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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 80 I 168. Jahrgang I Dienstag, 14. Oktober 2014

Pflege

Zickige Missen

Freiwillige gemeinsam an der Arbeit in Mettmenstetter Naturschutzgebieten. > Seite 3

Leistungsschau der Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten. > Seite 5

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Lohnendes Geständnis «Berufseinbrecher» -

Rückfälliger Raser: Obergericht mildert Urteil des Bezirksgerichts Affoltern stark. > Seite 5

Teure Brillen und Velos gestohlen: Serbe muss für vier Jahre ins Gefängnis. > Seite 5

Effiziente Sicherheitsrodung entlang der Albispassstrasse Strassensperrung ab Riedmatt bis Passhöhe noch bis zum 19. Oktober Behörden- und Holzkorporationsmitgliedern konnten sich am Freitagmorgen persönlich davon überzeugen, mit welcher Effizienz die Sicherheitsrodung entlang der Albispassstrasse vorgenommen wird. Revierförster Robert Püntener leitete die Führung.

Vollsperrung Deckbelagsarbeiten auf dem Abschnitt Bunkeranlagen bis Tüfenbach in Hausen. > Seite 9

Autobahnzubringer geht in nächste Runde Am 21. Oktober informiert der Kanton um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden über die Ausgestaltung des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach. Im «Anzeiger» erhalten Philipp Schweiger von der IG Sicherer Schulweg und Adrian Halter von der IG erholen statt überholen Gelegenheit, ihre Vorstellungen für die Ausgestaltung des Zubringers zu äussern. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Übernächster Gegner – ein Club aus der Super League?

................................................... von martin platter Noch bis zum Ende dieser Woche werden entlang der Albispassstrasse rund 1500 Kubikmeter Holz und Baummaterial, die dem Strassenverkehr hätten gefährlich werden können, aus dem Wald herausgeschnitten und abtransportiert. «Entlang des Albishangs über der Passstrasse hatte es fast kriminell gefährliche Bäume und Totholz. Nachdem ich das anlässlich einer Begehung mit dem Kreisförster und den Waldbesitzern gesehen hatte, befiel mich jeweils ein ganz mulmiges Gefühl, wenn ich mit dem Auto über den Albis fuhr», sagte Robert Püntener mit ernster Mine. Die Sicherheitsrodung wäre denn auch schon etliche Monate früher vorgesehen gewesen. Weil jedoch Bauar-

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Mit einem 2:1-Sieg qualifizierte sich der FC Wettswil-Bonstetten gegen den 1.-Liga-Mitkonkurrenten Gossau für die zweite Qualifikationsrunde. Die leicht umgestellte Ämtler Equipe, überraschend in Rückstand geraten, gewann die Partie letztlich hochverdient. Gewinnt er das nächste Spiel, kann der FCWB in der übernächsten Runde einen Super-League-Verein empfangen. Das war 2012 (gegen die Young Boys) der Fall.

Aufgestapelt warten die Baumstämme am Strassenrand auf ihren Abtransport. (Bild Martin Platter) beiten auf der Bucheneggstrasse und im Sihltal bereits zu Verkehrsbehinderungen führten, verschob man die Aktion auf diesen Herbst. Wie nötig es war, zeigt das Ausmass der Rodungen, die zuweilen bis

weit in den Hang hinauf reichen. Im Einsatz stehen drei Vollernter, vier Forwarder und ein Häcksler, der vor Ort Holzschnitzel produziert, die mit einem speziellen Lastwagen fortlaufend abtransportiert werden. Hat man

die riesigen Gerätschaften einmal in natura an der Arbeit gesehen, wird klar, weshalb die Strassensperrung nötig wurde. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

................................................... > Bericht auf Seite 19

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Regionalplanung stellt Weichen im Bezirk

Stau in Ottenbach: Die Rezepte, wie damit umzugehen ist, unterscheiden sich. Unbestritten ist, dass Verkehrsfragen im Prozess der Richtplanung für viel Gesprächsstoff sorgen. (Bild Erika Schmid)

Der regionale Richtplan stellt für die Gemeinden des Bezirks Weichen im Hinblick auf die künftige Entwicklung. Er umfasst die Bereiche Siedlung und Landschaft, Verkehr, Versorgung sowie öffentliche Bauten und Anlagen. Der gültige Richtplan stammt von 1998 und wird nun auf der Grundlage des kantonalen Richtplans, der in diesem Frühjahr neu festgelegt worden ist, einer Gesamtrevision unterzogen. Der Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) hat die Richtplanrevision zum Anlass genommen, den 14 Gemeinden der Region ein Gespräch mit Präsident Kurt Weber, Raumplanerin Bernadette Breitenmoser und Sekretär Peter Schärer anzubieten, um im Dialog schon früh einen Annäherungsprozess zu initiieren. Beide Seiten äussern sich auf Anfrage positiv über diese Gespräche. ZPK-Präsident Kurt Weber fasst zusammen: «Wir wurden durchwegs zuvorkommend empfangen und konnten – gerade auch dank teilweise kontroversen Gesprächen – das Vertrauensverhältnis gegenseitig stärken.» (bs.) ................................................... > Die Ausführungen von Kurt Weber zum aktuellen Stand der Richtplanung und die Reaktionen von drei Gemeindepräsidenten und einer Gemeindepräsidentin auf Seite 3

200 42 9 771661 391004


Gemeinden im Bezirk Affoltern

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Entlang Strassen und öffentlichen Wegen gelten nachstehende Vorschriften der kantonalen Strassenabstandsverordnung: • Mauern und Einfriedigungen dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. • Pflanzen, Äste- und Blattwerk von Bäumen und Sträuchern dürfen bis in eine Höhe von 4,50 m nicht über Strassen- und Weggrenzen hinausragen; bei Rad-, Fuss- und Gehwegen bis in eine Höhe von 2,5 m. • Morsche und dürre Bäume oder Äste sind zu beseitigen, wenn sie auf die Strasse stürzen könnten. • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten sind die erforderlichen Sichtbereiche freizuhalten. In diesen dürfen Pflanzen, Mauern und Einfriedigungen eine Höhe von 0,8 m nicht überschreiten. Der Sichtbereich zwischen 0,8 m und 3,0 m ist immer freizuhalten. Dieser Vorschrift ist spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Die Grundeigentümer werden aufgefordert, diese Bestimmungen – im Interesse einer ungehinderten Benützung der Verkehrsflächen und zur Gewährung der Verkehrssicherheit – dauernd zu beachten und ihren Pflichten nachzukommen; die nötigen Arbeiten sind bis spätestens 1. November 2014 auszuführen. Nach diesem Termin werden die Mängel gegen Kostenverrechnung durch die Gemeinde behoben oder in Auftrag gegeben, wobei jede Haftung für unfachgemässes Schneiden von Bäumen und Sträuchern abgelehnt werden muss. Die Gemeinderäte danken für das Verständnis. Affoltern am Albis, 14. Oktober 2014 Gemeinden des Bezirks Affoltern

Bestattungen Affoltern am Albis Am 1. Oktober 2014 ist in Zürich gestorben:

René Fivaz geb. 28. November 1941, Ehemann der Alice Fivaz-Honegger, von Payerne VD, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Hedingerstrasse 21. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am 3. Oktober 2014 gestorben:

Rüegg geb. Vögelin, Hedwig geboren am 12. Juni 1922, von Zürich ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Frohmoosstr. 28, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege, Haus Rigi, 8910 Affoltern am Albis. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Donnerstag, 23. Oktober 2014, 14.00 Uhr.

Stallikon Am Donnerstag, 9. Oktober 2014, ist in Zürich ZH gestorben:

Campana Hug Regula Rita geboren am 3. September 1965, von Valcolla TI und Thunstetten BE, verheiratet, wohnhaft gewesen Büelstrasse 66b, 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Erneuerungswahl des Friedensrichters Die Wahlvorsteherschaft hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2015 bis 2021 festgesetzt auf: Sonntag, 8. März 2015 Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche in der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis Wohnsitz hat. In Anwendung der Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Personen aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Montag, 24. November 2014 bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis schriftlich mit folgenden Angaben zu melden: Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname und die Parteizugehörigkeit angegeben werden. Formulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch oder über 044 762 56 32 erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 14. Oktober 2014

Gemeinderat Affoltern am Albis

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen am Albis/Mettmenstetten (umfassend das Gebiet der politischen Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil)

Erneuerungswahl der Mitglieder der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2015 bis 2019 2015 ist die Erneuerungswahl der Mitglieder Synode der römisch-katholischen Körperschaft vorzunehmen (Beschluss des Synodalrates vom 17. März 2014). Auf die römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen/Mettmenstetten entfällt ein Mandat. Der römisch-katholische Synodalrat hat die Wahl auf den 8. März 2015 festgesetzt. Die Wahl wird nach den Vorschriften der Kirchenordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich vom 29. Januar 2009 (KO), dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003 (GPR) und der dazugehörigen Verordnung vom 27. Oktober 2004 (VPR) durchgeführt. Die Wahl findet nach dem Majorzverfahren statt. Die Mitgliedschaft in der Synode ist auf drei Amtsperioden beschränkt. Wählbar sind Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechtes oder der Niederlassungsoder Aufenthaltsbewilligung sind. Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde unterzeichnet sein müssen, sind der Kreiswahlvorsteherschaft, c/o Gemeindeverwaltung, Zugerstrasse 10, Postfach, 8915 Hausen am Albis, bis spätestens am Dienstag, 2. Dezember 2014, einzureichen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Die Unterschrift kann nicht zurückgezogen werden. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Auf dem Wahlvorschlag ist für jede vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, insbesondere, ob sie in einem kirchlichen Anstellungsverhältnis steht, Adresse und Heimatort bzw. Heimatland anzugeben. Zusätzlich kann der Rufname und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person der Synode schon bisher angehört hat, aufgeführt werden. Formulare für die Wahlvorschläge können unter www.zh.kath.ch/service/kirchgemeinden/kirchgemeinden/ wahlen-synode/synode/ordentliche-wahl heruntergeladen oder bei der wahlleitenden Behörde, Kreiswahlvorsteherschaft, c/o Gemeindeverwaltung, Zugerstrasse 10, Postfach, 8915 Hausen am Albis, bezogen werden. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden. Sind nach Ablauf der 7-Tage-Frist die in § 54 GPR genannten Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt, erklärt die Kreiswahlvorsteherschaft, c/o Gemeindeverwaltung, Zugerstrasse 10, Postfach, 8915 Hausen, die vorgeschlagenen Personen als gewählt. Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Die allenfalls durchzuführende Urnenwahl findet am Sonntag, 8. März 2015, statt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Hausen am Albis, 14. Oktober 2014

Die Kreiswahlvorsteherschaft

Politische Gemeinden Aeugst a. A., Affoltern a. A., Hedingen, Obfelden und Ottenbach Erneuerungswahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2015 bis 2019 Aufforderung zum Einreichen der Wahlvorschläge 2015 sind die Erneuerungswahlen der Mitglieder der Synode der römisch-katholischen Körperschaft vorzunehmen (Beschluss des Synodalrates vom 17. März 2014). Auf die römisch-katholische Kirchgemeinde Affoltern am Albis entfallen zwei Mandate. Die Wahl wird nach den Vorschriften der Kirchenordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich vom 29. Januar 2009 (KO), dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003 (GPR) und der Verordnung über die politischen Rechte vom 27. Oktober 2004 (VPR) durchgeführt. Die Wahl findet nach dem Majorzverfahren statt. Die Mitgliedschaft in der Synode ist auf drei Amtsperioden beschränkt. Wählbar sind Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechtes oder der Niederlassungsoder Aufenthaltsbewilligung sind. Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet sein müssen, sind der Kreiswahlvorsteherschaft, Gemeinderat Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am 24. November 2014 einzureichen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Die Unterschrift kann nicht zurückgezogen werden. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Auf dem Wahlvorschlag ist für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, insbesondere, ob sie in einem kirchlichen Anstellungsverhältnis steht, Adresse und Heimatort bzw. Heimatland anzugeben. Formulare für die Wahlvorschläge können auf der Homepage der Gemeinde Affoltern heruntergeladen und bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Präsidialabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, bezogen werden. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden. Sind nach Ablauf der 7-Tage-Frist die in § 53 GPR genannten Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt, erklärt die Kreiswahlvorsteherschaft die vorgeschlagenen Personen als gewählt. Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Die allenfalls durchzuführende Urnenwahl findet am Sonntag, 8. März 2015, statt. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 14. Oktober 2014

Die Kreiswahlvorsteherschaft

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Oktober 2014

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Frühzeitiger Miteinbezug der Gemeinden Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt bereitet Revision der Richtplanung im Dialog mit Gemeinderäten vor Vor der offiziellen Vernehmlassung zum regionalen Richtplan hat der Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt mit den 14 Gemeinden der Region das Gespräch gesucht, um sie bereits in dieser frühen Phase miteinzubeziehen. Die Reaktionen der Gemeinden auf dieses Vorgehen sind positiv. ................................................... von bernhard schneider Am 18. März 2014 hat der Zürcher Kantonsrat den kantonalen Richtplan festgesetzt. Auf dieser Grundlage entwickeln nun die Verantwortlichen der 11 Planungsregionen, darunter die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK), die regionalen Richtpläne. Diese werden nach der Bereinigung mit den jeweiligen Gemeinden vom Regierungsrat festgesetzt. Anschliessend überprüfen die Gemeinden ihre Nutzungsplanung. Die ZPK hat allen Gemeinden ein Gespräch mit Präsident Kurt Weber, Raumplanerin Bernadette Breitenmoser und Sekretär Peter Schärer angeboten, um bereits vor der offiziellen Anhörung Fragen zu besprechen und die Gemeinderäte gleichzeitig zu einer Diskussion über die planerischen Bedürfnisse ihrer Gemeinde zu motivieren. 13 Gemeinden haben das Angebot angenommen. Bei den einen waren Kleindelegationen am Gespräch beteiligt, bei anderen der ganze Gemeinderat sowie die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung, die sich mit Planungsfragen befassen. Kurt Weber hat die Gespräche sehr positiv wahrgenommen: «Wir wurden durchwegs zuvorkommend empfangen und konnten – gerade auch dank teilweise kontroversen Gesprächen – das Vertrauensverhältnis gegenseitig stärken.»

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Morgen Mittwoch, 15. Oktober, feiern Anna Ivanova Veltcheva und Atanas Pavlov Veltchev in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag und wünschen alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Verena und Walter Bitzer-Bühlmann feiern am Donnerstag, 16. Oktober, in Affoltern ebenfalls den 50-jährigen Ehebund. Herzliche Gratulation! Wir wünschen einen schönen Festtag.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Adelheid Peter zum 85. Geburtag gratulieren. Sie feiert morgen Mittwoch, 15. Oktober. Der Jubilarin wünschen wir alles Gute und ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

semer Gemeindepräsident Stefan Gyseler bestätigt, dass seine Gemeinde gerüstet sei, relativiert allerdings: «Die achtjährigen Plandaten für das Bevölkerungswachstum interessieren uns weniger als das reale Wachstum. In einer Stärke-Schwäche-Analyse haben wir an einer Retraite des Gemeinderats die wesentlichen Entwicklungen analysiert. Darauf abgestützt haben wir unter anderem die Schulraumplanung in Angriff genommen.» Die Zahlen zum Bevölkerungswachstum beruhten auf theoretischen Modellen, die von der Realität nicht immer bestätigt würden: «Wir begrüssen, wenn wir Hinweise auf Probleme und ihre Lösung von der kantonalen Verwaltung erhalten. Aber insgesamt sind wir als Gemeinderat doch näher bei unserer Gemeinde als der Kanton.»

Revision der Bevölkerungsprognosen Als ein Kernthema der Richtplanung bezeichnet Kurt Weber die Bevölkerungsprognosen: «Der Kanton will ein eher bescheidenes Wachstum in den von der Haupttransitachse abgewendet liegenden Gemeinden. Doch gerade diese haben einen Nachholbedarf. Ehemals bäuerlich dominierte Dörfer können am stärksten verdichtet bauen und entsprechend wachsen, ohne die Wohngebiete auszudehnen.» Wenn in einem ehemaligen Bauernhaus mit seinen Ökonomiegebäuden Wohnungen eingebaut würden, sei plötzlich Raum für viel mehr Bewohnerinnen und Bewohner vorhanden – vor allem, wenn zuvor nur noch eine oder zwei Personen darin gelebt hätten. Deshalb könne man feststellen, dass sich vor allem in den kleineren Gemeinden ein Wachstum abzeichnet, das teilweise deutlich über den Prognosen liege. Der Maschwander Gemeindepräsident Andreas Binder bestätigt diese Entwicklung: Der Kanton fordere eine Verdichtung der Wohnzonen, wünsche aber gleichzeitig kaum Wachstum in Dörfern wie Maschwanden, die nicht optimal mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen sind. Der Gemeinderat Maschwanden habe daher im Gespräch mit der ZPK in einer intensiven Diskussion aufzeigen können, dass die Bevölkerungsprognose aufgrund der konkreten Ausgangslage auf realistische Werte angehoben werden muss. Die Anbindung an die S-Bahn sei das zweite wichtige Thema im Gespräch mit der ZPK gewesen. «Die kleineren Gemeinden im aargauischen Freiamt wachsen nicht weniger stark als wir, obwohl sie nicht dicht am öffentlichen Verkehr der Bahn angeschlossen sind», stellt er fest. Vor allem seit der Eröffnung der A4 ist nicht mehr nur ein Siedlungsdruck aus dem

ZPK-Präsident Kurt Weber blickt auf konstruktive Gespräche mit den Gemeinderäten zurück und freut sich auf die weitere Konkretisierung des regionalen Richtplans. (Bild Erika Schmid) Norden, aus dem Raum Zürich, zu beobachten, sondern auch aus dem Süden, aus dem Raum Zug, stellt ZPKPräsident Kurt Weber fest. Dennoch seien Einzonungen kaum ein Thema: «Die Gemeinden wollen bis 2030 mit den bestehenden Bauzonen und ihren Reservezonen auskommen.» Gross wäre der Bedarf nach zusätzlichen Bauzonen beispielsweise in Hedingen, «doch ist dies aktuell im Kanton überhaupt kein Thema», betont Weber.

Gemeinden sind vorbereitet Kurt Weber stellt fest, dass die Gemeinden auf die anstehenden Planungsprozesse sehr gut vorbereitet seien. Für den ganzen Prozess sei es sehr wertvoll, dass die Gemeinden sich bereits jetzt aktiv mit der Planung auseinandersetzten. Der Hau-

Hoher Stellenwert des Richtplans Für den Affoltemer Gemeindepräsidenten Clemens Grötsch ist die Richtplanung von Bedeutung, denn Projekte, die im Richtplan stehen, haben einen höheren Stellenwert und können vom Kanton mitfinanziert werden. Als Beispiel nennt er die Planung einer Mittelschule in Affoltern: «Indem der Kantonsrat entschieden hat, mittels Richtplanung in erster Linie die Vergrösserung der Kantonsschule Limmattal zu prüfen, sind diesbezüglich für Affoltern am Albis wieder Jahre verloren gegangen.» So verlassen weiterhin täglich 850 Schülerinnen und Schüler zur Hauptverkehrszeit den Bezirk Affoltern – eine Mittelschule in Affoltern würde die S-Bahn in den kritischen Zeiten spürbar entlasten. Schulplanung ist daher auch Verkehrsplanung. Gerade für eine Gemeinde mit Zentrumsfunktionen hängt in der Planung vieles zusammen: «Unser Gemeinderat setzt sich intensiv mit Pla-

nungsfragen auseinander. Dazu zählt auch eine Systematik, was auf welcher Ebene geplant werden soll.» So wäre etwa Tempo 30 auf Abschnitten der Unteren Bahnhofstrasse ohne Eintrag im Richtplan möglich, allerdings müsse auf den Busverkehr Rücksicht genommen werden. Auch die Verkehrsentflechtung im Bereich von Autobahnanschluss und Hornbach-Areal könne mittels der erarbeiteten Netzstrategie erfolgen, denn: «Erst die Praxis zeigt, ob die Modellannahmen der Verkehrsplanung vollständig zutreffen.» Gesprächsthema mit der ZPK war auch die Frage der Nord-West-Umfahrung von Affoltern. Es stellte sich die Frage, ob es sich bei dieser Strasse um eine regionale oder um eine kommunale Strasse handle. Je nach Standpunkt seien andere Planungsträger zuständig. Clemens Grötsch hat vier Jahre lang dem Vorstand der ZPK angehört und war deshalb nicht beim Gemeindegespräch mit der ZPK dabei, dafür delegierte der Affoltemer Gemeinderat den Hoch- und den Tiefbauvorstand: «Das Ziel dieser Gespräche war, eine regionale Optik erläutert zu bekommen und Änderungen aus kommunaler Sicht einzubringen.»

Persönlicher Austausch ist wichtig Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger hat das Gespräch mit der ZPK zum Anlass genommen, sich im Gemeinderat intensiv mit der Richtplanung auseinanderzusetzen. Beim Siedlungsgebiet lasse der Kantonale Richtplan kaum Spielraum zu. Im Vordergrund stehe für die Gemeinde die Verkehrsplanung. Der frühzeitige, persönliche Austausch mit der ZPK sei mehr als nur ein Zeichen der Wertschätzung und der konstruktiven Zusammenarbeit mit den Gemeinden, er spare im weiteren Prozess Arbeit und Energie und sei daher sehr effizient.

Freiwillige gemeinsam an der Arbeit in Naturschutzgebieten Pflege-Einsätze der Naturschutzgruppe Mettmenstetten In den Naturschutzgebieten der Gemeinde Mettmenstetten finden die jährlichen Pflege-Einsätze an den beiden Samstagen, 25. Oktober, und 1. November statt. An sechs Standorten sind freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz. Gemeinsam wird jeweils für drei Stunden gejätet, geschnitten und gehackt oder mit der Sense gemäht und das Material zusammengerecht. Nebst der Hecke Forain und den Feuchtstandorten Forain-, Schüren-, Schützenweiher und Galgenfeld ist neu auch die Trockenwiese Paradies auf dem Programm der Herbsteinsätze, die viele helfende Hände benötigen. Motivation für die zahlreichen Helfenden soll nicht nur die Freude an der geleisteten Arbeit zugunsten der Natur und der Gemeinde sein, sondern auch der Austausch untereinander. Beim Znüni zwischendurch oder beim abschliessenden Nachtessen, zu welchem der Vorstand der Naturschutzgruppe Mettmenstetten am 1. November alle Helfenden einlädt, hat man Zeit für Gespräche und über die Aktivitäten im Verein zu berichten. Die Mitglieder der Naturschutzgruppe Mettmenstetten, aber auch Interessierte und Gäste sind herzlich eingeladen, an den Pflegeeinsätzen da-

Freiwillige beim Pflege-Einsatz in Mettmenstetten. (Bild zvg.) bei zu sein, zumal in diesem Jahr viel Arbeit anfällt. Selbstverständlich sind auch Kinder und Jugendliche willkommen! Für die vorgesehenen Arbeiten sind Stiefel oder feste Schuhe und gegen Dornen schützende Handschuhe erforderlich. Die anderen Arbeitsgerä-

te werden von der Naturschutzgruppe bereitgestellt. – Anmeldungen für die Arbeitseinsätze können über die Homepage des Vereins erfolgen: www.nsg-mettmenstetten.ch oder via E-Mail an neuenschwander.susanne@bluewin.ch. Um die Einsätze sinn-

voll zu koordinieren, ist eine schnelle Anmeldung nötig. Der Vorstand der Naturschutzgruppe Mettmenstetten freut sich über viele Helferinnen und Helfer, die mit ihrer Arbeit die Tätigkeiten in den Naturschutzgebieten unterstützen. (pd)


Schlicht und einfach war ihr Leben immer geben, immer geben

. . . und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise und die Reise ist zu Ende.

Traurig, aber dankbar, geben wir bekannt, dass unser liebes Lotti, unsere Schwester, Tante, Schwägerin und Gotte

Matthias Claudius

TODESANZEIGE

Lotti Meier 1937 – 2014

Wir nehmen traurig Abschied von

uns nach vorbildlich ertragener, schwerer Krankheit am Dienstag, 7. Oktober 2014, vorausgegangen ist. Ihr fröhliches Wesen, ihren Humor, ihr Pflichtbewusstsein und ihre Bescheidenheit werden wir in guter Erinnerung behalten.

Hedwig Rüegg-Vögelin 12. Juni 1922 – 3. Oktober 2014

Die Trauernden: Ihre Familie Ruth und Martin Ungerer-Huber Doris Twort-Huber, Australien Heidi Ungerer und Achmed mit Amira Hailou Barbara und Marco Rancan mit Ricardo und Annina Christian Ungerer und Ane-Sybille mit Dominique Götschi Marc Ungerer und Familie

und ihre Geschwister Hanny Frei-Meier Dorli und Werner Trösch-Meier Max und Ursula Meier Nichten und Neffen

Am Ende eines langen und reichen Lebens durfte unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester still von uns gehen. Wir sind dankbar für alles, was sie uns gegeben hat und werden sie vermissen. Christoph und Sylvie Rüegg-Reubi Felix Rüegg und Sarah Chevalier Linda, Rita, Flavia, Lucien und Nicolas Elisabeth Rüegg und Urs Lieberherr Lucy, Sibylle und Leonie Doris Voegelin Verwandte und Bekannte

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 17. Oktober 2014, um 15.30 Uhr im Gemeinschaftsgrab des Friedhofs Pfäffikon ZH statt. Der Dankgottesdienst wird in der neuapostolischen Kirche Pfäffikon, Sunnmattstrasse 3, um 16.00 Uhr stattfinden. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man bitte der Spitex Pfäffikon ZH, Spendenkonto Spitex, Postkonto 85-485226-4, IBAN CH 30 0900 0000 8548 5226 4. Traueradressen: Max Meier, Zeughausstrasse 5, 89210 Affoltern am Albis Ruth und Martin Ungerer, Schönenbergstrasse 122, 8820 Wädenswil ZH

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 23. Oktober 2014, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen statt. Anstatt Blumen zu spenden, gedenke man der Sozialwerke Pfarrer Sieber (Postkonto 80-40115-7). Traueradresse: Christoph Rüegg, Clausiusstrasse 46, 8006 Zürich

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig, zu lachen Lasst mir einen Platz zwischen euch so wie ich ihn im Leben hatte.

Traurig, aber auch dankbar für die gemeinsamen schönen Jahre, nehmen wir Abschied von

Hans Weidmann 12. März 1940 – 10. Oktober 2014

Es vermissen Dich: Elisabeth Weidmann-Wiederkehr Sandra Weidmann und Sokratis Tsardoulias mit Louiza und Elina Stefan Weidmann Gina und Christoph Heller-Weidmann mit Familie Ruth und Kurt Hintermann-Wiederkehr mit Familie Freunde und Bekannte Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Frau Dr. N. Lindenmann und ihrem Team im Spital Affoltern am Albis, die ihn und uns so mitfühlend unterstützt und begleitet haben. Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Statt Blumen gedenke man der Palliative Care des Spitals Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Elisabeth Weidmann, Heissächerstrasse 57, 8907 Wettswil am Albis

Herr Ueli Schlegel liess auf seinem Wohnhaus an der Ringlikerstrasse 8h in Uitikon den Worten Taten folgen. Die schnider solar ag bedankt sich herzlich für den Auftrag zur Planung und Ausführung sowie für das Nutzungsrecht der dachintegrierten Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 17,25 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG). Die Elektromontagen wurde durch die Firma Elektro Roth AG Mettmenstetten realisiert. Die Gesamtsanierung wurde durch Hans Schlegel Architekt, Aeugst, realisiert.

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Oktober 2014

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Zickige Missen auf dem Stroh-Laufsteg Leistungsschau der Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten Für die Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten und Umgebung (VZG) war die diesjährige Leistungsschau auf der Schürmatt einmal mehr ein festlicher Anlass, zu dem auch die Bevölkerung eingeladen war. Die Viehzüchter führten den strengen Experten rund 250 Tiere zur Begutachtung vor. ................................................... von martin mullis Ganz offensichtlich zeigen sich auf der Schürmatt in Mettmenstetten die muhenden Schönheiten vom prächtigen Herbstwetter wenig beeindruckt. Einige der Braunvieh-Damen demonstrieren ihren Unwillen mit Muhen, andere wieder bocken und lassen sich nur mit viel Kraft in Reih und Glied stellen. Den in langen Reihen an der Koppel wartenden Tieren wird von den Besitzern mit Wasser, Stroh und Putztüchern der letzte Schliff gegeben. Um die angehenden Missen dann in den Stroh-Ring auf den gegenüberliegenden Acker zu bringen, benötigt es Kraft und hie und da auch gutes Zureden, denn einige der Tiere benehmen sich wie richtige Zicken. Die Landwirte haben alle Hände voll zu tun, um etwas Ordnung in das braune Durcheinander zu bringen. Auch Ramona Rösli, Auszubildende Fachfrau Betreuung Kinder aus Uerzlikon, brauchte ziemlich viel Durchsetzungsvermögen, um das störrische

Auf dem Stroh-Laufsteg: Die muhenden Schönheiten werden präsentiert. (Bilder Martin Mullis) Rind «Alibaba» aus dem Stall ihres Vaters in die Arena zu führen. Beim Betrachten der widerwilligen Tiere wird auch einem Nicht-Fachmann schnell klar, weshalb nur noch eine Minderheit der Kühe Hörner aufweist. Auf dem Acker dient ein grosser Ring aus Stroh bei dieser Miss-Wahl als «Laufsteg». Die braunen Schönheiten werden dann im Ring herumgeführt und dabei von den strengen Richtern begutachtet. Dabei fallen fachkundige Bemerkungen über das Fundament, das Sprunggelenk und die Eutertiefe. Mit Kennerblick werden die verschiedenen Kriterien vom Experten taxiert und anschliessend dann den Viehzüchtern und dem Publikum auch vorgestellt. Die Begriffe und Bezeichnungen der Tiere durch die Experten könnten durchaus einem Poe-

sie-Album entnommen sein. Ein Rind wird als «massiges und komplettes Tier» bezeichnet. Von einem «harmonischen Becken» ist da die Rede und eine andere starke Kuh besitzt ein «drüsiges» Euter sowie einen «korrekten und imposanten Strich». Die Zuschauer, Durchsetzungsvermögen ist nötig: Gehörnte «Zicke». welche zum Teil von weit her angereist sind, zählen mer wirklich verstanden werden. – In sich natürlich samt und sonders zu der Festwirtschaft auf dem Hof von den Kennern, auch wenn die Begriffe Kantonsrat Martin Haab herrscht jewie «scharfes, milchiges Tier» oder denfalls kurz vor Mittag eine fröhliche «eine solide Zitzenstellung» nicht im- Stimmung.

Natürlich gibt die Rangliste der 210 Tiere in den verschiedenen Abteilungen viel zu reden. Mag die Gemeindeviehschau für die Züchter noch immer ein Massstab ihrer Leistungen sein – ein festlicher, aber auch ein kultureller Anlass wird er bei der Bevölkerung weit über die bäuerlichen Kreise hinaus bleiben.

Die Schönheitsköniginnen 2014 Miss

Mettmenstetten:

Giacobbo

Helvetia,

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Velos und Brillen gestohlen

Lohnendes Geständnis eines rückfälligen Rasers

Vier Jahre für serbischen Berufseinbrecher

Obergericht: Urteil des Bezirksgerichts Affoltern stark gemildert

Ein serbischer Profidieb hat sich auf das Stehlen von teuren Fahrrädern und Brillen spezialisiert. Alleine in Affoltern machte er bei einem Einbruch in ein Optikergeschäft Beute im Wert von über 103 000 Franken. Nun muss der geständige Langfinger für vier Jahre ins Gefängnis.

Ein einschlägig vorbestrafter Carrosserie-Spengler aus dem Bezirk Affoltern ist bei Hausen am Albis mit 124 km/h statt 80 km/h über die Strasse gerast. Dank eines späten Geständnisses muss er statt 13 000 Franken nur noch 3500 Franken bezahlen.

................................................... Von attila szenogrady Vor dem Bezirksgericht Dietikon zeigte sich der heute 49-jährige Beschuldigte am Freitag umfassend geständig und geläutert. «Ich fühle mich erbärmlich», erklärte der Serbe. Er wolle nur noch nach Hause, um sich zur Ruhe zu setzen. Die Taten seien grösstenteils spontan geschehen, behauptete er zudem. Dem widersprach der zuständige Staatsanwalt, der von geplanten Taten und einem gezielten Vorgehen sprach. Zudem habe der Mann bereits in Deutschland 14 zum Teil einschlägige Vorstrafen auf dem Kerbholz. Nicht zuletzt habe er sich auf den Diebstahl von Velos und Brillen geradezu spezialisiert.

Fette Beute in Affoltern Am 25. Oktober 2009 schlug der Beschuldigte zuerst in Dietikon zu. Dort drang er in der Nacht mit einem unbekannten Mittäter mit dem Übernamen «Ninja» in ein Sportgeschäft an der Badenerstrasse ein. Zugang hatten sich die Täter mit einem Flachwerkzeug verschafft. Innert kurzer Zeit entwendeten sie 13 Sportfahrräder, Bekleidung, Nahrung und Bargeld im Gesamtwert von über 101 000 Franken. Kurz darauf brachten sie die Gegen-

stände in einen vorbereiteten Lagerraum im Kanton Luzern, von wo aus sie die Beute verkaufen konnten. In einem Fall veräusserte der Beschuldigte ein Fahrrad der Marke Connondale Scalpel im Wert von 9599 Franken für 1500 Franken. Fette Beute machte der Kriminaltourist auch in Affoltern, wo er in der Nacht auf den 13. November 2010 das Optikergeschäft am Marktplatz aufbrach. Zusammen mit einem Mittäter behändigte er 992 Marken-Brillenfassungen im Wert von 103 945 Franken. Die gestohlenen Brillen konnte der Dieb später im Balkan absetzen. Der Kriminalfall galt lange Zeit als nicht geklärt. Als der Beschuldigte am 7. März 2013 von der Polizei festgenommen wurde, belief sich der gesamte Deliktsbetrag auf rund eine halbe Million Franken. Kurz zuvor hatte er in der Gemeinde Wynigen (BE) zusammen mit Landsleuten schon wieder ein Fahrradgeschäft geplündert. Die Diebe erbeuteten 17 wertvolle Velos und umfangreiches Fahrradzubehör für über 157 000 Franken. Da der erwischte Räuber vor Gericht alles zugab, kam es nun zu einem kurzen Prozess. Umstritten war bloss das Strafmass. Während die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verlangte, setzte sich der Verteidiger für 30 Monate ein. Das Gericht legte zum Schluss vier Jahre Freiheitsentzug fest und sprach von einem planmässigen und professionellen Vorgehen. Es ging von einem erheblichen Tatverschulden aus, machte aber auch klar, dass die von der Staatsanwaltschaft geltend gemachte Anführer-Rolle des Beschuldigten nicht rechtsgenügend erwiesen sei. 608 Tage der Strafe hat der Berufseinbrecher bereits verbüsst.

................................................... von attila szenogrady Am letzten Freitag kam es vor dem Zürcher Obergericht zu einem Geständnis, das einen Wert von fast 10 000 Franken aufwies. Gemeint waren die späten Zugaben eines heute 24-jährigen Carrosserie-Spenglers aus dem Bezirk Affoltern. Dieser war laut Anklage am 16. Juni 2012 mit einem Personenwagen nachmittags auf der Zugerstrasse in Hausen am Albis unterwegs. Um 13.58 Uhr drückte er plötzlich auf das Gaspedal und raste mit 124 km/h statt 80 km/h in Richtung Zug. Zu seinem Pech tappte er prompt in eine Radarfalle der Polizei.

Zuerst alles bestritten Beim bald eingeleiteten Strafverfahren bestritt der Beschuldigte, dass er gefahren war. Zudem verweigerte er jegliche weitere Aussage. Gegen ihn sprach aber die Tatsache, dass er bereits im Sommer 2010 nach einem Raserexzess mit einer Tempoüberschreitung von über 50 km/h einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis kassiert hatte. Er wurde damals wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu 40 Franken verurteilt. Hinzu kam, dass die Polizei nach den Bestreitungen

vom Radarfoto ein Vermessungsprotokoll über das Gesicht des Lenkers erstellte. Mit dem Ergebnis, dass das 3DGesichts-Modell des Beschuldigten vom Autofahrer auf dem Radarbild nicht zu unterscheiden war.

Happige Geldstrafe Vor dem Bezirksgericht Affoltern hatten die Beteuerungen des Schweizer Beschuldigten im letzten November keine Chance. Der Verteidiger hatte zudem vergebens ein völlig unscharfes Radarfoto kritisiert. Das Landgericht kam zu einem Schuldspruch und verschärfte wegen des Rückfalls den Strafantrag der Staatsanwaltschaft von 70 Tagessätzen massiv auf 130 Tagessätze. Was bei einem Tagessatz von 100 Franken zu einer happigen Geldstrafe von 13 000 Franken führte. Aufgrund der Vorstrafe gänzlich unbedingt. Hinzu kamen die Verfahrens- und Gerichtskosten von weiteren 4500 Franken. Der Beschuldigte legte Berufung ein und sorgte am letzten Freitag am Zürcher Obergericht für eine grosse Überraschung. So legte er ein umfassendes Geständnis ab. «Ich hatte Angst vor dem Entzug des Führerausweises», erklärte der Autospezialist seine früheren Bestreitungen. Er habe gedacht, dass er wegen des schlechten Radarfotos straflos davon kommen könnte. Heute sehe er alles anders. Der Verteidiger setzte sich wegen der Zugaben seines Mandanten für eine erhebliche Strafsenkung auf noch 45 Tagessätze zu 100 Franken ein. Die Hälfte bedingt. Der Anwalt führte aus, dass sich sein Klient seit 2012 wohlverhalten habe. Es könne doch zudem nicht darum gehen, den jungen Menschen finanziell zu ruinieren.

von

Alfred und René Etterlin, Obfelden.

Das späte Geständnis wurde tatsächlich belohnt. Die Oberrichter sprachen eine teilbedingte Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu 100 Franken fest. Die Hälfte davon auf Bewährung. Mit dem Ergebnis, dass der Raser statt 13 000 Franken nur 3500 Franken bezahlen muss. Für den Teilerfolg wurde ihm zudem eine Prozessentschädigung von 1500 Franken zugesprochen. Allerdings muss er weiterhin für einen Grossteil der Verfahrenskosten aufkommen. Die Oberrichter erklärten die markante Strafsenkung nicht nur mit dem Geständnis, sondern auch mit einem viel zu strengen Entscheid des Bezirksgerichts Affoltern.


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Dienstag, 14. Oktober 2014

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Am 21. Oktober informiert der Kanton Der Autobahnzubringer Obfelden/ Ottenbach hat stark polarisiert. Nach dem deutlichen Volksmehr bei der Abstimmung 2012 – 62 Prozent der

Zürcher Stimmberechtigten stimmten zu – wurde jetzt vom Kanton, in Zusammenarbeit mit Umweltverbänden, ein Projekt ausgearbeitet, das in die

nächste Phase kommt. Am 21. Oktober, um 20 Uhr, findet in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden eine Informationsveranstaltung statt.

Ab dem 22. Oktober läuft dann die 30tägige Projektauflage. Im «Anzeiger» erhalten sowohl die IG Sicherer Schulweg als auch die

IG erholen statt überholen Gelegenheit, sich zu äussern, wie sie sich die Umsetzung des Zubringers Obfelden/ Ottenbach vorstellen (siehe unten).

Umweltgesetzgebung muss respektiert werden!

Die Bevölkerung hat deutlich Ja gesagt!

Seit der Abstimmung über den Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach ist es ruhig geworden um dieses Projekt. Der Kanton hat im Hintergrund gearbeitet, geplant und optimiert. Doch egal, was der Bevölkerung Ende Oktober präsentiert wird, meine Zweifel am Sinn des Autobahnzubringers bestehen weiter.

Der Kanton Zürich hat deutlich mehr Zeit investiert in die Ausarbeitung des Detailprojekts für den Autobahnzubringer als erwartet. Für die betroffene Bevölkerung in Ottenbach und Obfelden war es nach dem überaus deutlichen Volksentscheid von 2012 nicht einfach, so lange zu warten; wir hätten uns eine raschere Umsetzung gewünscht und tun dies noch heute.

................................................... von adrian halter IG erholen statt überholen

Die Stimmberechtigten haben einem Kredit für den Autobahnzubringer zugestimmt. Mit diesem Geld soll dafür gesorgt werden, dass der Verkehr aus den umliegenden Gebieten bevölkerungs- und umweltverträglich den Weg zur Autobahn findet. Eine möglichst hohe Kapazität widerspricht jedoch diesen Zielen, denn eine gute Anbindung an Zürich erhöht den Siedlungsdruck auf unsere ländlichen Gebiete und fördert die Zersiedelung. Steigende Mieten und eine Verbetonie-

rung der Reusslandschaft sind die Folgen. Das Reusstal wurde schon mehrmals als speziell erhaltenswerte Region eingestuft – einerseits vom Bund als Landschaftsschutzgebiet, andererseits ist es auch als eines von 37 schweizerischen Gebieten des europäischen Smaragd-Netzwerks anerkannt. Die Smaragdgebiete sollen helfen, europaweit seltene und gefährdete Lebensräume und Arten zu schützen. Eine Pflanzen- oder Tierart kann beispielsweise in der Schweiz häufig vorkommen, aber europaweit als gefährdet gelten. Dadurch haben wir für diese Arten eine besondere Verantwortung. Die geplante Strasse führt nicht nur zu einer Schwächung des gesamten Gebietes, sondern soll auch direkt neben ein geschütztes Flachmoor zu liegen kommen. Dass man mit Schutzmassnahmen Umweltbelastungen wie Lärm, Abgase und Feinstaub davon fernhalten kann, ist eine Illusion. Eine neue Strasse hat immer negative Auswirkungen auf die Umwelt. Im Fall des Zubringers Obfelden/Ottenbach soll sie ja dazu dienen, die uner-

wünschten Folgen des Verkehrs weg vom Menschen zu lenken. Lärm, Gestank und das Unfallrisiko sollen aus den Dörfern verlagert werden, doch damit sind die Probleme nicht gelöst, sondern nur verschoben. Ein nachhaltiger Ansatz wäre also, diese leidigen Folgen des Autoverkehrs zu verhindern. Tiefere Geschwindigkeiten und Bevorzugung des Langsamverkehrs sind mögliche Werkzeuge. Es gibt verschiedene Beispiele, in denen durch Umgestaltung des Strassenraumes in den Dörfern eine Siedlungsverträgliche Abwicklung des Verkehrs erreicht wurde. Der Kredit für den Autobahnzubringer wurde unter Vorbehalt der rechtskräftigen Festsetzung des Auflageprojektes bewilligt. Nun wird uns dieses präsentiert. Meine oben gezeigten Vorbehalte treten in den Hintergrund. Die einzig relevante Frage wird jetzt noch sein: Entspricht dieses Projekt den geltenden Umweltgesetzgebungen? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht Aufgabe der Stimmberechtigten, sondern diejenige von Experten und gegebenenfalls der Gerichte.

................................................... von philipp schweiger ig sicherer schulweg

Jetzt, wo die Pläne für den A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach endlich gezeichnet und die nötigen Gutachten der Fachstellen alle eingeholt sind, lautet die zentrale Frage deshalb: Wie beurteilen das Bundesamt für Umwelt und die Enhk das Projekt? Da dem Umweltschutz von Anfang an sehr grosses Gewicht beigemessen wurde, hofft die IG sicherer Schulweg auf

Stellenanzeiger

eine uneingeschränkte Bewilligungsfähigkeit für den A4-Zubringer. Wenn die Ämter in diesem Sinn grünes Licht geben, hätte sich die Wartezeit gelohnt. Die IG sicherer Schulweg erwartet insbesondere von den Umweltverbänden eine konstruktive Mitarbeit und den Verzicht auf Rekurse beziehungsweise weitere projektverzögernde Taktiken. Eine Verzögerungstaktik wäre eine krasse Missachtung des Volksentscheides von 2012, in welchem nicht nur der ganze Kanton, sondern vor allem auch Ottenbach und Obfelden überdeutlich dem Zubringer zugestimmt haben. Zudem droht in Vergessenheit zu geraten, worum es beim A4-Zubringer eigentlich geht: um die Menschen im Dorf, den Langsamverkehr und die Schulkinder, die endlich vor dem Durchgangs- und Schwerverkehr geschützt werden müssen. Wie bereits 2013 geäussert, fordert die IG Sicherer Schulweg vom Kanton weiterhin die Prüfung von Übergangsmassnahmen für mehr Sicherheit auf den Schulwegen, sollte sich die Umsetzung weiter verzögern.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Oktober 2014

Hier war Sprayen erwünscht In Hausen haben vier Jugendliche in den Herbstferien den Jugendtreff umgestaltet Mit Klebeband gestalten sie geometrische Formen, bringen selbsthergestellte Schablonen in Position oder sprayen Freihand. Bei allen verschiedenen Techniken haben die vier Jugendlichen auch etwas gemeinsam: Sie sind mit viel Motivation bei der Sache. «Sie wollten sogar früher anfangen», verrät Jugendarbeiter Marco Müller. Umgestaltung des Jugendtreffs hiess das Projekt für die erste Herbstferienwoche in Hausen. Als Müller es an der Schule vorstellte, schien ihm das Interesse noch gross, am ersten Tag tauchten dann allerdings doch nur zwei Schüler auf. Die Anzahl sollte sich allerdings noch verdoppeln, und mit ihrem Arbeitseifer machten die Mitwirkenden die Unterbesetzung wett. Yara hat sich den Töggeli-Raum vorgenommen. Ihren dazu passenden Schriftzug «Goal» – wobei das «o» ein Fussball ist – passt da bestens. Sie habe ihn erst auf Folie gezeichnet und dann mit dem Hellraumprojektor auf die Wand übertragen, verrät die Sek.Schülerin. Die gelben Männchen – Fluchtsymbole in männlicher und weiblicher Form – sind ein Gemeinschaftswerk. Nando und Emre sprayen hier gerade ein weiteres Piktogramm. 70 Schablonen haben die Schüler dafür vorbereitet. Der neu gestaltete Treff dürfte den Jugendlichen noch lange Freude bereiten. Alle Mitwirkenden gehen in die erste Oberstufe und haben deshalb noch einiges an Jugendtreff-Zeit vor sich. (tst.)

publireportage

Vollsperrung am Hirzel Verschiedene Bäume entlang der Zugerstrasse auf dem Gemeindegebiet von Hirzel gefährden die Verkehrssicherheit. Deshalb müssen sie gefällt werden. Dieser Sicherheitsholzschlag führt von Montag, 20. Oktober, 5 Uhr, bis Montag, 27. Oktober, 5 Uhr, zu einer Vollsperrung der Kantonsstrasse zwischen Hirzel und Sihlbrugg. Im Anschluss folgen ab Montag, 27. Oktober, bis Ende Dezember 2014, jeweils werktags von 8 bis 16 Uhr, punktuelle, kurzeitige Sperrungen, die von einem Verkehrsdienst begleitet werden. (pd)

Gute Erfahrungen mit Quereinsteigern

Die gelben Fluchtsymbole prägen den Treff-Raum. Emre sprayt sein nächstes Piktogramm darauf. (Bilder Thomas Stöckli)

«Dubstep»: Aus der Kreation von Zoë wird ein Regal.

«Goal»: Yara hat sich den Tischkicker-Raum vorgenommen.

Die Gesamtbilanz für den Lehrer-Ausbildungsgang Quereinstieg im Kanton Zürich fällt ausgesprochen positiv aus. Dies ergab eine wissenschaftliche Evaluation. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sind demnach hoch motiviert und fühlen sich am Ende des Studienganges gut gerüstet für den anspruchsvollen Lehrerberuf. Auch das Schulfeld und die Ausbildungsinstitutionen ziehen ein positives Fazit. Die Ausbildung soll beibehalten werden. Die Studiengänge stiessen von Anfang an auf grosses Interesse: Zwischen 2011 und 2013 haben 851 Personen ein entsprechendes Studium aufgenommen. Für die Evaluation befragt wurden Absolventinnen und Absolventen des Studienganges mit Beginn im Herbst 2011. Drei Viertel der Studierenden haben einen Hochschuloder Fachhochschulabschluss. (pd)


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Dienstag, 14. Oktober 2014

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Komplexes Zusammenspiel von Mensch und Maschine Schweres Gerät hilft am Albispass das Risiko beim Holzen zu minimieren Gemäss Suva ist Forstwart der gefährlichste Beruf der Schweiz. Wie das Risiko für den Mann an der Motorsäge minimiert werden kann, zeigt sich derzeit am Albis während der Sicherheitsrodung der Passstrasse. Höchste Aufmerksamkeit und Erfahrung bleiben aber nach wie vor die beste Lebensversicherung. ................................................... von martin platter Der Dieselmotor des riesigen Vollernters erhöht seine Drehzahl. Wie eine Krake umschlingt die 1,7 Tonnen schwere Klaue am Ausleger den Baumstamm etwa einen Meter über dem Boden. Erst nachdem sich die Maschine ausbalanciert hat, nähert sich vorsichtig der Holzarbeiter mit der Motorsäge. Ein kurzer Schnitt, dann bringt er sich wieder in Sicherheit. Erst jetzt knickt die Maschine den Baum in die gewünschte Richtung. Zwei riesige Reibrollen reissen den Stamm mit Wucht durch die Klaue, die oben mit scharfen Klingen versehen ist. Die Äste werden augenblicklich abgetrennt. Nach sechs Metern erfolgt ein Schnitt. Im Handumdrehen liegt der Baum zerkleinert am Strassenrand. «Holzen in Hanglage ist extrem gefährlich», erklärt Robert Püntener. Der Revierförster hatte Behördenmitglieder, Waldverbands- und Korporationspräsidenten zur Besichtigung der Sicherheitsrodung am Albispass geladen. Die Männer sind sichtlich fasziniert von der Effizienz, mit der die Arbeiten vorgenommen werden. Ganz können die Maschinen den Holzer an der Motorsäge jedoch nicht ersetzen. «Wenn die Sicht schlecht und das Gelände schwierig ist, muss der Mensch anpacken», sagt Püntener.

Zuschüsse von Bund und Kanton Seit 2008 leisten Kanton und Bund im Kanton Zürich Zuschüsse an die Pflege von Schutzwald. Ab 2012 sind Zahlungen für sicherheitsrelevante Wälder entlang von Strassen dazugekommen. Der Wald entlang der Albispassstrasse teilt sich je zur Hälfte in diese beiden Kategorien. «Ohne diese Zuschüsse wären diese Rodungsarbeiten wohl defizitär», räumte Püntener ein. Sicherheit ist beim Holzen das eine.

Die Sicherheitsrodung entlang der Albispassstrasse schlägt stellenweise grosse Schneisen in den Schutzwald. Vier Stunden nach Aufnahme dieses Bildes war die Strasse bereits wieder freigeräumt. (Bilder Martin Platter) Müssen jedoch wichtige Verbindungsstrassen dazu gesperrt werden, spielt auch die Zeit eine Rolle. Ganz zu schweigen von der Wirtschaftlichkeit. Drei Faktoren, die sich gegenseitig ausschliessen. Püntener war es deshalb wichtig, mit einer Firma zusammenzuarbeiten, die nicht nur günstig arbeitet, sondern von der er wusste, dass alles klappt. Die Arbeiten wurden ausgeschrieben, den Zuschlag erhielt Christian Volk von Volktrans, ein spezialisiertes Unternehmen für voll- und teilmechanisierte Holzernte. «Unser Vorteil ist, dass wir alle Geräte und die speziellen Lastwagen für den Abtransport der Holzschnitzel selber stellen», erklärte Volk anlässlich der Begehung. Auf 70 000 Franken bezifferte er den Wert des Auftrages. 400 Franken kostet eine Maschinenstunde inklusive Maschinist mit dem Vollernter, dessen Neuwert Volk auf 750 000 Franken beziffert. Aufhorchen lässt der Stundenlohn des Vorsägers, der um die 32 Franken ausgezahlt bekommt. 70 Franken werden mit allen Abgaben brutto weiterverrechnet. In Anbetracht der Gefahren, die bei dieser Arbeit lauern, ein geringer Lohn. Gemäss Suva starben 2012 sechs Forstwarte – bei 5600 Vollbeschäftigten; in den ver-

gangenen zehn Jahren waren es insgesamt 46. Damit liegt die Sterblichkeitsrate bei den Forstwarten rund 20 Mal höher im Durchschnitt aller Berufsgruppen .

Holz für die Energiegewinnung Volk sagt, in seinem Team habe es noch keinen gravierenden Unfall gegeben. Das ist nicht selbstverständlich nimmt man nur die Kennzahlen der Sicherheitsrodung am Albispass. Die rund 1200 Kubikmetern Holz (mit Baumkronen, Ästen und Laub sind es 1500 m³) teilen sich auf in 300 m³ Nutzholz, das in Sägereien weiterverarbeitet wird. Der Rest ist Brenn- und Industrieholz, das noch vor Ort grösstenteils zu Holzschnitzel gehäckselt wird. Für den Abtransport hat Volk spezielle, dreiachsige Aufleger für Sattelschlepper im Einsatz, die wie ein Ladewagen über einen Rollboden verfügen. Pro Fahrt können so 80 m³ Holzschnitzel abtransportiert werden, die aus 28,5 m³ Holz entstanden sind. Insgesamt wird die Rodung am Albis etwa 3360 m³ Holzschnitzel einbringen. Das reicht im Holzheizkraftwerk Aubrugg in Wallisellen im Durchschnitt für 3,36 Tage, um Wär-

me für rund 20 000 Haushalte zu produzieren. Gleichzeitig wird aus der Verbrennung Elektrizität für rund 10 000 Haushalte gewonnen. In der kalten Jahreszeit von September bis Mai, in der das Kraftwerk läuft, kann der CO2-Ausstoss so um 25 000 Ton-

nen pro Jahr reduziert werden, was einer eingesparten Heizölmenge von rund 9,5 Millionen Litern entspricht. Und noch die letzte Zahl: Erst in 15 Jahren soll gemäss Püntener entlang der Albisstrasse wieder gerodet werden.

Leistungsfähige Häcksler verarbeiten Stämme, Äste und ganze Baumkronen noch vor Ort zu Holzschnitzeln, die in grossen Sattelschleppern abtransportiert werden.

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Vollsperrung der Albisstrasse in Hausen Die Strassenbauarbeiten an der Kantonsstrasse (1. und 2. Etappe) im Abschnitt Bunkeranlagen bis Tüfenbach in Hausen neigen sich dem Ende zu. Für die abschliessenden Deckbelagsarbeiten muss dieser Abschnitt aus Gründen der Effizienz und Qualität sowie der Arbeitssicherheit vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Freitag, 17. Oktober, 12 Uhr, und dauert bis am Montag, 20. Oktober, 5 Uhr. Die Belagsarbeiten erfordern trockenes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich der Belagseinbau auf das nachfolgende Wochenende. Der Durchgangsverkehr wird in beiden Richtungen grossräumig umgeleitet: Ab Hausen über die Rifferswilerstrasse, Rifferswil, Schonau, Vollenweid und Riedmatt. Allen Anwohnen-

rend der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle zu parkieren. Der Rad-/Gehweg bleibt während den Bauarbeiten benützbar. Die Haltestellen «Tüfenbach» und «Heisch» können während dieser Zeit nicht bedient werden. Zu beachten sind die entLichtsignal ausser Betrieb: Ab kommenden Freitag ist die sprechenden FahrAlbisstrasse vollständig gesperrt. (Bild Thomas Stöckli) gastinformationen den im Baustellenbereich, die über an der Haltestelle bzw. in den Bussen keine rückwärtige Erschliessung ver- (infolge der Umleitung muss mit Verfügen, empfiehlt das Tiefbauamt, wäh- spätungen gerechnet werden). (pd.)

Umleitung durch den Dorfkern Bonstetten Die Bauarbeiten an der Isenbachstrasse in Bonstetten und die daraus entstandenen Umleitungen mitten durch den den Dorfkern sind verständlicherweise für viele ein Ärgernis. Autofahrerinnen und Autofahrer sind gestresst, weil die Umleitung durch die vermeintlich zeitraubende 30er-Zone führt. Auch wir als Anwohner fühlen uns vom erheblichen Mehrverkehr vor unserer Haustüre gestresst. Wir, die erwachsenen, verkehrsgewohnten Bewohner, können uns mit der temporären Situation arrangieren und wissen: Das Ganze hat irgendwann ein Ende. Unsere Kinder, welche sich bis anhin mehr oder weniger frei auf dem Dorfplatz bewegen konnten, tun sich hingegen schwer damit, dass «ihre» Dorfstrasse plötzlich zu einer gefährlichen Strasse wurde. Dies vor allem, weil

sich nur noch wenige an die Tempolimite halten. Auch unsere Haustiere können schlecht mit dem plötzlichen Mehrverkehr und der rücksichtsloseren Fahrweise umgehen. Diese Woche mussten wir unseren Kindern schmerzlich beibringen, dass unser Büsi von einem Auto direkt vor unserer Haustüre totgefahren wurde. Gestresste Autofahrer: Die Dorfstrasse ist auch während der Bauzeit eine 30er-Zone. Wir fordern Sie auf, nehmen Sie Rücksicht und halten Sie sich an die Tempolimite. Unsere Kinder und unsere Haustiere danken es Ihnen. Denken Sie bitte daran, wenn Sie wieder durch Bonstetten fahren. Danke. Familie von Allmen, Bewohner an der Dorfstrasse in Bonstetten


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Gewerbe/Dienstleistungen

Noch tragbar

Theater und Artistik

Texaid sammelt Ende Monat im Säuliamt ausrangierte Kleider. > Seite 12

Macaco: Der Circolino Pipistrello feiert am Samstag in Wettswil Derniere. > Seite 13

Dienstag, 14. Oktober 2014

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Ironman-Podest Der Bonstetter Patrick Wallimann schafft es in Barcelona auf Rang 3 seiner Altersklasse. > Seite 19

Zurück zum guten alten Jazz Bridge Pipers Jazz Band im «Hirschen» Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil treten am Samstag, den 18. Oktober, die Musiker der Bridge Pipers Jazzband auf, eine Band mit Musikern, die sich dem Jazz verschrieben haben, wie er am Ende des vorletzten und Anfang des letzten Jahrhunderts im amerikanischen New Orleans entstand. Die Musik basiert auf einem im kollektiven Zusammenspiel interpretierten musikalischen Thema und auf der freien Improvisation der einzelnen Instrumente. Die Bridge Pipers setzen sich aus sieben Instrumentalisten unterschiedlichen Alters und einer jungen Sängerin zusammen Sie musizieren in der traditionellen Besetzung Trompete, Posaune, Klarinette/Saxofone, Banjo/Gitarre, Klavier, Kontrabass/Tuba und Schlagzeug. Die Band bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Dixieland, Blues, kreolischen Stücken, Gospels, Spirituals und Hymnen. Sie kann auf viele Erfolge im In- und Ausland zurückblicken.

Die Musiker sind allesamt erfahrene Virtuosen auf ihrem Instrument und haben schon in verschiedenen Formationen gezeigt, dass sie sich kollektiv und solistisch im Old Time Jazz bewegen können. Die Pipers bauen eine Brücke zum guten alten Jazz, wie er von der schwarzen Bevölkerung im Süden Amerikas gepflegt wurde. Gemeinsam ist ihnen eine unbändige Lebenslust, aber auch der Ausdruck inniger Trauer. Ein stark emotionales Element ist die Sängerin Cornelia Wartenweiler. Sie vermag mit rhythmisch akzentuierter Stimmführung die ganze Bandbreite von Gefühlsregungen auszudrücken. Leitmotiv der Band ist: «Musik bedeutet für uns Vergnügen, Entspannung und Lebensfreude» und das überträgt sich auf das Publikum. So viel Musikerfahrung in einer Band, das verspricht einen unterhaltsamen Abend in enger Tuchfühlung mit den Musikern. Da der Raum klein ist, ist eine PlatzReservierung von Vorteil (Telefon 044 700 01 28).

Gastgeber am Handwerkerfest: Die Bauherren Hanni und Ernst Höhener, flankiert von Silvio Calonder (links) sowie Patricia Clement und Christoph Schiess von Schiess ITI AG in der Tiefgarage am Wolserbach. (Bild Thomas Stöckli)

Drei Wohnungen noch zu haben Wohnen am Wolserbach: Handwerkerfest im Rohbau Im Januar war Spatenstich, mit der Aufrichte wurde an der Maschwanderstrasse 8 in Obfelden nun der nächste Meilenstein gefeiert. ................................................... von thomas stöckli Der Rohbau steht und der Dachstuhl ist errichtet – traditionell feiert man zu diesem Zeitpunkt Aufrichte. Diese Tradition wurde vergangenen Mittwochabend auch an der Maschwanderstrasse 8 in Obfelden zelebriert. Zum Handwerkerfest waren alle am Bau Beteiligten eingeladen. Nicht zuletzt kommt so der Käufer mit dem Planer

in Kontakt, der Handwerker mit den Bauherren, der «Büezer» der einen Firma stösst mit dem CEO einer anderen an. «Es ist schön, einmal die Gesichter zu den Namen zu sehen», betont eine künftige Bewohnerin. Neun Eigentumswohnungen entstehen am Wolserbach. «Drei davon sind noch zu haben», verrät Patricia Clement vom interdisziplinären Planungsbüro Schiess ITI AG. Konkret sind es eine 3½-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss, eine 4½er im ersten OG sowie eine 5½er im ersten Dachgeschoss. «Momentan kann man die Oberflächen noch fast alle auswählen», so Patricia Clement. «Die Natur direkt vor der Haustür» trifft hier wirklich zu, grenzt das Ge-

bäude doch seitlich an den Wolserbach und hinten an eine Freihaltezone. Das Haus wird Minergie-zertifiziert sein und verfügt über eine Tiefgarage. In dieser Tiefgarage fand denn auch das Handwerkerfest statt. Statt mit Cüpli und Weisswein wurde mehrheitlich mit Bier angestossen. Ein grosses Thema waren natürlich die tags zuvor umgestürzten Kräne in Affoltern (vgl. «Anzeiger» vom 10. Oktober). Mit dem Dank für die geleistete Arbeit eröffnete Ernst Höhener das Buffet. «Es ist bis jetzt hervorragend gegangen», zieht der Bauherr Zwischenbilanz, «und so soll es auch weitergehen.» Infos: www.schiess-iti.ch/ (Immobilienangebote).

Wohnherbst mit Neuheiten Tage der offenen Tür im Einrichtungshaus Ulrich in Sursee

Die Artisten der Bridge Pipers Jazzband. (Bild zvg.)

«Kunst im Fluss» Rita Tomasini stellt in Dietikon aus In den Reppischhallen in Dietikon findet dieses Jahr zum fünften Mal die Ausstellung Kunst im Fluss statt. Mit dabei ist auch Rita Tomasini vom Bonstetter Atelier für textile Gestaltung. Kunstschaffende zusammenzubringen, die unterschiedliche Materialien verwenden und mit verschiedenen Arbeitstechniken arbeiten – das ist zentrales Anliegen der Ausstellung «Kunst im/am Fluss» in den Reppischhallen Dietikon. Bei der Auswahl der rund 20 Aussteller wurde auf Originalität und Einmaligkeit gesetzt. Rita Tomasini

zeigt in Dietikon ihr Sortiment an Seidenschals und Kravatten. Besonders gefragt sind die Schlipse mit Stimmungsbarometer und jene mit Täschchen und Reissverschluss für Vergessliche. Ganz neu sind ihre Lederschals mit Seiden- und Pelz-Elementen, wobei sie Pelze von Kaninchen und Schweizer Rotfüchsen verarbeitet. In Dietikon stellt Rita Tomasini nun zum zweiten Mal aus. «Eine sehr schöne Ausstellung», findet sie. (tst.) Vernissage am Freitag, 17. Oktober, 18.30 bis 21.30 Uhr; Ausstellung am Samstag, 18. Oktober, 11 bis 18 Uhr; Sonntag, 19. Oktober, 11 bis 17 Uhr.

Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Oktober, lädt das Einrichtungshaus Ulrich in Sursee zur freien Besichtigung ein. Es wartet ein interessanter Rundgang mit kulinarischen und musikalischen Höhepunkten. Zudem profitieren die Kunden von Sonderkonditionen. Die Herbsttage werden kürzer und gerne richtet man sich zu Hause in den eigenen vier Wänden wieder gemütlich ein. Zur Inspiration von Einrichtungsideen bieten die «Tage der offenen Tür» bei ulrich eine willkommene Gelegenheit, die geplanten Einrichtungswünsche umzusetzen. Auf einer Ausstellungsfläche von 7000 m² präsentiert ulrich die neusten Wohntrends in den Einrichtungsbereichen Wohnen, Essen, Schlafen, Jugend und Heimbüro. Mit den dazu passenden Vorhängen aus dem hauseigenen Nähatelier wird das Wohnen bei ulrich zum perfekten Erlebnis.

Hersteller-Demos Auf der Ausstellungsfläche vom Markenmöbelhersteller «Hülsta» wird den

Das formal beschwingte Sofa «JO» ist ein Ausdruck für aussergewöhnliches Wohnen. (Bild zvg.) Besuchern eine CAD-Planung live vorgestellt. Damit kann sich der Kunde visuell vorstellen, wie sein Wohn- oder Schlafzimmer dreidimensional mit der geplanten Möblierung aussieht. Mit dem demonstrativen Schau-Tuften zeigt die Schweizer Teppichmanufaktur Kramis wie moderne exklusive Design-Teppiche aus Wolle oder Leinen hergestellt werden. Köstliche Herbst-Spezialitäten vom Seminarhotel Sempachersee mit einem feinen Getränk laden gratis im Festzelt zum Verweilen ein. Für die musikalische Unterhaltung mit «songs around the world» sorgt die Musikband Tutti paletti und für die Kinder

stehen Spiel und Spass im betreuten Kinderparadies auf dem Programm.

Herbst-Aktionswochen 2014 Bis zum 8. November profitieren die Kunden beim Kauf ab 2000 Franken von einer zusätzlichen Herbstprämie von 200 Franken nebst einem Rabatt von 10 % (ausgenommen einige Markenartikel) inkl. fachkundiger Beratung, Lieferung und Montage. Zudem entsorgt ulrich während den HerbstAktionswochen die alten Möbel gratis. Ulrich, Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, Sursee, Telefon 041 925 86 86, www.ulrichwohnen.ch.


vermischtes

Am 29. und 30. Oktober sammelt Texaid im Säuliamt Textilien. (Bild zvg.)

Ausrangierte Kleider sind wertvoll Texaid-Sammlung im Säuliamt Am 29. und 30. Oktober führt Texaid im Säuliamt die traditionelle Herbstsammlung durch. Gefragt sind ausgediente Bekleidung und Haushalttextilien. Am Erlös der Sammlung partizipieren zu über 90 Prozent die angeschlossenen Hilfswerke und regionale gemeinnützige Organisationen. Kleider, Schuhe und Haushalttextilien, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr gebraucht werden, sind für Menschen in wirtschaftlich schwachen Ländern noch durchaus wertvoll. Denn sie können sich die noch gut erhaltene Bekleidung zu fairen Preisen leisten. Möglich macht dies allerdings erst die sorgfältige Sortierung, die quasi die Spreu vom Weizen trennt. Jedes Stück muss genau begutachtet werden, damit am Schluss gut 65 Prozent der Sammelware als noch tragbare Bekleidung neue Besitzer findet. Weitere 15 Prozent sind kaputte Baumwoll- und Baumwollmischgewebe, die in den Texaid-Werken in Ungarn und Bulgarien zu Putzlappen geschnitten werden und nochmals etwa 15 Prozent landen als defekte Wollsachen in ausländischen Spezialbetrie-

ben, die daraus entweder Recyclingwolle oder Isoliermaterial produzieren. Knapp fünf Prozent sind Fremdstoffe, verschmutzte Sachen und Unrat, die entsorgt werden müssen. In den Texaid-Sack gehören saubere Damen-, Herren und Kinderbekleidung aller Art, Bettwäsche, Frottéwaren, Strassen-, Sport-, Freizeitschuhe und Lederstiefel (unbedingt paarweise gebunden), Gürtel und Taschen, Federund Daunenbettwaren. An Texaid sind zur Hälfte die sechs Hilfswerke Schweizerisches Rotes Kreuz, Caritas Schweiz, Winterhilfe Schweiz, Kolping Schweiz, Solidar Suisse (vormals Schweizerisches Arbeiterhilfswerk) und das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heks beteiligt. Sie und ihre sogenannten Basisgruppen – regionale Samaritervereine und Kolpingfamilien – erhalten den Grossteil des erwirtschafteten Nettoerlöses. In den letzten zehn Jahren waren dies über 30 Millionen Franken, die wiederum für humanitäre Zwecke hierzulande eingesetzt wurden. (pd) Sammeldaten: Mittwoch, 29. Oktober: Affoltern, Bonstetten, Obfelden, Ottenbach, Wettswil, Zwillikon; Donnerstag, 30. Oktober: Ebertswil, Gattikon, Hauptikon, Hausen a.A. inkl. Vollenweid und Türlen, Kappel a.A., Rifferswil.

Beschwingt in den Herbst mit Everdance Gute Musik, aufgestellte Leute, lustvolles Tanzen, Lachen und Geniessen – das ist Everdance! Ab 21. Oktober wird in Obfelden weiter das Tanzbein geschwungen. Ab 60 Jahren darf man mitmachen. Für viele Tänzerinnen gehört Everdance zum festen Wochenprogramm. Eine Stunde, die einen beschwingt, lockert, zum Schwitzen bringt und in der Neues gelernt werden kann. Menschen, die tanzen, sind nicht griesgrämig – nein, sie sind kontaktfreudig, gesellig und fröhlich – oder sie werden es während des Tanzens. Die Musik nimmt einen mit, lässt in Erinnerungen schwelgen (Oldies) und bringt nicht nur die Beine, sondern auch die Hirnwindungen zum Jucken. Hier einige Stimmen von Everdancern: «Es macht uns immer Riesenspass» (Rosmarie und Chris), «Macht Spass und

hält fit!» (Rose), «Super GedächtnisTraining» (Lisbeth), «Jeden Dienstag mit Schwung – immer ein Aufsteller mit Helen!», «Wunderbar zum Auftanken mit viel Spass», «Tanzprogramm ohne Stress – Fröhlichkeit pur!», «Wenn Du vorher das Gefühl hast, du seist in der Hölle, fühlst du dich nachher wie im Himmel. Super!» (Isabella). Man nimmt an, dass Tanzen gegen Alzheimer hilft, sicher aber verbessert es die Koordination, die Balance und die Merkfähigkeit. Auf jeden Fall macht es Spass. Dabei lernt man alle Grundschritte der Standard- und Latintänze kennen, viele verschiedene Figuren und Choreografien. Immer wieder hört man Stimmen, die sagen: «Jetzt könnten wir auftreten». Es macht stolz, wenn man die Schritte beherrscht und man den Tanz geniessen kann. Vielleicht ergibt sich einmal die Gelegenheit für einen Auftritt – aber das Schöne ist, dass man niemandem etwas beweisen muss, einfach nur geniessen kann. Getanzt wird am Dienstag und Donnerstag im Singsaal des Schulhauses Chilefeld, Obfelden. Schnuppern und Einstieg ist jederzeit möglich. (pd) Infos unter www.everdance-obfelden.ch oder bei Helen Spörri,

Everdance: Gute Musik und lustvolles Tanzen. (Bild zvg.)

Telefon 044 761 89 80.


Veranstaltungen

Dienstag, 14. Oktober 2014

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Macaco: ein zirzensisches Affentheater Der Circolino Pipistrello gastiert in Wettswil Diese Woche bringt der Circolino Pipistrello einen kulturellen Farbtupfer nach Wettswil. Nicht nur die Kinder, welche Zirkusluft schnuppern, haben etwas davon: Die Pipistrelli zeigen zweimal ihr eigenes Programm Macaco – eine Mischung aus Theater, Live-Musik und Artistik. Mitten im Dschungel taucht eines Tages die schneeweisse Macaco auf. Sie ist anders als alle Tiere im Urwald und das ist nicht immer leicht. Die kleine Macaco lernt, wie man auf Baumstämme klettert, mit Mangos jongliert und vielleicht verliebt sie sich sogar. Doch in der Wildnis lauern viele Gefahren . . . Das Zirkus-Publikum begleitet Macaco auf ihrer abenteuerlichen Reise durch Flora und Fauna in der Manege des Circolino Pipistrello.

Zur Pipistrellofamilie gehören 17 wagemutige Frauen und Männer sowie eine kleine Fledermaus. In der Gruppe finden sich u.a. ein Matrose, eine Textildesignerin, ein Zimmermann, Velokuriere, Schauspieler, eine Krankenschwester, ein Schafhirte, Pädagogen, neugierige Paradiesvögel und weitere kreative Artgenossen. Während des ganzen Jahres leben und arbeiten sie auf engstem Raum zusammen. Sie stehen gemeinsam auf der Bühne, bauen mit vereinten Kräften das Zirkuszelt auf und teilen Freud und Leid miteinander. Die Zuschauer erwartet ein handgemachtes Stück Zirkus voller Musik, Tanz, Artistik, Humor und Poesie. (pd) Vorführungen der Pipistrelli am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr, und am Samstag, 18. Oktober, um 18 Uhr (Dernière). Zeltöffnung eine halbe Stunde vor Beginn; mit Popcorn, Musik und Kioskbetrieb.

Die Pipistrelli entführen in Wettswil zum letzten Mal auf ihre abenteuerliche Reise durch den Urwald. (Bild zvg.)

buch-tipp

Ein historischer Roman ................................................... von gianina caviezel, bibliothek ottenbach

Gläuffig - lockere, modisch-elegante Schweizer Volksmusik. (Bild zvg.)

Festliches Essen mit Musik und Tanz Jahresfest für alle mit dem Verein Kultur im Dorf Hausen Der Verein Kultur im Dorf Hausen lädt zur GV für seine Mitglieder und zum Jahresfest für alle. Dieses Jahr steht der Anlass unter dem Motto Schweizerisches mal anders. Samstag, 25. Oktober, la Table Albisbrunn. Am längsten Wochenende des Jahres ist es jeweils so weit. Der Verein Kultur im Dorf feiert: Sein Bestehen, sein tolles Programm, seine treuen Mitglieder, den Spitzenkoch, die Servierkünste des Vorstands und was das Leben sonst noch so gefeiert haben möchte. Auf jeden Fall ist es ein lockeres Beisammensein bei gutem Essen, ein Anlass für Alteingesessene sowie Neuzugezogene, um den Vorstand des Vereins kennen zu lernen. Apéro und kur-

ze und bündige GV sind jeweils offen für die Vereinsmitglieder, zum anschliessenden Fest hingegen ist die ganze Bevölkerung zu moderatem Preis herzlich eingeladen.

Schweizer Musik mit «Gläuffig Plus» Das festliche Dreigang-Menü, wobei auch Vegetarier jeweils ausgeklügelt bekocht werden, stammt aus der Küche von Reto Fust, Koch im Albisbrunn und steht dieses Jahr unter dem Motto Schweizerisches mal anders. Ebenso ist die Musik angesiedelt: neue Schweizer Musik mit «Gläuffig Plus». Während des Essens konzertant, danach zum Tanz. Die Musiker Mathias Landtwing (Klarinette), Fränggi Gehrig (Akkorde-

on), Lukas Gernet (Klavier), Pirmin Huber (Kontrabass) plus – deshalb Gläuffig plus – Lukas von Flüe (Perkussion) waren bis anhin insbesondere in der neuen Volksmusik und im Jazz aktiv. Bei der Kapelle Gläuffig finden die vier jungen Zentralschweizer zur Ländlermusik zurück und beweisen mit ihrem ersten Album, dass die junge Generation die wertvollen Schweizer Traditionen am Leben hält. Alles mit einer Unbekümmertheit, die manch einen Zuhörer staunen lässt – eben ganz dem CD-Motto getreu: «Jä sowieso, uf alli Fäll». (san) Samstag, 25. Oktober, 18 Uhr Apéro und GV, ab 19 Uhr Einlass auch für Nichtmitglieder, 19.30 Uhr Essen. Anmelden bis Montag, 20. Oktober, info@kulturimdorf.ch. Infos: www.glaeuffig.ch.

Unterwegs mit Goldgräber Joe

Saul, der erste König Israels, gehört zu den tragischen biblischen Gestalten des alten Testaments. Vom Prophet Samuel auf Wunsch des Volkes zum König eingesetzt, lenkt Saul die Geschicke des Gianina Caviezel Landes rund zwei Jahrzehnte. Saul, ehrgeizig sowie aufrecht und ein Verfechter der «Wahrheit», hat hohe Ziele: Er will sein Land von den Philistern befreien, unter deren Herrschaft es steht. Immer wieder kämpfen die beiden Völker gegeneinander, es kommt zu Friedensbemühungen, die wiederum in noch heftigeren Kämpfen enden. Sauls Ehrgeiz ist gross, die Ansprüche an ihn ebenfalls: Er soll Israel in die Unabhängigkeit führen, das Land soll endlich frei, friedlich und reich werden. Dies zu vollbringen, glückt ihm nicht, denn alles, was er anfasst, zerbricht in seinen Händen: Seine grosse Liebe zu Rizpa kann er nicht leben, da sie mütterlicherseits von den Philistern abstammt. Der gemeinsame Sohn Jonathan freundet sich mit David an, jener David, der mit seinem heldenhaften Sieg gegen Goliath viel Aufmerksamkeit und Verehrung erhält und dadurch beim König in Ungnade fällt. Saul ist eifersüchtig und fürchtet um den Verlust der Autorität, er wird wankelmütig, cholerisch und bedroht David mit dem Tod. Über viele Jahre bespitzeln sich die beiden, denn David ist bereits als Knabe der königliche Weg vorausgesagt worden. Saul verliert auch seine Ehefrau, der er ein Verhältnis zu David unterstellt. Er verliert seine Töchter, seine Söhne und zuletzt sein Leben. Nur gerade ein Nachkomme überlebt, Meribaal, von dem es heisst, er sei ein Sohn Jonathans.

nigs: der Hirte Ethan, der Saul als jungen Mann kennt, der Priester Ahijia zu Nob, der Sauls Ringen mit Fragen zu Gott bezeugt, und der Chronist, der Lehrer und Erzieher zweier Söhne Sauls. Diese vier verschiedenen Berichte, die sich zeitlich teilweise überlappen, lassen Saul als puzzleartiges Bild entstehen. Die alte Geschichte: König Saul als tragisch endende Gestalt und König David, sein Erzfeind, als die heroische Figur. Die vier Erzähler berichtigen auf subtile Weise diese Bilder und der Leser kommt nicht umhin, seine Haltung mehrmals zu ändern: Die Hassliebe zwischen den beiden starken Charakteren lässt keinen kalt. Die alttestamentarische Tradition gibt der Geschichte ihren Rahmen, die Erzählungen sind frei gestaltet und mit fiktiven Teilen verwoben. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet, die Schlachten mitunter grausam und die Dialoge werfen Fragen auf, die auch heute nichts an Aktualität eingebüsst haben: Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach dem Menschsein, nach der «Religio», der Verbundenheit zum Allumfassenden in uns, nach Macht und Ehrgeiz, nach Sinn und Unsinn von Krieg. Magnus Schleich ist ein wortgewaltiges Werk gelungen: eine historische und biblische Spurensuche, die zu fesseln versteht, atmosphärisch dicht und zweifelsohne sehr gut recherchiert. 1949 in Wiesloch bei Heidelberg geboren arbeitete Magnus Schleich seit 1973 als Gemeindepfarrer im Val Müstair, als Religions- und Philosophielehrer in den Schulen Schiers und Zuoz und als Ausbildner für Katecheten in Graubünden. Heute lebt er im Engadin.

Schnuppernachmittag der Jungschar in Affoltern Zum ersten Mal organisiert die Jungschar der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) einen regionalen Schnuppertag. Dieser findet am nächsten Samstag, 25. Oktober, statt und gibt Kindern von 5 bis 15 Jahren Einblick in das Leben eines «Jungschärlers».

Gemeinsam werden die Teilnehmer am Schnuppertag im Wald verschiedenen Herausforderungen begegnen, um Goldgräber Joe beim Finden seines Schatzes zu helfen. Es warten viele spannende Aufgaben und deshalb ist Mithilfe erwünscht! Die Jungschärler freuen sich auf Kinder und Jugendliche, die am 25. Oktober, um 13.30 Uhr, bei der EMK

Affoltern, Zürichstrasse 47, mit ihnen den Nachmittag verbringen. Neue Freundschaften, eine tolle Zeit und viel Abenteuer sind garantiert. Natürlich sind auch Eltern, Bekannte und Verwandte eingeladen, Jungscharluft zu schnuppern. (pd) Weitere Infos unter www.jsaiona.jemk.ch.

Ein Puzzle aus vier verschiedenen Berichten Magnus Karl Friedrich Schleich, so heisst der Autor des Romans mit ganzem Namen, lässt in seinem Werk den letzten Nachkommen, Meribaal, zu Wort kommen. Neben ihm berichten drei weitere Erzähler jeweils aus ihrer persönlichen Perspektive von den verschiedenen Lebensabschnitten des Kö-

Karl Friedrich: «Saul». Edition Leselupe 2014. ISBN 978-3-8495-8635-5.


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Sport

Dienstag, 14. Oktober 2014

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FCA verteidigt Führung Im Spiel von vergangenen Samstag kam der FCA zu einem verdienten 4:2-Sieg gegen die 2. Mannschaft des FC Horgen. Die Tabellenspitze bleibt weiterhin fest in Affoltemer Hand.

FCWB-Acosta (links) erzielt nach toller Vorarbeit Gjergjis (rechts) den 1:1-Ausgleich. (Bild Kaspar Köchli)

FCWB eine Runde weiter Schweizer Cup: FC Wettswil-Bonstetten – Gossau SG 2:1 (0:1) Der FCWB bestätigt seine gute Form. Im Schweizer Cup bezwangen die Ämtler 1.-Liga-Mitkonkurrent Gossau und zogen in die zweite Qualifikationsrunde ein. Wird diese auch überstanden, winkt mit ein bisschen Losglück ein Super-League-Verein als Gegner. ................................................... von kaspar köchli Um es vorwegzunehmen: Der FCWB gewann hochverdient. Auch nach überraschendem Rückstand blieb er cool. Den unbequemen Ostschweizern in der Meisterschaft noch unterlegen, fand WB nun die probaten Mittel, um als Sieger vom Platz zu gehen. Trainer Dosch stellte sein Team leicht um. Der 18-jährige Torhüter Anicic erhielt das Vertrauen, zudem kehrte Constancio nach Verletzungspause zurück. Die Heimischen kamen gut in die Gänge, schon in der zweiten Minute warnte Gjergji den Gegner mit sattem Schuss. Auf der Gegenseite pflückte Anicic den Ball aus der Luft und holte sich mit dieser Intervention die nötige Ruhe fürs Spiel. Beim ersten Eckball der Partie (10. Minute) brannte es lichterloh im Gossauer Strafraum; die Sankt Galler kamen mit dem Schrecken davon. Sie sorgten darauf ihrerseits für Unruhe im Wettswiler Abwehrgefüge. Zuerst zischte Eggmanns Schuss knapp am hinteren Pfosten vorbei, später versuchte sich Todisco mit einer Volleyabnahme, die zu ungenau ausfiel. Jetzt kam die stärkste Phase des Heimklubs, sie führte zu glasklaren Chancen. Zuerst drosch Acosta das Leder über das Gehäuse, dann landete Bonfardins Abschluss im Seiten-

netz und schliesslich scheiterte wiederum Acosta am stark reagierenden Schlussmann. Dieser zeichnete sich gleich nochmals aus, indem er Captain Buchmanns Flachschuss entschärfte.

0:1 aus dem Nichts heraus Inmitten dieser WB-Druckperiode fiel tatsächlich der erste Treffer – allerdings auf der anderen Seite. Obwohl in einer Überzahlsituation, brachte die Verteidigung den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Panellas leicht abgefälschter Schuss fand den Weg in die entfernte Torecke. WBs Reaktion blieb nicht aus. Nach Acostas perfidem Cornerball entstanden im Fünfmeterraum arge Turbulenzen. Dann folgte kurz vor dem Pausenpfiff eine Schussdoublette von Buchmann und Kalyon, die nicht von Erfolg gekrönt war. Der FCWB stellte in der ersten Hälfte das aktivere Team und besass mehr Spielanteile, musste allerdings seine mangelnde Effizienz hinterfragen. Zudem zeigten die Gossauer ihren Willen immer wieder mit entschlossen geführten Zweikämpfen. Den Zuschauern bot sich kurz nach Wiederanspiel ein Augenschmaus. Anicic behändigte einen Gossauer Eckball sicher und löste sofort den Gegenangriff aus. Der Ball zirkulierte zügig in den WB-Reihen nach vorn, bis er am rechten Flügel bei Gjergji ankam. Dieser tanzte brillant zwei Gegenspieler aus, überliess das runde Objekt dem mitgelaufenen Acosta, welcher überlegt den Ausgleich bewerkstelligte. Gerade diese Aktion verdeutlichte, wie auf dem Kunstrasen technisch Versierte zur Geltung kommen. WB, beflügelt durch das schön erzielte Tor, dominierte jetzt die Partie endgültig.

Belohnter Sturmlauf Die Ostschweizer wurden zusehends nervöser. Indiz dafür das penetrante Lamentieren beim Schiedsrichtertrio. Von sich reden machten sie allerdings auch noch bei zwei gefährlichen Angriffen nach einer Stunde. Zuerst faustete Anicic einen Freistoss aus dem Strafraum, dann rettete er blitzschnell gegen einen solo vor ihm auftauchenden Gossauer. Pech kurz darauf für WBs Bonfardin. Sein Gegenspieler kam bei einem Zweikampf zu spät und traf seinen Fuss. Mit Verdacht auf eine schwere Bänderverletzung schied er aus. Jetzt ging nochmals ein Ruck durch die Reihen der Rotschwarzen, mehrere Möglichkeiten wurden herauskombiniert. Als sich viele schon auf die Verlängerung einstellten – Cupspiele wollen einen Sieger – schloss Acosta zwei Minuten vor Schluss einen Angriff wuchtig zum vielbejubelten 2:1-Endresultat ab. «Trotz gutem Beginn fehlte mir in Hälfte eins unsere Körpersprache. Das Team hat dies nach der Pause super korrigiert. Jeder war für jeden da, der Sieg wurde gemeinsam erarbeitet», lobte Trainer Dosch. WB spielt damit in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Yverdon. Sollte er abermals gewinnen, könnte er auf einen SuperLeague-Verein stossen. Jedoch gilt der Fokus ab sofort wieder der Meisterschaft. Am folgenden Samstag gastiert der attraktive Gegner Thalwil im Moos. WB ist bestrebt, seine imposante Heimbilanz fortzusetzen.

Clément. FCWB: Anicic; Halef, Studer, Waser, Buchmann (87. Lienhard); Gouiffe à Goufan, Kalyon, Constancio, Bonfardin (69. Peter), Acosta; Gjergji. Tore: 28. Panella 0:1; 47. Acosta 1:1; 88. Acosta 2:1.

Nach Verletzungspech dreht Jorin Gabriel auf Sein Trainer R. Schätti baute ihn nach der Verletzung wieder auf und bereitete ihn auf den Saison-Höhepunkt, die Jugend-Europameisterschaften, in Graz vor. Leider machte das schlechte Wetter auch vor Graz nicht halt. So mussten Strecken geändert oder verkürzt werden, da sie sonst zu gefährlich waren. Nichtsdestotrotz konnte Jorin erneut viele Erfahrungen sammeln und wurde mit einem Diplom (10. Rang in der Teamwertung und 21. Platz in der Einzelwertung von 125 Athleten) belohnt. Mit der Nationalmannschaft hatte er sechs zusätzliche Zusammenzüge und trainierte auf den Langlaufskis, auf der Bahn, auf der Strasse und natürlich auf dem Mountainbike. In dieser Saison stand aber noch ein weiter Punkt an. So galt es, für das nächste Jahr eine Lehrstelle zu suchen. Mit grosser Freude hatte Jorin nach den Sommerferien einen Lehrbe-

Fair Play: Horgner Giuseppe Piccucio (links) hilft Emir «Secca» Shala. (Bild zvg.) weiteren Verteidiger und schob kunstvollendet ein. Erwähnenswert auch das zweite Tor von Bilic: Vom eigenen 16er aus schickte der linke Verteidiger Luchsinger den Stürmer A. Rako an der linken Linie auf die Reise. Dieser zog durch bis zur Grundlinie und spielte einen scharfen Pass direkt in die Füsse des heraneilenden Bilic. Mit nur drei Ballkontakten wurde das gesamte Spielfeld überbrückt, die gegnerische Abwehr ausgehebelt und ein Tor erzielt. Einfacher, effizienter, kraftloser, unaufgeregter, schnörkelloser und geschmeidiger kann Fussball nicht sein. Der FCA wird besser und besser. Was sagt die Tabelle? Affoltern liegt vorn, immer noch gefolgt von Thalwil und Wettswil-Bonstetten mit vier bzw. fünf Punkten Abstand. Volkmar Klutsch Mannschaft: Steiner, Scicchitano, Bala I., Konate, Kaufmann (65.’, Luchsinger), Antenen C., Bilic (75. ’, Marco Rako), Good, Ismajlaj, Rako (78. ’, Mühlemann), Shala. Ersatz: Luchsinger, Mühlemann, Correia, Rako Marco.

Podestplatz in Barcelona Ironman-Erfolg für Patrick Wallimann Keine 30 Athleten haben den Ironman in Barcelona schneller bewältigt als Patrick Wallimann. In seiner Altersklasse holte der Bonstetter gar Bronze. 2600 Athleten waren am 5. Oktober zum Ironman in Barcelona gestartet. Als 133. stieg Patrick Wallimann aus dem Wasser. Auf der Radstrecke kämpfte er sich dann auf Rang 44 vor und auf der Laufstrecke schaffte er es in die Top-30 –

und aufs Podest seiner Altersklasse. Die Gesamtzeit von 8 Stunden, 50 Minuten und 38 Sekunden kann sich mehr als nur sehen lassen: Bei den Profis hätte diese Zeit zu einem Rang im Mittelfeld der Fini- Patrick Wallimann. sher gereicht. (tst.) (Bild tst)

Stadion Moos, 205 Zuschauer, Schiedsrichter Vincent

Eine Saison mit Hoch und Tiefs Mit einem neuen Team und als Neuling im Nationalkader startete Jorin gut vorbereitet und motiviert in die Saison 2014. Doch wie es im Leben so ist, gelingt nicht immer alles, so wie man sich das vorstellt: Gleich im ersten Rennen der Saison, stürzte Jorin in der Startschlaufe und fuhr mit einem gebrochenen Arm über 16 km das Rennen zu Ende. Anschliessend hiess es pausieren und auf der Rolle trainieren. Dadurch verpasste Jorin zwei wichtige Rennen des BMC-Cups und musste das 3. Rennen von Startplatz 78 aus in Angriff nehmen. Jorin setzte sich zum Ziel, bei jedem Rennen so viele Plätze wie möglich gutzumachen. So kämpfte er sich bis auf den 15. Gesamtrang im BMC-Cup vor. Da der Argovia-Cup später startete, lief es Jorin dort besser. Er durfte sich dort mit seinem neuen Team, über den fünften Gesamtrang freuen.

Alen Rako (3x), Bilic (2x), Antenen C. (2x), Mühlemann (2x), Konate (1x), Kaufmann (1x) und Good (1x) hätten die Torschützen des Spiels heissen können. Das wären zwölf Tore, die zusätzlich geschossen hätten werden können. Hätte! Wäre! Wenn! Eins ums andere Mal scheiterten die Affoltemer an dem überragenden Goalie Thomas Lützelschwab, der mit Abstand der beste Horgener auf dem Platz war. Und das ungeachtet der vier Tore, die die Seebuben hinnehmen mussten. Claudio Antenen (5. Minute), Marco Bilic (40. und 73. Minute) sowie Aldemir (Eigentor des Horgener Verteidigers) hiessen die Goalgetter. Auf der anderen Seite schafften es die Horgener in der 16. und 84. Minute, den Ball im Säuliämtler Gehäuse unterzubringen. Betrachtet man das Spiel über die vollen 90 Minuten, so beschreibt es der FCA-Trainer Filipovic am besten: «Es gab im Vergleich zum Hausener Spiel eine grosse Steigerung. Insbesondere die vielen herausgespielten Chancen haben mich beeindruckt.» Ganz neue Möglichkeiten eröffnen sich für den Torschützen zum 1:0, Claudio Antenen. Dadurch, dass er aus der Stürmerposition ins rechte Mittelfeld gerückt ist, steht er nicht mehr so stark im Fokus der Verteidiger. Sein Tor war das eines äusserst abgebrühten Stürmers. Den lang geschlagenen Aussenristpass von A. Rako konnte Claudio Antenen vor dem herauseilenden Torwart abfangen. Er umspielte einen

Jorin Gabriel. (Bild zvg.) trieb gefunden, der ihn auch in seinem Sport weiter unterstützt. Für diese Saison stehen noch drei Querrennen auf dem Programm. Anschliessend geht es in die Vorbereitung auf die Saison 2015. Dann hoffentlich unfallfrei.

Nachfolger gesucht Golfturnier zum Saisonende Der Junior Gabriel Alpstäg aus Mettmenstetten gewann das letzte Golfturnier der Saison 2014. Diesen Erfolg ermöglichte er sich dank der Teilnahme am Golf-Jahreskurs für Junioren. Der jüngste Erfolg von Gabriel Alpstäg zeigt einmal mehr, dass auf dem Golfplatz in Affoltern gute Lehrer sind und so auch gute Trainigsmöglichkeiten bestehen. Die Finetra Gabriel Alpstäg, AG aus Affoltern Mettmenstetten. zeigte sich wieder- (Bild zvg.) um sehr grosszügig und spendete für den Sieger einen Einkaufsgutschein über 500 Franken. Auf den weiteren Rängen sind die Gebrüder Sebastian (2.) und Moritz (4.) Bühler aus Affoltern, wobei Moritz, welcher eine grosse Zukunft im Golfsport vor sich hat, über zweimal 18 Loch zwölf Birdies und mit eins unter Par das beste Brutto-Resultat gespielt

hat. Auf dem dritten Platz hat auch Daniel Schwab aus Wohlen seine ansteigende Form unter Beweis gestellt.

Die Zukunft ist ungewiss Wie fast immer kann man im Golfsport keine 18 Spielbahnen ohne Fehlschläge überstehen. Bei einem Golfturnier in Affoltern steht aber der Spass und der Kontakt zu anderen Golferinnen und Golfern im Vordergrund, auch wenn jeweils konzentriert um den Sieg gespielt wird. Nachdem alle ihre Preise entgegengenommen hatten, sass man noch gemütlich beisammen und sprach – wie fast immer – über Golf. Viele zeigten sich auch besorgt über die ungewisse Zukunft der Golfanlagen, weil Cathy und Emilio Biasio nach 15 Jahren als Inhaber, GolfplatzGestalter und -Betreiber zurücktreten. Zurzeit ist noch nicht bekannt, wer die Golfanlagen weiter betreibt und zu welchen Bedingungen künftig in Affoltern Golf gespielt werden kann. Vielleicht geht auch das soziale Betriebskonzept zusammen mit der Ära Biasio zu Ende. (pd)


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