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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 074 I 172. Jahrgang I Freitag, 21. September 2018

Töfffahrer verletzt

Künstler belohnt

Nach einem Verkehrsunfall am Montagabend in Obfelden sucht die Polizei Zeugen. > Seite 3

Taiyo Onorato und Nico Krebs, Ottenbach, erhalten 24 000 Franken. > Seite 5

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Berufsmeisterin Rahel Weber aus Obfelden holt an den «Swiss-Skills» die Goldmedaille. > Seite 7

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Thema Vögel Ornithologin Carolyn Nabholz referierte am «Frauezmorge» in Wettswil. > Seite 9

Melioration Huser Allmend: Das Projekt kommt in Bewegung Der Kanton hat die nächsten Schritte für die Umsetzung beschlossen Das Landwirtschaftsland in der Huser Allmend mit einer Bodenverbesserung sichern – das will die Flurgenossenschaft Hausen seit bald zehn Jahren. Nun kommt Bewegung ins Meliorationsprojekt. ................................................... von marianne voss

Gedanken zur Seele Der Ökumenische Gottesdienst am Weiher in Hedingen als Gemeinschaftserlebnis. > Seite 11

Selbstfinanzierung verbessern Die Stadt Affoltern rechnet für 2019 mit einem Ertragsüberschuss von 4 737 700 Franken. Dieses Plus scheint nur auf den ersten Blick komfortabel, auf den zweiten ist es nötig: Mit einer Selbstfinanzierung von 10,24 Mio. Franken können die geplanten Investitionen von 11,32 Mio. Franken nicht gedeckt werden. Die Verschuldung wird im 2019 also noch zunehmen. Investiert wird insbesondere in die Sanierung des Schulhauses Butzen, aber auch ins Projekt Ersatzneubau Haus zum Seewadel sowie in diverse Strassenbauarbeiten. ................................................... > Verhandlungsbericht auf Seite 7 anzeigen

Früher befand sich zwischen Hausen und Rifferswil eine ausgedehnte Moorlandschaft. Ende des Ersten Weltkrieges wurde das Moor trockengelegt. Man baute für die Gasproduktion Torf ab – eine bis acht Meter tiefe Schicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte eine systematische Melioration mit einem Drainagensystem. Das rund 30 Hektaren grosse Gebiet, die sogenannte Huser Allmend, wurde seither landwirtschaftlich genutzt. Das Gebiet hat sich im Verlaufe der Jahre abgesenkt. Um das Landwirtschaftsland zu sichern, hat die Flurgenossenschaft Hausen vor bald zehn Jahren eine Idee für eine Melioration erarbeitet: Gemäss diesem werden die obersten, fruchtbaren Bodenschichten (Humus) entfernt und zwischengelagert. Mit unverschmutztem Aushubmaterial, sogenanntem C-Boden, wird das Terrain angehoben – dies unter Be-

rücksichtigung und Erstellung einer fachgerechten Entwässerung. Darauf kommt der wertvolle B-Boden – auch Unterboden genannt –, der bei vielen Bauvorhaben in der Region anfällt,

und zuletzt wird mit dem Humus wieder alles abgedeckt. Jahrelang lag das Projekt nun in Zürich auf Schreibtischen. Jetzt endlich, nach langem Warten, Bangen

Rasch integrieren in Hedingen

Schäden grösser als vermutet

Die Trends für Herbst und Winter

Geflüchtete rasch ins Dorfleben integrieren – darum kümmert sich in Hedingen eine Integrationsgruppe. «Das Engagement, das diese Gruppe zeigt, ist beispielhaft», so Gemeinderätin Christine Erni beeindruckt. Zum Angebot gehören Hausaufgabenhilfe, ein Kulturtreff und sogar ein Gemüsegarten, wo vermittelt wird, welche Gemüse- und Früchtesorten sich hier für den Anbau eignen. ................................................... > Bericht auf Seite 9

In der Kappeler Klosterkirche sind die Fenster auf der Südseite in schlechtem Zustand. So schlecht, dass bei einigen bereits Notsicherungen angebracht werden mussten. Bereits vor dem Entscheid über das weitere Vorgehen zeichnet sich ab, dass die längerfristig geplante Instandsetzung sofort an die Hand genommen werden muss – und dass sie umfangreicher ausfällt. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Sie sind erleichtert über das Vorangehen des Projektes. Von links: Peter Schmid, Roberto Molin (Geschäftsführer Peter Schmid Baudienstleistungen AG) und Kari Burkard (Präsident Flurgenossenschaft Hausen). Im Hintergrund die Zwischenlagerung in der Huser Allmend. (Bild Marianne Voss) und Ringen hat der Kanton die nächsten Schritte für die Umsetzung beschlossen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Musik in der Turnkunst Lehrlingswerkstatt in Obfelden Nächstes Wochenende wird die Lehrlingswerkstatt der Ernst Schweizer AG wieder zum Konzertsaal umfunktioniert. Zum dritten Mal findet die Reihe «Musik verrückt, Konzerte an ungewöhnlichen Orten» statt. Am Freitag werden die Künstler der Kalaidos Musikhochschule für Stimmung sorgen. Doch auch am Samstag und Sonntag lohnt sich ein Besuch. ................................................... > Bericht auf Seite 23

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Der Säuli-Cup findet dieses Wochenende zum zwölften Mal statt. Der Turnanlass lockt auch heuer ein hochkarätiges Teilnehmerfeld an: So ist mit Simon Stalder (STV Rickenbach) der letztjährige Sieger dabei, und auch Stefan Meier (TV Obfelden), der Zweitplatzierte von 2017, wird wieder um den Titel kämpfen. Ein spannender Wettkampf dürfte garantiert sein. ................................................... > Bericht auf Seite 27

Laufsteg-tauglich in die Herbst- und Wintersaison. (Bild Susanne Crimi) Von Kinder-, Damen- und Herrenmode, Festmode, Schmuck-Kreationen, über Haarstyling, Schönheit und Lifestyle lässt sich im Extrabund Mode

alles entdecken, was in und rund ums Säuliamt angeboten wird. ................................................... > Modebund ab Seite 31


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Armend Sefedini, geb. 27. Oktober 1989, Staatsangehörigkeit: Serbien, Zürichstrasse 100, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 7. September 2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 11. September 2018 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass des Walter Rudolf Weber, geb. 17. Mai 1951, von Uster ZH, in Hausen am Albis ZH, gestorben am 12. März 2015, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 22. August 2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 11. September 2018 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Wahlen Reformierte Synode Einladung zur Kandidatenvorstellung Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20.00 Uhr Kirchgemeindehaus Affoltern, Zürichstrasse 94 Moderation: Hans Gebhard Mit separater Publikation wird demnächst zu den Erneuerungswahlen der Mitglieder der Synode der evangelisch-reformierten Landeskirche für die Amtsdauer 2019 – 2023 aufgerufen. Im Rahmen der Kandidatenvorstellung besteht Gelegenheit, die Interessentinnen und Interessenten für ein Synodeamt aus dem Wahlkreis Bezirk Affoltern kennenzulernen. Bezirkskirchenpflege Affoltern

Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat für die Amtsdauer 2018/22 folgende Wahlbüro-Mitglieder gewählt: – – – – – – – – – – – – –

Monika Antenen Fabienne Dubs Verena Dubs Silja Guggisberg Heinz Knuser Felix Näf Charles Schaller Esther Scherer Andrea Schneeberger Thomas Steiner Käthi Streich Elsbeth Walder Markus Wünn

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Aeugst am Albis, 19. September 2018 Gemeinderat Aeugst am Albis

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten umfassend die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil a. A.

Erneuerungswahl für ein Mitglied der Synode der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich für die Amtsdauer 2019-2023 Wahlanordnung für Sonntag, 10. Februar 2019; 1. Aufforderung zum Einreichen von Wahlvorschlägen, Ansetzung einer 40-tägigen Frist Der Gemeinderat Bonstetten wurde von der römisch-katholischen Kirchenpflege Bonstetten mit der Wahlleitung (Kreiswahlvorsteherschaft) beauftragt. Die wahlleitende Behörde ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl 2019-2023 für den 10. Februar 2019 an. Ein möglicher 2. Wahlgang ist für den 19. Mai 2019 vorgesehen. Auf die römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten entfällt ein Mandat. Die Wahl wird nach den Vorschriften der Kirchenordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR) und der dazugehörigen Verordnung durchgeführt. Die Wahl findet nach dem Majorzverfahren statt. In Anwendung von §§ 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind die Wahlvorschläge bis spätestens am 31. Oktober 2018 an die Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Präsidiales, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, einzureichen. Als Mitglied der Synode der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon oder Wettswil hat und der römisch-katholischen Kirche angehört. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf insbesondere, ob sie in einem kirchlichen Anstellungsverhältnis steht, Adresse und Heimatort bzw. Heimatland auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Hinzugefügt werden können der Rufname und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person der Synode schon bisher angehört hat. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und/oder Wettswil a.A. unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind, wird der Kandidat oder die Kandidatin vom Gemeinderat für gewählt erklärt. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl am Sonntag, 10. Februar 2019, mit gedruckten Wahlvorschlägen stattfinden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Präsidiales, Am Rainli 2, Postfach, 8906 Bonstetten oder über die Gemeindewebsite www.bonstetten.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 21. September 2018 Gemeinderat Bonstetten


Bezirk Affoltern

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Während in Mettmenstetten Einbrecher ein paar hundert Franken Bargeld erbeuteten, verursachten Vandalen in Affoltern und Mettmenstetten Schäden von etwa 9000 Franken. In Mettmenstetten waren auch vermummte «Schützen» aktiv.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Bei Schulhäusern gewütet

Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Vandalen kamen in der Nacht vom 15. auf den 16. September und wüteten auf dem Areal der Sekundarschule in

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

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Einbrecher, Vandalen und Töfffahrer in Obfelden vermummte «Schützen» schwer verletzt

Am Mittwochmorgen zwischen 1.30 und 6.30 Uhr sind Einbrecher in Mettmenstetten in ein Restaurant eingedrungen und haben mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet. Sie verschafften sich via ein Fenster Zutritt und hinterliessen Sachschaden in der Höhe von rund 2000 Franken. Höchstwahrscheinlich waren es die gleichen Täter, die in unmittelbarer Nähe des Restaurants in ein Gewerbehaus eindringen wollten. Es gelang ihnen nicht, die Türe aufzubrechen, sie verursachten laut Kantonspolizei dort aber einen Schaden von zirka 1500 Franken. Vom 17. auf den 18. September knackten Unbekannte an einer Tankstelle in Affoltern einen StaubsaugerAutomaten. Sie leerten dessen Kässeli, verursachten dabei Schaden von etwa 400 Franken und machten sich mit wenig Bargeld aus dem Staub. In Hedingen zogen Einbrecher am 18. September ohne Beute ab, nachdem sie nach Aufbrechen eines Blumenwagens am Kreisel eine leere Kasse öffneten. Der Sachschaden ist gering.

Gesamtauflage: 25 470

Freitag, 21. September 2018

Mettmenstetten: Sie knickten unter anderem Baumstämme, zündeten eine Tischplatte an, rissen Verbundsteine heraus, zerschlugen Fenster. Die Kapo beziffert den Schaden auf etwa 5500 Franken. Beim Schulhaus Stigeli in Affoltern sorgten Graffiti-«Künstler» für Ärger. Sie überzogen Trottoire, Plätze, Mauern und einen Grüngutcontainer mit Farbe und zerstörten einen Basketballkorb. Sachschaden: rund 2500 Franken. In einem Waldstück oberhalb des Mettmenstetter Schützenhauses ballerten Vermummte mit Paintball- und Softairwaffen herum, wie von der Kommunalpolizei Affoltern festgestellt wurde. Abklärungen sind hier noch im Gang.

Verkehrsunfall: Zeugen gesucht

Ruhestörung Erneut fanden auch Lärmimmissionen Eingang in die Rapportbücher der Polizei. «Randale auf dem Fussballplatz» wurde in Affoltern am Samstag kurz vor 3 Uhr in der Früh gemeldet. Die Kapo stiess auf junge Leute, die dann weiter keine Probleme bereiteten. Zu Reklamationen aus der Bevölkerung kam es auch in Hedingen, wo am Samstag um 22.30 Uhr laute Musik auf dem Sportplatz störte. Eine Bewilligung war vorhanden, die Verursacher wurden aber gleichwohl ermahnt. Ebenfalls am Samstag, kurz vor 23 Uhr, kontrollierte die Polizei einen PW-Lenker, der im Bereich des Schulhauses Güpf nicht nur zu schnell fuhr, sondern auch ein Fahrverbot missachtete. Er kassierte eine Busse. (-ter.)

Die Unfallstelle beim ehemaligen «Hirschen» in Obfelden. (Bild Kapo ZH)

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad hat am Montagabend, 17. September, in Obfelden der Zweiradlenker schwere Verletzungen erlitten. Kurz vor 19 Uhr fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Muristrasse und beabsichtigte nach links Richtung Affoltern am Albis abzubiegen. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem von links nahenden Motorrad. Beim heftigen Zusammenstoss zog sich der 47-jährige Motorradlenker schwere

Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Die Strasse musste wegen des Unfalls für rund drei Stunden gesperrt werden; eine Umleitung wurde durch die Verkehrsgruppen der Feuerwehren Obfelden und Stützpunkt Affoltern am Albis signalisiert.

Zeugen gesucht Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kapo, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen.

wir gratulieren anzeige

Keine Durchfahrt zwischen Schonau und Unterrifferswil Zum Abschluss der Bauarbeiten an der Albisstrasse zwischen Schonau und Unterrifferswil steht von Montag, 24., bis und mit Samstag, 29. September, eine Vollsperrung an. Die Arbeiten an der Albisstrasse zwischen Rifferswil und Schonau kommen gut voran, wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen der Schonau und der Jonentalstrasse in Unterrifferswil für den Verkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung dauert von Montag, 24., bis und mit Samstag, 29. September. Während der Vorarbeiten sind die Zufahrten zu den Liegenschaften bis und mit 25. September gewährleistet. Danach ist der Strassenabschnitt für jeglichen Verkehr gesperrt. Der Belagseinbau ist wetterabhängig. Bei ungünstigen Wetterbedingungen wird der Belagseinbau um zwei Wochen verschoben. (pd.)

in kürze Umfrage zur fünften Ferienwoche Kantonsangestellte sollen mindestens fünf Wochen Ferien haben. Dies ist im Grundsatz breit akzeptiert, nicht aber der Vorschlag des Regierungsrats zur kostenneutralen Einführung. Nun soll eine kantonsinterne Umfrage die nötigen Entscheidungsgrundlagen liefern.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Montag, 24. September, wird Herbert Paulus Gübeli in Affoltern 80 Jahre jung. Wir wünschen ihm weiterhin so viel Lebensfreude und natürlich auch interessierte Dorfmuseumsbesucher wie bis anhin. Ein «Hoch soll er leben!» von uns und seinen Freunden gehört auch dazu!

Zur goldenen Hochzeit Gestern Donnerstag, 20. September, konnten Marianne und Heinrich Trachsler in Wettswil ihr 50-JahreHochzeitsjubiläum feiern. Sie freuen sich noch immer, miteinander tolle Feste feiern zu können und schätzen die Anwesenheit des anderen sehr. Wir gratulieren dem Jubelpaar von Herzen und sagen: «Weiter so!» anzeige


TO D E S A N Z E I G E Am Sonntag, den 16. September 2018, ist unser ältester Bewohner

Donato Hunziker 18. August 1936 – 16. September 2018

im Götschihof, in seiner gewohnten Umgebung für immer und zufrieden eingeschlafen. Er war eine kreative, temperamentvolle Persönlichkeit mit einem starken Willen. Wir erinnern uns gerne an seine spannenden Geschichten und Erlebnisse über Lipari/ Italien, welche er uns mit viel Enthusiasmus erzählte. Wir werden ihn sehr vermissen. Stiftung Solvita Götschihof Bewohnerinnen und Bewohner Personal Seine Urne wird nach Lipari überführt und dort ins Familiengrab beigesetzt.

Wenn ein so lieber Mensch stirbt, ist er nicht wirklich tot, sondern lebt in unseren Herzen weiter.

Traurig, aber mit vielen schönen und bleibenden Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem geliebten Grossvater, Urgrossvater, Schwager und Freund

Rudolf Walker-Hager 21. März 1928 – 15. September 2018

Einmündungsbereich Ottenloo-/Friedhofstrasse, Verengung Öffentliche Planauflage Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Einmündungsbereich Ottenloo-/Friedhofstrasse, Verengung (Ausführung im Rahmen Sanierung Ottenloostrasse) Die Projektunterlagen liegen vom 21. September bis 22. Oktober 2018 auf und können zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, eingesehen werden. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderungen oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Mettmenstetten, 21. September 2018 Gemeinderat Mettmenstetten

Er ist nach einem reicherfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Mit seiner humorvollen und liebenswürdigen Art wird er für immer in unseren Herzen bleiben.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Erneuerungswahl der Mitglieder der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich für die Amtsdauer 2019 – 2023 Mit Beschluss vom 14. Mai 2018 hat der Synodalrat der röm.-kath. Körperschaft des Kantons Zürich die Erneuerungswahlen der Mitglieder der Synode für die Amtsdauer 2019 – 2023 für den 10. Februar 2019 angeordnet. Auf die röm.-kath. Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten entfällt ein Mandat. Die Wahl wird nach Art. 21 und Art. 22 der Kirchenordnung (KO) i.V.m. §§ 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) durchgeführt. Wahlvorschläge sind bis spätestens am 31. Oktober 2018 bei der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis einzureichen. Wählbar sind Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechtes oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung B, C und Ci sind. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort/Heimatland auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Anzugeben ist zudem, ob ein kirchliches Anstellungsverhältnis besteht. Zusätzlich kann der Rufname und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person der Synode schon bisher angehört hat, aufgeführt werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden. Der Gemeinderat Hausen am Albis erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Andernfalls wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis erhältlich oder können unter www.hausen.ch heruntergeladen werden. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Rekurskommission der röm.-kath. Körperschaft, Hirschengraben 72, 8001 Zürich, erhoben werden (§ 47 lit. d KO). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 21. September 2018 Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Wir vermissen Dich: Patrick und Sandra Hefti mit Nelio und Amaya Daryl Hefti mit Magdalena Zbiec Gerda Rauscher und Familie Urnenbeisetzung am Donnerstag, 27. September 2018, um 15.30 Uhr auf dem Friedhof in Bonstetten mit anschliessender Abdankung ab 16.00 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten. Anstelle von Blumenspenden gedenke man auf Wunsch der Hinterbliebenen der Tanne, Schweizerische Stiftung für Taubblinde, 8135 Langnau am Albis, Postkonto 80-9944-5 Tanne, im Andenken an Rudolf Walker. Traueradresse: Patrick Hefti, Dorfstrasse 39, 8906 Bonstetten

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

ABSCHIED UND DANK

Angela Bertini-Tonelli 5. April 1927 – 18. August 2018

Nach kurzer Krankheit durfte unsere Mutter, Schwiegermutter, Nonna, Schwester, Schwägerin und Tante von uns gehen. Einen besonderen Dank an Herrn Dr. P. Luchsinger für die langjährige Betreuung und an das Bezirksspital Affoltern am Albis für die liebevolle Pflege. In Liebe und Dankbarkeit Elena Bertini Vittoria, Bertrand, Clivia und Nicolas Maillard-Bertini Verwandte und Freunde Die Beisetzung fand in Italien statt. Ein Gedenkgottesdienst findet am 13. Oktober um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt.

Vorübergehende Verkehrsanordnung Im Zeitraum Ende September bis Frühjahr 2019 erfolgt die abschnittsweise Sanierung der Ottenloostrasse, Teilstück Rossauer- bis Wissenbacherstrasse (Ersatz Werkleitungen/Randabschlüsse/Strassenbelag, etc.). Aufgrund der Strassenbreite/Bautätigkeit, ist die Fahrbahn zu schmal, dass neben dem Verkehr auch noch gearbeitet werden kann. Es sind deshalb Totalsperrungen einzelner kurzer Abschnitte und Umleitungen für den Werk- und Entwässerungsleitungsbau vorgesehen. Bei Ersatz der Randabschlüsse ist eine einstreifige Verkehrsführung neben der Baustelle im Einbahnverkehr möglich. Für die flächigen Belagsarbeiten sind Totalsperrungen längerer Abschnitte nötig. Die Fussgänger können neben der Baustelle vorbei geführt werden. Die Massnahmen werden signalisiert. Wir bitten die Anwohnerschaft/Bevölkerung um Beachtung der Anordnungen und bedanken uns für das den Bauarbeiten/den entstehenden Behinderungen entgegengebrachte Verständnis. Mettmenstetten, 21. September 2018 Gemeinderat Mettmenstetten

Stellenanzeiger Gemeinde Wettswil am Albis

Die Gemeinde Wettswil a.A. sucht für die Bauabteilung per 1. April 2019 oder nach Vereinbarung eine/-n

Hoch- und Tiefbausekretär/-in (80 – 100 %) Das komplette Inserat finden Sie unter www.wettswil.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung

Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. September 2018

Meliorationsprojekt in Hausen kommt endlich voran Start des Projektes voraussichtlich im Frühling 2019 Das Bodenverbesserungsprojekt in der Huser Allmend hat eine lange und teilweise auch leidvolle Geschichte. Seit 2014 liegt es beim Amt für Landschaft und Natur. Seit 2016 wird in Hausen bereits wertvolles Bodenmaterial gelagert. Jetzt hat der Kanton positive Signale für die Konkretisierung gegeben. ................................................... von marianne voss Das rund 30 Hektaren grosse Gebiet zwischen Hausen und Rifferswil, die Huser Allmend, war früher eine Moorlandschaft. Nach dem Zeiten Weltkrieg wurde sie zur Gewinnung von Kulturland trockengelegt. Durch die Drainagen, die den Boden auch mit Sauerstoff versetzen, hat sich die verbleibende Torfschicht zersetzt. Der Boden in der Huser Allmend ist im Verlaufe der Jahrzehnte um bis zu zwei Meter abgesackt. Die Kontrollschächte der Drainagen ragen heute wie kleine Türme aus den Wiesen. Hinzu kommt, dass die alten Drainagenleitungen aus Ton mehrheitlich zerbröckelt sind und das Wasser nicht mehr abführen. Das wertvolle und für die Landwirte existentiell wichtige Kulturland beginnt wieder zu versumpfen. Die Flurgenossenschaft Hausen hat bereits vor bald zehn Jahren ein Bodenverbesserungsprojekt erarbeitet. «Unser erster Vorstoss war 2011», erklärt Kari Burkard, Präsident der Flurgenossenschaft Hausen. 2013 fand die Martini-Pressekonferenz des Zürcher Bauernverbands ZBV aus aktuellem Anlass in der Huser Allmend statt. In der Medienmitteilung vom damals ist zu lesen: «Um die Huser Allmend auch künftig für die Nahrungsmittelproduktion nutzbar zu machen, bedarf sie einer entsprechenden Aufwertung.»

Der Boden in der Huser Allmend ist um bis zu zwei Meter abgesackt. Die Kontrollschächte der Drainagen ragen wie kleine Türme aus den Wiesen. (Bild Marianne Voss) Zwischenlagerung begonnen Wegweisend ist ein von Regierung und Verwaltung getragener Entscheid, dass die Huser Allmend weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden soll. «Und seit 2014 liegt das Projekt auf Schreibtischen, wo sich das ALN (Amt für Landschaft und Natur) damit beschäftigt», so Kari Burkard. Vor zwei Jahren klangen die Signale vonseiten Kanton optimistisch. Er gebe dem Projekt gute Chancen, da er schlicht und einfach keine andere Möglichkeit sehe, wie die Huser Allmend sonst weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden könnte. So die Aussage vom damaligen Abteilungsleiter und jetzigen Amtschef Marco Pezzatti im «Anzeiger». Das ALN habe grosses Interesse am Gelingen des Projektes. Seither geriet das Projekt aber ins Stocken. Inzwischen hat Peter Schmid (Baudienstleistungen AG) auf einer Fläche

von rund zwei Hektaren etwa 45 000 Kubikmeter hochwertiges Bodenmaterial aus der nahen Umgebung gesammelt und auf der Huser Allmend zwischengelagert. Bei diesem B-Boden handle es sich um eine sehr kostbare und nicht erneuerbare Ressource, die nicht auf Deponien entsorgt werden dürfe, erklärt er. Eine vom Kanton bewilligte vorsorgliche Zwischenlagerung machte dieses Vorgehen möglich, um das für das Projekt benötigte und sehr rare Bodenmaterial «retten» zu können.

Neuland betreten Seit Herbst 2017 hat der Unternehmer nun aber aufgehört, in Hausen Material zu sammeln. «Die Baubewilligung dieses Zwischenprojektes gilt nur bis Ende 2019», so Peter Schmid. Ohne Fortschritt des Gesamtprojektes sei es ihm zu riskant, hier weiter Material zu sammeln.

Das ALN begrüsst jedoch solche Bodenaufwertungen und betont, dass die kostbare Ressource B-Boden geschont werden müsse. Dies ist aus den Medienmitteilungen ersichtlich, die im Februar 2018 und vor zwei Wochen im «Anzeiger» erschienen sind. Und nun ist von der Medienstelle der Baudirektion auch eine klare Stellungnahme eingegangen. Man habe beim Vorgehen in der Huser Allmend Neuland betreten, daher die aussergewöhnlich lange Dauer, lautet eine Erklärung. Und weiter wird informiert, dass noch dieses Jahr die meliorationsrechtlich vorgeschriebene Orientierungsversammlung für die Grundeigentümer stattfindet. «Anschliessend, im Frühling 2019, ist die Gründung der Meliorationsgenossenschaft geplant.» Damit starte auch das eigentliche Meliorationsprojekt, das momentan auf Stufe Vorprojekt vorliege. «Das gelagerte Bodenmaterial kann dann wie geplant verwertet werden.»

Mehr ausgewiesene Einnahmen als Kosten Fall Luise K.: Auch die Kennzahlen der Langzeitpflege Sonnenberg werfen Fragen auf Im Säuliamt werden drei Altersund Pflegeheime betrieben. Das BAG veröffentlicht jeweils deren Kennzahlen. Jene der Langzeitpflege Sonnenberg des Spitals Affoltern weisen hohe Schwankungen und Überdeckungen von bis zu 28 Prozent aus. ................................................... von livia häberling Vor Kurzem hatte der Fall der 100-jährigen Luise K. für Schlagzeilen gesorgt. Nachdem die Rentnerin in das frisch sanierte Alterszentrum gezogen war, erhöhte das Heim die Kosten für Betreuung und Pension um 30 000 Franken pro Jahr. Luise K. wehrte sich gegen den Preisaufschlag – inzwischen gab ihr der Regierungsrat Recht. Die Recherchen von Tamedia ergaben, dass jedes dritte der rund 1552 Schweizer Altersheime höhere Kosten verrechnet, als tatsächlich anfallen. Gleichzeitig wiesen diese Einrichtungen eine Unterdeckung im Pflegebereich aus. Es wird vermutet, dass die Heime mit dem Überschuss aus der Hotellerie den oftmals defizitären Pflegebereich mitfinanzieren. Allerdings sind solche Quersubventionen gemäss Pflegegesetz verboten. Der Kanton

Zürich schreibt den Heimen vor, dass diese den Bewohnern für Unterkunft, Verpflegung und Betreuung höchstens kostendeckende Taxen verrechnen darf.

Ausgewiesenen Tageseinnahmen um 7,3 Prozent höher als die Ausgaben Im Säuliamt werden das Haus zum Seewadel, die Senevita Obstgarten und die Langzeitpflege Sonnenberg des Spitals Affoltern betrieben. Keines der drei Heime stand auf der Liste jener Einrichtungen, die gemäss TamediaRecherche Auffälligkeiten zeigten. Anders sieht das bei der Preisüberwachung des Bundes aus. Preisüberwacher Stefan Meierhans erklärte auf Anfrage, bei der Langzeitpflege Sonnenberg ergäben sich 2016 – im ausgewerteten Jahr – auffällige Differenzen zwischen den Pensionskosten und den verrechneten Pensionstaxen. Als im Normbereich gelten Schwankungen von bis zu fünf Prozent zwischen den einzelnen Geschäftsjahren, hiess es weiter. Aus den vom BAG veröffentlichten Kennzahlen zeigt sich, dass die Langzeitpflege Sonnenberg für das Geschäftsjahr 2016 Pensionskosten von 130.20 Franken pro Beherbergungstag und Person ausweist. Gleichzeitig be-

trugen die Pensionstaxen 139.80 Franken pro Beherbergungstag. Das ergibt eine Überdeckung von 9.60 Franken pro Tag, was 7,3 Prozent entspricht und damit ausserhalb des Normbereichs liegt. In der Tamedia-Statistik war die Langzeitpflege Sonnenberg aus dem Raster gefallen, weil sie für das Jahr 2016 kein Defizit in der Pflege auswies.

2014: Überdeckungen von 28 Prozent Besonders auffällig sind die Zahlen für die Geschäftsjahre 2013/14. Dort ergibt sich aus den Pensionstaxen und -kosten je eine Überdeckung von 25,1 Prozent (2013) und 28,1 Prozent (2014) – was den Normwert um das Fünfbzw. um das Sechsfache übersteigt. Im Geschäftsjahr 2012 hatte noch eine Unterdeckung von -1,8 Prozent resultiert. «In den Gesamtkosten pro Beherbergungstag in der Langzeitpflege zeigen sich zwischen 2012 und 2016 leichte Veränderungen», bestätigt auch Spitaldirektor Michael Buik auf Anfrage. Diese seien jedoch nicht so hoch wie diese suggerierten. Vielmehr seien die Kosten in den vergangenen Jahren auf unterschiedliche Methoden zugeordnet worden. «Im Jahr 2012 wurden die Kosten aufgrund der Vorgaben des Kore-Tools (Kostenrech-

nung) mittels eines Prozentsatzes berechnet und den Kostenträgern «Pension», «Betreuung und Pflege» zugeordnet. Für die Jahre 2013 und 2014 sei auf das Tool von Curaviva umgestellt worden. Im Rahmen dieser Umstellung sei dem Kostenträger «Pension» zu wenig zugeordnet worden, während unter «Betreuung und Pflege» zu viel verbucht worden sei. Buik verweist dabei auf die gesamtschweizerischen Pensionskosten, die jeweils um einiges höher ausgefallen seien. So habe die Langzeitpflege Sonnenberg für das Jahr 2014 Pflegekosten von 27,3 Prozent ausgewiesen, während der schweizweite Mittelwert bei 40,7 Prozent lag. Dass sich für die Langzeitpflege Sonnenberg und den Zweckverband aus diesen Unter- und Überzuteilungen Vorteile ergaben, verneint Michael Buik. Er betont: «Wir konnten unseren Leistungsempfängern gegenüber immer fair and true abrechnen». Weiter hiess es, für das Jahr 2015 seien die Kostenabwälzungen aufgrund eines neuen Konten- und Kostenstellenplans gemäss Rekole® überarbeitet worden. Mit der Abspaltung der Langzeitpflege vom Akutspital werde die Kostenrechnung der Langzeitpflege nach den Vorgaben von Curaviva neu aufgebaut.

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24 000 Franken für Ottenbacher Künstler 30 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten im Museum Haus Konstruktiv. Taiyo Onorato und Nico Krebs, Ottenbach, gehören zu den elf, die mit einen Werkbeitrag von je 24 000 Franken belohnt werden. Sie zählt bereits zum festen Bestandteil der Zürcher Kunstagenda: Die jährliche Ausstellung der Fachstelle Kultur, in der 30 Kunstschaffende aus dem Kanton Zürich ihre neuesten Arbeiten präsentieren. Die Werkbeiträge werden in einem zweistufigen Verfahren vergeben. Im Frühjahr haben sich insgesamt 234 Kunstschaffende mit einem Dossier beworben. Nach Sichtung der eingereichten Portfolios hat die Jury in einer ersten Runde 30 Künstlerinnen und Künstler zur Werkschau 2018 ins Museum Haus Konstruktiv eingeladen. Damit gibt sie ihnen die Gelegenheit, ihr Schaffen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die ausgestellten Werke bilden die Grundlage für die Vergabe der Auszeichnungen. Elf Kunstschaffende erhalten auf Empfehlung der Jury einen Werkbeitrag von je 24 000 Franken. Unter ihnen auch Taiyo Onorato und Nico Krebs, Ottenbach. Regierungsrätin Jacqueline Fehr hat die Werkbeiträge anlässlich der Vernissage am Mittwoch übergeben. (pd.) Führungen durch die Ausstellung: Sonntag, 23. September, 11.15 Uhr, mit Alexandra Blättler und Nela Bunjevac; Mittwoch, 26. September, 18.30 Uhr, mit Nanni Baltzer und Swetlana Heger-Davis, Jurymitglieder. Weitere Infos unter www.hauskonstruktiv.ch. Die weiteren Ausgezeichneten: Patricia Bucher, Zürich; Louisa Gagliardi, Zürich; Rafael Grassi, Winterthur; Christina Hemauer & Roman Keller, Zürich; Noha Mokhtar, Zürich; Valentina Pini, Zürich; Christian Ratti, Zürich; Joke Schmidt & Miriam Rutherfoord, Zürich; Navid Tschopp, Zürich; Andreas Waldmeier, Maur.

zwischen-ruf

«farad. faren. fer. boten» Hurra, aus vielen Kindergärtlern sind nach den Sommerferien Schulkinder geworden! Ich liebte Erstklässler! Vor allem ihre Rechtschreibung. Diese finde ich zwar enorm wichtig und übte das oft und gern in der Schule. «Alle Verben schreibt man k l e i i i n! Die Farben a a a u c h!! Und die Zahlen s o w i e s o o o !!» Aber wenn Erstklässler geschrieben haben, konnte es mir gar nicht falsch genug sein. Sie erzählten von «Hänsl, Gretäl und der HGS», von «pipilangschtrumph», vom «Roäuberhozelploz» und von «Schnewidchen» und den «siben Tschwergen». «Schreib über das Land, in dem du geboren bist.» «Inteiland lebenslangen – inteiland gibt kain licht – inteiland ist licht aine kärze.» «Schreib etwas auf von deinen Eltern.» «Si haben ä noisoF akauft», «mein Fater hat früner eine Pizza Ria kehapt», «meine muter ferselt mir guatnaschichtli», «zumsmitak Mach Mami Ö bisgues», «mis Mami hüratet Bald und ic Bin auc eingelaDen.» Wichtig die Pausenregeln, die Agalyan in den Computer eingab: «Defman. icht. grop. sain. nur. lip. sain.», «farad. faren. fer. boten.» oder «nich. kemfen. nich. tfeseln.» Interessant die Tiergeschichten: «Im Zoh wont der PV. Macht rad», «Fische haben anxt vorm Hai» oder «In ALLASKH gits Isbärä.» Und was für eine Love-Story: «Vroschvrau hat hungr. Mann fengt flige.» Ute Ruf


Hausen am Albis

Verkehrsanordnung Sperrung Wolserstrasse und Bodenackerstrasse Zwischen dem 24. September 2018 und dem 27. September 2018 finden in der Wolserstrasse und Bodenackerstrasse die Arbeiten für die AsphaltDeckschicht statt. Um eine qualitativ hochwertige Ausführung zu gewährleisten, müssen die Strassenabschnitte komplett für den Verkehr gesperrt werden. An den Einbautagen 24. September 2018 bis 27. September 2018 muss die Wolserstrasse im Abschnitt Dorfstrasse bis Durchlass Lindenbach für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. An den Einbautagen 25. September 2018 bis 27. September 2018 muss die Bodenackerstrasse im Abschnitt Dorfstrasse bis Ottenbacherstrasse für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Der Gehweg bleibt für Fussgänger passierbar. Der Bauablauf und die Termine sind stark witterungsabhängig. Bei Schlechtwetter verschiebt sich der jeweilige Einbau auf den darauffolgenden Arbeitstag. Der Unternehmer ist bestrebt, die Arbeiten speditiv auszuführen und die Immissionen so gering wie möglich zu halten. Für Ihre Nachsicht und Geduld danken wir Ihnen. Obfelden, 19. September 2018 Tiefbauamt Obfelden

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Primarschule Aeugst am Albis, Spitzenstrasse 16, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Baucal AG, Untere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstockung des bestehenden Schulhaustraktes «Gallenbüel II» mit je zwei zusätzlichen Klassenzimmern und Gruppenräumen. Anbau einer neuen Fluchtwegtreppe an der südlichen Stirnfassade. Spitzenstrasse 16, 8914 Aeugst am Albis, GrundstückNr.: 358, Zone für öffentliche Bauten und Anlagen.

Gesuchsteller: MONITRON AG, Rynächtstrasse 13, 6460 Altdorf UR Bauprojekt: Quell-Messstation BAFU auf Kat.-Nr. 848, Stäpferstrasse, Oberalbis (LW)

Hedingen Gesuchsteller: Florian und Corina Christmann, Lettenackerstrasse 62, 8908 Hedingen Projektverfasser: Erni Gartenbau + Planung AG, Seestrasse 32, 8598 Bottighofen Bauprojekt: Gartenumgestaltung mit Neubau Naturpool und Erhöhung Stützmauer, Lettenackerstrasse 62, Kat.-Nr. 1746, Zone W1.0

Stallikon Bauherrschaft: Tobias von Arx, Hüttenrain 56, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Erneuerung Wintergarten, Hüttenrain 56, Kat. Nr. 298, Vers. Nr. 909, Zone W1/15

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Simone und Felix Müller, Niederweg 87, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: AS Architektur GmbH, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Anbau Unterniveaugarage an Wohnhaus Vers.-Nr. 367 auf Kat.-Nr. 1269, Im Wiesengrund 13 (Wohnzone W2b)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Todesfälle

Obfelden

Aeugst am Albis

Am 16. September 2018 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Am 11. September 2018 ist verstorben:

Kep Suot

Pianezzi geb. Maag, Irma

geb. 4. Mai 1949, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bachstrasse 19.

geboren am 12. August 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Obstgartenstrasse 9. Die Beerdigung findet am Freitag, 5. Oktober 2018, 14 Uhr, statt. Die Besammlung ist beim Friedhofgebäude.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 19. September 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 11. September 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Niklaus Zweifel

Karl Fasching

geboren am 15. Mai 1951, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

geboren am 13. November 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Beisetzung am Donnerstag, 27. September 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Walker, Rudolf geboren 21. März 1928, von Bellach SO, wohnhaft Stallikerstrasse 4, Bonstetten. Er verstarb am 15. September 2018 in Affoltern am Albis. Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten, am Donnerstag, 27. September 2018, um 15.30 Uhr. Abdankung: Katholische Kirche in Bonstetten, am Donnerstag, 27. September 2018, um 16.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. September 2018

Ertragsüberschüsse führen noch nicht zum Schuldenabbau Erstes Budget der Stadt Affoltern am Albis nach HRM 2 und als Einheitsgemeinde Der Gesamtsteuerfuss in Affoltern am Albis bleibt stabil bei 124 %. Unter den Gütern erfolgt jedoch ein Abtausch von vier Steuerfussprozenten von der Sekundarschule an die Stadt. In der Erfolgsrechnung resultiert ein Ertragsüberschuss von 4 737 700 Franken. ................................................... von gemeindeschreiber stefan trottmann Das Budget 2019 ist das erste Budget der Stadt Affoltern am Albis als Einheitsgemeinde der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde. Zusätzlich zu dieser Neuorganisation gelangen im Budget 2019 die neuen Rechnungslegungsnormen gemäss HRM2 zum ersten Mal zur

Anwendung. Zahlreiche Begriffe und die Darstellung des Budgets sind damit der Privatwirtschaft angenähert worden. Die Erfolgsrechnung zeigt bei einem Aufwand von 82 717 100 und einem Ertrag von 87 454 800 Franken einen Ertragsüberschuss von 4 737 700 Franken. Dieser Ertragsüberschuss scheint im Vergleich zur Vergangenheit sehr komfortabel, sind doch bisher eher Aufwandüberschüsse oder ausgeglichene Rechnungen budgetiert worden. Das Ergebnis im Budget 2019 resultiert jedoch vor allem aus den tieferen Abschreibungen, infolge der neuen Abschreibungsmethode, nämlich linear auf Nutzungsdauer anstatt degressiv vom Restbuchwert. In der Rechnung 2018 wurden zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von 7 001 000 Franken vorgenommen, welche im Budget 2019 wegfallen.

Ins Schulhaus Butzen und Haus zum Seewadel investieren Der Steuerertrag für das Rechnungsjahr steigt infolge Steuerfusserhöhung und Bevölkerungszuwachs um 1 443 000 Franken an. Der Steuerertrag in Affoltern am Albis liegt nach wie vor deutlich unter dem kantonalen Mittel. Für das Jahr 2019 wird, wie 2017, mit einer Steuerkraft von 2376 Franken pro Einwohner gerechnet. Das kantonale Mittel wird auf 3800 Franken pro Einwohner geschätzt. Daraus resultiert ein Ressourcenausgleichsguthaben von 18 821 000 Franken. Davon gehen 2 580 300 Franken an die Sekundarschulgemeinde. Aus dem Ergebnis der Erfolgsrechnung resultiert eine Selbstfinanzierung (Cashflow) von 10 239 900 Franken. Dieser Betrag steht zur Verfügung, um Investitionen tätigen zu

können, ohne sich zusätzlich zu verschulden. Gemäss Budget 2019 betragen aber die Investitionen für das Jahr 2019 insgesamt 11 324 400 Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt damit bei nur 90 %. Dies bedeutet, dass sich Affoltern am Albis im Jahr 2019 zusätzlich verschulden wird. Die grössten Budgetposten in der Investitionsrechnung sind die Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen, die Projektausarbeitung für den Ersatzneubau Haus zum Seewadel sowie diverse Strassenbauarbeiten. Da auch für die kommenden Jahre grosse Investitionen vorgesehen sind, hat sich der Stadtrat zum Ziel gesetzt, die Selbstfinanzierung zu verbessern, damit die weitere Verschuldung gebremst werden kann. Damit dies erreicht werden kann, sind in der Erfolgsrechnung weiterhin hohe Ertragsüberschüsse notwendig.

Bezauberndes Handwerk Die 20-jährige Rahel Weber holt an den Swiss-Skills 2018 die Goldmedaille Vom 12. bis 16. September fanden in Bern die Schweizer Berufsmeisterschaften statt. Rahel Weber aus Obfelden liess in der Kategorie der BäckerKonditor-Confiseure die gesamte Konkurrenz hinter sich. ................................................... von livia häberling «Märchenwelt» hiess das Motto für die zwölf Teilnehmenden, die sich in Bern den Schweizer Meistertitel als Bäcker-Konditor-Confiseur/-innen sichern wollten. Ganz so märchenhaft dürfte es bei den jungen Berufsleuten in den vergangenen Monaten jedoch nicht zu- und hergegangen sein – eher streng: Zwei Monate habe sie sich auf die Swiss-Skills vorbereitet, erklärte Rahel Weber. Sie hatte ihre Berufslehre bei der Konditorei von Rotz in Cham absolviert und diesen Sommer mit der Note 5,6 abgeschlossen. Damit war sie Kantonsbeste und hatte sich automatisch für die Berufsmeisterschaften qualifiziert. «Während des ersten Monats habe ich 100 Prozent weitergearbeitet, nebenbei geübt und die Produkte entwickelt. Dabei haben mich zwei Kolleginnen meines Lehrbetriebs unterstützt», erklärt sie. Im zweiten Monat habe sie während acht anzeige

Rahel Weber vor ihren aufwändig dekorierten Kreationen zum Thema «Schneewittchen». (Bilder zvg.) bis zehn Stunden täglich getüftelt, geübt und verfeinert. In Bern galt es dann, innerhalb von acht Stunden eine Torte, zwölf Patisserie-Tartelettes, zwei Praliné-Sorten, je zwei Fantasieartikel und ein Schaustück herzustellen. Rahel Weber hat sich bei ihren Kreationen vom Märchen «Schneewittchen» inspirieren lassen. So waren in der Torte ein Walnuss-Biskuit oder ein Apfel-Zimt-Kompott enthalten. Bei den Waldbeer-Tartelettes sei die Crème ein besonderer Knackpunkt gewesen. Diese habe sie bei exakt 82 Grad kochen müssen. Bei zu hohen Temperaturen wäre die Crème ausgeflockt. Am Wettkampftag bezahlten sich die unzähli-

Die Mürbeteig-Tartelettes mit Waldbeercreme und Holunder-Bavaroise sind ihr besonders gut gelungen.

gen Übungsstunden aus. Die Tartelettes gelangen ihr nach eigenen Aussagen am besten, doch auch die anderen Kreationen kamen sehr gut an: Die

Jury belohnte Rahel Weber mit der Goldmedaille. Nun darf die Obfelderin auf eine Teilnahme an den WorldSkills in Kasan (RU) hoffen.

10. Rang für Fabian Nievergelt Auch der 20-jährige Fabian Nievergelt aus Adliswil hat sich für die diesjährigen Swiss-Skills qualifiziert. Er absolvierte von 2014 bis 2018 eine Berufslehre als Metallbauer EFZ bei der Ernst Schweizer AG. 16 Teilnehmer stellten sich in Fribourg der

Aufgabe im Metallbau, innerhalb 24 Arbeitsstunden einen Tisch mit ausschwenkbarer Schublade aus Metall und Glas zu erstellen. Fabian belegte in der Schlusswertung den zehnten Rang und ist mit dem Resultat und seiner Leistung zufrieden. (pd.)

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hinter-gründe

Präsidiert bald wieder ein Ämtler den Kantonsrat? Anno 1966 wurde Tierarzt und Gerichtspräsident Max Dennler aus Affoltern für ein Jahr Zürcher Kantonsratspräsident (KRP). Ihm folgte nach 15 Jahren der Vorgänger des heutigen Gemeindeschreibers in Mettmenstetten. Seither herrscht bei diesem Thema Funkstille. Gäbe es einen Turnus nach Bezirken, so hätte das Säuliamt schon Mitte der Neunzigerjahre wieder Anspruch auf den höchsten Zürcher oder die höchste Zürcherin gehabt. Aber eine solche Milchbüechli-Rechnung ist natürlich zu einfach. Denn im Kantonsrat sind es die einzelnen Fraktionen, welche aufgrund ihrer Stärke die Nominationen für das Präsidium zuhanden des Plenums vornehmen. Die SVP mit 54, die SP mit 36 oder die FDP mit 31 Mitgliedern kommen natürlich mehr zum Zug als kleine Fraktionen wie die EVP mit acht Personen. Wirft man einen Blick auf die derzeitige Sechservertretung des Wahlkreises Affoltern im Zürcher Rathaus, so dominiert Martin Haab in seiner zweiten Amtsdauer bereits als Dienstältester. Ihm folgen Olivier Hofmann mit Eintritt im Jahr 2013 und Daniel Sommer, der seit 2015 seine erste Runde dreht. Damit hat es sich auch schon mit drei Gewählten, welche bereits seit Anfang der laufenden Amtsdauer auf Kantonsebene politisieren. Denn erst letztes Jahr rutschte Ronald Alder für Hans Wiesner nach und Juniorin Hannah Pfalzgraf ersetzte Anfang 2018 Moritz Spillmann. Hans Finsler aus Affoltern ist gar erst am Warmlaufen, hat er doch soeben Susanne Leuenberger abgelöst. Zwar bringt das Präsidium des Kantonsrates viel Würde, aber auch Bürde. Doch wäre es nun höchste Zeit, dass unser Bezirk dafür wieder jemanden stellen könnte. Martin Haab käme grundsätzlich in Frage. Aber er wird vermutlich noch vor den nächsten Nationalratswahlen vom Herbst 2019 nach Bundesbern entschwinden, dort Kurt Stahl oder Natalie Rickli ablösen und zusammen mit Hans-Ulrich Bigler das zweite Ämtler Aushängeschild sein. Somit stehen Olivier Hofmann oder Daniel Sommer als mögliche Kandidaten im Vordergrund. Gerne erinnere ich mich immer noch an mein Präsidialjahr im Kantonsrat zurück, obschon dieses Jahrzehnte zurückliegt. Übrigens: Alle ehemaligen KRP treffen sich jährlich einmal. Für diesen Herbst bin ich zum 36. Mal eingeladen. Ich werde mit den amtsälteren Kolleginnen und Kollegen unter anderem darüber philosophieren, wie früher alles anders, vielleicht gar ein bisschen besser oder sicher einfacher war als heute. Und natürlich hoffe ich, in diesem Kreis von KRPVeteranen bald einmal jemandem aus dem Knonauer Amt begegnen zu können. Erich Rüfenacht


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. September 2018

Dazugehören – möglichst schnell! Die Mitglieder der IG Integrationsgruppe Hedingen leisten Vielfältiges

................................................... von christine häusermann

Von Deutsch lernen bis Tomaten ernten Susanne Walter arbeitet im Ämtler Tandem mit, das Geflüchtete im Alltag begleitet. Sie und ihre Familie kümmern sich seit 2016 um einen alleinerziehenden afghanischen Vater und seine beiden Teenager. «Meine Kinder sind im gleichen Alter, da geht es um dieselben Themen.» Arbeitsplätze sind

kommentar

Den Spielraum nutzen von christine häusermann

D

Aus ihrem Heimatland geflüchtete Menschen werden in Hedingen auf vielen unterschiedlichen Ebenen abgeholt. Für die rührigen Mitglieder der Integrationsgruppe ist klar, dass alle Seiten profitieren, wenn Geflüchtete rasch im Dorf integriert sind.

Die neu gewählte Hedinger Gemeinderätin Christine Erni war beeindruckt von der vielfältigen Arbeit, welche die Mitglieder der IG Integrationsgruppe Hedingen an den Tag legen: «Das Engagement, dass diese Gruppe zeigt, ist beispielhaft.» Am Abend vom 13. September boten die 15 anwesenden Mitglieder der frisch gewählten Politikerin, die in Hedingen unter anderem das Ressort Soziales übernommen hat, einen guten Ein- und Überblick, welche Projekte die Gruppe vorantreibt, um Geflüchtete rasch zu integrieren. Dabei betonte die Koordinatorin der IG, Rebekka Haller: «Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindebehörde ist sehr wichtig.» Die IG erhält jeweils die aktualisierte Liste der Asylbewerbenden im Dorf, ein Mitglied der Behörde oder -verwaltung nimmt auch an den Sitzungen der IG teil. Die Gemeinde hat den Geflüchteten eine kleine Wohnung zur Verfügung gestellt, die IG hat sie wohnlich eingerichtet. Sie dient als Rückzugsort für Einzelne, um zwischendurch mehr Privatsphäre zu haben.

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Gemeinsam für Geflüchtete. Von links: Gemeinderätin Christine Erni, Kathrin Schmidt und Rebekka Haller (beide IG Hedingen). rar und begehrt: Der junge Mann, der bisher im Werkhof arbeitete, hat nun eine Praktikumsstelle im Restaurant Krone erhalten, sein alter Arbeitsplatz ist schon wieder neu besetzt. Bei den Hausaufgabenstunden hilft nun auch eine Kanti-Schülerin mit, die drei Lektionen pro Woche als Sozialeinsatz erteilt. Der Sprachtreff am Donnerstagvormittag in der Bibliothek scheint ein besonderer Magnet zu sein, der sogar Migranten aus den umliegenden Dörfern anzieht. «Die Niveauunterschiede der Deutschkenntnisse sind riesig», sagt Stephan Mezger, Ansprechperson der Gruppe. «Die einen können nach kaum einem Jahr perfekt Deutsch, andere sind schon lange hier und verstehen kaum etwas.» Eigentlich wollte er sich langsam aus der Gruppe ausklinken, da aber die Nachfolge fehlt, macht er weiter, nicht halbherzig, sondern engagiert und motiviert. Damit auch Mütter am Sprachtreff mitmachen können, hütet eine weitere Hedingerin während dieser Zeit die Kinder. Beim Kulturtreff steht der Bettag vor der Tür, an dem die Geflüchteten für 250 Leute kochen werden. Im Dezember plant man zu «kranzen»

Das Pandamobil öffnete «ausser Fahrplan» seine Türen. (Bilder Christine Häusermann)

und auf den nächsten Schneetag im kommenden Winter freuen sich schon alle sehr. Dank Beziehungen wurde die Ausstellung des Pandamobils über nachtaktive Tiere, die den Hedinger Schülern gezeigt wurde (der «Anzeiger» hat berichtet), gleich auch noch den interessierten Geflüchteten zugänglich gemacht. Im Gemüsegarten ernteten die Geflüchteten in diesem Jahr viel. Die heissen Sommertage erinnerten viele an zu Hause. Beim Know-How-Transfer steht im Vordergrund, welche Gemüse- und Früchtesorten sich für den Anbau in unserem Klima eignen. Die Wassermelonen, die im letzten Jahr trotz Abraten gesät wurden, wuchsen nur auf Apfelgrösse.

Anlaufstelle für vorläufig Aufgenommene Zum Auftakt hatte die Integrationsgruppe den Verein map-f eingeladen. Er ist Anlaufstelle für vorläufig aufgenommene Personen mit dem Aufenthaltsstatus F, die wieder in ihre Heimat zurückkehren müssen, wenn sich die Lage dort beruhigt hat. Insbesondere beobachtet «map-f» wie die Zür-

cher Gemeinden die Kürzung der Sozialhilfe auf Asylfürsorge umsetzt und wie sie sich bei den Betroffenen auswirkt. Dieser Kürzung um rund ein Drittel des bisherigen Budgets hat das Zürcher Stimmvolk letzten Herbst zugestimmt. Im Säuliamt haben elf Gemeinden des Bezirks den Sozialdienst mit dieser Aufgabe betraut. Ziel ist, dass die Geflüchteten in allen Gemeinden gleiche Leistungen beziehen sollen. Diese Gleichschaltung heisst aber auch, dass individuelle Förderung in angezeigten Fällen nicht mehr möglich ist, die Gemeinden verweisen an den Sozialdienst, dem Sozialdienst sind die Hände durch die Gemeinden gebunden. «Vermeintliche Einsparungen wirken sich aber durch späteren Mehraufwand meist kontraproduktiv aus», sagte Moritz Wyder, anwesender Geschäftsleiter von «map-f». Die Delegierung der Asylfürsorge vom Kanton an die Gemeinden wird zum Lotto für die Geflüchteten, wie sich Wyder ausdrückt. Je nach Gemeinde erhält eine Familie mehr oder weniger Geld zum Leben. Nur Bingo gibt es nicht – Bingo haben Schweizer, die in der Schweiz aufgewachsen sind.

ie Diskussion, die zwischen den Mitgliedern der IG Hedingen, den anwesenden Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes und «map-f» entstand, wirkte etwas ratlos. Die IG Hedingen wollte wissen, wie sie es anstellen könnten, dass Kostengutsprachen für Extraleistungen für Geflüchtete bezahlt würden. Michelle Högger, die Leiterin Asyl- und Migrationswesen des Sozialdienstes Affoltern meinte, dass die IG auf politischer Ebene beim Gemeinderat vorstellig werden müsste. Dem Sozialdienst wären die Hände gebunden. Das stimmt nur bedingt. Die elf Gemeinden haben die Asylfürsorge dem Sozialdienst ausgelagert, damit sich versierte Fachleute darum kümmern. Wer, wenn nicht die professionellen Berufsleute des Sozialdienstes sind prädestiniert, individuelle Kostengutsprachen vorausschauend fachlich zu begründen und sie dem zuständigen Gemeinderat zur Genehmigung vorzulegen? Der Sozialdienst steht in der Verantwortung, dem Gemeinderat aufzuzeigen, dass ein individueller Förderbeitrag für ein Kind jetzt billiger kommt als spätere Schadensbegrenzung. Den Spielraum nutzen statt die eigene SandwichPosition zu beklagen und die Freiwilligen vorzuschicken, ist angesagt, schliesslich heisst die professionelle Institution Sozialdienst und nicht Sozialverwaltung.

Von Zugstrategien und sinnvoller Winterfütterung Frauezmorge in Wettswil zum Thema Vögel «Unsere Vögel im Jahreskreis» lautete das Thema des Frauezmorge Stallikon-Wettswil am vergangenen Freitag. Die Ornithologin Carolyn Nabholz nahm die interessierten Frauen mit auf eine Vogel-Reise durch die Jahreszeiten.

hier nebst den Standvögeln wie Meisen oder Spatzen dann auch Bergfinken oder Erlenzeisige. Futterhäuschen im Winter seien durchaus sinnvoll, informierte Carolyn Nabholz. «Aber Vögel sollten nur gefüttert werden, wenn der Boden total gefroren ist oder eine dichte Schneedecke liegt.» Im Frühling findet der Heimflug der Zugvögel statt – voraus die Männchen, die das Territorium abstecken. Es folgt der Nestbau, die Brutzeit und im Sommer die Pflege der Jungvögel. Zu Schluss gab die Ornithologin auch Hinweise, wie ein Beitrag zum Vogelschutz geleistet werden kann: naturnahe Gärten, Sträucher mit Beeren, Möglichkeiten zum Nisten, Verzicht auf Insektizide und das Stehenlassen von verblühten Stauden. Eine angeregte Diskussion mit vielen Fragen rundete den Vormittag ab.

................................................... von marianne voss Die Tische im Kirchgemeindesaal Wettswil füllten sich einmal mehr mit vielen interessierten Frauen verschiedenen Alters. Sie genossen wieder das wunderbare Frühstück an den farbig dekorierten Tischen. Das Thema «Vögel im Jahreskreis» war an diesem Frauezmorge allgegenwärtig. Sogar aus dem Blumenstrauss auf dem Büffet guckten verschiedene bunte Vögel hervor. Der beliebte Frauezmorge findet viermal jährlich statt und steht allen Frauen unabhängig ihrer Religion oder Herkunft offen. Organisiert wird der Anlass von einem Frauen-Team aus Stallikon und Wettswil, unterstützt wird er von der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil.

Amsel stellt die Nahrung um Nach dem Zmorge wurde es während der spannenden Präsentation von

Das bewähre Frauezmorge-Team mit der Referentin, Carolyn Nabholz (3. von links). (Bild Marianne Voss) Carolyn Nabholz aus Wettswil niemandem langweilig. Die Referentin hat ihre Wurzeln in Kanada. Sie studierte Biologie und absolvierte ihre Masterarbeit an der Vogelwarte Sempach. Das war für sie dann auch das Sprungbrett zur Ornithologie. Carolyn Nabholz nahm die Frauen mit auf eine Vogel-Reise durch die Jahreszeiten. Sie stellte die verschiedenen Vögel vor, die rund um unsere Dörfer leben und liess sie mit ihrem Gezwit-

scher auch zu Wort kommen. Weiter erklärte sie die Fachausdrücke wie Teilzieher, Langstreckenzieher oder Standvögel, und erläuterte, warum und wann welche Vögel über den Winter wegziehen. «Das Nahrungsangebot ist eingeschränkt, es fehlen zum Beispiel die Insekten. Daher bleiben also vor allem die Samenfresser hier.» Auch die Amsel verbringe den Winter bei uns, doch sie stelle von Würmern auf Samen und Beeren um. Weggezo-

gen seien bereits die Mauersegler und ebenso die Schwarzmilane. Der Storch sei eigentlich ein Langstreckenzieher, doch er bleibe vermehrt hier. Dies, weil er gefüttert werde. Und wenn er wegziehe, fliege er meist nur noch bis in den Mittelmeeraum.

Nur bei Schnee und Eis füttern Im Winter kommen dann Vogel-Gäste aus dem Norden zu uns. So gibt es

Nächster Frauezmorge am 7. Dezember. Thema: «Im Himmel gestrandet». Autorin Hélène Vuille liest. Anmeldungen an Erika Müller: 044 777 99 72, erikarene.mueller@bluewin.ch.

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Veranstaltungen

Rahel

Mit dem eigenen Business ins 2019! Vortrag zu den Möglichkeiten, im Gesundheitssektor als Um-, Neu- und Wiedereinsteiger/-in zu starten. Referentin: Doris Küttel (Apothekerin in Bonstetten) Datum: Donnerstag, 27. September 2018 Ort: D. Küttel, Dorfstr. 9, Seminarraum, 1. OG, Bonstetten Zeit: 19.30 – 21.00 Uhr Anmeldung erwünscht: Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten 044 700 21 21 / bonstetten@apotheken-sigrist.ch

Herzlichen Glückwunsch zu deiner Goldmedaille bei den Swiss Skills 2018 in Bern als Konditorin-Confiseurin. Mier sind uuuhhh stolz uf dich!!! Papi, Michael und Eliane Sa, 22. Sept. 2018, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH

ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

HERRN STUMPFES ZIEH & ZUPF KAPELLE «Skrupellose Hausmusik» Mittwoch, 26. September 20.30 Uhr Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. September 2018

Recyclingkunst

Für Körper und Hirn

Schulklassen aus Ottenbach und Affoltern räumten ab am Wettbewerb der Igora. > Seite 13

Das Gymfit Affoltern bietet ein neues Koordinationstraining an. > Seite 18

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Erfolgreich lanciert «Di fair Milch Säuliamt»: Grosses Interesse am neuen teilentrahmten Milch-Drink. > Seite 19

Kappeler Kirchenfenster in schlechtem Zustand Ausführliche Abklärungen und umfassende Sanierung nötig In der Kappeler Klosterkirche sind die Kirchenfenster auf der Südseite in schlechtem Zustand. Nun steht ein Gerüst in der Kirche, damit die Fachleute auf gut 14 Meter hochsteigen und den Schaden aus der Nähe beurteilen können. ................................................... von marianne voss

Durch das Gerüst ist die Kirche Kappel zurzeit nur teilweise benutzbar.

Im Zusammenhang mit einer Reparatur stellte der anerkannte Künstler, Glasmaler und Restaurator Fritz Dold vor einigen Wochen fest, dass mehrere Fenster an der Südseite der Klosterkirche Kappel gefährdet sind, aus der Fassung zu fallen (der «Anzeiger» hat berichtet). Inzwischen wurde in der Kirche ein Gerüst aufgestellt. Die betroffenen Fenster befinden sich ganz oben auf einer Höhe von gut 14 Metern und reichen bis an die Kirchendecke. Der Fachmann hat sich nun die Situation aus der Nähe angeschaut und musste feststellen, dass die Schäden grösser sind als vermutet. Die Grundsubstanz, also der Sandstein des sogenannten Masswerks – der dekorative Abschluss – ist spröd. Fritz Dold hat bei einigen der Fenster Notsicherungen angebracht. Nächste Woche findet zusammen mit verschiedenen Fachleuten, einem Sandsteinspezialisten und den verantwortlichen des Kantons eine Besichti-

Das Masswerk des meistbetroffenen Fensters aus der Nähe gesehen. Die Risse im spröden und bröckeligen Sandstein sind gut erkennbar. (Bilder Marianne Voss) gung vor Ort statt. Danach wird über das weitere Vorgehen entschieden und ebenso, wie lange und in welchem Ausmass das Gerüst in der Kirche stehen bleibt. Gemäss Informationen von der Medienstelle der Baudirektion muss die längerfristig geplante Instandsetzung sofort an die Hand genommen

werden, und es ist zu erwarten, dass sie umfangreicher ausfällt als vermutet. Dies gilt wohl vor allem für das meistbetroffene Fenster, das sich zuhinterst in der Kirche nahe beim grossen Westfenster befindet. Da dort schon mehrmals notdürftig geflickt wurde, drängt sich jetzt vermutlich eine vollständige Restauration auf.

«Der Weiher spiegelt den Himmel» Ökumenischer Gottesdienst in Hedingen mit Gedanken zur Seele Der Hedinger Weihergottesdienst hat Tradition. Erwachsene, Jugendliche und Kinder feierten am vergangenen Sonntag das schöne Spätsommerwetter, genossen die Gemeinschaft und dachten über die Seele nach. ................................................... von cornelia diethelm Die Germanen glaubten, die Seele komme aus dem See. «See-le» meinte «das, was aus dem See kommt». Gibt es ein passenderes Bild für den Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher? Aber was ist überhaupt die Seele? Über den Satz aus Matthäus 16,26: «Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden nimmt an seiner Seele?» hatte ein Gottesdienst-Vorbereitungsteam nachgedacht und teilte nun am Weihergottesdienst seine Gedanken mit den beinahe dreihundert Menschen, die in der grünen «Kirche» unter dem blauen «Kirchendach» zusammensassen. Viele Begriffe und Sprichwörter haben mit dem Wort «Seele» zu tun, aber zu verstehen, was die Seele wirklich ist, ist eine Herausforderung. Alle

trügen wir einen Seelenschatz in uns, findet der pensionierte Lehrer Peter Lanzendörfer aus Hedingen. Die Pastoralassistentin Linda Cantero meinte: «Vielleicht ist die Seele diese leise, innere Stimme, die wir ab und zu hören können, wenn wir uns genügend Zeit und Ruhe gönnen?» Und die Ökonomin Gabriela Schafroth glaubt, «dass die Seele nicht einfach isoliert in uns innen ist, sondern dass sie Verbindung schafft.» Ein Teil Seele war jedenfalls in der Ruhe und in der Natur am Hedinger Weiher zu spüren. Zu dieser grossen Seele gehören auch die aus Krieg und Not geflüchteten Menschen, die in Hedingen Zuflucht gefunden haben. «Eine flüchtende Seele findet Kraft, wenn sie Hoffnung hat, willkommen zu sein», sagte die Kulturpädagogin Karolin Linker dazu. «Selig ist mehr als glücklich», erwähnte Pfarrer Walter Hauser und verwies auf die Seligpreisungen Jesu. Er freute sich, dass der Weiher den Himmel spiegelt, wobei die ganze Tiefe des Himmels erst dort fassbar werde, «wo wir uns auftun für die Liebe Gottes». Anschliessend an die vier Kurzpredigten taufte er fünf Kinder, deren Familien einen Bezug zu Hedingen

und zum Weiher haben, weil zum Beispiel bereits ein Elternteil hier aufwuchs und im Weiher schwimmen lernte. «See»-Wasser und einen Taufspruch zur Seele erfuhren Andrin Degelo, Marisol Lanzendörfer, Sina Hämmerli, Nalo und Nuri Schafroth.

Die Seele der Hedinger Kirche Der Weihergottesdienst konnte zum ersten Mal nach drei Jahren wirklich wieder am Hedinger Weiher stattfinden. Das war ein besonderes Geschenk für das Pfarrehepaar Walter und Renate Hauser, die seit genau 35 Jahren in Hedingen sind. Peter Ott, der Präsident der Kirchenpflege, würdigte die langjährige Arbeit von Walter und Renate Hauser und sagte mit Bezug zu den Reformen von KirchGemeindePlus: «Nicht Strukturen, sondern die Gemeinschaft ist die Seele unserer Kirche.» Gemeinschaft erlebten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher auch mit der stimmungsvollen, passenden Musik des Musikvereins Hedingen und der Organistin Anette Bodenhöfer und beim anschliessenden gemeinsamen Essen, das Flüchtlinge zubereitet hatten.

Kirchenpflegepräsident Peter Ott (links) übergibt Renate und Walter Hauser einen Blumenstrauss zu 35 Jahren Amtsdauer in Hedingen.

Zu Ehren der fünf Täuflinge springen Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Anlauf und Kraft in den Weiher. (Bilder Rolf Studer)


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 23. September 10.00 Gottesdienst, Christian Refardt Thema: «Trennung mit offenem Ende», 1.Mose 13. Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg Dienstag, 25. September 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler www.kircheottenbach.ch

Samstag, 22. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 23. September 10.00 Eucharistiefeier, Patrozinium - Hl. Mauritius Dienstag, 25. September 19.30 Abendmesse Mittwoch, 26. September 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 27. September 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 23. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Jürgen Schultz. Im Anschluss Chilekaffee Donnerstag, 27. September 14.00 Generation 60+: Ferienerinnerungen in Bildern und ein Zvieri. Esther Scherer zeigt Seniorenferien-Fotos aus den vergangenen Jahren, in denen sie die organisatorische Leitung innehatte.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche. Sonntag, 23. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann 17.15 Lesung mit Musik: Arabische Poesie in deutscher und arabischer Sprache mit Dr. Mohamed Abdel Aziz Mittwoch, 26. September 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 27. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 27. September 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Theo Haupt Voranzeige: Sonntag, 30. September 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche «Duruflé» – a cappella Chor Zürich unter der Leitung von Bohdan Shved und an der Orgel Olga Zhukova. Lesungen: Pfr. Christof Menzi. Kollekte

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 21. September 18.30 Jugendgottesdienst Sonntag, 23. September 9.30 – 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Mittwoch, 26. September 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 27. September 18.30 Jugendgottesdienst Freitag, 28. September 14.00 «So war meine Kindheit», Erzählcafé im Wöschhüsli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 23. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst auf der Rotenbirben (Bauernhof, Rütistr. 5). Mitwirkung der Minichile-Chind mit Barbara Truffer, Katechetin; mit Pfrn. S. Sauder und dem Musikverein Bonstetten. Anschl. Apéro; mitgebrachtes Grillgut kann grilliert werden; Getränke und Brot vorhanden.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Taufe von Gian Flückiger, Keana und Kalea Keller. Anschliessend Apéro Montag, 24. September 19 – 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 28. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 23. September 11.00 Chile a de Chilbi. Ökumenischer Gottesdienst im Singsaal Schulhaus Schachen. Pfarrerin Renate Hauser und Team, Organistin Anette Bodenhöfer

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 23. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann Montag, 24. September 15.30 3. Klass-Unti im Pfarrhauskeller Dienstag, 25. September 19.00 Jugendgottesdienst Mittwoch, 26. September 12.30 minichile

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 23. September 10.00 Gottesdienst mit Vikar Dr. Fabian Wildenauer, Taufe von Ollin Ernesto Binder aus Knonau. Amtswoche: Pfr. Mehl, Maschwanden

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 23. September 10.00 Gottesdienst in Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. September 11.00 Ökumenischer Familiengottesdienst an der Chilbi, Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrer Angelo Saporiti, Mitwirkung: Jodlerklub am Albis www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 23. September 10.00 Mitmach-Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant, Erich Eder (Orgel/Klavier); anschliessend Chile-Kafi Montag, 24. September 15.45 Minichile, Gruppe Ichthys, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 25. September 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 17.45 Konf-Unterricht, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 27. September 12.00 Club 4, Gruppe Omega www.kircheobfelden.ch

Freitag, 21. September 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 23. September 10.30 Ökumenischer Chilbi-Gottesdienst zum Erntedank, im Festzelt «G’sägnet wärde» Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfrn. Yvonne Schönholzer Gesangsverein Rifferswil Montag, 24. September 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 23. September ab 9.00 Uhr Gemeindeausflug nach Michelskreuz Freitag, 21. September 11.45 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Burestübli Montag, 24. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 25. September 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 26. September 20.00 Jahreszeitgebet «Herbst» in der Kirche Wettswil Donnerstag, 27. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 23. September 10.00 Firmung mit Bischof Dr. Vitus Huonder 11.00 Santa Messa entfällt

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 22. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 23. September 10.30 ökumenischer Gottesdienst in Rifferswil Montag, 24. September 19.00 Meditation in der ref. Kirche Donnerstag, 27. September 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. September 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Chilbizelt mit Pfr. Angelo Saporiti und Pfr. Andreas Fritz

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 23. September 10.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 21. September 19.00 Alphalive 19.00 Infoabend Kurs «lieben-scheitern-leben» 19.30 Feuerabend Sonntag, 23. September 10.00 Gottesdienst «Gottes Geldfluss» David Ruprecht Kinderprogramm 14.00 Twens: Reach Säuliamt Montag 24. September 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 26. September 19.00 Elternkurs für Teenager Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 23. September 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brass Band und Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 23. September 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt: Manuel Fuhrer) – KingsKids Montag, 24. September 15.30 Kids-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 23. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 23. September 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 27. September 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. September 2018

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Recyclingkunst aus dem Knonauer Amt An der Preisverleihung in Knies Kinderzoo räumten Schulklassen aus Affoltern und Ottenbach ab Beim 21. nationalen Wettbewerb für Recyclingkunst aus Metallverpackungen war die Teilnahme von mitwirkenden Hobbykünstlern erfreulich. Säuliämtler holten fünf der 34 Preise. Gebrauchte Metallverpackungen wie Getränkedosen, Senftuben, Tierfutterschalen und Kaffeekapseln aus Aluminium sowie Konservendosen und weitere Verpackungen aus Stahlblech sind ideal fürs Recycling. Darüber hinaus eignen sie sich auch hervorragend zum Kreieren von Kunstwerken. Dies bestätigt jeweils die hohe Beliebtheit des Kreativwettbewerbs Recyclingkunst aus Metallverpackungen, bei dem sich Hobbykünstler in ihrer Kreativität messen können. Der Wettbewerb wird durch die beiden Recyclingorganisationen Igora und Ferro Recycling organisiert. An der Preisverleihung in Knies Kinderzoo waren hunderte von Künstlern anwesend, um live zu erfahren, ob ihr Kunstwerk auf dem Siegerpodest sei. Jurypräsident Franco Knie und Markus Tavernier, Geschäftsführer der Igora, lobten die kreative Schaffenskraft der Teilnehmenden, insbesondere der Schulen sowie der Kinder und Jugendlichen. «Immer mehr Lehrpersonen integrieren das Gestalten mit Metallverpackungen in ihrem Unterricht und vermitteln so nachhaltig den sinnvollen Umgang mit Gebrauchtem.»

Gewinner aus dem Säuliamt Von den 34 Preisen kommen fünf ins Säuliamt. Aus Ottenbach gewinnt die Primarschulklasse von Helen Spörri gleich drei Preise. Einmal mit dem Kunstwerk «Der Schuh des Manitu» von Fabio Saroti als Einzelkünstler,

Ottenbacher Primarschüler gewannen mit «Der Hut des Sheriffs» in der Kategorie Kinder bis 10 Jahre Gruppen. (Bilder Nick Soland)

Ebenfalls Gewinner der Kategorie Kinder bis 10 Jahre Gruppen: Die Erstklässler von Markus Simmler, Affoltern, mit «Das isch min Indianername».

weiter mit «Der Hut des Sheriffs» als Gruppenarbeit von Silas, Thomas, Tim und Lorin sowie mit «Indiana Town» von Tim Wälti als Einzelkünstler. Die jungen Hobbykünstler konnten für ihre Arbeiten zwei Goldvreneli und ein Sparschwein mit 350 Franken nach Hause nehmen. Aus Affoltern gewinnt die 1. Klasse von Markus Simmler, Schulhaus Butzen, mit dem Kunstwerk «Das isch min Indianername». Mit «Western Express» vom Einzelkünstler Silas Tischer geht ein weiterer Preis in die Bezirkshauptstadt. Die Affoltemer Jungkünstler erhalten als Gewinn ebenfalls ein Sparschwein gefüllt mit 350 Franken und ein Goldvreneli. Insgesamt ging eine Preissumme von rund 11 500 Franken in bar oder Gold an die Künstler. Zusätzlich spendeten die Organisatoren pro eingegangenes Kunstwerk 70 Franken an Pro Infirmis – insgesamt 11 690 Franken.

zum Gestalten der Wettbewerbssujets neben Aluverpackungen auch Stahlblechdosen zugelassen und der Wettbewerb wurde neu in Recyclingkunst aus Metallverpackungen umgetauft. Heute zählen zu den Teilnehmern erwachsene Hobbykünstler, aber vor allem auch viele Schulen, Kinder und Jugendliche.

Kunst aus Metallverpackungen Die Inspiration für einen Kreativwettbewerb erhielt die Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling von Strassenkünstlern aus Südamerika und Südafrika, die in ihrem Alltag aus gebrauchten Verpackungen Geschirr, Möbel und Mützen herstellten. Obwohl in der Schweiz die Zeit für Musse und zur kreativen Betätigung oft fehlt, hat die Igora vor über 20 Jahren beschlossen, einen Kreativwettbewerb mit Aluverpackungen zu lancieren. Sie will damit vor allem gestalterisch und handwerklich Talentierte fördern und gleichzeitig auf spielerische Art ins Bewusstsein rufen, dass Gebrauchtes nicht weggeworfen werden soll, sondern durch künstlerisches Schaffen immer wieder zu neuem Leben erweckt werden kann. Eine Idee, die aufging. Jahr für Jahr wächst die Popularität der Recyclingkunst. Seit 2014 sind

Wettbewerbsthema 2019 Im November wird die nächste Runde des Kreativwettbewerbs zum Thema «Comics» lanciert. Deshalb lohnt es sich schon jetzt für alle Hobbykünstler, Ideen und Metallverpackungen für den neuen Contest zusammenzutragen und am neuen Wettrennen dabei zu sein. Auch nächstes Jahr spenden die Organisatoren pro Kunstwerk einen Betrag an eine soziale Institution. Für alle Künstler ein doppelter Ansporn zum Mitmachen. (pd.)

zur sache Metalle bleiben Metalle Seit 1989 ist die Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling für das Sammeln und Recycling von leeren Verpackungen aus Aluminium verantwortlich. 2012 hat Igora zusätzlich das Mandat der Geschäftsstelle von Ferro Recycling übernommen, die für das Sammeln und Recycling von Stahlblechverpackungen verantwortlich ist. Die Sammelquoten von Getränkedosen aus Aluminium liegen seit Jahren bei rund 90 %, bei Stahlblechverpackungen bei rund 86 %. Weitere Infos unter www.igora.ch oder www.ferrorecycling.ch.

Wasserfall und Bergsee Sprachgewandt die Herzen erobert

Ämtler Wanderer im Glarnerland

Der Oberämtler Chor aus Hausen zu Gast in Zernez

Der eidgenössische Dank-, Bussund Bettag in Zernez wurde am Sonntag, 16. September, auf besondere Art begangen. Die ökumenische Gemeinde feierte den Gottesdienst mit 31 Sängerinnen und Sängern des Oberämtler Chors. Die Ämtler Wandergruppe vor dem malerischen Oberblegisee. (Bild zvg.)

Eine Höhenwanderung führte von einem stiebenden Wasserfall bis zum tiefblauen Oberblegisee von Linthal nach Luchsingen. Mit der Bahn ging es über Zürich nach Linthal und mit dem Postauto zur Haltestelle Linthal Bergli. Von hier erreichte man in wenigen Minuten den erfrischenden Wasserfall Berglistüber. Nach einem steilen Aufstieg über Wiesen und durch den Wald erreichte die Gruppe einen Höhenweg. Dann ging anzeige

es über Nussbüel und Braunwald bis zum malerischen Oberblegisee am Fusse des imposanten Glärnisch, mit einer grossartigen Aussicht ins Linthal und auf die mächtigen Urner, Glarner und Bündner Berge. Bei der Bergstation Brunnenberg angekommen, führte die Seilbahn in einer Sektion nach Luchsingen hinunter, wo es mit der Bahn wieder nach Hause ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

«Mia spranza e mi algreschza, mia forza e glüm» – Das Eingangslied «Meine Hoffnung und meine Freude» singt der Chor rhätoromanisch und gewinnt damit die Herzen der Unterengadiner im Nu. So schön! Pfarrer P. Brand und der katholische Padre vertiefen die Emotionen zum Dankesagen an den Herrgott, der es uns ermöglicht, in der friedvollen, schönen Schweiz leben zu dürfen. Am anschliessenden Apéro sorgt der Chor für weitere Freude unter anderem mit dem «Aemtler Lied»: «Vom Rüsstal bis zum Albis, det sind mier Ämtler her». Dirigentin Katrin Rüegg

Der Oberämtler Chor beim Einsingen in der Kirche Zernez. (Bild zvg.) aus Rifferswil gelingt es immer wieder, den Chor zu motivieren, zu leiten und die falschen Töne wegzustecken.

Zwei Tage mit offenem Herzen Der Chor reiste via Unesco-WelterbeStrecke Chur–Filisur–Samedan nach Zernez. Aus der mehr als fünf Stunden

langen Fahrt wurde eine kurzweilige Party. Laut und lustig ging es zu und her, während sich das Leergut im mitgeführten Rolli staute. Das Hotel Baer und Post bot ein tolles Zuhause auf Zeit. Auf der Heimreise am Sonntag wurde es ruhiger und alle gingen tief zufrieden, müde, aber auch glücklich nach Hause. Bruno Vogel


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. September 2018

Den Zusammenhalt gestärkt Die Lernenden des Spitals Affoltern sind gut gestartet – Bericht vom gemeinsamen Ausflug Damit sich Lernende, Bildungsverantwortliche und Berufsbildner am Spital Affoltern gegenseitig besser kennenlernen können, findet jährlich der Tag der Lernenden statt. Das Spital Affoltern stellt an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr die medizinische Grundversorgung sicher und rekrutiert fast 50 % seiner Mitarbeitenden aus dem Knonauer Amt. Zudem ist das Spital Affoltern offizielles Lehrspital der Universität Zürich – angehende Ärzte durchlaufen in Affoltern einen Teil ihrer Ausbildung. Auch Schulabgängern bietet das Spital Affoltern die Möglichkeit, ihre Berufslehre als Fachangestellte Gesundheit, Betriebsunterhalt und Hauswirtschaft oder als Kaufmännische Angestellte, Köche und Logistiker absolvieren zu können. Insgesamt werden aktuell 58 Lernende ausgebildet. Ein Erlebnisbericht von Manuela Amhof, Kauffrau in Ausbildung (zweites Lehrjahr): Am Montag, 6. August, begann für 19 Jugendliche aus dem Knonauer Amt ein wichtiger Lebensabschnitt: Ihre Berufslehre im Spital Affoltern. Am ersten Arbeitstag lernten sich die angehenden Köche, Logistiker, FaGes und die Kauffrau anlässlich eines Einführungsmorgens des Bildungsteams kennen. Der Spitaldirektor, Michael Buik, erläuterte mit einer Präsentation, Mentalität und Führungsstil im Spital. Am anschliessenden Rundgang durch das Spitalgelände konnten sich alle Lernenden einen ersten Überblick über ihren neuen Arbeitsort verschaffen.

Über Stock und Stein in die Spielhalle nach Obfelden Am 17. August trafen sich dann alle Lernenden zum alljährlichen Tag der Lernenden. Mit der warmen Morgensonne im Gesicht machte man sich

Datenschutz: Drei Kurzfilme prämiert Im Kurzfilm «DatenschutzGesundheitsdaten» zeigen Meret Kaufmann, Gion Hunziker und Nicolas Zürcher den ganz normalen Alltag eines jungen Zürchers. Er kauft ein, isst, trinkt mal ein Bier, vielleicht auch eins zu viel, nichts Auffälliges, ausser dass seine Daten ununterbrochen aufgezeichnet und ausgewertet werden, so wie das Fitness-Apps heute tun. Anders als wir es heute noch gewohnt sind, bekommt er Warnungen und die Krankenkasse erhöht aufgrund seines Risiko-Lifestyles die Prämie automatisch. Ein «spannender Kurzfilm, der zum Nachdenken anregt, ohne moralisch zu sein», befand die Jury und wählte ihn zum Sieger der dritten Staffel des Datenschutz-Video-Wettbewerbs. Mit dem Wettbewerb soll die Diskussion über den Schutz der Privatsphäre direkt in den sozialen Medien gefördert werden. Die Einreichungen seien sehr divers und qualitativ hochstehend gewesen, erklärte Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich. Die Fachjury prämierte drei Kurzspielfilme. Sie geben einen Blick in den Alltag von Menschen, die die Kontrolle über ihre Daten verloren haben: eine Warnung vor den Gefahren der Leichtfertigkeit in den sozialen Medien sowie den düsteren Blick in eine Zukunft, in der die Möglichkeit, alles über alle zu wissen, das Vertrauen im Freundeskreis zerstört. (pd.) Gewinnervideos unter www.datenschutz.ch.

Ein Teil der insgesamt 58 Lernenden des Spitals Affoltern auf dem Weg nach Obfelden. (Bild zvg.) auf den stündigen Fussweg nach Obfelden zur riesigen Spielhalle der Event Spiele Schweiz. Während dem gemütlichen Spaziergang durch Dorf und Wald konnten sich alle etwas besser kennenlernen. In der Spielhalle angekommen, wurden sie mit einer Überraschung herzlich empfangen. Monika Jäger, Mitarbeiterin vom Kafi 27 des Spitals Affoltern, die immer allen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, begrüsste die Gruppe herzlich und es gab Getränke und Popcorn. Die von ihr und ihrer Familie betriebene Spielhalle ist die grösste der Schweiz. Nach einer kleinen Verschnaufpause und einem kühlen Getränk gab es eine Einführung ins Tagesprogramm. Alle – auch die Berufsbildnerinnen und Bildungsverantwortlichen

– wurden in sechs Teams eingeteilt – und mussten sich so in verschiedensten Spielen gegenseitig duellieren. Man amüsierte sich prächtig mit Spielen wie Kamelrennen, Äntlifischen, Kuhmelken, Ringwerfen, 16er-Töggele und Atari Pong. Der Boxkasten kam nicht nur bei den Jungs gut an, sondern auch bei vielen der jungen Frauen, die auf eindrückliche Weise ihre Power unter Beweis stellten. Schnell war klar, dass in so mancher oder manchem bisher unentdeckte Fähigkeiten und Ressourcen schlummern. Zum Mittagessen gab es köstliche Burger, so konnten alle wieder Energie für weitere Spielrunden tanken. Es wurde gejubelt, angefeuert und gelacht, was zeigte, dass der Teamgeist bereits vorhanden war und das Tagesziel somit ebenfalls erreicht.

Als alle Duelle gemeistert waren und der Schiri sich an die Auswertung machte, gab es noch ein köstliches Dessert: meterlange Creme-Schnitten und Kaffee. Das Zuckergebäck wurde hungrig verschlungen und alle konnten es kaum erwarten, zu hören, welche Gruppe gewonnen hatte. Der Spielleiter baute mit der Bekanntgabe der Gewinner geschickt Spannung auf: Es sei es ein Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen und das Resultat äusserst knapp ausgefallen. Das Gewinnerteam wurde mit einem grosszügigen Gutschein fürs Kafi 27 belohnt. Verlierer gab es keine an diesem Tag – alle hatten grossen Spass und viel Freude! Der Tag der Lernenden war ein grosser Erfolg, der den Zusammenhalt zwischen Lernenden und Berufsverantwortlichen noch stärker gemacht hat. (pd.)

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Spital «Limmi»: Neubau übergeben Fast genau vier Jahre nach dem Spatenstich hat der Spitalverband Limmattal das fertig gebaute Spital übernommen. In den nächsten sechs Wochen wird das neue «Limmi» nun fertig ausgerüstet und eingerichtet. Das neue Spital in Urdorf ist gebaut und konnte letzte Woche feierlich übernommen werden. Eingehalten wurde nicht nur der Termin, sondern voraussichtlich auch der Preis von 215 Millionen Franken. Mit dem Neubau ist die medizinische Versorgung des Limmattals für mehrere Generationen gesichert. Das integrierte Angebotskonzept beinhaltet nebst der Akutmedizin auch ambulante Angebote, die Langzeitbetreuung und ab 1. April 2019 auch die Rehabilitation. Auch künftig bietet das Spital mehr als 1400 Personen vielfältige Arbeitsplätze an. Monate seien investiert worden, um in den baulichen Strukturen des neuen Spitals optimale Voraussetzungen für effiziente Prozesse zu schaffen, sagt Spitaldirektor Thomas Brack. So sind die Besucherströme möglichst nach ambulanten und stationären Angeboten in den verschiedenen Gebäudebereichen getrennt. Kurze Wege und inhaltlich logisch verknüpfte Beziehungen der einzelnen Abteilungen waren weitere Schwerpunkte der Planung. Mit 188 betriebenen Betten ist der stationäre Bereich leicht kleiner als im alten Spital. Für die ambulanten Angebote stehen künftig grössere Flächen zur Verfügung, insbesondere auch für Kleineingriffe. Nun hat die sechswöchige Phase des Umzugs begonnen. Nach logistischen Bereichen werden Anfang Oktober erste Ambulatorien gezügelt. Am 23. Oktober steht das neue Spital der Bevölkerung vollständig zur Verfügung. Ab November wird das alte Spital komplett rückgebaut und der neue Stützpunkt des Rettungsdienstes erstellt. Ende 2019 sind diese Arbeiten abgeschlossen. Auf der entstehenden Freifläche ist der Neubau des Pflegezentrums geplant. (pd./tst.)

Zarte, verspielte und virtuose Kunststücke Gut besuchtes Konzert in der Kirche Stallikon Viele interessierte Konzertbesucherinnen und -besucher kamen am späten Sonntagnachmittag in die Kirche Stallikon, wo sich Saxofon und Orgel trafen. Am frühen Abend des Bettags genossen viele Interessierte in der Kirche Stallikon ein bereicherndes Konzert. Der Saxofonist Thierry Kuster trug zusammen mit dem Organisten Florian Engelhardt viele beliebte und bekannte Melodien vor. Doch sie waren anders als gewohnt, und dadurch hörte man ganz genau hin. Die Kirchenpflegerin Monika Stierli wünschte zu Beginn allen Gästen viel Hörspass – und das hatten dann auch wirklich alle. Die Musiker wanderten mit ihren Instrumenten durch verschiedene Themen und Stile. Unerwartet, überraschend wechselten die Stimmungen: von melancholisch, sentimental zu rhythmisch, rassig oder sogar tänzerisch. Songs aus Filmen und Jazz oder Werke aus der Klassik wechselten sich ab. Die beiden improvisierten immer wieder frei und verspielt, lösten sich voneinander, interpretierten solistisch und fanden sich wieder.

Improvisation zur Nationalhymne Das bekannte «Ave Maria» oder Vivaldis «Herbst» waren ebenso zu hören wie «I will follow you» (Sister Act), «Blue Moon» oder «We are the cham-

hardt mit einer feinfühligen aber auch originellen Improvisation zur Nationalhymne das Konzert ab. Anschliessend gingen die Besucherinnen und Besucher nicht gleich heim. Vor der Kirche stand nämlich ein Apéro bereit. Bei einem Getränk und etwas zum Knabbern freuten sich so alle noch über den gemütlichen Austausch. (mvo) anzeige

Der Saxofonist Thierry Kuster und der Organist Florian Engelhardt in der Kirche Stallikon. (Bild Marianne Voss) pions». Während des abwechslungsreichen Konzerts gab es auch mehrmals Momente zum Schmunzeln, zum Beispiel bei den virtuosen Kapriolen der Musiker, die auf ihren Instrumenten wahre Kunststücke vollführten.

Musikalisch ging es thematisch bei einigen berührenden Stücken wie in «Wonderful tonight» auch um die Liebe. Und, passend zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, schlossen Thierry Kuster und Florian Engel-


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Gewerbe

Freitag, 21. September 2018

Ein Gerät für Körper und Hirn

Neues Koordinationstraining im Gymfit Affoltern Ein neues Gerät im Gymfit kombiniert Koordination, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Seniorinnen und Senioren sind begeistert! Mit dem neuen Trainingsgerät werden Alltagsbewegungen leichter und Unfallgefahren verringert. Mit komplexen Bewegungen, gelenkschonend, einfach und sicher in der Anwendung. Auch für Fitness- und Leistungssportler bringt die Neuanschaffung der zwei Geräte grosse Vorteile. Es verbessert die Koordination bei Kraft- und Ausdauersportarten zur Leistungssteigerung massiv. Und im Gymfit wird das SensoPro auch zur Rehabilitation und Prävention erfolgreich eingesetzt. Nicht zuletzt sollte das Training an diesem Gerät Spass machen und motivierend sein.

«Die Leute sind schlicht begeistert» Als erstes Fitnessstudio in der Region hat sich das Gymfit zwei «SensoPro» besorgt. «Die Leute sind schlicht begeistert», beschreibt Geschäftsführer Dave Sägesser die Reaktion seiner Kundschaft. So funktionierts: Man

sich bei den simplen Übungen derart auf die vielen kleinen Ausgleichsbewegungen konzentrieren, dass man zunächst die Anstrengung gar nicht spürt. «Weil die Übungen so faszinierend wirken, sind alle auf wenige Minuten beschränkt. Sonst würde man sich ganz einfach überfordern», erklärt Sägesser.

Als Senior gesund und unfallfrei durch den Alltag: SensoPro hilft. (Bild zvg.) stellt sich auf zwei Kunststoffbänder, die elastisch am Rahmen angebracht sind. Sofort werden die kleinen, längst vergessenen Muskeln rund ums Knie gefordert, um die Balance herzustellen. Rund herum gibt es elastische Seile, an denen man sich je nach Bedarf zusätzlichen Halt holen kann. Auf dem Bildschirm kann man sich das passende Programm aussuchen. Die Überraschung: Man muss

«‹SensoPro› trainiert vor allem das Gehirn, nicht nur die Muskeln», sagt Hansruedi Peter, pensionierter Lehrer, schlichtweg begeistert. Er spüre, dass mit den Jahren die Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Muskeln langsamer und die Reaktionszeiten länger geworden sind. «Mit ‹SensoPro› trainiere ich meine Konzentration und mein Gleichgewichtsgefühl. Das perfekte Training, um in meinem Alter fit und beweglich zu bleiben.» Das Fazit ist eine Warnung: Dieses Sportgerät kann süchtig machen. (pd.) Kundinnen und Kunden können per sofort bis Ende Oktober einen kostenlosen Probetermin im Gymfit vereinbaren, Tel. 044 761 77 74. SensoPro ist auch im 10er-Abo zu kaufen.

Vortrag von Doris Küttel am Donnerstag, 27. September Der Gesundheitssektor ist einer der am stärksten und kontinuierlich wachsenden WirtschaftsBereiche. Er ist prädestiniert für einen selbstständigen Nebenverdienst oder Geschäftsaufbau und ideal für Um-, Neu- und Wiedereinsteigerinnen und -Einsteiger.

Luwa-Areal Muri: Offene Türen Am kommenden Wochenende finden auf dem Luwa-Areal in Muri Wohnungsbesichtigungen statt. Die beiden Tage der offenen Türe sind für Personen gedacht, die mehr über die 1½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen und Lofts wissen möchten. Heute Freitag, 21. September, von 16 bis 19 Uhr und morgen Samstag, 22. September, von 10 bis 14 Uhr werden den interessierten Besuchern Besichtigungen der Musterwohnung sowie der ausgebauten Wohnungen angeboten. Der Zugang zum Infopoint/Treffpunkt für die Besichtigungen ist ausgeschildert und mit Ballonen markiert. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht nötig. Auf dem Luwa-Areal entstehen 197 Wohnungen und Lofts sowie Ateliers, Büro- und Gewerbeflächen. Die ersten Einheiten sind frühestens ab März 2019 bezugsbereit. (pd.) Infos, Preise, Grundrisspläne und Visualisierungen unter www.luwa-areal.ch.

Tag der offenen Türe am 29. September

Vor allem fürs Gehirn

Mit eigenem Business durchstarten

Die Bonstetter Apothekerin Doris Küttel hat mehr als 25 Jahre Erfahrung im medizinischen Bereich und in der geschäftsmässigen Kundenbetreuung – darum ist es eine gute Idee, von ihr einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten in diesem Bereich zu erhalten und sich erstes Grundwissen anzueignen. Ihre medizinischen Kunden-Vorträge der letzten Jahre waren stets gut besucht und der direkte Nutzen wurde von den Teilnehmern als sehr positiv bewertet. Nun möchte sie einen Schritt seitwärts gehen und Personen unterstützen und begleiten, welche selber und im eigenen Rhythmus ein eigenes

Malend zur Ruhe kommen

Doris Küttel bietet Hilfe beim Aufbau des eigenen Geschäfts. (Bild zvg.) Geschäft starten wollen. Wer zum Beispiel weiss, wie und was eine spezifische physikalische Therapie oder auch ein Nahrungsergänzungsmittel im Körper wirkt und bewirkt, kann durch diese Fachkompetenz bei seinen eigenen Kunden Vertrauen schaffen, die persönliche Betreuung verbessern und dadurch die Kundenzufriedenheit erhöhen!

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in das neue Konzept und die Teilnehmenden erhalten schon erste Tipps. Es wird aufgezeigt, welche vielversprechenden Geschäftsmodelle sich besonders gut eignen für Business-Einsteiger und warum. Die Teilnehmenden brauchen nur noch ihre Wahl zu treffen und können schon dieses Jahr mit ersten Schritten starten. Ausserdem erhalten sie persönliche Unterstützung in allen wichtigen Geschäftsbelangen. In den fachlichen – also den gesundheitlichen – Bereich werden sie schrittweise eingeführt. Das bedeutet für die Teilnehmenden: Sie müssen keinerlei medizinisches Grundwissen mitbringen, es genügt ihr Interesse am Thema und das klare Ziel, 2019 zu ihrem erfolgreichsten Jahr werden zu lassen. (pd.) Kostenloser Vortrag: Donnerstag, 27. September, 19.30 bis 21 Uhr, D. Küttel, Seminarraum 1. OG, Dorfstrasse 9, Bonstetten. Anmelden bei Apotheke Heumoos, Bonstetten, Telefon 044 700 21 21, bonstetten@apotheken-sigrist.ch.

Der Liebling unter den Früchten Heute dreht sich alles um die knackigste und beliebteste Vitaminbombe der Schweiz: den Apfel. Ab September wird das knackige Kernobst geerntet. Am Tag des Apfels werden deshalb tausende frisch gepflückte Äpfel an über 30 Standorten in der ganzen Schweiz kostenlos von Obstbauern und Helfern an die Bevölkerung verteilt. Mit einem Verzehr von durchschnittlich 16 Kilogramm pro Kopf und Jahr ist das knackige Kernobst noch immer das mit Abstand beliebteste Obst der Schweizer. Aufgrund ihrer guten Lagerfähigkeit sind sie in vielen verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen ganzjährig verfügbar und eignen sich als gesunde Zwischenverpflegung. Äpfel enthalten viel Vitamin C, Eisen und Kalium, der Ballaststoff Pektin fördert zudem eine gesunde Verdauung und hält den Blutzuckerspiegel konstant.

Vielseitig einsetzbare Frucht Auch in der Küche ist der Tausendsassa vielseitig einsetzbar und begeistert nicht nur als frischer Powersnack oder im Apfelkuchen, sondern bereichert auch in herzhaften Speisen wie Salaten, Suppen, Fleisch oder Fisch. Der Tag des Apfels wird vom Schweizer Obstverband (SOV) in Zusammenarbeit mit kantonalen und regionalen Produzentenorganisationen organisiert. Ziel dieses nationalen Aktionstages ist, die Konsumenten auf die Qualität und Vielfalt der einheimischen und regionalen Apfelsorten aufmerksam zu machen und das Wissen um ihre Anwendungsbereiche zu vergrössern. Coop, Prodega/Growa sowie die Compass-Group, Eurest und Scolarest informieren ebenfalls über den Feiertag. Zusätzlich begleitet wird der Tag von einem Wettbewerb mit tollen Preisen. (pd.) Info und tolle Rezepte unter www.tagdesapfels.ch.

«Malen ist wie reisen, man entdeckt dabei Unerwartetes und Berührendes.»

Zur Ruhe zu kommen, ist heutzutage schon fast ein Luxus. Warum nicht einfach mal eine Auszeit beim Malen nehmen? Beispielsweise in der Maltherapie bei Kerstin Matthews. Das Malen hilft, eigene Persönlichkeitsmuster zu erkennen, eigene Qualitäten zu finden und vorhandene Ressourcen zu nutzen. Traurige Ereignisse, Burnout und Krankheit können unerwartet in unseren Alltag treten und es ist uns nicht immer möglich, alleine damit fertig zu werden. Meistens braucht es einen grossen Leidensdruck, bis man sich jemandem anvertraut und dabei gehen viele Jahre Lebensqualität verloren. In ihrem Atelier bietet Kerstin Matthews einen geschützten Raum für ein Gespräch, und im Anschluss daran arbeiten die Klienten aktiv mithilfe der verschiedenen Methoden der Personenorientierten und Lösungsorientierten Maltherapie LOM an ihren (Lebens-)Themen.

Entlastung auch für Kinder und Jugendliche Leider stehen heute auch bereits Kinder und Jugendliche unter grossem Leistungsdruck, sei es in der Schule

oder auch im Sport. Im Malatelier können sich Kinder ungezwungen wieder ihrer Kreativität und ihrer Fantasie hingeben, ohne einer Bewertung ausgesetzt zu sein. Das Malen gibt mehr Selbstvertrauen, die Frustrationstoleranz wird erhöht und es führt zu einer Entspannung im Alltag. Was hat eine Peperoni mit Flugangst oder Prüfungsangst mit einer Banane zu tun? Im LOM werden unter Anleitung einfache und klare Bilder gemalt, die verstörende und belastende Bilder in unserem Gehirn in den Hintergrund treten lassen; das neue Bild wird gespeichert und bewirkt eine positive Veränderung. Die Forschungen von Jörg Merz und Bettina Egger, haben ergeben, dass Belastungen durch Probleme, Körperbeschwerden, depressive Verstimmungen und negative Befindlichkeiten dadurch abnehmen, während eine positive Einstellung zum Leben und zur Zukunft, Freude, Selbstwert und Zufriedenheit sich steigern. (pd.) Tag der offenen Tür, Samstag, 29. September, 10 bis 16 Uhr, Stallikerstrasse 16, Bonstetten. Es kann je nach Zusatzversicherung über die Krankenkasse abgerechnet werden, EMR anerkannt. Kerstin Matthews, zert. Maltherapeutin IHK. Weitere Infos: www.maltherapie-matthews.ch.

Goldenes Herbst-Fest bei Möbel Egger

Am Sonntag, 23. September Bei Möbel Egger in Eschenbach wird gefeiert. Diesen Samstag und Sonntag findet das goldene Herbst-Fest statt. Ein vielfältiges Angebot macht diese Tage zum Familien-Event und die attraktiven Preisvorteile, fantasievollen Inspirationen und genussvollen Köstlichkeiten sind einen Besuch wert. Nicht nur in der Natur verändern sich die Farbwelten – auch bei der Einrichtung, insbesondere den Dekorationen, wechselt man gerne wieder zu warmen Herbstfarben. Möbel Egger lädt zur herbstlichen Saisoneröffnung ein und feiert das goldene Herbst-Fest mit einem tollen Rahmenprogramm. Da dürfen Besucherinnen und Besucher übrigens nicht nur schauen, sondern auch mitwirken und geniessen. Neben einem Gratis-Drink an der Egger-Bar gibt es Süssigkeiten und Feines vom Grill sowie musikalische Unterhaltung – am Samstag mit «Unicorn» und am Sonntag mit «Notabene». Und wer in der grossen Ausstellung sein Traummöbel entdeckt, profitiert von 20 Prozent Abholrabatt auf Möbel. Mit etwas Glück können Kundinnen und Kunden zusätzlich bis zu sechs Prozent Rabatt würfeln. Auf Leuchten, Bilder, Spiegel und Teppiche werden zusätzlich zehn Prozent Herbstrabatt ge-

Am Wochenende lädt Möbel Egger zum goldenen Herbst-Fest. (Bild zvg.) währt. Diese Angebote gelten übrigens nur noch bis Sonntag, 23. September. Während sich die jüngsten Gäste am Samstag und Sonntag auf dem Kinderkarussell, beim Sackhüpfen, Büchsenwerfen oder mit dem Hau-denLukas vergnügen, haben die Eltern geruhsam Zeit für einen Bummel durch die Möbelwelten und die Wohnboutique. Wer dann noch an sein Glück glaubt, nimmt am Wettbewerb teil und fährt vielleicht schon bald einen schönen Fiat 500 im Wert von 15 590 Franken. Das goldene Möbel-EggerHerbstfest findet am Samstag, 22. September, von 9 bis 16 Uhr und am Sonntag, 23. September, von 10 bis 17 Uhr statt und bietet eine Fülle attraktiver Vorteile. (pd.) Goldenes Herbst-Fest bei Möbel Egger, Luzernstrasse 101, Eschenbach, Samstag, 22. September, von 9 bis 16 Uhr, und Sonntag, 23. September, von 10 bis 17 Uhr.


Gewerbe

Freitag, 21. September 2018

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Erfolgsgeschichte aus dem Milchmarkt Amarone, Veneto Startschuss zum Milch-Drink von «Di fair Milch Säuliamt» und Südtirol Italien-Event in Mü’s Vinothek

Die beiden Events vom Freitag und Samstag, 21. und 22. September in Mü’s Vinothek stehen ganz im Zeichen des südlichen Nachbarlandes Italien.

«Di fair Milch» schmeckt. Vor dem Volg Knonau von links: Martin Haab (Mettmenstetten), Erwin Schöpges (Präsident EMB, Belgien) und Werner Locher, Bonstetten. Im Hintergrund: Armin Heller, Landi Albis. (Bild Thomas Stöckli)

Der Verkauf der regionalen Pastmilch «Di fair Milch Säuliamt» ist eine Erfolgsgeschichte. Nun kommt man mit dem neuen 2,5 % Milch Drink einem weiteren Kundenwunsch nach. 43 Milchbauern aus dem Säuliamt haben sich in einer Genossenschaft zusammengeschlossen und verkaufen ihre eigene, regionale, fair bezahlte Milch. Mit ihrem Angebot haben sie scheinbar den Nerv der Zeit getroffen. Die Marke «Die faire Milch» gehört dem European Milkboard (EMB) in Brüssel. Die Kuh Faironika in den Farben des jeweiligen Landes ist das Symbol dieser Marke. Bereits vor Jahren haben Milchbauern in Belgien, Luxemburg, Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich den Verkauf von fairen Milchprodukten gestartet.

Bis nach Burkina Faso hat es die Idee der fairen Milch gebracht. Besonders offensiv verhielt sich Belgien, wie Erwin Schöpges, Präsident EMB, verriet. So konnte nur Bernie Ecclestone höchstpersönlich die Bauern einst von einer Blockade des Formel-1-Rennens in Spa abhalten. Die Zugeständnisse damals: Bauernsohn Ecclestone degustierte die Milch selber und bot den Bauern eine Plattform am Renn-Wochenende. «Di fair Milch Säuliamt» wird seit dem 2. Dezember 2017 in den VolgLäden des Bezirkes Affoltern sowie im Volg Aesch, dem Lärchemärt Bonstetten und in vier Hofläden verkauft. Sie wird von der Molkerei Höhn auf dem Hirzel pasteurisiert und abgefüllt. Ihr Verkaufspreis liegt bei 1.90 Franken, sodass dem Bauern ein kostendeckender Preis ausbezahlt werden kann. «Wir haben den Beweis erbracht, dass

die Konsumenten dazu bereit sind», so Martin Haab, Kantonsrat und Marketingverantwortlicher in der Genossenschaft Faire Milch Säuliamt. Das kann Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis mit Zahlen unterlegen: Seit der Einführung dieser Milch haben seine Volg-Läden 30 % mehr Vollmilch verkauft. Die faire Ämtler Milch wirke sich zudem auf die Kundenfrequenz aus: um ein bis zwei Prozent sei diese gestiegen, so Heller weiter. 100 000 Liter der fairen Milch sind im Säuliamt in den ersten neun Monaten über die Theke gegangen. Mit dem nun lancierten Milch-Drink sollen es im kommenden Jahr 200 000 Liter werden. Um das stemmen zu können, hat die Landi Albis als Distributorin in die Logistik investiert und ihr Kühllager ausgebaut. (pd./tst.)

Amarone, Veneto und Südtirol - Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Freitag, 21. September, 18 bis 20 Uhr, und Samstag, 22. September, 10 bis 15 Uhr. Weitere Informationen auf www.mues-vinothek.ch.

Infos unter www.di-fair-milch.ch, www.fairmilk.org.

Mehr Platz und ein grösseres Angebot

Neuer Avia-Shop bei der Karl Graf Automobile AG Die Karl Graf Automobile AG in Mettmenstetten hat ihren AviaShop und den Kundenbereich einer Frischkur unterzogen. Am kommenden Wochenende wird die Wiedereröffnung gefeiert.

Die neue Cantina für die Amarone-Weine von Az. Agr. Fattori, Roncà. (Bild zvg.)

Schlafstörungen sanft behandeln

Mit der Toyohari-Akupunktur Schlafstörungen sind ein weitverbreitetes Problem. Im Shindo Zentrum in Affoltern wird mit einer sanften Methode geholfen.

................................................... von werner schneiter «Nach fast 20 Jahren entsprach das Intérieur nicht mehr den heutigen Standards. Auch neue CI-Vorschriften der Hersteller und nicht optimale Arbeitsabläufe haben uns zum Handeln bewogen», sagt Mitinhaber Robi Graf. So wurde im Hauptgebäude an der Zürichstrasse 28 der Shop vollständig erneuert, neu gestaltet und vergrössert. In baulicher Hinsicht heisst das: ein neuer Boden, neues Mobiliar, neuer Kältebereich, neue Kassen, Umstellung auf LED-Beleuchtung, neuer, in einen klimatisierten Raum verlegten EDV-Bereich. Den hinteren Eingang haben die Besitzer mit einem Windfang versehen. «Dank der Erneuerung verbrauchen wir auch weniger Energie», fügt Robi Graf bei und erwähnt auch den neu gestalteten Bereich beim Haupteingang, wo die Kundschaft mehr Autozubehör findet. Neben Mobiliar und Technik ist auch das Sortiment erweitert worden. Der Shop ist zudem übersichtlicher, ausgestattet mit zwei Gastro-Kaffeemaschinen, bei denen Selbstbedienung und Bedienung möglich ist. Auch die beiden Kassenplätze an der Bistro-Bar ermöglichen effizientere Abläufe und weniger Wartezeit für die Kundschaft, die nun auch – dank zwei neuen Backöfen – warme Snacks beziehen kann, Schinkengipfeli oder eine Wurst im Teig beispielsweise. Das Brotwarensortiment stammt zu 90 Prozent von der Albis-Bäckerei in Mettmenstetten. Aber auch in bauli-

Italien ist reich an Mythen. Dazu gehört natürlich einer der kapitalsten Weine überhaupt: der Amarone. Auch hier hat sich in letzten Jahren ein stetiger Qualitätstrend nach oben angedeutet. Früher waren Amarone-Weine oft einfach mächtig und wuchtig; heute geht die Tendenz mehr und mehr zu Eleganz. Fattori: Vor mittlerweile zehn Jahren hat die Zusammenarbeit mit der gleichnamigen Kellerei ihren Anfang genommen. Für Mü’s Vinothek ein Glücksfall, die Weine sind nicht mehr wegzudenken und vermögen die Kunden immer wieder aufs Neue zu

begeistern. Der kapitale Amarone 2013 und der Ripasso 2016 brauchen überhaupt keine Vergleiche zu scheuen. Zenato: einer der ganz grossen Namen in der Region Veneto. Heuer zur Degustation die «Riserva Sergio Zenato» 2011 ein Amarone, wie es nur wenige gibt. Südtirol: Die Weine aus der gräflichen Kellerei von Meran haben sich in der Südtiroler Weinspitze voll etabliert. Zur Degustation kommen Lagrein, Lagrein Riserva und der neue Weissburgunder «Tyrol». Notabene im neuen französischen Barriques vinifiziert und ausgebaut. (pd.)

Laden am Wochenende zur Wiedereröffnung von Shop, Bistro und Ausstellungsraum ein: Beat (links) und Robi Graf. (Bild Werner Schneiter) cher Hinsicht setzen die Grafs auf Regionales. Die Jegen AG aus Effretikon orchestrierte die Erneuerung als Generalunternehmerin, die Handwerker stammen aber aus der unmittelbaren Umgebung. Sie zählen bei der Graf Automobile AG zu den Stammkunden. Im Vorfeld der Planung des Umbaus haben die Bauherren übrigens einige Gäste zu ihren persönlichen Wünschen für einen neuen Shop befragt.

Mehr Diskretion im Ausstellungsbereich Shop und Bistro sind bei der Karl Graf Automobile AG mehr als nur ein Ort des Konsums, sondern überdies Treffpunkt – natürlich auch für jene, die nicht zum Betanken oder zum Autokauf kommen. Wer aber in dieser Hinsicht eine Beratung benötigt, der bekommt durch den Umbau auch mehr Diskretion. Denn der Ausstellungsbereich ist nun klarer getrennt vom Bistro und vom Shop, versehen mit zwei Beratungsplätzen, wo man seine Infos in aller Ruhe abholen kann.

Andererseits ist aber der Ausstellungsbereich auch von der Bar her sehr gut überblickbar. «Man kann bei uns beim Kaffee gleichzeitig schöne Autos sehen», fügt Robi Graf bei. Im Souterrain hat Graf den Raum für Fahrzeugübergaben erweitert und ihn mit Bildern aus der Anfangszeit der 1932 gegründeten Garage geschmückt, die heute rund 45 Mitarbeitende (wovon fünf Lehrlinge) beschäftigt. In der ersten Etage sind Backgroundbüros für Shop und Bistro im Bau. «Auch hier hat sich der administrative Aufwand deutlich erhöht», stellt der Mitinhaber fest. Die Wiedereröffnung wird nun am kommenden Samstag und Sonntag, 22./23. September, gefeiert, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Mit Grillspezialitäten, kleinen Geschenken und mit einem Wettbewerb. Am Freitag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr kostet der Liter Benzin 10 Rappen weniger. In der übrigen Zeit am Wochenende wird der Literpreis um 5 Rappen reduziert. Infos unter www.grafauto.ch.

«Jede dritte Person in der Schweiz leidet an Schlafstörungen», so lautet das alarmierende Ergebnis zahlreicher Studien. Dabei sind leichte und gelegentliche Schlafstörungen anders zu gewichten als plötzliche und sehr schwere. In diesem Fall sollte eine körperliche Ursache vom Arzt ausgeschlossen werden. Die Schlaflosigkeit beginnt oft schon am Tag. Zumeist sind zum Beispiel starke Gefühlsschwankungen, Stress, eine ungewohnte Umgebung, Erkrankungen oder Sorgen und Konflikte Ursachen unruhiger Nächte. Dabei gilt es, die Bettzeiten, Raumbedingungen, Mahlzeiten und Genussmittel sowie die Tätigkeiten kurz vor dem Schlafen zu reflektieren und eventuell anzupassen. Aus Sicht der chinesischen Medizin treten Schlafstörungen auf, wenn

Bhavito Jansch vom Shindo Zentrum in Affoltern. (Bild zvg.)

das Yang (Tag) Qi (Qi = Lebensenergie) nicht zum Yin (Nacht) übergehen kann. Es findet dadurch keine Regeneration durch den Schlaf statt. Dies kann zu einem Teufelskreis werden und die Angst vor der Schlaflosigkeit führt zu Grübeleien und erhöhter Denktätigkeit. Zumeist führt das wiederum zu einer Unruhe des Geistes. Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) unterscheidet zwischen Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, oberflächlichem, unruhigem Schlaf und frühem Aufwachen.

Japanische Akupunktur hilft Durch eine genaue Diagnose wird das zugrunde liegende Muster bestimmt und mit der besonders sanften Toyohari-Akupunktur behandelt. Im Bedarfsfall können Kräuter aus westlichen Gegenden und eine Ernährungsberatung mit den Akupunktursitzungen kombiniert werden. Die Toyohari-Akupunktur aus Japan unterscheidet sich von der üblichen TCM-Akupunktur durch ihre sanfte Nadeltechnik und angenehme Behandlungsprozedur. Kinder, ältere Menschen und sensitive Personen können gleichermassen schmerzfrei behandelt werden. Nach zwei bis fünf Behandlungen ist zumeist eine deutliche Besserung zu erwarten. Die Kosten einer Behandlung für TCM werden von den meisten Krankenkassen durch eine Zusatzversicherung zu 60 bis 90 Prozent vergütet. (pd.) Weitere Informationen sind im Shindo Zentrum, Zürichstrasse 49, Affoltern, oder per Telefon 044 760 11 71 erhältlich.


Veranstaltungen

Willkommen Ballett- und Pilatesbegeisterte und alle, die immer schon mal das eine oder andere ausprobieren wollten und für ihre Gesundheit und Wohlbefinden was Gutes tun möchten! Vom 22. Oktober – 9. November 2018 lädt Sima Bürgin, dipl. Tanzpädagogin ZFH und zertifizierte BASI ® Pilates Studio- und Mattentrainerin zur Besuchs- und Schnupperwoche in Affoltern a.A. und in Bonstetten ein, um einen Einblick ins Pre Ballett, den Klassischen Akademischen Tanz und Pilates zu erhalten oder mit mutigem Mitmachen gleich selber die Freude an Bewegung und Musik zu erfahren. Im Pre Ballett zeigen dabei Kinder ab 4 Jahren und Jugendliche, sowie jung gebliebene Erwachsene, im Klassischen Akademischen Tanz ihr Können. Zudem präsentiert das Body Line Ballett am 29. September 2018 im Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 2, um 15.15 Uhr und um 17.15 Uhr ihre BallettschülerInnen auf der Bühne. Sämtliche Informationen zum Stundenplan der Besuchs- und Schnupperwochen ab dem 22.10.18 und zum Kursangebot und Anmeldung sowie zu den Ballettaufführungen am 29. 9.18 finden Sie auf www.simaburgin.com. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Kursorte von Body Line: Lindenmoostrasse 12, 8910 Affoltern a.A., Turnhalle 1, Schachenstr.105, 8906 Bonstetten. Kontakt: Body Line, Sima Bürgin, Ballett für Kinder und Erwachsene, Pilates BASI ®, www.simaburgin.com / info@simaburgin.com / 076 377 36 31


Veranstaltungen

Freitag, 21. September 2018

Kreativität pur

Unglücklich verloren

Ottenbacher Künstler öffnen ihre Ateliers und stellen im Gemeindesaal aus. > Seite 22

Im zweiten Spiel der englischen Woche unterlag der FCWB Eschen/Mauren. > Seite 27

«Crime and Wine» in der Bibliothek Wettswil Neue Bücher kennenlernen und Weine degustieren Am Freitag, 28. September, von 20 bis 21.30 Uhr, präsentiert das Team der Bibliothek Wettswil «Bücher im Gespräch spezial» mit dem Thema «Crime & Wine». Das Bibliotheksteam nimmt die Gäste dabei mit auf einen kriminellen und kulinarischen Kurztrip, wo Krimis, Weine, Kochen, Genüsse und Italien im Mittelpunkt stehen. «Wir stellen Neuerscheinungen und Bücher vor, die uns begeistert haben. Es ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei», meint Eva Hauri. Ihren persönlichen Favoriten nennt sie (noch) nicht. Aber wer gerne liest, wird auf seine Kosten kommen. Das Medienangebot ist breit gefächert: prickelnde Krimis, Morde im Weinkeller, ein irischer Dorfpolizist, eine rumänische Verschwörung, ein Kommissar aus Australien, Rezepte aus dem Süden, exzellente Weine, Sachbücher und Hörbücher. Der kulinarisch-kriminelle Herbstabend wird begleitet von Ruedi Müller. Er führt die Vinothek «Mü’s» in Affoltern und stellt passend zum Thema das Weingebiet Veneto vor. Obwohl die Region Veneto mit der Hauptstadt Venedig nicht so bekannt ist wie die Toscana oder das Piemont, gehört sie zu den traditionellen Weinbaugebieten Italiens. Der weltbekannte Amarone stammt aus Venetien. Die

Nebst dem Lesen kommt am «Crime and Wine» in der Bibliothek Wettswil auch der Genuss nicht zu kurz. (Bild zvg.) Provinz ist sehr abwechslungsreich und umfasst Adriastrände, Berge und Skigebiete in Cortina d’Ampezzo, Venedig, Verona sowie den Gardasee. Ruedi Müller wird den Gästen mehr über den Weinanbau in dieser wunderschönen Gegend erzählen. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit, Weine aus dem Veneto zu degustieren. Die Gäste dürfen

sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen und darauf, sich in die Welt von Betrug, Mord und Verbrechen entführen zu lassen. Für Entspannung sorgt anschliessend ein köstliches Glas Wein. Und natürlich können sämtliche Bücher ausgeliehen werden. «Bücher im Gespräch spezial», Freitag, 28. September, 20 bis 21.30 Uhr, Bibliothek Wettswil.

Klassisches Ballett und Charaktertanz

Aufführungen der Ballettschule von Sima Bürgin in Bonstetten Die Ballettschule Body Line Ballett von Sima Bürgin lädt zu den Ballettaufführungen vom 29. September im Gemeindesaal in Bonstetten und zu Schnupperwochen für Ballett und Pilates ab dem 22. Oktober bis 9. November ein. Seit über 20 Jahren unterrichtet Tanzpädagogin Sima Bürgin Kinder und Jugendliche im Klassischen Tanz sowie Erwachsene in Pilates. Ihre Grundidee ist es, Kindern bereits in frühen Jahren über eine gezielte und fundierte Köperschulung das Bewusstsein für eine gesunde Körperhaltung zu ermöglichen. «Wie beim Erwerben einer Sprache soll auch die Körpersprache im Rahmen der Allgemeinbildung kultiviert werden», so Sima Bürgin. Nebst der fundierten Körperschulung im Trainingsraum ist es der Wunsch der jungen Tänzerinnen und Tänzer, auch auf der Bühne ihr Können zu zeigen und somit öffentlich aufzutreten. Dies stellt eine grosse Herausforderung dar und bringt eine Menge an Vorarbeit mit sich. Die Tänze müssen sorgfältig einstudiert wer-

Ballet fördert das Körpergefühl und eine gesunde Körperhaltung. (Bild zvg.) den, was von den Kindern viel Geduld, Durchhaltevermögen und Mut erfordert – und vor allem auch das Einhalten von regelmässigen Ballettstunden und Proben. «Tanzen setzt Können voraus», so die Aussage des bekannten Schweizer Choreografen Heinz Spoerli und dies wiederum bedeutet fleissiges Üben

und Durchhalten konsequent über viele Jahre hinweg. Dieses Verständnis fehlt heutzutage leider den meisten Eltern und Kindern. Nicht umsonst gibt es die altbewährte Redewendung aus dem Volksmund, die auch heute noch gilt: «Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!» Am 29. September präsentieren die 4- bis 19-jährigen Schülerinnen und Schüler der Ballettschule Body Line von Sima Bürgin im Gemeindesaal Bonstetten ein anspruchsvolles Programm, welches klassisches Ballett und Charaktertanz umfasst. Man darf sich von einem romantischen Walzer, einem ungarischen Czàrdàs, von Auszügen aus «Schwanensee» und «Onegin» sowie einem temperamentvollen Can Can und vielem mehr überraschen lassen. Vom 22. Oktober bis 9. November lädt Sima Bürgin zur Besuchs- und Schnupperwoche ein. (pd.)

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Immer wieder Neues Menschen im Säuliamt: Christian Kupferschmied blickt zurück auf eine bewegte Laufbahn. > Seite 29

Im Erzählcafé haben die Gäste das Wort

Neues Angebot in Affoltern Am nächsten Freitag startet in Affoltern ein Erzählcafé, welches künftig jeden letzten Freitag im Monat stattfinden wird, abwechselnd in Affoltern und Mettmenstetten. Das Café ist ein gemeinsames Projekt der reformierten Kirchen Affoltern und Mettmenstetten. Im Erzählcafé stehen die Gäste im Mittelpunkt. Sie erzählen einander ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen, jeweils zu einem vorgegebenen Thema. Wer mag, meldet sich zu Wort, die übrigen hören zu. Wichtig dabei ist der persönliche Bezug zum Thema. Die Teilnehmenden halten keinen Vortrag über ein Sachthema. Sie erzählen, was sie selber erlebt haben und was das Erlebnis für sie persönlich bedeutet oder bedeutet hat. Eröffnet wird die Runde mit einem kleinen Input. Danach haben die Gäste das Wort. Nach etwa einer Stunde geht es über zu Kaffee und Kuchen. Eingeladen sind alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos.

Das Erzählcafé findet jeden letzten Freitag im Monat statt, jeweils von 14 bis 16 Uhr. Es ist ein gemeinsames Angebot der reformierten Kirchgemeinden Affoltern und Mettmenstetten und findet abwechslungsweise im Wöschhüsli beim Chilehuus Affoltern und im Pfarrhaus Mettmenstetten statt. Moderiert wird es von den Sozialdiakoninnen Gabriela Bregenzer und Ursula Jarvis.

«So war meine Kindheit» Unter diesem Titel steht das erste Erzählcafé vom kommenden Freitag. Unsere Kindheit prägt uns für das ganze Leben. Für die einen war sie eine unbeschwerte und glückliche Zeit, für andere ist sie mit schmerzlichen Erinnerungen verbunden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, im Erzählcafé von ihrer Kindheit zu erzählen und anderen zuzuhören.! (pd) Freitag, 28. September, 14 Uhr, im Wöschhüsli beim Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei. Wer einen Fahrdienst wünscht,kann sich gerne unter der Nummer 077 469 04 14 melden.

«Zeitsparend kochen»

Kochkurs im Familienzentrum Affoltern Am Freitag, 28. September, findet in Affoltern von 18 bis 21.30 Uhr ein ganz besonderer Kochkurs für Erwachsene statt. Wer kennt das nicht: «Was koche ich heute, was soll ich einkaufen, was mache ich mit den Resten?» Zeitsparend zu kochen ist bei Weitem nicht so schwer, wie man denkt. Trotzdem sollten der Genuss und das gesunde Essen nicht darunter leiden. Am Kursabend wird ein abwechslungsreicher Wochenplan mit ausgewogenen und vollwertigen Gerichten erstellt. Anschliessend picken die Teil-

nehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit der Kursleiterin und Ernährungsberaterin Simone Kleiner gleich ein paar leckere Menüs heraus, um sie frisch zuzubereiten und gleich miteinander zu geniessen. Die Teilnehmenden sind gebeten, einige Behälter mitzubrignen, denn die zubereiteten Speisen können zum Probieren mit nach Hause genommen werden. (GS) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen finden sich auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Ballettaufführungen am 29. September, 15.15 bis 16.10 und 17.15 bis 18.10 Uhr, Gemeindesaal, Am Rainli 2, Bonstetten. Schnupperwochen für Ballett und Pilates vom 22. Oktober bis 9. November, Lindenmoosstrasse 12, Affoltern, oder Turnhalle 1, Sekundarschule, Schachenstrasse 105, Bonstetten. www.simaburgin.com.

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Abwechslungsreich und trotzdem zeitsparend kochen: Wie das geht, zeigt Kursleiterin Simone Kleiner am 28. September. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Geigenmythen mit Sibylle Tschopp

Freitag, 21. September 2018

Zürich meets Kino Lux

Meisterhafte Violinklänge im Jonental

Zwei Erstlings-Spielfilme von jungen Zürcher Regisseuren

Am 23. September um 17 Uhr spielt die bekannte Obfelder Geigerin Sibylle Tschopp ein mitreissendes KlangWeltProgramm für Violine solo in der Kapelle Jonental.

Am Donnerstag, 27., und Freitag, 28. September, jeweils 20.15 Uhr, zeigt das Kinofoyer Lux in der Aula Ennetgraben in Affoltern zwei Spielfilme.

Sibylle Tschopp ist bekannt für ihren wunderschön ausdrucksvollen Geigenklang und ihre spielerische Leichtigkeit, die in der zauberhaften Atmosphäre der idyllisch gelegenen Kapelle Jonental voll zur Geltung kommen. Eine einzigartige Symbiose von Musik, Kunst und Natur! Im Zentrum ihres Konzerts stehen zwei der berühmtesten Werke der Musikgeschichte – Johann Sebastian Bachs d-Moll-Partita mit der grossartigen Chaconne und die 24. Caprice des genialen «Teufelsgeigers» Nicoló Paganini. Dazu erklingen zwei weitere überaus spannende Werke, die fantastisch vielschichtige 12. Fantasie in a-Moll von Georg Philipp Telemann und die Uraufführung von Martin Christoph Redels poetischen «InnenLiedern», deren Violinfassung 2018 für Sibylle Tschopp entstand. Mit 18 Jahren gab die Künstlerin ihre Debüts als Solistin am Lucerne Festival und in der Tonhalle Zürich, ein Jahr später in der Wigmore-Hall London und der Laeiszhalle Hamburg. Es folgten Konzerte von Europa bis in die USA, Südafrika, Zentral- und Südamerika und in den Nahen Osten. Sie

Die Geigerin Sibylle Tschopp. (Bild zvg.) gewann internationale und nationale Preise, hat mehrere CDs eingespielt und ihre Musik wird regelmässig im Radio ausgestrahlt. (pd.) Konzert am 23. September, 17 Uhr, Kapelle Jonental. Infos, Vorverkauf, Reservierung Rollstuhl-Plätze via Tschopp Music: Telefon 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch, Eintritt: 25 Franken, (Studierende, Lehrlinge, Schüler 15 Franken, Kinder bis 12 Jahre frei). Kassenöffnung um 16 Uhr. Gleiches Konzert: 22. September, 19 Uhr, Klosterkirche Wesemlin Luzern. Weitere Infos unter www.sibylletschopp.com.

«Dene wos guet geit», der Kino-Erstling des Zürchers Cyril Schäublin ist der überraschendste Schweizer Spielfilm seit Jahren. Alice arbeitet in einem Call-Center in Zürich. Sie verkauft Handy-Verträge, Krankenversicherungen und macht Kundenbetreuung für Bankinstitute. Dabei lernt sie, wie man alte Leute um den Finger wickelt und beginnt, sich als deren Enkelin auszugeben. Schnell erbeutet sie viel Geld. Doch zwei Zivilfahnder sind ihr bereits auf den Fersen. Was interessiert, sind die Finanzen – Kontostand, Steuern, Krankenkassenprämien, Handy-Abo-Tarife. Somit drehen sich die Dialoge in diesem Film vor allem um die Codes der modernen Konsumwelt, um schier endlose Zahlenreihen von Policen-Nummern, Tarifstufen, Zutrittscodes und Identifikations-PINs. Ob Kunstausstellungen, Filme oder Musik – keiner erinnert sich mehr an Namen, Titel oder Details. Nur Stimmungen und Meinungen bleiben: «Ist super» oder «war Scheisse». So entfremdet wie unser Sprechen wirkt im Film auch der Bankenmoloch Zürich: Menschen erscheinen hier als atomisierte Zwerge zwischen Betonpfeilern, kahlen Wänden und Autobahnauffahrten. In den kontrastarmen Bildern von

Kreativität pur im Gemeindesaal

Ausstellung und offene Ateliers in Ottenbach

Vereinzelte Menschen in einer entleerten Stadt. («Dene wos guet geit»)

Wie sehen Beziehungen aus? («Tranquillo») (Bilder zvg.)

Kameramann Silvan Hillmann wirken selbst Parkanlagen abweisend. Ganz egal, wie gut man Zürich zu kennen glaubt: So, wie in diesem Film hat man die Stadt noch nie gesehen. Cyril Schäublin entwirft ein lakonisches Sittenbild über unseren vernetzten Alltag, in dem alles so ruhig funktioniert, dass es nichts gibt, worüber man sich aufregen könnte.

halbe Million Schweizerinnen und Schweizer leiden an diesem Symptom. Das Ziel der Story ist es, den Tinnitus zu visualisieren. Es geht um keine Moral, sondern um Fragestellungen. Wie sehen Beziehungen aus? In welchen Formen zeigt sich Egoismus? Wie kann man heute autonom sein? Muss das Leben zu Ende geführt werden? Wie sind wir heute politisch? An diesem Freitag werden der Produzent Noah Bohnert und der Kameramann Tobias Kubli, die beide in Affoltern aufgewachsen sind, anwesend und für Fragen offen sein. (cm/pk)

«Tranquillo» Der Film Tranquillo ist ein Zeitzeugnis einer urbanen Generation von Mittzwanzigern. Um diese Thematik zu verhandeln, wurde für die Realisierung eine Crew zusammengestellt, welche diese Attribute verkörpert. Der Film gilt als Herzensprojekt junger Filmschaffender aus der Schweiz. Durch unermüdlichen Einsatz und Ehrgeiz ist es gelungen, das Drehbuch von Jonathan Jäggi und Nicolas Walker zu verfilmen. Der Film greift ein in der Schweiz weitverbreitetes Problem auf: den Tinnitus. Über eine

Donnerstag, 27. September, 20.15 Uhr: «Dene wos guet geit», Spielfilm von Cyril Schäublin, mit Nikolai Bosshardt, Sarah Stauffer und Fidel Morf, CH 2017, 71 Minuten, Dialekt. Freitag, 28. September, 20.15 Uhr: «Tranquillo », Spielfilm von Jonathan Jäggi, mit Tobias Bienz, Sandra Zellweger und Nicole Lechmann, CH 2018, 71 Minuten, Dialekt. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt je 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). www.kinolux.ch.

«Mein Leben als Paar»

Schreiber vs. Schneider in Knonau Die Kultkolumnisten der CoopZeitung lesen am 26. Oktober in der Bibliothek Knonau. Das Publikum darf sich auf viel Sprachwitz freuen.

Das OK «Ottenbach kreativ 2018» beim Zusammenstellen der Ausstellungskataloge (von links): Urs Rissi, Gitte Bachmann, Franziska Mullis, Bea Sutter, Heiner Tschopp und Christine Grünenfelder. (Bild Martin Mullis)

Zwei Dutzend einheimische Kunstschaffende präsentieren am letzten Septemberwochenende unter dem Titel «Ottenbach kreativ 2018» ihre Werke im Gemeindesaal Ottenbach und in den offenen Ateliers. Am Wochenende vom 29. und 30. September findet in Ottenbach eine Kunstausstellung unter dem Namen «Ottenbach kreativ 2018» statt. Mit der Kunstausstellung möchten der Kulturverein Ottenbach und das OK den Kunstschaffenden aus Ottenbach und der näheren Umgebung eine Plattform bieten, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die letzte Ausstellung in diesem Rahmen fand im Mai 2010 statt. Der Verein Kultur Ottenbach führt nun nach acht Jahren wieder eine Kunstausstellung im Gemeindesaal durch. Rund zwei Dutzend Kunstschaffende präsentieren ihre Werke an der Gemeinschaftsausstellung zum grössten Teil im Gemeindesaal. Einige Künstlerinnen und Künstler laden die Besucherinnen und Besucher ein, direkt einen Blick in ihre Ateliers zu werfen.

Kunst steht im Mittelpunkt Das letzte Wochenende im September steht voll im Zeichen von Kunst und Kreativität. Am Samstag, 29. September, um 11 Uhr wird die Ausstellung mit einer Matinée eröffnet. Anschliessend können die Werke bis 18 Uhr bestaunt werden. Das Bistro ist bis um 20 Uhr in Betrieb. Am Sonntag, 30. September, sind Ausstellung und Bistro von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Von 11 bis 16 Uhr können die offenen Ateliers in Ottenbach besucht werden. Während der Öffnungszeiten der Ausstellung zirkuliert ein Pferdegespann zwischen den offenen Ateliers.

Werke von Otto Gampert und GeGe In einer Sonderausstellung auf der Bühne stellt Stephan Gottet aus Bremgarten Radierungen und Zeichnungen von Otto Gampert (1842–1924) aus. Gampert wurde in einer Ottenbacher Arztfamilie geboren und übte selbst den Arztberuf aus. Seine vom Impressionismus beeinflussten Werke entstanden zum grossen Teil in München. Auch Werke des bekannten Ottenbacher Kunstmalers GeGe Gessler wer-

den die Ausstellung bereichern. So ist unter anderen das bekannte «Spräggele»-Bild im Original zu sehen.

Kunst betrachten und verweilen «Kunst betrachten, Begegnungen geniessen, verweilen und sich wohlfühlen», unter diesem Motto steht der zwei Tage dauernde Anlass. Die Ausstellenden, das OK sowie der Verein Kultur Ottenbach freuen sich über regen Besuch sowohl an der Ausstellung im Gemeindesaal als auch in den offenen Ateliers. Die gezeigte Vielfalt an künstlerischem Schaffen in Ottenbach und Umgebung wird viele überraschen. Bestimmt entstehen angeregte Dialoge zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten. Das BistroTeam wartet mit einer Vielfalt an Speisen und Getränken auf, sodass es sich gut und lange verweilen lässt. (bea) Samstag, 29. September, 11 bis 18 Uhr: Kunstausstellung «Ottenbach kreativ 2018», Bistro bis 20 Uhr geöffnet; Gemeindesaal Ottenbach. Sonntag, 30. September, Ottenbach, 11 bis 17 Uhr: Kunstausstellung «Ottenbach kreativ 2018», Bistrobetrieb, Gemeindesaal Ottenbach; ab 11 Uhr Besuch in den offenen Ateliers mit Rösslifahrt.

In Knonau lesen Sybil Schreiber und Steven Schneider in ihrem sechsten Programm «Mein Leben als Paar» rasant aus ih- Sybil Schreiber und Steven Schneider nehmen ihren Alltag rem ganz norma- mit einem Augenzwinkern unter die Lupe. (Bild zvg.) len Beziehungswahnsinn zwischen Küche und Cam- der andere dabei selbst. Was durchaus ping, Kindern und Karriere, Kursen beabsichtigt ist: Denn wer über sich und Kollern. Die Kunst, über sich selbst lacht, hat als Paarläufer auch in selbst zu lachen beherrscht das Duo der Zweisamkeit etwas auf sicher: perfekt, den Alltag und weitere Prob- Spass. (pd.) lemzonen einer Beziehung nimmt es mit Sprachwitz unter die Lupe. Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr, Stampfisaal, Knonau. «Mein Leben als Paar» ist deshalb Eintritt: 23 Franken (inkl. ein Getränk) ein selbstironischer Blick in zwei Vorverkauf in der Bibliothek, per E-Mail: Spiegel: in ihren und seinen. Und bibliothek.knonau@datazug.ch oder per Telefon bestimmt erkennt sich die eine oder 044 767 12 39. www.schreiber-schneider.ch.

«Ein Abenteuer mit Dr. Brumm» Der Geschichtenkoffer kommt am 26. September wieder nach Stallikon. Dieses Mal bringt er «Ein Abenteuer mit Dr. Brumm» mit. Alle Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren sind herzlich eingeladen und dürfen gespannt sein. Mittwoch, 26. September, 15.30 bis 16 Uhr, Bibliothek Stallikon. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es ein kleines Zvieri. Das Bibliotheksteam freut sich wieder auf zahlreiche neugierige Kinder! (pd.)

«Dr. Brumm» wartet auf viele neugierige Kinder. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Freitag, 21. September 2018

«Verrückt», Konzerte an ungewöhnlichen Orten

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Besten Jazz geniessen und dabei fein essen

Die Wild River Jazzband in Wettswil

Ein buntes Musikprogramm vom 28. bis 30. September Bereits zum dritten Mal öffnet die Ernst Schweizer AG in Hedingen die Pforten für herausragende Künstler der Kalaidos Musikhochschule im Rahmen der Reihe «Musik verrückt, Konzerte an ungewöhnlichen Orten». Das erfolgreiche Musikereignis lockt inzwischen weitere regionale Künstler und findet so dieses Jahr über das gesamte Wochenende vom 28. bis 30. September 2018 statt. In der zum Konzertsaal umgerüsteten Lehrlingswerkstatt ist der Freitagabend analog der letzten beiden Jahre für die Künstler der Kalaidos Musikhochschule reserviert. In einer Kammermusik mit Klavier, Violine und Violoncello werden Stücke von Schumann, Saint-

Saëns, Schostakowitsch und anderen dargeboten. Am Samstagabend folgt die Apple’s Paradise Big Band, deren 18köpfige Truppe mit diversen Bläsern, Bass, Klavier, Gitarre und Schlagzeug ein faszinierendes Live-Erlebnis bietet. Das 1984 in Affoltern gegründete Orchester widmet sein Programm dem Komponisten George Gershwin. Abgerundet wird dieses bunte Konzertwochenende bei Schweizer durch ein Sonntagskonzert. Das Madera Fagottquartett präsentiert an diesem Nachmittag die vielen interessanten Facetten des Fagotts in ungewöhnlich unterschiedlichen Stilrichtungen. Der Erlös aus freiwilligen Spenden sowie dem Barbetrieb geht vollumfänglich an die Künstler respektive an die Hochschule. Aus organisatorischen

Die Studierenden der Kalaidos Musikhochschule bei ihrer hervorragenden Darbietung 2017. (Bilder zvg.)

Gründen wird um eine Platzreservierung gebeten. Türöffnung ist jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn. Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr wird empfohlen, die Ernst Schweizer AG liegt unmittelbar neben dem Bahnhof Hedingen. Die Ernst Schweizer AG unterstützt diese Anlassreihe mit der gesamten Infrastruktur, Organisation sowie Kommunikation. Kalaidos Musikhochschule: Virtuose Kammermusik, Barbetrieb, Freitag, 28. September, Beginn: 18 Uhr. Apple’s Paradise Big Band: Tribute to George Gershwin, Barbetrieb, Samstag, 29. September, 19.30 Uhr. Madera Fagott Quartett: Sonntagsmatinee, Barbetrieb, Sonntag, 30. September, 16 Uhr. Ort: Ernst Schweizer AG, Bahnhofplatz 11, Hedingen. Der Eintritt zu allen Konzerten ist gratis. Die Vortragenden spielen ohne Honorar. Platz reservieren und weitere Infos unter www.ernstschweizer.ch/konzert.

Das Madera Fagottquartett wird Sonntagnachmittag klassische und auch zeitgenössischen Musik interpretieren.

Nachhaltigkeit – Jazz – Hommage an Huldrych Zwingli

Die nächsten acht Tage im «Kellertheater LaMarotte» in Affoltern 8. Festival «Filme für die Erde» Drei hochkarätige Filme heute Freitag, 21. September, zu zukunftsweisenden Aspekten der Nachhaltigkeit. 12.15 Uhr: «The Empire of Red Gold» (Lunchkino mit Essen, Eintritt 22 Franken, nur Film: 15 Franken). Der Film verfolgt die unbekannte Reise von Tomatenmark aus Afrika, Italien, China und Amerika. 18 Uhr: «The Messenger» (Eintritt frei, Kollekte). «The Messenger» zeigt die Schönheit und Bedeutung des gefährdeten Singvogels und was es bedeutet, ihn zu verlieren. 20 Uhr: «The Human Element» (Eintritt frei, Kollekte). Der Film dokumentiert, wie die Umweltveränderungen sich auf Natur und Menschen auswirken. Türöffnung jeweils 30 Minuten vor Beginn.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «LaMarotte Swingtett» Für sein treues Publikum, welches das Swingtett seit Jahren begleitet, spickt es das Programm immer wieder mit neuen Überraschungen aus verschiedenen Epochen des Jazz. Es spielen Duke Seidmann, Thomas Gütermann, Arno Calonder, Christoph Häfeli und Peter Niederer. Donnerstag, 27. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen: 18 Franken.

«Musikalisch-leichtfüssige Hommage an Huldrych Zwingli» Wie können wir uns den vierjährigen Zwingli vorstellen? Wie wuchs dieser junge Mann am Ende des 15. Jahrhunderts auf ? Früh verliess er

Wildhaus, Eltern und seine neun Geschwister, um auf die Lateinschule zu gehen. In seiner Einsamkeit begann er, viele Instrumente zu lernen. Es ist die Zeit der Erfindung des Buchdrucks, die Zeit epochaler Umbrüche. Zwingli war ein Kind dieser Zeit. Er hielt Reden, arbeitete nachts an der Übersetzung der Bibel, führte Briefwechsel mit Humanisten von nah und fern, machte aus Klöstern Spitäler, überlebte die Pest und heiratete seine geliebte Krankenpflegerin Anna. Im 2. Kappeler Krieg 1531 fiel Zwingli als Soldat bei Kappel am Albis. Von und mit Jürg Kienberger. (pz)

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen erwünscht unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch, für die Filme am 21. September mit Angabe der Vorführung und ob mit Essen.

Referat über den Rotmilan am 27. September

Der Rotmilan – auch in der Schweiz zuhause. (Bild zvg.)

Am Samstag, 29. September, spielt die Wild River Jazzband im Hirschen Wettswil. Die Band wurde 1993 gegründet, die Musiker stammen mehrheitlich aus dem Grossraum Winterthur. Die Strasse, in der sich das erste Probelokal befand, gab der Band den Namen. Zuerst war es die Idee, persönliche Freundschaft und aktives Musizieren miteinander zu verbinden. Daraus hat sich in den anschliessenden Jahren eine intensiv zusammenarbeitende Band entwickelt, welche auf viele Höhepunkte zurückblicken kann: Über 250 Auftritte, schwergewichtig in der Nord-Ostschweiz, aber auch im Bündnerland, im Tessin und in Deutschland. Das Zusammenspiel ist eingeschliffen und in vielen überra-

schenden Details hörbar. Zuhören wird zum Erlebnis voller Überraschungen. Wie bei der Gründung besteht heute noch der Wille, zusammen etwas zu erreichen, und die Freude, das Publikum mit lebendiger Musik der 20er-, 30er- und 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts zu erfreuen. Für alle, die Oldtime Jazz geniessen und dabei gut essen möchten, gilt es deshalb, sich im Hirschen Wettswil einen Platz zu reservieren. (pd.) Die Musiker sind: Jörg Hiltenbrand, Klarinette und Saxofon, Joachim Tillmanns, Posaune, Dieter Holtkamp, Trompete und Cornet, Robert Bossart, Bass, Hanspeter Kägi, Banjo und Gitarre, Andi Hämmerle, Schlagzeug. Samstag, 29. September, 19.30 Uhr, Hirschen Wettswil. Reservieren bei Wirtin Brigitte Gubler unter Telefon 044 700 01 28.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Albis Musikanten: viertes Jahreskonzert

Freitag, 28. September, Bar und Abendkasse ab

Ein majestätischer Greifvogel

Hoch oben am Himmel kreist er stundenlang. Manchmal kurvt er auch über Hausdächer, sodass der gebogene Schnabel und die Krallen gut erkennbar sind. Auch bei den Vögeln sind die Artenvielfalt und die Populationsdichten in der Natur zum Teil stark rückläufig. Eine Art verhält sich erstaunlicherweise gegenläufig: Seit den 70erJahren des letzten Jahrhunderts breitet sich hierzulande der Rotmilan (Milvus milvus) aus, rasant, möchte man fast sagen. Die Anzahl der Vögel hat

Die Wild River Jazzband tritt am 29. September im Hirschen auf. (Bild zvg.)

sich in dieser Zeit mehr als versechsfacht Wer ist dieser majestätische Greif ? Wie lebt er? Wo nistet er? Wo überwintert er? Michel d’Hollosy, Feldornithologe des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern, stellt den Flugkünstler am Donnerstag, 27. September, um 20 Uhr in der Zwinglistube, Schulhausstrasse 1, Hausen, vor. Zu diesem Referat im Rahmen der GV der Naturund Heimatschutzgesellschaft Oberamt sind alle herzlich eingeladen. (pd.)

Die Albis Musikanten spielen Musik aus unterschiedlichen Stilrichtungen wie Schweizer Volksmusik, Böhmische Blasmusik oder Dixie. (Bild zvg.)

Am Samstag, 6. Oktober, findet im Schwerzisaal in Langnau das vierte Jahreskonzert der Albis Musikanten statt. Momentan wird fleissig geprobt. Alle zwei Wochen tönen aus einer Scheune auf dem Albispass Polkas, Schlager, Marsch- und Swing-Känge: Auf ein Musikgenre festlegen möchten sich die Albis Musikanten nicht. Wichtig ist der inzwischen rund 20-köpfigen Formation ihr Motto: «Mit Freude und Freunden Musik zu machen, die Kameradschaft pflegen und die Zuhörer, mit allem, was uns gefällt, erfreuen». Das breite musikalische Repertoire beinhaltet Stilrichtungen wie beispielsweise Böhmische Blasmusik, Schweizer Volksmusik oder Dixie – Musik mit unterhaltendem Charakter, welche nicht nur den Musikern, son-

dern auch den Zuhörern Freude bereiten soll. Der Name der Formation entstand aus der Tatsache, dass alle Musikerinnen und Musiker im Raum Albis zuhause sind, einige davon sind aus dem Bezirk Affoltern, namentlich Marco Frick, Carlo Gsell, Bruno Marfurt, Manfred Maurer und Stefan Saxe. Die Vorbereitungen für das vierte Jahreskonzert laufen momentan auf Hochtouren. Wer die Albis Musikanten einmal live erleben möchte, hat am Samstag, 6. Oktober, die Gelegenheit dazu. Das Konzert findet im Schwerzisaal in Langnau statt. Türöffnung und Apéro ab 18 Uhr, ein feines Nachtessen vom Restaurant Albis kann ab 18.30 Uhr genossen werden und der Konzertbeginn ist um 20 Uhr. (pd.) Weitere Informationen zu den Albis Musikanten finden sich unter www.albis-musikanten.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 21. September 2018

agenda

Freitag, 21. September Affoltern am Albis

08.30: Filme für die Erde. Filme zu zukunftsweisenden Aspekten der Nachhaltigkeit. Öffentliche Vorstellungen um 12.15 Uhr: The Empire of red gold (Lunchkino Fr. 22.-), 18 Uhr: The Messenger, 20 Uhr: The Human Element. Türöffnung jeweils 30 Min. vor Beginn. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Georg Wiesmann: «Tubes’n’Loops» Musik mit Röhren, Schläuchen, Stimme und Loopstation. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Bar und Abendkasse: 19.30 Uhr. Aula Ennetgraben.

Hausen am Albis

20.00: OpernHausen: «La Vera Costanza» von Joseph Haydn. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18. 20.15: Kultur im Dorf: «Ohne Rolf» Christof Wolfisberg & Jonas Anderhub mit «Blattrand». Theater, Comedy und Kabarett. Kulturbar ab 19.30 Uhr, www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Hedingen

17.50: Hauptübung mit Feuerwehr Hedingen und Betriebsfeuerwehr Kolb. Beginn der Übung 18 Uhr. KLK Oleo Areal (ehemalig Kolb).

Stallikon

20.15: «Mon Oncle». Französische Filmkomödie von und mit Jaques Tati, 117 Min. F/d. Türöffnung 19.30 Uhr, mit kleiner Festwirtschaft, Eintritt frei, beschränkte Platzzahl. Zentrum Kafimüli. Weidhogerweg 11.

Samstag, 22. September Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00: Führung durch die Langzeitpflege der Häuser Rigi und Pilatus. Zweite Führung 10.30 Uhr. Anmelden: langzeitpflege@spitalaffoltern.ch oder 044 714 27 36. Spital Affoltern. Langzeitpflege Sonnenberg. Melchior-Hirzel-Weg 42.

Hausen am Albis

09.00-18.00: Feuerwehr Hausen, Tag der offenen Tür. Festwirtschaft, Attraktionen, Vorführungen; bei jedem Wetter; Parkieren im Chratz. Feuerwehrdepot, Bifangstrasse 1. 20.00: OpernHausen «La Vera Costanza» von Joseph Haydn. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18. anzeige

Hedingen

10.00-14.00: Schaumosten zum Mitmachen für Gross und Klein. Veranstaltung des Gewerbevereins Affoltern. Scheune unterhalb Lindenkreisel. Alte Zwillikerstr. 8/10.

Knonau

09.30-18.00: «Kürbisfäscht mit Herbstmärt» Ess- und Zierkürbisse, Festwirtschaft, Ländlermusik und Marktstände. Bauernbetrieb Duperrex. Stöckweid/Uttenberg.

Mettmenstetten

13.00: «Chilbi Mättmi». ErspachQuartier.

Rifferswil

14.00-18.00: Chilbi für Gross und Klein mit Ständen und weiteren Attraktionen! Bei schönem Wetter bis 19 Uhr. Um 13.30 Uhr Feuerwehr-Hauptübung. Dorfplatz.

Stallikon

Kappele «Skrupellose Hausmusik», Pop und Rock urkomisch in schwäbischem Dialekt. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

innovativer Gitarrist mit eigenen Pop-, Soul- und Jazzsongs. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: Ferienjob-Coaching ab 13 Jahren für Sackgeldjobs in den Ferien. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Wettswil

Sonntag, 23. September

Donnerstag, 27. September

Affoltern am Albis

Aeugst am Albis

17.00: Kultur am Platz - Musig us em Amt: «Duo amica», Bratschenklänge. Hutkollekte. Märtkafi ab 16.15 Uhr geöffnet. Marktplatz.

19.30: «Klangraum». Helen Davey, Songpainting und Piano. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Hausen am Albis

11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Dene wos guet geit» Debütfilm von Cyril Schäublin. CH 2017, 71 Min., Dialekt. Bar und Kasse geöffnet ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Kappel am Albis

Knonau

09.30-17.00: «Kürbisfäscht mit Herbstmärt». Ess- und Zierkürbisse, Festwirtschaft, Ländlermusik und Marktstände. Bauernbetrieb Duperrex, Stöckweid/Uttenberg.

Mettmenstetten

11.00: «Chilbi Mättmi» mit Gottesdienst im Zelt der Männerriege, anschliessend Platzkonzert. Erspach-Quartier.

Dienstag, 25. September Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove. Bar ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Mittwoch, 26. September Aeugstertal

20.30: Herrn Stumpes Zieh & Zupf

18.30: «Abendspaziergang» Führung durch Park und Gärtnerei. Thema: Herbstblüher und Blattschönheiten mit Apéro. Gärtnerei Blattgrün - Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5. 10.00-10.30: Buchstarttreff für Kinder von 8 bis 36 Monaten in Begleitung. Ab 14.30 Uhr bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek.

17.15: Lesung mit Musik: Arabische Poesie in deutscher und arabischer Sprache mit Dr. Mohamed Abdel Aziz. Kloster Kappel (Zwinglisaal). Kappelerhof 5.

Rifferswil

Kappel am Albis

11.00-13.00 und 19.30: Kunstforum Stallikon - Künstlerapéro: «Farbenzauber im Quadrat». Werke von Regula Wetter und René Fretz. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

15.30: OpernHausen «La Vera Costanza» von Joseph Haydn. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

Bonstetten

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin-Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus-BauernhofSchweizer Armee-Zoo-Indianer-Ritterburgen usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Dienstagsmalereien» mit Werken von Jaqueline Rost, Katharina Forster, Moni Wicki, Ursula Künzi und Stefan Solèr. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 30. September.

Kappel am Albis

07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: TobelAffeltrangen-Thundorf-Frauenfeld. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Treffpunkt Bahnhof.

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «99 schönste Gottesnamen» Ausstellung zur arabischen Kalligrafie. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 21. Oktober.

Hausen am Albis

Stallikon

20.00: OpernHausen «La Vera Costanza» von Joseph Haydn. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18. 21.00: «Jina Rose & Mike Doctor». Stimmgewaltige Sängerin und anzeige

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Farbenzauber im Quadrat» Werke von Regula Wetter aus Affoltern am Albis. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 16. Oktober.

Feuerwehren zeigen ihr Können Der Herbst ist traditionell die Zeit der Feuerwehr-Hauptübungen. Dieses Wochenende ist dies in Hedingen (Freitagabend) und Rifferswil (Samstagmittag) der Fall. Zudem lädt die Feuerwehr Hausen am Samstag zum Tag der offenen Tür (siehe Agenda-Einträge links). Nahtlos weiter geht es am Samstag, 29. September. Dann zeigt die Stützpunktfeuerwehr Affoltern um 14 Uhr beim Sammlungszentrum des Nationalmuseums, wie sie verschiedene Szenarien bewältigt, vom Autounfall bis hin zum Gebäudebrand. Dabei kommen neben dem Tanklöschfahrzeug (TLF) auch das grosse Universallöschfahrzeug (ULF) sowie die Autodrehleiter (ADL) zum Einsatz. Die Ämtler Hauptübungs-Saison endet Anfang November. Die Feuerwehr Obfelden ist am Freitagabend, 26. Oktober, dran, das Unteramt am Samstagnachmittag, 27. Oktober, diesmal turnusgemäss in Wettswil. Am Samstagnachmittag, 3. November, schliesslich zeigt der Feuerwehr-Nachwuchs aus dem ganzen Bezirk in Mettmenstetten sein Handwerk. (tst.) anzeige


Vermischtes

Freitag, 21. September 2018

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Neun Prüfungen – 240 Starts Erfolgreiche Pferdesporttage des Kavallerievereins Affoltern Neun Kategorien und rund 240 Starts: Die Pferdesporttage des Kavallerievereins Affoltern vom vergangenen Wochenende sind rundum gelungen. Die Juniorengruppe des KVA lieferte gute Resultate. Am Samstag liess die Beteiligung zwar Wünsche offen, aber am Sonntag waren die Startfelder auf der Reitanlage Grüthau in Mettmenstetten gut besetzt – in einzelnen Prüfungen gab es um 50 Nennungen. Wegen der Nachmeldungen, die bis am Vortag um 16 Uhr möglich sind, gestaltet sich ein genauer Zeitplan ziemlich schwierig. «Viele entscheiden sich dann über ihr Erscheinen nach Konsultation des Wetterberichts», sagte Jurymitglied Brigitte Metzger, selbst eine erfahrene Amazone und Reitlehrerin. Mit rund 240 Starts in gesamthaft neun Prüfungen darf sich die Beteiligung aber sehen lassen, auch wenn heute Wiesenplätze weniger gefragt sind als Sandböden, die Stollen für die Pferde überflüssig machen. Durch etwas Regen war das Areal mit zehn 1,0 bzw. 1,1 Meter hohen Hindernissen, wovon ein Doppelsprung, ideal für ein Springen. Mit einer Ausnahme gingen die Springen ohne Stechen über die Bühne, sondern nach Wertung A mit Zeitmessung. Auch der Sohn des verstorbenen Spitzenspringers Willi Melliger, Kaj Melliger aus Neuendorf, schrieb sich für die erste Prüfung am Samstag ein. Er wurde Neunter. Mit den zweiten Plätzen sorgen Albert Horat aus Ottenbach und Daniel Müller aus Affoltern für die besten Ämtler Resultate. Aber auch die Junioren des Kavallerievereins Affoltern sind ein Versprechen für die Zukunft. (bm/-ter.) Ranglisten-Auszüge:

Siegte im Preis des Kavallerievereins Affoltern überlegen: Dominique Hässig aus Zürich. Ottenbach (Asmana). Samstag, Preis der Graf Auto-

IV); 26. Bettigna Musterle, Obfelden (Carola III);

mobile AG, Wertung A/Zm, 21 Teilnehmer, 7 klassiert:

27. Laura Vittoria Sicuro, Bonstetten (Donevan);

1. Mirjam Studinger, Starrkirch-Will; 2. Albert Horat,

30. Jenny Neuhaus, Mettmenstetten (Lambrusco

Ottenbach (Asmana); 7. Xenia Weber, Rossau (Liara

vom Weidhof CH). Sonntag, Preis der Mäder Gärten,

II). Samstag, Preis der Fahrgruppe Säuliamt, Wertung

Mettmenstetten, Wertung A/Zm, 41 Teilnehmer,

A/Zm, 21 Teilnehmer, 7 klassiert: 1. Celestina Rhyner,

13 klassiert: 1. Manuela Hernandez, Grüningen;

Wollerau; 7. Matthias Bucher, Stallikon (Clooney v.

9. Sina Bieri, Maschwanden (Eldorado IV);

Girstel CH); 11. Mirjam Dobler, Stallikon (Anny Lennox

14. Bettigna Musterle, Obfelden (Carola III);

CH); 18. Daniel Müller, Affoltern (Corradus);

18. Jenny Neuhaus, Mettmenstetten (Lucky CH);

19. Daniel Müller, Affoltern (Lamborthini Veneno).

27. Laura Vittoria Sicuro, Bonstetten (Donevan);

Samstag, Preis des Zürcher Kantonalverbands für

34. Jenny Neuhaus, Mettmenstetten (Lambrusco

Sport, Wertung A/Zm, einmaliges Stechen, 19 Teil-

vom Weidhof CH).

nehmer, 8 klassiert: 1. Robert Siegrist, Reinach;

Sonntag, Preis des Kavallerievereins Affoltern,

2. Daniel Müller, Affoltern (Lamborghini Veneno);

Wertung A/Zm, 34 Teilnehmer, 11 klassiert:

6. Matthias Bucher, Stallikon (Clooney v. Girstel CH);

1. Dominique Hässig, Zürich; 18. Luise Felner,

7. Mirjam Dobler, Stallikon (Anny Lennox CH);

Zwillikon (Rabin); 21. Leonie Ayer, Hedingen

16. Daniel Müller, Affoltern (Corradus); Samstag, Preis

(Vainqueur de l’Hota CH); 22. Carole Streich,

der TBO Treuhand AG, Wertung A/Zm, 2er-Equipen-

Maschwanden (Hfi Like Velvet); 26. Ursula Hegglin,

springen, 10 Teilnehmer, 4 klassiert: 1. Team Reit-

Mettmenstetten (Hopefull Black Beauty J.B.).

sport my Life, Luzern/Root; 8. Bibi und Tina, Carole

Sonntag, Preis der Horseland Felix Bühler AG,

Streich, Maschwanden/Regina Hartmann, Villnach-

Wertung A/Zm, 32 Teilnehmer, 10 klassiert:

ern; 9. Fribivollgas, Jenny Neuhaus, Mettmenstet-

1. Jeannine Grod, Rottenschwil; 12. Leonie Ayer,

ten/Laura Bieri, Maschwanden.

Hedingen (Vainqueur de l`Hota CH); 16. Carole

Samstag, Preis der Veteranengruppe, Wertung A/Zeit-

Streich, Maschwanden (Hfi Like Velvet); Sonntag, Preis der reitsport.ch, Wertung A/Zm, 41

17. Luise Felner, Zwillikon (Rabin); 28. Ursula

Zürich; 8. Janine Böhler, Aeugstertal (Cosimo IV);

Teilnehmer, 12 klassiert: 1. Manuela Hernandez,

Hegglin, Mettmenstetten (Hopefull Black Beauty

10. Xenia Weber, Rossau (Liara II); 17. Albert Horat,

Grüningen; 15. Sina Bieri, Maschwanden (Eldorado

J.B.).

messung, 21 Teilnehmer, 9 Klassierte: 1. Jil Mika,

Mirjam Dobler aus Stallikon mit Anny Lennox. (Bilder Werner Utzinger/Werner Schneiter)

Zuchterfolg für Andreas Ott

Mit einem fehlerfreien Umgang im Stechen des Finals Superpromotion Elite in Avenches gewann Andreas Ott aus Mettmenstetten am Wochenende Gold mit seiner 12-jährigen, selber gezüchteten Stute Loxana CH. (Bild zvg.)

Klangstimmungen in der Kirche Kappel

Mehr als nur selbstfahrende Autos, Drohnen und Roboter

Die Kirche Kappel ist ein unglaublicher Klangraum. Jetzt bietet sich Gelegenheit, mit der eigenen Stimme zu einer beeindruckenden Klangstimmung beizutragen.

Im Rahmen der jährlichen Veranstaltungsreihe lädt der Gemeindeverein Stallikon die Bevölkerung zu einem interessanten Vortrag von Chris Nokes über die Geschichte der künstlichen Intelligenz, den Stand heute und das Potenzial sowie die Grenzen ein.

Gemeinsam Singen für die Christnachtfeier Künstliche Intelligenz (KI): öffentlicher Vortrag in Stallikon

Dieses Jahr werden in der Christnachtfeier in Kappel zwei verschiedene Vertonungen desselben Textes gesungen: «O nata lux de lumine», Licht aus Licht geboren. Die eine Komposition ist sehr alt aus dem England des 16. Jahrhunderts von Thomas Tallis und die andere sehr jung, 1997 von Morten Lauridsen komponiert. Dieser Kontrast von alt und neu ist sehr reizvoll und die wundervolle Stimmung in der Komposition von Lauridsen beinahe unfassbar.

sich ganz vom Klangsinn Gehör leiten. Wie alle das Sprechen nach Gehör gelernt haben, lernt man auch die Musik nach Gehör. Eine erste Erfahrung für interessierte Sängerinnen und Sänger bietet sich am Samstag, 29. September, um 9.30 Uhr. Danach wird ab dem 31. Oktober bis zur Christnachtfeier am 24. Dezember um 23 Uhr jeden Samstag gesungen.

Infos bei Pfr. Christof Menzi, 044 764 12 59, christof.menzi@zh.ref.ch, kirchekappel.ch.

Start am 29. September Die Gruppe von gut vierzig Sängerinnen und Sängern singt ohne Noten und lässt Beeindruckende Kirche Kappel. (zvg.)

Die erste wissenschaftliche Publikation zur künstlichen Intelligenz (KI) entstand 1950. Der Autor war der im 2. Weltkrieg berühmt gewordene britische Mathematiker Alan Turing, einer der «Väter» von Computer-Wissenschaft, die seither das Leben der Weltbevölkerung so stark geprägt hat. Bis zum Jahr 1997 war in der Öffentlichkeit alles ziemlich ruhig um KI. Dann gewann der Supercomputer Deep Blue der Firma IBM eine Serie von Schachspielen gegen den damaligen Weltmeister Garry Kasparov. Zwanzig Jahre später gewann AlphaGo von Google das viel schwierigere Spiel GO gegen den chinesischen Weltmeister. Seither werden wir in den Medien bombardiert mit Berichten über KI. Die meisten Prognosen sind einig, dass KI unser Leben und unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren nachhaltig prägen und verändern wird. Der Bundesrat hat soeben eine

Künstliche Intelligenz – wo liegen die Grenzen? (Bild Pixabay) Arbeitsgruppe zum Thema KI eingesetzt; es wird in nächster Zeit also auch wieder auf der nationalen politischen Agenda erscheinen. Im Vortrag schildert Chris Nokes die Geschichte von KI, was mit KIschon heute möglich und was bald zu erwarten ist. Beispiele von heutigen kommerziellen Anwendungen von KI werden gezeigt, die viel weiter fortgeschritten sind als viele meinen. Zum Schluss: Nicht nur die Chancen, sondern auch die nicht zu unterschätzenden Risiken von KI werden zur Sprache kommen. Warnsignale gibt es viele. Referent Chris Nokes ist promo-

vierter Elektroingenieur und arbeitete bis zur Pensionierung in der IT-Branche. Er wohnt in Stallikon. Sein Vortrag dauert eine gute Stunde und zeigt die vielfältigen Aspekte der künstlichen Intelligenz. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Chris Nokes Fragen zum Thema. Referent und Gemeindeverein freuen sich auf zahlreiche Besucher. (-/Bi) Künstliche Intelligenz (KI) – Geschichte und Potenzial für die Zukunft und die Grenzen. Vortrag am Donnerstag, 4. Oktober, 20 Uhr, im Coccolino-Saal in Stallikon-Dorf – freier Eintritt. Im Anschluss offeriert der Gemeindeverein einen Schlummertrunk.


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Sport

Gast aus Japan

Uta Shibanuma trainiert im Dojo Affoltern

Freitag, 21. September 2018

Sisyphus-Arbeit an der Bikemarathon-WM Urs Huber beendet den Titelkampf auf Rang 14 Der diesjährige Marathon-Welttitelkampf in Auronzo di Cadore war ein hartes Stück Arbeit. Am Fusse der Dolomiten türmten sich 4200 Höhenmeter auf der 102-Kilometer-WM-Strecke. Bergauf konnte Urs Huber mit den Besten mithalten, doch bergab fehlte ihm noch das Selbstvertrauen. ................................................... von martin platter

Elia Hurschler (links) trainiert mit Uta Shibanuma aus Japan. (Bild zvg.)

Seit drei Wochen trainiert der aus Tokyo stammende 17-jährige Japaner beim BudoSport-Club Affoltern. Uta wohnt für ein Jahr als Austauschschüler bei der Familie Hurschler in Affoltern. Elia Hurschler trainiert schon einige Zeit Judo beim Budo-Sport-Club Affoltern, er besitzt den gelben Gürtel. Er ist sehr stolz, dass der neue Gast der Familie auch Judo trainiert und den schwarzen Gürtel besitzt. Uta begleitet Elia sogar in seine Trainingseinheit und unterstützt somit Patrick Schmidli, den Leiter der Judoschule in den Aufgaben des Trainingsleiters. Es ist sehr schön zu sehen, wie der Judoka aus Japan sich in diese Klasse integriert, wie er sich auf die jungen lernenden Judokas einlässt und seine Erfahrung an sie weitergibt. Der Judosport ist der gleiche auf der ganzen

Welt, erkennt Uta. Jedoch gibt es schon einige Unterschiede in der Form, wie trainiert wird. In Japan seien die Trainingseinheiten länger und härter als hier in der Schweiz. In Tokyo besuche er fünf Mal pro Woche das Training, und die Trainingseinheiten dauern jeweils drei Stunden. Für den Budo-Sport-Club und den Leiter Patrick Schmidli ist es eine grosse Ehre, einen Judoka aus dem Mutterland des Sportes in den Trainingseinheiten zu haben. «Wir sind sicher, dass wir alle nur profitieren können», so Schmidli. So ist es auch ein Leitsatz des Judosports, sich gegenseitig zu helfen und miteinander weiterzukommen («Jita kyo ei»). Am Samstag, 22. September, wird Uta auch an einer Meisterschaft in der Schweiz starten und sich mit den besten Judoka aus der Schweiz messen. (pd.) Probetraining jederzeit möglich. Weitere Infos unter www.bsca-judo.ch.

Optimale Bedingungen für die Schützen

Gelungenes Bezirksschiessen Den Auftakt machten die Pistolen-Schützen am 23. August und 1. September. Am 1., 2. und 15. September folgte schliesslich der Gewehrwettkampf. Am 23. August und 1. September führte der Pistolen- und Revolverschiessverein Hausen bei optimalen Bedingungen ein ausgezeichnet und sehr gut organisiertes Bezirksschiessen durch. Bei den 25-Meter-Schützen kämpften 27 Schützen und Schützinnen um die besten Resultate und bei den 50-Meter-Schützen waren es 24 Schützen und Schützinnen.

absolvieren. Der Bezirksvorstand bedankt sich bei allen Schützinnen und Schützen für die engagierte Teilnahme und bei allen Funktionären, Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des Pistolen- und Revolverschützenvereins Hausen und des Feldschützenvereins Knonau für die erfolgreiche Organisation und Durchführung des Pistolen- und Gewehrbezirksschiessens. Primus Kaiser und Gion Kuster

Was Urs Huber seit seinem dreifachen Schlüsselbeinbruch, den er Mitte August erlitten hatte, geleistet hat, grenzt an ein medizinisches Wunder. Bereits zwei Wochen später schaffte er es am Nationalpark Bike-Marathon als Achter wieder in die Top-Ten. Weitere zwei Wochen später konnte ihn an der O-Tour-Marathon nur ein Platten am Sieg hindern – der Mettmenstetter Bike-Profi wurde Zweiter. An der WM im Kreise der Besten ihres Faches hat sich am letzten Samstag nun gezeigt, wo es noch hapert. Huber reiste bereits Anfang letzter Woche nach Auronzo in der Provinz Belluno, um die anspruchsvolle Strecke am Fusse der berühmten Dolomiten-Felsformation Drei Zinnen zu erkunden. Er wusste, dass die langen, teilweise extrem steilen Anstiege und fahrtechnisch schwierigen Abfahrten sehr schwer werden würden. Genau so, wie er es eigentlich mag. Deshalb freute er sich auf das Rennen – auch wenn er nicht abschätzen konnte, was für ihn resultatemässig drinliegen würde. So startete er einfach mit dem Vorsatz, sein Bestes zu geben. Es gelang ihm gut – in den Steigungen zumindest. Umringt von allen Favoriten erreichte er den ersten Gipfel, den Monte Agudo. In der Abfahrt stellte sich dann heraus, wo es hakte: Huber fehlte noch das nötige Vertrauen, um es voll

Urs Huber verlor die WM vor allem auf den steilen und sehr schnellen Abfahrten. (Bild Alessandro Billiani) laufen zu lassen. In der Absicht, keinesfalls zu stürzen, verkrampfte sich Huber. Die Spitzengruppe entwischte aus seinem Blickfeld. Huber kämpfte sich bergauf immer wieder zurück – um in der folgenden Abfahrt den Kontakt erneut zu verlieren. Bis die inzwischen fragmentierte Spitzengruppe nach zwei Dritteln der Distanz endgültig davonzog.

Vergebliche Liebesmüh Im Finale meisterte Henrique Avancini im Spurt die Dreierspitzengruppe und wurde als erster Brasilianer Bike-Marathon-Weltmeister vor dem Österreicher Daniel Geismayr und dem kolumbianischen Routinier Leonardo Paez. Urs Huber erreichte das Ziel als zweitbester Schweizer im 14. Rang. Bester Swiss-Cycling-Fahrer wurde der Schweizer Crosscountry-Meister Mathias Flückiger als Vierter. «Ärger-

Letzter Auftritt vor grossem Publikum

Dino Rey und Michael Alborn beenden Steher-Partnerschaft Vor vollen Zuschauerrängen haben der Affoltemer Schrittmacher Dino Rey und sein junger Steherpartner Michael Alborn am Dienstagabend am Saisonschluss-Meeting auf der offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon ihren Abschied zelebriert. Die Menge klatschte und noch manch eine Zuschauerin verdrückte eine Trä-

ne, als sich Michael Alborn durch das Velospalier seiner Mitstreiter als Bahnradsteher verabschiedete. Den kredenzten Blumenstrauss übergab er anschliessend hurtig seiner 86-jährigen Grossmutter, die seinen sportlichen Einsätzen in den letzten zehn Jahren regelmässig von der Tribüne aus beigewohnt hatte. Dann ging es ein letztes Mal zur Sache. Im 75-km/h-Tempo bolzten die sechs Steherpaare ihre letzten 90 Runden der Sommersaison

Der Gewehrwettkampf fand in diesem Jahr am 1., 2. und 15. September auf der Schiessanlage des Feldschützenvereins Knonau statt. Bei herrlichem Wetter über alle Tage und gut eingerichtetem Schützenhaus fanden die 162 Teilnehmenden ideale Bedingungen vor, um das Bezirksschiessen zu

Ranglisten: 25 Meter: 1. Viktor Odermatt, 149, V, PSG Affoltern; 2. Paul Stutz, 145, V, PSG Affoltern; 3. Armin Merz, 43, S, PSG Affoltern; 4. Matthias Wildhaber, 143, E, PSG Affoltern; 5. Susanna Bolinger, 142, V, PSG Affoltern, 6. Gilbert Moraz, 300 Meter: 1. Walter Grimmer, 1942, SV Knonau, Feldschützenverein 97; 2. Heinz Hug, 1952, V, Ottenbach, Feldschützenverein 96; 3. Patrick Zimmermann, 1972, S, Obfelden-Maschwanden, Schützenverein 96; 4. Dino Zahnd, 1989, E, Wettswil, Feldschützenverein 96; 5. Martin Landis, 1955, V, Wettswil, Feldschützenverein 96; 6. Alfred Häfliger, 1956, V, Ottenbach, Feldschützenverein 96. Ausführliche Ranglisten unter www.bsva.ch.

2018 auf dem 106 Jahre alten Bahnoval. Als Sieger ging der Franzose Emilien Clère an der Rolle von Schrittmacher François Toscano aus dem Rennen. Das ist beachtlich, denn Clère stürzte am Wochenende zuvor an den französischen Steher-Meisterschaften, als er bei hohem Tempo die Rolle verfehlte. Mit total zerschundenem Körper nahm er dennoch nochmals die Verfolgung auf und holte die Bronzemedaille!

Bald gehts auf die Veloreise

142, SV, PSG Affoltern.

Ideale Bedingungen am Gewehrwettkampf

lich! Da schufte ich mich den Berg hoch und dann verliere ich die Gruppe ausgerechnet in einer Abfahrt, wo ich bis vor ein paar Wochen niemals den Anschluss verloren hätte. Mein Ziel, in die Top-Ten zu fahren, habe ich um 3:24 Minuten verfehlt. Aber eigentlich kann ich froh sein, mir überhaupt schon wieder solche Gedanken machen zu können», fasste Huber seinen WM-Einsatz zusammen. Drei Rennen stehen nun noch in seinem Kalender. Das Wichtigste ist die Schweizer Bikemarathon-Meisterschaft, die am 30. September am Iron Bike Race in Einsiedeln ausgetragen wird. Huber sagt mit einem Augenzwinkern: «Sobald ich das Podium, respektive den Sieg wieder vor Augen habe, werde ich in den Abfahrten auch wieder bereit sein, mehr Risiko einzugehen. Vergeblich den Berg hochzuschinden, liegt mir nämlich nicht so.»

Ein letztes Mal mit Highspeed an der Zuschauertribüne vorbei: Dino Rey mit Michael Alborn an der Rolle. (Bild Martin Platter)

Am Dienstag jedoch schrieben Alborn und sein Schrittmacher Dino Rey die Geschichte des Abends. Denn auch für Rey wird es vorläufig der letzte Auftritt auf schweren Motoren gewesen sein. Die Auflösung seines gleichnamigen Herrenmodegeschäfts beim Kronenplatzkreisel in Affoltern läuft auf Hochtouren, der Flug nach Buenos Aires ist für den 4. Dezember gebucht. Zusammen mit seiner Frau Andrea wird Dino Rey eine Velotour durch Argentinien, Chile, Peru, Bolivien und Patagonien unternehmen. Rund sechs Monate soll die Reise dauern, je nachdem, wie gut sie ihr Haus an der Weinbergstrasse in Affoltern während ihrer Abwesenheit vermieten können. So viel Freiheit ist beneidenswert. (map.)


Sport

Freitag, 21. September 2018

FCWB zu Hause ohne Glück

Fussball 1. Liga: FCWB – USV Eschen/Mauren 1:2 (1:2) Im zweiten Spiel der englischen Woche trafen die Säuliämtler auf Eschen/Mauren. Nur gerade drei Tage nach dem hart erkämpften Sieg im Tessin stand WettswilBonstetten schon wieder auf dem Platz. Ein hochstehendes und ereignisreiches Spiel ging unglücklich mit 1:2 verloren. Der tiefe Platz auf dem Wettswiler Moos versprach eigentlich ein sehr harziges Spiel mit vielen weiten Bällen. Ein gepflegter Spielaufbau schien kaum möglich zu sein. Trotzdem begannen beide Teams mit offensivem Fussball und wollten attraktives Angriffsspiel zeigen. Dies wurde auf Seiten der Oswald-Elf konsequent durchgezogen, während sich die Liechtensteiner schnell nur noch auf weite Bälle verliessen. Der FCWB nahm das Spieldiktat von Beginn weg in die Hände und zeigte einen guten Mix von gepflegtem Spielaufbau und effektiven Bällen in die Tiefe. Trotzdem war es Eschen/Mauren, welches das erste Tor erzielte. Nach einem für einmal schön vorgetragenen Angriff konnte die WB-Abwehr die Gäste nicht daran hindern, dass Lehmann im Strafraum völlig frei zum 0:1 einschieben konnte. Der FCWB zeigte sich weiterhin spielfreudig und kam gerade einmal zwei Minuten später zu einer gefährlichen Freistossaktion. Mollets Schuss zischte nur Zentimeter am Pfosten vorbei – da wäre der Torwart geschlagen gewesen. In der 29. Minute erhöhte Eschen/Mauren das Skore. Nach einem Gewühl im Strafraum der Ämtler konnte der Ball nicht richtig geklärt werden. Per Innenpfosten erhöhten die Liechtensteiner auf 0:2. Nun war

Holpriger Saisonstart für Floorball Albis

Floorball Albis – UH Team Tenero 5:4 n.V. In einer hart umkämpften Partie erlangte das Team gegen UH Team Tenero einen 5:4-Sieg, allerdings erst in der Overtime, was einen Punkt kostet.

Prickelnde Strafraumszenen auf beiden Seiten; hier wird WBs Nico Schneebeli mit vereinten Kräften gestoppt. (Bild Kaspar Köchli) das Spiel aber definitiv lanciert. Wieder vier Minuten später verkürzte Lugo auf 1:2. Clever konnte er den Ball am gegnerischen Torhüter vorbeischieben. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Wieder eine Zeigerumdrehung später staubte Lugo einen Abpraller zum Ausgleich ab. Nur der Linienrichter hatte etwas dagegen und pfiff Lugo wegen eines umstrittenen Offsides zurück. So ging es mit der knappen Führung der Gäste in die Garderobe.

WB weiterhin dominant Eschen/Mauren zog sich nun immer weiter zurück und fokussierte sich auf das Verteidigen des Vorsprungs. Die tiefstehende Gästeabwehr machte es der Heimelf schwer, in gute Abschlusspositionen zu kommen. Zollers Freistoss in der 66. Minute konnte nur noch mit Mühe von der Linie gekratzt werden. Auch WB-Goalie Baumgartner konnte sich noch auszeichnen. Nach gut ausgetragenen Kontermöglichkei-

Erfolgreicher Auftakt

ten zeigte sich der Torwart stets wachsam. In den Schlussminuten warf WB alles nach vorne. Umso unglücklicher, dass in der 88. Minute Lugo den Ball per Kopf nur an den Pfosten spedieren konnte. Erwähnenswert dabei, dass der Ball von der Hand eines Liechtensteiners an den Pfosten gelenkt wurde. Da wäre ein Elfmeterpfiff nicht falsch gewesen. Auch in der 90. Minute kam die Oswald-Elf noch einmal frei im Strafraum zu einem Abschluss. Das Abschlusspech der Platzherren zeigt sich in dieser Szene aber klar. Der Ball wurde aus aussichtsreicher Position knapp über die Querlatte gehämmert. Die Partie endete somit unglücklich mit 1:2 und schon am Samstag steht der nächste Ernstkampf gegen Thalwil an. Anpfiff auf dem heimischen Moos ist wie gewohnt um 16 Uhr. (LSt) Matchtelegramm: FCWB: Baumgartner, Rüegger, Massaro, Studer, Todzi (60. Milijkovic), Peter, Mollet, Schneebeli (91. Hager), Marjanovic (55. Capone), Zoller (60. Dzelili), Lugo. Tore: 21. Lehmann 0:1, 29. Bärtsch 0:2, 33. Lugo 1:2.

Die neue Saison liessen beide Teams gemächlich angehen. Die wenigen Zuschauer bekamen zu Beginn wenig Tempo, keine Torchancen und kaum spielerische Glanzlichter präsentiert. Floorball Albis waren die zahlreichen Absenzen deutlich anzusehen und auch die Tessiner mussten sich in der Anfangsphase erst noch finden. Nachdem die Anfangsnervosität abgelegt wurde, reüssierte Tenero dann allerdings zuerst. Noch vor der ersten Pause konnten sie zweimal jubeln. Zuerst ging es bei einem Konter für die Albis-Defense zu schnell, danach stand die Mauer bei einem Freistoss alles andere als ideal. Im zweiten Abschnitt nahmen die Ämtler dann aber mehr Tempo auf. Zuerst lief Captain Benjamin Schiller allen davon und konnte nur noch mittels Foul gebremst werden. Joël Wuillemin verwandelte den fälligen Penalty souverän. Und nur wenig später stand der zum Stürmer umfunktionierte Mike Heiniger genau dort, wo ein Stürmer stehen muss, und würgte einen abgefälschten Schuss über die Linie, womit die Partie wieder ausgeglichen war.

Zeit gleich zweimal zu und brachte die Ämtler ihrerseits zum ersten Mal in Front. Trotz immensem Druck konnte die Entscheidung aber nicht herbeigeführt werden. Im Gegenteil, als sich Tenero für einmal befreien konnte, glichen sie die Partie mit einem Wahnsinnsknaller aus der zweiten Reihe ins Lattenkreuz erneut aus. In der letzten Minute, als Marco Schindler auf der Strafbank sass, hatten sie gar den Siegtreffer auf dem Stock, der Ball flog aber wenige Zentimeter am Tor vorbei. Die Verlängerung dauerte dann nur wenige Sekunden. Schindler gewinnt das Bully, Wuillemin schlägt den Ball einfach mal nach vorne, wo ihn sich Mike Heiniger, wohl nicht ganz lupenrein, schnappt und eiskalt im Tor versenkte. Somit wurde es zwar nichts mit den drei budgetierten Punkten zum Saisonauftakt. Unter Berücksichtigung der Absenzen bei Floorball Albis, dem Spielverlauf und der teilweise ungenügenden Leistung, darf man mit einem Sieg nach Verlängerung dennoch einigermassen zufrieden sein. (pd.) Floorball Albis – UH Team Tenero 5:4 n.V. (0:2, 2:0, 2:2, 1:0), Altdorf, Feldli - 22 Zuschauer. 9. 0:1. 16. 0:2. 30. J. Wuillemin (Penalty) 1:2. 34. Heiniger (J. Wuillemin) 2:2. 44. 2:3. 51. C. Grass (Kern) 3:3. 52. C. Grass (Kern) 4:3. 54. 4:4. 61. Heiniger (J. Wuillemin) 5:4. Strafen: Floorball Albis 1 x 2 Minuten, UH Team Tenero 2 x 2 Minuten.

Steigerungspotenzial vorhanden Im letzten Abschnitt ging es dann richtig los. Zuerst ging Tenero erneut in Führung, dann schlug Christian Grass allerdings innerhalb kürzerster

Floorball Albis: Sedlaczek, Hanselmann; J. Wuillemin, Engel; Ibernini, Stöckli; Hecht, Schindler, Heiniger; Hintermann, Schiller, Jacomet; C. Grass, Haab, Kern. Bemerkungen: Floorball Albis ohne Eckert, Schweiger, E. Wuillemin (verletzt) und N. Grass (Ferien).

Turnkunst auf hohem Niveau

Kategorie U23: Erstes Spiel von Volley S9

Geräteturnwettkampf in Obfelden am 22. und 23. September

Am letzten Freitag hatte das U23-Team von Volley S9 sein erstes Spiel in der neuen Altersklasse gegen den Volleyballclub Kanti Limmattal 2.

Knapp einen Monat vor den Schweizer Meisterschaften treffen sich die Top-Athleten der Schweizer Geräteturnszene in Obfelden zum traditionellen Säuli-Cup. Dieser einzigartige Wettkampf findet zum zwölften Mal in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden statt.

Alle Spielerinnen waren vor dem Spiel sehr aufgeregt und voller Vorfreude. Doch dank der Einspielroutine und der taktischen Besprechungen vor dem Spiel waren die Spielerinnen zu Spielbeginn sehr konzentriert. Und so ging S9 bald mit 10:4 in Führung. Am Anfang war es noch sehr ruhig in der Halle, doch die Stimmung, auch von denen, die nicht auf dem Platz stan-

27

den, wurde immer besser, und die Halle immer lauter. Im ersten Satz siegte Volley S9 souverän mit 25:10. Mit viel Zuversicht ging das Team in den zweiten Satz. Doch inzwischen waren auch die Gegner erwacht und gingen gleich zu Beginn in Führung. Dank eines aufmunternden Time Outs konnte Volley S9 sich noch einmal konzentrieren, und gewann den zweiten Satz mit 25:22. Im 3. Satz machte sich beim Volley-S9-Team die Müdigkeit bemerkbar, dennoch gewann es auch diesen haarscharf mit 25:23. Alles in allem war es ein Spiel, das viel Spass gemacht hat. (ReM)

Das U23-Team von Volley S9 meisterte seinen ersten Einsatz souverän. (Bild zvg.)

Das Teilnehmerfeld am Samstag verspricht einen hochstehenden Wettkampf mit spannenden Turnduellen. Dabei strebt Simon Stalder (STV Rickenbach) die erfolgreiche Titelverteidigung an, aber auch Stefan Meier (TV Obfelden), der letztjährige Zweite und weitere Top-10-Turner der SM 2017 haben ihr Kommen angemeldet. Zusätzlich ergänzen einheimische Turner der Kategorien K5 bis K7 das starke Teilnehmerfeld. Sie dürfen sich berechtigte Hoffnung auf den Hauptpreis, ein echtes Säuli, machen. In der Aufwärmrunde können alle Athleten drei Geräte turnen und sich so eine gute Ausgangsposition sichern. Die 16 besten Turner qualifizieren sich für die Cup-Runde. Im Zentrum steht da der Kampf «Turner gegen Turner» und es gilt, neben einer fehlerlosen Leistung an den Geräten auch taktisches Gespür zu haben und mit der richtigen Gerätewahl sich den Einzug in die nächste Runde zu sichern. Am Sonntag dürfen die Athleten der Jugendkategorien (K1-K4) im Team-Wettbewerb ihr Können dem Publikum zeigen. Ein Team besteht aus je drei Turnerinnen und Turnern, wobei jeweils nur vier pro Gerät zum Einsatz gelangen. Im Vergleich zu den anderen Wettkämpfen der Saison steht bei diesem Wettkampf die Team-

Auch der letztjährige Zweitplatzierte, Stefan Meier, ist 2018 wieder am Start.

Die Siegerinnen und Sieger 2017 in der Kategorie Mixed. (Bilder zvg.) leistung im Vordergrund. Seit einem Jahr wird neben der Mixed-Kategorie auch eine Turnerinnen-Kategorie angeboten. In dieser Kategorie bilden sechs Turnerinnen eine Mannschaft. An beiden Tagen sorgt die Festwirtschaft mit Speis und Trank für das Wohl der Turnerinnen und Turner sowie der Zuschauenden. (pd.)

Am Samstag, 22. September, ab 14 Uhr, stehen die Turner der Aktivkategorien K5 – K7 im Einsatz. Wer Sieger der 12. Austragung des Säuli-Cups wird, steht nach dem Final um ca. 18 Uhr fest. Am Sonntag, 23. September, stehen ab 10 Uhr die Turnerinnen und Turner der Jugendkategorien im Mannschaftswettbewerb im Einsatz. Weitere Informationen zum Wettkampf sind auf www.saeulicup.ch zu finden.


FC Affoltern a. A. Spitzenkampf und Sechspunktespiel gegen den Leader

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Fussballclub Affoltern a. A. 3. Liga, Gruppe 1 (18. September) Spiele Pkt. 4 12

1.

FC Wollishofen 1

2. 3.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 4 FC Oetwil-Geroldswil 1 4

4. 5.

FC Affoltern a/A 1 FC Freienbach 2

4 4

9 6

6. 7. 8. 9. 10.

FC Wädenswil 2 FC Wollerau 1 SC Siebnen 1 FC Buttikon 1 FC Oberrieden 1

4 3 3 4 4

6 4 3 2 1

11. 12.

FC Hausen a/A 1 FC Lachen/Altendorf 2

3 3

0 0

12 9

Im Spiel gegen den FC Wollerau stand Sturmspitze und Sportchef Bilic erstmals in der Herbstrunde in der Startaufstellung.

Die Fanion-Teams der zwei historisch freundschaftlich verbundenen Vereine des FC Affoltern am Albis und FC Wollishofen treffen sich im Affoltemer Moos zu einem weiteren, mit Spannung erwarteten Spitzenspiel in der 3. Liga Gruppe 1. FCW souveräner und fairer Leader im Moos Der Truppe um das Trainer-Gespann Filipovic/Correia steht mit dem FC Wollishofen (FCW) ein zweiter echter Prüfstein am kommenden Wochenende in der Meisterschaft bevor. Die erste Prüfung gegen Kilchberg-Rüschlikon ging teils mit etwas Pech, aber auch Unvermögen und letztendlich aufgrund kleiner individueller Details sowohl in der Vorwärtsbewegung als auch in der Defensive verloren. Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis 1 – FC Wollishofen 1

Dem Fanion-Team des FC Affoltern am Albis (FCA) sollte indes Mut machen, dass sich allmählich auf jeder Achse eine erkennbare Einheit bildet. In der Defensive hält Captain Luchsinger zusammen mit Scicchitano die Fäden zusammen, im Mittelfeld lässt Rama immer wieder seine Klasse an ruhenden Bällen, welche ein Spiel entscheiden können, aufblitzen und im Angriff rechtfertigt Stankovic seinen Ruf als Goalgetter vollends. Das Üetliberger-TunnelDerby verspricht einiges. Der FCW grüsst mit vier Spielen und vier Siegen und lediglich zwei Strafpunkten (noch vor dem punktgleichen Kilchberg-Rüschlikon 1) von zuoberst in der Tabelle. Der seit der neuen Saison von den beiden Spieler-Trainern Gianluca „Charly“ Cavaliere und Enis Ljatifi (assistiert von FCW-Urgestein Michel Korzepa) geführte Sonnau-Elf gelang somit ein höchst erfreulicher Start, der mit den eigenen Ambitionen im Einklang steht. Auf Sieg in Heimspielen budgetiert Beide Teams haben sich im Cup zuletzt gegen vermeintlich schwächere Teams durchgesetzt – allerdings ohne zu glänzen. Angesichts der Punkteausbeute dürften die

Spielbeginn: Samstag, 23. September 2018, 13.00 Uhr Ort: Im Moos

Gäste für den neutralen Zuschauer leicht zu favorisieren sein. Der FCA braucht sich jedoch alles andere als zu verstecken und dies vor allem zu Hause, wo unabhängig vom Gegner immer drei Punkte budgetiert sind. Zudem beanspruchten die Sonnauer in den ersten Partien auch etwas Fortune, um jeweils das Punktemaximum zu ergattern. Aber was besagt eine alte Fussballweisheit: Das Glück muss man sich erkämpfen! Dementsprechend wird der Staff der Säuliämtler den Spielern unter der Woche deutlich klar machen, dass nur eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der letzten Partie zu dem anvisierten Resultat führen wird. Auch wenn die Saison noch lange dauern wird, stellt ein Spiel gegen einen Kontrahenten um die vordersten Gruppen-Plätze auch immer ein Sechs-Punkte-Spiel dar. Abgesehen von den Langzeitabwesenden und dem gesperrten Bosshard sollte der FCA eine durchschlagskräftige Truppe stellen können. Alles in allem birgt das anstehende Spitzenspiel am kommenden Sonntag, 23. September 2018, eine spannende Ausgangslage. Die von Schiedsrichter Antonio Di Cerbo geleitete Partie wird um 13 Uhr im Moos auf Platz

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2 angepfiffen. Das Fanion-Team bedankt sich im Voraus für einen zahlreichen Zuschauer-Aufmarsch und das Vertrauen. mr

News, Ranglisten usw., alles über den FC Affoltern a. A. auf:

www.fcaffoltern.ch Die kommenden Heimspiele Freitag, 21. September 2018 20.15 Uhr FCA Senioren 40+ – FC Birmensdorf Samstag, 22. September 2018 10.00 Uhr FCA Cb – FC Wollishofen b 10.00 Uhr FCA Ea – FC Wollishofen b 11.00 Uhr FCA Dc – FC Wädenswil d 11.00 Uhr FCA Juniorinnen C – FC Männedorf a 15.00 Uhr FCA Dd – FC Kilchberg-Rüschlikon b Sonntag, 23. September 2018 15.00 Uhr FCA A+ – FC Kilchberg-Rüschlikon

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Freitag, 21. September 2018

«Ich fange gerne immer wieder etwas Neues an»

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Im Spital Affoltern geboren

Menschen im Säuliamt: Christian Kupferschmied leitet in Mettmenstetten das Männerkochen Als gelernter Koch führte Christian Kupferschmied mehrere Restaurants, zuerst als Gerant und dann als Pächter. Danach arbeitete er viele Jahre im Bezirksgefängnis Affoltern. In Mettmenstetten hat er sich immer wieder für neue Projekte eingesetzt und leitet seit einigen Jahren das Männerkochen.

war mehrere Jahre als Ortspräsident der FDP tätig, setzte sich für die Einheitsgemeinde ein und half auch jeweils bei den Wahlen mit, geeignete Kandidaten für die Behörden zu finden. Und jetzt setzt er sich in der neu entstandenen Theatergruppe 900 ein, wo gepflegte, humorvolle Komödien zur Aufführung kommen. «Für das Theaterstück «Bitte kä Blueme»,das im März 2019 aufgeführt wird, lernen die Schauspieler schon den Text. Ich spiele nicht mit, ich organisiere im Hintergrund.» Wieviel Curry soll in die Kürbissuppe? Welche Teller sind für das Randen-Carpaccio geeignet? Nach der Klärung dieser Fragen erzählt er noch von einem interessanten Nebenjob. «Ich war auch noch als Lebensmittelkontrolleur tätig, hier in der Region.» Ja, das habe manchmal auch einiges an Diplomatie von ihm abverlangt, doch er habe die Aufgabe gerne gemacht. Details plaudert er natürlich nicht aus.

................................................... mit christian kupferschmied sprach marianne voss «Hier verderben viele Köche den Brei nicht», betont Christian Kupferschmied lachend zu Beginn des Männerkochens in Mettmenstetten – eines von verschiedenen Projekten im Dorf, das er mitinitiiert hat. Zehn pensionierte Männer treffen sich monatlich und kochen zusammen ein ViergangMenü. Es sind originelle Rezepte, die sich jedoch mit gängigen Zutaten im normalen Alltag umsetzen lassen. Jeweils zu zweit oder zu dritt bereiten die Teilnehmer heute einen Gang zu. Emsig und konzentriert wird geschnetzelt, gerüstet, gerührt und abgeschmeckt, während der Leiter der Besucherin aus seinem Leben berichtet. Dazwischen gibt er Anweisungen zur Zubereitung der Rinderbacken-Würfels oder zur Kochzeit des Risottos. Aufgewachsen ist Christian Kupferschmied in Basel – was man ihm immer noch anhört. «Nach der Schule wollte ich Koch werden», erzählt er. Viele Jahre war er im Gastgewerbe tätig und führte auch mehrmals selber ein Restaurant. «Eine eigene Beiz zu haben, das war für mich ein besonderer Höhepunkt. Aber der Zeitaufwand war enorm, und finanziell ging es schlecht auf.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Ubejed, 8. September.

Evin Eric, 8. September.

Delijan, 11. September.

Im November ein Kochevent im Restaurant Rössli? Christian Kupferschmied mit der Männergruppe am Kochen. Neben ihm Martin Koller. (Bild Marianne Voss) Wie ein Hotelier 1978 konnte er mit seiner damaligen Frau in Mettmenstetten ein Haus kaufen, und wenig später wechselte er seinen Job. Er nahm eine Stelle als Aufseher im Bezirksgefängnis Affoltern an. Ein riesiger Szenenwechsel? «Einerseits schon, andererseits hatte ich ja weiterhin Kontakt zu Menschen, und das ist mir wichtig und macht mir Freude. Die Gäste im Gefängnis sind einfach etwas anders als die im Restaurant.» Er habe natürlich noch Weiterbildungen absolviert, vor allem im psychologischen Bereich. «Wie überall auf der Welt versuchten meine ‹Gäste›, die Sache auf ihre Weise zu steuern. Da war Aufmerksamkeit und Diplomatie gefragt.» Er sei auf sie eingegangen und habe sie einfach wie jeden andern Menschen behandelt. «Dann hat es gut funktioniert. Wir haben ja selber auch alle unsere dunklen Seiten.» Er habe sich zum Ziel gesetzt, ihnen den Aufenthalt so angenehm zu möglich zu machen. «Ein bisschen

wie ein Hotelier.» Früher seien seine «Gäste» noch Clochards, Alkoholiker, Dienstverweigerer oder Gelegenheitsdiebe gewesen. «Eigentlich harmlos.» In den letzten Jahren habe sich viel verändert. «Ich musste mich auch mit verschiedenen Kulturen und Religionen auseinandersetzen.»

Lebensmittelkontrolleur Er unterbricht das Gespräch, schaut in die Töpfe und erklärt, wie der Ziegenkäse der Apéro-Brötchen mit Olivenöl und Honig bestrichen werden sollen. Seit Christian Kupferschmied in Mettmenstetten wohnt, hat er sich für verschiedene Projekte engagiert. «Ich fange gerne immer wieder etwas Neues an und versuche Ideen umzusetzen.» Er nennt nur einige Beispiele wie das Kochen am MännerchorChränzli, das Risotto-Kochen an der Chilbi, seine Ideen innerhalb der Gesundheitskommission oder der Kommission für Altersfragen und auch sein politisches Engagement. Er

Beim Thema Hobbys überwiegt bei ihm das Velofahren: Tagestouren, Veloferien im Ausland oder Winter-Velofahren. Zudem gehe er gerne vor allem im Herbst zusammen mit seiner Partnerin auf grössere Reisen. Und sein Garten, den könne man gut auch zu seinen Hobbys zählen. Inzwischen ist alles fertig gekocht und angerichtet. Die meisten der Männer haben sich fleissig Notizen gemacht, legen die Rezepte zu Hause in einem Ordner ab und kochen die Gerichte auch wirklich wieder. «Jetzt gibt es zuerst Apéro. Das ist Tradition.» Danach geniessen alle ein wunderbares Mittagessen in gemütlicher Runde. Hier ist der persönliche Austausch wichtig. Man fragt nach, berichtet, hört zu und nimmt teil an Fragen oder Sorgen der andern. Im November plant die Kochgruppe ein ganz besonderes Projekt. «Falls es so klappt wie vorgesehen, werden wir vom Männerkochen im Restaurant Rössli in der Küche stehen und für die Gäste ein schönes Viergang-Menü kochen. Wenn wir das Datum schon wüssten, würden wir es hier gerne bereits verraten.»

Jan Andri, 15. September.

Iva Naomi, 16. September.

Chiara, 16. September. (Bilder Irene Magnin)

liebe elise

Eine Nebelmaschine

bauernregel «Wie es der Matthäus (21. Sept.) treibt, es vier Wochen noch so bleibt.»

Liebe Elise, diese Nebelmaschine, da steht sie nun. Direkt vor mir. Mitten in meinem frisch aufgeräumten Keller. Im Halbdunkel sind wir beinahe ineinander geprallt, hätte sie mir nicht im letzten Moment ein feuchtes guten Morgen ins Gesicht gehaucht. Nachdem ich sämtliche Lichtschalter betätigt und mich mit einem kurzen Griff ins Auge meiner korrekt sitzenden Linsen vergewissert habe, bleibe ich wo ich bin, nahe der Treppe, sprachlos. Es ist wahr, ich habe den Sommer etwas gar ausgedehnt empfunden in den letzten Wochen. Es ist auch wahr, dass ich die ständige Gluthitze zunehmend indiskreter ins Pfefferland gewünscht habe. Und ja, es stimmt, ich freue mich jedes Jahr bereits im Juli aufs Kippen des Lichtes von weiss zu warm, auf die Versammlung der Vögel vor der allgemeinen Abreise und die ersten Bodennebelchen. Aber das heisst doch nicht, dass ich gleich eine Nebelmaschine als neue Mitbewohnerin haben will.

Sie stösst ein weiteres kleines Quantum Feuchtigkeit aus, und ich muss sagen, dieser leichte Schleier vor der schon wieder unordentlichen Hobelbank macht sich ausgesprochen gut. Velleicht könnte sie ein weiteres Häuchlein ...? Ein kleiner Nebel würde sich gut auf meinem Bürotisch machen, dort wo die Steuerunterlagen liegen und auch ein, zwei eingetrocknete Stifte täten unbestritten profitieren. Ach, jetzt meldet sich die Bügelwäsche, fühlt sich seit Tagen vernachlässigt, übersehen, und knittert verärgert vor sich hin. Wünscht sofortige Bekanntschaft mit der Nebeldame. Immer noch mehr Anwärter drängeln sich im Keller vor: schmutzige Wanderschuhe, ein verklebtes Einmachglas, eingetrocknete Zahnpastaspuren ... Als sich auch noch meine Charaktereigenschaften, die schwierigen bis echt miesen, zur Runde gesellen, wird es ganz eng hier unten. Sie besonders gestikulieren wild, hätten zu gerne ein zartes Schleierchen, einen Weichfilter

aus Nebel. Einmal hauchen bitte. Nur wer soll zuerst ummantelt werden? Es gilt einzuteilen, vielleicht ist’s ja kaum begonnen schon wieder ausgenebelt? (Wer hat diese Maschine überhaupt angeschafft und wieviel speiAntoinette Suter. Flüssigkeit chert sie in ihrem (Bild zvg.) kleinen Bauch?) Glücklicherweise, liebe Elise, hat das Maschinchen selbstständig die Inititative ergriffen und sich meinen grossen hellblauen Drang zum Übertreiben, er stand eher im hinteren Drittel der Reihe, zur Brust genommen und sehr langsam und tüchtig eingenebelt. Formidabel, so eine Nebelmaschine. Willst du sie mal ausleihen? Antoin


FC WettswilHOPP Bonstetten FCWB empfängt Thalwil – ein wohl ausgeglichenes Duell Viel wurde zum Saisonbeginn über den FC Thalwil gesprochen. Unglaublich, welche Bewegung in der Mannschaft vom Zürichsee in der Sommerpause stattfand. Manch einer prophezeite dem Ex-Verein von WBTrainer Oswald eine ganz schwierige Saison. Der Start verlief jedoch zufriedenstellend. Namhafte Abgänge, viele davon zusammen mit dem Ex-Trainer nach Zug abgewandert, hatte Thalwil zu kompensieren. Aber, die Seebuben haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind überraschend gut aus den Startlöchern gekommen.

Beide Teams mit englischer Woche Wie der FCWB musste auch Thalwil unter der Woche ran, entsprechend auf Augenhöhe werden sich die beiden Kontrahenten am Samstag nun messen. Dabei peilen die Ämtler einen Heimsieg an, man hat genug Selbstvertrauen und Ansprüche an sich selbst, um positiv und mit berechtigten Siegchancen anzutreten. Für beide Mannschaften wird der Ausgang der Partie richtungsweisend sein. Während sich der Sieger am vorderen Drittel der Rangliste orientieren kann, wird

FCWB 1 – FC Thalwil

FCWB Supporter-Apéro

Samstag, 22. September 2018 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Vor dem Spiel, Samstag, 22. Sept. 2018 15.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

es für den Verlierer eher ungemütlich. Immerhin ist zu erwarten, dass nebst United Zürich, welches wohl bis zum Saisonschluss einem erbitterten Abstiegskampf ausgesetzt sein wird, alle übrigen Mitbewerber vom hinteren Tabellendrittel noch zur Form finden und mit dem Sammeln von Punkten beginnen werden. Brisant: Einige Akteure mit Vergangenheit beim Gegner Brisanz erhält das Spiel sicher auch deshalb, weil mit Trainer Oswald und den Spielern Mollet und Massaro auf Seiten WBs Protagonisten mit Thalwiler Vergangenheit auflaufen und handkehrum bei Thalwil mit Allemann ein Spieler, welcher noch letzte Saison für die Ämtler die Schuhe schnürte,

FCWB-Supporter unterstützen die Jüngsten Die Juniorenabteilung des FCWB trägt die Ausbildungsphilosophie des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) mit. So wird auch das Projekt FUNiño, eine Entwicklung und Verbesserung der Spielintelligenz (Wahrnehmung, Antizipation und Kreativität), umgesetzt. Nebst gutausgebildeten Trainern ist hierfür auch spezielles

Trainingsmaterial wie spezielle Mini-Tore gefordert. Grosszügigerweise hat die Supportervereinigung des FCWB hier einen stolzen Beitrag dazu geleistet. Aber auch an Kosten für Trainingslager und/oder Auslandturniere bieten die Supporter immer wieder Hand und sprechen generöse Geldbeträge zu Gunsten der Nachwuchsabtei-

mittun wird. Wie gewohnt bei Heimspielen im Moos, wird auch dieser Match am Samstagnachmittag um 16.00 Uhr angepfiffen. Die Mannschaft des FCWB ist bereit, dem sicher zahlreich aufmarschierenden Publikum eine kämpferische Leistung zu zeigen und alles dafür zu tun, die nächsten drei Punkte einzufahren. (AWy)

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FC Männedorf – FCWB 2 lung. Damit dies auch künftig gewährleistet ist, sind Neu-Supporter erwünscht und sehr willkommen. Über die Aufnahmebedingungen können sich Interessierte gerne via Homepage www. fcwb.ch/supporter informieren. Der FCWB bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Supportervereinigung. (MF)

Sonntag, 23. September 2018

15.00 Uhr, Sportplatz Widenbad, Männedorf

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WB-Spiele am Wochenende:

Acht neue FUNiño-Tore sind dank der Supportervereinigung des FCWB bei den Junioren im Einsatz.

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Sa 22.9. Wollishofen – Jun. Ed Jun. Eb – Kilchberg-Rüschlikon Jun. Ea – Blue Stars Adliswil – Jun. Cb Red Star – Jun. Ca Jun. Dc – Knonau-Mettmenst. BC Albisrieden – Jun. Db Hausen – Jun. Ec Jun. Bb – Team Wit.-Neumünst. United Zürich – Jun. Da FCWB 1 – FC Thalwil Fortuna Hedingen – FCWB 4

08.30 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.30 Uhr 13.00 Uhr 13.15 Uhr 14.00 Uhr 16.00 Uhr 18.00 Uhr

So 23.9. FCWB 3 – Oberrieden Jun. Ba (CCJL) – Glattbrugg Männedorf – FCWB 2 Jun. A (CCJL) – YF Juventus

11.30 Uhr 13.30 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr


Mode-Trends Herbst /Winter 2018

Barbara Roth – Gesamtleitung, Susanne Crimi – Texte / Bilder, Linda Alder – Layout

Herbstfest

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Apéro und kleine Snacks zu aufregender, neuer Herbstmode bei malelo und Tom Tailor im Zentrum Oberdorf

Tom Tailor Centralweg 4 Zentrum Oberdorf 8910 Affoltern am Albis


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Modebeilage Herbst / Winter

Seit 32 Jahren neuste Trends

Seit 32 Jahren modisch aktuell

sichtbar anders

einzigartig


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Modebeilage Herbst / Winter

Modetrends für Sie und Ihn

Die kommende Saison wird farbenfroh und sehr bequem In dieser Saison beherrschen volle und satte Farben das Modebild. Natürlich sind Schwarz, Grau und Marine wie immer als Grundfarben vertreten, aber dazu darf vergnüglich Rot, Gelb, Pink und Kobalt kombiniert werden. Bei Käppeli sind doch vor allem aber Grüntöne in allen Variationen zu entdecken: Smaragd, Türkis, Tannengrün bis hin zu Avocado-, Flaschen- und Wintergrün können miteinander oder aber als Colorblocking-Detail zu dunkleren BasicTönen zusammengestellt werden. Mode für Frauen Streetwear, also sportliche Freizeitkleidung, ist heute auch durchaus businesstauglich. Eine edle Joggpant, kombiniert mit einer eleganten Bluse, ist mehr als angesagt und erst noch ausgesprochen bequem. Florale Drucke sowohl auf Kleidern wie auch auf Hosen machen Lust auf ungewöhnli-

che Farbzusammenstellungen. Sweatshirt und Hoodies sind alles andere als reine Sportkleidung; Stickereien, Applikationen und viele spezielle Einzelheiten machen aus ihnen Eyecatcher. Wollmäntel und Parkas mit abnehmbaren Kapuzen oder austrennbarem Futter in eleganten Schnitten und frechen Farben machen Lust auf kalte Tage. Karo-Muster sind fast allgegenwärtig und auch Animal-Prints stechen hervor – einmal sogar als cooler reversibler Kurzmantel. Mit passenden Schals, Gürtel oder anderen auffälligen Accessoires lässt sich jeder Look sogar noch mehr aufpeppen – bei Käppeli Mode Muri sogar alles unter einem Dach. Mode für Männer Vorbei die Wintersaison mit tristen, gedeckten Farben – die kommende Saison wird farbenfroh und sehr bequem. Und doch wirken die Kombinationen

kernig und maskulin. Brit-Chic ist sehr angesagt, Pepita-, Hahnentritt und lässig-farbige Karos auf Mäntel, Sakkos und Parkas sind zu entdecken. Das Gilet hat sich seinen Platz zurückerobert – unter Vestons zu Anzügen, sportlich als Strickteil oder casual mit Tweedoptik zu Jeans. Edle weiche Materialien wie Wolle, Leder und Lammfell sind in den Outdoor-Teilen verarbeitet. Immer wieder ein Hingucker sind die Schuhe, die bei Käppeli in der Männerabteilung zu kaufen sind – damit rundet ‹mann› seinen Gesamtlook augenscheinlich perfekt ab. Natürlich sind noch lange nicht alle modischen Teile in Muri beim Modehaus Käppeli eingetroffen – laufend und bis in den Dezember hinein gibt es noch Must-Haves, die erst noch entdeckt werden müssen. (sci)


Modebeilage Herbst / Winter

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Mode mit gutem Gewissen und Pepp

Es ist uns ein Anliegen, Mode anzubieten, die pfiffig ist und etwas anders als das Übliche – etwas weiblicher, etwas eigenwilliger, gehaltvoller

LAGERVERKAUF Herbst Winterkollektionen 2018/19

Wir wollen, dass unsere Kundinnen maximal verträgliche Mode bekommen. Und ebenso möchten wir, dass für die Menschen, welche unsere Textilien herstellen und bearbeiten, faire Löhne erhalten sowie sozial gerechte Arbeitsbedingungen. Mode für Frauen, die sich kreativ und ihrem Inneren entsprechend kleiden wollen, die ihre Garderobe bewusst und mit Geschick gestalten – durch findige Kombination vielseitig verwendbarer Einzelteile. Mode also mit gutem Gewissen und Pepp. Wir haben im Lauf der Jahre Stärken entwickelt,

die wir mit Freude hegen und weiterhin pflegen werden. Das Austüfteln immer neuer Naturmischgewebe. Dann die Weiterentwicklung unserer unschlagbaren Plüschkollektion mit immer neuen Schnitten und Farben. Schliesslich ein weiterer Schwerpunkt: Unsere Schals, in unendlichen Variationen von Farbe, Material, Verarbeitung. Unser Stil will sich nicht festlegen auf elegant oder sportlich, wir haben Teile mit jedem dieser Charaktere. Eine Frau soll sich durch ihre Kleidung wandeln können. Die meisten Frauen sind nicht einfach sportlich oder gediegen. Jede

Frau hat diese Seiten in sich und soll sie leben können je nach Stimmung und Anlass. Und wollen lebendig bleiben, immer Neues entwickeln mit anderen Mitarbeitern, die uns darin unterstützen. Der Stamm des Baumes darf wachsen, aber es soll immer auch wieder neue Äste, Blätter und Blüten daran geben. Die Nähe und der persönliche Kontakt zu Ihnen ist uns sehr wichtig, denn durch Ihre Treue und Ihr Interesse können wir unsere Ziele verfolgen und Ihren Ansprüchen damit gerecht werden.

Mittwoch 3. bis Samstag 6. Oktober `18

Fabrik am Weiher Zwillikon

Fata Morgana Naturtextilien, Alte Affolterstrasse 1 8909 Zwillikon / Affoltern a.A.

Hanna Lukes Fashion Rey Herrenmode Mühlebergstrasse 6 CH-8910 Affoltern a. Albis Tel.+41(0)43 322 88 64 rey.mode@bluewin.ch www.reymode.ch

Die Mode-Manufaktur

Total-Liquidation nur noch kurze Zeit!!

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Damen-Mode mit der persönlichen Note

Nettopreise Anzüge Fr. 180.– Jacken / Veston / Mäntel Fr. 120.– Hosen / Jeans / Pullis Fr. 50.– Hemden Fr. 40.– Helfen Sie uns zu räumen und sichern Sie sich Ihr Schnäppchen! Öffnungszeiten Mittwoch 9.00 Uhr durchgehend bis 20.00 Uhr Donnerstag/Freitag 9.00 Uhr durchgehend bis 18.30 Uhr Samstag 9.00 Uhr durchgehend bis 17.00 Uhr

Öffnungszeiten:

Di-Fr 13:30 - 17:30 Sa 10:00 - 15:00

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Modebeilage Herbst / Winter

Sonja Humbel coacht und begleitet

Wo stehen Sie punkto Gesundheit, Erfüllung, Beruf und Partnerschaft? Seit 14 Jahren ist Sonja Humbel Inhaberin des ParaMediForm-Instituts für Gesundheit, Wohlbefinden und Gewichtsabnahme in Affoltern. Dabei geht es um eine ganzheitliche Ernährungsumstellung, aufgrund individueller Stoffwechselanalyse und mit persönlicher Begleitung. Die seit 26 Jahren bewährte Schweizer Methode für Erwachsene, Kinder und Jugendliche ist zudem mit normalen Lebensmitteln im Alltag praktikabel. Wohlfühlgewicht, Sonja Humbel arbeitet seit einigen Jahren Gesundheit auch mit «innerwise». Dieses Diagnostik- und Therapiesystem eignet sich für und Wohlbefinden Menschen allen Alters, Teams, Firmen und Projekte. Krisen und Knacknüsse können damit leicht bereinigt werden. Während 20 Jahren wurde «innerwise» vom deutschen Arzt Uwe Albrecht entwickelt und hat sich auch in der Praxis von Sonja

Humbel schon vielfach bewährt. Spielerisch und zügig können damit herausfordernde Themen geklärt werden, ohne die Vergangenheit aufzuwühlen.

Coaching, das Sinn, Kraft und Freude in ihr Leben holt.

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Rufen Sie mich an!

Goldschmiede Meier

GS-Design goes to future – neu an der an der Zürichstrasse 55

«Wir sind die älteste Goldschmiede im Säuliamt» meint Jakob Meier nicht ganz ohne Stolz. «Und oder gerade deswegen sind wir aber nicht stehengeblieben – im Gegenteil», führt er weiter aus. «Wir tüfteln immer an neuen Kreationen herum, oft tauschen wir uns auch mit Berufskollegen aus. So entstehen neue, den Bedürfnissen angepasste Schmuckstücke.» Er präsentiert einen Ring, der aus der Kombination von Porzellan, Gold und Diamantsteinchen besteht und elastisch ist. «Viele Leute haben Probleme mit knotigen Fingergelenken und tragen deshalb ungern Ringe. Mit dieser Technik ist das Schnee von gestern», meint er zufrieden. Neuer Standort und moderne Herstellung Seit Mitte August ist GS-Design an einem neuen Standort zuhause. Im Strebelareal an der Zürichstrasse 55 sind der Verkaufsladen und die Werk-

statt neu untergebracht. Beim Eintreten in die Räume fallen die Bilder an den Wänden, die geschmackvoll dekorierten Glasvitrinen und auch die im Hintergrund befindlichen WerkstattMöbel ins Auge. Marianne Meier ist der weibliche Part in der kreativen Werkstatt des Goldschmiedes Jakob Meier. Ihre Affinität zu Schmuck und den dazugehörigen Materialien hat sie in der langen Geschäftstätigkeit zusammen mit ihrem Mann immer weiter verfeinert. Nebst den herkömmlichen Handwerksarbeiten an den edlen Metallen ist neu ein 3D-Drucker für Schmuck dazugekommen. Damit lassen sich Ringe und andere Schmuckstücke einfacher herstellen, natürlich kommt als Finish immer noch viel Handwerkliches dazu. Oft kommen auch Kunden in den Geschäftsraum, die alten Schmuck umarbeiten lassen möchten. Wünsche für besonderes Design werden ebenfalls gerne umgesetzt und für die Kundschaft realisiert.

Auch für ein kleineres Budget gerne da «Man muss nicht mal ein Krösus sein, um sich uns leisten zu können», zwinkert Jakob Meier schelmisch. «Je nach Idee und Budget beraten wir unsere Kunden und haben es noch immer fertiggebracht, sie zufrieden und glücklich zu machen. Für die Weihnachtszeit entsteht eine schöne Kollektion in Silber», das können die beiden bereits ankündigen. «Es lohnt sich immer, bei uns vorbeizuschauen», meint Marianne Meier. «Unser Schmuck ist individuell und wir wollen uns vom ‹Einheitsbrei› natürlich abheben», erläutert sie weiter. «Und doch bleiben wir zahlbar, das ist doch sehr wichtig», meint sie abschliessend. Auch in Sachen Schmuck gibt es Modeströmungen. Zurzeit ist eine Kombination von Rotgold zusammen mit Palladium hoch im Trend. Aber auch eine vermehrte Tendenz zu Gelbgold ist wieder auszumachen. (sci)

Kristina Streuli aus Steinhausen berichtet: Bevor ich mich zu einem «innerwise»Coaching bei Sonja Humbel entschied, hatte ich oft Kopfschmerzen und obwohl ich genügend schlief, kam ich unerklärlicherweise nicht in die Gänge. Heute ist es kein Thema mehr, denn durch das «innerwise»-Coaching konnte ich mich selbst aktiv und bewusster meinen persönlichen Themen widmen und diese in einem grösseren Kontext sehen. Zudem habe ich Werkzeuge mit auf den Weg erhalten, die es mir ermöglichen, auch selbst an meinen Themen zu arbeiten, diese im Alltag zu erkennen, sie konkret anzugehen und Selbstverantwortung zu übernehmen. Dies alles bereichert heute mein Leben, da ich dadurch viel mehr Leichtigkeit erlebe und sich meine Lebensqualität ebenfalls erhöht hat.

Sonja Humbel Seewadelstrasse 24 8910 Affoltern am Albis

Das Vorgehen bei «innerwise» ist sehr angenehm und war für mich immer gut nachvollziehbar. Ich wurde durch Sonja Humbel klar und schrittweise durch die Behandlung geführt, sodass ich mich in den Prozess eingebunden fühlte beziehungsweise selbst zur Klärung meiner Themen beitragen konnte. Ich würde jederzeit all denjenigen Personen ein «innerwise»-Coaching bei Sonja Humbel weiterempfehlen, die etwas Neues und Ganzheitliches möchten, das nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern in die Tiefe geht und Veränderungen unmittelbar spüren lässt. Mit dem ganzheitlichen Angebot können die Kunden von Sonja Humbel von ihrer Erfahrung als Gesundheits-Coach und auch als Personalfachfrau profitieren.

www.sohu-coaching.ch Kostenloses Erstgespräch 079 797 48 29

Boutique Calimba

«Mode ist nicht nur Kleidung, Mode ist eine Haltung, eine Lebenseinstellung und eine Form von Kunst» Seit April 2016 sorgen Nicole Reichlin und Ihr Team für persönliche Beratung und fachmännisches Styling. Nur 3 Minuten vom Bahnhof Affoltern am Albis an der lebhaften Oberen Bahnhofstrasse gelegen, werden die abwechslungsreichen Schaufens-

ter, an der Nummer 17 von allen sehr geschätzt wird, ob Passanten oder Kundinnen. Die Boutique Calimba ist bereit, die neue Herbst- und Wintermode ist da. Kommen Sie unverbindlich vorbei, in der Boutique Calimba sind alle willkommen.

Weitere Informationen unter 044 761 93 10 oder www.calimba.ch

Damenmode aus Europa in Grössen 36 – 50


Modebeilage Herbst / Winter

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Favorite Things kleidet ein

Frau fühlt sich wohl, so wie sie ist! Wenn jemand das tut, was er oder sie wirklich mag, sprich, der eigenen Berufung nachgeht, wird diese Tätigkeit höchst wahrscheinlich erfolgreich sein, zumindest scheint dies bei Heidi Struchen ihrem Team, von Favorite Things zu funktionieren. Mit dem beeindruckenden Angebot für „ladies fashion & co.“ hat sich die Geschäftsinhaberin ein Renommee erarbeitet, welches weit über das Säuliamt hinausgeht. Generell kann man behaupten, dass Frauen zwischen Kleidergrösse 34 und 40 alle Trends & Highlights ab der Kleiderstange unbeschwert tragen können. Was aber ist bei den Ladies mit Grössen 44 bis 52? Bei Favorite Things geht das genau so unbeschwert. Die einfühlsame Dänin bietet für alle Outfit-Grössen den passenden Fashion Look, den geeigneten Schnitt – für den optimalen „Schritt“. Das verleiht u.a. auch „Miss little curvy“ unbeschwerte Flügel. Denn

NEW COLLECTIONyou will love it....

he, welche Frau hat nicht darauf gewartet, sich genau so gut zu fühlen, wie sie gerade ist, das bekommt man nicht an jeder (Mode)Ecke serviert und schon gar nicht beim Online-Shopping... Nebst dänischem Design wie Friendtex, Minus und Once findet man namhafte Kollektionen wie Summum Woman, Kapten & Son, Beaumount (Jacken & Trenchcoats), italienische Damen-Sneakers von Diadora, Damenschuhe ganz allgemein, Ina Kent (Ledertaschen & Bags), Sence (schmeichelnder Schmuck für jeden Anlass) und ganz neu die my little curvy love Kollektion für weiche Rundungen... Die Saison wird am kommenden Weekend mit Abendverkauf und Apéro eröffnet, italienische Gelati steht bereit und wird den „Indian summer“ geschmacklich abrunden und vielleicht noch etwas verlängern. Heidi Struchen & Team freuen sich! italianshoes... NEW COLLECTION

fashion event

Abendverkauf & Apéro Fr 21.09.2018

9.00-12.00 / 13.30-21.00 Uhr

Sa 22.09.2018

09.00-16.00 Uhr durchgehend

Präsentation ....darauf hast du gewartet, dich genau SO gut zu fühlen,

...wie du bist!

der neuen Kollektion...

mit italienischem

......GELATI

wear just your favorites...

Favorite Things

Mühlebergstrasse 2 8910 Affoltern a. Albis T. 044 760 07 82 F. 044 760 08 25 info@favorite-things.ch www.favorite-things.ch

Die Frau hinter «Beauty and Nails»

Genni Sperdutos freundliches Wesen schafft Vertrauen Kosmetik und Techniken, um sich selbst zu verschönern, haben Genni Sperduto immer schon interessiert. Sie wollte aber nicht nur passiv «bekommen», was sie sich für sich selbst wünschte, sondern lieber aktiv «anwenden», was sie zu diesem Zeitpunkt auch persönlich für sich erreichen wollte. Sie belegte Ausbildungen und Kurse in Naildesign, dauerhafter Haarentfernung und Gesichtspflege. Und 2005 eröffnete sie schliesslich ihr «Beauty and Nails»-Studio, damals noch an der Alten Dorfstrasse in Affoltern. Freundlichkeit und Fachwissen Ihr freundliches und offenes Wesen und ihre Fachkenntnis schaffte Vertrauen und ihre Kundinnen kamen gerne und immer wieder, schickten auch Freundinnen und Bekannte. In Gesprächen während den Sitzungen, aber auch an eigenem Körper erkannte Genni Sperduto im Laufe der Jahre neue Bedürfnisse. Durch Mutterschaft und Älterwerden machten sich einige störende zusätzliche Kilos an diversen Körperstellen bemerkbar, unschöne Dellen an den Oberschenkeln kamen noch zusätzlich dazu. Sie sah sich auf dem Markt um und liess sich diverse Techniken und Methoden zeigen, die erfolgreich gegen diese neueren, unschönen Veränderungen ankämpfen könnten. Nach diversen Lehrgängen konnte sie mittels Ultratone – Ultraschall und Elektrostimulation sowie mit

maschineller Lymphdrainage oder Kryolipolyse sich und ihren Kundinnen die Innovationen in Körperbehandlungen angedeihen lassen und vorstellen. Vor zwei Jahren konnte sie in ihr neues Domizil an der Zürichstrasse 100 umziehen. Es war ihr enorm wichtig, für sich als Arbeitsplatz und für ihre Kundschaft als Wohlfühloase ein wirklich schönes Ambiente zu schaffen. Und das ist ihr gelungen; begeisterte Rückmeldungen bestätigen ihr dies fast täglich. Lange Berufserfahrung und Neugier auf zusätzliche Behandlungen Die gut 13-jährige Berufserfahrung und ihre offene freundliche Art hat ihr einen grossen und treuen Kundenkreis beschert. «Sehr oft bin ich nicht Behandlerin und mir gegenüber sitzt eine Kundin – nein, immer mehr werden die Beziehungen freundschaftlich und wir kommen uns näher», erzählt die attraktive Geschäftsfrau. «So treibt es mich auch, immer weitere Behandlungsfelder lernen zu wollen», führt sie weiter aus. Zurzeit ist sie in einem Lehrgang für «Lidstraffung ohne OP». Noch kann sie das nicht anbieten, weil die Ausbildung andauert. «Auch an mir nagt der Zahn der Zeit», meint sie schelmisch lächelnd. «Und was mir guttut oder mich an mir stört, das möchte ich auch meinen Kundinnen anbieten, aber immer erst, wenn alles sitzt und meine Anwendungen von Erfolg gekrönt sein werden.» (sci)

Zürichstrasse 100 – 8910 Affoltern am Albis – 043 817 19 10 www.beautyandnails.ch – info@beautyandnails.ch


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Modebeilage Herbst / Winter

Rockzwergä – so geht Mode für Kids! Auch wenn draussen noch sommerliche Temperaturen herrschen; Gaby Hochstrasser, die Inhaberin der «Rockzwergä», packt Skianzüge aus. «Wir führen alles für coole Kids, vom neugeborenen Baby bis zum 16-jährigen Teenie. Und zwar sowohl Indoor- wie auch Outdoor-Bekleidung», führt Gaby Hochstrasser aus. Die Kindermode- und Geschenkboutique im Heumoos 11 in Bonstetten feierte dieses Jahr bereits ihr siebenjähriges Bestehen. Was ist für Babys bis zu Jugendlichen denn modisch, cool oder sogar en vogue? «Kollektionen für Teenies werden von unseren Lieferanten immer zusammen mit Teenagern designt und zusammengestellt», erklärt Gaby Hochstrasser. In dieser Saison werden bei den Mädchen Hosen und Jeans mit Seitenstreifen hoch im Trend stehen. Jungs wollen coole, eher dunkle und vor allem sehr bequeme weiche Kleidung. «Der Unterschied zwischen den Geschlechtern liegt bei den ‹destroyed›-Artikeln.» erzählt Gaby

Hochstrasser. «Während bei den Girls die Jeans neu nie genug ‹kaputt› sein können, stehen die Boys gar nicht besonders auf bereits ‹defekte› Ware.» Die angesagten Farben in der Mode für Teenager sind in dieser Saison Rot- und Gelbtöne. Zusammen mit den dunklen Grundfarben können so Outfits zusammengestellt werden, die den grauen Wintertagen Farbtupfer aufsetzen. Die Babys haben an Schnitt und Farbe noch nicht grosse Ansprüche. Hier bestimmen mehr Bequemlichkeit und gute Qualität das Sortiment. Natürliche Materialien wie Baumwolle mit Zertifikaten für globale und ökologische Standards sind hoch im Kurs. Die meisten Artikel sind in Europa hergestellt worden. Die Babymode ist so vielseitig wie die Geschmäcker von denjenigen, die sie kaufen. Von Stramplern über süsse Kombinationen bis hin zu festlichen Kleidchen oder winzigen Anzügen ist alles auszumachen. Diese werden oft für festliche Anlässe oder auch Taufen ausgewählt. Die Marke «Reima», ein Label für

Outdoorbekleidung, welche auch von Waldspielgruppen-Leiterinnen sehr empfohlen wird, findet sich in jeder Grösse und Art im Laden. Auch bei Kindern gilt: «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.» Sogar Schuhe bis Grösse 37 für Allwetteraktivitäten sind zu finden. Nicht nur Kleider- sondern auch Geschenkladen Bei «Rockzwergä» in Bonstetten finden sich auch Geschenke für jedes Kinderalter. Nuschis, Kuscheltiere, kluge Spielsachen, Büchlein, Haarspangen oder auch lässige Spielsäcke, wo allerlei Zeugs, dass sonst im Kinderzimmer herumliegt, im Nu zusammengetragen und verräumt ist, sind auszumachen. Im Heumoos 11 in Bonstetten, im Laden von «Rockzwärge» wird beraten, können Auswahlen nach Hause genommen werden, wird bestellt, was nicht an Lager ist. All das bekommen die kleinen Kunden und ihre Eltern in einem Preissegment, das von erstaunlich günstig bis hin zu auch etwas kostspieliger ist. (sci)

Die Inhaberin Gaby Hochstrasser in ihrem Geschäft in Bonstetten

Im Heumoos 11 8906 Bonstetten Telefon 043 818 72 73 www.rockzwergae.ch info@rockzwergae.ch

Kaenzig erstrahlt in neuem Licht Mit einer neuen Beleuchtung und Auffrischung der Ladenräume wollen Simone und Carmine Mauro-Feucht zusammen mit ihrem Team noch mehr Wohlfühlatmosphäre für ihre Kunden schaffen. Die Tageslichtbeleuchtung ermöglicht nun, Farbenzusammenstellungen besser zu kombinieren, ohne ständig vor die Ladentüre treten zu müssen. Eine aktive Kundenkartei von über 8000 Adressen aus der gesamten Schweiz und dem nahem Ausland, 75 Konfektionsgrössen, die ständig

an Lager sind, ein Rundumservice für Männer in allen Altersklassen und Bekleidung, die für jede Lebens- und Berufssituation geeignet ist, punktet Kaenzig Herrenmode in Hedingen schon seit Jahren. Unter diesem Namen findet jeder Mann Kleider, die ihm und seinem Typ entsprechen. Herbst- und Wintermode bei Kaenzig – trendig, bequem und einfach passend «Die Trendfarben in diesem Jahr könnte man mit den Tönen des Herbstwaldes beschreiben» erklärt Simone

Mauro-Feucht. «Ausserdem ist viel Karo auszumachen, manchmal sogar witzig untereinander kombinierbar, sehr oft werden neu wieder Gilets zu Anzügen oder auch ganz casual als Strickteil kombiniert und die Fliege als Accessoire erlebt ein Revival», führt sie weiter aus. Neues und Besonderes für den Mann Ganz neu im Geschäft ist seit Kurzem «five fellas», eine Jeansmarke aus dem Haus Candiani, die sehr hochwertig produziert und welche in Europa hergestellt wird. Genau wie bei einem Wein besticht sie durch «Reifegrade», welche auf ihr Aussehen bezogen ist. Da gibt es die «six months», «twelve months» und die, die mit «Age: 24 Monate» angeschrieben ist. «Wir haben bei den Jeans auch die kleinste Beinlänge (30) an Lager» erzählt Simone Mauro-Feucht. «Und die ist sogar die

Meistverkaufte», verrät sie lächelnd. Die Hemden der Marke «Eton» sind ein weiteres Highlight, die ‹mann› sich gönnen kann. Sie garantieren höchsten Tragekomfort und dank einem einzigartigen Finish und speziellen Veredelungsverfahren sind sie enorm knitterarm. Selbst lange Autofahrten, getragen unter Vestons und sitzende Tätigkeiten lassen dieses Hemd auch nach einem langen Tag immer noch frisch und gebügelt aussehen. Dieses Hemd macht einen langen Tag im Büro und den anschliessenden Theaterbesuch ohne Weiteres mit. Selbstverständlich gibt es diese, wie gewohnt bei Kaenzig Herrenmode in allen erdenklichen Grössen und Ausführungen. Mit «Pierre Cardin» setzen die Inhaber ebenfalls auf ein Pferd, dass sich im Bereich Casualmode für Männer sehr bewährt hat. Nebst Jacken, Vestons, Poloshirts und Jeans. Mit einer

neuen Hosenlinie aus der Kollektion «Futureflex» ist eine hochelastische und superbequeme Hose im Angebot, die trotzdem immer in Form bleibt und nicht ausbeult – immer gut angezogen und nicht eingeengt, welches Männerherz schlägt da nicht höher? Last but not least – die kleinen Extras Accessoires wie Gürtel, Schals, Krawatten, Hüte und Unterwäsche samt Socken runden das Angebot ab. Sogar hie und da ein Schuhpaar gehört mit ins Sortiment. «Aber das ist nur eine ganz kleine Auswahl», winkt Carmine Mauro-Feucht ab. «Wir wollen ja nicht in erster Linie Schuhe verkaufen, aber manchmal sind unsere Kunden halt auch froh, wenn sie selbst dieses Detail auch bei uns bekommen.» Es steht ja auch auf ihrer Webseite: Für den Wohlfühlmoment ihrer Kunden geben sie stets ihr Bestes! (sci)


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Modebeilage Herbst / Winter

Festmode fĂźr die ganze Familie

Ă–ffnungszeiten Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

10 bis 18 Uhr geschlossen 10 bis 21 Uhr 10 bis 21 Uhr 10 bis 18 Uhr 10 bis 16 Uhr


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Modebeilage Herbst / Winter

Hier fühlen Sie sich wie in «Pretty Woman»

Brautfashion verfügt über eine aussergewöhnliche Auswahl an Braut- und Festkleidern Damit die Hochzeit zum schönsten Tag im Leben eines Brautpaars wird, muss frühzeitig über die verschiedensten Dinge nachgedacht werden. Eines der wichtigsten Entscheidungen auf der To-do-Liste ist sicher die Garderobe. Der Mann wünscht sich den perfekt sitzenden Anzug, die Frau ist auf der Suche nach dem passenden Traumkleid. Das Geschäft, in dem Sie sich wie Julia Roberts in Pretty Woman fühlen, heisst Brautfashion. Es liegt im Herzen der Zentralschweiz, 15 Minuten von Affoltern entfernt, an der Luzernerstrasse 33 in Sins. Damit die richtigen modischen Entscheide gefällt werden können, sind

die Inhaberin Priska Kuchling und ihr Team von Brautfashion, die perfekten Ansprechpartner. Aufgrund der ausgezeichneten Beratung in ihrem Fachgeschäft wurden sie im letzten Jahr mit dem Wedding Award Switzerland, in der Kategorie Braut- und Abendmode, ausgezeichnet. Brautfashion verfügt über eine aussergewöhnliche Auswahl an Brautund Festkleidern in den Grössen 34 bis 56. Im Sortiment der Anzüge kann zwischen den Grössen 44 bis 66 ausgewählt werden. Individuelle Anpassungen werden auf Wunsch im hauseigenen Nähatelier von professionellen Schneiderinnen zeitnah ausgeführt.

Soll die Garderobe eine Überraschung für den Bräutigam werden, so ist die Kleidung bis zum grossen Tag bei Brautfashion gut aufgehoben. Ebenfalls bietet Brautfashion eine typgerechte Accessoires-Beratung an, damit von Kopf bis Fuss alles aufeinander abgestimmt werden kann. Das Sortiment der Schuhe aus verschiedenen Materialien, Taschen und Schmuck lassen die Herzen höherschlagen, denn diese können bequem vor Ort passend dazu ausgewählt werden. Jetzt brauchen Sie nur noch einen Termin über das Kontaktformular zu vereinbaren.

www.brautfashion.ch

Hairbox in Ottenbach – Styling als Profession

Haare und Frisur sind ein Ausdruck der Persönlichkeit und transportieren modische Statements Haare und Frisur sind und bleiben immer ein wichtiger Teil des Gesamteindrucks, den Frauen und Männer beim ersten Blick hinterlassen. Sie sind Ausdruck der Persönlichkeit, transportieren aber auch modische Statements. Grosse Veränderungen in Schnitt und Farbe sind nicht jedermanns Sache, aber Anpassungen machen die meisten gerne mit. «Pure Chroma Nontouring»-Looks heisst das moderne Haarstyling Eisblond mit feinen Lavendeltönen, am Ansatz und an den Spitzen von Schiefergrau eingefasst, ist eine der angesagten Haarfarben. Superglatt gestylt, erzielt diese Farbe fantastische Lichtreflexe. Intensives Kirschrot zelebriert bei näherem Betrachten ein facettenreiches Farbspektrum in mehreren Dimensionen, Ziegelrot wird mit ultraweichen Lichtreflexen aufgehellt. Lässige, unkonventionelle Schnitte unterstreichen das harmonische Farbspiel und strahlen pures Selbstvertrauen aus. Steffi Weydemann, Jana Syfrig und Sara Haas von Hairbox in Ottenbach beraten versiert und gekonnt. «Wir helfen mit, zu entscheiden, was für eine Frisur und/oder Farbe passend ist, stimmen ab auf Hautfarbe, Gesichts- und Körperform und zeigen gerne auf, wie das Styling auch nach dem Coiffeurbesuch gut zuhause nachzuformen ist», erläutert Steffi Weydemann, die Leiterin der Hairbox. «Damit wir immer nah am Puls in Sachen Hairstyling sind, ist es unentbehrlich, dass wir uns ständig schulen

lassen. Nur so sind wir beim neuesten Trend dabei. Natürlich betrifft dies auch immer wieder unsere Produkte, auch diese werden immer wieder verbessert und den Bedürfnissen angepasst.» Hochzeits- und Festfrisuren Eine Hochzeit ist ein ganz besonderes Fest, ob es nun klassisch, romantisch oder avantgardistisch ausgerichtet wird. Braut, Bräutigam und Hochzeitsgäste können sich alle entsprechend stylen lassen – das Team von Hairbox bietet dazu viel professionelles Know-How. Hairstyling und Make-up von Hair-Box können den schönsten Tag noch schöner und vor allem unkomplizierter machen. Von der Erstberatung über die Generalprobe bis hin zum Tag der Trauung bietet das Spezialisten-Team alles, was es braucht und gewünscht wird. Sie kümmern sich um den strahlenden Auftritt, kreieren eine traumhafte Frisur, unterstreichen Schönheit und Persönlichkeit durch ein typgerechtes und individuelles Make-up und zaubern märchenhaft gepflegte Hände. Ausserdem findet sich eine umfangreiche Auswahl von Brauthaarschmuck und Schmuck für alle Festfrisuren, oft auch mit Swarovski-Steinen als glitzernde Highlights. (sci)


Modebeilage Herbst / Winter

Umfangreichste Auswahl an Herrenmode für ALLE Männer in ALLEN Grössen! Nur bei uns!

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DAS Herrenmodefachgeschäft im Säuliamt Bei KAENZIG Herrenmode finden Sie von den Socken bis zur Kopfbedeckung, von der Unterwäsche bis zum Wintermantel alles was ein Männerherz an Kleidung begehrt – unabhängig davon, ob Sie sich gerne sportlich oder elegant kleiden. Sie werden sach- und fachkundig betreut und wir alle freuen uns, wenn wir Ihre Kleiderwünsche ganz nach Ihren Vorstellungen erfüllen können. Zudem bietet uns unser sehr umfangreiches Grössenangebot die Möglichkeit, auch Kunden zufriedenzustellen, welche nicht eine «Normgrösse» haben. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen oder Sie wieder einmal bei uns begrüssen zu dürfen. Normalgrössen: Langgrössen: Kurzgrössen: Kurze, untersetzte Grössen: Bauchgrössen: Hosen bis Bundweite: Hemden bis Kragenweite: Amerikanische Grössen:

Mauro-Feucht Herrenmode AG Zwillikerstrasse 3, 8908 Hedingen Telefon 044 761 79 26 www.kaenzigherrenmode.ch Parkplätze vor dem Haus

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