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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 77 I 170. Jahrgang I Dienstag, 27. September 2016

Neuer Gemeinderat

Junger Brandstifter

Mit 149 von insgesamt 158 Stimmen wurde Michael Schuler in Maschwanden gewählt. > Seite 3

Ein 20-Jähriger hat seine Exfreundin massiv bedroht und einen Brand gelegt. > Seite 5

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Moderner Sportplatz Die neue Anlage im «Schachen», Hedingen wurde am Freitag eingeweiht. > Seite 7

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60 Stände Der traditionelle Wettswiler Herbschtmäärt hat am Sonntag viel Publikum angezogen. > Seite 9

Tolle Sache oder «Luxusprojekt»? Jonenbach in Rifferswil: Kanton plant Revitalisierung und Hochwasserschutz Der Jonenbach soll vor Rifferswil renaturiert und im Dorf der Hochwasserschutz verstärkt werden. Die Massnahmen im Offenland, für die mehr als zwei Hektaren Landwirtschaftsland benötigt werden, stossen auf Kritik, wie die Info-Veranstaltung vom Donnerstag offenbarte. ................................................... von werner schneiter Zusammen mit der Gemeinde Rifferswil und dem beauftragten Affoltemer Ingenieurbüro gpw präsentierte die Abteilung Wasserbau des Awel (kantonales Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) am vergangenen Donnerstag in der «Engelscheune» eine Art Vorstudie mit Lösungsvarianten für Massnahmen ausserhalb und innerhalb des Dorfes. Auslöser dazu bildeten Hochwasser der vergangenen Jahre, keine gravierenden zwar, aber doch solche, die – wie letztmals im Jahr 2012 – Schäden verursachten. Bachumgestaltungen ausserhalb des Siedlungsgebietes und Hochwasserschutzmassnahmen im Dorf bezeichnete Awel-Vertreter Matthias Oplatka als eine «gemeinsame Reise» und als mehrjährigen Prozess, der sich in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung formen muss. «Begleiten Sie diesen Prozess», forderte er die Teilnehmenden der Info-Veranstaltung auf und liess dabei einen Flipchart aufstel-

len, der sich im Laufe der Veranstaltung mit Ideen, aber auch mit Einwänden füllte. Pascal Sieber, ebenfalls vom Awel, strich heraus, dass sich das Vorhaben in Rifferswil auf Planungen und Gesetzesvorlagen des Kantons stützt und auf vielen komplexen Faktoren beruht. Er machte auch klar, dass Massnahmen am Jonenbach auf der Prioritätenliste der über 150 Projekte im Kanton Zürich weit oben stehen – und der Bach in seinem offenen Verlauf vor Rifferswil wieder ein Stück weit in die Vergangenheit zurückversetzt werden soll, als er noch durch grosse Riedflächen floss. Aufwertung, naturnahe Vegetation, Erholungsraum – so lauten die Zauberworte des Kantons. Herausgestrichen wurden die ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gründe eines Hochwasserschutzes und einer Revitalisierung, die Vernetzung, die Stärkung der Biodiversität und die Schaffung neuer Erholungsräume. An der Info-Veranstaltung wurde dies anhand eines Films mit einigen Beispielen im Kanton Zürich veranschaulicht, so unter anderem mit Massnahmen am Hofibach zwischen Hedingen und Zwillikon oder an der Reppisch, wo mit dem Zurück zum natürlichen Bachverlauf unter anderem der Biodiversität und dem Hochwasserschutz gedient wurde. Auch der Hinweis, dass sich im Kanton Zürich von 3600 Fliessgewässern heute rund die Hälfte in schlechtem Zustand befindet und gemäss kan-

tonaler Planung in den nächsten Jahren rund 400 km revitalisiert werden sollen, fehlte nicht.

Durchleiten und Objektschutz Michael Nanz vom Ingenieurbüro gpw in Affoltern betonte, dass derzeit in einer Art Vorstudien erste Lösungsansätze vorliegen und innerhalb des Dorfes Rifferswil Hochwasserschutzmassnahmen geplant sind, die einem 100-jährigen Ereignis entsprechen. Von den drei erörterten Varianten wird jene als beste erachtet, bei der das Optimieren des Wasserdurchleitens und Objektschutz im Vordergrund stehen. Gemäss «ersten Ideen» soll zum Beispiel bei der Tränkegasse ein breiteres Bachbett erstellt und ein Weg umgelegt werden, das Ufer mit Steinblöcken und Strauchgruppen sowie mit Spielelementen für Kinder versehen werden. Bei der Brücke Hauser-/Mettmenstetterstrasse stellt sich die Frage eines Brückenersatzes, einer Bachabsenkung und Bachverbreiterung, angereichert durch Ruhebänke und neue Bäume. Dazu soll bis in den Bereich des Dorfplatzes die Bachsole mit einfachen Massnahmen abwechslungsreicher gestaltet werden. Bestehende Ufermauern will man im Dienste des Objektschutzes unter die Lupe nehmen und wo nötig sanieren. Entscheidend die Frage, ob beim Dorfplatz die Brückenplatte angehoben werden und die Bachsole abgesenkt werden soll, damit der Durchlauf bei Hochwasser

verbessert werden kann. Noch vage Ideen bestehen auch für Massnahmen, die vom Dorfplatz (Engelscheune) bis in den Bereich des Schulhauses für möglich gehalten werden: Längsverbau entfernen, bachtypische Pflanzen ansiedeln und ein Erlebnisbereich für Schulkinder. Im Offenland bis zur Kappelerstrasse, unmittelbar an der Grenze zu Kappel, stehen ein Bachverlauf mit mäandriertem Bachverlauf und naturnaher Vegetation im Vordergrund. Dazu soll ein Gewässerraum im Landwirtschaftsgebiet ausgeschieden werden, der zwischen 27 und 50 Meter breit ist. Die durchschnittliche Breite beträgt 32 Meter, diejenige im Dorf übrigens 18,5 Meter. Auf dem neu ausgeschiedenen, in Ökoflächen umgewandelten Gebiet, auf dem weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden dürfen, sollen neue Bäume und Sträucher angepflanzt werden sowie Sitzbänke und Feuerstellen entstehen. Es dürften keine neuen Anlagen erstellt werden, immerhin so viel: Bestehende Gebäude und Anlagen haben eine Bestandesgarantie. Gemäss einer ersten Schätzung wurden für Revitalisierung und Hochwasserschutz Kosten von 4,6 Mio. Franken errechnet. An der Orientierungsversammlung gab der Verbrauch von Landwirtschaftsland für die Revitalisierung Anlass zu Kritik. Aber es gab auch volle Zustimmung. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 6

Chilbiwochenende im Säuliamt

Knapp verloren

Wilde Bahnen und Sonnenschein lockten die Massen an

In einem temporeichen, guten 1.-LigaSpiel unterliegt der FCWB dem Nachwuchs des Grasshopper Clubs mit 0:1. Kurz nach der Pause in Rückstand geraten, verstanden es die Ämtler, grossen Druck auf das GC-Tor aufzubauen. Die junge GC-Abwehr erstickte diese Bemühungen allerdings vor dem eigenen Strafraum. So wurde der Einsatz des FCWB nicht belohnt und der GCNachwuchs konnte drei Punkte aus dem Säuliamt entführen. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Mit dem vergangenen Wochenende erreichte die Chilbisaison einen Höhepunkt. Mit Hedingen, Rifferswil und Mettmenstetten feierten drei Gemeinden im Amt ihre Chilbi. ................................................... von andrea bolliger Die Chilbi ist eine ideale Gelegenheit, seine Mitbewohner einmal ausserhalb des Dorfladens und der Post zu treffen. Bei schönem Wetter wie dies am Wochenende vom 24. und 25. September herrschte, ging dieses Konzept auf. Nur am Samstagmorgen war es noch neblig und unfreundlich. Am Nachmittag und am Sonntag strahlte die Sonne mit den Kinderaugen um die Wette. Die zahlreichen Attraktionen und Verpflegungsstände luden zum Verweilen ein. Auch die Nachtschwärmer kamen für einmal vor der Haustüre auf ihre Kosten. Die gut besuchten Anlässe bescherten den Vereinen einen Zustupf. ................................................... > Bericht Seite 9

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Vierteljahrhundert Das Team Training in Hedingen feiert 2016 sein 25-jähriges Bestehen. > Seite 13

Es können nicht alle zufrieden sein Am Mittwoch fand ein Informationsabend des Gewerbeverbandes des Bezirks Affoltern zum Thema Auftragsvergabe durch Gemeinden statt. Die öffentliche Hand vergibt jährlich Aufträge in der Höhe von rund 40 Millionen Franken an die Privatwirtschaft. Während es früher wenige Regeln für die öffentliche Auftragsvergabe gab, wurde in den 1990er-Jahren damit angefangen, dem öffentlichen Beschaffungswesen einen klaren gesetzlichen Rahmen zu geben. Dieser wurde mit der Zeit immer stärker differenziert und wird bis heute immer wieder angepasst und ausgeweitet. Grundsätzlich geht es bei der Vergabe öffentlicher Aufträge darum, dass jeder Gewerbetreibende eine Chance auf den Auftrag hat und die öffentliche Hand möglichst preiswerte Leistungen erhält. Da jedoch jeder Auftrag immer nur einmal vergeben werden kann, entstehen immer wieder Missstimmungen. Während es heute möglich ist, bei missbräuchlicher Vergabepraxis vor Gericht zu ziehen, hat die neue Rechtssicherheit auch einen Preis: es entsteht erheblicher Mehraufwand für Gemeinden und Gewerbe. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

anzeigen

Schweizer Meister mit dem Team

Die «Ranger»-Bahn sorgte für Höhenflüge bei den Besuchern. (Bild Andrea Bolliger)

Zusammen mit seinen Kameraden vom Kanton Aargau hat der Obfelder Michael Meier die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften im Kunstturnen gewonnen. Dabei steckte das Team die Ausfälle der beiden Olympiaturner Hegi und Baumann weg. Die Entscheidung fiel erst am letzten Gerät: Unter Führung von Michael Meier gelangen am Boden alle Übungen. ................................................... > Bericht auf Seite 23

200 39 9 771661 391004


Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 30. Oktober 2016, im Anschluss an den um 9.30 Uhr beginnenden Gottesdienst. Traktandum: Wahl der Pfarrwahlkommission Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Endschiessen Samstag, 1. Oktober, von 13.30 bis 16.30 Uhr Sonntag, 2. Oktober, von 09.00 bis 12.00 Uhr Der Vorstand

Todesfälle Stallikon Am Donnerstag, 15. September 2016, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ries Georg Karl geboren am 21. Januar 1924, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen Stallikerstrasse 5b, 8906 Bonstetten. Die Abdankung findet am Freitag, 30. September 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Rosmarie und Adolf Weiss-Stehli feiern am kommenden Donnerstag, 30. September, in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Elisabeth DöttlingSchneebeli am Donnerstag, 29. September, ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag und wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Maria Assunta Trolio darf heute, 27. September, ihren 80. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gehen unsere Glückwünsche nach Affoltern.

Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 29. September, feiert Enrico Maurilio Buzzi in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren von Herzen und wünschen ihm alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Mit der vor zwei Jahren erlangten Zertifizierung als Energiestadt will der Gemeinderat erneuerbare Energien und umweltverträgliche Mobilität fördern und setzt auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Damit will er einen aktiven Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und zum Klimaschutz leisten. Das von Gemeinderat, Primarschulpflege und Sekundarschulpflege gemeinsam im Jahre 2013 festgesetzte Energieleitbild hält unter anderem fest, dass Ziele zu dessen Umsetzung zu definieren sind. Der die aktuelle Legislaturperiode 2014-2018 verabschiedete Massnahmenplan sieht als eines von verschiedenen Zielen vor, dass ein Energieförderungsprogramm ausgearbeitet wird. Dieses wird nun der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2016 als Reglementserlass «Rationeller Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung» unterbreitet und gleichzeitig ein wiederkehrender Kredit für die Jahre 2017-2019 von jährlich 50 000 Franken beantragt. Das Energieförderungsprogramm soll als eine von verschiedenen Möglichkeiten dazu beitragen, für die Bevölkerung Anreize zum Energiesparen zu bieten und einen Umstieg auf erneuerbare Energie zu bewirken. Einige Gemeinden kennen bereits entsprechende Regelungen. Vom Grundsatz her sollen jene Bereiche finanziell gefördert werden, wofür Bund, Kanton und weitere Organisationen nicht schon Beiträge leisten.

Strassen/Gewässer

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

In den kommenden Wochen können einige Gemeindestrassen infolge Sanierungstätigkeit nur beschränkt benützt werden. Es handelt sich um einen ca. 140 m langen Bereich der Bachstrasse, Teilstück Zürich- bis Bachmattstrasse mit geschätzten Baukosten von 118 000 Franken. Auf einer Länge von ca. 550 m wird auch die in Rossau liegende Hauptikonerstrasse instandgesetzt. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 276 000 Franken. Beim Rennweg, Teilstück Grossholzerbis Grundrebenstrasse wurden vor Kurzem bauliche Eingriffe im Zusammenhang mit der Erneuerung einer

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

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Das Energieförderprogramm wird der Gemeindeversammlung unterbreitet

Gesamtauflage: 24 678

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Dienstag, 27. September 2016

Seit zwei Jahren ist Mettmenstetten Energiestadt. (Bild zvg.) Wasserleitung nötig. Im Zuge der Bauarbeiten musste aufgrund des Schadensbildes (fehlender Unterbau) eine vollständige Belagserneuerung veranlasst werden, welche mit rund 57 000 Franken Baukosten doppelt so hoch wie die ursprünglich geplanten Massnahmen ausfielen. Bei allen diesen Strassenprojekten werden/wurden je nach ausgewiesenem Bedarf die Abwasserleitungen ebenfalls saniert und die Beleuchtungen auf LED umgestellt und teilweise ergänzt. Ein Teilbereich der vom Aussenweiler Hübscheren in nördlicher Richtung nach Aeugst am Albis führenden Gemeindestrasse muss ebenfalls repariert werden. Kurz vor Gemeindegebiet Aeugst am Albis weist die dort durch Waldgebiet führende Aeugsterstrasse talseitig auf einer Länge von ca. 6 m einige Anrisse im etlichen Gefälle aufweisenden Böschungsbereich auf. Die 15 m lange Hangsicherung verursacht Ausgaben von 9000 Franken. Aus der Erneuerung einer 160 m langen, unterhalb des Wohnheims Paradies nach dem Wohngebiet im Gjuch führenden Meteorwasserleitung erfolgt eine Kostenbeteiligung von 5000 Franken (Anteil Strassenentwässerung). Erneuerungsbedarf besteht auch für den im Regenklärbecken Mülistetten (unmittelbar neben Autobahn, Höhe Tschuepis liegend) installierten Schieber. Die neu aus der ARA Knonau elektronisch regel- und steuerbare Anlage verursacht Kosten von 17 300 Franken. Schaltschrank, Prozessleit-, Steuerungs- und Automatisierungssystem bezahlt der Abwasserverband.

Liegenschaften Die Sanierung der Gemeindeliegenschaft Obere Fischbachstrasse 16, wofür die Gemeindeversammlung vom

Mai 2016 einen Kredit von knapp 1,6 Millionen Franken bewilligt hat, soll im 1. Semester 2017 in Angriff genommen werden. Im freihändigen Submissionsverfahren sind mit den gemäss SIA Normen anfallenden Architekturleistungen, Phase II, Realisierung, Teilleistungen Architektur bzw. Bauleitung das Architekturbüro Burlet&Partner AG, Mettmenstetten, bzw. Hotz AG, Zug, im Rahmen der Kostenvoranschlagspositionen beauftragt worden. Das Bauvorhaben wird von einem Bauausschuss begleitet. Die Primarschulpflege erwägt, den im Rahmen des Prozesses «Raumentwicklung» geplanten Bau des dringend benötigten Kindergartengebäudes auf der südlich des Wygartenschulhauses (Eigentum Sekundarschulgemeinde) liegenden, als Sportplatz genutzten Parzelle vorzuziehen. Dieses Grundstück befindet sich im Eigentum der Politischen Gemeinde und liegt in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Auf Anfrage der Primarschulpflege hat der Gemeinderat vorbehältlich der Zustimmung durch die Gemeindeversammlung mittels Verkauf/Tausch in unter Auflagen in Aussicht gestellt, einen Teilbereich des Grundstückes für die ausgewiesenen schulischen Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen.

Personelles Werkdienstmitarbeiter Matthias Burkhard tritt nach über 30 Dienstjahren Ende November in den wohlverdienten Ruhestand – der Gemeinderat und das Gemeindepersonal bedanken sich für die erbrachten Dienstleistungen und wünschen für die Zukunft alles Gute. Aus über 80 Bewerbungen ist der ortsansässige Mark Gut mit Stellenantritt per 1. Dezember 2016 als Nachfolger ernannt worden. Zur fachlichen Begleitung von Valentin Palokaj, Mitarbeiter offene

Jugendarbeit beim Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik, muss für dessen 4-jährige Ausbildung als Gemeindeanimator ein Praxisausbildner eingesetzt werden, jährliche Kosten 5000 Franken. Entsprochen hat der Gemeinderat einer geringfügigen Stellenprozentneuzuteilung innerhalb der drei beim Steueramt beschäftigten Mitarbeiter. Zur Unterstützung des Bausekretärs in administrativen Belangen ist das Arbeitspensum von Verwaltungsmitarbeiterin Janine Kämpfer von 50 auf 60 % erhöht worden. (Ga.)

Ferner hat der Gemeinderat ... – Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG, Mettmenstetten zu 19 440 Franken beauftragt, die Überarbeitung der Ausgleichsgebietsfestsetzung nach den übergeordneten Weisungen zu besorgen. Wird auf eine Überarbeitung verzichtet, sind keine Voraussetzungen mehr gegeben, Befreiungen von der Schutzraumbaupflicht auszusprechen und Ersatzabgaben zu erheben. – unter Bedingungen der vom Familienzentrum Affoltern nachgesuchten Ausrichtung eines jährlichen Beitrages von 3 000 Franken entsprochen. – gestützt auf den Antrag des Verwaltungsrats Dileca einer Abwahl der RPK Affoltern für den Bereich der finanzpolitischen Prüfung per 31. Dezember 2016 gutgeheissen und die vorgeschlagene Revisionsstelle für die finanztechnische Prüfung, Lucio Revisionen GmbH, Vitznau, für die Amtsdauer 2014 bis 2018 bestätigt. – für die Belange des Gemeindeführungsorgans (GFO) rückwirkend per 1. Januar 2016 eine entsprechende Weisung erlassen und im zustimmenden Sinne von weiteren erforderlichen Dokumenten wie Organigramm GFO, Szenarienbeschriebe sowie Kontaktliste Kenntnis genommen. Zur Unterstützung des Gemeinderates wurde ein Stab GFO eingesetzt.

Ein Produkt der

Maschwanden: Krankenkassenprämien Gemeinderat komplett um 3,7 Prozent teurer

Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Wahlen und Abstimmungen im Säuliamt

Anstieg im Kanton Zürich schwächer

Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Nicht nur über drei nationale und eine kantonale Vorlage wurde am Sonntag abgestimmt, sondern auch über kommunale Themen. In Maschwanden komplettiert Michael Schuler den Gemeinderat.

Das BAG hat gestern Montag die Krankenkassenprämien 2017 veröffentlicht. Im Kanton Zürich steigen die Prämien wie schon im Vorjahr deutlich schwächer als im Schweizer Durchschnitt.

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Nachdem sich im ersten Wahlgang noch keiner zur Verfügung stellen wollte, konnte Maschwanden für den zweiten Wahlgang doch noch einen Gemeinderats-Kandidaten präsentieren. Michael Schuler vereinte denn auch 149 von insgesamt 158 Stimmen auf sich, dies bei einer Stimmbeteiligung von gut 40 %. 70 von 72 Stimmen geholt hat Marina Müller. Sie schafft damit den Sprung in die reformierte Kirchenpflege von Maschwanden. In die nächste Runde geht das Rennen um den Sitz in der RPK Wettswil. Am absoluten Mehr von 578 Stimmen sind dort nämlich sämtliche

Kandidaten gescheitert. Am meisten Stimmen holte sich FDP-Kandidatin Patricia Jacotin (467 Stimmen), gefolgt von Mario Florin (326), Sven Lang (211) und Kurt Wobmann (146). Keine 38 % der Affoltemer Stimmberechtigten wollten in Affoltern über die neue Personalverordnung der politischen Gemeinde abstimmen. Schon in der Vernehmlassung waren von den Parteien nur sehr wenige Anregungen eingegangen, aus Bevölkerungskreisen gab es gar keine Bemerkungen. Wenig überraschend wurde die Vorlage mit 2138 Ja- zu 365 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Anlass für die Totalrevision war der Entscheid, künftig auf den Markt an den – bisher als freie Tage für das Personal definierten – Chilbi-Montagen im Frühling und Herbst zu verzichten. Der Gemeinderat hatte die neue Verordnung als «faire Gesamtlösung» angepriesen, «ohne Mehrkosten im Vergleich zur heutigen Lösung». (tst.)

Das tiefere Prämienwachstum im Vergleich mit den anderen Kantonen ist erfreulich und belegt die effiziente Leistungserbringung. Es zahlt sich damit auch aus, dass der Kanton Zürich in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen für ein wirtschaftliches und qualitätsorientiertes Handeln der Spitäler in schweizweit vorbildlicher Art und Weise optimiert hat. Dennoch bleibt das anhaltende Prämienwachstum eine Herausforderung: Neben der Förderung kostendämpfender Innovationen ist auch kostenbewusstes individuelles Verhalten gefragt. Im Kanton Zürich steigen die Prämien für Erwachsene um durchschnittlich 3,7 Prozent, im gesamt-

schweizerischen Durchschnitt beträgt die Prämiensteigerung 4,5 Prozent. Die Prämienbelastung für Erwachsene im Kanton Zürich von rund 442 Franken pro Monat liegt auch 2017 unter dem gesamtschweizerischen Mittel von 447 Franken. Auch das Prämienwachstum bei den Kindern und bei den Jugendlichen ist im Kanton Zürich klar unterdurchschnittlich. Im Vergleich mit den vier anderen Standortkantonen von Universitätsspitälern fällt die Prämienbelastung im Kanton Zürich weiterhin deutlich tiefer aus. Die Prämienentwicklung ist unter anderem ein Abbild der Kostenentwicklung: Auch die Zürcherinnen und Zürcher beziehen zwar immer mehr medizinische Leistungen, die Inanspruchnahme ist in den letzten Jahren und Monaten aber schwächer gestiegen als im Schweizer Durchschnitt. Das ist auch die Folge der nachhaltigen, patientengerechten und effizienten Gesundheitsversorgung. (ki.)


Liegenschaften Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit.

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Suche Porzellan verabschiedeten und ihre Verbundenheit mit ihm als auch mit uns auf so liebevolle und vielfältige Weise zum Ausdruck brachten. Besonders danken möchten wir Herrn Pfarrer Andreas Fritz für seine einfühlsamen Worte, der Organistin Frau Marina Wehrli für die musikalische Untermalung in der Kirche, dem Pflegepersonal Senevita für ihre liebevolle Pflege, Frau Elsbeth Müller vom Besuchsdienst Mettmenstetten, den Fahnenträgern des Schützenvereins sowie allen lieben Freunden von Oskar, die ihn all die Jahre begleitet und ihn zum Lachen gebracht haben. Vielen herzlichen Dank auch für die Spenden an die Alzheimervereinigung, die wunderschönen Blumen auf dem Friedhof, die tröstenden Worte und die einfühlsamen Karten und Briefe. Affoltern am Albis, im September 2016

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Bethli (Elisabetha) Welti-Baur erfahren durften. Wir danken Herrn Pfarrer Otto Kuttler für seine persönliche, einfühlsame Abdankung sowie Casey Crosby für die schöne musikalische Umrahmung. Herzlichen Dank Herrn Dr. Christian Müller, der jederzeit für Bethli da war und dem ganzen Team vom Alterswohnheim Seewadel für die hilfsbereite und liebevolle Unterstützung und Betreuung. Vielen Dank für die zahlreichen Karten mit tröstenden Worten, die schönen Blumenschalen sowie die Spenden an die ländliche Familienhilfe und für späteren Grabschmuck. Unser besonderer Dank gilt allen, die Bethli in ihrem Leben Freundschaft und Vertrauen entgegengebracht haben. Hinterbuchenegg, im September 2016

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«Und immer sind da Spuren Deines Lebens, die uns an Dich erinnern und glauben lassen, dass Du bei uns bist.»

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Grosspapi, Schwiegervater, Schwiegersohn, Bruder und Götti

Rolf Rohner 27. Januar 1943 – 14. September 2016

Wir danken Dir für Deine Liebe, Zuversicht und Stärke und werden Dich immer in unseren Herzen tragen. In stiller Trauer Lis Rohner Patrick Rohner und Laura Viteritti-Rohner mit Luca und Loris Simone und Karsten Roller-Rohner mit Marc und Till Erika Spinner-Kläy Heidy Schüller-Rohner mit Familie und Verwandte Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Traueradresse: Lis Rohner, Breitenstrasse 23, 8914 Aeugst am Albis


Bezirk Affoltern

Erdgasleitungen im Knonauer Amt werden überprüft Die WWZ mischen dem Erdgas seit dem 22. September über einen bestimmten Zeitraum eine höhere Dosis des Geruchsstoffs bei. Wer Gerüche nach faulen Eiern wahrnimmt, die auf Erdgasaustritte hindeuten könnten, soll das melden. Erdgas ist leichter als Luft und verflüchtigt sich im Falle eines Austritts. Da Erdgas geruchsneutral ist, ist die standardmässige Odorierung des Energieträgers mit einem Geruchsstoff eine wichtige Sicherheitsmassnahme der Versorgungsunternehmen, um bereits kleinste Gasaustritte frühzeitig zu erkennen. Dafür werden für den Menschen absolut unbedenkliche Mittel verwendet, die an den Geruch fauler Eier erinnern. Darüber hinaus überprüft WWZ in regelmässigen Abständen die Erdgasleitungen und Hausinstallationen mittels einer zusätzlichen Stossodorierung. Dazu wird dem Erdgas über einen bestimmten Zeitraum eine höhere Dosis des Geruchsstoffs beigemischt. Diese Stossodorierung wird seit dem 22. September auch im Knonauer Amt durchgeführt. Es dauert zwei bis drei Tage, bis sich der Geruchsstoff im Erdgasnetz verteilt hat. (pd.) Geruchswahrnehmungen, die auf Erdgasaustritte hindeuten könnten, melden: Tel. 041 748 48 48.

Dienstag, 27. September 2016

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Nach dem Liebes-Aus zum Brandstifter geworden Bezirksgericht Affoltern: 18 Monate bedingt für einen 20-Jährigen aus dem Freiamt Ein junger Mann aus dem aargauischen Freiamt bedrohte seine Exfreundin massiv und verursachte an deren Wohnort in einer Ämtler Gemeinde einen Brand. Dafür kassierte er 18 Monate Gefängnis bedingt. Zudem muss er in Psychotherapie. ................................................... von werner schneiter «Es tut mir extrem leid. Ich bereue mein Verhalten und bin nun froh, dass die Geschichte zu Ende ist», sagte der 20-jährige Schweizer, der den von der Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift aufgelisteten Sachverhalt und die beantragte Strafe vollumfänglich anerkannte. Er musste sich am Gericht in Affoltern einem abgekürzten Verfahren stellen. Die Geschichte begann im August 2014, als die Freundin die Beziehung beendete – eine Trennung, die der Mann nicht akzeptieren wollte. Während Monaten terrorisierte er die junge Frau via Handy, per Internet sowie auf teilweise öffentlichen SocialMedia-Plattformen – in über 100 Nachrichten; erst mit der Aufforderung, zu

ihm zurückzukommen. Dann folgten übelste Beschimpfungen. Per Instagram nannte er sie «Lügnerin, Schlampe, Bitch» – auch gegenüber Dritten. Der Mann machte ferner auf Mitleid. Er sei krank, und sie trage dafür die Schuld. Er sandte ihr ein Foto, das eine Hand und ein blutverschmiertes Messer zeigte. Seine Nachrichten wurden immer drastischer. Er werde ihr das Leben zur Hölle machen, was in der Feststellung gipfelte: «Ich werde meinem Hass, der mich jeden Tag so stark quält, ein Ende bereiten. Ich sehe da drei Optionen: 1. Mord, 2. Selbstmord. 3. Liebe.» Mit Selbstmord und Mord drohte er mehrfach – und schliesslich auch damit, «dass ich morgen euer Zuhause niederbrennen, M. und R. umbringen werde.» Drohungen und verleumderische Worte liess der Liebestolle im Weiteren der Mutter seiner Exfreundin zukommen, per Mail auch an ihren Arbeitsplatz. Ein von der Kantonspolizei verfügtes Kontaktverbot ignorierte der Beschuldigte.

2014 auf zum Wohnort seiner Exfreundin, behändigte dort ab einem Tableau einen Kerzenständer. Diesen deponierte er zwischen Gartenhaus und Geräteschuppen und entzündete die Kerzen. Danach zerkratzte er im Gartenhaus den Bildschirm eines Fernsehers, begab sich in den Geräteschuppen, nahm einen Benzinkanister zur Hand und goss in der Gartenlaube eine nicht mehr genau bestimmbare Menge (zirka ¼ Liter) auf den Boden, gegen die Holzwand und entzündete es. Er wollte das Feuer mit der Jacke löschen. Der Nachbar eilte herbei, konnte aber auch mit Feuerlöscher nichts ausrichten. «Nur dank dem raschen Entdecken und schnellen Eingreifen des Nachbarn sowie dem zügigen Eintreffen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf den Holzschopf und das Wohnhaus ausbreiten konnte», heisst es in der Anklageschrift. Der Schaden beläuft sich auf über 11 000 Franken.

«Die Strafe ist angemessen» Nachbar und Feuerwehr verhinderten Schlimmeres Es blieb nicht bei verbalen Drohungen. Der Mann machte sich im Herbst

Warum er das getan habe, wollte die Gerichtsvorsitzende Marina Schellenberg wissen. «Ich kann das nicht erklären. Ich habe die Freundin verloren,

fühlte mich auch einsam», antwortete er knapp. Im abgekürzten Verfahren folgte das Gericht exakt den Anträgen der Staatsanwaltschaft, die der Angeschuldigte akzeptierte: Wegen Brandstiftung, mehrfacher Drohung, Sachbeschädigung, Nötigung, Beschimpfung, Verleumdung und Missbrauch einer Fernmeldeanlage erhält der Mann eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten, die er bei einer Probezeit von zwei Jahren nicht absitzen muss. Bezahlen muss er ausserdem eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 30 Franken sowie eine Busse von 500 Franken. Der Privatklägerschaft muss er insgesamt knapp 4000 Franken überweisen. Weitere Kosten kommen dazu, unter anderem die Forderung der kantonalen Gebäudeversicherung. Sein Privatvermögen von rund 15 000 Franken wird er einsetzen müssen. Der Mann muss sich zudem einer forensisch-psychotherapeutischen Behandlung unterziehen. «Die Strafe ist angemessen. Wir hoffen nun, dass die Therapie wirkt», sagte Marina Schellenberg. Seit rund einem Jahr arbeitet der nicht vorbestrafte Mann während dreieinhalb Tagen als Praktikant. Er will im nächsten Jahr eine KV-Lehre absolvieren.

Vortritt gewähren Schwerpunktaktion zum Schulanfang Die Kantonspolizei Zürich hat mit der Unterstützung von kommunalen Polizeikorps zwischen dem 22. August und dem 18. September im Bereich von Schulhäusern und Kindergärten zahlreiche Schwerpunktaktionen und Geschwindigkeitskontrollen zum Schulanfang durchgeführt.

In Unfall involvierter Personenwagen und Traktor: Feuerwehr-Einsatz unter genauer Beobachtung einer grossen Zuschauermenge. (Bild Martin Mullis)

Das neue Tanklöschfahrzeug an der Chilbi eingeweiht Die Hauptübung der Feuerwehr Hedingen als Publikumsmagnet Traditionell fand die Hauptübung der Feuerwehr Hedingen am Samstag beim Chilbi-Festplatz statt. Ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen forderte Einsatzleiter, Rettungssanitäter und Mannschaft. ................................................... von martin mullis Dass die Hauptübung der Feuerwehr Hedingen am Chilbi-Samstag durchgeführt wurde, hatte einen plausiblen Grund. Die etwas über 50 Frau und Mann starke Feuerwehr schuf mit dem speziellen Datum sozusagen eine Win-Win-Situation. Die Zuschauer der Ernstfallübung besuchten anschliessend den Festplatz und die Chilbifans durften das Unfallszenario hautnah miterleben. So konnnte nicht nur für die Feuerwehr Interesse und Sympathie geweckt, sondern vielleicht sogar

Nachwuchsförderung betrieben werden. Mit diesem Vorgehen gelang es der Feuerwehr mühelos, einen ausgezeichneten und wichtigen Kontakt mit einem grossen Teil der Bevölkerung herzustellen. Die grosse Zuschauermenge an der Kreuzung Zwilliker- und Vordere Zelglistrasse, unmittelbar beim Feuerwehrgebäude, bewies eindeutig, dass die Theorie aufging. Hier wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Traktor und einem Personenwagen mit Personenschaden nach gestellt. Ein Ereignis, welches Einsatzleiter Leutnant Heinz Appert mit seiner Mannschaft ohne Aufbietung der Stützpunktfeuerwehr bewältigen konnte.

Autodach mit der hydraulischen Rettungsschere abgetrennt Das für die Hedinger neue Tanklöschfahrzeug (TLF) ist ein knapp zehnjähriges Occasions-Fahrzeug und stammt

von der Organisation Schutz und Rettung der Stadt Zürich. Das auf die Ortsfeuerwehr zugeschnittene und vollausgerüstete TLF hat einen Wert von rund 150 000 Franken. Der Einsatz erforderte eine Strassensperrung mit Umleitung und es kamen auch Spezialwerkzeuge zum Einsatz. Um die verunfallten Personen zu betreuen, musste mit der hydraulischen Rettungsschere das Dach des Unfallfahrzeuges abgetrennt werden. Die Hauptübung verlief einwandfrei sowie zur Zufriedenheit des Kommandanten Peter Wenk und bewies, dass die Feuerwehr Hedingen für den Ernstfall gerüstet ist. Unter den interessierten Zuschauern waren von den Bezirks- und Gemeindebehörden Statthalter Claude Schmidt sowie die Gemeinderäte Ruedi Fornaro, Hermann Bättig und Claude Hafner anzutreffen. Mit einem Zvieri gestärkt durften sich Mannschaft und Zuschauer anschliessend in den Chilbi-Trubel stürzen.

Die Aktion hatte das Ziel, die Schülerinnen und Schüler als jüngste und schwächste Verkehrsteilnehmer zu schützen und in ihrem Verhalten im Strassenverkehr zu unterstützen. Die Schwerpunktaktion gliederte sich in folgende drei Elemente: Geschwindigkeitsmessung, Kontrolle des Vortritts bei Fussgängerstreifen verbunden mit sichtbarer Präsenz sowie das Missachten von Verkehrsregeln durch Fussgänger. anzeige

Zu schnell, nicht angehalten und andere Regelverstösse Über 6800 Motorfahrzeuglenkende mussten wegen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit im Bereich von Schulhäusern und Kindergärten mit einer Ordnungsbusse gebüsst werden. 317 Fahrzeuglenkende mussten an das Statthalteramt verzeigt und gegen 14 Fahrzeuglenkende musste eine Strafanzeige eingeleitet werden. Die Spitzenreiter wurden innerorts bei einer signalisierten Geschwindigkeit von 50 km/h mit 90 km/h und bei signalisierten 60 km/h gar mit 97 km/h gemessen. Rund 230 Mal gewährten Motorfahrzeuglenkende den Vortritt an Fussgängerstreifen nicht und über 450 Fussgängerinnen und Fussgänger mussten wegen Missachtung von Verkehrsregeln belehrt oder gebüsst werden. (kapo)


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zwischen-ruf

Seniorenheim für haarige Alte Beinahe wäre ich daran vorbeigegangen, an dem Zaun mit dem Schild: Bitte nicht füttern. Ich suche das Tier im dahinterliegenden Garten und – o wie süss, ein schnuckeliges weissbraungeflecktes Meerschweinchen und jöö, daneben ein schwarzes und jetzt wuselt ein ganz flauschiges herbei. Im Garten stehen acht mannshohe Holzhäuschen auf kurzen Pfählen, eine kleine Hängematte ziert die Terrasse eines dieser Etablissements, auf dem Rasen verstreut sind etliche umgedrehte Holzkistchen mit seitlicher Öffnung. Da erscheint eine Frau und klärt mich auf: «Ich habe 15 Meerschweinchen und wenn der Rotmilan immer niedriger seine Kreise zieht, huschen sie schnell in diese Kistchen. Die Holzhäuser aber sind das Nachtlager. Sie bieten Schutz vor dem Fuchs, der hier in der Gegend umherstrolcht. Woher ich diese Tiere habe? Also, ich hatte zwei eigene und immer wieder fragte mich jemand, ob ich seines aufnehmen könne. Es ist inzwischen ein richtiges Altersheim geworden, sieben sind Partner von verstorbenen und das neue Tierschutzgesetz sagt, dass Meerschweinchen nicht allein gehalten werden sollen. Anna und Luna, die da so friedlich frisches Gras fressen, sind Scheidungskinder. Eheleute hatten Hab und Gut bei der Trennung verteilt, aber jeder behauptete, Anna und Luna gehören dem anderen. Und weshalb Wuschel hier ist? Nun, das Mädchen, das ihn zum Geburtstag bekommen hatte, hat anscheinend keine Zeit mehr, ihn zu versorgen wegen Hausaufgaben, Flöten- und Ballettunterricht.» Die «Meersäulimami» nimmt den Rechen in die andere Hand und erzählt weiter. Drei Stunden täglich ist sie hier im Garten, muss misten, Körner bringen und abends schauen, dass alle acht Behausungen richtig besetzt sind: immer zwei in einem Stall. Seit sechs Jahren habe sie keine Ferien mehr machen können, denn wer will schon fünfzehn Meerschweinchen versorgen? Im Moment fressen sie ja das Gras im Garten, aber die Winter seien streng. Im Haus ist ein grosses Zimmer eingerichtet für ihre 15 «Schnügeli». Kapazität hat sie nur noch für ein Weibchen. Weshalb? Weil es dann 16 wären, genau richtig für die acht Häuser. Männchen nimmt sie keine mehr. Erstens kostet die Kastration 80 Franken und zweitens ertragen Männchen keine Nebenbuhler. Da gibt es nichts als Streit. Elvira knabbert an einem Halm, Larissa kommt und leistet ihr Gesellschaft. «Wie viel kostet eigentlich so ein Aufenthalt in diesem Luxus-Meerschweinchen-Seniorenzentrum?» «Nüüt, gar nüüt.» Ute Ruf

Zu viel Verlust von Landwirtschaftsland? Die Renaturierung des Jonenbachs bei Rifferswil stösst auch auf Kritik Nicht die Massnahmen für den Hochwasserschutz im Dorf, sondern die Revitalisierung des Jonenbachs ausserhalb des Siedlungsgebietes von Rifferswil geriet an einer Orientierungsveranstaltung ins Visier. ................................................... von werner schneiter Gemäss einer groben Schätzung belaufen sich die Kosten für Renaturierung und Hochwasserschutz am Jonenbach in Rifferswil auf 4,6 Mio. Franken – Kosten, die vom Kanton getragen werden, der dabei wiederum «kräftig» vom Bund unterstützt wird. Anpassungen auf Gemeindeseite hätte Rifferswil zu übernehmen, zum Beispiel Umlegung von Leitungen oder Wegen. «Wir stehen erst am Anfang und haben jetzt eine Situationsanalyse erstellt. Das Projekt muss nun weiterentwickelt werden – noch viele Schritte stehen bevor», sagte Michael Nanz vom Ingenieurbüro gpw in Affoltern. Bis zu einem Ausführungsprojekt dürften rund fünf Jahre verstreichen, ein Bau beansprucht voraussichtlich zwei Jahre. Der Gemeinderat Rifferswil steht dem Vorhaben positiv gegenüber, wie Bauvorstand Hugo Walter bekräftigte. Er zeigte sich beeindruckt, wie der Kanton die gesteckten Ziele verfolgt.

«Schwierig zu sagen, wann Hochwasser kommen» Die Bemerkung von Awel-Vertreter Matthias Oplatka, wonach die Revitalisierung eine Attraktivitätssteigerung fürs Dorf darstellt, wurde nicht von allen am Info-Abend Anwesenden geteilt. Für Landwirt Hans Baer ist das Vorhaben unverhältnismässig und ein Luxusprojekt mit enormem Landverschleiss. «Wir haben die Natur schon heute vor unserer Haustüre und überall Erholungsraum und haben bereits heute rund 15 ha Streuland», sagte er mit Blick auf Massnahmen ausserhalb des Dorfes. Eine Absenkung des Bachbetts im Bereich des Dorfplatzes reiche; ein Anheben der Brücke sei nicht notwendig und aus Kostengründen abzulehnen. Derweil räumte Oplatka ein, dass hier Interessen aufeinanderprallen. Er erinnerte aber auch ans Hochwasser, das den Haselbach bei Knonau über

Referierten über Revitalisierung und Hochwasserschutz am Jonenbach, von links: Matthias Oplatka, Pascal Sieber (beide Awel), Michael Nanz (gpw) und der Rifferswiler Gemeindepräsident Marcel Fuchs. (Bild Werner Schneiter) die Ufer treten liess und dort nun Massnahmen beschlossen sind, die auf Akzeptanz stossen. «Schwierig zu sagen, wann Hochwasser kommen. Tatsache ist, dass wir in den letzten Sommern des Öfteren grosse Gewitter mit heftigen Regengüssen hatten», sagte der Kantonsvertreter, auch mit Blick auf den Klimawandel. Für Pascal Sieber, ebenfalls Awel-Mitarbeiter, hat sich die Biodiversität im Mittelland verschlechtert. «Wir brauchen Vernetzungsachsen. Fliessgewässer spielen hier eine wichtige Rolle.» Im Publikum wurde der Verlust an Landwirtschaftsland besonders kritisiert – auch mit Blick auf die Ernährungssicherheit. «Wir brauchen doch nicht so breite Abschnitte. Lasst doch dem Bach einfach seinen Lauf», hiess es, gepaart mit der Frage nach Realersatz und Entschädigungen. «Realersatz finden – das ist nicht einfach. Wir streben einen Ausgleich unter den

Landwirten an – es verlieren zwar alle Land, aber wir wollen den Schwarzen Peter möglichst gut verteilen», hiess es bei den Referenten, die ferner darauf hinwiesen, dass Bauern die Möglichkeit von Unterhaltsarbeiten haben, die entschädigt werden.

Keine Enteignungen Im Publikum gerieten auch die Kosten ins Visier. «Die Renaturierung ausserhalb des Dorfes lässt sich doch günstiger bewerkstelligen», findet Ruedi Kehrli, der Massnahmen innerhalb des Dorfes begrüsst und auf die sehr gute Wasserqualität hinwies – im Weiteren auch auf gute Fisch- und Krebsbestände, Beleg für eine sehr gute Wasserqualität der Jonen. Neben kritischen Voten gab es auch befürwortende Stimmen: «Ein tolles Projekt. Und Landwirtschaftsland wird ja auch für Strassen und Radwege benötigt. War-

um also nicht auch für eine naturnahe Bachgestaltung?», warf eine Votantin ein. Aufseiten der Kantonsvertreter wurde betont, dass Bachabschnitte mit guter Qualität belassen werden und die Revitalisierung eine wichtige Triebfeder darstellt, um das Projekt realisieren zu können. Pascal Sieber sprach von spannenden Voten und Orientierungspunkten, die man für die weitere Planung gerne aufnehme. Klar ist, dass der Kanton Enteignungen, die offenbar möglich sind, vermeiden will. «Diese machen keinen Sinn. Wenn wir feststellen, dass das Projekt in breiten Bevölkerungskreisen auf Ablehnung stösst, so wird es nicht realisiert», betonte der AwelVertreter. Gemeindepräsident Marcel Fuchs rief die Anwesenden zum aktiven Mitmachen auf, Ideen und Vorschläge einzubringen. «Wir sind ja noch nicht in der Projektphase».

So hat das Säuliamt abgestimmt Am meisten bewegt hat im Säuliamt die Volksinitiative AHVplus. 16 471 Stimmzettel sind zu dieser Vorlage eingegangen, das entspricht bei 34 240 Stimmberechtigten einer Stimmbeteiligung von 48,1 %. In Hedingen waren es gar 53,34 %. Auf über 50 % Stimmbeteiligung kamen auch Wettswil und Bonstetten. Schlusslicht im Ämtler Vergleich ist die Gemeinde Affoltern mit 42,86 %. Mit 71,16 % sprachen sich die Wettswiler am deutlichsten fürs angenommene Nachrichtendienstgesetz aus. Die «Grüne Wirtschaft» erhielt aus Rifferswil mit 48,11 % am meisten Zuspruch, für AHVplus votierten mit 43,6 % die Ottenbacher am stärksten, während sich 28,37 % der Rifferswiler für die chancenlose kantonale Vorlage «Bezahlbare Kinderbetreuung für alle» aussprachen. (tst.) Detaillierte Infos finden sich unter www.wahlen-abstimmungen.zh.ch.

Die Ja-Stimmen-Anteile in den Ämtler Gemeinden zu den nationalen und zur kantonalen Vorlage. (Quelle: Statistisches Amt des Kantons Zürich)


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«Billig ist nicht automatisch auch wirtschaftlich am günstigsten» Informationsabend des Gewerbeverbands des Bezirks Affoltern zum Thema Auftragsvergabe durch Gemeinden Die öffentliche Hand vergibt in der Schweiz jährlich Aufträge in der Höhe von 40 Milliarden an privatwirtschaftliche Unternehmen. Wo es um so viel Geld geht, entstehen automatisch Spannungsfelder. ................................................... von salomon schneider Olivier Hofmann, der Präsident des Bezirksgewerbeverbands und FDPKantonsrat begrüsste die gut 50 anwesenden Behördenmitglieder und Gewerbetreibenden an der Informationsveranstaltung vom vergangenen Donnerstag im Restaurant Löwen in Hausen: «Es geht dem Gewerbeverband darum, Wissen zu vermitteln und zur Verständigung zwischen Gemeinden und Gewerbe beizutragen. Es ist erfreulich, dass Gewerbe und Politik sich gleichermassen für dieses Thema interessieren.»

Submissionsrecht als Zwangsjacke Matthias Hauser, Rechtsanwalt und Richter am Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, hielt das Inputreferat zum Thema Auftragsvergabe und Submissionsrecht auf Gemeindeebene. Die Verrechtlichung der Submissionsgesetze sei eine Zwangsjacke für Gemeinden und auch für das Gewerbe nicht unbedingt positiv: «Gemeinden können oft nicht dorthin vergeben, wo sie gute Erfahrungen gemacht haben, da der Preis den grössten Teil der Offerten ausmacht. Gleichzeitig profitiert genau das regionale Gewerbe wenig vom verschärften Submissionsrecht, da auswärtige Firmen eher zum Zug kommen.» Die Submissionsgesetzgebung sehe eigentlich vor, dass das wirtschaftlich günstigste Angebot berücksichtigt werden müsse und nicht das billigste. Gleichzeitig komme es aber immer öfter zu Rechtsstreitigkeiten, wenn nicht die billigste Offerte berücksichtigt werde. «Gerade kleine

Das Podium zum Thema Auftragsvergabe durch Gemeinden (von links): Bauunternehmer Andri Oertli, FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann, Gesprächsleiter Bernhard Schneider, Verwaltungsrichter Matthias Hauser und der Affoltemer Immobilienvorstand Hermann Brütsch. (Bild Salomon Schneider) Gemeinden gewichten deshalb den Preis sehr hoch, denn rechtssichere und transparente Begründungen für die Berücksichtigung von qualitativen Kriterien brauchen viel Erfahrung und Know-how. Referenzen sind in diesem Bereich extrem wertvoll. Wenn sie eingeholt werden, muss das vergleichbar geschehen und gut dokumentiert werden. Dann ist auch die Rechtssicherheit gewährleistet», erläuterte Matthias Hauser.

In der Privatwirtschaft viel einfacher Im Anschluss an das Inputreferat führte der Gesprächsleiter Bernhard Schneider eine angeregte Podiumsdiskussion mit dem Affoltemer Immobilienvorstand Hermann Brütsch, Matthias Hauser, Olivier Hofmann und Andri Oertli, dem Inhaber und Geschäftsführer des Hedinger Baugeschäfts Halbeis AG. Zuerst fragte Bernhard Schneider Hermann Brütsch, ob er lieber als Gemeindevertreter oder in der Privatwirtschaft Aufträge vergebe. Brütschs Antwort kam sofort: «Ganz klar in der Privatwirtschaft. Dort ist alles viel einfacher. In der Gemeinde werden für al-

le Geschäfte, die über den Gemeinderatstisch gehen, mindestens drei Offerten eingeholt, wenn es mindestens um 6000 Franken geht. Ich lege grossen Wert darauf, dass jeder eine faire Chance erhält.»

Uneinigkeit, wann welches Vergabeverfahren Sinn macht Andri Oertli bezog als Gewerbetreibender klar Stellung zu dieser Praxis: «Für uns sind diese Offerten für Kleinaufträge oft mit viel Aufwand verbunden. Wir müssen uns alles ansehen, planen und eine Offerte schreiben. Das nimmt immer einige Stunden in Anspruch. Oft besteht zudem nicht einmal eine schriftliche Dokumentation, was genau gewünscht ist.» Es seid deshalb manchmal eine Lotterie, ob man einen Auftrag erhalte und wenn man ihn kriege, sei meistens der Preis der alles entscheidende Faktor. Zudem werde manchmal ein Kostenvoranschlag eingeholt, der anschliessend als Offerte behandelt werde. Die Diskussion spann weiter und wurde auch auf das Publikum ausgedehnt. Es stellte sich jedoch heraus, dass Gewerbe und Gemeinden bei

Kleinaufträgen schlicht und einfach andere Ziele verfolgen. Gemeinden geht es um Rechtssicherheit und möglichst günstige Leistungen, während das Gewerbe das freihändige Verfah-

ren bevorzugen würde, bei Aufträgen von unter 10 000 Franken. Man offeriere aber natürlich trotzdem, denn eine gute Beziehung zu den Behörden sei sehr wichtig.

Auftragsvergabeverfahren von Gemeinden Je nach Art und Komplexität des Auftrages gelten andere Vergabekriterien und finanzielle Hürden. Grundsätzlich muss aber nicht das billigste, sondern das wirtschaftlich günstigste Angebot berücksichtigt werden. Gute Referenzen beispielsweise können und sollen bei Auftragsvergaben berücksichtigt werden.

Einladungsverfahren Je nach Art des Auftrags müssen Gemeinden ab anderen Summen vor der Auftragserteilung Offerten einholen. Sie laden in diesem Fall Unternehmen ihres Vertrauens zum Offerieren ein. In der Regel werden drei bis fünf Geschäfte eingeladen, eine Offerte zu erstellen.

Freihändiges Verfahren Kleinere Aufträge können Gemeinden ohne Ausschreibung direkt vergeben. Je nach Art des Auftrags gilt eine andere Obergrenze. Im freihändigen Verfahren können auch Konkurrenzofferten eingeholt werden.

Ausschreibung Grossaufträge müssen von Gemeinden öffentlich ausgeschrieben werden. Dafür müssen sie genaue und transparente Zuschlagskriterien definieren. (sals)

«Seilpark», Ballsport-Arena und gelenkschonender Belag Der neue Sportplatz Schachen wurde am Freitag eingeweiht Hedingen hat eine neue Sportanlage. Die Einweihung haben am Freitag nicht nur die Primarschüler, sondern auch zahlreiche Erwachsene mitgefeiert. ................................................... von thomas stöckli «Unser Sportplatz ist ein Hit, so werden wir jetzt alle fit!», sangen die Primarschüler und auch die Festredner zielten in dieselbe Richtung: Vom «Anfang einer Superzeit», sprach Gemeindepräsident Bertram Thurnherr, Schulpfleger Rolf Schilliger wagte sogar von künftigen Fredi Nocks und Lionel Messis zu träumen, die dann davon erzählen, wie sie ihre Karriere auf dem Sportplatz Schachen begonnen hätten. Mit einem Jahr Verzögerung – bedingt durch die Lage in der Grundwasserschutzzone – konnte die neue Anlage am Freitagabend eingeweiht werden. Sie bietet nicht nur einen «Seilpark» für Balancier-Versuche, sondern auch eine 60-Meter-Sprintbahn. Am Sonntag stellte sich diese bereits dem

Gemeindepräsident Bertram Thurnherr eröffnet die Anlage.

Mit einem eigens für den Anlass getexteten Lied feierten die Primarschüler ihren neuen Sportplatz. (Bilder Thomas Stöckli)

Die Anlage wird sogleich genutzt.

ersten Belastungstest, wurden hier doch die schnellsten Hedinger gekürt. Anstelle des asphaltierten Hartplatzes ist ein gelenkschonender roter Platz entstanden. Das Bijou ist allerdings

für ist sie da.» Eine «Feuertaufe» der unerfreulichen Art musste der Sportplatz bereits am Samstagabend bestehen, wurde doch auf dem neuen Belag ein Kleidungsstück verbrannt.

die neue Arena mit Banden, die sich sowohl für Fussball als auch für Unihockey bestens eignet. «Gefällt euch euer neuer Sportplatz?», hatte sich Thurnherr in seiner

Ansprache zuerst an die Primarschüler gerichtet. Als Antwort bekam er ein lautstarkes «Ja!». Schilliger forderte allerdings auch die Erwachsenen auf, die Anlage rege zu nutzen, «denn da-


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ratgeber

Hans Ulrich Meuter, Affoltern a. A., lic. iur.

Stabschef der Zürcher Reformation im Knonauer Amt

und dipl. Steuerexperte

Neuer Abzug für Ausbildungskosten Ab dem 1. Januar 2016 können Arbeitnehmer die berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten von den Steuern abziehen. Dies gilt für Ausbildungskosten, Aufwendungen für den beruflichen Aufstieg oder freiwillige Umschulungskosten, die bisher nicht abgezogen werden konnten. Bisher war ein Abzug von Bildungskosten nur möglich, wenn sie mit dem aktuellen Beruf zusammenhingen oder dem Wiedereinstieg dienten. Ab dem 1. Januar 2016 wird nicht mehr zwischen Ausund Weiterbildung unterschieden. Neu können Arbeitnehmer jährlich bis 12 000 Franken Aus- und Weiterbildungskosten von den Steuern abziehen. Dazu gehören die Kosten für Hochschulstudien, die höhere Berufsbildung, aber auch kürzere Aus- und Weiterbildungen. Alle Bildungskosten, die nicht berufsorientiert sind, werden nicht zum Abzug zugelassen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich um Kosten im Bereich der Freizeitgestaltung (Liebhaberei, Hobby) handelt. Die Eidgenössische Steuerverwaltung wird dazu ein entsprechendes Kreisschreiben erlassen, wo die detaillierten Regelungen enthalten sind. Dieses Kreisschreiben, welches auch für den Kanton Zürich gilt, wird später vorgestellt.

Porträt von Peter Simler an einer Tagung im Kloster Kappel Unter den Lebensbildern am Vorabend der Reformation, die am vergangenen Sonntag im Kloster Kappel im Rahmen einer Tagung präsentiert wurden, befand sich dasjenige des weitgehend unbekannten und in seiner Bedeutung stark unterschätzten Peter Simler aus Kappel. ................................................... von bernhard schneider Peter Simler, geboren 1486, stammte aus einer angesehenen und begüterten Familie aus dem Klosterstädtchen am Rande des Einflussbereiches der aufstrebenden Stadt Zürich. Da das Kloster Rheinau nur Adlige als Mönche aufnahm, mussten Peters Eltern eine Alternative finden, damit er die geistliche Laufbahn einschlagen konnte. Vermutlich ist er 1499, im Alter von 13 Jahren, in den Kappeler Konvent eingetreten. 1507 zählte der 21-Jährige bereits zum inneren Kern des Konvents, als es ihm zusammen mit drei weiteren Klosterbrüdern gelang, Abt Ulrich Trinkler abzusetzen, dem sie vorwarfen, mit seinem überbordenden Lebenswandel das Kloster in eine wirtschaftliche Misere geführt zu haben. Der Abt der Reformationszeit, Wolfgang Joner, ernannte Simler 1520 zum Prior. In dieser Funktion war er Stellvertreter des Abts und, nicht weniger wichtig, Verwalter des Klosterguts.

Dieses Amt behielt er nach der Umwandlung ins Klosteramt nach der Reformation bei. Es ist nicht bekannt, ob Simler 1531 an der Schlacht bei Kappel teilgenommen hat. Auf jeden Fall dürfte das Gemetzel, dem nebst Zwingli auch Simlers Förderer Joner zum Opfer gefallen war, sowie die anschliessende Plünderung und Zerstörung des Klosters bei ihm einen traumatischen Eindruck hinterlassen haben. Die exponierte Position an der Grenze zu den fünf Orten mag einen zusätzlichen Beitrag geleistet haben, dass er einen militärischen Gegenschlag befürwortete. Als er 1532 argwöhnte, die Innerschweizer rüsteten erneut zum Krieg, wurde er in Zürich der Kriegshetze verdächtigt, allerdings ohne negative Folgen für seine weitere Laufbahn. Mit Reformator Heinrich Bullinger verband Peter Simler seit der gemeinsamen Zeit in Kappel eine freundschaftliche Beziehung. Die beiden Männer unterstützten sich beispielsweise gegenseitig bei der Brautsuche und korrespondierten regelmässig. Aus dem Jahr 1535 ist dokumentiert, dass Simler seinem Freund ein Kalb nach Zürich sandte, das er «später einmal» bezahlen könne.

Der Ökonom unter den Theologen Aus theologischer Sicht hat Peter Simler kaum Erwähnung gefunden. Seine Rolle für die Zürcher Reformation wird allgemein unterschätzt. Simlers

Simlers eigentliches Hauptwerk war keine theologische Abhandlung, sondern das Güterverzeichnis des Kappeler Klosterbesitzes von 1540. Es gelang ihm dabei, auch rechtlich schlecht abgestützte Ansprüche Kappels als Rechtsansprüche der Stadt Zürich zu verbriefen. Damit sicherte er der Stadt Zürich die entsprechenden Einnahmen Das Kloster Kappel war ein Element der wirtschaftlichen und politischen Kontrolle durch die Stadt Zürich. (Archivbild) für die nächsten drei Jahrhunderte. wesentliche Leistung war, die Unterta- Der Kleine Zürcher Rat verdankte ihm nen der Landvogtei Knonau dazu zu diese Arbeit ausdrücklich, die er dank bringen, die Übertragung der Zinsen des Vertrauens der Untertanen einund Zehnten vom Kloster, das ihnen wandfrei erledigt habe. Dazu trug bei, das Seelenheil verhiess, auf die Stadt dass er die Klostergüter und ihre LeZürich ohne Rebellion zu akzeptieren. henleute seit Jahrzehnten kannte und Er befand sich in einem engen Aus- sich obrigkeitstreuen Bauern gegentausch mit den führenden Reformato- über oft kulant verhielt, insbesondere, ren und nahm die Rolle des Ökono- wenn er ihren Einsatz in der Schlacht men ein. Er war gleichsam Stabschef bei Kappel würdigte. Simler trat 1541 als Klosterverwalder Reformation, hielt seine Person im Hintergrund, doch setzte er seine ju- ter zurück, blieb aber bis zu seinem ristischen, agronomischen, diplomati- Tod 1557 Pfarrer von Hausen am Albis schen und organisatorischen Fähigkei- und Dekan. ten ein, um die Interessen Zürichs in der Landvogtei Knonau durchzusetzen Referat von Bernhard Schneider im Wortlaut unter und die Grenzregion gegen die Inner- www.klosterkappel.ch/de/veranstaltungen/tagungschweiz abzusichern. en/lebensbilder_am_vorabend_der_reformation.

Am Ende ging es um die Wurst

Mobilitätsbehinderte Senioren im Emmental

«MännerSache» lud zum Grillplausch

Pro Senectute Ortsvertretung Affoltern lud zum Ausflug

Vierundzwanzig Männer aus Knonau und Umgebung besuchten am Donnerstagabend, 15. September, die Zürcher Pestalozzistiftung. Der neue Leiter der Pestalozzistiftung, Daniel Schnyder, empfing die Gäste vor dem Hauptgebäude mit einem Apéro und begrüsste sie herzlich. Auf einem kleinen Rundgang zeigte er die Anlage für die maximal 24 Schüler, die hier in drei Gruppen wohnen und auch in der eigenen Schule unterrichtet werden. Betreut werden sie von Lehrern, Sozial- und Heilpädagogen. Eine Gruppe Schüler war gerade beim Fussballtraining. Es gibt eine eigene Fussballliga von vier Heimen und das nächste Ligaspiel stand kurz bevor. Der zur Stiftung gehörende Bauernhof stellt für die Schüler eine Lernund Erlebnismöglichkeit dar. Hier und auch bei Arbeiten in der Stiftung können sie viele praktische und soziale Erfahrungen sammeln. Die Gäste erfuhren viel Informatives auf dem

kurzen Rundgang. Daniel Schnyder beantwortete zahlreiche Fragen ausführlich. Nach der Besichtigung gab es noch einen kurzen Vortrag im kleinen Theatersaal mit allgemeinen Informationen. So wusste wohl keiner der Besucher, dass die Stiftung schon 150 Jahre besteht und im nächsten Jahr ihren fünfzigsten Jahrestag am Knonauer Standort feiern kann. Anschliessend ging es um die Wurst. Küchenchef Charly Kneubühler versorgte an diesem Abend nicht die Schüler und die Mitarbeiter, sondern 24 inzwischen hungrige Männer. Die Bratwürste, hergestellt aus der eigenen Tierhaltung, waren sehr gut. Beim Essen lebte die Diskussion mit den Herren Schnyder und Kneubühler noch einmal auf. Bei einer feinen selbstgemachten Maroni-Glacé klang der Abend aus. Mirko Windisch Nächste Anlässe der MännerSache Knonau: 10. und 17. November Besuch der Flugsicherung skyguide, je am Nachmittag 15 Uhr, anmelden an MaennerSacheKnonau@gmx.ch. Weitere Infos demnächst auf Facebook, Männersache Knonau.

Die Ausflügler beim obligaten Fototermin. (Bild zvg.)

Der Ausflug für mobilitätsbehinderte Seniorinnen und Senioren vom 30. August wird in schöner Erinnerung bleiben. Der Anlass wird alle zwei Jahre von der Ortsvertretung der Pro Senectute organisiert.

Aus der stiftungs-eigenen Tierhaltung hergestellte Bratwürste. (Bild zvg.)

Bei der Abfahrt um 9 Uhr in Affoltern war der Himmel noch leicht bewölkt. Im lieblichen Entlebuch wurde die Sicht immer klarer und bis zum Ziel

im Restaurant Kämmeriboden-Bad war das Wetter perfekt. Bei der Ankunft um 11.30 Uhr freuten sich die 20 Ausflügler auf das feine Mittagessen im Saal mit den wunderschön dekorierten Tischen. Zum Dessert liessen es sich die meisten nicht nehmen, die legendären Meringues, die Spezialität des Hauses, zu probieren. In der mehr als dreistündigen Mittagspause fanden rege Gespräche statt, auch kleine Spaziergänge in der Umgebung wurden unternommen und einige deckten

sich im Verkaufsladen noch mit regionalen Produkten ein. Nach dem Fototermin machten sich alle wieder bereit für die Rückfahrt via Emmental und Sursee nach Affoltern. Über das Aufkommen von Müdigkeit von den vielen Eindrücken, dem reichhaltigen Essen und den vielen Gesprächen half das Singen von altbekannten Liedern hinweg. Bei der Ankunft in Affoltern um etwa 17 Uhr gingen alle zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken nach Hause. (rh/hk)


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Ab auf den Rummelplatz Chilbiwochenende im Säuliamt – ein Rundgang durch die Mettmenstetter Chilbi Mit Hedingen, Rifferswil und Mettmenstetten feierten am vergangenen Wochenende gleich drei Säuliämtler Gemeinden ihre Chilbi. Die Sonne strahlte mit den Kinderaugen um die Wette. ................................................... von andrea bolliger Schon von weit her war die meterhohe Ranger-Bahn im Mettmenstetter Erspach auszumachen. Auch akustisch, denn deren waghalsige Loopings animierten etliche weibliche Fahrgäste zum Kreischen. Beim Autoscooter übertönten die dumpfen Bässe der elektronischen Musik das Zusammenputschen der Autos und die Kleinsten drehten ihre Runden in den bunten Fahrzeugen des Kinder-Karussells. Den modernen Bahnen standen die Attraktionen der Vereine in nichts nach. Da wühlten junge Mädchen emsig in einem Haufen Stroh. Sie suchten versteckte Sterne. Die Girls feuerten sich gegenseitig an, denn es galt gerade den Rekord von vier Minuten zu unterbieten. Diesen originellen Wettbewerb haben sich die Leiter des OJAMKM Sputnik ausgedacht. Anstelle einer herkömmlichen Schiessbude lud der Schützenverein zum Luftgewehrschiessen. Unter fachkundiger Anleitung konnten sich treffsichere und -unsichere Schützinnen und Schützen in einem Wettbewerb messen. Auch andere Vergnügen wie Büchsenschiessen oder die Mohrenkopfschleuder durften sich über regen Zulauf der jugendlichen Besucher freuen. Ältere Semester setzten sich lieber an einen der Tische und liessen sich von den Vereinen mit Wurst, Pommes frites und weiteren ChLeckereien verköstigen. Die sich neigende Sonne tauchte den Festplatz in ein goldenes Licht. Die Luft wurde kühler und es roch spürbar nach Herbst. Mit dem Einsetzen der Dunkelheit lösten die ersten Nachtvögel die Familien mit den kleinen Kindern ab. Es würde eine lange Nacht werden in der Bar des Turnvereins oder im «Füürwehrkafi». Eines steht fest: Die Mettmenstetter lieben ihre Chilbi und keiner glaubt

Der Autoscooter darf an der Chilbi nicht fehlen. (Bilder Andrea Bolliger)

Die verschiedenen Crêpes am Stand des Jodlerclub Albis waren sehr gefragt. daran, dass es die Letzte gewesen sein könnte. Auch wenn in der letzten Dorfzeitung zu erfahren war, dass der

Gewerbeverein die Organisation des Anlasses nach 25 Jahren abgibt und bis anhin noch keine neuen Kräfte ge-

Schöne Feststimmung am Samstagabend. funden sind. Wenn sich an der nächsten Sitzung vom 4. Oktober keine Personen aus Ortsvereinen oder der Be-

völkerung zu einem neuen Verein zusammenfinden, wäre es tatsächlich die letzte Chilbi gewesen.

Eine Plattform, die Menschen verbindet Rund 60 Stände und viel Publikum am 24. Wettswiler Herbschtmäärt Es ist mehr als ein Markt, der traditionelle Wettswiler Herbschtmäärt. Er ermöglicht Begegnungen und dient gemeinnützigen Institutionen. Das prächtige Wetter zog am Sonntag viel Publikum an.

Turnverein, Gemeindeverein, Familienclub, Frauenverein, der FC Wettswil-Bonstetten, die Pfadi Felsenegg, der Musikverein Bonstetten und die Bibliothek – viele helfen mit. Auch Statthalter Claude Schmidt, der sich als Racletteverkäufer betätigte.

Dass Wettswil kein «Schlafdorf» ist – dafür liefert auch der Herbschtmäärt mit seinem vielfältigen Angebot an rund 60 Ständen den besten Beweis. Es ist ein Treffpunkt von Jung und Alt, von Alteingesessenen und neu Zugezogenen. Ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens. «Ein idealer Treffpunkt, der zum Besuch animiert. Und zu Gesprächen, sei das zwischen den Ständen im Türmlihaus-Café oder in der Freiluft-Beiz. Kinder tummeln sich auf dem Flohmarkt, üben sich im Tauschen und Handeln. «Schön auch, dass der Erlös jeweils gemeinnützigen Organisationen zukommt», findet auch der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, der sich am Stand des Turnvereins im «Sportschuhwerfen» übte. Vereine und andere Institutionen gehören zu den Trägern des Herbschtmäärts: Volley S9,

Asylbewerber als Helfer

Daumen hoch: OK-Präsident Remo Buob freut sich über den grossen Publikumsaufmarsch. (Bild Werner Schneiter)

«Wir können am Sonntag auf gegen 100 Helferinnen und Helfer zählen», sagt Remo Buob, Präsident eines neunköpfigen Organisationskomitees. Als Integrationsverantwortlicher der Gemeinde Wettswil hat er in diesem Jahr erstmals drei Asylbewerber als Helfer rekrutieren können. «Sie haben sehr gerne mitgeholfen und einen guten Job gemacht. Das ist wirksame Integration und hilft, Vorurteile abzubauen», fügt er bei. Die erzielten Erlöse des Wettswiler Herbschtmäärts und derjenige des Adventsmäärts kommen gemeinnützigen Organisationen zugute. Von dieser Tradition wird in diesem Jahr etwas abgewichen. Unterstützt werden nämlich bedürftige Rentner und Familien. «Wir leisten da ganz gezielt Hilfe», verrät Remo Buob. (-ter.)


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Forum

Grosse Freude trotz Abschieds

Kooperation statt Konkurrenz unter den Spitälern

Letztes Konzert der Aemtler Jodlerfründe, im «Anzeiger» vom 23. September. Gemeinsam dürfen wir auf ein rundum gelungenes Abschiedskonzert zurückblicken. Der grosse PublikumsAufmarsch war einfach nur überwältigend und hat uns riesig gefreut, der lang anhaltende und warme Schlussapplaus sehr berührt. Dafür bedanken wir uns beim Publikum nochmals ganz herzlich. Ein spezieller Dank geht auch an Pfr. Markus Sahli für die gute Zusammenarbeit und seine wertschätzende Wortwahl zum Abschied der Aemtler Jodlerfründe. Ein weiterer Dank geht auch an die Solisten Andrea Kobi (Orgel) und Markus Sahli (Alphorn) für die einzeln und gemeinsam aufgeführten stilvollen Musikeinlagen, wie auch an alle Helfer (Sigristenteam und Restaurationsbetrieb), die mit ihrem grossen Einsatz zum sehr guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Es war für uns, trotz Abschied, eine grosse Freude und Genugtuung, zusammen mit dem Publikum diesen Abend zu verbringen und freuen uns schon heute auf zukünftige und spontane Begegnungen. Mit kameradschaftlichen Jodlergrüssen Aemtler Jodlerfründe, Kappel am Albis, Franz Gräzer (Präsident)

Das ist das, was sich wohl ein Grossteil der Bevölkerung wünscht: Kein Wettrüsten mehr um die Anzahl Spitalbetten, um das breiteste Angebot, die beste Infrastruktur, sondern eine ausgebaute Zusammenarbeit unter den Spitälern mit dem Ziel, allen die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bieten zu verkraftbaren Preisen. Am 22. September wurde an der Informationsveranstaltung der SP Bezirk Affoltern über die Chancen einer Spitalplanung diskutiert, die nicht Wettbewerb als oberste Maxime postuliert. Andreas Daurù, SP Kantonsrat aus Winterthur, eröffnete den Abend mit einer gut verständlichen Einführung in die Grundlagen der kantonalen Spitalpolitik. Das neue Spitalfinanzierungsgesetz brachte 2012 den grossen Wechsel: Nicht mehr die Gemeinden, sondern der Kanton ist für die Akutspitäler zuständig. Hauptinstrument der Planung ist die Spitalliste. Sie definiert, welche Spitäler Leistungen für Grundversicherte über die Krankenkasse abrechnen dürfen. Der Wettbewerb unter privaten und öffentlichrechtlich organisierten Spitäler um einen Platz auf der Spitalliste ist im Gange und produziert Unsicherheiten. Schaffen es die kleinen Regionalspitäler mit den grossen mitzuhalten?

Der ZVV als Vorbild

Tierwohl. (Bild Marion Nitsch)

Kein Weidezugang Tierwohl oder Massentierhaltung, im «Anzeiger» vom 9. September. Bei der Masttierhaltung werden die Tiere unnatürlich reichlich gefüttert, damit sie möglichst schnell an Gewicht zunehmen und geschlachtet werden können. Auch steht die Masttierhaltung wegen der mit ihr verbundenen Umweltbelastungen (z.B. multipel antibiotikaresistente Keime, Gerüche, Mist- und Güllemenge) immer mehr in der öffentlichen Kritik. Bei den beiden Labels «Raus» und «BTS» handelt es sich um zwei Programme, die zwar über die gesetzlichen Minimumstandards hinausgehen, jedoch nichts mit artgerechter oder tierfreundlicher Haltung zu tun haben. «BTS» bedeutet reine Stallhaltung und mit «Raus» ist nicht die Weide (bei Mastbetrieben), sondern der betonierte Laufhof gemeint. Bei dem im Artikel genannten Bauprojekt Götschihof von Aeugstertal werden die meisten Masttiere keinen Weidezugang haben. Auch wenn die Anzahl Grossvieheinheiten «GVE» bei 80 bleibt, wird die Anzahl Tiere von rund 150 auf rund 300 verdoppelt. Nicht Begriffsverwirrungen führen zu kritischen Befragungen bei Massentier-Neubauprojekten, sondern die nicht artgerechte und tierunfreundliche Viehhaltung. In der Gesellschaft hat ein ethischer und moralischer Wandel stattgefunden. Immer öfter sind Konsumenten sensibilisiert, was die Fleischproduktion und Tierhaltung angehen. Das zeigt sich auch darin, dass sich innerhalb kürzester Zeit mehr als 220 Personen von Aeugst und Umgebung einverstanden erklärten, einen Brief an die Besitzerin des Gutsbetriebes Götschihof im Aeugstertal mit unterschreiben. In diesem Brief wurden die Bedenken gegenüber dem geplanten Maststallprojekt ausgedrückt. Die Tieraufzucht soll artgerecht sein. Geneviève Schäfer, Aeugst

Andreas Daurù ist Mitunterzeichner einer vor den Sommerferien eingereichten Motion im Kantonsrat. Diese Motion beauftragt den Regierungsrat, eine gesetzliche Grundlage für einen Zürcher Spitalverbund zu schaffen mit dem Ziel, eine für alle zugängliche ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Als Vorbild für einen solchen Verbund dient der ZVV. Unter dessen Dach haben sich auch verschiedene, staatliche und private, Transportunternehmen zusammengeschlossen, um das bestmögliche ÖV-Angebot anbieten zu können. Heidi Hanselmann, Regierungsrätin (SP) und Gesundheitsvorsteherin im Kanton St. Gallen, berichtete lebhaft und anschaulich vom Weg zum

Dienstag, 27. September 2016

ler und die politische Führung könnte einen Spitalverbund anpeilen, Schritt für Schritt. Auch in St. Gallen entstand der grosse Wurf aus kleineren Etappen. Daurù hofft auf ein klares Nein, wenn über die Privatisierung des Kantonsspitals Winterthur abgestimmt werden wird – als Zeichen dafür, dass die Bevölkerung ein starkes Engagement des Kantons in Spitalsachen wünscht.

Zusammenlegen bedeutet immer auch Verlust

Andreas Daurù, SP-Kantonsrat, und Heidi Hanselmann, SP-Regierungsrätin Kanton St. Gallen, kämpfen für eine öffentliche Gesundheitsversorgung, die auf Zusammenarbeit statt auf Wettbewerb setzt. (Bild zvg.) Spitalverbund im Kanton St. Gallen. Ziel war es, die neun öffentlich-rechtlich organisierten Spitäler zu erhalten, aber auch zu reorganisieren. So, dass teure Doppelspurigkeiten wegfielen und mögliche Synergien genutzt wurden, so aber auch, dass für die Bevölkerung in den verschiedenen Regionen weiterhin ein attraktives öffentliches Spitalangebot zur Verfügung steht. Es war ein langer und nicht nur schmerzfreier Weg zu diesem Spitalverbund, in dem ein oberster Verwaltungsrat allen vier Spitalregionen die Strategie vorgibt und die Kooperation vorantreibt. Die Bevölkerung hat diese Entwicklung trotz geballter Ablehnung der Rechten in einer denkwürdigen Abstimmung 2014 mit Ja-Stimmen-Anteilen zwischen 72.9 und 90 Prozent gutgeheissen. Dass so ein Prozess nur gelingt unter einer Führung, die davon überzeugt ist, dass es ein öffentliches Spitalangebot braucht, dass die Bevölkerung ihre Regionalspitäler behalten will und dass der Kanton, der

ja immer 55% der Spitalbehandlungskosten übernehmen muss, selber die Spitalplanung festlegen und die Strategie entwickeln muss, machten die sehr engagierten Worte von Heidi Hanselmann deutlich.

Spitalverbund als erstrebenswertes Ziel In der lebhaften Diskussion unter der Leitung von Moritz Spillmann, SP Kantonsrat, wurde kaum bezweifelt, dass so ein Spitalverbund auch für den Kanton Zürich ein erstrebenswertes Ziel wäre. Die Fragen drehten sich vielmehr darum, wie gelangen wir dortin. Die beste Startmöglichkeit wurde verpasst; bei der Umsetzung der neuen Spitalfinanzierung setzten die Bürgerlichen auf den freien Markt und mehr Wettbewerb. Nun ist das Wettrüsten der Spitäler bereits im Gang. Trotzdem wäre ein Innehalten möglich und nötig, meint Andreas Daurù. Noch gibt es öffentliche Spitä-

Gefragt wurde auch nach den Widerständen gegenüber der befohlenen Kooperation. Klar gab es die und gibt es diese immer, meinte Heidi Hanselmann. Zusammenlegen bedeutet ja immer auch Verlust, statt neun Chefärzten etwa nur noch sechs. Auch aus den verschiedenen Spitalkulturen entsteht Reibung und es braucht immer wieder Gespräche mit allen Beteiligten. Es gibt aber auch Gewinne – ein grösseres und spannenderes Arbeitsfeld zum Beispiel, mehr Kompetenz, weil mehr Erfahrungen gesammelt werden können. Aber auch Spitäler, die durch Spezialisierung, durch einen Schwerpunkt ihren Ruf und ihre Bedeutung markant steigern konnten. Das wäre ja auch eine Chance für das Bezirksspital Affoltern, das bereits heute viel Erfahrung hat mit Kooperation, mit dem Triemli und dem Spital Limmattal. Zusammengefasst bot der Abend viele Informationen und spannende Inputs. Als wohltuend wurde es empfunden, für einmal nicht in den Niederungen der Querelen um unser Spital zu verharren, sondern Visionäres zu diskutieren. Um solche Visionen auch zu verwirklichen, braucht es starke und überzeugende Menschen, die sich dafür einsetzen – das wurde aus den Worten von Heidi Hanselmann klar. Sie schöpft auf ihrem Weg Kraft aus Kurt Martis Worten: «Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.» Franziska Sykora

SVP Hausen bestaunt Rega-Heli Drei Stationen standen beim diesjährigen Ausflug der SVP Hausen ins Zürcher Oberland auf dem Programm. Als erstes konnten die zwanzig Teilnehmenden von kompetenter Seite auf einem Rundgang durch die Bauten und Anlagen die wechselvolle Geschichte des Ritterhauses Bubikon vernehmen. Zweiter Programmpunkt war eine ausgedehnte Mittagspause auf der JuckerFarm in Seegräben, einem innovativen Betrieb mit Kürbissen in allen Farben, Grössen und Formen. Die attraktive Lage des Betriebs über dem Pfäffikersee lud bei schönstem Wetter zu einem längeren Spaziergang durch die Kürbis-Landschaft sowie die angrenzenden Obstanlagen und den Rebberg ein. Für das Mittagessen war die Bauernstube reserviert. Ruedi Holliger rundete das feine Essen gar mit einigen Stücken auf seinem Handörgeli ab. Die Rega hat neben Kloten und vielen anderen Stützpunkten auch eine Basis auf dem Flugplatz Dübendorf. Ein Film und Dias bestätigen auf der letzten Station vor der Rückreise einmal mehr, dass diese längst zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution in unserem Land geworden ist. Zu Beginn des Besuchs war der Heli mit einem Säugling in der Luft unterwegs, kam dann zurück, musste jedoch bald wieder zum nächsten Notfall ausrücken. Doch sein kurzer Zwischenhalt

Beeindruckte SVP-ler vor dem Rega-Heli. (Bild zvg.) erlaubte es der Reisegruppe, den Rettungs-Heli zu besichtigen und sich über dessen Ausrüstung informieren zu lassen.

Auch Gemeinderätin Beatrice Sommerauer Nägelin und Rolf Frei, Mitglied der Sozialbehörde, zählten zu den Mitreisenden. Danken konnte am

Schluss des Anlasses Parteipräsident Francesco Tobler einmal mehr Rolf Baumann, welcher wiederum die Carfahrt gesponsert hatte. (rf.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Mit der Bevölkerung

Geräteturnen

Am kommenden Samstag lädt die Stützpunktfeuerwehr Affoltern zur Hauptübung ein. > Seite 19

Säuliämtler Teams an der Jubiläumsausgabe des Säuli-Cups erfolgreich. > Seite 21

Dienstag, 27. September 2016

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Fussball Mit Gogi Marini wurde erstmals eine Frau an die Spitze des FC Hausen gewählt. > Seite 23

«25 Jahre im Zeichen von Fitness und Gesundheit» Dieses Jahr wird das Team Training in Hedingen 25 Jahre alt: ein Rückblick Am 24. September 1991 wurde das Team Training in Hedingen gegründet und war damit eines der ersten Fitnesscenter im Säuliamt. In den letzten 25 Jahren haben sich sowohl der Fitnessmarkt als auch das Team Training grundlegend verändert. Gegründet wurde das Teamtraining am heutigen Standort, an der Maienbrunnenstrasse 12 in Hedingen, vom Fitness-Pionier Heinz Wolf. Von 1996 bis 2002 wurde es von Jiri Cettl erfolgreich weitergeführt. Anschliessend haben es die heutigen Inhaber Marianne Morger und Moreno Gava übernommen. Anfangs bekannt als Aerobic-Club entwickelte sich das Team Training zu einem kompletten Fitness- und Gesundheitsklub mit breitgefächertem Angebot. Früher teilten sich alle Bereiche das 4. Obergeschoss: Trainingsraum, Ausdauerbereich, Kinderhüte, Empfang und Büro bildeten das damalige Trainingscenter. Durch die steigenden Bedürfnisse der Kunden und die stetige Zunahme der Anzahl Mitglieder, wurde in den folgenden Jahren das Angebot kontinuierlich ausgebaut und immer mehr Räume dazu gemietet. Auch das gesamte Erdge-

So setzte sich das Team Training 1991 zusammen ...

... und so ist das Team 2016 aufgestellt. (Bilder zvg.)

schoss gehört heute zum Team Training. «Die Eröffnung des Functional Trainings im Parterre Anfang 2013 war eine gute Entscheidung. Diese im Trend liegende Trainingsmethode erfreut sich, vor allem bei Kunden, die nicht gerne an Maschinen trainieren, grosser Beliebtheit und hat die Türe in ein neues Fitnesszeitalter geöffnet», erläutert Moreno Gava.

vielseitiges Angebot gefragt: Maschinentraining, Funktionelles Training, Freihanteltraining, Gruppentraining jeglicher Stilrichtung, Rehatraining, Wellness, Stressabbau und Gewichtsreduktion garantieren viel Abwechslung und Spass.

Nicht alles hat sich verändert Die Grundbedürfnisse der Kundschaft, fit, schön und gesund zu sein, seien

die gleichen geblieben. Marianne Morger erzählt: «Wir sprechen immer noch dieselben Bedürfnisse an wie vor 25 Jahren, haben das Angebot aber viel stärker ausdifferenziert und ergänzt. Wir bieten heute eine grosse Palette an individuellen Trainingsangeboten für Profi- und Breitensportler, Patienten oder ganz einfach für gesundheitsbewusste Menschen jeden Alters.» Waren vor 25 Jahren Aerobic nach dem Vorbild von Jane Fonda und maschinengeführtes Krafttraining das Mass der Dinge, ist heutzutage ein

Massgeschneiderte Betreuung und persönliche Atmosphäre Der Schwerpunkt liegt im Team Training heute jedoch ganz klar auf einer individuellen Trainingsbetreuung. Dafür sorgt ein grosses, professionelles

Trainerteam. Je nach Bedürfnis und Zielsetzung wird ein massgeschneidertes Programm zusammengestellt und soll so jeden Einzelnen zum gewünschten Erfolg führen. Marianne Morger: «Der Trainingserfolg wird unterstützt von einer tollen Stimmung im Club. Die Kunden schätzen die freundliche und familiäre Atmosphäre, die seit 25 Jahren im Hedinger Fitnesscenter herrscht. Dies ist sicher mit ein Grund, weshalb noch immer viele Mitglieder der ersten Stunden regelmässig im Team Training einund ausgehen.» (sals)

Schöne Fingernägel für die ganze Familie Maniküre ohne Terminreservierung Am Freitag, 30. September, und Samstag, 1. Oktober, eröffnet im Emmen Center in Emmenbrücke die erste Nailbar der Zentralschweiz. Von der Wirtschaftsstudentin zur Geschäftsführerin eines brandneuen Nagelstudio-Konzeptes. Ein Nagelstudio der besonderen Art. Mitten auf der Mall-Fläche des Erdgeschosses im Emmen Center, steht ab Freitag, 30. September, ein futuristischer, weisser Kubus – die Nailbar Be Pretty. Das neue Nagelstudio basiert auf dem «nails-to-go»-Konzept und bietet zum Beispiel eine Express-Maniküre in nur 15 Minuten an. «Damen sowie auch Herren können sich bei uns gemütlich an die Bar setzen und ohne Terminreservvierung spontan ihre Nägel und Hände pflegen, stylen und verwöhnen lassen», so die Geschäftsführerin Jessica Glaus. Wie ein herkömmliches Nagelstudio bietet die Nailbar von der Maniküre über Gelnägel bis zu permanentem Nagellack jegliche Dienstleistungen der Nagelpflege an. Während der Behandlung wird das Handy der Kunden bequem am Platz aufgeladen, Free Power Wifi versteht sich von selbst. Auch Kinder können sich an der Nailbar Be Pretty verwöhnen lassen. «Unser Konzept ist einzigartig, denn neu im Sortiment haben wir einen toxinfreien und wasserlöslichen Kindernagellack speziell für unsere jüngsten Kunden», erzählt Jessica Glaus. Die 26-jährige Wirtschafts-

studentin arbeitet seit über 10 Jahren nebenbei als Nageldesignerin. Ihr Handwerk hat sie von ihrer Mutter, Verena Schaller-Glaus, 3-fache Schweizer Meisterin im Naildesign, gelernt. Nach ihrem Bachelor Abschluss an der Hochschule Luzern leitet sie ab Oktober die erste Nailbar der Zentralschweiz. Am Eröffnungswochenende profitieren alle Center-Besucher von 1% Rabatt auf sämtliche Beauty-Dienstleistungen der Nailbar. Kinder bis 12 Jahre, in Begleitung eines Elternteils, erhalten eine kostenlose Lackierung mit dem neuen Kindernagellack. Zudem versüsst eine «Be Pretty Prinzessin» mit Gummibärchen allen Besuchern den Tag. Infos unter www.emmencenter.ch

Island lockt mit Gletschern und Geysiren (Bild zvg.)

Island mit dem Bike erkunden Neue Reisen von Bike Adventure Tours AG Island, die Insel zwischen Feuer und Eis am nördlichen Polarkreis, ist die neue Destination im Programm von Bike Adventure Tours.

Jessica Glaus. (Bild zvg.)

Mit seinen fantastischen Wasserfällen, majestätischen Vulkanen, mächtigen Gletschern und brodelnden Geysiren, mit seinem Vogelreichtum und dem faszinierenden Licht begeistert Island jeden Naturliebhaber. Mit einsamen Naturstrassen in grandioser Landschaft ist die Insel zudem ein Paradies für Biker. Die Radreise führt rund um die Insel und besucht Islands schöns-

ten Sehenswürdigkeiten. Den goldenen Zirkel mit dem stiebenden Wasserfall Gullfoss und dem berühmten Geysir Stokkur, die moosbedeckten Lavafelder am Grabenbruch zwischen Eurasischer und Amerikanischer Kontinentalplatte, das Hafenstädtchen Akureyri und den mystischen MyvatnSee ganz im Norden sowie den kalbenden Gletscher der Lagune Jökulsarlon, dessen Eisblöcke ins Meer schaukeln und sich am schwarzen Strand niederlassen wie glitzernde Kristalle. Und immer wieder unendlich hohe Wasserfälle, hinter deren Wasservorhang man sogar entlangspazieren kann. Baden und relaxen in heis-

sen Quellen, Flüssen und Thermalbädern gehören mit zum Programm; und wer möchte, fügt Reiten auf Islandpferden und Walbeobachtungen individuell dazu. Die Begegnungen mit der hilfsbereiten und gastfreundlichen Bevölkerung, viele kulinarische Köstlichkeiten und der Besuch der modernen, pulsierenden Hauptstadt Reykjavik runden diese Radreise auf der Insel zwischen Feuer und Eis ab. Daten Radrundreise Highlights Island: 17. Juni 2017 und 2. September 2017, 6250 Franken. Bike Adventure Tours AG, Chris Schnelli, Telefon 044 761 37 65, info@bikereisen.ch, www.bike-adventure-tours.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 27. September 2016

Altweibersommer im Säuliamt

Im Altweibersommer ist das Wetter konstant und warm. Wenn sich am Abend Quellwolken bilden, ist der Sonnenuntergang besonders imposant. (Bilder Salomon Schneider)

Die Hagebutten sind langsam reif.

Die Last des Obstes zieht die Äste dieses Hochstamm-Apfelbaumes zwischen Affoltern und Hedingen stark nach unten.

Goldfliegen ernähren sich von Blütennekta und von Aas, in das sie auch ihre Eier legen.

Die Zeichnung der Schwebefliege erinnert an eine Wespe.


Vermischtes

Einführung in Tai Ji und Qi Gong

Funkenregen brennender Fragen

Shindo Schule lädt nach Affoltern

Jan Rutishauser kommt doch noch

Interessierte können Tai Ji und Qi Gong im Säuliamt kennenlernen. In Affoltern führt die Shindo-Schule ab 7. Oktober ein neues Einführungsseminar für Tai Ji und Qi Gong durch.

Wegen Krankheit fiel der Auftritt von Jan Rutishausers im Juni aus. Nun kommt der junge Überflieger der Schweizer Kabarettszene doch noch. Am 6. Oktober steht er in Obfelden mit «BurnOut», seinem fulminanten Erstling, auf der Bühne.

Anthony Rüdisüli und Claudia Küng. (Bild zvg.)

Gewinn in der Sendung «Tacho» Brenn- und Treibstoffhändler Agrola ist einer von drei Sponsoren des SRF-Automagazins «Tacho». Jeden Sonntag um 19.25 Uhr begrüsst Salar Bahrampoori auf SRF 2 die Zuschauer zum Automagazin «Tacho». Die Sendung erzählt in jeweils 25 Minuten die spannendsten Geschichten aus der Welt der Automobile. Es geht um wunderbar geformtes Blech, röhrende Sounds, neue Technologien im Test oder um Abenteuer auf vier Rädern. «Tacho» berichtet stets aktuell, kompetent und fundiert. Hinter jedem Beitrag steht ein Team renommierter Autojournalisten und Fernsehmacher. «Tacho» schreibt keine Herstellerangaben ab, sondern testet in Kooperation mit der Zeitschrift «Auto Illustrierte» neue Autos in aufwendigen Messverfahren selbst. In jeder Sendung können die Zuschauer attraktive Sofortpreise gewinnen – unter anderem eine Agrola energy card im Wert von 500 Franken. Einer der glücklichen Gewinner ist Anthony Rüdisüli aus Hausen. Die Agrola energy card wurde ihm durch Frau Claudia Küng, Energieverantwortliche der Landi Albis, überreicht. Herzliche Gratulation und eine gute Fahrt-.

Dienstag, 27. September 2016

Dieses Seminar steht allen Menschen offen, die sich für die chinesischen Heil- beziehungsweise Gesundheitsübungen interessieren. An zehn Freitagabenden werden die grundlegenden Prinzipien dieser faszinierenden, fernöstlichen Methoden vermittelt. Schwerpunkte bilden das Erarbeiten von Bewegungsgrundlagen, das Entdecken und die Stärkung des Qi (Lebensenergie), Übungen für das Körperbewusstsein, Meditation und Dehnungsübungen. Nach dem Absolvieren des Einführungsseminars stehen den Teilnehmenden die weiterführenden Kurse in Tai Ji und Qi Gong sowie in Wutan Kung Fu offen.

Wohltuend für Körper und Geist Tai Ji ist Teil der chinesischen Kampfkunsttradition und eignet sich hervorragend als Bewegungsmeditation zum Entspannen und zum Lösen blockierter Körperenergie. Tai Ji besteht aus

einer Abfolge weicher und fliessender Bewegungen, die zumeist langsam ausgeführt werden. Das regelmässige Praktizieren fördert eine tiefe und natürliche Atmung, Balance und Gelassenheit. Die Organe werden massiert und gekräftigt. Das Erlernen der Tai Ji Form (Peking Form) ermöglicht das selbstständige Üben und geniessen auch ausserhalb der Kurse. Im Lohan Qi Gong lernen die Kursteilnehmenden Übungen und kurze Bewegungsabläufe, die der gezielten Gesunderhaltung des Körpers und der Steigerung der Abwehrkräfte dienen. Diese Dehnungen, Atmungs- und Kräftigungsübungen entfalten durch regelmässiges und meditatives Praktizieren eine wohltuende Wirkung für Körper und Geist.

Bewusstes Lenken der Energie Sowohl im Tai Ji als auch im Qi Gong lernen die Kursteilnehmenden zuerst einfach gehaltene Formen. Sie verbessern ihr Körperbewusstsein sowie die Koordination und führen dadurch zu einem besseren inneren Gleichgewicht. Die anderen Aspekte wie Meditation, Reflexion, bewusstes Lenken der Energie (Absicht), der medizinische und philosophische Hintergrund erhalten im Laufe der Zeit mehr Gewicht. Tai Ji und Qi Gong sind keine «schnellen» Wege. Obwohl mit westlichen Lehrmethoden gearbeitet wird, ist unverkennbar der Osten Ursprung dieser Bewegungskünste. Die Teilnehmenden üben Geduld und schauen mit mehr Gelassenheit auf sich selber. Ein bestimmtes Ziel zu erreichen, steht nicht im Vordergrund. Die heilende Wirkung entsteht unterwegs, auf dem Weg. (pd.) Einführungsseminar mit Bhavito Jansch (seit über 30 Jahren in der Kampfkunst ausgebildet), ab 7. Oktober, bis 9. Dezember, 10 Mal am Freitag, von 18 bis 19.15 Uhr, Kosten 300 Franken.

Landi Albis, Untere Bahnhofstrasse 20, Mettmenstetten, Telefon 043 466 60 00, info@landialbis.ch

Anmelden: Shindo Schule für Tai Ji und Kampfkunst,

Tai Ji und Qi Gong sind Bewegungskünste. (Bild zvg.)

Zürichstrasse 49, 8910 Affoltern, Tel: 044 760 11 71

Zwei Praxen feiern zusammen ihre zehnjährige Tätigkeit

Die beiden Therapeutinnen haben ihre jeweiligen Tätigkeiten beide vor zehn Jahren angefangen. Sie führen zwar separate Praxen, arbeiten aber Tür an Tür. Dies feiern sie nun gemeinsam.

Gabriela Krauer führt eine Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur, chinesische Kräuter und Tuina. Die TCM ist eine jahrtausendalte Erfahrungsmedizin mit Wurzeln im alten kaiserlichen China. Ist der freie Energiefluss (Qi) durch den Körper gestört, können dadurch Schmerzen entstehen. Die Akupunktur hat zum Ziel, den Organismus als Ganzes möglichst sanft wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Selbstheilungskräfte zu fördern und den harmonischen, freien

Energiefluss wieder herzustellen. Akupunktur hilft unter anderem bei Kopfund Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Allergien, zur allgemeinen Stärkung und zur eindeutigen Steigerung der Lebenskraft. Gleich nebenan führt Yvette Pfammatter ihre Praxis. Die Atemtherapie ist eine altbewährte Behandlungs- und Heilmethode. Es geht darum, die eigene Atmung wahrzunehmen, Atemmuster zu erkennen, Verspannungen aufzuspüren und mit gezielten Übungen das Atemvolumen zu erweitern und die Atemtechnik zu verbessern. In der Atemmassage wird die ganzheitliche Wahrnehmung gefördert und das vegetative Nervensystem ins Gleichgewicht gebracht. Dadurch empfindet der oder die Liegende das Gefühl von Ganzheit, Stabilität und Geborgenheit im Körper. Beide Methoden lassen sich gut kombinieren und eignen sich für Atembeschwerden jeglicher Art. Im anschliessenden Gespräch können Beobachtungen und Empfindungen besprochen werden. (pd.) Freitag, 30. September, von 18 bis 21 Uhr, Bahnhofplatz 1, (bei Remax), Affoltern. Gabriela Krauer, Telefon 079 523 80 80, www.akupunktur-krauer.ch. Yvette Pfammatter, Telefon 079 616 64 67,

Gabriela Krauer (links) und Yvette Pfammatter. (Bild zvg.)

Kabarettist Jan Rutishauser (Bild zvg.) Schnell und sprachgewaltig Während Rutishauser Geschichten seines unsicheren Teenager-Ichs erzählt, wirkt er so selbstbewusst, wie man es nur von erfahrenen Kabarettisten kennt. Er zitiert den amerikanischen Comedy-Autoren John Vorhaus: «Komik ist Wahrheit und Schmerz» – und bricht sein Programm damit treffend auf einen Satz herunter. (pd.) Donnerstag, 6. Oktober, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar. Eintritt 30 Franken, Legi: 25 Franken, Familien: 70 Franken, Ticket-Reservation: www.kulturobfelden.ch.

40 Jahre im Bernina Nähcenter Margrit Schindler feierte Jubiläum

oder shindo@datazug.ch, www.shindo.ch.

Zwei Jubiläen in einem Fest Am Freitag, 30. September, von 18 bis 21 Uhr laden Gabriela Krauer und Yvette Pfammatter zur 10-Jahre-Jubiläumsfeier mit Apéro am Bahnhofplatz 1 in Affoltern am Albis ein.

Nein, «BurnOut» ist kein Bühnenstück über Lehrer am Anschlag oder ausgepowerte Manager. Das Erstlingswerk des jungen Thurgauer Kabarettisten Jan Rutishauser handelt vielmehr von der Suche nach Leidenschaft. Nach der Passion, für die es sich lohnt, innerlich zu brennen. Rutishauser wäre nämlich gerne Feuer und Flamme. Doch er weiss leider nicht wofür und fragt sich, wofür es sich heute zu brennen lohne: Religion, Arbeit, Politik? Oder sollte es nicht auch Sinn machen? Ausgehend von dieser Suche nach Brandmaterial entführt der gelernte Pantomime in seine Welt. Dabei spricht er völlig offen von falschen Zielen und erstickten Träumen, von Rückschlägen, Hindernissen und Irrwegen auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens. Er verbindet Gedankensplitter zur deutschen Knigge-Gesellschaft geschickt mit seinen Ansichten zum Puzzeln. Spannt einen Bogen vom Surfen in Hawaii bis zur Verkehrsbehinderung durch Schnee und vermischt unaufgeregt Weltschmerz und Herzschmerz mit in Wort gefasster Sprachlosigkeit. Das alles ergibt «BurnOut», ein Funkenregen von brennenden Fragen und erhellenden Antworten.

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Margrit Schindler aus Hedingen arbeitet seit über 40 Jahren im Bernina Nähcenter in Affoltern. Während dieser Zeit erlebte sie die spannende Entwicklung der Nähmaschinen mit.

ckend. Aber die Arbeit gefalle ihr. Sie schätze die vielseitigen Tätigkeiten und helfe auch im Einkauf mit. Besonders spannend sei für sie die Entwicklung der Nähmaschinen gewesen. Sie habe sich sehr für das Sticken mit Nähcomputern interessiert und dadurch einen Zugang zu der ComputeNach ihrer Ausbildung zur Damen- risierung gefunden. Besonders am schneiderin waren Arbeitsstellen in Herzen lagen ihr aber die Nähkurse. diesem Beruf rar. Sie hörte, dass im Diese gebe es seit einigen Jahren nicht Bernina Center Emil Bisang in Affol- mehr in der gleichen Form wie früher, tern eine Stelle frei wurde und bewarb sagt sie – nicht ganz ohne Bedauern. sich. Am 1. Juni 1976 trat sie die Stelle «Im Laufe der Jahre sind auch Freundan; mehr eine Übergangslösung, wie schaften entstanden», verrät sie. Einisie meinte. Inzwischen ist das Bernina ge ihrer heutigen Kunden hat Margrit Nähcenter längst in neuen Besitz über- Schindler schon als Kind gekannt. Dagegangen und im Jahre 2003 von der mals kamen sie mit ihren Eltern ins Zürichstrasse 63 an den Bahnhofplatz Nähcenter. Margrit Schindler hat das Säuliamt 5 gezogen. Margrit Schindler ist immer noch da. «Vielleicht war es auch beruflich nie verlassen. Privat tut sie aus Bequemlichkeit», sagt sie rückbli- es sehr wohl. Sie reist gerne – insbesondere in asiatische Länder. Sie schätzt die Mentalität der Menschen dort und liebt exotisches Essen. Besonders angetan hat es ihr Indonesien. Auf Bali pflegt sie sogar die Freundschaft zu einer einheimischen Familie. Ebenso liebt sie aber auch die Schweizer Berge. Als SAC-Mitglied ging sie viele Jahre auf Berg- und Klettertouren. Heute sei sie, «nur noch zahlendes Margrit Schindler liebt die Arbeit mit bunten Stoffen. Mitglied». abo (Bild Andrea Bolliger)


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Veranstaltungen

Dienstag, 27. September 2016

17

Pilze erkennen und Grosse Flugzeuge aus aller Welt mehr über sie erfahren im kleinen Format Exkursion im Bonstetter Wald

In Hausen sind Modelle aller Epochen der Fliegerei zu sehen

Pilze in der Umgebung finden, erkennen und Interessantes über ihre Lebensformen und -bedingungen erfahren.

Den Flugtag Hausen schreiben sich Modellflugfans aus der ganzen Schweiz dick in ihre Agenden. Und auch die Modellflugpiloten, die heuer aus sechs europäischen Ländern anreisen.

Pilzkontrolleurin Pamela Roesch, eine ausgewiesene Fachfrau und versierte Exkursionsleiterin, wird die Teilnehmer durch den Wald führen. Nach einer kurzen Einführung zur Sammeltechnik wird auf die Oekologie hingewiesen und die spezifischen Merkmale der Funde werden erklärt. Bei dieser Exkursion wird nicht nur auf den Speisewert der Pilze geachtet. Es geht eher ums Erkennen und so steht die Frage «Was wächst denn da?» respektive deren Beantwortung im Vordergrund. Pilze sammeln und Pilze kennenlernen bringt viel Freude und Ab-

wechslung in der Freizeit und bietet allen möglichen Alters- und Interessens-Gruppen eine unendlich erweiterungsfähige Tätigkeit. Jedermann ist herzlich eingeladen. (pd.) Keine Anmeldung erforderlich. 1. Oktober bei jedem Wetter. Start 9 Uhr beim Schützenhaus Bonstetten, Dauer ca. 2½ Stunden.

Hallimarsche im Wald. (Bild zvg.)

Erntedank auf dem Bauernhof Bei der Familie Muff in der Unteren Au Gottesdienst der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil mit Musik und herzhaftem Essen am Sonntag, 2. Oktober, um 10 Uhr. Beides gehört seit je dazu zu Erntedank: Die Gaben, die ausgestellt werden und von denen man auch genüsslich isst, und ebenso die Freude über die Ernte, wie sie sich beispielsweise in der Musik zeigt. Schon immer haben Menschen ganz unterschiedlicher Kulturen und Religionen das Ende der Ernte gefeiert. Sie haben damit ihre Freude über das, was auf den Feldern wächst zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig Gott dafür gedankt. Je enger sie mit der Natur verbunden waren, desto mehr wussten sie auch, dass eine gute Ernte keine Selbstverständkichkeit ist.

Die reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil feiert am Sonntag, 2. Oktober, um 10 Uhr, den diesjährigen Erntedank-Gottesdienst auf dem Hof der Familie Muff, in der Unteren Au in Stallikon (von Stallikon kommend zirka 200 Meter nach dem Schützenhaus rechts, Richtung Reppisch). Die Musikgesellschaft Stallikon wirkt mit, Pfarrer Kuttler hält den Familiengottesdienst. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen herzhaften und reichhaltigen Apéro. Bei gutem Wetter findet der Anlass auf dem Feld vor dem Haus statt, bei schlechtem Wetter in der Scheune. Parkplätze sind vorhanden. (pd.) Erntedank-Gottesdienst, Sonntag, 2. Oktober, 10 Uhr, auf dem Hof der Familie Muff, Untere Au, Stallikon.

Der idyllisch gelegene Bauernhof der Familie Muff in der Unteren Au. (Bild zvg.)

Haben Sie auch schon eine der Tafeln mit dem ikonischen Doppeldecker am Strassenrand entdeckt? Der Flugtag Hausen steht wieder vor der Tür. Bereits zum 37. Mal findet der Traditionsanlass der Modellfluggruppe Affoltern dieses Jahr auf dem Flugplatz Hausen statt. Am Samstag, 1., und Sonntag, 2. Oktober, gibt es einen Querschnitt durch alle Sparten des Modellflugs zu sehen. Diese werden von den besten Showflugpiloten aus sechs Ländern Europas vorgeführt. Eindrückliche, bis ins Detail vorbildgetreu nachgebaute Airliner, wie die 77 kg schwere Boeing 747 von Adi Pitz, sind zu bestaunen. Diese hat er nicht nur von Grund auf selber gebaut, sondern unter enormem Arbeitsaufwand von mehreren tausend Stunden auch von A bis Z selber konstruiert. Auch Helikopter, Segelflugzeuge, Warbirds aus dem 1. und 2. Weltkrieg und mo-

derne Kampfjets gibt es in Hausen zu bestaunen. Sogar die etwas in Vergessenheit geratene Disziplin «Fesselflug» wird vorgeführt. Wer nicht weiss, was das ist, kann es bei einem Besuch am Flugtag Hausen herausfinden. Das Gelände ist über die Strassenzufahrt von Rifferswil her oder mit dem ÖV ab Bahnhof Affoltern bis zur Haltestelle Seleger Moor erreichbar.

Samstag wie Sonntags sind die Modellflieger jeweils von 9 Uhr bis 17 Uhr am Himmel zu sehen. Im grossen Festzelt wird bei jedem Wetter für das leibliche Wohl der grossen und kleinen Besucher gesorgt. Der Eintritt ist freiwillig. Christoph Stampfli, MG Affoltern Infos und Programm: www.mgaffoltern.ch/flugtag.

Auch dieses filigrane Modell einer Caudron G-III, ein Militärflugzeug aus dem ersten Weltkrieg, ist in Hausen zu sehen. (Bild Andrea Bolliger)

Landwirt ohne Arme und Hände Die unglaubliche Geschichte des Wisi Zgraggen Die Buchhandlung Scheidegger lädt am Mittwoch, 5. Oktober, um 19.30 Uhr zur Buchvernissage mit dem Bauern Wisi Zgraggen, der Autorin Barbara Lukesch und dem WörtersehVerlag. Mit 25 Jahren verlor der Bauer Wisi Zgraggen bei einem schweren Arbeitsunfall beide Arme. Seinen Traum, den väterlichen Hof zu übernehmen, gab er jedoch nie auf. Noch auf der Unfallstelle versicherte er seinem Vater, weiterhin bauern zu wollen. Wisi Zgraggen hat das Unmögliche möglich gemacht. Vierzehn Jahre später ist er ein erfolgreicher Landwirt und Vater von vier Kindern. Dank seinem eisernem Willen und einer positiven Lebenseinstellung hat er den Unfall überwunden und meistert seinen Alltag ohne Arme und Hände. In über vierzig Gesprächen nimmt die Autorin Barbara Lukesch die unglaubliche Geschichte des jungen Bau-

Landwirt Wisi Zgraggen hat sich seinen Traum verwirklicht. (Bild Samuel Truempy)

Landwirt im Verlauf des Jahres erfüllt und lernt die Familiengeschichte der Zgraggens, die seit 1871 über fünf Generationen erfolgreich Landwirtschaft betreiben, kennen. Dank unternehmerischem Geschick und hoher Risikobereitschaft konnte die Familie jeden Strukturwandel bewältigen. Aus dieser intensiven Zusammenarbeit zwischen dem jungen Landwirt und der Autorin entstand das eindrückliche Buch «Bauernleben», welches vor einigen Tagen im Wörterseh-Verlag erschienen ist. Die Buchhandlung Scheidegger freut sich, am Mittwoch, 5. Oktober, zusammen mit Wisi Zgraggen, Barbara Lukesch und dem Wörterseh-Verlag zur Buchvernissage einzuladen. Moderiert wird die Veranstaltung von Frank Baumann. Bereits am Donnerstag, 29. September, ist Wisi Zgraggen in der Sendung «Aeschbacher» im Schweizer Fernsehen zu sehen und zu hören. Buchhandlung Scheidegger, Mittwoch, 5. Oktober,

ern aus Erstfeld auf. Dazu gewinnt sie Einblicke in die Aufgaben, die ein

19.30 Uhr, Eintritt 25 Franken, mit Apéro www.scheidegger-buecher.ch

Hexenverfolgung im Säuliamt

Herzlich willkommen

Knuth und Tucek im «LaMarotte»

Ottenbach begrüsst die Neuzuzüger

Auf Einladung von KulturAffoltern gastiert das Duo Knuth und Tucek am 1. und 2. Oktober mit ihrer neuen Produktion «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl» auf im Kellertheater LaMarotte. Verfolgung und Flucht sind politisch brennende Themen. Knuth und Tucek mischen sie auf und mischen sich ein – mit Bezug zur Lokalgeschichte. Wo immer Nicole Knuth und Olga Tucek als Duo auftreten, sind die Zuschauerränge gefüllt und kein Auge bleibt trocken. Rasierklingenscharfer Spott und hohe Musikalität sind ihr Markenzeichen. Das bleibt auch so bei «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl». Ansonsten bricht diese neue Produktion mit mancher Erwartung. Knuth und Tucek wagen sich auf ein Feld, das bisher Literatinnen und Historiker beackerten. Die Hexenverfolgung ist in der Schweiz vergleichsweise gut aufgearbeitet, viele Quellen sind erschlossen.

Nicole Knuth und Olga Tucek (Bild zvg.) Dennoch halten sich zähe Mythen. Man vermutet die Hexenverfolgung im Mittelalter statt in der frühen Neuzeit, man geht von «weisen» Frauen und Hebammen als Betroffene aus, dabei konnte es jede und jeden treffen: Frauen und Männer, Arme und Rei-

che, Alte und Junge. Knuth und Tucek wollen es wissen. Erstmals unterfüttern sie den Plot ihres Stücks dokumentarisch und entwickeln für jeden Spielort eine massgeschneiderte Story. Lokalgeschichte von gestern und von heute wird auf der Bühne lebendig. Das Publikum in Affoltern darf also getrost gespannt sein, was die beiden Künstlerinnen ihnen über ihren Wohnort vor Augen führen werden. Knuth und Tucek, die «Rockstars unter den Satirikerinnen…», sind Preisträgerinnen des Salzburger Stiers 2011, des Schweizer Kleinkunst-Preises Cornichon 2013 und des Deutschen Kleinkunstpreises 2014. In Affoltern und Region haben sie nach zahlreichen Auftritten eine grosse Fangemeinde. Der Vorverkauf wird empfohlen. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Affoltern oder Reservierung www.kulturaffoltern.ch. Kellertheater LaMarotte, Samstag, 1. Oktober, 20.15 Uhr, 2. Oktober, 17 Uhr. Die Bar öffnet eine Stunde früher.

In Ottenbach werden die Neuzuzüger im Zwei-Jahres-Turnus begrüsst. Diese Begrüssung wird mit einem Dorffest verbunden. Am nächsten Sonntag sind die Neuzugezogenen zusammen mit den übrigen Einwohnern zu einem Dorffest eingeladen. Die Gemeinde hat sich für diesen speziellen Anlass etwas einfallen lassen und veranstaltet zusammen mit den Dorfvereinen ein vergnügliches Dorffest. Am Vormittag findet im Gemeindesaal ein ausgiebiger Brunch statt. Ein anschliessender Rundgang durchs Dorf soll nicht nur das gegenseitige Kennenlernen fördern, sondern auch dafür sorgen, die Gemeinde zu erkunden. An der Tour d’Ottenbach sind verschiedene Stationen anzulaufen und ein vergnüglicher Wettbewerb ist gespickt mit Fragen und Geschicklichkeitsaufgaben. Natürlich winken den Siegern attraktive Preise. Die Gemein-

Ein Willkommen für die Einwohner beim Dorfeingang. (Bild Martin Mullis) de und die Vereine heissen sämtliche Einwohner zum unterhaltsamen Anlass am Sonntag, 2. Oktober, herzlich willkommen. Am Vorabend wird in Ottenbach übrigens auch das Oktoberfest, organisiert vom Verein Kultur Ottenbach, stattfinden. (mm)


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Die Ämtler Bevölkerung darf wieder selber ausprobieren. (Archivbild)

Bei Bränden, groben Verkehrsunfällen oder wenn Material und Personal vor Ort an die Grenzen stossen, steht die Stützpunktfeuerwehr Affoltern über die Gemeindegrenzen hinaus im Einsatz. Zur Hauptübung vom Samstag, 1. Oktober, ist entsprechend das ganze Säuliamt eingeladen. Diesmal zeigt die Feuerwehr Affoltern an der Hauptübung nicht, was sie zu leisten imstand ist, sondern lässt Interessierte selber aktiv mitmachen. Ziel ist es, der Ämtler Bevölkerung das Feuerwehrhandwerk und die dazu benötigten Gerätschaften näherzubringen. Vom Atemschutz über Kleinlöschgeräte und Sanität bis hin zum Hantieren mit schwerem hydraulischem Gerät im Pionierdienst dürfen Interessierte an verschiedenen Posten mit-

wirken. Dabei steht es ihnen frei, ob sie alle Posten durchmachen, einzelne auslassen oder nur den einen oder anderen herauspicken wollen. Wer also die Zielgenauigkeit mit dem Wasserwerfer oder die Fitness im Atemschutzgerät beweisen will, der oder die ist eingeladen, an der Hauptübung in kleinen Gruppen aktiv mitzuwirken. Selbstverständlich darf man auch zuschauen, sich durchs Depot führen lassen oder die Geselligkeit in der Festwirtschaft geniessen. Ein Hingucker sind sicher auch die alten Gerätschaften des Vereins zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials der Gemeinde Affoltern (Vefa). (tst.) Hauptübung der Feuerwehr Affoltern zum Mitmachen, Samstag, 1. Oktober, Festwirtschaft ab 12, Postenarbeit 14 bis 17 Uhr, rund ums Feuerwehrdepot, Büelstrasse 11, Affoltern. Weitere Infos im Facebook unter Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis.

Bruder Klaus im Kloster Kappel Vernissage für einen historischen Comic Vergangenen Montag fand in Kappel am Albis die Buchvernissage über die Neuerscheinung «Bruder Klaus – eine erstaunliche Geschichte aus dem Mittelalter» statt. Zahlreiche interessierte Gäste besuchten den Anlass. Wie beschreibt man einen Comic, an dem die Künstlerin sieben Jahre gearbeitet hat? Marco Sager, Geschäftsführer vom Herausgeberverlag «canisi-edition», findet die richtigen Worte dafür. «Es ist ein Kunstwerk», erklärt er den Gästen im gefüllten Saal, welche eigens für die Buchvorstellung ins Kloster Kappel angereist sind. Begleitet von Autorin und Künstlerin Mariann Wenger führt Marco Sager das Publikum den gesamten Abend durchs Programm. Mit 8000 Exemplaren ist die Geschichte über Bruder Klaus das bisher grösste Projekt des Verlages. «Hinsichtlich des Bruder-Klaus-Jubiläums im nächsten Jahr ist die erhöhte Aufmerksamkeit bereits zu spüren. Und befasst man sich erst einmal mit den Bildern im Buch, gehen einem diese nicht mehr aus dem Kopf», so Sager. «Es gab Seiten, an denen ich sechs Wochen lang gearbeitet habe», schildert Mariann Wenger, den Stolz in den Augen, dem interessierten Publikum. Die Präsentation beweist, dass sich der Zeitaufwand gelohnt hat. Auch wenn die unzähligen Details und der teils versteckte Humor eines Bildes auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort erkennbar sind, so sorgen diese spätestens, nachdem Sager gekonnt mit einer Erklärung darauf hingewiesen hat, für Lacher. Lässt man die Bilder aber etwas auf sich wirken, entdeckt man viele solcher Finessen selber.

René und Marco Sager vom Verlag «canisi-edition» mit der Künstlerin Mariann Wenger. (Bild zvg.) Historisch korrekt Gegen das Ende der unterhaltsamen Vorstellung wird klar, dass der Comic mehr beinhaltet als ein übliches Werk dieser Art. Das Publikum ergreift die Möglichkeit, Fragen direkt an die Autorin zu richten. Ihre Antworten widerspiegeln die unglaublich akribisch durchgeführte Recherche und die Besucher sind fasziniert, wie geschickt und detailliert sie die historischen Gegebenheiten in die liebevoll und aufwendig von Hand gezeichneten Bilder verpackt hat. Das Werk hat bereits eindrückliche Rezensionen erhalten. Dr. Roland Gröbli, Bruder-Klaus-Biograf und Präsident des wissenschaftlichen Beirates «600 Jahre Niklaus von Flüe», findet lobende Worte: «In den Darstellungen hält sich der Comic eng an die zuverlässigen Quellen und lässt es dennoch nicht an augenzwinkerndem Humor fehlen.» Das Buch ist in jeder Buchhandlung erhältlich.


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Veranstaltungen Wir sind ein Logistikunternehmen der Medienbranche und suchen per sofort oder nach Vereinbarung:

Sachbearbeiter/-in Kundendienst 100% Ihr Aufgabengebiet umfasst alle anfallenden Arbeiten in der Abteilung Kundendienst/Auftragsbearbeitung: • Entgegennahme von vielfach auch komplizierten telefonischen und schriftlichen Anfragen unserer Kunden in Deutsch und Französisch • Erfassen und Bearbeiten von Kundenbestellungen • Bearbeitung von Reklamationen und Annullationen • Betreuung automatisierter EDV-Abläufe • Arbeitsvorbereitung für die Logistik • div. Archivierungs- und Ablagearbeiten Sie sind eine aufgestellte Person, arbeiten gerne im Team, haben Spass am Telefonieren und betrachten die Wünsche unserer Kunden als Herausforderung. Kundenanfragen beantworten Sie problemlos in Deutsch und Französisch. Englisch ist von Vorteil. Flexibles, speditives und präzises Arbeiten sind für Sie kein Problem. In Spitzenzeiten sind Sie belastbar und bewahren Ruhe und Konzentration. Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung mit Büroerfahrung und sehr gute PC-Kenntnisse (MS-Office). Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Arbeitsstelle, die Möglichkeit selbstständig zu arbeiten und ein aufgestelltes, junges Team. Wir befinden uns im Zentrum von Affoltern am Albis, 3 Minuten vom Bahnhof entfernt. Bitte senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen ausschliesslich per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Frau Suna Mainaud Leitung Kundendienst Centralweg 16 8910 Affoltern am Albis s.mainaud@ava.ch

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Sport

Dienstag, 27. September 2016

Sieg der Ämtler Geräteturnerinnen

FCWB unterliegt knapp

Turnen: erfolgreicher 10. Säuli-Cup

Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – GCZ II 0:1 (0:0)

Mit tollen Übungen sicherten sich die Ämtler Teams an der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Säuli-Cup in beiden Mannschaftskategorien den Sieg.

In einem temporeichen, guten 1.-Liga-Spiel unterliegt der FCWB dem Nachwuchs des Grasshopper Clubs nur knapp mit 0:1. Die Bemühungen der Ämtler wurden nicht belohnt. Der FCWB bleibt im hinteren Teil der Tabelle.

In der in diesem Jahr zum ersten Mal angebotenen Kategorie «Turnerinnen Only» erwischten die beiden Mannschaften aus Mettmenstetten einen guten Start. Souverän absolvierten sie die vier Geräte und konnten am Ende Gold und Silber in Empfang nehmen. Auch die Obfelder Mädchen waren in der Hälfte des Wettkampfes noch auf Podestkurs, erhielten dann aber an Boden und Ringen nicht die erhofften Punkte und mussten mit dem unbeliebten 4. Rang vorlieb nehmen. In der Kategorie «Mixed» versuchten die Turnerinnen und Turner aus Obfelden seit der ersten Austragung 2006 den begehrten Säuli-Pokal zu gewinnen. Dieses Jahr gelangen die Übungen der Obfelder sehr gut und sie gehörten vor dem letzten Durchgang zu den besten drei Teams. Mit einem überzeugenden Auftritt am Boden sicherten sich die Turnerinnen und Turner aus Obfelden den lang ersehnten Sieg in dieser Kategorie und können den Säuli-Pokal für ein Jahr in ihre Vereinsvitrine stellen.

Der Cup-Wettkampf bescherte dem anwesenden Publikum Übungen auf hohem Niveau und packende Zweikämpfe. Um sich für die Achtelfinals zu qualifizieren, mussten die Turner zuerst die Vorrunde überstehen. Unter den besten 16 Turnern befanden sich auch die Obfelder Roman Niederhäuser, Yanik Meier und Martin Häberling. Roman beendete die Vorrunde als Zweiter und sah sich einem, auf dem Papier, leichten Gegner gegenüber. Doch die Übung am Barren gelang nicht wie gewünscht und er musste somit schon sehr früh auf den Zuschauerrängen Platz nehmen. Yanik bekam den Führenden nach der Vorrunde zugelost. Die schwere Aufgabe meisterte er souverän, turnte an den Ringen eine beinah perfekte Übung und konnte so das Duell für sich entscheiden. Am Ende platzierte er sich auf dem guten 5. Rang. Martin kam von Runde zu Runde immer besser in Fahrt und qualifizierte sich am Ende verdient für den Final. Das Duell gegen Simon Müller (Wettingen) bot den Zuschauern nochmals Turnkunst auf höchstem Niveau. Am Ende fehlten Martin 0.15 Punkte für den Vollerfolg. Er war mit seiner gewonnenen Silbermedaille aber hochzufrieden. (pd.)

................................................... von oliver hedinger Nachdem die Gäste aus Niederhasli eine starke Startviertelstunde zeigten, welche in einem Schuss ans Gebälk von Goalie Thaler gipfelte, fand der FCWB immer besser ins Spiel und konnte sich bis zur Pause eine deutliche Überlegenheit erarbeiten. Wie so oft in den letzten Spielen, zeigte man bei den wenigen Abschlussmöglichkeiten aber nach wie vor Schwächen in der Chancenauswertung. Immer wieder sorgte Rückkehrer Gjergji für viel Wirbel über die linke Seite. In der 18. Minute verpasste Dukhnich seine Hereingabe nur knapp. Eine halbe Stunde war gespielt, als nach einem WB-Corner Waser am höchsten stieg, aber das Gehäuse mit seinem Kopfball knapp verfehlte. In der 40. Minute hielt Thaler mit einer tollen Parade die Null für den Heimklub und praktisch im Gegenzug scheiterte Le Bigonsan per Kopf an GC-Goalie Matic (siehe Bild). So blieb die unterhaltsame Partie bis zur Pause ohne Tore.

Erfolglose Aufholjagd

Mettmenstetter Doppelsieg bei den Turnerinnen. (Bild zvg.)

21

Die zweite Halbzeit war grade mal drei Minuten alt, als ein langer Ball durch die Mitte die WB-Abwehr aushebelte. Der schnelle Wicht konnte alleine auf Thaler losziehen und traf mit einem strammen Schuss über den Schlussmann zur Führung. Immerhin blieben dem FCWB noch über 40 Minuten für die Aufholjagd.

Früh übt sich, wer ein guter Torhüter werden will

Den Rotschwarzen bleibt der Torjubel im Hals stecken, GC-Keeper Mateo Matic lenkt den Ball in extremis um den Pfosten. (Bild Kaspar Köchli) Die Ämtler verstanden es, grossen Druck auf das GC-Tor aufzubauen, noch besser verstand es aber die junge GC-Abwehr die Bemühungen vor dem eigenen Strafraum zu ersticken. So kamen die Rotschwarzen trotz drückender Überlegenheit kaum zu guten Torchancen und die Weissblauen blieben durch Konter stets gefährlich. In der 75. Minute setzte sich Siefkes gut über die rechte Seite durch und flankte gefährlich zur Mitte, wo aber Freund und Feind den Ball verpassten. Die letzte Möglichkeit verpasste Schneebeli per Kopf nach einer Gjergji-Flanke. Die grossen Bemühungen des FCWB wurden nicht belohnt und Trainer Smiljanic konnte mit dem GCNachwuchs drei Punkte aus dem Säuliamt entführen.

Aufsteiger Seefeld und Bellinzona, sind Punktgewinne enorm wichtig. Am kommenden Samstag spielt WB auswärts gegen Seefeld und am Mittwoch findet das Nachtragsspiel im Tessin gegen Bellinzona statt. Einige Tage später, zum Abschluss der englischen Woche, folgt dann auf dem heimischen Moos die Cup-Qualifikation gegen den SC Buochs. Jetzt ist zuerst konzentrierte und intensive Trainingsarbeit angesagt, um das Team optimal auf diese Spiele einzustellen. Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil, 320 Zuschauer. FCWB: Thaler, Bozic, Studer, Waser, Constancio (75. Badalli), Hotnjani, Schneebeli, Le Bigonsan (64. Peter), Dukhnich (69. Krasniqi), Siefkes, Gjergji. Weitere Resultate: Altstetten – FCWB 2 2:2, FCWB

Intensive Wochen Der Dosch-Elf stehen nun zwei wichtige Partien bevor. Gegen die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller, die

3 – Einsiedeln 13:0, Jun. A (CCJL) – Seuzach 4:6, Jun. B – Blue Stars 4:3, Jun. Ca (CCJL) – Dietikon 3:0, Dietikon – Jun. Cb 0:3, Jun. Da – Affoltern a/A 9:3, Altstetten – Jun. Dc 5:3, Jun. Dd – Knonau-Mettmenstetten 1:6, Affoltern a/A – Sen. 30+ 1:1.

Mangelnde Chancenauswertung

Torhütertraining der Junioren des FC Affoltern mit Fredy Leuthard FC Schlieren – FC Affoltern 4:1 (2:0) Fredy Leuthard gehört zur Gilde der Torhütertrainer. Seit 2014 ist er für das Training beim FC Affoltern zuständig. Fredy Leuthard ist seit 2014 für das Torhütertraining beim FC Affoltern zuständig und spielt selber noch aktiv beim FC Sins in der 3. Liga. Damit gehört er zur Gilde der Torhütertrainer, welche nebenberuflich bei der FolettiGoalieschule angestellt ist. Sie alle haben eine Ausbildung des SFV (Schweizerischer Fussballverband) erfolgreich absolviert. Patrick Foletti, Gründer der gleichnamigen Goalieschule, amtet seit einigen Jahren auch als Torhütertrainer der Schweizer Nationalmannschaft. Jeden Montagabend von 18.15 bis 19.15 Uhr stehen die Torhüter der D- und C-Junioren und anschliessend diejenigen der älteren Junioren bis zu denen der zweiten Aktivmannschaft unter den Fittichen des fordernden Torhütertrainers. Bereits zwei bis drei Wochen vor Meisterschaftsbeginn, sowohl in der Vor- wie auch in der Rückrunde, setzt das gezielte Torhütertraining ein und dauert während der gesamten Saison an, sodass die Torhüter rund 26 Einheiten pro Saison absolvieren. «Zuerst rufen, dann springen, mit beiden Händen fangen, Ball anschauen, einen Schritt, dann hechten, nicht einfach abliegen, Arme strecken, Hände hinter dem Ball und Körper nach vorne», schallt es aus dem Mund des

breitschultrigen Trainers. Kein Zweifel, Fredy Leuthard verlangt in seinem Training vollen Einsatz, und die Nachwuchstorhüter sind mit grossem Eifer dabei. Sie sind begeistert von der vielfältigen, aber gezielten Goalieausbildung. Während die einen davon träumen, einmal beim FC Bayern in die Fussstapfen von Manuel Neuer zu treten, hoffen andere darauf, in ihrem Club, dem FC Affoltern, die oberste Sprosse zu erklimmen.

Moderne Hilfsgeräte fürs Training Fredy Leuthard legt grossen Wert auf die Fangtechnik und das Stellungsspiel; später bei den Aktiven kommen die taktischen Fähigkeiten, die Optimierung der Stärken und der Abbau von Schwächen hinzu. Zu sehen, wie sich die Torhüter weiterentwickeln und profitieren können vom Training, das mache ihm besonders viel Freude, erklärt der passionierte Torhütertrainer. Andererseits sei es nicht einfach, fünf bis sechs Torhüter in einem Training zu beschäftigen. Ob es ein ideales Einstiegsalter für einen Torhüter gibt es, ist für Fredy Leuthard eine schwierig zu beantwortende Frage: «Die einen stehen seit dem frühen Juniorenalter im Tor, andere aber erst im Alter von 16 bis 18 Jahren.» Sicherlich aber hat sich das Torhütertraining verändert. Noch in den 90er-Jahren trainierten die Goalies oft auf Sand, um ihre Sprungkraft zu verbessern, heute die-

nen dazu verstellbare Hürden oder auf dem Rasen ausgelegte Strickleitern. Doch auch andere Hilfsgeräte werden zeitweilig eingesetzt, wie zum Beispiel die Filippi-Schilder. Es handelt sich dabei um runde Kunststoffgeräte. Diese von einem Torwarttrainer gehaltenen Schilder lenken Bälle, die von einem Helfer zugeworfen werden, so ab, dass der Torhüter schnell darauf reagieren muss. Viele Torwartsituationen wie zum Beispiel Eckbälle, Freistösse oder Flugbälle lassen sich auf diese Weise simulieren, sodass Reaktionsfähigkeit und Stellungsspiel verbessert wird. Seit der Einführung der TorhüterRückpassregel (1992) ist der Goalie der hinterste Verteidiger auf dem Feld. «Deshalb ist es vorteilhaft, wenn der Torhüter vor allem im Juniorenalter auch gelegentlich als Feldspieler eingesetzt wird», findet Fredy Leuthard. Die unermüdlich hechtenden und springenden Torhüter legen Zeugnis ab vom vorbildlichen Einsatz der Junioren. Gelegentliche Mängel sind Anlass, es bei der nächsten Aktion besser zu machen. Während des einstündigen Trainings ist kein Wort des Überdrusses zu hören. Kein Wunder, denn schliesslich eifern diese Nachwuchstalente berühmten Vorbildern nach, deren Namen auf ihren Torwarttrikots prangen. Wer erfolgreicher Torhüter wie Neuer oder Buffon werden will, verschmerzt auch einige «Strafliegestützen» für nicht abgewehrte Bälle. Rolf Oberhänsli

Der FCA hatte doppelt so viele Torchancen und ging mit einer klaren Niederlage vom Platz. Zudem bereitet das Verletzungspech bei den Ämtlern weiterhin Sorgen. Neu sind nun auch Konaté und Rako fraglich. Bereits nach sechs SekundenzeigerUmdrehungen zog ein Gastgeber einen Freistoss von der rechten Seite in die Mitte und den resultierenden Prellball drosch ein Schlieremer zum 1:0 in die Maschen. Nur fünf Minuten später fiel Konaté nach einem groben Foul auf die linke Schulter und musste durch Salis ersetzt werden. Kurz darauf vergab der fleissige Bilic eine klare Einschussmöglichkeit. Gleich im Anschluss wartete Schlieren mit einem perfekten Konter auf und konnte mit der zweiten Möglichkeit auf 2:0 erhöhen. Einen gefährlichen RakoFreistoss fischte der Torwart mirakulös aus der unteren linken Ecke und auch eine tolle Chance von Antenen machte er zunichte. Und gleich noch einmal Antenen konnte mit einem Kopfball gegen den starken Schlussmann der Gastgeber nicht reüssieren. Zur Pause stand das Chancenverhältnis 4:3 für den FCA – das Resultat lautete aber 2:0 für Schlieren. Auch nach dem Tee konnte Schlieren das frühe und aggressive Pressing aufrechterhalten. Das führte bei den Ämtlern zu ungewohnten Ballverlus-

ten. Und trotzdem nahmen die Filipovic-Schützlinge das Spieldiktat wieder in die Hand.

Auch Rako muss angeschlagen raus Ein Markanovic-Kopfball flog nur knapp über die Latte und ein IsmajlajGeschoss zischte am Tor vorbei. Auch ein gefährlicher Kopfball von Stähli führte nicht zum ersehnten Anschlusstreffer. In der 78. Minute entschied der Schiedsrichter nach einer riskanten Fussabwehr von Goalie Steiner auf Elfmeter, den ein Gastgeber unhaltbar zum 3:0 verwandelte. Kurz danach musste Rako angeschlagen durch Nikic ersetzt werden. Für eine kurze Zeit schien nun der FCA zu resignieren und liess in der 81. Minute fast ohne Gegenwehr das 4:0 zu. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff setzte sich Bilic gegen drei Gegenspieler durch und bediente Nikic, welcher zum 4:1 verkürzen konnte. Das war aber nur noch Resultat-Kosmetik. Unter diesen Vorgaben wird der FCA am nächsten Sonntag um 13 Uhr gegen den starken FC Red Star ZH 2 gefordert sein. Da muss das Runde wieder ins Eckige und die übergrosse Verletztenliste müsste sich auch bald verkleinern. Willi Ebner FCA-Aufstellung: Steiner, Luchsinger, Alen Rako (79. Nikic), Shkelqim Bala, Good, Konaté (16. Salis), Markanovic, Ismajlaj, Stähli, Claudio Antenen, Bilic. Sportanlage Zelgli, Schlieren, 112 Zuschauer.


sport

Tischtennis Turnier mit packenden Matches Tischtennisklub Affoltern in der Stigelihalle Dank zahlreichen kurzfristigen Anmeldungen nahmen mit 100 Aktiven und 30 Plauschspielern viele Teilnehmer am 44. Turnier des Tischtennisclubs Affoltern teil. Es wurde erstmals als «Erra Team Challenge» ausgetragen. Wie jedes Jahr mussten die Mitglieder des Ttcaa am Sonntagmorgen sehr früh aus den Federn, da man die Stigelihalle erst ab 6.30 Uhr einrichten konnte. Turnierchef Daniel Kistler konnte aber pünktlich, um 8.30 Uhr, begrüssen, das Turnier eröffnen und die 16 installierten Tische den Spielern übergeben. Gaben letztes Jahr die neu eingeführten ungeliebten «Plastikbälle» zu reden, konnten dieses Jahr die etwas gelockerten Coachingbestimmungen (mentale und verbale Unterstützung der Spielenden während der Matches durch Trainer und Betreuer) die Gemüter nicht erhitzen. Aber natürlich wollten alle ihre Spiele gewinnen, sodass manchmal lautstarke Emotionen durch die Halle wallten. Das war vor allem im Finale der D5-Klassierten beim Westschweizer Spieler zu spüren. Es blieb aber alles friedlich und beim «Shake hands» nach Spielschluss verstand man sich wieder bestens.

Starke regionale Konkurrenz und Vormarsch der Jugend Spielerische Akzente setzten dieses Jahr vor allem die auswärtigen Vereine aus Bremgarten, Rapperswil, Neuhausen und Wädenswil, die in den meisten Spielkategorien die Sieger stellten. Der Nachwuchs im Tischtennis zeigte wieder überragende Leistungen und konnte sich in vier der sechs Leistungsklassen überzeugend durchsetzen, wohlgemerkt waren die Spieler 15-jährig und jünger. Die Säuliämtler konnten trotz hervorragender Leistungen lediglich zweite und dritte Plätze erobern (Einzel A16 – Matthias Hess, Doppel A – Matthias Hess und Oliver Schöpfer, Dop-

pel C – Svenja Holzinger und Robin Feuz). Der neue Turniersponsor, die Firma Erra Team aus Wettswil, zeigte eine kleine Auswahl ihres grossen Repertoires an Utensilien für den Tischtennissport (Schläger, Beläge, Bekleidung und Accessoires) und offerierte 20 Prozent Sonderrabatt im Rahmen ihres 50-Jahr-Jubiläums.

Plauschturnier am Nachmittag Nach der erfolgreichen Reprise im letzten Jahr veranstaltete der Ttcaa auch dieses Jahr am Nachmittag einen Wettbewerb für alle, wo sich nicht-lizenzierte Spielerinnen und Spieler in ihren Altersklassen in Gruppenspielen miteinander messen konnten. Die insgesamt 30 Teilnehmenden zeigten grossen Ehrgeiz und eine beachtliche Leistungsstärke beim Spiel mit dem kleinen Ball. Die Türen beim TTC Affoltern stehen für interessierte jederzeit offen für ein Probetraining an einem Montagabend, ab 20 Uhr. Um 18.10 Uhr war Schluss. Die Preise im Wert von über 1000 Franken sowie zahlreiche Sachpreise waren verteilt, die Turniertableaus mit über 300 Spielen ausgefüllt und der Hunger in der reichlich ausgestatteten Cafeteria gestillt, sodass der Anlass dank reibungslosem Turnierablauf erfolgreich beendet werden konnte. (pd.)

Das Turnier des Ttcaa bot zahlreiche gute Partien. (Bild zvg.)

Neuer Trail in Hedingen Eröffnung durch die Männerriege Am 24. September hat die Männerriege Hedingen den neuen Helsana-Trail in Hedingen eröffnet. Auch das Helsana-Maskottchen Helsi war an der Eröffnung dabei, zur grossen Begeisterung der Kinder. Der Helsana-Trail in Hedingen umfasst drei abwechslungsreiche Strecken (1,6 km, 6,6 km und 7,9k m) im nordwestlichen Teil des Dorfes. Start und Ziel befinden sich für sämtliche Strecken beim Schulhaus Schachen, was die Anreise mit dem ÖV ermöglicht. «Die Männerriege Hedingen will damit – neben den wöchentlichen Turnaktivitäten, jeweils am Mittwochabend – einen aktiven Beitrag zur Fitness für jedermann leisten», wie Initi-

ant Roman Schuppisser anlässlich der Eröffnung sagte. Schweizweit existieren bereits 360 Laufstrecken in freier Natur, aber zwischen dem Limmattal und Baar bestand noch Aufholbedarf. Die Trails bieten auf verschiedene Bewegungstypen ausgerichtete Strecken und das Training kann individuell gestaltet werden. Unterwegs auf dem Trail befinden sich Hinweistafeln mit wichtigen Informationen zur richtigen Lauftechnik oder auch mit Kräftigungs- und Dehnungsübungen. Damit der neu eröffnete Trail die Läufer jeden Tag aufs Neue begeistert, wird dieser durch die Männerriege Hedingen unterhalten. (RS) Infos über die Helsana-Trails oder das Engagement von Helsana unter helsana.ch/sponsoring.

Eröffnung des Helsana-Trails durch die Männerriege Hedingen. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 27. September 2016

23

Erstmals eine Frau an die Spitze des FC Hausen gewählt Gut besuchte Generalversammlung am Freitagabend im Gemeindesaal Mit dem Cup-Spiel gegen den FC St. Gallen als Höhepunkt blickte der FC Hausen auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück. Der Grund, weshalb sich mit 84 Stimmberechtigten ausserordentlich viele Mitglieder für die Generalversammlung interessierten, waren aber die Wahlen.

standsarbeit zu gewinnen, ist ein schwieriges Unterfangen. Meili und sein Team hatten deshalb intensiv vorsondiert und der Versammlung einen kompletten und sogar noch um einen Beisitzer ergänzten Vorstand zur Wahl vorgeschlagen, der in der Abstimmung schliesslich weitgehend unbestritten war.

................................................... von martin platter

Mit Gogi Marini erstmals eine Frau an der Spitze

Es war eine angeregte Generalversammlung, die FC-Hausen-Präsident Fritz Meili als letzte Amtshandlung leitete. Er hielt fest, dass im Verein gut gearbeitet werde. In gewissen Bereichen gebe es aber noch Verbesserungspotenzial. Welche Bereiche der scheidende Präsident damit meinte, zeigte sich im Verlauf einer ausführlichen Diskussion, die sich ums Sponsoring drehte. Verschiedene Votanten teilten die Meinung Meilis. Selber aktiv eine Verbesserung herbeiführen, indem er oder sie sich spontan zur Verfügung gestellt hätte, wollte dann aber doch niemand. Indirekt offenbarte sich so ein weiterer Bereich mit Verbesserungspotenzial, den manch anderer Vereinspräsident aus eigener Erfahrung kennt. Leute für die Vor-

Der gegen aussen wichtigste Wechsel findet an der Spitze des Vereins statt. Nach sieben Jahren im Vorstand und drei Jahren als Präsident scheidet Fritz Meili aus dem Führungsgremium aus. Zu seiner Nachfolgerin gewählt wurde die bisherige Spielerkommissions-Vorsitzende, Vizepräsidentin und Sekretärin Gogi Marini, die auch künftig das Sekretariat im Doppelmandat leiten wird. Zum Vize aufgerückt ist Dani Kunz, der bisher die Events betreute und das auch künftig tun will – zusammen mit dem für diese Charge neu gewählten Mike Speckmann. Die Spielerkommission leitet neu Roger Schneebeli. Für den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Leiter Aktive, Stefan Jürss, konnte neu Materialchef Roli Huber gewonnen werden, der seinerseits einen Ersatz gefunden

sei. Fritz Meili sagte, dass dieser im Vergleich zu den Nachbarklubs Wettswil-Bonstetten und Affoltern tatsächlich im unteren Bereich der Skala rangiere. Man strebe hier längerfristig eine Harmonisierung mit den genannten Klubs an. Er würde den Betrag deshalb noch so lassen. In der Abstimmung folgte die Versammlung dem Vorschlag des Präsidenten; damit bleiben alle Mitgliedsbeiträge gleich wie im Vorjahr.

Hilfe zurückgeben

Mit dem Segen der Generalversammlung gibt Fritz Meili das Präsidium des FC Hausen an Gogi Marini weiter. (Bild Martin Platter) hat. Andreas Bitzi wurde neu zum Beisitzer gewählt. Die Bisherigen Marco De Angelis, Flo Jucker, Markus Tremp und Karina Ulrich wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Umstrittene Höhe der Helferbeiträge Finanziell blickt der Verein dank dem Schweizer-Cup-Spiel auf ein erfolgreiches Jahr zurück, das mit 1000 Fran-

ken Gewinn endete. Weniger gut sieht bisher die Prognose fürs kommende Jahr aus, für das Finanzvorsteherin Karina Ulrich rund 10 000 Franken Verlust errechnet hat. Eine Diskussion über die Mitgliederbeiträge, genauer um den Helferbeitrag von 200 Franken, mit dem geleistete Arbeitseinsätze finanziell abgegolten werden können, wurde engagiert geführt. Ein Redner fand, dass dieser zu tief angesetzt

Eine Formalität war die Ergänzung der Statuten, die ohne eine Wortmeldung gutgeheissen wurde. Geehrt wurde schliesslich das Team, das fürs Klubhaus zuständig ist; verabschiedet wurden Fritz Meili und Stefan Jürss. Unter Verschiedenes informierte Roli Huber über das kantonal zürcherische Schwingfest, das zusammen mit den 100-Jahr-Feierlichkeiten des TV Hausen am 5. und 6. Mai 2018 auf dem Flugplatz Hausen stattfinden werde. Der FC Hausen werde dort Helferdienste leisten, als Dank für die Hilfe, die der Fussballclub anlässlich des Cup-Matches von den Dorfvereinen in Anspruch nehmen durfte. Bei einer kalten Platte liess man den Abend anschliessend ausklingen.

16 Podestplätze plus Klubrekord Der Wasser-Sport-Club Albis in Kloten erfolgreich

Michael Meiers Aargauer ganz oben auf dem Podest. (Bild zvg.)

Schweizer Mannschaftsmeister Weiterer Erfolg für Michael Meier Am letzten Samstag gewann Michael Meier zusammen mit seinen Kameraden vom Kanton Aargau die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften. Michaels Mannschaft musste wegen Verletzungen ohne die beiden Olympiaturner Hegi und Baumann auskommen. Aber auch die Zürcher, welche die letzten zwei Jahre den Titel holten, traten dezimiert an. Somit waren es die Schaffhauser, welchen man am ehesten den Titel zutraute. Klar war, dass jene Mannschaft Gold gewinnt, welche ohne Fehler durch den Wettkampf kommt. Dies gelang den Schaffhausern nicht. Sowohl am Reck als auch beim Pferdpauschen kamen Stür-

ze in ihre Mannschaftswertung. Deshalb machten, wie in den letzten Jahren, die Aargauer und die Zürcher den Titel unter sich aus. Die Zürcher führten im Wettkampf bis zum letzten Gerät. Als Abschluss mussten sie ans Reck, während die Aargauer an ihrem stärksten Gerät, dem Boden, antreten konnten. Unter Führung von Michael Meier gelangen ihnen alle Übungen, womit die Zürcher unter Druck kamen. Und ausgerechnet der Kaderturner Rizzo konnte allem Anschein nach diesem Druck nicht standhalten. Er stürzte vom Reck und da auch zwei seiner Kameraden vom Gerät mussten, konnte Meiers Mannschaft nach zwei Jahren den Titel zurückholen. (pd.)

Zweimal Gold Aline Erni in Topform Letztes Wochenende startete Aline Erni aus Affoltern am Judo-Turnier in Murten. Dieses gehört zu den grössten Ranking-Events innerhalb der Schweizer Judoszene. Der Wettkampf bot eine gute Gelegenheit, sich noch einmal mit der nationalen und angrenzenden internationalen Konkurrenz zu messen. Sei es für die letzten Punkte im Rennen um die Qualifikation für die Schweizer Einzel Meisterschaften (SEM) oder für einen letzten Formcheck. Die SEM gilt als wichtigstes nationales Judo-Tur-

nier. Dieses findet am Sonntag, 20. November, in Cortaillod (NE) statt. Mit Siegeswille und technischem Variantenreichtum kämpfte sich Aline Erni bis ganz nach vorne und gewann in den Kategorien U18 -44kg und U21 -48kg Gold. Aline freut sich auf die SEM, denn sie ist in bester Form, um ihren Titel als Schweizer Meisterin verteidigen zu können. In dieser Woche trainiert Aline im 3T Talent-Treff mit über 500 Sporttalenten mit einer Swiss Olympic «Talent Card National» im Tessin. (pd.)

Am Samstag, 24. September, hatte die 14-köpfige Wsca-Mannschaft mit 15 Einzelmedaillen und dem ersten Rang mit neuer Klubrekordzeit der 4 x 50-mDamen-Lagenstaffel einen starken Auftritt. Ein perfektes Rennen zeigten Fiona Baur (Hedingen), Chiara De Pretto (Ottenbach), Michelle Stolz (Affoltern) und Ariane Müller (Aesch) über die 4 x 50-m-Lagenstaffel. Fiona schaffte es, als Startschwimmerin über die 50 m Rücken mit den zwei etwas vor ihr liegenden Konkurrentinnen mitzuhalten, Chiara schloss über die 50 m Brust auf, Michelle holte über die 50 m Delfin die Führung heraus und Ariane brachte über die 50 m Freistil das Rennen ins Trockene – mit einem klaren Sieg und einem neuem Klubre-

kord. In den Einzelrennen schwamm sich Michelle Stolz zweimal über 100 m Freistil und Delfin zu Gold. Zum ersten Mal bestritt sie die 200 m Freistil und schaffte es auf den erfreulichen 2. Rang. Chiara De Pretto freute sich über 100 m Brust über Gold und die 100 m Delfin endeten für sie auf dem tollen 3. Rang. Silber gab es für Manon Lhommel (Mettmenstetten) über 100 m Brust und Bronze über die 100 m Delfin. Fiona Baur erreichte über 100 m Rücken den 2. Rang. Jeweils Bronze gab es für Melina Brem (Ottenbach) über 100 m Freistil und Rücken. Gleich dreimal auf dem 3. Rang platzierte sich Ariane Müller, über 100 m Freistil, Rücken und Brust. Seinen ersten Wettkampfeinsatz bestritt Emanuele Gusmini (Merenschwand) souverän. Er schwamm sich über 50 m Freistil und Rücken zu Bronze.

Das Wsca-Team in Kloten. (Bild zvg.) Ob mit oder ohne Podestplätze, das gesamte Team gab sein Bestes. Auch jene, denen es nicht zu Medaillen reichte, schwammen zum Teil Spitzenzeiten. Mehr Infos auf: www.wsca.ch.

Viel Spass, aber noch keine Punkte Das Team Damen 1 von Volley S9 noch ohne zählbaren Erfolg Am Mittwochabend hat für das erste Damenteam von Volley S9 die Volleyballsaison 2016/17 begonnen. Das Team reiste ins entfernte Embrach und suchte das Glück im Primarschulhaus Ebnet. Gefunden haben die Spielerinnen eine unterkühlte Turnhalle, motivierte Gegnerinnen und freie Regelauslegung. Gegen die letztjährigen Gruppenzweiten mussten sich die Birmensdorferinnen im ersten Satz zuerst an das Tempo und die kleine Halle gewöhnen. Vor allem Fehler in der Verteidigung gegen die stark angreifenden Embracherinnen hatten zur Folge, dass der erste Satz relativ schnell verloren ging. Im zweiten Satz konnten sich die Gäste massiv steigern und waren lange Zeit voraus, mussten dann aber den Satz aufgrund zu vieler Eigenfehler mit 25:23 verloren geben. Der dritte Satz ging an das Team aus dem Säuliamt. Die Abnahmen waren gut, eigene Fehler konnte das Team reduzieren und so reichte es zum Satzgewinn mit 18:25 Punkten. Der vierte Satz war der längste, ging

Das Team Damen 1 von Volley S9. (Bild zvg.) aber wieder an die Gegnerinnen mit 25:22. Die Damen 1 konnten im letzten Satz die gegnerische Mittelangreiferin besser kontrollieren und Druck im Angriff machen, für den zweiten Satzgewinn reichte es aber knapp

nicht. Die Bilanz war ein 3:1 für das Heimteam. Volley S9 hatte viel Spass und gewann Zuversicht – Punkte werden sicher bald folgen. Infos: www.volley-s9.ch.


Einladung zum 10-Jahre-Jubiläum Akupunktur Krauer und Atemtherapie Pfammatter Freitag, 30. September 2016, 18 bis 21 Uhr. Akupunktur Praxis TCM Gabriela Krauer, 079 523 80 80 www.akupunktur-krauer.ch Atemtherapie Yvette Pfammatter, 079 616 64 67 www.atemtherapie-affoltern.ch Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern a. A.

FIDDLES & FEET «Irish Folk» Donnerstag, 29. September, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

1. Huus-Metzgete Mittwoch, 28. Sept. 16 ab 18 Uhr! Donnerstag, 29. Sept. 16 ab 11 Uhr! Freitag, 30. Sept. 16 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musik. Unterhaltung mit em «Duo Noldi Schuler, Urdorf»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50 NB: Nächste Metzgete: Mittwoch, 26., bis Fr, 28. Okt. 2016

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077 2016  

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