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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 76 I 170. Jahrgang I Freitag, 23. September 2016

«Zeitreisende»

Unterwegs sein

Die Spitex Knonaueramt lud zum Themenabend Demenz nach Affoltern. > Seite 5

Die Wettswiler Bibliothekarinnen nahmen mit auf eine literarische Reise rund um die Welt. > Seite 7

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Abschiedskonzert Stehende Ovationen am letzten Auftritt der Aemtler Jodlerfründe in Kappel. > Seite 9

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Premiere naht Der «Anzeiger» auf Probenbesuch bei der Aemtler Bühne im «Rössli», Mettmenstetten. > Seite 15

Wohnungsmarkt entspannt sich 312 Wohneinheiten stehen im Bezirk Affoltern zum Verkauf oder zur Vermietung 1990 waren im Bezirk Affoltern und im ganzen Kanton Zürich praktisch keine Wohnungen frei. Nach über 20 Jahren mit wenig Spielraum auf dem Wohnungsmarkt im Bezirk zeichnet sich erstmals eine Entspannung ab. ................................................... von salomon schneider 1988 war der Wohnungsmarkt im ganzen Kanton Zürich komplett ausgetrocknet. In acht Bezirksgemeinden waren zur Zeit der Erhebung überhaupt keine Wohneinheiten frei – weder zum Verkauf noch zur Miete. Erst mit dem Bauboom Mitte der 1990er-Jahre begann sich der Wohnmarkt zu entspannen. Das Wachstum in den Gemeinden konnte jedoch mit dem Wirtschaftswachstum im Kanton Zürich nicht mithalten und 2002 hatte Hedingen mit 1,3 Prozent Leerwohnungen die höchste Leerwohnungsquote im Bezirk. Die Folge waren Einzonungen und ein Bevölkerungswachstum im Bezirk Affoltern, das bis heute anhält und durch die Eröffnung der Autobahn A4 2009 noch verstärkt wurde. Momentan sieht die Leerwohnungssituation im Bezirk Affoltern wie folgt aus: 312 Wohneinheiten standen am 1. Juni 2016 leer – zu gleichen Teilen in Neu- und Altbauten. 197 waren Mietwohnungen, 115 standen zum Verkauf. Über 200 Wohneinheiten hatten drei oder vier Zimmer. Nur neun hatten ein Zimmer, 28 hat-

Spital Affoltern steht an einer Wegkreuzung «Die Wegweiser zeigen in vier, fünf verschiedene Richtungen – und wir müssen entscheiden, wohin es geht», beschreibt Spitaldirektor Michael Buik den aktuell laufenden Strategieentwicklungs-Prozess. Es gehe darum, ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten, das regional und überregional erfolgreich ist. Gleichzeitig müsse man analysieren, wo sich der Fixkostenblock reduzieren lasse, damit das Spital Affoltern betriebswirtschaftlich tragfähig sein kann. Bereits bewährt haben sich in diesem Zusammenhang Kooperationen und Partnerschaften. Klar ist, dass die Akutgeriatrie auch nach dem Weggang von Chefarzt Roland Kunz eine wichtige Spezialdisziplin bleiben soll. Ebenso unbestritten ist die Geburtshilfe. Gar ausbauen will Michael Buik in den Bereichen Urologie und degenerative Erkrankungen. «Das gehört im Sinne einer Grundversorgung einfach dazu.» (tst.) ................................................... > Interview auf Seite 3

Das Gebiet um den Bahnhof Bonstetten-Wettswil vor dem Bauboom der 1990er-Jahre. (Bild Somorjai Zsolt, ETH Bibliothek) ten zwei Zimmer und 16 hatten sechs Zimmer und mehr.

Leerwohnungen sind teuer Eine höhere Leerwohnungsziffer heisst aber noch lange nicht, dass sich auch eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt abzeichnet, wie eine Erhebung der Stadt Zürich zeigt. Denn Leerwohnungen sind massiv teurer. Bei der Erhebung wurden die 25 Prozent günstigsten und 25 Prozent teuersten Wohneinheiten weggelassen. Von den Durchschnittlichen Wohnungen wurde der Mittelwert errechnet. 50 Prozent der 3-Zimmer-Mietwohnungen in älteren Mietverhältnissen kosten durchschnittlich 1400 Franken, wobei der Preis von 1100 bis 1700 Franken geht. Bei den Mietverhältnis-

sen, die nicht älter als zwei Jahre sind, liegt der Mittelwert bei 1620 Franken, wobei die Wohnungspreise zwischen 1300 und 2100 Franken schwanken. Bei Leerwohnungen ist der Preis massiv höher. Dort liegt der Durchschnitt für eine 3-Zimmer-Wohnung bei 2671 Franken, wobei die Preise zwischen 2000 und 4000 Franken schwanken.

Familien aus dem Bezirk können sich Leerwohnungen nicht leisten Im Knonauer Amt dürfte das Bild ähnlich sein, wobei bei allen Zahlen einige hundert Franken abgezogen werden können. Da sich gerade junge Säuliämtler Familien viele der Leerwohnungen im Bezirk Affoltern nicht leisten können, wird der Trend zur Abwanderung ins Aargauer Freiamt

Springende Pferde

weiterhin anhalten. Die Leerwohnungen werden also höchstwahrscheinlich Stadtzürcher Mieter finden, die es auf der Suche nach mehr Ruhe und günstigeren Preisen ins Knonauer Amt zieht. Eine Antwort auf diese Verschiebungstendenz wäre gemeinnütziger Wohnungsbau mit Vorrang für Mieter aus der Gemeinde und dem Bezirk. Denn durch die Annahme der Kulturlandinitiative vor vier Jahren sind Neueinzonungen im Kanton Zürich nicht mehr möglich. Auch wenn momentan noch fleissig gebaut wird, könnte es schon bald wieder zu einem Wohnungsengpass kommen. Sehen wird man davon nichts, denn wer sich in seiner Heimat keine Wohnung mehr leisten kann, zieht in günstigere Regionen und muss dafür einen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen.

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«Schwarzer Diamant» Vielversprechender Start in die Trüffelsaison dank Niederschlägen im Sommer. > Seite 17

Farben, Stylings und Trends Der nächste Winter kommt bestimmt, auch wenn viele nicht jetzt schon daran denken wollen. Aber die «Klamotten», Schuhe, Frisuren und Accessoires interessieren immer. Zweimal im Jahr – zu Beginn der kalten, respektive warmen Saison – enthält der «Anzeiger» einen modischen Zusatzbund. Dieser informiert über Modetrends, Must-haves und manchmal auch über No-Go’s für die kommende Saison. Nicht nur Bekleidung, auch Gesundheit, Fitness, Beauty-Highlights, Frisuren und Naildesign gehören ebenfalls in dieses Thema. Im und rund ums Säuliamt findet sich alles, was Frau und Mann braucht, um Up to date zu sein. Die Modebeilage zeigt einen Querschnitt durch Modeläden, Studios und Salons, wo mit Leidenschaft und Herzblut beraten und verwöhnt wird. Ein Streifzug in Sachen kommende Mode, Farben, Stylings und Trends erwartet die Leserin und den Leser. Für den Körper, die Schönheit, das Wohlbefinden und das selbstsichere Auftreten die besten Anlaufstellen in der näheren Umgebung. (sci) ................................................... > Modetrends ab Seite 31 anzeigen

Die attraktivsten Bezirksgemeinden Jährlich publiziert die Weltwoche ein Gemeinderating, bei dem alle Schweizer Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern nach ihrer Attraktivität eingereiht werden. Bonstetten soll die attraktivste Gemeinde im Knonauer Amt sein, Obfelden steht ganz hinten: eine Analyse. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Bestleistung im richtigen Moment

Pferdesport in der Mettmenstetter Grüthau. (Bild Andrea Bolliger) Gleich drei Säuliämtler Reiterinnen durften an den diesjährigen Pferdesporttagen in Mettmenstetten Siegersträusse entgegennehmen. Die Zuschauer freuten sich an den spannenden Prüfungen und tollen Ritten der

Pferdesportler. Trotz Regen blieben die Bodenverhältnisse in der Reitsportanlage Grüthau bis zum Schluss gut. ................................................... > Bericht auf Seite 27

Drei Tage nach ihrem Exploit in Paris hat sich die frischgebackene BoulderWeltmeisterin Petra Klingler den Fragen des «Anzeigers» gestellt. Mit der Finalqualifikation sei der Druck abgefallen und sie habe die Spannung doch halten können, verriet die Bonstetterin ihr Erfolgsrezept. So im «Flow» habe sie sich zuweilen sogar selber überrascht. ................................................... > Interview auf Seite 25

500 38 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Veröffentlichung der Initiative «Statutenänderung zur Stärkung der Spital-Delegierten als Kontroll-Instanz der Betriebskommission des Spitals vom Zweckverband Spital Affoltern» Die Betriebskommission des Spitalzweckverbands Spital Affoltern veröffentlicht in Anwendung von § 125 des Gesetzes über die politischen Rechte die folgende Initiative:

Initiative «Statutenänderung zur Stärkung der Spital-Delegierten als Kontroll-Instanz der Betriebskommission des Spitals vom Zweckverband Spital Affoltern» Die Betriebskommission ist bei Annahme dieser Initiative gehalten, innert Frist eine Abstimmungsvorlage auszuarbeiten und eine Abstimmung durchzuführen, wonach die Statuten des Zweckverbands Spital Affoltern sinngemäss nach folgenden Vorgaben abzuändern seien:

Denkmalschutz Entlassung aus dem kommunalen Inventar Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 13. September 2016, gestützt auf § 203 lit. c) und § 213 Planungsund Baugesetz (PBG) beschlossen, dass die ehemalige Sägerei mit Mühlenanbau, Vers.-Nr. 20, Kat.-Nr. 4352, Hübscheren 4, 8932 Mettmenstetten, kein Schutzobjekt darstellt und aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte zu entlassen ist. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Mettmenstetten, 23. September 2016 Gemeinderat Mettmenstetten

Fusswegverbindung Pünten- bis Bahnhofstrasse

Öffentliche Planauflage Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Fusswegverbindung Pünten- bis Bahnhofstrasse Die Projektunterlagen liegen vom 23. September 2016 bis 24. Oktober 2016 auf und können zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, eingesehen werden. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderungen oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Mettmenstetten, 23. September 2016 Gemeinderat Mettmenstetten

1. Volkswahl der Delegierten Die Delegierten des Zweckverbands Spital Affoltern, als Oberaufsicht des Zweckverbands Spital Affoltern und somit auch der Betriebskommission sollen neu von den Stimmberechtigten in den Gemeinden gewählt werden können. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Kandidieren können Gemeinderäte und andere Stimmberechtigte der jeweiligen Gemeinde. Auf die Parteizugehörigkeit soll nicht geachtet werden. 2. Trennung des Präsidiums von Delegiertenversammlung und Betriebskommission Das Präsidium der Betriebskommission und das Präsidium der Delegiertenversammlung, das bis jetzt in Personalunion ausgeübt wird, soll neu getrennt von zwei Personen ausgeübt werden. Die Delegierten als Oberaufsicht über den Zweckverband wählen deshalb aus ihrem Kreis neu einen eigenen Präsidenten für die Delegiertenversammlung. Dessen Amtsdauer beträgt 4 Jahre. Die Mitglieder der Betriebskommission sollen zudem neu an den Sitzungen der Delegiertenversammlung mit beratender Stimme teilnehmen können. 3. Abtrennung der Administration der Delegiertenversammlung und der Betriebskommission von der Spitalverwaltung Die Administration der Delegierten und die Administration der Betriebskommission werden von der Spitalverwaltung abgetrennt. Diese Aufgaben übernehmen neu für beide Behörden getrennt je eine Verwaltung (Gemeindeverwaltungen oder Treuhandbüros des Bezirks). Die Delegiertenversammlung und die Betriebskommission wählen ihre Protokollführer selber. Die Präsidenten der Delegierten und der Betriebskommission sind Vorgesetzte ihrer ihnen zur Verfügung stehenden Administration. Dem Initiativkomitee gehören an:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Dipl. Ing. Fust AG, Abteilung Ladenbau, Buchmattstr. 118, 3400 Burgdorf Bauvorhaben: Einbau Fust-Filiale in bestehenden Gewerberaum Vers.-Nr. 75, Kat.-Nr. 6588, Merkurstrasse/Obere Bahnhofstrasse 14, Zentrumszone Z4

Hausen am Albis Gesuchsteller: Oskar und Marlies Studer-Rüfenacht, Türlen 19, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Roosarchitekten gmbh, Herr Bernhard Roos, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Abbruch Scheunenteil, Neubau Mehrfamilienhaus und Umbau Wohnhaus auf Kat.-Nr. 3595, Türlen 19 (KW) (Gebäude Inventar-Nr. 306)

Denzler Balz, Pilatusweg 13, 8913 Ottenbach Jäggi Werner, Steinacherstrasse 11d, 8910 Affoltern Haas Michael, Am Schachenbach 3, 8906 Bonstetten Neidhart Herbert, Seidenhofweg 2, 8914 Aeugstertal Roggwiler Hans, Ottenbacherstrasse 21, 8909 Zwillikon Mit dieser Veröffentlichung beginnt die Frist zur Einreichung der Unterschriften gemäss § 125 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte und Art. 14 der Zweckverbandsstatuten. Gegen diese Publikation kann innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung schriftlichen Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 23. September 2016

Ein ganzes Leben ist dir gegeben, damit du es den Menschen schenkst. Du wirst getragen; drum kannst dus wagen, dass du nicht an dich selber denkst. (Text: Jugend von St. Konrad, Zürich-Albisrieden)

Betriebskommission Spital Affoltern

Dankbar für ihr gutes und schönes Leben lassen wir

Martha Müller-Roos * 6. 6. 1924

† 18. 9. 2016

Rübibachstrasse 27 6372 Ennetmoos

früher: Rossackerstrasse 41 8047 Zürich

heimkehren in die Ewigkeit. Bis fast zuletzt hat sie sich guter Gesundheit erfreut und uns alle mit ihrer zufriedenen und fröhlichen Art bereichert. Nachdem sie beinahe sieben Jahrzehnte in der Stadt Zürich – in Wollishofen, Wiedikon und Albisirieden – zu Hause gewesen war, hat sie vor über zwanzig Jahren eine neue Heimat im Kanton Nidwalden gefunden. Wir danken allen, die mit ihr das Leben und den Glauben geteilt haben. Das wunderschöne Miteinander und Füreinander wird uns fehlen. Wir tragen es weiter in unserem Leben und in unseren Herzen. Reto Müller, Schwyz Rolf und Marianne Müller-Zelger, Ennetmoos, mit Martin, Daniela und Barbara mit Markus Barmettler Peter und Jacqueline Müller-Angehrn, Aeugst am Albis, mit Nico und Anja Clara Oberholzer-Roos, Luzern Traueradresse: Rolf Müller-Zelger, Rohrmatte 5, 6372 Ennetmoos Sterbegebet: Beerdigung: Dreissigster:

Sonntag, 25. 9. 2016, 19.30 Uhr, im Rahmen der Musigmäss Montag, 26. 9. 2016, 15.00 Uhr, Kirche St. Jakob, Ennetmoos Sonntag, 6. 11. 2016, 19.30 Uhr, Abendmesse in der Kirche St. Konrad, 8047 Zürich-Albisrieden

Für Spenden empfehlen wir die Diözese Gorakhpur in Indien. Sie baut in ihrem Spital ein Herzzentrum für Kinder, das von einem Verein in der Schweiz mitfinanziert wird (Vereinspräsident ist Reto Müller). Konto: Raiffeisenbank, 8001 Zürich, IBAN CH94 8148 7000 0071 8029 2 – Freunde der Diözese Gorakhpur.


Bezirk Affoltern

Spitaldelegierte stärken Ein fünfköpfiges Komitee will sich mittels Initiative für eine Änderung der Spital-Zweckverbands-Statuten einsetzen. Konkret geht es dem Initiativkomitee darum, dass die Delegierten von den Stimmberechtigten in den Gemeinden gewählt werden können, dass der Präsident der Betriebskommission nicht auch die Delegiertenversammlung leitet und dass die Administration der Delegierten und die Administration der Betriebskommission von der Spitalverwaltung abgetrennt werden. Mit diesen Massnahmen will das Initiativkomitee die Delegierten als Kontrollinstanz der Betriebskommission stärken. Gemäss Artikel 14 der Statuten des Spitalzweckverbandes Affoltern kommt eine Initiative zustande, wenn sie von mindestens 1000 Stimmberechtigten unterstützt und spätestens sechs Monate nach der Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan eingereicht wird. (tst.)

in kürze

Eine «Dorfzeitung» für Rifferswil Rifferswil erhält ab Januar 2017 eine «Dorfzeitung», wie die Gemeinde am Dienstag auf ihrer Homepage angekündigt hat. Das Rifferswiler Dorfblatt wird monatlich per Post an sämtliche Haushaltungen im Dorf zugestellt.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 23. September, feiern Rosmarie und Thomas Treptow, in Stallikon, ihren 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest. Dorli und Erwin Flury-Schöni feiern morgen Samstag, 24. September, in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute.

Zum 92. Geburtstag Bereits am 11. September durfte in Wettswil Gladys Daetwyler ihren 92. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihr nachträglich ganz herzlich.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Freitag, 23. September 2016

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«Es braucht eine Leaderposition für jedes Fachgebiet» 100 Tage im Amt: Spitaldirektor Michael Buik stellt sich den Fragen des «Anzeigers» Anfang Juni hat Michael Buik die Stelle als Direktor beim Spital Affoltern angetreten. Im «Anzeiger»-Interview nimmt er Stellung zu strategischen Fragen und verrät, was ihn in den ersten 100 Tagen erfreut und was verärgert hat.

ausgebaut werden. Degenerative Erkrankungen gehören im Sinne einer Grundversorgung ebenfalls dazu. Spannend sind auch Kooperationen mit Hausarztpraxen. Wir können Ferienvertretungen übernehmen und uns auch um Nachfolge bemühen. Kritiker monieren, das Spital Affoltern habe zu viele Chefärzte. Was meinen Sie dazu? Wir sind zu dem geworden, was wir sind, weil wir verschiedene Experten haben. Es braucht eine Leaderposition für jedes Fachgebiet, die Grunddisziplinen Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie sowie Psychiatrie und Akutgeriatrie. Wir überborden das System nicht. Ausserdem sind wir ein Ausbildungs-Spital und nehmen diese Aufgabe verantwortungsvoll wahr. In unserem Strategieprozess wird die Struktur als Ganzes noch einmal einer Überprüfung unterzogen.

«Anzeiger»: Michael Buik, Sie sind jetzt seit 100 Tagen Spitaldirektor in Affoltern – wie fühlen Sie sich? Ich bin angekommen – im Betrieb und bei den Mitarbeitern. Sie sehen, welche Prioritäten ich setze. Sie wissen, dass ich transparent bin. Über die Umfrage unter den Gemeinderäten habe ich die Mitarbeiter am Tag vor der Publikation orientiert. Mit mir kann man reden und ich mache den Mitarbeitern nichts vor. Mehr als die Hälfte wohnt ja im Knonauer Amt. Sie lesen natürlich auch Zeitung und sie haben ein Umfeld in der Nachbarschaft. Dass ein Spannungsfeld besteht, das war mir natürlich nicht unbekannt, in dieser Ausprägung ist es eine neue Erfahrung. Sie sprechen die Rechtsstreitigkeiten an, in die das Spital verwickelt ist. Es ist mir fremd, dass zwischen Organen derselben Institution prozessiert wird – und das in Zeiten, in denen wir jeden Franken umdrehen müssen. Hier fehlen die negativen Anreize. Am Schluss landet die Rechnung nämlich auf meinem Tisch. Und ich muss sie visieren. Dabei hätte man vieles auch bei einem kühlen Bier regeln können. Aus meiner Sicht bekommen die inoffiziellen Kräfte – den Verein Pro Zweckverband zähle ich dazu – zu viel Gehör. Zumal deren Interessen diametral entgegengesetzt zu unserer Richtung stehen. Da wird es keine Kreuzungspunkte geben. Und doch sind wir gezwungen, darauf einzugehen. Das nimmt viel Raum ein und verbraucht Ressourcen, die wir fürs operative Kerngeschäft benötigen würden, nämlich die optimale Versorgung der Patienten. Wir haben die Verantwortung, eine klare Strategie aufzustellen, an der wir uns künftig messen lassen. Die Störfeuer lassen uns nicht in fokussierter Art und Weise arbeiten. Das nimmt uns Drive und Energie. ...............................................................

«Jedes neue Gremium muss eine Chance erhalten, sich bewähren zu können.» ............................................................... Von Kritik leben wir ja alle, aber jedes neue Gremium muss eine Chance erhalten, sich bewähren zu können und nicht von Anfang an die Hypothek der Altlasten tragen. An den BKSitzungen sprechen wir noch zu viel über diese Themen, anstatt wie man das Produkt Gesundheit am Markt platzieren soll. Die Festlegung der Strategie ist ganz oben auf der Prioritätenliste. Wo steht man da? Ich setze grosse Hoffnung in den Strategieprozess. Wir stehen an einer Wegkreuzung – die Wegweiser zeigen in vier, fünf verschiedene Richtungen – und müssen entscheiden, wohin es geht. Es geht darum, ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten, das regional und überregional erfolgreich ist. Die Mitarbeiter sollen sich damit identifizieren und den Namen Spital Affoltern mit Stolz vertreten. Es gilt, sie persönlich abzuholen und unbescha-

Was macht das Spital Affoltern besser als andere? Das Spital Affoltern zeichnet sich durch seinen familiären und personenorientierten Umgang mit Patienten aus. In der Ausprägung habe ich das in meinen 30 Jahren im Gesundheitswesen noch selten erlebt. Die kurzen Wege kommen den Patienten zugute. Ein Vorteil für die medizinische Betreuung in der Alterspflege ist die Nähe zum Akutspital. Andernorts kommt sporadisch ein Hausarzt und hat nur beschränkt Zeit.

«Ich bin angekommen.» Michael Buik, Spitaldirektor in Affoltern. (Archivbild tst.) det durch die Zeit der Veränderung zu bringen. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit der Betriebskommission, den Mitarbeitern und den Gemeinden? Die Betriebskommission ist optimal aufgestellt und vereint wertvolle Kompetenzen in Betriebswirtschaft, Recht, Unternehmertum und Langzeitpflege. Für die Bezirksärztegesellschaft ist Dr. David Koller dabei. Ich freue mich über die hervorragende Zusammenarbeit mit dem BK-Präsident, Clemens Grötsch. Er hat sehr viel diplomatisches Gespür und vertritt trotzdem eine klare Meinung. Er bringt die Routine mit, die es in dieser Zeit braucht. Ich finde es gut, dass die Delegierten Kommissionen gebildet haben, um sich zusätzlich zu den Delegiertenversammlungen miteinander abzustimmen. Die Prioritäten in den Gemeinden verschieben sich auf die Langzeitpflege – da sind sie auch per Gesetz verpflichtet. Die Aussagen der Gemeinderäte aus der Umfrage haben wir als Auftrag aufgenommen, zu prüfen, wie wir zu mehr Eigenständigkeit und Tragfähigkeit kommen. Das Konstrukt Zweckverband ist dabei sicher ein Hemmschuh. Worin sehen Sie die Herausforderungen der Zukunft? Ich bin Spitalmanager, kein Politiker. Mein Job ist es, mit den Mitarbeitern die optimale Dienstleistung weiterzuentwickeln. Hier wurde schon immer gute Medizin und Pflege erbracht. Das bestätigen die Rückmeldungen der Patienten. Die Mitarbeiter haben sie die schwierige Situation nicht spüren lassen. Wir müssen für 2017 den Leistungsausweis erbringen, dass wir betriebswirtschaftlich tragfähig sein können. Operative Tragfähigkeit, das heisst, nach Abschreibungen auf allen Anlagen und allen anderen Verpflichtungen einen definierten Gewinn auszuweisen. Durch unseren grossen Investitionsbedarf müssen wir früher oder

später an den Kredit- oder Kapitalmarkt. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen und die Mitbewerber haben in den letzten Jahren viel investiert. Auch die Hotellerie und der Komfort können bei der Wahl eines Spitals den Ausschlag geben. Das Spital muss Gewinn erwirtschaften. Heisst das sparen beim Personal? Im Rahmen der strategischen Ausrichtung ist der gesamte Fixkostenblock zu analysieren, das heisst unsere Strukturen und Prozesse. Natürlich spielen hierbei auch die Personalkosten eine wesentliche Rolle. Ein Veränderungsprozess ist immer mit der Frage verbunden: Wie lassen sich die Gesamtkosten reduzieren? Da geht es um betriebliche Optimierungen, um Kooperationen und Partnerschaften. Zusammenarbeit spielt ja bereits jetzt eine grosse Rolle, in welchen Bereichen hat sich das bewährt? In der Radiologie arbeiten wir mit dem Triemli zusammen. Wir machen hier Röntgenuntersuchungen und der Spezialist vom Triemli kommt regelmässig her oder wir übertragen die Bilder ins Triemli. Das hat sich sehr bewährt und ist ein klarer Gewinn. Weitere Zusammenarbeiten gibt es in der Onkologie, ebenfalls mit dem Triemli, in der Akutgeriatrie mit dem Unispital, in der Gynäkologie und Geburtshilfe mit dem Spital Limmattal. Die Geburtshilfe wollen wir weiterhin anbieten. Das ist Teil der Grundversorgung. Wenn wir die Gynäkologie ausbauen, wird der Bereich als Ganzes profitieren. Wo sehen Sie weitere Möglichkeiten zur Kooperation? Primär in der Erweiterung von Fachgebieten, dass die Verantwortung auf mehrere Personen verteilt wird. So können wir das Klumpenrisiko reduzieren, nicht dass Einbrüche entstehen, wenn mal einer in den Ferien ist. Die Urologie ist ein Fachgebiet, das ans Spital Affoltern gehört. Das muss

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«Die Akutgeriatrie ist ein wichtiges Fachgebiet, das sich hier hervorragend entwickelt hat.» ............................................................... Mit Dr. Kunz verliert das Spital Affoltern seine «Gallionsfigur», wie Sie ihn selber betitelt haben. Was tut sich in der Nachfolgeregelung? Wir werden die Stelle ausschreiben. Klar ist: Was Herr Kunz vereint, werden wir nur schwer wieder finden können. Das ist ein herber Verlust. Aber Dr. Kunz hat auch ein Team aufgestellt, das tragfähig ist. Ich werde mir auch erlauben, interne Bewerber anzusprechen, respektive ich erwarte die eine oder andere Bewerbung. Die Akutgeriatrie ist ein wichtiges Fachgebiet, das sich hier hervorragend entwickelt hat. Wir werden sicher damit weitermachen, zumal auch die Nachfrage nach dieser Spezialdisziplin sehr gross ist. Der Sterbeprozess ist heute kein Tabuthema mehr und es entspricht einem Bedürfnis, in der letzten Lebensphase professionell und persönlich begleitet zu werden. Es gibt noch viel zu tun, aber wir haben hier engagierte, hoch motivierte und langjährige Mitarbeiter. Alle sind interessiert, dass es mit dem Spital weitergeht. Interview: Thomas Stöckli anzeige


Todesfälle Aeugst am Albis Todesanzeige von

Rohner, Rolf geboren am 27. Januar 1943, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Breitenstrasse 23, verstorben am 14. September 2016.

«Wir wollen nicht nur trauern, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein dafür, dass wir ihn gehabt haben, ja, auch jetzt noch besitzen; denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.» Hieronymus

ABSCHIED

Die Beerdigung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Ein grossartiger Mensch ist von uns gegangen.

Der Friedhofvorsteher

Yvan Chopard

Affoltern am Albis Am 18. September 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Klara Plüss-Ingold geb. 27. Februar 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis

17. August 1965 – 8. September 2016

Ganz ohne Vorbereitung, so plötzlich und viel zu früh ist mein geliebter Mann, unser lieber Daddy, Sohn und Bruder aus dem Leben gerissen worden. In seiner geliebten Natur hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Wir hatten das Glück, mit Yvan durchs Leben gehen zu dürfen und wir sind unendlich dankbar für die wunderschöne gemeinsame Zeit. Sein Humor wird uns fehlen. Bleiben werden uns viele kostbare, unvergessliche Erinnerungen. In unseren Herzen lebt er weiter. Brigitte Chopard mit Sylvie und Annick Lucienne Chopard und Bernard Chammartin Arielle Chopard und Daniel Lecomte Familie und Freunde

Am 19. September 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hugi Robert geb. 24. Juni 1936, von Selzach SO, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Beisetzung findet am Montag, 26. September 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Ein einziges Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt war Teil von unserem Leben. Darum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Eine Gedenkfeier findet am Dienstag, den 4. Oktober 2016, um 14.00 Uhr in der Chrischona-Gemeinde Affoltern am Albis statt. Wir bitten, vom persönlichen Kondolieren abzusehen und im Sinne des Verstorbenen keine Trauerkleidung zu tragen. Anstelle von Blumen bitten wir, Pro Natura zu unterstützen: Postkonto 40-331-0 (Vermerk: Im Andenken an Yvan Chopard). Traueradresse: Brigitte Chopard, Fliederstrasse 5, 8908 Hedingen

Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem Mami, unserer Schwiegermutter und unserem Grosi

Claire Plüss-Ingold 27. Februar 1945 – 18. September 2016

Wir sind dankbar für die Zeit und die vielen schönen Momente, die wir mit dir teilen durften und werden diese in unseren Herzen bewahren. Wir vermissen dich Hans Plüss Michael Plüss Jacqueline und André von Rotz-Plüss mit Nadine und Yannick Michèle und Marco Wolfisberg Abdankung: Dienstag, den 27. September 2016, 14.15 Uhr, in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, PostFinance 85-391373-1, Vermerk: z. G. Palliativstation, Claire Plüss. Es werden keine Trauerzirkulare versandt. Traueradresse: Hans Plüss, Alte Hedingerstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis

Hedingen In Island ist am 8. September 2016 gestorben:

Chopard, Yvan geboren am 17. August 1965, von Sonvilier BE, Ehemann der Chopard geb. Weiss Brigitte, wohnhaft gewesen in Hedingen, Fliederstrasse 5. Abschiedsgottesdienst am Dienstag, 4. Oktober 2016, 14.00 Uhr, in der Chrischona Gemeinde Affoltern, Alte Obfelderstrasse 24, 8910 Affoltern am Albis.

Knonau Kiser-Maag, Elsbeth Sarnen OW, geboren am 19. Januar 1945, wohnhaft gewesen in Knonau, Bahnhofweg 11, gestorben am 11. September 2016 in Knonau. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 28. September 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt.

Rösch Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht Ihnen mitzuteilen, dass unser langjähriger und geschätzter Mitarbeiter

Yvan Chopard 17. August 1965 – 8. September 2016

viel zu früh verstorben ist. Mit grossem Einsatz und Fachwissen hat er sich während den letzten zwanzig Jahren für unser Unternehmen eingesetzt. Wir sind tief traurig, dass «unser» Yvan nicht mehr unter uns weilt. Er wird weiterleben in den Erinnerungen an ihn, als feinsinnig-humorvollen, liebenswerten, herzlichen, hilfsbereiten, kenntnisreichen, nachdenklichen, optimistischen, gelassenen, bescheidenen, bewegungsfreudigen und naturverbundenen Freund, Mitarbeiter und Menschen. Ingenieurbüro gpw Geschäftsleitung und Mitarbeitende

Bestattungsamt Knonau

Alltagshilfe leisten und empfangen ohne dass Geld fliesst. give&get, das attraktive Zeittauschnetz und seine Regionalgruppe Aemtler Tauschnetz freuen sich auf neue Mitglieder. Sind Sie auch dabei? Jetzt informieren und anmelden auf www.giveandget.ch

Die Trauerfeier wird am Dienstag, 4. Oktober 2016, 14.00 Uhr, in der Chrischona-Kirche in Affoltern am Albis abgehalten.

TO D E S A N Z E I G E Im 93. Lebensjahr durfte mein geliebter Ehemann, unser lieber Päps, nach einem erfüllten Leben seine Ruhe finden.

Georg Karl Ries-Kaiser «Schorsch» 21. Januar 1924 – 15. September 2016

Wie Schorsch gelebt hat, so ist er auch gestorben: Bis zum letzten Atemzug hat er gekämpft und alles gegeben. Jetzt hat er seine verdiente Ruhe gefunden und wir sind dankbar und froh für die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Du wirsch immer en Teil vo eus si Josy Ries-Kaiser Beat und Jayne Ries-Levy mit Peter und Billy Markus Ries Bernadette und Francis Doerr-Ries mit Laurent Philipp und Simone Ries-Lehner mit Ayleen Zur Abschiedsfeier treffen wir uns in seinem geliebten Stallikon, Freitag, 30. September 2016, 14.00 Uhr, Kirche Stallikon. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen bitten wir um Spenden an die Stiftung Tixi Säuliamt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 80-23029-6. Traueradresse: Bernadette Doerr-Ries, Loomattstrasse 5, 8143 Stallikon

Manfred Peter, Gartenpflege & Gartenbau www.geronimogartenbau.ch Sihlweidstrasse 1 8041 Zürich-Leimbach Mobile 079 701 43 03 Tel. 044 554 91 50 Internet: geronimogartenbau.ch

Elsbeth «Eli» Kiser-Maag 19. Januar 1945 – 11. September 2016

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Joh. Wolfgang v. Goethe

Eli ist am Sonntag, 11. September 2016, für immer eingeschlafen. Obwohl wir sahen, wie die Kraft ihr Herz verlässt, ist ihre Lücke schwer erträglich. Wir sind sehr dankbar für all die vielen Augenblicke, bei denen wir Elis Herzlichkeit erleben durften. Die Urnenbestattung mit anschliessender Abdankung findet am Mittwoch, 28. September, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Knonau statt. Knonau, 20. September 2016 Felix Kiser Andrina und Tomas Ernst mit Lukas und Moritz Thomas Kiser mit Mischa und Leon Reinhard Maag Verene und Reinhard Kaul-Maag Traueradresse: Felix Kiser, Bahnhofweg 11, 8934 Knonau

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Georg «Schorsch» Ries 21. Januar 1924 – 15. September 2016

Viele Jahre hat sich Schorsch als Ehrenmitglied für unseren Verein engagiert und war ein guter Freund. Seine Begeisterung für die Blasmusik wird uns in bester Erinnerung bleiben. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Musikgesellschaft Stallikon Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 30. September 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. September 2016

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Das Zauberwort lautet Entschleunigung Gut besuchter Themenabend Demenz der Spitex Knonaueramt in der Aula Ennetgraben in Affoltern Im Rahmen des nationalen Spitextages lud die Spitex Knonaueramt vor Wochenfrist zum Themenabend Demenz nach Affoltern. Das Angebot mit Informationen, Referat und Playbacktheater in der Aula des Oberstufenschulhauses Ennetgraben wurde rege genutzt. ................................................... von thomas stöckli Die schlechte Nachricht schickte Gabriele Kaes vorneweg: «Ich habe kein Rezept.» Aber darum geht es auch nicht im Umgang mit Menschen mit Demenz. In ihrem 75-minütigen Referat schaffte sie es dafür, ihrem Publikum näherzubringen, wie sich Demente in bestimmten Situationen fühlen und wie man ihnen den Alltag angenehmer gestalten kann. «Demenz geht uns alle an», stellte die Referentin klar. 28 Jahre ist es nun her, seit sie selber erstmals damit in Berührung kam. Als Berufsschullehrerin musste sie sich damals ins Thema einarbeiten und wälzte nicht nur Bücher, sondern fragte auch in einem Pflegezentrum nach, ob sie einige Tage mithelfen dürfe. «Die Erlebnisse gingen so tief, dass es mich nie mehr losgelassen hat», erinnert sie sich. Heute engagiert sich Kaes in der Stabstelle Demenz der Alterszentren Stadt Zürich. «Die Begleitung von Menschen mit Demenz ist eine riesige Chance», sagt sie. «Mit ihrer Ehrlichkeit und Direktheit halten sie uns einen Spiegel vor.» Im Umgang gelte es, auf Spurensuche zu gehen und den betroffenen Mensch immer wieder anzunehmen. Dass man sich dabei auch

Gabriele Kaes referierte über wertschätzende Begleitung von Menschen mit Demenz-Erkrankung. (Bilder Thomas Stöckli) zuweilen überfordert fühle, sei legitim, beruhigt sie. Umso wichtiger sei es, Unterstützung annehmen zu können.

«Menschen mit Demenz sind Zeitreisende» Den Sammelbegriff Demenz definiert Gabriele Kaes als eine «Abnahme der kognitiven Fähigkeiten». Grösster Risikofaktor ist dabei das Alter, aber auch andere Faktoren wie Parkinson, Diabetes, Mangelernährung sowie ein Hirninfarkt oder ein Tumor können eine Rolle spielen. Als erste Symptome treten typischerweise Gedächtnisstörungen auf. «Das führt zu Reibereien im Umfeld: «Du hörst mir ja gar nicht zu.» Zuerst ist das Kurzzeitgedächtnis be-

Sie durften sich über reges Interesse am Themenabend der Spitex Knonaueramt freuen: Präsident Leonhard Grimmer und Geschäftsleiterin Verena Bieri in der gut gefüllten Aula Ennetgraben.

troffen, danach dehnen sich die Lücken aufs Langzeitgedächtnis aus: die Erinnerungen an persönliche Erlebnisse, dann das Allgemeinwissen. Als Letztes bleibt das prozedurale Gedächtnis, also die Erinnerung an Bewegungsabläufe wie stricken oder Gemüse rüsten, ein Instrument spielen oder singen. Damit lassen sie sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung noch abholen. Typisch für Demenzerkrankungen ist, dass das Gedächtnis von hinten nach vorne verschwindet. «Menschen mit Demenz sind Zeitreisende», bringt es Gabriele Kaes auf den Punkt, «nicht verrückt, sondern zeitlich ver-rückt». Entsprechend fühlen sie sich jünger, als sie sind und haben Mühe, sich mit dem eigenen Spiegelbild zu identifi-

zieren. Für Betroffene gilt deshalb: über die erlebbare Gegenwart sprechen oder aber über längst Vergangenes. «Das Zauberwort im Umgang mit Demenz lautet Entschleunigung», betonte die Referentin. Weiter empfiehlt sie Blickkontakt und gemeinsame Spaziergänge.

«Demenzbetroffene wissen sehr wohl, was da passiert» Mit der Orientierung bekunden Demenzkranke schon bald Mühe. Später leidet das logische Denken, die Entscheidungskompetenz, es treten Sprachstörungen auf, dann Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen. «Die meisten demenzbetroffenen Menschen wissen sehr wohl, was da pas-

siert», weiss Gabriele Kaes. Mögliche Folgen sind Ängste, Trauer und Scham, aber auch Reizbarkeit und Aggressivität oder Apathie. Wichtig sei es, die Betroffenen als erwachsene Menschen zu behandeln. Gegen verbale Missverständnisse helfen nonverbale Botschaften. Will heissen: Statt zu fordern, «Sie müssen mehr trinken!», bringt es vielleicht mehr, der Person zuzuprosten. Mit dem Thema Demenz seien ihre Mitarbeiter täglich gefordert, hatte Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt, in ihrer Begrüssung die Themenwahl begründet. Zum Abschluss des Abends setzte das interaktive Playbacktheater Bumerang Impulse aus dem Publikum auf der Bühne spontan in Szenen um – eine berührende Verbindung zum Alltag.

CareNet+ ist erfolgreich gestartet im Bezirk Affoltern

«Senioren im Strassenverkehr»

Neues Koordinationszentrum für Gesundheit und Soziales

Neue Gesichter für Fussgängerkampagne

Seit Februar läuft die zweijährige Pilotphase des Projekts CareNet+ im Bezirk Affoltern. CareNet+ koordiniert bei komplexen Krankheitsfällen die Zusammenarbeit aller beteiligter Stellen. Zusammen mit Projektpartnern stellte Pro Senectute Kanton Zürich in Affoltern das Projekt der Öffentlichkeit vor.

Mit zwei neuen Gesichtern hat am Montag, 19. September, die Fortsetzung der Verkehrssicherheitskampagne «Senioren im Strassenverkehr» der Kantonspolizei Zürich gestartet.

Das Koordinationszentrum CareNet+ in Affoltern kümmert sich um die individuelle Situation älterer Menschen und sucht gemeinsam nach Behandlungs- und Betreuungslösungen, unter anderem in sogenannten Fallkonferenzen, bei denen beispielsweise der Hausarzt, Vertretungen des zuständigen Spitals, die Spitex des Bezirks, der Sozialdienst der Gemeinde und die zuständige Krankenkasse vertreten sind. CareNet+ versteht sich als unabhängige, neutrale Stelle, die keine eigenen Interessen vertritt. Franjo Ambroz, Direktor von Pro Senectute Kanton Zürich, unterstrich die Bedeutung des Projekts. «Wir beschreiten mit dem Projekt schweizweit neue Wege. Mit der Pilotphase loten wir aus, wie die Dienstleistungen unter Einbezug der Betroffenen, der Leistungserbringer und Kostenträger gemeinsam und effizient erbracht werden können.»

Pilotphase gut angelaufen Im Podium, das vom Journalisten Anton Schaller, auch Mitglied der Projektsteuerungsgruppe, geleitet wurde,

kam zum Ausdruck, dass die Pilotphase gut angelaufen ist. Bereits konnten bei komplexen Fällen erste wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Für Erich Scheibli, Leiter Care Management bei der Krankenkasse Swica, ist es wichtig, dass CareNet+ neutral und unabhängig ist. Die Qualität von CareNet+ ergebe sich dadurch, dass alle Beteiligten an einem Tisch sitzen und gemeinsam festlegen, was für den Patienten am besten ist. Für Verena Bieri, Geschäftsleiterin der Spitex Knonaueramt, bringt CareNet+ Entlastungen für ihre Organisation mit sich. Vor allem bei komplexen Fällen stosse die Spitex an ihre Grenzen. Sie ist deshalb angetan vom neuen Koordinationszentrum. Es sei zum Teil jedoch schwierig, die Patienten für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Sie habe Fälle erlebt, bei denen sich die Patienten oder ihre Angehörigen weigerten, ihre Daten frei zu geben. Dies sei aber unerlässlich, damit CareNet+ seinen Auftrag erfüllen kann.

Doppelspurigkeiten abgebaut Für den Hausarzt und Vizepräsidenten der Haus- und Kinderärzte Schweiz, Dr. Philippe Luchsinger, bewegt sich CareNet+ auf neuen Wegen, was die Ärzte sehr begrüssen. Gleichzeitig bedarf dieser Ansatz für die Hausärzte einer gewissen Gewöhnung. Auch er sieht den grossen Vorteil von CareNet+ darin, dass sich alle an einem komplexen Fall Beteiligten gemeinsam beraten. Dadurch könnten Doppelspurigkeiten abgebaut werden.

Monika Rohr, Gemeinderätin von Stallikon und Präsidentin der Sozialvorständekonferenz im Bezirk Affoltern, erwartet durch CareNet+ eine Entlastung der Gemeinde. Sie ist froh, wenn sie ihre «Fälle» melden könne und die Garantie habe, dass mit Menschen und Finanzen gleichsam sorgfältig umgegangen werde.

Zunächst eher Mehrkosten «Bringt die Stelle eine Kostenreduktion im Gesundheitswesen?», fragte der Moderator zum Schluss. Alle waren sich einig, dass es zunächst eher Mehrkosten verursachen werde. Wenn das Projekt mit der Zeit aber richtig greife, sei mit Kostenreduktionen zu rechnen. Die Begleitevaluation durch Infras und Careum Forschung wird dazu Antworten liefern. In der Diskussion mit dem Publikum kam eines zum Ausdruck: CareNet+ ist wichtig und muss in der Bevölkerung weiter bekannt gemacht werden.

Fahrzeuglenkende sowie andere Verkehrsteilnehmende werden mit verschiedenen Massnahmen darauf aufmerksam gemacht, dass ältere Menschen als Fussgänger zu den gefährdetsten Personen im Strassenverkehr gehören. Dies aufgrund von verschiedenen altersbedingten Faktoren wie vermindertes Hörvermögen, Abnahme der Sehfähigkeit, verminderte Beweglichkeit, langsamere Informationsverarbeitung sowie erhöhte Verletzlichkeit.

Werkstrasse 1 Die Koordinationsstelle CareNet+ befindet sich an der Werkstrasse 1 in Affoltern, gegenüber von Manor und Jumbo. Für Beratungsgespräche ist eine Voranmeldung erwünscht, Telefon 044 760 19 11 oder info@carenetplus.ch. Weitere Infos unter unter www.carenetplus.ch.

Poster der Kapo-Kampagne. (Bild zvg.)

Die Kampagne will unter anderem zu einem rücksichtsvolleren Verhalten gegenüber älteren Verkehrsteilnehmern beitragen. Gleichzeitig richtet sich die Kampagne jedoch auch an die Seniorinnen und Senioren selbst. Mit konkreten Tipps wird ihnen aufgezeigt, was sie selber für mehr Sicherheit machen können, wenn sie sich zu Fuss im Strassenverkehr bewegen. Infos unter www.weniger-senioren-unfälle.ch.

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ABSCHIED UND DANK Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von unserem liebevollen und herzlichen Vater, unserem Bruder, Schwager, Cousin und Freund

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Er hat seine Krankheit mit grosser Geduld und Tapferkeit ertragen. Wir vermissen dich. Nadja Hugi und Pius Stalder Theres und Karl Hugi Benno Hugi Trudy und Ruedy Seitz-Hugi Käthi Taroni-Hugi Susanne und Mario Bonorand-Hugi Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Hausen am Albis findet am Montag, 26. September 2016 um 13.30 Uhr statt, mit anschliessender Abdankung in der katholischen Kirche. Besonders danken wir für die einfühlende und würdevolle Betreuung und Begleitung: • Palliative Care, Spital Affoltern am Albis, Dr. med. Roland Kunz mit Team • Mathias Kühle-Lemanksi, Diakon • Onkologie Stadtspital Triemli • Allen Verwandten und Freunden Auf Wunsch meines Vaters verzichten wir auf Trauerkleidung. Anstelle von Blumen, danken wir für eine Spende an die Palliative Care, Postkonto 85-391373-1. Konto lautend auf Stiftung Spital Affoltern, Sonnenbergstrasse 23, 8910 Affoltern am Albis. Traueradresse: Nadja Hugi, Zugerstrasse 17, 8915 Hausen am Albis

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Literarisches und Kulinarisches in der Bibliothek Wettswil Bücher im Gespräch spezial zum Thema «unterwegs sein» vom 14. September Am Mittwochabend nahmen die Wettswiler Bibliothekarinnen das Publikum mit auf eine literarische Reise rund um die Welt. Umrahmt wurde der Bücherabend zum Thema «unterwegs sein» mit kulinarischen Köstlichkeiten aus den bereisten Ländern. Die Bibliothek wurde flugs zum Langstrecken-Flugzeug umfunktioniert und die Passagiere durften pünktlich um 20 Uhr ihre Plätze einnehmen. Die Flugbegleiterinnen Simone Eutebach, Eva Hauri, Marlene Florin und Karin Auf der Maur offerierten zum Start eine kleine Vorspeise und Getränke, stilvoll serviert aus einem ausgemusterten Swissair-Trolley. Captain Fabienne Maurer begrüsste die Fluggäste und stellte die Reiseroute vor. «Chefstewardess» Simone Eutebach instruierte die Passagiere gekonnt über das Vorgehen bei allfälligen Sicherheitsproblemen – und die Reise konnte losgehen.

Eine «unterwegs sein»-Ecke eingerichtet Mit dem Buch Die Walserin von Therese Bichsel, das von einem Auswandererschicksal erzählt, das uns aus dem Wallis des 14. Jahrhunderts anzeige

amerikanische Brownies, Bretzeln mit Obatzka und viele weitere Häppchen aus Europa draussen vor der Bibliothek geniessen. Alle vorgestellten Bücher, DVDs und Hörbücher sind in der Bibliothek vorhanden und können ausgeliehen oder reserviert werden. Zudem hat das Bibliotheksteam eine «unterwegs sein»-Ecke eingerichtet. Dort befinden sich weitere Medien zum Thema Reisen und «unterwegs sein». Verschiedene der vorgestellten Titel sind auch als E-Book sowie als Hörbuch oder gar als DVD ausleihbar.

Die nächsten Veranstaltungen

Vorspeise und Getränke, stilvoll serviert aus einem ausgemusterten Swissair-Trolley. (Bild zvg.) über den Kaukasus bis nach Kanada führt, wurde der literarische Teil der Reise eröffnet. Der soeben erschienene Krimi Täuschung von Petra Ivanov öffnete das Tor zu Asien. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Buch «Letzter Bus nach Coffeeville», das die Geschichte von drei in jeder Hinsicht ältesten Freunden und ihrer Busreise in den Tod erzählt. Der bedrohliche

Begleiter der drei ist das Gespenst Alzheimer. Ein Buch bei dem man ebenso oft Tränen weint wie Tränen lacht. Dem brandaktuellen Thema Migration wurde mit den Büchern «Walking home» und «Fluchtwege» Rechnung getragen. Mit der wunderschönen Geschichte von Hakan Nesser «Elf Tage in Berlin» – übrigens kein Krimi – kehrte die Reisegesellschaft

nach Europa zurück, stellte die Sitzlehnen wieder aufrecht und bereitete sich auf die Landung vor. Beim anschliessenden Apéro wurde das Publikum mit verschiedenen Köstlichkeiten aus den bereisten Ländern verwöhnt. Dank des lauen Septemberabends konnten die Besucher die Spezialitäten aus dem Kaukasus und der Türkei, Cookies aus England,

Am traditionellen Herbstmäärt vom 25. September ist die Bibliothek Wettswil von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am Stand vor der Bibliothek werden ausgeschiedene Bücher und DVDs verkauft. Am 11. November von 20 bis 22 Uhr treffen sich Mädchen und Jungs ab der 4. Klasse zur Schweizer Erzählnacht in der Bibliothek. Unter dem Motto «streng geheim» gibt es Spiel, Spass und viele Lesetipps. Am 12. November kommen dann die kleineren Kinder zum Zug: Lorenz Pauli erzählt Kindern ab 4 Jahren einen Sack voll spannender und lustiger Geschichten. Um 17 Uhr in der Bibliothek Wettswil, Billette zu sechs Franken sind ab sofort in der Bibliothek erhältlich.


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Wortverloren in Hausen «Carotta und Pomodora» haben begeistert Selbst die betagten Steinsäulen schienen sich vor Lachen zu biegen, als Carotta und Pomodora sich auf die Suche machten nach ihrem verlorenen Wort. Ausgerechnet in der Bibliothek von Hausen und mit lautstarker Hilfe der 44 anwesenden Kindern und einigen Erwachsenen. ................................................... von susi fischli Mucksmäuschenstill wars im Raum, als die beiden kunterbunten Clowninnen die vielen Bücher in der Bibliothek bestaunten und erst gar nicht zu bemerken schienen, dass ein junges Publikum sie aufmerksam beobachtete. Die ellenlange Carotta und die runde Pomodora lieben Bücher über alles und wollten gleich stapelweise davon ausleihen und nach Hause nehmen. Leider wurde dabei der Koffer so schwer, dass die Bücher sehr turbulent und nach allen Regeln der Komödie wieder ausgepackt werden mussten. Dabei ging jedoch ein wichtiges Wort verloren. «Das Wort ist fort, das Wort ist fort – wo ist es nur – an welchem Ort? Fidirallalla fidirallalla ...». «Fidirallalla ...», widerhallte es aus dem Publikum. Auf der Suche nach dem verlorenen Wort zog Carotta ein Piratenbuch aus dem Regal. Seeräubergeschichten – ein spannendes Thema! Mit äusserst verspielter Akrobatik, Mimik und Gestik schlüpften die Clowns in die Rolle zweier Piraten und machten sich im Gummiboot auf den Weg zur Schatzinsel.

Wellengang und Wortschatz Gar nicht so einfach, zu zweit Platz zu finden auf engstem Raum und unter hohem Wellengang hinaus zu rudern aus der Bibliothek, doch mit viel Theatralik und der Hilfe der Kinder schafften sie es dann doch. Und Probleme sind da, um gelöst zu werden! Das Loch im Gummiboot flickten sie geschickt mit extra klebrigem TomatenKaugummi, um – nassgespritzt durch einen riesigen Blauwal – endlich an Land zu kommen. Im Dschungeldickicht der Insel entdeckten sie eine geheimnisvolle Kiste mit einem richti-

gen Wortschatz; das vermisste Wörtchen jedoch war nicht dabei. Macht nüüt! Aus den Wortzetteln liessen sich Flieger basteln, die kreuz und quer herumflatterten und mit deren Hilfe Clowns und Kinder wieder in die Bibliothek zurückflogen. Ob man das verlorene Wort vielleicht hätte riechen oder hören können? Buchstäblich mit allen Sinnen gingen die Clown-Frauen zur Sache, schnupperten rotnasig, untersuchten die Bücher mit Stethoskop und Lupe und entdeckten ganz eigenartige Dinge. Der Bücherstapel nämlich roch nach Parfum, Bratwurst, Stinkfüssen oder WC-Ente! Unter dem Vergrösserungsglas fanden sich jede Menge Buchstaben, Fettflecken, Reste vom Konfibrot, Fingerabdrücke, ein zerquetschter Maikäfer und sogar Eselsohren. Eselsohren? Nun wagte sich Plüscheselchen Amanda, das beliebte Buchstart-Maskottchen der Bibliothek, ins Publikum, nachdem die Kinder es zwischen den Regalen versteckt entdeckt hatten.

Poesie, Wärme und Humor

Die Besucher unterhielten sich angeregt an der Vernissage. (Bild Andrea Bolliger)

Vor der Galerie am Märtplatz steht ein orangefarbener Strauch Die Vernissage am letzten Freitagabend wurde zum Kunstevent

Unter kundiger Leitung der Kinder suchten Carotta und Pomodora weiter nach ihrem Wort und stiessen dabei auf ein geheimnisvolles Wunschbuch, viel grösser und bunter als jenes der Bibliothek, und darin lag dann auch das wiedergefundene Wort: «Ende». Viel Poesie, Wärme und Humor zeichnen die beiden an der Tamala Clown-Akademie in Konstanz ausgebildeten Künstlerinnen aus, die sich auch als Gesundheitsclowns längst einen Namen machen, so z. B. in Kinderspitälern oder Altersheimen, wo sie den Menschen das Lachen zurückbringen, Erinnerungen auch und Leichtigkeit. Sie bieten weit mehr als clowneske Unterhaltung, ihrer Kunst liegt ein tiefer Kern zugrunde. So gelang es ihnen auch bei der Premiere in Hausen spielend, den kleinen Zuschauern die Bedeutung des Buches zu veranschaulichen. Bei der Schlussfrage, was man denn machen könne, wenn ein Buch zu Ende gelesen sei, antwortete eine klare Kinderstimme aus dem Publikum: «Ein neues ausleihen in der Bibliothek!»

Der Mispelstrauch vor der Galerie Märtplatz in Affoltern verweist auf das Gemeinsame der beiden Künstler, die dort zurzeit ausstellen: Bäume. Drinnen in der Ausstellung findet sich Holz auf Bildern und in filigranen Objekten.

Infos unter dieclaunigen.com.

Doppelausstellung in der Affoltemer Galerie100

................................................... von andrea bolliger Mauro Gorgi und Heinz Ernst Daester lernten sich vor drei Jahren auf einem Kunstevent im Säuliamt kennen und fanden Gemeinsamkeiten in ihren Arbeiten. Während Heinz Ernst Daester Bäume fotografiert, arbeitet Mauro Gorgi mit deren Holz. Die beiden Künstler stellten sich dem Publikum

mit dem poetischen Gedicht «Bäume» von Beat Sterchi vor. Anschliessend wurde die Vernissage von Maria Sonnleitner mit drei Eigenkompositionen auf der Gitarre und mit Gesang ohne Text musikalisch eröffnet. Der Mispelstrauch ohne Laub und in der auffälligen Farbe persisch-orange bemalt, gehört zu Mauro Gorgis Kunstwerken. Die in der Galerie ausgestellten Holzobjekte tragen Namen wie «Alpengoldregen» oder schlicht «Nase». Bis auf eines sind sie nur milimeterdünn. Dafür ragen zwei bis zur Decke. Der Künstler verrät, dass er sie einen Zentimeter gekürzt habe, damit sie oben etwas Spiel hätten. Das Holz bezieht er aus Sägereien. Es sind Fehlschnitte aus verschiedenen Holzarten. Heinz Ernst Daesters Bilder heissen «Le vieus chêne» oder «The face of wood» und zei-

gen, wie es die Namen sagen, eine imposante alte Eiche und strukturierte Baumstämme oder Wurzeln. Die Bilder sind Schwarz-Weiss. Aufgenommen wurden sie in Farbe. Erst durch nachträgliche Bearbeitung wurden sie zu grossformatigen Schwarz-Weiss-Bildern, oder präziser ausgedrückt, zu Bildern in verschiedenen Graustufen. Das Schwierige sei, das Motiv zu finden, sagt der Künstler. Der Andrang an der Vernissage am Freitagabend war überraschend gross. Bis zum Schluss verweilten die gut gelaunten Besucher in der Galerie am Märtplatz, um sich über Kunst und Kultur auszutauschen. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 2. Oktober. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 12 Uhr und Sonntag 11 bis 14 Uhr.

Mit Feuer und Flamme sowie kräftigen Farben Metallbilder von Hanspeter Wolfensberger und Malerei in kräftigen Farben von Helga Matzner sind vom 23. September bis 8. Oktober an der Zürichstrasse 100 in Affoltern zu sehen. ................................................... von urs e. kneubühl Was Hanspeter Wolfensberger und Helga Matzner in der Galerie100 zurzeit zeigen, ist spannend, packend, ja, hinreissend. Die Doppelausstellung in den Central-Gebäulichkeiten in Affoltern präsentiert über 60 Werke beider Künstler. Die Vernissage im Beisein der Künstler ist am Freitag, 23. September, von 18 bis 21 Uhr. Das Opening wird um 19 Uhr bereichert durch eine Lesung von Buchautor Peter Matzner: «Bilder keiner Ausstellung – zwei tollkühne Reporter gegen die Mafia».

Hanspeter Wolfensberger: «Malen» mit Metallfräse und Feuer

Carotta und Pomodora zogen in ihren Bann. (Bild Lourdes Kreidler)

Die Metallbilder von Hanspeter Wolfensberger, entstanden mit Metallfräse und Feuer, sind echte Wimpernschläge der Kunst. Ganze Landschaften lässt der Künstler auf Eisen entstehen, genauso abstrakte Bilder, geometrische Muster oder menschliche Figuren mit fliessenden Formen. Eingeschnitzt in die mit der Fräse bearbeiteten Eisenplatte erhalten die Bilder schliesslich

Die Galerie100 zeigt bunte Metallbilder von Hanspeter Wolfensberger …

… und schwungvolle Malerei von Helga Matzner. (Bilder zvg.)

durch Feuer auch Farbe, das entscheidende und gewisse Etwas von Wolfensbergers Metallbilder. Dabei profitiert der Kunsthandwerker und Künstler von seiner grossen Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl, womit er die richtigen Farben ins Eisen brennt. Je nach Metallschicht und Intensität des Feuers wird das Metall nämlich Blau, Rot oder auch Golden. Und schliesslich zeigen sich die Metallbilder dem Betrachter danach nie statisch; je nach Blickwinkel verändern sich Farbe, Kontraste und Helligkeit des Gemäldes.

signerin, deren Werke regelmässig in Ausstellungen und auf Kunstmessen in der Schweiz, in Österreich und England zu sehen sind, beschäftigt sich seit 1999 mit Abstraktion, Flächen und Linien mit kräftiger Kolorierung und vielen Schichten übereinander. Dabei setzt sie Akzente sowohl auf den Gegensatz wie auch auf die Harmonie der Farben. Schicht auf Schicht werden diese aufgetragen, wobei spontan gesetzte Striche die gewünschten Kontraste und Spannungsfelder erzeugen. Farben und Akzente sind dabei stets als Mittel eingesetzt, um den Betrachter an das Bild zu fesseln. Und dies gelingt Helga Matzner auch, wie sich in der Galerie100 uneingeschränkt bestätigt.

Helga Matzner: mit Schwung und kräftigen Farben Es sind schwungvoll und mit kräftig leuchtenden Farben – hauptsächlich Rot – gemalte Bilder in Öl oder AcrylMischtechnik, welche Helga Matzner seit Jahren malt. «Meisterin der kräftigen Farben» wurde sie deswegen auch schon betitelt. Die gelernte Textilde-

Doppelausstellung Hanspeter Wolfensberger und Helga Matzner vom 23. September bis 8. Oktober. Galerie100, Zürichstrasse 100, Affoltern. Vernissage: 23. September, 18 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung: 079 821 13 61.


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Abschied mit Würde und Stolz Letztes Konzert der Aemtler Jodlerfründe in Kappel Am Bettag gaben die Aemtler Jodlerfründe unter der Leitung von Vreni Eichmann in der Klosterkirche Kappel ihr Abschiedskonzert. Die Bänke in der Klosterkirche Kappel am Albis waren am Bettagabend bis auf den letzten Platz besetzt, sogar die noch herbeigebrachten Stühle reichten nicht aus. Er sei vom riesigen Zuhöreraufmarsch überwältigt, meinte Pfarrer Markus Sahli in seinem Begrüssungswort. Ein wunderbares Zeichen der Wertschätzung für die Aemtler Jodlerfründe, welche diesen wunderschönen Rahmen zu ihrem Abschlusskonzert ausgewählt hätten. Mit Würde und Stolz nähmen die Jodler, 14 Männer und drei Frauen, heute Abschied vom Publikum. Mit einem Durchschnittsalter von 68 Jahren in diesem Verein sei die Zukunft so unsicher, dass man sich zum mutigen Schritt der Auflösung entschieden hätte.

Die Aemtler Jodlerfründe bei ihrem letzten Auftritt. (Bild Fredy Spörri) Standing Ovations Und die Aemtler Jodler gaben an diesem Abend nochmals alles. Mit bekannten Liedern wie «Hesch de Zyt», «Chum lueg», «e schöne Tag» und vielen anderen mehr, aber auch mit dem «Beichle-Jutz» und Duett-Vorträgen der beiden Solo-Jodlerinnen, vermochten die Jodler die Zuhörer nochmals zu begeistern. Zwischen den Gesangsvorträ-

gen waren Lesungen von Pfarrer Markus Sahli und Instrumental-Einlagen mit Andrea Kobel an der Orgel und Markus Sahli – einem Namensvetter von Pfarrer Sahli – am Alphorn, einem wahren Oktavenkünstler an diesem Instrument zu hören. Gegen Schluss des Konzertes nochmals die Jodler «Mit Dym Säge wämmer gah, mit Dym Säge chömmer bschtah...» Mit Stan-

ding Ovations forderten die Zuhörer Zugaben. Vorher aber benützte der Vereinspräsident Franz Gräzer die Gelegenheit zum Dank: Der überwältigende Zuhörer-Aufmarsch am Schlusskonzert, die vielen schönen Stunden an unzähligen Auftritten im Amt und an Jodlerfesten seit der Gründung des Vereins im Jahre 1992, die vielen Höhen und Tiefs, die wunderbare Kame-

radschaft im Verein. «Es tut weh, heute als Aemtler Jodler von Euch Abschied nehmen zu müssen.» Es sei schmerzhaft, jedoch der richtige Entscheid gewesen, meinte Franz Gräzer gerührt. «Kamerade wämmer si, Kamerade wämmer bliibe» von Matthias Zogg sollte der treffende Abschluss der Derniere sein. Die Zuhörer wollten noch mehr und wurden mit dem «Stei-

mandli Jutz» entschädigt. Dann traf man sich zu einem Imbiss und einem Glas Wein im Klosterkeller. Die Kehlen blieben nicht trocken und auch nicht ruhig. Die Jodler sangen das ultimative Bettags-Finale mit Verstärkung aus den Reihen der Gäste. Als Abschluss der Tätigkeit der Aemtler Jodlerfründe folgt noch eine Vereinsreise im Herbst. (spi)

Was tun bei einem Garagenbrand?

Mit dem Schweizer Meister trainieren und mehr

Feuerwehrübung in Bonstetten

«Fit&Ferien» – eine Herbstferienaktion zur Jugendförderung

Am 12. und 19. September übte die Feuerwehr Unteramt für den Ernstfall in der Gartensiedlung Bruggenmatt. Es wurden ein Garagen- sowie ein Gartengeräteschuppenbrand simuliert.

In der ersten Herbstferienwoche bietet sich Kinder und Jugendlichen eine Vielzahl von Schnuppermöglichkeiten in Sport- und Freizeitangeboten in den Ämtler Gemeinden. Eine breit abgestützte Aktion der Jugendförderung im Bezirk.

Die Unterniveaugarage, die für rund 75 Autos Platz bietet, wurde voll mit künstlichem Rauch eingenebelt. Zudem wurde ein Feuer im hintersten Teil simuliert. Die Übung bestand darin, dass die Mannschaft mit Atemschutzgeräten und Löschleitungen zu dem Feuer vorrückt. Ein nicht leichtes Unternehmen, da man infolge des starken Rauches kaum die Hand vor den Augen sah. So verliert man leicht die Orientierung, was ein Miteigentümer schmerzlich erkennen musste. Die Übung fand bei schönem und trockenem Wetter und vor einigen Zuschauern statt. Vor allem die Kinder,

welche noch eine Weile zuschauen durften, feuerten die Männer mit Zurufen an. Beim zweiten Objekt, einem Gartenhäuschen ganz nahe der Kantonsstrasse, war eine Herausforderung die Teilabsperrung der Kantonsstrasse durch Verkehrsregelung. Weiter galt es, Schäden in angrenzenden Gärten zu vermeiden. Für die Bewohner der Bruggenmatt bedeuten diese Übungen, dass die Feuerwehr die Garagen und Siedlung kennt und bei einem Ernstfall kompetent und schnell eingreifen kann. Natürlich hoffen alle, dass nie ein solcher Ernstfall passiert. Die Miteigentümer nahmen die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr schon mehrfach in Anspruch – wie bei Wasserschaden, Katzenrettung und Entfernung von Bienen- oder Wespennestern. Brigitte Scaglioso

................................................... von urs e. kneubühl Schon mal Smolball gespielt? Im Rahmen von «Fit&Ferien» können Kinder und Jugendliche von zwölf bis 16 Jahre diese fesselnde, rasante und interessante Teamsportart bei einem Schnuppertraining kennenlernen. Der SC Albis – notabene amtierender Schweizer Meister (!) – öffnet dazu am Sonntag, 16. Oktober, sein Training von 14 bis 16 Uhr. «Fit&Ferien», eine Aktion der bezirksweiten Jugendförderung, bietet (neben Smolball) vom 10. bis 16. Oktober allerdings noch eine ganze Anzahl weiterer Schnuppermöglichkeiten für verschiedene Sport- und Freizeitangebote im Bezirk. Orientierungslauf etwa oder auch Handball, Chill-Hoop, Spiel, Spass und Action im Wald oder Streethockey, um nur einige der insgesamt 38 Angebote zu nennen.

Kostenfreies Schnuppern in der ersten Herbstferienwoche

Die Feuerwehr Unteramt im (Übungs-)Einsatz. (Bild zvg.)

Die Idee von «Fit&Ferien» kommt aus der Küche von Matias Dabbene, dem Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, und ist durch die Gemeinden, mitmachende Vereine und Institutionen der Jugendförderung, Jugendkommissionen, Schulsozialarbeit, Standortförderung sowie die Fachstelle Gesellschaft, Affoltern, breit abgestützt. Während der ersten Herbstferienwoche bietet sich so Kindern und Jugend-

Matias Dabbene, Jugendbeauftragter im Bezirk, zeigt die Broschüre mit insgesamt 38 Schnupperangeboten im Rahmen von «Fit&Ferien». (Bild Urs E Kneubühl) lichen von sechs bis 16 Jahre eine breite und grosse Palette, kostenlos in verschiedensten Sport- und Freizeitangeboten im Bezirk zu schnuppern. Matias Dabbene: «Die Aktion im Rahmen der bezirksweiten Jugendförderung ist gut angekommen. Viele Vereine machen mit, weshalb wir ein attraktives Angebot bieten können. Das Ganze ist Gemeinde-übergreifend – ein Maschwander schnuppert in Affoltern, Knonauer gehen nach Obfelden, der Rifferswiler nach Hausen und ein Hausemer interessiert sich für ein Angebot in Stallikon.» Das Ziel von «Fit&Ferien» sei, den Kindern und Jugendlichen künftig auch in den Herbstferien etwas Besonderes zu bieten und gleichzeitig die Vernetzung und Zusammenarbeit der Vereine untereinander zu fördern. «Das Schnuppern in den einzelnen An-

geboten ist nicht verpflichtend», hält Dabbene weiter fest und ergänzt: «Wir wollen einfach die Vielfalt an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten im Bezirk zeigen.» Anmeldeschluss ist der 1. Oktober, wobei der Jugendbeauftragte allerdings anmerkt, dass auch noch Anmeldungen, die einen oder zwei Tage später bei ihm eintreffen, angenommen werden können. Allerdings gilt auch bei «Fit&Ferien»: Wer zuerst kommt, malt zuerst! Aber sollte das primär gewünschte Angebot schon ausgebucht sein, dann gibt es ja noch 37 weitere. «Fit&Ferien» – Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Ämtler Gemeinden. 10. bis 16. Oktober. Angebotsbroschüren bei Contact, Jugendförderung Bezirk Affoltern, Im Winkel 2, Affoltern, oder im Internet. Infos und Anmelden unter www.contact-jugendfoerderung.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. September 2016

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kommentar

Stallikon besser erschlossen als Bonstetten und Wettswil? Die Bezirksgemeinden im Gemeinderating der Weltwoche unter der Lupe

atings haben etwas Faszinierendes an sich, da sie hochkomplexe Sachverhalte in einer einzigen Zahl verdichten. Genau da ist jedoch auch das Problem zahlreicher Ratings zu verorten: Entscheidend ist nämlich, wie die Zahlen zustande kommen. Wenn Affoltern die schlechteste Versorgungsqualität im Bezirk aufweisen soll, ist dies nicht das Problem des Bezirkshauptorts, sondern dasjenige der Weltwoche, bei der die angeschauten Zahlen jeglicher Realität entbehren.

................................................... von salomon schneider

Laut Weltwoche ist Stallikon die verkehrstechnisch am besten erschlossene Gemeinde des Bezirks. (Bild Salomon Schneider) den 801. Rang. Die Skala des Ratings reichte dabei von Rang 1, der besten Gemeinde, bis Rang 919, für die am schlechtesten bewertete Gemeinde.

Hedingen im Bereich Arbeitsmarkt ganz hinten Auch in der Kategorie Arbeitsmarkt (Arbeitslosenquote, Firmenneugründungen, Beschäftigte im Dienstleis-

tungssektor) lässt sich Vergleichbares feststellen. In dieser Kategorie erreichte Bonstetten mit Rang 116 die beste Bewertung aller Bezirksgemeinden – 39 Ränge vor der Stadt Zürich. Hedingen schnitt mit Rang 828 unter allen Gemeinden im Knonauer Amt mit Abstand am schlechtesten ab. Auch die Kategorie Erreichbarkeit, in der die ÖV- und Verkehrserschliessung (Reisezeit mit öffentlichen Ver-

«Nespresso City» aus Dachlissen Marianne Simmler gewann den Nespresso Second Life 2016

kehrsmitteln und/oder Auto zum nächsten Zentrum und zur nächsten Grossstadt) analysiert wird, lässt mehr Fragen offen als sie beantwortet. In dieser Kategorie schneidet Stallikon mit Rang 115 am besten ab. Bonstetten (Rang 304) und Wettswil (Rang 342) werden verkehrstechnisch als schlechter erschlossen bewertet. Affoltern als Bezirkshauptort und regionaler Knotenpunkt landet auf Rang 407.

................................................... von andrea bolliger

Marianne Simmler zeigt ihr Kunstwerk «Nespresso-City» an der Preisverleihung in der Zürcher Boutique. (Bild zvg.) Schimmel an. Heute weiss sie, welche Kaffeesorten des bekannten Kapselherstellers ihre Nachbarn trinken. Von ihnen erhält sie nämlich die meisten Kapseln für die Arbeiten.

Das Erfolgsrezept Als der Kaffeekapselhersteller den Second Life-Wettbewerb ausgeschrieben hatte, versuchte sie, sich das fertige Produkt als Plakat in deren Boutiquen vorzustellen. Die Farben seien durch die Kapseln vorgegeben und sie liebe geometrische Formen. Mit diesem Rezept hatte sie Erfolg. Vor 75 geladenen Gästen durfte sie am 14. September, in der Nespresso-Boutique am Bleicherweg in Zürich, den «Nespresso Second Life 2016»-Preis entgegennehmen. Bei Erhalt der Einladung zur Preisverleihung habe sie nur erfahren, dass ihr Werk unter den fünf Besten gelandet war. Dann wurden die Gewinner vom fünften Rang her genannt. Sie sei über den Gewinn über-

rascht gewesen und habe sich gefreut. Dann sei sie aber nervös geworden wegen der vielen Leute, die sie belagerte hätten. «Das ist nicht meine Welt», sagt sie. Viel lieber erarbeite sie ein Projekt im Hintergrund und lese sich ein. Beim diesjährigen Thema «Chilbi» des Kreativ-Wettbewerbs von Igora habe sie so viel über die Schausteller erfahren. Die Künstlerin, die mit ihrem Mann seit 15 Jahren in Dachlissen wohnt, arbeitet bereits am nächsten Wettbewerb. Diesmal ohne Kapseln. Nähmaschinen-Herstellerin Bernina sucht die besten Quiltarbeiten in Rot-Weiss. Quilten ist eine Nähtechnik – ähnlich Patchwork – bei der mehrere Stofflagen verwendet werden. Es steht ihr aber noch zu, einen Teil ihres Gewinnes einzulösen: die Teilnahme an einem Abend des Zurich Film Festivals mit anschliessender Übernachtung in einem Fünf-SterneHotel, zu dem sie als «Nespresso Second Life»-Gewinnerin eingeladen wurde.

Statistiken können wertvolle Hinweise liefern, wenn deklariert wird, wie sie genau zustande gekommen sind. Werden sie undifferenziert und intransparent in ein Rating verdichtet, das Ungleiches miteinander vergleicht, wie beispielsweise eine Grossstadt und eine Landgemeinde, erwirken sie bestenfalls ein säuerliches Lächeln. Die Attraktivität einer Gemeinde zeigt sich nicht in Ratings, sondern in ihren Vereinen, den Quartieren, dem Ortsbild und in den Menschen, die sich dort jeden Tag begegnen.

Ämtler Recyclingkunst Wettbewerb von Igora und Ferro Recycling «Recyclingkunst aus Metallverpackungen»: 260 Kunstwerke wurden zum Wettbewerbsthema «Chilbi» eingereicht. Vier Preise kommen nach Affoltern und Obfelden.

Mit gebrauchten Kaffeekapseln aus Aluminium lässt sich viel kreieren: Schmuckstücke, Dekoration und sogar ein Kleid sind unter den eingereichten Arbeiten des Second Life-Wettbewerbes 2016 zu finden. Den Preis der Fachjury gewann aber ein Bild.

Der Wettbewerb war ein Teil der Nespresso Second Life-Kampagne mit der bereits ein Vierteljahrhundert lang Kaffeekapseln gesammelt und wiederverwertet werden. Eine Expertenjury aus namhaften Persönlichkeiten wählte aus den Projekten von 390 Teilnehmern jenes von Marianne Simmler aus Dachlissen als das Beste aus. «Ich bin eigentlich nur eine Hausfrau, die gerne bastelt», sagt sie, «und ich liebe Wettbewerbe.» Zur Arbeit mit den leeren Kapseln kam es im vergangenen Jahr, als sie auf die Annonce von Igora in der Coop-Zeitung aufmerksam wurde. Diese veranstaltete bereits zum 18. Mal den Wettbewerb «Recyclingkunst aus Metallverpackungen». Per Inserat suchte sie die Kapseln für die ersten Arbeiten. Nicht nur sie selber nahm an diesem Wettbewerb teil und gewann einen Preis. Ihr Mann, Markus Simmler, gewann mit seiner ersten Klasse des Schulhauses Butzen in Affoltern in der Kategorie KinderGruppen. Die Kapseln für die Schüler, die auch in diesem Jahr erfolgreich am Wettbewerb von Igora teilnahmen, bereitet sie vor. Diese müssen vor der Verarbeitung sehr gut ausgespült und gereinigt werden, ansonsten setzen sie

von salomon schneider

R

In der Ausgabe 37 publizierte die Weltwoche eine Liste der attraktivsten Schweizer Gemeinden mit über 2000 Einwohnern. Der «Anzeiger» unterzog einen Teil der Bewertungen einer eingehenden Prüfung.

Die Gemeinden im Knonauer Amt haben beim Gemeinderanking 2016 der Weltwoche wie folgt abgeschnitten: 47. Rang Bonstetten, 90. Rang Wettswil, 94. Rang Knonau, 96. Rang Stallikon, 142. Rang Hedingen, 161. Rang Mettmenstetten, 188. Rang Ottenbach, 203. Rang Hausen, 226. Rang Affoltern, 239. Rang Obfelden. Die Resultate des Gemeinderatings müssen jedoch mit Vorsicht genossen werden. Denn bei der Detailbetrachtung zeigt sich, dass mehrere Zahlen in den sieben Kategorien (Wohnen, Arbeitsmarkt, Bevölkerungsstruktur, Steuern, ÖV- und Verkehrserschliessung, Versorgung und Sicherheit) Fragen aufwerfen. Beim Punkt Versorgung (Anzahl Ärzte, Spitäler, Schulen, Einkaufszentren, Lebensmittelläden, Freizeit- und Kulturangebote) beispielsweise schnitt Knonau mit Rang 51 von allen Bezirksgemeinden am besten ab. Die Stadt Zürich erreichte zum Vergleich Rang 591 und Affoltern

Das Gemeinderating der Weltwoche

Franco Knie ist voll des Lobes über die kreativen Leistungen und vor allem schätzt er, dass immer mehr Lehrpersonen den sinnvollen Umgang mit Gebrauchtem vermitteln.

Neben dem Sammeln und Recyceln Sparschweine und Goldvreneli eignen sich gebrauchte Metallverpa- Gesamthaft wurden 28 Kunstwerke ckungen wie Getränkedosen, Senftu- von Kindern und Jugendlichen in den ben, Tierfutterschalen, Kaffeekapseln Kategorien Einzelkünstler und Grupaus Aluminium und Konservendosen pen sowie sieben Kunstwerke von eraus Stahlblech auch zum Kreieren von wachsenen Hobbykünstlern ausgeKunstwerken. Jedes Jahr aufs Neue zeichnet. Aus der Region räumten vier verdeutlicht dies der Kreativ-Wettbe- junge Hobbykünstler ab: Je ein Goldwerb Recyclingkunst aus Metallverpa- vreneli mit nach Hause nehmen durfckungen. Zur 19. Austragung gingen ten Silas Tischer aus Affoltern für sei260 Kunstwerke zum Thema «Chilbi» ne «Abenteuerbahn» und Tiuri Tischer ein. Die Mehrheit stammt von Kin- für ihr «Riesen Rad». In der Kategorie Kinder-Gruppen sind es die Primardern, Jugendlichen und Schulen. Zur Preisverleihung reisten kleine schule Obfelden mit Lehrerin Anja und grosse Hobbykünstler aus der Tischer und den Kindern Finn und ganzen Schweiz in den Kinderzoo, um Nico mit «Lolizukerwatä». In der gleilive zu erfahren, ob ihr Kunstwerk auf chen Kategorie gewann auch die dem Siegerpodest ist. Markus Taver- 2. Klasse des Schulhauses Butzen in Afnier, Geschäftsführer der Igora und foltern mit Lehrer Markus Simmler von Ferro Recycling, zeigt sich in sei- mit dem «Chilbi-Spiel». Beide Schulner Eröffnungsrede erfreut über den klassen erhielten je 350 Franken. (pd.) grossen Enthusiasmus, den die Teilnehmer in unzähligen Stunden in die prachtvollen Arbeiten steckten. Als Dank werden nicht nur 36 Kunstwerke honoriert, sondern die beiden Recyclingorganisationen spenden zusätzlich pro Kunstwerk 50 Franken an die Behindertenorganisation Pro Infirmis. Auch Jurypräsident Lehrer Markus Simmler mit seinen Zweitklässlern. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 25. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Donnerstag, 29. September 14.00 Generation 60+ Ferienerinnerungen in und mit Bildern von der Reise ins Stubaital Pfarramtsvertretung: Pfarrer Jürgen Schultz, Hausen Telefon 043 530 04 91 oder 079 520 12 33

Samstag, 24. September 11.00 Tauffeier in der Kirche Sonntag, 25. September 11.00 Chile a de Chilbi im Singsaal Schulhaus Schachen Eine Feier für Jung und Alt mit dem Chile für die Chline-Team Renate Hauser und Anette Bodenhöfer

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 25. September 9.30 Erntedankgottesdienst mit dem Oberämtler Chor und Pfr. Christof Menzi Taufe von Leonie Gebissmann 15.30 Vernissage «kappeler inspirationen» Bilder von Helena Aeschbacher-Sinecká. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt 17.15 Musik und Wort mit dem A cappella Chor Zürich Leitung: Bohdan Shved «cantate et exultate» Lesungen: Pfr. Christof Menzi Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 28. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 29. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Freitag, 23. September 19.30 «Die Geschichte der Palästinenser» Vortrag von Dr. C. Wittwer im Chilehuus Sonntag, 25. September 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob» Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Pfr. Th. Müller Mittwoch, 28. September 12.15 «Oase» Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 29. September 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 24. September 9.30 Kolibri im Kirchgemeindehaus Sonntag, 25. September 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Timea Sophie Strasser mit Pfrn. Susanne Sauder und Ursula Hauser an der Orgel Anschliessend an den Gottesdienst mixen Jugendliche alkoholfreie Drinks für Sie 17.00 Bonstetter mached Musig! In der reformierten Kirche Bonstetten Moderation: Pfarrerin Susanne Sauder, Eintritt frei – Kollekte Anschliessend Apéro Donnerstag, 29. September 19.30 Zusammenbruch-Aufbruch Umgang mit Verlust Öffentlicher Vortrag im Kirchgemeindehaus für alle Interessierten im Unteramt mit Pfrn. Susanne Sauder Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 25. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Markus Sahli Kinderhüeti im Pfarrhaus Montag, 26. September 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 30. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend bei sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 23. September 16.00 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Sonntag, 25. September 9.30 Erntedankgottesdienst mit dem Oberämtler Chor und Pfr. Ch. Menzi Taufe von Leonie Geissmann Anschliessend Gabenverkauf Dienstag, 27. September 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus Mittwoch, 28. September 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 25. September 10.00 Gottesdienst in Maschwanden, Pfrn. C. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 25. September 10.00 Musikgottesdienst in Maschwanden «Wenn die Engel unter sich sind, spielen sie Mozart» mit Pfrn. C. Mehl Organistin und Pianistin Veronica Hvalic und der Sopranistin Yvonne Teiler Mittwoch, 28. September 14.00 Frauencafé im Pfarrhaus Maschwanden mit Birgit Heiligentaler Freitag, 30. September 18.00 Konfirmandenstunde im Pfarrhaus Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Samstag, 1. Oktober vormittags Die Konfirmanden fahren mit Pfrn. C. Mehl ins EPI-Zentrum Zürich/Zollikon Rückfahrt am Abend

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 23. September Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz Sonntag, 25. September 11.00 Familiengottesdienst an der Chilbi, im Rahmen von Mättmi900 mit dem Pfarreichor Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Samstag, 24. September 9.00 Mannespaziergang mit Mannezmorge 9.30 Theaterprojekt «Bestimmt wird alles gut» Reformierte Kirche Sonntag, 25. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) Taufen von Tina, Tochter von Sandra und Urs Gut von Amy, Tochter von Corinne und Stefan Höhener von Livio, Sohn von Sandra und Michel Meier und von Sven, Sohn von Nicole und Jochen Pape Montag, 26. September 16.00 Kolibri reformiertes Kirchgemeindehaus Dienstag, 27. September 14.00 Frauen-Treff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 29. September 12.00 Club 4 reformiertes Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei Freitag, 30. September 19.00 Concerto piccolo Nr. 9, I Tredici, Ensemble Gesangverein Hedingen Reformierte Kirche

Samstag, 24. September 17.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 25. September 10.00 Dankgottesdienst für Vikar Isaac Osei-Tutu zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Apéro

www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 24. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 25. September 10.00 Bruder-Klausen-Messe Mit dem MauritiusChor Dienstag, 27. September 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 28. September 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 29. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 24. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 25. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst in Rifferswil Donnerstag, 29. September 8.15 Wortgottesfeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 23. September 19.00 Alphalive-Kurs Sonntag, 25. September 10.00 Erntedank-Familiengottesdienst «Das grosse Fest» Andi Wolf Kinderhüeti, Teenie-Godi Montag, 26. September 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 29. September 19.30 Heilungsgebet Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 25. September 9.45 Gottesdienst (Christian Lehmann) Mit Brass Band Kinderhort Mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 24. September 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 25. September 10.00 Familiengottesdienst Wiesenstrasse 10 Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 25. September 10.00 Gottesdienst/Erntedankfest mit Beteiligung der 2.-Klässer und Jren Omlin Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi mit den Landfrauen www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 25. September 10.30 Ökumenischer Chilbi-Gottesdienst zum Erntedank im Festzelt «Los emal: Ghörsch öppis? Merksch öppis?» Diakon Matthias ühle-Lemanski und Pfrn. Yvonne Schönholzer Gesangsverein Rifferswil Montag, 26. September 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 25. September 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler mit Kinderhüte Anschliessend Chilekafi Taufe: Paul Bucheli, Stallikon Fahrdienst: Anmeldung bis 24. September Telefon 044 700 45 45 Dienstag, 27. September 9.00 bis 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 bis 19.30 Uhr Stille in der Kirche Wettswil Leitung Rita Kaelin-Rota Wädenswil Meditations- und Kreistanzlehrerin 19.45 bis 20.45 Uhr Anschliessend gemeinsamer Kreistanz im Kirchgemeindesaal Mittwoch, 28. September 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 29. September 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 24. September 11.30 Taufe von Emeli Jurkin 15.00 Taufe von Lisa Hostettler Sonntag, 25. September Chilbi Mettmenstetten 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Chilbizelt mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. A. Fritz Musik: Gemeinschafts-Chor bestehend aus dem Pfarreichor Gesangsverein Knonau und ad-hoc-Chor Obfelden Leitung: Angela Bozzola

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 25. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 25. September 10.30 Gottesdienst Thema: «Bewährung des Glaubens» Jakobusbrief 1, 19–27 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 25. September 10.00 Dankgottesdienst in Affoltern für Vikar Isaac Osei-Tutu zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Apéro 10.30 Kein Gottesdienst

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

«Ja zur Mittelschule Knonauer Amt»

Freitag, 23. September 2016

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forum

Aus den Verhandlungen des ZPK-Vorstandes Der Vorstand hat den Regionalen Richtplanentwurf zuhanden der dreissig Delegierten verabschiedet, welche anlässlich der Delegiertenversammlung vom 16. November 2016 über den an den Regierungsrat gerichteten Antrag zur Festsetzung des Regionalen Richtplans befinden können. Im Weiteren ist die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt dem Komitee «Ja zur Mittelschule Knonauer Amt» beigetreten. Sie unterstützt nach ihren bereits früheren Bemühungen zum selben Thema das neu gebildete, breit abgestützte Kernteam in seinem Engagement zu Gunsten eines Gymnasiums im Bezirkshauptort.

Die Gemeinde Mettmenstetten ersuchte um Unterstützung, um die Aussendörfer Dachlissen, Herferswil und Rossau im Regionalen Richtplan als Siedlungsgebiet bezeichnen zu können. Die Festsetzungskompetenz obliegt dem Kanton Zürich, welcher dabei ebenfalls die Genehmigung des Bundes bedarf. In diesem Sinne unterstützt der Vorstand sämtliche Bemühungen, welche die Erhaltung und Sicherung der besonderen Landschaftsund Siedlungsqualitäten gewährleisten. Zusätzliche Potenziale an nicht gut erschlossenen Lagen widersprechen hingegen den regionalen und übergeordneten Planungszielen. (ps.)

Kinderpornografie konsumiert Bezirksgericht: Bedingt für 32-Jährigen Weil er Kinderpornografie sowie Bilder mit verbotener Gewalt herunterlud und zudem Betäubungsmittel erwarb, hat das Bezirksgericht Affoltern einen 32-jährigen Deutschen zu einer bedingten Gefängnisstrafe von sieben Monaten verurteilt. Mit einem speziellen Download-Programm machte sich der Handwerker zwischen Herbst 2014 und November 2015 an seinem Wohnort im Bezirk Affoltern am PC auf die Suche nach kinderpornografischen Film- und Bilddateien. Er wurde fündig, besorgte sich 94 Filme und fast 2400 Bilder mit Kinderpornografie, dazu acht Bilder mit Zoo-

philie und fünf mit verbotener Gewalt – zum eigenen «Konsum», wie in der Anklageschrift festgehalten wird. Damit hat er sich der mehrfachen Pornografie schuldig gemacht. Nicht nur das: Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, «mit Bedacht» von unbekannten Dealern beim Bahnhof Affoltern wiederholt Marihuana gekauft zu haben. Zwei bis drei Joints im Monat. «Obwohl er wusste, dass dies nicht erlaubt war.» Das Bezirksgericht folgte den Anträgen der Staatsanwaltschaft und verurteilte den Mann zu sieben Monaten Gefängnis – unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem muss er eine Busse von 300 Franken bezahlen. Die Dateien wurden von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. (-ter.)

Durstige Einbrecher Unbekannte sind in der Zeit zwischen 15. und 19. September ins Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Stallikon eingedrungen. Nach Aufbrechen der Tür entwendeten sie diverse alkoholische Getränke, darunter auch Wein im Wert von mehreren Tausend Franken. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf wenige hundert Franken. In einem Geschäftshaus in Obfelden wurde – wie am 17. September festgestellt – eine Überwachungskaanzeige

mera heruntergerissen und abtransportiert, aber zum Einbruch kam es nicht. Der Schaden ist noch nicht bekannt. Zweimal rückte die Polizei auch wegen Lärmimmissionen aus: am 16. September kurz vor 23 Uhr nach Ottenbach und am 17. September um 23 Uhr nach Bonstetten. Beide Male waren Privatpartys im Gang. Nach Vorsprechen der Gesetzeshüter wurde es schliesslich ruhig. (-ter.)

Thomas Vogel (Mitte) mit (von links) Frank Rutishauser, Gemeinderat Bonstetten, Daniela Leuenberger, Vorstand FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil (BSW), Ruth Früh, Vizepräsidentin Bezirksrat Affoltern, Reto Bernhard, Präsident FDP BSW, und Mark Itin, Vorstand FDP BSW. (Bild zvg.)

FDP-Monatstreff in Wettswil mit Kantonsrat Thomas Vogel Am sehr gut besuchten Anlass in Wettswil trat Thomas Vogel, Fraktionspräsident der FDP Kanton Zürich, als Gastredner zum Thema «Überregulierung» auf. Das Referat war sehr aufschlussreich und anschliessend wurde engagiert und lange diskutiert.

drückt», häufig die Antwort: «Bei der Gesetzesflut!». Man denke nur an die vielen Vorschriften im Zusammenhang mit Kinderkrippen. Diese – teilweise wirklich zu weit gehenden – Anordnungen führen nicht nur zur Verteuerung des Angebots. Vielmehr stehen sie oft auch neuen Projekten im Weg.

Der Wetterbericht hatte jenen Mittwoch als letzten warmen Sommerabend dieses Jahres angekündigt. Deshalb waren die Organisatoren des öffentlichen FDP-Monatstreffs sehr gespannt, wie viele Interessierte in den «Hirschen» kommen würden, um – statt eines Grill-Abends – einen Politik-Abend zu geniessen. Zur grossen Freude des Vorstands der FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil liessen sich zahlreiche Gäste die Gelegenheit zu einem Treffen mit dem gewandten Redner und erfahrenen Kantonsrat Thomas Vogel nicht entgehen. In beeindruckenden Worten und mit vielen Beispielen schilderte Thomas Vogel, dass die Überregulierung eines der Hauptärgernisse für Private und Firmen ist. So ergeben Umfragen bei Firmen, wo denn der «Schuh

Nicht über das Ziel hinausschiessen Es gibt selbstverständlich berechtigte Gründe für Regelungen, denn Missstände sollen verhindert werden. Die Bankenkrise hat gezeigt, dass die Wirtschaft nicht alles von alleine regelt. Nur ist bei der Regulierung darauf zu achten, nicht über das Ziel hinauszuschiessen. Es soll nicht ein zu enges Korsett geschnürt werden, welches jegliche Entfaltung hemmt. Eine Ursache der Überregulierung liegt unter anderem darin begründet, dass die Politik oft zu lange wartet, bis sie die Sorgen der Bevölkerung thematisiert. Mit dem Resultat, dass es dann einmal «gnueg isch». Der Ruf nach der Behebung eines Missstandes wird dann derart fordernd, dass am Ende mit dem Verbieten übertrieben wird. Hier sind nicht nur die Politiker, son-

Stephan Hinners in den Gemeinderat Obfelden Nachdem Ernst Portmann, FDP, als Gemeinderat und Hochbauvorstand demissioniert hat, findet eine Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2014 bis 2018 statt. Die FDP portiert den parteilosen Stephan Hinners. Der gebürtige Obfelder ist 40 Jahre alt. Als gelernter Zimmermann hat er sich stets auf hohem Niveau weitergebildet. Er ist heute im Kader einer Baumanagementfirma als Bauprojektleiter tätig. Seit 2010 ist Stephan Hinners Mitglied der Baukommission der Gemeinde Obfelden. Somit ist er mit den aktuellen Aufgaben des Hochbaus der Gemeinde Obfelden bestens vertraut. Stephan Hinners ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Auch die anderen Parteien der IPK Obfelden, CVP, EVP, SP und SVP, unterstützen den Kandidaten. FDP Obfelden

Vorstand der FDP Bonstetten-StallikonWettswil

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Einige Punkte sind dabei zu beachten: Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus der Region aufgreifen. – soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Redaktionsschluss für die Freitagausgabe ist Mittwochmittag, Zuschriften für die Dienstagausgabe sollten bis Freitagmittag vorliegen. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.) Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch.

Der parteilose Stephan Hinners kandidiert für den Gemeinderat Obfelden. (Bild zvg.)

Der Lärmpegel steigt weiter an Seit Jahren wohne ich an der Kirchgasse, Wettswil. Viele Autos, Motorräder, Traktoren und Busse nehmen uns die Ruhe. Mit der Gemeinde wächst auch das Verkehrsaufkommen. Tempo 30

dern auch jeder Einzelne gefordert. Denn eine Schweiz, in der entweder «alles verboten oder obligatorisch» ist, das möchten wir alle wohl nicht. Ein «Ausweg» kann in Zukunft die sogenannte «Sunset Legislation» sein, d. h. Gesetze mit einem Verfalldatum. In § 22 der Vorlage zum «Taxigesetz» wird dies im Kanton Zürich erstmals angewendet, indem nach 15 Jahren zu prüfen ist, ob die Vorgaben noch dem technischen, digitalen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel im Bereich des Taxiwesens entsprechen. Der zukünftige Erfolg der Schweiz hängt auch davon ab, dass weiterhin genügend grosse Freiräume für motivierte und engagierte Menschen bestehen. Und mit diesen Freiräumen massvoll und verantwortungsbewusst umgegangen wird. Wie die zukünftigen Herausforderungen unseres Landes am besten zu meistern sind, was zu tun und was zu lassen ist, das wurde an diesem Abend noch lange diskutiert – und wird sicherlich noch weiter für Gesprächsstoff sorgen.

wurde an einer Abstimmung vor Jahren leider abgelehnt. Was geschieht in Zukunft? Der Lärmpegel steigt weiter. Hildegard Steudel, Wettswil


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Freitag, 23. September 2016

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Flexibilität wie bei einem Profi-Ensemble «Yvonne, die Burgunderprinzessin»: Premiere am 1. Oktober im «Rössli», Mettmenstetten Noch acht Tage sind es bis zur Premiere der diesjährigen Produktion der Aemtler Bühne. Der «Anzeiger» durfte letzte Woche bei einer Probe dabei sein.

Ist Schweigen wirklich Gold?

................................................... von thomas stöckli Als Yvonne auftritt, erstarren sie alle, der König, die Königin und der Kammerherr. Den Blick auf die junge Frau gerichtet, schauen sie gebannt zu, wie diese – gleichsam bereit zum Angriff oder zur Flucht – die Treppe herunterschreitet. Und dann rennt sie vorbei und entschwindet. Der Bann löst sich erst zwei Sekunden später mit dem Ausruf des Königs: «Ha!» Kein Wort wird sonst gesprochen in dieser Szene. Umso mehr kommt die Körpersprache zur Geltung, die Wachsamkeit, das Entsetzen. «Das darf noch mehr Spannung haben», richtet sich Regisseur Nico Jacomet nach dem ersten Durchlauf an Lena Häusler, die die Yvonne spielt. Sie setzt die Anweisung sofort um. «Schön!», lobt Jacomet. Überhaupt ist der Regisseur begeistert von seinen Darstellern: «Sie sind sehr talentiert und gewissenhaft.» Zudem zeigten sie eine Flexibilität, die er sonst nur vom Profi-Bereich kenne.

Unterhaltung mit Tiefgang Fünf Monaten ist es her, seit die Aemtler Bühne die Arbeit an der aktuellen Produktion mit einem Workshop lanciert hat. Seither wird mindestens einbis zweimal pro Woche geprobt, mittlerweile gar täglich. Das Bühnenbild steht seit einem Monat, die Tribüne seit dem letzen Wochenende, am

Am Timing schleifen: Regisseur Nico Jacomet (vorne rechts) mit den Darstellern (von links) Heini Grundmann (Kammerherr), Gabi Räber (Königin) und Jürg Loretz (König). (Bild Thomas Stöckli) Sonntag stand der erste Durchlauf mit Kostümen und Technik auf dem Programm. «Wir wollen nicht nur einen Schwank spielen, sondern etwas mit Inhalt – und doch auch die Leute unterhalten», verrät Präsident Raffaele Cavallaro die Philosophie der Aemtler Bühne. «Das gelingt uns mit diesem Stück», ist er zuversichtlich. «Yvonne» ist eine bitterböse Komödie, eine «Groteske». Ein Stück, dass man nicht ganz ernst, aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Spannend ist, wie die Figuren in zwischenmensch-

lichen Extremsituationen doch überraschend vertraut agieren.

Jeder Einsatz muss passen «Jetzt sind wir an den Details», ruft Nico Jacomet seinen Darstellern in Erinnerung. Besonderen Wert legt er aufs Timing, entscheidet bewusst zwischen natürlichem Verhalten und Überagieren, wo das angebracht ist. «Damit es lustig wird, muss jeder Einsatz passen», erklärt Raffaele Cavallaro. In der Person von Nico Jacomet hat die Aemtler Bühne diesmal

keinen altgestandenen VolkstheaterRegisseur verpflichtet, sondern einen jungen und aufstrebenden. Einer, der mit seiner Crew herzhaft lachen und doch im nächsten Moment konzentriert weiterarbeiten kann. Am Regiepult hält es ihn nicht lange. Immer wieder gesellt er sich zu den Darstellern auf die Bühne, gibt hier eine Anweisung und zeigt dort etwas vor. Hauptprobe ist am kommenden Mittwoch, Premiere dann am Samstag, 1. Oktober. Bis zur Dernière am 5. November folgen 15 weitere Aufführungen.

Die bitterböse Komödie spielt am Hof von Burgund. König, Königin und Gefolge ergehen sich in ihren täglichen Lustbarkeiten. Für den jungen Prinz Philipp besteht das Leben in erster Linie darin, die junge Damenwelt mit amourösen Abenteuern zu beglücken. Ihn selbst interessieren Liebesaffären und erotische Verwicklungen aber schon lange nicht mehr. Yvonne ist neu am Hof. Sie ist sonderlich, in sich gekehrt und weltfremd, eine «Totschgriite». Weil sie kein Interesse am Tändeln und Flirten mit jungen Männern hat, erweckt sie sofort das Interesse des Prinzen, der sich zum Spiel entschliesst, die Unbekannte zu heiraten. Die Verlobung des Prinzen verärgert, ihr Schweigen, ihre Passivität und ihre Unattraktivität verunsichern den Hofstaat. Ein Stück darüber, wie vielsagend Schweigen sein kann. (ml) «Yvonne, die Burgunderprinzessin», Premiere am 1. Oktober, 20.15 Uhr auf der Theaterbühne im Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1, Mettmenstetten. Theaterbar ab 19 Uhr, resp. 16 Uhr. Weitere Spieldaten: 1., 4., 7., 8., 15., 21., 22., 26., 28., 29. Oktober sowie 2., 4. und 5. November jeweils 20.15 Uhr. Sonntag 16., 23., und 30. Oktober, Beginn 17 Uhr. Vorverkauf in Affoltern bei der Buchhandlung Scheidegger sowie in Hausen in der Drogerie Rütimann. Karten zu 15 Franken, Jugendliche bis 16: 20 Franken, mit Kulturlegi: 35 Franken. Reservieren und Infos: www.aemtlerbuehne.ch.

Herzblut und vibrierende Saiten Poetisch-musikalischer Streifzug durchs Leben Die Sprecherin und Musikerin Vera Bauer ist am kommenden Mittwoch um 20 Uhr in der Regionalbibliothek Affoltern zu Gast. Sie präsentiert Lieder und Gedichte von Meistern der spitzen Feder – ironisch, melancholisch und voller Leidenschaft.

unverwechselbare Stimme in der Schweizer Kleinkunstszene dar. Die Tiefe und Vielfalt menschlichen Lebens in künstlerischen Wortmeldungen ebenso lustvoll wie hintergründig auf die Bühne zu bringen, ist Thema wie auch Triebfeder ihres Schaffens.

Ein kleines Podest, ein Hocker, ein Cello – mehr ist für den Auftritt von Vera Bauer nicht notwendig. Seit vielen Jahren stellt die Bühnenkünstlerin mit ihren Soloprogrammen eine

Eine ganze Reihe von Autoren

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In ihrem Programm «Streifzug durchs Leben» kommt gleich eine ganze Reihe von Autoren zu Wort. Von Ringelnatz’ Kinderversen über Brechts

Jugendstürme zu Heinrich Heines Liebesbekenntnissen; von Wilhelm Buschs maliziöser Freundschaftsschilderung über Mascha Kalékos berührende Selbstauskünfte zu Kurt Tucholskys Nachgedanken einer Ehefrau; von Hermann Hesses Sinngedicht zu Abraham a Sancta Claras wüstem Gepolter. Zwischentöne und Augenzwinkern erhalten Raum im Sprechen, während im Gesang der Akzent sich schon mal ins Dialektale verlagert, um inbrünstig zu protestieren oder zu fantasieren. Es ist ein grosser Reichtum an Lebenserfahrung, der

hier in bewegenden Dichterworten und mit hintergründigem Humor zum Klingen kommt. Im Anschluss sind alle zum Apéro eingeladen. Ulla Schiesser 28. September, 20 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern Telefon 044 761 44 09. Eintritt 15 Franken.

Vera Bauer bezaubert zweistimmig. (Bild Christoph Hoigné)


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Reformierte Kirche Bonstetten Sonntag, 25. September 17.00 Uhr

BONSTETTER MACHED MUSIG! Rägle Brawand, Flöte/Piccolo Werner Brawand, Euphonium Nino Wrede, Fagott Janick Müller, Klarinette Julia Hofer, Orgel Aurelia Neidhart, Akkordeon Brass-Septett: Flügelhorn Trompete: Andy Brüesch, Richard Frech, Peter Steiner Euphonium: Werner Brawand, Ruth Küng, Annelies Weiss Tuba: Marcel Dinkelmann Drums: Martin Häberling Ursula Hauser, Orgel

Live-Konzert Steven Eli & Band/Irland Schwiizer Pöschtli, Rifferswil Samstag, 24. September 2016, 20.00 Uhr Eintritt Fr. 20.– ohne Reservierung Mehr Infos: www.schwiizerpoeschtli.ch

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

1. Huus-Metzgete Mittwoch, 28. Sept 16 ab 18 Uhr! Donnerstag, 29. Sept. 16 ab 11 Uhr! Freitag, 30. Sept. 16 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musik. Unterhaltung mit em «Duo Noldi Schuler, Urdorf»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50 NB: Nächste Metzgete: Mittwoch, 26., bis Fr, 28. Okt. 2016


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Jagd nach dem «schwarzen Diamanten» Vielversprechender Start in die Trüffelsaison dank den vermehrten Niederschlägen im Sommer Trüffel-Aficionados kommen am Samstag, 8. Oktober, wieder auf ihre Kosten. Zum zweiten Mal findet dann der Zuger Trüffelmarkt in Baar statt. Die Qualität des Schweizer Burgunder-Trüffels ist gemäss Experten erfreulich hoch. ................................................... von hans-peter neukom Die letzte Saison ging als eines der magersten Pilzjahre – auch für Trüffel – in die Annalen ein. Sie war bezüglich Pilzvorkommen sogar noch schlechter als die Saison 2003 mit dem Rekord-Hitzesommer. Praktisch in der ganzen Schweiz war es viel zu trocken. Denn nicht nur die oberirdisch wachsenden Pilze, sondern auch die unterirdisch vorkommenden Fruchtkörper der Trüffel brauchen für ein üppiges Wachstum genügend Feuchtigkeit. Dies zeigte auch der letztjährige erste Innerschweizer Trüffelmarkt in Baar. Dort seien die wenigen angebotenen frischen Schweizer BurgunderTrüffeln schon nach dem Mittagessen ausverkauft gewesen, sagt Markus Schmid, Organisator des Marktes und aktives Mitglied der Schweizerischen Trüffelvereinigung (STV).

690 Gramm schwerer Trüffel «Der Start in die Trüffelsaison ist dank den vermehrten Niederschlägen im Sommer spürbar besser ausgefallen als letztes Jahr», betont Lothar Zeissler, begeisterter Trüffelsucher aus dem Säuliamt. So konnten manche Hobby-

Trüffelsucher Lothar Zeissler aus Wettswil und sein Lagotto Rüde Yari mit ihrem 160 Gramm schweren Burgunder-Trüffel, den sie kürzlich im Bezirk gefunden haben. (Bild zvg.) Trüffler bereits einige schöne Funde der unterirdisch wachsenden Delikatesse machen – auch in den Regionen im Bezirk Affoltern. Und die Qualität des schwarzen Schlauchpilzes sei dieses Jahr erfreulich hoch, laut Zeissler. Als Beispiel nennt er den sensationellen Fund des 690 Gramm schweren, fast Handball-grossen Burgunder-Trüf-

fels, den sein Berner Trüffelkollege kürzlich gemacht habe. Wo ihn sein Lagotto-Rüde erschnüffelt habe, bleibe allerdings das Geheimnis des Herrchens und seines Vierbeiners. «Ein so grosses Exemplar von einwandfreier Qualität findet man vielleicht nur einmal im Leben», meint Zeissler. Seine grösste schwarze Knolle, die sein

Lagotto Romagnolo Yari im Bezirk kürzlich erschnüffelt habe, wog gut 160 Gramm. Für die private Küche eignen sich allerdings Fruchtkörper von mehreren 100 Gramm weniger, denn Trüffel von 20 bis 30 Gramm können gleich ganz verarbeitet werden, sie müssen bis zum Verbrauch nicht noch lange gelagert werden. Meist gehen solch grosse «schwarze Diamanten» – wie sie einst Küchenphilosoph Brillat Savarin zu Zeiten des französischen Rokokos nannte – vorwiegend in die Gastronomie, wo sie dem Gast eindrücklich präsentiert werden. Was aber macht Zeissler mit seinen geernteten Burgunder-Trüffeln, die er nicht selbst verwertet? Diese gehen in den Lärche-Märt, den Migros Partner in Bonstetten. «Unser Lebensmittelbetrieb setzt vermehrt auf regionale Produkte. Daher stehen in der Saison natürlich auch die feinen Trüffeln aus der Region im Angebot», sagt Geschäftsinhaber Felix Müller. Trüffelspezialist Zeissler betont: «Ich liefere aber nur erste Qualität für einen fairen Preis.» Die schwarze Köstlichkeit aus der Region findet bei Gourmets offensichtlich regen Anklang und sei jeweils innert kürzester Zeit ausverkauft.

Attraktives Rahmenprogramm Und wie sieht der weitere Verlauf der Trüffelsaison aus? Da ist Zeissler vorsichtig optimistisch: «Ist auch im Oktober, November und Dezember genügend Feuchtigkeit vorhanden, könnte 2016 ein gutes Trüffeljahr werden.» Dies dürfte auch die Zuger Trüffel-Aficionados freuen, denn am 8. Oktober findet der zweite Zuger Trüffel-

markt in Baar statt. An den Marktständen werden neben frischen Schweizer Burgunder-Trüffeln – das Kilogramm zwischen 600 und 700 Franken – auch viele Produkte aus eigener Fertigung verkauft. Im Angebot stehen Trüffelwürste, Trüffelkäse, Trüffelbutter, Trüffelravioli, Trüffelhonig und weiteres mehr. Daneben soll ein buntes Rahmenprogramm den Markt beleben: Die Clowns Mugg und Fabienne aus dem Zirkus Mugg im Glarnerland trüffeln lustig zwischen den Marktständen umher, in der Festwirtschaft verzaubern sie die Besucher mit ihren Tricks und erfüllen zwischendurch das Treiben auf dem Markt mit fröhlichen musikalischen Klängen. Wie arbeitet ein Trüffelhund? Wie man Hunde zum Trüffelsuchen animiert, zeigt hier Carolina Jaroch, Hundeinstruktorin der Hundeschule animalcoach.ch in Zürich und Mitglied der STV. Die Demonstrationen werden von den Clowns humorvoll begleitet und finden am Vormittag 10.30 Uhr und am Nachmittag 13.30 Uhr statt. Und nicht zuletzt können sich Feinschmecker und allfällige Skeptiker bei den angebotenen Trüffelspezialitäten von der Qualität der heimischen Burgunder-Trüffel überzeugen. Im Angebot der Festwirtschaft stehen vor allem getrüffelte Bratwürste oder Trüffel-Risotto. Geleitet wird die Festwirtschaft von Thomas Räber, Gastronom vom Restaurant Wysses Rössli in Schwyz. Ein Marktbesuch lohnt sich allemal – nicht nur für Trüffelgourmets. Zweiter Zuger Trüffelmarkt am Samstag, 8. Oktober, 9 bis 16 Uhr, neben dem Rathaus in Baar. Infos zu weiteren Märkten: www.schweizertrueffel.ch.

Vögel auf dem Weg nach Süden Beobachtung des Vogelzugs am Flachsee bei Rottenschwil Grosse und kleine Naturinteressierte können am Sonntag, 2. Oktober, zwischen 11 und 15 Uhr, am Flachsee in Rottenschwil unter kundiger Anleitung des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern durchziehende und rastende Vögel beobachten.

«MeierMoser und Huber» auf den Spuren von Dada. (Bild zvg.)

Die Tomatensuppenschleuder

Von den knapp 190 Vogelarten, die in der Schweiz brüten, zieht ein Drittel fort mit dem Ziel, ein nahrungsreiches Winterquartier zu erreichen. Dieses liegt für einige Arten Tausende Kilometer im Süden. Hauptursache für den Wegzug ist das im nördlichen Winter drastisch eingeschränkte Nahrungsangebot, sei es für den Kuckuck, welcher grosse Raupen frisst, oder für Schwalben, die fliegende Insekten jagen. Aber auch für Vögel, welche

aus dem Norden in die Schweiz, da hier die Gewässer häufig auch im Winter eisfrei sind.

Fliegen verbraucht viel Energie

Ein Braunkehlchen im Maschwander Ried. (Bild Simon d’Hollosy) sich rein pflanzlich ernähren, kann es schwierig werden. So ziehen Enten

Die Vögel müssen also vor und während der Reise immer wieder grosse Nahrungsmengen aufnehmen und sind auf ungestörte Rastplätze angewiesen. Als Durchzugsland und als Überwinterungsland für viele Wasservögel haben wir die grosse Verantwortung, Gebiete wie den Flachsee zu schützen und damit das Überleben von Zugvogelarten zu sichern. Interessierte finden den Infostand auf dem linksufrigen Parkplatz des Flachsees bei der Reussbrücke in Rottenschwil. Dieser ist zugleich Ausgangspunkt der Exkursion am Flachsee. Die Teilnahme ist kostenlos. (pd.)

Ein Hausemer Beitrag zum Dada-Jahr

Organspende und Transplantation

Die Tomatensuppenschleuder ist eine musikalisch-theatrale Abklärung auf den Spuren von Dada, mit Gedichten von Hugo Ramnek am 1. Oktober in Hausen.

Ein post-post-moderner Schleudertraum ohne Scheuklappen

Experten erklären, was man über das Thema wissen muss

Mit ihrem kuriosen Instrumentarium verlieren und finden sie sich in einer geisterbahnartigen Collage aus Musik, Sprache und Bewegung. Die drei Herren Christoph «Meier» Gantert, Martin «Moser» Schumacher und Lukas «Huber» Roth lassen sich in kein gängiges Format pressen, sondern machen sich ohne Scheuklappen ans Werk und präsentieren einen vergnüglich tiefschürfenden post-post-modernen Schleudertraum. (pd.)

Organspende ist ein umstrittenes und heikles Thema. Der CEO von Swisstransplant und eine Ethikerin stellen in Knonau ihre Sichtweisen dar und beantworten Fragen.

Hundert Jahre nach den mythenumwobenen Abenden im Cabaret Voltaire wirft das «Duo MeierMoser & der Huber» – das eigentlich ein Trio ist – einen ureigenen Blick auf das, was Dada heute sein könnte. Anstatt nun in der Mottenkiste zu wühlen und alte Manifeste zu deklamieren, arbeiten die drei Herren mit Gedichten des ganz und gar lebendigen Hugo Ramnek.

Infos: www.meiermoserhuber.ch. Samstag, 1. Oktober, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen, Kulturbar ab 19.30 Uhr.

Einerseits ist es eine sehr gute Sache, wenn ein Patient durch eine Organspende sein Leben noch lange weiterführen kann. Andererseits gibt es aber auch schwierige Fragen wie: Will man, dass seine Organe in einem anderen Menschen weiterfunktionieren. Noch viel heikler ist die Frage, wie man entscheiden soll, wenn ein sehr naher An-

gehöriger als klinisch tot erklärt wird und man entscheiden muss, was mit seinen Organen passiert. Diese Frage kann jeden treffen und eine einfache Antwort gibt es nicht. Umso wichtiger ist, dass man sich mit der Thematik auseinandersetzt, um sich ein Bild darüber zu machen.

Antworten auf heikle Fragen Um die verschiedenen Aspekte der Organspende zu betrachten, organisiert der Samariterverein Mettmenstetten und Umgebung am Montag 26. September, 20 Uhr, einen Vortrag in der

Stampfi in Knonau. Franz Immer, CEO von Swisstransplant, der nationalen Organisation für Organspende, legt seine Sicht der Organspende dar. Die Ethikerin Denise Battaglia beleuchtet das Thema aus eher kritischer Sicht und zeigt Gesichtspunkte, die es auch zu berücksichtigen gibt. Anschliessend an die beiden Kurzvorträge können in einer Diskussionsrunde Fragen aus dem Publikum gestellt werden. Der Vortrag ist öffentlich und der Eintritt ist kostenlos. (pd.) Montag, 26. September, 20 Uhr, Stampfisaal Knonau. Infos: www.svmettmi.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 23. September 2016

Musikalische Therapie mit Nebenwirkungen

Ländlich oder städtisch?

Die «Exfreundinnen» in Hedingen

Die Veranstaltung «Ueli Schmezers MatterLive» von heute Freitag, 23. September, ist restlos ausverkauft.

Am Freitag, 30. September, um 20.15 Uhr kommen die «Exfreundinnen» ins Chilehuus Hedingen.

Die nächsten drei Veranstaltungen im Kellertheater LaMarotte

«Wohnen in der Stadt»

Sie ist der Albtraum jedes Man- Die «Exfreundinnen» überzeugen mit Charme und Humor. nes: eine plauder- (Bild zvg.) freudige Exfreundin. Diese Exfreundinnen sind aber Erfahrene Schauspielerinnen kein Haufen frustrierter Frauen, die ständig einen Korb bekommen. Sie Anikó Donáth, Isabelle Flachsmann und Martina Lory haben als teilen aus und das nicht zu knapp. Trotzdem ist den Exfreundinnen Solokünstlerinnen in praktisch allen die Romantik und der Glamour nicht Schweizer Theatern von Rang und abhanden gekommen; der Glaube an Namen gespielt. Begleitet von der Muldie wahre, ewige Liebe hält sie weit- ti-Instrumentalistin Sonja Füchslin am gehend faltenfrei, denn Liebe ist, Piano, Violine und Akkordeon zünden die Exfreundinnen ein musikalisches wenn man sich trotzdem schminkt. Warum macht der Avocadobaum Feuerwerk zum Abheben! Anstelle von Isabelle Flachsmann des Verflossenen im dunklen Gang und ohne Wasser nicht den Schirm wird bei diesem Auftritt Isabel Florido zu, sondern erblüht neu? Sind Ex- zu sehen sein. Organisiert wird die Veranstaltung freunde auch Menschen? Und reichen Sex und Röschti, um glücklich zu durch den Gemeindeverein Hedingen. Am Schluss der Vorstellung wird sein? Fragen, welche die Exfreundinnen an einem einzigen Abend beant- eine Kollekte eingezogen. Es gibt keinen Billettverkauf. Daniela Stutz worten.

Audiovisuelle Dokumente zur Geschichte des städtischen Wohnens in der Schweiz. Die Richtplanrevision des Kantons will der Zersiedelung Einhalt gebieten. Das Wachstum an Einwohnern und Arbeitsplätzen soll in den urbanen Gebieten stattfinden. Zur «urbanen Wohnlandschaft» zählen im Säuliamt der Bezirkshauptort und Hedingen. Einzelne Gemeinden mit grossen Bauzonen möchten aber ebenfalls noch wachsen. So oder so wird das Säuliamt städtischer werden. «Wohnen in der Stadt» erkundet mit audiovisuellen Dokumenten die Geschichte des städtischen Wohnens in der Schweiz. Die eingeladenen Fachleute kommentieren die einmaligen Zeitdokumente aus Schweizer Archiven. Die bewegten Bilder zeigen die Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnbaus auf, berichten über wohnpolitische Konflikte und städtebauliche Visionen der letzten 100 Jahre. Podiumsteilnehmer sind Andreas Hofer (Architekt, Mitbegründer der Genossenschaft Kraftwerk1) und Wilhelm Natrup (Kantonsplaner, Lei-

Nur noch wenig erinnert in Affoltern an die ehemals ländliche Prägung. (Bild sals) ter Amt für Raumentwicklung Kanton Zürich). Es moderiert Claudio Miozzari (Historiker, Memoriav). Dieses Trio auf dem Podium verspricht einen spannenden Abend. Mittwoch, 28. September, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken. Ab 19 Uhr: Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli mit Gschwellti und Salat für 15 Franken. Reservieren erwünscht.

Jazz am Donnerstag Das LaMarotte Swingtett – Featuring Tina Tajsic: Das ist Musik mit Duke Seidmann, Marcello Rosenberger, Thomas Gütermann, Arno Calonder,

Und es geht doch – Frauen machen Karriere und gehen ihren Weg Ein Vortrag mit der Autorin und Journalistin Barbara Lukesch Die Ökumenische Beziehungsberatung Affoltern organisiert einen Vortrag mit Diskussion in der Regionalbibliothek Affoltern mit Barbara Lukesch.

Geschichten aus dem Koffer. (Bild zvg.)

Geschichtenkoffer kommt Lesung für Kinder am Mittwoch, 28. September, in der Bibliothek Stallikon. Die Bibliothekarin bringt in ihrem Koffer eine spannende Geschichte mit und nimmt die Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren mit auf eine halbstündige Reise in eine andere Welt. Der Eintritt ist frei, im Anschluss gibt es ein kleines Zvieri. Eltern und Bezugspersonen der Kinder sind herzlich willkommen. Die Bibliothek freut sich auf zahlreiche neugierige Kinder. (pd.) Mittwoch,28. September, 14.30 bis 15 Uhr, Bibliothek Stallikon.

Die Berufswelt steht Frauen heute genauso offen wie Männern und die Möglichkeiten, sich beruflich zu entwickeln und Karriere zu machen, ist für viele Frauen zu einem wichtigen und erstrebenswerten Ziel geworden. Dem Bedürfnis nach beruflicher Entwicklung steht das Bedürfnis nach Familiengründung jedoch weiterhin in nichts nach. Während sich Teilzeitarbeit in der Regel gut mit dem Alltag als Familienmanagerin vereinbaren lässt, sehen sich karrierebewusste Frauen oft mit grösseren Widerständen und Hindernissen konfrontiert, sobald sich der Wunsch nach Familienplanung konkretisiert. Arbeitgeber und die Gesellschaft äussern Zweifel hinsichtlich der Vereinbarkeit von «Mutterpflichten» und Berufstätigkeit, insbesondere wenn Letztere ein gewisses Mass an zeitlicher Flexibilität und Belastbarkeit erfordert, wie es für die meisten höheren Positionen verlangt wird. Besonders anspruchsvoll wird es, wenn auch der Lebenspartner seine Partnerin in der Rolle der Familienfrau sieht und ausgesprochene oder unausgesprochene Erwartungen in Bezug auf die Erfüllung dieser Rolle hegt. Sätze wie «natürlich sollst Du

Dich beruflich verwirklichen können, aber wer schaut nach den Kindern, wenn Du abends länger wegbleiben musst?», können zu manch hitziger Diskussion führen und Frauen können sich rasch dazu gedrängt fühlen, sich erklären und ihre Berufsambitionen rechtfertigen zu müssen. Was dabei aus dem Blickfeld gerät, ist die Erfahrung, dass anspruchsvolle berufliche Anforderungen zu wachsenden Fähigkeiten und vielfältigen Erfahrungen führen, die auch der Familie zugute kommen.

In Ottenbach ist es ein schöner Brauch, dass die Gottesdienstbesuchenden am Erntedankfest etwas von

Danken für das, was die Erde reichlich gibt. Dieses Jahr besinnen sich die Anwesenden mit einer Geschichte auf das Thema Äpfel. Mitgestaltet wird der Gottesdienst von den Kindern der «minichile» und ihrer Katechetin Jren Omlin. Auch der anschliessende Chilekafi der Landfrauen ist diesem Thema gewidmet. Sonja Weisenhorn, Pfarrerin

15 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel». Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit. Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Bonstetten

Autorin Barbara Lukesch. (Bild zvg.) in der Familie, in der Berufswelt und letztlich in der Gesellschaft. Die Autorin und Journalistin Barbara Lukesch referiert über ihre Bücher und diskutiert mit den Beratenden der Ökumenischen Beziehungsberatung Affoltern und dem Publikum, wie es gelingen kann, als Frau den eigenen Weg zu gehen, die Brücke zwischen Partnerschaft, Familie und Karriere zu schlagen, ohne sich dabei selber zu verlieren. (pd.)

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Walter Altorfer, Claire Guanella, Véro Straubhaar mit Malerei und Ton-Ojekten im Burgwies, Sylvette Nick mit Malerei und Objekten im Kunstfenster. Do und Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So, 14-17 Uhr. Bis 2. Oktober.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Kappeler Inspirationen» Aquarelle und Zeichnungen von Helena Aeschbacher-Sinecká. Von 25. September bis 21. November.

Donnerstag, 29. September, 19.30 Uhr, Regionalbibliothek Affoltern, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern.

Mettmenstetten

Eintritt 15 Franken (Einzel), 25 Franken (Paar).

Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: Klang und Seelenbilder von Urs Küng, Mettmenstetten. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr. Bis 29. Oktober. Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Erntedankfest mit Familiengottesdienst in Ottenbach den guten Gaben der Schöpfung mit in die Kirche bringen und auf den Erntedanktisch legen, sei es aus dem eigenen Garten, von einem Hofladen oder etwas selbst Eingemachtes. Nach der Feier des Gottesdienstes suchen sich alle vom reich gedeckten Gabentisch etwas aus, das sie gerne mit nach Hause nehmen möchten. Beschenkt werden und schenken.

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Holzobjekte von Mauro Gorgi, Schwarz-Weiss-Fotografien von Heinz Ernst Daester. Fr 17-20, Sa 9-16 Uhr, So 11-14 Uhr.

Gottes schöne Welt entdecken Familiengottesdienst mit den Zweitklässlern der Primarschule Ottenbach und ihrer Katechetin Jren Omlin am 25. September um 10 Uhr in der Kirche Ottenbach.

Donnerstag, 29. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik

Affoltern am Albis

Eine Zeit, in der alles möglich ist Eigene Begabungen leben können führt zu innerer Stärke. Diese Stärke wirkt sich befruchtend auf die Partnerschaft aus, denn wer selber erfüllt ist und für sich einsteht, kann aus dieser Fülle heraus auch für andere da sein und Verständnis aufbringen. Wir leben heute in einer Zeit, in der alles möglich ist, auch wenn alte Begrenzungen in Form von Vorurteilen und Rollenbildern weiterhin spürbar bleiben. Dieses «alles ist möglich» erfordert ein Hinschauen und Erkennen der eigenen Bedürfnisse und Wünsche, verlangt in der Umsetzung einen Einsatz von Kraft und Mut aller Beteiligter, öffnet aber ebenso allen Menschen die Möglichkeit, neue Perspektiven einzunehmen und eigene neue Wege zu finden – in der Partnerschaft,

Christoph Häfeli, Enrico Buzzi und Tina Tajsic. Liebesgeschichten sind auch Lebensgeschichten, welche sich wunderbar mit Jazztiteln beschreiben lassen. Pianist Enrico hat eine Auswahl von Lieblings-Songs getroffen, die an diesem Abend frisch arrangiert und gebüschelt zum Swingen bringen. Tina Tajsics Stimme besticht durch grosse Musikalität. Das Marotte Swingtett wird seine Freunde an diesem Donnerstag ganz speziell überraschen. (pz)

Stallikon

Im Gottesdienst wird dem Allmächtigen für seine Gaben gedankt. (Bild zvg.)

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Wesen» von Katharina Forster, Mettmenstetten. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di 15-20, Sa 10-12 Uhr. Bis 22. Oktober.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 23. September Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. 18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday» der Mädchentreff mit Begrüssungsapéro und Möglichkeit für ein HennaTattoo. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 20.15: Ueli Schmezers «Matterlive» zum 80. Geburtstag von Mani Matter. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte.

Hausen am Albis 10.00-18.00: Herbstmarkt. Lokale Kreativköpfe präsentieren handund hausgemachtes für Herz und Bauch. Attraktivitäten rund um Tier- und Pflanzenwelt. Betriebsführungen 10.30 und 13.30 Uhr. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Samstag, 24. September Aeugst am Albis 20.00: Trio «Flyrik» zeigt eine Collage aus Lyrik, Kurzgeschichten und Musik aus verschiedenen Epochen. Eintritt frei, Kollekte. Kleintheater Oberdorf. Oberdorfstr. 12.

Aeugstertal 12.00-18.00: «Götschihof-Fest 2016» mit Festbetrieb, Bazar, Ballonwettbewerb, Bahnbetrieb Bergwerk Riedhof, Artikel hergestellt von und mit Bewohnern und betreuten Mitarbeitern. Mit Konzerten der Musikgesellschaft Stallikon und der Steelband Aruba. Götschihof Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. 10.30-13.30: Orientalischer Brunch mit Kafi. Buffet aus Syrien, Libanon und Palästina. Alles Gerichte selbstgemacht. www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.00: Kinofoyer Lux und Apple's Paradise Big Band: Film «Swing Kids» von Thomas Carter, USA 1993, 114 Min, E/d. «Deine Welt versinkt im Chaos. Entweder du tanzst dich frei oder du marschierst mit den Massen». In den Pausen spielt die Big Band Swing - natürlich Live. Bar und Kasse geöffnet ab 18 Uhr. Aula Ennetgraben. Schulhaus.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

Hausen am Albis 10.00-18.00: Herbstmarkt. Lokale Kreativköpfe präsentieren hand-

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und hausgemachtes für Herz und Bauch. Attraktivitäten rund um Tier- und Pflanzenwelt. Betriebsführungen 10.30 und 13.30 Uhr. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1. 13.30-16.30: Kinderkleider- und Winterwarenbörse mit Kaffeestube. Auskunft Priska Rösch, Telefon 043 466 52 28. Gemeindesaal Weid.

Hedingen 14.00-20.00: Bibliothek an der Chilbi - einmalige Schnäppchen und Lesefutter für jeden Geschmack zu tollen Preisen. Bibliothek. Trottenweg.

Freitag, 23. September 2016

Grösstes Wintersportlager Zum 76. Mal laden Swiss-Ski und seine Partner 600 Jugendliche aus der ganzen Schweiz an die Lenk im Simmental ein. Die Anmeldefrist läuft. Wer zwischen 13 und 14 Jahren alt ist und vom 1. bis 8. Januar 2017 gemeinsam mit 599 anderen Kids am grössten Schneesportlager der Schweiz teilnehmen möchte, kann jetzt sein Glück versuchen. Noch bis 28. Oktober läuft die Anmeldefrist für das Jugendskilager «Juskila» 2017 an der Lenk im Simmental. Welche jungen Schneesportler dabei sein dürfen, entscheidet das

Los. Bezahlen müssen die Jugendlichen für eine Woche Schneesport einzig einen symbolischen Beitrag. Im Juskila kommen sowohl Skiund Snowboardfahrer als auch Langläufer auf ihre Kosten. Mit der Eröffnungsfeier auf dem Dorfplatz Lenk, den vielen Schneemomenten und dem einzigartigen Lagerleben warten so einige Highlights. Daneben macht die Teilnahme von Kindern sämtlicher Kantone und aller vier Landessprachen sowie Auslandschweizern das Juskila zu einem speziellen Erlebnis. Infos und Anmeldeformular unter www.juskila.ch.

Knonau 09.30-18.00: Kürbisfäscht und Herbstmärt mit Festwirtschaft und über 150 Sorten Zier- und Speisekürbissen. 11 Uhr: Konzert Musikverein Maschwanden. Hof Stöckweid. Uttenberg.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki Rossau» Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau. 13.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Chilbi. Viele Attraktionen und Essstände, Festwirtschaft mit Bar. 16 Uhr Konzert der Steelband Loca Coquitos. Erspach-Quartier.

Hedingen 12.00-18.00: Bibliothek an der Chilbi - grosse Auswahl an Medien zu unschlagbaren Preisen. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 15.30: Vernissage «Kappeler Inspirationen» Bilder von Helena Aeschbacher-Sinecká. Musikalische Umrahmung. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort mit dem A-capella-Chor Zürich, Leitung: Bohan Shved. «Cantate et Exultate» Lesungen Pfarrer Christof Menzi, Eintritt frei/Kollekte. Kloster Kappel.

Rifferswil 20.00: Live-Konzert «Steven Eli & Band» aus Irland. Ohne Reservierung. Für vorgängiges Abendessen im Restaurant empfiehlt sich Anmeldung: 043 530 05 08. Restaurant «Schwiizer Pöschtli».

Knonau 09.30-18.00: Kürbisfäscht und Herbstmärt mit Festwirtschaft und über 150 Sorten Zier- und Speisekürbissen. Nachmittag Musik mit Trio Räbbergfäger. Hof Stöckweid. Uttenberg.

Wettswil 20.00: Old Time Jazz «New Orleans Stompers», Abendessen ab 18.30, Reservieren 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 25. September Aeugst am Albis 17.00: Trio «Flyrik» zeigt eine Collage aus Lyrik, Kurzgeschichten und Musik aus verschiedenen Epochen. Eintritt frei,Kollekte. Kleintheater Oberdorf. Oberdorfstrasse 12.

Mettmenstetten 11.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Chilbi. Viele Attraktionen und Essstände, Festwirtschaft mit Bar. 11 Uhr: ökumenischer Gottesdienst, mitgestaltet vom verstärkten Pfarreichor, anschliessend Platzkonzert des Musikvereins Mettmenstetten. Erspach-Quartier.

Wettswil 11.00-17.00: 24. Wettswiler Herbstmäärt mit vielen Ständen, Märtbeiz und vielen anderen Vereinsattraktionen für Gross und Klein. Dorfkern.

Aeugstertal 11.00-17.00: «Götschihof-Fest 2016» mit Festbetrieb, Bazar, Ballonwettbewerb, Bahnbetrieb Bergwerk Riedhof, Artikel hergestellt von und mit Bewohnern und betreuten Mitarbeitern. Mit Konzerten der Musikgesellschaft Stallikon und der Steelband Aruba. Götschihof Stiftung Solvita.

Montag, 26. September Affoltern am Albis 19.00: Bridge. Eine Gruppe (12 Personen) spielen seit 2½ Jahren Bridge. Weitere Teilnehmer sind willkommen. Infos 044 767 17 35. Hotel Holiday Inn. Obstgartenstr. 7.

Hausen am Albis Bonstetten 17.00: «Bonstetter mached Musig» Bis sieben verschiedene Musiker finden zu einem heiteren Konzert zusammen. Moderation: Pfrn. Susanne Sauder. Reformierte Kirche.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

07.00: Bergwanderung, gute Wanderausrüstung. Mit PW zur Gott-

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hardpasshöhe. Passo Posmeda Giübin – Pizza Canariscio - Ovi Gotthardpasshöhe. Wanderzeit: ca. 5 Std. Auf- und Abstieg je 800 m. Anmelden bis Freitagabend: Vreni Zürcher 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

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selbst mitbringen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.00: «Streifzug durchs Leben mit Vera Bauer - Gedichte, Lieder und ein Violoncello». Anschliessend Apéro. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14. 20.15: «Wohnen in der Stadt» Audiovisuelle Dokumente zur Geschichte des städtischen Wohnens in der Schweiz mit Andreas Hofer, Mitbegründer der Genossenschaft Kraftwerk1, Wilhelm Natrup, Kantonsplaner. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 09.30-10.10: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit dem Leseanimatorin Marlies Mertl. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Schul- und Gemeindebibliothek.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Obfelden

Obfelden

17.00-20.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Kinderkleider. Annahme 9 bis 11 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

17.00-20.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Damenkleider. Annahme 9 bis 11 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Stallikon

Donnerstag, 29. September

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Regina Meier-Gilgen (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt.

Dienstag, 27. September

Aeugstertal 20.30: «Irish Music and Dance» mit Fiddles & Feet. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis Affoltern am Albis 14.30-16.00: Franco's Unterhaltungsmusik. Tanzbein schwingen und Kaffee und Kuchen geniessen. Kostenpflichtig. Anmelden erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12.

Obfelden 09.00-11.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Kinderkleider. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Bonstetten 05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Flumserberg-Höhenwanderung: Maschgenkamm-SächserseeliSpitzmeilenhütte-MaschgaluggeProdkamm-Chrüz. Wanderzeit ca. 5¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jezler, Telefon 044 700 00 06. Bahnhof Bonstetten (Treffpunkt).

Mittwoch, 28. September Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Aerobicund Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.00-22.00: «Etagère - Hochstapeln leicht gemacht». KreativWorkshop für Erwachsene mit Maja Langhi. Teller, Tassen und Schalen

20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett» feat. Tina Tajsic. Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte.

Bonstetten 08.50: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Samstagern Teufenbachweiher - Schönenberg Spitzen/Hirzel. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, 044 700 22 44. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 21.00: «Colours» Live in Concert. Bruno Bechter, Sker und Luzi von Saöis, Hermann Eugster, Jean-Marc Hunziker. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 09.00-11.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Damenkleider. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.


Veranstaltungen Sonntag, 25. September

grosser InnenFlohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal

Infos: Tel. 079 356 67 00

Kürbisfäscht Herbstmärt Kürbisausstellung am 24. & 25. September 2016 von 9.30 bis 18.00 Uhr auf dem Bauernhof Stöckweid Über 150 Sorten Zier- und Speisekürbisse Festwirtschaft und verschiedene Marktstände Weindegustation Dufour Vins, Familie J.-M. Dufour, Domaine della Vissenche Sonntag um 11 Uhr Platzkonzert des Musikvereins Maschwanden Am Sonntagnachmittag spielt das Trio Räbbergfäger Die Kürbisausstellung ist bis Ende Oktober offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Familie J. Duperrex und Helferteam Stöckweid 1, 8934 Knonau, Telefon 044 767 03 17 www.stoeckweid.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Eröffnung

Sports Award

Die neue Migros-Filiale im Zentrum Oberdorf in Affoltern öffnet heute ihr Türen. > Seite 23

In der Nacht des Säuliämtler Sports rücken auch Randsportarten ins Rampenlicht. > Seite 26

Freitag, 23. September 2016

-

5:0-Sieg Hoher Sieg für den FC KnonauMettmenstetten gegen den SC Wipkingen ZH 2. > Seite 27

Herbst-Weinauslese

Die «Schneehühner» geben Gas

Grosse Weinauswahl im Emmen Center

Oktoberfest in der «Krone» Hedingen

Bis zum Samstag, 15. Oktober, sind auch in diesem Jahr die Weinwochen von Manor Food im Emmen Center zu Gast.

Wenn die «Krone» zum Oktoberfest lädt, dann wackeln die Wände. Bereits zum dritten Mal werden am 1. Oktober Weisswürste, Hendl und Brezeln aufgetischt. Dazu gibts Falken-Bier aus Schaffhausen. Für Stimmung sorgen die «Schneehühner» aus dem Allgäu. In ganz Deutschland ist dieses Tanzund Oktoberfestmusik-Duo bekannt und auch aus der Schweiz wird es rege gebucht. Ab 17.30 Uhr können sich die Oktoberfestbesucher am Buffet à discretion bedienen. Von 19.30 Uhr bis Mitternacht spielt dann die Musik. «Die Besucher dürfen gerne noch länger sitzen bleiben», verspricht Gastgeber Herbert Huwyler, «ich habe bis 2 Uhr eingegeben.»

Den Besucherinnen und Besuchern wird dabei ein Überblick über die grosse Auswahl an Qualitätsweinen von Manor geboten. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf Weinen aus der Schweiz, aber auch auf edlen Tropfen aus allen wichtigen Weinregionen Europas. Sämtliche Weine können an den Weinwochen im Emmen Center degustiert werden und die Besucherinnen und Besucher profitieren von HitAngeboten von bis zu 40 Prozent Rabatt.

Über 100 auserlesene Weine Die Manor Kellermeister waren den Sommer über auf Perlensuche. Sie degustierten, prüften und verglichen zahlreiche Weine, um den Kundinnen und Kunden die feinsten davon präsentieren zu können. Die Manor Food

Lover können nun diese Schätze, über 100 Weine, in der Manor Food Filiale im Emmen Center entdecken und probieren. All diese sind edel, einzigartig, wecken die Sinne, verwöhnen den Gaumen und machen eine Mahlzeit mit Freunden und Familie zum unvergesslichen Fest.

Klassiker zu Promotionspreisen In die diesjährige Herbstauslese gehören fantastische Schweizer Weine sowie ausgezeichnete Tropfen aus allen wichtigen Weinregionen Europas und aus Übersee. Zudem hält Manor Food 20 hervorragende Neuentdeckungen bereit und die vertrauten Lieblingsklassiker werden zu attraktiven Promotionspreisen angeboten. Täglich können alle abgebildeten Weine in der Mall im Emmen Center degustiert werden. Die Kellermeister nehmen sich Zeit, beraten die Kundinnen und Kunden persönlich und begleitet sie durch diese einmalige Herbstauslese. (pd.)

Boogie-Woogie und Schwarzwaldkrainer Auch in den Monaten darauf bietet die «Krone» einiges an Unterhaltung. Am 19. November steht Boogie-Woogie auf dem Programm. Am Klavier ist an die-

Olympiade in Athen und mit dem schnellsten Boogie-Woogie kann er sogar einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde vorweisen. Gemeinsam mit seinem Schlagzeuger wird Brina in der «Krone» für Spektakel sorgen. Den Klavier-Virtuosen hält es nämlich kaum auf seinem Schemel. So intensiv geht er mit, dass er pro Abend schon mal drei Bühnen-Outfits durchschwitzt. Am 10. Dezember kommen dann die dem hiesigen Publikum bestens bekannten Schwarzwaldkrainer wieder zum Weihnachtskonzert. «Zum Glück konnten wir diese Tradition fortführen», so Huwyler. Auch zu diesen beiden Veranstaltungen wird das Büffet mit Köstlichkeiten bestückt. (tst.)

Die «Schneehühner» sorgen am Oktoberfest für Stimmung. (Bild zvg.)

Oktoberfest am Samstag, 1. Oktober, in der «Krone», Hedingen. Konzert ab 19.30 Uhr (25 Franken), Büffet à discretion (+ 30 Franken), ab 17.30 Uhr.

sem Tanzabend kein geringerer als Nico Brina. Unvergessen bleibt auch sein Gastspiel 2004, anlässlich der

19. November Boogie-Woogie-Tanzabend mit Nico Brina; 10. Dezember Weihnachtskonzert mit den Schwarzwaldkrainern.

Das Winter-Rendez-vous

Herbstausstellung

Mit Fata Morgana in der Fabrik am Weiher in Zwillikon

Im Kenny’s Auto-Center Mettmenstetten

Ein Winter-Rendez-vous sollte bei Glitzern von Schneekristall und wärmenden Kleidern aus feinsten Materialien stattfinden. Der Winter hat seine eigene Schönheit; er ist frisch, sein scharfes Licht belebt. Die diesjährigen Winterfarben sind Weiss und Grau in Varianten, Tundrablau und Grün, Farben, welche zur Haut passen, nicht fremd sind. Schönheit entsteht mehr durch feine Effekte als durch laute, kurzlebige Akzente.

Am kommenden Wochenende, am 24. und 25. September, findet in Kenny’s Auto-Center in Mettmenstetten die grosse Herbstausstellung statt. Vorgestellt werden der neue smart Brabus, der stärkste Smart aller Zeiten. Zudem

Seide, Wolle, Leinen und vielfältigen Mischungen.

Naturgewebe überzeugen optisch und bezüglich Tragekomfort

Es gibt neue Schnitte für die elegante und die eher sportliche Frau. Sehr schöne Kleider für ernste und verspielte Anlässe. Extrem spannend und überraschend. Das Wichtigste: Bei Fata Morgana besteht alles aus Naturgewebe, aus

Das Fata-Morgana-Team freut sich auf zahlreiche Besucher am Lagerverkauf, in der Fabrik am Weiher, Zwillikon. Lagerverkauf, vom Mittwoch, 28. Septem-

Der Lagerverkauf von Fata Morgana lohnt sich auf jeden Fall. (Bild zvg.)

ber, bis Freitag, 30. September, 10 bis 18 Uhr, Samstag, 1. Oktober, 10 bis 14 Uhr.

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Allerlei Frisches und Verarbeitetes Vor drei Jahren hat Cécile Laimbacher mit dem Märtstand in Affoltern begonnen. Vom anfänglichen Kräutersalz, den Tees und verschiedenen frischen Gemüse und Früchten hat sich ihr Sortiment ständig vergrössert. So bietet sie auch Eier in verschiedenen Grössen an, kleine hellgrüne vom Vorwerkhuhn oder aber sehr grosse, die 90 Gramm wiegen. Nach der Art, wie es Mütter und Grossmütter machten, werden Konfitüren und Früchtemus hergestellt, Gemüse gedörrt, eingemacht, sauer eingelegt und Teigwaren produziert. Frische Backwaren gibt es ausschliesslich aus Dinkelmehl. Das Sortiment von Cécile Laimbacher beinhaltet auch Rauchwürste und Salsiz vom Gallowayrind, manchmal hat sie Mostbröckli vom Rind

gibt es 26 bis 28 Prozent Preisvorteil auf die Sondermodelle «cityjoy» und «citypassion», Null-Prozent-Leasing auf smart-Occasionen sowie Kenny’s Glücksrad mit bis zu 5000 Franken Rabatt. (pd.)

Fata Morgana hält den Naturgeweben die Treue, weil sie einfach unglaublich schön sind – zum Anschauen, aber auch zum Anfassen und Tragen. Wer diesen Genuss kennengelernt hat, möchte ihn nie wieder missen. Im Lagerverkauf gibt es viele interessante Einzelstücke und viele Basics zum Kombinieren. Ein neues Kleidungsstück kann der Garderobe neuen Schwung geben und der Kundschaft viel Freude bereiten. (pd.)

Neue Schnitte für die elegante und die eher sportliche Frau

oder Schaf anzubieten. Jetzt, im Herbst kann sie frisches Lammfleisch verkaufen (ganze Lämmer oder einzelne Packungen wie Gigot, Koteletts, Rollbraten). Weiter im Sortiment findet sich der Alpkäse der Krummelbachalp oberhalb von Lungern: vom milden diesjährigen bis hin zum zweijährigen scharfen, an Sbrinz erinnernden Käse. Etwas Besonderes ist die handgesponnene Wolle, die Armbänder aus Wolle und verschiedenes anderes vom Heidschnucken-Schaf. Morgen Samstag können Interessierte einigen Spinnerinnen beim Handwerk zusehen. Zulieferer für diesen reichhaltigen Stand sind die Tochter, der Schwiegersohn, die Eltern der Schwiegertochter, die Schwägerin und ihre übrige Familie für das Fleisch. (pd.)

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Kenny’s: Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Marc Eichenberger (links), dem Sohn von Kenny Eichenberger. (Bild zvg.)


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Gewerbe

Freitag, 23. September 2016

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Die Nähmaschine Mehr Beratung ist kein Wegwerfartikel und Flexibilität Bernina Servicetage in Hausen und Obfelden

Neuer Fokus der Raiffeisen Kelleramt-Albis

Qualitativ hochstehende Nähmaschinen sind teuer. Damit die Wartung nicht zu kurz kommt, organisierte das Bernina Nähcenter am 14. und 15. September zwei Servicetage im Bezirk.

den. Bis zum Nachmittag wurden rund einhundert Maschinen angeliefert. Die beiden Techniker arbeiteten zwar bis 19 Uhr weiter, doch dann wurde das Licht in der Outdoor-Werkstatt zu wenig. Die Maschinen wurden kurzerhand ins Nähcenter an den Bahnhofplatz gebracht, wo am Freitag................................................... morgen ab sechs Uhr die letzten Geräte behandelt wurden. Nicht alle Kunvon andrea bolliger den konnten ihre Maschine wieder Bei sachgemässer Bedienung und War- mit nach Hause nehmen. Bei rund tung stehen Nähmaschinen, im vierzig Maschinen wurden grössere Gegensatz zu anderen Haushaltgerä- Defekte festgestellt. Für deren Reparaten, weit mehr als ein Jahrzehnt im turen wird nun ein Kostenvoranschlag Dienste ihrer meist weiblichen Besit- erstellt. Nähmaschinen sollten alle zer. So brachten auch jüngere Men- paar Jahre einem Service unterzogen schen ältere Geräte mit, die sie von ih- werden, bei dem die Maschine geöffren Eltern oder Grosseltern übernom- net und Teile wie Zahnräder geölt wermen haben und von denen sie sich den. Wenn einmal etwas kaputt geht, nicht trennen wollen. An den beiden ist es wichtig, dass die Reparatur proTagen wurden über 155 Maschinen fessionell und von einem lizenzierten gereinigt, kontrolliert und geölt. Auch Techniker ausgeführt wird, sonst kann das neue Einstellen der Fadenspan- es gefährlich werden. Durch unsachgenung und das anschliessende Neu-Ein- mäss geflickte elektrische Anschlüsse nähen, war in der Serviceleistung drohen Stromschläge. Die älteste Nähmaschine, die an inbegriffen. Während die 55 Maschinen in den Servicetagen wieder auf VorderHausen noch gleichentags durch die mann gebracht wurde, war rund 60 beiden Techniker kontrolliert und ge- Jahre alt. Hersteller Bernina gewährwartet werden konnten, mussten sich leistet die Nachbestellung von Ersatzdie Kunden in Obfelden etwas gedul- teilen während 20 Jahren. Die Techniker verfügen in ihren Werkstätten über einen Fundus an Ersatzteilen, sodass auch noch ältere Geräte instand gehalten werden können. Mit Thomas Schumacher wurde zudem ein Techniker gefunden, der nicht nur auf Bernina Geräte spezialisiert ist, sondern andere Markennähmaschinen fachgerecht repariert. Dieser Service wird im Bernina Nähcenter Affoltern auch weiTechniker Angelo Ciccone mit Monika Meraviglia (rechts) terhin angeboten. und Sonja Frick vom Bernina Nähcenter. (Bild zvg.)

Nahrung gibt oder nimmt Energie Salus-Therapien mit Sybille Binder Wenn man sich müde fühlt nach dem Essen, dann ist es für das Verdauungssystem nicht ganz leicht, das Gegessene zu verarbeiten. Es kann aber auch sein, dass Gärungsprozesse den Bauch blähen. Beides tut nicht weh, ist im Moment unangenehm und verschwindet wieder, bis zum nächsten Mal. Bei salus-Therapien stehen diese Prozesse im Fokus der Beratung und Behandlung. Die Klienten werden auf die feinen Zeichen des Körpers aufmerksam gemacht. Die vielen Inputs, die tagtäglich zu verarbeiten sind, lassen einem leicht das eine oder andere Signal aus dem Körper überhören. Wenn bei Kindern der Apfel eine ideale Zwischenverpflegung ist, so kann das nicht von allen Erwachsenen bestätigt werden. Die Wissenschaft ist brennend an den Stoffwechselprozessen des Körpers interessiert und entsprechend erschliessen sich immer mehr Zusammenhänge. Spätestens seit dem Bestseller «Darm mit Charme» von Giulia Enders sind diese Erkenntnisse auch Laien zugänglich. Es ist allerdings nicht immer ganz einfach, den Bezug zu sich selber zu machen. Abgesehen davon ist die Hemmschwelle, etwas an der Ernährung zu verändern, allgemein hoch. Ein bewährter Ansatz

Das Anlegen von Vermögenswerten ist eine persönliche Angelegenheit und oft mit Emotionen verbunden. Wenn sich die Kurse positiv entwickeln, bereitet das Investieren oft Freude. Werden die Ausschläge an den Finanzmärkten hingegen grösser und korrigieren die Märkte, verursacht der Blick ins eigene Portfolio in der Regel ungute Gefühle oder gar Stress. Es gibt typische Anlegerfallen, die immer wieder für ungünstige Anlageentscheidungen sorgen:

Die Bankleitungsmitglieder in der neuen abgetrennten Kundenzone. Von links: André Bächinger, Thomas Schneider, Manuel Huber, Rolf Huber. (Bild zvg.)

Mit flexiblen Beratungszeiten, besserer Erreichbarkeit und mehr Beratern setzt die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis ein Zeichen für ihre Kunden. Die neu zusammengesetzte Bankleitung nimmt die Bedürfnisse der Kunden ernst und hat ein neues Konzept erarbeitet. Das Bedürfnis nach individuellen Beratungen an Randzeiten sowie einer erhöhten Erreichbarkeit nimmt laufend zu. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach einfachen Dienstleistungen (Ein- und Auszahlungen am Schalter) abgenommen. Diesen Veränderungen will die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis mit dem Ausbau der Kundenberatung gerecht werden. Damit eine dynamische, nachhaltige und aktive Beratung gewährleistet werden kann, wurden für Beratungen im Hauptsitz in Oberlunkhofen und

für die Geschäftsstelle in Affoltern zusätzliche Mitarbeitende eingestellt.

Beratungstermine neu von 7 bis 19 Uhr Das neue Konzept spricht für mehr Zeit für persönliche Beratung, mehr Kundenservice und mehr Kundennähe. Beratungstermine können Montag bis Freitag von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr vereinbart werden. Nicht nur im personellen Bereich hat sich einiges verändert, sondern auch die Schalterräumlichkeiten im Hauptsitz und in der Geschäftsstelle wurden dem neuen Konzept angepasst. Die Reduktion auf einen Schalter, an welchem ausschliesslich Bargeldtransaktionen abgewickelt werden können, ermöglichte es, Platz für eine neue Beratungszone zu schaffen. In dieser abgetrennten Kundenzone können Kunden ungestört beraten werden. (pd.)

Die Zukunft ist schon im Gymfit Neue Geräte bewähren sich bereits Seit Juli dieses Jahres trainieren Gymfit-Kunden mit der neuesten Technologie auf dem Markt. Die 28 neuen eGym-Geräte berechnen durch Kraftmessungen die ideale Trainingsbelastung des Kunden.

der Therapeutinnen in salus-Therapien ist die Erhöhung von Schutzfaktoren und die Optimierung der Verdauung, damit Nahrungsmittel bekömmlicher werSybille Binder. den. Spannende (Bild zvg.) Vorträge sorgen für ein besseres Verständnis der verschieden Prozesse rund ums Essen. Aufschlussreiche Zusammenhänge werden zum Beispiel von Sybille Binder, dipl. Ernährungs- und Vitalstofftherapeutin und Leiterin des Instituts NHK in Zürich, am 29. September, in ihrem Vortrag zum Thema «Ernährung und Entzündung» aufgezeigt. Viele entzündliche Prozesse im Körper werden durch bestimmte Nahrungsmittel gefördert und durch andere gehemmt. Dank ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer direkten Zusammenarbeit mit Ärzten hat Sybille Binder ein Fachwissen, das die Zuhörenden in ihren Bann zieht. Das Team von salus-Therapien AG freut sich auf viele interessierte Zuhörer. (pd.)

Durch diverse Analysemöglichkeiten wird die Betreuung durch die neuen Trainingsgeräte noch nachhaltiger und erfolgreicher, das Training effizienter. Auch die Mitglieder sind von der eGym-App begeistert. Diese bietet die Möglichkeit, jederzeit den Überblick über Trainingserfolge zu haben. Zusätzlich werden die Gymfit-Mitglieder durch das Erreichen verschiedener Ziele zum Training motiviert. Mit der automatischen Aufzeichnung von Muskeldysbalancen erhält das Mit-

Salus-Therapien AG, Industriestrasse 17, Affoltern.

eGym-Geräte sind per App mit dem Smartphone verbunden. (Bild zvg.)

glied eine weitere Möglichkeit, seine Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern.

Training für alle Bedürfnisse Das Gymfit ist das First-class-Vorzeigefitnesscenter in der Umgebung. In den letzten 20 Jahren wurden Millionen investiert, in Räumlichkeiten, Ausstattung, Geräte, Personal und Ausbildung von Lernenden. In diesem Fitnesscenter kann alles trainiert werden, was das Herz begehrt: Zwei grosse, top-ausgerüstete Fitnessfloors (inklusive Freihantelbereich, Life-Fitness-Kraftgeräte, Milon-Ausdauergeräte, Five-Rückenkonzept, Faszientraining und vieles mehr) lassen jedes Sportlerherz höher schlagen. Für alle, die sich mit einer neuen Herausforderung auf ein höheres Fitnesslevel katapultieren möchten, wird das Crosstraining-Konzept direkt aus den USA angeboten. Die Trainingsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Trendbewussten Mitgliedern werden 60 aktuelle Group-Fitness-Stunden pro Woche angeboten, darunter auch Polefitness auf höchstem Level. Mit dem Pilates-Reformer-Training gibt es einen weiteren Mega-Trend im Angebot. Ganz neu im Angebot sind auch die exklusiven Fitnesslektionen Dancess und Port de Bras. Eine Probelektion lohnt sich. (pd.) Das Angebot des Gymfit kann sieben Tage lang kostenlos getestet werden. Mit dem Besuch des spannenden Workshops über erfolgreiches Gesundheits-

www.salutogenese.ch.

Erfolgreich investieren durch Analyse, Strategie und Disziplin

training starten Interessierte optimal. Anmeldung: Telefon 044 761 77 74, www.gymfit-affoltern.ch.

• Anlegerinnen oder Anleger lassen sich häufig durch Emotionen leiten. In einem solchen Fall entscheidet der Mensch nicht rational und es fällt ihm schwer, wahrscheinliche und unwahrscheinliche Ereignisse richtig einzuschätzen. • Oft lässt sich der Anleger auch von seinen Erinnerungen täuschen. So nimmt er Anlageerfolge oder Fehlentscheidungen als Ausgangspunkt für zukünftige Entscheidungen. • Die Scheingenauigkeit von Prognosen und der falsche Glaube an die Kontrolle über künftige Ereignisse tragen ebenfalls zu Fehlentscheidungen bei. • Zusätzlich trifft man häufig aus Gewohnheit oder Angst vor Veränderungen und Verlusten die falschen Annahmen. Diese Anlegerfallen zeigen, dass Anleger dazu neigen, intuitive und schnelle Entscheidungen zu treffen. Ebenso tendieren sie dazu, Erfolge unserem Wissen, Misserfolge jedoch äusseren Einflussfaktoren zuzuordnen. Mit welchen Massnahmen lassen sich diese Verhaltensmuster letztlich eliminieren und welche Faktoren machen den Anlageerfolg aus? Fundierte Analyse Eine zeitnahe und fundierte Analyse der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte sowie insbesondere das Denken in Szenarien bildet das Fundament für erfolgreiches Anlegen. Klar definierte Anlagestrategie Ausgehend von der Analyse und der Abschätzung der längerfristigen Rendite- und Schwankungserwartungen für die verschiedenen Anlageklassen und -märkte wird gemäss dem individuellen Risikoprofil des Anlegers ein passendes, international breit diversifiziertes Portfolio zusammengestellt. Unser Entscheid, Währungsrisiken in unseren Portfoliolösungen konsequent abzusichern, hat Schweizer Anleger während der Frankenaufwertung Mitte Januar 2015 vor massiven Rückschlägen bewahrt. Disziplin in der Umsetzung Wesentlich für den Anlageerfolg ist, dass eine einmal festgelegte Anlagestrategie mit viel Disziplin umgesetzt und das Portfolio immer wieder auf die strategische Anlagenverteilung ausgerichtet wird. Bei der individuellen Beratung unserer Kunden greifen wir auf eine breite Produktpalette sowie auf ein umfassendes, weltweites Research unserer Analysten und Ökonomen zurück. Unsere regionale Ausrichtung profitiert somit von den globalen Expertisen.

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Gewerbe

Freitag, 23. September 2016

Ein Laden mit grossen Fenstern Die neue Migros im Zentrum Oberdorf ist eröffnet

Der neue Migros-Supermarkt im Zentrum Oberdorf in Affoltern ist nicht nur gleich gross wie die bisherige Filiale – rund 2000 Quadratmeter – sie liegt auch direkt daneben und ist durch eine durchgehende Überdachung mit den anderen Geschäften im Oberdorf verbunden. «Es soll ein belebtes Zentrum werden, mit der Migros als Ankermieter und zahlreichen weiteren Geschäften», erläutert der Mediensprecher der Migros, Francesco Laratta. Ein neuer Mieter im Zentrum Oberdorf ist bereits bekannt. Die Affoltemer Lidl-Filiale wird dort eröffnen.

Die neuen Verkaufsflächen im Zentrum Oberdorf wirken heller und grosszügiger. (Bild Salomon Schneider)

Auch im Innern des neuen Supermarkts ist alles neu. Beim Kundendienst können nicht nur Blumen gekauft werden, er bietet auch eine «pickmup-Station». Dort können bei anderen Migros-Sparten und Partnerunternehmen wie Digitec oder Exlibris bestellte Sachen abgeholt werden. «Damit entfällt das Porto und die Kundschaft kann die Pakete abholen, wann sie will, muss also nicht zu Hause sein, wenn der Pöstler kommt», erläutert Francesco Laratta. Grundsätzlich wirken die neuen Räumlichkeiten viel geräumiger als in der bisherigen Filiale. Einerseits sind

die Gänge breiter, andererseits ist die Decke etwas höher und nicht verschalt. Bei der Brot- und Backwaren-Theke befindet sich neu auch eine Kaffeemaschine. «Man kann sich hier seinen Znüni holen oder einfach während des Einkaufs einen Kaffee geniessen. Auch der leere Becher wird an der Kasse akzeptiert», meint Francesco Laratta schmunzelnd. Gegenüber den Backwaren befinden sich die vergrösserten Offentheken. Gerade die Fischtheke wurde um ein Mehrfaches vergrössert. Die Käsetheke ist zwar nicht bedient, es werden aber kontinuierlich Käsestücke von ganzen Laiben frisch abgepackt.

Konsequent auf energieeffiziente Geräte gesetzt Auch energetisch hat die Migros das Konzept total überarbeitet, erläutert Francesco Laratta: «Alle Kühlgeräte haben neu Türen. Dadurch können wir den Energieverbrauch massiv reduzieren. Wir kühlen hier mit Flüssigstickstoff, nicht mit Strom. Die Abwärme der Stickstoffkühlung wird für die Heizung der 34 Wohnungen genutzt. Zudem wurden auf dem Dach Fotovoltaik-Anlagen montiert, deren Strom zuerst für den Eigenverbrauch gedacht ist. Die überzählige Produktion wird normal ins Stromnetz einge-

speist.» Weitere Neuheiten sind die grossen Fenster, durch die viel Tageslicht in die Verkaufsräume dringt. Sie sollen sowohl für die Kundschaft, als auch für das Personal eine angenehmere Arbeitsatmosphäre schaffen. Zudem wurde auch das Kassen-Konzept den aktuellen Trends angepasst. Je ein Drittel der Kassen ist bedient, bietet «Self-Scan» oder «Self-Checkout». Gestern wurde die neue Filiale im Zenturm Oberdorf in Affoltern eröffnet. Es winken 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment, ein Glücksrad mit attraktiven Preisen sowie ein kleines Geschenk für jeden Kunden. (sals)

Wo Mittelalter und Moderne aufeinanderprallen Bildungs- und Kulturreise der Jungunternehmer Säuliamt nach Rumänien Die jährliche Reise der Jungunternehmer Säuliamt führte diesmal nach Rumänien. Ein höchst interessantes Land, das – wie sich herausstellte, zu Unrecht – mit vielen Vorurteilen behaftet ist. Noch manch einer revidierte sein Bild, das er von Land und Leuten hatte. Zuweilen kam man aus dem Staunen fast nicht heraus, so intensiv waren die Eindrücke, die Rumänien zu bieten hat. Gewiss: Das Wetter spielte eine mitentscheidende Rolle, denn die Jungunternehmer aus dem Säuliamt reisten dem Sommer hinterher. Während hier am vorletzten Donnerstag der Herbst kam, herrschten in Bukarest weiter hochsommerliche Verhältnisse mit Temperaturen von 32 Grad. Das schöne Wetter sollte die Mannen während der ganzen vier Tage treu bleiben. Es war einerseits Reiseleiterin Andrada, eine 22-jährige Wirtschaftsstudentin, die im Nebenfach Deutsch belegt hatte, die ein sehr selbstbewusstes Bild von sich und ihrem Land zeichnete. Und natürlich auch die Weite des Landes sowie die Fröhlichkeit und Gastfreundschaft der Einwohner, die einen bleibenden Eindruck hinterliessen.

Bäuerliche Pferdegespanne neben modernen Fahrzeugen Gewiss: Rumänien hat noch immer ein extremes soziales Gefälle. Bäuerliche Pferdegespanne und moderne Fahrzeuge prägen das Strassenbild.

Das nächste Schuljahr kommt bestimmt Ausserschulische Vorbereitungskurse helfen, Aufnahmeprüfungen erfolgreich zu meistern. Seit 2015 bietet die Firma Lerneffekt Nachhilfe und Förderung in Bonstetten an.

2008 begann die Planung der Migros für ein neues Gebäude im Zentrum Oberdorf. Nach einer langen Planungsphase und zwei Jahren Bauzeit, öffnete die neue Migros-Filiale in Affoltern am Donnerstag ihre Türen – der Bezug der ersten Wohnungen erfolgt Anfang November.

Grössere Offentheken

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Kaum sind sie ins neue Schuljahr gestartet, beginnt für die einen bereits die Planung fürs nächste Schuljahr. Das Schweizer Schulsystem bietet viele Wege zum persönlichen Ziel. Trotzdem wünscht Isabel Miguel, sich jeder, seinen Geschäftsleitung Bestimmungsort Lerneffekt. (zvg.) ohne Umwege zu erreichen. Deshalb sind in diesen Wochen die Vorbereitungskurse für Gymi- und BMS-Aufnahmeprüfungen wieder aktuell, denn Ende Oktober gilt es ernst. Wer zur Prüfung antritt, möchte unbedingt zu den rund 40 bis 50 Prozent der erfolgreichen Absolventen gehören (Aufnahmezahlen Gymiprüfungen 2016). Bisher pendelten die Schüler aus dem Unteramt nach Zürich oder Affoltern, um sich auf Prüfungen vorzubereiten. Seit Anfang 2015 gibt es einen Kursort direkt in der Nähe. In modernen Schulungsräumen, nahe der Sek Bonstetten und des Bahnhofs Bonstetten-Wettswil, bietet die Firma Lerneffekt ein breitgefächertes Unterrichtsangebot für Nachhilfe und Förderung.

Professioneller Nachhilfeunterricht bringt Erfolg Grosse Klassen und heterogene Klassenzusammensetzungen, limitierte Förderressourcen, der zunehmende Leistungsdruck oder die persönliche Situation können zu schulischen Herausforderungen führen. Wenn Stofflücken entstehen und sich damit schlechte Leistungen und entsprechende Noten einstellen, sinkt das Selbstvertrauen meist schnell. Schulerfolg und Lernmotivation hängen oft eng miteinander zusammen. Deshalb ist ein frühzeitiges Reagieren wichtig. Entstandene Lerndefizite sollten rasch mit der richtigen Unterstützung aufgearbeitet und das Selbstvertrauen wieder gestärkt werden. Unter der Leitung von Gründerin Isabel Miguel erteilt ein Team von fast 30 Lehrpersonen Nachhilfe- und Förderunterricht auf allen Schulstufen. Die erfahrenen und sehr kompetenten Lehrpersonen von Lerneffekt arbeiten mit Herzblut und gehen mit Methodik sowie pädagogischem Know-how auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler und Schülerinnen ein. (pd.) Weitere Infos unter www.lerneffekt.ch.

Steiniger Weg zum Langgymnasium Die Jungunternehmer Säuliamt auf Bildungs- und Kulturreise in Rumänien. (Bild Andrada Baba) Andrada erklärte denn auch, dass es für viele noch Aufholbedarf gebe. Schliesslich habe die Gesellschaft dem Kommunismus erst 1989 abgeschworen. Der Mauerfall in Deutschland löste auch in Rumänien eine Revolution gegen das repressive Regime von Nicolae Caeusesçu aus, welches das Militär schliesslich beendete. Nun ist man dabei, die Wirtschaft zu transformieren, weg von der Landwirtschaft, hin zu eigener Industrie und Dienstleistungen. Viele Unternehmer, die nach dem Systemwechsel die Möglichkeit hatten, Investitionen im Land zu tätigen, stehen heute als Gewinner da. So auch der Besitzer der Weinkellerei in Urlati, wo die Jungun-

ternehmer ihren ersten Halt mit Weindegustation machten.

Deutsche Einflüsse Bei der Fahrt durch Transsilvanien durfte am folgenden Tag selbstverständlich der Besuch des DraculaSchlosses in Bran nicht fehlen. Andrada erzählte, wie es im Mittelalter zur schauderhaften Saga von Vlad III. Draculea gekommen ist, die der britische Autor Bram Stoker Ende des 18. Jahrhunderts mit viel Fantasie und noch mehr Horror zum Dracula-Roman verwoben hat. Der tatsächliche Sitz von Vlad III. ist bei einem Brand zerstört worden. Schloss Bran besuchte er le-

diglich auf der Durchreise – wie heute mehrere tausend Besucher täglich. In sämtlichen Städten, welche die Jungunternehmer besuchten – Brasov (Kronstadt), Biertan (Birthälm), Sibiu (Herrmannstadt) und Bukarest – sind die deutschen und italienischen (lateinischen) Einflüsse auf Bauten und Lebensart unübersehbar. In Bukarest prallte Mittelalter und Moderne am auffälligsten, da am dichtesten komprimiert, aufeinander. Auf das Folklore-Inferno beim Nachtessen am Samstagabend folgte in der letzten Nacht eine noch lautere «Streetparade» der Discos in der Innenstadt. Nicht umsonst wird Bukarest auch das «Paris des Ostens» genannt. (map.)

Im Kanton Zürich lag 2016 die Erfolgsquote fürs Langgymi bei ca. 50 % und fürs Kurzgymi sogar nur bei 40 %. Gemäss Bildungsdirektion soll in Zukunft die Zulassung zum Langgymnasium erschwert werden, damit mehr Schüler den Weg zur Matura nach der 2./3. Sek via Kurzgymnasium gehen und so Kosten vom Kanton auf die Gemeinden verlagert werden können. Die Maturitätsquote der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil beträgt bei den 19-Jährigen ca. 35 %, sie liegt somit doppelt so hoch wie der kantonale Durchschnitt von 18 %. (Quelle: Bildungsdirektion Kanton Zürich)


Stellenanzeiger Wir sind eine dynamische Firma nähe Zug, die mehrheitlich im Rück- und Tiefbau zwischen Zug und Zürich tätig ist. Zur Ergänzung unseres Führungsteams suchen wir per 1. Januar 2017 einen innovativen und unternehmerisch denkenden

Dipl. Bauführer Tiefbau (Arbeitspensum 100 %) Als kompetenter Fachmann mit Berufserfahrung im Tiefbau, sind Sie zuständig für die Organisation und Leitung von interessanten Baustellen, inkl. Kalkulationen, Ausmassen und Abrechnungen. Wir bieten Ihnen eine vielseitige und herausfordernde Tätigkeit mit entsprechender Verantwortung. Viel Entscheidungsspielraum sowie attraktive Anstellungsbedingungen in einem eingespielten Team gehören bei uns dazu. Interesse an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein setzen wir voraus. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, welche wir absolut vertraulich behandeln, mit den üblichen Unterlagen. Bitte melden Sie sich unter Chiffre 4655, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

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Veranstaltungen


Sport

Freitag, 23. September 2016

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«Es gibt Tage, da gelingt einfach alles» Drei Tage nach dem Triumph in Paris stellte sich Boulder-Weltmeisterin Petra Klingler den Fragen des «Anzeigers» Am Sonntagnachmittag, 18. September, hat sich Bonstetterin Petra Klingler in Paris den Weltmeistertitel im Bouldern geholt. Im «Anzeiger»-Interview lässt sie den Wettkampf Revue passieren und erzählt von den Reaktionen.

enorm viele Zuschauer da. Und die haben realisiert, wie hart es ist und was wir Athleten leisten müssen. Das Publikum war fair und hat alle angefeuert. Was haben Sie besser gemacht als die Konkurrenz? Ich hatte den Kopf am richtigen Ort und habe vor Selbstvertrauen nur so gesprudelt. Ich wusste: Solange ich Freude habe, kann ich meine Leistung abrufen. Andere waren sicher nervöser.

«Anzeiger»: Petra Klingler, haben Sie schon realisiert, was Sie da geschafft haben? Petra Klingler: Noch nicht ganz. Die Erinnerungen ans Finale sind ganz verschwommen. Das sind ganz grosse Emotionen. Ich habe es noch nicht geschafft, das Finale anzuschauen. Am Montag war bereits wieder Uni-Start. Ich lasse mir noch etwas Zeit. Mit welchem Ziel sind Sie nach Paris gereist? Ziel war das Finale. Ich wusste, dass ich das erreichen kann, ich wusste auch, dass ich die Fitness habe für einen Podestplatz. Damit das klappt, muss der Kopf bereit sein. Im Finale habe ich gewusst: Jetzt ist alles möglich, das Ziel ist erreicht, jetzt kann ich nur noch gewinnen. Entsprechend locker bin ich an den Wettkampf gegangen, um mit Freude am Klettern das Beste herauszuholen. Trotz der Lockerheit konnte ich auch die Spannung halten. Der eigene Ehrgeiz wollte noch mehr. ...............................................................

«Im Finale hat der Körper das Steuer übernommen.» ............................................................... Wie haben Sie sich vorbereitet? Die WM war erstmals das grosse Ziel des Jahres, auf das ich hingearbeitet habe. Die Weltcups habe ich auf dem Weg dorthin mitgenommen und versucht herauszufinden, was es braucht. Im letzten Monat habe ich sehr viel und intensiv trainiert. Wie haben Sie den Wettkampf erlebt? Am Anfang war ich sehr nervös. Ich habe zwar gewusst, dass die Fitness da ist, aber man muss trotzdem jede Runde überstehen. Dar Halbfinal war

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«Es war unglaublich, wer mir alles geschrieben und gratuliert hat.»

Petra Klingler konnte im entscheidenden Moment ihre Bestleistung abrufen. (Bild David Schweizer, SAC)

dann sehr emotional. Ich bin zweimal zuoberst rausgefallen und habe mir gedacht: Wenn ich so weit komme, schaffen das andere auch und toppen. Im letzten Boulder konnte ich nochmals fokussieren und die ganze Leistung abrufen. Das hat ein emotionales Hoch ausgelöst. Ich war erleichtert und wusste: Jetzt kommt es auf die Leistungen der andern an. Bis zuletzt habe ich gezweifelt, ob es fürs Finale reicht. Im Finale war das Selbstvertrauen dann gross. Der Körper hat das Steuer übernommen und ich war überrascht, wie leicht es mir fiel. An einzelne Bewegungen kann ich mich allerdings nicht erinnern. Ich war in einem «Flow». Es gibt so Tage, da gelingt ein-

fach alles und man fühlt sich übermächtig. Was war für Sie der Schlüsselmoment? Den letzten Boulder habe ich ganz anders wahrgenommen als andere. Ein Zug hat mich selber überrascht. Es war eine riesige Erleichterung, als dann die ganze Spannung der letzten Tage wegfiel. Ich wusste nicht, wie gut ich gewesen war und dachte, mit Glück könnte es für Rang 3 reichen. Aber ich spürte eine grosse Zufriedenheit mit mir selber. Schon da hat mir der Trainer gratuliert und auch die Physios. Die Stimmung war bombastisch. Weil alle drei Disziplinen am selben Ort ausgetragen wurden, waren

Von Anschlag bis Zusammenspiel Trainingstag des Badmintonclubs Affoltern Mit viel Enthusiasmus trainierten die Badminton-Junioren und erfahrene Spieler gemeinsam. Der Trainingstag war ein Erfolg. Am Samstag, 17. September, haben sich 18 Junioren und das Trainerteam in der Stigelihalle versammelt. Die morgendliche Müdigkeit war schnell verflogen: Das Einwärmspiel «Kompass» hat die Konzentration der Kinder in alle vier Himmelsrichtungen auf lustige Weise angekurbelt. Mit Racket und Shuttle startete das Programm mit dem Trainieren der anspruchsvollen Schläge und der Anwendung in Spielform. Am Mittag wurde mittels einer Portion Penne Napoli und frischer Luft auf dem Spielplatz Energie aufgetankt. Dann wurde der Nachwuchs an die Taktik im Einzel herangeführt. Gemeinsam wurde mit Eifer ein Strategiebeispiel erarbeitet und eingeübt. Währenddessen trudelten die Vorbilder der eifrig Trainierenden, die Interclub-Spieler des BCA, ein. Ein Kraft-Koordinations-Parcours, der von jeweils einem Kind und einem Erwachsenen im Team zusammen absolviert wurde, sorgte für ein spielerisches Kennenlernen. Im Anschluss wurde mit viel Enthusiasmus und gegenseitiger Bewunderung ein kleines Doppel-Turnier gespielt. Danach wur-

............................................................... Wann haben Sie gemerkt, dass es zum Titel reicht? Als ich hinten meine Sachen gepackt hatte und fragte, ob ich zur Familie dürfe, hiess es: Nein, die Medaillenanwärter müssen bleiben. Da habe ich die Welt nicht mehr verstanden. Vor dem entscheidenden Boulder der letzten Konkurrentin hat mich ein Funktionär gefragt, ob ich auf dem Bildschirm zuschauen wolle. Als sie es nicht geschafft hat, war es klar, aber bis ich die Bedeutung tatsächlich realisiert hatte, brauchte ich eine halbe Minute bis eine Minute. Wie haben Sie den Titel gefeiert? Gross gefeiert haben wir noch nicht, nur kurz angestossen: Am selben Abend ging es mit dem Zug zurück in die Schweiz. Heute (am Mittwoch, Anm. d. Red.) feiere ich mit der Familie, am Wochenende – dann ist bereits der nächste Wettkampf – mit den Athleten und auch mit dem Verband wird es ein Nachtessen geben. Wie waren die Reaktionen in der Schweiz? Es war unglaublich, wer mir alles geschrieben und gratuliert hat. Auch Athleten haben gesagt, sie würden es niemandem mehr gönnen als mir.

Ehemalige Mitschüler aus Bonstetten und ehemalige Lehrer haben sich gemeldet – es ist schön, wer sich alles mit mir freut. Ich staune auch immer wieder, wie viele an den Säuliämtler Sports Awards für mich abstimmen. Was ändert sich für Sie mit dem WM-Titel? Das weiss ich selber nicht so genau. Ich hoffe, dass es dem Verband und dem Klettersport hilft, mehr Wertschätzung und mehr Fördergelder bringt. Persönlich hoffe ich, finanziell besser abgesichert zu sein und mehr aufs Klettern setzen zu können. Ich werde sicher weiterhin klettern. Für Sponsoren sind Sie noch attraktiver geworden, hat sich schon etwas getan? Ein bisschen, aber noch nicht gross. Die Möglichkeiten haben sich sicher verbessert. Sportklettern wird ja nun olympisch, was bedeutet Ihnen das? Noch weiss man nicht, wie selektioniert wird. Es ist vieles offen und es ist sicher eine grosse Entscheidung, ob man sich für vier Jahre verpflichten will. Ich habe mir dazu noch nicht so Gedanken gemacht. Aber das ist eine riesige Chance für uns Kletterer. Ich hoffe, dass die familiäre Atmosphäre unter den Athleten bestehen bleibt. Was macht die Faszination beim Sportklettern und insbesondere beim Bouldern aus? Bouldern ist eine unglaublich abwechslungsreiche Sportart mit immer wieder neuen Bewegungen. Es ist taktisch, fordert Kraft, Explosivität, Beweglichkeit und Ausdauer. Wird man Sie im Winter weiterhin beim Eisklettern sehen? Sicher, vielleicht nicht mehr ganz so häufig. Viele Wettkämpfe sind ausserhalb von Europa und über den Winter ist es an der Uni streng. Ich will sicher an zwei, drei Weltcups dabei sein. Interview: Thomas Stöckli

Niederlagen zum Saisonauftakt Glückloser SHC Bonstetten-Wettswil Das Startspiel in der höchsten Spielklasse glückte dem SHC Bonstetten-Wettswil nicht. Die zweite Mannschaft verlor im Cup gegen Wollerau.

Junge Badmintonspieler im Doppelturnier mit Erwachsenen. (Bild zvg.) den die erschöpften, aber glücklichen jungen Athleten in alle Himmelsrichtungen nach Hause entlassen. Nun sollten auch die erfahrenen Spieler ihre Challenge erhalten. Nicht nur eine Einführung ins mentale Training, sondern auch eine anspruchsvolle taktische Einheit mit vielen Tipps

und Video-Feedbacks, hat die Spieler optimal auf die erst seit wenigen Tagen laufende Interclub-Saison vorbereitet. Das Trainerteam schaut voller Zufriedenheit und Begeisterung auf diesen erfolgreichen Tag unter dem Motto «Lernen, Leisten, Lachen!» zurück.

Der SHC Bonstetten-Wettswil nimmt die Streethockey-Saison in der höchsten Spielklasse mit dem jüngsten Kader in Angriff. Im Startspiel zum Saisonauftakt setzte es gegen den Serienmeister und Worldcupsieger aus Zug, die Oberwil Rebells, eine klare 1:8-Niederlage ab. Mit vereinten Kräften versuchte man, sich gegen die Angriffswelle der Rebells zu wehren. Trotz grossem Einsatz mussten die glänzend aufspielenden Torhüter Federico Benelli und Nicolas Gerig ab und an hinter sich greifen. Die Zuger zogen innert den ersten 40 Minuten deutlich mit 7:0 davon. Positiv gilt es, die Moral der jungen Zürcher Mannschaft zu werten. Das letzte Drittel konnte unentschieden beendet werden. Nun gilt es, die zwei Wochen Training intensiv zu nutzen, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am 1. Oktober kommt mit dem SHC Grenchen-Limpachtal ein Titelanwärter nach Bonstetten. Spielbeginn ist um 14 Uhr auf der Sportanlage Moos.

Auch die 2. Mannschaft erfolglos Nachdem die zweite Mannschaft des SHC letzte Saison ungeschlagen den Zweitliga-Meistertitel gewinnen konnte und somit den direkten Aufstieg in die 1. Liga realisierte, startete man dieses Jahr im Cup gegen einen direkten Ligakonkurrenten, die Strassenteufel aus Wollerau in die neue Saison. Mit einer neu formatierten Mannschaft ging man in das erste Spiel. Dies war dann von Beginn weg nicht zu übersehen und zog sich auch bis zum Ende des Spiels hin. Zwar fanden die Reserven des SHC BonstettenWettswil gegen die Spielhälfte immer besser ins Spiel und konnten einen 7:3-Rückstand nochmals ausgleichen. Die Effizienz des Heimteams an diesem Nachmittag gab schlussendlich den Ausschlag, welcher den Endstand von 9:8 bescherte. Man konnte sagen, dass das effizientere Team in die nächste Runde des Schweizer Cups zieht. Es gilt, die Lehren daraus zu ziehen und es am nächsten Samstag zu Hause gegen die Reserven aus Kernenried besser zu machen. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Andreas Lustenberger und Jens Bürki


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Sport

Freitag, 23. September 2016

In der Nacht des Säuliämtler Sports rücken auch Randsportarten ins Rampenlicht Am 27. Januar 2017 werden im Casinosaal Affoltern die 10. Säuliämtler Sports Awards verliehen Zum 10. Mal werden die besten Säuliämtler Athletinnen und Athleten gewählt. Grundlegende Änderungen sind beim bevorstehenden Jubiläum nicht vorgesehen. Über die Zukunft des Anlasses wird danach entschieden. ................................................... von werner schneiter Es ist die Nacht des Säuliämtler Sports im Kasinosaal in Affoltern, in der erfolgreiche Athletinnen und Athleten sowie Mannschaften aus der Region mit Awards ausgezeichnet werden – oft auch solche, die in sogenannten Randsportarten antreten, deshalb weniger im medialen Fokus stehen, aber mit Leistungen aufwarten, die immer wieder erstaunen. Sie sind das Resultat von vielen hundert Trainingsstunden, die oft auch einen Vergleich mit Profis aushalten. Für diesen immensen Aufwand wird viel geopfert, ohne dass üppige Prämien fliessen. Die Sports Awards bilden also eine Art Entschädigung für all die Mühen und Entbehrungen. Sie bieten auch die Chance, dass Sponsoren aufmerksam werden,

Säuli-Cup feiert den 10. Geburtstag Zum 10. Mal treffen sich TopAthleten der Geräteturnszene Schweiz am Wochenende des 24. und 25. September in der MZH Zendenfrei in Obfelden. Das Teilnehmerfeld am Samstag verspricht akrobatische Darbietungen und spannende Duelle. Mit Mika Hodel (Weiningen), Pascal Müller (Wettingen) und Fischer Kilian (Grosswangen) sind die drei Erstplatzierten der Kategorie K6 der vergangenen Schweizermeisterschaft am Start. Auch die einheimischen Turner sind gut vorbereitet und rechnen sich Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Darunter auch Martin Häberling, der seit 2006 keinen Säuli-Cup ausgelassen hat und immer für eine Überraschung bereit ist. In der Vorrunde (Start 14:30) müssen alle Athleten an drei Geräten turnen, um sich für die Hauptrunde der 16 besten Turner qualifizieren zu können. Danach steht der Kampf Turner gegen Turner im Zentrum. Nur wer die höhere Wertung am gleichen Gerät erzielt, kommt eine Runde weiter. Nur wer in diesem Moment Höchstschwierigkeiten sauber und ohne Fehler vorzeigen kann, wird den Einzug in den Achtel-, Viertel- oder Halbfinal schaffen. Wer hautnah miterleben will, wer die diesjährige Jubiläumsaustragung für sich entscheiden wird, der geht am Samstag, 24. September, in die MZH Zendenfrei in Obfelden. Ab 14 Uhr stehen die Turner der Aktivkategorien K5 bis K7 im Einsatz, der Finaldurchgang startet um 18 Uhr. Am Sonntag, 25. September, stehen ab 10.30 Uhr die Turnerinnen und Turner der Jugendkategorien (K1-K4) im Mannschaftswettbewerb im Einsatz. Dieser einzigartige Wettkampf hat vor allem bei den jungen Turnerinnen und Turnern für Aufsehen gesorgt, denn nur am Säuli-Cup zählt die Teamleistung mehr als eine Einzelnote. Ein Team besteht aus drei Turnerinnen und drei Turnern, wobei jeweils nur vier Athleten pro Gerät zum Einsatz gelangen. (pd.) Weitere Infos unter www.saeulicup.ch.

denn ohne sie ist es noch mühevoller, den Spagat zwischen Ausbildung, Beruf und Spitzen- oder Breitensport zu vollziehen. Ohne diese Sponsoren könnten auch die Sports Awards nicht durchgeführt werden. «Wir haben eine grosse Sponsorentreue, auch wenn es heute nicht mehr einfach ist, Geldgeber zu finden. Sponsorensuche ist ein Dauerthema», sagt Hanspeter Feller, Präsident der Interessengemeinschaft Säuliämtler Sports Awards. Tatsächlich sind die Zürcher Kantonalbank als Eventsponsor, die Argonag AG, die Garage Hächler, die Mobiliar und Weiss Medien AG als Hauptsponsoren mehrheitlich seit der ersten Austragung dabei. Mit Vertretern dieser Firmen sowie mit der Fachjury wurde über die Zukunft des Anlasses diskutiert. «Kurzfristig gibt es keine wesentlichen Änderungen. Über die weitere Zukunft wird nach der zehnten Austragung entschieden», fasst Feller die Gespräche zusammen. Grundlegende Änderungen sind wohl auch nicht nötig, denn die Feedbacks von Athletinnen, Athleten und Publikum sind überwiegend positiv. «Klar, es gab auch Kritik – zum Bei-

spiel an der Länge des Anlasses oder an mangelhafter Veranstaltungstechnik, aber das sind keine Killerkriterien», so der Präsident, der beim Jubiläumsanlass etwas Besonderes bieten will. «Wir haben Ideen und sind in Planung.» Nicht ganz zufrieden ist er aber mit dem Feedback aus der Vereinswelt. «Auch wer keine Nominierten stellt, sollte den Anlass besuchen. Der FC Wettswil-Bonstetten machte aus der Nacht des Säuliämtler Sports auch gleich einen Vereinsanlass – genauso wie der Vorstand eines Tennisclubs», fügt er bei.

Meldeschluss am 2. November Genau diese Vereine sind nun aufgerufen, Kandidatinnen und Kandidaten aus ihrem Umfeld bis 2. November für eine Nominierung zu melden. Eine Fachjury unter der Leitung von Hansruedi Böhler nimmt diese Nominierungen vor, die jeweils Anfang Jahr im «Anzeiger» und auf der Homepage www.ssa-affoltern.ch sowie im Schaufenster von Fredy Rüegg Velo-Sport AG in Affoltern präsentiert werden. Zugelassen sind Sportlerinnen, Sportler und Vereine, die ihren rechtlichen

Wohn-/Vereinssitz in einer Ämtler Gemeinde haben. Mitmachen dürfen auch Aktive, die einem Säuliämtler Verein angehören und zu diesem einen Bezug haben. Bei Mannschaften handelt es sich um Vereinsmannschaften, die an einer Meisterschaft teilgenommen haben und per Rangliste klassiert worden sind. Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften des Jahres werden zur Hauptsache von der Bevölkerung gewählt. Sie hat einen Stimmenanteil von 60 Prozent, das Publikum im Affoltemer Kasinosaal 25 Prozent und die Fachjury Hanspeter Feller, Präsident der Interessengemeinschaft 15 Prozent. Säuliämtler Sports Awards. (Bild Werner Schneiter)

Lehrgeld zum Saisonauftakt HSV Säuliamt: Zweite Mannschaft hat noch Entwicklungspotenzial

Trotz Steigerung nach miserablem Start kann die Niederlage zum Saisonauftakt nicht mehr abgewendet werden: Buccaneers – Sursee 5:6 (0:4, 3:1, 2:1).

Die zweite Mannschaft des HSV Säuliamt startete mit zwei Auswärtsspielen in die Handballsaison 2016/17. Es herrschte allgemeine Vorfreude und die Spieler wollten ein erstes Ausrufezeichen setzen. Am Dienstag musste die junge Mannschaft auswärts im Cup gegen Dübendorf antreten, bevor man dann am Samstag bei Stäfa ein erstes Mal auf Punktejagd gehen durfte. Das CupSpiel wollten die Säuliämtler als Hauptprobe für den Meisterschaftsstart am Samstag nutzen, dementsprechend motiviert war die junge Mannschaft vor dem Anpfiff. Obwohl man den Gegner nicht kannte, waren die Trainer sicher, dass nur eine optimale Leistung der Mannschaft für einen Sieg gegen die Routiniers aus Dübendorf reichen würde. Leider war die Leistung zu Beginn alles andere als konzentriert und so gerieten die Säuliämtler früh in Rückstand. Sie waren in der Deckung zu passiv und die Torhüter legten einen denkbar schlechten Start hin. Im Angriff ermöglichten Eigenfehler und überhastete Abschlüsse dem HC Dübendorf diverse Ballgewinne und der HSV liess die besten Torchancen aus. So geriet die Mannschaft zwischenzeitlich mit 6 Toren in Rückstand, bevor eine Aufholjagd begann. Durch eine defensivere Verteidigung konnten vermehrt Angriffe des Gegners unterbunden werden und im Gegenzug einige sehenswerte Tore geschossen werden. So kam der HSV wieder bis auf zwei Tore heran, bis erneute schwache fünf Minuten dafür sorgten, dass der Gegner seinen 6-Tore-Vorsprung bis zur Pause wiederherstellen konnte. Obwohl man mit 6 Toren hinten lag, war diese Partie noch lange nicht entscheiden. Torchancen gab es genügend, jedoch wusste man diese in der ersten Halbzeit noch nicht zu nutzen. Die zweite Hälfte verlief ähnlich der ersten. So erspielte sich der HSV im Angriff diverse Chancen, welche nicht in Zählbares umgewandelt werden konnten. Der Gegner kas-

Kalte Dusche für die Buccaneers

Die zweite Mannschaft des HSV-Säuliamt der Saison 2016/2017. (Bild zvg.) sierte mehrere Zeitstrafen, der HSV agierte jedoch auch in Überzahl viel zu fehlerhaft, um noch einmal Spannung in die Partie zu bringen. Auf der Gegenseite wusste Dübendorf die Räume in der Ämtler Verteidigung zu nutzen und war im Abschluss fehlerfrei. Schlussendlich gewann der HC Dübendorf verdient, jedoch fiel der Endstand von 30:22 etwas hoch aus.

Reaktion gegen Stäfa missglückte Am Donnerstag wurde die Cup-Niederlage gemeinsam analysiert und im Training entsprechend viel Wert auf den Abschluss gelegt, weil die Mannschaft hier kurzfristig das grösste Verbesserungspotenzial aufwies. Am Samstag wollte man gegen Stäfa unbedingt eine Reaktion zeigen. Doch erneut erwischte der HSV einen denkbar schlechten Start und vergab abermals Möglichkeiten. In den ersten 15 Minuten erzielte man im Angriff lediglich zwei Tore, lag aber dank einer konzentrierten Abwehr- und Torhüterleistung «nur» mit vier Toren hinten. Das Spiel erinnerte an die Partie vom Dienstag. Einmal mehr war die mangelnde Chancenauswertung der Grund für den Rückstand und die junge Säuliämtler Mannschaft durfte sich durchaus Hoffnungen auf ein Comeback in Durchgang 2 machen. Das Heimteam aus Stäfa erstickte diese Hoffnung jedoch gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit im Keim und erhielt dabei Hilfe des HSV, der

seine Schwächephase von vor der Pause um weitere 10 Minuten ausdehnte. Fünf Treffern der Gastgeber in den ersten 10 Minuten stand nur ein einzelner des HSV gegenüber. Obwohl die Verteidigung nach dem Fehlstart besser aufgestellt war, konnte man den Rückstand dieses Mal nicht mehr aufholen. Zu harm- und ideenlos war man im Angriff, sodass die gegnerische Deckung leichtes Spiel hatte und wenn der HSV doch zu einer Torgelegenheit kam, war da noch der Schlussmann von Stäfa. Das Heimteam gewann am Ende verdient mit 26:15 und das «Zwei» musste anerkennen, dass zusammengefasste zwanzig gute Minuten für einen Sieg nicht ausreichend sind. Die Mannschaft vom Trainerteam Häuselmann/Bless muss sich trotz Fehlstart jedoch keineswegs verstecken, haben die jungen Spieler doch gezeigt, dass sie phasenweise mit den routinierten, eingespielten Mannschaften mithalten können. Ziel der nächsten Wochen wird es sein, an der Konstanz zu arbeiten, sodass die Gegner über volle 60 Minuten gefordert sind. Die Saison 2016/17 wird ein Lernprozess, Geduld ist zentral. Jedes Training und Spiel wird zur Entwicklung der jungen Spieler beitragen und die neugeformte Mannschaft wird ihr Potenzial von Mal zu Mal besser ausschöpfen können. Die nächsten Heimspiele: Samstag, 24. September, 15.30 Uhr, U15-Junioren gegen TV Muri. 17 Uhr, Herren 1 gegen TV Thalwil.

Gegen den ebenfalls aus der 3. in die 2. Liga aufgestiegenen UHC Sursee, welcher – zumindest auf dem Papier – auf keinen Fall stärker einzuschätzen ist, legten die Ämtler einen regelrechten Kaltstart hin. Sie brachten zu Beginn kein Bein vors andere und kassierten ein Gegentor nach dem andern. Nach etwas mehr als 10 Minuten lag der Gast aus der Innerschweiz mit vier Toren in Führung. Immerhin gab das Heimteam nicht auf und steigerte sich von Minute zu Minute, sodass bis zur ersten Drittelspause keine weiteren Tore mehr fielen. Im Stolz verletzt und vom Trainerduo Nicola Grass und Etienne Wuillemin neu eingestellt kamen die «Buccs» dann wie verwandelt aus der Kabine. Die beiden Spielertrainer waren es dann auch, welche die grosse Aufholjagd starteten. Nach nicht einmal 60 Sekunden verkürzten sie mit je einem Tor auf 2:4 und die Buccaneers glaubten wieder an ihre Chance. Nach dem Anschlusstreffer von Neuzuzug Dominic Achermann konnte Sursee kurz vor der 2. Pause zwar nochmals davonziehen, doch im Schlussabschnitt wurde die Aufholjagd fortgesetzt: Nachdem Christian Grass mit einem herrlichen Handgelenkschuss ins Lattenkreuz eine hektische und nervenaufreibende Schlussphase eingeläutet hatte, konnte Spielertrainer Nicola Grass mit einem Volley mitten aus dem Slot tatsächlich zum 5:5 ausglichen. Entgegen dem Spielverlauf traf Sursee mit einem Sonntagsschuss wenige Sekunden nach dem Ausgleich doch noch einmal und ging somit als Sieger vom Platz. Zeit zum Nachdenken und Analysieren bleibt nicht viel. Bereits morgen Samstag haben die Buccaneers um 19 Uhr, erneut zu Hause in der Schachenarena in Bonstetten, gegen die Power Wave Buochs die Chance zur Wiedergutmachung.


Sport

Freitag, 23. September 2016

Ein flott gerittener Parcours verhalf Carole Kläy zum Sieg. (Bilder zvg.)

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Flavia Weber mit Doya bei der Siegerehrung.

Drei Ämtler Siege in Mettmenstetten An den Pferdesporttagen in der Reitanlage Grüthau massen sich brevetierte und lizenzierte Reiter Die Pferdesporttage des Kavallerievereins Affoltern haben ihren festen Platz im Terminkalender der Reiterszene. Trotz Regen am Sonntag waren die Bodenverhältnisse gut und die Zuschauer freuten sich über viele schöne Ritte. ................................................... von brigitte metzger Am Samstag war der Wettergott den Reitern noch wohlgesinnt. Dank eines frühmorgendlichen Nieselregens verwandelte sich der Platz in ein perfekt reitbares Terrain. Dies und die immer wiederkehrenden Sonnenstrahlen bescherten den Organisatoren einige Nachmeldungen und so wurden sie für den grossen Aufwand belohnt. In der ersten Prüfung der Kategorie

B60/70/80 erritten sich Vanessa Tork auf Redingote den sechsten und Seraina Bertoud auf Robi den zehnten Rang. Bei der zweiten Prüfung der gleichen Kategorie durften die jungen Reiterinnen Laura Vittoria Sicuro mit Vainqueur de l’Hota auf dem guten zweiten vor Aline Kuser mit Torino auf dem dritten Rang an der berittenen Preisverteilung teilnehmen. Mit Gina Hauser auf Narcisse im 13. Rang konnte sich ein Mitglied der Juniorengruppe des Kavallerievereins Affoltern zu den Klassierten stellen. Beide Prüfungen wurden nach Wertung A mit Zeitmessung geritten. Bei dieser Wertung zählen zuerst die Fehler und dann die Zeit. Das anschliessende 2er-EquipenPlausch-Springen war ein Publikumsmagnet. Mittels einer Strafzone mussten immer zwei Teams den gleichen

Parcours reiten. Das Tempo und die geschickte Ablösung in der Zone war die knifflige Aufgabe. Gewonnen wurde diese Prüfung von der Paarung Melanie Grünenfelder aus Oetwil an der Limmat und Jasmin Fischer aus Oberlunkhofen.

Am Sonntag setzten sich die Säuliämtler durch In drei von vier Prüfungen konnten sich einheimische Reiterinnen den Sieg sichern. Trotz mässiger Beteiligung der Vereinsmitglieder ist es umso erfreulicher, dass die beiden Hauptprüfungen des Turniers von Reiterinnen des organisierenden Vereins gewonnen wurden. In der Kategorie B/R90 für brevetierte und lizenzierte Reiter durfte die

junge Birkenhöflerin Nicole Bregenzer mit ihrem Pferd Vainqueur de l’Hota die Preisverteilung an der Spitze anführen. Mit den Rängen fünf, Tamara Trost auf Wichtelprinz, und sechs, Nadine Bauer auf Celerando, konnten zwei weitere Ämtlerinnen punkten. Bei der zweiten Prüfung B/R95 lag Nicole Bregenzer mit einer hervorragenden Zeit lange an der Spitze, musste sich dann aber ganz zuletzt doch noch von Aniko Holenstein aus Schönenberg geschlagen geben. Mit einem ersten und einem zweiten Platz ist Nicole Bregenzer die am besten platzierte Reiterin des ganzen Turniers. Auch Nadine Bauer klassierte sich ein zweites Mal, diesmal auf Rang sieben, vor Svenja Brändli mit dem Pferd Graney Duke auf Rang neun. Der Höhepunkt aus Ämtler Sicht waren aber sicher die zwei Prüfungen

der Kategorie B/R100. In der ersten Prüfung durfte sich Carole Kläy mit ihrem Pferd Vigonix die Siegerschlaufe umhängen lassen. Mit Flavia Weber auf Doya auf dem siebten, Stefanie Wyss auf Sincora im achten und Noelle Jehli auf Giacomo Casanova, die sich auf Rang neun in der ersten und Rang sieben in der zweiten Prüfung klassierte, wurde die hervorragende Ämtler Bilanz abgerundet. Die zweite Prüfung gewann Flavia Weber mit der bereits 19-jährigen Stute Doya und bereitete so ihrem Vater, dem Besitzer des Pferdes, das wohl schönste Geburtstagsgeschenk. Mit einer letzten berittenen Ehrenrunde wurden die Pferdespor-tage auch dieses Jahr reibungslos und unfallfrei beendet. Weitere Resultate auf www.kv-affoltern.ch.

Gelungener Start mit neuem Sponsor Der FC KMM gewann Die Ba-Junioren des FC Affoltern im Hoch in strömendem Regen Der Saisonstart der Ba-Junioren mit dem neuen Trikotsponsor ist geglückt. So konnte mit sieben Punkten aus drei Spielen eine gute Grundlage für die Herbstrunde gelegt werden. Aufgrund der zahlreichen Verletzten während der Vorbereitung war der Kader noch nicht voll eingespielt. Trotzdem konnten sie im ersten Spiel gegen den FC Birmensdorf einen souveränen 6:0-Sieg verbuchen. Durch die heissen Temperaturen wurde aber auch ersichtlich, dass die Kondition einiger Spieler Defizite aufweist, welche im Laufe der Saison behebt werden müssen. Am folgenden Wochenende kam es dann zum Derby gegen Wettswil-Bonstetten. Die Spieler sind voller Elan ins Spiel gestartet und haben rasch eine spielerische Überlegenheit erlangt. Trotz der Dominanz und exzellenten Chancen blieb der Führungstreffer verwehrt. Und wer die Tore nicht macht, der kriegt sie: So nutzte der FCWB einen Stellungsfehler eiskalt aus und konnte in der Mitte der ersten Hälfte in Führung gehen. Die Mannschaft zeigte einen grossartigen Kampfgeist und machte unermüdlich Druck, um den Rückstand aufzuholen. Die Anhänger des FCA mussten jedoch

Zwei Siege in einer Woche angestrebt Die Woche begann am Montagabend zu Hause unter strömendem Regen gegen den SC Wipkingen ZH 2 und soll am Samstag in Feusisberg gegen den FC Feusisberg-Schindellegi enden.

Die neu eingekleideten Ba-Junioren des FC Affoltern. (Bild zvg.) lange zittern. Der Ausgleich konnte erst in der 84. Minute erzielt werden.

Noch ein langer Weg Vergangenes Wochenende konnte in Unterstrass ein weiterer Sieg eingefahren werden. Auch wenn das Resultat mit 6:1 sehr schön aussieht, hat das Trainerduo viele Baustellen, bei welchen sie sämtliche Spieler in ihren

taktischen und technischen Fähigkeiten verbessern möchten. Über die kommenden vier Jahre dürfen die Junioren-B-Fussballer des FC Affoltern auf die Unterstützung von «Kanal total» zählen. «Der Sport ist nicht nur Spiel und Fitness, sondern auch eine zusätzliche Herausforderung neben dem Schulalltag und eine Lebensschule für die Berufswelt», begründet das Unternehmen sein Engagement. (pd.)

Das gesteckte Ziel ist klar, sechs Punkte sollen aus den beiden Spielen hervorgehen. Am Montagabend waren gerade einmal drei Minuten gespielt, als der Ball die Hand des gegnerischen Verteidigers touchierte. Dem Unparteiischen blieb nichts anderes übrig, als auf den Penaltypunkt zu zeigen. J. Steinemann trat entschlossen an und brachte den Ball mittig ins Netz zum 1:0 für die Gastgeber. In der 8. Minute war es J. Ewason, der das 2:0 erzielte. Die Ämtler Fussballer spielten druckvoll nach vorne, standen kompakt und liessen den Wipkinger kaum Raum. Auf dem nassen Boden wurde guter Fussball mit sehenswerten Spielzügen gezeigt. Der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden kam immer wieder zu guten Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Nach einer weiteren herrlichen Kombination in der 18. Minute war es Captain M. Ismajlaj, der das Leder zum 3:0 ein-

schieben konnte. Einige Zeigerumdrehungen später schoss K. Ismajlaj das 4:0. Kurz vor der Pause wurde es das erste und einzige Mal brenzlig vor dem Tor der Einheimischen. Torhüter J. Jurcevic parierte. Somit blieb es beim 4:0 zur Pause. Die Ämtler hielten das Tempo auch in der zweiten Halbzeit hoch und kreierten immer wieder gute Chancen, die aber ungenutzt blieben oder vom gegnerischen Torhüter vereitelt wurden. In der 85. Minute gelang es G. Ismajlaj nach einem hervorragenden Querpass von L. Sefedini den Ball zum 5:0-Endresultat einzuschieben. Die Mannschaft zeigte eine starke Leistung und ist bereit für die nächste Herausforderung am kommenden Samstag, auswärts gegen den FC Feusisberg-Schindellegi. Tore: 4› Janis Steinemann (Penalty) (1:0) , 8’ J. Ewason (2:0), 18’ G. Ismajlaj (3:0), 35’ K. Ismajlaj (4:0), 85’ G. Ismajlaj. Kader: J. Jurcevic, D. Lüscher (60’ M. Gjini), F. Sula (45’ F. Krasniqi), B. Gjoshi, L. Vollenweider (45’ H. Nemany), N. Ahmeti, J. Steinemann (65’ Jef Ewason), J. Kouadio, K. Ismajlaj (45’ G. Ismajlaj), M. Ismajlaj, J. Ewason (45’ L. Sefedini), Bemerkungen: FCKMM ohne Ö. Özkocak (Privat), A. Mazza (Beruf), B.Ismailaj (Schule/Ausbildung) und S. Nemany (überzählig)


Extra glosse

Keine Prüfungen mehr für Hundehalter Der Nationalrat sowie auch der Ständerat beschlossen kürzlich die Abschaffung des obligatorischen Kurses für Hundehalter. Gut so. Bereits vor zehn Jahren als das Obligatorium in Kraft trat, fand ich die Forderung einiger blindwütiger Regulierer einen völligen Unsinn. Immerhin ist der Entschluss, ein Kind auf die Welt zu stellen, nicht nur kostenmässig viel günstiger, sondern auch weitaus unkomplizierter zu bewerkstelligen als die Anschaffung eines Hundes. Und für das «Halten» eines oder mehrerer Kinder wird weder ein Test noch eine Schulung verlangt. Die Aufhebung der gesetzlichen Hundehalterprüfung wurde jedoch nicht aus Kostengründen veranlasst. Grund dafür war die Tatsache, dass ein Fünftel aller Hundebesitzer die gesetzlichen Bestimmungen gar nicht befolgten. Dass die Stände- und Nationalräte richtig entschieden haben, bewies mir eine kleine Episode, welche ich kürzlich im Oberamt erlebte: Ein kleines etwa vierjähriges Mädchen sprang vergnügt zu ihrem Papi, mit dem ich gerade sprach. Gleichzeitig näherte sich dem Kind ein frei herumlaufender Schäferhund und sprang ungestüm an ihm hoch. Der Vater des nun weinenden Mädchens, welches zudem umgefallen war, bat die Hundehalterin freundlich, ihren Hund in bewohnten Gebieten anzuleinen. Die Antwort der jungen Frau, welche ihr Handygespräch kurz unterbrach, ist in der Zeitung nicht wiederzugeben. Gesichert ist jedoch, dass ihr im Hundekurs, wenn sie denn wirklich einen besucht hat, etwas anderes beigebracht wurde. Da scheint es doch logisch, Hundekurse, die niemand besucht und die ohnehin für die Katz sind, ganz einfach abzuschaffen. Ich frage mich bloss, warum soll diese Regel nicht auch bei anderen Verordnungen befolgt werden? So wurden im Kanton Zürich im Jahre 2015, obwohl gesetzlich verboten, 7799 Einbruchdiebstähle verübt. Notabene wurden nur gerade 9,8 Prozent dieser Delikte aufgeklärt. Da darf doch die Arbeit der Polizei und der Strafuntersuchungsbehörden mit Recht ebenfalls als absolut für die Katz bezeichnet werden. Warum also nicht ganz einfach das entsprechende Gesetz abschaffen und Einbruchdiebstähle sozusagen erlauben? Blöd nur, dass ich dann vermutlich nicht der Einzige sein werde, der sich einen Schäferhund anschafft. Selbstverständlich aus Kostengründen ohne Leine. (mamu)

wetter

Freitag, 23. September 2016

«Der Bestatter» wieder im Säuliamt

«Durch des Septembers heiteren Blick schaut noch einmal der Mai zurück.»

Im Spital Affoltern geboren

Leart, 7. September.

Anfang Juni ermittelte Mike Müller alias «Luc Conrad» auf dem Campingplatz in Ottenbach, nun hat es ihn schon wieder ins Säuliamt verschlagen: Im Aeugstertal fanden am Dienstag Dreharbeiten für die TV-Krimiserie statt. (Bild Fredy Spörri)

Experiment Nichtrauchen umfasst auch die E-Zigaretten

Reina, 14. September.

Lehrer können ihre Klassen ab sofort zum Wettbewerb anmelden Der Konsum von E-Zigaretten kann Jugendliche zum Zigarettenrauchen führen. Dies zeigt eine neue Studie. Der Schulklassenwettbewerb «Experiment Nichtrauchen» informiert deshalb über alle Arten des Nikotinkonsums.

Unterlagen direkt zugestellt. Anmeldeschluss ist am 31. Oktober.

Jugendliche, die noch nie geraucht haben, aber E-Zigaretten konsumieren, rauchen ein Jahr später oft Tabakzigaretten. Ein Forschungsteam der Universität Hawaii befragte 2013 und 2014 mehr als 1100 Jugendliche im Alter von durchschnittlich 15 Jahren. Auch wenn Jugendliche kaum an Tabakzigaretten interessiert sind, können also E-Zigaretten den Weg zum Tabakrauchen öffnen. Dabei erleben Jugendliche den Konsum von E-Zigaretten als positiv und stellen sich vor, das Rauchen von Tabakzigaretten wür-

de diese Empfindungen noch verstärken. «Experiment Nichtrauchen» informiert darum Jugendliche umfassend über den Tabak- und Nikotinkonsum. Dazu gehören auch die E-Zigaretten. Der Wettbewerb richtet sich an Klassen des 6. bis 9. (HarmoS-Zählung 8. bis 11.) Schuljahres in der ganzen Schweiz. Jede Klasse verpflichtet sich, neben Tabakwaren auch auf E-Zigaretten zu verzichten. Unter den Klassen, die den Wettbewerb nach sechs Monaten erfolgreich abschliessen, verlost «Experiment Nichtrauchen» hundert Reisegutscheine für einen Klassenausflug. Lehrerinnen und Lehrer können ihre Klassen direkt online auf www. experiment-nichtrauchen.ch anmelden. Möglich ist auch eine Anmeldung über den Postweg. Lehrpersonen von Klassen, die schon im letzten Schuljahr am Experiment Nichtrauchen teilgenommen haben, erhalten die

gedankensprünge

für elise

Dynamik

Wespensocken

Da bring ich ohne es zu wollen Eine grosse Diskussion ins Rollen Dabei gab ich doch wirklich bloss Nur sanft kurz einen Denkanstoss Martin Gut

Liebe Elise, neulich in der Zeitung, im Teil mit den wöchentlichen Aktionen der Grossverteiler, folgendes Angebot: Rohner Erwachsenen-Businesssocken, schwarz. Zeitunglesen ist ja zunehmend herausfordernd, aber diese Erwachsenen-Businesssocken hauen mich nun direkt aus den (wetterbedingt-nochunbesockten) Schuhen. Weisst du, Elise, was Businesssocken sind, bzw. welches Kriterium aus kommunen Socken solche fürs Business macht? Oh – und ja, welches Business ist wohl gemeint? Bis heute konnte ich Wander- von Tennissocken unterscheiden, ich glaubte, es wäre gut, wenn die Socken keine Löcher und bei offiziellen Anlässen keine allzu auffälligen Muster hätten und dass nur Kinder noch den Mut aufbringen, unterschiedliche Paare zu mischen und gleichzeitig zu tragen.

Auf Socken getrost verzichten

bauernregel

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Jetzt weiss ich, dass es Businesssocken gibt, schwarz, für Erwachsene, mit drei s in der Mitte. Wenn du das Wort laut aussprichst, liebe Elise, und ein bisschen bei den drei s verweilst, hört es sich an, als hätte sich eine Wespe in der Socke verirrt ... Und dann musst du lachen, und dann haben diese Dinger verdient, was ihnen gebührt: Gelächter. Noch sind die Tage so, dass auf Socken getrost verzichtet werden

Unterrichtshilfen «Experiment Nichtrauchen» stellt Lehrpersonen verschiedene Informationen und Merkblätter für den Unterricht und die Elternarbeit zur Verfügung. So beantwortet ein Merkblatt für Jugendliche die Frage «Sind E-Zigaretten harmlos?». Viele Unterlagen sind sowohl in Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch als auch in Albanisch, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Spanisch und Türkisch erhältlich. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz führt den Wettbewerb zusammen mit den kantonalen Tabak- und Suchtpräventionsstellen sowie den kantonalen Krebs- und Lungenligen durch. Die Finanzierung kommt aus dem Tabakpräventionsfonds. (pd.)

Leana Larissa, 14. September.

Leonie, 14. September.

Lena, 15. September.

kann. Ihr grosser Auftritt kann noch ein wenig warten. Dieser September kommt trockenen Fusses daher, die Morgennebelchen rund ums Moor sind delikat und ziehen sich schnell zurück, das Gras trocknet rasch und nur das Licht verrät die Jahreszeit.

Gut gelaunt dem Tag entgegen Frühmorgens ist es jetzt besonders schön und zusammen mit George marschiert es sich gut gelaunt dem Tag entgegen. Zumal uns täglich die eine oder andere Überraschung erwartet: ein Paar, das mitten auf der Wiese übernachtet hat und sich gerade den Schlaf aus den Augen reibt, ein junger Fuchs, der sein Vorhaben ändert und sich rückwärts in seinen Bau zurückschiebt, als er uns sieht, ein grosses weisses sackähnliches Ding am Wegrand, das beim Näherkommen Ohren bekommt, die sich bewegen und zu einem eben geborenen Kalb gehören ... Bald werden wilde Hagebutten und versteckte Fliegenpilze dazukommen, Nebelschwaden und Moorgeister und ein lange sichtbarer Morgenstern. Das sind im Fall Tagesanfänge, Elise, da bist du im Anschluss gewappnet für alle Neuigkeiten, die die Tageszeitung so auf Lager hat. Auch für schwarze Erwachsenen-Wespensocken. Bis bald wieder, frühmorgens, Antoin

Roko, 16. September.

Miritsia, 16. September.

Tim, 17. September. (Bilder Irene Magnin)


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076 2016  

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