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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 78 I 170. Jahrgang I Freitag, 30. September 2016

Zweite Chance

Für Rifferswil

Öki-Mobil: Neue Abfahrtszeiten für mobiles Recycling in Obfelden. > Seite 3

Die Kommission «Zukunft» lädt zur Zukunftswerkstatt ein. > Seite 5

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Solide Leistungen Erfolgreiche Jumba-Tambouren an den Ostschweizer Jugendwettspielen in Horgen. > Seite 7

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Inspiration vor Ort Helena Aeschbacher-Sinecká stellt Bilder und Fotografien in Kappel aus. > Seite 9

«Es ist mit Dutzenden neuer Hundegesetze zu rechnen» Zur Abschaffung des Sachkundeausweises für Hundehalter auf der Bundesebene Der Nationalrat hat die Motion des Zürcher FDP-Ständerats Ruedi Noser gutgeheissen und den Sachkundeausweis für Hundehaltende abgeschafft. Da fast alle Kantone eigene Hundegesetze haben, die sich bisher auf das Bundesgesetz bezogen haben, wird eine Re-Regulierung einsetzen, die Hundehaltern das Leben erschweren wird. ................................................... von salomon schneider In der Schweiz haben Gesetze auf Bundesebene den höchsten Stellenwert. Kantonale Gesetze und Verordnungen dürfen deshalb den Bundesgesetzen nicht widersprechen, sie dürfen diese jedoch ergänzen. Dasselbe gilt für Gemeindegesetze und -verordnungen, die weder kantonalem Recht noch Bundesrecht widersprechen dürfen. Bis auf den Kanton Zug haben alle Kantone Hundegesetzgebungen erlassen, die sich am Bundesgesetz zur Hundehaltung orientieren. Im Kanton Zug, wo es keine kantonale Hundegesetzgebung gibt, haben die verschiedenen Gemeinden Hundegesetzgebungen erlassen. Da sich die kantonale Hundeverordnung bezüglich Sachkundeausweis

Mehr Austausch und Treffpunkte An der Zukunftswerkstatt in Aeugst erhielt die Bevölkerung Gelegenheit, eigene Ideen zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde einzubringen. Nachhaltigkeit war das grosse Thema an der Zukunftswerkstatt in Aeugst. Will heissen: kurze (Transport-)Wege, geschlossene Kreisläufe und respektvoller Umgang mit Ressourcen. In Gruppen haben die rund 50 Teilnehmenden verschiedene Themenfelder diskutiert. So ging es etwa ums Gewerbe, um Ökologie oder ums Engagement für die Öffentlichkeit. «Treffpunkte fehlen, die Belohnung fehlt und viele kennen das Angebot nicht», stellte die Gruppe zu letzterem Punkt fest, und: «Aeugst ist bis zu einem gewissen Grad ein Schlafdorf.» Die Kommunikation und der Treffpunkt wurden in verschiedenen Gruppen angesprochen. Entsprechend hat Gemeindepräsident Ruedi Müller diesem Themenfeld Priorität eingeräumt. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

auf die Bundesverordnung bezieht, muss die Hundeverordnung des Kantons Zürich nun angepasst werden. «Durch die Abschaffung der Erwerbspflicht für einen Sachkundenachweis auf Bundesebene wird es in Kantonen und Gemeinden mit eigener Hundegesetzgebung zu einer Überarbeitung der bisherigen Gesetze kommen. Je weniger das Bundesgesetz in diesem Bereich vorgibt, desto unterschiedlicher werden die Hundegesetzgebungen in den verschiedenen Kantonen ausfallen. Für Regionen wie dem Säuliamt ist dies ein Problem, da die Kantonsgrenzen nah sind. Es wäre wünschenswert, dass vergleichbare Gesetze gelten», beurteilt der ehemalige Kantonsrat und Hundeschulbesitzer Jürg Leuthold die Abschaffung des Sachkundenachweises kritisch.

Einfachere Gesetzeslage ist besser Grundsätzlich seien Vereinfachungen der Gesetzeslage wünschenswert. Die Abschaffung des Sachkundeausweises für Hundehalter führe aber genau zu einer gegenteiligen Situation. Im Kanton Zürich schreibt das Hundegesetz nur für Hunde mit einer Widerristhöhe von mindestens 45 Zentimetern oder mehr als 16 Kilogramm weiterhin einen Sachkundenachweis vor. Für kleinere Hunde müssten die Halter neu keinen Sachkundenachweis mehr

Ein Streifzug durchs Leben mit Vera Bauer in der Regionalbibliothek Affoltern. > Seite 11

Kritischer Geist und passionierter Sammler Das Dorfmuseum Maschwanden präsentiert am kommenden Sonntag, von 14 bis 17 Uhr die neue Wanderausstellung. Ausgestellt werden Spielzeuge, Texte und Zeichnungen des Maschwander Karikaturisten, Sammlers und Gesellschaftskritikers Hans-Ulrich Steger. Der diesen Sommer verstorbene H. U. Steger hat nicht nur Spielzeug gesammelt, er hat auch zahlreiche Spielzeuge erfunden und Kinderbücher geschrieben, in denen Spielsachen die Hauptrollen spielen und zum Leben erweckt werden. Durch seine kritische Gesellschaftsbetrachtung regen seine Kinderbücher auch Erwachsene zur Reflexion über kulturellen Wandel, die Wegwerfgesellschaft und die Endlichkeit des Seins an. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Durch die Abschaffung des Sachkundenachweises auf Bundesebene schauen Hunde und Hundehalter in die Röhre. (Bild Salomon Schneider) absolvieren. Der Sachkundenachweis besteht aus dem Besuch eines Kurses vor der Anschaffung, Welpenförderung, Junghundekurs sowie Erziehungskurs.

Kurse weiterhin obligatorisch «Es macht aber überhaupt keinen Sinn, kleine Hunde weniger zu erziehen als grosse Hunde. Nur wer mit seinem Vierbeiner umzugehen weiss, kann ihn auch artgerecht halten. Eine Regelung auf Bundesebene, welche die

Das Thema am Herbstanlass des HEV Albis

Rund 100 interessierte Mitglieder des HEV Albis versammelten sich am Dienstag, 27. September, in der Krone Hedingen. Die Menschen werden immer älter; statistisch gesehen in zehn Jahren um ein Jahr älter. Die Überalterung der Gesellschaft ist bekannt und Lösungen für neue Wohnformen im

Genussvoll-poetisch

anzeigen

Wohnen in der zweiten Lebenshälfte Wann soll das Eigenheim verlassen werden und wohin soll man ziehen? Diese Fragen behandelte der Herbstanlass des HEV-Albis.

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Alter sind gefragt. Man will möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben und längst nicht jeder möchte aufs Alter hin in eine Wohngemeinschaft ziehen. Neben Wohnprojekten helfen gute nachbarschaftliche Verhältnisse und soziale Kontakte, dieses Ziel zu erreichen. Zwischen Eigenheim und Alters- oder Pflegeheim bieten sich immer öfter Projekte wie betreutes Wohnen an. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Die Referenten von links: Clemens Grötsch, Simone Gatti und Pfarrer Karl Flückiger. (Bild Andrea Bolliger)

kommunalen und kantonalen Hundegesetzgebungen hinfällig macht, würde für viel mehr Rechtssicherheit sorgen als die heutige Flut von Hundegesetzgebungen», ist Jürg Leuthold überzeugt. Bis auf Weiteres muss vor der Anschaffung jedes Hundes ein Sachkundenachweis erbracht werden. Ab wann die Sachkundenachweis-Pflicht auf Bundesebene entfällt, steht noch nicht fest. Es ist jedoch möglich, dass der Bund den Kantonen Zeit gibt, eine Anschlusslösung auszuarbeiten.

Aufhören zu jammern «Jammern gefährdet Ihre Gesundheit» heisst das soeben erschienene «Entwöhnungsprogramm» in Buchform von Dani Nieth. Der Säuliämtler gibt darin Tipps für den Alltag, wie man die Zeit mit positiver Einstellung produktiver, entspannter und genussvoller nutzen kann. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Das Saison-Triple in Reichweite An der Erlebnismesse Züspa in Zürich Oerlikon werden die Schweizer Meisterschaften im Speedklettern ausgetragen. Als Favoritin steigt Petra Klingler ins Rennen an der senkrechten Wand, schliesslich hält sie auch den Schweizer Rekord. Falls sie den Titel verteidigen kann, wäre sie die erste Frau, die im selben Jahr den nationalen Titel im Bouldern, Lead- und Speedklettern erklettert hat. ................................................... > Bericht auf Seite 25

500 39 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Grundbucheinführung für die Gemeinde Kappel am Albis Aufruf und Festsetzung Das Obergericht des Kantons Zürich hat mit Beschluss vom 15. April 1980 für die Politische Gemeinde Kappel am Albis die Einführung des eidgenössischen Grundbuches angeordnet.

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Dusan Pumpalovic, geb. 3. Juni 1968, von Serbien, Breitenstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis, als Inhaber der Einzelunternehmung «DP-Autohandel Pumpalovic», liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 30. September 2016 verwiesen. Affoltern a. A., 30. September 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Die zu diesem Zweck bereinigten kantonalen Grundprotokolle bzw. Grundregister, die Hilfsbücher, Verzeichnisse und Belege liegen den Beteiligten während eines Monats, d. h. bis zum 30. Oktober 2016, zur Einsicht auf.

Mit Beschluss vom 20. September 2016 hat der Gemeinderat den Gestaltungsplan Postareal zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 PBG verabschiedet. Die entsprechenden Unterlagen werden während 60 Tagen vom 30. September 2016 bis 29. November 2016 in der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt (sie können auch von der Gemeinde-Homepage www.obfelden.ch heruntergeladen werden). Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Planinhalt äussern. Einwendungen sind schriftlich bis spätestens 29. November 2016 an den Gemeinderat Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, zu richten. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden.

Gemeinderat Obfelden

Einbürgerung

Wer an privaten oder öffentlichen Grundstücken dingliche Rechte beansprucht, die vor dem 1. Januar 1912 ohne Eintragung entstanden sind, wird aufgefordert, diese Rechte während der Auflagefrist beim Grundbuchamt schriftlich anzumelden, sofern dies nicht schon im Bereinigungsverfahren geschehen ist. Dies gilt vor allem für Dienstbarkeiten, die sich in körperlichen Anstalten darstellen, wie überragende Bauten, ausgelegte Wege, Quellfassungen, Leitungen usw.

Grundbuch Affoltern 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 763 44 66

Bau- und Zonenordnung, Gestaltungsplan Postareal

8912 Obfelden, 30. September 2016

Einwendungen wegen Mangelhaftigkeit oder Unrichtigkeit sind innerhalb der Auflagefrist beim Grundbuchamt Affoltern schriftlich zu erheben.

Vor dem 1. Januar 1912 errichtete Grundpfandrechte ohne Wertpapiercharakter (Kredit-, Bürgschafts-, Frauengutversicherungsbriefe, Kaufschuldbriefe) werden, wenn der Pfandeigentümer den Untergang der Rechtsverhältnisse glaubhaft gemacht hat und der Berechtigte anhand des Protokolls/ Grundregisters nicht festgestellt werden kann, nicht in das Grundbuch aufgenommen, sofern sie innerhalb der Auflagefrist nicht angemeldet werden. Das Gleiche gilt für Servituten (Dienstbarkeiten), deren Berechtigte nicht ausfindig gemacht werden können. Im Grundbuch ebenfalls nicht aufgenommen werden Grundstücke, deren Vorhandensein anhand der Grundbuchvermessung nicht festgestellt werden konnte. Das Verzeuichnis der Wegweisungsverfügungen liegt zur Einsicht auf.

Todesfälle

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 27. September 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Maria del Carmen Tartamella, geb. 1966, Bürgerin von Spanien

Gemeinderat Stallikon

L-225383.1 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Au und Mösli, Stallikon Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, Überlandstr. 2, 8953 Dietikon, im Namen der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, Dreikönigstrasse 18, 8002 Zürich, das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 30. September bis 31. Oktober 2016 in der Gemeindeverwaltung, während den Bürozeiten öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 4 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen.

Nachdem die gesetzliche Ruhefrist für die Kindergräber Nrn. 4 bis 8 (1985 bis 1996) abgelaufen ist, hat die Tiefbauund Werkkommission die Aufhebung und Räumung dieser Gräber per 31. Oktober 2016 beschlossen.

– Biqkaj Albulena, 1992, Staatsangehörige von Serbien und Montenegro – Ukaj Qendresa, 1991, Staatsangehörige von Kosovo

Die Hinterbliebenen werden gebeten, Grabsteine, Pflanzen und persönliche Gegenstände bis zu diesem Zeitpunkt zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Räumung durch die Gemeinde Ottenbach veranlasst, wobei über alle noch vorhandenen Grabsteine etc. ohne weitere Mitteilung und unter Ablehnung jeglicher Entschädigungspflicht und Vergütung des Materials verfügt wird.

Affoltern a. A., 30. September 2016

Ottenbach, 30. September 2016

Gemeinderat Affoltern am Albis

Die Friedhofvorsteherin

geboren 4. Januar 1955, von Wynigen BE, Ehemann der Wyss geb. Guscetti, Luigina, wohnhaft Friedhofstrasse 51, Bonstetten. Er starb in Affoltern a. A. am 27. September 2016. Die Andacht findet am Freitag, 30. September 2016, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten statt. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 24. September 2016 ist in Baar ZG gestorben:

Huber geb. Schwarzenbach, Alice geb. 7. Februar 1933, von Hausen am Albis ZH und Stallikon ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung findet am Dienstag, 4. Oktober 2016, um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten Am Dienstag, 4. Oktober 2016, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Hans Suter-Hutmacher Albisstrasse 21, statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 27. September 2016 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Stallikon, 30. September 2016

Gräberräumung

Mit Beschluss vom 20. September 2016 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Öffentliche Planauflage

Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Stallikon, 30. September 2016

Einbürgerungen

Bonstetten Wyss Hans

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Im Auftrag: Gemeindeverwaltung Stallikon

Penalba Sáez, Eduardo geboren 27. Oktober 1940, spanischer Staatsangehöriger, Ehemann der Penalba geb. Cortes, Luisa, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Heidenchilenstrasse 4. Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 3. Oktober 2016, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Bonstetten statt.

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten

Der Friedhofvorsteher

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Endschiessen und Cup Samstag, 1. Oktober 2016, 13.00 bis 17.00 Uhr Der Vorstand

Gemeinde Obfelden Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 – 2018 Stille Wahl Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 5. August 2016 sind nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen (bis 23. September 2016) keine weiteren Personen zur Wahl vorgeschlagen worden. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte ist vom Gemeinderat als wahlleitende Behörde am 28. September 2016 als in stiller Wahl gewählt erklärt worden: Name, Vorname

Beruf

Jahrgang Adresse

Hinners, Stephan

Bauprojektleiter 1976

Hölibachstrasse 122 b

Partei –

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 30. September 2016

Die Gemeindevorsteherschaft


Bezirk Affoltern

Lärm und Bettlerinnen Drei Mal ist die Kommunalpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen ausgerückt. Am Freitag, 23. September, 23.30 Uhr, beschwerten sich Anwohner im Zentrum von Affoltern wegen lauter Stimmen. Es gab eine Ermahnung. Und eine weitere am Samstag, 24. September, als junge Personen um 0.30 Uhr in der Begegnungszone in Affoltern für Lärm sorgten. Eine Stunde zuvor sprach die Kommunalpolizei eine Verwarnung aus. Aus einem geöffneten Fenster einer Bar in Affoltern drang laute Musik. Am Dienstag, 27. September, 18.45 Uhr, ging bei der Polizei ein Hinweis aus Aeugst auf Bettlerinnen ein, die an Haustüren klingelten und nach Geld verlangten. Die Frauen machten sich noch vor Eintreffen der Beamten aus dem Staub. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Ruth und Ernst Frick-Zollinger feiern morgen Samstag, 1. Oktober, in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir ganz herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute. In Obfelden feiern Adelheid und Eugenio Tamola-Graf ebenfalls morgen Samstag, 1. Oktober, die goldene Hochzeit. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

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Freitag, 30. September 2016

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Dorf-Entwicklung mitgestalten Spannende Ideen an der Zukunftswerkstatt in Aeugst Eigene Ideen zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde einbringen, diese Chance bot sich der Aeugster Bevölkerung vergangenen Samstag. In kleinen Gruppen wurden verschiedene Gesellschaftsbereiche unter die Lupe genommen. ................................................... von thomas stöckli Nachhaltigkeit sei nicht nur ein Umwelt-Thema, betonte Johannes Bartels, Präsident der reformierten Kirchenpflege und beruflich auf Nachhaltigkeitsmanagement spezialisiert, in seinem Inputreferat, sondern betreffe auch die Gesellschaft und die Wirtschaft. Als Grundlage für die Gruppenarbeiten gab er den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern deshalb mit, auf die Spannungsfelder zwischen Lebensqualität, Ökonomie und Ökologie zu fokussieren. Eine Grundversorgung mit lokalen Produkten etwa sei für alle Bereiche ein Gewinn. In sechs Gruppen wurden anschliessend verschiedene Themenfelder diskutiert. Dabei sprudelten die Ideen nur so. Vom Wochenmarkt über den Mittagstisch für ältere Leute bis zum Kulturvermittler als Übersetzer zwischen Dorfbevölkerung und Asylsuchenden. Verschiedene Gruppen empfahlen Zeit-Tausch-Modelle, die den Beteiligten nicht nur einen indivi-

Rund 50 Aeugster nutzten die Chance, ihre Ideen für die Gemeinde einzubringen. (Bild Thomas Stöckli) duellen Nutzen bringen, sondern auch den Austausch fördern – über Grenzen zwischen Generationen und Kulturen hinweg. Weiter wurde auch wiederholt angeregt, die bestehende Infrastruktur, etwa die «Villa Rosa» oder das «Eichhörnli» intensiver zu nutzen.

Anpflanzen und kompostieren Für möglichst kleine Kreisläufe sprach sich die Gruppe Ökologie aus. So schlug sie vor, Pflanzen mit essbaren

Früchten den Vorzug zu geben und Grüngut vermehrt lokal zu kompostieren. Um schon den Nachwuchs darauf zu sensibilisieren, regte sie einen Schulgarten mit Kompost an. «Die Idee nehme ich gerne mit», versprach Schulpräsidentin Verena Commissaris. Einen Schulgarten habe es früher bereits gegeben, zum Schluss hätten allerdings nur noch die Lehrer darin gearbeitet. «Nachhaltigkeit heisst auch Prioritäten setzen», so Gemeindepräsident Ruedi Müller zur Vielfalt an Vor-

schlägen. Vorrang habe für ihn das Thema Kommunikation und Treffpunkt. Insbesondere im Asylbereich sei es angebracht, proaktiv begleitende Massnahmen zu ergreifen: «Das vermindert das Risiko, dass Unerwünschtes passiert, weil junge Leute den ganzen Tag nichts zu tun haben. Der ebenfalls geäusserten Forderung nach einem Quartierfest verweigerte sich der Gemeindepräsident allerdings: «Das kann nicht die Aufgabe einer Behörde sein.»

Zweite Chance für das Öki-Mobil Neue Abfahrtszeiten für mobiles Recycling in Obfelden Aufgrund tiefer Frequenzen hätte der Gemeinderat den Betrieb des Öki-Mobils fast eingestellt. Mit neuen Abfahrtszeiten erhält das dezentrale Recycling in Obfelden aber eine letzte Chance. ................................................... von salomon schneider In den Gemeinden Bonstetten und Affoltern wird das Öki-Mobil rege frequentiert. In Obfelden wurde es im Versuchsjahr aber nur sehr spärlich genutzt. «Wir haben uns überlegt, dass es an den Abfahrtszeiten liegen muss und probieren dies nun aus», erläutert die Obfelder Gesundheitsvorsteherin Franziska Marty. Mit folgenden Veränderungen will Obfelden das Öki-Mobil nun attraktiver machen: Die Entsorgungstour wird von Montag auf Donnerstag verlegt.

Die Sammeltour findet neu nicht mehr mitten am Vormittag, sondern zu einer Randzeit, das heisst zwischen 15.30 und 17.45 Uhr, statt. Die Anzahl Nutzer des Angebots muss sich für eine definitive Einführung des ÖkiMobils deutlich erhöhen, von heute durchschnittlich drei bis fünf auf 13 bis 15 Personen pro Haltestelle. Diese Frequentierung wird in anderen Gemeinden erreicht. Bleiben die NutzerZahlen so tief wie im EinführungsJahr, wird das Öki-Mobil ab Oktober 2017 nicht mehr in unserer Gemeinde unterwegs sein.

Mit den neuen Abfahrtszeiten wollen wir auch Berufstätige besser bedienen können.» Somit findet ab Oktober die Entsorgungstour jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Die erste Tour mit neuem Fahrplan startet am 6. Oktober. Der kostenlose Abholservice nimmt Altglas, Karton, Weissblech, Kaffeekapseln, Aluminium und Weiteres mit. Das Öki-Mobil hält zu folgenden Zeiten in den Quartieren: Bickwil 15.30 bis 15.45 Uhr Toussen 16.00 bis 16.15 Uhr Wolsen 16.30 bis 16.45 Uhr Oberlunnern 17.00 bis 17.15 Uhr

Service muss wirtschaftlich sein Franziska Marty erläutert die Veränderungen: «Wir sind bestrebt, der Bevölkerung eine optimale Versorgung zu ermöglichen. Gleichzeitig müssen wir aber auch wirtschaftlich handeln. Der Gemeinderat vertritt die Meinung,

Chilenfeld 17.30 bis 17.45 Uhr

Das Öki-Mobil erspart den Weg zur Abfallsammelstelle. (Bild zvg.)

Daten für 2016: 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember. 2017: 5. Januar, 2. Februar, 2. März, 6. April, 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli, 3. August, 7. September.

dass gerade ältere Menschen, Familien und Einwohner ohne Auto sehr von diesem Angebot profitieren würden.

Auf obfelden.ch/documents/flyer_oeki_2017.pdf finden sich die genauen Abfahrtsorte. Vor Ort sind sie mit einem Öki-Mobil-Schild gekennzeichnet.


Mettmenstetten

Liegenschaftenabgaben 2017

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gestützt auf das Budget 2017 der politischen Gemeinde Rifferswil hat der Gemeinderat am 20. September 2016 die Gebühren für die Bereitstellung und Benützung der kommunalen Infrastruktur (Bereiche Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung) wie folgt beschlossen:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

A. Wassertarife 2017 für die Zählperiode 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 (Gestützt auf das kommunale Wasserversorgungsreglement vom 23. November 1993) 1. Grundtaxe pro Abonnent bzw. Anschluss (Gebäudekomplex) Fr. 60.– 2. Zuschlag für jeden weiteren Zähler Fr. 30.– 3. Verbrauchsgebühr Fr. 1.50/m³ (neu) zuzüglich 2,5 % MwSt. B. Abwassergebühren 2017 für die Zählperiode 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 (Gestützt auf das Gebührenregulativ zur SEVO vom 5. Dezmber 2001 der Gemeinde Rifferswil) 1. Grundgebühr Einpersonenhaushalt Fr. 90.– 2. Grundgebühr Mehrpersonenhaushalt Fr. 220.– 3. Mengenpreis Fr. 4.–/m³ Grundgebühr Gewerbebetriebe Fr. 300.– Jahrespauschale Einpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 400.– Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 800.– zuzüglich 8 % MwSt. C. Abfallgebühren 2017 (Gestützt auf die kommunale Abfall-VO vom 4. August 1992) Sonderabfall, Sperrgut, Altmetall und Elektrogeräte: 1. Jahrespauschale Einpersonenhaushalt Fr. 100.– (neu) 2. Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt Fr. 150.– (neu) 3. Jahrespauschale Landwirtschafts-, Gewerbe- und Industriebetriebe Fr. 100.– Grüngut: 1. Jahrespauschale EPH Fr. 30.– (neu) 2. Jahrespauschale MPH Fr. 40.– (neu) Gegen Vorstehendes kann innerhalb von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, PF 121, 8910 Affoltern a. A., Rekurs erhoben werden. Die Einsprache hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. 30. September 2016 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Stella Gastro AG, Teuta Iyiguven, Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umbau und Umnutzung Bäckerei mit Café in einen Gastrobetrieb, Vers.-Nr. 2861, Kat.-Nr. 5376, Zürichstrasse 81, Zentrumszone Z4

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Wogeno Frohsinn Genossenschaft, Martin Klee, Alte Dorfstrasse 14, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Bernhard Stierli, Alte Dorfstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umbau und Teilaufbau bestehendes Wohnhaus (Kommunales Schutzobjekt), Vers.-Nr. 561, Kat.-Nr. 222, Alte Dorfstrasse 14, Kernzone

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Lidl Schweiz AG, Dunantstrasse 14, 8570 Weinfelden Projektverfasser: GIBO Projekt GmbH, Buchfinkenstrasse 2, 8374 Dussnang Bauvorhaben: Mieterausbau bestehende Ladenfläche für Lidl-Filiale, Vers.-Nr. 2866, Kat.-Nr. 5288, Centralweg 3, Zentrumszone Z4

Mettmenstetten Bauherrschaft: Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid, zur Weid 10, Rossau, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Restaurierung Wohnhausteil und Einbau Solaranlage auf südwestseitigem Scheunendach, Vers.-Nr. 121, Kat-Nr. 519, Baarerstrasse 27/25/21, Rossau (Kernzone KB) (kommunales Inventar)

Bauherrschaft: Chantal Asséo und Thomas Müller, Obstgartenstrasse 22, 8136 Gattikon Vertreter: SWISSHAUS AG, Matthieu Sigg, Bahnhofstrasse 18, 5600 Lenzburg Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit PW-Garage, Kat.-Nr. 4380, Brüelstrasse 9, (Wohnzone W2a)

Obfelden Gesuchsteller: Kradolfer Simon, Schmittenstrasse 12, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Erweiterung der Aussenparkplätze auf Kat.Nr. 1994 an der Schmittenstrasse/Raihaltenstrasse (Zone K1)

ABSCHIED Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Alice Huber-Schwarzenbach 7. Februar 1933 – 24. September 2016

Nach einem erfüllten Leben durfte sie am vergangenen Samstag friedlich einschlafen. In stiller Trauer: Karl Huber-Schwarzenbach Heinz und Romy Huber-Hoch Raphael und Severina Reto und Ursula Huber-Höhn Marco und Linda Rosmarie Schwarzenbach und Verwandte

Obfelden Gesuchsteller: Von Arx Sandra und Hubeli Rolf, Bergacherstrasse 7, 8912 Obfelden Projektverfasser: Jürg Meier, Zimmerei & Innenausbau, Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Einbau Schleppgaube und Nutzung des Flachdaches als Dachterrasse, Wohnhaus Vers.-Nr. 312 auf Kat.-Nr. 3938 an der Bergacherstrasse 7 (W2E)

Stallikon Bauherrschaft: Robert und Ruth Schmid-Müller, Rainstrasse 34, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Ersatz verglaste Pergola mit Windfang, Rainstrasse 34, Kat.Nr. 58, Zone W2/30

Die Urnenbestattung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung findet am Dienstag, 4. Oktober 2016, um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Anstelle von Blumen danken wir für eine Spende an den Verein Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Karl Huber-Schwarzenbach, Riedmatt 1, 8915 Hausen am Albis

Wettwil am Albis Bauherrschaft: Tina Spiess, Hinderweidstrasse 12, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Stützmauer beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1012 auf Kat.-Nr. 2768 an der Hinderweidstrasse 12 (Wohnzone W1)

Du kannst Tränen vergiessen, weil er gegangen ist. Oder Du kannst lächeln, weil er gelebt hat. Du kannst die Augen verschliessen und beten, dass er wieder kommt. Oder Du kannst die Augen öffnen und schauen, was er geschaffen hat.

TO D E S A N Z E I G E

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission Der (wegen Nichterreichens des absoluten Mehrs) erforderliche zweite Wahlgang für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 findet am Sonntag, 27. November 2016, statt. Beim zweiten Wahlgang ist das relative Mehr der Stimmen entscheidend, wobei auch stimmberechtigte Personen gewählt werden können, die im ersten Wahlgang nicht zur Wahl standen (§ 84 des Gesetzes über die politischen Rechte).

Traurig, aber dankbar und voller Erinnerungen an ein erfülltes Leben, nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Yayu

Eduardo Penalba Sàez 27. Oktober 1940 – 27. September 2016

Nach langer, schwerer Krankheit hat er den Kampf verloren und ist im Kreise seiner Familie in Ruhe eingeschlafen. Wir sind dankbar für alles, was er für uns getan hat. In tiefer Verbundenheit: Luisa Penalba Cortés Xavier Penalba mit Laura und Julia Alexander und Ana Carolina Penalba mit Patrick Verwandte, Freunde und Mitarbeiter Die Trauerfeier findet am Montag, 3. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche, Stallikerstrasse, 8906 Bonstetten, statt. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Traueradresse: Luisa Penalba Cortés, Heidenchilenstrasse 4, 8907 Wettswil am Albis

Wettswil a. A., 30. September 2016

HERZLICHEN DANK

Gemeinderat Wettswil a. A.

allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der tiefen Verbundenheit, die wir beim Abschied unseres geliebten Ehemannes, Vaters, Schwiegervaters und Nonno

Paul Ott-Marchesan Chilbisonntag, 2. Oktober 2016 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Neue Wechselausstellung: Spielzeugsammlung von H. U. Steger Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

erfahren durften. Ein grosser Dank den Ärzten der Onkologie des Stadtspitals Triemli in Zürich, Frau Hari und Herrn Sperisen, dem Pflegeteam der Palliative Care Affoltern am Albis, Dr. med. Walter Baumann, Knonau, Herrn Pfarrer Saporiti für seine einfühlsame Abdankung und den feierlichen Trauergottesdienst. Dank auch der Organistin Angela Bozzola, dem Männerchor Mettmenstetten und Jacqueline Ott für die musikalische Umrahmung des Trauergottesdienstes. Ein Dank an alle, die Paul in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihm Gutes erwiesen haben. Mettmenstetten, September 2016

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. September 2016

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Mit Strategie gegen das Jammern Dani Nieth hat ein «Entwöhnungsprogramm» in Buchform herausgebracht «Jammern gefährdet Ihre Gesundheit» heisst das soeben erschienene Buch von Dani Nieth. Der Säuliämtler gibt darin Tipps für den Alltag, wie man die Zeit mit positiver Einstellung produktiver, entspannter und genussvoller nutzen kann.

Zaunpfahl», so Nieth –, denn schliesslich mache man sich als «Jammeri» keine Freunde. Aber auch wer nicht übermässig jammert, kann etwas für seinen Alltag mitnehmen: Das Buch ist leicht lesbar, hat einen hohen Unterhaltungswert «und schliesslich hat jeder das Jammern in sich drin.»

Aus einer anderen Perspektive sehen

................................................... von thomas stöckli Wenn einem im Strassenverkehr ein Autofahrer mit roter Clownnase entgegenkommt, dann könnte das Dani Nieth sein. Die rote Kugel ist einer der Tipps, mit denen der Ämtler, der nach einem Zwischenjahr in Zürich Ende November auf die Buchenegg und damit zurück ins Säuliamt zieht, aus dem Jammertal hin zu mehr Lebensqualität führen will. «Die rote Nase kommt einmal pro Woche zum Einsatz», verrät Nieth, etwa wenn einer seiner Mitmenschen sich auf der Strasse vor ihm reindrängt oder an der Ampel eine Grünphase verpasst, weil er mit dem Handy beschäftigt ist. In solchen Situationen klemmt sich Nieth dann die rote Kugel auf die Nase oder gibt sich auch mal eine Zeitspanne von zehn Sekunden, um auszurufen. «Klassisches Jammern bringt

Autor Dani Nieth ist Coach, ehemaliger Skiakrobat und Medienschaffender.

Softcover, 224 Seiten, mvg Verlag, 978-3-86882-683-8. (Bilder zvg.)

nichts», stellt der Autor klar, «ausrufen schon, das muss man unterscheiden.»

geschrieben hat, erkannte der Coach. Als Thema lag das Jammern nahe, schliesslich bloggt er darüber schon seit acht Jahren. Im September letzten Jahres war der Verlag gefunden und bis April arbeitete Nieth dann praktisch durchgehend. «Das hat mich an den Anschlag gebracht», sagt er rückblickend. Das Buch richtet sich nicht nur an jene, die sich über ihr eigenes Gejammer aufregen, es kann auch verschenkt werden – «als Wink mit dem

Als «Wink mit dem Zaunpfahl» Schon als Teenager hat sich Dani Nieth sein «altes Ich» schreibend vorgestellt. Den Ausschlag, ein Buch zu schreiben, gab schliesslich seine Vortragstätigkeit für Firmen und Symposien in Deutschland. Dort gilt man erst etwas, wenn man ein Buch

Humor ist ein Ventil, um den Jammer-Druck entweichen zu lassen, ein weiteres Werkzeug nennt sich «Reframing», also das Bestreben, Ereignisse oder Situationen aus einer anderen Perspektive zu sehen, in einem anderen Kontext, in einen anderen Rahmen zu setzen. So kann man, statt über das Regenwetter zu jammern, sich darüber freuen, dass bei uns wertvolles Trinkwasser einfach so vom Himmel fällt. Das tut der Natur gut und das Giessen der Pflanzen im Garten ist schon erledigt. Kann der Untertitel «das 7-TageEntwöhnungsprogramm» tatsächlich halten, was er verspricht? «Verhaltensänderungen brauchen drei Wochen, der Verzicht auf gewisse ‹Unwörter› gar Jahre», ist sich Dani Nieth bewusst. Und doch: Wer die Tipps im Alltag umsetzt, der kann schon nach einigen Tagen eine Veränderung feststellen.

Jammer-Typen nach Dani Nieth Jammer-Profi: Eigenschaften: immer neue Geschichten, gutes Repertoire, selbstsicheres Auftreten, kennt perfekte Jammerthemen für jede Zielgruppe, macht aus dem schönsten Fest eine Beerdigung. Jammer-Assistent: Mitmacher, weil karrierefördernd, jammert mit Chefin oder Chef mit, bereitet Jammerthemen schön vor, ist mitdenkend, adaptiv und berechnend. Quadrat-Jammerer: jammert übers allgemeine Jammern und dass er selber immer jammert, macht aber nichts dagegen. Audio-Jammerer: gibt permanent unüberhörbare Zischlaute von sich, atmet laut. Trend-Jammerer: kennt alle aktuellen Jammerthemen und punktet 100 %-ig. Themen wie Migration, Wetter, Brexit, HandyZombies etc. Jammer-Kumpel: jammert aus Kollegialität. Jammer-Junkie: ist abhängig vom Jammern, schafft den Ausstieg nicht. Jammer-Prediger: redet allen Mitmenschen Negatives ein: «Es ist nicht so gut wie es scheint …».

Rifferswil sucht Weg in die Zukunft Kommission «Zukunft Rifferswil» lädt zur Zukunftswerkstatt Vor einem Jahr sorgten die Ankündigung eines rekordhohen Steuerfusses von 134 Prozent und ein zurückgewiesenes Budget für Schlagzeilen. In den letzten Monaten hat sich eine Kommission Gedanken zur Zukunft von Rifferswil gemacht. Jetzt darf die Bevölkerung mitgestalten.

Die Bushaltestelle im Dorfzentrum von Mettmenstetten (Bild Andrea Bolliger)

Haltestelle Dorfzentrum wird ausgebaut Bauarbeiten in Mettmenstetten Das Provisorium an der Albisstrasse weicht einer definitiven Lösung. Während der Bauzeit wird die Bushaltestelle verschoben und ein Fussgängerstreifen gesperrt. Das kantonale Tiefbauamt baut an der Albisstrasse in Mettmenstetten die bestehende provisorische Bushaltestelle Dorfzentrum aus. Die Arbeiten beginnen am 3. Oktober. Während der Bau-

zeit bis Ende Oktober kommt es für den Verkehr auf der Albisstrasse zeitweise zu kurzen Einschränkungen. Zuund Wegfahrten zu den Liegenschaften sind jedoch jederzeit möglich. Der Busbetrieb wird durch die Baustelle nicht beeinträchtigt. Jedoch wird die Bushaltestelle vorübergehend verschoben. Aus Sicherheitsgründen wird auch der Fussgängerstreifen beim Volg gesperrt und die Fussgänger über den bestehenden bergseitigen Übergang umgeleitet. (tba)

Rifferswil, 20. September 2015 – Ungern erinnert sich Gemeindepräsident Marcel Fuchs an die letzten Monate im vergangenen Jahr. Die Wellen in Rifferswil gingen hoch, als der Gemeinderat bekannt gab, den Steuerfuss auf 134 Prozent zu erhöhen. Die Zahlen für das Budget 2016 liessen dem Gemeinderat keine andere Wahl. «Es ist nachvollziehbar, dass die Bevölkerung eine solche Kröte nicht einfach schluckt», resümiert Marcel Fuchs. Eine Gruppe mit kritischen Stimmen aus der Bevölkerung suchte nach kurzfristigen Lösungen. Auch wenn in den wenigen Wochen bis zur Fertigstellung eines neuen Budgets keine grossen Erfolge zur finanziellen Entlastung des Gemeindehaushalts erzielt werden konnten und die Vorarbeiten des Gemeinderats zum Budget bestätigt wurden, hat das Engagement dieser Gruppe einiges ins Rollen gebracht. Der Gemeinderat wurde aktiv, verstärkte den Austausch mit der Bevölkerung und entschloss sich, die heutigen Strukturen infrage zu stellen.

Kommission «Zukunft Rifferswil» Im Frühling dieses Jahres, noch bevor den Stimmberechtigten das Budget und der Steuerfuss nochmals vorgelegt wur-

Anmelden für die Zukunftswerkstatt Wer an der Zukunftswerkstatt mitwirken will, ist eingeladen, sich per Mail (gemeinde@rifferswil.ch) oder mit dem in alle Haushaltungen verteilten Flyer und Anmeldeformular anzumelden. Für einen Kinderhütedienst ist gesorgt.

den, setzte der Gemeinderat eine Kommission «Zukunft Rifferswil» unter der Leitung von Peter Schlumpf, inoversum AG, ein. Sieben engagierte Rifferswilerinnen und Rifferswiler haben sich für die Mitarbeit zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Gemeinderäten Marcel Fuchs und Markus Trachsel sowie Schulpflegerin Evelyn Bergmann wurden in den letzten Monaten Szenarien für mittel- und langfristige Lösungsansätze diskutiert. In der Gemeindeversammlung vom Juni 2016 informierte die Kommission erstmals über ihre Arbeit und die dabei gewonnenen Erkenntnisse. In der Zwischenzeit haben sich die Kommissionsmitglieder detailliert mit den Rahmenbedingungen zum Finanzhaushalt der Gemeinde auseinandergesetzt. Kommissionsmitglied Martina Steffen kommt dabei zum Schluss: «Es gibt nicht die Lösung, es gibt Optionen. Doch diese müssen wir breit mit der Bevölkerung diskutieren». Auch für Werner Kehrli und Lisa Aschwanden ist klar: «Wir können das Ruder kurzfristig nicht herumreissen. Wir müssen mittelund langfristig denken und handeln.»

Zukunftswerkstatt am 29. Oktober Die Kommission «Zukunft» lädt im Einvernehmen mit dem Gemeinderat zur Zukunftswerkstatt ein. Wie in einer Werkstatt üblich, wird am 29. Oktober in Rifferswil gearbeitet, es werden Ideen geschmiedet, Visionen gezimmert und an Gedanken gefeilt. Die Kommission informiert zu Beginn des Werkstatttags die Bevölkerung über die Arbeiten in den vergangenen Monaten und die gewonnenen Erkenntnisse. Martin Laupper, Gemeindepräsident von Glarus Nord, wird über Veränderungsprozesse im politischen Umfeld berichten. Für die Kommission «Zukunft Rifferswil» sind Gemeindefusionen zwar eine Option, im Vordergrund stehen sie im Moment jedoch nicht. Darum sind Alt und Jung, Eltern, Gewerbetreibende – einfach alle Rifferswilerinnen und Rifferswiler eingeladen, ihre Gedanken und Ideen auszutauschen. Diese werden anschliessend gruppiert und priorisiert. «Die Zukunftswerkstatt ist für uns der Anfang eines längeren Mitwirkungsver-

fahrens mit der Bevölkerung», sagt Gemeinderat und Kommissionsmitglied Markus Trachsel. Es sei wichtig, ergänzt er, dass es nach der Zukunftswerkstatt weitergeht, sowohl in der Kommission als auch im Austausch mit der Bevölkerung. Wie, wird ebenfalls am 29. Oktober 2016 besprochen.

Keine Entscheide, Weichenstellungen Die Zukunftswerkstatt kann keine Entscheide fällen. Am 29. Oktober werden Ideen ausgetauscht und Optionen besprochen. In diesem Sinn können die Mitwirkenden Weichen stellen, indem sie wichtige Themen benennen und Absichten formulieren. Diese Themen werden nach dem Werkstatttag vertieft, geprüft und konkretisiert. Wichtige Entscheide zur Zukunft der Gemeinde Rifferswil fällen weiterhin der Gemeinderat und die Stimmberechtigen, sei es an der Gemeindeversammlung oder in einer Urnenabstimmung. anzeige


Vater ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, auf das sie meine Herrlichkeit schauen.

Alles im Leben hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Joh. 17, 24

TO D E S A N Z E I G E

TO D E S A N Z E I G E

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Bruder und Freund

Hans/Giovanni Wyss

Hans Wyss

4. Januar 1955 – 27. September 2016

4. Januar 1955 – 27. September 2016

Gross ist der Schmerz, den Du hinterlässt, doch wunderschön sind die Erinnerungen an Dich. Unendlich dankbar sind wir für das, was wir mit Dir erleben durften. Die Schönheit der Natur, die Du geliebt und uns gezeigt hast, wird uns stets an Dich erinnern. Nach kurzer schwerer Krankheit konntest du von den Schmerzen erlöst werden. Nun bist du beim Herrn Jesus, dem Du Dein Leben anvertraut hast. In Dankbarkeit und Liebe die Familie: Luigina Wyss mit Michela und Christian, Davide und Desiree Adriana und Luciano Gasparini mit Leo und Ivo Cristina und Claude Patrizia Wyss mit Samuele Damiano und Natan Abdankung: Freitag, 30. September 2016, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Bonstetten. In Dankbarkeit für die liebevolle Pflege gedenke man der Stiftung Spital Affoltern (Villa Sonnenberg), Postkonto 85-391373-1 IBAN: CH44 0900 0000 8539 1373 1 (Vermerk Hans Wyss). Traueradresse: Familie Wyss, Friedhofstrasse 51, 8906 Bonstetten

DANKSAGUNG Für die vielen und berührenden Zeichen der Anteilnahme, Verbundenheit und Freundschaft, die ich nach dem Tod meiner Ehefrau

Erika König-Beck erfahren durfte, danke ich herzlich. An Frau Dr. med. Wegener und an das ganze Pflegepersonal geht ein besonderen Dank für die kompetente Betreuung. Frau Pfarrerin Susanne Sauder danke ich von Herzen für die einfühlsame Trauerfeier mit ihren stärkenden und tröstenden Worten. Einen speziellen Dank möchte ich an unsere direkte Nachbarin für ihre fürsorgliche Begleitung meiner Frau in den letzten Lebenstagen richten. Ebenso geht ein grosser Dank an die Aquafit-Gruppe, in welcher sich meine Frau sehr wohlgefühlt hat. September 2016

Tief betroffen müssen wir Abschied nehmen von unserem geschätzten Mitarbeiter

Paul König

Nach kurzer schwerer Krankheit hat sich sein Lebenskreis viel zu früh geschlossen. Hans Wyss wirkte seit 2012 als Pflegehelfer SRK am Spital Affoltern Langzeitpflege Sonnenberg. In seiner Tätigkeit begleitete und unterstützte er unzählige Menschen im Pflegealltag. Wir verlieren mit Herrn Wyss einen allseits geschätzten Kollegen, einen kompetenten Pflegehelfer und aufgestellten Freund. Sein hilfsbereites, liebenswürdiges und herzliches Wesen werden wir vermissen. Lieber Herr Wyss

Sie werden uns fehlen. Wir sind unsagbar traurig und versuchen, das Unfassbare zu begreifen. Den Angehörigen entbieten wir unser Beileid und wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht. In stiller Trauer: Pflegedienstleitung, Pflegeteam P3 und Personalabteilung


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. September 2016

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Wohin geht die Reise in der zweiten Lebenshälfte? Herbstanlass des Hauseigentümerverbands Albis im Zeichen vom Wohnen im Alter Sich frühzeitig Gedanken zu machen, wo man seinen Lebensabend verbringen will, dazu wollte der Herbstanlass des HEV Albis anregen. Die drei Referenten waren sich einig, dass solange wie möglich im eigenen Heim gelebt werden soll. ................................................... von andrea bolliger Wann soll das Eigenheim oder die grosse Mietwohnung verlassen werden? Viele machen sich diese Gedanken erst, wenn ein Partner stirbt oder wenn gesundheitliche Probleme einen dazu zwingen. Dabei könne dieser Fall oft schneller eintreten, als man denke, meinte der Präsident des HEV Albis René Homberger in seiner Begrüssung. Pfarrer Karl Flückiger wohnt in einer Stadtkloster-Wohngemeinschaft am Bullingerplatz in der Stadt Zürich. Er selber habe mit seinen Geschwistern das Haus seiner Eltern geerbt. Schnell einmal habe sich die Frage gestellt, was mit dem Haus passieren soll. Keiner der Nachkommen wollte es beziehen. Verkaufen kam nicht in Frage. Heute lebe eine afghanische Familie mit fünf Kindern darin. Beim Einzug habe man die Nachbarn aus dem Einfamilienhaus-Quartier eingeladen und siehe da: Überraschenderweise zeigten sich diese äusserst hilfsbereit gegenüber der einziehenden Familie. Einer bot an, das kranke Kind, das regelmässig ins Spital musste, hinzufahren, ein anderer offerierte Hilfe bei der Haustechnik. Damit war Karl Flückiger schon beim Thema. Die gute Nachbarschaft und soziale Kontakte seien im Alter besonders wichtig. Alte Leute ohne soziale Kontakte liefen Gefahr zu vereinsamen. Besonders schnell könne es gehen, wenn Menschen krank werden und plötzlich nicht mehr mobil seien. Andere wür-

Die Referenten und der HEV-Präsident. Von links: Karl Flückiger, Simone Gatti, Clemens Grötsch und René Homberger. (Bild Andrea Bolliger)

den mit dem Alter passiver und fänden sich damit ab, dass nicht mehr alles so funktioniere wie früher. Diese Menschen seien zufriedener mit sich selbst. Zwischen der eigenen Wohnung oder dem Haus und dem Altersheim gibt es viele Wohnformen. Alterswohnen sei zurzeit die innovativste Bau-Szene. Eine Umfrage aus Düsseldorf zeigt, dass 45 Prozent der Befragten angeben, solange wie möglich im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung leben zu wollen. Mit 28 Prozent folgt an zweiter Stelle der Wunsch, in ein Wohnprojekt zu ziehen; also eigenständig zu wohnen, mit gegenseitiger Unterstützung und wenn nötig, externer Hilfe.

Gute Nachbarschaft und soziale Kontakte sind wichtig Die Wünsche zum Wohnen in der zweiten Lebenshälfte seien in der Schweiz nicht wesentlich anders als in Düsseldorf, sagt Simone Gatti, die

zweite Referentin. Mit Wohnformen in der zweiten Lebenshälfte kennt sie sich bestens aus. Sie ist Gerontologin und Vorstandsmitglied der Wohnbaugenossenschaften Schweiz und dem Regionalverband Zürich. Umziehen habe mit Lebensqualität zu tun und gute Kontakte seien auch in der zukünftigen Nachbarschaft sehr wichtig, sagt sie und stellt einige Wohnprojekte vor. Diese haben Gemeinschaftsräume, in denen die Geselligkeit und gemeinsame Hobbys gepflegt werden können. Für diese steht in der kleineren Wohnung meist kein Platz mehr zur Verfügung. Die Geselligkeit kommt auch beim gemeinsamen Kochen und Essen nicht zu kurz. Im Projekt «WohnenPlus» erlauben die Wohnungen einen Verbleib in den eigenen vier Wänden, auch wenn eine leichte Pflegebedürftigkeit besteht. Die Wohnungen sind durch einen Notruf mit der Pflegewohngruppe im Erdgeschoss verbunden und es besteht die Möglichkeit, in diese zu wechseln.

Karl Flückiger schlug vor, dass sich Skeptiker doch einmal solche Wohnformen anschauen könnten. Simone Gatti findet dies jedoch keine gute Idee. Ihr sei bekannt, dass Besucher sich dabei derart respektlos verhalten hätten, und Schubladen in privaten Wohnräumen geöffnet oder die Einrichtung kritisiert hätten. Es finde sich aber filmisches Material im Internet.

Es gibt zu wenig altersgerechte und bezahlbare Wohnungen Nur rund 10 Prozent der über 80-Jährigen müssen ins Pflegeheim. Dennoch könnte diese Zahl mit besserer Prävention verringert werden, sagt Simone Gatti. Erst Personen ab mittlerem Pflegeaufwand müssten in ein Pflegeheim. Doch käme es immer wieder vor, dass auch solche, die weniger Pflege brauchen, in ein Heim müssen. Zum Beispiel weil sie keine passende und zahlbare Wohnung mehr finden. Insbeson-

dere Frauen ab 70 Jahren finden kaum noch kleinere bezahlbare Wohnungen. Liegenschaftsverwaltungen vermieten lieber an alleinlebende Männer, Paare oder jüngere Menschen. Ältere Damen seien anspruchsvoller und sie wünschten sich ab und zu Hilfe vom Hauswart, so Simone Gatti. Dass Menschen solange wie möglich zuhause bleiben können, will auch Clemens Grötsch. Der Gemeindepräsident von Affoltern sagt, die geplante zentralörtliche Bettenauslastung sinke im Bezirk Affoltern. Von den im Jahre 2010 geplanten 570 Pflegebetten stehen nun rund 300 zur Verfügung und dies reiche zurzeit aus. Die Gemeinden planten Einrichtungen und würden ihre Verantwortung wahrnehmen. Er wünsche sich aber mehr Transparenz und Kommunikation, um die zentralörtliche Planung besser koordinieren zu können. Als Betriebskommissionspräsident vom Spital Affoltern weiss er vom regen Verkehr des Krankentransportes zwischen Einrichtungen wie der Senevita und dem Spital zu berichten. Manchmal würden Personen aus dem Spital entlassen, um ein oder zwei Wochen später erneut eingewiesen zu werden. Während der Referate war es mucksmäuschenstill im Saal. Die Zuhörer konzentrierten sich auf die zügig vorgetragenen Informationen und Fakten. Zum Schluss stellte René Homberger den Referenten ergänzende Fragen zu den wichtigsten angesprochenen Punkten. Ein Mitglied erkundigte sich, ob der HEV auch Architekten kenne, die sich mit dem altersgerechten Umbau auskennen. Ein anderes interessierte sich für die Internetadressen im Zusammenhang mit den vorgestellten Wohnprojekten und Möglichkeiten für das Wohnen im Alter. René Homberger versprach, diese zusammenzutragen und im Jahresbericht und auf der Homepage zu veröffentlichen.

«Auf solch soliden Leistungen kann man gut aufbauen» Erfolgreiche Jumba-Tambouren an den Ostschweizer Jugendwettspielen in Horgen Die Jumba-Tambouren haben sich an den Ostschweizer Jugendwettspielen in Horgen von der besten Seite gezeigt. Telesforo Kübler aus Bonstetten gewann mit Rang 7 gar eine Auszeichnung in den Einzelwettspielen.

Am Sonntag präsentierte sich die Drummer Factory in der Kategorie S2 beim Sektionswettkampf. Mit den geforderten Grundlagen, dem Stück «Horizont 2000» und der Komposition «s’Brösmeli», zeigten die Tambouren Team- und Kampfgeist und belegten in ihrer Kategorie Rang 8. Der Musikalische Leiter Etienne Destraz zeigte sich äusserst zufrieden über die Leistungen seiner Tambouren. Auf solchen soliden Leistungen könne man gut aufbauen und man müsse bedenken, dass es für einige sogar der erste Wettkampf gewesen sei. Mit einem glanzvollen Festumzug und einem Monsterkonzert aller teilnehmenden Tambouren erreichten die Wettspieler die Herzen der vielen Zuschauer. Vielleicht ist es einmal möglich, solche Wettspiele in das schöne Säuliamt zu holen. Die Jumba-Tambouren bereiten sich auf jeden Fall bereits auf die nächsten OTV-Wettspiele vom 23. bis 25. Juni 2017 in Wädenswil vor.

................................................... von silvia frech Die Kadettenmusik Horgen war am letzten Wochenende Gastgeber und Organisator der 38. Ostschweizer Jugendwettspielen in Horgen, dem traditionellen Verbandsfest der Tambouren. Diese Wettspiele bieten allen Vereinen die Plattform, sich zu messen und zu beweisen, was in vielen Übungsstunden erarbeitet worden ist. Die Teilnahme von rund 250 Jugendlichen und 19 Sektionen zeigt das grosse Interesse an solchen Wettspielen. Auch die Jumba-Drummer-Factory unter der Leitung von Etienne Destraz, nahm sowohl an den Einzelwettspielen, wie auch am Sektionswettkampf teil und war während zweier Tage Gast in Horgen. Am Samstag überzeugten die Säuliämtler Jungtambouren in verschiedenen

Auszug Rangliste Einzelwettspiele: T1B, Rang 14, Simon Odermatt, Hausen am Albis;

Die Drummer Factory überzeugte auch beim Sektionswettkampf. (Bild zvg.)

T2A, Rang 7, Telesforo Kübler, Bonstetten, Rang 27, Nico Tanner, Bonstetten; T2B Rang 40, Cyril

Alters- und Leistungsklassen mit durchaus guten Leistungen. Telesforo Kübler aus Bonstetten belegte in der

Klasse T2A mit einer Punktzahl von 91.60 den hervorragenden 7. Rang und wurde mit einer Kranzauszeichnung

belohnt. Simon Odermatt aus Hausen am Albis kam in der Klasse T1B auf Rang 14.

Lippmann, Hedingen, Rang 43, Tobias Rutishauser, Bonstetten; T3 Rang 39, Lukas Gräub, Wettswil, Rang 55, Mike Schreiber, Hedingen. www.jumba.ch.


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen. (Rainer Maria Rilke)

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Vati, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Cousin

Hans Suter-Hutmacher 13. Februar 1941 – 27. September 2016

Ganz unerwartet ist Hans im Alter von 75 Jahren zu Hause an einem Herzversagen verstorben. Wir danken Dir für Deine grosse Liebe und die gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

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In stiller Trauer: Trudi Suter-Hutmacher Martin Suter Irene und Markus Fankhauser-Suter mit Anita, Diana, Mike und Joel Thomas Suter Manfred und Nicole Suter-John mit Michael, Julia, Nina und Andrea Anni Suter Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Dienstag, 4. Oktober 2016, statt. Beisetzung um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten, anschliessend um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Wohnheims Paradies, Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4 (Vermerk: Hans Suter-Hutmacher). Traueradresse: Familie Trudi Suter-Hutmacher, Albisstrasse 21, 8932 Mettmenstetten

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07.30–12.00 und 13.15–18.00 Uhr Samstag 07.30–15.00 Uhr


Bezirk Affoltern

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Erinnerungen eines passionierten Sammlers und Gesellschaftskritikers Am 2. Oktober werden im Dorfmuseum Maschwanden Spielzeuge und Karikaturen von H. U. Steger ausgestellt Der diesen Sommer verstorbene Karikaturist und Kinderbuchautor Hans-Ulrich Steger war auch passionierter Sammler. Im Dorfmuseum Maschwanden werden momentan Kinderspielzeuge und Humorvolles von H. U. Steger gezeigt.

Kampf gegen die Autobahn Neben der Dauerausstellung über das ländliche Leben in vorindustrieller Zeit zeigt das Dorfmuseum Maschwanden auch Karikaturen und Texte von H. U. Steger. Lucia Zurbrügg, die Kuratorin der Ausstellung, hat dabei den Fokus auf Stegers Broschüre Sprachmüll gelegt. Daneben haben auch einzelne politische Arbeiten, beispielsweise für den Kampf gegen die Autobahn N4 (heute A4), den Weg in die Ausstellung gefunden.

................................................... von salomon schneider H. U. Steger hat mehr als ein halbes Jahrhundert in Maschwanden gelebt, gearbeitet und gewirkt. Mit spitzer Feder hat er Gesellschaft, Politik und Wirtschaft karikiert. Gleichzeitig hat er mit seinen Kinderbüchern und Spielzeugen Kinderherzen erobert. Seiner Spielzeugsammlung widmet sich auch die neue Wanderausstellung im Dorfmuseum Maschwanden. Margrit Steger, die Ehefrau von H. U., zu seiner Sammelleidenschaft: «Einige der ausgestellten Blechautos besass er bereits als wir uns kennenlernten – lange bevor wir Kinder hatten. Er war ein passionierter Sammler. Früher gab es um Maschwanden mehrere Abfallgruben. Wenn ein Lastwagen mit Müll ankam, ist er oft zur Müllhalde gegangen und hat nach Bemerkenswertem gesucht; meistens ist er auch fündig geworden.»

Entstanden aus gelebter Gesellschaftskritik Sein bekanntestes Buch, die 1967 erstmals erschienene Reise nach Tripiti, handelt von ausgemusterten Spielzeugen, die auf einer Müllkippe landen und von dort gemeinsam zum fiktiven

Das Dorfmuseum Maschwanden ist am kommenden Sonntag, 2. Oktober, am Ostermontag und am Pfingstmontag geöffnet, jeweils von 14 bis 17 Uhr.

Auszug aus H.U.S.T.s Sprachmüll Neue Jobs im Jahr 2011

Kuratorin Lucia Zurbrügg (links) und Margrit Steger präsentieren die «Reise nach Tripiti» und die dazugehörigen Originalspielzeuge. (Bild Salomon Schneider) Ort Tripiti reisen. Dafür liess er sich von Originalspielzeugen inspirieren, die allesamt den Weg in die Ausstellung gefunden haben. Anstatt vor 50 Jahren in der Müllkippe zu verrotten, haben diese defekten Spielzeuge heute einen prominenten Platz in der Steger-Ausstellung erhalten. Hinter einer hoffnungsvollen Kindergeschichte

versteckt sich eine frühe Kritik an der Wegwerfgesellschaft, die aus Dingen mit kleinen Defekten Wertloses macht. Die «Reise nach Tripiti» wurde 2016 am Stadttheater Winterthur als Oper aufgeführt. Auch von H. U. Steger konzipierte Schaukelpferde und Steckenpferdschaukeln sind zu sehen, die für eini-

ge Jahre auch in Serie produziert worden sind, sowie seine «Faltgenossen», der «Mini-Ballenberg» und die «Swiss Swingers». Dies sind alles von ihm erschaffene Spielzeuge, mit denen er den ersten und zweiten Wettbewerb für Reiseandenken des eidgenössischen Departements des Innern, 1973 und 1980 gewonnen hat.

Das Einelternfamilienoberhaupt Der Rückbaumeister Der Trivialliteraturpapst Das Laubbläserquintett Der Frühaufkräher Der Gerüchteküchenchef Das Spermafrustcareteam Der Berufsausübungsbewilligungsbeamte Der Pauschalsteuerabschaffungsbescheuerte Der Dauerüberlebensüber Der Bestrafungsvariantenaushecker Der Schuldzuweisungsinspirator.

Vom Leben in Kappel inspirierte Werke Helena Aeschbacher-Sinecká stellt Bilder und Fotografien aus

Ein Notfallausweis für Tierbesitzer (Bild zvg.)

Eine wertvolle Karte für Tiere Viele Tierbesitzer plagt zurecht die Sorge, was in einem Notfall mit ihrem Haustier geschieht. Wenn ein Tierhalter zum Beispiel nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar ist, sind dessen Haustiere oft über längere Zeit ohne Betreuung alleine in der Wohnung. Bis die Tiere endlich gefunden werden, kann es für manch eines bereits zu spät sein. Um diesem Schreckenszenario vorzubeugen, hat die Susy-Utzinger-Stiftung für Tierschutz einen Notfallausweis kreiert, den sie zurzeit kostenlos an Tierhalter abgibt. Dieser Notfallausweis für Tierhalter gibt darüber Auskunft, welche Tiere im Zuhause des Verunfallten auf Betreuung angewiesen sind und wer sich um sie kümmern wird, sollte der Besitzer vorläufig nicht dazu in der Lage sein. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine Tiere unnötig leiden müssen, weil ihre Versorgung im Notfall nicht gewährleistet ist. Infos: www.susyutzinger.ch

Das Kloster Kappel zeigt Fotografien, Aquarelle und Zeichnungen von Helena Aeschbacher-Sinecká. Zur Vernissage fand eine kleine Feier statt. Die Künstlerin las aus ihren Gedichten. ................................................... von andrea bolliger Helena Aeschbacher-Sinecká ist eine zierliche Person. Hüte sind ihr Markenzeichen und sie kleidet sich meist ganz in Schwarz. Zur Vernissage am 25. September allerdings zierte ein Hut aus goldfarbenem Stroh ihr Haupt. «Weil heute das Wetter so schön ist», bemerkte sie mit einem Lächeln. Helena Aeschbacher lebte und arbeitete während vieler Jahre auf dem Areal des Klosters in Kappel und führte bis vor wenigen Monaten ein ruhiges und sehr zurückgezogenes Leben. Gesundheitliche Gründe zwangen sie zum Umzug in die Senevita nach Affoltern. Für sie als Einsiedlerin ist dies eine grosse Umstellung. Besonders die Landschaft und die Bäume vermisse sie sehr. Dennoch, verriet sie, sei sie nach wie vor künstlerisch tätig. Die unter dem Titel «Kappeler Inspirationen» ausgestellten Werke stammen aus allen Schaffensperioden der Künstlerin. Sie zeigen ihre technische Versiertheit und Vielseitigkeit, aber auch ihre Verbundenheit zu Kappel und dem Kloster. Tage- und nächtelang hat sie in ihrem zu Hause mit

Aquarell, Tusche, Kreide und Farbstiften experimentiert, skizziert und gearbeitet. Solange bis ein Bild ihren Ansprüchen genügte.

«Diamanten in vier Zeilen» Neben dem Zeichnen und Fotografieren schrieb sie Gedichte, Psalmen und Gebete. Meist nur Drei oder Vier-Zeiler. Nach menschlichem Ermessen werde dies die letzte Ausstellung von Helena Aeschbacher sein, sagte Pfarrer Markus Sahli und würdigte die Künstlerin in seiner berührenden Ansprache als starke prägende Persönlichkeit. Ihrem künstlerischen Schaffen habe das Kloster Kappel viel zu verdanken. Die Angesprochene flüsterte, ob der preisenden Worte leise, «Danke». Nach einer musikalischen Umrahmung durch die Harfenspielerin Jasmin Vollmer, trug sie selber einige ihrer Gedichte vor. Eben diese, die Markus Sahli als Diamanten in vier Zeilen bezeichnete. Wie sehr Helena Aeschbacher mit ihren Gedichten und Psalmen berührt, zeigte sich an den Gästen. Es sind nicht nur Freunde, sondern auch etliche, vornehmlich weibliche Bewunderer, die gekommen sind, um ein paar Worte mit ihr zu wechseln und sich den Gedichtband signieren zu lassen. Ausstellung bis zum 21. November, täglich von 8 bis 22 Uhr in den öffentlich zugänglichen Räumen im Kloster Kappel; Klostercafé, Klosterkeller und Gänge. (Klosterkeller nicht während den Mahlzeiten 8 bis 10 Uhr, 12 bis 13 Uhr und 18 bis 19 Uhr).

Helena Aeschbacher-Sinecká wurde gewürdigt. (Bild Andrea Bolliger)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. September 2016

An der einstigen Wirkungsstätte Rund 70 ehemalige Mitarbeitende des Spitals Affoltern trafen sich an der Pensionierten-Zusammenkunft Die ehemaligen Mitarbeitenden des Spitals Affoltern, von frisch Pensionierten bis hin zur mit 89½ Jahren ältesten Teilnehmerin, strahlten am 14. September mit der Sonne um die Wette und nutzten die Gelegenheit, sich mit früheren Arbeitskolleginnen und -kollegen rege auszutauschen. Bereits beim Begrüssungskaffee mischte sich der neue Direktor, Michael Buik, unter die Pensionäre. Im Anschluss lauschten diese gespannt dessen aufschlussreicher Rede über die künftigen Herausforderungen des Spitals als Gesundheitsdienstleister der Region und darüber hinaus. Beeindruckt liessen sie sich über Change- und Qualitätsmanagement informieren und nickten zustimmend, als der Direktor abschliessend auch ihr Interesse als Bewohnerinnen und Bewohner der Region an der neuen Identität des Spitals einforderte. Martin Jegge, Leiter Dienste informier-

Die rund 70 ehemaligen Mitarbeitenden des Spitals Affoltern vor dem Haus Rigi. (Bild zvg.) te kurz über bauliche Vorhaben, bevor Liliane Bürge, Personalleiterin personelle Entwicklungen thematisierte.

Ihre Ausführungen, wonach im Spital Affoltern auch für weibliche Mitarbeitende das (freiwillige) Pensionsalter 65

gelte, und sogar Rentnerinnen und Rentner grundsätzlich in der aktiven Belegschaft des Spitals willkommen

seien, stiessen spürbar auf Anerkennung. Nach einer lustigen «Fotosession» vor dem Haus Rigi marschierte die hungrige Schar ins «Panorama», wo ein feines Menü an schön gedeckten Tischen auf sie wartete. Die Gesellschaft war denn auch voll des Lobes: Einerseits für Brigitta Hängärtner und ihr Team, andererseits für Stefan Walter, der seine Feuerprobe als neuer Küchenchef bereits nach zwei Wochen – zumindest hier und natürlich mit Unterstützung seines erfahrenen Teams – eindeutig bestanden hatte! Mit dem obligaten Butterzopf im Sack machten sich die Pensionärinnen und Pensionäre nach einem gemütlichen Treff wieder auf den Heimweg – nicht, ohne sich für diesen tollen Anlass zu bedanken, der nach wie vor sehr geschätzt und deshalb wiederholt wird: Die nächste PensioniertenZusammenkunft findet am Donnerstag, 14. September 2017, statt. Eliane Pürro, Personalabteilung

Vielfältiges «Abenteuer Innsbruck» Wettswiler Turnerinnen und Turner auf Jubiläumsreise im Tirol Vor fünfzig Jahren wurden der Männer- und der Damenturnverein Wettswil gegründet. Dieses Jubiläum wurde mit einer viertägigen Jubiläumsreise ins Tirol gefeiert. 42 aktive Jungsenioren und -seniorinnen liessen sich dies nicht entgehen. Nach der Hinfahrt stand in Innsbruck ein Spaziergang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie Altstadt, Haus mit dem goldenen Dachl; Domkirche St. Anton, Hofburg oder die Triumph-Pforte auf dem Programm. Von Weitem grüssten südlich der Stadt die Olympia-Sprungschanze am Berg Isel sowie die Hausberge Hafelekar im Norden und Patscherkofel im Süden. Am Morgen des zweiten Tages besichtigte die Reisegruppe die 400jährige Glockengiesserei Grassmayr in Innsbruck. Jährlich giesst das bedeutende Familienunternehmen etwa 300 Glocken. Grassmayr-Glocken wurden in über hundert Staaten exportiert. Die Glockenherstellung ist echte Handwerkskunst, jede Glocke

Die Wettswiler Turnerinnen und Turner bei bester Stimmung in Innsbruck. (Bild zvg.) ein Einzelstück, von der Definition der Tonstufen über die manuelle Herstellung der Formen bis zum Guss. Der Auftrag für die bisher schwerste Glocke – 25 Tonnen, für die Bukarester Kathedrale – ist ein neuer Höhepunkt in der Firmengeschichte. Auch am Nachmittag stand mit

dem Besuch der Edelbrandbrennerei Höck in Schwoich «Edles» an. Hier lernte man den Destillationsprozess von Edelbränden aus unterschiedlichster Herkunft und mit ungewohnten Nuancen kennen. Wehe, wer da von Schnaps spricht. Die Höcks erweitern laufend mit viel Engagement und

neuen Ideen das Sortiment ihres «Hobbys».

Silber, Wasser, schwarzer Dampf Die erste Station am dritten Tag hat viel mit Reichtum zu tun: Es ging in die berühmte Silbermine in Schwaz.

Ihre Geschichte reicht 600 Jahre zurück. Zur Blüte gelangte sie im 15. und 16. Jahrhundert, als etwa 80% der Silber-Weltproduktion aus dieser Mine kam. Damit wurden damals das pralle Leben vieler Höfe sowie unzählige Kriege und Raubzüge finanziert. Mit einer Stollenbahn ging es einen Kilometer durch einen Schlund ins Innere der Mine. Ein geführter Rundgang führte zu den Orten, wo früher Minenarbeiter mit blossen Händen und einfachsten Werkzeugen schufteten. Krankheit und Tod waren zu jener Zeit allgegenwärtig. Die weitere Fahrt führte zum gepflegten Touristendorf Pertisau am wunderschönen Achensee. Eine Schiffs-Rundreise erlaubte den Teilnehmern, Landschaft und Ruhe zu geniessen. Ein Ereignis bildete die Rückfahrt mit der rauchenden und zischenden Achensee-Dampf- und Zahnradbahn mit einem Durchschnittsgefälle von 16% zurück nach Jenbach in die Innebene. Am letzten Tag beendeten ein Ausflug zum Reschensee und die Rückfahrt nach Wettswil das «Abenteuer Innsbruck». (eme)

Tolle Aussicht, gutes Essen und Ländlermusik Knonauer und Maschwander Senioren in den Ferien am Thunersee Die diesjährigen Seniorenferien vom 10. bis 17. September führten 28 Teilnehmer und vier Leiter via Sustenpass und dem Brienzersee entlang nach Hilterfingen ins Hotel Bellevue au Lac, direkt am See gelegen. Die schöne Lage des Hotels und das super Wetter machten auch diese Ferien zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dass die Gruppe sogar auf der Terrasse jeweils das Nachtessen geniessen durfte, war für diese Jahreszeit schon aussergewöhnlich. Begleitet wurden die Reisenden dieses Jahr von der Maschwander Pfarrerin Claudia Mehl. Aber auch die Ausflüge in die nähere Umgebung wurden von den Teilnehmern geschätzt und auch genutzt. Die Hängebrücke in Sigriswil wurde für einige zwar zum «Pièce de Résistance», die schöne Aussicht machte

aufkommende Angstgefühle aber mehr als wett. Eine Stadtführung in Thun, eine Fahrt ins Suldtal zu den Pochtenfällen, ein Nachtessen auf dem Schiff «Stadt Thun» und ein Besuch im Tropenhaus in Fruttigen rundeten das Programm ab. Der Freitagabend wurde mit einem Salat- und Dessertbuffet verschönert, als Höhepunkt spielte die vierköpfige Ländlergruppe «Örgeli-freunde vom Stockental» auf. Dies wurde von einigen sogar zu einem Tänzchen genutzt. Nur allzu schnell war die Woche vorbei und die Heimreise wurde angetreten. Mit einem Mittagshalt in Schangnau, wo es nach einer kleinen Andacht einheimisches Büffelgeschnetzeltes gab und dem Desserthalt in Schwarzenberg kamen am späteren Nachmittag alle Teilnehmer wieder gesund zu Hause an.

Die 28 Teilnehmenden und vier Leiter der Senioren-Feriengruppe aus Knonau und Maschwanden. (Bild zvg.)

Remo Duda


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. September 2016

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Genussvoller poetischer Abend Ein Streifzug durchs Leben mit Vera Bauer in der Regionalbibliothek Affoltern Eine Leiterin der Meitlipfadi in der Backstube des «Pöschtli Becks» in Obfelden. (Bild zvg.)

400 Zöpfe pünktlich zum «Zmorge» Gelungene Zopfaktion der Meitlipfadi Säuliamt in Zusammenarbeit mit dem «Pöschtli Beck», Obfelden. Am Wochenende vom 24. und 25. September führte die Meitlipfadi im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums eine Zopfaktion durch. Die Pfadis und Wölfli haben dazu am Samstag in Mettmenstetten, Hausen, Obfelden und Affoltern knapp 400 Zopfbestellungen entgegengenommen, die von den Leiterinnen am Abend in der Backstube des «Pöschtli Becks» in Obfelden während rund fünf Stunden gebacken wurden. Am Sonntagmorgen wurden die bestellten Zöpfe dann pünktlich zum Frühstück in die Milchkästen ausgeliefert. (pd.)

Zurück zur Asylfürsorge? Vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer (Ausweis F) sollen keine Sozialhilfe nach Skos mehr erhalten, sondern nach Asylfürsorge unterstützt werden. Vorläufig Aufgenommene sollen wieder nach den gleichen Ansätzen wie für Asylsuchende unterstützt werden, wie dies bis Ende 2011 der Fall war. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (Kssg) beantragt dem Kantonsrat mit 9:6 Stimmen, einer geänderten parlamentarischen Initiative zur Änderung des Sozialhilfegesetzes (SHG) zuzustimmen. Die Kommissionsmehrheit (CVP, FDP, GLP, SVP) befürwortet die Rückkehr zum alten System mit Asylfürsorge. Die Unterstützung nach den SkosRichtlinien setzte falsche Anreize und würde einen direkten Zugang in die Sozialhilfe mit geringer Aussicht auf Ablösung bedeuten. Die Kosten für vorläufig Aufgenommene und ganz generell der Sozialhilfe sind in den letzten Jahren weiter angestiegen. Etwa die Hälfte der Menschen mit einem Ausweis F bezieht Sozialhilfe. Vor der Referendumsabstimmung vom 4. September 2011 prognostizierte der Regierungsrat die Mehrkosten auf 2,5 Millionen Franken pro Jahr bei rund 4000 vorläufig Aufgenommenen. Ende April 2016 waren bereits 4867 vorläufig Aufgenommene zu verzeichnen. Selbst der Regierungsrat spricht sich in seiner Stellungnahme vom 8. Juni 2016 an die Kssg dafür aus, diese Gruppe eher wieder der Asylfürsorge zu unterstellen. Gemäss einer Umfrage der Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren (Sodk) von 2012 erhalten Personen mit Status F nur in den Kantonen Basel-Stadt, Luzern und Zürich (ab Erteilung der vorläufigen Aufnahme) sowie in den Kantonen Bern und Genf (sieben Jahre nach ihrer Einreise) Sozialhilfe. Hinzu kommt, dass der Bundesrat im Rahmen der Asylgesetzrevision festgelegt hat, dass die Unterstützung vorläufig Aufgenommener unter dem Ansatz für die einheimische Bevölkerung liegen muss. (pd.)

Mit Rezitation, Gesang und Cello zeichnete die Sprecherin und Musikerin Vera Bauer am Mittwochabend in der Regionalbibliothek Affoltern das menschliche Leben in ironischen und nachdenklichen Dichterworten nach. ................................................... von urs e. kneubühl Logisch – wenn auch zufällig – und geradezu sinnbildlich, dass das Podium, auf welchem Vera Bauer in der Regionalbibliothek auftritt, just in der Ecke mit den Büchern zum «Leben mit Kindern», zu «Garten», «Haushalt» und «Kochen» aufgebaut ist. Alles Themen, die mit dem Leben eng verknüpft sind. Zudem ist auch das Regal mit den Themen «Theater» und «Unterhaltung» ganz in der Nähe, ebenso die Bücher zum Thema «Raumkunst». Das passt wie das Tüpfelchen auf dem i, denn das Programm der studierten Cellistin und ausgebildeten Rezitatorin heisst «Streifzug durchs Leben» und ist fürwahr «Kunst im Raum». Und in dieses Programm führt sie mit einem Satz aus der Nikomachischen Ethik des Aristoteles ein: «Das Ziel des menschlichen Lebens ist die Glückseligkeit», wobei sie augenblicklich eine Brücke zu Wilhelm Buschs «Der Einsame» schlägt: «Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut…»

Leckerbissen und geistreiches Vergnügen So pendelt Vera Bauer zwischen Gedichten aus Jahrhunderten, zwischen Humor und Besinnlichkeit. Es sind Gedichte von Busch, Ringelnatz, Tucholsky, Kaléko, Brecht u. a., mit welchen sie poetisch-musikalisch durchs Leben streift. Gekonnt und präzise vorgetragen, mit wohldosierter Gestik unterlegt und von virtuosen Cello-Einsätzen begleitet. Und so wird ihr Programm zum Leckerbissen und geistreichen Vergnügen, was das Publikum zum Schluss mit lang anhaltendem und be-

Vera Bauers «Streifzug durchs Leben» in der Regionalbibliothek Affoltern war ein wahrer Leckerbissen der gekonnten Kombination von Sprache, Ausdruck und Musik. (Bild Urs E. Kneubühl) geistertem Applaus verdankt. Mit Eloquenz, grosser Leidenschaft, Charme, mit Witz, genauso mit Feingefühl zitiert, gestikuliert und musiziert die versierte Wort- und Klang-Akrobatin. Meisterhaft unterstreicht sie Pointen mit verschmitzt-sarkastischer Mimik, präzise akzentuiertem Cellospiel und sie formt Worte, Sätze und Töne so beispiellos geschliffen und nuanciert, dass sie vom aufmerksam lauschenden und hingerissenen Publikum

überaus genussreich und «hautnah» miterlebt werden können. Vera Bauer versteht es, Dichtung und Musik wundervoll zu signifikanten und unterhaltenden Vorträgen zu kombinieren. Dabei vereint sie poetische Schmuckstücke, wirft sie zielsicher als rhetorische Lassos aus, umgarnt und erhascht damit. Und es gibt niemanden, der sich diesem Eingefangen-werden entziehen möchte.

Dank ihrer hervorragenden Sprachgewandtheit, ihrer die Texte glänzend visualisierenden Mimik und Gestik sowie der unterstützenden musikalischen Begleitung glückt Vera Bauer jeder Spagat zu den feinsinnigen wie ausdrucksvollen Dichterworten. Ihr Auftritt in der Regionalbibliothek erblüht so zur wahrhaftig wohlschmeckenden und beglückenden Hommage an das Leben, ganz im Sinne von Aristoteles Glückseligkeit.

Farbenfrohes Fest unter Freunden im Aeugstertal Der Götschihof bot seinen Gästen verschiedenste Attraktionen Das traditionelle Götschihof-Fest zog am vergangenen Wochenende zahlreiche Interessierte ins Aeugstertal. Mit Fantasie, Handwerk, Unterhaltung und Kulinaria wurde das Fest farbenfroh ausgerichtet. ................................................... von urs e. kneubühl Bunt und vergnügt präsentierte sich der Götschihof am vergangenen Wochenende. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angestellte des Wohnheims mit Arbeitsplätzen gaben der diesjährigen Auflage des traditionellen Götschihof-Festes erneut einen höchst kurzweiligen und abwechslungsreichen Anstrich. Gärtnerei und Werkstätten boten selbst kreierte Handwerksarbeiten von subtiler Schönheit und mit hohem dekorativem Wert. In der temporären «Galerie» wurde vor Ort getöpfert, gleichzeitig wurden Malereien und Karten, ebenso die Spiele-Eigenentwicklung «Huushooch» präsentiert und zum Kauf offeriert. Draussen auf dem kleinen Marktplatz gab es allerlei schmucke Basteleien zu bestaunen und zu erstehen, die ebenfalls von und mit den Bewohnenden und betreuten Mitarbeitenden eigen-

Das traditionelle Götschihof-Fest zog am vergangenen Wochenende wiederum zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Aeugstertal. (Bild Urs E. Kneubühl) händig hergestellt wurden. Eine Vielzahl an wirklich dekorativen Gegenständen, um sich selber oder auch Angehörige und Freunde damit zu beglücken. Und die Kinder unterhielten sich bei verschiedensten Attraktionen vom Ballon-Wettflug und der Rodelbahn, über Büchsenwerfen, bis zur Schaumkuss-Schleuder. Seine Kreativität

konnte der Nachwuchs zudem beim Bepflanzen herbstlicher Körbe in der Gärtnerei ausleben.

Bahn des Bergwerks in Betrieb Für musikalische Unterhaltung sorgten am Samstagnachmittag die Musikgesellschaft Stallikon und am Sonntagnachmittag die Steelband Aruba. Und

für die Verpflegung mit Grillwaren und Getränken war an beiden Tagen der Festbetrieb verantwortlich. Zudem war die Bahn des Bergwerks Riedhof in Betrieb, was für zusätzliche Attraktivität sorgte. Bei solcher Vielfalt und dem herrlichen Spätsommerwetter gab es für alle und jeden etwas am diesjährigen Götschihof-Fest.


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Forum

Freitag, 30. September 2016

ämtler kantonsräte meinen

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Hommage an eine gute Helfergemeinschaft

Daniel Sommer, EVP Affoltern

Von Volltreffern und Fehlgriffen Wurden Sie jeweils zuerst gewählt, wenn es im Turnunterricht endlich zum spielerischen Teil kam und die Mannschaften zusammengestellt wurden? Und auf welcher Position durften oder mussten Sie zum Erfolg beitragen? Wurden Sie «auserwählt», das Tor zu hüten, weil man Ihre Angreiferoder Verteidigerqualitäten anzweifelte? Wie auch immer, die Bedeutung des Torhüters wird in der Jugendzeit meist unterschätzt. Dabei ist diese einsame Position die ideale Vorbereitung für ein politisches Amt. Das jedenfalls ist meine Erfahrung nach rund 500 Tagen im Zürcher Kantonsrat. Als Torhüter der unverwüstlichen Veteranen des FC Affoltern finde ich viele Parallelen zu meinem kantonsrätlichen Wirken. Als hinterster Mann versuche ich mit einem geschickten Abkick oder Auswurf erfolgversprechende Spielzüge zu lancieren. Mich auf dem Parlamentarierfeld an solch geglückte Aktionen zu erinnern, hilft mir dann beim Abfassen und Einreichen politischer Vorstösse. Einen gewichtigen Unterschied gibt es allerdings: Als Kantonsrat möchte ich, dass letztlich die ganze Bevölkerung und nicht nur ein einzelnes Team gewinnt.

lungen ist, steht nun zur Diskussion, ob ein ‹freiwilliger automatischer Steuerabzug vom Lohn› eine wirkungsvolle Hilfe für Menschen sein kann, die mit Schuldenproblemen zu kämpfen haben. Gelbe Karten wegen Spielverzögerung gibt es in der Politik allerdings nicht. Und so musste sich Torhüter Sommer ohne zu Murren acht Monate gedulden, bis der geplante Steilpass ankam. Das Warten ist allerdings oft anstrengender als das Spiel nach vorne. Denn in dieser Zeit waren viele Gespräche zu führen und harte Überzeugungsarbeit zu leisten. Schneller geht es, wenn ich eine blosse «Anfrage» einreiche, wie ich es nach den Sommerferien zum Thema ‹Pelletheizungen nicht benachteiligen› tat. Doch der Ball kam so rasant zurück, dass ich beinahe auf dem falschen Fuss erwischt wurde. Denn ein Radiojournalist wollte in einem Telefon-Interview von mir erfahren, wie denn die Funktionsweise eines Pufferspeichers bei einer Pelletheizung genau sei. Aber weil sich auch Torhüter serös auf ein Spiel vorbereiten müssen, hatte ich mich vorgängig bei einem Ingenieur über die wichtigsten Aspekte informiert. Knapp war es trotzdem.

mitunterzeichnet, der auch wegen schlechter Ausführung nicht ankam. Denn in der Stellungnahme des Regierungsrates wurde deutlich, dass unsere Anfrage teilweise falsche Fakten enthielt. Diese Erfahrung erinnert mich an eines meiner letzten Meisterschaftsspiele, bei dem ich am liebsten im Erdboden verschwunden wäre. Denn einen schwach geschossenen Freistoss zwischen den Händen durchflutschen zu lassen, ist für einen Torhüter die Höchststrafe. Wegstecken, aufstehen und weitermachen. Das ist in der Politik ebenfalls angesagt. Auch auf dem politischen Feld hängen Sieg oder Niederlage nicht nur von einem einzelnen Spieler ab. Gemeinsam ist man stärker. Das wird besonders deutlich, wenn über Parteigrenzen hinweg ein Ziel erreicht werden kann. Das wird hoffentlich auch bei der «Petition für eine Mittelschule in Affoltern am Albis» der Fall sein. Denn fast alle Kantonsräte aus dem Bezirk vergessen für einmal ihre eigenen Clubfarben und setzen sich so für die ganze Bevölkerung des Bezirkes ein. «Jetzt oder nie!» heisst die Devise, damit diese Petition zum Volltreffer wird. Nun ist fürs Erste fertig gehofft – das Goalietraining wartet: Freistösse üben!

Wird eine von mir mitunterzeichnete «Parlamentarische Initiative» an eine vorberatende Kommission überwiesen, dann buche ich das unter «Steilpass» ab. Und weil mir dies kürzlich zusammen mit 74 Ratsmitgliedern ge-

Wie im Fussball sind auch in der Politik nicht alle Vorstösse erfolgreich. So hatte ich im Frühjahr einen etwas scharf formulierten Vorstoss zum Thema Mindestlöhne im Detailhandel

Die Betrogenen werden nicht entschädigt?

Bezirksrat: SVP will Ersatzmitglied stellen

Alle benützen die Umwelt. Die einen zahlen dafür, andere weniger und einige werden reich. Die Autokonzerne haben mit den manipulierten Abgasmessungen nicht nur die Käufer betrogen, sondern auch unsere Umwelt. Der Käufer kann doch annehmen, dass die vom Bund eingeführten Energieetiketten korrekt sind. Bei den Ölfeuerungen werden entsprechende Kontrollen ausgeführt und nötigenfalls Abschaltungen der Brenner durchgesetzt. Viele Käufer haben doch aufgrund der falschen Angaben ein bestimmtes Auto gekauft und waren der Meinung, dass die Daten vom Bund kontrolliert würden. Die Käufer und die Umwelt haben eine Entschädigung (wie z.B. in den USA) zugut. Unsere Behörde ist in der Pflicht, für Recht und Ordnung zu sorgen. Es kann doch nicht sein, dass Aktionäre (= Eigentümer) eine Entschädigung verlangen und die Betrogenen nicht entschädigt werden. Wo sind all die Gesundheits- und Umweltpolitiker?

Delegiertenversammlung der SVP Bezirkspartei in der «Krone», Hedingen.

Josef Oehri, Mettmenstetten

Im Beisein der beiden Kantonsräte Susanne Leuenberger und Martin Haab waren als Referenten auch Gemeindepräsident und Spital Betriebskommissions-Präsident Clemens Grötsch und Nationalrat Gregor Rutz in der «Krone» in Hedingen anwesend. Erstes Thema der von SVP Bezirkspräsident Hans Finsler geleiteten Delegiertenversammlung war die im Februar anstehende Bezirksratswahl. Nachdem die bisherigen Bezirksrätinnen und der Statthalter zur Wiederwahl antreten, verzichtet die SVP auf eine eigene Kandidatur. Die entstandene Vakanz durch den Rücktritt eines Ersatzmitgliedes soll aber durch eine Vertretung der SVP geschlossen werden.

Spital auf Kurs Gemeindepräsident und Spital BK-Präsident Grötsch orientierte die Delegierten über den Stand der Strategie in unserem Bezirksspital. Nach den auf Distanz wahrgenommenen, anhaltenden Turbulenzen um unseren stationären Grundversorger war es wohltuend festzustellen, dass die Herausforderung Neuorientierung an die Hand genommen wird. Die offenen Baustellen, wie Trennung Akut und Langzeitpflege, oder Kooperationen mit umliegenden Spitälern und vieles mehr, hätte nach der in Kraft tretenden Gesetzgebung bereits seit dem Jahre 2012 umgesetzt werden sollen. Der Handlungsbedarf ist dringend und wurde aufgezeigt. Es ist zu hoffen, dass im Interesse der Erhaltung

PS: Details zu meinen bisherigen acht Vorstössen: www.kantonsrat.zh.ch/mitglieder/mitglieder.aspx.

des Spitals, der Arbeitsplätze und seiner Zukunft die überfälligen Schritte zügig vorangetrieben werden. Es braucht Korrekturen im Betrieb, um sich im Angebot behaupten zu können. Die SVP unterstützt die Bestrebungen der Betriebskommission zur Erhaltung eines qualitativ und wirtschaftlich konkurrenzfähigen Akutspitals, der die Grundversorgung für die Bevölkerung in unserem Bezirk sicherstellt.

Parlament auf Abwegen Die Verärgerung der Delegierten über die Nicht-Umsetzung der Verfassung im Falle der Masseneinwanderung kam bei den Ausführungen von Nationalrat Rutz in seinem Bericht aus Bern deutlich zum Ausdruck. Die Ausführungen des Mitglieds der vorberatenden Kommission hat das Entstehen der Entscheide im Nationalrat im Detail geschildert. Es ist offensichtlich, dass der Mehrheit der Nationalräte der Mut und die Überzeugung fehlen, den Interessen des Volksentscheides zum Durchbruch zu verhelfen. Man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass unsere politische Elite sich vom Volk entfernt und sich nicht bewusst ist, von wem sie gewählt und bezahlt wird. Auch wenn es noch einige Zeit dauert, bis die nächsten Wahlen ins Haus stehen, vergesse man nicht, dass es allen voran die Vertreter der SP und der FDP waren, die diesen Staatsstreich ermöglicht haben. Es ist einmalig seit 1848, seit der Gründung des Bundesstaates wurde erstmals vom Nationalrat die Verfassung gebrochen. SVP Bezirk Affoltern

Ein Teil der Helfer beim samstäglichen Aufbau des Herbschtmäärts. (Bild zvg.)

Eine Plattform, die Menschen verbindet, Bericht über den 24. Wettswiler Herbschtmäärt im «Anzeiger» vom 27. September. Was wären die vielen Events ohne Helfer. In jedem Dorf und bei jeder Veranstaltung sind die eigentlichen Stars die unzähligen Helfer und Liebmenschen, welche mit ihrem Einsatz die Anlässe zu dem machen, was sie sind. Überall wird angepackt, uneigennützig für die gemeinsamen Ziele eingestanden und mit Liebe zum Detail gearbeitet. Diese Zeilen sind dazu gedacht, um den Einsatz aller Helfer und Helferinnen öffentlich zu würdigen. Auch bei unseren Anlässen, dem Wettswiler Herbscht- und Adventsmäärt, welche von einem 9-köpfigen OK organisiert werden, wäre es unvorstellbar, ohne Helfer auszukommen. Inzwischen ist es eine richtige Helferfamilie und ein Einsatz zu Gunsten der Allgemeinheit ist eine liebgewordene Tradition geworden. Stolz stehen Menschen für andere Menschen ein und arbeiten gemeinnützig für die Zwecke der Verbundenheit. Was gibt es Schöneres, als eine Plattform von Menschen für Menschen zu organisieren und gemeinsam für die Ziele einzustehen. Seit Urzeiten verbinden sich Menschen und organisieren verschiedene wunderbare Events. Gemeinschaftlich stellen sie sich in die Dienste der Anlässe und so entstehen Events, welche für das Gemeinwohl einer Gemeinde von so grosser Wichtigkeit sind. Verbundenheit, die gleiche Leidenschaft und weitere wunderbare Werte zeichnen das Helferdenken aus. Höchstleistungen

werden durch die vielen «fleissigen Bienen» vollbracht und es erstaunt immer wieder aufs Neue, zu was Menschen doch fähig sind. Ich möchte das OK hervorheben, die vielen liebenswerten Helferinnen und Helfer, die Vereine, Sponsoren, Behörden und nicht zuletzt die zahlreichen Besucher sowie Aussteller. Wir sind froh, dass unser Dorf lebt und die Menschlichkeit im Vordergrund steht. Nicht das Geld, sondern die Gemeinschaftlichkeit, Verbundenheit, Toleranz etc. sind wichtige Werte, welche ein Dorf prägen. Insgesamt sind jeweils gegen 100 Personen involviert und bereichern mit ihren Persönlichkeiten unsere Anlässe. Der «Anzeiger» hat bereits darüber berichtet, dass in diesem Jahr auch Asylbewerber zum Team gehörten und wohl auch in Zukunft aktiv mitarbeiten werden. Eine spezielle Form von Integration, welche sehr geschätzt wird! Unser Dorf wächst und die wichtige Verbindung der Menschen wird hoffentlich weiter unser Dorfbild prägen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, sich auf die vielen fleissigen Menschen verlassen zu dürfen. Unsere Gemeinschaft ist intakt und wir schätzen alle Beteiligten sehr! Nach dem Anlass ist vor dem Anlass und so freuen wir uns auf den 18. Wettswiler Adventsmäärt vom Sonntag, 27. November 2016 (1. Advent). Für Aussteller hat es noch einige Plätze frei. OK Wettswiler Herbscht- und Adventsmäärt Remo Buob, OK-Präsident Weitere Infos unter www.määrt.ch.

Hund angefahren und dann weg Passiert am Dienstag, 27. September, um ca. 20.35 Uhr: Ich ging mit unserem Hund spazieren auf der Schachenstrasse auf dem Trottoir. Auf der Höhe Lärchenhof bog ein schwarzes Auto ab, Richtung Tankstelle. Die Lenkerin fuhr meinen hund an. Der Hund lief davon. Die Lenkerin hielt kurz an und entschuldigte sich. Ich musste mich zuerst um meinen Hund kümmern, der im Schockzustand wegrannte. Als

ich nach zwei Minuten zurückkam, war das Auto weg. Kann man nicht erwarten, dass man sich erkundigt, ob dem Hund etwas passiert ist? Ebenso könnte man erwarten, dass man für den entstandenen Schaden aufkommt. Dieses Verhalten ist rücksichtslos! Diesmal war es ein Tier, es könnte auch mal ein Kind sein. Margrith Roth, Bonstetten

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus dem «Anzeiger» oder der Region aufgreifen.

– soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.) Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch.


Stellenanzeiger Zürcherische Pestalozzistiftung 8934 Knonau www.pestalozzistiftung.ch Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung für ca. 6 Monate oder länger, eine zuverlässige

Mitarbeiterin Wäscherei und Reinigung Pensum: ca. 50 %, vormittags als Mithilfe für unsere Leiterin Lingerie. Besorgen der Heimwäsche, wöchentliche Reinigungen im Hauptgebäude und der Büro- und Sitzungszimmer. Falls Sie Interesse an dieser befristeten Teilzeitstelle haben, sorgfältig und selbstständig arbeiten und die deutsche Sprache beherrschen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Weitere Auskunft erteilt Ihnen gerne: Zürcherische Pestalozzistiftung Beatrix Rohrer, Verwalterin Langacher 2 8934 Knonau Telefon 044 767 90 30 rohrer@pestalozzistiftung.ch

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Gewerbe/Dienstleistungen

Helm auf – Glück auf

Das Dutzend voll

Das Bergwerk Riedhof im Aeugstertal öffnet diesen Samstag den Stollen. > Seite 21

Urs Huber gewinnt die Garmin Bike Marathon Classics, dank dem Sieg am Iron Bike Race. > Seite 25

Freitag, 30. September 2016

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«Ballenberg» Freilichtmuseum mit Gebäuden aus Knonau und Mettmenstetten oberhalb von Brienz. > Seite 27

Hanna Lukes eröffnet eine Damenmode-Manufaktur

Wild und Wein im «Landikerstübli»

Neues Ladenlokal im Weisbrod-Areal in Hausen

Saisonale Spezialitäten und Bewährtes

Die textile Tradition im Weisbrod-Areal in Hausen wird ab dem 7. Oktober mit einer Damenmode-Manufaktur ergänzt. «Hanna Lukes Fashion» eröffnet das Ladenatelier in den Räumlichkeiten der Firma «bluff interior & colour design». Im Weisbrod-Areal in Hausen am Albis wurden während 187 Jahren hochwertige Textilien produziert. Im Fabrikareal der Firma Weisbrod-Zürrer AG mit dem grössten Stoffladen der Schweiz sind heute Anbieter und Verarbeiter von Textilien sowie andere Kleingewerbe eingemietet. Die vielseitigen Kreationen von Hanna Lukes sind sportlich, weiblich, chic und elegant. Jedes Kleidungsstück ist ein handgefertigtes Unikat. Die Modelle sind raffiniert in der Schlichtheit sowie klar im Schnitt. Je nach Modell tragbar für den Alltag oder für besondere

Hanna Lukes. (Bild zvg.) Anlässe. Die Kleinserien und Einzelstücke – liebevoll im Detail ausgearbeitet – entstehen im örtlichen Atelier. Lokale Produktion für eine regionale

Ausstrahlung. Das Ziel von Hanna Lukes ist, dass sich ihre Kundinnen «in der zweiten Haut» wohlfühlen. Das Tragen von individuellen Modellen trägt zur schönen Ausstrahlung bei. Das Atelier «Hanna Lukes Fashion» ist der Ort für besondere Kundenwünsche. Auch bei herausfordernden Proportionen, welche von den Norm-Massen abweichen. Eröffnet wird das Ladenatelier im Weisbrod-Areal am Freitag, 7. Oktober, von 14 bis 21 Uhr sowie am Samstag, 8. Oktober, von 10 bis 15 Uhr. Musikalische Begleitung bieten DJ Tom mit Lounge-Musik am Freitag ab 17 Uhr sowie das Duo Arco d’Oro mit mediterranen Liedern am Samstag um 13 Uhr. Hanna Lukes bietet an den beiden Tagen einen Eröffnungsrabatt von 10 % auf alle Kleider. (pd.) Weisbrod-Areal 3-4, Hausen. Öffnungszeiten ab 11. Oktober: Dienstag bis Freitag, 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr. Weitere Informationen zu Modellen und Nähkursen: www.hannalukes.ch.

korrigendum

Heisse Marroni in der Begegnungszone Saisonstart mit Freddy Illi in Affoltern Ab Dienstag, 4. Oktober, duftet es an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern wieder nach den beliebten heissen Marroni.

also auf heisse, herrlich schmeckende Marroni freuen. (pd.) Heisse Marroni an der Oberen Bahnhofstrasse,

Im Artikel «Schöne Fingernägel für die ganze Familie» (im «Anzeiger» vom 27. September) war fälschlicherweise zu lesen, dass die «Nailbar Be Pretty», im Emmen Center, am Eröffnungswochenende 1 % Rabatt auf sämtliche Dienstleistungen gewähre. Richtig gibts heute und morgen, 30. September und 1. Oktober, 10 % Rabatt. (Red.)

Affoltern, Montag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr,

Zurzeit sieht es nicht nach einer sehr Samstag, 10 bis 16 Uhr. grossen Ernte aus. Die Gallwespe und das zu nasse Wetter in Italien während der Blütezeit haben den Bäumen zu schaffen gemacht. «Auf die Qualität der Früchte sollte dies aber keinen Einfluss haben», meint «Marronimaa» Freddy Illi. Natürlich wird auch das «Tixi-Taxi-Kässeli» auf der Theke nicht fehlen. Nach der letzten Saison konnten stolze 800 Franken an die Organisation überwiesen werden. Nun darf man sich «Marronimaa» Freddy Illi. (Bild zvg.) anzeige

10 Prozent Rabatt

anzeigen

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Von links: Memet Özer, Helena Cassis und Mustafa Özer. (Bild zvg.)

Im Ristorante-Pizzeria Landikerstübli in Birmensdorf sind ab dem 1. Oktober Wildspezialitäten erhältlich. Vor einem Jahr hat das neue Team das Ristorante-Pizzeria Landikerstübli in Birmensdorf übernommen. Das Konzept hat sich bewährt: ein umfangreiches Angebot an bürgerlichen Speisen plus Pizzen, von Montag bis Freitag vier wechselnde, günstige Tagesmenüs inkl. Salat und Dessert, dazu frisches hausgemachtes Brot, zu fairen Preisen und einem tollen Service. Auch mit den speziellen Speisekarten je nach Saison, zum Beispiel ab 1. Oktober mit Wildspezialitäten und einem guten Glas Wein, werden die Gäste verwöhnt. Sämtliche Gerichte werden mit frischen Zutaten zubereitet und können

auch via Take Away mitgenommen oder geliefert werden. Private oder geschäftliche Anlässe unterschiedlicher Grössenordnungen können gefeiert werden. Bei Gesellschaften ab 15 Personen wird das Lokal auch ausserhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet. Das Landikerstübli bietet zirka 65 Plätze und das richtige Ambiente, damit jede Feier zum Fest wird. Die Pizzeria ist etwas ausserhalb von Birmensdorf gelegen, es sind genügend eigene Parkplätze vor und hinter dem Haus vorhanden. Die Buslinien 227 und 220 halten in Landikon vor der Haustür. (pd.) Ristorante-Pizzeria Landiker-stübli, Wettswilerstr. 3, Birmensdorf. Montag bis Freitag, 10 bis 14 Uhr und 17 bis 23 Uhr, Samstag und Sonntag, 17 bis 23 Uhr. Telefon 043 344 05 36, landikerstuebli@gmail.com. www.landikerstuebli.ch.


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Snntag, 2. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Obfelden Pfarrerin Bettina Ferrat-Gerber Pfarramtsvertretung: Pfarrer Jürgen Schultz, Hausen, Telefon 043 530 04 91 oder Telefon 079 520 12 33

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. Oktober 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Familienkafi 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfr. Th. Müller 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 2. Oktober 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon Pfr. Th. Müller Musik: Ch. Ledermann, Klarinette 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Mittwoch, 5. Oktober 19.30 «Israel und ich» Gespräch im Chilehuus mit J. Weil-Goldstein (Schweizer Jude) und P. Dettwiler (Schweizer Christ) Donnerstag, 6. Oktober 14.00 Seniorentreff im Ulmensaal «Kolumbien – arm und reich zugleich» mit Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. Oktober 19.00 Abendgottesdienst zum Thema «still – Stille – Ruhe finden» mit Pfrn. Susanne Sauder Mitwirkung des Kirchenchores An der Orgel: Josef Bachmann, Wettswil

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 2. Oktober 11.00 Ökumen. Erntedankgottesdienst auf dem Hof von Roland Odermatt, Bachstr. 2, Heisch Mit Diakon Matthias KühleLemanski, Pfarrer Christof Menzi und dem kath. Kirchenchor Anschliessend Apéro Erntegaben können eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn abgegeben werden Montag, 3. Oktober 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 5. Oktober 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 7. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 2. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 2. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 5. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 6. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Sonntag, 2. Oktober 19.30 Abend-Gottesdienst Pfr. Christof Menzi Montag, 3. Oktober 15.45 Kolibri

Sonntag, 2. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Aufnahme der neuen Ministranten Mit Pfr. A. Saporiti und Ruth Dober Musik: Lotti Gläser, Angela Bozzola und Ensemble Dienstag, 4. Oktober 9.10 bis 11.10 Uhr Bibelmorgen für Frauen mit Katja Wissmiller

Ref. Kirche Knonau Freitag, 30. September 18.00 Konfunti in Maschwanden Sonntag, 2. Oktober 17.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Begrüssung neue Organistin Alina Nikitina mit viel Musik und Taufe von Joshua Huber anschliessend Apéro

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 30. September 18.00 Konfirmandenstunde im Pfarrhaus Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Samstag, 1. Oktober vormittags Die Konfirmanden fahren mit Pfrn. C. Mehl ins EPI-Zentrum Zürich/Zollikon Rückfahrt am Abend Sonntag, 2. Oktober 10.00 Erntedank- und Chilbigottesdienst zum Thema «Dankbarkeit» – «die Bäume im Wald sollen jubeln» in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic Es werden unsere fünf neuen Konfirmanden vorgestellt

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 1. Oktober 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 2. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Taufe Elin Mendler www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 30. September 19.00 Concerto piccolo Nr. 9, I Tredici, Ensemble Gesangverein Hedingen, reformierte Kirche Samstag, 1. Oktober 16.00 Naturalgaben für den Erntedankgottesdienst werden bis 16.30 Uhr vor der ref. Kirche entgegengenommen Sonntag, 2. Oktober 9.30 Erntedank-Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat und Pfr. Christoph Hürlimann Erich Eder (Orgel) Jodlerklub Affoltern am Albis anschliessend Apéro in der Kirche Dienstag, 4. Oktober 11.30 Seniorenmittagstisch katholisches Chilehuus Mittwoch, 5. Oktober 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 6. Oktober 12.00 Club 4, ref. Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 30. September 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Samstag, 1. Oktober 9.30 Auftakt: Chor-Projekt Christnachtfeier Sonntag, 2. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 4. Oktober 19.00 Jugendgottesdienst

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 2. Oktober 19.00 Gottesdienst Thema: «Das Unser Vater-Gebet aus aramäischer Perspektive» Pfarrerin Inge Rother Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 2. Oktober 10.00 Familiengottesdienst zu Erntedank auf dem Bauernhof der Fam. Muff, Untere Au, Stallikon Von Stallikon kommend 200 m nach dem Schützenhaus rechts abbiegen Leitung: Pfr. Otto Kuttler und Team mit Kolibrikindern, Fiire mit de Chline und 4.-Klässlern Musik: Musikgesellschaft Stallikon Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Es gibt herzhafte Köstlichkeiten vom Bauernhof Wir bitten um eine Kollekte Fahrdienst: Anmeldung, 1. Oktober, Tel. 044 700 09 91 Mittwoch, 5. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 6. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 7. Oktober 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. Oktober 17.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 2. Oktober 10.30 Erntedank-Gottesdienst dt./it. mit Begrüssung von Luis Perez Uvalle musik. Begleitung: Akkordeonorchester AOBA anschl. Apéro 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 2. Oktober 9.00 Erntedank-Gottesdienst mit den italienischen Pfarreiangehörigen Mitgestaltung Liturgiegruppe Obfelden anschl. Apéro

Samstag, 1. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 2. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 4. Oktober 19.30 Abendmesse Mittwoch, 5. Oktober 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 6. Oktober 19.00 Rosenkranz Freitag, 7. Oktober 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. Oktober 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 2. Oktober 11.00 Ökumenischer Erntedankgottesdienst auf dem Bauernhof von Roland Odermatt Bachstrasse 2, Heisch der Kirchenchor singt die Toggenburger Messe Donnerstag, 6. Oktober 8.15 Gottesdienst

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Samstag, 1. Oktober 15.00 Generalkonferenz Frauenversammlung mit Imbiss Sonntag, 2. Oktober 11.00 Generalkonferenz, Priestertumsversammlung (10.00 Uhr Brunch) 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Übertragung Sonntagmorgenversammlung Diese und weitere Sessionen sind in vielen Sprachen abrufbar unter www.lds.org

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 30. September 19.00 Alphalive-Kurs 19.30 Feuerabend Samstag, 1. Oktober 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 2. Oktober 10.00 Spezial-Gottesdienst «öpäso» Gospel-Comedy-Theater Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 3. Oktober 12.00 Mittagstisch Dienstag, 4. Oktober 14.00 Gedenkfeier an Yvan Chopard Mittwoch, 5. Oktober 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teenie-Elternkurs 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 2. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Hauskreis Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Kath. Kirche Bonstetten

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Sonntag, 2. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 2. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Dr. Stefan Schweyer Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Seminar mit Stefan Schweyer zum Thema: Musik und Gesang im Gottesdienst Kinderbetreuung www.etg-mettmenstetten.ch

Oktober-Programm 2016 Dienstag, 4./11./18./25. Okt. 2016 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 5./26. Oktober 2016 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 6. Oktober 2016 SENIORENTREFF Kolumbien – arm und reich zugleich mit Pfr. Thomas Müller 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 06. Oktober 2016 WANDERUNG Isikon–Pfäffikon Wanderzeit: 3½ Std. 7.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 19 39 Donnerstag, 20. Oktober 2016 BERGWANDERUNG Wildspitz, Hürital–Sattel Wanderzeit: 4 Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 20. Oktober 2016 SPAZIERGRUPPE Brugg – Wasserschloss d. Schweiz Wanderzeit: 1½ Std. 9.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Marcel Ineichen 044 760 44 02 (Anm. erforderlich) Donnerstag, 27. Oktober 2016 EXK. – Flughafenbesichtigung Führung: 2 Std. Teiln.zahl begrenzt 12.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Billett selber lösen Pass oder ID mitnehmen! Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 27. Oktober 2016 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Restaurant Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91


Veranstaltungen

Freitag, 30. September 2016

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«Sunechind» singen in Affoltern Die erfrischenden Kinderstimmen erklingen in der Aula Ennetgraben Der Kinderchor «Sunechind» zeigt am Sonntag, 6. November, in der Aula Ennetgraben seine Aufführung «Noiland», welche bereits in Altdorf und in Meggen vor begeistertem Publikum grossen Anklang gefunden hatte.

Neue Organistin in Knonau: Alina Nikitina. (Bild zvg.)

Gottesdienst mit Musik in Knonau Zur Begrüssung der neuen Organistin findet am Sonntag, 2. Oktober, ein musikalischer Gottesdienst mit Taufe statt. Die reformierte Kirchgemeinde Knonau freut sich, am kommenden Sonntagabend eine neue Organistin als zweite Musikerin neben der bewährten Motoko Matsushita zu begrüssen und in ihr Amt einzusetzen. Die aus Sibirien stammende Kirchenmusikerin Alina Nikitina absolviert zur Zeit an der Hochschule für Kirchenmusik in Luzern weiterführende Studien. Als sehr qualifizierte Fachperson wurde sie von der Kirchenpflege Knonau angestellt. Im Abendgottesdienst wird viel Musik erklingen. Der Jugendliche Joshua Huber aus Knonau wird durch die Taufe in die christliche Gemeinschaft weltweit aufgenommen. Bei einem Apéro kann beiden gratuliert werden. Die Kirchgemeinde freut sich auf eine fröhliche und musikalische Gemeinde. (pd.) 2. Oktober, 17 Uhr, Kirche Knonau.

Musik und Gesang im Gottesdienst Vortrag mit Dr. Stefan Schweyer am Sonntag in Mettmenstetten. Was gibt es Motivierenderes als eine Gemeinde, die aus vollem Herzen singt? Unbeachtet des bevorzugten Liedstils und der begleitenden Mu- Stefan Schweyer. sik ist das gemein- (Bild zvg.) same Singen Ausdruck und eine der Quellen gemeindlichen Lebens. Der Referent wagt die Aussage: «Eine Gemeinde, die singt, lebt. Ja, das Singen ist einer ihrer Lebensnerve.» Umgekehrt wirkt es beklemmend, wenn in einem Gottesdienst das gemeinsame Singen verhalten erfolgt, wenn mehr gemurmelt als gesungen wird, wenn nicht die ganze Gemeinde singt, sondern nur einige speziell Singfreudige. Schweyer betont weiter, dass sich im gemeinsamen Singen der Schwerpunkt vom Ich zum Wir verlagert und somit dem heute weitverbreiteten Individualismus ein gesunder Gegenpol gegenübergestellt wird. Der Redner ist Assistenzprofessor für Praktische Theologie an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel (STH). (pd.) Gottesdienst Stefan Schweyer, Sonntag, 2. Oktober, 10.30 Uhr. Seminar 13.30 Uhr (rund eine Stunde). Evang. Täufergemeinde, Weidstrasse 20, Mettmenstetten. Infos: www.etg-mettmenstetten.ch.

Die «Sunechind» im Alter zwischen vier und zwölf Jahren sind durch sechs erfolgreich produzierte CDs schweizweit bekannt geworden. Mit viel Freude und Hingabe haben sie ihre jüngste Produktion «Noiland» eingesungen, welche dieses Jahr auf den Markt gekommen ist. Wer die Lieder hört, merkt sofort, dass sie etwas ganz Besonderes sind und auf eindrückliche Weise den Zeitgeist treffen. Die stimmungsvollen Songs mit ihren tiefgründigen Texten gehen sofort unter die Haut. Die Liedermacherin und Chorleiterin, Gabriela Bächinger, fühlt sich in der musikalischen Zusammenarbeit mit unzähligen Kindern im Alltag dazu inspiriert: «Kinder sehen die Welt mit ihren eigenen Augen: Da wird beispielsweise ein Baum zum besten Freund oder der Traum vom Fliegen wird wahr». Dass den Kindern auch Themen wie «Liebe» oder «Vertrauen» wichtig sind, ist ebenfalls auf der gelungenen CD zu hören.

Überzeugende Qualität Der Pianist, Verlagsleiter und Produzent der «Sunechind», Simon Bächinger, ist stolz, dass die letztjährige CD «Voll Froid» am «Goldigen Chrönli

Die «Sunechind» zwischen vier und zwölf Jahren sind durch ihre sechs erfolgreichen CDs schweizweit bekannt. (Bild zvg.) 2015», wo regelmässig Schweizer Mundart-Kinderlieder ausgezeichnet werden, den 1. Platz belegte. Auch die hohe Qualität der neusten CD «Noiland» überzeugt: Neben den erfrischenden Kinderstimmen wurden für die Aufnahmen namhafte Berufsmusiker engagiert, welche auf höchstem musikalischem Niveau die Band-Parts der «Sunechind-Lieder» im hauseigenen «Bächinger Musik-Tonstudio» einspielten. So erstaunt es nicht, dass die CD «Noiland» es auf Anhieb sogar in die Schweizer Charts geschafft hat. Dass die singbegeisterten «Sunechind» auf ihrer Schweizer Tournee

auch in Affoltern auftreten, hat damit zu tun, dass ein Teil der «Sunechind» im Säuliamt zu Hause ist. Die wöchentlichen Proben finden in Zwillikon in der Fabrik am Weiher in den Räumen der «Bächinger Musikschule» statt. Das zweite Probelokal befindet sich in Weiningen ZH, dort probt jeweils die zweite «Sunechind»-Chorgruppe.

«Noiland» mit «Eigägwächs» An den diesjährigen Konzerten werden die «Sunechind» ausserdem von der bekannten Urner Theaterfrau, Lo-

ry Schranz, zusammen mit ihrer Kindertheatergruppe «Eigägwächs» begleitet. Das farbige Rahmenprogramm beinhaltet u.a. Ballett und Pantomime und stellt für die Aufführungen der «Sunechind» eine grosse Bereicherung dar. Zwischen den Songs gestaltet Simon Bächinger auf dem Flügel improvisatorisch und gekonnt die Theatereinlagen auf dem Flügel. (pd.) «Noiland», Sonntag, 6. November, um 15 Uhr in der Aula Ennetgraben, Affoltern. Tickets bei Starticket, Telefon 0900 325 325, oder www.sunechind.ch. Infos unter www.baechinger-musik.ch oder www.eigaegwaechs.ch.

«Knall auf Fall» «Silberbüx»: Konzert in der Kirche Wettswil Wer die preisgekrönte Kinderliederband Silberbüx kennt, der weiss: Was die Geheimbande ausheckt, wird auf der Bühne als geheime Mission umgesetzt. Nicht als «Mission Impossible», sondern als bunte Mischung aus Abenteuer, Musik, Lachen und Rätselspass.

in den Ohren – wie sie selber über sich sagen – und das zusammen mit Gross und Klein. Aber auch die Eltern können entspannt zurücklehnen: Die Songs sind so gut, dass sie auch in der Endlosschleife nicht nerven. «Silberbüx» sind seit 2007 gemeinsam unterwegs – die Liedermacher und Musiker haben gemeinsam an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) studiert und sind dann im Anschluss daran ihren eigenen Kindheitsträumen nachgestiegen. Ihre ersten beiden Produktionen «Gheim isch Gheim» und «Uf em Sprung» gewannen 2009 und 2012 «S Goldig Chrönli» für die beste Schweizer Kinderliederproduktion und wurden als interaktive Konzerte über 300-mal aufgeführt. 2013 war die Kinderliederband mit einer kammermusikalischen Formation des Tonhalle-Orchesters Zürich unterwegs und veröffentlichten die Live-CD mit «Zupf und Strich». Auch ihr jüngstes Programm «Uf Räuberjagd» wurde 2015 mit dem «Goldige Chrönli» ausgezeichnet und schweizweit über 170mal gespielt. (pd.)

Die vier Liedermacherinnen und Musiker von «Silberbüx» Brigitt Zuberbühler, Stefanie Hess, Benno Muheim und Maurice Berthele haben sich für die neuste Produktion «Knall auf Fall» etwas ganz Spezielles ausgedacht: Gemeinsam wurden mit 80 Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe geschrieben, getanzt und gesungen und das Ergebnis darf sich als «Plattentaufe» am Sonntag, 12. Juni, im Schauspielhaus Zürich im Rahmen des Blickfelder-Festivals sehen lassen. Ganz nach dem Motto: «Wenn man Kultur für Kinder betreibt, dann muss es von denen kommen, für die man spielt!» «Knall auf Fall» ist seit August mit dem Bühnenprogramm in der ganzen Deutschschweiz auf Bühnen und in Silberbüx – Knall auf Fall, Konzert am 26. Oktober, Schulhäusern unterwegs. «Silberbüx» 15 Uhr (Türöffnung 14.30 Uhr), reformierte Kirche erzählen auch in ihrem neusten Wettswil. Vorverkauf: Bibliothek Wettswil, Album vom grossen Glück des Kind- Erwachsene 12, Kinder und Jugendliche 7 Franken. seins und den kleinen Dramen dazwischen. Der alte Spielplatz im Wald, die leere Lagerhalle neben dem Schulhaus und schon ist der Znacht vergessen. Die vier besten Freunde singen sich spielend von Geschichte zu Geschichte, mit Seich im Sinn, Mut im Blut und Würmern «Silberbüx» stürmen nach Wettswil. (Bild zvg.)

Aus Texas nach Rifferswil: Jamie Lin Wilson (links) und Sunny Sweeney. (Bild zvg.)

Musik aus Texas Konzert im «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil Zum ersten Mal sind sie in der Schweiz: Jamie Lin Wilson und Sunny Sweeney. Die beiden Musikerinnen aus Texas sind in den USA längst eine feste Grösse. Ihr gelungener Mix aus Folk, Country und Americana begeistert auch Musikliebhaber in ganz Europa. Man darf sich freuen auf zwei Gitarren, zwei tolle Stimmen und

wunderbare Songs über das Leben! (pd.) Freitag, 7. Oktober, 20.15 Uhr, Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Essen ab 17.30 Uhr. Eintritt 30 Franken, Nachtessen 30 Franken (Tickets an der Abendkasse). Reservieren (Anzahl Tickets und Essen, Vegi oder Fleisch): crazyheart.production@gmx.ch, Telefon 077 428 73 91.

«Der SchrittMacher» Musical im Kasinosaal Affoltern Am Sonntag, 2. Oktober, treten rund 40 Jugendliche mit der Uraufführung des Musicals «Der SchrittMacher» im Kasinosaal Affoltern auf. Grundlage für das Musicals bildet das Buch «Die Pilgerreise» von John Bunyan. Es ist die Geschichte eines Pilgers, der sich auf das Abenteuer «Glauben» einlässt. Rund 40 engagierte Jugendliche aus Deutschland und der Schweiz haben diesen Klassiker neu interpretiert und in unsere Zeit übertragen. Auf spannende und vor

allem musikalische Weise wird gezeigt, was Neubeginn, echte und vermeintliche Freiheit, Aufwind und Schwäche, Kampf und Sieg im Unterwegssein mit Jesus bedeuten können. (pd.) «SchrittMacher», Musical am Sonntag, 2. Oktober, um 17 Uhr im Kasinosaal Affoltern.

«Der SchrittMacher» als Musical. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 30. September Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: Tel. 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.00-23.00: JAAA: Welcome-Party für alle Schüler der 1. Oberstufe mit Disco Hot-Dogs und Cocktails. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal.

Hausen am Albis 10.00-15.00: Eröffnung Dekoboutique mit Apéro. Weisbrod Areal. 20.15: Kultur im Dorf: «Duo Meier Moser & der Huber». Die Tomatensuppenschleuder. Eine musikalisch-theaterale Abklärung auf den Spuren von Dada. Kasse und Kulturbar ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Hedingen 19.30: «Oktoberfest». Lifemusik mit den «Schneehühner», Duo aus dem Allgäu. Ab 17.30 Uhr Buffet à discretion. Restaurant Krone.

Hedingen

Mettmenstetten

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Die Exfreundinnen» Musikalische Therapie mit Nebenwirkungen. Parkplätze beim Lindenplatz-Kreisel benützen. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

08.00: Jubiläumsviehschau «125 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten». Für Kinder Streichelzoo mit Bauernhoftieren, am Abend Kälberwettbewerb. Festwirtschaft, Miss-Wahl mit Spezialpreis für «Miss-Mättmi900». Hof Stockacher, Familie Stauffacher. 10.00-17.00: Grosse HyundaiHerbstausstellung. Garage. Zürichstrasse 30. 10.00-16.00: «Brocki Rossau» Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau. 14.00-17.00: Apéro: Klang und Seelenbilder von Urs Küng, Mettmenstetten, der Künstler ist anwesend. Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli. Untere Bahnhofstr. 6. 20.15: «Yvonne, die Burgunderprinzessin» Aemtler Bühne spielt eine bitterböse Komödie. Tickets bei Buchhandlung Scheidegger, Affoltern a.A. und Drogerie Rüttimann, Hausen oder www.aemtlerbuehne. Restaurant Rössli (Saal).

Obfelden 19.00-19.30: A capella Chor «Il Tredici». Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 1. Oktober Aeugst am Albis 20.00: Trio «Flyrik» zeigt eine Collage aus Lyrik, Kurzgeschichten und Musik aus verschiedenen Epochen. Parkplätze vor Volg oder Kirche, Eintritt frei/Kollekte. Kleintheater Oberdorf. Oberdorfstrasse 12.

Aeugstertal 12.00-16.00: Bergwerksmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 08.30-16.00: 30 Jahre BOA, Tag der offenen Tür. Face a Face, neuste Brillenmode aus Paris. Büchi Opitk. Alte Dorfstrasse 21. 12.00-17.00: Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern. Diverse Vorführungen zum Mitmachen für Gross und Klein. Feuerwehrdepot. Büelstrasse 11. 20.15: «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl» von Knuth und Tucek. Spott und Musikalität als Markenzeichen. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, So ab 16.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 10.00-13.00: Info Apéro über Skandinavien, Island, Hurtigruten. ReiseBar. Stallikerstrasse 1b.

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Freitag, 30. September 2016

«Captain Fantastic» und «Vor der Morgenröte» Filme über starke Persönlichkeiten im Kino Mansarde in Muri Menschen sind fasziniert von Einzelgängern. Egal ob Outlaws oder Exzentriker – Leute, die im realen Leben eher von der Norm gemieden werden, werden zu Lieblingen auf der Leinwand. «Captain Fantastic» thematisiert einen besonderen Lebensentwurf – eine Familie, die aus der Gesellschaft ausstieg, um ihren Frieden zu finden. Und letztlich doch wieder von der Aussenwelt eingeholt wird. Die linksintellektuellen Ben (Viggo Mortensen) und Leslie leben tief in den Wäldern Nordamerikas. Mit ihren sechs Kinder sind sie abgeschottet von der restlichen Welt. Die Protagonisten machen immer wieder deutlich, wie unhinterfragt manche gesellschaftlichen Mechanismen übernommen wer-

Kunstfenster. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Sonntag, 2. Oktober Affoltern am Albis 11.00-14.00: Finissage: Holzobjekte von Mauro Gorgi, Schwarz-WeissFotografien von Heinz Ernst Daester. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 17.00: «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl» von Knuth und Tucek. Spott und Musikalität als Markenzeichen. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, So ab 16.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 17.00: «Der SchrittMacher», Musical über Freiheit, Schwäche, Kampf und Sieg. Jugendchor Güetli, Rossau. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 13.00-17.00: Finissage: Walter Altorfer, Claire Guanella, Véro Straubhaar mit Malerei und TonObjekten im Burgwies, Sylvette Nick mit Malerei und Objekten im

Eine Szene aus «Captain Fantastic» mit Viggo Mortensen. (Bild zvg.) den und dass bei genauerem Hinsehen nicht alles so «normal» ist, wie es scheint. «Captain Fantastic» erzählt mit cleveren Dialogen die Geschichte einer Familie und spiegelt so den üblichen Lebensentwurf der Menschen unserer westlichen Welt.

dagogin. Infos unter 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Maschwanden 14.00-17.00: Wechselausstellung: «Im Gedenken an H. U. Steger», Gründer des Museums. Auswahl aus seiner privaten Spielzeugsammlung. Dorfmuseum.

Montag, 3. Oktober Affoltern am Albis 19.00: Bridge. Eine Gruppe (12 Personen) spielen seit 2½ Jahren Bridge. Weitere Teilnehmer sind willkommen. Infos 044 767 17 35. Hotel Holiday Inn. Obstgartenst. 7.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Ein Jude aus Zufall

Hausen am Albis 10.00-17.30: Modellflieger-Flugtag mit Showfliegen, Festwirtschaft. Flugplatz. 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 4. Oktober Affoltern am Albis 14.15-16.00: Info-Kafi zum Thema «Wut im Bauch». Erziehungsberaterin Simone Grün vermittelt Tipps für Eltern. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.30-21.00: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin und Lehrerin/Eva Stückelberger, Stimmpä-

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Stefan Zweig wurde Opfer des NaziRegimes. Er war im deutschsprachigen Raum einer der angesehensten Schriftsteller seiner Zeit. Vom Naziregime bedroht, floh er 1936 nach Südamerika, verlor Heimat und Nährboden. Regisseurin Maria Schrader beschreibt seine letzten Lebensjahre mit viel Einfühlungsvermögen und Dichte in ihrem tiefsinnigen Spielfilm. (pd.) Termine: «Captain Fantastic» (E/d/f), am 6. Oktober um 18 Uhr und am 7. Oktober um 20.30 Uhr. «Vor der Mörgenröte» (Ov,/d/f), am 6. Oktober um 20.30 Uhr und am 7. Oktober um 18 Uhr. Reservieren: im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter Telefon 056 664 21 21 möglich.

18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis Bonstetten 07.45: Leichte Wanderung. HasleEntlebuch-Chappelbodenbrücke. Wanderzeit ca. 2½ Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof.

Mettmenstetten 20.15: «Yvonne, die Burgunderprinzessin» Aemtler Bühne spielt eine bitterböse Komödie. Tickets bei Buchhandlung Scheidegger, Affoltern und Drogerie Rüttimann, Hausen oder www.aemtlerbuehne. Restaurant Rössli (Saal).

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 6. Oktober Affoltern am Albis 10.15: «Loin des hommes». Ein Film von David Oelhoffen. Ein Western in der Wüste Algeriens. www.kinolux.ch. Aula Ennetgraben. Schulhaus. 20.15: Jazz am Donnerstag. «Buddhas Evening». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

Mittwoch, 5. Oktober Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Autorin Barbara Lukesch und Bauer Wisi Zgraggen, der sein Leben ohne Arme meistert, stellen ihr Buch «Bauernleben - Die unglaubliche Geschichte des Wisi Zgraggen» vor. Moderation Frank Baumann. Anschliessend Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10 a. 20.15: «Melodie of Noise» Film über Musiker, denen die gängigen Instrumente und Tonquellen nicht genügen. Bar und Abendkasse ab

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Obfelden 20.00: Kultur Obfelden präsentiert: Jan Rutishauser, Kabarettist mit «Burn out». Türöffnung und Barbetrieb ab 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Ottenbach 08.25: OTTENBACH60plus Alterskommission: Fahrt über Zürich nach St. Gallen. Mit Bähnlein bis Netkersegg. Fussmarsch ca. 20 Min. bis Rest. Scheitlingsbüchel. Danach Panoramaweg. Wanderzeit ca. 1½ Std. Anmeldung bis 5. Okt: Käthi Kurtz, Tel. 044 761 23 47 bis Mittwoch 13 Uhr. Billette werden organisiert. Postautohaltestelle.


Veranstaltungen

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und Musik fürs Grosse Bühne für die Kühe Theater Gemüt, Aug’ und Ohr 125 Jahre: Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten jubiliert

Die nächsten acht Tage im «LaMarotte»

Auf dem Bauernhof der Familie Stauffacher steigt am Samstag, 1. Oktober, die grosse Jubiläumsfeier der Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten und Umgebung.

«Kultur Affoltern» präsentiert im «LaMarotte» das Musik-Kabarett «Hexe!» mit Nicole Knuth und Olga Tucek.

Der Festplatz befindet sich gegenüber der Sprungschanze Jump-In, auf dem Hof der Familie Stauffacher. Auch dieser Anlass findet unter dem Dach von «Mättmi fiiret 900 Jahr» statt. Die teilnehmenden Viehzüchter werden ihre Tiere zum Teil zu Fuss auf den Schauplatz führen. Kurz nach 8 Uhr werden die ersten Herden geschmückt mit Treicheln durchs Dorf ziehen, um dann von den Experten auf dem Schauplatz in den entsprechenden Abteilungen rangiert zu werden. Nach dem Mittagessen führen die Kinder ihre Kälber dem Publikum vor, gefolgt von einem Regionalwettbewerb, an welchem sich überregionale Kühe mit den Mettmenstetter Tieren messen werden. Um 15 Uhr wird als Tageshö-

Metzgete mit dem Männerturnverein Nach dem Pracht-Sommer mutet es eigenartig an, schon wieder zu einer Metzgeten einzuladen. Und doch tut dies der Männerturnverein Affoltern: Seine 20. Metzgete ist am Samstag, 8. Oktober. Wie in all den Jahren zuvor wird der Männerturnverein seine Gäste freundlich und zuvorkommend bewirten und mit den Speisen, die eine richtige Metzgete ausmachen, verwöhnen. Eine reiche Getränkeauswahl sowie das abwechslungsreiche Kuchenbuffet mit hausgemachten Köstlichkeiten runden das Angebot ab. Um 17 Uhr wird alles bereit sein, um die ersten Gäste zu bedienen. Aber nicht nur Essen und Trinken stehen für den Männerturnverein im Vordergrund, sondern es ist ihm ein grosses Anliegen, der Bevölkerung von Affoltern und Umgebung Gelegenheit zu geben, mit Angehörigen, Freunden und Bekannten einen geselligen Abend in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen. Der Vorstand und die zahlreichen Helfer und Vereinsmitglieder freuen sich, möglichst viele altbekannte und neue Gesichter begrüssen zu dürfen. (CK)

Samstag, 1. Oktober, um 20.15 Uhr; Sonntag, 2. Oktober, um 17 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Reservieren: www.kulturaffoltern.ch.

Impression einer vergangenen Mettmenstetter Viehschau. (Archivbild Thomas Stöckli) hepunkt, die «Miss-Jubiläum» von den Experten erkürt. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo mit Bauernhoftieren und für das leibliche Wohl sorgt die grosse Festwirtschaft. Neben Würsten und Steaks werden zum Abendessen

Malta – kleines Land mit grosser Geschichte Filmvortrag des Gemeindevereins Stallikon Der kleine Inselstaat Malta mit etwa 400 000 Einwohnern und der Grösse des Kantons Genf hat eine bewegte Geschichte. Der Film von Dieter Reichel zeigt aber auch Städte, Landschaften und Menschen und vermittelt so ein lebendiges Bild der Insel.

setzte und den Orden vertrieb. Zwei Jahre später mussten die Franzosen den Briten weichen, die Malta für über 160 Jahre als Kronkolonie verwalteten. Erst 1964 wird Malta unabhängig und tritt 2004 der EU bei.

Vor der letzten Eiszeit war Malta noch durch einen Festland-Sockel mit Sizilien verbunden. In der Steinzeit entstanden eine Reihe neolithischer Tempel. Dann kamen die Phönizier und später die Römer, bis diese selbst den Arabern weichen mussten. Ab 1100 beherrschten zuerst die Normannen, anschliessend die Staufer und schliesslich die Aragonesen das Inselreich, bis es von Karl V dem Johanniterorden zum ewigen Lehen gegeben wurde. Für fast drei Jahrhunderte regierte nun der Orden, der sich 1565 erfolgreich gegen eine osmanische Belagerung wehrte, bis Napoleon auf dem Weg nach Ägypten 1798 die Inseln be-

Der professionell aufgemachte Film erzählt von dieser turbulenten Geschichte, zeigt Landschaften, Menschen, Städte und Sehenswürdigkeiten und vermittelt ein lebendiges Bild der Insel. Der Gemeindeverein freut sich, dass sein Mitglied und Filmemacher Dr. Dieter Reichel (Promofilm) diesen famosen Film zur Verfügung stellt und im Anschluss persönlich Fragen beantwortet und Auskünfte erteilt. Vielleicht macht der Film sogar Lust auf eine Reise nach Malta. (-/Bi)

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Holzobjekte von Mauro Gorgi, Schwarz-Weiss-Fotografien von Heinz Ernst Daester. Fr, 17-20, Sa, 9-16 Uhr, So, 11-14 Uhr.

Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So, 14-17 Uhr. Bis 2. Oktober.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Kappeler Inspirationen» Aquarelle und Zeichnungen von Helena Aeschbacher-Sinecká. Bis 21. November.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Walter Altorfer, Claire Guanella, Véro Straubhaar mit Malerei und Ton-Objekten im Burgwies, Sylvette Nick mit Malerei und Objekten im Kunstfenster. Do und

halbe Poulets vom Grill serviert. Der Abend klingt im Festzelt mit der Folks-Rock Gruppe WillyTell aus. Die Viehzuchtgenossenschaft lädt ein, sich vom «Viehschauvirus» anstecken zu lassen. Der Eintritt ist frei. (pd.)

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Wesen» von Katharina Forster, Mettmenstetten. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 22. Oktober.

Filmemacher Dr. Dieter Reichel steht für Fragen zur Verfügung

Donnerstag, 6. Oktober, 20 Uhr, Singsaal Schulanlage Loomatt. Eintritt frei, anschliessend Apéro, offeriert vom Gemeindeverein.

«Melody of Noise» Der Film «Melody of Noise» begleitet Musiker und Musi- Der Film «Melody of Noise» bringt leidenschaftliche kerinnen, denen Düsentriebs der Musik zu Gehör. (Bild zvg.) die gängigen Tonquellen und Instrumente nicht genü- ist ein gefragter Jazz-Solist an Festivals gen. Düsentriebs der Musik, die sich in ganz Europa. mit Leidenschaft unbekannten, noch nie gehörten Klängen verschrieben ha- Donnerstag, 6. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab ben. Sie bauen neue Instrumente, ar- 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen beiten mit Alltagsgeräuschen – und oft 15 Franken. wird dabei der vordergründige Lärm zum Klang. Eine waghalsige Entdeckungsreise «Grenzwertig» – Musikkabarett mit ins Reich der Geräusche und Klänge, Diego Valseccchi und Pascal Nater der Rhythmen und der Stille. Zusam- In ihrem neusten Programm thematimen mit Menschen, die genau und sieren Valsecchi & Nater eine Welt, in vorbehaltlos hinhören. «Um Klang zu der Grenzen verschoben, verteidigt hören, müssen wir stillstehen. Wir oder verwischt werden. Wenn Volksmüssen uns auf unsere Ohren konzen- tribune wieder ungestraft behaupten trieren und lauschen. Was wir vor lau- dürfen, die Probleme kämen von auster Betriebsamkeit und in der Hetze sen und liessen sich einfach wieder der Zeit oft ausblenden, die Geräu- ausschaffen, wird es Zeit, das politische, die Töne, die Klänge: das möchte sche Kabarett aus der Mottenkiste zu ich ins Zentrum meines Filmes stellen holen. Gewandt und charmant modeund hoffe, dass es nachklingen wird», rieren sich die zwei durch ein Wechsagt Regisseurin und Drehbuch- selbad grenzwertiger Gefühle. Autorin Gitta Gsell. Der Walliser Schauspieler Diego Valsecchi und der Winterthurer Theatermusiker Pascal Nater begeistern Mittwoch, 5. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30, mit ihrem eigenständigen Musik-KabaBeginn 20.15 Uhr. Anwesend: Peter Roth. Eintritt 15 rett ein ständig wachsendes Publikum. / 10 Franken, mit KulturLegi 10 Franken. Ab 19 Uhr: In den letzten drei Jahren haben sie Die beliebten Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli sich einen Namen gemacht als Kabamit Gschwellti und Salat für 15 Franken (Reservieren rettisten, die bissige Satire und poetierwünscht). sche Beobachtungen gleichermassen überzeugend in wohlklingende Musik «Jazz am Donnerstag»: fassen können. Mit ihrem Spott verBuddhas Evening schonen sie niemanden. Auch sich selHans Schläpfer, unter anderem lang- ber nicht. (pz) jähriger Bassist der Lake City Stompers und Buddha Scheidegger, einer Freitag, 7. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, der wenigen Schweizer Musiker, der Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, den Stride-Piano-Stil beherrscht, sind mit KulturLegi 20 Franken. mit John Service zu Gast. Das ehemali- Reservieren für nächste Woche: www.lamarotte.ch ge Mitglied der Big Chris Barber Band oder Telefon 044 760 52 62.

Frühschoppen, Karussell und Marktstände Dorf-Chilbi in Maschwanden Am Sonntag, 2. Oktober, trifft man sich wieder an der Chilbi in Maschwanden. Den Auftakt macht um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert. Ab 12 Uhr wird in der Mehrzweckhalle fürs leibliche Wohl gesorgt, es gibt Aebis Grillbraten mit verschiedenen Salaten. Der Frauenverein bietet auch dieses Jahr wieder ein feines Dessertbuffet an, der Erlös wird einer wohltätigen Institution überwiesen. Ab 13.30 Uhr spielen die Rüter Dorfspatzen zur Unterhaltung auf. Draussen auf dem Chäsiplatz ist auch einiges los: Man kann bei der Bierkrug-Meisterschaft um den Einzug ins Finale kämpfen, an den verschiedenen Verkaufsständen der Schulkinder einkaufen und die Kleinen können sich auf dem Karussell vergnügen.

Faszination Chilbi. (Bild zvg.) Um 18 Uhr findet das Finale der Bierkrug-Meisterschaft mit anschliessender Preisverteilung statt. In der Mehrzweckhalle sorgt das Örgeli-Trio Hopfenmandli für einen gemütlichen Ausklang. (pd.)

«Wut im Bauch» Viele Eltern kennen Situationen, in denen das eigene Kind vor Wut andere Kinder oder Erwachsene schlägt, beisst, schreit, Sachen kaputtmacht und ganz ausser sich gerät. In solchen Momenten fällt es oft schwer, die Ruhe zu bewahren und die Situation konstruktiv zu entschärfen. Zudem fühlen sich Eltern oft ratlos, hinterfragen ihre Erziehungsfähigkeit und können das Verhalten ihres Kindes nicht verstehen. Genau zu diesem Thema findet am Dienstag, 4. Oktober, von 14.15 bis 16 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern das Info- Kafi statt. In diesem Vortrag zeigt Psychologin und Erziehungsberaterin Simone Grün auf, wie Eltern in solchen Situationen reagieren können und versucht transparent zu machen, was im Kind eigentlich vor sich geht. Während der Veranstaltung wird für die Kinder der Teilnehmer eine Kinderhüeti angeboten (5 Franken pro Kind und Stunde). (mf.) Anmelden unter kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder Telefon 044 760 21 13. Weitere Infos unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

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A-capella-Chor in Obfelden Concerto piccolo mit «I Tredici» heute Freitag

Ohne Helm geht gar nichts im Stollen. (Bild Stan Roozen)

Helm auf – Glück auf Bergwerk Riedhof öffnet am Samstag Mit dem Gruss «Glück auf» begrüssten sich die Bergknappen seit je und der Gruss gilt heute noch unter Mineuren, sei es im modernen Tunnelbau oder im Erzbergbau und natürlich auch im Kohlenbergbau. Dass man beim Grüssen im Stollen den Helm auf dem Kopf behält, ist selbstverständlich. Früher waren gerade im Kohlenbergbau auch Schirmmützen, respektive «Käppi», aus robustem Stoff oder filzähnlichem Material weit verbreitet. Ob Helm oder Käppi, beide hatten die Aufgabe, den Kopf zu schützen. Nicht etwa vor herunterfallenden Gesteinsbrocken aus dem Stollenfirst, sondern vor dem gelegentlichen Kopfanstossen mit bösen Schrammen als Folge der meist sehr niedrigen Stollendecke. Knapp zwei Meter ist die Stollenhöhe im Riedhof in den «modernen» Bereichen aus der Bergbauperiode im Zweiten Weltkrieg und nur etwa 1,5 Meter in den älteren Stollenbereichen, welche um 1920 angelegt wurden. Der erste Stollen aus dem Jahre 1786 war noch niedriger und in den

Manche Tiere hausen in einer Kartonschachtel Zum Welttiertag sammeln die Stiftung Susy Utzinger und Qualipet Haustierutensilien, um sie Tieren in Not zugänglich zu machen. Tiere schätzen einen weichen, bequemen Schlafplatz genauso wie Menschen. Neben einem warmen Schlafplatz benötigen sie aber auch Spielzeug. Das Sammeln von gebrauchten Tierutensilien ist seit Jahren eine Aufgabe, der sich die Susy-Utzinger-Stiftung für Tierschutz intensiv widmet. Rund 100 Tonnen Schlaf- und Transportkörbe, Näpfe, Tücher, Leinen, Kämme und Spielzeug verlassen das Materiallager der Stiftung jedes Jahr und helfen so Tausenden heimatlosen Tieren in de Schweiz und im Ausland. Meistens werden Tierutensilien weggeworfen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, obwohl sie meistens noch völlig intakt sind. Intakte Utensilien und nicht mehr benötigtes Futter können bis zum 15. Oktober in allen Qualipet-Filialen abgegeben werden, beispielsweise im Coopcenter in Affoltern. Anschliessend werden sie von der Susy-Utzinger-Stiftung gereinigt, desinfiziert und Tieren in Not zugänglich gemacht. (sals/pd.)

Abbaufeldern betrug die Höhe sogar nur 80 Zentimeter. Also heisst es nächsten Samstag, 1. Oktober, «Helm auf», wenn das Bergwerk Riedhof zum vierten und letzten Mal in diesem Jahr von 12 bis 16 Uhr die Tore öffnet. Vor lauter Staunen ob der sachkundig wieder restaurierten Stollen und den wunderbaren Einblicken in vergangene Bergbauzeiten vergisst man nämlich leicht, auf die Höhe zu achten. Aber keine Angst, man «hört» ja die Höhe, wenn es wieder mal an den gelben Helmen kratzt. Treffpunkt für Interessierte ist das Bergwerk-Museum beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Je nach Andrang werden dort Gruppen zusammengestellt und zum, respektive in den Gottertstollen geführt. Feste Schuhe sind empfohlen. Licht ist vorhanden und Helme werden natürlich zur Verfügung gestellt. Rainer Kündig Weitere Infos unter www.bergwerk-riedhof.ch.

Der A-capella-Chor «I Tredici» aus Hedingen. (Bild zvg.) über «Can’t help falling in love» (G. Weiss / E. Dengso) bis zu «Die Forelle» von Franz Schubert. Das Kurzkonzert findet um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Es dauert rund eine halbe Stunde, der Eintritt ist frei (Kollekte). Zum

musikalischen Apéro heute Abend können sich die Konzertbesuchenden auf ein herzerfrischendes Programm freuen. (pl) Concerto piccolo Freitag, 30. September, 19 bis ca. 19.30 Uhr, ref. Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte.

«Begegnung in der Unterwelt» Lesung mit Peter Kron, SAC Albis, in der Maighelshütte Am Samstag, 8. Oktober, um 17 Uhr, liest die Bündner Germanistin und Rezensentin Anna-Maria Wehrli Zimmermann aus dem Gotthard-Basistunnel-Roman «Begegnung in der Unterwelt» von Peter Kron. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Autor statt. Fabrizio Zumstein, Protagonist der Erzählung, ist Schichtführer und Sprengmeister auf der Neat-Baustelle im bündnerischen Sedrun. Jeden Tag fährt er mit dem Schachtlift 800 Meter in die Tiefe des Berges. Eine spannende Zeit, doch auch eine einsame, fernab von seiner Frau und seinen Kin-

dern. Da lernt er Geologiestudentin Iris kennen ... Autor Peter Kron ist ein begeisterter Berggänger, seit über 45 Jahren im SAC und Mitglied im Vorstand der Sektion SAC Am Albis. Er ist in Basel aufgewachsen, studierte in Die Maighelshütte in der Nähe des Oberalppasses. (Bild zvg.) Zürich Germanistik, Anglistik und Publizistikwissen- der Region Zürich und im Bündner schaft. Kron war im Journalismus und Südtal Misox. (pd.) in der Unternehmenskommunikation tätig und arbeitet seit 2005 freiberuf- Anmelden bei Pia und Bruno Honegger, Hüttenlich als Redaktor und Texter. Er lebt in telefon 081 949 15 51, info@maighelshuette.ch.

Ämtler Bibliotheken im Oktober Die Schulferien dauern im ganzen Bezirk vom Montag, 10. Oktober, bis Samstag, 22. Oktober.

Bibliothek Aeugst Samstag, 1. Oktober, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Es sind alle zu den herbstlichen Neuerscheinungen und zu Kaffee und Zopf eingeladen. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Spiel» mit der Leseanimatorin Marlies Mertl. Für Kinder von anderthalb bis vier Jahre in Begleitung. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Hausen Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Maschwanden Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 4. Oktober, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen neun Monaten und vier Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Mittwoch, 12. Oktober, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Baba Dunjas letzte Liebe» von Alina Bronsky diskutiert. Samstag, 15. Oktober, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab 4 Jahren sind eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 17. Oktober, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Rundgang und Information zur Regionalbibliothek, zum Angebot, der Benutzung, zur Katalogsuche und Onleihe. Anmeldung nicht erforderlich. Samstag, 29. Oktober, 10 bis ca. 10.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Herbstferien gelten die normalen Öffnungszeiten.

Mittwoch, 26. Oktober, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und

Am Samstag, 8. Oktober, gelten die normalen Öffnungszeiten von 9.30 bis 13 Uhr. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen.

Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr offen. Mittwoch, 26. Oktober, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Obfelden

Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Mittwoch, 26. Oktober, 19.30 Uhr: 4. Lesekreis. Diskutiert wird das Buch «Weit über das Land» von Peter Stamm. Freitag, 28. Oktober, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Knonau

Bibliothek Ottenbach

Mittwoch, 5. Oktober, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek. Donnerstag, 27. Oktober, 14 Uhr: Im Rahmen des Senioren-Nachmittags und in Zusammenarbeit mit Pro Senectute liest und erzählt Lorenz Stäger aus seinem Roman «Der Kammerdiener». Der Anlass findet im Giebel des Gemeindehauses statt und ist offen für alle Interessierten. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr sowie von 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Dienstag, 25. Oktober, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen neun Monaten und vier Jahren – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 25. Oktober, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt. Mittwoch, 26. Oktober, 14 Uhr: Kamishibai-Koffertheater. Eine lustige Geschichte für Kinder ab 3 Jahren. Erweiterte Öffnungszeiten über das Winterhalbjahr: Vom 26. Oktober

Bibliothek Kappel

2016 bis 12. April 2017 wird die Bibliothek zusätzlich am Mittwochnachmittag von 15 bis 17 Uhr geöffnet sein. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele Besucher!

Bibliothek Mettmenstetten

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Bonstetten Auch Tiere mögen es bequem. (Bild sals)

Das Ensemble Tredici ist eine kleine Gruppe von Singbegeisterten, die in Hedingen und den benachbarten Gemeinden beheimatet sind. Die Freude am A-cappella-Singen hat sie vor nunmehr bald zwei Jahren zu einem Ensemble unter der Leitung von Hannah Meret Burkhard zusammenschliessen lassen. Tredici, dreizehn, ist die Anzahl der schönen, frechen, ernsten, bekannten und unbekannten Lieder, welche sie an diesem Abend dem Publikum darbieten werden. Das 13-köpfige Ensemble hat für die Gäste des heutigen Kurzkonzertes ein buntes und berührendes Konzert zusammengestellt. Es umfasst Kompositionen von «Il bianco e dolce signo» (Arcadelt)

Bibliothek Rifferswil Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.

Bibliothek Stallikon Am Montag, 3. und 31. Oktober liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Im Oktober befindet sich auf dem Medientisch eine Auswahl an FantasyJugendbüchern. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr offen. Montag, 31. Oktober, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen neun Monaten und vier Jahren. Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren.

Bibliothek Wettswil Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen. Mittwoch, 26. Oktober, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 Monaten bis vier Jahren in Begleitung. Mittwoch, 26. Oktober, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von drei bis fünf Jahren in Begleitung. Samstag, 29. Oktober, 10 bis 11 Uhr: Beratung zu Fragen der Onleihe. (I.S.)


Schulen und Kurse

Deutsch- und Englischkurse Einzeln, Gruppen, Firmen, Nachhilfe. Individuell und auf Ihre Wünsche zugeschnitten, tagsüber oder abends. Telefon 079 792 01 13 www.ps-education.ch

Reitstunden für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Einzeln oder in Gruppen, mit eigenem oder unseren Schulpferden. Wir bieten auch Tages- oder Wochenkurse und geführte Ausritte an. Wir haben ebenfalls Freilaufboxen zu vermieten. Reit- und Pensionsstall G. Rütimann, 8905 Arni Natel 079 438 43 90 E-Mail: g_ruetimann@bluewin.ch Internet: reiterhofruetimann.ch

Veranstaltungen

Handanalyse im Säuliamt Yvonne Glogg Zürichstrasse 76, Affoltern Telefon 079 394 66 03 www.handanalyse-glogg.ch

Samstag, 8. Oktober 2016 ab 17.00 Uhr im Kasino Affoltern a. A.

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Von Samstag, 22., bis Sonntag, 30. Oktober, finden Sie uns an der Zuger Messe vor dem Eingang. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Europa-Park Rust Dienstag, 11. Oktober 2016, und Donnerstag, 20. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Erwachsene Fr. 88.– Kinder von 4 bis 11 Jahre Fr. 78.– Wochenmarkt Luino Mittwoch, 19. Oktober 2016 Carfahrt Fr. 45.– Crazy Ladies Shopping Day in Stuttgart Samstag, 5. November 2016 Carfahrt inkl. Verwöhn-Programm Fr 55.– Shopping-Fahrt nach Mailand Samstag, 26. November 2016 Carfahrt Fr. 55.– Zibelemärit Bern Montag, 28. November 2016 Carfahrt Fr. 38.– Weihnachtsmarkt in Konstanz Mittwoch, 30. November 2016 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt in Montreux Montag, 5. Dezember 2016 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt in Freiburg im Breisgau Dienstag, 13. Dezember 2016 Carfahrt Fr. 55.– 2 Tage Weihnachtsmarkt Innsbruck Freitag, 2., bis Samstag, 3. Dezember 2016 Preis ab Fr. 215.– 2 Tage Weihnachtsmarkt München Donnerstag, 8., bis Freitag, 9. Dezember 2016 Preis ab Fr. 195.– Jass- und Ausflugsferien! Auch für Nichtjasser eine Reise wert. 7 Tage Kufstein Tirol Sonntag, 23., bis Samstag, 29. April 2017 Preis ab Fr. 1150.– 7 Tage Velden am Wörthersee Sonntag, 7., bis Samstag, 13. Mai 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Wernigerode im Harzgebirge Sonntag, 4., bis Samstag, 10. Juni 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Perugia, Umbrien Sonntag, 24., bis Samstag, 30. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– Profitieren Sie von unserem Frühbucherrabatt auf alle Mehrtagesreisen 2017. Buchen Sie bis zum 31. Dezember 2016 und Sie erhalten 5 % geschenkt! Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Sport

Freitag, 30. September 2016

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Zweiter Platz am Schweizer Sprint-Final Erfolgreicher Abschluss der Leichtathletik-Saison für die LV Albis – und insbesondere für Nina Wicki Am Schweizer Final des Swiss Athletics Sprint gewann Nina Wicki die Silbermedaille über 60 m. Tolle Resultate gab es auch an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften und am Schweizer Final des UBS Kids Cup. ................................................... von hanspeter feller Zum Abschluss der diesjährigen Leichtathletiksaison gelang Nina Wicki eine tolle Leistung. Zuerst qualifizierte sie sich mit einem Sieg am Kantonalfinal für den Schweizer Final in ihrer Kategorie. Nachdem sich Nina im Vorlauf des Schweizer Finals im Verkehrshaus Luzern mit der unebenen Bahn angefreundet hatte, lief sie im Halbfinal die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen. Im Finallauf lief sie nochmals eine ausgezeichnete Zeit und durfte sich die Silbermedaille umhängen lassen. Am Kantonalfinal des

Swiss Athletics Sprint liefen neben Nina Wicki weitere fünf Athletinnen und Athleten ins Finale, verpassten aber die Qualifikation für das Schweizer Finale zum Teil knapp. Für die vier Athletinnen, welche sich über den Kantonalfinal für das nationale Finale im UBS Kids Cup qualifizierten, war dieser Wettkampf der Höhepunkt der Saison. Im Letzigrundstadion trafen sie sich mit den Stars der Leichtathletik und durften Weltklasse-Luft schnuppern. Nadira Pereira schrammte knapp an einem Diplomrang vorbei, sie wurde in ihrer Kategorie Neunte. Den zwölften Rang in derselben Kategorie erzielte Elena Magali. Carla und Nina Wicki belegten in ihrer Kategorie die Plätze sieben und acht und gewannen ein Diplom. Für das Kantonalfinale im UBS Kids Cup, qualifizierten sich nicht weniger als 17 Athletinnen und Athleten der LV Albis. Neben den vier Athletinnen, welche sich für den Schweizer Final qualifizierten, gab es zahlreiche

Ehrenplätze. Fünf klassierten sich in den Top-Sechs.

Gutes Abschneiden an den Schweizer Nachwuchs Meisterschaften

Nina Wicki glänzte am Kantonalfinal. (Bild Esther Wicki)

Sieben Athletinnen und Athleten qualifizierten sich für die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften. Svenja Gut lief einen guten 400-m-Vorlauf und erreichte den Final. Mit einer Zeit von 59.04 belegte sie den guten, aber undankbaren vierten Schlussrang. Ebenfalls einen tollen vierten Rang gab es für Bigna Herold im Speerwerfen der U16. Die U18-Athletin Leonie Schilliger verpasste das Finale über 800 m der U-18 um winzige 3 Hundertstelsekunden. Mit einer Zeit von 2:26.43 wurde sie schlussendlich Neunte. Die 1500-m-Läuferinnen Saskia Ganz und Alina Sönning liefen beherzte Vorläufe. Alina reichte es für die Finalqualifikation. Im Finale kam sie nicht mehr ganz an ihre persönliche Bestzeit vom Vorlauf heran. Der

siebte Schlussrang ist aber ein toller Erfolg. Im Hochsprung U-16 reichte es Jan Burkhardt mit einer Höhe von 1.65 m zum zehnten Platz. Nina Wicki startete in einer höheren Kategorie über 600 m. Sie war mit Abstand die jüngste Läuferin im Feld und schied im Vorlauf aus. Einen erfolgreichen Auftritt hatten die Mittelstreckengirls an den Schweizer Staffelmeisterschaften. Zu einem Podestplatz reichte es Leonie Schilliger, Alina Sönning und Saskia Ganz zwar nicht, aber sie liefen einen neuen Vereinsrekord über 3x1000 m. Bigna Herold, Nina und Carla Wicki, Derya Hintermann, Leif Bernhard und Jan Burkhardt wurden für den SiebenKantone-Wettkampf nominiert und durften mit dem Team Zürich Athletics den Gesamtsieg feiern. Insgesamt war die Saison 2016 äusserst erfolgreich. Die Trainer der verschiedenen Gruppen dürfen mit den Fortschritten und den Leistungen ihrer Athletinnen und Athleten zufrieden sein.

Tennis mit Spassfaktor Geselliger Wettkampf in Kappel Junioren- und Doppel-Turnier in Hausen

5. Schweizer Hölzler-Meisterschaft 2016 Bereits zum fünften Mal wurden im Adler in Kappel am Albis die Schweizer Meisterschaften im «Hölzle» ausgetragen. In einer spannenden Finalrunde siegte Beat Moos aus Kappel.

Alle haben ihren Preis verdient. (Bild zvg.)

Am Samstagnachmittag, 24. September, trafen sich 20 tennisbegeisterte Junioren zum Plauschturnier auf der Tennisanlage in Hausen.

rundum gelungenen Anlass. Auch im kommenden Jahr wird wieder ein Plauschturnier durchgeführt.

Clubmeisterschaften im Doppel

In diesem Jahr hatten sich 32 Hölzler, darunter eine stattliche Anzahl Frauen, zum Plauschwettkampf im Adler in Kappel am Albis angemeldet. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Reto Studer hat den Anlass einmal mehr sehr gut vorbereitet und durchgeführt. Traditionsgemäss finden die OK-Sitzungen jeweils am Gibel-Schwingfest oder am GuggibadSchwinget statt. Als neuer Spielleiter hielt Werner Lüthi sein waches Auge über den acht Vierertischen. Das Reglement wurde in den letzten fünf Jahren immer wieder etwas verbessert. An acht Tischen hielten Männer und Frauen für die Vorrunde ihre geballten rechten Hände auf den Tisch, die linke unter dem Tisch. Drei Hölzer, in der Mitte des Tisches, galt es dem jeweiligen Verlierer zu verteilen. Die 16 besten aus dieser Vorrunde machten dann schliesslich in einem weiteren Umgang die vier Finalisten aus. Vor diesem Final sorgte Renata Schönbächler mit ihrem «Mini Beiz, Dini Beiz»-Koch Ruedi für das leibliche Wohl der Wettkämpfer. Die Musiker vom Echo vom Kontrabass-Shop aus Rothenturm sorgten für musikalische

Beim «Hölzle» erlaubt: das Glas Bier auf dem Tisch. (Bild zvg.) Abwechslung und für eine tolle Stimmung nach der Siegerehrung.

Ablauf der Umgänge und musste die Zuschauer immer wieder um Ruhe bitten. Schliesslich war es Beat Moos aus Kappel am Albis, der die Schlussrunde gewann und sich als Schweizer Meister im Hölzle feiern lassen durfte. Alle übrigen Teilnehmer erhielten ebenfalls einen Preis.

Nachdem das letztjährige JuniorenPlauschturnier grossen Anklang gefunden hatte, war der Event auch in diesem Jahr wieder ein grosser Erfolg. Auf den Tennisplätzen wurde um wertvolle Punkte gekämpft, aber auch ausserhalb der Plätze und an der Ballwand wurden die Junioren im Alter von 6 bis 13 Jahren mit verschiedenen Geschicklichkeitsspielen gefordert. Der Nachwuchs feuerte sich gegenseitig an und die Daumen wurden gedrückt. Der Spass stand dabei immer im Vordergrund. Die gute Stimmung der jungen Sportler sowie das grosse Fanpublikum machten diesen Event zu einem

Bei den Mixed-, Damen- und Herrendoppelbegegnungen gab es spannende und ausdauernde Begegnungen. Schlussendlich setzten sich die Favoriten durch. Im Mixedwettbewerb gewannen Sabina und Philipp Schülin, im Herrendoppel André Bachev und René Truniger und in der Damendoppelkonkurrenz siegten Gaby Stad und Sabina Schülin. Die grosse Teilnahme am Clubfest vom Samstagabend trug dazu bei, dass man bei schönstem Wetter und feinen Pizzas den Abend gemütlich ausklingen lassen konnte.

Auf dem Boden der Realität gelandet

Fototermin vor dem Weiss-Medien-Haus

An einem Abend, an dem nichts zusammenpasste, musste sich der Unihockeyklub Buccaneers zuhause den Powerwave Buochs gleich mit 2:11 geschlagen geben. Nachdem man im Startspiel mit dem Gegner trotz Niederlage noch mithalten konnte, merkte man nun, dass es in der 2. Liga deutlich mehr braucht, um Punkte zu gewinnen. Die Innerschweizer waren den «Buccs» in allen Belangen überlegen und sowohl spielerisch, als auch kämpferisch mindestens zwei Klassen besser. Die Tore von Captain Nicola Grass und Christian Grass verdienten nicht einmal das Prädikat Ehrentreffer. Das einzig Positive: Das nächste Spiel beginnt wieder bei 0:0, am kommenden Samstag auswärts in Schüpfheim. Joel Wuillemin

Evelyne Bisa und René Truniger

Glück gehört zum Spiel Bruno Götschi, letztes Jahr noch im Final, war dieses Jahr in der Vorrunde chancenlos und ohne Punkte. Zwei diesjährige Finalisten Fränzi Matti und Markus Zwyssig sassen zuvor noch nie an einem Hölzlertisch. Diese Tatsache beweist, dass nicht nur Taktik und Schlitzohrigkeit zum Erfolg führen; es braucht auch Glück. Zu den beiden Newcomern qualifizierten sich Werner Reiterhauser und Beat Moos. Der Spielleiter überwachte den korrekten

Fredy Spörri

Klassement: 1. Beat Moos, Kappel, 2. Fränzi Matti, 3. Markus Zwyssig, 4. Werner Reiterhauser, 5. Michael Huber, 6.a Elisabeth Sträter, 6.b Renato Eugster, 8.a Hansruedi Koch, 8.b Ernst Leuthold, 10.a Mike Gisler.

Rund 60 Nachwuchs-Velofahrer, Bikemarathon-Schweizer-Meister Urs Huber aus Mettmenstetten und Vertreter des RRC Amt sowie der Hauptsponsoren trafen sich kürzlich zum Fototermin vor dem Weiss-Medien-Haus in Affoltern. Entsprechend lange dauerte es, bis die Schar auf der Treppe so arrangiert war, dass auf dem Bild auch alle zu sehen sind. Im Kids-Bike-Treff vermittelt der Radrennclub Kindern und Jugendlichen einen sicheren Umgang mit dem Bike im Gelände wie auch im Strassenverkehr. In der Gruppe erleben die Kids tolle Bike-Touren und verbessern ihre Geschicklichkeit sowie Fahrtechnik auf dem Bike. Dabei steht Spiel und Spass stets im Vordergrund.

Die Bike-Kids und ihre Leiter um Schweizer Meister Urs Huber, flankiert von Walo Rüegg und Barbara Roth. (Bild René Graf)

Weitere Infos unter www.rrc-amt.ch.


Sport

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Huber macht das Dutzend voll Mit dem Sieg am Iron Bike Race gewinnt der Mettmenstetter die Garmin Bike Marathon Classics Urs Hubers Siegserie hat am französischen La Forestiere-Marathon zwar einen Dämpfer erlitten. Am Sonntag zeigte sich der Mettmenstetter in Einsiedeln aber wieder in alter Frische und sicherte sich zum fünften Mal die nationale Marathon-Serie. Es war nicht das einzige Topresultat eines Säuliämtlers. ................................................... von martin platter Schon vor dem Start am Iron Bike Race in Einsiedeln, zugleich das Finale der nationalen Garmin-Bike-Marathon-Rennserie, kannte Urs Huber den Tarif. Er musste vor seinem Hauptrivalen Hansueli Stauffer das Ziel erreichen, wollte er die Gesamtwertung für sich entscheiden. So dicht war ihm Stauffer im Zwischenklassement auf den Fersen. Gesagt, getan. Urs Huber änderte dazu jedoch seine Taktik. Er fuhr diesmal auf Abwarten und nicht um jeden Preis auf Angriff. Erst nach zwei Dritteln der 101-km-Runde über die Anhöhen um den Sihlsee drehte der 30-Jährige in der Steigung zum Adlerhorst auf und kam entscheidend weg. Mit 90 Sekunden Vorsprung auf Stauffer erreichte er schliesslich zum vierten

Mal als Sieger das Ziel auf dem Klosterplatz in Einsiedeln. Damit holte er sich zum fünften Mal das Schlussklassement der nationalen BikemarathonRennserie.

HF4). 114. Thomas Reif (Aegust) 1:58:47 (36. HF3). 123. Köbi Schneebeli (Hauptikon) 2:03:33 (39. HF3). 132. Roland von Büren (Hausen) 2:08:31 (42. HF3). 201 Klassierte. Frauen (101 km): 1. Esther Süss (Küttigen) 5:11:17. 2. Cornelia Hug (Amsoldingen) 8:17. 3. Nadia Walker (Altdorf UR) 17:17.

Etwas Besonderes – auch beim fünften Mal «Stauffer war ein zäher Gegner», sagte Huber. Und fügte an, dass es für ihn noch speziell sei, die Serie mit einem Rennen weniger vor Stauffer zu gewinnen. «Ich hatte sicher auch ein wenig Glück. Hätte Hansueli an der «o-tour» keine Defekte gehabt, wäre es knapper herausgekommen.» Selbst wenn es bereits das fünfte Mal sei, etwas Besonderes sei es für ihn immer, wenn er die Schweizer Marathon-Serie gewinnen könne, erklärte der Schweizer Meister. Der Mettmenstetter war nicht der einzige Säuliämtler, der in Einsiedeln mit einer Spitzenleistung auffiel. Herausragend ist der dritte Rang auf der Kurzdistanz (53 km) von Jacqueline Schneebeli. Die 15-Jährige wurde damit überlegene Junioren-Siegerin – obschon sie erst im «Anfänger»-Alter ist. In der dritten Generation ist sie inzwischen die Erfolgreichste der Schneebeli-Mountainbike-Dynastie aus Hauptikon und zählt zu den erfolgreichsten Kids-Bikerinnen des Rad Renn Club Amt. Aber auch die Bob-

Herren (77 km): 1. Mattia Longa (It) 3:06:17. 2. Sebastian Breuer (Einsiedeln) 8:01. 3. Jeremias Marti (Gettnau) 8:41. Ferner die Säuliämtler: 88. Knut Buengen (Hausen) 54:53 (31. HF3). 124. Othmar Künzli (Wettswil) 1:03:22 (41 HF3). 157. Markus Blaser (Aeugst) 1:09:09 (25. HF4). 329. Reto Hunold (Wettswil) 1:50:21 (120. HF3). 330. Ueli Spinner (Aeugst) 1:51:33 (73. HF4). 404. Jack Schneebeli (Hauptikon) 2:16:05 (98. HF4). 407. Markus Fischer (Hedingen) 2:16:43 (100. HF4). 434. Thomas Heimann (Uerzlikon) 2:26:52 (166. HF3). 502 Klassierte. Frauen (77 km): 1. Andrea Waldis (Morschach) 3:54:02. 2. Verena Huber (De) 8:01. 3. Michèle Wittlin (Liestal) 9:12. Herren (53 km): 1. Remo Fischer (Oberhallau) 2:08:04. 2. Vincent Kälin (Einsiedeln) 0:56. 3. Markus Lussmann (Schattdorf) 2:32. Ferner die Säuliämtler: 149. Adrian Flückiger (Hausen) 39:40 (139. HF-53). 345. Fredi Steinmann (Hausen) 59:18 (335. HF-53). 381. Thomas Hefti (Hedingen) 1:04:25 (371. HF-53). 383. Roberto Schmid (Ottenbach) 1:04:54

Finale der Garmin Bike Marathon Classics am 20. Iron Bike Race, am Sonntag, 25. September in Einsiedeln. (Bild Martin Platter) Resultate: Herren (101 km): 1. Urs Huber (Mettmen-

1:14:22 (452. HF-53). 625. Ramon Kuhn (Aeugst)

stetten) 4:18:56. 2. Hansueli Stauffer (Sigriswil)

1:45:44 (615. HF-53). 685. Klassierte.

1:30. 3. Konny Looser (Hinwil) 5:56. Ferner die Säu-

Frauen (53 km): 1. Käthy Eisenhut (Rehetobel)

liämtler: 59. Pascal Pensa (Wettswil) 1:22:01 (16.

2:32:17. 2. Bettina Schuler (Glarus) 0:01. 3. Jacque-

HF2). 77. Hanspeter Aeberli (Aeugstertal) 1:33:38 (8.

line Schneebeli (Hauptikon) 9:51 (1. DJL).

Für den SHC Bonstetten-Wettswil Die ältesten Junioren des SHC Bonstetten-Wettswil konnten ihre beiden ersten Saisonspiele gegen Martigny und La Chauxde-Fonds gewinnen.

FCWB gegen Seefeld Samstag, 1. Oktober, um 16 Uhr in Zürich Der Dosch-Elf stehen wichtige und schwierige Spiele bevor. Den Beginn macht die Partie gegen den Aufsteiger FC Seefeld. Gegen den direkten Konkurrenten wird ein Punktgewinn – möglichst dreifach – angestrebt. Nach der knappen und eher unglücklichen Niederlage gegen den Nachwuchs der Grasshoppers befindet sich der FC Wettswil-Bonstetten nach wie vor im Tabellenkeller. Auf Rang 12 liegend, ist man knapp über dem Strich und gerade noch in Tuchfühlung mit dem Mittelfeld. Es braucht dringend Punkte, damit sich die Ämtler nach vorne orientieren können. Entscheidend wird es sein, sich Torchancen zu erarbeiten und diese auch effizient zu nutzen.

Topskorer Blumer trifft für Seefeld In der Sommerpause noch präsentierte der FCWB den Neuzuzug Blumer, Topskorer in der 2. Liga Interregional und deshalb mitverantwortlich für den Aufstieg der Stadtzürcher aus dem Seefeld. Bei den Ämtlern kam Blumer aber nicht in Fahrt und verliess den Club nach wenigen Spielrunden wieder. Bei Seefeld ist er bereits wieder angekommen, denn beim zweiten Sai-

sonsieg in Bellinzona traf Blumer letztes Wochenende gleich doppelt. Man darf auf das direkte Duell gespannt sein. Anpfiff auf dem Sportplatz Lengg im Zürcher Seefeld ist am Samstag um 16 Uhr.

Ämtler-Derby für die zweite Mannschaft Für die zweite Mannschaft steht ein Ämtler-Derby auf dem Programm. Am Sonntag, um 11.30 Uhr, spielt die Elf von Trainer Krasniqi im Jonentäli gegen den FC Hausen. Auch wenn Hausen unterdessen zwei Niederlagen einstecken musste, ist es immer noch ein Spitzenspiel. Der FCWB liegt nach dem Unentschieden gegen Altstetten hinter Leader Adliswil auf Rang zwei, Hausen ist aktuell an vierter Stelle. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt. Oliver Hedinger Weitere WB-Spiele am Wochenende: Fr. 30.9.: 21 Uhr Sen. 30+ - Wiedikon; Sa. 1.10.: 9 Uhr FCZ Letzikids – Jun. Ea, 10 Uhr Jun. Ed – Wiedikon, 11.30 Uhr Wädenswil – Jun. Ec, Jun. Dc – Birmensdorf, 12 Uhr Freienbach – Jun. Da, Albisrieden – Jun. Eb, 13.30 Uhr Jun. Cb – Birmensdorf, 14 Uhr Langnau – Jun. Dd, 15.30 Uhr Jun. Db – Hausen, 16 Uhr Srbija – Sen. 40+, 16.15 Uhr Bülach – Jun. Ca (CCJL); So. 2.10.: 12 Uhr United Zürich – Jun. A (CCJL), 13 Uhr Uitikon – FCWB 3, 14 Uhr Srbija – Jun. B2, 14.30 Uhr Birmensdorf – Jun. B1.

1:05:27 (384. HF-53). 451. Jürg Keller (Stallikon) 1:12:49 (441. HF-53). 462. Franz Zeder (Ottenbach)

Fahrer Fredy Steinmann Junior und Beat Hefti sind vom Wettkampffieber gepackt worden und haben mit respektablem Ergebnis am Iron Bike Race teilgenommen.

Erfolgreicher Start

David Blumer (ganz rechts) jubelte Anfang Saison noch für WB, jetzt kehrte er zurück zu Seefeld. (Bild Kaspar Köchli)

(373. HF-53). 394. Samuel Francescutto (Ottenbach)

Seit letzter Saison besteht eine Juniorenkooperation zwischen den Horgenberg Hammers und dem SHC Bonstetten-Wettswil. Aus diesem Grund treten die A- sowie die B-Junioren unter dem Namen «Union Zürich» auf. Zum ersten Spiel der neuen Saison mussten die A-Junioren den langen Weg ins Wallis antreten, nach Martigny. Bereits nach der ersten Minute führte Union Zürich mit 2:0. Es ging im gleichen Stil weiter, sodass man am Schluss souverän mit 15:0 gewann und Nick Schnyder im Tor somit einen Shotout feiern konnte. Am letzten Wochenende empfingen die A-Junioren den SHC La Chauxde-Fonds, den letztjährigen Junioren A Kleinfeld Schweizer Meister zu Hause. Beide Teams drückten auf den Führungstreffer. Das erste Drittel ging knapp an die Gäste, im zweiten Drittel konnten die Zürcher Junioren das Spiel dann wieder ausgleichen. Eine Strafe gegen La Chaux-de-Fonds im Schlussdrittel ermöglichte den Zürchern den erstmaligen Führungstreffer. Von da an liessen die A-Junioren nichts mehr anbrennen und konnten die Führung sogar auf 7:3 ausbauen.

Für die A-Junioren gilt es, in den nächsten zwei Wochen weiter hart zu trainieren, um im nächsten Spiel gegen den Konkurrenten aus Gals bereit zu sein, am 8. Oktober, um 14 Uhr, auf dem Sportplatz Waldegg in Horgen.

2. Mannschaft: Start nach Mass in der Meisterschaft Nach dem frühen und enttäuschenden Cup-Aus gegen das Team aus Wollerau spielten die Reservisten aus dem Amt im ersten Meisterschaftsspiel gegen den SHC Bulldozers Kernenried-Zauggenried 2. Trotz verhaltenem Start in die Partie, der SHC BW 2 lag nach vier Minuten überraschend 0:1 im Rückstand, konnte das Team den Match schlussendlich mit 11:2 für sich entscheiden. Für das nächste Spiel am Samstag gilt es den Schwung und das Selbstvertrauen in die Partie mitzunehmen, am 1. Oktober, um 14 Uhr, in Wollerau.

1. Mannschaft mit schwierigem Spiel Die erste Mannschaft hatte ein spielfreies Wochenende. Im zweiten Spiel wartet der nächste harte Brocken auf das Fanionteam, denn mit dem SHC Grenchen Limpachtal reist ein weiterer Titelanwärter nach Wettswil, am 1. Oktober, um 14 Uhr, Sportplatz Moos in Wettswil. (pd.)

Saison-Hattrick für Petra Klingler? Traditionsgemäss werden an der Erlebnismesse Züspa in Zürich Oerlikon die Schweizer Meisterschaften im Speedklettern ausgetragen. 9,42 Sekunden lautet der seit 2014 ungebrochene Schweizer Rekord im Speedklettern der Damen, der damals von Petra Klingler realisiert wurde. Ob dieser zwei Jahre später geknackt wird, stellt sich am Samstag heraus. Wie jedes Jahr werden die SpeedSchweizer-Meisterschaften der Elite und des Nachwuchs an der Züspa in Zürich Oerlikon ausgetragen. Über 100 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz werden starten. Im KO-System versuchen die Kletterinnen und Kletterer die Kletterwand so schnell wie möglich zu bezwingen.

Hattrick für Petra Klingler? In dieser Saison gewann die amtierende Boulder-Weltmeisterin Petra Klingler bereits den Schweizer-Meister-Titel im Bouldern und Leadklettern. Gelingt ihr auch am kommenden Samstag der Sprung zuoberst aufs Podest, wäre sie die erste Schweizerin, die sich in einer Saison alle drei Titel holt. Um 14 Uhr wird Petra Klingler offiziell für ihren Boulder-Weltmeistertitel geehrt. Dies findet im Rahmen eines Interviews und einer anschliessenden Autogrammstunde statt. (pd.)

Orientierungslauf für alle Am Samstag, 8. Oktober, findet beim Vitaparcours Bonstetten-Wettswil der OL für alle statt. Interessierte können sich in den Kategorien Kurz, Mittel einfach, Mittel schwierig, Lang und Schnur-OL für Kinder messen. Die Anmeldung ist von 12 bis 14.30 Uhr möglich. Besammlung und Anmeldung ist der Hof der Familie Trachsel, im Grüt, Wettswil. Beim Hof sind genügend Parkplätze vorhanden und für die Verpflegung ist durch eine

Festwirtschaft gesorgt. Mit dem Bus 221 kommen die Teilnehmenden bequem vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil zur Haltestelle Berimoos, von wo der Weg ausgeschildert ist. Der Lauf findet in einem sehr schönen Laufgebiet statt, welches ideale Trainingsmöglichkeiten sowohl für Einsteiger als auch geübte OL-Läufer bietet. Bereits zum 22. Mal wird der Walking-OL vom Severin und Maria Schmid durchgeführt. Bei jeder Aus-

tragung lassen sich mehr Walking-Läufer von der nicht nach Zeit gelaufenen Sportart begeistern. Es wird wieder sehr darauf geachtet, dass eine abwechslungsreiche Strecke gelaufen werden muss, bei der das Naturerlebnis und die Auseinandersetzung mit der Karte, auf der die Posten eingezeichnet werden müssen, im Vordergrund stehen. Die Anmeldung für den Walking-OL ist zwischen 12 und 13.30 Uhr möglich. (pd.)


Veranstaltungen

Eröffnungswoche 1. bis 8. Oktober

Grosser Gold- und Silberankauf in Affoltern am Albis im Restaurant Aemtlerstübli

Neues – Gebrauchtes – Upcycling – Nützliches – Kurioses – Geschenke – Deko – Second Hand usw…

Freitag/Samstag, 30. 9./1. 10. 2016, von 9.00 bis 14.00 Uhr

Fabrikweg 11, Affoltern am Albis, Nähe Migros, Telefon 076 541 13 51

Wir kaufen ganze Münzsammlungen, Uhren verschiedenster Marken wir Rolex, IWC, Audemars Piguet, Omega, Tag Heuer, Hublot, Patek Philippe, Panerai usw.

AMY’S

Wir kaufen jede Art von Schmuck und Münzen aus Gold und Silber und bezahlen vor Ort in bar.

Defekte Uhren und Bernsteinketten werden auch akzeptiert.

Ankauf/Beratung/Schätzung/faire Preise. Auf Wunsch machen wir auch Hausbesuche. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin mit uns: Herr Lehmann, Telefon 078 810 94 10

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Prättigau – Landwassertal Mittwoch, 12. Oktober 2016

Fr. 40.–

Chäseren – Wald – Schönengrund Donnerstag, 3. November 2016 Fr. 38.– AGRAMA – Bern Carfahrt Fr. 38.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Donnerstag, 24. November 2016 AGRAMA – Bern Carfahrt Fr. 38.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Samstag, 26. November 2016 Zibelemärit Bern Fr. 38.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Montag, 28. November 2016 Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Freitag, 2. Dezember 2016 Chlausfahrt Fr. 88.– Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli Dienstag, 6. Dezember 2016 Weihnachtsmarkt Freiburg im Breisgau Fr. 40.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Donnerstag, 8. Dezember 2016

Ferienreisen Schwarzwald – Region Rothaus DZ/HP Fr. 740.– 3. bis 7. Oktober 2016 Bergweihnacht in Seefeld DZ/HP Fr. 590.– 13. bis 16. Dezember 2016 inkl. Konzert «die Kastelruther Spatzen»

www.aemtler-car.ch

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 30. September 2016

Das Säuliamt im «Ballenberg» Freilichtmuseum mit Gebäuden aus Knonau und Mettmenstetten

Matteo, 17. September. (Bilder I. Magnin)

David, 18. September.

Knochenstampfe: Das Gebäude stammt aus Knonau, die Stampfe aus dem bernischen Heimisbach. (Bilder Thomas Stöckli)

Amelia, 19. September.

Nora Luisa, 21. September.

Keine verstaubten Vitrinen, sondern über 110 Wohn- und Wirtschaftsbauten aus der ganzen Schweiz sind im Freilichtmuseum Ballenberg ob Brienz (BE) zu entdecken und bestaunen. Es sind historische Gebäude, die am ursprünglichen Standort nicht erhalten bleiben konnten, architektonische und sozialgeschichtliche Zeugen des Alltagslebens und der ländlichen Kultur vergangener Zeiten. Das Säuliamt ist im Freilichtmuseum gleich doppelt vertreten. Ein Hingucker ist die Knochenstampfe von Knonau aus dem 19. Jahrhundert. Knochenmehl war seit dem späten 18. Jahrhundert als Düngemittel gebräuchlich. Einige Meter weiter, am

anderen Ende des Bereichs «Östliches Mittelland» findet sich neben einem imposanten Weinbauernhaus am Waldrand ein Bienenhaus aus dem 19. Jahrhundert. Der bretterverschalte Ständerbau mit integriertem Arbeitsraum für den Imker stammt aus Mettmenstetten. Der «Ballenberg» ist noch bis Ende Oktober geöffnet. Diesen Sonntag, 2. Oktober, findet das alljährliche Tessinerfest «Viva il Ticino» statt. Im Gutshof aus Novazzano wird mit Risotto, Luganighe, Wein aus dem Boccalino und Tessiner Musik gefeiert und genossen. (tst.) Bis 31. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr.

Stand ursprünglich in Mettmenstetten: Bienenhaus aus dem 19. Jahrhundert.

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Mehr Unfälle an sonnigen Tagen Spannende Statistik der Suva und Meteo Schweiz Freizeitaktivitäten richten sich stark nach dem Wetter. Das hat Auswirkungen auf die Unfallzahlen. So führt viel Sonnenschein zu deutlich mehr Freizeitunfällen – auch im Herbst.

Doppelt so viele Velound Motorradunfälle

wetter

Bei Sonnenschein häufen sich Freizeitunfälle. (Bild zvg.)

bauernregel «Bläst im September der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.»

Sinkende Temperaturen, nasses Laub oder starker Wind können ungünstigen Einfluss auf das Unfallgeschehen haben. Die Suva wollte es genauer wissen und hat im Rahmen ihrer Serie «Unfälle in Zahlen» untersucht, welche Wetterbedingungen die Unfallzahlen am meisten ansteigen lassen. So hat der grösste Unfallversicherer der Schweiz die UVG-Unfallzahlen mit täglichen Wetterdaten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz zusammengeführt. Fazit: «Der Einfluss des Wetters auf die Unfallzahlen erfolgt hauptsächlich über die Dauer der Ausübung von Freizeitaktivitäten und vergleichsweise wenig über ein erhöhtes Risiko an einzelnen Tagen wie zum Beispiel bei Glatteis», sagt Peter Andermatt, Statistiker bei der Suva.

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wird bei der Analyse über den Einfluss des Wetters zwischen heiteren Tagen und trüben Tagen gemäss Definition von MeteoSchweiz unterschieden. Heitere Tage weisen eine Sonnenscheindauer von 80 Prozent und mehr auf. An trüben Tagen scheint die Sonne zu 20 Prozent und weniger. So ist zu beobachten, dass sich an Arbeitswochentagen mit heiterem Wetter rund 25 Prozent mehr Freizeitunfälle als bei trübem Wetter ereignen. An Wochenenden sind es gar rund 40 Prozent mehr. Deutlich wurde der Einfluss des Wetters auch im letzten Jahr: Im Sommer 2015 herrschte schöneres Wetter als 2014, was bei der Suva zu einer Zunahme der Freizeitunfälle von Juni bis August um sieben Prozent führte. An heiteren Tagen gibt es rund doppelt so viele Velo- und Motorradunfälle wie an trüben Tagen. Bei den Autounfällen lassen sich kaum Unterschiede feststellen.

Berufsunfälle nicht wetterabhängig Auf die Berufsunfallzahlen hat das Wetter nur einen geringen Einfluss. Bei Berufen, die in Gebäuden ausgeübt werden, erstaunt dies nicht. Aber auch im Baugewerbe, wo sich jährlich rund 28 000 Berufsunfälle ereignen, gibt es kaum wetterbedingte Unterschiede bei den Unfallzahlen. Jährlich verunfallen rund 267 000 UVG-versicherte Personen bei der Arbeit. In der Freizeit ereignen sich gar rund 527 000 Unfälle. (pd.)

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glosse

Paradies Rifferswil Gebaut wird heute in fast allen Gemeinden des Säuliamtes, in einzelnen schon fast auf Teufel komm raus. So entsteht in Hausen ein ganz neues Quartier mit gegen hundert Wohnungen, die alle auf einen Chlapf im nächsten Jahr bezogen werden. Auch in Rifferswil werden derzeit in einer neuen Überbauung mit drei Häusern an der Kappelerstrasse die letzten Eigentumswohnungen angepriesen. Kürzlich standen die Neubauten zur Besichtigung offen. Nicht nur die Wohnungen seien optimal konzipiert, nein auch aus dem Umfeld haben die Promotoren nur Positives zu berichten, wie aus deren Homepage hervorgeht: Die Natur des Oberamtes liege den neuen Bewohnern zu Füssen, Seleger Moor, Türlersee, Sihlwald und Üetliberg seien gut erreichbar. Neben der Windhund-Rennbahn wird gar der Kleinflugplatz Hausen als Plus-Punkt hervorgehoben. Zugegeben, der Betrieb dieses Flugfeldes bereitete den Rifferswilern früher mehr Sorgen, als noch die Ausbildung der Swissair-Piloten dort stattfand und diese tagelang ihre Runden mit Start über die Häuser drehten. Aber auch die heutigen Sportflieger werden nicht bei allen Neuzuzügern eitel Freude auslösen, wenn sie über ihre Wohnungen brummen. Kindergärten und Primarschule befinden sich im Dorf, doch die Schüler der Oberstufe müssen nach Hausen radeln, Sport ist ja gesund. Schön, dass eine Genossenschaft mit herzhaftem Engagement das Restaurant Pöstli retten konnte. Auch ein Volg-Laden ist vorhanden und seit Aufhebung der «richtigen» Post werden dort einige postalische Dienste angeboten. Über die Steuerbelastung war, glaube ich, in den allgemeinen Unterlagen für die neuen Wohnungen in der Tausend-Seelen-Gemeinde nichts zu lesen. Hätte die «Weltwoche» in ihrem kürzlich erschienenen Rating auch kleine Gemeinden aufgenommen, so wäre wohl Rifferswil nicht in den Kränzen. Denn das zwar schöne Dorf zählt mit 134 % (ohne Kirchen) nicht gerade zu den Steuerparadiesen. An einer Hauswand an der Wolserstrasse in Obfelden ist zu lesen: «Schaff und erwirb, zahl Steuern und stirb». Ein etwas gar grobschlächtiger Spruch, der nicht einmal für Rifferswil zutrifft, aber noch weniger auf Obfelden mit 123 %. Jeder soll wohnmässig so selig werden, wie es für ihn stimmt. Das gilt auch für Rifferswil. Für die einen gibt es das Paradies zwar erst im Himmel, andere werden es trotz Fluglärm und hohen Steuern hoffentlich bereits jetzt in ihrer neuen Heimat finden. (rf.)

volg-rezept

Fondue-Kartoffeln

Zutaten für 4 Personen 8 Stk. Gschwellti gross 250 g Fondue-Mischung, z.B. Gerber 100 g Gemüse z.B. Lauch, gelbe und rote Peperoni Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung Ofen auf 180° C vorheizen. Gschwellti halbieren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Fondue darauf verteilen. Gemüse in feine Streifchen schneiden und darauflegen. In der Ofenmitte ca. 15 Min. überbacken. Mit Pfeffer würzen. Zubereitung: ca. 10 Min. und 15 Min. backen.


Musik aus Texas live im Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil

Jamie Lin Wilson Sunny Sweeney Folk, Country, Americana Freitag, 7. Oktober Essen ab 17.30 Uhr, Konzert 20.15 Uhr Reservierung: Tel. 077 428 73 91 crazyheart.production@gmx.ch

Herbstferienkurse für Kinder auf dem Ponyhof

Ferien- S P A S S

Mehrtages-Reitkurs für Anfänger und Fortgeschrittene SVPS-Reitkurse mit Abzeichen Kindergeburtstage auf dem Ponyhof und vieles mehr

Daten/Info: www.ferienplausch-albis.ch Tel. 078 866 16 42

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078 2016  

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