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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 78 I 168. Jahrgang I Dienstag, 7. Oktober 2014

«Hämstergängster»

Für junge Familien

Mettmenstetter Primarschüler haben ein Krimi-Musiktheater aufgeführt. > Seite 5

Co-Leitung des Familienzentrums Bezirk Affoltern: Auf Britta Kull folgt Edith Senn. > Seite 6

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Willkommens-Brunch Persönliche Begegnungen und direkte Gespräche am NeuzuzügerAnlass in Knonau. > Seite 8

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Renaissance-Genie Der Frauezmorge in Wettswil war Michelangelo Buonarroti gewidmet. > Seite 9

Guggenbühl: Neubau eröffnet

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«Marronimaa» Am 13. Oktober öffnet Freddy Illi sein «Hüüsli» in der Affoltemer Begegnungszone. > Seite 11

SVP bestimmt ihre Kantonsratskandidaten Da für die sechs Listenplätze der Kantonsratswahlen im April 2015 sieben Bewerber zur Verfügung standen, zog sich das Auswahlverfahren über zehn Wahlgänge hin. Neben dem bisherigen Ratsmitglied Martin Haab standen drei Frauen und drei Männer zur Verfügung. Das Rennen machten die Gemeinderäte Susanne Leuenberger und Hans Finsler aus Affoltern, Beatrice Sommerauer Nägelin, Gemeinderätin aus Hausen, John Appenzeller aus Stallikon sowie Cornelia Baumann-Zingg aus Hedingen. Der Bonstetter Thomas Wassmer blieb bei der emotionalen Ausmarchung auf der Strecke. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Im Beisein von etwa 250 Personen eröffnete die Besitzerfamilie Küng am Samstagmorgen um 9 Uhr den Neubau des Gartencenters Guggenbühl in Bonstetten. Ruth und Thuri Küng waren mit ihrer bisherigen, hoffnungslos veralteten Gärtnerei vor die Wahl gestellt worden, den Betrieb auslaufen zu lassen oder sich auf das Wagnis eines Neubaus in der Landwirtschaftszone einzulassen. Sie entschieden sich fürs Zweite und investierten 6,2 Millionen Franken. Nach sechsjähriger Planungs- und einjähriger Bauzeit konnten sie am Samstag den HolzGlas-Neubau mit Guggi-Beizli eröffnen. Auf einer Verkaufsfläche von 8000 Quadratmetern findet sich alles, was Garten-, Terrassen-, Balkon-, Pflanzen-, Baum- und Blumenfreunde suchen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

anzeigen

Der Hausemer Flugtag zog Zuschauer aller Generationen an. (Bild Martin Platter)

FCWB: Sturmlauf zum Kantersieg Der Fussballclub Wettswil-Bonstetten (1. Liga) unterstrich seine blendende Form eindrücklich. Nach kurzem Abtasten übernahm er gegen Muri das Spielzepter und gab es nicht mehr aus der Hand. Der Sturmlauf wurde mit vier Toren honoriert. Der FCWB brillierte als Kollektiv – Indiz dafür sind auch die vier verschiedenen Schützen – und kletterte in der Tabelle auf Rang drei. (kakö) ................................................... > Mehr Fussball auf Seite 17

Tausende pilgerten an den Flugtag Hausen

Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren feiern wir noch bis am 20. Oktober den Geburtstag. Es hat viele Artikel zu Minipreisen, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Profitieren Sie zudem bei einem Einkauf ab 200 Franken von einem Gutscheinheft im Wert von 200 Franken, Gutscheine, die Sie bei Ihren nächsten Einkäufen einlösen kön-

Zum 34. Mal wartete die Modellfluggruppe Affoltern am Wochenende mit perfekt organisierten Modellflugtagen auf. 110 Helfer standen im Einsatz, um den Bedürfnissen der überaus zahlreichen Zuschauer gerecht zu werden. Fangnetzte sorgten für Sicherheit, eine perfekte Beschallung für

akustisch tadellosen Informationsfluss und 50 Piloten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland für Spektakel am Himmel. Geboten wurden zahlreiche Meilensteine der Luftfahrtgeschichte im Massstab 1:10 bis 1:25, aber auch Neuzeitliches wie elektrische Helikopter

und Akrobatikflugzeuge. Publikumslieblinge waren jedoch die Modelle, die es nicht als fertige Bausätze gibt, sondern die in Tausenden von Arbeitsstunden detailgetreu nachgebaut wurden. (map.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

nen (genaue Bedingungen siehe im Katalog). Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Projektauflage für Umfahrung ab 22. Oktober Info-Veranstaltung zur Projektauflage des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach Ab 22. Oktober erfolgt die 30-tägige Projektauflage für den Autobahnzubringer Obfelden/ Ottenbach. Um der Bevölkerung das Detailprojekt vorzustellen, organisiert die kantonale Baudirektion am Dienstag, 21. Oktober, 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden eine Informationsveranstaltung.

Baudirektor Markus Kägi wird in Obfelden das Verfahren erläutern. (Archivbild)

Am 23. September 2012 haben 62,6 Prozent der Zürcher Stimmberechtigten dem Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach zugestimmt. Die Kosten dieses Strassenprojekts belaufen sich auf 65,4 Mio. Franken, davon übernimmt der Bund 25,8 Mio. Franken. Für die Kreditbewilligung wurde – wie im Strassenbau üblich – ein Vorprojekt erarbeitet. Die Detailplanung des Projekts sowie der Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen begann unmittelbar nach der Volksabstimmung. Nun ist sie abgeschlossen und das Projekt liegt ab Mittwoch, 22. Oktober 2014,

auf den Gemeinden Obfelden und Ottenbach für 30 Tage gemäss § 16 und § 17 des Strassengesetzes auf. Aus diesem Anlass informieren Regierungsrat Markus Kägi, Baudirektor, Martin Kummer, Projektleiter Tiefbauamt, sowie Marco Pezzatti, stv. Chef Amt für Landschaft und Natur, über das Detailprojekt und das weitere Vorgehen. Zudem besteht die Möglichkeit, den Referenten sowie den Vertretern des kantonalen Tiefbauamts, des Amts für Landschaft und Natur sowie der Gemeinden Obfelden und Ottenbach Fragen zu stellen.

Fragerunden in Obfelden und Ottenbach In Ergänzung zu dieser öffentlichen Veranstaltung wird in der darauf folgenden Woche in beiden Gemeinden eine Fragenrunde für Direktbetroffene durchgeführt. In Ottenbach findet die Fragerunde am Mittwoch, 29. Oktober, 19 bis 21 Uhr, im Neuhofsaal, in Obfelden am Donnerstag, 30. Oktober, 19 bis 21 Uhr, im Saal des Mehrzweckgebäudes Brunnmatt statt. (ki.)

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Gemeindeverwaltung Ottenbach

Musikverein Hedingen

bleibt am 10. Oktober 2014 geschlossen

TODESANZEIGE

Aufgrund einer EDV-Umstellung im Zusammenhang mit dem Outsourcing bleibt die Gemeindeverwaltung am Freitag, 10. Oktober 2014, während des ganzen Tages geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie uns unter der Notfallnummer 076 426 35 93. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Wir trauern um unser geschätztes Ehrenmitglied

Ottenbach, 7. Oktober 2014 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Liegenschaften Büro-/Gewerbe

Heinrich Müller-Meili 17. Februar 1928 – 30. September 2014)

Heiri Müller war als Tenorhornist und Bassist ein langjähriges Vereinsmitglied und ein guter Kamerad. Er engagierte sich in vieler Hinsicht für den Verein und war während einiger Zeit als Veteranenobmann tätig. Auch nach seinem Austritt als Aktivmitglied blieb er eng mit dem Verein und der Blasmusik verbunden. Musikverein Hedingen Die Abdankung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Bruno Müller, Feld 8, 6422 Steinen

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Oktober 2014

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wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am kommenden Donnerstag, 9. Oktober, dürfen Lilly und Rudolf Galli-Räber in Affoltern die diamantene Hochzeit feiern. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Paar herzlich, wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Ihre goldene Hochzeit feierten Theresia und Josef Stirnimann-Bucher gestern Montag in Obfelden. Dem Jubelpaar gratulieren wir nachträglich herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 9. Oktober, feiern Margrit und Donato Colangelo das Fest der goldenen Hochzeit. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest und für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Maria Gabsa-Hundshammer, wohnhaft in Obfelden, feiert heute Dienstag, 7. Oktober, den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag dürfen wir Franz Bantle-Steinmann in Obfelden gratulieren. Er feiert den «Runden» ebenfalls heute Dienstag. Wir wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

SVP-Delegierte: Für die Wahl in den Kantonsrat bereit. Von links: Hans Finsler, Beatrice Sommerauer Nägelin, Thomas Wassmer, John Appenzeller, Cornelia Baumann-Zingg, Susanne Leuenberger und Martin Haab. (Bild Martin Mullis)

Für die Nomination brauchte es zehn Wahlgänge Die Kantonsratskandidaten der SVP Bezirk Affoltern sind bestimmt Um die sechs Plätze auf der Wahlliste bewarben sich sieben Kandidaten. An der Delegiertenversammlung verlangte die demokratische Ausmarchung insgesamt zehn Wahlgänge. Die SVP schickt bei den Kantonsratswahlen am 12. April 2015 drei Frauen und drei Männer ins Rennen. ................................................... von martin mullis Weil der Präsident der SVP Bezirkspartei, Hans Finsler, sich ebenfalls als Kantonsratskandidat zur Verfügung stellt, war die Wahl eines Tagespräsidenten seine erste Amtshandlung an der Delegiertenversammlung am Donnerstagabend. Nationalrat Toni Bortoluzzi führte dann die 45 Delegierten

routiniert durch den spannenden Wahlabend. Um die sechs zur Verfügung stehenden Listenplätze bewarben sich insgesamt drei Frauen und vier Männer. Neben den Namen spielt für die Wahl natürlich die Reihenfolge der Listenplätze eine entscheidende Rolle, insbesondere da Kantonsrat Jakob Schneebeli nicht mehr antritt und somit dem zweiten Listenplatz, nach jenem des bisherigen Kantonsrates Martin Haab, eine besondere Bedeutung zukommt. Neu ins Rennen stiegen die beiden Mitglieder des Gemeinderates Affoltern, Susanne Leuenberger und Hans Finsler. Auch Cornelia Baumann-Zingg aus Hedingen stellte sich zur Verfügung, bat jedoch die Versammlung explizit um einen der hintersten Plätze, da eine Wahl für sie beruflich nicht zu

verkraften wäre. Als Leiterin des Finanzressorts in Hausen ebenfalls in einer Gemeindeexekutive tätig ist die Kandidatin Beatrice Sommerauer Nägelin, welche ebenfalls nicht für einen der vordersten Listenplätze aspirierte.

Emotional geführte Diskussion Transportunternehmer John Appenzeller aus Stallikon und Vermögensverwalter Thomas Wassmer aus Bonstetten hingegen erklärten sich beide voll motiviert für den Weg ins Zürcher Rathaus. Nachdem sich alle Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt hatten und den Saal verliessen, kam es im Saal der «Krone» in Hedingen zu einer längeren und streckenweise auch emotional geführten Diskussion. Aus den Rei-

Präsentation der Legislaturziele Aus den Verhandlungen des ZPK-Vorstandes Am 19. November um 19.30 Uhr findet die öffentlich zugängliche Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) statt. Da keine Beschlussgeschäfte anstehen, nutzt der Vorstand die Gelegenheit, in einem ersten Teil die Legislaturziele näher vorzustellen und anschliessend ein Resümee zu den zurzeit stattfindenden Gemeindegesprächen zu ziehen. Im dritten Teil wird Prof. Dr. Angelus Eisinger, Direktor der Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU,

die Perspektiven des Gesamtraums RZU darlegen. Abschliessend erfolgt die Reflexion der Aussagen im Plenum. Moritz Wandeler, Geschäftsführer am Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR der Hochschule Luzern, präsentierte dem ZPK-Vorstand die Funktionsweise und den Nutzen eines an der Hochschule entwickelten Statistik- und Berechnungstools, den RBG-Simulator. Angewendet simuliert dieser die Auswirkungen unterschied-

licher Wachstumsszenarien für die Raumplanung, Bevölkerungsentwicklung und Gemeindefinanzen (RBG) und dient den Gemeinden bei strategischen Entscheidungsfindungen in einer komplexen Thematik als willkommene Unterstützung. Die öffentlich zugänglichen Delegiertenversammlungen der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt im Jahr 2015 finden am 20. Mai 2015 und 18. November 2015, jeweils um 19.30 Uhr, statt. (pd)

hen der Versammlungsteilnehmer wurden einzelne Kandidaten gelobt, aber auch kritisiert, ja sogar die Fähigkeit für die Ausübung des Kantonsratsmandats abgesprochen. Die anschliessende Wahl erfolgte dann im Ausschlussverfahren. Wer das absolute Mehr erreichte, war gesetzt und der Name mit den wenigsten Stimmen stieg aus dem Rennen. Die sechs Listenplätze sind nun, nach insgesamt zehn Wahlgängen, wie folgt bestimmt: Auf Platz eins der SVP-Liste steht der bisherige und gesetzte Kantonsrat Martin Haab. Auf den nächsten Listenplätzen folgen Susanne Leuenberger, Hans Finsler, Beatrice Sommerauer Nägelin, John Appenzeller und auf Platz sechs Cornelia Baumann-Zingg. Der Bonstetter Ökonom Thomas Wassmer wurde nicht nominiert.

Strassenbauarbeiten in Wettswil, ab 13. Oktober Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Fussgänger beim Übergang an der Stallikonerstrasse realisiert das kantonale Tiefbauamt an der Kreuzung Stallikonerstrasse/Grütstrasse/ Kirchgasse einen neuen Fussgängerübergang mit Mittelinsel. Die bestehende Bushaltebucht Beerimoos wird behindertengerecht ausgebaut und es erfolgen Anpassungen am Trottoir. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Baubeginn ist am Montag, 13. Oktober. (pd)

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Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Vereinfachungen für Kinderkrippen Die Kinderkrippen werden administrativ entlastet. Die Bildungsdirektion hat dazu die Richtlinien über die Bewilligung von Kinderkrippen neu erlassen. Die Bildungsdirektion hat die Krippenrichtlinien angepasst, soweit es die Vorschriften des Bundes zulassen (Pflegekinderverordnung). Die formellen Voraussetzungen für eine Betriebsbe-

willigung wurden gelockert: Neu müssen gesuchstellende Trägerschaften kein schriftliches Betriebskonzept mehr einreichen. Es steht ihnen frei, in welcher Form sie den Nachweis für die Erfüllung der Bewilligungsvoraussetzungen erbringen. Im Sinne einer administrativen Entlastung wurde zudem eine Reihe bisheriger Anforderungen aufgehoben: Die Krippen müssen künftig weder eine Taxordnung noch ein Be-

soldungsreglement vorlegen. Gleichzeitig wurden die Richtlinien systematisch überarbeitet und sprachlich vereinfacht. Gestützt auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts, halten die Richtlinien neu auch fest, dass Krippen bezüglich der altersmässigen Zusammensetzung der Kindergruppen grundsätzlich frei sind. Die angepassten Richtlinien treten auf den 1. November in Kraft. (ki.)


Veranstaltungen

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Säuliämtler FLOHMÄRT Samstag, 11. Oktober 2014 Saisonende mit Raclette- und Glühweinstand nebst unserem treuen Staffras-Imbiss und Skibörse Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert.

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Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Oktober 2014

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«Entweder ischs Drüü oder s Vieri. Irgendwie verwirred mich die Zahle, chömmer au Buechstabe neh?» – die Gegenüberstellung war nicht von Erfolg gekrönt.

«Hüt isch ja jede Fläcke kreativ» Mettmenstetter Primarschülerinnen und -schüler und Erwachsene führten das Theater «Hämstergängster» auf Der Klassenhamster wird gestohlen und die Schulkinder wollen ihn wiederfinden – verdächtige Personen finden sie sofort genügend. Der Mettmenstetter Schulleiter Hanspeter Amstein verfasste ein Krimi-Musiktheater mit viel Humor, in das auch das Publikum einbezogen wurde.

Drei Erzählebenen bringen Tiefe Die kurzweilige Geschichte wurde auf drei Ebenen erzählt. Die drei Kommissare führten durch das Programm und lieferten sich dabei wortgewandte Zankereien: «Falls dir en Fall igfalle isch, wo das Theater nöd zum Reinfall macht – wärs en Zuefall.» «Was söll de Abfall? Ich han nume wöle säge, es git

en Mordfall», welcher aber vereitelt werden konnte. Auf der zweiten Ebene brachten die Lieder, auch durch die Unterstützung des Kinderchors der Musikschule, Tiefe ins Theater und leiteten über, von Schauspiel zu den Off-Dialogen der Kommissare und dem Monolog des Raumpflegers. Gerade das Ausgrenzungslied «Ich weiss...», solo vor-

getragen von einer Schülerin, liess den Zuschauern die Nackenhaare zu Berge stehen. Die dritte Ebene, das klassische Theater, gelangte dabei aber nicht in den Hintergrund. Wobei die Hauptfigur, der gestohlene Hamster, gar nie in Erscheinung trat. Die Geschichte wirkte spritzig, witzig und die Schüler spielten ihre Rollen mit unglaubli-

chem Elan. Gerade die Parodie auf ihr eigenes Dasein als Schüler schien die Schülerinnen zu Höchstleistungen zu motivieren. Sie konnten frech, bösartig, vorwitzig, klug und besserwisserisch sein und schienen an allem Gefallen zu finden. Schauspielerei schien bei den Kindern die Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Leben anzuregen.

................................................... von salomon schneider Das Licht geht aus und der übellaunige Hauswart, gespielt von Hanspeter Isoz, fängt an, nicht ordnungsgemäss aufgehängte Jacken zu verteilen und regt sich in einem gesellschaftskritisch-humorvollen Monolog über seinen Beruf, die heutige Jugend und die moderne Erziehung auf – die Theaterpause ist vorbei. Ein halbes Jahr lang haben Schüler und Erwachsene das selbst verfasste Theater von Hanspeter Amstein einstudiert. Das Resultat ist ein humorvolles Theaterstück mit viel Musik, das die Zuschauer oft zum Lachen brachte. Hanspeter Amstein würzte die Geschichte mit Scherzen, Wortspielen und hatte auch die Lieder selber komponiert. «Für mich war es besonders spannend, mit Kindern und Erwachsenen zu arbeiten», meinte Amstein nach der Vorführung.

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Der übellaunige Raumpfleger (früher Schulabwart) weist Besucher zurecht, die ihre Jacke nicht aufgehängt haben.

Nach langer Suche, mit zahlreichen Wirren und Wendungen wird der Hämstergängster endlich überführt – es war der Lehrer. (Bilder Salomon Schneider)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Oktober 2014

Engagement für junge Familien Wechsel in der Co-Leitung des Familienzentrums Bezirk Affoltern: Von Britta Kull zu Edith Senn Edith Senn aus Knonau löst Britta Kull in der Co-Leitung des Familienzentrums Bezirk Affoltern ab. Sie will sich mit ebenso viel Herzblut für diesen lebhaften Betrieb engagieren. ................................................... von werner schneiter Dass Britta Kull die Co-Leitung nach rund zweieinhalb Jahren abgibt, hat mit ihrer Rückkehr in die Primarschulpflege Affoltern zu tun – und damit, dass ihre drei Jungs grösser geworden und dem Familienzentrum «entwachsen» sind, weil sich das Angebot mehrheitlich an Kinder im Vorschulalter bis zum Kindergarten richtet. Das Familienzentrum gibt Müttern die Gelegenheit, mittels Kleinstpensen in die Arbeitswelt zurückkehren zu können. Es beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiterinnen. Betont wird aber, dass auch Männer willkommen sind.

Spuren hinterlassen Das Familienzentrum Bezirk Affoltern wird «im Duett» geleitet: Britta Kull war zuständig für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Kurswesen, Kleiderbörse, Knirpsentreff. Claudia Ledermann obliegt die Hausverwaltung, Kinderhüeti, Spielgruppe, Babytreff und Kafi mit Spielzimmer. «Für mich war es eine höchst interessante und lehrreiche Zeit», bilanziert Britta Kull ihr zweieinhalbjähriges Engagement. Sie hat bleibende Spuren hinterlassen, unter anderem beim Namenswechsel (vom Mütter- zum Familienzentrum), aber auch mit der Neugestaltung der Homepage. Spass gemacht hat ihr der Einsatz für eine gute Sache, bei dem auch viel Herzblut dabei ist – oder sein muss. «Im Familienzentrum kann nur arbeiten, wer mit diesem Herzblut dabei ist und hinter dessen Ideologie steht», fügt Britta Kull an, die nun den

Co-Führungsstab mit einem weinenden Auge an Edith Senn weitergibt, die in Knonau wohnt. Sie will diesen 40-Prozent-Job mit dem gleichen Engagement ausführen und bringt dazu als ehemalige Mitarbeiterin der Zuger Fachstelle für Freiwilligenarbeit Benevol ideale Voraussetzungen mit. Aufmerksam auf die Stelle geworden ist sie durch ein Inserat im «Anzeiger». «Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt, weil ich gerne in einem lebhaften und professionell geführten Betrieb arbeite. Und ich will dazu beitragen, dass der hohe Standard gehalten werden kann», sagt Edith Senn, die sich als engagiert, interessiert und offen bezeichnet.

Kanton und acht Ämtler Gemeinden dabei Das Familienzentrum des Bezirks Affoltern arbeitet im Auftrag des Amtes für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich (Region Süd, ajb). Es unterstützt Familien und allein Erziehende und bietet ihnen ein breites Angebot. Oberstes Organ ist der rund 200 Mitglieder zählende Verein; das Familienzentrum ist jedoch nicht nur für Vereinsmitglieder offen, sondern für alle im Bezirk wohnhaften Familien. Der Kanton hat zwar seine finanziellen Leistungen reduziert, bezahlt aber immer noch Beiträge. Neuerdings sind auch 8 der 14 Ämtler Gemeinden dabei. Weil das Angebot zu 50 Prozent von Familien aus dem Bezirkshauptort beansprucht wird, leistet dieser auch die Hälfte der Beiträge, die aus dem Säuliamt kommen. Die anderen 50 % stammen aus den anderen sieben Gemeinden zusammen (Aeugst, Hausen, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Stallikon und Wettswil). Diese Beiträge entsprechen Fr. 1.25 pro Einwohner. Zur Finanzierung des Betriebes tragen aber auch Betriebseinnahmen, Mitgliederbeiträge, Gratisstunden und Spenden bei.

Die Co-Leitung des Familienzentrums Bezirk Affoltern am Kronenplatz im Bezirkshauptort, von links: Britta Kull, ihre Nachfolgerin Edith Senn und Claudia Ledermann. (Bild Werner Schneiter)

Kinderlachen als Belohnung Der Kinderspielplatz beim Schulhaus Ebertswil wurde seiner Bestimmung übergeben Mit einer kleinen Feier ist am Donnerstag kurz vor Mittag der neue Kinderspielplatz beim Schulhaus Ebertswil offiziell seinem Bestimmungszweck übergeben worden. «Das Lachen der Kinder ist die Belohnung für unsere Arbeit», sagte Schulpräsident und Gemeinderat Hans Amberg.

Schulleitung und Behördenmitgliedern wird der neue Spielplatz offiziell seinem Bestimmungszweck übergeben. Was für eine Freude für die Kinder, die bis zum «Startschuss» um elf Uhr artig hinter einem Band warten mussten. Sofort werden die Geräte in Beschlag genommen, ist Kinderlachen von allen Seiten zu hören. «Das ist die schönste Belohnung für unsere Arbeit», sagt Schulpräsident Hans Amberg, während er zur Feier des Tages eifrig «Wienerli», Brot und Getränke an die Anwesenden verteilt.

................................................... von martin platter Schön ist er geworden, der neue, dreiteilige Spielplatz. Die Spielgeräte sind wie Satelliten an den Ecken des Pausenplatzes neben dem Schulhaus in Ebertswil angeordnet. In einer Ecke steht eine grosse Ringschaukel. In der zweiten ist eine mit Segeln überdachte Sitzecke mit Stufen entstanden. Hauptanziehungspunkt ist jedoch das neue Spiel- und Klettergerät. Dazwischen hat es ein «Ritiseil» und einen Sandkasten, die ebenfalls erneuert wurden. «Der alte Spielplatz mit den Eisengeräten war gefährlich und nicht mehr zeitgemäss; der Sandkasten war unhygienisch, da er nicht gut zuzudecken war», erklärt HansJörg Hartmann, Infrastrukturvorsteher der Primarschule Hausen, beim Rundgang.

Weitere Sanierungsprojekte in Arbeit

Freudig wird der neue Spielplatz von den Kindern in Beschlag genommen. (Bild Martin Platter) BfU-konformer Kinderspielplatz Entstanden ist ein BfU-konformes Projekt, das von Elternmitwirkung, Lehrpersonen, Primarschulpflege und Gemeinde getragen wird. Auffällig ist die schöne Unterlage unter den Spielgerä-

ten, die wie gewalzte Holzschnitzel aussieht. Hartmann sagt: «Der neue Fallschutz besteht tatsächlich grösstenteils aus Holzschnitzel, die mit einem gummiartigen Kunststoff gemischt werden. Das federt sehr gut, kann auch geformt und gefärbt wer-

den und ist um Welten besser als die alten Gummimatten, die immer wieder verrutscht sind.» Gekostet hat die Erneuerung des Spielplatzes inklusive Entsorgung des alten rund 60 000 Franken. Dann endlich ist es so weit: Im Beisein von Eltern, Lehrpersonen,

Die Schulpflege leidet derzeit nicht an Arbeitsmangel. Die in die Jahre gekommene Infrastruktur wird erneuert und teilweise erweitert. In den Sommerferien hat die Sanierung des Kindergartens Gomweg beim Volg in Hausen begonnen. Im Frühling 2015 folgt die Sanierung der Villa Via, wo die Tagesstrukturen untergebracht sind. Nötige Projekte, denn auch in der Gemeinde Hausen wächst die Einwohnerzahl rasant. Im zugehörigen Ebertswil gehen derzeit alleine 65 Kinder (Kindergarten plus 1. bis 4. Klasse) zur Schule. «Im kommenden Schuljahr wird der Kindergarten alleine 30 Kinder haben», weiss Amberg. Gut deshalb, dass sichere und zeitgemässe Spielmöglichkeiten bereitstehen.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Oktober 2014

Die «Air 14» des Säuliamts Modellflugzeuge aller Art lockten übers Wochenende tausende Zuschauer nach Hausen Begünstigt durch das schöne Wetter fanden die Flugtage der Modellfluggruppe Affoltern enormen Publikumszuspruch. 50 Piloten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland liessen ihre Modelle starten. ................................................... von martin platter Beim Besuch der Modellflugtage in Hausen kommt einem unweigerlich der US-Spielfilm «Der Flug des Phoenix» in den Sinn. Nach dem Absturz einer Transportmaschine in der Wüste bauten die Überlebenden aus den Trümmerteilen wieder ein Flugzeug zusammen – unter der Anleitung eines Ingenieurs, der Modellflugzeuge konstruierte. Dieses Unermüdliche, das den Film aus dem Jahre 1965 sehenswert macht, haben Modellbauer generell im Blut. Anders ist es nicht zu erklären, wie Mann sechs Jahre an einem Modell bauen kann. «Der Weg ist das Ziel», sagt Roger Knobel und entfernt vorsichtig das weisse Tuch von seiner Lockheed SR71 Blackbird. Das Original ist ein Stück Luftfahrtgeschichte. Der Erstflug der SR71 erfolgte vor 50 Jahren. Noch immer hält sie den Geschwindigkeits(3529 km/h) und den Höhenflugweltrekord (horizontal 26 -213 Meter). Ganz so schnell flog Kobels 20-Kilo-Modell nicht. Es verfügte auch nur über einen Düsenantrieb und nicht wie das Original über zwei Turbinen – daran arbeitet Knobel aber. Mit 320 km/h zählte es dennoch zu den schnelleren Modellen, die in Hausen zu sehen waren.

Zahlreiche Formationsflüge Im Trend waren etliche Formationsflüge. Zu den beeindruckendsten zählte das Team Italia, ein Quartett, das vier Nieuport 17-Doppeldecker-Modelle flog. Die Originale kamen als Jagdflugzeuge im Ersten Weltkrieg zum Einsatz und waren bei den Piloten wegen ihrer Wendigkeit sehr beliebt. Ebendiese Agilität zeigten auch die Modellflieger – und das bei teilweise bemerkenswert langsamen Fluggeschwindigkeiten. Unwahrscheinlich schnell dagegen waren die Elektromodelle. Besonders beeindruckend war die Vorstellung von Stefan Segerer, der selber seine Heli-Modellflugschule betreibt. Wie er den Henseleit E-Heli fliegt, ist bezüglich der Dynamik der Flugmanöver unvorstellbar. Der Heli ist dabei bis zu 250 km/h schnell und wesentlich leiser als mit einer herkömmlichen Turbine. Wesentlich lauter als ein normaler Segelflieger war dafür der DG-1000-Segler mit einer JetCat-Turbine von Dietmar Huttenlocher. Mehr Eindruck machten die eleganten und synchronen Segelflug-Akrobatiknummern von Tim und Andreas Schaerer, die ihre Modelle gleichzeitig von nur einem Schleppflugzeug auf Ausklinkhöhe rund 800 Meter über Grund bringen liessen. Immer wieder ein Vergnügen ist es, dem Nachbau einer Dornier DO-X bei der Vorbereitung und beim Fliegen zuzuschauen. Deren Besitzer Michael Bräuer hat jeweils alle Hände voll zu tun, gilt es doch, gleich zwölf Motoren auf der Tragfläche des Flugbootes in Betrieb zu setzen. Ganze 60 Kilo wiegt das bis ins Detail nachgebaute Modell (inklusive Anker am Bug), das in Natura bloss dreimal gebaut wurde. Bei ihrem Erstflug im Juli 1929 galt das Luftschiff als das bei weitem grösste Flugzeug der Welt. Es konnte 159 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder transportieren – Zahlen, die im kommerziellen Personentransport erst 20 Jahre später von der Lockheed Super Constellation erreicht wurden. Weitere Infos unter mgaffoltern.ch.

Rasante Flugmanöver in perfekter Choreographie zeigten die Segelflug-Akrobatiker Tim und Andreas Schaerer. (Bilder Martin Platter)

Die Hawker Hunter-Modelle in aufwändiger Regenbogenlackierung von Daniel Affolter und Maik Stuber.

Männer und ihre Spielzeuge.

Die Staffel des Team Italia mit französichen Nieuport Doppeldecker-Jagdflugzeugen von 1916.

Das zwölfmotorige Dornier-Flugschiff DO-X galt 1929 als grösstes Flugzeug der Welt und war auch in Hausen eine Attraktion.

Ein Mann und seine Maschine: Roger Knobel und seine Lockheed SR-71 Blackbird, die er in sechs Jahren gebaut hat.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Oktober 2014

Sich für das Dorfleben engagieren Brunch für Neuzuzüger in der Stampfi in Knonau Am vergangenen Sonntag folgten rund 70 von 404 in den letzten beiden Jahren in Knonau zugezogenen Personen der Einladung des Gemeinderates zum Neuzuzüger-Brunch. Beim von der Kulturkommission organisierten Anlass standen persönliche Begegnungen und direkte Gespräche im Zentrum. ................................................... von regula zellweger Theresia Lütolf und Walter Sari zogen im Sommer 2013 nach Knonau. Es gefällt ihnen hier, aber viel Zeit, um am Dorfgeschehen teilzunehmen, bleibt ihnen nicht – beide sind voll berufstätig. Im Haus werde die Gemeinschaft gepflegt, meint Theresia Lütolf, aber ihr fehle ein Treffpunkt im Dorf, ein Café oder ein Restaurant, wo man eine Kleinigkeit essen und einen Schwatz haben kann. Und ein Jugendzentrum habe es doch auch nicht. So sei das nicht, kontert Gemeindepräsident Walter von Siebenthal: «Die Knonauer Jugend besucht die Sekundarschule in Mettmenstetten und Knonau beteiligt sich am dortigen Jugendtreff.»

Bauland geht zur Neige In seiner Begrüssungsrede betonte der Gemeindepräsident, dass Knonau den Neuzuzügern eine hervorragende Infrastruktur biete, auch betreffend

Schulanlagen. Er begrüsste das Wachstum seiner Gemeinde – nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen. Denn in Knonau hat man Projekte – beispielsweise Tempo 30 in den Wohnquartieren. Auch die Dorfmitte soll gestalterisch aufgewertet werden. Doch sei nun bald kein Bauland mehr zu haben, Wachstum sei aber weiterhin mit dem An- und Ausbau bestehender Häuser möglich. Und selbstverständlich freut man sich über junge Familien, denn Knonau sei ein guter Ort für Kinder.

Warum ausgerechnet Knonau? Besucherinnen und Besucher waren gebeten, auf Flipchart-Blättern zu begründen, warum gerade Knonau ihr neuer Wohnort geworden ist. Hier las man nur positive Aussagen: Nähe zum ÖV, Autobahnanschluss, es sei ruhig, ländlich. Man habe die Traumwohnung gefunden, ideal für die Kinder, und sogar, dass man als Pensionierte jetzt hier in einer Senioren-WG lebe. Wie sehen das aber Menschen, die seit Jahrzehnten in Knonau wohnen. Trudi Engelhardt, Mitglied der Kulturkommission und Bibliotheksleiterin, erinnert sich gern an Zeiten, wo man sich auf der Strasse allgemein grüsste. Für sie ist das Dorf mit dem Wachstum eher anonymer geworden und sie wünscht sich Offenheit, und dass man mehr aktiv aufeinander zugeht. Sie empfiehlt den Neuzuzügern, an Anlässen in der Gemeinde teilzunehmen. Das ist auch der Wunsch der Gemeinderätin und Präsidentin der Kultur-

Sogar die Puppe durfte mit zum Neuzuzüger-Brunch. (Bild Regula Zellweger) kommission Esther Breitenmoser. In ihrer kurzen Rede nutzte sie die Gelegenheit, auf den Anlass «Wiegiehser & Nabholz – Lieder, Texte und Zauberei» am 25. Oktober hinzuweisen.

Brunchbuffet vom Dorfbeck Andreas Iten ist in Knonau geboren und führt in der zweiten Generation die Dorfbäckerei, die Brot und Patisserie weit über die Dorfgrenzen hinaus

liefert. Er steht dem Wachstum des Dorfes positiv gegenüber, räumt aber ein, sein Umsatz steige nicht parallel mit dem Wachstum der Gemeinde. Viele Pendler würden auf dem Heimweg von der Arbeit unterwegs noch einkaufen – und nicht im Dorf. Anders sieht das aber am Sonntag aus: «Der Sonntag ist der beste Tag!», strahlt er. Sein Sortiment hat er den neuen Gegebenheiten angepasst. Mit dem neuen Sauerteigbrot «Alter Fritz» kommt er

dem Geschmack seiner deutschen Kunden entgegen. Die Besucherinnen und Besucher des Neuzuzügeranlasses genossen neben dem Buffet auch die Musik der Steelband Pan Dreams. Vom Kleinkind bis zum Senioren schätzte man, dass nicht die offiziellen Reden dominierten, sondern am Anlass viel Gelegenheit geboten wurde, sich in einem gemütlichen, unkomplizierten Rahmen persönlich kennenzulernen.

Kirchgemeinde Knonau auf den Spuren von Paulus Die Reise der Kirchgemeinde Knonau vom 22. September bis 2. Oktober führte nach NordGriechenland und offenbarte viele Aspekte der Kultur- und Kirchengeschichte Griechenlands.

und im Jahre 1977 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zwei Grabkammern waren ausgeraubt, aber die beiden anderen, die von König Philipp II von Makedonien, Vater des berühmten Alexander des Grossen und Philipps Enkel, Alexander II waren unversehrt und mit unzähligen kostbaren Grabbeigaben gefüllt. In der riesigen Museumskuppel unter dem rekonstruierten Grabhügel sind die beiden verzierten Grabkammern sichtbar und all die Gegenstände aus Gold, Elfenbein, Silber, Eisen und Ton sind in Vitrinen ausgestellt. Es sind Zeugen von Kunsthandwerken und unglaublichem Reichtum der Kaiserfamilie in Makedonien vor 2400 Jahren.

................................................... von bruno grob Start und Ziel der Reise mit den 24 Teilnehmenden war Tessaloniki, die im Jahre 315 vor Christus gegründete Stadt, welche eine wechselvolle Geschichte aufweist. Die Rotonda, ein 30 Meter hoher Kuppelbau mit sechs Meter dicken Mauern aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. ist imposanter Zeuge davon. Dieser von Kaiser Galerius erstellte Prunkbau war später katholische Kirche, unter den Türken eine Moschee und heute Raum für orthodoxe Gottesdienste. Aber auch die Hagia Sofia, eine Kirche aus dem 5. Jahrhundert ist Zeuge der frühen Christenheit in dieser Stadt, in der einst der Apostel Paulus predigte und dessen Briefe an die Tessaloniker in die Bibel eingingen.

Kontakte mit der Bevölkerung

Die Reisegruppe in Kastoria vor einer kleinen Kirche. (Bilder zvg.)

Eine Nacht im Kloster Vatipedi Einer der Höhepunkte für acht Männer der Reisegruppe war der Besuch dieses Klosters auf Athos. Von den einst 300 Klöstern auf dieser 30 km langen Halbinsel mit dem Bergrücken Athos, sind noch 20 übrig geblieben. Die Besonderheit von Athos ist, dass hier ausschliesslich Mönche und Männer Zutritt haben und keine Frauen. Es war ein grosses Privileg, als ausländische nicht-orthodoxe Besucher in diesem Kloster übernachten und an den orthodoxen Gottesdiensten teilnehmen zu dürfen. Ikonen, Reliquien und Heilige haben in der orthodoxen Kirche einen sehr hohen Stellenwert. Unter anderem wird hier der aus Kamelhaar ge-

Die Besucher von Athos, in der Hauptstadt Karyes. flochtene Gurt der Heiligen Maria in goldener Schatulle aufbewahrt und verehrt. Die Zutrittsbewilligung für die acht Besucher war von vier Klostervorstehern unterzeichnet. Das Essen und die Schlafstätte waren einfach, aber wesentlich komfortabler als die Stätte von Bruder Klaus im Flüeli Ranft. Der Tagesablauf ist sehr geregelt, der Mönch mit Brett und Hammer, der um halb vier am Morgen für den Gottesdienst Tagwache machte, ist noch in bester Erinnerung.

Eines der 20 Klöster auf Athos.

Die Felsenklöster Meteora Die im Osten Griechenlands angesiedelten Felsenklöster bildeten einen grossen Gegensatz zu den am Meer gelegenen Klöstern von Athos. Von den einst 24 Felsenklöstern sind noch sechs bewohnt und sie thronen gedrängt auf den Bergspitzen der zahlreichen nadelförmigen Felsen dieser Gegend. Die extreme Lage schützte sie vor Raubzügen und Überfällen. Es lagen Leih-Jupes bereit, damit sich die

Frauen, der Würde des Ortes entsprechend, kleiden konnten. Die bis zu 600 Jahre alten freskengeschmückten Kirchen und die wundervolle Rundsicht auf Hunderte von Felsnadeln entschädigten für den Aufstieg über die zahlreichen Treppenstufen.

Verginia, ein weiterer Höhepunkt In einem unscheinbaren Grabhügel wurden 1952 vier Gräber aus dem 4. Jahrhundert vor Christus entdeckt

Alle Kirchen haben Fresken an den Wänden, in Kalambaka spendeten 120 Heilige ihren Segen von den Wänden und die Gottesdienste dauerten immer rund vier Stunden. Man bekam aber auch grossen Respekt vor dem kulturellen Reichtum und den vielen geschichtlichen Epochen dieses Landes. Es wurde manchem bewusst, wie stark die griechische Antike in unseren Lebensstil und die Sprache eingegangen ist. Die grossen Denker Aristoteles, Archimedes, Plato, Pythagoras, Thales oder Homer sind in den Schulbüchern immer noch präsent. Reiseführer Jannis präsentierte den Knonauern die Geschichte, die Kultur und die Eigenheiten seines geliebten Landes in eindrücklicher Weise. Bei zahlreichen Kontakten mit der Bevölkerung bei Gottesdiensten, in den Klöstern, am Volksfest im Nachbardorf sowie in den Hotels und Restaurants konnten die Knonauer Einblicke in die Lebensweise der heutigen griechischen Bevölkerung erfahren. Eine Reise nach Griechenland hilft bei der Bewältigung der immer noch nachwirkenden Finanzkrise und bei der Erhaltung der grossartigen historischen Zeugen.


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Renaissance-Genie beim Frauezmorge Der Frauezmorge der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil war Michelangelo Buonarroti gewidmet Nicht nur Bewohnerinnen der beiden Unterämtler Dörfer finden jeweils den Weg nach Wettswil, wenn es gilt, sich bei einem feinen Frühstück über ein spannendes Thema zu informieren oder aber sein kulturelles Wissen zu erweitern. ................................................... von annemarie stüssi Michelangelo – der Name lässt Vorstellungen der Sixtinischen Kapelle im Vatikan oder der unvergleichlichen David-Statue in Florenz vor dem geistigen Auge erstehen. In seinem langen Leben (1475-1564) hat der geniale Künstler auf den Gebieten Malerei, Bildhauerei, Architektur und Dichtkunst Unvergängliches geschaffen. Carla Stöhrmann, Mitglied des Frauezmorge-Teams, stand am Anlass vom 3. Oktober gleich doppelt im Einsatz, nämlich einerseits als gewandte Dekorateurin und andererseits als kompetente Referentin. Unterstützt von perfekten Dia-Aufnahmen, umriss sie das Leben des Meisters und dessen hauptsächlichsten Werke. Sowohl Leben wie auch Werk waren gezeichnet von dem Fürstengeschlecht der Medicis und drei verschiedenen Päpsten und in der Folge von den Städten Florenz und Rom. Schon im jugendlichen Alter wurde der mutterlos aufgewachsene, begabte Michelangelo dem berühmten Bildhauer Ghirlandaio in die Lehre ge-

geben, empfing dann aber am Hofe des hochgebildeten Lorenzo de Medici mäzenatische Förderung auf breiter Basis. Eine bewegende Pietà (Maria mit dem toten Jesus) und die überlebensgrosse Statue des David begeistern noch heute Besucher von Rom beziehungsweis Florenz.

Papst Julius II als grosser Förderer Ab dem Jahre 1505 lebte Michelangelo mehrheitlich in Rom, wohin ihn Papst Julius II berief und ihm vor allem die Erstellung seines Grabmals übertrug. Die sich über Jahre hinziehende Bemalung der Sixtinischen Kapelle mit Themen des Alten Testaments sowie – besonders bewegend – Gestalten der Propheten und Sibyllen vermögen seit ihrer Entstehung kunstfreudige Besucherscharen anzuziehen. Unter Papst Clemens VII zog Michelangelo endgültig nach Rom, wo er sich durch die Thematik der Altarwand der Sixtinischen Kapelle mit vielen Aktdarstellungen nicht nur Freunde schuf. Architektonische Aufgaben, wie die Neugestaltung des Kapitols sowie die endgültige Gestaltung der Kuppel des Petersdoms beschäftigten ihn ebenso wie zeichnerischen und dichterischen Tätigkeiten und die erneute Auseinandersetzung mit der Gestalt der Pietà. «Wie kein anderer Künstler der Renaissance machte Michelangelo sich selbst zum Thema seiner künstlerischen und literarischen Werke. Seine

Carla Stöhrmann, Gastreferentin über Michelangelo Buonarroti, beim reichhaltigen Zmorgenbuffet. (Bild Hansruedi Huber) innersten Gefühle kommen vor allem auch in seinen Gedichten (Sonetten) und Briefen zum Ausdruck.» 89 Jahre alt wurde der Künstler. Seinem Wunsche entsprechend wurde er in seiner Heimatstadt Florenz beigesetzt.

Mit grossem Interesse folgten die zahlreichen Hörerinnen – darunter auch Bewohnerinnen der umliegenden Dörfer und bis hin nach Aeugst oder Knonau – den Ausführungen der Referentin Carla Stöhrmann, die von Erika Müller vom Frauezmorge-Team

mit wunderschönen Rosen verdankt wurden. Schon vormerken: Weihnachts-Zmorgen mit festlicher Musik am Freitag, 5. Dezember, in den KirchenRäumen Wettswil. Anmelden ab sofort unter Telefon 044 777 99 72 oder erikamueller@bluewin.ch.

forum

«Local Guide» ohne Ortspläne Vor einigen Tagen haben wir das Telefonbuch «Local Guides» 2014/2015 des Bezirkes Affoltern erhalten. Unter Affoltern findet man, wie eh und je in der Vergangenheit, den Ortsplan von Affoltern auf zwei Seiten farbig gedruckt. Das ist toll und ich sage: «Merci beaucoup.» Enttäuschend ist jedoch, dass die Ortspläne und die Strassenverzeichnisse vieler anderer Gemeinden, wie in der Ausgabe 2013/2014, in der neuesten Ausgabe des Local Guide fehlen. Darf ich annehmen, dass es sich hier um einen bedauerlichen Irrtum handelt? Ich hoffe, dass die Ortspläne und Strassenverzeichnisse in der nächsten Ausgabe wieder erscheinen werden. François Jeannerat, Hausen

Nomination der SVP-KantonsratsWahlliste Die Nomination war ein regelrechter Hitchcock und spannender als manch ein grosses Finale im Fussball oder Eishockey. Ich gratuliere den nominierten Kandidatinnen und Kandidaten und wünsche ihnen einen guten Wahlkampf und viel Erfolg. Ich lege Ihnen ans Herz, sich dieses Kandidatenfeld der Liste 1 schon jetzt für die Wahlen im nächsten April vorzumerken. Ich rufe auf diesem Wege auch mein Umfeld auf, welches mich gerne als Kantonsratskandidat gesehen hätte, diese Liste zu wählen. Noch besser und noch profunder als mit diesem Starensemble geht es fast nicht mehr. Nutzen Sie daher diese einmalige Chance und schenken Sie diesen Leuten Ihr Vertrauen. Thomas Wassmer, Bonstetten

Der Staat will unser Geld erst, wenn er es sagt

Vergärwerk gehört nicht zur Agir AG

Im Herbst 2013 habe ich mein Pensionskassenkapital bezogen. Mit dem Bezug des Geldes wurde natürlich die Steuer auf Kapitalleistungen fällig. Getreu dem Motto «Man soll dem Kaiser geben, was des Kaisers ist» habe ich die Steuern sofort bezahlt. Man kann sie auf der Website der kantonalen Steuerverwaltung Zürich einfach berechnen. Der Staat soll mit meinem (seinem) Geld arbeiten können, sonst muss er ja Schulden machen und Zinsen darauf zahlen. Mir selbst nützen die 0,05% Zins, welche die Bank vergütet, wenig. Und bei mir ist das Geld weg. Dann brauche ich gedanklich keine Rückstellungen für Steuerschulden zu machen. Die eidgenössische Steuerverwaltung hat mir das Geld innert einer Woche zurückgeschickt. Sie will es nicht. Sie will es erst, nachdem sie Rechnung gestellt hat. Die Gemein-

Mehr als hundert Bachforellen verendet, «Anzeiger» vom 3. Oktober.

de jedoch hat ihren Anteil behalten, wie es auch meine Absicht war. Die Rechnung kam wie erwartet im Mai 2014. Nun waren wir quitt. Wirklich? Im August kam die erste Mahnung. Die Rechnung war nicht auf dem gleichen Konto verbucht worden wie der Geldeingang. Die Rechnung war also kontobezogen noch offen. Das Postcheckkonto des Steueramtes ist allerdings für alle Zahlungen das gleiche. Nun, man kann ja von einem Konto auf das andere umbuchen: Ein Telefongespräch mit der Steuerbeamtin hat das unbürokratisch geklärt. Jetzt sind wir endlich quitt. Oder doch nicht? Im September ist die Rechnung für die Verzugszinsen von 4.5% für die Zeit zwischen Fälligkeit im Juni und Umbuchung im August gekommen – immerhin 130 Franken. Die Gemeinde

ist jedoch seit fast einem Jahr im Besitz meines (ihres) Geldes. Auch dieser Fall konnte mit der Steuerbeamtin telefonisch und unbürokratisch gelöst werden. Es leben unsere Gemeindestrukturen, wo man noch miteinander reden kann. Ich habe gelernt, dass der Staat sagt, wann er sein Geld will. Leute, die sich aufdrängen und unaufgefordert dem Staat Geld schicken, sind nicht gefragt. Was wohl die hoch verschuldeten Staaten der Europäischen Union dazu sagen würden? Notabene: Wer unbedingt der öffentlichen Hand zum Voraus sein Geld auf die Nase drücken will, kann sich bei der Gemeinde ein Konto geben lassen. Die Eidgenossenschaft indes will es definitiv nicht. Hugo Zeltner, Mettmenstetten

Warum nicht Energie statt Mehrwert besteuern? Die umweltfreundlichste Energie ist diejenige, die man nicht braucht. Deshalb setze ich mich seit 25 Jahren als Energieingenieur für mehr Energieeffizienz ein. Ich muss jedoch immer wieder feststellen, dass sinnvolle und zum Teil auch heute wirtschaftliche Effizienzmassnahmen nicht umgesetzt werden, obwohl keine Einbussen beim Lebensstandard in Kauf genommen werden müssten. Das Einsparpotenzial in der Wirtschaft liegt bei 10 bis 30% und ist (eigentlich) ein wichtiger Pfeiler für unsere Energiepolitik und die Energiewende. Deshalb unterstütze ich die Initiative Energie- statt Mehrwertsteuer der Grünliberalen.

Bei der Initiative geht es darum, anstelle der Mehrwertsteuer eine entsprechende Steuer auf nicht erneuerbare Energien (wie zum Beispiel Heizöl oder Benzin) zu erheben. Mit dieser Steuer würden über den Energiepreis entsprechende Anreize geschaffen, in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu investieren. Das geniale daran: dies alles ohne Förderprogramme und Subventionen. Neben dem Effekt des sinnvolleren Einsatzes von Energie würden damit der Wirtschaft auch zukunftsträchtige Impulse gegeben, somit Arbeitsplätze geschaffen und der Schweizer Innovationsgeist gefördert.

Leider hat sich der Nationalrat vor zwei Wochen gegen die Initiative entschieden und somit eigentlich gegen die Interessen der Wirtschaft. Was mich dabei vor allem stört ist, dass nicht einmal ein Gegenvorschlag ein Thema war. Dies obwohl der Bundesrat in einer ökologischen Steuerreform ein wichtiges Instrument für die Umsetzung der unabdingbaren Energiewende sieht. Einmal mehr stellt sich mir die Frage, wie ernst es der bürgerlichen Mehrheit im Parlament wirklich mit der Energiewende ist. Martin Stalder, Energieingenieur, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Zum erwähnten Artikel möchte ich richtig- und klarstellen, dass sich zwar das Vergärwerk im Mülibach (Ottenbach) auf dem Werkplatz der Agir AG befindet, jedoch nicht Agir gehört! Eigentümerin des Vergärwerks ist die Ökopower AG, an welcher Agir AG und Axpo Kompogas AG beteiligt sind. Die Ökopower AG wird durch ihren eigenen Verwaltungsrat und dessen Beauftragte geführt – und nicht durch Agir AG, wie zwischen den Zeilen aus dem Artikel hervorgeht. Die Ökopower AG hat mit Dritten Verträge abgeschlossen, wonach der Flüssigdünger durch diese Dritten bei Ökopower AG abgeholt wird. Die Verteilung dieses Düngers geschieht in Absprache zwischen diesen Dritten und den Landwirten – Ökopower AG hat darauf keinen Einfluss. Die Ökopower AG wird im Anschluss darüber informiert, wo und in welcher Menge Flüssigdünger ausgebracht wurde. Hans-Martin Meyer, Gruppenleitung Agir AG

Nicht ohne Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind Titel und das Erscheinungsdatum zu erwähnen.


André F.

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Gewerbe/Dienstleistungen

Serie

Geburtstagsfest

1914: Als die Säuliämtler Soldaten an die Grenze mussten. > Seite 13

Die Pro Senectute Ortssektion Affoltern hat mit den 80-Jährigen gefeiert. > Seite 15

Dienstag, 7. Oktober 2014

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Ämtler Derby Der favorisierte FC Affoltern gewinnt in Hausen nach harzigem Spiel. > Seite 17

«Mit Dankbarkeit, Respekt und Stolz» Gut besuchte Neubau-Eröffnung des Gartencenters Guggenbühl in Bonstetten Dankbarkeit, Respekt und Stolz: Diese Worte prägten die Eröffnungsansprache von Thuri Küng, Besitzer und Geschäftsführer des beliebten Gartencenters in Bonstetten. Rund 250 Personen wohnten dem feierlichen Anlass am Samstagmorgen bei. ................................................... von martin platter Auf den Tag genau vor einem Jahr fand der Spatenstich zum Neubau des Gartencenters Guggenbühl statt. «Wenn alles perfekt läuft, können wir vielleicht auf die Weihnachtsausstellung 2014 eröffnen. Wenns nicht so toll läuft, könnte es aber auch Frühling 2015 werden», erinnerte sich Arthur «Thuri» Küng, in seiner Eröffnungsrede an den Beginn der ungewissen Bauphase. Nun könne der Neubau sogar einen Monate vor dem frühesten Termin seiner Bestimmung übergeben werden. «Das ist phantastisch», sagte der Unternehmer. Im Rückblick sind ihm vor allem drei Worte eingefallen, die sich wie ein roter Faden durch seine Rede zogen: Dankbarkeit, Respekt und Stolz.

Bereits vor der Eröffnung des Guggenbühl-Neubaus wurde anlässlich der Bonstetter Chilbi ein Check in Höhe von 7500 Franken an die Bonstetter Krankenschwester Margrit Schenkel zugunsten ihrer Hilfsprojekte im Sudan überreicht. Das Geld war am 20. Juni anlässlich der grossen Guggi-Baustellen-Party zusammengekommen. Ruth und Thuri Küng feierten damals ihre runden

Gut besuchtes Guggi-Beizli im neuen Gartencenter. (Bild Martin Platter) Dankbarkeit gegenüber den Handwerkern und Planern, die das Projekt nahezu reibungslos realisiert haben. Dankbarkeit gegenüber seiner Familie und dem gesamten Guggi-Team. Trotz der Bautätigkeit habe das Team den

Betrieb des Gartencenters aufrechterhalten und parallel dazu das neue Center eingerichtet. «Vor allem in den letzten, überaus hektischen acht Wochen haben mir meine Leute gezeigt, dass auf sie Verlass ist», lobte Küng,

Geburtstage. Dazu das Firmenjubiläum: Vor 25 Jahren haben die beiden als Geschäftsführer das Garten-Center übernommen. Vor zehn Jahren ist es in ihren Besitz übergegangen. 700 Gäste nahmen an der Baustellen-Party teil, die aufgrund des schönen Wetters drei Monate früher als ursprünglich geplant stattfinden konnte. Als Dankeschön für ihr Glück entschieden die Küngs, die Spenden der Gäste dem

Säuliämtler Verein Mukiba von Margrit Schenkel zukommen zu lassen. Die Bonstetter Krankenschwester betreibt in Nord-Darfur mit ihrem Team ein Ernährungszentrum sowie Mutter-Kind-Betreuungsarbeit (Mukiba). Ausserdem mit 7500 Franken bedacht wurde die Katrin-Rohde-Stiftung, die sich in Burkina Faso für die Ausbildung von Jugendlichen zu Bio-Bauern engagiert. (map.)

der in dieser Zeit die Bauführung ausübte. Auch wenn er sagte, dass ihm das Korsett an Vorschriften und Paragraphen manchmal fast den Schnauf abgeschnürt habe, fand er anerkennende Worte für die regionalen Behörden: «Kurzfristige und unkonventionelle Entscheidungen haben mir immer wieder gezeigt, dass man unserem Vorhaben auf Behördenebene wohlwollend gegenübersteht.»

Gefordert, aber auch gerüstet Keinesfalls als selbstverständlich erachtet Küng die grosse Toleranz der Nachbarn, mit der sie die Bautätigkeit ertragen haben. Der Unternehmer vergass auch die Kundschaft nicht: «Ihre Treue hat uns ermuntert, dieses Wag-

nis überhaupt einzugehen.» Respekt habe er nun vor der Verantwortung gegenüber seinen 60 Mitarbeitern und deren Familien. Und vor den neuen Herausforderungen, die der Restaurationsbetrieb, die neuen internen Rahmenbedingungen und das sich verändernde Konsumverhalten der Kundschaft mit sich brächten. «Dem wollen wir Rechnung tragen. Wir sind gefordert, aber auch gerüstet», sagte Küng. «Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Ausserordentliche, ein hochmütiger schreibt es sich zu.» Mit dem Satz von Marie, Freifrau von EbnerEschbach, kam der Unternehmer zum Finale seiner Ansprache. Er sei stolz auf das Gebäude, das modernsten energetischen Standards entpreche und in der Gartencenter-Branche seinesgleichen suche. Neben der Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach erwähnte Küng das Wasserumlaufkonzept, das riesige Mengen Trinkwasser spare. Ganz besonders stolz sei er jedoch auf seine Mitarbeiter und seine Familie – allen voran auf seine Frau Ruth – ohne die das Projekt nicht umsetzbar gewesen wäre. Nachdem ein Vertreter den Dank der Belegschaft in Form eines grossen, geflochtenen Herzens aus verschiedenen Pflanzen an Küng überreicht hatte, folgte der Durchschnitt des Eröffnungsbandes – vorgenommen von der ganzen Familie Küng. Danach strömten erstmals die Kunden durch die Gänge in der Neuerrichteten Holzhalle mit Glasanbau. Auf einer Verkaufsfläche von 8000 Quadratmetern findet sich alles, was Hobbygärtner suchen. 6,2 Millionen Franken hat der Bau gekostet. Wer die Eröffnung verpasst hat, kann sich auf einen virtuellen Rundflug auf gartencenter-guggi.ch begeben.

«De Marronimaa» ist wieder da

Wenn über 400 Muskeln ge- und entspannt werden

Freddy Illi ab 13. Oktober in Affoltern

Jumping-Training im reuss-fit in Obfelden

Am Samstag, 13. Oktober, um 10 Uhr, ist es wieder so weit: Die Marroni-Saison wird eröffnet, und Freddy Illi macht an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern sein «Marronihüsli» wieder auf.

Jumping ist ein dynamisches Fitnesstrainin, auf dafür speziell entwickelten Trampolinen. Für das Training werden traditionelle Aerobic-Schritte genutzt, die allerdings durch den federnden Untergrund gelenkschonender sind, als wenn sie auf festem Boden ausführt werden. Der Gleichgewichtssinn und die Körperkoordination werden durch Jumping® wesentlich verbessert. Beim Spiel mit der Schwerkraft werden mehr als 400 Muskeln ge- und entspannt – mehr als bei anderen Ausdauer-Sportarten. Das Training beschränkt sich auf die Fläche des Trampolins, die einem zur Verfügung steht. Das Jumping Training wurde so konzipiert, dass wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Durch die Kombination aus schnellen, sprintähnlichen und langsamen, aus dem Kraftsport stammenden Sprüngen, wird die effektive Fett-

Ein ganz besonders feiner Duft liegt dann wieder für alle Marroni-Liebhaber in der Luft. Es war in der letzten Saison nicht immer einfach, gute und doch einigermassen preiswerte Marroni zu bekommen. Das kühle Wetter und Parasiten (eine Gallwespe) machte den MarroniBauern im Tessin und insbesondere in Italien, wo der Grossteil der Früchte herkommt, immer mehr Sorgen. Nun ist zu hoffen, dass dieser Negativtrend langsam wieder ein Ende findet und man sich in diesem Jahr auf gute und hoffentlich wurmfreie Marroni freuen

«Marronimaa» Freddy Illi. (Bild zvg.) darf. Ein grosser Dank gilt allen TixiTaxi-Spendern am Marronistand. «Dank dem ‹Tixi Kässeli› durfte ich in den zwei letzten Saisons stolze 1300 Franken an die Tixi-Taxi- Organisation überweisen. Es zeigt mir, dass doch noch viel Herz für Behinderte und älteren Menschen vorhanden ist», sagt Freddy Illi. (pd) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr. Samstag vom 10 bis 16 Uhr.

verbrennung im Körper stark gefördert. Die Komplexität der JumpingÜbungen garantiert die Stärkung des gesamten Körpers und die Formung einzelner Partien. Ein wesentlicher Teil des Trainings widmet sich der körperlichen Balance, die durch das flexible Trampolin gefordert und gestärkt wird. Dieses spezielle Balancetraining festigt vor allem die tiefliegende Rückenmuskulatur, die in der Regel schwierig zu trainieren ist. Durch regelmässiges Jumping sind in kurzer Zeit die positiven Ergebnisse sicht- und fühlbar. Man verbrennt dreimal so viel Kalorien wie beim Joggen, aber trotz des energieintensiven Trainings werden die Gelenke geschont. Man melde sich für eine kostenlose Probelektion auf den Trampolins an.

Sorgen für passendes Muskeltraining: Heidi Harms (rechts) und Jasmin Marti.

Termin reservieren unter Telefon 043 530 30 30.


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Vermischtes

Dienstag, 7. Oktober 2014

Italienischer Rotwein mit Kultstatus Mü’s Vinothek lädt zum Probieren von Brunello di Montalcino ein.

Das Blumenstil-Team (v. l. n. r.): Cécile Faquir, Susanne Morof und Yvonne Anders (Karin Wüest fehlt).

Für das Vertrauen bedanken 20-jähriges Geschäftsjubiläum bei Blumenstil Am 8. Oktober 1994 eröffnete Susanna Morof zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Cécile Faquir das Blumengeschäft «Blumenatelier» im Zentrum von Hausen vis-à-vis des Hotel Löwen. Dieses Jahr können sie 20 Jahre Blumenkultur in Hausen feiern. Nach neun Jahren, im Jahr 2003, zogen sie mit ihrem Blumengeschäft nach Heisch um. In den neu bezogenen hellen Räumen unter neuem Logo und dem neuen Namen Blumenstil wollten sie auch ihr Konzept in eine andere Richtung lenken und zum Verweilen in einer floralen Umgebung einladen. Sie eröffneten eine kleine Kaffee-Ecke inmitten der Produktion und der Ausstellung.

Volg als nachbarschaftlicher Partner erwies sich als Glücksfall und konnte in das neue Konzept mit einbezogen werden. Natürlich war es ein grosser Einschnitt in das bisherige Geschäften. Die zum Teil an Volg angelehnten Öffnungszeiten verlangten auch mehr Stellenprozente und mussten auf heute 300, um rund einen Drittel, angehoben werden.

Zum Lieferanten-Besuch wird bis nach Ecuador gereist «Blumenstil muss sich abheben!» So will die «Chefin» in erster Linie tolle Blumen und Kreativität anbieten. Die Qualität der Sträusse ist für sie genauso wichtig wie die Qualität der eingekauften Blumen. Um den hohen Standard an Blumen und Pflanzen zu hal-

Barock vom Feinsten Herbstkonzert des Vokalensembles der Jürgen-Kantorei Küsnacht, am Samstag, 18. Oktober, um 17 Uhr, in der reformierten Kirche Hedingen.

(1714–1785) war ein Schüler Johann Sebastian Bachs. Homilius war Organist an der Dresdener Frauenkirche, Kantor an der Kreuzkirche und Musikdirektor der drei Dresdener Hauptkirchen. Neben 200 Kirchenkantaten, sechs Passionen und zwei Oratorien schrieb er 60 Motetten. Das Vokalensemble wird die Motette «Unser Leben währet siebenzig Jahr» für vierstimmigen Chor a capella vorstellen. Der Motette liegt Psalm 90.10 zugrunde. Johann Ludwig Bach (1677–1741) ist ein entfernter Verwandter Johann Sebastian Bachs, welcher ihn als Musiker sehr schätzte. Von seinen Werken ist nur wenig erhalten. Das Vokalensemle präsentiert die Kantate «Die mit Tränen säen» für vier Singstimmen und Orchester. Der Text eines unbekannten Dichters verbindet Bibelworte, freie Lyrik und protestantische Kirchenlieddichtung zu einer charakteristischen Folge von Chören, Rezitativen und Arien. (pd)

Nicolas Bruhns (1665–1697) entstammt einer alten schleswig-holsteinschen Musikerfamilie und ist ein typischer Vertreter der norddeutschen Barockschule. Von ihm sind nur vier Orgelstücke und 12 geistliche Konzerte und Kantaten erhalten geblieben. Seine restlichen Kompositionen gelten als verloren. Das Vokalensemble wird die Kantate «Ich liege und schlafe» für vierstimmigen Chor, vier Solostimmen, Streicher und Basso continuo zur Aufführung bringen. Dem Werk liegt Psalm 4.9 zugrunde. Ebenfalls von Bruhns ist das Orgelpräludium in e-Moll. Die als «kleines» e-Moll-Präludium bekannte Komposition charakterisiert sich durch den «Stylus phantasticus». Von Georg Philipp Telemann (1681–1767) werden die Sonate f-Moll für Blockflöte und Generalbass sowie Der Eintritt ist frei, Kollekte. das Konzert F-Dur für Blockflöte, Fagott und Streicher zu hören sein. 1728 gab der Komponist eine ungewöhnliche Zeitung heraus: «Der getreue Musik-Meister». Im Abstand von 14 Tagen erschienen in diesem «Musicalischen Journal» Kompositionen verschiedener Art. Gottfried August Homilius Der Chor der Jürgen-Kantorei. (Bild zvg.)

ten, besucht sie die Lieferanten so oft wie nur möglich! Das kann auch mal eine Reise nach Ecuador bedeuten oder Treffen an Messen und Ausstellungen im In- und Ausland.

Als Treffpunkt etabliert Genauso viel wert sind Susanna Morof aber das Vertrauen und der Respekt zwischen Kundschaft und ihrem Team. Die Akzeptanz ihrer Mitarbeiter durch die Kundschaft gilt für sie als Credo im Verkaufsgeschäft. Aber nicht nur das Kerngeschäft, auch die KaffeeEcke soll abrunden und dabei helfen, Zeitdruck und Stress für ein paar Minuten zu vergessen und Ruhe einkehren zu lassen. Manch lustige Stunde, aber auch schwierige Gespräche hat dieser Tisch schon erlebt.

Das eingeschworene Team will den unentschlossenen Kunden das Entscheiden auf jeden Fall einfacher machen. Blumenstil bietet neben den floralen Akzenten ein vielseitiges Angebot an diversen Dekorartikeln und Kleinigkeiten, welche den Tag etwas verschönern. Sei dies für Herzenssachen, den Innen- oder aber auch für den Aussenbereich. Das Blumenstil-Team, mit Cécile Faquir, Yvonne Anders, Karin Wüest und Susanna Morof bedankt sich bei ihrer Kundschaft für die Treue. Als Dankeschön lädt es zum Feiern, Anstossen und Plaudern ein. Zwischen dem 8. und 11. Oktober finden diverse Events in den Lokalitäten statt. (RG)

In Montalcino werden heute die berühmtesten italienischen Weine produziert. Die Kombination von Bodenzusammensetzung und Klima macht den Unterschied. Brunello ist heute einer der teuersten Weine der Welt. Bis zu einer halben Million Euro kostet eine Hektare Land. So viel wie nirgends sonst in Italien. Das wirft sicher auch Fragen auf: Wie können auf dem Markt Brunello Weine für unter 20 Schweizer Franken angeboten werden? Hier darf der Konsument mit Verlaub Zweifel bekommen und lieber die Hände davon lassen. Dass es auch anders gehen kann, zeigt Mü’s Vinothek alljährlich am Brunello-Festival auf eindrückliche Weise. Aus diesen exzellenten Weingütern kommen heuer die Weine. Campiogiovanni; Top Önologe Leonardo Bellaccini und sein Brunello sind seit zwei Jahrzehnten eine feste Grösse. Piancornello; Kleinstbetrieb im südlichsten Teil des Anbaugebietes. Brunello und Rosso di Montalcino begeistern immer wieder aufs Neue. Ciacci Piccolomini der Brunello Adel aus Castelnuove Abate. Il Marroneto; Avvocato Alessandro Mori gehört heute zu den Klassikern der nördlichen Brunello Zone. Als besonderes Schmankerl steht wieder «Madonna delle Grazie» ein Cru der Extra Klasse bereit. Argiano; Der dänische Önologe Hans Viding-Diers hat es in kürzester Zeit geschafft, die Weine der Tenuta Argiano zurück an die Spitze zu führen. Neben Brunello steht auch sein Solengo 2009 zur Verkostung bereit. Brunello-Festival in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, 8910 Affoltern, Freitag, 10. Oktober, 18 bis 20 Uhr, Samstag, 11 Oktober, 10 bis 16 Uhr.

Infos: www.blumenstil.ch, über Flyer sowie die

Tel. 044 776 31 15, www.mues-vinothek.ch,

Agenda des Freitagsanzeigers vom 9.10.14.

Degustationsliste zum Downloaden.

Bibelgeschichte vertont Kirchliches Musical kommt nach Mettmenstetten Das Musical «Bärtimäus» wird diesen Herbst von vier Familyund zwei Junior-Chören mit je 65 Teilnehmern an 12 Orten aufgeführt. Am 11. Oktober spielen sie, um 14.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Wygarten in Mettmenstetten. Der blinde Bartimäus aus Jericho weiss, was es bedeutet, sehen zu können. Vor seiner schweren Augenkrankheit konnte er nämlich alles wahrnehmen, was er jetzt nur noch aus seiner Erinnerung kennt. Als Blinder trifft ihn nun ein schweres Schicksal: Er wird von der Gesellschaft geächtet und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf, dass Gott einmal die Gerechtigkeit im Land wiederherstellt. Als er dann vom Wanderprediger Jesus hört, der in Jericho vorbeikommen soll, will Bartimäus die Gelegenheit nutzen, um ihm zu begegnen. Die Bevölkerung von Jericho will ihn aber mit allen Mitteln von einem Treffen mit Jesus abhalten. Selbst dann, als sich das Blatt zu Bartimäus’ Gunsten zu wenden scheint, verstummen die kritischen Stimmen nicht. Auf der Bühne nehmen die singbegeisterten Teilnehmer nebst dem Chor auch noch andere Aufgaben wahr. So schlüpfen sie auch in die Rollen der Schauspieler und Tänzer. Adonia ist mehr als ein Kinder-Family-Chor. Über 400 Teilnehmer aus

Ein Kinderchor beim Singen. (Bild zvg.) der ganzen Schweiz werden in sechs Chöre eingeteilt. Sie touren diesen Sommer durch die ganze Deutschschweiz. In nur fünf Tagen haben sie das ganze Konzertprogramm erarbeitet und geben danach insgesamt 12 Konzerte. Einer dieser Chöre tritt am 11. Oktober, um 14.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten auf. Der Eintritt ist frei, es wird eine freiwillige Kollekte erhoben. Organisiert werden diese Musicalcamps mit anschliessenden Tourneen von einem professionellen Tourmanagement. Zusammen mit den KinderMusicalcamps im Sommer (für 9- bis

13-Jährige) und den Family-Musicalcamps im Herbst (ganze Familien) werden im Jahr insgesamt 38 Musicalwochen angeboten. Im Tournee-Sekretariat arbeiten 18 Vollzeit-Mitarbeiter, welche das Programm, die CD-Produktionen, die Konzerttourneen sowie die Fortbildung der rund 400 ehrenamtlichen Mitarbeiter organisieren. Adonia ist eine überkirchliche Jugendarbeit auf der Grundlage der Evangelischen Allianz und wird vom Fonds zur Förderung der ausserschulischen Jugendarbeit des Bundes unterstützt. Infos: www.adonia.ch.


Serie

Dienstag, 7. Oktober 2014

13

1914: Als die Ämtler an die Grenze mussten Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (88) Heute noch weist eine Gedenktafel an der Südostfassade der Kirche von Mettmenstetten auf 14 während des 1. Weltkrieges verstorbene Wehrmänner hin. Die Kriegsjahre brachten auch im Säuliamt grosse Not und vieles lastete zu Hause auf den Frauen. Soziale Spannungen entluden sich im darauffolgenden Generalstreik und dazu wütete die Spanische Grippe. Am Sonntag, 18. September 1921, fand bei der Kirche Mettmenstetten die Einweihung einer Gedenktafel für 14 verstorbene Wehrmänner statt. Es war eine patriotische Feier mit 3000 Teilnehmern, Autor Willy Hug. Musikvereinen und Chören. Der Präsident des Bezirksschützenvereins hielt eine Ansprache: «Nicht des Feindes Kugel hat ihr Herz durchbohrt, nicht auf dem Schlachtfeld sind sie gestorben. Sie sind vielmehr Opfer von Unfall, Überanstrengung, oder Krankheit geworden.» Die Gedenktafel zeigte die Namen der 14 Wehrmänner, fast alle stammten aus dem Oberamt und waren zwischen 21- und 31-jährig. Die meisten waren Füsiliere, aber auch einzelne aus den Truppen der Kavallerie, Dragoner Schwadron, Train, Verpflegung und den Sappeuren.

In drei Wochen Marsch vom Jura ins Tessin Sieben Jahre vorher, am 3. August 1914, ordnete der Bundesrat die allgemeine Mobilmachung an. 250 000 Mann mit 77 000 Pferden traten den Aktivdienst an, um mit einer Grenzbesetzung mögliche Umgehungsversuche der Kriegführenden zu verhindern. Ebenfalls am 3. August wählte die Bundesversammlung Ulrich Wille zum Oberbefehlshaber. In den Zeitungen wie auch auf Plakaten in allen Dörfern informierte die Armee die aufgebotenen Einheiten. Die Ämtler Wehrmänner waren unter Oberst Steinbruch der 5. Division zugeteilt. Am Mobilmachungsort galt es, möglichst schnell das Material, die Waffen sowie die Munition zu fassen. Am nächsten Tag folgte die Fahnenübergabe und die Vereidigung. Der aktive Dienst führte sie zuerst in das Gebiet zwischen Solothurn und Biel,

Grenzbesetzung im Tessin. Der Hauptmann zu Pferd macht die Befehlsausgabe. (Bilder zvg.) darauf nach Pruntrut und den welschen Jura. Gemäss Informationen der französischen Spionageabwehr wurde hier ein Durchbruch der deutschen Truppen befürchtet, um die Barrikade Montbéliard-Belfort zu umgehen. Nachher zog die Division weiter in den Oberaargau, dann wieder in den Jura, dann ins Baselbiet, zuletzt zum Gotthard und in den Tessin. Der Marsch vom Jura ins Tessin dauerte genau drei Wochen und führte über Bern, Thun, Interlaken, Stans. Durchschnittlich leisteten die Wehrmänner 600 Tage Aktivdienst.

Schwierige Zeiten Wie 1921 der Präsident des Bezirksschützenvereins in Mettmenstetten sagte, war die Schweiz im Weltkrieg der Jahre 1914 bis 1918 von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont geblieben. Aber dennoch brachten diese Kriegsjahre auch hier viel Not. In den Kurhäusern Arche, Lilienberg, Lilienhof, Wängibad und Albisbrunn blieben die Kurgäste aus. In den Webereien und Spinnereien konnte nur noch sehr reduziert gearbeitet werden. Einschränkungen gab es auch wegen der fehlenden importierten

Vor dem Hotel Restaurant Bahnhof in Affoltern.

Kohle für den Bahnbetrieb. Der Dienstalltag war für die Soldaten trist und eintönig, die Moral sank. Um abzulenken, bot die Armee Weiterbildungen an, Frauen organisierten Soldatenstuben und eine Frauenspende (später Nationalspende), um in Not geratenen Familien zu helfen. Die jüngeren Männer im Aktivdienst fehlten dafür in Industrie, Gewerbe, auf den Bauernhöfen und in den Gemeinden und Familien. Für sie gab es im Gegensatz zum Zweiten Weltkrieg noch keine Verdienstausfallentschädigung. Um die Not der Wehrmännerfamilien zu mildern, gab es teilweise Unterstützungszulagen aus den Gemeindekassen, wie in Obfelden. Mit dem Verkauf von Soldatenmarken schufen die Soldaten Fürsorgekassen, um in Not geratenen Wehrmännern zu helfen. Das meiste lastete in diesen Jahren aber auf den Schultern der Frauen. Die Lebensmittel verteuerten sich massiv und wurden ab 1917 rationiert. Die Versorgungslage war kritisch, obwohl man jetzt jedes geeignet Stück Land zum Anbau von Gemüse, Früchte oder Getreide nutzte. Affoltern zählte bereits am Anfang 73 Getreideproduzenten mit 14 Hektaren Anbaufläche. Fast unbezahlbar teuer wurden die Kartof-

feln. Als kleine Alternative galt Obst, welches der Frauenverein rüstete, und die Einhorn-Teigwarenfabrik gratis dörrte. Die schwierige Versorgungslage, vor allem in den Städten, stellte einen Hauptgrund für die zunehmenden politischen und sozialen Spannungen zwischen den Bevölkerungsschichten dar.

Anna Hausers Schicksal Es gab Gerüchte, dass die Pferdestallungen bei der Kaserne in Zürich angezündet, das Zeughaus gestürmt und die Telefonzentrale besetzt werden sollten. Aufstände im Ausland und die auf den 7. November angesetzte Feier der russischen Revolution bewogen den Zürcher Regierungsrat, Anfang November 1918 den Bundesrat um Truppen zu ersuchen. Dem Einrückungsbefehl mussten am 6. November auch die Rifferswiler Jakob und Johannes Hauser von der Dragoner Schwadron 24, Regiment 5, Folge leisten. 20 000 Wehrmänner mussten in Zürich wichtige Gebäude und Einrichtungen bewachen. Da vornehmlich aus ländlichen Gebieten rekrutiert, standen somit Bauern im Dienste des Landes den Arbeitern gegenüber.

Die klassenkämpferische Haltung der Bürgerlichen, wie auch der Arbeiter, schuf eine unerträgliche Spannung und entlud sich vom 11. bis 14. November 1918 im Landesgeneralstreik. Eine herrschende Grippeepidemie, als Spanische Grippe bekannt, führte zur selben Zeit in der Schweiz zu 21 500 Todesfällen, darunter auch 3000 Wehrmänner. In Rifferswil muss für die 25-jährige Anna Hauser eine Welt zusammengebrochen sein, als eines Tages ein Dienstkollege von ihren beiden Brüdern nur noch deren Pferde auf den Bauernhof zurückbrachte. Die hübsche, junge Frau blieb nachher zeitlebens ledig und führte den stattlichen Bauernhof allein, mithilfe von drei Knechten. Der 1895 geborene Karl Suter von Affoltern erzählte oft mit Stolz, dass er beide Grenzbesetzungen des 1. und 2. Weltkrieges miterlebt habe. Gerne ging er nachher als Veteran an die regelmässigen Zusammenkünfte der Füsilier Kompanie II/67, bis in die 1980er-Jahre. Doch je älter die Veteranen wurden, desto weniger waren sie. Karl war zuletzt alleine, und er starb 1994 im 99. Lebensjahr. Zeitzeugen leben heute keine mehr.

Anna Hauser bekam von ihren verstorbenen Brüdern nur die Pferde zurück.


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veranstaltungen

Die 34er stossen gemeinsam auf ihre Geburtstage an. (Bilder Salomon Schneider)

Früher ist man anders alt geworden Pro Senectute feierte mit 80-Jährigen Die Pro Senectute Ortssektion Affoltern lud am 2. Oktober alle Affoltemerinnen und Affoltemer mit Jahrgang 1934 zum gemeinsamen Geburtstagsfest ein. Sozialvorsteher Martin Gallusser hielt die Festrede. 25 von 58 angeschriebenen 34er-Jahrgänge sind ins evangelische Kirchgemeindehaus in Affoltern gekommen, um gemeinsam Geburtstag zu feiern – ein Anlass, den die Pro Senectute Ortssektion Affoltern jedes Jahr durchführt. Der Affoltemer Sozialvorstand Martin Gallusser hielt die Festrede

und setzte sich mit dem Altern seit 1934 auseinander: «Früher wurden die Menschen schneller alt und Altersresidenzen wie heute, sind auch erst in den 1970er-Jahren entstanden.» In Zukunft werde der Trend in Richtung mehr Unabhängigkeit im Alter und Alterswohngemeinschaften gehen. Nach dem offiziellen Teil unterhielt das Trio «witzig und heiter» mit einer Mischung aus Comedy, Jodel, Volksliedern und Schnitzelbank. Anschliessend sinnierten die 34er über alte Zeiten und einige planten sogar gemeinsame Ausflüge. Die Pro Senectute schien mit ihrem Anlass genau den richtigen Ton gefunden zu haben. (sas)

Musiker und Unterhalter Stefan Obschlager pries den Glatzenkamm an.

Auf Vogelpirsch Vogeltag im Park Seleger Moor Am Samstag, 11. Oktober 2014, von 9 bis 13 Uhr, findet im Park Seleger Moor wiederum ein «Vogeltag – auf Vogelpirsch» statt. Der Park Seleger Moor organisiert in Zusammenarbeit mit den Fachpersonen des Vogelschutzvereins Specht einen «Vogeltag». Auf leisen Sohlen auf Vogelpirsch durch den Park: Ornitho-

logen haben bei Rundgängen im Park eine Vielzahl von unterschiedlichen Vogelarten beobachten können. Teilnehmende nehmen sich Zeit, und mit etwas Glück spüren sie sicher die eine oder andere Vogelart auf. Die Führungen durch den Park beginnen jeweils um 9, 10 und 11 Uhr. Der Erlebnistag für die ganze Familie findet bei jeder Witterung statt.

Vielleicht zeigt sich die Kohlmeise im Park Seleger Moor. (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 7. Oktober 2014

Die Sports Awards sind immer ein Anlass mit grosser Ausstrahlung auf die gesamte Region. (Bild zvg.)

Säuliämtler Sports Awards 2014 Auszeichnung für die besten Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler des Jahres Auch Anfang 2015 wird anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports in fünf Kategorien der Titel «Säuliämtler Sportler des Jahres» vergeben. Interessierte Athletinnen und Athleten können sich ab sofort bewerben. ................................................... von michèle scherz-spörri 2014 war ein ereignisreiches Sportjahr: Olympische Winterspiele in Sot-

schi, Fussball-Weltmeisterschaften in Brasilien, Schwimm-Europameisterschaften in Berlin, Fecht-Weltmeisterschaften in Kasan, Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich und viele mehr. Bei all diesen Anlässen waren auch Schweizer Sportlerinnen und Sportler mit von der Partie. Einige haben Medaillen gewonnen, viele persönliche Bestleistungen erzielt und für ein paar von ihnen war die Teilnahme an einem solchen Grossanlass der grosse Karrierehöhepunkt.

Leben und Alltag werden ganz auf den Sport ausgerichtet Zwar gab es in Sotschi keine Medaille für das Knonauer Amt und auch beim WM-Achtelfinal gegen Argentinien stand kein Fussballer aus dem Säuliamt in der Startaufstellung. Trotzdem haben auch die hiesigen Athletinnen und Athleten 2014 wieder Grosses geleistet. Die einen auf der ganz grossen, die anderen auf etwas kleineren Bühnen. Ihnen allen ist jedoch gemein, dass sie ihr Leben und ihren Alltag

ganz auf ihren Sport ausrichten und sich mit viel Engagement und Wille ihren sportlichen Zielen widmen. Einsatz, Trainingsfleiss und die daraus resultierenden Erfolge sollen ein weiteres Mal honoriert werden. Am Freitag, 30. Januar 2015, wird im Kasinosaal in Affoltern der Titel «Säuliämtler Sportler des Jahres» vergeben. In den fünf Kategorien Männer, Frauen, Nachwuchs Männer, Nachwuchs Frauen (1995 und jünger) sowie Teams erhalten die besten Athletinnen und Athleten die ihnen gebührende Würdigung.

Teilnahmeberechtigt sind auch dieses Jahr alle Sportlerinnen und Sportler, die entweder im Säuliamt leben oder für einen lokalen Verein starten. Mannschaftssportler, welche in einem grossen Klub ausserhalb der Region erfolgreich sind, können als Einzelsportler gemeldet werden. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, müssen sich interessierte Athleten bis am Dienstag, 4. November, bei der IG Säuliämtler Sports Awards, bewerben. Infos unter: www.saeuliaemtlersportsaward.ch.

Mit Rekordzeit zum Schweizer Meistertitel

Bonstetten pflegt die Tradition

Petra Klingler verteidigt den Speed-Titel

Bonstetten pflegt Traditionen und eine davon findet alljährlich am Bettagsamstag oberhalb unseres Dorfes im Schützenhaus Lochenfeld statt: Das Behörden-, Parteien- und Vereinsschiessen.

Die Athletinnen und Athleten des Regionalzentrums Zürich kämpften sehr erfolgreich und holten sich insgesamt sechs Meistertitel und zahlreiche weitere Spitzenklassierungen. Petra Klingler konnte ihren eigenen Schweizer Rekord bisher 10,38 auf 9,42 Sekunden deutlich verbessern.

Übers Jahr trifft man sich an Parteiversammlungen, an Behördensitzungen oder im Verein. Man trifft sich im Schützenhaus Bonstetten zum traditionellen Schiessen. In Vierergruppen wird um den Sieg gekämpft, besser gesagt gezielt. An diesem Anlass gilt das Motto: «Mitmachen kommt vor dem Rang». Oft entstehen neue Kontakte unter den Teilnehmern. Im Vordergrund steht ein ungezwungenes, geselliges Beisammensein oder manchmal auch ein Jass.

Im Eingangsbereich der Züspa fanden die Schweizer Meisterschaften im Speedklettern statt. Vor grosser Kulisse kämpften knapp 80 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz um Hundertstelsekunden und Meisterehren. Für die Kategorien U12, U14 und U16 bildeten die Schweizer Meisterschaften den Abschluss der nationalen Wettkampfserie 2014. Die Athletinnen und Athleten zeigten packende Duelle in der Vertikalen. Neben klaren Entscheidungen sorgten verpasste Hundertstelsekunden auch für Tränen bei den Einen und für ein Strahlen bei den Anderen.

Starke Leistungen von Michel Erni und Lukas Rahn Michel Erni startete in der Kategorie Herren U14. Mit regelmässigen Läufen

In diesem Jahr wurde der Anlass bei herrlichem Herbstwetter bereits zum 44. Male durchgeführt. Sieger wurde die Gruppe der Holzkorporation, gefolgt von der Flurgenossenschaft und der Gruppe vom Club-Töff-Fründ 2. Als beste Frauengruppe konnte der Theaterverein 1 ausgezeichnet werden.

Larissa Stadler und Nicolas Graf mit 33 Punkten am Knabenschiessen Traditionsgemäss wird an diesem Anlass auch die beste Bonstetter Schützin, respektive der beste Bonstetter Schütze vom Knabenschiessen geehrt. Gemeindepräsident Bruno Steinemann durfte dieses Jahr den begehrten Wimpel sowie ein Goldvreneli an Larissa Stadler überreichen. Sie erziel-

Qualifiziert für die Schweizer Meisterschaft Anina Suter startet im Kata und im Kumite

Sieg mit Schweizerrekord für Petra Klingeler Bereits in der Qualifikation deutete Petra Klingler (Bonstetten) an, wer Meisterin in der Vertikalen ist. Sie verbesserte gleich in beiden Qualifikationsläufen ihren bisherigen Schweizer Rekord über 15 Meter Speed. Im Final setzte sie dann noch einen drauf und gewann souverän in 9,42 Sekunden. Dies bedeutete den Schweizer Meistertitel mit neuem Schweizer Rekord.

Gelungenes Behördenschiessen des Feldschützenvereins

Petra Klingler an der Boulderwand. (Bild Archiv)

und einem Sieg im kleinen Final erkämpfte er sich die bronzene Auszeichnung an diesen Meisterschaften. In der Kategorie Herren U16 verpasste Lukas Rahn im kleinen Final den 3. Rang nur gerade um vier Hundertstelsekunden und er musste sich in einem starken Teilnehmerfeld mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. (pd)

Am 20. September fand in Neuenburg das letzte von drei Swiss Karate League Turnieren statt. An diesen Turnieren wird um Punkte für die Schweizer Meisterschaft in Fribourg gekämpft. Anina Suter vom Karate Center Albis hat durch das ganze Jahr hindurch auf diese wichtigen Turniere hin gearbeitet und motiviert trainiert. In der Disziplin Kata (Schattenkampf) hat sie die geforderte Limite schon im Frühjahr erreicht. In Kumite (Kampf) erkämpfte sich Anina Suter dank einem guten 3. Rang am SKL-Turnier in Neuenburg noch die fehlenden Punkte. Nun freut sie sich auf die Schweizer Meisterschaft in Fribourg, am 22. November, und hofft, dort die Früchte ihres Trainings ernten zu können. (pd)

te 33 von maximal 35 Punkten, ist Jungschützin der Feldschützen Bonstetten und wurde mit diesem Resultat als beste Bezirksschützin ausgezeichnet. Die gleiche Punktzahl erzielte Nicolas Graf, dieser erhielt ebenfalls ein Goldvreneli. Beide haben zudem von den Feldschützen einen Gutschein erhalten. Erfreulich ist die ausserordentlich hohe und respektable Beteiligung der Bonstetter Jugend am diesjährigen Knabenschiessen mit insgesamt 60 Schützinnen bzw. Schützen. Bei so reger Beteiligung am Knabenschiessen würden sich die Feldschützen freuen, Interessenten an den Jungschützenkursen zu begrüssen. Vorstand der Feldschützen Bonstetten

Schweizer Meister vom Birkenhof Tristan Wüthrich konnte sich den Schweizer Meister-Titel im Junioren Vierkampf sichern. Er startet für den Birkenhof Albis. Tristan Wüthrich gewann den Schweizer Meister-Titel im Vierkampf, in der Kategorie A, mit 5439 Punkten. Der bald 19-Jährige gedenkt, sich nach diesem Erfolg vom Vierkampf zurückzuziehen. Er hat den Schweizer MeisterTitel nun vier Mal in Folge gewonnen. Die Titelverteidigung verpasst hat das Team vom Birkenhof Albis jedoch im Mannschaftsklassement der Kategorie A. (pd)

Anina Suter vor dem Training. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 7. Oktober 2014

17

Volley S9 hat noch Potenzial Damen 1: Zwei Niederlagen in Folge Am Donnerstagabend hat für das erste Damenteam von Volley S9 die Volleyballsaison 14/15 begonnen. Sie verloren jedoch 3:0 gegen die Gegnerinnen aus Wädenswil. Da in der Kaserne Birmensdorf die Armee die Halle benutzte, musste das Heimteam ins nahe Oetwil an der Limmat ausweichen. Die moderne Mehrzweckhalle brachte ihnen allerdings kein Glück. Das Team von Volley S9 bekundete grosse Mühe, obwohl die Gegnerinnen auch nicht auf ihrem Top-Level spielten. Sie zogen einen schlechten Abend ein und so ging der Sieg unbestritten an die Wädenswilerinnen (0:3). Zwei Spiele an zwei aufeinanderfolgenden Abenden bestreiten zu müssen ist normalerweise eher unglück-

lich. Die Volleyballerinnen mussten am Freitag gleich wieder ran. Immerhin konnten die Spielerinnen versuchen, eine bessere Leistung zu zeigen als am Vorabend – und dadurch die bittere Niederlage vergessen machen. Das Team von Volley S9 fuhr somit am Freitag nach Obfelden, mit dem Ziel, sich zu steigern. Die Spielerinnen bekundeten einige Mühe in der Annahme und machten sehr viele Servicefehler. Die Gesamtleistung war jedoch erheblich besser und eher in der Nähe ihrer Fähigkeiten als am Vorabend. Die Obfelderinnen griffen stark an und waren schnell auf den Beinen. Die Birmensdorferinnen mussten auch das zweite Spiel 3:0 verloren geben, obwohl sie im zweiten Satz lange voraus waren. Denise Künzli

7,32 Meter breit präsentiert sich das Ziel für Buchmann. Hüter Felder ahnt die Ecke, ist aber machtlos. (Bild Kaspar Köchli)

FCWB überrollt Muri Fussball 1. Liga: FC Muri - FC Wettswil-Bonstetten 0:4 (0:2) Der FCWB bot fantastischen Fussball an diesem herbstlichen Samstagnachmittag und gewann das «Derby» gegen Muri hochverdient mit 4:0. Die Ämtler rücken damit auf Platz drei vor und setzen sich hinter der Spitze fest. Muri gilt als heimstark, der FCWB dagegen ist in der aktuellen Saison auswärts noch nicht in die Gänge gekommen. Doch was sie dann boten, war wohl eines der besten Spiele der Dosch-Truppe. Die Startminuten gehörten zwar den Platzherren, die mit einer Dreier-Abwehr agierten und offensiv ausgerichtet waren. Die WB-ler hielten mit grosser Lauf- und Kampfbereitschaft dagegen. Sie überzeugten nicht nur mit der Einstellung, sondern auch spielerisch. Das 0:1 in der 34. Minute entstand wie aus dem Lehrbuch. Eine Ballstaffette, an der sich die halbe Mannschaft beteiligte und jeweils nur einen Ballkontakt benötigte, wurde durch den Treffer von Dukhnich gekrönt.

Die Damen 1 von Volley S9. (Bild Iris Lagler)

Katz und Maus mit Muri Nach dem Führungstreffer powerten die Rotschwarzen weiter. Die Score wurde noch vor der Halbzeit erhöht. Ein WB-Angriff konnte im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden, was einen Strafstoss zur Folge hatte. Die Verantwortung übernahm Captain Buchmann, der nach seinem Auslandaufenthalt erstmals wieder in der Startelf stand. Er verwandelte den Penalty zum 0:2. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Bild. Die Ämtler agierten als Kollektiv. Sie grätschten, liefen, kämpften und überrannten die Gastgeber. Den Spielern aus Muri gelang keine nennenswerte Aktion, was nicht daran lag, dass sie zu wenig probierten, sondern schlicht weil die WB-ler an diesem Nachmittag sich von der besten Seite zeigten. Das 0:3 gelang dann Acosta nach einer Spielstunde. Er antizipierte einen Fehler in der Muri Abwehr und nutzte die Chance indem er den Torhüter ausspielte und den Ball ins leere Tor schob. In den

Restminuten brachte der FCWB die Führung souverän über die Zeit. Die Krönung zum Schluss: Studer, der sonst als Abwehrstratege spielt, positionierte sich an vorderster Front, nahm eine Flanke gekonnt an und überlistete den Torwart mit einem Lupfer – ein wunderschönes Tor zum Abschluss.

Anschluss an Spitze gehalten Der Sieg war leistungsgerecht und mit diesen drei Punkten bleibt der FCWB den Tabellenführern auf den Fersen. Herausragend war das Kollektiv und nicht ein einzelner Spieler. Diese reife Leistung macht Mut für die nächsten Spiele. In einer Woche geht es im Cup gegen Gossau und eine Woche danach gleich nochmals auf heimischem Terrain gegen Thalwil. (NBu) Matchtelegramm: Stadion Brühl, Muri. 300 Zuschauer. FCWB: Bachmann, Buchmann, Studer, Halef, Baumgartner, Gjergji, Gouiffe à Goufan, Kalyon, Acosta (85. Constancio), Bonfardin (73. Peter), Dukhnich (90. Lauper).

Der Siegestreffer im Ämtler Derby fiel erst in der 90. Minute 3. Liga Regional: Favorisierter FC Affoltern gewinnt in Hausen nach harzigem Spiel Mit nur einer Niederlage in acht Spielen ist der FC Affoltern am Samstagabend als klarer Favorit im Hausemer Jonentäli angetreten. Doch die Gastgeber, Vierte in der laufenden Meisterschaft, erwiesen sich als äusserst zähe und widerspenstige Gegner. ................................................... von martin platter Wer geglaubt hatte, dass der Tabellenführer aus Affoltern im Oberamt zu einem leichten Sieg kommen würde, sah sich bald eines Besseren belehrt. Die Hausemer Mannschaft um Trainer Samir Ben Nejma trat derart entschlossen auf, dass zu Beginn des Spiels der Affoltemer Keeper Andreas Steiner immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens stand. Die frühen und konsequenten Störaktionen der jungen Hausemer Spieler führten dazu, dass Affolterns Sturm in der Sackgasse endete. Mehr als einen Pfostenschuss brachten die Gäste in der ersten Halbzeit nicht zustande – was sie zusehends in Rage brachte. Während die Hausemer Ruhe bewahrten, machten sich bei den Gästen Gehässigkeiten und Beschimpfungen innerhalb der eigenen Mannschaft und gegenüber dem Schiedsrichter bemerkbar. Zwei gelbe Karten, in der 40 Minute für Hausens Jan Eugster und in der 44 Minute für den späteren Torschützen Leutrim Ismajlaj, deuteten auf die zunehmende Härte gegen Ende der ersten Halbzeit hin.

Typische Szene im Spiel des FC Affoltern gegen Hausen: Affolterns Stürmer Alen Ratko (7) gegen eine Wand von Hausemer Abwehrspielern. Dieser Schuss Ratkos ging übrigens an den Pfosten, sein Nachschuss an die Latte. (Bild Martin Platter) Affolterns Taktik empfindlich gestört Auch die zweiten 45 Minuten begannen nicht besser. Schiedsrichter Peter Schuler zeigte Affolterns Emir Shala bereits in der 50. Minute Gelb. Die siegverwöhnten Affoltemer fanden kein Rezept gegen die unermüdlichen «Underdogs» aus dem Oberamt. Das Team um Trainer Dragan Filipovic hätte aber gewarnt sein müssen. Wie stark die Abwehr der Hausemer ist, hatte sich schon in den letzten sieben Spielen gezeigt, die mit 9 geschosse-

nen und 7 erhaltenen Goals endeten. So wog die Partie weiter hin und her, bis Affoltern in den letzten 15 Minuten den Druck deutlich erhöhte. Das Glück konnte die Elf aus dem Bezirkshauptort aber nicht auf ihre Seite zwingen, wie ein Pfostenschuss von Stürmer Alen Ratko, der im Nachschuss an die Latte ging, zeigte. Erst in der 90. Minute konnte Leutrim Ismajlaj den Hausemer Torhüter Stefan Bader mit einem Schuss vom 16er aus einer Drehung heraus überraschen. «Wir haben den Ball viel zu lang-

sam laufen lassen. Das ermöglichte es den Gegnern, die Räume eng zu halten. Die Hausemer haben tapfer gekämpft», kommentierte Affolterns Trainer Filipovic nach dem Spiel. Selbstkritisch fügte er an, dass die Chancenauswertung seiner Mannschaft zu Wünschen übrig liess: «Ich bin zufrieden mit den drei Punkten aber nicht mit unserer spielerischen Leistung.» Hausens Trainer Ben Nejma dagegen wusste zuerst nicht recht, ob er nun lachen oder weinen soll. Die Par-

tie hätte mit etwas mehr Glück zugunsten der Hausemer ausgehen können. Auch wenn eine Niederlage immer schmerze, überwog schliesslich doch die Freude: «Jeder lief für den anderen. Man spürte den guten Zusammenhalt, den diese Mannschaft ausmacht. Die Leistung ist umso höher einzustufen, denn es fehlten mit Pascal Walti und Andreas Bitzi zwei wichtige Stammspieler.» Wenn die Chancenauswertung besser werde, sieht Ben Nejma seine Mannschaft unter den besten drei in der Tabelle.


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