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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 74 I 169. Jahrgang I Freitag, 18. September 2015

Sanierung beendet

«Abtreten!»

Lehrschwimmbad Wolfetsloh in Wettswil: Wiedereröffnung am 19. Oktober. > Seite 3

An der Wehrmänner-Entlassung wurde in Erinnerungen geschwelgt. > Seite 5

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Tempo-30-Zone «Süd» Hohe Besucherzahlen -

Knonau: Das Ingenieurbüro EWP, Affoltern, hat ein Projekt ausgearbeitet. > Seite 5

Am kommenden Sonntag ist Saisonschluss für die Freibäder im Bezirk Affoltern. > Seite 7

«Eure fromme Seele ahnt ...» Zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag 2015

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ls Kind habe ich gelernt, bei Worten auf deren Bedeutung zu achten. Jedes Wort, wurde mir gesagt, hat sein Gewicht, seinen Wert, seine Tiefe und Geschichte. Wenn ich beispielsweise das Wort «Haus» benutze, assoziiere ich das mit Wärme, Geborgenheit, Vertrauen, Sicherheit und Familie. Das Wort «Religion» hat eine eigene Geschichte und wird abgeleitet vom lateinischen Wort «religare» = binden, was «Bindung an Gott» bedeutet. Der Eidgenössi- Angelo Saporiti: «Es geht mir nicht um Nostalgie, vielmehr frage ich nach der Identität unseres sche Dank-, BussLandes und von uns Menschen, die da leben». (Bild zvg.) und Bettag, der zu tag ein Tag des Fastens. Fasten ist ein hungern und wo Traditionen und altden fünf höchsten Feiertagen in der bewusstes Ritual, und jedes Ritual hergebrachte Rituale unter einer IdenSchweiz gehört, ist seit 1848 ein übersetzt den Menschen mit sich selbst in titätskrise leiden? Man braucht Mut, konfessionell-politischer Feiertag. Verbindung. Jedes Ritual führt Körper, alten Bräuchen neues Leben einzuhauMeistens wird er kurz «Bettag» geGeist und Seele zur Heilung. Ich weiss chen, damit die Menschen wieder benannt, meint also «Tag des Gebets». nicht, wer heutzutage am Bettag fasrührt werden und sich bei Traditionen Auf Französisch, Italienisch und auf tet. Jedoch erkenne ich, dass dieser heimisch fühlen. Wir können die eigeRomanisch wird der Bettag als jeûne Tag mit der Zeit seine ursprüngliche ne Heilwirkung des Fasten-Rituals am fédéral, digiuno federale, rogaziun feBedeutung verloren hat. Schade! Ist es Bettag erleben, wenn wir auf die zur derala bezeichnet. eine Folge der heutigen Zeit, wo MenNormalität gewordene Kultur des KonIn dieser Bedeutung wäre also der schen nach Sinn und Orientierung sumverhaltens verzichten, nicht nur Eidgenössische Dank-, Buss- und Bet-

dem Materiellen nachrennen, im Gegenzug aber jede Person respektieren und aktiv Verantwortung für eine bessere Welt übernehmen. Nicht nur kritisieren oder moralisieren, sondern tun. Ich bin kein «konservativer» Typ, aber ich «konserviere», behalte gerne die Traditionen, die mich an meine Wurzeln erinnern. Zum Geburtstag schreibe ich eine Karte, ziehe am Sonntag schönere Kleider und Schuhe an, zum Besuch eines Freundes gehört ein guter Kaffee. Weihnachten ohne «Panettone aus Mailand» und ohne «Stille Nacht» wäre nicht Weihnachten. Das neue Jahr begrüsse ich mit einem feinen Prosecco und lausche dem Glockengeläut, und den 1. August verbringe ich immer in der Schweiz ... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, diese und andere Feiertage anders zu feiern oder gar auf sie zu verzichten. Es geht mir nicht um Nostalgie, vielmehr frage ich nach der Identität unseres Landes und von uns Menschen, die da leben. Und Identität hat immer mit Wurzeln zu tun. Ohne Wurzeln – das haben wir alle schon erfahren – verdorrt alles. Die Bedeutung des Bettags geht meiner Meinung nach zu den Wurzeln unserer geistigen Heimat und hilft uns, untereinander Vertrauen, Frieden und Ruhe zu finden. Die eingangs zitierten Worte aus dem Schweizer-Psalm zeigen mir sehr wohl eine tiefere Bedeutung ...

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Hausen wächst Grundsteinlegung für insgesamt 93 Wohnungen in der Törlenmatt. > Seite 11

Einmalige Chance für FC Wettswil-Bonstetten Morgen Samstag winkt dem FC Wettswil-Bonstetten die einmalige Chance, in den Achtelfinal des Schweizer Cups einzuziehen. Im Wallis trifft der 1.-Ligist in der 2. Hauptrunde auf den unterklassigen FC Sierre (2. Liga interregional). Er muss sich nach schwachem Meisterschaftsstart aber steigern, um Geschichte schreiben zu können. ................................................... > Berichte auf Seite 26 anzeigen

Rückentraining im Wasser In Obfelden ab 19. Oktober 2015, jeweils Freitag, 9.10 bis 9.55 Uhr In Langnau: Freitag, 13 bis 13.45 Uhr Weitere Kurse auf Anfrage. Von diversen Krankenkassen anerkannt. Nüesch Fitness Telefon 056 664 69 42 info@nueschfitness.ch www.nueschfitness.ch

Angelo Saporiti, katholischer Pfarrer, Mettmenstetten

Bau- und Zonenordnung Affoltern: Gemeindeversammlung stimmt zu Eine reich befrachtete Gemeindeversammlung ist am Montagabend im Kasinosaal nach stundenlanger Beratung über die teilrevidierte Bau- und Zonenordnung mehrheitlich im Sinne des Gemeinderates zu Ende gegangen. Zwei Änderungsanträge der Grünen fanden eine Mehrheit. Der erste betrifft das Gebiet Spitzen Stein (zwischen Büel-, Industrie- und Zürichstrasse), für das eine rechtsgültige Baubewilligung vorliegt. Es soll vorerst nicht umgezont werden, in der Industriezone verbleiben. Der zweite Antrag bezieht sich auf das Areal des alten Zeughauses. Dort soll künftig nicht wie vom Gemeinderat vorgeschlagen nur eine partielle Gestaltungsplanpflicht für den Perimeter zwischen Zürich- und Zeughausstrasse gelten, sondern auch für das Gebiet auf der anderen Seite der Zeughausstrasse bis zum Bifang. Alle übrigen Anträge, die auf Einschränkungen im Baurecht abzielten, wurden vom Plenum abgelehnt. (map.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 8/9

500 38 Beiden Parzellen des Bundes links und rechts der Zeughausstrasse wird eine Gestaltungsplanpflicht auferlegt. (Bild map.)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über Da Silva Gonçalves Carlos Manuel, geb. 23. November 1981, Staatsangehörigkeit: Portugal, wohnhaft Brunnenstrasse 3, 8912 Obfelden, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 18. September 2015, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 18. September 2015 verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 14. September 2015 Politische Gemeinde 1. Genehmigung Wasserversorgungsreglement 2. Genehmigung Teilrevision der Bauund Zonenordnung Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten in der Gemeindekanzlei ab Montag, 28. September 2015, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Gegen Beschluss Nr. 1 innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls: • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Gemäss § 5 Abs. 3 Planungs- und Baugesetz, kann erst nach Vorliegen des kantonalen Genehmigungsentscheides gegen den Beschluss Nr. 2 ein Rechtsmittel ergriffen werden. Es erfolgt eine separate Publikation mit entsprechender Rechtsmittelbelehrung. Affoltern a. A., 18. September 2015 Der Gemeinderat Möchten Sie Ihre

Briefmarkensammlung verkaufen? Zur Ergänzung meiner Sammlung suche ich von Privat alte Briefe, Briefmarken und Ansichtskarten. Wenn Sie für Ihre Briefmarken einen guten Preis erhalten möchten, dann telefonieren Sie Ernst Spillmann, Bonstetten Telefon 079 472 73 88 Bitte keine Händler.

Konkurseröffnung

Bestattungen

Schuldner: Erbschaft des Walter Rudolf Weber, geb. 17. Mai 1951, von Uster ZH, wohnhaft gewesen Mönchbüel 1, 8915 Hausen am Albis, gestorben am 12. März 2015.

Wegen Personalausflug bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am

Datum der Konkurseröffnung: 23. Juni 2015

Freitag, 18. September 2015, den ganzen Tag geschlossen.

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken für Ihr Verständnis.

Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 11. September 2015.

Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke

Bring- und Holtag in Affoltern Am Samstag, 26. September 2015, von 8.30 bis 12 Uhr, findet in Affoltern am Albis wieder der beliebte Tauschplausch auf dem Marktplatz beim Gemeindezentrum statt. Mitgebracht werden können gut erhaltene und funktionstüchtige Gegenstände wie zum Beispiel Sachen aus dem Haushalt, Kinderzimmer, Garten, Sportartikel oder auch Bücher, DVDs und CDs. Gegenstände, welche an der Eingangskontrolle als defekt und unbrauchbar taxiert werden, müssen wieder mitgenommen und fachgerecht entsorgt werden. Auf unserer Homepage: www.affoltern-am-albis.ch/ verwaltung/entsorgung/bringholtag ist ersichtlich, welche Gegenstände erwünscht sind und welche nicht. Bitte reservieren Sie sich den Termin bereits schon heute. Achtung: Professionelle Sammler werden erst ab 11 Uhr zugelassen. Der Bring- und Holtag ist für Bringende sowie Holende kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Die Gemeinde Affoltern freut sich, Interessierte auf dem Marktplatz begrüssen zu dürfen. Affoltern a. A., 18. September 2015 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 27. Mai 2015 nach Einsicht in das Gesuch der Accemp AG, Oberneuhofstrasse 6, 6340 Baar, in Anwendung von Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt: Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Mieterparkplätzen der Liegenschaft Heischerstrasse 35a, 8915 Hausen am Albis, Kat.-Nr. 2617, untersagt. Widerhandlungen werden mit einer Busse von maximal Fr. 250.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich Mieter der jeweiligen Parkplätze sowie allfällige Durchfahrtsberechtigte. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO) Hausen am Albis, 18. September 2015 Gemeindeammannamt Hausen a. A. V. Moroff, Gemeindeammann

Walter Gujer geb. 26. Juni 1938, Ehemann der Anita Lips, von Lindau ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Rinderweidstrasse 26a. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 15. September 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben: Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft/Projektverfasser: Waldstatt Schreinerei & Zimmerei GmbH, Waagtalstrasse 40, 8842 Unteriberg Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus, Neubau Einfamilienhaus mit Reithalle, Mülibergstrasse 18, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1665, Zone W2

Schafroth geb. Hubschmid, Alice geb. 6. Januar 1931, Bürgerin von Zürich und Röthenbach im Emmental BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil a. A., Ettenbergstrasse 36.

Bauherrschaft: Migrol AG, Badenerstrasse 569, 8048 Zürich Projektverfasser: LITEX AG, Rütistrasse 14, 9050 Appenzell Bauvorhaben: Erstellung Reklameträger mit Leuchtschrift, Gebäude Versicherungs-Nr. 717, Stüdlerstrasse 1, Kataster-Nr. 157, Zone: KA

Bauherrschaft: Luftseilbahn Adliswil Felsenegg LAF AG, Wolframplatz 21, 8045 Zürich, Bauvorhaben: Sanierung Bergstation LAF, Felsenegg 8, Kat.-Nr. 2025, Zone Landwirtschaftszone

Stallikon Bauherrschaft: Antonio Hernandez, Rainstrasse 148c, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Sichtschutzwand (bereits erstellt), Rainstrasse 150c, Kat.Nr. 1227, Zone W2/35

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Wettswil a. A., vertr. durch die Primarschulpflege, Dettenbühlstrasse 2, Postfach 265, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Hornberger Architekten AG, Englischviertelstrasse 22, 8032 Zürich Bauvorhaben: Erweiterung Schulanlage Mettlen (Neubau mit 6 Klassenzimmern inkl. Nebenräumen, Kindergarten, Hort, Bibliothek und Mehrzwecksaal) auf Kat.-Nr. 3040 an der Dettenbühlstrasse (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)

Bienenhaus abzugeben. Telefon 079 231 72 35

Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 24. September 2015, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 13. September 2015 ist in Zürich gestorben:

Garelli, Giovanni geb. 22. Mai 1930, italienischer Staatsangehöriger, Ehemann der Garelli geb. Gabbi, Maria Anna, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Niederweg 2. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, eine Last fallen lassen, die man lange getragen hat, ist eine wunderbare Gabe.

Ottenbach

Stallikon

Gemeindeammannamt Hausen am Albis

Am 13. September 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Wettswil am Albis

Affoltern a. A., 14. September 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Hermann Hesse

TO D E S A N Z E I G E Du hast gekämpft, gehofft und doch verloren. Du hast dich auf ein langes Leben gefreut und hattest noch so viele Pläne. Deine unheilbare Krankheit zerstörte deine, unsere Träume. Traurig und mit schwerem Herzen lassen wir dich ziehen. Noch wissen wir nicht, wie es ohne dich weitergehen soll. Die Liebe – sie bleibt.

Walter Gujer 26. Juni 1938 – 13. September 2015

Er durfte zu Hause in seiner vertrauten Umgebung ruhig einschlafen. Wir sind so dankbar. Anita Lips, Ehefrau Hanny Möckli, Schwester Daniel und Barbara Lips Natalie und Isabelle Andrea Louys Patrick, Severin mit Tina und Leon, Fabienne Christian und Conny Lips Fischer Thomas Möckli Zora und Janna Andreas und Bettina Möckli Mirco und Nick Verwandte, Freunde und Nachbarn Es findet keine Abdankung statt. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch wird seine Asche zu einem späteren Zeitpunkt der Natur übergeben. Anstelle von Blumenspenden gedenke man: Onko Plus, 8050 Zürich, Postkonto 80-38332-6; Begleitdienst Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, Bank Clientis Sparcassa 1816: Postkonto 30-38138-8/ CH05 0681 4276 3673 4090 5; Verein Spitex Knonaueramt, Werkstrasse 1, 8910 Affoltern a. A., Postkonto 87-267156-1/CH78 0900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Anita Lips, Rinderweidstrasse 26A, 8910 Affoltern am Albis

Pferdesport-Sattlerei Div. Lederarbeiten Kathrin Knüsli 8908 Hedingen, Tel. 044 761 83 15


Bezirk Affoltern

Daniel Nehmer neuer Gemeindeschreiber von Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten hat sich für Daniel Nehmer als Nachfolger für Primus Kaiser als Gemeinderschreiber entschieden. Daniel Nehmer ist 39 Jahre alt, wohnt in Aesch ZH und ist seit 2004 GemeindeschreiDaniel Nehmer. ber – zuerst vier Jahre in Aesch und anschliessend bis heute in Hinwil. Daniel Nehmer wird am 1. Januar 2016 seine Stelle in Bonstetten antreten. Die Aufgaben- und Verantwortungsübergabe von Primus Kaiser zu ihm wird dann in den ersten Wochen des neuen Jahres festgelegt. Gemeinderat Bonstetten

Einbrüche und Lärm Durch die unverschlossene Türe sind Einbrecher in der Nacht von Freitag auf Samstag in Ebertswil in die Waschküche eines Einfamilienhauses eingedrungen. Sie wurden gestört und machten sich ohne Beute aus dem Staub. Bei einem öffentlichen Gebäude am Sternenplatz in Affoltern scheiterte ein Einbruch, wie am Morgen des 14. September festgestellt wurde. Die unbekannte Täterschaft hinterliess ein beschädigtes Fenster. In einem Mehrfamilienhaus in Wettswil gelang es Einbrechern am 15. September zwischen 15 und 16 Uhr, ein Fenster aufzubrechen und einzudringen. Deliktsgut und die Höhe des Sachschadens klärt die Kantonspolizei derzeit ab. Kantons- und Kommunalpolizei sind in den vergangenen Tagen erneut wegen Lärmimmissionen ausgerückt. So am 11. September um 22.30 Uhr nach Wettswil, wo sich Anwohner am Lärm bei einer Bushaltestelle störten. Die Verursacher wurden kontrolliert. Wegen Lärm, verursacht bei zwei Privatfesten am 13. September in einem Quartier in Affoltern rückte die Kommunalpolizei kurz nach Mitternacht aus. (-ter.)

Freitag, 18. September 2015

kommentar

Spital Affoltern: Es fehlt an Transparenz An der Delegiertenversammlung geht es auch um Vergangenheitsbewältigung ................................................... von werner schneiter

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n der Spital-Delegiertenversammlung vom 24. September geht es wieder einmal um Vergangenheitsbewältigung, um Altlasten und letztlich um die Frage von Transparenz. Im Rahmen einer aufsichtsrechtlichen Prüfung stellte das Gemeindeamt des Kantons Zürich Anfang diesen Jahres erhebliche Mängel fest. So hatte die frühere Betriebskommission (BK) unter anderem Ausgaben beschlossen, die in den Zuständigkeitsbereich der Delegiertenversammlung fallen, dazu wurde eine Urnenabstimmung verpasst. Das Gemeindeamt sah damals erstaunlicherweise von aufsichtsrechtlichen Massnahmen ab. Nach der Rüge aus Zürich streuten sich die Beteiligten Asche auf ihre Häupter. Delegierte und Betriebskommission gelobten Besserung, stellten eine bessere Zusammenarbeit in Aus-

sicht und beauftragen einen Experten «zur lückenlosen Untersuchung von Geschäftsfällen ab dem Jahr 2012», wie es damals in einer Pressemitteilung hiess. Dieser 60 Seiten umfassende Bericht einer Anwaltskanzlei liegt seit geraumer Zeit vor. Er wurde den 14 Gemeinde-Delegierten zugänglich gemacht, der Öffentlichkeit bis dato jedoch vorenthalten. Warum eigentlich? Hier überwiegen eindeutig öffentliche Interessen. Nach den Feststellungen des Gemeindeamtes, die ja öffentlich geworden sind, wäre es mehr als nur wünschenswert, wenn die Öffentlichkeit auch von der «Fortsetzung» erfahren würde. Dies im Sinne einer transparenten politischen Aufarbeitung dieser Altlasten. Nur das bringt Vertrauen zurück. Dem Vernehmen nach enthalten die Feststellungen der Anwälte im Bereich der Interessenkonflikte einigen Sprengstoff, aber auch im Falle des OVA-Areals, wo ein Referendum unterlaufen wurde. Es geht unter an-

derem um die Missachtung von Zuständigkeiten und Kompetenzen, um die Verletzung einer Submissionsverordnung – und darum, dass die Gemeinde-Delegierten «ausgehebelt» worden sind. Nach Einschätzung eines Delegierten geht das Gutachten weiter als das, was das kantonale Gemeindeamt zuvor festgestellt hatte. Zwar formulierte die Rechnungsprüfungskommission des Spitals zuhanden der kommenden DV einen von ihr unterzeichneten Beschlussentwurf, in dem neun Punkte aus dem Gutachten erwähnt sind. Ob an der öffentlichen DV zumindest darüber diskutiert wird, wird sich zeigen.

Keine Gewaltentrennung und ein Blindflug Die Frage der Transparenz steht aber auch anderswo auf dem Spiel. Delegierte bemängeln zwar auch jene Punkte, in denen sie früher von der BK «ausgehebelt» wurden, nehmen

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

dann aber an den sogenannt informellen Treffen mit der BK teil. Die kommen als Informationsveranstaltungen daher, entsprechen aber zumindest dann nicht den Statuten, wenn bei solchen Gelegenheiten durch vorgängige Absprachen Abstimmungsentscheide an der DV vorweggenommen werden. Die Gewaltentrennung wird verletzt. Die öffentliche DV verkommt dann zu einem veritablen Ritual, bei dem die Öffentlichkeit keinerlei Hintergründe vernimmt. Keine Transparenz wird auch beim Traktandum Wahlen hergestellt – hier nicht einmal für die Delegierten des Spitals. An der DV sollen zwei neue BK-Mitglieder gewählt werden. Aber die Delegierten, die den Wahlkörper bilden, wissen nicht, wer das ist. Sollen sie also zwei neue Mitglieder wählen, deren Namen sie im Voraus nicht erfahren? Ein Blindflug. So wird das Vertrauen in die zuständigen Organe nicht gestärkt, aber der Verein Pro Zweckverband beflügelt ...

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Hans und Betli Keller-Meisser feiern am Montag, 21. September, in Bonstetten die diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehejubiläum gratulieren Kinder und Enkel. Sie wünschen dem Jubelpaar einen frohen Festtag und noch viele schöne Jahre.

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 18. September, feiern Jakob und Elisabeth Peter das Fest der goldenen Hochzeit. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest und für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

Kurz vor der Fertigstellung. (Bild zvg.)

Woche der offenen Tür im sanierten Lehrschwimmbad Wolfetsloh Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

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Wiedereröffnung in Wettswil am 19. Oktober 2015 Nach neun Monaten umfassender Sanierungsarbeiten ist es endlich so weit: Am 19. Oktober 2015 kann das Schwimmbad Wolfetsloh in Wettswil seinen Betrieb wieder aufnehmen. Nach fast vier Jahrzehnten intensiver Nutzung – das Lehrschwimmbad Wolfetsloh wurde 1976 in Betrieb genommen – war eine Rundumerneuerung dringend nötig; denn die Abläufe, die Rinnengestaltung, die Sanitäranlagen und das Leitungssystem sowie die Fliesenbeläge stammten zu einem grossen Teil noch aus der Zeit, als das Gebäude erstellt wurde, und waren in einem entsprechend schlechten Zustand. An der Schulgemeindeversammlung vom 16. Juni 2014 wurde ein Kredit von 1,376 Mio. Franken bewilligt und somit grünes Licht für die Sanierung gegeben. Im Januar 2015 konnte mit den Arbeiten begonnen werden. Alle sanitären Anlagen sowie sämtliche Fliesenbeläge samt Unterlagsböden und Abdichtungen wurden in allen Räumen, inklusive Turnhallengarderoben ersetzt. Das Schwimmbecken und der Beckenumgang wurden ebenfalls neu aufgebaut und ausgefliest. Zudem wurde in den Schwimmbad-

garderoben die Einrichtung inklusive Deckenverkleidung komplett ersetzt und im gesamten Schwimmbad eine neue Bodenheizung eingebaut. Auch die Hubbodenmechanik und deren Steuerung wurden erneuert. Die Heizungs- und Lüftungsaggregate hingegen blieben bestehen, jedoch wurden deren Steuerungen ebenfalls angepasst. Die Badewassertechnik musste nicht ersetzt werden, weil sie bereits in den Jahren 2010/2011 erneuert worden war. Schadstoffhaltige Materialien wurden sachgerecht entfernt und entsorgt. Besonders die Asbestsanierung gestaltete sich aufwendiger als geschätzt, aber auch bei den Baumeisterarbeiten stiess man auf grössere Probleme als zu erwarten war. Hier präsentierte sich vor allem die Gestaltung der neuen Beckenüberlaufrinne aufwendiger als geplant. Zusätzlicher Aufwand entstand auch beim Sanitärleitungssystem: Trotz Kontrollschnitten in der Planungsphase war das Leitungsnetz in weit schlechterem Zustand als erwartet, sodass mehrere zusätzliche Abschnitte über den eigentlichen Bauperimeter hinaus ebenfalls ersetzt werden mussten. Damit auch die notwendigen zusätzlichen Arbei-

ten mit der nötigen Sorgfalt ausgeführt werden konnten, wurden den Vertragspartnern längere Fristen eingeräumt, was zu leichten Verzögerungen führte. Die Arbeiten sind nun beinahe abgeschlossen und das Lehrschwimmbad Wolfetsloh erstrahlt in neuem Glanz. Ab Montag, 19. Oktober kann es von Schule, Vereinen und Öffentlichkeit wieder genutzt werden.

Woche der offenen Tür In der Woche vom 19. bis 25. Oktober kann sich jeder von der gelungenen, qualitativ hochstehenden Gesamtsanierung überzeugen – und dies erst noch gratis: Anlässlich einer Woche der offenen Tür ist der Eintritt ins Bad kostenlos. Barbara Laasch, Schulpflege Wettswil Die Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit entsprechen denen vor der Sanierung: Montag 19 bis 21 Uhr, Mittwoch 13.30 bis 15.30 Uhr, Freitag 19 bis 21 Uhr sowie neu auch am Samstag 8 bis 10 Uhr. Zudem ist das Schwimmbad zwischen Herbst- und Frühlingsferien jeweils am Sonntag von 9.30 bis 11.30 Uhr öffentlich zugänglich.

Zum 90. Geburtstag In Ottenbach darf Madeleine NoserKaufmann heute Freitag, 18. September, ihren 90. Geburtstag feiern. Ihre drei Kindern mit Partnern, die drei Enkelkinder mit Partnern und ihre sechs Urenkel gratulieren herzlich zum Ehrentag. Sie freuen sich auf ein schönes Geburtstagsfest und wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 20. September, feiert Heinz Studer-Camenisch in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute für die Zukunft.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2015

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«Was bleibt, sind die positiven Erinnerungen» An der diesjährigen Entlassung aus der Militärdienstpflicht wurde in Erinnerungen geschwelgt Ein Grossteil der Militärdienstpflichtigen fluchte regelmässig über die Dienstpflicht. Bei der Entlassung überwogen trotzdem die guten Zeiten, denn durch die gemeinsame Bewältigung der Strapazen, haben sich zahlreiche gute Freundschaften gebildet. ................................................... von salomon schneider «Die meisten von euch werden der Armee keine Träne nachweinen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb, ist die feierliche Entlassung aus der Dienstpflicht eine lange und gute Tradition», betonte Statthalter Claude Schmidt in seiner Entlassungsrede. Nach einem letzten Mal strammstehen, wurden die ehemaligen Soldaten zu einem Stehlunch mit Vertretern aus Gemeinden, Kanton und Sicherheitsdiensten eingeladen. «Ich war immer in einem Battaillon, das meine sportlichen Ambitionen unterstützt hat, so war meine Dienstzeit eine gute Sache», resümierte der Triathlet Olivier Herbelin. «Was bleibt, sind die positiven Erinnerungen. Anderes wird ausgeblendet: stundenlanges Warten, die Nachtübungen und die Übermüdung», zog auch der Ämtler Stefan Sidler positive Bilanz.

Letzte Amtshandlung: Das Dienstbüchlein und die weiteren Papiere werden zurückgegeben, die Entlassung erfolgt in Zivil. (Bilder Salomon Schneider)

Vor dem Entlassungsapéro hiess es noch einmal «Aaachtung!».

Militärdienstpflichtige genossen den Stehlunch mit Gemeindevertreterinnen und -vertretern.

Einführung einer Tempo-30-Zone «Süd» Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Für die Einführung der Tempo-30-Zone «Süd», hat das Ingenieurbüro EWP, Affoltern, ein Projekt ausgearbeitet. Dieses sieht zunächst mobile Verkehrsberuhigungselemente entlang der Chamstrasse vor, sodass bei einer späteren Teilumgestaltung, im Zusammenhang mit der dringenden Sanierung der Werkleitungen entlang der Chamstrasse, diese Verkehrsberuhigungselemente ohne grossen Aufwand wieder entfernt werden können. Zudem soll auf der Unterdorfstrasse eine Begegnungszone signalisiert werden (Tempo 20). Der Gemeinderat hat das Projekt nun zu Handen der Sicherheitsdirektion verabschiedet. Eine entsprechende öffentliche Auflage erfolgt nach der Genehmigung des Projektes durch die Sicherheitsdirektion.

Sicherheitsbeauftragter und bfu-Sicherheitsdelgierter Roger Brändli, Leiter Hauswartung, wurde neu als Sicherheitsbeauftragter und bfu-Sicherheitsdelegierter er-

nannt. Das Aufgabengebiet eines bfuSicherheitsdelegierten und Sicherheitsbeauftragten umfasst folgende Bereiche: – Er plant und bearbeitet mit dem Gemeinderat das Sicherheitskonzept der Gemeinde, überprüft und aktualisiert es regelmässig; – Er unterstützt den Gemeinderat in der gemeindeinternen Kommunikation betreffend Betriebsunfallund Nichtbetriebsunfall-Verhütung; Er hält die bfu-Sicherheitsdelegierten-Dokumentation auf aktuellem Stand; – Er plant und führt Gefahrenermittlungen und Risikobeurteilungen durch (oder lässt diese durchführen); – Er berät und unterstützt die Behörden und Mitarbeiter im Bereich der Sicherheit; – Er ist verantwortlich für die notwendige Öffentlichkeitsarbeit Gleichzeitig hat der Gemeinderat für die Erarbeitung eines Sicherheitshandbuches inklusive Notfall- und Ereignischecklisten/Ausbildungsüber-

sicht einen Kredit von 13 900 Franken genehmigt.

Reorganisation Werkdienst und Hauswartung An der Klausurtagung (18./19. Juni 2015) hat der Gemeinderat entschieden, die heute getrennt geführten Bereiche «Hauswartung» und «Werkdienst» in einem eigenen Bereich «Unterhalt Infrastruktur» zusammenzuführen. Mit dieser Massnahme erhofft man sich, dass die vorhandenen Ressourcen besser genutzt werden können und die Auftragserteilung klarer und die Umsetzung beziehungsweise Erfüllung der Aufträge effizienter erfolgt als dies heute der Fall ist. Als Bereichsleiter des neu geschaffenen Bereiches «Unterhalt Infrastruktur» wurde Roger Brändli, bislang Leiter Hauswartung, ernannt. Der heutige Leiter Werkdienst, Heiri Grimmer, wird Roger Brändli in die verschiedenen Aufgaben des Werkdienstes einar-

beiten. Geplant ist, dass die neue Organisation per 01.01.2016 umgesetzt wird. Heiri Grimmer wird sich dann mehrheitlich seinen operativen Aufgaben widmen können, zumal er von administrativen Arbeiten und Führungsaufgaben entlastet wird. Der Gemeinderat wünscht Roger Brändli viel Erfolg und ist froh, weiterhin auf die Mitarbeit von Heiri Grimmer zählen zu können.

Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2015 Der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2015 werden folgende Geschäfte zur Beschlussfassung unterbreitet: 1. Einbürgerung von Mihajlovic, Perica und Jovanka sowie ihren beiden Töchtern Lara und Lena, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina; Genehmigung. 2. Einbürgerung von Schänzle Bianca, deutsche Staatsangehörige; Genehmigung.

3. Teilrevision Statuten Zweckverband Sozialdienst Affoltern; Genehmigung. 4. Voranschlag 2016; Genehmigung. (mebn) anzeige


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Freitag, 18. September 2015

Die Badmeister melden aussergewöhnlich hohe Besucherzahlen Am kommenden Sonntag ist Saisonschluss für die Freibäder im Bezirk Affoltern Am kommenden Sonntag ist für die Freibäder im Säuliamt die Badesaison endgültig beendet. Übereinstimmend bezeichnen die Badmeister und Kioskbetreiber den vergangenen Sommer als den schönsten seit dem Jahrhundertsommer 2003. ................................................... von martin mullis Die morgendlichen Nebelfelder über der Reuss, die vollen Obstbäume und natürlich die abgeernteten Felder zeugen davon, dass der Herbst definitiv das Zepter übernommen hat. Auch im Schwimmbad Obfelden treibt der kühle Wind die Blätter über den gepflegten Rasen. Badmeister Paul Höhener montiert bereits die «Eisbrecher» – ein Seil mit Kunststoffplatten, welches verhindert, dass das etwa ein Meter hohe Restwasser eine Eisdecke bildet und damit Schäden verursachen könnte. Solche Massnahmen gehören jedoch zu den kleineren Sorgen des Bademeisters, der in der vergangenen Saison 20 000 Eintritte registrierte. Die Technik der Obfelder Badi entspricht nicht mehr den kantonalen Vorschriften, wird jedoch von den zuständigen Stellen im Kaspar-EscherHaus noch toleriert. Dies, weil die Gemeinde Obfelden das Schwimmbad ohnehin einer Sanierung unterziehen will (siehe «Anzeiger» vom 11. September 2015). Rund ein Drittel der budgetierten Beckensanierungskosten von gut 2 Mio. Franken wird jedoch die dringend notwendige Erneuerung der technischen Anlagen beanspruchen, welche unabhängig vom Ergebnis der Abstimmung an die Hand genommen werden muss. Für Franziska Marty, die für die Badi zuständige Gemeinderätin, ist es jedoch wichtig, dass die Badi Obfelden nach wie vor für alle Besuchergruppen attraktiv bleibt. Sie versichert, dass zum Beispiel das Wassertrampolin, die Bahnen für die Sportschwimmer, das Kleinkinderbecken und die übrigen speziellen Bereiche weiterhin zur Verfügung stehen werden.

Eine Badi voller Leben entschädigt die Mehrarbeit Die Obfelder Badi werde nach wie vor als abwechslungsreicher Ort ohne jegliche Hektik der Bevölkerung zur Veranzeige

fügung stehen, so die Gemeinderätin. Mit rund 45 000 Eintritten ist das «Stigeli» in Affoltern Spitzenreiter in Sachen Besucherzahlen. Badmeister Marty, den alle einfach «Fäger» nennen, beschäftigt sich im ebenfalls bereits schon seit einer Woche geschlossenen Schwimmbad mit Aufräumen und Putzen. «Fäger» liebt heisse und schöne Sommer wie der vergangene. Für ihn gilt, dass eine gutbesuchte Badi voller Leben die Mehrarbeit mehr als entschädigt. Auch Kathrin Huwiler von der Badi Maschwanden spricht von einer überdurchschnittlich hohen Besucherzahl. Das neue Naturbad sei bei den Besuchern mehrheitlich gut benotet worden, wenn sich auch einige der Gäste mit dem glitschigen Bassinboden nicht so richtig anfreunden konnten. Ebenfalls bereits geschlossen hat das Strandbad am Türlersee. Badmeister und Chef des Campingplatzes, Andi Glättli, schwärmt vom ausserordentlich schönen Ferien-Sommer und weiss, dass in den letzten Monaten gegen 30 000 Personen den See als Abkühlung aufgesucht hätten.

Für Kälteresistente ist die Reuss noch lange «offen» Zu diesen Türlersee-Fans gehört auch der für das Freibad in Mettmenstetten zuständige Gemeinderat Marino Marchetto. Er gibt am Telefon etwas zerknirscht zu, dass er öfters den Türlersee «seinem» Schwimmbad vorgezogen habe. Trotzdem darf er stolz melden, dass in der Saison rund 10 000 Besucher in der Badi Mettmenstetten Abkühlung gesucht hätten. Natürlich spricht man auch beim Hedinger Weiher von einem sehr grossen Besucherandrang. Genaue Zahlen waren jedoch nicht zu eruieren. Solche sind naturgemäss auch nicht von der Reuss in Obfelden und Ottenbach auszumachen. Hier sind lediglich Mutmassungen möglich. Wer jedoch an heissen Tagen auf den entsprechenden Brücken den Fluss beobachtete, konnte zahlreiche Badende sowie Gummiboote und selbstgezimmerte Flosse ausmachen. Sicher ist, dass die Flussbadestellen von Kälteresistenten noch einige Zeit genutzt werden. So findet in Ottenbach das «Endschwimmen» traditionell am zweiten Sonntag im Oktober statt und dies notabene bei jeder Witterung und unabhängig von den herrschenden Luft- und Wassertemperaturen.

Mit rund 45 000 Eintritten ist das «Stigeli» in Affoltern Spitzenreiter in Sachen Besucherzahlen.

Der Winter kann kommen: Badmeister Paul Höhener montiert in Obfelden die Eisbrecher. (Bilder Martin Mullis)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2015

In Affoltern soll verdichteter gebaut werden können Die Gemeindeversammlung stimmt mehrheitlich für die teilrevidierte BZO des Gemeinderates Die teilrevidierte Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Affoltern will durch verdichtetes Bauen Wohnraum für rund 500 zusätzliche Einwohner ermöglichen, schafft im Gegenzug mutmasslich jedoch Raum für 130 Arbeitsplätze ab. Anträge, die auf eine Verschärfung der BZO abzielten, blieben mehrheitlich chancenlos. ................................................... von martin platter Von der massiven Zuwanderung bleibt auch der Bezirkshauptort nicht verschont. Der Gemeinderat ist deshalb bestrebt, in Zentrumsnähe beim Bahnhof verdichteter zu bauen. Dazu wurde eine neue Zone WG4 in die Bauordnung aufgenommen, die bis zu 85 Prozent Ausnützungsziffer zulässt, die maximale Gebäudehöhe auf 14,5 Meter festlegt und Gebäudelängen bis 60 Meter erlaubt. Bei den bisherigen Zonenkategorien W3, W4, WG2, WG3 sowie der neuen WG4 wird neuerdings auch eine Mindestausnützungsziffer definiert, die zwischen 40 und 65 Prozent liegt. Der Grossteil der Beratung, die mehr als drei Stunden andauerte, bezog sich denn auch auf die Gebiete Lindenmoos (liegt zwischen Bahnlinie und Industriestrasse), Spitzen Stein (zwischen Büel-, Industrie- und Zürichstrasse) und altes Zeughaus (zwischen Zürich- und Zeughausstrasse). Mitten im Lindenmoos liegt der Brauiweiher, ein liebliches Schilfgebiet, das sich in Gemeindebesitz befindet. Zeuge einer industriellen Vergangenheit, in der der Naturschutz noch nicht den heutigen Stellenwert besass und so mancher Umweltfrevel begangen wurde. Auf dem Areal entlang der Bahngeleise stand einst die Brauerei Winkelmann (heute Mü's Vinothek), die noch vor dem Ersten Weltkrieg von der Chemischen Fabrik Zürich gekauft und umgebaut wurde. Man raffinierte petrochemische Produkte, «verschüttete dies und das», wie es Hochbauvorstand Hans Finsler ausdrückte. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fabrik bei einem Grossbrand zerstört; das Unternehmen ging Konkurs. Die Familie Störi, die das Land besitzt, machte nie einen Hehl aus der Vergangenheit des Baugrundes. Sie schenkte der Gemeinde die Parzelle mit dem Brauiweiher.

Wie weiter mit dem Brauiweiher? Ein Teil der Diskussion drehte sich darum, was mit dem kontaminierten Gebiet künftig geschehen soll – jedoch ohne Ergebnis. Gemäss revidierter BZO des Gemeinderates wird der Brauiweiher nun aus dem Industriegebiet ausgeschieden und zur Freihaltezone ohne Gestaltungsplanpflicht (GPP). Die Grünfläche bis zur Industriestrasse gleich neben dem McDonalds bleibt in der Industriezone, wird aber von der GPP befreit. Der Teil des Perimeters entlang der Bahnlinie bis zur Büelstrasse wird vom Industriegebiet mit GPP in Z4 (viergeschossige Zentrumszone) mit GPP umgezont. Dasselbe Ziel hätte der Gemeinderat auch mit dem Gebiet «Spitzen Stein» auf der anderen Seite der Industriestrasse (exklusiv FeuerwehrMehrzweckgebäude, das sich in der Zone für öffentliche Bauten befindet) gehabt. Für das freie Landstück zwischen Schmidlin, Ruckstuhl und McDonalds liegt eine rechtsgültige Baubewilligung vor, die vor 18 Mona-

Das Gebiet «Spitzen Stein», exklusive Mehrzweckgebäude links oben, soll vorerst noch Industriezone bleiben. (Bilder Martin Platter)

Der vordere Teil der rarer werdenden Grünflächen in der Industrie Lindenmoos bleibt Industriezone, wird aber von der Gestaltungsplanpflicht befreit. Das Feld hinten links, wo einst der Brauiweiher lag, wird zur Freihaltezone ohne Gestaltungsplanpflicht. ten erteilt wurde und noch 18 Monate Bestand hat. Auf Antrag der Grünen wurde diese Umzonung jedoch abgelehnt, die Parzelle bleibt Industriezone mit Sonderbauvorschriften. Bezirkspartei-Vorstandsmitglied Lilian Hurschler begründete den Vorstoss mit der Befürchtung, dass durch die Umzonung womöglich grössere Lebensmittelgeschäfte (Aldi/Lidl) im «Spitzen Stein» angesiedelt würden, was unsinnig sei. In Zentrum von Affoltern stünden Ladenlokale leer. Der zweite Antrag der Grünen, vorgetragen von Hans Läubli, bezog sich auf das alte Zeughaus. Der Gemeinderat beantragte die Umzonung von WG3 ohne GPP in WG4 mit GPP. Läubli geht der Vorschlag zu wenig weit. Auch die Parzelle zwischen Zeughausstrasse und Bifang, die ebenfalls dem Bund gehört, solle mit der GPP belegt werden, was eine Mehrheit von 88 gegen 53 Stimmen befürwortete.

Zahlreiche Einwendungen pariert Ein Grossteil der 13 Einwendungen mit 27 Begehren gegen die revidierte BZO konnte dank der kompetenten

Bearbeitung und der ruhigen Versammlungsführung von Urs Meier von der Planpartner AG pragmatisch gelöst werden. Als zu fortgeschrittener Stunde immer neue Ideen und Anträge eines Votanten geäussert wurden, ermahnte Meier: «Man kann einer Gemeindeversammlung eine gewisse Kreativität angedeihen lassen, sollte aber aufpassen, dabei seriös zu bleiben.» Ein Grossteil der Anträge, die auf eine Einschränkung der Gebäudebesitzer und Verkomplizierung des Baurechts abzielten, wurde vom Plenum denn auch wuchtig verworfen.

Konsultativabstimmung ohne rechtliche Bindung Der letzte Antrag vor der Schlussabstimmung, der im Gebiet Schwanden die Aufzonung der Gewerbe- und Industriezone in eine Wohn- und Gewerbezone WG3 forderte, stiess auf reges Interesse. Gemeindepräsident Clemens Grötsch machte jedoch darauf aufmerksam, dass dies nicht Gegenstand der Versammlung sei. Zudem verstosse der Antrag gegen übergeordnetes Recht. Urs Meier präzisierte: Die Versammlung müsse dem Gemeinde-

rat zuerst den Auftrag erteilen, zu veranlassen, dass der regionale Richtplan geändert wird. Es kam schliesslich zu einer Konsultativabstimmung, die ergab, dass ein überwiegendes Interesse daran vorhanden ist. Die Abstimmung hat jedoch keine rechtliche Bindung. In der Schlussabstimmung wurde der revidierten Bau- und Zonenordnung schliesslich grossmehrheitlich zugestimmt. Die BZO geht nun zur finalen Prüfung an die Zürcher Baudirektion, die das Regelwerk absegnen muss. anzeige

Nach dem offiziellen Ende der Versammlung um 23.17 Uhr gab Clemens Grötsch bekannt, dass das Projekt Integration Sozialdienst auf Kurs sei; Hoch- und Tiefbauabteilung seien aus Platzgründen neu im Kopfbau des Kasinos eingerichtet. Und er gab einen Ausblick auf die bevorstehende Gemeindeversammlung am 7. Dezember, an der nicht minder kontroverse Themen behandelt werden: Parkraumverordnung, Gebührenverordnung und das Budget 2016.


Bezirk Affoltern

Wasserversorgung: Neues Reglement angenommen Das Wasserversorgungsreglement der Gemeinde Affoltern wurde nach 40minütiger Diskussion von der Gemeindeversammlung gutgeheissen. Auf Antrag von Kantonsrat Jakob Schneebeli wurde das Traktandum der Beratung über die Bau- und Zonenordnung vorgezogen. – Vor allem die Anschlussgebühren und die Abschaffung des Hahnenrechts lösten einige Wortmeldungen und Anträge aus. Die Gemeinde schlägt als Bemessungsgrundlage für die Anschlussgebühren den Gebäudeversicherungswert vor. Gemäss Tiefbauvorstand Markus Gasser sei dieses Vorgehen verfahrenssicher und habe sich bisher bewährt. Schneebeli jedoch beantragte, den Gebäudeversicherungswert als Bemessungsgrundlage zu streichen und zu einem verursachergerechteren System nach Gebäudegrösse, Verbrauch und Anzahl Wasserhahnen überzugehen. – Das wiederum löste verschiedene Wortmeldungen aus, die einen grösseren Aufwand beim alternativen Bemessungssystem befürchteten. Moniert wurde zudem, dass mit dem bestehenden System bei einem baulichen Mehrwert zusätzliche Kosten für die Wasserversorgung fällig würden – ohne dass diese eine Mehrleistung erbracht habe. Gasser erklärte, dass die Berechnung nach Gebäudeversicherungswert mit dem Löschwasserbedarf der Feuerwehr bei einem allfälligen Brand der Immobilie zusammenhänge. Der Änderungsantrag von Schneebeli wurde schliesslich genau so deutlich abgelehnt, wie das neue Wasserreglement in der Schlussabstimmung angenommen wurde: mit 139 von 172 Stimmen. (map.)

publireportage

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Bewilligungsgesuch für Schulhaus-Neubau in Wettswil wurde eingereicht Das neue Gebäude soll auf Beginn des Schuljahres 2017/18 bezogen werden An der Urnenabstimmung vom 10. Mai haben die stimmberechtigten Wettswilerinnen und Wettswiler mit 82,3 Prozent Ja-Stimmen-Anteil dem Baukredit für ein neues Schulhaus mit sechs Klassenzimmern, den dazu gehörenden Gruppenräumen und den notwendigen Nebenräumen (Werken, Handarbeit, Lehrerbereich, etc.), Kindergarten, Hort, Schul- und Gemeindebibliothek sowie einem Mehrzwecksaal in der Höhe von Fr. 19,36 Mio. zugestimmt. Nach der langen Planung gehen die Arbeiten ein weiteres Stück voran. Ende August ist die Eingabe für die Baubewilligung erfolgt (siehe amtliche Publikation in dieser Ausgabe). Das Projekt ist nun, nachdem die Fahrnisbauten des Vierzgerfäschts abgebaut sind, auf dem Grundstück Aegerten oberhalb vom Schulhaus Mettlen I ausgesteckt.

Vorzüge des ausgewählten Projekts Wie die Schulpflege im Vorfeld der Urnenabstimmung verschiedentlich informierte, weist das ausgewählte Projekt einige Vorzüge auf: Der Neubau ist trotz des umfangreichen Raumprogramms sehr kompakt und weist eine kindgerechte Massstäblickeit auf, welche sich auch in der relativ geringen Gebäudehöhe abzeichnet. Damit ordnet er sich geradezu optimal in die nähere Campusumgebung, aber auch in die von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern

Die geschaffenen Aussenräume sind funktional, spannend und mit der notwendigen Intimität angelegt. Sie orientieren sich an den Nutzern und dem Bestand. Durch ihre Ausrichtung wird erreicht, dass die Nachbarschaft grösstmöglich von «Aussenlärm» verschont wird.

Zeitplan Der Zeitplan sieht vor, dass das neue Gebäude auf Beginn des Schuljahres 2017/18 bezogen werden kann. Während der Bauzeit wird durch eine geschickte Installation und Baustellenzufahrt der Visualisierung des Siegerprojekts (Blick vom bestehenden Pausenplatz vor dem Mettlen II). Betrieb auf der üb(Visualisierung zvg.) rigen Anlage aufgeprägte äussere Umgebung ein. backsteinbauten der bestehenden rechterhalten. Da der Holzelementbau Die Materialisierung der Fassaden mit Schulhäuser. Die grosszügigen Vergla- einen hohen Vorfertigungsgrad aufvorvergrauten Holzlamellen, die ein- sungen in den Fassaden sind Ausdruck weist, werden die Störungen für Schumal stehend und einmal liegend im einer zeitgemässen Architekturspra- le und Nachbarschaft minimiert. Ausdruck spannend sind, verträgt sich che und erzeugen optimal lichtdurch- Ebenso wird dadurch die reine Bauzeit vor Ort auf ein Minimum reduziert. gut mit den charismatischen Sicht- flutete und helle Räume.


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Freitag, 18. September 2015

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Baukräne dominieren – Hausen wächst Grundsteinlegung in der Törlenmatt, wo 93 energetische, moderne und altersgerechte Wohnungen entstehen Hausen wächst: In der Törlenmatt entstehen 93 energetische, moderne und altersgerechte Wohnungen. Die Grundsteinlegung erfolgte zu Beginn dieser Woche, die Fertigstellung ist im Sommer 2017. Insgesamt werden rund 67 Mio. Franken investiert.

ten Wohnungen von Weisbrod etwas entfernt vom Zentrum, im Anschluss an den Hanslimattweg.

Was sich in der Holzkiste befindet Bei Grundsteinlegungen werden in der Regel Dokumente, Pläne und Zeitungen in ein Behältnis verpackt, das versenkt und zubetoniert wird. In der Törlenmatt enthält die Holzkiste auch Textilien, was nach den Worten von Oliver Weisbrod Symbolkraft hat. «Textilien gehören nicht ins Grab, sondern weiterhin zu unserem Tätigkeitsfeld. Und mit den Liegenschaften, die wir stets stark gepflegt haben, besitzen wir eine Reserve», so der Weisbrod-Co-Firmenleiter.

................................................... von werner schneiter Zwischen dem Dorfteil Heisch und der Rifferswilerstrasse, in der Törlenmatt, dominieren derzeit Baukräne. Zu den Bauarbeitern gesellten sich am Montag auch jene, die das Projekt möglich machten. Spatenstich, Grundsteinlegung und Aufrichte gehören zu solchen Bauvorhaben – erst recht, wenn diese buchstäblich erdauert werden müssen und nun – wie Gemeindepräsident Stefan Gyseler ausführte – in einer für Hausen bisher unbekannten Dimension erfolgen. «Das ist ein spannender Vorgang, zu dem auch die Gemeinde einen kleinen Teil beigetragen hat.»

In 10 Häusern entstehen 91 Wohnungen Versenken die Holzkiste im Betonloch: Oliver Weisbrod (links) und Martin Gähwiler, Vorstand GWA.

Lange Vorbereitungs- und Planungszeit Wie die Baugenossenschaft Silu zu diesem Projekt gekommen ist, schilderte deren Präsident Rolando Rigotti. Bisher habe die Silu im Norden von Zürich Siedlungen mit insgesamt fast 900 Wohnungen realisiert. Sie sei mit dem Wunsch einiger Einwohner von Hausen konfrontiert worden, im Dorf Alterswohnungen zu bauen. Nach ersten Abklärungen kam es im Herbst 2007 zur Gründung der Genossenschaft Wohnen im Alter (GWA). Weisbrod Zürrer kam ins Boot. Unter Einbezug der Gemeinde vergaben die Partner im Jahr 2010 einen Studienauftrag an fünf Architektenteams, aus dem 2011 Niedermann Sigg Schwendener Architekten AG (Zürich) als Sieger hervorgingen. Grundlage, um Wohnen im Alter und günstige Familienwohnungen zu errichten, bildete der 2011 abgeschlossene Kooperationsvertrag zwischen GWA und Silu. Die Projektgenehmigung im Jahr 2012 durch die Silu-Generalversammlung stellte einen weiteren erfolgreichen Schritt dar. Und nachdem die Hausemer Gemeindeversammlung dem Verkauf des gemeindeeigenen Areals an die Silu zustimmte, liess sich das Bauprojekt schliesslich im Detail ausarbeiten. Der Baustart erfolgte in diesem Jahr – rund acht Jahre nach anzeige

Sie sind an der Realisierung der Törlenmatt-Überbauung beteiligt, von links: Benno Vonplon (Baugeschäft), Jürg T. Pfister, (Pfister/Partner Baumanagement AG), Fritz Vögeli (GWA-Präsident), Martin Gähwiler (Vorstand GWA), Rolando Rigotti (Präsident Silu), Philipp Sigg (Niedermann Sigg Schwendener Architekten AG), Oliver Weisbrod, Stefan Gyseler (Gemeindepräsident), Edi Waldesbühl (Weisbrod) und Sabine Weisbrod. (Bilder Werner Schneiter) den ersten Gedanken an eine Überbauung.

Beidseitige Erschliessung Zu den anspruchsvollen Details zählte auch eine bestmögliche Erschliessung

des Areals. Möglich wird das, weil Weisbrod Zürrer die ehemalige Bäckerei Neyer erwarb und das geplante Café an den Postplatz verschoben wird. Der definitive Vollzug des Landabtauschs ermöglicht nun auch eine optimale Verteilung der Bauten auf

die beiden Bauherren. So befinden sich die altersgerechten Wohnungen der Silu sowie die Räume der Spitex zentral und direkt beim Postplatz. Sie werden durch eine oberirdische Zufahrt erschlossen. Dagegen befinden sich die eher auf Familien ausgerichte-

Die neue Siedlung besteht aus 10 dreistöckigen Häusern mit insgesamt 91 Wohnungen – barrierefrei und nach drei Seiten freiliegend. Durch Minergiestandard werden Energieverbrauch und die damit verbundenen Nebenkosten markant gesenkt. Erreicht wird das durch eine Erdsonden-Wärmepumpe-Anlage sowie durch SolarzellenStomproduktion. 49 Zweieinhalb- bis Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnungen erstellt Silu/GWA. Ein Mehrzweckraum dient dem gesellschaftlichen Zusammenleben und bietet Platz für viele Anwendungsmöglichkeiten. Eine im Kopfbau am Postplatz entstehende Gewerbefläche kann bei Bedarf angepasst werden. Eine Vorgabe der Gemeinde wird mit der Realisierung eines Spitex-Stützpunkts umgesetzt. Der Teil von Weisbrod umfasst 42 Mietwohnungen von zweieinhalb- bis fünfeinhalb Zimmern. Diese Wohnungen sind frei vermietbar und an keine Belegungsauflagen geknüpft. Zwei Maisonettewohnungen baut Weisbrod zudem auf dem ehemaligen Bäckereigrundstück an der Albisstrasse beim Postplatz. Vorgesehen sind ausserdem eine Bäckerei/Conditorei mit Café und Gewerbeflächen, die vielseitig nutzbar sind, zum Beispiel für Arztpraxen oder Büros. Weitere Infos unter www.toerlenmatt.ch


Ref. Kirche Hedingen

irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Samstag, 19. September Bis Samstagabend 19.00 Uhr, besteht die Möglichkeit, Erntegaben in der Kirche abzugeben. Sie sind nach dem Erntedank-Gottesdienst für den Götschihof bestimmt. Sonntag, 20. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst zum Eidgenössischen Bettag mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Apéro der Landfrauen Aeugst in der Chilestube

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. September 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal Anschliessend Einladung zum Familienkafi 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. U. Boller Sonntag, 20. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in der Chrischona Kirche Alte Obfelderstrasse 24, «Zur Freiheit berufen» Galaterbrief 5, 1 Vorbereitungsteam. Während dem Gottesdienst wird ein eigenes Programm für Kinder angeboten. Donnerstag, 24. September 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 19. September 18.00 Konzert in der Kirche «Bubu und Baba – Ein bärenstarkes Orgelerlebnis» mit Domenica Ammann und Preslava Lunardi Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus Sonntag, 20. September 10.00 Erntedank – Gottesdienst am Bettag mit Pfr. Lukas Maurer auf dem Hof von Hedi und Markus Müller, Dorfstrasse 56 Mitwirkung der Minichile-Chind Barbara Truffer, Katechetin und des Musikvereins Bonstetten. Anschliessend Herbstfest bei Müllers.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 20. September 2015 9.30 Ökumenischer Gottesdienst in Kappel zum Bettag und zur Eröffnung der Ausstellung «Lebenskunst und Totentanz» Pfarrteam Oberamt Musik: Yuka Tsuboi, Violine und Minako Matsuura, Orgel. Montag, 21. September 9.00 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus Freitag, 25. September 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube bei der Kirche. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt Telefon 044 764 02 15 20.00 Benefiz-Konzert mit dem Gospelchor Langnau Eintritt frei, Kollekte für die Kirchturmsanierung

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 19. September 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 20. September 9.30 Ökumenischer Gottesdienst im Oberamt zum Bettag mit allen vier Kirchgemeinden, Yuka Tsuboi, Violine, Minako Matsuura, Orgel anschliessend Apéro 11.00 Eröffnung der Ausstellung Lebenskunst & Totentanz

Samstag 19. September 15.00 In der Kapelle Jonental: Taufe von Neve Palermo Tochter von Sven Strasser und Daniela Palermo Sonntag, 20. September 11.00 Bettag Ökumenischer Gottesdienst am Weiher mit Laienpredigten zum Thema «Kunst des Lebens?!» Musikalische Begleitung durch den Gospelprojektchor mit Anette Bodenhöfer und Alois Heer Percussion: Jost Müller Die Landfrauen schmücken den Erntedank-Tisch Am Weiher getauft werden: Emma Bär Gabathuler Olivia Petra Donoghue Schuppisser Lino Egger Mezger und Jasmin Nora Hummel Schraner Leitung: Pfarrerin Renate Hauser und Vikar Isaac Osei-Tutu. Laienpredigten von Ruedi Fornaro, René Zeller Leandra Egger und Rebekka Hummel sowie Noldi und Soubeida Vogler. Während dem Gottesdienst wird ein Chinderhütedienst angeboten Ab 10.15 beim Kiosk 12.15 Mittagessen Getränke, Würste und Maiskolben vom Grill, Salate, Kaffee und Tee stehen bereit. Kuchen und Desserts sind willkomen. 13.00 Der CEVI organisiert Spielmöglichkeiten für alle 10.45 Fahrdienst ab Chilehuus Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt, mit Apéro. Auskunft ab 08.30 Uhr Telefon 1600-1

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag, 19. September 20.00 Konzert «Totentanz» mit dem Ensemble «tacchi alti» in der Besetzung Flöte, Harfe und Streichquintett in der Klosterkirche Eintritt frei. Kollekte Sonntag, 20. September 9.30 Bettagsgottesdienst mit dem Pfarrteam Oberamt 11.00 Vernissage der Ausstellung Lebenskunst & Totentanz mit Ansprache des Schriftstellers und Pfarrers Christoph Hürlimann in der Klosterkirche Kappel 13.30 Tagung «Leben und Sterben im Mittelalter – und heute?» Thementag zur Sterbekultur mit Prof. Dr. theol. Andreas Mühling und Pfrn. Anne-Marie Müller, Gemeindepfarrerin in Höngg Keine Anmeldung nötig Kollekte 17.15 «Musik und Wort» mit dem Jodlerclub «Aemtler Jodlerfründe» Lesungen: Pfr. Markus Sahli Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss. Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 23. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 24. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli 21. September bis 22. November 13.30 Tägliche Führungen durch die Ausstellung Lebenskunst & Totentanz Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Rifferswil

Samstag, 19. September Abfahrt in die Seniorenferien Sonntag, 20. September 10.00 Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag Kirchenratspräsident Pfr. Michel Müller aus Thalwil, Predigt Pfr. Thomas Maurer und Vikarin Rahel Albrecht, Liturgie und Abendmahl Taufe Caitlyn Ava Zwicky Jodlermesse gesungen von Aemtler Jodlerfründe Anschliessend Apéro

Freitag, 18. September 18.30 Jugend-Chile 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 20. September 9.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Bussund Bettag In der Kirche Kappel Diakon M. Kühle-Lemanski Pfrn. Irene Girardet, Pfr. Christof Menzi, Pfrn. Y. Schönholzer Fahrdienst: 9:10 Uhr ab Volg Montag, 21. September bis Freitag, 25. September 19.00 bis 19.20 «Fenster im Herbst: Wie klingt Schöpfung?» Musik in der Kirche Freitag, 25. September Seniorenausflug

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 18. September 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 20. September 10.00 Bettags-Gottesdienst in Maschwanden mit Abendmahl mit Pfrn. Susanne Brüngger Orgel: Marianne Rutscho Sonntag, 27. September 10.00 Abschieds-Gottesdienst von Pfrn. Susanne Brüngger in der Kirche Maschwanden Orgel: Marianne Rutscho, Querflöte: Maya Stutz, Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. September Eidgenössischer Dank- Buss- und Bettag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Ulrich Eichenberger Posaune Anschliessend Vernissage von Verena Stierli im Pfarrhauskeller Apéro www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 18. September 13.30 Jassen für alle kath. Chilehuus Sonntag, 20. September 9.30 Ökumenischer Bettagsgottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat und Linda Cantero Pastoralassistentin Erich Eder (Orgel) Donata Walser und Kornél Radics (Querflöten) ref. Kirche 19.30 Gebet für Obfelden, ref. Kirche Montag, 21. September 16.00 Kolibri ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 24. September 12.00 Club 4, Gruppe Omega ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe leichte Wanderung Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 20. September 10.00 Eidgenössischer Dank-, Bussund Bettag Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienstreihe zur Schöpfungszeit: «Sanfte Hügel, raue Gipfel – Lebensraum Berge» Thema: «Gute Voraussetzungen – zum Beispiel Bruder Klaus» Andreas Manz Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Maja Stutz, Flöte Anschliessend Chilekafi mit dem Chilekafi-Team www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 20. September 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst zum Eidgenössischen DankBuss- und Bettag mit Abendmahl Leitung: Pfr. Otto Kuttler Mitwirkung: Männerchor Wettswil Bonstetten Thema: «Der Mensch das Tier: Und was Jesus zur Bundesverfassung gesagt hat» Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 19. September Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 23. September 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 24. September 9.15 und 10.15 Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Kirchgemeindesaal Wettswil: Vortrag: «Ein zeitgemässes Gottesbild» von Hans-Rudolf Stadelmann Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. September Ab 9.15 Uhr Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7-jährig 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti zum Eidgenösssischen DankBuss- und Bettag Musikalische Umrahmung: «Jungjodler vo Huuse» 11.00 Taufe von Anna Neuhaus Donnerstag, 24. September 20.00 Kirchenpflegesitzung

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 19. September 18.00 Festa del Pane der MCLI Sonntag, 20. September Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 9.30 Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Obfelden 10.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Ottenbach

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 19. September 13.30 Hochzeit Ramona Stocker & Lukas Haab ref. Kirche Pfäffikon ZH Sonntag, 20. September 10.00 Bettags-Gottesdienst mit den Kirchen aus Affoltern «Zur Freiheit berufen» Werner Schneebeli Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 21. September 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Samstag, 19. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 20. September Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der Chrischona Kirche Affoltern 11.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher bei schlechtem Wetter in der ref. Kirche Hedingen – dann hängt Fahne am Kirchturm 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Sonntag, 20. September 10.00 Bettagsgottesdienst der AGCK in der Chrischona Affoltern mehr unter: emk-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Samstag, 19. September 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 20. September 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 22. September 19.30 Abendmesse anschl. Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 23. September 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 24. September 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 20. September 9.30 Ökumenischer Bettags-Gottesdienst in Kappel «Oberämtler Chiletag»

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 18. September 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 20. September 10:00 Gottesdienst mit Johnny Walzer (DJS) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. September 10.30 Gottesdienst Thema: Die Verpflichtung Nehemia 10, 1–40 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 24. September 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

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CO2-neutraler Strom aus unseren Garten- und Küchenabfällen Energiereise (3): Naturstrom aus Kompost bei Ökopower in der Kiesgrube in Rickenbach bei Ottenbach Für den Ausflug zur Energiegewinnung im Säuliamt hat der Kulturkeller LaMarotte in Affoltern zusammen mit der eGroup und der Energieregion Knonauer Amt eingeladen. Nach zwei historischen Anlagen begann mit der dritten Station, bei Ökopower in der Kiesgrube Rickenbach, die Gegenwart. ................................................... von bernhard schneider Nach dem Besuch des Kohlebergwerks Riedhof im Aeugstertal und des historischen Kleinkraftwerks in Ottenbach spazierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der «LaMarotte»-Exkursion zu Ämtler Energiegewinnungsanlagen weiter nach Rickenbach bei Ottenbach, wo sich in der Kiesgrube der Betrieb Ökopower AG zur Verwertung der kompostierbaren Abfälle befindet. Seit der Eröffnung der Biogasanlage der Ökopower AG im Frühjahr 2006 ist Thomas Dössegger als Werkleiter verantwortlich für den Betrieb der Anlage, die sich je zur Hälfte im Besitz der Agir AG und der Axpo Kompogas AG befindet. Er stellte den Betrieb vor, der jährlich rund 10 000 Tonnen Garten- und Haushaltabfälle zu Kompostdünger verarbeitet und dabei etwa zwei Gigawatt CO2-neutralen Strom

gewinnt. 15 Gemeinden beliefern die Ökopower AG mit organischen Abfällen: 12 aus dem Bezirk – alle Bezirksgemeinden ausser Hausen am Albis und Knonau – sowie drei aus dem Kanton Aargau. Die Auslastung der Anlage, die für 13 Millionen Franken errichtet und seither weiter ausgebaut worden ist, beträgt etwa zwei Drittel. Es wäre daher möglich, Garten- und Küchenabfälle weiterer Gemeinden zu übernehmen. Das Grüngut wird zu Kompost und stickstoffreichem Presswasser verarbeitet. Beides kann in Landwirtschaft und Gartenbau eingesetzt werden. Das Gas, das beim Vergärungsprozess entsteht, betreibt einen Generator, der elektrischen Strom damit herstellt. Biogas liesse sich im Gemisch mit Erdgas auch für den Betrieb von Fahrzeugen mit Gasmotor verwenden, doch sei die direkte Herstellung von Strom effizienter, erklärt Thomas Dössegger. Wie gut sich mit Strom fahren lässt, bewiesen die Elektroautos der eGroup Knonauer Amt, welche die Gäste der Exkursion während des ganzen Tages chauffierten. Die Steuerung der Vergärungsanlage ist technisch aufwendig. Die Bakterien, die den Kompostierungsprozess ermöglichen, benötigen eine Temperatur von 54 bis 55 Grad Celsius. Ist es zu kalt, sinkt ihre Produktivität rasch. Steigt die Temperatur auf über 59 Grad, sterben die Bakterien. Gegründet wurde die Ökopower AG im Jahr

Werkleiter Thomas Dössegger präsentiert das Endprodukt des Gärungsvorgangs: Komposterde. (Bild Bernhard Schneider) 2004, um Grüngutabfälle zu Kompost zu verarbeiten. Einerseits beschwerten sich die Nachbarn über die Geruchsemissionen der Kompostherstellung, anderseits entwickelte sich die Technologie zur Gewinnung von Biogas. Die Gerüche, die bei der Vergärung entstehen, bleiben jetzt im geschlosse-

nen Gärgebäude, die Abluft wird von einem Filter aus Wurzelholz gereinigt. – Die Anlage erfüllt drei Funktionen: Erstens verwertet sie Grüngutabfälle zu Dünger. Zweitens erzeugt sie Biogas, das zur Stromproduktion verwendet wird, und unterbindet dank diesem Prozess Geruchsemissionen. Und

drittens ist dieser Prozess vergleichsweise kostengünstig: Die Gemeinden, die anfänglich 135 Franken pro Tonne Grüngut entrichten mussten, werden heute noch mit Fr. 124.50 pro Tonne zur Kasse gebeten. Falls sich weitere Gemeinden anschliessen, dürfte der Betrag noch weiter sinken.

Waldpflege heisst nachhaltige Nutzung Energiereise (4): Wärme aus den Wäldern der Region Auf den Ausflug zur Energiegewinnung im Säuliamt hat der Kulturkeller LaMarotte zusammen mit der eGroup und der Energieregion Knonauer Amt eingeladen. Nach zwei historischen Anlagen und der Stromproduktion aus Grüngut bei Ökopower bildete der Besuch bei HEA Holzenergie AG den Abschluss.

Die Luftreinhalteverordnung schreibt vor, Harnstoff in die Abluft einzudüsen, damit sich die ungesättigten Stickoxyde binden. Eine Nachbehandlung sorgt dafür, dass die Abluft nicht sichtbar ist. Im Winter, wenn das Holz feuchter ist, bereitet die Abluftreinigung weniger Probleme, da die grossen Brennöfen – im Gegensatz zu privaten Cheminées – trockenes Holz weniger gut verbrennen als feuchtes.

Heizgenossenschaft einst in Schieflage

................................................... von bernhard schneider Nach dem Besuch des Kohlebergwerks Riedhof im Aeugstertal und des historischen Kleinkraftwerks in Ottenbach spazierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der «LaMarotte»-Exkursion zu Ämtler Energiegewinnungsanlagen weiter nach Rickenbach/Ottenbach, wo sich in der Kiesgrube der Betrieb der Ökopower AG zur Verwertung kompostierbarer Abfälle befindet. Abschliessend führten sie die energieeffizienten Autos der eGroup Knonauer Amt nach Affoltern zur HEA Holzenergie AG, die Wärme liefert dank der Verbrennung von regionalem Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft.

Schutz der Waldfläche Förster Ueli Müller erläuterte die Waldgesetzgebung. Die Waldfläche ist regional geschützt, die Nutzung ist nur so weit erlaubt als Holz nachwächst. Dem Wald komme dabei viel mehr als nur eine wirtschaftliche Bedeutung zu: Er habe eine wesentliche Erholungsfunktion, er leiste einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und biete, vor allem in Berggebieten,

Der Vizepräsident des Verwaltungsrats, Walter Rost, der dem Gremium seit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1999 angehört, schilderte die Geschichte der 1993 gegründeten Heizgenossenschaft, die 1998 finanziell in Schieflage geriet und dank der Gründung der HEA AG gerettet werden konnte. Die Nutzung der regionalen Holzenergie ist CO2-neutral und verursacht dank moderner Rauchgasreinigung kaum Emissionen.

Herbert Stähli erläutert den Einsatz des Sommer- und des Winterofens. (Bild Bernhard Schneider) anzeige

Schutz vor Naturgewalten. Zwei Drittel des Waldes in Müllers Revier gehört Holzkorporationen, ein Drittel Privaten – weniger als ein Hundertstel der Fläche ist Gemeindewald. Holzschnitzelheizungen verbrennen etwa 60 Prozent des Holzes, das in den regionalen Wäldern zwischen Reuss, Zuger- und Zürichsee gefällt wird. Die Interessengemeinschaft Energieholz (IGE) übernimmt das Energieholz, das die Waldeigentümer bereitstellen. Gelagert wird es im Wald, die Verbrennungsanlagen der Region erhalten es nach Bedarf ange-

liefert. Der stellvertretende Betriebsleiter, Herbert Stähli, bezeichnete es als «logistische Meisterleistung», dass es die IGE seit der Inbetriebnahme der HEA lückenlos geschafft hat, immer exakt zum gefragten Zeitpunkt das Holz anzuliefern. Grösster Kunde unter den 155 Bezügern ist das Spital Affoltern.

Optimaler Wirkungsgrad zu allen Jahreszeiten Die Öfen sind an 365 Tagen während 24 Stunden in Betrieb nach einem ein-

leuchtenden Konzept: Der Sommerofen heizt im Sommer vor allem Warmwasser auf. Wenn er im Herbst an seine Kapazitätsgrenze gelangt, wird der Winterofen in Betrieb genommen, während der Sommerofen gewartet wird. Ist es im Winter sehr kalt, kann der Sommerofen problemlos zugeschaltet werden. Wenn im Frühjahr wieder auf den kleineren Ofen gewechselt wird, kann der grosse ohne Betriebsunterbruch gewartet werden. Wie komplex der Betrieb einer solchen Anlage ist, zeigen einige Details:


Bezirk Affoltern

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Der Mensch in vielgestaltigen Facetten Finissage und Vernissage in der Galerie 100 in Affoltern am Samstag, 19. September Die Bronzeskulpturen sowie Terrakotta-Reliefs von Fredy Meier und die gemalten Bildwerke von Claudia Cruceli-Koch, ausgestellt in der Affoltemer Galerie 100, zeigen Menschen in vielgestaltigen Facetten. Morgen Samstag, 11 bis 16 Uhr, verbinden sich in der Ausstellung an der Zürichstrasse 100 die Finissage Fredy Meiers und die Vernissage von Claudia Cruceli.

an Ausstellungen dem interessierten Publikum zeigt. Die romantisch geprägten Darstellungen strotzen vor Echtheit und Lebendigkeit, in einem Augenblick ihres Lebens zu fester Form erstarrt. Es sind Inkarnationen, die jeweils alles, was dem einzelnen Abbild an Geheimnis und Spannung innewohnt, ausstrahlen und geradezu verkünden. Meiers Werke scheinen eine Seele eingehaucht bekommen zu haben, sind integer wie respektvoll dargestellt und vermitteln Freude in Anmut.

................................................... von urs e. kneubühl Die aktuelle, mit der morgigen Finissage zu Ende gehende Ausstellung von Skulpturen und Terrakotta-Reliefs des Bildhauers Fredy Meier sowie die gleichzeitig mit der Vernissage eingeläutete neue Exposition von Acryl-Malereien der einst in Mettmenstetten wohnhaften Claudia Cruceli-Koch stellen den Menschen in zahlreichen Facetten in den Mittelpunkt. Die Exponate, ausgestellt in der Galerie 100 an der Zürichstrasse 100 in Affoltern, manifestieren die verschiedensten Aspekte des Individuums, in natürlicher Bewegung und Ruhe, zu keiner Zeit starr und isoliert, sondern – auch als einzelnes Objekt oder Subjekt – verbunden mit dem Leben, der Natur, der Umgebung und mit seinen Beschäftigungen. Da sind die Bronzeskulpturen und Terrakotta-Reliefs des aus Brugg stammenden, in Spiez wohnhaften Bildhauers Fredy Meier, der seine Werke seit 1981 in regelmässigen Abständen

Eigenständiger und lebhafter Malstil

Fredy Meiers Bronzeskulpturen und Claudia Crucelis Malerei (im Hintergrund), gezeigt in der Affoltemer Galerie 100, haben ein zentrales Thema: den Menschen. (Bild Urs E. Kneubühl)

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Rotkäppchen im Amt nicht in Gefahr Noch kein Wolf gesichtet Im Zürcher Oberland tappte ein Wolf in eine Fotofalle. In der Gegend von Gossau (ZH) wurden Ende August auch Rissspuren entdeckt. Es handelt sich um die zweite bestätigte Wolfspräsenz im Kanton Zürich. Im Säuliamt wurden bisher keine Anzeichen für ein Vorkommen festgestellt.

kleine Umfrage unter den Jagdgesellschaften im Säuliamt ergab, dass im Knonauer Amt kein Wolf gesichtet wurde. Jürg Zinggeler von der Zürcher Fischerei- und Jagdverwaltung kennt keine gesicherten Meldungen einer Wolfspräsenz im Säuliamt. Auch der Obmann der Jagdgesellschaft Bonstetten, Hans Lang, bestätigt diese Aussage. Rolf Nöthiger von der Jagdgesellschaft Affoltern kennt eben................................................... falls niemand, der im Knonauer Amt einen Wolf gesichtet, Spuren oder Lovon martin mullis sung entdeckt hätte. Allerdings ist bei Am 26. August 2015 gelang es einem ihm kürzlich eine Meldung eingeganJäger im zürcherischen Gossau mittels gen, wonach jemand in Ottenbach einer Fotofalle einen Wolf abzulich- zwei Waschbären beobachtet haben ten. Zudem erhielt die Fischerei- und will. Es besteht aber durchaus die Jagdverwaltung mehrere Hinweise auf Möglichkeit, dass Jungtiere aus dem Wolfsichtungen in der gleichen Ge- Rudel der Calanda-Wölfe in das Gebiet gend. Im Juni 2014 wurde in Schlieren des Bezirkes Affoltern einwandern ein Wolf von einer S-Bahn überfahren. könnten. Sobald sich ein Rudel verEinige Tage nach diesem Vorfall be- mehrt, suchen die Jungwölfe ein neuhauptete ein Motorradfahrer, dass er es Revier. Die Tiere können in einer auf der Bucheneggstrasse wegen eines Nacht grosse Strecken zurücklegen grossen grauen Tieres heftig Bremsen und sich ausserdem auch in dichtbemusste. Der Töfffahrer war sich abso- siedelten Gebieten sehr gut vor Menlut sicher, dass es sich dabei um kei- schen verstecken. Ein Leitfaden, hernen Schäferhund gehandelt habe. Eine ausgegeben von der kantonalen Fischerei und Jagdverwaltung, erklärt, wie man sich bei einer Wolfsichtung verhalten soll. Angst vor einer Begegnung mit «Meister Isegrim» brauche niemand zu haben, versichern die Jäger; eine Sichtung sollte der Polizei Stammt ursprünglich vom Wolf ab: freundlich wedelnder gemeldet werden. Schäferhund Kyrah. (Bild Martin Mullis)

Auch in den Acrylbildern von Claudia Cruceli-Koch steht der Mensch, figürlich angedeutet und als emotionales Farbthema, im Mittelpunkt. Es ist der eigenständige, lebhafte Malstil, der die Werke der im Tessin geborenen und wohnhaften Künstlerin heraushebt und auszeichnet. Auf ihrer kontinuierlichen Suche nach dem Menschen und seinen Stimmungen ermutigt sie den Betrachter zum vertieften Hinschauen und weckt dadurch ein echtes Erlebnis. Die autodidaktische Künstlerin, die vor einigen Jahren auch kurzzeitig in Mettmenstetten wohnte und arbeitete, malt und zeichnet mit Leidenschaft seit ihrer Kindheit, wie sie festhält. «Aktuell befasse ich mich vor allem mit den Stimmungen des Menschen und dessen Beeinflussung durch die Gesellschaft, wobei stets auch der Wunsch nach der perfekten Harmonie besteht.»


Sa, 19. September 2015, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

salus-therapien ag Gesundheitszentrum in Affoltern a.A.

EINLADUNG zur Eröffnung am

19. September 2015 von 11.00 bis 16.00 Uhr Um 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 Uhr informieren wir Sie in Kurzvorträgen (15 Min.) über unser Angebot.

Wir freuen uns auf Sie! salus-therapien ag Industriestrasse 17, 8910 Affoltern a.A. Tel. 044 762 27 47 www.salutogenese.ch

Party im Restaurant Schweikhof, Ebertswil Am 26. September 2015 findet in unserem Restaurant etwas ganz Exklusives statt, und zwar Bauchtanz-Show mit türkischem Essen. Musikalische Unterhaltung mit DJ Algodao. Musik von A bis Z. Beginn ab 18.30 Uhr. Reservierungen unter Tel. 044 77 66 111. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

MoschtMüllers

Herbstfest bei Müllers Buurelädeli Dorfstrasse 56, 8906 Bonstetten

Sonntag, 20. September 2015, von 11.30 bis 17 Uhr Mosterei, Markt mit Kunsthandwerk und Alpkäse, Festwirtschaft und Unterhaltung.


Forum

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Gentechnologie in der Kühler Kopf – warmes Landwirtschaft – Fluch oder Segen? Herz Am Dienstag, 22. September, 20 Uhr, findet in Affoltern, im reformierten Kirchgemeindehaus, Zürichstrasse 94 in Affoltern, ein spannendes Wahlpodium statt, zum Thema: Gentechnologie in der Landwirtschaft. Nach dem Gentech-Moratorium, welches die Schweizer Bevölkerung 2004 klar beschlossen hatte, ist dieses Thema weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden und viele meinen, die Genmanipulation in der Schweizer Landwirtschaft sei vom Tisch. Dieser Eindruck täuscht aber gewaltig. Hinter den Kulissen rüsten die Verlierer von damals mit viel Geld auf. Hand in Hand mit den Agrokonzernen

setzen ein Grossteil der Verwaltung und die Forschung der ETH mit gezielten Kommunikationskampagnen alles daran, dieser Technologie auch in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Ein ranghoher Verantwortlicher sagte letzthin, in der Wissenschaftsgemeinde herrsche Konsens, dass die Vorteile klar überwiegen würden und die Risiken kalkulierbar seien. Ganz anders tönt es bei unabhängigen und kritischen Forschern weltweit: Immer mehr Studien stellen einen direkten Zusammenhang mit zunehmenden gesundheitlichen Schäden bei Mensch und Tier in Nord- und Südamerika und dem dortigen gross-

flächigen Einsatz von patentierten Gentechpflanzen fest. Auf dem Podium diskutieren: – Urs Egger, Gemeinderat/Geschäftsführer FDP Kanton Zürich, Professor an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften – Martin Haab, Nationalratskandidat, Landwirt, SVP – Urs Hans, Nationalratskandidat, Biolandwirt, Grüne – Lorenz Schmid, Kantonsrat, Apotheker CVP Moderation: Bernhard Schneider Dienstag, 22. September, 20 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus, Zürichstrasse 94, Affoltern.

Ruedi Noser in den Ständerat – H. U. Bigler in den Nationalrat Mit diesen beiden prominenten Politikern haben wir zwei kompetente und gewichtige Stimmen für den Kanton Zürich in Bern. Dazu eine aus dem Säuliamt. Die beiden Zürcher Sitze im Ständerat sind neu zu besetzen. Der «AntiZürich-Reflex» in Bern ist bekannt. Ruedi Noser hat im Nationalrat bewiesen, dass er trotzdem für Zürich Mehrheiten beschaffen kann. Er ist derzeit Präsident der einflussreichen Kommission für Wirtschaft und Abgaben; seine Stimme wird gehört. Wir brauchen Unternehmer in Bern, auch im Ständerat. Ruedi Noser denkt immer einen Schritt voraus; sei-

ne Weitsicht würde helfen, Zürichs Zukunft als Wirtschaftsstandort und als Lebensraum zu sichern. Er ist ein glasklarer Liberaler. Er weiss aber auch, dass keine Partei alleine eine Mehrheit hat und dass es für gute Lösungen Zusammenarbeit und manchmal einen Kompromiss braucht. Ich unterstütze Ruedi Noser und empfehle allen, die ein starkes Zürich wollen, ihn zu wählen. Seit vielen Jahren ist unser Bezirk im Nationalrat vertreten. Wir wollen dass es so bleibt. Mit Hans-Ulrich Bigler, dem Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv, mit Wohnsitz in Affoltern, ist die Fortsetzung gesi-

chert. Er kämpft an vorderster Front für weniger staatliche Eingriffe und Regulierungen, für einfache Administration bei den Gewerbebetrieben. Bei weniger «Papierkrieg» in den Kleinund Mittelbetrieben profitiert auch deren Kundschaft davon. Als Vorstandsmitglied des kantonalen Hauseigentümerverbandes verteidigt er den Schutz des privaten Eigentums. Er spricht Klartext und steht ein für liberales Gedankengut. Ich unterstütze Hans-Ulrich Bigler und empfehle ihn allen zur Wahl. FDP mit Liste 3. Ernst Jud, Hedingen, Alt-Kantonsrat und Alt-Gemeindepräsident

Nationalratswahlen: Kandidierende aus dem Bezirk Affoltern. Heute: Lisette Müller, EVP. «Kühler Kopf – warmes Herz». Mit diesem Wahlslogan betrat Lisette Müller-Jaag, die damalige Schulpräsidentin und alt Friedensrichterin aus Knonau, vor 12 Jahren das kantonale Politik-Parkett. Als Kantonsrätin engagierte sie Lisette Müller. sich sachbezogen (Bild zvg.) in ganz unterschiedlichen Bereichen. Überzeugt von Pestalozzis Grundsätzen wehrte sie sich gegen die Abschaffung von Hauswirtschaft und biblischem Unterricht. Gleichzeitig stand sie für Reformen ein, die unsere öffentlichen Schulen stärken und deren Qualität weiter erhöhen. Soziale Fragen diskutierte sie professionell, wobei ihr tragbare Kosten immer ein wichtiges Anliegen waren. Und wie lösungsorientiert sie denkt und handelt, zeigt am besten ihr letztes Postulat «Zur Umnutzung Landwirtschaftlicher Liegenschaften». Zudem schätzt man es in einem Parlament auch, wenn Voten so kurz und prägnant vorgetragen werden, wie dies bei Lisette Müller der Fall war. Immer wieder profilierte sich die diplomierte Sozialarbeiterin und langjährige Erwachsenenbildnerin als Brückenbauerin über die Parteigrenzen hinweg. Mit der Gründung von «Zürich Erneuerbar – Verein für Energie-

Angst vor Flüchtlingen? Glaubensgemeinschaften, dachte ich, haben ein Herz für Menschen, wollen helfen, lassen sich rühren. Doch auf perfide Weise wird diese primäre Hilfsbereitschaft untergraben. Letzte Woche nahm ich die Einladung an einen Vortrag in der Chrischonagemeinde an: «Kommt der Terror nach Europa?» lautete der reisserische Titel, und der Vorredner – Daniel Zingg von der EDU – machte auch schnell klar, dass er ein kompromissloser Kämpfer gegen den Islam sei, den Glauben an sich, nicht einfach gegen den militanten Terror der IS. Stolz erzählt er, dass dank seiner Initiative die Schweiz als einziges Land in der Verfassung ein Minarettverbot habe, und sein nächster Schritt sei das Burkaverbot. «Manch eine Saudi-Frau, die als Touristin nach Interlaken kommt, anzeige

wird mir dankbar sein, dass sie meinetwegen den Schleier ablegen darf», behauptete er selbstbewusst. Mir graut vor solchen Initianten, zumal sie Erfolg haben. Was hat diese Einleitung mit den Flüchtlingen zu tun? Viel. Es wurden nämlich Bilder von Flüchtlingsschiffen zu islamistischen Kriegsschiffen verfremdet, die Europa überfallen wollen. Der Redner bot Hintergrundgeschichten zu den Bildern, die uns tief bewegt haben, um sie lächerlich zu machen: Zum Bild des toten Kindes am Strand, das uns allen nicht aus dem Kopf geht, verurteilte er dessen Vater, der sich die Zähne habe gratis richten lassen wollen und dem Kind keine Rettungsweste gab, sondern diese selber getragen habe. Die hilfesuchenden Familien konnte er als Gefahr darstellen,

weil unter ihnen die Jihadisten seien mit dem erklärten Ziel, Europa zu unterwerfen. Die israelische Rednerin Michal Hoffman führte die Taktik fort, die Fliehenden als Gefahr darzustellen und dabei deren Glauben auch immer wieder lächerlich zu machen. Alle drei Reden an diesem Abend erinnerten dabei an den Holocaust und die Verfolgung der Juden. Niemand aber zog eine Verbindung zu dieser jetzt von ihnen geschürten Ablehnung gegen Hilfesuchende an den Grenzen. Hätte es keine Angstmacher gegeben, wäre die Schweiz offen gewesen für Flüchtlinge. Israel als Nachbar von Syrien nimmt keine Flüchtlinge auf, sondern hat soeben mit dem Bau einer Mauer gegen Jordanien, gegen die Flüchtlinge begonnen. Dies wurde nicht er-

wähnt, doch klar wurde: Abschotten ist angesagt. Der ganze Abend blieb eine einzige Hasspredigt und ich fürchte, dass einige hilfsbereite und mitleidige Zuhörerinnen in dieser Kirche nun Angst haben, Flüchtlingen zu helfen. So macht man guten Willen zunichte. Hilfsbedürftigen beizustehen ist eine primäre menschliche Reaktion. Wer ein Kind hinfallen sieht, hilft ihm aufzustehen. Dieser Abend hat mir gezeigt, wie man uns beeinflussen kann, dass wir Flüchtlinge abweisen, dass ihre Unterkünfte brennen, dass sie an den Grenzen verjagt und verstört werden. Was uns eingeredet wird, ist Angst vor Flüchtlingen und Verachtung für sie. Lassen wir uns unseren Impuls der Hilfsbereitschaft nicht nehmen. Er ist der richtige. Pia Holenstein, Affoltern

effizienz und erneuerbare Energien» im Jahr 2007, gelang es Lisette MüllerJaag, Ratsmitglieder aus allen politischen Parteien für ein gemeinsames Engagement für Klima und Energie zu gewinnen. Dieser Verein, den sie noch immer präsidiert, hat mit zahlreichen Informationsveranstaltungen im ganzen Kanton inzwischen viel erreicht. Als geschätzter Ansprechpartner von Gemeinden und Behördenmitgliedern trug der Verein auch dazu bei, dass Kirchenbeleuchtungen auf LED umgerüstet oder Schulhäuser mit Fotovoltaikpanels bestückt worden sind. Bekannt geworden ist sie auch als Initiantin der überparteilichen Frauentagungen an der Uni Zürich, mit denen sie Frauen mit dem «Polit-Virus» infizieren möchte. Und dass wir auf das Potenzial der Frauen nicht verzichten können, ist nicht nur Lisette Müllers Meinung.

Einsatz für eine weitsichtige Mitte-Politik Während ihrer Zeit als EVP-Kantonsrätin zählte Lisette Müller zu den aktivsten Politikerinnen des Bezirks Affoltern. Und weil ihr die Werte ihrer Partei noch immer viel bedeuten, kandidiert sie nun mit Daniel Sommer zusammen für den Nationalrat. Ihre erneute Bereitschaft, sich mit ihrem Namen für eine weitsichtige Mitte-Politik einzusetzen, ist zudem ein Bekenntnis zu einer Schweiz, die den Wünschen kommender Generationen ebenfalls Rechnung trägt. Eine Politikerin mit kühlem Kopf und warmem Herz wie Lisette Müller-Jaag braucht es auch in Bern. (GG)

Limmattaler Kantonsrat Josef Wiederkehr zu Gast bei der Bezirks-CVP Am Montag, 21. September, führt die CVP Bezirk Affoltern ihre alljährliche Herbstversammlung durch. Zu dieser Versammlung darf sie Kantonsrat Dr. Josef Wiederkehr begrüssen. Als Unternehmer eines grösseren und durch Generationen getragenen Familienbetriebs kennt er die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung. Der aus dem Limmattal stammende Politiker kennt ebenso das Säuliamt. Er wird über die Arbeit im Kantonsrat und dessen Abläufe informieren. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im Restaurant zum Löwen in Obfelden statt. CVP Bezirk Affoltern


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 29. August bis 4. Oktober 2015

CAMILLE HAGNER RICHARD JURTITSCH REBECCA MAEDER Malerei, Objekte in Porzellan Apéro: Finissage:

Sonntag, 27. September 2015, 13–17 Sonntag, 4. Oktober 2015, 13–17

Do + Fr 14 bis 18, Sa und So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache.


Gewerbe/Dienstleistungen

«Bischof» kommt

«Knonau für Afrika»

Pfarrer Michel Müller, Kirchenratspräsident, predigt in der ref. Kirche Knonau. > Seite 21

Kinderfest zum Dritten mit zahlreichen Attraktionen auf dem Stampfiplatz. > Seite 24

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Stilvoll in den Winter Wie sich trendbewusste Männer und Frauen kommende Saison kleiden. > Seite 29 bis 36

Winterzauber bei Fata Morgana Fabrikverkauf in Zwillikon Fata Morgana lädt zum Farbrikverkauf. Vom Mittwoch, 23., bis Samstag, 26. September, in der Fabrik am Weiher in Zwillikon.

Gemeinsam auf die Zukunft anstossen. Von rechts: Genni Sperduto von Beauty and Nails mit Nicole Pini-Hofstetter, Nicole Lee Gonzalez und Luigia Corvaglia-Viglione von «Hair Paradise» sowie deren Partner Stefano Corvaglia. (Bild zvg.)

10 Jahre – ein Grund zum Feiern «Beauty and Nails» und «Hair Paradise» luden zum Jubiläumsfest Hier die Kosmetikerin, da die Coiffeusen – an der Alten Dorfstrasse 18 in Affoltern dreht sich alles um Schönheit. Musik und ein Glücksrad, Grilladen und Getränke – es ging hoch zu und her, am 5. September an der Alten Dorfstrasse in Affoltern. Genni Sperduto hatte zum zehnjährigen Bestehen ihres Kosmetikstudios «Beauty and Nails» eingeladen. Und das «Hair Paradise» nebenan feierte gleich mit. Schliesslich war Sperduto 2005 in dessen Räumlichkeiten in die Selbstständigkeit gestartet – mit einer Coiffeuse als Partnerin. Den Schritt in die Selbstständigkeit hat Genni Sperduto seither nie bereut. Im Gegenteil: «Es macht mir immer noch mega Spass», betont sie. Kein Wunder, ist bei der Kundschaft das Bewusstsein für die Schönheit doch gestiegen. Der Besuch im Nagelstudio ist für viele heute so selbstver-

ständlich wie der Gang zum Coiffeur. Dauerbrenner ist die dauerhafte Haarentfernung mittels Lichtimpulsen (IPL). «Nach sechs bis zehn Behandlungen hat man Ruhe», so Genni Sperduto. Auf Bio-Stimulation setzt ihr Ultratone-Gerät. Je nach Programm strafft es die Haut, unterstützt den Muskelaufbau oder reduziert den Umfang. Mit der Mikrodermabrasion schliesslich erzielt die Kosmetikerin seit zwei Jahren gute Resultate: «Bereits nach wenigen Behandlungen ist das Hautbild sichtlich verbessert», sagt sie.

«Eine super Kombination» Dass Genni Sperduto vor zehn Jahren mit einer Coiffeuse als Partnerin gestartet ist, war kein Zufall. «Kosmetik und Haare – das ist eine super Kombination», findet sie auch heute noch. Entsprechend freut sie sich über die aufgestellten Nachbarinnen vom «Hair Paradise».

Luigia Corvaglia-Viglione und Nicole Pisa-Hofstetter haben «Hair Paradise» im März 2009 übernommen. «Bis jetzt durften wir erfolgreiche Jahre erleben», sagt Luigia Corvaglia «und wir hoffen auf noch viele weitere», schiebt sie nach. «Seit bald vier Jahren ergänzt Nicole Lee Gonzalez das Team an der Dorfstrasse 18 b und erst im Dezember vergangenen Jahres hat sich «Hair Paradise» eine Auffrischung des Salons und des Logos gegönnt. «Die Leute finden es super, dass gleich nebenan ein Nagelstudio ist», so Luigia Corvaglia weiter. Vor allem in der Anfangszeit haben sich die beiden Geschäfte immer wieder gegenseitig Kundschaft gebracht. (tst.) Beauty and Nails, Genni Sperduto, Alte Dorfstrasse 18a, Affoltern, Termine nach Vereinbarung, Telefon 043 817 19 10, www.beautyandnails.ch. Hair Paradise Hofstetter & Viglione, Alte Dorfstrasse 18b, Affoltern, Telefon 043 817 19 09.

in eigener sache anzeige

Nach über 15 Jahren in Pension Heute Freitag verabschiedet die Weiss Medien AG Johannes Walther in den Ruhestand. Walther kam Ende 1999 erstmals zu den Weiss Medien. Nach einem dreiwöchigen Unterbruch fand er am 24. September 2001 zurück, um endgültig zu bleiben. Als Typograf hat sich Johannes Walther sowohl im Bereich Druck als auch im Bereich Zeitung engagiert. In über 15 Jahren hat er unzählige Drucksachen und Sonderseiten gestaltet und war auch für die Fertigstellung der Fussballseiten im «Anzeiger» zuständig. Seine Vielseitigkeit bewies er bei Bedarf auch in der Ausrüsterei und als Vertretung für den technischen Leiter der Zeitung. Seine Mitarbeiter schätzen Johannes Walther nicht nur als Fachmann und ruhigen Pol im Team, sondern auch als einen Kollegen, der immer einen trockenen Spruch im Köcher

Johannes Walther. (Archivbild) hat. «Wir werden seine humorvolle Art vermissen», so Barbara Roth, Geschäftsführerin der Weiss Medien. (tst.)

Die Schönheit des Winters feiern: sich warm einkuscheln, aber auch Wind und Kälte standhalten durch übereinander gelegte wärmende Schichten, die zu überraschenden Farb- und Materialkompositionen gestaltet werden können, Und schliesslich auch das festliche Funkeln des Winters kosten. Sämtliche Teile im Angebot sind zum Kombinieren, alle in bewährter Naturqualität und unter Einhaltung der Faitrade-Richtlinien. Der Stil ist weiterhin der Boutiquestil, feminin und originell, für Frauen, die sich zum Ausdruck bringen und sich selbst sowie anderen gefallen wollen. Neu sind die vielen gemusterten Stoffe, reliefartig in vielen Farbstellungen. Sie sind sehr aufwändig in der Herstellung, aber unglaublich schön im Tragen Sehr viel Aufmerksamkeit haben auch listige Details – Kragen und Gilets, die sich durch wenige Handgriffe zu einem anderen Teil verwandeln lassen. Besonders sind auch die Farben: viele Grüntöne – von Kieferwaldgrün über Olive zu Türkis und Petrol; dann die wärmenden, festlichen Rottöne – Rubin, alle kräftigen Rottöne bis zum Backsteinrot; Wollweiss und Ikonengelb setzen besondere Akzente. Und wieder gibt es neue Schals, mit denen

Feminin und originell. (Bild zvg.) sich alles überraschend verändern lässt – ohne grosse Investition. (pd.) Fabrikverkauf Mittwoch bis Freitag, 23. bis 25. September, 10 bis 18 Uhr und Samstag, 26. September, 10 bis 14 Uhr, Fabrik am Weiher, Zwillikon.

Degustationsfest im Weinladen am Küferweg in Obfelden Proben von Weinen aus dem Piemont, Musik, Verpflegung, ein Wettbewerb: Morgen Samstag, 19. September, ist viel los am Küferweg! Leider fielen im Beitrag vom Dienstag einige Daten weg, die wir hier nachliefern. Degustationsfest: 19.

September, 14 bis 19 Uhr Verpflegungsmöglichkeit werb. 14 bis 19.30 Uhr Avenue». Weinladen Obfelden, Obfelden, Telefon 044 www.bioweinladen.ch.

Degustation, und WettbeTrio «Swing Küferweg 3, 761 10 00


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Vermischtes

Freitag, 18. September 2015

Affoltern hat ein neues Gesundheitszentrum Fragen an Gründerin Erika Thorsteinsen-Suter Morgen Samstag, 19. September, stehen die Türen der «salustherapien» an der Industriestrasse 17 in Affoltern für alle Interessierten offen. Die Homepage zu Ihrem Gesundheitszentrum salus-therapien ag heisst «salutogenese»; was bedeutet das? Erika Thorsteinsen-Suter: «saluto» steht für Gesundheit und «genese» für Entstehung, es ist die Gesundheitslehre. Als Physiotherapeutin behandle ich Patienten mit Krankheiten und in der Arbeit als Naturheilpraktikerin liegt der Fokus zunehmend in der Erhaltung des gesunden Menschen. In unserer langjährigen Erfahrung als Physiotherapeuten («physio-therapien» in Bonstetten) stellen mein Team und ich fest, dass die Beschwerdebilder immer komplexer werden. Wir begegnen vielen Menschen, die mehr über die Gesundheit im Allgemeinen wissen möchten. Gleichzeitig würden sie gerne aktiv etwas dafür tun. Meine persönliche Motivation ist aber noch von etwas anderem geprägt. Die Prognosen in Bezug auf die künftige Sicherstellung der Alterspflege sehen nicht besonders rosig aus. Schon gar nicht auf unserem heutigen hohen Niveau. Ich bin überzeugt, dass es immer wichtiger sein wird, bis ins hohe Alter gesund und beweglich zu bleiben. Es gilt, frühzeitig das Bestmögliche für unsere Gesundheit zu tun, um möglichst lange unabhängig zu bleiben. In Affoltern gibt es bereits verschiedene ähnliche Praxen. Was hebt Sie von den andern ab? Der grösste Unterschied liegt in der Wissensvermittlung. Wir möchten, dass unsere Klienten verstehen, weshalb es Sinn macht, gewisse Dinge nachhaltig zu ändern. Wenn Sie zum Beispiel den Berg hinuntergehen und immer Schmerzen im Knie haben, muss das Röntgenbild beim Arzt nichts Aussergewöhnliches aufzeigen. Da der Alltag beschwerdefrei ist, macht es auch keinen Sinn, deswegen Medikamente einzunehmen. Dennoch ist es ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Aus unserem Physioalltag haben wir die Erfahrung, um ein solches Knie zu untersuchen und die Ursache der Beschwerden herauszufinden. Es kann zum Beispiel sein, dass Sie das Kniegelenk falsch belasten, weil Sie in eine X-Bein-Stellung fallen. Dies tolerieren die Muskeln im normalen Alltag, nicht aber beim erwähnten Marsch. In einem Vortrag über Gelenkschutz erfahren Sie die Zusammenhänge und lernen, was Sie ändern müssen, um das X zu korrigieren. In Einzelinstruktionen oder in der Gruppe können Sie dann die Korrektur einüben bis sie sitzt.

laufen. Unser Ziel ist es, erste Signale des Körpers möglichst früh wahrzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren. Die Verdauung ist nebst dem Bewegungsapparat ein wichtiger Faktor für einen optimierten Schutz. Wenn Nahrungsmittel-Empfindlichkeiten vermehrt auftreten und Blähungen zunehmen, ist die Verdauung gestört. Es ist ja nicht so, dass uns diese Unannehmlichkeiten arbeitsunfähig machen. Aber wenn diese Störungen lange anhalten, ist die optimale Nährstoffaufnahme nicht mehr sichergestellt; in einem schleichenden Prozess wird das Immunsystem gestört, wir werden anfälliger für Krankheiten und die Stressresistenz sinkt. Folge davon kann ein Burnout sein. Unser Körper ist bereit, ganz viel auszuhalten. Je früher die Dysfunktion erkannt wird, je mehr können wir dagegen tun. Auch diese Zusammenhänge erklären wir in einem Vortrag über Ernährung und Energie. In Einzelberatungen werden die individuellen Situationen beleuchtet und gemeinsam Lösungen gesucht. ...............................................................

«Dem Stress entgegenwirken und direkt Energie tanken» ............................................................... Sie sehen also einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Burnout? Es ist der Stress, der ursächlich für das Burnout verantwortlich ist. Doch sagen Sie mir, wer ist heute nicht gestresst? Und welcher verantwortungsbewusste Firmenchef kann seine Mitarbeitenden nachhaltig vor zu viel Druck schützen und dabei als Unternehmung trotzdem konkurrenzfähig bleiben? Unsere Gesellschaft ist einem hohen Rhythmus ausgesetzt. Was das auf der Körperebene mit uns macht, zeigt sich in den Muskeln, im gestörten Schlaf und in der gehemmten Verdauung. Dort setzen wir an. Wir zeigen auf, dass wir widerstandsfähiger werden, indem wir die Verdauungskräfte verbessern und Entspannungstechniken vermitteln. Das Neurofeedback, zum Beispiel, ist eine interessante Methode dem Stress entgegenzuwirken und direkt Energie zu tanken. Ich höre so oft: «Was wir nicht alles müssten…». Deshalb ist es uns wichtig, Trainingsmöglichkeiten zu vermitteln, die auch auf dem Bürostuhl umsetzbar sind. Welches ist Ihre Hauptmotivation für das Eröffnen der neuen Praxis? Die fitten, fröhlichen, älteren Menschen haben mich schon immer fasziniert – es soll möglichst viele davon geben! (pd.)

«The Hobos» sorgten für Stimmung und animierten zum Line-Dance. (Bild Werner Schneiter)

Countrymusic und Spiessbraten «The Hobos» mit einem Auftritt im Restaurant Post in Hedingen Johnny Cash, Alan Jackson, Merle, Haggard, Billy Ray Cyrus, Chuck Berry usw.: Die von «The Hobos» intonierten Stücke bekannter Country-Grössen begeisterten am Samstagabend im Festzelt des Restaurants Post in Hedingen. Die Band aus der Zentralschweiz, an-

Spielgruppe Chätzli gut gestartet Das Schuljahr 2015/2016 hat begonnen und der Spielgruppenalltag ist in vollem Gange. Mit Pinseln, Händen und Füssen haben die neuen Kinder in der Spielgruppe Chätzli bereits ihre Spuren hinterlassen. Einkäufe im «Verkäuferlilade» werden getätigt und die erstandenen Besitztümer verteidigt. Drinnen werden Bälle aus dem Bällelibad gerollt, im Garten der Sand, Kies oder Steine mit Lastwagen und der Schaufel hin und her verschoben. Es ist für jedes Kind eine wunderbare Gelegenheit, unter Gleichaltrigen neue Spiele zu entdecken und seine sozialen Kontakte zu erweitern. In der Spielgruppe Chätzli im Familienzentrum gibt es am Freitagnachmittag noch freie Plätze – neue Gesichter sind willkommen, vorbeizukommen und Spielgruppenatmosphäre zu schnuppern. Infos und anmelden bei Martina Rütimann, Telefon 079 741 80 29, martina.ruetimann@bluewin.ch sowie www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

anzeige Salus-therapien AG, offene Tür morgen Samstag,

Auf Ihrer Homepage ist die Burnout- 19. September, 11 bis 16 Uhr, Industriestrasse 17, Prophylaxe ein Thema. Was muss ich mir Affoltern. Infos unter www.salutogenese.ch darunter vorstellen? Die Angst vor dem drohenden Burnout ist gross und die Symptome sind sehr unterschiedlich. Es ist entsprechend schwierig zu behandeln. Unser Ansatz ist die Prophylaxe. Wir möchten die Schutzfaktoren erhöhen, damit es gar nicht erst zu einem Burnout kommen kann. Der Alltagsstress zehrt an unseren Kräften, so dass die Heilungsprozesse generell langsamer Erika Thorsteinsen-Suter. (Bild zvg.)

geführt von Leader Franz Arnold, boten ihren Fans ein beachtliches Repertoire – und sorgten damit für viel Stimmung, die sich auch im LineDance ausdrückte. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zur gleichgeschalteten Bewegung in der

Formation. Kein Problem, die verlorenen Kalorien wieder zu sich zu nehmen: Die Wirtsleute Käthi und Geri Mast, die seit nunmehr vier Jahren im Restaurant Post in Hedingen wirken, boten mit Knoblauch gespickten Braten vom Spiess. (-ter.)

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «schäre-stei-papier» Susanne Bucher - Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler - Kerbschnitzen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 19. November.

Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16: Skulpturen «Homo Solaris» von Friedrich Feichter. Während der Öffungszeiten des Gartencenters, Infos unter www.gartencenter-guggi.ch. Bis 3. Oktober.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Galerie 100, Zürichstrasse 100: Fredy Meier, Bildhauer aus Brugg, Bronzen, Skulpturen und Reliefs. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 11-16 Uhr. Bis 19. September. Galerie in der Goldschmiede Säuliamt, Bahnhofplatz 11: Eröffnungsausstellung mit diversen Künstlern. Di-Fr, 16-18.30 Uhr, Sa, 12-16 Uhr. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: Nadette Bamert & Liliana Leins, Bilder, Skulpturen. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 20. September.

Kloster Kappel (Treffpunkt Eingang Amtshaus Réception), Kappelerhof 5: Tägliche Führung durch die Ausstellung «Lebenskunst & Totentanz». 13.30 Uhr, 21. September bis 22. November.

Bonstetten

Stallikon

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei, Objekte in Porzellan. Camille Hagner, Rebecca Maeder und Richard Jurtitsch. Do/Fr, 13-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 4. Oktober. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr, oder Vereinbarung.

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Wenn mein Buch lebendig wird! Kurzgeschichten und Zeichnungen von Stalliker Primarschülerinnen und -schülern. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. September.

Rifferswil Park Seleger Moor: Seerosen, Farngarten, Rhododendren- und Azaleensammlung, versteckte Winkel sowie fachkundige Führungen. Park, Pflanzenverkauf und Beizli täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.


Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2015

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agenda

Freitag, 18. September Aeugstertal 20.30: Litha - «Irish Folk - Celtic Crossroads». Essen um 19 Uhr. Reservierung unter: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 10.00-17.00: Tag des Apfels - mit Mosten von Hand, auch für Kinder mit Hans-Peter und Esther Hediger, Kulinarisches rund um den Apfel und gemeinsames Einpflanzen des ersten Apfelbaumes. Senevita Obstgarten. Obstgartenstrasse 9. 20.15: Trio Rafale - Musik aus drei Jahrhunderten mit Klavier, Violine und Violoncello mit Musik von Mozart, Veress und Dvo4rák. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 20.00: Opernhausen: «Guillaume Tell» von A.E.M. Grétry. Jonas Ehrler, musikalische Leitung; Mengia Caflisch, Inszenierung. Reservieren: 044 764 07 52 (18-21 Uhr) oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune ). Zugerstr. 18.

Lesung Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Imbiss. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: Konzert «Totentanz» mit dem Ensemble «tacchi alti» in der Besetzung Flöte, Harfe, und Streichquintett. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 10.00-19.00: Der etwas andere Koffermarkt: Markt und Konzert. Rund 30 kreative Kofferbesitzer verkaufen diverse Kostbarkeiten direkt aus ihrem Koffer heraus. Mit Konzert von «Mettiwetti» um 18.00 Uhr. Restaurant Rössli (Saal). 12.00: Pferdesporttage mit verschiedenen Springprüfungen. 16.00 Uhr «Horse & Dog», Plauschprüfung für Reiter und Hundeführer. Festwirtschaft. Reithalle Grüthau, siehe: www.kv-affoltern.ch

Ottenbach 21.00: Güggel Dance-Party mit DJ Tomko. Rhythmus, Bewegung, Genuss. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar,. Rickenbach 3.

Sonntag, 20. September

Obfelden 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Schweizer Helden», CH 2014, 94 Min., Dialekt. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

Samstag, 19. September Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, Frische Früchte aus Kamerun, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 09.00-17.00: AutoShow auf dem Kronenplatz. 11 Garagen stellen aus. Mit kleiner Festwirtschaft und Wettbewerb. Kronenplatz.

Bickwil (Obfelden) 09.00-16.00: Spielsachen, Uhren, Schallplatten und CDs, Kupfersachen und vieles mehr. Brocki Obfelden (Flohmarkt). Brunnenstrasse, (Scheune).

Hausen am Albis 20.00: Opernhausen: «Guillaume Tell» von A.E.M. Grétry. Jonas Ehrler, musikalische Leitung; Mengia Caflisch, Inszenierung. Reservieren: 044 764 07 52 (18-21 Uhr) oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune ). Zugerstr. 18.

Bonstetten 11.30-17.00: Herbstfest mit Mosterei in Betrieb, Festwirtschaft, Marktstände mit Kunsthandwerk und Alpkäse, Musik, Spiele und Wettbewerb. Müllers Buurelädeli. Dorfstrasse 56/60.

Hausen am Albis 19.00: Opernhausen: «Guillaume Tell» von A.E.M. Grétry. Jonas Ehrler, musikalische Leitung; Mengia Caflisch, Inszenierung. Reservieren: 044 764 07 52 (18-21 Uhr) oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune ). Zugerstr. 18.

Mettmenstetten 09.00: Pferdesporttage mit verschiedenen Springprüfungen. Festwirtschaft. Reithalle Grüthau. Mehr unter: www.kv-affoltern.ch

Predigt des neuen Kirchenratspräsidenten Pfarrer Michel Müller am Bettag in Knonau Der Bettag wird in Knonau mit einem feierlichen Gottesdienst gefeiert. Umrahmt wird er vom Chor «Aemtler Jodlerfründe», der unter der Leitung von Vreni Eichmann die Jodelmesse von Jost Marty vortragen wird. Für den eidgenössischen Dank- , Bussund Bettagsgottesdienst darf die reformierte Kirche Knonau den Kirchenratspräsidenten Pfarrer Michel Müller aus Thalwil begrüssen. So eine Predigt kommt nur alle 20, 30 Jahre in einer Gemeinde vor. Schon Müllers Vorgänger Pfr. Ruedi Reich predigte in Knonau. Man darf gespannt sein auf die Predigt. Beim anschliessenden Apéro bietet sich Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch kommen und ihm sicher Gedanken und Sorgen mitteilen. Vielleicht erfährt man etwas über kommende Umstrukturierungen und Sparmassnahmen in der reformierten Kirche und im Bezirk? Bleibt zu hoffen, dass eine zahlreiche Gemeinde den Jodlern, dem «Bischof» der Kirche und dem schreienden Taufkind Caitlyn Ava Zwicky zuhören mag. (tm)

van Gent erzählen. Im Mittelpunkt steht das neue Buch «Der Ararat vor Augen - Leben in Armenien». Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A. 20.00: Gentechnologie in der Landwirtschaft - Fluch oder Segen? Ein Streitgespräch mit Martin Haab, Lorenz Schmid, Urs Hans, Kantonsräte und Nationalratskandidaten, Urs Egger, Professor an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaft. Moderation: Bernhard Schneider. Reformierte Kirche (Ulmensaal).

Rifferswil 10.30-12.00: «Geschichte und Geschichten vom Park»: Öffentliche Führung mit Gärtnerin Gaby Stamm. Treffpunkt beim Parkeingang. Park Seleger Moor.

Uerzlikon 11.00-16.00: 1. Uerzliker Oktoberfest mit bayrischen Spezialitäten und Bier. Musikalische Unterhaltung: Die Jauks. Restaurant Lindenhof.

Obfelden 09.00-11.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Kinderkleider. Rückgabe 17.30-18 Uhr, Annahme der Damenkleider für den nächsten Tag. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Mittwoch, 23. September Affoltern am Albis

Montag, 21. September

Kappel am Albis

Obfelden

13.30: Tagung «Leben & Sterben im Mittelalter - und heute?» Thementag zur Sterbekultur mit Prof. Dr. theol. Andreas Mühling und Pfrn. Anne-Marie Müller, Gemeindepfarrerin in Höngg. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 11.00: Vernissage der Ausstellung «Lebenskunst und Totentanz» mit Ansprache des Schriftstellers und Pfarrers Christoph Hürlimann. Kloster Kappel (Klosterkirche). 17.15: Musik und Wort mit dem Jodlerclub «Aemtler Jodlerfründe»

17.00-20.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Kinderkleider. Annahme 9-11 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Dienstag, 22. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: Geschichten zwischen Orient und Okzident, Amalia und Werner

12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 17.00-20.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Damenkleider. Annahme 9-11 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Donnerstag, 24. Sept. Affoltern am Albis

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11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.- An/Abmeldung: Susanne Schmid 044 761 34 42. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alex Felix Dream Band». Bar offen ab 18.30 Uhr, kl. Essen möglich. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.50: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Rafz - Buchberg - Lindenhof - Rüdlingen.

Kirchenratspräsident Michel Müller. (Bild zvg.) Bettag, Sonntag, 20. September, 10 Uhr, reformierte Kirche Knonau.

Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 22 44. Bahnhof (Treffpunkt).

Kunstschaffen in einheimischer Wildnis Traditionell erlebnisreich präsentiert sich das Programm für das Wildnispark-Fest am Sonntag, 20. September, in Sihlwald und im Langenberg. Eintritt und alle Angebote sind gratis. Zur einheimischen Wildnis gesellen sich am Wildnispark-Fest vom 20. September einheimische Schauspielkunst, Lieder und Artistik. Im Langenberg und im Sihlwald treten gleich drei bekannte Schweizer Künstler auf. Liedermacher und Geschichtenerzähler Linard Bardill spielt zwei Konzerte im Pavillon beim Besucherzentrum und führt damit die beliebte Tradition der Kinderkonzerte im Sihlwald weiter. Begleitet wird er bei seinem Programm «Nid so schnell, Wilhelm Tell» von Kindern aus der Region. Im Langenberg schlüpft Komiker Beat Schlatter in die Rolle von Greg und liest aus «Gregs Tagebuch 9 – Böse Falle» von Jeff Kinney vor. Und nach einem Jahr Unterbruch springt Artist Freddy Nock wieder aufs Hochseil und weist die kleinen Gäste in die Kunst des Balancierens ein. Mehrere Slacklines warten darauf, von wagemutigen Kindern und Jugendlichen überwunden zu werden. (pd.)

Obfelden 09.00-11.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Damenkleider. Rückgabe 17.30-18 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Hausen am Albis 21.00: Piano-Blues mit Conny Resch, «Me, myself and my Piano». Bar offen ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5. anzeige

Ottenbach 13.30: OTTENBACH60plus: HerbstAusflug mit dem Ämtlercar an den Vierwaldstättersee mit Z’Abighalt in Emmetten. Einladung für die Ottenbacher Seniorinnen und Senioren, das Z’Abig bezahlt jeder selbst. Anmeldung bis 21. September bei Trudi Streule, Telefon 044 761 26 50. Volg Ottenbach (Abfahrtstreffpunkt).


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Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2015

Kinderfest für einen guten Zweck «Knonau für Afrika» zum Dritten – wieder mit Bruno Hächler und weiteren Attraktionen Musik und Tanz, Erlebnisse und Geschichten – den Besuchern am Kinderfest von morgen Samstag bei der Stampfi Knonau wird einiges geboten. Weil alle Mitwirkenden auf die Verrechnung von Honorar und Materialkosten verzichten, gehen die vollen Einnahmen an den Verein «Mamadou et Bineta». ................................................... von thomas stöckli

Souraya Hamad hat sich für ihre Maturarbeit intensiv mit dem syrischen Bürgerkrieg befasst. (Bild zvg.)

Ein Konflikt mit tausend Fronten Souraya Hamad referiert über den syrischen Bürgerkrieg. Am 25. September in der Bibliothek Aeugst. Souraya Hamad hat mit ihrem libanesischen Vater, ihrer Aeugster Mutter und ihren Geschwistern drei Jahre ihrer Kindheit im Libanon gelebt. Seit die Familie wieder nach Aeugst gezogen ist, besucht sie regelmässig die Verwandten in Beirut und Umgebung. In den letzten beiden Jahren jedoch war eine Reise zu gefährlich, weil der Krieg von Syrien immer wieder auch in den Libanon übergreift. Den Tod eines Onkels durch einen Terroranschlag hat sie zum Anlass genommen ihre Maturitätsarbeit diesem Thema zu widmen. Sie geht sehr professionell an die Arbeit heran und beleuchtet den Krieg von allen Seiten. Sowohl historische Aspekte, als auch der arabische Frühling im Allgemeinen, die Einmischung der Westmächte und die IS finden ihren Platz. So ist es kaum erstaunlich, dass ihre Arbeit unter den zwölf besten Maturitätsarbeiten ihrer Schule zu finden ist. Aus dieser Arbeit ist ein eindrücklicher, spannender und auch bedrückender Lagebericht entstanden, den Souraya Hamad in der Bibliothek Aeugst vorträgt. Man darf sich auf Informationen aus erster Hand freuen. (ur) Vortrag am Freitag, 25. September, um 19 Uhr im Mehrzweckraum über der Bibliothek, Aeugst. Anschliessend Apéro. Eintritt frei. Allfällige Spenden gehen an die Organisation SOS Kinderdorf, Nothilfe in Syrien.

Schon zweimal hat Monika Henzler die Benefizfeier «Knonau für Afrika» organisiert. Mit Erfolg: «Bei den beiden Kinderfesten im Jahr 2011 und 2013 sind insgesamt über 70 000 Franken zusammengekommen», verrät sie. Am Konzept gab es deshalb auch bei der dritten Durchführung nichts zu rütteln: Ohne finanzielle Auslagen ein Kinderfest auf die Beine stellen, sodass die gesamten Einnahmen einem guten Zweck zugeführt werden können. Berücksichtigt werden das Auffangzentrum für Strassen- und Waisenkinder in Mangueta, Guinea, sowie weitere Projekte des Vereins «Mamadou et Bineta», in welchem die Knonauerin mittlerweile im Vorstand mitwirkt.

Reger Betrieb auf dem Stampfiplatz 2013. Das Kinderfest dürfte auch dieses Jahr wieder Massen anlocken. (Bild zvg.) Als erster Höhepunkt steht um 10 Uhr auch diesmal der Auftritt von Bruno Hächler auf dem Fest-Programm. Der Sänger kommt mit seiner neuen CD «Herr Blume», die seit zwei Wochen im Handel erhältlich ist. Mit seinen Liedern öffnet Bruno Hächler den Kindern Türen. Er lädt sie ein, neue Gedanken, neue Welten zu entdecken. Die Firma eTeam plus organisiert dann einen Sponsorenlauf rund um den Stampfiplatz. Um 11 Uhr dürfen die Schüler ran, um 15 Uhr stehen

Kinderfest am Samstag, 19. September, 9 bis 18 Uhr, Stampfiplatz, Knonau. Weitere Infos unter www.mamadouetbineta.com.

Neues Wahrzeichen für Kappel

Tag der offenen Tür in Hedingen

4. Schweizer Hölzler-Meisterschaft Der Austragungsort der Schweizer Hölzler-Meisterschaft ist auch in diesem Jahr das Restaurant Adler in Kappel am Albis mit einem neuen Hauptsponsor: bic-holz AG aus Mettmenstetten.

Das umgebaute Schachen Gamma wird für eine Besichtigung geöffnet. (Bild zvg.) Der Umbau des Schulhauses Schachen Gamma in Hedingen konnte planmässig abgeschlossen werden und seit den Frühlingsferien sind die diversen Räumlichkeiten in Betrieb. Am ChilbiSamstag wird das Gebäude für eine Besichtigung geöffnet. So lassen sich die neuen Räumlichkeiten von Hort, Kindergarten, DAZ, Grafo- und Psychmo-

torik, Logopädie, Schulsozialarbeit, des Handarbeitsunterrichts sowie der weiteren Büros und Besprechungszimmer entdecken. Baukommission Schachen Gamma Am Chilbi-Samstag, 26. September, 14 bis 17 Uhr, Schachen Gamma, Schachenstrasse 7, Hedingen.

7. Elternbildungsmorgen im Unteramt

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«So kommen die ganzen Einnahmen dem privaten Kinderhilfswerk Mamadou et Bineta und somit den ärmsten der armen Strassenkinder zugute», erklärt Monika Henzler. «Es wäre toll, wenn wir auch in diesem Jahr wieder einen grosszügigen Betrag sammeln könnten», schiebt sie nach. Erklärtes Ziel sind 40 000 Franken.

Schachen Gamma bietet Einblick

Rüstzeug für den Eltern-Alltag Die Primarschulen Bonstetten, Wettswil und Stallikon sowie die Sekundarschule Bonstetten laden auch dieses Jahr alle interessierten Eltern zu einem interessanten und informativen Elternbildungsmorgen rund um das Spannungsfeld Kind-Eltern-Schule ein. Der Anlass findet am 24. Oktober wie im Vorjahr im Sekundarschulhaus in Bonstetten statt. Themen sind Suchtprävention, der Umgang mit

dann hoffentlich viele Familien am Start. Mitmachen lohnt sich, denn auf die Gewinner der Gruppenverlosung wartet eine nasse Rutschpartie im Jumpin, Mettmenstetten. Tanzaufführungen, Geschichten und Magie, ein Barfussweg, Ponyreiten am Nachmittag und afrikanischer Stelzentanz komplettieren das Programm. Wie auch bei den vorherigen Anlässen verzichten alle Künstler, Darsteller, Sponsoren und Helfer auf Gagen und Verrechnung von Unkosten.

Geld und Konsum sowie Anstand und Respekt auch im Konflikt. Weiter geht es darum, mit Spass und Fantasie zum Schulerfolg zu kommen, und um Zeitmanagement für Oberstufenschüler (Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern). Als Eltern ein Paar bleiben – ein weiteres Thema am Elternbildungsmorgen Unteramt. Und auch in der Sexualerziehung sind Eltern gefragt. Die Vorträge sind individuell auf

die verschiedenen Altersgruppen Kindergarten, Primarschule und Sekundarschule ausgerichtet. Durch weitere Angebote wie den Kinderhütedienst im «Schachenhort» und die Cafeteria wird der Morgen abgerundet. Arbeitsgruppe Elternbildungsmorgen Detaillierte Infos und anmelden (bis 2. Oktober) unter www.elbimorgen.ch.

dann in Vierergruppen die vier Finalisten für den Schweizer Meistertitel aus. Der letztjährige Meister aus Küssnacht am Rigi, Baschi Camenzind, tritt auch dieses Jahr wieder an und möchte seinen Titel verteidigen. Die Resultate werden im «Anzeiger» veröffentlicht. Mit Speis und Trank werden die Teilnehmenden von Renata Schönbächler und ihrem «Adler»-Team verwöhnt. Auch für musikalische Unterhaltung ist gesorgt. (pd.)

Das markante, überdimensionale Streichholz, welches einen Hinweis auf das Spiel im Rahmen der diesjährigen Schweizer Hölzler-Meisterschaft am Samstag, 26. September, darstellt, ist gestiftet und organisiert durch die Firma bic-holz AG in Mettmenstetten. Diese Firma fabriziert und handelt mit Rundhölzern, Schnittholz und auch Furnieren. Sie steht also eigentlich am Anfang der Kette zur Produktion der Wettkampfgeräte, sprich Zündhölzli. 5,15 m hoch und 210 kg schwer steht das neue Wahrzeichen für den Anlass auf dem Parkplatz vom Restaurant Adler in Kappel. Die diesjährige Meisterschaft, bei welcher fast ein Drittel der Teilnehmer aus der Innerschweiz stammt, beginnt um 15 Uhr – standesgemäss für einen Anlass von nationaler Bedeutung mit der Nationalhymne. Alle Teilnehmer – jeder bekommt übrigens einen Preis – bestreiten drei Runden. Die besten 16 aus dieser Von links: Werner Lüthi, OK-Mitglied, Hauptsponsor Vorrunde machen Beat Moos und Turnierleiter Sergio Dellavalle. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2015

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«Typisch kameradisch» Krainerkameraden präsentieren ihren neuen Tonträger in Kappel Die beachtliche Resonanz hat die Krainerkameraden dazu motiviert, nach 2005 und 2008 einen dritten Tonträger zu produzieren. «Typisch kameradisch» wird am 23. Oktober im Gemeindesaal Kappel getauft.

Schauriges vom «Trio Blaubart» mit Christian Strässle, Manuela Keller und Chris Wirth (von links). (Bild zvg.)

Klassisches, Jazziges und Schauriges Die nächsten acht Tage im «LaMarotte» Klassik mit dem «Trio Rafale» Die Pianistin Maki Wiederkehr, der Geiger Daniel Meller und der Cellist Flurin Cuonz begeistern die Klassikwelt seit 2008 mit ihren zupackenden Interpretationen. Im Atemzug eines einzigen Konzertprogramms rauscht das Trio durch drei Jahrhunderte Kammermusik: Zu hören sind Mozarts 1788 komponiertes Trio KV 542, das Trio Tre Quadri von Sándor Veress aus dem Jahr 1963 und Dvo4ráks mitreissendes Klaviertrio op. 65, entstanden 1883. Die drei vielfach mit Preisen geehrten Musiker verfügen über Spielintelligenz, eine Differenziertheit der Interpretation und spielerische Perfektion, die sich optimal ergänzen. Heute Freitag, 18. September, Bar und Abendkasse ab 18, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr kleines Essen «Griechische Fleischbällchen» 15 Franken (Anmelden erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit der «Alex Felix Dream Band» Das vielseitige Repertoire der «Alex Felix Dream Band» bringt mit JazzStandards und Klassikern den Groove der 30er-, 40er- und 50er-Jahre zurück – «jazz as it once was». Trompeter Alex Felix, Mitbegründer der PS Corporation, hat sich mit der hochkarätigen Besetzung (Hans Meier, Posaune; Vince Benedetti, Klavier; Reggie Johnson,

Bass; Christoph Mohler, Schlagzeug) seinen eigenen Jazz-Traum erfüllt. Donnerstag, 24. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Blaubart spielt Blaubart» Herzog Blaubarts Burg, frei nach Bartók, erfrischend neu interpretiert – ein schauriges Vergnügen! Christian Strässle (Violine, Viola, Erzähler), Manuela Keller (Piano, el. Harmonium) und Chris Wirth (Klarinetten, Flöte, Hu-Lu-Si) gründeten vor zehn Jahren das «Trio Blaubart». Seither erforschen die drei Freigeister unwegsame Zonen zwischen Klassik, Jazz und Improvisation. Dieses Mal nehmen sie, nomen est omen, die mysteriöse Oper um den schaurigen Frauenmörder unter ihre Fittiche. Mit schelmischer Freude macht sich das «kleine Orchester» ans Werk. Subtil und mit ausgeprägtem Klangsinn verbinden die drei Musiker Bartóks eindringliche Musik mit eigenen Kompositionen und Improvisationen. Eine Prise Verspieltheit und ein Hauch Ironie setzen neue Akzente. Dabei nimmt die düstere Sage eine unerwartete Wende. (pz) Freitag, 25. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Gefeierte Othella Dallas Spezialvorstellung in den Zuger Kinos Der neueste Dokumentarfilm des Zuger Regisseurs Andres Brütsch ist am 23. September als Vorpremiere im Kino Seehof in Zug zu sehen. Othella Dallas wird persönlich anwesend sein und anschliessend an die Filmvorführung Fragen beantworten. Am 26. September 1925 in Memphis USA geboren, beginnt die Tanzkarriere von Othella Dallas bereits im Alter von fünf Jahren. Als die wohl bedeutendste Choreografin des Black Dance, Katherine Dunham sie im Alter von 19 Jahren an einer Schulaufführung entdeckt, engagiert sie Othella vom Fleck weg. Othella besucht und absolviert die Dunham School of Theatre and Dance in New York, wird Tanzlehrerin und später gefeierte Solotänzerin in der Company. Die Tourneen führen sie nach Südamerika und Europa, wo sie in Paris den Schweizer Peter Wydler kennenlernt und heiratet.

Inspiriert und ermutigt durch ihren Ehemann, beginnt Othella ihre Gesangskarriere in den Jazzclubs von Paris. Bald schon steht sie mit Grössen wie Edith Piaf und Sidney Bechet auf der Bühne. Im Laufe der 50er-Jahre singt sie unter anderen mit King Curtis und Nat King Cole, spielt im Ensemble von Quincy Jones, und Duke Ellington schreibt Songs für sie. 1959 tritt Othella im berühmten Apollo Theatre in Harlem auf, im gleichen Programm wie Sammy Davis jr. Seit 1960 lebt Othella in Binningen bei Basel. Bis heute gibt sie Konzerte in der ganzen Schweiz, u.a. jedes Jahr am Festival da Jazz in St. Moritz. Andres Bruetsch, aufgewachsen in Zug, arbeitet heute als unabhängiger Autor, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen. Er wurde an den internationalen Filmfestspielen von Cannes und am New York International Film Festival ausgezeichnet. (pd.) 23. September, 20.15 Uhr, Kino Seehof in Zug.

Die Krainerkameraden pflegen als reine Amateurmusiker aus der Region seit 15 Jahren die instrumentale Oberkrainermusik in der typischen Besetzung mit Akkordeon, Trompete, Klarinette, Bariton und Gitarre. Mit vielen eigenen Stücken ihres Hauskomponisten Stephan Wiesendanger erfreuen sie seither ein breites Publikum in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus. Die raffinierten und eigenständigen Arrangements machen den Krainerkameraden-Sound aus und wissen zu gefallen. So werden die Titel auch regelmässig im Radio gespielt.

16 neue, eigene Titel Unter professionellen Bedingungen und in Zusammenarbeit mit Tyrolis Music haben die Krainerkameraden die neue CD «typisch kameradisch» mit 16 neuen, eigenen Titeln einge-

Die Krainerkameraden von links: Thomas Dolder, Erich Andermatt, Daniel Rusterholz, Emil Dahinden und André Andermatt. (Bild zvg.) spielt. Mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsabend wird «typisch kameradisch» am 23. Oktober 2015 im Gemeindesaal Kappel am Albis der Öffentlichkeit präsentiert und getauft. Im Wechsel mit Auftritten des Hackbrettlers Nicolas Senn und dem «Erfinder» Stefan Heuss (bekannt aus Giacobbo/Müller) werden viele der neuen Stücke zu hören sein.

Die Festwirtschaft mit Speis und Trank öffnet um 18.30 Uhr. Das Unterhaltungsprogramm beginnt um 20 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 25 Franken. Die Platzzahl ist beschränkt. Frühzeitiges Reservieren wird empfohlen. (pd.) Platz reservieren zwischen 19.30 und 21 Uhr unter Tel. 079 374 24 43 oder info@krainerkameraden.ch.

«Joyful noise» für den Kirchturm Gospelchor Langnau singt in der reformierten Kirche Hausen

Der Gospelchor Langnau will mit seinen Rhythmen mitreissen. (Bild zvg.) Seit Pfingsten läuft in Hausen die grosse Sammelaktion für die Kirchturmsanierung. Nun dürfen sich die Hausemer auf Unterstützung von ennet dem Albis freuen. Der Gospelchor Langnau a.A. gibt in der reformierten Kirche Hausen ein Konzert, dessen Erlös vollumfänglich in die Kirchturmkasse fliesst.

Der 50-köpfige Chor, der unter dem Motto «Make a joyful noise» singt, ist in verschiedenen Stilrilchtungen wie Swing, Rock, Blues, Latin, Irish, Pop, African, Funk und Klassik zuhause. Er wird von einer vierköpfigen Band begleitet und ist dafür bekannt, dass er das Publikum mit seinen Rhythmen mitzureissen weiss.

Ein vielversprechendes, freudiges Musikerlebnis wartet auf die Konzertbesucher in Hausen. (pd.) Gospelkonzert: Freitag, 25. September, 20 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Türöffnung 30 Minuten vor Konzertbeginn, Eintritt frei, Kollekte zugunsten der Kirchturmsanierung.

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«Jungjodler vo Huuse» Bettags-Gottesdienst musikalisch umrahmt

Die «Jungjodler und Jodlerspatze vo Huuse» singen in Mettmenstetten. (Bild zvg.) Der Gottesdienst vom 20. September in der katholischen Kirche Mettmenstetten wird von den «Jungjodlern und Jodlerspatze vo Huuse» musikalisch

umrahmt. Beginn ist um 9.30 Uhr. Parallel findet im Pfarreisaal eine «Sunntigsfiir» für alle Kinder bis 7-jährig statt. (pd.)


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Sport

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Auf dem Weg in den Achtelfinal? Schweizer Cup: FC Wettswil-Bonstetten reist ins Wallis zum FC Sierre

WB wünscht sich im Cup mehr Glück als in der Meisterschaft: Gegen Seuzach prallte ein Kopfball von Bora Kalyon (ganz rechts) von der Lattenunterkante auf die Torlinie. (Bild Kaspar Köchli)

In der zweiten Hauptrunde des Schweizer Cups trifft der FC Wettswil-Bonstetten auswärts auf den FC Sierre. Der Sieger zieht in den Achtelfinal des Cups ein, für beide Vereine ein bislang einmaliger Erfolg in der Vereinsgeschichte. Die Entscheidung fällt morgen Samstag ab 19 Uhr im Stade des Condémines in Sierre. ................................................... von oliver hedinger Der Gegner aus dem Wallis, direkt an der Sprachgrenze gelegen, ist den Ämtlern bislang unbekannt. Das Team um Trainer Ivano Zampilli spielt in der interregionalen 2. Liga und hat dort einen ähnlich schlechten Saisonstart hingelegt, wie der FCWB. Nach

sechs Partien steht er mit vier Punkten auf dem zweitletzten Platz, bei einer Tordifferenz von 9:13 Toren. Der FCWB seinerseits hat bisher zwei Punkte erzielt und acht geschossenen Toren stehen ebenfalls 13 Gegentreffer gegenüber. Sierre zeigte zuletzt einen Aufwärtstrend und konnte die vier Punkte aus den letzten zwei Partien gewinnen.

Knappe Entscheidungen Beide Teams mussten hart um den Einzug in den 1/16-Final des Schweizer Cups kämpfen. Die Leidensgeschichte des FCWB beim Drittligisten Länggasse Bern ist bekannt. Erst in der Nachspielzeit erlöste der Treffer von Dukhnich die Rot-Schwarzen, und sie gewannen die Partie mit 2:1. Gegen Uzwil musste Sierre nach einem 0:0 über 120 Minuten ins Penaltyschies-

sen und konnte sich dort knapp mit 5:4 durchsetzen. In dieser Partie zeigten die Walliser aber Teamgeist, waren sie doch nach einem Platzverweis während über einer Stunde dezimiert und konnten das 0:0 dennoch halten.

Befreiungsschlag im Cup? Nach dem unbefriedigenden und teilweise unglücklichen Saisonstart, strebt der FCWB weiterhin den erlösenden Befreiungsschlag an. Gegen Seuzach konnte immerhin der zweite Punkt ergattert werden und dies trotz frühem Platzverweis und einem Mann weniger. Die Leistungen waren zuletzt gut und hätten eigentlich zu wesentlich mehr Punkten führen müssen. Nun ist es wichtig, dass die guten Leistungen endlich auch in Tore und Siege umgemünzt werden. Natürlich wäre es eine tolle Geschichte, wenn dem

FCWB der Befreiungsschlag im Cup gelingt und man erstmals in der Vereinsgeschichte ins Achtelfinale des Schweizer Cups einziehen könnte. Für die treuen WB-Fans steht am Samstag um 12 Uhr ein DoppelstockCar im Wettswiler Moos bereit. Ein unvergesslicher Ausflug zur Unterstützung des Teams im Wallis. Anmelden bei Marc Enskat auf 079 291 73 62.

Weitere WB-Spiele vom Wochenende: Freitag, 18. September, 20 Uhr: Wald – Sen. 40+; Samstag, 19. September, 10 Uhr: Jun. Dc – Wädenswil, United Zürich – Jun. Eb, Oetwil-Geroldswil – Jun. Ea, 11 Uhr: Knonau-Mettmenstetten – Jun. Ec, 11.30 Uhr: Jun. Db – Kilchberg-Rüschlikon, 12 Uhr: Richterswil – Jun. Cb, 12.30 Uhr: Oetwil-Geroldswil – Jun. Ed, Dietikon – Jun. Ca (CCJL), 13 Uhr: Jun. B2 – Hausen, 13.30 Uhr: Oerlikon/Polizei – Jun. A (CCJL), 15 Uhr: Jun. B1 (CCJL) – Red Star

Eine einmalige Chance Als der FC Wettswil-Bonstetten 1979 gegründet wurde, flogen immer wieder Giftpfeile, abgeschossen aus den Reihen des etablierten FC Affoltern. Hier der Grossverein aus dem Bezirkshauptort mit Zweitliga-Erfahrung, dort der kleine FCWB, der in der Anonymität der unteren Ligen beginnen musste. Und später mit seiner Damenabteilung überregional Negativschlagzeilen lieferte. Doch der «Zwerg» aus dem Unteramt wuchs zu einer stattlichen Grösse. Das Fanionteam schaffte den Aufstieg in die erste Liga, derweil dasjenige aus Affoltern zwischendurch in den Niederungen der 3. Liga dümpelte, heute aber immerhin wieder zweitligafähig ist. Allerdings gibt es keine Anzeichen, dass der FCWB die regionale Vorherrschaft verlieren könnte, obgleich er in der Meisterschaft keinen überzeugenden Saisonstart hingelegt hat. Das können die Mannen um Trainer Dosch morgen Samstag im Wallis vergessen machen, denn dort winkt eine einmalige Chance zur Qualifikation für den Achtelfinal im Schweizer Cup, weil ihnen die Glücksgöttin bei der Auslosung treu geblieben ist und einen weiteren unterklassigen Gegner beschert hat: den FC Sierre aus der interregionalen 2. Liga. Nun, Cupspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze, und das (neutrale) Publikum beklatscht jeden Sieg eines Unterklassigen gegen den höher dotierten Gegner. Das gehört zum Reiz des Cups. Aus Ämtler Sicht ist zu hoffen, dass das dieses Mal nicht eintrifft und sich der FCWB mit einem Sieg im Wallis unter die letzten 16 Teams einreihen kann. Dann nämlich folgt auf ein einmaliges Ereignis (Überstehen der 1. Hauptrunde) eines, das in den Geschichtsbüchern des Ämtler Fussballs Aufnahme fände. Ein weiteres Fussballfest im Wettswiler «Moos» ist jedenfalls greifbar nahe. Es stellt sich die Frage, auf wen die Ämtler nach den Young Boys (1:5-Niederlage vor 3000 Zuschauern im Jahr 2012) nach einem Sieg im Wallis treffen werden. Kommt der FC Basel? Oder der FC Zürich? Gegen letzteren wäre es wohl einfacher. Fragt sich nur, ob der FCWB in diesem Fall mit der Favoritenrolle umgehen kann ... (-ter.)

Der Zweijährige und der Achtundsiebzigjährige Sämtliche Generationen begeisterten sich für den OL für alle Am Samstag, 12. September, lud die Orientierungslaufgruppe Säuliamt zum traditionsreichen OL für alle und zur 20. Austragung des Walking-OL ein. Nebst positiven Erlebnissen von früheren Teilnahmen lockten vor allem die neue OL-Karte «Burst» und das schöne sommerliche Wetter hauptsächlich Familien und Gelegenheitsläufer aus dem ganzen Säuliamt und weit darüber hinaus in das Wettkampfzentrum bei der Siedlung Filderen. Dank dem Goodwill des Kantons, der Bauleitung N4 und des Pächters Traugott Trachsler konnte eine Scheune und ein Unterstand an grossartiger Lage direkt auf der OL-Karte benützt werden. Laufleiter Michael Weber war stark daran gelegen, den Niveaus und Anforderungen von ganz verschiedenen Teilnehmergruppen gerecht zu werden. So wurden verschiedene Kategorien mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden angeboten. Auch wer (noch) keine Karte lesen kann, kam auf seine Kosten: Der zusätzliche Schnur-OL war bei den Jüngsten äusserst beliebt und verzeichnete mit 59 Starts einen neuen Teilnehmerrekord. Dass dieses Ziel erreicht werden konnte, sieht man schon allein an der Tatsache, dass vom zweijährigen

Während Jugendliche und Erwachsene mit Karte unterwegs sind…

…zeigen die Jüngsten beim Schnur-OL vollen Einsatz. (Bilder zvg.)

Jannys Zehnder aus Samstagern bis zum achtundsiebzigjährigen Ernst Moos aus Zug alle Altersklassen vertreten waren.

man im Ziel und in beim Kuchenessen in der kleinen Festbeiz oft dasselbe: Da und dort hätte man sich ein wenig mehr Zeit nehmen sollen, besser schauen oder eher den Kompass benutzen und hätte damit einige Minuten gutmachen können. Sprich: physische Defizite liessen sich an diesem Anlass gut durch technischen Einsatz wettmachen. Auch die 20. Austragung des Walking-OL war eine besondere Heraus-

Es geht nicht nur ums Rennen Der Kurs von Bahnleger Heinz Tüscher vermochte jedoch auch die anspruchsvollen Läufer zu fordern – in diesem kleinen Wald mit dichtem Wegnetz keine Selbstverständlichkeit. So hörte

forderung, denn Laufleiter Severin Schmid hat es den Walkern nicht einfach gemacht, da die interessantesten Postenstandorte nicht immer am Weg waren. So passierte es dem einen oder andern, dass ein Posten übersehen wurde. Die Begeisterung war aber riesig gross, denn das Naturerlebnis und die Auseinandersetzung mit der Karte stehen immer im Vordergrund. Das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Freude an der sportlichen Betätigung im Wald mit all den wunderschönen Aussichtspunkten im Wald Burst, einerseits auf Bonstetten/Wettswil, die Albiskette anderseits ins Limmattal und den Jura war bedeutungsvoller als der Rang. Da erstaunt es nicht, dass am Jubiläumslauf zwei weitere Teilnehmer für ihre Traue belohnt werden konnten. Damit sind es schon drei Teilnehmer, welche bereits 15-mal teilgenommen haben.

Sportliche Bestleistungen Während die meisten Teilnehmer des OL für alle kamen, um diesen Sport als Erlebnis in der Natur zu geniessen, gab es doch einige sportliche Bestleistungen, welche erwähnt werden sollten: Die Kategorie Lang über 5.5 km (Luftlinie) gewann Lukas Müller aus

Baar mit einem gigantischen Vorsprung von 12 Minuten auf Andreas Müller-Winkler (Richterswil) und René Vock (Bonstetten). Bei der Bahn Mittelschwierig verwies Anna Strub ihre Konkurrenten Peter Kottmann (Cham) und Daniel Schärer (Mettmenstetten) auf die Plätze 2 und 3. Auch bei der Kategorie Kurz gab es einen grossen Vorsprung zu verzeichnen: Tobias Zehnder gewann in 17:03 Minuten während 26:48 den allerdings viel jüngeren Jasmin Roas Abreu und Anna Messmer aus Wettswil zum zweiten Platz reichte. Die Kategorie Mittel/Einfach wurde vor allem von Gruppen absolviert. Es setzten sich Jan Leisinger und Gian Burtscher aus Hausen in 45:58 Min. durch. Letzterer konnte auch den Schnur-OL für sich entscheiden, teilte sich aber den ersten Platz ex aequo in 1:41 mit Jerome Baur aus Hedingen. Drittbeste Zeit (1:52) gelang Vanessa Stocker aus Baar. Am Walking-OL siegte Doris Bachmann vor Hans Bachmann (beide Affoltern) und Edith von Gunten aus Hedingen. Aus dem Bezirkshauptort stammt sogar das ganze Podest bei den WalkingGruppen: Vronis Gruppe gewann vor Wijtske Annema/Lilian Wallimann und Marie-Luise und Frank Iller. Vollständige Ranglisten unter www.olg-saeuliamt.ch


Extra

Im Spital Affoltern geboren

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menschen im säuliamt

«Es ist interessant, an die eigenen Grenzen zu kommen» Emmylou, 2. September.

Alistair Robert, 7. September.

Daniel Hassler ist in Rossau aufgewachsen und wohnt heute in Hedingen. Er installiert Überwachungskameras für eine Spezial-Firma und ist in der ganzen Schweiz unterwegs. Seine Freizeit verbringt er in der Natur oder im Fitnessstudio, wo er mit viel Willen fünf verschiedene Ausdauersportarten trainiert. ................................................... mit daniel hassler sprach marianne voss

Max, 7. September.

Abiah Anna Raena, 9. September.

Lea, 9. September. (Bilder Irene Magnin) anzeige

«Ich habe fünf Hobbys, die ich sehr intensiv pflege», erklärt Daniel Hassler. «Das sind die fünf Disziplinen, die an einem Gigathlon bewältigt werden: Biken, Schwimmen, Laufen, Rennvelo fahren und Inlineskaten.» Früher habe er mit Kollegen im Team Unihockey gespielt, doch irgendwann sei ihm die Lust vergangen, damit immer seine Wochenenden zu verplanen. Ein Kollege erzählte ihm von der Teilnahme an einem klassischen Marathon in Lausanne, und er beschloss mitzukommen. «Es war ein grossartiges Erlebnis. Als ich über die Ziellinie kam, wusste ich, dass dies nicht mein letzter Wettkampf dieser Art sein wird.» Natürlich habe er während der Strecke auch Krisen erlebt, vor allem zwischen den Kilometern 30 und 34. «Da hatte ich extreme Schmerzen in den Beinen. Doch zwei Kilometer vor dem Ziel waren die wie verflogen.» Der nächste Marathon folgte in Zürich. Für diesen Lauf habe er sich noch intensiver vorbereitet und die Zeit auch wirklich verbessert. Auf den Gigathlon kam Daniel Hassler wieder durch einen Kollegen, der ihn für Teilnahmen in Team-Wettkämpfen anfragte. Er war natürlich jeweils der Läufer. Doch als er im Ziel die Athleten sah, die alle fünf Disziplinen alleine bewältigt hatten, dachte er: «Das möchte ich auch mal machen.» Er besprach das mit seinem Trainer und erstellte einen Trainingsplan. Die grösste Herausforderung sei das Schwimmen gewesen. «Ich war nie ein guter Schwimmer und werde es auch nicht mehr werden», äussert er selbstkritisch. Zum Inlineskaten erklärt er, dass es eine grosse Belastung für den Rücken bedeute. Schmerzen gehören

Daniel Hassler im Garten, wo sich auch sein Gemüsebeet befindet. (Bild Marianne Voss) bei einem Gigathlon halt manchmal einfach dazu. Später fand Daniel vom Gigathlon zum Triathlon. Mittlerweile hat er bereits diverse Ironman- und Halb-Ironman-Wettkämpfe bestritten.

Unvergessliche Abenteuer Der erste Gigathlon, an dem er alleine teilnahm, war 2012 in der Region Olten, der zweite dieses Jahr in Aarau. «Jeder Wettkampf spornt mich an, noch besser zu werden und zu erproben, was mein Körper aushält. Es ist interessant, an die eigenen Grenzen zu kommen.» Es mache aber auch extrem Freude, wenn er wieder ein gutes oder noch besseres Resultat erreiche. Zudem seien diese Anlässe, die man zusammen mit einem Helferteam besuche, unvergessliche Abenteuer. Was er für seine Fitness tue? «Ich trainiere und trainiere, möglichst jeden Tag. Bei schönem Wetter in der Natur, sonst im Gut-Training in Mettmenstetten. Und ich esse, was ich Lust habe, einfach genug.» Er lacht. Kochen sei übrigens auch noch ein Hobby von ihm. Es gelinge ihm nicht

schlecht. Seine Partnerin habe sich jedenfalls noch nie beschwert und als frühere Vegetarierin sogar seine Fleischkreationen probiert. Gerne pflegt er auch sein Gemüsebeet im Garten. Es mache ihm viel Spass, Salat, Kohlrabi oder Tomaten aus dem eigenen Garten zu ernten, zu verarbeiten und zu essen. Daniel Hassler ist kein Vereinsmensch. «Ich bin mit mir selber genug beschäftigt.» Dennoch, am Donnerstag trifft er seine Kollegen im DunschtigClub Knonau, der dann jeweils gegen Mettmenstetten Fussball spielt.

Viel unterwegs Aufgewachsen ist der Sportler zusammen mit zwei älteren Brüdern in Rossau. Nach der Schule absolvierte er die Lehre als Elektriker in einem Betrieb in Zürich. Die Strecke per Velo von Rossau nach Mettmenstetten kennt er vom täglichen Schul- und Arbeitsweg allzu gut. Das sei manchmal schon hart gewesen, vor allem im Winter oder bei Regenwetter, «denn mein Mami hat keinen Taxidienst ge-

wetter

bauernregel «Trocken wird das Frühjahr sein, ist St. Lambert (18. September) klar und rein.»

boten.» Geschadet habe ihm das aber gar nicht, im Gegenteil. Nach dem Militärdienst arbeitete er in verschiedenen Betrieben, «bis mich einer behalten hat». Für diesen Arbeitgeber installierte er in zwölf Casinos in der ganzen Schweiz Überwachungskameras. Heute ist er im gleichen Bereich tätig und ebenfalls viel unterwegs. Die Kunden seien vor allem Banken und Villenbesitzer, die ein Alarm- und Überwachungssystem brauchen. «Das ist sehr interessant. Ich komme weit herum, bin selbstständig und sehe allerhand. Schönes und anderes.» Daniel Hassler lebt schon seit über zehn Jahren mit seiner Freundin zusammen. 2008 konnten sie in Hedingen im 200 Jahre alten ehemaligen Schulhaus die Dachwohnung beziehen. Er sei mit sich und dem Leben zufrieden und habe ausser dem Sport momentan keine besonderen Pläne. Denn sein Fokus liegt bereits wieder auf dem kommenden Sommer. «Nächstes Jahr warten wieder einige sportliche Herausforderungen und neue Abenteuer auf mich.»

gut zum druck

Ein Hoch auf den Liebling der Nation

Lächerlich

Heute Freitag, 18. September, ist der Tag des Apfels, der beliebtesten Frucht von Herrn und Frau Schweizer.

Hilfe – ich werde verfolgt. Auf jeder zweiten Zeitungsseite sehe ich Gesichter mit einem treuen Hundeblick und einem strahlenden Lächeln vor mir. So viel Werbung für Zahnpasta und Gebissprothesen? Irrtum, in einigen Wochen wählen wir ein neues Parlament. Alle wollen sie nach Bern, um sich in den nächsten vier Jahren für eine gesunde Umwelt, eine florierende Wirtschaft und tiefe Steuern einzusetzen. «Ein Lächeln kostet nichts, aber es ist viel Wert» lehrt uns ein altes Sprichwort. Schon wieder ein Irrtum. Zeitungsinserate kosten Geld. Das Ganze erinnert mich ein wenig an den Sesseltanz, den wir früher im Klassenlager gespielt haben. Viele werden am Wahltag leer ausgehen, weil es im Bundeshaus einfach zu wenig Stühle für alle Kandidierenden hat. Die Verlierer werden mit traurigen Gesichtern dastehen. Aber auch den Gewinnern wird das Lächeln schnell vergehen. Dann nämlich, wenn sie all ihre verlockenden Versprechungen einlösen müssen. Martin Gut

Kalorienarm, vitaminreich, vielseitig verwendbar und umweltfreundlich verpackt. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass der Apfel mit 18 kg ProKopf-Verbrauch pro Jahr die beliebteste Fruchtart von Herrn und Frau Schweizer ist. Derzeit sind Äpfel erntefrisch erhältlich. Deshalb findet am 18. September der Tag des Apfels statt. An 31 Standorten (Bahnhöfe und öffentliche Plätze) verteilen Apfelproduzenten kostenlos feine Äpfel an die Passanten. Dazu beteiligen sich jedes Jahr verschiedene Firmen an diesem Event. Die Schweizer Haushaltgeräteherstellerin V-ZUG AG nutzt den Tag des Apfels gleich zur Lancierung eines neuen Steamers, natürlich kombiniert mit feinen Apfelrezepten. Coop-Kunden erhalten als Dankeschön einen knackigen Schweizer Apfel, rund eine

Million Äpfel werden gemäss Coop verteilt. Auch Volg macht aktiv mit beim Tag des Apfels und bedankt sich bei ihren Kunden auf diese Weise für die Einkaufstreue. Begleitet wird der «Tag des Apfels» von einem Wettbewerb mit tollen Preisen. Als 1. Preis winkt eine Übernachtung im Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken.

«Du bisch Wow!» Der Schweizerische Obstverband (SOV) sagt am Tag des Apfels auch «Du bisch WOW» und zollt damit der Bevölkerung Anerkennung für den Kauf von Produkten und Dienstleistungen in der Schweiz. Diese zu beziehen, ist ein wichtiger Pfeiler der einheimischen Wirtschaft und der damit verbundenen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Darauf macht die schweizweite Kampagne «Du bisch WOW» aufmerksam. In der Schweiz konsumieren heisst höchste Qualitätsstandards bei Produkten und dabei Umwelt- und Tierschutz fördern. (pd.)


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