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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 74 I 170. Jahrgang I Freitag, 16. September 2016

Notfallhelfer abgesetzt Am Fenster Affoltern verzichtet ab 2017 auf die First Responder der Feuerwehr. > Seite 3

Gedanken und Erinnerungen des Stalliker Pfarrers Otto Kuttler zum Bettag. > Seite 5

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Pfadfinder Art Die Meitlipfadi Säuliamt hat das Festgelände fürs 30-Jahre-Jubiläum selbst gestaltet. > Seite 7

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Vielseitig engagiert Franz Leutert aus Obfelden feiert heute Freitag seinen 80. Geburtstag. > Seite 11

................................................... von thomas stöckli Es umfasst ein vielfältiges Tätigkeitsgebiet, das Nebenamt als Bezirksrat: von der Aufsicht über Gemeinden und Zweckverbände über die Funktion als Rekurs- und Beschwerdeinstanz bis hin zur Visite in Alters-, Invaliden- und Pflegeheimen. Entsprechend ist für die Mitglieder Erfahrung aus einer Verwaltungs- oder Behördentätigkeit ebenso von Vorteil wie ein Flair für juristische Fragen sowie Kenntnisse aus dem Finanz- und Sozialbereich. «Wir haben sehr viel mit Sozialhilfe-Rekursen zu tun», verrät Statthalter Claude Schmidt, «da ist es von Vorteil, wenn man um die Problematiken weiss.» Ebenso gefragt sind Empathie und gu-

Allfällige Urnenwahl am 12. Februar Von Amtes wegen als Präsident des Bezirksrat wirkt der Statthalter. Er ist der Vertreter des Regierungsrats im Bezirk und damit zuständig für das

Urs Huber: Fünfter Streich in sechs Wochen ... und Hanni Stutz sowie ...

Treten wieder an: Claude Schmidt als Statthalter ... (Archivbilder) Übertretungsstrafrecht, die Aufsicht über die Kommunalpolizei, Feuerwehren und das Strassenwesen der Gemeinden. Weiter entscheidet der Statthalter über die Erteilung von Waffenscheinen und darüber, Waffen zu beschlagnahmen oder einzuziehen.

... Ruth Früh als Bezirksrätinnen.

An den Erneuerungswahlen sind sowohl der Statthalter als auch die je zwei Mitglieder und Ersatzmitglieder des Bezirksrats zu wählen. Von den Bisherigen treten mit Ausnahme von Ersatzmitglied Brigitte Wettstein alle wieder an. Zusätzliche Wahlvorschläge – unterzeichnet von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern – können bis am Mittwoch, 12. Oktober, eingereicht werden. Falls es zu einer Kampfwahl kommt, ist der erste Urnengang für den 12. Februar 2017 vorgesehen.

Die Energiewende beginnt zu Hause

Fertig gebadet im Säuliamt

Damit die Energiewende eine Chance hat, braucht es Umstellungen in den Bereichen Haushalt, Verkehr, Industrie und Gewerbe.

Einige Säuliämtler-Badis haben ihre Türen bereits geschlossen, andere tun dies in den kommenden Tagen.

Knapp 30 Prozent der in der Schweiz verbrauchten Energie entfallen je auf Privathaushalte, Verkehr und Industrie – 15 Prozent auf Gewerbe und den öffentlichen Sektor. In den Bereichen Verkehr und Privathaushalt können auch alle Säuliämtler ihren energetischen Fussabdruck sehr gut beeinflussen. Im Bereich Mobilität ist der motorisierte Individualverkehr der grösste Energiefresser. Wer auf ein kleineres, effizienteres Fahrzeug, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigt, kann die verbrauchte Energie für Verkehr relativ einfach stark senken.

Nach fast zwei Jahren Bauzeit ist der neue Laden im Oberdorf Affoltern fertig. > Seite 17

Der Affoltemer EVP-Kantonsrat und Unternehmer Daniel Sommer setzt sich als Vizepräsident der Vereinigung Arbeitgeber-Komitee «Stopp Lohndumping» dafür ein, dass qualifizierte Mitarbeiter fair entlöhnt werden. Dieses «Uranliegen der seriösen Handwerksbetriebe», wie er sagt, werde durch Dumpingpreise, die sich nur mit unqualifizierten ausländischen Subakkordanten rechnen lassen, zunehmend gefährdet. ................................................... > Interview auf Seite 7

Bezirksrat: Die Bisherigen treten zur Erneuerungswahl 2017 wieder an te Kommunikationsfähigkeit. «Wir sind manchmal fast in der Rolle eines Mediators, da braucht es Fingerspitzengefühl», sagt Schmidt und ergänzt: «Unsere Bezirksrätinnen bringen diese Voraussetzungen sicher mit.» Steigenden Aufwand generierten in letzter Zeit aufsichtsrechtliche Probleme. «Das sind Ungereimtheiten und Streitigkeiten innerhalb von Behörden», führt Schmidt aus. Die übrigen Rechtsmittelverfahren bewegen sich derweil immer etwa auf gleichem Niveau. Massiv abgenommen haben Rekurse im Einbürgerungsverfahren. Das dürfte daran liegen, dass Einbürgerungen kaum mehr an der Gemeindeversammlung verhandelt werden und man die Betroffenen deutlich mehr einbezieht.

Migros-Eröffnung

Für vergleichbare Anstellungsbedingungen

«Aufsichtsrechtliche Probleme haben zugenommen» Alle vier Jahre finden Erneuerungswahlen für den Bezirksrat statt. Im Frühjahr 2017 ist es wieder soweit. Wahlvorschläge müssen bis zum 12. Oktober 2016 eingereicht werden.

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Nach dem Ischgl Ironbike, der Eiger Bike Challenge, dem Grand Raid und dem Nationalpark Bike-Marathon hat Mettmenstetter Urs Huber am Sonntag auch den o-tour Bike-Marathon gewonnen – der fünfte Sieg in sechs Wochen. Die Entscheidung hatte Huber mit einer frühen Flucht bereits in der ersten Steigung zur Richmettlen herbeigeführt. ................................................... > Bericht auf Seite 28 anzeigen

Die Saison 2016 hat wetterbedingt spät begonnen

................................................... von andrea bolliger Vom Wetter her scheint es zu passen. Die Vorhersagen künden just aufs kommende Wochenende kühlere Temperaturen und wechselhafteres Wetter an. Sollte das Wetter in der

nächsten Woche doch noch einmal sommerlich heiss werden, wird Andreas Glättli die Tore zum Weg schliessen und das Strandbad Türlersee noch einmal öffnen. Die Badi Obfelden ist bereits seit dem 12. September geschlossen. Im Hedinger Weiher kann am Samstag, 17. September; in Maschwanden und Mettmenstetten am Sonntag, 18. September, zum letzten Mal gebadet werden. Mit der Saison sind die Betreiber der Säuliämtler Badeanstalten mehr-

heitlich zufrieden. Im Mai und Juni fielen die Wochenenden und damit die umsatzstarken Tage ins Wasser. Das heisse und trockene Wetter der letzten Wochen entschädigte Badegäste und Betreiber gleichermassen. Trotz positiver Bilanz der Gastronomen müssen sich einige Gemeinden auf die kommende Saison hin nach neuen Betreibern für die Badi-Kiosks und -Restaurants umsehen. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Potenzial im Gebäudebereich Wie einfach bei Gebäuden Energie eingespart oder auf fossile Brennstoffe verzichtet werden kann, haben zwei Studierende der Zhaw in ihrer Bachelorarbeit analysiert, anhand der Potenziale der Gemeinde Aeugst. Sie haben nicht nur zahlreiche Sparpotenziale erkannt, sie gehen davon aus, dass Aeugst bereits vor 2050 im Bereich Wärmeenergie unabhängig sein könnte. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 37 Ab Montag bleibt auch das Naturbecken in der Badi Maschwanden leer. (Bild Andrea Bolliger)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 20. Juli 2016, nach Einsicht in das Gesuch der Landi Obfelden, Dorfstrasse 48, Postfach 22, 8912 Obfelden, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Liegenschaften Merkurstrasse 2a und 2b, 8910 Affoltern am Albis, Kat.-Nr. 6803 sowie Poststrasse 3, 8910 Affoltern am Albis, Kat.-Nr. 6804, untersagt.

Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern: Ausserordentliche Delegiertenversammlung vom 8. September 2016 Diese Sitzung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Antrag der Betriebskommission wurde nach intensiver Diskussion mit den Delegierten und einer kurzen Beratung der Betriebskommission durch diese wieder zurückgezogen. Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlichen Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestütz auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Privater Gestaltungsplan Neugut, Mettmenstetten Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der kantonalen Genehmigung Mettmenstetten. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten haben an der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2016 folgenden Beschluss gefasst:

Als Berechtigte gelten ausschliesslich Mieter, Besucher, Kunden, Lieferanten auf den dafür gekennzeichneten Parkplätzen unter Berücksichtigung des Parkplatzreglements sowie Dienstbarkeitsberechtigte.

1. Der Festsetzung des Privaten Gestaltungsplans Neugut, Mettmenstetten, in der Fassung vom 13. April 2016 bestehend aus dem Situationsplan 1:500 und Bestimmungen sowie Umweltverträglichkeitsbericht wird zugestimmt. 2. Dem Bericht über die nichtberücksichtigten Einwendungen gemäss § 7 Abs. 3 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird zugestimmt. 3. Der Bericht gemäss Art. 47 der Raumplanungsverordnung wird zur Kenntnis genommen.

Widerhandlungen werden mit einer Busse bis zu Fr. 200.– bestraft.

Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 25. August 2016 verfügt:

Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO).

Die Festsetzung des Privaten Gestaltungsplans Neugut, Mettmenstetten, wird genehmigt.

Affoltern a. A., 16. September 2016 Gemeindeammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Die Primarschulpflege hat folgendes Reglement erlassen: – Reglement Nutzung Schulanlagen Tömlimatt Das Reglement liegt während einer Frist von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Während dieser Frist kann beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, mit schriftlich begründeter Eingabe Rekurs gegen das Reglement erhoben werden. Primarschulpflege Kappel am Albis

Die Unterlagen liegen ab dem 18. September 2016 während 30 Tagen zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 1, Mettmenstetten, während den ordentlichen Öffnungszeiten auf. Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürch, erhoben werden. Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Gemeindebeschwerde beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 16. September 2016 Gemeinderat Mettmenstetten

Hundesteuer 2017

Badeanlage Hedinger Weiher Die Badeanlage wird am Samstag, 17. September 2016, geschlossen. Verlorene Gegenstände können bis Samstag, 17. September 2016, 16.00 Uhr (am Samstag bei jeder Witterung), in der Badeanlage abgeholt werden. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach diesem Zeitpunkt verfügt. Ebenfalls bis Samstag, 17. September 2016, müssen die Saisonkästchen geräumt werden. Die Depot-Rückerstattung erfolgt nur gegen Schlüsselabgabe. Der Kiosk ist bei schönem Wetter noch weiter geöffnet. Abteilung Tiefbau und Sicherheit

Gestützt auf das kantonale Hundegesetz und die dazugehörende Verordnung hat der Gemeinderat Rifferswil am 6. September 2016 die für das Jahr 2017 pro Hund zu entrichtende Abgabe wie folgt festgesetzt:

Affoltern am Albis

Fr. 150.– (inkl. Einschreibe-, Meldeund Kantonsgebühr).

Nithyananthan Thambiah

Die verspätete Anmeldung (Hund älter als 6 Mte.) kostet zusätzlich Fr. 25.–. Muss das Gemeindeverwaltungspersonal die Mitteilung bei der AMICUS machen, wird der für das Tier verantwortlichen Person max. Fr. 150.– verrechnet. Der gemeinderätliche Entscheid liegt in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Publikationsdatum an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 16. September 2016 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Todesfälle Am 10. September 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

geb. 14. August 1969, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 14. September ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

Angelo Dinko Bašic geb. 22. September 1950, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bekanntmachungen von kantonalen Verwaltungsbehörden Knonau. Kantonaler Gestaltungsplan Kiesabbaugebiet Aspli/Äbnet, mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Waldrodung – Festsetzung Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 16. September 2016 verfügt: I.

Der kantonale Gestaltungsplan Aspli/Äbnet, mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Waldrodung, bestehend aus den Bestimmungen zum Gestaltungsplan vom 22. August 2016 sowie den nachfolgend bezeichneten Plänen wird festgesetzt: Übersicht Gestaltungsplanperimeter 1:2000/1:500, Endgestaltung und Folgenutzung 1:2000/1:500, Betriebskonzept 1:2000/1:500/1:100, alle vom 22. August 2016. II. Die Rodungsbewilligung erfolgt mit separater Verfügung und liegt gleichzeitig mit den Unterlagen zum Gestaltungsplan auf. III. Der Gestaltungsplan steht bei der Gemeindeverwaltung Knonau sowie der Baudirektion (Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich) jedermann zur Einsicht offen. Während der Rekursfrist können an den genannten Orten auch der Umweltverträglichkeitsbericht, die dazugehörenden weiteren Akten sowie die Rodungsbewilligung eingesehen werden. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet, beim Baurekursgericht schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Baudirektion Kanton Zürich Amt für Raumentwicklung


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2016

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«Wärmeenergie hat riesiges Potenzial» Analyse möglicher Wärmeoptimierungen, anhand von Daten der Gemeinde Aeugst Aeugst könnte im Bereich Wärmeenergie bis 2050 unabhängig sein. Zu diesem Schluss kommen Larissa Styger und Roman Gohl in ihrer Bachelorarbeit zur «Bilanzierung der thermischen Energie am Beispiel der Gemeinde Aeugst am Albis». ................................................... von salomon schneider Für ihre Bachelorarbeit im Energieund Umwelttechnik-Studiengang an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (Zhaw) haben sich Larissa Styger und Roman Gohl unter dem Titel «Bilanzierung der thermischen Energie am Beispiel der Gemeinde Aeugst am Albis», mit der Energieregion Knonauer Amt auseinandergesetzt. In der Gemeinde Aeugst wird im Heizungsbereich immer noch mehrheitlich auf Heizöl zurückgegriffen. Allein durch Heizöl werden in

Aeugst jährlich acht Gigawattstunden Heizenergie erzeugt, 60 Prozent des Aeugster Verbrauchs. Auf Strom entfallen 19 Prozent der Wärmeenergie, Umweltwärme, also Wärmepumpen machen bereits 15 Prozent aus und Holz hat nur noch einen Anteil von vier Prozent. 2015 lag der Gesamtverbrauch für die Erzeugung von Wärme in Aeugst bei 12,9 Gigawatt. Dies entspricht rund 6,45 Megawatt pro Einwohner. Zur Produktion dieser Menge Energie müsste das Atomkraftwerk Gösgen rund 13 Stunden unter Vollleistung Strom produzieren.

Eingesparte Energie ist die sauberste Energie Das grösste langfristige Energiesparpotenzial verorteten die Studierenden im Bereich Gebäudesanierung. «Unsere Analyse hat gezeigt, dass durch energetische Gebäudesanierungen bis 2050 bis zu acht Gigawattstunden Strom pro Jahr eingespart werden

können. Dabei ist zu beachten, dass nicht benötigte Energie immer noch die sauberste Energie ist», erläutert Roman Gohl. Das grösste kurzfristige und zweitgrösste langfristige Potenzial bei thermischer Energie besteht im Bereich Betriebsoptimierung und Raumwärme. In diesem Bereich können Leitungen, beispielsweise im Keller, besser gedämmt werden. Zudem sollte das Warmwasser zwischen 55 und 60° C warm sein und Wasserhähne und Duschbrausen können mit Sparvorrichtungen ausgerüstet sein. «Den grössten Teil macht aber die Raumtemperatur an sich aus. Wer die Nachtabsenkung der Temperatur zeitlich gut einstellt und die Grundtemperatur je nach Raum anpasst, kann mit sehr wenig Aufwand riesige Mengen Energie sparen», erläutert Larissa Styger. Bis 2020 besteht in Aeugst im Bereich Betriebsoptimierung und Raumwärme ein Potenzial von zwei Gigawattstunden pro Jahr, bis ins Jahr

2050 könnten sogar mehr als vier Gigawattstunden mit minimen, oft kostenlosen Anpassungen eingespart werden.

Riesiges Potenzial von Erdsonden Neben zahlreichen Möglichkeiten für Einsparungen von Heizenergie förderte die Bachelorarbeit von Roman Gohl und Larissa Styger auch Potenzial für energieeffiziente Wärmeproduktion zutage. Das grösste Potenzial wird in der Geothermie verortet, wo rund 6,7 Gigawattstunden Heizenergie ungenutzt sind. Diese Energie könnte mit Erdsonden-Wärmetauschern nutzbar gemacht werden. Der Strom für den Betrieb der Erdsondenheizungen könnte zudem problemlos durch Fotovoltaikanlagen oder Kleinwindturbinen produziert werden. Über zwei Gigawattstunden Potenzial bestehen für Solarthermie-Anlagen, mit oder ohne saisonale Speicherung. Gerade im Bereich Warmwasser

Affoltern bleibt bei der BVK Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Die Politische Gemeinde Affoltern am Albis hat ihre Mitarbeitenden bei der Pensionskasse BVK versichert. Diese plant ab 2017 erhebliche Anpassungen der versicherungstechnischen Grundlagen. Aufgrund dessen hatte der Gemeinderat eine paritätisch zusammengesetzte Kommission gebildet, welche einen allfälligen Wechsel der Vorsorgeeinrichtung geprüft hat. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben wurde eine Submission im offenen Verfahren durchgeführt. Im Rahmen dieses Verfahrens ging eine Offerte ein, welche jedoch nicht alle Anforderungen erfüllte. Viele Versicherungen und Pensionskassen gaben das derzeitige Verhältnis von Aktiv- und Passivversicherten (Rentner) als Hauptgrund dafür an, dass sie keine Offerte einreichten. Im Rahmen der Submission konnte festgestellt werden, dass ein Wechsel der Pensionskasse, je nach Deckungsgrad der BVK per Ende Jahr, 15 bis 19 Millionen Franken kosten würde. Dieser Betrag wäre frühestens nach 71 Jahren amortisiert gewesen, falls bis dahin alle Versicherungsleistungen und Beiträge unverändert geblieben wären. Nachdem keine Offerte die Anforderungen erfüllte und ein Wechsel der Pensionskasse mit massiven Kosten verbunden wäre, bleiben die Angestellten der Politischen Gemeinde weiterhin bei der BVK Personalvorsorge versichert.

Keine First Responder der Feuerwehr mehr Ein First Responder ist ein Notfallhelfer, der als Ergänzung der Rettungskette eingesetzt wird. Er wird über die Notrufnummer 144 alarmiert und rückt immer parallel zum professionellen Rettungsdienst aus. Die First Responder leisten den Ersteinsatz für die Sicherstellung der lebensrettenden Sofortmassnahmen von Personen mit Herzrhythmusstörungen bis der Rettungsdienst vor Ort eintrifft. Im Kanton Zürich konnten die Gemeinden auf freiwilliger Basis First Responder der Feuerwehr (FRF) einführen. In Affoltern am Albis sind diese speziellen Feuerwehrangehörigen seit 2005 im Einsatz. Gemäss kantonalen Vorgaben, muss ein FRF in 90 % der Fälle innerhalb von sechs bis acht Minuten vor Ort sein. Diese Vorgabe konnte nicht immer eingehalten werden. In der jüngsten Vergangenheit hat sich gezeigt, dass bei Notrufen der Rettungsdienst bereits am Einsatzort war oder die FRF trafen gleichzeitig ein. Die Kosten für den First-Responder-Einsatz werden seit der Einführung den Hilfeleistungsempfängern verrechnet, was zunehmend auf Unverständnis stösst. Die hilfesuchenden Personen wollen nur den Rettungsdienst, nicht aber die First Responder der Feuerwehr bezahlen. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile sowie unter Berücksichtigung der Personalsi-

tuation bei den FRF hat der Gemeinderat entschieden, die Dienstleistung ab 1. Januar 2017 nicht mehr anzubieten.

Neuer Brunnen in der Sportanlage Moos An der Mühlebergstrasse 6 beim Restaurant Krone besitzt die Gemeinde ein 10 m2 grosses Grundstück, auf welchem ein Brunnen steht. Auf dem Nachbargrundstück befinden sich, nebst Liegenschaften auch Aussenparkplätze. Der Platz der Gemeinde vor dem Brunnen wird mehrheitlich als Parkplatz genutzt, obwohl laut Grundbuchauszug für dieses Grundstück keine entsprechende Last eingetragen ist. Der zugeparkte Trinkbrunnen ist deshalb kaum mehr sichtbar. Als beste Lösung erachtete der Gemeinderat ein Verkauf des Grundstückes für 16 000 Franken an die Eigentümerin der Nachbarparzelle. Der Verkauf des Grundstückes hat zur Folge, dass der Brunnen entfernt werden muss. Dieser wird in der Sportanlage Moos platziert.

bieten sie grosses Potenzial. Überproduktion kann in Kombination mit einer Erdsonde genutzt werden, um das Erdreich aufzuwärmen, damit die Erdsonde im Winter wieder mehr Heizenergie generieren kann. Weitere 2,2 Gigawattstunden könnten durch Holzenergie aus den Aeugster Wäldern generiert werden. Momentan wird in den Aeugster Wäldern viel weniger Holz genutzt als nachwächst.

Energieregion Knonauer Amt strahlt bis nach Winterthur aus Bis 2050 würde ohne Massnahmen mit einer Steigerung des Stromverbrauchs um 50 Prozent gerechnet, auf 18 Gigawattstunden. Durch die konsequente Nutzung der Sparpotenziale von über 12 Gigawattstunden, in Kombination mit der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen könnte Aeugst bereits vor 2050 klimaneutral sein, in Bezug auf Heizenergie. Ob dies der Fall sein wird, hängt von privaten Initiativen und dem Nachhaltigkeitsbewusstsein von Politik und Einwohnern ab. Aeugst scheint, wie der gesamte Bezirk Affoltern, auf einem guten Weg zu sein. Denn die Energieregion Knonauer Amt strahlte bereits bis zur Zhaw aus, weshalb sich die Studenten für den Bezirk Affoltern zu interessieren begannen. Aeugst schien ihnen eine sehr engagierte Gemeinde zu sein; der Aeugster Planungsvorstand Bruno Fuchs stellte ihnen nicht nur die nötigen Daten für ihre Studie zur Verfügung, er unterstützte die Bachelorarbeit auch mit viel Engagement.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heidi Susanna und Leonhard Anton Ackermann-Hiltpold dürfen heute Freitag, 16. September, in Affoltern die goldene Hochzeit feiern. In Affoltern feiern Janine Irene und Walter Moser-Pidoux morgen Samstag, 17. September, das Fest der goldenen Hochzeit. Den 50-jährigen Ehebund feiern am Montag, 19. September, auch Eleonore und Hans Ulrich Wydler-Kummer in Obfelden. Allen Ehepaaren gratulieren wir herzlich und wünschen schöne Jubiläumsfeste.

Und übrigens … … sind bei der Gemeindeverwaltung wieder vermehrt Hinweise eingegangen, dass Abfallsäcke von Wildtieren zerrissen wurden. Die Bevölkerung wird gebeten, die Abfallsäcke erst am Abfuhrtag an den Strassenrand zu stellen. (tro)

Zum 80. Geburtstag In Obfelden feiert Franz Leutert-Illi heute Freitag, 16. September, den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute.


Gemeinde Obfelden Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Provisorischer Wahlvorschlag

Albert Schweitzer

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Salt Mobile SA, Rue du Caudray 4, 1020 Rennes Grundeigentümer: Rene Kolb, Waldmeisterweg 3, 5621 Zufikon Bauvorhaben: Neue Mobilfunkanlage SALT ZH_2215A, Pfarrhausweg 3, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1034, GV-Nr. 861, Zone: K2A

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Rolf Friedrich Merz, Weidgartenstrasse 2, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Sarina Suter, Dollägerten 14, 8934 Knonau Bauvorhaben: Umbau und Teilunutzung Werkstatt/Büro/Garage in eine 2-Zimmer-Einliegerwohnung, Vers.-Nr. 1196, Kat.-Nr. 2931, Weidgartenstr. 2

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 5. August 2016 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Name, Vorname

Beruf

Jahrgang

Hinners, Stephan Bauprojekt- 1976 leiter

Adresse

Partei

Hölibachstr. 122 b

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 23. September 2016, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, jedoch erfüllt von Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Lebensgefährtin

Margrit Sidler-Mosimann 21. Februar 1928 – 11. September 2016

Nach kurzer schwerer Krankheit durfte sie im Spital Affoltern im Kreise ihrer Angehörigen friedlich einschlafen.

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (Wohnsitzpflicht). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat erklärt die/den Vorgeschlagene/n als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind.

Robert und Magdalena Sidler-Gisler mit Robert Jan und Christoph Urs Selma und Ernst Rota-Sidler mit Andrea Roberto Willi Ulmer Die Abdankung findet am Mittwoch, den 21. September 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne der Verstorbenen der Ländlichen Familienhilfe, Postkonto 80-17416-1. Traueradresse: Selma Rota-Sidler Speerstrasse 4 8038 Zürich

Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 27. November 2016 eine Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.

Gemeinde Stallikon

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

TO D E S A N Z E I G E

Obfelden, 16. September 2016

Gemeinderat Obfelden

Mit Betroffenheit informieren wir die Bevölkerung über den Hinschied der sehr geschätzten Frau

Margrit Sidler-Mosimann 1928 – 2016

Kappel am Albis Bauherrschaft: Bleuler Peter, Albisstrasse 60, 8135 Langnau Bauprojekt: Neubau 7 EFH, Kat.-Nr. 1284, Im Feld, Kappel am Albis (Wohnzone 2)

TO D E S A N Z E I G E

Die Verstorbene war vor 50 Jahren eine der ersten Frauen aus Stallikon, die der Schulpflege angehörte. Während acht Jahren war sie u.a. Abgeordnete in der damaligen Fortbildungsschule HedingenBirmensdorf und in der ehemaligen Jugendmusikschule Affoltern. Ihr grosses Engagement prägte die kleine Dorfschule Stallikon und förderte die Zusammenarbeit mit den Nachbarschulgemeinden. Wir werden Frau Sidler ein ehrendes Andenken bewahren. Ihrer Familie entbieten wir unser aufrichtiges Beileid.

Nach einem erfüllten Leben entschlief heute

Angelo Dinko Basic 22. September 1950 – 14. September 2016

Mettmenstetten Bauherrschaft: Daniel Wyss, Weidhof 1, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Köfler Holzbau, Hofibachstrasse 15, 8909 Zwillikon Bauprojekt: Zimmererweiterung Erdgeschoss, Erstellung Schleppgaube mit Terrasse Obergeschoss, Einbau Solaranlage beim best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 875, Kat.-Nr. 2314, Weidhof 1 (Landwirtschaftszone)

In Liebe und Dankbarkeit Deine Familie Die Abdankung findet am Samstag, den 17. September 2016, von 15 bis 16 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an den kroatischen Tierschutz SNOOPY (IBAN: HR7924070001100133928).

Obfelden Gesuchsteller: Engelsmann Corinne, Stampfstrasse 14, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Erstellen einer Sichtschutzwand über der Flügelmauer und dem Garagendach, Gebäude Vers.-Nr. 750 Stampfstrasse 14, Kat.-Nr. 1848 (Zone W1)

DANKSAGUNG

Stallikon

Die herzliche Anteilnahme so vieler Menschen beim Abschied von unserer geliebten

Bauherrschaft: Verein Kindertagsstätten Kiddi, Triemlistrasse 152, 8047 Zürich Bauvorhaben: Umnutzung zwei Wohnungen zu Kinderkrippe, Sellenbüren 8, Kat.-Nr. 1357, Zone Kernzone B Sellenbüren

Stallikon Bauherrschaft: Fritz Horst, Felsenegg 1, 8143 Stallikon Projektverfasser/Vertreter Bauherrschaft: Stenz Architektur & Bauleitungen, Wilackerstrasse 24, 8134 Adliswil Bauvorhaben: Umwandlung Kiosk zu Gastraum EG, Anbauten von Balkonen, Einbauten von Nasszellen, Restaurant Felsenegg, Kat.-Nr. 2030, Zone Landwirtschaftszone

Gekämpft hast Du allein, gelitten haben wir gemeinsam, verloren haben wir Dich alle.

Nelly Nierhaus-Bonvin erfüllt uns mit grosser Dankbarkeit. Ganz herzlichen Dank – den Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten, die Nelly in ihrem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind – für die langjährige, liebevolle Begleitung durch Prof. Dr. Markus Manz, Oberärztin Dr. Anouk Widmer und Team vom Uni-Spital Zürich sowie Hausarzt Dr. Erich Villiger, Ottenbach Wir fühlen uns mitgetragen durch das herzliche Mitgefühl und die vielen Briefe, durch jeden Händedruck und jedes Gespräch. In dankbarer Erinnerung Holger Nierhaus-Bonvin und die Trauerfamilien

Im September 2016

Gemeinde Stallikon Primarschulpflege Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 21. September 2016, um 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2016

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«Uns geht es um Fairness und Qualität» Kantonsrat Daniel Sommer engagiert sich als Unternehmer gegen Lohndumping Die Vereinigung ArbeitgeberKomitee «Stopp Lohndumping» hat letzte Woche ihre Generalversammlung in Affoltern am Albis abgehalten. Anschliessend hat sich der Vizepräsident, der Ämtler EVP-Kantonsrat Daniel Sommer, dem Interview mit dem «Anzeiger» gestellt. «Anzeiger»: Daniel Sommer, wie ist das Arbeitgeberkomitee gegen Lohndumping entstanden? Daniel Sommer: Anlass war die Lohndumping-Initiative der Gewerkschaften, über die am 28. Februar dieses Jahres abgestimmt worden ist. Wir haben die Anliegen der Initianten als berechtigt betrachtet, wollten aber das Feld nicht allein den Gewerkschaften überlassen. Es ist ein Uranliegen der seriösen Handwerksbetriebe, faire Löhne für qualifizierte Mitarbeiter zu bezahlen. Dieses Anliegen wird aber durch Dumpingpreise, die sich nur mit unqualifizierten ausländischen Subakkordanten rechnen lassen, zunehmend gefährdet. Die grossen Unternehmerverbände standen aber auf der Gegenseite. Das Problem war der Absender der Initiative. Beide Parteien zogen sich in die ideologischen Schützengräben zurück und schossen scharf. Wir haben versucht, dazwischen eine sachliche Brücke zu bauen. ...............................................................

«Unternehmen mit hohen Qualitätsansprüchen sollen konkurrenzfähig bleiben.» ............................................................... Haben Sie dennoch das Gespräch mit den grossen Verbänden gesucht? Während der Abstimmungskampagne waren nur Streitgespräche möglich mit Verantwortlichen des Gewerbe- und des Baumeisterverbandes. Nun, nachdem sich die Situation beru-

folge dadurch die Arbeit des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) genau. Ich habe bereits eine Anfrage in dieser Sache mitunterzeichnet und suche auch das direkte Gespräch mit dem Amtschef. Auch wenn gesetzliche Massnahmen diskutiert werden, bin ich in der richtigen Kommission. Sind neue Gesetze überhaupt nötig? Bereits heute bestehen doch Möglichkeiten, um gegen Lohndumping vorzugehen. Im Prinzip würden die Gesetze ausreichen, wenn sie konsequent angewendet würden. Der Nachhohlbedarf besteht daher vor allem im Bereich der Umsetzung. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit ist zu zögerlich, wartet zu lange mit Sanktionen, auch wenn gut dokumentierte Verdachtsmeldungen vorliegen. Hier besteht grosser Handlungsbedarf.

«Wir wollen ohne Ideologie pragmatisch Probleme lösen», sagt Daniel Sommer, Vizepräsident der Vereinigung Arbeitgeber-Komitee «Stopp Lohndumping». (Bild Bernhard Schneider)

Weshalb standen denn die Verbände überhaupt auf der Gegenseite? Im Abstimmungskampf wollten sie nicht in denselben Topf wie die Gewerkschaft Unia geworfen werden. Sachlich liegen wir indessen nicht so weit auseinander, denn es ist auch ein zentrales Interesse des Gewerbe- und des Baumeisterverbandes, dass Unternehmen in der Schweiz mit hohen Qualitätsansprüchen konkurrenzfähig bleiben können.

leistung, die das Gewerbe im Kanton Zürich erbringt, ohne ausländische Mitarbeiter gar nicht möglich wäre. Das Wichtigste ist für uns, dass die Anstellungsbedingungen vergleichbar sind, denn es geht um Fairness und Qualität. Wenn unqualifizierte Leute aus Osteuropa für eine Woche in die Schweiz gefahren werden, auf einer Matratze im Keller der Baustelle übernachten und fast rund um die Uhr arbeiten, ist ein Qualitätsbetrieb, der faire Löhne bezahlt, auf der Basis der Offerte nicht konkurrenzfähig. Der Unterschied zeigt sich dann allerdings meist in der Qualität der Ausführung.

Bedeutet dies, dass Sie nur auf einheimische Arbeitskräfte setzen? Nein, im Gegenteil: Wir sind überzeugt, dass die enorme Wirtschafts-

Wie fliesst dieses Engagement in Ihre Arbeit als Kantonsrat ein? Ich gehöre der Kommission für Wirtschaft und Abgaben an und ver-

higt hat, haben wir vor, das Gespräch mit ihnen losgelöst von der Tagespolitik zu suchen.

Um ein Amt der kantonalen Verwaltung zum Handeln zu zwingen, ist oft politischer Druck erforderlich. Wie sieht es aus mit Koalitionen zur Verhinderung von Lohndumping? Das Abstimmungsresultat mit über 60 Prozent Neinstimmen stimmt diesbezüglich nicht zuversichtlich. Ich kann mir vorstellen, dass ein moderater Vorschlag, der keinen Systemumbau vorsieht, sondern pragmatisch die bestehenden Probleme lösen will, Unterstützung von links bis rechts erhalten kann. ...............................................................

«Das Thema nicht einfach den Gewerkschaften überlassen.» ............................................................... Welche Arbeitgeber beteiligen sich an der Arbeitgebervereinigung gegen Lohndumping? Es sind mehrheitlich Unternehmen aus dem Bauhaupt- und –nebengewerbe, besonders gut vertreten sind Gipser und Maler, auch Reinigungsfirmen, die mit grossen diesbezüglichen Problemen kämpfen. Zudem sind ganz

unterschiedliche Branchen vertreten aus dem Gesundheitsbereich beispielsweise oder dem Dienstleistungssektor. Weshalb hat sich das Komitee nun als Verein konstituiert? Wir haben festgestellt, dass das Thema nach der Abstimmung nicht weniger aktuell ist. Gegen verschiedene Firmen laufen auch Prozesse. Wir glauben, dass sachlichere Lösungen möglich sind, wenn wir das Thema nicht einfach den Gewerkschaften überlassen, sondern aus Arbeitgebersicht ohne Ideologie klarstellen, dass uns ein fairer und qualitativ hochwertiger Arbeitsmarkt wichtig ist. Welches sind Ihre nächsten Prioritäten? Wir prüfen eine engere Zusammenarbeit mit der Arbeitskontrollstelle Zürich. Auf der politischen Ebene möchten wir das Problem angehen, dass das Amt für Wirtschaft und Arbeit gleichzeitig für Wirtschaftsförderung und -kontrolle zuständig ist, denn man kann nicht gleichzeitig pushen und kritisch überprüfen. Wenn es gelingt, diese beiden Aufgaben zu trennen, wird auch der Kampf gegen Lohndumping effektiver. Als Drittes wollen wir beim Vollzug der geltenden Bestimmungen ansetzen. Ihre Vereinigung ist kantonal organisiert. Wie gut sind Sie im Säuliamt verankert? Im Abstimmungskampf haben wir hier guten Rückhalt erhalten von insgesamt 15 Unternehmen, darunter auch einem grossen, der Ernst Schweizer AG. Auch haben wir das beste Resultat aller Landbezirke erreicht. An der GV ist vor allem der «harte Kern» erschienen, darunter beispielsweise Viktor Häberling, dessen Natursteine AG in Uerzlikon domiziliert ist, der zu den aktivsten Unternehmern zählt. Ich erhalte zudem gerade aus unserer Region viele ermunternde Feedbacks, die mich zum weiteren Engagement motivieren. Interview: Bernhard Schneider

Bettag: Wenn Grossmutter am Fenster stand Es war Anfang der 70er-Jahre. Meine beiden älteren Brüder hatten beide lange Haare und solche weiten Hosenbeine, die fast die ganzen Schuhe zudeckten. Ich war ein kleiner Bub. Und manchmal, bei Regenwetter, war ich nachmittags alleine mit der Grossmutter in der Stube. Sie stand oft am Fenster, schaute hinaus über das Feld auf die gegenüberliegende Strasse und fing an zu sinnieren. Manchmal zog ein Trauerzug durch die Strasse, jemand wurde im Sarg zur Kirche getragen und viele Menschen, die hinterherliefen. Wenn Grossmutter so einen Trauerzug sah, dann sagte sie mit nachdenklicher Stimme: «Bald wird man mich auch so zur Kirche tragen.» Oder sie sagte: «Jetzt bin ich die Älteste im Dorf.» Manchmal sagte sie auch: «Gott wird mich auch zu sich holen, wenn es an der Zeit ist.» Das gehört auch zum Bettag: Sich in Erinnerung rufen, dass wir Menschen endliche Wesen sind, dass unsere Zeit begrenzt ist, daran denken: Da ist einer, der grösser ist als ich selber, nicht einer unter vielen, sondern einer über vielen, über allen.

Blick auf den Weidhogerweg. (Bild Otto Kuttler) Russland gelernt, im Krieg, sagte die Grossmutter, und dass sie einmal einen Buben gehabt habe, der mit 19 Jahren auch in diesem Krieg war, aber nie mehr zurückkam. Aber dass sie einmal auch stolz war, dass ihr Sohn ein Soldat war, das sagte sie nicht. Das gehört auch zum Bettag: Darüber nachdenken, warum wir Menschen manchmal so gedankenlose Dinge tun und sagen und warum Männer Kriege gegeneinander führen.

Das Fluchen seit dem Krieg Und manchmal, wenn Grossmutter so am Fenster stand, sagte sie, dass man nicht fluchen darf. Der Vater hatte nämlich oft geflucht. Und Kinder machen das ja manchmal auch, was ihre Väter tun. Er habe das Fluchen in

Waren und Menschen Und manchmal, sagte Grossmutter zu mir, dass man Essen nicht wegwerfen darf: Es gebe Kinder, die nichts zu essen hätten. Und dann erzählte sie immer die Geschichte von Günter und

Gerhard, wie sie als Buben im Krieg auf den Bauernhof meiner Eltern kamen und so viel Hunger hatten, dass sie den Hühnern ihr Futter weggegessen hätten. Und wie oft sagte sie: «Das macht nichts, das bisschen Schimmel, das kann man wegschneiden.» Bettag: Das bedeutet auch, über eine Welt nachdenken, in der ein Drittel aller Lebensmittel im Müll landen. Und ohne dass wir es merken, werden manchmal auch Menschen zu einer Ware, die man konsumieren oder wegschmeissen kann.

Christel Manchmal erzählte Grossmutter auch davon, dass der Grossvater von Geburt auf nur eine Hand hatte. Und sie zeig-

te mir die Holzprothese, die er auf den Arm steckte, wenn er sonntags zur Kirche ging. Jeden einzelnen Finger konnte man mit der anderen Hand so hinbiegen, wie man wollte. Und manchmal sagte sie mir, dass ich die Christel nicht ärgern darf. Die Christel ging mit mir zur Schule. Alle nannten sie «sChrischteli». Sie war schon mehrmals wegen ihrer krummen Beine operiert worden. Und sie trug eine dicke Brille, die ihre Augen wie eine Lupe vergrösserte. Sie kaute Fingernägel und ihre Eltern schämten sich für sie. Bettag, das bedeutet auch, darüber nachdenken, wie wir heute mit Menschen umgehen, die am Rand stehen und nicht in unser perfektes Bild passen.

Fügsamkeit und Überheblichkeit Worüber meine Grossmutter nie gesprochen hat, waren die Umstände, unter denen sie auf den Hof meines strengen Grossvaters kam und dort ihr Leben lang wenig zu sagen hatte. Heute würde ich am Bettag für sie beten, dass sie mehr Selbstbewusstsein gehabt hätte, sich nicht immer untergeordnet und gefügt hätte, sich als Frau mehr Rechte genommen hätte, sich mehr Freiraum gegönnt hätte in ihrem Leben. Oder war diese eingeimpfte christliche Fügsamkeit vielleicht gar nicht das Allerschlimmste? Müsste man heute vielleicht eher für die beten, die in überheblicher Weise strotzen vor Selbstbewusstsein

und sich alle Freiheiten nehmen und sich willkürlich alles unter den Nagel reissen, egal, ob für andere auch noch etwas übrig bleibt oder nicht? Wer weiss? Pfarrer Otto Kuttler, Stallikon

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Freitag, 16. September 2016

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Festgelände mit «Selfmade»-Charme Die Meitlipfadi Säuliamt hat ihr 30-Jahre-Jubiläum gefeiert Bei wunderbarem Wetter hat die Meitlipfadi Säuliamt am letzten Samstag ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Ein abwechslungsreiches Programm mit der Band Schtärneföifi als Höhepunkt sorgte für beste Unterhaltung. Rund 300 Gäste besuchten das Fest zum 30-Jahre-Jubiläum der Meitlipfadi Säuliamt im Pfadiheim Schwandenhölzli in Affoltern. Ein hoher Turm, ein grosses Blachenzelt und viele Festbänke luden zum Verweilen ein, während Salatbuffet, Grill und Kuchen fürs leibliche Wohl sorgten. Daneben konnten diverse Spiele ausprobiert, Fotos aus vergangenen Zeiten betrachtet und die Geschichte der Pfadiabteilung im «Museum» nachverfolgt werden. Das Festgelände bestach durch seinen Selfmade-Charme: Bemalte Leintücher, selbst gebastelte Girlanden, oder Schilder, die auf Aktivitäten aufmerksam machten – überall entdeckte man die Arbeit, die von den Leitern

Festgelände nach Pfadfinder-Art.

Die Besucher geniessen das Schtärneföifi-Konzert. (Bilder zvg.)

und Leiterinnen der Pfadi Säuliamt geleistet wurde, um das Fest einen Erfolg werden zu lassen. Zur Einzigartigkeit des Fests beigetragen hat das Theater, das der weiblichen Besetzung entsprechend den Na-

men «Mein Name ist Eugenia» trug und von Pfadis im Alter von 6 bis 15 Jahren aufgeführt wurde. Kurz darauf ging es weiter mit dem Konzert der Band Schtärneföifi, die es trotz grosser Hitze und blendender Sonne schaffte,

die Gäste mitzureissen und die Kinder zu begeistern. Am späteren Nachmittag wurde dann bei Kaffee und Kuchen noch das eine oder andere Pfadierlebnis aus vergangener Zeit aufgerollt. Übrigens

wurde vor 30 Jahren nicht die MeitliPfadibewegung im Säuliamt gegründet, sondern es ist die Abspaltung vom Trupp Albis vollzogen worden, woraus der heutige Verein «Meitlipfadi Säuliamt» entstanden ist.

Ämtler Pionierleistung auf der Lindenberg-Hochebene Hans Schmutz und Ines Thomi bauen in Hämikerberg die erste Spielgolf-Anlage der Schweiz «25 Jahre Dornröschen-Schlaf sind genug», finden Ines Thomi und Hans Schmutz. Mit einer Spielgolf-Anlage möchten sie die Attraktivität ihres «KleinBallenberg» steigern.

Anlage – der ersten überhaupt in der Schweiz – möchte das initiative Duo künftig für mehr Besucherfrequenz auf dem Areal sorgen. 600 Tonnen Kies und 90 Tonnen Steine werden dazu aktuell verbaut. Als Bahnbauerin wirkt eine deutsche Firma mit einem darauf spezialisierten Team von Italienern. Im Frühling 2017 soll die Anlage fertig sein. In der Zwischenzeit suchen Hans Schmutz und Ines Thomi für die Bahnen noch Sponsoren. Wie Golf ohne Abschläge oder wie Minigolf mit Kunstrasen statt Beton – so lässt sich Spielgolf umschreiben. Die Anlage umfasst 18 Löcher, wobei die Bahnen zwischen und um die alten Häuser angelegt sind. Als Hindernisse werden alte Wagenräder, Säulen und Holzstelen aus der eigenen Sammlung verbaut. Für die parkähnliche Gestaltung der Umgebung ist Gartenfachmann Christian Curschellas verantwortlich. «Das ist ein sehr spannender Auftrag», findet der Mettmenstetter. Nicht nur der Kontakt zur Bauherrschaft sei sehr angenehm, sondern auch die Aussichtslage: «Es ist hier wie in den Ferien im Engadin.»

................................................... von thomas stöckli Als «Klein-Ballenberg» wird sie oft bezeichnet, die Ansammlung von alten Häusern aus verschiedenen Regionen der Schweiz auf dem Hochplateau des Lindenbergs. Dabei ist das «Kleine» sogar älter als das «Original»: Der eigenwillige Luzerner Anton «Herrgöttli» Achermann hatte seine Sammlung an schützenswerten Holzhäusern bereits in den frühen 70ern gestartet. Zehn Jahre ist es mittlerweile her, seit der ursprüngliche Obfelder Hans Schmutz und Ines Thomi die alten Häuser auf dem Hämikerberg übernommen haben. Seither haben sie viel bewegt, renoviert und ausgebaut. Weitherum bekannt ist ihr Weihnachtsmarkt, der jeweils auch zahlreiche Aussteller und Besucher aus dem Säuliamt anzieht. Mit einer Spielgolfanzeige

Für die erste Spielgolf-Anlage der Schweiz: Hans Schmutz (links), Ines Thomi und Christian Curschellas. (Bild Thomas Stöckli)

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Freitag, 16. September 2016

Positive Bilanz trotz verregnetem Frühsommer Die Badesaison im Säuliamt geht zu Ende Angestellte von Badeanstalten mussten sich in dieser Saison in Geduld üben. Insbesondere die Wochenenden im Mai und Juni waren keine Badetage. Dennoch ziehen sie eine positive Bilanz, dank der letzten Wochen, die mit sonnigem und heissem Wetter zum Badibesuch animierten. ................................................... von andrea bolliger «Wir haben den Sommer in den Herbst verlegt», lacht Kathrin Huwiler die den Betrieb in der Badi Maschwanden betreut. Hier kann am Sonntag, 18. September zum letzten Mal gebadet werden. Eine Verlängerung gibt es nicht. Nach dem Bettag werde es meist kühler, so die Erfahrung von Kathrin Huwiler. Das solarbeheizte Naturbad ist bei den Gästen, die keine Chemie im Becken mögen, sehr beliebt. In letzter Zeit sei auch das Kinderbad sehr gefragt gewesen, weiss Kathrin Huwiler. Sie beendet nach sechs Jahren ihre Arbeit in der Badi.

Kathrin Huwiler hat am 18. den Letzten in der Badi Maschwanden.

Die Gäste in der Freibadanlage Mettmenstetten geniessen die letzten schönen Spätsommertage. (Bilder Andrea Bolliger) Auch die langjährige Pächter-Familie des Kiosks in der Freibadanlage Mettmenstetten hört auf. Dort sind die Badmeister zufrieden, dass sie auch an Hochsommertagen mit vielen Badegästen stets eine gute Wasserqualität haben halten können. Trotz der neuen Preisgestaltung mit differenzierten Eintrittspreisen für Einheimische und Auswärtige und gebührenpflichtigen Parkplätzen, sind auch in diesem Sommer Gäste aus den Nachbargemeinden gekommen. Der letzte Baditag in Mettmenstetten ist der Bettag-Sonntag. Die Badi Obfelden ist seit dem 11. September geschlossen. Sie schliesst jedes Jahr eine Woche vor dem Bettag. Die Bauarbeiten für die Renovation des Schwimmbeckens haben bereits begonnen. Nach den Sommerferien werde eigentlich nur noch der Betrieb aufrechterhalten, sagt Roland Buillard, der das Badibeizli heuer in der letzten Saison führte. Die Wochenenden vor den Sommerferien seien die

umsatzstärksten und diese waren 2016 zu oft verregnet und kühl.

Ausflug an den Türlersee plant man Die Badi am Türlersee hat am 14. September die Türen geschlossen, respektive jene des Spazierweges um den See geöffnet. Sollte allerdings das Wetter in der kommenden Woche noch einmal sommerlich werden, so schliesst Andreas Glättli die Tore zum Weg noch einmal und öffnet die Badi wieder. Das Restaurant im Camping hatte die vergangenen Tage noch einmal bis 22 Uhr offen, normalerweise schliesst es in der Nebensaison bereits um 18 Uhr. Pächter Andreas Glättli ist mit der Saison zufrieden. Zwar fielen im Mai und Juni die Wochenenden aus. Die letzten Tage und Wochen konnten dies aber kompensieren. Am vergangenen Wochenende haben bis zu 1500 Sonnen- und Badehungrige das Ambiente am Türlersee genossen. In der Badi im Camping am Türlersee treffen

sich nicht nur die Säuliämtler, viele Gäste kommen von Zürich, aber auch aus den Kantonen Zug und Luzern, an den Türlersee. Entscheidend für einen Badibesuch sei die Wettervorhersage im Fernsehen, erklärt Andreas Glättli. Ist Regen angesagt, kämen rund 60 % weniger Gäste, auch wenn dann die Sonne scheine. Umgekehrt kämen die Leute auch bei bewölktem Himmel, wenn die Vorhersage schön gemeldet hatte. Andreas Glättli führt das darauf zurück, dass die Leute einen Ausflug an den Türlersee planen. Am Hedinger Weiher kann am Samstag, 17. September, zum letzten Mal gebadet werden. Den Badegästen machten hier die Entenflöhe und das Seegras zu schaffen. Das Problem mit dem Seegras bestehe seit der Sanierung des Weihers vor zwei Jahren, sagt René Bieri, Bereichsleiter vom Werkhof Hedingen. Möglicherweise wird es minimiert, wenn wieder Fische und Krebse im Weiher ausgesetzt werden können.

«Dinkel ist das beste Getreide» «Pöschtli Beck» Nik Vogel lud zum UrDinkel-Tag in die Backstube Reine, alte Schweizer Dinkelsorten nach biologischem Anbau, dafür steht das Label «UrDinkel». Der Obfelder «Pöschtli Beck» bot am Samstag Einblick in seine Produktion – und die spannende Geschichte alten Brotgetreides. «Dinkel ist das beste Getreide», soll bereits Hildegard von Bingen, Universalgelehrte im Mittelalter, erkannt haben. Bis im 19. Jahrhundert war die mutmassliche Kreuzung aus Emmer

und Zwergweizen im deutschsprachigen Raum d a s Brotgetreide. Erst als Weizen auf kurze Halme gezüchtet wurden und man entsprechend auf derselben Anbaufläche viel mehr Körnern ernten konnte, wurde Dinkel abgelöst – und geriet fast vollständig in Vergessenheit. 1993 wurde in der Schweiz gerade mal noch auf 1000 ha Dinkel angebaut. Weil die Getreidesorte komplett zu verschwinden drohte, formierten sich zwei Jahre später Bauern und Müller zur «IG Dinkel».

Sechserlei UrDinkel-Brot zur Degustation «Das ist ein Trend – aber ein nachhaltiger», hat «Pöschtli Beck» Nik Vogel früh erkannt. Seit über fünf Jahren bietet er selber UrDinkel-Produkte an. Immer mehr Konsumenten leisten sich die Mehrkosten dafür. Der Preisunterschied leuchtet ja auch ein: Nach wie vor bringt ein Dinkelfeld nur einen Drittel des Ertrags eines Weizenfeldes, weiter ist die Verarbeitung in der Backstube anspruchsvoller und

aufwendiger, da vieles in Handarbeit erfolgt. Interessiert lauschten die Zuhörer am Samstag den Ausführungen von Thomas Kurth, IG Dinkel, und folgten der Produktions-Demonstration von Nik Vogel. Und natürlich wurden auch die UrDinkel-Produkte des «Pöschtli Beck» mit Wonne degustiert. Neben sechserlei Brot – besonders beliebt war das «Maggia» mit der kräftigen Kruste – wurden auch «Guezli» gereicht. «Dinkel ist das beste Getreide.» Moderne Untersuchungen bestätigen heute die Aussage von Hildegard von Bingen: Dinkel enthält mehr Proteine und (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren als Weizen, das Dinkel-Vollkorn punktet zudem mit deutlich mehr Mineralstoffen. (tst.) anzeige

Thomas Kurth (rechts) und Nik Vogel geben Auskunft. (Bild Thomas Stöckli)

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Mettmenstetter Badi-Saison endet am Sonntag Der Betrieb der Badeanstalt Mettmenstetten wird nach dem Sonntag, 18. September, 17 Uhr eingestellt. Die Freizeitanlagen können bis zur Wiedereröffnung 2017 weiterhin tagsüber von 8 bis 20 Uhr genutzt werden. Das Bassin ist gesperrt und darf nicht betreten werden. Kleinkinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener das Badeareal betreten. Das Eingangstor ist immer sofort zu schliessen, damit kein freier Zugang für Kleinkinder entsteht. Für Unfälle wird keine Haftung übernommen. Es gilt das Badereglement bezüglich Ordnung, Sauberkeit und Lärm. Fundgegenstände können am Montag, 19. September 2016, am Schalter der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. Über nicht abgeholte Gegenstände wird verfügt. (GR)

Geschäfte und Autos im Visier von Einbrechern Autoknacker, Einbrecher, Lärmverursacher und Vandalen beschäftigten die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen. Von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche wurde auf einem Parkplatz in Affoltern die Scheibe eines PWs eingeschlagen. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Und dies auch im Fall eines Autoeinbruchs in der gleichen Nacht in Kappel. In beiden Fällen spricht die Kantonspolizei von 400 bis 500 Franken Schaden. Wesentlich höher ist der Schaden, der bei einem Einbruch von Samstag auf Sonntag in eine Geschäftsliegenschaft in Affoltern entstanden ist: rund 5500 Franken. Unbekannte wuchteten ein durch Rollläden gesichertes Fenster auf und drangen ein. Was entwendet wurde, klärt die Polizei derzeit ab.

Zweimal dieselbe Täterschaft? Möglicherweise waren es dieselben Täter, die in der gleichen Nacht in ein anderes Affoltemer Geschäftshaus eingedrungen waren. Sie zerschnitten einen Zaun und wuchteten eine Türe auf und verursachten einen Schaden von rund 1600 Franken. Auch in diesem Fall ist noch nicht klar, was abhanden gekommen ist. In zwei Fällen rückte die Kapo wegen Lärmimmissionen aus: Am Sonntag um 1 Uhr nach Stallikon und am Dienstag um 23.30 Uhr nach Affoltern, wo es zu einer Verwarnung kam. Von Sonntag auf Montag haben Unbekannte bei einer Bushaltestelle in Wettswil die Betonmauer mit Graffiti überzogen. Den Schaden kann die Polizei noch nicht beziffern. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2016

«Zum Genusspaket gibt es einen Barista-Workshop dazu» Säuliämtler Unterstützung für kolumbianische Kleinbauernfamilien

Christian Reichenbach unterwegs mit der Analogkamera in Kolumbien. (Bild Harol Javier Sosa)

Der Hausemer Fotograf Christian Reichenbach realisiert einen Bildband über den Alltag kolumbianischer Kaffee-Kleinbauern und will dadurch ihren Spezialitätenkaffee bekannter machen. Den Druck des einzigartigen Buches finanziert er über eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform wemakeit.com. ................................................... von salomon schneider Die hoch gelegenen, steilen Täler der kolumbianischen Anden bieten optimale klimatische Bedingungen für das Wachstum von Kaffee, der regelmässige, jedoch kühle Temperaturen benötigt. Verkehrstechnisch fast nicht erschlossen, werden sie von Kaffeebauern bewohnt, die ihren Kaffee in Mischkulturen, nur mit natürlichem Dünger, nachhaltig anbauen. Diese Bauern produzieren hochwertigsten Kaffee, da sie jedoch in ihren Familienbetrieben für sich arbeiten, erhalten sie von den Exporteuren keine fairen Preise.

Nach einem langen Arbeitstag rastet einer der Dezalé-Kleinbauern auf einer Bergkuppe. Im Sack befinden sich tausende einzeln gepflückte, getrocknete Kaffeebohnen. (Bild Christian Reichenbach)

Ohne Zwischenhändler stimmen die Preise für Hersteller und Konsument Dieser Missstand fiel dem nach Kolumbien ausgewanderten Schweizer Hansruedi Auer-Lopéz auf und er gründete 2001 die Kooperative Dezalé, welche den Bauern für ihren Kaffee 150 bis 170 Prozent des üblichen Marktpreises bezahlt und den Kaffee ohne Zwischenhandel in die Schweiz verschifft. Heute sind 45 Familienbetriebe am Projekt beteiligt und liefern ihren Kaffee exklusiv an acht Röstereien in der Schweiz. Eine davon ist Diamantkaffee in Hausen, bei der Geschäftsführer Armin Vollenweider dem Charakter des Spezialitätenkaffees Rechnung trägt und bei der Röstung berücksichtigt.

Kaffee ist kein anonymes Industrieprodukt Der Hausemer Fotograf Christian Reichenbach hat die Kaffeebauern der Dezalé-Kooperative auf seiner letzten Kolumbienreise besucht und ihren Alltag mit einer alten Analogkamera in eindrücklichen Schwarz-weiss-Bildern

festgehalten. «Ich war unglaublich beeindruckt von der aufwändigen und nachhaltigen Arbeitsweise dieser Bauern. Nach meinem Besuch vor Ort habe ich mich deshalb entschieden, etwas zur grösseren Bekanntheit des Projekts beizutragen. Das Engagement von Hansruedi Auer-Lopéz hat mich motiviert, diesen Bildband zu machen. Zuerst wollte ich nur 20 Exemplare für die Bauern vor Ort machen. Dann sind das Projekt und die Ansprüche jedoch stetig gewachsen und jetzt ist ein einzigartiger und hochwertiger Bildband druckbereit. Dieser ist Mittel

zum Zweck, zu sensibilisieren und die Bekanntheit der Dezalé-Kooperative zu erhöhen», erläutert Christian Reichenbach. Er begann deshalb mit der Planung des Bildbandes «Dezalé – Café de origen», der nicht nur die Arbeit der Kleinbauern zeigt, sondern der aufwändigen Produktion von Spezialitätenkaffee auch ein Gesicht geben soll. Ziel ist es, die Bekanntheit der DezaléKooperative zu erhöhen. Christian Reichenbach erklärt: «Ein fairer Lohn für die Arbeit der Dézale-Kaffeebauern ist enorm wichtig. Denn so erhalten die

Crowdfunding für fairen Kaffee Online über wemakeit.com wird seit dem 15. September 30 Tage lang per Crowdfunding (Finanzierung durch zahlreiche kleine, QR-Code zum private Investitio- Projekt. (red.)

nen) für den «Dezalé»-Kaffee gesammelt. Für die Partizipation erhalten Interessierte je nach Höhe ihres Beitrags den Bildband, Kaffee oder sogar einen Kaffee-Workshop bei einem professionellen Barista. (sals) wemakeit.com/projects/dezale-cafe-de-origen.

stolzen Bauern Wertschätzung für die geleistete Arbeit.»

Kaffee zubereiten will gelernt sein Das Projekt geht nun in die entscheidende Phase, denn alle bisherige Arbeit wurde unentgeltlich mit befreundeten Idealisten realisiert, die Druckkosten müssen jedoch noch finanziert werden. «Ich habe mich deshalb entschieden, aus der Not eine Tugend zu machen und über die CrowdfundingPlattform wemakeit.com für das Projekt zu sammeln», erzählt Christian Reichenbach. Auf wemakeit.com können verschiedene Angebote gebucht werden, zwischen 25 und 350 Franken. Bereits ab 35 Franken gibt es «Dezalé»-Kaffee dazu. Ab 100 Franken bekommt man das druckfrische und nummerierte Buch, versehen mit einer individuellen Widmung. Für 200 Franken gibt es Kaffee und ein Buch für den Käufer sowie eines für den Bauern. Für 350 Franken gibt es das komplette Genusspaket mit Barista-Workshop, damit der Kaffee auch optimal zubereitet werden kann.

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Sonniger Ausflug in die Alpwirtschaft Horben 27 Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel nahmen am 8. September am halbtägigen Ausflug zur Alpwirtschaft Horben auf dem Lindenberg teil, gut betreut von mehreren Begleitpersonen, darunter freiwillige Helferinnen und sieben Zivilschützer. Nach dem Mittagessen stiegen alle bei strahlend schönem Wetter in den «Aemtler-Car» oder in die Tixi Taxis und machten sich auf den Weg. Ihre Reise führte sie, durch den Chauffeur gut informiert, von Affoltern über Birri, Muri, Müswangen, Hämikon, Lieli und Kleinwangen zur Alpwirtschaft Horben. Dort angekommen, gab es erst einmal etwas zu Trinken und ein feines Zvieri, um sich nach der langen, aber

schönen Fahrt wieder etwas zu stärken. Anschliessend begeisterten die «Tuba Örgeler» mit Liedern wie «Alls was bruuchsch uf dä Wält» und anderer volkstümlicher Musik die Bewohnerinnen und Bewohner. Die schönen Melodien animierten sofort zum Mitsingen oder Tanzen. Wer wollte, konnte in der Zwischenzeit auch einen kleinen Spaziergang zum Aussichtspunkt unternehmen und die herrliche Landschaft sowie den phänomenalen Ausblick über das Freiamt geniessen. Mit glücklichen Gesichtern und vielen schönen Eindrücken traten die Bewohnerinnen und Bewohner am späteren Nachmittag den Heimweg an. Der Ausflug war auch für die Zivilschützer ein Höhepunkt während ihrer Einsatzwoche im Haus zum Seewadel. (pd.)

Tuba-Örgeler von links: Rosmarie Weber, Ueli Weber, Vreni Huber. (Bild zvg.)


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Auf vielen behördlichen und politischen Feldern gewirkt Franz Leutert aus Obfelden feiert heute Freitag seinen 80. Geburtstag Er hat sich in einer Zeitspanne von mehr als 50 Jahren in der Öffentlichkeit engagiert wie kaum jemand im Säuliamt. Heute Freitag feiert Franz Leutert aus Obfelden den 80. Geburtstag. Im Spitalbett, aber auf dem Weg zur Besserung. ................................................... von werner schneiter «Ohne Beispiel» nannte der «Anzeiger» das öffentliche Engagement von Franz Leutert, als er 2013 mit dem Rücktritt aus dem Bezirksrat seine letzte Behördentätigkeit aufgab. Tatsächlich hat der im Obfelder Dorfteil Bickwil wohnhafte Bauingenieur und diplomierte Baumeister auf vielen behördlichen und politischen Feldern gewirkt, dazu auch in der Entwicklungshilfe. Und das sah er auch immer als Ausgleich zu seinem Beruf im Baugewerbe, weil es ihm geholfen hat, andere Meinungen anzuhören und zu akzeptieren. «Im Beruf musste ich oft allein entscheiden», sagt er. Tatsächlich ist solches Engagement in der Öffentlichkeit heute kaum mehr denkbar – in Zeiten, wo die Besetzung von Ämtern schwierig geworden ist und Gemeinwohl zusehends verkümmert. Franz Leutert weilte 1959/60 in Britisch Nord-Kameanzeige

run (heute Nigeria). Dort war er zusammen mit seiner Frau Elsa im Auftrag der Basler Mission tätig. Nach der Rückkehr wohnte die Familie zuerst in Zwillikon. 1964 trat Leutert in die EVP ein. «Wir waren damals zu viert», erinnert er sich. Aber es sei ihm gelungen, die Partei im Bezirk Affoltern zu einer anerkannten Grösse zu machen und Mitglieder in Behörden zu platzieren. Er präsidierte auch die EVP des Kantons Zürich.

Dem Kappelerhof auf die Beine geholfen In Bickwil erwarb die Familie, zu der fünf Töchter gehören, ein Haus. 1970 wurde Franz Leutert in den Gemeinderat Obfelden gewählt und acht Jahre später nahtlos in die Kirchenpflege, die er bis 2006 präsidierte. Gleichzeitig sass er auch in der Kappelerpflege und präsidierte diese ab 1987. Dort gelang es ihm, zusammen mit anderen Exponenten, den Verein Kappelerhof aus den roten Zahlen zu holen – aller Schwierigkeiten zum Trotz. Ein Erfolg, den er herausstreicht und der ihn heute noch freut. Das Engagement im Kloster Kappel stellt einen wichtigen Eckpfeiler dar. Auf die gleiche Stufe stellt Franz Leutert seine 28-jährige Tätigkeit in der kantonalen Baurekurskommission (heute Baurekursgericht), wo er auch

als Vizepräsident amtete. «Auch diese Tätigkeit hat mir geholfen, den Fächer zu vergrössern. Im Beruf besteht die Gefahr – besonders in leitender Stellung – sich voll auf diese Tätigkeit zu konzentrieren. Dann fehlt der Platz für anderes. In der BRK war ich gezwungen, scharf zu analysieren, den Spielraum auszuloten und zu entscheiden», fügt er bei. Offenkundig hat er dort Spuren hinterlassen, wurde Franz Leutert doch noch zehn Jahre nach seinem Ausscheiden zum Jahresschlussessen eingeladen … Freilich haben sich nicht all seine Wünsche erfüllt. Mehrmals hat Franz Leutert für den Kantonsrat kandidiert – erfolglos deshalb, weil der Wähleranteil der EVP nicht reichte und die seinerzeitigen Konstellationen ungünstig waren. Eine Chance liess Leutert verstreichen, als Hans Nägeli vom damaligen «Ämtlerbund» (zu der auch die EVP gehörte) zurücktrat. Er liess sie verstreichen und sagt heute: «Ich war nicht der ausgesprochene Legislativpolitiker, sondern einer, der sachorientiert wirkt und an Lösungen mitarbeitet.» Achtjährige Parlamentserfahrung bringt er dennoch mit – als Mitglied der Kirchensynode.

Solidarität schwindet Nicht Geld habe ihn angespornt, in der Öffentlichkeit zu wirken, sagt er

bestimmt. «Ich habe mich engagiert, um mitzuhelfen, ein System zu erhalten, das auf Mitmachen basiert», hält der Jubilar fest. EVP-Präsident Gerhard Gysel, der Franz Leutert seit über 30 Jahren kennt, ist immer wieder beeindruckt. «Wenn jemand Hilfe braucht oder ihn um Hilfe bittet, ob im näheren oder weiteren Umfeld – Franz ist grosszü- Während über 50 Jahren in der Öffentlichkeit tätig: gig und hilfsbereit. Franz Leutert, der heute Freitag, 16. September, Am liebsten leistet seinen 80. Geburtstag feiert. (Bild zvg.) er Hilfe zur Selbsthilfe. Das ist eines seiner besonderen ferenz. Man sprach miteinander, suchCharaktermerkmale.» te gemeinsam nach Lösungen.» Franz Leutert fehlt es heute nicht Etwas, das er beim Thema Spital nur an öffentlichem Engagement, son- Affoltern generell vermisst. Da würde dern auch an Solidarität, was er mit ei- er gerne mithelfen, die Zukunft zu sinem Beispiel unterstreicht. «Als der chern. Franz Leutert ist zuversichtlich, Kanton die Geburtsabteilung am Spi- dass er das noch kann, weil er sich – tal Affoltern schliessen wollte, kam es derzeit noch in Spitalpflege – von Opeim Säuliamt zu einem veritablen Auf- rationen erholt und zuversichtlich ist, stand. Heute ist das kaum mehr denk- sich vollständig zu erholen. Gut mögbar». Parallelen sieht er auch in der lich also, dass wir seine Stimme auch Parteienlandschaft: «Zu meiner Zeit nach dem «Runden» weiterhin hören funktionierte die Interparteiliche Kon- werden.


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buch-tipp

Weihnachtsgeschichte, Ein abwesender Protagonist und die verbindet seine engsten Jugend-Begleiter «Blinzel-Engel» – von Obfelderin illustriert «Der Blinzel-Engel» ist ein wunderschönes Kinderbuch mit Illustrationen von Tania Piscioli. Im Tessin aufgewachsen, lebt sie seit vier Jahren in Obfelden.

terten Hütte am Waldrand. Die Leute haben nichts zu essen und frieren. Es muss wohl eine Flüchtlingsfamilie sein! Sollen sie die Polizei rufen? Nein, die Kinder entwickeln einen genialen Plan: Sie lassen da und dort Die vier Freunde Anna, Peter, Felix Essen oder Kleider mitlaufen und leund Lisa geniessen ihre Baumhütte gen gleichsam als Quittung ein Kärtund beobachten wilde Tiere. Plötzlich chen mit dem «Blinzel-Engel» zurück. entdecken sie Menschen in der verlot- Kann das auf die Dauer gut gehen? Als eine Frau krank wird, überschlagen sich die Ereignisse bis es zum Schluss doch «echte» Weihnachten zu feiern gibt. «Der Blinzel-Engel» erzählt auf 56 Seiten eine wunderbare Geschichte, die Kindern von fünf bis neun Jahren hilft, die dramatischen Bilder von Menschen auf der Flucht, die uns täglich bedrängen, positiv zu verarbeiten. Auch wenn die vier Freunde die Welt nicht ändern, zeigen sie doch, wie eine Geste des Schenkens Wärme verbreiten und Verbindungen schaf«Der Blinzel-Engel» von Silvia Buob-Steffen (Text) und fen kann. (pd.) Tania Piscioli (Illustration), 978-3-7252-1002-2. (Cover zvg.)

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................................................... von ayoma pfister thurnherr, bibliothek stallikon David hat sein Gedächtnis verloren, er weiss nicht mehr, wer er ist. Per Annonce sucht sein Psychologe nach Menschen, die David kennen und bereit sind, Erinnerungen an die gemeinsame Zeit Ayoma Pfister aufzuschreiben. Es Thurnherr. melden sich drei Menschen: sein Jugendfreund Jon, ein Musiker, sein Stiefvater Arvid und Silje, seine Jugendliebe. Die drei Kapitel des Buches teilen sich jeweils in die in Briefform notierten Erinnerungen und in einen Erzählstrang, der uns die aktuelle Lebenssituation der drei Zeitzeugen näher bringt. Alle drei hatten seit den 80ern keinen Kontakt mehr zu David, alle drei kannten sich früher gegenseitig.

feren Lebenssinn ergab, über Kunst und Literatur, über Musik. Mit David machte er seine ersten sexuellen Erfahrungen. Sie fühlten sich wild, lebendig und frei. Arvid, Davids Stiefvater, notiert seine Rückblenden in fast zärtlichem und auch etwas wehmütigem Ton. Er erinnert sich an den Tag, als David mit seiner Mutter bei ihm eingezogen war. Es sollten die schönsten Jahre in Arvids Leben werden, so sehr hatte er Berit und David geliebt. Er schreibt vom gemeinsamen Glück, von Davids Jugendrevolten, vom Stiefeltern sein, vom Abschied. Silje, die Jugendliebe von David, erinnert sich, wie sie beide Ende der 80er-Jahre Künstler werden wollten. David mit seinen irritierenden Kunstexperimenten, sie mit dem Schreiben von Texten. Und sie kreist in ihrem Brief um die komplexe Dreierbeziehung zwischen Jon, David und ihr. Die drei tauchen sehr detailliert in ihre Verflechtungen mit David ein und werfen zugleich ein analysierendes Auge auf ihre eigene, oft schmerzhafte Geschichte.

So schnell wie möglich abhauen Jon, der Davids bester Freund war, wollte als Teenager so schnell wie möglich aus der norwegischen Stadt Namsos abhauen. Gemeinsam mit David schmiedete er Pläne, wie dies umzusetzen wäre. Mit David konnte Jon über alles reden, was für ihn einen tie-

Erster Teil einer Trilogie Carl Frode Tiller schrieb ein aufwühlendes Drama um einen abwesenden Protagonisten und seine engsten Begleiter durch die Jugendzeit. Das Buch, in Norwegen mit dem Brage-Preis ausgezeichnet, ist der erste Teil einer ins

«Kennen Sie diesen Mann?» von Carl Frode Tiller. Btb-Verlag, München 2015. ISBN 978-3-442-75616-2. Deutsche übersetzten Trilogie. Auf die Fortsetzung kann man sich freuen, denn nach Abschluss des Buches möchte man nicht nur weiterlesen, sondern auch mehr Klärung über Davids Person haben. Denn die Frage, wer David wirklich ist und ob hinter der Behauptung, dass er sein Gedächtnis verloren hat, doch vielleicht etwas ganz anderes steckt, bleibt offen.


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«Wenn sie keine Zähne mehr haben, lächeln sie mit den Augen» Ämtler Zahnärztin Antonella Ancona im Einsatz in Tibet Die Wettswiler Zahnärztin Antonella Ancona engagiert sich in Tibet. So hat sie beispielsweise mit weiteren Helfern eine alte tibetische Apotheke in einem Tag in eine Notfallklinik verwandelt. ................................................... von regula zellweger Antonella Ancona ist die Ruhe selbst, wenn sie in ihrer Praxis Patienten behandelt. Auch die Bilder an der Wand und an der Decke über dem Behandlungsstuhl vermitteln Ruhe, Harmonie. Die Zusammenarbeit mit den Dentalassistentinnen ist freundlich, unterstützend, respektvoll. Spricht man aber Antonella Ancona auf ihre Tätigkeit für die Hilfsorganisation Rokpa an, dann bricht ein Feuerwerk los. Die Zahnärztin ist Feuer und Flamme für das Hilfswerk, engagiert sich in Tibet und hat ein Bilderbuch gemalt und geschrieben, dessen Erlös aus dem Verkauf vollständig Rokpa zugutekommt.

Kindheitswunsch «helfen» Antonella Ancona hegte schon als Kind den Wunsch, an einem Entwicklungsprojekt in einem Drittweltland teilzunehmen – egal in welchem Land. Bekannte erzählten ihr vom anerkannten und seriösen Hilfswerk Rokpa. Sie besuchte 2008 einen «Tag der offenen Tür». Hier lernte die junge Zahnärztin die Gründerin Lea Wyler und den tibetischen Arzt Akkong Rimpoche persönlich kennen. «Als ich sie fragte, ob sie eine Zahnärztin brauchen könnten, bejahten sie sofort. Im gleichen Sommer fand mein erster Einsatz in Yushu, Ost-Tibet statt.» Tief beeindruckt war Antonella Ancona von der Ausstrahlung und Grundhaltung der Tibeter: «Ein warmes Lächeln strahlt mich aus jedem Gesicht an, unabhängig davon, wie schwer ihr Schicksal ist. Wenn sie kei-

Coaching mit einem jungen tibetischen Arzt bei einfachen Behandlungen. ne Zähne mehr haben, lächeln sie mit den Augen.» Rokpa unterstützt die tibetische Bevölkerung mit rund 100 laufenden Projekten. Die tibetischen Gebiete Chinas zählen zu den ärmsten Regionen der Welt. Von der Fläche her mit Europa vergleichbar, leben hier nur rund 6 Millionen Menschen von minimaler Land- und Viehwirtschaft. Mit Siedlungen zwischen 3000 und 5500 Metern über Meer gelegen, ist es das höchste von Menschen besiedelte Gebiet überhaupt. Im Unterschied zu anderen Entwicklungsgebieten sind die Winter in der Himalaya-Region extrem lang und kalt, die Sommer kurz. Veränderungen im Klima haben sofortige existenziell bedrohliche Folgen für die dort lebende Bevölkerung, die traditionell als Bauern und Nomaden leben. Die Hilfsaktivitäten von Rokpa konzentrieren sich auf Ost-Tibet, das sich über die autonome Region Tibet und die vier chinesischen Provinzen Sichuan, Qinghai, Yunnan und Gansu erstreckt. In dieser zum Teil sehr abgelegenen Gegend gibt es nur wenige und meist schlecht befahrbare Strassen. Die dort ansässigen Menschen leben in bescheidenen Verhältnissen oder gar in Armut, ohne staatliche Hilfe und mit nur minimaler medizinischer Versorgung.

Herrschaft Chinas

Bilderbuch «Chajas Baum» Ein Kind ist wie ein Baum, es braucht starke Wurzeln, damit es Blüten und Früchte schenken kann. Man soll nicht daran ziehen, sondern es stützen, günstige Voraussetzungen schaffen, damit es von selber gerade und stark wachsen kann. Das Buch ist eine Allegorie über die Erfahrungen, die man im Leben braucht, damit Selbstvertrauen und Respekt gegenüber anderen gestärkt werden. Jedes Kind hat Anrecht auf Liebe, Geborgenheit, Freundschaft und Bildung. Das Buch ist in Deutsch und Englisch erhältlich. Der Erlös vom Verkauf des Buches zu 25 Franken kommt vollumfänglich Rokpa zugute.

Die Provinz Qinghai befindet sich in Westchina im Himalaya. Die Bevölkerung besteht zu 90 Prozent aus Tibetern. Die Urbanisierung der ruralen Gebiete durch China hat dazu geführt, dass die tibetischen Nomaden ihr Land verkaufen und in kleinen Städten ein ganz anderes Leben beginnen müssen. Leider reicht der Ertrag des Verkaufs nicht lange und ein Leben in Armut beginnt. Antonella Ancona erzählt: «Oft können die Familie ihre Kinder nicht mehr ernähren. Die Waisen werden Strassenkinder und wer das Pech hat, als Mädchen zur Welt zu kommen, gerät oft in die Prostitution. Rokpa kümmert sich um diese tibetischen Kinder. Das Hilfswerk errichtet Waisenhäuser. Die Kinder wachsen

dort in einer grossen Familie in Geborgenheit auf. Die älteren Kinder kümmern sich um die Jüngsten. Wenn die Jüngsten älter werden, sind sie in dieser Aufgabe schon vertraut. Der Weg zur Bildung wird für alle als Recht anerkannt und auch ermöglicht.»

Erster und zweiter Einsatz Bei ihrem ersten Einsatz 2008 in Yushu kam Antonella Ancona in eine kleine Stadt auf 4000 Metern Höhe. Dort befindet sich eines der ältesten Waisenhäuser von Rokpa. «Als mir der Raum zugewiesen wird, in dem ich arbeiten sollte, fand ich kein sauberes Leitungswasser – das heisst: gar keine Leitungen. Hygienische Einrichtungen mit Kanalisation gibt es auch nicht. Elektrizität kann man nur mithilfe eines externen Generators produzieren – jedoch nur einige Stunden am Tag. Unter diesen Bedingungen sollte ich daraus eine Zahnklink zaubern?» Bald realisierte die Schweizerin, dass sie ihre Vorstellungen über Organisation und Effizienz aufgeben musste. «Leiste keinen Widerstand gegenüber den Dingen, die du nicht ändern kannst», lautete ihr erstes Motto. Tatse, die als Waisenkind im Rokpa-Waisenhaus aufgewachsen war und mit Unterstützung der Hilfsorganisation Medizin studierte, wurde Antonella Anconas wichtigste Stütze. «Zusammen schafften wir fast aus dem Nichts ein kleines provisorisches Ambulatorium. Die aus der Schweiz mitgebrachten Instrumente, Materialien und Medikamente machten eine Durchführung von Notfallbehandlungen wie Zahnextraktionen, provisorische Füllungen und einfache parodontale Therapien möglich.» Mundhygiene-Instruktion war ebenfalls ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Beim zweiten Einsatz im Jahr 2012 reiste die Zahnärztin mit einer Ärztegruppe aus Italien nach Zaduo, einem anderen abgelegenen Dorf auf 4300 m Höhe, an der Quelle des Flusses Mekong. Die Bedingungen waren ähnlich wie beim ersten Einsatz, aber mit dem Unterschied, dass Antonella Ancona einen tibetischen Arzt in der Durchführung einfacher Notfallbehandlun-

Verkauf in der Zahnarztpraxis Antonella Ancona, Ettenbergstrasse 16, 8907 Wettswil am Albis,

Zähneputzen muss gelernt werden. (Bilder zvg.) gen ausbilden konnte. «Die Arbeit konnte mit dem von mir mitgebrachten Material auch nach unserer Abreise weitergeführt werden. Dieses Projekt, für das man spenden kann, wird auf der Rokpa-Webseite beschrieben, unter «Projekte in tibetischen Gebieten», Untergruppe «medizinische Grundversorgung».

Parallelen bei den Kulturen Kaum jemand freut sich auf einen Zahnarztbesuch – in allen Kulturen. Viele Leute fürchten sich vor einer Dentalbehandlung. Antonella Ancona hat ihre eigene Strategie: «Vertrauen zu schaffen zwischen Therapeut und Patient ist für mich die Grundlage bei jeder Behandlung. Vertrauen entsteht durch die Empathie und die sorgfältige Information über den Befund und die vorgesehene Behandlung. Die Behandlung in einer entspannten und ruhigen Atmosphäre ermöglicht, mit der Angst besser umzugehen. In der tibetischen Kultur ist die Meditation schon im Kindesalter stark verankert. Dadurch lernen die Menschen, sich in schwierigen Situationen zu entspannen. So kann besser mit Angst und Schmerzen umgegangen werden.» Nie vergessen wird sie einen Mann, der mit einer offenen Unterarmfraktur eine Woche lang zu Fuss zur Klinik unterwegs war. Der Knochen schaute aus dem verletzen Fleisch heraus, aber er klagte nicht über Schmerzen.

Lebens- und berufliche Erfahrungen Antonella Ancona ist überzeugt: «Die Erfahrungen in Tibet haben meine berufliche Einstellung geprägt. Die Integration von Körper, Seele und Geist in der Tibetischen Medizin faszinieren mich. Die Erkenntnis, dass Gesundheit das Resultat eines Gleichgewichtes zwischen Körper, Seele und Geist ist, führt im täglichen Umgang mit den Patienten zu einer aufmerksamen Betrachtung der Menschen als Ganzes.» Wenn man sich vorstellt, dass man durch den Mund atmet, dass man damit isst, beisst, kaut, trinkt, spricht, küsst und lacht, dann wird bewusst,

wie zentral die Mund-Gesundheit für die Funktion des ganzen Körpers ist. «Die Erkrankungen der Zähne beeinflussen die Organe und haben somit Auswirkungen auf die gesamte Gesundheit», erklärt die Zahnärztin. «Vor Kurzem kam ein neuer Patient zur Zahnkontrolle in meine Praxis. Er berichtete von einer Lungenembolie ohne bekannte Ursache. Bei der Suche nach Störfeldern auf dem LungenDickdarm-Meridian mithilfe einer speziellen Röntgenaufnahme fand ich zwei Zähne mit chronischen Entzündungen an der Wurzelspitze. Der Patient hatte diesbezüglich keine Beschwerden, weshalb sie unentdeckt geblieben waren. Die zwei Zähne wurden sofort von mir behandelt.» Neben ihrem Einsatz in der eigenen Praxis und als Familienfrau engagiert sich Antonella Ancona weiter in und für Tibet. «Ich habe die Hoffnung, dass das tibetische Volk seine liebevolle Kultur bewahren kann und der Wissens- und Erfahrungsschatz der jahrtausendealten Tibetischen Medizin nicht nur erhalten bleibt, sondern Eingang findet in die aktive Medizin auch anderer Kulturen.»

Tibetisch für «helfen» Rokpa ist das tibetische Wort für «helfen» und «Freund». Das internationale Hilfswerk wurde von der Schweizerin Lea Wyler gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Zürich, vertreten ist die Organisation in 17 Ländern. Rokpa engagiert sich hauptsächlich in den tibetischen Gebieten Chinas und in Nepal, aber auch in Südafrika und Simbabwe. Dabei konzentriert sich die Arbeit von Rokpa vorwiegend auf Bildung, Medizin, Ernährung und Kultur. Rokpa engagiert sich in jährlich 120 Projekten für Menschen am Rand der Gesellschaft. Das Hilfswerk soll Menschen in Not helfen, unabhängig von ihrem religiösen, politischen oder kulturellen Hintergrund. Seitdem gilt ihr ganzer Einsatz den über 150 Rokpa-Projekten weltweit. Im Zentrum steht der Respekt für alle Menschen. Mit Hilfe zu Selbsthilfe – beispielsweise in der lokalen Handwerkserhaltung – und dem Achten von Bestehendem setzt Rokpa auf Bildung und ein umfassendes Verständnis von Gesundheit. Wert gelegt wird auf eine schlanke Organisation und eine sinnvolle Abstimmung der verschiedenen Hilfsprojekte. Infos: Telefon 044 262 68 88, info@Rokpa.org,

Tel. 043 344 90 40, info@zahnarzt-ancona.ch.

Mundhygiene-Instruktion mit lächelnden Augen.

www.Rokpa.org.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2016

Der Spätsommer von seiner schönsten Seite

Eine Biene saugt an einer blühenden Wildpfefferminze aus verschiedenen Zuckerarten wie Saccharose, Glucose und Fructose bestehenden Nektar. (Bilder Salomon Schneider)

Während ein Schwalbenschwanz über die noch leuchtend grüne Wiese fliegt ...

... reifen auf dem Hochstämmer nebenan die Äpfel heran.

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Freitag, 16. September 2016

ämtler kantonsräte meinen

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oberamtmann hirzel

Umfragen Hans-Peter Häring (EDU, Wettswil)

Sparprogramm verlangt Opfer in allen Bereichen Der Kantonsrat steht vor schwierigen Entscheiden. Die Regierung hat ihm ein Sparprogramm (LÜ 16) vorgelegt, um den mittelfristigen Ausgleich der Rechnung zu erreichen. Das bedeutet, dass sich Überschüsse und Defizite über eine Periode von acht Jahren die Waage halten müssen. In der Periode 2012 bis 2019 fehlen derzeit 1,8 Mia. Franken. Das Sparprogramm verlangt nun von allen Bürgerinnen und Bürgern Opfer in allen Bereichen, damit die fehlende Summe aufgebracht werden kann. Der Kantonsrat hat aber bereits diese Woche mit einem Mehr von einer Stimme eine Ausnahme beschlossen. Auf die Einsparung von Fr. 8 Mio. beim Energiesparprogramm soll verzichtet werden. Diese Sparbemühungen, von denen rund ein Drittel nicht ohne Gesetzesänderungen realisiert werden können, werden den Kantonsrat in den nächsten Monaten noch stark beschäftigen. Grosse Einsparungen sind mit der Kommunalisierung der Schulleitungen (14,8 Mio. Franken), mit der Beteiligung der Gemeinden an den Bahnkosten (30 Mio.) mit der Beschränkung des Pendlerabzugs auf 3000 Franken (44,5 Mio.) vorgesehen. Die Listenspitäler müssen 74 Mio. für die Zusatzversicherten abliefern, das EKZ 30 Mio. an Dividenden und die

Raubzug an unserer Jugend Was berechtigt uns Alte, die Nachkommenden zu verpflichten, noch mehr an unseren Unterhalt beizutragen, als wir Alten je geleistet haben? Was mit der AHVplus, einer legitimierten Einkommens-Umverteilung, gleichzustellen ist. Dies ist im weitesten Sinn Diebstahl oder Übervorteilung. Mit der Annahme der AHVplus zocken wir Alten die Jungen ab. Das ist heftig und unfair. Was ist denn so sozial an dieser Sache, liebe SP? Ich verstehe die Anliegen der Frauen sehr gut. Aber diese Geldeinforderung bei unseren Töchtern und Söhnen ist unverschämt. Niemand kann sagen, er wusste nicht, was im Alter auf ihn zukommt. Wir Alten haben in einer unglaublich friedvollen Zeit in der Schweiz gelebt. Konnten unsere Vorsorge in Ruhe angehen, uns auf das Alter und unsere Möglichkeiten einstellen. Die, welche nicht für ihr Alter gesorgt haben, ihre persönliche Unabhängigkeit und Genusserlebnisse vorne anstellten, haben kein Anrecht, die Jugend zu schröpfen. Daher erachte ich eine Annahme dieser Vorlag als fatal und ein grosses Risiko für unsere AHV-Grundversorgung. Liebe Jungen und Alte, ein klares Nein ist die richtige Antwort am 25. September in Sachen AHVplus. Werner W. Jäggi, Affoltern

Spitäler zudem noch 130 Mio. Franken mit konstanten Spitaltarifen. Die steigenden Gesundheitskosten verursachen wiederum höhere Krankenkassenprämien. Im Sparprogramm vorgesehen ist aber ein Abbau der Krankenkassenverbilligung für sozial schwächere Personen, was bestimmt noch zu Diskussionen Anlass geben wird. Die Vorschläge der Regierung werden in den kommenden Monaten sicher noch einige heisse Redeschlachten verursachen. Es stehen auch tiefgreifende Änderungen im Steuergesetz vor der Türe, die Unternehmenssteuerreform III, Bund und Kantone sind verpflichtet, Privilegien für Unternehmen abzubauen, was zu Steuerausfällen führen wird. Unter den Kantonen hat dies zu einem ruinösen Konkurrenzkampf geführt, dessen Folgen noch nicht absehbar sind. Bei all diesen Sparprogrammen stimmt mich eine Studie nachdenklich. In der Schweiz sollen dem Fiskus jährlich 10 Mrd. Franken entgehen, weil nicht alle Bewohner ihre Steuererklärungen korrekt ausfüllen. «Gebt dem Kaiser was des Kaisers», heisst es schon in der Bibel oder, «Das letzte Hemd hat keine Taschen, wir können nichts mitnehmen» oder «Geben ist se-

liger als Nehmen». Gelten diese Weisheiten nicht mehr für uns aufgeklärte Schweizer? Sorgen bereitet mir auch, dass sich Menschen am Kreuz auf den Berggipfeln ärgern und die Kreuze mit einer Mondsichel ersetzen oder sie einfach fällen. Das Kreuz ist doch ein Hinweis auf die Erlösungstat Jesu, der gekreuzigt wurde zur Vergebung unserer Sünden. Wollen wir unseren Gott ganz aus der Öffentlichkeit vertreiben? Den Gott, der uns und König Salomo in 2. Chr. 7.14 eine Anweisung erteilt, wie Krisen erfolgreich überwunden werden können. Dort heisst es: «Wenn sich mein Volk, über dem mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.» Der gleiche Vers war auch Leitgedanke von Niklaus von der Flüe, als er 1481 die zerstrittenen Eidgenossen im Stanser-Verkommnis vor einem definitiven Zerwürfnis bewahrte. Er gilt auch noch heute. Am nächsten Sonntag feiern wir den eidg. Dank-, Buss- und Bettag. Wäre dies nicht der Zeitpunkt, sich über diesen Bibelvers Gedanken zu machen und nicht nur dies, sondern sich zu fragen: «Was heisst dies für mich persönlich?».

Für unsere Zukunft – ja zur grünen Wirtschaft Die Initiative verlangt, dass der Verbrauch der Ressourcen bis 2050 auf ein umwelterträgliches Mass reduziert wird. Sollte sich abzeichnen, dass dieses ohne Massnahmen nicht erreicht wird, kann der Bund solche ergreifen: so zum Beispiel die Verpflichtung an den Detailhandel, Verpackungen zu vermindern oder diese zumindest zurückzunehmen und dem Recycling zuzuführen. Mit Angstmacherei versuchen die Vertreter eines masslosen Profits und einer unbegrenzten Umweltzerstörung die Annahme der Initiative «Grüne Wirtschaft» zu verhindern. Die unvernünftigen Teile der Wirtschaft und des Gewerbes, wie Economiesuisse und Gewerbeverband, sind gegen die Initiative und behaupten, dass die Schweizer Industrie und das Gewerbe ja schon längst auf dem besten Weg sei. Ja warum sind sie denn gegen die Initiative? Das Argument, dass die Initiative zu extrem sei, verfängt nicht. Internationale Klimaziele, denen sich auch die Schweiz angeschlossen hat, gehen weiter, werden aber von denselben Kreisen ebenfalls bekämpft, weil sie nichts zum Umweltschutz beitragen wollen. Vernünftige und verantwortungsbewusste Unternehmen und ihre Ver-

bände verfolgen die in der Initiative verlangten Ziele schon lange erfolgreich und unterstützen die Initiative. So zum Beispiel der Verband Cleantech und die in unserem Bezirk grösste Firma Schweizer AG in Hedingen, die schon längst beweist, dass Umwelttechnologie und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen der beste Schlüssel zum Erfolg ist. Aber auch Ikea oder der Vizepräsident des Pharmariesen Roche, André Hoffmann. Er setzt sich vehement für die Initiative ein, weil er überzeugt ist, dass wir um eine gewisse Regulierung nicht herumkommen. Die Initiative «Grüne Wirtschaft» verlangt nicht Einschränkungen des Individuums, sondern umweltschonende Massnahmen und verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen durch die Wirtschaft und die Produzenten. Dadurch ist es möglich, das Ziel ohne Einschränkungen des Konsumenten zu erreichen. Die Zukunft unserer Kinder ist wichtiger als die unersättliche Profitgier einzelner Unternehmen. Deshalb am 25. September: Ja, zur Initiative «Grüne Wirtschaft».

Im Kanton Zürich wird am 25. September über drei eidgenössische («Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)»,

«Für eine starke AHV (AHVplus)» und «Nachrichtendienstgesetz, NDG») sowie eine kantonale Vorlage («Bezahlbare Kinderbetreuung für alle») abgestimmt. In Maschwanden wird zudem ein neuer Gemeinderat gewählt. Zum Abstimmungssonntag veröffentlicht der «Anzeiger» in der Ausga-

wünschten Freiraum schaffen. Naheliegend ist nun aber der Ruf, wie so oft im Falle der persönlichen Herausforderung, nach dem Staat, der per Gesetz dafür sorgen soll, die Kinderbetreungseinrichtungen günstig und damit einfacher zugänglich zu machen. Man könnte auch sagen, den eigentlichen Wert und die Eigenverantwortung will man nicht mehr, oder mindestens nicht mehr in vollem Umfang tragen. Wenn man der kürzlich veröffentlichten Umfrage Glauben schenken kann, dann dürfte das Anliegen für die staatliche Kinderbetreuung, welches erst noch über Lohnabgaben finanziert werden soll, einen schweren Stand haben. Die Abstimmung vom 25. September aber ist keine unverbindliche, möglicherweise mit einer entsprechenden Fragestellung versehene Umfrage. Nein, es ist eine Abstimmung und entscheidend ist Ja oder Nein. Ihr Oberamtmann* * Der Oberamtmann ist kein offizielles Amt, sondern ein Pseudonym für diese Kolumne.

Dreimal Nein, einmal Ja Die CVP zu den Abstimmungsvorlagen vom 25. September 2016. Kantonale Vorlage «Bezahlbare Kinderbetreuung für alle»: Der vorgeschlagene Betreuungsfonds ist eine komplizierte Lösung und zu teuer. Zu viel Geld fliesst in den administrativen und personellen Aufwand, darum Nein.

Eidgenössische Vorlagen «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschft (grüne Wirtschaft)»: Der Bund soll sich das Ziel geben, die Umweltbelastung bis 2050 stark einzuschränken. Zu viel in zu kurzer Zeit. Einen Fussabdruck von der Erde bis 2050 verbindlich in der Verfassung zu verankern, wäre ein

Alleingang der Schweiz und macht keinen Sinn. Nein. «AHV plus: für eine starke AHV»: Die AHV steht vor Finanzierungsproblemen. Die Mehrkosten sind unverantwortlich hoch und kaum finanzierbar. Die Rentner mit kleinen Einkommen erfahren keine Verbesserung. Hoffen auf «Altersvorsorge 2020». Darum «AHV plus» Nein. «Nachrichtendienstgesetz NDG»: Bessere Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit. Es stärke den Schutz der Bevölkerung vor aktuellen Bedrohungen wie Terrorismus, verbotenem Nachrichtendienst, Prolieferation und Angriffen auf kritische Infrastrukturen. Geben wir den Behörden die Möglichkeit für eine zeitgemässe Überwachung. Ja. CVP Bezirk Affoltern am Albis

Abfallentsorgung im Erholungsgebiet

Hans Läubli, Präsident Grüne Affoltern

Zum Abstimmungssonntag vom 25. September Letzte Zuschriften für die Ausgabe vom Dienstag, 20. September.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht mit dem Ergebnis einer Umfrage konfrontiert wird. Vor kurzem konnte man den Medien entnehmen; aufgrund einer Umfrage wollen die Mehrheit der Frauen Familienarbeit mit Kindern der Erwerbsarbeit den Vorzug geben. Was etwa einer Absage an die laufend propagierte Fremdbetreuung von Kindern gleichkommt. Es stimmt, Kinder haben, ist mit unvergleichlichem Segen, aber auch mit gewaltigen Opfern verbunden. Es ist eine Arbeit, der man sich nicht entziehen kann. In einer Zeit, in der die individuelle Lebensgestaltung mit allen möglichen und unmöglichen Angeboten versehen wird, keine einfache Sache. Spätestens dann, wenn Eltern die Preisliste der verschiedenen staatlichen oder privaten Kinderbetreuungseinrichtungen studiert haben, relativiert sich der Hang zum mindestens teilweise ungebundenen Leben. Wobei der Wert der Erziehungs- und Betreuungsarbeit kommt ja mit den Kosten der Krippen und Tagesschulen erst richtig gut zum Ausdruck. Man könnte sich auch mit Grosseltern und Freunden den ge-

be vom Dienstag, 20. September, letztmals Zuschriften. Diese müssen die Redaktion bis spätestens Freitag, 16. September, 15 Uhr, erreichen und mit einem vollständigen Absender versehen sein. Über nicht veröffentlichte Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. (Red.)

Was vom «Grillplausch» übrig bleibt. (Bild zvg.) Bei der Feuerstelle der «Schweizer Familie» am Lindenbach kommt es leider immer wieder, vor allem über das Wochenende, zu illegalen Entsorgungen. Der Abfall und die Essensresten vom «Grillplausch» werden einfach vor Ort entsorgt. Was sind das für rücksichtslose Menschen, wo bleibt da die Kinderstube? Unsere schöne Um-

welt und Natur hat das nicht verdient. Die Gemeindearbeiter von Obfelden werden das ja wohl entsorgen. An dieser Stelle ein Dank an die Gemeinde und -arbeiter, die den Bachweg und die Feuerstellen immer wieder in Topzustand stellen. Walter Bühler, Ottenbach


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Saisonstart

Die Aemtler Bühne zeigt «Die Burgunderprinzessin» ab Oktober im «Rössli». > Seite 23

Der SHC Bonstetten-Wettswil stellt das jüngste Team der Nationalliga A. > Seite 29

Freitag, 16. September 2016

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Kämpfernatur Menschen im Säuliamt: Das Leben von Margrit Iseli war stets von Neuanfängen geprägt. > Seite 31

Das Letzte seiner Art

Frische Impulse fürs «Oberdorf»

Das «Dörrhüsli» in Ottenbach ist Kulturgut

Neue Migros Affoltern eröffnet am 22. September

Wer seine eigenen Dörrfrüchte oder Dörrgemüse herstellen will, kann dies zurzeit in Ottenbach tun. Immer montags und donnerstags zwischen 17.30 und 18.30 Uhr ist das «Dörrhüsli» hinter dem Gemeindehaus geöffnet.

Nach einer Bauzeit von fast zwei Jahren feiert die Migros Affoltern am Albis am 22. und 23. September Eröffnung – mit Aktionen, Attraktionen und zehn Prozent Rabatt. Dank dem modernen Neubau gewinnt das Zentrum Oberdorf an Attraktivität und positioniert sich neu.

Vor 50 Jahren gab es noch in fast allen Gemeinden ein «Dörrhüsli», wo die grösstenteils landwirtschaftlich geprägte Bevölkerung eigenes Gemüse und Früchte zum Dörren brachte, um diese haltbar zu machen. Mit der Zeit kamen günstige Dörrfrüchte – gröss-

tenteils nachgezuckert – aus allen Ländern der Erde in die Schweiz und immer weniger Menschen brachten eigene Produkte ins «Dörrhüsli». Es war die Zeit, in welcher der Bund noch Fällprämien für Obstbäume bezahlten.

Ein unvergleichliches Geschmackserlebnis Mit der Zeit ging ein «Dörrhüsli» nach dem anderen ein. Einzig jenes in Ottenbach konnte sich in der Region halten. «Vielleicht, weil die Ottenbacher immer ein eigenwilliger Menschenschlag waren», lacht Astrid Weis, die das «Dörrhüsli» leitet und ergänzt: «Reif geerntete und sofort gedörrte Früchte haben eine viel grössere Geschmacksvielfalt als Massenprodukte, denen meistens Zucker zugegeben wird.» Sie arbeite gerne mit den Händen und geniesse es, mit der Kundschaft einen Schwatz zu halten, verrät Astrid Weis weiter, zudem erfreue sich das «Dörrhüsli» wieder wachsender Beliebtheit. Das Dörrhüsli befindet sich an der Affolternstrasse 3, direkt hinter dem Gemeindehaus Ottenbach, im Gebäude des Werkdiensts. Das Rohmaterial sollte zugerüstet angeliefert werden – halbiert, in Schnitze oder Ringe geschnitten. Bohnen unbedingt blanchieren, wie zum Tiefkühlen. (pd.) «Dörrhüsli» hinter dem Gemeindehaus, Ottenbach, montags und donnerstags, 17.30 und 18.30 Uhr.

Astrid Weis betreut das «Dörrhüsli» mit grossem Engagement. (Bild zvg.)

Anmelden für Grossmengen (ab 10 Kilogramm) unter Telefon 076 568 45 01.

Früchtekorb gewonnen Märt-Tag im Obfelder Dorfmärt Der Dorfmärt Obfelden lud zum Degustieren von Produkten aus der Umgebung ein. Am Märttag konnten Mettmenstetter Jubiläumsbrot, Fumarone (geräucherter Mozzarella) oder Büffelkäse aus der Käserei Berglinde, Buttwil sowie ein feiner Apfelbalsamico aus der Produktion der Fremo, Muri, degustiert werden. Die vier Produkte wurden rege degustiert und fanden guten Absatz. Bei den herrlichen Temperaturen und bei schönstem Sonnenschein blieb so mancher Kunde noch in der Festwirtschaft auf einen «Schwatz», bei Gratis-Getränken oder einer Bratwurst vom Grill. In der neu gestalteten Herbstausstellung der Blumen-48-Abteilung konnten die Kunden so manch tolles Accessoire oder einen aktuellen Dekoanzeige

Am späten Nachmittag des 21. September gehen die Lichter am Centralweg 3, in der Migros Affoltern am Albis, aus. Nach einer Bauphase von fast zwei Jahren ist der Neubau in unmittelbarer Nähe, an der Oberdorfstrasse 4, nun bezugsbereit. Filialleiter Daniel Voit und sein Team ziehen noch am selben Abend um und eröffnen am 22. September feierlich die neue Migros. Das fünfstöckige Gebäude beherbergt nebst Supermarkt verschiedene Gewerbe- und Büroflächen, 35 Mietwohnungen sowie eine Tiefgarage mit gut hundert öffentlichen Parkplätzen. Mit dem modernen Neubau gewinnt das Zentrum Oberdorf deutlich an Attraktivität und positioniert sich neu. Es bietet fortan ein vielfältiges Einkaufserlebnis und dient – auch dank der Überdachung – als Treffpunkt.

Viel Frische, Services und Nachhaltigkeit Mit der Eröffnungsfeier am 22. und 23. September – mit zehn Prozent Rabatt und vielen Attraktionen wie Glücksrad oder Kinderschminken – fällt der Startschuss einer für das Zentrum Oberdorf neuen Ära. «Die Vorfreude ist gross», sagt Filialleiter Daniel Voit und fügt an, «und auch unsere Kundinnen und Kunden können sich freuen». Die Verkaufsfläche von fast 1900 m² präsentiert eine grosszügige Raumaufteilung, eine moderne Einanzeigen

Heinrich Müller, Mitarbeiterin Judith Odermatt und Gewinnerin Elsbeth Müller. (Bild zvg.) rationsartikel finden. Für den Wettbewerb galt es drei Artikel zu finden, welche nicht in die Ausstellung gehörten. Bei über achtzig richtigen Antworten wurde in der Verlosung schlussendlich Elsbeth Müller aus Dachlissen als glückliche Gewinnerin erkoren. (pd.)

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Noch in der alten Migros: Filialleiter Daniel Voit und Mitarbeiterin Livia Schuetz freuen sich auf die Neueröffnung. (Bild zvg.) richtung und farbige Akzente. Das Frischeangebot ist prominent vertreten. Im Eingangsbereich begrüssen Früchte und Gemüse die Kundinnen und Kunden. Eine Kaffeestation in Selbstbedienung steht in unmittelbarer Nähe zu Süssgebäck und knusprigem Brot. Zwei bediente Theken bieten Fisch und Fleisch an, während nebenan die Käseecke mit Spezialitäten lockt. Neu stehen praktische Services wie PickMup oder Subito-Kassen mit Selfscanning und Self-Checkout auch in Affoltern am Albis zur Verfügung. Zudem punktet der Neubau mit der neuen Tiefgarage und den komfortablen Kundenparkplätzen, aber vor allem mit seinem Nachhaltigkeitskonzept: Stromsparende LED-Lampen liefern Licht, während eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach saubere Energie generiert. Die klimaneutrale CO2-

Kälteanlage kühlt die Produkte und produziert genug Abwärme um die 35 Wohnungen mit Warmwasser zu versorgen.

Wohnen und Arbeiten über dem Einkaufscenter Über dem Einkaufszentrum der Migros warten noch Mietwohnungen verschiedener Grössen auf ihre Bewohner. Ab Plan sind bereits einige Einheiten vermietet. Zudem steht nun eine Musterwohnung für Besichtigungen zur Verfügung. Ideal gelegen sind die Büroeinheiten im ersten Obergeschoss. Büroräumlichkeiten ab 200 m² werden angeboten. (pd.) Migros Affoltern, Oberdorfstrasse 4, Eröffnung am 22. und 23. September. Weitere Infos unter www.zentrum-oberdorf.ch.


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Samstag, 17. September 19.00 Zum Schmücken der Kirche sind Sie herzlich eingeladen, Erntegaben in die Kirche zu bringen. Obst, Gemüse und andere Lebensmittel werden nach dem Gottesdienst am Sonntag wieder dem Götschihof und seinen Bewohnern zukommen Sonntag, 18. September 10.00 Erntedankgottesdienst zum Eidgenössischen Bettag mit Abendmahl, Pfarrerin Bettina Stephan. Im Anschluss Apéro in der Chilestube offeriert von den Landfrauen Mittwoch, 21. September 14.30 Talertreff 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. September 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 18. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in der katholischen Kirche, Vorbereitungsteam Es singt der Gemischte Chor

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 18. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst am Bettag auf dem Hofareal von Markus und Hedi Müller Dorfstrasse 56 Mit Pfrn. Susanne Sauder und dem Musikverein Mitwirkung der Minichile-Chind und ihrer Katechetin Barbara Truffer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 18. September 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Julia Gasser, Horn und Vincent Dallèves, Orgel Anschliessend «Kugel-Apéro» anlässlich der restaurierten Turmkugel Infos und Ausstellung des alten und neuen Kugel-Inhalts Montag, 19. September 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 23. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 16. September 16.00 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Samstag, 17. September 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 18. September 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 18. September 10.00 Bettagsgottesdienst mit Abendmahl in Maschwanden «Der Spieler und der Frömmler» mit Pfrn. C. Mehl, Musik: Marianne Rutscho, anschliessend Chilekafi im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 18. September 11.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher mit Laienpredigten zum Thema: «Kommt und ruht euch ein wenig aus» (Mk. 6, 30) Es werden auch Leute aus der Wirtschaft sprechen: Dewet Moser(Nationalbank) und Franz Gasche (ehem. Wirt Krone Hedingen) Am Weiher getauft werden Enya Meili, Güpfstrasse, und Henry Wieland, Haldenstrasse Leitung: Walter Hauser, Pfarrer und Linda Cantero, Pastoralassistentin. Band Brassisimo Erntedanktisch der Landfrauen Kinderhütedienst beim Weiherkiosk. Anschliessend (12.15 Uhr) Mittagessen von der Kirchenpflege Bei schlechtem Wetter ist das Mittagessen im Chilehuus. Anschliessend Kaffee und Tee zu mitgebrachten Kuchen und Desserts. Danke fürs Mitbringen Fahrdienst: 10.45 Uhr ab Chilehuus Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt mit anschliessendem Mittagessen im Chilehuus Auskunft Telefon 1600 -1 ab 8.30 Uhr Findet der Gottesdienst am Weiher statt hängt am Kirchturm eine Fahne

Sonntag, 18. September 10.00 Bettags-Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Freitag, 23. September Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 17. September 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 18. September 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 20. September 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 21. September 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 22. September 19.00 Rosenkranz

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr Uhr in der Klosterkirche Samstag, 17. September 20.00 bis 23.00 Uhr Hagios Liedernacht: Gesungenes Gebet, Kappeler Klosternacht zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen; Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 18. September 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Bettag mit Pfr. Christof Menzi 13.30 Tagung «was für ein wäsen vor und zu disen zyten gewesen…» Lebensbilder am Vorabend der Reformation mit Dr. R. Giselbrecht lic. phil. B. Schneider und Prof. Dr. theol. Andreas Mühling Keine Anmeldung nötig, Kollekte 17.15 «Musik und Wort» mit dem Jodlerclub «Aemtler Jodlerfründe» Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 21. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 22. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 22. September 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 18. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag mit Pfr. Andres Boller und Vikar Isaac Osei-Tutu in der katholischen Kirche Sonntag, 18. September 19.30 Gebet für Obfelden reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 16. September 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler Sonntag, 18. September 10.00 Eidg. Dank-, Buss- und Bettag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Inge Rother Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi mit dem Chilekafi-Team Voranzeige Sonntag, 25. September 10.00 Gottesdienst/Erntedankfest mit Beteiligung der 2.-Klässer und Jren Omlin Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi mit den Landfrauen www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 16. September Seniorenausflug Sonntag, 18. September 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag: «Von Bünden, Verbindungen und Verbindlichkeiten II» Pfrn. Y. Schönholzer Therese von Büren, Orgel Montag, 19. September 15.45 Kolibri

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. September 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 18. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der katholischen Kirche Mitgestaltung: Gruppe AGCK zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Musikalische Umrahmung Gemischter Chor Affoltern 11.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher (bei schlechtem Wetter in der ref. Kirche Hedingen – dann Fahne am Kirchturm)

Ref. Kirche Knonau Freitag, 16. September 18.00 Installationsgottesdienst für Pfr. Maurer auf zweite Pfarrstelle in Zürich-Wipkingen in der Kirche Letten durch Dekan Pfr. Niggi Peter Anschliessend Znacht Anmeldung für Essen direkt auf Homepage der Kirchgemeinde Wipkingen erbeten Sonntag, 18. September 10.00 Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag, Pfr. Thomas Maurer Gastprediger Pfr. Dr. Ulrich Knellwolf aus Zollikerberg Thema: «Das un-verschämte (sic!) Gebet» (zum Unser Vater) Abendmahl Solist Thomas Grünwald Saxophon, anschliessend Buchvernissage und Apéro Mittwoch, 21. September 12.00 Seniorenessen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus Wir lesen «Fegefeuer»

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 18. September 10.00 Kirche Wettswil: Bettagsgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Männerchor Sängerbund am Albis mit Kinderhüte Anschliessend Apéro Taufe: Milo Bernasconi, Wettswil Fahrdienst: Anmeldung bis 17. September, 044 700 25 69 11.15 Jugendgottesdienst Mittwoch, 21. September 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 22. September 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 23. September 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 17. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 18. September 11.00 Wortgottesfeier Taufe von Elina Aschwanden Donnerstag, 22. September 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 18. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag Ab 9.15 Uhr Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7-jährig im Pfarreisaal 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalisch umrahmt von den «Jodlerspatze und Jungjodler vo Huuse» Leitung: Monika Reutlinger

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 18. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Ottenbach 10.30 Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der kath. Kirche Obfelden

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 18. September 10.00 Bettags-Gottesdienst der AGCK in der katholischen Kirche Affoltern mehr unter: emk-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 16. September 19.00 Alphalive-Kurs Samstag, 17. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 18. September 10.00 Bettags-Gottesdienst in der kath. Kirche Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 19. September 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 21. September 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teenie-Elternkurs 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 18. September 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 18. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 18. September 10.30 Gottesdienst Thema: «Herausforderung Versuchung» Jakobusbrief 1, 13–18 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 22. September 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Lichtschweif auf dem Ponyhof Der KiTi-Hof in Baar feiert am 17. September den Islandpferdetag und engagiert sich dabei für Solarenergie. Island hat weniger Einwohner als die Stadt Zürich, es leben aber viele Isländer bei uns. Meistens sind es Vierbeiner – Islandpferde. Diese sind in ganz Europa beliebt. Sie tragen grosse bis ganz kleine Reiter, sind robust, munter und trotzdem ruhig. Je nach Jahreszeit sind sie elegant oder kuschelig. Sie werden in zwei Gangarten mehr als andere Pferde geritten: Rennpass und Tölt. Im Tölt ist es sehr gemütlich, es kann aber auch schnell werden. Am Samstag, 17. September, feiern verschiedene Pferdehöfe den Tag des Islandpferdes, darunter der KiTi-Hof Verein (Kind und Tier) in Baar. Neugierige und Fans können «Sörli», «Blikki» und ihre Mitbürger ganz nah erleben. Ab 15 Uhr gibt es Ponyreiten für die Kleinen, Gangartenshows von den Reitern des KiTi-Hofs – daneben Filme, Musik, Infos und ein

Buffet. Es sind alle herzlich auf dem Hof willkommen.

Spaziergang und Ausritt Bei Dunkelheit ab 19 Uhr bietet der Verein nach dem Motto «Nordlichter und Sonne» eine ganz besondere Attraktion an: Ein Spaziergang und Ausritt im Dunkeln mit den Islandpferden, in Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Verein Tournesol und den Little Sun Solarlampen. Teilnehmer sind dabei mit den Sonnenblumen-Lampen und Leuchtwesten ausgerüstet. Jeder kann mitmachen. Reiter zahlen 25 Franken, Fussgänger machen gratis mit. Der Erfinder der Little-Sun-Lampen ist ein Künstler und ursprünglich aus Island. Geprägt von langen, dunklen Wintern, hat er sich Ländern gewidmet, wo die Sonne zwar immer strahlt, aber viele Menschen nachts ganz ohne Licht leben. In diesem Sinne geht der Erlös des Nachtritts direkt an das westafrikanische Künstler-Projekt «Artistes-éclairs» in Burkina Faso. Dort wird mit Solarenergie ein professionelles und engagiertes Theater aufgebaut. Kunst und Kultur kommen so in die entferntesten Dörfer ohne Strom. Die Solarlampen werden auch am Samstag, 9. Oktober, verwendet, beim Herbsferienkurs «Eltern-Kind Erlebnisabend mit den Ponys». Dieser und alle anderen KiTi-Hof-Herbstferienkurse für Kinder von 3 bis 15 Jahren können unter www.kitihof-online.ch gebucht werden. Falls es regnet oder kalt wird, kann man sicher sein, dass es den Islandpferden nichts ausmachen wird. Sie werden den Kindern gerne ihr Fell zur Verfügung stellen. (pd.)

Voltagieren auf dem Isländer. (Bild Thomas Stöckli)

Infos: www.kitihof.ch und www.littlesun.com.

Freitag, 16. September 2016

«Jährlich 100 000 Franken Sponsoring für Säuliämtler Vereine» Die Mobiliar Generalagentur lud zum Tag der offenen Tür ein Über 150 Personen besuchten am vergangenen Samstag die neuen Räumlichkeiten der Mobiliar Generalagentur Affoltern an der Obstgartenstrasse 3 im Bezirkshauptort. Sie wurden grosszügig bewirtet und erfuhren wissenswertes über das Versicherungswesen im Allgemeinen und die Mobiliar im Speziellen. Mit über 50 Prozent Marktanteil ist die Mobiliar Generalagentur Affoltern der grösste Versicherungsdienstleister im Knonauer Amt. «Über 17 000 Policen generieren einen Umsatz von über 30,5 Millionen Prämien. Wir können uns momentan über ein jährliches Wachstum von rund einer Million in Prämien freuen», erzählte Thomas Naef, der Affoltemer Generalagent stolz.

Gewinne werden an Kunden anstatt Aktionäre ausgeschüttet Aufgrund der genossenschaftlichen Verankerung der Mobiliar Versicherung profitieren nicht Aktionäre, sondern die Kunden selbst vom guten Ergebnis. Im Einzugsgebiet der Generalagentur Affoltern fliessen jährlich rund 1,8 Millionen Franken an die über 17 000 Kundinnen und Kunden zurück: Sie erhalten ab Mitte 2016 ein Jahr lang eine Prämienreduktion von zehn Prozent auf die Versicherungen für Motorfahrzeuge und Betriebsversicherungen. Dem genossenschaftlichen Charakter fühle er sich verpflichtet: «Wir sponsern zahlreiche regionale Vereine und Veranstaltungen im Knonauer Amt, für über 100 000 Franken pro

Spannend und farbenfroh «Viva Brasil»: Rio de Janeiro im Coopark Affoltern Passend zu den zu Ende gegangenen Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zeigt sich der Coopark in Affoltern seit dem 6. September mit brasilianischem Lebensgefühl. Die Aktion «Viva Brasil» dauert noch bis morgen Samstag.

Thomas Naef, Generalagent der Affoltemer Mobiliar Versicherung, zeigt interessierten Besuchern die neuen, hellen Räumlichkeiten. (Bild Salomon Schneider) Jahr. So können wir einen Beitrag zur Belebung dieser einzigartigen Region leisten und unterstützen vor allem Jugendliche bei sinnvoller, sportlicher Betätigung.»

Kontinuierliches Wachstum als Ziel Die neuen Räumlichkeiten auf dem Affoltemer OVA-Areal waren die logische Konsequenz des kontinuierlichen Wachstums. «Jetzt haben wir wieder Reserven. Wenn ich in zehn Jahre in Pension gehe und wir weiterhin kontinuierlich wachsen, hat mein Nachfolger zwei Jahre Zeit, um grössere Räumlichkeiten zu finden», meinte Thomas Naef scherzhaft. Die neuen Räumlichkeiten sind grosszügig eingerichtet, lichtdurchflutet und so konzipiert, dass jede Abteilung ein Grossraumbüro für sich hat und die Wege gleichzeitig kurz sind. Thomas Naef

zur Konzeption: «Wer kommt und geht, macht immer die Runde und begrüsst alle Teams oder verabschiedet sich auch wieder. Allein durch diese kleine Geste ist das Team näher zusammengerückt und die gute Stimmung untereinander wirkt sich auch positiv auf unsere Kundenportfolios aus.» Für den Innenausbau hat die Mobiliar regionale Handwerker berücksichtigt. Die Möbel sind allesamt Schweizer Qualitätsprodukte. «Wir sind eine Schweizer Firma, die möglichst regional oder mindestens in der Schweiz investieren will», erläuterte Thomas Naef. Bei grosszügiger Bewirtung nutzten die Besucher die Zeit, um untereinander und mit dem Mobiliar-Team zu plaudern, sich zu vernetzen und mehr über das Versicherungswesen zu erfahren. (sals)

Bowen-Therapie und Klangmassagen Neues in der Gesundheitspraxis im Licht Die Praxis für ganzheitliche Gesundheit in Maschwanden hat ihr Angebot erweitert. Neu sind auch die Preise für Menschen mit bescheidenen finanziellen Möglichkeiten.

Unter dem Motto «Viva Brasil» steht der Coopark Affoltern bis 17. September ganz im Zeichen von Rio de Janeiro. In Zusammenarbeit mit der brasilianischen Botschaft präsentiert das Einkaufszentrum exklusiv eine spannende und farbenfrohe Ausstellung. An den zahlreichen Modulen können Besucher die verschiedenen Themen wie Kultur, Natur, Sport und Tourismus auf interaktive und spielerische Art hautnah erleben.

Brasilianische Lebensfreude von Samba bis Zumba So sorgten am Mittwoch, 7. September, stündliche Tanzworkshops für Gross und Klein mit Lambada, Samba, Bossa Nova, Limba und Zumba für brasilianische Lebensfreude. Erfreulicherweise war der Besucherandrang trotz schönem Wetter gross. Am Samstag, 10. September, begeisterte die Show «Baila Brasil» um 11, 14 und 16 Uhr die Besucherinnen und Besucher. Weiterhin können die Kunden mit etwas Glück an der «Play&Win»-Station zahlreiche, attraktive Sofortpreise und Rabattbons von Anbietern des Einkaufszentrums gewinnen. Ein zusätzlicher Anreiz sind auch die tollen Hauptpreise: eine Reise nach Brasilien und ein Citroën C4 Catus. Wer den Coopark in Affoltern noch bis am Samstag, 17. September,

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Die Show «Baila Brasil» hat die Besucher vergangene Woche begeistert. (Bild zvg.) besucht, darf sich vom brasilianischen Lebensgefühl verzaubern lassen. (pd.)

Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern, www.coopcenter.ch/coopark

Coopark Affoltern evakuiert Im Einkaufszentrum Coopark Affoltern wurde am Dienstag, 13. September, um 9.10 Uhr im Rahmen einer Evakuationsübung ein Alarm ausgelöst mit dem Ziel, das Notfallkonzept zu überprüfen. Die Evakuation verlief nach Plan.

Dank den regelmässig durchgeführten Evakuationsübungen gewinnen die Mitarbeitenden Sicherheit im Umgang mit solchen Situationen. Die Leitung des Cooparks entschuldigte sich bei den Kunden für allfällig entstandene Umtriebe. (pd.)

In der Praxis für ganzheitliche Gesundheit, am Sagiweg 4 in Maschwanden, ist vieles neu. Die bewährten Angebote wie Klassische Massage, Lymphdrainage, Fussreflexzonenmassage, Osteobalance, viszeral Therapie werden weiterhin angeboten. Auch Hausbesuche für eine entspannende Fussreflexzonenmassage oder Klassische Massage in den eigenen vier Wänden ist weiterhin im Angebot. Inhaber der KulturLegi erhalten bei der Gesundheitspraxis Im Licht neu 50 Prozent Rabatte auf alle Therapien ab einer Stunde. Damit will die Inhaberin Christine Meierhofer einen Beitrag dazu leisten, dass auch Menschen mit bescheidenen finanziellen Möglichkeiten von ihren Angeboten profitieren können: «Mir ist es wichtig, dass die Finanzierung kein Hinderungsgrund für meine Kundschaft ist.» Wer nicht über die Versicherung abrechnen kann und bar bezahlt, erhält einen Preisnachlass von 20 Franken pro Behandlung. «Ich habe dann weniger Administration zu erledigen und gebe diesen Vorteil gerne weiter», erklärt Christine Meierhofer. Neu bietet sie Klangmassagen mit Klangschalen an. Durch eine harmonische Abfolge von Anschlag und ausklingen lassen, entsteht im Körper eine Tiefenentspannung und erhöhte Durchblutung im Gewebe. Sämtliche

blockierenden Elemente werden durch den einsetzenden Vibrationsfluss aufgelöst. Auch neu ist die Bowen-Therapie, die vom Australier Tom Bowen entwickelt wurde. Sie wird bei SchmerChristine Meierzen im Nervenbehofer. (Bild zvg.) reich sowie im Bereich des Bewegungsapparates eingesetzt. Sie unterstützt den Lymphabfluss bei Störungen. Durch sanfte Griffe über Muskeln, Nerven und Sehnen werden Impulse gesetzt. Der nächste Workshop steht bereits vor der Tür. Am 24. September geht es um das Becken, «die Wiege der Weiblichkeit». In diesem Workshop zeigt sie, wie Blockaden und Beschwerden im Becken entstehen und wie sie auf verschiedenen Ebenen gelöst werden können. Der Zusammenhang zwischen körperlichen und seelischen Blockaden wird aufgezeigt und gemeinsam eine Lösung erarbeitet. Dieser Workshop richtet sich an Frauen und Männer, die sich ein besseres Verständnis für die Sprache ihres Körpers aneignen möchten und sich auf die Suche nach dem Ursprung ihrer Beschwerden machen wollen. (pd.) Anmeldung: Telefon 079 193 10 63, Kosten 190 Franken. Gesundheitspraxis Im Licht, Christine Meierhofer, Sagiweg 4, Maschwanden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag. Termine nach Vereinbarung, christine.meierhofer@gmx.ch. Infos: www.gesundheitspraxisimlicht.com.


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Vermischtes

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Berufliche Zukunft für Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage Das Jugendprojekt Lift feiert am 21. September sein 10-Jahre-Jubiläum Seit zehn Jahren setzt sich das Jugendprojekt Lift für einen erfolgreichen Übertritt ins Berufsleben ein. An sogenannten Wochenarbeitsplätzen (WAP) sammeln die Jugendlichen praktische Erfahrungen und gewinnen Selbstvertrauen. Ungenügende Schulleistungen, Motivationsprobleme, wenig Unterstützung aus dem Umfeld – dies alles kann dazu führen, dass ein Jugendlicher den Anschluss in der Schule verliert und sich so die Chance auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft verbaut. Hier setzt das Jugendprojekt Lift an. Die Jugendlichen werden ab dem 7. Schuljahr unterstützt und bis zum 9. Schuljahr begleitet. «Lift» organisiert in Zusammenarbeit mit der zuständigen Schule sowie örtlichen Betrieben sogenannte Wochenarbeitsplätze für die Jugendlichen. Sie verrichten an den schulfreien Nachmittagen wöchentlich für zwei bis drei

Stunden einfache Arbeiten. So sammeln die Jugendlichen wichtige Erfahrungen und erhalten für ihre Tätigkeit ein kleines Entgelt. Die Resultate sind vielversprechend: Die Jugendlichen bekommen nicht nur einen Einblick ins Berufsleben, sie stärken auch ihr Selbstwertgefühl und gewinnen so die nötige Motivation für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

«Ich habe gelernt, durchzuhalten» «Im ‹Lift›-Projekt habe ich gelernt, was arbeiten heisst. Ich konnte grosse Fortschritte im Umgang mit Erwachsenen machen und habe gemerkt, dass es wichtig ist, durchzuhalten, auch wenn man mal etwas unmotiviert ist.» Kim Nguyen war eine der ersten, die beim «Lift»-Projekt mitgemacht haben. Dank ihrer Erfahrungen, die sie am Wochenarbeitsplatz gesammelt hat, konnte sie direkt nach der Sekundarschule eine Lehre als Detailhandelsassistentin beginnen. «‹Lift› hat mir auch geholfen, problemlos eine Lehrstelle

zu finden. Die Lehre habe ich 2015 erfolgreich abgeschlossen und bin heute immer noch am selben Ort tätig.»

Vom Pilotprojekt zur erfolgreichen Organisation Was 2006 unter wissenschaftlicher Begleitung als Pilotprojekt in die Welt gesetzt wurde, hat sich heute, 2016, als eigenständiger Verein etabliert. Dank durchweg positiven Erfahrungen mit dem praxisorientierten Ansatz und der Unterstützung durch inzwischen 164 Schulen und über 2000 KMU schweizweit, hat «Lift» gute Zukunftsperspektiven. «Unser zentrales Ziel ist es, «Lift» möglichst nachhaltig in der Bildungslandschaft Schweiz zu etablieren und möglichst viele Projekte in allen drei Sprachregionen der Schweiz aufzubauen und durchzuführen», so Gabriela Walser, Geschäftsleiterin «Lift». Heute nehmen schweizweit rund 1300 Jugendliche an dem Projekt teil. Walser schätzt, dass rund 300 Schulen mit bis zu 3000 Jugendli-

Kim Nguyen, ehemalige «Lift»-Schülerin und heute gelernte Detailhandelsassistentin. (Bild zvg.) chen Bedarf an einer Teilnahme haben. Nach zehn Jahren Tätigkeit läuft nun die Phase «Lift IV»: Mit den Projektzielen «Bedarfsdeckung und Wir-

kungsoptimierung» ist «Lift» definitiv den Kinderschuhen entwachsen und tritt nicht mehr als zu förderndes Projekt, sondern als Organisation, die eine Dienstleistung anbietet, auf. (pd.)

EVP auf dem Jakobsweg «Kappeler Inspirationen» 4. Etappe von Rapperswil nach Einsiedeln

Bilder von Helena Aeschbacher und «Musik und Wort» in Kappel

Die diesjährige Etappe der Jakobsweg-Wanderung der EVP Bezirk Affoltern war geprägt von viel Sonnenschein, herrlicher Landschaft und gemeinsamem Unterwegssein. Früh am Morgen startete die gut gelaunte Pilgergruppe am Bahnhof Affoltern. Noch wenige Personen waren unterwegs. Die Fahrt nach Rapperswil verlief ruhig und die kompetente Reiseleitung von Arno Rudolf gab allen die Gewissheit, in guten Händen zu sein für diesen Tag. Ab Bahnhof Rapperswil führte der Weg über den Pilgersteg hinüber nach Pfäffikon. Die morgendliche Stimmung war eindrücklich und die Teilnehmenden dieser besonderen Wanderung kamen gut voran. Nach einer Kaffeepause mit Kirchengeläut führte der Weg bergauf, zuerst mit dem Bus bis Luege- Die EVP-Pilgergruppe vor dem Kloster Einsiedeln. (zvg.) ten und dann weiter zu Fuss bis St. Meinrad. Dort erwar- terliess aber auch gemischte Gefühle. tete die Gruppe eine Pilgerkappelle Mit der Südostbahn wurde der Rückund ein ausgezeichnetes Mittagsessen weg angetreten. Diese führte nach im Garten der Pilgerraststätte. Ge- Wädenswil und dann ging es über Züstärkt konnte die zweite Hälfte der rich zurück ins Knonaueramt. ZufrieEtappe unter die Füsse genommen den und auch etwas müde kehrten die werden mit Ziel Einsiedeln. Die Sep- Pilger reicher an wertvollen Begegtembersonne hatte immer noch viel nungen und guten Gesprächen nach Kraft und so war jedes Lüftchen und Hause zurück. Die nächste Etappe schattige Plätze unterwegs sehr will- folgt in einem Jahr. Neue Gesichter kommen. Von Weitem war die Kloster- sind dabei herzlich willkommen. anlage zu erkennen und schon in kurzer Zeit war das Tagesziel erreicht. Die Eveline Fenner, Affoltern eindrückliche und zugleich prunkvolle Klosterkirche machte Eindruck, hin- Weitere Infos unter www.evp-affolternamalbis.ch.

Am Sonntag, 25. September, wird im Kloster Kappel eine Ausstellung von Helena Aeschbacher– Sinecká eröffnet. Danach präsentiert der A cappella Chor Zürich in der Reihe «Musik und Wort» Werke von Monteverdi. Lange Jahre schon ist die Einsiedlerin und Künstlerin Helena AeschbacherSinecká mit «Kappel» verbunden: mit den Häusern, den Bäumen, Wiesen und Höfen, dem Kappeler Weiher und dem ehemaligen Zisterzienserkloster. Unter dem Titel «Kappeler Inspirationen» sind Aquarelle und Zeichnungen ausgestellt, die aus verschiedenen Schaffensperioden der Künstlerin stammen. Die Vernissage beginnt am 25. September um 15.30 Uhr. Nach der

Danach, um 17.15 Uhr, musiziert der A cappella Chor Zürich «cantate et exultate», Madrigale und Chansons aus der Renaissancezeit und eine Messe sowie verschiedene Motetten von Claudio Monteverdi. Lesungen von Pfr. Christof Menzi begleiten die Musik in Aquarelle und Zeichnungen sind zu sehen. (Bild zvg.) der Klosterkirche. Begrüssung und Ansprache durch Pfr. Der Eintritt ist frei, es wird eine KolMarkus Sahli, wird Helena Aeschba- lekte erhoben. cher-Sineckà Gedichte vortragen. Die Vernissage wird von Jasmine Vollmer, Weitere Infos unter info@klosterkappel.ch, Harfe musikalisch umrahmt. Tel. 044 764 88 10, oder www.klosterkappel.ch.

Start mit der «Hausband» «New Orleans Stompers» im Restaurant Hirschen, Wettswil Am Samstag, 24. September, beginnt im «Hirschen» Wettswil das Jazzprogramm für die zweite Jahreshälfte. Gestartet wird mit der eigentlichen «Hausband», den «New Orleans Stompers». Die «New Orleans Stompers» bestehen seit 1989, gegründet von Musikern, die jahrelang in bekannten Jazzbands der Schweiz gespielt haben. Das heutige Sextett hat drei Soloinstrumente; Trompete, Posaune und Saxofon, die von Tuba, Banjo und Piano begleitet werden. Diese Formation hat komplexe Stücke aus Duke Ellingtons Anfangszeit eingeübt (arrangiert von der Trompeterin Steffi Klein), spielt aber auch die klassischen New-Orleans-Melodien und Standard-Stücke. Der Mix aus dem vielseitigen Angebot von Melodien aus den 20er- und 30er-Jahren ergibt abwechslungsreiche Programme, gespielt mit hoher Qualität. Langweile und Eintönigkeit sind fremd. Die Rhythmusgruppe mit Otto Gautschi (Tuba), Roberto Ammann (Banjo und Gitarre) und Sepp Bachmann (Piano) spielt seit 1994 zusam-

Die «Hausband» im «Hirschen»: die «New Orleans Stompers». (Bild zvg.) men und erzeugt einen reifen, festen, sicheren Boden, der den Bläsern TopLeistungen ermöglicht. Steffi Klein an Trompete und Cornet bringt Erfahrungen aus mehreren Bands verschiedene Stile mit. Ihre Solis fallen durch überraschende Effekte und viel Temperament auf. Tamas Kapsa (Klarinette und Saxofon) ist ein Virtuose auf seinen Instrumenten. Ein sicherer Wert ist Walter Muhr auf seiner Posaune. Auch aus der Rhythmusgruppe sind Solis zu hören, erwähnenswert diejenigen von Roberto Ammann am Banjo, die Virtu-

osität und Perfektion verbinden. Und Sepp Bachmann (Wettswil) ist im Säuliamt als Pianist und Organist bekannt, er organisiert auch die Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil. Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend leisten wollen (gut essen und New Orleans Street Jazz geniessen) gilt deshalb, sich im Hirschen Wettswil einen Platz reservieren zu lassen. (pd.) Jazz im «Hirschen» Wettswil am Samstag, 24. September, reservieren bei Wirtin Brigitte Gubler, Telefon 044 700 01 28. Infos unter www.nost.ch.


Vermischtes

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«Hopfen und Malz nicht verloren» Die Gastro Affoltern war zu Besuch in der Brauerei Baar Die Vereinigung aktiver Gastronomen aus dem Bezirk Affoltern – kurz: Gastro Affoltern – führt jedes Jahr vier Veranstaltungen durch, dabei lädt sie auch Partnerfirmen ein. Zuletzt wurde die Brauerei Baar besucht.

Spezialitäten aus dem Orient. (Bild zvg.)

Köstlichkeiten aus dem Nahen Osten Lust etwas Neues auszuprobieren und sich mit traditionellen Köstlichkeiten aus dem Nahen Osten den Gaumen verwöhnen zu lassen? Das Familienzentrum erweitert kulinarisch seinen Horizont und bietet am Samstag, 24. September, von 10.30 bis 13.30 Uhr ein vielfältiges Buffet an Spezialitäten aus Syrien, Libanon und Palästina an. Alle Gerichte sind selbst und nach Original-Rezepten zubereitet. Wer sich Hommos, Tabbouleh, Shakshoukeh, hausgemachter Frischkäse usw. nicht entgehen lassen will, melde sich heute noch an! Kinder unter 6 Jahren sind kostenlos dabei, ab 6 Jahren kostets einen Franken pro Jahr. (mf)

................................................... von kaspar köchli An den ersten «Wirte-Events» traf man sich zu einem Türlerseerundgang und einem Minigolfplausch. Beim dritten Anlass waren 15 Teilnehmer dabei, um die Brauerei Baar zu besichtigen. 1862 gegründet und inzwischen in der fünften Generation von Martin Uster geführt, produziert sie aktuell rund 18 000 Hektoliter Gerstensaft im Jahr. Bei einem Film erfuhren die Gäste zu Beginn Geschichtliches über die Brauerei. So auch von der Sage über die Erdmandli, die in den unzulänglichen Höhlen der Baarburg hausten, den köstlichen Saft brauten und ihn ausschliesslich friedfertigen Bürgern nachts vor die Türe stellten. Streitsucht und Habgier vertrieben die Zwerge – so die Mär –, zum Glück wurde dann die Brauerei Baar gegründet. Und auf deren Logo prangt ein roter Zwerg.

Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Drei Samstage mit dem Künstler

Handarbeit an den Bügelverschlüssen Jörg Lenski, seines Zeichens Schweizer Bier-Sommelier, führte die Gruppe stilsicher durch die verschiedenen Stationen des Brauens. Enthusiastisch erläuterte er die Prozesse im Sudhaus, beim Würzen und Gären, bis hin zur Fassund Flaschenabfüllerei. Hier ist noch Handarbeit gefragt. Die zahlreichen edlen Bügelverschluss-Flaschen können nicht maschinell geschlossen wer-

Die Gastro Affoltern, kurz vor dem verdienten Apéro im Biergarten. Zudem knieend von der Brauerei Baar: Hans-Rudolf Mäder (Verkauf/Detailhandel/Gastro), Urs Ruegg (Technischer Leiter) sowie Rundgangsführer Jörg Lenski. (Bild Kaspar Köchli) den. Nach Beendigung des Rundgangs lockte der Biergarten des ansässigen Restaurants. Nun wurden verschiedene der zehn Sorten probiert. Urs Ruegg, Technischer Leiter der Brauerei, wusste: «Das beliebteste ist eindeutig das Goldmandli.» Kaum gesagt,

schon blinzelte das blonde Bier mit schöner Schaumkrone verführerisch aus dem Glas. Im Oktober bringt die Brauerei Baar ihr stärkstes, das Bockbier auf den Markt. Es hat stolze 6.9 Alkohol-Volumenprozente. Beim Apéro durften auch Fragen gestellt wer-

den, Ruegg gab bereitwillig Auskunft – und zeigte sich erstaunt. Nicht über den Bier-, sondern Wissensdurst seiner Besucher. Einer aus der GastroSchar meinte daraufhin lachend: «Bei uns Wirten ist Hopfen und Malz eben noch nicht verloren.»

Vom 17. September bis am 29. Oktober werden Werke von Urs Küng in der Galerie «Kunst im Stall» an der Unteren Bahnhofstrasse 6 in Mettmenstetten zu sehen sein. An den Samstagen zur Vernissage am 17. September von 17 bis 20 Uhr, zum Apéro am 1. Oktober von 14 bis 17 Uhr und bei der Finissage am 29. Oktober von 17 bis 20 Uhr ist der Künstler anwesend. Weitere Infos unter www.kunstimstall.ch oder www.urs-kueng-kunst.ch.

Über 30 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet 5. Schweizer Hölzler-Meisterschaft in Kappel Bereits zum fünften Mal findet am 24. September im Restaurant Adler in Kappel die Schweizer Meisterschaft im Hölzle statt. Die diesjährige Auflage der Schweizer Meisterschaft im Hölzle feiert bereits ihr Fünf-Jahre-Jubiläum. Als Hauptsponsor für dieses Jahr konnte die Baarer Firma Welti-Furrer gewonnen werden. Die Firma Welti-Furrer beschäftigt sich in letzter Zeit vermehrt mit der Montage von Windkraftanlagen, für welche Teile von über hundert Tonnen gehoben werden müssen. Ein Exemplar eines solchen Monstergerätes wird im Rahmen der HölzlerMeisterschaft auf dem Parkplatz des Restaurant Adler zu bestaunen sein. Das Organisationskomitee unter der

Hölzler in Aktion. (Bild zvg.) Leitung von Reto Studer hat den Anlass einmal mehr gründlich vorbereitet und traditionsgemäss hat die Hauptsitzung dieses Jahr am Gibelschwinget stattgefunden. Der Turniermodus wurde nicht geändert. Die diesjährige Meisterschaft – die letzten bei-

den wurden jeweils von Innerschweizern aus Küssnacht am Rigi gewonnen – beginnt um 15 Uhr, nach der Nationalhymne. Über 30 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet. Alle Teilnehmer bestreiten drei Runden. Die besten 16 aus dieser Vorrunde machen dann in Vierergruppen die vier Finalisten für den Schweizer Meistertitel aus. Jeder Teilnehmer erhält einen Preis, der Sieger den begehrten Wanderpreis – ein übergrosses Wettkampfholz. Renata Schönbächler wird mit ihrem AdlerTeam die Anwesenden mit Speis und Trank verwöhnen. (Spi.) Anmeldungen bei Renata Schönbächler, Restaurant Adler in Kappel, unter Telefon 044 764 18 40 oder E-Mail: restaurant.adler@datazug.ch.

Modisches für Kinder in Hedingen Das Familien-Forum Hedingen lädt am 21. September zur traditionellen Kleiderbörse im Werkgebäude ein. Parallel zur Börse gibt es am Nachmittag auch feinen Kuchen und Kaffee. Trotz sommerlichen Temperaturen nähert sich der Herbst mit grossen Schritten. Sind die Kinder schon ausgerüstet? Die Hedinger Börse findet am Mittwoch, 21. September, von 14.30 bis 16 Uhr und 19 bis 20 Uhr

statt. Zum Verkauf angenommen werden Kleider ab Grösse 74 und Schuhe ab Grösse 22, sonstige Babyartikel, Sportartikel, Bücher, Spielsachen etc. Nicht erwünscht sind Plüschtiere, Socken, Strumpfhosen und Unterwäsche (ausser Thermowäsche). Die Sachen müssen sauber und modisch sein. Alle Artikel müssen mit einer Etikette aus Halbkarton beschriftet werden (Artikelbezeichnung, Grösse, Preis sowie in Rot die persönliche Verkaufsnummer). Zur Befestigung sind Schnur oder Sternlifaden zu verwen-

den, k e i n e Sicherheitsnadeln und Bostitch. Transportbehälter (mit Kontrollnummer beschriftet) können gerne bis zur Rückgabe aufbewahrt werden. Die Vermittlungsgebühr beträgt 25% des Verkaufspreises. (gk) Herbst- und Winterbörse am 21. und 22. September, Zwillikerstr. 26, Hedingen. Annahme Mittwoch, 9.30 bis 10.30 Uhr, Verkauf 14.30 bis 16 Uhr und 19 bis 20 Uhr. Auszahlung und Rückgabe: Donnerstag, 13.45 bis 14.30 Uhr. Persönliche Kontrollnummern bei Gisela Klöti, 043 322 89 41, gkloeti@bluemail.ch. Infos: www.hedingen.ch/familienforum.

Susanna Morof und Rudolf Brenner stellen gemeinsam aus. (Bild zvg.)

Holzwerke im Blumenstil Rudolf Brenner stellt in Hausen aus Der Coach und Kunsthandwerker Rudolf Brenner präsentiert in der Herbstausstellung im Floristikatelier BlumenStil in Hausen hölzerne Skulpturen und Gebrauchsgegenstände. Die Ausstellung inszeniert die natürliche Nähe von Hölzern, Blättern und Blüten. Vielseitige Kreationen aus Holz und floristische Kunstwerke fliessen ineinander und feiern den Herbst in seinen leuchtenden Farben. Rudolf Brenner ergründet den Charakter seiner Werke im behutsamen Herausschälen der Binnenstruktur vormaliger Äste und Wurzeln und verarbeitet diese in ästhetisch anmutige Formen. Die gewachsenen Strukturen und die Abbauprozesse im toten Holz lassen die heimischen Hölzer in überraschenden Farbnuancen und Formen als Unikate lebendig werden. Die

in den Arbeiten angestrebte Vielschichtigkeit findet sich auch in den Titelgebungen, welche zu individuellen Assoziationen anregen. Das kreative Team von Susanna Morof bietet im BlumenStil seit über 20 Jahren Beratungen, Kreationen und Botschaften mit Stil. Die grüne Oase mit Cafeteria erfreut Besucherinnen und Besucher im blumigen Ambiente. Der Blumenschmuck mit persönlicher Note motiviert zum stilvollen Schenken und Verschönern. In der Kombination mit den hölzernen Kunstwerken von Rudolf Brenner finden Neugierige und Stammkunden überraschende Gestaltungsideen. (pd.) Vernissage: Donnerstag, 22. September, 17 bis 20 Uhr. Ausstellung: Freitag, 23. September, 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 20 Uhr und am Samstag, 24. September, 8 bis 17 Uhr, Albisstrasse 19, Hausen. www. blumenstil.ch, www.dieholzerei.ch, www.rudolfbrenner.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Architektur und Stadtentwicklung

Freitag, 16. September Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.30-21.30: Themenabend Demenz der Spitex Knonaueramt. Ab 17.30 Uhr Infostände mit Fachpersonen. Vortrag Gabrielle Kaes: «Demenzielle Erkrankungen verstehen und Betroffene wertschätzend begleiten». Interaktives Spiel des Playbacktheaters «Bumerang» zum Thema. Eintritt frei. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 19.00-21.00: Vernissage: Holzobjekte von Mauro Gorgi, Schwarz-Weiss-Fotografien von Heinz Ernst Daester. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Obfelden 16.00-21.00: «30 Jahre Küferweg» Degustationsfest mit «Trio Swing Avenue» und Verpflegung. Weinladen Obfelden «Küferweg». Küferweg 3.

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 17. September Aeugstertal 20.30: Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle «Skrupellose Hausmusik». Essen um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 17.00-23.30: «Fingerfood - die Ideen für kaltes und warmes Buffet» ein Workshop mit Köchin und Familienfrau Janine Schneyder. Anmelden unter 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.15: Benefizkonzert des Sinfonieorchesters «Nota Bene» zugunsten La Marotte. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Kappel am Albis 20.00-23.00: Klosternacht zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen. Hagios Liedernacht - gesungenes Gebet. Kloster Kappel.

Freitag, 16. September 2016

Volkshochschule im Knonauer Amt: Exkursion nach Neu-Oerlikon zum Semesterstart Nach der sehr interessanten Exkursion nach Zürich-West vor einem Jahr führt die bekannte Architektin Anne-Lise Diserens am 24. September nach NeuOerlikon. ................................................... von ruedi wegmann 1988 startete der Planungsprozess zum heutigen Neu-Oerlikon. Die Grundeigentümer ABB, Oerlikon Bührle und SBB erarbeiteten während zehn Jahren gemeinsam mit der Stadt Zürich die Ausrichtung und Gestaltung des Wohnund Dienstleistungszentrums. Neu-Oerlikon, vormals ZZN (Zentrum Zürich Nord) genannt, grenzt nördlich an den Bahnhof Oerlikon. Das ehemalige Industrieareal zählt zu den grössten innerstädtischen Entwicklungsgebieten der Schweiz. Der Bahnhof Oerlikon ist zentraler Verkehrsknotenpunkt in Zü-

12.30: Pferdesporttage Mettmenstetten. Eine Veranstaltung des Kavallerievereins Bezirk Affoltern. (Signalisation folgen). Programm: www.kv-affoltern.ch. Reithalle Grüthau. 17.00-20.00: Vernissage: Klang und Seelenbilder von Urs Küng, Mettmenstetten, der Künstler ist anwesend. Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli. Untere Bahnhofstrasse 6.

Obfelden 10.00: Endschiessen des Schützenvereins Obfelden-Maschwanden mit Festwirtschaft. Schiesszeiten: 10-12, 13.30-16.30 Uhr. Sportgerät kann geliehen werden, Munition zum Selbstkostenpreis. Schützenhaus. 14.00-20.00: «30 Jahre Küferweg» Degustationsfest mit «Trio Swing Avenue» und Verpflegungsmöglichkeiten. Weinladen Obfelden «Küferweg». Küferweg 3.

Sonntag, 18. September

rich Nord und bildet zusammen mit Oerlikon das wirtschaftliche Zentrum im mittleren Glatttal.

Vielfältige Architektur und originelle Parkanlagen In Neu-Oerlikon leben rund 5000 Menschen und arbeiten rund 12 000 Beschäftigte (Stand 2013), dies entspricht 10 000 Vollzeitstellen. Beim Bahnhof Oerlikon halten sich pro Tag insgesamt über 100 000 Reisende auf. Diesen durchmischten neuen Stadtteil mit vielfältiger Architektur und originellen Parkanlagen stellt Anne-Lise Diserens auf dem rund zweistündigen Rundgang vor. Welches Leitbild steht dahinter? Wie wird dieser neue Stadtteil heute wahrgenommen? Anne-Lise Diserens, dipl. Arch. ETH SIA und Erwachsenenbildnerin, ist engagiert im Unterrichtsbereich an der Volkshochschule Zürich, an der Pädagogischen Hochschule Zürich und

17.15: Musik und Wort mit dem Jodlerclub «Aemtler Jodlerfründe». Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 09.00-16.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Kulturverein und Theater Roulotte bieten eine Bühne für diverse Perfomances von Einwohnern. Mit Festwirtschafts-Café. Schulhaus Gramatt (Pausenplatz). 09.30: Pferdesporttage Mettmenstetten. Eine Veranstaltung des Kavallerievereins Bezirk Affoltern. (Signalisation folgen). Programm: www.kv-affoltern.ch. Reithalle Grüthau.

Dienstag, 20. September Affoltern am Albis 18.00-19.30: CareNet: Gut umsorgt dank koordinierter Gesundheitsvorsorge. Öffentlicher Informationsanlass von CareNet+ und Pro Senectute Kanton Zürich. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 11.30-17.00: Herbstfest mit Mosterei und Drescherei in Betrieb, Festwirtschaft und Unterhaltung, Marktstände mit Kunsthandwerk, Pralinen und Alpkäse. Müllers Buurelädeli. Dorfstrasse 56/60. 13.00-17.00: Apéro: Walter Altorfer, Claire Guanella, Véro Straubhaar mit Malerei und Ton-Objekten im Burgwies, Sylvette Nick mit Malerei und Objekten im Kunstfenster. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

10.00-22.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Kulturverein und Theater Roulotte bieten eine Bühne für diverse Perfomances von Einwohnern. Mit Festwirtschafts-Café. Schulhaus Gramatt (Pausenplatz). 10.00-16.00: «Brocki Rossau» Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau.

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Kappel am Albis 13.30: Tagung «was für ein wäsen vor und zu disen zyten gewesen...» Lebensbilder am Vorabend der Reformation mit Dr. R. Giselbracht, lic. phil. Bernhard Schneider und Prof. Dr. theol. Andreas Mühling. Keine Anmeldung nötig, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

an der Baugewerblichen Berufsschule. Sie ist Organisatorin von Kulturreisen und lebt in Zürich.

15 Minuten oder S14 Affoltern ab 13.12 Uhr. Anmelden bei Ruedi Wegmann, Maschwanderstr. 1, 8932 Mettmenstetten, rudolf.wegmann@bluewin.ch. Kosten: Fr. 25.- / U30: Fr. 15.- / mit KulturLegi:

Samstag, 24. September, 13.50 Uhr, Tramhaltestelle

gratis. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen

«Bahnhof Oerlikon», Tram 11 ab Bahnhofquai/HB in

beschränkt. Infos: www.orientiert.ch.

Mittwoch, 21. September

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

18.30-21.00: Öffentlicher Vortrag über klassische Homöopathie. Referentin: Marianne Truog-Gubler. Anmelden: 043 333 95 24 oder unter info@hompa-albis.ch. Reformierte Kirche (Ulmensaal). 18.30-19.50: Öffentliche Führung mit Natalie Ellwanger, Konservatorin/Restauratorin Gemälde.«Grosses Theater auf Schloss Hauteville» – Kulissen, Kostüme und der konservatorische Umgang mit ihnen. Anmelden bis 12 Uhr, 058 480 13 13, fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 18.30-19.30: «Die moderne Graue-Star-Operation mittels Laser» öffentliche Informationsveranstaltung mit Facharzt Helmut Binder. Info/Anmeldung: 058 335 00 00. Pallas Zentrum. Obstgartenstrasse 3. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Donnerstag, 22. Sept. Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Taubitz Dobler Solimine Dürst» Swing, melodische Improvisation, Brodway- und Filmmusik der 30erbis 50er-Jahre. Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.50: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Samstagern - Teufenbachweiher - Schönenberg - Spitzen/Hirzel. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller 044 700 22 44. Bahnhof.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 07.29: OTTENBACH60plus: Fahrt mit öV ins Toggenburg, Mittagessen im Bergrestaurant, einstündige Wanderung (für gut Trainierte auch mehr) entlang dem Klangweg. Reisekosten, Auskunft und Anmelden: Trudi Streule, 044 761 26 50 bis Montag, 19. September, 15 Uhr. Postautohaltestelle (Engelwiese).

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Mettmenstetten

Einblick in einen durchmischten neuen Stadtteil. (Bild zvg.)

Hausen am Albis 06.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Durch die Weinberge der Bündner Herrschaft, von Zizers nach Maienfeld. Leichte Wanderung. Marschzeit: ca. 3½ Std. Auskunft/Anmelden: Lorenz Curt 044 764 07 22. Postplatz (Treffpunkt).

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 16. September 2016

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Eine Prinzessin aus dem Burgund in Mettmenstetten Aemtler Bühne lädt zur Premiere am 1. Oktober Die Proben sind in vollem Gange, die Theaterbühne im «Rössli» Mettmenstetten erwacht zu neuem Leben. Am 1. Oktober wird zum ersten Mal «Die Burgunderprinzessin» gespielt. Reservierung und Vorverkauf sind angelaufen. ................................................... von denise bohnert

Sibylle Tschopp. (Bild Jörg P. Bongartz)

Violine solo in der Kapelle Jonental Sibylle Tschopp lädt zum Konzert in die Kapelle Jonental. Am Sonntag, 18. September, 17 Uhr. Mit einem musikalischen «Epitaph» – einer Gedenktafel gleich – lädt die Geigerin Sibylle Tschopp das Publikum ein, in einem aussergewöhnlichen Konzert der Opfer von Krieg und Vertreibung zu gedenken und ein Zeichen der Menschlichkeit zu setzen. Die Violinvirtuosin, die auf grossen Bühnen von bislang 25 Ländern aufgetreten ist, nimmt das Publikum mit auf eine eindrückliche musikalische Reise mit Meisterwerken von Bach, Telemann, Mansurjan, Babayan und Biber, die durch ihre Besinnlichkeit, Ausdruckskraft und atemberaubende Virtuosität fesseln. Idyllisch in einer Waldlichtung gelegen, bietet die 1735 im Barockstil erbaute Jonentalkapelle für das Konzert den stimmigen Rahmen. Seit 2009 begeistert die Künstlerin mit ihren KlangWelt-Konzerten, die jeweils einen besonderen thematischen Schwerpunkt präsentieren, das Publikum in der stets voll besetzten Kapelle. Konzert am Sonntag, 18. September, 17 Uhr in der Kapelle Jonental. Info/Vorverkauf: 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch, Eintritt: 25.-/ Studenten, Schüler 15.-/Kinder bis 12 J. frei. Gleiches Konzert: Luzern Klosterkirche Wesemlin Samstag, 24. September, 19 Uhr. www.sibylletschopp.com.

Eine Prinzessin? Jung, quirlig und süss? Oder traurig auf den erlösenden Kuss wartend? Oder hochmütig bis der Prinz kommt, der sie zu zähmen vermag? Die Burgunderprinzessin hat keine dieser Eigenschaften, ja sie ist nicht mal besonders hübsch. Aber eines kann sie mit grossem Durchhaltevermögen: schweigen. Schweigen kann für Menschen enorme Auswirkungen haben; Eltern, die ihre Kinder zur Strafe anschweigen, bringen diese zur Verzweiflung. Auch in einer Partnerschaft kann Schweigen als emotionale Waffe eingesetzt werden, unfair und brutal. Warum die Prinzessin aus dem Burgund das tut, hat wohl keinen dieser Gründe. Und doch bewirkt sie so einiges, provoziert mit grosser Kraft. Der ganze Hof des Prinzen, der sie aus lauter Trotz geheiratet hat, steht Kopf. Dunkle Geheimnisse und Untaten aus der Vergangenheit werden an die Oberfläche geschwemmt. Der Stolz der Adelsleute erhält empfindliche Brüche. Absurdität und Skurriles werden ausgelöst, die Aufrechterhaltung von angenommenen Fassaden verunmöglicht.

Der Autor – ein Provokateur, nicht nur für seine Zeit Der polnische Autor Witold Gombrowicz (1904 bis 1969) stammte selbst aus Adelskreisen. Die herrschenden Normen in Gesellschaft, Ideologie und Religion sowie Nationalismus und Konventionen in der Kunst und Literatur waren ihm zuwider. In seinen Werken gibt er den Figuren geistige Freiheit, Individualität und das Recht auf Unreife als Form von Widerstand. stilistisch experimentiert Gombrowicz mit der Vermischung von herkömmlichen Literaturformen, mit Umformungen der Sprache, um deren Unehrlichkeit zu entlarven. Obwohl er als einer

Aemtler Bühne: Die Proben sind in vollem Gange, mit Begeisterung wird ein gewagtes Stück aus der Weltliteratur inszeniert. (Bild Marcel Landolt) der wichtigsten osteuropäischen Autoren bezeichnet und in einem Atemzug mit Kafka und Musil genannt wird, bekommt er doch auch die Bezeichnungen Punk und Provokateur von seinen so verachteten Kritikern. Lange Zeit lebte er in Argentinien, später in Berlin, wo er auch seine Homosexualität in einem Tagebuch akribisch dokumentierte – auch wenn er, über sechzigjährig, noch seine knapp halb so alte Frau Rita heiratete, die sein Geheimnis über vierzig Jahre hütete. Die Burgunderprinzessin» erschien 1938 erstmals in einer Zeitschrift. Gombrowicz scheint wohl auch mit der Form des Textes beziehungsweise mit dem Schweigen seiner Inspiration gekämpft zu haben, als er diese Shakespearesche Parodie schrieb, während er bei seinem kranken Vater wachte. Die Welturaufführung fand 1957 in Warschau statt, bis dahin hatte er alle 25 Äusserungen der Prinzessin aus der ursprünglichen Version gestrichen. Ingmar Bergmann inszenierte das Stück zweimal, 1980 in München und 1995 in Stockholm. Weltweit wurde und wird es an Theaterhäusern gezeigt. Und auch das Schauspielhaus Zürich spielte «Die Burgunderprinzessin» Anfang 2015 mit Erfolg. Als Laienbühne zeigt sich die Aemtler Bühne mutig, dieses nicht eben einfache Stück aufzuführen. Dazu mit einem blutjungen Regisseur – Nico Jacomet

Liederabend zum Mitsingen

Es braucht nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit vielen anderen Menschen die Kirche in einen grossen Klangraum zu verwandeln. Gesungen werden schnell zu erlernende geistliche Kanons und Gesänge aus dem Hagios-Zyklus von Helge Burggrabe, ergänzt von Liedern aus der Tradition von Taizé. Auch Klangimprovisationen werden ihren Platz finden. Nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang steht im Mittelpunkt: Egal ob bisheriger Garnichtsänger, Gelegenheits-

in der Klosterkirche Kappel, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Christof Fankhauser und Helge Burggrabe. (Bild zvg.)

Theaterkomponisten und -musiker Christov Rolla eigens geschrieben. Natalie Péclard ist nicht zum ersten Mal für die Aemtler-Bühne-Kostüme verantwortlich. Unzählige helfen im Hintergrund, unzählige Stunden Freizeit werden investiert, Sponsoren zeigen ihr Vertrauen auch in ein gewagteres Projekt, keine Mühe wird gescheut, um dem Publikum im Säuliamt und von weiter her einen spannenden und aussergewöhnlichen Theatergenuss zu bieten. Die Aemtler Bühne freut sich auf die Premiere vom 1. Oktober und die folgenden 15 Aufführungen im Mettmenstetter «Rössli».

Die Vorstellungen Die Premiere findet am 1. Oktober, 20.15 Uhr, auf der Theaterbühne im Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1, Mettmenstetten statt. Spielbeginn ist jeweils 20.15 Uhr, sonntags um 17 Uhr. Die Theaterbar ist ab 19 Uhr, respektive ab 16 Uhr, geöffnet. Um vorher im Restaurant Rössli zu essen, reserviere man unter Telefon 044 767 02 01. Die weiteren Spieldaten bis am 5. November sind: 1., 4., 7., 8., 15., 21., 22., 26., 28., 29. Oktober sowie 2., 4. und 5. November jeweils 20.15 Uhr. An den

Sonntagen 16., 23., und 30. Oktober Beginn 17 Uhr. Karten zu 15 Franken (Jugendliche bis 16), 20 Franken (mit Kulturlegi) und 35 Franken. Wer sich aktiv einbringen will, ist sehr willkommen, sich bei Stefanie Saxer (stefanie@rexas.ch) als Barhilfe oder Schminkassistenz zu melden. Vorverkauf in Affoltern bei der Buchhandlung Scheidegger sowie in Hausen in der Drogerie Rütimann. Kartenreservierung und Infos unter www.aemtlerbuehne.ch.

Ausstellungen Kunstfenster. Do und Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So, 14-17 Uhr. Bis 2. Oktober.

Mettmenstetten

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Holzobjekte von Mauro Gorgi, Schwarz-Weiss-Fotografien von Heinz Ernst Daester. Fr, 17-20, Sa, 9-16 Uhr, So, 11-14 Uhr.

Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: Klang und Seelenbilder von Urs Küng, Mettmenstetten. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr. 17. September bis 29. Oktober. Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Bonstetten

Stallikon

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Walter Altorfer, Claire Guanella, Véro Straubhaar mit Malerei und Ton-Ojekten im Burgwies, Sylvette Nick mit Malerei und Objekten im

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Wesen» von Katharina Forster, Mettmenstetten. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19,Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 22. Oktober.

Affoltern am Albis

Samstag, 17. September, 20 bis 23 Uhr

oder Telefon 044 764 88 30

Auf der «Rössli»-Bühne wird man einige wohlbekannte sowie neue Gesichter antreffen. Peter Affentranger ist als Bühnenbildner bekannt aus Circolino Pipistrello sowie Karl’s Kühne Gassenschau. Die Musik wurde vom Luzerner

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

oder Vielsänger – jede und jeder ist herzlich willkommen, es gibt an diesem Abend keine falschen Töne. Geleitet wird die Liedernacht von Helge Burggrabe, welcher bereits viele innovative Kulturprojekte in grossen Sakralräumen realisierte, unter anderem in der Kathedrale von Chartres, in der Dresdner Frauenkirche, im Kölner Dom oder im Berner Münster. Auch in der Klosterkirche Kappel war er schon mehrmals zu Gast mit eindrücklichen Konzerten. Getragen und erweitert wird der Gesang der Hagios-Nacht von phantasievollen und virtuosen Flötenund Klavierklängen des Duos Helge Burggrabe und Christof Fankhauser. (pd.)

Infos: www.klosterkappel.ch

Keine Mühe gescheut

Aeugstertal

Kanons und Gesänge in der Klosterkirche Morgen Samstag, 17. September, findet im Kloster Kappel ein neuartiges Mitsing-Konzertprojekt statt, das von kontemplativer Stille, fantasievoller Instrumentalmusik bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang reicht.

ist gerade mal 26. Er verspricht eine komödiantische Inszenierung. Man darf gespannt sein. Bisher arbeitete er mit Jugendlichen, nun zum ersten Mal mit erwachsenen Schauspielenden; diese berichten von spannenden und durchaus auch heiteren Proben.


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Veranstaltungen

Freitag, 16. September 2016

27

«Rollendes Gewissen» in Rossau Theater mit Laura Huonker und Mona Petri im Werk und Wohnhaus zur Weid Vom 21. bis 23. September gastiert das Strassentheater «Rock the Babies» beim Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau.

Freddy Nock ist am WildnisparkFest mit seiner Slackline zu Gast. (Bild Wildnispark Zürich)

Sägemehlkämpfe und weitere Attraktionen Das Programm für das Wildnispark-Fest vom 18. September in Sihlwald und im Langenberg präsentiert sich erlebnisreich. Der Eintritt und alle Angebote sind gratis. Der Schwingclub vom Zürichsee lädt mutige Kinder ein, das Schwingen auszuprobieren. Die Kulisse im Langenberg mit Wisent und Wildpferd passt perfekt zu dieser kräftigen und ursprünglichen Sportart. Nach dem Austoben kann als Nächstes, auf der Slackline das Gleichgewicht auf die Probe gestellt werden. Der bekannte Seilartist Freddy Nock übt das Balancieren mit Kindern und Erwachsenen und verrät Tipps und Tricks, um nicht vom Seil zu fallen. Die Kinderband Schtärneföifi rockt gleich zwei Mal im Pavillon beim Besucherzentrum in Sihlwald und führt damit die beliebte Tradition der Kinderkonzerte in Sihlwald weiter. Beim Stand von Wildnispark Zürich und Zürcher Kantonalbank bietet sich die Gelegenheit, sich als Rangerin und Ranger zu verkleiden und fotografieren zu lassen. Das Erinnerungsfoto darf mit nach Hause genommen werden. Die Rundwege im Tierpark sowie Erlebnispfade im Naturwald können auf eigene Faust erkundet werden. (pd.) Infos und Programm: www.wildnispark.ch.

Mit jedem Halt wird gleichzeitig Material generiert und in Form einer Performance verarbeitet. «Was ist das Gewissen?» Mit dieser und ähnlichen Frage sind «Rock the Babies» – Laura Huonker, Mona Petri und Barbara Pfyffer durchs Land getourt. In ihrem alten VW Bus T2 haben sie ein kleines rudimentäres Filmstudio installiert, wo ihnen Leute über ihre eigenen Assoziationen, Erfahrungen und Vorstel-

Laura Huonker (links) und Mona Petri. (Bild Bernhard Fuchs)

lungen zum Wesen des Gewissens und ihrer Beziehung zu ihrem Eigenen Auskunft gaben.

Das Gewissen ist kein Organ und doch spürt man es. Vor allem das schlechte. Das Gewissen ist Teil der Persönlichkeit. Das Gewissen hat eine Kinderstube, gehört einem bestimmten Kulturkreis an, wächst und verändert sich mit den Erfahrungen, mit uns. Es lenkt uns, wenn wir es hören. Und was, wenn wir nichts hören? Oder nicht hören wollen? Mitten im Lifestyle, im Alltag, am Rand von Kriegen und Katastrophen im Jahr 2016 haben die drei Frauen auf das Stimmengewirr des Gewissens ihrer Zeitgenossinnen und Mitweltbürger gehört und aus diesem Rau-

Uhr, Werk- und Wohnhaus zur Weid, Rossau, Mettmenstetten. Eintritt frei, Hutkollekte.

Reisen im Kino

Spielberg-Filme mit Einführung in Zug

Zwei Filme über ungewöhnliche Reisen

Im Vorfeld zu Steven Spielbergs 70. Geburtstag sind im Kino Seehof in Zug drei seiner einflussreichsten Unterhaltungsfilme auf der grossen Leinwand wiederzusehen oder neu zu entdecken.

Das Kino Mansarde in Muri zeigt am 22. und 23. September den französichen Road Movie «La Vache» von Mohamed Hamidi und «The Idol» von Hany Abu-Assad.

Meisterregisseur Steven Spielberg gilt seit «Der weisse Hai» als Vater des modernen Blockbusters. Als audiovisueller Erzähler beherrscht er es wie kein Zweiter, das Publikums emotional in seinen Bann zu ziehen. Neben der charakteristischen Bildsprache trägt insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Komponisten John Williams zur bleibenden Wirkung der Filme bei. Wer «Der weisse Hai» auf die (zu Recht beklagte) Dämonisierung des Weissen Hais reduziert, übersieht eines der filmisch perfektesten Werke des Unterhaltungskinos, das ganze Generationen von Filmemachern beeinflusst hatte. In der ersten Hälfte dieses allerersten Sommerblockbusters erzeugt Spielberg Spannung im Stile von Hitchcock, bevor er in der zweiten Hälfte einen Abenteuerfilm in der Tradition von John Huston nachliefert. Mit exzessiven Gegenlichtaufnahmen in «E.T.» verlieh Spielberg auch

dem Science-Fiction-Genre neue Impulse. Dieser Film, der so konsequent aus Kindersicht erzählt ist, dass man von den meisten Erwachsenen nie das Gesicht sieht, ist ein zentraler Wendepunkt in Spielbergs Umgang mit Figuren und Schauspielern. Die Freundschaft zwischen dem jungen Elliott und dem Ausserirdischen E.T. inszenierte er derart überzeugend, dass der Betrachter im Kino tatsächlich Gefühle für eine Gummipuppe entwickelt. Dazwischen drehte Spielberg mit «Jäger des verlorenen Schatzes» sein erstes Indiana-Jones-Abenteuer. Dabei erweist sich die romantische Beziehung zwischen Indy und der selbstbewussten Marion als viel zentraler für die Handlung als die Action, die hauptsächlich in Erinnerung bleibt. Anhand von Filmausschnitten weist der Filmwissenschaftler Oswald Iten vor jedem Film auf formale und inhaltliche Merkmale hin, die dem Publikum einen neuen Blick auf die altbekannten Klassiker ermöglichen. Die halbstündigen Einführungen sind im regulären Eintrittspreis inbegriffen. Alle Filme werden im englischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. (pd.)

In «La Vache» – unterwegs mit Jacqueline reist ein Mann zu Fuss mit einer Kuh von Nordafrika durch halb Frankreich. Die Story dieses französischen Road Movies ist so verrückt und dabei ernst und unterhaltsam zugleich. Fatah macht sich von seinem algerischen Dorf auf, um seinen Traum zu verwirklichen. Einmal mit seiner Kuh Jacqueline an der Landwirtschaftsausstellung in Paris teilzunehmen. Dabei ist Fatah der typische Aussenseiter in seiner archaischen Dorfgemeinschaft. Ein Träumer, herzlich, naiv, der sich und seine Familie nur mehr schlecht als recht durchbringt. Trotzdem gehalten und geliebt von seiner Frau. Auf eine offizielle Einladung hin machen sich nun Fatah und Jacqueline, seine Kuh, auf den Weg nach Paris – mangels Geld zu Fuss. Auf seiner

Weitere Infos unter www.kinozug.ch.

Film leitet Swing-Revival ein Der Film wurde hauptsächlich in Prag gedreht. Er kam 1993 in die deutschen Kinos. Vor allem durch seine zum Teil spektakulären Lindy Hop-Tanzszenen erfüllte der Film eine wichtige Funktion bei der Einleitung des Swing-Revivals Mitte der 1990er-Jahre auch durch mehrfache Bezugnahme im Filmdialog auf Swing-Grössen wie Benny Goodman, Django Reinhardt und Count Basie. Der Swing-Tänzer und

Tanzfieber in Swing Kids. (Bild zvg.) Choreograph Ryan Francois choreografierte die Tanzszenen. Ihm war bewusst, dass die Hebefiguren so niemals auf Tanzflächen getanzt worden waren. Dem Spektakel zu Liebe baute er sie dennoch ein und trug so mit dazu bei, dass der Swing-Tanz wieder an Aktualität gewann. Die Originalmusik zum Film wurde von James Horner komponiert. Daneben sind im Film zahlreiche bekannte Swing-Hits zu hören. (pk) Samstag 24. September, 19 Uhr «Swing Kids», Film von Thomas Carter, (USA 1993, E/d). Live-Konzert Apple’s Paradise Big Band. Aula Ennetgraben, Affoltern. Vorverkauf benutzen: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern am Albis, Telefon 044 762 42 42. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 18.00 Uhr. Eintritt 28 Franken (unter 20 Jahren 20 Franken). www.kinolux.ch

Casting-Show auf arabisch – The Idol Schon als Kind träumt Mohammed davon, im Opernhaus in Kairo aufzutreten und seiner Stimme somit weltweit Gehör zu verschaffen. Doch auch wenn ihm das nötige Talent in die Wiege gelegt wurde, bleibt dies vorerst nur eine Träumerei. Bis er als Jugendlicher inkognito aus einem Flüchtlingslager in Gaza nach Ägypten flüchtet, um an der äusserst beliebten Talentshow «Arab Idol» teilzunehmen. Nach einer beschwerlichen Reise und einigen unerwarteten Hürden wird er schliesslich doch noch zum Vorsingen zugelassen. Nur muss Mohammed nun seinen eigenen Ängsten gegenübertreten und sein Schicksal in die eigene Hand nehmen. Mohammed hat in Gaza die Reise seines Lebens angetreten und von nun gibt es für ihn kein Zurück mehr. (pd.)

und 23. September, 20.30 Uhr. «The Idol» (Ov,/d) am 22. September um 20.30 Uhr und am 23. Septem-

In La Vache, sind Fatah und Jacqueline unterwegs nach Paris. (Bild zvg.)

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lässt sich Thomas schnell für die Ideale des Nationalsozialismus begeistern. Arvid ist Jude und daher am stärksten persönlich gefährdet. Vergeblich versucht er, seine Freunde vor der drohenden Kriegsgefahr zu warnen. Kurz darauf begeht er zu Hause Selbstmord. Peter versucht sich in der Folge so gut wie möglich, von der Hitlerjugend zu distanzieren, die Freundschaft zu Thomas ist am Zerbrechen. Am Ende des Filmes prügeln sich die beiden während einer Razzia. Peter wird festgenommen. Kurz bevor der Wagen Richtung Konzentrationslager losfährt, hebt Thomas jedoch seinen Arm wie beim Hitlergruss und ruft: «Swing Heil!»

Reise trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen: Eine Bäuerin, eine Variete-Truppe und einen verarmten Aristokraten. Charmant wie dieser «Clash of Cultures» erzählt wird. Es ist der zweite Film von Mohamed Hamidi. Schon früher hat er sein Talent für Komödien mit «Né quelque part» und «Jamel Debouze» bestätigt.

Termine: «La Vache» (F/de), 22. September, 18 Uhr

Film «Swing Kids» und Big Band-Konzert live

Der Film Swing Kids spielt im Hamburg von 1939. Ausgehend von Amerika verbreitete sich der Swing auch nach Europa. Die drei Freunde Thomas, Peter und Arvid aus Hamburg, sind fasziniert von diesem leichten, beschwingten und fremden Lebensgefühl, geniessen Musik und Tanz und nennen sich die Swing Kids. Der Konflikt mit den Faschisten ist nicht geplant, aber unausweichlich. Den Nazis galt die Swing-Musik als «entartet» und «undeutsch». Der ausschweifende Lebensstil, die feminine Mode, der Vorrang der englischen Sprache und die Kultivierung der Individualität bei den Swing Kids waren ihnen ein Dorn im Auge. Bei Razzien im Tanzlokal schalten die Jugendlichen zwar blitzschnell auf deutsche Volksmusik um und versuchen, sich der politischen Entwicklung in Deutschland zu entziehen. Als Peter wegen eines Vergehens der Hitler-Jugend beitreten muss, folgt ihm sein Freund Thomas. Doch anders als Peter

Doku-Strassentheater 21. und 23. September, 20

Stilbildende Klassiker

Die goldene Zeit des Swing in der Aula Ennetgraben Die Apple’s Paradise Big Band und das Kinofoyer Lux laden zu Ehren der goldenen Zeit des Swings zu einem faszinierenden Live-Erlebnis.

schen ein froh-besinnlich-schräg-poetisches Doku-Strassentheater komponiert, mit dem sie nun durchs Land ziehen. An jeder Station prägen und verändern neue Impulse, Gewissensabdrücke und Mitspielerinnen die Show. Die Menschen sind eingeladen, die Ausstellung über das Gewissen anzuschauen, und wenn sie wollen, ihren Teil in Form eines Interviews beizutragen. (pd.)

ber, 18.00 Uhr. Reservationen Telefon 056 664 21 21 oder www.kinomansarde.ch.


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Sport

Freitag, 16. September 2016

Fünfter Sieg in sechs Wochen Bikemarathon Schweizer Meister Urs Huber setzte Siegesserie an der o-tour Alpnach fort

Die Junghornusser mit ihren Auszeichnungen (Bild zvg.)

Junge Hornusser Am Wochenende vom 10. und 11. September besuchten Obfelder Nachwuchs-Hornusser die Kranzfeste in Oekingen und Gondiswil. Die Obfelder Junghornusser bildeten mit Frauenfeld eine Mannschaft, mit der sie den fünften Schlussrang belegten. Einzel erzielten Marc Müller mit 14 Punkten (Stufe 1) und Gian Müller (Stufe 2) mit 25 Punkten den begehrten Zweig. Am Sonntag, in Gondiswil, erzielten in der Stufe 2 Jannick Binggeli mit 27 Punkten und Tom Spillmann mit 23 Punkten sowie in der Stufe 1 Marc Müller die Zweitauszeichnung. Alle anderen Hornusser durften einen Fleisspreis in Empfang nehmen, als Dank, dass sie kein Spiel verpasst haben und dem Hornussersport treu bleiben. (pd.) Die Hornussergesellschaft Obfelden freut sich, Neumitglieder zu einem Training zu empfangen. www.hgobfelden.ch.

Das hat vor ihm noch kein anderer Mountainbiker geschafft: Nach dem Ischgl Ironbike, der Eiger Bike Challenge, dem Grand Raid und dem Nationalpark Bike-Marathon hat Urs Huber am Sonntag auch den o-tour Bike-Marathon gewonnen.

erst im Finale am Iron Bike Marathon in zwei Wochen in Einsiedeln holen. Aber heute passte für mich einfach alles perfekt zusammen», erklärte Huber. Noch ist seine Saison nicht zu Ende. In seinem Rennkalender sind noch die beiden französischen Langstreckenrennen La Forestière und Extreme sur Loue vermerkt und das erwähnte Iron Bike Race in Einsiedeln, zugleich der Finallauf der Garmin Bike Marathon Classics. Zum «Dessert» solls es dann noch nach Down Under an die Crocodile Trophy gehen.

................................................... von martin platter Mit einer frühen Flucht bereits in der ersten Steigung zur Richmettlen hat Urs Huber den o-tour Bike-Marathon für sich entschieden, wie im Vorjahr vor dem belgischen Meister Frans Claes. In der Steigung zur Lütholdsmatt verschärften er und Garmin-Bike-Marathon-Classics-Leader Hansueli Stauffer das Tempo und fuhren weg. Doch nur Huber vermochte durchzuziehen. Auf Richmettlen, dem höchsten Punkt des Marathons, auf 1600 Meter über Meer, hatte er bereits fast eine Minute Vorsprung auf seine ersten Verfolger Frans Claes und Hansueli Stauffer. Claes vermochte sein Tempo zu halten. Bis zum Fusse der letzten Steigung, dem Ächerlipass, sank sein Rückstand zwischenzeitlich auf 45 Sekunden. Doch dann drehte Huber wieder auf. Auf dem Ächerli lag er zwei Minuten vorne. Offenbar investierte

Resultate: Herren (86 km): 1. Urs Huber (Mettmenstetten) 3:45:13. 2. Frans Claes (Be) 1:32. 3. Arnaud Rapillard (Conthey) 7:56. 4. Andreas Moser (Madiswil) 9:15. 5. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 10:56. Ferner die weiteren Säuliämtler: 93. Köbi Schneebeli (Hauptikon) 1:39:17 (31. HF3). 98. Thomas Reif (Aeugst) 1:41:12 (35. HF3). Frauen (86 km): 1. Cor-

Urs Huber an der o-tour auf dem Ächerlipass, kaum gezeichnet von den Strapazen, auf dem Weg zum fünften Sieg in sechs Wochen. (Bild Martin Platter)

nelia Hug (Amsoldingen) 4:44:04. 2. Nadia Walker (Altdorf UR) 9:11. 3. Andrea Ming (Neerach) 16:45. Herren (45 km):1. Jeremias Marti (Gettnau) 2:09:26.

der Marathon-Schweizer-Meister in eine sichere Abfahrt, denn im Ziel betrug sein Vorsprung schliesslich eine Minute und 32 Sekunden auf Claes.

Als «Dessert» zu den Krokodilen Huber sichert sich damit nicht nur den fünften Marathon-Sieg in sechs

Wochen. Er holte sich auch das Garmin-Bike-Marathon-Classics-Leadertrikot von Hansueli Stauffer, der vom Pech verfolgt war. Gleich zwei Platten und ein Sturz warfen den Sigriswiler aus der Entscheidung um die Podestplätze. Den schnappte sich Arnaud Rapillard mit einem starken Finale. «Eigentlich wollte ich das Leadertrikot

2. Jonas Stoll (Osterfingen) 0:06. 3. Remo Fischer (Oberhallau) 4:22. Ferner die weiteren Säuliämtler: 222. Jack Schneebeli (Hauptikon) 1:16:10 (113. HF3). 236. Thomas Heimann (Uerzlikon) 1:23:53 (121. HF3).Frauen (45 km): 1. Ramona Forchini (Wattwil) 2:24:32. 2. Michèle Wittlin (Liestal) 9:43. 3. Alessia Nay (Zizers) 20:47. Ferner die weiteren Säuliämtlerinnen: 11. Jacqueline Schneebeli (Hauptikon) 37:36 (ausser Konkurrenz gestartet).

Durch Schluchten und Dickichte

Immer weniger am Bezirksschiessen

Orientierungslauf auf dem Seerücken

Am Freitag, 2., und Samstag, 3. September, führte der Schützenverein Obfelden– Maschwanden bei strahlendem Sonnenschein ein Bezirksschiessen durch.

Am Wochenende vom 10. und 11. September fand im Kanton Thurgau die Schweizer-Meisterschaft im Orientierungslauf statt. Die Höhepunkte im Jahr des Orientierungsläufers, respektive der Orientierungsläuferin, sind die Schweizer Meisterschaften. Und die bedeutendste Ausmarchung ist jene in der Langdistanz, die in diesem Jahr auf dem Seerücken stattfand, dem Bergzug entlang dem Untersee. In historischem Gelände, denn hier wuchs Napoleon III. auf und vis-à-vis befindet sich die Insel Reichenau, ein kulturelles Zentrum des Mittelalters. Eine wunderschöne und bedeutungsvolle Landschaft, die von Ferne, mit dem See im Vordergrund, lieblich anzuschauen ist, jedoch für den Orientierungsläufer einige Hürden beinhaltet. Der sanfte Hügelzug ist zerfurcht von steilen Schluchten, die teilweise durchquert werden können, an andern Orten jedoch kaum passierbar sind. Da gilt es für die Läuferin und den Läufer abzuwägen, ob man die Strapazen einer Traverse auf sich nehmen will oder lieber ein Tobel umläuft; eine Frage, die entscheidend ist, denn es geht um Zeit und gewinnen kann nur der Schnellste. Neben den Bächen, die sich tief bis sehr tief in den Berg gefressen haben, sind es die Dickichte, welche ein Vorankommen mehr oder weniger behindern können. Zwar sind die Gebüsche und auch die Belaufbarkeit auf der Karte verzeichnet, doch je nach Jahreszeit trifft die (meist korrekte) Kartierung mehr oder weniger zu. Auch hier gilt es zu entscheiden, ob man sich durch ein Dickicht wagt, um auf dem direkten und damit schnellsten Weg zu bleiben, oder dieses besser umläuft, da man auf dem Weg am schnellsten vorankomme. Wer den richtigen Entscheid fällt und auch sonst schnell unterwegs ist, dem winkt ein Podestplatz oder zumindest ein Rang im vorderen Teil.

Nur 133 Teilnehmer in Obfelden

Nur 133 Schützen waren ans Schiessen nach Obfelden gekommen. Da stellt sich dem durchführenden Verein die Frage, was mit den Schützen im Bezirk los ist. Ob das Schiessen nicht zum richtigen Zeitpunkt stattfand oder ob die Motivation zur Teilnahme fehlte. Der Bezirksvorstand traktandiert diese Fragen an seiner nächsten

Sitzung. Enttäuschend ist zudem, dass sieben Vereine aus dem Bezirk Affoltern das Minimum an Pflichtresultaten nicht erreichten und somit in der Sektionsrangliste auch nicht gewertet werden konnten. Trotz der negativen Entwicklung der Teilnehmerzahlen darf man es nicht unterlassen, den sportlichen Teil des Anlasses zu erwähnen. Bei den Einzelschützen konnte sich Martin Wetli mit 98 Punkten vor Patrick Zimmermann beide vom SV ObfeldenMaschwanden durchsetzen. 96 Punkte und den dritten Rang müssen sich Sa-

Zwei Bronzene und eine Goldene Raffael Huber aus Hedingen (Bild Severin Furter)

Wie die Säuliämtler bei den beiden Läufen im nördlichen Thurgau an diesem wunderschönen Wochenende abschnitten, zeigt die folgende Rangliste. Eines sei vorweggenommen, die beiden Spitzenläufer bei den Herren 80, August Grüninger und Walter Bickel, haben auch in diesem Jahr ihren hart erkämpften Platz auf der Siegertreppe erklommen. Und einen hervorragenden 5. Platz erreichte der Säuliämtler Eliteläufer Raffael Huber aus Hedingen. (Hannes Zaugg)

Am Sonntag, 11. September, fand das traditionsreiche Judoturnier in Weinfelden statt. Die drei Teilnehmer vom Budo-SportClub Affoltern massen sich in verschiedenen Kategorien. Die drei Kämpfer des Budo-Sport-Clubs Affoltern am Albis hatten mehr Wettkampfglück als die drei Schweizer Judokas an den Olympischen Spielen in Rio. In der Kategorie Schüler C U9, konnte Aaron Müller an seine Topleistung von Juni in Uster anknüpfen und durfte sich wieder zuoberst auf das Po-

Resultate (Nationale Lauf 10.9/Schweizer Meisterschaften 11.9): HE 11./5. Raffael Huber, Hedingen, DAM -/11. Rahl Hatt, Schlieren, DAK 17./9. Claudia Kehrle, Wettswil, 21./50. Karin von Känel, Birmensdorf, HAL 14./25. Michael Weber, Hombrechtikon, -/36. Patrik Eugster, Mettmenstetten, HAM 12./13. Thomas Scherer, Mettmenstetten, HB 8./14. Christian Egli, Wettswil, 20./9. Umberto Veronesi, Zwillikon, D12 -/13. Anna Stüdeli, Mettmenstetten, H12 9./23. Sven Kehrle, Wettswil, D18 -/28. Helena Laasch, Wettswil, H50 -/60. Werner Eugster, Mettmenstetten, D55 27./32. Myrta Vock, Bonstetten, H55 5./30. René Vock, Bonstetten, D65 2./6. Lucia Hasler, Bonstetten, 6./9. Yvette Zaugg, Aeugst, H65 35./- Anders Widen, Luzern, 42./45. Hannes Zaugg, Aeugst, H70 35./31. Markus Hasler, Bonstetten, H75 8./18. Walter Schwarzenbach, Wettswil, H80 3./1. Walter Bickel, Mettmenstetten, 1./2. August Grüninger, Rifferswil.

Hinten Noah Hermle und Iwo Roszak mit Bronzemedaille, vorne Aaron Müller mit der Goldmedaille. (Bild zvg.)

dest stellen. Mit wunderschönen Iponn-seoi-Nage und O-Soto-Gari-Techniken konnte er all seine Kämpfe vorzeitig gewinnen. Noah Hermle und Iwo Roszak starteten in verschiedenen Gewichtsklassen bei den Schüler B U11 und konnten sich dort eine der begehrten Bronzemedaillen erkämpfen. Die Konkurrenz war bedeutend stärker als am letzten Turnier, doch beiden jungen Judoka gelang im entscheidenden Moment die siegbringende Technik. Beide Kämpfer versuchten sich auch noch im Doppelstart in der Kategorie Schüler A U15. Dort konnte Noah Hermle wichtige Erfahrungen gewinnen und sich an den höheren Rhythmus für das nächste Jahr gewöhnen. Leider verlor er trotz sehr engagiertem Kampfeinsatz seine zwei Kämpfe. Iwo Roszak gelang in derselben Alterskategorie immerhin der Einzug in das kleine Finale, verlor diesen aber unglücklich und landete auf dem erfolgreichen 5. Schlussrang. Eine aussergewöhnliche Leistung für einen Judoka, der erst ein halbes Jahr Judo trainiert. Der nächste wichtige Termin ist im Oktober die Ostschweizer Einzelmeisterschaft in Wil SG, wo es um den sehr begehrten Titel Ostschweizer Meister geht. Weitere Infos unter www.bsca-judo.ch.

scha Kaiser vom SV Bonstetten, Gion Kuster vom SV Obfelden-Maschwanden und Peter Frei SG Aeugst teilen. Der SV Obfelden-Maschwanden nützte den Heimvorteil aus und konnte den Vereinswettkampf des Bezirks mit einem Durchschnitt von 92.157 Punkten zu seinen Gunsten entscheiden. Der zweite Platz ging mit 89.204 Punkten an den FS Wettswil und der dritte Platz mit 89.092 Punkten an den FSG Zwillikon. Für den Bezirksvorstand, Gion Kuster Ranglisten unter www.bsva.ch.

Silber an Schweizer U20-Meisterschaft Am vergangenen Wochenende fanden in Langenthal bei schönstem Spätsommerwetter die Leichtathletik-Schweizer-Meisterschaften U20 bis U23 statt. Melanie Eisenring, für LAC TV Unterstrass startend, qualifizierte sich am Samstag als Vorlaufsiegerin über die lange Hürdendistanz in 65,36 Sekunden souverän für den Final – eine Zeit, mit der sie nach eigener Aussage nicht ganz zufrieden war. Am Sonntag verbesserte sie sich dann in einem sehr couragierten Melanie Eisenring Finallauf noch ein- holte Silber. (zvg.) mal und wurde in 64,32s Zweite über 400 m Hürden der weiblichen U20. Da sie im Sommer mit einer Fussverletzung kämpfte, verlief die Vorbereitung nicht optimal. Das Resultat ist deshalb umso erfreulicher. (pd.)


Sport

Freitag, 16. September 2016

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Konzentriert bis zum Schluss 8906 Bonstetten www.gartencenter-guggi.ch

Schweizer Schachmeisterschaft, 1. Liga: St. Gallen II – Wettswil 3:5 Ein 4:4-Unentschieden in der Schlussrunde hätte genügt, um die Spitzenposition zu halten, Wettswil begnügte sich jedoch nicht damit und bezwang St. Gallen II souverän 5:3. ................................................... von kaspar köchli Der Schachclub Wettswil hatte sich bereits vor der letzten Runde ein Aufstiegsspiel in die Nationalliga B gesichert. Allerdings war er bestrebt, die Leaderposition zu behaupten, um dann gegen einen Gruppenzweiten um einen Platz in der zweithöchsten Liga zu kämpfen.

Wettswil mit kalkuliertem Risiko Am vergangenen Samstag fuhren die Ämtler in die Olmastadt, mit dem Ziel, mindestens einen Zähler zu holen. Kein Risiko eingehen, sich auf

dem Brett aber auch nicht erdrücken zu lassen, lautete die Devise. Wunschgemäss konnten sie die Partien im Gleichgewicht halten, immer mit der Option, wenn nötig Gas zu geben. Nach dreieinhalb Stunden war die Ernte des besonnenen Auftritts eingefahren. Im Remishafen endeten sechs Partien, zwei kristallisierten einen Sieger hervor: Marcel Hug eroberte sich am Spitzenbrett souverän den ganzen Punkt und Hanspeter Bieri zwang seinen talentierten jungen Widersacher mit einer unparierbaren Mattdrohung zur Aufgabe. Dieser 5:3-Sieg krönte die grandiose Saison Wettswils. Sechs der sieben Begegnungen wurden gewonnen. Gesamthaft konnten stolze 38.5 Einzelpunkte realisiert und der Zweite St. Gallen um drei Punkte distanziert werden.

Zurück in die Schweizer Top-30? Nach nur einem Jahr bietet sich den Ämtlern bereits wieder die Chance, in

scheidende Promotionsspiel bestreitet. Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 7. Runde: St. GalJenal (Elo 2117) – Hug (2307) 0:1; Völker (2102) – P. Aeschbach (2281) remis; Bischoff (2005) – Christen (2257) remis; Nyffenegger (2023) – Heldner (2093) remis; Giesinger (2065) – W. Aeschbach (2091) remis; Schmuki (2066) –

Hanspeter Bieri bezwang den talentierten 12-jährigen Noah Fecker. (Bild kakö)

Köchli (2057) remis; Fecker (1997) – Bieri (2077) 0:1; Rexhepi

die Nationalliga B zurückzukehren. Und damit zur Gilde der Schweizer Top-30-Teams zu gehören. Der Schachclub Wettswil geniesst am 12. November in seinem Türmlihaus Heimrecht, wenn er gegen Wollishofen das ent-

(2014) – Allenspach (1970) remis. Schlussrangliste 1. Liga: 1. Wettswil, 12 Punkte (38.5 Brettpunkte); 2. St. Gallen II, 9 (33); 3. Bodan II, 8 (30.5); 4. Pfäffikon, 7 (29.5); 5. Chur, 7 (26); 6. Wil, 6 (18); 7. Winterthur III, 4 (25/Absteiger); 8. Glarus, 3 (23.5/Absteiger).

Bereit für die nächste Saison

Saisonstart beim SHC Bonstetten-Wettswil

Buccaneers starten am Samstag

Am kommenden Freitag startet der Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil in die neue Saison. Nach langer Vorbereitungsphase wird es nun Zeit, das Trainierte auch in der Meisterschaft umzusetzen.

Der Unihockey Club aus Sellenbüren nimmt sich nach dem Aufstieg den Ligaerhalt vor.

Nach dem enttäuschenden sechsten Rang in der letzten Saison, startet das Fanionteam des SHC BW am Freitag, 16. September in die Saison 16/17. Nach der langen und harten Vorbereitungsphase, fühlt sich das Team nun bereit für die kommende NLA Saison. Der Fokus in den Trainings lag auf Kraft und Kondition sowie auf neuen taktischen Elementen. Zur Saisonvorbereitung reiste die 1. Mannschaft zur Pressburg Challenge nach Bratislava, um sich mit slowakischen Topteams zu messen. Für die meisten Spieler war es das erste internationale Turnier, wobei das Fanionteam durchaus zu überzeugen wusste. Mit dem 5:3 Sieg gegen Hlkm Petrzalka konnte der erste Sieg einer Zürcher Streethockeymannschaft auf internationalem Terrain gefeiert werden. Im Spiel um Platz drei musste man sich knapp mit 2:3 geschlagen geben. Wie bereits in den letzten Jahren, wurden Abgänge auch dieses Jahr mit Junioren kompensiert. So wird mit Til

Weltmeisterschaften mit Petra Klingler Vom 14. bis zum 18. September finden im französischen Paris-Bercy die Weltmeisterschaften im Sportklettern statt, die grösste Kletterveranstaltung des Jahres. Ausgetragen werden sowohl Lead- als auch Boulder- und Speed-Wettbewerbe. Am Start sind in allen drei Disziplinen über 500 Athletinnen und Athleten aus 53 Ländern. Für die Schweiz starten im Lead drei Damen und zwei Herren, im Boulder-Wettbewerb vier Damen und zwei Herren. Die Bonstetterin Petra Klingler wird mit ihrer Routine im BoulderWettbewerb mindestens um einen Finalplatz kämpfen. (pd.)

Derby zum Saisonauftakt Zum ersten Spiel der Saison empfängt die 1. Mannschaft des SHC Bonstetten-Wettswil den Serienmeister aus Zug. Die Oberwil Rebells verteidigten ihren Titel am World Cup und werden sicherlich mit viel Selbstvertrauen ins Moos kommen. Das Spiel findet am Freitag, 16. September, um 20 Uhr, auf dem Sportplatz Moos statt. Nach dem souveränen Meistertitel in der 2. Liga ist die zweite Mannschaft des SHC Bonstetten-Wettswil in die 1. Liga aufgestiegen. Das Team konnte mit diversen Spielern der «Chloote Sharks» ergänzt werden. Für die 2. Mannschaft startet die Saison mit dem Cupsiel gegen die Strassenteufel Wollerau. Anpfiff ist am Samstag, 17. September, um 14 Uhr, in Wollerau. Federico Benelli

Rückblende: Nach einem fulminanten Saisonendspurt mit 13 Spielen ohne Niederlage und einer starken Leistung in den Playoffs konnte der erstmalige Aufstieg von der 3. in die 2. Liga, in der bald 30-jährigen Vereinsgeschichte, realisiert werden. Obwohl jene Momente noch sehr präsent sind, steht bereits die neue Saison vor der Tür. Trotz einem enttäuschenden Out in der ersten Cuprunde und teilweise harzigem Sommertraining darf man mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen und viel Zuversicht in das neue Abenteuer starten. Üblicherweise besteht die Liga aus 10 Mannschaften, wobei es keinen direkten Absteiger gibt und sich die beiden Tabellenletzten noch über die Playouts retten können. Nach dem kurzfristigen Rückzug von Greenlight Richterswil bleiben allerdings nur noch neun Mannschaften übrig, womit sich bereits der Zweitletzte über den Ligaerhalt freuen darf.

Umgang mit Schwächephasen wird entscheidend sein Die Mannschaft konnte praktisch komplett zusammengehalten werden. Der Abgang von Agressivleader

Luregn Serra wird vom neu verpflichteten Verteidiger Robin Engel und dem Comeback des kampfstarken Marcel Fuchs kompensiert. Weiter wurde mit Dominic Achermann ein regelrechter Torgarant verpflichtet, welcher sich letzte Saison beim UHC Niederwil zum Topskorer krönen konnte. Das offizielle Saisonziel wurde mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld bewusst nicht allzu forsch formuliert. Entscheidend sein wird, wie die Mannschaft in schwächeren Phasen auftreten wird und sich auch nach einer etwaigen Niederlagenserie, welche in der 2. Liga durchaus möglich sein wird, wieder aufrichten kann. Nichtsdestotrotz darf man den «Buccs» getrost auch in dieser Saison wieder eine Überraschung zutrauen. Dank gesundem Selbstvertrauen und dem Wissen, dass man auch eine Liga höher jeden schlagen kann, gilt es nun den Schwung aus der letzten Saison mitzunehmen und einen guten Saisonstart hinzulegen. Möglichst rasch den ersten Sieg einzufahren ist elementar, um die Gefahr einer allfälligen Negativspirale gleich von Beginn weg auszuschalten. Erster Gegner wird der UHC Sursee sein, welcher wie die Ämtler letzte Saison von der 3. in die 2. Liga aufgestiegen ist. Anpfiff ist morgen Samstag, um 19 Uhr, in der Schachenarena in Bonstetten. (pd.)

Laufen für ein besseres Leben Der Obfelder Mäni Schilling läuft am Samstag am Greifenseelauf für einen guten Zweck. Er sammelt Spenden für Helvetas, damit Kinder in Afrika sauberes Trinkwasser erhalten. Am kommenden Samstag werden Tausende von Läufern am Greifenseelauf an den Start gehen. Darunter auch Mäni Schilling. Der 36-jährige möchte den Halbmarathon aber nicht nur unter zwei Stunden und zehn Minuten laufen sondern hat sich noch ein weiteres Ziel gesetzt. Am Greifenseelauf startet er als «Charity-Runner» und sammelt so Spenden für die Entwicklungsorganisation Helvetas, damit Kinder in Benin sauberes Trinkwasser erhalten. «Wir haben von allem genug.

Jetzt ist Zwiebel- und Knollenpflanzzeit

len II – Wettswil 3:5.

Das jüngste Team der Nationalliga A Sommer (Jahrgang 2000) ein junger Spieler seine erste NLA Saison in Angriff nehmen. Zudem ist seit Mitte August Richard Zrnik zum Team gestossen. Der 30-jährige Slowake soll mehr Stabilität ins Team bringen und seine Erfahrung an die jungen Spieler weitergeben. Nichtsdestotrotz wird das Fanionteam mit dem tiefsten Durchschnittsalter und somit als jüngstes Team der Liga in die Saison starten.

Guggi-Tipp

Der Gedanke, mit meinem Lauf etwas zurückgeben zu können, verschafft mir zusätzliche Motivation», erklärt der Obfelder. Der Greifenseelauf kooperiert zum dritten Mal mit Helvetas als «CharityPartner». Bei der Anmeldung zum Lauf werden die Läuferinnen und Läufer eingeladen, die gelaufenen Kilometer in Trinkwasser für Kinder in Afrika umzumünzen. Im ländlichen westafrikanischen Benin schleppen Frauen und Kinder ihr Wasser oft kilometerweit bis nach Hause. Auf der Plattform www.life-changer.ch kann jeder seine eigene Sammelaktion starten und Freunde und Bekannte zur Mithilfe einladen. Auch Mäni Schilling hat die Aktion in seinem Bekanntenkreis

breit gestreut. Dank tatkräftiger Unterstützung hat der Sportler schon mehr als die Hälfte seines Sammelziels von 1500 Franken erreicht. Damit ermöglicht er zwei Schulklassen den Zugang zu sauberem Wasser, lebenslang. «Es freut mich sehr, mit einem so kleinen Aufwand, etwas so Grosses bewirken zu können!», meint der «Charity-Runner». Auch wer nicht mitläuft, kann Mäni Schillings Engagement unterstützen und so zur gesunden Entwicklung von Schulkindern in Benin beitragen. Die Aktion läuft noch bis am 30. September. (pd.) https://life-changer.helvetas.ch/maeni/sport oder bis 99 Franken via SMS mit dem Kennwort MAENI und Betrag an die Nummer 4747.

Die kühleren Temperaturen und die sich bald verfärbende Blätterpracht der Bäume verraten, dass der Herbst nicht mehr weit ist. Ein Zeitpunkt sich Gedanken zu machen, was uns im nächsten Frühling mit vielen Farben und Formen erfreuen soll. Was eignet sich besser als die grosse Vielfalt der Zwiebel- und Knollenpflanzen als Hauptakteure im Garten oder in Töpfen? Jeder Gartenliebhaber freut sich nach dem langen Winter auf die ersten Frühlingsboten wie Winterlinge, Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen, Narzissen, die duftenden Hyazinthen, später folgen im Frühsommer diverse Knollengewächse wie Iris, Zierlauch, Dahlien, Gladiolen und andere. Im Herbst runden die Herbstzeitlosen und Wildcyclamen den Blütenreigen ab. Viele Städte profilieren sich mit ihren Parks und Stadtrabatten im Frühling, die jedes Mal wieder Tausende Besucher begeistern und zu gegehrten Fotosujets werden. Weitherum bekannt die Pärke in Morges, Montreux, Schloss Vullierens, Irisgarten im Belvoirpark, Promenade in Luzern, um nur einige zu nennen. Pflanztermine Für die frühjahrsblühenden Blumenzwiebeln sind die Monate September bis Mitte November ideal, solange der Boden nicht gefroren ist. Die Knollen der Sommerblüher wie Dahlien unter anderem sind nicht winterhart, diese werden erst im Frühling gepflanzt und im späten Herbst ausgegraben und im Keller überwintert. Für alle gilt die gleiche Devise, möglichst rasch nach dem Kauf pflanzen und auf gute Qualität achten. Die meisten Blumenzwiebeln bevorzugen einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden. Bei zu lehmigen Böden braucht es zusätzlich Sand oder leichte Blumenerde, um Fäulnisschäden vorzubeugen. Je nach Lichtansprüchen lassen sich diese an unterschiedlichen Orten pflanzen, von sonnig bis eher schattig unter Sträuchern. Eine einfache Faustregel für die ideale Pflanztiefe besagt, zwei- bis dreimal die Eigenhöhe der Zwiebel. Viele nützliche Tipps über Pflanztiefe, Farbe, Wuchshöhe, Blütezeit befinden sich auf jeder Verkaufspackung. Dies erleichtert auch die Planung der gewünschten Blumenrabatten. Auch in Kisten oder Töpfen können die begehrten Zwiebelgewächse angezogen werden, brauchen aber bei kalten Temperaturen etwas Winterschutz und genügend Feuchtigkeit. Das Gartencenter Guggenbühl bietet Ihnen in diesem Jahr 2 spezielle Mischungen an, welche für unsere Schmetterlinge und Bienen als ideale Nektarpflanzen für den frühen Frühling dienen.

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Veranstaltungen

Götschihof-Fest 2016 Samstag, 24. September, 12.00 bis 18.00 Uhr 14.00 Uhr Konzert Musikgesellschaft Stallikon Sonntag, 25. September, 11.00 bis 17.00 Uhr 13.30/14.30 Uhr Steelband Aruba Festbetrieb – Bazar Kinderattraktionen/Ballonwettbewerb Gärtnereiprodukte Bahnbetrieb Bergwerk Riedhof Artikel, hergestellt von und mit Bewohnern und betreuten Mitarbeitern Stiftung Solvita Götschihof Riedstrasse 14 8914 Aeugstertal

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 3. September bis 2. Oktober 2016

WALTER ALTOFER CLAIRE GUANELLA VÉRO STRAUBHAAR mit Malerei und Ton-Objekten im Burgwies

SYLVETTE NICK mit Malerei und Objekten im Kunstfenster Apéro: Finissage:

Sonntag, 18. September 2016, 13–17 Sonntag, 2. Oktober 2016, 13–17

Do + Fr 14 bis 18, Sa + So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet Sa + So von 14 bis 17 und nach Absprache.

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Ferien- S P A S S

☺ Mehrtages-Reitkurs für Anfänger und Fortgeschrittene ☺ SVPS-Reitkurse mit Abzeichen ☺ Kindergeburtstage auf dem Ponyhof und vieles mehr Daten/Info: www.ferienplausch-albis.ch Tel. 078 866 16 42

Tagesfahrten Prättigau – Landwassertal Mittwoch, 12. Oktober 2016

Herbstferienkurse für Kinder auf dem Ponyhof

Fr. 40.–

Chäseren – Wald – Schönengrund Donnerstag, 3. November 2016 Fr. 38.– AGRAMA – Bern Carfahrt Fr. 38.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Donnerstag, 24. November 2016 AGRAMA – Bern Carfahrt Fr. 38.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Samstag, 26. November 2016 Zibelemärit Bern Fr. 38.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Montag, 28. November 2016 Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Freitag, 2. Dezember 2016 Chlausfahrt Fr. 88.– Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli Dienstag, 6. Dezember 2016 Weihnachtsmarkt Freiburg im Breisgau Fr. 40.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Donnerstag, 8. Dezember 2016

Ferienreisen Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. bis 30. September 2016 Schwarzwald – Region Rothaus DZ/HP Fr. 740.– 3. bis 7. Oktober 2016 Bergweihnacht in Seefeld DZ/HP Fr. 590.– 13. bis 16. Dezember 2016 inkl. Konzert «die Kastelruther Spatzen»

www.aemtler-car.ch

MoschtMüllers

Herbstfest bei Müllers Buurelädeli Dorfstrasse 56 8906 Bonstetten

Sonntag, 18. September 2016, von 11.30 bis 17 Uhr Mosterei, Drescherei, Markt mit Kunsthandwerk, Pralinen und Alpkäse, Festwirtschaft und Unterhaltung.


Extra

Freitag, 16. September 2016

menschen im säuliamt

zwischen-ruf

«Mein Leben war stets geprägt von Neuanfängen»

Alle haben Durst

Margrit Iseli wohnt seit vielen Jahren in Sellenbüren, hat aber auch einen Teil ihres Lebens in Australien und im Tessin verbracht. Sie ist ein Naturfan und suchte sich daher immer eine Bleibe mit Garten. Seit der Pensionierung setzt sie sich für den Frauezmorge Stallikon Wettswil ein. ................................................... mit margrit iseli sprach marianne voss In ihrem Lebenslauf gebe es im privaten wie im beruflichen Bereich viele Ecken und Kanten, fasst Margrit Iseli gleich zu Beginn des Gespräches zusammen. «Mein Leben war stets von Neuanfängen geprägt. Und durch die vielen Herausforderungen bin ich auch ein bisschen zur Kämpfernatur geworden.» Aufgewachsen ist sie in Zürich, wo sie nach den Schulen auch die Lehre als Pharmaassistentin absolvierte. «Mir war aber vom ersten Tag an klar, dass diese Ausbildung keine gute Wahl war. Mir fehlte die Herausforderung.» Doch damals brach man eine angefangene Lehre nicht ab. Sie bildete sich aber schon während der Lehre weiter und machte anschliessend das Handelsdiplom. An ihrem 23. Geburtstag heiratete sie. «Und am Tag darauf wanderten wir nach Australien aus.» Sechs Wochen war das Paar auf einem Frachtschiff unterwegs. In Melbourne angekommen verbrachten sie nur zwei Tage im Hotel. «Danach konnten wir bereits eine Wohnung beziehen. Mein Mann war Architekt und fand innert Tagesfrist eine gute Stelle.» Sie blieb auch nicht untätig, doch das australische Englisch machte ihr zu Beginn zu schaffen. «Meinen ersten Job hatte ich bei Bernina als Nähmaschinen-Instruktorin.» Sie lacht. «Ich hatte vor der Abreise eine neue Nähmaschine erhalten und konnte viel mehr als eine normale Australierin.» Später nahm sie verschiedene Tätigkeiten im Bürobereich auf. Aus der Wohnung wurde bald ein Haus. «Ich wollte unbedingt einen Garten haben. Dieses Bedürfnis zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.»

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Margrit Iseli geniesst ihren schönen blühenden Garten vor dem Haus. (Bild Marianne Voss) Der Weg zur Sprachlehrerin Nach zwei Jahren zog das Paar weiter. «Wir reisten mit einem alten Ford Zephir durch ganz Australien und blieben in Perth hängen, einfach, weil es uns dort so gut gefiel.» Auch an diesem Ort fanden beide bald eine befriedigende Arbeit. Nach weiteren zwei Jahren und einer ausgedehnten Asienreise kehrten sie in die Schweiz zurück, wo Anfang der 1970-er-Jahre Hochkonjunktur herrschte. Passende Stellen und auch eine Wohnung in Zürich waren sofort gefunden. Rückblickend erwähnt sie: «Während der viereinhalb Jahre Australien hatten wir nur brieflichen Kontakt zu unsern Familien. Telefonieren war zu teuer und Internet gab es noch nicht. Man stelle sich das heute vor!» Der Anfang in der Schweiz sei nicht ganz einfach gewesen. «Wir hatten uns halt ein bisschen zu Piraten entwickelt.» Bald kam dann eine Tochter zur Welt, später ein Sohn. «Und bei mir meldete sich wieder der Drang nach einem Garten.» Bei der Suche nach einem Haus fuhr die Familie durch das ihnen noch unbekannte Säuliamt. Der Hausteil in Sellenbüren war Liebe auf den ersten Blick.

Margrit Iseli wollte neben ihren Mutterpflichten auch beruflich wieder tätig sein. Sie bildete sich pädagogisch weiter und führte eine Spielgruppe. Doch dann kam schon der nächste Neuanfang: «Wir zogen ins Tessin, da mein Mann dort eine Stelle annahm. Um das Haus, das wir bezogen, hatte es einen ganz neuen Garten. Das war schon mal gut.» Und untätig blieb sie auch wieder nicht. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Sprachlehrerin und unterrichtete Englisch und Deutsch. Diese Aufgabe behielt sie auch bei, als die Familie nach zwei Jahren wieder nach Sellenbüren zurückkehrte.

gerne und lerne zurzeit auch noch Spanisch. «Dann möchte ich Zeit haben für meine Enkel und natürlich auch für meinen wilden, naturnahen Garten mit Gemüse, Beeren, Biotop und Blumen.» Das Beobachten und Arbeiten in der Natur mache ihr extrem viel Freude, betont sie. Und die Siedlung «im Zügnis», wo sie immer noch wohnt, entspricht auch ganz ihren Ideen von nachbarschaftlichem Zusammenleben. Die meisten Nachbarn sind pensioniert, genau wie sie. «Eine WG fürs Alter brauchen wir nicht erst zu gründen, die haben wir hier bereits.»

Kirchliches Engagement Bis zur Pensionierung blieb Margrit Iseli dem Lehrerberuf treu. «In den letzten Jahren gab ich nach einer weiteren Ausbildung auch Religionsunterricht. Das gefiel mir besser, da dort mehr Zeit für Persönliches bleibt.» Und nun, seit sie pensioniert ist, engagiert sie sich unter anderem für den Frauezmorge Stallikon Wettswil. Diese Anlässe von Frauen für Frauen liegen ihr sehr am Herzen. Und was füllt ihr Leben zudem noch aus? «Viel!» Sie reise immer noch

Ein lauer Sommerabend. Ich in kurzen Hosen mit Top darüber. Stelle den Gartenschlauch an und wandere damit langsam an den seit Monaten unermüdlich blühenden Buschrosen entlang. «Hallo, immer munter, immer zwäg? Heute gibts Aqua Normale.» Danach zu den beiden Hortensien, die, dem Lampen ihrer Blätter nach zu schliessen, bereits die Hoffnung auf kühlendes Nass aufgegeben haben. «Jö, habt ihr gemeint, ich komme heute nicht mehr? Okay, gestern hab ich Euch vergessen, sorry.» Weiter zu dem Teppich aus weissen und pinken Fleissigen Lieseli. «Brav blühen, ihr heisst nicht umsonst Fleissige Lieseli, ja, auch wenn der Dickmaulrüssler angreift.» «Und jetzt kommst du dran, du herzige blaue Geburtstags-Malve. Wie bitte? Schönen Gruss an Jens? Ach so. Okay, sobald du getrunken hast und ein wenig frischer aussiehst, fotografiere ich dich und schick dem Jens das Bild, damit er sieht: Sein Geschenk lebt und gedeiht.» Meine Runde endet beim Rosenbogen. Links und rechts hab ich zwei Lavinias eingepflanzt, eine englische Rosensorte mit Blüten von kühlem vornehmem Rosa. «Ach, wenn ihr nur wachsen würdet! Ihr seid doch Kletterrosen! Ja, ich weiss, zu wenig Sonne, aber wenn ihr mal da oben auf dem Bogen wärt, da ist es ganz hell, kapiert das doch endlich! Wie – ihr hättet noch gerne eine Clematis dabei, eine violette? Das sähe gut aus zu eurem Rosé? So, so.» Eitel sind die, man glaubt es nicht! Ich laufe zurück, stell den Wasserhahn ab, rolle den Schlauch auf und denke: Wär eventuell besser gewesen, ich hätte n u r eine Clematis an diesen Bogen gepflanzt, statt diese unsportlichen Lavinias. Ute Ruf

Im Spital Affoltern geboren

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Cheyenne Sunny, 10. September.

volg-rezept

Hirschpfeffer mit Rotkraut und Spätzli

Rumejsa, 10. September.

bauernregel «Septemberwetter warm und klar, verheisst ein gutes nächstes Jahr»

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

2 2 EL 2 EL ½ EL 2 Pack 1 Pack 600 g 2 EL 8 TL

Birnen schälen und im Wein, Wasser und Zucker knapp weich pochieren. Hirschpfeffer und Rotkraut nach Gebrauchsanweisung zubereiten. Rotkraut mit wenig Ingwer würzen. Spätzli in Butter anbraten. Birnenhälften mit Preiselbeeren füllen und mit restlichen Zutaten anrichten. Zubereitung: ca. 30 Minuten. Tipp: Anstelle von Hirschpfeffer Rehpfeffer nehmen.

Birnen, halbiert und entkernt Weisswein Wasser Zucker Hirschpfeffer Rotkraut Ingwer Familienpreis-Spätzli Butter Preiselbeeren

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Sa, 17. September 2016, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle «Skrupellose Hausmusik» Samstag, 17. September, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Manfred Peter, Gartenpflege & Gartenbau www.geronimogartenbau.ch Sihlweidstrasse 1 8041 Zürich-Leimbach Mobile 079 701 43 03 Tel. 044 554 91 50 Internet: geronimogartenbau.ch

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074 2016  

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