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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 77 I 175. Jahrgang I Dienstag, 5. Oktober 2021

Kleines, feines Fest

In Maschwanden hat die Dorfchilbi eine lange Tradition. Auch dieses Jahr wurde sie zelebriert. > Seite 3

Vernissage in Stallikon Mami-Träff

Der Künstler Pinaki präsentiert in der Bibliothek Geschichten und Fotos aus Schangnau. > Seite 5

Die Hebammen Sarina Berardi und Claudia Nussbaumer haben ein neues Angebot geschaffen. > Seite 7

Sturz als Warnsignal

Geriater Markus Minder referierte am Donnerstag vor der Ämtler Parkinson-Selbsthilfegruppe. > Seite 7

Hedingen stimmt Überbauung des Kronenareals zu Landverkauf und nutzungsplanerische Schritte genehmigt Die ausserordentliche Gemeindeversammlung Hedingen hat am vergangenen Donnerstagabend die Weichen für die Zukunft des von Rainstrasse, Züriweg und Zürcherstrasse eingefassten Kronenareals gestellt.

Keine Diskussionen und sehr spärliche Kritik

von urs e. kneubühl Die von 43 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern besuchte Versammlung der Politischen Gemeinde Hedingen hat nur gerade 50 Minuten gedauert. Dabei war der «Gegenstand», um den es vergangenen Donnerstagabend im Schachensaal ging, ein doch happiger Brocken: Das Kronenareal mit 2281 m² Bauland, das neu gestaltet und überbaut werden soll. Der verhaltene Verlauf der Versammlung – es gab keine Diskussionen und lediglich drei kritische Voten – signalisiert, dass man der Entwicklung des Areals nun eine klare Richtung geben will. Die Versammlung stimmte dem vom Gemeinderat beantragten Projekt «Kronenareal» mit dazugehörigem Landverkauf und den nutzungsplanerischen Schritten mit deutlich überwiegendem Mehr zu. Sie bewilligte damit summarisch eine Neuparzellierung der Grundstücke und den Verkauf von 649 m² Gemeindeland für 1,05 Millionen Franken. Die Kosten für die Realisierung der Projektbestandteile der Gemeinde – Kronenweg, Dreispitz, Südspitz, Kronenplatz und Rainweg – belaufen sich auf 582 000 Franken.

Veloplätze und Unterflurcontainer «Der Bereich Kronenareal entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten

Grosses Interesse am Modell des Kronenareal-Projektes mit zwei Mehrfamilienhäusern, dem öffentlichen Verweilplatz sowie einem öffentlichen, gedeckten Veloabstellplatz mit 20 Abstellplätzen. (Bild Urs E. Kneubühl) turbulent. Von den Anfang der 2000erJahre vorhandenen vier Gebäuden steht heute nur noch das Restaurant Krone. Zwei Brandfälle und ein altersbedingter Abbruch liessen aus den einst dicht überbauten Landflächen eine riesige Kiesfläche mit hohem Entwicklungspotential entstehen. Im Frühjahr 2020 wurden die Grundstücke dann an die DHG Generalunternehmung AG verkauft», resümiert der Gemeinderat die jüngere Kronenareal-Geschichte. Gleichzeitig erkennt er in der zentralen Lage der Grundstücke und im vorhandenen Entwicklungspotenzial die Chance, «eine gemeinschaftliche Überbauung zu realisieren». Der Gemeinderat versichert, dass das in der Zusammenarbeit von Gemeinde und DHG erarbeitete Neubauprojekt die vorhandenen öffentlichen und pri-

vaten Interessen berücksichtigt. Auf dem Areal – das ehemalige Restaurant Krone wird abgebrochen – sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit 30 Wohnungen über einer Tiefgarage entstehen. Ein öffentlicher Gemeinschaftsplatz, der zum Verweilen einlädt – er soll den Namen «Kronenplatz» erhalten – ist neben der Strassenkreuzung Züriweg/Rainstrasse/ Güpfstrasse vorgesehen. Darüber hinaus wird auf dem Teilstück «Dreispitz» ein öffentlicher, gedeckter Veloabstellplatz mit 20 Abstellplätzen und auf dem Schulhausgrundstück neben der Zugangsrampe «Dreispitz» ein weiterer Veloabstellplatz für die Schule angelegt. Im Bereich Züriweg-Zürcherstrasse erstellt die DHG AG einen öffentlichen Abfall-Sammelplatz mit zwei Unterflurcontainern und zwei Entsorgerparkplätzen.

Die heute vorhandene Fusswegverbindung über den Kiesplatz zwischen Güpfstrasse und Fussgängerstreifen auf der Kantonsstrasse beim Restaurant Krone kann erhalten bleiben, ebenso die Verbindung zwischen der Güpfstrasse und dem Dreispitz (Rainstrasse), wobei das Teilstück der Rainstrasse aber auf eine Fuss- und Veloverbindung redimensioniert wird. Die Baulinien entlang der Rainstrasse – von der Güpfstrasse bis zur Kantonsstrasse – werden dazu aufgehoben. Die nicht mehr benötigten Strassenflächen werden entwidmet und – wie das Grundstück «Dreispitz» – in die Überbauung der DHG AG eingebunden. Die Strasse «Züriweg» wird durchgehend auf eine Breite von fünf Meter ausgebaut. Nach den detaillierten Ausführungen von Hoch- und Tiefbau-Vorsteher Claude Hafner gab es keine Gründe für eine Diskussion. Es folgten lediglich zwei einfache Nachfragen (energetische Ausgestaltung und postalische Adresse der beiden Mehrfamilienhäuser) sowie drei kurze kritische Wortmeldungen: Ein erster Votant merkte an, dass man auf den gemeindeeigenen Flächen – 649 m², welche allerdings zusammengelegt werden müssten – besser acht Alterswohnungen bauen würde und war daher für die Ablehnung des Projektes. Zwei Stimmbürgerinnen gaben zu bedenken, dass im Quartier Parkplätze fehlten, weshalb man auf der Gemeindefläche doch solche einrichten solle – wobei eine Votantin die beiden geplanten MFH als «Riesenklötze» taxierte, welche nicht ins Quartier passen würden.

Spielerisch lernen

In Hedingen haben sich Schüler mit Energie- und Ressourcenkonsum beschäftigt. > Seite 9

Neu im Amt In drei Monaten nimmt die Kirchgemeinde Knonauer Amt ihren Betrieb auf. Bereits am vergangenen Freitag ist deren Schreiber Simon Plüer in sein Amt gestartet. Empfangen wurde er von einer Delegation der frisch gewählten Kirchenpflege um Präsidentin Sibylle Gloor und von Hans Asper, Leiter der Projektorganisation. (red.)

> Bericht auf Seite 3

Theater in Nöten Das Kinder- und Jugendtheater «Ohoo!» durfte bisher für seine Proben und Aufführungen den Gemeindesaal «Weid» in Hausen kostenlos nutzen. Lärmklagen und andere schlechte Erfahrungen veranlassten die Gemeinde Hausen, den Verein «Ohoo!» in die Pflicht zu nehmen und künftig den normalen Tarif der Saalmiete zu verlangen. Während der Leiter des «Ohoo!» von einigen wenigen Vorfällen und auch Missverständnissen redet, beharrt die Gemeinde Hausen auf ihrem Entscheid. Das Jugendtheater gelangte mit einem Rekurs an den Bezirksrat. Trotz den verhärteten Fronten ist Gemeindepräsident Stefan Gyseler nochmals bereit, über eine konstruktive Lösung der Probleme mit den Verantwortlichen des Vereins zu sprechen. (mm)

> Bericht auf Seite 5

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Gut besuchtes Radquer in Mettmenstetten Mit dem Aus der EKZ-Crosstour fallen in der kommenden Saison zahlreiche attraktive Radquerrennen weg. Umso wichtiger werden Anlässe wie in Mettmenstetten. Dessen ist sich auch OK-Chef Andreas Fuhrer bewusst. OK-Chef Andreas Fuhrer zeigte sich sehr zufrieden nach Abschluss des fünften Radquer Mettmenstetten, das am letzten Sonntag erneut um und auf dem Weidhof von Daniel und Barbara Wyss durchgeführt werden durfte. «Das schöne und warme Wetter hat wieder zahlreiche Zuschauer angelockt und auch die Radsportler haben beeindruckende Leistungen gezeigt. Meine persönlichen Highlights sind der Sieg von Jacqueline Schneebeli bei den Frauen und der fünfte Platz in seinem erst zweiten Eliterennen von Timo Müller», freute sich Fuhrer.

Auch finanziell dürfte die Rechnung aufgehen. Für Fuhrer steht bereits jetzt fest, dass es im kommenden Jahr mit dem Radquer Mettmenstetten weitergeht. Ob jedoch der Status von «National» auf «International (C2)» erhöht wird, um mehr Elitefahrer anzulocken, konnte er noch nicht sagen. Nur soviel: «Ein grösseres Elitefeld wäre sicher wünschenswert.» Der Status sei das eine, die Terminüberschneidungen mit den Wettkämpfen im Ausland jedoch das andere. Deshalb lasse er diese Frage im Moment noch offen. Auf die wenigen Schweizer Cross-Wettkämpfe angesprochen, drückte sich Radquer-Nationaltrainer Bruno Diethelm zunächst diplomatisch aus: Er freue sich über die zahlreichen Schweizer, die in ausländischen Teams einen Vertrag erhalten hätten. Das zeige, dass auch die Schweizer Fahrer von den Scouts entdeckt würden. Er bedauere jedoch, dass es nur noch wenige Schweizer Radquers gebe. Der Weltcup des Rad-

Der Mettmenstetter Timo Müller, links, schliesst im Eliterennen zum späteren Sieger Dario Lillo, rechts, auf. (Bild Martin Platter) weltverbands und die grossen belgischen Radquer-Serien überstrahlten alles. Ein Blick in den Rennkalender verrät, wo die Musik spielt: Belgien und Holland sind klar übervertreten. Die

einstige Radquer-Hochburg Schweiz hat keine Station mehr im internationalen Rennkalender. (map.)

> Bericht auf Seite 13

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Those we love don’t go away, they walk beside us every day. Unseen, unheard, but always near, still loved, still missed and very dear.

Ernst Schoch-Herman

15. Januar 1953 – 29. September 2021

Nach einem kurzen Spitalaufenthalt hast Du leider viel zu früh Deine letzte Reise angetreten.

Wir sind sehr traurig und vermissen Dich Janet (Jenny) Schoch Alexandra und Sven Lindinger mit Kensie Chantal und Roman Pöllinger mit Alina Schoch Engineering AG Verwandte, Freunde und Bekannte Wie Du es Dir immer gewünscht hast, verzichten wir auf einen traditionellen Abschied und feiern stattdessen Dein Leben. Wir verabschieden uns von Ernst im Schützenhaus Ottenbach / Jonen am Sonntag, 10. Oktober 2021 um 13.30 Uhr. Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen, um Ernst auf diesem Weg die letzte Ehre zu erweisen. Gemäss den allgemein bekannten BAG-Regeln muss ein CovidZertifikat vorgezeigt werden. Traueradresse: Janet Schoch, Jonentalstrasse 2, 8913 Ottenbach

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern vom Oktober 2021 Entlang Strassen und öffentlichen Wegen gelten nachstehende Vorschriften der kantonalen Verkehrserschliessungsverordnung (VErV, 700.4) • Mauern und Einfriedigungen dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4.50 m von Pflanzen, Äste- und Blattwerk, von Bäumen und Sträuchern frei gehalten werden; über Rad-, Fuss- und Gehwegen muss die lichte Höhe mindestens 2.65 m betragen. • Morsche und dürre Bäume oder Äste sind zu beseitigen, wenn sie auf die Strasse stürzen könnten. • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten, sind die erforderlichen Sichtbereiche freizuhalten. In diesen dürfen Pflanzen, Mauern und Einfriedigungen eine Höhe von 0.8 m nicht überschreiten. Der Sichtbereich zwischen 0.8 m und 2.65 m ist immer freizuhalten. Dieser Vorschrift ist spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, die Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen, bis spätestens 1. November 2021 zurückzuschneiden. Nach diesem Termin werden die Mängel auf Kosten des Eigentümers durch die Stadt / Gemeinde oder beauftragte Firma behoben. Es wird jede Haftung für Schäden durch unfachgemässes Schneiden von Bäumen und Sträuchern abgelehnt. Die Stadt- und Gemeinderäte danken für das Verständnis. Stadt und Gemeinden des Bezirks Affoltern

Kappel am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 21.09.2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: x John André Eikevaag, 1983, Staatsangehöriger von Norwegen x Elisa Sophie Eikevaag, 1984, Staatsangehörige von Deutschland x Karl Jonas Eikevaag, 2014, Staatsangehöriger von Norwegen und Deutschland x Jacob Emil Eikevaag, 2017, Staatsangehöriger von Norwegen und Deutschland x Jarle Fredrik Eikevaag, 2021, Staatsangehöriger von Norwegen und Deutschland 5. Oktober 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Am 26. September 2021 ist in Affoltern am Albis ZH verstorben:

Hürlimann-Göggel Rosmarie Hedwig geb. 13. August 1932, von Walchwil ZG, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Oberdorfstrasse 25. Die Beisetzung findet am 15. Oktober 2021, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Obfelden Am 4. Juli 2021 ist in Obfelden verstorben:

Kürschner Roland geboren am 19. April 1966, wohnhaft gewesen in Obfelden. Es findet keine Abdankung statt. Bestattungsamt Obfelden

Beschluss der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Hedingen haben an der Gemeindeversammlung vom 30. September 2021 folgenden Beschluss gefasst: Das Gemeinschaftsprojekt «Überbauung Kronenareal – Landabtausch und Landverkauf» wird genehmigt. Rechtsmittel Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Hedingen, 5. Oktober Gemeinderat Hedingen

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Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Morgen Mittwoch, 6. Oktober, feiert Filomena Tronnolone in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren von Herzen und wünschen einen Festtag mit viel Freude und bester Stimmung!

Zur diamantenen Hochzeit Am 7. Oktober vor 60 Jahren haben sich zwei Paare das Jawort gegeben. Menga und Adolf Gut und Dora und Rolf Weiss, beide in Affoltern, feiern darum am Donnerstag ihr diamantenes Hochzeitsfest. Herzliche Glückwünsche und viel Glück und Freude auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Zur eisernen Hochzeit Kaum zu glauben, aber wahr. Vor 65 Jahren, am 6. Oktober 1956, gaben sich Dora und Romeo Pianezzi das Jawort und feiern morgen Mittwoch das eiserne Hochzeitsfest. Wir gratulieren dem Jubelpaar und wünschen weiterhin eisernen Zusammenhalt und schöne Zeiten zusammen.

KORREKT Viel mehr Strom Auf dem Dach des Schulhauses Loomatt in Stallikon wird künftig eine Fotovoltaikanlage mit 318 Panels Strom produzieren. Allerdings nicht 10 000 kWh pro Jahr, wie im «Anzeiger» vom 1. Oktober irrtümlich zu lesen war, sondern 118 000 kWh pro Jahr. (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch

Dienstag, 5. Oktober 2021

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«Das Jahr 2022 braucht es sicher, bis alle Prozessabläufe sauber laufen» Erster Kirchgemeindeschreiber im Bezirk: Simon Plüer hat sein Amt angetreten Drei Monate vor dem Start der Kirchgemeinde Knonauer Amt hat am Freitag deren Schreiber Simon Plüer sein Amt angetreten. Empfangen wurde er von einer Delegation der frisch gewählten Kirchenpflege um Präsidentin Sibylle Gloor und von Hans Asper, Leiter der Projektorganisation. von Thomas sTöckli Kein Tisch, kein Stuhl, kein Internetzugang. Zum Amtsantritt von Simon Plüer, neuer Kirchgemeindeschreiber der Kirchgemeinde Knonauer Amt, präsentierte sich dessen Büro im alten Gemeindehaus unmittelbar neben der reformierten Kirche in Affoltern noch kahl und leer. Den ersten Einrichtungsgegenstand überreichte ihm Hans Asper, Präsident der Projektorganisation: Eine Collage mit Zeichnungen aus dem Zusammenlegungsprozess. Einmal sind da die neun Kirchtürmen der zu fusionierenden Kirchgemeinden, ein dörfliches Idyll, für die Nähe und Individualität, die es zu erhalten gilt, ein Gärtner, der seine eingezäunte Parzelle verlässt, um auch die Blumen ausserhalb zu giessen und ein Appell an die Gelassenheit: «Zusammen-wachsen braucht Zeit.» Und schliesslich ist da noch die Zeichnung eines Tandems, auf welche Hans Asper genauer eingeht: Die Person, die am Lenker mit der Karte die Richtung vorgebe sei Sibylle Gloor, frisch gewählte Kirchenpflegepräsidentin, jene hinten, die energisch in die Pedale trete, Kirchgemeindeschreiber Simon Plüer. Von genannter Sibylle Gloor durfte der neue Schreiber übrigens einen Blumenstrauss entgegennehmen.

Viele Ängste, aber auch Hoffnungen und Erwartungen Schon vor seinem Stellenantritt hat sich Plüer intensiv mit dem neuen Arbeitsort auseinandergesetzt und etwa im Juli bereits den «Anzeiger» abonniert. «Meine Frau war erstaunt, wie häufig die Kirche darin vertreten war», sagt er. Weiter war er schon an Sitzungen dabei, hat die Atmosphäre mitbekommen und angefan-

Herzlicher Empfang für Kirchgemeindeschreiber Simon Plüer (Mitte) in seinem neuen Büro. Von rechts: Hans Asper, Leiter Projektorganisation, und die frisch gewählten Mitglieder der Kirchenpflege Therese Bommel, Präsidentin Sibylle Gloor, Hanno Schmidheiny und Monika Sutter. (Bild Thomas Stöckli) gen, die Leute kennen zu lernen, mit denen er künftig zu tun haben wird. «Schon beim Bewerbungsgespräch ist herausgekommen, dass dies extrem wichtig ist.» Schliesslich sollen neun Kirchgemeinden zu einer umgebaut werden, da gebe es viele Ängste, aber auch Hoffnungen und Erwartungen. «Ich bin extrem zuversichtlich», versichert er: «Die Leute, die ich schon kennen gelernt habe, wollen alle mitarbeiten.» Simon Plüer ist Präsident der reformierten Kirchgemeinde Weiningen im Limmattal, zu der auch Oetwil, Unterengstringen und Geroldswil gehören. So wisse er, was von ihm erwartet werde, und was er eben nicht dürfe. «Das Amt ist vergleichbar mit jenem des Gemeindeschreibers einer Politischen Gemeinde: Man ist Drehscheibe zwischen der Behörde, welche die strategischen Entscheide trifft, und den Mitarbeitenden, mit denen man die Entscheide umsetzt.» Und er sei weder Sozialdiakon noch Pfarrer und werde sich deshalb auch aus deren Fachgebieten raushalten.

Es darf rumpeln, aber nicht «tschädere» Bis zum offiziellen Start der neuen Kirchgemeinde sind es nun noch drei

Monate. Zeit, die Plüer unter anderem nutzen will, um die Leute kennen zu lernen, mit ihnen ohne definiertes Ziel zusammenzukommen und sich auszutauschen. «Das bringt schon sehr viel, hat schon zu guten Gesprächen geführt und soll so weitergehen.» Grundsätzlich gehe es darum, vor dem Start am 1. Januar 2022 möglichst viel schon einzufädeln. Dabei zitiert Plüer den Leiter der Projektorganisation: Es dürfe rumpeln, aber nicht «tschädere». Themen seien etwa, wie die Raummiete in Bonstetten läuft, wie die Verrechnung, und wer das operativ vor Ort regelt. Die Projektorganisation habe zwar vieles bereits aufgegleist, trotzdem gebe es noch Leute und Aufgaben, die durchs Raster gefallen seien. «Meine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass diese am 1. Januar nicht in der Luft hängen.» Ein bisschen nervös sei er mittlerweile schon, verriet Plüer, «jetzt kann ich endlich loslegen.» Mit Hans Asper und Projektberater Peter Schlumpf habe er die anstehenden Aufgaben aufgelistet und nach Priorität geordnet. «Die Liste ist schon recht lang. Aber bisher habe ich locker darauf geschaut: Ich habe noch Zeit und bin in einem 80-Prozent-Pensum angestellt.» Und

auch wenn einiges noch nicht so konkret und mit Unsicherheiten behaftet sei, so sei er doch zuversichtlich, dass es gut komme. «Und ich freue mich auf die Aufgabe.»

Nicht alles auf einmal Zunächst gilt es für den neuen Kirchgemeindeschreiber nun, sich am Arbeitsplatz einzurichten. Zumindest teilweise will er dies mit günstigen Occasionsmöbeln tun – «Hauptsache bequem und gut zum Arbeiten», so seine Devise. Zum eingangs beschriebenen Bild soll dann sicher noch eines von seiner Familie dazukommen. Und was müssen die Mitglieder der künftigen Kirchgemeinde noch von ihm wissen? «Nicht böse sein, wenn ich mir ihre Namen nicht gleich auf Anhieb merken kann. Ich habe ein gutes Bildgedächtnis für Gesichter, aber mit den Namen dazu ist es nicht ganz so einfach.» Und weiter appelliert Plüer an die Geduld: «Wir können nicht alles auf einmal lösen. So werde es das Jahr 2022 sicher brauchen, bis alle Prozessabläufe sauber laufen. Bis die Kirchgemeinden komplett zusammengewachsen seien, werde es gar Jahre dauern.

Kleine Chilbi, gute Stimmung Die Dorfchilbi in Maschwanden hat eine lange Tradition Im Säuliamt ist Chilbi-Zeit, und selbstverständlich feiert auch das kleine Bauerndorf Maschwanden das traditionelle Fest jedes Jahr am ersten Sonntag im Oktober. Auch wenn grosse Bahnen fehlen, finden die Kinder das Fest auf dem Dorfplatz mega. Ein Grossvater, der mit seinen zwei Enkeln beim Stand mit den Süssigkeiten in seinem Portemonnaie kramt, findet, dass nicht zuletzt die bescheidene Kleinheit die Stimmung auf dem Dorfplatz für die Kinder so einzigartig macht. Es scheint, dass am bunten Herbstfest mitten im

Dorf bereits kurz nach Mittag das halbe Dorf bei Kaffee und Kuchen, einem Glas Wein oder einem Bier an den Festbänken sitzt. Gemeinderätin Keila Gruber, zuständig für die Liegenschaften und Finanzen, unterhält sich an einem der Festtische lachend mit zwei gestandenen Bauern. Sie geniesst die lockere Stimmung sichtlich und findet die Tradition der Dorfchilbi ganz besonders für den Zusammenhalt der Dorfeinwohner wertvoll. Dass es dieses Jahr mit dem nicht nur berühmten, sondern schon fast legendären «Aebis-

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Traditionelles Maschwanden: Chilbi im Dorf, jeden ersten Sonntag im Oktober. (Bild Martin Mullis)

Grillbraten» nicht geklappt hat, finden allerdings die beiden Landwirte sehr bedauerlich.

(inklusive dem Schreibenden) das kleine Bauerndorf an der Lorze als schönsten Ort im Knonauer Amt bezeichnen. (mm)

Das Dorfmuseum als zweite Attraktion

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Die rundum fröhliche Stimmung auf dem Platz lässt jedoch den kleinen Ausfall beim Speiseangebot schnell vergessen. Nur wenige hundert Meter vom Chilbiplatz entfernt bietet Maschwanden den Besucherinnen und Besuchern eine zweite Attraktion. Im Dorfmuseum heissen Claudia Künzi und Koni Messikommer interessierte Gäste herzlich willkommen. Am frühen Nachmittag halten sich die Besucherscharen allerdings noch in engen Grenzen, was der pensionierte Rechtsanwalt Messikommer mit schelmischem Lachen ausnützt und peinlich genau das Covid-Zertifikat des Berichterstatters unter die Lupe nimmt. Selbstverständlich nicht, ohne eine entsprechende Anspielung zu dessen Alter zu machen. Absolut natürlich ist, dass solch liebenswerte «Freundlichkeiten» in Maschwanden als Komplimente aufgefasst werden müssen und das ist vermutlich der Grund, warum zahlreiche Säuliämtler

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Oktober 2021

Unschönes Theater um das Kinder- und Jugendtheater Knatsch mit der Gemeinde Hausen um die Saalmiete «Ohoo!», das Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern, kämpft mit Schwierigkeiten. Ihre Probelokalität, nämlich der Gemeindesaal «Weid» in Hausen, soll ihnen in Zukunft nicht mehr gratis überlassen werden. Die Gemeindeverwaltung begründet den Entscheid mit schlechten Erfahrungen und Reklamationen.

den Gemeindebeschluss aufzuheben und begründet dies mit den Punkten: Missbrauch des Ermessens und ungenügende und unrichtige Feststellungen des Sachverhaltes.

Niemand will die Kinder vor die Tür stellen

von Martin Mullis Auf der Website des «Ohoo!», Kinderund Jugendtheater Bezirk Affoltern, nennt sich das Leiterteam «die kreativen Köpfe hinter der Bühne». Der Leiter Raffaele Cavallaro, steht vor einer kniffligen Situation, seine Kreativität ist mehr als erwünscht. Die Gemeinde Hausen will den Gemeindesaal «Weid» dem Kinder- und Jugendtheater «Ohoo!» nicht mehr kostenlos zur Verfügung stellen. Wegen wiederholten schlechten Erfahrungen verbunden mit Reklamationen, begründet die Gemeinde diesen Entschluss etwas kryptisch. Cavallaro, Oberstufenlehrer an der Schule Ennetgraben Affoltern und Leiter des Kinderund Jugendtheaters «Ohoo!», bedauert die Situation ausserordentlich und spricht von Missverständnissen und unglücklichen Ereignissen.

Immer wieder Klagen über Ruhestörungen Um die Frage zu klären, was wirklich passiert ist, muss in die Vergangenheit geblickt werden. Seit dem Jahre 2008 finden die Proben und Aufführungen des Jugendtheaters und in den letzten

Emsiges Treiben auf der Bühne in der Aula Ennetgraben. (Symbolbild Martin Mullis) zwei Jahren auch Ferienkurse für Vorschulkinder im Gemeindesaal «Weid» statt. Der Saal wurde von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt. Bis im Frühling 2020 nach einer Theaterpremiere etwa zwei Dutzend jugendliche Erwachsene die gelungene Aufführung im Freien lautstark feierten. Die nächtliche Party verursachte massive Beschwerden von den umliegenden Nachbarn. Die Proben, welche dieses Jahr infolge der Corona-Situation vermehrt vor dem Saal stattfanden, verursachten ebenfalls immer wieder Klagen betreffend Ruhestörungen. Lehrer Cavallaro erwähnt auch eine heitere Missdeutung, so fand der Hauswart hinter der Bühne eine Menge leere Petflaschen und Pizzaverpackungen. Die Abklärung ergab dann allerdings, dass diese Gegenstände

Requisiten des zu probenden Stücks waren und keineswegs Abfall. Hängengeblieben sei jedoch nur der Begriff Müll, glaubt der Oberstufenlehrer. Dass der Gemeindesaal nun nur noch zu den gleichen Konditionen wie für andere Veranstalter genutzt werden kann, bedeutet für das Jugendtheater Ohoo! einen eigentlichen Rausschmiss, so Cavallaro. Aus diesem Grund habe er bei der Gemeinde Hausen per E-Mail ein Wiedererwägungsgesuch eingereicht. Dass eine Kopie dieses Mails gleichzeitig auch zahlreiche Beteiligte, Freunde und Helfer des «Ohoo!» erreichte und damit der Eindruck entstand, sie seien Mitunterzeichner, sei keine Absicht gewesen und Lehrer Cavallaro bedauert diesen Lapsus. Das Kinder- und Jugendtheater «Ohoo!» fordert nun den Bezirksrat auf,

Gemeindepräsident Stefan Gyseler allerdings spricht von einigen anderen zusätzlichen Vorkommnissen. Seine Mitarbeiter auf der Gemeindekanzlei verfügen über eine Liste mit mehreren Lärmklagen. Immer wieder wurde reklamiert, weil vor dem Saal wiederholt auch nachts Geschrei und Radau festgestellt wurde. Ausserdem wurde die Lokalität öfters auch unaufgeräumt und ungeputzt verlassen. Dazu kam, dass offensichtlich auch schon junge Erwachsene im Saal übernachtet haben. Gyseler betont, dass die Gemeinde jedoch niemandem und schon gar nicht den Kindern eine Tür zuschlagen will. Er ist bereit, über eine konstruktive Lösung zu sprechen. Allerdings fordert er unmissverständlich, dass dies ohne jegliche Druckversuche geschehen soll. Es ist nun zu hoffen, dass mit Rücksicht auf die Jugendlichen und Kinder baldmöglichst ein klärendes Gespräch stattfindet und dass dafür gesorgt werden kann, dass künftig die Regeln eingehalten werden. Nach den aktuellen Kenntnissen der «Anzeigers» haben die Kontrahenten bereits erste Kontakte aufgenommen. Eine Einigung würde nicht nur wieder Ruhe auf die Bretter bringen, welche offensichtlich auch für Kinder und Jugendliche die Welt bedeuten, sondern auch den Bezirksrat von Entscheidungen über Selbstverständlichkeiten entlasten.

«Ein Fremder an einem Ort, wo jeder jeden kennt» Wie Pinaki von Schangnau nach Stallikon gelangte Die Autos stauten sich am Freitagabend auf der Autobahn zwischen Bern und Zürich. Pinaki kam deshalb mit Verspätung zur Vernissage nach Stallikon, wie es sich für Berner gehört. Die Besucherinnen und Besucher der Bibliothek Stallikon nutzten die Zeit, um die Bilder aus Schangnau im Emmental und die Geschichten dahinter zu betrachten und zu lesen. Es lohnte sich. von bernhard schneider Der aus Indien stammende Künstler schreibt unter dem Titel «Pinakis Welt» eine Kolumne in der BauernZeitung. In Stallikon stellt er bis am 13. November in der Bibliothek im Schulhaus Loomatt Fotos und Geschichten aus Schangnau im Emmental aus. Nach Stallikon geholt hat ihn ein anderer indischer Künstler, der seine Frau in der Schweiz gefunden hat: Deviprasad Rao, genannt Devi, Leiter des Kunstforums Stallikon.

Verbindende Social Media Doch es waren nicht die gemeinsamen Wurzeln, die Devi und Pinaki in Kontakt kommen liessen, sondern die Social Media Plattform Instagram. Hier hat «kuenstler.devi» während des Shutdowns, der persönliche Begegnungen erschwerte, «pinaki» entdeckt. Die Schwarz-Weiss-Bilder aus dem Emmental haben ihn sogleich fasziniert. Von Instagram zu Tinder. Eine der Geschichten, die Pinaki erzählt, handelt von Deborah und Thomas, die sich auf

der Dating-App kennen gelernt haben, obwohl Deborah festgelegt hatte, nur innerhalb von 20 Kilometern zu suchen. Doch die Vorgabe hatte ihre Tücken. Sie besuchte ihren Vater in Rothenburg, als Thomas mit einem Bänderriss im Spital Wolhusen lag: Für ein paar Stunden unterschritten sie die von Deborah definierte Maximaldistanz. Sonst lebte sie jetzt nicht mit Thomas hinter der Schattenfluh und würde wohl noch immer einen Mercedes statt einen Subaru fahren.

ZWISCHEN-RUF

Er kam (fast) umsonst «Tierschutz – Tierquälerei», so lautete der Titel des letzten monatlichen Donschtig-Träffs in Baar. In drei Zeitungen hatte ich dafür geworben mit Text plus ReferentenFoto, was ein Fehler war. Dem Vortragenden hatte ich eine Kopie geschickt und er mailte, das Foto sei nur für unseren Flyer, aber niemals für Zeitungen. Schliesslich sei er Verdeckter Ermittler und müsse unerkannt bleiben. Huch, sollte ich ihm sagen, dass bereits 50 Plakate in Zug und in Baar hingen mit grossem Porträt plus Inhaltsbeschreibung seines Vortrags? Ich mailte nur, dass «leider bereits einige Plakate» hingen. Am Vortragsmorgen war die Leinwand heruntergelassen, waren Tische und Stühle in der Aula des Schulhauses Sennweid aufgestellt – nur Zuhörende und Referent fehlten. Doch da – der Ermittler kam – mit Polizeipatrouille! Sein Zug sei in Horgen stecken geblieben und so habe er Kollegen gebeten, ihn nach Baar zu bringen. Da erschien auch eine Frau, super! Sie nahm in der Mitte der Aula Platz und so oft wir auch zur Eingangspforte schauten – es kam niemand mehr. Der Ermittler lächelte und meinte, er würde den Vortrag gerne für uns beide halten. So nett. Ich bat die Mitarbeiterin, die Kaffee gemacht hatte, dazu und wir drei Frauen lauschten gespannt seinen Worten und erschraken ob den Fotos auf der Grossleinwand von gequälten Schweinen, Pferden, Hunden, Tauben und Wanderfalken. Wie gut, dass unser Ermittler mit seinem Team den Tätern auf der Spur ist! Nach eineinhalb Stunden war der Vortrag zu Ende, aber wir drei hatten noch Fragen auf Lager. Zum Beispiel wollte ich wissen, wie man den Entenweibchen helfen kann, die im Frühling in den Seen zum Teil zu Tode – pardon – gevögelt werden. Der Referent bestätigte dies, hatte aber auch keine Lösung des Problems parat. Zum Schluss erzählte ich – obwohl das, sorry, gar nichts mit Tierquälerei zu tun hat – dass in meinem Garten mal ein Wiedehopf herumspaziert war. Alles in allem ein äusserst interessanter Morgen! Ute Ruf

Mehr Gewalt und Missbrauch Bis zu einer halben Million Menschen im Pensionsalter sind jährlich von Gewalt und Missbrauch betroffen. Die Tendenz sei steigend, schreibt Pro Senectute Kanton Zürich in einer Mitteilung.

Empathische Annäherung «Elsbeth war die erste Person, bei der ich mich in Schangnau wie zu Hause fühlte. Obwohl ich ein Fremder war an einem Ort, wo jeder jeden kennt.» So beginnt die Geschichte über Elsbeth, der Wirtin, deren Gasthaus sich seit 1815 kaum verändert hat. Wirtin ist sie allerdings erst seit zehn Jahren. Zuvor arbeitete sie in einer kardiologischen Notfallstation. «Für Elsbeth sind das Heim, das Krankenhaus und das Gästehaus ein und dasselbe. ‹Ich denke›, sagt sie, als sie sich mit mir an den Stammtisch setzt, ‹eine Voraussetzung für Gastronomie und Pflege ist Empathie›.» Pinaki geht mit der Weitwinkellinse nahe an die Menschen, die er ablichtet, heran, wie es nur möglich ist, wenn eine persönliche Beziehung besteht. Er verfasst zu jeder und jedem von ihnen eine Geschichte. Esther jagt die Pflanze, die ihre Ziege getötet hat. Das Kraut mit den gelben Blüten ist so giftig, dass es selbst Kühe gefährden kann. Ein anderes Bild handelt von der Kuhschau, die nicht nur für die Tiere da ist, sondern auch für die Menschen, «die sie zweimal im Jahr zu-

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Zwei Künstler und Autoren mit indischen Wurzeln: Devi (links) hat als Leiter des Kunstforums Stallikon Pinaki in die Bibliothek Stallikon eingeladen, um Bilder und Geschichten aus Schangnau auszustellen. (Bild Bernhard Schneider) sammenbringt.» Die Bilder und ihre Geschichte gehören zusammen. Sie gründen auf Pinakis Interesse an anderen Menschen, seiner Empathie, mit der er kurze, präzis formulierte Schlaglichter auf ihr Leben wirft. Schangnau hat er abgebildet. Nun ist er weitergezogen

nach Visperterminen: «Photographic literature» aus dem Wallis. Die Einzelausstellung des indischen Fotografen und Geschichtenerzählers Pinaki kann bis am 13. November 2021 in der Bibliothek Stallikon während der Öffnungszeiten besucht werden.

Die Zahl der zur Anzeige gebrachten Fälle von Gewalt und Missbrauch an älteren Menschen habe sich in der Schweiz in den letzten zehn Jahren verdoppelt, heisst es in einer Mitteilung von Pro Senecture Kanton Zürich. Aus Angst oder Scham werde jedoch nur ein Bruchteil der Delikte überhaupt zur Anzeige gebracht. Der Bundesrat benannte in einem Bericht erstmals Faktoren, die das Risiko für Gewalt und Missbrauch im Alter begünstigen. Dazu gehören soziale Isolation, geringe finanzielle Mittel, ein schlechter Gesundheitszustand und Überforderung von Angehörigen oder Fachkräften. «Gerade mit dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses können die geschulten Betreuungspersonen gefährdete ältere Menschen in ein soziales Umfeld einbinden. Mit gezielter Unterstützung kann zudem einer Überlastung des betreuenden privaten Umfelds entgegenwirkt werden», wird Alain Huber in der Mitteilung zitiert. (red.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Oktober 2021

Jungen Eltern ermöglichen, sich unkompliziert auszutauschen «Mami Träff» – ein Angebot der Hebammen Claudia Nussbaumer und Sarina Berardi Schwangerschaft und die ersten Monate als Eltern verändern das Leben von Frauen und Männern nachhaltig. Im neuen «Mami Träff» können sich Mütter und Väter untereinander und mit Hebammen rund ums Thema Baby austauschen. Bereits der erste Anlass Anfang September war ein Erfolg.

Arzt oder einer Hebamme betreuen zu lassen. In beiden Fällen übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) insgesamt sieben Kontrolluntersuchungen.

Engagement für den Berufsstand

Von Regula ZellwegeR Stillen, Durchschlafen, Wachstum und Entwicklung des Kindes – rund um diese Themen haben junge Eltern Fragen. Kein ausreichender Grund für einen Arztbesuch. Wohlgemeinte Ratschläge von Verwandten und Bekannten widersprechen sich manchmal oder überzeugen junge Eltern nicht. Hier setzen die freischaffenden Hebammen Claudia Nussbaumer und Sarina Berardi mit dem neuen «Mami Träff» an. Sie bieten jungen Eltern monatlich die Möglichkeit, sich in einem unkomplizierten Rahmen zu treffen, sich auszutauschen und auch fachkundigen Rat zu bekommen. Insbesondere erstgebärende junge Mütter fühlen sich in den ersten Monaten ihrer Mutterschaft oft auf sich selbst gestellt. Die Pandemie hat dies zudem verstärkt. Es fehlt ihnen der Austausch mit Frauen, die in derselben Situation stecken oder die bereits ein Stück weiter sind und sie an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Jeden ersten Mittwoch im Monat von 9 bis 11 Uhr findet im Hort Törlenmatt 1 in Hausen ein «Mami Träff» statt. Eine Teilnahme – ohne Anmeldung – ist unentgeltlich, die Hebammen stellen Getränke und Gebäck bereit. Man kann kommen und gehen, wie es gefällt – oder wie es die Jüngsten zulassen. Eltern und ihre Kinder aus dem Knonauer Amt, dem Freiamt und dem Kanton Zug sind willkommen.

Im Tandem selbstständig «Mit einem Baby hat für dich ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Es gibt so vieles zu lernen, zu erfahren und zu erkunden. Das Geniessen mit deinem

Claudia Nussbaumer (rechts) und Sarina Berardi arbeiten als Hebammen im Jobsharing zusammen. Gemeinsam bieten sie den «Mami Träff» an. (Bild Regula Zellweger)

Baby darf natürlich auch nicht zu kurz kommen! Der Austausch mit Gleichgesinnten ist dabei eine schöne Variante, in diese neue Lebensphase hineinzufinden und vielleicht sogar Freundschaften fürs Leben zu schliessen.» Mit diesen Worten lädt Sarina Berardi auf ihrer Webseite zum «Mami Träff» ein. Sie weiss, wovon sie spricht. Die Hebamme mit Zusatzausbildungen im Bereich Stoffwindeln und dem Tragen von Babys hat zwei Jungen im Alter von drei Jahren und von acht Monaten. Die gelernte Detailfachangestellte wusste bereits im Berufswahlalter, dass sie Hebamme werden wollte. Claudia Nussbaumer tat sich etwas schwerer mit der Berufswahl, hatte zwar früh den Traumberuf Hebamme, wollte vorher aber noch etwas von der Welt sehen. Zudem führte sie ihr Weg durch die Hörsäle des Medizinstudiums,

der Germanistik und der Politologie. Das Feuer blieb aber aus – heute brennt sie voll und ganz für den Hebammenberuf. Bereits 2005 schloss sie ihre Ausbildung zur Hebamme ab, arbeitet in Spitälern in Zug, St. Gallen und Affoltern und ist seit 2012 selbstständige Hebamme mit Zusatzausbildungen, beispielsweise in ganzheitlicher Schlafberatung. Die erfahrene Hebamme hat sich mit ihrer jüngeren Kollegin zusammengetan, sie arbeiten im Jobsharing. Sie begleiten werdende Eltern professionell durch Schwangerschaft, Geburt und die ersten Monate der Elternschaft. Freischaffende Hebammen verfügen über eine anerkannte Ausbildung und haben eine kantonale Berufsausübungsbewilligung. Um diese zu erhalten, müssen sie stete Weiterbildung nachweisen. Schwangere Frauen in der Schweiz haben die Wahl, sich primär von einem

Claudia Nussbaumer formuliert: «Wir leisten an sieben Tagen pro Woche 24 Stunden Pikettdienst für unsere Wöchnerinnen. Dies bedeutet, dass wir jederzeit in Rufbereitschaft sind, da die Babys kommen, wann sie möchten und die Wöchnerinnen frei entscheiden können, wann sie vom Spital nach Hause gehen, sodass wir auch Hausbesuche am Wochenende und abends machen. Wir müssen rund um die Uhr erreichbar sein, für Hausgeburten und falls es zu Komplikationen im Wochenbett kommt. Dieser Pikettdienst wird von den wenigsten Gemeinden übernommen.» Früher musste jede Gemeinde eine Gemeindehebamme stellen. In den 60erund 70er-Jahren wurde dies abgeschafft und vergessen, dass Hebammen wie Hausärzte auch im Notfalldienst arbeiten. Claudia Nussbaumer ergänzt: «Der Pikettdienst für Hausgeburten wird nicht übernommen. Uns Hebammen belastet, dass dies im Kanton Zürich nicht verbindlich geregelt ist. Einerseits, weil jede Gemeinde selbst entscheidet, welche Leistungen sie übernimmt, und andererseits, weil wir diesen Dienst den Wöchnerinnen in Rechnung stellen müssen.» Sie wünscht sich, dass der Pikettdienst der Hebammen wie der Notfalldienst der Hausärzte und der Spitäler vom Kanton getragen würde. Umso schöner ist es, dass die beiden Hebammen den «Mami Träff» in eigener Initiative unentgeltlich anbieten. Sie sind mit Herzblut Hebammen. Dass ihr Engagement gut ankommt, beweisen nicht nur die zufriedenen Eltern, sondern auch die Verantwortlichen des Horts in Hausen, welche die Räumlichkeiten und die Infrastruktur ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen. «Mami Träff» jeden ersten Mittwoch im Monat, von 9 bis 11 Uhr im Hort Törlenmatt 1 in Hausen. Informationen: www.hebamme-claudia.ch

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FORUM

Projekt Heumoos: nötig und sehr gut präsentiert Nächster Anlauf im Heumoos, «Anzeiger» vom 1. Oktober. Die Einführung durch den Gemeindepräsidenten war ein wenig konfus. Er begrüsste die Gemeinderatskollegin Frau Kappeler als Frau Kienberger, zudem war die Traktandenliste falsch nummeriert und zu guter Letzt nannte er das Unteramt Unterland! Anschliessend übernahm Gemeinderat Markus Reich das Zepter und präsentierte das neue Projekt. Er hat das Publikum während einer Stunde auf Trab gehalten. Zuerst erläuterte er das wie, was, warum und weshalb dieses Projekt entstanden ist. Ergänzt wurden seine Ausführungen durch den Kommandanten der Feuerwehr Unteramt und den Postenchef der Kapo in Affoltern. Auch die Kosten von 18 Mio. brachten kein Raunen in den Saal. Der Auftritt von Markus Reich war absolut souverän. Mit viel Kompetenz, Charme und Humor führte er durch den Abend und konnte jede Frage beantworten. Das Publikum war begeistert und auch überzeugt, dass Markus Reich das Dossier voll im Griff hatte. Nach der Sitzung wurde er gefragt, warum er nicht gemäss Aussage (es werde sicher niemand der Ratskollegen kandidieren) von Arianne Moser im «Anzeiger» vom 28. September 2021 als Gemeindepräsident kandidiere. Er sei in einer Phase der beruflichen und privaten Veränderungen und könne sich einer Kandidatur nur verpflichten, wenn alle Parameter zusammenstimmen, was momentan noch nicht der Fall sei. Wir können nur hoffen, dass Markus Reich doch noch kandidiert. Er hat eindeutig bewiesen, dass er das Format dazu hätte. Claude Wuillemin, Bonstetten

Zuschriften Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. (red.)

und www.sarina-berardi.ch.

Sturz als Warnsignal wahrnehmen

Geriater Markus Minder referierte vor der Ämtler Parkinson-Selbsthilfegruppe Für den September-Treff der Parkinson-Selbsthilfegruppe Bezirk Affoltern konnte Initiantin Rita Ackermann Markus Minder, den ärztlichen Leiter des Spitals Affoltern, als Referent gewinnen. Vor fast 50 Zuhörerinnen und Zuhörern sprach er am Donnerstag im Mehrzwecksaal Rigi der Langzeitpflege Sonnenberg. Von Thomas sTöckli Seit zwölf Jahren ist er als Geriater am Spital Affoltern tätig, seit dem Abgang von Roland Kunz vor fünf Jahren als Chefarzt und neu auch als ärztlicher Leiter. Die meiste Zeit sei er aber immer noch am Betreuen von Patienten, betonte Markus Minder zu Beginn seines Referats vor der Ämtler ParkinsonSelbsthilfegruppe, «und das macht mir auch Freude.» Ein grosses Thema in seinem Alltag sind Stürze. «Auf der Geriatrie ist das die Ursache für mehr als die Hälfte der Hospitalisationen», so Minder. Die meisten kommen als Notfall über die Chirurgie in die Geriatrie – mit dem Ziel,

möglichst schnell wieder nach Hause gehen zu können. Das statistische Risiko, mindestens einmal im Jahr zu stürzen, liegt bei Über-80-Jährigen bei rund einem Drittel. «Sich unvermittelt hilflos am Boden wiederzufinden, das macht nicht nur Angst», so Minder, sondern könne auch ein vorher positives Lebensbild durcheinanderbringen. Liegt man auf dem kalten Küchenboden kann eine Unterkühlung bis zu einer Lungenentzündung resultieren. Weiter drohen Druckgeschwüre, Flüssigkeitsmangel und allenfalls auch Nierenversagen. Nicht selten bleiben ältere Menschen nach einem Sturz nämlich für mehrere Stunden oder gar Tage liegen. «Das löst auch psychisch etwas aus. Und wenn man das nicht erkennt, dann hemmt das stark in der Rehabilitation.»

Bewegung, die Freude macht Meist ist es nicht eine einzige Ursache, die zum Sturz führt. So kann etwa zum Parkinson noch eine Lungenentzündung und eine andere Belastung dazukommen. Den Sturz versteht der Geriater denn auch als Warnsignal, als Anlass, genau hinzuschauen. Ziel sei es, möglichst alle

schnell wieder zu mobilisieren, Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht zu trainieren. «Am besten ist es, Bewegung in den Alltag zu integrieren», rät der Geriater seinem Publikum. Tanzen sei super, oder Tai-Chi – «vor allem muss es Freude machen.» Weiter empfiehlt der Fachmann: Gehhilfen nutzen, Stolperfallen im eigenen Haushalt entfernen, gutes Licht, keine Hektik sowie Handläufe nutzen und Stühle mit stabiler Armlehne.

Grosser Zulauf

Markus Minder, Geriater und ärztlicher Leiter Spital Affoltern. (Archivbild zvg.) Sturz-Ursachen zu eliminieren. Wobei er relativiert: «Verhindern kann man Stürze nicht.» Eine wichtige Rolle kommt auch der Prävention zu: eiweissreiche Ernährung, Vitamin D, Ängste abbauen – und Bewegung. Bei der Ämtler ParkinsonSelbsthilfegruppe rennt er damit offene Türen ein: Die monatlichen Treffs starten jeweils mit Übungen, diesmal

Gesichtstraining und Qigong. Unter Anleitung von Mitglied Andreas Müller lockern und aktivieren die ParkinsonBetroffenen und ihre Angehörigen mit einfachen Übungen den ganzen Körper. Ein grosses Thema in der Altersmedizin ist der Muskelabbau: Ab 40 Jahren verliere man pro Jahr ein Prozent der Muskulatur, nennt Minder eine Faustregel. Drum sei es wichtig, möglichst

Mit der Lancierung der Parkinson-Selbsthilfegruppe hat Rita Ackermann offenbar einen Nerv getroffen. Die Nachfrage ist so gross, dass auf die Gründungsgruppe bereits eine zweite gefolgt ist. Und im kommenden Jahr soll eine weitere Gruppe nur für Angehörige folgen. Nach einer informativen Stunde und der Möglichkeit, ihre Fragen einbringen zu dürfen, liessen die Gruppenteilnehmer den Treff gemütlich bei einer Tasse Kaffee ausklingen. Selbsthilfegruppe für parkinsonerkrankte Menschen im Bezirk Affoltern, Kontakt: Rita Ackermann, Telefon 079 691 74 53, ritaackermann@bluewin.ch.


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Dienstag, 5. Oktober 2021

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Mit Muskelkraft Wasser zum Kochen bringen Klima-Energie-Erlebnistage in Hedingen An den Klima-Energie-Erlebnistagen in Hedingen setzten sich die Schülerinnen und Schüler von Hedingen mit den Themen Energie und Nachhaltigkeit auseinander. Auf spielerische Art erleben sie am eigenen Körper die Bedeutung des Energie- und Ressourcenkonsums. von stefan schneiter Die Bereiche Klimawandel, Energie und Umgang mit der Umwelt sind gerade auch für Jugendliche wichtige Themen. An den Klima-Energie-Erlebnistagen setzten sich alle rund 420 Schülerinnen und Schüler sowie die Kindergärtler von Hedingen spielerisch, interaktiv und erlebnisnah mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Einen halben Tag lang absolvierten die Klassen verschiedene Posten auf einem Parcours. An einem Posten ging es darum, eine Tasse Wasser zum Kochen zu bringen. Der Energieaufwand, der dazu benötigt wird, ist gewaltig. Je zwei Jugendliche drehten zusammen an einer Kurbel und wechselten sich alle paar Minuten ab. Erst nach ungefähr einer Viertelstunde kochte das Wasser auf. «Die Schülerinnen und Schüler werden hier für das Thema Energieverbrauch sensibilisiert», sagte Schulleiterin Rita Sauter. «Gehört haben sie schon viel darüber. Der Zugang hier ist aber nicht rein theoretisch. Wenn sie selber erfahren, was es braucht, um 2,5 dl Wasser zum Kochen zu bringen, wie viel Muskelkraft notwendig ist und wie lang sie dafür zu zweit heftig kurbeln müssen, so ist das ein beeindruckendes Erlebnis für sie.»

MARKTPL ATZ

Mit ausdauerndem Kurbeln wird eine Tasse Wasser zum Kochen gebracht.

Energieverbrauch konkret: Mit Rudern wird ein Stück Schokolade «verbrannt».

(Bild Peter Kuster)

(Bild Stefan Schneiter)

An einem andern Posten galt es zu rudern, um damit das Energieäquivalent eines kleinen Stücks Schokolade zu verbrennen. «Wenn ihr weniger rudert, habt ihr gerade mal ein Smarties verbrannt. Etwas länger, und ihr habt Baumnüsse abgearbeitet. Am längsten braucht es bei der Schokolade», informierte einer der Helfer die Jugendlichen. Daneben konnten sich einige einen Bananenshake mixen – mit ihrer eigenen Tretkraft auf einem Velo. An einem weiteren Posten auf dem Schulgelände ging es darum, Haushaltsgeräte einem Energietest zu unterziehen. Zunächst mussten die Jugendlichen schät-

zen, wie viel Strom ein Föhn, ein Mixer, ein Staubsauger oder eine LED-Lampe im Vergleich zueinander verbrauchen, um danach konkret zu messen, wie hoch deren Stromverbrauch tatsächlich ist. Sie erhalten so ein Gefühl dafür, welches die grossen Stromfresser im Haushalt sind. An einem Posten traten die Schülerinnen und Schüler im Seilziehen gegen die Kraft der Sonne an.

Schokobananen mit Solarkocher Die Klima-Energie-Erlebnistage in Hedingen sind, abgesehen von der Stadt Zürich, die ersten ihrer Art in der Re-

gion Zürich. Durchgeführt werden sie vom Ökozentrum in Langenbruck, das sich seit 35 Jahren mit Forschung, Entwicklung und Bildung für eine zukunftsfähige, ressourcenneutrale Gesellschaft engagiert. Ziel des Projekts ist es, auf altersgerechte Weise Kindern und Jugendlichen die Faszination Energie zu vermitteln und die Motivation zum Energiesparen zu fördern. Sie sollen die Notwendigkeit vom Energiesparen und Klimaschonen im eigenen Alltag verstehen lernen und dies auch umsetzen. Ermöglicht hat die Klima-EnergieErlebnistage die Ernst Schweizer AG. Im vergangenen Jahr hat die Kathrin

Schweizer Stiftung zum 100-Jahr-Jubiläum des Unternehmens 25 000 Franken zur Verfügung gestellt, um Kindern und Jugendlichen aus der Region das Thema Nachhaltigkeit näher zu bringen. Dieses Jahr konnte nun die Schule Hedingen dieses Projekt durchführen. In dieser Woche sind die Jüngsten in Hedingen am Zuge. Rund 80 Kindergärtler nähern sich dem Thema Nachhaltigkeit und Energie spielerisch an. Auf dem Gelände der Ernst Schweizer AG können sie beispielsweise mit einem Solarkocher der Stiftung Ades Schokobananen zubereiten oder aus einer Getränkedose ein Solarwindrad basteln.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Die Berufsmesse hinter den Kulissen Ein Rückblick der KV-Lernenden Lena Leuenberger und Dijar Rashiti Der Tag des Schulabschlusses rückt immer näher. Viele Jugendliche stellen sich die Frage: «Welcher Beruf passt zu mir?» Um eine Antwort zu finden, stellten 35 verschiedene Lehrbetriebe ihre Berufe bei der Berufsmesse am 10. und 11. September in Bonstetten vor. Unter anderem präsentierten die Lernenden der Firma Kolb in Hedingen einen Einblick in das Berufsleben als Kauffrau/-mann EFZ und Chemielaborant/-in. Die Lehre Kauffrau/-mann EFZ bietet eine solide Grundausbildung und zusätzlich Vielseitigkeit. Man durchläuft während der Lehrzeit bei Kolb acht verschiedene Abteilungen und erweitert somit seinen Horizont in der Berufswelt. Telefonieren, E-Mails verfassen, Bestellungen abwickeln, Rechnungen bearbeiten und auch Organisieren von Events wie die Berufsmesse ge-

hören zum Arbeitsalltag eines KV-Lernenden. Auch die Ausbildung als Chemielaborant/-in bietet viele positive Aspekte. Naturwissenschaft, das Herstellen und Untersuchen von chemischen Substanzen, Qualitätskontrolle und Experimentieren stehen im Vordergrund. Doch vor allem wird Teamfähigkeit in beiden Berufen grossgeschrieben, dies verdeutlichte sich bei der Berufsmesse. Die Hauptorganisation für den Stand von Kolb übernahmen die zwei Lernenden Dijar Rashiti und Vito Paternostro aus dem dritten Lehrjahr. Eine grosse Unterstützung waren die Mitlernenden und Berufsbildner. Zusammen stellten sie einen gelungenen Stand auf die Beine. Dies zeigte sich durch die vielen begeisterten Besucher und den Gewinn des ersten Platzes des Lehrlingswettbewerbs. Der Stand teilte sich in zwei Bereiche auf. Beim KV-Teil lernten die Besucherinnen und Besucher durch ein spannendes Video die acht verschiedenen Abteilungen, welche Kolb den

Lernende Kauffrau/-mann und Laborantin von Kolb: Robin Balbo, Lorik Bunjaku, Dijar Rashiti, Vito Paternostro, Vanja Dragosavljevic, Jana Terzic und Lena Leuenberger (von links nach rechts). (Bild zvg.)

Lernenden anbietet, kennen. Ebenfalls konnte das Tastaturschreiben mittels einer Applikation geübt werden. Bei

einem solchen Anlass darf ein Gewinnspiel natürlich nicht fehlen! Auch dies war am Stand möglich. Im Bereich, bei

dem der Beruf Chemielaborant/-in präsentiert wurde, konnte man ein interessantes Video anschauen, bei welchem verschiedene chemische Reaktionen gezeigt wurden. Dazu wurde ein Arbeitsinstrument, welches SyntheseApparatur genannt wird, vorgeführt. Zusätzlich hatten die Besucher die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene Laborbücher, wie auch Endprodukte zu bekommen. Natürlich konnten jederzeit Fragen gestellt werden. Diese beantworteten die Lernenden offen und ehrlich, so entstanden viele spannende Gespräche. Rückblickend war es eine gelungene Berufsmesse mit vielen positiven Erinnerungen und lustigen Momenten. Wir Lernenden freuen uns auf die nächste Berufsmesse und sind gespannt auf die vielen neuen Erfahrungen, die wir sammeln können. Lena Leuenberger, Kauffrau im 1. Lehrjahr, Kolb Hedingen, Dijar Rashiti, Kaufmann im 3. Lehrjahr, Kolb Hedingen


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Vermischtes

Dienstag, 5. Oktober 2021

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Anstossen mit Goethe, Frisch und Dürrenmatt Gin-Tasting und viel Wissenswertes über ein uraltes Getränk in der Bibliothek Ottenbach

Lemuren (Halbaffen) gibt es nur in Madagaskar. (Bild zvg.)

Die Natur von Madagaskar Eine Insel, ein Mythos – Madagaskar. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: Vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde, das gerade mal die Grösse einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert, sodass sich – abseits der Kontinente – eine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Ades, der Verein «Association pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse - Madagascar» in Mettmenstetten, der in Madagaskar energieeffiziente Kochgeräte herstellt und die Nutzung erneuerbarer Energien fördert, zeigt zu seinem 20-Jahr-Jubiläum Sequenzen der dreiteiligen BBC-Naturdokumentation Madagaskar. Sie erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser Naturwunderwelt. Ades Mittwoch, 13. Oktober, 19 Uhr, Weisser Saal, Volkshaus Zürich. Mit anschliessendem Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Einlass mit Covid-Zertifikat.

In der neu renovierten Bibliothek Ottenbach wurde Hochgeistiges angeboten. Allerdings stand Lesen nicht im Vordergrund, denn der Gaumen wurde viel mehr beansprucht als das Auge. Gegen 20 Freunde der uralten Spirituose Gin verkosteten zwischen den Bücherregalen diverse Drinks und tauchten in die spannende Welt des Gins ein. von martin mullis Ein Seminar zum Thema WacholderSchnaps mag zwischen Klassikern, Liebes- und Kriminalromanen oder gar romantischen Gedichten etwas ungewohnt sein. Für die rund 20 Gin-Liebhaber jedoch passte die Kulisse in der neu renovierten Bibliothek ideal. Immerhin standen prominent ausgestellt drei Bücher zum Thema Gin beim Empfangstresen. Sichtlich gespannt durfte die Bibliotheksmitarbeiterin Doris Niederer den Referenten Dieter Messmer, General Manager der Glen Fahrn Group in Mörschwil, vorstellen. Trotz seinen imposanten Titeln erzählte Dieter (so wollte er explizit genannt werden) in seinem breiten Rheintalerdialekt nicht nur verständlich, sondern auch höchst interessant über die weltberühmte Spirituose. Weder für den Referenten noch für die Zuhörer waren die knapp zwei Stunden ein Problem. Der Keeper oft the Quaich und Cavaliere della Grappa konnte aus dem Vollen schöpfen, gibt es doch mehrere tausend Gin-Sorten. Vor jedem Seminarteilnehmer standen immerhin auch je zehn

Er hatte viel über die Welt des Gins zu erzählen: Dieter Messmer, General Manager der Glen Fahrn Group. (Bild Martin Mullis) Gläser und sie wurden immer wieder aufgefordert, daraus den kostbaren Saft zu degustieren.

Die Queen Mum war die wertvollste Gin-Botschafterin Ein genauer Beobachter durfte feststellen, dass einige der Gin-Fans fast so vornehm nippten, wie dies die wertvollste Gin-Botschafterin, die Queen Mum, es zu ihren Lebzeiten tat. Dieter erklärte, dass die Welt der Spirituosen in diesen Zeiten förmlich

explodieren würde. Heute sei Gin weit mehr als nur Wacholderschnaps, gehöre ausserdem zur Grundversorgung der Menschen und werde weltweit getrunken. Barbesucher seien heute über die vielen und fantasievollen Sorten viel besser orientiert als früher. Das Probiersortiment bestand aus mindestens 20 Flaschen verschiedener Grössen, Formen und Farben. Sein ihm assistierender Gehilfe, der Sommelier und Wein-Akademiker Steffen, unterstrich die Behauptungen, indem er weitere Probiergläser mit exklusiven

Mischungen füllte und auf den Tischen verteilte. Dass die Seminarteilnehmer am Schluss der Veranstaltung aufrecht und gerade die Bibliothek verliessen, war nicht nur den Tellern mit feinen Häppchen geschuldet. Die spannenden Geschichten rund um den Gin und die Probiermuster mit verschiedenen Sorten, Zutaten und Farben liessen ein eigentliches Trinken gar nicht zu. Es galt an diesem Abend vielmehr die Devise, eine so kostbare Flüssigkeit im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge vergehen zu lassen.

«Blues with a Feeling»

Konzert am Mittwoch, 13. Oktober, im Pöschtli Aeugstertal «Sir» Oliver Mally ist als Österreichs Blues-Aushängeschild weit über die Grenzen hinaus geschätzt und hat sich längst zum Songwriter von grossem internationalen Format entwickelt. Er spielt mittlerweile jährlich rund 150 Konzerte, seine Tourneen führen ihn durch ganz Europa. Mally spielte schon mit Künstlern wie Louisiana Red, Champion Jack Dupree, Big Jay Mc Neely, Lucky Peterson und der Bluesharp-Legende Sugar Blue. Bereits 13-mal wurde er zum «Besten Blues-Roots-künstler» Österreichs gewählt. Wenn Mally lustvoll leidend B.B. King-Klänge aus seiner Gitarre zutzelt, ist Memphis, Tennesse nichts weiter als eine geografische Nebensächlichkeit.

Als kongenialer Begleiter steht ihm Hubert Hofherr zur Seite. Der gebürtige Niederbayer tourte schon mit bekannten Bluesmusikern wie Buster Benton, J.W. Williams und Merle Perkins durch die USA und vermochte das Publikum bei seinen mitreissenden Soli auf der Bluesharp mit unkonventionellen Tönen zu begeistern. Die beiden Ausnahmekünstler spielen ein knallbuntes Programm aus Eigenkompositionen, aber auch aus exquisiten Covers, denen die Musiker ihren eigenen Stempel aufdrücken: erdiger, ehrlicher, handgemachter Blues, den sie mit Leib und Seele für ihr Publikum spielen. Wenn Mally und Hofherr Klassiker von Blues-Legenden wie Muddy Waters, Lightnin’ Hopkins oder

John Lee Hooker interpretieren, hört es sich an, als hätten sie die letzten 60 Jahre nichts anderes gemacht, als in den Südstaaten der USA gegen Kost und Logis aufzutreten. Kein Wunder, dass sich die Musikkritiker der internationalen Presse bis hin zur amerikanischen «Blues-Revue» mit Lob für die beiden überschlagen: «Ein Festmahl für Blues-Gourmets. Kaum ein Duo interpretiert den Blues so gefühlvoll, lässt die Instrumente so gekonnt schluchzen und juchzen. Unendliches Gefühl, enormes Können, blindes Verständnis und beide Musikerherzen im analogen Einklang. Beide Daumen hoch!» Franz Lehner, Pöschtli Aeugstertal

Die Musiker: «Sir» Oliver Mally (Guitar & Vocals, rechts) und Hubert Hofherr (Bluesharp). (Bild zvg.) «Sir» Oliver Mally und Hubert Hofherr im Pöschtli

Reservierungen werden unter Telefon 044 761 61 38

Aeugstertal, Pöstliweg 1, Mittwoch, 13. Oktober,

entgegengenommen. Einlass mit gültigem

ab 20.30 Uhr. Essen gibts um 19 Uhr.

Covid-Zertifikat.

SPORT

Souveräner Sieg gegen den FC Industrie Turicum 3. Liga: FC Affoltern – Industrie Turicum 4:1 Das Fanionteam empfing den FC Industrie Turicum und wollte die nächsten drei Punkte einfahren. Nach dem «Stängeli» gegen Benfica waren die Erwartungen hoch und viele Zuschauer fanden sich am Samstagabend im heimischen Moos. Ein spannendes Spiel war zu erwarten. Der FC Affoltern hatte das Spiel von Anfang an im Griff und war konzentriert. Man versuchte, einen gepflegten Spielaufbau zu betreiben, was auch ge-

lang und zu schön herausgespielten Aktionen führte. Der Gegner liess sich in die eigene Hälfte zurückfallen und zeigte schon früh im Spiel seine Frustration mit hartem Einsteigen. Das Heimteam kam wie in der Vorwoche gegen Benfica über die Flügel zu vielversprechenden Chancen, die zu Beginn noch nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Nach etwa 30 Minuten war es dann aber so weit: Nach einem exzellent getretenen Freistoss von Krstic hob Haas ab in die Luft und traf ins weite Eck mit einer sehenswerten Innenrist-Direktabnahme. Der Jubel beim FCA war riesig.

Der Gegner war nach dem Tor verunsichert und so kam es, dass nach weiteren fünf Minuten Petermann dem letzten Verteidiger der Gäste den Ball abluchsen konnte und den Ball im 1 gegen 1 mit dem Torwart souverän in die rechte untere Ecke schob – 2:0 für den FCA.

Langweilige zweite Halbzeit Das Heimteam hatte das Spiel unter Kontrolle und machte weiter Druck. Kurz vor der Halbzeit kam es wieder zu einem der häufigen Freistösse an diesem Abend. Krstic zog ihn direkt aufs Tor,

der gegnerische Torhüter musste den Ball abprallen lassen und dort stand wiederum Haas, der den Abpraller zum 3:0 versenkte. Einige Zeigerumdrehungen später kam es zu einem der seltenen Angriffe der Gäste. Doch dieser endete sogleich mit einem Tor. Ein strammer Schuss bezwang Vanetta, der nichts machen konnte. So gut und spannend die erste Halbzeit war, so langweilig und durchzogen war die zweite Halbzeit. Der FCA baute ab, konzentrierte sich eher auf die Defensivarbeit und überliess dem Gegner mehr Ballbesitz als in der ersten Halbzeit. Doch der FC Industrie Turicum

hatte keine Ideen und kam an der FCADefensive nicht vorbei. So plätscherte das Spiel vor sich hin. Nach einem Fehler in der Defensive der Gäste reagierte Cotardo blitzschnell und schoss ein zum 4:1. Danach kam es zu keinen nennenswerten Aktionen mehr, der FCA spielte die Partie souverän, aber ohne Spektakel runter und konnte sich somit die wichtigen drei Punkte holen. Maurus Steigmeier FCA Startformation: Vanetta, Bitzer, Jeyakumar, Steigmeier, Premananthan, Ismajlaj ©, Huber, Krstic, Haas, Arsic, Petermann.


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Sport

Dienstag, 5. Oktober 2021

FCWB unterliegt starkem Tuggen Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Wettswil-Bonstetten – FC Tuggen 2:4 (1:0) Nach einem WB-Blitzstart und einer ausgeglichenen ersten Hälfte wendet Tuggen das Blatt nach der Pause und entführt wichtige Punkte aus dem Säuliamt. Bei bestem Spätsommerwetter empfing das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten den langjährigen Konkurrenten Tuggen auf dem Wettswiler Moos. Beide starteten nicht makellos in die Saison, befanden sich aber in der breiten Verfolgergruppe und hatten dieselben Ambitionen für die Affiche – holte man die drei Punkte, konnte man den Anschluss an Leader Baden halten. Nach drei Niederlagen in Serie war von den Märchlern ohnehin ein ambitionierter Auftritt zu erwarten. Gut besetzt waren sie auf allen Positionen, man durfte sich also auf ein hart umkämpftes Spiel freuen.

Ausgeglichene Partie nach WB-Start-Furioso WB startete furios. Nach nur drei Minuten kombinierte man sich sehenswert über die rechte Seite in die Angriffszone, und plötzlich entwischte Flavio Peter der Tuggener Hintermannschaft und bezwang seinen ehemaligen Teamkollegen und heutigen Tuggen-Keeper Merlo in der unteren Torecke. Der Jubel war gross, abermals ein früher Führungstreffer, wie schon zwei Wochen davor

gegen Uzwil. Man war nun aber gewappnet, dass eine frühe Führung noch gar keine Punkte bringt. Das Spiel war in der Folge ziemlich ausgeglichen. Beide Teams konnten mit schönem Fussball einige Angriffe starten, zwingende Torchancen resultierten aber kaum. Flavio Peter wurde nach gut 30 Minuten optimal von rechts angespielt, verfehlte jedoch das Tor aus gut 15 Metern Entfernung. Wenige Minuten vor dem Pausentee spielten sich noch aufregende Szenen im WB-Strafraum ab. Der Tuggener Morina wurde zu Fall gebracht und der Unparteiische zeigte folgerichtig auf den Punkt. Kurz vor der Pause den Ausgleich per Elfmeter entgegenzunehmen, wäre bitter für die Moral. Das dachte sich auch WB-Keeper Rüegg. Er ahnte die richtige Ecke und konnte bravourös die knappe WB-Führung in die Pause retten.

Effiziente Gäste nach der Pause Nach der Halbzeit zeigten die Tuggener ein anderes Gesicht. Konnte die WB-Hintermannschaft in Halbzeit eins noch die meisten Angriffe frühzeitig unterbinden, wurde man nun mehr und mehr in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Obwohl man viele der Flanken gut klären konnte, waren es dann doch zu viele gefährliche Hereingaben und so konnte ex-WBler Jakupov einen freiliegenden Ball nach einem Kopfballduell abstauben und den Ausgleichstreffer erzielen.

Nur wenige Momente später klingelte es schon wieder im WB-Tor. Abermals eine Flanke fand dieses Mal Michael Bärtsch, der seinen Kopfball mustergültig und unhaltbar im Netz versenkte. Es war aber nicht so, dass WB nun aufgab – im Gegenteil. Man spielte wieder mehr auf, konnte wie gewohnt über die Seite für Gefahr sorgen. Leider brachten die Abschlüsse Merlo nicht in Verlegenheit. So kam es, dass Tuggen einen schnellen Gegenangriff mitten durch die WB-Defensive lancieren konnte und Morina das 1:3 Mit seinem fünften Saisontor brachte Captain Flavio Peter erzielte. WB gab WB in Führung. (Bild Kaspar Köchli) sich jedoch immer noch nicht geschlagen. Oft konnte man laufenen Miljkovic auf dem zweiten über den wirbligen Figueiredo tief in die Pfosten, der zum Anschlusstreffer eingegnerische Hälfte vorstossen. Der be- nickte. Obwohl nur noch wenige Minurüchtigte letzte Pass blieb aber stets in ten übrig blieben, erhoffte man sich eine der Tuggen-Defensive hängen. Kurz fulminante Schlussphase. Das Momennach seiner Einwechslung fand Dzelili tum hielt jedoch nur kurz an. Nach einach einem tollen Sololauf den mitge- ner abermaligen Flanke kullerte der Ball

plötzlich über die WB-Torlinie und sorgte für die Entscheidung.

Am Samstag gegen Buochs im Cup Tuggen gewinnt eine spektakuläre Partie wohl nicht aufgrund mangelnder Leidenschaft auf Seiten der Ämtler, sondern eher aufgrund einiger Fehler zu viel. WB liegt zwar noch vor dem FC Tuggen, doch es muss eine klare Leistungssteigerung angestrebt werden, wenn man weiter mit der Spitzengruppe mithalten will. Nächstes Wochenende empfängt man den SC Buochs zur ersten Runde der Cup-Qualifikation. Hoffentlich gelingt es den Säuliämtlern, eine positive Reaktion zu zeigen und das Selbstvertrauen wieder zu finden. Claudius Brüniger Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil. FCWB: Rüegg, Heini, Brüniger, Brunner, Thalmann (85. Jakovljevic), N. Peter, Miljkovic, Aeberli (60. Hager), F. Peter, Figueiredo (85. Dzelili), Bachmann (85. Di Battista). 3. F. Peter 1:0; 54. Jakupov 1:1; 57. Bärtsch 1:2; 76. Morina 1:3; 89. Miljkovic 2:3; 90. Brüniger (ET) 2:4. Alle WB-Resultate vom Wochenende: FCWB 4 – Oetwil-Geroldswil 2 2:1, Jun. Aa (YL) – Dietikon 4:1, Kosova – Jun. Ab 1:1, Jun. Ba (YL) – Schwamendingen 0:5, Richterswil – Jun. Bb 3:2, Jun. Ca (YL) – YF Juventus 1:6, Kosova – Jun. Cb 4:2, Jun. Da – Langnau a/A 5:0, Jun. Db – Wollishofen 2 :3, Sen. 30+ – Oetwil-Geroldswil 1:3.

Steter Zuwachs – auch von diesseits der Reuss

Der FC Merenschwand durfte sein 200. Aktivmitglied begrüssen Jonathan aus Obfelden trat kürzlich den Fa-Junioren des FC Merenschwand bei – als 200. Aktivmitglied. Ein witziges Detail am Rande: Zufälligerweise bekam er den Spielerpass mit der Nummer 2 002 000.

Nach dem Fehlstart in die Meisterschaft konnte der Nachwuchs des HSV Säuliamt im zweiten Spiel überzeugen (Bild zvg.)

Starke Reaktion nach dem Fehlstart

Neues U19-Junioren-Team des HSV Säuliamt Nach über zehn Jahren konnte der HSV Säuliamt wieder eine U19-Juniorenmannschaft zur Meisterschaft melden. Dank der konsequenten Juniorenarbeit in den letzten Jahren sind nun wieder genügend Spieler für die höchste Handball-Juniorenliga da. Nach der coronabedingten Absage des Handballbetriebs im letzten Frühling konnte die neue Mannschaft der U19Spieler den Trainingsbetrieb im April wieder aufnehmen. Bis zu den Sommerferien wurde mehr im technischen Bereich gearbeitet. Nun wird im dreimaligen Training pro Woche mehr auf Mannschaftstaktik, 1:1 und Wurftraining geschaut. Mit einem gewonnenen Turnier wurde die Vorbereitung abgeschlossen. Man ging mit vollem Elan und Vorfreude an das erste Meisterschaftsspiel, das aber gehörig als Fehlstart abgebucht werden musste. Es funktionierte vor lauter Übereifer hinten wie vorn nichts. In der Verteidigung wurde nicht sauber

gedeckt, im Angriff wurden viele Schüsse verworfen. Es war leider kein Team mehr, sondern nur noch Einzelspieler, die dann am Ende der Partie auch sehr frustriert waren. So war man gespannt auf das zweite Spiel, das nach einer Aussprache besser gehen sollte. Und ja, es wurde von Anfang an besser gearbeitet, sowohl in der Verteidigung wie auch im Angriff konnte besser abgeschlossen werden. Mit einer 72-Prozent-Schussauswertung gewann die Mannschaft des HSV das Spiel. Von Anfang an war man immer mit drei bis fünf Toren im Vorsprung und konnte so das Spiel kontrollieren. Auch funktionierten die Gegenstösse und in der Verteidigung wurde abgesprochen und gekämpft. So lautete das Schlussresultat zu Gunsten des HSV 28:36. Alle konnten sich als Torschützen eintragen, was wiederum für die Breite des Kaders spricht und mit dem guten Rückhalt des Torhüters konnten zwei Punkte verbucht werden. Christian Deiss, HSV Säuliamt

Es ist kein Zufall, dass der Jubilar aus dem Säuliamt kommt. Von den 200 Aktivmitgliedern kommen 65 Spieler und somit rund ein Drittel aus dem Säuliamt. Der deutlich grösste Anteil aus Obfelden, aber auch Spieler aus Affoltern, Ottenbach, Hedingen, Knonau und Mettmenstetten fanden den Weg zum FC Merenschwand. Noch mehr Ämtler Beteiligung stellt man bei den Funktionären und Trainern fest. Präsidiert wird der 2003 gegründete Verein von Brigitte Baur, sie ist zwar in Birmensdorf aufgewachsen, hat jedoch lange in Affoltern und Zwillikon ge-

200. Aktivmitglied des FC Merenschwand: Jonathan aus Obfelden. (Bilder zvg.)

wohnt. Seit acht Jahren Trainer der ersten Mannschaft ist Thomas Oester; er wuchs in Obfelden auf. Und im Kader der 1. Mannschaft sind acht Spieler (von 23) diesseits der Reuss zu Hause. Bei den Juniorentrainern kommt gar jeder zweite Übungsleiter aus dem Säuliamt oder ist zumindest dort aufgewachsen. Viel Säuliämtler Power also für die Nachbarn.

Neu mit einem Damenteam Seit der Gründung vor 18 Jahren ist der FC Merenschwand stetig gewachsen. Zählt man die (noch) nicht lizenzierten Senioren- und Frauenteams sowie Funktionäre und Trainer dazu, hat der FCM bereits deutlich über 300 Vereinsmitglieder. Unter den 18 Mannschaften sind eine Seniorenmannschaft, zwei Aktivmannschaften bei den Herren sowie 14 Juniorenmannschaften in allen Alterskategorien. Neu gegründet wurde diesen Herbst ein Damenteam. Auch

Präsidentin Brigitte Baur lebte viele Jahre in Affoltern und Zwillikon.

dieses mit Spielerinnen aus dem Knonauer Amt. Und auch dieses Team wird von einem Säuliämtler trainiert. Auch neben dem Spielfeld bekommt der FC Merenschwand viel Unterstützung aus dem Nachbardorf Obfelden. Bevor der Sportplatz in Merenschwand im Herbst 2016 eröffnet wurde, trugen die Aktiven ihre Heimspiele während zwei Saisons auf dem Sportplatz Zendenfrei in Obfelden aus. Dort wo auch bis heute noch diverse Juniorenteams ihre Trainings austragen. Und auch finanzielle Unterstützung bekommt der Verein aus dem Säuliamt. Die Firma Davanti aus Obfelden unterstützt den Verein als Co-Sponsor. Weitere Firmen aus dem Säuliamt fungieren als Leibchensponsoren. Es ist also definitiv kein Zufall, dass das 200. Aktivmitglied des FC Merenschwand aus Obfelden kommt. FC Merenschwand

Trainer der 1. Mannschaft: Thomas Oester, aufgewachsen in Obfelden.


Sport

Dienstag, 5. Oktober 2021

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Säuliämtler Radsportler zeigten sich im besten Licht Jacqueline Schneebeli triumphiert erneut – Timo Müller wird Kantonsmeister Das Radquer in Mettmenstetten wurde für die Säuliämtler Radsportler zum Schaulauf vor Heimpublikum. Nicht allen ging es dabei gleich gut, aber alle gaben ihr Bestes. Bei der Elite überragten Jacqueline Schneebeli und Dario Lillo. Von Martin Platter Standesgemäss begann das Radquer am vergangenen Sonntag in Mettmenstetten am Morgen um 10 Uhr mit dem Start der grössten Kategorie «Cross für alle». 42 Männer und eine Frau preschten los – aber nur 42 kamen an. Lokalmadador Thomi Müller, bei der letzten Austragung 2019 noch Zweiter für die organisierende IG Radquer Mettmenstetten, ging bereits in der zweiten Kurve auf Gras zu Boden und danach gleich nach Hause. Tobias Lussi, ebenfalls von der IG, sprang in die Bresche und stürmte mit Vorsprung dem Feld davon. Doch Reto Walchli hatte etwas dagegen, fing Lussi noch auf der Zielgeraden ab und verdrängte ihn auf Platz zwei.

Spektakuläre Siegerposen und erbitterte Zweikämpfe Das Rennen der Amateure/Junioren/ Masters wurde eine Beute von Raphael

Krähemann vor Simon Wäfler und Wanja Russenberger. Schnellster Junior wurde Alexandre Binggeli vor Francesco Caruso von der organisierenden IG RM. In den Schüler- und Kids-Cross-Kategorien schwangen zahlreiche Nachwuchsfahrer des Radrennclubs Amt obenaus. Besonders beeindruckend war die Siegfahrt von Shana Huber, die bei den Schülern U13/U15 auch gleich noch alle Buben hinter sich liess. Unübertroffen war die weit nach hinten gelehnte Siegerpose von U11-Fahrer David Kübler bei der Zieldurchfahrt – und der erbitterte Zweikampf zwischen Jorik Steiger vom Veloclub Maschwanden und Ray Stauffacher von der organisierenden IG RM. Bei den U17 musste sich der Zwilliker Elia Felsberger diesmal mit dem undankbaren 4. Rang begnügen, nachdem er das letzte Mal in der U15-Kategorie noch gewonnen hatte. Die Ostschweizer Nicolas Halter, Sven Sommer und der Winterthurer Laurin Volkart waren stärker.

Müller mit Beinkrämpfen Im Frauenrennen kämpften wie 2019 die Hauptikerin Jacqueline Schneebeli, Lara Krähemann und Zina Barhoumi um den Sieg. Es kam schliesslich zum Sprint zwischen Schneebeli und Krähemann, den die Säuliämtlerin mit einer Velolänge gewann. Ein besonderer Moment für die Siegerin, denn in Mett-

Auf dem Weg zum Sieg focht Jacqueline Schneebeli einen harten Zweikampf mit Lara Krähemann aus.

Wie auf der Chügelibahn: Die Fahrer der «Radquer für alle»-Kategorie. (Bilder Martin Platter) menstetten fuhr sie vor zwei Jahren nicht nur ihr erstes Radquerrennen, sondern feierte auch gleich ihren ersten Radquersieg. Inzwischen arbeitet sie während der Radquersaison mit

Andreas Fuhrer zusammen. Mit weiteren guten Cross-Resultaten will sich die 20-Jährige Oberämtlerin für die Europameisterschaften Anfang November in Holland empfehlen.

Ray Stauffacher von der IG Radquer Mettmenstetten, links, und Jorik Steiger vom Veloclub Maschwanden lieferten sich einen erbitterten Endspurt.

Startspiel geglückt Auftakt zur Zürimeisterschaft von Volley S9 in Bonstetten Am zweitletzten Wochenende im September hatte Volley S9 das Brot- & Speckturnier erfolgreich durchführen können. Die Damen ZM (Abkürzung für: Zürimeisterschaft) von Volley S9 hatten dabei den 2. Platz erreicht. Nun stand ihnen am vergangenen Mittwoch endlich das erste Spiel zum Saisonauftakt der Meisterschaft bevor. Natürlich war die Freude gross, endlich wieder mit der Spielsaison beginnen zu können. Dementsprechend gut besucht waren deshalb auch die ersten Trainings nach den Sommerferien. Es wurde an der Technik gefeilt und vor allem wurden die Spielpositionen geübt. Das erste gegnerische Team auf der Meisterschaftsliste waren die Damen aus Merenschwand-Muri (kurz: Memuri). Trotz Zertifikatspflicht fanden sich auch einige Zuschauende zur Unterstützung der beiden Teams in der Sporthalle ein. Nach dem Startpfiff von Schiedsrichter Claude Schmidt gelang es den Damen von Volley S9 rasch, Punkte für sich zu holen. Dank erfolgreicher Aufschläge und starken Angriffen konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Mit 25:10 ging

das Ämtler Team in Satzführung. Im 2. Satz drehte das deutlich jüngere Team von Memuri auf. Der Trainer trieb das Team mit humorvollen und melodischen Zurufen an. Memuri ging kurzzeitig in Führung. Dies wollte das heimische Team nicht auf sich beruhen lassen. Es konzentrierte sich auf gezielte Angriffe in die Löcher der gegnerischen Abwehr und konnte so auch den zweiten Satz für sich gewinnen (25:11). Dies gelang auch beim dritten Satz (25:15). Nach gut einer Stunde endete das Spiel mit einem klaren 3:0 für Volley S9. Der Start in die Saison war gelungen! Der lange, pandemiebedingte Spielunterbruch konnte die Begeisterung fürs Volleyball bei den Damen ZM nicht mindern. Im Gegenteil: Die Motivation, ein tolles Match zu spielen, ist riesig. Gespannt werden nun die nächsten Spiele gegen den VBC Höngg und den VBC Nippon, welche direkt nach den Herbstferien stattfinden, erwartet. Dorina Waibel Spielpläne und Infos auf www.volley-s9.ch.

Suzanne Holbein von Volley S9 beim Angriff. (Bild zvg.)

Das gleiche Ziel hat auch Timo Müller, der ebenfalls für die IG RM fährt. In seinem zweiten Eliterennen liess er sich, gef lasht von der guten Stimmung an seinem Heimrennen, dazu hinreissen, in der Anfangsphase das Tempo des führenden Dario Lillo mitzuhalten. «Das büsste ich schmerzlich», fasste Müller nach dem Wettkampf zusammen. Er hatte derart überdreht, dass er bis auf den achten Platz zurückfiel und gegen Rennende mit Beinkrämpfen zu kämpfen hatte. Unter Aufbietung der letzten Reserven arbeitete er sich in der Folge noch auf den fünften Platz vor – und sicherte sich damit wenigstens den Titel des Zürcher Kantonalmeisters. «Mehr lag heute nicht drin – auch wenn ich insgeheim mit einem Podestplatz geliebäugelt hatte.» An der Spitze zeigte Dario Lillo eine souveräne Vorstellung. In der vorletzten Runde entledigte er sich seines letzten Begleiters Eric Lüthi und fuhr zum Solosieg. Dritter wurde Hannes Jeker. Der ebenfalls für die IG RM startende Felix Stehli gab das Rennen auf.


Samstag, 23. Oktober 2021

Island

Für Sie da!

Wunderland der Natur

20 Uhr im Gemeindesaal Kappel am Albis

Wir sind auch während der Bauzeit für Sie da!

Programm: 18.30 Türöffnung / Möglichkeit zum Nachtessen 20.00 Konzertbeginn 22.00 Festwirtschaft, Tanz und Unterhaltung 2.00 Schluss

Unsre Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr Sa 08.00-17.00 Uhr

Multivisions-Show von Corrado Filipponi

Mitwirkende Formationen: Kapelle René Jakober, Sachseln Handorgelduett Gebrüder, Rickenbacher, Illgau Ländlertrio Tanzboden, Ebnat-Kappel Diverse Einlagen

Mittwoch, 6. Oktober 2021 um 20.15 Uhr im Kasinosaal

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Marktplatz 1, Affoltern a. A.

Vorverkauf ab 1. Oktober: Telefon 079 753 01 99 | Montag bis Freitag 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Abendkasse ab 19.30 Uhr Eintritt: 30.-/15.Reservation: ww www. kulturaffoltern.ch Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger Obere Bahnhofstr. 10A Tel. 044 762 42 42

Auf den Besuch freuen sich: Gemeinde Kappel am Albis Peter Keller / Hans Arnold kæser.ch DIE DRUCKER

Trödelfrau kauft: alte Wanduhren, Spinnrad, Gobelin, Zinn, Silberbesteck, Einmachgläser. Tel. 076 274 12 67

Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Ich bin wieder da! Biete für kleines Entgelt Windows Computernachhilfe und Schulungen für Handyeinsteiger. Bin flexibel und schnell zur Stelle. Matthias Gygli, 076 421 65 95

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

EMMI RACLETTE NATURE

Montag, 4.10. bis Samstag, 9.10.21

in Scheiben, 400 g

–28%

6.90 statt 9.70

–27%

–20%

statt 5.70

statt 18.80

4.50

14.90

CAMILLE BLOCH SCHOKOLADE

12.90

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

–21%

div. Sorten, z.B. Torino Lait, 2 x 100 g

–28%

5.90

Schweiz, 75 cl, 2020

MÉDAILLE D’OR KAFFEE

DIVERSE SORTEN ÄPFEL KL. I

div. Sorten, z.B. Bohnen, 2 x 500 g

statt 17.80

HEIDA AOC VALAIS

2.90

statt 8.20

–21%

DAR-VIDA

statt 4.60

3.60

div. Sorten, z.B. extra fin Käse, 2 x 184 g

CHIRAT ESSIGGEMÜSE

2.90

Schweiz, per kg

AGRI NATURA KARTOFFELN

–20%

–22%

7.90

statt 9.90

HERO RAVIOLI div. Sorten, z.B. Eierravioli, 2 x 870 g

2.95 statt 3.80

EMMI RAHM UHT div. Sorten, z.B. Vollrahm, 5 dl

div. Sorten, z.B. Gurken, 430 g

Schweiz, 2 kg

–23%

3.25 statt 4.25

AGRI NATURA SCHWEINSPLÄTZLI Nierstück, per 100 g

– 33%

–21%

5.20 statt 7.80

4.50

KATZEN- UND HUNDESNACKS

statt 5.70

VOLG BIER NATURTRÜB

div. Sorten, z.B. Dreamies Huhn, 3 x 60 g

Dose, 6 x 50 cl

–20%

– 31%

–25%

6.80

14.90

statt 3.50

TAFT STYLING

statt 21.90

WHISKAS

div. Sorten, z.B. 1+ Ragout in Gelee, Geflügel, 24 x 85 g

z.B. Haarspray Ultra Strong, 2 x 250 ml

LEISI QUICK KUCHENTEIG div. Sorten, z.B. rund, 230 g

9.95 statt

CHIRAT KRESSI

2.80 statt

div. Sorten, z.B. Schokolade, 5 x 100 g div. Sorten, z.B. Kräuter, 1 l

14.25

3.30

NESQUIK

div. Sorten, z.B. 2 x 1 kg

HUNDE- UND KATZENSNACKS

3.70 statt 4.65

FINDUS FISCH-STICKS 10 Stück

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

OVOMALTINE SCHOKOLADE & BISCUITS

–20%

2.60

statt 8.60

13.70 statt

INCAROM ORIGINAL

11.90

HEAD & SHOULDERS CLASSIC CLEAN

2 x 275 g

16.20

statt div. Sorten, z.B. Pedigree Dentastix Medium, 720 g 15.80

11.30 statt

HERO DELICIA KONFITÜREN

3.90 statt

8.90 statt

MAGA

18.90 statt

13.30

2 x 300 ml

10.80

div. Sorten, z.B. Himbeeren, 320 g

div. Sorten, z.B. Color, Pulver, Box, 40 WG

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

4.90

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