075_2021

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 75 I 175. Jahrgang I Dienstag, 28. September 2021

Präsidiums-Kandidatin Aufgaben vorstellen

Arianne Moser will in Bonstetten die Nachfolge von Erwin Leuenberger antreten. > Seite 3

Maschwanden orientiert zu den Erneuerungswahlen der kommunalen Behörden. > Seite 5

Ort zum Geniessen

Serie «Gärten»: Bei Carmen und Kurt Steiner spielt sich das Leben oft im Freien ab. > Seite 9

Zehn Jahre Säulistrom

Acht Solaranlagen mit 500 Megawattstunden Jahresleistung hat die Genossenschaft realisiert. > Seite 10

Die Organisation steht – nun wird sie mit Leben gefüllt Wahl der Kirchenpflege der neuen Kirchgemeinde reformierte Kirche Knonauer Amt Den neun Kandidatinnen und Kandidaten für die neue Kirchenpflege der neun fusionierten Gemeinden erwuchs keine Opposition. Umstritten war einzig das Präsidium. Nach den teilweise intensiven Auseinandersetzungen um das Projekt «KG+» ist nach der klaren Zustimmung vor einem Jahr Ruhe eingekehrt.

Amtsantritt per Anfang 2022 Formell endet die Amtsdauer der neun kommunalen Kirchenpflegen Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil Ende Jahr, Amtsantritt der neuen Kirchenpflege ist der 1. Januar 2022. Am Wahlapéro hat sich im Gespräch mit Hans Asper und dem Aeugster Kirchpflegepräsidenten Johannes Bartels gezeigt, dass der Zusammenschluss von den bisherigen Verantwortlichen getragen wird und diese ihren Beitrag leisten werden, dass der Übergang möglichst reibungslos verläuft. Die neue Kirchenpflege wird für jede der neun Gemeinden eine

Das neue Gemeindegesetz verpflichtet alle Gemeinden, bis Ende 2021 ihre Gemeindeordnung zu überarbeiten. So hat dies auch Hedingen vorzunehmen.

Zweimal Chilbi, ganz verschieden Rummelplätze sind noch immer eine Attraktion, hauptsächlich für Familien mit Kindern. Am letzten Wochenende dudelte die unverwechselbare «Chilbimusig» in Mettmenstetten und Rifferswil. Während auf dem Areal in Mettmenstetten nebst der obligaten Autoscooterbahn und dem Kinderkarussell eindeutig der bereits 35 Jahre alte «Alpenblitz» dominierte, wurden auf dem Festareal in Rifferswil viele Attraktionen von den Dorf kinder betrieben. (red.)

250 Kilometer durch die Sahara

Die gewählte Kirchenpflege-Mitglieder vor der Kirche Affoltern. Von links: Andreas Schmid-Jenny, Doris Habegger, Therese Bommel, Monika Sutter, Präsidentin Sibylle Gloor, Sabine Schuhmacher, Gabriela Baer Berliat, Ruedi Huber und Hanno Schmidheiny. (Bild Bernhard Schneider) Ansprechperson bestimmen, die nicht aus dieser Gemeinde stammt. Die neue Präsidentin Sibylle Gloor arbeitet als Schulassistenz und GMTTherapeutin (Ganzheitliche Manuelle Therapie). Sie ist das Bindeglied zur Projektorganisation, der sie angehörte. Sie plädiert für eine Kirche, die offen auf die stetigen Veränderungen der Gesellschaft reagiert, damit sie auch weiterhin eine spirituelle, soziale und kulturelle Heimat bieten könne. Als Präsidentin will sie ihre Kommunikationsfähigkeiten einsetzen, um Menschen zusammenzubringen, zu coachen und zu motivieren. «Im Moment freue ich mich einfach. Ab morgen beginnt die Arbeit», meinte eine strahlende Sibylle Gloor nach dem klaren Wahlausgang. Die Ebertswilerin erhielt 1167 Stimmen, ihre Gegenkandidatin, Doris Habegger aus Affoltern, 502. In ihrer Wohngemeinde erzielte Doris Habegger eine Stimme mehr als Sibylle Gloor, die in allen anderen Gemeinden klar vorne lag – am deut-

lichsten in Hausen, wo sie 204 der abgegebenen 210 Stimmen erhielt.

Stimmenzahlen sehr nahe beieinander Doris Habegger arbeitete vor ihrer Pensionierung als Sozialpädagogin. Gemäss dem Auftrag des Evangeliums gehe sie achtsam mit der Schöpfung um. Gabriela Baer Berliat aus Aeugst ist Human Resources & Risk Spezialistin. Sie plädiert für einen offenen, zielgerichteten und kritischen Austausch auf allen Stufen und mit allen Menschen, die für die Kirche tätig sind. Die Affoltemer Pflegefachfrau Therese Bommel möchte, dass sich die Mitglieder auch in Zukunft mit der reformierten Kirche identifizieren, damit die grosse Kirchgemeinde zusammenwächst. Werkstattleiter Ruedi Huber, Hausen, formuliert als Anliegen, dass die Kirche auch für jüngere Generationen wieder attraktiver wird. Der Mettmenstetter Hochschuldozent Andreas Schmid-Jenny stellt sich eine Kirche vor,

Der Gemeinderat Hedingen wird vergrössert In fünf Ämtler Gemeinden stand am Sonntag nebst den beiden eidgenössischen Vorlagen auch eine Totalrevision der Gemeindeordnung zur Abstimmung. In Hedingen ging es dabei auch um die Anzahl Sitze im Gemeinderat.

Das Bezirksgericht Affoltern hat die Strafe für einen Raser erhöht. > Seite 12

> Bericht auf Seite 11

von Bernhard Schneider Hans Asper, der als Präsident der Kirchenpflege Affoltern am 31. Dezember aus dem Amt scheidet, lud ins Chilehuus Affoltern zum Wahlapéro ein und beglückwünschte alle Gewählten mit einem Blumenstrauss. Als Projektleiter «KG+» verantwortete er die Entwicklung der neuen, gemeinsamen Organisation. Er freut sich, die Umsetzung in die Hände der neugewählten Präsidentin Sibylle Gloor und der anderen acht Mitgliedern der neuen Kirchenpflege zu legen. Er begrüsst, dass die neue Präsidentin aus Ebertswil stammt, einem Weiler, der zu Hausen gehört. Dies betrachtet er als gute Voraussetzung, dass sie für alle neun Kirchgemeinden da ist und von diesen auch als gemeinsame Präsidentin wahrgenommen wird.

12 Monate Gefängnis

Entsprechende Urnenabstimmungen fanden diesen Sonntag auch in Aeugst und Affoltern (gemeinsame Sekundarschulgemeinde) sowie in Hedingen, Kappel und Wettswil statt – überall mit deutlichem Ja. Weil die zeitliche Belastung der einzelnen Mitglieder kontinuierlich steigt und es immer schwieriger wird, Leute für dieses Amt zu finden, hatte der Gemeinderat Hedingen beabsichtigt, seine Grösse von fünf auf sechs Mitglieder zu erhöhen. Eine gerade Anzahl sei für

die dank dem Zusammenschluss ihre Identität und ihr Selbstverständnis stärkt. Hanno Schmidheiny, Betriebsingenieur aus Aeugst, wünscht sich, dass engagierte Kirchenkommissionen weiterhin ein reges Gemeindeleben vor Ort stattfinden lassen. Aus Bonstetten stammt die Prüfungsorganisatorin Sabine Schuhmacher, der eine Neuausrichtung der Kirche mit vielseitigen Angeboten, die auch für Jüngere attraktiv sind, am Herz liegt. Die neunte im Bund ist die pensionierte Kirchensekretärin Monika Sutter. Sie möchte kirchennahe Mitglieder halten, kirchenferne abholen und das kirchliche Umweltmanagement «Grüner Güggel» einführen. Unter den 3279 eingelegten Wahlzetteln liessen sich lediglich 73 Proteststimmen ausmachen: leere, ungültige und fehlende Wahlzettel. Die Stimmenzahlen der Gewählten lagen sehr nahe beieinander, nämlich zwischen 3045 und 3102. Dies entspricht 93 bis 95 Prozent der eingelegten Wahlcouverts.

Seit seiner Jugend ist Beat Fraefel aus Affoltern ein begeisterter Läufer. Als er im Jahr 2006 seinen ersten Marathon bestreitet, findet er Gefallen daran, auf sportliche Ziele hinzuarbeiten. Später rennt er in Südafrika am Ultra-Marathon «Comrades» mit – oder in Peru am Inca-Trail Run. Nun fliegt er bald nach Marokko. Dort startet er zu einem siebentägigen Lauf durch die Sahara. Wie läuft das Rennen ab? Und was reizt ihn daran? Im Interview erzählt er es. (lhä)

> Interview auf Seite 21 ANZEIGEN

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

Zukunftswerkstatt im «LaMarotte»

Mehrheitsentscheide nicht ideal, fand allerdings an der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 10. Juni eine Mehrheit und verlangte eine Erhöhung auf sieben statt auf sechs Mitglieder. Nach dem deutlichen Ja (1090:188 Stimmen) zur Gemeindeordnung steht somit fest, dass an der Erneuerungswahl vom 27. März 2022 für die kommende Legislatur sieben statt fünf Gemeinderatssitze zu vergeben sein werden. (tst.)

In den 20 Jahren seit seiner Gründung hat sich der Kulturverein «LaMarotte» prächtig entwickelt. Mehr als 90 Veranstaltungen organisiert das Team um Geschäftsleiterin Isabelle Schaetti im Jahr. Dabei stösst es zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. LaMarotte möchte jedoch auch in zehn Jahren noch einen wesentlichen Beitrag zu einem vielfältigen Kulturangebot leisten. Damit das gelingt, fand am Samstag ein Workshop zur Zukunftsgestaltung des Vereins statt. (lhä)

> Weiterer Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 5

20039 9 771661 391004


Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Aeugst infolge Personalanlass und Weiterbildung Die Büros der Gemeindeverwaltung Aeugst bleiben in den kommenden Tagen wie folgt geschlossen: Donnerstag, 30. September 2021, ganzer Tag infolge Personalanlass Montag, 4. Oktober 2021, Nachmittag infolge Weiterbildung Bestattungsamt Bei einem Todesfall erreichen Sie den Pikettdienst (Bossardt Bestattungen, Adliswil) unter der Telefonnummer 044 710 99 70.

Lasst uns nicht traurig sein, dass wir sie verloren haben, sondern lasst uns danken, dass wir sie gehabt haben.

Nach einem langen, reicherfüllten Leben durfte unsere geliebte

FRIEDA WEISS-KÜENZI 1. Juni 1927 - 20. September 2021

im Kreise ihrer Liebsten zu Hause friedlich einschlafen. Wir sind traurig, Dich nicht mehr in unserer Mitte zu haben und unendlich dankbar für die glückliche Zeit, die wir mit Dir erleben durften. Du bist für immer in unseren Herzen. Es vermissen Dich sehr:

Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis

Willy und Alice Weiss Marianne und Moana Weiss Kathrin Weiss und Heinz Ziegler Susanne Weiss Madeleine Weiss Priyambodo Hansheiri Weiss Lilo Weiss Marco und Manuela Weiss Andreas und Rebecca Weiss

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 14. September 2021 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Barbara Christina Jahn, geb. 1957, Büelstrasse 1 Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Aeugst am Albis

Hünenberg, 21. September 2021 Traurig und doch sehr dankbar nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter und Grossmutter.

Bertha (Berti) Götschi-Graf 16. Februar 1933 – 21. September 2021

Sie durfte friedlich einschlafen und wir erinnern uns an die schöne Zeit mit ihr.

In stiller Trauer: Bruno und Trudi Götschi-Gisler mit Maik, Ronny und Kay Reto Götschi mit Jann und Lea Roger Götschi mit Ivo und Nick und Judith Moch mit Aydela Geschwister und Anverwandte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Donnerstag, 30. September 2021 um 13.30 Uhr auf dem Freidhof Hausen am Albis statt. Spenden gehen an die Mitarbeiterinnen des Lindenparks, welche unsere Mutter lieb umsorgten. Traueradresse: Bruno Götschi, Dorfstrasse 1, 8925 Ebertswil

Simone Trachsel Markus Trachsel Philipp und Isabelle Hurter Reto und Luzia Hurter Und ihre vierzehn Urenkel- und Urenkelinnen.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. Albert Schweitzer

Die Abdankung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Für allfällige Spenden berücksichtigen Sie bitte die Krebsliga; IBAN CH 95 0900 0000 3000 4843 9, Vermerk: Frieda Weiss, Aeugst am Albis. Traueradresse: Willy Weiss, Setzihof 1, 8914 Aeugst

Traurig und mit rückblickender Bewunderung für deine Stärke, deine Liebe, dein positives Denken – kurz, dein wundervolles Wesen, nehmen wir Abschied von meinem «Chérie», unserem Papi, unserem Schwiegervater, Grossvater, Bruder und Onkel

Robert Burket-Vollenweider 7. Februar 1943 – 24. September 2021

Es schmerzte, hilflos zuzusehen wie dich deine schwere Krankheit mehr und mehr schwächte.

In liebevoller Erinnerung: Heidi Burket-Vollenweider Isabella und Urs Suter-Burket Patrick und Daniela Burket-Pfister mit Noël und Levin Geschwister, Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Aeugst am Albis

Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2022 – 2026 7 Mitglieder und das Präsidium des Stadtrates sowie das Präsidium der Primarschulpflege 4 Mitglieder der Primarschulpflege 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission 5 Mitglieder und das Präsidium der Sekundarschulpflege Die Wahlvorsteherschaft hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl des Stadtrates, der Primarschulpflege, der Rechnungsprüfungskommission und der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis/Aeugst am Albis für die Amtsdauer 2022 – 2026 festgesetzt auf: Sonntag, 27. März 2022 Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche in der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis Wohnsitz (resp. für die Sekundarschulpflege Aeugst am Albis und Affoltern am Albis) hat. In Anwendung der Gemeindeordnungen werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Personen aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind.

Am 20. September 2021 ist in Aeugst am Albis ZH gestorben:

Frieda Weiss geb. Küenzi geboren am 1. Juni 1927, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Am 22. September 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Karl Eduard Soraperra geboren am 25. August 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 28. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit, tröstenden Worte, Blumen und Spenden beim Abschied von unserem lieben

Ernst Oertle Danke dem Spital-Pflegepersonal Uster Abteilung A0 für die liebevolle Betreuung. Dr. Alina Bosshard vom Spital Uster, für die Unterstützung und den liebenswürdigen Beistand. Spitalpfarrerin Christine Wyttenbach für die gefühlvollen Worte am Spitalbett.

Montag, 8. November 2021

Pfarrerin Rebecca Giselbrecht für die einfühlsamen Worte beim Abschied am Grab und in der Kirche Mönchaltorf.

bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis schriftlich mit folgenden Angaben zu melden: Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden.

Franziska Briner von Blatt und Blüte Mönchaltorf für die wunderschön gestalteten Blumengestecke. Dem ganzen Team des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern für den herzlichen Beistand.

Formulare sind auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch oder unter der Telefonnummer 044 762 56 32 erhältlich.

28. September 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Affoltern am Albis

Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens

Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Traueradresse: Heidi Burket, Pflegi Muri, Nordklosterrain 1, 5630 Muri

Dem FC Mönchaltorf für den schönen Blumenkorb und die Anteilnahme.

Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Herzlichen Dank all denen, die uns in dieser schweren Zeit unterstützen und für uns da sind. Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Am 28. September vor 96 Jahren erblickte Alfred Glaus das Licht der Welt. Heute Dienstag darf er in Affoltern seinen hohen Geburtstag feiert. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm ein fröhliches Fest voller Sonnenschein.

Zum 90. Geburtstag Ein langes Leben enthält Erlebtes und Gelerntes. Elisabeth Dötting in Affoltern hat bestimmt viel zu erzählen. Am Mittwoch, 29. September, feiert sie ihren hohen Runden. Wir wünschen einen sonnigen Tag und gute Laune zum Fest.

Zum 85. Geburtstag Alles Gute zum 85. Geburtstag wünschen wir morgen Mittwoch, 29. September, Enrico Buzzi in Affoltern. Wir gratulieren dem Jubilar und wünschen einen festlichen Tag in fröhlicher Runde.

Zum 80. Geburtstag In den kommenden Tagen senden wir die allerbesten Wünsche für gute Gesundheit sowie gute Laune zu drei Jubilarinnen im Amt. Heute Dienstag, 28. September, an Anita Püttmann in Obfelden und am Donnerstag, 30. September, an Assunta Iuliano in Affoltern und an Theresia Spitznagel in Obfelden. Sie alle feiern ihren 80. Geburtstag – herzliche Gratulation!

Zur eisernen Hochzeit Ein Paar feiert morgen Mittwoch, 29. September, sein eisernes Hochzeitsfest. Vor 65 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Claudine und Hansmartin Bächler in Affoltern gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 28. September 2021

3

Vier von sieben stellen sich zur Wiederwahl Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen Die Amtsdauer 2018-2022 des Gemeinderates neigt sich dem Ende zu. In Hausen werden vier der sieben amtierenden Gemeinderatsmitglieder zur Wiederwahl antreten, nämlich Stefan Gyseler (Gemeindepräsident), Beatrice Sommerauer (Finanzvorsteherin), Christoph Tandler (Tiefbauvorstand) und Andrea Sidler (Primarschulpräsidentin). Der erste Wahlgang findet am Sonntag, 27. März 2022, statt. Gregor Blattmann (Umwelt- und Sicherheitsvorstand), Reto Brönnimann (Bauvorstand) und Peter Reichmuth (Sozialvorstand) stellen sich nach zehn respektive je acht Jahren nicht mehr zur Wiederwahl. Neben dem Gemeinderat werden auch die Kommissionsmitglieder für die Amtsdauer 2022-2026 neu gewählt. Folgende Kommissionen werden am 27. März gewählt: Primarschulpflege (fünf Mitglieder und das Präsidium), Baukommission (drei Mitglieder), Tiefbaukommission (drei Mitglieder), Sozialbehörde (vier Mitglieder) und die Rechnungsprüfungskommission (fünf Mitglieder und das Präsidium). Obwohl sich eine Mehrheit der Kommissionsmitglieder zur Wiederwahl stellen, wird – Stand heute – abgesehen von der Sozialbehörde in jeder Kommission mindestens ein Platz frei. Auch in der Sekundarschulpflege der Sekundarschulgemeinde Hausen, Kappel und Rifferswil werden neue Kandidaten und Kandidatinnen gesucht. Die

Gemeindeverwaltung. Als Nachfolgerin konnte Janine Bours gewonnen werden, welche bereits seit dem 15. September die Funktion von Erika Künzli übernommen hat. Im Frühling 2022 wird Janine Siegrist, Sachbearbeiterin Hoch- und Tiefbauamt, zugunsten eines Studiums die Gemeindeverwaltung verlassen. Als Nachfolgerin wurde Katharina Kissling per Anfang 2022 eingestellt. Gemeinderat und Verwaltung danken den ehemaligen Mitarbeitenden für ihre treuen Dienste und heissen die neuen Mitarbeiterinnen herzlich willkommen.

Im Übrigen hat der Gemeinderat …

Vorne von links: Andrea Sidler, Stefan Gyseler, Beatrice Sommerauer Nägelin, Mitte: Gregor Blattmann, Christoph Tandler, hinten: Reto Brönnimann, Christoph Rohner (Gemeindeschreiber), Peter Reichmuth. (Bild zvg.) Friedensrichter-Erneuerungswahl ist erst im Jahre 2027 fällig und für die reformierte Kirchenpf lege ist der Gemeinderat Hausen aufgrund des Kirchenzusammenschlusses nicht mehr die zuständige Wahlbehörde. Am 11. November findet im Gemeindesaal Hausen um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Behördenwahl vom kommenden Frühling und zum Kennenlernen der zur Auswahl

stehenden Behördenämter statt. Neugierige und Interessierte sollten diese Chance nutzen, um mit amtierenden Behördenmitgliedern in persönlichen Gesprächen Erfahrungen auszutauschen sowie Fragen zu stellen.

Personelles Per Ende September verliess Erika Künzli, Leiterin Schulverwaltung, die

• das Budget 2022 in einer ersten Lesung beraten; • das Vorprojekt zum Neubau Schule genehmigt und den Abstimmungstermin vom 13. Februar 2022 bestätigt; • die Ausweitung der bereits in der Gemeinderatskanzlei eingeführten digitalen Geschäftsverwaltung (CMI) per 1. Januar 2022 auf die gesamte Gemeindeverwaltung beschlossen; • die überarbeiteten Stellenbeschriebe und Finanzkompetenzen des gesamten Personals abgesegnet; • die 5G-Petition beantwortet und die Antwort zur Publikation auf der Gemeinde-Homepage und im Huuser Spiegel freigegeben. Christoph Rohner, Gemeindeschreiber

Angedachte Ideen weiterentwickeln

Fünfmal Ja zu neuer Gemeindeordnung

Erwin Leuerberger, Gemeindepräsident von Bonstetten, tritt an den Erneuerungswahlen vom 27. März 2022 nicht mehr an. Arianne Moser, Gemeinde- und Kantonsrätin, stellt sich für seine Nachfolge zur Verfügung

Deutliche Resultate an den Urnenabstimmungen in Aeugst und Affoltern, Hedingen, Kappel sowie Wettswil.

Arianne Moser kandidiert fürs Gemeindepräsidium in Bonstetten

von Thomas sTöckli Eine Legislatur sei genug, das hat sich Erwin Leuenberger, Gemeindepräsident von Bonstetten, gesagt, zumal es eine sehr intensive gewesen sei. «Wir waren froh, dass er vor vier Jahren ins Vakuum gesprungen ist – und er hat es hervorragend gemacht», würdigt Gemeinderatskollegin Arianne Moser sein Engagement. Überhaupt sei die Zusammenarbeit in der Behörde in den letzten dreieinhalb Jahren sehr konstruktiv gewesen. «Ich hoffe, dass wir das so weiterziehen können.» «Ich will mithelfen, die Ideen, die angedacht sind, zu realisieren», nennt Arianne Moser als Hauptmotivation, wieder für den Gemeinderat anzutreten. «Und als Präsidentin hätte ich sicher

Arianne Moser. (Archivbild zvg.) noch mehr Hebel, das positiv zu beeinflussen.» Konkret geht es um die Dorfentwicklung, das Projekt Heumoos, welches der Gemeinderat heute Dienstagabend vorstellen wird, und die Zentrumsgestaltung. «Die Gemeinde besitzt im Dorfzentrum mehrere Objekte und

So haben die Ämtler abgestimmt Klare Sache um die «Ehe für alle» und die «99-Prozent-Initiative» auch im Säuliamt – wobei die Juso-Initiative viel stärker polarisierte. Die Vorlage «Ehe für alle» war es, die am Abstimmungswochenende am stärksten mobilisiert hat. Von 35 904 Stimmberechtigten im Bezirk gaben 21 098 ihre Stimme ab, das sind 58,76 Prozent. Und wie in der Gesamtschweiz und im Kanton Zürich sagte eine komfortable Mehrheit Ja zu diesem Schritt der Gleichberechtigung für gleichgeschlechtliche Paare – und das relativ homogen: Die Ja-Stimmen-Anteile reichten von 61,56 Prozent in Kappel bis

71,61 Prozent in Stallikon. Im Gesamtbezirk sagten 67,39 Prozent Ja, also gut zwei Drittel. Sollen hohe Kapitaleinkommen stärker besteuert werden? Darum ging es in der 99-Prozent-Initiative der Juso – und diese wurde mit 64,88 Prozent ebenso deutlich abgeschmettert, wie die Ehe für alle angenommen wurde (64,10 %). In den Bezirksgemeinden gingen dabei die Meinungen allerdings viel deutlicher auseinander: In Wettswil lag der NeinStimmen-Anteil bei 77,76 Prozent, am anderen Ende des Spektrums findet sich die Gemeinde Rifferswil. Ihre 56,31 Prozent Nein-Stimmen werden ausschliesslich in den Städten Zürich und Winterthur unterboten. (tst.)

muss sich Gedanken machen, wie sie diese künftig nutzen will. Bei einem ist der Handlungsbedarf so gross, dass es schon länger nicht mehr bewohnbar ist.» Als weitere Stichworte nennt sie etwa das Wohnen im Alter sowie den Lochenweiher. «Es macht Sinn, dass jemand das Präsidium übernimmt, der bereits im Gemeinderat ist», so die Überzeugung von Arianne Moser. Von ihren amtierenden Ratskollegen werde aber sicher niemand kandidieren. Das habe sie in ihrer Überzeugung ebenso gestärkt wie der Zuspruch, den sie von verschiedenen Seiten erhalten habe. Wegen der Kapazitäten macht sich die engagierte Unternehmerin und FDP-Kantonsrätin keine Sorgen. «Ich glaube nicht, dass die Belastung in der Summe grösser wird», sagt sie. Von ihren zeitintensiven Ressorts Finanzen und Gesundheit würde sie als Gemeindepräsidentin sicher eines abgeben müssen. Und falls der Aufwand trotzdem zu gross würde? «Das Gemeinderatsmandat hat für mich höhere Priorität als das Kantonsratsmandat», betont sie – und fügt an: «Ich finde Bonstetten eine lässige Gemeinde.»

Das seit 2018 geltende neue Gemeindegesetz verpflichtet alle Gemeinden im Kanton Zürich, bis spätestens Ende 2021 ihre Gemeindeordnung zu überarbeiten. Die fünf entsprechenden Vorlagen im Bezirk waren an der Urnenabstimmung vom Sonntag nicht umstritten. In der Abstimmung der Politischen Gemeinde Hedingen sagten stolze 85,29 Prozent Ja. Damit wird in Hedingen der Gemeinderat von heute fünf auf künftig sieben Mitglieder ausgebaut. Entsprechend steigen die Chancen für Kandidierende an der Erneuerungswahl vom 27. März 2022. In Kappel wurde die Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde von 85,75 Prozent gutgeheissen. Zu den Vorlagen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Wettswil sagten gar 93,67, respektive 92,71 Prozent Ja. Der Totalrevidierten Gemeindeordnung der gemeinsamen Sekundarschulgemeinde von Affoltern und Aeugst stimmten 89,1 Prozent zu. (tst.)

Ehe für alle 99-Prozent-Initiative Aeugst a.A. 65.82 27.79 Affoltern a.A. 64.85 33.74 Bonstetten 70.16 33.71 Hausen a.A. 68.11 31.71 Hedingen 67.39 29.35 Kappel a.A. 61.56 26.50 Knonau 67.22 39.30 Maschwanden 64.71 30.45 Mettmenstetten 66.97 28.40 Obfelden 66.13 32.88 Ottenbach 66.61 30.93 Rifferswil 69.87 43.69 Stallikon 71.61 27.37 Wettswil a.A. 69.27 22.24 Bezirk Affoltern 67.39 30.45 Kanton Zürich 69.11 35.96 Schweiz 64.10 35.12 Ja-Stimmen-Anteile der Gemeinden zu den eidgen. Vorlagen. (Zahlen statistik.zh.ch)


Einbürgerungen Erneuerungswahl von 3 Mitgliedern des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern für die Amtsdauer 2022 – 2026

Erneuerungswahl der Notarin/des Notars für die Amtsdauer 2022 – 2026

Die Wahlvorsteherschaft des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern hat die Erneuerungswahl für die Amtsdauer 2022 – 2026 festgesetzt auf:

Die Wahlvorsteherschaft des Notariatskreises Affoltern hat die Erneuerungswahl für die Amtsdauer 2022 – 2026 festgesetzt auf:

Sonntag, 27. März 2022

Sonntag, 27. März 2022

In Anwendung der gesetzlichen Vorschriften können bis

In Anwendung der gesetzlichen Vorschriften können bis

Montag, 8. November 2021 bei der Sitzgemeinde des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern (Stadt Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis) Wahlvorschläge eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Bezüglich der Wählbarkeit wird auf § 23 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sowie die Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern verwiesen. Wählbar ist, wer im Bezirk Affoltern politischen Wohnsitz hat. Die wahlleitende Behörde veröffentlicht anschliessend die Namen der vorgeschlagenen Personen und setzt eine Frist von 7 Tagen an, innert welcher frühere Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden können. Sind gemäss §§ 54 und 55 GPR die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Wahlvorschlagsformulare sind auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch oder unter der Telefonnummer 044 762 56 32 erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 28. September 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 21. September 2021 die folgenden Ausländerinnen und Ausländer sowie Schweizer Bürger in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetten aufgenommen.

Montag, 8. November 2021

• Cremmel Clément Valentin Michel (m), 1986, von Frankreich und Crobu Maura (w), 1982, von Italien mit Cremmel Leo Valentin (m), 2019, von Frankreich und Italien

bei der Sitzgemeinde des Notariatskreises (Stadt Affoltern am Albis, Postfach, 8910 Affoltern am Albis) Wahlvorschläge eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten des Notariatskreises eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden.

• Heder Oliver Karl (m), 2001, von Deutschland • Kumar Sandeep (m), 1979, von Indien mit Saraf Ankita (w), 1986, von Indien mit Kumar Aarav (m), 2014, von Indien und Kumar Ved (m), 2021, von Indien • Mundo geb. Schneider, Sebastian (m), 1976, von Deutschland und Mundo Elisabeth (w), 1980, von Deutschland mit Mundo Anastasia (w), 2010, von Deutschland und Mundo Amadeus (m), 2015, von Deutschland

Bezüglich der Wählbarkeit für das Amt einer Notarin oder eines Notars wird insbesondere auf § 23 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sowie § 10 des Notariatsgesetzes verwiesen (Wahlfähigkeitszeugnis). Wählbar ist, wer im Kanton Zürich politischen Wohnsitz hat. Die wahlleitende Behörde veröffentlicht anschliessend die Namen der vorgeschlagenen Personen und setzt eine Frist von 7 Tagen an, innert welcher frühere Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden können.

• Nytko Karouzakis geb. Nytko, Katarzyna Józefa (w), 1982, von Polen mit Karouzakis Aleksander Józef (m), 2018 von Polen und Griechenland

Sind gemäss §§ 54 und 55 GPR die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt.

• Panwar Pradeep Singh (m), 1978, von Indien mit Panwar Sidhant Singh (m), 2016, von Indien und Panwar Arjay Singh (m), 2019. von Indien

Wahlvorschlagsformulare sind auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch oder unter der Telefonnummer 044 762 56 32 erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

• Stierli Kiryl (m), 2001, von Belarus • Vitulano Sonia (w), 1978, von Italien • Zack Nelly Sophie (w), 2008, von Deutschland

28. September 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

• Nickel Lutz Anja Martina (w), 1970, mit Lutz Andrina Madlaina (w), 2004, und Lutz Maurin Cedric (m), 2007, und Lutz Fadri Simon (m), 2010, aus der Schweiz • Lutz Furin Andrea (m), 2001, aus der Schweiz Bonstetten, 28. September 2021 Einbürgerungsausschuss

Notariatskreis Schlieren (Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Schlieren, Stallikon, Uitikon, Urdorf und Wettswil)

Wahlanordnung Erneuerungswahl der Notarin/des Notars für die Amtsdauer 2022 bis 2026 Der Stadtrat Schlieren hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl der Notarin/des Notars für die Amtsdauer 2022 bis 2026, gestützt auf die massgeblichen Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR), auf Sonntag, 13. Februar 2022, angeordnet. Wahlvorschläge sind innert 40 Tagen ab morgen Mittwoch, 29. September 2021, bis spätestens Montag, 8. November 2021, beim Stadtrat Schlieren, Stadtkanzlei, Freiestrasse 6, 8952 Schlieren, einzureichen. Wählbar ist jede Person, die das Wahlfähigkeitszeugnis des Obergerichts besitzt. Die vorgeschlagene Person muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich kann der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person das Amt schon bisher ausgeübt hat, angegeben werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten aus dem Notariatskreis Schlieren unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

26.09.21/12:09 1 von 1

Protokoll des Wahlbüros Volksabstimmung vom 26. September 2021

BFS-Nr.: 1 Gemeinde: Aeugst a. A. Ref. Kirche Stimmberechtigte

Antwortkuverts ohne Stimmrechtsausweise

Stimmrechtsausweise

Total

Total eingegangen

Urnen

Vorzeitig

Brieflich gültig

Brieflich nicht unterzeichnet

633

359

35

0

319

5

0

Vorlage 1: Wahl der Pfarrerin für den Rest der Amtsdauer 2020 – 2024 Pfarrerin Selina Zürrer, geb. 1983 Stimmzettel

Stimmen

Stimmbeteiligung%

Total eingegangen

Ungültig eingelegt

Gültig eingelegt

Leer

Ungültig

Gültig

Ja

Nein

293

0

293

6

0

287

283

4

46.29

Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter Präsident, Püntenstrasse 6, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 28. September 2021 Wahlbüro Aeugst am Albis

Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Stadtkanzlei Schlieren (Telefon 044 738 15 76) erhältlich oder stehen unter www.schlieren.ch zum Download bereit. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Dietikon, Bahnhofplatz 10, 8953 Dietikon, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stadtrat Schlieren, 28. September 2021

Protokoll des Wahlbüros Volksabstimmung vom 26. September 2021 Gemeinde: Hedingen

BFS-Nr.: 5

Stimmberechtigte

Da, wo es passiert. Überall für Sie da.

Gönner werden: rega.ch/goenner

26.09.21/11:15 1 von 1

Stimmrechtsausweise

Total

Total eingegangen

Urnen

Vorzeitig

Brieflich gültig

Brieflich nicht unterzeichnet

2507

1627

41

0

1561

25

Antwortkuverts ohne Stimmrechtausweise 0

Vorlage1: Totalrevision Gemeindeordnung Hedingen Stimmzettel

Stimmen

Total eingegangen

Ungültig eingelegt

Gültig eingelegt

Leer

Ungültig

Gültig

Ja

Nein

1341

0

1341

63

0

1278

1090

188

Stimmbeteiligung % 53.49

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 28. September 2021 Wahlbüro Hedingen


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. September 2021

5

Heute die Weichen für morgen stellen Im Kulturkeller LaMarotte fand am Samstag ein Zukunftsworkshop statt Wie kann das «LaMarotte» auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zu einem vielseitigen Kulturangebot leisten? Darüber machte sich am Samstag eine bunt zusammengewürfelte Gruppe Gedanken. von livia häberling Eigentlich läuft es ja. Seit der private Kulturverein LaMarotte im Jahr 2001 gegründet wurde, hat sich das kleine Kellertheater zu einem Kulturtreffpunkt entwickelt, der über die Region hinausstrahlt. Mehr als 90 Veranstaltungen organisiert das Team im Jahr. Allerdings stösst es zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Finanzierung, Vereinsstruktur und Nachfolge, aber auch Veranstaltungsinhalte und Abläufe: Über diese Themen mochte sich der Vorstand um Geschäftsleiterin Isabelle Schaetti im Rahmen seines 20-JahreJubiläums Gedanken machen. Damit es auch in zehn Jahren noch so gut läuft wie heute. Knapp zwei Dutzend Personen mit unterschiedlichen Verbindungen zur Region nahmen am Zukunftsworkshop teil. Zum Beispiel Irene Enderli, ehemalige Gemeindepräsidentin von Affoltern, Erwin Leuenberger, amtierender Gemeindepräsident von Bonstetten, der Ex-Spitaldirektor Ruedi Wegmann, Martin Diethelm, Leiter der ZKB-Filiale Affoltern, oder Adrian Scherrer, Kulturvertreter der Standortförderung Zimmerberg Sihltal. Die Moderation des Nachmittags übernahmen der ehemalige Gemeindepräsident von Aeugst, Ruedi Müller, und René Tobler.

In Gruppen erarbeiteten die Teilnehmenden Lösungsansätze zu den zugeteilten Themen. (Bild Livia Häberling) Zu diskutieren gab es aktuelle Herausforderungen unterschiedlicher Art. Wie kann Geschäftsleiterin Isabelle Schaetti entlastet und ihr Wissen weitergegeben werden? Wo findet das «LaMarotte» ein jüngeres Publikum, das auch bereit wäre, sich im Vorstand zu engagieren? Und was ist mit den Finanzen; gäbe es dort noch das eine oder andere zu justieren, damit der Kulturkeller auch in zehn Jahren auf soliden finanziellen Beinen steht? Der Verein befinde sich nicht in einem Krisenszenario, sagte Ruedi Müller vorab. Dennoch sei es sinnvoll, bereits heute die Weichen für die Zukunft zu stellen. «Es wird nicht von

alleine weiterlaufen, da dürfen wir uns keine Illusionen machen.» Gefragt waren eine kritische Analyse des IstZustands und möglichst handfeste Lösungsansätze.

«Verjüngung ist dringend nötig» In vier Gruppen diskutierten die Teilnehmenden die ihnen zugeteilten Themen. Anschliessend wurden die Lösungsansätze präsentiert. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit der Organisation des Vereins und mit der Kommunikation. Sie schlug vor, für Isabelle Schaetti eine Assistenz zu suchen, um die Verantwortung auf

mehr Schultern zu verteilen und den Wissenstransfer sicherzustellen. Für das Präsidium, das nach wie vor vakant ist, gelte es, möglichst bald eine Nachfolge zu finden. Hier sei der Vorstand gefordert, den man übrigens nach aussen kaum wahrnehme. Die Geselligkeit, die das «LaMarotte» ausmache, dürfe noch mehr nach aussen kommuniziert werden. Die zweite Gruppe dachte über die Altersstruktur sowie über Inhalte und Strukturen der Veranstaltungen nach. Sie empfahl, künftig auch grössere Veranstaltungen ausserhalb des Kulturkellers durchzuführen, um ein breiteres Publikum anzusprechen. Denkbar seien

auch neue Gefässe, zum Beispiel «Rock am Freitag», in Anlehnung an das bestehende Angebot «Jazz am Donnerstag». Es könne jedoch auch sein, dass das «LaMarotte» dereinst an seinen Strukturen sterbe und dafür ein anderes kulturelles Angebot entstehe, sagte ein Gruppenmitglied – quasi als gegensätzliches Szenario zu den Zukunftsvisionen. Auch die dritte Gruppe dachte über die Organisation des Vereins und über die Inhalte der Veranstaltungen nach. Sie konnte sich vorstellen, den Barbetrieb in andere – idealerweise jüngere – Hände zu übergeben, um neue Gäste ins «LaMarotte» zu locken. Auch Kurse, in denen Teilnehmende selbst aktiv werden können, wurden erwähnt. Die letzte Gruppe beschäftigte sich mit den Entschädigungsmodellen und einer nachhaltigen Finanzierung. Neben Kinderveranstaltungen schlug sie vor, bei der «Jazz am Donnerstag»-Reihe von der Kollekte auf Eintrittspreise zu wechseln und die Raumvermietung und die Mitgliederanwerbung anzukurbeln. Als nächste Schritte wurden ein Workshop mit jungen Bands oder eine Kontaktaufnahme mit der Standortförderung vorgeschlagen. Und natürlich bleibt die Besetzung des Präsidiums ein dringliches Ziel. Isabelle Schaetti zog am Tag nach dem Workshop eine positive Bilanz. Die Aufbruchstimmung mit vielen Ideen und angeregten Diskussionen hätten sie gefreut: «Meine Erwartungen wurden übertroffen.» Die Altersstruktur im Verein sei tatsächlich ein Problem, das man angehen müsse. «Nun ist der Vorstand gefordert», sagte sie, «doch ich habe ein gutes Gefühl.»

Wahlveranstaltung in der Turnhalle

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Maschwanden Für die Erneuerungswahlen der kommunalen Behörden wurde der Sonntag, 27. März 2022 als Wahltermin festgelegt. Neben den Mitgliedern des Gemeinderates werden auch die Mitglieder der Primarschulpflege, der Sekundarschule sowie der Rechnungsprüfungskommission neu gewählt. In diesem Zusammenhang gibt der Gemeinderat bekannt, dass sich der amtierende Gemeindepräsident und Hochbauvorstand, Christian Gabathuler, für keine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellt. Die weiteren bisherigen Gemeinderatsmitglieder stellen sich erneut zur Wahl. In der Primarschule sind drei und in der Rechnungsprüfungskommission zwei Vakanzen zu verzeichnen, wobei bereits erste Gespräche mit Interessenten stattgefunden haben. Die kommunalen Behörden informieren

anlässlich der Wahlveranstaltung vom Montag, 1. November 2021, um 19.30 Uhr, in der Turnhalle in Maschwanden über die Aufgaben der einzelnen Behörden sowie deren Mitglieder. Sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Maschwanden sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen, um mehr über die verschiedenen interessanten Behördenaufgaben zu erfahren.

Totalrevision der Entschädigungsund Besoldungsverordnung Im Zusammenhang mit den Erneuerungswahlen wird auch die Entschädigungs- und Besoldungsverordnung einer Revision unterzogen. Die letzte Totalrevision der Verordnung fand am 3. Dezember 2001 statt, wobei am 28. November 2011 und 18. Juni 2012

kleinere Anpassungen vorgenommen wurden. Auch Maschwanden hatte in der Vergangenheit teils Mühe, interessierte Einwohnerinnen und Einwohner für behördliche Aufgaben zu gewinnen. Mit einer transparenten und zeitgemässen Entschädigung der Aufgaben soll diesem Umstand Rechnung getragen werden. Ziel ist eine Verabschiedung durch die Gemeindeversammlung vor dem Amtsantritt der neuen Behördenmitglieder per 1. Juli 2022. Der Gemeinderat wird zur gegebenen Zeit erneut informieren.

Informationsveranstaltung vom 8. November zur Totalrevision der BZO Die aktuell gültige Bau- und Zonenordnung der politischen Gemeinde Maschwanden stammt vom 2. Juni 2003

und muss einer Totalrevision unterzogen werden. Der Gemeinderat hat anlässlich der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2019 einen entsprechenden Verpflichtungskredit für die Überarbeitung eingeholt. Die überarbeitete Bau- und Zonenordnung sowie der dazugehörige Richtplan Verkehr liegen nun zur Vernehmlassung vor, weshalb der Gemeinderat am Montag, 8. November 2021, 20 Uhr, anlässlich einer Informationsveranstaltung im Detail die Anpassungen und Ergänzungen erläutern wird. Der Gemeinderat freut sich über eine rege Teilnahme aller Einwohnerinnen und Einwohner. Die öffentliche Auflage findet vom 1. November 2021 bis und mit 7. Januar 2022 statt, wobei die Unterlagen in dieser Frist bei der Gemeindeverwaltung,

Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, respektiv während des Umbaus der Gemeindeverwaltung (bis ca. 12. November 2021) beim Werkhofbüro, Dorfstrasse 24, 8933 Maschwanden, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach Voranmeldung eingesehen werden können. Während der Auflagefrist kann sich jede Person zur Teilrevision äussern. Einwendungen sind bis am 7. Januar 2022 schriftlich an den Gemeinderat zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Über die Einwendungen wird gesamthaft im Rahmen des Festsetzungsverfahrens entschieden.

Chantal Nitschké, Gemeindeschreiberin

Gemeindeordnungen angenommen

Stellungnahme des Gemeinderats und der Primarschulpflege Wettswil Die Wettswiler Stimmbevölkerung hat die Totalrevisionen der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde sowie der Primarschulgemeinde mit einem Ja-StimmenAnteil von 93 Prozent klar angenommen. Basierend auf dem revidierten Gemeindegesetz des Kantons Zürich, welches am 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist, müssen die Zürcher Gemeinden ihre Gemeindeordnung spätestens per 1. Januar 2022 revidieren. Der Gemeinderat und die Primarschulpflege befassten sich intensiv mit der Totalrevision ihrer Gemeindeordnung, über welche die Wettswiler Stimmbevölkerung am 26. September 2021 abstimmen konnte.

Die Wettswiler Stimmberechtigten haben die Totalrevision der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wettswil mit 1569 Ja-Stimmen zu 106 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Auch derjenigen der Primarschulgemeinde wurde mit 1539 Ja-Stimmen zu 121 Nein-Stimmen klar zugestimmt.

Wesentliche Änderungen bei der Politischen Gemeinde Erneuerungswahlen: Die Erneuerungswahlen des Gemeinderates, der Rechnungsprüfungskommission, der Baukommission sowie des Friedensrichters beziehungsweise der Friedensrichterin werden künftig mit leeren Wahlzetteln und einem Beiblatt durchgeführt. Kommissionen: Die Baukommissi-

on ist ab der Legislaturperiode 20222026 eine eigenständige Kommission. Sie ist für die eigenständige Bearbeitung von Baugesuchen und Erteilung von baurechtlichen Bewilligungen zuständig. Genehmigung von Bau- und Kreditabrechnungen: Der Gemeinderat kann Bau- und Kreditabrechnungen über Ausgaben, die von den Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde an der Urne oder an der Gemeindeversammlung beschlossen worden sind, genehmigen, sofern keine Kreditüberschreitung vorliegt. Anpassung an übergeordnete Vorgaben: Die Gemeindeordnung wurde den übergeordneten gesetzlichen Vorgaben (z.B. Anpassung der Begrifflichkeiten) angepasst. Grundsätzlich wird zudem

auf Wiederholung von Bestimmungen übergeordneter Erlasse verzichtet.

Wesentliche Änderungen bei der Primarschulgemeinde Genehmigung von Bau- und Kreditabrechnungen: Die Primarschulpflege kann Bau- und Kreditabrechnungen über Ausgaben, die von den Stimmberechtigten der Primarschulgemeinde an der Urne oder an der Gemeindeversammlung beschlossen worden sind, genehmigen, sofern keine Kreditüberschreitung vorliegt. Erneuerungswahlen und Offenlegung der Interessenbindungen: Die Erneuerungswahlen der Primarschulpflege werden künftig mit leeren Wahlzetteln und einem Beiblatt durchgeführt.

Ausserdem legen die Mitglieder von Behörden ihre Interessenbindungen offen. Obligatorische Urnenabstimmung: Abstimmungen über Änderungen von Zweckverbandsstatuten, Verträge über den Zusammenschluss mit anderen Gemeinden u.a. müssen neu an der Urne erfolgen und nicht wie bisher in der Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat und die Schulpflege sind über das deutliche «Ja» der Wettswiler Stimmbevölkerung erfreut. Die Gemeindeordnungen sind nun durch den Regierungsrat zu genehmigen. Sobald die Genehmigung des Regierungsrates vorliegt, werden die neuen Gemeindeordnungen voraussichtlich auf den 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin


Affoltern a. A.

Affoltern a. A.

Affoltern a. A. CORDON BLEUS ... die besten im Säuliamt!

Fein tafeln in der Arche

Jeden 1. Sonntag im Mo onat

Sonntagsbrunch Auf Anfragee

Bankette

WildZeit

usw.

Mi/Do/So 11.30–15+18–22h Fr/Sa 11.30–15+18–23 h

Freuen Sie sich auf die wunderbaren

Zürichstr. 60, 8910 Affoltern a.A., Tel. 044 311 33 22, restaurantarche.ch

TAKE AWAY ... nehmen Sie Ihr Essen mit.

Beat G.

Mühlebe 8910 Af

Tel. 04 Gesucht per sofort r (80–100%)

Servicefachfrau/mann

info@kro www.kro (So/Mo

Unser schöne Garten ist bei gut

Wild- und Herbstgerichte

Mettmenstetten

Herbstliche Wild-Genüsse

• Rehrückenfilet (wählen Sie zwischen 1 Gang oder 2 Gängen) • Rehschnitzeli an Cognac-Rahmsauce und Preiselbeeren • Hirsch-Entrecôte im Speckmantel an Wildrahmsauce • Hirschpfeffer Jägerart (aus der Region) • und vieles mehr. Beilagen: Rotkraut, Rosenkohl, Freiämter-Spätzli, glasierte Marroni, Pilzgarnitur

Restaurant Spycher

auf Vorbestellung ab 2 Personen Fr. 38.–/Pers.

Rossauerstrasse 14 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 13 23 079 137 70 70 www.restaurant-spycher.com alex.dossenbach@ restaurant-spycher.com Wir freuen uns auf Sie, herzlich willkommen! METTMENSTETTEN

Wir freuen uns auf Ihren B Dank Weiterhin auch ...

Schutzkonzept nach BAG

FONDUE CHINOISE

Merenschwand

Restaurant Huwyler das gemütliche Speiserestaurant im Dorf

4. November 2021, 19 Uhr Die einmalige

Käse- & Weincélébration mit den beiden bekanntesten Maîtres Fromager Rolf Beeler & Bernard Antony

Best Tatar in Town

auch Take Away Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Dienstag bis Samstag 9 bis 23 Uhr Telefon 044 761 61 15 info@central-affoltern.ch www.central-affoltern.ch

Den geschätzten Inserenten danke so Nächste Ausgabe von «Bon Appétit» is Zuvor erscheint am 12. Oktober «Wild & Copyright, Promo Interessiert, zu werben? Kaspar 079 682

Die Gasttgeb ber siind d Ihnen dank kbar, wenn Sie Ihre Plätze falls möglich reservieren.

Telefon 056 664 90 16 www.huwy ww w ler-merenschwand.ch

feines WILD

Ab Oktober: Wildschweinpfeffer, Wildgeschnetzeltes, Rehrücken, Rehschnitzel, Hirschentrecòte Di–Fr 11–14 +17–24 Uhr, Sa 17–24 Uhr

Sa mittags offen für angemeldete Gruppen ab 10 Pers.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Birmensdorf ZH

Exklusiver Fleischgenuss

Oberwil-Lieli • Cordon Bleus • Wiener Schnitzel Mo–Sa 16–23 h (warme Küche bis 21.30 h) • Hausspezialitäten mit Steak, Fisch, Crevetten • feine Beilagen • 5 verschiedene hausgemachte Saucen • edle Qualitätsweine

Steakhouse Birmensdorf, Restaurant Krone, Stallikonerstrasse 41, 8903 Birmensdorf ZH Telefon 044 777 79 74, info@steakhouse-birmensdorf.ch, www.steakhouse-birmensdorf.ch

Wettsw

Wir freuen uns auf Ihren Besuch vielen Dank! (jeden Tag geöffnet)

Rifferswil

Das Pöschtli im Wildfieber

Lassen Sie sich verwöhnen, wir freuen uns auf Sie

Dry Aged: Fleischgenuss der anderen Art NATUR PUR: Laufend wird unser Angebot erweitert mit BIO-Produkten.

Rifferswil Schwiizer Pöschtli Telefon 043 530 05 08 www.schwiizerpöschtli.ch

In unserem idyllischen Garten sind Sie selbstverständlich auch ohne Zertifikat herzlich willkommen!

Wettswil

Indian Restaurant ehemals China Restaurant 3 Linden, Wettswil

Wettsw Herzlich willkommen!

The Future of Tradition

Di–Sa 11.30–14, 18–23 Uhr So offen für Anlässe auf Anfrage Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Vielen Dank!

Köstliche Gerichte ... lassen Sie sich verzaubern! auch Take Away

Dienstag–Sonntag 11.30–14, 17–22 Uhr www.madraaskitchen.ch Tel. 044 700 03 22, Kirchgasse 2, Dorfzentrum, 8907 Wettswil a.A.

Öffnungszeiten Mo 8.30–21 h Di 8.30–16 h Mi/Do 8.30–23.30 h Fr 8.30–20, Sa 9–14 So Ruhetag (Bankette auf Anfrage möglich)

2

M

B


Affoltern a. A.

Oberlunkhofen

Ihren Besuch – vielen Dank für Ihre Treue!

Wild auf Wild?

Restaurant

Wildspezialitäten aus heimischer Jagd 7. bis 9. Oktober | 14. bis 16. Oktober

Beat G. Reding & Team

Metzgete

Gasthaus zum Bauernhof 8917 Oberlunkhofen Tel: +41 56 634 11 25

Mühlebergstrasse 4 8910 Affoltern am Albis

Tel. 044 761 62 72

info@krone-affoltern.ch www.krone-aff f oltern.ch (So/Mo Ruhetage)

21. bis 24. Oktober | SA mit Ländlermusik v.m. : vesterdinner, u. Weitere Anlässe y, Jassturnier, DinnerKrimi, Sil ed om Gin&Dine&C

www.zumbaue

st bei gutem Wetter offen

Affoltern a. A.

Affoltern a. A.

Kebab knusprige Pizza

ke sowie Glück und Erfolg. t» ist am 29. Oktober 2021. Wild & andere Spezialitäten».

saftige

aspar Köchli

79 682 37 61, kaspar.koechli@chmedia.ch

Herbst- & Wild-Spezialitäten Täglich zu geniessen - auch am Mittag

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8 ● 8910 Affoltern a. A. Tel. 044 761 63 92 ● www.weingarten.ch

W

e rn all e f e eli b ir

Ortschaft en!

♥-lichen Dank für Ihre Bestellung

Take Away & Kurier Zürichsstrasse 81, 8910 Affoltern am Albis Mo–Doo 9–23, Fr–Sa 9–23, So 10–23 Uhr online bestellen: www.stella-restaurant.ch

044 761 40 40

Gerne verwöhnen wir Sie auch auf unserer Terrasse (20 Plätze)

Mühlau Reservation erwünscht Schorenstr. 7, 5642 Mühlau

Restaurant

KreuzSchoren

Samstag, 9. Oktober ab 19 Uhr Musikalische Unterhaltung Lucky Boys und Gastauftritt von Rolf Hauser online auf www.kreuz-schoren.ch oder Tel.: 056 668 12 84 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Elsbeth Dupperex & Team

ettswil

Hedingen Willkommen auf unserer grossen

Mi–So 9–23 Uhr, Mo und Di Ruhetage Schutzkonzept nach BAG

Gartenterrasse

... und natürlich auch drinnen in unserem gemütlichen Lokal! Montag – Freitag tägl. 4 Mittagsmenüs mit Salat + Dessert ab Fr. 16.– Il Tiglio, Zürcherstr. 4, 8908 Hedingen Tel. 044 761 64 24 iltiglio.ch@gmail.com www.il-tiglio.ch

MOOSSTRASSE 7 8907 WETTSWIL WWW.CASA-LIO.CH

Bonstetten Neben COOP

Durchgehend warme Küche

Mo–Fr 8.30–14, 17–24 Uhr Sa 11–14 + ab 17 Uhr, So ab 17 Uhr

Pizzas Kurier/Take Away und vieles mehr

ettswil

eiten 1h h –23.30 h Sa 9–14 h Ruhetag

nkette Anfrage glich)

auf Wunsch bis 50cm!

bis Anfang November 2021

, Promotion, Verkauf, Layout:

rnhof.ch

Bonstetten Wir heissen Sie auch in unserem gemütlichen Garten Stationsstr. 38, Wettswil

Tel. 044 700 01 28

www.hirschen-wettswil.ch

Stets feine diverse

Brigittes legendäre

Cordon bleus & Pouletflügeli

28./29./30. Oktober:

Metzgete

Mhm! Rehpfeffer Rehschnitzel

Brigitte Gubler & Team bedanken sich bei Ihnen!

Cordon Bleus bester Wu-Kä-Salat leckere

Restaurant Linde

8906 Bonstetten Tel. 044 700 01 02

Wir danken Ihnen und freuen uns auf Ihren Besuch! Claire & Team

Brusch hetta, Focacciia, Piad dine, Salate, hausgemachte Kuchen

auch Take Away

Pizzas Burger täglich 2 bis 3

Menüs Apérogenuss Rama‘s Bistro Tel. 043 818 73 83 Im Heumoos 23 (beim Coop) Bonstetten www.ramasbistro.ch info@ramasbistro.ch


Protokoll des Wahlbüros Volksabstimmung vom 26. September 2021

26.09.21/10:41 1 von 1

Gemeinde: Kappel am Albis

Protokoll Abstimmung Totalrevision der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis und Aeugst am Albis vom Sonntag, 26. September 2021 Stimmberechtigte

Stimmrechtsausweise

Total

Total eingegangen

Urnen

8630

4754

268

Vorzeitig

Brieflich gültig

Brieflich nicht unterzeichnet

Antwortkuverts ohne Stimmrechtausweise

28

4430

28

0

Stimmen

Gültig eingelegt

Leer

Ungültig

Gültig

Ja

Nein

Stimmbeteiligung %

3504

11

3493

295

3

3195

2846

349

40.60

Bet. %

Eingeg

Stimmbe- Stimmr. Ausw. rechtige

Stimmzettel

Stimmen

Ja %

Nein %

560

89.3

10.7

2635

89

11

89.1

10.9

2

0

Aeugst a. A. Schulgem.

11:41

1418

893 42.03

596

0

36

0

560

500

60

Affoltern a. A. Schulgem.

11:27

7212

3861 40.32

2908

11

259

3

2635

2346

289

8630

4754 40.60

3504

11

295

3

3195

2846

349

3195

Total

uEingl

Leer

Ungü

Gültig

Ja

Total

Nein

Anzahl der Gemeinden/ Stadtkreise – Ja/Nein:

Urnen

Stimmrechtsausweise Vorzeitig

Brieflich gültig

Brieflich nicht unterzeichnet

Antwortkuverts ohne Stimmrechtsausweise

804

465

39

0

416

10

0

Stimmzettel

Ungültig eingelegt

Freigabe

Total eingegangen

Vorlage 1: Totalrevision Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Kappel am Albis

Total eingegangen

Gemeinde/Stadtkreis

Total

Stimmberechtigte

Vorlage 1: Totalrevision der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis Stimmzettel

BFS-Nr.: 6

Total eingegangen

Ungültig eingelegt

Gültig eingelegt

Leer

Ungültig

Gültig

Ja

Stimmen Nein

Stimmbeteiligung %

387

5

382

17

0

365

313

52

48.13

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Gemeinde Wettswil a.A.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 28. September 2021 Wahlbüro Affoltern am Albis

Protokoll der kommunalen Abstimmungen vom Sonntag, 26. September 2021

Gemeinde: Wettswil am Albis Stimmberechtigte

Stimmrechtsausweise

Total

Total eingegangen

Urnen

Vorzeitig

Brieflich gültig

Brieflich nicht unterzeichnet

3457

2207

63

16

2116

12

BFS-Nr.: 14 Antwortkuverts ohne Stimmrechtausweise 3

Vorlage 1: Stimmen Sie der totalrevidierten Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wettswil a.A. zu? Stimmzettel

Protokoll Wahl der Mitglieder und des Präsidiums der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt vom Sonntag, 26. September 2021 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 9-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen

10'243 = 100 % 5'838

Stimmbeteiligung

3'279 = 32.01 % 26 26 21

1'074 3

geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt abs. Mehr erreicht und gewählt Gloor Sibylle Susanne, Ebertswil (Hausen am Albis) nicht gewählt Habegger Doris Erika, Affoltern am Albis Huber Rudolf (Ruedi), Hausen am Albis Schmidt Andreas, Mettmenstetten Schumacher Sabine Elsbeth, Bonstetten Bear Berliat Gabriela, Aeugst am Albis Bommel Therese Helena, Affoltern am Albis Schmidheiny Johannes (Hanno), Aeugst am Albis Sutter Monika Esther, Affoltern am Albis Vereinzelte

1'077 27'777

3'102 3'096 3'093 3'089 3'089 3'080 3'075 3'073 3'045 35 Total 27'777 10'243 = 100 % 5'838

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

Stimmbeteiligung

3'279 = 32.01 % 26 26 21

1'257 1

73 3'206 3'206 1'258 1'948 974.0 975 1'167 502 2 1 1 0 0 0 0 275 1'948

Total Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege, c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen eingereicht werden. 28. September 2021 Wahlbüro Affoltern am Albis

Total eingegangen

Ungültig eingelegt

Gültig eingelegt

Leer

Ungültig

Gültig

Ja

Nein

1779

14

1765

90

0

1675

1569

106

Stimmbeteiligung % 51.46

Vorlage 2: Stimmen Sie der totalrevidierten Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Wettswil a.A. zu? Stimmzettel

Stimmen

Total eingegangen

Ungültig eingelegt

Gültig eingelegt

Leer

Ungültig

Gültig

Ja

Nein

1765

13

1752

92

0

1660

1539

121

Stimmbeteiligung % 51.06

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 VRG) – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

1'543.2 1'544

abs. Mehr erreicht und gewählt Gloor Sibylle Susanne, Ebertswil (Hausen am Albis) Schumacher Sabine Elsbeth, Bonstetten Schmidt Andreas, Mettmenstetten Baer Berliat Gabriela, Aeugst am Albis Huber Rudolf (Ruedi), Hausen am Albis Bommel Therese Helena, Affoltern am Albis Sutter Monika Esther, Affoltern am Albis Schmidheiny Johannes (Hanno), Aeugst am Albis Habegger Doris Erika, Affoltern am Albis Vereinzelte

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen

73 3'206 28'854

Stimmen


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. September 2021

9

Ein bewohnter Garten mitten im Wald Serie «Gärten»: Bei Carmen und Kurt Steiner spielt sich das Leben oft im Freien ab Der Garten ist gross, in Hanglage, umgeben von hohen Bäumen und erlaubt bei gutem Wetter nicht nur im Garten zu jäten, sondern auch zu geniessen. Carmen Steiner zeichnet, malt und experimentiert mit Installationen, Kurt Steiner kocht, braut Bier und beide übernachten auch gern draussen.

viel Chlorophyll aufnehmen, wie ich mit Kauen kaum bewältigen würde», ist sie überzeugt. «Mit dem Mixen werden die Pflanzenzellen aufgebrochen, was dem Verdauungssystem das Aufnehmen wichtiger Stoffe erleichtert.» Dabei soll man bedenken, dass ein Smoothie ein Menü – und keine Beilage zu einem Essen sein soll. Sie gibt jeweils ein wenig pflanzliches Öl bei, das wird für die Aufnahme gewisser Vitamine gebraucht. Oft mixt sie mit Kokosmilch und Honig, der Trank soll schmackhaft sein. Auch Kurkuma, Ingwer, Hefeflocken und gemahlene Hagebutten können beigefügt werden. Nüsse mixt sie nicht mit, sondern isst einige Kerne zum Drink.

von Regula ZellwegeR Der Ertrag des Gartens von Carmen und Kurt Steiner hat viele Aspekte. Da sind Gemüse, Beeren und Kräuter wie in vielen anderen Gärten auch. Der Garten ist aber auch eine Erweiterung des Hauses, wo gewohnt, gegessen, gekocht und geschlafen wird. Er ist Meditationsraum, Erholungsgebiet und eine Galerie. Wer von Schachen dem Ämtlerweg Richtung Islisberg folgt, entdeckt diesen eigenwilligen Garten beim Hirschenbach.

Feuerstellen und Lieblingsplätze

Naturnah und umweltbewusst Als Ingenieur war Kurt Steiner auf verschiedenen Kontinenten tätig. Als er und seine Frau 1983 das Haus entdeckten, kauften sie es von Südafrika aus. Erst 1987 bezogen sie das 1960 erbaute Haus mit 3500 Quadratmetern Umschwung. Heute ist das Gebäude mit Solarzellen ausgestattet und produziert genügend Energie für den Eigenverbrauch. Betreffend Gemüse sind Steiners auch beinahe Selbstversorger. Carmen Steiner weiss viel über Heilkräuter, unzählige wachsen in Beeten und wild in der Wiese. Man sieht die Kräuterfrau täglich mit einem Gefäss durch den Garten wandeln und Kräuter sammeln, die sie in Salaten, als Tee oder in Smoothies geniesst – oder als Kosmetikmittel verwendet. Von Anfang an hatte Carmen Steiner nur Duftpflanzen gesetzt und angesät. Vor zehn Jahren erfolgte ein grosser Umbau und der Garten wurde weitgehend neu gestaltet. Von nun an stand der Künstlerin ein Atelierhaus zur Verfügung und über den Werkstätten entstand ein gedeckter Raum im Freien, der heute möbliert ist: Tisch, Stühle, Bett, Schrank sowie ein Aussencheminée. Hier lässt es sich von Frühling bis Herbst herrlich leben. Mit dem Umbau wurde das Haus technisch raffiniert ausgestattet, der TechnikFachmann setzte Technologien so ein, dass sie ökologisch und ökonomisch optimal sind. Eine Stützmauer umfasst heute einen windgeschützten Sitzplatz beim Kräutergarten. Das Grundstück ist sonnenverwöhnt, lediglich im Herbst, bevor das Laub von den Waldbäumen gefallen ist, gibt es Schatten. Für den Gemüseanbau,

Kurt und Carmen Steiner inmitten von duftenden Kräutern. (Bilder Regula Zellweger)

Im Gemüsegarten wächst bis im Spätherbst genügend Gemüse für den Eigengebrauch. Kurt Steiners Hobby, stehen flache Beete zur Verfügung, ansonsten ist der Garten in Hanglage. Im Gemüsegarten gedeihen von Auberginen bis Kartoffeln alles, was ein Gärtnerherz begehrt. Kürbispflanzen wachsen weit in die Wiese und da und dort blitzt eine orange Kugel aus dem dichten Grün. Die Tomatenpflanzen sind überdacht und ein kleines Gewächshaus bietet besonders empfindlichen Pflanzen Platz. Kurt Steiner achtet beim Setzen und Aussäen von Salat

und Gemüse darauf, dass bis Dezember lediglich Setzlinge – und kein Gemüse gekauft werden muss. Kurt Steiner düngt mit Kompost und Brennnesseljauche, Chemie im Garten benutzt er nicht.

Wildpflanzen und Kräuter In Carmen Steiners Garten sollte es niemand wagen, zu jäten. Denn was andere als Unkraut bezeichnen, sind für sie

gesunde Wildpflanzen. Sobald der Boden nicht mehr schneebedeckt ist, beginnt sie mit den täglichen Sammelrundgängen. In der Wiese und am Waldrand sammelt sie Brennnesseln, Löwenzahn, Giersch, Schafgarbe, Pfennigkraut, Sauerampfer, Scharbockskraut und weitere «grüne Vitaminbomben». Im Kräuterbeet erntet sie regelmässig verschiedene Sorten Minzen, Thymian, Majoran, Oregano, Ysop, Salbei und eine ihrer Lieblingspflanzen, Kapuzinerkresse. Zum Räuchern verwendet sie unter anderem Salbei, Wermut und Beifuss. Sie wendet Kräuter und Heilpflanzen täglich zur Prophylaxe an, will verhindern statt lindern. Sie sammelt die Kräuter zur Konsumation – und nicht zum Aufbewahren in Gläsern, bis sie gegen eine Krankheit benötigt werden. Sie setzt auf gesunde Ernährung und einen ausgewogenen Lebensstil. «Ich war noch nie so krank, dass ich Pflanzen als Medizin einsetzen musste», erklärt sie lachend. «Man kann auch zu viel nehmen», weiss sie, «deshalb macht sie ausgewogene Mischungen und vertraut darauf, dass sich der Körper nimmt, was er braucht.» Sie gibt Blätter und Blüten in Salate. Ihr Mittagessen besteht immer aus einem gesunden Smoothie. Die Mischungen wirken antibakteriell und antiviral und stärken das Immunsystem. «Wenn ich Smoothies mit Früchten, Gemüse und Kräutern mixe, kann ich so

Im Moment gibt es fünf Feuerstellen im Garten des Ehepaars Steiner. Carmen Steiner bestimmt ihre Lieblingsplätze je nach Jahres- und Tageszeit und aktuellem Bedürfnis. Einmal ist es die Hängematte am Waldrand, ein anderes Mal der Barfusspfad, den sie mit verschiedenen Materialien wie Steinen, Wasserbecken und sogar Korkzapfen angelegt hat. Auch eine Schaukel schwingt an einem dicken Ast. Beliebt ist die Aussendusche mit grossem Durchmesser der Säule, wo das Wasser von der Sonne erwärmt und mittels Mischhahn auf eine angenehme Temperatur gebracht werden kann. Auch Tiere lieben diesen Garten im Wald: Rehe, Igel, Hasen, Eidechsen, Füchse, Dachse und eine Menge Vögel. Carmen Cabert Steiner empfindet ihren Alltag als von der Natur, in der sie wohnt, durchdrungen. Die Natur und der naturnahe Garten beeinflussen auch ihr Kunstschaffen nachhaltig.

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind willkommen und an redaktion@affolteranzeiger.ch zu richten. (red.) Bereits erschienen: Marlise und Hans Gebhard, Obfelden; Susi Fischli, Ebertswil; Robert Lüchinger, Hedingen; Martin Romer, Knonau; Pirmin Rohrer, Uerzlikon; Lenke Franken, Müliberg; Marijke Poser, Wettswil; Noi und Rolf Nussbaumer, Hedingen; Oskar Hedinger, Bonstetten; Ruth Bieri, Aeugst; Hedi Queck, Affoltern, Katharina Jungen, Obfelden; Peter Stutz, Hedingen; Linda Brägger, Kloster Kappel.

ANZEIGE

Noch bis Samstag: grosszügige Rabatte

Gartenmöbel-Sparverkauf Am Samstag ist Schluss mit den bis zu 50 Prozentt veergünstigten qualitativ hochwertigen Gaarten-, Terrassen- und Balkonmöbeln bei Finetra, dem Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort.

Es hät, sola ng’ss hät!

2.10.21 – . 9 . vom 21 n e t i e z fnungs – 18.30 Uhr f Ö e l l Spezie – Freitag 9 g Diensta 9 – 18 Uhr g S a m sta

Also nichts wie hin und einkkaufen ganz nach dem Motto: Gefällt miir – will ich, bekomme ich – sofoort!

wohnlicher Garten Zürichstrasse 130 · 8910 Affoltern a. A. 043 322 88 44 · www.finetra.ch


10

Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. September 2021

Das Geschäft wurde nicht verhagelt Zehn Jahre Säulistrom – am 23. Oktober wird die Solaranlage auf dem Götschihof eingeweiht Präsident Walter Achermann zog anlässlich der Generalversammlung eine positive Bilanz zum zehnjährigen Bestehen der Soloranlagen-Genossenschaft Säulistrom. Alle acht Anlagen zusammen, die inzwischen realisiert werden konnten, haben eine Jahresleistung von rund 500 Megawattstunden.

mit die Stromausbeute beeinträchtigte. Auf 500 Megawattstunden bezifferte Achermann die jährliche Stromproduktion aller Genossenschaftsanlagen, inklusive der neuesten, die im Oktober fertig wird.

Auch der Götschihof profitiert

Von Martin Platter Präsident Walter Achermann konnte am letzten Donnerstagabend zwölf Stimmberechtigte zur 10. Generalversammlung der Genossenschaft Säulistrom im Gemeinschaftsraum der Wohngenossenschaft Mülimatt in Hausen begrüssen. Als erste Amtshandlung wurde Stimmenzähler Roman Haller – ein Elektrotechniker, der bereits seit einem Jahr als freier Mitarbeiter im Vorstand mitwirkt – als Genossenschafter und Vorstandsmitglied aufgenommen. In seinem Jahresbericht liess Walter Achermann die Aktivitäten der letzten Dekade nochmals Revue passieren. Die guten Erfahrungen der Wohngenossenschaft waren vor zehn Jahren der Auslöser gewesen, weshalb die Genossenschaft Säulistrom gegründet wurde. Denn bereits vor nunmehr 39 Jahren setzte man in der Wohngenossenschaft auf die Nutzung der Sonnenenergie für die Aufbereitung des Warmwassers für Heizung und Haushalt und konnte so etwa zwei Drittel des notwendigen Jahreswärmebedarfs decken. Man strebte aber noch mehr Unabhängigkeit an und trug sich mit dem Gedanken, die Sonnenkollektoren durch eine Fotovoltaikanlage zu ergänzen. Eine Arbeitsgruppe von Gleichgesinnten fand sich zur

Der «Säulistrom»-Vorstand von links: Urs Leisinger, Beat Von Arx, Walter Achermann, Martin Lustenberger und Roman Haller mit Gratulantin Regula Baggenstos vom WWF Zürich in seiner Mitte. (Bild Martin Platter) Evaluation der Anlage zusammen. Man stellte jedoch fest, dass die Dachflächen auf den Häusern in der Mülimatt zu klein waren, um eine rentable PV-Anlage zu betreiben und hielt Ausschau nach grösseren Dachflächen ausserhalb der Siedlung. Um das Vertrauen der Kapitalgeber zu schützen, wurde am 3. Februar 2011 in der Hausemer Mülimatt die Genossenschaft «Säulistrom» gegründet.

Die erste Anlage bei Ernst Schweizer Ernst Schweizer bot noch im gleichen Jahr Hand für die erste Anlage auf dem Dach des firmeneigenen Hochregallagers in Hedingen. Auf einer Paneelenfläche von 470 m² werden seither 92 kW

(Peak) produziert. Die Investitionskosten von rund 400 000 Franken konnten ohne Fremdfinanzierung aufgebracht werden. Dank kostendeckender Einspeisevergütung (KEV) des Bundes wirft die Anlage jährlich einen Ertrag von rund 35 000 Franken ab. Weitere Anlagen auf dem Clubhaus des FC Hausen (215 m², wurde 2017 an die Gemeinde und Sekundarschule verkauft), auf dem Weisbrod-Areal (drei Anlagen mit 1340 m²) und den Schulhäusern in Rifferswil (185 m²) und Knonau (105 m²) konnten in der Zwischenzeit realisiert werden. Alle Anlagen konnten aus dem Genossenschaftskapital plus den Erträgen aus den Anlagen finanziert werden. Auch versicherungstechnisch gab es

Verbesserungen. Neu gibt es eine Police für alle Anlangen und nicht für jede Anlage eine Police. Die war nötig beim schweren Hagelschlag, der im Juni über die Region gezogen ist. Säulistrom musste aber nur zwölf Paneele ersetzen. Dabei stellt sich das Problem, dass es für ältere Anlagen keine Paneele mehr gibt. Das heisst, auch wenn nur ein Teil defekt ist, muss unter Umständen je nach Schaltschema ein ganzer Strang oder sogar die komplette Anlage ersetzt werden. Dabei hatten die Leute von Säulistrom auch mit der Vegetation zu kämpfen, die auf den Dächern zwischen den Paneelen emporwucherte – und durch den Schattenwurf der Pflanzen den Wirkungsgrad der Paneele und da-

Auf dem Götschihof wird im kommenden Monat eine 60-kW-Anlage den Betrieb aufnehmen – mitfinanziert durch den WWF. Achermann verhehlte jedoch nicht, dass die Ertragslage für den Solarstrom inzwischen nicht mehr so rosig ist wie im Gründungsjahr von Säulistrom. Die Kosten und die Förderung haben in den letzten zehn Jahren um rund zwei Drittel abgenommen. 2011 habe man mit 43 Rp/kWh KEV begonnen. Heute sind es je nach Anlagengrösse vielleicht noch 13 Rp/kWh. Der Götschihof könne seinen Strom sogar zum Industrietarif von nur 8 Rappen pro kWh vom EKZ beziehen. Deshalb sei man froh um die finanzielle Unterstützung des WWF. Deren Vertreterin Regula Baggenstos, beim WWF Zürich zuständig für Klima und Energie, berichtete, dass man mit Crowdfunding 40 000 Franken für die Anlage sammeln konnte. Das sei gar nicht so einfach gewesen, denn beim vorliegenden Projekt gehe es nicht um ein «herziges Tierli». Gemäss Achermann sei es selbst mit den Effizienzsteigerungen und Preissenkungen auf dem Paneelenmarkt nicht bei jeder Anlage einfach, mit den Marktpreisen mitzuhalten. Als Knackpunkt erweisen sich neue Liegenschaften, die selbst wenig Strom benötigten. Letztlich zähle aber nicht einzig das Geld, so Achermann. Die Genossenschaft geht mit gutem Beispiel voran. Da man grösstenteils ehrenamtlich arbeitet, bleibt ein Gewinn von 1470 Franken im letzten Geschäftsjahr.

Ein Fest, so vielfältig wie die Menschen Götschihof-Fest: Viel Freude und Anerkennung Das vergangene Wochenende im Aeugstertal stand mit dem beliebten und gut besuchten Fest des Götschihofs wiederum ganz im Zeichen von Teilhabe, Begeisterung und Glücksgefühl.

Wert. Dies gilt genauso für die in der temporären «Galerie» gezeigten Malereien und Karten. An den Marktständen gab es allerlei schmucke wie fantasievolle Basteleien und Töpfereien zu bestaunen und zu erstehen, die ebenfalls von und mit den Bewohnenden sowie betreuenden Mitarbeitenden eigenhändig hergestellt wurden. Und auch die Gärtnerei hielt nicht mit Schönem und Verlockendem zurück.

Von Urs e. KneUbühl Es ist längstens und bestens bekannt: Der Götschihof der Stiftung Solvita bietet Menschen mit leichter bis mittlerer kognitiven Beeinträchtigung im Aeugstertal verschiedene interne Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Bereichen Küche, Wäscherei, Hausdienst, Werkgruppe, Gärtnerei und Kundengärtnerei an. Die Resultate dieses begeisterten Schaffens und Werkens gab es am vergangenen Wochenende wiederum am traditionellen Götschihof-Fest zu bestaunen und zu erstehen. Das Interesse der zahlreichen Besuchenden und im wahrsten Sinne des Wortes Teilnehmenden war auch heuer sehr gross, sie machten auch diesmal in stattlichem Rahmen dem traditionellen GötschihofFest die Aufwartung. Die vielen gebotenen Attraktionen für Kinder, Musik und Unterhaltung und die Verkaufsstände mit den im Haus kreierten und gezogenen Produkten aus der Beschäftigung sowie verschiedene kulinarische Genüsse aus der hauseigenen Küche wussten rundum zu überzeugen. Und auch die Bahn des Bergwerks Riedhof war diesmal als zusätzliche Attraktivität wieder in Betrieb. So gestalteten Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angestellte des Götschihofes den Aufenthalt der Besuchenden erneut höchst kurzweilig und abwechslungsreich. Gärtnerei und Werkstätten boten selbst kreierte Handwerksarbeiten von subtiler Schönheit und dekorativem

Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben ermöglich

Gut besuchtes Götschihof-Fest: Hier begeistert das Trio Mattermania mit Mani-Matter-Liedern. (Bilder Urs E. Kneubühl)

Auch die Bahn des Bergwerks Riedhof war als zusätzliche Attraktivität wieder in Betrieb.

Von Herzen kommende Partizipation ist das, was den Götschihof-Bewohnerinnen und -Bewohnern gleichsam Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht, ihnen Anerkennung, viel Freude und Selbstvertrauen bringt. Dafür stehen das Götschihof-Fest, welches allseits das Erleben von freudvollen Momenten bringt, und die Solvita-Institutionen für Menschen mit Behinderung, die so vielfältig wie die Menschen sind. Das begleitende Fachpersonal wägt dabei feinfühlig wie geschickt ab, wo die Betreuten schöne und spannende Erfahrungen machen können und wo sie zu schützen sind. Die breite Palette an Aktivitäten trägt dazu bei, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf ihre Persönlichkeit entfalten können, so wie es für andere selbstverständlich ist. Gleichzeitig hält das traditionelle Fest das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wach und fördert den Einsatz für deren Würde, Rechte und Wohlergehen. Das Götschihof-Fest am vergangenen Wochenende schlug auch diesmal wieder einen prächtigen Pflock für den Göschihof, seine Bewohnenden und Arbeitenden sowie alle Besuchenden ein!


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. September 2021

11

Autoscooter, Hau den Lukas und Hot-Dog Traditionelle Dorffeste in Mettmenstetten und Rifferswil Die Dorfchilbi gehört ganz besonders auf dem Lande noch zu den klassischen Dorffesten. In den Gemeinden Mettmenstetten und Rifferswil sorgen ein Chilbiverein beziehungsweise eine -kommission für die Organisation und den Betrieb des Volkfests, an dem ursprünglich die Einweihung der Kirche gefeiert wurde. von Martin Mullis Am letzten Wochenende dudelte in den beiden Säuliämtler Dörfern Rifferswil und Mettmenstetten unüberhörbar und unverwechselbar die «Chilbimusig» der Karussellorgel. Zum Sound des Rummelplatzes gehören selbstverständlich auch die Aufforderungen der Schausteller und das Gekreische der Benützer ihrer Bahnen. Obwohl in Mettmenstetten und Rifferswil schwindelerregende «ThrillRides», gigantische Achterbahnen oder Riesenräder fehlen, sind die Rummelplätze noch immer eine Attraktion, hauptsächlich für Familien mit Kindern. Klar, dass auch Zuckerwatte, Magenbrot und ein Karussell an keiner Chilbi fehlen dürfen. Neben der obligaten Autoscooterbahn und dem Kinderkarussell dominierte auf dem Areal in Mettmenstetten eindeutig der bereits 35 Jahre alte «Alpenblitz», der sich grösster Beliebtheit erfreute. Das ursprüngliche Fest zur Einweihung der Kirche wird durch den Chilbiverein organisiert. Er wurde 2017 gegründet und besteht aus Schaustellern, einigen Privatpersonen und Gönnern. Bei schönstem Sonnenschein war denn auch die «Chilbi Mättmi» bereits am frühen Samstagnachmittag sehr gut besucht. Iris Fusinato, eine der Organisatorinnen vom Chilbiverein, freute sich über den Grossaufmarsch. Sie hielt fest, dass die Massnahmen des BAG auf dem Festplatz strikte eingehalten werden.

Die Abstände in den Warteschlangen und die vorgegebenen Wege wurden durch Sicherheitspersonal kontrolliert. Das Fest am letzten Wochenende hatte dieses Jahr eine besondere Bedeutung für Mettmenstetten, fanden doch gleichzeitig auch die Begrüssung der Neuzuzüger sowie die Jungbürgerfeier statt.

An der Rifferswiler Chilbi spielen die Kinder die Hauptrolle Nach einem Jahr Unterbruch konnte auch Rifferswil unter Einhaltung der Corona-Regeln endlich wieder Chilbi feiern. Im Dorf wird das Fest der Kirchweih von der Chilbikommission organisiert. Deren Präsidentin Rahel Haldimann Landolt bezeichnet das traditionelle Dorffest als ein wichtiger Anlass für sämtliche Einwohner. Aussergewöhnlich sei jedoch, dass die Kinder aus dem Dorf jeweils eine tragende Rolle spielen, hält sie fest. Viele Stände auf dem Festareal betreiben die Schulkinder, wo sie Selbstgebasteltes, Spiele mit Preisen oder Verpflegung anbieten. Die Festwirtschaft wurde dieses Jahr vom Torfländer Solex Club geführt. Als einzige, aber sehr gut frequentierte Bahn an der Chilbi drehte ein klassisches Kinderkarussell seine Runden. Die Aussage, dass die Rifferswiler Chilbi von den Kindern dominiert wird, wurde denn auch beim Besuch des «Anzeigers» am Sonntagnachmittag bestätigt. Faszinierte Mädchen fixierten mit leuchtenden Augen den BallonClown, die Giraffe auf der Reitschule und die vielen angebotenen Süssigkeiten, während die etwas älteren Knaben als Ritter mit aufgeblasenen Rollen versuchten, einander nicht vom Pferd, sondern von Luftpolstern zu stossen. Die vom BAG vorgegebene Höchstzahl von 500 Besuchern wurde zwar nie erreicht, trotzdem herrschte sowohl am sonnigen Samstag als auch am eher trüben Sonntag ein fröhliches Gewimmel im Dorf.

Chilbi in Mettmenstetten: Der Alpenblitz sauste durch einen Tunnel und in luftige Höhen. (Bilder Martin Mullis)

Anziehungspunkt für die Kleinen: Das klassische Kinderkarussell in Rifferswil.

«Hiob – Geschichte eines einfachen Mannes»

Erzähltheater mit Musik von Jaap Achterberg nach dem Roman von Joseph Roth KulturAffoltern und die Buchhandlung Scheidegger luden am vergangenen Samstag zu einer szenischen Lesung mit dem Schauspieler Jaap Achterberg und dem Musiker Franco Mettler ein. Trotz Zertifikationspflicht kamen die Besucher zahlreich – und konnten ein hervorragendes Erzähltheater erleben. von regula Zellweger Im Januar 2019 begeisterte Schauspieler und Sprecher Jaap Achterberg in der Buchhandlung Scheidegger die Besucher mit Liedern von Jacques Brel. Begleitet wurde er damals vom Klarinettisten Franco Mettler, der auch am vergange-

nen Samstag die Textstellen aus dem Erzähltheater «Hiob – Geschichte eines einfachen Mannes» atmosphärisch prägte. Felix Küng, mitverantwortlich für das Programm von KulturAffoltern, ist seit Jahren begeistert von den schauspielerischen Leistungen von Jaap Achterberg. Eigentlich wollte er den holländischen Schauspieler bereits vor einem Jahr engagieren. Die Kirche in Affoltern hätte den corona-gerechten Rahmen geboten. Achterberg prüfte den Kirchenraum und entschied, aus akustischen Gründen dort nicht zu spielen. Nun, rund ein Jahr später, konnte der Anlass im Lager der Buchhandlung Scheidegger stattfinden. «Es war das zweite Mal, dass bei einem Anlass von KulturAffoltern das CovidZertifikat vorgewiesen werden musste. Wir waren froh, dass sich der Ablauf in der Buchhandlung problemlos gestalte-

Schauspieler Jaap Achterberg (rechts) und Musiker Franco Mettler begeisterten die Zuschauer mit dem betroffen machenden Erzähltheater «Hiob», nach einem Buch von Joseph Roth. (Bild Felix Küng)

te und rund 60 Besucherinnen und Besucher teilnahmen», so Felix Küng.

Hiob von Joseph Roth Den Roman «Hiob» veröffentlichte der österreichische Schriftsteller Joseph Roth im Jahr 1930. Die Geschichte von Mendel Singer und seiner Familie spielt vor 1900 im fiktiven Schtetl Zuchnow in Russland und von 1900 bis nach dem Ersten Weltkrieg im amerikanischen Exil. Die Geschichte des biblischen Hiobs sagt aus, dass man selbst in schwierigen Zeiten seinen Glauben an Gott behalten soll. Gott lässt zu, dass der Teufel Hiob immer wieder auf die Probe stellt. So geht es auch dem Tora-Lehrer Mendel Singer, der viele Schicksalsschläge erleidet, die seinen Glauben überstrapazieren. Begonnen hatte das Unglück der Familie mit der Geburt des beeinträchtigten Sohnes Menuchim. Statt ihn behandeln zu lassen, vertraut Mendel auf Gott. Menuchim wird von den Geschwistern gequält, denn er kann auch mit zehn Jahren lediglich «Mama» lallen. Nur auf den Klang von Tönen scheint der Junge zu reagieren. Die beiden älteren Söhne von Mendel und seiner Frau Deborah werden in den Kriegsdienst einberufen. Jonas tritt auf der Seite Russlands den Militärdienst an. Der zweite Sohn, Schemarjah, desertiert in die USA und nennt sich fortan Sam. Die schöne Tochter Mirjam lässt sich mit russischen Soldaten ein, wird zum Schwarm der ganzen Kaserne. Der nach USA emigrierte Sohn Sam lässt seine Eltern und seine Schwester

ins amerikanische Exil nachkommen, ihr jüngster Sohn Menuchim bleibt bei Verwandten zurück. Als Amerika in den Krieg eintritt, meldet sich Sam freiwillig und findet als Soldat den Tod. Jonas war in Russland verschollen. Mirjam wird psychisch krank in eine Klinik eingeliefert. Die Hiobsbotschaften nehmen kein Ende. Die Ehefrau Deborah stirbt vor Kummer. Mendel zieht sich aus dem religiösen Leben zurück und lästert Gott. Zurückgezogen in einer kleinen Wohnung hört Mendel von einer Schallplatte Menuchims Lied – voller Sehnsucht nach dem zurückgelassenen, behinderten Sohn. Dieser war aber von einem Arzt behandelt und ein bekannter Komponist und Dirigent geworden. Mendel trifft seinen Sohn anlässlich eines Konzertes in New York und findet zum Glauben zurück. Der Roman endet mit dem Satz: «Mendel schlief ein. Und er ruhte aus von der Schwere des Glücks und der Grösse der Wunder.»

Betroffenheit Das Erzähltheater hatte in völliger Dunkelheit begonnen. Im Dunkeln traten Schauspieler und Musiker auf die Bühne. Felix Küng stellt die vier Scheinwerfer ein und die Vorstellung begann. Als Achterberg den bekannten letzten Satz sprach, blieb es still. Lange still. Felix Küng erhellte den Raum und nach gefühlten Minuten setzte der lang anhaltende Applaus ein. Das Publikum war betroffen, fand nicht so schnell aus der Welt des Mendel Singers heraus. Man

blieb noch etwas sitzen, das traditionell offerierte Glas Wein und das gemütliche Plaudern blieben wegen Corona aus. Ohne Mikrofon hatte es Jaap Achterberg einmal mehr geschafft, sein Publikum mit auswendig vorgetragenen Texten zu erreichen, zu ergreifen, zu fesseln. «Er rezitierte die Textstellen mit Mimik, Gestik, Körpersprache, Stimme und seiner einzigartigen Art, mit Sprache umzugehen», berichtet Felix Küng begeistert. «Die Textstellen waren klug ausgewählt, man erfasste den Zusammenhang der ganzen Geschichte, behielt den roten Faden. Die Musik ging unter die Haut. Die gute Arbeit von Regisseur Klaus Henner Russius konnte man lediglich erahnen. Die Bühnenpräsenz des Schauspielers mit holländischen Wurzeln begeistert mich immer wieder aufs Neue.» «Jaap Achterberg hat sich beim persönlichen Abschied positiv über das konzentrierte, wache Publikum geäussert. Über das nächste Projekt des Schauspielers weiss ich nichts, KulturAffoltern wird ihn aber bestimmt wieder einladen.» Der Erfolg eines Erzähltheaters lässt sich an der Betroffenheit des Publikums, an der Nachhaltigkeit des darüber Nachdenkens der Besucher messen. Jaap Achterberg äussert sich dazu auf seiner Webseite: «Diese Erzählung ergreift uns, als erzählte da einer von unserem Leben, unseren Sehnsüchten, unseren Kämpfen.» Nächster Anlass KulturAffoltern: Mittwoch, 6. Oktober, 20.15 Uhr im Kasino, Multivisionsshow von Corrado Filipponi: «Island – Wunder der Natur».


12

Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. September 2021

A4-Raser muss ins Gefängnis

FORUM

Freiheit und Verantwortung

Bezirksgericht Affoltern erhöht Strafe auf zwölf Monate Wegen massiver Geschwindigkeitsüberschreitungen muss ein 40-jähriger Portugiese zwölf Monate ins Gefängnis. Das Bezirksgericht Affoltern hat die von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafe erhöht. Der Bauarbeiter aus dem Kanton Luzern trat am 6. Juni 2020 vor 6 Uhr auf der A4 bei Knonau mächtig aufs Gaspedal: 182 km/h «netto» zeigte der Tacho an – dies bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Seine Raserfahrt setzte der Mann kurze Zeit

später in der Stadt Luzern Richtung Emmen fort. Dort wurde er in der 50erZone mit einer Geschwindigkeit von 97 km/h gemessen (auch hier nach Abzug der technisch bedingten Sicherheitsmarge von 6 km/h). Damit hat er – so die Standardformulierung der Anklagebehörde – «mehrfach vorsätzlich durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf genommen.» Den Gerichtstermin liess der Peugeot-Fahrer unentschuldigt platzen. Deshalb wurde er in Abwesenheit wegen mehrfacher vorsätzlicher und grober

Verletzung der Verkehrsregeln in Abwesenheit verurteilt – zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von zwölf Monaten. Damit blieb das Bezirksgericht Affoltern leicht über dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmass von elf Monaten. Im Weiteren werden dem Mann die Verfahrenskosten auferlegt. Von einem Landesverweis ist weder in der Anklageschrift noch im Gerichtsurteil die Rede, das im Amtsblatt des Kantons Zürich publiziert worden ist. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Raser hat zehn Tage Zeit für eine Berufung gegen das gerichtliche Verdikt. (-ter.)

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Erleichterte Quarantäne bei repetitivem Testen

Daniel Sommer, EVP, Affoltern

Der Regierungsrat hat die Anforderungen an die Schutzkonzepte von Schulen neu definiert. Der Schulbetrieb soll auch im Winterhalbjahr möglichst uneingeschränkt stattfinden. Dazu beitragen sollen Schutzkonzepte. Die Mindestanforderungen dazu hat der Regierungsrat neu in einer Verordnung festgehalten. Unter anderem können Schulen beim Auftreten von Infektionsfällen eine befristete Maskentragpflicht anordnen. Klassen, die an repetitiven Tests teilnehmen, werden im Kanton von der Klassenquarantäne befreit. In der Volksschule gilt in Innenräumen neu eine Maskentragpflicht für sämtliches Lehr- und Betreuungspersonen sowie fürs Schulpersonal. In den Schulen der Sekundarstufe II sind grundsätzlich alle Personen zum Tragen einer Maske verpflichtet. Wer über ein gültiges Covid-Zertifikat verfügt oder an wöchentlichen repetitiven Tests teilnimmt, kann von der Maskentragpflicht befreit werden. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 24. Januar 2022. (red.)

Zertifikatspflicht für Besucher Besuche in den Gesundheitsinstitutionen sollen in den nächsten Monaten weiterhin möglich bleiben. Um Patientinnen und Patienten in Spitälern sowie Bewohnende in Alters- und Pflegeheimen bestmöglich vor einer Covid-19Erkrankung zu schützen, erlässt der Regierungsrat eine Zertifikatspflicht für Besuchende über 16 Jahren. Mitarbeitende von Spitälern, Heimen und SpitexOrganisationen müssen sich regelmässig testen lassen oder ebenfalls über ein gültiges Zertifikat verfügen. Die entsprechende Verordnung gilt vorerst bis zum 24. Januar 2022. (red.)

Auch Kaminfeger brauchen Glücksbringer «Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd.» Tja. So kann man sich irren. Ob Kaiser Wilhelm II. seine Behauptung jemals zurückgenommen hat, wissen wir nicht. Aber bekannt ist, dass die Gattin von Carl Benz an einem warmen Augusttag 1888 heimlich eine Ausfahrt mit der Erfindung ihres Mannes machte und damit ungewollt den Untergang der Kutschen einläutete. Denn die Geschichte vom 180 km langen «Ausritt» mit ihren beiden Söhnen verbreitete sich wie ein Lauffeuer um die ganze Welt.

anzunehmen und sich anders auszurichten.

Davon wenig angetan waren Unternehmen und Arbeitnehmer, denen das neue Fortbewegungsmittel die Aussicht auf eine rosige Zukunft raubte. Wenn eine neue Technologie die Arbeitswelt grundsätzlich verändert, weckt das verständlicherweise Ängste und Abwehrhaltungen. Und die lassen sich auch nicht mit Trostpflästerlipolitik und schönen Reden nehmen. Wer betroffen ist, will reale Hilfen, keine Floskeln.

Dieser gebührt auch allen, die nun auf dem Weg zur Klimaneutralität in ihrer herkömmlichen beruflichen Existenz gefährdet sind. Aber Respekt genügt nicht. In einem so tiefgreifenden Strukturwandel sind die Branchenverbände ebenso gefordert wie der Staat. Wer ohne eigenes Verschulden vom Arbeitsmarkt vertrieben wird, sollte auf gezielte staatliche Unterstützung zählen dürfen.

Der dringende Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter führt nun erneut zu einem Wandel, der bestimmte Berufsgruppen treffen wird. So müssen sich zum Beispiel Kaminfegerinnen, Servicetechniker für Ölheizungen oder Automechanikerinnen mit der Frage befassen, wie sie sich beruflich neu orientieren können. Das ist unangenehm und lässt den Puls ansteigen. Senken kann ihn jedoch ein Blick in die Geschichte menschlicher Tätigkeiten. Denn schon viele Generationen vor uns schafften es, das Neue

Das sehe ich auch beim wechselvollen Weg meines Vaters als Landwirt: Von der Pferdekraft auf mechanische Bewirtschaftung umstellen, den Verlust des Viehbestandes durch Maul- und Klauenseuche verkraften, zur IP-Produktion übergehen oder im zunehmenden Bürokrieg überleben. Diese Fähigkeit, sich durch all die Jahrzehnte neuen Gegebenheiten anpassen zu können, verdient grössten Respekt.

Daher forderte ich mit anderen Kantonsräten in einem Postulat* den Regierungsrat auf, Angebote und Möglichkeiten aufzuzeigen. Der Regierungsrat hat sich nun bereit erklärt, sich dieser Thematik anzunehmen. Das ist erfreulich, denn so können Kaminfeger und andere Betroffene weiter auf eine glückliche berufliche Zukunft hoffen.

(*Postulat: 127/2021 – Unterstützungsmassnahmen für Berufsleute, welche durch die Dekarbonisierung in ihrer beruflichen Existenz bedroht sind)

QR-Code und ID sorgen für ein Stück Freiheit, «Anzeiger» vom 17. September. Die Schweiz und ihre Bevölkerung ist an sich freiheitsliebend. Zwangsmassnahmen sind verpönt, wie sich nun am Beispiel der Corona-Massnahmen zeigt. Diese Freiheit bei einer ansteckenden Krankheit zu gewährleisten, ist zugegeben eine besondere Herausforderung. Es wird in diesem Zusammenhang wieder einmal bewusst, dass Freiheit nur mit Verantwortung gelebt werden kann. Verantwortung heisst aber in diesem Fall nicht nur sich, sondern vor allem auch seiner Umgebung gerecht zu werden. Man kann sich und die wo auch immer nahestehenden Personen schützen, indem man sich impfen lässt. Es besteht die Freiheit das nicht zu tun, aus welchen Gründen auch immer. Ich bedaure nun, dass die 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen) zu einem staatlich verordneten Zwangsinstrument genutzt wird. Es ist vor allem auch inkonsequent. Dort wo es einfach ist, wird es vorgeschrieben, andernorts wie im öffentlichen Verkehr zum Beispiel oder auch in den Parlamenten verzich-

tet man darauf. Masken tragen genügt. Masken die von den gleichen Ämtern vor wenigen Monaten als nicht nützlich bezeichnet wurden. Widersprüche sind offensichtlich Teil einer Gesundheitspolitik, die sich aufgrund des Epidemien-Gesetzes nicht erklären lassen. Weder das Bundesamt für Gesundheit und ihr Chef mit seinen privaten Eskapaden schon gar nicht, sind geeignet, Krisen vernünftig zu bewältigen. Eine Task Force, fachlich ausgewiesen, aber ohne Führungskompetenz, kann den Mangel nicht kompensieren, im Gegenteil. Resultat des «Gewurstels» sind ernst zu nehmende Auswüchse und Proteste in der Bevölkerung. Der Ausgrenzung von Personen, die sich keinem Diktat beugen wollen, ist ebenso wie dem Zwang eine klare Absage zu erteilen. Es ist dafür mit der Forderung nach Verantwortung zu agieren. Das heisst, man könnte glaubwürdig, ohne staatlichen Zwang, die 3G-Regel den Betrieben und Einzelnen überlassen. Wer Freiheit beansprucht, muss aber auch bereit sein, dafür die Verantwortung zu übernehmen. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern

Geissen in Affoltern wieder ermöglicht

Wertvoller Platz für Natur und Begegnung im Zentrum von Affoltern. (Bild zvg.)

Im Minizoo in Affoltern ist etwas los, «Anzeiger» vom 17. September. Am Samstagmorgen durften wir bei den Geissen mitten in Affoltern ein Stück Kuchen geniessen und mit den engagierten Menschen sprechen, welche die Geissen in Affoltern wieder ermöglicht haben. Meine Kinder erfreuen sich immer wieder an den Tieren und strecken fleissig «Chrottepösche» durch den Zaun. Der nun wieder bewohnte und

belebte Platz schuf bereits wieder viele schöne Begegnungen mit Jung und Alt, so wertvoll für uns und die Stadt. Ich hoffe, die Spendenaktion war ein Erfolg und ermöglicht viele Monate lang Futter für die beliebten Geissen. Jetzt sind wir natürlich gespannt, welche Namen sich beim Wettbewerb durchgesetzt haben und freuen uns, bald die Steckbriefe lesen zu können! June Schraner, Affoltern

nur für kurze Zeit!

Apfelsaft ab Presse 1Liter

nur für kurze Zeit!

Jahrestiefpreis

Pilatus

1.40

Lager, helles Bier 50cl

+ Depot

Möhl

+ Depot

Quöllfrisch hell 6 x 50cl Dosen

2.40

GÜNSTIGER

1.45

10.80

statt 12.90

Henniez

Schützengarten

6 x 1.5Liter Pet

18 x 33cl Flaschen

8 x 33cl Flaschen

statt 13.60

Kleiner Feigling Das Original 20% Vol. 2cl

Kein Spirituosenverkauf an unter 18-jährige!

15.30

statt 6.90

Möhl Saft vom Fass Apfelwein trüb mit / ohne Alkohol

12.–

Preis

Swiss Beer Collection 24 x 50cl Dosen

19.20 statt 38.40

1.35

ÜBER

30% GÜNSTIGER

statt 18.–

Desire Lush & Zin

24 x 33cl Flaschen

24.–

statt 34.80

Berentzen

75cl

16% Vol. 70cl

Old Vine Tempranillo

12.90

statt 15.90

9.90 statt 11.90

Adliswil, Muri, Uitikon, Zürich-Gutstrasse 33x in der Deutschschweiz – Auch in Ihrer Nähe

Saurer Apfel

13.95

Quinta de Quercus

Averna

75cl

29% Vol. 70cl

Uclés

13.50

statt 15.90

17.80

Amaro Siciliano

18.90

Whitley Neill

Variedades Nobles de Castilla 75cl

Primitivo di Puglia 75cl

Feldschlösschen Original

Apóstata

Profundo

Lager hell

grün / rot

4.80

1/2

Appenzeller

Süssmost Obstsaft ab Presse 1.5Liter Pet

30%

Eichhof

statt 19.90

Handcrafted Dry Gin Rhubarb & Ginger

43% Vol. 70cl

33.90

Demuerte

Hendrick's

75cl

41.4% Vol. 70cl

Gold, Yecla

19.90

Die Spirituosen-Angebote sind unabhängig von der Gültigkeitsdauer dieses Inserates. Kein Spirituosenverkauf an unter 18-jährige!

ANZEIGE

statt 22.90

Weitere Angebote:

rio-getraenke.ch

Angebote gültig vom 29.09. bis 12.10.21

Gin

34.90

Ballantine's Finest Blended Scotch Whisky 40% Vol. 70cl

17.90


Gewerbe

Dienstag, 28. September 2021

Wunderland der Natur Zwei Big Bands

Corrado Filipponi bringt seine Multivisions-Show über Island in den Kasinosaal Affoltern. > Seite 17

Die «Apple’s Paradise Big Band» und die «Let’s Go Big Band» bieten doppelten Genuss. > Seite 20

13

Bronze gewonnen

Jacqueline Schneebeli holte an den Schweizer Meisterschaften die erste Medaille bei der Elite. > Seite 23

Gut durch die Krise gekommen Wirtschaftsprognose am Anlass des Ämtler Arbeitgeberverbands stimmt zuversichtlich Die Auswirkungen der Coronakrise und aus aktuellem Anlass die Immobilienkrise in China waren am Mittwochmittag Themen am Anlass «Wirtschaftsprognose» des Arbeitgeberverbands Bezirk Affoltern in Rifferswil. von Thomas sTöckli «Es ist wieder extrem viel los an den Weltmärkten», betonte Daniel Kalt zu Beginn seiner Ausführungen. Die Wirtschaftsprognose des UBS-Chefökonoms hat sich zum fixen Bestandteil im Jahresprogramm des Ämtler Arbeitgeberverbands entwickelt. Und das soll auch so bleiben. «Die Daten für 2022 und 2023 sind bereits fixiert», verriet Arbeitgeber-Präsident Thomas Naef, dann wieder wie üblich im Januar. Anhand der «Mobilitäts-Restriktions-Indizes» verschiedener Länder, also der Einschränkungen während der Pandemie, zeigte Kalt auf, dass der Einschnitt in der ersten Welle besonders drastisch und global weitgehend synchron ausfiel. Das spiegelte sich in einem kurzen Einbruch der Dienstleistungen und der Industrie – allerdings gefolgt von einem sehr schnellen Aufhol-Wachstum. Dieser «Sugar Rush» sei bereits durch, so Kalt. Gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP), also am Wert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb der Landesgrenzen produziert werden, sei die Schweiz relativ gut durch die Krise gekommen. 2,5 Prozent betrug der Rückgang der Wertschöpfung übers ganze letzte Jahr gesehen. Mittlerweile sei man schon fast wieder auf Vorjahres-Niveau, so Kalt weiter. Zum Vergleich: Grossbritannien musste 2020 einen Rückgang von rund zehn, die EU um sieben Prozent hinnehmen.

MARKTPL ATZ

UBS-Chefökonom Daniel Kalt (rechts) und Thomas Naef, neuer Präsident des Arbeitgeberverbands Bezirk Affoltern, am Anlass «Wirtschaftsprognose» im «Schwiizer Pöschtli» in Rifferswil. (Bild Thomas Stöckli) «Hervorragend unterwegs» Grundsätzlich sei die Schweiz wirtschaftlich hervorragend unterwegs, hielt der UBS-Chefökonom fest – auch mit Verweis auf die Verschuldung. So erfülle man als bald letztes Land auf dem Planeten das einst für die Euro-Teilnahme als massgeblich erklärte Maastrichter Kriterium, wonach der Schuldenstand eines Mitgliedstaates 60 Prozent des BIP nicht überschreiten dürfe. Die Pandemie hat die Schuldenproblematik der Staaten sogar noch akzentuiert. Von 20 Prozent mehr Schulden sprach Kalt, wobei 70 bis 80 Prozent dieser Erhöhungen von den Notenbanken mit frisch gedrucktem Geld finanziert worden seien. Während vor allem in den USA, aber auch in der EU die Pandemie auch die

Aqua Fit bietet viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstieg ins körperliche Training und damit zu mehr Lebensqualität. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauertraining und der Wassergym-

nastik wirksam bekämpft. Oder mit andern Worten: Man trainiert im Wasser Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit – und verbessert damit deutlich seine Kondition. Durch den Wasserdruck auf den Körper verbessert sich die Durchblutung, ausserdem wird Wasseransammlungen entgegengewirkt. Die Teilnehmenden verspüren nach dem Training keinen Muskelkater und kein unangenehmes Gefühl, verschwitzt zu sein. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder und Wirbelsäule geschont. Rundum ein perfektes Training für Leistungssportler, Schwangere, Übergewichtige, ältere Personen. In der Gruppe und mit Musik macht das Training viel mehr Spass. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kurse sind Krankenkassen anerkannt und starten am Dienstag, 26. Oktober. Kurs 1 findet jeweils dienstags, von 16.20 bis 17.05 Uhr statt, Kurs 2, wiederum von 17.05 bis 17.50 Uhr. Die beiden Kurse laufen bis 14. Dezember. Es gelten die 3G-Regeln. Margrit Frei, Kursleiterin Infos und Anmeldung bei Margrit Frei:

Kursleiterin Margrit Frei. (Bild zvg.)

so Kalt. Der Euro-Kurs dürfte um Fr. 1.10 bleiben.

Pendeldistanzen kaum noch relevant Gut gehalten haben sich in der Pandemie auch die Unternehmen – nicht zuletzt dank staatlicher Unterstützung. Um vier bis fünf Prozent seien die Gewinne in der Schweiz eingebrochen. Zum Vergleich: In der EU waren es rund 30, in Grossbritannien über 40 Prozent. Doch auch diese Einbrüche sollten nicht nachhaltig sein. «Den börsenkotierten Firmen geht es hervorragend», stellte Kalt klar, und deshalb sei die Entwicklung der Börse steil nach oben gerechtfertigt. Bei den Immobilien zeige sich derweil eine starke Nachfrage in der Peripherie. Dies weil in Zeiten von

Ein Neumitglied und ein Interessierter Rund 40 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber folgten auch diesmal den Ausführungen des UBS-Chefökonomen im «Schwiizer Pöschtli». Begrüsst wurden sie erstmals von Thomas Naef, der das Präsidium der Ämtler Arbeitgeber im Sommer von Dieter Greber übernommen hat. Als Neumitglied hiess Naef die Wolf (Schweiz) AG, Kälte- und Klima-, Lüftungs- sowie Heizungstechnik, und deren Geschäftsleiter Michael Sidler willkommen. Vorerst als Gast dabei war zudem Armin Rüttimann, CEO und Inhaber der Joker Personal AG mit Hauptsitz in Affoltern und 15 weiteren Standorten in der Schweiz.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Schonend fit werden und bleiben Am Dienstag, 26. Oktober, starten im Schwimmbad Schlossächer zwei neue Aqua-Fit-Kurse mit Margrit Frei. Es hat noch wenige Plätze.

Teuerung angetrieben hat, blieb die Schweiz von diesem Effekt weitgehend verschont. Gestiegen sind primär die Güterpreise, in den USA um rund neun Prozent. «Das hat vor allem mit den Lieferketten zu tun», erklärte Kalt. Sobald es zu Verknappungen komme, steigen auch die Preise. Dieser Effekt dürfte allerdings einmalig bleiben, das Preisniveau wird sich wieder einpendeln – wenn auch kaum auf VorkrisenNiveau. Was die Zinsen anbelangt, sei im Herbst und im Frühling ein Anstieg zu erwarten, in der Schweiz langsamer als in den USA. Wenn alles gut läuft, könnte die Schweiz um 2024/25 wieder bei null sein. So dürfte das Jahrzehnt im Negativzins-Umfeld voll werden. «Das hätte sich niemand vorstellen können»,

Homeoffice die Pendeldistanzen kaum noch ins Gewicht fallen. Die Kehrseite davon: Die Büro-Leerstände sind massiv gestiegen, von 2019 auf 2021 um 54 Prozent. Und wie gesagt ging der Referent auch noch auf die Immobilienkrise in China ein. Mit der Evergrande ist dort die grösste Immobilien-Entwicklerin in Schieflage geraten. Hinter dieser Krise steht ein Systemwechsel in China. Jede Woche «entstehe» im Land ein zusätzlicher Milliardär, während der Mittelstand immer mehr unter Druck gerate, erklärte Kalt. Mit dem Ziel «gemeinsamer Wohlstand» bekämpfe der Staat die enormen Ungleichheiten zwischen Stadt und Land, Arm und Reich mit Umverteilungs- und Regulierungsmassnahmen. Mit derselben Vehemenz werde China auch einen «Lehman-Moment» – in Anlehnung an die US-Investmentbank Lehman Brothers, deren Insolvenz 2008 eine globalen Finanzkrise nach sich zog – und damit den wirtschaftlichen Supergau verhindern. Auf längere Sicht müsse man sich deshalb keine Sorgen machen.

margrit.frei@bluewin.ch.

Coiffeur-Salon und Schulungsraum Tag der offenen Tür beim Coiffeur «Volere» Der Coiffeur-Salon «Volere» hat sich am Bezirkshauptort etabliert. Hier werden seit einem Jahr Damen und Herren in allen Sparten der CoiffeurZunft bedient. Der Salon an der Mühlebergstrasse bietet jeglichen Komfort und lässt weder für den gepflegten Herrn als auch für die anspruchsvolle Dame in Sachen Haar und Kosmetik Wünsche offen. Wer die hellen und freundlichen Räume mit den topaktuellen Einrichtungen besucht, erkennt sofort: Hier leisten Hair-Stylisten im wahrsten Sinne Kopfarbeit. Die Palette der Dienstleistungen und Produkte ist vielfältig: Frisuren und Haarschnitte für Damen, Herren und Kinder sowie selbstverständlich sämtliche Spezialitäten wie Kolorationen, Kuren und Kosmetik, bis hin zu Nassrasuren und Bartpflege für Herren. Filialleiter Alain Wyder legt zudem grossen Wert auf die Verwendung von biologischen Produkten sowie auf die Benutzung ausgesuchter Artikel zur Behandlung von Kopfhautproblemen.

Geschäftsführer Alain Wyder in seiner Wohlfühloase an der Mühlebergstrasse 2. (Bild zvg.)

Für die fachgemässe Anwendung dieser Produkte dient der Coiffeur-Salon «Volere» auch als Schulungs-Zentrum für Kunden. Das Team freut sich, seine Kunden im Salon willkommen zu heissen und sichert eine kompetente und qualifizierte Behandlung für Haar und Haut zu. Um der Kundschaft einen noch flexibleren Service zu gewährleisten, werden ab sofort zusätzliche Mitarbei-

tende gesucht. Das einjährige Jubiläum möchte der Salon «Volere» mit einem Tag der offenen Tür gebührend feiern. Der Apéro findet am Samstag, 2. Oktober, ab 13 Uhr im Salon an der Mühlebergstrasse 2 in Affoltern statt. Volere GmbH Volere GmbH, Mühlebergstrasse 2, Affoltern. Infos: www.volere.ch oder Telefon 044 761 00 64.


160 Jahre LANDI Albis

Wir feiern mit Ihnen

Zusammen mit unserer Kundschaft – mit Gross und Klein – feiern wir am 1. und 2. Oktober 2021 unser 160-Jahre-Jubiläum. Kommen Sie in einer unserer Verkaufsstellen vorbei und würfeln Sie den Rabatt auf Ihren Einkauf. Bis zu zwölf Prozent sind mit etwas Glück möglich. Für die Kinder gibt es einen Wettbewerb um die schönste Holzkuh.

160 Jahre – aber keineswegs müde

Das 19. Jahrhundert war für die Bauern keine rosige Zeit. Der Existenzkampf war gross, das Selbstbewusstsein klein. Die Gründung einer Genossenschaft als Selbsthilfeunternehmen war eine Pionierleistung. Das Ziel bestand darin, die gemeinsame Vermarktung zu fördern, die Versorgung von Produktionsmitteln zu sichern und Weiterbildungen anzubieten. Das war am 19. Dezember 1861. In den folgenden 160 Jahren hat sich viel verändert, nicht aber der genossenschaftliche Gedanke. Die LANDI Albis setzt sich nach wie vor für die Anliegen der Kundschaft und der produzierenden Landwirtschaft ein. Mit über 180 Mitarbeitenden ist die LANDI Albis ein regional wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb geworden. In den vergangenen Jahren erfolgten zahlreiche Fusionen, der Ausbau von Volg Läden, Tankstellen und der Bäckerei. Zum heutigen Unternehmen gehören das Agrocenter mit Getreidesammelstelle in Mettmenstetten sowie die Getreidesammelstelle in Birmensdorf, elf Volg Läden und ein Prima Laden in Uerzlikon, die Bäckerei «Albis Beck» in Mettmenstetten, drei Albis Beck Cafés, ein Landi Laden in Adliswil, sechs Tankstellen und zehn Immobilien mit Geschäfts- oder Mietobjekten. Auf all das Erreichte sind wir stolz. Wir danken den Mitarbeitenden und unserer Kundschaft von Herzen. Sie haben mit Ihrem Engagement mitgeholfen, unsere LANDI zur heutigen Erfolgsgeschichte zu machen. Wir freuen uns, mit Ihnen die zukünftigen Anforderungen gemeinsam anzugehen.

Holen Sie sich am 1. und 2. Oktober in unseren Filialen Ihren Rabatt ab! Für Sie täglich im Einsatz

Unsere professionellen und wertvollen Mitarbeitenden stehen in den verschiedenen Bereichen für Sie im Einsatz. Stellvertretend für die weiteren 180 kommen einige persönlich zu Wort: Ana Mrgan Bereichsleiterin Albis Beck-Cafés, Zürich-Frankental

Sonja Meissner

Bis

12%

Rabatt

Stv. Filialleiterin, Volg Hedingen

«Seit acht Jahren arbeite ich in der Bäckereibranche. Ursprünglich habe ich Detailhandelsfachfrau gelernt. Seit ‹Albis Beck› das Café übernommen hat, bin ich als Bereichs- und Filialleiterin engagiert. Ich stehe gerne an der Front und liebe die vielfältige Herausforderung. Das ist der richtige Beruf für mich. Je nachdem, wo es Hände braucht, richte ich Gipfeli, helfe in der Backstube, sitze am Computer, verkaufe Brot oder serviere im Café. Wir haben eine bunt gemischte Kundschaft und das gefällt mir sehr. Am wichtigsten ist für mich, dass alle Gäste zufrieden und glücklich sind. Die Freundlichkeit ist das A und O. Zurzeit absolviere ich zusätzlich eine Weiterbildung zur Detailhandelsspezialistin.»

«Seit zehn Jahren bin ich bei der Landi Albis tätig. Schon meine Lehre als Detailhandelsfachfrau habe ich hier in verschiedenen Läden absolviert. An meinem Job gefällt mir die familiäre Atmosphäre, der Kundenkontakt und die Nähe zu den Menschen. Wir haben eine grosse Stammkundschaft, das ist schön. Viele kenne ich mit Namen. Eine besondere Herausforderung ist für mich die Ausbildung der Lernenden, wo es darum geht, die Brücke zu schlagen zwischen Schule und Arbeitswelt. Frisch und freundlich, dieses Motto liegt mir am Herzen. Daher lege ich grossen Wert auf die täglich frischen Produkte in unserem Laden, was uns zufriedene Kunden bringt. Ab November übernehme ich in Zwillikon die Ladenleitung. Darauf freue ich mich sehr.»

Markus Huber

Andy Bühler

«Ich bin gelernter Bäcker/Konditor und arbeite seit einem halben Jahr hier. Als Leiter der Bäckerei bin ich vorwiegend für die Administration und strategische Themen zuständig, springe aber als Joker überall ein, wo Not am Mann ist. Wir sind während 20 Stunden pro Tag am Produzieren von Brot und Backwaren. Es ist also immer viel los. Das macht meinen Job sehr spannend. Besonders herausfordernd ist in der aktuellen Coronasituation die Personalplanung, denn in einer Nachtschicht kann das Pensum einer fehlenden Arbeitskraft kaum aufgeholt werden. Besonders wichtig ist für mich die Qualität, die wir in der letzten Zeit steigern konnten. Und das Schöne an meinem Beruf ist, dass sich in der Backstube der Kreis vom Korn zum Brot schliesst.»

«Meine Lehre habe ich als Baumschulist und Landschaftsgärtner gemacht. Mein Job bei der Landi Albis begann mit der Eröffnung des neuen LANDI Ladens im Oktober 2020. Der Start war spannend und eine Herausforderung. Alles war neu, wir hatten die Gelegenheit, alles neu einzuräumen. Mir gefällt meine Arbeit sehr. Ich habe viel eigenen Gestaltungsfreiraum, meine Aufgaben sind sehr vielseitig, und wir pflegen eine gute Zusammenarbeit im Team. Wir möchten die Kundschaft begeistern und zum Wiederkommen gewinnen. Mit einer ansprechenden Gestaltung des Ladens, mit fachkundiger Beratung und mit unserer LANDI-Freundlichkeit zählen wir auf viele Neu- und Stammkunden. Zufriedene Kunden helfen mir, einen schöneren Feierabend zu haben!»

Produktionsleitung «Albis Beck», Mettmenstetten

Claudia Küng

Gartenbereich, Landi Adliswil

Andi Badertscher

Bereich Agrola, Mettmenstetten

Technischer Hauswart Immobilien, Mettmenstetten

«Ich bin seit über sechs Jahren in der LANDI Albis zuständig für den Bereich Energie und nehme Bestellungen von Heizöl, Diesel und Pellets telefonisch sowie elektronisch entgegen. Ebenso erstelle ich Lieferscheine sowie Kundenrechnungen und buche Wareneingangsrechnungen ein. Auch bin ich verantwortlich für unsere sechs Tankstellen. In meinen Bereich gehören auch die neuen Energien (Solaranlagen, Stromhandel). Schon in meiner Lehre bei einer Gemeindeverwaltung habe ich gelernt, wie wichtig Genauigkeit, aber auch Freundlichkeit und Dienstleistung sind. Ich versuche, auf Wünsche der Kunden einzugehen. Da ich nahe an der Kundschaft bin, erfahre ich manchmal auch Lebensgeschichten am Telefon. Daher ist mein Job sehr spannend und kurzweilig. Das macht mir grosse Freude».

«Wenn es in unseren Läden, Liegenschaften oder Mietwohnungen etwas zu reparieren oder zu klären gibt, bin ich die erste Ansprechperson. Ich bin unterwegs im ganzen Säuliamt und pflege durch meine Aufgaben viele Kontakte zu den Mitarbeitenden in den Geschäften, zu Mietern und Handwerkern. Das macht meinen Job sehr abwechslungsreich, und ich schätze den guten Teamgeist im Umgang miteinander. Herausfordernd ist ab und zu, wenn eine Maschine defekt ist. Dann freut es mich jeweils besonders, wenn ich diese mit wenig Aufwand reparieren kann. Ursprünglich war ich Gärtner, rutschte in die Hauswartung und absolvierte die Ausbildung zum Hauswart. Mein wichtigstes Hobby ist seit vielen Jahren das Inlinehockey, und im Unihockey engagiere ich mich als Trainer. »

Jan Burkhard

Ari Hereqi

«Ich bin in Mettmenstetten aufgewachsen und habe Landmaschinen-Mechaniker gelernt sowie die Handelsschule abgeschlossen. Seit viereinhalb Jahren arbeite ich hier in der Getreideannahme, im Büro und berate auch Landwirte, wenn sie Saatgut oder Dünger bestellen. Das ist herausfordernd, denn jeder Betrieb ist anders. Was hier gut ist, passt dort vielleicht gar nicht. Seit August absolviere ich neben dem Teilzeitjob zusätzlich die Ausbildung zum Landwirt. Dadurch bin ich noch näher an der Scholle und dem Stall. Bei meiner Arbeit gibt häufig das Wetter den Takt an. Manchmal läuft extrem viel, manchmal ist es ruhig. Die Abwechslung gefällt mir, und unser Team ist echt toll.»

«Vor vielen Jahren habe ich in der Landi meine KV-Lehre absolviert. Bis heute bin ich hier geblieben und liebe meine Arbeit, die ich sehr flexibel einteilen kann. Die Atmosphäre im Büro ist frisch und lebendig, wir sind in Bewegung und offen für Neues. Als Buchhalterin arbeite ich im Hintergrund, doch ich kenne alle Bereiche der Landi Albis sehr gut. Vieles geht über meinen Tisch. Für mich ist es ein Highlight, wenn die Zahlen stimmen. Daher bin ich jeweils gespannt auf die Monatsabschlüsse und kann so die Entwicklungen mitverfolgen. Ich wohne in Mettmenstetten und schätze den kurzen Arbeitsweg. Als Mutter von vier Kindern geniesse ich die Stunden am Arbeitsplatz als meine ganz persönliche Zeit. Mit meinen Kindern pflege ich ein Hobby: das gemeinsame Kochen.»

Allrounder Agrar, Mettmenstetten

Buchhaltung, Mettmenstetten


Veranstaltungen

Dienstag, 28. September 2021

15

Faszination für Vergänglichkeit Sonja Riemer zeigt ihre Werke in Kemptthal In der Ausstellung «Stories» zeigt die Künstlerin Sonja Riemer aus Wettswil vom 1. bis 10. Oktober die ganze Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens.

Nach der Krise ist vor der Krise. Simon Chen bringt sich in Stellung. (Bild zvg.)

«Ausserordentliche Lage» in Hedingen

Kabarettist Simon Chen präsentiert sein neues Programm Am Freitag, 1. Oktober, befasst sich Kabarettist Simon Chen in seinem neusten Bühnenprogramm mit dem bekannten Begriff «Ausserordentliche Lage». Hier geht es nicht um die Corona-Pandemie, sondern um die Klimaerwärmung. Dabei spielt sich aber alles ziemlich ähnlich ab. Das Stück ist eine humorvolle Kritik an allen Beteiligten, von der Regierung, über Experten, Wirtschaft, Gegner und Kirche, sogar an denen, die alles brav mitmachen. In die-

sem Programm wird nach vorne geschaut. Denn es ist ohnehin nichts mehr, wie es vorher war. Aber nach der Krise ist vor der Krise. Wenn die Temperaturen steigen, aber die Bereitschaft zum Umdenken nicht, wenn Politiker heisse Luft ausstossen, ohne sie zu kompensieren, dann gibt es nur noch eins: Klare Führung statt Demokratie, Pressekonferenz statt Parlament. Werden der Bundesrat und sein CO2-Delegierter es schaffen, den Klimakollaps aufzuhalten? Sind Menschen überhaupt imstande, menschengemachte Probleme zu lösen?

In diesem Stück – hochaktuell, schon Jahre im Voraus! – geht es um nicht weniger als die Rettung der Welt. Das Publikum kann selbst entscheiden, welche von Chens Rollen dabei die beste Figur macht. Massgebend ist, was hinten rauskommt. Stefan Blaser, Gemeindeverein Hedingen Freitag, 1. Oktober, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen. Türöffnung um 19.45 Uhr. Platzreservierung: www.gemeindevereinhedingen.ch. Eintritt frei, Kollekte. Zertifikatspflicht. Auswärtige Besucher benützen den Parkplatz beim Lindenkreisel.

Sonja Riemer experimentiert malerisch mit Acryl, Öl, Kupfer und Eisen auf Leinwand und modelliert Objekte mit Ton, Gips und Draht unter Einbeziehung verschiedener anderer Materialien, um ihre Geschichten ohne Worte zu erzählen und dem Betrachter Gefühle zu vermitteln. Dabei ist eine tiefgreifende Faszination für Vergänglichkeit, Verwitterung und Verwandlung in allen Werken sichtbar. Die Ölgemälde beschäftigen sich mit dem menschlichen Körper, Farben, Licht und Schatten. Im Gegensatz dazu inspirieren die Einsamkeit, Ruhe und Bewegung der Natur die Landschaftsbilder. Dadurch entstehen sphärischen Landschaften, in denen der Mensch oft nur eine Nebenrolle spielt. Durch den Einsatz von Rost und Patina wird die Veränderung und Vergänglichkeit sichtbar. Die Skulpturen und Plastiken konzentrieren sich auf die menschliche Darstellung, spielen mit dem Verhüllen und gleichzeitigen Einrahmen von Köpfen und Körpern sowie einer neuen Interpretation von Schönheit, wobei auch immer wieder aktuelle Themen aufgegriffen werden.

Auszeichnungen gewonnen Die Arbeiten der Künstlerin wurden unter anderem ausgezeichnet mit dem «Kitz Art Award» für Skulpturen sowie dem «Palm Art Award Certificate of Excellence» für Malerei und waren bereits

Die Künstlerin Sonja Riemer stellt in Kemptthal aus. (Bild zvg.) in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, Spanien und Österreich zu sehen. Nach Jahrzehnten des autodidaktischen künstlerischen Arbeitens studiert Sonja Riemer aktuell im Abschlussjahr Bildende Kunst an der Schule für Kunst und Design in Zürich. Seit 2015 lebt sie in Wettswil, wo sich auch ihr Atelier befindet. Kunstraum Valley Art Vernissage am 1. Oktober ab 17 Uhr im Kunstraum Valley Art, Kemptpark 12, Kemptthal. Infos: www.sonjariemer.com

Ämtler Bibliotheken im Oktober Die Herbstferien dauern im ganzen Bezirk von Montag, 11. Oktober, bis Samstag, 23. Oktober. Bei Bibliotheksbesuchen und Veranstaltungen gilt für alle Personen ab 16 Jahren die Zertifikatspflicht.

Bibliothek Aeugst Samstag, 2. Oktober, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee: Bei einer Tasse Tee oder Kaffee darf in den neu eingekauften spannenden und romantischen Romanen geschmökert werden. Mittwoch, 6. Oktober, 15 bis zirka 15.20 Uhr: Kamishibai. Geschichte aus dem Koffer. Amy Charles erzählt Kindern ab 3 Jahren eine spannende Geschichte. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 5. Oktober, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 9 bis 36 Monaten. Mittwoch, 6. Oktober, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Samstag, 16. Oktober, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 18. Oktober, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mittwoch, 20. Oktober, 17 bis 18.30

Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Donnerstag, 21. Oktober, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff. Mittwoch, 27. Oktober, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Liebe im Ernstfall» von Daniela Krien diskutiert. Samstag, 30. Oktober, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Herbstferien gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 6. Oktober, 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Samstag, 9. Oktober, 9.30 Uhr: Gschichte-Zyt. Für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Für aktuelle Informationen kann die Website www.bibliotheken-zh.ch/ bonstetten konsultiert werden.

Bibliothek Hausen Ab dem 1. Oktober gelten wieder die Winteröffnungszeiten, das heisst, die Bibliothek ist zusätzlich am Mittwoch von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 6. Oktober, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern (oder Grosseltern) mit Kindern von 9 bis 36 Monaten. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Bis Donnerstag, 21. Oktober: Medienflohmarkt in der Bibliothek.

Freitag, 29. Oktober, 20 Uhr: Lesung mit Christine Brand. Die Schweizer Autorin liest aus ihrem neusten Krimi «Der Bruder» und erzählt von ihrer Arbeit. Anmeldung erforderlich via E-Mail bibliothek@hedingen.ch oder Tel. 044 761 61 33.

Bibliothek Kappel Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 27. Oktober, 15 Uhr: Gschichtä-Ziit im Pfarreisaal.

Bibliothek Maschwanden Während der Herbstferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Gemeinde Maschwanden unter www.maschwanden.ch zu finden.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 6. Oktober, 15 bis 16 Uhr: Zyt für Gschichte. Im Singsaal neben der Bibliothek. Spielgruppenleiterinnen vom Wöschli erzählen Geschichten für die Kleinen. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und am Freitag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die digitale Bibliothek kann jederzeit genutzt werden. Für aktuelle Informationen kann die Webseite www.bibliothek-mettmenstetten.ch konsultiert werden.

Bibliothek Obfelden Mittwoch, 27. Oktober, 19.30 Uhr: 4. Lesekreis. Diskutiert wird über das

Buch «Bella mia» von Donatella di Pietrantonio. Während der Herbstferien ist die Bibliothek am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Bibliothek Ottenbach Während den Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Dienstag, 26. Oktober, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff. Mittwoch, 27. Oktober, 14.30 bis 15 Uhr: Kamishibai-Koffertheater. Donnerstag, 28. Oktober, 19.30 Uhr: Informationsveranstaltung «Sprachförderung von Anfang an». Anmeldung erwünscht. Jeden Donnerstag, 15 bis 17 Uhr: Chrabbelgruppe.

Bibliothek Rifferswil Samstag, 2. Oktober, 14 bis 17 Uhr: Spielnachmittag. Es darf in der Bibliothek nach Lust und Laune gespielt werden; eigene Spiele mitbringen oder jene der Bibliothek benutzen. Alle sind willkommen. Zertifikatspflicht ab 16 Jahren. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr und am Dienstag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Es werden keine Rückrufe verschickt.

Bibliothek Stallikon Mittwoch, 6. Oktober, 15.30 bis 18 Uhr: Herbstbasteln in der Bibliothek. In diesem Jahr werden Herbstbilder mit getrockneten Blättern gebastelt. Bitte dafür getrocknete Blätter mitbringen. Sonstiges Material wie Papier und Buntstifte werden zur Verfügung gestellt. Eingeladen sind Kinder ab Kindergarten (diese in Begleitung) und

alle Kinder, die gerne basteln. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils vom Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwoch, 27. Oktober, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart. Für Kleinkinder zwischen ca. 1 bis 3.5 Jahren. Die Leseanimatorin Marlies Mertl führt die Kleinen mittels Krabbel-, Finger- und Wortspielen in die Welt der Versli, Reime und Geschichten ein. Freitag, 29. Oktober, 16 bis 18.30 Uhr: Spiele- und Gamenachmittag. Es kann in der Bibliothek gespielt werden. Neben Brettspielen gibt es eine Nintendo Switch und den Kuti (Spielkonsole mit Quizspielen und weiteren Games). Auch eigene Nintendo Switch oder Tabletts dürfen zum Gamen mitgebracht werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bibliothek Wettswil Sonntag, 3. Oktober, 10 bis 14 Uhr: Bücher, Brunch und Trüffel. Brunch für die ganze Familie mit anschliessendem Talk zum Thema Trüffel, mit dem Wettswiler Lothar Zeissler und dem Moderator Salar Baharampoori. Anmeldung erforderlich. Mittwoch, 6. Oktober, 12.15 bis 16 Uhr: Büchereinkauf mit Jugendlichen ab der 4. Klasse. Treffpunkt Bibliothek, Anmeldung erforderlich. Mittwoch, 27. Oktober, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 27. Oktober, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Samstag, 30. Oktober, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Samstag, 30. Oktober, 10 bis 12 Uhr: Basteln für Halloween für Kinder ab der 1. Klasse. Irene Scheurer, Regionalbibliothek Affoltern


Gesund in den Winter mit Aqua-Fit

Lu Jong -und Hatha Yoga in Hausen Diana Bernarda kontakt@diana-bernarda.ch

Unser Team braucht Verstärkung

Antje Ahnert info@yogantje.ch

Wir suchen Mitarbeiterin Verkauf 80 – 100% Pensum Wir sind ein erfolgreiches mittelgrosses, dynamisches Produktionsunternehmen im Bereich der Blechverarbeitung und Baugruppenfertigung. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen initiativen

Technischen Verkaufsberater (ca. 20% Aussendienst / 80% Innendienst)

Ihre neue Herausforderung: • Telefonischer, schriftlicher und persönlicher Kundenkontakt • Offertwesen und Auftragsabwicklung • Kundenbetreuung, Kundenakquisition und Weiterentwicklung unseres Kundennetzwerkes • Technische Beratung unserer Kunden Sie bringen mit: • Technische Grundbildung, vorzugsweise in der modernen Blechbearbeitung oder Metallbau • Kaufmännische Zusatzausbildung oder kaufmännische Erfahrung • Strukturierte Arbeitsweise und Entscheidungssicherheit • Sympathische Ausstrahlung – Idealalter 30 bis 45 Jahre Wir bieten Ihnen: • Verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit • Angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten Team • Leistungsgerechte Entlöhnung Fühlen Sie sich angesprochen? Wenn Sie bereits Erfahrung in ähnlicher Stellung mitbringen, bitten wir Sie, Ihre Bewerbungsunterlagen per Post oder per E-Mail an Herrn Manuel Dubler zuzustellen:

Aqua-Fit-Kurs im Schulschwimmbad Schlossächer in Obfelden Start: Dienstag, 26. Oktober 2021 – Dienstag, 14. Dezember 2021 Kurs 1: 16.20 Uhr, Kurs 2: 17.05 Uhr

Wir suchen per sofort für unsere Metzgerei in Hausen am Albis/Obfelden eine kompetente Mitarbeiterin

Kurse sind Krankenkassen anerkannt. Es hat noch wenige Plätze.

• Sie sind aufgeschlossen, haben Freude am Beruf und lieben es im Verkauf zu arbeiten • Sie sind pünktlich und zuverlässig, arbeiten gerne im Team und übernehmen gerne Verantwortung • Sie haben eine abgeschlossene Berufslehre oder haben Fachkenntnisse im Verkauf (Metzgerei wäre von Vorteil, wir lernen Sie auch gerne an)

Info, Anmeldung margrit.frei@bluewin.ch

Ihre Arbeitsbereiche sind: • Engagierte und motivierte Mitarbeit im Verkaufsteam • Vorbereitung unserer hausgemachten Spezialitäten • Präsentation unseres Verkaufsbuffets • Richten und Bereitstellen der Bestellungen • Tägliche allgemeine Arbeiten Wir bieten Ihnen: • 4½-Tage-Woche in einem kleinen tollen, selbstständigen Team • Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen • Zeitgemässes Salär • Ev. auch Job sharing möglich Sie fühlen sich angesprochen, dann rufen Sie uns an. Wir freuen uns Sie kennen zu lernen. Herr Hansheiri Weiss gibt Ihnen gerne Auskunft. E-Mail: info@weiss-metzgerei.ch oder Tel. 079 425 68 26

Manuel Dubler, Borschberg + Käser AG, Friedgrabenstrasse 7, 8907 Wettswil Telefon 044 701 81 61, manuel.dubler@bundk.ch www.bundk.ch

GERBER FONDUE

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

div. Sorten, z.B. L’Original, – 800 g

Montag, 27.9. bis Samstag, 2.10.21

–40%

11.95 statt 15.95

10.90 statt 13.45

17.90

CAILLER SCHOKOLADE

statt 30.20

div. Sorten, z.B. assortiert, 5 x 100 g

–23%

5.95 statt 7.80

MAÎTRE PÂTISSIER SUISSE div. Sorten, z.B. Palmiers, 2 x 250 g

–23%

10.60

–27%

8.40

div. Sorten, z.B. c.m. plus original, 2 x 600 g

statt 11.55

KAMBLY APÉRO div. Sorten, z.B. Goldfish, 3 x 100 g

–21% statt 13.80

VOLG ICE TEA LEMON 6 x 1,5 l

statt 4.30

Dose, 6 x 50 cl

div. Sorten, z.B. Vanille, 150 g

KNORR SUPPEN div. Sorten, z.B. Buchstaben, 2 x 71 g

statt 14.10

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

NESTLÉ LC1

statt 4.80

statt 12.50

Nuit d’Amour, Schweiz, 75 cl, 2019

statt 1.25

3.60

– 33%

DÔLE AOC VALAIS

USZIT LAGERBIER

–.95

–25%

–20%

9.90

10.80

statt 9.–

statt 5.95

3.90

–24%

FAMILIA MÜESLI

5.70

– 32%

Schweiz, per kg

statt 13.90

– 36%

– 34% RAMATI-TOMATEN

TEMPO WC-PAPIER div. Sorten, z.B. Classic weiss, 3-lagig, 32 Rollen

8.90 statt

NESCAFÉ

COCA-COLA

7.20 statt

GRANDE SINFONIA APPASSIMENTO

3 x 200 g

6 x 450 ml

10.50

8.70

div. Sorten, z.B. Gold de luxe, 200 g

Puglia IGP, Italien, 75 cl, 2019

2.90

UVA ITALIA Italien, per kg

– 30%

2.45 statt 3.55

SUTTERO POULETBRÜSTLI per 100 g

–20%

4.50

9.40

statt 5.65

COLGATE ZAHNPASTA

div. Sorten, z.B. Zahnpasta Total Original, 3 x 100 ml

BUITONI PIZZA FORNO DI PIETRA Diavola, 340 g

–20%

9.80

statt 12.30

MÖVENPICK CLASSICS div. Sorten, z.B. Vanilla Dream, 900 ml

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

MADELEINES DE COMMERCY

25%

12.60 statt 14.90

7.90 statt 9.90

BIOTTA FRUCHTODER GEMÜSESÄFTE

3.35 statt

RIVELLA

FELIX

12.90 statt

WC FRISCH

div. Sorten, z.B. Vita 7, 50 cl

div. Sorten, z.B. Häppchen in Gelee, Box, 24 x 100 g

3.95

23.10

div. Sorten, z.B. rot, 0,5 l

div. Sorten, z.B. Kraft-Aktiv Blütenfrische, 3 x 50 g

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

1.35 statt 1.60

8.40 statt 12.60


Veranstaltungen

Dienstag, 28. September 2021

17

Hagios-Liederabend

Zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen Am Samstag, 2. Oktober, findet im Kloster Kappel das beliebte Mitsing-Konzertprojekt statt.

Corrado Filipponi hat für diese Reportage erstmals eine Flugdrohne eingesetzt. (Bilder Corrado Filipponi)

Im Wunderland der Natur

Multivisions-Show über Island von Corrado Filipponi KulturAffoltern lädt am Mittwoch, 6. Oktober, um 20.15 Uhr alle Naturverbundenen und Fernwehgeplagten zu einer IslandReportage von Corrado Filipponi im Kasino in Affoltern ein. Seit Beginn der Pandemie sind die Reisemöglichkeiten stark eingeschränkt. Viele Ferienpläne wurden durchkreuzt und Buchungen mussten storniert werden. Nun haben Reisefreudige und Naturliebhaber die Gelegenheit, sich CO2-neutral und ohne langwierige Zollformalitäten nach Island mitnehmen zu lassen. Der bekannte Winterthurer Fotograf und Globetrotter Corrado Filipponi

verbrachte mehr als sechs Monate auf der faszinierenden Vulkaninsel und zeigt das Wunderland der Natur in seiner aufwendigen Reportage, wie es noch kaum jemand gesehen hat. Corrado Filipponi reiste unabhängig und stets dem Wetter nach durch die von viel freier Natur geprägten Insel. Er erkundete das Hochland per Geländewagen mit verschiedenen Durchquerungen, die durch Flussfurten und vulkanischen Untergrund in abgelegene Landstriche führten. Zudem sah er sich das Land während einer Woche aus der Vogelperspektive an. Der Liechtensteiner Helikopterpilot Matthias Vogt führte ihn an unterschiedliche Traumplätze, wo fantastische Luftaufnahmen entstan-

den sind. Wie immer in seinen Dokumentationen lässt Corrado Filipponi auch Begegnungen vor Ort einfliessen. Er traf sowohl die isländischen Fussballhelden, wie auch die Schlammfussballer in Isafjördur beim Myrabolti. Im Herbst war er während drei Tagen beim Schafabzug vom Abtrieb bis zum Zuordnen von über 6000 Schafen dabei, besuchte eine Pferdefarm im Norden Islands und war Gast beim Gemüsebauer Palle, der mit seinen Treibhäusern dank geothermischer Bodenwärme einen Grossteil des Landes mit Gemüse versorgt. Natürlich fehlen auch all die bekannten Highlights Islands entlang der Ringstrasse nicht: Spektakuläre Wasserfälle, der Geysir, Gletscherlagunen, die Westfjords, unzählige putzige Papageitaucher sowie die geothermisch aktive Gegend um den Myvatn herum. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf spektakuläre Bilder freuen. Wegen der unerwarteten Verzögerungen der Aula-Sanierung findet der Anlass nicht wie im gedruckten Halbjahres-Programm angekündigt am Samstag im Schulhaus Ennetgraben, sondern am Mittwoch im Kasino Affoltern statt. Irene Scheurer, KulturAffoltern Mittwoch, 6. Oktober, 20.15 Uhr: «Island -

Aufgrund der grossen Resonanz in den vergangenen Jahren findet ein weiteres Mal in der Klosterkirche Kappel das Mitsing-Konzertprojekt Hagios mit Helge Burggrabe (Leitung, Flöten) und David Plüss (Klavier) statt. Dieser Abend reicht von kontemplativer Stille, fantasievoller Instrumentalmusik bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit vielen anderen Menschen die Kirche in einen grossen Klangraum zu verwandeln. Gesungen werden schnell zu erlernende geistliche Kanons und Gesänge aus dem neuen Hagios-Zyklus, ergänzt von Liedern aus der Tradition von Taizé. Auch die Neuvertonung des täglichen Gebetes von Niklaus von Flüe ist dabei. Helge Burggrabe verfolgt mit dem Projekt «Hagios – Gesungenes Gebet» die Idee, dass jeder Mensch singen kann: «Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen» (Yehudi Menuhin). In diesem Sinne steht nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang im Mittelpunkt: Jede und jeder ist herzlich willkommen, es gibt an diesem Abend keine falschen Töne!

Hagios-Liederabend, Samstag, 2. Oktober, 20 bis 22 Uhr, Klosterkirche Kappel. (Einlass ab 19 Uhr). Eintritt frei, Kollekte. Keine Anmeldung nötig, Zertifikatspflicht. Die Kirche ist ungeheizt, bitte entsprechende Kleidung mitnehmen. Weitere Infos auf www.klosterkappel.ch

Kloster Kappel

oder per Telefon 044 764 88 30.

Wenn es hapert mit der Konzentration Am Donnerstag, 7. Oktober, von 9.30 bis 11 Uhr, erfahren interessierte Eltern und Erziehungsberechtigte in einem Online-Vortrag, wie sie den Kindern helfen können, sich besser zu konzentrieren. Die diplomierte Lerntherapeutin Elisabeth Aliberti erklärt mit konkreten Tipps, wie das Kind unterstützt werden kann. Der Vortrag richtet sich an Eltern von Schulkindern und Jugendlichen, die Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, sehr lange brauchen, um ihre Aufgaben zu erledigen oder viele Flüchtigkeitsfehler machen. Im Vortrag werden Arbeitstechniken für das selbstständige Arbeiten eingeübt und die Motivation und das Selbstvertrauen gestärkt. Für diesen Onlinevortrag ist ein PC, Handy oder Tablet mit Mikrofon und Kamera notwendig. Die Teilnahme kostet 40 Franken für Mitglieder und 45 Franken für Nichtmitglieder.

Wie gelingt es, dass die Gedanken weniger häufig abschweifen? (Bild zvg.) Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot:

Wunderland der Natur». Multivisions-Show mit Corrado Filipponi. Kasinosaal, Marktplatz, Affoltern.

Am Hagios-Liederabend singen die Teilnehmenden gemeinsam. (Bild zvg.)

Familienzentrum Bezirk Affoltern

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Eintritt: 30 Franken/15 Franken. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Zertifikatspflicht. Vorverkauf oder Reservierung bei Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10, Telefon 044 762 42 42

Auf der Vulkaninsel Island befindet man sich im Wunderland der Natur.

oder via www.kulturaffoltern.ch.

Schlagergottesdienst in Rifferswil Am 10. Oktober findet in Rifferswil ein Schlager-Gottesdienst statt.

Am Freitag, 8. Oktober, findet in der reformierten Kirche Rifferswil von 19 bis 20 Uhr ein neues musikalisches Angebot statt: Die SingKirche. Im Chor der Kirche versammeln sich alle Singbegeisterten, die mal wieder herzhaft singen wollen. Unter der professionellen Leitung von Daniel Rüegg am

Am Sonntag, 10. Oktober, findet in der reformierten Kirche in Rifferswil um 9.30 Uhr der nächste Schlager-Gottesdienst als regionaler Gottesdienst statt. Diesmal heisst das Motto: «In memoriam Udo Jürgens – zu seinem 87. Geburtstag». Das Schlager-Duo Kiss bringt seine grössten Hits, wie «Griechischer Wein», «Ein ehrenwertes Haus» oder «Ich war noch niemals in New York» zum Besten, die Liturgie und die Predigt von Pfarrer Christian Wermbter nehmen das Leben und das Wirken von Udo und die Botschaft seiner Texte auf und machen das Evangelium fruchtbar für den Alltag. Es gilt Maskenpflicht. Reformierte Kirche Rifferswil

«SingKirche» in Rifferswil E-Piano werden Lieder aus dem reformierten Gesangbuch und aus Rise Up gesungen, aber auch Wünsche dürfen geäussert werden. Es sind keine Chorerfahrungen nötig, nur die Freude am Singen ist mitzubringen! Der Anlass soll alle drei Monate durchgeführt werden. Es gilt Maskenpflicht! Singen ist gerade in diesen Tagen wie Medizin. Reformierte Kirche Rifferswil

Komiker und Satiriker Renato Kaiser tritt am Samstag, 2. Oktober, mit «Hilfe bi eus» im «Rössli» Mettmenstetten auf.

Der nächste Schlager-Gottesdienst ist Udo Jürgens gewidmet. (Bild zvg.)

Er ist Komiker, Satiriker, Spoken-WordArtist und Preisträger des Salzburger Stiers 2020. Und am Samstag ist er zu Gast in Mettmenstetten. Im Bühnenprogramm «Hilfe» überzeugt Renato Kaiser

nicht nur mit Witz, sondern auch mit Menschlichkeit. Können Humor und Bühnenkunst in den Köpfen der Menschen etwas verändern? Vielleicht, wenn man wie der Ostschweizer auch Argumente von anderen ernst nimmt. (red.) Samstag, 2. Oktober, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Billette reservieren: www.bieus.ch oder Telefon 044 767 02 01.


- Gestalten und Planen - Individueller Holzbau - Dachfenster - Innenausbau - Isolieren und Täfern - Treppenbau - Parkett

S REBE

Holzbau + Architektur Strebel GmbH T 043 499 40 90

- Partner

Maschwanden

www.strebelholzbau.ch Unsere Holzbauten haben alle eine Geschichte

Die Tage werden kürzer!

044 700 27 87

Es ist Zeit, sich in Ihren vier Wänden wohl zu fühlen. Ich freue mich auf Ihren Anruf. Corinne Huss

Es Hüsli ohni Dach isch sonä Sach.

l Spenglerei Alte Obfelderstrasse 57 8910 Affoltern am Albis Mobile +41 (0)79 964 59 46 husstraumraum@gmail.com www.husstraumraum.com

PURRER DACH + WAND GMBH

l Dachdeckerei l Sanitär

Industriestrasse 18 8910 Affoltern am Albis

l Heizung

044 761 14 96 079 412 35 63

l Reparaturen

purrerdach@bluewin.ch www.purrer-dachundwand.ch

Knüslistrasse 4 8004 Zürich Reppischtalstrasse 57 8143 Stallikon

Dachservice | Entmossungen | Steil- und Flachdachreparaturen | Dachfenster | Isolationen Dachzubehör | Fassadenbekleidungen

Seestrasse 21 8702 Zollikon

Birchstrasse 4 / 8906 Bonstetten Tel. 044 700 22 32 / Fax 044 701 15 03 www.schreinerei-hanselmann.ch hanselmann@schreinerei-hanselmann.ch

Hasentalstrasse 5 • 8934 Knonau Telefon 043 466 80 59 s_stoeckli@bluewin.ch www.malergeschäft-stöckliknonau.ch

Küchenumbau Info-Abend Sie erhalten in kurzer Zeit und unverbindlich, interessante und wertvolle Tipps über Ablauf, Gestaltung und Kosten eines Küchenumbaus.

Ihre Bauunternehmung in der Nähe für Umbauten und Renovationen Hauptsitz: Weisbrod-Areal 1 8915 Hausen am Albis

Mittwoch, 13. Okt., 18:30–21:00 Uhr Anmeldung online oder 041 747 40 50

T +41 44 911 00 95 M +41 79 409 47 42 info@mancinabau.ch www.mancinabau.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Weg zu Ihrer Traumküche ...

Filiale: Im Lägi 3 8700 Küsnacht

www.kilian-kuechen.ch | 6330 Cham

Allen geschätzten Inserenten ein herzliches Dankeschön sowie Erfolg. Diese Seite erscheint nächstes Mal am 26. Oktober 2021. Interessiert?

Kaspar Köchli

Copyright, Promotion, Ve

Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli


David Weber Bedachungen & Dachservice Steildach Flachdach Spenglerarbeiten

Dachservice Dachfenster Absturzsicherheit

Flüssigkunststoffe

Dachentmoosungen

8908 Hedingen +41 79 669 93 60 david.weberbedachungen@outlook.com www.weberbedachung.ch

Solide Böden und mehr

Wir machen mehr aus Ihren vier Wänden.

Parkett Teppiche Bodenbeläge Vorhänge

Zürichstrasse 120 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 322 66 80 www.diwohn.ch

Müller Beltrami Boden GmbH 044 767 02 89 · muellerbeltrami.ch

Brüggenstrasse 1 · 8932 Mettmenstetten · boden@muellerbeltrami.ch

Ottenbacherstr. 80, 8912 Obfelden Tel. 043 333 99 11 info@haeberling-bau.ch

Ferien zu Hause!

Kassettenmarkise TENDABOX BX3000

FREY + CIE ELEKTRO ZUG

Buchen Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin bei Ihrem Sonnenund Wetterschutzspezialisten!

Uberti AG

041 711 22 33 freycie-zug.ch

on, Verkauf, Lay yout

oechli@chmedia a.ch

Binzstrasse 9, 8953 Dietikon Tel. 044 740 49 71 www.uberti-storen.ch Rudolfstetten: Tel. 056 633 88 56

sindogen! r i W gez um

Ritschard Haustechnik AG · NEU: Stüdlerstrasse 29 · 8913 Ottenbach Telefon 044 761 21 85 · Fax 044 761 29 49 www.ritschard-haustechnik.ch · info@ritschard-haustechnik.ch

• Küchen • Schränke, Möbel • Türen, Fenster • Reparaturen • Glas


20

Vermischtes

Dienstag, 28. September 2021

Zwei Big Bands an einem Konzert Konzert am Freitag, 1. Oktober, im Gemeindesaal Bonstetten Ein doppelter musikalischer Hochgenuss mit der «Let’s Go Big Band» und mit der «Apple’s Paradise Big Band». Nach einer langen pandemiebedingten Pause ist es endlich wieder Zeit für mitreissenden Groove, kristallklaren Sound, farb- und raumgebende Bläser, eine präzise swingende Rhythmusgruppe und ausdrucksstarke Stimmen. Das verspricht die Big Band Musik! Die «Let’s Go Big Band» und die «Apple’s Paradise Big Band» präsentieren zwei Konzerte in Einsiedeln (SZ) und in Bonstetten (ZH). Während diesen Abenden werden die beiden Formationen in einer bis jetzt einmaligen Zusammenarbeit jeweils einen Teil des Konzertprogramms bestreiten und eine Auswahl aus ihrem vielfältigen Repertoire vorstellen. Seit 1992 pflegen die engagierten Amateur- und Profimusiker der «Let’s Go Big Band» vor allem Sound im SwingStil. Im Repertoire der Formation aus Einsiedeln und Umgebung sind sowohl Jazz Standards wie auch Jazz Raritäten zu finden. Dank der fachkundigen Führung von Bandleader und Trompeter Erwin Füchslin hat die «Let’s Go Big Band» bereits zahlreiche Projekte erfolgreich auf die Bühne gebracht und ist mit namhaften Solistinnen und Solisten wie

DIe «Apple‘s Paradise Big Band» tritt am Freitag in Bonstetten auf. (Bild zvg.) Bonnie Jeanne Taylor, Renée Rousseau, Christine Elisabeth Jaccard und Maja Brunner aufgetreten. Die 1984 gegründete «Apple’s Paradise Big Band» hat an verschiedenen Gelegenheiten in und ausserhalb der Region immer wieder begeistert. Die Formation besteht aus bühnenerfahrenen Instrumentalisten und Solisten, die ein musikalisch hohes Niveau garantieren

und jeden Auftritt zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Die Affoltemer Formation begeistert nicht nur mit den typischen Big Band Highlights aus den 30er- bis 50er-Jahren. Ganz im Stil der grossen internationalen Formationen findet sich auch Latin-, Pop-, Funk- und Rock-Literatur in ihrem Repertoire. Die Band steht seit August 2021 unter der Leitung von Bandleader und Saxofonist

Sie treten wieder in die Pedale

Elite-Rennen zum Abschluss Den Abschluss des reich befrachteten Renntages machen die Elite-Fahrer, die um 14.15 Uhr in ihr gut eine Stunde dauerndes Rennen gehen. Hier ist man auf das Abschneiden der Fahrer des organisierenden Vereins gespannt. MitTi-

«Let’s Go Big Band» und» Apple’s Paradise Big Band» auf einer Bühne, Freitag, 1. Oktober, 20 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 4, Bonstetten, Türöffnung ab 19 Uhr, Eintritt Erwachsene 25 Franken, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gratis. Zertifikatspflicht. Infos: www.bigbandsound.ch.

19. Delegiertenversammlung in Knonau

Nachdem das Radquer Mettmenstetten im letzten Jahr nicht ausgetragen werden konnte, kommt es am Sonntag, 3. Oktober, zur Neuauflage. Zum fünften Mal stellt der Verein «IG Radquer Mettmenstetten» ein Querfeldeinrennen auf die Beine.

Die Delegiertenversammlung der kantonalen Schützenveteranen (KZSV) wählten in Knonau den Wettswiler Martin Landis zum neuen Präsidenten. Er löst Isidor Stirnimann ab. von werner schneiter «Sieht man dich auch wieder einmal!» «Ja, wegen meinen Kameraden bin ich hierhergekommen». Dieser kurze Dialog illustriert, was bei manchen noch vor den Traktanden kommt. Die von der Bezirksorganisation unter Toni Hauser organisierte DV ist für Schützenveteranen in erster Linie ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem man mit Gleichgesinnten einen schönen Nachmittag verbringt – für viele nach pandemiebedingten Absagen eine Offenbarung. 117 kamen am Samstagnachmittag in den Stampfisaal, wovon 68 Stimmberechtigte, die sich auch an den Klängen der «Nüerimusig» erfreuten.

«Mit grossem Respekt und Ehrfurcht» Am Radquer von Mettmenstetten soll am 3. Oktober eine gute Stimmung herrschen wie bei der letzten Austragung vor zwei Jahren. (Bild August Widmer) mo Müller und Felix Stehli stehen gleich zwei Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» mit Aussichten auf einen Spitzenplatz am Start. Einfach werden es die beiden Lokalmatadoren nicht haben. Dies obwohl gemäss OK-Präsident Andreas Fuhrer die Gegnerschaft noch nicht in allen Teilen feststeht: «Erfahrungsgemäss entscheiden sich auch in den oberen Kategorien viele Fahrer erst im letzten Moment für einen Start. Eine derartige Teilnahme ist auch bei uns möglich. Allerdings wissen wir dann erst mit dem Startschuss, wer die gefährlichsten Gegner der Lokalmatadoren sind.» 2019, als das Querfeldein von Mettmenstetten letztmals ausgetragen wurde, holte sich der Italiener Nicolas Samparisi den Sieg. Der Italiener und der Walliser Gilles Mottiez, der vor

«Apple’s Paradise Big Band»

Landis neuer Präsident der Schützenveteranen

«Radquer Mettmenstetten» am Sonntag, 3. Oktober

Das Rennen vom Sonntag wird wieder als nationale Prüfung ausgetragen. «Damit bekommen bei uns alle Querfeldeinfahrer eine Startgelegenheit», erklärt OK-Präsident Andreas Fuhrer. Los geht es auf der ausserhalb von Mettmenstetten auf dem Gelände des Weidhof gelegenen 2,6 km langen Rundstrecke, die gut zu überblicken ist, um 10 Uhr mit dem eine halbe Stunde dauernden «Cross für alle». Mit dem Rennen der Amateure, Masters und U-19-Fahrern, das um 10.45 Uhr beginnt, steht bereits am Sonntagvormittag ein erster Höhepunkt auf dem Programm. Auch bei der diesjährigen Austragung des Querfeldeins von Mettmenstetten fehlen die Startgelegenheiten für die Kinder und die Schüler nicht. Um 11.50 Uhr wird zum «Kids-Cross» gestartet, und ab 12.20 Uhr beginnen die Rennen der 12- bis 14-jährigen Schülerinnen und Schüler. Diese Nachwuchsrennen leiten über zu den beiden Rennen der Frauen. Um 13 Uhr geht es los für die Elite-Fahrerinnen. Drei Minuten später wird der Frauen-Nachwuchs auf den Rundkurs geschickt.

Benjamin Knecht, welcher seine Professionalität und grosse Begeisterung für Big Band mit den Musikerinnen und Musikern sofort geteilt hat. Das erste Konzert dieses gemeinsamen Projektes fand am letzten Freitag im Kultur- und Kongresszentrum Zwei Raben in Einsiedeln statt. Die zwei Big Bands haben viel Elan, grosse Präzision und Sinn für starke Soli eindrucksvoll

bewiesen. Vokale Glanzpunkte boten die zwei Sängerinnen Anne Maria Raaflaub-Schmid und Patricia Moos. Unter der Leitung von Erwin Füchslin und Benjamin Knecht zeigten die Musikerinnen und Musiker einmal mehr, wohin die Reise mit einer Big Band von Können und Finesse gehen kann. Vom klassischen Big Band Sound, über Swing, Pop bis hin zu Funk-Elemente reichte das Spektrum, das die zwei Formationen auszureizen wussten. Sehr zum Vergnügen eines Publikums, das über weite Strecken Arrangements zum Zungenschnalzen geboten bekam und seiner Begeisterung entsprechend mit grossem Applaus Ausdruck gab. Die nächste Gelegenheit, diese zwei fantastischen Bands zu geniessen, ist am kommenden Freitag, 1. Oktober, 20 Uhr, im Gemeindesaal in Bonstetten. Die «Let’s Go Big Band» und die «Apple’s Paradise Big Band» freuen sich sehr, wieder auf der Bühne stehen und mit einem umfangreichen Musikprogramm Freunde und andere Gäste begeistern zu können.

zwei Jahren Dritter wurde, dürften auch am 3. Oktober die gefährlichsten Gegner der Lokalmatadoren sein. Das Radquer von Mettmenstetten findet unter den geltenden Corona-Bedingungen statt. Da weniger als 1000 Zuschauer und Rennfahrer erwartet werden, ist der Veranstalter da gemäss dem OK-Präsidenten allerdings in einer guten Ausgangslage: «Wir empfehlen den Besuchern das Tragen von Gesichtsmasken. Da das Rennen draussen stattfindet und auch die Festwirtschaft nicht in einem geschlossenen Raum ist, sollte es wegen Corona allerdings keine grossen Einschränkungen geben. Zudem zählen wir auf die Selbstverantwortung der Gäste.» August Widmer

Im geschäftlichen Teil nahmen die Wahlen und – vor allem – die zahlreichen Ehrungen breiten Raum ein. Isidor Stirnimann aus Kilchberg übergab das Präsidium nach acht Jahren an den Wettswiler Martin Landis, der das Amt «mit grossem Respekt und Ehrfurcht» antritt und die Unterstützung der Bezirksorganisationen als wichtig erachtet. Als Vertreter des Verbandes Schweizerischer Schützenveteranen (VSSV) orientierte Martin Landis die Delegierten unter anderem über eine neue Software für den VSSV. Der scheidende Präsident Isidor Stirnimann konnte sich über die Ernennung zum Ehrenpräsidenten freuen – ein Titel, den auch die beiden Affoltemer Rolf Müller und Hans Jenni innehaben. Neu nehmen Ruedi Frick und Hugo Vögele Einsitz im Vorstand. Bestätigung für eine weitere zweijährige Amtszeit erfuhren Felix Schneider, Armin Peter, Claudio Gick und Esther Baumgartner.

Arthur Huber, Roland Greuter und Schützenmeister Urs Kamm wurden verabschiedet und unter grossem Applaus zu Ehrenmitgliedern ernannt. Urs Kamm – auch er aus Wettswil – bleibt indessen Fähnrich der kantonalen Veteranen. Er hat sich mit ausserordentlich viel Einsatz im Schiesswesen verdient gemacht, unter anderem als Schützenmeister, Kursleiter oder Platzchef am Kantonalen 1997. Fachwissen, Einsatz und Herzblut – das war der Kern der Laudationes. Sorgen bereitet Urs Kamm, dass sich immer weniger für die Übernahme eines Amtes erwärmen können. Sein Appell fiel entsprechend aus. Ehrung erfuhren ausserdem die Kategoriensieger des Jahresschiessens 2020, unter ihnen die Ämtler Heinz Hug, Paul Stutz und Martin Landis. Unter den 64 zu Ehrenveteranen ernannten Schützen finden sich sieben aus dem Bezirk Affoltern: Fritz Aeschlimann, Hans Behr, Hansruedi Billeter, Jürg Comminot, Hans Kern, Arthur Urech und Ruedi Wegmann. Eine stille Minute galt den 67 im vergangenen Jahr verstorbenen Ehrenveteranen und Veteranen. Weit weniger Zeit beanspruchten Jahresberichte, Rechnung und Budget, wo ausnahmslos ein einstimmiges Ja folgte. Nach zweieinhalbstündiger DV blieb bei Essen und «Nüerimusig» ausreichend Zeit, die Kameradschaft zu pflegen.

Auf Isidor Stirnimann (l.) folgt Martin Landis (Mitte) als neuer Präsident. Urs Kamm wurde als Vorstandsmitglied verabschiedet. (Bild Werner Schneiter)


Sport

Dienstag, 28. September 2021

21

Beim Massenstart läuft «Highway to Hell» Beat Fraefel aus Affoltern startet am 3. Oktober zu einem 250-Kilometer-Lauf durch die marokkanische Sahara Mit 62 Jahren startet Beat Fraefel in sein anspruchsvollstes sportliches Abenteuer. Er nimmt am «Marathon des Sables» teil. Im Interview erzählt er, wie er sich in der Wüste orientiert, weshalb er so wenig Nahrung mitnimmt und wie ihm der schneereiche Winter zugute kam. Gelaufen ist Beat Fraefel schon immer gerne. Als Jugendlicher hat er an Orientierungsläufen teilgenommen, später war er regelmässig in der Natur unterwegs, als Ausgleich zu seinem Beruf als Organisationsberater. Im Jahr 2006 ist er seinen ersten Marathon (42 Kilometer) gelaufen und fand Gefallen daran, auf ein Ziel hinzutrainieren. Seither absolviert er jedes Jahr zwei Marathonläufe, parallel dazu sucht er auf anderen Strecken die Herausforderung: Er startete am Inca Trail Run in Peru, absolvierte die 78-Kilometer-Strecke am Swiss Alpine oder lief am Ultra-Marathon «Comrades» mit, der in Südafrika über 90 Kilometer führt. Anfang Oktober bricht Beat Fraefel zu einer neuen Herausforderung auf. Er geht am «Marathon des Sables» an den Start. Bei diesem Wettkampf laufen die Teilnehmenden in sieben Tagen knapp 250 Kilometer durch die marokkanische Sahara. Die Strecke ist aufgeteilt in sechs Etappen. An den ersten drei Tagen sind es 35 Kilometer bis ins Zeltlager, am vierten Tag warten 90 Kilometer, gefolgt von einem Ruhetag, bevor an Tag sechs und sieben nochmals 42 und zehn Kilometer zu bewältigen sind. Wasser und Zelte erhalten die Läuferinnen und Läufer vom Veranstalter. Ihre persönlichen Utensilien und die Verpflegung tragen sie während des Rennens mit sich. «Anzeiger»: Bald brechen Sie auf, um in der Sahara einen 250-Kilometer-Lauf zu absolvieren. Sie sagen, noch vor ein paar Jahren hätten Sie gedacht: So einen Blödsinn mache ich nicht. Nun starten Sie doch. Weshalb? Beat Fraefel: Ein Kollege aus England hat mir im Dezember 2019 vom «Marathon des Sables» erzählt und gefragt, ob ich mitkomme. Zunächst habe

ich abgesagt, doch dann habe ich mir die Bedingungen näher angesehen. Das Laufen auf ungewohntem Boden, die mentale Herausforderung, die Ernährung, das Zelten in der Wüste. Die Kombination aus all diesen mir unbekannten Situationen hat mich dermassen gereizt, dass ich schliesslich zu ihm sagte: Ich bin dabei. Da hat er gesagt: «Ich habe mir die Details auch nochmals angeschaut. Ich pack’ das nicht, ich bin nicht dabei.» Jetzt gehe ich, und er nicht. Sie fliegen am 1. Oktober nach Marokko. Was passiert, nachdem Sie eingetroffen sind? In Errachidia, am Rand der Sahara, findet ein Check-in-Tag statt. Dort wird überprüft, ob die Teilnehmenden alle Pflichtmaterialien dabeihaben. Zudem wird das medizinische Attest überprüft. Tags darauf erfolgt dann der Start. Wie läuft dieser ab? Um 9 Uhr morgens starten alle 750 Teilnehmenden gleichzeitig. Das Prozedere ist bei jeder Tagesetappe dasselbe. Traditionsgemäss wird bei diesen Massenstarts übrigens der Song «Highway to Hell» gespielt (lacht).

«Ich werde für die knapp 250 Kilometer wohl zwischen 50 und 60 Stunden benötigen. Der Sieger der letzten Jahre schafft die Strecke in 18,5 Stunden.»

Wie orientiert man sich in der Wüste? Die Routenführung ändert jedes Jahr und ist bis kurz vor dem Start ein gut gehütetes Geheimnis. Erst auf dem Weg zum Start erhalten die Teilnehmenden das Routenbüchlein, das mit Zeichnungen und Beschreibungen den Weg weisen soll. Ausserdem ist die Laufstrecke mit Markierungen versehen. Trotzdem ist in den 90er-Jahren ein Läufer von der Route abgekommen. Er wurde

Beat Fraefels Nahrung besteht aus Pulvermischungen, Energieriegeln, Porridge, Nüssen, Trockenfleisch oder gefriergetrockneter Pasta. (Bild Livia Häberling)

neun Tage später von Beduinen gefunden. 200 Kilometer abseits und um 15 Kilogramm abgemagert. Das sollte nicht mehr passieren. Inzwischen erhalten alle Läufer einen GPSTransponder, damit der Veranstalter reagieren kann, wenn sich Teilnehmende ausserhalb des Strecken-Korridors bewegen. Und für die Route, die man in der Nacht geht, werden Leuchtstäbe entlang der Strecke platziert und an den Rucksäcken der Läufer befestigt. Aber davor habe ich tatsächlich am meisten Respekt: nachts bei totaler Finsternis durch eine Wüste zu laufen. Das Zelt stellt der Veranstalter an jedem Etappenende bereit, unterwegs erhalten Sie neun Liter Wasser pro Tag. Alles andere tragen Sie im Rucksack. Was nehmen Sie mit? Der Veranstalter schreibt vor, dass der Rucksack jedes Läufers ohne Flüssigkeit mindestens 6,5 Kilogramm auf die Waage bringen muss. Damit besteht kein Interesse, bei der Ausrüstung zu sparen. Gewisse Hilfsmittel sind ausserdem Pflicht, zum Beispiel ein Schlafsack, Sonnencreme, ein mechanischer Kompass, eine Rettungsdecke, ein Messer mit Metallklinge oder das Schlangenbiss-Set. Ein Schlangenbiss-Set ...? Genau. Das besteht aus einer Vakuumpumpe, um bei einem Biss das Gift aus der Wunde zu ziehen. Vermutlich werde ich sie gar nicht wegen der Schlangen brauchen, sondern eher noch wegen eines Skorpion-Bisses. Ausserdem kann man die Pumpe auch bei Insektenstichen benützen. Was tragen Sie sonst noch im Rucksack? Einen Schlafsack, eine Schlafmatte und ein Kissen, eine Daunenjacke, ein Ersatz-Shirt und Socken sowie selbst gebastelte Schuhe für den Abend. Weiter eine Kopfbedeckung, einen kleinen Kocher und Brenntabletten sowie ein Necessaire mit Zahnbürste, Zahnpaste, Toilettenartikeln und einer Duschkappe, die ich als Waschbecken benütze. Auch eine Fettcreme für die Füsse ist dabei und Nadeln, Desinfektionsmittel und Gazen, um die Blasen zu behandeln. Bei der Ausrüstung habe ich darauf geachtet, dass sie platzsparend und aus leichtem Material ist. Mein Zielgewicht für den Rucksack sind 8,5 Kilogramm. Davon machen allein die Nahrungsmittel 5 Kilogramm aus. Wovon ernähren Sie sich unterwegs? Für den Morgen habe ich Trockenfleisch dabei sowie Porridge und Kaffeepulver, das ich mit Wasser aufgiesse. Während des Laufs esse ich EnergieRiegel auf Hafer-Basis und Zuckersirup und verschiedene Pulver-Mischungen. Zum Abendessen gibt es gefriergetrocknete Penne, die ich ebenfalls mit Wasser aufgiesse. Zusätzlich habe ich gesalzene Cashew-Nüsse als Snack im Gepäck sowie Regenerations- und Protein-Drinks. Hinzukommen Salzund Koffeinkapseln.

Beat Fraefel während des Inca Trail Runs in Peru, auf 4215 Metern Höhe. (Bild zvg.) Wie viele Kalorien planen Sie pro Tag ein? Die kurze Antwort ist: zu wenige. Der Veranstalter schreibt 2000 Kalorien als Minimum vor. Eine befreundete Ernährungsberaterin, die mich bei der Zusammenstellung des Essensplans unterstützt hat, meinte jedoch: «Das reicht bei Weitem nicht aus.» Jetzt bin ich bei 20 000 Kalorien – für sieben Tage, inklusive Vorrat. Doch eigentlich bräuchte der Körper noch mehr. Sie könnten mehr Nahrung einpacken. Schon, ja, aber dann würde der Rucksack schwerer. Ausserdem habe ich auf Blogs von anderen Teilnehmenden gelesen, dass man unterwegs offenbar gar nicht so viel essen mag. Mit welcher Laufzeit rechnen Sie? Die Zeit steht für mich nicht im Vordergrund. Wichtig ist für mich, gesund zurückzukehren und ein gutes Erlebnis zu haben. Ich werde für die knapp 250 Kilometer wohl zwischen 50 und 60 Stunden benötigen. Der Sieger der letzten Jahre, Rachid el Marabity, schafft die Strecke in 18,5 Stunden. Wie haben Sie sich auf den Lauf vorbereitet? Üblicherweise laufe ich pro Jahr zwischen 1400 und 1500 Kilometer. Im letzten Jahr waren es fast 2500 Kilometer. Um mich an die Last des Rucksacks zu gewöhnen, habe ich Reissäckchen eingepackt und das Gewicht laufend gesteigert. Haben Sie auch Mehrtagesläufe absolviert? Ja, ich habe mehrere solcher «Backto-back»-Läufe gemacht, damit sich der Körper daran gewöhnt, dass es nach einem Lauf am nächsten Tag keine Pause gibt. Einmal bin ich an den HallwylerSee gelaufen und habe im Freien übernachtet als Training. Am nächsten Tag bin ich wieder zurückgelaufen. Ein

anderes Mal bin ich mit meinem Bruder in drei Tages-Etappen vom Zürcher Hauptbahnhof nach Basel gelaufen. Auf dieser Strecke habe ich zugleich die Nahrung getestet, die ich nun auf dem Lauf dabeihabe. In der Schweiz laufen Sie auf Asphalt, Kiesoder Waldwegen, in der Sahara auf Sand. Auch das Klima ist anders. Kann man sich auf diese Bedingungen überhaupt vorbereiten? Teilweise schon. Im Winter bin ich viel auf Schnee gelaufen, und entlang der Reuss waren nach den Überschwemmungen auch Sandbänke freigelegt, auf denen ich trainieren konnte. Zudem habe ich meine Läufe auch bewusst auf Tage gelegt, an denen es richtig heiss war. Wie geht es Ihnen nun, kurz vor dem Abflug? Ich freue mich riesig, dass es bald losgeht. Nervös bin ich noch nicht, aber zunehmend hochfokussiert. Bei der Vorbereitung ist man gedanklich wie in einem Tunnel. Deshalb hat sich lange vieles um diesen Lauf gedreht. Ich glaube, auch meine Frau ist nun froh, wenn es vorbei ist und ich auch wieder an andere Sachen denken kann. Gibt es für Sie noch letzte Vorbereitungen zu treffen? Es steht noch einmal ein Termin bei der Pediküre an, um die Zehennägel schön abzurunden und die Hornhaut zu entfernen. Und der Arzttermin für das medizinische Attest. Ich trainiere noch, aber eher im kleinen Umfang, mache Kraftübungen für die Rumpf- und Rückenmuskulatur. Grundsätzlich stelle ich mich darauf ein, dass nichts so ablaufen wird, wie ich es vorbereitet habe. Ich werde einfach versuchen, die Herausforderung mit Demut anzugehen und das Beste daraus zu machen. Interview: Livia Häberling

Gelungenes Schiessen der Bezirksschützen Auch in diesem Jahr konnte der Bezirksschützenverein das Bezirksschiessen durchführen. Markus Tschan vom SV Dachlissen holte den ersten Rang, bei den Jugendlichen liess Reto Fankhauser von der FSG Zwillikon die Konkurrenz hinter sich. Der Feldschützenverein Wettswil am Albis hat die Aufgabe angenommen und am 10., 17., und 18. September in der Schiessanlage «Im Grüt» einen gut organisierten Anlass auf die Beine gestellt. Natürlich leiden solche Veranstaltungen infolge der vorherrschenden Situation

etwas an tieferen Beteiligungen. Es ist aber erfreulich, dass sich gegenüber dem letzten Jahr trotzdem wieder 139 Schützen auf den Weg ins Schützenhaus gemacht haben, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Obwohl die Wetterbedingungen an allen drei Tagen gut bis sehr gut waren, konnten nicht alle Schützen an die Leistungen der letzten Jahre anknüpfen. Letztes Jahr durften die ersten drei Podestplätze an drei Schützen vergeben werden, die alle exakt das gleiche Endresultat erzielt haben, dieses Jahr stand der Sieger mit den meisten Punkten auf dem Podest Gion Kuster, Chef Schiessen 300m BSVA

Ranglisten: 1. Markus Tschan, SV Dachlissen-Mettmenstetten, 98 Punkte; 2. Bruno Lässer, SV Affoltern, 97 Punkte; 3. Patrick Zimmermann, SV Obfelden-Maschwanden, 97 Punkte. Kategorie «Jugendliche»: 1. Reto Fankhauser, FSG Zwillikon, 95 Punkte; 2. Noël Elsener, FSV Wettswil, 92 Punkte; 3. Alex Forster, FSG Zwillikon, 92 Punkte. Kategorie «Sektion»: 1. FSV Wettswil, 91.676 Punkte; 2. FSG Zwillikon, 86.460 Punkte; 3. SG Aeugst, 85.187 Punkte. Vollständige Ranglisten auf www.bsva.ch.

Gute Stimmung trotz tieferen Teilnehmerzahlen. (Bild zvg.)


TE TERNET E ADRESSEN

Anzeiger www

.affolteranzeiger.ch

Werben Sie mit uns und publizieren Sie Ihre Web-Adresse auf dieser Seite. Information und Kontakt: inserat@weissmedien.ch

für die Wirtschaftsregion

Knonauer Amt

Augenoptiker

Kosmetik

.B-O-A.ch

.toplines.ch

www

Saxophon-Lektionen

Optiker

.myoptix.ch

www

www

.chrisoberli.ch

www

Wenns ums Auge geht!

Natürlich gepflegt mit Permanent-Make-Up, Lippen, Augenbrauen, Eyeliner, Kopfhautpigmentation, Microblading, Plasma-Lifting

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Für Erwachsene bis 99 Jahre. Christoph Oberli, Master of Arts in Music Pedagogy. Musikstudio Mettmenstetten, 079 276 51 34

Beratung, Lieferung, Montage

Kunsttherapie, nat. Heilen

Praxis für Quantenheilung

Spielgruppe

.hshop.ch

.thara.ch

www

www

.matrix-coaching.ch

.spiel-werkstatt.ch

www

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Lebensglück, Leichtigkeit und Freude am Sein! Ich freue mich auf Sie! Coaching-Termine buchbar: Telefon 079 438 43 57

Spielgruppe Spielwerkstatt für Kinder ab 2 Jahren, Robinsongruppen auf dem Bauspielplatz. info@spiel-werkstatt.ch

Fahrschule / Kurse / Shop

Lampenshop

Reptilien

Yogazentrum

.lichtbox.ch

www.CHRESTA.ch

www

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Grosse Auswahl – Leuchten aller Art: LED, modern, Design, Kristall... Bei uns werden Sie fündig!

Gesundheits-Trainingscenter

Leuchtreklamen und Beschriftungen

.rickli-training.ch

www

Gesundheitsmassagen

Mund-/Nasenschutzmasken

.gratec.ch

www.sunstar-thaimassage.ch

www

In guten Händen – einfach wohlfühlen und entspannen! Mit einer wohltuenden Thai-Gesundheitsmassage. Tel. 079 812 59 29

Sie benötigen Schutzmasken? Wir können liefern! Typ 1, 2 + 3. Mehr Infos und Bestellung unter gratec.ch oder 043 322 60 70

Jassen lernen

Nachhilfe

.nachhilfecoach.ch

www

www

Kurse und gesellige Jass-Treffs – Jass Grund-Kurs für AnfängerInnen – Jass Trainings Schieber + Coiffeur

Massgeschneiderte Lernbegleitung.

Karate/Selbstverteidigung

Online Shop

.Karate-albis.ch

.hs-trendshop.ch

www

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Wir verkaufen Top-Artikel, die dem Trend der Zeit entsprechen.

Kleinkind und Musik

Optiker

.evekay.com

www

Musikalische Früherziehung. Fröhliches Eltern-Kind singen «Musig-Chäferli». Für Kleinkinder bis Kindergarteneintritt. 076 571 76 76, info@evekay.com

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

.ledsolutionswitzerland.ch

Wir sind ihr Spezialist für die Planung, Produktion und Montage von Leuchtreklamen und Beschriftungen aller Art.

www

Die grösste Auffangsstation für Reptilien in der Schweiz! Schildkröten ohne Dach über dem Kopf? Herrenloses Schlangenweibchen? Mit Ihrer Spende retten wir ausgesetzte Reptilien! Vielen Dank!

www.yogazentrum-am-weiher.ch

www

Für Gesundheit und Wohlbefinden, Herz, Gelenke, Rücken, Figur. Tel. Termine: Dr. Rickli Premiumtraining, 043 530 30 30

.jassenlernenzug.ch

.swissreptilerescue.ch

www

.IhrOptiker.ch

www

Sichtbar anders!

Einsenden an: Weiss Medien, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a.A. Tel. 058 200 57 00, inserat@weissmedien.ch


Sport

Dienstag, 28. September 2021

23

Des einen Freud, des anderen Leid Urs Huber verpasst sechsten Schweizer Meistertitel – Jacqueline Schneebeli holt Bronze Ausgerechnet die Abfahrt von Spirstock, die Jacqueline Schneebeli besonders mag, wird Urs Huber zum Verhängnis. Der Mettmenstetter fährt einen Platten ein und bringt sich damit um den Titelkampf. Jacqueline Schneebeli dagegen holt die erste SM-Medaille bei der Elite. Von Martin platter Noch nie zuvor in der 25-jährigen Geschichte des Iron Bike Race blieben so viele Spitzenfahrer so lange beisammen wie diesmal. Da das 101-km-Langstreckenrennen wie schon in den Jahren 2006 und 2018 als Bikemarathon-Schweizer-Meisterschaft galt, war die Besetzung so hochkarätig wie lange nicht. An jeder Steigung wurde das Tempo forciert. Doch die erhoffte Selektion trat nicht ein. Auch am Spirstock nicht, mit 1771 Metern Höhe das Dach der anspruchsvollen Runde über die Anhöhen des Sihlsees. In der Abfahrt vom Spirstock nach Sternenegg erwischte es jedoch den führenden Urs Huber mit einen Reifendefekt am Vorderrad. Der fünfmalige Schweizer Meister und Mitfavorit büsste bis auf die Ibergeregg fünf Minuten ein und wurde damit um den Titelkampf gebracht. Die Entscheidung fiel erst in der kurzen Steigung zum Freiherrenberg, in der Lukas Flückiger am meisten Reserven freisetzen konnte. Der

Jacqueline Schneebeli hinter der späteren Siegerin Ariane Lüthi auf dem Weg zum Gewinn der SM-Bronzemedaille. (Bild Martin Platter)

37-jährige Ochlenberger gewann im zweitletzten Rennen seiner Radprofikarriere seinen dritten Schweizer Meistertitel und zeigte sich gerührt.

Urs Hubers Enttäuschung Weniger gerührt, dafür umso enttäuschter erreichte Urs Huber das Ziel. Als

Achter büsste er auf Flückiger mehr als zehn Minuten ein. Nicht das, was sich der 36-Jährige erhofft hatte. Zwei Wochen vorher hatte er sich als Dritter des UCI-Marathons «La Forestière» noch den Gesamtsieg des Alpine Cups gesichert und war guten Mutes ans Iron Bike Race gereist. «Ich wollte den Schweizer Meistertitel und habe auch gut auf der Stre-

cke trainiert. Im Rennen merkte ich jedoch bald, dass es mit der starken Konkurrenz extrem eng ist. Deshalb ging ich in der Abfahrt vom Spirstock volles Risiko und habe es offensichtlich übertrieben», sagte Huber selbstkritisch. Er fokussiert nun auf das WM-Rennen, das bereits am Samstag in Capoliveri auf der Insel Elba stattfindet.

Für Jacqueline Schneebeli war es in Einsiedeln der erste Start über die 101-km-Maximaldistanz. Auch sie fing sich einen Platten ein, jedoch erst im Finale. Dennoch äusserte sich die zweifache U23-Crosscountry- und RadquerSchweizermeisterin aus Hauptikon zufrieden mit der Bronzemedaille, die sie hinter Ariane Lüthi und Janina Wüst gewonnen hatte. Sie sagte: «Vor allem die Abfahrt vom Spirstock hat Megaspass gemacht. Die Iron-Bike-Strecke ist abwechslungsreich und gefällt mir deshalb sehr.» Das war nicht das einzige Spitzenresultat aus Säuliämtler Sicht an diesem warmen und wider den Wetterprognosen trockenen Sonntag. Der Ottenbacher RRC-Amt-Fahrer Kai Steinhauer klassierte sich inmitten wesentlich jüngerer Mitstreiter als Sechster auf der Mitteldistanz über 77 km. Der Spass, den die Fahrerinnen und Fahrer am Iron Bike Race hatten, ist jedoch endlich. Das Rennen über die Anhöhen rund um den Sihlsee wird wahrscheinlich eingestellt. Entsprechend wehmütig zeigte sich OK-Präsident Thomas Uhr bei seinem letzten Einsatz. Er sagte: «Wir hatten schon lange nicht mehr so viele Fahrerinnen und Fahrer, die die lange Distanz fuhren, mehr als 300. Trotz der rigiden Corona-Einschränkungen hatten wir rund 1700 Anmeldungen, was meine Erwartungen deutlich übertraf.» Uhr würde es deshalb bedauern, wäre es tatsächlich die letzte Austragung des Iron Bike Race gewesen.

FCWB zurück auf der Siegerstrasse Fussball 1. Liga, FC Balzers – FCWB 0:1 (0:0) Nach der Niederlage vor Wochenfrist kämpft sich WB zurück in die Siegesspur. Mit einem souveränen 1:0 bezwingen die Säuliämtler den FC Balzers und können sich nach sechs Spielen weiterhin in der Spitzengruppe behaupten. Noch eine Woche zuvor musste man mit hängenden Köpfen vom Platz gehen. Nach mehr als einem Jahr liess sich der FCWB wieder bezwingen. Das liessen die Säuliämtler aber nicht lange auf sich sitzen und zeigten prompt eine Reaktion. Bei angenehmen 24 Grad und auf wunderschönem Terrain gab man sich keine Blösse und stand defensiv sicher. Auch offensiv konnte man immer wieder mit gefährlichen Angriffen den liechtensteinischen Keeper unter Druck setzen.

Vorteil WB in Halbzeit eins Die Partie begann ruhig. Beide Teams setzten zuerst darauf, keine Fehler zu machen. WB zeigte jedoch von Beginn weg, dass man das Spieldiktat an sich reissen will und vermochte sich nach rund zwanzig Minuten öfters in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Torchancen blieben jedoch Mangelware zu Beginn der Partie. Bei der ersten Möglichkeit des Spiels konnte sich Nicola Peter bei einem der unzähligen Eckbälle davonschleichen und setzte seinen Kopfball nur wenige Zentimeter neben das Tor. Einige Zeigerumdrehungen später das genau gleiche Bild noch einmal. Nicola Peter kommt zum Kopfball und setzt ihn erneut nur wenig über das Tor. Auf der Gegenseite passierte wenig. Balzers konnte sich ein einziges Mal in der ersten Halbzeit in eine aussichtsreiche Abschlussposition bringen. Somit ging eine ereignisarme erste Hälfte zu Ende, in der WB klar die bestimmende Mannschaft war. Nach dem Pausentee ging es unverändert weiter. Keine der beiden Mannschaften wollte ins offene Messer laufen.

WB versuchte erneut das Spieldiktat in die Hände zu nehmen. Mit einigen wenigen schnellen Gegenangriffen versuchten die Liechtensteiner ihrerseits, die Gäste zu bezwingen. Alle diese Angriffe endeten aber in den Abwehrreihen der Schweizer und sonst war da auch noch Keeper Rüegg, der hin und wieder den einen oder anderen Flankenversuch problemlos pflücken konnte. Nur acht Minuten nach Wiederbeginn konnte sich Flavio Peter mit einem Energieanfall durch die vielbeinige Abwehr durchtanken. Abgezockt schloss er ansatzlos auf Strafraumhöhe ab. Der Heimtorwart konnte nicht einmal mehr reagieren und musste den Ball aus dem Netz fischen. Das 1:0 für Rotschwarz war Tatsache. Auch im Anschluss liess sich WB nicht in die eigene Hälfte reindrücken. Weiter konnte sich die OswaldElf behaupten und diktierte mehrheitlich das Spielgeschehen. In der Schlussphase der Partie versuchte Balzers mit weiten Bällen zum Erfolg zu kommen. In der 82. Minute lag der Ball plötzlich vor den Füssen eines liechtensteinischen Angreifers, der den Ball aufs Tor bringt. Abgelenkt streifte der Ball noch die Querlatte. Weitere Angriffsbemühungen endeten jedoch erfolglos und WB konnte mit drei Punkten die Heimreise antreten. Hinter dem souveränen Leader Baden führt der FCWB nun ein breites Verfolgerfeld an. Acht Teams sind nur durch vier Punkte getrennt, darunter auch der nächste Gegner der Ämtler, der FC Tuggen. Am kommenden Samstag um 16 Uhr folgt auf dem Wettswiler Moos also der Knüller gegen den jahrelangen Kontrahenten aus der March. Luca Studer Matchtelegramm: Sportplatz Rheinau, Balzers. 53. F. Peter 0:1; FCWB: Rüegg, Brüniger, Studer, Thalmann (83. Jakovljevic), N. Peter, F. Peter, Miljkovic, Heini, Aeberli (83. Brunner), Figueiredo (70. Dzelili), Bachmann (84. Di Battista).

Mit fulminantem Schuss bringt Chamba Yondhen WB 1:0 in Führung. (Bild Kaspar Köchli)

WB II sucht seine Form

Fussball 2. Liga, WB II – YF Juventus II 2:3 (1:1) Die Reserven Wettswil-Bonstettens kommen nicht auf Touren und müssen eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Von Kaspar Köchli Mit lediglich drei Punkten aus fünf Spielen war dem FC Wettswil-Bonstetten II (2. Liga) der Saisonstart missglückt. «Wir müssen hinten unbedingt stabiler werden», forderte Trainer Pechoucek nach den bereits erhaltenen 12 Gegentreffern. Vorgestern Sonntag gastierte YF Juventus II auf dem Moos. Mit gutem Offensivgeist startete WB in die Partie und durfte bereits nach zehn Minuten jubeln. Nach weitem Einwurf Roths brachte sich Chamba Yondhen in gute Schussposition und traf herrlich per Volley zum 1:0. Die Antwort YFs kam postwendend. Dessen Stürmer Janett, ansonsten im Fanionteam (Promotionsleague) spielend, visierte alleinstehend die rechte Ecke an und traf zum Ausgleich. WBKeeper Andrin Roth bewahrte sein Team

in der Folge vor weiterem Ungemach. Zuerst wehrte er einen strammen Schuss Tanzillos mit den Fäusten ab, später blieb er nach sehenswertem Doppelpass von Janett und Guilherme in dessen Füsse tauchend Herr der Lage.

YFs Janett mit Hattrick Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, als Janett auf Massflanke von Brem zum 2:1 für die Gäste einköpfelte. WB tat sich nun schwer, sein Spielaufbau wirkte statisch. Der Erfolg wurde praktisch durchwegs mit lang gespielten Bällen in den Strafraum gesucht. Es resultierten einige gute Gelegenheiten, die beste durch Lauper, dessen Schuss Nezaj auf der Torlinie abwehrte. Schliesslich führte aber ein gegnerisches Geschenk zum Ausgleich. Keeper Salgado hatte das Kurzpassspiel mit seinen Verteidigern übertrieben, WB-Stürmer Horak funkte gedankenschnell dazwischen und lupfte den Ball sehenswert aus der Distanz in die Maschen (68. Minute). Beide Teams spielten nun auf «tutti». Es folgten Chancen hüben wie drü-

ben, mit leichtem Plus für die Gäste. Sie trauerten in der Schlussminute einer ausgelassenen Gelegenheit ihres Tanzillos nach, als dieser kurz darauf den Ball nochmals zur Mitte flankte. Tatsächlich war der beste Spieler der Partie Janett, abermals sprungkräftig mit dem Kopf zur Stelle und krönte seine Leistung mit dem Siegestreffer. «Wenn es einem eh schon nicht läuft, erhält man genau noch solche blöden Gegentore», kommentierte Pechoucek die unglückliche Lastminute-Niederlage. In der Tat befindet sich WB noch auf der Suche nach seiner Form. Guten Angriffsauslösungen und Ballstafetten stehen oftmals Unkonzentriertheiten gegenüber. Vermutlich braucht es schlicht nur ein Erfolgserlebnis, um den Knoten zu lösen. Nächste Gelegenheit dazu bietet sich in einer Woche gegen den FC Seefeld. FCWB II: Roth A.; Halter, Hodel, Roth R., Tobler, Leuthold (87. Shala), Yondhen Ch., Horak, Voit (62. Gallmann), Lauper, Kuster (46. Yondhen N.) 10. Ch. Yondhen 1:0; 14. Janett 1:1; 47. Janett 2:1; 68. Horak 2:2; 90. Janett 2:3.


Franz Schubert

Sinfonie Nr. 8 in h-Moll D759 Missa Solemnis in As-Dur D678 Donnerstag, 30. Sept. 2021, 20h, Kirche St. Peter Zürich Samstag, 2. Oktober 2021, 20h, kath. Kirche Merenschwand Sonntag, 3. Oktober 2021, 15h, Klosterkirche Kappel a. A. Singkreis Bezirk Affoltern - Voci Appassionate Muriel Fankhauser, Sopran - Bettina Weder, Alt Tino Brütsch, Tenor - Michael Jäger, Bass Camerata Fanny Mendelssohn - Konzertmeister Jan Sosinski Iona Haueter, Orgel - Leitung: Brunetto d‘Arco

E E

rfolg dank Kompetenz

rfahrung und Berufung

Ticketreservation auf www.singkreisaffoltern.ch oder Telefon 044 761 02 22 Mo bis Fr 8-10 Uhr Konzertkasse 1 Stunde vor Beginn

E E

in Jahr Hairstyling by Coiffeur Volere

AN LÁR – Irish Folk

SA 02. OKT FEIGENWINTER 3 & A RT E Q U A RT E T T 20:15 Uhr

Crossover

DO 07. OKT JAZZ LIVE TRIO 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

SA 09. OKT THOMAS DOBLERS NEW BAROQUE 20:15 Uhr

Crossover

DO 14. OKT MIKI LENNER TRIO 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

S A 1 6 . O K T SCHWEIZER REISEN IM EINHEIMISCHEN FILM 20:15 Uhr

Zeitgeschichte mit Dr. Felix Aeppli

D O 2 1 . O K T LAMAROTTE SWINGTETT 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

S A 2 3 . O K T PA G O L I B R E & S O O O N 20:15 Uhr

OKTOBER

30. September, 20.30 Uhr PÖSCHTLI AEUGSTERTAL 044 761 61 38

Samstag, 2. Oktober 2021 ab 13 Uhr Mühlebergstrasse 2, Affoltern a.A.

Für Sie da!

ab Samstag, 25. September Reservation erwünscht

Samstag, 9. Oktober ab 19 Uhr Musikalische Unterhaltung Lucky Boys und Gastauftritt von Rolf Hauser online auf www.kreuz-schoren.ch oder Tel.: 056 668 12 84 Das BAG-Schutzkonzept wird eingehalten

Klassik - Jazz - Folk: Plattentaufe

Jazz am Donnerstag

F R 2 9 . O K T LY D I A 20:15 Uhr

Wir sind auch während der Bauzeit für Sie da!

Unsre Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr Sa 08.00-17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

DO 28. OKT R O B I A N O ZIRKUSKAPELLE 20:15 Uhr

inladung zum Tag der offenen Tür

Erzähltheater mit Graziella Rossi

coiffure