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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 74 I 171. Jahrgang I Dienstag, 26. September 2017

Neuer Richter

Einheitsgemeinde

Andreas Huber setzt sich mit 8938:3135 Stimmen gegen Patrick Bischoff durch. > Seite 3

Mit 1120:250 Stimmen integriert Obfelden die Primarschule in die politische Gemeinde. > Seite 5

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«Herbschtmäärt» Wettswil empfing zum Dorffest mit 60 Marktständen und einer Jurte. > Seite 9

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Interessiertes Publikum «Erwin» kommt -

Die Naturschutzkommission und der Gemeinderat Aeugst luden auf den «Sunnenberg». > Seite 10

«Die Geduld wird arg strapaziert» Weiter warten auf den Baubeginn des A4-Zubringers Ottenbach/Obfelden Mit einem «Jubiläumsfest» erinnerte die IG Sicherer Schulweg in Obfelden an das deutliche Ja zum A4-Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden vor exakt fünf Jahren. Wann mit dem Bau begonnen wird, steht noch in den Sternen – im besten Fall 2019. «Das ist unser Ziel», sagte Projektleiter Christian Kull. ................................................... von werner schneiter Dass Strassenbau und andere damit verbundene Massnahmen erdauert werden müssen, weiss man nicht erst seit der Projektierung für den A4-Zubringer Ottenbach/Obfelden. Vor exakt fünf Jahren sagte das Zürcher Volk deutlich Ja zu dieser Vorlage. Der Ja-Stimmen-Anteil lag bei fast 63 Prozent, im Bezirk Affoltern bei rund 70 und in Obfelden gar bei 87 Prozent. «Irgendwie stehen wir immer noch am gleichen Ort wie im Jahr 2012. Wir warten und warten – wann mit dem Bau begonnen wird, ist nicht absehbar. Unsere Geduld wird arg strapaziert», monierte Philipp Schweiger, Co-Präsident der IG Sicherer Schulweg, am «Jubiläumsfest» am Samstag beim Gemeindehaus in Obfelden vor gut 100 Gleichgesinnten.

Zwei Pneubagger der Ernst Höhener AG auf der Obfelder Dorfstrasse symbolisierten den herbeigesehnten Baubeginn für den A4-Zubringer. Mitglieder der IG Sicherer Schulweg beseitigten den «Hemmschuh» symbolisch. (Bild Werner Schneiter) Zwei Drittel der Landverhandlungen abgeschlossen Im Rahmen eines kleinen Podiumsgesprächs nannte Projektleiter Christian Kull das Jahr 2019 als möglichen Baubeginn. Verbindlich ist dieser Termin deshalb nicht, weil derzeit noch drei Beschwerden von privaten Landbesitzern beim Verwaltungsgericht hängig sind. Laut Kull sind inzwischen zwei Drittel der Verhandlungen mit Grundeigentümern wegen Landabtretungen

abgeschlossen. Wird mit einzelnen Grundbesitzern wegen des Preises keine Einigung erzielt, liegt der Entscheid bei einer Schätzungskommission. Und dieser Entscheid ist dann wieder beim Verwaltungsgericht anfechtbar … Letzte Instanz wäre das Bundesgericht, das den Landpreis verbindlich festlegen würde. Der Projektleiter betonte, dass Gerichte weder Terminpläne kennen, noch an Fristen gebunden sind. «Ich hoffe, dass das Verwaltungsgericht in

den nächsten Wochen entscheidet», fügte er an. Der Veranstaltung, an der Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann als Podiumsteilnehmer einen Schwächeanfall erlitt, folgte eine symbolische Aktion «Jetzt loslegen». Zwei Pneubagger symbolisierten auf der Dorfstrasse in Obfelden den Baubeginn. Das Team der IG Sicherer Schulweg entfernte dabei den «Hemmschuh» demonstrativ. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

Der Wettswiler Artist Marc Haller verrät im Interview, wie er bewusst Grenzen überschreitet. > Seite 11

Gerhard Gysels Kreuzgang in Kappel Die umstrittene Aussenpolitik von USPräsident Donald Trump mit dem Mauerbau an der Grenze zu Mexico hallte letzten Mittwochabend bis nach Kappel. Der Verein Kloster Kappel hatte die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung über die Erneuerung der Domäne Kloster Kappel geladen. Gerhard Gysel, seit einem Jahr Vereinspräsident, musste alle rhetorischen Register ziehen, um die erhitzten Gemüter im vollbesetzten kleinen Mühlesaal zu beschwichtigen. Denn der Masterplan zur Erneuerung, dem ein langwieriger und gründlicher Planungsprozess vorangegangen war, sieht als einen von fünf Kernvorhaben das Widererrichten einstiger Klostermauern vor. Im Publikum löste das allerdings wenig Sympathie aus. Während die Projektbefürworter das Zusammenfassende und Ordnende der Mauern beschworen, entgegnete eine Votantin: «Ich war bisher der Meinung, dass die Kirche Mauern abbauen soll. So steht es auch in der Bibel. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb man jetzt wieder eine Mauer bauen will.» Die Kostenschätzung für das Projekt beläuft sich auf 20 Mio. Franken. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Aeugst ist Energiestadt Schulraum-Erweiterung Gestern Montag wurde das Label überreicht nimmt wichtige Hürde Die Gemeinde Aeugst erhielt am Energietag von gestern Montag in Fribourg das Label Energiestadt. «Die Gemeinde Aeugst am Albis erhält diese Auszeichnung für ihre nachweisbaren und vorbildlichen Resultate in der Entwicklung ihrer kommunalen Energie- und Klimapolitik», steht im Schreiben des Trägervereins Energiestadt an Gemeinderat Bruno Fuchs, der die Energiekommission der Gemeinde leitet. Bei der Schaffung von Bewusstsein bezüglich der Energiestadt-Themen in den letzten Jahren habe sich als wertvoll erwiesen, «dass die Bevölkerung stolz ist, Aeugster zu sein.» Auch wenn noch nicht ganz alle möglichen Massnahmen umgesetzt seien, könne man in Aeugst feststellen: «Energiestadt wird gelebt.» Die Erarbeitung des Indikatorensystems wird im Schreiben des Trägervereins ebenso hervorgehoben, wie die Festlegung der Zuständigkeiten. Eine Energiebuchhaltung werde geführt und ausgewertet. Mit den umliegenden Gemeinden im Knonauer Amt bestehe eine enge Zusammenarbeit bei der Durchführung gemeinsamer Aktivitäten im Rahmen der Energie- und Umweltregion.

Auch die Statistik stimmt Aeugst hat von 395,5 möglichen Punkten 267,4 erreicht. Dieses «für die Erstzertifizierung bemerkenswert hohe Ergebnis» sei gelungen, weil der Gemeinderat es geschafft habe, zahlreiche Akteure für die Energiestadt-Thematik zu begeistern und zu involvieren. Das Punktemaximum erreicht hat Aeugst bei den Kriterien Energieplanung, öffentliche Beleuchtung, Finanzierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energiequellen, der internen Organisation sowie der Kooperation mit anderen Gemeinden und Regionen, mit Hochschulinstituten, mit professionellen Investoren sowie Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern. Bezüglich der verbindlichen Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik wurden sämtliche Erfordernisse erfüllt. Bezüglich der Durchführung eines begleiteten Zertifizierungsprozesses fehlt einzig die Integration eines Mobilitätsexperten in den Zertifizierungsprozess. Gemäss dem Auditrapport der Labelkommission Energiestadt sieht auch die Gemeinde im Verkehrsbereich das grösste Potenzial für weitere Massnahmen. (bs)

Mettmenstetten: 70 % Ja zur Projektierung Die Mettmenstetter nehmen den Projektierungskredit über 2,97 Mio. Franken für die Schulraum-Erweiterung deutlich an. «Unsere vierjährige Arbeit wurde mit Erfolg bestätigt», freut sich René Kälin, Gemeindepräsident von Mettmenstetten, über das Resultat der kommunalen Abstimmungen. Die 2,97 Mio. Franken Projektierungskredit für die Schulraumerweiterung wurden deutlich angenommen, der Anteil der politischen Gemeinde (1,07 Mio. Franken) mit einem Ja-StimmenAnteil von 70,4 %, jener der Primarschule (1,9 Mio. Franken) mit 71,2 %. «Das ist ein gutes Resultat», findet René Kälin, auch wenn er persönlich mit 75 % geliebäugelt hatte. «Ich bedanke mich im Namen des Projektteams fürs Vertrauen.»

Knackpunkte: Mobilitätskonzept und Turnhallengrösse Der Vertrauensbeweis der Bevölkerung dürfte motivieren für die nächste Phase, nämlich die Projektierung für den Baukredit. Dafür muss das Sieger-

projekt «Riri» aus dem Wettbewerb noch in einigen Punkten angepasst werden. Dazu wird es nun pro Disziplin – also Primarschule, Tagesstrukturen und Sport – überarbeitet. Besonders im Fokus bleiben das Mobilitätskonzept und die Turnhalle, welche sich schon bei der Informationsveranstaltung als Knackpunkte herauskristallisiert haben. Hier herrscht sicher auch künftig Kommunikationsbedarf. «Wir wollen das Nötige, nicht das Wünschbare realisieren», stellt René Kälin klar. Das betrifft die Hallengrösse, die für Unihockey-Meisterschaftsspiele zulässig sei, aber auch die Heizung: «Für eine Erdsonde müssten wir den ganzen Sportplatz umgraben und das würde noch nicht reichen», so der Gemeindepräsident.

Baustart 2019? Nach dem deutlichen Ja zum Projektierungskredit beabsichtigt das Projektteam, den Stimmbürgern im September 2018 den Baukredit vorzulegen – den dritten und letzten Entscheid, der dann ab 2019 die Bautätigkeit auslösen soll. (tst.)

200 39 9 771661 391004


«Ich hatte ein schönes, langes und glückliches Leben»

Tief erschüttert teilen wir mit, dass uns mein geliebter Ehemann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, unser lieber Pupapi und Urgrosspapi

Werner Leuenberger-Rufer 26. Juni 1930 – 24. September 2017

nach kurzer schwerer Krankheit für immer verlassen hat. In tiefer Trauer Doris Leuenberger-Rufer Karin und Bruno Cocciolone Andreas und Daniel Monika und Hans Jost Denise Jost Michelle und Urbi Kohler mit Danielle und Nicolas Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 29. September 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt; anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen berücksichtige man bitte die Stiftung Spital Affoltern, Palliativ-Station, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1 (Vermerk: Werner Leuenberger-Rufer) Traueradresse: Doris Leuenberger-Rufer, Alte Kanzleistrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Am Sonntag, 26. November 2017, findet eine Urnenabstimmung betreffend Gesamtsanierung Kindergarten Zwillikon statt. Die detaillierte Abstimmungsweisung wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern a. A., 26. September 2017 Primarschulpflege Affoltern am Albis

Einbürgerung Mit Beschlüssen vom 19. September 2017 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: Schall, Mireille-Christine weiblich, geb. 1966 Staatsangehörigkeit: Frankreich Miletic, Andelina weiblich, geb. 2001 Staatsangehörigkeit: Serbien Maksimovic, Valentina weiblich, geb. 1991 Staatsangehörigkeit: Serbien Im Sinne von § 17 der kantonale Bürgerrechtsverordnung erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Andreas Huber ist Bezirksrichter Im Duell um die zusätzliche Richterstelle am Bezirksgericht Affoltern machte Andreas Huber das Rennen. Gerade mal 13 469 Wahlzettel aus dem ganzen Bezirk gingen ein zur Richterwahl für den Rest der Amtsdauer bis 2020, das entspricht einer Stimmbeteiligung von 38.67 %. 8938 der Wählenden ha- Andreas Huber. ben den Namen (Archivbild) Andreas Huber notiert, damit setzte sich der parteilose leitende Gerichtsschreiber deutlich gegen seinen Widersacher Patrick Bischoff (3135 Stimmen) aus den Reihen der SVP durch. Huber schwamm in sämtlichen Gemeinden deutlich obenaus, dies obwohl sein juristenlastiges Unterstützungskomitee kritisiert worden war. Einzig in Maschwanden schaffte es Bischoff auf mehr als ein Drittel der gültigen Stimmen. (tst.)

wir gratulieren Zum 92. Geburtstag Hanny Gysi in Affoltern durfte gestern Montag, 25. September, ihren 92. Geburtstag feiern. Nachträglich wünschen wir alles Gute und viele schöne Begegnungen für die Zukunft.

Zum 85. Geburtstag Ebenfalls in Affoltern darf Pietro Baselio Columberg am Donnerstag, 28. September, sein 85. Wiegenfest begehen. Wir gratulieren herzlich und wünschen den Jubilaren ein freudvolles Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Dienstag, 26. September 2017

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Bonstetten budgetiert ein Plus von 430 800 Franken Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer, Budget 2018 der Politischen Gemeinde Bonstetten; Antrag zuhanden der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017: Die Erfolgsrechnung sieht bei einem Aufwand von 27 570 500 (Vorjahr 26 954 000) Franken und einem Ertrag von 27 139 700 (Vorjahr 26 180 400) Franken einen Aufwandüberschuss von 430 800 (Vorjahr 773 600) Franken vor. Die Investitionsrechnung weist Ausgaben von 6,211 Mio. (Vorjahr 3,120 Mio.) und Einnahmen von 55 000 (Vorjahr 75 000) Franken aus, womit sich Nettoinvestitionen von 6,156 Mio. (Vorjahr 3,045 Mio.) Franken im Verwaltungsvermögen ergeben. Im Finanzvermögen sind Ausgaben von 46 000 (Vorjahr 0) und Einnahmen von 3,378 Mio. (Vorjahr 0) Franken budgetiert, was einem Einnahmeüberschuss im Finanzvermögen von 3,332 Mio. Franken entspricht. Der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017 wird beantragt, den Steuerfuss der Politischen Gemeinde unverändert mit 93 % festzusetzen. Details zum Budget 2018 können ab Ende November 2017 über die Gemeindewebseite www.bonstetten.ch (Aktenauflage zur Gemeindeversammlung) sowie aus dem Weisungsheft entnommen werden. Der Gemeinderat empfiehlt den Stimmberechtigten, der Vorlage am 5. Dezember 2017 anlässlich der Gemeindeversammlung zuzustimmen.

Schulzweckverband Bezirk Affoltern: Totalrevision der Statuten Mit der Inkraftsetzung des neuen Gemeindegesetzes auf den 1. Januar 2018 werden alle Zweckverbände verpflichtet, ihre Statuten einer Totalrevision zu unterziehen, die die neuen veränderten gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt. Die neuen Haushaltsvorschriften (HRM2) treten auf Beginn 2019 in Kraft. Dies ist auch der erstmögliche Termin für die Inkraftsetzung der neuen Statuten. Die Gemeinden haben dazu vier Jahre Zeit. Spätestens auf den Beginn des Jahres 2022 müssen die revidierten Statuten in Kraft treten. Der Schulzweckverband plant, die neuen Statuten auf den erstmöglichen Termin (1. Januar 2019) in Kraft zu setzen. Diese ehrgeizige Planung hat mehrere Vorteile, u.a. dass die Geneh-

migung durch die Gemeinden vor der Inkraftsetzung des neuen Gemeindegesetzes durch die Gemeindeversammlungen erfolgen kann, da im Dezember 2017 noch das alte Gemeindegesetz in Kraft ist. Dies verursacht bedeutend weniger Kosten, im Vergleich zur ab 2018 vorgeschriebenen Volksabstimmung. Die wesentlichste Neuerung des neuen Gemeindegesetzes betrifft die Einführung eines eigenen Haushaltes mit Bilanz für Zweckverbände. Diese Vorschrift des Gemeindeamtes steht im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Haushaltsvorschriften ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gemeindegesetzes. Im Zentrum steht dabei die Neubewertung des Verwaltungsvermögens. Die Statutenrevision muss zeitgleich mit der Einführung von HRM2 erfolgen. Der neue Kontenrahmen ist in jedem Fall für den Voranschlag 2019 verbindlich. Weitere Vorgaben sind die Festlegung der Finanzierungsquote für die Betriebskosten (mit dem Kostenverteiler des SZV ist dieser Punkt bereits erfüllt) sowie die ständige elektronische Zugänglichkeit von Erlassen im Internet und das Antragsrecht der Gemeinden bei Urnenabstimmungen. Ebenfalls neu ist die Offenlegung von Interessenverbindungen für Behörde und Delegierte. Eine rückwirkende Inkraftsetzung der Statuten vor der Genehmigung durch den Regierungsrat ist nach neuem Gesetz nicht mehr möglich. Beim erstmaligen Erlass sowie bei grundlegenden Änderungen der Statuten ist Einstimmigkeit vorgeschrieben. Die meisten Neuerungen des neuen Gemeindegesetzes erweitern die Autonomie der Zweckverbände. Sie bieten die Chance, auf die Verhältnisse der Aufgabenerfüllung angepasste Lösungen in Bezug auf ihre Organisation zu treffen. Alle Verbandsgemeinden stimmen im Dezember an der Gemeindeversammlung über diese Vorlage ab. Dieser Termin ist zwingend einzuhalten. Gemäss neuem Gemeindegesetz ist Einstimmigkeit vorgeschrieben. Details zum vorliegenden Antrag entnehmen die Stimmberechtigten ab Ende November 2017 über die Gemeindewebseite www.bonstetten.ch (Aktenauflage zur Gemeindeversammlung) sowie aus dem Weisungsheft. Die Primarschulpflege sowie der Gemeinderat unterstützen die vorliegen-

Markus Reich komplettiert den Gemeinderat Am 27. Juni war die letzte Gemeinderatssitzung von Patrick Vogel. Infolge seines Wohnortwechsels musste er den Gemeinderat verlassen. Zu seinem Nachfolger hat BonMarkus Reich. stetten nun Mar(Archivbild) kus Reich gewählt. Der Kandidat der FDP setzte sich mit 955 zu 651 Stimmen deutlich gegen seinen jungen Widersacher Simon Vergés, SP, durch, dies bei einer Stimmbeteiligung von 48,5 %. Der 41-jährige Reich ist seit zehn Jahren in Bonstetten zu Hause und engagiert sich unter anderem als Präsident der Männerriege. Für sein Mandat als Gemeinderat will er sein berufliches Arbeitspensum auf 80 % reduzieren. (tst.)

de Revision und empfehlen den Stimmberechtigten, den neuen Statuten zuzustimmen.

Immobilienstrategie für die Gemeindeliegenschaften Die gemeindeeigenen Liegenschaften der Gemeinde Bonstetten (inkl. Schulliegenschaften) sind teilweise stark sanierungsbedürftig. Im Zusammenhang mit der vorhandenen Landreserve im Heumatt hat sich der Gemeinderat entschieden, über sämtliche Liegenschaften der Gemeinde und der Schule ein Gesamtkonzept zu erstellen. Dafür wurde das Ressort Liegenschaften unter der Leitung der Ressortvorsteherin Claudia Schuler beauftragt, mit entsprechenden Planungsbüros in Kontakt zu treten und ein Zeitplan ausarbeiten zu lassen. Der Gemeinderat beauftragt die Firma SWR Infra AG, Dietikon, mit der Planung. Für die korrekte Zustandserhebung wurde ein Kredit ausserhalb des Budgets von 20 000 Franken ge-

sprochen. Gerne informiert der Gemeinderat die Bevölkerung über die weiteren Schritte.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt: Ruth und Herbert Früh, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 2017-0024, Neuerstellung Pergola und Sanierung Gartenmauer, Rütistrasse 37, Grundstück-Nr. 2103. Baubewilligungen im Anzeigeverfahren: Antonio Solazzo, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 2017-0023, Wohnhaus Im Heumoos 13: Teilüberdachung Terrasse bei Wohnung j, Vers.-Nr. 1052, Grundstück-Nr. 2311; AS Architektur, Wettswil, Baugesuch-Nr. 2017-0027, Grundstücksteilung Chapfstrasse 7, Grundstück-Nr. 2749; Erich Hedinger, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 2014-0023, Umgebungsbewilligung bei Überbauung von 4 Reiheneinfamilienhäusern Chilestrasse 8a – d.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • der Kandidatenliste mit den fünf Verwaltungsratsmitgliedern für die Interkommunale Anstalt Kesb zugestimmt; aus Bonstetten wird Gemeinderat / Ressortvorsteher Soziales, Claude Wuillemin, im Verwaltungsrat vertreten sein. • das Konzept für den Ersatz der Trinkwasserleitung in der Gartensiedlung Bruggenmatt genehmigt; • den Kredit und die Auftragsvergabe für den Ersatz der Trinkwasserleitung Im Schachenhof genehmigt; • der Erhöhung der Gebühren für das Kabelnetz per 1. Januar 2018 genehmigt. Eine entsprechende Publikation im «Anzeiger» erfolgt in den nächsten Tagen; • den Voranschlag 2018 des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf mit einem anteilsmässigen Betrag für die Gemeinde Bonstetten genehmigt; • das Konzept Trinkwasser in Notlagen (TWN) genehmigt; • eine Stellungnahme zur Vernehmlassung für eine Erschliessungsverordnung zu Handen der Baudirektion des Kantons Zürich verabschiedet; • ein weiteres Darlehen für die Spitex Knonaueramt mit einer Verzinsung zu 2 % genehmigt. Das Gesamtdarlehen der Gemeinde Bonstetten beträgt somit 300 000 Franken.

Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Säuliamt wäre für Erhöhung der Mehrwertsteuer National scheitert die Zusatzfinanzierung der AHV, in der Region war die Mehrheit dafür Die Rentenreform-Vorlagen waren auch im Knonauer Amt das heisse Eisen des vergangenen Abstimmungs-Sonntags. ................................................... von thomas stöckli Wie zu erwarten war, boten die kantonalen Vorlagen vom Sonntag kaum Spannung. Alle wurden sie deutlich angenommen. Am engsten wurde es noch um den Gegenvorschlag zur Anti-Stau-Initiative, welche mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 61,3 % durchkam. Im Säuliamt sprachen sich 65,4 % dafür aus, in Stallikon waren es gar mehr als ¾. Noch deutlicher als die kantonalen Vorlagen wurde auf nationaler Ebene der Bundesbeschluss zur Ernäh-

Ja-Stimmen-Anteile der Ämtler Gemeinden zu den nationalen und kantonalen Vorlagen. (Zahlen: Statistisches Amt Kt. Zürich) rungssicherheit abgesegnet – ein deutliches Bekenntnis zur nachhaltigen, einheimischen Land- und Ernährungswirtschaft. Eng wurde es bei der Rentenreform. Die Schweiz sagte mit 52,7 % Nein, der Kanton Zürich hätte die Vorlage mit 50,9 % knapp gutgeheissen,

das Knonauer Amt mit 50,2 % noch knapper abgelehnt. Sechs der 14 Ämtler Gemeinden sprachen sich gar für die Rentenreform aus, allen voran Rifferswil mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 57,7 %. Die auf nationaler Ebene ebenfalls abgelehnte Erhöhung der Mehrwert-

steuer zugunsten der AHV wäre sowohl im Kanton Zürich (54,4 % Ja-Stimmen) als auch im Knonauer Amt (52,9 %) angenommen worden. Nur drei Ämtler Gemeinden stimmten dagegen, am deutlichsten Kappel mit 55 % Nein-Stimmen, gefolgt von Stallikon (53 %) und Maschwanden (50,2 %).


Todesfälle Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. Albert Schweitzer

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Mutter, unserer Grossmutter, meiner Schwiegermutter, unserer Gotte und Tante

Affoltern am Albis

Vivez si m’en croyez, n’attendez à demain: Cueillez dès aujourd’hui les roses de la vie. Ronsard

Am 20. September 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Pia Gertrud Lorenz geb. Hofstetter

Dr. Marc André Siegfried 18. September 1942 – 20. September 2017

Frieda Salzmann-Bingesser 19. Mai 1927 – 19. September 2017

Nach kurzer Krankheit durfte sie von ihren Lieben begleitet im Spital Affoltern ruhig und friedlich einschlafen. Wir danken Dir von ganzem Herzen, dass Du Dein Leben lang für uns da warst. Wir sind sehr traurig und vermissen Dich. Doch Du wirst immer in unseren Herzen sein.

Lieber Marc, lieber Papi, lieber Grosspapi Mitten im herbstlichen Wald hat Dein so liebevolles und grosszügiges Herz aufgehört zu schlagen. Unendlich traurig aber zutiefst dankbar für alles, was Du uns mit auf den Weg gegeben hast, nehmen wir in aller Stille Abschied von Dir. Deine Liebe wird in uns weiterleben. Wir vermissen Dich sehr! Ingeborg Siegfried-Lippert Elena Siegfried-Gmür und Christian Gmür mit Fredrik, Emilia und Camille Niklaus Siegfried und Maria Eggenschwiler Florian und Sibyl Siegfried-Frey mit Oliver und Alain

In stiller Trauer: Friedi und Christian Hosig-Salzmann Bettina Hosig Daniel Hosig Geschwister und Verwandte Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 4. Oktober 2017, um 14.15 Uhr auf dem Friedhof Maschwanden statt. Anschliessend nehmen wir Abschied in der Kirche Maschwanden. Wer spenden möchte, berücksichtige bitte die Spitex Knonaueramt, PC 87-267156-1, Vermerk: Frieda Salzmann.

Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 28. September 2017, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende zugunsten des Hilfswerks «terre des hommes», Avenue de Montchoisi 15, 1006 Lausanne, Postkonto 01-10070-9.

geb. 8. Juli 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattung am Dienstag, 3. Oktober 2017, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 24. September 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Werner Jakob Leuenberger geb. 26. Juni 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattung am Freitag, 29. September 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Maschwanden Am Montag, 18. September 2017, in Affoltern am Albis gestorben:

Traueradresse: Friedi und Christian Hosig, Ausserdorfstrasse 5, 8933 Maschwanden

Kleiner-Stecher Erna WIR SAGEN HERZLICH DANKE

geboren am 10. Januar 1941, von Maschwanden ZH, verwitwet von Kleiner Alfred, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Gemeindeverwaltung

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte ein Engel seinen Arm um sie und sagte: Komm, wir gehen heim

Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Gattin und unserem herzensguten Mami, Grossmami, Urgrossmami, unserer Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Gotti und Tante

Trudi Lorenz-Hofstetter 8. Juli 1937 – 20. September 2017

Ihr Herz wurde immer schwächer und so durfte sie nach einem längeren Spitalaufenthalt ruhig und friedlich einschlafen. Wir danken ihr für alles, was sie uns gegeben hat. Wir vermissen dich sehr und werden dich nie vergessen. In Liebe Fredy Lorenz-Hofstetter Brigitta und Sadik Sylejmani-Lorenz mit Sabri, Nadia, Miriam, Melanie, mit Familien Hans-Peter und Roswitha Lorenz-Schwager mit Claudio und Dominik Magy und Heinz Romang-Lorenz mit Michel Daniel und Gabi Lorenz mit Fiona Geschwister Verwandte

für all die vielen Botschaften, Briefe, E-Mails und der grossen Gemeinde, beim Abschied von

Maschwanden

Klara Künzler-Feucht

Salzmann-Bingesser, Frieda

die alle die grosse Wertschätzung von Klara ausdrückten und uns Trost zusprachen. Ebenfalls herzlichen Dank – an Frau Pfarrerin Irene Girardet für den auf der Basis der Angaben von Klara gestalteten Gottesdienst und die Predigt, – den zwei Mitgliedern der Flötengruppe «fiori musicali», in welcher Klara lange Zeit musizierte, für die musikalische Bereicherung, – der Organistin Frau Bodenhöfer für die einfühlend gespielten Werke, – der Sigristin für die schöne Gestaltung von Taufstein, Urne und Fotos, – für die grosse Kollekte und die Gaben an den Sonnenhof und allen, die Klara im Leben nahe waren und ihr Gutes taten.

Ende September 2017 Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 3. Oktober 2017, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt, anschliessend Trauergottesdienst in der katholischen Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man dem Seraphischen Liebeswerk Antoniushaus, Gärtnerstrassse 21, 4500 Solothurn Postkonto 45-676-1, IBAN: CH73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk: Trudi Lorenz

Am Montag, 19. September 2017, ist in Affoltern am Albis gestorben:

Die Trauerfamilien

geboren am 19. Mai 1927, von Maschwanden ZH, verwitwet von Salzmann Albert, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Abschiedsfeier findet am Mittwoch, 4. Oktober 2017, um 14.15 Uhr, in der Kirche Maschwanden, statt. Die Gemeindeverwaltung

Obfelden Am 20. September 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Lacovara-Amejgag, Antonio Rocco geb. 22. Februar 1941, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Haltenstrasse 5b; Ehemann der Lacovara-Amejgag, Rachida. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 20. September 2017 ist in Bonstetten gestorben:

Siegfried, Marc André Traueradresse: Fredy Lorenz-Hofstetter, Breitenstr. 25, 8910 Affoltern a. A.

geboren 18. September 1942, Bürger von Zofingen AG, Ehemann der Siegfried geb. Lippert, Ingeborg Clara, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 51. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 28. September 2017, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Der Friedhofvorsteher

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Endschiessen Samstag, 30. September, von 13.30 bis 16.30 Uhr Sonntag, 1. Oktober, von 09.00 bis 12.00 Uhr Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. September 2017

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RPK Ottenbach als alleiniges Kontrollorgan Neue Schulgemeindeordnung: Obfelden von der Nachbargemeinde «überstimmt» Die RPK Ottenbach ist nun alleiniges Kontrollorgan der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach. In Obfelden resultierte zwar ein Nein zur neuen Schulgemeindeordnung, aber die Ja-Stimmen aus Ottenbach überwiegen. Darüber hinaus wird Obfelden Einheitsgemeinde. ................................................... von werner schneiter Inhaltlich gab die neue Schulgemeindeordnung nicht zu reden. Denn damit sind unter anderem mehr Kompetenzen für die Stimmberechtigten an der Urne verbunden. Im Weiteren wird die Organisationskompetenz der Sekundarschulpflege gestärkt. Auch Vereinfachungen im Bereich der Finanzbefugnisse sind Gegenstand der neuen Schulgemeindeordnung. «Zeitgemäss und eine sinnvolle Anpassung ans Niveau von anderen Schulgemeinden», werden die neuen Bestimmungen in der Weisung umschrieben. Aber die Tatsache, dass künftig nur noch die RPK Ottenbach als Kontrollorgan wirken soll, erhitzte die Gemüter, was vor allem in Obfelden wahrnehmbar war. Mit Ausnahme der CVP, der die Präsidentin der Sekundarschulpflege, Susanne van Hoof, angehört, votierten alle Obfelder Ortsparteien für ein Nein – und taten dies in einem Flugblatt kund. Übergeordneter Kritikpunkt: «ein demokratiepolitisches Unding», wobei hier sogar Geschichtliches an die Oberfläche drang. Obfelden hat sich 1847 bekanntlich von Ottenbach losgelöst. Solcherlei Argumente mögen beim Urnengang vom 24. September

Nach der Abstimmung stehen nun wieder reine Sachthemen im Vordergrund: Auf diesem Areal im Chilefeld in Obfelden erweitert die Sekundarschule die Schulanlage, wofür die Stimmberechtigten am 27. November 2016 einem Kredit von 12 Mio. Franken zugestimmt haben. Rechts das Provisorium, in welchem Schulleitung, Schulverwaltung, ein Klassenzimmer sowie je ein Lehrer- und Sitzungszimmer untergebracht sind. (Bild Werner Schneiter) in Obfelden stärker gewichtet worden sein als in Ottenbach. Die Stimmberechtigten aus Obfelden lehnten die neue Schulgemeindeordnung mit 631 Ja gegen 714 Nein ab. In Ottenbach fand die Vorlage hingegen eine satte Mehrheit: 548 Ja gegen 210 Nein, was in der Endabrechnung mit 1179 Ja gegen 924 Nein zu einem Bekenntnis für die Vorlage mutierte. Die Stimmbeteiligung betrug in Obfelden 42,32 Prozent, in Ottenbach 43,82 Prozent.

«Wir sind eine Schulgemeinde» Und darüber freut sich Sekundarschulpflege-Präsidentin Susanne van Hoof ausserordentlich. Sie bezeichnet das Votum als Vertrauensbeweis. «Wir ha-

ben stets transparent informiert. Und das hat die Mehrheit der Stimmberechtigten honoriert», sagt sie und führt aus, dass das Votum an der Urne kein Obfelder oder Ottenbacher Entscheid darstellt. «Wir sind eine Schulgemeinde», fügt die Präsidentin bei. Und sie betont, dass Obfelden auch bei künftigen Entscheiden nicht ausgeschlossen ist und bei neuen Verträgen oder bei der Finanzplanung natürlich mit im Boot sitzt. Auf die Frage, weshalb denn in Obfelden eine Mehrheit gegen die neue Schulgemeindeordnung votiert hat, antwortet Susanne van Hoof: «Man hat – auch in Leserbriefen – gegen Personen geschossen. Der Umgang war nicht gerade höflich.»

Franz Leutert, Doyen der EVP, bedauert das Abstimmungsergebnis und vermisst politisches Gespür. Erstaunlich findet er, dass die neue Schulgemeindordnung in Ottenbach kaum Thema gewesen ist und keine Informationen darüber stattgefunden haben. «Mit dieser neuen Bestimmung, wonach nun nur noch Ottenbach zuständig ist, wird es künftig nicht einfacher», prophezeit er. Pierre Zinggeler, Präsident der RPK Ottenbach, ist vom deutlichen Ergebnis in seiner Gemeinde überrascht. «Bei uns war die neue Gemeindeordnung im Vorfeld kein grosses Thema», sagt er und bedauert den Entscheid. «In unserer RPK waren wir einstimmig der Meinung, dass der bisherige Mo-

dus – vier Jahre Ottenbach zuständig, vier Jahre Obfelden – beibehalten werden sollte. Das ist ja seit vielen Jahren Praxis und hat sich bewährt», hält Zinggeler fest. Er führt auch demokratiepolitische Argumente ins Feld, die nach seiner Meinung gegen eine solche Änderung sprechen.

Einheitsgemeinde in Obfelden Die Abstimmung über die Einheitsgemeinde bot demgegenüber im Vorfeld keinerlei Diskussionsstoff. Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 43 Prozent haben die Stimmberechtigten einer Vereinigung von Politischer und Primarschulgemeinde klar zugestimmt: mit 1120 Ja gegen 250 Nein.

«Eines der besten Jahre meines Lebens» Bei der diesjährigen Wehrmännerentlassung schauten Säuliämtler Soldaten positiv auf ihre Dienstzeit zurück Nachdem die Militärdiensleistenden ihre Bürgerpflicht erfüllt haben, wird ihnen diese Zeit verdankt. An der Wehrmännerentlassung wurde ihnen auf den Weg gegeben, dass die Schweiz nur funktioniert, wenn sie sich auch im Zivilleben engagieren. ................................................... von salomon schneider Der Affoltemer Statthalter Claude Schmidt hielt an der Wehrmännerentlassung vom vergangenen Mittwoch die Festrede und bedankte sich im Namen aller Schweizer für den geleisteten Militärdienst: «Die weltweite Sicherheitslage ist instabil – die Armee ist deshalb nicht nur für die Katastrophenhilfe wichtig.» Das Schweizer Milizsystem baue auf freiwilligem Engagement auf. Nur wenn sich alle politisch, in einem Verein, der Feuerwehr oder kulturell engagierten, könne die Schweizer Demokratie auch in der Zukunft funktionieren. Der Zürcher Kreiskommandant Daniel Bosshard stellte kurz die Weiterentwicklung der Armee vor. Man werde zahlreiche Schwächen der Armee XXI ausmerzen: «Ich weiss, dass Sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen, hoffe aber, dass die positiven Erinnerungen an Ihre Dienstzeit überwiegen.»

Affoltemer unter sich: Daniela Würgler, Leiterin der Abteilung Sicherheit, und Sicherheitsvorstand Markus Meier flankiert von ehemaligen Affoltemer Wehrpflichtigen. (Bilder Salomon Schneider)

ihre Dienstzeit zu erinnern. «Meine Zeit in der Armee werde ich hauptsächlich positiv in Erinnerung behalten. Natürlich war nicht alles toll, aber, wo ist es das schon. An die Dienstag- und Donnerstagabende habe ich auf jeden Fall nur gute Erinnerungen, da hatten wir jeweils Ausgang», scherzte Urs Marfurt. Mit seiner positiven Einschätzung war er nicht allein. Shkelqim Bala meinte: «Ich war Grenadier in Isone und habe auf vielen Ebenen Wichtiges fürs Leben gelernt. Die Tage waren sehr abwechslungsreich und Leerläufe gab es fast nicht. Es war eines der besten Jahre meines Lebens.» Auch Luca Manz war mit ihnen einig und riet zukünftigen Rekruten: «Geht als Durchdiener zur Infanterie. Dort seid ihr ein Jahr lang mit denselben Menschen zusammen. Das gibt unvergleichbar tiefe Bande und mindestens bei uns waren auch die Vorgesetzten hervorragend. Wir treffen uns bis heute jedes Jahr und werden dies auch noch lange tun.»

Wo Freundschaften entstehen Die ehemaligen Säuliämtler Soldaten schienen beim anschliessenden Mittagessen jedoch sehr gelöst und sich eher mit zwei lachenden Augen an

Remo Buob (Stv. Gemeindeschreiber) und Gemeinderätin Katrin Röthlisberger bedankten sich im Namen der Gemeinde Wettswil für die geleisteten Dienste.

Wehrdienstentlassene im ausgelassenen Gespräch mit Martin Litscher von der Kantonspolizei und dem Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann.


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Dienstag, 26. September 2017

Kinderkrippe Coccolino bald auch in Aeugst Ab 2018 werden bis zu zwölf Kinder im Alter von drei Monaten bis und mit Kindergarten betreut Der Verein Kinderkrippe Coccolino bietet in Stallikon und Wettswil insgesamt über 40 Betreuungsplätze an. Nun kommt am Chileweg 1 in Aeugst ein weiterer Standort dazu. Aeugster Eltern müssen heute ihre Kinder nach Stallikon, Affoltern oder in andere Gemeinden bringen, wenn sie diese in einer Kinderkrippe betreuen lassen wollen. Dadurch verlängern sich Arbeitswege und oft wird das Bringen und Holen der Kinder zu einer zusätzlichen Belastung für die Eltern. Diese Zeiten sind ab nächstem Jahr vorbei: Das Coccolino Aeugst öffnet seine Türen am 3.1.2018. Der Verein Kinderkrippe Coccolino wird in einem gemeindeeigenen Neubau am Chileweg 1 in Aeugst am Albis einen weiteren Standort eröffnen. Bisher betreibt der Verein in Stallikon und Wettswil insgesamt über 40 Betreuungsplätze die zurzeit von über 70 Familien genutzt werden.

Ab sofort anmelden Die Bauarbeiten sind im Zeitplan und die Krippenbewilligung ist eingeholt. Am 3.1.2018 wird im Coccolino Aeugst eine altersdurchmischte Gruppe für 12 Kinder im Alter von drei Monaten bis und mit Kindergarten den Betrieb aufnehmen. Ab sofort können Eltern ihre Kinder anmelden.

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Aeugster Eltern, die ihre Kinder im Coccolino in Stallikon betreuen liessen, hatten das Bedürfnis nach einer Kita in der eigenen Gemeinde an die damalige Krippenleiterin herangetragen. Der engagierte Vorstand ist mit der Gemeinderätin Esther Franceschini in Kontakt getreten, und nach konstruktiven Gesprächen mit der Gemeinde Aeugst wurde eine Zusammenarbeit vereinbart.

und die Führung der Mitarbeiterinnen verantwortlich sein. Der vertrauensvolle Umgang mit den Eltern ist uns sehr wichtig. Wir pflegen auf allen Ebenen eine wertschätzende, transparente und lösungsorientierte Gesprächskultur. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in Kontakt mit den Schulen, den Behörden und anderen ausserfamiliären Kinderbetreuungsangeboten der Region.

Liebevolle Betreuung in professionellem Umfeld

Coccolino als Arbeits- und Lehrort

Die gesamte Infrastruktur ist kindergerecht ausgestaltet. Den Kindern stehen ihrem aktuellen Entwicklungsstand entsprechend Spielsachen und Materialien zur Verfügung. Das tägliche freie wie geleitete Spielen und Bewegen, sowohl in den grosszügigen Räumlichkeiten wie draussen in der freien Natur oder im eigenen Garten, setzt der kindlichen Fantasie keine Grenzen. In diesem Umfeld wird jedes Kind seinem Entwicklungsstand entsprechend gefördert und unterstützt. Der Verein bietet eine liebevolle und professionelle Betreuung der Kinder durch qualifiziertes Fachpersonal. Für die Führung aller Standorte sind die erfahrenen Co-Leiterinnen Judith van Daalen und Eveline Sägesser zuständig. Wie bei den anderen Gruppen wird in Aeugst eine Standortleiterin vor Ort für die Betreuung, die Tagesgestaltung, den Kontakt zu den Eltern

Als Arbeitgeber bietet die Kinderkrippe Coccolino nicht nur attraktive Arbeitsstellen für bestens qualifiziertes Personal, sondern investiert auch engagiert und herzlich in die Ausbildung von Lernenden. Die Ausbildungsverantwortliche begleitet engmaschig die Berufsbildnerinnen in den Gruppen und steuert und kontrolliert die Umsetzung des Ausbildungskonzeptes. Die ersten zehn Anmeldungen sind schon eingegangen. Dem Start per Anfang 2018 schauen die Krippenleiterinnen und der Vereinsvorstand zuversichtlich und mit grosser Vorfreude entgegen. Für Fragen von interessierten Eltern oder der Bevölkerung der Umgebung stehen die Krippenleiterinnen gerne zur Verfügung. (pd.) Kontakt: Tel. 044 701 80 50 oder kinderkrippe@ coccolino.ch. Infos zum Betriebskonzept, der Tarif- und Krippenordnung u. a. finden sich unter www.coccolino.ch.

Neubau am Chileweg 1: Die Bauarbeiten sind im Zeitplan. (Bild zvg.)


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Dienstag, 26. September 2017

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«Neue Mauern unerwünscht!» Emotionale Meinungsäusserungen am Informationsabend zur Erneuerung der Domäne Kloster Kappel

Die Erneuerung der Klosteranlage Kappels weckte reges Interesse in der Bevölkerung. (Bilder Martin Platter)

Nach sechsjähriger Planung hat der Verein Kloster Kappel am Mittwochabend in Kappel einen Masterplan für die Sanierungsund Umbauvorhaben seines ortsbildgeschützen Anwesens vorgestellt. Der geplante Wiederaufbau von Mauern und eine Flurstrasse wurden emotional und kontrovers diskutiert. ................................................... von martin platter Die Heftigkeit und Emotionalität, mit der im Anschluss an den Informationsblock plötzlich Vorwürfe der ungetreuen Geschäftsführung und mangelhafte Informationspolitik an die Adresse des Vereins Kloster Kappel gerichtet wurden, überraschte. Einerseits, weil persönliche Wahrnehmungen subjektiv sind. Andererseits, weil gewisse Behauptungen auch schlicht aus der Luft gegriffen waren. Versammlungsleiter Gerhard Gysel, seit knapp einem Jahr Präsident des Vereins Kloster Kappel, schlug sich tapfer – obschon die meisten Vorwürfe auf seinen nicht anwesenden Vorgänger Andreas Müller abzielten, der zuvor während zehn Jahren als Präsident des Vereins gewirkt hatte. Gysel bemühte sich redlich, mit den hartnäckig schwelenden Gerüchten, Thesen und schlechten Gefühlen aufzuräumen. Gleich zu Beginn des Abends, im vollbesetzten kleinen Mühlesaal in Kappel, rollte er nochmals das Vorgehen auf, wie es zur Projektplanung der Kloster-Domäne gekommen ist, die bereits 2011 begonnen hatte. Er sagte: «Der Architekturwettbewerb war eine der Bedingungen, um die Chance auf das Geld des Lotteriefonds zu wahren.» Ausführlich erklärte der Hedinger das Ausschreibungsverfahren und weshalb sich die breit abgestützte Jury ausgerechnet für das Projekt des einzigen ausländischen Architekturbüros entschieden hat – das mit einem schweizerischen Landschaftsarchitekten zusammengearbeitet hat. Die Jury, in der auch ein Kappeler Gemeinderat sass, begutachtete die Einsendungen – wusste aber nicht, wer deren Verfasser waren. «Man entschied sich für das Projekt, das am meisten überzeugte, beispielsweise ein zentrales Parking aufwies – und, ganz wichtig, bewilligungsfähig war. Bei letzterem scheiterten die meisten der sechs Einsendungen», so Gysel. 2013 informierte der Verein in der Gemeinde erstmals öffentlich über das Siegerprojekt.

Wichtige Kloster-Domäne Gysel betonte die Wichtigkeit der Kloster-Domäne: «Die Kirche Kappel zählt zu den drei wichtigsten Sakral-

bauten im Kanton, neben dem Grossmünster in Zürich und dem Kloster Rheinau.» Man sei sich bewusst, dass die Klosteranlage in Kappel einzigartig sei. Deshalb wolle man die geschichtsträchtige Stätte mit dem nötigen Respekt behandeln, dabei aber kein Museum schaffen, sondern eine vielfältige Nutzung ermöglichen ohne einen Rummelplatz zu schaffen; das Ganze auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis ohne übermässigen Kommerz. Die öffentliche Hand soll auch künftig die Geschicke der 45 000 Quadratmeter grossen Domäne bestimmen können. Es gelten weiter die fünf klösterlichen Ziele als Leitlinien: Spiritualität, Gastlichkeit, Kultur, Selbstversorgung und Fürsorge. Vor allem beim Gebäudeunterhalt habe man grossen Handlungsbedarf lokalisiert, erklärte Gysel. Die historischen Gebäude seien zwar gut in Schuss. Bei sämtlichen Nebengebäuden sei jedoch grosser baulicher Nachholbedarf vorhanden und teilweise eine Umnutzung in Wohnraum angezeigt, um eine Rendite zu erwirtschaften, damit die Domäne mittelfristig selbsttragend unterhalten werden könne. Die Erschliessungssituation, mit derzeit drei verschiedenen Parkplätzen, generiere unerwünschten Suchverkehr, den man mit dem neuen Projekt vermeiden wolle. Die Abklärungen hätten jedoch gezeigt, dass der mittelfristige Investitionsbedarf die finanziellen Möglichkeiten des Vereins bei weitem übersteigt. So sei man auf die Idee mit dem Lotteriefonds und als Folge davon auf den Architekturwettbewerb gekommen. «Kein Büro könne jedoch für 23 000 Franken Honorar ein 20-MillionenBauvorhaben fertig projektieren», schloss Gysel, ehe er das Wort an Hans Streit übergab, der den Masterplan für das Projekt vorstellte.

Gut recherchiertes Siegerprojekt Die Architekten des Siegerprojektes hätten die Entstehungsgeschichte des ganzen Klosterareals mit seinen Bauten gründlich studiert und mit der heutigen Gesetzgebung abgeglichen, erläuterte Streit. So ist die Tierhaltung gemäss heutigen Vorschriften zu nahe an den Wohngebäuden. Die vorgesehenen Änderungen sind entsprechend umfangreich: Der Anbau des alten Schulhauses wird zugunsten eines Car-Parkplatzes entfernt. Das ehemalige Restaurant Pöschtli energetisch saniert. Das Magazin beim «Pöschtli» soll einem Ersatzneubau mit Kleinwohnungen weichen. Aus der früheren Schreinerei und der Schlosserei soll ein grosses Wohnhaus entstehen. Ein baufälliger Schopf macht zugunsten eines grosszügigen Anlieferungsbereichs für den Hotel- und Restaurationsbetrieb Platz. Der Garten vor der

einstigen Klosteranlage wird aufgehoben zugunsten eines Pro-Specie-RaraGartens auf dem Kloster-Gelände. Aus den drei dezentralen Parkplätzen wird ein grosser; für die Mieter wird darunter eine Einstellhalle gebaut. Der Viehstall wird so angepasst werden, dass er den neuen Tierschutzbestimmungen gerecht wird.

Ausser- und innerhalb der Mauern «Intra Muros – extra Muros», heisst das Siegerprojekt des niederländischen Ateliers Kempe Thill Architects & Planners aus Rotterdam, das zusammen mit BBZ Landschaftsarchitekten, Bern, entstanden ist, erklärte Streit. Dann kam er auf das Element zu sprechen, das die Leute am meisten bewegte: Die Mauern, die neu gebaut werden sollen. Er sagte: «Die Mauer schafft Ordnung, eine klare Trennung zwischen Innen- und Aussenbereich der Klosteranlage. Eine Abgrenzung zwischen Parkplatz und Domäne.» Hinter dem Schulhaus werde der Parkplatz zum Park, den die Mauer einfasse. Auch der Hauptparkplatz werde begrünt. Keine Mauer gebe es dagegen zwischen Remise und Pächterhaus. Die Mauer soll natürlich aussehen, aber im Baustil als Element des 21. Jahrhunderts erkennbar bleiben. Die Kosten summierten sich auf total 20 Millionen Franken: 9,6 Mio. für Gebäude, 5,1 Mio für Umgebung, Gärten, Beläge und Beleuchtung, 2,4 Mio. für die Landwirtschaftsbauten, 2,3 Mio. für das zentrale Parking mit Einstellhalle für die Mieter und 0,6 Mio. für die Mauer. «Nimmt man eines der fünf Kernelemente heraus, beispielsweise die Mauer, entfallen die Zuschüsse von Lotteriefonds», sagte Streit. Im Sommer 2018 werde das Gesuch in Höhe von zwölf Millionen Franken an den Lotteriefonds eingereicht. Der Entscheid werde voraussichtlich rund 18 Monate dauern. Bei Zustimmung könne der Kantonsrat im Winter 2020 über das Projekt abstimmen. Streit rechnet 2020/21 mit dem Baubeginn und einer Bauphase von insgesamt fünf Jahren. «Wir wollen den Landwirtschaftsbetrieb erhalten, weil er Existenzen sichert und auch aus kulturhistorischer Sicht und für die Landschaftspflege von Bedeutung ist», hakte Gysel wieder ein. Ein neuer Freilaufstall für Kühe sei jedoch nicht bewilligungsfähig gewesen, deshalb werde der bestehende Stall umgebaut. Gerne hätte der Verein zudem die Flurstrasse, die mitten durch das 4,5 Hektaren grosse Klostergelände führt, aussen herum verlegt, was von der Flurgenossenschaft jedoch abgelehnt worden sei.

Landeskirche beteiligt sich an Kosten Danach erörterte Katharina Kull-Benz, Kirchenrätin der reformierten Landes-

Es sprachen: Gerhard Gysel (links), Präsident Verein Kloster Kappel, Katherina Kull-Benz, Kirchenrätin, und Hans Streit, Vorstandsmitglied des Klostervereins. kirche, dass das Projekt Gärten und Terrasse als Teil des Masterplanes von der Kirchensynode am 13. Juni gutgeheissen worden sei. Die Landeskirche werde sich mit drei Millionen Franken an der Sanierung beteiligen, was ihre Pflicht sei. Aus Sicht der Denkmalpflege äusserte sich Hansjörg Gilgen positiv zum Vorhaben und machte darauf aufmerksam, dass hinter der Denkmalpflege das gesamte Amt für Raumentwicklung stehe. Dann eröffnete Gysel die Diskussion. Eine Votantin sagte: «Ich war bisher der Meinung, dass die Kirche Mauern abbauen soll. So steht es auch in der Bibel. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb man jetzt wieder eine Mauer bauen will.» Gilgen entgegnete: «Wir unterstützen nicht die Symbolik der Mauer. Im vorliegenden Fall ist die Mauer jedoch ein ordnendes Element auf der Kloster-Domäne, das geschichtlich belegt ist.» Gysel verriet: «Als ich das Projekt mit der Mauer das erste Mal gesehen hatte, war ich auch der Meinung, dass das nicht geht.» Mit der Zeit sei aber auch er zur Überzeugung gekommen, dass die Mauern zum Projekt dazugehörten. «Wie hoch soll die Mauer werden? Habt ihr etwas zu verbergen?», fragte jemand und machte auf die GraffitiProblematik aufmerksam. Zudem vertrat er die Meinung, dass man Mauern früher zu Verteidigungszwecken gebaut habe, was heute jedoch überflüssig sei. Streit sagte: «Die Mauer wird mannshoch, 1,8 Meter und soll teilweise begrünt werden.» Eine Votantin gab den Projektverfassern recht: Sie habe die Mauer auf zwei alten Kupferstichen. Aber damals habe es noch keine Strasse und keinen Weiher gegeben. Sie verstehe deshalb nicht, weshalb man die Mauer trotz der Weiterentwicklung der Umgebung nun wieder aufbauen wolle. Gilgen präzisierte: «Das wird eine Neuinterpretation, keine Rekonstruktion. Sonst hätten wir archäologische Grabungen vornehmen müssen, um den exakten Verlauf der Mauer zu rekonstruieren.» Es werde deshalb ein neuzeitliches Material, Stampfbeton, verwendet, das vermoost und begrünt werde.

Viele Fragen und Meinungen Pfarrer Christoph Menzi warf ein, dass er zwar nicht mehr dabei sein werde, wenn das Projekt umgesetzt werde. Er sehe aber zwei Schwächen: «Man nimmt den Garten weg.» Ihn störe zudem die willkürliche Annahme der Denkmalpflege bei der Epoche, mit der sie den Bau der Mauer rechtfertige. «Wieso nicht 11., 17., 19. oder 21. Jahrhundert?», fragte der Kappeler Dorfpfarrer rhetorisch. Der Garten mache für ihn nur einen Sinn, wenn er produktiv genutzt werde, wie der-

zeit. Menzis Frau Irene doppelte nach: «Die Tiere von Ernst haben uns 16 Jahre nicht gestört. Ich verstehe nicht, weshalb man jetzt wieder auf 18. Jahrhundert machen will. Wir haben kein Kloster mehr, sondern eine offene Bildungseinrichtung.» Auch der Garten sei nur dann sinnvoll, wenn er aktiv bewirtschaftet werde. Ein Mann sagte: «Die Mauer befremdet uns als Kappeler, denn sie schafft den Eindruck, dass man uns ausgrenzen will.» Jemand äusserte die Sorge, dass die Wohnungen letztlich nicht selbsttragend sein werden und stellte die Frage: «Wird der Steuerzahler dann zur Kasse gebeten?» Gysel entgegnete: «Die Rechnung haben wir gemacht. Sie geht auf.» Wenn sich jedoch nichts an der Parkingsituation ändere, werde vielleicht irgendwann die Gemeinde oder die Kirchgemeinde in die Pflicht genommen und damit der Steuerzahler. Deshalb sei die Annahme des Projekts wichtig, dann könne an den strukturellen Problemen gearbeitet werden. Ein Votant fragte: «Müssen wir die Mauer tatsächlich als Kröte schlucken, damit das Projekt angenommen wird?» Das sei keine Kröte, sondern eine Chance, entgegnete Gysel. Ein Mann richtete seine Frage direkt an den anwesenden Kappeler Gemeindepräsidenten, Kurt Bär. Er wollte wissen, wer für die Baubewilligung zuständig ist. Bär antwortete, das sei geschützte Klosterzone. Deshalb habe der Kanton das Sagen. «Wenn der Kantonsrat ja sagt, müssen wir das als Gemeinde so akzeptieren.» Ein Votant sagte: «Man hat bisher mit der Flurgenossenschaft nie über die Flurstrasse gesprochen.» Da müsse man sich über den negativen Entscheid nicht wundern. Ein anderer meinte gar: «Man muss sich über die aufgeheizte Stimmung nicht wundern. Es wurde bisher so viel gelogen innerhalb der Klosteranlage. Es werde nur gewurstelt und verheimlicht.» Gysel versuchte zu beruhigen: «Was wir informieren konnten, haben wir informiert.» Doch der Votant widersprach: «Man wurde stets vor vollendete Tatsachen gestellt.» Jemand insinuierte, dass die Pachtzinsen nicht für die Instandhaltung der Gebäude aufgewendet wurden, was Gysel aber vehement zurückwies. Die Rechnungen seien ordnungsgemäss von den Instanzen abgenommen worden. So wogte die Diskussion noch eine ganze Weile hin und her, endete aber mit einem Schlussvotum aus dem Publikum, das die Präsentation als informativ, das Vorhaben als wertvoll und Kappel als wunderbaren Ort zum Leben bezeichnete. Das nächste Wort hat nun der Lotteriefonds. Weitere Infos unter www.verein-klosterkappel.ch/ bauprojekt.php.


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Dienstag, 26. September 2017

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«Im Hintergrund laufen die Arbeiten auf Hochtouren» A4-Zubringer Ottenbach/Obfelden: Ein verbindlicher Baubeginn ist noch nicht in Sicht Wann ist Baubeginn für den A4Zubringer Ottenbach/Obfelden? Die Frage zog sich wie ein roter Faden durchs «Jubiläumsfest» der IG Sicherer Schulweg in Obfelden, wo an den Abstimmungserfolg vor fünf Jahren erinnert wurde. Verbindliche Termine gabs keine, Hoffnungen schon. ................................................... von werner schneiter Die IG Sicherer Schulweg – und mit ihr verschiedene andere Organisationen - hat während Monaten für die kantonale Abstimmung über den A4Zubringer Ottenbach/Obfelden gearbeitet, im ganzen Kanton Flyer verteilt, Leserbriefe geschrieben, Freunde angerufen, Aktionen gestartet, eine Fahrt mit Schülern in den Kantonsrat organisiert – und die Befürworter sahen ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt. Das Zürcher Volk sagte im September 2012 deutlich Ja zur Vorlage – ein Projekt, mit dem sogar der Naturschutz leben kann. Von den 70 privaten Anstössern, die Einwand erhoben, verblieben am Schluss deren fünf, wovon drei ihre Rekurse beim Verwaltungsgericht nach Gesprächen zurückzogen. Zwei sind nun noch hängig. «Es ist leider nicht absehbar, wann mit dem Bau begonnen werden kann», sagte IG-Vertreter Philipp Schweiger und machte keinen Hehl daraus, dass hier alles zu langsam vonstattengeht. «Es ist Zeit, dass der Volkswille endlich umgesetzt wird, damit die Dörfer vom Durchgangsverkehr entlastet und sicherer werden», hielt er am Samstag vor dem Gemeindehaus unter Applaus der gut 100 Anwesenden fest.

Flankierende Massnahmen in den Dörfern «Auch ich hoffe, dass es schneller geht. Es hat sich aber gelohnt, dass

Kleines Podium im Rahmen des «Jubiläumsfestes», fünf Jahre nach dem Abstimmungserfolg, von links: Die IG-Vertreter Philipp Schweiger (Co-Präsident) und Philipp Metzler (Moderation), Projektleiter Christian Kull, der Ottenbacher Gemeinderat und glp-Kantonsrat Ronald Alder sowie der Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann. (Bild Werner Schneiter) sich die Verantwortlichen Zeit genommen haben, um ein gutes Projekt aufzugleisen. Schliesslich hat kein einziger Verband Rekurs erhoben», erinnerte der Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann. Mit der Realisierung des Zubringers soll die Dorfstrasse in Obfelden abklassiert werden. Ausnahmetransporte sollen wenn möglich schon vorher nicht mehr über die eh schon stark befahrene Dorfstrasse führen. «Unsere Arbeitsgruppe hat mit dem Amt für Verkehr eine gangbare Lösung gefunden», sagte Thomas Ammann. Offenbar nicht vollständig von einer Grippe kuriert, erlitt er beim Podiumsgespräch einen Schwächeanfall und benötigte ärztliche Behandlung. Inzwischen geht es ihm wieder besser.

Auch in Ottenbach stehen derzeit flankierende Massnahmen im Fokus, zum Beispiel die Einfahrt ins Dorf aus Richtung Muri. Auch die Muristrasse soll teilweise abklassiert und mit Tempo-30-Zonen versehen werden, wie Gemeinderat und glp-Kantonsrat Ronald Alder ausführte. Für den Parkplatz bei Haas Shopping laufen Verhandlungen mit Grundeigentümern. Generell soll das Dorfzentrum zu einem Treffpunkt aufgewertet werden, unter anderem mit einer Dorfbeiz/Gartenrestaurant. Vor der «Post» soll ein Strassenstück geschlossen und stattdessen durch die rechte Gabelung geführt werden. «Wir wollen erreichen, dass unser Dorf weniger durchschnitten wird», so Alder. Die Achse Jonen – Obfelden bleibt beste-

hen; die Gemeinde prüft aber Massnahmen, um den Verkehr flüssig zu halten.

Sondage-Grabungen im November Christian Kull, der in der Baudirektion die Leitung des Projekts vom in den Ruhestand getretenen Martin Kummer übernommen hat, konnte keine verbindlichen Termine bekanntgeben. «Ich habe keine Kristallkugel», sagte er auf die Frage, wann denn das Verwaltungsgericht entscheiden werde. Das lässt sich keine Fristen vorschreiben. Zwei Drittel der Landverhandlungen mit Anstössern sind unter Dach. Am Rand der Veranstaltung sagte alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler, er halte ein Weitermachen auch dann

für machbar, wenn die Schätzungskommission einen Landpreis noch nicht festgelegt hat. Er nannte dazu den Fachbegriff: «Vorzeitige Besitzeinweisung» – eine Feststellung, die aber Projektleiter Kull nicht mehr erreichte. Dieser konnte zuvor doch noch einen Termin nennen: Im November diesen Jahres erfolgen mittels 6-Tonnen-Bagger archäologische SondageGrabungen. «Auch andere Arbeiten laufen im Hintergrund auf Hochtouren», versicherte er, ehe ihm ein Spaten überreicht wurde mit der Bitte, diesen an Baudirektor Markus Kägi weiterzuleiten. «Der Herr Regierungsrat wird schon wissen, wofür das Werkzeug verwendet werden kann», gab man ihm lachend auf den Heimweg mit.

Dorffest, Marktstände und eine Jurte für einen guten Zweck 25. Wettswiler «Herbschtmäärt» mit 60 Marktständen und einem vielfältigen Angebot Der Traditionsanlass im Unteramt, der Wettswiler «Herbschtmäärt», feierte dieses Jahr sein 25-JahreJubiläum. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Besucher ins Unteramt. Ein Grossteil des Erlöses geht an den Verein «EpiDogs for Kids» und an andere gemeinnützige Institutionen. ................................................... von martin mullis Bereits am späten Sonntagmorgen herrscht im Wettswiler Dorfkern emsiges Treiben. Rund 60 Marktstände verkaufen Süssigkeiten, Kunsthandwerk, Schmuck, hausgemachte Teigwaren und vor einer Jurte wurden sogar mongolische Spezialitäten angeboten. Auch die grösseren politischen Parteien versuchen, ihre Überzeugungen an die Frau oder an den Mann zu bringen. Der weitherum bekannte und beliebte «Herbschtmäärt» im Unteramt zeigt sich an seinem 25-JahrJubiläum bei schönstem Herbstwetter als Publikumsmagnet. Die Batterie des Handys von OKPräsident Remo Buob, dürfte infolge des Dauerbetriebes den Abend ohne nachzuladen nicht überleben. Buob, vom ersten «Herbschtmäärt» an mit

dabei, seit mehr als 20 Jahren Präsident und sozusagen die Seele des Anlasses, schlendert zwar entspannt über den Festplatz, wird aber alle zehn Meter von irgendwelchen Personen aufgehalten. Bekleidet mit einer Jacke mit dem «Herbschtmäärt»-Emblem, gibt er trotzdem gerne über «seinen» Anlass Auskunft. Die an diesem Sonntag erwarteten weit über 1000 Besucher erleben, getreu dem Motto «Menschen für Menschen», zahlreiche spannende Attraktionen und können dabei zugleich auch für eine gute Sache etwas spenden. Wie bereits seit Jahren Tradition, werden mit dem Reingewinn gemeinnützige Organisationen unterstützt.

Eine prächtige mongolische Jurte mitten im Dorf Der Hauptteil der Spenden geht an den Verein «EpiDogs for Kids», welcher mittels Hunden die Früherkennung epileptischer Anfälle von Kindern ermöglicht. Ebenfalls berücksichtigt wird ein Spital in der Mongolei. Dieses Konzept wird zudem mittels einer entsprechenden Projektwoche der Primarschule Wettswil bekannt gemacht. Mitten auf dem Marktareal steht denn auch eine prächtige mongolische Jurte und vermittelt interessante Eindrücke

Getroffen am Raclette-Stand: Ivo Hauser, Vize-Präsident OK, Statthalter Claude Schmidt als Freiwilliger aus dem Helferpool (Mitte) und OK-Präsident Remo Buob. (Bild Martin Mullis) und Informationen über die mongolische Kultur. Ein eigentlicher Hit des «Herbschtmäärt» ist, ganz besonders für die jüngeren Besucher, der Flohmarkt von und für die Kinder. Natürlich kommen auch die forschen und wagemutigen Besucher, welche etwas mehr als nur gerade Zuckerwatte geniessen wollen, auf ihre Rechnung. So flog unter dem Gaudi seiner jungen

Begleiter Johannes Wehninger, Mathematiker aus Bonstetten, in hohem Bogen vom Rodeo-Stier, welcher seine Bocksprünge zum Glück auf einem Gummikissen vorführt. Remo Buob nennt sowohl den «Herbschtmäärt» als auch den Adventsmarkt eine wichtige Plattform für Begegnungen und zur Förderung von Gemeinsamkeiten der Bevölkerung. Der

ultimative Anlass für die Unterämtler und Heimweh-Wettswiler kommt jedoch nur Dank den unzähligen freiwilligen Helfern zustande. Darunter finden sich nicht nur langjährige und Fest erprobte Personen, sondern auch einige prominente Unterämtler. Als beliebter Teil der Integrationshilfe beteiligen sich auch Flüchtlinge und Asylanten im Helferpool.


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Dienstag, 26. September 2017

Landwirtschaft, Landschaft und Natur Besuch der Gemeinde Aeugst beim Hof Sunnenberg Die Naturschutzkommission und der Gemeinderat Aeugst haben die Einwohner eingeladen, sich am Samstag auf dem Hof Sunnenberg über Themen rund um die Landwirtschaft zu orientieren. Ein interessiertes Publikum liess sich an vier Posten informieren. ................................................... von bernhard schneider Der Hof der Familie Streich ist ein Familienbetrieb mit Ackerbau und Milchwirtschaft, oberhalb der Strasse von Aeugst nach Müliberg gelegen. Rolf Streich erlaubte bei der Vorstellung seines Betriebs am ersten Posten einen Einblick in die Probleme, mit welchen Bauern aktuell zu kämpfen haben.

Viehwirtschaft ist zwingend «Hier am Hang ist Ackerbau nur sehr beschränkt möglich. Viehwirtschaft ist aufgrund der Topografie zwingend», hielt Rolf Streich fest. Nur drei der rund zehn Aeugster Bauern betrieben noch Milchwirtschaft. Der tiefe Milchpreis spreche ebenso gegen diesen Betriebszweig, wie der Zwang, jeden Morgen und Abend für das Melken abkömmlich zu sein. Doch der Stall ist für Milchwirtschaft eingerichtet. Eine Umstellung auf Mutterkuhhaltung würde eine erhebliche Investition bedeuten. Ob sich diese rechtfertige, werde die Familie Streich dann entscheiden, wenn klar sei, ob Sohn Yannick, der nächstes Jahr die Bauernlehre beginnt, später den Hof übernehmen will. Ein anderer

Bauer umschrieb das Problem grosser Investitionen so: «Einen Stall baut man für eine Generation. Aber wer weiss, was die Landwirtschaftspolitik in vier Jahren von uns verlangt?»

Die Bedeutung des Konsums Auf dem Weg zum Hof fallen die vielen hochstämmigen Obstbäume auf. Daniela Corrodi, Naturschutzberaterin der Gemeinde Aeugst, erläuterte deren Wert für Flora und Fauna. Hier nisten Vögel, hier können Insekten brüten, die diesen als Nahrung dienen. Immer mehr Jungvögel verendeten, weil sie nicht genügend Nahrung erhielten. Sie zeigte auf Brennnesseln und offene Böden: «Die Hälfte der Bienenarten lebt in solchen offenen Böden, auch die Hummeln. Ohne diese Böden fehlt ihnen der Lebensraum. Die Brennnesseln sind lebensnotwendig für zahlreiche Schmetterlinge.» Daniela Corrodi betonte, dass die Konsumentinnen und Konsumenten ebenso gefordert sind wie der Detailhandel: Hochstämmer produzieren Mostobst. Wer einheimischen Most trinkt, trägt daher direkt oder indirekt zum Erhalt von Hochstamm-Obstbäumen bei. Hier setzte Daniel Winter an, der die Gemeinde beim Vernetzungsprojekt berät. Dieses erarbeitet gemeinsam mit den Bauern Konzepte, damit Wildtieren ein Minimum an Brut- und Zufluchtsstätten erhalten bleibt. Auch er stellte klar, dass die Bauern als Unternehmer bei der Pflege der Landschaft und ökologisch wertvoller Biotope einen Ertrag erwirtschften müssen. Wie dramatisch der Rückgang der Hochstämmer ist, zeigen die folgen-

Die gastgebende Familie zusammen mit dem Präsidenten der Naturschutzkommission Aeugst, die den Anlass «Gemeinde beim Bauern» organisiert hat: Kätzi, Robert, Yannick, Sandra, Kerstin und Rolf Streich, Bruno Fuchs. (Bild Bernhard Schneider) den Zahlen aus Aeugst, die durchaus repräsentativ für die ganze Schweiz sind: 1951 standen in der Gemeinde 9869 Feldobstbäume, 1981 waren es 3094, 2014 lediglich noch 1332. In der Nachkriegszeit bezahlte der Bund Prämien für jeden gefällten Obstbaum. Damit wollte er den Alkoholkonsum reduzieren und den Ackerbau fördern, denn Mähdrescher und Obstbäume in den Feldern passen nicht zusammen. Heute versucht der Bund mit der Öko Qualitätsverordnung zusammen mit den Kantonen und den Gemeinden, die im Rahmen von Landschaftsentwicklungskonzepten (LEK) den Erhalt kleinräumiger Naturoasen fördern, Gegensteuer zu geben. Womit auch Daniel Winter wieder bei den Konsumentinnen und Konsumenten landete: «Das Vernetzungsprojekt im

Rahmen des LEK leistet einen Beitrag, aber der Bauer muss auch mit seinen Produkten Wertschöpfung erzielen können.»

Getreide und Brotpreis Höchstens zehn Prozent des Brotpreises entfällt auf das Getreide. Dennoch verwenden viele Grossbäckereien Importgetreide, um die Kosten zu senken. Am vierten Stand lagen Ären von Weizen, Roggen, Triticale, Urdinkel, Hafer und Gerste bereit. Die grossen Agrarländer behandeln den Weizen, das Hauptgetreide, mit Hormonpräparaten, um die Ären zu verkleinern, was eine effizientere Bewirtschaftung ermöglicht. Die Konsequenz ist, dass die empfindliche Frucht mit Herbiziden und Fungiziden behandelt werden

muss. In der Schweiz wird extensiver gewirtschaftet, ohne Hormone und meist auch ohne Fungizide. Landwirte mit IP Suisse Label müssen darüber hinaus, beispielsweise mit Stein- und Asthaufen, Lebensraum für Amphibien und Reptilien schaffen. Biolandbau verzichtet ganz auf synthetische Hilfsstoffe. Diese höhere Qualität habe auch ihren Preis, betonten die Aeugster Landwirte. Wer mit dem Auto nach Deutschland fahre, um scheinbar günstiger einzukaufen, bringe meist Hormone, Glyphosat und andere unerwünschte Hilfsstoffe mit. Abgerundet wurde die informative Führung mit einem von der Gemeinde offerierten Apéro mit Wurst, Brot und Most vom Hof. Dabei konnten im kleinen Kreis mögliche persönliche Konsequenzen diskutiert werden.

zwischen-ruf

Wenn Flüsse staunen Salome las: Wenn Biber bauen und Flüsse staunen. «Lies noch einmal!» Wenn Biber bauen und Flüsse staunen. «Nochmals bitte ganz genau.» Wenn Biber bauen und Flüsse staunen. «Das letzte Wort, Salome.» «Stau – stau – stauen.» Genau. Hast du gemeint, dass Flüsse staunen, weil Biber so gut bauen können?» Sie nickte, und ich machte an die Wandtafel eine Stau-Zeichnung. Hatte mal ein ganz besonderes Stau-Erlebnis, das ich den Schülern aber vorenthielt: Es war im Tessin, und Lukas und ich waren von einem Berg ins Tal gestiegen und lagerten nun an einem Bach. «Ich wünschte, das wär ein See und wir könnten darin schwimmen», meinte ich, worauf Lukas, den ich noch nicht lange kannte, sein T-Shirt auszog und begann, Steine zu schleppen, was sag ich, es waren Felsbrocken. Er baute und baute und staute und staute, und ich staunte und staunte. Am meisten da, als er sich auch noch der Hose entledigte und kopfvoran in seinen eigenen See sprang. Ute Ruf anzeige

Früchte des Herbstes in allen Farben und Formen Das 20. «Kürbisfäscht» auf der Stöckweid in Knonau Die prächtige Vielfalt lockte am vergangenen Wochenende an die 2000 Besucher zur Kürbisausstellung auf den Eventbauernhof der Familie Duperrex in Knonau. ................................................... von martin mullis Bereits am Samstagnachmittag standen auf der zum Parkplatz umfunktionierten Wiese vor dem Hof Stöckweid in Knonau, Fahrzeuge mit Nummernschildern aus sechs verschiedenen Kantonen. Das «Kürbisfäscht» der Familie Duperrex ist bis weit über das Säuliamt hinaus bekannt. Nahe an der Kantonsstrasse steht, sozusagen als Willkommensgruss zum Fest der herbstlichen Früchte, ein eigentliches Kunstwerk. Ein kunstvoll gestaltetes Strohpferd vor einem Wagen, voll gefüllt mit knallroten Kürbissen, lässt vorbeifahrende Autos abbremsen. Einige halten gar am Strassenrand und fotografieren die unverkennbare Ein-

Willkommen zum Kürbisfäscht: Die Geschwister Fabienne, Chantal (vorne) und Serge Duperrex. (Bild Martin Mullis) ladung, das Hoffest zu besuchen. Auf dem Event-Bauernhof der Familie Dupperex war am vergangenen Wochenende einiges los. Immerhin feierte die Familie Duperrex dieses Jahr das 20. Jubiläum des «Kürbisfäschts». Dieses verpflichtete die unternehmungslustige und aktive Bauernfamilie, den zahlreichen Gästen auch wirklich einiges an Attraktionen zu bieten.

Fantastische Farben, skurrile Formen An drei Marktständen verkauften Produzenten, alles Freunde und Nachbarn

der Stöckweid, ihre eigenen und zum Teil auch selbstverarbeiteten Produkte. Selbstverständlich bot auch der eigene Hofladen allerlei feine und frische Lebensmittel an. Allgegenwärtig jedoch befanden sich auf Wagen, Tischen, Kisten und Körben die Kürbisse. Die verschiedenen bunten und oft knalligen Farben standen im Wettbewerb mit den unglaublich fantastischen, skurrilen und spektakulären Formen. Diese wunderschönen Zierkürbisse fanden bei den Besuchern denn auch die grösste Aufmerksamkeit und

natürlich zahlreiche und zufriedene Abnehmer. An den langen Festtischen in der gemütlichen Scheune oder im speziell aufgestellten Sommerzelt tafelte sozusagen «Tout Säuliamt», wobei sich die Kürbisrösti als uneingeschränkter Renner hervortat. Die einzigartige und fantasievolle Ausstellung auf dem heimeligen Hof verlangte ausserordentlichen Einsatz der Veranstalter und der zahlreichen Helfer. Die zufriedenen Gesichter der Gäste und die leuchtenden Augen der kleinen Besucher entschädigte die Gastgeber jedoch für die Anstrengungen.


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Dienstag, 26. September 2017

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«Nach jahrelangem Umherzigeunern sehne ich mich nach einem Zuhause» Der Wettswiler Artist Marc Haller spricht im persönlichen Interview über seinen einzigartigen Lebensweg Am 29. September, um 20.15 Uhr, kommt Marc Haller zum letzten Mal mit seinem Erfolgsprogramm Reloaded in den Kasinosaal Affoltern – zur Dérnière vor heimischem Publikum. Im Interview mit dem «Anzeiger» erklärt er, weshalb man geerdet sein muss, um fliegen zu können und weshalb seine Comedy bewusst Grenzen überschreitet. Bei Marc Haller weiss man nie, ob man nun mit «Erwin» spricht oder doch mit Marc. Die Charaktere scheinen sich zu vermischen. Die Zurückhaltung und die fast gleichzeitig sprühende Lebensfreude sind von «Erwin» her einem breiten Publikum bekannt. Trotzdem ist Marcs Stimme fester, sind die Worte gewählter und die Denkpausen real. Mit seiner Kunstfigur Erwin scheint Marc Haller eine Möglichkeit gefunden zu haben, auf der Bühne sich selbst zu sein und trotzdem den für Künstler so wichtigen Abstand zu Publikum und sich selbst wahren zu können. Denn, wenn sich Kunstfigur und Künstler zu stark überschneiden, ist Selbstreflexion nur noch sehr bedingt möglich. «Anzeiger»: Ihren Durchbruch haben Sie in Österreich geschafft. In den letzten Jahren treten Sie aber vermehrt in Deutschland und der Deutschschweiz auf. Wo wohnen Sie? Marc Haller: Ich habe ein WG-Zimmer in Zürich sowie eine Wohnung in Wien. Eigentlich habe ich aber in den letzten vier Jahren nirgends gelebt, sondern bin herumzigeunert. Jetzt bin ich gerade daran, mir ein Zuhause aufzubauen – in Zürich. Weshalb ist Sesshaftigkeit zur Option geworden? Wie alles im Leben habt sowohl Sesshaftigkeit als auch Herumziehen seinen Reiz. Ich liebe vor allem die Abwechslung. Manchmal wünsche ich mir wohl auch, was ich nicht habe. In der Schweiz befindet sich der Grossteil meiner Freunde und ich möchte

schmerzt! Um damit klarzukommen, hat der Mensch die Kunst entwickelt. Sie bietet mir eine Möglichkeit, mich mit den grossen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen. Man kann in meine Show sitzen und einfach geniessen oder sich Gedanken machen über gesellschaftskritische Themen. Denn Erwin ist eigentlich ein ganz gewitztes Kerlchen, das sich viele tiefschürfende Gedanken macht.

hier meine eigenen vier Wände aufbauen. Wenn ich das habe, werde ich – zur Abwechslung – natürlich auch wieder gerne auf Tour gehen. Es geht darum, einen Ort zu haben, zu dem ich nach Hause kommen und entspannen kann. ...............................................................

«Für Langzeiterfolg braucht es Qualität und gutes Management»

Haben Sie eine Botschaft oder bombardieren Sie Ihre Zuschauer eher mit zum Nachdenken anregenden Fragmenten? Es sind eigentlich eher Fragmente. Wenn es eine Botschaft gibt, dann: Das Leben ist ein Spiel, das man einfach spielen soll. Als Marc Haller gelingt mir das natürlich auch nicht immer. Meine Kunstfigur ist neutral, emotionslos und stellt Sachen in den Raum, darf alles sagen – auch, was man eigentlich nicht sagen darf. «Erwin» darf es, da er eine Kunstfigur ist, und es ja nicht absichtlich macht (schmunzelt).

............................................................... Sie sind in Wettswil aufgewachsen. Was verbindet Sie mit dem Säuliamt? Hier habe ich den grössten Teil meines Lebens verbracht. Als ich ein Kind war, war Wettswil noch ein Dorf. Jetzt ist es ganz nahe an Zürich herangerückt, hat aber immer noch das herrliche Naherholungsgebiet. Da ich immer umherzigeunert bin, war das Zuhause meiner Eltern auch der einzige Ort, an dem ich mich heimisch gefühlt habe. Nach Tourneen bin ich immer gerne dorthin zurückgekehrt und habe in Ruhe meine Batterien aufgeladen.

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«Das neue Programm wird etwas in der Schweiz noch nie Dagewesenes bieten»

Sie haben zuerst in Österreich und dann in der Schweiz eine steile Karriere hingelegt. Wie erklären Sie sich das? Die letzten Jahre waren tatsächlich sehr erfolgreich – aber, gerade wenn es gut läuft, muss man am Erfolg besonders hart arbeiten. Ich habe immer viel gearbeitet, aus dem Scheitern gelernt und bin immer noch kontinuierlich daran, mich weiterzuentwickeln. Zudem habe ich ein super Management. Es war durchaus spannend, dass ich zuerst im Ausland Erfolg haben musste, um auch hier gebucht zu werden. In der Schweiz bräuchte es mehr Mut, auf eigene Talente zu vertrauen. Ich kenne zahlreiche Schweizer Künstler, die ebenfalls zuerst im Ausland Erfolge feierten.

te Künstler, aber um Erfolg zu erlangen, braucht es ein gutes Management. Um jedoch langfristig erfolgreich zu bleiben, muss das Produkt aber trotzdem hervorragend sein. Dazu gehören auch Disziplin und das Selbstvertrauen, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.

Glück plus (lacht). Ich bin beides und bediene mich zudem auch ganz anderer künstlerischer Elemente. Ich will einfach, dass die Leute zwei gute Stunden verbringen, wenn sie mein Programm sehen. Ich erzähle Geschichten, mit Verblüffung, Humor, Selbstironie und Tragik.

Sie haben Ihr Management angesprochen. Wie wichtig ist dieses? Das Management ist extrem wichtig. Es gibt unglaublich viele talentier-

Sehen Sie sich primär als Zauberer oder als Komiker? Ich bin bei beidem nicht so gut. Aber, minus mal minus macht zum

Wie viel «Erwin» ist in Marc Haller drin? Ich bin sicher sehr ähnlich wie «Erwin». Wissen Sie, Wahrheit

...............................................................

Der Wettswiler Marc Haller hat viel seiner Persönlichkeit in seine Kunstfigur «Erwin aus der Schweiz» fliessen lassen. (Bild zvg.)

Was werden Sie am 29. September im Kasinosaal Affoltern präsentieren? Es ist ein Best-Off meiner Programme der letzten vier Jahren. Es ist die letzte Gelegenheiten, dies zu sehen. Wie geht es danach weiter? Das neue Programm steht schon zu einem grossen Teil und wir sind bereits am Proben. Ich arbeite mit der Zürcher Schauspielerin Nicole Edelmann zusammen und wir erarbeiten etwas, das es in der Schweiz in dieser Form noch nicht gibt. «Erwin» wird den Zuschauern aber auf jeden Fall erhalten bleiben, einfach in neuen Welten, mit neuen Geschichten. Interview: Salomon Schneider

Mit Mut zum Risiko und Disziplin zum Üben Die beiden Jazz-Schulen Zürich und Luzern treffen sich zum musikalischen Austausch im «LaMarotte» «Jazz-Extra», «Jazzlabor», «GrassrootEnsemble 7», «Work-In-Progress-Serie» – so stehen die Titel im aktuellen Jazz-Programmheft des Kellertheaters LaMarotte in Affoltern für eine Dreierserie von Veranstaltungen im Oktober, November und Dezember dieses Jahres. Was muss man sich darunter vorstellen? Eigentlich ist es ganz einfach: Die beiden Jazz-Schulen Zürich und Luzern treffen sich im «LaMarotte» unter dem Gedanken «Austausch nicht nur in den Schulen». Der erste Treff findet am Mittwoch, 4. Oktober, statt. Initiator dieses Austauschs ist Hämi Hämmerli. 1953 in Langenthal geboren, wirkt er seit 1978 als freischaffender Musiker mit vielen namhaften Kolleginnen und Kollegen, arbeitete für diverse TV- und Theaterproduktionen und ist heute Institutsleiter der Jazz-Schule Luzern. Urs Heinz Aerni hat ihm ein paar Fragen gestellt. Urs Heinz Aerni: Im «LaMarotte» treffen sich Studierende der beiden Musikhochschulen Zürich und Luzern. Affoltern liegt so in der diplomatischen Mitte. Kann man heraushören, von welcher Jazz-Schule ein Musiker stammt?

Hämi Hämmerli: Nein, sicher nicht! Jazzstudierende sind auf der ganzen Welt ähnlich interessiert. Und Affoltern ist zudem die geografische Mitte zwischen Zürich und Luzern. Jazz ist ja eigentlich ein recht weites Feld, von Smoothjazz über Modern Jazz bis zum Freejazz. Was muss ein Student in seinem Blut haben, wenn er diese Musikform erlernen will? Leidenschaft für die Musik! Freude an Improvisation, Mut zum Risiko und natürlich Disziplin zum Üben. ...............................................................

«Den Austausch zwischen den beiden Institutionen anregen» ............................................................... Heute wird Musik gestreamt oder digital heruntergeladen. Hat die Art des Konsums auf die Produktion respektive auf die Entwicklung dieser Musikart einen Einfluss? Das ist ein sehr komplexes Thema. Alles ist jederzeit und überall verfügbar. Es könnte sich einerseits auf den Lernprozess positiv auswirken, da der

Zugriff für die Studierenden zu Daten und Traditionen einfacher wurde. Andererseits besteht die Schwierigkeit, das Richtige und Nötige aus der immensen Vielfalt herauszufiltern, also das zu finden, was man wirklich braucht. Was ist der Zweck des Zusammentreffens der beiden Jazzschulen? Hier können sich Dozierende und Studierende beider Schulen neu kennenlernen, in einem anderen Rahmen. Es soll zudem auch der Austausch zwischen den beiden Institutionen angeregt werden, auch ausserhalb der Schulen. Deshalb bin ich dem «LaMarotte» sehr dankbar, dass diese Zusammenarbeit überhaupt möglich ist. Was unterscheidet die beiden Institutionen? Gibt es unterschiedliche Schwerpunkte? Die grösste Jazzhochschule in der Schweiz ist in Luzern, hier werden mehr Masterprogramme angeboten als in Zürich. Während die Limmatstadt eine Pop-Abteilung unterhält, bieten wir in Luzern mehr Möglichkeiten für die Kombination mit der Volksmusik an und geben der freien Impro-

visation Raum.

mehr

Wenn Sie mit dem Auto oder im Zug nach Affoltern fahren, welche Musik hören Sie dann? Bei mir im Auto läuft ein alter iPod. Der ist auf Random Play eingestellt, ich höre also ein Durcheinander von Jazz, afrikanischer, brasilianischer Musik, aber auch Soul und Funk ist auf dem Programm ... «Jazzlabor» am Mittwoch, 4. Oktober, Bar und Türöffnung ab 18.30 Uhr, Konzert 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 15 Franken. Reservieren über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Hämi Hämmerli, Initiator der «Work-In-Progress»-Serie im «LaMarotte». (Bild zvg.)


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Dienstag, 26. September 2017

Bewährtes lockte auf den Chilbiplatz Erste Mettmenstetter Chilbi unter Organisation des neu gegründeten Chilbi-Vereins Am 23. und 24. September ging im Mettmenstetter Erspach die traditionelle Dorfchilbi über die Bühne. Drei kommerzielle Chilbibahnen für Gross und Klein, sowie bewährte Attraktionen der Vereine, zogen die Dorfbevölkerung auf den Chilbiplatz. ................................................... andrea bolliger Vor allem die Jugend freute sich, dass in Mettmenstetten auch dieses Jahr eine Chilbi gefeiert werden konnte. Rege benutzten sie die Bahnen. Für eine rasante Fahrt auf Schienen sorgte der Alpenblitz und natürlich durfte auch ein Autoscooter nicht fehlen. Die Kleineren drehten eine Runde auf dem Kinderkarussell oder hüpften ausgelassen auf der Hüpfburg. Geschicklichkeit konnten sie bei der Mohrenkopfschleuder oder beim Torwandschiessen üben. Für grössere Chilbi-Besuchende organisierte der Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten wiederum ein Luftgewehrschiessen in der Tiefgarage der Firma Hess. Unter fachkundiger Anleitung konnte man versuchen, ins Schwarze zu treffen. Nach all den Aktivitäten liess sich der Hunger mit Grilliertem, Pommes, Raclette oder Crêpes in allen Variationen stillen. Lange anstehen musste man dafür am Samstagabend nach Einbruch der Dunkelheit nicht und Sitzplätze konnte man sich aussuchen. Bei den eher kühlen Temperaturen setzten sich viele lieber in die Festzelte des Fussballclubs oder ins Raclette-Stübli der Männerriege.

Eine Familien- und Vereinssache Dass die Chilbi ein Familienanlass ist, zeigte der sonnige Sonntagnachmittag, an welchem reges Treiben an Ständen, in den Festwirtschaften und auf den Bahnen herrschte. Zum ersten Mal wurde die Chilbi vom neu gegründeten Chilbiverein durchgeführt. Dessen Präsident Beat Bär zeigte sich erfreut über den Besucheraufmarsch. Wiederum haben sich zahlreiche Dorf-Vereine an der Durchführung des Anlasses beteiligt. Das Areal im Erspach wird in absehbarer Zeit überbaut. Beat Bär geht davon aus, dass bereits die nächste Chilbi auf einem neuen Areal durchgeführt wird. Die Verantwortlichen des Chilbivereins machen sich schon bald auf die Suche nach einem neuen Chilbiplatz.

Der Alpenblitz garantierte eine rasante Fahrt auf Schienen.

Die Chilbi ist ein familiärer Anlass für Gross und Klein.

Und ewig lockt die «Putschibahn». (Bilder Andrea Bolliger)

Feuerwehr belebt wieder die Dorfchilbi in Hedingen Nach einigen Jahren Unterbruch wurden die Feuerwehrspiele reaktiviert Neben den Kindern mit ihrem Spielwaren-Flohmarkt waren es die Feuerwehrleute, die am vergangenen Samstag an der Chilbi Hedingen für Frequenz gesorgt haben. ................................................... von thomas stöckli Erstmals seit fünf Jahren wurden nämlich wieder Feuerwehrspiele ausgetragen. Organisiert wurden sie nicht mehr vom Feuerwehrverein, sondern von der Feuerwehr selber. «Die Idee kam aus der Mannschaft», verrät Kommandant Peter Wenk. Federführend in der Umsetzung hat sich dann die neue Fourierin Maria Di Nolfi bewährt. Am gemeinsamen Plausch-Abend mit der Betriebsfeuerwehr Kolb wurden die Posten ausprobiert und verfeinert. Sechs Teams stellten sich den Aufgaben wie Kegeln, Ballons aufblasen – beides mit Feuerwehrschläuchen – oder Unfallopfer-Bergung unter «Atemschutz». Die Betriebsfeuerwehrler von «Kolb Firebrigade» nutzten den Heimvorteil und gewannen vor Ottenbach und Knonaueramt Süd, die «Lachenden Chaoten 2» der Feuerwehr Hedingen erwiesen sich als charmante Gastgeber und bewahrten die Gäste aus Küssnacht am Rigi vor der roten Laterne. Einige der Hedinger Feuerwehrleute dürften geschwächt angetreten sein. Am Vorabend hatten sie an der Hauptübung ihr Können demonstriert. Es galt, Kinder aus dem brennenden Jugendtreff zu evakuieren. André Herrmann, scheidender Vizekommandant, bewältigte das Szenario als Einsatzleiter souverän. Nach 22 Jahren Feuerwehr wurde auch Fourier Thomas Graf verabschiedet.

Höhepunkt der Feuerwehrspiele: Personenrettung aus dem verqualmten Auto. (Bilder Thomas Stöckli)

In den Schlauch blasen (hinten) bis der Ballon platzt.

Bis keine Flasche mehr steht: Kegeln mit Feuerwehrschläuchen.

Im Kettenkarussell hoch in den blauen Himmel.

Für zwei Franken die Runden-Bestzeit attackieren: Die Slotcars am Stand des Musikvereins waren eine beliebte Attraktion.


Gewerbe/Dienstleistungen

Perfekte Drucksachen sind meine Passion. Erich Jud, Drucker 058 200 57 00

Lesereise

Jakobsweg

Ausgezeichnete Autorinnen und Autoren in der Buchhandlung Scheidegger. > Seite 17

Das diesjährige Teilstück führte die Ämtler EVP-Gruppe von Einsiedeln nach Schwyz. > Seite 21

Fit mit individuellem Coaching Personal-Coach Sarah Voit geht auf die Wünsche ihrer Kunden ein Fitnesscenter sind mehr denn je im Trend. Nicht so verbreitet ist jedoch das persönliche 1:1-Coaching, das Sarah Voit seit Anfang 2017 anbietet. «Jede Veränderung beginnt mit dem Entschluss, es zu versuchen», so lautet das Credo von Sarah Voit. Oder: «Wer etwas will, findet Wege; wer etwas nicht will, findet Gründe.» Sie meint damit den Schritt, über den eigenen Schatten zu springen und sich und seinem Körper Gutes zu tun. Voit ist gelernte Konditorin-Confiseurin, verheiratet, Mutter von drei Kindern und wohnhaft in Hedingen. Fitness betrieb sie schon von jung auf. Als sie in Schlieren ein Center für gesundes Krafttraining mitleitete, fehlte es ihr irgendwann am Persönlichen. «Das war die Zündung, selbst etwas auf die Beine zu stellen», verrät sie, «zumal meine Kinder inzwischen grösser und selbstständiger geworden sind.» Sie absolvierte Kurse und Schulen und eignete sich ein profundes Wissen an. Den Diplom-Titel erarbeitete sie sich unter anderem als Fitnesstrainer Safs, Workouttrainer, Cardiotrainer, Ernährungstrainer, Rückenreha-Betreuer, Extremitätenreha-Betreuer und Bootcamp.

Trainieren, wo man sich wohl fühlt Zu viel gewordene Pfunde loswerden? Ein Six-Pack antrainieren? Den Rücken stärken oder allgemein die Haut straffen? Die eigenen physischen Grenzen kennenlernen? Oder schlicht

Dienstag, 26. September 2017

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Punkte geteilt Der FC Wettswil-Bonstetten und der FC Winterthur II spielen 1:1 unentschieden. > Seite 23

Ganzglas-Produkte und Paketbox-Anlagen Ernst Schweizer AG an der Messe in Luzern Vom 5. bis 8. Oktober zeigt die Ernst Schweizer AG in der Halle 1 am Stand C11, an der Messe Bauen und Wohnen in Luzern qualitativ hochstehende Ganzglas-Produkte für Balkon und Terrasse. Als Neuheit wird die PaketboxCasa für das Einfamilienhaus präsentiert.

Bei Personal-Coach Sarah Voit bestimmen die Kunden, wo trainiert wird – zum Beispiel in der Natur. (Bild Kaspar Köchli) etwas Gutes für die eigene Gesundheit und Fitness tun, um entspannter dem Alltag begegnen zu können? PersonalCoach Voit lotet in einem ersten kostenlosen Beratungsgespräch die Vorstellungen und Wünsche ihrer Kunden aus, um dann spezifisch auf diese einzugehen und die Trainierenden bis zum Erreichen der Ziele zu begleiten. Sie sind es, die den Übungsort bestimmen. Das kann zu Hause sein, auf einem Sportplatz oder irgendwo in der Natur. «Es muss einfach machbar sein», meint Voit lachend. Sie überzeugt mit Erfahrung, Einfühlungsvermögen und ihrer besonderen Gabe, kreativ auf die persönlichen Anliegen der Kunden einzugehen. Bereits hat

sie Anfragen von Physiotherapeuten erhalten, die ihre Klienten zu ihr schicken möchten. Ihr Equipement, bestehend aus beispielsweise Kettlebell, Slamball, Sypoba, Springseil, Slackline, Miniund Powerband oder Battlerobe führt sie stets mit sich. «Genügend Material, um sich auszupowern», so Voit und sie fügt schmunzelnd hinzu: «Oder aber auch einfach nur für eine WohlfühlEinheit, je nach Gusto.» Montag- und Mittwochabend bietet sie ausserdem ein Training in der Gruppe an (Bootcamp). (kakö) Personal-Coach Sarah Voit, Mo. bis Fr., 6 bis 22 Uhr, Sa. 8 bis 18 Uhr; Infos unter www.sarahvoit.ch.

Ganzglas-Produkte von Schweizer werden den unterschiedlichen Bedürfnissen bezüglich Balkon- und Sitzplatzverglasungen gerecht. Mit ihren vielfältigen Ausführungen kann vom eleganten Wind- und Wetterschutz bis zur hochisolierten Wohnraumerweiterung alles realisiert werden. Die Ganzglas-Schiebefaltwand GG-1600 bietet sicheren Wind- und Regenschutz ohne Wärmedämmung. Die rahmenlose, leichte Verglasung ermöglicht viel freie Sicht nach draussen. Die Ganzglas-Schiebewand GS-110 passt auch dort, wo aufgrund der Balkontiefe der Platz zum Aufdrehen der Flügel nicht reicht. Für wärmegedämmte Wohnraumabschlüsse ist die isolierte Glasfaltwand IS-4000 die ideale Lösung. Die innovativen Paketbox-Anlagen ermöglichen rund um die Uhr das sichere Zustellen und Empfangen von Warensendungen, auch wenn niemand zuhause ist. Die Paketboxen von Schweizer sind in drei Ausführungen erhältlich: als PaketboxPlus, die Kombination von Paketfächern mit Brief-

PaketboxCasa sind für Ein- und Zweifamilienhäuser geeignet. (Bild zvg.) kästen, als PaketboxCentro, die zentrale Anlage mit Paketfächern in einer Siedlung, wo die Briefkastenanlagen bereits bestehen und als PaketboxReno, zur Nachbesserung einer bestehenden Briefkastenanlage am gleichen Ort. Ganz neu wird an der Messe die PaketboxCasa gezeigt. Die kleine Schwester der grossen Paketboxen ist für Ein- oder Zweifamilienhäuser geeignet und besitzt, neben einem oder zwei Briefkästen, die entsprechende Anzahl Paketfächer. Gesteuert wird sie über eine spezielle Smartphone-App. (pd.)

Vier-Seen-Wanderung

«Feet and care» baut Angebot aus

Von Melchsee-Frutt nach Trübsee

Fusspflege und Kosmetik in Rifferswil und Zuhause Das Fusspflege- und Kosmetikstudio «feet and care» von Gaby Däppen in Rifferswil erweitert seit der Eröffnung vor über fünf Jahren laufend das Angebot. Vor gut anderthalb Jahren kamen kosmetische Behandlungen dazu – und seit Mitte 2017 – die mobile Fusspflege.

Glasklarer Melchsee mit Spiegelbild und Sicht auf Melchsee-Frutt. (Bild zvg.)

Der Weg führt vorbei an vier glasklaren Bergseen. Die wunderbare Hochebene von MelchseeFrutt, die alpine Flora und eine grossartige Aussicht auf die Zentralschweizer Alpen, sind nur einige Höhepunkte dieser wunderschönen Wanderung. Mit der Bahn geht es über Zug und Luzern nach Sarnen und mit dem Postauto zur Stöckalp, wo die Gondelbahn in einer Sektion nach Melchsee-Frutt führt. Bei der Seilbahnstation beginnt die rund fünfstündige Tageswanderung. Am Melchsee, dem funkelnden Naturstausee entlang, erreicht man bald die kleine schöne Kappelle, die oft für Hochzeiten reserviert wird. Von dort geht es über Distelboden zum tiefblauen Tannensee, mit einer wunderbaren Sicht auf die Seenlandschaft

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und die grossartige Bergwelt. Bei der Tannalp führt ein schmaler Bergpfad zur Engstlenalp hinunter, mit einer atemberaubenden Sicht auf die Innerschweizer- und Berner-Alpen. Dann geht es abseits der grossen Masse ziemlich steil den Hang hinauf bis zum Jochpass. Während dem Aufstieg sieht man den mächtigen Titlis. Ein Murmeltier sammelt Vorräte für den Winter und springt schnell über kleine Felsen und lose Gesteine in seine Höhle. Vom Jochpass folgt ein steiler Abstieg bis zum Trübsee und mit der Seilbahn geht es in einer Sektion nach Engelberg hinunter. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 14. Oktober. Anmelden bis 11. Oktober an miteinander.wandern@bluewin.ch oder Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Für Gaby Däppen sind das Wohlbefinden und die Zufriedenheit ihrer Kunden und Kundinnen sehr wichtig. Daher nimmt sie sich für jede Behandlung genügend Zeit, um auch auf individuelle Wünsche eingehen zu können. Sei dies für eine zusätzliche Behandlung aus ihrem breiten Angebot oder einer persönlichen Beratung für die Pflege der Haut. In den einladenden Räumlichkeiten kann sich der Kunde entspannen und ein wenig Ruhe von dem vielfach hektischen Alltag geniessen. Neben einem gepflegten Aussehen ist Gaby Däppen der gesundheitliche Aspekt für den ganzen Körper wichtig. Aber auch auf die Hygiene legt die gelernte zahnmedizinische Assistentin sehr grossen Wert.

Gaby Däppen, Inhaberin. (Bild zvg.) nicht in die Praxisräume nach Rifferswil kommen kann, kommt Gaby Däppen gerne mit ihrer kompletten mobilen Profi-Ausrüstung zu ihren Kundinnen und Kunden nach Hause. «Ich möchte meinen Kunden zu Hause eine genauso professionelle und fürsorgliche Pflege ihrer Füsse anbieten können, wie sie dies von mir in meinen Praxisräumen gewohnt sind», so Gaby Däppen.

Mobile Fusspflege

Kleine Auszeit mit grosser Wirkung

Wenn jemand aus gesundheitlichen und/oder altersbedingten Gründen

Zum Einen wird bei einer kosmetischen Gesichtsbehandlung die Haut

gereinigt und ausreichend mit Nährstoffen versorgt, um sie von den Auswirkungen von äusseren Einflüssen zu schützen und den Alterungsprozess zu verzögern. Und zum Anderen bringt sie für Körper, Geist und Seele Erholung. Für die kosmetische Gesichtspflege verwendet Gaby Däppen die hervorragende Kosmetiklinie von «Jean d’Arcel Cosmetique». Diese Linie bietet ein grosses Sortiment und somit für jeden Hauttyp und -zustand die passenden Produkte, unter anderem auch eine vegane Naturkosmetik. Für die richtige Hautpflege sind eine Hautbeurteilung und das persönliche Gespräch mit der Kundin oder dem Kunden sehr wichtig. «Nur so kann ich meinen Kunden die für sie entsprechenden Produkte empfehlen», sagt Gaby Däppen. Genau so herzlich willkommen sind Personen bei «feet and care», wenn sie sich ab und zu eine kleine Auszeit bei einer Maniküre oder einer klassischen Massage gönnen möchten. Seit Juli ist das Fusspflege- und Kosmetikstudio täglich von Montag bis Freitag geöffnet. Nach Absprache sind Termine auch samstags möglich. (pd.) Feet and care - Fusspflege Kosmetik Massagen, Gaby Däppen, Dorfstrasse 5a, Rifferswil. Telefon 044 737 43 04, www.feetandcare.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 26. September 2017

Die Jugend zeigt sich und die Region Vernissage der Säuliämtler Jugendfilme «Euses Säuliamt» 30 Jugendliche aus dem Knonauer Amt haben Kurzfilme über ihre Lieblingsplätze in ihren Wohngemeinden erstellt. Am Samstag, 30. September, findet in der Aula Ennetgraben in Affoltern die Vernissage statt.

Die Bierkrug-Meisterschaft ist immer ein Highlight. (Bild Salomon Schneider)

Dorf-Chilbi mit Bierkrug-Meisterschaft Am 1. Oktober, ab 11 Uhr, in Maschwanden Am Sonntag, 1. Oktober, trifft man sich wieder an der Chilbi in Maschwanden. Den Auftakt macht um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert. Ab 12 Uhr wird in der Mehrzweckhalle für das leibliches Wohl gesorgt. Es gibt Aebis Grillbraten mit verschiedenen Salaten. Der Frauenverein bietet auch dieses Jahr wieder ein feines Dessertbuffet an. Der Erlös wird einer wohltätigen Institution überwiesen. Am Nachmittag spielen die Swiss old time session Jazz-Band. Da werden die Freunde vom alten Jazz voll auf

ihre Rechnung kommen. Draussen auf dem Chäsiplatz ist auch einiges los: Man kann bei der Bierkrug-Meisterschaft um den Einzug ins Finale kämpfen, an den verschiedenen Verkaufsständen der Schulkinder einkaufen oder das Glück an der Schiessbude testen. Die Kleinen können sich auf dem Karussell vergnügen. Um 18 Uhr findet das Finale der Bierkrug-Meisterschaft mit anschliessender Preisverteilung statt. In der Mehrzweckhalle sorgt das «Echo vo dä Burg» aus Hünenberg für einen gemütlichen Ausklang. (pd.)

Dixiland bis Swing Jazz im «Hirschen» Wettswil Der Hochsommer ist vorbei, an den Abenden wird es früher dunkel und die Saison für gute Jazzkonzerte beginnt. Im «Hirschen» Wettswil tritt am Samstag, 30. September, die Swanee River Jazzband auf. Die Swanee River Jazzband pflegt den alten Jazz, vom kernigen New Orleans über den Dixieland bis hin zum Swing. Mit viel Spielfreude und grosser musikalischer Erfahrung der sechs Musiker und einer Musikerin gehen die einzelnen Instrumentalisten aufeinander ein und pflegen einen kompakten Sound. Das Septett aus dem Zugerland geniesst durch sein Engagement, dem Herzblut, aber auch seinem Witz und Charme beim Publikum einen ausgezeichneten Ruf. Die Swanee River Jazz Band scheut sich auch nicht, vom Oldtime Jazz Abstecher in andere musikalische Richtungen zu machen. Die meisten Musiker waren vor der Gründung in diversen Formationen aktiv, aber fast alle haben jahrelange Big-Band-Erfahrung,

vor allem in der auf sehr hohem Niveau spielenden LR-Big-Band aus Cham. Nach deren Auflösung gründete Erich Oegger 1999 die Swanee River Jazz Band. Bandleader ist Ruedi Sidler. Er spielt Klarinette und kann auf eine langjährige Karriere in verschiedenen Bands zurückblicken. Der Trompeter Othmar Werder bringt Erfahrungen als Leadtrompeter der LR-Big-Band mit. Auch die andern Solisten – Andreas Hess, Posaune, und Erich Oegger, Tenorsaxafon – kennt man von anderen Jazzformationen. Eine kompakte Einheit bildet die Rhythmusgruppe. Hildegard Forrer bearbeitet Banjo und Gitarre, Beat Ritzmann bläst Tuba und Hans Landtwing am Schlagzeug gibt dem Septett den unverkennbaren Groove. Das verspricht einen spannenden und unterhaltsamen Abend auf enger Tuchfühlung mit den Musikern. Sepp Bachmann Samstag, 30. September, Gasthof Hirschen, Wettswil.

Beim Projekt «Euses Säuliamt» handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Standortförderung Knonauer Amt und der Contact Jugendberatung – Jugendförderung Bezirk Affoltern. Jugendliche aus verschiedenen Altersgruppen (9 bis 20 Jahre) aus zehn Ämtler Gemeinden haben in zwei Workshops Filmaufnahmen ihrer Lieblingsorte gemacht. An der Vernissage «Euses Säuliamt» werden die Filme der Jugendlichen uraufgeführt. Gleichzeitig findet eine Podiumsdiskussion statt, bei welcher es um die Rolle der Jugend im Knonauer Amt und deren Bezug zur regionalen Politik geht. Die Filme zeigen eindrücklich unsere Standortqualität und wie die Jugend dazu steht.

In der ersten Phase des Projekts haben die Jugendlichen in zwei Workshops Filmaufnahmen ihrer Lieblingsorte gemacht. Diese Phase hatte das Motto «Die Jugend zeigt sich und zeigt ihre Region». Die erstellten Handyaufnahmen der «Lieblingsorte» (Heimat) der Jugendlichen in den Gemeinden zeigen Teile der Region aus der Sicht der Jugendlichen. In dieser Projektphase stand die Arbeit mit den Jugendlichen, welche pädagogisch und künstlerisch begleitet wurden, im Vordergrund.

Ein Hauch von Hollywood In der zweiten Projektphase stehen nun die Wirtschaft, die Politik und die Öffentlichkeit im Vordergrund. An der Vernissage werden die Filme der Jugendlichen uraufgeführt und gleichzeitig findet eine Podiumsdiskussion statt, wo Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Kunst- und Jugendförderung sowie die Jugendlichen selbst sich darüber unterhalten, wie die Jugend zur Weiterentwicklung des Bezirks bei-

trägt. Die Besucher der Vernissage erwarten qualitativ hochstehende, spannende und fantasievolle Kurzfilme mit rasanten und stimmungsvollen Szenen, die beim Anschauen einen Hauch von Hollywood-Feeling aufkommen lässt. Die Palette reicht von Alltagsszenen über Naturschauplätze wie das Seleger Moor bis hin zu stuntmanreifen Szenen im Skater-Park. Die Regisseurinnen und Regisseure sowie die Schauspielerinnen und Schauspieler zeigen mit viel Professionalität, Freude und Passion eine interessante und attraktive Region. Die Filme, welche allesamt hervorragende Werbespots für das Knonauer Amt sind, werden im Anschluss an die Vernissage den entsprechenden Gemeinden zur Aufschaltung auf ihren Internetseiten zur Verfügung gestellt. (pd.) Vernissage mit Podiumsdiskussion am Samstag, 30. September, 18 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis. Eintritt: kostenlos. Weitere Infos unter www.knonauer-amt.ch oder www.contact-jugendfoerderung.ch.

«The Next Movement» live Konzert in der Trommel-Garage Affoltern Vor zwei Jahren begeisterte er schon das Publikum in der Trommel-Garage in Affoltern. Kommenden Samstag, 30. September, ist der begnadete Schweizer Schlagzeuger JJ Flück mit «The Next Movement» dort wieder live zu erleben. Mein lieber Schwan… was hat JJ Flücks Hausband 2015 in der Trommel-Garage begeistert. «Extraklasse», «Megagroove» oder «Absoluter Hammer» und Ähnliches waren als verzückte Kommentare zu vernehmen. Aus sehr gutem Grund, denn JJ Flück, der Schweizer Drummer der Sonderklasse, und seine musikalischen Begleiter – Sam Siegenthaler an der Gitarre und Pascal P. Käser am Bass, beide ebenfalls nicht «ohne» – gehören seit Jahren zu den angesagtesten LiveBands.

Platzzahl ist beschränkt! Am Samstag, 30. September, kommen die drei grandiosen Musiker und Musikvermittler nach Affoltern: ab 21 Uhr (Türöffnung um 20.30 Uhr) spielen sie live in der Trommel-Garage an der Lindenmoosstrasse 19. Und klar bringen sie diesmal auch wieder Neues wie Spektakuläres mit. Neben dem Bandnamen, der sich an eine langjährige Serie exklusiver Sessions von JJ’s Hausband und hochkarätigen Gästen im Solheure in Solothurn anlehnt,

Treffsicher, wenn es um mitreissenden Sound geht: JJ Flück (Mitte), Sam Siegenthaler und Pascal P. Käser von The Next Movement – am 30. September live in der Trommel-Garage in Affoltern. (Bild zvg) wandeln «The Next Movement» auch musikalisch auf anderen Spuren: Inspiriert von etlichen Funk- und SoulGrössen, haben sie ihren eigenen Sound entwickelt. «The Next Movement ist kein unbeschriebenes Blatt», meinen denn auch Trommel-Garagist Christoph Anlauf und Schlagzeug-Lehrer Roli Elmer, in denselben Räumlichkeiten ausbildend. «JJ, Pascal und Sam bieten derart mitreissenden Sound – ein Mix aus Groove Pop, Post-Trip-Hop, R’n’BSoul mit einem Schuss Funk –, dass

wir einen wunderbaren und begeisternden Konzertabend garantieren können.» Anmelden für den Event kann man sich auf der Homepage www.trommel-garage.ch unter News/ Events. Die Platzzahl ist, wie immer bei Konzerten in der Trommel-Garage, beschränkt. (kb.) Konzert mit The Next Movement (JJ Flück und Band), Samstag, 30. September, 21 Uhr (Türöffnung: 20.30 Uhr), in der Trommel-Garage, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern. Infos unter www.trommel-garage.ch. Platzzahl beschränkt.

Platz-Reservierung ist von Vorteil. Brigitte Gubler – Wirtin im Hirschen – nimmt Reservierungen unter der Telefonnummer 044 700 01 28 entgegen.

Schlager für die Kinderkrebshilfe

«Cars 3» mit Einführung

Benefiz-Schlager-Abend mit Stars in der Waldmannhalle in Baar

Kinderfilm im Kino Seehof in Zug

Am 28. Oktober 2017 findet bereits zum achten Mal der Benefiz-Schlager-Abend in der Waldmannhalle Baar statt. Co-Organisator ist Marcel Baier aus Affoltern.

Am Sonntag, 1. Oktober, 14.30 Uhr, zeigt das Kino Seehof in Zug «Cars 3» mit einer Einführung von Oswald Iten. Als Lightning McQueen von einer neuen Generation von Rennwagen überholt wird, stellt ihm sein Sponsor eine sportliche junge Trainerin zur Seite. Doch McQueen sehnt sich nach seinem Mentor Doc Hudson ... In ihrer Kinderfilmreihe möchten die Zuger Kinos den jungen Zuschauern altersgerechtes Rüstzeug mitge-

ben, um die Machart populärer Filme zu erkunden und diese dadurch bewusster zu erleben. Dazu eignen sich jene Produktionen des aktuellen Lightning Kinoprogramms McQueen. (zvg.) besonders gut, für die sich die Kinder von sich aus schon interessieren. (pd.) Sonntag, 1. Oktober, 14.30 Uhr, Kino Seehof. Einführung von Oswald Iten.

Nach den grossen Erfolgen in den vergangenen Jahren hofft das OK natürlich wieder auf eine möglichst ausverkaufte Halle mit toller Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Der Benefiz-Schlagerabend habe sich gut etabliert, so OK-Präsident Marcel Baier, der in Affoltern zu Hause ist. Die Liebe habe ihn ins Säuliamt gebracht, verrät er: Wochenendbeziehungen seien auf Dauer eher eine

Belastung und er habe seine Janine nicht überzeugen können, zu ihm auf den Walchwiler-Berg zu ziehen. Mit-Organisator des SchlagerAbends ist Baier aus Überzeugung. «Die Veranstaltung findet Anklang bei der Bevölkerung, bei den Unternehmen und in der Politik», weiss er. Und nicht zuletzt stimmt natürlich auch das Staraufgebot auf der Bühne. So darf sich das Publikum diesmal unter anderem auf Liz Mitchell, Leadsängerin der Erfolgsgruppe «Boney M.», freuen. Weltweit bekannt wurde sie durch rekordbrechende Hits wie «Rivers of Babylon», «Sunny», «Daddy Cool» und «Rasputin». Mit dabei ist auch Francine Jordi. Die attraktive Schweizerin steht

für geballte Lebensfreude. Die Wildecker Herzbuben sind im wahrsten Wortsinn zwei Pfundskerle. Die beiden überzeugen seit mehr als 25 Jahren mit markanter Stimme und vor allem mit viel Herz. Sie sind schlicht Kult! Der gebürtige Engländer Ross Antony, Steirer Marc Pircher sowie Diana Rahn und Luciano Di Gregorio von «Elbglanz» sorgen für weitere musikalische Highlights. Der Erlös des Abends geht übrigens auch dieses Jahr wieder an die Kinderkrebshilfe Schweiz. (pd./tst.) 8. Benefiz-Schlager-Abend am 28. Oktober ab 17 Uhr in der Waldmannhalle Baar ZG. Infos unter www.schlager-abend.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 26. September 2017

Lesereise 2017 des Kantons Zürich macht Halt in Affoltern

Vögel auf dem Weg nach Süden

Lesung in der Buchhandlung Scheidegger

Beobachtung des Vogelzugs am Flachsee

Die Fachstelle Kultur reist mit den Empfängerinnen und Empfängern von Werk- und Anerkennungsbeiträgen im Bereich Literatur durch den Kanton. Am nächsten Dienstag, 3. Oktober, macht sie Halt in der Buchhandlung Scheidegger. Mit dabei sind Klara Obermüller, Urs Hardegger und Yves Raeber. Für ihre Memoiren «Spurensuche – ein Lebensrückblick in 12 Bildern» bekommt Klara Obermüller einen Anerkennungsbeitrag. Es sind Bruchstücke von Erinnerungen, die Klara Obermüller hier vorlegt: kurze, schlagartige Texte, in denen sie Rückschau hält und zu erkennen versucht, wie sie wurde, was sie heute ist. Urs Hardegger erhält für seine dokumentarische

Klara Obermüller. (Bild zvg.) Erzählung «Es gilt die Tat» ebenfalls einen Anerkennungsbeitrag. Im Herbst 1917 – vor genau hundert Jahren – kam es in Zürich zu heftigen Krawal-

len. Vier Tote und über dreissig Verletzte blieben auf den Strassen des Arbeiterquartiers Aussersihl liegen. Zu den Opfern gehörte auch der neunzehnjährige Metallarbeiter Fritz Liniger. Der Roman beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven die Umstände, die zum Tod des neunzehnjährigen Metallarbeiters geführt haben. Erstmals wird dieses Jahr auch ein Werkbeitrag für eine Übersetzung verliehen, an Yves Raeber, der den Roman «Même en terre» von Thomas Sandoz aus dem Französischen ins Deutsche übertragen hat. Die Moderatorin Nora Zukker und der Laudator Robert Leucht führen durch den Abend und Anna Trauffer umrahmt die Lesungen musikalisch. (pd.) Dienstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Geschichten und alpine Klänge von und mit Christian Schmid «Eigets: Vo Hudigääggeler bis Wauzer» in der Bibliothek Ottenbach «Für alli öppis . . .»« Unter diesem Motto öffnet die Bibliothek Ottenbach am 6. Oktober um 19.30 Uhr ihre Türen für fünf «eigeti» Künstler. Die Bibliothek Ottenbach präsentiert eine weitere Veranstaltung in ihrem Jubiläumsjahr. «Eigets» besteht aus einem Autor und vier Musikern. Christian Schmid, bekannt als Erzähler, Autor, Sprachforscher und Mundartspezialist, ist auf Lesebühnen und Kleintheatern mit seinen Programmen sehr erfolgreich unterwegs und findet Anklang bei Jung und Alt. Er ist auf Spurensuche in der Schweizer Sprachlandschaft und recherchiert über Sprachentwicklung der Mundartsprache. Christian Schmid recherchiert genau und findet Antworten, immer humorvoll und witzig verpackt. In seinen beiden Werken «Blas mer id Schue» und «Da hast du den Salat», erzählt der Autor Geschichten zur Sprache und Kultur der Küche. Dabei klärt er so manche Herkunft und Bedeutung von Redensarten auf, die landesweit in aller Munde sind. Im Mundartroman «Näbenusse», aus dem Jahr 2015, erzählt er eine Geschichte über das Leben in einem Weiler im bernischen Jura nahe der Landesgrenze während der Fünfzigerjahre. Er beschreibt, wie ein Kind in einem Umfeld von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen

Informationsstand und Exkursion mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern am Sonntag, 1. Oktober. Grosse und kleine Naturinteressierte können am Sonntag, 1. Oktober, zwischen 11 und 15 Uhr am Flachsee in Rottenschwil unter kundiger Anleitung des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern die rastenden beziehungsweise durchziehenden Vögel beobachten – Anlass ist der 24. EuroBirdwatch von BirdLife International in Europa. Von den knapp 190 Vogelarten, die in der Schweiz brüten, zieht ein Drittel fort mit dem Ziel, ein nahrungsreiches Winterquartier zu erreichen. Dieses liegt für einige Arten Tausende von Kilometern im Süden. Hauptursache für den Wegzug ist das im nördlichen Winter drastisch eingeschränkte Nahrungsangebot, sei es für den Kuckuck, welcher grosse Raupen frisst oder für die Schwalben, die fliegende Insekten jagen. Aber auch für Vögel, welche sich rein pflanzlich ernähren, kann es schwierig werden: So ziehen Enten aus dem Norden zu uns, da bei uns die Gewässer häufig auch im Winter eisfrei sind. Fliegen verbraucht viel Energie. Die Vögel

Braunkehlchen im Maschwander-Ried. (Bild zvg./Simon d’Hollosy)

müssen also vor und während der Reise immer wieder grosse Nahrungsmengen aufnehmen und sind auf ungestörte Rastplätze angewiesen. Als Durchzugsland und als Überwinterungsland für viele Wasservögel ist die Verantwortung gross, Gebiete wie den Flachsee zu schützen und damit das Überleben von Zugvogelarten zu sichern. Interessierte finden den Infostand auf dem linksufrigen Parkplatz des Flachsees bei der Reussbrücke in Rottenschwil. Dieser ist zugleich Ausgangspunkt der Exkursion am Flachsee. Die Teilnahme ist kostenlos. (pd.)

Zukunft säen – Vielfalt ernten «Puureheimet Brotchorb» Stallikon lädt ein

«Eigets» v. l.: Lorenz Nejedly, Susanne Jaberg, Christian Schmid, Thomas Keller, Iris Keller. (Bild zvg.) umgeben, eben «näbenusse», zu seiner Sprache findet. Was kommt heraus, wenn sich ein Sprachforscher und Erzähler mit vier eigenwilligen Musikern zusammentut? Ein eigenes Programm mit dem Namen: «Eigets». Unter diesem Namen «touren» die fünf Künstler durch die Schweiz. Die vier Musiker, Susanne Jaberg, Lorenz Nejedly, Iris Keller und Thomas Keller spielen auf Instrumenten wie «Örgeli, Muulgyge, Halszyther, Häxeschiit oder Saagi und Löffel.» Sie begleiten Christian Schmids «Bärndüt-

Tragödie und Wende Die nächsten Filme im Kino Mansarde Muri Der Film «Dalida» erzählt das schillernde Leben einer grossen Ikone. «Dalida» (Sveva Alviti), gebürtige Ägypterin, schaffte es vom unsicheren Mädchen zu einer gefeierten Sängerin. Ihr erstes grosses Konzert spielte sie im ‹Olympia› in Paris, es folgten populäre Hits wie ‹Bambino› oder ‹Gigi l’Amoroso›. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere entwickelt sich ihre Erfolgsgeschichte zu einer herzzerreissenden Tragödie. «In Zeiten des abnehmenden Lichts» ist ein Film über eine Familie kurz vor dem Ende ihrer Welt. Es ist der 8. November 1989, der letzte Abend vor dem Fall der Berliner Mauer. Die DDR neigt sich dem Niedergang zu. Parteigenosse und Jubilar Wilhelm Powileit (Bruno Ganz) wird 90 Jahre alt und soll parteigemäss gross gefeiert werden. Ein Fest, zu

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sche Gschichte», mit «eigeten», etwas eigenwilligen, mitunter schrägen, alpinen Klängen. «Eigets» bietet viel Eigensinniges, Eigentümliches und Eigenes. Bücher und CDs können am Büchertisch gekauft werden und werden natürlich gerne signiert. Das Team freut sich auf einen unterhaltsamen, witzigen und «lüpfigen» Abend. Auch für das Kulinarische ist gesorgt, anschliessend steht ein feiner Apéro bereit. Der Eintritt ist frei, alle sind herzlich eingeladen! Mit Kollekte. (pd.)

Am Samstag, 30. September, lädt die Stiftung Puureheimet Brotchorb in Stallikon zur jährlichen Aktion «Zukunft säen» ein, die sich landes- und europaweit für den Erhalt von gentechnisch unverändertem Saatgut engagiert. Unter dem Motto: «Das, was wir heute säen, steht morgen auf den Feldern und ist übermorgen unsere Nahrung», wird ein Nachmittag lang gemeinschaftlich ein Getreidefeld von Hand gesät und damit ein lebendiges Zeichen für eine zukunftsorientierte Landwirtschaft ohne Gentechnik gesetzt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Nach der Aussaat besteht für Jung und Alt die Gelegenheit, sich bei einer Kürbissuppe mit selbstgebackenem Brot sowie Kaffee und Kuchen auszutauschen. Beginn ist um 13 Uhr auf dem biologisch-dynamischen Hof-

Bei der Aktion «Zukunft säen» wird gentechnisch unverändertes Saatgut gesät. (Bild zvg.) betrieb der Stiftung. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Es wird empfohlen, mit den ÖV anzureisen. (pd.) Stiftung Puureheimet Brotchorb, Hinterbuchenegg 38, Stallikon. Telefon 044 710 98 92. Weitere Infos: www.puureheimet.ch.

Zuger Seniorenorchester – auch für Ämtler Zweimal im Monat gemeinsam musizieren

Fest eines Genossen. (Bild zvg.) dem sich Familie und Bekannte zusammenfinden. Nur einer fehlt: Enkel Sascha (Alexander Fehling), der sich aus dem Staub gemacht hat: in den Westen. (jn) Termine: «Dalida» am 5. Oktober, 18 Uhr und 6.Oktober, um 20.30 Uhr (Fd, 127min, 12J). «In Zeiten des abnehmenden Lichts» am 5. Oktober, 20.30 Uhr und 6. Oktober, 18 Uhr (D, 100min, 12J). Reservierungen im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 6442121.

Am 6. Juni 2017 wurde der Verein Zuger Seniorenorchester gegründet. Der Verein bezweckt die Förderung des aktiven gemeinsamen Musizierens mit Seniorinnen und Senioren in der Region und somit auch den Austausch mit Gleichgesinnten. Momentan treffen sich 19 Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zweimal pro Monat zu gemeinsamen Proben – zurzeit Violinen, Querflöten, Klarinetten, Bassklarinette, Horn, Cello, Fagott, Klavier, Kontrabass und Trompete. Mit dabei ist Ursula Wirth aus Ebertswil. Sie spielt Saxofon im

Musikverein Mettmenstetten und als Zweitinstrument Bassklarinette. «Ich suchte Anschluss an eine Gruppe zum Mitspielen und bin vor einigen Monaten auf das Seniorenorchester gestossen», verrät die Ebertswilerin, die für den neuen Verein die Kommunikationsarbeit übernommen hat. Geleitet wird das Orchester vom professionellen Dirigenten Tobias Zwyer. Mit Energie, Kompetenz und jugendlichem Schwung führt er durch die Proben. Darüber hinaus sucht er ständig neue Musikstücke, die er dann für den Klangkörper und den individuellen Fähigkeiten entsprechend arrangiert. Das Repertoire reicht von klassischer Musik über Volks- bis hin zu Un-

terhaltungsmusik. Gelegentliche Auftritte in Heimen, Kirchen und an Vereinsanlässen sind Höhepunkte und auch Motivation für das weitere gemeinsame Schaffen. Der Verein Zuger Seniorenorchester heisst neue Orchestermitglieder herzlich willkommen. «Ich stelle immer wieder fest, dass wir im Amt durchaus Zug-orientiert sind – insbesondere, wenn ein entsprechendes Angebot fehlt», so Ursula Wirth. Entsprechend sind auch Ämtler Senioren eingeladen, unverbindlich an einer Probe teilzunehmen. (pd./tst.) Kontakt: Jürg Röthlisberger, Präsident Zuger Seniorenorchester, roethlisbergercham@bluewin.ch.


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Auf Schusters Rappen EVP auf der fünften Etappe des Jakobswegs

Das Rathaus von Schwyz mit seiner eindrücklichen Fassadenmalerei. (Bild zvg.)

Das diesjährige Teilstück führte die EVP-Gruppe des Bezirks Affoltern von Einsiedeln nach Schwyz. Eine fröhliche Schar startete bei leichtem Regen in Einsiedeln dieses Unterfangen. Nach einer Stärkung ging die Reise bis ins Alpthal per Bus. Bei der Haltestelle Malosen war dann aber Schluss mit Luxuspilgern. Der Weg führte steil nach oben und jeder Pilger versuchte, in seinem Tempo diese Steigung zu meistern. Doch schon bald liess die Steigung nach und der Weg ging sanft bergauf Richtung Berggasthof Haggenegg. Das Wetter war der Gruppe gut gesinnt und so blieb es für den Rest des Tages trocken. Bereits im Jahre 1483 wurde das Gasthaus Haggenegg urkundlich als Pilgerherberge erwähnt. Sie liegt auf 1414 Meter über Meer und markiert damit den höchsten Punkt des Jakobsweges in der Schweiz. Nach dem Besuch der Kapelle trat die Pilgergruppe in die Gaststube und wurde dort durch den Präsidenten der Ortspartei, Daniel Som-

mer, empfangen. Dieser hatte aufgrund der Rekonvaleszenz seines Beinbruchs die Etappe diesmal per E-Bike bestritten. Ein herzhaftes Mittagessen wurde serviert und so ging es anschliessend frisch gestärkt wieder talwärts. Auf abwechslungsreichem Weg galt es, 900 Höhenmeter ins Tal zu wandern. Schon bald war das Tagesziel in Sichtnähe und die Wanderschar erreichte den Hauptplatz von Schwyz mit seinem denkmalgeschützten Parlamentsund Gerichtsgebäude. Bekannt ist es für die historistische Fassadenmalerei von Ferdinand Wagner aus dem Jahr 1891. An gleichem Ort ebenfalls zu bewundern sind die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Hotel «Wysses Rössli». Auf dem bewährten Schweizer Bahnnetz haben dann alle Pilger sicher nach Hause gefunden. Eveline und Christoph Fenner, Affoltern am Albis Angaben über die sechste Etappe Jakobsweg werden unter www.evp-affolternamalbis.ch zu finden sein.

Durch weites Land und stille Auen Felder und Reben, Rhein und Thur prägten die Wanderung. Sie führte vom Buchberg durch weites Land wie durch stille Auen und ein schönes Naturschutzgebiet nach Dorf. Mit der Bahn ging es über Zürich nach Rafz und mit dem Postauto zum leicht erhöhten Buchberg. Bei der Kirche begann die Wanderung mit einem wunderbaren Überblick über dieses weite Landwirtschaftsland. Das Flaacher Feld ist eine mehrere Quadratkilometer grosse Ebene bei Rüdlingen, das von den beiden Flüssen Thur und Rhein umfasst wird. An den Hängen zum Rhein hinunter breiten sich Rebberge aus, während ein buntes Muster von Feldern und Äckern das Flaacher Feld im Nordosten überzieht. Hier werden vor allem die weissen Spargeln angebaut und die weissen Sprossen blieben bis zur Ernte in der sandigen Erde. Der Wanderweg führt mitten durch die Rebberge nach Rüdlingen, wo es in der Wirtschaft zur Stube den

Fröhliche Ämtler Wandergruppe. (Bild zvg.)

ersten Halt gab. Nach der Überquerung der Rheinbrücke ging es in das neue Besucherzentrum des Naturschutzgebietes Thurauen. Es ist das grösste Auengebiet des Mittellandes und Ausgangspunkt für viele Ausflüge. Mit schweren Baumaschinen wurde der Thur auf ihrem letzten Abschnitt wieder mehr Raum gegeben. In einem grossen Bogen und einem kleinen Abstecher führte der Weg an den Zusammenfluss von Thur und Rhein. Dann ging es auf Holzstegen durch den Auenwald und durch die Felder zum Dörfchen Flaach. Hier änderte der Charakter der Wanderung und sie erhielt ein neues frisches Gesicht. Denn während einer Stunde folgte man einem Waldstreifen, aus dem beständig das beruhigende Gurgeln und Plätschern eines Baches zu vernehmen war. In Dorf angekommen ging es mit dem Postauto nach Henggart und mit der Bahn wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos unter www.miteinanderwandern.ch.


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Sport

Dienstag, 26. September 2017

Mit Akribie und Wissenschaft zum Erfolg Kurt Müller gehört zu den erfolgreichsten Trainern in der Triathlonszene Selbst 13-mal Ironman-HawaiiFinisher, coacht der Hedinger Kurt Müller heute ein Profi-Team und Junioren – mit Erfolg, weil er mit wissenschaftlichen Methoden und Akribie nahe mit den Athleten arbeitet. Beim Apéro für die Sponsoren der Säuliämtler SportsAwards gewährte er Einblick in seine Tätigkeit. ................................................... von werner schneiter «Kurt Müller ist in der Triathlon-Szene einer der weltweit erfolgreichsten Trainer», sagte Moderator Franz Liebhart in den Räumen der Mobiliar Generalagentur in Affoltern. Dass er bisher 45 Athletinnen und Athleten an den Start in Hawaii gebracht hat, dient allein als Beleg für diese Aussage. Wer dort starten darf, ist längst kein Anfänger mehr. «Hawaii – das ist ein Mythos der Triathlonszene. 300 000 möchten dort an den Start und als Finisher brillieren», fügt Kurt Müller an. Am 14. Oktober findet auf Hawaii die Ironman-WM statt. Coach Müller kennt die teils extremen Bedingungen auf Hawaii; 13-mal stand er

dort am Start und kam ins Ziel. 9.03 Stunden beträgt seine Iroman-Bestzeit; er gehörte der Langdistanz-TriathlonNationalmannschaft an. Beachtlich. «Inzwischen nimmt Leistungsdichte extrem zu, die Zeiten werden immer schneller. Die Limiten sind längst nicht erreicht», sagt Müller angesichts des Booms im Ausdauersport, der alle Gesellschaftsschichten erfasst hat – vor allem auch höhergestellte Berufsleute wie Bankdirektoren und CEOs von Grossunternehmen. Und die sind auch im Sport extrem leistungsbereit. Sie planen ihre freie Zeit für Trainings akribisch, sind empfänglich für Methodik und Wissenschaftliches.

Ohne «Herzblut» reicht es nicht für die Spitze Und genau solche Dinge stehen im Fokus der Tätigkeit von Kurt Müller, der als Landwirt vor Jahren noch weit davon entfernt war. Aus gesundheitlichen Gründen musste sich der Vater einer vierköpfigen Familie beruflich umorientieren, gründete vor etwa 25 Jahren die Bodenbeläge-Firma MüPa in Birmensdorf und beschäftigt inzwischen 35 Mitarbeitende. Nun kommt noch ein Velogeschäft in

Urdorf dazu. Müller nennt sich Geschäftsmann und Trainer. Seine Passion zum Sport reicht weit zurück. Die Arbeit als Trainer begann er im Nachwuchsbereich, gründete dann den Verein Team Koach, dem inzwischen Profis und Junioren angehören. Als Chefcoach unterstützt Müller Visionen der Aktiven, von denen er «Herzblut» verlangt. «Sonst reicht es nicht für die Spitze», weiss er. Wer aber mit diesem «Herzblut» an die Spitze will, den unterstützt Müller mit professionellen Mitteln. Anfänglich hat er dazu Exceltabellen verwendet. Heute sind seine individuell ausgestalteten, mit unzähligen Daten versehenen Trainingspläne auf Online-Plattformen abrufbar – von Athleten, die manchmal «weltweit verstreut» sind – in Trainingslagern und auf Wettkampfplätzen. So ist er gleichwohl «nahe» am Schützling. Kurt Müller setzt auf zielorientiertes, strukturiertes und individuell angepasstes Training, auf die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Trainingszeiten und Erholungsphasen müssen richtig geplant werden. Von den Trainingswerten erhalten die Athleten ein Update. Systematisch werden dank erfasster Werte auch Übertraining und Burnouts erkannt, das Trai-

ning wird hernach entsprechend angepasst. «Es ist mir wichtig, dass die Athleten System und Struktur des optimal abgestimmten Trainings verstehen. Sie müssen dabei selbst ein Gefühl für ihren Körper und deren optimale Belastung entwickeln», sagt Kurt Müller. Triathleten sind eine Art Mehrkämpfer, müssen schwimmen, mit dem Rad fahren und laufen. Der Chefcoach setzt in den verschiedenen Bereichen auf Leistungstests. «Alles ist Fleissarbeit im Hintergrund. Wesentlich ist, dass die Athleten am Wettkampftag ihr Optimum abrufen können», ergänzt er. Sie profitieren nicht nur von seiner Methodik, sondern auch von seiner Erfahrung und von seinen Verletzungen. «Wissen, Erfahrung und Sehen – das ist das Wichtigste. Bei den Profis kann ich mich heute zu 90 Prozent auf mein Sehen verlassen», ergänzt Kurt Müller. Die Betreuung seiner Athleten beschränkt sich nicht auf rein sportliche Aspekte. Sie umfasst auch deren individuelle Lebenssituation – Familie, Beruf und Karriere. Dabei kommt ihm zupass, dass er auch sportpsychologisch geschult ist. Neben den Trainingsplänen und dem notwendigen Material kümmert sich Kurt Müller

Betreut seine Athletinnen und Athleten individuell, mit Akribie und nach neuesten wissenschaftlichen Methoden: Team-Koach-Chef Kurt Müller. (Bild Werner Schneiter) um Verträge mit Sponsoren. «Sportler müssen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können», fügt er bei und nennt abschliessend seine Ziele als Coach: «Athleten an Olympische Spiele bringen und an die WM in Hawaii».

Jetzt anmelden fürs 77. «Juskila»

Ursina Platz und Fabian Bader sind Sieger

Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren haben die Chance, vom 2. bis 8. Januar 2018 im 77. Jugendskilager eine unvergessliche Schneesportwoche mit Gleichaltrigen zu erleben.

Bei Kälte und Regen sprangen am Samstag, 9. September, die jungen Skiakrobaten ihren letzten Regiocup der Saison im Jumpin, Mettmenstetten.

Das grösste J+S-Schneesportlager der Schweiz – das ist das «Juskila». 600 Jugendliche haben die Möglichkeit, für nur 120 Franken eine Schneesportwoche an der Lenk zu geniessen. Im Preis inbegriffen sind das Skiabo und eine Woche Schneesportunterricht, die Anreise, Verpflegung und Unterkunft für eine Woche an der Lenk, Lagerleben à discrétion sowie ein Geschenk und viele weitere unbezahlbare Erinnerungen für die Ewigkeit.

Anmelden bis zum 27. Oktober Die Anmeldefrist läuft bis zum 27. Oktober. Welche 600 Jugendliche schliesslich im «Juskila» dabei sein dürfen, entscheidet jeweils das Los. (pd.) Weitere Infos unter juskila.ch.

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Letzter Regiocup-Wettkampf im Jumpin, Mettmenstetten

Bereits in wenigen Wochen werden sie ihre Wintersaison starten und in SaasFee das erste Mal auf Schnee springen. Bis dahin sollten die Sprünge richtig gut sitzen. Der letzte Regiocup der Saison ist also einer der wichtigsten. Er zeigt, ob die jungen Athleten bereit sind für den Schnee, oder ob noch mehr Training erforderlich ist. Erst wenn ein Sprung gut genug ist, wird er dann im Schnee umgesetzt. Ursina Platz (14) aus Zürich und Fabian Bader (14) aus Oberwil-Lieli scheinen bereit zu sein. Sie zeigten zwei Supersprünge und konnten sich den Sieg holen. Beide sind momentan im Sichtungskader von SwissSki und zwei grosse Nachwuchshoffnungen der Skiakrobatik.

Wie oft trainiert ihr pro Woche? Fabian: Viermal, also gesamthaft zirka 18,5 Stunden. Ursina: Fünfmal, etwa 18 Stunden. Was gefällt euch an eurem Sport? Fabian: Dass man an vielen verschiedenen Orten trainiert. Ursina: Der Sport ist sehr vielfältig; zudem gefällt mir der Adrenalinkick beim Springen. Welche Sprünge macht ihr momentan? Fabian: Lay (Salto gestreckt), Full (Salto mit Schraube) und Tucktuck (Doppelsalto gehockt). Ursina: Tuck (Salto gehockt), Pike (Salto gebückt) und Lay (Salto gestreckt). Seid ihr zufrieden mit eurem Wettkampf? Fabian: Ja, den Full hätte ich zwar noch etwas besser machen können. Ursina: Sehr, ich konnte zwei meiner besten Sprünge zeigen.

triert, dass ich ihn nicht einmal bemerkte. Springt ihr lieber auf der Wasser- oder auf der Schneeschanze? Fabian: Auf der Wasserschanze, da ist es weniger schmerzhaft, wenn man stürzt. Ursina: Auf der Schneeschanze, das Skifahren im Schnee ist angenehmer als auf der Gummimatte.

Das Podest der Mädchen. Von links: Pauline Weiss, Was sind eure Ursina Platz und Sara Kümin. (Bild zvg.) Ziele für kommenden Winter? Ursina: Dass ich mich für die JuniFabian: Gute Fulls zu machen und oren-Nationalmannschaft qualifiziere; sie zu landen. und später will ich an Europacups und Ursina: Gute Sprünge zu machen Weltcups teilnehmen. (pd.) und möglichst wenig zu stürzen. Resultate: 1. Fabian Bader, 2. Alon von Schulthess,

Wie lange macht ihr schon Skiakrobatik? Fabian: fünf Jahre. Ursina: zwei Jahre.

Mit dem Regen hattet ihr keine Probleme? Fabian: Nein. Ursina: Nein, ich war so konzen-

Habt ihr ein langfristiges Ziel? Fabian: Die Teilnahme an einer Olympiade.

3. Andrew Angst. Mädchen: 1. Ursina Platz, 2. Pauline Weiss, 3. Sara Kümin. Sieger Gesamtwertung: Alon von Schulthess/Pauline Weiss (Deutschland).


Sport

Dienstag, 26. September 2017

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Punkteteilung auf dem Wettswiler «Moos» Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Winterthur II 1:1 (0:1) In der achten Runde der Meisterschaft der 1. Liga trennt sich das Fanionteam des FC WettswilBonstetten vom FC Winterthur II leistungsgerecht mit 1:1 unentschieden. ................................................... von marc enskat Relativ schnell musste den zahlreichreichen Zuschauern an diesem Samstag klar werden, dass die angestrebten drei Punkte gegen den Gegner aus der Eulachstadt kein Spaziergang werden würden. Mit dem ersten nennenswerten Angriff gelang den Gästen auf tiefem Terrain die wichtige Führung. Eine Faustabwehr von WB-Torhüter Thaler auf einen Freistoss von der rechten Seite geriet zu kurz, direkt in die Beine des Gegners, welcher keine Mühe hatte, zur Führung für den FC Winterthur II zu vollenden. In der Folge tat sich der FCWB gegen gut organisierte Gäste schwer, das Spiel in die Hand zu nehmen, wenig wollte gelingen. Man vermisste die notwendige Spannung, den Strom in der Mannschaft. Immer wieder musste zurückgewichen werden, anstatt nach vorne zu spielen. Ohne nennenswerten Abschluss des Heimteams wurden die Seiten gewechselt.

tomatisch, dass ein Einwurf in der Offensivzone am Ursprung des Ausgleichs stand: Dieser wurde per Kopf verlängert und Peduzzi am langen Pfosten vollendete ebenfalls per Kopf. Der FC Wettswil-Bonstetten verdiente sich den einen Punkt aufgrund einer ansprechenden Schlussphase. Über die gesamte Spieldauer handelt es sich um ein leistungsgerechtes Resultat. Zum «Tunnel-Derby» kommenden Samstag, auswärts gegen den FC Red Star, wird jedoch eine Leistungssteigerung benötigt, um die angestrebten Punkte aufs Konto zu bringen.

FCWB 2 setzt Siegesserie fort Die Reserven der Ämtler traten am Sonntag in Wiedikon an, einem direkten Konkurrenten um den Aufstieg. Auch die Stadtzürcher hatten die bisherigen Partien gewonnen und konnten die Führung des FCWB noch ausgleichen. Lauper brachte aber die RotSchwarzen noch vor der Pause wieder in Front und am Ende stand es 1:3 für den souveränen Tabellenführer. Matchtelegramm: Sportanlage Moos, Wettswil, 275 Zuschauer. FCWB: Thaler, Peduzzi, Studer, Hotnjani, Peter, Gouiffe à Goufan, Siefkes, Loosli (57. Temperli), Schneebeli, Srdic (90. Horak), Machado (65. Le). Weitere WB-Resultate: Sen. 30+ - Red Star 7:0,

Verdienter Ausgleich Auch die zweite Halbzeit bot wenig für Fussballästheten. Bei den Ämtlern lief wenig zusammen, doch war nun das Bemühen ersichtlich, sich gegen eine drohende Niederlage gegen einen Tabellennachbarn zu stemmen. Symp-

Sen. 40+ - Srbija 1:2, Birmensdorf – Jun. Dd 13:1, Jun. Da – Wädenswil 3:7, Wollishofen – Jun. Dc 1:3, Hausen – Jun. Cb 3:3, Jun. Ca (CCJL) – Veltheim 2:7, Jun. Bc – Oberrieden 2:2, Jun. Db – Uitikon 5:1, Wiedikon – FCWB 2 1:3, Höngg – Jun. A (CCJL) 1:2, Jun. Ba – Horgen 10:0, Uitikon – FCWB 3 2:5, Wollishofen – Jun. A+ 6:0, Jun. Bb – YF Juventurs 1:4.

Ein Knäuel Spieler im Kampf um das begehrte runde Objekt. (Bild Kaspar Köchli)

Perfekte Heimpremiere

Bittere Niederlage für den FC Affoltern

Sponsorenolympiade des HSV Säuliamt Was ist passiert, wenn der ganze HSV Säuliamt gemeinsam in der Halle im Einsatz steht? Genau, es ist Sponsorenolympiade! So geschehen am vergangenen Samstag in der Sporthalle Stigeli. Mit grosser Begeisterung und Engagement, von den U9-Junioren bis zu den Mitgliedern der Aktivteams, waren alle auf der Jagd nach möglichst vielen Punkten, welche an diversen Posten zu erzielen waren. Dabei wurde jeder Punkt von den im Vorhinein gesammelten Sponsoren mit einem Geldbetrag honoriert, der vollumfänglich dem Verein zugute kommt. Der Hauptzweck dieses Gesamtbetrags ist die Förderung des Nachwuchses und die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs. Das Geld ist aber nur nebensächlich, da mit diesem Anlass vor allem der spezielle Spirit des HSV Säuliamt gefördert werden soll. Mit grossartiger Unterstützung von einigen Helfern konnte dann im Anschluss als Dankeschön noch ein Pasta-Plausch für alle Anwesenden durchgeführt werden, bevor es mit den Meister-

schaftsspielen los ging. Zur grossen Freude der vielen Zuschauer setzten sich die U15-Junioren mit einem zu keiner Zeit gefährdeten Schlussresultat von 43:11 gegen den HC DietikonUrdorf durch. Die folgende Partie brachte da schon mehr Spannung auf, fast schon zu viel. Die SG LimmatSchlieren-HCDU war mit einem kleinen Kader angereist und wurde schon früh durch eine Verletzung weiter dezimiert, konnte aber die zweite Mannschaft des HSV Säuliamt bis weit in die Schlussphase fordern. Erst in den letzten drei Minuten setzte sich das Team von Trainer Baumann entscheidend mit drei Treffern ab.

Flügelspieler als Matchwinner So war auch der zweite Sieg an diesem Tag Tatsache und nun war es am Herren 1, den perfekten Abschluss hinzubekommen. Mit einer dynamischen und aufmerksamen 6:0-Deckung, welche Rückraumabschlüsse oft zu blocken vermochte, gelang ein guter Start in die Partie. So führten die Säuliämtler nach zehn Minuten mit vier Toren Vorsprung, was den Trainer des

Die Mannschaften des HSV-Säuliamt. (Bild zvg.)

Gegners zu einem Timeout veranlasste. Doch auch diese Massnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg und so gelang es dem Herren 1, den Vorsprung bis zur Pause zu verwalten. In der Startphase der zweiten Halbzeit sah es nicht aus, als würde der Spielverlauf auf den Kopf gestellt, da die SG Einsiedeln/March-Höfe keine Anstalten machte, ihren Angriff neu auszurichten und ein neues taktisches Mittel ausprobieren wollte. Doch wie auf Knopfdruck änderte sich dies und mithilfe des schnellen Anspiels überrannten die Innerschweizer das Heimteam ein ums andere Mal. Da das Herren 1 auch noch seine Rückwärtsbewegung nicht mehr konsequent machte, schrumpfte der Vorsprung bis auf ein Tor zusammen. Dass das Spiel nicht ganz kippte und zum Schluss auch noch gewonnen werden konnte, konnte man dem Flügelspieler Schneeberger verdanken, der mit seinen insgesamt zehn Toren dem Match die entscheidende Wendung gab. Somit konnte auch das dritte Spiel an diesem Tag mit 28:24 gewonnen und eine perfekte Heimpremiere gefeiert werden. (pd.)

2. Liga: FC Affoltern – FC Stäfa 0:1 (0 :0) Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat in der auf bescheidenem Zweitliga-Niveau stehenden Partie in der Nachspielzeit den spielentscheidenden Gegentreffer hinnehmen müssen. Mit dieser Niederlage ist man ans Tabellenende abgerutscht. ................................................... von walter zech FCA-Trainer Filipovic standen auch am Samstag wieder zahlreiche Spieler nicht zur Verfügung. Zwar war A. Rako wieder dabei, dafür fiel der sich in guter Form befindende Bilic verletzungsbedingt aus. Trotz allem wollte sich der FC Affoltern mit einem Erfolg gegen das um einen Punkt besser dastehende Stäfa von den Abstiegsrängen verabschieden. In den ersten Minuten gab der FCA den Ton an, ohne jedoch gefährlich vor das Gästetor zu kommen. Stäfa versuchte es mit langen Bällen, die Stürmer liefen aber immer wieder ins Abseits. In der 22. Minute scheiterte C. Antenen, nach einem weiten Einwurf von A. Rako, am aufmerksamen Gästehüter. Ein Freistoss von A. Rako aus guter Position blieb in der Abwehrmauer hängen und ein weiterer Abschluss gelang ihm nicht wunschgemäss. Kurz vor Halbzeit kamen auch die Gäste noch zu einer Torchance, Erfolg war ihnen auch nicht beschieden. Mehr hatten beide Mannschaften in der zerfahrenen ersten Hälfte nicht zu bieten. Die Gäste kamen zu Beginn der zweiten Hälfte besser aus den Startlö-

chern. In den ersten sieben Minuten vergaben sie drei gute Torchancen. Auf der Gegenseite scheiterte A. Rako mit einem Kopfball am gut reagierenden Gästehüter.

Gegentreffer in letzter Sekunde Wiederum A. Rako hätte in der 89. Minute das Spiel für den FCA entscheiden können. Alleine vor dem Torhüter drosch er den Ball knapp am Gehäuse vorbei. In der Nachspielzeit liess sich die FCA-Abwehr von einem weiten Zuspiel überraschen. Der aus dem Tor geeilte Steiner konnte zwar ausserhalb des Strafraums klären, nach Ansicht des Schiedsrichterassistenten aber nicht regelkonform. Den folgenden Freistoss liess der Torhüter unglücklich nach vorne abprallen, wo der Stäfner Captain zum Siegtreffer abstauben konnte. Der FC Affoltern hat diese Partie letztendlich sicher unglücklich verloren. Der Wille und der Einsatz stimmten, spielerisch muss aber mehr kommen. Der FCA bekam das Spielgeschehen nicht in den Griff, zu oft ging der Ball bereits in der Mittelzone verloren. Angriffe über mehrere Stationen waren nur selten zu sehen, zu oft musste man mit langen Bällen operieren, die in der gut stehenden Gästeabwehr hängen blieben. Die mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Tor war auch in dieser Partie offensichtlich. Sportanlage Moos, 100 Zuschauer. Tor: 92. Monn 0:1. FCA: Steiner, Hirzel, Sq. Bala, Luchsinger, Premananthan, Oetterli, S. Antenen (Steigmeier), Ismajlaj, M. Rako, C. Antenen, A. Rako. Nicht eingesetzt: Aegerter (ET), Bumbach, V. Shala.


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