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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 076 I 172. Jahrgang I Freitag, 28. September 2018

Entscheid gekippt

Für Tierwürde

Verkaufs-Streit in Rossau: Die Mieter-Familie Chiesa/Weber darf bleiben. > Seite 3

«Kuhhorn»: David Hunzikers Buch informiert – und bewegte an der Lesung in Affoltern. > Seite 5

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Künftig im Zentrum? Chilbi Mettmenstetten: Die Evaluation für einen neuen Standort ist angelaufen. > Seite 7

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James Bond gekürt Der Verein 40er Fäscht 1974 lud vor seiner Auflösung zum Agenten-Training. > Seite 10

Platzpatronen? Platzpatronen! «Manager»: Schall und Rauch beim Filmdreh im Birchwald in Bonstetten Am vergangenen Mittwoch wurde eine Waldlichtung in Bonstetten zum Schauplatz zweier Rivalen. ................................................... von livia häberling Am Mittwoch, 26. September, begaben sich im Bonstetter Birchwald zwei Männer auf die Jagd. Beide führten zu Jagdzwecken eine Schusswaffe mit sich. An einer Lichtung kam es schliesslich zur Abgabe von vier Schüssen durch den 53-jährigen Alexander Maier. Nachdem diese erfolglos geblieben waren, stellte sich heraus, dass der 59-jährige HansWerner Brockmann die Schusswaffe ohne Zutun und Wissen seines Begleiters mit Platzpatronen statt mit Jagdmunition geladen hatte. Daraufhin drehte sich Maier zu Brockmann um, richtete den Gewehrlauf auf ebendiesen und … Cut! Diese Szenen entstammen keinem Polizeirapport, sondern dem neusten Drehbuch von Sabine Boss. 2014 hat die Schweizer Filmregisseurin mit der Verfilmung von Pedro Lenz’ Roman «Dr Goalie bin ig» ihren bisher grössten Erfolg gefeiert. Ihr aktuelles Spielfilm-Projekt heisst «Manager» und war der Grund, der sie mitsamt einer 40-köpfigen Truppe am vergangenen Mittwoch ins Säuliamt führte.

Die beiden Hauptdarsteller Stefan Kurt (links) und Ulrich Tukur. (Bild Livia Häberling) Im Film trifft Alexander Maier (Stefan Kurt), der perfektionistische Finanzchef des Schweizer Konzerns Walser, auf den neuen CEO HansWerner Brockmann (Ulrich Tukur). Der hartgesottene Topmanager soll die Firma umstrukturieren. Die beiden schmieden energisch einen Plan, um den Betrieb in die Zukunft zu retten. Doch bald zeigt sich die unterschiedliche Firmenphilosophie der beiden und ihre Partnerschaft schlägt um in einen erbitterten Kampf, der sich auch bei einer Fasanenjagd äussert.

Ein ganzer Drehtag für sechzig Filmsekunden «Für diese Jagdszenen waren wir ursprünglich auf der Suche nach einer Lichtung mit Büschen in der Region Winterthur», erklärt Aufnahmeleiterin Regula Begert. Solche Waldlichtungen seien jedoch rar, deshalb sei man nicht fündig geworden und habe den Suchradius weiter ausgedehnt. Schliesslich sei man auf die Lichtung im Birchwald in Bonstetten gestossen. «Der Vorteil dieser Lichtung ist, dass

sie in Privatbesitz und logistisch gut erreichbar ist und zudem nicht in einem Naturschutzgebiet liegt», so Begert. Das Grundstück gehört der Waldkorporation Bonstetten. Sie hat dem Filmteam die eintägige Dreherlaubnis auf ihrem Land erteilt. Eine Motiv- oder Infrastrukturentschädigung hat es gemäss Begert nicht gegeben, im Gegenzug habe das Filmteam die Miete für die nebenan gelegene Waldhütte aufgerundet. Für den Dreh von «Manager« sind 30 Filmtage innerhalb von sechs Wochen eingeplant, jener in Bonstetten war der dritte. Das Filmteam rollte am Mittwochmorgen mit zwei Lastwagen, sieben Kleinbussen und acht Personenwagen an. Bereits am Vorabend waren zusätzliche Zelte und der Arbeitsbereich für die Maskenbildner, der Aufenthaltsraum für die Schauspieler und die Garderoben eingerichtet worden. Um acht Uhr begannen die Dreharbeiten und dauerten bis in den späten Nachmittag hinein. In elf verschiedenen Einstellungen wurde die Jagdszene an der Lichtung gedreht. Natürlich wurde nicht auf lebendige Tiere geschossen. Die Fasanen werden später ins Bild montiert, und aus dem Material entsteht eine Szene von 60 Sekunden. Der Starttermin für «Manager» ist noch nicht bekannt, voraussichtlich wird der Spielfilm im Herbst 2019 in den Kinos anlaufen.

«Fake News» in einer digitalisierten Gesellschaft «Fake News» hat es schon immer gegeben. Doch deren Dynamik bei der Verbreitung hat durchs Internet und die sozialen Medien massiv zugenommen. Der traditionelle Journalismus verliert an Gewicht. Zu diesem Schluss kamen Medienfachleute, die am Mittwoch im Gemeindesaal Kappel zum Thema referierten. In seinem Inputreferat zeichnete Medienwissenschaftler Prof. Dr. Vinzenz Wyss ein düsteres Bild: «Der traditionelle Journalismus ist in Bedrängnis. Die Leute wollen für journalistische Leistungen nichts mehr bezahlen. Neue Player drücken in den Markt: Bürgerjournalismus, Strategische Akteure wie PR-Agenturen und Politiker. Dazu kommen algorithmisch gesteuerte Anbieter und soziale Medien, die Werbeetats absaugen.» Dies führe zu einer Erosion der institutionellen Wissensordnung und begünstige Fake News. Wyss äusserte sogar die Vermutung, das klassische Medien langfristig nicht überleben werden. Die Philosophin Dr. phil. SuzannViola Renninger vertrat die Meinung, dass es keine Wahrheit gebe, sondern nur individuelle Wahrnehmung. Über diese zu diskutieren, sei die Basis der Demokratie. Mit den sozialen Medien

Engagierte Diskussion zum Thema «Fake News». Von links: Medienwissenschaftler Vinzenz Wyss, Philosophin SuzannViola Renninger, Katia Murmann, Chefredaktorin blick.ch, und Moderator Norbert Bischofberger. (Bild Martin Platter) bestehe jedoch die Gefahr, dass man sich nur noch in genehmen «Echokammern» bewege. Renninger bezweifelte, dass die Verfasser und Empfänger von «Fake News» ein echtes Interesse an der Wahrheit haben. Vielmehr suchten diese eine Bestätigung der Eigenmeinung.

Dem widersprach Katia Murmann. Die Chefredaktorin von blick.ch und Blick am Abend plädierte dafür, «Fake News» mit echten Fakten zu entblössen und so Gegensteuer zu geben. Doch selbst Murmann musste zugeben, dass der immense Zeitdruck insbesondere bei den Online-Medien der

Qualität der journalistischen Arbeit nicht förderlich ist. Renninger betonte die Wichtigkeit einer breiten Allgemeinbildung, um Informationen richtig einordnen zu können und um «Fake» News zu entlarven. (map.) ................................................... > Weiterer Bericht folgt am Dienstag

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Meeressäuger Der «Anzeiger» zu Besuch bei Katharina Heyer in Tarifa. > Seite 12

«Oui ou non?» Am Freitag, 21. September, ist im «Anzeiger» auf Seite 2 ein Inserat der etwas anderen Art erschienen. In einem Aufruf suchte ein Mann nach einer Dame, die er Mitte August im Bistro des Hedinger Weihers gesehen hatte. Natürlich und bezaubernd sei sie gewesen, und möglicherweise, so habe er sich gedacht, sei «SIE» die Richtige. Hat er die schöne Unbekannte inzwischen gefunden? Der «Anzeiger» hat nachgefragt. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Gesamtsieg für Urs Huber Das Ziel für Urs Huber beim Saisonstart war klar gewesen: Er wollte die Gesamtwertung des Alpine-Cups gewinnen. Dann stürzte er jedoch an der Eiger Bike Challenge und brach sich das Schlüsselbein. Nun erkämpfte er sich am «La Forestière» in Frankreich den zweiten Platz und sicherte sich damit den ersehnten Gesamtsieg. ................................................... > Bericht auf Seite 24 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Endschiessen Samstag, 29. September, von 13.30 bis 16.30 Uhr Sonntag, 30. September, von 9.00 bis 12.00 Uhr

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Unterschutzstellung Der Stadtrat hat am 18. September 2018 beschlossen:

Widerruf des Konkurses Der über Herr Zoran Dulic, geb. 27. Juli 1985, von Bosnien-Herzegowina, Gartenstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, im Handelsregister eingetragen als Gesellschafter der Kollektivgesellschaft «D Dienstleistungen Dulic KIG, Sitz: Affoltern am Albis, UID: CHE278.127.082», durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 26. Januar 2017 eröffnete Konkurs ist mit Urteil dieses Gerichtes vom 14. September 2018 widerrufen worden. Dem Schuldner wurde die Verfügungsbefugnis über sein Vermögen wieder eingeräumt. Affoltern am Albis, 28. September 2018 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 549 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 5290 an der Alten Dorfstrasse 22 in Affoltern am Albis unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, während den ordentlichen Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Stadtrat Affoltern am Albis

Todesfälle

Beschluss des Gemeinderats vom 18. September 2018 Die Gemeindeversammlung genehmigte am 6. Juni 2018 die Gebührenverordnung der Gemeinde Hausen am Albis. Während der 30tägigen Rechtsmittelfrist wurden keine Einsprachen erhoben. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 18. September 2018 wurde der zugehörige Gebührentarif genehmigt sowie die Inkraftsetzung der Gebührenverordnung und des Gebührentarifes auf 1. Januar 2019 beschlossen. Die bisherigen Reglemente und Verordnungen, welche die Gebühren regeln, werden auf diesen Zeitpunkt hin aufgehoben. Für Details siehe: www.hausen.ch unter Amtliche Publikationen. Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Bezirksrat Affoltern schriftlich Rekurs eingelegt werden (§ 19 Abs. 1 lit. d i.V.m. § 19 b lit. c § 22 Abs. 1 Satz 1 VRG). Hausen am Albis, 28. September 2018 Der Gemeinderat

Bonstetten Capirossi-Bettiol, Maria geboren 15. April 1932, von Italien, wohnhaft Friedhofstrasse 51, Bonstetten. Sie verstarb am 22. September 2018 in Affoltern am Albis.

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Abdankung: Katholische Kirche in Bonstetten, am Freitag, 28. September 2018, um 14.00 Uhr Bestattungsamt Bonstetten

Obfelden Öffentliche Planauflage gemäss § 16 und 17 des Strassengesetzes (StrG) 654 Dorfstrasse, Abschnitt Alte Landstrasse bis Muristrasse, Instandsetzung Strasse, hindernisfreier Ausbau Bushaltestellen, Radweglückenschliessung, Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche zur Einsicht in der Gemeindeverwaltung Obfelden auf. Die Akten liegen während 30 Tagen, vom 28. September bis am 29. Oktober 2018, zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, zur Einsichtnahme auf. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Anmeldestelle, Gemeinde Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Das Verfahren ist für die unterliegende Partei in der Regel kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Anmeldestelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf von zwei Jahren, vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an, ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Verfügende Stelle: Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt


Bezirk Affoltern

Mindestfallzahlen pro Operateur sind zulässig Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde von neun regionalen Spitäler in einem Piloturteil vollumfänglich abgewiesen. Die im Kanton Zürich vorgesehenen Mindestfallzahlen pro Operateur in Spitälern sind bundesrechtskonform und im öffentlichen Interesse: Zu diesem Schluss kommt das Bundesverwaltungsgericht. Die MindestfallzahlVorgaben können damit wie vorgesehen per 1. Januar 2019 eingeführt werden. Der Kanton Zürich hat 2012 als erster Kanton der Schweiz für einzelne spezialisierte medizinische Eingriffe Mindestfallzahlen pro Spital festgelegt. Die Mindestfallzahl-Vorgaben bilden gemäss Gesundheitsdirektion eine wichtige Qualitätsanforderung für spezifische Leistungen in den Spitälern. Denn grundsätzlich gilt: Mit steigender Fallzahl steigt die Qualität der Behandlung und sinkt das Risiko, dass bei einem Eingriff Fehler passieren. Die Verankerung von Mindestfallzahlen pro Spital habe sich im Kanton Zürich denn auch positiv ausgewirkt: So sank die Mortalität zwischen 2012 und 2015 bei Behandlungen mit Mindestfallzahlen mehr als doppelt so stark wie bei Behandlungen ohne Vorgaben, und die Fallkosten stiegen bei Behandlungen mit Mindestfallzahlen rund dreimal weniger stark als in den übrigen Bereichen. Vor diesem Hintergrund legte der Regierungsrat per 1. Januar 2019 für sechs Leistungsgruppen neu auch Mindestfallzahlen pro Operateur fest. Die Vorgaben gelten bei Prostataentfernungen, Hüft-, Knieprothesen- und Prothesewechsel-Operationen, gynäkologischen Tumoren und Brustkrebsbehandlungen. (pd.)

Freitag, 28. September 2018

Die Mieter-Familie Chiesa/Weber in Rossau darf bleiben

Der Zürcher Gemeinderat kippt den Stadtrats-Entscheid Der Zürcher Gemeinderat hat am Mittwoch sein Veto eingelegt gegen den umstrittenen Liegenschaftsverkauf in Rossau. Nun soll das Angebot der langjährigen Mieterfamilie berücksichtigt werden – mit Auflagen. Am Mittwoch ging es im Stadtzürcher Gemeinderat um die Zukunft einer Ämtler Familie. Seit 30 Jahren bewohnt diese in Rossau einen Hof mit 5673 m² Landwirtschaftsland ringsum als Mieterin. Die Liegenschaft gehörte einst zum Werk- und Wohnhaus zur Weid. Als «nicht mehr betriebsnotwendig» eingestuft, soll sie seit fünf Jahren verkauft werden. Die Kündigung konnte die Familie Chiesa/Weber erfolgreich aufschieben, im zweistufigen Bietverfahren um den Kauf unterlag sie einer anderen Familie. Diese hält eine ähnliche Vielfalt an Tieren (Ponys, Lamas, Alpakas, Hühner und Kaninchen) wie Familie Chiesa/Weber, war bereit, 260 000 Franken mehr zu bezahlen und hat Kinder, die noch länger im schulpflichtigen Alter sind. Den Verkaufsentscheid des Stadtrats hat der Gemeinderat nun aufgehoben. FDP, SP und EVP hätten zusammengespannt, berichten die Tageszeitungen übereinstimmend. Der Rückweisungs-Antrag der FDP mit dem Auftrag, die Liegenschaft für 1,15 (statt 1,41) Mio. Franken an die Bewohnerfamilie zu verkaufen, kam schliesslich mit 66:52 Stimmen durch. Die Stadt habe eine soziale Verantwortung und die Familie sei im Dorf gut verankert. Um zu vermeiden, dass das Land zum Spekulationsobjekt wird, sprach sich die SP für einige Auflagen aus. So soll bei einem allfälligen Wiederverkauf

Die Familie von Elvira Weber und ihre Tiere dürfen bleiben. (Archivbild tst.) innert der nächsten 20 Jahre kein höherer Verkaufswert erzielt werden dürfen und die Stadt Zürich während dieser Zeit ein Vorkaufsrecht erhalten. Benannt ist die Liegenschaft nach ihrem Erbauer und ersten Besitzer, dem Zimmermann Johannes Hägi. Dieser erstellte 1842 ein zweigeschossiges Wohnhaus mit sechs Zimmern, 1884 wurde es um eine Scheune und ein Waschhaus erweitert. Das Wohnhaus ist ein Schutzobjekt, das im Äusseren erhalten werden muss, die

Scheune steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Den Meinungsumschwung bei der Stadt dürfte die Familie Chiesa/Weber hauptsächlich der grossen Unterstützung aus dem Knonauer Amt verdanken. Orchestriert hat diese die Mettmenstetterin Karin Schärer. Sie setzte erst einen Musterbrief auf, mit dem der Gemeinderat überzeugt werden sollte, das Kaufangebot der Mieterfamilie zu berücksichtigen. Später lancierte sie zusätzlich eine Petition. (tst.)

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Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Bachverschmutzer in Obfelden Die Kantonspolizei befasste sich in den vergangenen Tagen auch mit Einbrüchen und Lärm. Am 21. September um 15.30 Uhr wurde eine Verschmutzung des Hölibachs in Obfelden festgestellt. Der Grund ist noch nicht bekannt; möglicherweise stammt das Material von einer Baustelle. Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) entnahm Wasserproben, hielt aber eine Spülung des Bachs für nicht notwendig. Auch mit Einbrüchen musste sich die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen beschäftigen. So haben in Affoltern Unbekannte bei einem Mehrfamilienhaus ein Fenster aufgebrochen und sind eingestiegen, wie am 21. September um 19.30 Uhr festgestellt wurde. Das Deliktsgut ist noch Gegentand von Abklärungen, der Sachschaden bekannt: rund 2000 Franken. Bei einem Einbruch in ein Coiffeurgeschäft in Ottenbach wurden ein paar hundert Franken Bargeld gestohlen. Die Täter verschafften sich am 25. September um 2 Uhr durch Einschlagen einer grossen Schaufensterscheibe Zutritt und verursachten Schaden in der Höhe von 4300 Franken. In Mettmenstetten scheiterte zwischen 18. und 25. September der Versuch, die eingemauerte Kasse bei einem Blumenfeld zu knacken. Die Verursacher hinterliessen aber einen Schaden von zirka 1500 Franken. Lärmimmissionen halten sich immer noch konstant in den Rapportbüchern der Kantonspolizei. Diese rückte am 21. September um 22.40 Uhr nach Stallikon aus, wo in Schulhausnähe Junge den Lärmpegel hochhielten. Hier kam es im Rahmen einer Kontrolle zu einer Verzeigung wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz. Laute Musik auf einem Grillplatz in der Nähe eines Schulhauses in Bonstetten, ebenfalls verursacht durch Jugendliche, rief am 21. September um 23 Uhr die Gesetzeshüter auf den Plan. In diesem Fall blieb es bei Ermahnungen – genauso wie einen Tag später in Aeugst, wo um 23.15 Uhr in einer Garage lautstark gefeiert wurde. (-ter.)

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli

wir gratulieren

Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch

Zum 80. Geburtstag

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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In Affoltern feiern heute, 28. September, Maria Ermelinde Studnicky und morgen Samstag, 29. September, Emma Frieda Brunner-Dahinden den 80. Geburtstag. Wir gratulieren den beiden Geburtstagkindern und wünschen viel Freude und schöne Feste. anzeige


Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: brothers house AG, Lorzendamm 24, 6340 Baar Vertretung: BSV Bauen Schätzen Verwalten AG, Gotthardstrasse 27, 6300 Zug Bauprojekt: Wiederaufbau Dachgeschoss nach Brand: Bestehende Lukarnen werden vergrössert, Balkone im DG verlängert, best. Balkonfenster als Balkontüren neu, Umgestaltung beider Wohnräume (mit Galerie, Treppe) und beider Bäder, Reppischtalstrasse 37, Aeugstertal, Grundstück-Nr. 1986, Zone: Kernzone K2 A

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Eva und Andrew Stanbury, Pilatusweg 1, 8914 Aeugst am Albis Vertretung: Thomas Salamon, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Erstellung Carport und Garten, Pilatusweg 1, Aeugst am Albis, Grundstück-Nr. 330, Zone: Wohnzone WA

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Rahel Weber und Marc Dürr, In der Breite 10, 8914 Aeugstertal Vertretung: Marc Langenbacher, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Bestehendes Dachfenster mit neuem Dachfenster Velux (78 x 140) ersetzen. Ergänzung Fenster an Giebelwand, In der Breite 10, Aeugstertal, Grundstück-Nr. 1186, Zone: Kernzone K2 A

Gesuchsteller: Christian Zollinger, Brunnenstrasse 14, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Umbau Schuhgeschäft in Büroräumlichkeiten, Änderung Leuchtreklame, Fensterbeschriftungen (bereits ausgeführt), Vers.-Nr. 152, Kat.-Nr. 4486, Zürichstrasse 88, Kernzone

Hausen am Albis Gesuchsteller: Kaspar Oettli und Vera Anders Oettli, Vollenweid 7, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Solar-Werkstatt AG, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Photovoltaikanlage auf inventarisiertem Gebäude Vers.-Nr. 1306 auf Kat.-Nr. 3176, Vollenweid 7 (KW) (Gebäude Inventar-Nr. 337)

Liegenschaften Verkäufe

Durchdachte Architektur, viel Grünfläche, smartes Energie-Konzept. GRUNDFELD Ein Zuhause in Mettmenstetten www.grundfeld.ch

Büro-/Gewerbe

Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Bauamt Hausen am Albis, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Anbau Lärmschutzwand an Schützenhaus auf Kat.-Nr. 1893, Schützenhausstrasse 2, 8915 Hausen am Albis (LW)

Maschwanden Bauherrschaft: Judith und David Kneubühl-Wydler, Hinterdorfstrasse 51, 8933 Maschwanden Projektverfasserin: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Sanierung Stöckliwohnung mit Dämmen der Fassade, Vergrösserung Balkonfenster, Eingangsverglasung Ost, Loggia, 4x Estrichdachfenster, Giebelfenster in Scheunenfassade Nord und Süd, Hinterdorfstrasse 51, Kat.-Nr. 865, Zone: Landwirtschaftszone Haus Assek.-Nr. 175 befindet sich im kommunalen Inventar.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Lucas und Viviane Oechslin-Hottinger, Grebelackerstrasse 4, 8057 Zürich Bauprojekt: Umbau best. Einfamilienhaus mit Wohnraumerweiterung, Vers.-Nr. 838, Kat.-Nr. 2860, Niederfeldstrasse 9, (Wohnzone W2B)

Obfelden Gesuchsteller: Moser Roland, Mühlestrasse 19, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Gewächshäuser und Folientunnel, Neubau Halle für Tageskühler, Aufenthalts-, Rüst-, Kühlraum sowie Maschinenremise mit Werkstatt an der Mühlestrasse 19 auf Kat.-Nr. 1718 (kantonale Landwirtschaftszone)

Affoltern am Albis

Ottenbach

Gesuchsteller: Hegglin Real Estate AG, Baarerstrasse 112, 6300 Zug Bauvorhaben: Umbau Reiheneinfamilienhaus in 10 Studentenzimmer mit Bad-Einbau, Vers.-Nr. 3328, Kat.-Nr. 6101, Im Winkel 15b, Zentrumszone Z3

Bauherrschaft: Limani Taulant und Valmir und Limoni Rrahman, Rebenstrasse 53, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstockung bestehendes Einfamilienhaus Vers.-Nr. 267 um ein Voll- und ein Dachgeschoss, Rebenstrasse 53, Kat.-Nr. 557, Wohnzone W2b

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Kaufgesuche

Bitte melden unter Chiffre 5079 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Mietgesuche Ruhige, kleine Wohnung / Atelier gesucht. Tel. 079 716 62 15


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. September 2018

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Symbol für Tierwürde und Swissness «Kuhhorn»: David Hunzikers Buch informiert – und bewegte an der Lesung in Affoltern Ende November wird die Schweiz über eine Vorlage abstimmen, die viele Fragen aufwirft: Die Hornkuh-Initiative. David Hunziker ist diesen in seinem Buch Kuhhorn nachgegangen. ................................................... von denise bohnert Von Natur aus trägt die Kuh Hörner. Sie sind mit Nerven versehene Organe, durchblutet und warm, wachsen während des ganzen Lebens und enthalten Hohlräume, die direkt mit der Stirnhöhle der Kuh verbunden sind. Bei der Verdauung zirkuliert dort das Methangas, ein Wärmeaustausch findet statt. In der Kommunikation spielen sie eine Rolle; die Kuh ist ein Herdentier, die Rangordnung in der Herde wird mittels Hörnern etabliert. Hörner sind ein Sensorium, es wurde beobachtet, dass Kühe mit Hörnern gerne Musik hören, hornlose sind gegenüber Klängen von Alphorn oder Handorgel gleichgültig oder entfernen sich. Die Hörner sind ein Ausdruck von Würde. Die Milch von Kühen mit Hörnern soll sogar verträglicher sein. Was spricht also dafür, dass etwa 90 % der Schweizer Kühe enthornt sind? Sie brauchen weniger Platz, sie sind ruhiger – oder sollte man sagen dumpfer? – und brauchen einen weniger intensiven Umgang, also weniger Menschenarbeit. Die Verletzungsgefahr sei geringer. Dass die Tiere sich gegenseitig verletzen, passiert, wenn zu wenig Platz zum Ausweichen besteht. Mehr Platz bedeutet mehr Kosten.

Nutztier – Lebewesen Also eine Kosten-Nutzen-Frage. Die Kuh ist schliesslich ein Nutztier, Milch- und Fleischproduzentin. Aber eben, die Kuh ist auch ein Lebewesen mit dem Recht auf ein würdiges und artgerechtes Leben. Und dass glückliche Tiere bessere Nahrungsmittel produzieren oder sind, dürfte heutzutage bei uns unbestritten sein, Stresshormone sind nicht eben ein gesunder Faktor. Heute wird den Kälbern in den ersten Wochen ihres Lebens – und unter Narkose – die Hornwurzel ausgebrannt. Schon nach wenigen Wochen (!) lässt der Schmerz nach. Neuere Studien stellten jedoch auch noch nach drei Monaten eine Schmerzempfindlichkeit bei den Hornansätzen fest, bei manchen Tieren soll sie noch viel länger bestehen. Die Diskussion um genetisch hornlose Züchtungen ist kontrovers. Von Armin Capaul, dem rebellischen Bergbauern hat man über die letzten Jahre immer wieder gehört. Er ist der Initiant der Hornkuhinitiative, 150 000 Unterschriften konnte er dem Bundesrat überreichen. Sie verlangt, dass Bauern, die ihren Kühen die Hörner lassen, Direktzahlungen zukommen sollen, möglichst ein Franken pro Tag und Kuh (bzw. GVE, Grossvieheinheit oder 500 kg). Denn wie bereits erwähnt, brauchen Hornkühe mehr Platz, also grössere Ställe. 15 % bis ein Drittel beträgt der Mehraufwand. Die Ställe sollten keine Sackgassen enthalten, damit die Tiere einander bei einem Gerangel ausweichen können. Verschiedene Fressplätze im Freilaufstall wären gut, Innen- und Aussenplätze (abgesehen vom Weidegang).

Bäuerinnen, Politiker, Wissenschaftler, Tierschützerinnen und Philosophen kommen in David Hunzikers Buch zur Hornkuh-Initiative zu Wort. (Bild Denise Bohnert) Armin Capaul will den Kühen eine Stimme geben. Wie er selber sagt, haben ihn die Kühe darum gebeten. Für ihn ist es nichts als natürlich, dass den Kühen die Hörner gelassen werden, sie sind schliesslich ein Körperteil – und ein wichtiger Schönheitsfaktor. Sie dienen der Körperpflege. Die soziale Ordnung der Kühe wird geregelt, meist geht dies mit einer eigenen Nachzucht (statt Zukauf) viel besser. Manche Bauern stellen auch fest, dass die Anwesenheit eines Stiers die Kühe beruhigt, stehen diese unter dem Einfluss ihres Hormonzyklus’, erfüllt er ihre «Wünsche».

Wirtschaft – Philosophie – Bilder Die Geschichte des eigensinnigen Armin Capaul und der von ihm lancierten Hornkuh-Initiative wurde von

David Hunziker in seinem Buch Kuhhorn aufgearbeitet, welches dieses Jahr im at Verlag erschienen ist. Kürzlich kam der junge WoZ-Redaktor – Journalist für Popmusik, Heavy Metal und Gesellschaft – nach Affoltern in die Buchhandlung Scheidegger für ein öffentliches Gespräch, zusammen mit Bettina Dyttrich (siehe Bild), ebenfalls Autorin und Redaktorin bei der WoZ, für Landwirtschaft. Sie ist eher die Fachperson für die praktischen bäuerlichen Aspekte, er für die gesellschaftlichen. Beeindruckt hätten ihn, nebst den Kontakten mit Armin Capaul, Gespräche mit Anet Spengler Neff vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Er versucht den Unterschied zwischen Landwirt und Bauer aufzuzeigen. In den letzten Kapiteln seines Werkes geht er ein auf philosophische und andere – schweizerische –

«Lueg emal mini Füess a»

Geschichten und Reime sind für kleine Kinder das Tor zur Sprache. Dass dieses Tor weit offen steht, dafür sorgt seit zehn Jahren das Projekt Buchstart von Bibliomedia Schweiz und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien.

Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau bei Mettmenstetten: www.zur-weid.ch.

Das Bundesamt für Landwirtschaft engagiert sich neu in der Umwelt Arena Schweiz. Die Ausstellung «Genetische Vielfalt in der Landwirtschaft» zeigt den Mehrwert einer nachhaltigen Landwirtschaft für Natur, Wirtschaft und Mensch.

................................................... von ute ruf

Gross und Klein lauschen der Geschichte, die Lese-Animatorin Cornelia Ramming (rechts) erzählt. (Bilder zvg.) Wir befinden uns in der Kindersitzgruppe der Bibliothek Bonstetten. 40 Minuten «Büechli anschauen inklusive Reimen, Singen und Spielen» erwartet uns.

Lese-Animation

Auf Büchern balancieren.

David Hunziker, KuhHorn, at Verlag, 2018. HornkuhInitiative der IG Hornkuh: www.hornkuh.ch

«Genetische Vielfalt in der Landwirtschaft»

Das Projekt Buchstart feiert sein 10-jähriges Bestehen

«Lueg emal mini Füess a», singt Cornelia Ramming, und ein paar Mütter sitzen mit ihren Kleinkindern da und hören andächtig zu. Beim Refrain singen sie mit, wenigstens die Mütter: «Stampfe, stampfe, säg mer, chasch du das au?» Beim zweiten Vers wird gestrampelt, dann gingget, velogfahre und tschuttet. Die Kleinen sind scheu, schauen und hören vorerst lieber zu.

Aspekte der behornten bzw. nicht enthornten Kuh und ihre Vermarktung: Die Bilder, die man hierzulande von dem Nationaltier (Milch-)kuh sieht, zeigen durchweg Kühe mit Hörnern, sei das in Bilderbüchern, in der Werbung oder im Tourismus, einem auch sehr wichtigen Wirtschaftszweig der Schweiz … Auch der Uri-Stier sähe ohne Hörner etwas bekloppt aus. Für die Abstimmung schliesslich würden doch eher die emotionalen Ansichten der Städter den Ausschlag geben als die vier Prozent der Bevölkerung, die aktiv in der Landwirtschaft tätig seien, schreibt Hunziker. Wichtig zu beachten ist bei dieser Initiative, dass sie keine Vorschriften machen will, auch keine moralischen. Es geht lediglich darum, dass Bauernbetriebe, die die Voraussetzungen für die Haltung von Hornkühen (und -ziegen) schaffen wollen, Unterstützung für die Mehrkosten erhalten sollen. Ähnlich wie die Zuschüsse für Hochstammbäume. Die Diskussion mit dem Publikum, das für einmal fast zur Hälfte aus Männern bestand, zeigte, dass sich auch hier im Säuliamt einige mit Herzblut für die Krone der Würde bei Kühen einsetzen. Jemand brachte zur Demonstration ein Kuhhorn mit, es wurden Flyer für die Initiative aufgelegt und Hansruedi Sommer vom Werk- und Wohnhaus zur Weid bot an, dass man die 40 behornten Kühe, denen es im Freilaufstall in Rossau sehr gut gehe, gerne besichtigen könne.

Cornelia Ramming ist Primarlehrerin und hat sich vor vier Jahren als LeseAnimatorin beim Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (Sikjm) ausbilden lassen. Heute nimmt sie das Buch von Birgitta Sif «Auf die Füsse fertig los!» als Vorlage. Dazu zeigt sie auf einem Gestell die vergrösserten Seiten der Geschichte. Sie erzählt: «Ich habe ein Booklet gemacht mit acht kleinen Versli bzw. Liedli zum Thema Füsse. Die spiele und singe ich vor und verteile das Büechli am Schluss. Es sind Anregungen für Eltern und Grosseltern, die Sprüchli immer wieder dem Kind vor-

zusagen- oder zu singen. Wir vom Buchstart verstehen uns als InputGeber.»

Bewegung bringt Abwechslung Sie zeigt das nächste Bild: Gummistiefel im Regen. Oh! Alle Kinder sollen aufstehen. Ihre Füsse wollen nun in und über Pfützen springen. Da liegen mehrere grosse blaue Papiere, pardon, Pfützen auf dem Boden in der Bibliothek. Auch balancieren können die Füsschen. Und worüber? Na – über Bücherberge! Ein Parcours ist ausgelegt mit kleinen Bücherstapeln (keine VerleihBücher!). An der Hand vom Mami macht es Riesenspass, darüber zu balancieren. Jetzt aber wieder zurück zum Buch. Ein Schuh ist kaputt, o je! Da muss man zum Schuhmacher damit, los! Zum Vers: «Schuehmacherli, wenn

flicksch mer mini Schueh? Am Mäntig nöd, am …» lassen wir die Kinder auf unseren Knien reiten und runterplumpsen. Und zum Schluss: «Das isch gross und das isch chlii, s’Morgenturne isch verbi, schön bisch du hüt i de Gschichtestund debi.» Schön, war auch ich «debi». Ich bin beeindruckt. So ein Buchstart-Morgen ist eine super Anregungsstunde für die Mütter, um ihre Kleinen spielend sprachlich zu fördern. Auch Fremdsprachige sind herzlich eingeladen. Es macht gar nichts, wenn sie nicht alles verstehen! Nächste Buchstart-Veranstaltungen: Bibliothek Bonstetten: 31. Oktober, 12. Dezember, 23. Januar, 20. März; jeweils von 9.30 bis ca. 10.10 Uhr.

Biologische Vielfalt ist entscheidend für die Natur, aber auch für die Landwirtschaft. Die landwirtschaftliche Produktion ist auf die biologische Vielfalt und auf die genetische Variabilität der Kulturpflanzen angewiesen. Der Bund hat zahlreiche Massnahmen ergriffen, welche für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und die sichere Versorgung der Bevölkerung sorgen. Dazu gehört auch das Engagement in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach. Die neue Ausstellung beantwortet Fragen wie: Was bedeutet biologische und insbesondere genetische Vielfalt? Was ist ihr Nutzen? Warum und wie sind die Biodiversität und die genetische Vielfalt bedroht? Wie lassen sie sich erhalten? Was kann ich persönlich dafür tun? Das Thema wird anhand des Beispiels Mais als typische Landwirtschaftskultur visualisiert. Gerade die aktuellen Herausforderungen des Klimawandels zeigen, wie wertvoll der Erhalt der genetischen Vielfalt ist, um auf Veränderungen reagieren zu können. Besucher und Schulklassen sollen diese komplexen Zusammenhänge erleben und erkennen. (pd.)

Bibliothek Stallikon: 31. Oktober, 28. November, 23. Januar, 3. April; jeweils von 15.30 bis ca.

«Genetische Vielfalt in der Landwirtschaft»,

16.10 Uhr. Für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren

Umwelt Arena Schweiz, Spreitenbach. Mittwoch

in Begleitung einer erwachsenen Person,

bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Führungen täglich,

kostenlos und ohne Anmeldung.

nach Vereinbarung. www.umweltarena.ch.


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Freitag, 28. September 2018

Sorgsam gepflegte Veteranen

Traditioneller Herbstausflug der Freunde alter Motorräder

Gruppenbild vor dem Start zum Herbstausflug in Zwillikon, vorne von links: Köbi Neukomm, Janscha Ghorbani und Max Frutiger. (Bild Werner Schneiter)

Da kommen nicht nur viele Betriebsjahre zusammen, sondern auch ansehnliche Sachwerte, die am Samstag in Zwillikon zu bestaunen waren – beim traditionellen Herbstausflug der Freunde alter Motorräder (FAM). Sorgsam herausgeputzt sind sie auf dem Parkplatz des Restaurants 66 in Zwillikon aufgereiht: Motorräder aus einer vergangenen Zeit, am Leben gehalten und stets bewegt von Freaks älteren und jüngeren Jahrgangs, die mit Leidenschaft ihrem Hobby frönen. Zum Beispiel Janscha Ghorbani, gebürtiger Iraner, der schon lange Zeit in anzeige

der Schweiz wohnt und vor dem traditionellen Herbstausflug mit Stolz seine Maicoletta präsentiert – eine Schweizer Exportversion aus Deutschland, ausgestattet mit 250 ccm und 64-jährig. Es ist eine aus seiner beeindruckenden Sammlung, die einst 77 Stück zählte, von denen aber 30 durch einen verheerenden Brand zerstört wurden. Janscha Ghorbani, der in Dachlissen-Mettmenstetten wohnt, hat die rot-weisse Maicoletta vor 20 Jahren erworben und restauriert. «Eine spezielle Maschine – auch, weil davon wenige hergestellt worden sind», sagt er. 1954 gehörte die Maschine zu den schnellsten Rollern. 110 km/h sind möglich.

Ins Auge sticht auch die Motosacoche, Jahrgang 1932, von Köbi Neukomm, einst FAM-«Stammvater». Heute hat dieses Amt Max Frutiger inne, der mit seiner altehrwürdigen BMW zur Herbstfahrt aufrief. Diese begann in Zwillikon, führte via Jonen nach Wohlen und zum Ziel in Holderbank. Daneben treffen sich die FAM jeden dritten Donnerstag im Monat zum Stamm, jährlich zu einer Sternfahrt und zur Zürcher Ausfahrt. Schweizweit zählt FAM über 3000 Mitglieder. Es gibt 15 Stämme. Im Säuliamt zählt er gegen 100 Mitglieder; gegründet wurde der Ämtler Stamm vom legendären, inzwischen verstorbenen Ernst Baltisberger aus Affoltern. (-ter.)

zwischen-ruf

1. Oktober: Tag der älteren Menschen Damals wohnte ich noch nicht im Säuliamt. Frau Singer, die Hausbesitzerin, läutete an meiner Tür und verkündete: «Frau Dom zieht ins Altersheim und ich mache für alle Frauen vom Haus am Samstag einen Abschiedskaffee.» Frau Stemmle traf ich auf unserer Dachterrasse bei der Kniegymnastik. Sie spende ihren berühmten Schoggikuchen. «Und ich», fragte ich, «soll ich ein paar Canapés mitbringen?» «Nicht nötig», fand Frau Stemmle. Im Treppenhaus sah ich die Hausbesitzerin und unterbreitete ihr folgenden Vorschlag: «Ich könnte ein Blumensträusschen für den Kaffeetisch kaufen.» «Nein, nein, Blumen besorge ich selber, die müssen ja zur Tischdecke und zum Service passen.» Zwei Tage später stand sie vor meiner Wohnungstür mit ernstem Blick. Ich hätte sie informieren müssen. Nun hätte sie beinahe den Tisch ohne Messer und Gabel gedeckt! «Worum geht es denn?» «Worum, worum? Darum, dass Sie Canapés bringen wollen! Sie haben das mit Frau Stemmle abgemacht und mir nichts, gar nichts davon gesagt!» «Wir haben zwar darüber gesprochen, aber diese Idee sofort wieder verworfen», erklärte ich. Ein Tag vor dem Kaffeeereignis klingelte morgens um 7 Uhr mein Telefon. Frau Stemmle erkundigte sich nach meinen Canapés. «Sie haben mir doch davon abgeraten.» «Ach so.» Samstag, halb drei. Wir setzten uns an einen schön gedeckten Tisch,

waren aber nicht vollständig, denn Frau Gusten vom Parterre komme erst, wenn ihre Fernsehsendung zu Ende sei. Gespräch über das Leben im Altersheim. Frau Doms Plan: Die erste Woche alles und alle still beobachten und ab der zweiten Woche tatkräftig mithelfen. Dann wechselte das Thema auf das Weiterleben nach dem Tod. Schliesslich waren drei Personen am Tisch über 80. Alle paar Minuten fiel Frau Dom eine mehr oder weniger passende Redensart ein. Nun wurde an ehemalige Mieter gedacht. Zum Beispiel an den, der die städtische Sukkulentensammlung gegründet hatte. Und an das Gerberkäsli. So nannte man das nette Fräulein Gerber vom ersten Stock. Irgendwann schaute Frau Dom auf die Uhr. «Wem die letzte Stunde schlägt», verkündete sie und verabschiedete sich als Erste. Ute Ruf anzeige


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Freitag, 28. September 2018

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Die Evaluation für einen neuen Chilbi-Standort ist angelaufen Viele Besucher an der Chilbi in Mettmenstetten Der Mettmenstetter Chilbivereinspräsident Beat Bär ist sehr zufrieden mit der Chilbi im Mettmenstetter Unterdorf, die am vergangenen Wochenende stattgefunden hat. Wo das Volksfest künftig stattfinden wird, konnte er zwar noch nicht sagen. Visionen seien aber sehr wohl vorhanden. ................................................... von martin platter Das warme Herbstwetter hat am Wochenende auch in Mettmenstetten sehr viele Chilbigänger angelockt. «Wir sind froh, dass uns das Wetter geschont hat», sagt Chilbivereinspräsident und Gemeinderat Beat Bär, der sich sehr zufrieden über den grossen Publikumszulauf äusserte. Der aufziehende Herbststurm «Fabienne», der

bereits am Sonntagnachmittag erste Windböen schickte, habe zwar etwas Unsicherheit ausgelöst, sei dann aber weniger heftig eingetroffen wie vorhergesagt. Die Aufräumarbeiten hätten plangemäss vorgenommen werden können.

Chilbi bald mitten im Dorf? Ob auch die Chilbi 2019 wieder auf der Wiese zwischen Erspach- und Bahnhofstrasse stattfinden wird, konnte Bär noch nicht sagen. Visionen zu einem neuen Chilbistandort in Mettmenstetten seien bereits vorhanden. Der wohl gewagteste aber auch reizvollste ist mitten im Dorf. Dazu müsste allerdings die Albisstrasse auf der Höhe zwischen «Rössli» und Volg gesperrt werden. Bär sieht vor allem die Aufbauzeit der Schausteller als Knackpunkt: «Die Schausteller brauchen mit ihren Bahnen den meisten Platz. Abgebaut ist

Zuckerwatte gehört noch immer zu den Verkaufsschlagern an jeder Chilbi. schnell. Doch der Aufbau beginnt jeweils bereits einige Tage vor dem

Bull-Riding war eine der ausgefalleneren Attraktionen. (Bilder Martin Platter)

Chilbi-Wochenende.» Während der Chilbi-Zeit müsste der Verkehr und

insbesondere auch der Postautokurs umgeleitet werden.

Die besondere Kinder-Chilbi in Rifferswil Nicht die Bahnen, sondern die Fantasie sorgte für Unterhaltung Rifferswil hat am Wochenende auf spezielle Weise Chilbi gefeiert. Nicht grosse Fahrgeschäfte sorgten für Stimmung, sondern zahlreiche kleine Stände von Kindern. ................................................... von martin platter «Wo sind die Bahnen?» Mein zehnjähriger Sohn hat sich mit verschränkten Armen vor mir aufgebaut und verdreht die Augen. Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, was nicht zur Verbesserung seiner Stimmung beiträgt, und erkläre: «Die Chilbi in Rifferswil ist ein wenig anders. Da machen die Leute mit ihren Ständen die Chilbi und nicht die Bahnen. Finds selbst heraus.» Ein kurzer Blick nach rechts – und mein Sohn war weg. Er hatte den Pfeilbogenstand neben der Tankstelle entdeckt. Und da er von seiner Oma einen Chilbibatzen erhalten hat, ward er von nun an den ganzen Nachmittag nur noch sporadisch gesehen. anzeige

Selbstgemachte Attraktionen Zahlreiche Buben in seinem Alter hatten Stände eingerichtet, wo man mit sogenannten Nerf-Luftdruckgewehren schiessen konnte. Mein Sohn war gewissermassen im siebten Himmel, denn was für uns früher die ChäpsliPistolen, Steinschleudern, Armbrüste und Luftgewehre waren, sind für die heutigen Halbwüchsigen eben diese farbenfrohen Nerf-Spielzeugwaffen, die mit Schaumstoff-Munition schiessen. Der Knüller war für die Kids aber eine gummiartige, hochelastische Masse, die sich wie ein Jo-Jo hin- und herschleudern liess. Mit Gebrüll rasten die Kids durch die Leute und versuchten sich mit der klebrigen Masse gegenseitig zu treffen. Derweil sich die Erwachsenen auf den Festbänken an der Sonne niederliessen. Die Feuerwehrübung an der Dorfstrasse war eben vor grossem Publikum zu Ende gegangen, mit Verstärkung aus den beiden Nachbargemeinden Kappel und Hausen. Begeistert kommentiert Gabi Blickenstorfer,

Gemütliches Zusammensitzen wird an der Chilbi in Rifferswil grossgeschrieben. (Bild Martin Platter) die Hausemer Feuerwehrkommandantin, den Einsatz des neuen Schlauchwagens, der mit gut 40 km/h vorbeifährt und dabei eine Leitung verlegt. Das Fahrzeug ist so ausgerüstet, dass der Schlauch beim Einziehen auch gleich noch gereinigt wird.

Nach getaner Arbeit sitzt nun auch die Mannschaft auf dem Dorfplatz in der Sonne und verpflegt sich. Ich finde mich wieder im Kreise von Alt-Kommandanten, früheren und aktuellen Behördenvertretern und guten Freunden. Mit angeregten Gesprächen

über Gott und die Welt vergehen die Stunden wie im Flug. Nicht mal leichter Regen, der gegen Abend hin und wieder einsetzt, vermag die Leute zu vertreiben. Mein Sohn ist längst zu Hause als auch ich mich auf den Heimweg mache.


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Freitag, 28. September 2018

Agenten-Training zur Vereins-Auflösung Der Verein 40er Fäscht 1974 hat seinen neuen James Bond gekürt Am Samstag, 22. September, ging im Verein 40er Fäscht 1974 der grosse Wettkampf los: wer wird der neue James Bond im Verein? Eine letzte Reise vier Jahre nach dem Erfolgsfest. In Wettswil ist es Tradition, dass die Jahrgänger, welche in diesem Jahr 40 Jahre alt werden, das Dorffest organisieren. Im August 2014 war der Verein 40er Fäscht 1974 an der Reihe. 2014 fand sich somit ein 15-köpfiges OK zusammen und investierte viel Zeit und Schweiss, um ein grossartiges Fest für die Wettswiler Bevölkerung zu organisieren. Das Dorffest 2014 wurde ein grosser Erfolg und schweisste die OKMitglieder richtig zusammen. Auch finanziell konnte der Verein nach dem Fest gute Zahlen präsentieren. Einen Teil des Gewinns wollte man deshalb auch in soziale Projekte mit Bezug zur Gemeinde Wettswil investieren.

Müdigkeit breit. Dabei stand doch noch das Nachtleben mit der Interlaken-Matten-Club-Wanderung bevor!

Bond-Code-Knacker und Moneypennies Rätsellöser

Agenten-Training auf dem Drehort Schilthorn: Die Mitglieder des Vereins 40er Fäscht 1974 geben alles. (Bilder zvg.)

Piccolos für die Jumba und Betrag für den Bauspielplatz Wettswil Am Donnerstag, 13. September, konnte nun eine Delegation des damaligen 40er Fests anlässlich einer Jumba-Probe in Affoltern den beiden jungen Musikerinnen Dominique Schärli und Sarah Neukom zwei neue Piccoloflöten überreichen. Sie werden diese geschenkten Piccolos als Zweitinstrument zu ihrem Hauptinstrument Querflöte spielen. Ein weiterer Betrag wurde dem Familien Club Wettswil für die Sanierung des Bauspielplatzes in Wettswil gespendet.

Wettswiler James-Bond-Trophy auf dem Piz Gloria Wie war das jetzt, mit der Suche nach dem James Bond vom 40er Fäscht? Da noch etwas Geld für den Verein blieb, entschlossen sich die Vereinsmitglieder, dieses in eine gemeinsame Reise zu investieren. Am Samstagmorgen, 22. September, trafen sich also die Vereinsmitglieder am Bahnhof Bonstetten zur geheimen Mission. Nur das Reise-

Doch wer denkt, ein richtiger Bond könnte am Sonntag im Hotel Interlaken nach dem Ausgang ausschlafen, der hatte die Rechnung nicht mit Reise-OK gemacht. Nach dem Frühstück gings in die Mystery Rooms. Die Agentengruppen wurden neu gemischt und diesmal hiess es Miss Moneypennies gegen die Jungs. Zwei Räume – je 30 Minuten – und viele, viele Schlösser und Rätselaufgaben. Hier spürte man klar den Vorteil der Agenten-Felderfahrung von James gegen den Schreibtischjob der Moneypennies. Auch auf der anschliessenden Schnitzeljagd mit Tablet-PC, trafen die Moneypennies etwas langsamer am Ziel ein und konnten sich deshalb nur noch die zweite Schatztruhe ergattern. Dafür hatten Teilnehmer den Unspunnenstein, den japanischen Garten, das Casino, die Aare-Insel und den Thunersee gesehen. Spätestens nach diesem grossen Einsatz waren dann alle Vereinsmitglieder müde auf der Heimfahrt nach Wettswil.

Zweck und Aufgaben erfüllt Wer wird der neue James oder die neue Jane Bond? Üben für die obligate Ski-Szene. OK, bestehend aus Cécile Simonet (Food), Yvonne Parpan (Transport) und Astrid Moser (Event), kannten die «Top Secret»-Mission im Voraus. Somit ging es mit dem Zug los nach Lauterbrunnen und danach mit dem vollen Touristen-Postauto nach Stechelberg. Dort wurden die Wettswiler bereits von den beiden Bergführern Kurt und Beat von Eigervision erwartet. Und gleich stellten sie die Frage: «Wer von euch wird der neue James oder die neue Jane Bond sein?» Bond wird man nicht einfach so, das muss man sich im Agenten-Aus-

Piccolo-Übergabe an die Jumba. Von links: Karin Zimmermann, Dominique Schärli, Sarah Neukom, Cécile Simonet, Marco Fetz.

wahlverfahren natürlich hart verdienen! Und so gings gleich am ersten Posten los! Üben für die Bond-Film Ski-Szene. Gruppen à je vier Personen auf nur zwei Holzskis, das braucht doch ein wenig Koordination. Nach zwei Läufen hatte die Gruppe «BondPussy» die Führung übernommen und da Kurt vergessen hatte, die Regeln genauer zu definieren, war natürlich auch die «Cross-Ski» Variante mit etwas Körpereinsatz erlaubt. Nachdem die Skifahrer-Kenntnisse der Bond-Kandidaten überprüft waren, ging es auf den 2970 Meter hohen Piz

Gloria – beziehungsweise das Schilthorn. Nach drei verschiedenen Seilbahnen oben angekommen, ging es mit dem Agenten-Auswahlverfahren weiter. Was muss doch ein guter 007 nicht alles beherrschen? Verschiedene Martini Variationen erkennen, Miss Moneypenny mit der geworfenen Hut-Melone beindrucken, Rätsel-Bomben entschärfen und danach natürlich noch mit der Luftpistole die bösen Gegner ausschalten. Da machte sich doch tatsächlich bei der Rückfahrt nach Interlaken, beim einen oder anderen Agentenkandidaten etwas

Nachdem jetzt sämtliche Bond-Anwärter ihre Aufgaben gelöst und der Verein 40er Fest 1974 seinen StatutenZweck erfüllt hat, wird er sich per 31. Dezember 2018 auflösen. In Erinnerung bleibt das super 40er Fäscht im 2014 und die tolle Zeit danach. Die jedes Jahr neu gegründete ad-hoc-Organisation des 40er Fäschts können die 74-er allen zukünftigen Wettswiler 40er-Jahrgängern nur zum Mitmachen empfehlen. Der Verein wird nun zwar aufgelöst, aber die grossartigen Freundschaften werden bleiben! Und da war doch noch was: Gratulation an Daniele Weber zum Wettswiler 1974er James-Bond-Titel! Marco Fetz, Präsident Verein 40er Fest 1974

Weisst Du, wie viel Sternlein stehen …? Dieses alte Kinderlied lässt immer wieder in den dunklen Abendhimmel blicken, um die Sternenpracht wenigstens erahnen zu können. In Ländern, in welchen die Lichtverschmutzung weniger ausgeprägt ist, geniesst der Mensch den Nachthimmel ausgiebig. Doch auch in der Schweiz gibt es noch Orte, an denen man bei sternenklarer Nacht den Himmel geniessen kann. Ein solcher liegt im Luzerner Hinterland, bei einem kleinen See, der sich zu Fuss in 30 bis 40 Minuten umrunden lässt. Die Lichtverschmutzung hält sich dort in Grenzen. So sind auch sogenannte Startrails (SternenSpuren) ein Thema. Um eine gute Sternenspur-Aufnahme zu erstellen, werden um die 250 Bilder benötigt. Bei einem Bildintervall von 20 bis 30 Sekunden – damit anzeige

eine homogene Spur entstehen kann – benötigt man dafür gute zwei Stunden. Sind alle Bilder aufgenommen, müssen diese am Computer bearbeitet und zu einem Bild zusammengefügt werden. Bei so vielen Aufnahmen und je nachdem wie gross ein Bild (in MB) ist, arbeitet der Computer einige Zeit. Zeit, welche genutzt werden kann, für den Kaffee, für das Nachtessen, um eine Runde zu joggen, oder schlafen zu gehen. Hat der Computer seine Arbeit erledigt, müssen noch einige Bildanpassungen vorgenommen werden – und der zeitliche Aufwand wird im Idealfall durch ein schönes Bild belohnt.

Da oben am Himmel hat es mehr Flugzeuge als Sterne. (Leserbild Urs Sigg)

Urs Sigg, Affoltern


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Freitag, 28. September 2018

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Farbentanz und künstlerisches Schmunzeln Die Bonstetter Galeristin Elfi Bohrer lädt zum Open House ein Farbstarke und humorvolle Bilder sind im Kunstfenster der Galeristin Elfi Bohrer in Bonstetten zu entdecken. Die aktuellen Bilder der beiden Künstlerinnen, Sofie Siegmann und Sylvette Nick lassen einen farbenprächtigen und vergnügten Sprung in den nahenden Herbst machen. ................................................... von nana pernod Kunstinteressierte Laufkundschaft und die Galeriestammgäste können bei Elfi Bohrer wieder neue Werke der ausstellenden Künstlerinnen bestaunen sowie im Bestand der Werke der Galeriekünstler schmökern. Ein Augenschmaus. Und: Auch Kunsthäppchen fürs kleine Portemonnaie gibts.

Farbentanz: intuitiv und spontan Die mit einem dynamischen Pinselduktus und Mischtechniken gefertigten farbintensiven abstrakten Werke der Schweizer Künstlerin Sofie Siegmann tanzen förmlich auf der Wand und verwandeln jedes Intérieur in ihrer Farbumarmung. Die ausgebildete Malerin und Tänzerin lebt seit einigen Jahren wieder in Kalifornien.

Fast meint man die kalifornischen Farben, das intensive Blau des Himmels und die Farben der Flora und Fauna in ihren Bildern zu erkennen. Doch die Künstlerin arbeitet nicht nach der Natur. Ihr Arbeitsprozess verläuft spontan und intuitiv, die gegenwärtige Stimmung und das erlebte Momentum bestimmen den formalen Ausgang des Werkes. Die neuen Bilder gemahnen zuweilen an Blumenwiesen oder andere magische Orte unseres Planeten, wo Farben tänzerisch den Blick des Betrachters fesseln. Titel wie «im Sommer in den Garten spähen» und «early girl» erinnern an den intuitiven Entstehungsprozess. Sie ermöglichen dem Bild eine Deutung und lassen doch vieles offen. Ein befreiter Pinselduktus tritt durch das kontraststarke Farbenspiel der Formen und verschiedenen Auftragsarten an den Tag und verzaubert den Blick des Betrachters.

Künstlerisches Schmunzeln über unsere Welt Sylvette Nicks Bilder zeigen eine neckische Anspielung an alles Menschliche: Sie verbinden den Ernst gegenwärtiger Themen mit Humor und regen den Betrachter so zu einem wohlwollenden Lächeln an. Im Bild «Bachelorette» thront ein Königinnenhuhn mit einer Krone und roten Rose

nach Hause tragen kann. Ihre dreidimensionalen Werke aus Schwemmholz, die in ihrer natürlichen Form eine Skulptur vorwegnehmen, haftet ein ebensolcher Humor an.

Das Verborgene entdecken

Unter anderem werden Werke von Sofie Siegmann zu bestaunen sein. (Bild zvg.) auf einem Podest vor einer Schar Gockel, darunter einem kämpfenden Paar. Und wir alle erkennen das, was wir unser täglich Fernsehbrot nennen… Oder: eine Kuh macht Freudensprünge auf einem Farbengipfel und stellt sich dabei auf die Vorderbeine. Der Titel dieses Bildes: «Ich würde so gerne ein Selfie machen». Ja, lachen muss man und der Mensch erkennt sich in diesen Tierabbildungen wieder, moderne Fabeln! Humor ist ein zentrales Element der aus dem zürcherischen Urdorf stam-

menden und im aargauischen Jonen lebenden Künstlerin. Mit einem Lächeln über ernste Themen nachzudenken ist ein zentrales Anliegen ihres Werkes. Nick nennt ihre Werke «Textbilder»: Wort und Bild interagieren. Die feine mit dem Pinsel aufgetragene Linie bestimmt die figürliche Ausführung, dahinter erlebt der Betrachter einen malerischen Farbreigen, was die Bilder sehr ausdrucksstark macht. Spannend für den Besucher ist, dass er auch mit einem kleinen Portemonnaie ein Nick-Werk

Den Werken beider ausstellender Künstlerinnen ist gemein, dass sie auf den zweiten Blick neue Welten entdecken lassen: auf der einen Seite mögliche Deutungen abstrakter Farbtänze und auf der anderen Seite die Tiefgründigkeit des Dargestellten, in der sich der Mensch schmunzelnd selbst erkennt. Siegmann und Nick regen damit an, das, was nicht an der Oberfläche schwimmt, aus dem Ozean des Gesehenen für sich herauszufischen, zu entdecken und sich eigene Reime auf grosse Themen zu spinnen. Ein wunderbarer Ausgangspunkt um die kühlere Jahreszeit sinnlich denkend und betrachtend in Angriff zu nehmen. Die Galeristin Elfi Bohrer lädt im Open House ein, ihr Kunstfenster nicht nur von aussen, sondern von innen zu bestaunen und mit viel Humor und Farbentanz den Herbst zu begrüssen. Open House in der Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Samstag und Sonntag, 29. und 30. September, 13 bis 17 Uhr, Dorfstrasse 13, Bonstetten. Infos unter www.ggbohrer.ch.

ratgeber steuern

«Ein Bild muss klingen» Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 Der Bund plant, die Steuervorlage 17 auf den 1. Januar 2020 in Kraft zu setzen und die speziellen kantonalen Steuerstatus auf dieses Datum hin abzuschaffen, um internationale Sanktionen zu vermeiden. Damit der Kanton Zürich auf den 1. Januar 2020 ebenfalls bereit ist, hat der Regierungsrat die Umsetzungsvorlage parallel zu den Beratungen in den eidgenössischen Räten ausgearbeitet, sodass der Kantonsrat genügend Zeit für die Beratung hat. Die für die Kantone fakultativen Ersatzinstrumente für die wegfallenden kantonalen Steuerstatus sollen im maximal möglichen Umfang ausgeschöpft werden. Dazu gehört auch der Abzug für Eigenfinanzierung. Mit Blick auf den interkantonalen Steuerwettbewerb soll der Satz für die Gewinnsteuer in zwei Schritten von heute 8 % auf neu 6 % gesenkt werden. Ein grosser Teil der Mindereinnahmen der Städte und Gemeinden soll vom Kanton übernommen werden. Mit diesen Massnahmen soll es möglich sein, im interkantonalen Steuerwettbewerb ohne Erhöhung des Steuerfusses zu bestehen. Man kann aufgrund der politischen Konstellation gespannt sein, wie der Kantonsrat entscheiden wird. anzeige

Hinterglasmalereien von Ulrich Stückelberger in Wettswil Als langjähriger Zeichenlehrer kennt Ulrich Stückelberger alle Maltechniken und -materialien aus eigener Erfahrung. Heute, längst im Pensionsalter, pflegt er ausschliesslich seine persönliche Königsdisziplin, die Hinterglasmalerei. Zwanzig ausgesuchte Bilder sind nun in der Praxis der Wettswiler Zahnärztin Antonella Ancona zu sehen.

Lebensthema von Ulrich Stückelberger, das er als Zeichendidaktiker, als Lehrmittelverfasser und vor allem im Umgang mit Schülern und den eigenen vier Kindern intensiv gelebt hat. Er ist weltweit gereist und hat sich intensiv mit Religionen und Philosophie befasst. Beruf und Leben lassen sich bei ihm nicht in zwei Schubladen stecken. Immer ging es ihm generell darum, zu lernen und zu lehren, Kunst zu leben, verschiedene Kunstrichtungen zu verbinden und Ideen und Gedanken so zu vermitteln und vorzuleben, dass sie etwas bewegen.

................................................... von regula zellweger Das Bild leuchtet mystisch, die Farben sind stark, intensiv – und es ist zerbrechlich. Ein klar umrissenes Bergpanorama mit Beschriftungen der Gipfel mit fiktiven Bündner Namen spiegelt sich im Wasser und gleichzeitig reflektiert die Glasscheibe die Umgebung. Man kommt nicht umhin, länger hinzuschauen, sich einzulassen auf einen Dialog mit dem Bild, das unendlich viele Botschaften zu enthalten scheint. In vielen Sprachen. Ulrich Stückelberger verbindet Sprachkunst, Musikkunst und darstellende Kunst, malt über Gedichte und Musikstücke, seine Bilder sprechen und klingen – und in ihnen spiegelt sich die Welt.

Zwei Malende Antonella Ancona und Ulrich Stückelberger kennen sich seit vielen Jahren. Er hat sie darin bestärkt und unterstützt, das Bilderbuch «Chajas Baum» zu veröffentlichen und er hat auch das Layout gestaltet. Die Zahnärztin arbeitete ehrenamtlich in Tibet, der Erlös des Buches kommt dem Hilfsprojekt Rokpa zugute. Es ist eine Allegorie über die Erfahrungen, die man im Leben braucht, damit Selbstvertrauen und Respekt gegenüber anderen gestärkt werden: «Jedes Kind hat Anrecht auf Liebe, Ge-

Ausstellung in Wettswil

Zahnärztin Antonella Ancona und Maler Ulrich Stückelberger laden gemeinsam zu einer Ausstellung mit Hinterglasmalerei in der Zahnarztpraxis in Wettswil ein. (Bild Regula Zellweger)

borgenheit, Freundschaft und Bildung. Ein Kind ist wie ein Baum, es braucht starke Wurzeln, damit es Blüten und Früchte schenken kann. Man soll nicht daran ziehen, sondern es stützen, günstige Voraussetzungen schaffen, damit es von selber gerade und stark wachsen kann.» Antonella Anconas Bilder sind sanft, fein, eher in Pastelltönen gehalten. Ihre eigenen Bilder und die Werke von Ulrich Stückelberger konkurrieren sich in keiner Weise, sie ergänzen sich.

Ulrich Stückelberger Geboren 1938 in Chur, wuchs er in einem Umfeld auf, wo Kunst, Musik und Literatur bereits seit Generationen einen hohen Stellenwert hatte.

Der Vater war Lehrer, später Rektor an einem Lehrerseminar. Er erkannte und förderte das Talent seines Sohnes. Bereits mit 14 Jahren wurde Ulrich Stückelberger von einer Galeristin entdeckt. Sie stellte seine Bilder 1951 in St. Moritz aus. Wie sein Vater wählte er den Lehrerberuf und spezialisierte sich danach zum Zeichenlehrer. Er hatte immer wieder erfolgreiche Ausstellungen, illustrierte Bücher und verfasste sogar ein eigenes Kinderbuch: «Ritter Pumbum und der Bär». Er gestaltete beispielsweise zehn Farbtafeln und verfasste einen Text zu Mussorgskys Musik «Bilder einer Ausstellung». «Vermitteln, Teilen, Er-klären, Ent-wickeln, Motivieren, Anregen, Begeistern – das ist das berufliche

Die hellen, freundlichen Räumlichkeiten der Zahnarztpraxis von Antonella Ancona eignen sich hervorragend als Galerie. Ulrich Stückelberger hat gezielt zwanzig eher kleinformatige Bilder dafür ausgewählt. Jeweils freitagmorgens sind keine Patienten in der Praxis und man kann die Bilder in aller Ruhe anschauen, sich darauf einlassen, unzählige Details wahrnehmen und schauen, was die Bilder mit einem machen. Vielleicht erlebt man es wie Antonella Ancona, die das Bild mit einem Bach besonders liebt: «Wenn ich das Bild intensiv anschaue, höre ich den Bach rauschen.» Der Maler bestätigt: «Ein Bild muss klingen». Die Zahnärztin verlangt keine üblichen Galerie-Prozente, somit sind die Bilder 40 Prozent günstiger. Anlässlich von Vernissage und Apéro kann man sich mit Ulrich Stückelberger und Antonella Ancona unterhalten – bestimmt ein besonderes Erlebnis. «Hinterglasmalerei in Wettswil - Ulrich Stückelberger in der Zahnarztpraxis von Antonella Ancona.» Vernissage am Samstag, 6. Oktober, 17 bis 21 Uhr; Ausstellung bis 29. März 2019, jeweils am Freitagmorgen von 9 bis 11 Uhr. Apéro: Mittwoch, 31. Oktober, 17.30 bis 21 Uhr. Ettenbergstrasse 16, Wettswil am Albis, Infos: Telefon 043 344 90 40.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. September 2018

Delfine und Wale in Südspanien erleben Besuch bei der Säuliämtlerin Katharina Heyer in Tarifa und der Stiftung firmm Von April bis Oktober hat man die Möglichkeit, Katharina Heyer bei Forschungsausfahrten zu begleiten. Man beobachtet Meeressäuger bei einer zweistündigen Ausfahrt oder nimmt an einem wöchigen Kurs teil, um Lebensraum und Verhalten der Wale und Delfine der Strasse von Gibraltar kennenzulernen. ................................................... von regula zellweger Der Delfin verschwand vor unserer Nase in die Tiefe, um sogleich auf der anderen Seite des Bootes wieder aufzutauchen. Vor Begeisterung vergisst man das Fotografieren. Eine ganze Gruppe Delfine schwimmt um das Boot, ein paar Grindwale gesellen sich dazu. Sie scheinen zu spielen, hier, in der Strasse von Gibraltar, wo immer mehr und immer grössere Frachter und Kreuzfahrtschiffe die Meerenge passieren. Ein traumhaftes Erlebnis und zugleich die bange Frage: Wie lange wird dies noch möglich sein? Um zu einem solchen Erlebnis zu kommen, braucht es gar nicht so viel: Eine Reise nach Südspanien und den Kontakt mit der Säuliämtlerin

zur sache Möglichkeiten der Unterstützung – Sich an Unterschriftenaktionen beteiligen. Mit seiner Unterschrift zeigt man den Verantwortlichen, dass man sich für den Schutz der Meeressäuger und Ozeane engagiert. – Sich auf dem Internet über das Leben und die Gefahren für Meere und Meeressäuger informieren und dieses Wissen mit anderen teilen. – Informationsveranstaltungen finden in Ihrer Nähe statt. Termine für diese Veranstaltungen finden sich unter firmm.org, Rubrik Aktuelles. – Man kann firmm in Tarifa besuchen und sich in den Kursen wertvolle Informationen über die Wale und Delfine in der Strasse von Gibraltar aneignen. Dabei unterstützt man gleichzeitig auch Wissenschaftler bei Ihrer Forschungsarbeit. – Patin oder Pate für einen Delfin, Orca, Grind- oder Pottwal werden. Volontariat – Es besteht die Möglichkeit, in Tarifa ein Volontariat zu machen. firmm Spendenkonto CH7100206206DP1342110 UBS AG, 8098 Zürich, SWIFT/BIC: UBSWCHZH80A.

Auf Forschungsausfahrten kann man Delfine und Wale beobachten und trägt so zum Schutz der Meeressäuger bei. (Bilder Regula Zellweger) Katharina Heyer. firmm, die Stiftung mit dem Ziel, über die Situation der Meeressäugetiere zu informieren und zu forschen, ist ihr Lebenswerk. Mit 55 gab die erfolgreiche Modeaccessoires-Designerin ihrem Lebenslauf eine neue Richtung: Sie begann als Betreiberin von Booten für die Beobachtung von Walen und Delfinen in der Nähe von Gibraltar. Letzten Winter, nach zwanzig Jahren Einsatz für Wale und Delfine, verlieh ihr die Universität Basel den Ehrendoktortitel. Heute, mit über 75 Jahren, ist sie täglich – wenn der Wind es zulässt – mehrere Stunden auf dem Boot, sichtet Tiere und informiert die Fahrgäste.

Attraktive Orte in der Umgebung Wer Katharina Heyer besuchen und auf einem ihrer Boote mitfahren will, muss sich entscheiden, ob er eine ganze Kurswoche belegen oder Einzelfahrten buchen will. Eine Garantie, dass die Boote auslaufen können, gibt es nicht. Tarifa ist für seinen Wind bekannt und ein weltweit beliebter Ort für Kitesurfing. Idealerweise fliegt man nach Malaga oder Jerez und mietet ein Auto. Damit ist man unabhängig und kann, wenn der Wind eine Bootsfahrt nicht zulässt, attraktive Orte in der Umgebung anschauen, beispielsweise die «weissen Dörfer», die zauberhafte Hafenstadt Cadiz oder die Überreste der 10 000-Seelen Römersiedlung Baelo Claudia, Bolonia, wo bereits Fischfa-

briken betrieben wurden. Damals hatte es Unmengen von Thunfisch – heute finden die ortsansässigen Fischer kaum noch ein Auskommen, Spanien verkauft die Kontingente an Japan. Die Japaner bevorzugen Fleisch von «trächtigen» Thunfischweibchen. Mit den Whalewatching-Angeboten finanziert Katharina Heyer ihr Engagement für den Schutz von Meeressäugern. Sie kämpft beispielsweise gegen Delfinarien. Wer den Wochenkurs macht, kommt in den Genuss ihres zweistündigen Einführungsvortrages und je nach Wetterlage auch von Landexkursionen und Vorträgen zu Spezialgebieten. Katharina Heyer erzählt unter vielem anderem, dass Delfine rund 200 Kilometer pro Tag schwimmen. Zieht man dann den Vergleich zu Delfinarien, wäre das so, als müssten wir zu fünft auf einem Quadratmeter leben – lebenslänglich. Oder sie berichtet von ihren Erhebungen von Tier-Sichtungen – bei jeder Ausfahrt über viele Jahre. Diese liefern wichtige Daten für die Forschung. Jörn Selling, Meeresbiologe und Mitarbeiter bei firmm, leitet Ausflüge und hält Vorträge. Er malt ein düsteres Bild für die Zukunft. Belastend ist, dass im 14 Kilometer entfernten Marokko die Frachterhafen immer mehr ausgebaut werden. Katharina Heyer sieht und kommuniziert die Probleme und setzt sich, wenn möglich, auf den verschiedensten Ebenen für deren Lösung ein. Trotzdem freut sie sich immer wieder: «Orcas hatten

Die Nicht-Bezahler kosten gut 52 Millionen Franken

Seit über zwanzig Jahren setzt sich Katharina Heyer für Meeressäugetiere in der Strasse von Gibraltar ein.

wir dieses Jahr nur zwischen dem 28. Juni und dem 16. Juli gesehen und dann waren sie weg. Wie ein Wunder erschien es uns, als Camorro mit seiner neun-köpfigen Familie am 15. August gegen Abend wieder bei den Fischern draussen auftauchte.»

Reise jetzt planen Wer auf dem Boot mitfährt und nah und weit weg zahlreiche Gruppen sieht, kann sich kaum vorstellen, wie man die wendigen, schnellen Tiere zählen kann. Katharina Heyer meint souverän: «Kein Problem!» Sie kennt viele Tiere aufgrund von speziellen Merkmalen. Sie gibt ihnen auch Namen. Dies ermöglicht, Patenschaften für einzelne Tiere zu vergeben, um firmm mitzufinanzieren. Sehr schnell erkennt man zum Beispiel Fernando mit dem weissen Punkt auf der Flosse, oder Lola, mit ihrer verletzten Flosse. Ist der Wind zu stark, läuft Katharina Heyer nicht aus. Sie will, dass ihre Gäste Meeressäuger zu Gesicht bekommen. Seekrank werden wenige, da alle konzentriert mit den Augen den Horizont absuchen. Wechselt man doch Gesichtsfarbe und Befindlichkeit, hilft Katharina Heyer mit Akupunktur am Handgelenk. Willkommen an Bord sind auch Kinder – insbesondere für Familien kann ein Tag in Tarifa der Höhepunkt von Spanienferien sein. Die Saison in Tarifa geht langsam zu Ende, im November trifft man

Katharina Heyer wieder in Affoltern. Arbeit gibt es für sie nicht weniger, denn die nächste Saison will geplant sein und Schreibkram gibt es immer mehr als genug.

Tarifa besuchen Mit auf dem Boot sind maximal 90 Touristen und Kursteilnehmer, liebevoll «Studis» genannt, und immer mehrere Mitarbeitende, professionelle Kapitäne und Seeleute, aber auch Fachleute und Laien in Meeresbiologe. So beispielsweise Biologiestudierende oder ein pensioniertes holländisches Ehepaar, das jedes Jahr einige Wochen mit dem Camper nach Südspanien fährt und gemeinsam mithilft, wo Not am Mann ist. Die beiden beantworten auf dem Boot kompetent Fragen. Irgendwie ist Katharina Heyer, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, auch hier Mutter einer firmm-Familie mit wechselnden Mitgliedern. Sie hat die Fäden in der Hand, verhandelt mit Politikern und Wissenschaftlern, empfängt Journalisten aus aller Welt – ist aber auch da, wenn ihre Mitarbeitenden ein Problem haben. Aus der eigenen Erfahrung von letzter Woche kann ich sagen: Ein Besuch in Tarifa ist ein unvergessliches Erlebnis! Infos: www.firmm.org. Das Buch zu Katharina Heyer: Herzenssache, ISBN: 978-3-03763-072-3, Fr. 34.90. Nächste öffentliche Jahresversammlung von firmm: 16. Februar 2019 in Aarau.

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Prämienverbilligung: Kantonsbeitrag für 2019 festgesetzt

Schneesportwoche im Simmental

Der Regierungsrat hat die Beträge für die Prämienverbilligung der obligatorischen Krankenversicherung für 2019 festgelegt. Über 900 Millionen Franken werden dafür eingesetzt.

Einmalige Aussichten für 600 Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren (Jahrgang 2004/05): Vom 2. bis 8. Januar 2019 können sie eine unvergessliche Schneesportwoche mit Gleichaltrigen an der Lenk im Simmental erleben.

Im kommenden Jahr wird der Bund dem Kanton Zürich für die Prämienverbilligung voraussichtlich 502,8 Millionen Franken auszahlen. Der Kanton seinerseits wird weitere 402,2 Millionen Franken beisteuern. Der Regierungsrat hat den Kantonsbeitrag auf dieser Höhe festgesetzt. Er entspricht,

wie in den Vorjahren, 80 Prozent des mutmasslichen Bundesbeitrags. 2019 werden damit im Kanton Zürich über 900 Millionen Franken für Prämienverbilligungen aufgewendet; im laufenden Jahr stehen dafür 870 Millionen zur Verfügung. Die Prämienverbilligung erfolgt im Kanton Zürich auf drei Arten: Erstens durch individuelle Beiträge an berechtigte Personen; dafür stehen 2019 rund 419 Millionen Franken, und damit 14 Millionen mehr als im laufenden Jahr, zur Verfügung; zweitens durch die Übernahme der Prämien bei Zusatzleistungs- und Sozialhilfebezü-

gerinnen und -bezügern (2019: rund 443 Millionen Franken) und drittens durch die Übernahme von Verlustscheinen von Personen, die ihre Krankenkassenprämien nicht bezahlen konnten; der Aufwand dafür: gut 52 Millionen Franken! Zwischen 348 und 2424 Franken gibts für Verheiratete und Alleinerziehende zwischen 684 und 1884 Franken für Alleinstehende sowie 1980 bis 2388 Franken für junge Erwachsene (18- bis 25-jährig) in Erstausbildung. Die Höhe des konkreten Beitrags ist abhängig vom steuerbaren Einkommen und von der Prämienregion. (pd.)

Das grösste J+S Schneesportlager der Schweiz – das ist das Jugendskilager (JuSkiLa). Seit 78 Jahren zelebriert die prestigeträchtige Woche zum Neujahrsstart Lagerleben, Geselligkeit und Schneesport gleichermassen. 600 ausgeloste Jugendliche geniessen für nur

120 Franken eine unvergessliche Woche an der Lenk. Im Preis inbegriffen sind das Skiabo und eine Woche Schneesportunterricht sowie An- und Rückreise, Verpflegung und Unterkunft für eine Woche an der Lenk. Zudem gibt es Lagerleben à Discrétion sowie Geschenke und viele weitere unbezahlbare Erinnerungen für die Ewigkeit! Die Anmeldefrist läuft bis am 28. Oktober. Anfang November entscheidet das Los, welche 600 Jugendlichen im JuSkiLa dabei sein dürfen. (pd.) Weitere Infos unter juskila.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. September 2018

Ach, die Neugierde: «Oui ou non» ...? Inserate-Aufruf vom vergangenen Freitag im «Anzeiger» Letzte Woche veröffentlichte ein Mann im «Anzeiger» eine Kontaktanzeige der anderen Art. Es blieben: Fragen. Es folgen: ein paar Antworten. ................................................... von livia häberling

A

m letzten Freitag wurde in einem Inserat «eine natürliche und sehr bezaubernde Dame» gesucht. Das kommt vor, «natürlich und bezaubernd» sind ja durchaus universelle Wunscheigenschaften. Speziell war jedoch: Die beiden hatten sich schon einmal gesehen. Oder besser gesagt: er sie. Als die zirka Fünfzigjährige mit mittellangem grauem Haar am 15. August in einem Top mit dem Schriftzug «Oui ou non» im Bistro des Hedinger Weihers sass. Wie das aussergewöhnliche Lektüre so an sich hat, drängten sich sofort ein paar Fragen auf: Warum schaltet einer ein 40-zeiliges Inserat für eine fremde Frau, die er bloss einmal von Weitem gesehen hat? Macht der das öfters? Wer ist dieser Mann, der von sich schreibt, «tageslicht-tauglich», «nicht ganz pflegeleicht», jedoch «kein Freak oder ein sonstwie gestörter Zeitgenosse» zu sein? Was bedeutet «tageslicht-tauglich»? Woher kommt die Affinität zur Sprache – macht der «etwas mit Medien»? Oder etwas bei der Polizei? Immerhin nimmt er «sachdienliche Hinweise zu dieser Dame gerne entgegen», was ein bisschen nach Personenfahndung klingt. Wenn «SIE es ist», warum flüstert er das fünf Wochen später via Zeitung in 25 470 Säuliämtler Haushalte – statt der Dame am Tag X ins Ohr? Und dann noch die drängendste Frage überhaupt: Hat sie sich inzwischen gemeldet?

Leider nicht, wie Martin H. am Telefon bestätigte. Dafür zwei andere Damen. Sie trugen zwar am 15. August kein «Oui ou non»-Top, möchten diesen – wie im Inserat beschrieben – «kultivierten und kreativen Typen mit Ecken und Kanten» gerne kennenlernen. Auch ein Mann habe sich gemeldet. Nicht mit einem «Oui», sondern mit einem «Bravo!» zum mutigen Text. Martin H. macht übrigens tatsächlich «etwas mit Medien». Der 60-Jährige arbeitet im Marketing. Ein Verkaufsprofi also, auch wenn es um ihn selber geht? So möchte er es nicht ausgedrückt haben und betont nochmals, dass ihm jegliches Stalking fernliege. Er habe vorher noch nie ein solches Inserat geschaltet. Aber ich mache vieles ein erstes Mal», so H. «Ich sah diese Frau und dachte mir, ich könnte eine Chance verpassen, wenn ich es nicht zumin-

dest versuche, sie kennenzulernen». Am 15. August habe sich die Gelegenheit dazu nicht ergeben, weil sie mit einer Gruppe Frauen am Tisch sass. Auch der Bademeister vom Hedinger Weiher – der sich ein fotografisches Gedächtnis zuschreibt – erinnert sich an die Frau. «Sie gehört nicht zu den Stammgästen. In den letzten zehn Jahren habe ich sie höchstens zwei Mal hier gesehen», erklärte er. Aufgegeben hat Martin H. noch nicht: Sein Inserat hängt nun als Poster am Anschlagbrett in der Beiz des Hedinger Weihers. Diese hat noch bis Sonnstag geöffnet. H. hofft weiterhin darauf, die Dame doch noch zu finden. PS: «Tageslicht-tauglich», da musste nun auch Herr H. nochmals grinsen. Und nein, es wird nicht verraten, was er darunter versteht. Die eine oder andere Frage darf auch mal offen bleiben.

Eigenheimbesitzer im Rentenalter

Neue Wege bei der Finanzierung von Liegenschaften Die Kommission für Altersfragen Obfelden hat am 20. September im Saal Brunnmatt zu diesem gut besuchten Anlass eingeladen, an dem der Referent Michael Muheim dem interessierten Publikum Lösungsansätze für die Finanzierung des Eigenheims für Rentner aufzeigte. Im ersten Teil des Referats ging Michael Muheim auf die Geschichte der Immobilienrente ein. Dieses Modell stammt aus Amerika und steht unter dem Slogan «eat your brick», was wörtlich übersetzt so viel heisst wie «iss deinen Ziegelstein». Bei diesem Modell erhält der Eigenheimbesitzer statt eines Verkaufspreises eine monatliche Rente ausbezahlt und hat ein lebenslanges Wohn- oder Nutzungsrecht der Liegenschaft. Das heisst, er kann trotz Verkauf in seinen eigenen vier Wänden verbleiben. Investoren haben dieses Modell als neue Geschäftsidee im nahen Ausland entdeckt. In der Schweiz stehe das Modell erst am Anfang, führte der Referent aus. Beim zweiten Lösungsansatz, den Michael Muheim vorstellte, ging es um die Umkehrhypothek, das heisst die gesamten Zinskosten werden gleich bei Abschluss der Hypothek beglichen. Diese Lösung eignet sich für den Personenkreis, der zwar genügend Einkommen hat, um seinen Verpflichtungen nachzukommen, die

forum

Martin Haab Spitzenkandidat

Kantonsratsliste der Ämtler SVP. Die SVP des Bezirk Affoltern hat in der vergangenen Woche ihre Kantonsratsliste für die Wahlen vom 23. März 2019 an ihrer Delegiertenversammlung in Rifferswil bereinigt und verabschiedet. Der Antrag, die bisherigen Kantonsräte in der Reihenfolge ihres letzten Wahlergebnisses als gesetzt zu erklären, blieb unbestritten. Der Meisterlandwirt Martin Haab aus Mettmenstetten strebt eine Wiederwahl an. Der nun kurzfristig in den Kantonsrat nachgerückte lic. iur. Hans Finsler steht ebenfalls für die kommende Amtsdauer zur Verfügung. Sie besetzen die beiden ersten Plätze auf der SVP-Liste.

Marc Bochsler, Wettswil, auf Platz drei

Sein Aufruf hängt seit Dienstag in der Beiz des Hedinger Weihers. Der Mann im Bild ist allerdings nicht Martin H. Dieser ist nach eigenen Angaben zwar «tageslicht-tauglich», aber nicht extrovertiert und verzichtete auf ein Foto. (Bild lhä)

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In verschiedenen Wahlgängen wurden die verbleibenden vier Plätze auf der Liste durch die Delegierten zugeteilt. Mit dem 36-jährigen selbstständigen Treuhänder Marc Bochsler, Wettswil, setzte sich ein Vertreter des Gewerbes durch. Der in Uerzlikon wohnhafte Diplomat Dr. phil. David Vogelsanger, zurzeit noch Schweizer Botschafter in Neuseeland, wurde von den Delegier-

Kantonsrat Martin Haab. (Archivbild) ten auf Platz vier gesetzt. Ergänzt wird die Liste durch die Ersatz-Bezirksrätin, Bäuerin und ausgebildete Polizistin Antoinette Frey aus Affoltern a. A.. Mit Gemeinderätin Beatrice Sommerauer Nägelin, Finanzfachfrau aus Hausen a. A., ist die SVP-Kantonsratsliste ein Spiegelbild aktiver mittelständischer Persönlichkeiten. Die SVP Bezirk Affoltern freut sich, den Stimmberechtigten in unserem Bezirk eine von Berufen, Wohnort und Alter ausgewogenen Kantonsratsliste vorlegen zu können. Es wird zu einem späteren Zeitpunkt Gelegenheit sein die Kandidatinnen und Kandidaten der SVP genauer vorzustellen. SVP Bezirk Affoltern

Daniel Sommer an der Spitze Kantonsratsliste der Ämtler EVP. Die EVP des Bezirks Affoltern hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vom 24. März 2019 gekürt. Wem die Ehre zukommt, die attraktive Liste anzuführen, war schnell klar. Denn der amtierende Kantonsrat Daniel Sommer hat sich nach seiner Wahl schnell in komplexe Sachthemen eingearbeitet und hervorragende Arbeit im Parlament geleistet. Als Unternehmer hat er ein gutes Gespür für die Realitäten des Alltags, ohne dabei seine gestalterische Seite zu vernachlässigen. Und Bodenhaftung gibt ihm auch seine frühere Tätigkeit als dipl. Sozialpädagoge. Es folgen Eveline Fenner, die Präsidentin der Affoltemer Rechnungsprüfungskommission, auf dem zweiten und Markus Gasser, Stadtrat in Affoltern, auf dem dritten Listenplatz. Regula Bär, Oberstufenschulpräsidentin vom Oberamt, Christoph Kobel, langjähriger Gemeinderat in Obfelden und der allseits bekannte und beliebte Pfarrer von Affoltern, Werner Schneebeli, unterstützen mit ihren Kandidaturen die Wiederwahl von Daniel Sommer. Die Parteiversammlung der EVP Bezirk Affoltern hat die sechs Kandi-

Kantonsrat Daniel Sommer. (Bild zvg.) dierenden und die Wahlliste einstimmig sowie mit grossem Applaus verabschiedet. Die EVP ist glücklich und stolz zugleich, solch engagierte und bestens qualifizierte Persönlichkeiten zur Wahl in den Kantonsrat präsentieren zu können. Ob Daniel Sommer seine über Parteigrenzen hinweg anerkannte Arbeit im Zürcher Kantonsrat fortsetzen kann, entscheiden im März 2019 die Bürgerinnen und Bürger mit dem Wahlcouvert. Für eine lösungsorientierte und volksnahe Politik wäre es jedenfalls wichtig, dass die EVP ihren Sitz behält. EVP Bezirk Affoltern, Lisette Müller-Jaag, Präsidentin

Schulraumerweiterung Mettmenstetten: Freude und Motivation Referent Michael Muheim. (Bild zvg.) Fortführung oder Erhöhung der Hypothek jedoch an der Tragbarkeitsrechnung der Geldinstitute scheitert. Dabei geht es um die kalkulatorischen Zinskosten von 5 % plus 1 % des Verkehrswerts der Liegenschaft für Nebenkosten. Insgesamt dürfen die Kosten maximal einen Drittel des Nettoeinkommens ausmachen. Bei der Vorstellung dieser beiden Modelle entstand ein reger Dialog zwischen dem Referenten und den Teilnehmern. Fragen wie etwa, was passiere, wenn der Partner sterbe oder wenn man bereits nach drei Jahren sterbe, die Rente aber auf zehn Jahre oder

mehr ausgelegt wurde, oder wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Liegenschaft verbleiben könne, wurden besprochen. Nach der Veranstaltung stand der Referent an einem Informationstisch für weitere Fragen und Anliegen zur Verfügung. Die Teilnehmenden kamen aus acht Gemeinden im Säuliamt. Einige Interessierte nutzten den von der Alterskommission offerierten Apéro, um mit Michael Muheim ins Gespräch zu kommen. (pd.) Kontakt Michael Muheim (Erstgespräch kostenlos) Tel. 079 534 07 08 oder mmuheim@datazug.ch.

Mit grosser Freude haben die Behörden und die vielen Projektbeteiligten die deutliche Zustimmung von 76 % Ja-Stimmen zum Generationenprojekt «Erweiterung Schulanlage Mettmenstetten» zur Kenntnis genommen. Mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten übten ihr Stimmrecht aus – für diese aussergewöhnlich hohe Stimmbeteiligung und das damit bekundete Vertrauen in unsere Arbeit bedanken wir uns bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Mettmenstetten ganz herzlich. Ein grosses Dankeschön geht auch an die vielen bei der Planung engagierten Beteiligten aus Schule, Vereinen, Parteien und allen weiteren Be-

völkerungskreisen, die dieses für Mettmenstetten einmalige Projekt wesentlich mitgestaltet und dabei überaus wichtigen, inhaltlich hochstehenden Einsatz gezeigt haben. Gemeinsam mit den Architekten und Planern haben wir nun seit fünf Jahren an diesem auch architektonisch attraktiven Projekt gearbeitet. Mit der überwältigenden Zustimmung sind wir hochmotiviert, die «Erweiterung Schulanlage Mettmenstetten» mit Einsatz, Sorgfalt und im vorgegebenen Kreditrahmen für den Bezug im Sommer 2021 zu realisieren. Gemeinderat Mettmenstetten Primarschulpflege Mettmenstetten


Stellenanzeiger

Schulen und Kurse

Veranstaltungen

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Ottenbach ist eine attraktive Gemeinde im Bezirk Affoltern am Albis mit rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die bisherige Sekretärin Tiefbau wird sich neu orientieren. Wir suchen deshalb per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n

Sekretär/-in Hoch- und Tiefbau (80 – 100 %) Zudem suchen wir infolge Pensionierung der Sekretärin Soziales per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n

Sekretär/-in Soziales (60 %) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführlichen Stelleninserate und weitere Informationen über die Gemeinde Ottenbach finden Sie unter: www.ottenbach.ch.

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Gewerbe/Dienstleistungen

«Nicht-Lesung»

Siegen ist Pflicht

Blanca Imboden kommt mit ihrem aktuellen Buch «Arosa» ins Haus zum Seewadel, Affoltern. > Seite 21

Der FCWB spielt am Samstag gegen das Liga-Schlusslicht United Zürich. > Seite 25

Carmen Schulz geht auf Wanderschaft …

Freitag, 28. September 2018

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«Magenbotaniker» Die Pilzkontrolleure in Affoltern geizen nicht mit Ratschlägen und Kochtipps. > Seite 27

Ein Garten zum Leben, Wachsen, Werden und Sein

... und will ihr «Viva Fitness» übergeben

Brigitte Waterreus’ Firma «Gartendsein» konzipiert Gärten

10 Jahre «Viva Fitness» darf das kleine, aber feine Fitness-Studio nur für Frauen im Zentrum von Affoltern in diesem Jahr feiern. Grund genug für Carmen Schulz, über sich und ihre persönlichen und geschäftlichen Ziele nachzudenken.

«Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt» steht auf der Einsteigeseite der Homepage von «Gartendsein». Brigitte Waterreuses Leben als Gartengestalterin begann vor 20 Jahren mit ihrem eigenen Garten.

«Schon länger trage ich einen grossen Wunsch in mir. Ich bin vor über 25 Jahren in die Schweiz eingewandert. Und nun möchte ich quasi wieder zurückwandern» lächelt sie leise beim Erzählen. «Und das Zurückwandern meine ich tatsächlich wörtlich. Ich würde gerne von Aeugst über Einsiedeln nach Leipzig zu Fuss gehen. Dafür würde ich die Jakobsweg-Route nehmen, aber einfach umgekehrt. Nicht, um zu pilgern, sondern um mir endlich ganz viel Zeit für mich zu nehmen. Innezuhalten wo es mir gefällt, Leuten begegnen, Orte zu entdecken und einfach zu entschleunigen», führt sie weiter aus. Das mache sie alleine, lässt sie weiter wissen. Zwar haben sich schon ganz viele Bekannte, die von ihren Plänen erfahren haben, gemeldet und werden sie auf Teilstrecken begleiten, aber sie habe sich dieses Ziel ganz für sich selbst gesteckt. Das Frauen-Fitnessstudio «Viva Fitness» hat sie vor über zehn Jahren gegründet. Nun möchte sie mit ihren 50 Jahren als Fitnesstrainerin langsam zurücktreten und diese Aufgabe in jüngere Hände übergeben. «Ich habe mir das lange überlegt. Aber mit 55 oder gar 60 Jahren will ich schon lange nicht mehr in diesem Beruf tätig sein, deshalb soll jetzt eine junge, fitte und ambitionierte Nachfolgerin mein Studio übernehmen. Und da ich mir ja meinen Wunsch erfüllen will, auf Schusters Rappen meiner Zukunft entgegenzugehen, ist für mich genau jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel und die Übergabe meines Studios gekommen», erklärt sie.

................................................... von susanne crimi

Überschaubar mit Erweiterungsmöglichkeiten «Viva Fitness» hat sich als Fitness-Studio für Frauen einen Namen gemacht. Die Räume lassen auch weitere Nutzungsmöglichkeiten zu. Denkbar wäre eine dazugehörige Massage-Zone, andere apparative Behandlungsmöglichkeiten, die Erweiterung des Fitnessangebotes mit Group-Fitness-Stunden wie Step-Aerobic, Zumba und Ähnlichem oder auch eine Erweiterung im Ernährungsberatungssegment. Die Grösse des Studios ist übersichtlich und so ohne weiteres Personal zu anzeige

Carmen Schulz will wandern gehen und sucht deshalb eine Nachfolge für ihr Geschäft. (Bild Susanne Crimi) führen. Vorstellbar wäre auch eine Übernahme zu zweit. Somit könnten die Präsenzzeiten auch aufgeteilt werden. Durch einen Türbadge können die Kundinnen ganztags von früh bis spät frei zum «Fitten» eintreten. Für Probetrainings oder persönliche Beratungen steht ein elektronisches System zur Verfügung, um Termine zu vereinbaren. Beste Voraussetzungen für eine Nachfolge also, um in ein funktionierendes Fitness-Studio einzusteigen und eigene Visionen zu verwirklichen. Nun wartet Carmen Schulz auf die passende Person, die den Wunsch, selbstständige Fitnessinstruktorin zu werden, mit «Viva Fitness» umsetzen möchte.

Mithelfen, einen Lebenstraum zu verwirklichen «Ich freue mich, mein Frauen-FitnessStudio in jüngere Hände zu übergeben und damit mitzuhelfen, einen Lebenstraum zu verwirklichen. Wenn es mir beim Wandern gefällt, laufe ich, nachdem ich in Leipzig angekommen bin, einfach weiter», lächelt sie. «Nach Norddeutschland, an die Ostsee, wo immer es mich hintreibt. Aber erst will ich eine tolle Person finden, die sich erfüllen will, was für mich vor zehn Jahren auch ein Wunschtraum war.» (sci) Infos bei Carmen Schulz, Viva Fitness, Zürichstrasse 53, Affoltern. Telefon 044 760 44 88 oder 079 209 40 13, E-Mail info@vivafitness-affoltern.ch, www.vivafitness-Affoltern.ch.

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Sie zog mit ihrer Familie ins eigene Haus und der dazugehörige Garten war veritables Brachland. Sie erkannte damals schon die Wichtigkeit eines Konzeptes, um einen Garten, in dem man lebt, beobachtet, geniesst und auch einfach «ist», entsprechend anlegen zu können. Ihre Begeisterung, gepaart mit Selbststudium von Gartenbau, Pflanzenkunde und Design verhalf zu vielen grösseren und kleineren Aufträgen im Bekannten- und Freundeskreis. Nach einer Ausbildung an der Zhaw in Wädenswil, bei der vor allem fachlich-technisches und zeichnerisches Know-how vertieft wurde, gründete Brigitte Waterreus vor sechs Jahren die «Gartendsein» GmbH.

Ein Gartenkonzept? Braucht es das? Warum ein Konzept, bevor ein Garten gestaltet wird? Brigitte Waterreus erklärt das so: «Den Stil des Hauses, der Besitzer, der Einrichtung aufnehmen und im Aussenraum, sei es Terrasse oder Garten, weiterführen, so setze ich meine Anhaltspunkte. Gibt es Kinder, Haustiere, die auch einen Platz draussen beanspruchen? Haben die zukünftigen Garteninhaber Lust und anzeige

beitet und gezeichnet ist, geht es an die Umsetzung. Auch da sind den Kundinnen von «Gartendsein» viele Möglichkeiten gegeben. Das Konzept besteht aus Modulen. So ist es möglich, alles oder einen Teil der Gartenarbeit selbst zu schaffen, durch ein Team erledigen zu lassen, eigene Fachleute mit einzubringen, nur einen Teil der Umsetzung vorerst zu realisieren und vieFür Brigitte Waterreus ist ein Garten viel mehr les mehr. Auch als nur Pflanzen und Stauden. (Bild zvg.) kann Brigitte Zeit zum Gärtnern, Farb- oder Pflan- Waterreus ein Modul ausarbeiten, wie zenwünsche oder braucht es eine pfle- der Garten in zehn Jahren aussehen geleichte Umgebung, Robotermäher, wird und welche Veränderungen zu Beleuchtungen, Bewässerungsanla- erwarten sind. Als Abrundung erhalgen? Ein Garten wird erwachsen, ten die neuen Gartenbesitzer eine DoPflanzen gross. Wie sehen die Bedürf- kumentation. Darin sind Infos für Pflenisse in zehn Jahren aus? Was kann ge und Schnitt, Blütezeit und Anleiaus dem Spielplatz entstehen, wenn tungen für alle Jahreszeiten enthalten. Und sind nach langer Zeit wieder Gardie Kinder ihn nicht mehr brauchen?» «Meine Arbeit ist sowohl emotio- ten(änderungs)wünsche entstanden, nal, weil ich mich bei meinen Kunden kann «Gartendsein» GmbH aufgrund einfühlen will, sie spüren möchte, als der Moduleinteilung einfach neue Vorauch kreativ. Dann kommt eine struk- schläge für Änderungen machen, die turierte Ebene mit dazu, das ist dann sich wunderbar in das Bestehende einder technisch-praktische Part in mei- fügen. Auch Einrichtungen wie Winnem Job. Und letztlich bin ich auch tergärten, Lounges, Töpfe auf Terraspragmatisch, was auch wichtig ist. Ein sen und vieles mehr plant Brigitte Aussenraum muss ja praktische Ele- Waterreus mit Herz und Verstand. mente beinhalten, was nützt das schönste Design, wenn alles unhand- Gartendsein GmbH, Brigitte Waterreus, Lettenlich und nur zum Anschauen da ist?», acherstrasse 59, Hedingen, 076 673 98 89, so Waterreus. Wenn ein Konzept erar- www.gartendsein.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 3. Oktober 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Samstag, 29. September 9.30 Chor-Projekt Auftakt im Chor der Kirche Sonntag, 30. September 9.30 Erntedankgottesdienst mit dem Oberämtler Chor Gästen aus Siebenbürgen und Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Gabenverkauf Montag, 1. Oktober 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 28. September 14.00 «So war meine Kindheit», Erzählcafé im Wöschhüsli Samstag, 29. September 10.00 Familienmorgen. Beginn im Chilehuus, anschliessend Familienkafi 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Dienstag, 2. Oktober 18.00 Vernissage der Ausstellung «Menschenrechte» im Chilehuus. Apéro mit anschl. kurzer Einführung durch H. Gerber und A. Huber 19.30 «Christliche Werte: bedroht, umkämpft oder längst überholt?» Vortrag und Diskussion mit Dr. S. Behloul, Fachleiter Christentum ZIID. Donnerstag, 4. Oktober 14.00 Seniorentreff: «Bunt sind schon die Wälder», Pfrn. E. Studer singt mit uns Lieder zur Herbstzeit (auch Zuhörer sind willkommen!) 19.30 Themenabend zur Ausstellung «Menschenrechte», mit Referat von Amnesty International und Beteiligung von Schülern der Sekundarschule Ennetgraben

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 29. September 9.30 Kolibri-Treff auf der Rotenbirben. Treffpunkt im Kirchgemeindehaus Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit dem Chor «Changing Times» unter der Leitung von Casey Crosby, mit Pfrn. S. Sauder Der «Change» (Änderung, Wechsel, Umkehr) im Namen des Chores soll auch das Predigt-Thema sein

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 30. September 11.00 Ökumenischer Feuerwehr- und Erntedankgottesdienst im Feuerwehrlokal vis à vis der katholischen Kirche. Der Kirchenchor singt die Toggenburger Messe von Peter Roth. Anschliessend Apéro Erntegaben können am Samstag von 10.00 bis 16 .00 Uhr beim katholischen Pfarramt abgegeben werden Montag, 1. Oktober 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 3. Oktober 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 5. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit Spitalpfarrerin Daniela Hess und Organistin Anette Bodenhöfer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 30. September 9.30 Erntedankgottesdienst mit dem Oberämtler Chor Gästen aus Siebenbürgen und Pfr. Christof Menzi Anschliessend Gabenverkauf M. Matsuura, Orgel 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche «Duruflé» A cappella Chor Zürich unter der Leitung von Bohdan Shved und an der Orgel Olga Zhukova. Lesungen: Pfr. Christof Menzi. Eintritt frei/Kollekte Mittwoch, 3. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 4. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss–Jenny Voranzeige: Samstag, 6. Oktober 20.00 bis 22.00 Uhr Hagios Liederabend mit Helge Burggrabe Gesungenes Gebet Kappeler Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen. Eintritt frei, Kollekte

Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 30. September 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. Jakob Dubler Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 JUKI in Mettmenstetten Pfr. Fritz und Vikar Anschliessend Pizza im Pfarrhaus Donnerstag, 4. Oktober Elternabend 2.-Klassunti, Ruth Andermatt im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfr. Dubler Musik: Veronica Hvalic Vorankündigung: Sonntag, 7.Oktober 10.00 Regionalgottesdienst zu Erntedank und Chilbi mit Pfrn. C. Mehl und dem Affoltemer Jodelclub unter der Leitung von Therese Lüscher. Musik: Veronica Hvalic. Es werden unsere beiden Konfirmanden Lilli Brechbühl und Roman Brand vorgestellt

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli 17.00 Jugendgottesdienst mit Pfarrer Andreas Fritz Freitag, 5. Oktober Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 28. September 19.00 Concerto piccolo mit Mirjam Künzli (Querflöte) und Angela Bozzola (am Flügel) Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 30. September 8.15 Frühstücksbuffet 10.00 Gottesdienst Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (am Flügel) Singsaal Chilefeld 9.15 Kolibri Singsaal, anschliessend Turnhalle Montag, 1. Oktober 15.45 Minichile Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 2. Oktober 11.30 Senioren-Mittagstisch Katholisches Chilehuus 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 3. Oktober 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 4. Oktober 12.00 Club 4, Gruppe Alpha 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 29. September 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 30. September 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 2. Oktober 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 3. Oktober 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 4. Oktober 19.00 Rosenkranz Freitag, 5. Oktober 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Kafi bei «Ottenbach kreativ» www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 30. September 11.00 Ökumenischer Erntedankgottesdient im Stützpunkt der Feuerwehr Hausen Der Kirchenchor singt die Toggenburgermesse Montag, 1. Oktober 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 4. Oktober 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. September 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti und Silvana Bartels (Ministranten-Aufnahme)

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden

Samstag, 29. September 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 30. September 9.30 Erntedankgottesdienst in Kappel Pfarrer Christof Menzi

Sonntag, 30. September 10.30 Gottesdienst zum Erntedank mit Generalvikar Dr. Josef Annen zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Musik: Trio Weliona Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Sonntag, 30. September 10.00 Aumüli Stallikon Familien-Gottesdienst zum Erntedank Pfr. Otto Kuttler und Judith Fries mit Kinderprogramm Fiire mit de Chliine Musik: Musikgesellschaft Stallikon. Anschliessend Apéro und kleines Mittagsbuffet auf Kollektenbasis. Der Anlass findet auch bei schlechter Witterung statt. Parkplätze auf dem Gelände sind ausgeschildert Montag, 1. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Mittwoch, 3. Oktober 14.00 Kolibri in Wettswil Donnerstag, 4. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 5. Oktober 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 29. September 10.00 Fiire mit de Chline im Pfarreizentrum zum Thema: «Jesus, mein Freund» 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 30. September 9.00 Kein Gottesdienst 10.30 Gottesdienst zum Erntedank mit Generalvikar Dr. Josef Annen in Obfelden zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Musik: Trio Weliona Anschliessend Apéro Mittwoch, 3. Oktober 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Freitag, 28. September 19.00 Alphalive 19.00 Eheabend-Plus Samstag, 29. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 30. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst «Gott als mein Finanzberater» David Ruprecht Kinderprogramm, Teenie-Godi Anschliessend Taufe Montag 1. Oktober 12.00 Mittagstisch 19.00 Elternkurs Dienstag, 2. Oktober 14.15 60plus Singnachmittag Mittwoch, 3. Oktober 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 30. September 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort Mehr unter: www. emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 29. September Ab 17.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Oktober-Programm 2018 Dienstag, 2./9./16./23./30. Okt. 2018 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 3./24./31. Oktober 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 4. Oktober 2018 SENIORENTREFF Bunt sind schon die Wälder Singen mit Pfrn. E. Studer 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 4. Oktober 2018 WANDERUNG Baden – Baldegg – Baden Wanderzeit: 3½ Std. 7.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Rita Lüssi, 044 761 81 65 Donnerstag, 11. Oktober 2018 SPAZIERGRUPPE Immensee – Risch, Landhaus Wanderzeit: 1½ Std. 8.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 18. Oktober 2018 BERGWANDERUNG Grenchenberg – Oberes Brüggli Wanderzeit: 4 Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Mittwoch, 24. Oktober 2018 EXCURSION Antaswiss AG Knonau Abfallhai Produktion Betriebsführung: 1½ Std. 13.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute So, 14. Okt., Tavolata, 12.00 Uhr Do, 25. Okt., Mittagstisch 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.- / Tavolata Fr. 15.An- / Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91

Alltagshilfe leisten und erhalten

ohne dass Geld fliesst. give&get, das attraktive Zeittauschnetz und seine Regionalgruppe Ämtler Tauschnetz freuen sich auf neue Mitglieder. Sind Sie auch dabei? Jetzt informieren und anmelden auf www.giveandget.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 30. September 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung Darbietung der Kinder 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 28. September 2018

Fahrschule Chresta erhält Verstärkung

Attraktiver Supermarkt für alle Bedürfnisse des täglichen Bedarfs

Neuer Mitarbeiter fährt im Kanton Zug

20 Jahre Lärche-Märt in Bonstetten: Rabatte für die Kunden

Fabio, der neue Fahrlehrer der Fahrschule Chresta, ist seit Juli auf den Strassen im Kanton Zug, Aargau und Zürich unterwegs. Wer sich bis Ende Jahr anmeldet, erhält eine Fahrstunde gratis.

Die Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Migros Zürich hat es ermöglicht, den Standort an der Schachenstrasse 115 in Bonstetten zu einem attraktiven Supermarkt für alle Bedürfnisse des täglichen Bedarfs erblühen zu lassen. Nun feiert der LärcheMärt sein 20-Jahre-Jubiläum.

Fabio De Melo hat zuvor ein Praktikum bei der Chresta Fahrschule in Affoltern gemacht. Ende Juli hat er die Fahrlehrer-Ausbildung erfolgreich mit eidgenössischem Fachausweis abgeschlossen. Er arbeitet nun als Verstärkung für die Chresta Fahrschule, welche ihren Sitz in Affoltern hat. Sein Einsatzgebiet ist jedoch hauptsächlich der Kanton Zug, da er dort auch

wohnt und als langjähriger Paketbote das Gebiet perfekt kennt. Fabio ist verheiratet und hat zwei Kinder, Freude an Fussball, Musik und Reisen. Er hat eine ruhige Art und viel Geduld, die Ausbildung von Fahrschülern macht ihm grossen Spass. Zudem spricht er neben perfektem Deutsch auch fliessend Portugiesisch und Italienisch. Kurse wie Nothilfe oder Verkehrskundeunterricht können in Affoltern in der Nähe des Bahnhofs besucht werden, wie auch weitere Ausbildungen für Motorrad oder Lastwagen und Car. Die Chresta Fahrschule bietet sämtliche Aus- und Weiterbildungen rund um den Strassenverkehr an. Da Fabio im Moment noch Platz für neue Fahrschüler hat, profitieren alle Neuangemeldeten bis Ende Jahr von einer gratis Fahrstunde, verteilt auf die ersten vier Fahrlektionen. (pd.) Weitere Informationen auf

Fabio de Melo mit seinem Fahrschulfahrzeug. (Bild zvg.)

www.chresta.ch oder per Telefon: 044 761 59 58.

Schmerzfrei dank Beweglichkeit

Biokinematiktraining im Gymfit Affoltern Als derzeit einziges Schweizer Fitnessstudio bietet das Gymfit in Affoltern das Biokinematiktraining an. Zwei zertifizierte Trainerinnen begleiten die Trainingseinheiten. Die Lehre der Biokinematik vereint wichtige Erkenntnisse aus der Medizin, der Mathematik und der Biologie. Sie beschreibt, wie Bewegung im lebendigen Körper funktioniert und beschäftigt sich mit der Frage, wie Schmerzen entstehen und wie ein Körper, der seine natürliche Bewegungsfähigkeit verloren hat, wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Die Biokinematik gründet auf der Erkenntnis, dass die meisten chronischen Schmerzen sowie verschiedene Krankheitsbilder wie Arthrose oder Bandscheibenvorfälle durch muskuläre Funktionsstörungen entstehen. Die Auslöser solcher Störungen können ein einseitiger oder bewegungsarmer Lebensstil, Verletzungen oder Unfälle sein. Durch die Erkenntnisse der Biokinematik ist es möglich geworden, solche Schmerzen ganz ohne Operationen und Medikamente erfolgreich zu therapieren. Das Biokinematiktraining eignet sich sowohl als Prophylaxe (steigert die gesamte Muskel-Leistungsfähigkeit) als auch bei bereits bestehenden Schmerzen. Mit spezifischen Körperübungen wird die verkürzte Muskulatur in ihre ursprüngliche Länge umgebaut. Dadurch kann sich der Körper in seinen natürlichen Bewegungsbahnen fortbewegen, die Muskelarbeit optimiert sich, die Schmerzen gehen zurück. Die Anwendung von biokinematischen Übungen erfordert eine präzise Anleitung und viel Körperbewusstsein. Entscheidende Voraussetzung für das Erlernen und die korrekte und sichere Ausführung der Übungen ist immer eine fachgerechte Anleitung durch einen qualifizierten Trainer und eine entsprechende Eingangsberatung bezüglich der individuellen Situation des Kunden.

Wirksamkeit der Trainingsmassnahmen Wissenschaftlich erhärtet sind die oben genannten Prinzipien noch nicht. Eine entsprechende Studie läuft zurzeit, erste Resultate können gegen Ende 2018 erwartet werden. Kundinnen und Kunden, die sich nach biokinematischen Ansätzen bewegen liessen, schildern Erstaunliches. So berichtet der Trailrunner Thibaud Clipet über Schmerzen in der Achillessehne, und dass biokinematische Übungen besser wirken, als jede Schmerztablette: «Manche Übungen lindern die Schmerzen innerhalb weniger Minuten!» Marcel, 62 Jahre, leidet an einem Bandscheibenvorfall mit Verengung im Spinalkanal. Die Schmerzbelastung war so intensiv, dass Schlafen am Stück auf anderthalb Stunden begrenzt war. Dank einem intensiven Muskel-Längentraining kann Marcel wieder durchschlafen und die Schmerzen sind verschwunden. «Ich sehe keine Notwendigkeit mehr für eine Operation!» (pd.) Im nächsten Teil: Wie Marcel und Marian schmerzfrei wurden.

Manuela Schönbächler (rechts) und Susanne Theofanidis, die beiden zertifizierten Biokinematiktrainerinnen BGB im Gymfit Affoltern. (Bild zvg.)

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Der ehemalige Mars-Logistiker Felix Müller aus Wettswil hat vor 20 Jahren diese Geschäftsbeziehung mit der Migros gestartet. Trotz des intensiven Tagesgeschäftes, aber dank der ausgezeichneten Geschäfts-Partnerschaft mit Migros hat das Unternehmerpaar Felix und Simone Müller diesen Schritt noch keinen Tag bereut. Am 1. Oktober 1998 haben Müllers mit vier weiteren Mitarbeiterinnen die Türen des Lärche-Märt das erste Mal geöffnet. Was sich damals abspielte, haben die Inhaber des MigrosPartner-Geschäfts heute noch lebhaft vor Augen. An diesem ersten Tag strömten über 800 Kunden in den damals noch 180 m² grossen Lebensmittelladen und dankten die Eröffnung des neuen, dorfeigenen MigrosPartners mit grossen Einkäufen. In den Folgewochen hat Felix Müller sich wenig Schlaf gönnen können. Morgens stand er täglich um vier Uhr auf und fuhr zum Engros-Markt in Zürich. Da kaufte er frische Früchte und Gemüse und kam oft mit neuen Varietäten nach Hause. Schnell war auf dem Engros bekannt, dass Felix die Ärmel immer «hochgekrempelt» trug und keine Qualitätskompromisse einging. Über die Jahre haben sich sehr gute Geschäftsbeziehungen zu den Produzenten und Importeuren aufgebaut und Felix Müller ist im ganzen Engros sehr wohl bekannt für seine «gute Nase». Es sind Spaghetti aus dem Val Puschlav oder der Honig aus dem un-

Felix und Simone Müller mit einem Teil des Lärche-Märt-Teams und dem Original-Eröffnungsplakat aus dem Jahr 1998. (Bild zvg.) teren Säuliamt, die Kartoffeln aus der Wettswiler Scholle oder die frischen Küchenkräuter aus der Sonnenstube im Zürcher Furttal, das breite und sehr interessante Rohmilch-Käsebuffet oder viele weitere Spezialitäten der über 50 Lieferanten, die das Herz von Simone Müller höherschlagen lassen. Die Kombination Migros-Produkte und Markenartikel haben von Anfang an sehr guten Anklang in Bonstetten, Wettswil und Stallikon gefunden. Dieser Mix, meinen die Inhaber, sei es auch, der die Kundschaft immer wieder motiviert, im Lärche-Märt einzukaufen. Dass es überhaupt möglich ist, mit einer derart breiten MigrosPalette noch Fremdprodukte führen zu dürfen, ist der Hauptpfeiler des Partner-Vertrages. Er lässt es zu, dass der Ladeninhaber ein Viertel des Sortimentes zum Migros-Grundsortiment ergänzen kann.

Jubiläumsrabatte von zehn Prozent Beim Einkauf durch die auf 500 m² vergrösserte Verkaufsfläche merkt der Kunde schnell, dass hier mit Leidenschaft gearbeitet wird. Das grosse

Lärche-Märt-Team – es sind 26 Leute auf der Lohnliste – arbeitet mit gutem Teamgeist zusammen und kennt viele Kunden persönlich. Aktuell befinden sich drei Lernende in den verschiedenen Ausbildungszyklen. Diese werden von Anfang an stark ins Team integriert und können durch die enge Ausbildungsbeziehung rasch wachsen und schnell Mitverantwortung in den Tagesabläufen und sogar im Bestellwesen übernehmen. Nun steht ein grosses Jubiläum vor der Türe und darf nächste Woche mit dem gesamten Team und der ganzen Kundschaft gefeiert werden. Von Montag bis Samstag wird jeder Einkauf belohnt mit einem speziellen Produkt aus dem Sortiment. Ein einmaliger Gutschein von zehn Prozent Geburtstags-Rabatt kann an einem beliebigen Tag in dieser ersten Oktoberwoche eingelöst werden. Am Samstag dann feiert das Team zusammen mit 120 weiteren Gästen in der Glashalle der Gärtnerei Guggenbühl Bonstetten ein rauschendes Fest. (pd.) Lärche-Märt, Bonstetten, Jubiläumswoche vom 1. bis 6. Oktober.

Verkehrsschulung auf hohem Niveau in Affoltern

Learnpool: Kompetenz-Zentrum für Verkehrsteilnehmer Das heutige oft hektische Verkehrsaufkommen stellt an die Fahrzeuglenker hohe Anforderungen. Das VerkehrsAusbildungszentrum in Affoltern bietet Schulung für sämtliche motorisierten Verkehrsteilnehmer. Das seit mehr als zehn Jahren bestehende Ausbildungszentrum für Verkehrsteilnehmer stellt ein umfassendes Angebot für sämtliche Fahrzeuglenker zur Verfügung. Mit neuerdings acht individuell ausgebildeten Lehrpersonen ist Learnpool in der Lage, Lehrgänge für die Fahrbewilligung sämtlicher Fahrzeuge anzubieten. Neben einer allgemeinen Verkehrsschulung und Nothelferkursen, können sich auch Senioren über ihre ganz persönlichen Probleme im heutigen Verkehr beraten lassen. Der umfassende Verkehrsunterricht wird nun mit zwei zusätzlichen Fachpersonen ergänzt. Die Fahrlehrerin Silvia Trinkler, Erwachsenenbildnerin mit SVEB-Zertifikat, ist mehrsprachig und erteilt Fahrschule auch in den Sprachen Albanisch, Englisch und Französisch. Sie hat sich spezialisiert auf sogenannte Angstfahrer. Das sind Personen, welche infolge ihres Alters oder ihrer Erlebnisse im Verkehr, etwa eines Unfalls, eine gewisse Traumatisierung verarbeiten müssen.

Ein kompetentes Team: (oben) Raphael Häberli, Silvia Trinkler. (unten von links): Werner Huber, Beat Böni, Patrick Rinderli, Stefan Frey. Vom Learnpool-Team fehlen auf dem Bild: Roger Schoch und Roger Vollenweider. (Bild Martin Mullis) Bestens ausgebildete Lehrpersonen sorgen für kompetente Ausbildung Ebenfalls neu zum Learnpool-Team gestossen ist ihr Sohn Raphael Häberli. Auch er kann eine Spezialausbildung vorweisen. Personen, welche infolge eines körperlichen Handicaps in ihrem Fahrzeug individuelle Einrichtungen benötigen, sind in der Fahrschule mit Raphael Häberli bestens aufgehoben. Beide neu dazugekommenen Lehrpersonen haben die Ausbildung als Nothilfe-Instruktoren absolviert. Mit dem verstärkten Team bietet das

Ausbildungszentrum für Verkehrsteilnehmer Garantie für einen kompetenten Unterricht bis zur Prüfungsreife für die Kategorien Auto, Anhänger, Motorrad, Taxi, LKW, Car sowie Motorboote an. Das Team des Learnpools gilt als die grösste Fahrschule im Bezirk Affoltern und Umgebung. Die Verkehrsspezialisten freuen sich, künftige Verkehrsteilnehmer kompetent und innert möglichst kurzer Zeit prüfungsreif zu schulen, um sowohl die theoretischen als auch praktischen Prüfungen erfolgreich absolvieren zu können. (mm)


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Gewerbe

Freitag, 28. September 2018-

«Ich lasse meine Kundinnen erst raus, wenn ich selber zufrieden bin» 15 Jahre «Beauty by Fabienne Jaques» in Affoltern

Fabienne Jaques und ihr Fachmann fürs Technische: Stefan Frey. (Bild Thomas Stöckli) «Je älter man wird, desto mehr muss man in seine Schönheit investieren», weiss Fabienne Jaques. 2003 hat sie blutjung den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Damals noch an der Unteren Bahnhofstrasse, beschränkte sie sich aufs kosmetische Kerngeschäft. Nach rund neun Jahren folgte der Umzug in die Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse – und schon vorher die schrittweise Erweiterung des Angebots: Bereits 2004 kam die definitive Haarentfernung dazu, ein Jahr später das Permanent-Make-up. Fabienne Jaques vertiefte ihre Kenntnisse im Bereich Anti Aging und setzte zusätzlich auf Microdermabrasion für eine geschmeidigere Hautoberfläche sowie das Micro-Needling, das ausgewählte Wirkstoffe in tiefere Hautschichten einbringt. «Ich lasse meine Kundinnen erst raus, wenn ich selber zufrieden bin», betont Fabienne Jaques. Mit ihrem Blick fürs Detail und ihrer Art vermochte sie zu überzeugen. Die Jüngs-

ten sind Teenager mit Pickeln oder den ersten Haaren an den Beinen, die ältesten längst über dem Pensionsalter, die das machen lassen, was sie selber nicht mehr können, oder sich schlicht etwas gönnen. Wer einmal da war, kommt in der Regel wieder.

Interesse für Neues Die meisten ihrer Kundinnen seien allerdings in ähnlichem Alter – und wie die Beauty-Spezialistin selber beschäftigen sie sich heute mit anderen Themen als vor 15 Jahren. Was macht man mit den Falten, was mit den lichter werdenden Wimpern oder den unerwünschten Fettpölsterchen? Themen, die übrigens nicht nur die Frauen beschäftigen: «Zu mir kommen auch viele Männer, die das Beste aus sich herausholen wollen, die sich gefallen wollen, wenn sie in den Spiegel schauen», so Fabienne Jaques. Seit rund zwei Jahren bietet das Kosmetikstudio zusätzlich noch Kryo-

lipolyse an – und damit die Möglichkeit, Fettzellen gezielt und nachhaltig verschwinden zu lassen. Um dies neben ihren sonstigen Dienstleistungen überhaupt anbieten zu können, hat sie Stefan Frey ins Boot geholt. Er hat nicht nur eine Affinität für die Schönheit, sondern liebt auch das Technische. Ein wichtiger Faktor in der Kosmetikbranche, die immer mehr hochentwickelte Gerätschaften aus der Medizin für sich entdeckt. Neues wird es bei Fabienne Jaques übrigens auch künftig immer geben. «Ich habe nach wie vor viel Freude an meinem Beruf», versichert sie. Demnächst wird sie ihre Kundinnen mit einem Epiliergerät der neusten Generation behandeln können. Einen weiterer Geheimtipp ist in der Pipeline: Ein neues Gerät, das verschiedene Haut-Anomalien schnell und schmerzfrei wegbringt. (tst.) Beauty by Fabienne Jaques, Obere Bahnhofstrasse 3, Affoltern. Tel. 079 679 51 86, www.beauty-by.ch.

Krise nach der Geburt?

Ursula Staffiero-Gehre bietet Erste Hilfe bei Schreibabys Ein untröstlich weinendes Baby wird häufig zur Belastungsprobe für die ganze Familie, die Eltern stossen an physische und psychische Grenzen. In einer solchen Krisensituation werden unbewusste Verhaltensmuster aktiv, wodurch die Regulationsfähigkeit sowie die Beziehungs- und Bindungsfähigkeit deutlich abnehmen. Wie können die Eltern in ihrer Rolle gestärkt werden. Von «ich weiss nicht weiter und kann nicht mehr» zu Klarheit, Stabilität und Zuversicht zurückfinden?

Was ist EEH? Die Emotionelle Erste Hilfe ist eine körperorientierte Kurzzeit-Therapie für Eltern und Babys in emotionellen Krisen nach der Geburt. Sie setzt überall dort an, wo Eltern und Kinder Belastendes erlebt haben oder sich in einer belasteten Situation täglich wiederfinden. Die EEH begleitet Familien in schwierigen Situationen zu mehr Sicherheit, Kompetenz und gestärkter Bindung. Für den Aufbau eines sicheren Bindungsfeldes ist ein gutes «Bei-sich-sein» aber Grundvoraussetzung. Durch einfache körperorientierte Methoden wird dies etabliert. Die Eltern-Baby-Therapeutin Ursula Staffiero unterstützt die Eltern, sich selber in der schwierigen Situation besser zu verstehen, die Verbindung zum dazugehörigen Körpererleben zu knüpfen und dadurch die Wahrnehmungs- und Selbstanbindungsfähigkeit zu stärken. «Auf dieser gesi-

die sanfte Körperarbeit mit den Babys. Dabei fördert Ursula Staffiero durch zarte, schmetterlingsleichte Berührungen und spezifische Positionierungen des Körpers eine allgemeine Entspannung des Babys. Die Babys werden in ihrem Ausdrucksprozess unterstützt Die Babys werden in ihrem Ausdrucksprozess unterstützt und begleitet, und begleitet. (Bild zvg.) wenn diese nötig cherten Basis kann sich beim Kind oft sind, um Belastung zu integrieren schon ganz viel lösen, manchmal ist oder sich einfach mal mit der Belases aber wichtig, dass mit viel Empa- tung mitzuteilen. Im Zuge dieser Öffthie und Halt dem Kind die Möglich- nung wird die körperliche Ausdruckskeit gegeben wird, belastende Gefühle sprache weicher und koordinierter. zum Ausdruck zu bringen und zu inte- Das Baby beginnt neues Interesse an grieren», so Staffiero. «Eltern kommen der Welt zu entwickeln. Die Begleimit Still-, Schlaf- und Schreiproblema- tung der Eltern ist ein weiterer tiken zu mir, oder wenn rund um Schwerpunkt der EEH. Staffiero hilft Schwangerschaft und Geburt belasten- ihnen in behutsamen Schritten, den de Situationen erlebt wurden», erklärt emotionellen Kontakt zum Säugling sie. zu regulieren, Barrieren abzubauen und neue Erfahrungen mit sich und dem Baby zuzulassen. EEH unterstützt Ziele der EEH sowohl in der Schwangerschaft als Das Ziel der Emotionellen Erste Hilfe auch nach der Geburt und im Kleinbesteht darin, emotionale Blockierun- kindalter. (pd.) gen der Babys, die durch belastende oder traumatische Einflüsse vor, wäh- Ursula Staffiero-Gehre, Eltern-Baby-Therapeutin rend und nach der Geburt hervorgeru- Gemeinschaftspraxis für Osteopathie und Elternfen wurden, frühzeitig zu lösen. Ein Baby-Therapie, Zürichstrasse 82, Affoltern. wichtiger Aspekt dieses Ansatzes ist Telefon: 044 869 22 00, www.gehre.ch.


Vermischtes

Freitag, 28. September 2018

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Ämtler Bibliotheken im Oktober Die Herbstferien dauern im ganzen Bezirk von Montag, 8. Oktober, bis Samstag, 20. Oktober 2018.

Bibliothek Aeugst Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Freitag, 26. Oktober, 19 bis 22 Uhr: Harry-Potter-Nacht: In der Bibliothek wird der erste HarryPotter-Film gezeigt.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 2. Oktober, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Während der Herbstferien ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten offen. Freitag, 12. Oktober, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Montag, 15. Oktober, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 17. Oktober, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945; die

Geschichte meiner Familie» von Sacha Batthyany diskutiert. Donnerstag, 18. Oktober, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 20. Oktober, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig: Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Freitag, 26. Oktober, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Samstag, 27. Oktober, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Mit der Bahn geht es nach Zug und mit dem Bus zur Schönegg, wo die Standseilbahn auf den Zugerberg führt. Die Wanderung startet gemütlich bei der Bergstation, dann folgt die Wandergruppe dem langgezogenen Rücken des Zugerbergs, vorbei an der Kapelle Buschenchappeli, bis zum Zuger Alpli. Nun führt ein steiler Aufstieg mehrheitlich im Wald und in scharfen Zick-Zack-Kehren zum Alplihorn und weiter auf den Wildspitz und höchsten Punkt vom Kanton Zug auf 1571 Meter. Von hier hat man eine grossartige Rundsicht auf den Schwyzer Talkessel mit dem Lauerzersee, das

Bibliothek Kappel Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau

Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 31. Oktober, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung.

Mittwoch, 3. Oktober, 15 bis 15.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Für kleine und etwas grössere Geschichten-Fans ab 3 Jahren. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr: Schreiber vs. Schneider. Mein Leben als Paar. Im Stampfisaal, Eintritt: 23 Franken (inkl. einem Getränk). Tickets ab sofort im Vorverkauf in der Bibliothek (bibliothek.knonau@datazug.ch oder unter 044 767 12 39).

Bibliothek Hausen

Bibliothek Maschwanden

Ab dem 1. Oktober gelten wieder die Winteröffnungszeiten, zusätzlich zu den gewohnten Zeiten ist die Bibliothek demnach auch am Mittwochnachmittag von 14 bis 16 Uhr offen. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Hedingen Während der Herbstferien ist die

Über den Zugerberg zum Wildspitz Die anspruchsvolle Berg- und Gratwanderung führt über den Zugerberg zum Wildspitz und endet in Unterägeri am See.

Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Ägerital, den Ägeri- und Zugersee sowie die umliegenden Berge und Alpen der Zentralschweiz. Bei klarer Sicht reicht der Ausblick auch auf die Berge der angrenzenden Kantone bis zum Jura und den Vogesen. Nach dem Mittagessen aus dem Rucksack geht es auf einem aussichtreichen Gratweg über Hinter Gwandelen bis zur Halsegg hinüber. Dann erfolgt der Abstieg über Geissfarren, Hürital, Cholerhöchi, Rossalmig, Brandhöchi, Bomerhüttli und Meisbühl bis nach Unterägeri am See, wo es mit dem Bus und der Bahn wieder nach Hause geht. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am Samstag, 13. Oktober. Anmelden bis 9. Oktober: miteinander.wandern@bluewin.ch oder Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Herbstferien ist die Bibliothek am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 24. Oktober, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Obfelden Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Freitag, 26. Oktober, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 31. Oktober, 19.30 Uhr: 4. Lesekreis. Diskutiert wird das Buch «Lügnerin» von Ayelet GundarGoshen.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 2. und 23. Oktober, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. (Es wird nicht gemahnt.) Erweiterte Öffnungszeiten über das Winterhalbjahr: Nach den Herbstferien bis zu den Frühlingsferien 2019 ist die Bibliothek jeweils wieder am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Freitag, 26. Oktober, 15 bis 17 Uhr: Kafi International – ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen. Dienstag, 30. Oktober, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Silvia Vogt zeigt, wie die schönen Tunnelkarten gemacht werden.

Mittwoch, 31. Oktober, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten für Kinder ab 4 Jahren.

Bibliothek Rifferswil Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Am Montag, 1. Oktober, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwoch, 31. Oktober, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Cornelia Ramming und Marlies Mertl. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 1 und 3 ½ Jahren. Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren.

Bibliothek Wettswil Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Samstag, 27. Oktober, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 31. Oktober, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für alle Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 31. Oktober, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für alle Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (I.S.)

Sinnliche Naturgewebe für den Herbst

Neues Sortiment bei Fata Morgana Vom 3. bis 6. Oktober dürfen sich die Kundinnen an einem faszinierenden neuen Sortiment an Damenbekleidung aus Naturgeweben, bezaubernden Farben und charakterstarken Schnitten erfreuen. Hippe und kuschlige Strickwaren aus Irland, elegant kecke Röcke, Kleider, Pullovers und traumhaft umhüllende Mäntel lassen den Herbst in seiner Farbenfülle begrüssen. Die Kundinnen erwarten folgende Highlights: Changierende Blusen aus Seide und Leinen in wärmenden Gewürztönen, tiefen Blautönen bis hin zu kräftigen Beerenfarben. Hochwertige Hosen in vielfältig kombinierbaren klassischen Far-

Action und Spass in Rust

ben sowie interessante Einzelstücke für ausdrucksstarke Kombinationen eines jeden Looks. Vorbei an den verschiedensten Blautönen von tiefem Indigo bis zu winterlichem Seeblau über zu den – allzeit geschätzten und stets beliebten – Grüntönen Pistache, Olive oder Smaragdgrün. In diversen neuen Sujets und Kombos aus Farbtönen akzentuieren und wärmen die Schals und Foulards aus Seide, Wolle und weiteren kostbaren Naturgeweben und runden die Garderobenstimmung jeder Frau gekonnt ab. Attraktive Mengenrabatte versüssen den Einkauf. (pd.) Mittwoch, 3., bis Freitag, 5. Oktober, 10 bis 18 Uhr; Samstag, 6. Oktober, 10 bis 14 Uhr. Fabrik am Weiher, Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon.

Diesen Herbst sind wärmende Gewürztöne sehr gefragt. (Bild zvg.)

Die Welt der Pilze

Raiffeisenbank Kelleramt-Albis lud in den Europapark

Thementag im Wildnispark Langenberg

Bei bestem Wetter verbrachten 45 Jugendliche einen unvergesslichen Tag im Europapark. Zum vierten Mal auf die Beine gestellt hat diese Aktion die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis.

Am 30. September können Besucherinnen und Besucher auf dem Areal in Sihlwald die farben- und formenreiche Welt der Pilze erleben.

Viel Action hatten die Jugendlichen aus den Regionen Kelleramt und Albis am 15. September bei einem Ausflug in den Europapark Rust. Bei wunderschönem Wetter erlebten sie rasante Fahrten und geselliges Beisammensein. Mit einem Car ging es bereits um kurz nach sechs Uhr morgens los, damit jede Minute des Tages im Europapark genutzt werden konnte. In kleinen Gruppen genossen die Jugendlichen die wilden Bahnen und liessen sich die gute Laune auch durch den grossen Besucherauflauf nicht verderben. Die Raiffeisenbank Kelleramt-

45 Jugendliche waren dieses Jahr am Ausflug nach Rust mit dabei. (Bild zvg.) Albis hat sich sehr über die zahlreichen Anmeldungen gefreut. «Die jungen Kunden sind enorm wichtig für uns. Mit diesem Event wollen wir etwas zurückgeben und Danke sagen»,

erklärt Enrique Maurer, Reisebegleiter und Auszubildender im 3. Lehrjahr. «Wir hoffen, es sind alle – und viele andere auch – im nächsten Jahr wieder mit dabei.» (pd.)

Am Pilz-Tag vom 30. September gibt es viel zu sehen: Die präsentierten Frischpilze sind eine Augenweide und lassen über die Vielfalt dieser Lebewesen staunen. Sie reicht vom kleinen Schwindling bis zum Riesenbovist und vom dunklen Strubbelkopf bis zum kahlen Krempling. Pilze mit besonderen Düften stehen zum Beschnuppern bereit. Für die kleinen Gäste gibt es spannende Pilzspiele sowie PilzTattoos. Mitgebrachte Pilze können vor Ort kontrolliert werden. Der Anlass findet auf dem Areal des Besucherzentrums in Sihlwald statt und ist gratis. Ab 10 Uhr findet

Sehen, fühlen, riechen: eintauchen in die Welt der Pilze. (Bild Wildnispark Zürich) die Standaktion mit frischen Pilzen statt, ab 12 Uhr starten die Pilzspiele für Gross und Klein und ab 14 Uhr erfolgt die Pilzkontrolle von mitgebrachten Pilzen. (pd.) Sonntag, 30. September , 10 bis 17 Uhr, Areal Besucherzentrum in Sihlwald. Eintritt frei. Weitere Infos unter www.wildnispark.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 28. September 2018

Historisches und Zeitgemässes im Wechsel

Plauderei mit Blanca Imboden in Affoltern

Die nächsten acht Tage im «Kellertheater LaMarotte» in Affoltern

«Nicht-Lesung» im Haus zum Seewadel

Nichts mit «Eingerockt und ausgesungen»

Das Haus zum Seewadel lädt zu einem etwas anderen öffentlichen Anlass ein. Blanca Imboden, eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Schweiz, kommt am 9. Oktober für eine «Nicht-Lesung» nach Affoltern.

Die für heute Freitag angekündigte musikalisch leichtfüssige Hommage an Huldrych Zwingli von und mit Jürg Kienberger fällt leider krankheitshalber aus.

Filmpodium Zeitgeschichte: das Wirtshaus im Schweizer Film Restaurants sind im einheimischen Filmschaffen mehr als blosse Kulisse: Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs brachten sie im Dienst der geistigen Landesverteidigung Zivilisten und Militär, aber auch Vertreter verschiedener Landesteile in Kontakt. Als Treffpunkt des Milieus und zwielichtiger Geschäftsleute haftete ihnen in den Fünfzigerjahren ein Hauch von Verruchtheit an. Im Gefolge von 1968 wurden sie von Nonkonformisten frequentiert. Und die Filme der jüngsten Vergangenheit spielen zwar gerne in Edellokalen, bringen aber auch abbruchbedrohte Quartierbeizen sowie Arbeitsbedingungen des Servicepersonals ins Bild. Der Zürcher Historiker Dr. Felix Aeppli zeigt repräsentative Ausschnitte aus Schweizer Filmdokumenten und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Mittwoch, 3. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25/15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken. Ab 19 Uhr Menu Surprise 20 Franken (Reservierung erwünscht).

«Jazz am Donnerstag» Das Basler Jazz Quintett «Compulsion» stellt sein erstes Album «Dahaana» vor. Die fünf Musiker sind Adam Taubitz, Violine; Marc Ulrich, Trompete; Simone Bollini, Piano; Dominik

Geistige Landesverteidigung im Wirtshaus: Da war die (Männer-)Welt noch in Ordnung. (Bild zvg.) Schürmann, Bass; Christoph Mohler, Drums. Die Kombination von Geige und Trompete in der Frontline lässt einen unverwechselbaren Klang entstehen. Donnerstag, 4. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen: 18 Franken

«Orgelwind» in der Kirche Ob als Zuzüger in der Oper und der Tonhalle Zürich, ob auf Jazzbühnen oder am Festival Alpentöne, für welches er einen Kompositionsauftrag der Pro Helvetia erhielt – der Tessiner Klarinettist Marco Santilli kennt keine musikalischen Grenzen. Dieses Mal ist er im Duo mit dem Venezianer Ivan Tibolla zu hören, über den er sagt: «Ivan begleitet mich wie ein Bruder in

jedes musikalische Abenteuer, ausserordentlich und brillant sowohl als Organist und am Akkordeon als auch als Pianist am Konzertflügel.» Vom Säuseln bis zum Sturm – ihr neues Programm ist voller Leidenschaft und Poesie: Erzählungen, Gedichte, Märchen und Volksweisen bilden die Inspiration. Das musikalische Spektrum reicht vom Gregorianischen Choral über Monteverdi bis heute. Eigenkompositionen stehen mit Ohrwürmern im Wettbewerb, Rhythmisches wechselt ab mit meditativer Ruhe. (pz) Konzert in der reformierten Kirche Affoltern am Freitag, 5. Oktober, Abendkasse ab 19.45 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen erwünscht, per Telefon 044 760 52 62 oder auf www.lamarotte.ch.

«Im Fahr – die Klosterfrauen erzählen aus ihrem Leben»

Blanca Imboden suchte für die Recherche ihres nächsten Buches Menschen, die in einem Altersheim leben und landete durch eine Bekannte von ihr im Haus zum Seewadel. So entstand die Verbindung nach Affoltern. So entstand dann auch die Idee einer Lesung im Haus zum Seewadel. Blanca Imboden hat in den vergangenen fünf Jahren neun Bücher geschrieben. Alle neun wurden zu Bestsellern. Ihr aktueller Roman Arosa lag zu Beginn des Jahres hinter Martin Walkers «Revanche» auf Platz zwei der Schweizer Bestsellerliste. Auch im Jahresüberblick des Bundesamtes für Kultur der meistverkauften Werke von Schweizerinnen und Schweizern steht ihr Name neben bekannten Schweizer Schriftstellern wie Joël Dicker oder Martin Suter. Aber während Dicker und Co. in den Feuilletons gefeiert werden, wird Blanca Imboden dort

Das Kloster Fahr feiert sein 888-JahrJubiläum. Die Autorin Susann Bosshard-Kälin ermöglicht in ihrem neuen

Buch («Im Fahr») mit berührenden Porträts der Klosterfrauen einen Einblick in eine aussergewöhnliche Lebenswelt. Am 2. Oktober ist die Autorin zu Gast in der Buchhandlung Scheidegger und stellt ihr Buch vor. Susann Bosshard-Kälin ist freie Journalistin und Sachbuchautorin und hat an verschiedenen Publikationen

mitgewirkt, so unter anderem als Autorin von ihrem letzten erfolgreichen Buch «Beruf Bäuerin» (2014). 17 Benediktinerinnen des Klosters Fahr erzählen aus ihrem Leben und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Die Frauen berichten über ihre Herkunft, ihre Entscheidung fürs Kloster, ihren Alltag im Rhythmus von Arbeit und Gebet und das Leben in einer Gemeinschaft, die man sich nicht ausgesucht hat. Entbehrungen, Enttäuschungen, aber auch Freuden kommen dabei zur Sprache. Die berührenden Porträts geben den Blick frei hinter die Klostermauern, in eine fremde, faszinierende Welt. Sie dokumentieren eine Lebensweise, wie sie in dieser Form vielleicht schon bald nicht mehr existieren wird. Ein Jahr lang begleitete Susanne Bosshard-Kälin und der Fotograf Christoph Hammer, von dem Porträtfotos und Bilder aus dem Klosteralltag stammen, die Schwestern und liessen sich von ihnen ihre Lebensgeschichten erzählen. Herausgekommen ist dabei dieses aussergewöhnliche Buch, das durchaus auch dazu anregen mag, über seinen eigenen Lebensentwurf nachzudenken. (pd.) Lesung mit Susann Bosshard-Kälin am Dienstag, 2. Oktober, in der Buchhandlung Scheidegger. Eintritt: 25 Franken, mit Apéro. Die Platzzahl ist

Das neue Buch von Susann Bosshard-Kälin gibt einen Einblick in das Leben von 17 Benediktinerinnen des Klosters Fahr. (Bild zvg.)

begrenzt, um eine frühzeitige Reservierung wird gebeten, Telefon 044 762 42 42, E-Mail: info@scheidegger-buecher.ch.

Die Schweizer Schriftstellerin Blanca Imboden. (Bild zvg.) nicht erwähnt. Sie schreibt Trivialliteratur. Aber genau dies kommt beim grossen Publikum an. Nicht nur ihre Bücher, sondern auch ihre Lesungen sind geprägt von Echtheit und Nähe. Das ist es, was Blanca Imboden ausmacht, sie wirkt nicht divenhaft, sondern ist eine wie du und ich, mit Sorgen wie du und ich. Sie wird an der Lesung im Haus zum Seewadel aus ihrem aktuellen Buch «Arosa» lesen, aber da es sich um eine «Nicht-Lesung» handelt, wird sie ebenso spontan und ungezwungen mit dem Publikum plaudern. Lesung und Plauderei mit Blanca Imboden am 9. Oktober, 19 Uhr, Haus zum Seewadel. Mit anschliessendem Apéro. Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern.

Concerto piccolo no. 5

Mit Mirjam Künzli und Angela Bozzola Das fünfte Concerto piccolo in der reformierten Kirche Obfelden wartet heute Freitag, 28. September, mit Evergreens auf. Heute Abend verwöhnt Mirjam Künzli die Konzertbesucherinnen und besucher mit einer besonderen Klangvielfalt ihrer Querflöte. Sie hat für ihr Programm verschiedene Evergreen-Melodien ausgelesen, welche die Gäste den Alltagsstress vergessen lässt.

Lesung mit Susann Bosshard-Kälin in Affoltern Am Dienstag, 2. Oktober, liest Susann Bosshard-Kälin in der Buchhandlung Scheidegger aus ihrem neuen Buch.

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Unvergessliche Hits und grossartige Melodien, die vielleicht da und dort Jugenderinnerungen wecken. Songs von Elvis Presley, Louis Armstrong oder beispielsweise Frank Sinatra stehen auf dem Programm. Am Flügel wird Mirjam Künzli von Angela Bozzola begleitet, die den Gästen der Konzertreihe als Moderatorin und Pianistin bestens bekannt ist. Wie gewohnt dauert das Concerto piccolo rund eine halbe Stunde und findet heute Freitagabend um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt und steht unter dem Patronat derselben. Alle Musikliebhaber, die ihr Wochenende fröhlich einstimmen möchten, sind herzlich zum Apéro-Konzert eingeladen. (pl) Concerto piccolo, Freitag, 28. September, 19 bis

Mirjam Künzli (Querflöte) wird von Angela Bozzola (Klavier) begleitet. (Bild zvg.)

19.30 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte.

«Metzgete» des Männerturnvereins Affoltern Auch dieses Jahr findet am Donnerstag, 6. Oktober, in Affoltern die traditionelle «Metzgete» statt. Die letzte Metzgete des Männerturnvereins? So lautete die Überschrift vor einem Jahr. Nachdem die lieben Gäste diesem Aufruf zum Besuch des traditionellen Anlasses so zahlreich gefolgt sind, wurde beschlossen, die «Metzgete» auch dieses Jahr wieder durchzuführen. Nun hofft der Männerturnverein Affoltern, dass auch dieses Jahr viele Gäste vorbeikommen und sich von den Kochkünsten überzeugen lassen. Am 6. Oktober, ab 17 Uhr werden wieder Blut- und Leberwürste, Rippli,

Koteletten und Bratwürste angeboten, dazu die bewährten Beilagen wie Dörrbohnen, Sauerkraut, Salzkartoffeln und Apfelschnitze. Das traditionelle Kuchenbuffet mit den selbstgemachten Süssigkeiten rundet den Anlass ab. Der Vorstand, die Küchenmannschaft und alle Vereinsmitglieder freuen sich auf regen Besuch. Und natürlich sind auch neue Vereinsmitglieder herzlich willkommen. Interessierte werden jeweils am Donnerstagabend gerne zu einem Schnuppertraining empfangen. Peter Langhans, Präsident Mtva Mehr Informationen zum Männerturnverein Affoltern sind auf www.mtva.ch zu finden.


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Veranstaltungen

Freitag, 28. September 2018

agenda

Freitag, 28. September Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday» der Mädchentreff. 4girls only! ab der 5. Klasse. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 19.00-22.00: Kreativ-Workshop für Erwachsene: «Schwemmholz-Girlanden». Kursleitung Maya Langhi. Anmelden: 044 760 12 77. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.15: «Tranquillo». Spielfilm von Jonathan Jäggi. Schweiz 2018, 71 Min., Dialekt. Produzent Noah Bohnert und Kameramann Tobias Kubli, beide im Säuliamt aufgewachsen, sind anwesend. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Hausen am Albis

08.00-20.00: «Herbstakzente» mit Sirup-Kreationen der Familie Durscher mit Apéro ab 17 Uhr. BlumenStil. Albisstrasse 19. 11.00-18.00: «Herbstmärt» mit viel Kreativem aus der Umgebung, kleine Festwirtschaft. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1. 20.00: OpernHausen «La Vera Costanza» von Joseph Haydn. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Scheune Grandezza. Zugerstrasse 18.

Hedingen

18.00: Virtuose Kammermusik mit der Musikhochschule «Kalaidos» Mit Barbetrieb. Ernst Schweizer AG (Werkhalle).

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo no. cinque: Mirjam Künzli (Querflöte), Angela Bozzola (Klavier). Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Wettswil

20.00-21.30: Bücher im Gespräch, Thema «Crime & Wine». Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Samstag, 29. September Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 14.00: Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-22.00: Welcome Disco 1. Oberstufe. Ein Angebot der JAAA. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 20.00: «Chorlieder der Romantik» Cäcilienverein Affoltern mit Solisten und Pianist singt Werke von Felix Mendelssohn, Robert und Clara Schumann und Johannes Brahms. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13. anzeige

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Sofie Siegmann und Sylvette Nick. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13. 14.00-17.00: Tag der offenen Tür. Kaninchen in den Gehegen, Ziegen im Garten. Reptilienfachfrau zeigt zahme Echsen und Schlangen. Kleine Tombola, Kuchenbuffet. Tierauffangstation Tierschutz Limmattal und Säuliamt. Dorfstrasse 5. 15.15 und 17.15: Ballettaufführungen der Ballettschule von Sima Bürgin. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis

08.00-17.00: «Herbstakzente» mit Sirup-Kreationen der Familie Durscher. BlumenStil. Albisstrasse 19. 10.00-16.00: «Herbstmärt» mit viel Kreativem aus der Umgebung, Festwirtschaft. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1. 20.00: OpernHausen «La Vera Costanza» von Joseph Haydn. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Scheune Grandezza. Zugerstrasse 18.

Hedingen

19.30: Apple’s Paradise Big Band in «A Tribute to George Gershwin». Eintritt frei - Kollekte. Ernst Schweizer AG (Werkhalle).

Mettmenstetten

20.15: «bi Eus z’mättmistette» präsentiert: «chasch mi gärn ha» mit Cornelia Montani, Daniel Schneider und Christoph Elsaesser. Reservieren: 044 767 02 01, Abendkasse und Bistro ab 19.15 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Obfelden

08.00-16.00: LandiTag! Obfelder Äpfel frisch ab Baum, frische Apfelchüechli, Show-Mosten mit Most ab Presse, Herbstpflanzen. Landimärt. Muristrasse 2.

Ottenbach

11.00-20.00: «Ottenbach Kreativ 2018». Gemeinschaftsausstellung mit Sonderausstellung. 11 Uhr Eröffnung mit Matinée. Ausstellung 1118, Bistro bis 20 Uhr. Gemeindesaal.

Stallikon

13.00: Verein Naturnetz Unteramt: Herbstexkursion auf der Buchenegg «Reh, Hirsch und Gämse». Dauer 2½ Std. Parkplatz Buchenegg.

Wettswil

10.00-11.00: Infos zur Onleihe. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1. 19.30: Konzert mit «Wild River Jazzband». Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Bonstetten

16.00: Sonntagskonzert mit «Madera Fagott Quartett», Barbetrieb. Eintritt frei, Kollekte. Ernst Schweizer AG (Werkhalle).

08.45: Leichte Wandergruppe: Eschenbach SG-Bollingen-Rapperswil, Wanderzeit ca. 3 Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof.

19.30: HEV Albis Herbstanlass: Immobilien und Ansgar Gmür - wie weiter?». Referat und Apéro riche. Anmelden bis 3. Oktober info@ hev-albis.ch, Eintritt frei. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Compulsion». Bar offen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

Mittwoch, 3. Oktober

20.00: SP Bezirk Affoltern: «100 Jahre Landesstreik». Öffentliche Veranstaltung mit Paul Rechsteiner, Ständerat und Präsident schweizerischer Gewerkschaftsbund. Reformierte Kirche (Chilehuus).

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Kindertheater vom Theater Dampf. Kasse und WunderBar ab 15.30 Uhr. Schulhaus Semper. Butzenstrasse.

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Sofie Siegmann und Sylvette Nick. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Hedingen

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: A Cappella Chor Zürich, an der Orgel Olga Zhukova; Requiem von Maurice Duruflé. Lesungen: Pfr. Christof Menzi. Eintritt frei, Kollekte. Kloster. Kappelerhof 5.

Obfelden

17.00: «Chorlieder der Romantik». Cäcilienverein Affoltern mit Solisten und Pianist singt Werke von Felix Mendelssohn, Robert und Clara Schumann und Johannes Brahms. Eintritt frei, Kollekte. ref. Kirche.

Ottenbach

11.00-17.00: «Ottenbach Kreativ 2018». Gemeinschaftsausstellung mit Sonderausstellung. Offene Ateliers: mit Pferdegespann dazwischen zirkulieren. Bistro. Gemeindesaal.

Wettswil

Sonntag, 30. September Affoltern am Albis

16.00: Kultur Affoltern präsentiert: «De Anderscht vo Anderschtwo».

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen mit musikalischer Begleitung. Mit Kurz-Referat von Iris Ott, Pro Senectute Zürich, zum Thema «Hilflosenentschädigung». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Zeitgeschichte «Das Wirtshaus im Schweizer Film». Einführung, Filmdokumente, Diskussionen mit Dr. Felix Aeppli. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

11.00-17.00: 26. Wettswiler Herbstmäärt mit 60 Ständen, Märtbeiz und vielen Vereins-Attraktionen. Auftritt Musikverein Stallikon um die Mittagszeit. Bibliothek durchgehend geöffnet, Sonderverkauf ausgeschiedene Medien. Dorfkern.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

Montag, 1. Oktober

Stallikon

Affoltern am Albis

19.00-21.30: «Grenzen setzen, Freiräume leben» Sozialpädagogin und Persönlichkeitstrainerin Manitoscha Zehr gibt Inputs und stellt sich den Fragen. Anmelden: 044 760 12 77. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Ref. Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 2. Oktober Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres

Zwillikon

14.00-17.00: Offene Ateliers: «Schaffbar» mit Madeleine Friedrich und «kreativ-werchstatt» mit Brigitte Schranz. Fabrik am Weiher. Alte Affolterstrasse 1.

Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: Lesung mit Susann Bosshard-Kälin: «Im Fahr - Klosterfrauen erzählen aus ihrem Leben». Apéro. (Platzzahl beschränkt - Vorverkauf nutzen). Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10a.

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Kappel am Albis

19.30: Samariterverein StallikonAeugst: Öffentlicher Vortrag zum Thema «Vergiftungen». Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Donnerstag, 4. Oktober Affoltern am Albis

07.40: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Baden-Baldegg-Baden. Wanderzeit 3½ Std. Leitung /Anmelden: Ria Lüssi, 044 761 81 65. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Seniorentreff «Bunt sind schon die Wälder». Singen mit Pfrn. E. Studer. Auskunft: Vreni Eugster, 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hedingen

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kappelerhof 5.

Ottenbach

08.15: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Fahrt nach Ossingen (zürcherisches Weinland), wandern zum Husemersee, Zwischenhalt, weiter Richtung Rebberge nach Trüllikon. ca. 1¾ Std. Wanderzeit, Mittagessen im Restaurant. Rückfahrt mit ÖV. Anmeldung und Auskunft: Nina Berli, 044 761 22 07 oder Käthi Kurz, 044 761 23 47 bis 3. Oktober, 13 Uhr. Treffpunkt Postautohaltestelle Engelwiese. anzeige


Veranstaltungen

Freitag, 28. September 2018

«Die Realität hat uns bereits überholt»

Im Minimum das Optimum

Donnerstag, 4. Oktober, in Obfelden

Forum «Energieautarke Schweiz 2050» vom 2. Oktober Am Forum im Kasinosaal in Affoltern wird Anton Gunzinger über mögliche Szenarien der zukünftigen Energieversorgung der Schweiz referieren. «Die Realität hat uns bereits überholt.» Das sagt Anton Gunzinger, der in seinem vor drei Jahren erschienenen Buch «Kraftwerk Schweiz» aufzeigt, dass die Schweizer Energieversorgung 2050 weitgehend aus Erneuerbaren bestehen wird. Seine Einschätzungen seien bereits übertroffen worden. Mehr dazu und wie die Schweiz die Energiewende ohne Subventionen schaffen wird, kann man am «Forum energieautarke Schweiz 2050 – keine Utopie» vom 2. Oktober im Kasinosaal Affoltern erfahren. Was der Weg in eine nachhaltige Energiezukunft für die Schweizer

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Aeugstertal

Anton Gunzinger. (Bild zvg.) Wirtschaft bedeutet und welche Chancen dieser bietet, zeigt Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes und FDP-Nationalrat auf. Ein Blick auf den bisherigen

Weg, den aktuellen Stand des Energieverbrauchs und den Beitrag der erneuerbaren Energien aus der Region im Knonauer Amt, wird die Ausführungen der beiden kompetenten Referenten untermauern. «Beherrsche die Energie und du beherrscht die Nationen» sagte einst Henry Kissinger. Wenn er recht behält, ist es das Gebot der Stunde, den Weg in eine energieautarke Schweiz beherzt anzupacken. Nur so bleibt das Land energieunabhängig und wird in Zukunft nicht von Dritten bevormundet. Das Forum vom 2. Oktober will einen Beitrag dazu leisten. Nach dem Anlass bietet ein Apéro Gelegenheit für weiteren Gedankenaustausch. (pd.)

Utopie», 2. Oktober, Beginn 20 Uhr (Türöffnung Affoltern. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt frei.

Hagios-Liederabend in Kappel Helge Burggrabe realisierte bereits viele innovative Kulturprojekte in grossen Sakralräumen, zuletzt im Januar 2017 die Stella-Maris-Aufführungen im Zürcher Fraumünster. Mit dem Projekt «Hagios – Gesungenes Gebet» verfolgt er jedoch die Idee, dass jeder Mensch singen kann: «Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen» (Yehudi Menuhin). In diesem Sinne steht nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang im Mittelpunkt: Jede und jeder ist herzlich willkommen, es gibt an diesem Abend keine falschen Töne! (pd.)

Stallikon

Gesangliches und komödiantisches Talent

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Dienstagsmalereien». Werke von Jaqueline Rost, Katharina Forster, Moni Wicki, Ursula Künzi und Stefan Solèr. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 30. September.

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «99 schönste Gottesnamen». Ausstellung zur arabischen Kalligrafie. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 21. Oktober.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Farbenzauber im Quadrat». Werke von Regula Wetter aus Affoltern am Albis. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 16. Oktober.

korrekt HEV-Herbstanlass ohne Kollekte Der Hauseigentümerverband Albis lädt am Donnerstag, 4. Oktober, 19 Uhr, zum Herbstanlass mit einem Referat von Ansgar Gmür. Der Eintritt ist frei. Anders als im «Anzeiger» vom 25. September fälschlicherweise erwähnt, gibt es auch keine Kollekte. Wir bitten um Entschuldigung. (Red.)

Hagios-Liederabend, Samstag, 6. Oktober, 20 bis 22 Uhr, Klosterkirche Kappel, Einlass ab 19 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Es ist keine Anmeldung nötig. Die Kirche ist ungeheizt, bitte entsprechende Kleidung mitnehmen. Weitere Informationen auf www.klosterkappel.ch oder per Telefon: 044 764 88 30.

Operette «Polenblut» im Theater Root

Anet Corti ist in ihrem Programm «Optimum» dem Selbstoptimierungswahn auf der Spur. (Bild zvg.)

Der Ämtler Tenor Siddique Eggenberger spielt zurzeit in Root. (Bild zvg.) auf

Operette «Polenblut», Saal Gasthaus die Perle, Perlen. Infos auf www.theater-root.ch.

Familien: 70 Franken; weitere Informationen und Ticket-Reservierung auf www.kulturobfelden.ch.

«Die Exfreundinnen»

Freitag, 5. Oktober, im Chilehuus Hedingen Männer kommen und gehen. Freundinnen bleiben. Doch Freundinnen sind kompliziert. Vor allem wenn sie Hunger haben ... Davon können Anikó Donáth, Isabelle Flachsmann und Martina Lory ein Liedchen singen. In Dur und Moll, von Michael Jackson bis zu den Schlümpfen, gespickt mit süss-sauren Anekdoten nach Exfreundinnen-Hausrezept und pikant begleitet von Sonja Füchslin an Piano, Violine und Akkordeon. In ihrem Zweitling widmen sich die «Exfreundinnen» den existenziellen Fragen: Warum geht Liebe durch den Magen und Freundschaft durch dick und dünn? Ist die radikale Luft-und-LiebeDiät überhaupt gesund? Was dauert länger: das Verdauen eines Ex oder das Verdauen eines Kaugummis? Die Powerfrauen sind sich dabei selten

Unter dem Titel «Ich bin ein Kind Gottes» führen die Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren am Sonntag, 30. September, den Gottesdienst der Kirche Jesu Christi in Bonstetten durch.

Schwung und Lebenslust Bühne zaubert. (pd./tst.)

Beginn: 20 Uhr, Türöffnung und Kulturbar ab 19.30 Uhr; Eintritt 30 Franken, Legi: 25 Franken,

Vier Freundinnen, die sich selten einig, aber immer treu sind. (Bild zvg.) einig, aber immer treu. Ein MusikComedy-Abend der Extraklasse mit einem «dreimal Hoch» auf Frauenfreundschaften! (pd.) Freitag, 5. Oktober, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen. Kein Billetverkauf, Kollekte, www. gemeindevereinhedingen.ch.

Gottesdienst in Bonstetten

Die Theatergesellschaft Root zeigt noch bis 13. Oktober «Polenblut». Publikumsliebling ist der Ämtler Tenor Siddique Eggenberger als Bronio. «Polenblut» schildert die Geschichte eines polnischen Adeligen, der ein ausschweifendes Leben führt und seine Güter vernachlässigt, bis eine tüchtige Wirtschafterin – ein richtiges Polenblut eben – seinen Hof erfolgreich verwaltet und den Grafen dazu bekehrt, sein Lotterleben zu beenden. Die Operette besticht einerseits durch feurige Märsche und leidenschaftliche Rhythmen wie Krakowiak, Mazurka und Polka, andererseits aber auch durch klassische Walzer. Mit komödiantischem Talent zieht Siddique Eggenberger in der Rolle des herrlich tollpatschigen Bronio das Publikum auf seine Seite. Phantastisch, was der Tenor aus Aeugst mit

ständig erfolgreich und sexy sein zu müssen? Und mit Geräten, die klüger sind als wir selber? In ihrem Programm nimmt Anet Corti die Herausforderung an. Als Autorin versucht sie, ein Stück zu schreiben. Nur, sie kommt kaum vorwärts, weil sie sich ständig ablenken lässt. Bis sie im Netz einen Roboter entdeckt, der einem die Alltagsarbeiten abnimmt. Abnehmen sollte, denn statt Espresso wird ihr der digitale Butler Spaghetti servieren. Und auch sonst leidet der Servier-Boy unter diversen Kinderkrankheiten. So ist natürlich kein Schaffen. Und erst recht nicht, weil Corti nicht nur digital rumsurft, sondern auch zwischen den Rollen: von der Autorin zur Internetqueen, von der YouTuberin zur Freundin im Fremdoptimierungswahn. Im Visier hat diese ihren Knirps, der es im Elite-Kindergarten von der Gruppe «Einstein» in die Gruppe «Cern» schaffen sollte. Begabt genug ist er ja bestimmt. Alles in allem: Anet Corti und ihre Bühnenfiguren präsentieren einen unterhaltenden, temperamentvoll smarten Abend rund um das Streben nach Perfektion und – überfördert und überfordert – das Scheitern daran. (pd.) Donnerstag, 4. Oktober, Singsaal Chilefeld, Obfelden.

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

In «Optimum» nimmt sich die Kabarettistin und Schauspielerin Anet Corti des Drangs und Zwangs zur Selbstoptimierung an. Schliesslich macht Mittelmass keinen Spass. Im Minimum sollte es schon das Maximum sein. Und so wird munter und verbissen frühgefördert und aufgespritzt, powergenappt, glücklich therapiert und am Ende alles akademisiert. Wie gehen wir nur um mit diesem Optimierungswahn? Mit dem Druck

19.30 Uhr), Kasinosaal, Marktplatz 1 (Stadthaus)

Aufgrund der grossen Resonanz in den vergangenen Jahren findet ein weiteres Mal in der Klosterkirche Kappel das Mitsing-Konzertprojekt Hagios mit Helge Burggrabe (Leitung, Flöten) und David Plüss (Klavier) statt. Dieser Abend reicht von kontemplativer Stille, fantasievoller Instrumentalmusik bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit vielen anderen Menschen die Kirche in einen grossen Klangraum zu verwandeln. Gesungen werden schnell zu erlernende geistliche Kanons und Gesänge aus dem neuen Hagios-Zyklus, ergänzt von Liedern aus der Tradition von Taizé. Auch die Neuvertonung eines Gebetes von Niklaus von Flüe ist dabei.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus-BauernhofSchweizer Armee-Zoo-Indianer-Ritterburgen u.s.w. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Gut ist nicht gut genug. Die Kabarettistin und Schauspielerin Anet Corti optimiert sich in ihrem Programm «Optimum» deshalb gleich selber. Dass da einiges schief läuft, versteht sich von alleine. Das Resultat: ein ebenso unterhaltender wie smarter Abend.

Forum «Energieautarke Schweiz 2050 – keine

«Jeder Mensch kann singen» Am Samstag, 6. Oktober, findet im Kloster Kappel ein Mitsing-Konzertprojekt statt.

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die

von den Toten auferstanden – und was bedeutet das für mich als Kind Gottes?», «Warum gab es früher Apostel und Propheten – und braucht es heute noch immer solche?» oder «Können Familien für immer bestehen?» (pd.)

Sie erzählen in eigenen Worten, was sie im Lauf des Jahres zu diesem Sonntag, 30. September, 9.45 bis 10.55 Uhr, Thema gelernt haben, begleitet von Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, passenden Liedern, die zwischendurch Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten. gesungen werden. Die Bevölkerung ist eingeladen, an diesem besonderen Gottesdienst teilzunehmen, in dem Fragen angesprochen werden wie: «Gibt es einen himmlischen Vater?», «Ist Jesus Diese Kinder führen am 30. September in Bonstetten einen Christus wirklich eigenen Gottesdienst durch. (Bild zvg.)


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Sport

Das Siegerholz bleibt im Oberamt

Urs Huber holt sich den Gesamtsieg am Alpine-Cup

Freitag, 28. September 2018

Rang zwei am «La Forestière» in Frankreich zum Abschluss der EU-Rennserie OK-Präsident Reto Studer (links) und der neue Schweizer Meister Heinz Gaisser. (Bild zvg.)

Bereits zum siebten Mal wurden im Adler in Kappel die Schweizer Meisterschaften im Hölzle ausgetragen. In einer spannenden Finalrunde siegte schliesslich Heinz Gaisser aus Hausen. Schon früh war das Teilnehmerfeld von 36 Hölzlern – darunter eine stattliche Anzahl Frauen – zum Plauschwettkampf im «Adler» ausgefüllt. An neun Tischen hielten Männer und Frauen für die Vorrunde ihre geballten rechten Hände auf den Tisch, die linke unter dem Tisch. Drei Hölzer in der Mitte des Tisches galt es dem jeweiligen Verlierer zu verteilen. Die 16 Besten aus der Vorrunde machten dann in einem weiteren Umgang die vier Finalisten um den Titel aus. Vor diesem Final sorgte Renata Schönbächler mit ihrem Küchenchef Ruedi für das leibliche Wohl der Wettkämpfer. Die Handörgeler Schiltbärgbüebe aus dem Urnerland sorgten mit ihren lüpfigen Vorträgen für tolle Stimmung bis weit nach Mitternacht. Der neue Schweizer Meister gehört nicht zu den arrivierten Hölzlern; er war zum ersten Mal an einem solchen Event. Auch die übrigen Finalisten waren fast alles neue Gesichter. Diese Tatsache beweist, dass nicht nur Taktik und Schlitzohrigkeit zum Erfolg führen, es braucht auch ein grosses Quantum Glück. Fredy Spörri Rangliste: 1. Heinz Gaisser, Hausen; 2. Trix Fischer, Jonen; 3. Werner Müller, Hünenberg See; 4. Ernst Leuthold, Uerzlikon.

Urs Huber erntet nun die hervorragende Saat, die er zu Beginn der Saison in Form von Topresultaten gesetzt hatte. Nicht mal der Schlüsselbeinbruch an der Eiger Bike Challenge kann ihn heuer vom ersten Gesamtsieg des Alpine-Cups abhalten.

vermochte ich am Hauptanstieg ein paar Minuten das Hinterrad von Seewald zu halten. Dann zog er davon. Ich verbrachte die verbleibenden knapp drei Stunden damit, alleine den zweiten Platz zu verteidigen», fasst RRC-Amt-Leistungsträger Huber das Rennen zusammen.

................................................... von martin platter

Bleibt abzuwarten, ob er auch am kommenden Sonntag am Iron Bike Race in Einsiedeln mit der gleichen Taktik auch die Schlusswertung der Schweizer Bike Marathon Classics holt, die er sich ebenfalls Anfang Saison vorgenommen hat. Auch hier hat er sich mit Rang drei zum Auftakt am Ortler Bike Marathon und dem Sieg am zweiten Lauf in Bulle das Leadertrikot geschnappt. Nach dem Sturz an der Eiger Bike in Grindelwald hat er sich sachte wieder an die Spitze vorgearbeitet und startet am Sonntag auf Rang zwei im Zwischenklassement. Leader Hansueli Stauffer liegt nur 25 Punkte vor Huber, der drittplatzierte Adrien Chenaux bloss 20 Punkte dahinter. Nicht viel, denn das Punkteschema ist progressiv. Wie im Weltcup erhält der Sieger 250 Punkte, der Zweitplatzierte 200 und der Dritte nur noch 160, der Vierte 150 usw. Kommt dazu, dass das Iron Bike Race auch als Schweizer Bikemarathon-Meisterschaft zählt, was der Veranstaltung erfahrungsgemäss einen Leistungsschub verleiht. Für Huber wäre es bereits der vierte Landesmeistertitel – falls er tatsächlich als erster Schweizer das Ziel auf dem Klosterplatz in Einsiedeln erreicht, was sehr gut möglich ist. Gewinnen konnte er das Iron Bike Race bereits 2016, 15, 14 und 08.

Urs Huber war mit dem Vorhaben in die Saison gestartet, die Gesamtwertung des Alpine-Cups zu gewinnen. Die Rennserie umfasst mit dem «Hero» Bike-Marathon im Südtirol, dem MBRace in Frankreich, dem Grand Raid im Wallis und dem «La Forestière» in Frankreich vier der härtesten Ausdauerprüfungen im Alpenraum, denen sich Mountainbiker stellen können. Mit dem dritten und dem ersten Platz bei den ersten beiden Prüfungen holte sich der Mettmenstetter das Leadertrikot. Dann passierte der Sturz an der Eiger Bike Challenge. Fünf Tage nach der Schlüsselbein-Operation sass der 33-Jährige bereits wieder mit der Startnummer des Grand Raid am Bike im Sattel. Der Start war nötig, um sich im Rennen ums Gesamtklassement zu halten, auch wenn Huber nach gut einer Stunde aufgab. Die Taktik zahlte sich aus. Am «La Forestière» konnte er wieder mit dem Besten mithalten. Nur Grand-Raid-Sieger Andreas Seewald aus Deutschland war schneller als der Mettmenstetter, dem der zweite Platz jedoch reichte, um sich die Gesamtwertung des Alpine-Cups zu sichern. «Der Schlusslauf in Frankreich war hart. Als einziger der Verfolgergruppe

Exploit auch am Iron Bike Race?

Els Imhof im Restaurant Central für einmal umringt von jungen Bikerinnen und Bikern, die sich ihr Glace schmecken liessen. (Bild Martin Platter)

Starker Radsportnachwuchs, süsse Belohnung Auch Säuliämtler Nachwuchsradsportler haben einen starken Saisonabschluss abgeliefert. Schweizer Cross-Country-Juniorenmeisterin Jacqueline Schneebeli aus Hauptikon wurde Zweite des nationalen Proffix Swiss Bike Cups und sicherte sich damit die Cupwertung. Der Schlusslauf verlief ähnlich wie bei Urs Huber: «In der langen Steigung der ersten Runde konnte ich mich mit der späteren Siegerin Tereza Saskova vom Rest absetzen. Sie legte dann nochmals an Tempo zu und ich konzentrierte mich darauf, den zweiten Platz zu verteidigen», fasst Schneebeli den Rennverlauf zusammen. Bereits vor dem Schlusslauf der Schweizer Schüler-Strassenmeister-

Starke Leistungen der Affoltemer Tischtennisspieler am Heimturnier

Tischtennisturnier in der Stigelihalle vom 23. September Am 46. Turnier führte der TTC Affoltern am Albis einige Änderungen ein: In allen Einzelserien gab es zuerst Gruppenspiele, mit der Butzenhalle wurde ein zweiter Spielort eingerichtet – und zum ersten Mal seit langer Zeit war das Turnier schon zwei Wochen vorher ausgebucht. Der Turnierchef konnte pünktlich um 8.30 Uhr in der Affoltemer Stigelihalle die Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz begrüssen. Einige Spieler aus der Welschschweiz oder aus dem Tessin zählten die Punkte einfach in ihrer Sprache, oder man überliess das Zählen ab der K.O.-Runde den aufgebote-

nen Schiedsrichtern. Trotz einiger Warteminuten, die es bei einem solchen Turnier gibt, war die Stimmung locker und die Spieler waren gutgelaunt, doch sobald sie aufgerufen wurden, spürte man ihre Anspannung und die Konzentration. Am meisten Spieler stellte dieses Jahr Young Stars ZH, aber auch Bremgarten und Affoltern selbst waren unter den Spielern aus rund 50 Klubs stark vertreten. In der höchsten Kategorie zeigte Tobias Klee, der Trainer der Affoltemer, seinen jungen Spielern wie es geht, er wurde erst im Finale durch Denis Bernhard aus Rapperswil gestoppt. In der dritthöchsten Kategorie verlor Robin Feuz knapp im Halbfinale und holte somit hinter dem Sie-

Volle Konzentration auch in der Doppel-A-Serie: in Rot die Sieger Denis Bernhard und Patrick Jund. (Bild zvg.)

ger Leandro Marcarini den dritten Platz für Affoltern. Diesen Platz holte auch Alban Burgat in der tiefsten Kategorie gegen 34 Konkurrenten, auch Michael Schlacher schaffte es auf diese Position in der Kategorie bis C8. Besser machte er es in der D5-Kategorie, dort holte er sich sogar den Sieg in einem spannenden Spiel im fünften Satz und abends um 19 Uhr auf dem einzigen noch aufgestellten Tisch. Mit Adrian Raschle holte sich noch ein U13-Spieler den zweiten Platz in der gleichnamigen Altersserie, doch nach der 2:0-Satzführung gegen den Favoriten Noe Keusch war dies eher nur ein schwacher Trost.

Plauschturnier am Nachmittag Am Nachmittag waren dann die nichtlizenzierten Spielerinnen und Spieler an der Reihe, darunter auch viele Jugendliche, die auf denselben Tischen wie die «Halbprofis» davor mit viel Ehrgeiz um jeden Punkt kämpften. Natürlich gab es auch bei ihnen am Schluss eine Siegerehrung und eine Preisverteilung! Der Klub hofft natürlich, dass der eine oder andere interessierte Spieler in einem Probetraining am Montagabend ab 20 Uhr reinschaut. Um 19 Uhr war Schluss, alle Preise verteilt und der Hunger in der Cafeteria gestillt. Nun konnte der reibungslose Turnierablauf gefeiert werden. Doch zuerst musste noch die Halle geputzt werden ... (pd.)

schaft in Athenaz bei Genf stand Elia Felsberger aus Zwillikon als Gesamtsieger fest. Nach seinen überlegenen Siegen beim CKW-Cup, dem RemaxCup und dem Gewinn der Innerschweizer Meisterschaft ist er damit auch Schweizer Meister der U13. Elia gönnt sich nun eine verdiente Pause, denn bald beginnt das Training fürs nächste Jahr, wo er bei den U15 fahren muss. Eine kleine Belohnung haben auch die Bike-Kids des Radrennclubs Amt am letzten Montag erhalten. Bei Els Imhof im Restaurant Central gabs eine feine Glace. Die Kids mussten in zwei Gruppen bedient werden, so viele kamen auch am vorletzten Training der Sommersaison 2018. (map.)

Mettmenstetten wird erneut zum Schauplatz der Masters-SM Zum dritten Mal wird am Sonntag, 30. September, in Mettmenstetten ein Radquer ausgetragen. Und zum zweiten Mal nach 2017 geht es in der Masters-Kategorie um den Titel des Schweizer Meisters. Titelverteidiger im Meisterschaftsrennen, zu dem am 30. September um 15.15 Uhr gestartet wird, ist der frühere Schweizer Mountain-Bike-Meister Jürg Graf (Berneck SG). Ihm kommt es entgegen, dass die Schweizer Meisterschaft der Masters am Anfang der Saison stattfindet. «Ich fahre im Herbst Querfeldein-Rennen. Das liegt mir besser, als mich im Januar bei Schnee und Kälte abzustrampeln», begründete Jürg Graf nach seinem vor Jahresfrist in Mettmenstetten errungen Meistertitel und weiteren Spitzenresultaten, wieso man ihn in den Wintermonaten an keinen Querfeldeinrennen mehr sieht. Der Meistertitel führt auch diesmal ganz klar über Graf. Er vermochte in den bisherigen Rennen mit den besten Amateuren und Junioren mitzuhalten. So war Graf am Rennen zum Auftakt der diesjährigen EKZ-Cross-Serie in Baden Dritter der Kategorie B und bester Masters-Fahrer. Meistertitel gibt es bei den Senioren am 30. September nur einen. Die besten aller drei zur Masters-Meisterschaft zugelassenen Alterskategorien bekommen jedoch Meisterschafts-Medaillen. In Mettmenstetten, wo der von Andreas Fuhrer geleitete Verein «IG Radquer Mettmenstetten» auf dem

In der Masterskategorie ist Jürg Graf, Sieger von 2017 (Mitte), der Favorit auf den Meistertitel. (Bild zvg.) Weidhof südöstlich des Dorfes an der Grenze zum Kanton Zug zum dritten Mal ein Querfeldein oder Radcross, wie diese Rennen heute heissen, durchführt, bekommen auch die übrigen Kategorien Startgelegenheiten. Im Vordergrund steht bei diesen zusätzlichen Rennen die Förderung des Nachwuchses. Los geht es um 10.45 Uhr mit dem Jedermann-Cross. Diesem folgen die Schüler-Kategorie, das KidsCross sowie die Frauen, die in Mettmenstetten wie gewohnt kurz vor den Anfängern/U-17 ins Rennen gehen. Die Junioren/U-19 fahren wie gewohnt mit den Amateuren und U-23. Allerdings fahren in dieser Kategorie auch die Elite-Fahrer mit. Diese bekommen in Mettmenstetten deshalb eine Startgelegenheit, weil es in diesem Rennen um den Zürcher Kantonalmeister- sowie den Ibmrv-Titel geht. Wegen dieser Titelkämpfe werden auch in Mettmenstetten einige Elite-Fahrer am Start sein. Im Mittelpunkt des Quersonntags vom 30. September stehen jedoch die Masters mit ihrer Meisterschaft. (aw)


Sport

Freitag, 28. September 2018

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Abschluss der Triathlon- FCWB gegen United Zürich in der Pflicht Saison in Europa

Team Koach mit zahlreichen Podestplätzen Zum Abschluss der TriathlonSaison in der Schweiz und in Europa, wo nur noch wenige Wettkämpfe im Süden stattfinden, hat Team Koach erneut zahlreiche Podestplätze errungen und damit die Position als stärkstes Schweizer Team im Ironman-Rating gefestigt. In Cervia in der Emilia Romagna startete Koach-Profi Urs Müller. Er fuhr die erste Radrunde zusammen mit dem nachmaligen Zweiten, Michael Ruenz, bis ihn ein Plattfuss zurückwarf. Als 18. verliess er die zweite Wechselzone und absolvierte den Marathon auf Empfehlung von Coach Kurt Müller als Trainingslauf. Die locker gelaufene Zeit von 3:08, mit der er auf den 13. Schlussrang vorstiess, belegt, dass die Leistungskurve nach langwierigen Verletzungen wieder deutlich nach oben zeigt.

Globale Top-Platzierungen Die Koach-Amateure konnten in Cervia gleich drei Podestplätze feiern. Stephan Meinecke erreichte in seiner Altersklasse Rang 2 und bereits jetzt den Startplatz für die Ironman WM Hawaii 2019. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Bernhard Schneider, der auf den holprigen Strassen mehrere Bidons zur Unzeit verlor, auf dem Rad dehydriert einbrach und mit über einer halben Stunde Rückstand auf die Spitze seiner Altersklasse zum Marathon startete. Seine Aufholjagd wurde mit Rang 2 und lediglich zwei Minuten Rückstand auf den Sieger belohnt. Im weltweiten Ranking der Agegroup Athleten 2018 liegen Meinecke und Schneider derzeit in ihren Altersgruppen auf den Rängen 1 beziehungsweise 2.

Spannender Zweikampf Einen spannenden Kampf lieferten sich die Koach-Kolleginnen Edina Jung und Caroline Koethe in der Altersklasse W45. Beim sogenannten «Australian Exit», bei dem nach 2.15 Kilometern das Wasser für die Zeitmessung kurz verlassen wird, bevor die restlichen 1.8 Kilometer geschwommen werden, lag Koethe, die in den Vortagen nicht ganz fit war, winzige zwei Sekunden vor der Teamkollegin. Die beiden beendeten das Schwimmen eine halbe Stunde später in umgekehrter Reihenfolge an 8. und 9. Stelle. In der langen Wechselzone gewann Köthe zwei Ränge und überholte Jung erneut, bevor sie auf dem Rad mit einer starken Leistung auf Rang 2 vorstiess und 28 Minuten vor Jung auf die Marathon-Strecke wechselte. Hier machte Jung mit einem gleichmässigen Lauf einen Platz nach dem ande-

ren gut. Auf der letzten Runde schliesslich stiess Edina Jung auf Rang 3 vor und konnte dank der sensationellen Laufzeit von 3:30 Stunden in ihrem zweiten Ironman bereits den ersten Podestplatz feiern. Caroline Koethe blieb Rang 4 – eine starke Leistung angesichts der ungünstigen Voraussetzungen, unter denen sie gestartet war. Für Coach Kurt Müller zeigen solche teaminternen Wettkämpfe an internationalen Rennen, wie ausgeglichen das Team Koach in vielen Altersklassen besetzt ist. Sie motivieren gegenseitig, an Details zu feilen, um beim nächsten Wettkampf noch schneller zu sein. Er selbst stand während des ganzen Rennens am Rand der Wettkampfstrecke, um seine Athleten über den jeweiligen Zwischenstand zu orientieren und zu motivieren – denn am Schluss des Marathons entscheidet vor allem noch der Kopf.

Koutny in Murten überragend Eine Woche zuvor hat das Team Koach bereits bei den nationalen Wettkämpfen in Murten mit sechs Podestplätzen geglänzt. Auf der Olympischen Distanz hat Philipp Koutny den Test vor der Ironman WM Hawaii vom 13. Oktober mit einem klaren Sieg bestanden. Urs Müller hat in Murten mit dem dritten Platz gezeigt, dass künftig wieder mit ihm zu rechnen ist. Martin Welti hat sich über die Mitteldistanz für Hawaii vorbereitet und – nicht überraschend – seine Altersklasse mit einem Top-Resultat gewonnen. Die Schweizer Triathlon-Saison ist nun abgeschlossen. Den Tri Circuit, den nationalen Saisonwettkampf, schloss Urs Müller in seiner Altersklasse auf Rang 2, overall auf Rang 3 ab. Christian Fässler erreichte mit Rang 3 den zweiten Podestplatz des Teams Koach. Kurt Müller bedauert, dass auf diese Saison hin der Teamwettkampf, der in den letzten Jahren für Spannung gesorgt hat, gestrichen worden ist: «Viele unserer Athleten haben zuvor mehr nationale Wettkämpfe bestritten, um das Team zu unterstützen, und waren dadurch auch selbst besser klassiert. Mit dem Verzicht auf die Teamwertung hat der Circuit leider an Bedeutung verloren. Wie das Beispiel von Urs Müller zeigt, sind die nationalen Wettkämpfe gerade auch für den Wiederaufbau nach Verletzungen wichtig.» Während nun für viele Triathleten die Off-Saison beginnt, steht der globale Höhepunkt bevor: Am 13. Oktober wird Kurt Müller seine sieben Athleten in Kona vor Ort betreuen, während in der HawaiiNight im Sportster24-Shop von Kurt Müller in Birmensdorf mit den Cracks an der WM, allen voran Philipp Koutny, mitgefiebert werden kann. (tk) Weitere Infos unter www.kmsportcoaching.ch.

Auch das gehört zum Teamerlebnis: Fotoshooting vor dem Nachtessen am Strand von Cervia am Tag nach dem Rennen. Stefan Meinecke, Bernhard Schneider und Edina Jung mit den Trophäen für ihre Podestplätze, flankiert von den Koach-Finishern Erika Schmid und Leo Tomaselli. (Bild zvg)

Am Samstag soll gegen das Liga-Schlusslicht ein Sieg her

Auf der schönen Altstetter Sportanlage Buchlern will WB (wie gegen Kosova Anfang April) einen Sieg einfahren. (Bild kakö)

Eine vermeintlich leichte Aufgabe steht dem FCWB am kommenden Wochenende bevor. Am Samstag gehts auf der Buchlern in Zürich gegen das abgeschlagene Schlusslicht United, alles andere als ein WBSieg wäre eine Überraschung. ................................................... von andreas wyniger Ja, die Favoritenrolle ist so eine Sache. Trotzdem, der FCWB muss ganz einfach den Anspruch haben, diesen oft inferior auftretenden Gegner zu schlagen und die Klasse haben, diese drei Punkte ohne Wenn und Aber sich selber gutzuschreiben. Mit viel Getöse ist United vor wenigen Jahren als Nachfolger von Fenerbahce Zürich auferstanden. Viel Geld wurde investiert und die Mannschaft so bis in die Promotion League gepusht. Inzwischen sind die Stadtzürcher auf dem Boden der Realität angekommen. Die finanziellen Mittel sind verbraucht, dem Verein fehlen Identität und Nachhaltigkeit. Man nimmt mit

einer zumeist aus Junioren bestehenden Mannschaft am Erstligabetrieb teil. Die zwar sehr willigen und hoffnungsvollen Nachwuchsspieler sind mit vollster Hingabe dabei, allein die Klasse reicht bei Weitem nicht. Eigentlich schade, dass so junge Kicker nun für das Fehlverhalten der Vereinsführung den Kopf hinhalten müssen. Man darf gespannt sein, wie die Geschichte des noch jungen Zürcher Clubs dereinst weitergehen wird.

Höchste Konzentration und voller Fokus gefordert Trotz aller Vorgeschichten, der FCWB tut gut daran, die Partie mit äusserster Ernsthaftigkeit und vollstem Engagement anzugehen. Vom Anpfiff weg gilt es, die richtige Einstellung auf den Rasen zu bringen, sofort das Spieldiktat an sich zu reissen und für klare Verhältnisse zu sorgen. Auf dem Papier schwache Gegner gilt es, nicht selber stark zu machen. Vom Ämtler Team ist darum ein inspirierter und engagierter Auftritt gefordert. Für klare Ansagen sorgt darum auch Teamcaptain Luca Studer: «Auch gegen

diesen Gegner braucht es eine sehr gute Leistung. Von mir und meiner Mannschaft erwarte ich darum maximalen Fokus, eine Topeinstellung und höchste Leistungsbereitschaft.» Kommt hinzu, dass Trainer Oswald und sein Assistent Morina sicher ihren Teil dazu beitragen werden, auch dieses Spiel mit dem nötigen Biss und der richtigen Taktik anzugehen. Für einmal sind also die Vorzeichen einer Erstligapartie ganz klar und eindeutig. Die Fans der Ämtler sind herzlichst eingeladen, live zu begutachten, wie die eigene Mannschaft diese Aufgabe meistert. Kickoff auf der Buchlern in Zürich-Altstetten ist am Samstag um 16 Uhr. Der FCWB an diesem Wochenende: Freitag: 20 Uhr Witikon-Neumünster – Sen. 30+, 21 Uhr: Sen. 40+ - Schwamendingen; Samstag: 10 Uhr: Jun. Ea – Letzikids und Jun. Ed – OetwilGeroldswil, 10.45 Uhr: Wädenswil – Jun. Ec, 11.30 Jun. Dc – Kilchberg-Rüschlikon und Jun. Db – Langnau a/A, 13.15 Uhr: Jun. Eb – Wollishofen, 15.00 Jun. Cb – Uitikon, 16 Uhr: United Zürich – FCWB 1, 16.15 Wiedikon – Jun. C (Promotion); Sonntag: 10.15 Uhr: FCWB 2 – Stäfa, 13 Uhr: Red Star – Jun. A (Coca-Cola Junior League).

Den direkten Verfolger zu Hause geschlagen

Fussball 4. Liga: FC KMM – FC Wollishofen 3 4:1 (2:0) Der FC Wollishofen 3 (FCW) hat bei perfektem Fussballwetter bei der ersten Mannschaft des FC Knonau-Mettmenstetten (FC KMM) gastiert und verloren. Nach den starken Auftritten der letzten Spiele waren die Erwartungen beim FC KMM-Trainerduo gross. Die Mannschaft aus dem Säuliamt startete zwar mit einigen unkonzentrierten Spielzügen in die Partie, aber Torwart D. Bekcic wehrte sämtliche Angriffe souverän ab. Nach dieser kurzen Anlaufphase steigerten sich die Gastgeber kontinuierlich und das Spiel fand eigentlich nur noch in der Platzhälfte der städtischen Gäste statt. Im Spiel lief die 13. Minute, als L. Ismajlaj nach einer Vorlage von A. Mazza spektakulär per Fallrückzieher zum 1:0 traf. Dieser Treffer schien den FC KMM erlöst zu haben. Sogleich und von nun an spielten die Säuliämtler unbeschwert und souverän auf. Der FC KMM kreierte einige gute Chancen, die jedoch ohne Abschluss blieben, weil der gegnerische Schlussmann stets zur Stelle war und einen weiteren Treffer zu verhindern wusste. In der 38. Minute musste sich der FCWTorwart geschlagen geben, denn K. Ismajlaj schnappte sich den Ball und schob kaltschnäuzig zur 2:0-Führung

Der FC KMM erledigte gegen den FC Wollishofen die Pflicht und holte drei wichtige Punkte. (Bild zvg.) ein. Ein Gegenangriff und aus einer kurzen Unkonzentriertheit der FC KMM-Hintermannschaft ergab sich sogleich eine Grosschance für den FCW, die L. Vollenweider mit vollem Einsatz auf der Linie klären konnte und so den einen Anschlusstreffer zu verhindern wusste. Mit der 2:0-Führung ging es dann in die Pause. Das Trainergespann des FC KMM brachte zur zweiten Hälfte zwei frische Kräfte in die Partie und so ging es in gewohnter Manier weiter, wobei die Gangart der Gäste aus Zürich

zunehmend ruppiger wurde. Dann in der 60. Minute: B. Ismajlaj lancierte K. Ismajlaj und dieser hämmerte das Leder herrlich per Pfosten in die Maschen zum 3:0. Der FC KMM reduzierte nun das Tempo, das eröffnete den Gästen wiederum einige Chancen. Torwart D. Bekcic war jedoch stets zur Stelle und eliminierte jede noch so kleine Chance. In der 72. Minute musste aber auch er sich geschlagen geben, als die Nummer 9 der Wollishofer ungestört zum Sonntagsschuss ansetzte und aus 18 Metern ins Eckige schlenzte. Der Zwischenstand nun 3:1. Die Hausherren erhöhten postwendend das Tempo und der eingewechselte H. Nemany zündete in der 86. Minute den Turbo und liess die ganze FCW-Verteidigung hinter sich. Mit einem klugen Pass lancierte er A. Mazza, der sich diese Chance nicht nehmen liess und zum 4:1 traf. In den Folgeminuten passierte nicht mehr viel und so endete die Partie gegen den Tabellenverfolger mit 4:1. (pd.) Aufstellung: D. Bekcic, L. Vollenweider, B. Gjoshi, F. Krasinqi, F. Sula, N. Ahmeti, A. Kouadio, L. Ismajlaj, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj (C), A. Mazza, J. Ewason, B. Ismajlaj, L. Sefedini, H. Nemany. Bemerkungen: FC KMM ohne: M. Gjini (Militär), G. Ismajlaj (verletzt), D. Lüscher (verletzt), F. Ismajli (Beruf), J. Steinemann (gesperrt).


FC Affoltern a. A. Der nächste Sieg wird angestrebt Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Buttikon – FC Affoltern am Albis 1

Fussballclub Affoltern a. A.

Spielbeginn: Sonntag, 30. September 2018, 11.00 Uhr

3. Liga, Gruppe 1 (26. September)

Ort: Rietly – Platz 1, Buttikon

Spiele Pkt. 1.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 5

15

2. 3.

FC Wollishofen 1 FC Oetwil-Geroldswil 1

5 5

13 12

4. 5.

FC Wollerau 1 FC Affoltern a/A 1

5 5

10 10

6. 7. 8. 9. 10.

FC Freienbach 2 FC Wädenswil 2 FC Buttikon 1 SC Siebnen 1 FC Oberrieden 1

5 5 5 4 5

7 6 5 3 2

11. 12.

FC Lachen/Altendorf 2 FC Hausen a/A 1

4 5

0 0

Die kommenden Heimspiele Freitag, 28. September 2018 20.15 Uhr FCA Senioren 30+ – FC Hard Zürich Samstag, 29. September 2018 10.00 Uhr FCA Db – BC Albisrieden b 11.00 Uhr FCA Juniorinnen B – FC Hausen a/A 13.00 Uhr FCA Juniorinnen D – FC Hausen a/A 13.00 Uhr FCA Bb – Industrie Wipkingen Züri b 14.00 Uhr FCA Da – FC Lachen/Altendorf a Sonntag, 30. September 2018 11.00 Uhr FCA 3 - FC Red Star ZH 3 11.00 Uhr FCA 2 – FC Altstetten ZH 3 15.00 Uhr FCA Ba – FC Volketswil a 15.00 Uhr FCA Frauen – Zürisee United

News, Ranglisten usw., alles über den FC Affoltern a. A. auf:

www.fcaffoltern.ch

Die FCA-Spieler sind stets mit vollem Körpereinsatz dabei.

Am kommenden Sonntagmorgen spielt das Fanionteam gegen den FC Buttikon. Will die 1. Mannschaft den Anschluss an die Spitze nicht verlieren, sind zwingend drei Punkte gefordert und alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. Favoritenrolle liegt beim FC Affoltern a. A. Leider konnte am letzten Sonntag gegen den FC Wollishofen kein Sieg eingefahren werden, obwohl man in der 2. Halbzeit die klar bessere Mannschaft war. Die Chancenauswertung war unterirdisch und Stankovic alleine hätte mindestens zwei Tore schiessen müssen. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung im Team hervorragend und in den Trainings wird konzentriert und intensiv gearbeitet. Zusätzliche Moral konnte am Dienstagabend beim Freundschaftsspiel gegen die U-21 vom FC Zürich getankt werden. Zur Eröffnung des neuen Kunstrasens

gelang es dem FC Affoltern a. A. einen ganz grossen Namen im Fussball ins Säuliamt zu locken. Gegen die zukünftigen Profis vom FC Zürich führte man in der Pause gar mit 1:0. Nach einigen Auswechslungen in der Pause merkte man den Klassenunterschied deutlich und das Fanionteam verlor das Spiel mit 4:1. Trotz der hervorragenden Leistung gegen die U-21 vom FC Zürich ist die 1. Mannschaft gezwungen die Partie gegen den FC Buttikon mit äusserster Ernsthaftigkeit und vollstem Engagement anzugehen. Vom Anpfiff weg gilt es, die richtige Einstellung auf den Rasen zu bringen, sofort das Spieldiktat an sich zu reissen und für klare Verhältnisse zu sorgen. Der FC Buttikon – ein unbequemer Gegner Der FC Buttikon ist mit einem Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen schlecht in die neue Saison gestartet. Gegen den FC Buttikon muss taktisch optimal

agiert werden und zudem müssen die Zweikämpfe angenommen werden – die Zweikämpfe werden oftmals härter geführt als bei anderen Mannschaften. Das Fanionteam ist gezwungen die Gangart zu bestimmen, aber in jeder Spielphase äusserst achtsam auf schnelle Gegenstösse vorbereitet sein und durch geschicktes Zweikampfverhalten stehende Bälle – ein in der Vergangenheit sehr gutes Mittel von Buttikon – zu verhindern. Aus Zuschauersicht darf man sich auf ein spannendes Spiel mit vielen Torchancen freuen. Da beidseits Punktezuwachs nötig ist, wird das Match zudem sicher sehr umkämpft und daher besonders spannend sein. Kickoff auf der Sportanlage Rietly in Buttikon ist am Sonntagmorgen um 11.00 Uhr.

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Extra

Freitag, 28. September 2018

Essen oder wegwerfen - der «Magenbotaniker» entscheidet

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Im Spital Affoltern geboren

Blick in die amtliche Pilzkontrollstelle in Affoltern Essbar, geniessbar, ungeniessbar oder giftig: Das zu entscheiden, ist die Hauptaufgabe der Pilzkontrolleure, auch «Magenbotaniker» genannt. Oft kommt es aber auch zum detaillierteren Gespräch über den Korbinhalt – bis hin zu Kochtipps, wie ein Augenschein in Affoltern zeigte.

Ricardo Jesus, 16. September.

................................................... von werner schneiter Samstagabend, 18.30 Uhr, im Bachhaus am Jonenbach in Affoltern, wo die amtliche Pilzkontrolle für den Bezirk Affoltern – ausgenommen Bonstetten und Ottenbach – domiziliert ist: Einzelpersonen und Familien kommen, bewehrt mit Körben und Tragtaschen. Sie entleeren ihre «Trophäen» in eine grosse Schale, derweil die Kontrollpersonen Verena Schneebeli und Hansjörg Birrer mit Fachblick die Pilze begutachten und beschnuppern. «Das ist ein netzstieliger Hexenröhrling, der – mit Alkohol eingenommen – giftig ist», heisst es am Kontrolltisch. Also weg damit. Dann offenbart eine vierköpfige Familie, was sie aus dem Hochschwarzwald nach Affoltern importiert hat: Da finden sich Steinpilze und Maronenröhrlinge, die sich zum Trocknen eignen. «Es empfiehlt sich, die Pilze generell nicht zu waschen, sondern mit Lappen oder Bürste die Erde zu entfernen, wenn die Pilze getrocknet werden», sagt Hansjörg Birrer zu einer Sammlerin.

Was sich nicht bestimmen lässt, wird nicht freigegeben Kollegin Verena Schneebeli begutachtet eine olivfarbene Ziegenlippe, einen Flaschenstäubling und einen grünblättrigen Schwefelkopf, der giftig ist. Zu allen Sorten gibt sie ihren Kommentar ab, derweil sich ihr Kollege einen giftigen spitzschuppigen Schirmling vor Augen führt, der oft mit dem Safranschirmling verwechselt wird. Können die Kontrolleure einen Pilz nicht abschliessend bestimmten, geben sie ihn nicht frei – und machen sich hernach hinter die dicken Pilzbücher. Weiterbildung ist in diesem Metier Daueraufgabe. In der

Matin, 17. September.

Lenny, 18. September.

Sie entscheiden nicht nur, ob der Pilz essbar, ungeniessbar oder giftig ist, sondern liefern auch Tipps. Verena Schneebeli und Hansjörg Birrer (Mitte) mit einem Sammler in der Pilzkontrolle in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) Affoltemer Kontrolle wird rund ein Drittel der Pilzmenge nicht freigegeben. In den Körben liegen an diesem Abend auch Birken-Raufuss, Reizker, filziger Gelbfuss und Schaf-Champignon, alle essbar. Aber auch nicht essbare falsche Eierschwämme und Bitterröhrlinge. Das sind ein paar Sorten aus den 200, die in unserer Region hauptsächlich zu finden sind – ein Bruchteil von den gegen 2500 Arten, die in der Schweiz vorkommen.

Oft mehr als nur Kontrolle Ist der Andrang nicht zu gross, belassen es die Pilzkontrolleure nicht einfach beim Entscheid, ob ein Korbinhalt essbar ist oder auf den Kompost gehört. Sie beantworten darüber hinaus Fragen und geizen nicht mit Ratschlägen und Kochtipps, obschon sich die Fragenden auch in einem der Pilzvereine Wissen aneignen könnten.

wetter

«Wir machen das gerne, können aber nicht so weit gehen und Pilze mit Mikroskop untersuchen», halten sie fest. Damit dokumentieren sie ihre Leidenschaft für ihre wichtige Tätigkeit rund um Pilze, die in dieser Saison üppig spriessen – und das nach dem Rekordjahr 2017. Es kann auch vorkommen, dass Pilzsammler ausserhalb der Sperrzeit im Kanton Zürich (1. bis 10. des Monats) ihr Sammelgut aus dem Aargau und aus Zug ins Säuliamt bringen, weil dort das Pflücken immer gestattet ist. Dann rufen sie den «Magenbotaniker» auch mal am Sonntagabend an.

2017: 600 Pilzvergiftungen in der Schweiz Es kann auch zu heiklen Fällen kommen: Es darf hierzulande ein Kilo Pilze pro Tag und Person gesammelt werden. Nicht alle halten sich daran. Also

geht man mit just dieser Menge zur Kontrolle und lässt den Rest im Auto. Was, wenn sich nun unter diesem Rest ein giftiger befindet? Deshalb werden Pilze bei der Kontrolle gewogen; der Sammler oder die Sammlerin gibt die Adresse bekannt, und der Pilzkontrolleur unterschreibt den Kontrollschein. «Wir haben in all den Jahren allerdings noch nie ein solches Problem gehabt.» Auch nicht mit einem der tödlich giftigen Pilze, dem Grünen Knollenblätterpilz, der selten – maximal fünfmal pro Saison – in Affoltern zur Kontrolle gebracht wird. Welche Bedeutung die Pilzkontrolle hat, offenbart ein Blick in die Statistik: In der Schweiz kam es im vergangenen Jahr zu rund 600 Pilzvergiftungen.

Julian David, 19. September.

Ben, 19. September. Pilzkontrolle in Affoltern: mittwochs, samstags und sonntags von 18.30 bis 19 Uhr, Bachweg 7. Ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1. bis 10. Tag des Monats.

volg-rezept

Bife à Portuguesa Rezept für 4 Personen Knoblauchzehen Weinessig Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 Rindssteaks 1 Lorbeerblatt 4 Tranchen Hinterschinken 1 dl Weinbrand, z. B. Brandy 50 g Butter, eiskalt, in Stücke geschnitten 1 TL Zitronensaft 4 Eier 4 Zitronenschnitze

Jana, 20. September.

5 1 EL 3 EL

Zubereitung:

bauernregel «So viele Fröste vor Wenzeslaus (28.9.) fallen, so viele nach Philippi (1.5.) folgen.»

Vier Knoblauchzehen pressen, mit Essig und 1 EL Olivenöl mischen. Mit Pfeffer würzen. Steaks damit einreiben und ca. 30 Min. marinieren lassen. Ofen auf 80 °C vorheizen. Restliches Olivenöl erhitzen, Knoblauchzehe und Lorbeerblatt darin 1 Min. anbraten, Gewürze entfernen. Steaks im heissen

Öl beidseitig je 1 Min. anbraten, Hitze reduzieren und beidseitig je 1 bis 2 Min. weiterbraten. Steaks salzen, herausnehmen und im Ofen warmstellen. Schinken im zurückgebliebenen Öl kurz anbraten. Auf die Steaks legen. Öl mit Haushaltpapier aus der Pfanne tupfen. Den Bratensatz mit Weinbrand ablöschen und zur Hälfte einkochen lassen. Inzwischen in separater Bratpfanne wenig Butter erhitzen und die Eier darin braten. Gleichzeitig den Zitronensaft zur Sauce rühren. Restliche Butterstücke in der Sauce einzeln unterrühren, nicht mehr kochen! Steaks und Schinken damit übergiessen. Mit Zitronenschnitzen und Spiegeleiern anrichten.

Alice, 20. September.

Leonard, 23. September. (Bilder I. Magnin)


Veranstaltungen

26. Wettswiler Herbschtmäärt

Sonntag, 30. September 2018, 11.00 – 17.00 Uhr, Dorfkern – Food and Drinks / Cüpli-Bar – Raclette / Grill / Risotto – Auftritt Musikgesellschaft Stallikon (Mittagszeit)

– ca. 60 Stände / tolle Auswahl – Kinderattraktionen – Kinderflohmäärt / Spiele

– Schiessen / Torwand – Pony-Reiten – Holzeisenbahn / Hüpfburg

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

1. Huus-Metzgete Freitag, 28. Sept. 2018 ab 11.00 Uhr musik. Unterhaltung mit em «Mani» , ab 19.00 Uhr! Auf Ihren Besuch freut sich M. + J. Korpar und Personal. Tel. 044 737 35 50

Let it be oder ewigi Liebi? Wir gründen einen neuen, «anderen Chor» und suchen Sängerinnen und Sänger. Infos unter: www.schlagerchor-amt.ch

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Dorfstrasse 13 CH-8906 Bonstetten Tel. 044 700 32 10, Mobile 079 207 76 28 galerie@ggbohrer.ch, www.ggbohrer.ch

Einladung zum Open-House im GG-Kunstfenster, mit Schwerpunkt Sofie Siegmann

und Sylvette Nick

Samstag / Sonntag, 29. / 30. September 2018, jeweils 13 – 17 Uhr mit Malerei und Skulptur aus dem GG-Programm

Einladung zum traditionellen Herbstanlass des HEV Albis zum Thema

«Immobilien und Ansgar Gmür – wie weiter» Ansgar Gmür referiert über: die Entwicklung der Immobilienlandschaft, Risiken und Chancen, sein jahrelanges Engagement im HEV Schweiz sowie seine persönliche Zukunft.

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19.30 Uhr «Aula» Schulhaus Ennetgraben, 8910 Affoltern a. A. Programm: 19.00 Uhr Türöffnung 19.30 Uhr Begrüssung / Kurze Einführung durch den Präsidenten des HEV Albis, René Homberger 19.40 Uhr Referat von Ansgar Gmür / Direktor HEV Schweiz (geht Ende 2018 in Pension) 21.00 Uhr Fragen – anschliessend Apéro riche Der Eintritt ist frei. Wir bitten Sie aus organisatorischen Gründen um Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 3. Oktober 2018, 12.00 Uhr via E-Mail: info@hev-albis.ch oder via Fax: 044 761 70 84 oder via Homepage: www.hev-albis.ch Freundliche Grüsse HEV Albis

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