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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 74 I 175. Jahrgang I Freitag, 24. September 2021

Strassen verschmutzt

Ölspuren gaben der Feuerwehr in Affoltern und in Bonstetten zu tun. > Seite 3

«In Stein gemeisselt»

Die Ausstellung im Landesmuseum ruft Megalithen im Knonauer Amt in Erinnerung. > Seite 5

Herbstausstellung 02. - 03. Oktober, 10:00 - 17:00 Uhr

Fahrzeuge sind unsere Leidenschaft

Züge haben begeistert «Stadtputzete» Am Samstag war «Tag der offenen Türe» bei den Eisenbahnamateuren im Klublokal Ottenbach. > Seite 7

Eine Affoltemer Primarschulklasse hat sich vor Wochenfrist am Clean-up-Day engagiert. > Seite 10

Im zweiten Anlauf soll alles klappen Am Donnerstag hat der Rückbau des alten Campinggebäudes Türlen begonnen Im vergangenen Herbst hat die Gemeinde Hausen das Bauprojekt für das neue Camping-Gebäude am Türlersee kurzfristig gestoppt. Nun sei man gewappnet, sagt die Behörde. Am Dienstagmorgen traf man sich für den symbolischen Spatenstich.

Serie «Berufsfrauen»: Alice Asam, führt seit 2010 ihre eigene Praxis in Affoltern. > Seite 11

Für Feuerwehr, Polizei und den Sozialdienst Der Gemeinderat Bonstetten lädt die Bevölkerung zur InfoVeranstaltung zum neuen Mehrzweckgebäude Heumoos. Während die Wettswilerinnen und Wettswiler 2013 einem neuen, gemeinsamen Feuerwehrgebäude mit Bonstetten mit 1558 zu 246 Stimmen klar zustimmten, lehnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Bonstetten dieses mit 886 Ja- und 1176 Nein-Stimmen ab. Seither lag das gemeinsame Grundstück im Heumoos brach. Nun will Bonstetten den damalige Plan von einem Feuerwehrdepot mit Kapo-Posten wieder aufnehmen, ergänzt mit Räumlichkeiten für die IKA Sozialdienst Unteramt sowie für eine Kita – diesmal allerdings ohne direkte Wettswiler Beteiligung. (red.)

von livia häberling Ein Gläschen Weisswein darfs schon sein – nach dem Fototermin und zur Feier des Tages. Bis die Zeit reif war für den Spatenstich, hatte es schliesslich Geduld und Nerven gebraucht. Ein Jahr ist es her, seit der Gemeinderat Hausen den Abriss des alten Camping-Gebäudes kurzfristig abgesagt hatte. Grund für den Baustopp waren Planungsfehler im Bereich der Haustechnik gewesen. So war beispielsweise das Lüftungsaggregat für die Küche zu klein berechnet worden. Mit der Folge, dass es nicht in den Technikraum passte und an einem anderen Ort platziert werden muss. Auch der geplante Pumpschacht für das Abwasser brauchte mehr Platz als zunächst angenommen, genauso wie die Wärmepumpenanlage und die Speicher der Warmwasseraufbereitung. Die Anpassungen hatten nicht nur zur Folge, dass das Pächterpaar des Camping-Restaurants eine weitere Saison im mehr als 60-jährigen Gebäude wirten musste: Die planerischen Nachbesserungen sprengten auch das Budget. Zusätzlich zum Baukredit über 2,3 Millionen musste der Gemeinderat beim Stimmvolk einen Nachtragskredit über 270 000 Franken beantragen. Dieser wurde an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni gesprochen – teils zähneknirschend. «Das zusätzliche Planungsjahr hat der Baustelle gut getan», ist Hausens Bausekretär Marcel Graf überzeugt: «Ähnlich einem Wein, der mit zusätzlicher Reife an Qualität gewinnt. Nun habe er im Hinblick auf den Baustart ein gutes Gefühl.

Kinderärztin

> Berichte auf Seite 3 ANZEIGEN

Die Beteiligten am Camping-Neubau (von links): Bernhard Roos, Olivier Mangili, Andreas Glättli, Christoph Rohner, Reto Brönnimann, Marcel Graf, Beatrice Sommerauer, Ernst Höhener, Erich Murer und Reto Gilly. (Bild Livia Häberling) Gestern hat die Baskarad AG mit der Altlastensanierung begonnen. Heute Freitag schliesst der Camping-Platz für seine Gäste und ab Montag reisst Ernst Höhener AG den Bau ab. Ebenfalls nächste Woche soll die Erde für das spätere Streifenfundament ausgehoben werden. Sofern das Wetter mitmacht, dürften in zirka acht Wochen die Lastwagen mit den Holzelementen anrollen, die von der Hürlimann Holzbau AG vorproduziert wurden. Bis Ende November ist das Gebäude dicht, und die wetterabhängigen Arbeiten sollten grösstenteils abgeschlossen sein. Liege man bis dahin im Zeitplan, so Graf, stehe einer termingerechten Fertigstellung des Gebäudes per Ende März nichts mehr im Weg.

Einsparungen durch neue Berechnung des Wasserverbrauchs An der Gemeindeversammlung im Juni war von verschiedenen Seiten bemängelt worden, dass die Wasser- und Warmwasserverbrauchskapazität im neuen Gebäude sehr hoch angesetzt sei. Der Speicher zur Warmwasser-Aufbereitung hatte im bisherigen Haus 1800 Liter gefasst, nun waren es 13 000. Auch der neue maximale Wasserverbrauch von 33 000 Litern pro Tag sorgte für Stirnrunzeln. «Wir haben diese Anregungen aufgenommen und die Konzepte überarbeitet», sagt Marcel Graf. Mit technischen und kommunikativen Massnahmen soll der prognostizierte Warmwasserverbrauch an Spitzenta-

gen um rund ein Drittel gesenkt werden können. So kann die Kapazität der Warmwasseraufbereitungsanlage auf 20 000 Liter pro Tag beschränkt werden und der Energiebedarf sinkt. Weil sich die Wärmerückgewinnungsanlage für das Abwasser mit dem neuen Konzept nicht mehr rechnet, wird diese nicht angeschafft. Der Gemeinderat schätzt, dass mit den Anpassungen rund 50 000 Franken eingespart werden können, wie es in einem Verhandlungsbericht heisst. Dieser Puffer könnte jedoch an einem anderen Ort fällig werden: nämlich bei den Rohstoffen wie Holz, Eisen, Beton oder Isolationsmaterial, wie Marcel Graf sagt. Diese seien seit der Kalkulation teils deutlich teurer geworden.

Der Wilde Westen in Stallikon

Crowdfunding für Disc-Golf-Park

Auf WM-Start verzichtet

Den Wilden Westen nach Stallikon bringt die Modellbahnanlage, die Markus Hintermann in seinem Garten gebaut hat.

Der Disc Golf Club Voralpen Eagles erstellt auf dem Gelände der Stiftung Albisbrunn eine permanente Anlage.

Nach dem intensiven, um ein Jahr verlängerten Olympiazyklus lässt sich Petra Klingler Zeit, neue Ziele zu definieren.

Sechs Jahre begeisterte Hobbyarbeit stecken im Werk des Modellbahnbauers Markus Hintermann. Der 66-jährige Rentner baut Lokomotiven und Bahnwagen, aber auch Holzbrücken, Dörfer und Bahnanlagen originalgetreu im Massstab 1:22,5. Jedes Detail stimmt und selbst akustisch dampfen die Züge im Originalton – aufgenommen in den Vereinigten Staaten bei Museumsbahnen – durch die Anlage. Vom Garten führen die Schienenstränge direkt ins Haus, wo Markus Hintermann seine Werkstatt eingerichtet hat. (sts.)

9000 Franken kostet es, gemäss den «Voralpen Eagles», einen Disc-Golf-Kurs zu bauen. Und diese 9000 Franken waren denn auch das Finanzierungsziel auf der Crowdfunding-Plattform lokalhelden.ch. In knapp einer Woche hatte der Oberämtler Verein den Betrag zusammen. Nun können die Körbe also bestellt und gemeinsam mit den Infotafeln womöglich noch vor dem Jahreswechsel installiert werden. Im Frühling 2022 soll dann ein offizielles Eröffnungsweekend folgen. (tst.)

Sehr anstrengend sei sie gewesen, die Olympiasaison 2021, so Petra Klingler. Entsprechend will sie sich Zeit nehmen, die Eindrücke zu verarbeiten. Deshalb hat sie letztes Wochenende auch auf einen Start an den Kletter-Weltmeisterschaften verzichtet: «Ich wollte mich bewusst nicht gleich ins nächste Abenteuer stürzen, mir stattdessen Zeit nehmen, mir meine eigenen Gedanken zu machen und mir das nicht von jemandem abnehmen lassen», verrät die Boulder-Spezialistin aus Bonstetten im Interview. (tst.)

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 9

Petra Klingler. (Archivbild zvg.)

www.bauhaus.ch

> Interview auf Seite 19

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Reglement Schulassistenz Die Primarschulpflege der Gemeinde Knonau hat mit dem Beschluss vom 31. August 2021 die bestehenden Bestimmungen des nachfolgenden Reglements angepasst, genehmigt und in Kraft gesetzt. Frühere Reglemente und Bestimmungen wurden im Rahmen der Revision aufgehoben: • Reglement Schulassistenz Der Schulpflegebeschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der RekursfristbeiderGemeindeverwaltung,Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zur Einsicht auf.

Vorläufige Konkursanzeige Schuldner: Switt Bau GmbH, mit Sitz in Kappel am Albis, UID CHE-421.321.742, Baarerstrasse 1, 8926 Uerzlikon Datum der Anordnung der konkursamtlichen Liquidation: 23. August 2021 (in Rechtskraft erwachsen am 7. September 2021) Die Publikation betreffend Art, Verfahren und Eingabefrist usw. erfolgt später. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. September 2021. Affoltern am Albis, 24. September 2021 Konkursamt Affoltern am Albis Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 21. September 2021 Primarschulpflege der Gemeinde Knonau Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 21.10.2021

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Pflicht war Freude.

Organisationsstatut der Primarschule Knonau Die Primarschulpf lege der Gemeinde Knonau hat mit dem Beschluss vom 31. August 2021 die bestehenden Bestimmungen des nachfolgenden Reglements angepasst, genehmigt und in Kraft gesetzt. Frühere Reglemente und Bestimmungen wurden im Rahmen der Revision aufgehoben: • Organisationsstatut der Primarschule Knonau Der Schulpflegebeschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten. ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Rabindranath Tagore

Walter Haas

9. Januar 1935 – 17. September 2021 Nach langem und reich erfülltem Leben durftest du gehen.

In Liebe und Dankbarkeit Petra Haas Verwandte, Freunde und Bekannte Auf Waltis’s Wunsch findet keine Abdankung und Beerdigung statt. Herzlichen Dank Dr. B. Kesseli, Affoltern am Albis Spitex Seewadel, Affoltern am Albis

21. September 2021 Primarschule der Gemeinde Knonau Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 21. Oktober 2021

Wasserversorgungs-Genossenschaft Kappel am Albis Wir nehmen traurig Abschied von unserem langjährigen Vorstandsmitglied

Beschluss der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 19. September 2021 1. Der Antrag, Pfarrer Volker Schnitzler wird für die Urnenwahl vom 28. November 2021 für den Rest der Amtsdauer 2020 – 2024 vorgeschlagen, wird angenommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 28. September 2021 auf dem Sekretariat der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde zur Einsichtnahme auf. Gegen das Protokoll und gegen den Beschluss der Kirchgemeindeversammlung kann innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, Rekurs geführt werden. Evangelisch-Reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 14. September 2021 hat der Gemeinderat Rifferswil, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Rifferswil aufgenommen: – Stanelle, Attila Oliver, männlich, geb. 1974, von Deutschland – Stanelle geb. Karcher, Jennifer Kirsten, weiblich, geb. 1975, von Deutschland – Stanelle, Leah Zoé, weiblich, geb. 2009, von Deutschland – Stanelle, Noah, männlich, geb. 2011, von Deutschland – Stanelle, Elijah, männlich, geb. 2011, von Deutschland Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Rifferswil, 24. September 2021 Gemeinderat Rifferswil

Affoltern am Albis Am 17. September 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Walter Otto Haas

Hauswart, Reinigung und Gartenbau-pflege

Wir sprechen seinen Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft und Trost in dieser schweren Zeit.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Wasserversorgungsgenossenschaft Kappel am Albis

24. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 19. September 2021 ist in Zürich gestorben:

Jocelyne Hatzi, geb. Tschudin

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Nähme ich Flügel der Morgenröte, machte mir eine Wohnung zuäusserst im Meer.

geboren am 21. Oktober 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Verabschiedung findet im engsten Familienkreis statt. 24. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Leibacher Ernst geboren am 18. September 1949, von Sins AG, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Rütihoger 1. Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 28. September 2021, um 14.00 Uhr in der kath. Kirche Hausen am Albis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Rufen Sie uns an: Rüstenschwilerstrasse 2 5642 Mühlau 078 223 80 87

Ernst Leibacher war 14 Jahre Kassier der Wasserversorgungsgenossenschaft Kappel am Albis und davor langjähriger Revisor.

geboren am 9. Januar 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Am 13. September 2021 ist in Unterägeri ZG gestorben:

Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Ernst Leibacher

(Psalm 139,9)

HERZLICHEN DANK allen, die

Arthur Bozzola-Dürst auf seinem letzten Weg begleiteten. Die Zeichen der Liebe und Freundschaft, die Anteilnahme durch Wort und Schrift und die damit zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit hat uns tief bewegt. Pfarrerin Eva Eiderbrant danken wir besonders für die ganz persönliche Abschiedspredigt und Kornél Radics für die schöne Musik.

Angela Bozzola-Dürst Susanne Bozzola und Daniel Furger Barbara und Andreas Gansner-Bozzola mit Gino Elisabeth Brugger-Bozzola


Bezirk Affoltern

Öl auf Ämtler Strassen Am 20. September mussten die Feuerwehren in Affoltern und Bonstetten ausrücken, weil Fahrzeuge auf den Strassen grosse Ölspuren hinterliessen. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern musste die Jonentalstrasse um 7.50 Uhr vollständig gesperrt werden. Ein Fahrzeug hinterliess eine massive Ölspur – nur zwei Stunden später auch auf der Umfahrung bei Bonstetten Richtung Affoltern. Die Verursacher konnten bis dato nicht eruiert werden. In Mettmenstetten, auf der Höhe der Garage Graf, wurde am 20. September um 7.30 Uhr ein 14-jähriges Mädchen von einem PW-Lenker angefahren, das im Begriff war, die Zürichstrasse via Fussgängerstreifen zu überqueren – unvermittelt und unvorsichtig, wie die Kapo anfügte. Das Mädchen wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Auch Lärm, Vandalismus und ein Einbruchsversuch Unbekannte haben am 17. September in Bonstetten den Garagenbereich einer Wohnüberbauung mit Graffiti überzogen. Laut Polizei lässt sich der Schaden noch nicht beziffern. Unklar ist auch, ob am 20. September bei einem Einbruchsversuch ins Kellerabteil einer Wohnsiedlung in Mettmenstetten Beute gemacht wurde. Auch über den Sachschaden gibt es noch keine Angaben. Mehrmals sind Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in diversen Gemeinden auch in den vergangenen Tagen wegen Lärmklagen ausgerückt. In einem Fall beschwerten sich Anwohner, weil ein Chauffeur im Zentrum von Affoltern am 17. September um Mitternacht seinen Lastwagen entlud. (-ter.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 24. September 2021

Informationsveranstaltung zum Mehrzweckgebäude Heumoos Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten lädt die Bevölkerung zur Informationsveranstaltung zum neuen Mehrzweckgebäude Heumoos am Dienstag, 28. September, um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal ein. Auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wettswil und Stallikon sind herzlich willkommen. Da es sich um eine politische Informationsveranstaltung von wahrscheinlich mehr als 50 Personen handelt, gilt die Zertifikatspflicht. Die Urnenabstimmung über den Planungsund Ausführungskredit findet am 15. Mai 2022 statt.

Termine für das Jahr 2022 Der Gemeinderat hat die Sitzungsdaten und Termine für das kommende Jahr 2022 festgelegt. Folgende Daten sind auch für die Bevölkerung relevant: Gemeindeversammlungen: Dienstag, 21. Juni (Verabschiedung Rechnung 2021); Dienstag, 6. Dezember (Budget 2023). Gemeindliche Anlässe: Neujahrsapéro Dienstag, 4. Januar 2022, 18.30 Uhr; Koordinationssitzung mit Vereinen Mittwoch, 16. März, 19.30 Uhr; Neuzuzügeranlass Dienstag, 24. Mai, 19 Uhr; Freiwilligenanlass Freitag, 3. Juni, 18 Uhr; Jungbürgerfeier mit Stallikon und Wettswil; Donnerstag, 16. Juni, 18.30 Uhr; Nationaltagfeier (1. August-Feier) Sonntag, 31. Juli; Chilbi Bonstetten Samstag/Sonntag, 27./28. August; Gewerbeapéro Dienstag, 15. November 2022, 18.30 Uhr. (Die Anlässe finden statt, sofern es die Corona-Situation zum jeweiligen Zeitpunkt zulässt.) Wahlen und Abstimmungen: Eidgenössische und kantonale Volksabstimmungen Sonntag, 13. Februar 2022; Gemeindliche Erneuerungswahlen Sonntag, 27. März; 2. Wahlgang gemeindliche Erneuerungswahlen, gemeindliche Abstimmung Mehrzweckgebäude Heumoos, Sonntag, 15. Mai 2022; Eidg. und kant. Volksabstimmungen Sonntag, 25. September; Eidg. und kant. Volksabstimmungen Sonntag, 27. November 2022. Behördensprechstunde: Die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner sind dem Gemeinderat wichtig. Deshalb findet auch im Jahr 2022 monatlich eine Behördensprechstunde statt. Nachstehend sind die Daten sowie die an-

wesenden Gemeinderäte ersichtlich: 25. Januar 2022 Christina Kappeler, Heinz Schlüchter; 22. März 2022 Markus Reich, Simon Vergés; 5. April 2022 Erwin Leuenberger, Markus Reich; 17. Mai 2022 Arianne Moser, Heinz Schlüchter; 28. Juni 2022 Erwin Leuenberger, Christina Kappeler. Die Gemeinderäte für die weiteren Sprechstunden vom 23. August, 6. September, 4. Oktober, 22. November und 13. Dezember 2022 werden an der konstituierenden Sitzung vom 5. Juli 2022 bestimmt. Für ein Gespräch sind pro Person oder Gruppe bis zu 15 Minuten vorgesehen. Die Sprechstunde findet jeweils von 17 bis 18 Uhr im Sitzungszimmer 1. OG des Gemeindehauses statt. Selbstverständlich können auch Termine ausserhalb dieser Zeitfenster vereinbart werden.

Leitungsbau des Reservoirs Bernhau nach Rinderweidhau Der Gruppenwasserversorgung Amt wurde bereits am 18. September 2018 die Projekt- und Krediterteilung für die Sanierung des Reservoirs Bernhau inklusive Ersatz der Transportleitung bewilligt. Im Rahmen dieses Projektes wäre vorgesehen gewesen, die bestehende Eternitleitung (Baujahr 1952) durch eine neue Duktilgussleitung zu ersetzen. Bei den Vorabklärungen zum Baugesuch zeigte sich, dass der Erwerb der Durchleitungsrechte mit erheblichem Konfliktpotenzial verbunden ist. Hauptdiskussionsgrund ist der Umgang mit alten Eternitleitungen, da diese potenziellen Altlasten darstellen, wenn sie im Boden verbleiben. Basierend auf diesen Erkenntnissen hat der Vorstand den Grundsatzentscheid gefällt, dass nicht mehr benötigte Eternitleitungen rückgebaut und fachgerecht entsorgt werden. Aus diesem Grund wurden mit Stand Ausführungsprojekt per Sommer 2020 die Planungsarbeiten vorübergehend gestoppt. Der Ersatz der Eternitleitung ist nun im Jahr 2021 in einem separaten Ausführungsprojekt weiterbearbeitet worden. Der Vorstand der Gruppenwasserversorgung Amt (Gwva) beantragt den beteiligten Partnern die Genehmigung der

Kosten für die Erneuerung der Förderleitung von der Reservoiranlage Bernhau zum Stufenpumpwerk Rinderweidhau. Die 65-jährige Eternitleitung soll aus versorgungssicherheitstechnischen Gründen vorbeugend ersetzt werden. Für die Erneuerung der Transportleitung werden 1 150 000 Franken (exkl. MwSt.) veranschlagt und basieren auf durchgeführten Submissionen, Richtofferten und Erfahrungswerten aus ähnlichen Projekten. Der Gemeinderat stimmte dem Konzept und der Projektierung zur Erneuerung der Förderleitung der Reservoiranlage Bernhau zum Stufenpumpwerk Rinderweidhau zu. Für die Erneuerung der Förderleitung wurde ein Gesamtkredit, verteilt auf die Jahre 2021 und 2022, in der Höhe von Fr. 99 446.56 (exkl. MwSt.) zu Lasten der Investitionsrechnung genehmigt. Für das Jahr 2021 werden Kosten von rund 51 600 Franken und für das Jahr 2022 rund 47 300 Franken wirksam, vorbehältlich der Budgetzustimmung 2022 der Gemeindeversammlung.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Weisung für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 in 2. Lesung z.H. der Rechnungsprüfungskommission (RPK) verabschiedet; • das Organisationsreglement (OrgR) der Gemeinde Bonstetten (inkl. Funktionen- und Kompetenzdiagramm) in 3. Lesung genehmigt; • die Tarife über die Vereinheitlichung der Winterdienstentschädigung des Kantons Zürich zur Kenntnis genommen; • über die Wiederherstellung der öffentlichen Beleuchtung an der Stallikerstrasse in den ursprünglichen Zustand beraten; • den Kredit und die Vergabe bei der Aufwertung der Steuerung Leitstelle Wasserversorgung gutgeheissen; • den Ersatz der Lösch- und Zubringerleitung der Sekundarschule Bonstetten bewilligt; • dem Wiedererwägungsgesuch eines Waffenerwerbscheins entsprochen. Christof Wicky, Gemeindeschreiber

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WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Affoltern scheint ein guter Ort zum Leben und Älterwerden zu sein. Johanna Gysi feiert morgen Samstag, 25. September, ihren 96. Geburtstag! Wir wünschen ihr, dass dieser Tag voll Freude und Sonnenschein sein wird. Herzliche Gratulation!!

Zum 85. Geburtstag Ein langes Leben enthält viele Geschichten und Erlebnisse. Maria Assunta Trolio in Affoltern hätte bestimmt viel zu erzählen. Am Montag, 27. September, feiert sie ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen einen sonnigen Tag und gute Laune zum Fest.

Zum 80. Geburtstag Alles Gute zum 80. Geburtstag wünschen wir am Sonntag, 26. September, Johann Köchli in Affoltern. Wir gratulieren und wünschen einen Tag mit Sonnenschein und ein Fest in fröhlicher Runde.

Zur goldenen Hochzeit Ein Paar feiert heute Freitag, 24. September, sein goldenes Hochzeitsfest. Vor 50 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Ruth und Urs Ganz in Affoltern gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest.

Spezieller Robidog an der Rindelstrasse in Obfelden. (Leserbild Hans Schneebeli)

Projekt Feuerwehrgebäude Bonstetten-Wettswil geht neue Wege – der Zweck bleibt dabei erhalten Stellungnahme des Gemeinderats Wettswil

Ein gemeinsam finanziertes Projekt mit unterschiedlichen Nutzungen war seinerzeit im Jahr 2012 geplant. Nun ist klar, die Nutzungen bleiben, das Projekt wird jedoch erweitert und durch die Politische Gemeinde Bonstetten als alleinige Bauherrin finanziert. Bereits zehn Jahre ist es her, als die Wettswiler und Bonstetter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an ihren Dezember-Gemeindeversammlungen dem Landerwerb des Grundstückes Kat.-Nr. 2783 in Bonstetten (Gebiet Heumoos) für ein zukünftiges gemeinsames Feuerwehrgebäude zugestimmt haben. Der Landkostenanteil der Politischen Gemeinde Wettswil lag bei 715 480 Franken. Das gemeinsam geplante Projekt konnte nicht realisiert werden, da keine Mehrheit seitens Bonstetter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urnenabstimmung vom 3. März 2012 gewonnen werden konnte. Nachdem Bonstetten nun das angrenzende ebenfalls unbebaute Grundstück Kat.Nr. 2933 erwerben konnte, beabsichtigt der Gemeinderat Bonstetten, ein Mehrzweckgebäude über beide Grundstücke zu realisieren. Dieses wird

durch die Politische Gemeinde Bonstetten als alleinige Bauherrin finanziert. Platz finden sollen in dem geplanten neuen Mehrzweckgebäude nach wie vor der Zweckverband Feuerwehr Unteramt mit seinem gesamten Fahrzeugpark und den dazugehörigen Nebenräumen sowie der Stützpunkt der Kantonspolizei Zürich. Das ursprüngliche Projekt konnte gar noch optimiert werden, indem Räumlichkeiten vorgesehen sind, in welche sich die IKA Sozialdienst Unteramt einmieten und eine Kita integriert werden kann. Eine einmalige finanzielle Beteiligung seitens Wettswil an den Investitionskosten ist nicht weiter vorgesehen. Die Kosten der Räumlichkeiten werden den Trägergemeinden des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt und der allenfalls künftigen Mieterin IKA Sozialdienst Unteramt mittels Verteilschlüssel weiter verrechnet. Weitere Details zu den Modalitäten sind noch nicht bekannt. Sie werden sich aber gemäss Aussagen von Bonstetten mit den heutigen Bedingungen decken.

Infoveranstaltung am Dienstag Aufgrund der Ausgangslage, dass Bonstetten als alleinige Bauherrin agiert und da die Politische Gemeinde Wetts-

wil kein Miteigentum am im Jahr 2011 erworbenen Grundstück begründet, wird nun der seinerzeitige Landkostenanteil in der Höhe von 715 480 Franken zurückvergütet. Dies war bereits zum Abstimmungszeitpunkt so vorgesehen, sollte kein gemeinsam finanziertes Projekt realisiert werden. Im Finanzhaushalt der Politischen Gemeinde Wettswil wird dieser Vorgang als Aktivtausch verbucht und ist somit nicht finanzwirksam. Über den Planungs- und Ausführungskredit sollen die Bonstetter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gemäss Auskunft des Gemeinderates Bonstetten am 15. Mai 2022 abstimmen. Der Gemeinderat Wettswil unterstützt das Projekt Mehrzweckgebäude Heumoos aufgrund den ihm vorliegenden Informationen. Er ist überzeugt, dass sich der Gemeinderat Bonstetten dafür einsetzen wird, dass insbesondere der Zweckverband Feuerwehr Unteramt im Neubau einen zukunftsorientierten und langfristigen Stützpunkt erhält und er alles daransetzt, dass deren Anliegen in den weiteren Planungsschritten berücksichtigt werden. Der Gemeinderat Bonstetten stellt das Projekt am Dienstag, 28. September, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten vor. Die Wettswiler Einwohnerinnen

und Einwohner sind eingeladen, an der Informationsveranstaltung zum neuen Mehrzweckgebäude Heumoos teilzunehmen. Es gilt zu beachten, dass aufgrund der bundesrätlichen Vorschriften eine Zertifikatspflicht (3G-Regel) gilt. Gemeinderat Wettswil ANZEIGE

Affoltern am Albis · roman-peter.ch


Gemeinde Wettswil a. A. / Stallikon Vorübergehende Verkehrsanordnung / Strassensperre Die Stallikonerstrasse/Stationsstrasse / 646, Gemeinde Wettswil a. A./Stallikon ist auf dem Teilstück von Wettswil a. A. Stallikonerstrasse, km 1.325 bis Stallikon, Stationsstrasse, km 2.475 wegen Böschungssicherungs- und Strassenbauarbeiten für den Fahrverkehr gesperrt. Dauer der Sperre ab: 25. Oktober 2021 bis 12. Dezember 2021

Einladung zum E-Mobil Informationsabend

Die Verkehrsumleitung erfolgt über Bonstetten nach Aumüli und Stallikon. Die Verkehrsumleitung in entgegengesetzter Richtung erfolgt auf derselben Route.

Die Energiekommission Mettmenstetten hat beschlossen, im laufenden Jahr einen E-Mobil Informationsabend für die Bevölkerung durchzuführen. Mit der Karl Graf Automobile AG wurde ein passender Partner im Bereich E-Mobil gefunden. Der Anlass findet im UG Personenwagen-Showroom bei der Garage Graf statt. Es werden Referate im Bereich Voraussetzung für den Kauf eines E-Mobiles, Einsatzmöglichkeiten eines E-Mobiles, Recycling der Batterien und Lademöglichkeiten E-Mobiles geführt. Alle Interessierten sind herzlich zum Informationsabend eingeladen, welcher am:

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Donnerstag, 30. September 2021, 18.30 – 21.00 Uhr, Zürichstrasse 28, 8932 Mettmenstetten

Baudirektion des Kantons Zürich, Tiefbauamt

stattfindet.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Philipp Portmann, Bellariastrasse 85, 8038 Zürich Projektverfasser: Hatt Architekten & Partner AG, Sydedruckiweg 5, 8805 Richterswil Schweiz Bauprojekt: Anbau und Umbau Einfamilienhaus, Höchweg 26, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 73, Zone: L

Aeugst am Albis

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Jürg Leuthold, Kurparkstrasse 16, 3954 Leukerbad Projektverfasser: atelier fischer architektur + gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden, Schweiz Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus, Büelstrasse 19, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1202, Zone: WB

Bauherrschaft: Jonathan Haab, Weidstrasse 16, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Burlet & Partner AG, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Projekt: Umnutzung Gartenhalle zu Wohnraum, Vers.-Nr. 490 (kommunales Inventarobjekt), Weidstrasse 16, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4174, Zone: Kernzone KA

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Johanna und Thomas Werder, Stüdlerstrasse 13, 8913 Ottenbach Projekt: Neubau/Umbau Schwimmteich, Sichtschutz und Spielgerät Schaukel beim Wohnhaus Vers.-Nr. 644, Stüdlerstrasse 13, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 104, Zone: WG2

Hausen am Albis

Stallikon

Bauherrschaft: Sophie Renot, Allmendstrasse 2, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Fassadensanierung (Pinselrenovation), Allmendstrasse 2, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2865, Zone: KII, Inventar-Nr. 230

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Hausen am Albis Bauherrschaft: Weisbrod-Zürrer AG, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Projekt: Photovoltaikanlage, Heischerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1875, Zone: KII, KOBI

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Anmeldungen bitte an info@grafauto.ch senden. Für die Veranstaltung vom Donnerstagabend, 30. September ist ein Covid-Zertifikat (3-G Regel) notwendig. Wir möchten Sie zudem auf die Herbstausstellung der Karl Graf Automobile AG aufmerksam machen: Vom 2. + 3. Oktober 2021 (Sa. + So.) können dann jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr diverse Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb (Personenwagen und leichten Nutzfahrzeuge) Probe gefahren werden. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme mit vielen Besuchern. Energiekommission Mettmenstetten und Karl Graf Automobile AG

Bauherrschaft: Michael Haunschild, Niederweg 16, 8907 Wettswil Projektverfasser: Felix & Co AG, Landstrasse 70, 5412 Gebenstorf Projekt: Aussenaufgestellte Luft/Wasser Wärmepumpe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 130, Niederweg 16, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3220, Zone: W2a

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Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator in Affoltern

Lasst uns Ziele setzen! Wie wichtig sind Ziele im Leben? Ziele geben dem Leben eine Richtung. Jeder Mensch hat bewusste oder auch unbewusste Ziele und Lebensthemen, die sie oder er mitbekommen hat. Ein Ziel zu erreichen, macht Freude, befriedigt und gibt Ansporn. Ein Ziel, das die allermeisten Menschen anstreben: glücklich sein und das Leid anderer vermeiden. Es gibt Ziele, die das eigene Bewusstsein betreffen. Was könnte das sein? Es kann darum gehen, am Wachstum des eigenen Bewusstseins zu arbeiten, gelassener oder mit sich selber im Reinen zu sein. Ich möchte zum Beispiel heute zufrieden und in Zukunft weise und lebenserfahren sein. Was bedeutet es, sich als Paar Ziele zu setzen? Das kann für die Beziehung sehr aufbauend sein. Gemeinsame Ziele zu verfolgen und zu erreichen und zusammen den Blick auf etwas zu richten, das schafft Verbundenheit. Ein Paar kann sich sagen: «Wir sind verschieden, aber hier arbeiten wir gemeinsam auf ein Ziel hin.» Was für Ziele könnten das sein? Da ist alles möglich. Das können Ziele sein, welche die Lebenshaltung betreffen, den Umgang miteinander, die Haushaltführung oder die Kindererziehung. Es können aber auch materielle Ziele und Wünsche sein wie eine besondere Reise oder ein eigenes Haus. Was sind die Voraussetzungen, dass es wirklich funktioniert, gemeinsam Ziele anzugehen? Bei allem, was eine Beziehung wach und lebendig erhält, braucht es von beiden den Willen und die Lust, etwas dafür zu tun. Für gemeinsame neue Ziele ist auch ein bisschen Abenteuerlust und Experimentierfreude nötig. Es könnte zum Beispiel für ein Paar eine schöne Tradition sein, sich einmal im Monat oder ein paar Mal im Jahr bewusst im Sinne eines Mottos ein Ziel zu setzen. In regelmässigen Abständen könnte dann zusammen ausgetauscht werden, was schon erreicht wurde und wo noch Handlungsbedarf ist. Welches Ziel raten Sie allen? Das Leben – mitsamt seinen ungelösten Herausforderungen – jeden Tag zu geniessen.

Freitag, 24. September 2021

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Steine erzählen eine 7000-jährige Geschichte Megalithen im Knonauer Amt und ihre europäischen Verwandten Das Landesmuseum eröffnete letzte Woche eine Ausstellung, die nicht nur für Lehrpersonen und Geschichtsforschende von Interesse ist. «Menschen. In Stein gemeisselt» heisst die Präsentation von Stelen aus ganz Europa. Sie zählen zu den wichtigsten Informationen aus dieser Zeit. von Bernhard Schneider Unter dem Titel «Stonehenge im Säuliamt» publizierte der Bauingenieur Richard Walker seine umfassende Auswertung von Dokumenten und Untersuchungen zu den Steinreihen, Menhiren und Steinkreisen aus dem Knonauer Amt samt Umgebung 2011 im Internet. Die aktuelle Ausstellung im Landesmuseum hilft, diese Steine einzuordnen. Sie zeigt, dass die Menschen bereits seit Tausenden von Jahren einen kulturellen Austausch pflegten, der nicht nur ganz Europa, sondern auch Kleinasien umfasste. Erkenntnisse aus Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Grossbritannien und der Türkei können daher auch Funde aus dem Bezirk Affoltern zum Sprechen bringen.

Was erzählen die Steine? Die Jungsteinzeit begann in unserer Region vor etwa 7500 Jahren, als die Menschen nach und nach sesshaft wurden, um Ackerbau und später auch Viehzucht zu betreiben. Sie begannen, Kupfer und Zinn zu gewinnen oder zu importieren, um damit bei der Konstruktion von Waffen und Geräten die Materialpalette aus Holz und Stein zu ergänzen. Vor etwa 4200 Jahren wurde die Möglichkeit entdeckt, Kupfer und Zinn zu legieren: Der Beginn der Bronzezeit beendete die Steinzeit. Die Gliederung der Jungsteinzeit erfolgt nach Leitfunden, die aus einer bestimmten Phase stammen. In der Nord- und Ostschweiz bis in die Bündner Alpentäler werden die von Astérix und Obélix populär gemachten Menhire oder Hinkelsteine als Leitfunde für die Zeit vor etwa 6600 bis 6800 Jahren angesetzt. Ab dieser Phase dürften die Steinsetzungen im Knonauer Amt entstanden sein. Was bedeuten diese Steine? Zur Eröffnung der Ausstellung lud das Landesmuseum die Religionswissenschaftlerin Ina Wunn, Professorin an der Universität Hannover, zu einem einordnenden Referat ein. Das Alter der Stelen, die zurzeit im Landesmuseum ausgestellt sind, beträgt 4000 bis 5000 Jahre. Die

Ein Steinkreis im Bislikerhau, Affoltern. Die Mittagssonne beleuchtet einen mittelgrossen Stein, der ein Gesicht darstellen könnte. Der grösste Stein rechts steht im Dunkeln, dürfte aber – je nach damaligem Baumbestand – von der Morgenund Abendsonne beschienen worden sein. Was die damaligen Steinsetzer dachten, war schon wenige Generationen später unbekannt. Sie liessen – wie wir heute – ihre Fantasie von den Steinen anregen. (Bild Bernhard Schneider) Interpretation der Steine, von den Menhiren bis zu den Stelen, sei vergleichbar mit kriminalistischer Auf klärungsarbeit, denn sie erzählen nur dann etwas über die Zeit, aus der sie stammen, wenn sie in einen übergeordneten Zusammenhang gestellt werden.

«Religionen fallen nicht vom Himmel» «Kunst um der Kunst willen gibt es frühestens seit der Renaissance, vor allem aber in der Moderne», hielt Ina Wunn einleitend fest. Deshalb stellt sich bei den Menhiren, Stelen und Steinsetzungen die Frage, wozu sie dienten. Zwei miteinander verknüpfte Aspekte kommen dafür in Frage: Religion und gesellschaftliche Macht. Die Religionswissenschaft kann am Ende der Altsteinzeit Unterweltsvorstellungen nachweisen. Aus der Antike sind polytheistische Kulturen detailliert bekannt: Jede politische Einheit im Mittelmeerraum entwickelte eigene Gottheiten, die alle nebeneinander bestehen konnten. Die Jungsteinzeit befindet sich auf dem Weg dazwischen. «Religionen fallen nicht vom Himmel», fuhr Ina Wunn fort, «sondern entwickeln sich aus dem Alltag, verändern sich entsprechend den Umweltbedingungen, hängen mit den Herrschaftssystemen zusammen.» Ina Wunn kam zum Schluss, dass diese Steine Gottheiten darstellen, die sich aus realen Menschen entwickelten. Anfangs symbolisierten passende Steine

diese Personen, später wurden sie behauen und erzählten weitere Details, zeigten etwa Schmuck und Frisur von Fürstinnen, Waffen von Fürsten. Oft ist eine ganze Gruppe von Steinen oder Stelen unterschiedlicher Grösse erkennbar – die ganze Fürstenfamilie wurde dargestellt. Diese Steine blieben unverändert und wurden als Ahnen, die sich zu Gottheiten entwickelt hatten, verehrt, bis die Machtverhältnisse wechselten. Dass diese Machtverhältnisse oft wechseln konnten, erläuterte Denise Tonella, die Direktorin des Landesmuseums: «Die Jungsteinzeit war eine gewalttätige Zeit.» Wer sesshaft wurde, hatte etwas zu verteidigen, umgekehrt war bei sesshaften Sippen etwas zu holen. Entsprechend entwickelte sich die Waffentechnologie rasch weiter. Die Ausstellung zeigt einen gespaltenen Schädel und ein von einer Pfeilspitze durchbohrtes Brustbein zusammen mit den Waffen, mit denen diese Verletzungen zugefügt wurden. Anlässlich der Eroberung des Gebiets einer Sippe wurden ihre Kultsteine oft umgeworfen oder umgruppiert, um die neuen Machthaber zu symbolisieren. Doch Steine sind hart, Zeugen solcher Umgruppierungen enthalten sie kaum.

Das Knonauer Amt in der Jungsteinzeit Die von Richard Walker erfassten Steinsetzungen im Knonauer Amt lassen sich im Licht dieser Ausstellung einordnen. Sie sind zahlreich, doch Stelen befinden

sich keine darunter. Dies bedeutet, dass unser Gebiet in der Jungsteinzeit eher kleinräumige Machtverhältnisse aufwies. Vielleicht setzte jede Sippe Steine, vielleicht wurden diese Steine nach Gewalttaten versetzt oder neu angeordnet, aber es entstand keine regionale Fürstendynastie, die über genügend Reichtum verfügte, um Stelen anfertigen zu lassen. Die meisten Standorte befinden sich an erhöhten Plätzen. Die Besiedlung erfolgte mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Zugersee aus, den Gewässern nach. Das Maschwander Ried stoppte wohl die Expansion entlang der Lorze. Eine Ausweichroute boten der Gruenholz- und der Haselbach, die in den Raum KnonauMettmenstetten reichen. Von hier liess sich bis nach Affoltern und anschliessend dem Jonenbach nach aufwärts und abwärts Ackerland gewinnen. Auf Jagdstreifzügen wurde wohl bald auch die Reppisch entdeckt. Der Standort der Steinsetzungen dürfte aus religiösen, praktischen und militärischen Gründen ausserhalb des bewirtschafteten Landes gelegen haben: Die Gottheiten verdienten einen speziellen Platz, der sich nicht zum Ackerbau eignete und gut versteckt war, damit ihn Feinde nicht zu einfach entdecken und schänden konnten. Die Ausstellung «Menschen. In Stein gemeisselt» ist bis am 16. Januar 2022 im Landesmuseum Zürich zu sehen. Für Schulen werden spezielle Unterlagen zur Verfügung gestellt.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. September 2021

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Mit der Dampfbahn durch den Wilden Westen Markus Hintermann hat sich in seinem Garten in Stallikon ein Modellbahn-Reich erschaffen Waldbahnen aus den USA haben ihn schon seit jeher fasziniert. In seinem Garten am Waldrand von Stallikon hat sich Markus Hintermann eine Modellbahnanlage aufgebaut, in der Züge wie im Wilden Westen durch die Gegend dampfen.

lichen Gefahren auf der Strecke, hält der Zug an, ertönt Glockengebimmel. «All diese Töne sind original aufgenommen in den USA bei Museumsbahnen, die heute noch für Touristen fahren», erklärt Markus Hintermann. Seine Lokomotiven sind mit kleinen Lautsprechern versehen, welche die Töne authentisch wiedergeben. Und das nicht willkürlich, sondern – elektronisch gesteuert durch einen Digital-Decoder – am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt.

Von Stefan Schneiter Es ist eine Zeitreise zurück in die Weiten der USA vor hundert Jahren. Züge wie in Wildwestfilmen rattern durch die Gegend, es zischt und dampft, wenn sie über imposante Holzgitterbrücken fahren, an Planwagen eines Siedlertrecks, an berittenen Cowboys und weidenden Rindern vorbei oder an einer Bergmine. In den Kurven quietschen die Räder des Zugs, beim Einfahren in eine Haltestelle ertönt Glockengeläut. Es ist eine perfekte Modellbahnanlage, die sich Markus Hintermann in seinem Garten seit sechs Jahren aufgebaut hat. Der 66-jährige Rentner wohnt an der Bucheneggstrasse in Stallikon. Vor dem Haus fahren die Autos auf ihrem Weg zur Buchenegg vorbei, hinter dem Haus dominiert seine Welt der Eisenbahnen im Format 1:22,5. «Die Bahnanlage zeigt Amerika etwa um 1910 bis 1920», erläutert Markus Hintermann. Amerika deshalb, weil Hintermann eine enge Beziehung zu diesem Kontinent hat. Der frühere Elektroingenieur lebte 1982 bis 1986 zusammen mit seiner Frau in den USA und hatte auch danach immer wieder beruflich in den Vereinigten Staaten zu tun. Vielfach besichtigte er Museumsbahnen, fotografierte sie in allen Details. Und er hat sich eingehendst ins Thema eingelesen. «In meiner Bibliothek stehen über hundert Bücher über amerikanische Bahnen», erklärt er stolz, um zu demonstrieren, woher er die Vorlagen für den Bau seiner Modelle bezieht. Und ganz besonders faszinieren ihn Waldbahnen: Bahnen, welche in Amerika riesige Mengen Holz aus den Wäldern heraustransportiert haben, zu einer Zeit, als Holz einer der wichtigsten Baustoffe Amerikas war und die Holzindustrie boomte. Insofern steht die von Markus Hintermann in liebevollster Kleinarbeit gefertigte Bahnanlage am Waldrand in Stallikon goldrichtig, ist ins richtige Ambiente eingebettet. Und das Transportholz auf seinen Bahnwagen im Miniformat kann er direkt vor Ort aus kleinen Ästen herstellen.

Wetterresistente Schienen aus Chromstahl Rund 100 Meter Gleise führen durch die 30 x 4 Meter grosse Anlage. Technisch gesprochen ist es eine LGB-Anlage, eine Lehmann-Grossbahn mit Spurgrösse G. Die 45 mm-Originalgleise mit Spurgrösse G dieser Nürnberger Firma sind aus Mes-

Bergimitat aus Affoltern Das Mauerfundament für seine Anlage mauerte er aus Recyclingkies selbst zusammen. «Ich bin ja nicht mehr der Jüngste, so muss ich mich nicht zu tief bücken», sagt der Modellbahnbauer mit scherzhaftem Unterton. Ein Matterhorn-ähnlicher Berg steht mitten in der Bahnanlage. Den Stein dazu hat Hintermann in Affoltern entdeckt. «Ich hatte das Gefühl, es braucht einen richtigen Berg hier. Als ich den Stein sah, dachte ich: Den muss ich haben.» Mit Hilfe des Baggers eines benachbarten Bauern transportierte er den 825 kg schweren Steinbrocken in seinen Garten.

Einen Hauch vom Wilden Westen zaubert die Gartenmodellanlage nach Stallikon. (Bilder Stefan Schneiter)

Bis ins kleinste Detail sieht alles echt aus, doch es ist eine Eisenbahnwelt im Massstab 1:22,5. sing. Diese aber oxidieren an der freien Luft. Deshalb verwendet Hintermann diese Gleise nur im Innenraum – die Gleise führen direkt von der Werkstatt in den Garten – und im überdachten Werkschuppen draussen. Für die Aussengleise, die das ganze Jahr hindurch Wind und Wetter ausgesetzt sind, hat er rostfreie Chromstahl-Schienen eingesetzt, welche in der Behindertenwerkstatt St. Jakob in Zürich hergestellt werden.

Vier- statt sechseckige Muttern Vor zwanzig Jahren begann Hintermann mit dem Bau der ersten Lokomotiven

und Eisenbahnwagen. In seiner mit Drehbank, Fräsmaschine und einer Unzahl an Werkzeugen ausgestatteten Werkstatt baut er die Eisenbahnen aus Metall, Holz und Kunststoff. Zuweilen kauft er auch mal Bahnwagen im Handel, die er, wo sie historisch nicht korrekt sind, passend umbaut oder sie mit einer Innenbeleuchtung versieht. Jedes Detail muss stimmen oder funktionieren. Die Remise etwa, erklärt Martin Hintermann, sei noch nicht ganz fertig. Noch fehle die Installation, damit sich die Eingangstore automatisch öffnen, wenn ein Zug vorfährt. Die enorme Detailtreue des Modell-

Per Computer steuert Markus Hintermann die Modellbahnen.

bauers zeigt sich auch an der Holzgitterbrücke. «Um die Jahrhundertwende gab es noch keine sechseckigen Muttern. Ich fand einen Décolleteur in der Uhrenbranche, der für mich 8000 viereckige Muttern mit 2 mm-Gewinde herstellte, welche ich für diese Brücke verwenden konnte.» Auch akustisch stimmt alles. In Aufstiegen ist das Schnauben der Zugloks intensiver, führen die Gleise abwärts, erfolgt das Zischen der Dampflok in leiserer Kadenz. In den Kurven quietscht es so, als ob sich die Räder am eisernen Schienenstrang rieben. Das Bahnhorn ertönt zur Warnung bei mög-

Sein Hobby betreibt Markus Hintermann nicht alleine. Er ist Mitglied des Vereins «US G-Scale Friends Switzerland» mit derzeit rund 20 Aktivmitgliedern. Die Freunde amerikanischer Bahnen treffen sich von Zeit zu Zeit abwechslungsweise bei einem der Vereinsmitglieder. Dort können sie dann jeweils ihre eigenen Modellzüge mal in einer anderen Umgebung als der gewohnten eigenen Anlage herumfahren lassen und fotografieren. Und für 2022 planen sie in Schinznach-Dorf (AG) ein Grossbahnfest für die Öffentlichkeit. Die Bauarbeiten für die Eisenbahnanlage, die dann präsentiert wird, sind im vollen Gange.

Nun rollen die Züge wieder…

Reppischtaler Eisenbahnamateure haben in Ottenbach empfangen Am letzten Samstag war «Tag der offenen Türe» bei den Reppischtaler Eisenbahnamateuren im Klublokal Ottenbach. Offene Türen? Die Reppischtaler Eisenbahnamateure nehmen das wörtlich: Damit die Besucher ungehindert zirkulieren können – nicht nur in Corona-Zeiten – wird die schwere Tür zum Anlageraum jeweils ausgehängt. Unerwartet viele Besucherinnen und Besucher sind am Samstag der Einladung gefolgt. Offenbar ist es ein grosses Bedürfnis, dass solche Anlässe wieder stattfinden können. Man schätzt den Austausch unter Gleichgesinnten oder die Möglichkeit, anderen über die Schulter zu schauen.

Die imposanten Eisenbahnzüge im Massstab 1:45 (Spur 0) haben begeistert: der Autozug mit zwei Cargo-Maschinen Re 4/4 III und Re 6/6, der Personenzug mit Leichtstahlwagen aus den fünfziger Jahren, der «historische» Kühlwagenzug «Frigaliment» oder der Kieswagenzug «Holcim» in den attraktiven Farben. Die Eisenbahnamateure durften sich auch über besonders viele Familien mit Kindern an ihrem Anlass freuen. Alle Klubmitglieder im Einsatz sind geimpft. Am Eingang wurden auch die Besucher diesbezüglich überprüft; so konnte die Maske im Innern ausgezogen werden. Und die Klubbeiz wurde sowieso bei herrlichstem Herbstwetter im Freien aufgestellt.

Nun hält der Alltag bei den Eisenbahnamateuren wieder Einzug. Jeweils am Freitagabend ist Klubabend. Bereits sind die nächsten Projekte definiert. Und demnächst starten die Vorbereitungen für den grossen Modelleisenbahnmarkt in Birmensdorf. Dieser findet wie gewohnt am ersten Dezember-Samstag, also diesmal am 4. Dezember, statt. Die Amateure hoffen, dass dank Zertifikatskontrollen bei den Verkäufern und Besuchern der Anlass «wie früher» veranstaltet werden kann. Andreas Häni https://reppischtaler.eisenbahn-amateure.ch/ rea-klub/klublokal/index.php

Imposante Züge im Bahnhof Reppischtal der Klubanlage. (Bild Andreas Häni)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. September 2021

Ein Disc-Golf-Park fürs Oberamt

FORUM

Wieder mal im «LaMarotte»

Die «Voralpen Eagles» haben erfolgreich Spenden gesammelt Auf dem Gelände der Stiftung Albisbrunn darf der Disc Golf Club Voralpen Eagles einen permanenten Disc-Golf-Kurs erstellen. Das Finanzierungsziel war bereits nach einer Woche Crowdfunding erreicht.

Donnerstag, 18. September. Nach einer langen Pause (ca. 18 Monate) mit mehreren Ersatzstandorten waren meine Frau und ich wieder mal im «LaMarotte», mit Zertifikat und ID. Ohne Maske ein ganzes Konzert zu hören und durchzuatmen – Herz, was willst du mehr? Ein toller Abend mit guter Musik. Das Quartett mit der grandiosen Janet Dawkins (voc.), den gekonnt, solid spielenden Romeo Borbach (p), John Service (tb) und Hans Schläpfer (b) lieferte zusammen einen groovenden Sound. Es erklangen viele Standards, die wir fast alle kannten. Es machte wirklich Freude, der Musik zu lauschen und mitzuwippen.

von Thomas sTöckli Golf spielen mit Frisbees – so lässt sich die Sportart Disc Golf umschreiben. Es geht darum, einen Parcours, meist neun oder 18 Bahnen, mit so wenig Würfen wie möglich zu absolvieren. Jede Bahn hat eine Abwurfstelle und ein Ziel, den Disc-Golf-Korb. Wählt der Golfspieler je nach Distanz und Wind den passenden Schläger, so arbeitet der Disc-Golfer mit unterschiedlich grossen und schweren Scheiben. Kürzlich massen sich die besten Spieler der Schweiz an einem SwisstourTurnier auf der Felsenegg. Der Ämtler Disc Golf Club Voralpen Eagles half nicht nur bei der Durchführung und der Einrichtung des temporären Parcours mit, sondern hat auch sportlich überzeugt: Melanie Meuter wurde bei den Frauen mit einem Wurf unter Par Zweite, Marco Altherr erreichte bei den Männern mit drei Würfen unter Par Rang 15, Benjo Sutter schaffte es in die Top Ten der Ü40. Dabei verfügt das Knonauer Amt noch nicht einmal über einen permanenten Park. Das wollen die «Voralpen Eagles» nun ändern. In der Stiftung Albisbrunn haben sie eine Partnerin gefunden, die ihr Gelände dafür zur Verfügung stellt. Der permanente Disc-GolfKurs soll öffentlich und somit für alle zugänglich sein, welche Freude daran haben, eine Scheibe zu werfen.

Fritz Keller, Obfelden

Machtmissbrauch des Bundesrats QR-Code und ID sorgen für ein Stück Freiheit, «Anzeiger» vom 17. September. Den Korb (rechts) anvisiert: Am Swisstour-Turnier auf der Felsenegg spielten die Disc-Golfer auf einem temporären Parcours, die «Voralpen Eagles» arbeiten nun an einem permanenten Kurs auf dem Albisbrunn-Areal. (Bild Marco Juen) Crowdfunding läuft weiter 9000 Franken kostet es, einen Disc-GolfKurs zu bauen. Und diese 9000 Franken waren denn auch das Finanzierungsziel auf der Crowdfunding-Plattform lokalhelden.ch. Knapp eine Woche dauerte es, dieses Ziel zu erreichen. Und das Crowdfunding läuft noch 17 Tage weiter. «Keine Angst, das überschüssige

Geld wird nicht einfach in unseren Club investiert», versichert Marco Juen, «Voralpen Eagle» aus Mettmenstetten: «Wir werden mit diesem Geld zum einen unseren Kurs im Albisbrunn weiter ausbauen, zum anderen werden wir weitere Projekte in Angriff nehmen. Auf jeden Fall wird jeder Franken in die Disc Golf Szene Schweiz investiert.» In einem nächsten Schritt werden die «Vor-

alpen Eagles» nun die Körbe bestellen und diese gemeinsam mit den Infotafeln womöglich noch vor dem Jahreswechsel installieren. Im Frühling 2022 soll dann ein offizielles Eröffnungsweekend folgen, mit Fest und Turnier für alle. Weitere Infos unter voralpeneagles.ch, Crowdfunding unter www.lokalhelden.ch/ disc-golf-park-albisbrunn.

FORUM

Nicht nur die Politik im Vordergrund Die Schülerinnen und Schüler der 3. Sek von Frau Gutknecht haben im Wahlfach «Aktuelles Zeitgeschehen» das Thema Parteilandschaft in der Schweiz. In diesem Zusammenhang wurden die Ortsparteien von Bonstetten eingeladen, ihre Partei vorzustellen. Ich durfte letzten Freitag den Schülern die SVP Bonstetten näherbringen. Ich habe die Zeit genutzt, um Themen vom Dorf anzusprechen. Es kamen immer wieder sehr interessante Fragen. Zum Teil staunten die Schüler über unsere Aktivitäten (Wahlapéro, Podiumsgespräche, Büchsenschiessen an der Chilbi, Fötzele am 1. August, Chlaustreffen im Winter) und stellten mit Freude

fest, dass nicht nur die Politik im Vordergrund steht. Das Mitmachen in den Behörden wurde auch angesprochen. Am Schluss waren wir uns alle einig, dass es in einem Dorf wichtig ist, irgendwo mitzumachen und Erfahrungen zu sammeln. Egal für welche Partei das Herz schlägt. Diese Stunde war rasch vorbei und die Schüler waren sehr aktiv. Die SVP Bonstetten hat die Klasse zum nächsten Podium (Energiegesetz des Kantons Zürich und Pflegeinitiative) vom 9. November eingeladen, damit die Schülerinnen und Schüler ein wenig Politikluft schnuppern können. Claude Wuillemin, Präsident SVP Bonstetten

Die Sek-Klasse behandelt das Thema Parteilandschaft in der Schweiz. (Bild zvg.)

Wo viele Leute nah beisammensitzen, (Stadion, Theater etc.) und immer mehr sich weigern, eine Maske zu tragen, ist eine Zertifikatspflicht nachvollziehbar. Aber in Restaurants sollte der Wirt entscheiden können, ob er sich weiterhin an die strengen Regeln halten oder ob er eine Zertifikatspflicht einführen will. Titelseite des «Tages Anzeigers» vom 22. September: «Beizen verlieren mit Zertifikatspflicht 17 % Umsatz»! Wenn das Wetter schlechter wird und man nicht mehr im Garten oder auf der Terrasse sitzen kann, wird der finanzielle Verlust noch viel grösser. Die Zertifikatspflicht für Bibliotheken ist reine Schikane. Dieser «Impfzwang durch die Hintertüre» grenzt für mich an Amtsmissbrauch! Seit Beginn der Corona-Pandemie herrschen in den Bibliotheken strenge Massnahmen. Keine Leseecke mehr, kein Durchblättern der Tageszeitung mit einer Tasse Kaffee ... nur hinein in die Bibliothek, Bücher holen und arrivederci. Seit es E-Reader gibt, ist die Bibliothek eh eine einsame Insel geworden. Ich würde wetten, dass sich bis heute niemand beim Besuch in der Bibliothek mit Corona angesteckt hat. Aber egal was für Einschränkungen, Drohungen, Verbote oder allenfalls eine Belohnung der Bundesrat demnächst aus dem Ärmel schüttelt, ich werde mich n i e impfen lassen. Brigitte Caldwell, Obfelden

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. September 2021

Als Klasse die Stadt gesäubert

Abschied und Dank

Solche Vorbilder braucht die Stadt: Die Klasse 6a von Christian Berchtold aus dem Schulhaus Butzen nahm am Freitagmorgen als eines von drei Projekten in Affoltern am Clean-up-Day teil. Sie sammelte acht Säcke voll Müll.

Als siebtes von fünfzehn Kindern kam Klara am 3. November 1918 in Wil (SG) zur Welt. Mit Freude erzählte sie oft, dass sie in der Primarschule bei den Dominikanerinnen zu St. Katharina in Wil geprägt worden sei, was zu den schönsten Erinnerungen ihrer Jugend gehörte. Auf dem Hof der Familie lernte sie die Natur kennen und schätzen. Daheim lernte sie auch arbeiten, denn das Geld war knapp. Ein Mädchen gehöre in den Haushalt meinte ihre Mutter, entsprechend dem Zeitgeist, und liess Klara nicht in die Sekundarschule gehen und sie durfte auch keinen Beruf erlernen. Doch Klara, damals Köchin in diversen Anstellungen, sparte, um einmal ihren Traumberuf zu erlernen. Mit 28 Jahren konnte sie die Ausbildung zur Krankenschwester endlich beginnen. Klara Niedermann war aufgeschlossen und arbeitete zielgerichtet. Das zeigte ihr Auslandeinsatz. Zwei Jahre arbeitete sie in der Uniklinik in San Francisco und lernte nebenbei Englisch, um den High School Abschluss zu erreichen. Die Berufsausübung erfolgte dann bis zur Pensionierung im Kantonsspital Zürich, dem heutigen Universitätsspital. Klara hat sich einen Namen gemacht. Kompetent, liebevoll und herzlich tat sie selbstlos ihren Dienst in unermüdlicher Beständigkeit. Nicht selten fragten Ärzte sie um ihren Rat. Mit Leib und Seele war sie Krankenschwester und die Pensionierung fiel ihr nicht leicht. Klara Niedermann hat in ihrem Beruf die Vergänglichkeit und die Brüchigkeit menschlichen Lebens real erfahren. Es erstaunt deshalb nicht, dass sie tief im Glauben verankert war und Gott in ihrem Leben einen Platz gab. Frömmlerisches Gebaren war ihr indessen fremd, vielmehr liebte sie Humor und Lachen, auch in der Kirche. Und so war sie liebend gern auf der Seite der Musik, für die sie ein ganz offenes Herz hatte. 1992 trat sie dem MauritiusChor bei. Sie hatte eine sehr schöne und klare Sopranstimme, die ihr bis zum Austritt (mit 95 Jahren) aus dem Chor erhalten blieb. Dem Chor war sie stets innig verbunden. Zu jedem Fest brachte sie Desserts mit, beim Chorbrunch glänzte sie alle Jahre mit dem Rüsten des Gemüses. Die Pfarrei hat Klara Niedermann viel zu verdanken. Das soll zu einem späteren Zeitpunkt gewürdigt werden.

Affoltemer Jugendliche haben am «Clean-up-Day» angepackt

Ausgerüstet mit Sichtwesten, Handschuhen und Müllsäcken sowie voller guter Absichten verteilten sich die 21 Kinder der 6. Klasse am 17. September in Gruppen in verschiedene Teile der Stadt, um diese zu säubern. Nach einigen Klimatagen im Unterricht, wo gelernt wurde, was Klimawandel, Klimaerwärmung und Abfallentsorgung bedeuten, wollten sich alle Kinder hoch motiviert diesem Problem annehmen. Entschlossen wurde eifrig gesammelt. Stolze acht 35-LiterSäcke Müll kamen zusammen. Der Clean-up-Day wird als weltweite Bewegung seit 2018 in über 180 Ländern durchgeführt. Über 50 Millionen Freiwillige helfen mit, gemeinsam die Erde etwas von Müll zu befreien – in Wäldern, Städten, Gewässern und Berggebieten. Nun war auch Affoltern dank der Klasse für ein paar Tage etwas von Müll befreit.

Die 6. Klasse von Christian Berchtold nach ihrer tollen Aktion. (Bild zvg.) Viele Bierdosen, Zigaretten und Plastik Die Leute hätten sie dafür gelobt, was sie als Klasse tun, meinten die Kinder erfreut, zurück im Klassenzimmer. Das motiviere natürlich doppelt, weiterzusammeln. Es sei erstaunlich, was manchmal gefunden wurde: viele Bierdosen, Zigarettenabfälle und ganz viel Plastikabfälle. Die Kinder waren verwundert darüber, dass viele Leute so bedachtlos

mit Abfall umgehen. Es sei anstrengend gewesen, dies den ganzen Morgen zu tun, aber es habe sich gelohnt. Auch Teamwork sei gefragt gewesen. Das Fazit des Klassenlehrers fiel ebenfalls überaus positiv aus: Es sei enorm wichtig, die Kinder schon früh für das Klimathema zu sensibilisieren. Er sei stolz darauf, was die Kinder an diesem Morgen erreicht haben. 6. Klasse, Christian Berchtold

Klettern, wandern und Pizzaschmaus

Die Zwilliker Armbrustschützen genossen ihren Ausflug Am Samstag, 28. August, um 7.15 Uhr fuhren die Armbrustschützen Zwillikon mit ihren Leitern und Eltern mit dem Aemtler Car Richtung Pilatus. Ziel war der Seilpark auf dem Pilatus. In Kriens angekommen, bestieg man die Gondelbahn und fuhr über die Krienseregg bis zur Station Fräkmüntegg. Nach einer kleinen Verpflegung und einem Kaffee ging es endlich zum Seilpark. Nach der Einführung über die Sicherheitsregeln und der Anpassung von Bergsteighelm und Auffanggurten durften alle auf den Seilpark – und je nachdem wie mutig die Kinder und Erwachsenen waren, ging es höher oder weniger hoch hinauf. An den Gesichtern der Teilnehmenden sah man, dass sie sichtlich Freude am Klettern hatten! Gegen Mittag machten sich nach den teilweise sehr anspruchsvollen Routen der Hunger und die Müdigkeit bemerkbar. Somit ging es zur Mittagspause an die Grillstelle unterhalb des Seilparks. Frisch gestärkt wanderte man durch den Wald und über Wiesen zur Mittelstation Krienseregg und mit der

Die Zwilliker Armbrustschützinnen und -schützen auf Reise. (Bild zvg.) Gondelbahn wieder nach unten, wo auch schon der Car wartete. Während der Fahrt schliefen einige Kinder und Erwachsene nach dem strengen Tag ein. Zurück in Zwillikon, auf dem Hof der Familie Frutiger, liess man den ereignisreichen Tag beim angekündigten Pizzaschmaus und gemütlichem Beisammensein ausklingen. Das Leiter-

team hofft, dass nächstes Jahr wieder so viele Kinder am Armbrustschiessen in Zwillikon teilnehmen werden. Patrick Genkinger Weitere Infos unter www.zwillikon-fsg.ch, Anmeldung fürs nächste Jahr bei Simone Schneebeli, simoneschneebeli@gmx.ch.

Zum Tod von Klara Niedermann, Wettswil

Am 101. Geburtstag noch daheim Ein Wohnungsbrand zwang sie zu einem Spitalaufenthalt. Sie dürfe in die Wohnung zurückkehren, wenn sie die Spitex zulassen würde, wurde ihr im Spital

Klara Niedermann, Wettswil, (3. Nov. 1918 – 3. Sept. 2021). (Bild zvg.) bekundet. So kam es, sie bleib allein in der Wohnung, bis ein Oberschenkelhalsbruch ihr Leben grundlegend veränderte. Wollte sie wieder heim, war eine permanente Pflegehilfe notwendig. Diese wurde gefunden. Am 3. November 2018 hat der Chor zum 100. Geburtstag in ihrer Wohnung gesungen. Auch am 101. Geburtstag war sie noch daheim. Das Altersheim Peter und Paul in Zürich, war ihre letzte Heimat. Im Dezember 2019 zog sie dort ein. Der Tod war Klara nicht fremd. Am 23. Mai 2008 waren wir auf der Gemeinde von Wil (SG) und dort auch auf dem Friedhof. Klara zeigte den Ort, wo sie einmal begraben werden würde. Einige Tage später bekam ich ein Schreiben mit dem Thema «Abschied». Klara verstarb am 3. September 2021 in Zürich wohlumsorgt. Am 8. September 2021, am Kirchenfest Mariä Geburt, wurde Klara Niedermann in Wil (SG) zu Grabe gelegt. Mit fast 103 Jahren kehrte sie in ihre geliebte Heimat zurück. Ein Lebenslauf hat seine Vollendung in Gott gefunden. Am 15. September fand in der katholischen Kirche Bonstetten die Abdankung statt. Der MauritiusChor sang ihr die Schubertmesse, die sie so sehr liebte. Es war ein würdiges Zeichen für die Verbundenheit und die gegenseitige Hilfe im Chor. Klara hat von Seiten des MauritiusChors seit vielen Jahren manche Unterstützung erfahren. Insbesondere hat Rita Renggli ab 2015 Klara Niedermann in unzähligen Stunden persönlich betreut. Nur so war es möglich, dass Klara in ihrer Wohnung verbleiben konnte. Rita Renggli sei ein herzliches «Vergelt’s Gott» gesagt. Bernhard Herzog, Pfarrer i. R., im Auftrag des MauritiusChors

FORUM

Ämtler CVP heisst jetzt «Die Mitte»

FDP Stallikon wählt Vorstand und nominiert Kandidierende

Die CVP hat ihren bisherigen Namen Anfang der 70er-Jahre im letzten Jahrhundert angenommen. Die Politik der Partei hat sich seither zwischen den Polen von konservativ und sozial etabliert. Immer mehr ist jedoch der Wert von ausgewogener Meinungsbildung zwischen den Extremen verloren gegangen und die wertorientierte Ausrichtung hat an Einfluss abgenommen. Mit der Öffnung für andere Kulturen und Religionen und der Säkularisierung der Gesellschaft hat sich ein wachsendes Bedürfnis ergeben, die christliche Bindung zu lockern. Die Diskussion um das C im Parteinamen hat sich vermehrt auch in der Jungbewegung der CVP verstärkt. Überzeugend haben die Jungpolitiker und -politikerinnen dargelegt, dass die künftige Politik nicht vom C, sondern von der inneren Einstellung abhängig ist. Das C ist immer mehr zum Handicap geworden, mit ausgewogener und dem Volkswohl dienender Politik neue Mitglieder zu gewinnen. Mit der Umbenennung hat die Partei im Bezirk auch eine Konzentration der Kräfte vorgenommen. Die Ortsparteien wurden aufgelöst und sind als Ortsgruppen unter der Führung der Bezirkspartei

Die Mitgliederversammlung hat am 6. September neue Mitglieder begrüsst, die statutarischen Geschäfte einstimmig genehmigt und neue Vorstandsmitglieder gewählt. Neu im Vorstand sind Reto Schäppi, Vizepräsident, und Thomas Suter, Mitglied. Reto Schäppi, 49, ist in Stallikon aufgewachsen, MSc ETH, arbeitete bei der Bank Vontobel, aktuell als Senior-Projektleiter in der Finanzdirektion des Kantons Zürichs und hat eine

organisiert. Diese heisst nun «Die Mitte Bezirk Affoltern». Mit der Umbenennung einhergehend war auch die neue Statutengebung und die Fusion mit der BDP. Der Vorstand freut sich nun auf diejenigen politisch interessierten Bewohnerinnen und Bewohner im Säuliamt, welche der Partei mit neuer Benennung und Ausrichtung Schub und Unterstützung geben möchten. In allen Gemeinden des Bezirks stehen Gemeindewahlen an und da werden viele Ämter neu zu besetzen sein. Mit der Unterstützung der diesem Zweck dienenden Parteien ist es einfacher, gewählt zu werden. In mehreren Gemeinden des Bezirks sind auch die Interparteilichen Konferenzen, IPK, für die Aufstellung, Prüfung und Auswahl von neuen Amtsträgerinnen und -trägern aktiv. Der politische Verein kann auch als gutes Gefäss benutzt werden zur Meinungsbildung und Unterstützung bei der Amtstätigkeit.

2020, wie auch Rolf Lüscher, Revisor. Die Nominierten für die Gesamterneuerungswahlen vom 27. März 2022 wurden im «Anzeiger» vom 17. September vorgestellt. Die FDP verfolgt das Ziel, in Gemeinderat und Primarschulpflege vertreten zu sein und ruft interessierte Bürgerinnen und Bürger auf, sich bis Ende Oktober unverbindlich bei einem Vorstandsmitglied zu melden (Kontakte unter www.fdp-stallikon.ch). FDP. Die Liberalen Stallikon

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Neu: Reto Schäppi und Thomas Suter.

Alle wollen alt werden – niemand will es sein POLIT-TALK mit Udo Allgaier, Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen

Die Mitte Bezirk Affoltern, Vorstand

Bezirk Affoltern/Pro Senectute; Ursula Jarvis, Sozialdiakonin/«Letzte Hilfe»-Kurse etc. Mettmenstetten; Daniel Sommer, Kantonsrat

MUSIKA KALISCHE INTERMEZZI mit Elsbeth Schweizer und Christine Sommer

Kontakt: https://zh.die-mitte.ch/bezirk-affoltern, Telefon 044 761 16 83, E-Mail: info@aoweb.ch.

Familie mit zwei Töchtern. Thomas Suter, 46, ist in Oberrieden aufgewachsen, wohnhaft in Stallikon seit 2014, selbstständig tätiger Personalberater im Executive Search, Familie mit zwei Kindern. Beide drücken das Ziel aus, sich für Anliegen in Stallikon und der Region einzusetzen und weitere Stalliker Einwohner für liberale Anliegen zu begeistern. Mark Itin, Präsident, und Teresa Bartesaghi, Revisorin, wurden in ihren Funktionen bestätigt. Weiterhin im Vorstand ist Ramon Garcia, gewählt im

Bisher: Mark Itin, Ramon Garcia. (zvg.)

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SERIE «BERUFSFRAUEN» Mit diesem Beitrag endet die Serie «Berufsfrauen», in welcher der «Anzeiger» in unregelmässiger Folge beruflich engagierte Frauen im Säuliamt vorgestellt hat. (red.)

ärztin über ihren bisherigen Werdegang, ihre Wünsche und Ziele gestaltet sich nicht wirklich einfach. Die Medizinerin bezeichnet sich etwas verhalten als zielstrebig, diese Charakterisierung liesse sich noch durch die Adjektive entschieden, entschlossen und ausdauernd ergänzen. Seit ihren frühesten Kindheitstagen spürte sie den Wunsch, Kinderärztin zu werden. Von ihren Eltern unterstützt, ging Alice Asam diesen Weg und keine Rückschläge, missratene Prüfungen oder andere Widrigkeiten hielten sie auf, im Gegenteil!

Ein ehrgeiziges Ziel: Fachärztin Unannehmlichkeiten spornten sie an, so wählte sie während der Ausbildung auch Fächer, welche ihre Laufbahn förderten, jedoch nicht unbedingt vorgeschrieben waren. Natürlich schritt sie auch im privaten Leben gradlinig und bewusst voran. So lernte sie ihren Mann bereits mit 18 kennen, die Heirat sollte jedoch erst sieben Jahre später folgen. Unüberlegt vorauseilen ist nicht so ihr Ding. Selbstsicher hält sie fest, dass für sie dieser Leitsatz stets der einzig richtige Weg war und auch im Nachhinein würde sie nicht das Geringste daran ändern. Ihre Schilderungen über die Arbeit in ihrer Praxis zeigen deutlich die grosse Zufriedenheit und die Freude an ihrem Beruf. Ein kürzlich von einer Mutter erhaltenes Kompliment, dass sie ihre kleinen Patienten mit dem Herzen behandle, habe sie ungemein gefreut. Besonders wichtig findet sie nicht nur das Wohlergehen ihrer jungen Patienten, eine wichtige Rolle spielt dabei auch das Befinden der Mütter, welche aus purer Sorge um die Kinder vielfach die eigene

Person vergessen. Gewisse Eltern sind unsicher und suchen deshalb sehr früh den Rat einer Fachkraft. Ebenfalls sieht die Kinderärztin, dass zunehmend die Verantwortung für die Kinder gescheut wird. Bei Kindern Ziele festzulegen und Grenzen zu setzen, sei eben vielfach unangenehm, hält sie fest und lächelt.

Dr. Google ist nicht immer nützlich Dennoch sei manchmal auch ein etwas zu früher Besuch bei der Kinderärztin von Vorteil, damit gelingt es den Eltern auch, einen gewissen Teil der Verantwortung abzugeben. Leider stelle sie aber fest, dass auch immer wieder Verunsicherung herrsche. Daran seien die modernen Medien und vor allem auch das Internet nicht ganz unschuldig. Eine zu ausgiebige Konsultation bei «Doktor Google» sei eben nicht immer förderlich, seufzt sie etwas resigniert, lehnt sich zurück und lächelt. Ist Kinderarzt ein Frauenberuf ? Für Frau Doktor ist die Diagnose zur Genderfrage relativ schnell gestellt: Frauen und Männer sind im Wesen und in der Art verschieden und können und dürfen nicht eins zu eins verglichen werden. Dass Frauen in vielen Fällen schlechter behandelt werden, ist Tatsache, aber diese Situation hat sich sehr verbessert. Die Frauen sollten sich grundsätzlich einfach viel mehr zutrauen. Die Chancengleichheit bestehe ja weitgehend und eine Quotennorm findet sie seltsam, wenn nicht völlig falsch. Auf die Frage, mit welcher Person sie einen Abend verbringen möchte, wenn die mysteriöse Fee denn einen solchen Wunsch ermöglichen würde, über-

Telekomunterbruch

Zur Behandlung von Kindern gehören Fachwissen und Herzlichkeit: Kinderärztin Alice Asam. (Bild Martin Mullis) legt sie nur kurz. Eine der interessantesten Frauen, welche sie leider nur aus den Medien kenne, sei Valerie June Jarrett. Die langjährige Beraterin des 44. Präsidenten der USA, Barack Obama,

welche auch von 2009 bis 2017 das Office of Public Engagement and Intergovernmental Affairs leitete. Mit ihr würde sie sehr gerne einen Frauenabend verbringen.

Evakuierung geübt

Wartungsarbeiten am 27. September, ab Mitternacht

Alarm ausgelöst, Notfallkonzept überprüft

In der Nacht von Montag, 27. September, auf Dienstag, 28. September, führt das Zuger Telekomunternehmen WWZ Telekom AG umfangreiche Wartungsarbeiten an seinen Telekominfrastrukturen durch.

Im Einkaufszentrum Coopark wurde am 22. September um 9.02 Uhr im Rahmen einer Evakuationsübung ein Alarm ausgelöst mit dem Ziel, das Notfallkonzept zu überprüfen. Die Evakuierung sei nach Plan verlaufen, heisst es in einer Mitteilung.

Dabei kommt es in Teilen des südlichen

Säuliamts zu einem Unterbruch sämtlicher Signale im WWZ-Kabelnetz. Betroffen sind TV (Free-TV und Quickline TV), Telefonie und Internet. Der Unterbruch dauert von 00.05 bis 6 Uhr. WWZ informiert in diesen Tagen die betroffenen Kundinnen und Kunden sowie die Liegenschaftsverwaltungen per Brief. Wichtig für Kundinnen und Kunden, die über das WWZ-Kabelnetz

telefonieren: Während des Unterbruchs werden auch die Notfallnummern 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 144 (Ambulanz) usw. nicht via Kabelnetz-Telefonie erreichbar sein. Empfohlen wird, das Handy griffbereit zu halten. Sollte nach den Wartungsarbeiten ein Dienst nicht funktionieren, reicht es meist aus, das Modem auszustecken und nach ein zwei Minuten wieder einzustecken. (red.)

Dachorganisation der Fachhochschulen wird aufgelöst Die Zürcher Fachhochschulen sollen aus der gemeinsamen Dachorganisation auf Bundesebene entlassen werden. Damit können sich die Fachhochschulen eigenständiger positionieren. Der Regierungsrat hat eine Änderung verabschiedet. Heute sind die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die Zürcher Hochschule der Künste

(ZHdK) und die Pädagogische Hochschule Zürich (Phzh) unter der Dachorganisation Zürcher Fachhochschule (ZFH) vereinigt. Mit dem Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz des Bundes (HFKG) entfalle die Anerkennung der Zürcher Fachhochschule (ZFH) durch den Bund, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung. Neu würden die einzelnen Hochschulen eigenständig akkreditiert und die beitragsrechtliche Anerkennung des Bundes direkt erhalten. Die ZFH als Dachorga-

nisation werde damit nicht mehr benötigt und solle aufgelöst werden, heisst es weiter. Die Auflösung führt zu Anpassungen im kantonalen Fachhochschulgesetz. Die Änderungen betreffen die Organisation und Führung der Hochschulen. Die Verteilung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen zwischen Fachhochschulrat und Hochschulleitungen werden angepasst. Der Fachhochschulrat als oberstes Organ des Fachhochschulbereichs besteht weiter. (red.)

Am Mittwochmorgen wurde im Einkaufszentrum Coopark ein Notfall simuliert und Alarm ausgelöst. Das Gebäude wurde deshalb unverzüglich geräumt. Organisiert hatte die Übung der Coop Sicherheitsdienst VRE Nordwestschweiz Zentralschweiz Zürich, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei der Evakuierung ging es darum, das Notfallkonzept aber auch das Verhalten von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden im Notfall zu überprüfen. Komme es zu einer Evakuierung, müssten Besucherinnen, Besucher und Mitarbeitende das Gebäude rasch und geordnet verlassen und sich zu einem Sammelplatz begeben. Zur

Durchführung ziehen die Organisatoren eine erfreuliche Bilanz: «Insgesamt wird die gemeinsame Übung positiv bewertet. Die Evakuation verlief nach Plan. Für die Kunden bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.» Durch regelmässige Evakuierungsübungen gewinnen die Mitarbeitenden des Einkaufszentrums Sicherheit im Umgang mit solchen Situationen. (red.)

IN EIGENER SACHE Neues Angebot: «Marktplatz» Mit der heutigen Ausgabe ändern sich die Inhalte auf dieser Seite. Künftig steht das Ressort «Gewerbe» für redaktionelle Inhalte zur Verfügung. Begleitend wird die Rubrik «Marktplatz» eingeführt. In diesem Gefäss können «Anzeiger»-Inserentinnen und -Inserenten ihr Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen. (Red)


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 26. September 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld und um 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Jörg Leuthold, Erich Eder am Flügel. Es gilt Zertifikatspflicht. 9.00 Kolibri in der Turnhalle

Samstag, 25. September 18.00 Vorabendmesse 18.00 Santa Messa, Ital. Gottesdienst Sonntag, 26. September – Tag der Völker 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe Gedächtnis: Reto Huoni Dienstag, 28. September 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 29. September 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 30. September 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe Freitag, 01. Oktober – Herz Jesu 9.00 Hl. Messe

Dienstag, 28. September 15.45 Minichile, Gruppe Sonne 18.00 Konfirmandenunterricht Mittwoch, 29. September 12.00 Club4

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Kappel a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 26. September 9.30 Gottesdienst in Kappel am Albis mit Pfrn. Ilona Monz 19.00 Kontemplation (bis 20.00 Uhr) im Meditationssaal des Klosters Kappel mit Pfrn. Ilona Monz

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 26. September 10.00 Regionalgottesdienst Ref. Kirche Affoltern Pfarrer Thomas Müller

Ref. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 25. September 10.00 Familienkonzert «Lili und die geheimnisvolle Insel» mit Christine Sommer (Erzählerin) und Antonia Nardone (Orgel) Für Personen ab 16 Jahren gilt eine Zertifikatspflicht. 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Wöschhüsli Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst Pfr. Th. Müller Dienstag, 28. September 9.30 Ökumenische Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Es gilt Zertifikatspflicht. Mittwoch, 29. September 12.15 Oase: Besinnung über Mittag mit Pfrn. L. Gächter Es gilt Zertifikatspflicht.

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 26. September 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern mit Pfr. Thomas Müller. Musik: Antonia Nardone. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 25. September 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Sonntag, 26. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet. Taufe von Simon Elias Häcki Montag, 27. September 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 1. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 26. September 11.00 Chile für di Chliine und di Grosse Herzliche Einladung zu diesem Familiengottesdienst. Gestaltet vom Chile für di Chliine-Team und Pfarrer Ueli Flachsmann. Für diesen Gottesdienst gilt eine Zertifikatspflicht für alle Personen ab 16 Jahren. Bitte Zertifikat und Ausweis mitnehmen.

Der Optiker inkl AugenarztScreening

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Sonntag, 26. September 17.15 Musik und Wort A Cappella Chor Zürich: 30 Jahre in Kappel Chormusik aus der Renaissance mit zeitgenössischen Werken Leitung: Amir Tiroshi Lesungen: Pfr. Volker Bleil obligatorisch: Gültiges CovidZertifikat Donnerstag, 30. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 26. September kein Gottesdienst in Knonau Gottesdienstbesuch in einer Nachbargemeinde

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 24. September 14.00 Erzählcafé «Altes gegen Neues austauschen» mit Ursula Jarvis und Vreni Bär Im Pfarrhaus Maschwanden Es gilt Zertifikatspflicht! Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. A. Fritz In der ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 26. September 19.00 Abendmusik mit Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 26. September 11.00 ök. Chilbi-Gottesdienst Pfarrer Angelo Saporiti und Pfarrer Andreas Fritz Jodlerklub am Albis im Raclette-Stübli der Männerriege (mit Zertifikat) Freitag, 1. Oktober Ab 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche mit Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Freitag, 1. Oktober 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche 18.30 Phönix-Treff Samstag, 2. Oktober 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Flamme www.kircheobfelden.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 26. September 10.30 Gottesdienst Hort, Sonntagsschulen, Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 26. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst mit Taufe von Dimea Häberling Pfarrerin Elisabeth Armingeon Esther Loosli, Piano Die Landfrauen schmücken die Kirche für das Fest. Chilekafi bei trockenem Wetter draussen und drinnen. → Mit Zertifikatspflicht www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 26. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Chilbi in Rifferswil im Festzelt am Dorfplatz mit dem Oberämtler Chor unter der Leitung von Daniel Rüegg, Leitung: Diakon Matthias und Pfarrer Christian, Maskenpflicht während des Gottesdienstes! «Die Sintflut und der Regenbogen» www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 26. September 10.00 Aumüli Stallikon, FamilienGottesdienst Erntedank mit Pfr. Matthias Ruff, Judith Fries, Fiire mit de Chliine, Konfirmanden Musik: Streichmusik vom Gwandsenn Albert Graf, Hackbrett / Barbara Giger-Hauser, Kontrabass / Johannes Schmid-Kunz, Geige Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter in der Aumüli statt. Montag, 27. September 9.15 + Elki-Singen im Jugendhaus 10.15 Stallikon Donnerstag, 30. September 9.15 + Elki-Singen im Kirchgemeindesaal 10.15 Wettswil Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 25. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 26. September 9.00 kein Gottesdienst 9.30 Erstkommunionfeier findet im Freien statt 11.30 Erstkommunionfeier findet im Freien statt 17.00 Eröffnung der Konzertreihe unter der Leitung von Maja Fluri 18.30 Santa Messa Bitte beachten: In der Kirche gilt ab 50 Personen eine Zertifikatspflicht. www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Hausen a. A.

10.00 Klassenzeit

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 25. September 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Sonntag, 26. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst an der Chilbi Rifferswil mit Pfarrer Christian Wermbter und Diakon Matthias Kühle-Lemanski Mit Schutzkonzept der reformierten Kirche Rifferswil Donnerstag, 30. September 8.15 Wortgottesfeier

11.10 Abendmahlsversammlung

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 25. September 19.30 WhatsApp-Gottesdienst Herbst mit Religionspädagogin S. Bartels Für die Teilnahme siehe die Anweisungen auf unserer Homepage. Sonntag, 26. September 9.30 keine Eucharistiefeier in der Kirche St. Burkard 11.00 Ökum. Gottesdienst im Chilbizelt Mettmenstetten mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. A. Fritz Musikalische Umrahmung: durch den Jodlerklub am Albis 14.00 Taufe von Laurin Zbinden

Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 26. September 10.30 Gottesdienst 14.00 Festa del Pane inkl. Santa Messa findet zum Schutz der Community nicht statt Bitte beachten: In der Kirche gilt ab 50 Personen Zertifikatspflicht. www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 26. September ab 10.00 Erntedank Erlebnis-Gottesdienst auf dem Weidhof, Uerzlikon Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst Predigt: Eveline Fenner Kingskids und Kinderhüeti www.affoltern.heilsarmee.ch

Seniorendienste Affoltern a.A.

Oktober-Programm 2021 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch (exkl. Schulferien) Seniorenturnen für sie und ihn Turnhalle Ennetgraben 12.45 Uhr und 14.00 Uhr Donnerstag, 7. Oktober 2021 SeniorInnen-Treff So sterben die andern… Mit Pfr. Thomas Müller 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster 044 761 53 67 Donnerstag, 14. Oktober 2021 WANDERUNG Wattwil – Dietfurt – Bütschwil Wanderzeit: 3¾ Std. Verpfl.: Restaurant (Zertifikatspflicht) 07.40 Uhr Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Ernst Bitter 044 761 19 66 Donnerstag, 21. Oktober 2021 BERGWANDERUNG Amdener Höhenweg Wanderzeit: 4½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Anm. für Wanderungen jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr ProSenectute Ortsvertretung: Tavolata, Sonntag, 10. Oktober 2021 Familienzentrum, 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Donnerstag, 28. Oktober 2021, Rest. Rosengarten, 11.15 Uhr Wichtig: Covid-Zertifikatspflicht Anmeldung: B. Sandhofer, 044 761 48 00

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Filiale Affoltern Tel. 043 817 10 15 | doctoreyepoint.ch


Gewerbe

MARKTPL ATZ

Freitag, 24. September 2021

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Hypnose kann bei Ängsten und Stress helfen Madeleine Friedrich von Hypno-oh! in Affoltern weiss wie Mit dem Entspannen und Loslassen haben viele Menschen Schwierigkeiten. Angst vor Prüfungen, Unruhe, Schlaflosigkeit und Stress, aber auch bei Essstörungen, Übergewicht, Selbstzweifel oder Burn-outSymptomen… Hier kann die Affoltemer Hypnosetherapeutin Madeleine Friedrich helfen. Kevin kaut nicht mehr Fingernägel, Marianne hat mit Rauchen aufgehört, Roger schläft wieder ruhig und entspannt und Jacqueline geht selbstbewusst zum Vorstellungsgespräch… Sie alle haben mit Madeleine Friedrich von Hypno-oh! am Bahnhofplatz 11 in Affoltern zu sich selbst gefunden, negative, selbstkritische und zweifelnde Gedanken überwinden können und bezeichnen sich heute als energievoll und motiviert. Arbeitet Madeleine Friedrich mit ihren Klienten, begleitet sie diese auf einer Reise, eine absolut schmerzfreie und angenehme obendrein. Dabei lassen sie mehr und mehr los und vor ihrem inneren Auge formt sich aus vorher alten und schlechten Erfahrungen ein angenehmes Wohlfühlbild, das sich schliesslich festsetzt.

«Dein leichteres Leben kann heute beginnen …» Die Affoltemer Hypnosetherapeutin weiss nach grundlegender Therapieausbildung und diversen Weiterbildungen genau, was sie zu tun vermag und was sie tut. Genauso versteht sie, dass

es Menschen gibt, denen Hypnose «unheimlich» ist, weil sie denken, dass sie dabei die Kontrolle über sich verlieren. «Hypnose ist ein natürlicher Zustand, eine Art fokussierte Aufmerksamkeit. Man ist zu keiner Zeit willenlos und schläft auch nicht. Sie ist eine hervorragende Technik für Menschen, die sich darauf einlassen und Veränderung wollen. Jeder Mensch, der das möchte und geistig gesund ist, kann in Hypnose gehen», weiss Madeleine. Zudem ist Hypnosetherapie eine wissenschaftlich fundierte, psychotherapeutische Methode und gilt als eine der ältesten Heilmethoden der Welt. «Dein leichteres Leben kann heute beginnen… und genau deshalb bist Du hier», schreibt Madeleine auf ihrer Homepage www.hypno-oh.ch. Mit dieser persönlichen Ansprache schafft sie bereits eine vertrauensvolle Basis; und diese setzt sich fort, im offenen wie ausführlichen Kennenlern- und Vorgespräch in ihrer Praxis im 2. Stock des Sunnehuus am Bahnhofplatz 11 in Affoltern, ebenso in den Therapiesitzungen dort. Madeleine dazu: «Das ‹Du› ist in der Session sehr wichtig und verstärkt den Heilprozess.»

Feuerlauf am 16. Oktober, Hypnose-Abende im November «Meine Passion gehört dem leichten Leben, deshalb ist es auch mein Ziel, Hilfesuchende auf ihrem Weg dorthin zu begleiten, wo innere Ruhe, Freude, Gesundheit und Gelassenheit sind», erklärt sie und ergänzt: «Das verschollene Lachen zu hören und das Glitzern in den Augen meiner Patienten wieder

«Hypnose kann dort wirken, wo Medikamente und andere klassische Behandlungsformen nicht hinkommen», weiss die Hypnosetherapeutin Madeleine Friedrich. (Bild zvg.)

zu sehen, ist mir dabei die grösste Motivation.» Mit ruhigen Sätzen führt die Hypnosetherapeutin ihre Klienten dorthin, wo sie sich am besten entspan-

nen können. Die Sprache wird zu einem Fluss, der alle Sinne anspricht. Das eigentliche Ziel der Reise ist ein Trancezustand, in dem man bereit ist,

Potenziale zu erkennen, die im Unterbewusstsein schlummern. Dies hilft bei Ess- wie Schlafstörungen, Ängsten und Phobien, bei Beziehungsthemen, Unruhe oder Süchten (z. B. Raucherentwöhnung), beim Abnehmen, bei Blockaden und Burnout sowie fehlendem Selbstvertrauen, bei Schmerzen, nervösen Ticks und Schüchternheit, genauso beim Lernen für die Schule und in der Weiterbildung oder bei unverarbeiteten Kindheitserlebnissen usw. Hypnose kann dort wirken, wo Medikamente und andere klassische Behandlungsformen nicht hinkommen. «Das hat vor allem damit zu tun, dass der Klient auf positive Art erfährt, wie er an der Lösung des Problems selbst mitwirken kann und diese bei ihrem Ursprung löst und nicht Symptome behandelt werden», weiss Madeleine. Und so bietet sie auch leichte Einstieg-Erfahrungen, wie die WellnessRegenboden-Dusche, eine wohltuende Seelenmassage, die das Selbstbewusstsein erfrischt und positiv auf das Unterbewusstsein einwirkt. Oder aber am 16. Oktober in der Nähe von Bonstetten einen Feuerlauf mit Gérard Moccetti – ein einzigartiges Erlebnis, nach dem man mehr Mut und Selbstvertrauen verspüren wird, Dinge anzugehen. Und schliesslich gibt es für maximal zwölf Teilnehmende auch noch drei Abende zum Erlernen von Selbsthypnose am 12., 19. und 26. November. (Alle Informationen auf www.hypno-oh.ch.) Hypno-oh! Leichter Leben. Madeleine Friedrich, Hypnosetherapeutin, Bahnhofplatz 11, Affoltern, Telefon 078 820 63 03. info@hypno-oh.ch, www.hypno-oh.ch.

Sich etwas Gutes tun Diana Bernarda und Antje Ahnert unterrichten in Hausen Meditation in Bewegung – Lu Jong, das Heilyoga Tibets und Hatha Yoga, das klassische Yoga Indiens.

Mit dem «Ioniq 5»: Die beiden Neuen Markus Weiss und Thomas Rämi (vorne) sowie Stefan Nussbaumer, Robi Graf und Beat Graf (von links). (Bild zvg.)

Von A bis Z auf Elektro konzipiert

Beiden meditativen Bewegungsformen ist gemeinsam, dass sie einen immensen Einfluss aufs Wohlbefinden und die Gesunderhaltung sowohl des Körpers als auch der Seele haben. Dadurch wird die Resilienz gestärkt, was sich positiv auf die Lebenseinstellung und auf den Umgang mit unterschiedlichen Herausforderungen des Alltags auswirkt. Eine

regelmässige Yogapraxis beeinflusst alle Bereiche des Lebens: Der Körper bleibt gesund und beweglich, die Atmung wird ruhiger und tiefer, Gedanken kommen zur Ruhe, die Energie kann wieder ungehindert im Körper fliessen. Der sanft renovierte, helle Raum des Langhauses im Weisbrod Areal kann für Kurse mit ähnlichen Themen regelmässig oder einmalig gemietet werden. Diana Bernarda und Antje Ahnert Über eine Kontaktaufnahme freuen sich Diana Bernarda (kontakt@diana-bernarda.ch, Telefon 076 502 57 10) und Antje Ahnert (info@ yogantje.ch, Telefon 079 736 12 76).

«Ioniq 5»: der Star an der Ausstellung der Garage Graf in Mettmenstetten Endlich dürfen sie wieder empfangen: Robi und Beat Graf laden zur Ausstellung nach Mettmenstetten. Sämtliche Modelle – elektrisch oder konventionell – stehen für eine Probefahrt bereit. «Dass ein Fahrzeug allein aufgrund von Daten und Bildern so viel Interesse und sogar Bestellungen auslöst, das hatten wir noch nie», sagt Beat Graf, Mitinhaber der Karl Graf Automobile in Mettmenstetten. Die Rede ist vom «Ioniq 5», dem ersten von Grund auf Elektro konzipierten Auto aus dem Hause Hyundai. Die Mischung aus Sportcoupé und SUV soll als elektrische Sportlimousine gegen Tesla und Co. antreten. Je nach Ausstattung beträgt seine Reich-

weite 360 bis 480 km. Dank 800-VoltTechnik lassen sich die nächsten 100 km in gerade mal 5 Minuten nachladen.

Elektrische Nutzfahrzeuge Elektrisch unterwegs sein kann man auch mit Nutzfahrzeugen. Erwähnt sei hier etwa der neue E-Ducato mit bis zu 370 km Reichweite. Und der Renault Master ZE vereint erstmals vollelektrischen Antrieb mit einer Ladebrücke, die sich auf beide Seiten sowie nach hinten kippen lässt – dies bei einer respektablen Nutzlast von 1150 kg. Kennenlernen lassen sich am Ausstellungstag nicht nur die Neuheiten – mit elektrischem und konventionellem Antrieb – , sondern auch die neuen Gesichter im Team der Garage Graf: Thomas Rämi hat im Bereich PW

die Nachfolge von Daniel Föllmi angetreten, der seit Ende Februar pensioniert ist, und bei den Nutzfahrzeugen ist in der Person von Markus Weiss ein ausgewiesener Elektro-Spezialist dazugestossen. «Endlich dürfen wir wieder», freuen sich Beat und Robert Graf auf ihre erste Ausstellung seit Corona. Sämtliche Modelle der Marken Hyundai und Mitsubishi finden sich an der Zürichstrasse 30, die Modelle von Renault Trucks und Fiat Professional stehen an der Zürichstrasse 1c zum Anschauen und zur Probefahrt bereit. Für die Innenräume gilt Zertifikatspflicht, die Fahrzeuge und die Festwirtschaft sind jedoch allen zugänglich. Karl Graf Automobile AG

Diana Bernarda und Antje Ahnert unterrichten in Hausen. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Männerturnverein lädt zur Metzgete

«Mandeln knackend» mit dem Feigenwinter 3 & Arte Quartett

Am Samstag, 2. Oktober, ab 17 Uhr findet im Kasinosaal in Affoltern die traditionelle Metzgete statt. Wer wieder einmal einen unbeschwerten Abend mit Freunden und Bekannten verbringen möchte, ist herzlich eingeladen, am 2. Oktober an der traditionellen Metzgete des Männerturnvereins Affoltern teilzunehmen. Diese findet nach einem Jahr Unterbruch bereits zum 24. Mal statt. Ab 17 Uhr werden wieder Blut- und Leberwürste, Rippli, Koteletten und Bratwürste angeboten, dazu die bewährten Beilagen wie Dörrbohnen, Sauerkraut, Salzkartoffeln und Apfelschnitze. Das traditionelle Kuchenbuffet mit den selbst gemachten Süssigkeiten rundet den Anlass ab. Alle Beteiligten freuen sich auf regen Besuch. Natürlich aber freuen sich die Veranstalter auch über neue Vereinsmitglieder. Gerne werden Interessierte am Donnerstagabend zu einem Schnuppertraining begrüsst. Peter Langhans, Präsident Männerturnverein Affoltern

Freitag, 24. September 2021

Die nächsten Vorstellungen des Kellertheaters LaMarotte Merel Quartett Mary Ellen Woodside: Violine; Eduard Mätzener: Violine; Alessandro D’Amico: Viola; Rafael Rosenfeld: Violoncello. Die vier Mitglieder des 2002 in Zürich gegründeten Merel Quartetts verfügen über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Das Quartett wird wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit weltweit geschätzt. Es verfügt über ein umfangreiches Repertoire und feiert damit internationale Erfolge. Programm: Antonín Dvořák: Streichquartett op. 106; Franz Schubert: Streichquartett D 810 «Der Tod und das Mädchen». Freitag, 24. September, reformierte Kirche, Pfarrhausweg Aeugst. Türöffnung und Abendkasse 18.45 Uhr; Beginn 19.30 Uhr, Eintritt 40 Franken,

Metzgete am Samstag, 2. Oktober, ab 17 Uhr im

Mitglieder 30 Franken, Kulturlegi 20 Franken.

Kasinosaal in Affoltern. Es gilt eine Zertifikatspflicht.

Besucherzahl beschränkt; Zertifikats- und

Informationen zum Verein auf www.mtva.ch.

Maskenpflicht.

Familienprogramm: «Frederick»

Richtig handeln im Notfall. (Bild zvg.)

Notfälle bei Kleinkindern Am Montag, 4. Oktober, lernen die Teilnehmenden von 18 bis 21.30 Uhr das sichere Handeln im Umgang mit Kleinkindern. Die erfahrene Pflegefachfrau Elisabeth Wetzstein mit Weiterbildung in Intensivpflege und Reanimation legt den Fokus nicht nur auf Theorie, sondern insbesondere auf praxisbezogene Übungen in Notund Alltagssituationen, wie Vergiftungen, Sturz- und andere Verletzungen, die ein schnelles Handeln erfordern. Dieses wertvolle Wissen dient dazu, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für mögliche Notfallsituationen gewappnet sind. Die Kurskosten belaufen sich auf 145 Franken für Mitglieder und 150 Franken für Nicht-Mitglieder. Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern. Weitere Informationen zum Familienzentrum und das komplette Kursangebot ist zu finden auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Kinderkleiderbörse abgesagt Aufgrund der strengen Schutzrichtlinien findet die Herbstkinderkleiderbörse vom kommenden Samstag im Gemeindesaal Weid in Hausen nicht statt. Die Organisatorinnen danken fürs Verständnis und freuen sich bereits auf die Frühlingsbörse am 26. März 2022. Frauenverein Hausen-Ebertswil

Ausstattung, Spiel: Kathrin Bosshard; Musik: Resli Burri; Regie: Frauke Jacobi; Nach dem Bilderbuch von Leo Lionni. Die Feldmaus Frederick lebt mit ihrer Familie in einer alten Steinmauer. Alle sammeln Vorräte für den nahenden Winter, nur Frederick sitzt scheinbar untätig herum. Er sammelt Wörter, Klänge und Farben. Als im Winter die Vorräte langsam zur Neige gehen, wird es in der Steinmauer ungemütlich und kalt. Die Mäuse beginnen zu frieren und der Hunger meldet sich. Doch dann holt Frederick seine Sammlung hervor: Seine Worte werden zu Geschichten und hoffnungsvollen Gedichten. Die Erinnerung an die Sonnenstrahlen wärmen das Herz und die bunten Farben zaubern das Licht des Sommers herbei. «Mir ist es wichtig, dass meine Stücke humorvoll sind und eine gesellschaftliche Relevanz haben. Kunst muss

Feigenwinter 3 und das Arte Quartett vereinen sich zu einem gemeinsamen musikalischen Projekt. (Bild zvg.) das Leben feiern und sie muss der Selbsterkenntnis dienen. Das ist in meinen Augen die wahre Aufgabe von Kunst. Sie zu erfüllen, bemühe ich mich mit Redlichkeit», führt Kathrin Bosshard aus. Sonntag, 26. September, Türöffnung ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15 Franken, Kinder 10 Franken, Kulturlegi 10 Franken. Ab 4 Jahren; Besucherzahl beschränkt. Zertifikatspflicht ab 16 Jahren. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.

Jazz am Donnerstag Wizards of Creole Jazz: Peter Meili ss, cl | Thomas Gilg cl, bs |Ruedi Kraetzer p | Röbi Lässker bjo, g | Andi Reinhard b. Die Band spielt hauptsächlich Musik von Sidney Bechet, dem ersten grossen Solisten des Jazz und einem der ersten Musiker aus New Orleans, der vor 1920 Europa bereiste. So spielte er bereits

Vom 12. bis 15. Oktober in Stallikon

Was macht ein Chamäleon so besonders? Es ist vielseitig und kann alles Mögliche. Seine Augen sind zum Beispiel schärfer als die eines Menschen. Und wenn es sich verstecken will, dann passt es seine Farbe der Umgebung an und wird fast unsichtbar. Toll, oder? Um Vielfalt geht es auch im Tüftelcamp. Denn die Jugendlichen tüfteln mit einem so wandelbaren Werkstoff, bei dem die Organisatoren sicher sind, dass er die Kreativität beflügeln wird. Am besten, man lässt sich einfach überraschen, was einem selbst

und den anderen Mädchen und Jungs beim Tüfteln in den Sinn kommt. Denn mit dem Machen entdeckt und erforscht man, was alles möglich ist. Natürlich gehört dieses Jahr die Exkursion zu den Profitüftlerinnen und -tüftlern dazu. Da gehts in die Technikwelt von Industriebetrieben und Forschungslaboren. Oder die Teilnehmenden sind draussen und erfahren viel über den Klimawandel und welche Rolle der Wald dabei spielt. Tüftelcamp Am Donnerstag, 14. Oktober, findet eine Exkursion dazu zur Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf statt. Die Teilnahme am Tüftelcamp kostet 30 Franken für alle vier Tage und dauert von 9 bis 15 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Informationen auf www.tueftelcamp.ch.

Schlössertag am 3. Oktober Das Museum Burg Zug lädt zum 6. Schweizer Schlössertag ein. Das Museum Burg Zug nimmt die Besucherinnen und Besucher in einer Führung und einem Familienworkshop mit auf die Spuren grossartiger Zugerinnen. Das Programm startet um 11 Uhr mit dem Familienworkshop «Mit Zugerinnen neue Welten entdecken». Familien tauchen darin in das Leben von abenteuerlustigen

Donnerstag, 30. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Tüfteln und staunen Experimentieren und tüfteln mit wandelbaren Werkstoffen: Das ist auch dieses Jahr im Tüftelcamp wieder möglich. Es findet in der ersten Herbstferienwoche statt.

1919 vor King George V im Buckingham Palace, wo ihn der berühmte Dirigent Ernest Ansermet hörte und einen Artikel in der Revue Romande schrieb: Die erste Anerkennung des Jazz durch einen klassischen Musiker. Nach einem in jeder Hinsicht turbulenten Leben spielte Bechet 1949 am Jazzfestival in Paris, wo er so erfolgreich war, dass er sich entschloss, nach Paris zu ziehen. Hier verbrachte er die letzten zehn Jahre seines Lebens und wurde zum gefeierten Star.

Zugerinnen ein. Die Reise durch die Zeit endet mit dem Basteln eines Souvenirs. Der Familienworkshop findet jeweils um 11 und 15 Uhr statt, dauert zirka 90 Minuten und ist für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung Erwachsener geeignet. Museum Burg Zug Weitere Infos auf: burgzug.ch.

Essen 20 Franken. Besucherzahl beschränkt, Zertifikatspflicht.

Komposition Improvisation Feigenwinter 3: Hans Feigenwinter: Piano; Wolfgang Zwiauer: E-Bass; Arno Troxler: Schlagzeug. Arte Quartett: Beat Hofstetter: Sopransaxofon; Sascha Armbruster:

Altsaxofon; Andrea Formenti: Tenorsaxofon; Beat Kappeler: Basssaxofon. Mandeln knackend: Feigenwinter 3 und das Arte Quartett vereinen sich zu einem gemeinsamen musikalischen Projekt: Musik, die zu gleichen Teilen aus Improvisation und Komposition besteht, und zur Romantik des Schweizer Schriftstellers Carl Spitteler Bezug nimmt. Die Kompositionen stammen von Hans Feigenwinter, dem begnadeten Improvisator mit Gespür für grosse Melodien. Ihm gelingt es spielerisch, komplexe Jazzharmonik mit pop-freundlicher Melodik zu verbinden. Das Arte Quartett steht für ein Ensemble mit einer eigenen Vision der Interpretation von Musik unserer Zeit. Samstag, 2. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 Franken, Mitglieder 30 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Besucherzahl beschränkt, Zertifikatspflicht.

Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»

Im Bann der Sinnlichkeit «Kinofoyer Lux» am 7. Oktober in Obfelden Wie passt plötzliche Leidenschaft in das enge Gefüge einer kleinbürgerlichen Existenz? Andrea Štakas Film «Mare» erzählt vom Traum und Scheitern der Liebe in Zeiten der Spätmoderne. Obwohl Mare (Marija Skaricic) direkt neben dem Flughafen in Dubrovnik lebt, ist sie noch nie geflogen. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie dort, wo andere Urlaub machen, in bescheidenen Verhältnissen; sie kümmert sich darum, dass das gemietete Haus in Schuss bleibt, die Wäsche gewaschen ist und regelmässig etwas Warmes auf den Tisch kommt. Anerkennung kriegt sie dafür keine und auch ihr Wunsch, wie vor der Geburt der mittlerweile zu Teenager gewordenen Kinder, wieder Teilzeit am Flughafen zu arbeiten, wird von ihrem Mann Djuro (Goran Navojec) ausgeschlagen. Als eines Tages der am Flughafen temporär beschäftigte Gastarbeiter Pjotr (Mateusz Kosciukiewicz) im Haus nebenan einzieht, fasziniert dieser sie mit seiner jugendlichen und unverblümten Art sofort. In ihm sieht sie ihre Chance gekommen, aus ihrem monotonen Alltag zu entfliehen – wenn auch ihr ältester Sohn und Sorgenkind der Familie sie warnt: «Du gehörst zu Vater.»

Der Gastarbeiter Pjotr entfacht in Mare die Leidenschaft. (Bild zvg.) «Mare» ist ein im besten Sinne einfacher Film, geradlinig und bodenständig erzählt. Er ist genau beobachtend, mitfühlend, sehr persönlich und reif. Kinofoyer Lux Donnerstag, 7. Oktober, 20.15 Uhr: «Mare», Spielfilm Andrea Štaka, mit Marija Skaricic und Goran Navojec, CH/Kroatien 2020, 84 Min. OV/d. Kinofoyer Lux, Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65, Obfelden. In Zusammenarbeit mit Kultur Obfelden. Kasse ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). www.kinolux.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 24. September 2021

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Theater mit jungen Menschen aus aller Welt «Fahr.Werk.ö!» im MNA-Zentrum Lilienberg Die rollende Theaterwerkstatt «Fahr.Werk.ö!» gestaltet auch dieses Jahr zusammen mit den Jugendlichen vom MNA-Zentrum Lilienberg ein Theaterprojekt. Die öffentlichen Vorstellungen sind am 28. und 29. September, jeweils um 18 Uhr. Die Jugendlichen haben mit dem Einstudieren des Musicals nach den Sommerferien 2020 begonnen. (Bild zvg.)

Leben und sich entwickeln

1. und 2. Oktober: Musical-Aufführung in Bonstetten Am nächsten Wochenende führen Jugendliche in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage das Musical «My turn on earth» auf. «Und wenn du einen Fehler wieder gut gemacht, dann ist’s als ob die Sonne wieder scheint nach einer Nacht.» Diese Liedzeile aus dem Musical «My Turn on Earth» fasst zusammen, worum es auf unserer Reise durch das Leben geht: Wir sind hier, um – ausgerüstet mit einem Körper – zu lernen und uns geistig, sozial, körperlich und intellektuell weiterzuentwickeln. Fehler zu begehen ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Fortschritts-Prozesses, und um Fehler begehen zu können, braucht es Gegensätze, von denen man in die eine oder andere Richtung angezogen wird. Ausserdem braucht es Entscheidungsfreiheit, also die Möglichkeit, zwischen gegensätzlichen Standpunkten zu wählen. Die Wahl ist egal, solange da kein Ziel ist, das man erreichen möchte. Hat man für sich selber aber ein Ziel definiert, dann beeinflussen tägliche Entscheidungen, ob man dem Ziel näher

kommt oder sich davon entfernt. Erkennt man, dass man falsch entschieden hat, gibt es die Möglichkeit, es besser zu machen: Bereits geschriebene Sätze – ja, ganze Seiten – in unserem Lebensbuch können ausradiert werden. Oder, wie Paulus es in einem seiner Briefe ausdrückt: «Christus hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn an das Kreuz geheftet hat.» (Kolosser 2:14). Das Musical «My Turn on Earth» wurde von Carol Lynn Pearson verfasst und von Lex de Azevedo vertont. Schon kurz nach der Premiere 1977 wurde es im Westen der USA sehr populär und von zahlreichen Jugendgruppen aufgeführt. Den Sprung über den Atlantik machte es in den 1980er-Jahren, wo es ins Deutsche übertragen wurde. Aufführungen in der Schweiz waren bisher rar. Seine Botschaft ist auch nach über 40 Jahren noch aktuell und die eingängigen Melodien und Rhythmen im PopRock-Stil verleihen dem Musical nicht nur Schwung und Spannung – sie entwickeln sich schnell zu regelrechten Ohrwürmern.

Die Jugendlichen der Kirche Jesu Christi HLT haben mit der Einstudierung des Musicals nach den Sommerferien 2020 begonnen und so die CoronaZeit produktiv genutzt. Dabei waren auch sie den ständig wechselnden Regeln im Umgang mit der Pandemie ausgesetzt, was sehr viel Flexibilität erforderte. Sie freuen sich, das Musical nun der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Eintritt ist kostenfrei; am Ende besteht die Möglichkeit, sich an der Kollekte zu beteiligen. Die Einnahmen werden hälftig zur Deckung der Unkosten verwendet und an die Spirituelle Weggemeinschaft der katholischen Ordensfrau Christina gespendet, welche im Norden Albaniens ein kleines Kloster betreibt zur Unterstützung der von Blutrache, Armut und Krankheit betroffenen Bevölkerung. Kirche Jesu Christi HLT Konzert am Freitag, 1. Oktober, um 19.15 Uhr und Samstag, 2. Oktober, 14.30 Uhr (im «Wettswil Aktiv» war das Konzert ursprünglich auf 17.15 Uhr ausgeschrieben). Eintritt frei, Kollekte.

Am Samstag, 2. Oktober, von 10 bis 14 Uhr findet wieder der beliebte Flohmarkt im Familienzentrum statt.

Familienzentrum Affoltern Tisch mieten unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Es warten viele Schnäppchen. (Bild zvg.)

Eine verschwundene Prinzessin Der rote Faden der Geschichte wurde im Voraus vom Team des «Fahr.Werk.ö!» – eine Gruppe von freischaffenden Theaterleuten sowie Musikerinnen und Musikern – entwickelt: Ein glückliches Königreich gerät in Not; die Prinzessin ist verschwunden. Eine wilde Suche beginnt. Die meisten Jugendlichen sind erst kurze Zeit in der Schweiz. Nonverbales und bildhaftes Theater wird deshalb im Zentrum stehen. Das Publikum wandert – begleitet von Live-Musik – von Szene zu Szene durchs ganze Theaterareal. Keine Zeit zum Einschlafen, alles und alle bleiben immer in Bewegung! Das Theater findet draussen statt. Bei der Vorstellung gilt Maskenpflicht. Conni Stüssi, Fahr.Werk.ö! Vorstellungen: Dienstag, 28., und Mittwoch, 29. September, 18 Uhr, MNA-Zentrum Lilienberg. Bar und Grill vor und nach der Vorstellung. Reservieren: www.fahrwerk-oe.ch, Telefon 079 444 02 83.

«Lauter nette Menschen»

Nachmittagslesung mit Angelika Waldis Am Mittwoch, 29. September, um 14.30 Uhr, wird Angelika Waldis im Gemeindesaal Hausen ihr neues Buch vorstellen.

Zertifikatspflicht. Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

Gebrauchtes neu entdecken

Das Haus ist an diesem Tag über mehrere Stockwerke geöffnet. Diejenigen, die zu kleine Kinderkleider, Schuhe, unbeachtete Spielsachen, gelesene Bücher und anderes Angesammeltes haben und nun weitergeben möchten, können am Flohmarkt einen Tisch mieten und die Sachen selbst verkaufen. Nach der Entrichtung einer kleinen Tischgebühr geht der Erlös aus dem Verkauf vollumfänglich an die fleissigen Verkäuferinnen und Verkäufer. Das Kafi ist während des Flohmarkts offen und bietet den Gästen frisch zubereitete Snacks, Kaffee und verschiedene Getränke sowie feine Hot Dogs zu moderaten Preisen an. Also: Vorbeikommen und im vielseitigen Angebot stöbern – lohnt sich!

Über 50 junge Menschen aus aller Welt werden in dieser Woche zu Schauspielerinnen, Musikern, Reporterinnen und Köchen. Denn die Jugendlichen vom MNA-Zentrum Lilienberg spielen nicht nur Theater, sondern machen auch selber Pressearbeit, Live-Musik und parallel kochen die Jugendlichen in den zwei Probewochen auch in der grossen Gastroküche im Lilienberg. Seit mehr als 20 Jahren ist das rollende Theater von Frühling bis Herbst mit jährlich rund zehn bis zwölf Produktionen unterwegs. Inszeniert wird in der Landschaft vor Ort. So entsteht ein geistreiches, unterhaltendes Theater für Gross und Klein, für Aug und Ohr! So auch im Lilienberg: Gemeinsam wird hier während sieben Tagen intensiv geprobt. Gekrönt wird das Projekt durch die drei Vorstellungen vom Dienstag und Mittwoch, zwei öffentliche Abendvorstellungen sowie eine SchülerVorstellung für geladene Klassen. Einerseits will das Projekt den Jugendlichen

im Lilienberg ein gemeinsames Erlebnis ermöglichen, andererseits sollen sie als Lilienberg-Bewohnende auch einmal nach aussen treten können – nicht in der Rolle des Bittstellers, sondern als «Star» auf der Bühne.

Mit gewohntem Witz und originellen Wortschöpfungen erzählt die 81-jährige Autorin vom Alltagsleben der Familie Dreher. Mutter Inge hat ein soziales Projekt. Sie will Flüchtling Tarek aus der Asylantenunterkunft herausholen und ihm einen Wohnplatz im Kellerzimmer des Familienhauses anbieten. Der Familienfriede gerät aus dem Lot, zumal jedes Familienmitglied auch noch ein Geheimnis mit sich herumträgt. Angelika Waldis ist ein unterhaltsamer Roman mit gesellschaftskritischen Spitzen gelungen. Dies ist ein Anlass der Bibliothek Hausen in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Senioren und der Pro Senectute.

Angelika Waldis ist zu Gast in Hausen. (Bild zvg.) Mittwoch, 29. September, um 14.30 Uhr im Gemeindesaal Hausen, Eintritt frei. Zertifikatspflicht. Anmeldung unter bibliothek@hausen.ch oder

Bibliothek Hausen

Die Band Isôt Estrange verzauberte mit ihren sphärischen Klängen die Kirchgartenbesucher im September. (Bild Judith Grundmann)

Den Sommer ausklingen lassen Im Garten der reformierten Kirche Bonstetten ertönten während des Sommers jeden zweiten Freitagabend um 19 Uhr die verschiedensten Töne von lokalen Musikerinnen und Musikern. Nun stehen mit Blasmusik und Folkpop die letzten zwei Musikhäppchen an. Bonstetten und Umgebung bieten eine Vielfalt an musikalischem Talent: Von Blues über Klassik bis Folkpop, von Kinderliedern bis zu Rock-Covers, von Alphorn bis Harfe war an den Konzerten im Kirchgarten alles vertreten. Trotz des verregneten Sommers konnten alle bisherigen Gartenkonzerte draussen stattfinden. Ob das Wetter für die letzten beiden Konzerte mitspielt? Der

24. September gehört den Blasinstrumenten: Der Musikverein Bonstetten spielt klassische und moderne Konzertstücke und hat auch Märsche oder Polkas im Repertoire. Am 1. Oktober bringt die junge Band Hanna+ ihre Gitarren, den Bass und das Cajon in den Garten. Mit tragenden Harmonien und starken Texten erzählen sie von Reisen, Träumen und den Wirrungen des Erwachsenwerdens. Der Eintritt ist frei. Bei schönem Wetter finden die Konzerte im Kirchgarten, bei schlechter Witterung in der Kirche statt (letzteres mit Zertifikatspflicht). Ref. Kirche Bonstetten Konzerte am 24. September und 1. Oktober um 19 Uhr im Garten der reformierten Kirche Bonstetten. Infos: www.kirchebonstetten.ch.

Telefon 044 764 21 73.

Entspannung für Körper und Geist Jeden zweiten Montagnachmittag bietet Marisa Ferrari im Familienzentrum Massagen an. Die nächsten Termine sind am Montag, 4. Oktober. Marisa Ferrari, diplomierte Masseurin für klassische Massage und Fussreflexzonen-Massage bietet am 4. Oktober zwischen 14 und 17 Uhr drei Termine für eine entspannende Massage in einem erholsamen Ambiente an. Damit Entspannung garantiert ist, werden die Kinder gegen einen kleinen Aufpreis von 6 Franken pro Kind/Stunde in der hauseigenen Kinderhüeti liebevoll und mit Spass betreut. Gestresst, verspannt oder vom Alltag genervt gehört der Vergangenheit an. Die Kosten betragen 60 Franken für 45 Minuten (pro Person). Der Anmeldeschluss ist jeweils bis drei Arbeitstage vor dem Massagetermin (Durch-

Einfach mal entspannen. (Bild zvg.) führung nur bei genügend Anmeldungen). Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldung: Direkt bei Marisa Ferrari per E-Mail (ferrari1405@gmail.com) oder per SMS/WhatsApp an 079 527 83 60.


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Veranstaltungen

AGENDA

Freitag, 24. September Affoltern am Albis

19.00–22.00: «Freitagstreff» für alle Jugendlichen der Oberstufe. Motto: «Casino-Abend» Themenspecial. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 19.00–21.00: Vernissage: «Awarness Art-Natur». Claudia Ruiz, Korallenbilder und Art Déco. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7.

Samstag, 25. September Aeugstertal (Aeugst am Albis)

12.00–18.00: Götschihof-Fest! Attraktionen am Samstag: 14 Uhr, Mattermania, 16. Uhr, AlpPanDuo, 15-18 Uhr, Cüplibar am Teich. Bahnbetrieb Bergwerk. Stiftung Solvita. Götschihof, Riedstrasse 14.

Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes und vieles mehr. Märtkafi: offen bis 17 Uhr. Gemeindezentrum, Marktplatz 1. 09.00–16.00: Säuliämter Flohmarkt. Kunterbuntes, Altes, Neues, Gebrauchtes und Trouvaillen. Findet bei jedem Wetter statt. Kronenplatz. 10.00: Familienkonzert mit Musik und Erzählungen für Gross und Klein. Mit Christine Sommer und Antonia Nardone, Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 11.00–11.30: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Zertifikatspflicht. Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14. 18.00: Live Rockabilly mit «Starcruisers». Eintritt frei. CQ Bar, Bahnhofplatz 5. 20.00: «Hiob- Geschichte eines einfachen Mannes», Erzähltheater mit Musik. Erzähler Jaap Achterberg, Musik Franco Mettler. Mit Vorverkauf und Abendkasse. Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10 a.

Freitag, 24. September 2021

Romantische Klänge

Essen um 19 Uhr. Bitte reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Aktuelle Corona-Massnahmen, beschränkte Anzahl Plätze. Restaurant Alte Post «Pöschtli», Pöstliweg.

Am 3. Oktober gastiert der Singkreis Bezirk Affoltern in Kappel Zu hören gibt es romantische Chor- und Orchestermusik mit Schuberts Unvollendeter und der Missa Solemnis in As-Dur.

Affoltern am Albis

Sieben Jahre arbeitete Franz Schubert an der Missa Solemnis in As-Dur. Nicht ganz so lange, aber doch länger als üblich, probte der Singkreis Bezirk Affoltern für die Aufführung dieses Werks. Was im Herbst 2019 begann, wurde wegen der Corona-Massnahmen immer wieder unterbrochen. Dennoch blieb der Chor unter seinem Dirigenten Brunetto d’Arco stets an dieser Musik dran, sei es durch Übanleitungen per Mail oder ab Winter 2020 mit gemeinsamen Zoomproben. Ab diesem Frühling waren dann auch wieder gemeinsame Proben möglich. Und so freut sich der Singkreis Bezirk Affoltern nun sehr, dass er zusammen mit dem Baselbieter Chor Voci Appassionate dieses Meisterwerk endlich aufführen kann. Für die Solopartien konnten mit Muriel Fankhauser (Sopran), Bettina Weder (Alt), Tino Brütsch (Tenor) und Michael Jäger (Bass) renommierte Gesangssolistinnen und -solisten verpflichtet werden. Begleitet wird der Chor wie immer von der Camerata Fanny Mendelssohn unter Konzertmeister Jan Sosinski. Die Leitung hat Brunetto d’Arco. Mit seiner grenzüberschreitenden Musik errichtet Schubert dem Göttlich-

Wesenhaften, wie auch dem Menschen ein einzigartiges, lebendiges Monument. Man taucht ein in Klänge entrücktester Sanftheit, in das Tosen dramatischer Schicksalsstürme, in das Wechselspiel von Trauer und Freude. Vor der Missa Solemnis spielt das Orchester die Sinfonie Nr. 8 in h-Moll, besser bekannt als «Die Unvollendete». Warum Schubert die Sinfonie nicht vollendete, ist unbekannt. In den beiden Sätzen hat er jedoch ein unermessliches Gut hinterlassen. Nach den Herbstferien beginnt der Singkreis mit den Proben für den Messias von Georg Friedrich Händel.

Mittwoch, 29. September Hausen am Albis

10.00–17.00: Götschihoffest. 10.15 Uhr: Harmonie Affoltern, 14.00 Uhr: Brassband Kleinformation Jonen, 12-16 Uhr, Cüplibar am Teich. Bahnbetrieb Bergwerk. Stiftung Solvita. Götschihof, Riedstrasse 14.

14.30: Lesung: Angelika Waldis liest aus ihrem Buch «Lauter nette Menschen». In Zusammenarbeit mit der Bibliothek, dem Arbeitskreis Senioren und Pro Senecute. Anmeldung erwünscht: Telefon 044 764 21 73 Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 18.

Affoltern am Albis

16.00: LaMarotte und KulturAffoltern präsentieren: «Frederick» Figurentheater ab 4 Jahren. Kasse ab 15.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Stallikon

15.30–16.00: Buchstart-Treff. «Reim und Spiel» für Eltern, Grosseltern und weitere Bezugspersonen mit Kleinkindern.

Bonstetten

13.00–17.00: Open House. Arbeiten von Karin Pliem, Livia Kubach und Michael Kropp als Schwerpunkt. Malerei und Stein-Skulptur sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster, Dorfstrasse 13.

13.00: Gemeinsames Aussäen von Hand für Zukunft ohne Gentechnik. Nach Aussaat Austausch bei Suppe, Kaffee und Kuchen. Puureheimat Brotchorb, Buchenegg.

(Bild Fabian Hurschler)

20.00–21.30: Lesung und Gespräch mit der schweizerisch-rumänischen Autorin Dana Grigorcea. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Aeugstertal (Aeugst am Albis)

Stallikon

Der Singkreis Bezirk Affoltern zeigt sein Können auch in der Klosterkirche Kappel.

Wettswil am Albis

Sonntag, 26. September

13.00–17.00: Open House. Arbeiten von Karin Pliem, Livia Kubach und Michael Kropp als Schwerpunkt. Malerei und Stein-Skulptur sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster, Dorfstrasse 13.

Mettmenstetten

Dienstag, 28. September

19.30: Jazz Konzert mit «Unicorn Jazzband». Essen ab 18 Uhr. Bitte reservieren unter 044 700 01 28 Restaurant Hirschen, Stationsstrasse 38.

Bonstetten

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, 17 Franken. Anmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18. Mit CovidZertifikat. Restaurant Rosengarten.

Wer Lust hat, bei diesem grossartigen Oratorium mitzuwirken, ist herzlich eingeladen, an den offenen Proben vom 25. Oktober und 1. November zu schnuppern und mitzusingen. Für die Proben braucht es ein gültiges CovidZertifikat. Singkreis Bezirk Affoltern

18.30: Informationsabend und Ausstellung E-Mobil. Referate zu Voraussetzung für den Kauf-, Einsatz-, Recyclingund Lade-Möglichkeiten eines E-Mobiles. Anmeldungen an info@grafauto.ch. Dies ist eine Veranstaltung der Energiekommission Mettmenstetten. Karl Graf Automobile AG, Zürichstrasse 28.

Rifferswil

19.30–21.00: Reisen im Kopf zum Zweiten: Vera Bergmann erzählt von ihrem Aufenthalt in Irland und zeigt Fotos. Irischer Apéro. Gemeinde- und Schulbibliothek.

Ausstellungen

Konzerte: 30. September, 20 Uhr, St. Peter Zürich, 2. Oktober, 20 Uhr, katholische Kirche Merenschwand, 3. Oktober, 15 Uhr, Klosterkirche

Aeugstertal (Aeugst am Albis)

Covid-Zertifikat. Bibliothek Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie»: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug. Besuche auch nach Voranmeldung. Fr bis So 11–17 Uhr. Bis 31. Dezember.

Wettswil am Albis

Affoltern am Albis

Donnerstag, 30. September

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Awareness Art-Natur». Claudia Ruiz, Korallenbilder und Art Déco. Fr 17–20, Sa 9–12, So 11–14 Uhr. Bis 10. Oktober.

Kappel. Es gilt Zertifikatspflicht. Vorverkauf und Infos zum Verein auf www.singkreisaffoltern.ch.

10.00–10.30: Buchstart-Treff. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Die «Gschichtenziit» für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung folgt ebenfalls von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Aeugstertal (Aeugst am Albis)

20.30: An Lár - «Irish & Celtic Folk», 20 Jahre Jubiläumstour.

Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94: Maly Sauvain mit Urenkel Jannic Schuler - Werke mit der Encaustic Maltechnik. Mo bis Fr 8–12, Sa, So 10–12 Uhr. Bis 10. Oktober.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Carpe Diem». Bilder von Monika Marti. Fr 15–19, Sa 10–12 Uhr. Bis 25. September.

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ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gottha

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche. A Cappella Chor Zürich: 30 Jahre in Kappel. Lesungen: Pfarrer Volker Bleil, Eintritt frei, Kollekte.

Wettswil am Albis

10.00–11.00: Onleihe - Info und Beratung. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

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Kinoprogramm Sins KW 39 | Donnerstag 23. bis Mittwoch 29. September

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Dune Täglich

CH-Premiere

Die Schachnovelle 20.00 Täglich D 12 (14)

Hochstapler Felix Krull D 12 Mo Di 20.15 Do Sa 18.00 So 17.30 Monte Verità Do Fr Mo Di Mi

La fine Fleur So Do Fr Mo Di Mi

D6

Riders of Justice Do So Mi 20.15 Sa

D 16 Bigfoot Junior 20.15 So 20.30 Sa Mi

D 8 (8) Hilfe ich habe die Freunde... 15.15 Sa Mi 16.00 14.00 So 12.30

D 14 (14) After Love 12.00 Fr 18.00 Sa So 17.30 Mo Di

D 14 Tom & Jerry r 20.15 Sa So Mi 17.00 17.30

D 6 (8) Paw Patrol 14.45 Sa So Mi

D 12

Auf die eigene Art r D 14 (14) No Time To Die 17.45 Ab Donnerstag 30. Sept. Fr Mi 17.30

CH 8

D 6/4

14.30

D6

18.00 Ostwind: Der grosse Orkan Shang-Chi So 13.00 Sa So

D 12

17.00

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 1 0.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D -Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Sport

Freitag, 24. September 2021

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«Ich wollte mich bewusst nicht gleich ins nächste Abenteuer stürzen» Nach der Olympia-Premiere nimmt sich Petra Klingler Zeit, ihre Zukunft zu überdenken Am Wochenende massen sich die besten Sportkletterer der Welt an der WM in Moskau. Nicht mit dabei war Bonstetterin Petra Klingler. Im Interview verrät sie, weshalb und lässt die Erfahrung Olympische Spiele noch einmal Revue passieren.

Der Start lief für sie nach Mass: Im Speedklettern haben Sie sogar den Schweizer Rekord gebrochen – warum hat es trotzdem nicht für die Finalqualifikation gereicht? Ich hatte aufs Bouldern gesetzt, weil das meine stärkste Disziplin ist. Aber die Boulder waren massiv zu schwer. Alle haben 90 Prozent der Zeit auf der Matte gestanden. Das raubt einem die Chance, zu zeigen, was man kann.

«Anzeiger»: Petra Klingler, Sie haben sich gegen einen Start an der WM in Moskau entschieden, weshalb? Petra Klingler: Weil die Saison sehr anspruchsvoll war. Nach den Olympischen Spielen habe ich gemerkt, dass ich müde bin und die Eindrücke erst verdauen muss. Die Energie war noch nicht wieder da. Und ich will mir Zeit nehmen, um Olympia zu verarbeiten und die eine oder andere Verletzung ausheilen zu lassen.

Sie haben konstant gute Leistungen gezeigt, aber das reicht offenbar nicht, wenn in der Kombinationswertung die Rangpunkte multipliziert werden. Im Bouldern und Leadklettern habe ich nicht überzeugt. Aber ja, man muss in einer Disziplin top sein, um ganz nach vorne zu kommen. Überall gut zu sein, das reicht nicht. Hat sich das Format bewährt? Wir hätten natürlich alle gerne drei Einzeldisziplinen. Aber das Format ist cool, auch zum Trainieren. Es verlangt vom Routenbau allerdings hohe Qualität. Dann kann es sehr spannend sein, auch wenn es in meinen Augen zu lange dauert. Aber die Entwicklung läuft bereits weiter.

Haben Sie die Wettkämpfe verfolgt? Nicht in voller Länge, aber das eine oder andere habe ich am Bildschirm mitverfolgt. Saisonhighlight waren die Olympischen Spiele – die ersten überhaupt fürs Sportklettern, was hat es Ihnen bedeutet, bei dieser Premiere dabei zu sein? Es war eine mega Ehre, dabei zu sein und den Sport – und die Schweiz – repräsentieren zu dürfen. Die Olympischen Spiele sind schon eine besondere Bühne.

«Ein Jahr früher wäre ich sicher frischer gewesen.» Worauf lag Ihr Fokus in der Vorbereitung? Schon vor allem beim Bouldern. Aber sicher auch darauf, überhaupt gesund hinzukommen. Es gibt immer wieder Athleten, die den Saisonhöhepunkt wegen Überbelastung verletzt verpassen. Ich habe da eine gute Balance gefunden. Dann wurden die Spiele um ein Jahr verschoben, wie haben Sie dies erlebt? Das ist schon so lange her (sie lacht). Am Anfang hat es mir den Boden unter den Füssen weggezogen. Zumal noch ungewiss war, ob meine Qualifikation überhaupt bestehen bleibt. Ein, zwei Wochen danach habe ich es ruhiger genommen, die Planung überdacht. Dann habe ich die Verschiebung als Chance betrachtet, nochmals ein Jahr mehr Vorbereitungszeit zu bekommen. War die Verschiebung im Nachhinein eher ein Vor- oder Nachteil?

Petra Klingler will dem Klettersport treu bleiben. (Bild zvg.) Für mich eher ein Nachteil. Es war sehr anstrengend, die Spannung so lange aufrechtzuerhalten. Und ich musste auch darauf achten, mich nicht mit Corona zu infizieren. Ein Jahr früher wäre ich sicher frischer gewesen. Aber fit war ich. Und vorbereitet auch. Wie hat Ihr Alltag in Tokio ausgesehen? Eigentlich fast wie zu Hause: Aufstehen, trainieren, mittagessen, trainieren und dazwischen noch in die Physio. Von der Struktur her lief es also gleich weiter, wie vor jedem Wettkampf. Nur mit anderen Wänden, in einem anderen Umfeld. Im Olympischen Dorf soll ja jeweils auch zwischenmenschlich ganz viel laufen, welche interessanten Begegnungen bleiben in Erinnerung? Da unser Einsatz so spät dran war, waren viele Athleten schon nicht mehr da. Und jeder ist auf seinen Wettkampf fokussiert. Wir haben am Abend noch trainiert und haben dafür am Morgen ausgeschlafen. So kommt man aneinander vorbei. Ein spezieller Moment war sicher, die Medaillen-Gewinnerinnen im «Village» (dem Olympischen Dorf, Anm. d. Red.) empfangen zu dürfen. Oder Mujinga (Sprinterin Mujinga Kambundji, Anm. d. Red.) zu sehen, nach ihrem Lauf. Oder Nicola Spirig (Triathletin) zu tref-

fen. Oder Anouk (Vergé-Dépré, Beachvolleyball) und Elena (Quirici, Karate), mit denen ich essen ging. Für sie war es normal, dort zu sein. Das hat mir geholfen, die Olympiateilnahme nicht zu etwas Grösserem zu machen, als es ist. Wie war die Stimmung im Schweizer Team? Es war ansteckend, so viele Frauenmedaillen zu sehen. Man freut sich extrem füreinander. Alle haben dasselbe Ziel und man mag es jeder und jedem gönnen, die oder der es erreicht.

«Am Anfang habe ich es genossen, einfach mal nichts zu tun.» Und mit den anderen Nationen? Da hatte ich eher weniger Austausch. Mit den Kletterern natürlich schon, aber auch nicht so intensiv wie sonst, weil halt die Zeit auch stark begrenzt war. Haben Sie von den anderen Sportwettkämpfen etwas mitbekommen? Nur im Fernsehen, live gar nichts. Das war nicht erlaubt, und ich hätte auch nicht die Zeit dazu gehabt.

In welche Richtung? Speed soll als Einzeldisziplin ausgetragen werden, Lead und Boulder in Kombination. Für Sie persönlich ist das nicht unbedingt besser, oder? Es ist einfach anders. Und es geht in die richtige Richtung. Ich hoffe, bis LA (Los Angeles, Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2028, Anm. d. Red.) haben wir drei Einzeldisziplinen. Wie haben Sie sich unmittelbar nach den Wettkämpfen gefühlt? Da war eine riesige Enttäuschung. Die Spannung, die auch Energie gegeben hat, war plötzlich weg. Und da war auch eine Erleichterung: Endlich hat man die Antwort auf die Frage, wie es wohl rauskommt. Man hat es hinter sich. Und bei aller Enttäuschung ist man stolz, dabei gewesen zu sein. Also ein richtiger Cocktail an Emotionen. Man liest auch immer wieder von PostOlympia-Depressionen. Dass man in eine solche Depression fallen kann, kann ich mir vorstellen. Man hat extrem viel investiert, über Jahre etwas zur Perfektion getrieben und plötzlich fällt der ganze Alltag weg, man hat kein Ziel mehr. Am Anfang habe ich es genossen, einfach mal nichts zu tun. Aber als Athletin brauche ich einen

gewissen Stress und der fehlt in diesem Moment dann. Viele haben mich gefragt: «Hörst du auf ?» oder «Wie geht es weiter?» Dabei hatte ich mich noch gar nicht damit befasst. Sie gönnen sich ja nun bewusst eine Pause. Was sind die nächsten Ziele und wie sieht Ihr Planungshorizont aus? Am einfachsten wäre es gewesen, mit Vollgas weiterzutrainieren auf die WM hin. Aber ich wollte mich bewusst nicht gleich ins nächste Abenteuer stürzen, mir stattdessen Zeit nehmen, mir meine eigenen Gedanken zu machen und mir das nicht von jemandem abnehmen zu lassen. Ich bin überzeugt: Was man nicht richtig verarbeitet, das kommt später auf einen zurück. In dieser Zeit bin ich froh, dass ich meinen Job habe. Der gibt mir das Gefühl, gebraucht zu werden. Und er gibt mir Struktur und Ziele. Das würde ich auch jedem empfehlen, nur schon wegen des anderen Umfelds, des Teams.

«An der Heim-WM 2023 in Bern würde ich schon gerne mitmachen.» Welcher Arbeit gehen Sie nach? Ich bin bei der Swiss im Marketing, Abteilung Events und Sponsoring. Da kann ich unter anderem kleine Anlässe organisieren. Sehr spannend ist es, dass ich in viele Projekte reinsehe und mithelfen kann. Wir sind Partner der Zürich Film Festivals und haben als solcher Tickets verlost. Und wir haben als Partner-Airline von Swiss Olympic und Swiss Paralympics Athleten ans Ziel gebracht und versuchen, ihnen den Alltag zu erleichtern. Für uns macht das auch jemand und manchmal vergisst man, wie viele Menschen einem das Leben einfacher machen. Das hat bei mir Dankbarkeit ausgelöst. Und wo stehen Sie im Prozess der Neuorientierung? Ich weiss, dass ich noch nicht aufhöre. Ob ich nochmals einen OlympiaZyklus anhänge, das weiss ich noch nicht, aber an der Heim-WM 2023 in Bern würde ich schon gerne mitmachen. Jetzt geht es aber erst mal zurück ins Training und da wird sich dann zeigen, ob die Motivation noch da ist – ich glaube schon (sie lacht). Ich darf nicht vergessen, was ich alles erleben durfte. Das ist zehnmal wichtiger als eine Medaille – und bleibt auch länger. Interview: Thomas Stöckli

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Sport

Freitag, 24. September 2021

Die Besten auf die Bühne! Wieder Säuliämtler Sports Awards in Affoltern Nach einem pandemiebedingen Unterbruch werden die besten Säuliämtler Athletinnen und Athleten wieder geehrt. Die 14. Sports Awards gehen am 6. Februar 2022 im Kasinosaal in Affoltern über die Bühne.

Bachmanns 1:0 gegen Uzwil; auch im Ländle möchte WB jubeln. (Bild Kaspar Köchli)

Der FCWB reist ins Ländle In der Runde vom kommenden Samstag trifft das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten auf den FC Balzers aus dem Fürstentum Liechtenstein. In der noch jungen Saison mussten die Ämtler bisher nur gegen zwei Aufsteiger Punkte hergeben. Die Oswald-Elf ging zwar gegen Freienbach und Uzwil als favorisiertes Team in die Partie, unterschätzte die beiden Underdogs aber keineswegs. Die Spiele gestalteten sich auf Augenhöhe und waren äusserst knapp. Nun steht die Partie gegen Balzers an und wieder ist die Favoritenrolle klar verteilt.

Fehlstart in die neue Saison Mit nur drei Punkten aus fünf Spielen, einer Tordifferenz von 7:17 und somit Rang 13 in der Tabelle, ist den Liechtensteinern der Saisonstart missglückt. Das Team um Trainer Brenner verlor gegen Linth 04 unglücklich durch ein Tor in der Nachspielzeit. Bei den Spielen gegen Eschen/Mauren und Gossau spielte man zwar gut mit, verlor trotzdem beide Partien klar. Erst gegen Thalwil schien die Wende geschafft mit einem deutlichen 3:1 Auswärtserfolg. Der positive Trend wurde von Leader Baden aber jäh gestoppt. Vor Wochenfrist verlor Balzers im Aargau gleich mit 0:6. Auf heimischem Platz werden die Akteure top-

motiviert sein und alles daran setzen, den zweiten Vollerfolg zu feiern, um sich vom Tabellenende abzusetzen.

FCWB will Anschluss halten Trotz der ersten Niederlage in der neuen Spielzeit liegen die Rotschwarzen auf dem dritten Rang und somit in Tuchfühlung mit der Spitze. Um sich dort zu behaupten, sind aber Punkte gegen Teams aus der hinteren Tabellenhälfte Pflicht. Trainer Oswald hat aus dem gut aufgestellten Kader die Qual der Wahl, um die passende Startelf zu nominieren. Daneben wird aber vor allem die richtige Einstellung aller Akteure für den Sieg entscheidend sein. Die Spiele im Nachbarland sind stets hart umkämpft und erfordern den vollen Einsatz aller. Mit Spannung darf der Anpfiff auf dem Sportplatz Rheinau in Balzers am Samstag um 16 Uhr erwartet werden. Oliver Hedinger Alle WB-Spiele vom Wochenende Samstag: 10 Uhr Affoltern a/A – Jun. Da, 12 Uhr Dietikon – Jun. Db, Jun. Dd – Kilchberg-Rüschlikon, 13.30 Uhr Veltheim – Jun. Ca (YL), 14.00 Jun. Cb – Langnau a/A, 16 Uhr Balzers – FCWB 1, 18 Uhr Knonau-Mettmenstetten 1 – FCWB 4; Sonntag: 10.15 Uhr FCWB 2 – YF Juventus 2, Racing Club 2 – FCWB 3, Thalwil, Blue Stars – Jun. Aa (YL), 16 Uhr Jun. Ab Hausen.

Saisonabschluss der MTB RaceSeries

Das Siegerpodest mit Aline Graf (Mitte) und der Zweitplatzierten Lina Huber (rechts.) (Bild zvg.) Amt schafften das fast perfekte Rennen. Die vier gestarteten Aline Graf, Lina Huber, Sophia Steinhauer und Sara Käppeli belegten die sensationellen Ränge 1, 2, 4 und 5! Ebenfalls auf dem Podest bei den U13-Mädchen Shana Huber mit dem 1. Rang. Mit weiteren sieben Top-Ten-Resultaten ist auch die Mannschaftsleistung beachtlich. Shana Huber und Aline Graf gewannen in ihrer Kategorie auch die Gesamtwertung.

Freuen sich nach einem Unterbruch wieder auf die Säuliämtler Sports Awards: Jurypräsident Hansruedi Böhler (links) und OK-Präsident Hanspeter Feller. (Bild Werner Schneiter)

ren und diese auch kurz interviewen. Dann werden die Couverts mit den Siegernamen geöffnet; abgestimmt wird bereits vor dem Anlass, ab Anfang 2022.

Wer nominiert werden kann Erwähnenswert ist, dass auch aktive und ehemalige Spitzenathleten und -athletinnen im Organisationskomitee mitwirken: Petra Klingler, Michael

Meier und Raffael Huber Svensson sowie Annemarie Spörri und Präsident Hanspeter Feller sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Das OK bittet um Nominierungen bis am 31. Oktober 2021, die unter www. ssa-affoltern.ch möglich sind. Nominiert werden können Athletinnen und Athleten mit Wohnsitz in einer Ämtler Gemeinde oder wenn sie einem Verein mit Sitz im Säuliamt angehören. (-ter.)

Bärenstarker FC KMM

Der FCA braucht drei Punkte

In der zweiten Cup-Runde gelingt dem FC Knonau-MettmenstettenMaschwanden der Coup: Der Viertligist wirft den FC Pfäffikon aus der 3. Liga mit 2:0 aus dem Cup.

Nach den unnötigen Punktverlusten der Vorwoche gegen Republika Srpska ist beim FCA Wiedergutmachung angesagt. Alles andere als drei Punkte gegen das Tabellenschlusslicht Benfica Clube de Zurique 1 wäre eine herbe Enttäuschung.

Cup-Spiel: FC KMM – FC Pfäffikon 2:0

13 Uhr Red Star – Jun. Ba (YL), 14 Uhr Jun. Bb –

RRC-Amt-Nachwuchs weiter im Hoch

In Egg fand am 12. September das letzte der diesjährigen MTB RaceSeries statt. Die 33 RRC-Amt-Fahrerinnen und -Fahrer waren in ihren blauen Trikots nicht zu übersehen. Bei schönstem Herbstwetter konnten die Teilnehmer die Strecke, welche es mit zahlreichen Höhenmetern in sich hatte, geniessen. Die Abfahrt wurde in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste Teil für Ü17 und älter war eher technisch, der zweite Teil für den Rest ein Slalom in der Wiese. Der Slalom hat in Egg grosse Tradition, da die Rennen vom ortsansässigen Skiclub organisiert werden. Die U11-Mädchen des RRC

Die letzte Ehrung liegt fast zwei Jahre zurück. Am 26. Januar 2020 erhielten Mittelund Langstreckenläuferin Alina Sönning (Newcomer Frauen), Sportkletterer Michel Erni (Newcomer Männer), der TC Wettswil U18 (Teams), Mountainbikerin Jacqueline Schneebeli und Triathlet Philipp Koutny die Auszeichnung – ein holzgeschnitztes Säuli von Oskar Studer. Die Sports Awards vom Januar 2021 fielen aus bekannten Gründen ins Wasser. «Inzwischen finden wieder Wettkämpfe statt und es gibt eine Auswahl an herausragenden Leistungen», sagt OK-Präsident Hanspeter Feller. In die Wertung kommen hauptsächlich Resultate des Jahres 2021, aber auch im Vorjahr erbrachte Leistungen können noch ausgezeichnet werden. Die Vorfreude auf die 14. Austragung der Säulämtler Sports Awards ist gross. Das Konzept ist unverändert und auch der Moderator ist der bisherige: Philippe Bandi. Er wird die von einer Fachjury nominierten Athletinnen und Athleten am Sonntag, 6. Februar 2022 (späterer Nachmittag), auf der Bühne des Kasinosaals in Affoltern präsentie-

Der oberklassige FC Pfäffikon ZH gastierte beim Zweitrunden Cupspiel beim FC KMM. Nach den zwei Niederlagen in Folge brauchte es gegen den 3. Ligisten eine Reaktion. Um 16 Uhr am schönen Samstagnachmittag war Anpfiff, der FC KMM war voller Tatendrang, die Nervosität war von Beginn weg aber klar spürbar. Es waren dann die Ämtler, die in der 11. Minute zu der ersten Chance kamen. Neuzugang L. Piliero setzt G. Ismajlaj in Szene, dieser scheiterte aber knapp. Nun war das Spiel richtig lanciert, der Oberklassige war nun auch aufgewacht und versuchte das Spieldiktat in die Hand zu nehmen. In der 20. Minute entwischte plötzlich der Pfäffiker Stürmer alleine vor dem Tor, schaffte es aber nicht, das Leder am mirakulös haltenden D. Bekcic vorbeizuschieben. Das Spiel ging hin und her mit einem kleinen Chancenplus für die Gäste, die Hintermannschaft um Captain J. Steinemann und Schlussmann D. Bekcic verteidigte sehr diszipliniert, was man in den letzten Spielen vermisste. Bis zum Pausentee passierte nichts Nennenswertes mehr. Das temporeiche Spiel ging nach der Pause in gleicher Manier weiter. In der 53. Minute die erste gute Szene des FC KMM, nach einer guten Kombination über drei Stationen war es L. Piliero, der das Leder nur knapp am Tor vorbeischoss. Zehn Minuten später – wie aus dem nichts – zog N. Ahmeti aus 25 Meter ab, der Torwart musste sich

kräftig strecken und lenkte den Ball noch übers Tor. Ein paar Minuten später waren wieder die Gäste aus Pfäffikon mit einer aufsehenerregenden Aktion an der Reihe. Alleine vor dem FC KMMTorhüter entschied sich der Stürmer für den Querpass anstelle eines Schusses – Fehlentscheidung: D. Bekcic hielt erneut stark. Beide Trainergespanne machten sich bereits Gedanken über das mögliche Penaltyschiessen. Doch kurz vor Spielschluss kombinierten sich die weiter mutig aufspielenden Ämtler durch die Reihen des FC Pfäffikon, bis A. Toski das Runde aus 20 Meter ins Eckige hämmerte: 1:0 für den FC KMM! Die Gäste wollten regieren und schmissen alles nach vorne. Damit waren sie hinten offen wie ein Scheunentor und anfällig für die schnellen Gegenstösse des FC KMM. In der Nachspielzeit wurde ein solcher Konter ausgenutzt, A. Mazza und M. Ismajlaj schwärmten aus und stürmten Richtung Tor. M. Ismajlaj entschied sich für den Schuss im vollen Lauf, Tor zum 2:0-Schlussresultat! Nun wartet in der 3. Cup-Runde der Zweitligist FC Dübendorf. Fazit: Die erwartete Reaktion zu den letzten Spielen kam, und wie! Die Ämtler waren an diesem Samstagnachmittag bärenstark. Nun heisst es, diesen Drive und diese Stärke in die Meisterschaft mitnehmen. Morgen Samstag, 18 Uhr, gastiert der FC Wettswil-Bonstetten zum ersten Derby dieser Saison. Bledar Gjoshi Aufstellung: D. Bekcic, B. Gjoshi (66’ M. Ismajlaj), J. Steinemann (c), D. D’Andrea (85’ F. Sula), M. Gjini (62’ K. Ismajlaj), A. Toski, N. Ahmeti, G. Ismajlaj, L. Piliero, A. D’Acunto (78’ B. Ismailaj), A. Mazza, n.E. A. Pogasian.

Trainer Boris Jevremovic war nach dem Remis gegen Republika alles andere als gut gelaunt. Sein Team hat zwar die Partie mehrheitlich dominiert und bis zum gegnerischen Strafraum hat dies phasenweise auch ganz schön ausgesehen, doch im Abschluss liessen die Ämtler jegliche Coolness vermissen und auch Punkte liegen. Neuzugang Milos Krstic hat zwar in dieser Saison schon einige Male getroffen, nur er alleine kann es nicht immer richten, dazu braucht es mehrere Akteure. Am Sonntag geht es gegen den Tabellenletzten Benfica Clube de Zurique um weitere drei Punkte. Für Boris Jevremovic ist die Partie absolut wegweisend, darum lässt er sich auch noch nicht in die Karten schauen, was die mögliche Startaufstellung anbelangt. «Entschieden wird erst nach dem Abschlusstraining», so die klaren Worte des Chefs. Die «Portugiesen» haben die ersten drei Spiele allesamt verloren und bei sechzehn Gegentoren lediglich einmal ins gegnerische Gehäuse getroffen – die Aufgabe für den FCA erscheint also lösbar. Mit einem Vollerfolg bleibt man weiter im ambitionierten oberen Mittelfeld, bei einer Niederlage wird es schwierig. Anspielzeit auf dem Juchhof 2 in Schlieren ist am Sonntag, 26. September, um 16 Uhr. Das Fanionteam freut sich auf die Unterstützung aus dem Säuliamt. Hopp FCA! Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende: Samstag 10 Uhr Jun. Da – Wettswil-Bonstetten, 12 Uhr Jun Ca –

René Graf

Unterstrass, 14 Uhr Juniorinnen C – Wipkingen, 16 Uhr Jun Bb – Wipkingen, Sonntag 13 Uhr Frauen 1 –

Fotos und Resultate unter www.rrc-amt.ch.

Grosser Jubel beim FC KMM nach dem 2:0 durch M. Ismajlaj. (Bild zvg.)

Eschenbach, 15 Uhr Junioren A+ - Engstringen.


Extra

Freitag, 24. September 2021

«Hier will ich leben»

HERKÖMMLICHES

Gans

Menschen im Säuliamt: Heike Schmeling ist Übersetzerin und Dolmetscherin Sie ist im Norden von Deutschland aufgewachsen, studierte Sprachen und arbeitete für internationale Firmen. Heute lebt Heike Schmeling mit ihrem Partner in Aeugst und fühlt sich hier sehr wohl. Mit Heike ScHMeling SpracH Marianne VoSS «Wir kannten den Türlersee und die Gegend hier gefiel uns schon immer», erzählt Heike Schmeling. Als sie und ihr Partner vor acht Jahren auf Wohnungssuche waren und nach Aeugst kamen, war für sie klar: «Hier will ich leben. Das ist für mich Schweiz!» Sie habe sich in dem Dorf sofort zu Hause gefühlt. Auch die Wohnung sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Das ist alles nicht ganz selbstverständlich, denn Heike Schmeling kommt ursprünglich aus Norddeutschland und hat, bevor sie in die Schweiz zog, viele Jahre in München gelebt und gearbeitet. Mit ihrem Partner Rony pflegte sie eine Fernbeziehung. «Wir hatten uns an internationalen Veranstaltungen kennengelernt. Doch für ihn war klar, dass ich nie von München weg in die Schweiz ziehen würde.» Es kam aber anders. «Ich hatte ein Mandat beendet und es gelang mir auf keine Weise, etwas Neues zu finden. Das war für mich ungewöhnlich.» Rony habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass in seiner Firma eine sprachgewandte Person gesucht werde. «Ich bewarb mich und erhielt den Job. Ich war völlig überrascht.» Somit begannen für sie parallel zwei Probezeiten – eine in der Firma und eine in der Wohnung des Partners. «In der Firma habe ich mich bewährt und die gemeinsame Probezeit beim Zusammenwohnen haben wir auch bestanden. Doch damit war es Zeit für eine grössere Wohnung.»

Starke Mutter Aufgewachsen ist Heike Schmeling in einem Forsthaus im Wiehengebirge. «Mein Vater war Förster und verunglückte tödlich, als ich vier Jahre alt war. Er ging zur Arbeit und kehrt nicht mehr zurück.» Diese Erfahrung habe ihre Biografie stark geprägt. «Ich war zwar noch sehr klein, dennoch lernte ich in diesem Moment, dass der Tod jederzeit passieren kann.» Der Wegzug aus dem Forsthaus, das inmitten einer Wald- und Wiesenidylle lag, war für sie, ihre Schwester und ihren Bruder zusätzlich schmerzhaft. Ihre Mutter meisterte das

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Gleich wie die römische Tempelgöttin Juno Moneta verdankt auch der Heilige Martin einen Teil seines legendären Rufs den Gänsen. Zur Erinnerung: Martin von Tours ist derjenige, der als römischer Offizier sein Schwert zückte, nicht um zu töten, sondern um seinen Mantel mit einem frierenden Bettler zu teilen. Und weil ihm das Kriegshandwerk missfiel, bat er um Entlassung aus der Armee, mit der Begründung, er wolle nicht mehr Soldat des Kaisers, sondern ein Soldat Christi sein, was ihm aber erst nach Ableistung der 25-jährigen Dienstzeit im Alter von 40 Jahren gewährt wurde. Danach weilte er eine Zeit lang als Einsiedler in der Nähe seines geistlichen Lehrmeisters Hilarius von Poitiers, von dem er sich taufen liess. Im Jahr 360 gründete er bei Ligué in der Nähe von Poitiers eine Einsiedelei, die sich zum ersten Kloster des Abendlandes entwickelte. Etwas später errichtete er in derselben Gegend auch das Kloster Marmoutier.

Bescheidenheit und Angst vor der grossen Verantwortung

Heike Schmeling sitzt gerne auf dem Balkon. «Bei schönem Wetter haben wir von hier eine wunderbare Aussicht in die Berge.» (Bild Marianne Voss) Leben mit den drei Kindern aber sehr gut und ermöglichte ihnen dennoch eine schöne Kindheit. «Meine Mutter war für mich als glückliche, starke Frau ohne Partner ein wichtiges Vorbild.» Heike Schmeling besuchte das Neusprachliche Gymnasium. «Ich wollte Sprachen lernen und die Welt bereisen.» Nach dem Abitur absolvierte sie in Heidelberg das Dolmetscherinstitut, das sie mit dem Übersetzer-Diplom in Englisch, Französisch und Italienisch abschloss. Mit ihrem Beruf, der sie in verschiedene Städte Deutschlands führte, war sie immer glücklich. «Ich war meistens freiberuflich unterwegs und arbeitete ausschliesslich für internationale Firmen, sei es als Fremdsprachenkorrespondentin, als Dolmetscherin, Übersetzerin und auch mal als Chefassistentin.» 2009 bildete sie sich in München noch als Personal- und Business Coach aus. «Ich machte das, weil für mich die Arbeit mit Menschen und die zwischenmenschliche Kommunikation immer ein wichtiges Thema waren.» Im Anschluss gründete sie mit einer Kollegin den Verein «Potenzial(s)pass e.V.» und bot für Teenager während unbetreuter Pausenzeiten und an Nachmittagen

Sport und Spiel an. «Wir haben uns darauf fokussiert, den Jugendlichen soziale Kompetenzen zu vermitteln wie gewaltfreie Konfliktlösungen, Hilfsbereitschaft oder Teamwork.» Die Themen Friedenserziehung und vorurteilsfreie, gewaltfreie Kommunikation seien ihr äusserst wichtig. Sie begleitete auch Workshops in einem Gefängnis, wo sie sich auf die Module des Friedensbildungsprogramms (Peace Education Programme, PEP) abstellte.

Auf dem Pferd über die Anden Jetzt ist Heike Schmeling pensioniert. «Das ist herrlich!», schwärmt sie. Sie sei schon noch ab und zu für einzelne Übersetzungsprojekte engagiert. Zudem arbeite sie noch heute ehrenamtlich für und mit PEP. Aber sie habe viel Zeit. «Ich gehe gerne im Türlersee schwimmen, fast jeden Tag. Und wir geniessen zusammen das Wandern und Reisen.» Unternehmungen ins Ausland seien in letzter Zeit natürlich etwas schwierig gewesen. «Dafür haben wir viele schöne Wanderungen in der Schweiz gemacht.» Heike Schmeling berichtet auch von ihrem Hobby, dem Reiten. «Ich bin eine

passionierte Reiterin, hatte aber nie ein eigenes Pferd. Ich fahre manchmal zu einer Kollegin, die drei Pferde besitzt, um das Ausreiten zu geniessen. «Vor vier Jahren habe ich eine meiner spannendsten Reisen unternommen und auf dem Pferderücken die Anden überquert.» Ihre nächsten Pläne? Die Kontakte zu ihrer Familie und ihrem Freundeskreis in Deutschland seien durch Corona dieses und letztes Jahr zu kurz gekommen. Sie wolle aber gar nicht klagen. «Wir hatten hier in der Schweiz einen Luxus-Lockdown verglichen mit anderen Ländern. Sobald das unbeschwert wieder möglich ist, unternehme ich eine Deutschlandtour. Und in ein paar Jahren werde ich vielleicht Schweizerin.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Martin beeindruckte seine Zeitgenossen mit seiner beschaulichen und zugleich sozialen Lebenseinstellung, sodass ihn die Bevölkerung von Tours zum Bischof haben wollte. In seiner Bescheidenheit und aus Angst vor der grossen Verantwortung versuchte er, der Wahl zu entgehen, indem er sich in einem Gänsestall versteckte. Die Gänse aber sollen so laut und aufgeregt geschnattert haben, dass er entdeckt wurde und keine andere Wahl hatte, als die Wahl anzunehmen. Obwohl sich die Gänse ganz im Sinne der Volksmeinung äusserten, wurde ihr Einsatz nicht honoriert. Im Gegenteil: Aufgrund der Legende entwickelte sich der traditionelle Brauch der Martinigans, die jeweils am 11. November, dem Todes- und Gedenktag des Heiligen, «als Strafe für den Verrat» verspeist wird. Das ist unfair. Aber damit nicht genug. Die lauthalsen Halslaute, welche die Gänse fast ununterbrochen von sich geben, haben ihrem Ruf enorm geschadet. Davon zeugt unter anderem das abschätzige und sexistische Schimpfwort «dumme Gans», das man nicht verwenden sollte, auch nicht mit «Gänsefüsschen» versehen. Dies umso mehr als Gänsekiele während 1500 Jahren als Schreibfedern massgeblich zur Schriftkultur des Abendlandes beigetragen haben. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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15° 22°

15° 22°

min °C max °C

LEBENSWEISHEIT «Der Geist wird reich durch das, was er empfängt, das Herz durch das, was es gibt.» (Victor Hugo)

Vor einem Rotlicht in Ottenbach gesehen. (Bild Martin Mullis) Was will die Aargauer Autofahrerin den (Zürcher?) Verkehrsteilnehmern mitteilen? Einige Interpretationsversuche: • Schämt euch, ihr habt alle Vorurteile.

• Ich fahre sehr gut Auto, trotz AGSchild. • Trotz Frau am Steuer ist keine Panik angebracht.

• Frauen aus Winterthur sind besser als ihr Ruf. • Ungeachtet der Volvo-Reklame am Nummernschild fahre ich BMW. (mm)


SPANIEN-EVENT

Geniessen Sie Spanien von seiner schönsten Seite

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MTVA Männerturnverein Affoltern a.A.

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Samstag, 9. Oktober ab 19 Uhr Musikalische Unterhaltung Lucky Boys und Gastauftritt von Rolf Hauser Samstag, 2. Oktober 2021 ab 17.00 Uhr im Kasino Affoltern a. A. Eintritt nur mit Covid Zertifikat

online auf www.kreuz-schoren.ch oder Tel.: 056 668 12 84 Das BAG-Schutzkonzept wird eingehalten

Chilbi Mättmi

25. und 26. September 2021 im Erspach

Typisch Rüssbrugg Zutritt mit Covid-Zertifikat und ID

Awarness Art-Natur 24. September – 10. Oktober 2021

Claudia Ruiz Korallenbilder und Art Déco Vernissage Freitag, 24. September 19 – 21 Uhr

Ausserordentliche Lage Katastrophenkabarett mit Simon Chen Was, wenn man auch die Klimakrise so wie die COVIDKrise bekämpfen würde? Im neuen Programm von Simon Chen wird nach vorne geschaut. Denn es ist ohnehin nichts mehr, wie es vorher war. Aber nach der Krise ist vor der Krise. Wenn die Temperaturen steigen, aber die Bereitschaft zum Umdenken nicht, wenn Politiker heisse Luft ausstossen, ohne sie zu kompensieren, dann gibt es nur noch eins: klare Führung statt Demokratie, Pressekonferenz statt Parlament. Werden der Bundesrat und sein CO₂-Delegierter es schaffen, den Klimakollaps aufzuhalten? Sind Menschen überhaupt imstande, menschengemachte Probleme zu lösen? In diesem Stück – hochaktuell, schon Jahre im Voraus! – geht es um nicht weniger als die Rettung der Welt. Entscheiden Sie selbst, welche von Chens Rollen dabei die beste Figur macht. Massgebend ist, was hinten rauskommt. Freitag, 1. Oktober 2021, 20.15 Uhr Im Chilehuus Hedingen, Oberdorfstrasse 1 Sitzplatzreservierung unter: www.gemeindevereinhedingen.ch. Am Ende der Veranstaltung wird eine Kollekte erhoben. Es gilt die Zertifikatspflicht. Türöffnung 19.45 Uhr.

Wir freuen uns, Ihnen unser neues Werkstattgebäude zu präsentieren

25. + 26. September 2021, 10.00 – 17.00 Uhr

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Im neuen Shop führen wir Stihl Gartengeräte vom Hobby- bis zum Profigerät

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Galerie Märtplatz Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern am Albis

Öffnungszeiten: Freitag 17 – 20 Uhr mit Ausnahme Vernissage Samstag 9 – 12 Uhr Sonntag 11 – 14 Uhr

Eintritt ins Pflegezentrum Herausforderung und Chance

Ein Informationsabend für interessierte Seniorinnen und Senioren, Angehörige und Bezugspersonen

am Dienstag, 5. Oktober 2021, 18.00 bis ca. 20.00 Uhr Pflegezentrum Sonnenberg (PZS), Schulungsraum Rigi Melchior-Hirzelweg 40, Affoltern am Albis

Eröffnungsausstellung

Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr Chilbibetrieb Sonntag um 11.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst

Was bedeutet der Eintritt ins Pflegezentrum für die zukünftigen Bewohnenden, ihre Angehörigen und Bezugspersonen? Welches sind die Angebote des Pflegezentrums Sonnenberg? Nach welchen medizinischen und pflegerischen Grundsätzen arbeiten das Pflegepersonal und das Ärzteteam? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für den Aufenthalt und die Angebote im Pflegezentrum? Ist ein Eintritt bei der aktuellen Covid-19-Situation überhaupt möglich? Zu diesen und weiteren Themen rund um den Eintritt ins Pflegezentrum geben Fachleute Kurzinputs und beantworten die Fragen der Teilnehmenden. Herausforderungen und Ängste werden ebenso beleuchtet wie die Chancen eines Heimeintritts. Beim anschliessenden Apéro können individuelle Gespräche weitergeführt werden. Es sprechen: x Franziska Marty, Geschäftsführerin, PZS x Dr. med. Bruno Köhler, Hausarzt Mettmenstetten x Marianne Egli, Geriatrische Tagespflege, PZS x Dr. Volker Bünz, Heimarzt, PZS x Ina Otzen, Pflegeexpertin, PZS x Silja Doppmann, Leiterin Aktivierungstherapie, PZS x Udo Allgaier, Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen Bezirk Affoltern Für den Anlass gilt Zertifikatspflicht. Möglichkeit vor Ort für Antigen-Schnelltests. Pflegezentrum Sonnenberg Melchior Hirzel-Weg 42 | Postfach | 8910 Affoltern am Albis | Telefon 044 714 27 25 info@pflegezentrum-sonnenberg.ch | www.pflegezentrum-sonnenberg.ch