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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 79 I 171. Jahrgang I Freitag, 13. Oktober 2017

Gemeindeschreiberin

Persönlichkeit

Daniela Rieder übernimmt in der Gemeindeverwaltung Knonau für Matthias Ebnöther. > Seite 5

Jakob Geissbühler, zwölf Jahre Gemeindepräsident in Rifferswil, blickt zurück. > Seite 7

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Gesundheit Ein Selbstversuch zu Muskelmasse, Fettverteilung und Körperwasser. > Seite 8

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Viehschau «Miss Oberamt» wurde die Kuh Omega aus dem Stall von Roger Häcki. > Seite 11

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Kantonsrat Olivier Hofmann über die Umsetzung des Volkswillens und Verkehrsinfrastruktur. > Seite 13

Zwischen Fusion und Unabhängigkeit Mit dem neuen Zürcher Gemeindegesetz müssen die Gemeinden im Knonauer Amt mehr zusammenarbeiten Mit dem neuen Gemeindegesetz – welches ab dem 1. Januar 2018 in Kraft ist – wird der Zusammenschlussdruck gerade für kleine Gemeinden noch einmal massiv steigen. Die Säuliämtler Gemeinden haben verschiedene Handlungsmöglichkeiten, um mit diesem Druck umzugehen. ................................................... von salomon schneider Am 1. Januar 2018 tritt im Kanton Zürich das neue Gemeindegesetz in Kraft. Neben einem harmonisierten Rechnungsmodell (HRM2) sieht es eine grosse Zahl Änderungen für Gemeinden vor. Unter anderem enthält es Vorschriften für fachliche Kompetenz bei Stellvertretungen in Gemeindeverwaltungen. Was sich nach einer

simplen Vorschrift anhört, könnte für mehrere Gemeinden im Knonauer Amt zum Problem werden. Denn in Gemeinden unter 3000 Einwohnern gibt es meistens jeweils nur eine Stelle für Steueramt, Finanzverwaltung, Einwohnerkontrolle, Hochbau und Tiefbau. Beginnt der Kanton Druck aufzusetzen und bei Visitationen des Bezirksrats die «vollwertigen» Stellvertretungen unter die Lupe genommen werden, müssten im Grossteil der Bezirksgemeinden zusätzliche Stellen geschaffen werden – eine Explosion der Verwaltungskosten wäre die Folge.

Zusammenarbeiten oder Fusionen Grundsätzlich zielt das neue Gemeindegesetz auf Professionalisierung ab. Denn die Aufgaben politischer Gemeinden werden immer vielfältiger, anspruchsvoller und auch die

Bevölkerung soll nicht mehrere Wochen auf Antworten bei einer Anfrage warten müssen, «nur» weil sich die verantwortliche Person gerade in den Ferien befindet. Um der Kostenfalle zu entrinnen und den steigenden Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es für Gemeinden primär zwei Möglichkeiten: Zusammenarbeit und Fusionen. Christina Walser vom Gemeindeamt des Kantons Zürich beschreibt die Vorteile von Fusionen wie folgt: «Durch eine Fusion wachsen Einwohnerschaft und Steuersubstrat, wobei gleichzeitig die bestehenden professionellen Verwaltungsstrukturen besser ausgelastet sind und neu ausgelegt auf die vergrösserte Gemeinde kosteneffizienter werden. Eine fusionierte Gemeinde hat mehr Handlungsfreiheiten in der Raumplanung. Ihre neue Grösse verleiht ihr mehr Handlungsalternativen.»

Gefahren bei Gemeindefusionen Obwohl Gemeindefusionen ein gangbarer Weg sind, sind sie nicht auf allen Ebenen ideal. Zwillikon beispielsweise ist als räumlich getrenntes Dorf – mit über 1000 Einwohnern – Teil der Gemeinde Affoltern. Der Zwilliker Walter Muheim: «Zwillikon hat im Vergleich zu Affoltern ein sehr aktives Vereinsleben. Bei uns kennt man sich noch persönlich. Die politische Gemeinde Affoltern sieht sich aber als Stadt, die den Vereinen eher Steine in den Weg legt. Der Kasinosaal sollte beispielsweise nicht Geld bringen müssen, sondern primär den Vereinen und Einwohnern die Möglichkeit bieten, sich zu treffen. Bei Gemeindefusionen besteht immer die Gefahr, dass für das Dorfleben weniger gemacht wird. Zusammenarbeiten haben aber sicher auch Vorteile.»

Margrit Schenkel wird festgehalten

Beibehaltung der Unabhängigkeit und bremsen der Kostenspirale Eine Möglichkeit zur Beibehaltung der Unabhängigkeit ist die interkommunale Zusammenarbeit. Das Dileca (Dienstleistungscenter Amt) oder der Sicherheitszweckverband Albis sind gute Beispiele für eine funktionierende Kooperation auf Bezirksebene. Aber auch zwischen einzelnen Gemeinden bieten sich Möglichkeiten an. Dank Zusammenarbeitsverträgen in ausgewählten Aufgabenbereichen kann die Politik im Dorf bleiben – wenn dies von der Bevölkerung gewünscht ist – und die Kostenspirale kann gebremst werden. Jüngstes Beispiel sind die Gemeinden Hausen und Rifferswil, die in Zukunft im Bereich Steuern zusammenarbeiten wollen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Wie Recherchen des «Blick» ergeben haben, wurde die Bonstetterin Margrit Schenkel am vergangenen Samstag im Sudan entführt. Auf Anfrage gab das Eidgenössiche Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA bekannt, dass es sich mit der Entführung einer Schweizerin im Sudan (Darfur) beschäftige. Weitere AngaMargrit Schenkel. ben zur Person machte das EDA (Bild zvg.) nicht. Die Schweizer Vertretung vor Ort sei mit den lokalen Behörden in Kontakt und Abklärungen sind im Gange. Die Schweiz fordere eine rasche und bedingungslose Freilassung der entführten Person. Nach wie vor ist unklar, wer die Entführer sind und was sie fordern. Erst im August war Margrit Schenkel in Bonstetten. Die über 70-Jährige reiste Mitte September noch einmal nach El Fasher, bevor sie Ende Jahr ihren verdienten Ruhestand in Bonstetten geniessen wollte. Das Tätigkeitsfeld von Margrit Schenkel ist vielfältig und umfasst die Leitung des therapeutischen Ernährungszentrums und die Mithilfe auf der Kinderstation im Spital von El Fasher. Sie war über 43 Jahre im Sudan tätig, seit 2001 ist sie im Darfur im Nordsudan, einer Konfliktund Krisenregion. Bis heute ist die Rebellenbewegung immer wieder aktiv geworden und die Region ist nicht zur Ruhe gekommen. Hinzu kommt eine hohe Inflation, was die Versorgung mit Nahrungsmitteln sehr verteuert. (abo/pd.)

Fischereiaufseher Robert Geuggis betäubt die Fische mit einem leichten Stromstoss, damit sie schonend eingefangen und gezählt werden können. (Bild Bernhard Schneider)

Der natürliche Bestand gedeiht in vielen Bächen Bestandeserhebung der Fische in Ämtler Gewässern Zum zweiten Mal werden die Fischbestände in den Ämtler Gewässern gezählt. Gemäss den ersten Ergebnissen lässt sich feststellen, dass der natürliche Nachwuchs in vielen Bächen gedeiht und auf das Aussetzen gezüchteter Fische verzichtet werden kann. Problematisch ist der Lettenbach in Ottenbach, der regelmässig mit Gift-

stoffen belastet wird, die Fischsterben verursachen. Besonders gut sind die Ergebnisse im Obfelder Lindenbach. Das zweite Problem, mit dem die Fischbestände zu kämpfen haben, ist der schwindende Lebensraum. Ein Problem ist der Klimawandel, der zu einer Serie heisser Sommer geführt hat, in welchen Teile von Bächen austrockneten. In einem gewissen Mass lassen sich Fische in solchen Fällen in andere Gewässer umsiedeln, doch ist auch dort der Lebensraum beschränkt.

Der kantonale Fischereiaufseher, Robert Geuggis, stellt den Ämtler Fischern ein gutes Zeugnis aus: Sie pflegen mit ihm zusammen die Bestände. Ausserdem fischen sie, gemäss seiner Erfahrung, sehr rücksichtsvoll, indem sie den gesetzlichen Rahmen, innerhalb welchem sie Fische fangen dürfen, bei Weitem nicht ausreizen. (bs) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Aeugst am Albis

Ärztlicher Notfalldienst

Abwasserreinigung

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Gebühren für das Jahr 2018 Der Gemeinderat Hedingen hat mit Beschluss vom 27. September 2017 gestützt auf die kommunale Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (GebVSE) vom 12. Juni 2003 beschlossen:

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Jörg Lutz Waffenschmidt, geboren am 13. Juli 1957, von Schmiedrued AG, gestorben am 21. Juni 2016, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. Oktober 2017 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. Oktober 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung: Sonntag, 12. November 2017, ca. 10.30 Uhr, anschliessend an den 9.30-Uhr-Gottesdienst, Pfarreisaal, Rüteliweg 4, Mettmenstetten Geschäfte:

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Max Ferdinand Denzler, geb. 16. Juni 1912, von Zürich ZH, gest. 16. Januar 2016, wohnhaft gewesen Jonenstrasse 27, 8913 Ottenbach (mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, 8910 Affoltern a. A.), liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. Oktober 2017 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. Oktober 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Voranschlags 2018 der Kirchgemeinde 3. Informationen der Kirchenpflege Die Unterlagen zu dem Geschäft 2) können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem werden sie auf der Webseite der Kirchgemeinde aufgeschaltet. Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung (C, Ci und B) sind. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen dann für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten 13. Oktober 2017

Bekanntmachungen von kantonalen Verwaltungsbehörden Obfelden. Kantonaler Gestaltungsplan Reaktor- und Reststoffdeponie Tambrig mit Umweltverträglichkeitsprüfung; öffentliche Auflage I.

Der Entwurf für die Festsetzung des kantonalen Gestaltungsplans Reaktor- und Reststoffdeponie Tambrig mit Umweltverträglichkeitsprüfung wird vom 13. Oktober 2017 bis zum 11. Dezember 2017 öffentlich aufgelegt.

II. Die Auflage findet über die ganze Frist während der ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung Obfelden sowie der Baudirektion (Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich) statt. III. Während der Auflagefrist kann jedermann zur Vorlage Einwendungen erheben. Die Einwendungen haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Sie sind schriftlich im Doppel bis 11. Dezember 2017 (Datum des Poststempels) dem Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, einzureichen. Baudirektion Kanton Zürich

Jeder Franken hilft

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1. Die Grundgebühr im Sinne von Art. 2.2 GebVSE wird für das Jahr 2018 bei Fr. –.07 pro m³ gewichteter Grundstücksfläche (ohne Mehrwertsteuer) belassen. 2. Der Mengenpreis im Sinne von Art. 2.2 GebVSE wird für das Jahr 2018 bei Fr. 1.15 pro m³ Wasserverbrauch (ohne Mehrwertsteuer) belassen. Massgebend ist der Wasserbezug im Jahr 2017. 3. Die Anschlussgebühr im Sinne von Art. 3.2 GebVSE wird bei Fr. 12.– pro m² massgeblicher Fläche (ohne Mehrwertsteuer) belassen. 4. Die Anschlussgebühren im Sinne von Art. 3.2 GebVSE kommen in jenen Fällen zur Anwendung, in denen die Kanalisationsanschlussbewilligung nach dem 31. Dezember 2003 erteilt worden ist. Der Beschluss liegt während 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, während den Büroöffnungszeiten im Gemeindehaus, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss sowie die aufgerufenen Beweismittel sind, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Hedingen, 13. Oktober 2017 Gemeinderat Hedingen

Verbot für Motorwagen und Motorräder Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Auf der unbenannten Strasse, entlang der Autobahn (ehemalige Baustellenzufahrt A4), zwischen Brüggenstrasse und Abzweigung/Vergabelung Höhe Dachlisserstrasse/Tunnelportal ist der Verkehr mit Motorwagen und Motorrädern verboten. Der landwirtschaftliche Verkehr ist gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung angerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 13. Oktober 2017 Gemeinderat Mettmenstetten

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 10. Oktober 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Rita Jeromin, geb. 1966, Bürgerin von Deutschland Stallikon, 13. Oktober 2017 Gemeinderat Stallikon

Liegenschaftenabgaben 2018 Gestützt auf das Budget 2018 der politischen Gemeinde Rifferswil hat der Gemeinderat am 3. Oktober 2017 die Gebühren für die Bereitstellung und Benützung der kommunalen Infrastruktur (Bereiche Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung) wie folgt beschlossen: A. Wassertarife 2018 für die Zählperiode 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 (Gestützt auf das kommunale Wasserversorgungsreglement vom 23. November 1993) 1. Grundtaxe pro Abonnent bzw. Anschluss (Gebäudekomplex) Fr. 60.– 2. Zuschlag für jeden weiteren Zähler Fr. 30.– 3. Verbrauchsgebühr Fr. 1.50/m³ zuzüglich 2,5 % MwSt. B. Abwassergebühren 2018 für die Zählperiode 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 (Gestützt auf das Gebührenregulativ zur SEVO vom 5. Dezmber 2001 der Gemeinde Rifferswil) 1. Grundgebühr Einpersonenhaushalt Fr. 90.– 2. Grundgebühr Mehrpersonenhaushalt Fr. 220.– 3. Mengenpreis Fr. 4.–/m³ Grundgebühr Gewerbebetriebe Fr. 300.– Jahrespauschale Einpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 400.– Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 800.– zuzüglich 8 % MwSt. C. Abfallgebühren 2018 (Gestützt auf die kommunale Abfall-VO vom 4. August 1992) Sonderabfall, Sperrgut, Altmetall und Elektrogeräte: 1. Jahrespauschale Einpersonenhaushalt Fr. 100.– 2. Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt Fr. 150.– 3. Jahrespauschale Landwirtschafts-, Gewerbe- und Industriebetriebe Fr. 100.– Grüngut: 1. Jahrespauschale EPH Fr. 30.– 2. Jahrespauschale MPH Fr. 40.– Gegen Vorstehendes kann innerhalb von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, PF 121, 8910 Affoltern a. A., Rekurs erhoben werden. Die Einsprache hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Rifferswil, 13. Oktober 2017 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Küttel-Kopp Brigitt und Andreas, Lättenstrasse 38, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Hotz Partner AG SIA, Florhofstrasse 13, 8820 Wädenswil Bauvorhaben: Sanierung EFH und Ausbau Untergeschoss zu Einliegerwohnung, Büelstrasse 21, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 439, GV-Nr. 576, Zone WB

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Niliya Dienstleistung, Albisstrasse 41, 8932 Mettmenstetten Bauvorhaben: Umnutzung Gewerberaum in Ladenlokal, Vers.-Nr. 1277, Kat.-Nr. 6691, Zürichstrasse 16, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Bonstetten Bauherrschaft: Müller Daniel, Obfelderstrasse 38, 8910 Affoltern a.A. Bauvorhaben: Einbau Terrasse in bestehende Dachlukarne (Westseite), Wohnhaus Chapfstrasse 1/3, Kat.-Nr. 2271, Zone Kernzone Dorf (KD)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: illiz architektur GmbH, Englischviertelstrasse 25, 8032 Zürich Bauprojekt: Neubau Schulgebäude mit Kindergarten, Abbruch Vers.-Nr. 291 auf Kat.-Nr. 1563, Dorfstrasse 12 (KII)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Andreas und Daniel Huber, Bergli 4, 8934 Knonau Bauprojekt: Anbau / Umbau / Erweiterung best. Lagerhalle, Vers.-Nr. 1911, Kat-Nr. 4336, Brüggenstrasse 5 (Gewerbezone G)

Obfelden Gesuchsteller: Martha Theresia Marazzi-Aeberli, Dorfstrasse 5, 8912 Obfelden Vertreter/Projektverfasser: Häberling Bau GmbH, Häberling David, Ottenbacherstrasse 80, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Vergrössern Vorplatz mit Sickerverbundsteinen auf Kat.-Nr. 986 an der Dorfstrasse 5 (Kantonale Landwirtschaftszone)

Ottenbach Bauherrschaft: Saro Immobilien AG, Stüdlerstrasse 28, 8913 Ottenbach Projektverfasser: atelier fischer architektur + gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 433 und Neubau MFH sowie Anbau Garage und Carport an bestehendes Gebäude Vers-Nr. 1043, Bachdolenstrasse 2b, im kommunalen Inventar der schützenswerten Gebäude (Inventarblatt 23), Kat.-Nr. 1438, Zone W2b

Hundesteuer 2018 Gestützt auf das kantonale Hundegesetz und die dazugehörende Verordnung hat der Gemeinderat Rifferswil am 3. Oktober 2017 die für das Jahr 2018 pro Hund zu entrichtende Abgabe wie folgt festgesetzt: CHF 150 (inkl. Einschreibe-, Meldeund Kantonsgebühr). Die verspätete Anmeldung (Hund älter als 6 Mte.) kostet zusätzlich CHF 25.–. Muss das Gemeindeverwaltungspersonal die Mitteilung bei der AMICUS machen, wird der für das Tier verantwortlichen Person max. CHF 150.– in Rechnung gestellt. Der gemeinderätliche Entscheid liegt in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Publikationsdatum an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 13. Oktober 2017 Gemeindeverwaltung Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Oktober 2017

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Zum Erhalt der politischen Unabhängigkeit Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, wollen Gemeinden im Oberamt zusammenarbeiten Seit diesem Frühling führen die Gemeinden Aeugst, Hausen, Kappel und Rifferswil Gespräche über die verstärkte Zusammenarbeit auf der Behördensowie der Verwaltungsebene. Hausen und Rifferswil wollen als ersten Schritt die Steuerämter zusammenlegen.

viel weniger gefordert. Die Folge sind Zusammenschlüsse zwischen politischen Gemeinden und Schulgemeinden zu Einheitsgemeinden.

Win-win-Situation für Rifferswil und Hausen

................................................... von salomon schneider Die Schweiz ist bekannt dafür, dass oft der Mittelweg gewählt wird. Durch Kompromisse und langsames Herantasten an Lösungen werden alle Beteiligten ins Boot geholt und sind am Schluss zufrieden – auch wenn die Optimallösung am Anfang meistens ganz anders ausgesehen hat. Durch

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern darf Erika Clerc-Küng morgen Samstag, 14. Oktober, ihr 85. Wiegenfest begehen. Wir gratulieren herzlich und wünschen der Jubilarin ein freudvolles Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Die Oberämtler Nachbargemeinden Hausen und Rifferswil wollen im Steuerbereich näher zusammenarbeiten. (Bild Salomon Schneider) die steigenden Anforderungen an politische Gemeinden, kann nicht mehr jede Gemeinde alle Aufgaben alleine bewältigen. Anstatt politische Gemeinden auf einen Schlag zu fusionieren, wird im Knonauer Amt bisher der Stu-

fenweg gewählt. Dabei wird dort zusammengearbeitet, wo sowieso Veränderungen anstehen. Durch die Umstellung der Schulen auf vollamtliche Schulleitungen sind beispielsweise die einzelnen Schulpfleger operativ

Bei Gesprächen zur Zusammenarbeit zwischen Hausen und Rifferswil hat sich ergeben, dass beide Gemeinden sich eine Kooperation im Bereich Steuern vorstellen können. Schnell wurden die Rahmenbedingungen geklärt und festgestellt, dass sich für beide Gemeinden gemeinsam 200 Stellenprozente auf dem Steueramt ergeben würden. Dadurch können nicht nur die Stellvertretungen vollwertig geregelt werden, auch bei Stellenwechseln bleibt der Wissenstransfer gesichert. Die Kosten würden nach der Anzahl

Steuerpflichtiger Personen aufgeteilt. Als Trägergemeinde wurde Hausen bestimmt, wo sich auch das neue Steueramt befinden soll. Die Gemeinden Rifferswil und Hausen haben sich darauf geeinigt, der Bevölkerung den Zusammenschluss im Steuerbereich in den Gemeindeversammlungen im Dezember vorzulegen. Das neue Steueramt soll spätestens ab Mitte 2018 operativ tätig sein. «Es ist eine Win-win-Situation für beide Gemeinden», meint der Rifferswiler Gemeindepräsident Marcel Fuchs und der Hausemer Gemeindepräsident Stefan Gyseler ergänzt: «Wir haben damit eine zukunftsträchtige, regionale Lösung gefunden. Der Beitritt zum Steueramt Hausen-Rifferswil soll zukünftig übrigens auch anderen Nachbargemeinden offenstehen.»

Ersatzneubau eines Doppelkindergartens Aus den Verhandlungen des Gemeinderates von Hausen An seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien befasste sich der Gemeinderat Hausen mit dem Projekt für den Ersatzneubau eines Doppelkindergartens mit Schulzimmer in Ebertswil. Der Gemeinderat genehmigte das Bauprojekt und verabschiedete die Kreditvorlage zuhanden der Urnenabstimmung vom 26. November 2017. Die Stimmberechtigten haben über den Ausführungskredit sowie über einen Zusatzantrag für ein Ökopaket (Solarstromanlage, kontrollierte Lüftung, Minergie-Standard) abzustimmen. Der Ausführungskredit beträgt 2 826 000 Franken, das Ökopaket zusätzlich 197 000 Franken. Der Gemeinderat empfiehlt Zustimmung zu beiden Teilvorlagen. Der Gemeinderat wird der Bevölkerung das Bauprojekt und die Abstimmungsvorlage am Dienstag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal vorstellen und Fragen zum Projekt beantworten. Die Architekten werden ebenfalls an der Veranstaltung mitwirken.

allerdings die Verfügbarkeit des Steueramts für die Bevölkerung verbessert. Überdies können die interne Stellvertretung sowie der Fachaustausch optimiert werden. Schliesslich wird die Attraktivität des Steueramtes als Arbeitsplatz steigen. Das zusammengelegte Steueramt soll spätestens Mitte 2018 operativ tätig sein. Der Beitritt soll für die Zukunft auch anderen Gemeinden offenstehen. Der Vertrag wird am 6. Dezember den Gemeindeversammlungen in Rifferswil und in Hausen am Albis vorgelegt werden. Ferner werden die Statuten des Schulzweckverbandes des Bezirks Affoltern total revidiert. Die entsprechende Vorlage ist in den angeschlossenen Gemeinden den Gemeindeversammlungen zur Genehmigung vorzulegen. Schliesslich wird der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung über die nachträglichen baulichen Anpassungen beim Postplatz sowie über die weiteren Schritte im Projekt für eine Rollsportanlage informieren.

Erneuerungswahlen 2018 Traktanden der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember Der Gemeinderat verabschiedete Traktanden und Anträge an die nächste Gemeindeversammlung. Der Versammlung wird der Voranschlag 2018 vorgelegt. Dieser sieht einen Aufwandüberschuss von 564 400 Franken vor, basierend auf einem Steuerfuss von 90 % (Vorjahr 90 %) bei einem Steuerertrag (100 %) von 8 222 222 und einem Grundsteuereingang von einer Million. Der Gesamtaufwand liegt bei rund 20,9 Millionen. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen 7 361 000 Franken (Vorjahr 3 477 000 Franken). Davon fallen 4 215 000 auf gebührenfinanzierte Bereiche. Es resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag ll von 6 177 200. Dabei handelt es sich um die Investitionsausgaben im Verwaltungsvermögen und dem Finanzvermögen. Weiter genehmigte der Gemeinderat einen Vertrag mit der Gemeinde Rifferswil, der die zukünftige Zusammenarbeit im Steuerwesen zwischen Hausen und Rifferswil regelt. Die Steuerverwaltung soll in Hausen zusammengelegt werden und mit künftig 200 Stellenprozenten für Rifferswil und Hausen zuständig sein. Die Kosten für die zusammengelegte Steuerverwaltung werden nach Massgabe der Anzahl der Steuerpflichtigen getragen. Eine Einsparung von Personalkosten kann mit dieser Zusammenlegung nicht erzielt werden. Es wird

Alle Mitglieder des Gemeinderates haben erklärt, dass sie für eine Wiederwahl im Jahr 2018 zur Verfügung stehen. Auch sämtliche Mitglieder der Primarschulpflege stellen sich der Wiederwahl. Die Erneuerungswahlen finden am 15. April 2018 statt (1. Wahlgang). Ein allfälliger 2. Wahlgang ist auf den 10. Juni 2018 angesetzt. Der Gemeinderat erneuerte die Leistungsvereinbarungen mit dem Verein «Kultur im Dorf» sowie mit dem Arbeitskreis Senioren für die Periode von 2018 bis 2021. Im Weiteren wurde ein Darlehen der Gemeinde an den Verein Spitex Knonaueramt um 67 000 auf 237 000 Franken erhöht. Die anderen Mitgliedergemeinden sollen ihre Darlehen mit einer Laufzeit bis Ende 2020 ebenfalls erhöhen.

Huuser Allmend: Stellungnahme zum Meliorations-Vorprojekt Die federführende kantonale Baudirektion (Amt für Landschaft und Natur) legte der Gemeinde das Vorprojekt für das Meliorationsvorhaben auf der Huuser Allmend vor. Der Gemeinderat wurde zur Stellungnahme eingeladen. Er äusserte sich im Grundsatz zustimmend zum Projekt.

Einbürgerungen Mit Beschlüssen vom 19. September nahm der Gemeinderat Frau Valentina Maksimovic (geb. 1991; Serbien), Frau

Andelina Miletic (geb. 2001; Serbien) sowie Frau Mireille-Christine Schall (geb. 1966; Frankreich) in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen auf.

Entsorgungs-Sammelstelle im Chratz Für die Entsorgungs-Sammelstelle im Chratz arbeiten verschiedene Angestellte im Stundenlohn. Said Hussaini aus Afghanistan unterstützte im Rahmen des Integrationsprogramms für Flüchtlinge seit Anfang 2017 die Mitarbeiter der Entsorgungs-Sammelstelle. Dabei zeigte sich Said Hussaini als zuverlässiger, anpackender und kollegialer Mitarbeiter. Inzwischen wurde er in der Schweiz vorläufig aufgenommen (F-Ausweis). Damit fällt das Integrationsprogramm dahin. Stattdessen wird nun Said Hussaini im Stundenlohn ordentlich bei der Gemeinde angestellt. Die Sammelstelle wurde jahrelang von Hans Widmer geleitet. Er hat sich nun entschieden, diese Tätigkeit per Ende November 2017 aufzugehen. Nachfolger wird der bisherige Stellvertreter Ernst Muhmenthaler.

Postplatz Hausen Ende Juli 2017 wurde der Postautobetrieb auf dem umgestalteten Postplatz wieder aufgenommen. Es zeigte sich allerdings bald, dass noch nicht genügend gut an die Haltekante gefahren von dieser weggefahren werden kann. Die Busse müssen derzeit mit grossem Abstand zur Kante anhalten. Dieser Umstand ist insbesondere für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität schwierig. Der Gemeinderat bedauert die Unannehmlichkeiten für Fahrgäste und Bevölkerung. Die Gemeinde Hausen und Postauto Schweiz arbeiten mit allen ProjektBeteiligten daran, die Situation rasch zu verbessern. Es wurden erneut Fahrversuche durchgeführt. Ziel ist es, Anpassungen vorzunehmen, um den Fahrgästen ein problemloses Ein- und Aussteigen zu ermöglichen.

Weniger Briefeinwürfe Nach der Schliessung der Poststelle in Hausen entfernte die Post den Briefeinwurf an der Schulhausstrasse. Ausserdem wird der Briefeinwurf am Postplatz nur noch morgens geleert. Beide Massnahmen traf die Post, ohne die Gemeinde vorgängig zu informieren. Der Gemeinderat protestierte bei der Post. Er ist der Ansicht, dass beide Massnahmen eine weitere Verschlechterung des Leistungsangebotes der Post bedeuten.

Gemeindeverwaltung Finanzverwalterin Priska Altherr verlässt die Gemeindeverwaltung per Ende Oktober; sie wird Gemeindeschreiberin in einer Gemeinde am Zürichsee. Als Nachfolger konnte per Anfang Januar 2018 Denis Moritzi gewonnen werden. Er verfügt über eine Verwaltungsausbildung sowie Weiterbildungen in Betriebswirtschaft und Wirtschaftsprüfung. Denis Moritzi war mehrere Jahre in der Gemeindeverwaltung Affoltern tätig. In den vergangenen Jahren arbeitete er für ein Revisionsunternehmen. Ebenso per Ende Oktober tritt Steuersekretärin Diana Fernandez aus der Gemeindeverwaltung aus. Sie wechselt in eine leitende Position in einer grösseren Verwaltung. Die Stelle ist ausgeschrieben. Anfang September trat Stefanie Oswald ihre Stelle als Assistentin des Gemeindeschreibers an, Nadine Fischer übernahm ihre neue Aufgabe im Betreibungs- und Gemeindeammannamt und Manuela Kubli begann ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin in der Steuerabteilung. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung heissen die neuen Mitarbeitenden willkommen und wünschen den austretenden Kolleginnen und Kollegen für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute. Andreas Kapp, Gemeindeschreiber Hausen anzeige


Todesfälle Bonstetten Koch-Porchet, Lyse Jessy geboren am 17. Januar 1930, von Bonstetten ZH, wohnhaft Chapfstrasse 14 in 8906 Bonstetten. Sie verstarb am 8. Oktober 2017 in Affoltern am Albis.

Das kostbare Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen hinterlässt.

Nun ruhe aus und schlafe in Frieden. Hab tausend Dank für Deine Müh, wenn Du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst Du nie.

Unendlich traurig und zugleich dankbar, einen so wundervollen Menschen, mit so viel Liebe und Güte um sich gehabt zu haben, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami und unserer Oma

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Onkel, Cousin, Götti und Schwager

Ruth Piendl-Baumann

Heinz Kummer-Vonwil

Hausen am Albis

15. Januar 1939 – 10. Oktober 2017

3. April 1939 – 8. Oktober 2017

Am 10. Oktober 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Mit viel Mut und Tapferkeit hast du deine Krankheit ertragen. Nun wurdest du erlöst und konntest friedlich einschlafen.

Weber, Emma

Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit dir sein durften. Dich vermissen zu müssen tut doch so weh.

Wir sind traurig und doch dankbar, dass er von seiner Krankheit und seinen Altersbeschwerden erlöst, und friedlich einschlafen durfte. Wir danken Dir für die gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten am Samstag, 14. Oktober 2017, um 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

geb. 2. September 1925, von Uster ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, Mönchbüel 1. Die Abdankung findet am Montag, 16. Oktober 2017, 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. 8915 Hausen a.A., 11. Oktober 2017 Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten

Wir lieben dich: Karin und Paul Freimann-Piendl mit Fabienne Freimann und Patrik Heer Saskia und Lars Freimann Jörg Piendl mit Stefanie und Bernhard Blümel-Piendl Anja Piendl Die Abdankung findet am Dienstag, 17. Oktober 2017, um 14.15 Uhr in der ref. Kirche Mettmenstetten statt; Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Am Dienstag, 17. Oktober 2017, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Onko Plus Stiftung, Zürich, Postkonto 80-38332-6/IBAN CH 27 0900 0000 8003 8332 6.

Ruth Piendl-Baumann

Traueradresse: Karin Freimann-Piendl, Baumgartenstrasse 29, 8932 Mettmenstetten

Untere Fischbachstrasse 9 statt.

In stiller Trauer: Lotti Kummer-Vonwil Heinz Kummer jun. Irene und Mathias Hildbrand mit Noah, Fabian und Fiona Eleonore und Hans-Ulrich Wydler-Kummer Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 17. Oktober 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Lotti Kummer, Dorfstrasse 92, 8912 Obfelden

Der Friedhofvorsteher Der Anfang der Weisheit ist die Furcht des HERRN, und das Erkennen des Heiligen ist Verstand. Sprüche 9.10

Obfelden Am 6. Oktober 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

Mathys-Schaffner, Susanna geb. 4. Januar 1946, von Zürich ZH und Rütschelen BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bachstrasse 19, Witwe des Mathys, Richard. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

ABSCHIED Der Optimist sieht eine Rose, nicht aber die Dornen. (Khalil Gibran)

Wettswil am Albis Am 6. Oktober 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Emma Weber-Gschwend

Hertl-Mascardi, Maria Rosa

2. September 1925 – 10. Oktober 2017

geboren 16. Juli 1943, Bürgerin von Oberengstringen ZH, Ehefrau des Hertl, Miroslav, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 11.

So wie die Rosen blühen, so blüht stets dein Glück – und siehst du Rosen blühen, so denk an mich zurück.

Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 5. Oktober 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lebert, Verena geboren 9. Oktober 1936, Bürgerin von Schlieren ZH, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Schachenstrasse 12. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 19. Oktober 2017, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt.

Verena Lebert 9. Oktober 1936 – 5. Oktober 2017

Sie starb nach längerem Leiden und doch unerwartet in der Palliativstation des Spitals Affoltern.

Die Friedhofvorsteherin

Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 16. Oktober 2017, 14.00 Uhr, in der kath. Kirche Bonstetten statt.

Wir trauern um unsere liebe Schwester, Tante, Grosstante und meine Lebenspartnerin

Unsere liebe Emmi ist kurz nach ihrem 92. Geburtstag nach einem erfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Trotz zunehmender gesundheitlicher Probleme, konnte sie mit der Unterstützung ihrer Freunde und der Spitex glücklich im geliebten Heim, dem Mönchbüel, bleiben. In tiefer Trauer: Susanne Fendrich-Weber Christine, Léna und Pascal Fendrich Freunde und Verwandte

Willy Lebert Marianne Matter-Lebert mit Marco und Melanie Rudolf Lebert mit Nicolas Philippe Lebert mit Cyril und Luc Nicole Lebert Marcel Steinegger Die Urnenbeisetzung erfolgt in Wettswil am Albis im engsten Familienkreis; der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 19. Oktober 2017, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Onko Plus, Stiftung für mobile spezialisierte Palliativ- und Onkologiepflege, Zürich, Spendenpostkonto 80-383332-6. Traueradresse: Marcel Steinegger, Niederweg 52, 8907 Wettswil am Albis

Die Trauerfeier findet am Montag, dem 16. Oktober, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt. Anstelle von Blumen ist gerne eine Spende an die Spitex Knonaueramt zu richten. Postkonto : 87-267156-1 IBAN CH780900 0000 8726 7156 1 (Vermerk: Emma Weber) Traueradresse: Susanne Fendrich, Av. de Cour 130, 1007 Lausanne Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Eine Stimme die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Du fehlst uns sehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

WIR DANKEN

Der Friedhofvorsteher

allen, die unserer lieben Mutter

Martha Huwyler-Bührer 31. Oktober 1931 – 8. September 2017

im Leben Vertrauen und Freundschaft geschenkt und uns nach ihrem Tode, in Gesprächen und Briefen, ihre Anteilnahme ausgedrückt haben. Besonders danken möchten wir

– Herrn Pfarrer Kuttler und seinem Team für den schönen, feierlich gestalteten Abschiedsgottesdienst. – allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die sie auf dem letzten Weg begleitet haben. – den Pflegeteams Rigi 4 und Rigi 3. – für die Blumen und die Geldspenden für späteren Grabschmuck. Buchenegg, im Oktober 2017

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Oktober 2017

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Lebensbasis der Fische verschlechtert sich Der Ottenbacher Lettenbach leidet immer wieder massiv unter giftigen Substanzen In den meisten Bächen des Bezirks vermehren sich die Forellen in erfreulichem Mass. Dennoch gehen die Bestände aus verschiedenen Gründen langfristig zurück. Unter der Leitung von Fischereiaufseher Robert Geuggis haben die Pächter der Fischreviere die Bestände gezählt und vermessen. ................................................... von bernhard schneider Vor einem Jahr begann das Projekt des Kantons, die Fischbestände an ausgewählten Stellen der Ämtler Bäche zu zählen, um festzustellen, ob die natürliche Vermehrung ausreicht. Bisher wurden jeweils Jungtiere ausgesetzt, die von der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung in Stäfa mit Laich aus den jeweiligen Standorten gezüchtet werden. Dies soll nun nur noch gezielt dort geschehen, wo es sinnvoll ist.

Gute Naturverlaichung – schwindender Lebensraum Nach einem ersten Einblick in die Resultate aus Obfelden und Ottenbach ist Robert Geuggis positiv gestimmt: «Insgesamt sind die Ergebnisse zufriedenstellend. Wir konnten überall Naturverlaichung nachweisen. Besonders gut sieht es am Lindenbach in Obfelden aus, auch im Tobelbach in Ottenbach stimmt die Altersstruktur der Forellen.» Geuggis betäubt die Fische mit einem leichten Stromstoss, damit sie sorgfältig mit einem Netz gefangen werden können. Sie werden anschliessend einzeln vermessen, in Wasserkübeln gesammelt und wieder ins Gewässer zurückgelassen. So lässt sich die Altersstruktur gut abschätzen, denn für jeden Lebensraum gibt die Grösse weitgehend Auskunft über das Alter der Fische. Im Tobelbach sind die diesjährigen Forellen 8 bis 13 Zenti-

meter lang, die letztjährigen bis 22, die vorletztjährigen bis 28 Zentimeter. «Je nach Grösse des Lebensraums und Nahrungsangebot werden die Fische grösser», erläutert Robert Geuggis, «im Reusskanal beispielsweise wachsen sie rascher als im Tobelbach.» Auch wenn die bisherigen Resultate positiv sind: Insgesamt sind die Fischbestände rückläufig. Die Häufung heisser, trockener Sommer in den letzten 15 Jahren liess viele Bäche austrocknen. Massgebend für den Lebensraum sind aber die saisonalen Engpässe. Einerseits sterben Fische – trotz Rettungsaktionen der Fischer – beim Austrocknen von Bachabschnitten. Anderseits sind bei Wasserknappheit Schadstoffe, die in die Gewässer geleitet werden, in höherer Konzentration vorhanden und vergiften Fische vermehrt. Die Schadstoffe stammen aus der Strassen- und Siedlungsentwässerung, aus privaten Swimming Pools, aus der Landwirtschaft und aus der Luft. Die meisten Meteorwasserschächte werden in offene Gewässer abgeleitet: ums Haus, auf den Strassen, alles, was hier hineingelangt, belastet anschliessend den Bach.

Problemfall Lettenbach Besonders kritisch ist die Situation beim Lettenbach in Ottenbach. «Jedes Jahr haben wir hier Verschmutzungen mit Fischsterben», hält Robert Geuggis fest, «hier ist der Bestand dünn und es macht gar keinen Sinn, Jungtiere auszusetzen, so lange wir die Verursacher nicht bremsen können.» Der Lettenbach leidet unter Chemikalien aus Gärten, Presswasser aus Biogasproduktion, Baustellenabwässern. Weitere Fälle von Fischvergiftung im Lettenbach sind in Abklärung: «Wir vermuten Chlorwasser aus Swimming-Pools. In solchen Fällen haben wir auf einem kurzen Abschnitt viele tote Fische.» Die kantonale Fischereiaufsicht pflegt die Bestände zusammen mit den Päch-

Der Obmann der Pächter, Ruedi Egli, hält die grösste der gefundenen Forellen. Die Vermessung ergibt 42 Zentimeter. Anschliessend wird sie im Tobelbach wieder in die Freiheit entlassen. (Bilder Bernhard Schneider) tern der Fischreviere. Diese achten darauf, dass sie keine Tiere fangen, die nicht schon einmal verlaicht haben. Ihnen stellt der Fischereiaufseher ein

gutes Zeugnis aus: «In Bachrevieren ist das erlaubte Mindestmass fürs Fischen von Forellen eine Länge von 22, in Flussrevieren von 28 Zentimetern. Ge-

rade die Fischer im Bezirk Affoltern schlagen freiwillig mehrere Zentimeter drauf und fangen nur grössere Fische, um die Bestände zu sichern.»

zwischen-ruf

Ziemlich atemlos Sitze im Zug und freue mich: Ein paar Tage im Fextal mit acht anderen Frauen. Ja – die Schweiz ist gross. Fünf Stunden dauert es, bis wir endlich dort sind. Am dritten Tag während einer Wanderung dieser Druck auf der Brust. Sind 2000 Meter zu hoch für meinen Kreislauf ? Um unliebsamen Transporten vorzubeugen – ich sehe den Heli ab und zu kreisen – trete ich den verfrühten Rückweg an. Unten, zu Hause, ist der Druck weg. Aber am nächsten Tag habe ich starke Rückenschmerzen. Ich kenne das. Immer wieder mal sind Rippli unterhalb des Schulterblattes blockiert. Einen Tag später aber stand ich um acht Uhr unangemeldet in der Praxis meines Hausarztes in Zürich. (Ihn hatte ich beim Wohnungswechsel ins Säuliamt behalten.) Oha, er stellte eine Lungenembolie fest (die wird anscheinend ausgelöst durch eine Thrombose), und er schickte mich direkt ins Triemli. Dort, im Notfall, wurde ein CT gemacht. Diagnose: Tatsächlich eine Embolie. Das waren also keine Rippli- sondern Lungen-Schmerzen gewesen! Eine besonders schöne Pflegefachfrau erklärte mir den Bettcomputer. Ich nickte und bemerkte: «So wie Sie aussehen – Sie können sich bestimmt nicht retten vor lauter Dating-Anfragen von den Pflegern hier? Oder Assistenz- beziehungsweise Oberärzten?», fügte ich hinzu. Sie lachte nur. Aber dementierte nicht!

Wurde vier Tage lang gut betreut. Es überraschte mich, wie schnell die Krankenschwestern kamen, wenn ich läutete. Sehr schnell. Das war beruhigend und beängstigend zugleich. Ich hatte auch eine nette Bettnachbarin. Nur – sie stresste mich. Seelisch. Wenn sie so munter telefonierte. «Danke, mir geht es den Umständen entsprechend gut. Mit 88 muss man auch mal abschliessen können. Ja, ja, es gibt noch Wunder.» «Hallo, wie nett, dass du anrufst. Gut, merci, Brei rutscht noch runter. Da macht die Speiseröhre mit, doch doch, keine Sorge, aber Endstadium ist Endstadium und wenn sie dann zu ist, geh ich ins Lighthouse. Also ciao und schöne Tage.» Ich bekomme ein Tablett mit feinem Menü und sie eines mit drei verschieden farbigen Breili. Von jedem nimmt sie einen Löffel. «Alles prima.» Ich wische mir ein paar Tränen vom Gesicht. Dann säubere ich meinen Fisch und denke: Nicht dass ich an einer Gräte ersticke statt an der Lungenembolie. Am Montagabend werde ich entlassen mit Blutverdünner-Tabletten. Ich könne normal weiterleben. Na zum Glück. Am Mittwochnachmittag gebe ich nämlich an der PH Zürich einen Workshop für 23 Lehrpersonen. Wie man Kindern beibringt, originelle Aufsätze zu schreiben. Alles ging gut, nur, dass tags darauf mein rechtes Bein wahnsinnig dick angeschwollen

war. Eine weitere Thrombose, bemerkte der Hausarzt nach dem Ultraschall. Trotz Blutverdünnung? Eine Nacht später wachte ich auf – es war ein Uhr – und hatte Mühe mit Atmen. Was war das? Ich bekam Luft, aber mir schien, nicht genügend. So fuhr ich in den Notfall des Affoltemer Spitals. Eine Messung ergab: 94 Prozent Sauerstoff-Sättigung. 100 oder 99 wären optimal, aber 94 geht auch. Beruhigt fuhr ich wieder nach Hause. Am anderen Nachmittag berichtete ich davon meiner Tochter, die als Dermatologin in Lugano arbeitet. Sie schickte mich umgehend wieder nach Affoltern ins Spital. Eine zweite Thrombose und Atemschwierigkeiten nach so vielen Blutverdünnungstabletten lasse vermuten, dass ich auf diese Mittel nicht genügend reagiere. Man müsse mich eventuell medikamentös umstellen. Das geschah, und ich blieb für weitere Abklärungen wieder zwei Tage im Spital. Da kam mir etwas in den Sinn: Einer Schülerin hatte ich mal einen Spruch ins Album geschrieben, worauf sich alle Mädchen genau denselben wünschten: «Ein Gesunder hat tausend Wünsche. Ein Kranker nur einen.» Sie schwärmten davon: «Es ist ein Rätsel. Und wir wissen die Antwort!» P.S.: Das Affoltemer Spital: Gewissenhaft, gründlich, herzlich. So viel Zeit und Interesse für den Patienten! Ich bin beeindruckt! Und ich danke Euch! Ute Ruf

Daniela Rieder folgt auf Matthias Ebnöther Die Gemeinde Knonau bekommt eine neue Gemeindeschreiberin. Der jetzige langjährige Stelleninhaber Matthias Ebnöther tritt eine neue berufliche Herausforderung an. Er wird per 1. Januar 2018 der neue Gemeindeschreiber der Gemeinde Oberengstringen. Mit der 34-jährigen Daniela Rieder gewinnt die Gemeinde Knonau eine kompetente und erfahrene Fachperson. Daniela Rieder ist in Andermatt UR aufgewachsen und durfte dort ihre Lehre auf der Gemeindeverwaltung absolvieren. Auf der Gemeindeverwaltung Unteriberg SZ übernahm sie anschliessend die Leitung der Einwohnerkontrolle, der AHV-Zweigstelle, des Arbeitsamtes und konnte zudem auch noch in die einzelnen Tätigkeiten des Gemeindeschreibers Einblick nehmen. Während rund vier Jahren konnte sie sich bereits ein breites Wissen aneignen und absolvierte zudem die zweijährige Verwaltungsschule des Kantons Schwyz. Auf dem Notariat und Grundbuchamt konnte Daniela Rieder ihren beruflichen Horizont als Notariatssachbearbeiterin erweitern. Sie verfolgte jedoch seit ihrer Lehrzeit das Ziel, als Gemeindeschreiberin tätig zu sein. Daher hat sie dann die Stelle Gemeindeschreiber-Stellvertretung innerhalb der Gemeinde Ingenbohl-Brunnen

angetreten, um ihre Erfahrungen und ihr Wissen vertiefen zu können. An ihrer jetzigen Stelle in der Gemeinde Kriens wirkt Frau Rieder als Abteilungsleiterin für Präsidialdienste und wurde zudem Gemeindeschreiber-SubstituDaniela Rieder. tin. Berufsbeglei(Bild zvg.) tend absolvierte sie ein Studium an der Hochschule Luzern und erlangte das Diplom zur Verwaltungsmanagerin. Aufgrund ihrer Erfahrungen und der absolvierten Weiterbildungen ist Daniela Rieder gerüstet für das Amt als Gemeindeschreiberin in Knonau. Sie wird sich dabei auf ein eingespieltes und motiviertes Team abstützen können. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass er mit Daniela Rieder eine kompetente und erfahrene Persönlichkeit für die Gemeinde Knonau gewinnen konnte. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam wünschen Daniela Rieder viel Freude und Erfolg in ihrer neuen Tätigkeit und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Der Gemeinderat Knonau


Tiefst traurig müssen wir von unserem lieben Ben Abschied nehmen. Er hatte so viele Pläne und wir glaubten, wir hätten noch so viel Zeit.

Bernhard Heinemann-Zihlmann 15. Januar 1955 – 4. Oktober 2017

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen. Lieber Ben, wir danken dir für alles. Du warst immer für die Familie da. Deine Grosszügigkeit, deine Herzlichkeit und deine Verlässlichkeit werden uns fehlen. In Liebe und Dankbarkeit: Mirjam Heinemann-Zihlmann Gian Heinemann und Nina Baumberger Chiara Heinemann Martin und Astrid Heinemann-Kunz Nicolas Heinemann Laura Heinemann Marlies Heinemann-Lustenberger Martha Lustenberger Anverwandte und Freunde Trauerfeier: Freitag, 20. Oktober 2017, um 15.00 Uhr in der Liebfrauenkirche, Zehnderweg 9, 8006 Zürich Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis in Schüpfheim LU beigesetzt. Statt Blumen gedenke man der Kispex, Kinderspitex Kanton Zürich, Spendenkonto 87-216355-5, IBAN CH52 0900 0000 8721 6355 5 oder der Schweizerischen Herzstiftung, Spendenkonto 30-4356-3, IBAN CH21 0900 0000 3000 4356 3

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein.

Schweren Herzens müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Freundin

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Susanna Mathys-Schaffner 4. Januar 1946 – 6. Oktober 2017

Nach kurzer schwerer Krankheit ist sie friedlich eingeschlafen. Wir vermissen sie sehr, doch in unseren Herzen und Gedanken wird sie immer bei uns sein. Aus unserem Leben bist Du gegangen, in unseren Herzen bleibst Du. Daniel und Brigitte mit Kindern Andreas und Kinder Deine Schwestern Ursi und Max Meier-Schaffner mit Kindern Heidi und Hansjürg Schnyder-Schaffner mit Kindern Doris und Werner Utz-Schaffner mit Kindern Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Donnerstag, 19. Oktober 2017, um 15 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in Affoltern am Albis statt. Vorgängige Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden.

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Leidzirkulare werden keine versendet. Traueradresse: Daniel Mathys, Pilatusweg 13, 8910 Affoltern am Albis

Traueradresse: Mirjam Heinemann, Alte Schulhausstrasse 3, 8912 Obfelden

Man sieht die Sonne langsam untergehen, und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

Traurig, dass sie nicht mehr da ist, aber dankbar, dass sie nicht mehr leiden muss, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Ur- und Ururgrosi und Schwägerin

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Du hast uns reich beschenkt mit Deiner Wärme und Herzlichkeit. In unseren Herzen bist du bei uns. Eliane und Mario Rindlisbacher Monika und Fernando mit Patrizia Ana und Luca mit Christiano Marco und Nicole mit Michel, Vivien und Jana Hansruedi Koch und Yvonne Andy und Marianne Koch Alain und Tanja Yves und Hande Abdankung am Samstag, 14. Oktober 2017, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Wer in Erinnerung an unsere Mutter etwas Gutes tun möchte, unterstütze: Kispi Reha Affoltern PC-Konto 87-744900-1, Vermerk: Lyse Koch Traueradresse: Andy Koch, Chapfstrasse 12, 8906 Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Oktober 2017

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wer sie waren – was sie wurden

«In der Regel halte ich heute an Gemeindeversammlungen die Klappe» Jakob Geissbühler, zwölf Jahre Gemeindepräsident in Rifferswil, blickt zurück Verstärkter Druck auf Bauland, starkes Wachstum und eine veränderte Bevölkerungsstruktur – das fiel in die zwölfjährige Amtszeit von Jakob Geissbühler als Rifferswiler Gemeindepräsident, die 2010 endete. Er blickt auf interessante Phasen zurück. Heute exponiert er sich nicht mehr. ................................................... von werner schneiter Wir treffen uns im einzigen Rifferswiler Restaurant, das heute «Schwiizer Pöschtli» heisst, vor wenigen Jahren vor der Schliessung stand und dank einer beherzten Aktion einer Interessengemeinschaft schliesslich gerettet werden konnte. Gemeinschaft ist ein passendes Wort für Rifferswil. Die wird dort stärker gepflegt als anderswo – auch in Vereinen. Jakob Geissbühler engagiert sich seit vielen Jahren im Gesangverein und hilft an der Dorfchilbi mit; zudem ist er seit Jahrzehnten engagiertes Mitglied der Harmonie Affoltern. Seit 1973 in Rifferswil domiziliert, übernahm er 1992 das OK-Präsidium des rundum gelungenen Bezirks-Sängertages in seinem Dorf. «Dadurch konnte ich meinen Bekanntheitsgrad weiter steigern, denn ich war ja damals tagsüber aus beruflichen Gründen weg. Zudem war auch Gemeindeschreiber Bruno Hänni OK-Mitglied, mit dem ich mich stets gut verstanden habe», sagt der rüstige 76-Jährige, der sich schon in seinen Anfängen in Rifferswil rege austauschte. Aus dieser ausgesprochenen Kontaktfreude resultierte schliesslich eine Kandidatur für den Gemeinderat – nicht als Gemeindepräsident. 1998 bewarb sich hierfür Kollege Hans-Peter Mahler, der jedoch im ersten Wahlgang ein paar Stimmen weniger erzielte als Jakob Geissbühler. Im zweiten Wahlgang duellierte er sich schliesslich mit der inzwischen verstorbenen Margret Lüthi – und wurde mit rund zwei Dutzend Stimmen Vorsprung zum neuen Gemeindepräsidenten und zum Nachfolger von Edi Hess gewählt. Das finale Duell ums Präsidium zwischen einem SVP-Mann und einer – damals in den Gemeinderat gewählten – SP-Vertreterin produzierte aber keinerlei Unstimmigkeiten. «Mit Margret Lüthi war die Zusammenarbeit ausserordentlich gut», hält Jakob anzeige

dern guter Steuerzahlender zu verhindern, die andere Art von Herausforderung darstellen. «Eine Fusion mit anderen Gemeinden löst keine Probleme. Das schafft höchsten neue», glaubt er.

Geissbühler fest und fügt überzeugend bei: «Sitzt eine Frau im Gemeinderat, kommen Sachthemen zur Sprache, die sonst wohl aussen vor blieben.» In den Anfängen seiner Zeit als Gemeindepräsident blieb es im beschaulichen Rifferswil vorerst ruhig. Eine Herausforderung bildete die «von oben diktierte» Schliessung der Kläranlage. Rifferswiler Abwasser wird unbehandelt via Leitung über das Wängibad in die ARA in Zwillikon geführt und dort gereinigt.

«Wer sie waren – was sie wurden»

2003 eine Schlüssel-Gemeindeversammlung In Jakob Geissbühlers Amtszeit wuchs der Druck auf Bauland. In seiner zwölfjährigen Amtszeit verzeichnete die Gemeinde ein starkes Wachstum. In den vergangenen Jahren zogen auch gut verdienende, mittelständische Familien zu. In Erinnerung geblieben sind ihm die verschiedenen damit verbundenen Gestaltungspläne, auf welche die Bevölkerung höchst unterschiedlich reagiert hat. Er erinnert sich speziell an die Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2003. Bei grosser Hitze verwarfen die Stimmberechtigten in der «Engelscheune» fast alle gemeinderätlichen Anträge, namentlich das eine Tempo-30-Zone beinhaltende Verkehrskonzept. «Als eines der ganz wenigen Dörfer haben wir noch heute keine solche Zone. Alteingesessene gaben damals den Ausschlag mit den Argumenten, wonach es im Dorf praktisch zu keinen Unfällen kommt und Tempoüberschreitungen höchst selten sind», sagt Jakob Geissbühler und macht keinen Hehl daraus, dass ihm das überhaupt nicht missfallen hat ... Die Bau- und Zonenordnung trat schliesslich 2011 in Kraft – ein Jahr nach seinem Rücktritt. Er bezeichnet die bei grosser Hitze stattfindende Gemeindeversammlung aber aus anderem Grund als Schlüsselereignis. «Ich liess damals einen Stimmbürger zu lange gewähren. Dieser sprach über eine halbe Stunde lang», räumt er ein und zog die Lehren daraus. «Das zwang mich, Versammlungen künftig straffer zu führen.» Gut vorbereitet hat er sie aber immer – auch die Gemeinderatssitzungen, wo für den Präsidenten in jedem Ressort Kenntnisse von Vorteil sind. «Für eine Sitzung habe ich mich jeweils drei und mehr Stunden vorbereitet. Das hat lange Fragerunden verhindert», fügt er bei.

Mai 1992: Jakob Geissbühler, OK-Präsident des Bezirksgesangstages in Rifferswil, den er als Auslöser für seine Behördentätigkeit bezeichnet. (Archivbild «Anzeiger»)

Oktober 2017: Alt Gemeindepräsident Jakob Geissbühler in der Ankengasse in Rifferswil. «Neue Behördenmitglieder zu finden – das ist auch bei uns eine grosse Herausforderung.» (Bild Werner Schneiter) Gegen 30 Gemeindeversammlung hat Jakob Geissbühler in seiner Amtszeit geleitet. Ergreift er auch heute noch das Wort? «Kaum einmal. In der Regel halte ich die Klappe», lacht er. Mit den Einwohnerinnen und Einwohnern aber diskutieren – das natürlich schon. Aber vor und nach der Versammlung.

«Fusion löst Probleme nicht» In Rifferswil treten auf Ende dieser Amtsdauer im Gemeinderat sechs von sieben Mitglieder zurück. «Aus nachvollziehbaren Gründen, abgesehen davon, dass einzelne Mitglieder dem Rat

schon lange angehören – und es womöglich auch satt haben, von nicht kompetenten Personen für Sachen verantwortlich gemacht zu werden, für die sie nichts können», sagt Jakob Geissbühler. Auch in anderen Behörden kommt es zum Aderlass; in der Kirchenpflege treten im Frühjahr alle Mitglieder zurück. Neue Behördenmitglieder zu finden ist auch für den alt Gemeindepräsidenten eine grosse Herausforderung. Er ist trotzdem guten Mutes, dass es letztlich doch noch klappen wird, obschon künftig unter anderem Digitalisierung, Datenschutz, aber auch eine Senkung des hohen Steuerfusses, um damit das Abwan-

«Wer sie waren – was sie wurden», heisst eine Serie, die in loser Folge erscheint. Porträtiert werden Personen, die in früheren Jahren im Säuliamt öffentlich präsent waren und zum Teil sogar für überregionale Schlagzeilen gesorgt haben: Politikerinnen, Sportler, Behördenmitglieder, Verbandsfunktionäre, Gewerbetreibende, Musiker und andere. Der «Anzeiger» geht dabei der Frage nach, was nach dem Karrierenende geschehen ist, wie sie heute leben und was sie zu sagen haben. (-ter.) Bisher erschienen: Sonny Schönbächler – Sprung ins Glück in Norwegen («Anzeiger» vom 18. November 2016). Erich Rüfenacht – Er drückte auch dem Papst die Hand («Anzeiger» vom 2. Dezember 2016). Silvia Kamm – «Ich wollte die Welt retten und die N4 verhindern» («Anzeiger» vom 23. Dezember). Als das Duo Rino die Säle füllte («Anzeiger» vom 6. Januar 2017). Lisette Müller – Wahlkampf ist auch ein Spiel – nicht alle können gewinnen («Anzeiger» vom 20. Januar 2017). Christian Gabathuler – der kantonale Richtplan als eine Art «Lebenswerk» («Anzeiger» vom 27. Januar 2017). Heidi Hollenweger: Mehr als 1000 Stimmen in Obfelden und ein Preis – überreicht von Prinzessin Anne («Anzeiger vom 2. Februar). Verena Berger: «Wir haben eine Zeitlang Leben ins Dorf gebracht» («Anzeiger» vom 10. März). Peter Ackermann, ehemaliger Spitalverwalter: «Nie herrschte ein vergiftetes Klima» («Anzeiger» vom 5. Mai). Reto Götschi: Ein Weltmeister, der auch Hundeboxen baut oder zusammensetzt («Anzeiger» vom 18. Juli).


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Oktober 2017

Ein Selbstversuch zu Muskelmasse, Fettverteilung und Körperwasser Ein Test mit der Körperanalysewaage im Gymfit Affoltern

Die Körperanalysewaage ermittelt Fett- und Muskelmasse sowie Wassergehalt pro Arm und Bein sowie im Rumpf von Michelle Schreiber. Links Niki Schönbächler, der die Messresultate anschliessend zusammen mit ihr auswertet. (Bild Bernhard Schneider)

Eigentlich war es geplant, die Veränderung von Muskelmasse, Körperfett- und Wasser bei verschiedenen Ausdauerwettkämpfen miteinander zu vergleichen. Der Bruch eines Mittelfussknochens veränderte die Zielsetzung. Er bot die Gelegenheit, die Veränderung des Körpers im Wettkampf mit denjenigen in einer Trainingspause zu vergleichen. ................................................... von bernhard schneider

Manchmal bringen einen Einwirkungen von aussen dazu, etwas zu tun, was man sonst nie täte. Als Bewegungsmensch würde ich in den sonnigen Sommermonaten freiwillig niemals das Training reduzieren. Dass meine sportliche Saison Anfang Juli bereits zu Ende war, als ich den Eindruck hatte, eine gute Basis für die Wettkampfsaison aufgebaut zu haben, hat meinen Blick auf anderes gerichtet, beispielsweise auf den langfristigen Aufbau und Erhalt der Fitness.

Von der Forschung zum Sport Zum Leistungssport bin ich auf indirektem Weg gekommen. Als Historiker habe ich mich mit der Mobilität in der Geschichte befasst und dabei verschiedene Theorien im Selbstversuch getestet. Ich begann, mich als Versuchsperson für Forschungsprojekte im Ausdauerbereich zur Verfügung zu

stellen, um – als Gegenleistung – entsprechende Daten zu erhalten. Im November letzten Jahres wurde bei einem ausführlichen Test der Veränderung der Leistungsfähigkeit mit zunehmender Höhe am sportmedizinischen Institut der Universität Zürich auch ein sogenannter Dexa-Scan durchgeführt. Dabei wird die exakte Zusammensetzung des Körpers mit einem aufwendigen und teuren röntgendiagnostischen Verfahren ermittelt. Kurze Zeit später habe ich im Gymfit Affoltern die neue Körperanalysewaage getestet. Das Ergebnis hat mich erstaunt: Die im Vergleich zum Dexa-Scan einfache Waage hat praktisch identische Resultate geliefert. Einzig mein Skelett wurde im DexaVerfahren mit 2,9 kg beziffert, während das Tanita-System im Gymfit auf 3,3 kg kommt. Da sich die Skelett-Masse viel langsamer verändert als die Werte für Muskeln, Wasser und Fett, ist diese Differenz unbedeutend.

Individuelle Zielsetzungen als Fitness-Strategie Gymfit-Inhaber Sonny Schönbächler setzt, neben dem Angebot für Einzelund Gruppenfitness, auf Beratung: «90 Prozent kommen ohne klare Ziele ins Fitnesscenter. Hier müssen wir mit unserem Know-how ansetzen, indem wir mit unseren neuen Kundinnen und Kunden realistische individuelle Ziele entwickeln und diese regelmässig überprüfen.» Diese Ziele können in der Steigerung der Muskelmasse und in der Verbesserung des Körperwasser-Haushalts liegen, in der Optimie-

«Anzeiger»-Mitarbeiter und Historiker Bernhard Schneider stellte beim Leistungstest in einer nachgebauten Legionärsuniform fest, dass die Angaben der antiken Autoren bezüglich Marschleistung der römischen Soldaten glaubwürdig sind. (Bild Erika Schmid)

rung des Fettanteils oder im Aufbau der Ausdauerleistung. Um den Erfolg regelmässig zu kontrollieren, hat Sonny Schönbächler eine Körperanalysewaage angeschafft. Körperanalysen dienen dabei keineswegs nur Leistungssportlern. Werden sie begleitend zum Trainingsaufbau konsequent eingesetzt, geben sie Auskunft darüber, ob jemand richtig trainiert, das heisst im Einklang mit den individuellen Zielen. Besteht das Ziel im Abnehmen, ist in einem ersten Schritt meist Muskelaufbau erforderlich, denn nur Muskeln können Fett verbrennen. Um abzunehmen, muss daher das Gewicht vorerst einmal steigen. Die gewöhnliche Waage verursacht in dieser Situation vor allem Stress. Die Körperanalysewaage dagegen gibt Auskunft, ob die Gewichtszunahme im Sinn des Hauptziels ist oder nicht.

Gezielter Aufbau von Muskelmasse Michelle Schreiber hat diesen Sommer die Matura bestanden. Die sportliche junge Frau trainiert im Gymfit und hat die Körperanalysewaage im Abstand von elf Monaten benutzt. Die Analyse ergibt, dass sie in dieser Zeit zwei Kilogramm Muskelmasse aufgebaut hat, vor allem im wichtigen Rumpfbereich. Ihr rechtes Bein ist geringfügig stärker als das linke. Diese Erkenntnis gibt einen Hinweis für das Krafttraining. Der Fettanteil ist tief, aber nicht kritisch: Gut zu wissen, dass bei den aktuellen Trainings- und Essgewohnheiten die Fettzufuhr nicht reduziert werden sollte.

Frage der Strategie Als ich vor Jahren festgestellt habe, dass ich weder beim Radfahren noch beim Laufen zu den Leichtgewichten zähle, habe ich mich entschieden, auf Kraft zu setzen. Dementsprechend habe ich mir zwar noch einige Kilogramm antrainiert, ich fühle mich so aber besser und bin nicht einmal langsamer geworden. 2010 habe ich anlässlich des Ironman Switzerland in Zürich an einem Forschungsprojekt teilgenommen, bei dem unter anderem der Fettverbrauch mit Dexa-Scans vor und nach dem Wettkampf gemessen wurde. Das Resultat war: In den gut zehn Wettkampfstunden habe ich nahezu ein Kilogramm Fett verbrannt. Mit der Körperanalysewaage im Gymfit wollte ich feststellen, wie es mit der Verbrennung von Fett ausschaut, wenn ich die zweite Messung erst einen Tag nach dem Ende des Wettkampfs vornehme. Beim Halbdistanz-Ironman «70.3» in Rapperswil hätte ich aufgrund der Messung von 2010 etwa 500 Gramm verbrennen müssen. Am nächsten Tag waren es aber bereits 800 Gramm.

Reichen die Fettreserven aus? Bei der Berechnung, ob die Fettreserven bei längeren Ausdauerwettkämpfen ausreichen, ohne in einen kritischen Bereich abzusinken, ist somit das «Nachbrennen» zu berücksichtigen: Der Körper verbrennt auch nach dem Wettkampf noch in erheblichem Mass Fett, um die Kohlenhydrate und

Eiweisse, die im Anschluss gegessen werden, gleich wieder einzulagern. Dies ist nötig, weil der Körper nach einem mehrstündigen Wettkampf einerseits alle gespeicherten Kohlenhydrate aufgebraucht hat, anderseits hat die Messung nach Rapperswil ergeben, dass die Muskelmasse um 400 Gramm gesunken ist.

Stilllegung des Fusses Ich liebe gutes Essen. Deshalb fällt es mir nach den Wettkämpfen nicht schwer, die verlorenen Fett-, Kohlenhydrat-, Wasser- und Eiweissreserven rasch wieder aufzufüllen. Als Referenz für die Veränderungen infolge der Stilllegung des Fusses nach dem Bruch des Mittelfussknochens Anfang Juli nahm ich daher die Werte von vor dem Halbironman von Rapperswil. Bis Mitte September wurde mein gebrochener Fuss zuerst mit einem Gehgips, dann mit einem acoped, einem überdimensionierten Schuh, der bis zu den Knien reicht, stillgelegt. Obwohl ich mich in diesen zehn Wochen so viel bewegt habe, wie es die Fussschiene zugelassen hat, und versucht habe, weniger zu essen, hat die Messung mit der Körperanalysewaage ergeben, dass ich über 1,5 kg Muskelmasse verloren und gleich viel Fett gewonnen habe. Fazit: Die Körperanalysewaage im Gymfit ist eine sinnvolle Ergänzung der übrigen Trainingsangebote. Ein zielgerichtetes Training bietet neben dem Vergnügen, das die Bewegung an sich bereitet, den Spass, den Erfolg der Anstrengungen auf der analytischen Ebene festzustellen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Oktober 2017

buch-tipp

Herrliche dreitägige Herbstwanderung

Underground Railroad ................................................... von amy charles, bibliothek aeugst Ich liebe Geschichte und so sind Bücher, die mich am meisten ansprechen, Romane, die historische Gegebenheiten durch eine erfundene Erzählung lebendig machen. Deshalb habe ich, als gebo- Amy Charles. rene Amerikane- (Bilder zvg.) rin, das Buch «Underground Railroad» von Colson Whitehead sehr spannend gefunden. Cora ist eine Sklavin auf einer Baumwollplantage im US-Bundestaat Georgia. Ihr Besitzer ist ein harter, skrupelloser, ungnädiger Mann, der Freude daran hat, anderen Leid zuzufügen. Endlich hat Cora genug und flieht mit einem anderen Sklaven namens Caesar. Der Weg in die Freiheit ist jedoch fast genauso hart und lebensgefährlich wie das Leben auf der Plantage, aber die Hoffnung auf etwas Besseres treibt die beiden vorwärts. Immer wenn sie denken, sie seien frei und in Sicherheit, ist es nur eine kleine Pause auf der langen Reise. Die Sklavenjäger

geben nie auf, bis sie alle entflohenen Sklaven und Sklavinnen gefunden haben. Sie erhalten pro Sklavenkopf einen Lohn vom Besitzer. Die Arbeit lohnt sich also sehr. Neben der Angst und dem Leiden sind aber immer wieder wunderschöne Momente eingeflochten: Wie Cora endlich Lesen und Schreiben lernen darf, wie ihr der nette Sam hilft, der sein Eigentum aufgegeben hat, um Lokomotivführer auf der Railroad zu werden oder wie sie das Vertrauen eines kleinen schüchternen Mädchens namens Molly gewinnt. Was ich am tollsten fand, war die Idee des Autors, die Underground Railroad, die in Wahrheit nur aus verschiedenen Verstecken in den Häusern und Geschäften von befreiten Sklaven und von hilfsbereiten Weissen bestand, in ein echtes unterirdisches Eisenbahnsystem mit versteckten Stationen und Lokomotivführern umzuwandeln. Colson Whitehead hat das so wunderbar gemacht, dass ich mich zuerst gefragt habe, ob es damals diese Eisenbahnlinie wirklich gab oder nicht? Nein, es gab sie nicht, doch im Roman existiert sie. Es ist eine kluge Möglichkeit, die Menschen von heute in die Vergangenheit zu entführen. Das Ende ist offen, voller Hoffnung, aber realistisch, dass die Reise viel-

leicht nie ein Ende hat. Genauso wie die Situation heute für viele Schwarze in Amerika immer noch ist. Es ist ein sehr berührendes, wundervoll geschriebenes Buch, das einem lange in Erinnerung bleibt, nachdem man es fertig gelesen hat.

«Underground Railroad» von Colson Whitehead. Hanser Verlag, München 2017. ISBN 978-3-446-25655-2.

Alzheimer-Café: Klein – aber fein In Affoltern hat am 4. Oktober zum ersten Mal das ALZ-Café stattgefunden. In der gemütlichen Atmosphäre im Café Casino traf sich eine kleine Gruppe von Betroffenen, Angehörigen und Personen aus einem erweiterten Helferkreis bei Musik und Zvieri. Gleich zu Beginn vermochte die beschwingte Musik von Elsbeth Schweizer und Milena Meyer die Herzen zu öffnen und die Gesichter zum Strahlen zu bringen. Bei Kaffee und Kuchen, bestens betreut und bedient vom Service-Team Kopp, folgte die Runde dem Kurzreferat von Dr. Ing. ETH Jürg Schmid. Der Präsident der Alzheimervereinigung des Kantons Zürich erwähnte die vielfältigen Problemstellungen rund um die Alzhei-

merkrankheit, wies aber auch auf wertvolle Hilfestellungen hin. Bei der Beschreibung der Alzheimervereinigung des Kantons Zürich liess aufhorchen, dass in deren Vorstand ein an Demenz erkranktes Mitglied mitarbeitet. Eindrücklich, wie die Vereinigung ihre Rolle als Vorreiterin bei der Integration von Demenzerkrankten lebt. Die Alzheimervereinigung des Kantons Zürich ist auch die Trägerin des ALZ-Cafés Affoltern. Die Integration von an Demenz erkrankten Menschen in der Öffentlichkeit ist ein wichtiges Ziel des ALZ-Cafès. Deshalb findet es bewusst in einem öffentlichen Raum statt, wo sich auch andere Menschen aufhalten, Kaffee trinken, jemanden treffen. Es soll ein Treffpunkt sein für Erkrankte, Angehörige und interessierte, indirekt betroffene Menschen (Nachbarschaft, Verwandtschaft). Das Alzheimer-Café

ist ein Ort, an dem sich Menschen mit Demenz und ihnen nahestehenden Personen wohlfühlen und gemeinsam einen Nachmittag in entspannter, ruhiger Atmosphäre verbringen können. Es besteht die Möglichkeit, sich über verschiedenste Themen zu informieren, Wissen im Zusammenhang mit Demenz zu erwerben und sich mit anderen Betroffenen über die persönliche Situation auszutauschen. Unterschiedliche Angebote sollen an diesen Nachmittagen Anregung und Unterhaltung bieten.Susanne Wolfensberger Die nächsten Termine im Café Casino, Obere Bahnhofstrasse 8, jeweils 16.30 bis 19 Uhr: 1. November, Warum ist eine Demenzabklärung sinnvoll? Dr. Markus Minder, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care, Spital Affoltern. 6. Dezember, Gipfeltreffen (begleiteter Nachmittag für an Demenz erkrankten Menschen, Ursula Jarvis, Leiterin Gipfeltreffen.

Tavolata-Sonntagstreff

Durch Weinberge entlang des Genfersees Vom 5. bis 7. Oktober wanderten 14 Wandersleute in drei TagesEtappen von Morges via Nyon nach Genf durch die bunten Weinberge hoch über dem Genfersee. Nach der Fahrt mit der Bahn traf die Wandergruppe am Donnerstagvormittag in Morges ein. Nach einem kurzen «Start-Kaffee» begann die Wanderung dann am Ufer des Genfersees und führte diesem eine ganz Weile entlang. Zuerst nach Saint-Prex und dann weiter via Grands Bois. Auf dieser Flach-Etappe gefielen besonders die bunten Wälder, der blaue See und die gegenüberliegenden Savoyer-Alpen. Gegen 14 Uhr wurde mit Allaman das Ziel dieser ersten Wanderung erreicht und mit der Bahn ging es in ein schönes Hotel nach Nyon. Es blieb noch genug Zeit, um das schmucke Städtchen mit dem schönen Schloss zu erkunden. Ein feines «Wild-Nachtessen» rundete den gelungenen ersten Tag ab. Der Freitag begann mit einer kurzen Bahn- und Busfahrt nach Aubonne. Dort begann die Wanderung, die mitten durch die Weinberge von «La Cote» mit bekannten Orten wie Féchy, Mont-sur-Rolle, Vinzel und Luins führte. Die Trauben waren bereits gelesen, doch die bunten Herbstfarben der Rebstöcke und der Wälder waren einfach nur schön anzusehen. Dazu kam natürlich noch der Blick auf dem Lac Léman und über den See nach Frankreich. In Féchy durfte ein gutes Glas Weisswein nicht fehlen. Ein junger Winzer offerierte kühlen Weissen. Die Wanderung endete am Nachmittag in Gland, von wo aus es mit der Bahn zurück ins Hotel ging.

Fast 20 Personen folgten der Einladung der Ortsvertretung der Pro Senectute zur ersten Tavolata ins Familienzentrum Affoltern.

Die Wanderung führte durch prächtige Weindörfer entlang des Genfersees. Zu Beginn des dritten und letzten Tages fuhr die Gruppe zuerst mit der Bahn nach Coppet und von dort mit dem Bus Richtung französische Grenze nach Chavannes-de-Bogis. Die Landschaft war hier ganz anders. An Stelle der Rebberge führte die Wanderung durch Ackergebiete und durch Wälder – zum Teil entlang der Grenze und des kleines Bachs, der Versoix. In der Ortschaft Versoix endete die Drei-TageWanderung. Der Bus brachte die zum Teil etwas müden Wandersleute an den Bahnhof Genf. Mit vielen schönen Eindrücken, und bei manchem Teilnehmenden etwas geschafften Füssen, ging die Wanderung, in einer den meisten völlig unbekannten Region der Schweiz, zu Ende. Otto Steinmann

Sorgfalt mit Haustieren Informationen für Tierhalter Der Herbst ist da und damit oft ungeahnte Gefahren für Haustiere. Herbstgenüsse und Wintervorbereitungen wie das Einfüllen von Frostschutzmitteln oder der gemütliche Raclette-Abend erfordern von Tierhaltern gewisse Kenntnisse. Ein gemütlicher Raclette-Plausch kann für gefiederte Mitbewohner tödlich enden. Nämlich dann, wenn der Vogelhalter nicht daran denkt, dass das erhitzte Teflon für Vögel giftige Gase bildet. Deshalb gilt: Vor dem Einstecken des Raclette-Ofens die Vögel in einen anderen Raum zügeln – und generell niemals Vögel in der Küche halten! Ebenso lebensgefährlich ist Frostschutzmittel. Wenn das Auto auf den Winter vorbereitet und dabei Frostschutzmittel verschüttet wird, fühlen

Erfolgreicher Anlass im Familienzentrum

Heidi Kleinhans, Leiterin der Ortsvertretung, begrüsste die Teilnehmenden herzlich und stellte den Ablauf der kommenden Stunden und ihre Motivation zur ersten Tavolata vor. Doris Diestelhorst vom Dienstleistungszentrum der Pro Senectute Limmattal und Knonauer Amt, Gabriela Hofer von der Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon und Daniela Specht vom Migros Kulturprozent unterstützten das Team vor Ort und erklärten den Anwesenden Sinn und Zweck der Tavolata. Beim Mittagessen wurde bei fröhlicher Stimmung rege diskutiert. Bis zum Dessert hatten bereits einige Besucherinnen Interesse bekundet, bei zukünftigen Tavolatas mitzuhelfen, sei das beim Einkaufen, Kochen, Servieren oder beim Gestalten der Tischdekoration. Der Erfolg des Anlasses motiviert die Ortsvertretung, den Tavolata-Sonntagstreff ab 2018 jeden zweiten Sonntag im Monat

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sich insbesondere Katzen magisch davon angezogen – die hochgiftige Flüssigkeit scheint ihnen vorzüglich zu schmecken. Daher müssen allfällige Pfützen immer sofort beseitigt werden.

Sicherheit für Hund und Halter «In den Dämmerungsphasen von Herbst und Winter ist die Gefahr von schlimmen Verkehrsunfällen mit Haustieren besonders gross», erzählt Tierschutzexpertin Susy Utzinger. In der dunklen Jahreszeit tun Hundebesitzer gut daran, sich und ihre Vierbeiner für andere sichtbar zu machen: Im Fachhandel gibt es eine grosse Auswahl an Leuchthalsbändern (übrigens auch für Katzen), reflektierenden Leinen und «Blinkis». Die sehen nicht nur hübsch aus, sie können unter Umständen lebensrettend sein. (pd.)

Angeregte Unterhaltung an der ersten Tavolata. (Bild zvg.) für 15 Franken pro Person weiterzuführen. Sie freuen sich, am 14. Januar, von 12 bis 16 Uhr viele interessierte

Einwohnerinnen und Einwohner von Affoltern und Zwillikon willkommen zu heissen. (pd.)

Katzen fühlen sich von giftigem Frostschutzmittel für Autos magisch angezogen. (Bild Salomon Schneider)


Stellenanzeiger Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 25 186 Exemplaren und bedient sämtliche Haushaltungen zweimal wöchentlich im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Wir suchen – mit Arbeitsort in Affoltern am Albis – per sofort oder nach Vereinbarung einen

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Freitag, 13. Oktober 2017

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Missen und andere Schönheiten Vielbeachtete Viehschau des Viehzuchtvereins Oberamt in Hausen Viehschauen dienen nicht nur dem Wettbewerb unter den Züchtern. Sie sind auch ein gesellschaftliches Ereignis, wie ein Augenschein bei schönstem Sonnenschein am Mittwochmorgen im Albisbrunn in Hausen gezeigt hat. «Miss Oberamt» wurde Kuh Omega aus dem Stall von Roger Häcki. ................................................... von martin platter

Unter den kritischen Blicken der Experten wird das nächste Grüppchen Kühe im Kreis herumgeführt. Beurteilt werden der Körperbau, der Gang und natürlich das Euter. Bei der finalen Wahl zur Miss Oberamt, zu der vier Kühe auserkoren wurden, klingt das dann in etwa so: «Hervorragende Kühe, die sich alle super präsentieren. Wir haben diese Kühe bereits in den Spezialwettbewerben gesehen. Es sind Kühe, die durch ihre schönen Euter überzeugen, die format- und rahmenstark sind, mit guten Becken, genau so, wie wir es uns wünschen. Kühe, die auf sehr guten Fundamenten stehen, obschon einige von ihnen schon älteren Datums sind.» Diese Codes beschreiben in erster Linie den Körperbau der Kühe und deren Gang. In anderen Wettbewerben wird auch die Anzahl Geburten sowie die Milchleistung und -qualität beurteilt. Das Publikum nimmts interessiert zur Kenntnis und applaudiert nach jeder Wahl.

Hervorragende Qualität … OK-Präsident Hans Stettler, der in Ebertswil einen Landwirtschaftsbetrieb bewirtschaftet, zeigte sich zufrieden: «Elf Betriebe des Viehzuchtvereins Oberamt haben rund 180 Kühe und 70 Rinder gezeigt.» Im Gespräch bedankte er sich zuerst beim langjäh-

Die Präsentation der Kühe ist keine reine Männersache ... rigen Gastgeber, der Stiftung Albisbrunn, deren Leiter Ruedi Jans es sich nicht nehmen liess, vor Ort selber einen Augenschein zu nehmen. «Die Qualität der Tiere war durchs Band hervorragend», sagte Stettler anerkennend. Das habe die Experten Stefan Knecht, Roland Küpfer und Martin Haab bei ihrer Auswahl vor eine

schwierige Aufgabe gestellt. Weniger enthusiastisch ist Stettlers Bilanz, wenn es um die Erträge der Milchbauern geht: «Wir spüren es an den sinkenden Fleisch- und Milchpreisen, dass die Leute weniger Fleisch- und Milchprodukte konsumieren.» Dazu komme der starke Schweizer Franken, der den Einkaufstourismus fördere.

... und macht ganz offensichtlich auch noch Spass. (map.) … aber keine rosigen Aussichten Politisch bedingt, gehe die Milchviehhaltung in der Schweiz zurück. Wegen des tiefen Milchpreises müssten viele Bauern aufgeben, da sie nicht mehr kostendeckend arbeiten können. «Das geht meistens bis zu einem Generationenwechsel. Dann wählen die Jungen

einen anderen Beruf und geben den Hof auf.» Bei der Direktvermarktung nennt Stettler als Hemmnisse die vielen Vorschriften und die schwierige Lagerung von Frischfleisch. Dazu komme, dass in der Schweiz heutzutage nur noch der kleinere Teil der Kuh überhaupt in den Verkauf gelange. anzeige

Erstmalige Verleihung des Kulturpreises «Händ Es gibt sorg zum Burestand» an der Viehschau Oberamt Lösungen Erste Gewinner erkoren

Dieses Jahr konnte an der Viehschau Oberamt dank einer Glockenspende von Karl Burkhard, «Häcksler Kari», eine neue Preisvergabe angegangen werden. Der Wanderpreis soll demjenigen Landwirt zukommen, der den Schaulustigen einen besonders schönen «Einmarsch und Abgang» durchs Dorf anpreist. Kühe, die mit Glocken, Treicheln oder Bissen ihr Kommen ankünden, Tiere, die toll geschmückt sind und sich farbenfroh präsentieren. Um Anreiz zu schaffen, dass Landwirte die viele Arbeit das erste Mal auf sich nehmen, soll diesen ein Bonus gewährt werden. Kari Burkhard möchte das Brauchtum Viehschau aufrechterhalten und Publikum aller Altersschichten zur Teilnahme einladen. Die Viehschau Oberamt soll ein fester Bestandteil in den Veranstaltungen der Gemeinde Hausen sein.

Der Kulturpreis für den bemerkenswertesten Viehtrieb an die Viehschau wird dieses Jahr einem Landwirt verliehen, der als aktiver Landwirt zwar seine letzte Viehschau bestreitet, aber bereits durch seinen Nachfolger, Peter Nussbaumer, erstmalig zur Beschmückung seiner Tiere animiert wurde. Die Bauernfamilie Doris und Kari Iten vom Mittelalbis haben die Jury mit ihrem Auftritt überzeugt: durchwegs mit Treicheln imposant ankündend und mit frischen Blumen geschmückte Tiere. Die Kühe trugen gestickte Nasenbinden und die Begleitfrauschaft erschien in weissen Blusen. Neben dem prachtvollen Auftritt der Bauernfamilien Häcki, Vater und Sohn, und Abächerli hat der Junglandwirt Roland Odermatt sehr überzeugt. Seine Kühe waren allesamt mit Glocken unterwegs, was einem klanggewohnten Ohr besonders gefiel. Die Glocken sind auf diesen Tag fein poliert worden. Die Viehschau Oberamt in Hausen ist ein Anlass, an dem sich Bauern präsentieren und untereinander austauschen können. Der Kulturpreis soll die Bauern zum Schmücken der Kühe animieren, was auch mehr Publikum anziehen kann.

Verschönerungsverein als Jury Als Jury-Kommission für die Verleihung des Kulturpreises haben der Vorstand der Viehzuchtgenossenschaft und der Glockenspender den Verschönerungsverein Hausen nominiert und beauftragt. Der VVH fühlt sich mit dieser Aufgabe geehrt und hat dieses Jahr Kommissionsmitglieder als Juroren eingesetzt. In Zukunft könnte dies auch unter Einbezug der Zuschauer abgewickelt werden.

Eine Kuhglocke ist der neue Wanderpreis «Händ Sorg zum Burestand». (Bild zvg.)

Peter Schweizer

Letzthin trafen sich die Gemeindepräsidenten, die Delegierten und die Betriebskommission des Spitals unter dem glücklosen Präsidenten zu einem weiteren «Wörkschöppli». Der Präsident hat bereits vor 4 Jahren ein tragfähiges Konzept versprochen – (und bis heute nur Sprechblasen produziert). Und nun musste er vor versammelter Mannschaft wiederum feststellen, dass nichts vorliege. Ergo: Alle unsere hochintelligenten und gut bezahlten Behörden sind während nun 7 Jahren nicht imstande, ein Konzept aufzustellen. Sie sind konzeptlos bis aufs Rückenmark. Dennoch sind Lösungen greifbar. Man muss die ca. 23 Hausärzte zur intensiven Zusammenarbeit heranziehen, oder selber vom Spital aus in allen 14 Dörfern Hausarztpraxen einrichten und man muss mindestens drei Chefärzte entlassen. (6 Chefärzte für knapp 50 Akut-Patienten, ein 3 Millionen Franken teures Witzli, oder?). Zudem muss intensiv mit dem Limmi zusammengearbeitet werden. Unsere Chirurgie ist nur noch reduziert zu halten, weil seit Jahren!!! unausgelastet. (Bei vollem Lohn des wartenden, untätigen Teams mit seinem konzeptlosen Chef). Siehe dazu unseren Brief an Herrn Thurnherr, dem wir als einzigem noch zutrauen, sich für einen Sanierer einzusetzen. Unser Spital muss saniert und nicht «zutodegeplaudert» werden, liebe Gemeindepräsidenten. Wer übrigens zieht die untätigen Delegierten, die zu faul sind, die Akten zu lesen, zur Rechenschaft? Im April 2018 sind Wahlen! Siehe im Tagebuch: www.verein-zweckverband.ch. Da können Sie die Workshop-Unterlagen lesen, die Ihnen unsere gütigen Behörden vorenthalten wollen.


Informationsanlass

Winterdienst Werkhof Affoltern am Albis Freitag, 20. Oktober 2017 17.00 bis 20.00 Uhr Der Winterdienst der Gemeinde Affoltern am Albis ist ab Anfang November bis zum Frühling einsatzbereit. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, den Winterdienstbetrieb kennenzulernen und die Einsatzfahrzeuge wie auch den Werkhof zu besichtigen. Fachkundige Auskünfte erteilt das Winterdienstteam bei einem kleinen Imbiss. Auf Ihren Besuch freuen sich die Mitarbeiter des Werkhofes.

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Forum

Freitag, 13. Oktober 2017

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ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Welche Verkehrsinfrastruktur braucht der Kanton Zürich in der Zukunft? Am 24. September 2017 haben die Zürcher Stimmberechtigten entschieden, dass in der Kantonsverfassung der Satz «Der Kanton Zürich sorgt für ein leistungsfähiges Strassennetz für den motorisierten Privatverkehr» eingeführt werden soll. Dies war und ist ein klares Zeichen. Nicht ganz so klar ist, was die Anforderungen an die zukünftige Verkehrsinfrastruktur sind. Unbestritten ist, dass noch verschiedene Lücken im Strassennetz geschlossen werden müssen, dazu gehört die Oberlandautobahn, aber auch der schon längst fällige Bau des Autobahnzubringers in Ottenbach/Obfelden. Ebenso klar ist, dass der Brüttener Tunnel, das vierte Gleis im Bahnhof Stadelhofen und der

Zimmerbergtunnel erforderlich sind, um die grössten Engpässe im öffentlichen Verkehr beseitigen zu können. Doch dann? Heutzutage gibt es teilautonome Fahrzeuge auf dem Markt und den Strassen, die u.a. selbstständig einparken oder auf der Autobahn die Spur halten können. In naher Zukunft werden Fahrzeuge erwartet, die vollständig autonom fahren können. Entsprechende Prototypen gibt es bereits. Ich bin der festen Überzeugung, dass die voll-autonomen Fahrzeuge das Potential haben, die Mobilität wie wir sie heute kennen, grundlegend zu revolutionieren. Die offensichtlichste Auswirkung wird sein, dass wir die Fahrzeuge nicht mehr selber lenken müssen und die Fahrzeit für anderes nutzen können, sei es um ein Buch zu le-

Fragwürdige Lehrlingsbetreuung im Spital Unsere Vertrauensleute als Spitalmitarbeitende haben uns Folgendes berichtet: Die zwei zum Teil langjährigen Verantwortlichen für die Lehrlingsbetreuung in der Langzeitpflege (17 Jahre dort) und im Akutspital haben gekündigt. 3 weitere Personen in der LZP ebenfalls. Sie mögen die zum grossen Teil regelwidrigen Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen der Lernenden, die nicht selten wie Ausgelernte zum Einsatz kommen, nicht mehr mittragen. Die von einer der beiden Bezirksrätinnen (Statthalteramt) als konform bezeichneten Arbeitspläne sind unseres Wissens nach eben alles andere als konform. Den Lehrlingsbetreuerinnen ist bewusst, dass sie einer Überprüfung durch das kantonale Lehrlingsamt kaum standhalten könnten. Der Spitalpräsident und der Direktor (diese Namen sind allgemein

bekannt) haben ein restriktives Sparprogramm aufgezogen, wonach eine regelkonforme Ausbildung nicht mehr möglich scheint. Lehrlinge werden zum Lehrlingslohn nicht selten wie Pflegende eingesetzt. Dadurch können sie ihre vorgeschriebenen Lern- und Freitage nicht einziehen. Ausserdem werden Lohnkosten gespart. Uns ist klar, dass diese beiden Herren wiederum alles in Abrede stellen werden. Die erwähnten Abgänge sind aber eine überprüfbare Tatsache und untermauern unsere Feststellungen. Wir rufen die Bevölkerung auf, sich uns anzuschliessen, damit wir unsere Spitalbehörden wiederum auf einen realitätsbezogenen, ehrlichen Weg bringen können.

Verein Pro Zweckverband, Hans Roggwiler, Zwillikon

sen, das Handy zu kontrollieren oder mit unseren Mitfahrern einen Jass zu klopfen. Noch grösser wird die Auswirkung aber für diejenigen Menschen sein, die heute kein Auto fahren können, sie werden ganz neue Mobilitätsmöglichkeiten haben. Als Beispiel kann mein siebenjähriger Enkel Adam dienen. Neben den regelmässigen Wochenendbesuchen würde ich hin und wieder gerne eine Stunde mit ihm bei mir zu Hause verbringen. Heute müsste ich ihn dazu in Winterthur abholen, zu uns ins Amt fahren und ihn dann wieder nach Winterthur bringen. In Zukunft werde ich ihm ein autonomes Fahrzeug schicken können, er kann während der Fahrt seine Schulaufgaben machen, wir können dann unsere gemeinsame Zeit genies-

sen und er wird nachher wieder alleine nach Hause gefahren. Sie sehen: Die zukünftige Mobilität wird sich stark von der Mobilität unterscheiden, wie wir sie heute kennen. Es wird etwas entstehen, was ich als individuellen öffentlichen Verkehr bezeichne. Ich bin überzeugt, dass autonome Fahrzeuge bis 2030 selbstverständlich sein und als Transportsystem auf Bestellung (mobility on demand) jedermann zur Verfügung stehen werden. Aus gesellschaftlicher Perspektive bietet diese Entwicklung neben sinkenden Kosten auch weniger Unfälle, Staus oder Gesundheitsschäden. Um herauszufinden, welchen Einfluss die autonomen Fahrzeuge auf die Verkehrsinfrastruktur des Kantons Zürich haben werden, habe ich im Kantons-

rat eine entsprechende Anfrage eingereicht und den Regierungsrat gebeten, u.a. folgende Fragen zu beantworten: Bis wann rechnet der Regierungsrat damit, dass die ersten (voll) autonomen Fahrzeuge auf unseren Strassen (legal) verkehren werden? Welche Auswirkungen hätte es, wenn im Kanton Zürich vorwiegend autonome Fahrzeuge unterwegs wären? Wie verändert sich die Leistungsfähigkeit einer Strasse, wenn nur noch autonome Fahrzeuge auf ihr fahren würden? Was wären die Schlussfolgerungen für die Infrastruktur für den motorisierten Individual- und den öffentlichen Verkehr? Genügt diese den neuen Anforderungen oder müsste diese noch ausgebaut werden? Ich bin gespannt, auf die Antworten des Regierungsrates.

Gesundheitssystem - Verstehe eine die Welt Das Fallpauschalen-System (DRG) wurde 2012 in der Schweiz eingeführt, um die Kosten im Gesundheitswesen zu senken – sie steigen weiter ungebrochen. Die DRG wurden eingeführt, um den Wettbewerb zu fördern und die Qualität in der Gesundheitsversorgung zu verbessern. Werden nun Mindestzahlen auf Operateure angelegt, ist das ein starker Eingriff in den Wettbewerb und blendet aus, dass Qualität in der Gesundheitsversorgung eine Teamleistung ist. Dr. Thomas Heiniger ist Rechtswissenschaftler und ich gehe davon aus, dass seine politischen Entscheidungen auf Evidenz basieren. Wenn es nun aber wissenschaftliche, öffentliche (?) Datensets zu Ergebnissen von Eingriffen gibt, warum wählt man nicht den umgekehrten Weg? Und sagt: «Das ist das erwünschte Ergebnis, das muss jeder erreichen, ob klein oder gross»? Innovativen Modellen, neuen Vorgehensweisen und mehr Transparenz im Gesundheitswesen wäre damit der Weg geebnet.

Unter dem Titel Denkstoff Nr.3 Qualität statt Menge belohnen – (wie) geht das? Performance-orientierte Vergütungsmodelle 2025 wurde vom Schweizerischen Forum für Integrierte Versorgung neue Modelle in der Vergütung vorgeschlagen. Comparis.ch berechnet mir Prämieneinsparungen von 60.90 Franken monatlich, würde ich von Zürich nach Affoltern ziehen. Nur weil ich in Zürich wohne, bin ich jedoch nicht um 730.80 Franken jährlich gesünder. Dieser Unterschied hat vor allem mit der Dichte der Leistungserbringer zu tun, die alle auch verdienen wollen. Mehr vom Gleichen ist bekanntlich nicht immer besser. So bekommt ein Spital über DRG-Logik Geld, wenn sich ein Patient im Spital ein Druckgeschwür zugezogen hat. Pflege setzt jedoch erhebliche zeitliche Ressourcen und Hilfsmittel ein, um z.B. ein Druckgeschwür zu verhindern. Für den Patienten und das Gesamtsystem (weil insgesamt weniger Kosten anfallen) erfolgreich, werden wir dafür nicht be-

zahlt. Wenn Pflege nur kostet, aber keine Einnahmen generiert, wird sie schneller bei «notwendigen» Sparmassnahmen geopfert (siehe Deutschland). Es geht um Anreize, das ist nicht neu. Aber mit welchen Konsequenzen durch neue Regulierungen zu rechnen ist, wird häufig systemisch nicht bedacht noch untersucht. Und wenn eine komplexe politische Intervention wissenschaftlich evaluiert wird, wie zum Beispiel durch die DRG-Begleitforschung, fliessen dann die Ergebnisse in nachfolgende politische Entscheidungsprozesse mit ein? Wenn nicht, dann scheint der Weg weiter frei für ideologisch geprägte Entscheide, deren Konsequenzen oft zeitverzögert eintreten (nach der eigenen Legislaturperiode). Konsequenzen tragen grundsätzlich Patienten, Prämien- und Steuerzahlende sowie die im Gesundheitswesen tätigen Fachpersonen. Katja Bohner, Pflegeexpertin, Spital Affoltern

Der Herbst hält im Säuliamt Einzug

Zwei Rotmilane nutzen einen herbstlich gefärbten Ottenbacher-Schellerbirnen-Baum als Ausgangspunkt für ihre Beutezüge über die Felder. Im Hintergrund erhebt sich der Pilatus. (Bild Salomon Schneider)


Gewerbe/Dienstleistungen

ratgeber

Egon Wenzinger über Aktienmärkte

US-Arbeitsmarkt: Wall Street bleibt stabil Was als ein nur zögerlicher Anstieg begann, hat sich in der zurückliegenden Handelswoche als kraftvolle neue Bewegungsphase des intakten Aufwärtstrends im Dow-Jones entwickelt. Nicht nur, dass am 8.10.2017 ein neues Allzeithoch im Markt erreicht wurde, auch die zunehmend näherrückende 23 000er-Marke, zeugt von einer hohen Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse. Wenn man es genau betrachtet, befindet sich der Dow in einer Korrekturphase, die bei anhaltendem Kaufdruck recht schnell nach Norden (Kursanstieg) aufgelöst werden könnte. Ziel wären in diesem Falle 23 000 Index-Punkte. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für September war überraschend schwach ausgefallen. Erstmals seit sieben Jahren sind Stellen verloren gegangen. Es wurde ein Minus von 33 000 Stellen vermeldet, während Analysten mit einer Zunahme um 80 000 gerechnet hatten. Die Stundenlöhne erhöhten sich um 0,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote fiel auf 4,2 Prozent von zuvor 4,4 Prozent. Die Wirbelstürme in Texas und Florida hatten damit noch grössere Folgen für den Jobmarkt als angenommen. Zugleich legten aber die Stundenlöhne kräftig zu. Schon in der Vergangenheit hatten Stürme negative Auswirkungen auf den US-Arbeitsmarkt. Nach Hurrikan «Katrina» im Jahr 2005 hatte es zwei Monate gedauert, bis der durchschnittliche Stellenaufbau wieder erreicht wurde. Der Aktienmarkt zeigte sich von den Daten weitgehend unbeeindruckt. Mit den Kursen ging es nur leicht nach unten. Der US-Arbeitsmarkt ist ohnehin in einer guten Verfassung und hat eine weitere Zinserhöhung im Dezember vollständig eingepreist. Manche Investoren würden sogar gerne sehen, dass die Kurse zuerst bis auf einen Index-Stand von 22 425 Punkten zurückkommen würden, um dann möglichst neue Kaufinteressenten in den Markt zu ziehen. Sollte also zu einer ausführlichen Marktkorrektur kommen, so bleibt das bullische Szenario erhalten, solange die 22 200Punkte-Marke im Dow Jones Index nicht unterschritten wird.

Portrait

«UniVerität»

Vitto Laubscher ist im Schwiizer Pöschtli Rifferswil auf du und du mit Pfanne und Gast. > Seite 17

Eine kabarettistische Bildungsdefensive in Mettmenstetten. > Seite 18

Freitag, 13. Oktober 2017

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Kämpferherz Kickboxer Enver Sljivar über Verletzungen und die mentale Seite des Sports. > Seite 27

Auf Entdeckungstour

Guter Start

Raiffeisenbank lud in den Europapark

Raumspielgruppe Rägeboge Obfelden

Rund 40 jugendliche Kunden und Kundinnen folgten der Einladung ihrer Bank und verbrachten einen erlebnisreichen Tag im Europapark in Rust.

Die Spielgruppe ermöglicht Ablösung und führt zur Selbstständigkeit. Im sicheren geschützten Rahmen der Raumspielgruppe übt das Kind die langsame Ablösung von seinen engsten Bezugspersonen.

Inhaber eines Jugendkontos profitierten bereits zum dritten Mal von diesem exklusiven Jugendevent der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Frühmorgens ging die Reise nach Rust los. Das Wetter spielte auch in diesem Jahr wieder mit. Und die Jugendlichen lies-

sen sich die gute Laune durch den mächtigen Besucherauflauf nicht verderben. Es war ein durchwegs gelungener Anlass. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis hat sich sehr über die zahlreichen Anmeldungen gefreut. «Die jungen Kunden sind enorm wichtig für uns. Mit diesem Event wollen wir etwas zurückgeben», erklärt Laura Nussbaumer, Reisebegleiterin und Kundenberaterin. «Wir hoffen, es sind alle – und viele andere auch – im nächsten Jahr wieder mit dabei.» (pd.)

Jugendliche Kunden der Raiffeisenbank im Europapark Rust. (Bild zvg.)

Die Kunst des Kochens in der Kochschmitte Die Ayurveda-Köchin Trudi Bühler bietet allen Interessierten die Freude am Kochen und Essen haben, neugierig und gesundheitsbewusst sind, einen Einblick in die europäische Ayurvedaküche. Der goldene Herbst beschenkt mit sonnengereiften Früchten, frischem Gemüse und aromatischen Kräutern. Die perfekte Saison also, um wohlschmeckende und vor allem bekömmliche Kochkreationen auszuprobieren. Hier lohnt sich ein Blick Trudi Bühler. über den Teller- (Bild zvg.) rand. An den Kochkursen werden natürliche, saisonale Produkte mit wohltuenden Gewürzen zu ausgewogenen Gerichten kreiert und in gemütlichem Ambiente in der Kochschmitte Affoltern genossen. Ebenfalls begleitet die begeisterte Ayurveda-Fachfrau Menschen auf ihrem persönlichen Weg, eine bekömmliche, alltagstaugliche und typengerechte Ernährungsweise für sich zu entdecken. (pd.) Schnell und einfach zubereite Herbst-Wintergerichte, die Bauch und Seele wärmen, Mittwoch, 25. Oktober, 18.30 bis 21.30 Uhr. Eintauchen in das Wissen

*Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger

von Ayurveda und deren Küche, Samstag, 4. Novem-

Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung,

ber, 10 bis 14 Uhr. Gluten- und laktosefreies Kochen

Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40

mit natürlichen Zutaten, Samstag, 25. November, 10 bis 14 Uhr. Kochschmitte,. Alte Dorfstrasse 22, Affoltern. Anmeldung, bis spätestens 1 Woche vor Kursbeginn unter Telefon 079 410 23 26 oder trudibühler@bluewin.ch. Weitere Infos: www.ayurveda-erleben.ch.

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Durch die Spielgruppe bekommt das Kind seinen ganz persönlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereich ausserhalb seiner Familie. Die Spielgruppe fördert durch kindgerechte Angebote die Kreativität. Für das Vorschulkind steht das Spielen im Zentrum seines Lebens. Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren sind sehr entdeckungsfreudig und von einer uneingeschränkten Kreativität. Auf spielerische Art erfahren die Kinder in der Raumspielgruppe Regenbogen den Umgang mit verschiedenen Materialien wie Malen, Kneten, Schneiden, Kleben, Bilderbücher, Bauklötze, Autos, Tiere, Singen, Geschichten hören, Rollenspiele und Geburtstage feiern. In der Spielgruppe entwickeln sich Selbst- und Sozialkompe-

«Pfauen» gebastelt von Spielgruppenkindern. (Bild Daniela Hess) tenz, es geschieht Integration. In der Gruppe lernen die Kinder sich zu behaupten, Rücksicht zu nehmen und ihre Stärken sowie Schwächen zu akzeptieren. Fremdsprachige Kinder und ihre Eltern finden Unterstützung und Hilfe durch die Spielgruppe mit früher Sprachförderung zur Integration. Am 2. November läuft die Raumspielgruppe Obfelden wieder am Räbeliechtliumzug durch Obfelden mit. (pd.) Weitere Infos: daniela.hess@vtxmail.ch.

Wickel und Kompressen für die ganze Familie Altbewährte Hausmittel in moderner Zeit Das Wissen um die Wirkung der Wickel und Kompressen hat eine lange Tradition. Am 31. Oktober und 14. November bietet die Praxisgemeinschaft «ewes» einen zweiteiligen Kurs an. Die erfahrene und kompetente Wickelfachfrau, Felicitas Wetli-Winiger gibt dieses Wissen gerne an interessierte Eltern und Fachpersonen weiter. Sie weiss, wie mit einfachen Mitteln aus Haus und Garten Unpässlichkeiten wie lästige Erkältungen, Fieber, Bauchschmerzen, Unruhe und das Zahnen mit einem Wickel oder einer Kompresse sanft und natürlich behandelt werden können. Die Anwendungen wirken schmerzlindernd, beruhigend und stärken das Immunsystem. Und die umsorgende Zuwenanzeige

Wann eignet sich welcher Wickel und wie wendet man warme oder temperierte Wickel an? Welches Material und welche Zusätze braucht es dafür und gibt es auch Grenzen beim Einsatz? Das und mehr vermittelt der aufbauende, zweiteilige Kursabend in der Praxisgemeinschaft «ewes» in Affoltern. Zum Grundlagewissen und der Materialkunde werden viele praktische Tipps und Tricks von Wickel und Kompressen gezeigt, für fast alle Unpässlichkeiten und Beschwerden beim Säugling, wie auch bei der ganzen Familie. (pd.)

Kursleiterin, Felicitas Wetli-Winiger wendet einen Brustwickel an. (Bild zvg.)

Dienstag, 31. Oktober und 14. November, 19 bis 21.30 Uhr, Praxisgemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, Affoltern. Claudia Züttel Kälin, Telefon

dung steigert das Wohlbefinden der ganzen Familie.

079 917 64 86 oder zuettel@ewes.ch. Weitere Infos: www.ewes.ch.


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 15. Oktober 10.00 Kirche Stallikon Regionalgottesdienst Fahrdienst: Anmeldung bis 14. Oktober, 044 700 25 69 Donnerstag, 19. Oktober 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Bonstetten Film: «Emil Feuerabend» Freitag, 20. Oktober 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Burestübli

Sonntag, 15. Oktober 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Kath. Kirche Affoltern a. A. Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 15. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfrn. S. Sauder zum Thema: «Vom alten Glauben zur modernen Glaubwürdigkeit» Musik: Josef Bachmann

Sonntag, 15.Oktober Regionalgottesdienst in Knonau mit Pfr. Maurer

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 15. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer und Taufe von Mike Nauer, Oberalbis Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 15. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser «...es ist kein Gott...»

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 15. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Chiletaxi: Ueli Buri Mittwoch, 18. Oktober 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag, 19. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 15. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst mit Taufe in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 15. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Predigt über das apost. Glaubensbekenntnis: «ich glaube ... an die Vergebung der Sünden» öffnet einen Horizont für menschliche Gemeinschaft Mittwoch, 18. Oktober 12.00 Seniorenessen im Giebel 19.00 Lesekreis bei Esther Breitenmoser

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 15. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Donnerstag, 19. Oktober 19.30 Neumondsingen, Leitung Elsbeth Durrer, in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 14. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 15. Oktober 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 15. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 17. Oktober 19.30 Abendmesse

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 15. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. Sonja Weisenhorn Donnerstag, 19. Oktober 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 14. Oktober 17.00 Wortgottesfeier

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 15. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach, Pfarrerin Sonja Weisenhorn

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 15. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst zum Reformationsjubiläum Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Zusammensein bei Zwinglibier und Weisswürsten www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 13. Oktober 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 15. Oktober 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach Pfrn. S. Weisenhorn

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 15. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfarrerin Irene Girardet

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 15. Oktober 10.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 15. Oktober 10.00 Gottesdienst «Aus Gottes Gnade gnädig leben» David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 16. Oktober 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Jungschar Aiona; Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 15. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 15. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Doris Habegger) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 19. Oktober 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 15. Oktober 10.30 Gottesdienst, Fortsetzung der Predigtreihe über König David 1.Samuel 22, 1–5 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 18. Oktober 20.00 Frauenabend Psalm 2 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 13. Oktober 2017

Hypnose und andere Therapien Tag der offenen Tür in der Obfelder Carevital-Gesundheitspraxis Die Gesundheitspraxis Carevital an der Ottenbacherstrasse 25 in Obfelden bietet Hypnosetherapie Persönlichkeitsanalyse, Supervision, Coachings, Massagen, energetische Behandlungen und Stoffwechselberatung an. Ingrid Thönen und Roman Stettler von Carevital möchten den Menschen wichtige Werkzeuge in die Hand geben, um persönliche wie auch berufliche Herausforderungen sicher und effizient zu meistern. ISO-zertifizierte Omni-Hypnose-Therapeuten arbeiten ursachenorientiert und aufdeckend. Das heisst, Beschwerden und Symptome werden direkt am Entstehungsort aufgelöst. Die sogenannten negativen Glaubenssätze entstanden sehr oft in der Kindheit und liegen im Unterbewusstsein, von wo aus sie wirken und stören können. Meist können auch austherapierte Menschen mit zwei bis fünf Sitzungen ihre Beschwerden effizient und dauerhaft lösen. Aufdeckende Hypnosetherapie hat heute einen immer wichtigeren Stellenwert, auch als Ergänzung zu anderen Therapieverfahren.

Mit Hypnosetherapie können viele Beschwerden wie Migräne, Schmerzen, psychische Erkrankungen, Allergien, Ängste, Lernblockaden, etc. erfolgreich behandelt werden.

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Esskultur im Kanton Zürich: einst und heute Dominik Flammer, Foodscout und Autor Schneebelis sechster Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» findet am Freitagabend, 20. Oktober, statt.

Persönlichkeitsentwicklung Neu bietet Carevital auch Beziehungsberatung, PersönlichkeitsHypnose-Therapeutin Ingrid Thönen. (Bild zvg.) analysen, Coaching sowie Supervision für Menschen, die schöpfen aus über 20 Jahren Erfahberuflich oder privat immer wieder rung. anstehen, an. Hier entsteht durch die Am 14. Oktober öffnet Carevital umfassende Persönlichkeitsanalyse, in von 12 bis 20 Uhr seine Türen, damit welcher ermittelt wird, welchem Per- man die Angebote sowie die Coaches sönlichkeitstyp man entspricht, eine persönlich kennen lernen kann. Am wichtige Grundlage, um ein gezieltes 24. Oktober, findet um 19.30 Uhr ein und individuelles Coaching durchzu- kostenloser Infoabend über Hypnose führen. Ingrid Thönen, ISO-zertifizier- statt. Anmeldung erwünscht. (pd.) te Omni-Hypnose-Therapeutin, und Roman Stettler, eidgenössischer. FA- Weitere Infos unter www.carevital.ch oder Telefon Ausbilder und Coach, aus Obfelden 079 316 19 63.

Dominik Flammer, Foodscout und Autor, ist zu Gast bei Schneebeli Schreinerhandwerk in Ottenbach. Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Geschichte der Ernährung und setzt sich mit Leidenschaft für die Wiederentdeckung regionaler Spezialitäten ein. Spannende Geschichten über die Wandlung der Esskultur im Kanton Zürich sind auf dem Programm. Die Gäste dürfen degustieren, sich überraschen lassen und – wie immer – eine selbst gemachte Kleinigkeit nach Hause mitnehmen! Freitag, 20. Oktober, ab 18.30 Uhr, Schneebeli Schreinerhandwerk, Ausstellungsräume an der Jonenstrasse 22, Ottenbach. Die Anmeldung an info@schneebeli.ch oder Telefon 043 322 77 77 erleichtert dem Team die Planung. Parkmöglichkeiten an der Hobacherstrasse oder beim Produktionsgebäude an der Stüdlerstrasse 21. Die Zufahrt ist signalisiert.

Dominik Flammer. (Bild zvg.)

Im Pöschtli auf du und du mit Pfanne und Gast Vitto Laubscher – Wirt in Rifferswil Gebürtig aus dem Emmental, als Gastronom in Bayern, der Karibik, der Lenzerheide oder in Russland. Und jetzt in Rifferswil. Vittorio «Vitto» Laubscher (58) ist seit zwei Jahren der neue und charismatische Wirt im «Schwiizer Pöschtli».

Mit Treuepunkten bis zu 80 % sparen. (Bild zvg.)

Küchengeräte für treue Volg-Kunden Jetzt beim Einkauf Punkte sammeln und mit der Volg-Treueaktion profitieren. Es können hochwertige Haushalts- und Elektroküchengeräte mit bis zu 80 % Rabatt erworben werden. Ab sofort dürfen sich treue Kundinnen und Kunden einmal mehr ganz besonders freuen: Pro 10 Franken Einkaufswert gibt es einen Treuepunkt – und das bis 5. Februar 2018. Mehr als genug Zeit zum Sammeln! Schon ab 20 Treuepunkten kann man auf Schnäppchenjagd gehen und hochwertige Kochtöpfe oder Messer der renommierten Marke Tefal bis zu 80 % günstiger mit nach Hause nehmen. Detaillierte Informationen zur Volg-Treueaktion sowie zu den innovativen und praktischen Haushalt- und Elektroküchengeräten von Tefal findet man im Flyer, der in allen Volg-Läden aufliegt. Die Sammelkarten können bis zum bis 24. Februar 2018 an der Kasse in den Volg-Läden eingelöst werden. (pd.)

Das «Schwiizer Pöschtli» ist ihm wichtig, dem Weltenbummler. Denn hier weiss er, was er hat. In Russland hat er das vermisst. «Was heute noch gut ist, kann Putin über Nacht ändern», hat er erlebt. Vitto Laubscher ist bodenständig, und so hat er in Russland den Boden unter den Füssen nicht mehr stark genug gespürt. Als Gastrocoach war er dort engagiert. Er hat Spitzenrestaurants, die Probleme hatten, beraten. «Oder Leute, die neu im Gastgewerbe waren, habe ich ausgebildet. Die Russen sind lernwillig und dankbar.» Für die Kommunikation standen ihm Dolmetscher zur Verfügung. Vitto Laubscher hat in Russland auch seine Frau Elvira kennen gelernt. Zum Glück konnte sie Englisch. Sonst hätte der Dolmetscher die Liebeserklärung übersetzen müssen… Zu einer Art Liebesbeziehung ist für Laubscher auch das Rifferswiler «Pöschtli» geworden, die traditionelle Dorfbeiz, die durch die «Genossenschaft Restaurant Post Rifferswil» mit viel Einsatz und Herzblut nicht nur gerettet, sondern zu einem Bijou im ländlichen Stil sanft umgebaut und renoviert wurde. Russland kannte Vitto. Rifferswil nicht. «Als die Anfrage kam, das Restaurant zu übernehmen, musste ich zuerst im Computer nachschauen, wo Rifferswil liegt.» Laubscher erkannte sofort das Potential: «Nahe bei Zug, nahe bei Zürich, die Ruhe auf dem Land – genau das suchen heute auch viele Geschäftsleute.» Und so hat sich das «Schwiizer Pöschtli» innert ein paar Monaten aus dem Korsett einer Dorfbeiz befreit und weit herum seine Liebhaber gefunden, sei es als Treffpunkt für Handwerker während der Znünipause und Geschäftsleuten am Mittag, oder für Vereinstreffen, das Feierabend-Bier und Familienfeste. Vitto Laubscher führt seinen Beruf nicht aus. Er zelebriert ihn. Sei es am Herd in der Küche, sei es als Gastgeber

Vitto Laubscher konzentriert in der Küche ... im Restaurant. Leutselig, ohne Berührungsängste, geht er auf die Gäste zu, lässt sie spüren, dass sie willkommen sind, und er sich freut, sie bewirten zu dürfen. Er stellt sich immer als «Vitto» vor und duzt jeden Gast. «95 Prozent der Leute finden das super, der Rest nicht. Manche sagen, dass sie nicht geduzt werden möchten, andere kommen einfach nicht mehr. Damit muss ich leben.» So locker und jovial er sich in der Gaststube gibt, so genau und leidenschaftlich arbeitet er in der Küche. Fleisch und Gemüse müssen bei ihm von bester Qualität sein (oft Bio) und mit Sorgfalt und Erfahrung zubereitet werden. Fast Food ist ihm fremd. «Wer gut essen will, muss mir die Zeit in der Küche geben.» Vitto Laubscher kocht hervorragend, hatte auch schon 15 GaultMillau-Punkte und unterhält sich gerne mit Starkoch Andreas Caminada. Aber er blufft weder mit den Punkten noch mit dem berühmten Kollegen. «Wir kochen beide mit Wasser und können uns sehr gut unterhalten», verrät Laubscher. «Wer die Konkurrenz nicht fürchtet, hat auch keine Geheimnisse. Caminada und ich bevorzugen einfach verschiedene Stile.» Keine Geheimnisse? «Ich kann jedem ein Rezept in die Finger drücken», lacht der Emmentaler, «die Kunst besteht im Umsetzen des Rezepts.»

... und locker in der Gaststube des «Schwiizer Pöschtli». (Bilder zvg.) Das alte «Pöschtli» in neuem Glanz Hier die urige Gaststube mit den grossen Tischen, dort der einstige Postschalterraum, der ins schmucke Stübli 8911 verwandelt wurde. Und mitten drin Vitto, mit einer kleinen Sehnsucht aus seiner Zeit in Bayern und seinen Aufenthalten im Südtirol: «Wenn ich zwei Millionen hätte, wür-

de ich aus dem Pöschtli gerne einen schönen, grossen Landgasthof machen mit Gartenwirtschaft und Hotelbetrieb.» Einen kleinen Steilpass hat ihm die Genossenschaft gegeben – im neuen «Pöschtli» gibts bereits sechs Hotelzimmer. (Mario Rall) www.schwiizerpöschtli.ch. www.genossenschaftpost.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 13. Oktober 2017

«Veri» mit dem neuen Programm «UniVerität»

Älter werden – kreativ und aktiv bleiben

Eine kabarettistische Bildungsdefensive in Mettmenstetten

Senioren-Hobbyausstellung in Hausen

Bereits ein Tag nach seiner Premiere gastiert Veri am Freitag, 20. Oktober, um 20 Uhr, im Gasthaus zum weissen Rössli, in Mettmenstetten.

Älter werden – kreativ und aktiv bleiben: Unter diesem Motto findet vom Samstag, 21. Oktober, bis Freitag, 27. Oktober, im Gemeindesaal Hausen die SeniorenHobbyausstellung mit 16 Ausstellerinnen und Ausstellern statt.

Mann, Ü50 und Englisch nur vom Hörensagen: Veri lebt in der jobmässigen Gefahrenzone. Er muss aufs Amt, zur Ermittlung der Arbeitsmarktfähigkeit (EAF). Also abklären, ob er schon zum alten Eisen gehört oder den Sprung von Wählscheibe und Telefonkabine zu Industrie 4.0 und Virtual Reality noch schafft. Für die Jungen heute gibt es den Lehrplan 21. Und Streit. Ob im Rechnen Vreneli nun mit Hansli von A nach B oder mit Mustafa von Libyen nach Lampedusa fahren soll. Und ob Skifahren, das Singen der Nationalhymne oder Jassen ab der 3. Klasse obligatorisch wird. Veris kabarettistische Antwort auf Bildungslücken, Fachkräftemangel und Pisastudien sind nicht immer politisch korrekt. Aber witzig und träf.

Der Künstler Thomas Lötscher wird 1960 im Entlebuch geboren. Trotz Trauma aus dem Blockflötenunterricht erlangt er später einige Diplome im Handwerk und Handel, in der Wirtschaftsinformatik, der Organisation und im Kultur-

management. Als zuletzt selbstständiger Unternehmensberater kommt er zur Einsicht, dass der Übergang von einer bankinternen Projektsitzung zum Kabarett fliessend ist. 2004 tritt Thomas Lötscher mit der Figur «Veri» erstmals auf. Ausgespielt sind seine Programme «Ab- und Zufälle» (2008-2012) und «Typisch Verien!» (2013-2016). Seit 2007 spielt er jährlich den kabarettistischen «RückBlick». Seit 2009 Veri, «politisch.witzig.träf». (Bild zvg.) spielt Thomas Lötscher auch im deutschsprachigen dem Urnengang … eine brandaktuelle Ausland, vornehmlich in Deutschland. Pointe nach der anderen aufzutischen, Aktuell ist er dort mit einer länderspe- authentisch, frech und schlagfertig zifischen Version von «Typisch Ver- über Politiker und Politik zu lästern, ien!» unterwegs, ab Herbst 2018 mit ist ein Phänomen.» (pd.) einem neuen Programm. «Feinstes Sozialkabarett» titelte die Süddeutsche Freitag, 20. Oktober. Beginn 20 Uhr, Abendkasse Zeitung. Romano Cuonz in der Ob- und Türöffnung 19 Uhr. Tickets gibts auf der Post waldner Zeitung schrieb: «Dass ein Ka- oder online www.ticketino.ch. Weitere Infos: barettist imstande ist, ab Montag nach www.veri.ch.

Die vielfältige Ausstellung, die alle drei Jahre und dieses Jahr zum achten Mal durchgeführt wird, vermittelt einen eindrücklichen Einblick in das kreative Schaffen der über 60-jährigen Seniorinnen und Senioren des Oberamtes. Die Ausstellung verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll sie kreatives und handwerkliches Schaffen einem breiten Publikum zugänglich machen, zum anderen soll sie dazu animieren, bis ins hohe Alter mit einem Hobby eine sinnvolle Beschäftigung zu pflegen. Kreatives Schaffen im Alter weckt Zufriedenheit, Freude am Schönen und am Gelingen, und nicht zuletzt Genugtuung und Bestätigung für die Leistungsfähigkeit. Die Ausstellung umfasst eine breite Palette von Aktivitäten wie Malerei, Keramik, Fotografie und Metalldekorationen, textile Handarbeiten wie Stricken, Häkeln, Sticken, Quilten oder filigranes Klöppeln und versetzen so den Besucher in eine fast magische Welt. Geschliffene Schmucksteine und

Mineralien von Strahlertouren aus der ganzen Welt runden die Ausstellung ab. Einige Aussteller haben sich bereit erklärt, ihr Schaffen vor Ort zu zeigen, damit die Besucher direkt die Entstehung eines Werkes mitverfolgen können. Die meisten Aussteller bieten ihre Arbeiten auch zum Verkauf an. Die Ausstellung wird am Samstag, 21. Oktober, um 15 Uhr, unter der Mitwirkung der Volksmusikgruppe Puszta Tampa feierlich eröffnet. Am Dienstag, 24. Oktober, schildert Dieter Schwickert seine spannenden Erlebnisse anlässlich einer «Mineraliensuche über dem Polarkreis auf der russischen Halbinsel Kola» mit einem Diavortrag, und am Donnerstag, 26. Oktober, sorgt «Ruedis Frauenkapelle» für stimmungsvolle Unterhaltung. Das «Künstlerbeizli» ist während der ganzen Ausstellungzeit geöffnet und die Senioren Ruedi Holliger (Schwyzerörgeli) und Theo Wiget (Jazz am Piano) sorgen abwechselnd für einen stimmungsvollen Sound. (pd.) 21. bis 27. Oktober, Gemeindesaal Hausen. Vernissage, Samstag, 21. Oktober 15 Uhr. Öffnungszeiten: Samstag, 21. Oktober, 15 bis 20 Uhr, Sonntag, Montag, Mittwoch, Freitag 14 bis 18 Uhr, Dienstag und Donnerstag, 14 bis 20 Uhr. Detaillierte Öffnungszeiten und Infos unter www.hobby-oberamt.ch.

Mit offenen Armen die Lust auf neuen Lesestoff? Zeit rückwärts erleben Neuheitenvorstellung in der Bibliothek Wettswil Zwei Filme im Kino Mansarde Muri In «A bras ouverts – Hereinspaziert» lehnt sich der Linksintellektuelle Jean-Etienne Fougerolle (Christian Clavier) bei einem Interview weit aus dem Fenster, als er beteuert, dass er auf jeden Fall Flüchtlinge bei sich aufnehmen würde – nur um nicht als Heuchler dazustehen. Am nächsten Morgen hat er das Geschenk: Eine neunköpfige Zigeunerfamilie bevölkert seinen Garten und bittet um Asyl. Doch deren unkonventionelles Verhalten passt so gar nicht in Fougerolles Leben ... Zum zweiten Mal hat sich Regisseur Philippe de Chauveron für ein Filmprojekt Christian Clavier mit ins Boot geholt. Drei Jahre nach dem phänomenalen Erfolg von «Monsieur Claude und seine Töchter» folgt mit «A bras ouverts – Hereinspaziert» ein witziger und gerissener Nachfolger. «Das Sterben und Leben des Otto Bloom» erzählt ein spezielles Schicksal: Otto Bloom (Xavier Samuel) erlebt die Zeit rückwärts. Die Vergangenheit ist für ihn die Zukunft und alles was

sich für uns in der Zukunft abspielt, hat er schon längst erlebt. Das zieht natürlich neben der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auch das Interesse der Forschung auf sich: Otto Bloom wird ein Fall für die Wissenschaft. Genauer gesagt ein Fall für die junge Psychiaterin Ada (Matilda Brown). Sie entdeckt Otto Bloom und verliebt sich in ihren Probanden. Dummerweise kann diese Romanze nicht lange gut gehen ... Aus der Retrospektive erzählt eine gealterte Version der grossen Liebe Ada vom Aufstieg und dem Fall des Mannes ohne Gedächtnis. Ein spannendes Gedankenexperiment, das vom Zuschauer einiges an Vorstellungsvermögen erfordert. (jn)

19. Oktober, 18 Uhr, und 20. Oktober, 20.30 Uhr (F/d, 92 Min., ab 12 J.). «Das Sterben und Leben des Otto Bloom» am 19. Oktober, 20.30 Uhr, und 20. Oktober um 18 Uhr (E/d/f, 84 Min., ab 14 J.). Reservierungen im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter Telefon 056 6442121.

Vorpremiere mit Gästen im Kino Zug

Für ihre 89 Lenze ist Gertrud Forster (Monica Gubser) beneidenswert vital und selstständig. Ihre grösste Angst ist es, dement im Altersheim zu enden. Umso schockierter ist sie, als ein eleganter Engländer (Michael Rutman)

Manchmal steht man in der Bibliothek vor den gut gefüllten Regalen und fragt sich, was man lesen soll. Die beliebte Buchhändlerin Daniela Binder stellt in der Bibliothek Wettswil die aktuellsten Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vor. Die Leiterin der Buchhandlung «Obergass Bücher» in Winterthur präsentiert mit viel Herzblut und Leidenschaft eine Auswahl von Büchern, die sie in diesem Jahr begeistert haben. Krimis, Beziehungsgeschichten, Familientragödien, Frauengeschichten, Gesellschaftsromane, Historisches, Spezi-

Daniela Binder. (Bild zvg.) elles, Biografien und Bücher für Männer ... Daniela Binder wird auf einem literarischen Kurztrip durch die etwa 20 Neuerscheinungen führen. «Es ist sicher für jeden Geschmack etwas da-

bei», meint sie. Ihren persönlichen Favoriten nennt sie nicht; aber wer gerne liest, wird auf seine Kosten kommen und kann sich bereits Bücher für die langen Winterabende auslesen. Daniela Binder, in deren Lieblingsbücher es meist um historische oder zeitgeschichtliche Themen geht, ist fast 70 Mal im Jahr unterwegs mit ihren Büchervorstellungen! «Die Bücherauswahl zu treffen ist übrigens gar nicht so einfach bei dem riesigen Sortiment an Neuerscheinungen. Ich vertiefe mich vorab in die Leseexemplare der Verlage, verlasse mich auch auf meine Erfahrung und natürlich entscheidet das Bauchgefühl mit!», meint sie. Nach der Veranstaltung offeriert die Bibliothek Wettswil einen Apéro. Dabei hat man Gelegenheit, die präsentierten Bücher auszuleihen. Karin Auf der Maur

Termine: «A bras ouverts - Hereinspaziert» am

«Die letzte Pointe» «Die letzte Pointe» ist eine «ernste» Familienkomödie über den höflichen Abgang. Am 29. Oktober, um 11 Uhr findet im Kino Zug die Vorpremiere statt. Neben Regisseur Rolf Lyssy, werden auch die Darstellenden Monica Gubser, Michael Rutman und Produzentin Anne-Catherine Lang anwesend sein.

Am Donnerstag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr stellt die beliebte Buchhändlerin Daniela Binder in der Bibliothek Wettswil die aktuellsten Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vor.

bei ihr auftaucht, weil sie ihn auf einer Dating-Plattform für Senioren angeschrieben hat. Da Gertrud sich nicht daran erinnern kann, möchte sie nur noch eins: ihr möglichst selbstbestimmtes Ende, bevor sie auf der Demenzstation landet. Die Familie hat keine Ahnung von Gertruds finalem Vorhaben. Doch alle glauben besser zu wissen, was für Gertruds Zukunft richtig ist. Und als sich der Sterbehelfer Balz Sommer in Gertruds Lieblingsenkelin Meret (Delia Mayer, «Tatort») verliebt, muss Gertrud einmal mehr ganz eigene Wege gehen ...pd.) Sonntag, 29. Oktober, 11 Uhr, Kino Seehof, Zug. Vorpremiere mit Gästen.

Inspiration Schottland Kammerorchester aus Fribourg spielt im Festsaal Muri Am Samstag, 21. Oktober, gastieren das Kammerorchester OCF aus Fribourg und der junge amerikanische Pianist Andrew Tyson im Festsaal Muri. Das hochromantische Programm präsentiert Robert Schumanns Klavierkonzert in a-Moll und musikalische Reiseeindrücke von Felix Mendelssohn. Dieser fand auf seiner Schottlandreise im Jahr 1829 die Töne, die später als Hebriden-Ouvertüre bekannt wurden. Gewidmet hatte er sie Staffas schönster Höhle: Fingals Cave. Mendelssohn besuchte die Insel bei tosender See, als Sturmböen durch die abgebrochenen Basaltsäulen wie durch Orgelpfeifen brausten. All dies ist in dieser «Ouvertüre» lautmalerisch abgebildet. Die auf der gleichen Reise begonnene «Schottische Sinfonie» ist ein facettenreiches Gemälde. Im 1. Satz fing Mendelssohn Regen, Wind, Gewitter

Das Kammerorchester OCF aus Fribourg spielt in Muri. (Bild zvg.) und den Nebel ein. Im 2. Satz hingegen wähnt man sich auf einem Volksfest: die Klarinette mimt den Dudelsack. Danach wendet sich der Komponist der schottischen Literatur zu. Kleinere Fehden, aber auch Kriege, Gemetzel und Schrecken verschmelzen im 3. und 4. Satz zu einem Trauerspiel.

part übernimmt Andrew Tyson, der vor zwei Jahren beim Concours Géza Anda in Zürich nicht nur den 1. Preis gewann, sondern neben dem MozartPreis auch den Publikumspreis. (pd.) Samstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr Festsaal Kloster Muri. Orchestre de chambre fribourgeois (OCF); Andrew Tyson, Klavier; Laurent Gendre, Leitung.

1. Preis als Wendepunkt Im Zentrum des Konzertabends steht Schumanns Klavierkonzert. Den Solo-

18.30 Uhr, Abendkasse und Konzertbar. Tickets: Kategorie A: 50/25 Franken; Kategorie B: 35/10 Franken im Vorverkauf bei Muri Info, Marktstrasse 4, Muri, Telefon 056 670 96 63, www.murikultur.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 13. Oktober 2017

19

agenda

Unbändige Spielfreunde

Ausstellungen

Freitag, 13. Oktober Affoltern am Albis

Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Affoltern

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst» Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und historische Dokumente sowie Herausforderung und Nachdenken über die Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-21.00: Vernissage: «Steingesichter und Farbenwelten» Hermann Sommer, Gesichter aus Flussstein, Lucinda Sommer, Abstrakte Kunst auf Leinwand. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Ottenbach 21.00: Friday Night Fever - gute Grooves für tanzfreudige Leute, 60er-Sound bis heute, DJ Dani. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 14. Oktober Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 13.00-17.00: Palliativstation, Villa Sonnenberg : Offene Tür, Referate zu verschiedenen Themen, Buchvorstellung «Geschichten intimer Beziehungen». Weitere Infos: www.spitalaffoltern.ch. Spital Affoltern, Palliative Care. Sonnenbergstrasse 27.

Dienstag, 17. Oktober Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance Herbstquartal: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung/Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Mittwoch, 18. Oktober Affoltern am Albis 14.30-16.00: Thé Dansant. Das Aktivierungsteam führt einen vergnüglichen Tanznachmittag durch mit Musik ab CD. Bei Kaffee und Kuchen gemütlich beisammen sein. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Vorgestern, gestern, heute» – Ein Einblick in die 100 000 Jahre umfassende Sammlung. Anmeldung

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Zur Feier des Tages zeigt sich das Quintett «Herb Miller & Friends» für einmal mit bunter Krawatte und schwarzem Anzug. (v.l.) Ruedi von Arx, Urs Rellstab, Hans Brunner, Herb Miller und Hans Schläpfer. (Bild zvg.) Jazz am Donnerstag mit «Herb Miller & Friends» featuring Hans Schläpfer Über dreissig Jahre, bis 2007, leitete der Pianist Herb Müller erfolgreich seine eigene Herb Miller Jazz Band. Für ein paar ausgewählte Engagements

hat er sich nun eine Wunschformation mit befreundeten Musikern und früheren Wegbegleitern zusammengestellt. Und wer sind diese auserwählten Herren? Am Piano und auch mit seiner Stimme wirkt natürlich als Leader Herb Miller selbst; am Bass steht

Aeugst am Albis

Hans Schläpfer; Klarinette, Saxofon und Flöte bläst Ruedi von Arx; Urs Rellstab sitzt an der Gitarre und aus dem Hintergrund gibt Hans Brunner gewaltig Schub an den Drums. Gemeinsam verfügen diese versierten Musiker über jahrzehntelange Erfahrung mit unzähligen Auftritten in der Schweizer Jazzszene. Mit ihrer unbändigen Spielfreude begeistern Herb Miller & Friends ihr Publikum mit einem vielseitigen Repertoire von New Orleans Jazz über Dixieland bis zu Swing und Blues. Auch wenn in unserer Region noch Ferien sind, wird das Kellertheater am nächsten Donnerstagabend wohl sehr gut besucht sein, denn Herb Miller und seine Freunde haben viele Anhänger! (pz)

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platzreservierungen sind für diesen Anlass unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Der Kinohit aus Italien aus dem Jahr 1988 von Regisseur Giuseppe Tornatore ist nicht nur für Fans des nostalgischen Kinos oder für Romantiker ein Leckerbissen. Es ist ein Film, der die Geschichte des Kinos als Erlebnisort und Ort zum Träumen sowie die Ge-

27. Oktober, Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11

erforderlich bis um 12.00 Uhr. Tel.: 058 480 13 13, E-Mail: fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.30: Gebären im Spital. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock)). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 19. Oktober Affoltern am Albis 06.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Balmflueköpfli-Weissenstein. Wanderzeit ca. 4 Std., Picknick. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt).

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Steingesichter und Farbenwelten» Hermann Sommer, Gesichter aus Flussstein, Lucinda Sommer, Abstrakte Kunst auf Leinwand. Fr, 17-20, Sa, 9-12 , So, 11-14 Uhr. Bis 29. Oktober.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Reduktion und Eigentliches», Bilder von Marcus Watta. Bis 7. November.

Neues Kino im Zentrum Kafimüli Stallikon schichte der Menschen eines sizilianischen Dorfes von den 1940er- bis in die 1980er-Jahre erzählt. Stimmungsvoll ist auch die Musik von Ennio Morricone. Der Film gewann 1990 den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Alle paar Monate werden, immer an Freitagabenden, Filmjuwelen aus aller Welt gezeigt.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Affoltern am Albis Donnerstag, 19. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr. Musik

«Cinema Paradiso» Die «Kafimüli» ist neu auch ein Kino. Alle paar Monate werden, jeweils am Freitagabend, bekannte und weniger bekannte Filmjuwelen aus aller Welt gezeigt. Zum ersten Mal flimmert am 27. Oktober «Cinema Paradiso» über die Leinwand.

Aeugstertal

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Skulpturen aus Holz von Toni Lengen, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 29. Oktober.

(oberhalb Gemeindehaus), Stallikon. Türöffnung

Veranstaltungshinweise

19.30 Uhr, Filmbeginn 20.30 Uhr (I/d, Dauer 118 Min.) Verkauf von Getränken, Antipasti, Popcorn und Gelati. Eintritt frei; Kollekte zur Deckung der Unkosten. Keine Reservierung; Platzzahl ist beschränkt. www.kafimueli.com.

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 15.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Herb Miller & Friends, featuring

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In der «Kafimüli» wird ein italienischer Klassiker gezeigt. (Bild zvg.)

für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch

Hans Schläpfer». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

haus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Bonstetten

08.00: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Privatautos nach Muri. Wanderung Wasserflue (Jura) ca. 3½ Std. Mittagessen aus dem Rucksack. Ausrüstung: Wanderschuhe und Kleidung nach Witterung. Billette werden besorgt. Anm./Auskunft bis Mittwoch, 18. Oktober, 13 Uhr: René Moser, 044 761 22 91. www.ottenbach60plus.ch. Postautohaltestelle.

07.35: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Frick - Schupfart - SteinSäckingen. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amts-

Ottenbach


Sport

Freitag, 13. Oktober 2017

Der Countdown läuft

Erfolgreiches Jahr

Kantonal-Schwingfest 2018 in Hausen

Korbballer des Turnvereins Hausen

25

Die Sommersaison 2017 im Korbball ist vorüber. Oberturner Sven Kammer schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Das OK des Kantonal-Schwingerfests posiert schon einmal auf dem Flugplatz Hausen. (Archivbild)

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren für das 108. Zürcher Kantonal-Schwingfest, welches am 6. Mai 2018 auf dem Flugplatz in Hausen stattfinden wird. Das Organisationskomitee hat viel zu tun mit Sitzungen, Abklärungen und

Offerten einholen und was es sonst noch alles braucht, um ein gelungenes Fest zu organisieren. Auch für das Gabenkomitee geht es los. Sie werden bei den Gewerbetreibenden um Unterstützung, in Form einer Gabe, fragen. Eine Gabe ist für die Schwinger der Preis für ihren

Erfolg und eine bleibende Erinnerung an ein schönes Schwingfest. Es werden in dieser Woche Briefe verschickt und die Betriebe erhalten Besuch. Weitere Infos zum Fest sind zu finden unter www.hausen2018.ch und bald in einem nächsten Bericht im «Anzeiger». (ab)

Angefangen bei den Jüngsten, konnten diverse Erfolge gefeiert werden. Höhepunkt der Saison ist mit Sicherheit die Bronzemedaille an der U14 Schweizer Meisterschaft der Mädchen. Bei den Herren ging es in der 1. Liga Interregional in Schaffhausen um die Qualifikation an die Aufstiegsspiele der Nationalliga B. Das junge Team konnte während 15 Spielen ungeschlagen bleiben und sicherte sich somit den 1.-Liga-Titel in der Region 5. Am 23. September wurde es schliesslich an den Aufstiegsspielen in Welschenrohr SO ernst. Mit dem Gewinn des 1.-Liga-Meister-Titels oder einem Podestplatz könnte das Team aus Hausen im nächsten Jahr in der zweithöchsten Liga der Schweiz spielen. Doch der Weg dorthin ist schwierig, da es noch 11 weitere Teams mit demselben Ziel gab. Nach der Gruppenphase stand Hausen als Gruppensieger fest und durfte somit zwei Punkte aus der direkten Begegnung gegen Oberaach TG in die Finalrunde mitnehmen. Im ersten Spiel gegen Wikon LU konnte Hausen einen weiteren Sieg einfahren und dem Titelgewinn stand am Ende des Tages nur noch eine Mannschaft im Weg. Die Mannschaft aus StudenBrügg BE wollte den Titel ebenfalls mit nach Hause nehmen und ein span-

Die Herren feiern den Meister-Titel in der 1. Liga. (Bild zvg.) nender Showdown begann. Nach einer 4:1-Rücklage zur Halbzeit kämpfte sich Hausen noch einmal souverän zurück und konnte mit dem Ausgleichstreffer zum 5:5 den wichtigen einen Punkt noch retten. Da Studen-Brügg die erste Begegnung der Finalrunde verlor, durfte das Herrenteam aus Hausen den 1.-Liga-Meister-Titel und den daraus resultierenden Aufstieg in die Nationalliga B feiern. Bei den Damen lief es in dieser Saison in der Nationalliga B leider nicht ganz nach Plan. Sie steigen nach drei Saisons in der zweithöchsten Liga der Schweiz wieder in die 1. Liga kantonal ab. Dort können sie im nächsten Jahr zeigen, dass sie zu den besten Zürcher Damenmannschaften gehören und sich den Wiederaufstieg wieder erkämpfen. Sven Kammer

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Freitag, 13. Oktober 2017

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«Beim ersten Schlag merkte ich, dass die Hand immer noch gebrochen war» Nach einer einjährigen Verletzungspause ist der K1-Kämpfer Enver Sljivar zurück – mit dem ersten Sieg

Für Enver Sljivar sind mentale Qualitäten wie Fokus, Einstellung und Determination im Kampfsport mindestens so wichtig wie die Kraft. (Bilder zvg.)

Erst im Kampf bemerkte Enver Sljivar, dass sein Arm immer noch gebrochen war. Erstmals musste er einen Kampf aufgeben. Nun ist er zurück, hat seinen ersten Kampf gewonnen und wird im März 2018 seinen Weltmeistertitel verteidigen. ................................................... von salomon schneider Enver Sljivar wird «Iron Bull» genannt. Der Affoltemer mit bosnischen Wurzeln ist für seine harten Schläge und seine starke Physis bekannt – und, für sein sanftes Gemüt. Dem ausgeprägten Familienmensch – er ist gerade zum zweiten Mal Vater geworden – ist dabei keine Herausforderung zu gross. Obwohl er zur Weltspitze gehört, kann er vom Kickboxen nicht leben. Er meistert deshalb seit Jahren erfolgreich den Spagat zwischen Beruf, Familie und Spitzensport.

Knochenbruch nicht gemerkt 2016 brach sich Enver den Arm. Die Heilung schritt gut voran und er konnte bald wieder mit dem Training beginnen. Er spürte zwar immer noch regelmässig ein Ziehen im Arm, liess sich aber davon nicht vom nächsten Kampf abbringen: «Ich stieg also in den Ring, fühlte mich gut und konnte sehr schnell den ersten Treffer landen. Dabei durchfuhr es mich wie ein Blitz und ich merkte, dass der Arm nicht verheilt war. Ich versuchte weiterzukämpfen, doch als der nächste Schlag

ebenso schmerzte, musste ich aufgeben.» Nicht verheilte Brüche sind bei Spitzensportlern ein bekanntes Phänomen. Die Muskeln können bei ihnen so straff sein, dass sie den Knochen so weit stabilisieren, dass bei normaler Belastung vom Bruch gar nichts mehr bemerkt wird. Erst bei Extrembelastungen stabilisieren die Muskeln nicht mehr stark genug und ein langwieriger Heilungsprozess beginnt. Denn nicht zusammengewachsene Knochen können meistens nur nach einem operativen Eingriff ganz verheilen.

sich sofort wieder voll und ganz ins Zeug. «Ich wollte bald wieder kämpfen und musste also möglichst schnell wieder fit werden – mental und körperlich. Die komplette mentale Bereitschaft ist im Kampf ausschlaggebend. Ich kann gegen einen stärkeren, grösseren Gegner gewinnen – ich kann gegen jeden Gegner gewinnen –, wenn ich ihm im Kopf überlegen bin.» Bei mentaler Bereitschaft geht es um Reaktionsgeschwindigkeit, Antizipation von Aktionen und Reaktionen des Gegners, Motivation, Durchhaltewillen, Taktik und das richtige Mass Aggression.

Schlaflosigkeit und schlechte Laune Damit fing für Enver Sljivar das wohl schwierigste Jahr seines Lebens an: «Bewegung, sportliche Herausforderung und Training waren seit meiner Kindheit feste Bestandteile meines Lebens. Plötzlich durfte ich mich nicht mehr bewegen und ich wusste nicht, ob ich je wieder boxen kann. Zum Glück haben mir mein Sohn Daris und meine Frau Dzenita Halt gegeben.» Ohne seine tägliche Trainingsroutine veränderte sich Envers Leben schlagartig. Er war abends oft nicht müde und konnte schlechter schlafen. Sein Stoffwechsel benötigte plötzlich weniger Energie und der unbefriedigte Bewegungsdrang schlug auf das sonst so sonnige und ausgeglichene Gemüt.

Der Geist ist beim Boxen wichtiger als der Körper Als er nach acht Monaten Pause endlich wieder trainieren konnte, legte er

Vieles bereits wieder gut Bevor Enver Sljivar im Zuge des Jugoslawienkrieges in die Schweiz kam, lebte er mit seiner Familie einige Jahre in Slowenien. Dort fand auch sein erster Kampf nach der Genesung statt: «Das Publikum war voll auf meiner Seite. Das machte mich im Laufe des Kampfes stärker.» Er gewann den Kampf jedoch nicht wie üblich durch k.o., sondern nach Punkten. Für die kommenden Monate hat sich Enver Sljivar ein dichtes Kampfprogramm zusammengestellt. Am 18. November kämpft er in Volketswil, am 8. Dezember in Dietikon, am 3. Februar 2018 in München und am 24. März 2018 kann er in Volketswil seinen WKO-Weltmeistertitel verteidigen: «Diese Titelverteidigung ist mein nächstes grosses Ziel. Dann kann ich zeigen, dass ich mental und körperlich wieder so stark bin, wie vor meiner Verletzung!»

Enver Sljivar ist Schwergewichts-K1-Kämpfer. Bei 1.83m Grösse bringt er über 100 Kilogramm auf die Wage.


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Extra

Freitag, 13. Oktober 2017

«Mich fasziniert der Umgang mit der Natur, mit dem Gewässer» Menschen im Säuliamt: Martin Guthauser ist Pontonier mit Leib und Seele Martin Guthauser ist in Ottenbach aufgewachsen und schon seit seiner Kindheit aktiver Pontonier. Er ist gelernter Bäcker-Konditor. Zurzeit arbeitet er in der Lebensmittelindustrie. Und wenn er abends heimkommt, wartet sein dreijähriger Sohn aufs Spielen mit dem Papa.

art.» Der Pontoniersport sei dem Militär unterstellt, erklärt er. «Das Material hier, das ist alles Militärmaterial.» Für viele der Jungfahrer sei diese Aktivität also auch eine Vorbereitung fürs Militär. Beim Pontoniersport gehe es darum, zu zweit in einem Übersetzboot oder Weidling meist auf einem fliessendem Gewässer einen Parcours zu absolvieren, führt er aus. «Dabei werden sowohl Präzision wie auch Technik und natürlich die Zeit bewertet.» Natürlich sei ein regelmässiges Training Bedingung bei einer Aktivmitgliedschaft. «In der Sommersaison trainieren wir sicher zweimal pro Woche.» Ob er auch schon Wettkämpfe gewonnen habe? «Ja, mein Partner und ich konnten schon drei Wettkämpfe gewinnen.» Und er fügt mit ehrlichem Stolz an: «Wir sind ambitioniert und gehören in der Schweiz zu den stärksten Fahrern.»

................................................... mit martin guthauser sprach marianne voss Er sei im Weiler Rickenbach (bei Ottenbach) in ländlichem Umfeld aufgewachsen, berichtet Martin Guthauser im Aufenthaltsraum des Pontonier-Gebäudes in Ottenbach. Die Schulen habe er in Ottenbach und Obfelden besucht. «Mir fielen die meisten Fächer relativ leicht, und ich hatte wenig Hausaufgaben.» Nur die Sprachen, die seien nicht sein Ding gewesen. «Aber das haben meine Lehrer dann auch bald eingesehen», meint er schmunzelnd. In der kleinen Dorfbäckerei in Ottenbach liess er sich zum BäckerKonditor ausbilden. «Wir waren nur zu dritt: der Chef, eine Angestellte und ich.» Nach dem Lehrabschluss arbeitete er in verschiedenen grösseren Bäckerei-Betrieben und absolvierte auch die RS – bei den Pontonieren.

Nachtschichten Seinen Beruf hatte er gerne. «Backen ist ein kreativer Prozess, bei dem aus Zutaten schliesslich ein schönes, duftendes Brot oder eine feine Torte entsteht.» Diese Art von Arbeit liege ihm. «Ich bin nicht der Typ, der sich mor-

Drei Generationen gemeinsam

Martin Guthauser ist Präsident des Pontonier-Fahrvereins Ottenbach. Der Sport in der Natur bedeutet ihm ebenso viel wie die Kameradschaft im Verein. (Bild Marianne Voss) gens an den PC setzt und ihn abends wieder abschaltet.» Die Krux am schönen Beruf waren für ihn aber die Arbeitszeiten. Oft musste er morgens um vier Uhr in der Backstube stehen. «Da ging ich dann halt manchmal von einer Party direkt arbeiten – ich war ja noch jung.» Aber auch regelmässige Nachtschichten gehörten zu seinem Job. «Wenn die Backwaren morgens früh im Laden sein müssen, beginnt der Backprozess bereits abends.»

Martin Guthauser suchte einen Job mit etwas regelmässigeren Arbeitszeiten. Heute ist er in einer Firma tätig, die Zutaten und Aromen für Joghurts, Milchdrinks oder zum Beispiel auch für Kräuterbutter herstellt und die Milchverarbeiter beliefert. Einfach Feierabend hat er aber nach der Arbeit nicht. Martin Guthauser wohnt in Jonen und hat einen dreijährigen Sohn. «Wenn ich heimkomme, braucht er mich. Da ist nichts mit

Auf-dem-Sofa-Ausruhen. Aber der Kleine macht mir natürlich auch viel Freude.»

Kameradschaft ist wichtig Martin Guthauser ist Präsident des Pontonier-Fahrvereins Ottenbach. Mit dem Sport hat er schon als Elfjähriger angefangen. «Mein Vater war auch aktiver Pontonier. Dadurch hatte ich schon früh Kontakt zu dieser Sport-

herkömmliches

volg-rezept

Überraschung

Cordon bleu Carabinieri

Der Ausdruck Überraschung ist allgemein verständlich und bedarf keiner wortreichen Erklärung: Etwas überkommt einem ganz unerwartet. Es rascht etwas über. Was aber bedeutet und woher kommt raschen? Das seit dem 16. Jahrhundert bezeugte Verb ist hergeleitet vom Adjektiv rasch, das

wetter

zunächst plötzlich über jemanden herfallen bedeutete, was aber nicht wirklich überraschend ist. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Was fasziniert ihn denn am Pontoniersport? «Mich fasziniert der Umgang mit der Natur, dem Gewässer. Spannend finde ich auch das Lesen der Strömungen und das Zusammenspiel mit dem Partner im Boot.» Ein ganz wichtiger Bestandteil sei aber die Kameradschaft untereinander. «Der Verein bedeutet mir persönlich sehr viel. Wir haben hier einen wunderschönen Platz an der Reuss mit unserm eigenen Vereinslokal.» Jeweils nach dem Training, wo man sich voll körperlich verausgabe, folge die Gemütlichkeit. «Dann sitzen wir zusammen, Frauen und Männer aus drei Generationen, und wir plaudern über Gott und die Welt.»

Zutaten für 4 Personen: 4 Schweinssteaks 8 Scheiben Rohschinken 8 Dörrtomaten, in feine Scheiben geschnitten 200 g Gorgonzola, grob gewürfelt 2 Esslöffel Mehl 0,5 Pack Paniermehl 2 Eier, aufgeschlagen Salz, Pfeffer 2 EL Bratbutter

Zubereitung 1. Steaks horizontal einschneiden, aufklappen, in einen Frischhaltebeutel legen und mit einem Fleischklopfer oder einer schweren Pfanne dünn ausklopfen. 2. Steaks mit Rohschinken belegen, Dörrtomaten und Gorgonzola in einer Schüssel vermischen, auf die Schinkenscheiben streichen, dabei einen Rand stehen lassen. Steaks zusammenklappen und gut andrücken,

mit Zahnstocher fixieren. 3. Mehl und Paniermehl je auf einen flachen Teller geben, Eier mit Salz und Pfeffer würzen, in einen tiefen Teller geben. Cordons bleus erst im Mehl, dann im Ei und abschliessend im Paniermehl wenden, Panade gut andrücken.

4. Bratbutter erhitzen und Cordons bleus goldbraun braten, fertige Cordons bleus im Ofen bei 100 °C warmhalten. Tipp: Dazu passen Spaghetti mit frischen Tomaten. Zubereitungszeit: 45 Minuten.

Im Spital Affoltern geboren

bauernregel «Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.»

Noemi Lynn, 29. September.

Selina, 2. Oktober.

Daniel, 4. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

079 2017  
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