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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 78 I 166. Jahrgang I Freitag, 4. Oktober 2013

Komitee gegründet

Betonkreisel

Vor der Abstimmung vom 24. November: «2xJa zum Spital Affoltern». > Seite 3

Affoltern hat den schweizweit 200. – Er ist dem Verkehr übergeben worden. > Seite 9

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Lehrreich Veranstaltung mit Fachleuten zur Verkehrssituation in Hedingen. > Seite 9

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«Klanghotel» Grossprojekt von Beat D. Hebeisen im Mettmenstetter Gasthaus zum Weissen Rössli. > Seite 13

Die formationsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert Einsatzübung der ZSO Albis im Zuger Ausbildungszentrum Lindencham Eingestürzte Häuser und mehrere vermisste Personen – mit dieser Herausforderung sahen sich die Ämtler Zivilschützer vergangenen Dienstagnachmittag konfrontiert. Geübt wurde insbesondere die Zusammenarbeit von Pionieren, Betreusanitätern und Stabsassistenten. ................................................... von thomas stöckli Zu dritt schickt Einsatzleiter Rémy Krüsi die Suchtrupps auf den Schadenplatz. Der Pionier achtet unter anderem auf die Statik, der Betreusanitäter nimmt eine Erstversorgung vor und der Stabsassistent leitet die Informationen per Funk weiter. Die Fäden laufen beim Kommandoposten (KP) Front zusammen und werden hier akribisch festgehalten. So lassen sich die Einsatzkräfte und -mittel in einem zweiten Schritt ganz gezielt einsetzen. Fünf Rettungen seien bereits ausgeführt, drei noch im Gange, vermeldet Rémy Krüsi rund 45 Minuten nach Übungsbeginn. «Es ist schnell gegangen», bemerkt er. Zufrieden zeigte sich in der Schlussbesprechung auch ZSO-Albis-Kommandant Alfred Haab. Lobende Worte fand er insbesondere

Mit 79 zu 89 gegen Überweisung Der Kantonsrat hat sich am Mittwochnachmittag gegen die Überweisung eines dringlichen Postulats an den Regierungsrat ausgesprochen. Unter dem irreführenden Titel «Kanton gefährdet grüne Perle im Sihltal», hätte es zum Ziel gehabt, dass die Schutzverordnung im Sihlwald nur marginal und ausserhalb der Kernzone hätte überarbeitet werden dürfen. Nach ausführlicher Debatte folgte das Gros der Kantonsräte schliesslich der Empfehlung des Regierungsrats, das Postulat nicht zu überweisen. Damit kann die grundlegende Überarbeitung der Schutzverordnung beginnen. (map.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 11

Kunstturner Michael Meier: 20. an der WM Mit den Besten kann er noch nicht mithalten, aber sein Auftritt an der WM der Kunstturner in Antwerpen macht Mut: Michael Meier aus Obfelden kam in der Sprung-Disziplin auf Platz 20. Er ist ein Versprechen für die Olympischen Spiele 2016 in Rio. ................................................... > Bericht auf Seite 27

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«Automobilsalon» Bekannte Markenvertreter präsentieren in Affoltern die neusten Modelle. > Seite 17

«Raumplanung» – das Thema in Affoltern Derzeit macht die Wanderausstellung «Darum Raumplanung» in Affoltern Zwischenstation. In diesem Rahmen veranstaltet das Kellertheater LaMarotte Podien zu diesem komplexen Thema. Am Eröffnungsabend referierten hochkarätige Fachleute. Der Zürcher Kantonsplaner Wilhelm Natrup sieht ein Mittel gegen die wuchernde Zersiedelung der Landschaft: Forcieren der Innenentwicklung bei gleichzeitiger Beschränkung auf bestehende Bauzonen. Er plädierte unter anderem für eine verstärkte Zusammenarbeit der Gemeinden. Eigentumsrecht, sagte er weiter, geniesse zwar hohen Stellenwert, könne aber auch zu schwerwiegenden Nachteilen für die Gesellschaft führen – vor allem dann, wenn individuelle Präferenzen zu einer Blockade von öffentlichen Interessen führen. Beim ersten Podiumsgespräch ging es am Mittwochabend um die Bewältigung der Mobilität. Dabei geriet der öffentlichen Verkehr in die Kritik: «Wir müssen von der Tendenz wegkommen, dass Pendeln nur gut und richtig ist», hiess es mit Blick auf die Pendlerströme in Spitzenzeiten. (-ter.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 5/7 anzeigen

Rückenschonende Bergung mit Schaufeltrage und Vakuummatratze. (Bild Thomas Stöckli) für den Betrieb des Übungsstandorts und die Zusammenarbeit der drei Dienste. Etwa einmal im Jahr nutzt die ZSO Albis die Infrastruktur des Ausbildungszentrums in Lindencham. Die

Vorteile liegen auf der Hand: In unmittelbarer Nähe lässt es sich hier realitätsnahe üben. Die formationsübergreifende Rettungsübung in Lindencham war ein Höhepunkt im laufenden Zivilschutz-Jahr. Ein weiterer

steht im November an: Mit der Übung Riforma wird der Kanton dann nämlich die Einsatzbereitschaft der ZSO Albis prüfen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 14

Der Postautoräuber mit der Spielzeugpistole Junger Mann mit umfangreicher Anklageschrift vor Bezirksgericht Das Bezirksgericht Affoltern beurteilte die Straftaten eines junge Mannes als derart gravierend, dass die von der Staatsanwaltschaft beantragte Freiheitsstrafe von 30 Monaten auf 35 Monate erhöht wurden, von denen er ein Jahr absitzen muss. Bezirksrichterin Marina Schellenberg benötigte einige Zeit, um die umfangreichen Schilderungen der elf Anklagepunkte vorzulesen. Der erst 26 Jahre alte Angeklagte, welcher lange Zeit im Säuliamt wohnhaft war, hörte den Beschuldigungen mit stoischer Ruhe zu. Die Liste der Delikte, welche alle während einigen Monaten im Jahre 2011 verübt wurden, böte durchaus Stoff für einen veritablen Krimi. In einem Sportgeschäft in Hausen gab er im Mai 2011 vor, ein Elektrorad der Marke «Flyer» testen zu wollen. Von der angeblichen Probefahrt mit dem über 4 000 Franken teuren Velo kam er jedoch nicht mehr zurück. Zwei Monate später, am 31. März

2011, kurz vor Mitternacht, betrat der Angeschuldigte – bewaffnet mit einer echt wirkenden Spielzeugpistole und mit einer Gesichtshaube maskiert – das Postauto der Linie 235 an der Bushaltestelle «Türlersee» in Hausen. Mit den Worten «es isch ärnscht» und «jetzt mach!», fuchtelte er dem Chauffeur mit der Waffe vor dem Gesicht herum. Er versuchte, die Kasse selber zu öffnen, und als ihm dies nicht gelang, griff er nach dem Zündungsschlüssel, mit dem er dann in seinem in der Nähe parkierten Audi S3 verschwand.

weises – vorgeworfen. So lenkte er in der Nacht vom 1. auf den 2. April 2011 seinen Audi S3 im Üetlibergtunnel mit einer Geschwindigkeit von 240 km/h anstelle der erlaubten 100 km/h und filmte sich während dieser Fahrt mit seinem Handy selber. Mit seinen Heldentaten prahlte er im Facebook, worauf ihm dann auch prompt die Kantonspolizei einen Besuch abstattete. Vor Bezirksgericht gab sich der Angeklagte zwar äusserst wortkarg und rechtfertigte seine Taten mit zum Teil diffusen Antworten, die gesamten Beschuldigungen bestritt er jedoch nicht.

Mit 240 km/h im Üetlibergtunnel sich selbst gefilmt

Strafe erhöht

Es folgten ebenfalls im März 2011 mehrere Einbruchdiebstähle in Stallikon und in Affoltern mit einem Gesamtwert des Deliktgutes von über 30 000 Franken. Ausserdem wurde dem jungen Mann in der Anklageschrift mehrmaliges Autofahren in bekifftem und alkoholisiertem Zustand – zum Teil trotz Entzug des Führeraus-

Das Urteil sprach dann eine deutliche Sprache. Die von der Staatsanwaltschaft geforderte Freiheitsstrafe von 30 Monaten wurde auf 35 Monate erhöht. Davon werden für 23 Monate der bedingte Vollzug gewährt, hinzu kommt eine Busse von 1 000 Franken sowie Kosten und Gebühren für das Vorverfahren von 3 000 Franken. (mm)

500 40 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Strassensperrung Schulrain Wegen Bauarbeiten ist der Schulrain in Zwillikon, Teilstück Ottenbacherstrasse bis Schützenhaus, ab 7. Oktober bis 11. Oktober 2013 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Zufahrt für Anstösser im gesperrten Strassenabschnitt und zum Schützenhaus ist über die Moosbach-/ Chalchofenstrasse gewährleistet. Die entsprechenden Signalisationen sind zu beachten. Die beteiligten Stellen danken den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis. Affoltern am Albis, 4. Oktober 2013 Tiefbauabteilung

Einstellung des Konkurses Über die Switchtelecom GmbH, mit Sitz in Affoltern a.A., Lindenmoosstrasse 12, 8910 Affoltern a.A., ist durch das Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 29. August 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 26. September 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. 10. 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern a.A., 4. Oktober 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a.A.

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Frau Hilda Charlotte Gilli, geb. 13. 10. 1953, Bürgerort: Luzern LU, wohnhaft Albisstrasse 30, 8915 Hausen a.A., liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 4. 10. 2013 verwiesen. Affoltern am Albis, 4. Okt. 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

650 Reppischtalstrasse, Stallikon Dorf, Fussgängerschutzinsel Haldenweg

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – in der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon zur Einsicht auf. Das Projekt ist an Ort ausgesteckt.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung im Doppel Einsprache erheben.

1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung Protokoll der 17. DV vom 15.05.2013 3. Genehmigung Voranschlag 2014 4. Info ZSO Albis 5. Info PSK Albis 6. Projekt RFO Umsetzung 7. Verschiedenes Sicherheits-Zweckverband Albis (SZVA) Die Versammlung ist öffentlich.

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis. Bauvorhaben: Ersatzbau mit 5 Wohnungen und einer Kinderkrippe. Teilabbruch der Altbauten, übrige Altbauten sanft renoviert (unbeheizt), Dorfstrasse 37, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1704, GV-Nr. 830, Zone K2 A.

Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden.

Bauherrschaft: Berger Harald und Maria, Bucheneggstrasse 11, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Carport offen, Bucheneggstrasse 11, Kat.-Nr. 1687, (Zone W2/30)

Stallikon, 4. Oktober 2013 Gemeinderat

Fahrzeuge

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Turnkameradin und Leiterin

Ruth Gisler Deine Lebensfreude werden wir vermissen. Wie gerne hätten wir mit dir noch viele gemeinsame Stunden verbracht. Wir werden dich in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Frauenturnen Knonau Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 10. Oktober 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof mit anschliessender Abdankungsfeier in der Kirche Knonau statt.

Aeugst am Albis

Aeugst am Albis

Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens.

ABSCHIED

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung, bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission.

18. Delegiertenversammlung des Sicherheits-Zweckverbandes Albis

Traktandenliste:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG, LS 722.1) – Abtretung von Privatrechten/Leistungen von Beiträgen

Einladung zur

Datum: Mittwoch, 23.10.2013 Ort: Saal MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Zeit: 19.30 Uhr

Frauenturnen Knonau

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst. Projektverfasser: Bütikofer Schaffrath Landschaftsarchitekten, Zipfelweg 2, 8134 Adliswil. Bauvorhaben: Neugestaltung Umgebung zu öffentlichem Gemeinschaftsplatz, Umnutzung Stall zu WC-Anlage, Dorfstrasse 37, Kat.-Nr. 1704, Zone K2 A.

Chilbisonntag, 6. Oktober 2013 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Unsere Wasserversorgung Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Bonstetten

Kappel am Albis Bauherrschaft: Hui Heidi, Kappelerstrasse 14, 8926 Uerzlikon; Projektverfasser: Christian Müller AG, Albisstrasse 13, 8915 Hausen am Albis; Bauprojekt: Neubau Carport mit separatem Raum Wärmepumpenheizung, Kat.-Nr. 1179, Kappelerstrasse 14, Uerzlikon (Kernzone B).

Kappel am Albis Bauherrschaft: Vogelsanger David, Baarerstrasse 3, 8926 Uerzlikon; Bauprojekt: Gartenhaus auf Kat.-Nr. 672, Baarerstrasse 3, Uerzlikon (Kernzone B)

Rifferswil Bauherrschaft: Rolf und Maria MeierGansner, Guggenbüel 2, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Gewächshaus, Grundst. Kat.-Nr. 1644, KZ Bauherrschaft: Kehrli & Co., vertr. durch W. und R. Kehrli, Jonenbachstr. 23, 8911 Rifferswil Projektverfasser/in: Architektur TEAM AG, Hofstr. 4, 6060 Sarnen Bauprojekt: Bebauung Gebiet Sagirain, Grundst. Kat.-Nr. 1893, Einstellhalle und Wohnhäuser (1. Etappe), Jonenbachstr., KZ

Einstellung des Konkurses Über die OKTOGON Gastro AG, Stallikerstrasse 1a, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern a.A. vom 11. September 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 25. September 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. Oktober 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 15 000.-- leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 4. Oktober 2013 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstr. 9 8952 Schlieren


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Oktober 2013

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Vorläufig keine zusätzliche Erschliessung des Quartiers Sunneberg in Bonstetten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Die PostAuto Schweiz AG hat den Wunsch nach Erschliessung des Quartiers Sunneberg geprüft und zwei Optionen zur Wahl gestellt. Eine zusätzliche Erschliessung hätte jährliche Kosten zulasten der Gemeinde von 27 000 Franken zur Folge, worin jedoch nur einige wenige Fahrten pro Tag enthalten wären. Ausserdem wären bauliche Anpassungen an der Strasseneinmündung beziehungsweise an der Haltestelle Sunneberg nötig. Der Gemeinderat verzichtet vorläufig auf eine solche Lösung, weil die aktuellen Bus-237Fahrgastfrequenzen mit pro Tag lediglich 9 Fahrgästen vom Sunneberg zum Bahnhof und 21 Fahrgästen in die Gegenrichtung sehr bescheiden sind. Ebenfalls zurückgestellt wird ein Begehren um Errichtung einer zusätzlichen Haltestelle für die Buslinie 200 an der Stationsstrasse im Bereich Chrüzacher. Die Anbindung der Haltestelle Sunneberg an das ZVV-Busnetz sowie eine zusätzliche Haltestelle für die Buslinie 200 werden erneut geprüft, sobald die Entwürfe für die neuen Fahrpläne und die Veränderungen im Zusammenhang mit der Eröffnung der SBB-Durchmesserlinie bekannt sind. Zu diesem Zeitpunkt wird eine ÖVKommission ins Leben gerufen, in der Vertreter aus allen Bonstetter Quartieren vertreten sein sollen.

Bauwesen Der Primarschulgemeinde Bonstetten wurde eine befristete Baubewilligung

erteilt zur Erstellung eines Schulraumprovisoriums während der Bauphase des neuen Schulhauses. Baubewilligungen wurden erteilt an: Gian Pietro Concenti, Wettswil, zum Abbruch des Gewerbegebäudes Vers.-Nr. 523 und Neubau eines Mehrfamilienhauses an der Chapfstrasse 7; Monica Marti, Bonstetten, zur wärmetechnischen Sanierung und Erhöhung des Dachs sowie zum Einbau von 2 Schleppgauben im Einfamilienhaus Rütistrasse 16; Beatrice und Marc Meier, Stallikon, zur Wohnraum- und Garagenerweiterung Ligusterweg 13; Peter Stüssi, Wettswil, für eine PavillonBar an der Stationsstrasse 5 mit diversen Nebenbestimmungen und Auflagen. Die Bauabrechnung über die Erneuerung der Rütistrasse, Isenbachstrasse bis Im Späten, wurde genehmigt.

und 60% Grundeigentümeranteil werden genehmigt.

Abwasser/Gewässer Dem Voranschlag 2014 des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf wird zugestimmt. Vorbehalten bleibt der Abschied der Rechnungsprüfungskommission des Verbandes. Der Kostenanteil von 359 000 Franken für die Gemeinde Bonstetten wird in den Voranschlag 2014 aufgenommen.

Gesundheitswesen Auf die Anschaffung eines weiteren Defibrillators sowie dessen Montage in der ehemaligen Swisscom-Telefonkabine Burgwies zu den von der InfraPost AG genannten Konditionen wird verzichtet, weil in der Gemeinde bereits zwei Geräte zur Verfügung stehen.

Tiefbau/Strassen

Altersvorsorge

Zur Erhöhung der Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer (Schulwegverbindung) möchte das Tiefbauamt des Kantons Zürich im Bereich der Einmündung Schachenstrasse in die Isenbachstrasse eine Schutzinsel erstellen. Der Gemeinderat Bonstetten nimmt wohlwollend Kenntnis vom geplanten Projekt. Die Eingabepunkte eines Einsprechers sollen in die Prüfung des definitiven Projekts einbezogen werden. Die Offenlegung und der Hochwasserschutz am Schachenbach mit einer Kostenaufteilung von 40% Gemeinde-

Der Beteiligung an dem von Pro Senectute gestarteten Pilotprojekt Integriertes Alterversorgungs-Netzwerk IAN für den Pflegebereich im Bezirk Affoltern und den damit verbundenen Kosten von 5268 Franken während der Konzeptphase wird zugestimmt.

Bestattungswesen Die Wegleitung zur Friedhofverordnung wurde moderat an die heutigen Bedürfnisse angepasst und auf der Homepage der Gemeinde publiziert.

Kultur: Sponsorenbeitrag für Aemtler Bühne Als Anerkennung der kulturellen Verdienste des Vereins «Aemtler Bühne» – in dem sich auch viele Bonstetterinnen und Bonstetter engagieren – wurde dem Verein zum bevorstehenden 30-Jahre-Jubiläum ein einmaliger Sponsorenbeitrag für die Jubiläumsveranstaltung überwiesen.

Finanzen Der Gemeinderat hat den Voranschlag der Politischen Gemeinde inklusiv Kabelnetz, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung sowie Abfallbeseitigung für das Jahr 2014 geprüft und verabschiedet. Er beantragt der Gemeindeversammlung, das Budget 2014 der Politischen Gemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: In der laufenden Rechnung ergibt sich aus dem Aufwand von 16 947 150 Franken und dem Ertrag von 18 225 350 Franken ein Ertragsüberschuss von 1 278 200 Franken. In der Investitionsrechnung ergeben sich bei Ausgaben von 8 617 000 Franken und Einnahmen von 4 525 300 Franken Nettoinvestitionen von 4 091 700 Franken. Der einfache (100 hundertprozentige) Gemeindesteuerertrag beträgt 12 013 947 Franken, die Eigenkapitaleinlage 1 278 200 Franken. Der Steuerfuss der Politischen Gemeinde wird bei 38 Prozent des einfachen Gemeindesteuerertrages belassen.

Komitee «2xJa zum Spital Affoltern» gegründet

Das Volk und die Parlamente haben die Spital- und Pflegefinanzierung in den letzten Jahren auf kantonaler und eidgenössischer Ebene neu geregelt. Seither wird der Akutbereich von den Kantonen und Versicherungen mit Fallpauschalen, sogenannten DRG, finanziert, während die Gemeinden für die ambulante Versorgung und die Langzeitpflege zuständig sind. Alle beteiligten Institutionen müssen gute Leistungen erbringen, um sich langfristig im Markt halten zu können. Diese neuen Rahmenbedingungen, welchen auch unser Spital Affoltern

unterliegt, können am besten mit einer Gemeinnützigen Spital Affoltern AG als neuer Rechtsform erfüllt werden, meint Leonhard Grimmer, ehemaliger Hedinger Gemeinderat und Aktuar der Stiftung Spital Affoltern. Diese neue Rechtsform mit entsprechenden Vereinbarungen sichert auch die Finanzierung einer mit umliegenden Spitälern vergleichbaren, wettbewerbsfähigen Bettenhaus-Infrastruktur. Die neue Rechtsform entspricht der neuen Rolle der Gemeinden und reduziert ihr finanzielles Risiko, weshalb sie umgekehrt bereit sind für eine langfristige Beteiligung am Spital. Dies gibt dem Spital Stabilität und Sicherheit – Basis für die optimale Betreuung der Patienten und zur Weiterentwicklung des hochwertigen medizinischen Angebotes im Sinne des «Modells Affoltern».

Miteinbezug der Bevölkerung Für Leonhard Grimmer ist auch die demokratische Einflussnahme auf wesentliche Entscheidungen zum Spital durch die Bevölkerung von grosser Bedeutung. Diesbezüglich sei die Vorlage in der nun vorliegenden Form zweckmässig konzipiert: Änderungen des

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Zwecks der AG, der Zulassung einer Beteiligung Dritter oder der Auflösung sind nur über Urnenabstimmungen mit Einstimmigkeit aller Trägergemeinden möglich. Auch kann die Bevölkerung zusätzliche medizinische Angebote initiieren, wenn gleichzeitig deren Finanzierung geregelt wird. Entscheidungen über Strategie und operative Fragen sind dagegen Sache der Fachleute. Dies ist ganz im Sinn der heutigen, demokratisch legitimierten Gesundheitsgesetze. Dank diesen wird eine hochstehende Grundversorgung sowohl in der Akut- wie in der Langzeitpflege gewährleistet. Durch das gleichzeitig angeordnete Prinzip der Wirtschaftlichkeit muss nicht mehr laufend über finanzielle Fragen abgestimmt werden.

Spital und Langzeitpflege ergeben Synergien «Es ist klar, dass Akutspital und Langzeitpflege sich auch künftig ergänzen müssen. Nicht nur die dabei erzielbaren Synergien, sondern vor allem die umfassende Pflege vieler älterer Patienten ist von grosser Bedeutung», hält der Initiant fest. Die geschlossene Unterstützung der Vorlage durch die

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

An der Budgetversammlung kommen zwei Geschäfte zur Abstimmung: Genehmigung des Budgets 2014 und Genehmigung der Bauabrechnung über die Erneuerung der Rütistrasse.

Gemeindeverwaltung/Personal Der Anschaffung eines Zeiterfassungsprogrammes wird zugestimmt. Nach der Kündigung von Nicole Roth wird Isa Ostermeier, Bonstetten, als Pfändungsbeamtin per 1. Februar 2014 mit einem Beschäftigungsgrad von 40% angestellt.

Gewerbe Der Gemeinderat legt fest, dass die Verkaufsgeschäfte in Bonstetten an den beiden Sonntagen 15. und 22. Dezember geöffnet sein dürfen.

Einbürgerungen Folgenden Gesuchen wurde entsprochen: Wong, Wai Man (w), von Grossbritannien; Berisha Fitore (w), von Republik Kosovo; Ciemiega Maciej, Joanna, Monika und Mark von Polen; Moreno Castro, Vanessa, von Peru.

Erneuerungswahlen vom 30. März 14 Gemeinderätin Esther Kreis gibt bekannt, dass sie für die Amtsperiode 2014/2018 nicht mehr zur Wahl stehen wird.

Illegale Party im Wald

Zukunft des Spitals Affoltern sichern! «Wir müssen den Stimmberechtigten erläutern, weshalb es 2xJa zum Spital braucht, um die Zukunft des Spitals Affoltern mit seiner heutigen Leistungsvielfalt langfristig zu sichern», sagt Leonhard Grimmer, der das Pro Komitee für das Spital Affoltern aufbaut. Am 24. November kommen die Auflösung des bisherigen Zweckverbands und die Überführung in eine gemeinnützige AG in den 14 Trägergemeinden zur Abstimmung.

Budgetversammlung 10. Dezember

Spitalleitung ist ein wichtiges Signal: Die Verantwortlichen für unsere Gesundheitsversorgung sehen in der neuen Rechtsform den erforderlichen flexiblen Rahmen, in dem sie die Bevölkerung medizinisch optimal bedienen, innovative Angebote entwickeln und attraktive Arbeitsplätze bereitstellen können. Das ist für die Kontinuität des grössten Arbeitgebers im Bezirk wesentlich und soll im Rahmen der Gemeinnützigkeit ohne Abschöpfung grosser Gewinne erfolgen.

Dem Komitee beitreten Leonhard Grimmer hat das Komitee «2xJa zum Spital» zusammen mit Irene Enderli, Präsidentin der Stiftung Spital Affoltern, und dem Hedinger Gemeindepräsidenten Paul Schneiter gegründet. Er freut sich über Beitritte zum Komitee via Mailadresse jazumspital@hispeed.ch und über Spenden für Informationsmassnahmen auf PC 60692508-0, Komitee Ja zum Spital Affoltern, 8908 Hedingen. Nicht benötigte Mittel werden der Stiftung Spital Affoltern überwiesen. (pd.) Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

In einem Waldstück in Zwillikon stieg am vergangenen Samstag eine illegale Party, die offenbar durch SMS organisiert worden war. Die Kantonspolizei verzeigte den Veranstalter. In Hedingen rückte die Polizei am Sonntagmorgen wegen Lärm aus, verursacht durch Partygäste im privaten Rahmen. Unbekannte haben vom vergangenen Samstag auf Sonntag im Zentrum von Affoltern die Barriere einer Tiefgarage mutwillig beschädigt. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf mehrere hundert Franken. Gegenstände im Wert von mehreren hundert Franken haben Diebe bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Stallikon gestohlen. Sie drangen auf unbekannte Weise ein; es entstand kein Sachschaden. (-ter.)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Am kommenden Montag, 7. Oktober, darf Hans Berli in Affoltern seinen 95. Geburtstag feiern. Dem passionierten Schützen gratulieren wir herzlich zum hohen Wiegenfest. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag und weiterhin viel Freude bei seinem Hobby.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Bestattungen Aeugst am Albis Verstorben am 1. Oktober 2013

Eugster, Werner geb. am 21. Mai 1924, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Mättenacherweg 3.

Wo Worte fehlen das Unfassbare zu beschreiben, wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass du in unseren Herzen weiterleben wirst.

TODESANZEIGE

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: «Komm heim!»

TODESANZEIGE

Beerdigung am Freitag, 4. Oktober 2013, Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer geliebten

Tief bewegt trauern wir um meinen lieben Walter, unseren Papi, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Götti und Onkel Wädel

Der Friedhofvorsteher

Ruth Gisler-Peter

Walter Schüpbach-Zürcher

23. Dezember 1951 – 28. September 2013

26. Februar 1927 - 29. September 2013

Viel zu früh mussten wir dich gehen lassen. Du hinterlässt eine grosse Leere, wir vermissen dich so sehr.

Am Sonntagmorgen ist er ruhig und friedlich in seinem Zuhause in Bickwil eingeschlafen. Wir sind traurig, aber von Herzen dankbar für all das Unvergessliche und Schöne, das wir mit ihm erleben durften. Seine hilfsbereite, bescheidene und liebenswerte Art bleibt uns in lieber Erinnerung.

Knonau Gestorben am 28. September 2013 in Zürich (Universitätsspital)

Gisler-Peter, Ruth geb. am 23. Dezember 1951, von Isenthal UR, wohnhaft gewesen in Knonau, Vorderruttenberg 5.

In Stiller Trauer Ernst Gisler Erika Peter-Zimmermann Natascha und André Wyss-Gisler mit Finn, Sonora und Lana Alexandra Gisler und Roman Baumann mit Thierry und Tiago Vanessa Gisler und Simon Jones mit Hayley Manuel und Maike Gisler-Daniëls mit Joris und Sander Geschwister mit Familien

Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 10. Oktober 2013, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Knonau statt. Der Gemeindeschreiber

Obfelden Am 29. September 2013 ist in Obfelden gestorben:

Schüpbach-Zürcher, Walter, geb. 26. Februar 1927, von Wattwil SG und Grosshöchstetten BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Gugelrebenstrasse 34, Ehemann der Schüpbach-Zürcher, Bertha. Urnenbeisetzung am Montag, 7. Oktober 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche.

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 10. Oktober 2013, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof der reformierten Kirche Knonau statt. Der Trauergottesdienst ist anschliessend um 14.30 Uhr in der Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man entweder: Lotti Latrous Stiftung, UBS Konto-Nr. 0240-428 654. 00E oder Beat Richner Stiftung, Postkonto 80-60699-1.

In Liebe Berty Schüpbach-Zürcher Andy und Margaret Schüpbach-Ulrich, Ruth, Michelle und Daniel, Canada Helen Schüpbach Ponte und Walter Ponte, Andrea und Lorena Karin und Urs Villiger-Schüpbach, Fabio und Serena Anverwandte und Freunde Wir nehmen Abschied am Montag, 7. Oktober 2013, um 13.50 Uhr auf dem Friedhof Obfelden mit anschliessender Trauerfeier in der reformierten Kirche Obfelden. Traueradresse: Berty Schüpbach-Zürcher, Gugelrebenstrasse 34, 8912 Obfelden

Traueradresse: Ernst Gisler, Vorderuttenberg 5, 8934 Knonau

Die Friedhofvorsteherin

Turnverein und Turnveteranen Ottenbach Kant. und Eidg. Turnveteranen

Wettswil am Albis Am 28. September 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Wüest geb. Wanner, Bertha Elisabetha geb. 9. Februar 1924, Bürgerin von Dagmersellen LU und Zürich, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Poststrasse 1. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

im

Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 29. September 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Freitag geb. Germann, Bertha geb. 14. Oktober 1927, Bürgerin von Wettswil am Albis und Kerzers FR, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Stationsstrasse 51a.

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE Mit grosser Bestürzung haben wir vom Tod unserer geschätzten Mitarbeiterin und Arbeitskollegin

Noldi Haltner

Ruth Gisler

6. Juli 1929 – 27. September 2013

23. Dezember 1951 – 28. September 2013

erfahren. Sie wurde durch einen Unfall aus dem Leben gerissen. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Ruth Gisler arbeitete während fast 5 Jahren in der Langzeitpflege am Spital Affoltern. Wir verlieren in ihr eine liebenswerte, hilfsbereite, freundliche und lebensfrohe Persönlichkeit. Sie hinterlässt im Team eine grosse Lücke und wir werden sie und ihr Wirken in dankbarer Erinnerung behalten. Wir sind sehr traurig, aber dankbar für die Zeit, die wir mit ihr verbringen durften. So trösten wir uns mit der Erinnerung an viele schöne gemeinsame Momente. Ihren Angehörigen entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Mut in diesen schweren Stunden.

Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied

Noldi war ein treues Vereinsmitglied, ehem. Präsident und Ehrenmitglied des Turnvereins, sowie langjähriger Jugendriegenleiter. Er war auch 25 Jahre Turnveteranen-Obmann der Gruppe Ottenbach, sowie Mitglied bei den Kant. und Eidg. Turnveteranen. Gerne erinnern wir uns an die vielen schönen Stunden mit Noldi und entbieten den Angehörigen unser Beileid. Turnverein Ottenbach Kant. und Eidg. Turnveteranen Besammlung am Montag, 7. Oktober 2013, um 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Ottenbach, anschliessend um 14.00 Uhr Abdankung in der Kirche.

Spital Affoltern Spitalleitung und Mitarbeitende

Der Friedhofvorsteher

Beerdigung: Donnerstag, 10. Oktober 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof der Gemeinde Knonau.

Schlicht und einfach war Dein Leben, treu und fleissig Deine Hand. Möge Gott Dir Ruhe geben.

TODESANZEIGE Feldschützenverein Ottenbach

TODESANZEIGE

Traurig aber dankbar, dass ihr weiteres Leid erspart blieb, haben wir Abschied genommen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Tante, Grosstante und Freundin

Bertha Freitag-Germann

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Schützenkameraden

Arnold (Noldi) Haltner-Huber 6. Juli 1929 – 27. September 2013

Wir werden unseren Schützenkameraden und unser Ehrenmitglied in guter Erinnerung behalten und sprechen der Trauerfamilie unser tief empfundenes Beileid aus. Sein stetiger Drang nach Perfektion, seine Freude am Schiessen und seine humorvolle Art wird uns allen fehlen. Wir werden ihn vermissen. Feldschützenverein Ottenbach

14. Oktober 1927 – 29. September 2013

Sie durfte kurz vor ihrem 86. Geburtstag im Spital Affoltern in Frieden sterben. Beatrice Freitag Nneji Hansruedi Freitag Roy Nneji Mike Nneji Verwandte, Freunde und Bekannte Die Beisetzung fand am Donnerstag, 3. Oktober 2013, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Wettswil statt. Traueradresse: Beatrice Freitag Nneji, Segantinistrasse 5, 8049 Zürich


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Oktober 2013

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Mit einer Innenentwicklung die Zersiedlung bekämpfen Referate im «LaMarotte» zur Eröffnung der Wanderausstellung «Darum Raumplanung» in Affoltern Die Innenentwicklung forcieren bei gleichzeitiger Beschränkung auf bestehende Bauzonen: Das ist für Wilhelm Natrup, den Leiter des kantonalen Amtes für Raumentwicklung, das probate Mittel, um die Zersiedlung zu bekämpfen. «Beschränkung» – ein oft gehörter Ausdruck an der Eröffnung der Ausstellung «Darum Raumplanung» in Affoltern. ................................................... von werner schneiter Das Kellertheater LaMarotte bzw. Geschäftsführerin Isabelle Schätti lanciert eine Diskussion über Raumplanung und hat eine Ausstellung zum Thema nach Affoltern geholt, die im Zentrum Oberdorf bis nächsten Dienstag Interessierten einen adäquaten Überblick zur komplexen Materie verschafft. Am letzten Dienstag, dem Eröffnungstag, gaben namhafte Experten ihre Sicht zum Thema preis. Raumplanung – ein Thema, dem sich laut Gemeindepräsident Robert Marty viele Bürger verweigern. Anstelle von Planung spreche man lieber Verbote oder Moratorien aus, statt nachzudenken über die räumliche Entwicklung. Als Beleg dafür nannte er die Zweitwohnungsinitiative und die Kulturlandinitiative – hier heisse es einfach stopp. Das könne keine langfristige Lösung sein. Es sei ein Gebot, sich mit der Raumentwicklung auseinanderzusetzen. Dazu sei die Ausstellung ein gutes Mittel, sagte der Gemeindepräsident.

Hausaufgaben gemacht, aber ... Im Vergleich zu anderen Kantonen habe Zürich zwar die Hausaufgaben gemacht. Gleichwohl sei der Bauzonenverbrauch von durchschnittlich 150 ha über die letzten 20 Jahre betrachtet noch immer zu hoch, so Kantonsplaner Wilhelm Natrup, der sich für eine Kurskorrektur ausspricht – auch deshalb, weil in den nächsten 15 Jahren nochmals 200 000 Menschen mehr im Kanton Zürich leben sollen. «Da führt kein Weg an einer Innenentwicklung vorbei, an einer Beschränkung auf bestehende Bauzonen», fügte er bei und untermauerte das mit sechs Themen. Flächenverbrauch: Dieser stieg kontinuierlich, auf etwa 44 Quadratmeter pro Kopf – jetzt gibt es Anzeichen einer Abnahme, aber auch gegenläufige Tendenzen. Weil vor allem bei Neubauten die Wohnräume immer grösser werden und die Anzahl Personen pro Haushalt abnehme. Der Flächenbedarf steige ausserdem, wenn Kinder aus dem Eigenheim ausziehen und Eltern in der grossen Wohnung verbleiben. Als gutes Beispiel für Schritte in die richtige Richtung nannte Natrup das Projekt «Mettmi 50+», bei dem eine Generation Raum für die

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Die Referenten am Eröffnungstag in der Ausstellung «Darum Raumplanung» im Zentrum Oberdorf in Affoltern, v.l.: Dr. Thomas Noack, Projektleiter der Ausstellung, Wilhelm Natrup, Leiter des Amtes für Raumentwicklung, Prof. Dr. Bernd Scholl, ETH Zürich, und Robert Marty, Gemeindepräsident, Affoltern. (Bild Werner Schneiter) nächste mit Kindern schafft. – Zunehmende Mobilität: Die Zahl der kantonsexternen Arbeitskräfte hat stark zugenommen, und auch Ausländer pendeln vermehrt in den Kanton Zürich. Allein die Zahl der Pendler sei nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass alle zur gleichen Zeit unterwegs seien. Das zwinge zu einem Ausbau der Infrastrukturen, um Spitzenbelastungen zu bewältigen. Natrup findet es gut, dass der Kanton beispielsweise Kantonsschulen ausserhalb von Zürich, zum Beispiel im Knonauer Amt, bauen will. Mit flexiblen Arbeitszeiten, Kostenwahrheit im Verkehr und mit dem Hinterfragen der räumlichen Trennung von Wohnen und alltäglichen Tätigkeiten könne man Gegenschub geben.

Beharren auf Eigentumsgarantie? Sozialverpflichtung: Eigentumsrecht geniesse in der Schweiz zwar hohen Stellenwert. Ein Beharren darauf könne aber auch zu schwerwiegenden Nachteilen für die Gesellschaft führen. Bei einer Innenentwicklung spielen viele Einzeleigentümer mit. «Wir haben keine Instrumente, über die Parzellen hinaus die Eigentümer zu einer gemeinsamen Entwicklung zu verpflichten», sagte Wilhelm Natrup. Er findet es falsch, wenn individuelle Präferenzen zu einer Blockade von öffentlichen Interessen führen – dazu auch die Tatsache, dass immer mehr Industrie- und Gewerbeareale zu Wohnzonen umgezont werden. Das führe bei der Erreichbarkeit möglicher Arbeitsplatzgebiete zu Problemen. Generell gehe es um eine höhere Gewichtung von gesellschaftlichen Interessen gegenüber individuellen Vor-

haben, die nicht gewisse Qualitätsanforderungen erfüllten, so der Kantonsplaner.

Mehrwertausgleich auch bei Auf- und Umzonungen Folgekosten der dynamischen Entwicklung: Der Kantonsplaner wünscht sich, dass der gesetzlich mögliche Mehrwertausgleich auch bei Auf- und Umzonungen «vorurteilsfrei» geprüft werde. Überkommunale Zusammenarbeit: Dass sich heute jede Gemeinde ein Set von Bauzonen für alle Fälle halte, sei weder haushälterisch noch nachhaltig. Die regionale Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Gemeinden müsse gestärkt werden. Die regionalen Richtpläne, die derzeit einer Revision unterzogen werden, stellten ein Mittel dar, um aufzuzeigen, welche Gemeinde und welche Standort verdichtet werden sollen. «Es ist ein Gebot der Stunde, die gemeindlichen Einzelinteressen kritisch zu hinterfragen», sagte Natrup.

Bei Nichtüberbauung müssen Gemeinden eingreifen Aktive Bodenpolitik: Das neue Raumplanungsgesetz fordere auch eine Förderung der Verfügbarkeit bzw. Verflüssigung von Bauland. Können Bauzonen nicht innerhalb von zehn Jahren bebaut werden, habe die Gemeinde die Verpflichtung, das Land zu übernehmen bzw. eine Überbauung sicherzustellen. Das lasse sich auch auf bestehende Bauzonen anwenden. «Dies Instrument ist die eigentliche Revolution des Raumplanungsgesetzes», findet Natrup, der zum Schluss noch dies

sagte: «Wir müssen auch bei uns persönlich anfangen und unsere widersprüchliche Haltung hinterfragen: kein weiteres Zersiedeln, aber auch keine Verdichtung im eigenen Umfeld – und an den persönlichen Gewohnheiten nichts ändern – das wird nicht gehen.»

Innenentwicklung vor Aussenentwicklung Auch für Professor Dr. Bernd Scholl vom Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung der ETH Zürich stellt die Zersiedelung eine der grossen Herausforderungen der Raumplanung dar. Schreite sie weiter fort, so führe das zu unerwünschten Effekten und sei eine Bedrohung der Vielgestaltigkeit auf überschaubarem Raum – ein besonderer Wert und Standortvorteil der Schweiz. Die Grundstrategie könne nur heissen: Innenentwicklung vor Aussenentwicklung. Aus Untersuchungen gehe hervor, dass pro Einwohner und Beschäftigte etwa 20 bis 30 m² Arealfläche-Reserven für innere Entwicklung vorhanden sein dürften. Gegen 80 Prozent dieser Reserven befinden sich in kleineren und mittleren Gemeinden. Davon sind wiederum 50 bis 60 Prozent der Flächen kurzfristig verfügbar und 30 bis 40 Prozent der Grundeigentümer bereit für eine Entwicklung. «Aber man muss sie unterstützen», findet Scholl. «Die ETH fühlt sich in besonderem Mass verpflichtet, ihren Beitrag zu leisten. An der ETH Zürich werden nicht nur zukünftige Raumplanerinnen und Raumplaner ausgebildet. Wir wollen mit unseren Forschungen auch zur Lösung herausgehobener raumbedeutsamer Aufgaben beitragen», sagte Scholl.

Ins Gespräch kommen Raumplanung benötige Überzeugungsarbeit, Gespräche, Diskussionen. Und das sei ein Anliegen der Ausstellung, sagte Projektleiter Dr. Thomas Noack, auch darauf hinweisend, dass das Thema keine Schwarz-Weiss-Lösungen zulasse. Wie soll der Lebensraum in Zukunft gestaltet werden? Und was kann die Raumplanung dazu beitragen? Diesen Fragen gehe die Ausstellung nach. Historische Filme zeigen dabei spannende Stationen einer Entwicklung der Raumplanung in der Schweiz. Die von Fachleuten begleitete Ausstellung im Zentrum Oberdorf in Affoltern ist wie folgt geöffnet: Freitag, 4. Oktober, von 13 bis 19 Uhr, anwesend: Christian Moser vom Natur- und Vogelschutzverein, Co-Präsident von Pro Amt. Samstag, 5. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Kurt Weber, Gemeindepräsident in Ottenbach und Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt. 13 bis 16 Uhr: Walter Ess, Gemeindepräsident in Stallikon. Sonntag, 6. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Personal vom «LaMarotte, bei gutem Wetter allenfalls Brunch auf dem Platz. Montag, 7. Oktober, 13 bis 16 Uhr: André Ruchti, Architekt, Wettswil. 16 bis 19 Uhr: Christian Gabathuler, ehemaliger Kantonsplaner, Maschwanden. Dienstag, 8. Oktober, 13 bis 16 Uhr: Christoph Erismann, Architekt bei roos architekten, Affoltern. 16 bis 19 Uhr: Ruedi Müller, Gemeindepräsident in Aeugst. (-ter.)


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WIR DANKEN VON HERZEN

All-ein im Baum den Bruder erkennen im Fluss die Geliebte umarmen im Wind den Engel berühren und mich berühren lassen. Karin E. Ruegg

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Lebensgefährten, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Werner Eugster-Frei 21. Mai 1924 – 1. Oktober 2013

Nach einem reich erfüllten Leben ist er friedlich eingeschlafen. Adelheid Eugster-Frei Peter und Ria Eugster-Marinello mit Alexa, Luci, Sibille Werner und Ruth Eugster-Huwyler Heide und Rolf Keller-Eugster mit Petra, Lukas, Anina Doris und Gerhard Stengl-Eugster mit Benjamin, Rahel, Miriam Urenkelinnen und Urenkel und Verwandte

für die grosse Anteilnahme und die bewegenden Zeichen der tiefen Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Ernst Bär-Vontobel Besonders danken wir – Pfr. Matthias Fischer für seine einfühlsame und eindrückliche Abschiedsfeier. Es gelang ihm, ein lebendiges Bild des Verstorbenen zu zeichnen. – Peter Althaus und Fritz Holdener für die ergreifenden Alphornklänge sowie Vincent Dallèves für das schöne Orgelspiel – Dr. Adolf Berli und seinem Team, welche Päps sehr fürsorglich betreut haben – der Spitex Hausen a.A. für die äusserst liebe- und würdevolle Pflege – dem Gesellschaftsgut Hausen a.A. für den letzten Fahnengruss – allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet und ihm im Leben freundlich und aufrichtig begegnet sind. Herzlichen Dank auch für die wunderschönen Blumenspenden, die Spenden an die Spitex Knonaueramt und für späteren Grabschmuck sowie die vielen tröstenden Karten und Worte. Es rührt uns zutiefst, zu spüren, wie viele Menschen Päps gern hatten und ihn schätzten.

Die Trauerfamilien

DANKSAGUNG Wir sagen von Herzen DANKE für die vielen Zeichen der Anteilnahme in Form von Worten, Gesten, Karten und grosszügigen Zuwendungen, die wir beim Abschied von

Alice Vogel-Karrer erhalten haben.

ABSCHIED

Bertha Wüest-Wanner

Besonders danken möchten wir Pfarrer Thomas Maurer für die persönlichen Worte beim Abschiedsgottesdienst, der Organistin Frau Buchmann für die Erfüllung des Wunsches nach Mozart-Musik, den Hausärzten Dr. A. Rothenfluh und Dr. W. Baumann für die langjährige liebevolle und geduldige Begleitung sowie dem Team der Palliative Care Station in Affoltern a.A. für die sorgfältige und respektvolle Pflege.

9. Februar 1924 – 28. September 2013

Knonau, im Oktober 2013

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Tante, Gotte, Grosstante und Cousine

Die Trauerfamilie

Sie hat ihre letzten Jahre im Pflegeheim Sonnenberg in Affoltern verbracht, wo sie am letzten Samstag friedlich eingeschlafen ist. In stiller Trauer Walter Wüest-Koch Ferdinand und Sonja Wüest-Reif Thomas Wüest und Nastassja Mettler Stefanie Wüest Verwandte und Anverwandte Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man bitte den Spitexverein Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, Bonstetten/Wettswil (Vermerk: Bertha Wüest-Wanner). Traueradresse: Ferdinand Wüest, Poststrasse 1, 8907 Wettswil

DANKSAGUNG

Heinz Schüpbach Das Unfassbare zu ertragen ist sehr schwer, aber in dieser Trauer nicht allein zu sein und so viel herzliche Anteilnahme zu empfangen, gibt uns Kraft. Besonders danken wir Pfarrer Christof Menzi für seine treffenden und einfühlsamen Worte bei der Abdankung. Es hat uns viel bedeutet, dass zahlreiche Chauffeure meinem Ehemann und unserem Papi die letzte Ehre erwiesen haben. Herzlichen Dank an alle Freunde, Bekannten und Nachbarn für die Kranz-, Kerzen- und Blumenspenden sowie die grosszügigen Spenden für späteren Grabschmuck. Im Oktober 2013

Armbrustschützenverein Affoltern a.A. und Umgebung

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Aktiv- und Ehrenmitgliedes

Arnold Haltner-Huber in Kenntnis zu setzen. Er verstarb nach kurzem Spitalaufenthalt. Mit Noldi verlieren wir einen liebenswerten Menschen, hilfsbereiten Freund und begeisterten Armbrustschützen. Als Präsident leitete er den Verein von 1976 bis 1983. Wir bitten euch daher, dem lieben Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Armbrustschützenverein Affoltern und Umgebung Abdankung am 7. Oktober 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Ottenbach.

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September 2013

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Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Oktober 2013

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Der ÖV darf keine heilige Kuh mehr sein! Podiumsgespräch im Rahmen der Wanderausstellung «Darum Raumplanung» im «LaMarotte» in Affoltern Begleitend zur Wanderausstellung «Darum Raumplanung», die bis 8. Oktober beim Zentrum Oberdorf, Affoltern, gastiert, fand im Kellertheater LaMarotte das erste von drei Podiumsgesprächen statt. Es ging um die Bewältigung der Mobilität. ................................................... von urs e. kneubühl Es war ein hochkarätiges Podium, das sich – souverän gelenkt von Moderator Paul Schneeberger, Redaktor NZZ – am Mittwochabend im Kellertheater LaMarotte zur Bewältigung der Mobilität unterhielt. Mit Wilhelm Natrup und René Hutter waren die Kantonsplaner von Zürich und Zug anwesend und neben dem Verkehrsökonomen Hans Dünki und Carsten Hagedorn, Professor für Verkehrsplanung an der Hochschule Rapperswil, auch Robert Marty, Gemeindepräsident im Bezirkshauptort. Die gegenwärtige Situation mit zu Spitzenzeiten überfüllten Zügen und der Zunahme von Staustunden auf den Autobahnen, so stellten die Herren fest, ist zwar real, aber noch nicht dramatisch. «Wir diskutieren in der Schweiz unsere Verkehrsfragen auf sehr hohem Niveau», findet der Zuger Kantonsplaner René Hutter, kritisierte aber die mangelhafte gemeinsame Planung. Robert Marty sieht die laufende Entwicklung durchaus als bedrohlich und meint, man müsse sich sehr wohl überlegen, wie es weitergehen könne und was der Preis für die hohe Mobilität ist. Generell ist man sich einig, dass eine übergeordnete Verkehrsund Raumplanung sowie ein vernetztes Denken wichtig sind.

Grenzen des Öffentlichen Verkehrs Nicht zimperlich ging die Gesprächsrunde mit dem Öffentlichen Verkehr um. Er sei in der Schweiz eine «heilige Kuh», meinte etwa René Hutter und bekam Unterstützung von Verkehrsökonomen Hans Dünki. Dieser reklamierte die beschönigende Werbung, mit welcher der ÖV vielerorts die Mo-

Illustres Podium zum Thema «Bewältigung der Mobilität» im LaMarotte, v.l.: Carsten Hagedorn, Professor für Verkehrsplanung an der Hochschule Rapperswil, Verkehrsökonomen Hans Dünki, Moderator Paul Schneeberger, Wilhelm Natrup, Kantonsplaner Zürich, Robert Marty, Gemeindepräsident Affoltern, und René Hutter Kantonsplaner Zug. (Bild Urs E. Kneubühl) bilität als ausschliesslich etwas Gutes darstellt: «Wir müssen von der Tendenz wegkommen, dass Pendeln nur gut und richtig ist.» Hierzu fragt sich Robert Marty, ob diesbezüglich nicht auch die steuerlichen Abzüge fürs Pendeln zu hinterfragen sind? «Solange man hier profitieren kann, besteht auch ein entsprechender Anreiz zum Pendeln.» Die Grenzen des ÖV, wird festgestellt, sind in den Spitzenzeiten erreicht, Sitzplätze gebe es dann noch in den wenigsten Zügen. Carsten Hagedorn, Professor für Verkehrsplanung, sieht dabei die Probleme vor allem in Lastrichtungen zu den Zentren und plädiert dafür, dass zum Ausgleich mehr Bereiche geschaffen werden müssten, in denen Wohnen und Arbeiten ausgewogener sind. Der Zürcher Kantonsplaner Wilhelm Natrup bestätigt dies am schlechten Beispiel

Winterthur, das heute überwiegend eine Wohnstadt sei. Das bringe entsprechende Pendlerströme, die dann in Spitzenzeiten kaum zu bewältigen seien. Er spricht sich folglich ebenfalls klar dafür aus, dass mehr an diesem Ausgleich gearbeitet werden muss – planerisch ebenso wie vonseiten der Unternehmen, die an Dogmen rütteln und vermehrt Heimarbeit und flexible Arbeitszeiten zur Entlastung der täglichen Pendlerströme fördern müssten.

Nicht überall alles haben Grundsätzlich spricht sich die Runde gegen Parallelfinanzierungen bei ÖV und Strasse aus. «Wir müssen uns prinzipiell überlegen, wo wir auf welches Netz bauen wollen», hält René Hutter dazu fest. «Nicht alle können überall alles haben.» Die Frage nach

der Bewältigung der Mobilität stellt sich auch in der Fragerunde mit dem Publikum. Hier gibt sich das Podium zuversichtlich: Wilhelm Natrup sieht diesbezüglich verdichtetes Bauen und Wachstum nach innen vor allem dort, wo die verkehrstechnischen Anbindungen entsprechend gut sind und ist überzeugt, dass das Wachstum aufgefangen werden kann, «wenn wir am richtigen Ort das Richtige machen». Carsten Hagedorn ist überzeugt, dass es in 50 Jahren ein ganz anderes Verkehrssystem geben wird, und auch René Hutter glaubt, dass mit Verbesserungen in der Software in den nächsten Jahren vieles möglich sein wird. Im ÖV sieht Hans Dünki noch viel Verbesserungspotenzial in der Infrastruktur – «auch ohne, dass gebaut werden muss». Affolterns Gemeindepräsident plädiert gleichzeitig für ein

Hinterfragen und Überdenken der Zentralisierung im Kanton Zürich: «Wenn etwa Steueramt, Passbüro und Strassenverkehrsämter derart zentralisiert sind, generiert dies Tausende von Fahrten in die Zentren.»

Zwei weitere Podien Im Rahmen der Wanderausstellung «Darum Raumplanung», die bis 8. Oktober beim Zentrum Oberdorf, Affoltern, gastiert, werden im «LaMarotte» zwei weitere Podiumsgespräche veranstaltet: Am Montag, 7. Oktober 2013, 20.15 Uhr, zum Thema «Schutz der Landschaft» und am Dienstag, 8. Oktober 2013, 20.15 Uhr, zu «Entwicklung lebenswerter Siedlungen».

Handys entsorgen

Armut ist unsichtbar

Sammelaktion im Schulhaus Ennetgraben

Herbstsammlung von Pro Senectute Kanton Zürich

Die ganze Woche haben die Schüler aus der 8. Klasse von Herrn Berger sich rund ums Thema Handy beschäftigt und gelernt, unter welchen Umständen die Rohstoffe für die Handyproduktion abgebaut werden. Deshalb wurde eine Sammelaktion gestartet, die während eines Monats im Schulhaus läuft.

In der Sozialberatung von Pro Senectute Kanton Zürich wird das Ausmass der Armut sichtbar. In der Schweiz kämpft schätzungsweise jeder achte ältere Mensch trotz AHV und beruflicher Vorsorge mit finanziellen Problemen. Vom 30. September bis 26. Oktober 2013 führt Pro Senectute Kanton Zürich die alljährliche Herbstsammlung durch. Die private Stiftung ruft die Bevölkerung im Kanton Zürich dazu auf, armutsbetroffene Seniorinnen und Senioren zu unterstützen. Pro Senectute Kanton Zürich gibt der Armut in der Herbstsammlung 2013 ein Gesicht. Anhand der reellen, jedoch anonymisierten Geschichte eines Ehepaars zeigt Pro Senectute Kanton Zürich auf, wie wenig es braucht, um aus einem gesicherten Dasein in finanzielle Not zu geraten: Ein Mann erleidet kurz vor der Pensionierung einen schweren Herzinfarkt. Seine Frau fällt in eine Depression und wird später pflegebedürftig. Die Ersparnisse des Paares gehen zur Neige, und nach der Pensionierung wird selbst die Anschaffung einer Brille oder einer Spezialmatratze für die bettlägerige Gattin zum Problem. Die Ortsvertretungen bieten in 171 Gemeinden Unterstützung. Das

Unter der Leitung von Céline Chalverat und Carole Kliem genossen sie im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Pädagogischen Hochschule Zürich eine Projektwoche zum Thema Abfall, Elektroschrott und Recycling. Da gehört das Handy selbstverständlich auch dazu. Anschliessend haben wir eine Aktion lanciert: Alle Klassen aus dem Ennetgraben nehmen an dem von uns organisierten Handysammelwettbewerb teil. Die Aktion dauert vom 27. September bis zum 31. Oktober 2013. Während dieser Zeit sammeln die Schüler klassenweise so viele unbrauchbare oder defekte Handys wie möglich und werfen diese in eine Box, die jede Klasse in ihrem Zimmer hat. Am 31.10.13 werden die Handys gezählt und die Siegerklasse gewinnt

einen Znüni. Auch Einwohner können ihre alten und unbrauchbaren Handys bei einer Klasse im Schulhaus Ennetgraben in eine Sammelbox werfen. Wer also demnächst von einem Schüler oder einer Schülerin um sein altes Handy gebeten wird, der vertraue darauf, dass es fachgerecht entsorgt wird.

Weshalb werden überhaupt alte Handys gesammelt? Die seltenen sogenannten Gewürzmetalle in den Handys sollten nicht verloren, sondern recycelt werden. Schülerinnen und Schüler haben Bilder gesehen, wie die Arbeitsbedingungen in den Minen im Kongo sind. Jeden Tag riskieren Jugendliche sowie auch Kinder ihr Leben, damit wir ein Handy haben, denn die kostbaren Rohstoffe sind unersetzlich für die Funktionsfähigkeit der Handys. Mit dem Sammeln ausgedienter Handys und ihrer fachgerechten Entsorgung leisten wir einen Beitrag, dass weniger Rohstoffe abgebaut werden und bereits vorhandene Rohstoffe wieder eingesetzt werden können. Philipp, Mara, Nina, Klasse B2b

Angebot von Pro Senectute Kanton Zürich erstreckt sich über alle 171 Gemeinden im Kanton Zürich und bietet mit den Ortsvertretungen Hilfe, Unterstützung und Kontaktmöglichkeiten. Die Sozialberatungsstellen der sieben regionalen Dienstleistungscenter sind zudem eine wichtige und diskrete Anlaufstelle bei persönlichen oder finanziellen Problemen älterer Menschen. Pro Senectute Kanton Zürich unterstützt Ratsuchende und bei Bedarf auch deren Angehörige mit Lösungsvorschlägen. Dazu gehören zum Beispiel Abklärungen mit Sozialversicherungen und Krankenkassen oder die konkrete finanzielle Unterstützung für die Anschaffung von Hilfsmitteln, die für die Bewältigung des Alltags notwendig sind, wie eben eine Brille oder eine Matratze.

Über 4 000 Menschen unterstützt Die Sozialberatung von Pro Senectute Kanton Zürich hat im vergangenen Jahr über 4 000 ältere Menschen beraten und bei Notlagen schnell und unbürokratisch finanzielle Unterstützung geboten. Neben der Sozialberatung leistet Pro Senectute Kanton Zürich mit einem vielfältigen Dienstleis-

tungsangebot in den Bereichen «Finanzverwaltung und Betreuung», «Hilfen zu Hause» oder Sport- und Bildungskursen einen wichtigen Beitrag, dass ältere Menschen sozial eingebunden bleiben und so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Dieses umfassende Engagement ist nicht zuletzt dank Spenden realisierbar. Pro Senectute Kanton Zürich ist als private, gemeinnützige Stiftung Zewo-zertifiziert und dankt herzlich für Ihre Unterstützung auf das Spendenkonto 87-680192-1. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Oktober 2013

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Affoltern hat den 200. Betonkreisel 10 Jahre Betonkreisel in der Schweiz – eine kleine Revolution im Strassenbau begann im Kanton Zürich Verkehrskreisel müssen höhere Belastungen aushalten als normale Strassen. Beim Kreiselbau wird deshalb der dunkle Asphalt mehr und mehr vom wesentlich stabileren Beton verdrängt. Vor zehn Jahren baute das kantonale Tiefbauamt in Rümlang den ersten Betonkreisel in der Schweiz. In diesen Tagen wird in Affoltern bereits der 200. Schweizer Betonkreisel dem Verkehr übergeben. In Kreiseln treten hohe und stets in derselben Richtung wirkende Schubbelastungen auf. Auch die Ein- und Ausfahrten des Kreisels leiden unter den Beanspruchungen, die sich aus Brems- und Beschleunigungskräften der schweren Fahrzeuge ergeben. Die Schubfestigkeit des Asphaltbelags stösst gerade bei einem hohen Schwerverkehrsanteil und engen Kurvenradien an ihre Grenzen. Das Resultat sind Belagsverformungen und Risse. Aus diesem Grund wurden in anderen Ländern schon in den 90er-Jahren nicht nur Bushaltestellen, sondern auch Kreisel mit einem Betonbelag versehen – mit durchaus guten Erfahrungen. Betonkreisel haben im Vergleich zu Asphaltkreiseln eine bedeutend längere Nutzungsdauer (40 bis 50 Jahre). Die 15 bis 20 Prozent höheren Erstellungskosten amortisieren sich

Erneuert und in diesen Tagen dem Verkehr übergeben: der Betonkreisel bei der SBB-Unterführung in Affoltern. (Bild -ter.) über die längere Lebensdauer bei weitem. Allein der Kanton Zürich spart dank dieser Bauweise im Strassenbau rund 2,5 Millionen Franken pro Jahr.

Einbau in nur 68 Stunden Die Vorteile von Betonbelägen bei hohen Verformungslasten waren zwar auch in der Schweiz schon damals bekannt. Trotzdem hat es für die Erstel-

lung eines in Beton gebauten Kreisels bis September 2003 gedauert. Denn das Tiefbauamt des Kantons Zürich musste den erst fünfjährigen Kreisel an der Flughofstrasse in Rümlang bereits wieder sanieren. Er war der Belastung der damals 15 000 Fahrzeugen pro Tag – davon 1140 Lastwagen – nicht mehr gewachsen. Eine rasche Instandsetzung war nötig, wollte man nicht riskieren, neben dem Belag auch

die Fundationsschichten auswechseln zu müssen. So entschloss sich das kantonale Tiefbauamt, den Rümlanger Kreisel mit einem Betonbelag zu versehen. In nur 68 Stunden war der Belag eingebaut und verrichtet seither bei einer Verkehrsbelastung von inzwischen 22 000 Fahrzeugen pro Tag – davon 1300 Lastwagen – seinen Dienst. Insgesamt haben 20 Kantone eigene Beton-

kreisel und pro Jahr werden 20 bis 25 neue erstellt. Wobei die Zürcher aufgrund der hohen Verkehrsbelastung auf ihrem Strassennetz die eigentlichen «Betonköpfe» in Sachen Kreisel geblieben sind: Auf ihrem Kantonsgebiet befinden sich 78 der inzwischen 200 Schweizer Betonkreisel. Der Neueste wurde in diesen Tagen in Affoltern am Albis dem Verkehr übergeben. (ki.)

Zeit reif für ein Gesamtverkehrskonzept in Hedingen G8908: Veranstaltung mit Fachleuten zur Verkehrssituation im Dorf Am 28. September hat die G8908 zu einer offenen Diskussion über Fuss- und Veloverkehrsfragen in Hedingen eingeladen. Während zwei Stunden hat im Chilehuus eine Gruppe von Interessierten mit zwei Fachleuten intensive und lehrreiche Gespräche geführt. Karin Bächli, Verkehrsplanerin bei Ernst Basler + Partner in Zürich brachte ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu Verkehrsfragen in einem ersten Referat ein. Unterhaltsam und informativ zeigte sie Grundlagen aus der Mobilitätsstatistik und verband diese mit der Entwicklung des öffentlichen Raums in den Gemeinden zum Verkehrsraum. Heute gilt es laut Karin Bächli nicht, das Rad zurückzudrehen, sondern die Organisation der lokalen Mobilität so zu gestalten, dass für alle Verkehrsteilnehmenden angemessene

Referentin Karin Bächli. (Bild zvg.)

Bedingungen vorhanden sind. Ausführungen zur Strassenverkehrsgesetzgebung und Beispiele von Verkehrsplanungen in anderen Gemeinden rundeten diesen fachlichen Einstieg ab. Einen zweiten Input, stärker auf die Situation in Hedingen zugeschnitten, leistete Thomas Schweizer. Er ist Geschäftsführer von Fussverkehr Schweiz, selber in Hedingen wohnhaft und in Planungsfragen aktiv. Thomas Schweizer zeigte in einem Überblick die Entwicklung der Verkehrsberuhigung in Hedingen mit der Einführung von flächendeckendem Tempo 30 bereits vor rund zehn Jahren. Mit weiteren punktuellen Massnahmen und den flankierenden Massnahmen auf der Hauptstrasse nach der Eröffnung der Autobahn entstand die Verkehrssituation, wie wir sie heute in Hedingen kennen. Das Fazit von Thomas Schweizer zeigte, dass ein grosser Teil der Mitte der 1990er-Jahre identifizierten Probleme behoben werden konnte. Be-

darf ist aber weiterhin vorhanden, auch weil sich seither wieder viel verändert hat. Mit einem Strauss möglicher Verbesserungsmassnahmen schloss er den Referatsteil der Veranstaltung ab. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde mit den Eindrücken aus den Referaten in Gruppen die Situation in Hedingen sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse diskutiert und nach sinnvollen Massnahmen und Vorgehen gesucht. Einig war man sich, dass die teilweise knappen Platzverhältnisse in den älteren Siedlungsstrukturen nach neuen Massnahmen verlangen. Tempo 30 ist zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber Tempo 50, aber gerade bei Schulwegen ohne Trottoir signalisiert Tempo 30 eine falsche Sicherheit. Für einige Strassenabschnitte müsste die Einführung von Begegnungszonen analysiert werden. Weitere Themen waren die Veloverbindungen im Dorf, insbesondere im Bereich der Zürcher- und Affolternstrasse, aber auch z.B. auf der Zwillikerstrasse, wo der Veloweg aus Zwillikon im Nichts endet. Und da wieder einmal die Parkierung am Hediger Weiher unter die Lupe genommen wird (siehe aktuelle «Dorfziitig»), könnte dies zum Anlass für ein allgemeines Parkierungskonzept genommen werden. Einige Themen sind schon länger in der Diskussion, wie z.B. der Engpass im Unterdorf und die Güpfstrasse im Oberdorf. Es ka-

men aber auch neue Themen auf den Tisch. Mit der Wohnüberbauung am Kreisel sind Bedürfnisse entstanden, die nach Massnahmen zur Sicherheit der Fussgänger rund um den Kreisel verlangen. Insbesondere die Sichtverbindungen für Kinder werden zur Zeit als schlecht wahrgenommen. Neben diesen und weiteren «Einzelmassnahmen» ging aber nicht vergessen, dass nach fast 15 Jahren eianzeige

gentlich die Zeit wieder reif wäre für ein Gesamtverkehrskonzept. Dieses müsste die Basis bilden für konkrete Projekte. Die G8908 wird die Diskussionen auswerten und auf der Website dokumentieren, damit sie als Grundlage für weitere Diskussionen dienen können. Diese «Zwischenergebnisse» werden auch dem Gemeinderat übergeben.


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Freitag, 4. Oktober 2013

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kommentar

Dringliches Postulat vom Kantonsrat nicht überwiesen Der Regierungsrat kann die Sihlwald-Schutzverordnung überarbeiten

von martin platter

S

Die links-grüne Fraktion im Zürcher Kantonsrat wollte mit einem dringlichen Postulat die grundlegende Überarbeitung der umstrittenen Schutzverordnung im Sihlwald einschränken. Mit 79 zu 89 Stimmen stimmte das Gros des Kantonsrats jedoch gegen die Überweisung des Postulats an den Regierungsrat.

tellen Sie sich vor: Sie wohnen seit Jahrzehnten an einem wunderbaren Waldrand, den sie teilweise sogar selber besitzen. Seit Jahrzehnten sind sie durch diesen Wald spaziert, mit dem Mountainbike gefahren oder geritten und haben das Holz zum Heizen gebraucht. Und dann erlässt der Zürcher Regierungsrat plötzlich eine Schutzverordnung, die all das künftig verbietet. Ohne zu fragen. Aber mit happigen Sanktionen bei Zuwiderhandlung. Klingt unglaublich? Aber genau so ist es auf der Hausemer Seite des Sihlwaldes gelaufen, wie zahlreiche Personen unabhängig voneinander bestätigt haben.

................................................... von martin platter Die Abstimmung am Montagnachmittag verlief ziemlich exakt entlang der Fraktionsgrenzen. Während sich die bürgerlichen und liberalen Volksvertreter klar gegen die Überweisung des dringlichen Postulats aussprachen, stimmten die SP, die Grünen und einige Grünliberale dafür. Zu den letzten drei zählten auch die Verfasser und Mitunterzeichner des Postulats, das verhindern wollte, dass die SihlwaldSchutzverordnung (SVO) grundlegend – inklusive Kernzone –- überarbeitet wird. In düsteren Szenarien äusserte die Ratslinke die Vermutung, dass durch die Überarbeitung der SVO das 2008 vom Bund erteilte Label «Naturerlebnispark von nationaler Bedeutung» aufs Spiel gesetzt wird. «Der Sihlwald ist der einzige Wildnispark im Kanton.» Mit diesem Schnellschuss (die Überarbeitung der SVO) würde das Label des Bundes gefährdet. «Die elementaren Grundsätze des Naturschutzes sind für die SP nicht verhandelbar», sagte beispielsweise Postulats-Mitverfasser Davide Loss von der SP Adliswil. Gemässigtere Töne waren von Oliver Hofmann (FDP, Hausen) zu hören. Er plädierte dafür, der Überarbeitung der SVO eine Chance zu geben. «Von allen Seiten wurde die Bereitschaft signalisiert, Hand für eine konstruktive Lösung im Sihlwald zu bieten.» Es sei deshalb nicht einzusehen, weshalb dieser Prozess nun von vornherein eingeschränkt werden soll. Hans Egli (EDU, Steinmaur) bezeichnete es gar als «Schweinerei», dass die betroffenen Waldbesitzer im Sihlwald mit der Einführung der SVO vor vollendete Tatsachen gestellt und bei deren Ausarbeitung nicht einmal angefragt worden seien.

Seltsames Demokratieverständnis

Die Abstimmung zur Postulatsüberweisung verlief ziemlich exakt entlang der Fraktionsgrenzen. (Bild Martin Platter) Postulats-Mitunterzeichnerin Edith Häuseler-Michel (Grüne, Kilchberg) rechtfertigte das Zutrittsverbot in der Kernzone, die gemäss Postulat tabu bleiben soll, mit der Sicherheit der Waldnutzer. Von den toten Bäumen gehe eine gewisse Verletzungsgefahr aus. Sie bezeichnete die angestrebte SVO-Überarbeitung als ein Anliegen von «einigen wenigen» und unterstellte der Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle», dass sie die Abschaffung des Naturparks zum Ziel habe. Dem widersprach Rico Brazerol (BDP, Horgen): Man könne kaum von «einigen wenigen» reden. Immerhin hätten sechs Anrainergemeinden, die Interessengemeinschaft und mehr als tausend Stimmbürger mit ihrer Unterschrift den Regierungsrat aufgefordert, die SVO zu überarbeiten. «Ich bin selber Mountainbiker und Hundehalter. Mit Befremden stelle ich fest, wie der Sihlwald den Erholungssuchenden immer mehr entzogen wird», schloss Brazerol.

Mangelhafte Beschilderung Hans Wiesner (GLP, Bonstetten) bemängelte die Beschilderung im Sihlwald, die für Mountainbiker so gut wie nicht sichtbar sei. «Es besteht Bedarf für ein Finetuning», sagte Wiesner und sprach dem Regierungsrat sein Vertrauen aus – obschon er das dringliche Postulat mitunterzeichnet hatte. Martin Haab (SVP, Mettmenstetten) erklärte, dass das halbe Säuliamt für die Überarbeitung der SVO sei. Es dürfe nicht sein, dass private und öffentlich-rechtliche Holzkorporationen zur Gewinnung von Holzschnitzeln ihre Waldparzellen im Sihlwald nicht mehr bewirtschaften dürften. Philipp Kutter (CVP, Wädenswil) gab zu bedenken, dass durch den Unmut in der Bevölkerung über die SVO bereits in einigen Gemeinden die Zuschüsse für den Naturerlebnispark gekürzt oder zumindest in Frage gestellt worden seien. Es sei deshalb gut, dass die Politik

aktiv geworden sei. «Der Sihlwald braucht den Rückhalt in der Bevölkerung. Sonst werden die Beiträge an den Gemeindeversammlungen wohl bald ganz gestrichen», so Kutter. «Ich habe Verständnis für die Anliegen der Nutzergruppen», erklärte Mitunterzeichner Hans Läubli (Grüne, Affoltern). Die Kernzone sei jedoch Bestandteil des nationalen Schutzkonzeptes und nicht verhandelbar. Deshalb halte er an der Überweisung des dringlichen Postulats fest. In seinen Worten zum Abschluss der Debatte sagte Regierungsrat Markus Kägi, dass es nach fünf Jahren an der Zeit sei, die SVO zu überarbeiten. Er versicherte, dass der Regierungsrat nach wie vor hinter dem Label des Bundes stehe. Das Gros der Kantonsräte folgte schliesslich der Empfehlung des Regierungsrats und votierte gegen die Überweisung des dringlichen Postulats. ................................................... > Kommentar in der 5. Spalte

ämtler kantonsräte meinen

Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Der Souverän hat eigentlich gesprochen! Am 23. September 2012 hat der Souverän des Kantons Zürich mit 62,6% dem Bau des A4-Zubringers zugestimmt. Ein Resultat, welches unmissverständlich klar ist und keinen weiteren Interpretationsspielraum mehr benötigt. Wurde am Abstimmungssonntag vor mehr als einem Jahr noch mit einer Planauflage Ende 2013 gerechnet, müssen sich die geplagten Gemeinden und Anwohner nun auf Ende 2014 gedulden. Der Baubeginn schiebt sich somit um Monate oder sogar Jahre hinaus.

Kulturland werden für immer der produzierenden Landwirtschaft entzogen. Der Kanton hat jedoch die Auflage, die für den Strassenbau benötigten Fruchtfolgeflächen an einem Ersatzstandort durch Aufwertungen zu kompensieren. Im Klartext heisst dies: Der hochwertige Ackerboden, der heute auf dem Trassee der Umfahrung noch der Nahrungsmittelproduktion dient, wird sorgfältig abgetragen. Mit diesem fruchtbaren Oberboden wird dann in der näheren Umgebung weniger wertvolles Land aufgewertet.

Verschiedene Fachstellen tragen zu einer Verzögerung der Planauflage bei. Aus Sicht der Landwirtschaft haben wir akzeptiert, dass dieses Strassenbauprojekt einem übergeordneten Interessen dient. Rund fünf Hektaren

Diese neu aufgewerteten Flächen erreichen mit dieser Massnahme eine höhere Qualität und werden sich in Zukunft für den Ackerbau ebenfalls bestens eignen. Rein arithmetisch gesehen, verlieren wir somit rund fünf

Hektaren Kulturland, das heute eine geringe Qualität aufweist. Wenn nun die Fachstelle Naturschutz ihre Bedürfnisse nach weiteren Biodiversitätsflächen anmeldet, die ebenfalls auf Kulturland realisiert werden sollen, so heisst dies, dass der Nahrungsmittelproduktion in der Summe weit mehr als fünf Hektar abhandenkommen. Nimmt man zur Rechtfertigung die ebenfalls vom Zürcher Stimmvolk angenommene Kulturlandinitiative, so bestätigt dies einmal mehr die Befürchtungen vieler Zürcher Landwirte. Den links-grünen Naturschutzkreisen geht es nicht um den Schutz des Kulturlandes, welches der Nahrungsmittelproduktion dienen soll, sondern einzig und allein um die Sicherung und Ausweitung der Biodiversitätsflächen. Solche Flächen mögen für das

Auge hübsch sein, tragen aber rein gar nichts zur Produktion von Nahrungsmitteln bei. Im Gegenteil, invasive Pflanzen wie Goldrute und Springkraut machen sich auf diesen Flächen breit und stellen uns vor neue Probleme, die dann mit Steuergeldern wieder gelöst werden müssen. Als SVP-Kantonsrat hat man den Vorteil, dass die Wege zum zuständigen Regierungsrat recht kurz sind, und die ersten Gespräche zu diesem leidigen Thema sind bereits Geschichte. Es besteht berechtigte Hoffnung für die geplagte Bevölkerung von Obfelden und Ottenbach, dass dieser systematischen Verzögerungstaktik ein Riegel geschoben wird und der Wille des Stimmvolks so speditiv wie nur möglich umgesetzt wird.

Jetzt ist es ja nicht so, dass diese Betroffenen gegen den Schutz des Waldes sind. Wie wohl die Wenigsten, die zwischen dichten Bäumen Erholung suchen. Es ist vor allem die Art, wie diese Schutzverordnung aufgegleist wurde und durchgesetzt wird, die den Menschen sauer aufstösst. Verhandlungsbereitschaft für einvernehmliche Lösungen wären nämlich vorhanden. Sogar die Schutzverordnung selber sieht vor, dass eine Überarbeitung angezeigt ist, wenn ein öffentliches Interesse besteht. Die sechs Anrainergemeinden, über 1000 Unterschriften, die Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle» mit mehr als 300 Mitgliedern haben dieses öffentliche Interesse bekundet. Und was machen die links-grünen Volksvertreter im Kantonsrat? Sie versuchen die Überarbeitung der Schutzverordnung bereits vor dem Anlaufen mit Auflagen zu behindern. Sie argumentieren mit falschen Angaben und fallen in der Debatte durch krasse Unkenntnis der lokalen Verhältnisse auf. Beim Zuhören hätte man bald den Eindruck erhalten können, es sei eine Autobahn durch den Sihlwald geplant. Dabei geht es lediglich darum, seit Jahrzehnten bestehende Wegverbindungen nicht einfach zu schliessen und vergammeln zu lassen. Das sind nicht nur Einzelinteressen einiger Weniger, wie das die links-grüne Allianz glauben machen wollte. Sondern die Anliegen von Tausenden Wählern und Steuerzahlern. Denn es braucht viel, bis in der Schweiz die Leute an Kundgebungen und an die Gemeindeversammlungen gehen, um ihrem Unmut über ein herrschendes Regime Luft zu machen, wie es am Albis geschehen ist. Es wäre schön, wenn dies auch die links-grünen Politiker endlich zur Kenntnis nähmen und für einen sachlichen Dialog und den basisdemokratischen Prozess einstünden.


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Freitag, 4. Oktober 2013

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Wenn auf dem WC musiziert wird Musiker und andere Kulturschaffende verwandeln das Mettmenstetter «Rössli» im Januar 2014 in ein Klanghotel

Präsentieren Bandenwerbung für «Klanghotel Rössli», von links: OK-Mitglied Christian Gut, Beat D. Hebeisen, Wirtin Vreni Spinner und Raiffeisen-Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker. (Bild Werner Schneiter)

20 Musiker und andere Kulturschaffende verwandeln das Mettmenstetter «Rössli» Mitte Januar 2014 in ein «Klanghotel». Hinter dem Grossprojekt, das auch als Experiment daherkommt, steckt der einheimische DOK-Filmer und Musiker Beat D. Hebeisen. ................................................... von werner schneiter Das Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten hat Geschichte und schreibt Geschichten – als «Heimat» der Aemtler Bühne und anderer Künstler, als Projektionsfläche von Gewerbetreibenden, die dort zur Gewerbeschau einladen. Zu den kulinarischen Höhenflügen werden die verschiedensten Events geboten: Konzerte, Theater, Bälle, eine Metzgete usw.

dem «Klanghotel Rössli» wagt er sich nun an ein veritables Experiment, das – trotz Drehbuch – auch gewisse Risiken birgt, weil einiges improvisiert ist und nur eine Probe stattfinden kann. Alle Mitmusiker bekommen lediglich eine Songstruktur. «Die Unsicherheit erzeugt auch Spannung», sagt Beat D. Hebeisen. Dafür sorgt auch der Umstand, dass sich der Multimedia-Event während des normalen Restaurant-Betriebs abspielt. Bei «Klanghotel Rössli» wird die gesamte Liegenschaft einbezogen; das Experiment läuft in zwei Teilen ab. Im ersten werden Videoporträts aus der Serie «Menschen – Leidenschaft» von allen auftretenden Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Und diese haben hernach drei Minuten Zeit, um sich musikalisch live vorzustellen. «Damit sind die Auftretenden positioniert», sagt Hebeisen.

Experiment mit Risiken

Unterschiedliche Klänge und Stile vereinen sich

Dazu gesellt sich nun Mitte Januar ein ganz neues Element: «Klanghotel Rössli» nennt sich das Grossprojekt aus der Feder von Musiker und Filmer Beat D. Hebeisen, der im «Rössli» als Veranstalter seit vielen Jahren präsent ist – mit seinen Filmtagen, mit «A’pella Four», mit «Mut zum Hut» usw. Mit

Im zweiten Teil sind viele dieser Künstler vorerst unsichtbar. Sie spielen im Saal hinter einem weissen Tuch und versuchen damit, eine spezielle Stimmung zu erzeugen. Aber nicht nur dort: In vielen Bereichen des Gasthauses wird gespielt: In der Küche, in der Gaststube, in der Waschküche, ja

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sogar auf dem WC. Während des Programms sind mobile Kameraeinheiten unterwegs und übertragen das Geschehen direkt auf die Leinwände im Saal. Da werden auch Details sichtbar –

Vier Aufführungen im Januar 2014 «Klanghotel Rössli» wird zwischen 15. und 18. Januar 2014 viermal aufgeführt. Neben Beat D. Hebeisen sind auch der Filmtechniker Jann Erne, Christian Gut sowie Magi Niederer Hebeisen und rund 50 weitere Personen involviert. 20 Musiker treten in fünf Räumen auf, zehn Kameras und drei Videoscreens sind im Einsatz. Das Projekt «Klanghotel Rössli» ist wesentliches Element der 4. Dok-Filmtage in Mettmenstetten. Vorverkauf für «Klanghotel Rössli» exklusiv bei der Raiffeisenbank Mettmenstetten unter mettmenstetten@raiffeisen.ch oder am Schalter an der Bahnhofstrasse 19 in Mettmenstetten. Reservierung von Essen vor der Vorstellung direkt im Gasthaus zum weissen Rössli unter Telefon 044 767 02 01. (-ter.)

zum Beispiel nur die Hand einer Geigerin. Die Künstler wiederum sind via Funk, Kopfhörer und Lautsprecher miteinander verbunden. Das Publikum hört sie im Saal, dann plötzlich kommt ein anderes Instrument dazu. Unterschiedliche Klänge und Stile verbinden sich. Und dann vernehmen Zuhörende im Saal Geräusche von draussen, wenn sich Moritz Häberling mit seinen Eisenskulpturen akustisch bemerkbar macht. «Wir versuchen, über diesen zweiten Teil eine Handlung zu spannen», erklärt Beat D. Hebeisen. Das Publikum ist mittendrin, hört Livemusik oder ist via die drei Videoscreens verbunden. Auch die Zuhörenden sind gefordert. Damit sie nicht überfordert oder überfüttert werden, kommt es zweimal zu einem Unterbruch; in diesen Pausen fabuliert der Erzähler Philipp Galizia über die Ereignisse zwischen Keller und «Rössli»-Saal. Im dritten und letzten Teil, wenn die weissen Tücher gefallen sind, kommen dann alle involvierten Künstler in den Saal zum gemeinsamen Konzert. Der eigens für diesen Anlass komponierte Klanghotel-Rössli-Song lässt allen Künstlern noch einmal Raum für Improvisationen – bevor man gemeinsam zum musikalischen Schlusspunkt ansetzt.

Namhafte Kunstschaffende dabei «Wir wollen einen kreativen Raum schaffen, in dem Neues entsteht», so das Ziel von Beat D. Hebeisen. Und Wirtin Vreni Spinner freut sich ebenfalls auf diesen Multimedia-Event. «Das Projekt zeigt, dass das ‹Rössli› eine Seele hat; Beat Hebeisen legt das offen.» Dank gutem Beziehungsnetz von Hebeisen liessen sich für dieses Experiment, das in den vier Aufführungen in unterschiedlicher Ausprägung daherkommen wird, namhafte Künstlerinnen und Künstler gewinnen. Unter ihnen Christine Lauterburg, Hanna Scheuring («Fascht e Familie»), Masha Dimitri, Ursi Tschudi («A’pella Four»), das renommierte Galatea-Streichquartett und andere. «Ohne den Willen zur gegenseitigen Hilfe unter Künstlern wäre ein solches Projekt nicht realisierbar», fügt Hebeisen bei. Das Konzept von «Klanghotel Rössli» erinnert an das legendäre «Chelsea Hotel» in New York, in den 60er-Jahren ein Treffpunkt von Künstlern. Diese lancierten damals gemeinsame Projekte, woraus der Experimentalfilm «The Chelsea Girls» von Andy Warhol entstand. «Wir zeichnen die Abende im ‹Rössli› ebenfalls auf, wissen aber noch nicht, ob daraus ein Dok-Film wird», hält Beat D. Hebeisen fest.


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Freitag, 4. Oktober 2013

Orten, bergen und Übersicht wahren Verschüttete Personen nach einem Erdbeben – ZSO Albis übte im Ausbildungszentrum Lindencham Rund 40 Ämtler Zivilschützer aus den drei Diensten Führungsunterstützung, Betreuung und Unterstützung übten vergangenen Dienstag in Lindencham bei Knonau den Erstfall. Wichtigste Erkenntnis: Die Zusammenarbeit funktioniert. Am Führungsstandort laufen alle Fäden zusammen. Rémy Krüsi hat hier das Sagen. Zum ersten Mal ist er Einsatzleiter. Er verteilt Aufgaben, koordiniert – und achtet darauf, dass sämtliche einsatzrelevanten Informationen schriftlich festgehalten werden. Mit der ergänzenden Karte weiss er, welcher Trupp wo ist und was er macht. «Der Führungsstandort wurde vorbildlich betrieben», sollte ZSO-Albis-Kommandant Alfred Haab später loben. Auf den Trümmern klettern Zivilschützer gerade durch ein bestehendes Kernbohr-Loch in die Tiefe, um hier einen Verletzten zu bergen. «Schau, dass du das Rettungsbrett auf diese Seite bringst», weist einer von oben an und gestikuliert dazu. Der Stabsassistent im Rettungstrupp fordert derweil per Funk Verstärkung an. Einige Schritte weiter gilt es, einen Patienten mit Rückenverletzung transportfähig zu machen. Dazu wird erst die Halswirbelsäule stabilisiert, dann geht es mit der Schaufeltrage auf die Vakuummatratze, mit welcher sich der Rest des Körpers stabilisieren lässt. Während die Pioniere und die Stabsassistenten nur für einen Tag einrücken mussten, kamen die Betreusanitäter am Tag zuvor bereits in den Genuss einer Auffrischung – und zwar von einem Rettungs-Profi. «Für fachtechnische Sachen ziehe ich gerne Experten hinzu», verrät Alfred Haab, «da können wir nur profitieren.» (tst.)

Übungsbesprechung: Kommandant Alfred Haab (rechts) lobt insbesondere die Zusammenarbeit der drei Dienste.

Die Bergung aus den Trümmern wird vorbereitet.

Transport auf der Vakuummatratze.

Erstmals Einsatzleiter: Rémy Krüsi behält den Überblick. (Bilder Thomas Stöckli)

forum

Bogen um diese braune Pracht

Erneuerung der Mettmenstetter Turnhalle – aber richtig!

Liegt es daran, dass der Herbst sich langsam nähert? Oder ist es nur Zufall? Immer öfters musste ich in letzter Zeit auf meinem Hundespaziergang durchs Dorf einer stattlichen Portion Pferdemist ausweichen, welche sich entweder mitten auf dem Gehsteig oder gar auf unserem kleinen Weg zwischen den Häusern offenbarte. Einmal ist keinmal – fünfmal ist öfters! Ich liebe Pferde! Sehr sogar, da ich selbst über zwanzig Jahre lang in Schweden Ponnys gezüchtet habe. Deshalb weiss ich auch, dass jeder verantwortungsbewusste Pferdehalter den Paddock und die Pferdekoppel seiner Lieblinge täglich gewissenhaft vom Pferdemist befreit, damit diese edlen Tiere nicht in ihrem eigenen Dreck herumtrampen müssen oder sich gar mit ihren eigenen Parasiten wieder anstecken können.

Der FDP Vorstand hat sich intensiv mit dem Projekt der Primarschule befasst und macht strategische Überlegungen zu solch grossen gemeindlichen Investitionen. Die Turnhalle Gramatt, welche tagsüber durch die Schulen und abends durch die Sportvereine stark belegt ist, benötigt unbestritten eine Sanierung. Aufgrund der uns vorliegenden Unterlagen hat die Schulpflege den eigenen Bedarf abgeklärt und kommt zum Schluss, dass für schulische Belange eine Sanierung der alten Halle genügt. Die entsprechende Umsetzung wurde deshalb durch ein Architekturbüro ausgearbeitet und liegt für eine Vorlage an den Stimmbürger bereit, wobei wegen den hohen Investitionskosten von über zwei Millionen Franken eine Urnenabstimmung notwendig ist.

Nicht jeder Reiter ist ein Voltige-Talent Zugegeben, das Endprodukt eines Pferdemagens ist einiges appetitlicher als das, was ein Hund mit gekrümmtem Rücken in der Natur absetzt! Ich habe schon ab und zu einen Pferdeapfel mit blossen Händen entfernt, was ich mir beim Hundehäufchen absolut nicht vorstellen könnte. Da muss ich dann schon die schützende Hülle eines Plastikbeutels dazwischen haben (... wärmt übrigens schön die Hände im Winter – wenn auch nur für kurze Zeit).

Offensichtlich stehen wir hier vor einem kleineren sanitären Problem! Nicht jeder Reiter ist ein VoltigeTalent und lässt sich mühelos vom Ross gleiten, sammelt die Pferdeäpfel auf, verstaut sie in einem Rucksack und schwingt sich dann elegant wieder auf den Rücken, welcher für so viele Mitmenschen das grösste Glück auf dieser Erde bedeutet. Vor knapp hundert Jahren war das «Rossbolle Sammle» für Kinder eine alltägliche Beschäftigung. Der gesammelte Mist wurde dem Herrn Pfarrer oder einem anderen Rosenliebhaber verkauft – eine willkommene Gelegenheit, sich ein kleines Taschengeld zu verdienen. So gelesen in Rosa Weibels Buch «Fritzli der Ferienvater» – aber das ist wirklich schon sehr, sehr lange her! Und überhaupt! Wozu soll ich mir über dieses degoutante Thema Gedanken machen – und gar noch darüber schreiben? Frei nach dem, aus dem Schwedischen übersetzten Motto: «Ein bisschen Dreck in den Ecken ist mir lieber als die reinste Hölle!» werde ich auch in Zukunft grossmütig einen Bogen um diese braune Pracht machen. Vielleicht nehme ich mir ab und zu – in einem «Hundesäckli» versteht sich – eine Portion davon mit nach Hause für meine Balkonpflanzen – auch wenn es keine Rosen sind! Hedwig Olsson, Aeugst ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 0

Für eine umfassende, gemeinsame Strategie Die Primarschulpflege hat sich jedoch entschlossen, das Sanierungsprojekt vorläufig zurückzustellen, um behördenübergreifend eine Gesamtsicht der in den nächsten Jahren benötigten Räume zu erstellen. Wir sind überzeugt, dass durch eine umfassende, gemeinsame Strategie für öffentliche Bauten mehr für Mettmenstetten erreicht werden kann! Im vorliegenden Projekt muss die Frage gestellt werden, welche Bedeutung diese Turnhalle für die anderen Güter hat und ob beispielsweise die nachbar-

liche Wygarten-Halle in die Überlegungen einzubeziehen ist. Denn auch diese wird irgendwann durch die Oberstufe zu sanieren sein. Auch die politische Gemeinde muss eine gut ausgebaute Infrastruktur anstreben, welche eine sinnvolle Freizeitgestaltung und ein gutes Sozialleben im Dorf ermöglichen.

Blick über den «eigenen Gartenzaun» Nachdem nun offenbar feststeht, was die Erneuerung der bestehenden Halle kostet, begrüsst der Vorstand der FDP Mettmenstetten einen Marschhalt in der Planung, um behördenübergreifend die Möglichkeiten und Synergien zu planen. Der Blick über den «eigenen Gartenzaun» könnte durch den Beizug von externer Unterstützung verstärkt werden. Der Bedarf für alle Schulen und die Bedürfnisse der Einwohner sind, soweit nicht schon geschehen, abzuklären. Unbefriedigend wäre, wenn vor einer Abstimmung der Eindruck entstünde, man habe den Dialog zwischen den Behörden zu wenig geführt und entsprechend kein umfassendes Projekt ausgearbeitet. Ein Nein an der Urne könnte in einem solchen Fall nicht erstaunen und die betroffenen Behörden stünden vor einem Scherbenhaufen, wie bereits beim letzten, vom Volk abgelehnten Schulhaus- und Turnhallenneubau. Als «politisch interessierter Dienstleister» in unserer Gemeinde werden

wir die Entwicklung der Infrastruktur im Auge behalten, gerne mitgestalten und die Behörden unterstützen, aber bei mangelhafter strategischer Planung auch ein Nein in die Urne legen. Nicht um Neues zu verhindern, sondern, um einen optimalen Einsatz unserer knappen Ressourcen zu erreichen. Vorstand FDP Mettmenstetten: Markus Harsch, Vizepräsident anzeige


Forum

Freitag, 4. Oktober 2013

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Das Spital Affoltern erhalten – in der Rechtsform der Gemeinnützigen Spital Affoltern AG! Die neue Spitalfinanzierung, welche das Krankenversicherungsgesetz des Bundes vorschreibt und durch das kantonale Gesundheitsgesetz konkretisiert wurde, ist seit 2012 in Kraft. Es verlangt von den für die Grundversicherung zugelassenen Spitäler eine einheitliche, vergleichbare Rechnungslegung. Auch unser Spital wird eine wie in anderen Betrieben übliche Rechnung mit Bilanz und Anlagebewertung vorlegen müssen. Die Leistungen werden durch kostendeckende Fallpauschalen abgegolten. Quersubventionierungen durch die öffentliche

Hand sind nicht mehr zugelassen. Die Gemeinden werden von der Finanzierung für Leistungen des Akutspitals in Zukunft entlastet. Diese Neuordnung ermöglicht, die Spitalleistungen in qualitativer wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu vergleichen. Aufgrund dieser Ergebnisse werden in Zukunft die Zulassung und die damit verbundenen Leistungsaufträge erteilt. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden und optimale Bedingungen zu schaffen, ist die Anpassung der Rechtsform für unser Spital unumgänglich.

Ein erster Vorschlag mit zwei Aktiengesellschaften und insgesamt wenig transparenten Verhältnissen wurde auch von der SVP des Bezirks Affoltern in einer konkreten Vernehmlassung abgelehnt. Die nun vorgeschlagene Rechtsform mit einer Aktiengesellschaft kommt dem Ziel, für die Betriebsverantwortlichen flexible, unternehmerisch orientierte Voraussetzungen zu schaffen, entgegen. Die meisten Hinweise aus der Vernehmlassung der SVP wurden in die neue Vorlage eingearbeitet. Die Aktien sind im Besitz der Gemeinden. Somit bleiben die Werte des Spitals

den Steuerzahlern und Stimmbürgern im Bezirk erhalten und die Abläufe sind transparent. Um das Akutspital zu erhalten und im Wettbewerb möglichst gut zu positionieren, sind die vorgeschlagene Rechtsform und der Bau eines neuen Bettenhauses die wohl bestmögliche Ausgangslage. Für den Steuerzahler wird das finanzielle Risiko minimiert. Ein Zweckverband, in welcher Form auch immer, kann diese Voraussetzung nicht erfüllen, weil die Entscheidungswege in jedem Fall komplizierter und langwieriger sind. Für den erfolgreichen Betrieb des Spitals in der

neuen Rechtsform ist es aber auch unabdingbar, dass ein Verwaltungsrat bestimmt wird, welcher die nötige Fachkompetenz und den gesundheitspolitischen Rucksack mitbringt. Verdiente Bezirkspolitiker wären hier wohl die falsche Wahl. Die SVP des Bezirks Affoltern hat die komplexe Vorlage im Rahmen ihrer Delegiertenversammlung in aller Tiefe diskutiert. Mit überzeugender Mehrheit (30 Ja gegen 1 Nein bei 2 Enthaltungen) empfiehlt sie den Stimmbürgern des Bezirks, der neuen Rechtsform des Spitals Affoltern zuzustimmen. SVP Bezirk Affoltern

Hoffnungslos? Unserem Spital eine Chance geben, «Anzeiger» vom 1. Oktober. Wenn Herr Sommer als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission von Affoltern demnächst als Gemeinderatskandidat kandidieren sollte, wird uns das weder mit Hoffnung noch mit Freude erfüllen. Als Mitglied der EVP hat er uns mitgeteilt, was er über die nicht demokratische Spital-AG-Gründung denkt. Er ist dafür. Nun, man kann ja unterschiedlicher Meinung sein. Aber von einem Politiker und zudem von einem, der die Rechnung von Affoltern prüfen sollte, würde ich etwas stärkere und vor allem logische Begründungen erwarten. Ihm kann nicht entgangen sein, dass

sich Affoltern a. A. wegen dieser geldorientierten AG-Gründung, so sie denn kommt, um weitere 6,7 Millionen Franken verschulden müsste, also plus 13 Prozent auf sagenhafte 56,7 Millionen! Der Schuldendienst betrüge dann jedes Jahr gegen 3 Millionen verlorene Franken! Würde man den Zweckverband revidieren, bliebe uns dieses weitere Riesenloch und das in anderen Gemeinden des Bezirks, aber in etwas geringerem Ausmass, erspart. Hat Herr Sommer in der Rechnungsprüfungskommission aufgepasst? Der Präsident dieser Kommission nimmt die Verantwortung wahr. Er sagte, und das ist verbürgt: «Ich habe das Vertrauen in die

Projektleitung der AG-Gründer verloren.» Der Mann ist Rechtsanwalt und Präsident der RPK einer Gemeinde mit 11 500 Einwohnern. Auch der Präsident der Rechnungsprüfungskommission in Hausen hat sich als Ökonom ähnlich besorgt geäussert. Da sollte man vielleicht hinhören und die richtigen Schlüsse ziehen. Mögen Sie Ihren Enthusiasmus zum derzeit sorglosen Behörden-Mainstream nochmals etwas überlegen. An konträren Informationen fehlt es nicht: www.vereinzweckverband.ch. Aber lesen sollte man sie wenigstens. Hans Roggwiler, Zwillikon

«Markt – Mensch – Medizin» Symposium vom 20. September. Das Gesundheitswesen in der Schweiz ist von guter Qualität, aber vielen zu teuer! Die Werteverschiebung im Umgang mit der Zeit für den kranken Menschen zugunsten finanzieller Anreize geschieht durch Rationalisierung. Welche Diskussion ist erforderlich und welche Modelle eignen sich in Zukunft? Welches ist unser Menschenbild? Diese Fragen und mehr wurden vom Vorstand der Akademie Menschenmedizin gestellt und von Gastdozenten unter die Lupe genommen. Ein vielseitig orientiertes und interessiertes Publikum begegnete sich bei guter Stimmung im vollen Vortragssaal des Kunsthauses. Der faktenreiche Vortrag von Prof. Dr. Matthias Binswanger, Ökonom, veranschaulichte die derzeitige Dramatik im Gesundheitswesen. Die Mechanismen des künstlich geschaffenen Marktes und dessen Auswirkungen, dem künstlichen Wettbewerb, sind auch nachzulesen in seinem Buch «Sinnlose Wettbewerbe». Dr. iur. Stefan Meierhans, Preisüberwacher, zeigte die steigenden Kosten auf und bekannte sich zum Wettbewerb zum Nutzen der Wohlfahrt auch im Service Public. Allerdings fragte auch er sich, wie weit die Voraussetzungen dafür im Gesundheitswesen gegeben sind. Leider habe die Ge-

winnerwirtschaftung und die Bonus Kultur auch das Gesundheitswesen erreicht. Diesen Fakten widersprach Vorstandsmitglied Stephan Bachmann mit seinen Ausführungen zur Reha Basel, welche unter sehr bescheidenen, effizienten Rahmenbedingungen erfolgreich arbeite. Bei so viel Denkarbeit entspannte man sich gerne bei den virtuosen Improvisationen des Pianisten André Desponds. Es folgten die jungen Akteure des Gesundheitswesens. Pflegefachfrau Maya Karin Arnold, Ärztin Lea Stocker und Arzt Richard Valek erfrischten die Teilnehmenden mit Videoaufnahmen, die Aussagen von Menschen in Zürich zeigten, welche ihren Anspruch, eigene Erfahrungen und Wünsche als Hoffnungen an die Fachpersonen im Gesundheitswesen formulierten. Zeit für den Menschen und diesen als Ganzes wahrnehmen, waren wiederkehrende Voten. Die zunehmend umfangreichere Bürokratie verkürzt die Zeit beim Patienten. Dies erleben die jungen sehr engagierten Akteure als mühsam und oft sinnlos. Sie wollen ihren Beruf nach einem Menschenbild ausüben, welches den Menschen als ein spirituelles und einzigartiges Wesen mit seinem Schicksal wahrnimmt und nicht allein über die Fallpauschale. Zeit ist, war und bleibt offenbar der meist erwähnte Mangelfaktor in die-

Dr. phil. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist, Lea Stocker, Dr. med. Assistenzärztin, Richard Valek, Assistenzarzt, Maya Karin Arnold, Pflegefachfrau HF.

sen und anderen Berufen. Die Selbstsorge ist notwendig, um das Ausbrennen zu verhindern. Erich Fromm sagte: «Ich muss mich selbst sein, um andere zu verstehen.» Dies führt uns wieder zum Menschenbild, dessen weiche Faktoren schwer zu bemessen und zu berechnen bleiben. Eine erweiterte Sichtweise unter Einbezug der Geisteswissenschaften wie Psychotherapie und Kunst, Philosophie und Theologie forderten Annina Hess-Cabalzar, Psychotherapeutin, und Dr. med. Christian Hess, ehemaliger Chefarzt am Spital Affoltern. Sie erläuterten die Möglichkeiten ganzheitlicher Anschauung und Behandlung im Kontext eines solchen Menschenbildes. Wie aber erreichen wir das? Ausbildung und Weiterbildung für das Verstehen der Ganzheitlichkeit des Menschen sind erforderlich und dies auf allen Ebenen der Gesundheitsberufe. Dr. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist, erklärte in seinem viel beachteten Vortrag: «Nichts funktioniert von Gehirn zu Gehirn. Der Weg führt über die Augen, die Ohren, die Hände, die Sinneserfahrung.» Auch das Gespräch ist unumgänglich; das Gespräch über das Leben. Zum Abschluss bestätigten die Anwesenden gemeinsam Thesen für eine Neuorientierung im Gesundheitswesen auf einer neuen Plattform. Diese sind demnächst nachzulesen unter www.menschenmedizin.ch. Die Diskussion ist eröffnet. Während des Tages entstand ein helles lichtvolles Bild von Gianni Vasari und Lotti Glauser. Kunst im Alltag ist eine Quelle der Kraft und der Inspiration. Informative Literatur fand sich im Foyer am Stand der Buchhandlung Scheidegger. Wir danken dem Vorstand der Akademie für die vielschichtigen Anregungen. Das Buch zum Symposium erscheint Ende November 2013. Pflegefachfrauen mit Leib und Seele: Hanna Belck, Jliana Wälti, Sabine Hoffmann, Elvira Weber, Annagret Camenisch

Schilderwald im Gebiet Schwanden in Affoltern. (Bild -ter.)

Amtsschimmel wiehert – Seldwyla grüsst Derzeit sind viele Bauarbeiter daran, die Tempo-30-Zone im Gebiet Schwandenstrasse / Heimpelstrasse / Seewadelstrasse einzurichten. Wir sehen da die ganze Palette von Varianten, wie eine 30er-Zone realisiert werden kann. Es geht von den offiziellen Tempo-30Tafeln mit dem schönen Wappen von Affoltern über kleine runde Pfosten, künstlich erstellte Schwellen, wo man sich fühlt wie auf hoher See, bis hin zu hervorstechenden Trottoirs. Alles, um die Autos dazu zu bringen, doch bitte mit Tempo 30 durch diese Strassen zu fahren. Zu guter Letzt sehe ich

da an der Ecke Schwanden – Heimpelstrasse dieses Schild, wo ich dann schon ernsthaft am gesunden Menschenverstand zweifle. Richtung Aespli mit Fahrverbot, wie auch Richtung Schwandenhölzli ist es also wieder erlaubt, schneller als mit 30 km/h zu fahren (!), wo es sich doch um einen Wanderweg handelt. Ich denke, hier sind ein paar hundert Franken Steuergelder in den Sand gesetzt worden.

Populistisches Elaborat

Ignoranter Zynismus

Eine Industrie wird beschäftigt, Leserbrief im «Anzeiger» vom 1. Oktober.

Um es einmal klar zu sagen: Ich bin ein Gutmensch, noch ein netter linker dazu. Und ich bin stolz darauf. Das Gegenteil wäre ja ein unfreundlicher rechter Schlechtmensch. Wer will das schon sein, ausser vielleicht Herr Bortoluzzi. Für geradezu blanken ingnoranten Zynismus halte ich, was Herr Bortoluzzi zur Entwicklungshilfe schreibt: Von Glencore ausgebeutete Menschen in Afrika seien ohne Not und bräuchten keine nutzlose Unterstützung. Dahingegen, moniert er, nehmen die Hedinger Steuerzahler Schaden durch die gutgeheissene Initiative «Hedingen handelt solidarisch», welche einen geringen Teil unbudgetierter Glencore-Steuereinnahmen den dort betroffenen Menschen zukommen lässt. Unglaublich, was manche Menschen denken!

Im ausgedehnten Text von Herrn Bortoluzzi steht das Wort Gutmenschentum siebenmal. Gefolgt von viermal Mal Gutes. Dann auch Schlagwörter wie Helfersyndrom (wohl vorhandenes Expertenwissen) und Therapieindustrie. Und schliesslich trafs dann auch noch eine Gutmenschin (Sozialtherapeutin). Ganz genial ist der Schlusssatz: «Im Einzelfall ...» Aha? Und die Restfälle? Meine Meinung: Ich halte das Ganze für ein populistisches Elaborat eines zutiefst frustrierten Menschen. Runterreissen kann jeder. Folge zwei könnte sich Herr Bortoluzzi also wirklich sparen, sich zumindest kürzer fassen, ausser es fällt ihm auch etwas über Schlechtmenschen und Schlechtes ein. Franz Kengelbacher, Affoltern

Philippe Dietrich, Affoltern, regelmässiger Langsamfahrer in diesem Gebiet

David Rittmeyer, Obfelden


Gewerbe

30 Jahre

Wilde Töne

Die Buchhandlung Scheidegger in Affoltern feiert Jubiläum. > Seite 19

«Gländ» begeisterten im kleinen Rahmen in der Galerie am Märtplatz in Affoltern. > Seite 21

Freitag, 4. Oktober 2013

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BMX-Silber Obfelder Tim Weiersmüller überzeugt in der Deutschschweizer Meisterschaft. > Seite 26

Ein Automobilsalon direkt vor der Haustür Herbst-Ausstellung auf dem Kronenplatz Die Herbst-Ausstellung vom Samstag, 5. Oktober, in Affoltern wird bestimmt wieder zum Treffen der Automobil-Freunde im Knonauer Amt. Auch diesen Herbst zeigen traditionsgemäss einige bekannte Markenvertreter aus der Region ihre Produkte und Leistungen. Viele bekannte Marken treffen sich auf dem Kronenplatz im Zentrum von Affoltern. Die zahlreichen Marken und Modelle lassen sich direkt vergleichen. Bestimmt findet jeder Besucher ein Fahrzeug, das ihm zusagt und einen Garagisten, der seine Erwartungen erfüllt.

Und damit sich die Besucher wohl fühlen, locken ein Bistro für Aussteller und ihre Kunden sowie Grillplausch mit feinen Würsten von der Metzgerei Weiss, Hausen. Weiter kommen diesmal auch Liebhaber von gepflegten Innendekorationen auf ihre Kosten. Herbst-Ausstellung vom Samstag, 5. Oktober, 9 bis 17 Uhr, Kronenplatz, Affoltern. Die Aussteller: Audi: Garage G. Bürgisser, Merenschwand; Chevrolet:

Reto Bernhard (ganz rechts) und sein Team. (Bild zvg.)

Sportcar-Center AG, Bonstetten; DFSK: M. Reichenbach, Hedingen; Honda: W. Reichenbach, Hedingen; Ford und Ssang Yong: René Hächler AG, Obfelden; Kia: Mahler Automobile AG, Obfelden; Mazda und Skoda: Garage Ruegg AG, Hausen; Mercedes Benz und Jeep: Auto Kaiser AG, Cham; Volvo: Albin Herzog AG, Ottenbach.

Seit 20 Jahren ein kompetenter Ansprechpartner für Haustechnik W.R. Bernhard Wettswil AG – jetzt ISO-zertifiziert Die W.R. Bernhard Wettswil AG – oder kurz «Hallööchen» – beratet und betreut Kunden im Säuliamt und Grossraum Zürich seit 20 Jahren in allen Bereichen der Haustechnik. Vor Kurzem erhielt das Unternehmen die ISO 9001 Zertifizierung – Garant für gelebte Qualität.

Der Kronenplatz wird wieder zum Treffen der Automobil-Freunde. (Bild zvg.)

1993 gründete Reto Bernhard, ausgewiesener Fachmann für Sanitär und Heizung, seine eigene Firma. Das Unternehmen hat sich von Beginn weg auf die Konzeption von zeitgemässen und kostengünstigen Lösungen bei Renovationen und Umbauten spezialisiert. Besonderen Wert wird auf einen

einwandfreien und effizienten Unterhalt und Service gelegt. In den Räumen der W.R. Bernhard Wettswil AG findet man für alle Geräte und Installationen in Küche, Bad und Heizung ein grosses Ersatzteillager mit qualitativ hochstehenden Komponenten. Gut ausgebildete Mitarbeiter garantieren eine optimale Betreuung und einen reibungslosen Betrieb der haustechnischen Anlagen. Vor Kurzem ist das Unternehmen erfolgreich nach der anerkannten ISONorm 9001:2008 für Qualitätsmanagement zertifiziert worden. Höchste Qualität in allen Unternehmensbereichen, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit sind die obersten Gebote der W.R. Bernhard Wettswil AG. Des-

halb wird auch laufend in die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert. Als eines der wenigen Unternehmen im Grossraum Zürich ist die W.R. Bernhard Wettswil AG zudem für die Durchführung von periodischen Sicherheitskontrollen an Gasapparaten und -installationen zertifiziert. Ist ein Umbau oder eine Renovation in Planung? Steht eine Sanierung der Heizung an? Oder darf es eine neue Küche oder eine Wellness-Oase anstelle des alten Badezimmers sein? Die W.R. Bernhard Wettswil AG ist für eine unverbindliche Beratung erreichbar. W.R. Bernhard Wettswil AG, Niederweg 2, Wettswil. Telefon 044 700 25 25, www.wrbernhardag.ch.

Hochwertige Materialien «Nicht auf den ersten kombiniert mit neuster Technologie Schnee warten» Schweizer präsentiert sich an der Fachmesse Holz in Basel

Pneuwechselaktion des Pneuhauses Städeli

Die Ernst Schweizer AG präsentiert an der Holz in Basel vom 8. bis 12. Oktober Neuheiten und bewährte Produkte der Marken Schweizer, Meko, Homena und Tobler. In der Halle 1.1 am Stand D02 überrascht der Geschäftsbereich Holz/Metall-Systeme mit einer Vielzahl von Exponaten für Neubau und Sanierung.

Bereits zum 10. Mal findet in der Woche vom Montag, 7. Oktober, bis Freitag, 11. Oktober, von 14 bis 22 Uhr, und am Samstag, 12. Oktober, von 8 bis 14 Uhr die beliebte Aktion des Pneuhauses Städeli in Ober-Rifferswil statt.

Das interessierte Fachpublikum findet am Messestand von Schweizer unter anderem die neue Schiebetür ST mit neuartigen Schiebebeschlägen ohne Hebemechanismus. Sie ermöglicht eine bodenbündige, raumhohe Fensterverglasung für viel Gestaltungsfreiraum und maximalen Lichteinfall. Mit dem vollautomatischen Antrieb Drive ausgestattet, ist deren Bedienung kinderleicht. Mit dem Sanierungsfenster Hmw-M bietet Schweizer eine zweckdienliche und ökologische Lösung an, wenn es nicht möglich oder sinnvoll ist, Fenster inklusive ihrer Rahmen zu ersetzen. Schweizer kombiniert Holz als statisch tragendes Element mit natürlichen Dämmeigenschaften mit wetterbeständigem Aluminium, bei-

Die Schiebetür ST mit dem vollautomatischen Antrieb Drive sorgt neben einem modernen Raumgefühl auch für Barrierefreiheit. (Bild zvg.) spielsweise beim Fenster- und Fassadensystem Hme-3. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Langlebigkeit, die Wartung und die Ökologie der Produkte aus. Schweizer überzeugt auch mit technisch ausgereiften Holzfenstern, die preislich attraktiv und nachhaltig sind. Sie eignen sich hervorragend für

Neubauten wie für Sanierungen aller Art. Als ein Unternehmen, das sich seit vielen Jahren der Nachhaltigkeit verpflichtet sieht, bietet die Ernst Schweizer AG ihre Produkte mit einer Minergie- oder Minergie-P-Vorzertifizierung an.

Eigentlich weiss man es. Es ist jedes Jahr dasselbe, und doch verschiebt man den «lästigen» Pneuwechsel häufig auf den Zeitpunkt, wenn der erste Schnee gefallen ist. Dann sollte es natürlich ganz rasch gehen. Weil aber auch noch andere nicht früher daran gedacht haben, ihren Wagen für den Winter vorzubereiten, entstehen unangenehme Wartezeiten. Doch Experten sind da gleicher Meinung wie die Pneuhändler: Schon ab plus sieben Grad Celsius verlieren die Sommerreifen an Haftung, und nasses Laub in Waldpartien erhöht die Rutschgefahr mit Sommerreifen ebenfalls. Wer also frühzeitig für den Winter gerüstet sein und nicht lange warten will, kann in der Woche vom 8. bis 12. Oktober im Pneuhaus Städeli an der Hauserstrasse 3 in Rifferswil ohne Voranmeldung vorbeikommen.

Das Pneuhaus Städeli empfängt. (zvg.) Von 14 bis 22 Uhr wird der Geschäftsinhaber, Martin Städeli, mit seinen Helfern den Wagen wintertauglich machen. Am Samstag, 11. Oktober, 8 bis 14 Uhr, findet die gleiche Aktion statt. Das Pneuhaus Städeli verwendet hauptsächlich Nokian-Reifen, gewährt aber auch auf allen anderen Marken dieselben Spezial-Nettopreise.


Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 6. Oktober 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Sophie Emily Schaub, Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 9. Oktober 12.30 Gemeinschaftsessen im Eichhörnli

Freitag, 4. Oktober 19.00 Concerti Piccoli Brahms Trio op. 40 Patrik Gasser (Waldhorn) Mario Huter (Violine) Mirco Bergo (Klavier) ref. Kirche Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst Pfrn. Bettina Stephan ref. Kirche Fahrdienst Annegreth Rösti Tel. 044 761 27 66 Freitag, 11. Oktober 13.30 Freitagstreff «Jassen für alle», kath. Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels Sonntag, 6. Oktober 10.00 «Kunstpause» – Gottesdienst mit Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 10. Oktober 14.00 Uhr, Seniorentreff im Ulmensaal. «Alt und älter werden in Affoltern», Überblick über die bestehenden Angebote und Hilfestellungen mit M. Aeschlimann Freitag, 11. Oktober 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 6. Oktober 2013 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer und den Schwarzenberger Bibelfiguren, welche Huusemer Frauen anfertigten und für diesen Gottesdienst szenisch aufstellen. Dienstag, 8. Oktober 2013 19.30 Lese- und Gesprächskreis in der Bullingerstube. Wir lesen das Buch «Religion für Atheisten» von Alain de Botton.

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Vanessa Schöb und Leonie Schönbächler. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag 5. Oktober 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier: Auftakt Sonntag 6. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 9. Oktober 17.15 KEIN offenes Singen während der Herbstferien Donnerstag, 10. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) Donnerstag, 10. Oktober 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Ch.Hürlimann in der Klosterkirche

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 5. Oktober 09:30 Kolibri mit dem Leitungsteam Marina Clerici und Ilona Lüscher, Vorbereitung Erntedank. Sonntag, 6. Oktober 10:00 Familienfeier zu Chilbi und Erntedank in Maschwanden, Leitung Pfrn. Susanne Wey und Kolibriteam mit Kindern, Musik: Marianne Rutscho.

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 5. Oktober 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden (Erntedank- und Chilbigottesdienst) Pfrn. Susanne Wey

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst: Käthi Kurtz Tel. 044 761 23 47

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. Oktober 19.30 Abend-Gottesdienst Pfrn. Irene Girardet Fischer Freitag, 11. Oktober 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Oktober 17.30 Wort-Gottesfeier mit Kommunion Sonntag, 6. Oktober 10.30 Wort-Gottesfeier mit Kommunion zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen 10.30 Chinderchile im Pfarreizentrum 15.00 Gottesdienst für die Kroaten/Franziskusfest Freitag, 11. Oktober 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Freitag, 4. Oktober 9.00 Herz-Jesu Gottesdienst Samstag, 5. Oktober 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 6. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 8. Oktober 19.30 Abendmesse

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. Oktober 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Oktober 11.00 Eucharistiefeier mit Taufe von Jonas Müller

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. Oktober 9.00 Wort-Gottesfeier mit Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 4. Oktober 19.00 Alphalive-Kurs 19.30 Twens: Lounge Sonntag, 6. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Andi Wolf Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm anschliessend Teilete Montag, 7. Oktober 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 9. Oktober 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 6. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, ETG Mettmenstetten Sonntag, 6. Oktober 10.30 Gottesdienst Sonntagschulen/Unterricht 13.30 Bericht über Brunnenprojekt in Peru Donnerstag, 10. Oktober 20.00 Gebetsabend

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Aufgrund der weltweiten Ausstrahlung der Generalkonferenz fällt der Gottesdienst in Bonstetten aus. Die Generalkonferenz kann in verschiedenen Sprachen verfolgt werden auf: www.hlt.ch. Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Aktivitäten siehe www.hlt-bonstetten.ch.

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Klirr Scherben bringen Glück und freundliche

Glaser ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88


Gewerbe

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Angebot steigt, Preise sinken 30 Jahre Buchhandlung Scheidegger in Affoltern

Kinder dürfen gratis basteln. (Bild zvg.)

Gruselige Windlichter zu Halloween Herbstliches Basteln im Emmen Center von Montag, 7., bis Freitag, 11. Oktober. Im 1. OG des Emmen Centers können von Montag, 7., bis Freitag, 11. Oktober, von 14 bis 17 Uhr alle Kinder ihr eigenes Halloween-Windlicht basteln und nach Herzenslust bemalen. Sämtliches Material sowie die Tipps und Tricks der Betreuerinnen stehen kostenlos zur Verfügung. Das Emmen Center freut sich auf zahlreiche Kinder, die beim Herbstbasteln mitmachen. Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

Vor dreissig Jahren ist die Buchhandlung Scheidegger von Hedingen nach Affoltern an die Obere Bahnhofstrasse gezogen. 1983 war dies eine gewaltige Expansion für die kleine Landbuchhandlung – gegründet 1968 von Arnold Scheidegger und Martin Grob. Die Verkaufsfläche wuchs von 30 auf 120 m² – seit dem Jahr 2000 sind es nun 200 m² –, der Umsatz und die Kundenfrequenz ebenso, wie auch das Angebot. Die Bücher konnten entsprechend attraktiv präsentiert werden. Der Laden, wo früher die Druckerei Schönbächler gearbeitet hat, wurde umgebaut, mit modernen KlassikerMöbeln von Alvar Aalto und Andreas Christen bestückt und die Beleuchtung als Raumelement rückt die Bücher ins richtige Licht. Was hat sich nun in den dreissig Jahren verändert? Das Angebot wird von Jahr zu Jahr grösser und vielfältiger und die Buchpreise sind um über 20% gefallen. Alles Dinge, die die Kunden freuen. Non-Books (Spielsachen, Kalender, Kunstkarten u.a.) nehmen einen grösseren Stellenwert ein und neu im Angebot sind E-Books und EReader.

Auch ein Kulturort und Treffpunkt Die Buchhandlung hat eine attraktive und benutzerfreundliche Website mit einer riesigen Datenbank dahinter. Alle Dienstleistungen, die die Konzerne

Martin Grob (links) und Urs Wetli, seit 1968 und 1974 mit dabei. (Bild zvg.) und Internet-Buchhandlungen anbieten, sind auch bei Scheidegger zu haben und dies alles sehr persönlich und kundenorientiert. Langjährige und belesene Buchhändlerinnen und Buchhändler engagieren sich für Leser und das Angebot. Auf die Lehrlingsausbildung und damit auf den Nachwuchs wird grossen Wert gelegt.

Die Buchhandlung versteht sich seit jeher nicht nur als kommerziell ausgerichteter Betrieb, sondern auch als Kulturort und Treffpunkt. So wurden in den letzten dreissig Jahren über 150 Begegnungen mit Autorinnen und Autoren organisiert. 2013 stellt ein Rekordjahr an hochkarätigen Events dar.

Das Team und die Inhaber des Geschäfts (die Familien Grob und Wetli) sind gerüstet für den immer kräftigeren Wind und die Veränderungen im Buchgeschäft. Am Samstag, den 5. Oktober, laden sie alle ein zu Tee, Kaffee, Gebäck und Wein. Infos unter www.scheidegger-buecher.ch.

Wo Bello, Luna und Ara wieder gesund werden Neuübernahme der Kleintierpraxis im Heumoos in Bonstetten Seit September 2013 werden in der neueröffneten Kleintierpraxis «Susi & Strolch» im Heumoos in Bonstetten Kleintiere behandelt. Die Praxis der zwei Tierärztinnen ist mit den neuesten medizinischen Gerätschaften ausgerüstet. Damen- und Herren-Coiffeuse Simone Trachsel an der Arbeit in ihrem neuen Salon an der Ankengasse in Rifferswil. (Bild Martin Platter)

«Haarzauber» in Rifferswil Neuer Coiffeur-Salon an der Ankengasse 20 Simone Trachsel hat sich mit der Eröffnung ihres eigenen Coiffeur-Salons für Damen, Herren und Kinder am letzten Samstag einen Lebenstraum erfüllt. Die gelernte Damen- und Herren-Friseurin schneidet nicht nur gekonnt die Haare. Sie bietet ein Verwöhnprogramm. Der Kunde staunt beim ersten Betreten des neuen Coiffeur-Salons in Rifferswil. Im unteren Bereich des stattlichen Wohnhauses an der Ankengasse 20 ist ein heller Raum entstanden, der die alte Bausubstanz des Gebäudes modern interpretiert. Nur die wuchtige Steintreppe erinnert noch daran, dass hier vorher ein Keller war. «Meine Brüder hatten hier die Werkstatt für ihre Motocross-Maschinen», erklärt Simone Trachsel gutgelaunt. «Geduldig hat mir mein Mann, der Bauführer ist, geholfen, den Raum für meine Zwecke umzubauen.» Sie liebe «Shabby Chic», jene Mischung aus alten Elementen und Einrichtungsgegenstän-

den aus dem Brockenhaus, die in den 1980er-Jahren einen Gegentrend zu kostspieligen Innenausstattungen setzte. Chick ist es tatsächlich geworden. Die zeitgemässe Haarschneide-Infrastruktur passt perfekt zu den Anleihen aus früheren Zeiten. Auch der Service, den Trachsel zu bieten hat, vermag zu überzeugen. Was den Herren natürlich besonders freut, ist die Kopfmassage, die zum Haarschnitt gehört. «Frauen werden beim Coiffeur oft mit kleinen Geschenken und Müsterchen verwöhnt. Damit die Männer nicht leer ausgehen, biete ich die Kopfmassage», erklärt Trachsel. Sie hat das Haarschneide-Handwerk von der Pike auf gelernt hat und vor der Babypause einige Jahre auf dem Beruf gearbeitet. Das merkt man: Routiniert bringt die Rifferswilerin wieder Form in die Haarpracht. Und überrascht den Junior zum Schluss noch mit farbigen Strähnchen, die sich herauswaschen lassen. So macht der Coiffeur-Besuch Spass. Telefonische Voranmeldung erwünscht: 043 466 50 70. (map.)

Die «Lady and the Tramp» (Deutsche Version «Susi & Strolch») aus dem gleichnamigen Zeichentrickfilm von Walt Disney würden sich ganz bestimmt äusserst wohlfühlen in den hellen und freundlichen Räumen der neueröffneten Kleintierpraxis in Bonstetten. Ganz sicher wären sie auch beste Freunde der beiden Praxishunde Neo und Pina, welche die Patienten der beiden Tierärztinnen Ursula Käppeli und Helga Egner jeweils freundlich wedelnd begrüssen. Für die beiden jungen Veterinärinnen war die Übernahme der Praxis von Dr. Zimmermann nicht nur ein grosser Schritt in die Selbstständigkeit, sondern auch eine äusserst spannende Herausforderung.

Stressfreie Atmosphäre für alles, was da kreucht und fleucht Wer die moderne Praxis betritt, spürt sofort die angenehme und stressfreie Atmosphäre, die sich umgehend auch auf das kranke Tier überträgt. Kleintiere, Hunde, Katzen aber auch Vögel, Reptilien und alles sonstige was so «kreucht und fleucht» befinden sich in der Praxis Susi & Strolch in den besten Händen. Sie ist mit den modernsten medizinischen Gerätschaften ausgerüstet, wie Ultraschall, digitales Röntgen und erstellt vor Ort die Blutbestimmung. Ursula Käppeli und Helga Egner planen, in der nächsten Zukunft InfoAbende für Kleintierhalter durchzuführen. (mm)

Moderne und freundliche Praxis: Neo mit Helga Egner und Ursula Käppeli mit Pina (vorne). (Bild Martin Mullis) Kleintierarztpraxis Susi & Strolch»,

Telefon 044 701 11 44,

Im Heumoos 8, 8906 Bonstetten.

www kleintierpraxis-susiundstrolch.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 4. Oktober 2013

Britischer Blues- und Soul-Poet Paul Millns zu Gast im «Pöschtli» Aeugstertal

Die Spyre-Alphütte wird wieder zum Halligalli-Treffpunkt. (Bilder zvg.)

Spyre auf der Alm Halligalli-Treffpunkt im Bezirkshauptort Ab morgen Samstag, 5. Oktober, ist es so weit: die legendäre Spyre-Alphütte steht und wird zum grössten Halligalli-Treffpunkt im noch schneefreien Affoltern. Seit drei Jahren ist es für Insider keine Frage: Die Spyre-Alphütte kann dem «Almhütten-Groove» von Ischgl, Sölden und Co. auf jeden Fall das (Ski)-Wasser reichen. Es ist Herbst, die Abende werden länger und die Zeit, in der man sich gemütlich an einem warmen und heimeligen Ort mit Freunden treffen möchte, hält Einzug. Das Spyre-Team hat die Sommerlounge wieder in die legendäre Alphütte verwandelt. Statt kühler Sommerdrinks füllen nun Jägermeister, Hüttenkaffe, Shots und Trockenfleisch-Platten die ServiceTablett.

Es riecht nach Käse ... Fonduecaquelon und Raclette-Öfeli stehen auf den Tischen, die Gäste geniessen das gemeinsame Rühren und vermeintliche Brotsuchen in der Pfanne – es herrscht gemütliche, pure Alphüttenstimmung. Die nötigen Zutaten werden übrigens alle aus der Region angeliefert, und die Fondue-Hausmischung ist garantiert eine Sünde wert. Wer aber meint, die Hütte wäre nur ein Platz zum Sitzen und Essen, der hat weit gefehlt: Die Hütte rockt schon in frühen Abendstunden – ganz so wie man es sich von den österreichischen Skiorten gewohnt ist. DJ Legumes aus der Gondel sorgt zusammen mit dem typischen Hüttenpartysound dafür, dass keiner mehr sitzen

Hört man Paul Millns CDs, fühlt man sich in eine schöne Hotelbar versetzt, in der für einmal ein wirklich guter Barpianist dafür sorgt, dass man den Abend bei ihm, mit bunten Drinks und gerösteten Nüssen verbringt. Doch Millns, so federleicht und unverschämt selbstverständlich er mit leisen Klängen umgeht, ist ein musikalisches Schwergewicht und zählt zu den Favoriten der Musikspezialisten von Funk und Presse, die ihn seit Jahren mit Lorbeeren überhäufen. Paul Millns wurde in Norfolk geboren und begann seine musikalische Karriere Ende der 60er–Jahre, zuerst als Pianist und Keyboarder in verschiedenen Blues- und Soulbands. Bald folgten Welttourneen mit Alexis Korner und Eric Burdon, dessen Songs er auch arrangierte, sowie Tourneen mit Louisiana Red und Jo-Ann Kelly. Ferner arbeitete er mit David Crosby, John Mayall und Ralph McTell zusammen. Im Anschluss daran widmete er sich seiner Solokarriere. Durch einen Auftritt in der legendären Rockpalast-Reihe wurde er einem grösseren Publikum bekannt. Obwohl er oft mit Joe Cocker, Tom Waits oder Randy Newman verglichen wird, ist Paul Millns eine eigenständige und unverwechselbare Musikerpersönlichkeit. Seine Songs stammen alle aus eigener Feder. Er bietet sowohl ru-

Die Musiker von links: Vladi Kempf (Drums), Paul Millns (Piano & Vocals), Ingo Rau (Bass) und Butch Coulter (Blues-Harp & Guitar). (Bild Sylvain Fasel) hige und einfühlsame Balladen wie auch eine explosive Mischung aus Blues und Soul. Dabei überzeugt er nicht nur mit ausgefeilten Arrangements, perfektem Pianospiel und seiner rauen, ausdrucksstarken Stimme, sondern auch mit intelligenten und aussagekräftigen Texten. Paul Millns spielte auf allen bedeutenden europäischen Festivals und tourte in den USA und Kanada. Im «Pöschtli» gastiert er nun bereits zum achten Mal, im Gepäck seine neue CD.

Begleitet wird er von seiner hochkarätigen Band: Es sind dies der deutsche Bassist Ingo Rau, der Schlagzeuger Vladi Kempf und der kanadische Weltklasse-Harmonica-Spieler Butch Coulter, der schon mit Musikern wie Albert Collins, Jimmy Page, Mick Taylor und Jeff Healey zusammengespielt hat. Konzert am Sonntag, 13. Oktober, um 19 Uhr im Pöschtli Aeugstertal. Essen gibt es ab 18 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 761 61 38

Trinkwasser für Randgruppen Vortrag mit Bildern über Peru in Mettmenstetten

Der DJ heizt aus der Gondel ein. bleiben kann. «Jetzt geht die Party ab, die Party geht ab». Vom «roten Pferd» bis zu DJ Ötzi’s «Sterne»-Song kennt jeder die Texte – mehr oder weniger – auswendig und singt und johlt mit. Der Hüttenzauber vereint halt eben Jung und Alt! Wer sich nach einer heimeligen Atmosphäre oder einem Raum für einen Gruppenanlass, wie z. B. Geburtstags- oder Weihnachtessen umschaut hat mit der Spyre-Hütte bestimmt den absoluten Volltreffer gefunden. Zum krönenden Abschluss eines Spyre-Hüttenabends hier noch ein persönlicher Geheimtipp: Es lohnt sich «Mamas Sahnehäubchen» und die «heissi Liebi» zu versuchen – da kann keiner widerstehen ..! Manu Knechtle

Wie ethnische Minderheiten im peruanischen Urwaldtiefland zu sauberem Trinkwasser kommen, berichten langjährige interkulturelle Mitarbeiter in der Evangelischen Täufergemeinde Mettmenstetten. Im Einzugsgebiet des Amazonas gibt es keinen Wassermangel. Das Trinkwasser jedoch ist mit Parasiten verseucht und folglich Quelle verschiedenster Krankheiten. Aus diesem Grund baut Manfred Kämpf, zusammen mit den einheimischen Männern, von Hand einfache Rohrbrunnen in den Dörfern.

Schon 30 Jahre in Südamerika Seit 30 Jahren lebt das Ehepaar Kämpf in Südamerika und arbeitet für das selbstständige Missions- und Hilfswerk Indicamino – der Name ist abgeleitet von «Wegweiser». Die Institution betreibt verschiedene Ausbildungszent-

Endlich sauberes Wasser: Ein Brunnen entsteht. (Bild zvg.) ren in Peru, Bolivien und Kolumbien. Manfred und Betty Kämpf berichten mit Bildern aus ihrer vielfältigen Tätigkeit.

Vortrag am Sonntag, 6. Oktober, 13.30 Uhr (ca. 1 Stunde). Evangelische Täufergemeinde, Weidstrasse 20, Mettmenstetten. Infos: www.indicamino.org und www.etg-mettmenstetten.ch.

Emaillierte Haushaltartikel

Kohle einst und heute

Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon empfängt morgen Samstag

Grünliberale laden ins Bergwerk Riedhof

Emaillierte Töpfe, Teller, Tassen, Pfannen und andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs waren seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in jedem Haushalt zu finden. Diese wurden in der Vergangenheit mangels anderer korrosionsbeständiger Werkstoffe nicht nur im Haushalt eingesetzt, sondern auch in der Apotheke, als Strassenschilderund Hausnummern. Erst durch das Aufkommen von Edelstahl und insbesondere Kunststoffen wurden emaillierte Haushaltsgegenstände seltener. Da Qualitätsemaillierungen von Töpfen und Pfannen gut für Allergiker geeignet sind, ziehen emaillierte Kochgeschirre mittlerweile wieder in die moderne Küche ein. Charakteristisch für emailliertes Geschirr ist, dass es bei der Benutzung durch starkes Anstossen sogenannte Abplatzungen erleiden kann. Bei einem solchen Schlagschaden ist das

Noch heute wird in China 70% des Stromes mit Kohlekraftwerken hergestellt, mit dramatischen Folgen für die Umwelt. Neben eigenen Kohlevorkommen muss China sogar Kohle importieren. Beim Hauptlieferanten Australien sind die Kohlebergwerke regelmässig ein politisches Thema – es geht um Arbeitsplätze und die Gewinne der Kohlekonzerne, aber vor allem auch um die Umweltverschmutzung beim Abbau. Seit 1932 die Bahn im Säuliamt elektrifiziert wurde und in den 50erJahren die verbreiteten Kohleheizungen auf Erdöl umgestellt wurden, ist die Kohle in der Schweiz (fast) von der Bildfläche verschwunden. Doch wurde bis zum zweiten Weltkrieg gerade in schlechten Zeiten auch hier bei uns im Säuliamt Kohle gefördert. Der Verein Bergwerk Riedhof hat in Aeugstertal eine kleines Museum gestaltet und

gestellten Gebrauchsobjekten festgestellt werden. Es sind Objekte, die von ca. 1890 bis in die 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts in Affoltemer Haushaltungen im Gebrauch waren. So enthält die Sammlung Apothekermessbecher, einen Nachtkessel, verschiedenste Küchengeräte und Beschriftungen.

Immer am 1. Samstag des Monats

Email-Töpfe und Küchengeräte. (zvg.) Email bis auf den Stahl abgeplatzt. Das Geschirrteil beginnt an der beschädigten Stelle zu rosten. Diese Schadstellen können auch an den aus-

Das Dorfmuseum Affoltern ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch morgen Samstag, 5. Oktober. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Infos: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

ermöglicht Führungen durch den alten Bergwerkstollen. Am Samstag, 26. Oktober laden die Grünliberalen im Rahmen der Diskussion um fossile und erneuerbare Energiequellen und die Energiezukunft im Säuliamt ein zu einer Besichtigung mit anschliessendem Apéro. Kantonsrat Hans Wiesner hält im Museum ein Kurzreferat «Kohle im 21. Jahrhundert – wie weiter mit fossilen Brennstoffen?» Anschliessend können die Gäste das Bergwerkmuseum besichtigen und haben die Möglichkeit, den Bergwerkstollen zu besuchen. Ausserdem gibt es noch einen Apéro und Gelegenheit für Gespräche und Diskussion. Samstag, 26. Oktober 2013, 15 bis 17.30 Uhr, im Museum und Stollen des Bergwerkes Riedhof, Aeugstertal (Postautostation Aeugstertal, Einfahrt Götschihof, Parkplätze vorhanden).


Veranstaltungen

Freitag, 4. Oktober 2013

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Der Anarchojodler und die Hackerin «Gländ» begeisterten im kleinen Rahmen in der Galerie am Märtplatz in Affoltern Afrikanische und mongolische Elemente, Einflüsse der Pygmäen und der Appenzeller Musik bilden – nebst eigenen Kreationen – den musikalischen Horizont von Christian Zehnders Gesang. Mit Barbara Schirmer am Hackbrett gab er in der Galerie Märtplatz ein Konzert, veranstaltet von KiA, Kultur in Affoltern. ................................................... von denise bohnert Obwohl der Stimmkünstler schweizweit und international sehr bekannt ist, aber auch in Affoltern – er war mit «Stimmhorn» zu sehen und auch im LaMarotte vor nicht allzu langer Zeit – bleiben einige Plätze in der Galerie Märtplatz leer. Wartet das Publikum bis November, wenn Zehnder mit dem Trio Kraah das Moira TanztheaterStück «quellwasser» (Aula Ennetgraben) live begleiten wird? Bandoneon sowie ein anderer, weisser «Quetschbalken» stehen neben dem komplexen Instrument Hackbrett parat auf der Bühne. «Das sieht nach einer Stubete aus», meint Christian Zehnder angesichts der Zuschauerzahl fröhlich und fängt gleich mit einem klassischen Zäuerli an. Barbara Schirmer, mit ihrer leuchtend roten Haarfarbe, stimmt gleich mit ein. Auch sie strahlt. Er beginnt mit sanfter Jodel-

publireportage

Wunder: Die Melodie stammt von einem afrikanischen Komponisten. «Wir sind musikalisch ein Transitgländ, verbinden was passt, lassen Grenzen schmelzen.» Afrikanisch-Appenzellerische Freundschaft nennt er das.

Jodel ist der Blues der Schweizer Zehnders Stimme ist kraftvoll und sanft, bewegt sich in Sphären. Das Hackbrettspiel erfordert volle Konzentration, jeder Ton muss angeschlagen werden, Barbara Schirmer Wilde Töne von Berg und Tal - Oberton-Jodel und Hackist voll bei der Sabrett mit Christian Zehnder und Barbara Schirmer in der che, sie spielt mit Galerie Märtplatz, Affoltern. (Bild Denise Bohnert) verschiedenen, stimme, ein paar Obertöne sind bald meist vier Stäbchen. Dieser Jodel hat dabei, er ruft über die Berge, in tiefs- einiges gemeinsam mit dem mystiten mächtigen Tönen, um gleich wie- schen Muothatalerjodel; da wird beim der hoch hinaufzusteigen in der Ton- Aufstehen, beim Käsen und um die Frau zu rufen gejodelt. Diese Musik sei leiter. Der bunte Blumenstrauss unter- derjenigen der Pygmäen sehr nahe – malt die älpliche Stimmung, die doch Global Jodel eben. «Pygmaio» heisst nicht Jodelverein-jodelig ist. Kein das nächste, sehr bewegte Stück. Das

Bandoneon schnauft und das Hackbrett klingt mongolisch. (Die mongolische Musik beinhaltet sehr viel Obertongesang und Hackbrettklängen.) Der Schweizer Jodlerverband akzeptiert diese Musik, wie viele zeitgenössische Jodelarten, die etwas ausserhalb der Tradition liegen, nicht. Christian Zehnder lacht dazu. Seine Stücke sind meist untermalt mit humoristischer, wenn auch dramatischer Mimik, da sie oft keinen Worttext haben, viel Ironie schwingt mit. Jodel komme eigentlich von Jammern und sei der Schweizer Blues.

Tango – auch eine Schweizer Erfindung Das Hackbrettsolo stammt aus einem Programm in dem Schirmer mit einem Zeichner zusammen spielt; es geht um Körperteile und sie spielt «Nasenflügel» und die Zuhörenden reisen in die Welt der Düfte. Feine Töne, die Nase streckt sich in die Luft: Duftet da was? Ganz klar, da sind vollere Klänge. Und wieder Fragezeichen, Erkennen, einatmen, ein angenehmer Geruch, der das Atmen würzt, die Nasenflügel beben – und da hat sich der Duft auch schon verflüchtigt. Mit Kuh und Bandoneon seien viele Schweizer nach Argentinien emigriert, und weil die Weiden dort so flach gewesen seien, hätten die Bauern mehr Zeit gehabt, sich in den Schatten gesetzt und musiziert. Und

so sei der Tango entstanden - ! «Beweisen Sie mir das Gegenteil!» Und bei den akrobatischen Tönen von «Melancholie» bricht ihm der Schweiss aus und die Backen werden rot. «Tango» heisst auch sein Hohner Wippchordeon, und das ist Avantgarde: Zehnder hat diese Spielart – statt es seitwärts auszuziehen, liegt es auf seinem Schoss, und er spielt es «obenabe» – erfunden. Auf diese Weise spielt er ein Stück, das für die Kinder-CD Ohrwürm geschrieben wurde, schliesslich aber als zu wenig kindergerecht ausschied; es ist lustig und abenteuerlich, auch dieses lautmalerisch, ohne Text. Es soll davon mittlerweile eine Chorversion geben, kaum vorstellbar, aber es macht neugierig. Für Gelächter sorgt auch der Bärensong, ein Zwiegespräch zwischen dem Abgeordneten des Migrationsamtes und einem Bären, den er «Uf vernümpftigi Art» dazu bewegen will, sich wieder hinter die Landesgrenzen zurückzuziehen. Noch eine Zugabe – Barbara Schirmer spielt mit einem Configlas, quasi Bottleneck, was eine leichte Westernstimmung erzeugt – und das 80-minütige musikalische Abenteuer ist wie im Flug vergangen. Ein Konzert in intimem Rahmen, man hat das Gefühl viel erlebt zu haben. Nächsten Monat startet die Jubiläumsvorstellung von Moira Tanztheater, wo über 60 Mitwirkende, Laien und Profis, aus allen Generationen zum Thema Wasser tanzen und Christian Zehnder live dazu singt.


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Veranstaltungen

agenda

Neue Schweizer Volksmusik, Raumplanung und Jazz

Freitag, 4. Oktober Affoltern am Albis 20.15: Folka. Der unverkennbare Alpine Groove des «Familienunternehmens» von Flüe. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. La Marotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 17.00-18.00: Letzter Abendrundgang durch den Klostergarten, «Winterruhe» mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 19.00: Oktoberfest mit den Wildbach-Musikanten, im geheizten Festzelt mit bayrischen Spezialitäten. Restaurant Hirschen. Dorfstr. 2. 19.00-19.30: Concerto piccolo numero sette. Mario Huter, Sudoko für Violine, Horn, Klavier. Johannes Brahms, Trio für Violine, Horn, Klavier op. 40. Kollekte. Reformierte Kirche.

Freitag, 4. Oktober 2013

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte «Folka» - Neue Schweizer Volksmusik Was 2007 im kleinen Rahmen begann, hat sich inzwischen als pferdesattelfestes Familienunternehmen etabliert. Vom Konzertlokal in die Scheune, vom Privatanlass auf die Kleinkunstbühne. Folka reist quer durchs Land und begeistert ein vielseitiges Publikum mit ihrer modernen Interpretation von Hausmusik. Die Grundlage dazu bilden traditionelle Melodien aus der Schweizer Volksmusik. Eigenkompositionen ergänzen das Repertoire und bringen Einflüsse aus dem Jazz, Tango und der Country Musik mit sich.

Affoltern am Albis

Flüe (Julian: Akkordeon, Schwyzerörgeli, Banjo, Do-

Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Heute können zusätzlich von 14-16 Uhr der Stollen, der See und das Beizli im Berginnern besichtigt werden. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 17.00: Metzgete mit dem Männerturnverein. Kasinosaal. Marktplatz 1. 19.00: Grand Opening Alm Hütte, Fondue und Raclette, Spass und Hüttengaudi. Mit DJ aus der Gondel. Bar Lounge «Spyre». Zürichstrasse 78.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

ge; Roland: Klarinette, Saxofon, Kontrabass) heute Konzertbeginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken

«Darum Raumplanung» Eine Wanderausstellung der ETH Zürich und des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA. Der Ausstellungs-Container steht ab Mittwoch 2. Oktober bis Dienstag, 8. Oktober bei der Migros Affoltern und ist werktags von 12 bis 19 Uhr sowie Samstag/Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Eintritt frei. Ergänzend zur Ausstellung finden nächste Woche im Kellertheater LaMarotte zwei Podiumsgespräche mit zahlreichen Fachleuten

«Folka», das Familienunternehmen von Flüe mit Vera, Julian, Lukas und Roland. (Bild zvg.) statt, ebenfalls bei freiem Eintritt (vgl. «Anzeiger» vom Freitag, 27. September). Montag, 7. Oktober, Thema «Schutz der Landschaft»; Dienstag, 8. Oktober, Thema «Entwicklung lebenswerter Siedlungen». Für diese beiden Anlässe gilt:

Sonntag, 6. Oktober Bonstetten 13.00-17.00: Finissage. Malerei, Objekte, Figuren in Steinzeug. Marlies Achermann, Mireille Lavanchy, Saajid Zandolini. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

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man. Das Quintett (Bettina Gebhard, Stimme; Simon Wyrsch, Klarinette; Dario Bianchin, Gitarre; Peter Livers, Bass; Martin Meyer, Schlagzeug) überzeugt durch seine Vielseitigkeit – von Swing, Balladen, Bebop über Blues bis zu Bossa Nova.

Türöffnung und Bar ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Donnerstag, 10. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab

«Jazz am Donnerstag» mit «The Swingin’ Cats» Die Band widmet sich der Swing-Ära à la Ella Fitzgerald und Benny Good-

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platz reservieren für die Anlässe im Kellertheater empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Uraufführung in Obfelden

La Marotte, Centralweg 10: Darum Raumplanung. Eine Wanderausstellung der ETH Zürich und des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA im Ausstellungscontainer bei der Migros Affoltern. Ergänzend zur Ausstellung finden im Kellertheater LaMarotte Podiumsgespräche statt. Die Ausstellung dauert vom 2.- 8. Oktober jeweils Mo-Fr, 12-19, Sa/So 10-16 Uhr statt.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung mi Marlies Achermann, Mireille Lavanchy, Saajid Zandolini, Malerei, Objekte, Figuren in Steinzeug. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Öffnungszeiten: So, 14 -17 Uhr.

«concerto piccolo» heute Freitag in der ref. Kirche 0

In einem Sudoku ist die Verteilung der Zahlen in einem Gleichgewicht und sie sind in einer einzig möglichen Zusammenstellung aneinandergekittet. Geht das auch mit Musik? Das fragte sich Mario Huter vor drei Jahren und er setzte solch ein komplexes NeunerQuadrat in Musik um. Töne, Tonplatzierungen, Tonlängen, Lautstärken wurden den Feldern zugeordnet. Entstanden ist die Komposition «Sudoku», welche die Töne und deren Eigenschaften diesem «Logik-Rätsel» entnimmt. Nebst der Uraufführung dieser besonderen Komposition wird das HornTrio in Es-Dur op. 40 von Johannes Brahms zu hören sein – das bekann-

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Mi 12.15 h I/d, 87 Min.

zum Geburtstag von Giuseppe Verdi CH-Premiere Do/Fr 18 h, Sa/So 17.15 h, Mo/Di/Mi 18.00 h Di auch 20.30 h (im Seehof 2) CHD, ab 8/6 J.

VON HEUTE AUF MORGEN Von Frank Matter

Drei Musikschullehrer spielen gemeinsam auf. Von links: Mario Huter (Violine), Mirco Bergo (Klavier) und Patrik Gasser (Horn). (Bild zvg.)

Täglich 20.15 h 3D-Edf, ab 14/12 J.

CH-Premiere/3D!

GRAVITY

teste Werk für die Besetzung Violine, Horn und Klavier.

Hausen am Albis

11.00: Dorfchilbi mit diversen Attraktionen und Konzert des Musikvereins Maschwanden, 13.30 Unterhaltung mit «Edis Blasmusikanten». Dorf.

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Auskunft Telefon 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Affoltern am Albis 20.15: Schutz der Landschaft. Podiumsgespräch über die Raumplanung. La Marotte. Centralweg 10.

Ab Fr täglich 14.30 h CHD, ab 6/4 J. Am Samstag mit Einführung von Antshi von Moos

S'CHLINE GSPÄNGST IL BACIO DI TOSCA

Maschwanden

Montag, 7. Oktober

2. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

Lunch-Kino/Reprise!

Obfelden 19.00: Oktoberfest mit den Wildbach-Musikanten, im geheizten Festzelt mit bayrischen Spezialitäten. Restaurant Hirschen. Dorfstr. 2.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Nichtwerke». Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume mit Naturmaterialien wie Kalk, Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16.18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Der unverkennbare Alpine Groove der Familie von

Freitag, 4. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30,

Aeugst am Albis

Aeugstertal

bro; Lukas: Perkussion, Piano; Vera: Kontrabass, Gei-

Samstag, 5. Oktober

Ausstellungen

Dienstag, 8. Oktober Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 9 bis 36 Monaten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Entwicklung lebenswerter Siedlungen. Türöffnung und Bar ab 19.15 Uhr. La Marotte. Centralweg 10.

Von Alfonso Cuarón, mit George Clooney uva.

«Concerto piccolo», heute Freitag, 19 bis 19.30 Uhr in der ref. Kirche Obfelden.

Mittwoch, 9. Oktober

09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Sa/Mo/Mi 14 h 2. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Deutsch gesprochen, ab 6/4 J.

KEINOHRHASE & ZWEIOHRKÜKEN 3. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

Fr/So/Di 14 h

ERNEST & CELESTINE

D gespr. empf. ab 4 J.

CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Ab Fr täglich 15.45 h Deutsch gesprochen, ab 6/4 J.

TURBO

Mo/Di/Mi 18 h Sp/d/f), ab 16/14 J. Von Sebastián Lelio, mit Paulina Garcia uva.

3. Woche!

Kappel am Albis

GLORIA

17.15: KEIN offenes Singen während den Herbstferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Do/Sa 20.30 h, Fr/So 18 h Deutsch gespr., ab 14/12 J.

Letzte Tage!

WE’RE THE MILLERS Von R.M. Thurber, mit Jennifer Aniston uva. Do/Sa 18 h, Fr/So 20.30 h Deutsch gespr., ab 16/14 J. Von Baltasar Kormákur, mit Mark Wahlberg uva..

2. Woche!

2 GUNS

Donnerstag, 10. Oktober

Mo/Mi 20.30 h

Nur kurze Zeit/3D!

METALLICA - THROUGH THE ohne Dialog, ab 16/14 J. NEVER 3D

Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «The Swingin’ Cats». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. LaMarotte. Centralweg 10.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

LOVELY LOUISE

PORTUGAL, MON AMOUR

Filmreihe «Im Gotthard um die Welt! Mo 20.15 h Türk/d/f

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kappelerhof 5.

08.24: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung Rheinau Rheinfall. Wanderzeit: 2½ Std. Auskunft und Anmeldung unter Telefon 700 18 39. Postauto 237, Aumüli (Richtung Birmensdorf). Postautohaltestelle Tägerest (Treffpunkt).

So 14.30 h CHD, ab 10/8 J. Von Bettina Oberli, mit Stefan Kurt uva. 4. Woche! Sa 17 h OV/d, ab 6 J. 5. Woche!

Von Ruben Alves, mit Rita Blanco uva. 1. Woche! Sa 14.30 h VATERS GARTEN CHD/D, ab 12/10 J. Von Peter Liechti

Kappel am Albis

Stallikon Hedingen

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

ARAF - SOMEWHERE IN BETWEN CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! ausser Mo täglich 20.15 h., So auch 17 h PRISONERS E/d/f, ab 16/14 J. Von Denis Villeneuve, mit Hugh Jackman uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

CH-Premiere/3D/Red. Eintrittspr.! ab Sa täglich 14.30 h TURBO 3D-Deutsch gespr., ab 6/4 J. 2. Woche

So/Mo/Mi 17 h

D. gespr., ab 12/10 J.

PRAKTI.COM (THE INTERNETSHIP) Von Shawn Levy, mit Vince Vaugh uva. Nur kurze Zeit/3D!

Sa/Di 17 h,

METALLICA - TROUGH THE NEVER 3D o. Dialog ab 16/14 J. Täglich 20.15 h 3D-D. ab 14/12 J. Von Alfonso Cuarón, mit Sandra Bullock uva.

CH-Premiere/3D

GRAVITY


Vermischtes

Freitag, 4. Oktober 2013

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Hausemer holt Doppel-Gold an Coiffeur-EM Bester Schnitt, zweitbestes Abend-Styling und Sieg mit dem Team: Triumph total für Martin Dürrenmatt Zweimal Gold, einmal Silber – Jungcoiffeur Martin Dürrenmatt aus Hausen war der grosse Abräumer an der EM in Moskau. ................................................... von thomas stöckli Eigentlich wollte er nach dem Weltmeister-Titel vom vergangenen Jahr in Mailand auf die Europameisterschaft in Moskau verzichten. Schliesslich war Martin Dürrenmatt für drei Monate in New York und kam erst Anfang September zurück nach Hausen. Sein Trainer Enzo Di Giorgio zerstreute die Bedenken dann allerdings und so schickten die beiden in der intensiven Wettkampf-Vorbereitung regelmässig Bilder und Videos hin und her. Dabei hatte es das Programm des Hausemers in New York schon ohne das harte Training in sich: Am Morgen besuchte er die Sprachschule, am Nachmittag wirkte er an FashionShootings mit, war an TV-Produktionen fürs Styling zuständig und machte verschiedenen Agenturen seine Aufwartung. «Jeder Tag war anders. Es war superspannend!», so Dürrenmatt. Am Freitag und Samstag vergangener Woche stand nun also in Moskau die Coiffeur-EM auf dem Programm. Am ersten Tag waren die Titelkämpfe

der Kategorie «Evening Fashion» – und bereits hier durfte Martin Dürrenmatt aufs Podest: Silber. Am Samstag setzte er dann in der Kategorie «Trend Cut» seinen Lauf fort: Gold in der Einzelund in der Teamwertung. Und, wie war es an der Europameisterschaft? «Der Anlass war toll organisiert, Moskau selber hat mich aber nicht so umgehauen», sagt Martin Dürrenmatt. Im Vergleich zur WM standen den Teilnehmern in beiden Kategorien diesmal fünf Minuten weniger zur Verfügung. Noch 15 Minuten waren es für das Styling «Evening Fashion», deren 35 für den «Trend Cut». Am Montag kam der Hausemer aus Moskau zurück. Und es geht Schlag auf Schlag weiter: Aktuell arbeitet der Hausemer am Zurich Film Festival. Dann ist ein Aufenthalt in London geplant und nächstes Jahr die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Seinen Jungcoiffeur-Titel wird Dürrenmatt dort allerdings nicht verteidigen können. Er startet erstmals in der Kategorie «Senior» – wo nicht mehr an Puppenköpfen, sondern an lebenden Modellen frisiert wird. Eine Herausforderung wird es deshalb sein, passende Modelle zu finden. «Grösse, Ausstrahlung und die Haare müssen stimmen», so der Hausemer. Und schliesslich müssen die Models auch bereit sein, Haare zu lassen ...

Gute Stimmung vor dem Wettkampf. (Bilder zvg.)

Mit diesem Styling hat Martin Dürrenmatt gepunktet.

Gold für die Schweiz auch in der Team-Wertung.

Volles Haus und tolle Stimmung Jubiläumskonzert 20 Jahre Gospelchor Affoltern Mit einem bewegenden Konzert am vergangenen Wochenende feierte der Gospelchor Affoltern sein 20-jähriges Bestehen in der reformierten Kirche in Affoltern. Bei den beiden Aufführungen am Samstag und am Sonntag war die Kirche voll besetzt.

Marghi Boeschenstein (rechts im Bild) an der Vernissage im Gespräch mit Besucherinnen. (Bild Corina Staubli)

Stalliker Künstlerinnen in Zollikon Doris Ess, Sandra Canonica und Marghi Boeschenstein stellen aus Eine schön komponierte Schau des Künstlerinnen-Kollektivs Internationaler Lyceum Club zeigt in der Villa Meier-Severini ausdrucksstarke Arbeiten in verschiedensten Techniken und durchwegs perfekter handwerklicher Ausführung. ................................................... von annemarie stüssi Während Doris Ess und Marghi Boeschenstein seit Langem über die regionalen Grenzen hinaus bekannt sind, vollzieht seit einigen Jahren Sandra Canonica den Schritt von der profilierten Goldschmiedin zur eigenständigen Malerin. Doris Ess überrascht immer wieder durch die Vielfalt ihrer künstlerischen Ausdrucksmittel. In der aktuellen Ausstellung zeigt sie u.a. eine Reihe von in differenzierten Farben gehaltenen Werken aus Papier, jenem

Werkstoff, dem sie seit Jahren in den unterschiedlichsten Ausformungen Leben einhaucht. Unverkennbar ist der kleine rote Punkt, der sozusagen das Markenzeichen der engagierten Künstlerin bildet.

Holzstücke vom Üetliberg Marghi Boeschenstein kehrt auf gewisse Weise zu ihren Wurzeln zurück, indem sie sensibel geformte Figürchen aus Naturmaterialien wirkungsvoll einsetzt. Besonders eindrücklich sind jene Arbeiten, zu der sie Holzstücke verwendet, die sie von Waldarbeitern am Üetliberg erbeten hat und die dank ihrer eigenwilligen Struktur in Verbindung mit Kleinst-Figuren zu Objekten ganz eigenwilliger und faszinierender Prägung ausgeformt wurden. Sandra Canonica kehrt ebenfalls zu ihrer «alten Liebe», nämlich Alltagsgegenständen, wie beispielsweise Pinsel oder Rohrzange, in fast surrealer Genauigkeit in tonigen Farben gemalt,

zurück. Ein neues Element in Sandras Arbeiten sind jene kleinformatigen Eisenplättchen mit doppelbödigen Titeln, wie z.B. «Kettenreaktion».

Auch mit dem öV gut erreichbar Nicht als Säuliämtlerin, wohl aber dem Unteramt durch persönliche Beziehungen verbunden, ist Marlies Spielmann, die hier nicht nur originelle, sondern auch ästhetisch bezaubernde Papierschnitte aufgrund von Fotografien ausstellt. Die stimmungsvollen Räumlichkeiten der im herbstlichen Park schön gelegenen Ausstellungsvilla Meier-Severini, Zollikerstrasse 86, unmittelbar beim Bellevue-Platz in Zollikon, und die Vielfalt der gezeigten Arbeiten lohnen den «Ausflug», der auch mit dem öV (S9 oder S15 bis Stadelhofen, Bus 912 ab Bellevue) gut durchführbar ist.

In kurzen Interviews wurde auf die Geschichte des Chores zurückgeblickt: Gegründet wurde der Chor von Kurt Gonzenbach, der auch jetzt noch als aktiver Sänger mitwirkt. Anschliessend sang der Chor unter Thomi Widmer und Fabienne Ambühl – beide sind zum Konzert am Samstag gekommen, was für die Gospelsängerinnen und -sänger eine besondere Freude war. Seit einem guten Jahr leitet Anette Bodenhöfer nun den Gospelchor, sie hat auch das Programm für das Konzert zusammengestellt und mit dem Chor einstudiert.

Begeistertes Publikum In den ersten Jahren sang der Chor vor allem traditionelle Gospels, schlichte Sätze, die mit ihren Botschaften und ihren Rhythmen bewegen und berühren. Aus diesem Repertoire sang der Chor im ersten Teil, im zweiten Teil war das Programm bunt gemischt: modernere Gospels, aber auch afrikanische Lieder und gefühlvolle Pop-

songs. Immer wieder beteiligten sich die Zuhörer mit Klatschen und Mitsingen: So wurde beispielsweise das gemeinsam gesungene «Amen» zu einem akustischen Klangerlebnis. Mitreissend und gleichzeitig einfühlsam begleitet wurde der Chor von einem eingespielten und routinierten Team von drei Musikern: Martin Eigenmann am Piano, Mike Isenegger an den Drums und Manuel Müller am Bass. Chor und Band verschmolzen zu einem tollen Zusammenklang und begeisterten das Publikum. Dass der Chor das gesamte Programm auswendig konnte, trug zur freudigen Ausstrahlung der Sängerinnen und Sänger und zur musikalischen Qualität bei.

Proben montags im Ulmensaal Am Schluss der Vorstellung wurden alle Besucher charmant dazu eingeladen, an der nächsten Probe teilzunehmen. Diese finden jeweils montags um 20.15 Uhr im Ulmensaal im Chilehuus der reformierten Kirche Affoltern statt. Die nächsten Auftritte sind am Sonntag, 27. Oktober, im Erntedankgottesdienst der reformierten Kirche Affoltern und am 8. Dezember am Chlausmarkt in Affoltern an der Bahnhofstrasse. Dann auch mit weihnachtlichen Liedern zum Mitsingen. R. Niederer

Öffnungszeiten: Freitag 15 bis 19 Uhr, Samstag 12 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 6. Oktober, 12 bis 17 Uhr.

Mit Begeisterung am Werk: Der Gospelchor Affoltern. (Bild zvg.)


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Sport

Freitag, 4. Oktober 2013

BMX-Silber für Tim Weiersmüller Der Obfelder überzeugt in der Deutschschweizer Meisterschaft Dank seinen konstanten Topleistungen und diversen Podestplätzen, erreichte Tim Weiersmüller aus Obfelden, in der Deutschschweizer-Meisterschaft (DSM) mit internationaler Beteiligung den 2. Schlussrang.

Pferdesporttage in Mettmenstetten An den Pferdesporttagen vom vergangenen Wochenende in Mettmenstetten resultierten für die Ämtler drei Kategoriensiege: Der für den Kavallerieverein Affoltern startende Pascal Wüthrich gewann die Prüfung Nummer vier (Wertung A mit Zeitmessung und einem Stechen). In einer weiteren Prüfung – Wertung A mit Zeitmessung – kam er auf Platz zwei. Für weitere Ämtler Siege sorgten Gabriela Jehle und Luana Nyriö, beide aus Knonau. Zahlreiche Ehrenplätze rundeten die guten Leistungen der Einheimischen ab.

Nach Rennen in der Deutschschweiz, im Tessin, in Deutschland und in Österreich wurde am 22. September das 9. und letzte Rennen der DSM bei wunderschönem Wetter in Volketswil ausgetragen. Im Halbfinale wurde Tim Weiersmüller von einem Gegner abgeschossen und verpasste darum den Einzug ins A-Finale. Zum Glück blieb er unverletzt und konnte im B-Final wieder an den Start gehen – und diesen mit grossem Vorsprung gewinnen. Bei der anschliessenden Siegerehrung für die Gesamtwertung bekam Tim, als Lohn für seinen grossen Trainingsfleiss, den Pokal für den 2. Rang. Zusätzlich gewann er – zusammen mit seinen Club-Kollegen Remo Hofer aus Oberwil-Lieli und Cedric und Severin Leuthard aus Hünenberg – die TeamWertung. Das Team der Zuger Racer gewann diesen begehrten Pokal mit grossem Abstand auf die Verfolger des BMX Sparkassen Team Bludenz aus Österreich. Dank starken Leistungen aller Fahrer des BMX-Clubs Zuger Racer konnten einige weitere Podestplätze und gute Rangierungen in der Gesamtwertung erreicht werden. Infos unter bmx-zugerracer.ch.

Drei Siege für die Einheimischen Zürich Süd AG: 2. Pascal Wüthrich, KVA, Celsis CH. 3. Martin Stehli, Aeugst, Fairlight CH. 4. Saskia Aeschlimann, Knonau Brandy VI CH. 10. Sabrina Lengen, KVA, Wakpamni. 13. Sabrina Lengen, KVA, Kimi II. Preis der FENSTERTE.ch: 1. Pascal Wüthrich, KVA, Celsis. 3. Tina Meier, KVA, Westside Story. 4. Martin Stehli, Aeugst, Fahrlight. 10. Nicolas Kuster, Rifferswil, Broomfield Bugs Bunny. 13. Tina Meier, KVA, Cavalier Dandy. Preis der Garage Streich und Landi Unteramt: 1. Gabriela Jehle, Knonau, Irish Tarik. 3. Noëlle Jehle, Affoltern Uberdon. 5. Sarina Villiger, KVA, Candiela. 6. Bettina Binder, Knonau Naqrcisse III. 7. Tamara Villarreal, Aeugst, Eiben. 10. Sabine Taxer, Bears. 12. Carole Streich, Maschwanden, Milord IV. Preis der Karl Graf Automobile AG: 1. Luana Nyirö, Knonau, Ulrich. 3. Bettina Binder, Knonau, Narcisse

Ranglistenauszug

III. 7. Sabine Taxer, Bears D. 8. Gabriela Jehle, Knonau, Irish Tarik. 10. Annika Trost, Obfelden, Eiben. 13. Sarina Villiger, Candiela. OKV-Greenycup-Final:

Preis von Reitsport Müller, Baar: 8. Lea Suter, Mett-

2. Saskia Aeschlimann, Knonau, Nando XXIV. OKV-

menstetten, mit Vainqeur de l’Hota. 10. Rowena

Greenycup-Finalwertung: 6. Saskia Aeschlimann,

Schnorf, Mettmenstetten, Amor XV CH. 15. Stefanie

Knonau, Nando XXIV. Ablösespringen, Preis des Gön-

Wyss, Mettmensetten, Hallo Hre CH. 20. Anja Syz,

nerclubs Säuliamt: 1. Equipe Kuhn/Stucki, Wetts-

Maschwanden, Redinote d’Eglefin. Preis der Raiffei-

wil/Bonstetten.

senbank: 6. Eva Plüss, Kappel, Amor XV CH. 9. Anja

bach/Obfelden. 3. Equipe Grossenbacher/Weber,

Syz, Maschwanden, Redinote d’Eglefin. 16. Stefanie

Stallikon/Rossau. 5. Equipe Studer/Wüthrich, Kaval-

Wyss, Mettmenstetten, Hallo Hre CH. Preis Autocenter

lerieverein Affoltern.

2.

Equipe

Dobler/Fink,

Otten-

Tim Weiersmüller beim DSM-Lauf in Zug. (Bild enSportlook)

Kraft und Kondition für den Wintersport Training in Turnhalle Loomatt, Sellenbüren Stalliker Ski- und Snowboardfans können sich freuen. Vom 22. Oktober bis Mitte April 2014 findet in der Turnhalle Loomatt in Sellenbüren wieder das bewährte Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining statt und zwar diesen Winter jeden Dienstag von 18.30 bis 19.30 Uhr.

Ein Unkostenbeitrag von fünf Franken wird jeweils vor Ort erhoben. Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Je besser die Vorbereitung, desto schöner und sicherer wird das Schnee-Erlebnis. Frauen und Männer jeden Alters sind deshalb herzlich willkommen!

Auf dem Weg zum Sieg: Pascal Wüthrich mit Celsis. (Bild Katja Stuppia)

Michel Erni aus Affoltern. (Bild zvg.)

Zürcher Meister im Speed-Klettern

Die Pflichtaufgabe souverän erfüllt

An der Züspa in Zürich-Oerlikon fanden als erste Etappe der Zürcher Klettermeisterschaften die Zürcher Speed-Meisterschaften statt. Michel Erni aus Affoltern gewann in der Kategorie U12.

In der letzten Runde der Schweizer 1.-Liga-Meisterschaft wurde das punktlose Schlusslicht UBS wie erwartet deutlich 5.5:2.5 bezwungen.

Im Eingangsbereich der Züspa fanden am Dienstag, 24. September, die ersten Zürcher Speed-Meisterschaften im Klettern statt. In der Kategorie U12 triumphierte Michel Erni in persönlicher Bestzeit von 13.10 Sekunden. Der Affoltemer holte sich damit einen der begehrten erstmals vergebenen Titel als Zürcher Speed-Meister im Klettern.

In atemberaubendem Tempo die Wand hoch Der Speed-Wettkampf wird an einer 10 Meter hohen, leicht überhängenden Wand ausgetragen, an dem die Kinder in atemberaubendem Tempo hochsprinten. Wichtig für den Erfolg im Speedklettern sind vor allem Schnell- und Maximalkraft, höchste Greif- und Trittpräzision und die Fähigkeit, sich die Bewegungsabläufe für die Route genau einzuprägen. Weitere Infos: www.regionalzentrum.ch.

Schweizer 1.-Liga-Meisterschaft: Schachclub Wettswil landet abgeklärten Sieg liessen die restlichen Ämtler ein bisschen «Luft rein», sodass die Stadtzürcher noch zur Resultatkosmetik gelangten. Der klare 5.5:2.5-Erfolg bescherte dem Schachclub Wettswil den sicheren und guten vierten Schlussrang. Er schaut auf eine tolle 1.-LigaSaison zurück. Mit vielen schönen Momenten, auch nach den Partien.

................................................... von kaspar köchli Die Ausgangslage vor der siebten Runde präsentierte sich so, dass Gegner UBS bereits als erster Absteiger feststand und Wettswil weder nach unten noch nach oben «Sorgen» hatte. Die Ämtler betrachteten den Saisonschlusskampf jedoch keinesfalls als Kehrausspiel – vielmehr wollten sie mit einem klaren Sieg in der Tabelle noch einen Schritt nach vorne hüpfen. Das gelang. In Nähe des Zürcher Paradeplatzes waren es die Wettswiler, die parademässig daherkamen und das Geschehen auf den quadratischen Feldern von Beginn weg im Griff hatten. Kaum neunzig Minuten waren gespielt, schon landete Sacha Georges am zweiten Brett mit einem sogenannten «Shorty» (Kurzsieg) den ersten Vollerfolg. Eineinhalb Stunden später sorgten David Klee und der ins «Eins» berufene Werner Funk mit ihren makellos erzielten Siegen für den

Aufstieg der Reserven Die zweite Mannschaft schloss die Saison mit fünf Siegen aus fünf Spielen grandios ab. Als unangefochtener Gruppenerster stieg sie direkt (ohne Promotionsspiel) in die 3. Liga auf. Resultate: Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 7. Runde, UBS - Wettswil 2.5:5.5: K. Gräff (2194 Elo) - D. Christen (2244) 1:0; W. Frehner (1876) - S. Georges

Theo Heldner stürmte mit vier Bauern energisch und schlussendlich erfolgreich den gegnerischen Königsflügel. (Bild kakö)

(2214) 0:1; E. Atukeren (1874) - W. Aeschbach (2111) 1:0; A. Starke (1805) - T. Heldner (2080) 0:1; V. Rejnek (1855) - P. Aeschbach (2119) 0:1; U. Bögli

beruhigenden 3:0-Vorsprung. Auch Philipp Aeschbach kam nun auf den Geschmack und stellte mit einer überraschenden «Familiengabel» (Angriff des Springers gleichzeitig auf Dame, Turm und Läufer) sein Vis-à-vis vor ein riesiges Problem, das dieser elegant – und keinesfalls zu früh – mit seiner Kapitulation löste …

Das 5:0 liess nicht lange auf sich warten. Theo Heldner stürmte die gegnerische Festung energisch mit einem Vierbauernangriff. Knapp bevor sich einer dieses Quartetts auf der gegnerischen Grundlinie das begehrte Damengewand anziehen konnte, streckte der Kontrahent zum Zeichen der Resignation die Hand. In der Folge

(1856) - K. Köchli (2029) remis; W. Vögeli (1783) D. Klee (1921) 0:1; A. Hanzal (1750) - W. Funk (1745) 0:1. Schlussrangliste nach sieben Runden: 1.Tribschen, 13 Punkte (38 Brettpunkte); 2. Schwarzweiss Bern, 10 (35); 3. Gligoric, 8 (30); 4. Wettswil und Olten, je 7 (je 29.5); 6. Nimzowitsch, 7 (27.5); 7. Baden, 4 (22.5); 8. UBS, 0 (11).


Sport

Freitag, 4. Oktober 2013

Rang 20 an der Weltmeisterschaft

Auf dem Rasen mit Alain Sutter

Kunstturnen: Michael Meier zufrieden

Unter der Leitung von RN Sportevents trainieren diplomierte Junioren-Trainer vom 7. bis 11. Oktober in Affoltern fussballbegeisterte Kinder. Als Camp-Götti ist Ex-Nationalspieler Alain Sutter einen Tag mit dabei.

Die Schweiz war mit fünf Turnern an den diesjährigen Weltmeisterschaften in Antwerpen vertreten. Darunter Michael Meier, welcher beim Sprung zum Einsatz kam. Für ihn galt es vor allem, WM-Luft zu schnuppern. Mit einem Finalrang durfte er noch kaum rechnen. Denn im Vergleich zur absoluten Spitze sind die Ausgangsnoten für seine zwei Sprünge noch zu tief. Da gilt es mit Geduld daran zu arbeiten, dauert es doch beim Kunstturnen enorm lange, bis der Schwierigkeitsgrad für vordere Ränge an Weltmeisterschaften genügt. Was hingegen die Ausführung anbelangt, konnte Michael mit durchschnittlich 0.88 Punkten Abzug durchaus mit den Besten mithalten. Das stellten auch die Trainer fest, welche mit seinem Einsatz zufrieden waren. Auch weil der Obfelder trotz Bluterguss im Knie, welchen er sich bei einem Trainingssturz einhandelte, seine Leistung im Wettkampf brachte. Mit dem zwanzigsten Rang war er nach seinen eigenen Erwartungen ziemlich zufrieden. Nur ziemlich, weil er beim ersten Sprung nach der Landung einen Schritt in Kauf nehmen musste und so eine noch bessere Note verpasste.

Das Nationalkader scheint auf gutem Weg nach Rio 2016 zu sein Nachdem der Leader der Mannschaft, Claudio Capelli, infolge einer Verletzung nur am Boden zum Einsatz kom-

Michael Meier. (Archivbild) men konnte, war es alles andere als selbstverständlich, dass beide Turner, welche den Mehrkampf bestritten, die Qualifikation für den Final der besten 24 schafften. Ja, Oli Hegi erreichte mit dem sensationellen neunten Rang den Finaleinzug sogar locker. Und auch Pablo Brägger durfte nach dem 22. Rang im Final von gestern Donnerstag (nach Redaktionsschluss) nochmals antreten. Die Trainer und Turner leisten gute Arbeit. Wenn das Kader in Zukunft vor Verletzungen etwas mehr verschont wird als bisher, dann sieht es für die nächste Olympiade in Rio ganz gut aus. (Hü)

Knappe Führung über die Zeit gerettet Streethockeyclub punktet in Kernenried Am vergangenen Sonntag mussten die Streethockeyaner vom SHC Bonstetten-Wettswil bei den Bulldozers Kernenried antreten. In einem stets engen Spiel konnte man die Führung über die Zeit retten und gewann schlussendlich mit 4:5. Die Zürcher starteten mit viel Tempo ins erste Drittel und zwangen das Heimteam schon früh zu Strafen. Zählbares schaute aber aus den ersten zwei Überzahlsituationen nicht heraus. Die Berner ihrerseits nutzten einen Abpraller aus einem Konter für die 1:0-Führung. Die Gäste blieben aber die spielbestimmende Mannschaft und konnten durch Roman Coray in der neunten Minute ausgleichen. Die weiteren zahlreichen Abschlüsse der Ämtler im ersten Drittel wurden allesamt vom stark aufspielenden Torhüter der Bulldozers zunichte gemacht. Im zweiten Drittel powerten die Zürcher weiter. Man erzielte in der 25. Minute durch Tim Meyer die erstmalige Führung und der slowakische Verstärkungsspieler Jakub Šibík doppelte in der 30. Minute zum 1:3 nach. Beide Torhüter spielten eine hervorragende Partie und so blieb es bei diesem eher tiefen Resultat bis ins letzte Drittel.

Acht kleine Strafen im dritten Drittel Im letzten Spielabschnitt veränderte sich das Spielgeschehen. Während die Wettswiler in den ersten zwei Dritteln fast permanent im Angriff waren, musste man in der dritten Spielperiode häufig in Unterzahl antreten. Acht kleine Strafen wurden gegen die Zürcher alleine im dritten Drittel ausgesprochen. Spielertrainer Hedinger konnte in der 51. Minute noch auf 1:4 erhöhen, bevor die Kernenrieder sich

im Powerplay zurück in die Partie schossen. Mit zwei satten Schüssen kamen sie bis in die 57. Minute auf 3:4 heran und stellten damit das Spiel auf den Kopf. In der 59. Minute konnten sich die Säuliämtler noch einmal etwas Luft verschaffen. Šibík konnte nach abgelaufener Strafe lanciert werden und schoss souverän zum 3:5 ein. Doch kaum wurde der Ball wieder eingeworfen, wanderte bereits der nächste Zürcher auf die Strafbank. Die Gäste bedankten sich und nützten die Überzahl zum erneuten Anschlusstreffer.

Weiter an der Spitze der Liga Noch 47 Sekunden waren zu spielen und die Zürcher konzentrierten sich darauf, die Führung über die Zeit zu retten. Die Rieder hingegen ersetzten ihren Torhüter durch einen weiteren Feldspieler und schossen aufs Tor von Jérome Weber. Weber rettete aber erneut souverän, doch als die Zürcher wie üblich ihren Torhüter von dem heranbrausenden Gegner schützen wollten, bekamen sie bereits wieder eine Strafe aufgebrummt. Christoph Heiz gewann aber das entscheidende Bully und hielt den Ball bis zur Schlusssirene in den eigenen Reihen. Damit gewannen die Zürcher eine weitere enge Partie und können sich vorerst an der Spitze der Liga halten. Am nächsten Freitag kommt mit den Oberwil Rebells aber ein Spitzenteam ins heimische Moos, das mit dem zweiten Rang am Europacup wieder gezeigt hat, dass es auch International zur Spitze gehört. Die Wettswiler hoffen auf die Unterstützung des Heimpublikums und werden vollen Einsatz geben, um zu zeigen, dass man in dieser Saison mit den Spitzenteams mithalten kann. Anpfiff ist am Freitagabend, 4. Oktober, 20 Uhr.

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Fussball Camp für Kids in Affoltern

Bereits zum zehnten Mal organisiert McDonald’s Schweiz mit RN Sportevents Fussball Camps für Mädchen und Knaben im Alter von 6 bis 13 Jahren. Die Camps entsprechen den hohen Anforderungen des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV). So unterrichten diplomierte Junioren-Trainer die fussballbegeisterten Kinder. Neben fussballerischer Spielfreude steht die Förderung von Teamgeist, Fairness und Bewegung im Zentrum des fünftägigen Camps. Nach vier Tagen mit je drei spielerischen Trainingseinheiten findet am Freitag zum Abschluss das grosse Fussballturnier in gemischten Gruppen statt; dazu sind Eltern, Verwandte und Freunde herzlich eingeladen.

Alain Sutter ist wieder Camp-Götti Der Pate des Projekts ist kein geringerer als der Ex-Nationalspieler Alain

Kicken mit Ex-Nationalspieler Alain Sutter. (Bild zvg.) Sutter. «Als Fussballprofi habe ich viele spannende Erfahrungen sammeln können. Als Camp-Götti gebe ich diese nun gerne an die Kinder weiter», erklärt der frühere Fussballprofi und Vater eines Sohns. Jeweils an einem Tag zeigt er den Kindern in den Camps persönlich seine Tipps und Tricks und gibt selbstverständlich Autogramme. Die McDonald’s Fussball Camps sind einerseits eine abwechslungsreiche Ergänzung in den Ferien des Junioren-Fussballs und andererseits auch

FC Hausen bezwingt den Tabellenführer 3. Liga: FC Hausen – FC Thalwil 2:1 (0:0) Nach einem verhaltenen Start in die erste 3.-Liga-Saison gelingt der ersten Mannschaft des FC Hausen ein Coup. Die erste Mannschaft des FC Hausen hat beim Start in die 3. Liga etliche Mühe bekundet. Gleich drei Spiele in Folge gingen zum Teil recht deutlich verloren. Sicher, ein paar zentrale Stammspieler fehlten zu Saisonbeginn, aber es kamen erste Zweifel auf, ob diese Mannschaft nicht an ihrem Plafond angekommen ist. Am letzten Sonntag hat aber das Team um Samir Ben Nejma gezeigt, was in ihm steckt! Nach zwei Siegen über schwächere Mannschaften konnten sie in einem harten Zweikampf den bisherigen Tabellenführer FC Thalwil bezwingen. Die erste Halbzeit war geprägt von einem harten, aber fairen Kampf von zwei ebenbürtigen Mannschaften. Auf beiden Seiten kam es zu guten – zum Teil todsicheren – Chancen, früh in Führung zu gehen. Für den FC Thalwil rettete einmal sogar der Pfosten.

für Mädchen und Jungs geeignet, die nur ab und zu mal «Tschutten» möchten. Die Teilnahme am fünftägigen Camp kostet pro Kind 259 Franken, darin inbegriffen sind neben viel Spass mit Stars und Freunden auch eine vollständige Campausrüstung mit Fussballtenue, Ball und Tasche sowie die Mittagessen. McDonald’s Fussball Camp vom 7. bis 11. Oktober in Affoltern. Es gibt noch wenige freie Plätze. Anmeldung unter www.mcdonalds.ch/fussball-camps.

Wichtiger Sieg für Hedinger Firmenfussballer SC Schweizer/BW Mode – FC Zimmer 2:0 (0:0).

«Wembley-Tor» ohne Folgen Auch in der zweiten Halbzeit wogte der Kampf hin und her bis in der 70. Minute Michi Walti das erlösende 1:0 für den FC Hausen schoss. Kurz darauf doppelte Pascal Vonesch nach einem Fehler des Thalwiler Torhüters zum 2:0 nach. Der Match schien entschieden. Die Hausemer dominierten den FC Thalwil immer mehr. Doch kurz vor Schluss gab der Schiedsrichter einen Thalwiler Schuss, der von der Latte auf den Boden und dann wieder an die Latte flog als 2:1. Dadurch kam nochmals Spannung ins Spiel, doch die Hausemer Verteidigung hielt in der Folge dicht und die Stürmer kamen in Konterangriffen mehrfach gefährlich vor das Thalwiler Tor. Alles in allem ein hoch verdienter Heimsieg in einem harten und spannenden Spiel für die Hausemer, die sich nun auf den fünften Tabellenplatz vorschieben konnten. Wir können uns auf die nächsten Spiele vor der Winterpause freuen.

Das Heimteam bekundete einige Mühe gegen die schlechter platzierten Gäste aus Winterthur. Die erste Halbzeit war von Kampf und energieraubendem Fussball geprägt. Grosse Chancen blieben auf beiden Seiten aus. Ehe T. Merz mit seinem Führungstor für die Hedinger in der 67. Minute vorlegte, änderte sich nicht viel. Im Strudel der Unsicherheit seitens der Gäste nutzte Sabani das herrliche Zuspiel von Merz in der 78. Minute für die Entscheidung zugunsten der Hedinger. Alles in allem war es ein zermürbender, aber glücklicher Sieg für die Mannschaft des SC Schweizer/BW Mode. Im nächsten Heimspiel empfängt der SC Schweizer heute Freitag, 4. Oktober, Atletico Almodobar auf dem Schlag in Hedingen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Es spielten: M. Merz, Caruso (71. Schurtenberger), Stieger, L. Kolaj, Traber, T. Merz, Schacher (71. Sabani), Fecker, Britt (65. Tomasulo), Lüthi, Cattani (71. Toski).

Hauptfokus auf die ganz Kleinen Wintersaison in der Tennisschule des TC Säuliamt Ab dem 21. Oktober 2013 beginnt in der Tennishalle Stockmatt die Wintersaison für die kleine Tennisschule des TC Säuliamt. Wie schon in der Vergangenheit legt die Tennisschule den Hauptfokus auf die ganz kleinen Spieler. Jeden Tag werden Gruppenkurse für Bambini (Jahrgang 2007 bis 2009) sowie für das Kidstennis (Jahrgang 2004 bis 2006) durchgeführt. Natürlich bietet die Tennisschule auch J+S Gruppenkurse an (ab Jahrgang 2003). Das Angebot bleibt weiterhin gross, die Organisation der Tennisschule unterliegt diese Saison jedoch einer Änderung. Fredi Marek, Juniorenobmann des TC Säuliamt und bis-

heriger Verantwortlicher für den Aufbau der Tennisschule «Tennis im Säuliamt», wird die Leitung der Schule an Dor Arnold abgeben. «Es ist Zeit, dass ein Profi die Schule übernimmt», so Fredi Marek.

Tenniskurse für alle Alterskategorien Dor Arnold bringt viel Tenniserfahrung mit und kennt sich in der Tennisszene sehr gut aus. Mit seiner ruhigen Art und seinem professionellen Auftreten kommt Dor sehr gut an – auf wie neben dem Platz. Dor wird für den Tennisclub Säuliamt eine grosse Bereicherung sein, denn im kommenden Frühling wird er als neuer Clubtrainer auf dem Platz stehen. Er bietet für alle Alterskategorien Tenniskurse an.

Die Trainercrew vom «Tennis im Säuliamt» wird massiv verkleinert. So können wir die Qualität der Ausbildung genauer prüfen und vor allem geniessen die Kids weniger Bezugspersonen als in der Vergangenheit. Lara Hauser (J+S Leiterin 3), ausgebildet im Bambini und Kidstennis, wird Dor zur Seite stehen. Neben den Kids-Kursen bietet Lara auch am Freitagvormittag Erwachsenentennis an. Oliver Gfeller ergänzt diese als zusätzlicher Tennistrainer. Er ist Student, befindet sich in der Ausbildung zum J+S Leiter 3 und unterrichtet J+S Kurse am Mittwochabend. Die Trainercrew freut sich auf den Startschuss am 21. Oktober 2013. Infos unter www.tcsauliamt.ch. Es gibt immer noch vereinzelt Plätze in den bestehenden Gruppenkursen.


Braunvieh Schweiz ist eine moderne Dienstleistungsorganisation für rund 10’000 Braunvieh haltende Betriebe in der Schweiz. Unser Geschäftssitz ist an zentraler Lage in Zug. Wir suchen per 1. März 2014 oder nach Vereinbarung eine/einen

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DORF-CHILBI in Maschwanden Sonntag, 6. Oktober 2013 11.00 Uhr Konzert des Musikvereins Maschwanden 12.00 Uhr Mittagessen in der Mehrzweckhalle Dessertbuffet vom Frauenverein 13.30 Uhr Unterhaltung mit «Edi’s Blasmusikanten» Kinderkarussell und Schiessstand Diverse Verkaufsstände von Schulkindern Bierkrug-Meisterschaft 19.00 Uhr Final Bierkrug-Meisterschaft anschl. Preisverteilung. Gemütlicher Ausklang mit den «Tuba-Örgeler» Wir freuen uns auf Ihren Besuch Musik- & Frauenverein Maschwanden

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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Anna Stella, 18. September.

Kevin Antonio, 23. September.

Livia, 25. September.

Kate, 23. September.

Leon, 25. September.

Lukas, 25. September.

Freitag, 4. Oktober 2013

ratgeber

volg-rezepte

Mängel selber beheben lassen im Mietobjekt?

Lasagne in Peperoni

Bei uns ist seit 14 Tagen der Geschirrspüler defekt. Wir haben unserem Vermieter den Mangel sofort gemeldet, aber er hat bis jetzt trotz mehrfacher Aufforderung nicht reagiert. Kön- Alexandra Imhof. nen wir selber einen Servicefachmann aufbieten und unserem Vermieter die Kosten in Rechnung stellen? Gemäss Art. 259b OR kann der Mieter vom Vermieter die Beseitigung eines vorhandenen Mangels im Mietobjekt verlangen. Hat der Vermieter Kenntnis vom Mangel und behebt er ihn nicht innert angemessener Frist, kann der Mieter den Mangel auf Kosten des Vermieters beheben lassen, sofern es sich um einen untergeordneten Mangel handelt. Ein untergeordneter Mangel liegt vor, wenn die Tauglichkeit zum vorausgesetzten Gebrauch der Mietsache zwar vermindert, aber nicht ausgeschlossen oder erheblich beeinträchtigt ist (z.B. eine defekte Waschmaschine). Bei schweren Mängeln (wenn die Tauglichkeit zum vorausgesetzten Gebrauch erheblich beeinträchtigt oder gar ausgeschlossen ist) ist der Mieter nicht berechtigt, die Beseitigung des Mangels in Auftrag zu geben. Liegt also ein untergeordneter Mangel vor und reagiert der Vermieter trotz Kenntnis des Mangels nicht, kann der Mieter die Reparatur selber in Auftrag geben. Je nachdem empfiehlt es sich, verschiedene Offerten einzuholen und diese dem Vermieter

zu unterbreiten. Bei hohen Reparaturkosten ist generell davon abzuraten, die Reparatur selber in Auftrag zu geben. Es könnte ein schwerer Mangel vorliegen, den der Mieter nicht selber beheben lassen darf. Sofern der Vermieter nach Ausführung der Reparatur nicht von sich aus bereit ist, die Reparaturkosten zu übernehmen, muss der Mieter die Rechnung des Handwerkers einstweilen bezahlen. Die Reparaturkosten können dann jedoch mit dem Mietzins verrechnet werden, d.h. vom Mietzins abgezogen werden (Art. 265 OR). Falls ein Abzug am Mietzins vorgenommen wird und der Vermieter in der Folge mit der fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses wegen Zahlungsverzugs droht, empfiehlt es sich allerdings, den ausstehenden Teil des Mietzinses an den Vermieter zu bezahlen, unter dem Vorbehalt, dass der Betrag wieder zurückgefordert wird. Ansonsten geht man unter Umständen das Risiko ein, dass die Kündigung für gültig erklärt wird, wenn das Gericht zur Auffassung kommt, dass es sich nicht um einen untergeordneten Mangel, sondern einen schweren Mangel handelt. Die Rückforderung der Reparaturkosten kann über eine Klage gegen den Vermieter bei der zuständigen Schlichtungsbehörde in Mietsachen erreicht werden.

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Für 4 Personen 2 Pack Lasagne 6 Peperoni frische Kräuter

Zubereitung Lasagne antauen lassen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Peperoni halbieren und entkernen. Beide Lasagne je in 6 Stücke schneiden, sorgfältig in die Peperonihälften füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen und in Ofenmitte ca. 15 Minuten überbacken. Mit frischen Kräutern und Saisonsalat servieren.

Baumnuss-MarroniBrownies

Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.

glosse

Kleine und grosse Geschäfte am Türlersee

Malea, 27. September. (Bilder Magnin,www.fotoundrahmen.ch)

wetter

bauernregel «Ist der Oktober freundlich mild, ist der März dafür rauh und wild.»

Corsin Roger, 30. September.

Als Jogger und als Freund von Flora und Fauna schätze ich die Naturlandschaft am Türlersee seit Jahren. Nun weiss ich auch, dass man wichtige Geschäfte am Türlersee abwickeln kann. Die in der Überschrift erwähnten «Geschäfte am Türlersee» drehen sich aber für einmal nicht um gierige Manager und deren zwielichtige Machenschaften, auch nicht um Glencore und deren Rohstoff-Abbaupläne im industriell unterentwickelten Türlersee-Gebiet. Es geht auch nicht um das «Big Little Parking Business» der Badi oder um den Zeltplatz. Nein, es geht für einmal nur um ein menschlich total banales Geschäft. Als ich nämlich letzthin an einem herbstlichen Sonntagmorgen locker am See entlang lief, vorbei an einer Handvoll Hobbyfischern und einigen FrühaufsteherHündelern, machte sich plötzlich ein unangenehmes Gefühl im Darm bemerkbar. Geht vorbei, denke ich mir zuerst. Der Weg ist das Ziel, das hört schon wieder, «Schmerz lass nach»! Jeder hat ja so seine mentalen Durchhalteparolen, wenn man mal dringend wohin sollte und es zeitlich so gar nicht passt. Gerade habe ich die Hälfte meiner Jogging-Runde zurückgelegt und plötzlich erscheinen mir die 30 Minuten zurück nach Hause als sehr langer Leidensweg. Was tun? Für kleine Geschäfte kennen Männer einfache Lösungen – dafür gibt es auch am Türlersee genügend Bäume. Was aber wenn dringliche grosse, unaufschiebbare Geschäfte anstehen? In die Büsche, um schnell seine Notdurft zu verrichten? Müsste doch erlaubt sein, oder? So cool wie damals beim Feldeinsatz im Militärdienst? Aber ich bin auch frühmorgens nicht allein auf dem See-Rundweg, und so etwas Unziemliches tut man nicht, schon gar nicht im Naturschutzgebiet, und ausserdem ist es Sonntag. Doch der Druck

im Unterleib entwickelt sich zum stechenden Schmerz, ich brauche jetzt unbedingt sofortige Erleichterung. Nichts wie ab ins Dickicht, der Naturschutz muss warten, denke ich mir entschuldigend. Doch eben erst habe ich einen freundlich grüssenden Hündeler mit seinem Labrador überholt. Diese sensible Hundenase würde mich todsicher im Dickicht aufspüren und anbellen, mich vielleicht mit der feuchten Schnauze an der Jogginghose packen. Ich male mir die perplexe Reaktion des Hundebesitzers aus ... zu peinlich, Idee verworfen! Doch was sehe ich dort von weitem, am unteren See-Ende? Ich fliege förmlich über die Hundewiese mit der Feuerstelle – da lacht mir ein azurblaues Toi-Toi-Häuschen entgegen! Nichts wie hin, hoffentlich ist es nicht abgeschlossen. Tatsächlich die Türe ist offen, mein Leidensweg hat ein Ende – dem Herr sei Dank, die Schändung des Türlersee-Naturschutzgebiets wird in letzter Sekunde verhindert. Ich werde empfangen von einem lieblichen azurblauen Duft, ein blitzblank sauberes «Häuschen». Alle meine abgrundtiefen Befürchtungen, wie grauslich so ein Toi-Toi Häuschen riechen und verwahrlost aussehen kann (jahrelange Toi-Toi Erfahrung auf Schweizer Skipisten) zerschlagen sich im Nu. Ein dreifaches Hoch auf die zuständigen Gemeindearbeiter oder auf die Toi-Toi Hüsli Putzfirma, oder wer auch immer für den Unterhalt sorgt am Türlersee. Bei so viel sonntäglicher Sauberkeit bin ich sogar überzeugt, dass die dort verrichteten Toi-Toi-Geschäfte biologisch abbaubar sind. Für mich liegt dieses blaue Häuschen ab sofort an meiner persönlichen blauen Lagune – an meinem geliebten Türlersee. Ihr Säuliämtler MenschMeyer (Name der Redaktion bekannt)

Für Blech von 37x43 cm 200 g Baumnusskerne 300 g Schokolade dunkel 500 g Butter weich 400 g Zucker 1/2 TL Salz 8 Eier 660 g Marronipüree aufgetaut 1 dl Cognac 350 g Weissmehl

Zubereitung Blech mit Backpapier auslegen. Baumnusskerne grob hacken. Schokolade im heissen Wasserbad schmelzen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Butter mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Zucker und Salz beigeben. Eier dazugeben und rühren, bis die Masse hell und schaumig ist. Schokolade, Baumnüsse, Marronipüree und Cognac beigeben. Das Mehl darunterrühren. Teig auf dem Blech verteilen und glattstreichen. In der Ofenmitte 25-30 Min. backen. Brownies sollen noch feucht sein. Auskühlen, in Quadrate schneiden. Tipp: Brownies lassen sich tiefkühlen.

gedankensprünge Probe Dieser alte, sündhaft teure Wein Mag ja ein edler Tropfen sein Doch für ein Urteil – bitte sehr Brauch ich schon ein paar Tropfen mehr. Martin Gut


Restaurant Drunder & Drüber Affolternstrasse 5 · 8908 Hedingen

Sonntag, 13. Oktober 10 bis 14 Uhr

JAZZ-BRUNCH Ihr Drunder & Drüber-Team Telefon 044 760 28 92 info@drunderundrueber.ch S'Beizli (Bäsäbeiz bim Schweikhof) z' Ebertswil ob Silbrugg

Apéro-Musig-Höck Chunsch au a eusi gselligi Rundi vo Voksmusik-Fründä am Sunntig, 6. Oktober, ab 11.00 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag und Montag, 11.00 bis ca. 20.00 Uhr Gesellschaften auf Anfrage Bäsäbeiz bim Schweikhof z' Ebertswil, Tel. 079 218 59 59 Meditation «Zuversicht» und Lehrstunde «Der Weg des Vergessens» der Mikrokosmos im Makrokosmos Aufzeichnung in vier Teilen. Jeden Sonntag im Oktober, 10 - 11h (jede Veranstaltung kann auch einzeln besucht werden) Universaler Begegnungsort Steinackerstr. 24, 8902 Urdorf / Eintritt frei

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Millionen von Zugvögeln unterwegs Samstag, 6. Oktober 2013 Am 20. internationalen Vogelzugtag ist unser Verein am Flachsee im Einsatz – von 11.00 bis 15.00 Uhr – mit Informationsstand – mit einer kleinen Festwirtschaft – um 11.00 und um 13.00 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Führung unter fachkundiger Leitung teilzunehmen. Treffpunkt: Parkplatz Reussbrücke Rottenschwil (Postautohaltestelle Hecht) www.nvba.ch

Kanalreinigungen bis 500 Lt./ Min. Saugfahrzeuge bis 12 m³ Kanalfernsehen Dichtigkeitsprüfungen Schachtentleerungen Entsorgungsanlage

2 4-Achser-Lastwagen 2 4-Achser-Lastwagen von Dn 30 mm bis 1500 mm Haltungen und Muffen Öl- und Strassensammler Öl- und Strassenschlamm

8824 Schönenberg 8910 Affoltern a. A.

Telefon 044 788 11 37 Fax 044 788 25 30

Notfalldienst 365 Tage rund um die Uhr

30 Jahre Peter Lanfranchi Für die schöne Zusammenarbeit und die grosse Freundschaft mit Dir in den letzten 30 Jahren bedanken wir uns von ganzem Herzen. Noldi Pfister und Familie sowie deine Arbeitskameraden.

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078 2013  

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