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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 75 I 171. Jahrgang I Freitag, 29. September 2017

«Donuts» produziert

Nachhaltige Lösung

Unbekannte haben auf dem Parkplatz beim Schützenhaus Ottenbach-Jonen gewütet. > Seite 3

Knonau hat fürs Brandgrundstück im Dorf ein Verwertungsbegehren gestellt. > Seite 5

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Richtigen Weg finden Berufliche Orientierung geniesst an der Mosaikschule Hedingen einen hohen Stellenwert. > Seite 7

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Ämtler Dominanz 6. Schweizer Hölzler-Meisterschaft in Kappel: Die besten Vier kommen aus der Region. > Seite 8

Sprunghafte Bevölkerungszunahme nur von kurzer Dauer Gegen 150 Fahrende richteten sich in Affoltern ein – ohne Bewilligung der Gemeinde Eine Wiese in Affoltern wurde Ende letzter Woche zur Wohnwagensiedlung umfunktioniert. Das Wegzugs-Ultimatum der Gemeinde lief gestern Donnerstagabend ab – die Fahrenden hatten ursprünglich vor, noch zwei Wochen länger zu bleiben. ................................................... von thomas stöckli 40 zusätzliche Wohneinheiten mit gegen 150 Bewohnern. Dieser Zuwachs ereignete sich in Affoltern vor einer Woche – ohne dass die Gemeinde davon etwas gewusst hätte. Mit dem Grundbesitzer hat sich der Clan von Fahrenden aus Frankreich zwar geeinigt, eine Bewilligung der Gemeinde wurde allerdings nicht vorgängig eingeholt – und hatte auch nachträglich keine Chance, da die entsprechenden Umwelt- und Hygiene-Vorgaben offensichtlich nicht erfüllt wurden. Das Camp mussten also weichen – doch wie und wohin? Keine einfache Ausgangslage bei rund 40 Wohnwagen und deutlich weniger Zugfahrzeugen. Die Gemeinde räumte den Fahrenden

Individualisierung im Gesundheitswesen war am Dienstag Thema im Kasinosaal Affoltern. > Seite 9

Aemter Bühne auf dem Weg zur Produktion 2018 Die Aemtler Bühne ist auf Kurs. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom vergangenen Montag wurde der Vorstand neu aufgestellt. Neue Präsidentin ist «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner. Zudem konnte das Stück für die nächste Theatersaison vorgestellt werden. Es handelt sich um eine Dorfkomödie mit Musik. Die Handlung spielt in einem kleinen, irischen Dorf, wo eine Person einen Lottogewinn erhalten sollte. Da die Person aber gestorben ist, gehen die Irren und Wirren los, was nun mit dem Vermögen geschehen wird. Humor und Unterhaltung sind ebenso sicher wie das Happy End. Die Probenarbeit beginnt im November, Premiere ist am 12. Mai 2018. (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Fahrende aus Frankreich haben auf einer Wiese in Affoltern ihr Camp bezogen. (Bild Thomas Stöckli) deshalb eine Gnadenfrist bis gestern Donnerstagabend ein.

Vom Hausieren leben In der Schweiz sind die Fahrenden seit 1998 als nationale Minderheit anerkannt. Nach offiziellen Schätzungen sind es rund 30 000 Personen, von denen heute höchstens noch 2000 bis

Die Ehefrau vergewaltigt

Am Sonntag, 17. September, wurden im Affoltemer Freibad Stigeli für dieses Jahr die Tore geschlossen. Stolze 36 500 Besucher wurden diesen Sommer verzeichnet. Daran hat insbesondere der starke Saisonstart grossen Anteil, war der Juni doch so heiss, wie erst einmal seit Messbeginn (1864). Auf den kühlen Juli folgte ein schwüler, gewittriger August. Als Höhepunkt der Saison bleibt der Plauschnachmittag vom 25. August mit seinem «Arschbombencontest» in Erinnerung. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Er hat seine Frau mit dem Messer attackiert, bedroht und vergewaltigt. Deswegen musste ein Kosovare vor dem Bezirksgericht Affoltern antraben. Die Verhandlung dauerte mehr als zehn Stunden, verteilt über vier Tage – auch weil das Opfer nicht auf den Beschuldigten treffen sollte und weil für diesen ein Dolmetscher das ganze Verfahren übersetzen musste. Für das Gericht stand ausser Frage, dass der Mann seine Ehefrau mit dem Messer an der Hand verletzt hat. Und es taxierte die Aussagen des Opfers zur Vergewaltigung als glaubhaft. Wegen Nötigung, Drohung und Vergewaltigung mitsamt einfacher Körperverletzung, verurteilte es den Mann zu einer bedingten Gefängnisstrafe von zwei Jahren. Zudem wird der Mann verpflichtet, dem Opfer eine Genugtuung von 8000 Franken zu entrichten. Der Vertreter der Anklage hatte drei Jahre Gefängnis gefordert, sechs Monate davon unbedingt, der Verteidiger einen Freispruch und finanzielle Entschädigung für seinen Mandanten. Zur Verhandlung war der Beschuldigte mit einem Touristenvisum aus dem Kosovo angereist. Der Urteilseröffnung vom letzten Montag blieb er fern, weil er schon zuvor heimgekehrt war. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Schon bald tourt Komiker Rob Spence als «Mad Men» durch die Schweiz. Das Ämtler Publikum kommt am 6. Oktober in den Genuss einer Vorpremiere. Das Bühnenprogramm vereint Artistik und Clownereien – präsentiert mit totalem Körpereinsatz, wie man ihn von Rob Spence kennt. Seine pantomimischen Stand-ups und die Situationskomik wirken absolut verblüffend und zwerchfellerschütternd. ................................................... > Bericht auf Seite 17

Mensch im Mittelpunkt

anzeigen

Gut besuchte Badi Stigeli

Vorpremiere in Mettmenstetten

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3000 eine nomadische Lebensweise pflegen: Im Winter leben diese auf einem Standplatz und von Frühjahr bis Herbst sind sie mit ihren Wohnwagen unterwegs. Den Lebensunterhalt finanzieren sie durch Hausieren mit diversen Produkten und Dienstleistungen wie Reparatur- und Gartenarbeiten, dazu nach wie vor auch vom Reinigen und Schleifen.

Ein Bundesgerichtsurteil aus dem Jahre 2003 hält fest, dass die besonderen Bedürfnisse der Fahrenden in der Raumplanung berücksichtigt werden müssen. Will heissen: Bund, Kantone und Gemeinden müssen für eine ausreichende Anzahl Stand- und Durchgangsplätze sorgen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Silber für Stefan Meier Säuli-Cup in Obfelden mit zusätzlicher Runde Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde der Säuli-Cup dieses Jahr mit einer zusätzlichen Cup-Runde (Sechzehntel-Finals) durchgeführt. In einem hochklassigen Finale standen sich dann zwei Routiniers gegenüber: Simon Stalder (Rickenbach) und Lokal-

matador Stefan Meier. Schliesslich entschieden fünf Hundertstel zuungunsten des Obfelders. Meier musste sich mit dem guten zweiten Rang begnügen. ................................................... > Bericht auf Seite 21

500 39 Gewinner der Silbermedaille: Stefan Meier, Obfelden. (Bild zvg.)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Senkung Höchstgeschwindigkeit Auf der Dorfstrasse von der Ortstafel bis zur Kantonsgrenze bei der Reuss wird die Ausserortshöchstgeschwindigkeit von 80 km/h, auf einer Länge von ca. 410 Metern, auf 70 km/h gesenkt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Obfelden, 25. September 2017 Tiefbauamt Obfelden

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Felix Blaser, Erlenweg 18, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau Wohnraumerweiterung und Gartenhaus, Vers.-Nr. 1065, Kat.-Nr. 3944, Erlenweg 18, Wohnzone W2b

Obfelden Gesuchsteller: Albis-Nova AG, Tödistrasse 46, 8810 Horgen Projektverfasser: Arinova AG, Tödistrasse 46, 8810 Horgen Baurechtliches Vorhaben: Projektänderung Aussenparkplätze und Erstellen von 1 Doppelgarage und 2 Carports auf Kat.-Nrn. 4826-4830 an der Gugelrebenstrasse (Wohnzone W2E)

Konkurseröffnung Erbschaft von Hans-Peter Max Benz, geb. 4. Dezember 1953, von Wallisellen ZH, gest. 4. Juli 2017, wohnhaft gewesen Ligusterweg 1, 8906 Bonstetten. Datum der Konkurseröffnung: 17. August 2017 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 30. Oktober 2017 (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 29. September 2017) Schlieren, 29. September 2017 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Annick Baumann, Im Grundächer 18, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Pergola-Beschattungsanlage beim Mehrfamilienhaus Vers.Nr. 1451 auf Kat.-Nr. 3692, Im Grundächer 18 (Wohnzone W2b/Privater Gestaltungsplan Grundächer)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 23. September 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

Hans Jakob Bachmann geb. 22. Februar 1951, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Mittwoch, 4. Oktober 2017, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH Bestattungsamt Affoltern am Albis

Ottenbach

Bezirksrat Affoltern Wahl eines zusätzlichen Mitgliedes des Bezirksgerichtes Affoltern für den Rest der Amtsdauer 2014–2020 Ergebnis des 1. Wahlganges vom 24. September 2017 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

34 831 18 663

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel

13 469

gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – davon ungültige Stimmen

93 1220 17

12 139 12 139 0 5

massgebende Stimmen

Einladung zur 27. Delegiertenversammlung des SicherheitsZweckverbands Albis Datum: Mittwoch, 25. Oktober 2017 Ort: MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Zeit: 19.30 Uhr Traktandenliste: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung Protokoll vom 17. Mai 2017 3. PSK Albis / Aufnahme Bonstetten 4. Terminplan Einführung HRM2 5. Genehmigung Voranschlag 2018 6. Info Regionale Führungsorganisation Albis 7. Info Zivilschutzorganisation Albis 8. Verschiedenes

1330

5 12 134

geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

6 067 6 068

absolutes Mehr erreicht und gewählt Huber Andreas, parteilos

8 938

nicht gewählt Bischoff Patrick, SVP

3 135

Vereinzelte

61

Total massgebende Stimmen

12 134

Gegen dieses Wahlergebnis kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 29. September 2017

Bezirksrat Affoltern

Die Versammlung ist öffentlich. Sicherheits-Zweckverband Albis (SZVA)

Einbürgerungen

Am 17. September 2017 ist in Sins AG gestorben:

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 26. September 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen:

Berli geb. Spaar, Alice Anna

geöffnet 14 bis 17 Uhr

geb. 1. Oktober 1923, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach mit Aufenthalt im Zentrum Aettenbühl, Sins.

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

– José Ramón Garcia Santamaria, geb. 1965, Bürger von Spanien – Massimo Iacovo, geb. 1978, Bürger von Italien – Anna Maria Iacovo, geb. Voci, 1984, Bürgerin von Italien – Mara Iacovo, geb. 2012, Bürgerin von Italien Stallikon, 29. September 2017 Gemeinderat Stallikon

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Rüegg Thomas, Buecheneggstrasse 16, 8906 Bonstetten Projektverfasser: DIE HEIZUNGSMACHER, Reitergasse 11, 8004 Zürich Bauvorhaben: Erstellung Luft/WasserWärmepumpe, Buecheneggstrasse 16, Kat.-Nr. 2348, Zone W2/25

Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach hat bereits stattgefunden. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 25. September 2017 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Ammann, Johann geboren 4. Juni 1941, Bürger von Tägerwilen TG und Wäldi TG, Ehemann der Ammann geb. Candraja, Stefania, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 9. Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 2. Oktober 2017, 14.30 Uhr, in der Ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Konkurseinstellung Über die Erbschaft von Sandro Martin Glaus, geb. 9. Januar 1975, von Benken SG, gestorben am 26. Dezember 2016, wohnhaft gewesen in Stallikon ZH, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 10. April 2017 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 25. September 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 9. Oktober 2017 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 29. September 2017 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

mitenand: Freiwillige unterstützen Familien . . . zum Beispiel Familie C.: Herr und Frau C. freuten sich sehr auf die Geburt ihres ersten Kindes. Doch wenige Tage nach der Entbindung fiel die Mutter in ein Stimmungstief, wurde reizbar und weinte oft. Was zuerst als Wochenbettdepression erschien, entwickelte sich zu einer chronischen Verstimmung. Sie zog sich mehr und mehr zurück und hat kaum noch soziale Kontakte. Medizinisch ist sie gut betreut und der Vater ist sehr unterstützend. Da er aber beruflich oft abwesend ist, sucht er für seine Frau eine Vertraute, mit der sie reden kann und die mit ihr ab und zu spazieren geht. Für Familien in solchen und ähnlichen Situationen suchen wir freiwillige Bezugspersonen aus dem Bezirk Affoltern. Vielleicht Sie? Bitte melden Sie sich bei uns, damit wir Sie zu einem unverbindlichen Gespräch einladen können: Gabriela Bregenzer, Telefon 044 552 01 88, gabriela.bregenzer@zh.ref.ch Wir freuen uns auf Sie!

Chilbisonntag, 1. Oktober 2017

Wechselausstellung: Spielzeugsammlung von H. U. Steger Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55


Bezirk Affoltern

Mit Autos «Donuts» produziert Unbekannte haben auf dem Parkplatz beim Schützenhaus Ottenbach-Jonen mit Fahrzeugen sogenannte «Donuts» produziert – Kreise, bei denen viel Kies verschoben wurde. Das wurde am 22. September festgestellt. Die Gemeinde macht einen Schaden von 500 Franken geltend. Ebenfalls in Ottenbach wurde gleichentags eine Trübung des Lättenbachs registriert – dort, wo am 16. September durch eine unbekannte Flüssigkeit rund 15 Forellen verendet sind. Gemäss Angaben der Kantonspolizei handelt es sich um Schlamm von einer Baustelle, der in den Bach geraten ist. Tote Fische wurden dieses Mal nicht festgestellt. Ermittlungen laufen. Am 23. September, kurz vor 23 Uhr, erreichte die Polizei die Mitteilung, wonach beim Bahnhof Mettmenstetten Jugendliche randalieren würden. Die Beamten rückten aus und trafen drei knapp 18-Jährige. Sie gaben zu, eine Hinweistafel der SBB beschädigt zu haben. Offen ist, ob die SBB Anzeige erstatten werden; es handelt sich in diesem Fall um ein Antragsdelikt. Vandalen haben zwischen dem 22. und 25. September beim Primarschulhaus Schachen in Bonstetten ein Lampenglas zertrümmert. Der Schaden beläuft sich auf rund 300 Franken. (-ter.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 30. September, feiern in Affoltern Celeste Riceputi und Ursula Klingler beide ihre 80. Geburtstage. Wir gratulieren ihnen herzlich und wünschen alles Gute. Emma Zanello-Della Pria feiert am kommenden Sonntag, 1. Oktober, in Obfelden den 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr einen schönen Festtag.

Freitag, 29. September 2017

Gewerbetreiben auf Waldwiesen 150 Fahrende haben sich in Affoltern eingerichtet – ihr Ultimatum lief gestern ab

Idyllisch gelegen zwischen Obstkultur und Wald: Das Lager der Fahrenden aus Frankreich oberhalb des Spitals in Affoltern. (Bilder Thomas Stöckli)

Den Segen des Landbesitzers hatten sie, nicht aber die Bewilligung der Gemeinde. Diese gewährte dem Clan von Fahrenden aus Frankreich trotzdem eine Gnadenfrist bis gestern Donnerstagabend.

schreiber. Für die Landbesitzer, meist gutmütige Bauern, die sich von ihrer Gastfreundschaft einen Zustupf erhoffen, und dann vom Grossaufmarsch überrascht werden, dürfte die Rechnung kaum aufgehen.

................................................... von thomas stöckli

Und weshalb hat Affoltern sich auf Verhandlungen eingelassen? «Wir mussten eine Wegweisungsverfügung erstellen und eine entsprechende Frist ansetzen», erklärt Trottmann. Diese Frist bietet den Fahrenden Gelegenheit, einen neuen Platz zu finden. Zudem sind die Zugfahrzeuge oft nicht vor Ort und müssen teilweise aus dem Ausland hergebracht werden. Bei der Wahl der Mittel müsse man Verhältnismässigkeit walten lassen, begründet Trottmann, dass Affoltern den Fahrenden trotz fehlender Bewilligung eine Gnadenfrist gewährt hat. «Das Verfahren hat sich bewährt», verrät er. So habe man letztes Jahr bei einem anderen Clan in Zwillikon auch mit Vernunft einen Kompromiss gefunden, welcher dann auch eingehalten wurde.

Nach eigenen Angaben rund 150 Fahrende haben sich vermutlich am Donnerstag, 21. September, mit rund 40 Wohnwagen auf einer 4000 m2 grossen Wiese über Affoltern häuslich eingerichtet. Drei Wochen wollten sie ursprünglich hierbleiben. Vor Wochenfrist informiert, stellte die Gemeinde dem Clan aus Frankreich ein Ultimatum: Bis gestern Donnerstagabend (nach Redaktionsschluss) sollten die letzten Wohnwagen verschwunden sein. Eine nachträgliche Bewilligung wäre kein Thema gewesen. Schliesslich foutierten sich die «Gäste» um elementare Vorgaben. Das zeigte ein Augenschein vor Ort: Einer wäscht mit-

Letztes Jahr in Zwillikon

Leben und arbeiten in der Natur. Rechts hinten die Fensterläden-Stapel. ten auf der Wiese sein Fahrzeug. Ein anderer zieht mit drei Jugendlichen beim Eintreffen des Journalisten eine Blache über einen Stapel alter Fensterläden, die sie hier direkt am Waldrand abschleifen und neu spritzen. Sagen wollen sie nichts. Nur, dass sie aus Frankreich stammen und nicht in der Zeitung kommen wollen. Angereist war der Clan offenbar aus Volketswil. Die Aktivitäten auf dem Areal lassen vermuten, dass die Fahrenden ihre Dienste in der Region angeboten ha-

ben. Neben der Renovation von Fensterläden gehören Reparaturen am Haus und Gartenarbeit zum üblichen Gewerbe. Immer wieder fühlen sich Auftraggeber nachträglich über den Tisch gezogen. «Sie arbeiten mit Überrumpelung», weiss Gemeindeschreiber Stefan Trottmann. Er rät deshalb, kritisch zu sein, nachzufragen und sich zu nichts überreden zu lassen, das man nicht will. «Grundsätzlich empfehle ich, das regionale Gewerbe zu berücksichtigen», so der Gemeinde-

korrekt Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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36 500 Besucher im «Stigeli» Rückblick auf die Badesaison 2017 in Affoltern Der Sommer liess dieses Jahr schon früh grüssen. Nach einem kühlen und regnerischen Beginn brachte der Mai ab Monatsmitte den Sommer. Im zweitheissesten Juni seit Messbeginn (1864) konnten sich die Badegäste im Freibad Stigeli abkühlen und fast täglich den schönen Sommer geniessen. Auf den leicht unterkühlten Juli folgte ein heisser, mit Gewitter durchzogener August, der des Öfteren das Badipersonal in die Zwickmühle brachte; Stigeli offen lassen oder schliessen? Nicht immer konnte es allen recht gemacht werden. Doch die Besucherzahl von 36 500 und die zahlreichen Komplimente der Badegäste zeigen, dass es den Besuchern im Stigeli gefällt. Erfreulicherweise gab es auch dieses Jahr keine aussergewöhnlichen Zwischenfälle oder Badeunfälle zu verzeichnen. Die Sauberkeit im Freibad Stigeli wurde wiederum durch die hervorragende Arbeit von Bademeister Markus Marty, genannt «Fäger», und seinem Team sichergestellt. Die Prüfungen der Wasserqualität ergaben stets ein einwandfreies Ergebnis und keine Beanstandungen. Der leidenschaftliche Einsatz, mit welchem Marty und seine Kolleginnen und Kollegen die Badi pflegen, präsentiert sich in der durchweg gepflegten Gesamtanlage. Während den Sommerferien führte, wie in den vergangenen Jahren, die Tauchschule Säuliamt, im Rahmen des

Aufwand-, nicht Ertragsüberschuss «Bonstetten budgetiert ein Plus von 430 800 Franken» hat der «Anzeiger» vom 26. September getitelt. Dem ist nicht so. Wie im Text richtig steht, ist ein Aufwandüberschuss von 430 800 Franken vorgesehen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. (Red.)

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Erlebten eine erfreuliche Badi-Saison in Affoltern. Von links: Hermann Brütsch, Immobilienvorstand, Fabrizio Meo, Leiter Immobilienabteilung und Bademeister Markus «Fäger» Marty. (Bild zvg.) ZVV FerienPass, wieder Tauchkurse durch. Bei den Intensivschwimmkursen, welche von der Schwümschuel Röteli GmbH angeboten wurden, konnten viele Kinder das Schwimmen lernen. Bei herrlichem Sommerwetter fand am 25. August der Plauschnachmittag mit einem «Arschbombencontest» statt. Teilnehmer wie Zuschauer genossen die spritzige Unterhaltung. Beim anschliessenden Pasta- und Pizzaplausch und der musikalischen Unterhaltung durch die Band Circle of Time konnten die Badegäste bei fröhlicher Stimmung einen der letzten

schönen und warmen Sommerabende geniessen. Am Sonntag, 17. September, wurden im Stigeli für dieses Jahr die Tore geschlossen, denn bereits weht der Herbstwind die ersten Blätter von den Bäumen. Die Mitarbeiter der Badi bereiten noch bis Anfang Oktober die Anlage für den Winter vor und treffen schon die ersten Vorbereitungen für die neue Saison. Vorstand und Leitung der Immobilienabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis sowie das StigeliTeam danken den Badegästen herzlich für die zahlreichen Besuche und freuen sich auf den Sommer 2018. (tro)


Verkäufe Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. Albert Schweitzer

Unerwartet hat ein wunderbares Herz viel zu schnell aufgehört zu schlagen. Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meinem liebsten Schatz, unserem Papi und Hans

Hans Jakob Bachmann

Unterhaltsgenossenschaft Affoltern am Albis

Freistehendes 6½Zimmer EFH, BJ 2009

Traurig nehmen wir Abschied von

Hans Bachmann 22. Februar 1951 bis 23. September 2017

Hans hat uns seit vielen Jahren mit seinem breiten Fachwissen kompetent mit Rat und Tat unterstützt, zuerst ehrenamtlich und seit 2014 als Vorstandsmitglied.

22. Februar 1951 – 23. September 2017

Trotz deines grossen Lebenswillens war die vor kurzem erkannte Krankheit leider stärker. Wir sind dankbar für alles, was wir mit dir erleben durften. Deine Liebe lebt in uns weiter.

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WF ca. 220 m², 2 TG-Parkplätze mit Direktzugang, im UG Raum mit sep. Dusche/WC, 3 weitere Nasszellen, mediterraner Garten. Nahe Schulen und Natur. VP Fr. 1.43 Mio. zuzügl. 2 TG-Plätze. Dokumentation unter: platinum65@bluewin.ch oder 079 256 26 16 (bitte keine Makler)

Der Genossenschaftsgedanke und das Erhalten des gemeinsamen Werkes waren ihm stets ein grosses Anliegen, für das er sich unermüdlich einsetzte, weit über seine Vorstandstätigkeit hinaus. Sein Pflichtbewusstsein und seine Verlässlichkeit waren beispielhaft. Wir behalten Hans in dankbarer Erinnerung und sprechen seiner Familie unser tiefes Mitgefühl aus.

Wir vermissen dich

Unterhaltsgenossenschaft Affoltern am Albis

Doris Bachmann-Kessler Beatrice Bachmann und Adrian Wiss Urs Bachmann und Fanny Leuenberger

Der Vorstand Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 4. Oktober 2017, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Urnenbeisetzung im engeren Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man aufgrund seiner grossen Leidenschaft fürs «Bähnle» der Stiftung Furka-Bergstrecke, 3999 Oberwald, Postkonto 60-293080-2, IBAN CH11 0900 0000 6029 3080 2. Traueradresse: Doris Bachmann, Im Weinberg 29, 8910 Affoltern am Albis

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA) Kant. Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis Eidg. Turnveteranen Gruppe Albis

TO D E S A N Z E I G E Tief bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem Turnkameraden und Ehrenmitglied

TO D E S A N Z E I G E

Hans Bachmann 22. Februar 1951 – 23. September 2017

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Schützenkameraden, Vorstands- und Ehrenmitglied

Hans Bachmann Lieber Hans, auch wenn Du nicht mehr bei uns bist, vergessen wir Dich nicht. Seit 40 Jahren warst Du im Vorstand tätig und wir konnten immer auf Dich zählen. Wir werden Dich vermissen. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Hans wird uns als offener und lieber Kollege in Erinnerung bleiben. Für sein vielseitiges und kollegiales Wirken sind wir ihm sehr dankbar. Der Vorstand des Männerturnvereins (MTVA) Der Vorstand der Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis Der Vorstand der eidg. Turnveteranen Gruppe Albis und alle Turnkameraden Zum letzten Gruss und zur Trauerfeier versammeln wir uns am Mittwoch, 4. Oktober 2017, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle.

Deine Vorstands- und Schützenkameraden Die Abdankung findet am Mittwoch, 4. Oktober 2017, 14.20 Uhr, in der Friedhofskappelle Affoltern am Albis statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Berg viel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um mich und sagte: «Komm wir gehen heim.»

Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Bruder, Grossvater, Götti & Schwiegervater. Nach schwerer und langer Krankheit hast du deine letzte Reise angetreten.

Johann Ammann TO D E S A N Z E I G E 4. Juni 1941 – 25. September 2017

Wir trauern um unser Aktivmitglied, unseren Fähnrich

Wir sind unendlich dankbar für die schönen gemeinsamen Stunden, die wir mit dir zusammen erleben durften. Du wirst in unseren Herzen ewig weiterleben.

Hans Bachmann 22. Februar 1951 – 23. September 2017

Hans war ein guter Freund und leidenschaftlicher Sänger in unserem Chor. Grosszügig und interessiert widmete er sich unserem Vereinsleben. Es schmerzt, ihn nicht mehr in unseren Reihen zu sehen. Hans, wir danken dir für deine Kameradschaft, wir werden dich in guter Erinnerung behalten. Wir sprechen seiner Frau Doris und seinen Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus. Gesangverein Hedingen Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 4. Oktober 2017, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt.

In stiller Trauer: Stefania Ammann-Candraja Beat Anton & Michael Ammann Annelies & Erwin Schwab René & Natascha Ammann Nadja Ammann-Kaufmann & Jasmin Ammann Verwandte & Bekannte Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 2. Oktober, 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Wettswil am Albis statt. Anstatt Blumenspenden verweisen wir auf die Lungenliga Schweiz Spendenkonto PK-30-882-0 Die Trauerfamilie: Stefania Ammann-Candraja, Kirchgasse 9, 8907 Wettswil am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 29. September 2017

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Die Ehefrau mit dem Messer attackiert und vergewaltigt Nach mehr als zehn Verhandlungsstunden verurteilte das Bezirksgericht Affoltern einen 23-jährigen Kosovaren Wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau hat das Bezirksgericht Affoltern einen 23-jährigen Kosovaren zu zwei Jahren Gefängnis bedingt verurteilt, bei drei Jahren Probezeit. Dem Opfer muss er 8000 Franken Genugtuung zahlen. ................................................... von werner schneiter Geht es namentlich um den Vorwurf der Vergewaltigung in Beziehungen, ist die Beweisführung oft nicht einfach, weil sich Anklage, Verteidigung und Gericht in vielen Fällen mit diametral auseinandergehenden Darstellungen beschäftigen müssen. Im vorliegenden Fall erstreckte sich die Verhandlung am Bezirksgericht Affoltern über vier Tage mit insgesamt mehr als zehn Verhandlungsstunden – auch in logistischer Hinsicht eine Herausforderung für das Gericht: Damit das Opfer im Rahmen der Verhandlung nicht auf den Beschuldigten trifft, musste es den Gang der Dinge per Video in einem separaten Raum verfolgen. Und bei der Befragung der Frau wurde der Beschuldigte aus dem Gerichtssaal gebracht. Mehrmals musste die Verhandlung unterbrochen werden, weil der Gerichtspräsident, die Opfer-Vertreterin oder der Anwalt des Angeklagten für die direkte Konsultation der Frau oder des Beschuldigte den grossen Gerichtssaal verlassen mussten. In die Länge gezogen wurde das Verfahren auch wegen der erforderlichen Übersetzung für den Mann durch einen Dolmetscher.

Messerattacke mit Folgen Das Paar – beide aus dem Kosovo stammend, sie schon länger in der Schweiz lebend – heiratete am 4. September 2015 zivilstandsamtlich und bezog in Affoltern eine Wohnung – dies, nachdem der Angeklagte rund drei Wochen zuvor in die Schweiz eingereist war. Klar ist, dass es schon vor der Hochzeit zu Auseinandersetzungen kam, die in einer Messerattacke des Mannes gipfelten. Die Frau zog sich bei Abwehrbewegungen an der Hand eine zwei bis drei Zentimeter lange Schnittverletzung an den Fingern zu. Nachdem der Täter seine Frau eindringlich warnte, niemandem vom Vorfall zu erzählen, wurde diese nach einer Erstbehandlung in der Wohnung im Spital von einem albanisch sprechenden Arzt versorgt. Die Drohung ihres Ehemannes nahm sie insofern ernst, als sie in der Folge Drittpersonen erzählte, sie habe sich beim Geschirrabtrocknen geschnitten. Das bestätigte sie vor Gericht im Rahmen der Befragung. «Um Schlimmeres zu verhindern», fügte sie unter Tränen bei. Die Drohungen gingen weiter. So verfasste der Mann eine SMS-Nachricht an seine Schwägerin, weil er seine sich im Kosovo aufhaltende Frau telefonisch nicht erreichte – und drohte, sie werde nie die Frau eines anderen, entweder sei er lebendig oder sie …

Geschlagen, um ihren Widerstand zu brechen Zentraler Anklagepunkt bildete die Vergewaltigung, begangen zwischen

Mitte und Ende September 2015 in der Wohnung in Affoltern. Der Mann habe die Frau mit grosser Wucht drei bis vier Mal in die Bauchgegend und gegen den Kopf geschlagen, um ihren Widerstand zu brechen. Laut Anklage gab die Frau deswegen ihren Widerstand auf. Vor Gericht bestritt der Mann die Vorwürfe. Der Verteidiger des Beklagten bezweifelte die Angaben der Frau und sprach von Unglaubwürdigkeit, weil sie die Delikte erst viel später zur Anzeige brachte und diese in immer dramatischerer Form vorbrachte. Die Schnittverletzung, glaubt er, hat sie sich selber zugefügt, um dem Ehemann zu schaden. Er monierte ihre «radikal widersprüchlichen Angaben» und sprach sogar von Lügengeschichten – auch in zeitlicher und örtlicher Hinsicht. Es geht dabei auch um Aufenthalte im Kosovo und die anfänglich dort getroffenen gemeinsamen Hochzeitsvorbereitungen. Aufgrund der Sachlage und der höchst zweifelhaften Anklage komme für ihn nur ein Freispruch infrage – umso mehr, als sich der inzwischen wieder im Kosovo lebende Mann ein Touristenvisum besorgte, um für die Gerichtsverhandlung extra in die Schweiz zu reisen. «Er hätte ja einfach dort bleiben können, um sich einer Gefängnisstrafe zu entziehen …», argumentierte der Verteidiger. Im Weiteren forderte der Anwalt 6000 Franken Entschädigung für seinen Mandanten. Merkwürdig sei ausserdem, dass der Mann trotz der schweren Vorwürfe nie verhaftet worden sei. Dem entgegnete der Staatsanwalt, der Anfangsverdacht sei nicht so

hoch gewesen – auch habe keine akute Fluchtgefahr bestanden.

8000 Franken Genugtuung Für den Vertreter der Anklage ist der Sachverhalt erstellt. Er forderte eine Gefängnisstrafe von drei Jahren; sechs Monate davon unbedingt sowie eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 30 Franken. Dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der Mann habe seinen Machtanspruch durchgesetzt, weder Einsicht noch Reue gezeigt. Er und die Opfer-Anwältin sprachen von einem opfertypischen Verhalten; Anzeigen würden – gerade bei Beziehungen – sehr oft viel später nach einer Tat gemacht, irrationale Reaktionen seien dabei nichts Ungewöhnliches. Im Kernbereich der Anschuldigungen gebe es keine Widersprüche; die Aussagen der Frau seien glaubhaft – so die Argumentation dieser Seite. Der Mann habe seine Frau terrorisiert, quasi als sein Eigentum betrachtet. Auch deshalb habe sie erst nach der Trennung, als sie sich in Sicherheit wähnte, Anzeige erstattet. Ein nachvollziehbares Verhalten, sagten die Anwältin und Staatsanwalt übereinstimmend. Wegen Nötigung, Drohung und Vergewaltigung mitsamt einfacher Körperverletzung verurteilte das Bezirksgericht Affoltern den Mann zu einer bedingten Gefängnisstrafe von zwei Jahren und setzte eine Probezeit von drei Jahren fest. Im Weiteren wurde er zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 30 Franken verknurrt. Zudem wird der Mann verpflichtet, dem Opfer eine Genugtuung von 8000 Franken zu entrichten. Auch werden

ihm die Untersuchungskosten auferlegt. Nicht eingetreten ist das Gericht auf den Vorwurf der Tätlichkeiten. Das könne nur dann als Offizialdelikt gesehen werden, wenn es wiederholt begangen werde. Es fehle hier an wiederholter Tatbegehung. Auch liess das Gericht den Vorwurf «Ungehorsam gegen eine amtliche Verfügung» fallen. Es sei in diesem Fall nicht erwiesen, dass der Beklagte diese inkriminierten Textnachrichten verfasst und damit gegen eine Kontaktsperre verstossen habe. In Sachen versuchter Drohung ist er jedoch schuldig, weil er seiner Schwägerin eine SMS habe zukommen lassen, dass diese an ihre Schwester – also seiner Frau – weitergeleitet habe.

Vorzeitig in den Kosovo zurückgereist: Angst vor Verhaftung? Für das Gericht steht ausser Frage, dass der Mann seiner Ehefrau die Schnittverletzungen an der Hand zugefügt hat. Und es taxiert die Aussagen des Opfers zur Vergewaltigung als glaubhaft. «Der Mann hat egoistisch gehandelt und seine eigenen Bedürfnisse befriedigt», schloss Gerichtspräsident Peter Frey. Worte, die der Beschuldigte bei der Urteilseröffnung am letzten Montag nicht mehr hörte, weil er schon zuvor in den Kosovo abgereist war. Aus Angst, dass ihm nach Urteilseröffnung die Verhaftung und danach Gefängnis droht? Diese Vermutung drängt sich auf, obschon sein Anwalt mehrmals betonte, der Mann sei mit einem Touristenvisum in die Schweiz gekommen, um sich dem Gericht zu stellen.

Fast 15 000 Bussen, Vorerst keine erneute Gesamträumung Verzeigungen und Brandruine Schmiedgasse 2: Der Gemeinderat Knonau informiert Strafanzeigen Die kantonale Verkehrssicherheitskampagne der Kantonspolizei, Stadt- und Kommunalpolizeikorps zum Schulstart ist abgeschlossen. Am 21. August gingen im ganzen kanton rund 25 000 Kinder zum ersten Mal in die Schule. Eine der Massnahmen während der Präventionskampagne «Rad steht, Kind geht», die bis am 17. September dauerte, waren Schwerpunktkontrollen durch alle beteiligten Polizeikorps in der Umgebung der Schulhäuser, Kindergärten und Schulwege. Während der Kampagnendauer führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durch, es wurde aber auch allgemein das Verhalten der Verkehrsteilnehmenden kontrolliert. Insgesamt wurden über 14 000 Geschwindigkeitsüberschreitungen durch Ordnungsbussen geahndet. Wegen gröberer Überschreitungen mussten mehr als 180 Verzeigungen oder Strafanzeigen geschrieben werden, die an eine Untersuchungsbehörde gehen. Weiter kontrollierte die Polizei, ob das Vortrittsrecht bei Fussgängerstreifen eingehalten wurde. Fast 140 Ordnungsbussen und nahezu 40 Anzeigen ergaben sich, weil Verkehrsteilnehmende im rollenden Verkehr (Auto, Motorrad, Fahrrad etc.) das Vortrittsrecht der Fussgänger missachteten. Die Polizisten kontrollierten auch die Fussgänger. Wegen Nichteinhaltung der Verkehrsregeln wurden nahezu 500 Fussgänger belehrt oder gebüsst. (kapo)

Nachdem bereits verschiedene Medien über den Brandfall an der Schmiedgasse 2 berichtet haben, möchte nun auch der Gemeinderat transparent über den Sachverhalt informieren. Fakt ist, dass das Grundstück bzw. die Umgebung an der Schmiedgasse in Knonau im Juli 2015 nach einem fast zweijährigen Verfahren durch die Gemeinde in Form einer Ersatzvornahme geräumt wurde. Dieser massive Eingriff in Privateigentum war notwendig, da der Grundeigentümer jahrelang sämtliche Abmachungen und Versprechungen missachtet und die Situation durch seine Handlungen stetig verschlimmert hat. Es ging daher darum, einen unrechtmässigen Zustand in einen rechtmässigen zu überführen, was nach der Räumung offensichtlich auch realisiert werden konnte. Der administrative und operative Aufwand war insbesondere für die Verwaltung immens. Die Kosten wurden – ebenfalls nach einem jährigen Rechtsstreit – als Pfandrecht sichergestellt. Nachdem schnell klar wurde, dass der Grundeigentümer sich auch nicht an die Vorgaben der Stammverfügung hielt, namentlich daran, dass nach der Räumung keine weitere Deponie entstehen darf, hat der Gemeinderat eine erneute Räumungsverfügung erlassen, welche wiederum durch sämtliche Gerichtsinstanzen gehen musste. Diese ist nun ebenfalls rechtskräftig geworden. Die Situation nach dem Brandfall vom 20. Juli 2017 hat sich natürlich

auch gegenüber dem Grundeigentümer ist, welcher offensichtlich durch seine Krankheit überfordert ist, Entscheidungen betreffend seines Grundstücks zu fällen. Parallel dazu und weil bekannt ist, dass das Verwertungsverfahren einige Monate Zeit in Anspruch nehmen wird, hofft der Gemeinderat, dass die Berufsbeistandschaft ihren Verpflichtungen nachkommt und dafür sorgt, dass sich der Grundeigentümer nicht noch einen grösseren finanziellen Schaden zufügt.

Finanziellen Schaden eindämmen Kein Durchkommen für die Feuerwehr beim Brand vom 20. Juli an der Schmiedgasse 2 in Knonau. (Archivbild Kapo) dramatisch verändert. Nicht nur, dass die Gemeinde das älteste, denkmalgeschützte Gebäude in einer Nacht verloren hat, sondern auch die Tatsache, dass der Grundeigentümer nun nicht bereit ist, die Brandruine abzutragen und die Umgebung entsprechend wieder instand zu bringen. Die Liegenschaft ist verloren (zum Glück ohne Personenschäden und nur aufgrund des unermüdlichen Einsatzes der Feuerwehrkräfte).

Stinkende Brache Die Brandruine liegt nun brach und generiert einen üblen Geruch. Zudem wird das Ortsbild damit natürlich massiv negativ beeinträchtigt und es müssen immer wieder verschiedene Störungen betreffend Verkehrssicherheit und Lärm registriert werden. Der

Grundeigentümer ist offenbar nicht in der Lage, selbstständig eine notwendige Räumung anzuordnen. Eine erneute Räumung durch die Gemeinde, wiederum in Form einer Ersatzvornahme, wäre jedoch nicht nachhaltig. Es muss davon ausgegangen werden, dass in kürzester Zeit das Grundstück wiederum mit Unrat vollgepackt werden würde. Vielmehr werden nun auf betreibungsrechtlichem Weg die Räumungskosten aus dem Jahr 2015 eingefordert. Bereits haben sämtliche Gerichtsinstanzen die definitive Rechtsöffnung gutgeheissen, so dass ein entsprechendes Verwertungsbegehren (Betreibung auf Verwertung) gestellt werden konnte. Der Gemeinderat ist der Auffassung, dass eine Verwertung des Grundstücks nachhaltiger und zum Vorteil nicht nur der Gemeinde, sondern

Fazit: Der Gemeinderat setzt alles daran, dass das Grundstück an der Schmiedgasse wieder in einen rechtmässigen Zustand versetzt wird. Wenn dies nicht durch den Grundeigentümer selber erfolgen sollte, ist die Berufsbeistandschaft in der Pflicht, entsprechende Massnahmen zu treffen. Es muss zwingend und so schnell als möglich dafür gesorgt werden, dass sich der Grundeigentümer nicht noch einen grösseren finanziellen Schaden zufügt, welcher dann von der Öffentlichkeit ausgeglichen werden müsste. Die Gemeinde selber wird vorerst keine weitere Gesamträumung durchführen. Lediglich punktuell, wenn es darum geht, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten oder wenn der Grundeigentümer öffentliche Flächen in Anspruch nimmt (gesteigerter Gemeingebrauch). Die Anwohner rund um das betreffende Grundstück werden um Verständnis gebeten. Der Gemeinderat Knonau


ABSCHIED UND DANK In stiller Trauer haben wir Abschied genommen von

Alice Berli-Spaar

O Mensch! Gib acht! Was spricht die tiefe Mitternacht? «Ich schlief, ich schlief -, Aus tiefem Traum bin ich erwacht: Die Welt ist tief, Und tiefer als der Tag gedacht. Tief ist ihr Weh -, Lust - tiefer noch als Herzeleid: Weh spricht: Vergeh! Doch alle Lust will Ewigkeit -, - will tiefe, tiefe Ewigkeit!»

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Friedrich Nietzsche

1. Oktober 1923 – 17. September 2017

Sie starb nicht plötzlich und auch nicht unerwartet. Dennoch ist es schwer, die Endgültigkeit anzunehmen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter

Herzlichen Dank allen, die der Verstorbenen im Leben freundschaftlich und respektvoll begegnet sind. Ein besonderer Dank geht an die Mitarbeitenden des Zentrums Aettenbühl in Sins, welche Alice in den vergangenen Jahren mit Liebe, Geduld und Verständnis begleitet haben.

Ruth Gilg-Ludwig

Eugen und Monika Berli-Lötscher mit Familie Bruno Berli-Egli und Sophie Egli Berli Die Urnenbeisetzung erfolgte im engsten Familienkreis. Ihre letzte Ruhestätte fand Alice auf dem Friedhof in Ottenbach im Gemeinschaftsgrab. Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Gönnervereins Aettenbühl, 5643 Sins, Postkonto 50-6-9 der Aargauischen Kantonalbank, 5001 Aarau, IBAN CH26 0076 1016 0906 4126 0, Vermerk: Trauerspende Alice Berli-Spaar.

Bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter, bin pensioniert und möchte mit einem Enkerl all das erleben, was man als Grossvater macht! PS: Interesse als GrossvaterBezugsperson, nicht als BabysitterErsatz.

Dr. phil. 2. November 1924 – 24. September 2017

In liebevoller Dankbarkeit und Erinnerung Adelheid und Felix Schneider-Gilg mit Oliver, Susanna und Pascal

Zuschriften bitte unter Chiffre 4873, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Thomas und Ruth Gilg-Schumm mit Gaudenz

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Rifferswil statt. Anstelle von Blumen empfehlen wir eine Spende an MSF (Médecins Sans Frontières), Postkonto 12-100-2, IBAN CH18 0024 0240 3760 6600 Q, mit dem Vermerk «Ruth Gilg-Ludwig».

Gilt als Leidzirkular. Traueradressen: Familie Schneider-Gilg, Arnikaweg 20, 6045 Meggen Familie Gilg-Schumm, Schlossmattstrasse 5 B, 8934 Knonau

Traueradressen: Eugen Berli-Lötscher, Chüeweid 12, 8906 Bonstetten Bruno Berli-Egli, Mülistrasse 9, 6383 Dallenwil

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Wichtige Bausteine greifen ineinander Berufswahlkonzept an der Sekundarstufe Hedingen An der Mosaikschule Hedingen geniesst das Thema «berufliche Orientierung» seit vielen Jahren einen sehr hohen Stellenwert. Unterschiedlichste Aktivitäten helfen den Jugendlichen, sich für einen geeigneten beruflichen oder schulischen Weg nach der obligatorischen Schulzeit zu entscheiden.

ren ist es auch entscheidend, ob eine Schülerin oder ein Schüler sich vorstellen kann, weitere mindestens vier Jahre «nur» in die Schule zu gehen. Und schlussendlich ist es wichtig zu wissen, dass durch den Besuch der Berufsmittelschule (BMS) die Möglichkeit besteht, begleitend zur Berufslehre eine Berufsmaturität zu absolvieren, welche den direkten Zugang zu den Fachhochschulen ermöglicht. Die Beantwortung der Frage ist aber vor allem auch im Austausch zwischen Eltern, Jugendlichen und Lehrpersonen zu suchen.

................................................... von anneli rash*

Die Entscheidung für den richtigen Ausbildungsweg verlangt von Schülerinnen und Schülern, aber auch von den Eltern und den betreuenden Lehrpersonen viel Engagement. Die Lehrpersonen bieten den Jugendlichen entsprechend ihres aktuellen Standes im Berufswahlprozess unterschiedliche Möglichkeiten – immer in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Zu Beginn des Prozesses steht die Unterstützung beim Erkennen eigener Stärken und Schwächen sowie Interessen im Zentrum. Später geht es darum, die Berufswelt überhaupt kennen zu lernen zum Beispiel durch Besuche an der Berufsmesse. In einem nächsten Schritt gilt es, den Schülerinnen und Schülern beratend zur Seite zu stehen, wenn es darum geht, die eigenen Fähigkeiten und Interessen mit den Erfordernissen der jeweiligen Berufe zu vergleichen und Schnupperlehren in Betrieben zu ermöglichen

Schülerinnen und Schüler profitieren vom Mosaiksystem

Die Dritt-Sek.-Schüler unterstützen sich gegenseitig im Bewerbungsprozess. Einige, etwa Jasmin (Mitte), haben bereits eine Lehrstellenzusage erhalten. (Bild zvg.) und auszuwerten. Im letzten Schritt stehen die Lehrpersonen als Coaches beim Verfassen der Bewerbungen oder bei der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen zur Seite. Der Elternrat leistet darüber hinaus eine wertvolle Unterstützung, indem er das berufliche Potenzial der Eltern im Zusammenhang mit der Berufswahl der Schülerinnen und Schüler nutzt. Last, but not least wird der Atelierunterricht in der 3. Sek für die intensive Betreuung im Bewerbungsprozess

genutzt. Neben der Überarbeitung und Individualisierung von Bewerbungsunterlagen geht es vor allen Dingen auch darum, den Bewerbungsprozess zu reflektieren und aus Feedbacks zu lernen. Nicht vergessen werden darf auch die Zusammenarbeit mit schulinternen Partnern wie der Schulsozialarbeit oder schulexternen Fachstellen wie dem biz. Etwa einmal pro Monat profitieren die Schülerinnen und Schüler der zweiten und der dritten Sekundarstufe von Schulhaussprech-

stunden, die Stefan Schumacher, Berufsberater biz Urdorf, anbietet.

Berufslehre oder weiterführende Schule? Die Frage, ob Berufslehre oder weiterführende Schule, muss für jede Schülerin und jeden Schüler individuell beantwortet werden. Zum Einen bietet die Auseinandersetzung mit den eigenen schulischen Leistungen einen wichtigen Anhaltspunkt. Zum Ande-

Das Mosaiksystem bietet den grossen Vorteil, dass jüngere Schülerinnen und Schüler den Berufswahlprozess ihrer älteren Klassenkolleginnen und Kollegen direkt mitverfolgen können. Sie erleben beispielsweise, wie viel Freude und Erleichterung die Zusage für eine Lehrstelle bei den 3. Seklern auslöst. So erkennen sie auch, wie wichtig der Berufswahlprozess ist. Auf der anderen Seite können ältere Schülerinnen und Schüler ihr erworbenes Wissen und insbesondere ihre Erfahrungen in den Mosaikunterricht einbringen. Dabei erfahren sich die älteren Schülerinnen und Schüler selbst in der Rolle des Coaches und übernehmen Verantwortung für ihre Kolleginnen und Kollegen. * Die Autorin ist Klassenlehrerin an der Sekundarschule Hedingen

Leuchtende Kinderaugen in Bonstetten Die Feuerwehr Unteramt lud zum Erlebnistag Am Samstag, 23. September, durfte sich der Zug Bonstetten der Feuerwehr Unteramt über zahlreiche Besucher am Feuerwehr-Erlebnistag freuen. Nicht nur das Geschick der Kinder war gefragt, auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten und wurden bei den Feuerwehrspielen gefordert. Am Infostand wurde man mit allen Informationen zur Feuerwehr versorgt und erhielt Geschenke der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ). An sechs Posten gab es Punkte zu sammeln. Beim ersten ging es schon mal nass zur Sache: Ein Ball musste mit der Eimerspritze durch ein Labyrinth ins Ziel befördert werden. Natürlich hatten die Kinder Spass daran, nicht nur die Bälle zu bespritzen. Aber bei dem Superwetter am Samstag nahm ihnen das niemand übel. Beim zweiten Posten mussten aus einigen Metern Distanz verschiedene Gegenstände durch die Sprossen einer Leiter geworfen werden. Je höher die getroffene Sprosse, desto mehr Punkte wurden erzielt. Danach ging es weiter zum Schlauchkegeln. Hier wurde ein gerollter Feuerwehrschlauch ausgeworfen, mit dem Ziel, Tennisbälle auf den Leitkegeln zu treffen bzw. herunterzuwerfen. Der vierte Posten war etwas für Mutige: Nach einer Demonstration durch einen Feuerwehrmann, mit welchen Hilfsmitteln ein Fettbrand in der Bratpfanne gelöscht werden kann, konnte jeder und jede selber ans Werk. Natürlich wurden die Besucher aufgeklärt, warum man hier nicht mit Wasser löscht, sondern eben eine Löschdecke, einen Pfannendeckel oder ein Backblech nimmt. Eigentlich kann man zum Löschen einer Bratpfanne fast alle flachen Gegenstände nehmen,

«Wasserminigolf»: Mit Eimerspritzen den Tennisball durchs Labyrinth bugsieren. (Bilder zvg.)

Dem Ölfeuer den Sauerstoff entziehen.

die einem in der Küche in die Hände geraten. Das Wichtigste ist aber, das er gross genug ist und die ganze Pfanne komplett überdeckt. So wird dem Feuer der Sauerstoff entzogen und es erstickt.

Auch Erwachsene fürs FeuerwehrHandwerk begeistert? Das Tanklöschfahrzeug (TLF) sowie das Öl- und Wasserwehr-Fahrzeug (OW) waren auch auf dem Platz und wurden von Gross und Klein bestaunt und erforscht. Da durften auch mal die ganz Kleinen am Steuer des TLFs oder in der Mannschaftskabine Platz nehmen. Die Geräte auf den Fahrzeugen wurden von den Feuerwehrleuten erklärt und konnten in die Hand genommen werden. Manch einer war beim Anprobieren der Feuerwehrkleider mit Helm, Handschuhen und

Kegeln mit Feuerwehrschläuchen. Atemschutzgerät über das Gewicht von über 20 kg erstaunt. Der letzte Posten war dann nur für die Erwachsenen. Hier wurde Wasser in einem Plastikbecher mit dem Spreizer von A nach B transportiert. Die spannenden und lehrreichen Spielen konnten viele Kinder für das Feu-

Faszinierendes Tanklöschfahrzeug. erwehr-Handwerk begeistern. Vielleicht auch einige Erwachsene? Die Feuerwehr Unteramt würden sich über das eine oder andere neue Mitglied freuen. Nach den Spielen konnte man sich wieder stärken und ein Risotto geniessen. Auch das war ein voller Erfolg.

Das Risotto war am Ende des Tages restlos ausverkauft. Bei der Preisverleihung erfreute sich der Gewinner an einem Obstbäumchen. Bis spät in die Nacht waren die Besucher an der Bar und es wurde noch bei gemütlichem Zusammensein das Ausklingen dieses erfolgreichen Tages gefeiert. (sbe)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 29. September 2017

Eine ir(d)ische Dorfkomödie mit Musik Aemtler Bühne: Die Produktion 2018 ist beschlossen An der ausserordentlichen Generalversammlung hat der Verein Aemtler Bühne den Vorstand neu gewählt. Zudem wurde die Produktion 2018 beschlossen. Auf die Bühne kommt eine Dorfkomödie mit Musik.

pekt vor dieser Aufgabe.» Daher wolle sie sich nun einmal sicher bis Ende der nächsten Produktion verpflichten und dann weitersehen. Voller Optimismus betonte sie: «Wir wollen jetzt vorwärts schauen und nicht zurück!»

Komödie mit Verwechslungen

................................................... von marianne voss Schon seit längerer Zeit kämpft die Aemtler Bühne mit rückläufigen Mitglieder- und Zuschauerzahlen. Die Produktionen waren zwar qualitativ sehr hochstehend, doch sie sprachen die breite Bevölkerung zu wenig an. Die Stimmung im Verein Aemtler Bühne war angespannt. Es hatte Konflikte gegeben, und an der ausserordentlichen Generalversammlung im Sommer 2017 waren sie eskaliert. Präsident Raffaele Cavallaro und zwei weitere Vorstandsmitglieder hatten vor Ort ihren Rücktritt bekannt gegeben. Inzwischen ist aber Bewegung in die etwas verfahrene Situation gekommen. An mehreren ungezwungenen Zusammenkünften pflegten die Mitglieder bewusst wieder die Beziehungen untereinander. Zudem wurden Thomas Stricker und Tobias Sonderegger beauftragt, ein geeignetes Stück auszuwählen und dieses dann nach breiter Vernehmlassung an der kommenden ausserordentlichen Generalversammlung zu präsentieren.

Vorstand wieder ergänzt Am vergangenen Montagabend fanden sich gut 30 stimmberechtigte Vereins-

Der neue Vorstand des Vereins Aemtler Bühne. Von links: Goggo Zweifel, Lucy Kühne (vorne), Tobias Sonderegger, Präsidentin Vreni Spinner und Marco Erni. (Bild Marianne Voss) mitglieder zur ausserordentlichen Generalversammlung im «Rössli» Mettmenstetten ein. Die Versammlungsleitung übernahm die Interimspräsidentin Margrit Gut. Sie nahm zu Beginn Bezug auf den plötzlichen Rücktritt der drei Vorstandsmitglieder Präsident Raffaele Cavallaro, Katja Rota und den eigenen. «Alle haben sieben Jahre Vorstandsarbeit geleistet

und sich mit viel Elan für die Aemtler Bühne eingesetzt.» Der Verein habe aber andere Vorstellungen von der Arbeit gehabt als sie. «Daher haben sich die drei Betroffenen nun zurückgezogen.» Zur Ergänzung des Vorstandes stellten sich Vreni Spinner und Tobias Sonderegger zur Verfügung. Sie wurden beide einstimmig gewählt Vreni

Spinner zur Präsidentin. Beide, sowie auch die verbleibenden drei Vorstandmitglieder, garantieren ihre Mitarbeit aber nur bis zum Ende der Produktion 2018. Dann muss voraussichtlich der gesamte Vorstand neu aufgestellt werden. Die neue Präsidentin, Vreni Spinner, dankte den Anwesenden für das Vertrauen. «Ich habe grossen Res-

Der neue Vorstand konnte am selben Abend den anwesenden Mitgliedern das nächste Stück mit dem Arbeitstitel «Lottofieber» präsentieren. Es ist eine ir(d)ische Dorfkomödie mit Musik, deren Geschichte einem Film entnommen wurde. Dramaturgisch handle es sich um einen raffinierten Stoff, erklärte Thomas Stricker bei seinen Ausführungen. Die Story spielt in einem irischen Dorf mit 52 Einwohnern, unter denen sich ein Lottogewinner befindet. Die Suche nach ihm ergibt aber schliesslich, dass er tot ist. Im weiteren Verlauf der Geschichte geht es darum, den Gewinn trotz einer Hexe und der Lotteriegesellschaft im Dorf zu behalten. Einige amüsante Verwechslungsspiele lockern das Geschehen humorvoll auf. Am Schluss kommt es zum Happyend. Das Dorf hält zusammen, der Gewinn wird verteilt. Die Regie für die Produktion führt Franca Basoli, die Produktionsleitung übernehmen Thomas Stricker und Tobias Sonderegger. Im November beginnt die Probearbeit. Die Premiere soll am 12. Mai 2018 stattfinden, die Derniere Anfang Juni. Wer Lust hat, Theaterluft zu schnuppern, kann sich bei der Produktionsleitung melden. Kontakt: thomas-stricker@bluewin.ch oder toma4@bluewin.ch.

Maria Mark begeisterte Säuliämtler besetzen mit Filmmusik die vier ersten Plätze Orgelkonzert in der Kirche Stallikon

6. Schweizer Hölzler-Meisterschaft 2017 in Kappel Bereits zum sechsten Mal wurden im Adler in Kappel die Schweizer Meisterschaften im «Hölzle» ausgetragen. In einer spannenden Finalrunde siegte Kurt Marti aus Affoltern.

Maria Mark, ehemals Organistin in Bonstetten. (Bild zvg.) Am Abend vom 22. September versammelte sich in der reformierten Kirche Stallikon eine ansehnliche Zuhörerschaft zu einem ungewöhnlichen Ereignis. Auf dem im vergangenen Jahr eingeweihten Instrument des Basler Orgelbauers Michael Klahre erklangen Filmmusiken. Maria Mark, ehemals Organistin in Bonstetten, heute in Hombrechtikon, hatte diese originelle Idee ersonnen. Sie entführte ihr Publikum in Szenen aus «Eustace and Hilda», «Chariots of Fire», «The Conquest of Paradise», «The King’s Speech», «Amelie», «Once upon a time in the West», «The Mission», «Zwei glorreiche Halunken», «Intouchables», «Star Wars» und «Forrest Gump». Der technisch sehr sattelfesten Organistin gelang es, charakteristische Bilder und Stimmungen der Filme vor dem inneren Auge des Zuhörers hervorzurufen. In prägnanten Ansagen zwischen den einzelnen Stücken würdigte sie überdies die Komponis-

ten der Filmmusiken, welche im allgemeinen eher unbekannt bleiben. Allein Ennio Morricone und Evangelos Papathanasiou (Vangelis) haben es unter ihnen zu Weltruhm gebracht. Nicht fehlen durfte in diesem Programm die Toccata und Fuge in d-moll von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750), die in 24 Filme Eingang gefunden hat. Das Publikum verdankte das Konzert der Organistin mit einem begeisterten Applaus. Das nächste Orgelkonzert in der reformierten Kirche Stallikon findet am 29. Oktober um 17 Uhr statt. Unter dem Motto «Orgel und Gesang» wird romantische Musik von Johannes Brahms und Anton Dvorak erklingen. Die Bassstimme des neuen StallikonWettswiler Organisten Florian Engelhardt wird an der Orgel von Alina Nikitina (Preisträgerin des Bach-Wettbewerbs 2016 in Leipzig) umspielt. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten. Florian Engelhardt

Auch in diesem Jahr hatten sich viele Hölzler, darunter eine stattliche Anzahl Frauen, zum Plauschwettkampf im Adler in Kappel angemeldet. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Reto Studer hat den Anlass einmal mehr sehr gut vorbereitet und durchgeführt. Traditionsgemäss fand eine der OK-Sitzungen am Gibel-Schwinget statt. Der Spielleiter Werner Lüthi hielt sein waches Auge über den acht Vierertischen, an welchen die Vorrunden ausgetragen wurden. Die rechte Hand auf dem Tisch, die linke unter dem Tisch, so galt es, die drei Hölzer in der Mitte des Turniertisches an die Verlierer zu verteilen. Die 16 Besten aus dieser Vorrunde machten dann schliesslich in einem weiteren Umgang die vier Finalisten aus. Vor diesem Final sorgte Renata Schönbächler mit ihrem «Mini Beiz, Dini Beiz»-Koch Ruedi für das leibliche Wohl der Wettkämpfer. Roger aus Gommiswald sorgte für musikalische Unterhaltung und tolle Stimmung auch nach der Siegerehrung.

Glück gehört zum Spiel Der nachmalige Sieger Kurt Marti aus Affoltern sass früher selten an einem Hölzlertisch, wie auch die Finalisten Dani Huber und Pepe Marti. Diese Tatsache beweist, dass nicht nur Taktik

Schweizer Hölzler-Meister 2017: Kurt Marti. Es gratuliert Spielleiter Werni Lüthi. (Bild zvg.)

und Schlitzohrigkeit zum Erfolg führen: Es braucht auch Glück. Schliesslich bestritten Kurt Marti aus Affoltern, Dani Huber aus Hausen, Hansruedi Koch aus Wettswil und Pepe Marti aus Baar den Final. Der Spielleiter überwachte den korrekten Ablauf der Umgänge und musste die gespannten Zuschauer immer wieder zur Ruhe ermahnen. Schliesslich war es Kurt Marti aus Affoltern, der die Schluss-

runde gewann und sich als Schweizer Meister 2017 im Hölzle feiern lassen durfte. Sein Preis: ein Reisegutschein über 500 Franken. Fredy Spörri Klassement: 1. Kurt Marti, Affoltern, Schweizermeister 2017; 2. Bruno Götschi, Kappel; 3. Dani Huber, Hausen; 4. Hansruedi Koch, Wettswil; 5. Pepe Marti, Baar; 6. Sergio Dalla Valle Hausen; 7. Hans Steinmann, Hausen; 8. Domeni Inderbitzin, Schwyz; 9. Charly Dietiker, Basel; 10. Reto Studer, Stallikon.


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. September 2017

Im Mittelpunkt steht der Patient Gut besuchte Info-Veranstaltung von Pro Senectute Kanton Zürich in Affoltern

Podiumsdiskussion mit Karin Schmidiger, Holger Moch, Carlo Conti, Franjo Ambrož und Bertram Thurnherr (von links). (Bild zvg.)

Eines haben die personalisierte Medizin und das im Knonauer Amt initiierte Pilotprojekt CareNet+ gemeinsam: Beide stellen die Betreuung und Pflege des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Individualisierung im Gesundheitswesen war am Dienstag im Kasinosaal Thema. 2018 werden die Krankenkassen-Prämien wiederum steigen. Experten sagen voraus, dass sich die Prämien bis ins Jahr 2035 sogar in etwa verdoppeln werden. Das, wenn nichts vorgekehrt wird, hielt Anton Schaller, Moderator der Veranstaltung «Wer sorgt für mich im Alter – die Zukunft der Gesundheitsversorgung», einleitend fest. Deshalb seien neue innovative Ideen in der Gesundheitsversorgung dringend notwendig. Beispielsweise schuf die Universität Zürich zusammen mit der ETH ein Zentrum für personalisierte Medizin in Zürich – und Pro Senectute Kanton Zürich übernahm die Trägerschaft für das Pilotprojekt CareNet+, welches gemeinsam mit Partnern aus dem Gesundheitswesen und den Gemeinden lanciert wurde. Prof. Dr. Holger Moch, Direktor am pathologischen Institut der Universität Zürich und gleichzeitig Co-Direk-

tor des Zentrums für personalisierte Medizin legte dar, welche Nutzen Patientinnen und Patienten aus der personalisierten Medizin ziehen können. Anhand von Beispielen legte er dar, dass es heutzutage möglich sei, auf Basis von Erbinformationen auf jeden Patienten individuell zugeschnittene Diagnosen zu erstellen. Ziel sei, zum Beispiel die eine ganz bestimmte Krebszelle zu erkennen, so dass der Patient ganz gezielt mit dem dazu passenden Medikament behandelt werden könne. Dies gelte auch für andere Anwendungsbereiche der Medizin, wie er auf eine Frage aus dem Publikum festhielt.

Qualität, Effektivität und Effizienz der Altersversorgung verbessern Franjo Ambrož, Direktor von Pro Senectute Kanton Zürich, zeigte auf, dass sich CareNet+ vor allem an ältere Menschen richte, die umfassende individuelle Hilfe im sozialen, wie auch im gesundheitlichen Bereich benötigen. CareNet+ habe zum Ziel, die Qualität, aber auch die Effektivität und die Effizienz der Altersversorgung zu verbessern. Dies könne dank Koordination aller Leistungserbringer und Kostenträger erreicht werden. Pro Senectute Kanton Zürich, die das Projekt in der Pilotphase trägt, erwarte, dass

damit die Kosten der Gesundheitsversorgung gesenkt werden können. Betroffene Menschen und deren Angehörige können sich an das Koordinationszentrum für Gesundheit und Soziales an der Werkstrasse 1 in Affoltern am Albis wenden. Ähnlich wie bei der personalisierten Medizin, wo ein Team von Spezialisten gemeinsam Lösungen für eine möglichst effiziente Behandlung sucht, entscheiden bei CareNet+ alle an einem Fall involvierten Stellen, die betroffene Person sowie Angehörige gemeinsam, welche Lösung weiterverfolgt wird. Die Pilotphase daure bis zum Sommer 2018. Danach werde Bilanz gezogen und über eine Umsetzung in die Betriebsphase entschieden.

Bund, Kantone und Gemeinden sollen Sozialleistungen tragen Wie gehen die Krankenkassen mit innovativen Projekten in der Gesundheitsversorgung um? Für Carlo Conti, Verwaltungsratspräsident der Swica Gesundheitsorganisation und ehemaliger Regierungsrat Basel-Stadt haben sich die Krankenkassen in Zukunft in erster Linie für die Gesundheit seiner Mitglieder einzusetzen. Swica, die rund 760 000 Menschen in der Grundversicherung versorgt, setze aber auch auf innovative Lösungen. Heute wür-

den über 80 Mrd. Franken für die Gesundheitsversorgung ausgegeben. Der Trend sei, die Kosten allein auf die Versicherten und ihre Kassen zu verschieben. Er ist der Ansicht, dass die sozialen Leistungen vom Staat, vom Bund, den Kantonen und den Gemeinden getragen werden müssen. Auf die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt CareNet+ sei er sehr gespannt. Er begrüsse solche Projekte und habe die Erwartung, dass sie nicht nur die Qualität der Gesundheitsversorgung erhöhten, sondern auch zur partiellen Entlastung der Kosten einen Beitrag leiste. In der anschliessenden Podiumsdiskussion legte Karin Schmidiger, Leiterin des Koordinationszentrums und Fallmanagerin von CareNet+, dar, dass mit der gezielten Betreuung in gesundheitlichen und sozialen Belangen für die einzelne Patientin und für den einzelnen Patienten die bestmöglichste Lösung entwickelt werden könne. Und Bertram Thurnherr, Gemeindepräsident Hedingen, meinte, dass er am Anfang der Veranstaltung Zweifel hatte, ob die beiden innovativen Projekte etwas miteinander zu tun hätten – sei jetzt aber überzeugt, dass die personalisierte Medizin und CareNet+ grundsätzlich das gleiche Ziel verfolgten: Den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. (pd.)

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forum

Gesucht: Herz(Dame) auf dem rechten Fleck Was soll ich sagen, es gibt unverhoffte Glückstreffer. Bei mir zeichnete es sich kürzlich an der Bushaltestelle ab. Eine wallend krausige Goldmähne mit quirligen Augen und einem Antlitz zum Verlieben kommt auf mich zu. Also verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe mich nicht in diese lockige Goldpracht verkuckt, es ist nur, man hätte es tun können, weil die Gutmütigkeit in Person vor mir stand. Ob so viel herzlicher Ausstrahlung versagte kurzerhand meine Stimme. Etwas, wie mein Mann nimmer müde wird, es mir zu wiederholen, bei mir selten vorkommt, also das Fehlen der (überflüssigen) Worte, wohlbemerkt. Lassen Sie mich das Vorkommnis kurz erläutern, sodass ich auf den Punkt komme. Auf den Punkt zu kommen ist (bei Frauen, sprich bei mir) eh arg schwierig, nicht? Aber da mir im Leserbrief nicht mehr als 2000 Zeichen zur Verfügung stehen, übe ich mich im Kurzfassen. Denn ich möchte mich bei dieser quirligen Goldmähne, die vielleicht den «Anzeiger» liest, nur erneut bedanken. Kommt also diese Frau strahlend energisch auf mich zu und fragt: «Haben Sie schon ein Billett?» «Nein, ich muss eines im Bus lösen», antworte ich verblüfft. «Brauchen Sie nicht, schauen Sie, hier habe ich ein Abo vom ZVV, welches morgen abläuft, meine Bekannte reist morgen ab. Ich wollte es unbedingt jemandem geben, welche(r) es braucht, deshalb bin ich zur Haltestelle spaziert in der Hoffnung, dass um diese Zeit jemand den Bus nimmt und ein Ticket braucht. «Liebe Frau mit holländisch akzentuierter Aussprache: Danke für Ihre Selbstverständlichkeit Gutes zu tun, für Ihr Strahlen und dafür, dass Sie «das Herz auf dem rächten Fleck» haben!» Finden Sie, dass ich es übertreibe mit meiner Danksagung? Wenn dem so ist, würde ich schelmisch kontern: Dann haben Sie die Message nicht verstanden, oder ich habe die stimmigen Worte noch nicht gefunden. Also, das Schlüsselwort lautet: Dankbarkeit. Wofür sind Sie dankbar? Valérie Romano, Ottenbach

ämtler kantonsräte meinen

Frühherbst im Säuliamt

Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Bekenntnis zu nachhaltiger, einheimischer Land- und Ernährungswirtschaft Mit einem überwältigenden Ja-Anteil von fast 79 Prozent sprach sich das Schweizer Stimmvolk am vergangenen Sonntag für den neuen Artikel 104a aus, der die Ernährungssicherheit in der Verfassung verankert. Das sehr klare Resultat zeigt, dass sich die Stimmbürger der anstehenden weltweiten und nationalen Herausforderungen bewusst sind und einen Beitrag zur Bewältigung leisten wollen. Denn Ernährungssicherheit ist nicht selbstverständlich: Begrenztes Kulturland und eine Produktion mit knappen Ressourcen wie Wasser müssen immer mehr Menschen ernähren. Dazu kommen zunehmende Produktionsunsicherheiten infolge des Klimawandels. Damit Ernährungssicherheit gewährleistet ist, muss jedes Land für eine nachhaltig ausgelegte Produktion sorgen und die eigene Landwirtschaft entsprechend gezielt fördern. Die

Schweiz hat als erstes Land der Welt diesen Schritt gemacht. Nun gilt es, den Volkswillen auch umzusetzen. Ich erwarte, dass der neue Artikel als Leitlinie und Zielvorgabe für alle kommenden Gesetzes- und Verordnungsänderungen gilt, welche die einheimische Land- und Ernährungswirtschaft betreffen. Speziell sind die Grundlagen für die Produktion wie das Kulturland zu sichern. Das im Parlament von Bundesrat Schneider-Ammann geäusserte Ziel von einer langfristigen Sicherung von einer Million Hektaren Kulturland ist hier die Richtgrösse. Die künftigen Herausforderungen gilt es weiter durch Förderung einer ressourceneffizienten, standortangepassten und auf den Markt ausgerichteten inländischen Produktion anzugehen. Sie soll sicherstellen, dass sich die Schweiz auch in Zukunft zu mehr als die Hälfte selber ernähren kann und dabei zu Boden, Wasser und Luft lang-

fristig Sorge trägt. Damit auch soziale und ökonomische Nachhaltigkeit gewährleistet sind, braucht es eine höhere Wertschöpfung bei den einheimischen landwirtschaftlichen Familienbetrieben und eine faire Zusammenarbeit innerhalb der ganzen Branche. Ohne angemessene Einkommen wird sich der Strukturwandel nicht nur in der bisherigen Grössenordnung fortsetzen, sondern massiv beschleunigen, wie das Beispiel der Milchbetriebe zeigt. Ökonomische Nachhaltigkeit bedingt, das heutige Niveau des Grenzschutzes beizubehalten. Bei neuen Handelsabkommen sind zudem konsequent Nachhaltigkeitskriterien zu verankern, um den fairen Handel und eine umweltbewusste Produktion auch im Ausland einzufordern. Eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel vermindert das Problem der Verschwendung und von Foodwaste.

Aus dem satten Laubgrün wird bunte Vielfalt. (Bild Benjamin B. Fenner, Rifferswil)


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Gewerbe/Dienstleistungen

Letzte Metzgete?

«Schattenwurf Zwingli»

Der Männerturnverein Affoltern lädt noch einmal in den Kasinosaal Affoltern. > Seite 13

Lichtkünstler Gerry Hofstetter am reformatorischen Symbolort Kappel. > Seite 15

Freitag, 29. September 2017

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Prekäre Verhältnisse Der FC Hausen will die Idee einer neuen Sportanlage wieder aufnehmen. > Seite 19

Weich, warm und festlich

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Wintermode von Fata Morgana

Dem «Freiberger» zuschauen, wie er mit der Hacke durch die Felder stapft, erleben, wie Pflanzen rundum richtig versorgt werden und selbst Hand anlegen – diese Gelegenheit bietet sich am Herbstmarkt vom 29. und 30. September in der Baumschule Reichenbach.

Vom Mittwoch, 4., bis Samstag, 7. Oktober, findet bei Fata Morgana in Zwillikon ein öffentlicher Lagerverkauf statt. Sie ist glitzernd wie Frost und wärmend wie Kerzenschein. Sportliche wie feminine Frauen kommen auf ihre Rechnung. Es gibt schöne und neue Schnitte im Boutique-Stil, wunderbare Materialien, die intensiv wärmen, ohne aufzutragen. Zudem gibt es neue Kleider und Mäntel, die eine Frau in einen Rahmen stellen und ihr eine starke Ausstrahlung geben. Umwerfend sind die Farben und Materialien. Alle hautfreundlich und geschmeidig – ein Fest für Haut und Auge. Die Farben: Gletscherblau, Türkis, Petrol, Rot und Schwarz, oft mit feinen, sehr attraktiven Mustern. Die diesjährigen Farbstellungen lassen einen wohlsein im Herbst und im Winter. Sie sind lebendig, aber nicht grell. Die grosse Exklusivität ist die aufwendig verarbeitete Seide, satt in den Farben und wunderbar im Griff. Zum Kombinieren sind viele Accessoires, Schals in grosser Auswahl, Stulpen, Mützen und vieles mehr erhältlich. (pd.) Mittwoch, 4., bis Freitag, 6. Oktober, 10 bis 18 Uhr,

Bei Fata Morgana gibt es neue Schnitte und wunderbare Materialien. (Bild zvg.)

Samstag, 7.Oktober, 10 bis 14 Uhr. Fabrik am Weiher, Alte Affolterstrasse 1, 8909 Zwillikon.

Herzöffnung - Vortrag und Heilabend Simone Thara Müller in Affoltern

Baumschule Reichenbach lädt zum Herbstmarkt

Herbstzeit ist Pflanzzeit – so kann man sich am Herbstmarkt der Baumschule neues Grün für den eigenen Garten gönnen und das ReichenbachTeam kennenlernen. Um 11.30 und 14.30 Uhr finden jeweils geführte Rundgänge statt. Dabei kann man in die wohlduftende und farbenprächtige Baum- und Pflanzenwelt einzutauchen. Chäsbrot, Kürbissuppe und Süessmost sorgen für das leibliche Wohl bis Sonnenuntergang. Auf dem Familien-

Die äussere Welt ist in Aufruhr und fordert uns auf, unseren Herzplatz im Innern wieder einzunehmen, damit wir zentriert und ruhig im Hier und Jetzt verweilen können. Der Abend bietet einen Raum mit starken Heilschwingungen, Informationen zur herzzentrierten Lebensreise, eine Initiation in den Herzraum, Heilklänge zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele und eine Heilmeditation für Mutter Erde. (pd.) Freitag, 6. Oktober, 19 bis 21 Uhr, Yoga-Werkstatt Golden River, Im Winkel 5, Affoltern. Energieaustausch: 30 Franken.

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Simone Thara Müller. (Bild zvg.)

Am Herbstmarkt der Baumschule Reichenbach präsentieren verschiedene Anbieter ihre Produkte. (Bild zvg.) markt präsentieren lokale Kreativköpfe hand- und hausgemachte Spezialitäten für Herz und Bauch. (pd.)

Kräuterfreude, Margrit Bayer, Reni Sigg, Familie Frutiger, Renato Balsiger, Christine Rey, Der Landladen, Glückssternli, Weinbau Eberhard, Atelier zum Schärbe & Paper Pearls, 4eck, Stoffbude Gmür, Dia-

Herbstmarkt am Freitag, 29. September, 11 bis 18

mant Kaffee, Salicetum, Maya Baer, Drechsler Lüthy,

Uhr, Samstag, 30. September, 10 bis 17 Uhr, Baum-

um-style. www.baumschulen-reichenbach.ch/

schulen Reichenbach, Schonau 1, Hausen. Aussteller:

veranstaltungen.

Dank Coopark auf Kreuzfahrt Gewinnerin reist in den Norden Europas Die Gewinnerin der Joker-Promotion vom Coopark Affoltern ist bekannt. Zusammen mit ihrem Partner Walter Burkart geht Trudy Ineichen auf Kreuzfahrt nach Nordeuropa. Die Zugerin gewann den «All inclusive»Hauptpreis von MSC Kreuzfahrten. Die achttägige Kreuzfahrt führt sie und ihren Partner ab Hamburg nach Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Schweden und Norwegen. In ihrer Balkonkabine «Fantastica Experience» können sie die Schönheiten der Ostsee und des finnischen Meerbusens bewundern. (pd.) anzeige

Am Freitagabend, 6. Oktober, findet in der Yoga-Werkstatt Golden River in Affoltern ein Vortrag und Heilabend statt.

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Preisübergabe im Coopark. Von links: Jennifer Low, Coop Centerleiterin Nwzz, Phillip Kamphoven, Coop Retail Stv., Walter Burkart, Gewinnerin Trudy Ineichen und MSC-Vertreter Michael Flück. (Bild zvg.)


irchliche Anzeigen

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 1. Oktober 10.00 Familiengottesdienst im Götschihof, Pfarrerin Bettina Stephan

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. September 10.00 Familien-Morgen: Beginn im Chilehuus, M. Süess und Team, anschliessend Familienkafi Sonntag, 1. Oktober 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Donnerstag, 5. Oktober 14.00 Senioren-Treff im Chilehuus: «Schreckgespenst Demenz», U. Jarvis beschreibt die verschiedenen Gesichter dieser Krankheit und Zugänge in die Welt der Erkrankten

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. Oktober 2017 19.00 Abend-Gottesdienst zum Thema «Lebensfreude» mit Pfrn. S. Sauder. (Natur-)Jodel von Ruth & Koni Wettstein Musik: Casey Cosby. Anschl. Apéro im KGH

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Rifferswil

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 1. Oktober 9.30 Erntedankgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi, Luft und Saiten: Werner Huwyler (Blockflöte), Daniel Rüegg (Cembalo), Katrin Müller (Orgel). Mittwoch, 4. Oktober 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 5. Oktober 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss–Jenny Voranzeige: Sonntag, 8. Oktober 17.00 MusikTheater «Der Ranft–Ruf. Niklaus von Flüe, unter einem Stern geboren» Tickets via www.klosterkappel.ch oder an der Abendkasse (geöffnet ab 15.00 Uhr).

Freitag, 29. September 20.00 Taizé-Singen im Chor der Kirche für alle Samstag, 30. September 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 1. Oktober 19.30 Abendgottesdienst mit Begrüssung der neuen Konfirmanden/-innen Pfr. Werner Schneebeli Montag, 2. Oktober 15.45 Kolibri im Engel

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 29. September 18.00 Konfirmandenunterricht in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Samstag, 30. September Ausflug mit den Konfirmanden und Pfrn. C. Mehl ins EPI-Zentrum in Zollikon Sonntag, 1. Oktober Chilbi- und Erntedankgottesdienst in Maschwanden «Eine Hommage an Gott» mit Pfrn. C. Mehl; Vorstellung der neuen Konfirmanden; Musik: Veronic Hvalic

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Oktober 9.30 Gottesdienst zum Erntedank mit dem Jodlerklub am Albis und Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Anschliessend Apéro Erntegaben können am Samstag von 13.30–15.30 Uhr in der Zwinglistube abgegeben werden. Montag, 2. Oktober 9.00–10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00–20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 6. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfr. Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage bei Th. Rinderknecht Telefon 079 318 22 30

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 29. September 16.00 3.-Klass-Unti in Rifferswil Samstag, 30. September 9.30 Chor-Projekt Auftakt im Chor der Kirche Sonntag, 1. Oktober 9.30 Erntedankgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi und Luft und Saiten: Werner Huwyler, Blockflöte und Daniel Rüegg, Cembalo, Katrin Müller, Orgel anschliessend Gabenverkauf Dienstag, 3. Oktober 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 30. September 20.00 Liederabend mit Tenor Werner Duss (aus Knonau), in der Kirche Sonntag, 1. Oktober 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Andreas Fritz, Taufe Juli Grenacher, Orgel Albert Bolliger Donnerstag, 5. Oktober 19.30 offener Lesekreis im Pfarrhaus, Leitung Elisabeth Gerber Freitag, 6. Oktober Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 1. Oktober 10.00 Kirche Wettswil: Familiengottesdienst zum Erntedank mit Pfr. Matthias Ruff, Taufe, Kinderprogramm «Fiire mit de Chliine» und Bibelübergabe 4.-Klass-Unti Anschliessend Apéro Montag, 2. Oktober 9.45 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 5. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino, Stallikon Freitag, 6. Oktober 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 1. Oktober 10.30 Gottesdienst zum Erntedank; zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen; Musik: Kirchenchor 10.30 Chinderchile im Pfarreizentrum 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten, anschl. Franziskusfest Mittwoch, 4. Oktober 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 30. September 19.30 S. Messa in lingua italiana Sonntag, 1. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 3. Oktober 19.30 Abendmesse, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 4. Oktober 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 5. Oktober 19.00 Rosenkranz Freitag, 6. Oktober 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Ref. Kirche Obfelden Samstag, 30. September 9.00 3. Klass-Unti, Gruppe Alpha, Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Probe Kinder-Theaterprojekt, Ref. Kirche Sonntag, 1. Oktober 9.30 Erntedank-Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant; Erich Eder (Orgel), Jodlerclub Affoltern a. A., anschliessend Apéro (Naturalgaben zur Schmückung der Kirche können am Vorabend von 17–17.30 Uhr vor der Kirche abgegeben werden) Dienstag, 3. Oktober 11.30 Seniorenmittagstisch, Kath. Chilehuus Mittwoch, 4. Oktober 9.15 Fiire mit de Chliine, Ref. Kirche Donnerstag, 5. Oktober 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 30. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 1. Oktober 11.00 Eucharistiefeier Montag, 3. Oktober 19.00 Meditaiton in der ref. Kirche Donnerstag, 5. Oktober 8.15 Eucharistiefeier Freitag, 6. Oktober 19.30 Herz-Jesu-Freitag, Andacht und Stille

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti mit Ministrantenaufnahme Dienstag, 3. Oktober 13.30 Jubilarenfeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 1. Oktober 10.30 Gottesdienst zum Erntedank; Mitgestaltung Liturgiegruppe

www.kircheobfelden.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Ref. Kirche Ottenbach

Samstag, 30. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 1. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Jürg Schaufelberger Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 2. Oktober 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 4. Oktober 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Chrischona Mehr Infos: www.sunntig.ch

Ref. Kirche Knonau Freitag, 29. September 18.00 Konfirmandenunti im Pfarrhaus Maschwanden, Pfr. Mehl und Vikar Bächtold Samstag, 30. September Ausflug der Konfirmanden in die Epilepsie-Klinik in Zürich, Pfr. Mehl Sonntag, 1. Oktober 17.00 Abendgottesdienst zum Erntedank mit Vikar Bächtold, Abendmahl Amtswoche: Pfr. Mehl, Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 1. Oktober 19.00 Musikgottesdienst zur Schöpfungszeit, Texte: Käthy Bättig, Kirchenpflege, und Sonja Weisenhorn, Pfarrerin Lieder zum Thema: Arthur Schärer, Bassbariton und Veronica Nulty, Orgel Donnerstag, 5. Oktober 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz www.kircheottenbach.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. Oktober 9.45 Gottesdienst (Werner Hürlemann) Kinderhort; mehr unter: www. emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 29. September 10.00 MuKi-Treff Ab 17.00 Uhr Café Chazon Samstag, 30. September 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 1. Oktober 19.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 1. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. Oktober 10.30 Gottesdienst, Fortsetzung der Predigtreihe über König David 1. Samuel 17, 1-58 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Familiengottesdienst www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Samstag, 30. September 15.00 Generalkonferenz, Frauenversammlung mit Imbiss Sonntag, 1. Oktober 11.00 Generalkonferenz, Priestertumsversammlung (10.00 Uhr, Brunch) 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Übertragung Sonntagmorgenversammlung Diese und weitere Sessionen sind in vielen Sprachen abrufbar auf www.lds.org

Schulen und Kurse Sprachkurse: Englisch, Deutsch, Russisch Konversation, Brush-Up, Ferienvorbereitung u. v. m.! Einzeln, Gruppen, Firmen (in-comp) Telefon 079 792 01 13 | info@ps-education.ch

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Nachhilfelehrer unterstützt Ihr Kind beim Lernen bei Ihnen Zuhause. Erfahrungen auch mit schwierigen Kindern und Jugendlichen. Tel. 079 729 46 72

Erfolgreich Lernen mit einem Lerncoaching, einer Lerntherapie für Jugendliche und Erwachsene, Schülerinnen und Schüler bei Aufgabenstress- und Planung, wenn Lernfreude, Konzentration oder Motivation fehlen, wenn bei hohem Lerneinsatz schlechte Resultate folgen, bei Prüfungsangst oder Schwächen in Deutsch und Mathematik. Arbeitsort: Obfelderstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis, Nähe Bahnhof Evelyne Kunz-Jucker, dipl. Lerntherapeutin/Coach ILT Telefon 044 764 15 54 kunz-jucker@quickline.ch Weitere Informationen unter www.lerntherapie.ch


Vermischtes

Freitag, 29. September 2017

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«Man muss kein «chez ni» sein, um mit Freude essen zu können»

Durch Südamerika gereist

Zum Angebot im Team Training gehört auch Ernährungsberatung

Bildervortrag von René Schmutz in Stallikon

Bei «Nutri chez ni» ist die ganze Persönlichkeit mit allem Drum und Dran willkommen. Denn Ernährung ist viel mehr, als Kalorien zählen und Körperfett messen.

Der Gemeindeverein freut sich, die Bevölkerung von Stallikon und Umgebung zur digitalen Multivisions-Show über eine Reise durch den südamerikanischen Kontinent einzuladen.

Zu einer ganzheitlichen Ernährungsberatung gehört auch die Integration von Bewegung und Entspannung sowie die Reflexion psychischer und mentaler Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten. Lust- und Frustessen, ein Dessert zur Belohnung, ein Glas Wein zur Entspannung oder ein Stück Schokolade, um wieder in die Gänge zu kommen. Solche oder ähnliche Situationen kennt jeder und jede. Oder dreht sich zu Hause alles um das Essen am Familientisch? Oder machen der träge Stoffwechsel und die Hormonumstellung im Alter einen Strich durch die Rechnung? So oder so ist

der Natur mit den YoungGo-Trainingsgruppen. Oder man trifft sie an einer der nächsten Themenveranstaltungen im Team Training Hedingen. Es lohnt sich, jetzt den ersten (..zweiten, dritten..) Schritt zu machen, und sich für ein persönliches Gespräch oder eine kostenlose Schnupperlektion im Gruppentraining oder für eine der Infoveranstaltungen anzumelden. (pd.) «Nutri chez ni» – erfrischend andere Ernährungsberatung bei Esther Nievergelt, Rüchligstrasse 8, Hedingen, www.nutrichezni.ch, www.tt-hedingen.ch. Themenveranstaltungen im Team Training: «Gewichtsmanagement im Alter», Montag, 16. Oktober,

Esther Nievergelt. (Bild zvg.)

14 Uhr, Mittwoch, 18. und 25. Oktober, 10.30 Uhr; «Proteine, die wichtigsten Bausteine – nicht nur fürs

man bei Esther Nievergelt richtig. Zu finden ist sie im Team Training Hedingen als Ernährungsberaterin und Trainerin, in der Gemeinschaftspraxis «Gesund im Zentrum» oder draussen in

Training», Mittwoch, 1. November, 10.30 Uhr, Freitag, 15. November, 18 Uhr, Samstag 11. November, 8.45 Uhr. Dauer: 90 Min, Kosten für Mitglieder 20, Nichtmitglieder 25 Franken, Anmelden unter info@nutrichezni.ch, Tel. 078 703 73 56.

Die letzte Metzgete des Männerturnvereins? Letztes Jahr wurden nur knapp schwarze Zahlen erwirtschaftet Die Metzgete des Männerturnvereins Affoltern hat Tradition. Am Samstag, 7. Oktober, findet sie im Kasinosaal Affoltern statt. Der Männerturnverein hofft auf viele Besuchende. Der organisierende Männerturnverein Affoltern hofft nicht, dass es die letzte Metzgete ist – aber was hat es mit diesem Titel auf sich? Nachdem sich die Metzgete über lange Jahre einer grossen Besucherschar erfreuen konnte, hat sich in den letzten zwei Jahren ein starker Rückgang bemerkbar ge-

macht. Vor allem im letzten Jahr bei der 20. Jubiläumsmetzgete konnten nur noch knapp schwarze Zahlen erwirtschaftet werden. Da bei den Fixkosten keine Sparmöglichkeiten mehr vorhanden sind, stellt sich der Fortbestand infrage.

Gemütlicher Abend bei reichhaltigem Buffet Damit der Anlass weiterhin durchgeführt werden kann, hoffen die Vereinsmitglieder am 7. Oktober ab 17 Uhr auf zahlreiches Erscheinen der

Bevölkerung, um mit Angehörigen, Freunden oder Bekannten einen gemütlichen Abend beim reichhaltigen Buffet zu verbringen. Es werden auch dieses Jahr Blutund Leberwürste, Rippli, Koteletten und Schweinsbratwürste mit Dörrbohnen, Sauerkraut und Salzkartoffeln angeboten. Das traditionelle Kuchenbuffet rundet das Angebot ab. Es hat für jeden etwas. Der Vorstand, die Küchenmannschaft und alle Vereinsmitglieder freuen sich auf den Besuch. Peter Langhans

Pure Lebensfreude, karge Landschaften, rätselhafte Kulturen, alte Kolonialstädte, ein Reisebericht der besonderen Art von René Schmutz. Zum Vortrag einige Stichworte, die zum Besuch der Veranstaltung animieren sollen. Das Schiff von Fort Lauderdale (Florida, USA) durch die Karibik kommt gerade recht zur «Greatest Show on Earth», dem Karneval von Rio de Janeiro, wo Tausende fantasievoll kostümierte Sambaschulen pure Lebensfreude zelebrieren. Brasilia wurde in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts neu gebaut und präsentiert sich anders als andere Hauptstädte. Mitten im Urwald stürzt ein Fluss 60 – 80 Meter in die Tiefe; die Cataratas do Iguacu sind die grössten Wasserfälle der Welt. Patchamama, die Mutter der Welt, hat die Berge bei Salta, im Norden Argentiniens, mit jeder Menge Mineralien übergossen. Sie lassen sie in allen Farben leuchten.

Eindrückliche Bilder und Worte In den kargen Landschaften des Desierto de Atacama, einer extrem trockenen Wüste im Norden Chiles, weiden Lamas am Ufer von ausgedehnten Salzseen, Flamingos stochern im Schlick nach Futter. Auf Rapa Nui (Osterinsel), einem winzigen Flecken in den endlosen Weiten des Pazifiks, wachen tausend Jahre alte, steinerne Monumentalstatuen (Moai) über den Lauf der Zeiten. Auf der Rückreise machen wir kurze Zwischenhalte in den historischen Quartieren von Lima (Peru) und Cartagena des Indias (Kolumbien)

Vielfältiges Südamerika: Karneval in Rio de Janeiro, Brasilien ...

... und die markanten Moai-Statuen der Osterinseln, Chile. (Bilder zvg.) und bestaunen schliesslich die Art-Déco-Architektur von Miami Beach. Die Multivisions-Show des Stallikers René Schmutz dauert ungefähr eine Stunde und zeigt den vielfältigen Kontinent in eindrücklichen Bildern und Worten. Im Anschluss daran beantwortet René Schmutz Fragen. Vielleicht macht ja die Show sogar Lust auf eine eigene Reise in die Gegend. Der Eintritt ist frei. Zum Abschluss offeriert der Gemeindeverein allen Besuchern einen Schlummertrunk. (-/Bi) Multivisions-Show am kommenden Donnerstag, 5. Oktober, um 20 Uhr, Singsaal Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 3, 8143 Stallikon.

Für kleine und grosse Asterixologen

ALZ-Café neu auch in Affoltern

Comics-Kurs auf dem Bauspielplatz Affoltern

Das ALZ-Café ist der neue Treffpunkt in Affoltern für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen. Das erste Treffen findet am 4. Oktober im Café Casino, Obere Bahnhofstrasse 8, in Affoltern statt.

In der ersten Herbstferienwoche, vom 9. bis 13. Oktober, bietet das GZB Gelegenheit, sich in einem Zeichen-Kurs in die Welt der Comics zu begeben. Unzählige Wochen an Vorbereitung brauchte es, um das eintägige Robifest auf dem Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz (GZB) auf die Beine zu stellen; aufgeräumt war es hingegen innerhalb von zwei Stunden. Schon am Abend nach dem Festbetrieb war das Gelände wieder im «Alltags-Look», und nichts deutete mehr auf all die bunten Comics, das Motto des Festes, hin. «Nichts? Das wollen wir überhört haben», reklamieren die Organisatorinnen des Anlasses. Und verraten: «Noch immer finden sich auf dem Areal viele Spuren, die darauf hindeuten, dass hier im August allerhand geseufzt, ‹gehucht›, ‹gekawummt› und gemampft wurde.» Wie jedes Jahr hat das DekoTeam es nämlich nicht übers Herz gebracht, sämtliche Dekorationselemente abzumontieren. Wäre ja auch schade, schliesslich hatten auch Kinder sich gehörig ins Thema eingelebt und aufs Fest hin zig Sprechblasen gestaltet. In der ersten Herbstferienwoche, namentlich vom 9. bis 13. Oktober, bietet das GZB Gelegenheit, sich erneut in die Welt der Comics zu begeben. In einem einwöchigen Kurs leitet Monica-Verena Keusch, Fachfrau für Illustration, interessierte Kinder ab

neun Jahren und Erwachsene an, einen eigenen Comic-Strip zu realisieren. Von der Idee über Skizzen bis zum Reinzeichnen beinhaltet der Kurs sämtliche wichtigen Stationen, die zu einer Bildgeschichte führen, auf die Man/Frau/Kind stolz sein kann. Damit dieser Stolz nicht ungesehen verpufft, gipfelt der Comicskurs in einer Vernissage am Freitagabend und in einem Bulletin, welches die Arbeiten aller Teilnehmenden versammelt. Bevor es aber derart bunt wird, widmet sich das GZB mit einem anderen Kursangebot noch dem unterschätzten Grau: Am Sonntagnachmittag, 8. Oktober, findet einmal mehr der beliebte Beton-Giess-Kurs statt. Seifenschalen, Gefässe, Briefbeschwerer und andere praktische Dinge im Look für die Ewigkeit eignen sich zum Beispiel gut als ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke. Oder selbstverständlich zum Selberbehalten und stolz darauf sein. Das Betongiessen richtet sich an Erwachsene und Kinder (5 bis 8 Jahre bitte mit Begleitung). (pd.) Betongiesskurs, Sonntag, 8. Oktober, 14 bis 16 Uhr, Kosten 25/30 Franken pro Person. Comics-Kurs, für Kinder ab neun Jahren und für Erwachsene, Montag, 9. bis Freitag, 13. Oktober, von 9.30 bis 11.30, Vernissage am Freitag, von 19 bis 20 Uhr, Kosten: 130/140 Franken pro Person. Beide Kurse finden in

Regelmässige Treffen im Café Casino

Das ALZ-Café ist ein Ort, an dem sich Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen treffen und gemeinsam einen geselligen Abend in entspannter Atmosphäre verbringen können. Bewusst ist der Begegnungsort im öffentlichen Raum gewählt. Menschen mit Gedächtniseinschränkung gehören in unserer Gesellschaft wie alle andern Menschen auch. Oft ist soziale Isolation ein grosses

5. Oktober unter www.bauspielplatz.ch oder bei Dodo Weiss Telefon 076 588 34 77.

gen ist das ALZ-Café von der Alzheimer Vereinigung Kanton Zürich, Spitex Knonaueramt, Spital Affoltern Pro Senectute und das Gipfeltreffen Affoltern am Albis. Das ALZ-Café ist kostenfrei und offen für alle Interessierten, Anmelden ist nicht erforderlich. Die Konsumation erfolgt auf eigene Rechnung. Es sind genügend Parkplätze vorhanden. Das Thema des Kurz-Referates wird jeweils auf der Homepage der Alzheimervereinigung Kanton Zürich angekündigt. Ursula Jarvis Weitere Daten sind 2017: 1. November und 6. Dezember. 2018: 7. Februar, 7. März, 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 5. September, 3. Oktober, 7. November und 5. Dezember. www.alz-zuerich.ch.

«Diagnose Krebs» Plakatausstellung in der AndreasKlinik Cham Zug Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober zeigt das Brust-Zentrum der Hirslanden AndreasKlinik Cham Zug neun Plakate der Künstlerin Rahel Meyer. An der Finissage vom 27. Oktober werden die Plakate zugunsten der Krebsliga Zug versteigert.

Räumlichkeiten auf dem Areal des Gemeinschaftszentrums Bauspielplatz statt. Anmelden bis

Problem für Betroffenen und ihre Angehörigen. Das ALZ-Café soll ein niederschwelliges Angebot sein, um andere kennenzulernen und sich auszutauschen über eigene Erfahrungen und die persönliche Situation. Ein Kurzreferat zum Thema, Musik, Kaffee und Kuchen oder ein kleiner Imbiss umrahmen jeweils den Anlass. Das erste Kurzreferat wird Herr Dr. Jürg Schmid, Präsident der Alzheimervereinigung Kanton Zürich, halten und die Alzheimervereinigung vorstellen. Die Organisatoren freuen sich, dass Alois Kopp das Café Casino für alle Interessierte zur Verfügung stellt. Koordinieren wird die einmal im Monat stattfindenden Anlässe Susanne Wolfensberger aus Bonstetten. Getra-

Ausgewählte Plakate der Publikation «Diagnose Krebs» von Rahel Meyer werden im Zeitraum vom 1. bis 27.

Oktober 2017 in der Hirslanden AndreasKlinik Cham Zug ausgestellt und täglich zwischen 7 und 21 Uhr öffentlich zugänglich sein. Die Künstlerin hat selbst gegen den Krebs gekämpft und hat in ihren Bildern diese Erfahrung verarbeitet. In den Plakaten erzählt Rahel Meyer, wie sich ihre Krebserkrankung – auch über die Behandlung hinaus – auf ihr Leben ausgewirkt hat. Sie zeigt mit einfachen Elementen, was den Alltag von Krebsbetroffenen ausmacht

und gibt Einblick in ihre Gedankenund Gefühlswelt. Trotz der Schwere des Themas schwingt in den Bildern stets eine Prise subtilen, lebensbejahenden Humors mit. An der öffentlichen Finissage vom 27. Oktober, um 18 Uhr, werden die Plakate im Format A0 zugunsten der Krebsliga Zug versteigert. Nik Hauser, Leiter des Brust-Zentrums, wird die Versteigerung leiten. Künstlerin Rahel Meyer wird ebenfalls anwesend sein und die Plakate signieren. (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 29. September 2017

Ursache von Blasenschwäche

«Geissbock Charly»

Vortrag von Dr. med. Daniel Ryser Schädelin im Spital Affoltern

Veranstaltung in der Bibliothek Hausen

Blasenschwäche oder Senkungszustände der Beckenorgane sind ein häufiges Leiden mit grossem Einfluss auf das Sozialverhalten der Frau. In seinem Referat stellt Dr. Ryser, Chefarzt der Frauenklinik des Spitals Affoltern, die verschiedenen Ursachen und Therapiemöglichkeiten vor.

Jolanda Steiner erzählt am 4. Oktober, um 14.30 Uhr, Erlebnisse von Geissbock Charly in der Bibliothek Hausen. Fans der «Charly»-Bücher können diese im Anschluss vom anwesenden Autor signieren lassen.

Durch das Älterwerden unserer Gesellschaft mit guter Lebensqualität nehmen auch die Beschwerden durch Bindegewebsschwächen ständig zu. Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden können das tägliche Leben beeinflussen und dieses sogar bestimmen. «Die Betroffenen isolieren sich zum Teil sozial», erklärt Dr. Ryser und ergänzt: «Dies muss nicht sein! Denn heute gibt es effiziente Behandlungs-

methoden.» Dank modernen Untersuchungsmethoden kann die Ursache evaluiert werden und zielgerichtet therapiert werden. Die herkömmlichen Therapieoptionen werden heute durch sehr moderne Operationstechniken mittels Knopflochchirurgie (Laparoskopie) und Netzeinlagen ergänzt. «Durch individuelle Untersuchung und Beratung kann die richtige Therapie für betroffene Frauen gefunden werden», fügt Ryser an, der als Chefarzt der Frauenklinik mit der Thematik bestens betraut ist.

Genaue Abklärung, Beratung sowie individuelle Behandlung Dr. Ryser legt Wert auf eine sorgfältige Untersuchung von Blasenschwäche und Senkungsbeschwerde. Sie ist seine Grundlage für eine wirksame The-

rapie und eine schnelle Linderung von Beschwerden. Seine Patientinnen empfängt der Chefarzt in seiner spitalinternen Praxis an der Sonnenbergstrasse 21 in Affoltern am Albis. In seinem Referat vom 2. Oktober wird Dr. med. DaDaniel Ryser, Chefarzt Frauen- niel Ryser die Themen Blasenschwäklinik am Spital Affoltern. (Bild zvg.) che und Senkungsbeschwerden erklären und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Referat am Montag, 2. Oktober, um 19 Uhr, im Mehrzweckraum, Haus Rigi im Spital Affoltern.

Ämtler Bibliotheken im Oktober Die Schulferien dauern im ganzen Bezirk vom Montag, 9. Oktober, bis Samstag, 21. Oktober.

Bibliothek Aeugst Mittwoch, 4. Oktober, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Eintritt frei. Während der Herbstferien ist die Bibliothek montags von 18 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. Oktober, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 9. Oktober, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmelden nicht nötig. Samstag, 14. Oktober, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Mittwoch, 18. Oktober, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Warten auf Bojangles» von Olivier Bourdeaut diskutiert. Donnerstag, 19. Oktober, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff. Freitag, 20. Oktober, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Für alle, die die Onleihe nutzen möchten und noch etwas Beratung oder Unterstützung brauchen. Interessierte können mit Fragen und Geräten vorbeikommen. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 25. Oktober, 20 Uhr: Lesung mit Pedro Lenz. Der Schweizer Autor liest aus seinem neusten Roman «Di schöni Fanny». Anschliessend Apéro. Eintritt 20 Franken/10 Franken Legi. Anmeldung erforderlich unter bibliothek@affoltern-am-albis.ch oder Tel. 044 761 44 09. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Kultur Affoltern. Samstag, 28. Oktober, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Herbstferien gelten die regulären Öffnungszeiten.

Bibliothek Bonstetten Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen.

Bibliothek Hausen Mittwoch, 4. Oktober, 14.30 Uhr: Bilderbuchkino mit Jolanda Steiner über den Geissbock Charly. Ehrengast: Roger Rhyner, der auch Bücher signieren wird. Aus diesem Grund ist die Bibliothek an diesem Mittwoch geschlossen.

Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen. Ab Mittwoch, 25. Oktober, bis März 2018: Erweiterte Öffnungszeiten. Die Bibliothek ist zusätzlich am Mittwoch von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen. Samstag, 28. Oktober, 10 bis 11 Uhr: «Hedingen persönlich» mit Esther Nievergelt, ganzheitliche ernährungspsychologische Beraterin. In der Kafibar der Bibliothek.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 4. Oktober, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek. Für Kinder ab 3 Jahren. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen. Nach den Ferien gelten folgenden Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 15 bis 19 Uhr, und Samstag, 10 bis 12 Uhr.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Herbstferien ist die Bibliothek am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr offen. Mittwoch, 25. Oktober, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Obfelden Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Mittwoch, 25. Oktober, 19.30 Uhr: 4. Lesekreis. Diskutiert wird das Buch «Ein Festtag» von Graham Swift.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 3. und 24. Oktober, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 6. Oktober, 19.30 Uhr: «Vo Hudigääggeler bis Wauzer», Ein Wort/Musikprogramm von «Eigets» mit Christian Schmid. Ein etwas «eigenes» Programm mit berndeutschen Geschichten. Anschliessend Apéro. Alle sind herzlich eingeladen. Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. (Während der Ferien wird nicht gemahnt.) Freitag, 27. Oktober, 15 bis 17 Uhr: Kafi Inter-

national. Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen. Dienstag, 31. Oktober, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt. Sonja Graf erzählt über ihre Natursalben und man kann eine Lippenpomade selber herstellen (kleiner Unkostenbeitrag). Ab 25. Oktober bis 18. April 2018: Erweiterte Öffnungszeiten über das Winterhalbjahr. Die Bibliothek ist zusätzlich am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Bibliothek Rifferswil Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen. Montag, 23. Oktober, 19.30 bis 21.30 Uhr: Der Gemüseschnitzerin über die Schulter geschaut - auch zum Mitmachen! Die Künstlerin Heidi Spreng aus Cham wird verschiedene Schnitzereien aus Gemüse und Früchten zeigen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Werkzeug ist vorhanden. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein KleinKind Rifferswil.

Bibliothek Stallikon Am Montag, 2. und 30. Oktober, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Mittwoch, 4. Oktober, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Marlies Mertel und Cornelia Ramming. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 1 und 3 1/2 Jahren. Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren. Während der Ferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr offen.

Bibliothek Wettswil Während der Herbstferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen. Donnerstag, 19. Oktober, 19.30 bis 20.30 Uhr: «Lust auf neuen Lesestoff ?» Neuheitenvorstellung mit Buchhändlerin Daniela Binder, anschliessend Apéro. Mittwoch, 25. Oktober, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart «Vers und Reim» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 25. Oktober, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Samstag, 28. Oktober: Eröffnungsfest Schulanlage «Aegerten/Mettlen». Die Bibliothek ist geöffnet von 10 bis 17 Uhr. Von 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. 10 Uhr: Buchstart-Treff (Wiederholung). 11 Uhr: Geschichtenzeit (Wiederholung). 13, 14 und 15 Uhr: Bibliotheksführungen. 16 Uhr: Kamishibai für Kinder ab Kindergarten. Durchgehend: Bibliotheksrallye und Basteltisch. (I.S.)

Fast alle Kinder kennen den stinkenden Geissbock Charly. Die Duftbilderbücher, kreiert durch die Glarner Roger Rhyner (Ideen und Text) und Patrick Mettler (Illustration), werden von den Kindern heiss geliebt, in der Bibliothek sind sie fast ständig ausgeliehen. Jetzt kommt Charly in die Bibliothek Hausen, in Form eines Bilderbuchkinos von und mit Jolanda Steiner. Die bekannte Märchenfee aus Kriens erzählt die Erlebnisse von Charly nicht nur in ihrem unverwechselbaren Stil, sondern untermalt sie zusätzlich mit grossen Leinwandbildern, Musik und Liedern. Ein besonderes Ereignis ist die persönliche Anwesenheit des Charly-Erfinders Roger Rhyner,

Jolanda Steiner erzählt in der Bibliothek. (Bild zvg.) der «seine» Bücher im Anschluss an die Märchenstunde gerne signiert. Es wird bestimmt ein interessanter Nachmittag für Gross und Klein, deshalb wird eine Anmeldung empfohlen. (pd.)

MIttwoch, 4. Oktober, 14.30 Uhr in der Bibliothek Hausen, Eintritt 5 Franken/Person inkl. Zvieri. Anmelden unter bibliothek@hausen.zh.ch. Telefon 044 764 21 73.

Musikgottesdienst zur Schöpfungszeit Am 1. Oktober in der Kirche Ottenbach In der Kirche Ottenbach findet am Sonntag, 1. Oktober, 19 Uhr, ein Musikgottesdienst statt. Das Hörorgan ist etwas Besonderes. Es ist das einzige Sinnesorgan, das schon weit vor der Geburt komplett entwickelt und funktionstüchtig ist. Der Vorgang, bis ein Geräusch mittels Schallwellen durch das Ohr transportiert wird und vom Hirn wahrgenommen werden kann, also gehört wird, ist äusserst komplex, sehr sensibel und spielt sich innert sehr kurzer Zeit auf kleinstem Raum ab. Dieser an ein Wunder grenzender Vorgang lässt einem Musik, Gesang und Texte, die vielleicht das Herz berühren, Emotionen freisetzen, hören.

Arthur Schärer, Bassbariton Da er bereits in den Schulklassen meistens vorsingen durfte, investierte Arthur Schärer den ersten Lehrlingslohn auf Drängen seines kulturellen Umfeldes in Gesangsstunden. Durch ein Konzert in den Anfängen des Singkreises Affoltern lernte er den Bassbariton-Solisten Willy Lichtensteiger vom Stadttheater St. Gallen kennen, der Arthur Schärer aufnahm und ihn dann über 25 Jahre begleitete und seine Stimme zum Bassbariton ausbildete und förderte. Ein grosses Vorbild war der berühmte Bariton Hermann Prey, der ihm in mehreren privaten Kursen im Fach Aussprache und Diktion ausbildete. Als Gastsänger und Solist war Arthur Schärer sehr bald in diversen Chören im Bezirk engagiert.

Er wirkte teilweise im damaligen Radiochor Zürich mit, beim ShowChor «Mil Hutter Singers», der Operettenbühne Möriken-Wildegg in «Die Landstreicher». Unvergesslich ein Solokonzert mit Beny Rehmann (Trompete) Arthur Schärer, in der Stadtkirche Bassbariton. (zvg.) Baden. Höhepunkte als Gastsänger waren – unter Mitwirkung des weltberühmten Bassbariton-Solisten Simon Estes – einige Aufführungen in Zürich und im Kanton Aargau. Arthur Schärer hat bis heute in über hundert Kirchen, Unterhaltungsabenden, Vernissagen in der gesamten Deutschschweiz als Solist oder Gastsänger mitgewirkt. Zahlreiche Messen und Oratorien waren zu Oster- oder Weihnachtszeiten fest im Kalender, hauptsächlich in den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern. Je nach Anlass darf er bis heute mit seiner Stimme Fröhlichkeit, Trost oder Freude bereiten. Arthur Schärer ist in der Kirche Ottenbach mit Liedern zum Thema Natur/Schöpfung unter der bewährten professionellen Begleitung und Unterstützung durch die Ottenbacher Organistin Veronica Nulty zu hören. (pd.) Sonntag, 1. Oktober, 19 Uhr, mit Arthur Schärer, Bassbariton, Veronica Nulty, Orgel, Sonja Weisenhorn, Pfarrerin und Käthy Bättig, Kirchenpflege.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten sowie Herausforderung der Zukunft. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge, 60er- bis 80er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2018.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/ Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Reduktion und Eigentliches», Bilder von Marcus Watta. Bis 7. November.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Skulpturen aus Holz von Toni Lengen, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr 15-19, Di 15-20, Sa 10-12 Uhr. Bis 29. Oktober.


Veranstaltungen

Freitag, 29. September 2017

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agenda

Freitag, 29. September Aeugstertal 20.30: Max Lässer in «Solostunde: 1 Musiker, 10 Instrumente, 40 Jahre & viele Geschichten». Essen um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 14.00-17.00: Herbstfest mit Zentrumstaufe, Festwirtschaft mit LiveMusik, Hüpfburg und Karussell. Mit Rabatten, Sonderangeboten und Wettbewerb. Zentrum Oberdorf. Centralweg. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.53: GGA/Volkshochschule: Exkursion Gartenstadt Winterthur mit Peter Niederhäuser, lic.phil. I. Beginn 16.10, Bahnhof Winterthur. S 5 Richtung Zürich HB, IC Richtung St. Gallen, Winterthur an 15.57 Uhr. Anmeldung und Auskunft: Ruedi Wegmann, rudolf.wegmann@ bluewin.ch. Bahnhof. 20.15: «Erwin aus der Schweiz, Reloaded» von und mit Marc Haller aus Wettswil. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Kasse und Bar ab 19.15 Uhr, Plätze nicht nummeriert. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Puppen und Menschen «Matto regiert» frei nach Friedrich Glauser. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 20.15: Anet Corti mit ihrem Programm «Optimum». Eine Veranstaltung des Gemeindevereins Hedingen. Eintritt frei/ Kollekte, Türöffnung 19.30 Uhr. Werkgebäude (Saal). Zwillikerstrasse 26.

Samstag, 30. September Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 10.00-18.00: Herbstfest mit Festwirtschaft und Live-Musik, Hüpfburg und Karussell. Mit Rabatten, Sonderangeboten und Wettbewerb. Zentrum Oberdorf. Centralweg. 14.00-17.00: Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern. «Unfall mit SBB-Zug und LKW» für Gross und Klein. Lindenmoosstrasse/Dachlisserweg. 18.00: Vernissage der Säuliämtler Jugendfilme «Euses Säuliamt» mit Podiumsdiskussion. Eintritt frei. Aula Schulhaus Ennetgraben. 21.00: Hauskonzert «The Next Movement» (JJ Flück und Band). Türöffnung 20.30 Uhr. Platzzahl beschränkt. www.trommel-garage.ch. Trommelgarage/Schlagzeugschule Roli Elmer. Lindenmoosstrasse 19.

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Lichtfelder auf Zwinglis biografischer Achse Gerry Hofstetter zaubert seine Lichtkunstprojektion in Kappel Am Samstag, 7. Oktober, wird der international bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter Lichtkunstprojektionen auf die Klosterkirche und auf eine Wasserwand der Kappeler Feuerwehr zaubern. Das Projekt «Schattenwurf Zwingli» bewegt sich von Ort zu Ort auf Huldrych Zwinglis biografischer Achse. Im Oktober erreicht der «Schattenwurf Zwingli» mit seiner Lichtkunst den reformatorischen Symbolort Kappel. Die Lichtkunst in Kappel ist eingebettet in eine ökumenische Vesper in der Klosterkirche. Pfr. Christoph Sigrist, Zürcher Reformationsbotschafter, Dr. Martin Kopp, Generalvikar der Urschweiz, Pfr. Jürg Rother, reformierte Kirche Kanton Zug und Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny werden die Vesper liturgisch leiten. Musikalisch gestaltet wird sie vom «Jazz-Vesper»-Trio Franziska Brücker, Florian Weiss und John Voirol. Die Kappeler Milchsuppe, die die Teilnehmenden im Rahmen der Vesper miteinander teilen, soll ein Zeichen des Friedens sein zwischen den Konfessionen. Der Gedanke des Friedens, den

22.00: Live Rockabilly mit «Jhonnyboy» (I). Türöffnung 17 Uhr, freier Eintritt. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Wettswil 19.30: Jazzkonzert mit «Swanee River Jazzband», von Dixie bis Swing. Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 1. Oktober Affoltern am Albis 11.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmeldung bis 28. September an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88; Yvonne Wildi, 044 761 58 82; Regina Helfer, 044 761 03 91 oder Peter Leuenberger, 044 761 00 84. Beim gemeinsamen Kochen und Essen ins Gespräch kommen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Maschwanden 11.00: Dorf-Chilbi mit BierkrugMeisterschaft. Konzert des Musikvereins Maschwanden, Festwirtschaft und Dessertbuffet, Livemusik mit «Swiss Old Time Session Jazz Band» und «Echo vo dä Burg». Dorf.

Montag, 2. Oktober Affoltern am Albis 19.00: «Blasenschwäche? Senkungsbeschwerden?» Vortrag von Dr. Daniel Ryser, Chefarzt Frauenklinik. Anschliessende Disskussion bei Apéro. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40.

20.15: Jazz-Extra: «GrassrootEnsemble 7», eine Work-in-Progress-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK. Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Ab 19 Uhr Menu Surprise, Reservieren erwünscht, 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Fuocammare» und das Leben auf Lampedusa. Dokumentarfilm von Gianfranco Rosi. Italien/Frankreich 2016, 114 Min, it/d. Bar und Kasse geöffnet ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon Lichtkünstler Gerry Hofstetter kreiert Feuerwerke von Licht und Farben. (Bild zvg.) die Zürcher und Innerschweizer Soldaten 1529 mit ihrer Milchsuppe symbolträchtig gestiftet haben, soll heute weitergetragen werden.

Lichtfelder statt Schlachtfelder Gemäss diesem Motto wird der international bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter Lichtkunstprojektionen von Zwingli auf die Klosterkirche zaubern. Anschliessend werden Zwingli und andere Bilder mit Hilfe der Kappeler Feuerwehr auf eine Wasserwand beim

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 3. Oktober Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: Lesereise mit Klara Obermüller, Urs Hardegger und Yves Raeber. Werk- und Anerkennungsbeiträge Literatur des Kantons Zürich, Musik: Anna Trauffer. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10a.

Bonstetten 08.45: Leichte Wanderung: Hüttwilen-Nussbaumen-Stammheim. anzeige

Bach in der Nähe des Zwinglidenkmals projiziert. Das Programm startet um 18 Uhr mit der Vesper in der Klosterkirche und anschliessendem Apéro riche. Ab 20.45 Uhr werden die Projektionen beim Zwinglidenkmal zu sehen sein. Der ganze Anlass ist öffentlich und kostenfrei; es ist keine Anmeldung nötig (Kollekte im Anschluss an die ökumenische Vesper). (pd.) Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch. Telefon 044 764 88 10.

Wanderzeit ca. 2½ Std. Infos und Anmelden: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25, Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof.

Mittwoch, 4. Oktober Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 15.00-16.00: Dia-Vortrag über Albert Anker von Max Huber. Kostenpflichtig. Anmelden: 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat, Musik, Kaffee und Kuchen. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen für Frau und Mann. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ein bis dreieinhalb Jahren. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Donnerstag, 5. Oktober Affoltern am Albis 07.40: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Stein AGKrummenau, Wanderzeit ca. 3 Std. (+142m/-267m). Leitung/ Anmeldung: Marcel Ineichen, 044 760 44 02. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00: Seniorentreff «Schreckgespenst Demenz» mit Ursula Jarvis. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Wyatt Quintett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 09.45: OTTENBACH60plus: Fahrt mit ÖV nach Muri, wandern bis Murimoos. Ca. 1 Std. zum Mittagessen. Später wieder der Bünz entlang nach Muri. Billette: Zonen 156, 534, können auch besorgt werden. Postautohaltestelle. 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix...Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.


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Steuersekretär/-in (80 –100 %) Sie leiten das Steueramt mit einer Teilzeitmitarbeiterin und sind u. a. für die Veranlagung und den Bezug der Staats- und Gemeindesteuern zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehören die Bearbeitung von Grundsteuern und das Verfassen von Anträgen an den Finanzausschuss des Gemeinderates betreffend Grundstückgewinnsteuern. Für diese anspruchsvolle Aufgabe bringen Sie eine Verwaltungslehre oder kaufmännische Ausbildung, fundierte Kenntnisse im Bereich Finanzen und Steuern sowie entsprechende absolvierte Weiterbildungen mit (kantonaler Fachausweis «Fachspezialist/-in Öffentliche Finanzen und Steuern IVM»). Das vollständige Stelleninserat und weitere Informationen über unsere Gemeinde finden Sie auf unserer Webseite (Neuigkeiten): www.hausen.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 29. September 2017

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Je zweimal Theater und Jazz – und doch mehr als das Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte «Matto regiert» Puppen- und Menschentheater nach Friedrich Glauser Matto regiert ist der dritte Wachtmeister-Studer-Roman des Schweizer Autors Friedrich Glauser. Dieser Krimi, geschrieben 1936, gilt als Glausers Schlüsselroman und löste bei seinem Erscheinen 1937 einen Skandal im bernischen Gesundheitswesen aus. Eine eindrückliche Fassung für das Puppen-Menschen-Theater von Delia Dahinden, Anna Karger und Lukas Roth.

der Komposition ausgelotet und anhand von stilistisch breit ausgelegten Stücken wird ein neues Repertoire erarbeitet. Die am Nachmittag entstandenen Konzerte werden jeweils am selben Abend im «LaMarotte» uraufgeführt, je an einem Mittwoch im Oktober, November und Dezember. Die Dozierenden kommentieren die Werkschaukonzerte und eröffnen so dem Publikum einen spannenden Einblick in die fortschreitende Arbeitsweise. Erster Abend: Mittwoch, 4. Oktober, Bar ab 18.30

Heute Freitag, 29. September, Bar und Abendkasse

Uhr, 19 Uhr: Menu surprise 15 Franken (Reservation

19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken,

erwünscht). Konzert 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz-Extra mit dem «GrassrootEnsemble 7» Eine «Work-In-Progress»-Serie der Musikhochschulen Luzern Hslu und Zürich ZHdK. Leitung: Michael Arbenz (Piano, Hslu) und Christoph Grab (Saxofon, ZHdK) und Studierende beider Hochschulen. Während dreier Monate intensiver Probearbeit erarbeiten die Studierenden unter der Leitung der Dozenten Michael Arbenz und Christoph Grab eine gemeinsame musikalische Bandsprache. Neue improvisatorische Kontexte werden im Spannungsfeld mit

Jazz am Donnerstag mit dem «Wyatt Quintett» Das Quintett mit Tobias Pfister (Saxofon), Noam Szyfer (Gitarre), Philipp Eden (Piano), Raphael Walser (Bass) und Pius Baschnagel (Drums) besteht seit 2014. Wurden anfangs noch Standards gejammt, brachten die fünf recht schnell eigenes Material mit, welches sich wunderbar ergänzte. Die Musik der Band orientiert sich am aktuellen New Yorker Jazz in all seiner Vielfalt. So entstehen dichte Klanglandschaften, in denen sich lyrische Momente und kraftvolle, energiegeladene Passagen ergänzen. Jeder der

fünf Musiker bringt ein hohes Mass an Kreativität, Spontaneität und instrumentellen Fähigkeiten mit, die sich im Kollektiv zur Gänze entfalten können. Donnerstag, 5. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Erzähltheater «Die Agonie und Ekstase des Steve Jobs» Zu sanft leuchtenden Laptops und Mobiltelefonen bauen Menschen ein so inniges Verhältnis auf, dass man von Freundschaft sprechen kann. Hier lernt ein Apple-Fan die dunkle Seite seines besten Freundes nördlich von Hongkong kennen: Im chinesischen Shenzhen endet die Zauberwelt von iPhone, iPod und iPad. «iCity», die gigantische Fabrikwelt des Elektronikproduzenten Foxconn, geriet spätestens 2010 in den Fokus der Weltöffentlichkeit, als nach Mitarbeiter-Selbstmorden Fangnetze zwischen die Hochhäuser gespannt wurden. Diese Geschichte erzählt von einem glühenden Apple-Verehrer, dem die Unschuld abhanden kommt, und von seinem bewunderten Helden: Steven Paul Jobs (1955-2011), damals charismatischer Frontmann des

Der Schauspieler Stefan Lubinski im hochaktuellen Monolog «Die Agonie und Ekstase des Steve Jobs». (Bild zvg.) milliardenschweren Weltkonzerns. Kann ein visionärer Konzern, der für seine Liebe zum Detail berühmt ist, die Zustände an seinem Hauptproduktionsort aus den Augen verloren haben? Und: Welchen ethischen Preis sind Konsumentinnen und Konsumenten bereit, für ihre

Technologieverliebtheit in Kauf zu nehmen? (pz) Freitag, 6. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservationen für alle Anlässe empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Der Prinz des Tex-Mex

Was das Meer bringt

Tanzkonzert mit Dwayne Verheyden und Band (NL) in Rifferswil

Doku-Film über das Leben auf Lampedusa

Am Freitag, 6. Oktober, 20.30 Uhr, spielen Dwayne Verheyden und Band im «Schwiizer Pöschtli» Rifferswil zum Tanzkonzert auf.

Kinofoyer Lux zeigt den Dokumentarfilm «Fuocoammare» über das Leben auf Lampedusa. Am Mittwoch, 4. Oktober, in der Aula Ennetgraben, Affoltern.

Mit Dwayne kommt der bekannteste Tex-Mex-Akkordeonist ausserhalb der USA in die Schweiz. Zusammen mit seiner Band zündet er ein Feuerwerk aus mexikanischer Volksmusik, vermischt mit Blues und Rock. Musik, die direkt in die Beine geht. Deshalb verzichtet man im «Schwiizer Pöschtli» fast ganz auf die gewohnte Konzertbestuhlung. Damit genug Platz zum Tanzen ist! Bequeme Schuhe werden empfohlen. Dwayne Verheyden gründete 2007 mit 17 seine eigene Band. 2010 folgte die erste CD. Die Band spielte an vielen grossen internationalen Festivals in Deutschland, Belgien, Schweden, der Schweiz und den USA. Ihr Re-

(USA), The Tex Mex Experience (USA), Chris Jagger (UK), Los Reyes del Ko (SP) und mit Los Lobos (USA) als Vorband von Neil Young. 2014 gewann Dwayne in den USA als erster Europäer überhaupt den Tejano Music Award in der Kategorie «Best New Group». Dwayne ist mit seinem unverkennbaren Stil mit Sicherheit der beste Tex-Mex-Akkordeonist ausserhalb der USA. Interessierte sollten es nicht verpassen, den Prinzen des Tex-Mex mit seiner tollen Band im «Schwiizer Pöschtli» live zu hören und zu erleben. (pd.)

Dwayne Verheyden ist der bekannteste Tex-Mex-Akkordeonist ausserhalb der USA. (Bild zvg.)

Freitag, 6. Oktober, Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil, Konzertbeginn 20.30 Uhr (Saalöffnung 19.30 Uhr). Essen ab 17.30 Uhr möglich. Eintritt

pertoire besteht hauptsächlich aus Tex Mex, Conjunto sowie einem Hauch Blues und Rock. Als Gastmusiker spielte Dwayne unter anderem mit Falco Jimenez

35 Franken/Nachtessen Menü 30 Franken. (Tickets müssen an der Abendkasse abgeholt werden). Reservierung: crazyheart.production@gmx.ch oder Telefon 077 428 73 91. Anzahl Tickets und Menus (Vegi oder Fleisch) angeben.

Situationskomik und totaler Körpereinsatz Vorpremière in Mettmenstetten: Rob Spence mit «Mad Men» Schon bald fegt Rob Spence wieder als Comedy-Hurrikan über die Bühne – in seinem neuen Programm «Mad Men». Mit seinen Kapriolen wirbelt er die Welt durcheinander und reisst das Publikum von den Stühlen.

Rob Spence hält eine seiner Vorpremière im «Rössli» Mettmenstetten ab. (Bild zvg.)

Diesmal noch rasanter, farbiger, bunter. Im Galopp von Komik, Gestik und Mimik jagt ein Gag den andern. Totalbeschleunigt lässt der «Mad Man» die Fetzen fliegen: sei es als kleiner Feigling gedopt im Boxring, als golfspielender Rapper, durchgeknallter Mexikaner oder als Schweizer Kellner. Zwölf Männer und ein Drache im One-Man-Varieté. Das Ämtler Publikum kommt am 6. Oktober in den Genuss einer Vorpremière. Das Einzigartige daran: noch kann sich im Programm einiges

ändern, so dürfte die eine oder andere Nummer ganz exklusiv zu sehen sein. Mettmenstetten wurde für dieses besondere Gastspiel nicht nur ausgewählt, weil es so nah an Spences Wohnort Zug liegt, sondern auch weil das «Rössli» einen guten Ruf geniesst – sowohl als Speiserestaurant wie auch als Kulturlokal. Mit virtuoser Artistik, Clownereien und totalem Körpereinsatz geht Rob Spence an sein Limit und an die Grenzen des Menschenmöglichen – bis zur Zauberei. Seine pantomimischen Stand-ups und die Situationskomik in enger Tuchfühlung mit dem Publikum wirken absolut verblüffend und Zwerchfell erschütternd. (pd./tst.)

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der «Insel der Hoffnung» im südlichen Mittelmeer, und hat dort einen der grossen humanistischen Dokumentarfilme der Geschichte geschaffen. Die Idee des Produzenten war es erst, einen Kurzfilm zu machen. Er wollte dem mitschuldigen Europa, das nur ein diffuses und verzerrtes Bild der Flüchtlingskrise hat, eben eine andere Seite von Lampedusa zeigen. «Das sah auch ich so», schreibt der Regisseur, «denn Lampedusa war lange Zeit ein wirres Durcheinander von Stimmen und Bildern aus Fernsehspots, schockierenden Schlagzeilen über Tod, Notfälle, Invasionen und Volksaufstände. Als ich aber auf der Insel war, stellte ich fest, dass sich die Realität stark von dem unterschied, was man in den Medien und der Politik fand. Mir wurde bewusst, dass es unmöglich sein würde, ein so komplexes Gefüge wie das von Lampedusa in wenige Minuten zu pressen.» Gianfranco Rosi lernte Dr. Pietro Bartolo kennen, den einzigen Arzt auf der Insel. Dieser begleitet schon seit Jahren jede Ankunft von Flüchtlingsbooten. Er beurteilt, wer ins Krankenhaus gebracht wird, wer inhaftiert wird und wer verstorben ist. In Lampedusa entdeckte Rosi dann auch die Funktionsweise – wenn man das so

nennen kann – eines anderen Gefüges konzentrischer Welten, mit ihren eigenen Regeln und ihrem eigenen Zeitgefühl: die Insel, die Auffangstation und die Cigala Fulgosi, ein italienisches Marineschiff, das vor der afrikanischen Küste operierte.

Seekranker Fischer? Und dann filmte Rosi eben auch den Alltag von Samuele, 12 Jahre alt. Nach der Schule trifft dieser seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater, doch erst muss er noch seine Seekrankheit überwinden. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der Berlinale 2016 Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film sowie den Preis der ökumenischen Jury. Der italienische Originaltitel «Fuocoammare» kann sowohl als «brennendes Meer» als auch «Leuchtturm» übersetzt werden. (km) Mittwoch, 4. Oktober, 20.15 Uhr: «Fuocoammare», Dokumentarfilm von Gianfranco Rosi, Italien/ Frankreich 2016, 114 Min. It/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 J.: 7 Franken). www.kinolux.ch.

«Mad Men», Vorpremière mit Rob Spence am Freitag, 6. Oktober, 20 Uhr, «Rössli», Mettmenstetten. Infos unter www.robspence.ch; Vorverkauf: www.starticket.ch.

Samuele und das Meer von Lampedusa. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 29. September 2017

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Ehre und Ärger an der GV des FC Hausen Das Gros der Versammlung ist für eine «Taskforce Fussballplatz» Der Vorstand des FC Hausen hat am letzten Freitagabend auf ein gutes Vereinsjahr zurückgeschaut und seine Gründungsmitglieder geehrt. Verbesserungswürdig sind nach wie vor die prekären Platzverhältnisse und die personellen Ressourcen.

ge Zeitpunkt dafür gekommen.» Dem stimmten alle Anwesenden zu. Der Vorstand wird nun eine Ehrentafel fürs Clubgebäude initiieren, «die noch viel Platz hat für weitere Ehrenmitglieder», so Marini. Sie verdankte den Einsatz der austretenden Trainer Ivan D’Aurelio, Dominik Hochreutener, Lukas Michel, Guido Süess, Stefan Bader und Meret Wiens. Unter Verschiedenes gab Marini bekannt, dass Tatjana Egli die Leitung des Clubhauses an Tanja Mattle abgeben wird und verdankt auch Egli sowie die scheidende Rechnungsführerin Ulrich.

................................................... von martin platter Gogi Marini, Präsidentin des Fussballclubs Hausen, eröffnete die Generalversammlung im gut besetzten Hausemer Gemeindesaal mit einer frohen Botschaft: Sie habe ein Schreiben vom Zürcher Fussballverband erhalten, dass der FC Hausen erstmals als ganzer Club für die Vereins-Fairplay-Wertung nominiert ist. Am alljährlichen Galaabend werde der Rang bekanntgegeben. Marini bedankte sich bei den Trainern und Eltern für ihre hervorragende Arbeit und bekam dafür warmen Applaus. Die 60 Stimmberechtigten fanden wenig Anlass für Diskussionen. Das Protokoll der letzten GV wurde ebenso einstimmig angenommen wie alle Jahresberichte. Nach wie vor wächst der Oberämtler Fussballverein im Nachwuchsbereich kontinuierlich. Die Juniorenabteilung verzeichnete vier Zugänge, die Fussballschule sogar deren fünf. Bei den Aktiven gabs zwei Abgänge, dafür erfuhren die Passiven ein Plus von sechs.

Positiver Rechnungsabschluss Auch die Finanzen gaben keinen Anlass zu Fragen. Die Rechnung 2016 schloss mit einem Gewinn von 3267

Unbefriedigende Platzsituation

Gutgelaunte Gründungsmitglieder, die von der Generalversammlung des FC Hausen zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Von links: Lars Steiner, Peti Schuler, Eva Locher und Gründungspräsident Karl Hartmann. (Bild Martin Platter) Franken. Das Budget bewegt sich im Rahmen des Vorjahres. Rechnungsrevisor – und Captain der ersten Mannschaft – Kevin Reichmuth betonte, dass es im Hinblick auf ein positives Ergebnis wichtig sei, den Restaurationsbetrieb im Clubhaus und an den Anlässen in den Händen des Vereins zu behalten. Die Jahresbeiträge wurden in Teilbereichen leicht angehoben. Senioren/Veteranen, die nur am Training teilnehmen, bezahlen neu 100 Franken. Generell wurde die einmalige Einschreibgebühr für alle Neumitglieder von 200 auf 250 Franken angehoben, weil die ganze Ausrüstung, die abgegeben wird, teurer geworden ist. Wie schon an der letzten GV kam es nur beim Helferbeitrag zu Wortmeldungen. Dieser steigt von 200 auf 300 Franken. Mit den dadurch erzielten

Mehreinnahmen soll der Fall abgedeckt werden, dass keine freiwilligen Helfer gefunden werden können und der Betrieb, beispielsweise im Clubhaus, nur aufrechterhalten werden kann, wenn dafür bezahlte Aushilfen zum Einsatz kämen. Marini sagte: «Es wurden in diesem Jahr zwar mehr Helferstunden geleistet als im Vorjahr, aber noch immer zu wenig.» «Wieso erhöhen wir dann nicht gleich auf 400 Franken Helfergebühr?», fragte ein Mitglied in die Versammlung. Es solle ruhig ein bisschen wehtun. Ein Votant ergänzte: «Wenn ich die eingenommenen Helfergebühren dividiere, hilft rund die Hälfte der 120 Aktiven und Eltern von Junioren nicht. Das ist bedenklich.» In der Abstimmung blieb es dann aber doch beim Antrag des Vorstandes. Jemand regte an, auch kürzere Einsätze von nur zwei Stunden zu

Gelingt den Ämtlern ein Exploit? FC Wettswil-Bonstetten muss auswärts gegen Red Star ran

ermöglichen. «Der Vorstand werde das prüfen», stellte Marini in Aussicht.

Personaländerungen im Vorstand Im kommenden Jahr gibt es einige Änderungen im Vorstand. Tom Irmiger wird das Rechnungswesen von Karina Ulrich übernehmen, die neu für PR zuständig sein wird. Mario Vassanelli wird sich dem Bereich Marketing annehmen. Alle übrigen Vorstandsmitglieder stellen sich der Wiederwahl, die sowohl für die neuen als auch die bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig erfolgte. Zum Abschluss ehrte Marini die vier Gründungsmitglieder Eva Locher, Karl Hartmann, Peter Schuler, und Lars Steiner und schlug der GV vor, sie zu den ersten Ehrenmitgliedern zu ernennen: «Im 15. Jahr seit der Vereinsgründung ist der richti-

Eine längere Diskussion entwickelte sich zum Schluss der Versammlung. Assistenztrainer Marco Bisa regte an, eine Arbeitsgruppe zu gründen, um die prekären Platzverhältnisse im Jonentäli anzugehen. «Ich finde die Zustände bedenklich. Immer wieder muss der Platz gesperrt und Spiele sowie Trainings verschoben oder sogar abgesagt werden. Die Idee einer neuen Sportanlage sollte wieder aufgenommen und die Kontakte zu den Nachbargemeinden reaktiviert werden.» Dazu solle eine Projektgruppe gegründet werden. Sonst gebe es in einigen Jahren vielleicht nur noch drei oder vier Mannschaften in Hausen, so Bisa. Marini sagte: «Wir versuchen alles, um uns im Jonentäli ‹durchzuwursteln›, aber befriedigend und zukunftsträchtig ist das nicht.» Vassanelli: «Der Platz ist an jeder Vorstandssitzung Thema.» Hartmann: «Seit der Sanierung hat sich rasentechnisch nichts geändert.» Gemäss Marini will man im Vorstand allfällige Lösungsansätze erörtern und dann wieder informieren.

4:1-Sieg gegen den Tabellenführer FC KMM schliesst Englische Woche ab Der FC Knonau-Mettmenstetten gewinnt auswärts beim Tabellenführer SVA Megas Alexandros mit einem 4:1 und unterstreicht seine herausragende Leistung vom Cup-Spiel der Vorwoche. Mit diesem souveränen Auftritt gegen die griechischen Gastgeber sicherten sich die Ämtler den vierten Tabellenplatz.

Srdic hat seine «Weiche» bereits auf «Tor» gestellt, kommt aber zu spät. WB will die Chancen resoluter nutzen. (Bild kakö)

Auf der Allmend Brunau trifft der FC Wettswil-Bonstetten am Samstag auf den formstarken FC Red Star. Dieser setzte zuletzt mit dem 4:4 bei Gruppenfavorit Tuggen ein Ausrufezeichen. Wollen die Ämtler auch beim Nachbarn Red Star punkten, muss sich die Mannschaft gegenüber dem letzten Auftritt wieder steigern. Natürlich nahm man zum Schluss den Punkt gegen Winterthur gerne mit. Insgeheim hat man sich jedoch, gerade zu Hause, mehr erhofft. Dabei wird Trainer Jérôme Oswald im Trainingsbetrieb den Fokus wohl auf die Offensive ausrichten. Hier muss man wieder konkreter werden, Lösungen anstreben, um in der vordersten Zone wieder mehr Durchsetzungskraft zu erzielen. Entgegen kommt Wettswil-Bonstetten sicher, dass man auswärts wieder vermehrt reagieren kann, anstatt selbst agieren zu müssen. Der Schlüssel zum Erfolg wird in einer stabilen Defensive

liegen, aus welcher heraus entscheidende Nadelstiche vorwärts gesetzt werden können. Da den sechsten Kosova und den letzten Balzers nur gerade sieben Punkte trennen, ist es enorm wichtig, regelmässig zu punkten. Hierbei hilft ein Unentschieden bereits weiter, mit einem Dreier könnte man wohl gar einige Ranglistenplätze gewinnen. Nach wie vor ist man auf Seiten des FCWB überzeugt, mithalten zu können und weiss, dass man auch mit Gegnern wie Red Star auf Augenhöhe ist.

Red Star überzeugte zuletzt Obwohl die Rotsterne auf diese Saison mit Babic, Spasojevic und Fachinetti drei wichtige Teamstützen verloren haben, verfügen sie immer noch über viel Substanz. Dass wie zuletzt in Tuggen gleich vier Treffer erzielt werden und so auch bei absoluten Spitzenteams gepunktet wird, untermauert die Stärke Red Stars eindrücklich. Auf-

grund einer Ampelkarte wird WB zwar mit Gouiffe à Goufan ein wichtiger Akteur fehlen, dafür zeigt die Formkurve beim zuletzt lange verletzten Machado aufwärts und auch Temperli, welcher gegen Winterthur schon wieder eine halbe Stunde mittat, wird dem Ämtler-Team Auftrieb und Stabilität verleihen. Man darf sich also auf eine ausgeglichene und spannende Affiche freuen. Spielbeginn auf der nahe gelegenen Allmend Brunau ist am Samstag um 16 Uhr. Andreas Wyniger Alle FCWB-Spiele: Freitag: 20 Uhr, Horgen – Sen. 30+; Samstag: 10 Uhr, Jun. Dc – Adliswil, 10.30 Uhr Blue Stars – Jun. Ea, 12 Uhr, Jun. Dd – Buchs-Dällikon, Dietikon – Jun. Db und Birmensdorf – Jun. Ec, 12.30 Uhr, Red Star – Jun. Da, 13 Uhr, Red Star – Jun. Eb, 13.30 Uhr, Wiedikon – Jun. Ed, 14 Uhr, Jun. Cb – Adliswil, Uster – Jun. Ca (CCJL) und Team Region Affoltern a/A – Jun. Bc, 16 Uhr, Red Star – FCWB 1; Sonntag: 13 Uhr, Jun. Ba – Stäfa, 14 Uhr, Wädenswil – Jun. Bb, 15 Uhr, Lachen/Altendorf – FCWB 2 und Jun. A (CCJL) – Veltheim.

Kaum schallte der Anpfiff über den Platz, schon setzte der FC KMM dem Spiel seinen Stempel auf. Nach wenigen Spielminuten waren es die Gäste aus dem Knonauer Amt, die sich die erste Chance erarbeiteten. Doch das Leder wollte vorerst seinen Weg ins gegnerische Tor nicht finden. Die Uhr zeigte die zehnte Minute, als Genci Ismajlaj sich auf der linken Seite durchsetzen konnte und zum Schuss kam. Volltreffer – 0:1. Der SVA Megas Alexandros reagierte mit schnellen Kontern über die linke Seite, welche die Hintermannschaft von Haupttrainer Bledar Gjoshi auf Trab hielten. Dem FC KMM gelang es jedoch, den Gegner in Schach zu halten und das Spiel verlief ausgeglichen. Erst in der 35. Minute liess sich die FC KMM-Abwehr überraschen: Sie ging eine Spielaktion der Griechen nicht mit der gewohnten Energie an und das führte zum wirklich glücklichen Ausgleich für die Heimmannschaft. Doch der FC KMM liess sich von diesem Treffer nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil, er nahm das Zepter augenblicklich wieder in die Hand und kurz vor Ende der ersten Halbzeit

war es wieder der FC Knonau-Mettmenstetten, der mit zwei hochkarätigen Chancen auffiel.

Alessandro Mazza macht den Unterschied Nach der Pause waren keine fünf Minuten gespielt, als der frisch eingewechselte FC KMM-Mann Alessandro Mazza sich in Szene setzte und Genci Ismajlaj schön freispielte. Dieser musste nur noch einschieben. Alessandro Mazza blieb im Fokus. Mit einem regelrechten Wirbelwind brachte er die gegnerische Verteidigung so richtig durcheinander und erhöhte in der 76. Minute gleich zum 1:3. Die Reaktion war vergleichsweise harmlos, was sich Mergim Ismajlaj zunutze machte. Kurz vor dem Schlusspfiff erhöhte er auf 1:4. Einmal mehr war es das hohe Tempo des FC KMM in der zweiten Hälfte, mit dem die Gegner nicht mithalten konnten. Bei der nächsten Begegnung kommt es zum Derby mit FC Affoltern 2. Die Mannschaft und das TrainerDuo hoffen und freuen sich auf eine lautstarke Unterstützung. SVA Megas Alexandros – FC Knonau-Mettmenstetten 1:4, Sportplatz Juchhof 2, Zürich. Tore: 10’ G. Ismajlaj (0:1), 35’ SVA Megas Alexandros (1:1), 48’ G. Ismajlaj (1:2), 76’ A. Mazza (1:3), 89’ M. Ismajlaj (1:4). Aufstellung: J. Jurcevic, D. Lüscher, J. Steinemann, B. Gjoshi, F. Sula, M. Gjini, B. Ismajlaj, A. Kouadio, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj, G. Ismajlaj, F. Krasniqi, N. Ahmeti, A. Mazza. Nächstes Spiel: FC KMM – FC Affoltern 2, am Samstag, 30. September, um 18 Uhr, in Mettmenstetten.


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Sport

Freitag, 29. September 2017

Team Säuliamt holt Gold und Simone Suter den Doppelsieg

«Die Leistungsdichte wird ständig grösser»

Schweizer Meisterschaft Vierkampf in Mettmenstetten

Zwei Ämtler Koach-Profis in den Top 10

Das Team um Susanne Schelling organisierte nun schon zum vierten Mal die Schweizer Meisterschaft im Vierkampf. Dabei haben sich die Ämtler hervorragend in Szene gesetzt.

Erstmals schafften es am Samstag in Italien zwei Koach-Profis in die Top 10 eines Ironman: Philipp Koutny, Aeugst, wurde in Cervia Achter, Urs Müller, Stallikon, Zehnter. Im Rennen um die Hawaii-Teilnahme 2018 ist Koutny auf Rang 33 vorgestossen – die ersten 50 sind startberechtigt.

Das ein zweitägiger Anlass mit vier Disziplinen mit enormen Zeitaufwand und Engagement verbunden ist, ist allen klar. Das OK mit Präsidentin Susanne Schelling hat diese Aufgabe mit Bravour gelöst. Auf der Reitanlage Ghei, im Besitze der Familie Ott in Mettmenstetten fand man dazu die beste Infrastruktur. Zahlreiche Besucher, Eltern und Verwandte fieberten enthusiastisch mit. Die Gemeinde Obfelden stellte in verdankenswerter Weise als Unterkunft und zum Verpflegen die Mehrzweckanlage Brunnmatt zur Verfügung. Der Dank geht auch an die befreundeten Reitställe, die einigen Turnierpferden Boxen zum Übernachten zur Verfügung stellten. Dass mit Fleiss, Wille und Durchsetzungsvermögen das gesetzte Ziel erreicht werden kann, bewiesen bei den Aktiven Simone Suter, Nathalie Oliveri, Michèle Schwarzenbach und Nicolas Kuster. Auf dem Ehrenplatz das Team Lorze Egnach Mixed und ebenfalls auf dem Podest Unterwalden, das Siegerteam vom letzten Jahr.

Luc Kern holte Bronze Bei der Equipen-Wertung durfte sich VK Zug die Goldmedaille umhängen lassen, vor Lorze und VK Zug Zimbel. Die Einzelgesamtwertung im A und somit Doppelsieger war Michael Bruhin. In der Einzelgesamtwertung der B-Junioren gab es ebenfalls einen Dop-

Sieger der Aktiven, von links: Simone Suter, Mannschaftsführer Paul Fischer, Nathalie Oliveri (mit Stella), Nicolas Kuster und Michèle Schwarzenbach. (Bild zvg.) pelsieg für Dominic Chaix, vor seiner Schwester Leonie und dem überaus glücklichen Luc Kern aus Wettswil mit der Bronzemedaille. Knapp neben dem Podest platzierte sich Audrenn Anneix aus Mettmenstetten. Das Team um Susanne Schelling organisierte nun schon zum vierten Mal die Schweizer Meisterschaft im Vierkampf. Der Aufwand mit den vier Disziplinen Laufen, Schwimmen, Dressur und Springreiten ist für alle enorm. Den Damen vom Rechnungsbüro rauchten manchmal die Köpfe ob diesen vielen Resultaten, die jeder sofort sehen möchte. Im Zeitalter der Computer geht das zum Glück einfacher, dennoch ist Genauigkeit alles.

Das Drehbuch zur Siegerehrung wurde vom kompetenten Speaker Benjamin Hofmann zusammengestellt; hereingefahren wurden die Offiziellen und die Teilnehmer vom bewährten Kutscher Ruedi Grob. Als Aufsteller brachte Evelin Schönhut zwei niedliche Mini Horses. Sie wurden betreut von Aline Simmen, Stella und Diego Oliveri, Kinder von ehemaligen Birkenhof-Vierkämpfern der ersten Stunde. Dadurch wurde die lange Preisverteilung etwas aufgelockert. Mit vielen Preisen, Geschenken, Umarmungen und fröhlichen Gesichtern endete die Veranstaltung. (pd.) Komplette Ranglisten unter www.vierkampf.ch.

Zweimal zehn Tänze gewonnen Davide Corrodi siegte an den 10-Tanz-Schweizer-Meisterschaften Am vergangenen Samstag fanden die 10-Tanz-Schweizer-Meisterschaften in Lausanne statt. Der Hausemer Tanzsportler Davide Corrodi siegte mit seiner neuen Tanzpartnerin überragend in zwei Alterskategorien, Jugend und Elite.

Spitzenplatz nach zwei Unfällen Am auch bei den Amateuren stark besetzten Rennen in Italien starteten ausser den beiden Profi-Athleten fünf

Philipp Koutny in Cervia: Im Rennen um Hawaii 2018 ist er gut positioniert, aber der Weg ist noch lang. (Bilder Kurt Müller)

Agegroup-Triathleten des Teams Koach. Ein herausragendes Resultat brachte der Langnauer Sandro Angelastri zustande. Nach dem zweiten AK-Platz beim Ironman Hawaii 2013 hatte er einen schweren SnowboardUnfall erlitten. Als er sich auf dem Weg zurück zum Leistungssport befand, folgte ein schwerer Radunfall. Nun ist er in Italien erstmals nach vier Jahren wieder an einen Ironman gestartet und hat dank einer hervorragenden Radzeit gleich den fünften Rang erreicht. «Sandro Angelastri hat an sein Comeback geglaubt und systematisch daran gearbeitet», stellt Kurt Müller fest, «dass er nach zwei schweren Unfällen in so kurzer Zeit wieder zurückgekommen ist und gleich auf Anhieb ein Spitzenresultat gezeigt hat, macht auch anderen Mut, gesundheitliche Rückschläge selbst dann zu überwinden, wenn die Ärzte nicht mehr daran glauben.» (tk) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.

BMX-DSM Meistertitel für Tim Weiersmüller

................................................... von andrea bolliger Es ist gerade einmal zwei Monate her, seit Davide Corrodi und seine Tanzpartnerin, Maja Kucharczyk zusammen trainieren und Turniere tanzen. Bereits nach dieser kurzen Zeit gelang ihnen an der 10-Tanz-Schweizer-Meisterschaft der grosse Coup. Sie gewannen sämtliche zehn Tänze mit überragendem Vorsprung, als bestes Paar bei der Alterskategorie Jugend und bei den Erwachsenen. Auch Trainerin Jasmin Corrodi, war vom Sieg bei der Elite überrascht. Auf einen Sieg in der Jugend hatten sie gezielt hingearbeitet und alles darangesetzt, um noch einmal – altersbedingt zum letzten Mal – für die 10-Tanz-Weltmeisterschaft nominiert zu werden. Davide Corrodi und Maja Kucharczyk vertreten am 28. Oktober die Schweiz in Moskau und können daher leider nicht an der zufällig zur gleichen Zeit stattfindenden Schweizer Meisterschaft in den Einzeldisziplinen Standard und Latein teilnehmen. Inzwischen hat sich Davide Corrodi eine Bänderzehrung am Fuss zugezogen. Die behandelnden Ärzte gehen davon aus, dass er das Training in rund zwei Wochen wieder aufnehmen kann. Aus beruflichen Gründe hat sich Davides bisherige Partnerin vom Tanz-

Philipp Koutny stieg nach 47 Minuten für 3.8 Kilometer als Neunter innerhalb der ersten Verfolgergruppe aus dem Wasser, wechselte schnell und hielt sich während des ganzen Radrennens in der ersten Gruppe. Urs Müller benötigte drei Minuten länger für das Schwimmen, konnte aber auf dem Rad Terrain gut machen und mit der drittbesten Radzeit overall die zweite Gruppe näher an die erste heranführen. Die beiden Teamkollegen erreichten die Wechselzone als Siebenter und Achter. Philipp Koutny ging den Marathon sehr schnell an. Nach zwei Dritteln der Strecke lag er auf Platz drei. Urs Müller lief gleichzeitig als Neunter. Nun begann für beide der harte Kampf mit sich selbst. Coach Kurt Müller bilanziert: «Beim ausgezeichnet besetzten Rennen wurde man bei kleinen Fehlern schnell nach hinten durchgereicht. Der Fehler meiner Athleten lag bei der Verpflegung. Ihnen fehlten die Kohlenhydrate, da Cola sehr stark mit Wasser verdünnt gereicht wurde. Zum Zeitpunkt, da man dies bemerkt, ist es jeweils bereits zu spät.» Zusammen mit den Athleten überprüft Kurt Müller für die künftigen Wettkämpfe das Verpflegungskonzept, um die Abhängigkeit von der offiziellen Verpflegung zu reduzieren. Trotz diesem Lehrgeld ist Kurt Müller positiv überrascht vom Resultat: «Wir haben erstmals bei einem Ironman zwei Profis unseres Teams in den Top 10 platzieren können. Auf diesem Erfolg können wir aufbauen.»

BMX-Fahrer massen sich in Winterthur Bei idealen Bedingungen wurde am letzten Sonntag der 8. und letzte Lauf der BMX Deutschschweizer-Meisterschaft in Winterthur-Dättnau ausgetragen.

Davide Corrodi und Maja Kucharczyk während den Europameisterschaften der Jugend in den Standard-Tänzen in Bratislava. (Bild zvg.) sport auf diesem hohen und trainingsintensiven Niveau verabschiedet. Die neue Tanzpartnerin kommt aus einer polnischen Tanzsportfamilie und heisst Maja Kucharczyk. Für die Teilnahme an Weltmeisterschaften stellt dies kein Problem dar, da nur einer der beiden Athleten den Schweizer Pass besitzen muss. Maja teilt Davides

sportliche Ziele und trainiert fünf- bis sechsmal wöchentlich, total 24 bis 30 Stunden. Seit Kurzem lebt die 16-Jährige in der Schweiz, das Gymnasium absolviert sie im Fernstudium. Sprachliche Barrieren gibt es nicht, spricht sie doch hervorragend Französisch und Englisch und bereits ein wenig Deutsch.

Der Obfelder Tim Weiersmüller wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in allen Vorläufen wie auch im Halbfinal. Im Final erkämpfte er sich bereits auf der Startgeraden einen Vorsprung auf seine Konkurrenten und verteidigte diesen souverän bis ins Ziel. Mit sechs Siegen und zwei zweiten Plätzen domminierte er die Saison von Anfang an und wurde mit grossem Vorsprung Gesamtsieger. Auch mit seinem fünften Platz der Kategorie Boys 15-/16-jährig in der Gesamtwertung des Swisscup (Schweizercup Meisterschaft) sowie seinem dritten Platz an der Schweizer Meisterschaft, bewies der 15-Jährige seine Ambitionen in diesem Sport. Der für das Team3W startende Tim Weiersmüller blickt auf eine äussert erfolgreiche Saison zurück. Bis Ende Jahr wird er noch einige Rennen im In- und Ausland bestreiten und

Tim Weiersmüller präsentiert seinen Pokal. (Bild zvg.) Mitte Dezember mit der Vorbereitung für die nächste Saison beginnen. Sein Ziel für das nächste Jahr ist auch international Podestplätze zu erreichen. (pd.)


Sport

Freitag, 29. September 2017

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Gerätewettkampf der besonderen Art Säuli-Cup 2017 in Obfelden

Sensei Jure (hinten rechts) und sein Sensei Hakki Güldür (hinten Mitte) mit den Schülern und Schülerinnen vom KEN WA KAI Goju-Ryu Karate-Do Albis (in Weiss) und Sensei Selma Grimaldi Güldür mit ihren Karatekas von der KEN SHIN KAI Ecole de Karaté Goju Ryu in Bussigny (in Grün). (Bild zvg.)

Ein erfolgreiches Wochenende Karate in La Chaux-de-Fonds Am vergangenen Wochenende lud der Kihon Karate Club La Chaux-de-Fonds zum nationalen Turnier der Swiss Karate Union (SKU) Promo Tour ein. Über 450 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz fanden am Samstag und Sonntag den Weg in den Pavillon des Sports in La Chaux-de-Fonds, um sich in den Disziplinen Kata (technischer Ablauf) und Kumite (Kampf) zu messen. Mit dabei auch sechs Schüler und Schülerinnen des KEN WA KAI GojuRyu Karate-Do Albis in Begleitung ihres Sensei (Lehrer), Jure Batur. Es wurde ein äusserts erfolgreiches Wochenende für die Karateschule aus Affoltern am Albis. Cédric Müller (13) aus Rottenschwil AG holte die Silbermedaille im Kata, die Bronzemedaille im Kumite und ein 1.-Rang-Diplom im Kumite. Luisa Hess (13) aus Wettswil erkämpfte sich die Bronzemedaille und ein 3.-Rang-Diplom im Kumite.

Ihr Bruder Adrian Hess (11) aus Wettswil ZH holte sich ein 2.-Rang-Diplom im Kumite. Srdjan Sedlarevi´c (12), aus Wettswil ZH holte sich ein 2.-Rang-Diplom im Kata und ein 3.-Rang-Diplom im Kumite. Sein Bruder Dejan Sedlarevi´c (8), aus Wettswil ZH errang ein 2.Rang-Diplom im Kata. Livia Batur (8) aus Obfelden ZH holte sich eine Bronzemedaille im Kata und eine Bronzemedaille im Kumite. Sensei Jure sagt, die Konkurrenz sei gross gewesen, aber seine Schüler und Schülerinnen hätten gute Leistungen vollbracht und sich gut konzentriert. Er sei stolz auf seine Karatekas und freue sich auf viele weitere Wettkämpfe. Wer sich für Karate interessiere, sagt Jure Batur, sei jederzeit herzlich willkommen, an Probetrainings im Dojo an der Zwillikerstrasse in Affoltern teilzunehmen. Weitere Infos: www.kenwakai.ch.

Mit dem Cup-Wettkampf wurde der 11. Säuli-Cup am Samstag, 23. September, eröffnet. In der Vorrunde wählten die Turner ihre besten drei Geräte, um sich so eine optimale Ausgangslage für die anschliessenden Duellwettkämpfe zu erturnen. Das OK hat sich in diesem Jahr, auf Grund der hohen Teilnehmerzahl, für die Durchführung einer zusätzlichen Cup-Runde (die 16-tel Finals) entschieden. Somit musste, wer um die Podestplätze kämpfen wollte, Kondition und Kraft für 13 Übungen dabei haben. Nachdem in den 16-tel Finals die Favoriten gegen einfachere Gegner turnen mussten, gab es in den Achtelfinals bereits interessante Begegnungen. So musste zum Beispiel der Vorjahreszweite Martin Häberling (Obfelden) gegen seinen Vereinskollegen Stefan Meier antreten – zurzeit wohl der beste Zürcher Geräteturner. Das Duell entschied Stefan Meier mit drei Zehntel Vorsprung für sich und kam so eine Runde weiter. In den darauffolgenden Viertelfinals gab es dann keine vermeintlich schwachen Gegner mehr. Sowohl für den Vorjahressieger Simon Müller (Wettingen), aber auch für seinen Vereinskollegen André Keller, der Bronze an der SM 2016 gewann, bedeutete diese Runde Endstation. In den Halbfinals standen sich am Ende die vier Besten der Vorrunde gegenüber. Stefan Meier gegen Janis Fasser (Sempach) und Mika Hodel (Weiningen) gegen Simon Stalder (Rickenbach). Die Säuli-Cup Junioren Janis und Mika (beide erst zum zweiten Mal dabei) verloren ihre Duelle knapp. Und so standen sich mit Simon Stalder und Stefan Meier zwei SäuliCup Routinier im Final gegenüber. An

Die Obfelder standen in der Kategorie Mixed zuoberst auf dem Podest. (Bild zvg.) ihren jeweils besten Geräten versuchten sie sich den entscheidenden Vorteil herauszuturnen. Nach einem hochstehenden Duell, begleitet von vielen Ahhs und Ohhs der Zuschauer, entschieden am Ende fünf Hundertstel zugunsten von Simon Stalder. Er konnte sich mit diesem Sieg zum dritten Mal die Goldmedaille umhängen lassen und den Hauptpreis, ein echtes Säuli, mit nach Hause nehmen.

Gäste aus Solothurn gewinnen Gold und Bronze Mit 22 Mannschaften konnte der Organisator am Sonntag einen neuen Teilnehmerrekord feiern. Zum ersten Mal wurde die 20-iger Marke überschritten. In der Kategorie Turnerinnen starteten mit den beiden Teams von Kaufleuten Solothurn zum ersten Mal ausserkantonale Turnerinnen. Man durfte gespannt sein, wie sich die Neulinge schlagen, aber auch, welche Taktik die bereits erfahrenen Teams wählen würden. Vor einem interessierten und

begeisterten Publikum zeigten die K1-bis K4-Athletinnen tolle Leistungen. Auch in der Kategorie Mixed, bestehend aus drei Turnerinnen und drei Turnern, wurde fleissig um Zehntel gekämpft. Nach jedem Durchgang waren neue Teams an der Spitze und der Kampf um den Sieg blieb bis zum Ende offen. Die Gäste aus Solothurn kamen mit dem Modus gut zurecht und die beiden angereisten Teams schafften bereits bei der ersten Teilnahme den Sprung aufs Podest. Mit den Rängen 1 und 3 konnten sie bei ihrer ersten Teilnahme bereits tolle Erfolge feiern. Die Silbermedaille ging an Mettmenstetten und knapp am Podest vorbei turnten die Obfelder Turnerinnen. In der Kategorie Mixed hatte sich das einheimische Team die Titelverteidigung zum Ziel gesetzt. Nach harzigem Start kamen die Obfelder immer besser in Fahrt und sicherten sich am Ende den beliebten Pokal vor Lufingen zum zweiten Mal. Bronze ging in dieser Kategorie an die Mädels und Jungs aus Mettmenstetten. (pd.)

Nur fast glorreiche Sieben Schachmeisterschaft, Nationalliga B: Tribschen – Wettswil 5,5:2,5 Am letzten Sonntag unterlag der Schachclub Wettswil den Luzernern «Tribschen» klar und rutschte auf den drittletzten Rang ab. ................................................... von kaspar köchli In der siebten Runde der Schweizer Nationalliga-B-Meisterschaft gastierten die Ämtler in Luzern, der Gegner hiess Tribschen. Unglücklicherweise holte sich am Spieltagmorgen Wettswils Sacha Georges eine starke Grippe und

war ausserstande, mitzutun. Da sein möglicher Ersatzspieler bereits in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde, konnte das Fanionteam nur zu siebt antreten – «jetzt erst recht!» lautete seine kämpferische Devise. Die Zentralschweizer legten stürmisch los und Wettswil musste sich an zwei Brettern schon früh gegen drohende Niederlagen stemmen. Konkret wurde es nach knapp drei Stunden, Tribschen legte 3:0 (inklusive dem Forfaitsieg) vor. Nun ging ein Ruck durch die Wettswiler und sie unternahmen viel, um zu Zählbarem zu kommen. Allerdings verteidigten sich die Luzer-

ner umsichtig und alle restlichen fünf Partien endeten unentschieden. Am nächsten schnupperte Marcel Hug am Sieg, er hatte sich einen Mehrbauern erobert. Der quirlige Springer seines Kontrahenten nistete sich aber derart zentral und penetrant in Hugs Stellung ein, dass keine Fortschritte möglich waren. Den Ämtlern blieb schliesslich nur, dem Gastgeber zum deutlichen 5,5:2,5-Erfolg zu gratulieren.

Ligaerhalt in eigenen Händen

In der Bonstetter Schachenhalle wird am Wochenende Volleyball gespielt.

Der Schachclub Wettswil ist auf den drittletzten Platz abgerutscht, die letzten zwei Teams steigen ab. Mitte Oktober finden die Schlussrunden statt. Die Rechnung ist einfach, aber deswegen nicht leichter: Mit einem Sieg gegen das hinter ihm liegende Olten bliebe Wettswil praktisch sicher weiterhin in der zweithöchsten Schweizer Liga.

200 Volleyballerinnen erwartet

Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B, 7. Runde: Tribschen – Wettswil 5,5:2,5- Arcuti (2334 Elo) – Aeschbach Ph. (2331) 1:0. Räber (2248) – Hug (2326) 1/2:1/2. Strauss (2214) – Huss (2225) 1:0. Schwander (2154) – Aeschbach (2073) 1/2:1/2. Gabersek (2159) – Bieri (2054) 1/2:1/2. Herzog (2133) – Köchli (2072) 1/2:1/2. Bellmann (2042) – Heldner (2069) 1/2:1/2. Hofmann (2114) – N.N. 1:0 ff. Tabelle zwei Runden vor Schluss: 1. St. Gallen, 12 (33,5 Einzelpunkte); 2./3. Baden und Winterthur, je 10 (31); 4. Zürich II, 9 (33); 5. Tribschen, 6 (27,5); 6.

Gut gestärkt ist halb gewonnen – Hanspeter Bieri teilte mit dem Gegner den Punkt. (Bild Kaspar Köchli)

Luzern II, 5 (24,5); 7. Solothurn, 4 (29); 8. Wettswil, 4 (25,5); 9./10. Olten und SW Bern, je 4 (22,5).

(Bild zvg.)

Juniorinnen-Turnier in Bonstetten Volley S9 lädt ein zum Juniorinnen-Turnier am 30. September und 1. Oktober im Sportzentrum Schachen in Bonstetten. Neben den beliebten Januar- und Sommer-Turnieren, bietet VolleyS9 nach 2016 nun zum zweiten Mal ein Juniorinnen Turnier an. Morgen Samstag gehört den U15- und U17-Juniorinnen und der Sonntag den U19- und U23Teams. Es werden über 200 junge Volleyballerinen erwartet. Mit dabei auch sechs Teams von Volley S9, welche vor

Heimpublikum um den Turniersieg kämpfen. Die Spiele finden zwischen 9 und 16 Uhr statt. Ein Besuch in der Schachenhalle lohnt sich auf jeden Fall. Zum einen wegen den unterhaltsamen Volleyballspielen und zum anderen wegen der beliebten Volley-S9-Festwirtschaft. Volley S9 freut sich auf viele junge Nachwuchstalente und Zuschauer, welche kräftig mitanfeuern! (pd.) Infos unter www.volley-s9.ch/nachwuchs-turnier.


Veranstaltungen

DORF-CHILBI in Maschwanden Sonntag, 1. Oktober 2017

11.00 Uhr Konzert des Musikvereins Maschwanden 12.00 Uhr Mittagessen in der Mehrzweckhalle Dessertbuffet vom Frauenverein 13.30 Uhr Unterhaltung mit SWISS OLD TIME SESSION JAZZ BAND Kinderkarussell und Schiessstand Diverse Verkaufsstände von Schulkindern Bierkrug-Meisterschaft 18.00 Uhr Final Bierkrug-Meisterschaft anschl. Preisverteilung. Gemütlicher Ausklang mit dem Echo vo dä Burg aus Hünenberg Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Musik- & Frauenverein Maschwanden

Im Pipistrello hat es noch freie Plätze! Wer hat Lust auf eine unvergessliche Zirkuswoche vom 16. bis 20. Oktober 2017? Für Kurzentschlossene hat es noch freie Plätze! Unter www.familienclubaffoltern.ch erfahren Sie alle Einzelheiten zum Gastspiel des Circolino Pipistrello. Anmeldung Anmelden kann man sich am 4. Oktober, von 19 bis 20 Uhr im 4eck, Betpurstrasse 6, in Affoltern am Albis. Bei Fragen wenden Sie sich an Simone Klaming, Telefon 079 392 41 48.

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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 29. September 2017

Tier-Auffangstation nach Bonstetten umgezogen Der Verein Tierschutz Limmattal hat ins Säuliamt eingeladen

Alisha Lenia, 20. September.

Am Tag der offenen Tür bot sich Einblick in die neue Tier-Auffangstation in Bonstetten. (Bilder zvg.)

Anisa, 21. September.

Kürzlich lud der Verein Tierschutz Limmattal zum Tag der offenen Tür in seine neue Auffangstation in Bonstetten. Auch wenn das Interesse nicht riesig war, wertet Leiterin Heidi Illi den Tag als Erfolg. ................................................... von thomas stöckli

Lorina, 23. September.

Louis Alexander, 25. September.

wetter

Am Bahnhof Glanzenberg hatte der Tierschutz Limmattal und Säuliamt ein grosses Stück Land für seine Auffangstation gepachtet. Weil der Verein zu wenig Helfer hat und das Grundstück aufwändig zu bewirtschaften war, pendelte Leiterin Heidi Illi entsprechend häufig von Bonstetten nach Dietikon, um für die tierischen Schützlinge zu sorgen – bis sie wegen einer Infektionserkrankung länger ausfiel und zur Unterstützung die ganze Verwandtschaft mobilisieren musste. Das war der entscheidende Anstoss, die Auffangstation an ihren Wohnort Bonstetten zu zügeln. Der Termin passte auch für die Stadt Dietikon, die anstelle der Tier-Auffangstation ein Naherholungsgebiet realisieren will. «Für mich ist es ideal: ich muss nur noch hinters Haus», so Heidi Illi über den Umzug, der für sie schon länger ein Thema war. Zwei Zwergziegen, 40 Kaninchen und zwei Meerschweinchen haben hier ein neues Zuhause gefunden. Während sie die Bauten in Dietikon abgebrochen hat, schaufelte ihr Mann Hansueli Illi,

Sonnen- oder Schattenplatz? Hauptsache Siesta für die Zwergziegen. Präsident des Vereins, in Bonstetten den Aushub für das neue Gehege. In 30 bis 40 cm Tiefe verlegte er Gitter und sicherte den Rand mit Gartenplatten. Seit dem Umzug muss sich die Auffangstation auf diese Kleintiere beschränken. Früher gehörten noch zwei Minipigs – aber ziemlich grosse – und zwei Schafe zur tierischen Familie.

Auch Kaninchen fühlen sich wohl. Bereit für Kleintier-Notfälle Vergangenen Samstag lud der Verein Tierschutz Limmattal – und Säuliamt – die Öffentlichkeit in die neue Auffangstation an der Dorfstrasse 5. «Wir haben nicht mit einem riesigen Andrang gerechnet», stellt Heidi Illi klar, zumal die Mehrheit der Vereinsmitglieder aus Dietikon stammen und bereits in gesetztem Alter sind. So wertet sie es als erfreulich, dass doch immer wieder Interessierte vorbeikamen. Nach dem Umzug und der Einrichtung auf dem neuen Areal ist die Auf-

fangstation wieder in der Lage, in dringlichen Fällen das eine oder andere Kleintier aufzunehmen. Und Heidi Illi erklärt auch gleich, was sie unter Dringlichkeit versteht: «Wenn der Tierhalter stirbt, jemand Unbekanntes Tiere bei einem aussetzt oder bei starken Allergien.» Neue Vereinsmitglieder sind natürlich jederzeit willkommen.

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herkömmliches

Temperament Das lateinische Substantiv temperamentum bedeutet Mässigung, Zurückhaltung, das richtige Mass. Ein temperiertes Bier ist weder zu kalt noch zu lau, es ist abgestimmt auf den Konsumenten und entspricht der von ihm gewünschten Temperatur, was aber nicht auf sein Temperament schliessen lässt. Ob jemand vorwiegend fröhlich ist, feurig engagiert oder bedächtig zurückhaltend, ob jemand zum Leichtsinn oder Tiefsinn neigt, ist keine Frage des Charakters, sondern seines Naturells. So zumindest sahen es die alten Griechen und insbesondere der renommierte Arzt Galen von Pergamon (ca. 130 bis 200 n. Chr.), der das Temperament eines Menschen auf die Mischung seiner Körpersäfte (Blut, Schleim, schwarze oder gelbe Galle) zurückführte und einem der vier Elemente zuordnete. 1. Bei einem Sanguiniker, der das Leben auf die leichte Schulter nimmt, ist angeblich das Blut (lateinisch sanguis), das dem Element der Luft entspricht, der vorherrschende Körpersaft. Sodass man versucht ist, von einem Luftibus zu sprechen. 2. Der vorherrschende Treibstoff, der nach Galen das feurige Temperament eines Cholerikers bestimmt, ist die gelbe Galle (griechisch chole), die aus der Leber stammt. Dass die leicht entflammbare Reaktionsweise eines notorischen Hitzkopfs dem Element des Feuers zugeordnet wird, versteht sich von selbst. 3. Die schwarze Galle (griechisch melaina chole), die nach antiker Vorstellung in der Milz produziert wird, ist hauptverantwortlich für die Gemütsverfassung eines Melancholikers, der sich gelegentlich hintersinnt vor lauter Nachdenklichkeit und nach dem Motto «stille Wasser gründen tief» mit dem nassen Element in Verbindung gebracht wird. 4. Bleibt noch der Schleim (griechisch phlegma), der angeblich im Gehirn entsteht und das schwerfällige und erdverbundene Temperament eines Phlegmatikers prägt, der lieber zurücklehnt und auf dem Boden bleibt, als dass er grosse Stricke zerreisst. Die altgriechische Lehre von den Körpersäften (lateinisch humores) wirkt aus heutiger Sicht humoresk (Humor), erinnert aber daran, dass das Temperament eines Menschen nicht angelernt ist, sondern von innen herauskommt und seinem Naturell entspricht. Sich dagegen zu wehren, ist aussichtslos. Man kann aber versuchen, so konstruktiv wie möglich damit umzugehen. (ubo)

Verein Tierschutz Limmattal, Auffangstation an der Dorfstrasse 5, Bonstetten. Kontakt:

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Heidi Illi, 078 819 88 32, tierschutz-limmattal.ch.

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

volg-rezept

Blätterteig-Kissen mit Herbstpilz-Füllung Zutaten für 4 Personen 1 Pack Blätterteig, rechteckig, ausgewallt 1 Ei 500 g Champignons oder andere frische Pilze 1 Zwiebel, gehackt

bauernregel «An gutem Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen»

Zubereitung 1 EL 1 EL 2 dl 2 dl

Butter Mehl Weisswein Rahm

Salz, Pfeffer

Aus dem Blätterteig acht gleich grosse Rechtecke schneiden. Je zwei davon übereinanderlegen und mit Ei bestreichen. Mit einer Gabel die Ränder gut andrücken. Mit einem Messer ein etwas kleineres Rechteck auf der Oberfläche einritzen. Die Blätterteigkissen bei 180 °C im vorgeheizten Ofen rund 10 bis 15 Minuten backen. Für die Füllung Champignons in Scheiben schneiden. In einer Pfanne Butter erhitzen; die Zwiebeln und die Pilze dazugeben und andünsten. Mit Mehl bestäuben. Mit Weisswein ablöschen und diesen etwas einreduzieren. Den Rahm dazugeben; mit Salz und Pfeffer würzen. Das vorgeritzte Rechteck auf dem Blätterteig-Kissen einschneiden und den Deckel abheben, das Pilzragout auf den Kissen verteilen und den Deckel daraufsetzen. Zubereitungszeit: 30 Minuten Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.


OktoberProgramm 2017 Dienstag, 3./10./17./24./31.10.2017 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 4./25. Oktober 2017 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 5. Oktober 2017 SENIORENTREFF Schreckgespenst Demenz mit Ursula Jarvis 14 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 5. Oktober 2017 WANDERUNG Stein SG–Krummenau Wanderzeit: 3 Std. (+142m/-267m) 7.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Marcel Ineichen, 044 760 44 02 Donnerstag, 12. Oktober 2017 SPAZIERGRUPPE Bonstetten–Wettswil Wanderzeit: 1½ Std. 9.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 19. Oktober 2017 BERGWANDERUNG Balmflueköpfli–Weissenstein Wanderzeit: 4 Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 26. Oktober 2017 EXKURSION Ortsmuseum Affoltern a. A., Zwillikon Führung: 1½ Std. mit Herbert Gübeli 14 Uhr, Zwillikon Gemeindeplatz Anreise individuell Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 26. Oktober 2017 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91 1. Okt. Tavolata-Sonntagstreff 60+

Herzöffnung Vortrag und Heilabend Freitag, 6. Oktober 2017, 19–21 Uhr mit Simone Thara Müller Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017/2018 Mit unserem neuen Reisecar!

Zibelemärit Bern

Kaffee und Weggli Montag, 27. November 2017

Fr. 38.–

Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Kaffee und Weggli Donnerstag, 30. November 2017 Chlausfahrt ins Entlebuch Fahrt inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Montag, 4. Dezember 2017

Fr. 88.–

Weihnachtsmarkt Konstanz Fr. 38.– Donnerstag, 7. Dezember 2017 Neujahrsfahrt nach Aeschi bei Spiez Fahrt inkl. Mittagessen und volkstümliche Nachmittags-Unterhaltung Montag, 1. Januar 2018

Fr. 77.–

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Golden River Werkstatt, im Winkel 5, Affoltern am Albis www.thara.ch

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075 2017  

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