden und kurze Zeit später folgten Handdruckspritzen. Seit der Industrialisierung hat auch die Feuerwehr riesige Sprünge gemacht. Heute werden von Stützpunktfeuerwehren, wie jener in Affoltern, Autodrehleitern, Tanklöschfahrzeuge, Universallöschfahrzeuge und Einsatzleitfahrzeuge eingesetzt. Am vergangenen Samstag zeigte die Stützpunktfeuerwehr Affoltern an ihrer Hauptübung historische Löschgeräte, vor allem die heutige Verschränkung von technisch hochwertigem Material und fachlicher Spezialisierung. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Bauarbeiten im Ortszentrum In Oberrifferswil beginnen am 10. Oktober die Strassensanierungen im Ortszentrum. In drei Etappen soll bis Ende Juli gebaut werden.

Sek Obfelden-Ottenbach benötigt mehr Schulraum Gemeinden befinden an der Urne über Baukredit von 13,4 Mio.

Leistungsfähige Infrastruktur erfordert qualitativ hochwertige Bauten, regelmässigen Unterhalt und ab und zu eine Instandstellung. In Rifferswil sind dieses Jahr das Dorfzentrum, die Mettmenstetterstrasse sowie die Jonenbachstrasse dran. Die Busse der Linien 223 und 232 verkehren ohne Einschränkung. Für die Belagsarbeiten werden die Mettmenstetterstrasse und der Dorfplatz an einem Wochenende im Juli 2017 ganz gesperrt.

1. Bauphase, ab dem 10. Oktober In der ersten Bauphase, zwischen dem 10. Oktober und Ende November, wird die Mettmenstetterstrasse instandgestellt. Der Durchgangsverkehr auf der Achse Mettmenstetten – Rifferswil – Hausen wird in dieser Zeit einspurig geführt, mit Lichtsignalanlage.

2. Bauphase: Dorfplatz Von Anfang Dezember bis Ende April 2017 wird der Rifferswiler Dorfplatz instandgestellt. Der Verkehr wird einspurig geführt, mit Einbahnregime.

3. Bauphase: Jonenbachstrasse Von Anfang Mai 2017 bis Ende Juli 2017 wird die Jonenbachstrasse zwischen Ober- und Unterrifferswil instandgestellt und die Brücke zum Dorfzentrum wird neu gebaut. (sals)

Der Neubautrakt – vom Pausenplatz her gesehen. (Visualisierung schönholzerbau ag) Mit einem Neubau und Umnutzungen auf dem Chilefeldareal in Obfelden will die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach den steigenden Schülerzahlen begegnen. Die Stimmberechtigten beider Gemeinden befinden am 27. November 2016 an der Urne über einen Baukredit von 13,4 Mio. Franken. Dieser enthält den Zusatzantrag «Ökopa-

ket nachhaltiges Bauen» (1,3 Mio. Franken). Das Projekt wurde in dieser Woche in beiden Gemeinden vorgestellt, die im Juni 2015 den Planungskredit von 375 000 Franken klar bewilligt hatten. Die Rechnungsprüfungskommission lehnt den Zusatzantrag aus wirtschaftlichen Gründen ab und spricht

von «hoher Verschuldung der Gemeinde». Die Sekundarschulpflege kontert mit dem Hinweis, dass es sich nicht um die «Gemeinde» handle. Die Sekundarschule sei nicht verschuldet und der Baukredit erfordere keine Steuererhöhung. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

500 40 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Kehrichtgrundgebühr 2017

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

In Anwendung von Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 19. Juni 2000 und Ziffer 2 des Gebührenreglements zur Abfallverordnung vom 6. November 2000, hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 4. Oktober 2016 die Kehrichtgrundgebühr für das Jahr 2017 wie folgt festgesetzt:

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

• Kehrichtgrundgebühr: Fr. 80.– pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschafts- und Dienstleistungsbetrieb (zuzüglich MwSt.)

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Peter Jordi, geb. 7. April 1945, von Wyssachen BE, gest. 30. April 2016, wohnhaft gewesen: 8934 Knonau, Aufenthaltsort: Wohnheim Eichholz, Eichholzstrasse 13, 6312 Steinhausen.

Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Bezirksrats Affoltern sind kostenpflichtig. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Datum der Konkurseröffnung: 9. August 2016 Summarisches Verfahren: Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 7. November 2016 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 7. Oktober 2016. Affoltern am Albis, 7. Oktober 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Friedhof Affoltern a. A. Grabräumung Die Ruhefrist für die • Erdgräber Nrn. 199 bis 216 (Bestattungsjahre 1996 bis 1997) • Urnengräber Nrn. 390 bis 406 (Bestattungsjahr 1996) • Gemeinschaftsgräber Nrn. 17 bis 21 (Bestattungsjahr 1996) läuft in Kürze ab. Die erwähnten Grabstätten werden im Frühling 2017 aufgehoben. Wir bitten Sie, die Pflanzen bis 30. April 2017 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist werden die Gräber und der noch vorhandene Grabschmuck durch die Gemeinde geräumt. Angehörige, welche eigens über das Grabzeichen verfügen möchten, können sich bis zum 14. April 2017 beim Bestattungsamt melden. Sofern kein Bedarf angemeldet wird, stehen die Grabzeichen vom 15. bis 30. April 2017 den Bildhauern zur Verfügung und können nach Rücksprache mit uns abgeräumt werden. Bei Fragen können Sie sich an das Bestattungsamt Affoltern am Albis, Telefon 044 762 56 73 wenden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Verordnung zum Schutz von Naturund Landschaftsschutzobjekten 1. Gestützt auf Art. 18 ff des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) und §§ 203, 205 und 211 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) des Kantons Zürich erlässt der Gemeinderat Aeugst am Albis eine neue Verordnung zum Schutz von Natur- und Landschaftsschutzobjekten von kommunaler Bedeutung. 2. Die Verordnung zum Schutz von Natur- und Landschaftsschutzobjekten von kommunaler Bedeutung liegt ab Datum der Veröffentlichung auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis zur Einsicht auf. Sie kann auch unter www.aeugst-albis.ch heruntergeladen bzw. eingesehen werden. 3. Die Verordnung tritt sofort in Kraft. 4. Gegen diese Verordnung kann innert 30 Tagen schriftlich und begründet Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Zürich eingelegt werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichtes sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Allfälligen Rekursen kommt gemäss § 211 Abs. 4 PBG keine aufschiebende Wirkung zu. 30. September 2016 Gemeinderat Aeugst am Albis

Affoltern am Albis, im Oktober 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

Denkmalschutz Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 27. September 2016, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem das Wohnhaus Herferswil 20, Mettmenstetten, Vers.-Nr. 36, Kat.-Nr. 3570, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird. Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 7. Oktober 2016 Gemeinderat Mettmenstetten

Kanalisationsreinigung Der Werkhof Hedingen und die Kanalreinigungsfirma Arnold Pfister, Affoltern am Albis, führen vom 17. Oktober 2016 bis 4. November 2016 die Kanalisations-Reinigungsarbeiten auf öffentlichem Grund durch. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit von allfälligen Kontroll- und Reinigungsschächten vor ihren jeweiligen Liegenschaften freizuhalten. In einzelnen Fällen kann es notwendig sein, dass private Grundstücke betreten werden müssen. Es ist im Weiteren damit zu rechnen, dass es bei engen Strassenabschnitten zu Behinderungen infolge im Einsatz stehender Reinigungsfahrzeuge kommen kann. Wir danken für Ihr Verständnis. Hedingen, 7. Oktober 2016 Abteilung, Tiefbau und Sicherheit

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Oktober 2016

3

2017 deutlich höherer Gesamtaufwand Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Der Gemeinderat hat das ein Defizit von 562 400 Franken aufweisende Budget 2017 des politischen Gemeindegutes mit einem unveränderten Steueransatz von 26 % zuhanden der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2016 verabschiedet. In der Erfolgsrechnung sind ein Aufwand von 15 047 800 Franken und ein Ertrag (ohne ordentliche Steuern) von 9 285 400 Franken ausgewiesen. Der daraus resultierende Aufwandüberschuss von 5 762 400 Franken soll durch einen ordentlichen Steuerertrag von 5 200 000 Franken und durch eine Entnahme von 562 400 Franken aus dem Eigenkapital gedeckt beziehungsweise ausgeglichen werden. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens resultieren bei Ausgaben von 2 358 000 Franken und Einnahmen von 672 000 Franken Nettoinvestitionen von 1 686 000 Franken. Der mit total 4 862 700 Franken veranschlagte Personal-, Sach- und übrige Betriebsaufwand nimmt gegenüber dem Vorjahr aufgrund verschiedener Gegebenheiten um 137 800

Franken (2,75 %) ab. Der – durch die Gemeinde nicht direkt beeinflussbare – Transferaufwand (Betriebs- und Defizitbeiträge) von total 8 036 700 Franken erhöht sich dagegen per Saldo um 1 147 100 Franken (16,6 %), was hauptsächlich auf die Bereiche Kultur, Gesundheit, Soziale Sicherheit und Ressourcenabschöpfung (Finanzausgleich) zurückzuführen ist. Der einfache Steuerertrag (100 %) wird – auch als Folge des Bevölkerungswachstums – um 0,7 Millionen Franken höher mit neu 20 Millionen budgetiert und es wird mit Grundstückgewinnsteuern von 2,25 Millionen Franken (Vorjahr 2 Millionen) gerechnet. In Anlehnung an die Disposition im mittelfristigen Finanzplan soll der bisherige Steueransatz des politischen Gemeindegutes von 26 % (vorerst) beibehalten werden, obwohl der Finanzplan eine negative Entwicklung des Gemeindehaushaltes mit grösseren jährlichen Fehlbeträgen prognostiziert. Bei sämtlichen Gemeindebetrieben (Abfallwirtschaft, Abwasserbeseitigung, Kabelnetz und Wasserversorgung) können die bisherigen Gebührenansätze unverändert beibehalten werden.

wir gratulieren

Gemeindeversammlung vom 12. Dezember

Zum 80. Geburtstag

Die Budget-Gemeindeversammlung vom 12. Dezember wird sich mit zwei

In Obfelden feiert am Sonntag, 9. Oktober, Silvia Mayer-Künzli den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 7. Oktober, dürfen wir Leonie Martha Eberle in Affoltern zum 85. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen ein schönes Fest und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 7. Oktober, feiern in Obfelden Huguette und Jean-René Favre-Cormier, ihren 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren und wünschen ein schönes Fest. Ebenfalls heute vor 50 Jahren haben sich Antoinette und Werner HessMeier aus Obfelden das Eheversprechen gegeben. Wir wünschen ihnen alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

weiteren Geschäften zu befassen haben: Ausrichtung eines einmaligen Gemeindebeitrages von 700 000 Franken an den Tennisclub Wettswil für das Infrastruktur-Projekt «TCW 2020». Letzteres umfasst diverse bauliche Massnahmen bei der clubeigenen Tennisanlage Im Ättenberg, deren Kosten auf insgesamt 2 300 000 Franken veranschlagt werden. Der Gemeinderat nimmt zum Unterstützungsgesuch vom 27. August des Tennisclubs eine positive Haltung ein. Mit seinem umfassenden Angebot spricht der attraktive, eine hohe Mitgliederzahl aufweisende Tennisclub ein breites Bevölkerungssegment an und nimmt damit eine Aufgabe wahr, die durchaus im öffentlichen Interesse liegt. Namentlich ermöglicht er es auch zahlreichen Kindern und Jugendlichen, in einem professionellen und regionalen Umfeld eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung auszuüben. Privater Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg» für das in der Erholungszone gelegene Grundstück Kat.Nr. 165. Mit demselben sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, welche dem Tennisclub Wettswil unter anderem die Erstellung von zwei temporären Traglufthallen ermöglichen. Im Rahmen des durchgeführten Auflage- und Anhörungsverfahrens sind keine Ein-

wendungen eingegangen. Die näheren Erläuterungen zu diesen Vorlagen werden die Stimmberechtigten der Weisungsbroschüre entnehmen können.

Finanzausgleich 2017 Der Gemeinde Wettswil wurde durch den Kanton für das Jahr 2017 eine nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes berechnete Ressourcenabschöpfung von 1 004 365 Franken auferlegt. Von diesem Abschöpfungsbetrag entfallen 334 788 Franken auf das politische Gemeindegut, während sich das Primarschulgut mit 490 226 Franken und das Sekundarschulgut mit 179 351 Franken zu beteiligen haben.

Einbürgerung Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Ilario Caldarone, geboren 1973, italienischer Staatsangehöriger, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen.

Werkleitungsbauten Im Zusammenhang mit den Strassenbauarbeiten des Kantons an der Ettenbergstrasse, Teilstück Husächerstrasse bis Langächerstrasse, müssen durch

Budget 2017 der Primarschulgemeinde Wettswil

die Gemeinde verschiedene, im Generellen Wasserversorgungsprojekt und im Generellen Entwässerungsplan disponierte Werkleitungen erstellt werden. So ist eine alte, zu klein dimensionierte Wasserleitung zu erneuern (Kosten 258 000 Franken). Aus demselben Grund ist auch eine Schmutzabwasserleitung zu ersetzen und sind zusätzlich im Hinblick auf die Einführung des Trennsystems im Gebiet Bäumlisächer die erforderlichen Sauberabwasserleitungen zu erstellen (Kosten total 561 000 Franken). Der Gemeinderat fasste für die (bereits in Angriff genommenen) Leitungsbauten die entsprechenden Bau- und Kreditbeschlüsse. Weil bei diesen – im Budget 2016 figurierenden – baulichen Massnahmen in zeitlicher, sachlicher und örtlicher Hinsicht kein erheblicher Ermessensspielraum besteht, wurden die Kredite für die betriebsnotwendigen Infrastrukturanlagen durch den Gemeinderat als gebundene Ausgabe, gemäss § 121 des Gemeindegesetzes, bewilligt.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Tennisclub Wettswil für zusätzliches Tennisfeld bei der Tennisanlage Im Ättenberg; Karin und Adrian Spahn für Dachlukarne beim Wohnhaus Hofächerstrasse 7a; TOPos Immobilien AG für Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern Im Haldenächer/Kirchgasse; Suter Zotti AG für Lagerplatz (Baugeschäft) an der Leimattenstrasse; APG|SGA Allgemeine Plakatgesellschaft AG für zwei F12-Plakatwerbeträger an der Moosstrasse 31.

Weitere Kreditbewilligungen An der letzten Schulpflegesitzung hat die Schulpflege Wettswil das Budget für das Jahr 2017 verabschiedet. Es zeigt sich, dass sich die finanzielle Situation der Primarschule Wettswil weiter verknappt hat. So muss aufgrund einer hohen Steuerkraft im Jahr 2015 im kommenden Jahr mehr Finanzausgleich geleistet werden. Zudem entwickeln sich die Steuereinnahmen nicht wie in der letztjährigen mittelfristigen Planung angenommen. Der im Jahr 2017 zu erwartende Aufwand wurde genauestens überprüft, nicht dringende Ausgaben wurden gestrichen oder auf spätere Jahre hinausgeschoben. Mit der wachsenden Schule sind aber gewisse Mehrkosten nicht zu vermeiden. Wegen höherer Schülerzahlen und der dadurch notwendigen zusätzlichen Klassen stiegen die Lohnkosten deutlich an. Ausserdem fällt 2017

mit der Inbetriebnahme des Neubaus auch die erste Abschreibungstranche für diesen an. Die Abschreibungen steigen darum gegenüber dem Budget 2016 um etwa 0,5 Millionen Franken auf rund 1,2 Millionen. Mit einem unveränderten Steuerfuss würde ein Aufwandüberschuss von 1,16 Millionen Franken resultieren. Da Wettswil HRM2-Pilotgemeinde ist, darf das Defizit Ende 2016 allerdings höchstens 10 % des mutmasslichen Eigenkapitals betragen, also maximal 1,01 Millionen. Diese Grenze würde um 150 000 Franken überschritten, was eine Steuerfusserhöhung um 1 % erforderte. Das daraus resultierende Defizit von einer Million Franken und eine Selbstfinanzierung von nur rund 200 000 Franken ist jedoch absolut unbefriedigend, zumal die mittelfristige Finanzplanung keine Verbesserung der knappen Situation zeigt. Wegen

der bereits bestehenden Nettoschuld sollte wenn möglich eine angemessene Selbstfinanzierung erreicht werden. Die Primarschulpflege Wettswil hat daher beschlossen, der Gemeindeversammlung eine Erhöhung des Steuerfusses um 3 % zu beantragen. Hieraus resultierte eine Selbstfinanzierung von gut 600 000 Franken, was angesichts der hohen Investitionen noch immer einem bescheidenen Selbstfinanzierungsgrad von lediglich 7 % entspricht. Unter Einbezug dieser Steuererhöhung verringert sich im Budget 2017 der Aufwandüberschuss auf 529 600 Franken. Das Budget für das Jahr 2017 wird an der Primarschulgemeindeversammlung vom 12. Dezember 2016 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern vorgelegt werden.

Im Weiteren bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 37 000 Franken für einen Personenunterstand bei der talseitigen Bushaltestelle Bäumlis ächer; 93 000 Franken für die Instandstellung der Schmutzabwasserleitung Niederweg 12 – Stationsstrasse 47; 33 000 Franken für die Kontrolle von Meteorabwasserleitungen; 10 285 Franken für den Erwerb des Grundstückes Kat.-Nr. 1466 beim Naturschutzgebiet Beerimoos; 9000 Franken für den Ersatz der Anzeigetafel beim Streethockeyplatz auf der Sportanlage «Moos»; 9360 Franken für die Beschaffung/Installation eines Präsentationsbildschirmes für das Türmlihaus. Ferner wurde beschlossen, dem Familienzentrum Bezirk Affoltern ab 2017 zur Defizitfinanzierung der Angebote im Familienbereich einen jährlichen Sockelbeitrag von 5000 Franken auszurichten.

Primarschulpflege Wettswil a. A. (rs.)

Laufstall beim Kloster: Wiedererwägungsgesuch Verein Kloster Kappel rekurriert gegen ablehnenden Entscheid der Baudirektion Mit dem Neubau eines Boxenlaufstalls auf der westlichen Seite würde die Klosteranlage in Kappel zu stark beeinträchtigt, sagt die Baudirektion in einem Vorentscheid. Der Verein Kloster Kappel erhebt nun Rekurs. Im Zuge einer «Revitalisierung und Entwicklung des Klosters Kappel» soll auch die Landwirtschaft erweitert und entwickelt werden. Der Verein Kloster Kappel will dieses Ziel mittels gezielter Eingriffe in die Topografie und kompakter Anordnung der Neubauten erreichen. Dazu gehört auch die verbesserte Einbettung der Viehscheune

ins Ortsbild – mit einem Stallneubau auf der Westseite der Klosteranlage. Der Verein Kloster Kappel hat dazu bei der kantonalen Baudirektion das Gesuch für einen baulichen Vorentscheid eingereicht. Dieses wird abgelehnt. «Der Stallneubau bewirkt eine sehr erhebliche Veränderung der räumlichen und volumetrischen Ausdehnung der Gesamtanlage und damit der Klosteranlage», heisst es im ablehnenden Entscheid («Anzeiger» vom 6. September) – mit dem Hinweis auch, dass der neue Stall gegenüber der Klosteranlage zu stark dominieren würde. Der Verein Kloster Kappel rekurriert nun beim Baurekursgericht gegen den Entscheid der Baudirektion,

«nach sorgfältiger Prüfung», wie der Vorstand in einem Rundschreiben anführt. Gleichzeitig wird beantragt, das Verfahren zu sistieren. Mit dem Rekurs, dem vorsorglichen Charakter zukomme, soll verhindert werden, dass der ablehnende Entscheid der Baudirektion in Rechtskraft erwachse, hält der Vorstand fest. Er sei indessen nicht an einem Gerichtsentscheid interessiert. «Mit einem gleichzeitig bei der Baudirektion eingereichten Wiedererwägungsgesuch werden wir versuchen, eine Verhandlungslösung für den Stallbau zu finden, womit beide Parteien leben können», schreibt der Vorstand. Der Inhalt der Rekursschrift wird nicht weiter erläutert, um Ver-

handlungen mit der Baudirektion zu erleichtern. (-ter.) anzeige


Stallikon

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Constam Thomas, Lättenstrasse 1, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Ersatz bestehender Sichtschutz/Vergrösserung Sitzplatz, Lättenstrasse 1, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1553, Zone K2 B

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Patrick und Katja Suter, Im Wängli 4a, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen einer Luft-/ Wasser-Wärmepumpe, Kat.-Nr. 5743, Im Wängli 4a (ehem. Zürichstr. 158), Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Hausen am Albis Gesuchsteller: Jakob Frei-Schneebeli und Marianne Frei-Schneebeli, Heischertrasse 25, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Wohnhaus für zwei Wohneinheiten in Holzbauweise auf massivem Untergeschoss mit Nebengebäude auf Kat.-Nr. 3628, Heischerstrasse (KII)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Sonnental GmbH, Guggenbüelweg 1, Rossau, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Hegimmo AG, Baarerstrasse 112, 6300 Zug Bauprojekt: Abbruch best. Wohnhaus/Rest. Sonnental, Vers.-Nr. 139, Neubau Mehrfamilienhaus, Kat.-Nr. 516, Guggenbüelweg 1, Rossau (Kernzone KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Beat und Monika Villiger, Püntenstrasse 22, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Strebel GmbH, Holzbau und Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauprojekt: Einbau Schlepplukarne und Ersatz Dachflächenfenster bei best. Reiheneinfamilienhaus, Vers.-Nr. 1375, Kat.-Nr. 3914, Püntenstrasse 22, (Wohnzone W2b)

Bauherrschaft: Martin Osinga und Valerie Schrack-Osinga, Massholderenstrasse 30, 8143 Stallikon Projektverfasser und Vertretung: Werkstatt GmbH Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus, Büelstrasse, Kat.-Nr. 159, Zone W1/15

Todesfälle Hedingen Am Affoltern am Albis ist am 3. Oktober 2016 gestorben:

Bieri, Walter Heinz geboren am 5. Februar 1934, von Zürich ZH und Romoos LU, Ehemann der Bieri geb. Lotz Gertrud, wohnhaft gewesen in Hedingen, Gäudernstrasse 2. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Mittwoch, 12. Oktober 2016, 14.00 Uhr.

Obfelden Am 2. Oktober 2016 ist in Obfelden gestorben:

Tedros Awet geb. 1. Januar 1998, von Eritrea, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 83. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

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Traurig nehmen wir Abschied von

Marguerite Beringer 27. Mai 1927 – 3. Oktober 2016

Sie ist am Montagmorgen nach einem reich erfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Wir verlieren nicht nur unsere Schwester, Schwägerin, Tante und Grosstante, sondern auch eine feinfühlige und eigenständige Persönlichkeit, die bis zum Schluss mit grossem Interesse und wachem Geist an ihrer Familie und am Weltgeschehen teilnahm. Mit ihrem umfassenden psychologischen Wissen und tiefem Einfühlungsvermögen hat sie unendlich vielen Menschen geholfen. Sie hinterlässt eine schmerzliche Lücke und wird uns allen sehr fehlen. Für immer in Liebe und Dankbarkeit verbunden: Louis und Jeannette Beringer-Sublet Trudi und Gaston Dall’Aglio-Beringer Colette und Rico Häusermann-Beringer Alexander und Janina Danièle Beringer und Jürg Marbach André und Dolores Beringer-Hildebrand Michèle und Martin Zingre-Dall’Aglio Céline und Sylvain François und Jacqueline Dall’Aglio-Adam Zoe Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen berücksichtige man bitte das Institut für Personale Humanwissenschaften und Gesellschaftsfragen, Postkonto 61-966241-3. Traueradresse: Louis und Jeannette Beringer-Sublet, Eggstrasse 9, 8907 Wettswil

Wettswil am Albis Am 28. September 2016 ist in Zürich gestorben:

Rombach, Arthur geboren 13. Mai 1927, Bürger von Zürich ZH und Küsnacht ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Rainstrasse 20. Die Gedenkfeier findet am Freitag, 14. Oktober 2016, 15.00 Uhr, in den Räumlichkeiten der reformierten Kirche Wettswil am Albis (grosser Saal) statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 3. Oktober 2016 ist in Zürich gestorben:

Beringer, Marguerite geboren 27. Mai 1927, Bürgerin von Waltalingen ZH, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Eggstrasse 9a. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewallten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. Die Bibel Römer 8, 38 + 39

TO D E S A N Z E I G E Getrost und dankbar für die Liebe und Fürsorge unserer lieben Mutter, Grossmutter, Gotte, Schwägerin und Tante nehmen wir Abschied von

Klara Roth-Dossenbach 25. Dezember 1925 – 27. September 2016

Nach kurzem überraschendem Spitalaufenthalt bist Du im Frieden zu deinem Herrn Jesus Christus heimgekehrt. In Liebe: Richard und Anna Roth Fabian Roth, Tobias Roth, Sarah Roth und Patrick Stoop Manfred und Heidi Roth Samuel Roth, Anita Roth, Stefanie Roth Erhard Roth, Christine Roth, Stephan Roth und Verlobte Nicola Gudowius Marlen Ramseier und Andreas Trüssel und Verwandte Die Beerdigungsfeier fand auf Wunsch der Verstorbenen im Familienkreis statt. Traueradresse: Richard und Anna Roth, Engelgasse 9, 8911 Rifferswil

Fahrzeuge

Mettmenstetten Bauherrschaft: Katharina Zehnder, Baarerstrasse 38, Rossau, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellung Holzsichtschutzwände gegen Baarerstrasse auf Kat.-Nr. 3119, Baarerstrasse 38, Rossau (bereits erstellt) (Kernzone KB)

Obfelden Gesuchsteller: Klaus Alfred, Rüteliweg 21, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: N2A GmbH, Nefail Ademi, Unterlettenstrasse 14, 9443 Widnau Baurechtliches Vorhaben: Neubau von einem Mehrfamilienhaus mit 8 Wohnungen, Nebengebäude und Unterniveaugarage mit vorgängigem Abbruch des Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 326 und des Nebengebäudes Vers.-Nr. 327, Kat.-Nr. 4080, Dorfstrasse/Gessnerstrasse, Zone WG2

Schulen und Kurse

WIR DANKEN von Herzen für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserer lieben

Margrit Sidler-Mosimann Danken möchten wir auch für die Kondolenzspenden an die Ländliche Familienhilfe und die Kollekte für die Orgel in der Kirche Stallikon. Ein besonderer Dank geht an Pfarrer Otto Kuttler für die liebevolle Begleitung und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der geriatrischen Akutabteilung des Spitals Affoltern.

Die Trauerfamilien

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Oktober 2016

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Feuer und Flamme für die Feuerwehr Die Hauptübung der Feuerwehr Affoltern bot der Bevölkerung die Möglichkeit, selber Hand anzulegen Während im vergangenen Jahr ein Grossbrandszenario geübt worden ist, stand an der diesjährigen Hauptübung das Mitwirken der Bevölkerung im Zentrum. Wasser spritzen, Feuer löschen oder mit der Drehleiter hoch über dem Boden schweben, standen am vergangenen Samstag auf dem Programm. ................................................... von salomon schneider Über Jahrhunderte gehörten Brände zu den grössten Gefahren für Dorfgemeinschaften. Die Häuser bestanden damals noch grösstenteils aus Holz und anderen brennbaren Materialien. Wenn ein Haus einmal Feuer gefangen hatte und man den Brand nicht innert kurzer Zeit löschen konnte, war das Gebäude im Grossteil der Fälle verloren. Dorfbrände waren deshalb keine Seltenheit. Auch in allen Säuliämtler Gemeinden bildeten sich deshalb Feuerwehren. 1808 wurde die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) gegründet, damit die finanziellen Folgen von Bränden besser abgefangen werden konnten. Die GVZ bemerkte, dass gut ausgerüstete Feuerwehren die Schadenssumme verminderten, und begann, einen Teil der Ausrüstung zu subventionieren. Damit nicht alle Dorffeuerwehren einen riesigen Fuhrpark benötigten, gründete die GVZ in allen Bezirken Stützpunktfeuerwehren. Im Bezirk Affoltern befindet sie sich im Bezirkshauptort.

Weit über 100 Einsätze pro Jahr In der Stützpunktfeuerwehr Affoltern sind 80 Feuerwehrleute engagiert – abgesehen vom Materialwart alle im Milizsystem. Ihnen stehen 14 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung, die jährlich zwischen 100- und 150-mal ausrücken. An der Hauptübung vom vergangenen Samstagnachmittag zeigte die Stützpunktfeuerwehr Affoltern ihren Fuhrpark und die Breite der Einsatzgebiete. «Die Feuerwehr ist heute ein breit abgestützter Dienstleister, der neben der Brandbekämpfung auch bei der Strassenrettung und bei Elementarschäden ausrückt», erklärte Kommandant Marcel Büchner auf dem Rundgang durch den Stützpunkt.

Feuerwehr hat zahlreiche, sehr unterschiedliche Aufgabengebiete Da die Aufgabengebiete der Feuerwehr sehr breit sind, wird viel Material benötigt. An der Hauptübung wurde nicht nur historische Feuerwehrausrüstung gezeigt und ein Auto auseinandergeschnitten, das Publikum konnte selber in Feuerwehrkleidung schlüpfen und Hand anlegen. Gerade bei Kindern kamen die verschiedenen Betätigungsmöglichkeiten sehr gut an. Highlight waren die verschiedenen Beispiele für Brandwehr sowie die Drehleiter, deren Korb über 25 Meter über dem Publikum schwebte und bei der Bergung eines «Verletzten» mithalf. Marcel Büchner erklärte: «Wir sind immer auf interessierte Personen angewiesen. So können wir Interesse für unsere Tätigkeit in der Bevölkerung wecken.»

Während auf der einen Seite ein Bub mit dem Feuerlöscher hantieren durfte, ...

Ein Feuerwehrmann zeigt, was passiert, wenn man brennendes Öl mit Wasser zu löschen versucht. (Bilder Salomon Schneider)

... probierte sich auf der anderen Seite eine junge Frau beim Zerschneiden des Autowracks. anzeige

A4-Ristet-Tunnel: Erfolgreiche Notfallübung Bewältigung eines nicht planbaren sanitätsdienstlichen Ereignisses mit Patientenanfall Im Ristet-Tunnel, bei der Einfahrt Autobahn Uitikon, Richtung Chur-Luzern, fand am vergangenen Freitag von 22 bis 2 Uhr eine Einsatzübung mit über 70 Beteiligten der Blaulichtorganisationen statt. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden war der Tunnel in dieser Zeit – ohne Angabe von Gründen – gesperrt. Im Zentrum des von Schutz und Rettung Zürich sowie dem Spital Limmattal geleiteten Szenarios stand die Bewältigung eines nicht planbaren sanitätsdienstlichen Ereignisses mit grossem Patientenanfall. Das Setting nahm sich wie folgt aus: Ein unfreundlicher, regnerischer Herbsttag. Die Erstmeldung spricht von einer «Kollision meh-

Aktion des Rettungsdienstes mit Unterstützung der Feuerwehr bei der Befreiung einer eingeklemmten Person in einem Personenwagen. (Bild Markus Heinz, Uster) rerer Fahrzeuge, eine Person verletzt, unklar ob Feuer oder Rauch». Vor Ort

stellt sich heraus, dass drei Fahrzeuge beteiligt, fünf Personen schwer ver-

letzt und fünf bis sechs Personen leicht verletzt sind. Ein Ziel der Übung bestand darin, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einsatzkräften zu testen, insbesondere hinsichtlich Koordination und Kommunikation im konkreten Ereignisfall. Mit dabei waren das Spital Limmattal, die Stadt Zürich (Schutz und Rettung), die Feuerwehr Dietikon, die Kantonspolizei Zürich, der Kanton Zürich (Baudirektion/Tiefbauamt) sowie das Bundesamt für Strassen Astra als Auftraggeber und Eigentümer des Tunnels. Markus Sturzenegger, Leiter Rettungsdienst des Spitals Limmattal: «Die Einsatzleitung zieht grundsätzlich ein positives Fazit, insbesondere hinsichtlich der Zusammenarbeit aller Partner vor Ort. Die Detailauswertung soll zusätzlich die Anliegen der einzelnen Beteiligten beleuchten.» (pd.)


Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Schlicht und einfach war Dein Leben, treu und fleissig Deine Hand. Möge Gott Dir Ruhe geben, dort im ewigen Heimatland.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem lieben Papa, Schwiegervater und unserem Grosspapi

Arthur Rombach 13. Mai 1927 – 28. September 2016

Nach einem reich erfüllten Leben, aber doch unerwartet, hast Du uns nach einem kurzen Spitalaufenthalt verlassen. Wir vermissen Dich sehr Thomas und Gabi Rombach Michael, Nicole und Miriam mit Timon Gemeinsam nehmen wir Abschied am Freitag, 14. Oktober 2016, um 15.00 Uhr im grossen Saal bei der reformierten Kirche in Wettswil. Die Urnenbeisetzung wird im engsten Familienkreis stattfinden. Anstelle von Blumen gedenke man der Jugendarbeit des FC Wettswil-Bonstetten, IBAN: CH75 0070 0340 0605 5775 6 mit Vermerk «Tury-Cup». Traueradresse: T. Rombach, Fuchsweidstrasse 8, 8967 Widen

ABSCHIED Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von meinem lieben Richi, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Nonno, Bruder, Schwager, Cousin, Onkel und Götti

Riccardo (Richi) Betti-Egg 7. August 1938 – 29. September 2016

Er hat gegen seine langjährige, schwere Krankheit mit grosser Tapferkeit, Geduld und Hoffnung gekämpft. Affoltern am Albis, 29. September 2016 In stiller Trauer: Dorli Betti-Egg Marco und Marcia Betti-Estrela Severin und Rosaura Betti-Guerrero mit Patricia und Laura Shane und Dennis Stämpfli (Enkel) Geschwister und Anverwandte Die Urnenbeisetzung und Abdankung finden im Familienkreis auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Im Sinne des Verstorbenen unterstütze man gerne die Parkinson Schweiz, 8132 Egg, Postkonto 80-7856-2 (Vermerk: Richi Betti). Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt.

FC Wettswil Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E Traurig müssen wir von unserem Gründungspräsidenten, Ehrenmitglied und treusten Fan

Arthur (Tury) Rombach 13. Mai 1927 – 28. September 2016

Abschied nehmen. Als Gründungsmitglied und erster Präsident hat Tury den FC Wettswil-Bonstetten massgeblich geprägt. Sein Engagement für die Junioren war einzigartig, was sich unter anderem in dem nach ihm benannten «Tury-Cup» ausdrückt, der jedes Jahr im Moos stattfindet. Wir werden Turys Begeisterungsfähigkeit und sein fröhliches Naturell schmerzlich vermissen und gleichsam dankend in Erinnerung halten. Seiner Familie und seinen Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. FC Wettswil Bonstetten Der Vorstand Die Supportervereinigung Am Freitag, 14. Oktober 2016, um 15.00 Uhr im grossen Saal bei der reformierten Kirche in Wettswil nehmen wir gemeinsam von Tury Abschied.

Das Wichtigste im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen.

TO D E S A N Z E I G E Mit der Erinnerung an einen liebevollen, den Künsten zugewandten Menschen und zeitkritischen Geist, nehmen wir Abschied von

Walter Bieri 5. Februar 1934 – 3. Oktober 2016

Die Trauerfamilie Gertrud Bieri-Lotz Annette und Rogen mit Kindern Geschwister, Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 12. Oktober 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Hedingen statt, anschliessend die Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche. Traueradresse: Gertrud Bieri, Gäudernstrasse 2, 8908 Hedingen

Traueradresse: Dora Betti-Egg, Mühlebergstrasse 2b, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Oktober 2016

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Steuerfuss weiterhin bei 90 Prozent Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis Der Voranschlag 2017 schliesst in der laufenden Rechnung bei einem Aufwand von 20 250 200 Franken und einem Ertrag von 20 087 000 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 163 200 Franken ab, dies bei einem unveränderten Steuerfuss von 90 %. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen 3 477 000 franken. Davon fallen 772 000 Franken auf die gebührenfinanzierten Bereiche. Der nächsten Gemeindeversammlung vom 29. November 2016 wird beantragt, den Voranschlag 2017 zu genehmigen, den Steuerfuss auf 90 % festzusetzen und auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens im Uebergang zum harmonisierten Rechnungsmodell 2 (HRM2) für die Eingangsbilanz vom 1. Januar 2019 zu verzichten.

Gebühren 2017

Finanzausgleich

Einbürgerungen

Das Gemeindeamt des Kantons Zürich legte mit Verfügung vom 31. August 2016 den Finanzausgleichsbetrag für die Gemeinde Hausen am Albis für das Jahr 2017 auf 2 639 341 Franken fest. Davon gehen 518 442 Franken an die Oberstufenschulgemeinde.

Antja Ahnert, deutsche Staatsangehörige, Juchweg 15, Hausen am Albis, und Janusiya Balsundaram, Bifangstrasse 15, Hausen am Albis, wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis erteilt. Die Aufnahme ins Bürgerrecht erfolgte unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung.

Gemeindeordnung: Teilrevision auf 1. Januar in Kraft Mit Beschluss vom 6.7.2016 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Zürich die Teilrevision der Gemeindeordnung unter Anordnung einer kleinen redaktionellen Aenderung. Die Teilrevision wird auf den 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt.

Die Frischwassergebühren für das Jahr 2017 wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert festgesetzt auf 2 Franken Mengengebühr pro Kubikmeter, 27 Franken Grundgebühr je Gebäudekomponentenpunkt und 50 Franken Wasserzählermiete. Die Abfallgrundgebühren wurden ebenfalls unverändert festgelegt. Die pauschale Grundgebühr für Haushalte beträgt 130 Franken und für Gewerbebetriebe 165 Franken.

ril 2016 von Daniela Bommer übernahm, die damals den Mutterschaftsurlaub begann. Der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heissen Andreas Kapp herzlich willkommen und danken Moritz Koller für seinen Einsatz. Der Bezirksrat Affoltern stellte anlässlich der Visitation vom 30. August 2016 in Anerkennung und unter Verdankung der von Behörden und Personal geleisteten Dienste fest, dass die Geschäfte ordnungsgemäss geführt werden.

Postplatz Wasserversorgungsverordnung Die von der Gemeindeversammlung am 31. Mai 2016 beschlossene Ergänzung von Art. 4 der Wasserversorgungsverordnung trat am 5. Juli 2016 in Kraft.

Das Projekt für die Umgestaltung des Postplatzes wurde vom Gemeinderat genehmigt. Der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, einen Bruttokredit von 1 485 000 Franken für dieses Projekt zu bewilligen.

Zweckverband Sozialdienst Der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern auf den 31. Dezember 2017 zu erklären. Dieser Zweckverband soll in weiteren Schritten durch eine interkommunale Anstalt Sozialdienst (IKA SD) und eine IKA Kesb ersetzt werden.

Gemeindeverwaltung

Regionaler Richtplan: Verschiedene Einwendungen

Der neue Gemeindeschreiber Andreas Kapp hat sein Amt am 3. Oktober 2016 angetreten. Er löst den interimistischen Gemeindeschreiber Moritz Koller ab, welcher die Aufgabe am 25. Ap-

Zum regionalen Richtplan vom 10. Mai 2016 wurden vom Gemeinderat verschiedene Einwendungen erhoben und an die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt weiter geleitet.

Herbstzauber Gärtnerei Ruth und Peter Suter Grossholz 22 8932 Mettmenstetten Telefon 044 768 24 75

Stellenanzeiger

Gestaltungsplan Rauchmatt/Ried Der private Gestaltungsplan «Rauchmatt/Ried» wurde gut geheissen und der Mitwirkungsbericht über die berücksichtigten und nicht berücksichtigten Einwendungen wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Der kantonalen Baudirektion wird beantragt, den Gestaltungsplan zu genehmigen. Dem Gemeinderat ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich die Ueberbauung gut in das Ortsbild einfügt und bei einer etappenweisen Ausführung die Anteile an Wohn- und Gewerbenutzung immer eingehalten werden. Es wird auch empfohlen, mit den Bauten entlang der Jakob-Zürrer-Strasse zu beginnen, um die Anwohner vom Baulärm der späteren Bauarbeiten abzuschirmen. Einige Einwendungen und Anregungen können durchaus im Baubewilligungsverfahren Wirkung zeigen. Dort werden die gestalterischen und anderen Einzelheiten aufgezeigt und festgelegt. Nach der Genehmigung des Gestaltungsplans durch die Baudirektion wird die Festsetzung amtlich publiziert. Ein Rechtsmittel könnte innerhalb von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, ergriffen werden.

Schutzvertrag Für das Gebäude Vers.Nr. 332 an der Allmendstrasse 8 in Hausen, welches im kommunalen Inventar der schützenswerten Bauten enthalten ist, konnte ein Schutzvertrag mit dem Eigentümer abgeschlossen werden.

Vernetzungsprojekt Für die Weiterführung des Vernetzungsprojektes im Rahmen einer dritten Etappe wurde ein Kredit von 16 000 Franken bewilligt. Die Vernetzung stellt das wichtigste Element für die Landschaftspflege und die ökologische Aufwertung dar, die sowohl von den Bewirtschaftern als auch von der Bevölkerung mitgetragen wird.

Verkehrsbaulinien Der Regierungsrat des Kantons Zürich hiess mit Beschluss vom 24. August 2016 die privaten Rekurse gegen die Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien an der Albis-/Zuger-/Ebertswiler- und Dorfstrasse gut und hob die entsprechende Verfügung der Volkswirtschaftsdirektion vom 6. Febr. 2012 auf.

Strandbad Türlersee Ab der Saison 2017 erhalten alle in Hausen am Albis angemeldeten Kinder von 6 bis 16 Jahren auf Verlangen eine kostenlose Saisonkarte. Bisher lag die Altersgrenze bei 7 bis 16 Jahren.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei führte in der Zeit vom 24. August bis 2. September 2016 an der Dorfstrasse in Ebertswil Geschwindigkeitskontrollen durch. Es wurden insgesamt 8825 Fahrzeuge kontrolliert. Daraus resultierten 20 Uebertretungen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 71 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h). (mk.)

Gemeinde Obfelden Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Unsere langjährige Sozialsekretärin tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Wir suchen deshalb auf den 1. Februar 2017 einen/eine

Sozialsekretär/-in (60 %) Ihre Aufgaben: • Beratung und Betreuung von Personen aller Altersgruppen in schwierigen Lebenslagen • Prüfung von Fällen im Bereiche der Sozialhilfe • Führung des Protokolls der Fürsorgebehörde • Zusammenarbeit mit Fachpersonen, den regionalen Sozialdiensten und Behörden • Abklärung und Einforderung von Staatsbeiträgen und Verwandtenunterstützungen • Planung und Koordination Massnahmen zur sozialen Integration auf Gemeindeebene • Mitarbeit in der Kommission für Altersfragen Sie bringen mit: • • • • • •

Kaufmännische Berufsausbildung oder gleichwertige Ausbildung Kenntnisse im Sozialhilferecht Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck Lebenserfahrung und soziales Verständnis Belastbarkeit sowie zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung

Wir bieten Ihnen: • • • •

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Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Oktober 2016

Aviatische Geschichte in Modellgrösse Die Modellfluggruppe Affoltern führte auf dem Flugplatz Hausen zum 37. Mal Flugtage durch Nie ist auf dem Flugplatz Hausen so viel Betrieb, wie an den beiden Flugtagen der Modellfluggruppe Affoltern. Neben actionreichen Vorführungen mit Kunstflugmaschinen im kleinen Massstab bot die Veranstaltung Einblick in die Aviatik-Geschichte. ................................................... von andrea bolliger Der Hausemer Flugtag ist der grösste regelmässig stattfindende ModellflugAnlass in der Schweiz. Entsprechend kommen die Besucher und Piloten aus allen Landesteilen und dem benachbarten Ausland ins Säuliamt. Dieses Jahr war sogar ein Team aus Belgien mitdabei. Wie in Hausen üblich, durfte jeder Pilot vier Mal pro Tag fliegen. Die Zuschauer erschienen auch in diesem Jahr zahlreich. Besonders attraktiv war der Platz, wo die Flugzeuge abgestellt waren. Schliesslich konnten sie dort aus nächster Nähe betrachtet werden. Sonst trennt nämlich ein hohes Schutznetz die Zuschauer von den fliegenden Modellen. An verschiedenen Ständen boten Händler Modellflugtechnik und Bausätze sowie bereits flugfähige Flugzeuge und Helikopter feil. Dabei sind längst nicht alle dafür geeignet, mit dem Modellfliegen anzufangen. Das Fliegen an der Fernsteuerung erfordert nämlich viel Feingefühl und Übung. Der Bau eines Modellflugzeuges beansprucht neben sehr viel Zeit und Platz, technisches Verständnis und Fingerfertigkeit. Viele, die hier fliegen, betreiben ihr Hobby professionell und verbauen in den Modellen Tausende Franken. Viele der gezeigten Modellflugzeuge sind in echt höchstens noch in den Fliegermuseen der Welt zu sehen. Der vielfach originalgetreue Nachbau der so genannten Scale-Modelle macht es möglich, sie hier und im Flug zu bestaunen. Zum Beispiel die Lockheed SR-71 «Blackbird». Die Maschine stand als sogenannter Höhenaufklärer im Dienste der US-Airforce; konnte bis Mach 3, also das dreifache der Schallgeschwindigkeit schnell fliegen und in Flughöhen um 25 000 Meter operieren. Dieses Jahr kam eine Gruppe von belgischen Modellflugpiloten an den Hausemer Flugtag. Sie brachten einen mannshohen Fokker Dr. I mit. Der Dreidecker ist vielen ein Begriff unter dem Ausdruck «Roter Baron». Noch älteren Jahrgangs sind die filigranen Modelle die Etrich «Taube» oder der Fokker M.1 Spinne.

Das Original der Fokker M.1 Spinne hatte ihren Erstflug 1910.

Der rote Baron und die anderen Modelle der belgischen Gäste.

Modellflugsport hat viele Facetten Der Fesselflug wurde zu einer Zeit erfunden, wo es noch keine Fernsteuerung gab. Die Modelle werden vom Piloten über eine Leine gesteuert. Wie das aussieht, demonstrierten drei Piloten mit verschiedenen Flugfiguren. Die Schweiz hat eine aktive Szene, die diese Art des Modellflugs betreibt, und es werden eigene Schweizermeisterschaften ausgetragen. Während die Piloten der orginalgetreuen nachgebauten Modelle viel Wert auf eine Vorführung mit ebensolchen Manövern legten, zeigten andere die Möglichkeiten des Modellflugs gegenüber der «grossen» Fliegerei. Zum Beispiel das «Torquen» von Kunstflugmaschinen nur wenige Meter über dem Boden. Wieder andere liessen kleine Helikoptermodelle derart schnell und in allen Fluglagen über das Feld flitzen, dass die Zuschauer der Vorführung kaum folgen konnten. Andere setzten auf Effekte. Andrea Brignoli aus Domodossola etwa zündete Phyrothechnik und Rauchpetarden an den Flügeln seiner Maschine. Mike Stuber und Daniel Affolter heissen die jungen Männer, die in den vorigen Jahren jeweils mit

Dieser Pilot lässt die Kunstflugmaschine «torquen».

Das kleinste Flugzeug der Welt: Die CriCri sähe im Original nicht grösser aus.

atemberaubenden Formationsflügen mit Hunter- oder Tiger-Jets begeistert haben. Da ihnen diese nicht zur Verfügung standen, waren sie mit sogenannten Zweckmodellen am Start. Diese haben beste Flugeigenschaften, orientieren sich aber nicht an echten Flugzeugmustern. Das Modell der Cri-

Speaker Andrin Kull gegen halb vier Uhr an diesem Samstagnachmittag ankündigte. Die Super Constellation war auf einem Rundflug und überflog das Hausemer Flugfeld. Kurz danach verdunkelte sich der Himmel und der Wind wurde kräftiger. Gerade noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Re-

Cri wies eine andere Besonderheit auf. Es ist aufgrund des verwendeten Materials und Antriebs zwar nicht manntragend, entspricht aber hinsichtlich Massstab dem Original. Die CriCri ist das kleinste Flugzeug der Welt. Ebenfalls im Original und dabei manntragend erschien die Überraschung, die

Der SR-71 «Blackbird» stand als sogenannter Höhenaufklärer im Dienste der US Luftwaffe.

gen konnte der Grossteil der Modelle im Hangar untergebracht werden. Der Sonntag zeigte sich kühl aber meistens trocken, so dass auch an diesem Tag noch einmal geflogen werden konnte. Modellflugfans haben sich das Datum für den nächsten Flugtag am 7. und 8. Oktober 2017 bereits notiert.


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Steigende Schülerzahlen erfordern auch in Obfelden mehr Schulraum 13,4-Mio.-Projekt der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach – Urnenabstimmung am 27. November 2016 Aufgrund steigender Schülerzahlen plant die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach eine Erweiterung der Schulanlagen Chilefeld in Obfelden. Über das Vorhaben mit Gesamtkosten von 13,4 Mio. Franken befinden die Stimmberechtigten beider Gemeinden im Rahmen eines Urnengangs am 27. November 2016. ................................................... von werner schneiter Studien, Diskussionen und Verhandlungen über die Erweiterung begannen vor drei Jahren – und zwar vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen, wie Schulpfleger Roger Dällenbach anlässlich einer Orientierungsveranstaltung betonte. Aus einem Projektwettbewerb schwang schliesslich die Arbeit der Firma schaerholzbau ag (Altbüron) klar obenaus. «Es war für uns einfach, die Nummer eins auszuwählen», so Dällenbach. Das Projekt enthält im Wesentlichen einen Neubau zur alleinigen Nutzung durch die Sekundarschule und in den oberen drei Ebenen zwölf grosszügig angelegte Klassenzimmer, drei Medienzimmer, Arbeitsnischen für Kleingruppen und Nebenräume sowie die Neugestaltung der Umgebung – alles behindertengerecht angelegt. Mit Glas wird Durchsichtigkeit hergestellt – ein Umstand, der laut Roger Dällenbach mit Blick auf Amokläufe auch zu reden gab. Aber Glas gibt es anderswo auch. Bei Bedarf könnten Sichtfolien angebracht werden. Die einzelnen Ebenen können späteren pädagogischen Anforderungen wie sogenannte Lernlandschaften mit Input- und Gruppenräumen sowie Sprech- und Austauschzonen flexibel angepasst werden. Es entsteht ein neues Foyer zwischen bestehendem Singsaal, dem verbleibenden Trakt C und dem Neubau. Hier soll auch die Zugangssituation geklärt werden. Klar ist, dass auch weiterhin private Nutzungen möglich sind. Im Weiteren wird eine Neuorganisation des Parkplatzes und der Veloabstellplätze an der Raihaltenstrasse angestrebt. Es sind 15 zusätzliche Fahrzeug-Abstellplätze geplant. Bauphase, Zu- und Wegfahrtsregime sowie möglich Lärmimmissionen riefen an

anzeige

der Orientierungsversammlung in Obfelden Fragen und kritische Anmerkungen hervor. «Wir nehmen das auf, können aber zu diesem Zeitpunkt keine Versprechen abgeben», sagte Roger Dällenbach. Im Zuge der Projektrealisierung sind ein Teilrückbau des Trakts C sowie Nutzungsänderungen, feuerpolizeiliche Anpassungen und Vorgaben an die Behindertenzugänglichkeit in den Trakten C und E vorgesehen. Diese Umbauten und Anpassungen sind wichtige integrierende Bestandteile des Projekts.

Reserven vorhanden – keine Steuererhöhung Prognosen über die Entwicklung von Schülerzahlen sind schwierig. Mit der Erweiterung, so wurde betont, sind nun genügend Reserven vorhanden. Zwölf Klassenzimmer – das sei eine moderate Grösse. 15 Klassen könnten bei Umnutzung der Medienräume untergebracht werden. Falls das künftige Wachstum geringer ausfalle, sei es möglich, Räume zu vermieten. Leerstände, so wurde versichert, gebe es keine. Der Kredit für die Erweiterung beläuft sich auf 12,1 Mio. Franken. Die Sekundarschulpflege beantragt einen Zusatzkredit von 1,3 Mio. Franken für ein sogenanntes «Ökopaket nachhaltiges Bauen» und betont dabei die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand. Möglicherweise muss der Kredit nicht ausgeschöpft werden. «Die Kostenreserve beträgt 10 Prozent. Im Normalfall sind das 8 Prozent», fügte Roger Dällenbach bei. Die Rechnungsprüfungskommission sagt zwar Ja zum Hauptantrag, lehnt aber den Zusatzkredit von 1,3 Mio. Franken aus wirtschaftlichen Gründen ab und spricht von einer «hohen Verschuldung der Gemeinde, die es nicht erlaubt, Ausgaben zu tätigen, die über die erforderlichen Funktionalitäten hinausgehen». Dagegen wehrt sich die Sekundarschule mit der Feststellung, mit «Gemeinde» sei nicht die Sekundarschulgemeinde gemeint, die zum jetzigen Zeitpunkt keinesfalls verschuldet sei – und auch nicht in die Schulden gerate, wenn das «Ökopaket» realisiert werde. Das gesamte Projekt, so wird mit Nachdruck betont, erfordere keine Steuerfusserhöhung. «Wir könnten sogar einen Betrag von 15,5 Mio. Franken stemmen, der in der Finanzplanung 2016 bis 2020 vorgese-

Susanne van Hoof, Präsidentin der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach, und Schulpfleger Roger Dällenbach, Ressortvorstand Infrastruktur, erläuterten nach der Orientierung in Obfelden Details zu den Erweiterungsplänen der Schule. Eine zweite Informationsveranstaltung fand am Mittwoch in Ottenbach statt. (Bild Werner Schneiter)

Verglaste Wände und frei nutzbarer Lernbereich. (Visualisierung schaerholzbau ag) hen ist», hiess es von Seiten der Sekundarschulpflege. Nachdem die Gemeindeversammlungen im Juni 2015 dem Planungskredit von 375 000 Franken klar zugestimmt hatten, werden die Stimmbe-

rechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach am 27. November an die Urne gerufen, um über den Gesamtkredit von 13,4 Mio. Franken zu befinden. Die Sekundarschulpflege empfiehlt, «im Interesse unserer quali-

tativ hochstehenden Volksschule zuzustimmen». Bei einem Ja erfolgt der Baustart im Sommer 2017. So könnte der Neubau ab Frühjahr 2019 bezogen werden, die Umbauten per Schuljahr 2019/2020.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Oktober 2016

Am Sterbebett Zum Ewigkeitssonntag Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. Hermann Hesse

Tagesmutter Cornelia Frey feiert mit ihren und den anvertrauten Kindern Geburtstag. (Bild zvg.)

Fremdbetreuung in der Familie Tagesfamilien als Alternative zu Kitas und Kinderhorten Nicht jede Familie kann auf die Hilfe von Grosseltern zählen, die sich um Enkel kümmern können oder wollen. Wenn man die Kinder dennoch im familiären Umfeld fremdbetreuen lassen möchte, ist die Tagesfamilie eine Alternative. ................................................... von andrea bolliger Der Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern feiert sein 20-jähriges Bestehen. Die Tätigkeit einer Tagesmutter ist landläufig bekannt. Es sind Frauen mit oder ohne eigene Kinder, die Zeit haben, sich tagsüber um fremde Kinder zu kümmern, während deren Eltern berufstätig sind. «Freischaffende» Tagesmütter gestalten die Preise selber und müssen sich auch um sämtliche administrative Belange und Versicherungen kümmern. Dass es auch Tagesfamilienorganisationen gibt, die einem dies abnehmen, ist weniger bekannt. Der Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Im letzten Jahr wurden 115 Kinder vermittelt und in rund 50 Tagesfamilien betreut. Die Zahlen seien rückläufig, sagt Vereinspräsident Christian Marnach. Er führt dies auf das grössere Angebot an Kinderhorten in den Gemeinden zurück. Die Anforderungen und Bedürfnisse haben sich in den vergangenen 20 Jahren stark verändert. Heute sei die zeitliche Flexibilität matchentscheidend, sagt Christian Marnach. Aber auch für

die Tagesfamilien sind die Auflagen streng: Wer sich für die Tätigkeit als Tagesmutter oder -vater entscheidet, muss, bevor er oder sie fremde Kinder bei sich aufnehmen darf, einen viertägigen Grundkurs absolvieren. In diesem wird in die Tätigkeit als Betreuungsperson eingeführt und wertvolles Wissen über die Betreuungsarbeit vermittelt. In jährlich zu absolvierenden Kursen wird etwa der Umgang mit Notfällen bei Kindern geschult. Da fragt man sich, ob Eltern die ein junges Au-pair einstellen schlechtere Eltern seien. «Nein», sagt Christian Marnach, «es ist einfach eine andere Form der Betreuung.» Er und die anderen Vorstandsmitglieder leisten durchschnittlich 10 bis 15 Stunden unentgeltliche Arbeit pro Monat. Daneben kümmern sich angestellte Mitarbeitende in rund 80 Stellenprozenten um die finanziellen und organisatorischen Belange. Sich als betreuende Familie zu engagieren, bedarf nicht zwingend Mutter, Vater und eigene Kinder. Auch Alleinstehende können sich melden, wenn sie ein kindergerechtes Umfeld anbieten können.

Entgegenkommen verlangt Die Entscheidung, das Kind in eine Tagesfamilie zu geben, anstatt in einen Hort zu bringen, hängt von vielem ab. Kinderhorte haben feste Öffnungszeiten; dagegen sind Tagesfamilien flexibler und es ist auch möglich, das Angebot nur stundenweise in Anspruch zu nehmen. Das ist ideal,

wenn jemand unregelmässige Arbeitszeiten hat oder sogar Nachtschichten leisten muss, denn die zugeteilte Tagesfamilie ist für die Kinder da, wenn es abgesprochen ist. In seltenen Fällen bleiben Kinder auch über Nacht in der Obhut der Tagesfamilie. Einzelne Tagesfamilien nehmen sogar erkrankte Kinder zu sich, was Berufstätige und deren Arbeitgeber zu schätzen wissen. Kinderhorte müssen dies wegen der Ansteckungsgefahr ablehnen. Die Betreuung in der Familie ist individueller, denn eine Familie darf zeitgleich nur maximal fünf Kinder bei sich im Haushalt beherbergen. Zu heikel sollten Eltern, die ihre Kinder tages- oder stundenweise in eine fremde Familie geben wollen, nicht sein. Es kann keiner Familie vorgeschrieben werden, wie sie Kinder, die in ihrem Haushalt zu Gast sind, ansprechen dürfen oder wie sie ihren Tagesablauf zu gestalten haben. «Zu 90 Prozent passen die vermittelten Familien und die zu betreuenden Kinder zusammen», sagt Christian Marnach. Erfahrene Vermittlerinnen sorgen für eine passende Vermittlung. Sie achten darauf, dass die Kinder etwa gleichaltrig sind und die Familien in der Nähe wohnen, aber auch darauf, wie das Familienleben gestaltet ist. Zum Beispiel wie der Tagesablauf strukturiert ist und ob das mit den Gastkindern übereinstimmen würde. Auch sind nicht alle Eltern damit einverstanden, wenn die Kinder draussen oder sogar im Wald herumtoben. Wichtig ist, dass die Zeiten und Kapazitäten beider Familien übereinstimmen.

Die Zeit scheint still zu stehen. Ich sitze am Bett der sterbenden Frau und lausche ihrem Atmen – dem rasselnden, seufzenden Ein- und Ausatmen, den langen, stockenden Atempausen. Die ausgemergelte Hand, die sich ein Leben lang um andere gekümmert hat, ruht nun ganz leicht in meiner. Ab und zu öffnet sie die Augen ganz weit, blickt konzentriert, ja fast staunend, neugierig, auf einen Punkt weit in der Ferne, so als würde sie schon in die andere, jenseitige Welt hinüberschauen. Ich erinnere mich an unser letztes Gespräch. Müde sei sie, unendlich müde, müde vom Leben, meinte sie. «Meinen Mann vermisse ich nach all den Jahren immer noch. Auch mit dem Tod meines Sohnes hadere ich jeden Tag. Es ist nicht gerecht, wenn Kinder vor den Eltern sterben müssen. Alle meine Geschwister sind schon gestorben. Ich allein bin noch übrig. Ich mag nicht mehr. Ich habe Heimweh. Das Leben ist nicht leicht, wenn man mehr Freunde unter den Toten als unter den Lebenden hat. Ich bete jeden Abend um einen guten Tod. Ich warte und hoffe.» Jetzt an ihrem Sterbebett bete und hoffe ich für Frau W. auf ein gutes Heimkommen, auf ein schönes Wiedersehen mit all den Menschen, die ihr so schmerzlich gefehlt haben. Nach drei Tagen hat ihr Warten ein Ende. Sie durfte ruhig einschlafen.

Im Tod das Wesentliche finden Ich lerne viel an den Sterbebetten. Mit den Sterbenden blicke ich oft zurück auf das gelebte Leben, auf erfüllte Momente, die dankbar machen, auf Versäumtes, das bedauert wird, auf Verluste, die noch immer schmerzen. Ich trage mit und versuche dieses Leben zu würdigen, mit allem, was gelungen ist, mit allem, was ungelöst zurückbleibt. Im Begleiten der existentiellen Fragen bin ich persönlich auch immer wieder herausgefordert, mich selber zu hinterfragen und nach neuen Antworten zu suchen. Lebe ich so, dass ich am Ende sagen kann: Es war gut so. Du hast richtig gelebt? Was ist mir wirklich wichtig? Was zählt? Was gibt mir Halt? Worauf hoffe ich?

Neue Achtsamkeit für das Leben Vor allem lehren mich die Sterbenden zu sehen, wie kostbar das Leben ist. Sie machen mich aufmerksam auf das Vogelgezwitscher, das heute besonders fröhlich tönt. Sie erzählen vom leuchtenden Sonnenuntergang, den sie gestern Abend genossen haben. Sie sagen

Der Spitex-Verband mit neuer Strategie Vorstellungen zur Umsetzung der Strategie für die Non-Profit-Spitex erarbeitet Rund 80 Vertreter und Vertreterinnen der Aktivmitglieder des Spitex Verbandes Kanton Zürich haben im Rahmen einer Strategie-Tagung ihre Vorstellungen zur Umsetzung der Strategie für die Non-Profit-Spitex erarbeitet. Die NPO-Spitex, als wichtiger Player in der ambulanten Gesundheitsversorgung mit Leistungen im Wert von zwei Milliarden Franken, spielt eine massgebliche Rolle im Gesundheitsmarkt. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesamtkosten des Gesundheitswesens kontinuierlich steigen, erachten es die Verantwortlichen des Spitex-

Verbandes Kanton Zürich als unabdingbar, den Fokus weiterhin auf gute Qualität der Dienstleistungen zu einem fairen Preis zu behalten.

Neue Verbandsstrategie Im Rahmen der periodischen Überarbeitung unter Berücksichtigung der aktuellen Veränderungen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen ist die neue Strategie erarbeitet und vom Verbandsvorstand verabschiedet worden. André Riedel, Präsident der Spitex Bassersdorf/Nürensdorf/Brütten und neu gewähltes Vorstandsmitglied, übernahm als Strategieexperte die Führung der gegründe-

ten Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretungen aktiver Verbandsmitglieder und der Verbandsleitung. An der diesjährigen Mitgliederversammlung wurden die erarbeitete Vision sowie die Werte und Hauptstossrichtungen der neuen Verbandstrategie «NPOSpitex» den Delegierten vorgestellt.

Umsetzung realisieren Auf der Grundlage der Vorarbeiten der Arbeitsgruppe NPO-Strategie wurden aus zehn strategischen Dimensionen vier operative Massnahmen zur Umsetzung mit hoher Priorität ausgewählt. Die anwesenden Aktivmitglieder konnten ihre Vorstellungen im

Rahmen von Gruppenarbeiten einbringen und sich für die Mitwirkung in einer der vier Arbeitsgruppen zu den Themen Formen der Zusammenarbeit, Dienstleistungsinnovationen, Kennzahlenbasierte Führung und Professionelle Kommunikation anmelden. Für die priorisierten strategischen Stossrichtungen gilt es nun, die Umsetzung zügig anzugehen. Der Spitex Verband Kanton Zürich ist davon überzeugt, mit seiner strategischen Weichenstellung und der personellen Verstärkung im Vorstand die Herausforderungen eines modernen und kundenorientierten Pflegeumfelds zu Hause optimal annehmen zu können. (pd.)

mir, wie wertvoll die Zeit mit der Familie, mit den Freunden ist, wie besonders jedes liebe, freundliche Wort ist. Sie nehmen alles, was das Leben ihnen noch schenkt, voller Dankbarkeit an, vieles, was ich oft als selbstverständlich hinnehme. In der Begegnung mit den Sterbenden erfahre ich eine besondere Achtsamkeit für mein Leben. Ich lerne das Leben neu zu schätzen, wenn ich bewusst erfahre, wie verletzlich, wie vergänglich es ist. Gerade das Wissen um den Tod macht das Leben so wertvoll. Jeder Tag ist einmalig, weil ich ihn nur einmal erleben kann. Ich kann kein Stück Leben nachholen. Es liegt an mir, das Beste aus diesem Tag zu machen, alles zu geniessen, was er mir schenkt. Wenn ich jetzt wirklich lebe mit allen Sinnen, dann kann ich hoffentlich auch ohne Bedauern auf mein Leben zurückblicken und es versöhnt loslassen. So erlebe ich in meiner Arbeit im Spital immer wieder, dass die Auseinandersetzung mit dem Sterben mein Leben vertieft, bereichert. Mir ist bewusst, dass ich da in einer privilegierten Situation bin. In unserer Gesellschaft ist das Thema Sterben und Tod immer noch ein Tabu. Niemand wird gerne mit dem eigenen Sterben konfrontiert, auch wenn dies eine Tatsache ist, die uns alle zutiefst betrifft. Sich dennoch dem Thema des Todes anzunähern, lohnt sich auf jeden Fall. Der Ewigkeitssonntag bietet uns eine Gelegenheit dazu. Es ist nicht leicht, sich an die Menschen zu erinnern, die man schon verloren hat. Und doch sind und bleiben sie ein Teil unseres Lebens. Sich den Brüchen, den Verlusten des Lebens zu stellen, schmerzt. Sich mit dem eigenen Versagen auseinanderzusetzen, braucht Mut. Doch an dieser Trauerarbeit führt kein Weg vorbei. Was nicht gelebt wird, was nicht durchlebt wird, holt mich früher oder später wieder ein. Also brauche ich es nicht bis aufs Sterbebett aufzuschieben. Wenn ich mich jetzt schon mit der Vergänglichkeit, der Verletzlichkeit meines Lebens, auseinandersetze, dann bleibt mir mehr Raum, um das Leben voller Dankbarkeit zu geniessen, mehr Raum zum Sein, so wie ich bin. Daniela Hess, reformierte Spitalpfarrerin

Der Spitex-Verband Der Spitex-Verband Kanton Zürich vertritt als Arbeitgeber- und Fachverband die Interessen aller Non-Profit Spitex Organisationen im Kanton Zürich mit derzeit 81 Aktivmitgliedern. Dabei handelt es sich um Institutionen mit insgesamt 4645 Mitarbeitenden, die mehr als 33 000 Menschen zu Hause pflegen und betreuen. Als Branchenverband vertritt der Spitex-Verband die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit. Er fördert die professionelle Entwicklung der Spitex-Dienstleistungen, stellt Informationsunterlagen zur Verfügung und berät Basisorganisationen. Durch sein Engagement in der Nachwuchsförderung mit dem Lehrbetriebsverbund Spicura bietet er, zusammen mit Curaviva Kanton Zürich, allen Spitexbetrieben im Kanton Zürich und Institutionen im Langzeitbereich Lehrstellen an.


Forum

Freitag, 7. Oktober 2016

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Warum die neue Mauer eine Chance ist Der Vorstand Verein Kloster Kappel zur Revitalisierung der Klosteranlage Der Vorstand des Vereins Kloster Kappel hält wie die meisten Menschen wenig von neuen Mauern. Es sei denn, eine Abgrenzung schütze Erhaltenswertes und schaffe eine sinnvolle Ordnung. Das Siegerprojekt «Intra Muros – Extra Muros» des 2013 abgeschlossenen Wettbewerbs ermöglicht genau diese Gratwanderung. Eine Klosteranlage an einem wunderbaren Ort und mit einer Geschichte von mehr als 800 Jahren in die Zukunft zu führen, ist eine äusserst anspruchvolle Aufgabe. Und sie muss nur schon deshalb gelöst werden, weil verschiedene Gebäude einer Sanierung oder Umnutzung bedürfen und die Parkierung unbefriedigend ist. Als Vorgabe des Kantons Zürich wurde ein internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben, den ein schweizerisch-holländisches Team schliesslich gewann. Der Entwurf vom Atelier Kempe Thill aus Rotterdam und der Berner bbz Landschaftsarchitekten überzeugte das Preisgericht, dessen fachkundiges Urteil hier im Wortlaut wiedergeben wird: «Der Entwurf basiert auf einer sehr sorgfältigen Analyse der Baugeschichte des Klosters Kappel. Die Architekten entscheiden sich für eine Rekonstruktion der im Verlaufe der Jahrhunderte immer wieder umgestalteten Klostermauern auf die Umfassungsmauern aus dem 18. Jahrhundert und erhalten dadurch ein strukturgebendes und städtebauliches Element als Ausgangslage für ihre weiteren Entwurfsschritte. Mithilfe dieser Mauern wird die bestehende Anlage auf einfache Weise in zwei Gruppen gegliedert: in jene Bauten innerhalb der Mauern einerseits und jene Bauten ausserhalb der Mauern andererseits oder eben in ‹Intra Muros – Extra Muros›.» Weil sich der Vorstand durchaus bewusst ist, dass die Umsetzung von «Intra Muros – Extra Muros» auch auf Kritik stossen kann, sind ihm einige Punkte besonders wichtig.

Erschliessung der Anlage heute. Grün: Landwirtschaft (gestrichelt: ohne Tiere); Blau: Wohnen/Büros/Bildung/ Hotel. Stich 18. Jahrhundert, J. Suter (chez Heinrich Fuessli & Cie). Die neue Mauer ordnet Landwirtschaft: Um die heute gültigen Abstandsvorschriften zu den Wohnungen einzuhalten, wird die Tierhaltung der Landwirtschaft konsequent «extra muros», also ausserhalb, angeordnet. Parkierung: Um eine effiziente Belegung der Parkplätze zu ermöglichen und den Suchverkehr zu den heutigen dezentralen Parkgelegenheiten zu beenden, wird das ganze Parking auf einen einzigen Standort «extra muros» entlang der Uerzlikerstrasse konzentriert. Zugänge: Um den Besuchern das Betreten des Klosterareals zu erleichtern, werden sie entlang der nördlichen Mauer geführt. Sie betreten dann das Klosterareal «intra muros» über die Haupt-Achse zwischen Altem Schulhaus und «Pöstli». Der östliche Nebenzugang dem Weiher entlang durch die Allee wird jedoch beibehalten.

Die neue Mauer schützt Die Klosterdomäne im Nordosten: Zum Verweilen im Freien lädt dieser wohl unattraktivste Teil des KlosterAreals heute wirklich nicht ein. Doch im Schutz der neuen Mauer zwischen altem Schulhaus und Haus am See entsteht ein neuer Aussenraum, der dem klösterlichen Gedanken von

Wegweiser zur Pilzsaison Sozusagen als Symbol für den Herbst steht der abgestorbene Baum auf dem sogenannten Eisfeld nahe der Reuss in Ottenbach. Wenn der Baumpilz (hier vermutlich ein Rauchporling) auch ungeniessbar ist, weist er doch eindeutig auf die kulinarischen Köstlichkeiten hin, welche in den kommenden Wochen auf uns zukommen. Die schön angeordneten Pilze am Stamm dürften für Pilzkenner und -sammler so etwas wie das Tor zur Saison bedeuten. Ihre, wie ein Staatsgeheimnis gehüteten Plätze, dürfen endlich wieder aufgesucht Baumpilze als Tor zu den geheimen Fundstellen der werden. (mm) Speisepilze. (Bild Martin Mullis)

Blick auf die Klosterdomäne heute. (Bilder zvg.)

Ruhe und Besinnung endlich wieder entspricht. Die Wohnungen im Neubau: Zwischen dem neuem Parkfeld und den geplanten Wohnungen anstelle des Magazins bildet die Mauer eine sinnvolle Trennung zwischen Fahrzeugverkehr «extra muros» und neuen Nutzungen «intra muros». Arbeitsabläufe der Landwirtschaft: Damit der Bauer zwischen Pächterhaus und der anstelle des Rinderstalls geplanten Remise frei zirkulieren kann, wird in diesem Abschnitt auf einen Mauerneubau verzichtet. Damit ist auch die reibungslose Zufuhr der Holzschnitzel gewährleistet. Und abgesehen wird auch von einer Mauerergänzung südlich am See.

Die neue Mauer wird schön Das Kloster Kappel soll wiederbelebt und nicht zur Trutzburg werden. Daher sieht das Siegerprojekt eine Mauer vor, die Gestaltungselemente der heutigen Zeit aufnimmt. Die Ausführung in Stampfbeton oder Stampflehm könnte sogar bepflanzt werden. Ob dies innen mit Spalierbäumen und aussen mit rankenden Pflanzen geschieht, wird in der nächsten Projektphase entschieden. Die aufgeführten Aspekte überzeugen hoffentlich auch die Skeptiker, dass das Gesamtprojekt mit der neuen

Mauer das schöne Kloster Kappel aufwertet und zur Freude aller in die Zukunft führt. Der neu gewonnene Aussenraum entspricht den klösterlichen Werten sicher weit mehr als der heutige Parkplatz Ost. Dieser zusätzliche Ort der Stille könnte dann vom Haus am See und von den Wohnungsmietern des Alten Schulhauses genutzt werden.

Eine zeitgemässe Antwort

Zustand mit neuer Mauer.

Die geplante neue Mauer widerspiegelt weder Rückwärtsgewandtes noch Ausschliessendes. Sie ist vielmehr eine zeitgemässe Antwort auf neue, vor wenigen Jahrzehnten noch unbekannte Beeinträchtigungen. Und weil die neue Mauer nur dort gebaut wird, wo dies funktionale und gestalterische Ziele erfordern, steht sie auch im Einklang mit der gewollten Offenheit der Domäne Kloster Kappel. Im Rahmen des Generationenprojekts Revitalisierung und Entwicklung ist der Verein Kloster Kappel Hüter und Bewahrer eines kulturellen Erbes von grossem öffentlichem Interesse. So schön dieser Auftrag auch ist, so sehr übersteigt er die finanziellen Möglichkeiten der heutigen Eigentümerschaft. Bei der Finanzierung des zukunftsweisenden Gesamtprojekts sind wir daher auf die Unterstützung Dritter angewiesen, sei dies durch den

Lotteriefonds des Kantons Zürich oder andere Quellen. Das Projekt «Intra Muros – Extra Muros» wird der Delegiertenversammlung des Vereins Kloster Kappel zum Grundsatzbeschluss vorgelegt, bevor dem Kanton (Lotteriefonds) ein Projekt mit Finanzierungsgesuch eingereicht wird. Das letzte Wort bezüglich Beiträge des Lotteriefonds hätte auf Grund der Kredithöhe dann der Zürcher Kantonsrat. Zuvor muss jedoch als wichtige Voraussetzung die Entflechtung der Landwirtschaft gelöst werden. Ein Vorentscheidsgesuch unserer Pächterfamilie für einen neuen Kuhstall, wurde von der Baudirektion Ende August bekanntlich abschlägig beantwortet. Über das weitere Vorgehen in dieser Frage wird zu gegebener Zeit wieder informiert. Der Vorstand Verein Kloster Kappel

Eine Lanze für das Spital Affoltern Seit ich im Säuliamt wohne (zirka fünf Jahre), stelle ich fest, dass im «Anzeiger» das Spital Affoltern immer wieder thematisiert wird – und zwar oft auf kritische, negative Weise. Bisher konnte ich mir kein eigenes Bild von der Sache machen. Kürzlich war es doch so weit: Ich wurde notfallmässig eingeliefert und anschliessend stationär behandelt. Entsprachen meine Erfahrungen dem zwiespältigen Ein-

druck, den ich durch die Zeitungslektüre gewonnen hatte? Keineswegs. Das Gegenteil war der Fall. Ich spürte sofort, dass hier ein gut eingespieltes Team mit einem sozusagen familiären, äusserst zuvorkommenden Touch an der Arbeit ist. In den Korridoren herrschte eine freundliche, zufriedene Stimmung. Die Betreuung war hervorragend, unkompliziert und trotzdem umfassend. Ich fühlte mich gut aufge-

FDP-Nationalräte: Verfassungsbruch Dass die SP anders «tickt» als die «Rechte», ist bekannt. Aber dass auch die Nationalräte der FDP ganz offensichtlich Verfassungsbruch betreiben, ist eher erstaunlich. Sie hat dies aber aber seit der Behandlung der durch das Schweizer Volk am 14. Februar 2014 angenommenen Masseneinwanderungsinitiative im Nationalrat bewiesen. Vermutlich erwartet die FDP, dass sich «das dumme Volk» schon nicht wehren werde, auch wenn kein einziger der sechs Punkte, die mit der MEI gefordert und vom Schweizer Volk genehmigt wurden, erfüllt wird. Entgegen der Versicherungen im Anschluss an die Abstimmung, dem Beschluss müsse Folge geleistet wer-

den, und entgegen der Ergebnisse der Aussprachen, welche aus der Behandlung in der vorberatenden Kommission für die Behandlung im Nationalrat abgesprochen waren, hat sich die FDP an keine Vereinbarung gehalten und klar Wortbruch betrieben. Wir können nun nur hoffen, dass der Ständerat eher der Verfassung entsprechend handelt. Uns bleibt nur übrig, bei den nächsten Wahlen daran zu denken, dass sich die FDP nicht an die Verfassung und nicht an Abstimmungsergebnisse hält, obwohl alle Ratsmitglieder den Eid auf die Einhaltung der Verfassung abgegeben haben. Die FDP-Parlamentarier befinden sich auf «EU-Kurs». SVP Wettswil

hoben, das Personal nahm sich Zeit für mich und war gelegentlich auch für interessante Gespräche zu haben. Diese rundum gute Stimmung empfanden auch meine Besucher, mein Zimmernachbar sofort. Ich kann das Spital Affoltern jedem empfehlen: Wenn es schon ein Spital sein muss, dann dieses! Kaspar Schlaepfer, Hedingen

in kürze

Auf dem Schotterweg zwischen Affoltern und Hedingen, beim Golfplatz wurde eine Freikarte für das Fussballspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Schaffhausen gefunden. Wer die Karte verloren hat, kann sie beim Empfang des «Anzeigers», Obere Bahnhofstrasse 5, in Affoltern abholen. (red.)


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0:4-Klatsche

Kurse für Kinder und Erwachsene im Zentrum auf dem Affoltemer Bauspielplatz. > Seite 17

Gegen die AC Bellinzona blieb der FC Wettswil-Bonstetten chancenlos. > Seite 21

Freitag, 7. Oktober 2016

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Besondere Atmosphäre Bernhard Schneiders Postkarte aus Hawaii (1): Lange Reise, kurze Nacht. > Seite 21

Stromeffizienz-Programm jetzt noch nutzen In der Heizperiode zeigt sich oft der Sanierungsbedarf

Inhaber Jürg Büchi mit zwei sichtlich zufriedenen Kundinnen. (Bild -ter.)

Freude am Beruf und Kulanz 30 Jahre Büchi Optik Affoltern GmbH Mit einem Tag der offenen Tür feierte Büchi Optik BOA am Samstag das 30-Jahre-Jubiläum – ein Brillengeschäft, das sich von anderen abhebt. Für einmal kamen Kunden und Neugierige nicht nur wegen der Brillen oder wegen Kontaktlinsen an die Alte Dorfstrasse 21 in Affoltern. Heiss begehrt waren auch die 14 Crêpes-Sorten, die vor dem 1570 erbauten Riegelhaus am Jonenbach serviert wurden. «Mit Speis und Trank möchten wir uns bei der treuen Kundschaft bedanken», sagte Jürg Büchi, dessen Geschäftscredo seit 30 Jahren unverändert ist: kein Verkauf von Massenware, sondern massgeschneiderte Fassungen. Und

Kulanz: Service und Ersatzteile sind in der Regel kostenlos. Und bei Kinderbrillen wird jedes zweite Glas nicht verrechnet. Diese Grosszügigkeit, aber auch die exzellente fachliche Beratung wissen Kundinnen und Kunden bei BOA zu schätzen. «Wir haben günstige und teurere Angebote. Wichtig ist, dass wir den Kunden den Unterschied genau erklären. Wer billige Ware verkauft, handelt sich danach Probleme ein. Ich will ja, dass er oder sie wieder kommt», sagt Jürg Büchi, dessen Freude am Beruf und am Kontakt mit Menschen auch nach 30 Jahren uneingeschränkt vorhanden ist. Sie ist auch bei den Mitarbeitenden – fünf Vollzeit-Mitarbeitende, zwei Lehrlinge und zwei Aushilfen – spürbar. (-ter.)

Für Winter gewappnet Pneuwechselaktion in Rifferswil Vom Montag, 10., bis Freitag, 14. Oktober, von 14 bis 21 Uhr, und am Samstag, 15. Oktober, von 8 bis 12 Uhr findet die beliebte Aktion des Pneuhauses Städeli in Ober-Rifferswil statt.

gedacht haben, ihren Wagen für den Winter vorzubereiten, entstehen unangenehme Wartezeiten. Doch – Experten sind da gleicher Meinung wie die Pneuhändler: Schon ab plus sieben Grad Celsius verlieren die Sommerreifen an Haftung und nasses Laub Es ist jedes Jahr dasselbe und doch ver- in Waldpartien erhöht die Rutschgeschiebt man den «lästigen» Pneuwech- fahr mit Sommerreifen ebenfalls. Geschäftsinhaber Martin Städeli sel häufig auf den Zeitpunkt, wenn der erste Schnee fällt. Dann sollte es und seine Helfer werden die Autos natürlich ganz rasch gehen. Weil aber wintertauglich machen. Wer frühzeiauch noch andere nicht früher daran tig für den Winter gerüstet sein und nicht lange warten will, kommt einfach vorbei. Das Pneuhaus Städeli verwendet hauptsächlich NokianReifen, gewährt aber auch auf allen anderen Marken dieselben SpezialNettopreise. In den Wartezeiten werden die Kunden mit einer Pizza und einem Getränk verwöhnt. Anna Müller und Martin Städeli. (Bild zvg.)

Gerade im Winterhalbjahr zeigt sich Sanierungsbedarf oder kommen Gedanken auf über den Ersatz von ins Alter gekommenen Boilern und Umwälzpumpen. Wer sich jetzt entschliesst, kann noch vom kantonalen Stromeffizienz-Programm profitieren. Dass es sich lohnt, zeigt der Erfolg im Knonauer Amt. Knapp zwei Jahre nach dem Start des Stromeffizienz-Programms im Oktober 2014 weist das Knonauer Amt eine vorbildliche Bilanz auf und liegt in allen Belangen deutlich über dem kantonalen Schnitt. Die bisher 385 eingereichten Gesuche bringen in der Umsetzung eine Stromeinsparung von 565 MWh pro Jahr, was einem Stromverbrauch von 140 Haushaltungen entspricht. In einer der nächsten Ausgaben des «Anzeigers» wird das umfassende Zwischenresultat der Region in dieser Aktion zusammen mit weiteren Entwick-

lungsdaten aus dem Energiebereich vorgestellt.

Wer jetzt saniert, spart Geld Strom sparen, heisst auch Geld sparen. Gut und gerne 100 000 Franken dürften das mittlerweile pro Jahr im Knonauer Amt sein. Das Programm ist auf drei Jahre ausgelegt, sofern der Fördertopf nicht schon vorher ausgeschöpft ist. Ob es zu einer Verlänge-

rung kommt, ist noch offen. Wer also in nächster Zeit seine Umwälzpumpe der Heizungsanlage oder den Elektroboiler durch neue, Strom sparende Geräte und Wärmepumpen-Boiler ersetzen will, tut gut daran, dies bald zu tun. Die Förderbeiträge liegen bei 450 Franken für Boiler und 200 beziehungsweise 300 Franken für Pumpen. Standortförderung Knonauer Amt, Forum Energie – Umwelt

Stromeffizienz-Installateure im Bezirk Affoltern Berger AG, 8907 Wettswil; Berger Boiler-Service AG, 8912 Obfelden; Bernhard W. R. AG, 8907 Wettswil; Grünenwald AG, 8112 Otelfingen; Ritschard Haustechnik AG, 8913 Ottenbach; SHS Haustechnik AG,

8910 Affoltern; Schenk Haustechnik AG, 8910 Affoltern; Swisstherm AG, 5103 Wildegg; Timatrade GmbH, 8910 Affoltern – oder der Installateur des Vertrauens. (pd.)

Ein Fest in der Tiefgarage Im Obfelder Quartier Wolsen sind neue Einwohner eingezogen Aufrichte- und Einzugsfest im Mehrfamilienhaus «Westblick» in Obfelden. ................................................... von martin mullis Mit einer Aufrichte und einem gleichzeitigen Einzugsfest feierten Bauherrschaft, die neuen Mieter sowie die Handwerker die Fertigstellung des Mehrfamilienhauses und den Einzug in die 14 Mietwohnungen. Das Fest in der Tiefgarage des Mehrfamilienhauses «Westblick» im Obfelder Dorfteil Wolsen ist fast ein wenig Symbol für die Effizienz der Generalunternehmung des Neubaus, der BSR Baumanagement AG. Sie verband nämlich das traditionelle Fest der Aufrichte kurzerhand mit einem Einzugsfest für die Mieter. Immerhin haben am letzten Freitagabend bereits alle 14 neuen Mietparteien von ihren neuen Woh-

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nungen Besitz ergriffen. Rolf Haller, Geschäftsführer der BSR Baumanagement AG, betonte in seiner kurzen Begrüssung, dass ihn die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit allen am Bau Beteiligten und das überaus gute Einvernehmen mit den Nachbarn und Behörden ganz besonders freut. Die Handwerker hätten viel geleistet, hielt er fest, allein die Tatsache, dass 10 000 t Aushub entfernt und fast ebenso viele Tonnen Beton, Armierungsstahl und andere Baumaterialien zugeführt wurden, bestätigte eine enorme Leistung. Die zehn Monate vom Baubeginn im November 2015 bis zur Fertigstellung verlangte anspruchsvolle Leistungen der Handwerker, aber auch viel Verständnis von den Nachbarn wegen den Immissionen. Bauleiter Haller hielt weiter fest, dass er stolz auf das Bauwerk inmitten von grünen Wiesen sei und natürlich auch auf die Menschen aus den verschiedensten Berufsgattun-

Rolf Haller (links) und Bauherr Besim Rrahmanaj freuen sich über das gelungene Bauwerk. (Bild Martin Mullis) gen und Kulturen, welche dieses Projekt ermöglichten. In der Tiefgarage des «Westblicks» in Wolsen feierten Mieter, Handwerker und Gäste ein fröhliches Fest zur Aufrichte und zum gleichzeitigen Einzug in die neuen Wohnungen.


Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Freitag, 7. Oktober 19.00 Alphalive-Kurs Sonntag, 9. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Kathrin Keller Kinder-Ferienprogramm Montag, 10. Oktober 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 9. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 9. Oktober 19.00 Abendgottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Pfarramtsvertretung bis zum 21. Oktober: Pfarrer Jürgen Schultz, Telefon 043 530 04 91 oder 079 520 12 33

Sonntag, 9. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 9. Oktober 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst mit Pfr. U. Boller zum Thema: «Opferblut bekommt nicht gut» Eine kritische Besinnung auf die christliche Erlösungslehre Freitag, 14. Oktober 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Wettswil mit Pfr. Kurt Gautschi

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Taufe von Leonie Rüegg und Livia Weiss Anschliessend Apéro Montag, 10. Oktober 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 9. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott, Tel. 044 761 34 90

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 9. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 9. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Mittwoch, 12. Oktober 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag, 13. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 9. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern am Albis mit Pfr. Urs Boller Donnerstag, 13. Oktober 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 9. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig, Treffpunkt beim Chilehus 8.30 Uhr. Wird ein Rückfahrdienst gewünscht, melden Sie sich bitte unter Telefon 076 561 34 09 Bei sehr zweifelhafter Witterung gibt Telefon 076 561 34 09 ab 7 Uhr Auskunft über die Durchführung www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 9. Oktober 9.30 Gottesdienst Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 9. Oktober 10.00 Kirche Wettswil: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Kurt Gautschi Fahrdienst: Anmeldung, 8. Oktober, Tel. 044 777 99 72

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 9. Oktober 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 11.00 Santa Messa Mittwoch, 12. Oktober 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 14. Oktober 20.00 Taizé-Feier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 8. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 9. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Montag, 10. Oktober 19.30 Monatsandacht Dienstag, 11. Oktober 19.30 Abendmesse

Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 9. Oktober 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. Mehl siehe Anzeige Maschwanden; Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Mittwoch, 12. Oktober 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Freitag, 7. Oktober 19.30 Herz Jesu-Freitag Stille und Andacht Samstag, 8. Oktober 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 9. Oktober 11.00 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst «Der Kuss des Universums» in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalik Anschliessend Vernissage mit Bildern von der in Maschwanden lebenden Künstlerin Karin Brunner im Pfarrhaus 10. bis 15. Oktober Amtswoche: Pfr. T. Maurer

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 8. Oktober 11.00 Taufe von Siena Mila Giulia Wolf 15.00 Taufe von Janis Betschart 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 9. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 9. Oktober 10.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion

Sonntag, 9. Oktober 9.45 Erntedank-Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Wiesenstrasse 10

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

sesam Sesam Bio-Fachgeschäft Bergstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis

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Am Samstag, 8. Oktober 2016 von 8.00 bis 13.00 Uhr feiern wir 10 Jahre

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Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 9. Oktober 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 13. Oktober 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 7. Oktober 2016

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Im Hauptort des Saanebezirks

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Wettswiler Gemeindeverein auf Reise mit Ziel Fribourg

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Am vergangenen Samstag reisten 71 Mitglieder und Witwen der verstorbenen Mitglieder nach Freiburg im Üechtland. Freiburg, die zweisprachige Stadt beidseits der Saane im Schweizer Mittelland, zeigte sich von einer schönen Seite.

Wenn es draussen früher dunkel wird, steigt die Zahl der Einbrüche. Schützen Sie Ihr Eigentum mit einfachen Massnahmen. Die Hausratversicherung hilft, wenn Sie trotzdem bestohlen werden. Je kürzer der Tag, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs. Diebe nützen den Schutz der frühen Dunkelheit aus und dringen unbemerkt in Wohnungen und Häuser ein. Hausratversicherung hilft

Die Reisenden bei der Schaukäserei in Affoltern im Emmental. (Bild zvg.) Klöster von Freiburg ein Zentrum der geistlichen Kultur, zeichneten sich für Baukunst, Bildhauerei und Malerei verantwortlich und trugen wesentlich zur Blüte der Stadt bei. Die Vielfalt an Kirchen ist gross und die Besichtigung bildete einen wichtigen Teil der Stadtführung, wo sich die Reisegruppe ein Bild darüber machen konnte. Doch auch die Altstadt lädt zum Verweilen ein, so war es eindrücklich zu beobachten, wie am Markt gehandelt und Vielerlei zum Kauf angeboten wurde.

Das Mittagessen wurde im historischen Café du Midi eingenommen, wobei ein grosser Teil der Gruppe das hervorragende typische Fondue genoss. Selbstverständlich wurde die Region auch bei der Wahl des Desserts berücksichtigt. Leider veränderte sich das Wetter nach dem Mittagessen und es regnete leicht. Dies trübte aber den gemeinsamen Austausch nicht, obwohl einige auf der weiteren Fahrt gegen die Müdigkeit zu kämpfen hatten. Als nachmittäglicher Abschluss

besuchten die Reisenden die bekannte Schaukäserei und genossen Kaffee und weitere Leckereien. Gegen 18.30 Uhr kam die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken zurück in die Heimat. Schön, wenn solche Traditionen noch viele weitere Jahre genossen werden dürfen. Gemeindeverein Wettswil: Remo Buob, Präsident www.gemeindeverein-wettswil.ch

Waffelspass in Affoltern Herbstferien im Familienzentrum Herbstferien hurra – ausschlafen, ausruhen, Ausflüge unternehmen – oder etwas Leckeres backen? Im Familienzentrum können kleine und grosse Besucher selbst gemachte und nach eigenem Geschmack dekorierte Waffeln geniessen. Die Ämtler Köche beim Erdäpfel Fritieren im Kochstudio. (Bild zvg.)

Kochende Männer In Wien stecken geblieben Die Männer der Ämtler «Hobbychuchi» gehen alle zwei Jahre auf Reisen. Die heurige Reise führte sie nach Wien. Die neun Männer der Ämtler «Hobbychuchi» sind seit Jahren ein eingespieltes Küchenteam. Sie kommen monatlich in der Schulhausküche Ennetgraben in Affoltern zusammen. Alle zwei Jahre gehen sie für drei Tage auf Reisen. In den letzten Jahren etwas erschwert, weil Präsident Richi Mosimann nach einem Unfall als Tetraplegiker so stark handicapiert ist, dass er ohne umfassende Betreuung nicht mitreisen könnte. Sein Rollstuhl spielte denn auch eine wichtige Rolle, als es um den Rückflug von Wien ging wo zirka 800 Fluggäste am Sonntagabend, 25. September, gestrandet waren. Doch zuerst zum Aufenthalt in Wien: Georg, ein junger Österreicher, der schon viele Küchen gesehen hat, begleitete die Ämtler Köche in seinem Kochstudio am Karlsplatz durch vier österreichische Speisen, welche sie selber zubereiten durften. Am Samstag um 10 Uhr ging es los. Der Kühlschrank gut gefüllt, wurden Kochschürzen umgebunden und Gemüse und Zwiebeln für die Erdäpfelsuppe und die Krautfleckerl geschnitten. Fleisch wurde angebraten und die gekochten Erdäpfel geschält und frit-

tiert. Zum Essen gab es feine Weine aus Wien und zum Dessert «Wiener Wäschermädln». Die feinsten Weine entdeckten die Hobbyköche jedoch am Sonntag beim Ausflug ins Burgenland. Kurz bevor sie merkten, dass aus dem Rückflug wohl nichts werde. Eine SMS hatte Reiseleiter Rolf Wasmer alarmiert.

Ausharren am Wiener Flughafen Es gab keinen Flug nach Zürich. Auch andere Flüge fielen aus. In unheimlich langer Warteschlange, dicht gedrängt, standen die Reisenden zu Hunderten stundenlang und es ging gar nichts. Rund 500 Fluggäste mussten schliesslioch in Notbetten im Flughafen Schwechat übernachten. Mit dem Rollstuhl von Richi Mosimann ging es an der Kolonne vorbei bis zuvorderst an den Info-Schalter. Nach Stunden landete die Gruppe im Flughafenhotel und vermutete, dass dies nur dank dem Geschick des Reiseleiters im Umgang mit dem Handicap des Präsidenten möglich wurde. Für ihn war es eine enorme Tortur. So viele Stunden im Rollstuhl zu sitzen, führte zu Sitzbeschwerden. Schliesslich konnte die Gruppe am frühen Montagmorgen nach Hause fliegen. Die Köche treffen sich heute Dienstag wieder im Schulhaus Ennetgraben zum Kochen. (pd.)

Für diejenigen, die am Donnerstag Lust auf frisch gebackene Waffeln verspüren, öffnet das Familienzentrum auch während der Herbstferien am 13. und 20. Oktober seine Türen und heisst von 14 bis 17 Uhr alle Waffelbegeisterten herzlich willkommen zum

Waffelspass. Die kleinen Kunstwerke dürfen sofort genossen oder für später mit nach Hause genommen werden. Anschliessend dürfen sich alle Kinder in der Hüeti im Bällelibad austoben, ein spannendes Märchen hören oder zusammen mit den Hüeti-Betreuerinnen kreativ sein (6 Franken pro Kind und Stunde). Währenddessen sind die Erwachsenen eingeladen, nach neuen Kinderkleidern zu stöbern, da die Kleider- und Spielsachenbörse ebenfalls geöffnet ist. Das Team freut sich, viele Besucher begrüssen zu dürfen. (pd.) Infformationen: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis mit Jugendlichen in Rust Bei herrlichem Wetter verbrachten rund 30 Jugendliche einen unvergesslichen Tag im Europa Park in Rust. Auf die Beine gestellt hat die Aktion die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Viel Action hatten die Jugendlichen aus den Regionen Kelleramt und Albis am 24. September bei einem Ausflug in den Europapark Rust. Bei herrlichem Wetter erlebten sie rasante Fahrten und geselliges Beisammensein. Damit der Tag im Europapark

Eine Hausratversicherung schützt Sie vor den finanziellen Konsequenzen eines Einbruchs. Ihr Hab und Gut ist bis zur gewählten Versicherungssumme zum Neuwert versichert – bei den meisten Gesellschaften ist bei Einbrüchen auch Bargeld bis 5000 Franken gedeckt. Die Hausratversicherung deckt mit der Zusatzversicherung «einfacher Diebstahl auswärts» auch den finanziellen Verlust, wenn Sie ausserhalb des Hauses bestohlen werden. In der Regel sind sogar gemietete oder geleaste Geräte mitversichert – informieren Sie sich, bevor Sie zum Beispiel bei der Miete von Skis eine (unnötige) Diebstahlversicherung abschliessen. Vorsichtsmassnahmen Oft genügen einfache Massnahmen, um das Einbruchrisiko zu verringern: • Verschliessen Sie Fenster und Türen immer sorgfältig, bevor Sie Haus oder Wohnung verlassen. • Verraten Sie Ihre Abwesenheit nicht durch Zettel an der Haustür und Mitteilungen auf dem Anrufbeantworter oder in sozialen Medien wie Facebook. • Verstecken Sie Ihre Wohnungsschlüssel nie unter dem Türvorleger oder im Blumentopf – diese Verstecke kennen auch Einbrecher. • Installieren Sie bei Ferienabwesenheiten Zeitschaltuhren, damit zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Räumen Licht brennt. • Verwahren Sie Wertsachen und wichtige Dokumente in einem Tresor oder im Kundenschliessfach bei Ihrer Bank. • Wirksamer Schutz vor Einbrechern bieten auch aufmerksame Nachbarn. Pflegen Sie den Kontakt untereinander und informieren Sie sich gegenseitig, um in Notfällen rasch zu reagieren. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Tel. 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

auch richtig genutzt werden konnte, ging es mit dem Car bereits am Morgen um 6.15 Uhr los. Und das wurde er auch. In kleinen Gruppen genossen die Jugendlichen die wilden Bahnen. Daneben gab es Süsses, Glacé und andere feine Häppchen. Es war fast wie in den Ferien – trotz den vielen anderen Besuchern. Das positive Echo der Teilnehmenden bekräftigt die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, den Erlebnistag auch nächstes Jahr wieder durchzuführen. (pd.)

Thomas Naef Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

mobiliar.ch

Rund 30 Jugendliche genossen einen tollen Tag in Rust. (Bild zvg.)

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Zur Tradition gehört der Herbstausflug des Gemeindevereins Wettswil am Albis und die Vorfreude auf die Reise im Hess-Car mit Chauffeur Leo ist von Jahr zu Jahr gross. Präsident Remo Buob sowie Reiseleiter Uwe Hock begrüssten die Teilnehmer herzlich. Am Morgen des ersten Oktobertags wurde frühmorgens Richtung Oensingen gestartet, wo der Car beim bekannten Café Knaus zur Stärkung der Reisegruppe stoppte. Die Region von Freiburg war seit der Jungsteinzeit besiedelt, allerdings stammen aus dem heutigen Stadtgebiet nur spärliche Funde, beispielsweise einige Feuersteine bei Bourguillon sowie Steinbeilklingen und Bronzegeräte. Während der Römerzeit befand sich bei Freiburg ein Übergang über die Saane. Die Hauptachse durch das Mittelland verlief damals jedoch weiter nördlich durch das Broyetal und über Aventicum (Avenches). Deshalb sind aus der römischen Epoche auch nur geringe Siedlungsspuren erhalten. Auf dem Plateau von Pérolles wurden einige Überreste von römischen Mauerfundamenten entdeckt. Stets bildeten die

Dämmerungseinbrüche: So schützen Sie Ihr Hab und Gut


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Veranstaltungen

agenda

Kabarett und Big Band

Freitag, 7. Oktober Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Musik-Kabarett Valsecchi & Nater in «grenzwertig». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 14.00-21.00: «Hanna Lukes Fashion». Eröffnung der Damenmode Manufaktur - der Ort für besondere Kundenwünsche. Ab 17 Uhr LoungeMusik von DJ Tom. Weisbrod Areal.

Samstag, 8. Oktober

Zurzeit im Kellertheater LaMarotte «grenzwertig» Musikkabarett von und mit Diego Valseccchi & Pascal Nater. Wenn Volkstribune wieder ungestraft behaupten dürfen, die Probleme kämen von aussen und liessen sich einfach wieder ausschaffen, wird es Zeit, das politische Kabarett aus der Mottenkiste zu holen. In ihrem dritten Bühnenprogramm «grenzwertig» berichten die Kabarettisten Valsecchi & Nater von einer Welt, in der Grenzen verteidigt, verschoben oder verschwommen werden. Mit kaltblütiger Präzision beissen sie in den harten Kern der Schweiz und besingen die eigene weiche Schale. Sie schauen genau hin, wie die Früchte des perfekt inszenierten Schweizer Stilllebens künstlich gereift werden und treten genüsslich in die Fettnäpfchen des faulen Systems. Der

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 17.00: Metzgete des Männerturnvereins Affoltern am Albis. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki Rossau». Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau.

Das Musik-Kabarett Valsecchi & Nater verschont niemanden. (Bild zvg.)

Montag, 10. Oktober Affoltern am Albis 19.00: Bridge. Eine Gruppe (12 Personen) spielen seit 2½ Jahren Bridge. Weitere Teilnehmer sind willkommen. Infos 044 767 17 35. Hotel Holiday Inn. Obstgartenstr. 7.

Dienstag, 11. Oktober Affoltern am Albis

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

15.00-16.00: Claudio De Bartolo gibt ein Konzert. Die musikalische Unterhaltung lädt ein zum Singen und Tanzen, dazu Kaffee und Kuchen geniessen. Kostenpflichtig. Anmeldung erwünscht Telefon 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

Mettmenstetten 11.00: 1. Radquer des IG Radquer Mettmenstetten. Gestartet wird in verschiedenen Kategorien. Festwirtschaft. Informationen und Anmeldungen auf: www.radquermettmenstetten.ch. Stockacher, vis-à-vis Jumpin. anzeige

Heute Freitag, 7. Oktober, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken/ mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit den «Chicago Swing Rats» Seit 2009 swingen, grooven und jammen die Chicago Swing Rats und begeistern Musikliebhaber im In- und Ausland. Nach wenigen personellen Veränderungen haben sich die sieben leidenschaftlichen Musiker aus dem Raum Zürich gefunden und spielen in der dynamischen Kleinformation einen feinen Bigband-Jazz aus den 30ern, wie ihn die Bands von Count Basie, Duke Ellington, Benny Goodman in den berühmten «Ballrooms» zelebriert hatten. Kurz gesagt – wenn die Sieben loslegen, ist die Bühne voll und die Post geht ab. Die Zusammensetzung garantiert beste Unterhaltung mit klingenden Namen aus der Jazzszene: Bandleader Hansruedi Gattiker, Trompete/Flügelhorn; Hans Meier, Posaune; Bruce Roberts, Klarinette/Saxophon/Vocal; Urs Rellstab, Gitarre/Arrangements; Hans Krauer, Piano; August Swerissen, Bassist, und René Grimm, Perkussion. (pz)

«Während des Malens entsteht ein innerer Dialog mit dem Bild», sagt Nelly Stutz-Jakob. (Bild zvg.)

Dialog-orientierter Malprozess Nelly Stutz-Jakob stellt in Affoltern aus

20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15

Ottenbach

Sonntag, 9. Oktober

Walliser Schauspieler Valsecchi und der Winterthurer Theatermusiker Nater begeistern mit ihrem MusikKabarett ein ständig wachsendes Publikum.

Donnerstag, 13. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

Hausen am Albis 10.00-15.00: «Hanna Lukes Fashion». Eröffnung der Damenmode Manufaktur - der Ort für besondere Kundenwünsche. Mit mediteranen Liedern vom Duo Arco d'Oro. Weisbrod Areal.

Freitag, 7. Oktober 2016

Mittwoch, 12. Oktober Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während den Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 13. Oktober Affoltern am Albis 13.30-17.30: JAAA: Treff Herbstferien special - Treffraum wird zusammen mit Jugendlichen umgestaltet.

Franken. Reservationen empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 18.00-20.00: Toscana/BrunelloFestival. Top Angebot, Brunello Piancornello DOCG 2011. Einmalige Gelegenheit: 10 Brunello und Rosso di Montalcino. Infos unter: www.mues-vinothek.ch. Mü's Vinothek. Dachlisserweg 1. 18.00-20.00: Vernissage Pari Rava, mit CAT-Skulpturen. Galerie 100, Zürichstrasse 100. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Chicago Swing Rats». Bar offen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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Die Malerin Nelly Stutz-Jakob stellt Bilder in den Räumen des reformierten Kirchgemeindehauses an der Zürichstrasse 94 in Affoltern am Albis aus. Nelly Stutz-Jakob wuchs in Hünenberg, Zug auf und wohnt heute in Unterlunkhofen, Aargau. Sie hat einige Jahre auch in Affoltern am Albis verbracht. Ihre Bilder entstehen Schicht um Schicht. Dabei verwendet sie Materialien wie Stoffe, Strukturmasse, Sand, Gipsbinden, Wellkarton, Papiere aller Art und auch zufällig gefundene Fundstücke. Mit Acrylfarben und Farbpigmenten sowie Kreiden entwickelt sich das Bild zum Ausdruck, den die Malerin sucht und der sich ändern kann. Sie bearbeitet die Schichten mit Pinsel, Spachtel oder Stricknadel. Untere Lagen kommen wieder hervor, Neues wird plötzlich entdeckt. Zeichnerische Elemente und Wortfragmente ergänzen den Inhalt. Es sind Momentaufnahmen von Begegnungen und Wahrnehmungen, reduziert in die Abstrak-

tion des entstehenden Bildes. Nelly Stutz-Jakob formuliert es so: «Während des Malens entsteht ein innerer Dialog mit dem Bild. Oft spiele ich auch mit den Worten und deren Bedeutung im übertragenen Sinn. Und so kommt das Bild auch zu einem Namen. Für mich ist aber auch wichtig, dass der Betrachter einen eigenen Bezug zum Bild aufbauen kann.»

Ausstellung bis 27. November Die Ausstellung findet vom 9. Oktober bis 27. November im reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern am Albis statt, Vernissage ist am 9. Oktober im Anschluss an den 10 Uhr Gottesdienst um ca. 11 Uhr. Die Ausstellung kann während den regulären Öffnungszeiten des Kirchgemeindehauses, Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung, unter Telefon 079 371 59 44, auch zu anderen Zeiten besucht werden. Die Künstlerin ist am Sonntag, 23. Oktober, von 11 bis 15 Uhr und am Samstag, 5. November, von 14 bis 17 Uhr anwesend. (HG)


Veranstaltungen

Freitag, 7. Oktober 2016

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Eine Geschichte selber zeichnen

Disco für die Mittelstufe

Comics lesen macht Spass, selber Comics zeichnen noch mehr

Im Jugendtreff Hirtschür in Affoltern

In der zweiten Herbstferienwoche organisiert das Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz in Affoltern Zeichenkurse für Kinder und Erwachsene.

Am Freitag, 28. Oktober, von 19 bis 22 Uhr startet im Jugendtreff Hirtschür die Mittelstufendisco in die zweite Saison und freut sich über partywillige Jugendliche der 4. bis 6. Primarklasse.

Von Montag, 17., bis Freitag, 21. Oktober, können Kinder ab acht Jahren und auch Erwachsene im GZB Affoltern am Albis eine Woche lang einen eigenen Comicstrip, basierend auf den Ideen der Teilnehmenden, gestalten. Am Freitagabend von 19 bis 21 Uhr lädt das GZB alle zur Vernissage ein. Die Kursleiterin Monica-Verena Keusch, Fachfrau für Illustrationen, bringt vielfältige Kurserfahrungen mit. Nach ihrer Ausbildung zur Kindergärtnerin besuchte sie die Kunstgewerbeschule Zürich und die Kunstakademie in Barcelona. Während annähernd acht Jahren studierte und arbeitete sie in Barcelona als Illustratorin, wo sie für die beste Illustration eines

Comic-Zeichnungen wie diese lassen sich im Kurs erlernen. (Bild zvg.) Bilderbuches mit dem internationalen «Lazarillo»-Preis ausgezeichnet wurde. Seit der Rückkehr in die Schweiz illustriert sie nun auch Kinder- und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum. Nachdem sie den Preis für die beste Grusskarte von Unicef erhielt, gestaltete sie für diese Organisation

den Adventskalender. Ausserdem absolvierte sie die Studiengänge Theaterpädagogik und Heilpädagogik. In diesen Bereichen war sie mehr als 10 Jahre tätig. (pd.) Infos zu den Kursen: www.bauspielplatz.ch Vernissage Freitag, 21. Oktober, 19 bis 21 Uhr.

Jahresfest Verein Kultur im Dorf Dinieren mit musikalischem Kraut, genannt Rämschfädra Das zehnte Jahresfest des Vereins Kultur im Dorf findet am Samstag, 29. Oktober, im Albisbrunn in Hausen statt. Das Fest ist für die ganze Bevölkerung offen. Dieses Jahr wird der Anlass mit Volksmusik von «Rämschfädra» untermalt. Im Beet des gewöhnlichen Löwenzahns, auch «Rämschfädra» genannt, werden Samen aus der Volksmusik mit blühender Fantasie und Humor gedüngt und mit übersprudelnder Energie und professionellem Handwerk gegossen. Frech und fätzig, leise und poetisch – und immer wieder überraschend. Die drei Musikerinnen und der Musiker sind der ungewöhnliche, flötenspielende Löwenzahn Livia Bergamin, der wirblige Klavier-Sunnewirbel Sonja Füchslin, die spezielle Fidelrämschfädra Patrizia Pacozzi und der naturbelassene fädraschirmfliegende Cellist Severin Suter. Sie werden zwischen den Gängen und nach dem Essen konzertant ihre musikalischen Schirmchen fliegen lassen. Für die Gänge indes sorgt Reto

organisieren und durchführen. Zusätzlich engagieren sich zahlreiche Jugendliche an der Bar, als DJ oder Türsteher, um dem Abend eine unvergessliche Note zu verleihen. (pd.) Freitag, 28. Oktober, Halloweenparty, Freitag,

Einmal einen alkoholfreien Bloody 2. Dezember, Chlaus-Sause. Jugendarbeit Affoltern, Mary probieren, einen schaurig ausse- Telefon 044 760 40 42 oder 079 820 46 11. henden Muffin essen oder einfach mit www.ja-aaa.ch. seinen Freunden einen schönen Abend www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch verbringen. Am 28. Oktober startet die www.familienclubaffoltern.ch zweite Saison der Mittelstufendisco mit einer Halloweenparty. Der Eintritt kostet 5 Franken und dafür ist jede Menge Spass garantiert. Die Mittelstufendisco findet einmal im Monat statt und ist ein Angebot, welches das Familienzentrum, der Familienclub sowie die Jugendarbeit aus Affoltern zusammen planen, Tanzende Mittelstufenschüler in der Hirtschür. (Bild zvg.)

«Café dansant» Tanznachmittag im Seewadel, Affoltern Viele fröhliche Gesichter und tanzende Beine – das schaffte Franco’s Unterhaltungsmusik am Dienstagnachmittag, 27. September, im Haus zum Seewadel.

Vier ungewöhnlich wirblige und speziell naturbelassene Kräuter. (Bild zvg.) Fust, Koch im Albisbrunn. Eine Vorund Hauptspeise in einer Vegi- und Fleischvariante sowie ein Dessert sind vorgesehen. Dieses Jahr geht es in Richtung ländlich herbstlich. Soeben ist übrigens sein Genussbuch «Zuhause isst’s am besten» erschienen. Dafür hat sich Christoph Wey, Kommunikationsspezialist, Weinliebhaber und «perfekter Gast», mit Reto Fust, leidenschaftlichem Profikoch und «perfek-

tem Gastgeber», zusammengetan. Dieser Anlass ist eine tolle Gelegenheit, sich mit lange nicht Gesehenen auszutauschen, oder für Neuzugezogene, den Verein und die neue Nachbarschaft kennen zu lernen. (san) www.raemschfaedra.ch. Samstag, 29. Oktober, 18 Uhr. Apéro und GV, 19.15 Uhr. Einlass auch für Nichtmitglieder. Anmeldung bis 21. Oktober an info@kulturindorf.ch.

Rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner genossen die Musik bei Kaffee und einem feinen Stück Kuchen. Aus dem grossen Repertoire spielte der Alleinunterhalter auf dem Keyboard oder Akkordeon-Stücke wie «Buona sera Signorina», «Rote Lippen musst du küssen», «Aber dich gibt’s nur einmal für mich» und «Tessiner Potpourri». Viele Erinnerungen an frühere Zeiten wurden ausgetauscht und es wurde getanzt, gesungen und gelacht. Müde, aber mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht, verliessen die Bewohnerinnen und Bewohner den Anlass. Am Schluss der Veranstaltung war dem Helfer- und Aktivierungsteam klar – so ein toller Nachmittag

muss möglichst bald wieder stattfinden. (pd.)

Franco Palattella am Keyboard. (Bild zvg.)

Kautzige Geschichten und Gitarrenspiel

Fightnight am Samstagabend

Musiker und Wortstreichler

Die Fightnight ist ein regionales Sportprojekt, bei dem Jugendliche die Möglichkeit erhalten, sich sportlich zu betätigen und einen schönen Samstagabend zu verbringen.

Dänu Wisler tritt am 28. Oktober, 20.15 Uhr im «Chilehus» auf. Seine Songs sind poetisch und voller Bilder, sein Gitarrenspiel virtuos und ideenreich und seine Geschichten witzig und kautzig.

ken, seiner Seele und seinen Erfahrungen schürft. Einer, der durch sein pures Sein überzeugt, nie blendet und weder sich noch sonst jemandem etwas vormacht. Aus jedem Ton, jeder Silbe spürt man seine Lust auf Leben und auf Begegnungen, die vor allem in immateriellem Sinne bereichern. Dänu Wisler ist eine Seltenheit. Einer, der Wache und Empfindsame berührt. Eintritt frei – Kollekte. (pd.)

Die Geschichten sind witzig bis kauzig, drehen sich um Wünsche, Welt und Weh und verraten ungekünstelt Verständnis für jeden menschlichen Belang. Er bedient sich der Elemente aus Latin, Blues, Rock und Folk und kreiert so das Genre, das er als Swiss Folk Rock bezeichnet. Der authentische Musiker und Wortstreichler, geerdet durch seine Herkunft, das Emmental, und seinen Wahllebensort, das Toggenburg, ist ein spannend differenzierter Mann, der Die Wisler-Gang: Dänu Wisler spielt mit seinen Söhnen und in seinen Gedan- seinem Neffen. (Bild zvg.)

Ein Sportprojekt für Jugendliche ab der sechsten Klasse

Die Fightnight ist ein regionales Sportprojekt der Jugendarbeit Affoltern in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden sowie der Jugendarbeit Obfelden-Ottenbach. Mit 54 motivierten Jugendlichen ist der erste Anlass am Samstag, 1. Oktober, in Affoltern erfolgreich gestartet. An drei Anlässen in drei verschiedenen Gemeinden sollen Jugendliche die Möglichkeit erhalten, sich sportlich zu betätigen und gemeinsam einen schönen Samstagabend zu verbringen. Im Vordergrund standen für die Jugendlichen ab der sechsten Klasse Spiel, Spass, Gemeinschaft und die Vernetzung untereinander. Zusätzlich waren Jugendliche von Hausen und dem MNA-Zentrum Lilienberg eingeladen. Mit den Jugendlichen wurde ein Burgenvölkturnier veranstaltet, bei welchem die Gewinnermannschaft einen Kinogutschein für einen

gemeinsamen Ausflug gewinnen konnte. Zusätzlich zum Turnier hatten die Jugendlichen eine zweite Halle zur Verfügung, in welcher sie eigene Ideen umsetzen konnten. Diese wurde hauptsächlich für gemeinsames Fussball- und Basketballspielen genutzt. Sowohl die Aufgabe des Schiedsrichters sowie der Betrieb des kostenlosen Snackstandes lag in der Verantwortung der Jugendlichen selbst. Auch die Aufräumarbeiten am Schluss des Events wurden in der Gemeinschaft erledigt. Die anwesenden Jugendarbeiter erlebten die Jugendlichen als moti-

viert, hilfsbereit und freundlich. Konflikte innerhalb des Turnierablaufes wurden rasch von Seiten des Schiedsrichters sowie der zuschauenden Jugendlichen ausdiskutiert und gelöst. So erlebten die Jugendlichen, verschiedener Gemeinden einen schwungvollen spannenden Abend mit viel Bewegung und Freude. (pd.) Nächste Fightnight-Anlässe: 12. November, Fightnight mit Parcours, Turnhalle Zendenfrei, Obfelden. 17. Dezember, Fightnight mit Unihockeyturnier, Turnhalle Wygarten, Mettmenstetten.

Spiel und Spass für Jugendliche am Samstagabend. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 7. Oktober 2016

21

Mannschaften auf Kurs Chancenlos in Bellinzona Erfolgreicher Saisonstart für Floorball Albis

Fussball 1. Liga: AC Bellinzona – FC Wettswil-Bonstetten 4:0 (2:0)

Die Damenmannschaften von Floorball Albis sind zum Saisonstart bereit und erzielen das Punktemaximum aus der ersten Runde.

Der FC Wettswil Bonstetten konnte nicht an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Bei der AC Bellinzona blieben die Ämtler chancenlos und verloren klar mit 4:0.

Zum ersten Mal tritt Floorball Albis mit zwei Damenmannschaften den Meisterschaftsbetrieb in den obersten Ligen auf dem Kleinfeld an. Während dem die Teams den Cupbetrieb gemeinsam bestreiten, sind für die Meisterschaft separate Mannschaften aufgestellt. Den Damen 1 gelang mit zwei Siegen ein optimaler Start und sie stehen nach der ersten Runde ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze. Sie gewannen gegen die Hot Chilis Rümlang Regensdorf mit 9:4 und gegen die UHC Winterthur United mit 5:0. Aber auch die Damen 2 erfüllten die Vorgaben und siegten gleich mit 15:4 gegen die Black Creek Schwarzenbach. Die Herren 1 erzielten auf dem Grossfeld zum Saisonauftakt in Adliswil einen

4:1-Sieg gegen THS Adliswil und ein 1:1 gegen Bülach Floorball. Das sind wichtige Punkte für den Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga. Die Herren-Kleinfeldteams legten einen verhaltenen Start an den Tag. Den beiden Herrenteams in der dritten Liga gelangen in der ersten Runde je einen Punktgewinn. Die Herren 2 spielten 4:4 gegen Concorida Giubiasco und die Herren 3 mit einem 3:3 gegen den TV Birrhard. Die Herren 4 (5. Liga) gewannen ein Spiel mit 7:3 gegen Gordola, und sie stehen damit nach der ersten Runde im Mittelfeld. Auf dem Grossfeld konnten die Junioren wichtige Punkte erspielen. Die U-18 gewann dabei das Spiel gegen Baden-Birmenstorf mit 6:1, und der U-16 gelang mit einem Sieg und einem Unentschieden ein guter Saisonstart. Bereits wieder im Fahrplan sind die A-Junioren, welche wieder beide Spiele gewannen und den Kampf um den Gruppensieg eröffnet haben.

Mit elf Koach-Athleten nach Hawaii Saisonhöhepunkt vom Samstag Morgen Samstag findet die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii statt. Elf Triathleten des Teams Koach haben sich für das Rennen qualifiziert. Teamchef Kurt Müller lässt es sich nicht nehmen, seine Athleten persönlich vor Ort zu betreuen. Das Team Koach hat sich nach dem dominanten Auftritt im Vorjahr unter den Spitzenteams der Schweiz etablieren können. Neben zahlreichen Siegen, Podestplätzen und Schweizer Meister-Titeln stechen der zweite Platz in der Schweizer Teamwertung und die 11 Startplätze in Hawaii ins Auge. Im Ironman-Rating zählt das Team auch in diesem Jahr zu den führenden in Europa. Ein besonderes Highlight war der Weltmeistertitel von Tanja Bühlmann über die Ironman Halbdistanz 70.3 im September in Australien. Die Profis sind unterschiedlich gestartet. Kurt Müller setzt auf Newcomer und baut sie schrittweise auf. Philipp Koutny hat mit seinem Sieg über die Halbdistanz in Murten gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Beim Ironman Barcelona von diesem Wochenende lag er gut im Rennen, als ihn ein schwerer Defekt stoppte. Balazs Csoke hat mit verschiedenen Topten-Resultaten aufhorchen lassen. Beim Ironman in Zürich stieg er gar als Erster aus dem Wasser. Auch der

Aufbau von Lina-Kristin Schink auf der Lang- und Nikos Wilczek auf der Kurzdistanz verläuft positiv, beide konnten einige gute Wettkämpfe zeigen. Schwieriger ist die Situation des Bonstetters Urs Müller, der an einer langwierigen Verletzung laboriert. Obwohl seine Trainingsleistungen gut sind, hält sein Knie noch keinen langen Wettkampf durch. Sein Fokus ist bereits auf die nächste Saison ausgerichtet.

Weltmeistertitel zu verteidigen Das Team Koach zählt verschiedene Trümpfe: Allen voran Sandra Dänzer, die im Vorjahr in ihrer Altersklasse gewonnen hat und nun ihren Weltmeistertitel verteidigen will. Martin Welti hat beim Ironman Zürich mit dem 15. Rang «overall» auf sich aufmerksam gemacht. Mäni Hefti ist auch an Weltmeisterschaften jederzeit für einen Podestplatz gut. Aus dem Bezirk Affoltern starten Mathias Koethe, Rifferswil, und Bernhard Schneider, Ottenbach. Morgen Samstag kann der Ironman Hawaii ab 18 Uhr Schweizer Zeit auf www.ironman.com mitverfolgt werden. Die ARD überträgt den Start ab 18.45 Uhr und die Schlussphase der Profis zwischen 1.15 und 3.40 Uhr. Anmeldung für den Hawaii-Chat von Kurt Müller mit aktuellen Informationen vom Ironman bei kurt.mueller@kmsportcoaching.ch. (tk)

Der Ottenbacher Bernhard Schneider am Heart Break Hill in Kilchberg auf dem Weg zur Qualifikation für die Ironman-WM in Hawaii. (Bild Erika Schmid)

Der wichtige Sieg am vergangenen Wochenende im Zürcher Seefeld stimmte alle mit grosser Zuversicht. Die Devise war klar: Es mussten Punkte her, um sich vom Tabellenende zu lösen und sich im Mittelfeld festzusetzen. Nach bisher inkonstanten Leistungen der Tessiner, war es schwierig, den Gegner einzuschätzen.

WB verpasste die frühe Führung Die beiden Mannschaften gestalteten den Beginn der Partie ausgeglichen. Es kam auf beiden Seiten zu Möglichkeiten. Die Beste konnte der FCWB in der 11. Minute verzeichnen, als Badalli einen direkten Freistoss aus rund 20 Metern an den Innenpfosten schoss. Studer war danach zu überrascht, um den Abpraller im Netz unterzubringen. Aber auch der AC Bellinzona kam zu guten Chancen. Vor allem der starke Stojanov brachte die Wettswiler Defensive immer wieder in Schwierigkeiten. In der 19. Minute konnten die Tessiner nach einem Distanzschuss von einem Abpraller profitieren und zum 1:0 einschieben. WB versuchte daraufhin weiter nach vorne zu spielen und kam nur vier Minuten später zu einer guten Ausgleichsmöglichkeit, die aber ungenutzt blieb. In der 29. Minute kamen die Gastgeber zu einem Eckball. Die Zuteilung in der Verteidi-

Die wenigen WB-Chancen im stimmungsvollen Stadio Comunale machte der Tessiner Keeper Capelletti zunichte. (Bild Kaspar Köchli) gung stimmte nicht und so konnte Stojanov völlig frei zum 2:0 einnicken. Mit diesem Resultat ging es eine Viertelstunde später in die Pause.

Kurzes Aufbäumen nach der Pause Zu Beginn der zweiten Halbzeit war WB bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Einheimischen wurden immer weiter in die eigene Hälfte gedrückt. In der 63. Minute konnte sich Bellinzona vom Druck befreien und kam nach einem schnellen Konter zu einem weiteren Eckball. Wieder stimmte die Zuordnung nicht und Maffi köpfelte den Ball am ersten Pfosten ins Netz. Somit war die Auflehnung gegen die drohende Niederlage der Ämtler gebrochen. Je länger das Spiel dauerte, desto ungefährlicher agierten die Gäste. In der 74. Minute

krönte Stojanov seine herausragende Leistung mit einem satten Schuss zum 4:0. Die Gastgeber spielten die klare Führung daraufhin gekonnt nach Hause. Mit einer bitteren Niederlage in der Tasche ging es auf die Rückfahrt Richtung Wettswil. Der FCWB verpasste es, die von Trainer Dosch angestrebte Siegesserie zu starten und muss deshalb nächste Woche auf diese Niederlage reagieren, um nicht zu weit nach hinten abzurutschen. Dieses Wochenende ist jedoch Meisterschaftspause, da am Samstag der SC Buochs in der Cup-Qualifikation zu Gast im Moos ist. (NSc) Matchtelegramm: Stadio Communale, Bellinzona, 700 Zuschauer, FCWB: Thaler; Badalli, Hotnjani (73. Goljica), Waser, Studer (57. Dukhnich); Gouiffe à Goufan, Siefkes, Bozic, Schneebeli; Gjergji, Le Bigonsan (69. Constancio).

Eine besondere Atmosphäre Postkarte aus Hawaii (1): Lange Reise, kurze Nacht Die Reise dauerte 27 Stunden von der Abfahrt zu Hause bis zur Ankunft im Hotel. Dabei hatten wir Glück: Die vermeintlich komfortablen drei Stunden Umsteigezeit in Los Angeles erwiesen sich als ziemlich spitz berechnet. Nach dem Stehen in der unendlich langen Schlange für die Einreiseformalitäten, mit ein bis zwei Scans aller Finger und des Gesichts, wurde es bei der Sicherheitskontrolle zeitlich eng. Zehn Minuten länger und es wäre uns so ergangen wie dem Schweizer Ehepaar, das ein Tag früher mit derselben Maschine gestartet war: Das Flugzeug nach Kona war weg, als die Formalitäten bereinigt waren, weshalb sie nach einer Nacht in Los Angeles erst mit uns eintrafen.

Freundschaftliche Rivalität unter den Teams Nach einer kurzen Nacht bin ich heute Morgen mit einer Schweizer Gruppe die Rad- und Laufstrecke besichtigen gegangen. Das lockere Training verdrängte die Müdigkeit und das anschliessende Programm ist durchgeplant: Registrierung, Race-Briefing, Nachtessen. Nun trifft man die meisten Kolleginnen und Kollegen. Allein vom Team Koach sind wir elf, hinzu kommen die sechs des Teams Tempo Sport, mit dem uns eine freundschaftliche Rivalität verbindet. Die Atmosphäre in der IronmanWoche ist besonders. Nicht nur, dass es heiss ist. Die Erkältung, die ich aus der Schweiz mitgebracht habe, ist schon beinahe von den Tropenwinden weggeblasen. Alles ist positiv: Das riesige Ironman-Gelände, die Willkommenskultur, an der sich hier niemand zu stören scheint, die Begrüssung mit einem echten Blumenkranz, die lockeren Gespräche, die mit Athleten aus der ganzen Welt – bereits im Flugzeug – spontan zustande kommen. Kona ist in dieser Woche Ironman – selbstredend nicht irgendeiner, sondern der

Bernhard Schneider beim lockeren Training auf der Marathonstrecke. (Bild es) Entstehungsort des Ironmans und seit bald 40 Jahren die Weltmeisterschaft. Bisher habe ich «Hawaii» nur aus der Ferne mitverfolgt, jetzt bin ich froh, dass die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen Novizen wie mir alles erklären.

Greifbare Freude Zum Bild meiner ersten Postkarte: Am Samstag werde ich beim Marathon wohl etwas müder aussehen als auf diesem Foto. Es ist absehbar, dass sich die Strecke zum «Energy Lab» nach der lockeren einstündigen Radfahrt von heute Morgen, trotz der Temperatur von bereits deutlich über 30 Grad, viel einfacher anfühlt als im Wettkampf am früheren oder späteren Nachmittag, nach vier Kilometern im Meer und 180 Radkilometern durch die

Wüste. Dennoch: Die Vorfreude der über 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihrer Angehörigen ist buchstäblich greifbar. Bernhard Schneider aus Kailua Kona, 5. Oktober

Bernhard Schneider an der WM in Hawaii Der Ottenbacher Triathlet und Historiker Bernhard Schneider hat sich im Alter von 58 Jahren erstmals für die Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziert. Im «Anzeiger» berichtet er über die Vorbereitungen und die Teilnahme an einem der härtesten Wettkämpfe der Welt. (red.)


Morgen Cup-Quali gegen Buochs

WB möchte seine Torchancen effizienter nutzen; hier scheitert «Guly» Gjergji freistehend an Seefeld-Keeper Wehrli.

Vielen ist der SC Buochs noch in bester Erinnerung. Vor zwei Jahren gelang den Innerschweizern der grosse Coup mit dem Cup-Sieg gegen die Berner Young Boys. Es folgte ein Sieg im Achtelfinal gegen Schötz und erst im Viertelfinal bedeutete der FC St. Gallen Endstation. Unterdessen spielt das Team von Trainer Andreoli in der 1. Liga und liegt in der Gruppe 2 derzeit auf Rang acht. Der bisherige Verlauf der Saison ist durchaus mit dem der Ämtler zu vergleichen, nach neun Spielen stehen drei Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche, dies bei einer negativen Tordifferenz von 16:18. FCWB will Heimvorteil nutzen Bei den Ämtlern stehen drei Siegen fünf Niederlagen gegenüber und man hat vor allem deutlich weniger Tore erzielt, im Durchschnitt nur eines pro Spiel. Es ist also einmal mehr klar, was für einen Sieg am Wichtigsten ist: Die Torchancen müssen effizient genutzt werden. Und im Cup ist ja bekanntlich alles möglich.

Es könnte gar zum Elfmeterschiessen kommen.

Matchball-Spender

Anpfiff wie gewohnt um 16.00 Uhr Der Sieger dieses Spiels erreicht die zweite Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup 2017/18, welche dann im Frühjahr ansteht und wiederum ein Gegner aus der 1. Liga warten würde. Wer die zweite Runde übersteht, zieht dann im nächsten Sommer in die Hauptrunde ein. Für Motivation ist also gesorgt, wenn am Samstag um 16.00 Uhr – zur gewohnten Zeit also – das Spiel angepfiffen wird. (OHe)

ALAG Personalberatung AG, Zürich

FC WB 1 – SC Buochs Cup-Qualifikation

www.scelektro.ch

Samstag, 8. Oktober 2016 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Alles über den FCWB auf:

www.fcwb.ch

In einer Woche gegen Locarno Bereits in einer Woche steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am 15. Oktober um 16.00 Uhr werden die Akteure des FC Locarno zu Gast auf dem Moos sein. Erneut eine direkte Partie im Mittelfeld der Gruppe 3 und entsprechend wichtig, um sich vom Tabellenende abzusetzen.

(Bild Kaspar Köchli)

Die Dosch-Elf wird sich nach der englischen Woche mit dem Cup-Fight zum Ende unter der Woche erholen können und sich optimal auf die Partie gegen Locarno einstellen. Trotz Ferienzeit freut sich der FCWB auf einen grossen Zuschaueraufmarsch. (OHe)

www.alag.ch

Sportgarage Schweizer, Wettswil www.sportgarage.ch

Schenk & Caramia, Elektroinstallationen, Wettswil

Die WB-Spiele am Wochenende: Freitag, 7. Oktober Wädenswil – Senioren 40+ Lachen/Siebnen – Senioren 30+

20.00 20.15

Samstag, 8. Oktober Jun. Ea – Wiedikon Jun. Eb – Wiedikon Uitikon – Jun. Ed Jun. Dd – Wädenswil Jun. Ca (CCJL) – Urdorf Wiedikon – Jun. Dc FCWB 1 – SC Buochs

10.00 10.00 11.30 11.30 13.30 14.30 16.00

Sonntag, 9. Oktober FCWB 2 – Siebnen FCWB 3 – Tuggen Jun. B2 – Einsiedeln

10.15 12.30 14.30

FCWB-Jass-Open 2016 Das diesjährige Jass-Open des FC Wettswil-Bonstetten ist bereits die 15. Austragung. Alle Jasserinnen und Jasser sollten sich den Samstag, 10. Dezember, reservieren. Im Gemeindehaus Bonstetten wird ab 15.00 Uhr die Einschreibung gestartet mit anschliessendem Apéro. Danach gibt es drei Jassrunden bis zum Nachtessen und drei weitere Jassrunden nach dem Essen. Nebst den tollen Preisen

Stiglenstrasse 39 > 8052 Zürich > 044 300 25 85

für die besten Jass-Duos, wird der Hauptpreis – ein Gutschein im Wert von 500 Franken für das Hotel Uto Kulm, gesponsert von W.R. Bernhard, Hallööchen – unter allen Teilnehmern verlost. Und natürlich darf auch dieses Jahr die WB-Bar, powered by Spyre Bar, nicht fehlen. Alle weiteren Informationen und Anmeldung findet man auf www.fcwb.ch/jass-open (OHe)

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 11.00−24.00 Uhr Sa 16.00−24.00 Uhr So 11.00−23.00 Uhr

FC WB 2 – SC Siebnen Sonntag, 9. Oktober 2016 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Voranzeige: FC WB 1 – FC Locarno Samstag, 15. Oktober 2016 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 7. Oktober 2016

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menschen im säuliamt

«Ich bin gerne aktiv und an allem interessiert» Aylin, 24. September.

Gastón Guzmán ist in Affoltern aufgewachsen und arbeitet seit gut sechs Jahren in der FordGarage René Hächler AG in Obfelden, wo er für Administration und Marketing zuständig ist. Er spielt in der Freizeit sehr gerne Golf oder unternimmt bei schönem Wetter Fahrten über Alpenpässe. ................................................... mit gastón guzmán sprach marianne voss

Emilia, 25. September.

Emma Anna, 25. September.

Livio, 26. September.

anzeige

wetter

«Ich bin im Spital Affoltern zur Welt gekommen, in Affoltern aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe auch dort meine ersten beiden KVLehrjahre absolviert.» Gastón Guzmán sitzt an seinem Bürotisch in der Garage Hächler in Obfelden und berichtet offen und engagiert aus seinem Leben. Eine unschöne Erfahrung sei für ihn die Auflösung des Lehrvertrages gewesen. «Ich war damals in einem Alter, in dem man so einer Situation nicht gewachsen ist.» Nicht seine Fähigkeiten, sondern menschliche Differenzen seien der Grund gewesen. Er fand eine neue Lehrstelle, wo er seine Ausbildung ohne Unterbruch mit Berufsmatur abschliessen konnte. «Das war in der Th. Willy AG, dem grössten Fordhändler der Schweiz.» Und darum sei er heute hier in einer Fordgarage. «Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes hatte ich nämlich noch überhaupt keine bestimmten Vorstellungen, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte.» Dass er jedoch – wie sein Bruder – in der Automobilbranche landen würde, habe er nicht gedacht. «Ich habe zwar nicht einmal zwei linke Hände und weiss knapp, wie ich eine Schraube anziehen muss.» Er sei aber mehr der Planer, der Denker und Organisator. «Hier bin ich für die ganze Administration, das Marketing, den Verkauf und die Vorbereitung der Dokumente verantwortlich.» Das beinhalte also alle Abläufe von der Fahrzeugbestellung bis zur Ablieferung oder vom «Grüezi, was kann ich für Sie tun?» bis zum «Viel Spass mit Ihrem neuen Auto!». Er sei für vieles zu haben und sich für nichts zu schade. «Ich bin grundsätzlich gerne aktiv

Gastón Guzmán schätzt bei seiner abwechslungsreichen Arbeit die täglich neuen Herausforderungen. (Bild Marianne Voss) und auch an allem interessiert.» Nur von der Werkstatt, vom Mechanischen, davon lasse er lieber die Finger. Seit gut sechs Jahren arbeitet Gastón Guzmán hier in Obfelden und hat inzwischen auch noch die Ausbildung zum Verkaufsfachmann mit eidg. Fachausweis abgeschlossen. Wohnhaft ist er in Oberlunkhofen. Mit seinem Job ist er mehr als zufrieden. Er fühlt sich wohl im Team und schätzt die täglich neuen Herausforderungen. «Kein Tag ist gleich wie der andere, das gefällt mir.»

Spanisch-chilenische Wurzeln Auf seinen nicht schweizerisch klingenden Namen angesprochen, erklärt Gastón Guzmán: «Mein Vater kommt aus Chile, meine Mutter ist Spanierin, und kennengelernt haben sich die beiden im Säuliamt, in Hedingen.» Er spreche natürlich auch fliessend Spanisch, sei aber seit seinem 15. Lebensjahr Schweizer. «Ich spazierte damals in die Gemeindeverwaltung Affoltern und fragte, was ich machen müsse, um eine ID zu erhalten.» Ein paar Formulare später habe er sich dann beim Gemeinderat vorstellen dürfen und bald darauf die Schweizer Staatsbürgerschaft und eben seine ID erhalten.

Das sei wichtig für ihn. «Hier in der Schweiz ist schliesslich mein Zuhause. Klar, ich habe auch noch das LatinoTemperament im Blut.» Das lebe er aber eher im privaten Kreis in der Freizeit aus. «Bei der Arbeit kann ich ein Schweizer Tüpflischiesser sein, abends nehme ich es dann eher locker.» Was er sich noch wünsche: «Ich möchte gerne einmal nach Chile reisen und das Land und seine Kultur näher kennenlernen.»

Entspannung beim Golfspielen Und was unternimmt Gastón Guzmán in der Freizeit? Bei schönem Wetter fahre er manchmal mit seiner Freundin über einige Alpenpässe. «Ich lese aber auch gerne und habe angefangen, Golf zu spielen.» Er kommt ins Schwärmen. Bei diesem Sport sei er draussen in der Natur und er müsse sich voll konzentrieren. «So kann ich komplett abschalten und zur Ruhe kommen. Es gibt dann nur noch den Schläger, den Ball und mich.» Politisch ist er nicht selber aktiv, aber er verfolgt die Entwicklungen und lässt auch keine Abstimmung aus. «Ich rede gerne über Politik und äussere meine Meinung, die manchmal

auch kontrovers ist. Ich finde vor allem, dass hinter den Politikern keine leeren Worte stehen dürften.» Ob er nicht einer Partei beitreten und für ein Amt kandidieren wolle? Er lacht. Das sei er schon mehrmals gefragt worden. Doch er sei sich bewusst, dass man gerade im Kantons- oder Nationalrat ernüchternd wenig erreichen könne. Das System sei einfach viel zu träge. Zum Schluss des Gespräches fasst Gastón Guzmán seine Lebenseinstellung in wenigen Worten zusammen: «Ich lebe von Tag zu Tag, denn ich weiss nicht, was morgen ist. Und das Wichtigste dabei ist, mir selber treu zu bleiben.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – egal ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder in unserem Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

volg-rezept

Moussaka scheiben in Salzwasser knapp weichkochen, abschütten.

Zutaten für 4 Personen 5 dl Milch 1 EL Butter 1 EL Mehl 1 Eigelb 150 g Reibkäse 750 g Rindshackfleisch 0.5 dl Essig 1 dl Olivenöl 1 Zwiebel, gehackt 4 Auberginen 600 g Kartoffeln, festkochend, geschält, in Scheiben geschnitten Salz, Pfeffer, Muskat, Fleischwürzmischung Butter für die Form

Zubereitung

bauernregel «Ist der Oktober freundlich und mild, ist der März dafür rau und wild.»

Milch aufkochen, Mehl und Butter verkneten, in die Milch einrühren, bei kleiner Hitze sehr sämig kochen, Pfanne vom Herd nehmen. Ei und Reibkä-

180 Grad – 45 Minuten in eine ausgebutterte Gratinform legen, etwas von der Käsesauce darüber verteilen, mit einer Lage Auberginen bedecken, Hackfleisch darüber verteilen, mit einer weiteren Lage Auberginen bedecken, restliche Käsesauce darüber verteilen. Im Ofen bei 180 Grad 45 Minuten. backen. Zubereitung: 1½ Std. se einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Hackfleisch mit Essig mischen, mit Fleischwürzmischung würzen, in wenig Olivenöl anbraten, Zwiebeln dazugeben, mitdünsten, beiseite stellen. Auberginen längs in 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit Salz würzen, im restlichen Olivenöl beidseitig gut anbraten, beiseite stellen, Kartoffel-

gedankensprünge Beilage Bei der Hochwildjagd das ist fatal Erzielte niemand einen Treffer Darum essen wir dieses Mal Rotkraut und Spätzle ohne Pfeffer Martin Gut


Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Von Samstag, 22., bis Sonntag, 30. Oktober, finden Sie uns an der Zuger Messe vor dem Eingang. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Europa-Park Rust Donnerstag, 20. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Erwachsene Fr. 88.– Kinder von 4 bis 11 Jahre Fr. 78.– Crazy Ladies Shopping Day in Stuttgart Samstag, 5. November 2016 Carfahrt inkl. Verwöhn-Programm Fr. 55.– Shopping-Fahrt nach Mailand Samstag, 26. November 2016 Carfahrt Fr. 55.– Zibelemärit Bern Montag, 28. November 2016 Carfahrt Fr. 38.– Weihnachtsmarkt in Konstanz Mittwoch, 30. November 2016 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt in Montreux Montag, 5. Dezember 2016 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt in Freiburg im Breisgau Dienstag, 13. Dezember 2016 Carfahrt Fr. 55.– 2 Tage Weihnachtsmarkt Innsbruck Freitag, 2., bis Samstag, 3. Dezember 2016 Preis ab Fr. 215.– 2 Tage Weihnachtsmarkt München Donnerstag, 8., bis Freitag, 9. Dezember 2016 Preis ab Fr. 195.– Jass- und Ausflugsferien! Auch für Nichtjasser eine Reise wert. 7 Tage Kufstein Tirol Sonntag, 23., bis Samstag, 29. April 2017 Preis ab Fr. 1150.– 7 Tage Velden am Wörthersee Sonntag, 7., bis Samstag, 13. Mai 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Wernigerode im Harzgebirge Sonntag, 4., bis Samstag, 10. Juni 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Perugia, Umbrien Sonntag, 24., bis Samstag, 30. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– Profitieren Sie von unserem Frühbucherrabatt auf alle Mehrtagesreisen 2017. Buchen Sie bis zum 31. Dezember 2016 und Sie erhalten 5 % geschenkt! Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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