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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 078 I 172. Jahrgang I Freitag, 5. Oktober 2018

Viele helfende Hände

Neue Lernende

Neubau eines Doppelkindergartens in Mettmenstetten: Spatenstich. > Seite 5

Die Firma Ernst Schweizer AG bildet jährlich rund 40 junge Menschen aus. > Seite 8

kommentar

Im Wald hats Platz

Wettswiler Budget 2019 mit unverändertem Steuerfuss

Die Primarschule Obfelden bietet neu einen Waldkindergarten an

Das Budget der Politischen Gemeinde Wettswil weist einen Ertragsüberschuss von knapp 300 000 Franken aus. Der Gemeinderat empfiehlt der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2018, den Steuerfuss bei 26 Prozent zu belassen.

Wer ist hier der Bittsteller? von livia häberling

D

ie Schulleitung der Primarschule Obfelden meldete sich kürzlich beim «Anzeiger» mit dem Vorschlag, die Redaktion möge über ihren Waldkindergarten einen Bericht verfassen. Man gab bereitwillig Auskunft, bis sich die Journalistin erkundigte, ob Platzgründe bei der Lancierung des neuen Angebots eine Rolle gespielt hätten. Dann schlug die Stimmung um. Der Bericht wurde zum Gegenlesen eingefordert, die Schulleiterin war plötzlich telefonisch erst nach Redaktionsschluss wieder erreichbar. Und die Herausgabe der Schülerzahlen verweigerte man komplett. Diese seien für die Bevölkerung nicht relevant. Und einer Weisung ähnlich, hiess es: «Dieser Artikel soll von der pädagogischen Umsetzung des Waldkindergartens handeln.» Es macht hellhörig, wie energisch die Schulleitung probiert, die öffentliche Berichterstattung über ihren Waldkindergarten zu beeinflussen. Die Zeitung wird involviert, aber nur, solange sie kooperiert und die gewünschten Botschaften nach aussen trägt. Immerhin: Ein Teil der Zahlen wurde nach Intervention des Schulpflegepräsidenten ausgehändigt. Doch die Prognosen der letzten Jahre, die einen Einblick in die Schulraumplanung hätten geben können, blieben unter Verschluss. Diese Doppelmoral in der Medienarbeit ist nicht nur ärgerlich, sie zeugt auch von einem kurzsichtigen Demokratieverständnis. Durch die mangelnde Kooperation wird die Presse in die Rolle einer Bittstellerin gedrängt, die auf das Wohlwollen der Behörde angewiesen ist. Letztere bestimmt, welche Zahlen für die Öffentlichkeit relevant sind. Damit entzieht die Behörde in letzter Konsequenz nicht der Journalistin das Vertrauen, sondern der Bevölkerung – nichts anderes ist Bevormundung schliesslich. Das ist unklug: Ihrerseits auf Vertrauen wird sie angewiesen sein, wenn sie in Zukunft für neue Projekte kämpft. Und dabei beim Stimmvolk als Bittstellerin auftritt.

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Anspruchsvoll Übung der Hausemer Feuerwehr auf dem Ebertswiler Meilihof – eine Herausforderung. > Seite 9

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Sanierungskonzept Bei den Fenstern der Klosterkirche Kappel bleibt viel Originalsubstanz erhalten. > Seite 9

In Obfelden ist die Anzahl der Kindergärtner zwischen 2015 und 2018 von 116 auf 147 Kinder angestiegen. Seit Ende August wird nun eine Klasse im Wald unterrichtet. Das habe nichts mit knappen Platzverhältnissen zu tun, beteuern Schulleitung und Primarschulpflege.

Die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg boomt auch in ihrem 64. Betriebsjahr. > Seite 10

FC Affoltern Derbysieger

Ein Kindergartenzimmer mitten im Wald. Im Wolserholz in Obfelden gibt es das seit Ende August. (Bild Livia Häberling) Abstimmungsunterlagen prognostizierte man einen Schülerzuwachs von 71 Kindergärtnern und Primarschülern bis ins Jahr 2019 und versicherte, mit dem Neubau für die Zukunft auch bei steigenden Schülerzahlen bestens gewappnet zu sein.

«Brenzlige» Platzverhältnisse: Auch ein Container stand zur Debatte Im Sommer 2019 bezieht die Sekundarschule Obfelden ihr neues Schulhaus, und ein Teil der zugemieteten Räume wird wieder der Primarschule zur Verfügung stehen. Schulhausabwart Benno Hagenbuch glaubt, dass sich die Schulraumsituation dann entspannen wird. Für das Schuljahr 2018/2019 bezeichnet er die Schulraumsituation jedoch als «brenzlig». Anders klingt das bei der Schulleitung. Karin Ugolini erklärte, für kurzund längerfristige Schlechtwetterphasen sei für den Waldkindergarten alles administrativ, organisatorisch und räumlich geplant und stehe zur Nutzung bereit. Wäre der Waldkindergarten nicht wie geplant zustande gekommen, hätte man die Klasse im Kindergarten Schlossächer untergebracht. Dieser Raum ist aktuell jedoch durch die Schulverwaltung besetzt. Auf die Frage, wo die Schulverwaltung dann untergebracht worden wäre, räumte Werner Kurt ein: «Dann hätten wir kreativ werden müssen.» Eine Überlegung sei gewesen, diese im Raum der Schulleitung unterzubringen. Auch

eine Containerlösung sei diskutiert, aber wieder verworfen worden.

Zahlen unter Verschluss Diese Platzverhältnisse – anderthalb Jahre nach Eröffnung des neuen Kindergartens – hätten nichts mit Fehlplanungen zu tun, so Werner Kurt. Platz gebe es genug: «Wir haben die neue Klasse bewusst nicht im Kindergarten Räsch untergebracht.» Sonst hätte die Psychomotorik umquartiert werden müssen, die aktuell in einem der vier Kindergartenräume untergebracht ist. So könne man die Kapazitäten dieses Gebäudes für die Zukunft freihalten, erklärte der Schulpflegepräsident und versicherte, man sei für die Zukunft bestens gewappnet. Bei ihrer Schulraumplanung wollte sich die Primarschule jedoch nicht in die Karten blicken lassen. Prognostizierte Schülerzahlen der vergangenen und kommenden Jahre sowie effektive Zahlen wollte die Schulleitung nicht herausgeben. Später wurde ein Teil der Zahlen doch noch ausgehändigt. Für das nächste Jahr wird erneut ein Zuwachs von zehn Kindergärtnern auf 157 Kinder erwartet. Danach sollten die Zahlen wieder rückläufig sein. Ihre Prognosen zu den Jahren 2015 bis 2018, auf denen die Schulraumplanung der letzten Jahre ebenfalls aufgebaut haben dürfte, machte die Primarschule Obfelden nicht öffentlich. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Erfahrungsaustausch der Energieregionen

Die Standortförderung Knonauer Amt lud zum Jahrestreff Damit die Energieregionen ihre Erfahrungen untereinander austauschen können, hat die Standortförderung Knonauer Amt zum ersten Schweizer Jahrestreff der Energieregionen eingeladen. Im Rahmen einer Exkursion wurde nicht nur die Energieregion Knonauer Amt vorgestellt. Auf grosses

12 Mio. Fahrgäste

................................................... > Bericht auf Seite 3

................................................... von livia häberling Ende August wurde in Obfelden ein neuer Kindergartenraum in Betrieb genommen, der weder Dach noch Wände hat. Eine Klasse von 18 Kindern wird seit dem neuen Schuljahr im Wolserholz unterrichtet. Damit wolle man es den Kindern ermöglichen, die Natur als Lebensraum während der vier Jahreszeiten zu erleben, erklärt Karin Ugolini, Schulleiterin der Primarschule Obfelden. Auch die Sinneswahrnehmungen würden gefördert, und die Kinder erhielten einen Platz zum «Kindsein», erklärte sie. Die Idee, eine Klasse nicht in einem Kindergarten, sondern im Wald unterzubringen, war Anfang 2018 entstanden. Schulpflegepräsident Werner Kurt bestätigte auf Anfrage, dass man vom grossen Zuwachs an Kindergärtnern im ersten Halbjahr 2018 überrascht worden sei. Aufgrund der bereits grossen Klassen habe man diese Kinder nicht auf bestehende verteilen können. Dass diese neue Kindergartenklasse nun im Wald untergebracht wurde, habe jedoch nichts mit fehlendem Schulraum zu tun: «Beim Waldkindergarten handelt es sich nicht um eine Notlösung, sondern um ein neues attraktives Angebot der Primarschule. Die Kindergartenklasse war innert kürzester Zeit voll», erklärte Kurt. Und auch Karin Ugolini betonte: «Der Waldkindergarten wurde ausschliesslich aus pädagogischen Gründen initiiert.» Am 5. Juni 2016 hatte die Obfelder Bevölkerung dem Abbruch und Ersatzneubau des Kindergartens Räsch zugestimmt und dafür einen Kredit von 4,2 Millionen Franken bewilligt. In den

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Interesse stiess die Umsetzung der Unternehmensvision der Ernst Schweizer AG in Hedingen in der Produktion von Solarpanels. Nachhaltige regionale Waldnutzung durch Holzschnitzelheizung wurde auf einer Führung durch die Anlage der Holzenergie AG der Stadt Affoltern erläutert. Die erste Form der

Nutzung nachhaltiger einheimischer Energie war die Wassernutzung – dargestellt am historischen Kleinkraftwerk der einstigen Weberei in Ottenbach. Der Transport der Teilnehmenden fand ausschliesslich mit Elektrofahrzeugen statt. (bs) ................................................... > Berichte auf Seite 8

Die erste Halbzeit gehörte zwar den Gastgebern, aber in der zweiten Halbzeit flielen die Tore im 10-MinutenTakt: Auf dem Sportplatz Jonentäli gewann der FC Affoltern das 3.-Liga-Derby gegen Hausen mit 3:2. Der FC Knonau-Mettmenstetten bezwang den FC Schwerzenbach mit 4:3. Und 1.-Ligist Wettswil-Bonstetten bestreitet am Samstag in Goldau die erste CupQualifikationsrunde.

................................................... > Berichte auf Seite 21 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Chilbisonntag, 7. Oktober 2018

geöffnet 14 bis 17 Uhr

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Neue Wechselausstellung: Licht – einst und heute Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Wahlbüro für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Gemäss der Gemeindeordnung vom 27. September 2009 wählt der Gemeinderat für die Amtsdauer von 4 Jahren in freier Wahl die Mitglieder im Wahlbüro. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 2. Oktober 2018 folgende Personen zusätzlich gewählt: – Studer-Leutert Irene, Dörflistrasse 13, 8933 Maschwanden (neu) – Steiner Richard, Dorfstrasse 61, 8933 Maschwanden (neu)

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft von Jean-Luc Guy D’Hondt, geb. 26. Dezember 1977, Bürgerorte: Gurbrü BE und Bonstetten ZH, gest. 24. Juli 2018, wohnhaft gewesen Im Schachenhof 36A, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 22. August 2018 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 27. September 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. Oktober 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 5. Oktober 2018 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Einstellung des Konkurses Über Salomon Carvajal, geb. 31. Dezember 1968, Staatsangehörigkeit: Mexiko, Im Grindel 27, 8932 Mettmenstetten (Inhaber der im Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmung Mega suuber Reinigungen Carvajal Arana, Mettmenstetten), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 12. April 2018 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 25. September 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. Oktober 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 5. Oktober 2018 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Gegen diese Wahlen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 5. Oktober 2018 Der Gemeinderat Maschwanden

Denkmalschutz / Entlassung aus dem kommunalen Inventar Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 25. September 2018, gestützt auf § 203 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG) beschlossen, dass die Alte Sennerei, Vers.-Nr. 283, Kat.-Nr. 2657, Albisstrasse 27, 8932 Mettmenstetten, kein Schutzobjekt darstellt und aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte zu entlassen ist. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Mettmenstetten, 5. Oktober 2018 Gemeinderat Mettmenstetten

Friedhof Rifferswil Gräberräumung aufgeschoben

Obfelden

Die Ruhezeit der meisten Gräber auf dem Friedhof Rifferswil ist schon lange abgelaufen. Aufgrund des grosszügig vorhandenen Platzangebotes auf dem Friedhof Rifferswil verzichtet der Gemeinderat Rifferswil jedoch einstweilen auf die gesetzlich vorgeschriebene Räumung der Gräber – und auch deshalb, damit der örtliche Friedhof seinen Charakter weiterbehält. Es ist beabsichtigt, diesen Teil im nächsten Jahr sanft umzugestalten. Vorher aber können Grabsteine und -schmuck der seit mehr als 25 Jahren auf dem Friedhof Rifferswil bestatteten Personen von deren Angehörigen bei Interesse abgeholt werden. Für das Zurücknehmen der Gegenstände gilt eine Frist bis Ende dieses Jahres. Danach verfügt die Gemeinde Rifferswil über die nicht entfernten Grabsteine inklusive -schmuck (ohne jegliche Kostenfolge für die Hinterbliebenen). Ein Entschädigungsanspruch seitens Dritter besteht keiner. Es ist vorgesehen, die nach Ablauf der Frist zurückgebliebenen Grabsteine in den Reihen stehen zu lassen und um die Grabstätten eine der Örtlichkeit angepasste, preislich günstige und pflegeleichte Bepflanzung in Auftrag zu geben. Die Idee wird der für den Friedhof Rifferswil zuständige Gärtner Patrick Müller im Frühjahr 2019 umsetzen. Für die Beantwortung von Fragen zu Vorstehendem ist Gemeindeschreiber Bruno Hänni zu kontaktieren. Rifferswil, 11. Juni 2018

Grundgebühren für das Jahr 2019 und Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 Der Gemeinderat setzte am 2. Oktober 2018 die Grundgebühren für das Jahr 2018 und die Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 wie folgt fest: 1. Wasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschaftsbetrieb Grundgebühr Gewerbe

Verbrauchsgebühr pro m³

CHF 75.00 CHF 75.00 CHF 75.00 resp. individueller Ansatz CHF 1.30

2. Abwasser CHF 78.00 Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe CHF 78.00 resp. individueller Ansatz Versiegelte Flächen (Dächer, Plätze, Strassen) pro m² CHF 0.80 Klärgebühr pro m³ Wasserverbrauch

CHF 1.60

3. Abfallbeseitigung CHF 145.00 Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe CHF 145.00 Gewerbepauschale nach geschätztem Aufwand 4. Kabelnetzgebühren Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) inkl. Urheberrechtsgebühren

CHF 150.00

5. Mehrwertsteuer Die Grund- und Verbrauchsgebühr-Ansätze verstehen sich exkl. Mehrwertsteuer. Für die Wassergebühren werden 2.5 %, für die Abwasser-, Abfall- und Kabelnetzgebühren 7.7 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, mit schriftlich begründeter Eingabe beim Bezirksrat 8910 Affoltern a. A. Rekurs erhoben werden. Obfelden, 5. Oktober 2018

Gemeinderat Rifferswil

Herbstzauber Gärtnerei Ruth und Peter Suter Grossholz 22 8932 Mettmenstetten Telefon 044 768 24 75

Gemeinderat Obfelden


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Oktober 2018

Unveränderter Steuerfuss Budget 2019 – aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil am Albis Der Gemeinderat hat das einen Ertragsüberschuss von 296 800 Franken aufweisende Budget 2019 des politischen Gemeindegutes mit einem unveränderten Steueransatz von 26 % zuhanden der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2018 verabschiedet. In der Erfolgsrechnung sind ein Aufwand von 14 403 100 Franken und ein Ertrag (ohne ordentliche Steuern) von 8 720 000 Franken eingestellt. Der daraus resultierende Aufwandüberschuss von 5 683 100 Franken soll durch einen ordentlichen Steuerertrag von 5 979 900 Franken und durch eine Einlage von 296 800 Franken in das Eigenkapital gedeckt bzw. ausgeglichen werden. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens resultieren bei Ausgaben von 1 814 000 Franken und Einnahmen von 170 000 Franken Nettoinvestitionen von 1 644 000 Franken. Während der mit total 2 209 000 Franken veranschlagte Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um 169 000 Franken (8,3 %) zunimmt (was zum grösseren Teil mit der Erweiterung des Stellenplanes der Gemeindeverwaltung im Bereich Hoch-/Tiefbaubteilung begründet ist), vermindert sich der mit total 2 806 000 Franken budgetierte Sach- und übrige Betriebsaufwand aufgrund verschiedener Gegebenheiten um 138 000 Franken (4,7 %). Der – durch die Gemeinde nicht direkt beeinflussbare – Transferaufwand (Betriebs- und Defizitbeiträge) von total 7 676 700 Franken vermindert sich per Saldo um 1 101 400 Franken (12,5 %), was hauptsächlich auf die Bereiche Soziale Sicherheit

(neue Abrechnungsmethode Sozialdienst Unteramt) und Ressourcenabschöpfung (Finanzausgleich) zurückzuführen ist. Der einfache Gemeindesteuerertrag (100 %) wird aufgrund des aktuellen Steuerertrages 2018 sowie unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfeldes um 1.0 Mio. Franken höher mit neu 23,0 Mio. Franken budgetiert und es wird im Hinblick auf die erwarteten Veranlagungen mit Grundstückgewinnsteuern von 2,5 Mio. Franken (Vorjahr 2,25 Mio. Franken) gerechnet. In Anlehnung an die Disposition im mittelfristigen Finanzund Aufgabenplan soll der bisherige Steueransatz des politischen Gemeindegutes von 26 % beibehalten werden. Zudem können erfreulicherweise bei sämtlichen Eigenwirtschaftsbetrieben (Abfallwirtschaft, Abwasserbeseitigung, Kabelnetz und Wasserversorgung) die bisherigen Gebührenansätze wiederum unverändert beibehalten werden.

Finanzausgleich 2018 Der Gemeinde Wettswil a.A. wurde durch den Kanton für das Jahr 2019 eine nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes berechnete Ressourcenabschöpfung von 3 337 969 Franken auferlegt. Von diesem Abschöpfungsbetrag entfallen 962 539 Franken auf das politische Gemeindegut, während sich das Primarschulgut mit 1 731 063 Franken und das Sekundarschulgut mit 644 367 Franken zu beteiligen haben.

Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössianzeige

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

schen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in der Gemeinde das Bürgerrecht Wettswil a.A. aufgenommen: Svetlana Isemann geb. Andreeva (w), geb. 1979, von Russland (zusammen mit ihren beiden Kindern), Jenny Moreno Castro de Taype (w), geb. 1985, von Peru (zusammen mit ihren beiden Kindern); Gianluca Galperti (m), geb. 1983, von Italien, und Virginia Lenzini (w), geb. 1983, von Italien; Habib Salmanian (m), geb. 1971, von Iran, Arezzo Mansour (w), geb. 1972, von Iran (zusammen mit ihrem Kind). Im Weiteren wurde auch Angela Minder geb. Roth, geb. 1966, von Auswil BE und Klingnau AG, in das Wettswiler Bürgerrecht aufgenommen.

Werkleitungsbauten Hirsächerstrasse Die Sauberabwasserleitung in der Hirsächerstrasse befindet sich in einem schlechten Zustand und bedarf deshalb zur Gewährleistung der Funktionstüchtigkeit einer Erneuerung. Gleichzeitig muss die alte und zu klein dimensionierte Schmutzabwasserleitung – im Sinne einer entsprechenden Disposition im Generellen Entwässerungsplan (GEP) – ebenfalls ersetzt werden. Bei dieser Situation entspricht es einer Notwendigkeit, auch die rund 80 Jahre alte Wasserleitung zu ersetzen, bevor dann nach Abschluss der Werkleitungsbauten die Strasse noch umfassend zu sanieren ist. Für diese (bereits letzte Woche in Angriff genommenen) baulichen Massnahmen wurden folgende Kredite bewilligt: 178 000 Franken für die Erneuerung der Abwasserleitungen, 96 000 Franken für den Ersatz der Wasserlei-

tung und 198 000 Franken für die Strassensanierung.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Sonia Mancini und Sahil Sharma für Sichtschutz beim Mehrfamilienhaus Im Grundächer 18; Marianne Bräm für Sitzplatz-Verglasung beim Mehrfamilienhaus Im Grundächer 18; Markus und Beatrice Bissig für Umbau (Wohnraum-Erweiterung) beim Wohnhaus Niederweg 101; Markus und Eva Meier für Stützmauern und Sichtschutzwand beim Einfamilienhaus Strumbergächerstrasse 14; Pascal und Anina Hartmann für Ersatz Bahnschwellenmauer durch Steinkorbmauer beim Einfamilienhaus Bühlerstrasse 18.

Im Weiteren… ... bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 16 720 Franken für die Sanierung des Flurweges Chisenblatt/Chisenmatten; 21 200 Franken für die Ausarbeitung eines Bauprojektes für die Erstellung eines notwendigen zusätzlichen Pumpwerkes zur Entwässerung der Gewerbezone; 78 000 Franken für den Ersatz des Wassernetz-Zonenschiebers und die lokale Erneuerung der Wasserleitung «In der Rehweid»; 8450 Franken für den Austausch der Stühle im Clublokal des Garderobengebäudes Sportanlage «Moos»; 152 500 Franken für örtliche Sanierungen an diversen Strassen und Wegen. Ferner hat der Gemeinderat die nötigen Schritte für die im nächsten Jahr geplante Realisierung des Kunstrasen-Projektes Sportanlage «Moos» in die Wege geleitet. (rs.)

Primarschule Wettswil: Kleineres Defizit An ihrer letzten Sitzung hat die Primarschulpflege Wettswil das Budget für das Jahr 2019 verabschiedet. Es zeigt sich, dass für das kommende Jahr mit einem Defizit von 192 900 Franken zu rechnen ist, was 28 400 Franken weniger sind als im Jahr 2018. Höhere Aufwände entstehen im Bereich Kindergarten und Primarschule durch höhere Lohnkosten. Dies vor allem durch die Verrechnung der integrierten Sonderschulung über die Löhne und nicht mehr wie bis anhin über Pauschalbeträge im Bereich Sonderschulung. Zudem wird die Schule Wettswil seit August 2018 von drei Personen geleitet. Bei den Liegenschaften wird gegenüber dem Budget 2018 mit nur geringer Kostensteigerung gerechnet. Durch die Erhöhung der Aktivierungsgrenze fallen 2019 kleine Investitionen von insgesamt rund 100 000 Franken in die Erfolgsrechnung. In der Investitionsrechnung werden die Dachsanierung vom Sporttrakt Wolfetsloh, die Umsetzung von Brandschutz- und Sicherheitsmassnahmen im Mettlen und die Erweiterung des Kindergartens Muchried mit total 310 000 Franken geplant.

Mehr zu betreuende Kinder Bei den Tagesstrukturen wird auch für 2019 mit einer steigenden Anzahl zu betreuenden Kindern gerechnet. Dies und die seit August 2018 angestellte Köchin führen zu höheren Lohnkosten. Auf der anderen Seite können Kosten bei den Lebensmitteln durch das Kochen in der schuleigenen Küche gespart werden. Ausserdem steigen mit der höheren Anzahl Kinder auch die Einnahmen über Elternbeiträge. Der Steuerertrag für 2019 wird sich etwa auf dem Niveau desjenigen von 2018 bewegen. Somit resultiert aus der Erfolgsrechnung für 2019 eine Selbstfinanzierung von 1 325 200 Franken und ein Selbstfinanzierungsgrad von 427 %. Ebenfalls an der letzten Primarschulpflegesitzung wurde der Steuerfuss für 2019 festgelegt: da sich das Budget im Rahmen des Budgets 2018 bewegt, wird dieser auf 46 % belassen. Das Budget und der Steuerfuss 2019 werden an der Primarschulgemeindeversammlung vom 10. Dezember 2018 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern vorgelegt.

Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Steiner Fleischspezialitäten AG, Markus Steiner, Stallikonerstrasse 21, 8903 Birmensdorf Bauvorhaben: Nutzungsänderung von Landi-Verkaufslokal in Fleischverarbeitungsbetrieb mit Zerlegerei, Verkaufslokal für Fleischprodukte, Abluftrohr an Nordostfassade, Burgwies 1 – 3, Grundstück-Nr. 2085, Zone Kernzone Dorf KD

Hausen am Albis Gesuchsteller: Hans Ulrich Sidler, Grindlen 2a, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Meyer & Salamon AG, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Umbau und Erweiterung EFH, Neubau freistehende Solarpanel, Erstellung Vorplatz mit Stützmauern und Parkplätzen auf Kat.-Nr. 1392 / 1391, Seebrig 1 (LW)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Moser Beat, In den Wässern 6, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Röösli Architekten AG, Gotthardstrasse 31, 6300 Zug Bauprojekt: Neubau Unterstand für Holz Projektänderung: Photovoltaikanlage, Assek.-Nr. 780, Kat.-Nr. 1411, In den Wässern 6, Uerzlikon (Kernzone B).

Knonau Bauherrschaft: Politische Gemeinde Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau Projektverfasser/-in: Hertig, Noetzli Architekten AG, Entfelderstrasse 1, 5000 Aarau Bauvorhaben: Erstellung eines Modulbaus zur Schulraumerweiterung (Kindergarten/Primarschule), Kat.-Nr. 1060, Zone: öffentliche Bauten (öB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Esch Sintzel Architekten, Badenerstrasse 156, 8004 Zürich Bauprojekt: Abbruch Turnhalle Vers.Nr. 683 und Schulpavillon Vers.-Nr. 1539, Neubau Turnhalle mit Tagesstruktur sowie Neubau Primarschulhaus, Kat.-Nr. 4338/4114, Schulhausstrasse 10/14 (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Du bist nicht mehr unter uns. Dein Platz ist leer, aber Du hast einen festen Platz in unseren Herzen.

TO D E S A N Z E I G E Mit vielen schönen Erinnerungen und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Gusti

August Steffen-Renggli 4. März 1936 – 26. September 2018

Nach einem reich erfüllten Leben und für uns alle unerwartet, hat nach kurzer schwerer Krankheit sein gutes Herz aufgehört zu schlagen. Wir werden seine liebenswerte Art und die vielen fröhlichen Stunden mit ihm vermissen. Stallikon, 26. September 2018 Die Trauerfamilien Maria Steffen-Renggli mit Franz, Markus, Dorothea und Alex, ihre Familien und Partner Geschwister Steffen: Myrtha, Heinz, Peter, Hansruedi, Elsa, ihre Familien und Partner Wir nehmen Abschied am Mittwoch, 10. Oktober 2018: 13.30 Uhr Urnenbeisetzung im Familienkreis 14.00 Uhr Abdankungsfeier in der Kirche Stallikon Anstelle von Blumenspenden gedenke man auf Wunsch des Verstorbenen der Stiftung Solvita Götschihof, Aeugstertal, Postkonto 80-507-0; Vermerk: «Spende Götschihof / August Steffen».

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem Musikkamerad und Ehrenmitglied

August Steffen-Renggli 4. März 1936 – 26. September 2018

Er verstarb nach längerer Krankheit am 26. September 2018 im Alter von 82 Jahren. Wir entbieten seiner Frau Maria und allen seinen Angehörigen unser tief empfundenes Beileid. Während mehr als 54 Jahren hat Guschti Steffen als Aktivmitglied die Musikgesellschaft Stallikon mitgeprägt. Für seine Treue und seine Verdienste verlieh ihm der Verein 1970 die Ehrenmitgliedschaft. Ebenso durfte Guschti im Jahr 2004 für 50 Jahre aktives Musizieren die Auszeichnung als Kantonaler Ehrenveteran entgegen nehmen. Sein fröhliches Wesen und seine Kameradschaft werden uns Musikantinnen und Musikanten immer in Erinnerung bleiben. Die Abdankung findet am Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14.00 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Wir werden Guschti musikalisch die letzte Ehre erweisen. Musikgesellschaft Stallikon

Traueradresse: Familie Steffen-Renggli, Postweg 9, 8143 Stallikon

Mettmenstetten Bauherrschaft: T. + M. Rüesch, Dachlissen 23, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Furrer Solartechnik GmbH, Langackerstrasse 5, 6330 Cham Bauprojekt: Aufbau Photovoltaik-Anlage auf südostseitigem Satteldach bei der best. Scheune, Vers.-Nr. 774, Kat.-Nr. 3674, Dachlissen 21 (Kernzone KB) (Kommunales Inventar)

Mettmenstetten Bauherrschaft: D. Blunier + R. Rissler, Bachmattstrasse 19, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufbau PhotovoltaikAnlage auf südseitigem Satteldach beim best. Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 1618, Kat.-Nr. 3746, Bachmattstrasse 19 (Kernzone KB)

Todesfälle Hausen am Albis Am 25. September 2018 ist in Hausen am Albis gestorben:

Trüssel geb. Bodmer, Hulda geb. 31. Juli 1935, von Zürich und Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Abdankung findet am Samstag, 13. Oktober 2018, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 30. September 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Genkinger lda Verena geb. 11. Juli 1945, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Sentmattstrasse 12. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres geschätzten Mitbürgers

August Armin Steffen 1936 – 2018

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am 26. September 2018 in Zürich. August Steffen diente unserer Gemeinde während vielen Jahren als Behördenmitglied in verschiedenen Chargen sowie zuletzt als Kommandant der II. Feuerwehrkompanie. Er erfüllte seine Aufgaben als Behördenmitglied und Kommandant engagiert und gewissenhaft zum Wohl der Gemeinde. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie sprechen wir unser Beileid aus.

Gemeinderat Stallikon und Feuerwehrkommission Unteramt Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Oktober 2018

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Spielerisches Lernen mitten in der Natur Waldkindergarten: neues Angebot in der Primarschule Obfelden Seit Beginn des neuen Schuljahres gibt es in Obfelden eine Kindergartenklasse, die ganzjährig im Wald unterrichtet wird. ................................................... von livia häberling Um halb neun Uhr morgens marschieren an jenem Morgen 18 Kinder und zwei Begleiterinnen den Waldrand entlang. Sie sind auf dem Weg in ihren Kindergartenraum. Dieser hat weder Decke noch Wände, und auch herkömmliches Spielzeug gibts dort nicht: Ihr Freiluftschulzimmer befindet sich im Wolserholz in Obfelden. Die Idee eines Waldkindergartens sei Anfang 2018 entstanden, erklärt Primarschulleiterin Karin Ugolini. Dazu habe man ein Konzept ausgearbeitet sowie einen Waldplatz und eine Kindergartenlehrperson mit Zusatzausbildung gesucht. Im April fand schliesslich die Informationsveranstaltung für Eltern und Interessierte statt. Später seien noch die Organisation des Schulbusses und die Umsetzung des Stundenplans hinzugekommen. Seit Schulbeginn Ende August werden nun 18 Kinder ganzjährig im Wolserholz unterrichtet.

Die gleichen Lernziele wie in einem Raumkindergarten Nach zehn Minuten Fussmarsch erreicht das Trüppchen sein Revier. Als Erstes hängen die Kinder ihre Rucksäcke und Leuchtstreifen an die Haken. Auch auf dem grössten Spielplatz braucht es schliesslich Regeln. Die Jacken und Mützen bleiben an, es sind an diesem Morgen sechs Grad. Dann beginnt die Lektion in ihrem Waldsofa aus Holz und Ästen. Hier draussen im

Kindergartenlehrperson Isabel Ziegler (li.) und Klassenassistenz Sibylle Gysel zusammen mit den Kindern in ihrem «Waldsofa» mit Schlechtwetterdach. (Bild lhä) Wald ist alles ein bisschen anders, und doch irgendwie gleich. Auch hier starten die Kinder morgens in einem Kreis, bloss sitzen sie nicht auf Stühlen, sondern auf Holzrugeln. Es gibt keine herkömmlichen Spielsachen, dafür alles, was die Natur in einem Wald zu bieten hat. Und es hängen keine Zeichnungen und Bastelwerke, dafür durfte sich jedes Kind einen Baum aussuchen, an dem zwei verzierte Kärtchen mit Name und Foto hängen. Auch ein WC gibt es – natürlich unter freiem Himmel. Der Wochenablauf sei jenem in einer Raumspielgruppe sehr ähnlich,

ausser dass dieser je nach Wetter flexibel veränderbar sein müsse, erklärt Kindergartenlehrperson Isabel Ziegler. Ansonsten gälten im Wald die gleichen Lernziele wie in einem Raumkindergarten. Für jene 14 Kinder im ersten Kindergartenjahr sei es momentan wichtig, in der neuen Umgebung anzukommen, sich wohlzufühlen, Freunde zu finden und sich von zuhause zu lösen.

Spielerisches Lernen in der Natur Nach dem Beginn der Lektion im Waldsofa wird gebrätelt. Vorher müs-

sen allerdings die Holzstecken geschnitzt werden. Die Gruppe teilt sich auf, manche Kinder machen sich auf die Suche nach einem passenden Ast, während andere der Klassenassistentin Sibylle Gysel beim Feuermachen helfen. «Mir düend füürle» ruft jemand, alle wollen helfen, alle dürfen helfen. Den Knirpsen im Waldsofa scheint die handwerkliche Aufgabe Spass zu machen. Auf die Frage, was er im Waldkindergarten am liebsten mache, sagt nun einer: «Stäcke schnitze.» Ein Mädchen findet «Spile im Gheimversteck» am besten, natürlich verrät sie nicht, wo sich dieses befin-

det. Isabel Ziegler fällt auf, dass die Kinder beim Unterricht im Wald sehr früh selbstständig werden. «Im Wald lernen sich die Kinder anders kennen. Beispielsweise, wenn sie auf Bäume klettern und selber merken, in welcher Höhe sie sich wohlfühlen, und in welcher nicht mehr.» Auch entwickelten die Kinder im Wald neben dem Wissen über die Natur ausgeprägte Sozialkompetenzen. Natürlich kommt auch in diesem Kindergarten das Spielen nicht zu kurz. Nach dem Bräteln dürfen sich die Kinder im Wald – ihrem riesigen Spielplatz – austoben.

Spatenstich – viele helfende Hände Tüftelexperimente mit Neubau Doppelkindergarten Mettmenstetten Maschinen und Kinetik Am 10. Juni 2018 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dem Neubau Doppelkindergarten an der Urne zugestimmt. Am Montag, 1. Oktober, erfolgte nun der Spatenstich.

Dabei erhielt das Projektteam Hilfe von der Kindergartenklasse von Valentina Selvaggi. Tatkräftig wurde gegraben, die Erde auf die Schubkarre verladen und abtransportiert. Die Kin-

der im ersten Kindergartenjahr aus diesem und dem provisorischen Kindergarten im Sitzungszimmer der Sekundarschule werden als Erste in den Genuss der neuen Räumlichkeiten des Doppelkindergartens kommen. Dieser wird auf das kommende Schuljahr eröffnet, sodass das zum Kindergarten umfunktionierte Sitzungszimmer der Sekundarschule wieder seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt wird. Zur Belohnung durften die Kinder dann noch zum Gruppenbild auf den Bagger steigen mit einem Teil des Projektteams, welches die Realisierung

des Vorhabens zusammen mit dem Architekturbüro Werkstatt Architektur und Energie GmbH aus Hedingen begleitet. Bis zirka Anfang Mai 2019 ist es aufgrund der engen Platzverhältnisse nötig, den angrenzenden Fussweg, der gleichzeitig saniert wird, aus Sicherheitsgründen zu sperren. Hinweistafeln mit den Umleitungen wurden aufgestellt. Die Primarschulpflege Mettmenstetten ist bemüht, die Sperrung so kurz wie möglich zu halten und hofft auf «gutes Bauwetter». Primarschulpflege Mettmenstetten

TüftelCamp in Stallikon

Das TüftelCamp holt Knaben und Mädchen in der ganzen Schweiz in die Werkstatt. Vom 9. bis 12. Oktober konstruieren sie dort selber Maschinen und Forschungsmobile. An insgesamt 13 Standorten – darunter im Zentrum Kafimüli in Stallikon – können neugierige Nachwuchstüftler kinetische Abenteuer wagen und an einem Tag den Profis bei der Arbeit über die Schulter schauen. Auf spielerische Weise wird so das Interesse an MintThemen geweckt. – Volle Kraft voraus! So lautet das Motto des sechsten

Verschiedene Zielgruppen angesprochen

Posieren mit den Kindern des Kindergartens Turnhalle: Valentina Selvaggi (Lehrperson Kindergarten), Mike Weber (Projektleiter, Werkstatt GmbH), Bea Gallati (Schulpflege), Brigitte Fahrni (Lehrperson Kindergarten, Projektgruppe), Fredy Kurmann (Schulpflege), Martina Werder (Werkstatt GmbH, Projektgruppe). (Bild Walter Boll)

tüfteln.ch fördert seit 2013 das Tüfteln als selbstgesteuertes, handlungsorientiertes und vielseitiges Lernen. Der Verein vernetzt Institutionen, hilft bei der Gründung von Labors und bietet Weiterbildungen an. Daneben werden auch eigene Projekte wie das TüftelCamp entwickelt. tüfteln.ch spricht verschiedene Zielgruppen an: So richtet sich tüftlerin.ch speziell an Mädchen. Bei Jugend+Tüfteln werden ältere Jugendliche zertifiziert und entwickeln selber Kursinhalte. Das Projekt Tüftelfreunde richtet sich an verschiedene Generationen: Kinder tüfteln zusammen mit Lernenden und erwachsenen Profis in Industriebetrieben an Projekten.

TüftelCamps. Vom 9. bis 12. Oktober beschäftigen sich an 13 Standorten in der ganzen Schweiz gegen 200 Kinder mit den Themen Bewegung und Maschinen. Während drei Tagen tüfteln die Jungs und Mädels selbstständig in der Laborwerkstatt: Mit verschiedenen Materialien, Werkzeugen und Techniken entwickeln sie bewegte Maschinen, Forschungs- und Klangmobile. Das Workshop-Programm wurde von Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste, Lehrgang Vermittlung von Kunst und Design, im Rahmen eines Kooperationsprojekts konzipiert. Neben dem freien Tüfteln in der Werkstatt steht am Donnerstag auch eine Exkursion in einen regionalen Industriebetrieb oder in ein Technologieunternehmen auf dem Programm: Der Tüftelnachwuchs kann so Fachmännern und -frauen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Das TüftelCamp wird organisiert von tüfteln.ch, der Koordinationsplattform der Schweizer Tüftellabore. Die Idee dahinter: Die Arbeit in der Werkstatt soll beim Nachwuchs die Neugier und Freude am handwerklichen Gestalten und an den Mint-Berufen wecken. Zentrum Kafimüli am Weidhogerweg 11 in Stallikon

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Freitag, 5. Oktober 2018

Nachhaltigkeit als Vision

Unabhängigkeit dank guter Energiebilanz

Jahrestreff der Schweizer Energieregionen

Anton Gunzinger am Forum «Energieautarke Schweiz 2050 – keine Utopie!»

Die Energieregion Knonauer Amt der Standortförderung hat die Schweizer Energieregionen zum ersten, von ihr initiierten Jahrestreff eingeladen. Das reichhaltige Programm enthielt immer wieder Raum für den persönlichen Austausch, damit die einzelnen Regionen möglichst viel von den Erfahrungen anderer profitieren können. Die Exkursion bot viel Anschauungsmaterial zur Nutzung von Energie. ................................................... von bernhard schneider Erste Station: Die Ernst Schweizer AG in Hedingen. Samuel Schweizer, Mitglied der Unternehmensleitung, stellte die Strategie des Familienunternehmens vor. Nachhaltigkeit als Vision werde konsequent umgesetzt und basiere auf den vier Standbeinen Kunden, Mitarbeitende, Umwelt und Wirtschaftlichkeit.

Design ist kein Zufall Was die Umsetzung der Vision konkret bedeutet, erläuterte Martina Marchesi, Leiterin der Fachstelle Nachhaltigkeit, am Beispiel der Briefkästen. Die Briefkästen von Schweizer sind vom Designer Andreas Christen so gestaltet worden, dass sie die Bedürfnisse der Kunden bezüglich Funktionalität, Qualität und Haltbarkeit erfüllen, dass die industrielle Fertigung die Gefahren, welchen die Mitarbeitenden im Produktionsprozess ausgesetzt sind, minimiert, dass sich die Materialien – aussen Aluminium, innen Kunststoff – recyclieren lassen und keine nicht wertschöpfenden Tätigkeiten für die Herstellung erforderlich sind. Auf der anschliessenden Führung durch die Solarpanel-Fertigungsanlage erhielten die Vertreterinnen und Vertreter der Energieregionen konkrete Informationen bezüglich Arbeitssicherheit, Qualitätskontrolle und Fertigungseffizienz. Charles Höhn, Mitglied des Forums Energie und Umwelt der Standortförderung, der den Anlass organisiert hat, führte aus, dass ein Fernsehbeitrag über die Energieregion Toggenburg ihn ursprünglich zur

Jürg Dreher stellt die Fertigungsstrasse für Solarpanels der Firma Schweizer vor. (Bild Bernhard Schneider) Gründung der Energieregion Knonauer Amt motiviert habe. Diese Erfahrung habe ihn nun dazu veranlasst, den 1. Jahrestreff der Schweizer Energieregionen zu initiieren, denn es sei wichtig, gegenseitig voneinander profitieren zu können. Der nächste Treff der Energieregionen finde folgerichtig im Toggenburg statt. Im Jahr 2008 hat eine Arbeitsgruppe der FDP eine Potenzialstudie für erneuerbare Energien in der Region durchgeführt. Finanziert wurde diese von Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und der Standortförderung. Aufgrund der 2010 präsentierten Resultate erklärten die Gemeinden die Energieregion zu einem Schwerpunktprojekt. 2012 wurde die regionale Energieberatung eingeführt, 2013 der regionale Solarkataster aufs Netz aufgeschaltet, der jedem Hausbesitzer ermöglicht, das Potenzial seines Daches für die Nutzung von Sonnenenergie zu analysieren. Dabei forderte Höhn auf, man solle nicht nur an den Strom, sondern auch an die Wärmeproduktion denken.

Bildung und Energie Lutz Eichelkraut, Präsident des Zentrums Kafimüli in Stallikon, zeigte auf, wie sich auf spielerische Weise

Energie vorstellbar machen lässt, beispielsweise mit dem Bausatz für Solarspielautos, dem Solarspielhaus und Programmier-Workshops: «Im Rahmen des Fachs Mint – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – können sich die Schulklassen dank dem Lehrplan 21 mit Energie auseinandersetzen und dabei etwas erleben, was nur schwer vorstellbar ist.»

Energieproduktion einst und jetzt Die HEA Holzenergie AG betreibt im Auftrag der Stadt Affoltern einen Nahwärmeverbund mit Holzschnitzelfeuerung, der etwa 180 Gebäude mit Wärme und warmem Wasser beliefert, darunter die Spitalgebäude und die Gemeindeverwaltung. Herbert Stähli führte die Gäste aus den Energieregionen durch die ganze Anlage. Gerade in diesem Jahr sei nach dem heissen Sommer der Borkenkäferbefall überdurchschnittlich. Aus Sicht der Holzwirtschaft wäre es am besten, möglichst sofort alles befallene Holz zu verbrennen, was leider nicht gehe. Aber selbstverständlich verbrenne man in erster Priorität Holz mit Borkenkäferbefall. Holzenergie ist CO2neutral und unterstützt die nachhalti-

ge Nutzung der Wälder, denn der Holzhandel ist nur an den Filetstücken der Bäume interessiert. Was sich nicht für Möbel und Gebäudekonstruktionen nutzen lässt, bietet sich zum Heizen an. Durch die Substitution von Erdöl durch einheimisches Holz wird die Versorgungssicherheit erhöht und das Geld für den Brennstoff bleibt in der Region. Letzte Station: Das Kraftwerk der einstigen Ottenbacher Weberei. Wie Heinz Geiger erläuterte, handelt es sich bei der restaurierten Turbine von 1920 um eine der letzten dieser Generation weltweit, die noch betriebsbereit ist. Hans Fässler erläuterte anschaulich die Gefahren, welchen die Arbeiterinnen und Arbeiter vor 100 Jahren ausgesetzt waren durch die Transmissions- und die Gleichstromanlage, die glücklicher- und erstaunlicherweise nie einen Brand ausgelöst habe. Die Anlage kann heute gemäss modernen Sicherheitsnormen betrieben werden, produziert aber zu wenig Strom, als dass sich das EKZ für einen Anschluss ans Netz interessieren würde. Im Anschluss an die anschauliche Exkursion am Nachmittag konnte am Abend das Forum mit Anton Gunzinger und Hans-Ulrich Bigler besucht werden (siehe Artikel 5. Spalte).

Neue Lernende und Lehrlingslager Jedes Jahr nach den Sommerferien beginnen bei der Ernst Schweizer AG die neuen Lernenden ihre Ausbildung. Im September findet jeweils gleich ein erstes Lehrlingslager statt, welches das Kennenlernen und den Zusammenhalt fördert. Jährlich werden über 40 junge Menschen in zehn unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Ende September starteten die Lernenden der Ernst Schweizer AG, mit einem Teil der Sendung Einstein-Spezial in das Lehrlingslager 2018. Die Sendung setzte sich mit dem Thema der Baurobotik auseinander und zeigte einige Beispiele der ETH Zürich. Und genau diese Abteilung durften die jungen Berufsleute am Vormittag in der ETH Zürich am Hönggerberg besuchen und erhielten spannende Einblicke in die Zukunft der Baubranche. Am Institut forschen die beteiligten Professuren gemeinsam an der Zukunft des Bauens und betreiben Forschung im Massstab 1:1. Das sogenannte «Arch_Tec_Lab» ist nicht nur das Haus,

welches das Institut beherbergt, sondern gleichzeitig das Forschungslabor, in dem die verschiedenen Ansätze der beteiligten Professuren und externer Spezialisten zur Anwendung kommen. Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Luzern, wo eine Führung durch die Altstadt Luzern auf dem Programm stand. Pur und ohne Zensur lernten die Lernenden die Geschichte des Strafvollzugs kennen, schritten mutig ins mittelalterliche Verlies des Wasserturms, vernahmen die Sitten und Strafen und sahen an den Originalschauplätzen, wo Pranger und Trülli standen. Die Unterbringung in der Jugendherberge und das gemeinsame Nachtessen bildeten einen ungezwungenen Rahmen für ein besseres Kennenlernen. Am Dienstag ging es mit dem Besuch der Fachhochschule Luzern im Departement Architektur weiter. Es wurde ein Blick hinter die Kulissen der Ausbildung ermöglicht und die Gruppe durfte das iHomeLab besuchen. Hier erforscht das Team, wie dank intelligenten Gebäuden beispielsweise der Energieverbrauch gesenkt oder älteren Menschen ein län-

Bereits 2035 könne die Schweiz ihre Energie weitgehend erneuerbar selbst produzieren, erklärte ETH-Professor Anton Gunzinger am Forum «Energieautarke Schweiz 2050» der Standortförderung Knonauer Amt. Dazu seien nicht einmal Subventionen erforderlich. Dies führe zu mehr Unabhängigkeit und Wohlstand. Gemäss dem Leitbild der Gemeinden des Bezirks Affoltern von 2003 sollen sowohl der naturnahe Raum als auch die hohe Wohn- und Lebensqualität erhalten bleiben. Dazu gehöre unter anderem, dass den Unternehmen und dem Gewerbe Sorge getragen werde, erörterte der erste Standortförderer, Charles Höhn, den Weg zur Gründung der Standortförderung Knonauer Amt. Diese startete unter seiner Ägide 2010 das Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt». Heute liegen daher Daten für die letzten sechs bis sieben Jahre vor: Effizienzmassnahmen führten zu einer Reduktion des Energieverbrauchs pro Kopf in Form von Strom und Wärme um 17 %, während sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Verbrauch verdoppelt hat. Die Wärmeleistung von Erdsonden sei seit 2010 um das 2.2-Fache gestiegen, was einem Ölverbrauch von 7,8 Mio. Litern pro Jahr entspricht. Das Geld dafür bleibe im Land. Charles Höhn, der dem Forum Energie-Umwelt der Standortförderung angehört, kam zum Schluss: «Die Schweiz kann bis 2050 energieautark werden!»

Positive gesamtwirtschaftliche Effekte Dem Weg in eine nachhaltige Energie-Zukunft gewinnt Gewerbedirektor Hans-Ulrich Bigler positive gesamtwirtschaftliche Effekte ab. Ergebnisse aktueller Studien zeigten, dass sowohl verstärkte Energieeffizienz als auch der Ausbau erneuerbarer Energien zu einer höheren Wirtschaftsleistung und zusätzlichen Arbeitsplätzen führen. Dies löse zusätzliche Investitionen aus und senke langfristig die Energiekosten. Dies gelte auch für die regionale Wirtschaft. Weltweit werden die meisten Staaten über kurz oder lang ihre Energiesysteme umbauen. Der damit verbundene Wechsel eröffne hervorragende Exportmöglichkeiten. Innovationen, die unserer Forschung und Entwicklung entspringen, basierten auf unseren hervorragenden Hochschulen und dem dualen Bildungssystem. Diese Forschung verhelfe der Schweiz zu einem Technologie-Vorsprung und Knowhow, das sich auf dem Weltmarkt verkaufen lasse. «Wenn unser Land in den kommenden Jahren am Ball bleibt und beweisen kann, dass die Energiewende in einem Land wie der Schweiz bei weiter wachsendem Wohlstand gelingen kann, werden viele andere Länder die Schweizer Lösungen nachfragen», ist Bigler überzeugt.

«Geld bleibt hier – es macht Spass»

Die neuen Lernenden der Ernst Schweizer AG. Von links: Atakan Arikan (Produktionsmechaniker), Martin Keller (Metallbaukonstrukteur), Cari Pfister (Büroassistentin), Brandon Jay Maurer (Produktionsmechaniker), Michelle Tahiraga (Kauffrau), Adrian Wymann (Metallbaukonstrukteur), Lars Jäggi (Metallbauer), Robin Aschwanden (Metallbauer), Robin Wolf (Kaufmann), Abraham Gantert (Metallbauer), Milad Sharifi (Metallbaupraktiker), Katjana Tschanz (Büroassistentin), Falco Ouko (Metallbaukonstrukteur). (Bild zvg.) geres Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden kann. Zum Abschluss machten sich die Lernenden auf den Weg zum Pilatus, wo sie den

zweitägigen Ausflug auf der Rodelbahn bei traumhaftem Wetter und wunderschönem Ausblick auf den Vierwaldstättersee ausklingen liessen.

Anton Gunzinger ging auf aktuelle Verbrauchswerte ein, beleuchtete die Möglichkeiten der Erneuerbaren und leitete daraus die künftige Entwicklung ab. Die Betrachtung von der Kostenseite her zeige, dass die Energiewende nicht nur finanzierbar sei, die Energiekosten dürften 2050 sogar tiefer liegen als heute. Er prognostiziert, dass die Schweiz ihre Energie ab 2035 weitgehend erneuerbar produzieren kann. Dies bedeute mehr Unabhängigkeit und stärke die Volkswirtschaft. Dabei habe die weltweite Entwicklung seine vor vier Jahren gemachte Prognose bereits überholt. Warum also soll es in der Schweiz anders sein? (bs)


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Oktober 2018

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Üben an der Tücke des Objekts Anspruchsvolle Übung der Hausemer Feuerwehr auf dem Ebertswiler Meilihof

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Der richtige Schutz für Smartphones & Co. Der letzte Griff am Abend und der erste am Morgen gilt – dem Handy. Smartphones und Tablets werden für immer mehr Menschen zum unverzichtbaren Begleiter. Entsprechend viel lassen wir uns diese elektronischen Geräte kosten. Da macht eine Versicherung Sinn. Gerade weil uns Smartphones und Tablets täglich begleiten, sind sie vielen Gefahren ausgesetzt. Nachfolgend lesen Sie, wie Sie sich vor den Folgen von Schäden am Gerät, aber auch vor deren Diebstahl absichern können. Die umfassende Wahl Wenn Sie ein Smartphone oder Tablet kaufen, bieten einige Verkaufsstellen auch eine Bruch- und Diebstahlversicherung an. Diese schützt jedoch meist nur gerade das versicherte Gerät – und lediglich während zwei Jahren ab dem Kaufdatum. Eine Hausrat-Kaskoversicherung macht eine solche Versicherung völlig überflüssig und deckt erst noch mehrere Geräte in einer einzigen Police ab.

Komplexer Einsatz mit dem Hubretter, dessen Ausleger fast zu lang für die beengten Platzverhältnisse war. (Bilder Martin Platter)

Die Feuerwehrübung am Montagabend im Meilihof hat exemplarisch gezeigt, wie vielseitig die Herausforderungen der Rettungskräfte in unserer technisch hochgerüsteten Welt geworden sind. Letztlich bleibt aber der Mensch entscheidend.

Wenn die Reichweite zu lang ist Derweil draussen die Affoltemer Equipe der Stützpunktfeuerwehr mit der Tücke der Objekte kämpft. Mit dem Hubretter sollen Einwohner des Meilihofs aus den oberen Etagen von zwei

recht nahe beieinander stehenden Häusern gerettet werden. Das klappt beim ersten Haus wie gewünscht. Beim zweiten jedoch ist der Ausleger zu lang. Der Hubretter muss «umparkiert» werden, was Zeit wertvolle kostet. Bei der Übungsbesprechung

................................................... von martin platter Gabi Blickenstorfer wird langsam nervös. Auch ohne Feuer ist die Temperatur im rauchdichten, feuerfesten Outfit der Hausemer Feuerwehrkommandantin am Steigen. Der Schweiss rinnt – auch in die Augen, die durch das Fenster der Schutzmaske im dichten Rauch ohnehin schon eine beeinträchtigte Sicht haben. Das schmale Lichtbündel der Lampe an ihrem Helm schafft es knapp, den düsteren Kellerraum auf einen Meter Distanz auszuleuchten. Zusammen mit ihren Kameraden kann sie den supponierten Glimmbrand an einem Elektrorollstuhl zwar löschen. In der anschliessenden Übungsbesprechung muss die Kommandantin jedoch gestehen, dass sie die zu rettende Person, die sich im Raum befunden hat, im dichten Rauch nicht gefunden habe.

kommt neben der engen Zufahrt noch ein anderes Thema zur Sprache, das beim Einsatz mit schweren Gerät nicht ausser Acht gelassen werden darf: Die Tragkraft von Plätzen zwischen Mehrfamilienhäusern, die in der heutigen Zeit meist von einer Tiefgarage unterkellert sind. Ein Hubretter beispielsweise wiegt 16 Tonnen.

Komplexe Haustechnik

Die Haustechnik im Meilihof will im Brandfall richtig bedient sein.

Überhaupt nimmt die Komplexität bei Rettungen in modernen Häusern laufend zu. Lüftungsanlagen, Lifte, Sicherheitstüren, automatische Schliesssysteme, Luftschleusen und im Meilihof noch automatische Schiebetüren: Alles will im Brandfall richtig bedient werden, damit sich ein allfälliges Feuer nicht weiter ausbreiten und die Menschen im Gebäude gerettet werden können. Meilihof-Leiter Matthias Gretler nutzte die Gelegenheit, um das gesamte Personal in die Übung zu involvieren. Wie Übungsleiter Patrick Wyss richtete er am Schluss seinen Dank an die Rettungskräfte, dass sie den Meilihof beübt haben: «Nur wenn man die verwinkelten Örtlichkeiten kennt und sich mit den technischen Herausforderungen auskennt, kann man im Ernstfall kompetent Hilfe leisten. Die Mannschaft hat die schwierige Übung sehr gut gemeistert.»

Praktische Pauschaldeckung Innerhalb dieser einen Police können Sie bei der Mobiliar auch gleich Ihre teuren Bilder, Uhren sowie Sport- oder Musikgeräte mitversichern. So müssen Sie die einzelnen Gegenstände nicht separat in der Police auflisten, sondern wählen einfach eine Versicherungssumme zwischen 2000 bis 30000 Franken. Der Versicherungsschutz gilt weltweit; so sind Sie auch im Urlaub optimal geschützt. Die Hausrat-Kaskoversicherung kann bei der Mobiliar als Zusatz zur Haushaltsversicherung bezogen werden. Letztere springt ein, wenn Ihr Handy bei einem Wasserschaden, einem Einbruch oder einem Brand zerstört oder entwendet wird. Was muss ich bezahlen? Bei einem Schaden, zum Beispiel am Display oder Akku, zahlen Sie nur den Selbstbehalt. Bei der Mobiliar beispielsweise beträgt dieser gerade mal 100 Franken. Die Reparaturkosten übernimmt die Mobiliar – ebenso die Kosten für ein neues Gerät, falls eine Reparatur nicht möglich ist. Melden Sie den Schaden sofort der Versicherung. Nur so ist gewährleistet, dass diese den Schaden übernimmt. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Sanierungskonzept für Fenster der Klosterkirche In Kappel soll möglichst viel Originalsubstanz erhalten bleiben

................................................... von marianne voss In der Klosterkirche Kappel steht zurzeit ein Gerüst. Dadurch kann ein Teil der Bänke nicht benutzt werden. Die Fenster an der Südseite befinden sich in schlechtem Zustand (der «Anzeiger» hat berichtet). Nun fand kürzlich eine Besichtigung zusammen mit verschiedenen Fachleuten statt. Alle kritischen Stellen sind jetzt gesichert. Das meistbetroffene Fenster ganz am Ende des Kirchenschiffes bedarf jedoch einer umfassenden Sanierung. Gemäss Auskunft der Medienstelle der kantonalen

Baudirektion handle es sich hier sowohl beim Stein als auch bei einzelnen Gläsern im Masswerk noch um die ursprüngliche Substanz, die inzwischen eben sehr alt sei. Das Gerüst wird bald um zwei Drittel reduziert und bleibt lediglich unter dem hintersten Fenster stehen. An der Aussenseite wird am Seitenschiff ein weiteres Gerüst aufgestellt. Dieses dient dazu, auch von aussen den Zustand des Fensters im Detail beurteilen und während des Winters beobachten zu können. Das Gerüst bildet zudem auch einen Witterungsschutz. «In den kommenden Monaten wird ein Sanierungskonzept erarbeitet», so die Auskunft von Mediensprecher Markus Pfanner. «Das Ziel ist, nächstes Jahr ein Projekt zur Instandsetzung durchzuführen. Dabei soll so viel Originalsubstanz wie möglich erhalten bleiben.»

Thomas Naef Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

mobiliar.ch

Das meistbetroffene Fenster befindet sich oben an der Südseite rechts. Das Gerüst wird nur noch unter diesem Fenster am Ende des Kirchenschiffes stehen bleiben. (Bild Marianne Voss)

160603A07GA

Ein Fenster auf der Südseite der Klosterkirche befindet sich in bedenklichem Zustand. Die Instandsetzung wird nächstes Jahr durchgeführt.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Oktober 2018

Moira Tanztheater: Der Ruf der tanzenden Herzen Im November: Neun Vorstellungen des Moira Tanztheaters der Jubiläumsproduktion «#fremd» Das Moira Tanztheater unter der Leitung von Marina Gantert feiert sein 25-jähriges Bestehen im November mit einer spannenden Jubiläumsproduktion. In der Aula Ennetgraben in Affoltern wird dafür fleissig geprobt.

Mitwirkende

................................................... von urs e. kneubühl Wie Blüten, die sich aus Knospen entfalten und der Sonne entgegenrecken, reifen, aber auch fallen, zeichnen die Tanzenden mit Kopf, Hals, Rumpf, Armen und Beinen Geschichten auf die Bühne und in den Raum. Ein Hauch des vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci weht zeitweise durch die Aula Ennetgraben in Affoltern, wird aber eilig wieder aufgelöst, von gleitenden Bewegungen wie schlangenartigen Verrenkungen. Hoffnung, Freude, Verzweiflung drücken sie aus, diese Regungen der tanzenden Körper von Klein bis Gross, vom Laien bis zum Profi. Die Proben des Tanztheaters Moira für die 25-JahreJubiläumsproduktion «#fremd», die im November hier, auf der Bühne des Affoltemer Schulhauses Ennetgraben, neunmal aufgeführt werden wird, lassen wiederum ein virtuoses und sinnliches Vergnügen erahnen.

Jubiläumsproduktion Moira Tanztheater: Tanzende Füsse – beschuht oder barfuss – werden, unterstützt von Körper, Händen und Kopf, im November Geschichten auf die Bühne der Aula Ennetgraben zeichnen. (Bild zvg.) Umwelt auseinanderzusetzen. Hier drin liegt der Ursprung, der Antrieb für unsere Jubiläumsproduktion.» Mit ihren Tanzgruppen vom Kids Dance ab 5 Jahren bis zu «Dance Wo & Men» (30 bis 66 Jahre) improvisiert und gestaltet sie #fremd-Themenfelder zwischen Faszination und Ablehnung seit zwei Jahren ein. «So entsteht eine ergreifende und verschachtelte Geschichte, die sich bei den gemeinsamen Proben wie ein 3D-Puzzle Schritt um Schritt zum Gesamtbild zusammenfügt», erklärt Marina Gantert. Nichts ist dabei gradlinig und vorhersehbar, zuweilen schlägt das Stück auch ganz schöne, spannende Haken.

Marina Gantert: Choreografie, Konzept und Leitung. Adrian Meyer: Dramaturgie und Konzept. Tanz: rund 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen fünf und 66 Jahren aus dem Knonauer Amt und dem angrenzenden Aargau, die beim Moira Tanztheater trainieren, sowie die Profitänzerinnen und Profitänzer Deborah Hofstetter, Carmelangela Damico, Sergio Carecci, Carl Staaf und Philipp Egli. Livemusik, Kompositionen und Arrangements: Alpin Project mit Balthasar Streiff (Hörner), Singoh wie scheinbar unerfindlichen Bildern, zwischen aufgenommen und ausgegrenzt, zwischen Ablehnung und Verführung. So macht diese Moira-Jubiläumsproduktion das Vertraute und das Befremdliche von Menschen und Kulturen in einer organischen Symbiose aus Tanz, Theater und Livemusik sichtbar. Die tänzerische Formsprache kreiert in ruhigeren Phasen das Verwurzeltsein, vermittelt dann aber auch gleich wieder mit Rasanz das Gefühl, jetzt und jetzt würden Tänzerinnen und Tänzer abheben oder zumindest schweben. Da steckt durchaus ein wenig von der DNA früherer archaischer Tanzrituale drin, allerdings betont durch moderne Formen und Ausdrucksmittel. Getanzt mit Leidenschaft und ekstatischer Glut, womit das Publikum durchaus mit Berauschtheit angesteckt wird. Das Ensemble

In «#fremd» spielt und tanzt das Moira-Jubiläums-Ensemble – musikalisch wundervoll unterstützt vom Trio Alpin Project mit Balthasar Streiff,

Singoh Nketia, und Nayan Stalder – mit szenischer Brillanz eindrucksvolle Bilder und Augenblicke, die von greifbar bis eleusinisch gehen, im Gesamten aber stets augen(ge)fällig sind. Das zeigt sich schon ausgeprägt an einem der intensiven Trainingswochenenden; bis zur Premiere am Freitag, 2. November, werden es insgesamt deren sechs sein, eine Intensivwoche sowie General- und Hauptprobe kommen dazu. Und für Moira-Gründerin Marina Gantert, antreibende Kraft hinter dem Tanztheater wie ebenfalls für Choreografie, Konzept und Leitung zuständig, sowie Co-Konzepter und Dramaturg Adrian Meyer gar noch eine lange Zeitstrecke länger. «Mit dem Thema befasse ich mich seit jeher», sagt Gantert und erläutert: «Dem Sich-fremdFühlen hat man sich immer wieder zu stellen und sich entsprechend mit der

Panne im kantonalen Steueramt

Der 12-millionste Fahrgast

Harte Arbeit über Wochen und Monate

Ein Fehler im neuen Bezugssystem für die direkte Bundessteuer hat dazu geführt, dass beim kantonalen Steueramt ein Teil eines bereits erfolgten Rechnungslaufs nochmals ausgelöst worden ist. Rund 29 000 Steuerpflichtige haben wegen des IT-Fehlers ein zweites Mal eine Rechnung des Kantonalen Steueramtes für die direkte Bundessteuer erhalten, der grösste Teil davon im laufenden Monat. Die Empfänger können die mit einer aktualisierten Zinsberechnung versehene zweite Rechnung ignorieren oder sich bei Fragen an das kantonale Steueramt wenden. Ein Nachteil entsteht den Steuerpflichtigen nicht: Selbst wenn jemand die Rechnung doppelt bezahlt haben sollte, würde automatisch eine Rückzahlung an die bekannte Bankverbindung oder eine Verrechnung veranlasst. Es wird zurzeit abgeklärt, weshalb die Rechnungen nochmals ausgelöst worden sind. (pd.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am Samstag, 6. Oktober, feiert Werner Huber seinen 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem rüstigen Jubilaren ganz herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest im Kreise seiner Familie und für die Zukunft alles Gute. Am Sonntag, 7. Oktober, feiern Hans Lips-Buser in Obfelden und in Affoltern Sigrid Erna Luise Utz-Backhaus ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren den Jubilaren von Herzen und wünschen schöne und fröhliche Festivitäten und alles Gute.

Von beglückend bis nachdenklich Kunststück, die Thematik umfasst einen weiten Bogen mit greifbaren

Die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg boomt

Nketia, (DJ, Schlagzeug) und Nayan Stalder (Hackbrett). Assistenz: Franzisca Schaub. Inspizienz: Meret Weilenmann. Licht: Josef Busta. Kostüme: Carolina Steiger. Bühnenbau: Heinz Maag. Produktion: Verein Moira Tanztheater, www.moiratanztheater.ch. Produktionsleitung: Ursula Grob. Veranstalter, Koproduktion: Kultur Affoltern. Dazu wird die Jubiläumsproduktion von über 20 freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie mit Beiträgen von öffentlichen Institutionen und zahlreichen Sponsoren gestützt. liefert ein wahrhaftiges Feuerwerk an verspielten tänzerischen Bewegungen, die fesseln. Man wird die Aufführungen des Moira-Jubiläumsstücks im November, ohne Zweifel, mit gemischten Gefühlen – von beglückend, der grossartigen künstlerischen Darstellungen wegen, bis nachdenklich, des eindrücklich aufgefächerten diffizilen Themas wegen – verlassen. Mit dem Gewahrwerden der lapidaren Realität, dass es eben Gewinner und Verlierer auf der Welt gibt. Das Moira Tanztheater gehört mit seiner Jubiläumsproduktion zu Ersteren. Moira Tanztheater: «#fremd». Produktion zum 25-Jahre-Jubiläum. Aula Ennetgraben, Affoltern. Aufführungen: 2./3./9./10./16. und 17. November 2018, 19.30 Uhr, 4./11. und 18. November, 15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und www.kulturaffoltern.ch.

Jonenbach verschmutzt Von einer Baustelle geriet am 28. September, nachmittags, Material in den Jonenbach in Affoltern – ohne Folgen. Die Menge war offenbar zu gering, um Schaden anzurichten. Der Verursacher ist bekannt; zu einer Anzeige kommt es aber nicht. Mehrere hundert Franken Sachschaden verursachten Vandalen am 1. Oktober in Affoltern. Sie überzogen an der Seewadelstrasse den Baustellencontainer, das mobile WC sowie ein Schild und eine Fahnenstange mit Sprayereien. In einer Bar in Affoltern hat ein Gast am 29. September WCEinrichtungen beschädigt, unter anderem eine Trennwand. Laut Kapo ist es noch offen, ob Anzeige erstattet wird.

In ihrem 64. Betriebsjahr begrüsste die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF den 12-millionsten Fahrgast. Dass seit dem 11-millionsten Passagier keine vier Jahre vergangen sind, führen die Verantwortlichen auf das schöne Ausflugswetter und die gestiegene Bekanntheit der Felseneggbahn zurück. Am 1. Oktober 2018, kurz vor 15 Uhr, begrüsste die Luftseilbahn AdliswilFelsenegg LAF den insgesamt 12-millionsten Fahrgast. LAF-Verwaltungsratspräsident Werner Michel überraschte die Stadtzürcherin Martina Schmid, die nach eigener Aussage regelmässig im Erholungsgebiet am Albisgrat unterwegs ist, mit einem Blumenstrauss und einer Flasche Champagner.

Steine auf die Autobahn geworfen

Starke Schwankungen bei der Anzahl der Passagiere

Werner Michel, LAF-Verwaltungsratspräsident und Stalliker Gemeindepräsident, begrüsst Martina Schmid als 12-millionsten Fahrgast der Felseneggbahn. (zvg.)

Betrachtet man den gesamten Zeitraum seit der Inbetriebnahme der LAF im Dezember 1954, war die jährliche Anzahl der Passagiere starken Schwankungen unterworfen. Im ersten Betriebsjahr 1955 nahmen 186 000 Fahrgäste das damals neue Transportmittel zwischen Adliswil und der Felsenegg in Anspruch. Im weiteren Verlauf gab es je nach Umständen wie der vorherrschenden Wetter- und Wirtschaftslage, dem Fahrplan, aber auch betriebsbedingten Unterbrüchen, mal bessere, mal schlechtere Abschnitte. Bis zur Kompletterneuerung im Jahr 2008 lag die durchschnittliche Jahresfrequenz bei 181 000 Fahrgästen und die LAF-

Betreiber setzten sich jeweils zum Ziel, die sogenannt «magische Grenze» von 200 000 Passagieren zu knacken.

253 000 respektive 266 000 Fahrgästen sind bis zum 12-millionsten Fahrgast nun weniger als vier Jahre vergangen.

Eine Million mehr in vier Jahren

Auch 2018 wieder gut unterwegs

Nach der Erneuerung ging es dann beständig bergauf. Die Ausflügler schätzten offenbar den Komfort der neuen Kabinen. Dazu kam, dass oft auch das Wetter mitspielte und die Bekanntheit der Felseneggbahn kontinuierlich anstieg. Den 10-millionsten Fahrgast verzeichnete die LAF im März 2010 – der 11-millionste wurde im November 2014 registriert. Unter anderem dank der Spitzenjahre 2015 und 2017 mit

Als Folge des langen Sommers ist die «Luftseilbahn mit Herz» auch heuer wieder gut unterwegs. Im Juli, August und September transportierte die LAF stets mehr als 30 000 Fahrgäste, was aussergewöhnlich ist. Per Ende September lag die Gesamtzahl der Passagiere bei 214 000. Das sind 7 Prozent mehr als im (Rekord-)Jahr 2017. Infos auf www.laf.ch

Am Samstagmittag erreichte die Polizei die Meldung, dass Jugendliche in der Nähe von Mettmenstetten Steine auf die Autobahn werfen. Sie beschädigten damit offenbar ein Auto. Aber weder der Beschädigte noch die Verursacher liessen sich ermitteln. (-ter.)

korrekt Eröffnungsdatum Aldi Der Lebensmittel-Discounter Aldi eröffnet seinen Laden in der «Markthalle Affoltern am Albis» am Donnerstag, 1. November, und nicht am 4. November, wie in der Ausgabe des «Anzeigers» vom 2. Oktober zu lesen war. (Red.)


Forum

Muhende Missen in Mettmenstetten … Muhende Missen auf dem Laufsteg über die Wiese, «Anzeiger» vom 2. Oktober. Ich kann den Artikel von Martin Mullis im letzten «Anzeiger» über die Viehschau in Mettmenstetten nicht so stehen lassen. Meine Absicht ist es nicht, jemanden persönlich anzugreifen oder ihm irgendwie an den Karren zu fahren. Meine einzige Absicht ist es, einige Informationen im Artikel zu komplettieren und die Sache auch aus der Perspektive der Kühe zu beleuchten. Denn die Kühe, die sich gemäss Artikel nervös und aufgeregt zeigten, hat vermutlich niemand gefragt, ob sie bei diesem Wettbewerb mitmachen möchten. Von ihrem trotzigen und eigenwilligen Widerstand ist die Rede, als sie in Reih und Glied zusammen mit 200 anderen Kühen in der Arena angebunden wurden. Kühe sind sehr soziale, intelligente und empfindungsfähige Wesen. Auch sie können Freude, Angst und Trauer fühlen und ja, sie haben einen eigenen Willen – so hat es die Natur gewollt. Also ich verstehe die Kühe ... ich würde mich auch wehren und laut muhen, wenn ich da angebunden rumstehen müsste. Dieses Verhalten als trotzig abzutun, stimmt mich traurig. Diese Wesen sind keine leeren,

stumpfen Maschinen – es sind gutmütige, feinfühlige Lebewesen, die unseren Respekt verdienen.

Nicht ohne Weiteres aus dem Euter Im Artikel steht ausserdem, dass die Veranstaltung für einige Kinder ein Lehrstück in Sachen Herkunft einer natürlichen Ernährung darstellte. Ja, das stimmt, die Milch kommt nicht aus dem Regal der Migros – wenn man hier von Lehrstück spricht, muss aber unbedingt ergänzt werden, dass die Milch auch nicht so ohne Weiteres aus dem Euter der Kuh kommt. Damit die Kuh Milch produziert, muss sie jedes Jahr geschwängert werden (in den meisten Fällen passiert das nicht durch einen Stier). Nach Schwangerschaft und Geburt wird ihr das Kind weggenommen. Das Baby – wenn es ein Junge ist – wird nach wenigen Wochen mästen geschlachtet. Wenn es ein Mädchen ist, blüht ihm das gleiche Schicksal wie seiner Mutter. Wenn die Leistung der Kuh nachlässt, wird sie geschlachtet. Das passiert durchschnittlich nach fünf Jahren, obwohl eine Kuh 20 Jahre alt werden könnte. Franziska Hauenstein, Ottenbach

Freitag, 5. Oktober 2018

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ämtler kantonsräte meinen

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

Die Nabelschnur zum Spital nicht kappen Die Geburt unserer Kinder gehört zu den emotionalsten und unvergesslichsten Erlebnissen meines Lebens. Der erste Schrei, der erste Atemzug, die Abnabelung ins eigene Leben – Herzlich willkommen auf der Erde, du kleiner Stern. Erleben durfte ich dieses Wunder in unserem Bezirksspital. In einem Umfeld also, das auf persönliche Atmosphäre ebenso Wert legt wie auf hohe Professionalität. Wird aber der Spital Affoltern auch in Zukunft ein Ort sein, wo das Abenteuer des Lebens seinen Anfang nehmen darf ? Das wird wohl nur mit einem klaren Bekenntnis zu unserem Spital der Fall sein. Lediglich eine Meinung zu haben, wird nächstes Jahr nicht genügen, wenn wir über die Neuausrichtung unseres Spitals abstimmen. Denn Meinungen sind wechselnden Windrichtungen ausgesetzt und von momentanen Befindlichkeiten abhängig. Bei einem Bekenntnis hingegen schauen wir über Unebenheiten hinweg, deuten negative Punkte um, sind wir grosszügig. Deswegen halten Ehen

und Freundschaften länger, wenn sie auf einem Bekenntnis beruhen, auf das sich unser Innerstes in unruhigen Zeiten berufen kann. Haben wir uns zu einer Sache, einer Idee oder einem Menschen bekannt, müssen wir uns die Vorteile dieser Beziehung nicht immer in Erinnerung rufen. Zumindest nicht bei jeder Kleinigkeit oder enttäuschten Erwartungen. Wer sich zum Spital in Affoltern bekennt, weiss um die Vorteile einer qualitativ hochwertigen Medizin vor Ort. Er weiss, dass unser Spital zu den grössten Arbeitgebern im Bezirk gehört und rund die Hälfte der mehr als 700 Mitarbeitenden hier lebt, einkauft, Steuern bezahlt und in Vereinen engagiert ist. Er mag es Jugendlichen gönnen, dass ihnen das Spital 66 Ausbildungsplätze in den verschiedensten Berufen anbieten kann. Er schätzt es, bei Verletzungen auf dem Fussballplatz oder beim Gemüserüsten

ganz in der Nähe Hilfe zu finden. Sogar sonntags und rund um die Uhr. Und wem finanzielle Aspekte mindestens ebenso wichtig sind wie fachfrauliche Hilfe bei Wehwehchen, denkt beim Spital auch an das ansässige Gewerbe oder den Zusammenhang zwischen Standortqualität und Wiederverkaufswert einer Immobilie. Um das Bild von Geburt und Abnabelung nochmals aufzunehmen, möchte ich davor warnen, die starke Verbindung zwischen Region und Spital zu kappen, nur weil in der Vergangenheit auch Fehler gemacht wurden. Denn von unserer Unterstützung einmal getrennt, wird das Spital kaum überleben. Die Entscheidung liegt also bei uns. Und wer schon heute ein Bekenntnis zu unserem Spital abgeben will, schliesst sich dem Verein «Ja zum Spital Bezirk Affoltern» an. Die Passivmitgliedschaft ist sogar kostenlos. Alles Weitere unter www.ja-zum-spital-bezirk-affoltern.ch. Herzlich willkommen!

Spital: Grünliberale begrüssen neue Die Mieter-Familie Chiesa/Weber in Rossau strategiesche Ausrichtung bedankt sich

«Kein Regionalspital wird künftig noch ein vollumfängliches Leistungspaket bekommen» – Interview vom 18. September.

Im Interview des «Anzeigers» mit dem Präsidenten der Betriebskommission, Stefan Gyseler, war Folgendes zu lesen: «Kein Regionalspital wird in Zukunft noch ein vollumfängliches Leistungspaket bekommen». Die Grünliberalen nehmen zur Kenntnis, dass sich das Führungsgremium des Spitals Affoltern der Realität stellt und einer strategischen Ausrichtung widmet, die zukunftsgerichtet ist.

senken, weil ambulante Eingriffe günstiger sind als stationäre. Da die Bettenauslastung der Spitäler im Kanton Zürich nur 75 Prozent beträgt, bestehen bereits heute deutliche Überkapazitäten und erhebliche Fixkosten, die nicht gedeckt sind. Der Trend «ambulant vor stationär» wird die Bettenauslastung noch mehr reduzieren. Somit steigt der Druck auf die Spitäler, ihr stationäres Angebot abzubauen. Im Weiteren werden den Spitälern Mindestfallzahlen pro Operation zur Qualitätssteigerung auferlegt. Dies setzt die Spitäler noch mehr unter Druck, insbesondere die kleineren.

Ambulant vor stationär

Chance Affoltern

Die jährlich steigenden Gesundheitskosten sind in aller Munde. Die stationären Behandlungen machen mit 45 % den grössten Kostenblock des Gesundheitswesens aus. Dies ist auch der Grund, warum die Spitäler bei Bund und Kanton im Fokus stehen. «Ambulant vor stationär» ist einer der Lösungsvorschläge, um die Kosten zu

Viele Spitäler haben ihre Infrastruktur erneuert (neue Bettenhäuser, zum Beispiel Stadtspital Triemli, Limmattalspital) oder sind aktuell mit Neubauten beschäftigt (z.B. Kantonsspital Winterthur). Auf die Umstellung «ambulant vor stationär» sind sie nicht oder nur schlecht vorbereitet. Es bietet sich eine einmalige Chance für den Stand-

ort des Spitals Affoltern, denn «ambulant vor stationär» wird die Gesundheitsversorgung grundlegend umkrempeln. Der Anteil an ambulanter Versorgung wird zunehmen und derjenige der stationären abnehmen, d.h. es braucht weniger Spitalbetten. Neue Modelle sind gefragt, die dem Bedarf entsprechen und die Kosten optimieren: Ambulante Notfallzentren mit zusätzlichen Gesundheitsleistungen, wie stationäre Spezialversorgungen (z.B. Geriatrie, Palliative Care), Arztpraxen, Physiotherapie, Psychotherapie, etc. werden Spitäler im herkömmlichen Sinn ablösen. Es besteht Handlungsbedarf und zugleich eine Chance zur Erneuerung. In diesem Sinne ist zu begrüssen, dass sich die Betriebskommission mit der neuen strategischen Ausrichtung beschäftigt. Der Standort des Spitals soll in Zukunft über ein starkes Ambulatorium mit Kooperationen und Spezialisierungen verfügen und so ein attraktiver und nachhaltiger Arbeitgeber bleiben. Ronald Alder, Kantonsrat/Vorstand GLP

Die Mieterfamilie Chiesa/Weber in Rossau darf bleiben, «Anzeiger» vom 28. September. Wie dem Beitrag vom 28. September bereits zu entnehmen war, nahm der Stadtzürcher Gemeinderat den Rückweisungsantrag der FDP mit 66:52 Stimmen an. Die grossartige Zusammenarbeit von FDP, SP und EVP zeigte einmal mehr, dass mit gegenseitiger Unterstützung und sachlicher Arbeit die Ziele erreicht werden können. Die Familie Chiesa/Weber und Karin Schärer bedanken sich von Herzen bei allen, die in irgendeiner Form, ob mit dem Brief von Karin Schärer an den Gemeinderat oder mit dem aktiven Sammeln von Unterschriften ihrer Petition, für uns eingestanden sind und uns auf diesem Weg selbstlos unterstützten. Auch die persönlichen Briefe, die Fragen nach unserem Befinden, die aufmunternden und tröstenden Worte und Gesten haben uns

durch diese belastende Zeit getragen und uns wiederholt gezeigt, dass hier Mitgefühl und Solidarität gelebt wird. Ganz besonders bedanken wir uns auch bei den Geschäften und Gastrobetrieben, welche spontan bereit waren, zuerst die Musterbriefe und später die Petitionsbögen aufzulegen, um Kundinnen und Kunden auf diese aufmerksam zu machen. Ein riesiges Dankeschön für diese grosse Unterstützung! Die Läden und Gastrobetriebe: In Mettmenstetten: Vitalis Drogerie, VitaPet, Coiffure Corte, Fleur Créative, Rägeboge, Blumenatelier Unverblümt, Atelier zum Schärbe, Gasthaus zum weissen Rössli. In Affoltern: Accoprint Frau Arlette Glättli, Bäckerei Iten, Break Music Bar. In Hausen: Weiss Metzgerei In Obfelden: Volg, Weiss Metzgerei In Aeugst: Restaurant Pöschtli, Aeugstertal In Knonau: Bäckerei Iten

vermischtes

Sozialdienst Bezirk Affoltern: 13 Tonnen für mehr Zahngesundheit

Der Elmex-Info-Bus im Bezirkshauptort Im Rahmen seiner Jubiläumstour durch die Schweiz hat der Elmex-InfoBus, der seit 20 Jahren im Dienste der Zahnprävention steht, in Affoltern wieder einen speziellen Info-Halt eingelegt. Am Mittwoch und gestern Donnerstag konnten sich, organisiert vom Asyl- und Migrationswesen des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, dessen Klientinnen und Klienten im 11 Meter langen und 13 Tonnen schweren Bus über Mund- und Zahnhygiene informieren und beraten lassen. In Gruppen wurden die Interessierten über

das Thema Zucker und über Kariesprävention, über Vorbeugen von Zahnfleischproblemen in Kenntnis gesetzt sowie punkto richtigem Zähneputzen und Mundpflege instruiert. «Unser Angebot wurde zahlreich genutzt», verriet Fachberaterin und Dentalassistentin Gerarda Piserchia, «und alle haben aktiv mitgemacht. Zahlreiche Fragen wurden gestellt und es war hoch interessant, wie unterschiedlich Menschen aus anderen Ländern und Kulturen auch die Mund- und Zahnhygiene ausüben.» (kb.)

Fachberaterin und Dentalassistentin Gerarda Piserchia (links): Informationen und Anschauungsunterricht zur Zahngesundheit. (Bild Urs E. Kneubühl)


Stellenanzeiger Umzugsunternehmen im KnonauerAmt sucht, befristet von Anfang Januar bis Ende März, belastbare Transportmitarbeiter/Möbelpacker zur Unterstützung unseres Teams in einem Grossprojekt. Wir bieten zeitgemässe Entlöhnung und ein angenehmes Arbeitsklima. Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an: Chiffre 5131, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Dich zum Singen bringen? Wer

Lust hat, Schlager, Mundartlieder oder Rock + Pop zu singen, aber keine Lust auf Vereinsmeierei hat, der ist bei uns richtig! Weitere Infos unter: www.schlagerchor-amt.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Wir suchen in unsere Kirche per 1. Dezember 2018 eine selbstständige, engagierte, gastfreundliche Person als

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ

Sigrist/-in (30 %)

Die Gemeinde Hedingen mit ihren rund 3700 Einwohnern hat für den Sommer 2019 eine vielseitige Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ zu vergeben.

Ihre Aufgaben • Begleiten von Gottesdiensten und Anlässen • Betreuung der technischen Anlagen • Allgemeine Reinigungsarbeiten in Kirche und Nebenräumen • Unterhalt und kleinere Reparaturen • Pflege des Kirchengartens

Die kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung ist ein interessanter Einstieg in die Berufswelt. Vom Ausstellen von Ausweisen und Bewilligungen, dem Vorbereiten von Wahlen und Abstimmungen, dem Prüfen und Publizieren von Baugesuchen über das Kontrollieren von Steuererklärungen bis zum Gemeindebudget erfüllen Sie vielfältige Aufgaben. Die Ausbildung eignet sich für Jugendliche, die zuverlässig und kontaktfreudig sind sowie Verantwortung übernehmen wollen. Gute Umgangsformen, mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit sowie ein Flair für Zahlen werden vorausgesetzt. Sind Sie interessiert? Bitte senden Sie Ihr komplettes Bewerbungsdossier an gemeinderatskanzlei@hedingen.ch. Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Denise Steimen, Tel. 044 762 25 25 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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Wir erwarten • Freude am Kontakt mit Menschen • Technisches Flair und handwerkliches Geschick • Selbstständige, zuverlässige Arbeitsweise • Interesse am Gemeindeleben • Bereitschaft zur Teamarbeit • Flexible, zeitliche Präsenz Wir bieten • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem motivierten Team • Eine lebendige Gemeinde mit knapp 2000 Mitgliedern Weitere Informationen zu unserer Kirchgemeinde finden Sie auf unserer Homepage www.kirchebonstetten.ch. Für Fragen steht Ihnen Susanne Zwyssig, Mitglied der Kirchenpflege, Tel. 044 700 17 26, gerne zur Verfügung. Kontakt Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 31. Oktober 2018 an susanne.zwyssig@zh.ref.ch oder an Susanne Zwyssig, Reformierte Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, 8906 Bonstetten.

Exklusive Stoffe und professionelle Beratung… Unsere Unternehmung hat eine über 190-jährige Tradition im Geschäft mit Kleider-, Dekorations- und Krawattenstoffen, die höchste Anforderungen an Mode und Qualität erfüllen müssen. Der Stoffladen führt ein breites modisches Sortiment an Damenoberbekleidungsstoffen, kreativen Innendekorationsstoffen und Accessoires. Wir suchen für unsere Innendekorationsstoff-Boutique ab Januar 2019 eine/-n

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Gewerbe/Dienstleistungen

Hilfe bei Blitzeinschlag Restauriert Gewerbeapéro in Rifferswil zum Thema Vorsorge und Prävention. > Seite 15

Im Bergwerk Riedhof im Aeugstertal können die Stollen besichtigt werden. > Seite 16

Schmerzfrei mit Biokinematik (2)

Zwei Gymfit-Erfahrungsberichte von Betroffenen Dezember 2017, seit über drei Monaten leide ich an sehr starken Schmerzen im Rücken mit Ausstrahlungen in die Beine und einem Taubheitsgefühl von den Knien her abwärts sowie einer Fussheberschwäche im linken Bein. Die Diagnose: Bandscheibenvorfall mit Verengung im Spinalkanal. Die Schmerzbelastung war sehr massiv, das Schlafen war maximal eineinhalb Stunden am Stück möglich, danach war ich weitere anderthalb Stunden im Wachzustand und versuchte, den Schmerz unter Kontrolle zu bringen. Die Situation verschlechterte sich laufend, durch Einnahme von starken Schmerzmedikamenten liess sich der Alltag einigermassen durchbringen. Ein OP-Termin stand kurz bevor.

Massnahmen im Gymfit mit Biokinematiktrainerin M. Schönbächler: Das five Rücken- und Gelenkskonzept habe ich nach meinem ersten Bandscheibenvorfall im Jahr 2014 bereits kennengelernt. Deswegen habe ich mich erneut im Gymfit gemeldet nach dem Motto: »Quäle deinen Körper, sonst quält er dich.» Mittlerweile wurde im Gymfit ein Upgrade von five zur Biokinematik vollzogen. Im Biokinematik Theorie-Workshop bei Manuela Schönbächler erfahre ich eine neue Logik des Schmerzes, dass Schmerzen eine funktionelle Störung innerhalb des eigenen Bewegungssystems anzeigen und wie diese Störungen mit einem aktiven MuskelLängentraining behoben werden können. Ab sofort starte ich unter Anleitung von Manuela mit dem sehr anstrengenden Training. Es braucht eine Weile, bis ich die eine Muskelkette richtig in die Länge anstrengen und die gegenüberliegende richtig loslas-

Neu: Biokinematik Gruppenlektionen an drei Tagen pro Woche. (Bild zvg.) sen kann. Dabei bin ich froh, dass ich in diesem Wahrnehmungsprozess optimal gecoacht werde. Nach kurzer Zeit spüre ich weniger Spannung, dafür mehr Beweglichkeit in meinen Muskeln. Die Schmerzen verschwinden und ich kann bald wieder durchgehend schlafen. Nach zwei bis drei Monaten hat sich meine Haltung deutlich verbessert, und wir ergänzen das Training mit Übungen, die den aufrechten Gang und lockeres Laufen ermöglichen. Ich sehe keine Notwendigkeit mehr für eine OP, muss jedoch darauf achten, dass ich das Training regelmässig fortführe. Ich bin begeistert über die grosse Wirkung von der Biokinematik! Marcel, 62 Jahre.

Schmerzfrei ohne Operation Vor etwa zwei Jahren begannen sich die zweite und die dritte Zehe von meinem linken Fuss zusammenzuziehen, dazu bildete sich auch noch ein hässlicher Hallux am grossen Zehengelenk. Ständige Schmerzen und aufgescheuerte Füsse waren die Folge.

Mein Hausarzt schickte mich in eine namhafte Zürcher Privatklinik zur Abklärung. Als mir der Spezialist erklärte, was er alles operativ mit meinem Fuss anstellen wollte, packte mich das Grauen und ich lehnte dankend ab. Über das Gymfit-Team erfuhr ich von der Biokinematik und lernte das aktive Muskellängentraining kennen: Raupengang, Stein 1 & 2, Skispringer sowie verschiedene Varianten für die Zehenstreckermuskulatur. Zwischendurch war ich auch einige Male bei Ilona Kunzelmann in ihrer biokinematischen Praxis. Die Zusammenarbeit zwischen der Biokinematik-Therapeutin und meiner Biokinematik-Trainerin empfand ich als optimal und sehr motivierend. So blieb ich eisern dran, übte täglich zu Hause und hatte in Manuela Schönbächler auch im Gymfit immer wieder eine Ansprechperson für Fragen und allfällige Korrekturen. Schon bald konnte ich eine positive Veränderung feststellen, die Schmerzen verschwanden langsam. Jetzt, nach zwei Jahren, hat sich mein Fuss so weit gebessert, dass mich nichts mehr schmerzt oder stört. Ich trage täglich meine «five fingers»-BarfussSchuhe, welche die Zehen sanft in ihrem jeweiligen «Kanal» halten sowie die Muskeln bei jedem Schritt aktiv mitarbeiten lassen. Meine Füsse haben dadurch extrem an Kraft gewonnen und sind durch die Übungen viel beweglicher geworden. Ich bin eine aktive bewegungsfreudige Person, mir ist es ungemein wichtig, dass ich mich leicht und ohne Beeinträchtigungen bewegen kann. Marian, 69 Jahre. (pd.) Nächster Infoabend im Gymfit Affoltern am Donnerstag, 11. und 25. Oktober um 19.30 Uhr. Anmeldung per Telefon 044 761 77 74. Neue Biokinematik Gruppenlektionen: Freitag 7 Uhr, Montag, 8 und 20 Uhr, Dienstag, 12.15 Uhr.

Am Anfang war ein weisses Blatt

Zeichen- und Malkurse für Kinder ab zehn Jahren In der Farbschmiede in Knonau können Kinder und Jugendliche ihre Liebe zum Zeichnen und Malen leben. Meistens müssen Kinder und Jugendliche, die leidenschaftlich gerne zeichnen und malen, nicht lange überle-

gen, was sie als Nächstes aufs Papier oder die Leinwand bringen möchten. Ob sie ein Selbstporträt zeichnen oder einen Vogel gekonnt in Szene setzen: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Schnell füllt sich die weisse Leere mit Strichen oder Farbe. Mit verblüffenden Ergebnissen.

Seit drei Jahren führt die Kunsttherapeutin Jolanda Baldachin in der Farbschmiede in Knonau ein einmaliges Angebot für Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche. In verschiedenen Kursen lernen sie spielerisch Mal- und Zeichentechniken kennen. Jugendliche, die einen kreativen Beruf anstreben und auf gestalterische Aufnahmeprüfungen hinarbeiten, erhalten individuelle Unterstützung von den Kursleiterinnen Jolanda Epprecht (Lehrerin für Bildnerisches Gestalten) und Corina Capri (Visuelle Gestalterin). «Durch das vielseitige Angebot in der Farbschmiede habe ich das Malen mit Gouache und anderen Farben kennengelernt. Ich liebe es, mit Techniken zu experimentieren», erzählt eine Kursteilnehmerin, die beinahe seit Beginn dabei ist. «Ohne die Farbschmiede hätte ich mich nicht für ein Illustrationsstudium entschieden. Hier konnte ich meine Fähigkeiten erproben und weiterentwickeln.» (pd.)

Freitag, 5. Oktober 2018

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Abstecher beendet Die Sportlerinnen und Sportler des Jahres werden wieder in Affoltern geehrt. > Seite 19

Neue homöopathische Tierpraxis in Hedingen

Für ganzheitliche Tiergesundheit Am 27. Oktober öffnet in Hedingen eine neue Praxis für Tierhomöopathie ihre Türen. In der ganzheitlichen Tierpraxis wird sich alles rund um die Gesundheit von Katzen, Hunden, Pferden und auch Nutztieren drehen. «Ein lang ersehnter Herzenswunsch von mir geht mit der neuen Praxis in Erfüllung», sagt Carol Seiler, Diplomierte Tierhomöopathin SHI und Mitglied im Homöopathie Verband der Schweiz. Ihr vierjähriges Studium an der Schule für Homöopathie in Zug hat Seiler diesen Sommer erfolgreich abgeschlossen. Die Homöopathie behandelt jeden Patienten individuell und ganzheitlich. «Sie geht der Ursache einer Erkrankung auf den Grund und behandelt nicht nur deren Symptome», erläutert Carol Seiler. Im Fokus steht nicht primär die Diagnose, sofern eine vorhanden, sondern das Tier selbst. Krankheit ist nach der homöopathischen Lehre eine Störung der Lebenskraft, die das ganze Tier erfasst. Juckreiz, Schmerz und weitere Symptome sind die Sprache des Organismus, um die Störung mitzuteilen. «Ein Tier gilt als gesund, wenn seine Empfindungen und Reaktionen in einem harmonischen Gleichgewicht sind, es also fähig ist, auf krankmachende Reize der Umwelt ausgleichend zu reagieren»,

Auch Raffaela Gabriel hört die Lunge ihres Labradorrüden ab. Tierhomöopathin Carol Seiler (rechts). (Bild zvg.) umschreibt die Homöopathin. Die klassische Homöopathie kann bei Krankheiten wie Allergien, Blasenentzündungen, Verdauungsproblemen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Altersbeschwerden, Hauterkrankungen, Inkontinenz, Nierenerkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten, Ängsten und vielen mehr eingesetzt werden. Bei der ersten Konsultation nimmt sich Carol Seiler bis zu eineinhalb Stunden Zeit für den Patienten und seine Besitzer. Die Folgekonsultationen dauern dann in der Regel nicht länger als 30 Minuten. Liegt ein akutes Problem vor, dauert die Konsultation um einiges weniger lang. Pferde und Nutztiere besucht die Homöopathin mit der Fahrpraxis. (pd.) Praxiseröffnung am Samstag, 27. Oktober. Kostenloser Vortrag: Was ist Homöopathie und kann es auch meinem Tier helfen? 10 und 16 Uhr (ca. 30 Min.) mit Apéro. Weitere Infos auf www.carolseiler.ch.

Sicher durch den Winter: jetzt vorsorgen

Pneuwechselaktion des Pneuhauses Städeli Auch in diesem Jahr findet vom Montag, 8. Oktober, bis Freitag, 12. Oktober, jeweils von 14 bis 21 Uhr die beliebte Aktion des Pneuhauses Städeli in OberRifferswil statt. Es ist jedes Jahr dasselbe. Und doch verschiebt man den «lästigen» Pneuwechsel häufig auf den Zeitpunkt, wenn der erste Schnee gefallen ist. Dann sollte es natürlich ganz rasch gehen. Weil aber auch noch andere nicht früher daran gedacht haben, ihren Wagen für den Winter vorzubereiten, entstehen unangenehme War-

tezeiten. Doch – Experten sind da gleicher Meinung wie die Pneuhändler: Schon ab sieben Grad Celsius verlieren die Sommerreifen an Haftung, und nasses Laub in Waldpartien erhöht die Rutschgefahr mit Sommerreifen ebenfalls. Vom 8. bis 12. Oktober machen Geschäftsinhaber Martin Städeli und seine Helfer auch dieses Jahr die Wagen ihrer Kunden wintertauglich. Wer also frühzeitig für die kalte Jahreszeit gerüstet sein und nicht lange warten will, kommt einfach vorbei. Das Pneuhaus Städeli verwendet hauptsächlich Nokian-Reifen, gewährt aber auch auf allen anderen Marken dieselben SpezialNettopreise. Während der Wartezeiten werden die Kunden mit einer Pizza und einem Getränk verwöhnt. (pd.) Pneuhaus Städeli, Ober-Rifferswil. Pneu-

Auch Erwachsene können in der Farbschmiede ihrer Kreativität freien Lauf lassen und im «Freien Malen

Acryl auf Leinwand: Dieses Bild wurde von einem elfjährigen Jungen gemalt.

und Zeichnen» Kraft tanken. Mehr Infos auf

(Bild zvg.)

www.farbschmiede.ch, Tel 079 743 16 70.

wechselaktion: Montag,

Martin Städeli und sein Team führen auch dieses Jahr die beliebte Pneuwechsel-Aktion durch. (Bild zvg.)

8. Oktober, bis Freitag, 12. Oktober, jeweils von 14 bis 21 Uhr.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 7. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Chilekaffee

Sonntag, 7. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst zu Erntedank und Chilbi mit Pfrn. C. Mehl dem Affoltemer Jodelclub unter der Leitung von Therese Lüscher An den Tasten: Veronica Hvalic Es werden unsere beiden Konfirmanden Lilli Brechbühl und Roman Brand vorgestellt

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Oktober 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 7. Oktober 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob» Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Was fehlt, wenn Gott fehlt?» Gottesdienst, Pfrn. B. Bartels Dienstag, 9. Oktober 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Freitag, 12. Oktober 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Wettswil mit Pfr. M. Ruff

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. Oktober 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anfrage bei Peter Ott Tel. 044 761 34 90

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 7. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 10. Oktober 20.00 Kandidatenvorstellung für die Synode Kirchgemeindehaus Affoltern

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag, 6. Oktober 20.00 bis 22.00 Uhr Hagios Liederabend mit Helge Burggrabe Gesungenes Gebet. Kappeler Liederabend zum Innehalten Lauschen und Mitsingen Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 7. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 10. Oktober 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 11. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss–Jenny

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 7. Oktober 10.00 (!) Gottesdienst in Maschwanden zur Chilbi mit Pfr. Mehl, Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Mittwoch, 10. Oktober 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 5. Oktober Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Sonntag, 7. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Dienstag, 9. Oktober 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 7. Oktober 19.30 Abendgottesdienst Pfr. Christof Menzi

Sonntag, 7. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 5. Oktober 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Sonntag, 7. Oktober 17.00 Kirche Wettswil Regionalgottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung bis 6. Okt.: 044 700 25 69 Donnerstag, 11. Oktober 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Samstag, 6. Oktober 18.00 Santa Messa Sonntag, 7. Oktober 9.00 Eucharistiefeier mit Gastpriester Mate Lukac Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Oktober 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion mit Diakon Franz-Xaver Herger Sonntag, 7. Oktober 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Mate Lukac zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Anschlieesend Franziskusfest Freitag, 12. Oktober 20.00 Taizé-Feier in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 7. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Bettina Stephan Dienstag, 9. Oktober 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33

Samstag, 6. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag 7. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Montag, 8. Oktober 19.30 Monatsandacht Dienstag, 9. Oktober 19.30 Abendmesse

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 6. Oktober 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti Samstag 12. Oktober 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Thomas Lemanski und Diakon Matthias Kühle-Lemanski

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 5. Oktober 19.00 Alphalive Sonntag, 7. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Jesus unser Zentrum» David Ruprecht Kinderprogramm 18.30 Twens: ALL IN : Jugendgodi Montag 8. Oktober 12.00 Mittagstisch Dienstag, 9. Oktober 14.15 60plus Bibeltreff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 7. Oktober 9.45 Erntedank-Gottesdienst (Urs Baumann) mit Musik Kinderhort Anschliessend Mittagessen Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 7. Oktober 15.30 Welcome-Apéro für Fuchsers 17.00 ABEND-Gottesdienst zum Film John Q (Predigt: Manuel Fuhrer) Donnerstag, 11.Oktober 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 7. Oktober 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. Oktober 10.30 Gottesdienst 1. Mose 18, 16–33 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.15 Freundestreffen des Vereins «Elim International» mit Bildbericht über soziale und landwirtschaftliche Projekte im Norden Aethiopiens Donnerstag, 11. Oktober 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 7. Oktober 11.00 Generalkonferenz Frauenversammlung (10.00 Uhr Brunch) 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Übertragung Sonntagmorgenversammlung Diese und weitere Sessionen sind in vielen Sprachen abrufbar auf www.lds.org


Gewerbe

Freitag, 5. Oktober 2018

Wenn ein Blitz ins Leben und eine Firma einschlägt

ratgeber

Gewerbeapéro zum Thema Vorsorge und Prävention Ein Vorsorgevertrag ist nicht nur für Betagte ein wichtiges Thema. Für einen KMU-Besitzer kann es in einer Lebenskrise existenziell entscheidend sein, ob die Vorsorge gut geregelt ist. Am Gewerbeapéro vom vergangenen Mittwoch in Rifferswil referierten Fachleute von der BDO AG und der Zurich über Vorsorge und Prävention.

Im Leben gebe es gewisse Themen und Fragen, die man gerne ausblende, erklärte Olivier Hofmann, Präsident des KMU- und Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern, bei seiner Begrüssung. Das Thema Vorsorge gehöre dazu. «Alle wünschen sich, gesund und fit alt zu werden. Doch das Risiko, zu erkranken oder einen Unfall zu haben, ist relativ gross.» Zum Gewerbeapéro am vergangenen Mittwoch waren gegen 50 interessierte Frauen und Männer nach Rifferswil gekommen, Besitzerinnen und Besitzer von KMU oder Gewerbebetrieben. Es ging im ersten Teil um die Frage, was geschieht, wenn ein «Blitz» ins Leben und somit auch in die Firma einschlägt. Was kann in weiser Voraussicht geregelt werden, dass der Betrieb nicht plötzlich auch vom «Blitz» betroffen ist? Fachleute von der BDO AG (Treuhand) und der Zurich (Versicherung) informierten kompetent und sachlich, welche Vorkehrungen nützlich oder sogar unbedingt notwendig

Egon Wenzinger*

Die Organisatoren des Gewerbeapéros. Von links: Roger Müller (Niederlassungsleiter BDO AG), Olivier Hofmann (Präsident des KMU- und Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern) und Karl-Johannes Ehrat (Generalagent Zurich). (Bild mvo) sind. Es wurde schon zu Beginn offensichtlich: Ein Vorsorgeauftrag ist heutzutage nicht nur für betagte Senioren ein Muss. Und für Leitende oder Besitzer von Betrieben ist es unabdingbar, sich mit den Lebensrisiken auseinanderzusetzen und vorzusorgen, wo dies möglich ist.

«Machen Sie etwas!» Thomas Ammann von der BDO AG erläuterte: «Wenn etwas passiert, geht den Angehörigen doch sofort durch den Kopf, ob der Betroffene wohl eine Patientenverfügung hat, wo die Bankkarten sind, wer eine Vollmacht hat und wie wohl das Passwort von seinem Handy lautet.» Es müsse etwas aufgeschrieben sein und die Nahestehenden sollten auch wissen, wo das

Geschriebene liege. Kurz und übersichtlich informierte der Fachmann über die nötigen Verfügungen wie Vollmachten, Patientenverfügung, Testament oder eben den Vorsorgeauftrag im Falle einer Unzurechnungsfähigkeit. Er empfahl den Anwesenden, sich dabei von Fachleuten beraten zu lassen. «Wenn nicht juristisch korrekt vorgesorgt ist, entscheidet die Kesb», betonte er. «Auch Familienangehörige oder der Ehepartner können ohne Vorsorgeauftrag nur noch Alltagsgeschäfte erledigen.» Er zeigte auf, wie eine Minimalfassung eines solchen Auftrages aussehen könnte und legte den Teilnehmenden ans Herz: «Machen Sie etwas! Besser heute eine Minimalfassung als nie eine ausführliche. Und machen Sie auch einen Notfallordner, wo alles Wichtige zu finden ist.»

Von der Zurich erzählten Claudia Gloor sowie die Psychologin und Case-Managerin Irene Ruetz von ihren Erfahrungen aus der Praxis. Es ging ihnen um die Prävention für ein gesundes Unternehmen, um Krankheiten − vor allem psychische Erkrankungen durch Überlastung oder Stress am Arbeitsplatz − zu verhindern. Der Ausfall von Mitarbeitenden schade der Firma. «Wertschätzung, Anerkennung und eine gute Feedbackkultur sind mehr wert als eine Lohnerhöhung.» Ob jemand bei einem Unwohlsein dennoch zur Arbeit gehe oder sich krankschreiben lasse, dieser sogenannte Bettkantenentscheid, sei abhängig vom Arbeitsklima.

Networking und Austausch Zum Schluss stellte Oliver Bachmann von der Zurich die neue und erste Unternehmensversicherung vor, welche die Risiken des Inhaberausfalls auf ein Minimum beschränkt. Sie beinhaltet drei Elemente: einen Notfallplan, die Unterstützung durch einen Krisenspezialisten und eine Kapitalleistung. Nach dem intensiven und sehr informativen ersten Teil des Abends ging es ums Networking, also um den freundschaftlichen, gemütlichen Austausch bei einem sehr umfangreichen Apéro. Natürlich ging es in den Gesprächen auch um das Thema des Abends, und ein Herr meinte nachdenklich: «Eigentlich wollte ich dieses Wochenende einen Ausflug unternehmen, aber jetzt weiss ich, dass ich etwas anderes zu tun habe.»

Ein besonderer Einblick Tai Ji und Qi Gong

Am Samstag, 6. Oktober, von 9 bis 16 Uhr

Einführungsseminare in Affoltern

Im Rahmen der Kampagne «s Gwerb us de Region – zum Glück im Säuliamt» zeigt sich diWohn Innenarchitektur am 6. Oktober in allen Facetten. Sie gewährt den Besucherinnen und Besuchern einen detaillierten Einblick ins Schaffen eines Innenarchitekturbüros.

In Affoltern führt die Shindo Schule ab 26. Oktober ein neues Einführungsseminar für Tai Ji und Qi Gong durch. Dieses Seminar steht allen Menschen offen, die sich für die chinesischen Heil- und Gesundheitsübungen interessieren.

Ob wir uns in einem Raum – sei es zu Hause, am Arbeitsplatz, im Restaurant oder beim Einkaufen – wohlfühlen, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die Beleuchtung, die Farben, die Akustik und die eingesetzten Materialien sowie deren Gerüche und wie sich das Ganze anfühlt. Es ist die Kunst des Innenarchitekten, all diese Aspekte sorgfältig aufeinander abzustimmen, damit ein harmonischer Gesamteindruck entsteht.

Besondere Einblicke Als teilnehmender Betrieb an der Aktion «s Gwerb us de Region – zum Glück im Säuliamt» präsentiert sich diWohn Innenarchitektur am Samstag, 6. Oktober, von 9 bis 16 Uhr. Das Team nimmt sich im Atelier Zeit, den Besucherinnen und Besuchern ihr Handwerk zu erklären. Sie beantworten gerne Fragen, die sich rund um die Gestaltung von Räumen stellen.

Eine sinnliche Erfahrung Anhand zahlreicher Beispiele wird aufgezeigt, welche Effekte durch den Einsatz ausgesuchter Produkte erzielt werden können: Wie lässt sich die Raumakustik durch ein Akustik-Bild verbessern? Wie beeinflussen bestimmte Oberflächen für Wände,

über den US-Aktienmarkt

Wertschätzung und Anerkennung

................................................... von marianne voss

DiWohn Innenarchitektur lädt zum Einblick. (Bild zvg.) Decken oder Bodenbeläge unser Empfinden? Wie fühlen sich die verschiedenen Materialien an? Welches Zusammenspiel an Formen und Farben befördert das Wohlbefinden?

Was ist diWohn Innenarchitektur? Ob Wohnberatung, Büroplanung, die Umgestaltung von Läden oder Gastronomiebetrieben oder als Projekt- und Bauleiter bei Umbauten – diWohn Innenarchitektur ist der ideale Partner für Veränderungen der Wohn- oder Arbeitsumgebung jeder Art und Grösse. Basierend auf den Wünschen der Kunden erarbeitet das Gestalter-Team individuelle Lösungen und setzt bei der Umsetzung auf Qualität, erzeugt durch eine gesamtheitliche Planung, einen adäquaten Materialeinsatz und eine saubere Ausführung bis ins kleinste Detail. Die Planer achten auf ein optimales Zusammenspiel von Design und Funktionalität in Verbindung mit gut abgestimmter Technik, sowie Akustik und sinnvoller Beleuchtung. Der Showroom von DiWohn befindet sich an der Zürichstrasse 120 in Affoltern. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 14 Uhr.

An zehn Freitagabenden werden die grundlegenden Prinzipien dieser faszinierenden, fernöstlichen Methoden vermittelt. Schwerpunkte bilden das Erarbeiten von Bewegungsgrundlagen, das Entdecken und die Stärkung des Qi (Lebensenergie), Übungen für das Körperbewusstsein, Meditation und Dehnungsübungen. Nach dem Absolvieren des Einführungsseminars stehen den Teilnehmenden die weiterführenden Kurse in Tai Ji und Qi Gong sowie in Wutan Kung Fu offen. Tai Ji ist Teil der chinesischen Kampfkunsttradition und eignet sich hervorragend als Bewegungsmeditation zum Entspannen und zum Lösen blockierter Körperenergie. Tai Ji besteht aus einer Abfolge weicher und fliessender Bewegungen, die zumeist langsam ausgeführt werden. Das regelmässige Praktizieren dieser schönen Bewegungen fördert eine tiefe und natürliche Atmung, Balance und Gelassenheit. Das verfeinerte Lernen der Tai Ji Form (Peking) kann das ganze Leben dauern und hält den Geist frisch und jung. Im Lohan Qi Gong lernen die Teilnehmenden Übungen und kurze Bewegungsabläufe, die der gezielten Gesunderhaltung des Körpers und der Steigerung unserer Abwehrkräfte dienen. Diese Dehnungen, Atmungs- und Kräftigungsübungen entfalten durch regelmässiges und meditatives Prakti-

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Kursleiter Bhavito Jansch. (Bild zvg.) zieren eine wohltuende Wirkung für unseren Körper und Geist. Tai Ji und Qi Gong sind keine «schnellen» Wege. Obwohl wir mit westlichen Lehrmethoden arbeiten, ist unverkennbar der Osten Ursprung dieser Bewegungskünste. Wir lernen Geduld und schauen mit mehr Gelassenheit auf uns selber. Ein bestimmtes Ziel zu erreichen, steht nicht im Vordergrund. Die heilende Wirkung entsteht «unterwegs» auf dem Weg. Das Einführungsseminar wird von Bhavito Jansch geleitet. Er wird seit über 30 Jahren in der Kampfkunst ausgebildet. (pd.) Einführungsseminare, 26. Oktober bis 21. Dezember, neun Mal jeweils freitags, 18 bis 19.15 Uhr, Kosten 270 Franken. Anmeldung: Shindo Schule für Tai Ji und Kampfkunst, Zürichstrasse 49, Affoltern, Telefon: 044 760 11 71 oder E-Mail: shindo@ datazug.ch. Weitere Informationen auf www.shindo.ch.

Wallstreet schneidet im dritten Quartal gut ab Im dritten Quartal 2018 lieferte der U.S.-Aktienmarkt das beste Ergebnis seit Ende 2013, obwohl er sich in den letzten Handelstagen etwas antriebslos zeigte. S&P 500: -0.5 %; +0.4 %; +7.2 %. Dow Jones: -1.1 %; +1.9 %; + 9.0 %. NASDAQ: +0.7 %; -0.8 %; + 7.1 % (jeweils Woche, Monat, Quartal). Als Bremsklotz erwies sich der starke US-Dollar, der den Export amerikanischer Produkte tendenziell erschwert. Der Dollar profitierte auch von der Euroschwäche wegen der von der italienischen Regierung beschlossenen hohen Neuverschuldung. Der New Yorker Dow Jones lndustrial beendet die Woche bei 26458,31 Punkten. Angesichts der jüngsten Entwicklung verbuchte der Dow Jones ein Wochenminus von rund 1 Prozent. Die längerfristige Bilanz des Börsenbarometers kann sich allerdings sehen lassen: Im September liegt der Kurszuwachs bei 1.9 Prozent. Der marktbreite S&P 500 trat prozentual unverändert bei 2913, 98 Punkten auf der Stelle. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq, der sich zuletzt vergleichsweise besser geschlagen hatte, beendet die Woche bei 8046,35 Zählern. Die Federal Reserve Bank hat bei ihrem Zinsentscheid ihr Leitzinsband erwartungsgemäss um weitere 25 Basispunkte auf nunmehr 2,00 % bis 2,25 % angehoben. Dies war bereits die achte Zinserhöhung in diesem Konjunkturaufschwung. Bereits bei der letzten Zinserhöhung im Juni wurde darüber spekuliert, ob die Fomc­Mitglieder ihre Geldpolitik weiterhin als akkommodierend bezeichnen würden. Dieser Hinweis zur akkommodierenden Geldpolitik wurde nun ersatzlos gestrichen. Nahezu unverändert blieb der in Aussicht gestellte Leitzinspfad für die kommenden Jahre: Demnach steht für dieses Jahr noch eine Leitzinserhöhung aus, welche sehr wahrscheinlich beim DezemberMeeting erfolgen wird. Es folgen dann drei weitere Leitzinserhöhungen im kommenden Jahr sowie ein letzter Schritt im Jahr 2020. Mit dem Erreichen eines Zielkorridors von 3,25 % bis 3,50 % läge dann ein leicht restriktiver Leitzinsintervall vor, welcher auch Ende 2021 Bestand hätte. Eine leichte Aufwärtskorrektur erfuhr die Einschätzung zum gleichgewichtigen Leitzins. Statt bislang 2,88 % wird dieser nun mit 3,00 % unterstellt. Insgesamt stellt dieser aktualisierte Informationsstand keine Überraschung dar. * Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

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Veranstaltungen

Freitag, 5. Oktober 2018

agenda

Freitag, 5. Oktober Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Marco Santilli & Ivan Tibolla in concert «Orgelwind». Eine Veranstaltung von Kellertheater LaMarotte. Abendkasse ab 19.45 Uhr. Reformierte Kirche.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Die Exfreundinnen» Musik-Comedy-Show. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Ottenbach

21.00: Friday Night Fever mit DJ Dani - gute Grooves für tanzfreudige Leute. 60er-Sound bis heute ... Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 6. Oktober Aeugstertal

12.00-16.00: Bergwerkmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 17.00: Metzgete des Männerturnvereins. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Hausen am Albis

10.00-17.30: 39. Modellflug-Tage mit Festwirtschaft und Marktständen. Flugplatz.

Kappel am Albis

20.00-22.00: Kappeler Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen. Hagios - gesungenes Gebet. Leitung: Helge Burggrabe, ohne Anmeldung, Eintritt frei/ Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 7. Oktober Hausen am Albis

10.00-17.00: 39. Modellflug-Tage

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mit Festwirtschaft und Marktständen. Flugplatz.

Maschwanden

11.00: Dorf-Chilbi mit BierkrugMeisterschaft. Konzert des Musikvereins Maschwanden um 11 Uhr, Festwirtschaft und Dessertbuffet, Livemusik. Dorf.

Dienstag, 9. Oktober Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.00-20.00: Lesung und Plauderei mit Blanca Imboden. Die Autorin liest aus verschiedenen Büchern und Kolumnen, erzählt und plaudert aus dem Nähkästchen. Im Anschluss Apéro. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Mittwoch, 10. Oktober Affoltern am Albis

20.15: Jazz-Extra: «Grassroot», eine Work-in-Progress-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK. Öffentliche Probe 14.30-17.30 Uhr , Eintritt frei, Kollekte. Ab 17.45 Uhr Menu Surprise, Reservieren erwünscht, 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 11. Oktober Affoltern am Albis

08.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. Immensee-Risch Landhaus, Wanderzeit 1½ Std. An- und Abmeldung erforderlich bis Dienstag vorher: Guido Jud, Leitung, 044 761 28 91. Treffpunkt Bahnhof. 14.00-17.00: «Waffelspass» am Donnerstagnachmittag in den Ferien. Waffeln dekorieren und geniessen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.15: Jazz am Donnerstag: «Wizards of Creole Jazz». Bar ab 18.30, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Feldis-Dreibündenstein-Brambrüetsch. Wanderzeit ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jezler, 044 700 00 06. Treffpunkt Bahnhof.

Aktuell und historisch – das Bergwerk Riedhof im Aeugstertal. (Fotomontage R. Kündig)

«1814, 1921, 1947, 2018» Besichtigung des Bergwerk Riedhof Am Samstag, 6. Oktober, öffnet das Bergwerk Riedhof von 12 bis 16 Uhr seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Die Zahlenkombination im Titel entspricht nicht etwa einem Code zur Türöffnung, vielmehr bedeuten diese Zahlen die Jahrzahl der Schliessung des Stolleneingangs im ehemaligen Bergwerk Riedhof. Interessant ist natürlich die letzte Zahl. Viermal waren oder sind 2018 die restaurierten Stollenbereiche des ehemaligen Kohlenbergwerks im Aeugstertal für die Öffentlichkeit zugänglich. Dazu kommen zahlreiche Führungen für angemeldete Gruppen, verteilt über die ganze Bergwerksaison (April bis November). Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher ist damit deutlich höher als die Belegschaft des Bergwerks, selbst in den besten Abbauzeiten. Abgebaut wurde 2018 aber eine kaum nennenswerte Menge an Kohle, geschätzt etwa ein Kilogramm. Diese wurde denn auch nicht im eigentlichen Sinn «abgebaut», sondern eher stibitzt, verschenkt oder weggekratzt. So bereichert mittlerweile manches Müsterchen von Riedhofkohle Sammlungen in vielen Säuliämtler Haushalten. Zu den anderen Zahlen: 1814 wurde das Bergwerk, welches seit der Entdeckung 1786 nur rund 1000 Tonnen Kohle geliefert hatte, zum ersten Mal geschlossen. Ein fehlender Absatzmarkt und damals schon hohe Trans-

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

09.12: Senioren Wandergruppe Stallikon: Wanderung TürlenHerferswil-Affoltern am Albis. Abfahrt mit Bus 236. Haltestelle Dorf.

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portkosten waren dafür verantwortlich. Aus dieser Zeit stammt übrigens auch die Geschichte mit den Eseln. Es wurde versucht, die Tragtiere so zu dressieren, dass sie ohne Führer die Kohle nach Kappel in die Ziegelei transportieren konnten – was natürlich nicht klappte und die Esel dort «lieferten», wo die besten Äpfel oder sonstige Köstlichkeiten lockten. 1921 wurden die Tore zum zweiten Mal geschlossen, nachdem 1917 die Wiedereröffnung im Zusammenhang mit der damaligen Mangelzeit erfolgte. In dieser ganzen Zeit war das Bergwerk aber nicht rentabel und eher als Spekulationsobjekt einzustufen. Nur gerade 1218 Tonnen Kohle wurden gefördert. 1947 schlossen sich dann die Stollentore zum dritten Mal, dies nach einer fünfjährigen Abbauperiode. 30 000 Tonnen Kohle wurden gefördert, die man im Zusammenhang mit der Importsperre im Zweiten Weltkrieg auch bitter nötig hatte. Erstmals konnte man also auch mengenmässig von einem Bergwerk sprechen. Und nun schliessen sich am Samstag die Stollentore zum x-ten Mal. Denn von 2009 bis 2012 fanden zahlreiche Einsätze zur Wiedereröffnung als historisches Bergwerk statt und seither schliessen sich die Stollentore nach jedem «Bergbausommer». Letzte Gelegenheit also, sich im laufenden Jahr einen Einblick in die Aeugster Unterwelt zu verschaffen. Rainer Kündig

Treffpunkt für Interessierte am 6. Oktober ist das Bergwerk-Museum beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Dort erfolgt die Einteilung in Gruppen und die Führung zum Gottertstollen. Im Bergwerk herrscht das ganze Jahr eine Temperatur von 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Warme Kleidung und gutes Schuhwerk werden empfohlen. Als Kopfschutz werden Helme zur Verfügung gestellt.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus-BauernhofSchweizer Armee-ZooIndianer-Ritterburgen usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «99 schönste Gottesnamen» Ausstellung zur arabischen Kalligrafie. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 21. Oktober.


Veranstaltungen

Freitag, 5. Oktober 2018

Musik, die Freude macht

In vergangenen Zeiten stöbern

Die nächsten Tage in und ausserhalb des Kellertheaters LaMarotte

Angebote des Ortsmuseums Affoltern

«Orgelwind» – Jazz, Klassik oder Volksmusik? Alle drei!

Morgen kann im Ortsmuseum Affoltern in Zwillikon wieder Museumsluft geschnuppert werden.

Konzert in der reformierten Kirche Affoltern, Marco Santilli, Klarinetten Ivan Tibolla, Orgel, Klavier Der Tessiner Klarinettist Marco Santilli kennt keine musikalischen Grenzen. Dieses Mal ist er im Duo mit dem Venezianer Pianisten und Organisten Ivan Tibolla zu hören. Vom Säuseln bis zum Sturm – ihr neues Programm ist voller Leidenschaft und Poesie. Eigenkompositionen stehen mit Ohrwürmern im Wettbewerb, Rhythmisches wechselt ab mit meditativer Ruhe. Heute Freitag, 5. Oktober, Abendkasse ab 19.45 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Jazz-Extra Grassroot – eine «Work-in-Progress»Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK mit Studierenden der beiden Hochschulen. Leitung: Herbie Kopf, Kontrabass (HsLU) und Tony Reinold, Schlagzeug (ZHdK) Vor dem Auftritt im LaMarotte am 6. Dezember im Rahmen von «Jazz am Donnerstag» proben die Studierenden an zwei Mittwochen intensiv an einer gemeinsamen musikalischen Bandsprache. Sowohl die Proben als auch das Nachtessen und das abendliche

Ivan Tiballo (rechts) begleitet den Klarinettisten Marco Santilli seit Jahren wie ein Bruder in jedes musikalische Abenteuer. (Bild zvg.) Konzert sind öffentlich. Die Dozierenden kommentieren das Werkschaukonzert und eröffnen so dem Publikum einen spannenden Einblick in die fortschreitende Arbeitsweise. Herbie Kopf zählt als Bassist, Komponist und Bandleader zu den vielseitigsten Animatoren des Schweizer Jazz. Toni Reinold gehört landesweit zu den bedeutendsten Jazzdrummern. Als feinfühliger Perkussionist hat er sich in nationalen und internationalen Formationen etabliert.

«Jazz am Donnerstag» Peter Meili ss, cl | Thomas Gilg cl, bar | Ruedi Kraetzer p | Röbi Lässker bjo, g und Andi Reinhard b bilden die Band «Wizards of Creole Jazz». Sie spielen hauptsächlich Musik von Sidney Bechet, dem ersten grossen Solisten des Jazz und einem der ersten Musiker aus New Orleans, der schon vor 1920 Europa bereiste. (pz) Donnerstag, 11. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte,

Mittwoch, 10. Oktober, öffentliche Probe 14.30 bis

kleines Essen 18 Franken, Platzreservierungen

17.30 Uhr, ab 17.45 Uhr: Menu Surprise 18 Franken,

erwünscht über Telefon 044 760 52 62 oder

Konzert: 19 Uhr, Eintritt frei,Kollekte.

www.lamarotte.ch.

In Äthiopien leben und arbeiten

Projektbericht am Sonntag, 7. Oktober, in Mettmenstetten

Alte Schulgeschichten, Fotos und Geräte laden zur Inspiration und lassen die Besucherinnen und Besucher in frühere Zeiten abtauchen. Für alle, die den Museumsbesuch einmal mit Freunden, Arbeitskollegen oder alten Schulkollegen erleben möchten, gibt es auch die Möglichkeit einer Gruppenführung. Das Museum öffnet, wenn immer möglich zum gewünschten Zeitpunkt, seine Räumlichkeiten und lädt zum gemeinsamen Schnuppern ein. Gerne führt das Museumsteam auch mit einer Powerpoint-Präsentation durch die Geschichte von Affoltern. Für alle, welche die Gemeinde zu Fuss entdecken möchten, bietet sich ein 90-minütiger Gang durch den Ort an. Dieser öffnet die Augen für viel Spannendes. Und nicht zu vergessen ist, dass diese Angebote auch Schulklassen offen stehen, mit rei-

Ein Lesebuch für die 2. Klasse in einer Ausgabe; die 1. Auflage ist aus dem Jahr 1914. (Bild zvg.) chen Materialien für die Vorbereitung. Das Team offeriert seinen Besucherinnen und Besuchern nach dem Rundgang gerne einen Kaffee oder Tee. (UG) Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das nächste Mal am Samstag, 6. Oktober. Ese befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Zugepackt – Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Die Stiftung Reusstal sucht Helferinnen und Helfer für den Samstag, 20. Oktober. Anmeldungen bis 16. Oktober. Die Stiftung Reusstal sucht Freiwillige, die mithelfen, die Biotope von Teichrohrsänger, Ringelnatter und Schwertlilie zu pflegen. Anmeldung bis Dienstag, 16. Oktober, erforderlich unter

thomas.burkard@stiftung-reusstal.ch, oder per Telefon: 056 634 45 75. Das Mittagessen wird offeriert. Zweckmässige Arbeitskleidung mit Handschuhen wird empfohlen. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. (pd.) Samstag, 20. Oktober, 8.30 bis zirka 16 Uhr. Treffpunkt: Zieglerhaus Rottenschwil. Weitere Informationen auf www.stiftung-reusstal.ch.

Waffelspass in den Herbstferien

Josua Gehrig, aufgewachsen in Mettmenstetten, entschied sich im Jahr 2015, mit seiner Frau Heidi und den vier Kindern, im Norden von Äthiopien eine Entwicklungsarbeit aufzubauen. Darüber erzählt er am 7. Oktober in Mettmenstetten. Mit Mut und Gottvertrauen starteten sie im Gebiet Tigray auf 40 Hektaren ein Landwirtschaftsprojekt. Dort wird Moringa angebaut, eine der wertvollsten und nährstoffreichsten Pflanzenarten. Die Farm bietet der einheimischen Bevölkerung Arbeitsplätze zu fairen Bedingungen. Die Familie Gehrig begleitet heute noch weitere soziale Projekte in ihrer Nachbarschaft. Unterstützung bekommt sie durch den Verein «Elim International» (www.elimfarms.com). In einem Gebiet, in dem es an sauberem Trinkwasser, an Schulen mangelt (zirka 50 Pro-

Der beliebte Waffelspass findet auch in diesen Ferien am 11. und 18. Oktober, jeweils von 14 bis 17 Uhr, im Familienzentrum Affoltern statt.

Die Frauen verdienen durch ihre Mitarbeit am Landwirtschaftsprojekt und durch den Anbau der Pflanze Moringa ihren Lebensunterhalt. (Bild zvg.) zent der Frauen können nicht lesen) und die medizinische Versorgung nicht ausreicht (auf 1000 Menschen kommen 2,5 Ärzte), ist es ein dringendes Anliegen, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. (pd.)

Bericht über die Arbeit auf der Farm und die Projekte: Sonntag, 7. Oktober, 13.15 Uhr. Evangelische Täufergemeinde (ETG), Weidstrasse 20, Mettmenstetten. Weitere Infos: www.etg-mettmenstetten.ch.

Das Kafi-Team erwartet die Besucherinnen und Besucher mit frisch zubereitetem Teig, um daraus warme, herrlich-duftende Waffeln zu zaubern. Die Waffeln können nach Lust und Laune mit allerlei Belägen wie Streusel, Schokoladencreme, Puderzucker, Zimt, Apfelmus und vielem mehr verfeinert, und dekoriert werden. Wer es an keinem der Donnerstage schafft, im Kafi vorbeizuschauen, ist herzlich eingeladen, das Zentrum nach den Herbstferien während der regulären Öffnungszeiten zu besuchen. Besonders wenn die Herbsttage nasser und kühler werden, bietet das angrenzende, grosse

Warme Waffeln: ein besonderer Genuss für herbstliche Tage. (Bild zvg.) Spielzimmer den Kindern eine optimale Gelegenheit, sich mit gleichaltrigen Kindern auszutoben, während Mama oder Papa sich mit anderen Erziehenden bei einem feinen Kaffee, Chai Latte und Kuchen austauschen kann. (GS) Waffelspass, Familienzentrum Affoltern, jeweils am Freitag, 11. und 18. Oktober, 14 bis 17 Uhr.

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Licht – einst und heute Neue Wechselausstellung im Maschwander Dorfmuseum Die Ausstellung in Maschwanden zeigt anhand einiger Exponate, wie früher mit Schlageisen, Feuerstein und Zunder Feuer entfacht wurde. Rudolf Leuthold berichtet in seiner Chronik der Gemeinde Maschwanden von einem alten Brauch, den sogenannten «Lichtstubeten». Damit Licht gespart werden konnte, kamen in der dunklen Jahreszeit mehrere Familien in einer Stube zusammen, um gemeinsam am Spinnrad zu arbeiten. Dieser Brauch starb im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts aus. In dieser Zeit kamen andere Beleuchtungsmöglichkeiten auf, insbesondere die Petrol-

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Die neue Wechselausstellung dreht sich um das Thema Licht. (Bild zvg.) lampe. Der Gemeindeverein von Maschwanden diskutierte im Winter

1880/81 über die Anschaffung von acht Strassenlaternen: «Eine practische Einrichtung … sind Strassenlaternen, namentlich für Leute, welche hie u. da bis mehr od. weniger spät in der Nacht etwa durch Sitzungen (!) festgehalten werden.» Das Vorhaben wurde wohl wegen der hohen Kosten nicht weiterverfolgt. Die erste private Strassenlaterne erstellte die wohlhabende Gerberfamilie Leuthold auf ihrem Grundstück. Diese Laterne ist heute im Dorfmuseum ausgestellt. Nach der Jahrtausendwende traten neue Energieformen in Erscheinung: In der Nachbargemeinde Obfelden Unterlunnern wurde ein Gaswerk erstellt und im Kloster Frauenthal wur-

de durch eine Turbine Strom erzeugt. Ein Angebot, auch Maschwanden mit Strom zu beliefern, wurde von der Bevölkerung begrüsst, von der Zuger Regierung jedoch verhindert. 1910 war es dann so weit! Am 10. April wurde Maschwanden als erste Ämtler Gemeinde ans Stromnetz angeschlossen. In der Ausstellung sind Fotos dieser ersten Strassenlampen zu sehen sowie Fotos der grossen Kandelaber, die 1972 oberhalb der Kirche erstellt wurden – die aber nach heftigem Protest aus der Bevölkerung wieder demontiert werden mussten. Lucia Zurbrügg Dorfmuseum am Chilbisonntag, 7. Oktober, von 14 bis 17 Uhr geöffnet.


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Vermischtes

Freitag, 5. Oktober 2018

Zu Fuss ins Hofbräuhaus Nach München wandern: Zwei Hedinger haben ihre Stammtisch-Idee umgesetzt Wenn zwei Männer am Stammtisch eine Idee ausbrüten, ist es fraglich, ob diese je umgesetzt wird. Nicht so bei Ferdi Isler und Sepp Niederberger. Sie haben ihren Worten in der «Krone» Hedingen vor 15 Jahren nun Taten folgen lassen. Zwei Männer ein Wort. Der Abmarsch war auf den September 2017 geplant. Aber – wie das Leben so spielt: das Knie von Ferdi musste zuerst instand gestellt werden. Verschoben ist nicht aufgehoben. Nach der Genesung war die Planung abgeschlossen und als Abmarschtag zur 15-tägigen Wanderung der 30. März 2018 festgelegt. Die erste Etappe führte die beiden von Hedingen nach Schöneberg, 26 km, vorbei am Hedinger Weiher zum ersten Zwischenhalt in Aeugst und via Hausen weiter zur Mittagrast nach Sihlbrugg. Getreu der Devise von Sepp Niederberger «zu viel im Bauch macht nur müde», musste eine Suppe reichen. Nach einer kurzen Rast führte der Weg ein gutes Stück der Sihl entlang, bis der Aufstieg nach Schönenberg begann. Nach kurzer Zeit verstummten die Gespräche und jeder war mit sich selbst beschäftigt. Bei Regen, Schneefall und mit Wind wurde die zweite Etappe (20 km) in Angriff genommen. Von Schöneberg führte der Weg über Hütten nach Schindellegi und hinunter an den Zürichsee. Ein schöner Weg führt von Pfäffikon neben dem Seedamm nach Rapperswil bis an den Bahnhof Jona. So ging Tag zwei als leichtere Etappe ins Reisetagebuch ein.

Die letzte Nacht im eigenen Bett Von Rapperswil/Jona aus stand am dritten Tag eine anstrengende Wanderung, über den Ricken nach Wattwil (25 km) bevor. Zumindest hatte das Wetter sich über Nacht gebessert. Nach dem Regen- und Schneefall der

Ziel erreicht: 15 Jahre nach der Bieridee am Stammtisch in der «Krone», Hedingen, stossen Ferdi Isler und Sepp Niederberger im Hofbräuhaus auf ihr 15-tägiges Wander-Erlebnis an. (Bild zvg.) Vortage waren die Wege allerdings aufgeweicht und stellte die beiden ab und zu vor einige Hindernisse. Das Tagesziel Wattwil erreichten die Hedinger müde aber glücklich. Nach einem kurzen Verpflegen ging es wie an den beiden Vortagen mit dem öV zurück nach Hedingen, die letzte Nacht im eigenen Bett. Von Wattwil ging es am Folgetag – diesmal in Begleitung von Mauritius Bollier – 25 km nach Herisau. Über Nacht hatte es erneut geregnet und geschneit. Entsprechend wurde es anstrengend und kräftezehrend auf den rutschigen Wegen. Nach der ersten Auswärts-Übernachtung war früh Tagwache, denn um 7 Uhr sollte es wei-

tergehen auf eine 20-km-Etappe. Der erste Blick aus dem Fenster liess die Herzen der beiden höherschlagen: Kein Regen, kein Schnee, die Sonne liess die Schlechtwetter-Tage vergessen. Auf flachem Terrain und mit zügigem Schritt ging es via St. Gallen nach Rheineck. Immer wieder konnten die beiden den Blick über den Bodensee schweifen lassen. Die folgende 20-kmEtappe von Rheineck nach Bregenz stellte für die eingelaufenen Herren keine grosse Herausforderung dar.

Der mühsame Aufstieg wird durch den Ausblick belohnt Die Kräfte, welche sie an den letzen

beiden Tagen eingespart hatten, konnten Ferdi Isler und Sepp Niederberger in der 23-km-Etappe vom 5. April gut brauchen. Steil und kräftezehrend führte der Weg auf den Pfändler. Aber jede Mühe wird belohnt: diesmal mit einem Ausblick weit über das Land. Das Allgäu ist eine Landschaft, wie geschaffen fürs Wandern. Vom Weiler Simmenberg ging es tags darauf bis nach Weitnau (25 km). Einfach nur genussvolles Dahinwandern. So blieb genug Energie, am Abend das einheimische Volk bei einem Bier am Stammtisch zu studieren – und viel Gemeinsamkeiten zu entdecken. Die Bierschwemme vom letzten Abend mit den Einheimischen war schnell ausgeschwitzt. Bei herrlichem Frühlingswetter mit 21 °C war das Wandern über die Heiden ein schöner Genuss. Leichten Schrittes erreichten die Hedinger nach 22 km Durach. Die Vorfreude liess die beiden am nächsten Morgen schon früh aus dem Bett steigen. Denn zum Mittagessen hatte sich Besuch aus Hünenberg angemeldet. Für einmal mit etwas volleren Bauch machten sich die beiden danach auf die restlichen der insgesamt 17 km bis nach Wald.

9. April: Die Etappen werden länger Erneut konnten die beiden von den leichten Tagesetappen der letzten Tage profitieren. Angesichts der bevorstehenden 28 km machten sie sich früh auf den Weg. Auch das stetige Auf und Ab der Strecke war nicht zu unterschätzen. Ohne Wunden an den Füssen oder schmerzende Blasen erreichten die beiden gut gelaunt Lechbruck. Die nächste Tagesetappe sollte ähnlich hart werden, deshalb wurde der Stammtisch gemieden und das Bett relativ früh aufgesucht. Die Landschaft glich dem Vortag. Ein leichtes Auf und Ab, schönstes Frühlingswetter und eine Landschaft zum Geniessen. Das Ziel wurde dadurch nicht aus den Augen verloren,

denn 27.5 km mussten zuerst zurückgelegt werden. Peitingen begrüsste die beiden mit einer schönen Abendstimmung. In den nächsten Tagen wurden die Etappen noch länger. Von Peitingen nach Raisting am Ammersee waren es 29 km. Mit einem guten und sättigenden Frühstück machten sich die beiden früh auf den langen Weg. Mit dem leichten Auf und Ab war es vorbei: Immer wieder leichte Steigungen, welche mit der Zeit an den Kräften zehrten. Von Raisting an den Starnberger See waren es am 12. April gar 31 km. Das stetige Bergauf mit leichten Steigungen liess die beiden zwar ab und zu langsamer gehen, aber der lockende See liess sie dann doch dem Ziel fast entgegenfliegen. Entsprechend atemberaubend war dann der Anblick des Starnberger Sees. Nach dem vielen Schweiss, welchen sie vergossen hatten, meinten sie das Wasser riechen zu können. Kein Wunder haben sich reiche Unternehmer bereits vor 100 Jahren an diesem See niedergelassen. Er galt schon damals als beliebtes Naherholungsziel.

Schlussspurt und Bier-Genuss «Diese läppischen 27 km machen wir mit links», sagten sich die beiden Hedinger am 13. April. Schliesslich ging es um den Schlussspurt nach München. Doch auch diese letzte Etappe musste zuerst gelaufen werden. Ein Spurt wurde es nicht gerade, aber mit einer guten Tageszeitleistung strebten sie dem Hofbräuhaus entgegen – und natürlich dem ersten Schluck. Fein rinnt das Gebräu den Hals hinunter. Der Schaum liegt auf der Lippe, wird mit dem Handrücken weggewischt. Tief dringt das «ahhh» aus den Kehlen. Das Ziel war erreicht. Nun warteten die verdiente Dusche und der Haxenbraten. Das Essen für Sieger. Am 14. April blieb noch etwas Zeit, den Augustinerhof zu sehen, ehe um 12 Uhr der Zug fuhr.

Ein Beweis der Treue – Pensionierten-Treffen des Spitals Die rege Teilnahme am PensioniertenTreffen des Spitals Affoltern ist jedes Jahr aufs Neue der Beweis dafür, dass auch die pensionierten Mitarbeitenden am Geschehen ihres ehemaligen Arbeitgebers interessiert sind. Auch dieses Jahr sind am 20. September 60 Rentnerinnen und Rentner der Einladung der Spitals Affoltern zum Pensionierten-Treffen gefolgt und haben mit grossem Interesse den Neuigkeiten gelauscht. Wie jedes Jahr trafen die ehemaligen Mitarbeitenden schon weit vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung im Foyer im Haus Rigi ein und tauschten untereinander bei einem ersten Kaffee Neuigkeiten und Nettigkeiten aus.

Spitalstrategie – Chancen und Herausforderungen Im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung vom 19. Mai 2019 galt dieses Jahr grosses Interesse der Rede des Spitaldirektors, Michael Buik. Im Fokus lag die Spitalstrategie, die auch in Zukunft die nachhaltige medizinische Grundversorgung der Bevölkerung im Bezirk und die bestehenden und neuen Arbeitsplätze sichern soll. Die Pensionärinnen und Pensionäre – viele nicht nur beruflich, sondern auch privat mit dem Spital verbunden – schätzten es sehr, von Direktor Michael Buik und damit «aus erster Hand» über Chancen und aktuelle Herausforderungen auf dem Weg zu diesem Ziel informiert zu werden. Michael Buik präsentierte die Spital-

Freuen sich auf das Treffen: Die treuen Seelen des Spitals Affoltern. (Bild zvg.) strategie mit viel «Mut zum Aufbruch» und untermauerte die Entschlossenheit der Spitalverantwortlichen mit erfreulichen Ausführungen zur Bildungswelt. Was symbolisiert den Weg in die Zukunft besser, als das Bekenntnis zur Bereitstellung von Ausbildungsplätzen auf allen Ebenen? Erstaunt nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer zur Kenntnis, dass fast jeder

zehnte Mitarbeitende im Spital in einem Ausbildungsverhältnis steht – sei es als angehende Ärztin, Pflegender, Koch, Logistiker, Gärtner etc.

Treue geht durch den Magen So viel ansteckender Enthusiasmus macht hungrig. Der strategische Weg

der Pensionäre führte deshalb nach der obligaten Fotosession direkt ins Restaurant Panorama, wo es schon herrlich nach «Omas Kalbsbraten mit Pilzsauce» duftete. Auch dieses Jahr liess es sich die Küchenbrigade unter der Leitung von «Küsche» Stefan Walter und Brigitta Hängärtner, Leiterin Gastronomie, nicht nehmen, sich angemessen auf die geschätzten

Pensionärinnen und Pensionäre einzustellen. So genossen die Rentnerinnen und Rentner an liebevoll gedeckten Tischen ein feines saisonales Menu und machten sich dann am Nachmittag mit ihrem «Aadänke» – einem Schokoladenküchlein – zufrieden auf den Heimweg. (pd.)


vermischtes

Liegenschaften Verkäufe

Die Nominierten der Säuliämtler Sports Awards von 2018. (Archivbild Martin Platter)

Gewinner/innen gesucht! Nun werden die «Säuliämtler Sportler des Jahres» gesucht 2018 war ein grosses Sportjahr: Die Olympischen Winterspiele in Südkorea, die Fussball-Weltmeisterschaften in Russland und die European Championships in Glasgow und Berlin waren Highlights und boten dem Publikum strahlende Sieger, spannende Duelle und Geschichten, wie sie nur der Sport schreiben kann.

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................................................... von michèle scherz-spörri Sportgeschichten werden jedes Jahr auch von Ämtler Sportlerinnen und Sportlern geschrieben. Manchmal zeichnen sich die hiesigen Athletinnen und Athleten für die ganz grossen Erfolgsstories verantwortlich und sie zieren mit Medaillen von Welt- oder Europameisterschaften die Titelseiten der Tageszeitungen. Lokale Sportler schreiben aber auch andere, etwas kleinere Geschichten. Diese erzählen von Diplomrängen bei Schweizer Meisterschaften, von harten und entbehrungsreichen Trainingswochen, von neuen persönlichen Bestleistungen, von erfolgreichen Comebacks nach einer Verletzungspause und von

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Konzept, das 2018 das erste Mal angewandt wurde, hat sich dabei bestens bewährt. Der Event ist kleiner und kürzer geworden. Und damit persönlicher und noch näher bei den Menschen, bei den Nominierten und beim Publikum. Der Apéro riche und die anschliessende Ehrung bieten Gelegenheit zum Kennenlernen, Fachsimpeln und Geschichtenerzählen. Vereine und Privatpersonen haben wiederum die Möglichkeit, Athletinnen und Athleten, welche 2018 Spitzenleistungen erbracht haben, jedoch in der Öffentlichkeit weniger bekannt sind oder in einer Randsportart aktiv sind, bei der IG Säuliämtler Sports Awards anzumelden, Anmeldeschluss ist der 24. Oktober 2018.

Wieder in Affoltern Nach einem Abstecher nach Mettmenstetten 2018 findet die Ehrung 2019 wieder in Affoltern im Kasinosaal statt. Der Sonntag, 27. Januar 2019, sollte also schon jetzt in jedem Sportler- und Sportlerfankalender rot angestrichen werden. Damit auch die 12. Austragung der Säuliämtler Sports Awards viele Geschichten von Siegern und Gewinnern schreiben kann.

Coole Kundschaft im Zentrum Oberdorf

Büro-/Gewerbe Gesucht

Teamgeist und Fairness. Der Säuliämtler Sports Award findet Sportgeschichten. Die ganz grossen, die jeder kennt, und die etwas kleineren, die meist nur den Szenekennern bekannt sind. Dank des Organisationskomitees der Säuliämtler Sports Awards werden all diese Geschichten einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und die erfolgreichen Athletinnen und Athleten, die sonst in Lokalzeitungen, Vereinsheftchen und Fachmagazinen geehrt und gelobt werden, können für ihre Leistungen und die harte Arbeit, die dahintersteckt, ausgezeichnet werden. Auch an den Säuliämtler Sports Awards 2019 wird der Titel «Säuliämtler Sportler des Jahres» in fünf Kategorien vergeben: Männer, Frauen, Newcomer Männer, Newcomer Frauen und Team. Teilnahmeberechtigt sind alle Sportlerinnen und Sportler, die im Säuliamt leben oder für einen lokalen Verein an den Start gehen. Die genauen Infos dazu finden sich auf der Website www.ssa-affoltern.ch. Nach einer Vornomination durch die Fachjury findet die Preisverleihung am 27. Januar 2019, ab 16 Uhr statt. In jeder Kategorie werden die Sieger erkoren, geehrt und gebührend gefeiert. Das neue

Praxisraum in Hedingen zur Alleinnutzung. Zentral, hell, ruhig. Infrastruktur, PP vorhanden. ÖV wenige Gehminuten entfernt. Miete Fr. 500.– inkl. Nebenkosten. Auskunft: 044 760 13 50.

350 Erinnerungsfotos am Herbstfest

Am 21. und 22. September fand wieder das alljährliche Herbstfest im Zentrum Oberdorf in Affoltern statt. Jung und Alt knipsten in bunten Kostümen rund 350 coole Erinnerungsfotos. Die Prämierung der besten Fotos stellte die Jury vor eine schwierige, beinahe unlösbare Aufgabe, denn Gewinner sind sie alle. Das Siegerfoto der Familie Borst wurde mit einer Über- In coolen Kostümen: Siegerfamilie Borst. (Bild zvg.) nachtung im Podhouse-Holziglu oder in der Atzmännig – Am Samstag schnitzten die Kinder Lodge inkl. Ski-Tagespass belohnt. Für 200 lustige Kürbisse, welche natürlich die zweitplatzierte Familie Ibrahim auch mit in die Fotobox durften. geht es in den Tamaro Park ins Tessin. Die attraktiven Rabatte in den Ge-

schäften und der leckere Grillbetrieb mit Live-Musik sorgten zusätzlich für gute Laune und ein gelungenes Herbstfest. (pd.)


FC Affoltern a. A. Heimspiel gegen Oberrieden

Vitalis Apotheke Büelstrasse 15 8910 Affoltern am Albis

Fussballclub Affoltern a. A. 3. Liga, Gruppe 1 (2. Oktober) Spiele Pkt. 6 16

1.

FC Wollishofen 1

2. 3.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 6 FC Oetwil-Geroldswil 1 6

16 13

4. 5.

FC Wollerau 1 FC Affoltern a. A. 1

6 6

13 13

6. 7. 8. 9. 10.

FC Freienbach 2 SC Siebnen 1 FC Wädenswil 2 FC Buttikon 1 FC Hausen a/A 1

6 5 6 6 6

7 6 6 5 3

11. 12.

FC Oberrieden 1 FC Lachen/Altendorf 2

6 5

2 0

M. Scicchitano im Zweikampf mit einem Angreifer des FC Wollishofen.

Das nächste Heimspiel bestreitet die erste Mannschaft des FC Affoltern am Albis am kommenden Samstag gegen den FC Oberrieden. Es ist nach dem Derby vom Mittwoch (Resultat gegen den FC Hausen am Albis nach Redaktionsschluss) bereits das fünfte Spiel innert 14 Tagen und es werden erneut drei Punkte erwartet. Beim FC Oberrieden handelt es sich um einen relativ unbekannten Gegner, welcher aktuell auf dem zweitletzten Tabellenplatz Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis 1 – FC Oberrieden Spielbeginn: Samstag, 6. Oktober 2018, 17.00 Uhr Ort: Im Moos

steht. Vom letzten Aufeinandertreffen, dem 10:2-Sieg des FCA im Frühjahr 2015, stehen beim FCO noch lediglich drei Akteure im Kader. Das Team von Mahiddine Mohamed hat in dieser Saison nach sechs gespielten Runden ein Torverhältnis von 8:23 und erst zwei Punkte auf dem Konto. Die Gäste von der «Pfnüselküste» haben gegen das Fanionteam nichts zu verlieren und wohl auch nichts dagegen, dem Absteiger aus dem Säuliamt ein Bein zu stellen. Dies will der FCA jedoch um jeden Preis verhindern. Um an der Tabellenspitze dranzubleiben, werden nämlich erneut drei Punkte benötigt. Aktuell steht das «Eis» mit einem Torverhältnis von 15:9 auf einem Platz im vorderen Tabellendrittel. Trotz der unterschiedlichen Tabellenlage gilt es den Gegner ernst zu nehmen. Das Trainergespann Filipovic / Correia Leite wird das Team

entsprechend auf das Spiel vorbereiten. Aufgrund von Verletzungen und Ferienabwesenheiten stehen dem Duo jedoch – ein weiteres Mal – nicht alle Spieler zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Der Platz im Moos wird bestimmt besser bespielbar als zuletzt in Buttikon. Dadurch kann ein gepflegtes Aufbauspiel vollzogen werden, eine der Stärken des Teams. Anpfiff ist am Samstag um 17.00 Uhr im Moos. Das Team bedankt sich bereits im Voraus für die lautstarke Unterstützung der geschätzten Fangemeinde. Hopp FCA!

News, Ranglisten usw., alles über den FC Affoltern a. A. auf:

www.fcaffoltern.ch Die kommenden Heimspiele Samstag, 6. Oktober 2018 14.00 Uhr FCA Dd – FC Langnau a. A. b Sonntag, 7. Oktober 2018 13.00 Uhr FCA Frauen – FC Lachen/Altendorf 15.00 Uhr FCA A+ - FC Urdorf

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Sport

Freitag, 5. Oktober 2018

FCWB am Samstag gegen Goldau

Erste Qualifikationsrunde des Schweizer Fussballcups Anlässlich der ersten Qualifikationsrunde des Schweizer Fussballcups der Saison 2019/2020 trifft der FCWB am Samstag auswärts auf den in der Gruppe 2 spielenden SC Goldau. Schaut man nur auf die Tabellen beider Kontrahenten, sind die Ämtler zu favorisieren.

Ein glücklicher Derbysieg

FC Hausen – FC Affoltern 2:3

................................................... von andreas wyniger

WB möchte wieder Cupfieber entfachen; wie im August 2017, als der FC Basel im Moos gastierte (Bild Kaspar Köchli)

Während Wettswil-Bonstetten nach bisher neun gespielten Meisterschaftsspielen in der Gruppe 3 mit bisher 17 erkämpften Punkten auf dem ausgezeichneten vierten Zwischenrang klassiert ist, sieht es für die Innerschweizer, welche den schweizweit bekannten Tierpark in ihrem Dorf haben, ganz anders aus. Mit lediglich fünf Zählern ziert man das Tabellenende der Gruppe 2 und weist bereits einen Rückstand von vier Punkten auf den Trennstrich auf. Seit dem bisher einzigen Saisonsieg über Luzern sind bereits viele Wochen vergangen, genauer seit dem 10. August wartet man auf einen Vollerfolg. Typisch, mögen die Einen nun sagen. Immerhin ist der Sportclub im Sommer nur infolge des Verzichts von Hergiswil (zu grosse Infrastrukturvorgaben) als Tabellenzweiter aufgestiegen. Umso mehr wird Goldau natürlich nun die kommende Cuppartie, zumal auf eigenem Rasen, höchst fokussiert in Angriff nehmen. Über diesen Wettbewerb neues Selbstvertrauen tanken, ein Erfolgserlebnis einfahren und dann in der Meister-

schaft nachdoppeln und den Weg vom Tabellenende weg anstreben: Das dürfte die Marschroute der Innerschweizer sein.

WB will «Cupfeeling» wieder erleben Was es heisst, im Cupwettbewerb dabei zu sein, wissen die Ämtler nur zu gut. Dies ist die Chance, mit zwei Siegen die Vorrunde zu überstehen und so einen grossen Gegner zugelost zu bekommen. Nur zu gern erinnert man sich im Säuliamt an Basel, Thun, die Young Boys oder Servette-Genf, welche alle schon Gäste im Moos waren. Trainer Oswald und seine Mannen sind jedenfalls bereit, am Samstag alles in die Waagschale zu werfen und die zweite Vorrunde zu erreichen. Zudem ist der Ehrgeiz riesig, im zweiten Spiel hintereinander gegen einen Tabellenletzten diesmal zu überzeugen und sich besser, entschlossener und souveräner zu präsentieren. Vorzeichen, welche den Besuch dieser Partie ebenso interessant machen wie die Tatsache auf einem bisher unbe-

kannten Terrain gegen einen wenig bekannten Gegner auflaufen zu dürfen. Spielbeginn auf der Sportanlage Tierpark in Goldau ist am Samstag um 17 Uhr.

FCWB 2 mit Heimspiel gegen Schlieren Auch auf dem Wettswiler Moos finden trotz Ferienbeginn noch einige Spiele statt. Höhepunkt ist sicherlich das 2. Liga-Spiel des FCWB 2 am Sonntagmorgen. Das Team von Trainer Pechoucek tritt gegen Schlieren an und will den guten fünften Tabellenplatz verteidigen. Anpfiff ist um 10.15 Uhr und das Team zählt auf die lautstarke Unterstützung der WB-Fans. Alle WB-Spiele vom Wochenende: Fr. 20 Uhr: Witikon-Neumünster – Sen. 40+, 21.00 Sen. 30+ - Wallisellen; Sa. 9.55 Uhr: Wollishofen – Jun. Ea, 10 Uhr: Jun. Ec – Kilchberg-Rüschlikon, 12 Uhr: Adliswil – Jun. Ec, 12.45 Wollishofen – Jun. Dc, 16.30 Uhr: Wiedikon – Jun. Eb, 17 Uhr: Goldau –

Am Mittwoch, 3. Oktober, massen sich im Jonentäli der FC Hausen und der FC Affoltern in einem harten Kampf. Erst ging der Gastgeber in Führung, später gelang ihm der Anschlusstreffer, doch am Schluss reichte es nicht ganz für den Triumph. Der Gastgeber startete beherzt in die Partie und kam nach zehn Minuten zu den ersten Chancen, zuerst mit einem Heber und auf Eckball mit einem Kopfball, beide knapp übers Tor. In der 17. Minute spielte Trindler einen Freistoss halbhoch auf Walti – beides frühere FCA-Spieler – und Walti haute den Ball volley unter die Latte zum 1:0. Nach diesem Rückstand folgten erste gefährliche Angriffe des FCA, doch Rama scheiterte zweimal am gut postierten Torhüter Bircher und zielte einmal knapp am Lattenkreuz vorbei. Danach war das Feuer beim FCA wieder aus und er liess den Gegner wieder walten. Walti legte den Ball an der Strafraumgrenze auf Trindler zurück, der den Ball zum Glück für den FCA um den Aussenpfosten herum drehte. Die angereisten Supporter des FCA waren mit der Leistung ihres Teams nicht zufrieden und Kaldos zog schon vor der Pause enttäuscht von dannen. Kurz nach der Pause startete Rama den Turbo, dribbelte sich durch die

Abwehr und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den Strafstoss verwertete er sicher zum 1:1.

Tore im 10-Minuten-Takt in der zweiten Hälfte Zehn Minuten später schoss Rama einen Freistoss aus 25 Metern. Torhüter Bircher konnte den scharf getretenen Flatterball nur abklatschen und der aufgerückte Captain Luchsinger schob den Ball von rechts ins lange Eck zur 1:2-Führung. Wieder zehn Minuten später vertändelte Oetterli als letzter Mann den Ball und Walti liess sich nicht zweimal bitten, sondern erzielte eiskalt den Ausgleich. 2:2. Nach weiteren 10 Minuten köpfelte Bilic einen von Rama getretenen Corner Richtung Torraum, wo ihn Antenen volley aus der Luft zum 2:3 in die Maschen donnerte. In der Schlussphase ging es Schlag auf Schlag mit brenzligen Situationen auf beiden Seiten, ohne dass ein weiteres Tor fiel. Der FCA gewann das Derby, wie schon das letzte, sehr knapp und etwas glücklich. Hausen ist für seinen tollen Einsatz schlecht belohnt worden. (AL) Jonentäli: FC Hausen – FC Affoltern 2:3, vor zirka 50 Zuschauern. Steiner, Scicchitano, Luchsinger (C), Bala (70. Fedier), Mühlemann, Oetterli (70. Bosshard), Arsic, Steigmeier, Antenen, Bilic, Rama.

FCWB 1 (Cup) und Wollerau – FCWB 3; So. 10 Uhr: Hard – FCWB 4, 10.15 Uhr: FCWB 2 – Schlieren, 13 Uhr: Jun. A (Coca-Cola League) – Schwamendingen.

Der FTVO im Maderanertal

Die Pflicht nach hartem Kampf erfüllt

Ausflug des Frauenturnvereins Ottenbach

FC Schwerzenbach 2 – FC KMM 3:4 (2:2)

Die zweitägige Vereinsreise des Frauenturnvereins Ottenbach führte in den Kanton Uri.

Der FC Knonau-Mettmenstetten hat bei herrlichem Spätsommerwetter bei der zweiten Mannschaft des FC Schwerzenbach (FCS) gastiert und sich in den letzten Spielminuten noch einen Sieg erkämpft.

Wer kennt das Maderanertal? 14 Turnerinnen des Frauenturnvereins Ottenbach können diese Frage nun mit einem Ja beantworten. Die Organisatorinnen der Turnfahrt 2018 ermöglichten es ihren Turnkolleginnen, dieses herrliche Wandergebiet einerseits in einer zerklüfteten Bergwelt und andrerseits im urchigen Tal entlang des Chärstelenbachs näherzubringen. Mit dem ÖV ging es von Ottenbach nach Bristen im Kanton Uri. Die Bergstation Golzern (1392 Meter über Meer) war der Ausgangspunkt der rund vierstündigen Wanderung. Steil ging es zwei Stunden lang bergauf. Unterhalb der Windgällenhütte, die auf 2032 Meter über Meer liegt, machten die Turnerinnen Mittagsrast. Zwei Kolleginnen liessen es sich nicht nehmen, auch noch den Aufstieg zur

man den ersten Tag bei einem Apéro und einem feinen Nachtessen gemütlich ausklingen. Am Sonntag war eine leichtere Tour angesagt. Die Frauen wanderten grösstenteils dem Chärstelenbach entlang Richtung TalstatiDie Turnerinnen des FTVO machten kurz vor dem Aufbruch zur Wanderung durch das Maderanertal noch ein Gruppen- on der Golzernbahn. Dann fuhr bild auf dem Hotelgelände. (Bild zvg.) man mit dem PostWindgällenhütte unter die Füsse zu auto nach Flüelen, wo eine angenehnehmen. Frisch gestärkt marschierten me Überraschung wartete. Es hiess, in alle flotten Schritts über eine Hochalp. den Raddampfer einsteigen. So genosEs folgte bald ein steiler Abstieg ins sen alle die Schifffahrt auf dem VierMaderanertal hinunter. Nach unzähli- waldstättersee von Flüelen nach Brungen Kehren erreichte die Wander- nen. Mit Zug und Bus fuhren nach diegruppe nach knapp einer Stunde das ser erfrischenden Einlage die Turneidyllisch gelegene Berghotel Madera- rinnen anschliessend nach Hause nertal. Nach dem Zimmerbezug liess nach Ottenbach. (bea)

Ein hartes, aber lehrreiches Rennen

UCI World Championships 2018 in Innsbruck Die Knonauer Rennvelofahrerin Lara Stehli fuhr Ende September an den UCI World Championships in der Kategorie U19 mit. Bereits die Selektion für die EM in Tschechien war für Lara Stehli mehr als überraschend gewesen. Kurze Zeit später kam dann sogar noch die WM in Innsbruck hinzu. «Meine Saison war bereits nicht schlecht, und dann zum Abschluss noch so ein Highlight, einfach unglaublich», erklärte die Knonauer Rennvelofahrerin. Die Strecke führte über 72 Kilometer mit 1000 Höhenmetern. «Es war zwar sehr hart für uns Juniorinnen», so Stehli, «aber ich mag es, wenn es

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Berge hat, deshalb gefiel mir die Strecke sehr gut.» Das Rennen startete flach und führte 25 Kilometer bis zum ersten Berg, wo es dann richtig los-

Die Knonauer Rennvelofahrerin Lara Stehli in Innsbruck. (Bild zvg.)

ging. Doch bereits beim ersten Aufstieg gingen der Knonauerin die Gänge aus und sie verlor den Anschluss zur Spitze. Mit einer ziemlich grossen Gruppe fuhr sie mit ihrer Teamkollegin in die Abfahrt und in den zweiten Berg, das Tempo war sehr hoch, als die beiden in den Aufstieg kamen, weshalb sich die Gruppe immer mehr verkleinerte. Nach der Abfahrt nach Innsbruck ging es am berühmten «Goldenendacherl» vorbei, durch die Altstadt ins Ziel. Am Ende belegte Lara Stehli den 68. Rang. Dabei zeigte sie sich mit ihrer Leistung zufrieden: «Es war sicherlich das härteste Rennen der Saison. Ich konnte viel lernen und sammelte viele Erfahrungen.» (pd.)

Das Ziel war von Anfang an klar für die Gäste aus dem Säuliamt: drei Punkte. Dementsprechend trat die Gjoshi/Ismailaj-Truppe auch auf: motiviert und konzentriert. Von der ersten Minute an war klar, wer Herr auf dem Platz war. Die Ämtler spielten gross auf und kamen bereits nach nur wenigen Minuten zu Grosschancen – jedoch ohne Erfolg. Der FC KMM spürte jedoch, dass die Führung in der Luft lag: Nach einem Foul schnappte sich B. Gjoshi den Ball, sah, dass der Torwart nicht bereit war und schoss ohne zu zögern an der Mauer vorbei. 0:1 für Mettmenstetten. In der 24. Minute spielte L. Sefedini auf J. Ewason, dieser wiederum sprintete an Freund und Feind vorbei, um dann mit einem präzisen Pass in den Strafraum den angebrausten L. Ismajlaj in Szene zu setzen. Dieser nahm die Einladung dankend an und traf zum 0:2. Die Ämtler spielten souverän, doch es gab kleine unkonzentrierte Momente, und so kam es nach einem Schwerzenbach-Eckball zum ersten Gegentreffer der Gastgeber aus Schwerzenbach. Der FC KMM stand nicht richtig bei den Leuten, und so traf der Gastgeber wie aus dem Nichts zum 1:2-Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause war es erneut ein FCSStürmer, der mit dem Kopf zum 2:2Ausgleich traf. Mit diesem Zwischenresultat trennten sich die Teams sogleich zum Pausentee. Nach der Pause das gleiche Bild: Die Gäste aus dem Amt machten das Spiel und es dauerte nur bis zur 50. Minute, als ein FCS-Verteidiger den FC KMM-Captain M. Ismajlaj im Straf-

raum foulte. A. Mazza trat zum Schuss an und versenkte den Ball souverän im Netz. Das Resultat hiess nun 2:3. Der FC KMM hatte das Spiel wieder voll und ganz unter Kontrolle, doch da war sie wieder, die kurze Unkonzentriertheit. Ein FC KMM-Rückpass wird zur FCS-Torvorlage und so trafen die Gastgeber erneut zum ausgleichenden 3:3. Der FC KMM liess sich aber nach dem erneuten Rückschlag nicht beirren. Es war ab diesem Moment ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für den FC KMM. In der 67. Minute stellte der Unparteiische einen FCS-Spieler mit Gelb-Rot vom Platz, und diese Chance sollte der FC KMM zu nutzen wissen. Jedoch taten sich die Ämtler ungewohnt schwer und wirkten nervös. Trotz einiger guter Chancen stand es lange noch 3:3. In der 87. Minute dann aber die Erlösung: M. Ismajlaj traf zum längst fälligen 3:4. In der 89. Minute wollte A. Kouadio den Sack endgültig zumachen, doch der Keeper des FCS parierte bravourös und so blieb es beim knappen aber doch hochverdienten 3:4-Sieg des FC KMM. Fazit der Trainer: «Wir wussten, dass es heute nicht einfach wird und wir auf einen unangenehmen Gegner treffen. Doch wir waren gut vorbereitet und haben die Pflicht nach diesem harten Kampf erfüllt. Nun haben wir zwei Wochen Zeit, um uns auf das Spitzenspiel gegen den FC Bosna Zürich vorzubereiten.» Am Samstag, 13. Oktober, gastieren die Zürcher im Amt. Der Anpfiff ist auf 19.30 Uhr angesetzt. Aufstellung: N. Violetti, J. Steinemann, L. Vollenweider, B. Gjoshi, F. Krasinqi, F. Sula, N. Ahmeti, A. Kouadio, L. Ismajlaj, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj (C), A. Mazza, J. Ewason, L. Sefedini, F. Ismajli. Bemerkungen: FC KMM ohne: M. Gjini (Militär), G. Ismajlaj (verletzt), D. Lüscher (verletzt), D. Bekcic (privat), B. Ismailaj (Familie) , H. Nemany (privat).


Extra

Freitag, 5. Oktober 2018

«Mich faszinieren die Menschen in anderen Kulturen» Isis-Sophia Keller studiert Ethnologie und will Erdbebenbetroffenen in Lombok helfen Durch ihre Reisen nach Indonesien lernte Isis-Sophia Keller die Menschen und die Kultur auf der Insel Lombok kennen. Kürzlich haben sich dort schwere Erdbeben ereignet. Die Ethnologiestudentin möchte helfen.

lich diesen Heilmethoden intensiv nachgegangen und habe erfahren, dass auch Praktiken im Bereich der Schwarzen Magie durchaus noch üblich sind.» Auf der andern Seite gebe es Spitäler, und moderne Medikamente jeglicher Art könne man an jeder Strassenecke kaufen. So habe sie sich auch mit der Frage auseinandergesetzt, wie weit die traditionellen Methoden verdrängt werden durch die Schulmedizin.

................................................... mit isis-sophia keller sprach marianne voss «Wir sind soeben frisch hier als WG eingezogen», erklärt Isis-Sophia Keller bei der Begrüssung und entschuldigt damit die spärliche Möblierung der Wohnung im Zentrum von Affoltern. Das Herumreisen ist sicher ein bestimmender Faktor in ihrem Leben. Das wird im Gespräch bald klar. «Und ich wusste immer, was ich wollte. Ich ergreife gerne die Initiative für etwas Neues», ergänzt sie. Als sie zur Welt kam, lebten ihre Eltern noch in Südfrankreich und betrieben dort einen kleinen Bauernhof, wo sie auch Jugendliche mit Problemen aufnahmen. Ihre Kinder- und Jugendjahre verbrachte sie dann in Hauptikon, Rifferswil und Hausen. «Ich besuchte die Steinerschule und das letzte Sek-Schuljahr in Hausen.» Die angefangene Lehre als Chemielaborantin sagte ihr nicht zu, so entschloss sie sich für das Gymnasium. «Anschliessend absolvierte ich ein Praktikum in einem Labor, doch dort wurde mir bewusst, dass ich nicht dort enden möchte. Ich wollte eine greifbarere Arbeit, ich wollte mit Menschen zu tun haben.»

Keine Touristin mehr Neben dem Praktikum begann sie abends in einer Bar zu arbeiten und verdiente sich das Geld für eine grössere Reise. Zusammen mit einer Freundin war sie ohne konkreten Plan in Asien unterwegs. «Und so kamen wir in Indonesien auf die Insel Lombok, wo ich bald auch eine einheimische Familie näher kennen lernte.» Nach ihrer Rückkehr hatte sie den Wunsch, möglichst bald wieder nach Lombok zurückzureisen. «Ich hatte das Bedürfnis, mehr zu erfahren über die Menschen und ihre Kultur, mehr zu wissen, besser zu verstehen.» Als

herkömmliches

Abtritt Der Abtritt im Sinn einer Latrine ist nicht dasselbe wie der Abtritt eines Politikers. Aber beides kann etwas Anrüchiges und/oder etwas Entlastendes an sich haben. So oder so ist das von treten hergeleitete Substantiv eher abgänglicher als herkömmlicher Natur. (ubo)

Im Spital Affoltern geboren

Spenden sammeln

Für Studentin Isis-Sophia Keller ist die indonesische Insel Lombok fast zur zweiten Heimat geworden. (Bild Marianne Voss) wieder genug Batzen beisammen waren, reiste sie vor zwei Jahren wieder auf die Insel und blieb fast ein halbes Jahr. «Ich war keine Touristin mehr, ich lebte dort. Ich lernte die indonesische Hauptsprache, ich lernte, die indonesischen Gerichte zu kochen, und ich informierte mich intensiv über die Religion.» Dort gehöre die Bevölkerung mehrheitlich dem Islam an, doch es handle sich um einen anderen Islam, als uns bekannt sei. «Mich interessierten die Hintergründe dieser andern religiösen Prägung, aber auch ganz allgemein die Geschichte des Landes und der Insel, die Traditionen und die Kultur.» Die Erkrankung am Dengue-Fieber habe sie dann aber zur Rückkehr in die Schweiz gezwungen.

Auch Schwarze Magie Während dieser Reise wurde IsisSophia Keller klar: «Mich faszinieren die Menschen in fremden Kulturen. Ich möchte die Menschen und ihre Mentalität in anderen Ländern verstehen.» Und sie fällte den Entscheid, Ethnologie zu studieren. Im Zusammenhang mit dem Studium reiste sie letzten Januar wieder nach Indonesien. «Ich beschloss, eine meiner Seminararbeiten ‹im Feld› zu machen.» Ihr Thema: «Traditionelle Heilmethoden auf Lombok». Sie habe eigene Erfahrungen mit diesen noch sehr traditionellen Heilmethoden gemacht, sogar sehr gute. «Für die Semesterarbeit bin ich natür-

Am 29. Juli dieses Jahres und auch in der Woche darauf ereigneten sich schwere Erdbeben auf Lombok. «Ich erfuhr, dass die Spitäler und auch die Schulen zerstört wurden. Die Menschen leben seither in Angst und Verunsicherung. Die Versorgung und auch der Tourismus sind eingebrochen.» Nun sei sie daran, Spenden zu sammeln, um im kommenden Januar auf der Insel konkret Hilfe leisten zu können. Sie habe nicht im Sinn, einfach Geld zu verteilen, das wäre nicht sinnvoll. «Ich möchte mir vor Ort ein Bild machen und mit den Dorfoberhäuptern überlegen, wo es am meisten fehlt.» Für diesen Zweck hat IsisSophia Keller eine Website eingerichtet: icfy.ch/Lombok. Das sei ihre Art, erklärt sie abschliessend. «Ich habe eine Projektidee, ich organisiere etwas. Und ich mache etwas, wovon ich überzeugt bin.»

Mauro, 24. September. (Bilder I. Magnin)

Jamie, 26. September.

Anmerkung aus aktuellem Anlass: Das Erdbeben und der Tsunami von letzter Woche traf eine andere Region von Indonesien, die sich wie Lombok auch auf dem Pazifischen Vulkangürtel befindet. Natürlich geht der «Indonesien-Spezialistin» Isis-Sophia Keller diese Katastrophe auch sehr nah.

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder in unserm Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Sophia Ursula, 28. September.

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13° 17°

13° 16°

min °C max °C

bauernregel «Oktoberhimmel voller Sterne haben warme Öfen gerne – Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.»

Im Zeichen der Zugvögel EuroBirdwatch vom 6./7. Oktober

9° 20°

Luzern 10° 20°

Neuchâtel 10° 18°

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Bereits zum 25. Mal zählen und beobachten am ersten Oktoberwochenende Natur- und Vogelschutzvereine in der ganzen Schweiz die Zugvögel auf deren Reise Richtung Süden. Die Bevölkerung ist eingeladen, an einem der 58 Anlässe der Sektionen von BirdLife Schweiz teilzunehmen. Erfahrene Ornithologinnen und Ornithologen geben gerne Auskunft zum Naturwunder Vogelzug und helfen, die verschiedenen Vogelarten auf ihrem Weg ins Winterquartier zu entdecken und zu bestimmen. Am 25. EuroBirdwatch vom 6./7. Oktober 2018 werden europaweit in rund 40 Ländern über 20 000 Teilnehmende erwartet. Seit 1993 begeistert der EuroBirdwatch Menschen in ganz Europa für den Vogelzug. Beim grössten gemeinsamen Anlass der europäischen BirdLife-Partner finden in rund 40 Ländern um die 1000 Veranstaltungen statt. Auch in der Schweiz ist das Angebot gross: Dieses Jahr können Interessierte

Lauin, 29. September.

Vogel des Jahres 2018: Wanderfalke. aus 58 Informations- und Beobachtungsständen in der Deutsch- und Westschweiz auswählen. Daneben werden weitere Aktivitäten wie Vogelberingungen angeboten. In jedem Fall stehen vogelkundige Fachpersonen mit Feldstecher und Fernrohr bereit und zeigen und erklären den Vogelzug; so erfahren die Besuchenden zum Beispiel, weshalb die Vögel ziehen oder wie sie ihren Weg ins Winterquartier finden. Gleichzeitig werden die vorbeiziehenden Vögel gezählt und bestimmt. Beobachtungsorte unter www.birdlife.ch/ebw.

Sienna, 1. Oktober.

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DORF-CHILBI in Maschwanden Sonntag, 7. Oktober 2018 11.00 Uhr 12.00 Uhr

Konzert des Musikvereins Maschwanden Mittagessen in der Mehrzweckhalle Dessertbuffet vom Frauenverein 13.30 Uhr Unterhaltung mit den Original Reusstalmusikanten Kinderkarussell Diverse Verkaufsstände von Schulkindern Bierkrug-Meisterschaft 18.00 Uhr Final Bierkrug-Meisterschaft anschliessend Preisverteilung. Gemütlicher Ausklang mit den Örgelern Kari und Ueli Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Musik- & Frauenverein Maschwanden

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