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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 78 I 175. Jahrgang I Freitag, 8. Oktober 2021

Tödlicher Unfall

Ein 26-jähriger Velofahrer ist nach einer Frontalkollision mit einem Auto gestorben. > Seite 3

Schulqualität geprüft

Die Sekundarschule Mettmenstetten wurde im Sommer evaluiert. Nun liegen die Ergebnisse vor. > Seite 7

hev-albis.ch

Verbotenes Material

Ein Mann aus dem Säuliamt wurde vom Bezirksgericht wegen Pornografie verurteilt. > Seite 8

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Ein Park im Burgund

Christoph Ullmann verwirklichte auf 6000 m² Weideland seinen gärtnerischen Traum. > Seite 9

Die Projektplanung für ein Gymnasium in Affoltern läuft Die Bildungsdirektion will ein Provisorium errichten – in fünf Jahren könnte es stehen Seit Jahren setzen sich lokale Politikerinnen und Politiker für ein Gymnasium im Knonauer Amt ein. Der Regierungsrat hat mehrfach abgeblockt unter dem Einwand, die Schülerzahlen im Bezirk seien zu tief. Eine Potenzialstudie kam jedoch zu einem anderen Schluss. Nun hat die Bildungsdirektion im Mai mit der Planung begonnen.

Schülerzahlen im Bezirk sind viel höher als angenommen Inzwischen hat der Regierungsrat die Ergebnisse veröffentlicht. Darin kommt die Bildungsdirektion zum Schluss, dass die Schülerzahlen im Knonauer Amt stärker angestiegen sind, als die Behörde

Die Verkehrskadetten-Abteilung Albis feierte ihr 50-Jahre-Jubiläum mit einem Fest. > Seite 11

«Drei Männer im Schnee» startet «Die Aemtler Bühne hat Mut, ist optimistisch und will unterhalten», sagte Präsidentin, Darstellerin und «Rössli»Gastgeberin Vreni Spinner im September 2020. Trotz aller Ungewissheit wurde ein Stück erarbeitet. Dann jedoch wurde die Premiere wegen steigender Fallzahlen doch noch vertagt. Ein Jahr später nun startet die Aemtler Bühne erneut in den Vorverkauf für ihr Stück «Drei Männer im Schnee». (red.)

> Bericht auf Seite 15

Dem Trüffel auf der Spur

von livia häberling Die Idee einer eigenen Kantonsschule beschäftigt das Knonauer Amt seit mehreren Jahren. Ab 2012 wandten sich die Standortgemeinde Affoltern oder die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) mehrfach an die damalige Bildungsdirektorin Regine Aeppli. Es folgten eine überparteiliche Anfrage im Jahr 2015, die der Regierungsrat abschlägig beantwortete und eine Petition mit rund 4000 Unterschriften, die breit abgestützt war und die man im Februar 2017 der Staatskanzlei übergab. Erneut winkte der Regierungsrat ab: Im Bezirk Affoltern gebe es zu wenige Mittelschüler für ein eigenes Gymnasium. In der Folge reichten Kantonsrat Daniel Sommer (EVP) und die damaligen Kantonsratsmitglieder Moritz Spillmann (SP) und Susanne Leuenberger (SVP) im Oktober 2017 ein Postulat mit einer neuen Idee ein: Der Kanton solle das Schülerpotential einer interkantonalen Mittelschule prüfen, also einer Mittelschule, die auch von Zuger und Aargauer Schülerinnen und Schülern besucht werden könnte. Zweieinhalb Jahre später, im Mai 2020, wurde der Vorstoss vom Kantonsrat überwiesen.

Feier in Kappel

Sie blieben hartnäckig und freuen sich nun auf das Gymnasium in Affoltern: Stadtpräsident Clemens Grötsch (rechts) und EVP-Kantonsrat Daniel Sommer, Erstunterzeichner jenes Postulats, das nun ein Umdenken bewirkte. (Bild Livia Häberling) das noch im Jahr 2015 prognostiziert hatte. Damals rechnete man für eine neue Mittelschule im Knonauer Amt mit 330 Schülerinnen und Schülern – bis 2040. In ihrer neusten Analyse kam die Bildungsdirektion nun zum Schluss, dass bis 2035 mit 800 Mittelschülerinnen und -schülern zu rechnen sei. Daniel Sommer und Clemens Grötsch, die sich beide seit Jahren für den Mittelschulstandort Affoltern einsetzen, zeigten sich über die neusten Ergebnisse erfreut, wenn auch nicht überrascht: «Wir hatten grosse Zweifel an den Prognosen, die man 2015 zu den Schülerzahlen gestellt hat. Umso erfreulicher ist es, dass der Bedarf an einer neuen Mittelschule nun erkannt wurde», so Daniel Sommer. Mit einem eigenen Gymnasium können nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel entlastet werden, es entstehen auch neue Arbeitsplätze. «Die Region profitiert in vielerlei Hinsicht und gewinnt an Attraktivität», ist Clemens Grötsch überzeugt. Geprüft wurde in der Potenzialanalyse zudem die Möglichkeit einer interkantonalen Mittelschule, die auch Schülerinnen und Schüler aus den

Kantonen Zug oder Aargau aufnimmt. Eine solche hält die Bildungsdirektion für nicht optimal. Zum einen seien die Schülerzahlen aus diesen Regionen überschaubar, ausserdem erachtet man eine gemeinsame Betriebsführung als schwierig: wegen der Finanzierung, aber auch wegen unterschiedlicher Schulsysteme. Da die prognostizierte Schülerzahl aus dem Bezirk Affoltern ohnehin ausreiche, biete es sich an, das künftige Gymnasium in Affoltern als Filiale der Kantonsschule Limmattal (KSL) zu führen. Nicht nur Stundentafeln, Schullehrpläne und weitere Strukturen könnten damit von der KSL übernommen werden: Die Filialschule liesse sich auch schneller umsetzen, ein Schulbetrieb in Affoltern wäre damit früher möglich.

Provisorium könnte auf das Schuljahr 2024/25 in Betrieb sein Was heisst das konkret? Im Bericht zuhanden des Regierungsrates schreibt die Bildungsdirektion, der Aufbau einer neuen Mittelschule unter der Führung der KSL sei eine Möglichkeit, die geprüft werde. Tatsächlich hat sie im Mai beim

Immobilienamt eine Bestellung für ein Schulraumprovisorium ausgelöst, wie die Medienstelle auf Anfrage schreibt. Der Eintrag im Richtplan soll von «langfristig» auf «kurzfristig» geändert werden, so könnte innerhalb von fünf Jahren gebaut werden. Der Stadtrat Affoltern hat diesem Vorgehen im August zugestimmt, wie Clemens Grötsch bestätigt. Offen ist, wo das Provisorium gebaut würde. Der Kanton besitzt in der Nähe des «Goldigen Bergs» ein Grundstück, doch auch das Giessenareal, auf dem aktuell das «Seewadel»-Provisorium steht, war in der Vergangenheit als Standort im Gespräch. Für Clemens Grötsch wären auch andere Grundstücke denkbar, die Standortfrage gelte es nun in Zusammenarbeit mit der Baudirektion näher zu eruieren. Die Gespräche sind noch nicht angelaufen. Bis in Affoltern Schülerinnen und Schüler aufs Gymnasium gehen, braucht es nochmals etwas Geduld. Frühestens werde das auf das Schuljahr 2024/2025 der Fall sein, bestätigt die Bildungsdirektion und formuliert es zurückhaltender: Das Ziel sei, die neue Filiale zwischen 2026 und 2028 in Betrieb zu nehmen.

Am vergangenen Sonntag drehte sich in der Bibliothek Wettswil alles um den Trüffel. Das Wissen vermittelten Lothar Zeissler und der SRF-Moderator Salar Bahrampoori in einem abwechslungsreichen Vortrag. Sie haben beide einen Lagotto-Hund, den sie zum Trüffelsuchen abgerichtet haben. (red.)

> Bericht auf Seite 16 ANZEIGEN

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Erneut vor Gericht Der «Umweg am Albis» ist eingeweiht Zurück vor Publikum Im Februar 2020 bestätigte das Obergericht ein Urteil des Bezirksgerichts Affoltern. Es verurteilte einen heute 75-jährigen Säuliämtler wegen Drohung gegen Behörden sowie wegen Drohung und Gewalt gegen Beamte zu einer unbedingten Gefängnisstrafe und zu einer ambulanten Therapie. Nun stand der Mann erneut vor Bezirksgericht in Affoltern. Wieder wurden ihm Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Hausfriedensbruch vorgeworfen. (red.)

> Bericht auf Seite 3

Nach einem Auftrag für einen Themenweg im Gebiet Hochstuckli gründete der selbstständige Biologe Roman von Sury im Jahr 2007 den Verein Umweg Schweiz. Das Säuliamt – und vor allem auch Kappel mit dem Kloster – ist ihm gut bekannt. So entstand bei ihm die Idee, dort den ersten «Umweg» als Pilotprojekt zu konzipieren. Seine Vision ist, im Laufe der Zeit zehn bis 20 solche Audio-Walks, verteilt in der ganzen Schweiz, als Apps zu erarbeiten. Sein Umweg-Projekt wird vom Bundesamt für Umwelt, vom Zürcher Lotterie-

fonds und auch von der Gemeinde Kappel unterstützt. Das Ziel des «Umweg am Albis» ist, den Blick für die Landschaft zu schärfen, Hintergrundwissen zu vermitteln und sich persönlich mit der Umgebung auseinanderzusetzen. Begehbar ist der «Umweg am Albis» seit Juni. Wegen Corona konnte die Eröffnung des Audio-Walks jedoch nicht offiziell gefeiert werden. Am vergangenen Samstag wurde sie nun nachgeholt. (red.)

Sieben Jahre arbeitete Franz Schubert an der Missa Solemnis in As-Dur. Nicht ganz so lange, aber doch länger als üblich, probte der Singkreis Bezirk Affoltern für die Aufführung dieses Chorwerks. Was im Herbst 2019 begann, wurde wegen der Corona-Massnahmen immer wieder unterbrochen. Dennoch blieb der Chor stets an dieser Musik dran und durfte endlich letztes Wochenende in drei Kirchen wieder vor Publikum auftreten. (red.)

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Patrice Baptist Dudler, ausgeschlagene Erbschaft, geb. 28. Mai 1958, von ThalAltenrhein SG, gest. 11. Februar 2021, wohnhaft gewesen Eschfeld 4, 8934 Knonau

Wir sind so lang gegangen, durch Glück und auch durch Leid. Was wir auch angefangen, wir waren stets zu zweit. Nun hast du mich verlassen, bist mir unendlich fern. Es führen keine Strassen zu deinem dunklen Stern.

Abschied und Dank Seinem Wunsch entsprechend haben wir in aller Stille und im engsten Familienkreis von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Schwager, Onkel und Götti Abschied genommen.

Kurt Arnold Wälti 13. Juni 1933 – 23. September 2021

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Wir sind dankbar für die vielen schönen gemeinsamen Jahre, für die Grosszügigkeit und Bescheidenheit sowie seine grosse Liebe. Allen, die ihm auf seinem Lebensweg mit Zuneigung und Freundschaft begegnet sind, sprechen wir unseren Dank aus.

Eingabefrist: 1 Monat

Er wird immer einen Platz in unseren Herzen haben.

Datum der Konkurseröffnung: 1. September 2021

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. Oktober 2021 verwiesen.

In stiller Trauer Yvonne Roger und Sonja mit Yannick, Pascal und Raphael René und Liliane mit Irina und Andrin

Zürich, 8. Oktober 2021 Konkursamt Affoltern vertreten durch Mobile Equipe+ Postfach 8036 Zürich

Als Ersatz für die Prüfung des Geschäfts «Baurechtsvertrag an die Heizgenossenschaft Knonau» der Gemeindeversammlung Knonau vom 9. Dezember 2021 wird die Rechnungsprüfungskommission Bonstetten bestimmt. Die Entschädigung der Rechnungsprüfungskommission Bonstetten für die Prüfung des Geschäfts «Baurechtsvertrag an die Heizgenossenschaft Knonau» der Gemeindeversammlung Knonau vom 9. Dezember 2021 erfolgt gemäss Entschädigungs- und Besoldungsverordnung der Gemeinde Knonau (EBV). Die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Bonstetten erhalten Sitzungsgelder für ausserordentliche Aufwendungen im Sinne von Art. 5 EBV. Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 8. Oktober 2021 Bezirksrat Affoltern

Affoltern am Albis Am 23. September 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Kurt Arnold Wälti geboren am 13. Juni 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. 8. Oktober 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau Am Sonntag, 3. Oktober 2021 ist in Lausanne gestorben:

Dettling, Kolin Nico geboren am 7. Juni 2021 von Oberiberg SZ, wohnhaft gewesen in Knonau, Vorderuttenberg 14b. Es findet keine Beisetzung statt. Bestattungsamt Knonau

Wir waren nicht allein

DANKE allen, die sich in der Trauer und im Abschied von unserem Papi und Grosspapi

Josef Rüttimann mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme durch liebe Worte, gesprochen oder geschrieben, zum Ausdruck brachten und unseren Sepp auf seinem letzten Weg begleitet haben.

DANKE

an

alle, die in seinem langen Leben für Sepp da waren Herrn Pfarrer Zihlmann für die schön gestaltete Abdankung die Spitex Obfelden und Pflegi Muri für die liebevolle Betreuung und Pflege für Spenden an die Spitex Knonaueramt und andere Einrichtungen.

In lieber Erinnerung Ursula Rüttimann u. Walter Greco Fredi und Beatrix Rüttimann und Kinder

Traueradresse: Yvonne Wälti-Meyer, Gartenstrasse 7, 8910 Affoltern

Seid nicht traurig, dass ich gegangen bin.

Ersatzbestimmung Rechnungsprüfungskommission Es wird festgestellt, dass die Rechnungsprüfungskommission Knonau für das Geschäft «Baurechtsvertrag an die Heizgenossenschaft Knonau» der Gemeindeversammlung Knonau vom 9. Dezember 2021 beschlussunfähig ist und der Bezirksrat Affoltern für Ersatz zu sorgen hat.

Alles hat seine Zeit eine Zeit, geboren zu werden, eine Zeit, beisammen zu sein, eine Zeit, zu sterben, eine Zeit, sich zu trennen.

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Traurig, aber mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, unserem Muetti und Urgrossmuetti.

Rosmarie Hürlimann-Göggel

13. August 1932 – 26. September 2021

Du warst ein Leben lang für die Familie da und hast uns alle miteinander verbunden. Deine positive Lebenskraft haben wir immer wieder bewundert. In unseren Herzen bleibst Du uns als grosses Vorbild für immer in Erinnerung.

In Liebe:

Abschied:

Karl Hürlimann-Göggel Pia und Kurt Trachsel-Hürlimann Walter Hürlimann und Isabelle Regamey Rita Hürlimann Claude Baumann-Hürlimann Enkel und Urenkel Verwandte und Bekannte

Die Schmerzen und die Einsamkeit wurden ihm zu gross. Er hat uns deshalb verlassen und seine letzte Reise angetreten. Bis zuallerletzt hielt er sein Leben fest in seinen Händen.

Peter Brönnimann 11. Oktober 1941 – 5. Oktober 2021 wohnhaft gewesen in Hausen am Albis

Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Es werden keine Leidzirkulare versendet. Verschiedene Hilfsorganisationen wurden von ihm vorgängig grosszügig unterstützt. 8804 Au, 5. Oktober 2021

In stiller Trauer Familie Brönnimann Angehörige und Freunde Traueradresse: Familie Thomas und Heidi Brönnimann, Zopfstrasse 21, 8804 Au

Freitag, 15. Oktober 2021 14.00 Uhr Friedhof Kappel am Albis Parkmöglichkeit – Gemeindesaal Kappel am Albis

Traueradresse: Pia Trachsel-Hürlimann, Uerzlikerstrasse 11, 8926 Hauptikon Wer Rosmarie anders als mit Blumen ehren möchte – gedenke der Krebsforschung Schweiz: Postkonto 30-3090-1. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Knonau, im Oktober 2021 Gekämpft, gehofft und doch verloren! Nun ruhe sanft sanft, Du gutes Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können war unser allergrösster Schmerz!

Wenn die Erde ein Kind verliert, gewinnt der Himmel einen Engel. Unser geliebter Sohn, Bruder, Enkel und Urenkel wurde von seinem Leiden erlöst und ist eingeschlafen.

Kolin Nico Dettling * 07.06.2021

† 03.10.2021

Dankbar, dass wir ein Stück mit Dir gehen durften Mami, Papi und Bruder Levin Oma und Opa Grosi und Grossdädi Uroma Du warst ein Geschenk des Himmels für uns und dein sonniges Wesen wird immer in unseren Herzen weiterleben. Wir haben im engsten Familienkreis Abschied genommen und danken allen, die unserem Sohn in Freundschaft begegnet sind und mit ihm jeden seiner Kämpfe mitgefiebert haben. Traueradresse: Familie Dettling, Vorderuttenberg 14b, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern

Velofahrer nach Unfall verstorben Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 43-jähriger Autolenker auf der Ebertswilerstrasse von Hausen in Richtung Ebertswil. Als er für ein Überholmanöver auf die Gegenfahrbahn ausschwenkte, kollidierte er frontal mit einem Velofahrer, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Der 26-jährige Zweiradlenker wurde dabei schwer verletzt. Trotz Reanimationsmassnahmen durch Polizeipatrouille und Rettungsdienst erlag der Velofahrer seinen schweren Verletzungen noch auf der Unfallstelle. Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl ermittelt. (red.)

Freitag, 8. Oktober 2021

Strafe verbüsst - Chance auf ein «normales» Leben 75-Jähriger erneut wegen Drohungen vor Bezirksgericht in Affoltern Er hat den Beistand und Mitarbeitende einer Behörde verbal bedroht und kassierte vom Bezirksgericht Affoltern neun Monate Gefängnis. Die Strafe, die auch aus einem früheren Obergerichts-Urteil resultiert, hat der Mann inzwischen verbüsst und nun einen festen Wohnsitz.

Traum geplatzt ist. Das ist deutlich strafmildernd», hielt der Anwalt fest und schob nach: «Seine impulsiven Äusserungen hatten reine Ventilfunktion.» Er sei nicht tauglich für ein intensives Setting, deshalb sei eine neue ambulante Massnahme anzuordnen.

Gesamtstrafe von neun Monaten

von werner schneiter

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Im Februar 2020 bestätigte das Obergericht ein Urteil des Bezirksgerichts Affoltern. Es verurteilte den heute 75-Jährigen wegen Drohung gegen Behörden sowie wegen Drohung und Gewalt gegen Beamte zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von acht Monaten. Und zu einer ambulanten Therapie. Nun stand der Mann, der sich am Obergericht nicht als «Messie», sondern als leidenschaftlicher Sammler bezeichnete, erneut vor Bezirksgericht in Affoltern. Und wieder wird ihm Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Hausfriedensbruch vorgeworfen; dies im Zeitraum vom Dezember 2020 bis 31. März 2021 – bis zu jenem Zeitpunkt, als er die Gefängnisstrafe antreten musste. In der Anklageschrift wird ihm vorgeworfen, seinen Beistand sowie Mitarbeitende einer Behörde mit dem Tod bedroht und beim Sozialdienst Hausfriedensbruch begangen zu haben. In einem Fall, als er den Beistand tätlich angreifen wollte, ging die Polizei dazwischen. Dafür verlangt die Staatsanwaltschaft den Widerruf für die bedingte Entlassung aus dem Gefängnis und die Anordnung einer Reststrafe von 72 Tagen Gefängnis. Unter Einbezug dieses Strafrests sieht die Anklagebehörde eine Gesamtstrafe von 10 Monaten als angemessen. Vor Bezirksgericht rollte der Angeklagte die (bekannte) Vorgeschichte in Teilen auf, berichtete vom Brand seines Hauses, von Brandstiftung und vom

Zum zweiten Mal musste sich das Bezirksgericht Affoltern mit dem Fall eines Mannes befassen, der wegen erneuter Drohungen verurteilt wurde. (Bild ter.) Bagger, der eines Tages auffuhr, und von all der Willkür, die ihm nach eigenen Worten in der Gemeinde widerfuhr. Die aktuellen Anklagepunkte relativierte der Mann in der Befragung durch die Verhandlungsleiterin. «Umbringen und den Kopf abhauen», das habe er nicht so gesagt. Dass er wisse, wo sein Beistand wohne, ja, das habe er gesagt. «Damit wollte ich ihn einschüchtern», fügte er bei und nannte dabei den «schlechten Vertrag» für den Verkauf seines Hauses als Grund und den damit verbundenen persönlichen Schaden. Auch die Drohungen gegenüber Mitarbeitenden der Behörde begründete er mit Worten wie: «Damit diese zu denken beginnen und ich meine Hilflosigkeit kundtun wollte.» Er bestritt auch die Drohung, «den Polizeiposten anzuzünden». «Das wäre tatsächlich eine blöde Aussage gewesen.» Dass er trotz Hausverbot den Sozialdienst aufsuchte, räumt er ein, weil das Geld noch nicht auf dem Konto gewesen sei und er telefonisch niemanden erreicht habe.

Das Bezirksgericht verurteilte den Mann wegen mehrfacher Drohung, mehrfacher Gewalt gegen Behörden und Beamte sowie wegen Hausfriedensbruchs zu einer Gesamtstrafe von neun Monaten. Und es sagte – im Einklang mit der Staatsanwaltschaft – Ja zum Widerruf zur bedingten Entlassung und Anordnung einer Reststrafe von 72 Tagen. Man sei ein Stück weit gleicher Auffassung wie die Verteidigung, insbesondere bei der Rolle des Beistandes. Aber gleichwohl müsse von schweren Drohungen gegen Leib und Leben gesprochen werden, davon, dass solcherlei Äusserungen jemanden in Angst und Schrecken versetzen könnten. Von einer guten Prognose könne nicht gesprochen werden, gemäss Gutachten bestehe Rückfallgefahr. Auszugehen sei von einer verminderten Schuldfähigkeit im mittleren Bereich. Für eine ambulante Massnahme gebe es gute Gründe.

Sein Verteidiger forderte den Widerruf der achtmonatigen Gefängnisstrafe und stattdessen sieben Monate Gefängnis – unter Berücksichtigung der bereits ab-

gesessenen 72 Tage. Vom Vorwurf der Drohung gegen seinen Beistand sei er freizusprechen – und zwar in zwei Fällen. Voraussetzung für Beistände sei eine überdurchschnittlich hohe Belastbarkeit. Es sei nicht nachvollziehbar, dass dieser «in Angst und Schrecken» versetzt worden sei. Der Verteidiger kritisierte die Rolle dieses Beistandes, der den Zugang zu seinem Mandanten nicht mehr gefunden habe und dieses Amt offiziell hätte niederlegen sollen. Sein Mandant sei eine Zeit lang faktisch ohne Beistand gewesen, dieser habe ihn während der Haftzeit auch nie besucht. Geradezu empörend sei, dass die Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) an einem Absetzungsgesuch keinerlei Interesse gezeigt habe. Der Anwalt wiederholte, was er schon vor Obergericht erwähnt hatte: die schwierige, ja gar dramatische Zeit seines Mandanten in der Wohngemeinde, in der er völlig isoliert gewesen sei; er auf der Bahnhof-Toilette genächtigt habe und weggewiesen wurde. «Er befand sich am Rand der Existenz, eine fürsorgerische Unterbringung wäre zwingend gewesen, aber der Beistand unternahm nichts. Dass mein Mandant in einer solchen Situation explodiert, ist nachvollziehbar – besonders, als sein Grundstück niederbrannte und ein

Zum 96. Geburtstag

Zum 85. Geburtstag

Zum 80. Geburtstag

Zur goldenen Hochzeit

Am Montag, 11. Oktober, senden wir die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune zu Andres Vetter in Affoltern. Der Jubilar feiert seinen 96. Geburtstag – herzliche Gratulation!

Morgen Samstag, 9. Oktober, feiert in Obfelden Silvia Mayer-Künzli ihren 85sten Geburtstag. Ihr gutes Herz und immerwährende Zuversicht mögen sie weiterhin begleiten. Wir gratulieren von Herzen.

Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Obfelden, wo am Sonntag, 10. Oktober, Irene Rieder-Thalmann ihren 80. Geburtstag feiern darf – herzliche Gratulation!

Quasi eine Goldmedaille bedeuten 50 Jahre Eheleben! Diese haben sich Annelise und Thomas Altherr-Alborn in Obfelden verdient und dürfen heute Freitag, 8. Oktober, feiern – herzliche Gratulation auch von unserer Seite!

Kritik am Beistand

Vom Gefängnis in ein neues Domizil Aber wie auch immer: Der Mann hat seine am 31. März angetretene Gefängnisstrafe (Sicherheitshaft) verbüsst und ist am Tage der Verhandlung entlassen worden. Inzwischen hat er im Säuliamt einen festen Wohnsitz bekommen – eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg in ein «normales Leben», zu dem nun auch ein Betrag aus dem Grundstücksverkauf gehört. «Versuchen Sie nun, anders zu reagieren. Wir hoffen, dass sie die Massnahmen mittragen – das ist Ihre letzte Chance. Sonst droht die stationäre Massnahme», gab ihm die Richterin mit auf den Weg.

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Reduzierte Öffnungszeiten ab 11. Oktober Infolge knapper Personalressourcen hat der Gemeinderat die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung ab Montag, 11. Oktober 2021, wie folgt reduziert: Montag

vormittags geschlossen

14.00 bis 18.30 Uhr

Dienstag bis Donnerstag

8.30 bis 11.30 Uhr

nachmittags geschlossen

Freitag

geschlossen (ganzer Tag)

Termine ausserhalb dieser Schalteröffnungszeiten können nach vorgängiger Absprache telefonisch (044 763 40 50) oder per E-Mail (an die entsprechenden Mitarbeitenden) vereinbart werden. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Erneuerungswahlen vom 27. März 2022 (1. Wahlgang) Der Gemeinderat Hausen am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl nachstehender Ämter für die Amtsdauer 2022 – 2026 auf den 27. März 2022 festgesetzt: • 5 Mitglieder inkl. Präsident/in der Sekundarschulpflege Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil In Anwendung von Artikel 9 der Gemeindeordnung der Sekundarschule sowie §§ 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens 17. November 2021 Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in den Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis oder Rifferswil hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Politischen Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis oder Rifferswil unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 27. März 2022 eine Urnenwahl (1. Wahlgang) durchgeführt.

Richtplanung: Gesamtre- Erneuerungswahl der Erneuerungswahlen vision kommunale Richt- Mitglieder der Sekundarschulgemeinde Gemeindebehörden für Obfelden-Ottenbach 2022 und Nutzungsplanung die Amtsdauer Betrifft Für die im 2022 anstehenden Erneue8908 Hedingen 2022 – 2026 rungswahlen in der Sekundarschulge-

meinde Obfelden-Ottenbach stellen sich Sirin Bulliard, Christa Hegglin und Jure Batur, alle wohnhatt in Obfelden, als Kandidierende für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Jure Batur wird zusätzlich für das Schulpräsidium kandidieren. Nach 11 bzw. 12 Jahren Mitarbeit in der Schulpflege werden sich Bettina Bucher und Susanne van Hoof nicht zur Wiederwahl stellen.

Öffentliche Auflage

Um unseren beiden Dörfern gerecht zu werden, ist es zentral, dass in der Schulpflege unserer Kreisschulgemeinde weiterhin Personen aus Obfelden und Ottenbach vertreten sind. In diesem Sinne richten wir insbesondere einen Aufruf an unsere Ottenbacher Stimmberechtigten, sich für die Mitarbeit in unserem Gremium zur Verfügung zu stellen. Neben den zwei Vakanzen in unserer Behörde sind für die Amtsperiode 2022 – 2026 in Ottenbach weitere vier Vakanzen (Gemeinderat, Primarschulpflege und Rechnungsprüfungskommission) zu besetzen. Anlässlich einer Informationsveranstaltung am 1. November 2021 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Ottenbach stellen die Präsidentinnen des Gemeinderates, der Primarschulpflege und der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach sowie der Präsident der Rechnungsprüfungskommission für interessierte Ottenbacherinnen und Ottenbacher die Behördenämter vor. Eine Einladung dazu erfolgt im Laufe des Oktobers in alle Haushalte von Ottenbach.

Richtplanung: – Kommunaler Verkehrsrichtplan, Situation 1: 5000, dat. am 13. September 2021 – Kommunaler Verkehrsrichtplan, Richtplantext, dat. am 13. September 2021 – Kommunale Richtplanung, Planungsbericht nach Art. 47 RPV, dat. am 13. September 2021 – Sanierungs- und Aufwertungskonzept Fusswegnetz, dat. am 15. März 2019

Bereits Mitte Oktober 2021 beginnt das Vorverfahren mit der Ansetzung der ersten Frist für das Einreichen der Wahlvorschläge. Die Schulpflege freut sich auf zahlreiche Interessierte und steht für Fragen gerne zur Verfügung. Für die Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach Susanne van Hoof, Präsidentin

Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, erhältlich oder können auf www. hausen.ch heruntergeladen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 8. Oktober 2021 Gemeinderat Hausen am Albis

Die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirche Rifferswil werden eingeladen zur

Kirchgemeindeversammlung

am Sonntag, 31. Oktober 2021 / 10.30 Uhr in der Kirche Rifferswil im Anschluss an den Gottesdienst Traktandum: 1. Genehmigung der Bauabrechnung Pfarrhaussanierung

Einladung zu freien Versammlungen

Wir bitten um Anmeldung zur Teilnahme bei urs.guldener@kircherifferswil.ch oder 079 413 49 19.

Die Einladung und detaillierten Unterlagen zum Geschäft sind unter www.kircherifferswil.ch ´ Kirchgemeindeversammlung abrufbar. Anfragen im Sinne von Die Mitglieder der Kirchgemeinde Knonauer Amt werden zur Teilnahme an folgenden § 17 GG sind bis spätestens 15. Oktober 2021 schriftlich an die freien Versammlungen eingeladen: Kirchenpflege einzureichen. Aeugst am Albis 14.11.2021 im Anschluss an den Gottesdienst Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis 05.12.2021 11:00 Uhr nach dem Gottesdienst Rifferswil, 6. Oktober 2021 Bonstetten 04.11.2021 20:00 Uhr in der Kirche Hausen am Albis 19.12.2021 10:30 Uhr nach dem Gottesdienst Hedingen 09.12.2021 19:00 Uhr Gemeindeversammlung/ freie Versammlung, Mehrzweckhalle Maschwanden 29.11.2021 im Anschluss an die Gemeindeversammlung der pol. Gemeinde Mettmenstetten 01.12.2021 19:30 Uhr in der Kirche Ottenbach 08.12.2021 19:00 Uhr Chilehuus Rifferswil 31.10.2021 im Anschluss an den Gottesdienst Gemäss Art. 21 der Kirchgemeindeordnung der Kirchgemeinde Knonauer Amt vom 7. März 2021 werden neun Kirchenkommissionen (unterstellte Kommissionen) gebildet. Die Kirchlichen Orte der neuen Kirchgemeinde sind eingeladen, in freien Versammlungen Wahlvorschläge zuhanden der Kirchenpflege zu verabschieden.

Für ergänzende Informationen wenden Sie sich bitte an die heutigen Kirchenpflegen.

Der Gemeinderat Hedingen hat am 5. Oktober 2021 die Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes verabschiedet. Rechtliche Hinweise und Fristen Die öffentliche Auflage umfasst folgende Unterlagen:

Nutzungsplanung: – Bericht zum räumlichen Entwicklungskonzept, dat. am 13. September 2021 – Revision der Nutzungsplanung, Planungsbericht nach Art. 47 RPV, dat. am 13. September 2021 – Neue Bau- und Zonenordnung, dat. am 13. September 2021 – Revision Bau- und Zonenordnung, synoptische Darstellung der Bau- und Zonenordnung vom 14. November 1993 (Stand 2008), dat. am 13. September 2021 – Kernzonenplan, Situation 1:1000, dat. am 13. September 2021 – Neuer Zonenplan, Situation 1: 5000, dat. am 13. September 2021 – Zonenplan Änderungen, Situation 1: 5000, dat. am 13. September 2021 Vorprüfungsberichte Baudirektion Kanton Zürich: – Vorprüfung Gesamtrevision kommunale Richt- und Nutzungsplanung – Vorprüfung kommunaler Mehrwertausgleich Angaben zur Auflage: Die Frist von 60 Tagen für die öffentliche Auflage dauert vom 8. Oktober 2021 bis zum 7. Dezember 2021. Die Unterlagen liegen während dieses Zeitraums bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, während den ordentlichen Öffnungszeiten öffentlich auf und stehen auf der Webseite der Gemeinde (www.hedingen.ch) elektronisch zur Verfügung. Gespräche mit Gemeinderat: Auf die Durchführung einer Informationsveranstaltung wird verzichtet. Gegen telefonische Voranmeldung (044 762 25 25) während den ordentlichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung stehen die zuständigen Gemeinderäte und Planungsverantwortlichen für Fragen aus der Bevölkerung wie folgt zur Verfügung: – Freitag, 29. Oktober 2021 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr – Montag, 8. November 2021 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr Die Fragen aus der Bevölkerung sind 7 Tage vor dem Termin an die Gemeindeverwaltung schriftlich einzureichen. Die Fragen können per E-Mail (raumplanung@ hedingen.ch) oder per Post an das Bauamt Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingereicht werden. Ergänzende rechtliche Hinweise: Während der Auflagedauer kann sich jedermann zur Vorlage äussern. Einwendungen sind bis spätestens am 7. Dezember 2021 (Poststempel) schriftlich an den Gemeinderat Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, zu richten. Die Einwendungen haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 7. Dezember 2021 Kontaktstelle Gemeinde Hedingen Zürcherstrasse 27 8908 Hedingen

Affoltern am Albis, 8. Oktober 2021 Projektorganisation Kirchgemeinde Knonauer Amt

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Gönner werden: rega.ch/goenner

Der Gemeinderat Rifferswil ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2022-2026 für den 27. März 2022 an. Gemäss Art. 6 der Gemeindeordnung (GO) sind an der Urne zu wählen: • 6 Mitglieder des Gemeinderats unter Einschluss der Präsidentin/des Präsidenten • 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission unter Einschluss der Präsidentin/des Präsidenten • 5 Mitglieder der Primarschulpflege unter Einschluss der Präsidentin/des Präsidenten In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung sowie der §§ 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens 17. November 2021 Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat Rifferswil erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Vor­ aussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 27. März 2022 eine Urnenwahl (1. Wahlgang) durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, erhältlich oder können auf www.rifferswil.ch heruntergeladen werden. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 8. Oktober 2021 Gemeinderat Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Oktober 2021

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Die Unvollendete und die Missa Solemnis in As-Dur von Schubert Der Singkreis Bezirk Affoltern konzertierte in Zürich, Merenschwand und Kappel Letztes Wochenende brachte der Singkreis Bezirk Affoltern mit der Missa Solemnis in As-Dur von Franz Schubert ein eher selten gespieltes Werk zur Aufführung. Zum Auftakt spielte die Camerata Fanny Mendelssohn mit ihrem Konzertmeister Jan Sosinski die Unvollendete Sinfonie Nr. 8 in h-Moll desselben Komponisten. Endlich, war man vergangenes Wochenende geneigt zu sagen, durfte der Singkreis Bezirk Affoltern wieder Chor- und Orchestermusik aufführen. Das lange Warten hat sich gelohnt. Es waren zwei grossartige Werke von Schubert zu geniessen, eindrücklich gestaltet und mit tiefer Intensität vorgetragen. Die Idee, eine der grossen Messen von Schubert unter diesen sehr anspruchsvollen Bedingungen zur konzertreifen Aufführung zu bringen, sei eine echte Mutprobe gewesen, verriet der Chorleiter Brunetto d’Arco nach der gelungenen Aufführung in Merenschwand. Trotz der turbulenten, für Chöre und Orchester ausserordentlich schwierigen Zeit, konnte man wiederum auf das routinierte und sehr versierte Berufsorchester, die Camerata Fanny Mendelssohn mit Konzertmeister Jan Sosinski und die Verstärkung durch einige Sängerinnen und Sänger des Projektchors Voci Appassionate zählen. Auch der Singkreis konnte die Mitglieder motivieren, das Ziel, möglichst bald wieder zu konzertieren, mit grossem Engagement zu verfolgen. So gehört der Singkreis zu den ersten Chören, die wieder ein grosses Chorwerk aufführten. Den Konzertabend eröffnete die Camerata Fanny Mendelssohn mit der Unvollendeten Sinfonie von Schubert. Schon die ersten acht Takte, die pianissimo mit den Kontrabässen und Celli dunkel in h-Moll die Sinfonie eröffnen, packen die Konzertbesucherinnen und

Der Singkreis Bezirk Affoltern und die Camerata Fanny Mendelssohn mit dem Dirigenten Brunetto d’Arco und den Solistinnen und Solisten Muriel Fankhauser (Sopran), Bettina Weder (Alt), Tino Brütsch (Tenor) und Michael Jäger (Bass). (Bild Monika Bösch) -besucher. Darauf setzt die Oboe mit dem Hauptthema ein. Da bereits erahnt man die unglaubliche Tiefe und den Zauber dieser Sinfonie von Schubert. Der Dirigent Brunetto d’Arco versteht es meisterhaft, die Sinfonie zu lesen und immer wieder überraschend zu interpretieren. Das Orchester zieht mit und ermöglicht einen ungeahnten Hörgenuss. Die Melodien des zweiten Satzes in hellem E-Dur glänzen in überirdischer Schönheit. Kaum wagt es das Publikum nach dem Ausklingen des Satzes zu applaudieren, so intensiv war das Hörerlebnis. Die Musik von Schubert und deren gelungene Interpretation lassen die Unvollendete ganz und gar als vollendet erscheinen.

Sieben Jahre arbeitete Schubert an seiner wohl bedeutendsten Messe in As-Dur. Er selbst bezeichnete diese Messe als das «Streben nach dem Höchsten in der Kunst». Es vergingen allerdings über 50 Jahre, bis die Messe 1875 in einer gedruckten Version erschien. Offensichtlich war Schubert seiner Zeit voraus. Umso schöner, dass diese Musik aus dem frühen 19. Jahrhundert auch heute noch bewegt. Schon im Kyrie glänzt der Chor mit einem kompakten und homogenen Klang. Dieser Eindruck verstärkt sich im sehr dynamischen und vielfältig gestalteten Gloria. In den Fortissimo-Stellen des Laudamus te, der Lobpreisung Gottes, vermag der Chor ein erstaun-

liches Volumen zu mobilisieren und bildet zusammen mit dem Orchester einen gewaltigen Klangkörper. Ein überirdisch schönes Gratias agimus erklingt im Wechsel mit den Solisten, deren Part mit der wunderbar über dem Chor schwebenden Stimme der Sopranistin Muriel Fankhauser eingeleitet wird. Vor der das Gloria fulminant abschliessenden Fuge singt der Chor «Quoniam tu solus sanctus». Die von Schubert an dieser Stelle gesetzten Akkordfolgen klingen unkonventionell, überraschend und lösen etwas aus, was nur Musik kann. Ein stimmiger Auftakt des Credos gelingt dem Chor mit sehr differenziert vorgetragenen A-capella-Partien. Die Solistinnen und Solisten Muriel Fank-

hauser (Sopran), Bettina Weder (Alt), Tino Brütsch (Tenor) und Michael Jäger (Bass) singen im Wechsel mit dem Chor als Quartett oder Terzett und ergänzen sich stimmlich perfekt. Auch in den kurzen Partien, in welchen die Solierenden den Chor zur Steigerung des Ausdrucks verstärken, summieren sich die Stimmen zu einem ausgewogenen Ganzen. Da Schubert jeweils nur in wenigen Takten die Solostimmen allein auftreten lässt, kann der dunkle und samtene Alt, der sehr präzise und ausgewogen klingende Tenor und das satte Timbre des Basses die individuellen Qualitäten der Solistinnen und Solisten nur kurz einzeln aufblitzen lassen. Dafür kommen die ausgezeichnet harmonierenden und sehr gut zueinander passenden Stimmen gemeinsam umso mehr zur Geltung. So lassen im Benedictus Sopran, Alt und Tenor im Terzett perfekt und auf berückende Art und Weise das «Gelobet sei, der da kommt» erklingen. Schubert beendet die Messe, die alle Schattierungen der Musik erklingen lässt, mit einem sehr harmonischen Agnus Dei. Zum Schluss verklingen mit dem «Dona nobis pacem» zuerst die Solisten, dann der Chor und zuletzt entschweben die Töne der Bläser. Dieses gewaltige Stück Musik nacherzählen zu wollen, muss scheitern. Die Aussage von Franz Schubert «Mir kommt’s manchmal vor, als gehöre ich gar nicht in diese Welt» wird erst beim Hören seiner Musik nachvollziehbar. Dass dieses grossartige Chorwerk wieder aufgeführt und live gehört werden konnte, war nach dieser für die Kultur langen Durststrecke ein Hochgenuss. Was dem Chor, dem Orchester und den Solistinnen und Solisten mit ihrem Dirigenten Brunetto d’Arco musikalisch gelungen ist, verdient höchste Bewunderung. Das zahlreich erschienene Publikum dankte mit lang anhaltendem und begeistertem Applaus. Martin Klee

Besoldungsverordnung genehmigt Infos aus der Sekundarschulpflege Bonstetten Die Schulpflege hat an ihrer Sitzung das Budget für das Jahr 2022 abgenommen und wird dieses der Gemeindeversammlung am 2. Dezember 2021 zur Genehmigung vorlegen. Eine Änderung des Steuerfusses ist dabei noch nicht vorgesehen.

Traktandenliste Gemeindeversammlung vom 2. Dezember Die Schulpflege hat an ihrer Sitzung vom 28. September 2021 folgende Geschäfte für die Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2021 verabschiedet: 1. Orientierung Finanzplan 2021–2025; 2. Festsetzung Budget und Steuerfuss 2022; 3. Genehmigung Besoldungsverordnung; 4. Informationen zum Schulhausneubau; 5. Informationen aus der Schule. Die amtliche Publikation erfolgt am 9. November 2021. Die Gemeindeversammlung wird unter Einhaltung der geltenden Covid-19-Schutzmassnahmen in der Aula der Sekundarschule Bonstetten durchgeführt. Wenn es die Situation erlaubt, lädt die Schulpflege gerne anschliessend wieder einmal zu einem Apéro ein. Vorgemerkt ist ein Glühwein an der Baustelle.

Erneuerungswahlen Die Erneuerungswahlen der Schulpflege für die Amtsdauer 2022–2026 finden

am 27. März 2022 statt. Ein allfälliger 2. Wahlgang wurde auf den 15. Mai 2022 gelegt. Aufgrund der revidierten Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Bonstetten, welche per 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt wurde, ist neu die Schulpflege der Sekundarschule Bonstetten die wahlleitende Behörde für die Erneuerungswahlen der Schulpflege. Die politischen Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil nehmen die Aufgaben des Wahlbüros am Wahlsonntag wahr. Alle aktuellen Schulpflegemitglieder stellen sich zur Wiederwahl auf, um eine weitere Legislaturperiode für die Schule aktiv zu sein.

Genehmigung Besoldungsverordnung Die bestehende Besoldungsverordnung (BVO) der Sekundarschule Bonstetten vom 14. Juni 2012 entspricht nicht mehr den aktuellen kommunalen und kantonalen gesetzlichen Vorgaben und bedurfte einer Überarbeitung. Die Besoldungsverordnung wurde an die neuen gesetzlichen Bestimmungen z.B. an die neue Gemeindeordnung angepasst und die bereits praktizierten Vorgaben, die durch den nBA (neuen Berufsauftrag) entstanden sind, wurden aufgenommen und klar definiert. Es wurde darauf geachtet, den Usus der Schule zu dokumentieren, hinterfragen, definieren und aufzunehmen wie beispielsweise kommunale Vikariate, die Senkung BVK-Ein-

trittsschwelle sowie den Anschluss an die BVK für die Schulpflege. Die Schulpflege hat an ihrer Sitzung die überarbeitete Verordnung abgenommen und wird diese der Gemeindeversammlung am 2. Dezember 2021 zur Genehmigung vorgelegen.

Arbeitspapier C-Abteilung Die Sekundarschule Bonstetten ist in die drei Abteilungen A, B, C aufgeteilt. Die C-Klassen sind kleinere Klassen mit Schülerinnen und Schülern, die etwas mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit im Schulalltag benötigen. Die Schulpflege hatte der Schulleitung Sonderpädagogik vor drei Jahren den Auftrag gegeben, mit dem Lehrteam der C-Klassen zu eruieren, wie Chancengerechtigkeit gelebt wird, was bei der Integration funktioniert und worauf geachtet werden soll, um sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit einen anerkannten und qualifizierenden Anschluss bekommen. In ihrer Schulzeit sollen sie durch einen vom Lehrplan 21 geprägten Unterricht die Möglichkeit haben, ihr Bestes zu geben und damit auch die Chance auf Umstufungen zu erhalten. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis zu generieren, wie die Schülerinnen und Schüler ressourcen- und stärkenorientiert gefördert werden können und wie die Tragfähigkeit der Schule erweitert werden kann.

In den drei Jahren ist nun durch Identifizieren von Herausforderungen und regelmässigen Austausch im Lehrteam ein Arbeitspapier C-Abteilung entstanden, welches ein wichtiges Arbeitsinstrument für die Zukunft darstellt. Es hält die Grundvoraussetzungen und Rahmenbedingungen fest, welche durch die Projektarbeit evaluiert und definiert wurden. Stetiges Aufarbeiten der Herausforderungen sowie Dokumentation der Erfolgserlebnisse werden jährlich einfliessen, damit diese Arbeitsgrundlage auch weiter breit abgestützt bleibt.

Die Investition in diese Berechnung hat sich aus Sicht der Schulpflege gelohnt, um eine Aussensicht zu bekommen und Erwartungen mit der Realität abzugleichen. Sekundarschulpflege Bonstetten ANZEIGE

Arbeitsplatzberechnung des Hausdienstpersonals durch Toolsuisse AG Das Arbeitsfeld des Hausdienstpersonals ist vielseitig. Im Verlauf der Zeit hat es sich erweitert und ist komplexer geworden. Aus diesem Grund wurde eine neue Arbeitsplatzberechnung der Firma Toolsuisse AG in Auftrag gegeben. Abgestützt auf die Neuberechnung und angepasst an die letzten Veränderungen des Reinigungsauftrages wurden die Pensen des bestehenden Hausdienstpersonals überprüft und neu festgelegt. Die Schulpflege stellt erfreut fest, dass die Ressourcen vom Leiter Hausdienst in der Vergangenheit sehr sinnvoll berechnet und eingesetzt wurden. Die aktuellen Ressourcen unterscheiden sich marginal von den Berechnungen. Einige gute Inputs konnten aufgenommen werden.

WEIL MIR EINE EHRLICHE BERATUNG AM HERZEN LIEGT.

Dani Bühlmann, Kaminfeger


Rifferswil

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Asphaltierung Teilstück Flurstrasse Homberg (bereits erstellt), Nähe von Homberg 2, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1485, Zone: LW

Stallikon Bauherrschaft: Robert Theiler, Gamlikon 38, 8143 Stallikon Projekt: Abbruch Holzunterstand (nachträglich), Gamlikon 34 a.1, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2170, Zone: KW

Stallikon Bauherrschaft: Karin und Christian Söhner, Diebis 39, 8143 Stallikon Projekt: Neue Sektionaltore in bestehenden Unterständen, Diebis 31 – 45, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1353 / 2364, Zone: WG 2 / 35

Affoltern am Albis

Stallikon

Bauherrschaft: René und Verena Kostka, Ringstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Neubau Holzschopf mit Solardach, Ringstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6638, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2c

Bauherrschaft: Karin und Christian Söhner, Diebis 39, 8143 Stallikon Projekt: Einhausung ehemaliger Waschplatz, Diebis 31, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1353, Zone: WG2/35

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Martin und Nicole Böhm, Hofächerstrasse 3a, 8907 Wettswil a. A. Projekt: Aussenaufgestellte Luft-/Wasser-Wärmepumpe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1231, Hofächerstrasse 3a, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3192, Zone: W2b

Bauherrschaft: Nicole und Oliver Städler Im Rebberg 7, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Neubau von 2 Wohnhäusern mit je 8 Wohnungen und gemeinsamer Tiefgarage im UG, Obere Seewadelstrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1762 + 306, Zone: W2c

Hausen am Albis Bauherrschaft: Serge Andrieu-Guitrancourt, Oberheischerstrasse 29, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Hegi Garten AG, Rigiblick, 8965 Berikon Projekt: Neubau Pool, Oberheischerstrasse 29, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1852, Zone: W/1.4.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Roger und Arzu Laubacher, Steinbaumstrasse 32, 8925 Ebertswil Projektverfasser: schmid wasser garten GmbH, Zihlstrasse 44, 8340 Hinwil Projekt: Projektänderung: Erhöhen der Natursteinmauer auf 1.52 m, Steinbaumstrasse 32, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3707, Zone: W/1.8

Knonau Bauherrschaft: Zürcherische Pestalozzistiftung, Rolf Schneebeli, Langacher 2, 8934 Knonau Projekt: Erstellung eines Ballfangzauns am Rande des Fussballplatzes, ausgeführt mit Stahlpfosten und Draht-Diagonalgeflecht. Langacher 2, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 276, Zone: Landwirtschaftszone

Obfelden Bauherrschaft: Nino Pianezzi, Dorfstrasse 129, 8912 Obfelden Projekt: Nutzungsänderung Restaurant Vers.-Nr. 383 zu Bar/Social Club und Erstellen eines Foodtruckplatzes, Dorfstrasse 12, 98912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 202, 3670, Zone: WG2

Ottenbach Bauherrschaft: Rolf Gut, Schürmattstrasse 7, 8913 Ottenbach Vertretung der Bauherrschaft: LABOR3 Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch bestehendes Wohnhaus mit Scheune Vers.-Nr. 21 und Neubau Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen Schürmattstrasse 7, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 545, Zone: W2b

Wettswil am Albis

Ich bin wieder da! Biete für kleines Entgelt Windows Computernachhilfe und Schulungen für Handyeinsteiger. Bin flexibel und schnell zur Stelle. Matthias Gygli, 076 421 65 95

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Wettswil am Albis Bauherrschaft: Peter und Ursula Moser, Oberhausensteig 25, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Projekt: Aussen aufgestellte Luft-/Wasser-Wärmepumpe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1086, Oberhausensteig 25, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2958, Zone: W1

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Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Oktober 2021

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Ein lohnenswerter Umweg Offizielle Eröffnung des Audio-Walks «Umweg am Albis» Am letzten Samstag fand die offizielle Eröffnung des AudioWalks «Umweg am Albis» statt. Mit diesem Rundweg ist das Säuliamt um eine Attraktion reicher geworden. von nepita santiago An diesem prachtvollen Herbstvormittag trifft sich eine gut gelaunte Schar von gut 30 Personen zur offiziellen Eröffnung vom «Umweg am Albis» am Waldrand oberhalb von Kappel – mit Sicht auf Baukräne und neue Häuser, auf Bauernhöfe und Felder, den Zugersee und die Berge. Damit war für die Eröffnung ebenso wie für den Weg selber ein repräsentativer Ort gewählt, denn diese «Sichten» prägen die ganze Gegend. Aber hinter dem Sichtbaren verbergen sich Geschichten. Geschichten über gesellschaftliche Entwicklungen, über Veränderungen in der Natur oder über bewegte Historie. Und diese werden auf dem Audiorundweg erzählt. «So, jetzt sollte das Gemurmel langsam aufhören», ermahnt Roman von Sury, der Initiator des Projekts und Gründer des Vereins «UMweg Schweiz», die angeregt plaudernden Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Schmun-

Im Wald (v. l.): Reto Wehrli, Präsident des Trägervereins mit Tochter Julie, Martin Rohr und Barbara Comiotto von der Projektleitung, Kommunikationsbeauftragter Andi Hauri sowie Initiator des «Umweg am Albis» Roman von Sury. (Bild san) zeln, worauf es ruhig wird und Martin Rohr von der Projektleitung – sozusagen als Vorapéro – einen Crémant d’Alsace ausschenkt. Dann wird der Hörspaziergang kurz vorgestellt und eine Hörprobe von der Passage durchs Chalofenwäldchen abgespielt. Hundebellen, Schritte auf Kies sind zu hören, Vogelstimmen und man erfährt, welche Vögel aus der Gegend

verschwunden und warum diese heute kaum mehr wieder anzusiedeln sind. Aus dem Wäldchen herausgetreten, öffnet sich der Blick in Richtung Zugersee und Berge und der Wanderer und die Spaziergängerin sind aufgefordert, auf dem lauschigen Bänklein am Waldrand Platz zu nehmen und dieses Panorama auch zu geniessen. «Kennst du die Namen der Berge?», fragt sie. «Und du?»,

fragt er – es folgt eine Wortwolke all der Namen der von hier aus sichtbaren Berge – «Was hältst du von den neuen Häusern da vor uns?» Gespräche, wie sie auf jedem Spaziergang stattfinden könnten begleiten auf dem Weg. Diese Geschichten und Sprechrollen wurden vom Bühnenautor Guy Krneta geschrieben. Der Rundweg beginnt bei der Postautohaltestelle Kloster Kappel, führt

über die Näfenhäuser, vorbei an Feuchtgebieten, Wiesen und Feldern, durch ein kleines Wäldchen, hinab zum Weiler Allenwinden und zurück zum Kloster. Als Ausrüstung braucht es ein Smartphone (mit vollem Akku) und Kopfhörer, denn alles funktioniert digital und GPS-gesteuert und unterwegs sind keine Installationen oder Tafeln angebracht. Nach dem Herunterladen der App wird alles gut erklärt. Auf dem Weg also hört und spaziert man, bleibt stehen, schaut, schliesst die Augen, vergleicht, denkt nach – stets begleitet von spannenden Fragestellungen und Hintergrundwissen. Ziel des Angebots «Umweg am Albis» ist es, den Blick für die Landschaft und die damit verbundenen Geschichten zu schärfen und sich mit der Umgebung und ihren Veränderungen oder dem, was schützenswert ist, auseinanderzusetzen. Seitdem der Weg Anfang Juni aufgeschaltet ist, wurde die App bereits über 500 Mal heruntergeladen und wen man auch fragt, die Nutzerinnen und Nutzer sind vom «Umweg am Albis» begeistert. Der «Umweg am Albis» startet bei der Postautohaltestelle «Kloster Kappel», dauert zirka anderthalb Stunden und ist auch für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Gratis App auf www.umweg-landschaft.ch.

Positives Feedback mit Entwicklungspotenzial Bericht zur Schulevaluation 2021 der sek mättmi Alle fünf Jahre überprüft die kantonale Fachstelle für Schulbeurteilung die Volksschulen und bietet den Schulen eine unabhängige fachliche Aussensicht auf die Qualität ihrer Bildungsarbeit. In der vorletzten Woche vor den Sommerferien kam die sek mättmi auf den Prüfstand. Die Rückmeldungen sind positiv, Entwicklungspotenzial besteht. Die Gesellschaft hat hohe Erwartungen an eine qualitativ «gute» Sekundarschule. Schliesslich sollen alle Jugendlichen intakte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und einen Beruf wählen können, der ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Entsprechend sollen die Schülerinnen und Schüler beschult und gefördert werden. In der vorletzten Woche des vergangenen Schuljahres analysierte das Evaluationsteam unter erschwerten Bedingungen (Baustelle zur Aufstockung

Die Sekundarschule Mettmenstetten wurde evaluiert. (Bild zvg.) des Schulhauses Wygarten 1 und Coronaschutzmassnahmen) diverse Schuldokumente, befragte Lehrpersonen, Eltern, Schüler und Schülerinnen, führte Einzel- und Gruppeninterviews – auch mit Behördenmitgliedern – durch und ging in die Klassenzimmer auf Unterrichtsbesuch. Evaluiert wurden verschiedene Qualitätsansprüche: die Schulgemeinschaft, die Unterrichtsgestaltung, die individuelle Lernbegleitung, die sonderpädagogischen Angebote, die Beurteilung der Lernenden, die Berufswahlvorbereitung,

die Schulführung, die Qualitätssicherung und -entwicklung sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern. Das Ergebnis zeigt ein positives Bild. Der Bericht bestätigt, dass an der sek mättmi eine sehr gute Atmosphäre herrscht, dass die Gemeinschaftsbildung mit Events gefördert wird und dass für die Jugendlichen wie auch für die Eltern sinnvolle Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten bestehen. Die Lehrpersonen gestalten einen anregenden und abwechslungsreichen Unterricht, fördern das selbstständige Lernen und pflegen ein gutes Klassenklima.

Im Frühling 2021 wurde im Rahmen der Evaluation eine schriftliche Befragung der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen durchgeführt. Sowohl die Jugendlichen als auch die Eltern stellen der sek mättmi ein gutes bis sehr gutes Zeugnis aus. Die Lehrpersonen zeigen sich sehr zufrieden mit der personellen Schulführung und dank guten organisatorischen Strukturen ist ein reibungsloser Schulbetrieb gewährleistet. Sowohl die Kommunikation intern im Team als auch extern mit den Eltern verläuft zeitnah und umfassend. Im Bereich der Berufswahl zeichnet sich die sek mättmi durch einen engagierten und erfolgreichen Berufswahlprozess aus. Aus den Umfrageergebnissen ist deutlich erkennbar, dass in verschiedenen Bereichen, in denen im Rahmen der letzten Evaluation vor fünf Jahren Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden, zum Teil deutliche Verbesserungen erreicht werden konnten. Auch im diesjährigen Abschlussbericht werden Themen aufgezeigt, bei denen Entwicklungspotenzial vorhan-

den ist. Diese Punkte sind für die sek mättmi ebenso wichtig wie interessant und dienen als Basis für die zukünftige Entwicklungsarbeit. So empfiehlt der Bericht zum Beispiel, einen Fokus auf die Unterrichtsentwicklung zu legen und die Steuerung von pädagogischen Entwicklungsthemen zu optimieren. Auch wird die sek mättmi darin bestärkt, weitere Schritte im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilungspraxis zu unternehmen. Die wertvollen Entwicklungshinweise werden ins Schulprogramm der nächsten Jahre aufgenommen und weiterverfolgt. Und ein wichtiges Projekt hat die sek mättmi in den letzten Wochen bereits aufgegleist: die Arbeit des Ressorts Schulentwicklung, das die qualitative Entwicklung der sek mättmi mitsteuert, wurde intensiviert. Der detaillierte Evaluationsbericht wird nach den Herbstferien auf www. sekmaettmi.ch, der Homepage der sek mättmi, veröffentlicht. Manfred Knecht, Schulleitung sek mättmi

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Bezirk Affoltern

Pornografie: 9 Monate bedingt

Begleitgruppe gebildet

Weil er Kinderpornografie- und Tiersexbilder herunterlud, kassierte ein 66-jähriger Mann aus dem Bezirk Affoltern neun Monate Gefängnis auf Bewährung. Laut Anklageschrift lud der Schweizer zwischen Juli 2017 und August 2020 insgesamt 187 Filme und 81 Bilder herunter, auf denen sexuelle Handlungen mit Kindern zu sehen sind. Dazu kommen 17 Filme und 18 Bilder, die sexuelle Handlungen mit Tieren zum Inhalt haben. Der Beschuldigte nutzte dabei im Internet ein spezielles Programm, auf dem er mit Suchbegriffen gezielt nach solch verbotener Pornografie suchte, diese betrachtete und teilweise auf weitere Datenträger kopierte. Die Verhandlung am Bezirksgericht Affoltern erfolgte im abgekürzten Verfahren, weil der Mann die von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafe akzeptierte. Das Gericht ist nun diesem Antrag gefolgt und hat den Mann wegen mehrfacher Pornografie zu neun Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem kassierte er ein lebenslängliches Verbot von beruflichen und ausserberuflichen Tätigkeiten, die regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst. Ausserdem muss er die Verfahrenskosten von über 9000 Franken übernehmen. (-ter.)

Senioren im Strassenverkehr Seit Montag wirbt im öffentlichen Raum die Kampagne «Senioren im Strassenverkehr» für mehr Sicherheit. Bis am 5. November werden Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer mit verschiedenen Massnahmen darauf aufmerksam gemacht, dass ältere Menschen als Fussgänger zu den gefährdetsten Personen im Strassenverkehr gehören. Die Kampagne wolle Hintergründe der Thematik aufzeigen und unter anderem zu einem rücksichtsvolleren Verhalten gegenüber älteren Verkehrsteilnehmenden beitragen. Ausserdem richte sie sich auch an die Seniorinnen und Senioren selbst, heisst es in einer Mitteilung. Dazu erhielten sie konkrete Tipps, um sich zu schützen, wenn sie sich zu Fuss im Strassenverkehr bewegen. (red.)

Freitag, 8. Oktober 2021

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Um ein privates Bauvorhaben im Dorfkern zu begleiten, hat der Gemeinderat eine Begleitgruppe gebildet. Weiter wurde das Mandat für das Landschaftsentwicklungskonzept einem neuen Berater übergeben. Die langjährige Beraterin der LEK-Kommission hat ihr Mandat abgegeben. Frau Käthy Angele vom Büro Festland, Bubikon, war für die LEK-Kommission seit 2012 tätig. Der Gemeinderat und die LEK-Kommission bedanken sich bei Frau Käthy Angele für ihre wertvolle Unterstützung und Begleitung bei Projekten. Die zur Fachberatung beigezogene Person ist zwar kein Mitglied der LEK-Kommission, dennoch ist sie aber bedeutender Bestandteil des Gesamtgremiums. Die LEK-Kommission ist deshalb erfreut, einen geeigneten Nachfolger gefunden zu haben. Neu wird Herr Benjamin Kämpfen vom Büro Versaplan GmbH, Zürich, die LEK-Kommission Knonau unterstützen. Benjamin Kämpfen ist bestens mit den Gegebenheiten im Bezirk vertraut. Er ist bereits Fachberater für die Gemeinde Mettmenstetten und die Stadt Affoltern am Albis. Das Büro Versaplan hat ebenso das Pilotprojekt Neophyten Reppischtal fachlich begleitet.

Sozialdienst: Befristete Änderung der Dienstleistungen Die im Anstaltsvertrag vom 1. Januar 2018 zwischen dem Sozialdienst Bezirk Affoltern und der Trägergemeinde Knonau zu erbringenden Leistungen werden vorübergehend angepasst. Bis 31. Dezember 2021 mit anschliessender Verlängerungsoption bis 30. Juni 2022, verzichtet die Gemeinde Knonau bis auf Weiteres auf gewisse Antragsfassungen durch den Sozialdienst. Weiterführungsanträge und Anträge auf situationsbedingte Leistungen werden während dieser Testphase durch die Gemeindeverwaltung erstellt. Das vorhandene Know-how des Verwaltungspersonals kann dabei besser genutzt und eine Kostensenkung erzielt werden. Eine erste Prüfung der Wirtschaftlichkeit, sowie ob sich dieses neue System bewährt und ob die Prozesse auch so gelebt werden können, wird erstmalig per 31. Dezember 2021 geprüft.

Privates Bauvorhaben im Dorfkern Die Firma p-4 AG, 6302 Zug, beabsichtigt im Dorfzentrum der Gemeinde Knonau ein Bauvorhaben zu realisieren. Die mit dem Bauvorhaben resultierende Dorfkerngestaltung sowie die allfälligen Änderungen bei der Nutzung von Gebäuden, prägen den künftigen Dorfbildcharakter massgeblich und nachhaltig. Das Bauvorhaben tangiert unter anderem das im Jahr 2015 durch die Gemeinde erarbeitete Gestaltungskonzept Dorfkern sowie das aus dem Jahr 2020 vorliegende Betriebs- und Gestaltungskonzept Ortsdurchfahrt. Damit mit dem beabsichtigten Bauvorhaben die bestmögliche Lösung für alle Betroffenen erarbeitet werden kann, hat sich der Gemeinderat für die Bildung einer Begleitgruppe ausgesprochen. Die Begleitgruppe bestehend aus einem ortskundigen Fachberater und Mitgliedern des Gemeinderates soll eng mit der Firma p-4 AG, 6302 Zug, zusammenarbeiten. Für die Fachplanung hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit bewilligt.

Automatisierter Schacht Uttenberg; Aufträge erteilt Um den von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) geforderten Löschdruck erreichen zu können, muss das Löschwasser vom Reservoir Loo, Mettmenstetten, bezogen werden. Die Druckerhöhung im Brandfall wird heute für die Teilzonen Uttenberg und Knonau manuell vor Ort im Schieberschacht Uttenberg ausgelöst. Mit einer Automatisierung des Schachtes kann die Reaktionszeit im Brandfall wesentlich erhöht werden. Eine Automatisierung und somit die Möglichkeit der Fernauslösung werden vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) sowie der GVZ gefordert. Der Gemeinderat hat deshalb diese budgetierten, aus sicherheitsrelevanten Aspekten gebundenen Ausgaben im Betrag von 232 000 Franken bewilligt und die Ausführungsarbeiten zu Lasten der Investitionsrechnung 2021 in Auftrag gegeben.

Anordnung Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2022–2026 Im Frühjahr 2022 sind die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 durchzuführen. Der Gemeinderat Knonau hat die Termine für den 1. und 2. Wahlgang festgesetzt. Für die Erneuerungswahlen

der Gemeindebehörden, Amtsdauer 2022–2026, umfassend • 6 Mitglieder (inkl. Präsident/in) des Gemeinderates (davon 1 Mitglied Präsident/in Primarschulpflege) • 5 Mitglieder (inkl. Präsident/in) der Rechnungsprüfungskommission • 5 Mitglieder (inkl. Präsident/in) der Primarschulpflege wird der Wahltermin für den 1. Wahlgang auf den 27. März 2022 festgelegt. Ein allfällig notwendiger 2. Wahlgang findet am 15. Mai 2022 (eidgenössischer/ kantonaler Abstimmungstermin) statt. Die reformierte Kirchenpflege Knonau ist eingeladen worden, die gleichen Wahltermine festzusetzen und dem Gemeinderat, als wahlleitende Behörde, den entsprechenden Beschluss zukommen zu lassen. Die Wahltermine sind mit den Bezirksgemeinden koordiniert.

Zeitliche Abgrenzung Ressourcenausgleich Der Gemeinderat Knonau hat beschlossen, den Ressourcenausgleich gemäss § 119 Abs. 2 Gemeindegesetz ab dem Jahr 2022 zeitlich voll abzugrenzen. Im 2022 resultiert deshalb ein einmaliger buchhalterischer Effekt. Es erfolgt eine einmalige Zunahme des Nettovermögens. Diese Zunahme ist lediglich die Auswirkung der besagten Abgrenzung des Ressourcenausgleichs. Denn im Budget 2022 sind nun drei Ressourcenausgleichsbeiträge budgetiert. Einmal für das Bemessungsjahr 2020 bei dem das Ausgleichsjahr 2022 ist (Zahlung), sowie die Bildung der Rückstellungen für das Bemessungsjahr 2021 mit dem Ausgleichsjahr 2023 und das Bemessungsjahr 2022, bei dem das Ausgleichsjahr 2024 ist. Der künftige Vorteil der zeitlichen Abgrenzung des Ressourcenausgleichs liegt darin, dass die Erfolgsrechnung den mit dem Steuerertrag «passenden» Ressourcenausgleich im richtigen Jahr und somit ein ökonomisch korrektes Ergebnis ausgewiesen werden kann. Auch bei künftigen Schwankungen der Steuerkraft bleibt das Ergebnis in Zukunft aussagekräftig.

Abschluss Kaufvertrag für Landfläche auf ARA Parzelle in Knonau Die Heizgenossenschaft Knonau (HGK) möchte bereits im Frühling 2022 eine neue Holzschnitzelheizzentrale bauen

und den bestehenden Wärmeverbund erweitern. Die neue Heizzentrale soll im Baurecht auf dem Land der bisherigen ARA-Knonau erstellt werden. Damit die Gemeindeversammlung Knonau am 9. Dezember 2021 über die Einräumung eines Baurechtes für die HGK befinden kann, soll die für den Bau einer neuen Heizzentrale notwendige Grundstücksfläche (1220 m2) bereits vorgängig und vollständig in das Eigentum der Gemeinde Knonau übergehen. Das Land befindet sich aktuell noch im Eigentum des AWVK. Das Grundstück ist bereits abparzelliert worden und der Kaufvertrag mit dem AWVK wird ausgearbeitet.

Heizgenossenschaft Knonau (HGK); Darlehen von 150 000 Franken Vorbehältlich der Budgetgenehmigung durch die Gemeindeversammlung am 9. Dezember 2021 hat der Gemeinderat Knonau zu Gunsten der HGK ein Darlehen im Betrag von 150 000 Franken bewilligt. Das Darlehen soll mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Zinssatz von 1 % gewährt und muss ausschliesslich für den Bau einer neuen Holzheizzentrale verwendet werden.

Daten Gemeindeversammlungen 2022 Der Gemeinderat Knonau hat folgende Daten für die Gemeindeversammlungen im 2022 festgelegt: Donnerstag, 2. Juni, und Donnerstag, 8. Dezember.

IKA: Erneuerungswahl Verwaltungsrat: Amtsdauer 2022–2025 Nach der Zustimmung zur Bildung der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst durch die Stimmbürgerschaft im Jahr 2017 konnte jede der acht beteiligten Gemeinden (Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach) ein Mitglied des Verwaltungsrates wählen und entsenden. Die im Anstaltsvertrag festgehaltene Amtsdauer von in der Regel vier Jahren endet per 31. Dezember 2021. Rico Roth als bisheriger Vertreter der Gemeinde Knonau, stellt sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Für die Amtsdauer 2022–2025 ist Rico Roth vom Gemeinderat Knonau an seiner Sitzung vom 21. September 2021 erneut als Verwaltungsrat der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern gewählt worden. Gemeinderat Knonau

Drei Ladendiebe verhaftet

In Affoltemer Warenhaus Parfüm im Wert von über 1000 Franken gestohlen

Kantons- und Stadtpolizei Affoltern haben in einem Warenhaus in Affoltern drei Ladendiebe verhaftet. Am 4. Oktober um etwa 14.30 Uhr stellte der Ladendetektiv zwei Männer, die sich in der Parfümabteilung «be-

dient» hatten. Rund eine Stunde später klaute ein weiterer Täter ebenfalls Parfüm im Wert von mehr als 300 Franken. Die drei Männer, allesamt Nordafrikaner, konnten der Polizei übergeben werden. Einer leistete hernach auf dem Posten der Kantonspolizei Affoltern bei weiteren Ermittlungen heftigen Widerstand.

Tagpfauenauge auf Nektarsuche. (Leserinnenbild Monika Arnold)

Anwohner nahmen am 3. Oktober beim Bahnhof Knonau um 1.30 Uhr Bohrgeräusche wahr. Die sofort ausrückende Polizei konnte einen knapp 30-jährigen Mann verhaften, der sich am Selecta-Automaten zu schaffen machte. Er wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt, und es wird abgeklärt, ob er weitere Straftaten begangen hat.

Wie am 5. Oktober um 10.45 Uhr festgestellt, wurde auf einer Baustelle in Kappel eine Wasserpumpe gestohlen. Deren Wert kann noch nicht beziffert werden. Mehrmals rückten Kantonsund Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen auch wegen Lärmimmissionen aus: nach Affoltern, Bonstetten, Obfelden und Zwillikon, wo

der Veranstalter einer Party eine Ordnungsbusse kassierte. Bei der Manor-Unterführung in Affoltern haben Jugendliche am 2. Oktober nach 21 Uhr versucht, passierende Autos mit Eiern zu bewerfen. In einem Fall kam es zu einem Treffer. Die Täterschaft liess sich aber nicht eruieren. (-ter.)

Silvia Steinemann hat einen Kleinen Fuchs (links) und ebenfalls ein Tagpfauenauge fotografiert. (Leserinnenbild Silvia Steinemann)


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Oktober 2021

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Garten eines Säuliämters im Burgund Christoph Ullmann machte seinen Traum von einem eigenen Park wahr Diese Gartengeschichte beginnt in Schlesien, wo Christoph Ullmann 1941 als Sohn eines Gärtners geboren wurde. Er erlebte die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus dem Polen zugesprochenen Schlesien, flüchtete mit den Eltern aus Ostdeutschland nach Westdeutschland und fand schliesslich in Affoltern ein Zuhause. Von Regula ZellwegeR Christoph Ullmann hat sein Gärtnern in den Genen. «Ich bin 1941 quasi im Treibhaus geboren worden», erzählt er. Diese Zeit war für seine Familie vom Krieg grausam geprägt. Der Vater, ein selbstständiger Gärtnermeister, war in russische Gefangenschaft geraten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs legten die Alliierten Grenzen fest. Schlesien wurde unter polnische Verwaltung gestellt. Deutschstämmige Schlesier wurden enteignet und aus Polen vertrieben. Der Vater kehrte erst 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurück.

Weltgeschichte macht Menschengeschichte Der Affoltemer Gärtnermeister erinnert sich: «Am 17. Juni 1953 fand in Berlin der Arbeiteraufstand statt. In der Folge durften Kinder zu ihren Grosseltern in die BRD reisen – so auch meine Schwester und ich. Meine Eltern schafften die

Christoph Ullmann feiert dieser Tage seinen 80. Geburtstag – und ist noch immer leidenschaftlicher Gärtner. (Bild Regula Zellweger) Flucht aus der DDR und wir waren alle zusammen in Westdeutschland vereint.» Er verliebte sich in Gerlinde, heiratete sie, und seit vielen Jahren wohnt das Paar in Affoltern. Hier wuchsen auch ihre drei Kinder auf. Die Liebe ist geblieben und das erste Urenkelkind ist geboren. Längst sind Christoph und

PUBLIREPORTAGE

Ein Traditionsunternehmen übergibt die Geschäftsführung Fast jeder hier kennt die Marcel Rohner Kaminfeger AG aus Birmensdorf. Marcel Rohner führt seit über 31 Jahren zusammen mit seiner Frau Claudia das hiesige Kaminfegergeschäft auf äusserst sympathische Weise und mit grossem Engagement. Die beiden haben sich entschlossen etwas kürzer zu treten und die Verantwortung vertrauensvoll in jüngere Hände zu legen. Mein Name ist Gerry Oertli und ich freue mich, dass ich ab 1. Oktober 2021 als neuer Geschäftsführer der Rohner Kaminfeger AG tätig sein darf. Seit bald drei Jahren lebe ich mit meiner Familie in Birmensdorf und bin ebenfalls gelernter Kaminfegermeister. Mit der Firma Rohner verbindet mich eine lange Geschichte. Bereits 1999, in meinen Gesellenjahren, durfte ich für meinen damaligen Arbeitgeber im Betrieb von Rohner’s aushelfen, wenn Not am Mann war. Später, nach einem Ausflug ins Schmiedehandwerk, wo ich eine Zweitausbildung absolvierte, suchte ich wieder eine Festanstellung als Kaminfeger und wurde in Birmensdorf fündig. In dieser Zeit unterstützten mich Marcel und Claudia Rohner, damit ich die Ausbildung zum Kaminfegermeister absolvieren und erfolgreich abschliessen konnte. Auf diesem gemeinsamen Weg lernten wir uns gut kennen und stellten fest, dass unsere Wertvorstellungen

übereinstimmen. Für uns hat eine hohe Fachkompetenz und die Kundenzufriedenheit grösste Priorität. Nach erfolgreich absolviertem Meisterdiplom suchte ich eine neue Herausforderung und fand diese als Teil der Geschäftsleitung der Firmen Lendenmann + Bergmann, Kaminfegerei und Dachservice AG in Zürich, wo ich bereits Erfahrungen als Geschäftsführer sammeln konnte. Diese Verbindung wird auch in Zukunft bestehen bleiben. Durch die enge Zusammenarbeit mit diesen Partnerfirmen können wir das Angebot für unsere Kundschaft weiter ausbauen. Künftig können Sie auch von unserem professionellen Dachservice profitieren oder sich bei Sanierungsfragen hinsichtlich Ihrer Feuerung durch eine Impulsberatung vorinformieren. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe als Kaminfegermeister im Bezirk Affoltern. Ganz besonders freut mich, dass ich dabei weiterhin von Claudia und Marcel Rohner unterstützt werde, denn obwohl sie das Zepter aus der Hand legen, bleiben Sie dem Betrieb erhalten und werden die nächsten Jahre aktiv in der Firma Rohner Kaminfeger AG mitwirken. Rohner Kaminfeger AG Nassackerstrasse 19 8903 Birmensdorf 044 737 16 71 info@rohner-kaminfeger.ch

Das Team der Rohner Kaminfeger AG (von links nach rechts): Gerry Oertli, Michèle Meier, Christian Lohm, Kevin D`Elia, Numa Gentizon, Marcel Rohner

Gerlinde Ullmann Bürger von Affoltern. Gemeinsam haben sie sich im Burgund ein Paradies aufgebaut. Doch weshalb im Burgund? «Es kommt immer wieder anders als man denkt.» Das gilt bestimmt für das Leben von Christoph Ullmann. Auch sein Gartentraum kam anders als ursprünglich gedacht zustande. Gern hätte er im Bezirk einen grossen Garten bewirtschaftet. Der Traum vom eigenen Haus mit Garten in Affoltern konnte leider nicht realisiert werden. Der Gärtnermeister pachtete ein Stück Land in Herferswil, direkt am Jonenbach. Zehn Jahre konnte er dort seinen Garten gestalten. Er suchte Land zum Kauf – ein hoffnungsloses Unterfangen. Unterdessen hatte sich die Tochter in Frankreich verheiratet und Christoph und Gerlinde weiteten ihre Suche über die Landesgrenze aus. 1993 reagierten sie auf ein Inserat im Tages-Anzeiger: «Altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert mit 6000 Quadratmetern Weideland.» Bei beiden war es Liebe auf den ersten Blick, für Gerlinde das Haus, für Christoph das Land. 14 Jahre noch dauerte es bis zu seiner Pensionierung, bis dahin pendelte die Familie in den Ferien und manchmal an Wochenenden zwischen Affoltern und Frontenaud in der Bresse.

Anspruchsvolle geologische Grundlage Heute geniessen Gerlinde und Christoph Ullmann, Kinder und Enkelkinder das alte Haus mit dem parkartigen Garten in der bekannten Weinregion als zweiten Wohnsitz. Gerlinde Ullmann hatte lange Jahre als selbstständige Ände-

Der parkartige Garten mit Bäumen und Sträuchern ist eine Ruhe-Oase. (Bild zvg.)

rungsschneiderin in Affoltern gearbeitet und mit viel Freude das Haus renoviert und eingerichtet. Christoph liebt das Gärtnern. Sein Beruf ist Berufung. «Überstunden habe ich nicht für den Arbeitgeber gemacht, ich machte sie für mich.» Wenn er etwas anpackt, dann tut er es auch richtig. So verwandelte er das Wiesland im Burgund Schritt für Schritt in eine Parklandschaft. Zwei uralte, hohle Kopfweiden standen auf seinem Land. Er zurrte sie mit einem Band fest, damit sie nicht auseinanderfielen. Er setzte Sträucher – so, dass immer ein paar gleiche im Garten verteilt blühten. Er teilte den Garten in Regionen ein, setzt mehrjährige Stauden. Christoph Ullmann ist ein absoluter Ästhet. Auch als Fotograf. Der Boden ist nicht optimal: ohne Steine, die den Wasserabzug fördern und die Wärme im Boden halten, lehmig, bei Hitze und Trockenheit steinhart, bei Regenwetter schwer und nass. Obstbäume beispielsweise fühlen sich nicht wohl. Die Frage «wo fühlt sich eine Pflanze wohl» ist ausschlaggebend für die ganzheitliche Bepflanzung der 6000 Quadratmeter.

Mehr als ein Garten Kamelien und Rhododendren gilt Christoph Ullmanns besondere Liebe. Er experimentiert gern. Er kaufte beispielsweise eine Strelitzie, auch Papageienblume genannt, in einem kleinen Töpfchen – und experimentiert. «Das Pflanzenreich ist unendlich», meint er. Und versucht herauszufinden, unter welchen Bedingungen die Pflanze gedeiht. Er investiert nicht viel Geld in den Garten, aber sein Wissen, Geduld

und seine langjährige Erfahrung. Das Jäten jeder Wildpflanze ist nicht sein Ding. Er sieht und gestaltet den Garten als ein grosses Ganzes. Und er respektiert die Pflanzen. Es geht hier nicht nur um einen wunderbaren Garten. Er ist ein Symbol dafür, dass Träume realisiert werden können: mit der Hände Arbeit, mit Ausdauer und Geduld, mit der Fähigkeit, mit Misserfolgen und Frustrationen umgehen zu können. Und auch mit der Offenheit, Grenzen zu überschreiten. War der Garten im Knonauer Amt, in der Schweiz, nicht realisierbar, dann eben in Frankreich! Die Familie fasst zusammen: «Wir haben ein Paradies geschaffen. Wenn das Paradies so ausschaut, könnten wir es aushalten.»

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Bereits erschienen: Marlise und Hans Gebhard, Obfelden; Susi Fischli, Ebertswil; Robert Lüchinger, Hedingen; Martin Romer, Knonau; Pirmin Rohrer, Uerzlikon; Lenke Franken, Mühleberg, Marijke Poser, Wettswil; Oskar Hedinger, Bonstetten; Ruth Bieri, Aeugst; Hedi Queck, Affoltern; Katharina Jungen, Obfelden; Peter Stutz, Hedingen; Marina Wallier, Aeugstertal, Linda Brägger, Kloster Kappel, Carmen Steiner, Bonstetten.

FORUM

Impfgeschichten Als am 23. Juli meine «Impfgeschichten» in dieser Zeitung erschienen, waren noch weniger als die Hälfte der erwachsenen «Säuliämtler» und «Säuliämtlerinnen» gegen das Sars-Cov-2-Virus geimpft. Gut zwei Monate später, sind es schon zwei Drittel. Im Hinblick auf die Überwindung der Pandemie und zum Erlangen der von allen begehrten Freiheit ist diese Entwicklung überaus erfreulich. Ins Impfzentrum Affoltern kommen viele junge Menschen, weil sie zu ihrer Bewegungsfreiheit das Zertifikat brauchen und vom ewigen Testen im wahrs-

ten Sinn des Wortes die Nase voll haben. Wir sehen aber auch viele ältere Leute, die zur Erstimpfung kommen. Viele von ihnen zögerten bisher, sich impfen zu lassen aus Angst vor Nebenwirkungen der Injektion eines mRNA-Impfstoffes. Wenn wir diese Angst verstehen und Jungen und Alten erklären, dass das Risiko einer unbekannten nachteiligen Folge der Impfung in keinem Verhältnis steht zum Schutz vor den bekannten Folgen einer schweren Covid-19-Erkrankung, nehmen praktisch alle die Impfung dankbar entgegen. Als Mitglied der von der Pandemie geplagten Gesellschaft

und als für die Gesundheit der Menschen, die sich mir als Hausarzt anvertrauten und für die Gesundheit der Gemeinschaft, in der wir leben, engagierter Arzt danke ich allen, die trotz ihrer Bedenken den Schritt zur Impfung wagen. Wir hoffen wohl alle auf eine Zeit danach ohne Masken, Testen, Quarantäne und freuen uns auf die wiedererlangte Freiheit. Damit möglichst viele Impfwillige die Chance ergreifen können, bleibt das Impfzentrum Affoltern auch im November weiter geöffnet. Dr.med. Urs Glenck, Ebertswil


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Vier Tore und kein Torhüter Das neue Format im E-Fussball (Play more Football) Kreativ, dribbelstark und spielintelligent: So sollen die Fussballer der Zukunft sein. Dank eines neuen Formats bei den Jüngsten will der Schweizerische Fussballverband neue Topspieler herausbringen. Samstag, 10.00 Uhr, im Jonentäli. Es sind vier kleine Fussballfelder markiert und auf jedem Spielfeld hat es vier Mini-Tore. Alles ist bereit für das Turnier für neun bis zehnjährige Kinder (E-Junioren), das in einem neuen Format gespielt wird. «Play more Football» (Spiel mehr Fussball) heisst dieses neue FussballKonzept des Schweizerischen Fussballverbands. Um mehr Topspieler herauszubringen, will der Fussballverband mehr Spieler, die dribbelnd in Duelle gehen und damit Risiken eingehen. Die Förderung von kreativen Spielern mit perfekter Ballbeherrschung soll schon im Kinderfussball beginnen. Gelingen soll dies mit einer Turnierform, die aus zwei unterschiedlichen Spielformen besteht. Vier Mannschaften nehmen am Turnier teil. In der ersten Hälfte werden die Teams halbiert, spielen jeweils mit drei Spielern ohne Torhüter auf vier Mini-Tore. Die Spielzeit auf dem Kleinfeld beträgt jeweils 3 mal 8 Minuten. Im zweiten Teil wird mit 6 gegen 6 Spieler inklusive Torhüter mit einer Spielzeit von 3 mal 15 Minuten gespielt. Die Kombination der beiden Formate ist aktuell noch in der Pilotphase. Der FC Hausen am Albis hat sämt-

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Kämpfen um jeden Ball Es geht los mit dem Turnier im Hausemer Jonentäli. Die Kids kämpfen um jeden Ball, das Spiel wird schön von hinten aufgebaut. Weggeschlagen wird auf diesem kleinen Spielfeld kein Ball. Nicht nur die Feldgrösse hat wenig mit einem «normalen» Fussballspiel zu tun, das die Kids bei den Erwachsenen zu sehen bekommen. Zieht ein Spieler auf ein Tor, kann er, wenn er clever agiert, plötzlich das Ziel wechseln. Damit wird erreicht, die Spielintelligenz und Kreativität zu fördern. Gleichzeitig bleiben Intensität und Tempo jederzeit hoch. Klar, der Aufwand für den durchführenden Verein ist grösser, aber in Sachen Ausbildung profitieren die Kinder mehr, die Fortschritte sind grösser. Hohe und einseitige Resultate gehören der Vergangenheit an. Das Resultat soll sowieso nicht im Zentrum stehen, der Lerneffekt aber umso mehr. Zudem profitieren auch die schwächeren Kinder: Kids, die kaum

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oder sogar nie an den Ball kommen, gibt es nicht. Beim bisherigen E-System mit 7 gegen 7 Spieler läuft das Spiel oft über die besten Spieler, die Schwächeren kommen dabei weniger an den Ball. Bei nur drei Spielern auf dem Feld, braucht man hingegen jeden Spieler. Weil mit dem zweiten Teil die Spielform mit 6 gegen 6 Spieler ähnlich dem alten Spielsystem beibehalten wird, ergänzen sich die beiden Formate ideal. Diese Kombination soll den perfekt ausgebildeten Fussballer möglich machen. Erfahrungen der Trainer des FC Hausen a.A.: • Die Kinder haben grosse Freude & Spass am neuen Spielsystem «Play more Football» • Die Intensität und Spielbeteiligung ist für die einzelnen Spieler wesentlich höher • Die Resultate werden dadurch noch mehr zur Nebensache (Erlebnis vor Ergebnis) Nachdem am heutigen Samstagmorgen alle Teams auch im 6 gegen 6 gegeneinander angetreten sind, ist das Turnier vorbei. Es wird auch keine Turnier-Rangliste geführt, da die Resultate im Verhältnis zum Erlebnis der Kinder zur Nebensache werden. Ob ein neuer Starspieler dabei war, wird die Zukunft weisen. Marco Bisa, Martin Platter

«Danke für Deinen tollen Einsatz!» Selina Plüss hat als Fussballtrainerin aufgehört Wer hat sich nicht schon über einen Fussballtrainer geärgert, der an der Seitenlinie die Kinder unentwegt anschreit? Selina Plüss hat als Kinderfussballtrainerin des FC Hausen in den letzten neun Jahren eindrücklich bewiesen, dass man dieses Amt auch wider dem KIischee gut ausüben kann.

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liche drei E-Mannschaften für die Pilotphase angemeldet und möchte dadurch aktiv seine Erfahrungen miteinbringen. Auf die nächste Saison 2022/23 wird dieses System «Play more Football» für sämtliche Vereine vom Fussballverband Zürich auf Stufe der E-Junioren eingeführt.

Liebevoll, ruhig, akribisch, bestimmt und mit einer Portion Humor: So wird uns Selina Plüss als Kinderfussballtrainerin in Erinnerung bleiben. Als 17-Jährige übernahm sie ihr erstes Amt als Juniorentrainerin. Eine Herkulesaufgabe, denn wer traut schon einer 17-Jährigen ein eigenständiges Traineramt zu? Da die Fortschritte der Jungs bald sichtbar waren und die Mannschaft funktionierte, erlangte Selina rasch die gebüh-

rende Anerkennung und den nötigen Respekt. Dies auch vom Trainer-Team, das sie als ebenbürtiges Mitglied akzeptierte. Wie viele vor ihr stand sie vor der Entscheidung, ob sie weiter selbst aktiv Fussball spielen oder als Trainerin tätig sein will. Sie entschied sich für die Arbeit mit den Kindern. Nach neun Jahren und einer tollen Abschlusssaison mit dem Da-Team beendete sie nun ihre Trainerzeit beim FC Hausen. Der Vorstand, die Mitglieder und ich bedanken sich bei Selina ganz herzlich für das Geleistete und wünschen ihr viel Musse in ihrer neu gewonnenen, wohl verdienten Freizeit. Auch in Zukunft ist sie jederzeit herzlich beim FC Hausen und im Jonentäli willkommen – gerne auch in einer Funktion. Dein Trainerkollege Benjamin Baum

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Gewerbe

Über sieben Brücken

Der prämierte Flimser Wasserweg führt Wanderer über sieben kunstvolle Brücken. > Seite 16

Freitag, 8. Oktober 2021

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Sieg für Team Birkenhof 35 Jahre firmentreu Im Junioren-Vierkampf in Cham gewann das Team Birkenhof Affoltern. > Seite 21

Seit Jahrzehnten bereitet dem Säuliämtler Urs Schneller sein Job bei der «Mobiliar» Freude. >Seite 23

Jubiläumsfest mit Verspätung gefeiert Verkehrskadetten-Abteilung Albis feierte ihren 50. Geburtstag Die Verkehrskadetten-Abteilung Albis (VKA-Albis) ist ein gemeinnütziger Jugendverein, welcher Jugendlichen eine sinnvolle und aktive Freizeitbeschäftigung bietet. Im letzten Jahr wurde der Verein 50 Jahre alt. Kurz vor dem 51. Geburtstag konnte das Jubiläumsfest bei schönstem Spätsommerwetter in Kappel nachgefeiert werden. Ursprünglich wollten die Verkehrskadetten ihren 50. Geburtstag zusammen mit der Öffentlichkeit mit einem grossen, öffentlichen Streetfoodfestival in Affoltern feiern. Die Pandemie hat dies leider verhindert. So hat das Organisationskomitee eine Alternative geplant und ein kleineres Fest für die Vereinsmitglieder organisiert. Bei schönstem Herbstwetter konnte die VKA-Albis in Kappel den runden Geburtstag gebührend nachfeiern. Ein engagierter Komiker sorgte für Lacher, eine junge Band und zwei DJs für gute Rhythmen und zwei Food Trucks verwöhnten die Vereinsmitglieder mit feinem Essen. Dank herrlichen Spätsommertemperaturen herrschte gute Stimmung bis weit in die Nacht. Neben dem Jubiläumsfest haben die VKA-Albis ihre Geschichte auch in einem Jubiläumsbuch aufgearbeitet.

Die Geschichte der Verkehrskadetten Ende der 60er-Jahre gab es auf dem Albis regelmässig ein Verkehrschaos. Schon damals war der Albis ein beliebtes Ausflugsziel zum Skifahren oder zum Spazieren. Im Februar 1970 unterbreitete deshalb Heinrich Guggenbühl, der

kannt war, gestaltete sich die Mitgliedersuche aufwendig. Anfang der 80er-Jahre stand der Verein auf einem soliden Fundament. Zu Beginn der 90er-Jahre folgte ein kurzes finanzielles Tief. So betrug das Budget fürs Sommerweekend lediglich 5 Franken pro Person. Bald stiegen jedoch die Einsatzstunden und Mitgliederzahlen wieder. Während der Verein 1990 nur 10 bis 15 Verkehrskadetten zählte, waren es 1993 bereits 69. Dies war das Ergebnis einer neuen Werbestrategie. Mit 4515 Einsatzstunden wurde zudem ein neuer Rekord verzeichnet.

Weniger Einsätze wegen Corona

Ein herzliches Dankeschön sagt die Verkehrskadetten-Abteilung Albis zu ihrem 50-jährigen Bestehen. (Bild zvg.) Urvater der Verkehrskadetten, dem Gemeinderat Hausen das Angebot, dass Verkehrskadetten den Verkehr auf dem Albis versuchsweise unter Kontrolle bringen sollen. Noch im September wurde Hans-Jörg Federer zum ersten Präsidenten der VKA-Albis gewählt. Bereits im Oktober startete die erste Ausbildung mit 6 Mädchen und 13 Jungen. Damals war der Hauptsitz noch in Federers Garage und Dachboden. Nach kurzer Zeit, am 16. Dezember 1970, war die Grundausbildung abgeschlossen.

Die grössten Probleme, mit denen der junge Verein zu kämpfen hatte, waren finanzieller Natur. Im Budget des ersten Vereinsjahres 1971 wurde der Ertrag aus erbrachten Leistungen mit nur einem Franken pro Stunde und Verkehrskadett geplant. Die persönliche Ausrüstung eines Kadetten kostete jedoch schon damals 160 Franken. Zusätzlich mussten Transportmittel sowie Signalisationsmaterial und Funkgeräte angeschafft werden. Da die Tätigkeit von Verkehrskadetten noch relativ unbe-

In diesem Hoch wurde in Obfelden eine alte Militärbaracke vom Verein bezogen, die in vielen ehrenamtlichen Stunden zu einem gemütlichen und praktischen Vereinslokal umgebaut wurde. Die Freude am Lokal hielt jedoch nicht lange an: Im Oktober 1999 stand das Vereinslokal in Flammen. Das Feuer vernichtete praktisch das ganze Lokal mit Material und Akten. Personen kamen glücklicherweise keine zu Schaden. Die Gemeinde Obfelden stellte als Übergangslösung rasch und unkompliziert Räumlichkeiten in der Mehrzweckanlage Brunnmatt zur Verfügung. Unerwartet ergab sich eine neue Möglichkeit: Das Schulhaus in Dachlissen, Mettmenstetten, stand zum Verkauf. Zusammen mit der Unterstützung einer ortsansässigen Bank wurde im Juli 2000 der Traum vom eigenen Vereinslokal Wirklichkeit. Dank der Mithilfe vieler Vereinsmitglieder konnte das Haus sanft renoviert werden. In den letzten 20 Jahren wurden in diesem Haus unzählige Sitzungen abgehalten,

Ausbildungen durchgeführt, Aufgebote erstellt, Erinnerungen geschaffen. Im Jahr 2009 leistete die VKA-Albis bereits 12 681 Einsatzstunden. Zum 40-Jahr-Jubiläum hatte der Verein 94 Verkehrskadetten. Nach einem Rekord von 102 Verkehrskadetten im Jahr 2013 sank die Zahl 2015 auf 63 – das war zuletzt im Jahr 1995 der Fall. Doch mit der Auftragslage verbesserten sich auch die Mitgliederzahlen und so zählte der Verein 2019 wieder 75 Verkehrskadetten. Das Jahr 2020 sollte ein feierliches 50. Jubiläumsjahr für die VKA-Albis werden. Es kam bekanntlich anders. Die Covid-19-Pandemie hatte einen erheblichen Einfluss auf das Vereinsleben. Praktisch alle Vereinsanlässe und viele Einsätze mussten abgesagt werden. Noch während dem Shutdown sorgten die Verkehrskadetten, geschützt mit Maske, beim Unispital Zürich für geordneten Strassenverkehr. Dafür musste eine Ausnahmegenehmigung des kantonalen Krisenstabs eingeholt werden, weil der Bundesrat Vereinsaktivitäten im Shutdown verboten hatte. Nach der Wiedereröffnung leisteten die Verkehrskadetten Einsätze bei Baumärkten. Insgesamt brach die Einsatzlage im Jahr 2020 jedoch drastisch ein. Die Verkehrskadetten konnten nur rund ein Drittel der üblichen Einsatzstunden leisten. Auch 2021 bestehen weiterhin grosse Herausforderungen für die VKA-Albis. Gewisse Grossanlässe mussten auch dieses Jahr abgesagt werden. Dies führte zu entsprechenden Einsatzabsagen. Trotz dieser anspruchsvollen Ausgangslage bleibt die VKA-Albis zuversichtlich und hofft, in Zukunft wieder mehr Einsätze im Dienste der Öffentlichkeit leisten zu dürfen. Roger Thomi und Christine Emch

Persönliche Einstellungen prägen die Befindlichkeit Arbeitszufriedenheit: Die persönliche Einstellung ist entscheidend Das Leben im Erwerbsalter dauert 40 Jahre und mehr. Wer generell Arbeit negativ konnotiert, vergällt sich das halbe Leben. Es lohnt sich, selbst die Verantwortung für seine Arbeitszufriedenheit zu übernehmen und selbst für die umfassende Lebenszufriedenheit zu sorgen. von regula zellweger Die Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt wirken sich direkt auf den Berufsalltag jedes Einzelnen aus. Kaum ein Erwerbsleben fliesst wie ein ruhiger Fluss dahin: Es gibt Zeiten von Turbulenzen, von Trockenheit, aber auch ruhige Phasen. Das Gebot der Stunde: Konstruktiv mit den täglichen Herausforderungen umgehen und selbst für Arbeitszufriedenheit und Gesundheit sorgen. Die längerfristige Aufgabe: Sich so in der Arbeitswelt positionieren, dass man auch für die Zukunft gute Chancen hat, seine Arbeitszufriedenheit zu erhalten. Arbeitszufriedenheit ist ein umfassendes Lebensgefühl, ein Lebensstil, der

erlaubt zu sagen: «Unter dem Strich ist mein Arbeitsleben in Ordnung – und in vielen Teilen macht es sogar Spass!»

Opferhaltung ist fatal Arbeitszufriedenheit basiert auf der individuellen Einstellung gegenüber der Arbeit generell und auf der aktuellen Arbeitssituation. Sie äussert sich als emotionale Befindlichkeit. Fehlende Arbeitszufriedenheit wirkt sich nicht nur auf die Psyche aus, auch der Körper reagiert darauf. Arbeitsunzufriedenheit kann krank machen. Niemand ist machtlos Überforderung und Stress ausgeliefert. Bevor man beginnt, auf der Burnoutspirale abwärtszudrehen, gilt es, sich selbst wahrzunehmen, Möglichkeiten auszuwählen, und eigenverantwortlich die nötigen Schritte zu tun. Indem man das Steuer in die Hand nimmt, sich attraktive Ziele setzt und diese anpeilt, motiviert man sich selbst. Wie sonst?

Zufriedenheitsanalyse Zuerst gilt es herauszufinden, wo die Ursachen für die Unzufriedenheit

liegen. Wer grundsätzlich Arbeit negativ bewertet, wird schwerlich Arbeitszufriedenheit erlangen. Die berufliche Zufriedenheit steht auf den vier Säulen Tätigkeiten, Umfeld, Entwicklungschancen und Sinn der Arbeit. Unter Tätigkeiten versteht man alles Handeln und Verhalten, das in der spezifischen Funktion verlangt ist. Die Tätigkeiten sind ausschlaggebend, dass man sich für eine Stelle bewirbt. Wer unzufrieden mit den Tätigkeiten ist, soll versuchen, innerhalb des Unternehmens andere Aufgaben, eine andere Funktion oder neue Projekte zu übernehmen. Vielleicht stehen ein Stellenwechsel oder eine Weiterbildung an. Das Umfeld umfasst die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, Vorgesetzte und Mitarbeitende sowie die Unternehmenskultur. Oft verlässt man eine Stelle wegen Unstimmigkeiten oder Konflikten im Umfeld. Bei der Unzufriedenheit mit dem Umfeld sucht man das lösungsorientierte Gespräch mit Mitarbeitenden oder Vorgesetzten. Erreicht man seine Ziele nicht, bleibt nur ein Stellenwechsel, bei dem man von Anfang an darauf achtet, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

Entwicklungspotenzial und sinnstiftende Anteile Wenn eine Stelle Entwicklungspotenzial beinhaltet, weiss man, dass man nicht ewig dasselbe tun wird, sondern dass innovatives Verhalten auch Möglichkeiten für Veränderungen eröffnen. Aufstiegschancen und Veränderungsmöglichkeiten motivieren. Wer das Gefühl hat, wegen fehlender Entwicklungschancen demotiviert zu sein, sucht das Gespräch mit dem Vorgesetzten oder dem HR, um seine Zukunftsaussichten auszuloten. Im Arbeitsalltag soll man nicht gegen persönliche Werte handeln müssen. Es gilt zu erforschen, ob sinnstiftende Anteile in der Arbeit fehlen. Vielleicht kann man seine Arbeit im Unternehmen verändern, beispielsweise die Lehrlingsbetreuung übernehmen oder sich im Sicherheitsbereich engagieren. Vielleicht braucht es einen Stellen- oder gar Berufswechsel. Vielleicht reicht es auch, wenn man sinnstiftende Aufgaben in der Familie oder im Freiwilligenbereich übernimmt. Hat man definiert, was die Arbeitsunzufriedenheit verursacht, wird es

Zeit, etwas zu verändern: die Einstellung zur Arbeit oder die Arbeitssituation. Nicht immer fühlt man sich in der Lage, das Leben umzukrempeln. Es lohnt sich aber, aktiv zu werden, denn Arbeit ist Leben, Lebenszufriedenheit ist mit unzähligen Faktoren verbunden, nicht zuletzt mit der Befriedigung durch befriedigende oder gar erfüllende Arbeit. Manchmal braucht man heftigen Leidensdruck. Schade! Für die Arbeitszufriedenheit zu sorgen hat damit zu tun, welchen Stellenwert man sich selbst gibt. Es soll Freude machen, mit Selbstvertrauen und Zuversicht die eigene Arbeitssituation zu gestalten – und nicht dauernd zu sagen: «Ich muss arbeiten». «Ich will arbeiten» fühlt sich anders an. Zur Arbeitszufriedenheit können Vorgesetzte beitragen, aber sie tragen nicht die Verantwortung dafür. Wer anderen die Verantwortung für seine eigene Befindlichkeit überlässt, nimmt sich die Würde. Wer Arbeitszufriedenheit für sich schafft, ist gesünder, beliebter und hat einen guten Selbstwert.


Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 10. Oktober 10.00 Kirche Affoltern am Albis, Regional-Gottesdienst mit Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Antonia Nardone, Orgel Donnerstag, 14. Oktober 14.30 Kafi-Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten. www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hedingen

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 10. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Ueli Flachsmann Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei (044 761 00 05)

Samstag, 9. Oktober 17.30 Eucharistiefeier

Kloster Kappel a. A.

Bitte beachten: In der Kirche gilt ab 50 Personen eine Zertifikatspflicht.

Sonntag, 10. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Pfarrer Ueli Flachsmann

Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 8. Oktober 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der kath. Kirche (Es darf mit Maske gesungen werden) Sonntag, 10. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfr. U. Flachsmann Dienstag, 12. Oktober 14.00 60plus Spielenachmittag im Ulmensaal Es gilt Zertifikatspflicht.

Ref. Kirche Bonstetten

Freitag, 8. Oktober 19.30 offenes HAGIOS-Singen in der Klosterkirche Leitung: Christine Boeck Sonntag, 10. Oktober 18.00 Musikalisches Abendgebet zu Dietrich Bonhoeffers «Von guten Mächten» In der Klosterkirche Uraufführung des «Gebets für Altstimme und Streichquartett» von Samuel Langmeier, Zürich. Ausführende: Schoschana Kobelt, Alt und Streichquartett. Liturgie: Pfr. Volker Bleil Zertifikat erforderlich. Donnerstag, 14. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Sonntag, 10. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfr. Ueli Flachsmann (Hedingen) www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 10. Oktober 9.30 Oberämtler Schlagergottesdienst in Rifferswil «in memoriam Udo Jürgens» mit dem «Duo Kiss» und Pfarrer Christian Wermbter.

Sonntag, 10. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Scheibler Taufe von Elisa Stalder

Sonntag, 10. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst im Oberamt in Rifferswil mit Pfr. Christian Wermbter

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 10. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. C. Mehl Musik: Esther Loosli In der ref. Kirche Ottenbach www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil 2. Rifferswiler SchlagerGottesdienst www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 9. Oktober 9.45 Kolibri im Kirchgemeindehaus Sonntag, 10. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. Claudia Mehl www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 10. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Claudia Mehl Esther Loosli, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 10. Oktober 9.30 2. Schlager-Gottesdienst in Rifferswil zum Thema «Udo Jürgens in memoriam – seine grössten Hits, sein Leben, sein Hoffen» mit dem Schlager-Duo Kiss (Michaela und Andreas Frei), Pfarrer Christian Wermbter, Regionalgottesdienst von Maschwanden bis Kappel www.kircherifferswil.ch

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Sonntag, 10. Oktober 9.00 Eucharistiefeier mit anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa

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Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 9. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 10. Oktober 8.00 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 1. Monatsged.: Niedermann, Klara Montag, 11. Oktober 19.00 Monatsandacht Dienstag, 12. Oktober 19.30 Hl. Messe mit Generalvikar Andreas Fuchs

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 9. Oktober 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias Kühle-Lemanski

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Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola Mit Maske und Abstand Anschliessend Chilekafi Mit Schutzkonzept Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 10. Oktober 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 10. Oktober 10.00 Gottesdienst und Livestream Benjamin Ruprecht Mehr unter www.sunntig.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Samstag, 9. Oktober 2021 13.30 Jungschi und Ameisli in Mettmenstetten Sonntag, 10. Oktober 2021 10.00 Gottesdienst Predigt: Eveline Fenner Kingskids und Kinderhüeti www.affoltern.heilsarmee.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. Oktober 10.30 Gottesdienst Thema: Der Gottesname «El Shaddai» Hort, Sonntagsschulen, Unterricht Donnerstag, 14. Oktober 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 8. Oktober 2021

Jedes Reisen hat seine Zeit Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte

Samstag, 9. Oktober. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Besucherzahl beschränkt, Zertifikatspflicht.

Jazz am Donnerstag Miki Lenner Trio Miklòs Lenner p | Peter Keller b | Bruno Huwyler d Was geschieht, wenn sich ein ungarischer Physiker, der nebenberuflich auch Jazzpiano spielt, und eine erfahrene Rhythmussektion treffen? Das Miki Lenner Trio wurde 2013 gegründet und

Michelle Furter Weitere Informationen auf www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch/kurse-anlaesse/waffelspass.

Reisen anno dazumal. (Bild zvg.) hat seither zahlreiche Auftritte in der Schweiz als auch im Ausland absolviert. Ihr breit gefächertes Repertoire besteht aus melodischen Jazz Standards aus der Swing Ära, Bossa Nova, Balladen sowie Eigenkompositionen. Donnerstag, 14. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Essen 18 Franken. Besucherzahl beschränkt, Zertifikatspflicht.

Zeitgeschichte, Swiss Tours: Schweizer Reisen im einheimischen Film Dr. Felix Aeppli, Historiker Einführung – Filmdokumente – Diskussion

Jede Epoche hat ihre bevorzugten Reiseziele, ihre spezifischen Verkehrsmittel und ihren eigenen filmischen Blickwinkel. Im Zweiten Weltkrieg gönnte sich eine Klasse aus der Stadtzürcher Töchterschule zur bestandenen Matura eine Velotour durchs Tessin. Und für ein französisches Mädchen, das zur Erholung von den Kriegswirren ein paar Monate in der Schweiz weilte, sollte eine Schifffahrt auf dem Urnersee den Höhepunkt des Aufenthalts bilden. Nach Kriegsende durften sich amerikanische GIs im Urlaub vor dem Matterhorn im Skifahren üben, und in den Fünfzigerjahren ging es für ein junges Paar abermals ins Tessin, nun aber im offenen Cabriolet und

in Farbe. Im Umkreis der 1980er Bewegung gelangten auch wenige pittoreske Ecken der Schweiz ins Bild, und in der Postmoderne wurde erstmals auch mit touristischen Klischees gespielt. Der Zürcher Historiker Dr. Felix Aeppli zeigt repräsentative Ausschnitte aus Schweizer Filmdokumenten und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Samstag, 16. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Ab 19 Uhr: Käsespezialitäten von Chäs Stöckli (Reservierung erwünscht). Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25, Mitglieder 18, Kulturlegi 12 Franken. Essen 20 Franken. Besucherzahl beschränkt, Zertifikatspflicht.

Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»

«Jetzt hör doch mal zu!» Kindgerecht kommunizieren lernen Manchmal nützen weder Tricks noch Versprechungen oder Drohungen, um das Kind zu einer Handlung zu bewegen. Das Familienzentrum lädt zum Vortrag via «Zoom». Kinder haben eine ganz eigene Logik und diese gilt es zu verstehen, damit ein Miteinander, statt Gegeneinander entstehen kann. Die Kinder scheinen auf taub zu schalten, wenn die Eltern ihnen sagen, sie sollen das Zimmer aufräumen. Manchmal bemerken Eltern sogar selbst, dass sie täglich nur noch «Nein», «Mach jetzt endlich» oder «Wenn du nicht, dann...» sagen und das kann überaus

frustrierend sein. In diesem dreiteiligen Kurs, der am 20. und 27. Oktober sowie 5. November von 19 bis 21.30 Uhr via Zoom stattfindet, lernen die Eltern von der Erziehungsberaterin Prisca Valguarnera, wie sie mit ihrem Nachwuchs kindgerecht kommunizieren können. Die Kosten belaufen sich für Mitglieder auf 130 Franken, für Nichtmitglieder auf 135 Franken. Familienzentrum Bezirk Affoltern Familienzentrum, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmelden bis 7. Oktober unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Meret Klee spielt klassische Gitarre – am 15. Oktober in Affoltern. (Bild zvg.)

Fantasien und Wunderlichkeiten für die Gitarre Meret Klee, aufgewachsen in Affoltern, konzertiert mit einem vielfältigen Programm am 15. Oktober in der reformierten Kirche Affoltern. Nach der Matur mit dem Schwerpunktfach Musik studierte Meret Klee in Basel klassische Gitarre bei Stephan Schmidt. Am kommenden Freitag ist sie zusammen mit der Gitarristin Lea Ziegler und dem Bariton Tobias Stückelberger mit

Waffelspass in den Herbstferien In den Herbstferien, jeweils am Donnerstag, 14. und 21.Oktober, verwandelt sich das Kafi Lollipop im Familienzentrum in eine duftende Waffelbackstube. Alle hungrigen kleinen und grossen Gäste haben zwischen 14 und 17 Uhr die Möglichkeit, sich mit einer – oder mehreren – leckeren, frischen, selbstgemachten Waffel zu verpflegen. Dazu einen feinen Cappuccino oder Chai Latte bestellen und die Kinder im Spielzimmer oder im abenteuerlichen Spielplatz austoben lassen – ein perfekter Nachmittag! Der beliebte WaffelspassNachmittag findet wieder an beiden Donnerstagen jeweils ab 14 bis 17 Uhr im Familienzentrum statt. Die frischen Waffeln können mit allerlei Belägen, wie Streusel, Schokoladencreme, Puderzucker, Konfitüre, Zimt, Apfelmus und vielem mehr verfeinert und dekoriert werden. Fleissige Waffelbäcker können ihre kleinen Kunstwerke sofort geniessen oder mit nach Hause nehmen. Kind und Kegel sind herzlich willkommen.

Klassik Jazz Thomas Tobler’s New Baroque Thomas Dobler: Vibrafon und Perkussion; Caroline Lambelé: Violine; MiquelAngel Cordero: Kontrabass; Barock – Jazz – Worldmusic – Crossover Was Thomas Dobler mit seinem neusten Projekt präsentiert, ist keine Kreuzung der beiden Genres Jazz und Barockmusik, wie der Begriff Crossover vermuten lassen könnte. Nein, es handelt sich tatsächlich um eine Verschmelzung beider Stile. Eine musikalische Reise durch das barocke Europa und gleichzeitig ein ebenso anspruchsvoller wie begeisternder Diskurs zum Thema Jazz und Barockmusik. Hauptwerke von Bach, Rameau, Händel, Vivaldi und Purcell werden in Thomas Doblers Arrangements auf ganz natürliche Weise mit Elementen des Jazz, Pop, Flamenco sowie brasilianischer und afrokubanischer Musik durchleuchtet. Besonders interessant wird es, wenn kleine rhythmische Verschiebungen und harmonische Versetzungen plötzlich aufhorchen lassen, wenn das jeweilige Thema allmählich aus den Fugen gerät, eine drängende, entfesselte Intensität annimmt. Dann ist das möglicherweise Jazz, möglicherweise aber auch eine neue Kategorie. Auf jeden Fall eine einnehmende Musik, die sich kaum kategorisieren lässt.

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Stücken aus ihrem Masterrezital zu hören. Im vielfältigen Programm werden Werke aus einem breiten Spektrum gespielt, welches von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Auf die Wunderlichkeiten für die Gitarre dürfen die Konzertbesuchenden gespannt sein. Meret Klee Konzert, Freitag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Zertifikatspflicht.

Mit dem Nachwuchs kindgerecht kommunizieren. (Bild zvg.)

Lecker: selbstgemachte Waffel. (Bild zvg.)

Mit neuer Energie in die Zukunft Ende November wird die Zürcher Bevölkerung über das neue Energiegesetz abstimmen. Was ändert sich beim neuen Gesetz und welche Auswirkungen hat es auf Mensch und Umwelt? Diese Fragen stehen im Zentrum eines Informationsanlasses, welchen mehrere Parteien aus dem Bezirk Affoltern gemeinsam organisieren. Matthias Möller, Chef des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), wird die Neuerungen des Gesetzes persönlich vorstellen. Anschliessend bleibt genügend Raum für Fragen und die Diskussion. Der Anlass findet am Dienstag, 26. Oktober, um 20 Uhr im Kasinosaal in Affoltern statt und wird auch mit Online Live-Stream übertragen. Nähere Angaben folgen zu gegebener Zeit. Überparteiliches OK von EVP, GLP, Grüne, Die Mitte, FDP und SP

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MARKTPL ATZ

Freitag, 8. Oktober 2021

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Der Sicherheit dienen und dabei etwas Gutes tun Karitative Winterreifen-Wechselaktion bei Städeli in Rifferswil Vom 11. bis 15. Oktober ist wieder Winterpneu-Wechselwoche bei Martin Städeli an der Hauserstrasse 3 in Rifferswil. Ein Teil des Geschäftserlöses wird dem Tier-Gnadenhof Hodel von Ivo Zürcher im Jonental gespendet – zugunsten der «Affoltemer Geissen» am Breitenweg. Gross war Enttäuschung in Teilen der Bevölkerung, als im April dieses Jahres bekannt wurde, dass der «KleintierZoo» am Breitenweg in Affoltern nach dem Tod des langjährigen Unterhalters Hans Baumgartner vermutlich keinen Weiterbestand mehr hat. Das Areal gehört der Stadt, die sich mit Umnutzungsgedanken getragen hat. Daraus wurde dann aber nichts. Ivo Zürcher, dem Halter des Tier-Gnadenhofs Hodel im Jonental, ist es gelungen, eine Trägerschaft aus engagierten Anwohnern zu vereinen, damit der «KleintierZoo» weiter bestehen kann. Damit konnte er auch die Verantwortlichen der Stadt Affoltern überzeugen, die ihm einen zehnjährigen Pachtvertrag zum Nulltarif gewährten. Die Tierpflege besorgen seither die Nachbarn. Zürcher trägt die Verantwortung, kommt fürs

Futter und den Abtransport des Mists auf und schaut alle zwei Tage nach dem Rechten. So haben nun sieben Geissen wieder eine Bleibe und können mitten in Affoltern Jung und Alt erfreuen.

«Sympathisches Engagement» Darüber gefreut hat sich auch Martin Städeli, dem das Engagement von Ivo Zürcher für «ausgemusterte» Tiere schon seit Längerem sympathisch ist. Deshalb hat sich Städeli eine Spendenaktion für seine traditionelle Winterreifen-Wechselwoche ausgedacht. Pro Kunde, der die Räder wechselt, spendet der Rifferswiler zwei Franken an Zürchers Tier-Gnadenhof mit Bestimmungszweck «Affoltemer Geissen». Pro Pneuwechsel sind es bereits fünf Franken. Entscheidet sich jemand für eine komplette Neubereifung, wird Städeli sogar zehn Franken spenden. «Dazu kommt das Trinkgeld, das vollumfänglich an den Gnadenhof geht und von mir noch verdoppelt wird», stellt Städeli in Aussicht. Einzige Bedingung ist eine Voranmeldung auf die Telefonnummer 044 764 25 65, oder übers Mail auf info@staedeli-anhaenger.ch. Die Aktion gilt vom 11. bis 15. Oktober jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis18 Uhr. Martin Städeli, links, und Ivo Zürcher freuen sich auf zahlreiche Kundschaft während der Winterreifen-Wechselwoche in Rifferswil.

staedeli-anhaenger.ch

(Bild zvg.)

Kundinnen und Kunden der Metalli sorgen für Begeisterung Am letzten Samstag präsentierten Kundinnen und Kunden der Zuger Einkaufs-Allee nachhaltige Mode auf dem Laufsteg. Die 27 Damen, Herren und Kinder, die Anfang September von einer Jury in einem Casting ausgewählt wurden, sorgten mit ihrer Catwalk-Show für grosse Begeisterung. Die Metalli ging mit diesem Format einen neuen Weg. Die Show mit Kundinnen und Kunden zu realisieren, war mutig und aufwendig. Doch der Einsatz wurde belohnt. Mehr Publikumsnähe geht nicht! Die Inszenierung war sehr sympathisch und wirkte höchst professionell, weil die un-

terschiedlichen Persönlichkeiten sehr gut miteinander harmonierten. Obwohl der jüngste Teilnehmer erst 5 und der älteste schon 73 Jahre alt war. Sogar Väter nahmen gemeinsam mit ihren Kindern an der CatwalkShow teil.

Die frischgebackenen Models sind happy Dass die Show so professionell wirkte, kommt nicht von ungefähr. Die Models waren nach dem Casting in den Genuss eines mehrwöchigen Lauf- und Choreografie-Trainings gekommen. Die Gruppen hatten ihre Showblöcke mit einer Choreografin einstudiert und mehrfach geübt. Dass diese neue Erfahrung trotz grossem Aufwand viel Spass gemacht

hat, war deutlich spürbar. Rolf, der 73-jährige Senior der Truppe, erzählt: «Ich bin begeistert, diese super Erfahrung hat mich positiv verändert. Ich würde sofort wieder mitmachen.» Auch die 17-jährige Aline zeigt sich hocherfreut: «Es war einfach super. Ich habe neue Freundinnen gefunden und ich werde alle vermissen.» Und die 10-jährige Angelina ergänzt: «Es hat so viel Spass gemacht, das würde ich ab jetzt am liebsten jeden Tag machen.» TV-Ikone Joerg Kressig moderierte den Anlass und stellte die Nachhaltigkeit als Kernthema ins Zentrum. Tatsächlich wurde ein grosser Teil der präsentierten Mode aus recycelten Materialien hergestellt oder nachhaltig produziert. Kressig liebt dieses Show-Format: «Die Fashion Stores in der Metalli bieten auch

Mode für ältere und molligere Menschen oder auch für Kinder an. Deshalb ist eine Show mit echten Kundinnen und Kunden viel authentischer als ein klassisches Format mit Profimodels. Und einige unserer Models haben schon lange davon geträumt, einmal auf dem Laufsteg zu stehen. Diesen Traum konnten wir ihnen erfüllen.»

Grandiose Stimmung im Team und bei den Gästen Die Show kam auch sehr gut bei den Modeanbietern und bei der Kundschaft an. Susi Wolf von Metalli Coiffure freut sich: «Das war absolut genial. Die Models versprühten so viel Freude und machten das mindestens so gut wie die Profis.» Auch Livia von Calida ist be-

Nicht professionelle Models, sondern «normale» Frauen, Männer und Kinder präsentierten nachhaltige Mode in der Zuger-Einkaufs-Allee. (Bilder zvg.)

geistert: «Das war eine superlässige Show mit coolen Models und einer grandiosen Stimmung. Es war viel authentischer, weil die Outfits an echten Kundinnen und Kunden einfach realistischer und sympathischer wirken.» Diese Begeisterung übertrug sich auch auf das Publikum. Christian und Gianni waren als Zuschauer vor Ort: «Das war wirklich cool. Uns hat das viel mehr angesprochen, weil die Models Kunden waren wie du und ich.» Bei so viel Begeisterung darf man auch auf das nächste nachhaltige Format in der Metalli gespannt sein. Ende Oktober wird mit dem Spielzeugflohmarkt ein neues Kapitel für leuchtende Kinderaugen sorgen. Einkaufszentrum Metalli


Veranstaltungen

Freitag, 8. Oktober 2021

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AGENDA Essen um 19 Uhr. Bitte reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Aktuelle Corona-Massnahmen, beschränkte Anzahl Plätze. Restaurant Alte Post «Pöschtli», Pöstliweg.

Freitag, 8. Oktober Kappel am Albis

19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche, Leitung Christine Boeck. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 14. Oktober

Rifferswil

Affoltern am Albis

19.00–20.00: SingKirche. Für alle Singbegeisterten offen. Lieder aus dem reformierten Gesangbuch, Rise Up und nach Wunsch. Leitung Daniel Rüegg. Maskenpflicht. Reformierte Kirche.

Samstag, 9. Oktober

20.15: Jazz am Donnerstag: «Miki Lenner Trio». Miklos Lenner p, Peter Keller b, Bruno Huwyler d. Eintritt frei, Kollekte. Bar und Essen ab 18.30 Uhr. Beschränkte Besucherzahl, Zertifikatspflicht. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes und vieles mehr. Märtkafi offen bis 17 Uhr. Marktplatz. 20.15: «Thomas Doblers New Baroque». Barock-Jazz, Worldmusic, Crossover. Thomas Dobler, Vibrafon; Caroline Lambelé, Geige; Miquel-Angel Cordero, Kontrabass. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beschränkte Besucherzahl, Zertifikatspflicht. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Die Komödie «3 Männer im Schnee» bringt eine Reihe amüsant-verwirrender Szenen auf die Bühne. (Bild Ralf Franz)

Sonntag, 10. Oktober Affoltern am Albis

10.30–12.00: Sonntagskonzert der Original Reusstal Musikanten. Böhmisch-mährische Volksmusik, Märsche, Polkas, Walzer. Marktplatz. 12.00–16.00: Sonntagstreff 60+ Tavolata. Gemeinsam essen, plaudern. Mithilfe willkommen. Anmelden bis Freitagabend bei Heidi Kleinhans, OV Pro Senectute, Tel. 077 761 09 88. Mit Zertifikat. Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Kappel am Albis

18.00: Musikalisches Abendgebet zu Dietrich Bonhoeffers «Von guten Mächten». Uraufführung mit Schoschana Kobelt (Alt) und Streichquartett. Liturgie Pfr. Volker Bleil. Zertifikatspflicht. Klosterkirche, Kappelerhof 5.

Rifferswil

9.30: Regionaler Schlager-Gottesdienst in memoriam Udo Jürgens mit dem Schlager-Duo Kiss. Reformierte Kirche.

Montag, 11. Oktober Hausen am Albis

14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute in der Zwinglistube, neue Teilnehmende willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, Telefon 044 764 03 49. Reformierte Kirche.

Verwechslungsgeschichte nach Erich Kästner Vorverkauf zum neuen Stück der Aemtler Bühne startet am 16. Oktober

Mit einem Jahr Verzögerung bringt die Aemtler Bühne ab dem 13. November «3 Männer im Schnee» auf die «Rössli»-Bühne in Mettmenstetten. Den Aufschub hat das Ensemble genutzt, um noch mehr am Stück zu feilen. «Die Aemtler Bühne hat Mut, ist optimistisch und will unterhalten», sagte Präsidentin, Darstellerin und «Rössli»Gastgeberin Vreni Spinner im September 2020. Trotz aller Ungewissheit wurde ein Stück erarbeitet. Steigende Fallzahlen, Ungewissheit und nicht zuletzt die Sorge um die Sicherheit des treuen Publikums bewogen den Vorstand dann allerdings – kurz vor der Premiere im November 2020 – doch noch dazu, die Vorstellungen zu vertagen. «Glücklicherweise haben sich die Sponsoren grosszügig gezeigt», so Vreni Spinner. Auch ohne Gegenwert haben sie ihre gesprochenen Beiträge nicht zurückgezogen. Überhaupt dürfe der Verein sehr viel Wertschätzung geniessen, sei es bei den Mitwirkenden oder in der Bevölkerung. «Ich habe von

vielen gehört: ‹Schade könnt ihr nicht spielen!›», so Vreni Spinner.

Hauptdarsteller verstorben Doch nun will der Verein seinen Teil beitragen, das kulturelle Angebot im Bezirk wieder zu lancieren. Im August wurden die Proben am eigentlich schon Premiere-reifen Stück «3 Männer im Schnee» wieder aufgenommen, allerdings ohne den ursprünglich vorgesehenen Hauptdarsteller: Markus Weidmann ist Ende Dezember in den Tauchferien in Ägypten verstorben. «Das war ein schwieriger Moment», so Produktionsleiter Cornel Wiget. «Ein Schockmoment fürs ganze Ensemble», ergänzt Vreni Spinner, «wir vermissen ihn nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Mensch.» Ansonsten ist das ganze Team wieder an Bord. Und Thomas Strickler, erfahrenes Mitglied der Aemtler Bühne, hat die Rolle des reichen Fabrikbesitzers Eduard Tobler übernommen. In der Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner gewinnt dieser einen Aufenthalt in einem Nobelhotel in

St. Moritz. Die Reise tritt er inkognito an, in Begleitung seines Chauffeurs Johann. Als ein arbeitsloser Werbefachmann dazukommt, nimmt die Verwechslungs-Geschichte erst recht ihren Lauf. Und natürlich darf eine Romanze auch nicht fehlen. Regie führt René Schnoz, die weiteren Profis im Team, René Ander-Huber (Bühnenbild) und Isabel Schumacher (Kostüme), sind den regelmässigen Besuchern der Aemtler Bühne bereits bekannt.

Zuschauer in Gruppen Rund 20 Aufführungen sind vom 13. November bis 18. Dezember geplant. Der Vorverkauf startet am 16. Oktober. Statt auf der Tribüne nehmen die Zuschauer diesmal in Gruppen unterteilt Platz, vorwiegend an Vierertischen. Wie im ganzen Haus gilt auch im Theatersaal Zertifikatspflicht. (tst.) Die Aemtler Bühne spielt «3 Männer im Schnee», 13. November bis 18. Dezember, Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Weitere Infos und Vorverkauf (ab 16. Oktober) unter www.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Grenze oder Brücke?». Die Vielfältigkeit des Schaffens der Aeugsterin Lavinia Rheinheimer zwischen Werbung und Kunst. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis. 17. Dezember.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr und nach Voranmeldung. Bis 31. Dezember.

Affoltern am Albis

Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94: Maly Sauvain mit Urenkel Jannic Schuler - Werke mit der Encaustic Maltechnik. Fr 8–12, Sa und So 10–12 Uhr. Bis 10. Oktober. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Awareness Art-Natur». Claudia Ruiz, dreidimensionale Korallenbilder und Art-Déco-Gemälde. Fr 17–20, Sa 9–12, So 11–14 Uhr. Zertifikatspflicht. Bis 10. Oktober.

Stallikon

Bibliothek, Schulhaus Loomatt, Massholderenstr. 1: «Fotos und Geschichten aus dem Emmental» von Pinaki. Di 15-18, ab 25. Oktober: Mo-Fr 15-19, Sa 10-12 Uhr. Zertifikatspflicht. Bis 13. November.

aemtlerbuehne.ch.

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Agenda-Einträge

Mittwoch, 13. Oktober Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

20.30: «Sir» Oliver Mally & Hubert Hofherr mit «Blues with a Feeling».

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich in der Agenda, jeweils in der Freitags-Ausgabe des «Anzeigers». Die Angaben sind bis spätestens Mittwoch, 10 Uhr, an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)

Seehof 041 726 10 01 Gottha

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Kinoprogramm Sins

KW 41 | Donnerstag 7. bis Mittwoch 13. Okt.

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

ENGLISH ORIGINAL

No Time To Die Do Fr Sa So 10.30 15.30 Mo Di Mi -

D 14 (14)

16.15 16.15 16.15 16.00 16.15 16.15 16.15

16.30 16.15 -

19.30 20.00 19.30 20.00 19.45 20.00 19.30 20.00 19.30 20.00 19.30 20.00 19.30 20.00

Supernova D 14 Bigfoot Junior Täglich ausser So 18.00 Do Fr Mo Di Mi So 11.00 13.45

No Time To Die - Do Mo Di Mi 20.15 So 20.15 Croods 2 Do Mo Mi

D 8 (8)

Tom & Jerry r Fr Mo Di Mi So

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E/d 14 Schule der magischen Tiere Pippi Langstrumpf 14.00 Do Fr 20.15 Sa So Mi 19.00 So

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Hilfe ich habe die Freunde... Peter Rabbit 2 16.30 Do Fr Sa Mo Di 15.45 Fr Di

D6

14.00 11.00

D6

16.30

D6

D 6 (8) Ostwind: Der grosse Orkan Paw Patrol 14.15 Sa 13.45 Mo Di 13.15 So 13.30 Mi 15.45 Do Sa

D 6/4

14.00 14.15

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 1 0.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D -Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


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Vermischtes

Freitag, 8. Oktober 2021

Inmitten des UnescoWelterbes Sardona Auf dem Flimser Wasserweg Der Weg führt von der Alp Naraus zur Quelle des Flem im oberen Segnesboden und am Bachlauf entlang bis zur Talstation in Flims, vorbei an atemberaubenden Schluchtenlandschaften und über sieben kunstvolle Brücken.

Sorgten für ein spannendes Referat: Die beiden Gäste Lothar Zeissler und Salar Bahrampoori, hier mit Hündin Lieseli. (Bild zvg.)

Von Trüffelhunden und Trüffelwürsten

Der ausgezeichnete Flimser Wasserweg führt von der Quelle des Flem im oberen Segnesboden bis ins Dorfzentrum von Flims. Auf dem aussichtsreichen Weg geht es über Alpwiesen und dann wieder durch enge Schluchtenlandschaften am Bachlauf des Flem entlang. Dabei überquert man sieben zum Teil kühn angelegte Brücken des berühmten Bündner Brückenbauers Jürg Conzett. Von diesen aus kann man die bizarren Felsformationen in den Schluchten des Flem besonders gut betrachten und dem Rauschen des Bergbachs lauschen. Von der Talstation in Flims führt die Sesselbahn in zwei Sektionen zur Alp Naraus. Nun gibt es einen Anstieg zur Quelle des Flem im oberen Segnesboden inmitten des Unesco-Welterbes Sardona. Dann führt der Weg vorbei am eindrücklichen Wasserfall im unteren Segnesboden. Von hier gibt es eine schöne Sicht auf die Tschingelhörner mit Martinsloch und die Glarner Hauptverschiebung.

Bald ist die Segneshütte erreicht. Nun folgt der Abstieg über die Ebene Punt Muletg sper l’Aua bis zur oberen Brücke des Trutg dil Flem. Ab hier kann man abwechselnd auf der rechten und linken Seite der Schlucht wandern und drei Brücken überqueren, die obere Brücke, die hölzerne Verweilbrücke und die Brücke Pilzfelsen. Nach dem Restaurant Startgels führt der Weg zwischen bewaldeten Hängen hindurch über die beiden hölzernen Brücken Taschlims und Punt da Max. Von hier verläuft der Weg meistens direkt neben dem Flem. Bevor man das Bergrestaurant Foppa erreicht, überquert man auf der hohen Wasserfallbrücke aus Valser-Gneis-Gestein den Bach kurz unterhalb von zwei Wasserfällen und wandert weiter bis zum Ende der Schlucht. Dort liegt die letzte Brücke, die hölzerne Muletgbrücke. Nun geht es durch den Flimserwald und via Abzweigung Parkplatz Runcs zurück zur Talstation am Ende des Wasserweges. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 16. Oktober. Anmeldung bis am 13.Oktober per E-Mail miteinander.wandern@ bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Am 3. Oktober drehte sich in der Bibliothek Wettswil alles um Trüffel Die beiden Referenten Lothar Zeissler und Salar Bahrampoori sorgten mit ihrem Vortrag für einen abwechslungsreichen und lehrreichen Anlass. Bereits beim Brunch, der vom Team der Bibliothek Wettswil vorbereitet wurde, gab es neben Zopf und Gipfeli und vielen anderen feinen Sachen zum Schlemmen auch Trüffelkäse und Trüffelwurst. Lothar Zeissler, einer der beiden geladenen Referenten, brachte diese mit. Nachdem alle Besucherinnen und Besucher ihren Hunger gestillt hatten, wurden sie von den beiden Referenten Lothar Zeissler und Salar Bahrampoori gleich wieder «gluschtig» gemacht. Im Mehrzwecksaal Ägerten duftete es nach feinen Trüffeln, welche die beiden im Gepäck dabeihatten.

In ihrem abwechslungsreichen Vortrag erfuhren die Gäste viel Wissenswertes über Trüffel. Die beiden Freunde Lothar Zeissler und Salar Bahrampoori haben beide seit Langem je einen Lagotto-Hund, den sie zum Trüffelsuchen abgerichtet haben. Für die beiden Hunde Lieseli und Yari ist es ein Spiel. Sie wissen, dass sie gelobt werden, wenn sie die Trüffel entdecken und geniessen die Trüffelsuche zusammen mit ihren Herrchen. Trüffel sind in unserer Gegend praktisch das ganze Jahr zu finden. Allerdings sind nicht alle gleich schmackhaft. Sommertrüffel, die man von April bis September findet, sind essbar, haben aber nicht den typischen feinen Trüffelgeschmack, ganz im Gegensatz zum Schwarzen Herbsttrüffel, der von Oktober bis Januar zu finden ist. Auch im Winter reifen verschiedene Trüffel. Der bekannteste und schmackhafteste ist der edle schwarze Wintertrüffel, auch bekannt unter dem

Namen Perigord-Trüffel, der bei uns aber eher selten zu finden ist. Trüffel brauchen kalkhaltigen, luftig-lockeren Boden, viel Licht und ganz feine Wurzeln von Laubbäumen zum Wachsen. An diesen «docken» die Pilzsporen an und wachsen in Symbiose mit den Bäumen. Findet man Trüffel, ist es ganz wichtig, die Fundstelle wieder mit Erde zu bedecken, damit die Chance besteht, dass am selben Ort weitere Pilze wachsen können. Zum Abschluss durften alle von den Trüffeln degustieren, die Lothar Zeissler und Salar Bahrampoori an den Vortagen gefunden hatten. Und alle, die gerne mit Trüffel kochen, konnten einen mit nach Hause nehmen. Am Montag gab es in vielen Haushalten in Wettswil und Umgebung wohl feine Spaghetti mit Trüffel. Fabienne Maurer, Bibliothek Wettswil

Die Quelle des Flem inmitten vom Unesco-Welterbe Sardona. (Bild zvg.)

Hausemer Faustballer auf Reisen

Auf dem Golfplatz in Affoltern können Kinder das Golfspielen erlernen. (Bild zvg.)

Kinder-Golf-Herbstcamp 2021 In der letzten Herbst-Ferienwoche von Affoltern, vom 18. bis 21. Oktober, findet auf dem Golfplatz in Affoltern ein Golf-Camp von Jugend & Sport (J&S) für Primarschul-Kinder bis 12 Jahre statt. Unter der Leitung von J&S-Coach Beat S. und Unterstützung von Edith ten Siethoff, Inhaberin des Golfplatzes, können Primarschul-Kinder Golf-Luft schnuppern. Montag bis Donnerstag, 9.30 bis 16 Uhr, sind die Kinder herzlich will-

kommen. Auf Wunsch bietet das Stübli auf dem Golfplatz ein einfaches Mittagessen für Kinder an, die den ganzen Tag im Golf-Camp verbringen wollen. Edith ten Siethoff Kosten: Fr. 200.- pro Kind nur für den J&S-Kurs, Fr. 240.- pro Kind J&S-Kurs mit Mittagessen. Bitte reservieren: Edith ten Siethoff Tel: 079 753 08 00, oder per E-Mail: affolterngolfplatz@bluewin.ch.

Nach einigen Jahren Unterbruch war es am Freitag, den 24. September, endlich wieder so weit, neben den sportlichen Aktivitäten auch das gesellige Zusammensein zu pflegen. Ruedi Schenk und Andi Eugster haben eine Reise organisiert, welche auch noch vom Wettergott unterstützt wurde. Neun Mitglieder hatten sich angemeldet und waren pünktlich an den Einsteigeorten in Hausen und Baar. Ausser den Organisatoren wusste niemand, wohin die Reise gehen würde. Nach einem Kaffee erfolgte der Start um 7.35 Uhr mit dem Bus nach Baar. Dort sind dann auch die zwei «Zuger» Faustballer zugestiegen. Mit der Bahn ging es weiter nach Luzern. Um 9.15 Uhr bestiegen alle das Motorschiff «Europa» welches fahrplanmässig bis nach Flüelen fährt. Es begann nun natürlich das Rätselraten, wohin die Fahrt gehen würde. Damit auf dem Schiff keiner verdursten musste, hatte ein Teilnehmer bereits in Luzern einige Schluckimpfungen und Bier besorgt. Nach anderthalb Stunden Fahrt erfolgte dann der Ausstieg in Brunnen. Nach kurzem Fussmarsch war es schon Zeit für das Mittagessen. Anschliessend wurde das «Victorinox»-Museum in Brunnen besucht, wo den Faustballern die Geschichte, Entwicklung und Her-

stellung der Messer sowie der Firma ausführlich erklärt wurde. Nach über einer Stunde im Museum gabs eine kleine Erfrischung. Da nun keine weiteren Termine anstanden und sich der Hunger schon wieder angemeldet hatte, wurde beschlossen, dem «Horseshoe» bei ExBobfahrer Martin Annen einen Besuch abzustatten. Nach über einer Stunde Busfahrt meldeten sich Hunger und Durst richtig. Nach 18 Uhr ging es weiter mit der Bahn zurück nach Zug, wo

in einer gemütlichen Gartenwirtschaft die «Strapazen» der Reise verdaut werden konnten. Die meisten Teilnehmer waren dann um 22 Uhr wieder daheim. Heinz Huber Neumitglieder sind herzlich willkommen. Gespielt wird jeweils am Freitag um 20 Uhr (zeitweise auch früher) in der Turnhalle «Albisbrunn» in Hausen. Interessenten bitte melden bei Alfred Funk. Mail funkalfred188@gmail.com

Hausens Faustballer genossen die Reise. (Bild zvg.)


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

8. Oktober 2021 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Claudio Rüttimann

Publireportage Bäckerei Pfyl

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

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Handschlag gilt mehr als lange Verträge Handgeben ist seit Corona out. Aber der Handschlag hat bei Abmachungen traditionell einen sehr hohen Stellenwert. Er birgt jedoch nicht mehr Sicherheit als jeder mündliche Vertrag im Alltag. Dennoch gilt er für manchen mehr als lange Verträge. Gerade jetzt, wo durch Corona Verunsicherung herrschte, ist der Handschlag ein Symbol, das mit ganz neuem Stellenwert wiedererwacht. Woher kommt die Grussform des Händeschüttelns? Den Handschlag gibt es in der Menschheitsgeschichte bereits so lange, dass kein genauer Ursprung bekannt ist. Historisch nachgewiesen ist aber, dass die Geschichte des Händeschüttelns bis in die Antike zurückreicht. So ist verbürgt, dass bereits die Römer ihrem Gegenüber die Hände schüttelten. Der Handschlag ist auch heute in verschiedenen Bereichen ein Symbol der Übereinkunft oder Einigkeit. So beispielsweise beim Viehhandel: Grundsätzlich besteht mit oder ohne Handschlag der gleiche Vertrag – die mündliche Abmachung. Der Handschlag verstärkt hier als einer der mächtigsten Sympathiebringer das Zeichen der Einigkeit und des gegenseitigen Respekts einer zentralen Gemeinsamkeit – dem symbolischen Ganzen, das nur mit Gesichtsverlust entzweit werden kann.

Sie stellten daher die Theorie auf, dass Handschläge unbewusst dazu genutzt werden, chemische Signale zu entdecken und womöglich zu kommunizieren – so, wie das Tiere tun, wenn sie sich gegenseitig beschnuppern. Was sagt der Händedruck aus Anhand des Händedrucks lässt sich viel über eine Person erfahren. Schon allein die Position der Handflächen

Nervosität oder mangelndem Selbstvertrauen gewertet. Auch schlichte Lustlosigkeit kann hier eine Rolle spielen. Eine Hand, die zu kraftvoll zupackt, ein zusätzliches Schütteln der Hand, gegebenenfalls wird das Gegenüber mit Kraft an sich herangezogen: Diese Form des Händeschüttelns ist ein wahrer Machtkampf, der Hierarchie demonstriert und den anderen, wie allen Umstehenden, unangenehm berührt. Ein langer Handschlag, gegebenenfalls wird die zweite Hand auf die des Gegenübers gelegt, Sie schauen sich lange in die Augen und lächeln. Dieser Handschlag ist definitiv ein intimer Moment, der zum Erfolg führen kann – wenn sich die Gegenüber schon kennen. Text: Claudio Rütimann Bild: Gerd Altmann (Pixabay)

Begrüßung mit Lerneffekt Das Händeschütteln hat laut einer verbreiteten Theorie auch eine friedliche Geste zum Ursprung: „Die offene, zum Gruss dargebotene, rechte Hand, kann nicht gleichzeitig einen Säbel, ein Schwert oder Sonstiges halten. Sie ist somit ungefährlich und für den Grusspartner nicht bedrohlich. Wissenschaftliche Erklärungen für den andauernden Erfolg dieser Geste sind nur wenige gemacht worden. Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2015 liessen Forscher hunderte von Fremden einander die Hände schütteln und filmten das Prozedere. Sie fanden heraus, dass fast ein Viertel der Teilnehmer im Anschluss an ihren Händen roch.

des Handgebers spricht Bände: Zeigen seine Handflächen nach oben, ist der Handgeber als dominant bis manipulativ zu bewerten. Vor allem wenn dieser noch mit der linken Hand die Schulter des Gegenübers tätschelt, um zu markieren, wer der Boss ist. Zeigen die Handflächen aber nach unten, zeigt sich derjenige unterwürfig. Werden die Handflächen senkrecht gehalten, spricht das für eine gleichberechtigte Beziehung. Neben der Position gibt es beim Händeschütteln unterschiedliche Typen, die wiederum etwas über den Charakter des Gegenübers aussagen (können). So wird ein schlaffer, kraftloser Händedruck als Hinweis für

Die Scharfmacher

Wann haben wir auf den Handschlag verzichtet? In der Geschichte kam es schon mehrfach zu Momenten, wo der Handschlag ausgesetzt wurde. So im 17. Jahrhundert in Philadelphia, als

das Gelbfieber ausbrach oder während der Spanischen Grippe in Arizona. Ein weiteres berühmtes Beispiel ereignete sich in Baku in Aserbaidschan, als dort Ende des 18. Jahrhunderts die Cholera ausbrach und der Handschlag gar gesetzlich verboten wurde. Wenn man jemandem versehentlich die Hand schüttelte, wurde man gebüsst. Der Händedruck ist aber immer wieder zurückgekehrt.

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KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Bäckerei-Conditorei Pfyl – in Hedingen jetzt mit Café! Die Bäckerei-Conditorei-Confiserie Pfyl bietet in ihrem umgebauten Hedinger Hauptgeschäft an der Zürcherstrasse 15 neu ein gemütliches Café, das während den Ladenöffnungszeiten von Montag bis Samstag geöffnet ist. Treffpunkt und Genussinsel für alle, welche Gemütlichkeit, Gaumenfreude und Herzlichkeit mögen.

Hauptagentur Affoltern am Albis Heinz Z

«Hedingen, du hast es gut!», möchte man beim Besuch im umgebauten Ladengeschäft mit Café der Bäckerei-Conditorei-Confiserie Pfyl an der Zürcherstrasse 15 freudig ausrufen. Einladend und heimelig und mit einer gehörigen Portion Freundlichkeit empfangen die gefälligen Räumlichkeiten. Das Ladengeschäft der Bäckerei-ConditoreiConfiserie mit den schön und lecker bestückten Vitrinen, das schmucke wie gemütliche Café (38 Plätze) gleich daneben. Und wenn uns der Oktober noch ein paar warme Herbsttage schenkt oder dann in der warmen Jahreszeit im kommenden Jahr, kommen noch ein paar Tische draussen auf der BoulevardTerrasse zusätzlich dazu. Ein klassisches Verweil-Lokal ist es, ein Treffpunkt, wie man sich ihn in einem Dorf wünscht,

der gleichzeitig genauso allen «Auswärtigen», welche Freundlichkeit und Gluschtiges, Feines, Frisches und Gesundes schätzen, Wohlbehagen bietet. Was lange währt… Das neue Café Pfyl ist freundlich gestaltet und saisonal dekoriert, mit Zweierund Vierertischchen sowie einem langen «Stammtisch» eingerichtet. Zudem ist die Backstation mit einem Stein- und einem Holzbackofen wunderbar in das Café integriert. Fast wie ein Chamäleon passt sich das Café Pfyl den Bedürfnissen seiner Besucher an und erfüllt diese rundum: Morgens ist das neue Café ein gemütlicher Verweilort mit Genüsslichem für die Kaffee-, Tee- und Znüni-Pause (Frühstück ist in Planung). Mittags gibt es Suppen, Pizza, Flammkuchen, Salate (zudem sind auch Menüs in Planung), am Nachmittag Kaffee und Kuchen / Pâtisserie sowie Zvieri. Mit gutem Recht darf es daher als «Genussinsel» bezeichnet werden, schliesslich ist alles mit dem Qualitätsstempel «natürlich, frisch und gesund» versehen. Puncto Qualität gilt logischerweise Gleiches für das, was die Laden-Vitrinen gluschtig präsentieren. Die trendigen Take-

ZEITUNG G

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away-Gerichte und handgemachten Backwaren sowie Pâtisserie und Confiserie der Bäckerei-Conditorei Pfyl sind weit herum hoch im Kurs. Neu ist die Idee vom neuen Café Pfyl nicht, wie Regula und Andreas Pfyl erzählen: «Ein erstes Projekt gab es schon vor 18 Jahren, aber es wurde nicht bewilligt. Im Zuge der Hedinger Zentrumsplanung signalisierte die Gemeinde grosses Interesse an unseren Plänen und erteilte eine Spezialbewilligung. Damit ist ein lange gehegter Herzenswunsch für uns in Erfüllung gegangen.» Was lange währt, wird endlich gut, hat hier absolute Gültigkeit. Schön ist es geworden, das Café Pfyl – ein Bijoux. Es passt zum Erfolgsrezept der BäckereiConditorei Pfyl, das seit 1964, als Anna und Alfred Pfyl, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Hedingen domizilierte Bäckerei übernahmen, und bis heute bei Regula und Andreas Pfyl mit ihrem Team dasselbe geblieben ist: Mit grosser Leidenschaft und Handarbeit sowie traditionellen Rezepten und Rohstoffen aus der nahen Region, Genussvolles zu kreieren. Die hohe Qualität der Produkte ist das schmackhafte Ergebnis, das sich im Hedinger Hauptgeschäft sowie in den Filialen in Affoltern, Hausen, Obfelden und Zürich mit guter Dienstleistung, Freundlichkeit und Herzlichkeit paart. Das spüren die Geniesser, wie die Kunden in der Bäckerei-Conditorei liebevoll

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Bäckerei – Conditorei Confiserie www.baeckerei-pfyl.ch

«Mit dem Café ging für uns ein lange gehegter Herzenswunsch in Erfüllung», halten Regula, Andreas und Seraina von der Familien-Bäckerei-Conditorei-Confiserie Pfyl fest. (Fotos: kb.)

Im Herzen von Hedingen, an der Zürcherstrasse 15, begeistert das neue Café Pfyl mit warmen und kalten Getränken sowie Feinstem aus Bäckerei, Conditorei und dem Holz- und dem Steinbackofen.

» Fiilialle MY STOP Tel. 044 760 40 04 Filiale Obfelden Tel. 044 761 41 39 Filiale Hausen a.A. Tel. 043 466 52 52 Filiale Connect 8048 Zürich-Altstetten Tel. 043 211 00 25 Filiale Reusscenter Tel. 044 760 24 78

Das Café Pfyl ist ein Ort der Gemütlichkeit, die gefälligen, heimeligen Räumlichkeiten laden zum Verweilen ein. Unaufdringlich, aber bezeichnend: Die Dekorationen im neuen Café Pfyl sind stimmig und animierend.

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KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

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Oktober 2021

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genannt werden, vom Betreten bis zur Verabschiedung. Feines aus der Nachbarschaft – ohne Konservierungsstoffe «Dies», bekräftigen Regula und Andreas Pfyl, «gehört seit jeher zu unseren Grundsätzen. Schliesslich wollen wir, dass unsere Geniesser zu jeder Zeit etwas Feines und Passendes bekommen, das sie glücklich macht… und dass sie gerne wiederkommen.» Das trifft den Nagel auf den Kopf, wie Gäste bestätigen: «Brot, Pâtisserie, Sandwiches… egal was: Bei Pfyl sind echte Genussspezialisten am Werk», hört man ebenso wie: «Ich schätze die feinen Produkte von Pfyls seit Jahren, nicht zuletzt, weil regionale und saisonale Produkte von Hand verarbeitet werden. Das ist sympathisch und nachhaltig dazu.» Exakt in diese Kerbe schlägt auch der Familienbetrieb der Pfyls. Er steht für hervorragende Qualität, wobei Stichworte wie saisonal und regional sowie Handarbeit in diesem Zusammenhang ganz wichtig und zentral sind. Denn viele der Rohstoffe, die verarbeitet werden, kommen aus der Nachbarschaft und werden (ohne Konservierungsstoffe!) von den PfylMitarbeitenden – vom Bäcker über die Konditorin bis zu den Confiseurinnen und Confiseuren – in Handarbeit, mit viel Freude, Fantasie und grossem Geschmack verarbeitet. «Lecker – knusprig – unwiderstehlich», lautet ihre Devise.

Confiserie und Pâtisserie – neu: Riesen-Spitzbuben in Variationen Bäcker, Konditorinnen und Confiseure von Pfyl suchen stets nach dem Speziellen, dem gewissen Etwas. Saisonal aktuell beispielsweise sind täglich wechselnde Spezialitäten, zurzeit vorwiegend mit Äpfeln, und neu gibt es Riesen-Spitzbuben in Variationen – auch mit SchriftDekor nach Wunsch. Pâtisserie und Torten werden täglich mit viel Liebe und Einfallsreichtum hergestellt. Torten gibt es dabei auch nach den Wünschen der Kunden mit speziellen Dekors. Hausgemachte Pralinés und all die verführerischen Schokoladespezialitäten begeistern gleichsam den Geschmacksinn, wie sie die Sinne nähren. Sehr beliebt sind beispielsweise die Champagner Truffes, aber auch alle weiteren Confiserie-Leckereien erfreuen. Geschätzt werden diese auch, weil sie mit Herzlichkeit und viel Fantasie zu idealen Geschenken verpackt werden. Ob Brot, Pâtisserie, fantasievoll verzierte Torten, Pralinen, Sandwiches, Salate oder Gourmet-Überraschungen zum Apéro… Das Angebot in den Ladengeschäften der Bäckerei-Conditorei-Confiserie Pfyl wird von Backwaren-Gourmets, TortenLiebhabern, Pralinen-, Schokolade- und Feines-Backwerk-Schleckmäulern ebenso geschätzt, wie währschafte Sandwiches von Handwerkern. Zudem sorgen die Pfyl-Spezialisten mit Freude und Raffinesse für Apéro-

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Brauche ich für mein KMU eine Rechtsschutzversicherung? Streitigkeiten sind ärgerlich, rechtliche Streitigkeiten auch noch teuer dazu. Denn sobald Anwälte und Gerichtsverfahren ins Spiel kommen, schiessen die Kosten in die Höhe. Das kann ein Unternehmen sogar in den Konkurs treiben. Wie wahrscheinlich ist ein Rechtsstreit? Grundsätzlich ist die Tendenz festzustellen, dass Streitigkeiten in der Pandemie zugenommen haben und auch kleine Konflikte schneller vor Gericht ausgetragen werden. Je nach Tätigkeit und Umfeld gibt es Unternehmen, die stärker gefährdet sind als andere. Ein Unternehmen beispielsweise, das nur regional verankert ist, kann seine Risiken besser einschätzen und hat andere Bedürfnisse als eine nationale oder international tätige Firma. Mit wem könnte ein rechtliches Problem entstehen? Jede Beziehung eines Unternehmens hat Konfliktpotenzial: Mitarbeitende, Kunden, Mitbewerberinnen, Mieterschaft, Lieferanten – ein rechtliches Problem kann irgendwo im und ums Unternehmen entstehen. Die Massnahmen rund um Corona liefern den Nährboden für zusätzliche Konflikte, zum Beispiel im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Kündigungen und Homeoffice.

Was deckt die Betriebsrechtsschutzversicherung ab? Unter anderem ist das Schadenersatzrecht bei ausservertraglichen Schädigungen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Sozial- und Privatversicherungen, Arbeitnehmer und vieles mehr versichert. Es sind allerdings nicht automatisch alle Rechtsgebiete abgedeckt. Je nach Bedürfnis können Sie Ihre Deckung wie in einem Baukastensystem erweitern und zum Beispiel auch den Verkehrs- oder – für KMU besonders wichtig – den Vertragsrechtsschutz integrieren.

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Sport

Freitag, 8. Oktober 2021

Erneuter Sieg für Team Birkenhof Junioren-Vierkampf in Cham/Zug am 25. und 26. September Am letzten Event vor der Schweizer Meisterschaft im Thurgau gelang dem Team Birkenhof Affoltern der Hattrick. Bester war Luc Kern in der A-Wertung, in der Einzelwertung B belegte Luise Felner den Ehrenplatz. Mehrere Siege und Klassierungen für andere Birkenhöfler in diversen Disziplinen. Der vierteilige Wettkampf begann mit den Disziplinen Geländelauf 3000 m und Schwimmen 50 m Freistil wie meistens bereits am Samstag. Ausser Luc Kern, der im Laufen mit dem ersten Rang überzeugte, ist die Bilanz im Schwimmen und Laufen noch zu verbessern. Am Sonntag erneut Siege in der Dressur: Luc Kern mit Jongleur d’Aveline und Luise Felner mit Vainqueur de l’Hôta erhielten die höchsten Noten. Im Springen gelangen einige fehlerfreie Ritte mit guten Stilnoten. Erste wurde erneut Luise Felner mit Vainqueur de L’Hôta, welcher als bestes Pferd Dressur/ Springen ausgezeichnet wurde. Da Luise Felner im Team A startet, aber erst 15 Jahre alt ist, wird sie in der Einzelwertung als B-Teilnehmerin klassiert. Eine Steigerung erlebte das junge B-Team – die Teilnehmerinnen sind 10bis 15-jährig – sie präsentierten die Mannschaftsdressur schon viel harmo-

Am letzten Sonntag, 3. Oktober, konnte auf dem Aussenschwingplatz des Schwingklubs am Albis der Klubschwinget ausgetragen werden. Das Wetter machte perfekt mit und bot den Zuschauern ein grossartiges Ambiente. Auch die Schwinger zeigten attraktiven Schwingsport und trugen so zum gelungenen Anlass bei. Bei den Jungschwingern konnte sich der Mettmenstetter Adrian Heiniger gegen seine 15 Konkurrenten durchsetzen. Er qualifizierte sich mit drei Siegen und zwei Gestellten für den Schlussgang. Dort traf er auf Max Gmür, diesen konnte er nach kurzer Gangdauer auf die Seite legen und gewann nach einigen Minuten im Bodenkampf dann auch. Als Favorit bei den Aktivschwingern ging der Teilverbandskranzer Marco

FCA will gute Leistungen bestätigen Der FCA hat sich in den letzten beiden Partien mit nicht weniger als 14 Treffern richtig warm geschossen und brennt auf das nächste Meisterschaftsspiel. Beim Verfolgerduell zwischen den Limmattalern und den Säuliämtlern will keine Mannschaft Punkte liegen lassen und auch den Kontakt zum Spitzenreiter Zürich City nicht verlieren.

Einen erfolgreichen Auftritt zeigten (v.l.n.r.) Chiara, Julia, Stella, Kiana, Florence, Luise, Vivienne, Luc. (Bild zvg.) nischer als noch am ersten Turnier. Im Springen resultierten drei Null-Fehlerritte mit guten Stilnoten. Leider wurde die B-Mannschaft wieder mit den A-Teams klassiert, da nur zwei B-Teams gestartet sind. Der fünfte Platz war dennoch ein schönes Resultat. Beide Teams sind startbereit für die SM Vierkampf am kommenden Wochenende. Auszug aus der Rangliste: Team A: Affoltern 1. Einzelwertung A: 1. Luc Kern, 5. Florence Ott, 7. Vivienne Lips. Team B: Albis: 5. Einzelwertung B: 2. Luise Felner, 5. Julia Wagner, 7. Chiara Fontana, 11. Kiana Abderhalden, 14. Stella Lorenzon.

Aktiv-Vierkampf in Cham/Zug Endlich meldete sich wieder einmal eine Vierkampf-Aktiv-Mannschaft mit Teilnehmerinnen ab 20 Jahren aus dem Knonauer Amt an. In den ersten Disziplinen Schwimmen und Laufen war der Trainingsrückstand unschwer zu erkennen, da die Teilnehmerinnen eher im Reiten zu Hause sind. Jedoch in der Dressur hiess das Klassement: 1. Anja, 2. Lisa und 4. Maya Grossenbacher. Auch im Stilspringen vermochten die Amazonen zu überzeugen: hier belegten sie die Ränge: 1. Lisa, 2. ex-aequo

Maja und Anja Grossenbacher, gefolgt von Mirjam Dobler auf dem 4. Platz. Das Team Girstel mit den Amazonen der Familie Grossenbacher und Mirjam Dobler beendeten das Turnier auf dem 3. Platz. An der Schweizer Meisterschaft wird das Team Girstel wieder an den Start gehen. Auszug aus der Rangliste: 3. Team Girstel Einzelwertung: 4. Lisa Grossenbacher, 5. Maya Grossenbacher, 7. Anja Grossenbacher, 9. Mirjam Dobler.

Susanne Schelling

Klubschwinget des Schwingklubs am Albis Adrian Heiniger gewinnt bei den Jungschwingern und Marco Nägeli bei den Aktiven.

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Nägeli in den Wettkampf. Er konnte seiner Favoritenrolle mit sechs Siegen auch gerecht werden. Am Ende des Tages legte er Michi Odermatt gekonnt auf den Rücken und durfte den begehrten Kelch für ein weiteres Jahr mit nach Hause nehmen. Nach dem sportlichen Teil konnten auch noch die neuen Kleider verteilt werden, diese wurden zu einem grossen Teil durch drei Hauptsponsoren und zahlreiche Gönner finanziert. Nico Vollenweider Schlussrangliste: Kategorie Aktivschwinger: 1. Nägeli Marco, 2. Odermatt Michi, 3. Stähli Jan, 4.a. Junker Nik, 4.b. Furrer Damian, 5. Binggeli Yannick, 6. Haller Jim, 7. Biser Niklaus, 8a. Brand Roman,

Nach der unnötigen Startniederlage gegen Altstetten hat sich der FCA in den letzten Partien kontinuierlich gesteigert und zuletzt bei vier Ernstkämpfen nicht mehr verloren. Vor allem beim Auftritt gegen Industrie-Turicum auf dem heimischen Moos beeindruckte das Team mit einer soliden und geschlossenen Mannschaftsleistung. Alle Spieler waren mit Ausnahme von ein paar Minuten in der zweiten Halbzeit stets präsent und aufmerksam und liessen dem Gegner wenig Freiraum. Nicht verwunderlich, dass das Spiel praktisch schon vor der Pause gelaufen war und sich die Gastgeber eher auf die Verwaltung des Vorsprungs beschränkten, ohne dabei Gefahr zu laufen, das Spiel aus den Händen zu geben. Herauszuheben gilt es dabei die jungen Angreifer Nicola Petermann und Jan Haas, welche die Abwehrreihen der Gäste mit grosser Wirkung beschäftigen und sich für nicht weniger als drei Treffer verantwortlich zeigten. Nicht so viele Tore wie der FCA, aber gleich viele Punkte hat der sonntägliche Gegner Dietikon vorzuweisen. Das Reserveteam der Rot-Weissen hat, ähnlich wie der FC Affoltern, das erste Kräftemessen verloren, ist dann aber ebenfalls rasch auf die Siegerstrasse eingebogen und rangiert als Tabellennachbar. Je nachdem, welche Spieler von der ersten Mannschaft (2. Liga interregional) zur Verfügung stehen, verändert sich die Formation und macht diese für jeden Gegner unberechenbarer, aber die Aufgabe für den Coach nicht einfacher. Beim FCA muss Trainer Boris Jevremovic weiter auf den verletzten Stürmer Loick Himmelreich verzichten und auch Yannick von Wattenwyl ist noch nicht einsatzbereit. Anpfiff ist am Sonntag, 10. Oktober, 11 Uhr auf der Sportanlage Dornau.

8b. Heiniger Reto, 9. Widmer Patrick, 10. Näf Sandro.

Harry Wettstein

Kategorie Jungschwinger: 1. Heiniger Adrian, 2.a. Gmür Max, 2.b. Müller Jonas, 2.c. Meier Laurin, 3. Meier Silvan, 4. Gut Mike, 5.a. Mächli Yves,

Spiele vom Wochenende: Freitag, 20 Uhr: Senioren

5.b. Hanauer Louis, 6. Müller Luca, 7. Buchli Gian,

40+ - Schlieren, Samstag, 10 Uhr: Junioren Cb –

8. Röllin Juri, 9.a. Rüegg Loris, 9.b. Meier Andrin, 9.c. Buchli Dario, 10. Styrsky Milo, 11. Wolfinger Fabio.

Kilchberg-Rüschlikon, 14 Uhr: Juniorinnen C –

Marco Nägeli (oben) im Bodenkampf gegen Damian Furrer. (Bild Nico Vollenweider)

Hausen a/A, 16 Uhr: Junioren Bb – Regensdorf.

Derby-Sieg gegen den Kantonsrivalen

Streethockey: SHC Bonstetten-Wettswil – Horgenberg Hammers 6:5 Am Freitag empfing der SHC Bonstetten Wettswil den Kantonsrivalen Horgenberg Hammers zum ersten Derby der aktuellen Saison – und siegte mit 6:5. Mike Huter (Mitte) siegte im Rennen in Bellwald. (Bild zvg.)

Erfolgreicher Start nach Verletzungspause für Mike Huter An den MTB Downhill Schweizer Meisterschaften in Leysin erlitt Mike Huter Mitte Juli durch einen Sturz einen Schulterbruch und musste dadurch einige Wochen pausieren. Am letzten Wochenende war er dann das erste Mal wieder in der Kat U17 am iXS Downhill Cup in Bellwald (VS) am Start. Huter, der für das Schweizer Gamux Factory Racing Team fährt, konnte am Samstag im

Seeding Run (Qualifikation) schon unter Beweis stellen, dass er wieder auf Erfolgskurs liegt und im Rennlauf am Sonntag distanzierte der gebürtige Affoltemer, der mittlerweile in Jonen lebt, als Sieger seine Mitstreiter auf der anspruchsvollen Strecke um gute 6 Sekunden. Irene Huter

Das letzte Derby lag über eineinhalb Jahre zurück. Am 7. März 2020 spielten die beiden ihre erste Playoff-ViertelfinalPartie gegeneinander. Bonstetten-Wettswil ging damals als Sieger nach dem Penaltyschiessen hervor. Danach wurde die Saison aufgrund von Corona abgebrochen. Man wusste also nicht, wo der Gegner steht. Das Spiel startete auch verhalten und überhaupt nicht Derby-like. So kam es nur zu ungefährlichen Abschlussversuchen auf beiden Seiten. In der 18. Minute musste ein HammersSpieler auf der Strafbank Platz nehmen. 20 Sekunden war das Powerplay alt, da

zimmerte Blatter nach Pass von Baur den Ball ins Filet – 1:0 für Bonstetten. Keine sieben Sekunden später erhöhte Nicholas Haller, nach einer Passkombination mit Breguet zum 2:0. Zum Glück für Horgenberg ertönte zwei Minuten später die Pausensirene.

Horgen in die defensive gedrängt Das zweite Drittel startete, wie das erste geendet hatte. Horgen in der Defensive und Bonstetten-Wettswil mit viel Druck. Kleiner nutzte in der 28. Minute eine der seltenen Konterangriffe und erzielte den Anschlusstreffer für Horgenberg. Doch nur 40 Sekunden später fing Gahler einen Pass an der Mittellinie ab und erzielte sein erstes NLB-Tor. Die Horgener liessen sich aber vom erneuten Zwei-Tore-Rückstand nicht beirren und kamen immer besser ins Spiel. Zur Halbzeit erzielte Simon Cremer das zweite Tor für

die Hammers. In der 35. Minute spielte die Powerplayformation von BW die Box von Horgen mit einigen Passkombinationen aus und Breguet baute die Führung wieder auf 4:2 aus. Nach einem Zweikampf in der Mittelzone eroberte Haller den Ball und konnte allein aufs Tor. 5:2 für BW hiess es zur Pause.

Siegtreffer kur vor Schluss Die Horgener kamen wie verwandelt von der Pause zurück und erzielten das 5:3 und 5:4. Zwei Minuten vor Schluss schafften sie den Ausgleich. Verlängerung? Ohne den Captain vom SHC BW. Er erzielte 16 Sekunden später das Game-Winning-Goal nach einer starken Leistung und präzisem Pass von Noel Breguet. Bonstetten-Wettswil gewann mit 6:5. Andreas Suter


FC WettswilH OP P Bonstetten

Cupspiel zuhause gegen den SC Buochs Schon zum dritten Mal heisst der Gegner des FC Wettswil-Bonstetten in der ersten Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup SC Buochs. Gegen die Innerschweizer hatte man sich 2016 und 2019 jeweils harte Fights geliefert. Im Cup top, in der Meisterschaft flop Die Nidwaldner haben unter Trainer Spiess im Cup reüssiert. In der letzten Qualifikations-Runde schlugen sie Red Star und in der ersten Hauptrunde den FC Coffrane aus der 2. Liga Interregional. In der zweiten Runde dann das Traumlos, denn mit dem FC Luzern kam quasi der Lokalmatador zum 1.-Ligisten zu Besuch. Und die Underdogs schlugen sich tapfer, verloren erst nach Verlängerung 1:2. In der Meisterschaft ist das Team dagegen noch gar nicht in Fahrt gekommen. Die ersten sechs Partien gingen allesamt verloren und das bei einem katastrophalen Torverhältnis von 4:23. Zuletzt nun aber ein Ausrufezeichen. Gegen das Spitzenteam aus Höngg konnte man auswärts den ersten Sieg feiern. Auf dem Zürcher Utogrund gewannen die Buochser 2:0 gegen die Stadtzürcher. WB ist gewarnt Bereits in den letzten Cup-Duellen gegen Buochs stieg der FCWB auf dem Papier mit Vorteilen in die Partie. 2016 konnte man auf dem heimischen Moos der Rolle gerecht werden und gewann 2:1. Dies war der Grund-

Cup-Qualifikation, 1. Runde

FCWB 1 – SC Buochs 1

Samstag, 9. Oktober 2021 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

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Der FCWB freut sich morgen Samstag im heimischen Moos auf zahlreiche Unterstützung und möchte seine Chancen in Tore ummünzen..

stein, um im Sommer 2017 den grossen FC Basel zu empfangen. Vor zwei Jahren mussten die Ämtler in die Innerschweiz reisen und nach einem 0:0 nach Verlängerung (inkl. verschossenem Elfmeter im Spiel) verlor man im Penaltyschiessen gleich mit 1:4. Buochs ist ein kämpferisches Team und der schlechte Sai-

sonstart kann wohl auch mit der Nervosität rund um den grossen Cup-Match gegen Luzern zu tun haben. Die Ämtler tun gut daran, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Zuletzt waren die Resultate zwar durchzogen, die Leistungen aber ansprechend und die Situation in der Gruppe 3 sehr ausgeglichen.

Viele Spiele vor Ferien

Weiterhin Schutzkonzept

Der Spielbetrieb bei den Junioren wird wie gewohnt während den Herbstferien stark reduziert. Dieses Wochenende sind aber nochmals viele WB-Teams im Einsatz. Allen voran spielen die A-, B- und C-Junioren in der Youth League gegen starke Gegner. Das A und B will den Anschluss an die Spitze halten und das C sich im Mittelfeld verbessern. Die 2. Mannschaft (2. Liga) spielt auswärts, sie möchte gegen Seefeld unbedingt punkten. (OHe)

Die von Verband und BAG geforderten Auflagen betreffend Schutzmassnahmen zu Covid-19 hat der FC Wettswil-Bonstetten seit Ausbruch der Pandemie in einem Schutzkonzept umgesetzt. Dieses wurde laufend auf die neuen Gegebenheiten angepasst. Im Interesse jedes Einzelnen und seiner Mitmenschen bittet der FCWB ausdrücklich darum, sich daran zu halten und die Weisungen ohne Kompromisse umzusetzen. Der FCWB dankt für das Verständnis, dient das Konzept doch zum Schutz aller Beteiligten. Alle Infos: www.fcwb.ch/contact_tracing (OHe)

Sa, 9. Okt.: FC Seefeld 1 – FCWB 2 18.00 Uhr, Sportplatz Lengg, Zürich

(Bild Kaspar Köchli)

Anpfiff morgen Samstag um 16.00 Uhr Das Heimspiel im Moos wird zur gewohnten Zeit angepfiffen. Der Sieger wird im Frühjahr in der zweiten Qualifikationsrunde stehen und hat dann die Chance, mit einem weiteren Sieg die attraktive erste Hauptrunde im nächsten Sommer zu erreichen. (OHe)

Die WB-Spiele vom Weekend 20.00 Uhr Fr, 8.10. Langnau a.A. – Sen. 30+ Sen. 50+/7 – Wädenswil 20.00 Uhr Sa, 9.10. Jun. Dc – Affoltern a.A. 10.00 Uhr Jun. Dd – Langnau a.A. 10.00 Uhr Urdorf – Jun. Db 10.30 Uhr FCZ Frauen U17 – Jun. Ca (YL) 11.00 Uhr FCWB 1 – SC Buochs 1 (Cupspiel) 16.00 Uhr FC Seefeld 1 – FCWB 2 18.00 Uhr 11.00 Uhr So, 10.10. Bülach – Jun. Aa (YL) FCWB 3 – Bosna Zürich 1 11.00 Uhr Langnau a.A. 1 – FCWB 4 11.15 Uhr Jun. Ba (YL) – Schaffhausen 13.00 Uhr Jun. Ab – United Zürich 16.00 Uhr

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Extra

Freitag, 8. Oktober 2021

«Ein Anruf kann den ganzen Tag umkrempeln» Menschen im Säuliamt: Urs Schuler arbeitet seit 35 Jahren bei der «Mobiliar» Im Lehrerberuf wurde Urs Schuler nicht glücklich. Durch Beziehungen landete er vor 35 Jahren bei der Schweizerischen Mobiliar. An seinem Job schätzt er den Kundenkontakt und die täglich neuen Herausforderungen. Früher wohnte er in Hausen, jetzt in Baar.

me zu lösen. Wenn ich morgens komme, weiss ich nicht, was kommt. Ein Anruf kann den ganzen Tag umkrempeln.» Doch genau das habe er gerne, das gebe ihm einen gewissen Kick. «Wer sich an uns wendet, hat in der Regel ein Problem, einen Schaden. Da braucht es Fingerspitzengefühl und Geduld. Durch die langjährige Erfahrung kann ich auch schwierige Fälle recht gelassen und ruhig entgegennehmen. Manchmal hilft auch eine Prise Humor.»

Mit Urs schUler sprach Marianne Voss

Gut vernetzt im Säuliamt

«Liebe Mobiliar, Urs Schuler ist schon seit 35 Jahren bei dir – und er hat keinen Schaden genommen.» Das wäre für einmal keine Schadenmeldung, sondern eine erfreuliche Nachricht an die Versicherungsgesellschaft. Doch dieses Porträt soll kein PR-Artikel sein, daher hier ein paar persönliche Einblicke in das Leben des unglaublich treuen Mitarbeiters: «Ich bin zusammen mit zwei Brüdern in Altendorf am oberen Zürichsee aufgewachsen», berichtet Urs Schuler. «Mein Vater war Landmaschinenmechaniker.» Die meisten seiner Klassenkameraden seien Bauernkinder gewesen. Dadurch – und auch bedingt durch die Arbeit seines Vaters – habe er seine Freizeit mehrheitlich in Ställen, auf Wiesen oder Feldern verbracht. «Nach der Schulzeit wollte ich eigentlich Feam, Fernmelde-, Elektro- und Apparatemonteur, lernen. Diesen Beruf gibt es in dieser Form heute nicht mehr. Ich bastelte in der Freizeit fürs Leben gerne an Radios herum.» Sein Wunsch zerschlug sich jedoch nach der Konsultation des Berufsberaters, der bei ihm eine leichte Farbenblindheit feststellte. Es war dann auch der Berufsberater, der ihm den Hinweis gab, dass er mit so guten Noten doch weiter zur Schule gehen könnte.

lieber auf dem Bau arbeiten.» Nach dem Abschluss der Ausbildung wollte es aber der Zufall, dass er die Möglichkeit erhielt, eine Stelle an einer Oberstufe anzutreten. «Das war im hintersten ‹Chrachen›, in Unteriberg. Mit den grösseren Kindern ging es mir besser. Aber glücklich war ich nicht. Das Unterrichten war definitiv nicht meine Berufung.»

Lieber auf den Bau

Probleme lösen

Somit beschloss Urs Schuler, das Lehrerseminar zu besuchen. Was meinten die Eltern dazu? «Wenn du meinst, du seist gescheit genug, dann mach das.» Er lacht. Beim Theorieunterricht ging zuerst alles gut. «Dann musste ich drei Praktika absolvieren, das dritte und letzte in einer ersten Klasse.» Bei dieser Erfahrung habe er sich gesagt: «Wenn das der Lehrerberuf ist, dann gehe ich

Nach zwei Jahren wechselte er in die Privatwirtschaft. «Ohne Aus- oder Weiterbildung im kaufmännischen Bereich erhielt ich beim Verlag Reader’s Digest einen Job als Marketingassistent.» Auf diesen Zeitpunkt hin zog er mit seiner damaligen Freundin und späteren Frau nach Obfelden. Er baute einen neuen Kollegenkreis im Säuliamt auf, und lernte auch Ruedi Marti kennen. «Dessen

WETTER

Urs Schuler liebt seinen Job und löst gerne Probleme. (Bild Marianne Voss) Vater war damals Generalagent der Mobiliar Versicherung und suchte einen Angestellten.» So ergab sich für Urs Schuler der entscheidende berufliche Schritt. «Hier habe ich meine Berufung gefunden. Als ich unterrichtete, zählte ich die Tage bis zu den nächsten Ferien. Seit ich hier bin, gehe ich jeden Tag gerne arbeiten und ‹plange› nicht auf die Ferien.» Zu Beginn war er ausschliesslich im Innendienst tätig. «Der Job veränderte sich während so vieler Jahre natürlich. Neuerungen gab es insbesondere bei der EDV, aber auch von den Produkten her. Ich habe fast alles gemacht: Beratungen, Terminbegleitungen für Firmen und auch Kundenkontakte.» Heute nennt er sich KMU-Spezialist. Was macht ihm so viel Freude am Beruf ? «Es ist der Kontakt zur Kundschaft und die Herausforderung, Proble-

Urs Schuler wohnte mit seiner Familie, zu der ein Sohn und eine Tochter gehören, viele Jahre in Hausen. Für den Turnverein stand er mehrmals beim «Chränzli» für die komödiantischen Zwischennummern auf der Bühne. Es wurde gemunkelt, dass ihm dies den nötigen Bekanntheitsgrad verschaffte, um in den Gemeinderat gewählt zu werden. Dort engagierte er sich nebst anderem für verschiedene landwirtschaftliche Projekte. «Da ging es zum Beispiel um die Vernetzungsprojekte oder auch um den Wald und die Schnitzelheizungen», erinnert er sich. «Durch das Engagement im Gemeinderat, die lange Zeit, während der ich im Säuliamt wohnte, sowie durch meine Arbeit in Affoltern bin ich in der Region sehr gut vernetzt, auch wenn ich nun schon einige Jahre in Baar zu Hause bin.» In der Freizeit würde Urs Schuler gerne reisen. «Das ist im Moment nicht möglich.» Doch er berichtet gerne von seinen grossen Reisen in die USA (Tennessee, Las Vegas, Florida) oder in den Norden Europas. «Diese Norwegenreise ist schon lange her. Wir reisten mit dem Auto bis ans Nordkap und nach Lust und Laune wieder Richtung Süden. Unterwegs fischten wir und assen, was das Meer hergab. So eine Reise würde ich gerne wieder einmal unternehmen.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

ZWISCHEN-RUF

Schwänin sollte man sein Schwänin sollte man sein und zusammen mit ‘nem schönen weissen Schwanenmann sich treiben lassen auf kleinen Wellen Heut‘ ist das Wasser weicher als sonst

«Bleib hungrig, bleib unangepasst.» Steve Jobs

Ute Ruf

Oh Sh**! Wird Fluchen irgendwann peinlich? Zum Beispiel ab 30? Eine Zwischenbilanz.

A

ls Jugendliche wusste ich es zu schätzen, wenn Dinge beim Namen genannt wurden. Wenn etwas geil war oder scheisse, dann war es eben geil oder scheisse, und nicht picobello oder suboptimal. Solche Kraftausdrücke kamen mir damals zwanglos und zahlreich über die Lippen. Ich fand daran nichts Anstössiges. Meine Eltern hingegen fanden das, sagen wir … suboptimal. Jahrelang haben sie versucht, positiv auf meinen Sprachgebrauch einzuwirken, die Fluchwörter aus meinem Wortschatz zu jäten. «Also wirklich», tadelten sie, «das kann man auch anders sagen!» «So reden imfall alle!», sagte ich ihnen und dachte: «Sie haben keine Ahnung, wirklich, k e i n e Ahnung.» Wobei … Vielleicht dachte ich damals auch gar nichts. Als ich in die Lehre kam, sah ich es ein. Es passte nicht, adrett gekleidet die klebrigsten Grussformeln in die Tastatur zu tippen, um im nächsten Augenblick «fuck» und «shit» und «huere geil» zu rufen. Andererseits … selbst wenn gemässigtere Worte aus meinem Mund kämen: In meiner Unterlippe steckte immer noch ein Piercing, das mir gefiel und das im Prinzip auch nichts anderes war als ein freundlicher Mittelfinger an die Erwachsenenwelt. Trotz meines Zwiespalts besserte ich mich. Ich nahm mir vor, im Büro gemässigtere Ausdrücke zu verwenden, um niemanden vor den Kopf zu stossen. In meinem Freundeskreis aber, da war es für mich weiterhin okay, so zu reden, wie es mir verdammt noch mal am wohlsten war. Ungünstig war, dass sich Freundeskreis und Geschäftswelt nicht immer optimal trennen liessen. Da ein «shit», dort ein ... Es ist nicht so, dass es keine Korrekturen an meinem Fluch-Vokabular gegeben hätte. Ich habe es sorgfältig kuratiert. Wörter, die mir irgendwann zu derb schienen, wurden genauso gecancelt wie andere, die mich diskriminierend dünkten. Doch ein angemessen wüster Rest blieb. Weil … komm, in meinem jugendlichen Alter, in den Zwanzigern, also bitte! Und hier wird es problematisch: Es kam der Sommer, es kam mein 30. Geburtstag, es kamen mir Zweifel. Bin ich zu alt für diesen undifferenzierten Sprachgebrauch? Ist er gar peinlich, in Anbetracht der Tatsache, dass ich mein Geld damit verdiene, Dinge möglichst treffend zu benennen? Ich befürchte, ich sollte diesem Unkraut irgendwann mal an den Kragen. Vielleicht streu’ ich bei Gesprächen mit Freunden demnächst mal ein «picobello» oder ein «suboptimal» ein. Mal sehen, wer dann flucht. Livia Häberling

Salopp Das Adjektiv salopp, das sich betont lässig gibt, bedeutet zwanglos, unbekümmert. Es ist hergeleitet aus Französisch salope, das sich zusammensetzt aus sale = nachlässig, unrein, schmutzig und hoppe, einer französischen Dialektform von huppe = Wiedehopf. Weil sich der Wiedehopf zur Tarnung mit Erde bedeckt, hielt man ihn für einen dreckigen Vogel, der die Körperhygiene vernachlässigt, sodass in Lothringen die Redensart sale comme une hoppe aufgekommen ist, die sich von dort aus unbekümmert – geradezu salopp – im deutschen Sprachraum ausgebreitet hat. (ubo)

Schwänin sollte man sein und zusammen mit ‘nem schönen weissen Schwanenmann hier Liebe machen zwischen den Halmen Heut‘ ist die Luft milder als sonst

Ach – Schwänin sollte man sein

GLOSSE

HERKÖMMLICHES

Schwänin sollte man sein und zusammen mit ‘nem schönen weissen Schwanenmann ein bisschen gründeln nach feinen Dingen Heut‘ ist das Schilf grüner als sonst

LEBENSWEISHEIT

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In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Schwänin sollte man sein. (Bild Pixabay)

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


«SIR» OLIVER MALLY – «Blues» Sprachförderung von Anfang an

SÜDFASSADE

Kammermusik

Sonntag, 17. Oktober 2021, 17 Uhr Löwensaal, Albisstrasse 2, Hausen a.A. Eintritt frei, Kollekte, Coronaregeln nach BAG

Ist der Spracherwerb des Kleinkindes nicht eine Selbstverständlichkeit? Oder doch eher eine Hochleistung? Wie lernt das Kleinkind seine Muttersprache? Welche Faktoren spielen in der Sprachentwicklung eine wesentliche Rolle? Und wie können Sie als Eltern, Grosseltern und andere Bezugspersonen Ihr Kind darin begleiten?

+12.17 OK FIRST

ver

Sonntag, 17. Oktober 2021, 17.00 Uhr Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. Oktober 2021, 19.00 Uhr Ref. Kirche Muri Sonntag, 24. Oktober 2021, 17.00 Uhr Ref. Kirche Affoltern a. A.

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Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten

Zertifikatspflicht

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Samstag, 23. Oktober 2021

20 Uhr im Gemeindesaal Kappel am Albis Programm: 18.30 Türöffnung / Möglichkeit zum Nachtessen 20.00 Konzertbeginn 22.00 Festwirtschaft, Tanz und Unterhaltung 2.00 Schluss Mitwirkende Formationen: Kapelle René Jakober, Sachseln Handorgelduett Gebrüder, Rickenbacher, Illgau Ländlertrio Tanzboden, Ebnat-Kappel Diverse Einlagen Vorverkauf ab 1. Oktober: Telefon 079 753 01 99 | Montag bis Freitag 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr Auf den Besuch freuen sich: Gemeinde Kappel am Albis Peter Keller / Hans Arnold

Der Optiker mit Brillen zum Fixpreis

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Panflöten Konzert

4.5 Zi Maisonette 120m2

+5.64 DACHGESCHOSS 1

Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2021, nur mit gültigem Zertifikat. Anmeldung direkt in der Bibliothek Ottenbach oder per Mail an: info@bibliothek-ottenbach.ch

et miet

+8.46 DACHGESCHOSS 2

Eine Reise durch die frühe Sprachentwicklung

Auf einer Reise durch die frühe Sprachentwicklung erhalten Sie von Ursina Hollenweger, Dipl. Logopädin CAS, Leseanimatorin i.A., wertvolle Informationen und Anregungen. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit Fragen zu stellen, zu diskutieren und bei einem Apéro sich auszutauschen.

3.50 Lukarne

5.5 Zi Maisonette 135m2 vermietet

3.71

Sprache lernen – Geschichten erleben

3.50 Lukarne

2.82

Werke von Schubert, Mozart und Haydn

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 19.30 Uhr Bibliothek Ottenbach

2.82

Christina Galatti, Violine Judith Müller, Violine Noëmi Glenck, Viola Sabina Diergarten, Cello

Lukarnen zusammen 1/3 Fassadenlänge Alle Dachflächenfenster Glasfläche max. 0.50m2

2.82

Alba Quartett

Mehrfamilienhaus Häberling Steigstrasse 2, 8912 Obfelden Erstbezug 1. März 2022

2.89

13. Oktober, 20.30 Uhr PÖSCHTLI AEUGSTERTAL 044 761 61 38

Trödelfrau kauft: alte Wanduhren, Spinnrad, Gobelin, Zinn, Silberbesteck, Einmachgläser. Tel. 076 274 12 67

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