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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 74I 168. Jahrgang I Dienstag, 23. September 2014

Panoramatafel

Vorbehalte

Das Geschenk des Lions-Clubs Knonauer Amt steht am Weg zum Albishorn. > Seite 3

Hedinger Ja zur Staturenrevision des Spitals Affoltern – trotz Nein der RPK. > Seite 3

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Retten im Rollstuhl

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Gelungene Evakuierungsübung der Feuerwehr Oberamt im Meilihof, Ebertswil. > Seite 5

«Tierisch» Marina Gantert und der Verein Moira Tanztheater 2015 mit einer neuen Produktion. > Seite 6

kommentar

Nun muss zur Ruhe einkehren ................................................... von werner schneiter

D

er Zeitpunkt für die Bekanntgabe einer Frühpensionierung von Spitaldirektor Fredy Furrer ist nicht gerade optimal: Die Gemeindeversammlungen im Bezirk Affoltern entscheiden derzeit über die Statutenrevision, deren Kernstück die eigene Haushaltführung durch das Spital ist – ein bedeutsamer Schritt, welcher der Zukunftssicherung dient und dessen Umsetzung Einstimmigkeit der Gemeinden fordert. Sie ist nach klarer Zustimmung von neun Gemeinden bisher auf gutem Wege. An Demissionen haftet oft Negatives, obschon hier jene jubeln dürften, die diesen Rücktritt in den vergangenen Wochen immer wieder gefordert haben. Eine ernsthafte Erkrankung sei nicht in Zweifel gezogen, und sie ist in diesem Fall ein nachvollziehbarer Grund für eine Frühpensionierung. Das dürre Communiqué der Betriebskommission (BK) lässt aber auch Fragen offen und ist Nährboden für inzwischen allerlei auch in der Öffentlichkeit kursierende Spekulationen – zum Beispiel über ein angespanntes Verhältnis des Spitaldirektors zur BK beziehungsweise zu einzelnen Mitgliedern, die ihn schon seit geraumer Zeit loswerden wollen. Diese BK, sozusagen der Verwaltungsrat des Spitals, hat insbesondere strategische Aufgaben wahrzunehmen, die dazu geeignet sind, die Zukunft des grössten Betriebes im Säuliamt zu sichern. Sie dreht sich aber offenkundig im Kreis, ist mit sich selber und mit Indiskretionen beschäftigt. Sie verliert sich zu sehr in Details – und büsst damit wichtige Zeit ein. Gerade jetzt müsste die BK an einem Strang ziehen, stattdessen herrscht Kakofonie vor. Und auch Intransparenz gegenüber Delegierten. Da stellt sich die Frage: Ist sie richtig zusammengesetzt? Zweifel sind angebracht. – Spannungen sind nicht gut, weder für Mitarbeitende, Delegierte, BK-Mitglieder noch für einen Direktor, der zudem vom Verein pro Zweckverband seit Wochen unter Dauerbeschuss genommen und der Geldverschwendung bezichtigt wird – zum Beispiel wegen der EDV-Anlage, in die 2013 über 900 000 Franken geflossen sein sollen – und offenbar nicht klar ist, an wen gezahlt wurde. Nach der Spital-Finanzchefin ist Fredy Furrer innert kurzer Zeit bereits das zweite Kadermitglied, das am Spital Affoltern von Bord geht. Die BK muss nun dafür sorgen, dass Ruhe einkehrt und sich nicht auch noch leitendes Ärztepersonal verabschiedet. Ansonsten sieht es nicht gut aus für eine Institution, die sich mit dem von Christian Hess ins Leben gerufenen Modell «Menschenmedizin» schweizweit einen guten Ruf erworben hat.

Gesundheitliche Gründe ausschlaggebend – Frühpensionierung

Das Communiqué, das die Betriebskommission gestern Montag an alle massgeblichen Stellen versandt hat, ist ziemlich dürr: «Die Betriebskommission vereinbart mit Fredy Furrer, Direktor Spital Affoltern, eine Frühpensionierung aus gesundheitlichen Gründen. Eine Interimslösung wird unmittelbar gesucht.» Nachfragen beim Präsidenten der Betriebskommission, Walter Ess, fruchten wenig, weil zu Details offenkundig stillschweigen

vereinbart worden ist. Er sagt immerhin: «Die Erkrankung ist ernsthaft. Sie wird extern behandelt – nicht am Spital Affoltern.» Weil Fredy Furrer bis auf Weiteres krankgeschrieben und eine Rück- Fredy Furrer. kehr unwahrscheinlich ist, sucht nun die Betriebskommission «raschmöglichst» nach einer interimistischen Lösung. Die definitive Besetzung des Direktorenpostens am Spital Affoltern folgt später. Fredy Furrer kam per 1. Juli 2011 ans Spital Affoltern – mit reicher Er-

Grund zum Feiern 25 Jahre Götschihof und 40 Jahre Stiftung Solvita – «Götschihoffäscht» am Wochenende. > Seite 7

Sieg im Cup und eine verpasste Chance

Spitaldirektor Fredy Furrer geht Fredy Furrer, seit 2011 Direktor, verlässt das Spital Affoltern. Der 61-Jährige lässt sich aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig pensionieren.

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fahrung aus seinen früheren Tätigkeiten. In Bern hatte er zuvor sieben Spitalbetriebe organisatorisch zusammengeführt. «Seine Persönlichkeit, seine Ausbildung, seine langjährige Erfahrung und sein Netzwerk haben uns überzeugt», sagte der damalige Präsident der Betriebskommission nach der Verpflichtung von Fredy Furrer. In seine Amtszeit in Affoltern fielen wichtige Entscheide, so unter anderem der Verbleib des Spitals Affoltern auf der Zürcher Spitalliste, die Einführung von DRG, dazu auch Projekte wie der Neubau von Spitalküche und -restaurant oder die Anschaffung eines Computertomografen. (-ter.) ................................................... > Kommentar in der 1. Spalte

Die Ämtler Fussballclubs agierten am Wochenende mit und ohne Glück: Der in die 3. Liga abgestiegene FC Affoltern setzt seine Siegesserie fort – mit einem 4:2 im Cup gegen den FC Wädenswil. Er war dabei die klar bessere Mannschaft. Der 1.-Ligist FC Wettswil-Bonsetten verpasste hingegen eine grosse Chance, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Nach drei Spielen ohne Gegentor unterlagen die Ämtler gegen Seuzach mit 0:1. Schwacher Trost: Sie waren besser, hatten aber kaum Torchancen. ................................................... > Berichte auf Seite 23

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Alphornklänge über dem Viehschauplatz kurz vor der Albis-Passhöhe. (Bild Thomas Stöckli)

Wenn die Kühe im Kreis stolzieren Am Samstag war zum 5. Mal Viehschau auf dem Albis Die Ämtler mischten bei der Viehschau auf dem Parkplatz kurz vor der Albis-Passhöhe einmal mehr kräftig mit. Besonders spannend an der Dreirassenviehschau ist der Vergleich zwischen den milchbetonten schwarzen Holstein und den robusteren Zweinutzungskühen, die sowohl auf Milchleistung als auch auf Fleischertrag gezüchtet werden. Was die Braunen angeht, waren die Mitglieder der Braunviehzuchtgenossenschaft Sihltal und

Umgebung unter sich. Die roten und schwarzen Holstein-Kühe kamen allerdings auch von diesseits des Albis. Rund 200 Kühe sind vergangenen Samstag wieder auf den Pass gekommen – etwas mehr als im Vorjahr. Und sogar einige Stiere wurden herangekarrt. «Man kommt etwas weg vom höchsten Level», kommentiert Herbert Rüttimann, Aktuar der Braunviehzuchtgenossenschaft. Will heissen: Wenn die künstliche Besamung mit dem «idealen» Zuchtmaterial nicht anschlägt, kommt vermehrt wieder der

«Natursprung» zum Zug. Und natürlich wurde auf dem Viehschau-Platz und später in der Festwirtschaft gefachsimpelt. Etwa über das Bestreben, hornlose Kühe zu züchten. Zwei Bauern verglichen derweil Braunvieh und Red Holstein. So könne man bei den Roten den Zuchterfolg zuverlässiger einschätzen. Die Ämtler Viehschau-Saison startet übrigens in zweieinhalb Wochen: am 9. Oktober in Mettmenstetten, tags darauf in Hausen und am 18. Oktober in Maschwanden. (tst.)

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Bestattungen Obfelden

Feuerwehrhauptübung

Politische Gemeinde

Am Samstag, 27. September 2014, 11.30 bis 17.00 Uhr, bleibt die Obere Bahnhofstrasse wegen der Feuerwehrhauptübung 2014 im Bereich Verzweigung Merkurstrasse bis zur Weiss Medien AG für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Tiefgaragenzufahrt ist über die Zürichstrasse gewährleistet.

Beschluss der ausserordentlichen Gemeindeversammlung

Affoltern a. A., 23. September 2014

Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern

Der Sicherheitsvorstand

Die Stimmberechtigten fassten an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 17. September 2014 folgenden Beschluss: Politische Gemeinde

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet schriftlich, beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 24. September 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen a. A., eingeladen zur Behandlung des folgenden Antrages des Gemeinderates: 1. Genehmigung Totalrevision der Zweckverbandsstatuten des Spitals Affoltern Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Mittwoch, 27. August 2014, zur Einsicht auf. Hausen am Albis, 19. August 2014 Gemeinderat Hausen am Albis

– innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz); und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Obfelden, 23. September 2014 Die Gemeindevorsteherschaften

Gemeindeversammlung vom 17. September 2014 Beschlüsse Politische Gemeinde 1. Spital Affoltern: Totalrevision der Zweckverbandsstatuten: Zustimmung 2. Verkehrskonzept Rifferswil: Bewilligung eines Kredits von Fr. 180'000.– für die Umsetzung verkehrssicherheitsbaulicher Massnahmen auf der Jonenbach-, Hauptiker- und Dorfstrasse: Hauptantrag im Abstimmungsverfahren ausgeschieden. Bewilligung eines Kredits von Fr. 85’000.– für die Einführung von Tempo-30-Zonen in Oberrifferswil und Realisation verkehrssicherheitsbaulicher Massnahmen auf der Hauptiker- und Dorfstrasse: Alternativantrag abgelehnt Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern (Adr. siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 23.9.2014 Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Rifferswil

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 17. September 2014 1. Genehmigung der Totalrevision der Statuten Zweckverband Spital Affoltern Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel 1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern am Albis angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1). Stallikon, 23. September 2014 Gemeinderat Stallikon

Am 20. September 2014 ist in Zürich gestorben:

Wellauer-Stör, Erika geb. 24.02.1951, von Thundorf TG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bachstrasse 9a; Ehefrau des Wellauer, Hans Ulrich.

TODESANZEIGE Überwältigt und sehr traurig nehmen wir Abschied von

Erika Wellauer-Stör 24. Februar 1951 – 20. September 2014

Erdbestattung am Freitag, 26. September 2014, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche.

Ueli Wellauer-Stör Eva Wellauer und Paul Pallister mit Luke, Jana und Maja

Die Friedhofvorsteherin

Rudolf und Irmgard Wellauer-Meichtry

Nadine Wellauer Silvia Oberhänsli-Stör Markus Forster Wir nehmen Abschied auf dem Friedhof Obfelden am Freitag, den 26. September 2014, um 14.00 Uhr. Anschliessend Gottesdienst in der reformierten Kirche Obfelden. Bitte von Kondolenzbesuchen absehen. Anstelle von Blumen: Spitex Knonaueramt, Postcheckkonto 87267156-1 Traueradresse: Ueli Wellauer, Bachstrasse 9a, 8912 Obfelden

Stellenanzeiger


Bezirk Affoltern

Die Reppischtalstrasse wird am nächsten Wochenende gesperrt Die Strassenbauarbeiten an der Reppischtalstrasse im Abschnitt Tägerst bis Aumüle neigen sich dem Ende zu. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss der betroffene Abschnitt aus Gründen der Effizienz und Qualität sowie der Arbeitssicherheit vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Samstag, 27. September, 5 Uhr, und dauert bis am Sonntag, 28. September, 18 Uhr. Die Belagsarbeiten erfordern trockenes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich der Belagseinbau auf das nachfolgende Wochenende. Der Durchgangsverkehr wird in beiden Richtungen grossräumig umgeleitet: Ab Aeugstertal (Aeugst) über Müliberg – Affoltern – Hedingen – Bonstetten (Schachen). Zur Buchenegg: Über Riedmatt (Hausen) und den Albispass. Allen Anwohnenden im Baustellenbereich, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, sei empfohlen, während der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle zu parkieren. Der Rad-/Gehweg bleibt hingegen während der Bauarbeiten benützbar.

Dienstag, 23. September 2014

3

Eine Panorama-Tafel auf dem Weg zum Albishorn Ein Geschenk des Lions-Clubs Knonauer Amt an die Öffentlichkeit

Öffentlicher Verkehr/PostAuto-Betrieb Alle Haltestellen der Postauto-Linie 235 werden bedient (die Postautos werden von einem Sicherheitsdienst durch den Baustellenbereich gelotst). Es muss jedoch mit Verspätungen gerechnet werden. (pd.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag In Wettswil durfte Gladys Daetwyler am 11. September ihren 90. Geburtstag feiern. Der Jubilarin gratulieren wir nachträglich herzlich und wünschen ihr alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Panoramatafel und prächtige Aussicht: Mitglieder des Lions-Clubs Knonauer Amt und Gäste anlässlich der Einweihung am Samstag. (Bild Werner Schneiter) Das Panorama reicht vom Gross Ruchen (3138 Meter über Meer) bis zum Stockhorn (2190) und insgesamt 52 Erhebungen: Am Samstag hat der LionsClub Knonauer Amt am AlbishornWeg in Hausen eine Panorama-Tafel eingeweiht und diese der Öffentlichkeit übergeben. Und das an einem Ort,

der einen wunderbaren Blick freigibt auf den Zugersee und auf die Alpen. Die Tafel steht im sogenannten Chäslirank auf dem Weg zum Albishorn. Lions-Mitglied Beat Burkard, der Wirt des Hotels Löwen in Hausen, nahm die Gelegenheit wahr, jenen zu danken, die diese Tafel ermöglicht haben. So

hat Markus Wetli vom Verschönerungsverein Hausen, zusammen mit den Mitgliedern das Fundament für den Sockel erstellt – kostenlos. Die Lions-Mitglieder René Schneebeli und Clemens Vetrella sind die Erbauer der Tafel, die auf dem Areal von Doris und Karl Iten steht. Sie haben das Land

kostenlos zur Verfügung gestellt. Dass das Setzen der Tafel ohne Baubewilligung erfolgen konnte, bezeichnete Beat Burkard «als ein Wunder in unserer Gemeinde.» Und dass nun die Namen all dieser Berge auf der Tafel festgehalten sind, wird die Wanderer freuen. (-ter.)

Hedinger Ja mit Vorbehalten RPK hatte die Totalrevision der Spital-Statuten zur Ablehnung empfohlen Drei Geschäfte standen auf der Traktandenliste, um alle wurde hart gerungen. Die Gemeindeversammlung Hedingen tagte am Donnerstagabend bis nach 23 Uhr. Die Verhandlung zur Wasserversorgungs-Verordnung wurde gar abgebrochen.

in die richtige Richtung, hatte Sozialvorstand Martin Vetsch zuvor verkündet. Und die Mehrheit der 76 anwesenden Stimmberechtigten sahen das ebenfalls so. Nach diversen Voten pro und kontra fiel der Entscheid kurz nach 23 Uhr mit 55 Ja- zu 16 NeinStimmen schliesslich doch recht deutlich aus.

................................................... von thomas stöckli

Alle Urnengeschäfte vorberaten

«Das Spital kann sich so nicht weiterentwickeln», kritisierte Paul Erni, Präsident der Hedinger Rechnungsprüfungskommission (RPK). Konkret ging es um Artikel 19 der Spital-Statuten. So braucht es für wesentliche Änderungen auch künftig die Zustimmung jeder einzelnen Verbandsgemeinde. Weiter stand in der Kritik, dass die «Ausstiegsklausel» juristisch angefochten werden könne und dass gemäss Artikel 45 die Gemeinden neu gegenüber von Fremd-Kapitalgebern solidarisch und subsidiär haften. Weil das Risiko für Hedingen so nicht kalkulierbar sei, empfahl die RPK, die Vorlage abzulehnen und stattdessen eine Totalrevision der Statuten anzugehen, die diesen Namen auch verdiene. Die Statutenrevision sei ein Schritt

Mit der Vorberatung einer neuen Gemeindeordnung hatte die Versammlung im Schachensaal begonnen. Hier bot sich den Stimmbürgern Gelegenheit, ihre Vorschläge und Änderungsanträge einzubringen. So setzten sie sich erfolgreich dafür ein, dass auch künftig alle Urnengeschäfte an der Gemeindeversammlung vorberaten werden und nicht – wie vom Gemeinderat vorgeschlagen – nur der Erlass und die Revision der Gemeindeordnung. «Das gibt es manchmal in der Politik: dass man am Ende da ist, wo man am Anfang war», so Gemeindepräsident Bertram Thurnherr. Abgelehnt wurde hingegen der Antrag der Gruppe 8908, welche die Kommissionsarbeit deutlicher verankert haben wollte. Über die entsprechend angepasste Teilrevision der Gemeindeordnung werden die He-

dinger am 30. November an der Urne entscheiden.

Wasserversorgung: Traktandum abgebrochen Rege diskutiert wurde auch die Verordnung über die Wasserversorgung. In Hedingen kümmert sich seit über 100 Jahren eine unabhängige Genossenschaft darum. Diese Auslagerung sollte nun per Verordnung und Leistungsauftrag den gesetzlichen Anforderungen angepasst werden. «Wir wissen, auf was wir uns einlassen», so Tiefbauund Sicherheitsvorstand Ruedi Fornaro angesichts der langjährigen und bewährten Zusammenarbeit. Zu reden gab dann vor allem die Finanzierung. Ein Änderungsantrag zur Nachzahlung bei Um- und Erweiterungsbauten wurde mit grosser Mehrheit angenommen. So soll im Gegensatz zum Vorschlag des Gemeinderats nicht die «Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Anschlusses oder des Gebäudeversicherungswertes» ausschlaggebend sein, sondern schlicht die Wertvermehrung. Soll das Kostendach für Neuanschlüsse auf 3 % angehoben werden? «Das ist ein Deckel», erklärte Fornaro,

per Gesetz dürfe sowieso kein Gewinn angehäuft werden. Und wie sieht es mit der Anschlussgebühr im Fall von Ersatz-, Erweiterungs- und Umbauten aus? Gilt eine Reduktion oder ein Schwellenwert? In diesem Punkt gingen die Interpretationen des entsprechenden Artikels 26.4 auch bei den Experten weit auseinander. «Mir ist nicht ganz wohl, wie diese Diskussion läuft», bemerkte schliesslich Bertram Thurnherr. So schlug der Gemeindepräsident vor, das Traktandum zu beenden und an der nächsten Gemeindeversammlung nochmals zu behandeln. Dem stimmte dann auch eine Mehrheit der Anwesenden zu. anzeige


Bestattungen Maschwanden Am 12. September 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Alfred Kleiner geboren am 14. September 1937, von Maschwanden ZH, Ehemann von Kleiner-Stecher Erna Agnes, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Urnenbeisetzung (Gemeinschaftsgrab) im engsten Familienkreis hat bereits stattgefunden. Die Gemeindeverwaltung

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Gemeinde Maschwanden

TODESANZEIGE Wir nehmen Abschied von

Alfred Kleiner 14. September 1937 – 12. September 2014

Wir verlieren in Alfred Kleiner einen liebenswerten, sehr geschätzten Menschen, der in den Jahren 1970 bis 1986 die Feuerwehr Maschwanden als Kommandant führte. Von Mai 1972 bis Juni 1991 war er als Kieswerkführer im gemeindeeigenen Kieswerk in Maschwanden tätig. Anschliessend arbeitete er im Kieswerk bei der Agir AG. Alfred Kleiner führte seine Aufgaben stets mit Verantwortung, Interesse und Engagement aus. Er war ein ehrlicher, korrekter und sehr geselliger Mensch. Wir werden uns in Dankbarkeit an Alfred Kleiner erinnern und sprechen Erna Kleiner-Stecher und den Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Maschwanden Die Beerdigung im engsten Familienkreis hat am Freitag, 19. September 2014, in Maschwanden stattgefunden.

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Daher ein letztes

Allen Mitmenschen, die ich gekannt habe, möchte ich auf diese Weise Ade sagen. Danken möchte ich allen Personen, die mein Leben in vielfältiger Weise bereichert haben, die mich geliebt haben oder mir in irgendeiner Weise Freude bereitet haben. Die Erinnerungen an schöne Stunden werden uns über den Tod hinaus verbinden. Verzeihen mögen mir alle Leute, denen ich – sicher nie in böser Absicht – Unrecht getan habe. Auch möchte ich allen jenen verzeihen, die mir auf meinem Lebensweg Steine in den Weg gelegt haben. Trauert nicht, ich bin euch nur vorausgegangen.

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Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.

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Nach langer, schwerer Krankheit nehmen wir in Liebe und Dankbarkeit für die schöne gemeinsame Zeit Abschied von unserem herzensguten Papi und Ex-Mann

René Gisler 24. Dezember 1957 – 17. September 2014

Seine letzten Jahre verbrachte René im Haus Wäckerling in Uetikon am See, wo er aufmerksam, liebe- und würdevoll betreut wurde. Wir vermissen dich: Jonas und Marion Gisler Myriam Kamm Gisler BewohnerInnen und Betreuende der Stiftung Wäck Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 26. September 2014, um 14.00 Uhr im Festsaal der Stiftung Wäckerling, Tramstrasse 55, in Uetikon am See statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Wer im Sinne von René etwas Gutes tun möchte, unterstütze seine Kinder auf dem weiteren Weg und/oder berücksichtige die Pfadi Säuliamt ZKB, Postkonto 80-151-4, IBAN CH82 0070 0112 1000 4700 1, mit einer Spende; Vermerk: René Gisler. Traueradresse: Familie Gisler, Alte Obfelderstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. September 2014

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Alarmübung und Tag der offenen Tür Die Feuerwehr Hausen war am vergangenen Samstag gleich doppelt gefordert

S

amstagmorgen in Ebertswil: Rauchschwaden dringen aus dem Wohnhaus B des Meilihofs. Um 9.04 Uhr schrillt der Alarm los. Drei Minuten später haben die Feuerwehrleute die Meldung auf dem Pager und um 9.11 Uhr sind die Ersten auf dem Platz. Einsatzleiter Andi Reichenbach verschafft sich einen Überblick und schickt einen ersten Trupp unter Atemschutz mit einer Löschleitung ins Haus. Von aussen werden Rettungen über Leitern vorbereitet. Hilfe erhält die Feuerwehr Hausen von den Oberämtler Partnern Rifferswil und Kappel sowie vom Stützpunkt Affoltern, welcher die Rettungsarbeiten mit der Autodrehleiter unterstützen sollte. Die Rettung von Leuten, die im Rollstuhl sitzen – das ist für die Feuerwehr nichts Alltägliches. Entsprechend will diese geübt sein. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sei ihm wichtig, verrät Thomas Albrecht, Geschäftsführer der Stiftung Wohnraum für junge Behinderte. Letztes Jahr sei eine solche Übung auch im Wohnhuus Bärenmoos durchgeführt worden. «Das Sicherheitsgefühl ist uns wichtig», so Albrecht. Optimierungspotenzial zeigte sich insbesondere an der Schnittstelle Feuerwehrkommando und Heimleitung. Mit den Ausrückzeiten und dem Einsatz der Leute konnte die Übungsleitung um die Hausemer Kommandantin Gabi Blickenstorfer mehr als zufrieden sein. Gegen Mittag begann dann beim Feuerwehrdepot in Hausen der gemütliche Teil: Hier durften die Kleinen sich beim «Löschen» mit Eimerspritzen versuchen, auf dem Bobbycar ausrücken oder eine Runde im neuen Mannschaftstransporter der Feuerwehr Hausen drehen. Und auch die Grillwurst durfte nicht fehlen – natürlich von der Dorfmetzg. (tst.)

Dichter Rauch kommt aus dem Meilihof-Wohnhaus B in Ebertswil. (Bilder tst.)

Die Bewohner werden evakuiert ...

... die Mutigsten über die Leiter.

Ein Bewohner wird aus dem Badezimmer gerettet – eine Betreuerin ist dabei.

Am Tag der offenen Tür dürfen anschliessend auch die Kleinen «löschen».

Beitrag an Sanierung von Bootsstegen am Türlersee Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Aeugst ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl Infolge des schlechten Zustandes mussten im Winter 2011/2012 der Bootssteg in Hausen und im Winter 2013/2014 jener in Aeugst saniert werden. Diese Arbeiten wurden durch den Sportfischerverein am Türlersee vorgenommen und die Sanierungskosten beliefen sich auf rund 77 700 Franken. Die Bootsstege dienen primär den Mitgliedern des Sportfischervereins, die ihre Ruderboote dort stationiert haben. Die Vereinsmitglieder sind für die Bewirtschaftung des Türlersees zuständig und nehmen darüber hinaus am See eine nicht zu unterschätzende Aufsicht wahr. Aufgrund dieser Tatsache hat die Gemeinde Aeugst einen einmaligen Beitrag von 5000 Franken an diese Sanierungskosten bewilligt.

Wasserversorgung – Förderleitung Bernhau, Arbeitsvergabe Die Förderleitung Bernhau muss erneuert werden. Dazu wurde für die Arbeitsvergabe der Ingenieurleistungen ein Submissionsverfahren nach den Vorschriften für das öffentliche Beschaffungswesen durchgeführt. Der Auftrag wurde an die Firma gpw, Obstgartenstrasse 12, 8910 Affoltern, vergeben.

Zusatzleistungen zur AHV/IV – Anschlussvereinbarung Die Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons Zürich wurde mit der

Durchführung der Zusatzleistungen ab 1. Januar 2015 für die Gemeinde Aeugst am Albis betraut. Die entsprechende Anschlussvereinbarung wurde gegenseitig unterzeichnet und in einem nächsten Schritt erfolgt nun die Übernahme bzw. -gabe der Dossiers an die SVA Zürich. Es ist vorgesehen, dass Mitarbeitende der SVA bei Bedarf in Aeugst am Albis für Beratungen im Einzelfall anwesend sind.

Gemeindebürgerrecht – Aufnahme Der Gemeinderat hat Harry Gmür, Schweizer Staatsangehöriger, Aeugst am Albis, das Gemeindebürgerrecht von Aeugst am Albis erteilt.

Wasserversorgung – Versorgungsleitung Habersaat, 1. Etappe Der Ersatz der Versorgungsleitung Habersaat, 1. Etappe, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bauabrechnung für das Bauwerk schliesst mit Fr. 431 171.85 ab. Dies entspricht einem Minderaufwand von Fr. 88 828.25 (bzw. 17.10 %) gegenüber den veranschlagten Kosten von Fr. 520 000.–

Termine 2015 Für das Jahr 2015 wurden die ordentlichen Gemeindeversammlungen für die Körperschaften von Aeugst am Albis auf den 18. Juni 2015 und 8. Dezember 2015 festgelegt. Zudem wurde der Wahltermin für den Friedensrichter auf den 8. März 2015 zusammen mit dem eidgenössischen Urnengang festgesetzt.

Patenterteilung Der 4formore GmbH, Aeugst am Albis, wurde das Patent für den Klein- und Mittelverkauf von alkoholischen Getränken erteilt.

Baubewilligungen – Vergrösserung Bäder und Küchen, Ersatz sämtlicher Fenster und Umbau Dachwohnung mit kleinem Südbalkon an bestehender Liegenschaft Kat. Nr. 1781, GV-Nr. 220, Zone: Landwirtschaftszone, Reppischtalstrasse 1, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Schweizerische Nationalspende, Effingerstrasse 55, 3008 Bern – Abbruch bestehende Lukarne und Einbau einer neuen Schleppgaube an der bestehenden Liegenschaft, Kat.-Nr. 262, Vers-Nr. 744, Breitenstrasse 40, Gemeinde Aeugst am Albis, Erb-Schärer Corinne und Matthias, Breitenstrasse 40, Aeugst am Albis

Wasserversorgung – Pumpwerk Bernhau Um die Zukunft der Wasserversorgung Aeugst am Albis weiter sicherzustellen, muss in die vorhandene Pumpe der Gemeinde Aeugst, im Zwischenpumpwerk Bernhau, investiert werden. In diesem Zwischenpumpwerk befinden sich zwei grosse Bohrlochpumpen, wovon eine der Gemeinde Aeugst am Albis gehört. Diese stammt aus dem Jahr 1951, wird durch einen Elektromotor aus dem Jahr 1992 angetrieben und die Laufzeit beträgt ca. 550 Stunden pro Jahr. Als Varianten

standen eine Revision der bestehenden Pumpe oder die Beschaffung einer neuen Pumpe zur Auswahl. Seitens der Fachleute wurde empfohlen, der Revision der Pumpe den Vorzug zu geben. Aufgrund der Erfahrungswerte des Pumpenherstellers ist die bestehende Qualität der Pumpe sehr gut und mit einer neuen Pumpe nicht zu vergleichen. Zudem besteht zwischen den beiden Varianten nur ein mini-

Bau- und Umweltkommission: Mitglieder gesucht Infolge Beginn der neuen Amtsdauer 2014/2018 sind durch den Gemeinderat die Mitglieder der Bauund Umweltkommission bei Vakanzen in freier Wahl zu wählen beziehungsweise bestehende Mitglieder zu bestätigen. Gemäss den Vorgaben der Gemeindeordnung haben die Einwohner der Gemeinde Aeugst am Albis für diese Wahlen, beziehungsweise Bestätigungen ein Vorschlagsrecht. Personen, die sich für eine Mitarbeit in diesen Gremien interessieren, können sich bis Freitag, 3. Oktober 2014, bei der Gemeindeverwaltung Aeugst, Thomas Holl, Gemeindeschreiber, Telefon 044 763 50 61 beziehungsweise E-Mail: thomas.holl@aeugst-albis.ch melden. Er ist gerne bereit, über die Aufgaben und Pflichten zu informieren.

mer finanzieller Unterscheid. Daher hat sich der Gemeinderat für die Revision der bestehenden Pumpe ausgesprochen. Die Revision ist im Verlauf des Oktobers 2014 vorgesehen.

Sprecherhüser – Arbeitsvergaben Für die Sanierung der Strasse Sprecherhüser wurde der Auftrag für die Ingenieurarbeiten an die Firma gpw, Obstgartenstrasse 12, Affoltern am Albis, vergeben.

Revision: Gutes Zeugnis Die SVA Zürich hat die AHV-Arbeitgeberkontrolle für die Jahre 2009 bis 2013 bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis durchgeführt. Die Kontrolle hat ergeben, dass – soweit geprüft – die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten und die Abrechnungen ordnungsgemäss erstellt wurden. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mitarbeitenden für die pflichtbewusste und den Vorschriften entsprechende Amtsführung.

Vernehmlassungen Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat im Rahmen laufender Vernehmlassungsverfahren von folgender Vorlage Kenntnis genommen und auf eine detaillierte Stellungnahme verzichtet: – Baudirektion Kanton Zürich, Kantonaler Richtplan, Teilrevision Kapitel 4 Verkehr (verschiedene Vorhaben)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. September 2014

Moira Tanztheater: «tierisch» ins 22. Jahr Interessierte Tanzbegeisterte für aktuelle Produktion gesucht Im Herbst 2015 bringen Marina Gantert und der Verein Moira Tanztheater eine neue Produktion mit dem Titel «Tier» zur Aufführung – im Gemeindesaal Ottenbach. Die Vorbereitungen haben begonnen: Marina Gantert setzt wiederum auf die gleiche Hauptcrew, wie bei der 20-JahreJubiläumsproduktion «Quellwasser» in 2013. ................................................... von urs e. kneubühl «Jetzt», sagt Marina Gantert, «können sich interessierte Tanzbegeisterte, die bei unserer nächsten Produktion mitmachen wollen, melden und einsteigen. Es ist egal, welchen Alters und welchen Geschlechts – Kinder, Teenager, Erwachsene und auch Seniorinnen und Senioren sind herzlich willkommen. Ganz speziell gesucht sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren.» Die Vorbereitungen haben begonnen, demnächst startet das Training, beginnen die Proben. Während eines Jahres finden diese einmal pro Woche statt und im Herbst 2015 wird die Produktion mit dem Titel «Tier» dann im Gemeindesaal Ottenbach aufgeführt. «Wir können glücklicherweise in Ottenbach spielen, nachdem die Aula Ennetgraben ja 2015 infolge Sanierung und Umbau des Schulhauses nicht verfügbar ist», erläutert Marina Gantert.

Es geht um das Tier im Menschen und um Menschliches im Tier So einfach wie mit dem BühnenWechsel für die Produktion «Tier» haben es Marina Gantert und der Verein Moira Tanztheater nicht immer. Gerade kürzlich sind die Übungsräume in

Affoltern wegen Eigenbedarf gekündigt worden, die Suche nach einem geeigneten Lokal hat sich hingezogen. Nicht zuletzt auch wegen der erforderlichen finanziellen Ressourcen, denn ein Tanz-Trainingsraum benötigt zum Beispiel einen speziellen Boden, der einerseits die Schritte dämpft und gleichzeitig die Bewegungen der Tanzenden unterstützt. Und diesen findet man im Bezirk Affoltern nicht «an jeder Ecke». Moira Tanztheater ist ein Verein, der unter der künstlerischen Leitung von Marina Gantert den Tanz im Knonauer Amt fördert, einerseits durch regelmässige Trainingsangebote, andererseits durch Tanzproduktionen. Der Verein ist ohne Vermögen. Um sein Anliegen weiterhin verfolgen und die Angebote aufrechterhalten zu können, hofft er auf die Unterstützung der Gemeinden des Bezirks und des Lotteriefonds, um den leer gemieteten Gewerberaum im Bezirkshauptort tanzgerecht ausbauen zu können. Dazu sind Spiegel, Tanzschwingboden, Garderoben mit Dusche, Material, Kästen, Beleuchtung, Musikanlage sowie einiges mehr nötig. Voller Zuversicht starten Marina Gantert und der Verein Moira Tanztheater dennoch in die Vorbereitungen des neuen Programmes, das 2015 zur Aufführung gelangen wird. Das Stück heisst schlicht «Tier», wobei es allerdings nicht um das «Ach-so-Herzige» von Summervögeli, Häsli und Fröschli geht – ohne solchen Darstellungen jetzt zu nahe treten zu wollen –, die Moira-Produktion 2015 soll tiefer gehen: «Wir wollen das Tierische im Mensch und das Menschliche im Tier sowie die Unschärfen im Dazwischen und das Kippen vom einen zum anderen ausloten», hält Marina Gantert präzisierend fest. Ansätze zu Kern und Ausgangspunkt der Produktion 2015 haben sich in einer Umfrage bei

Kindern und Jugendlichen der Tanztrainingsklassen des Tanztheaters ergeben: Es wurden Übereinstimmungen wie Unterschiede genannt, wobei sich im Streben nach einer gründlicheren Beurteilung auch ein Selbstbildnis entwickelt hat, das gewissermassen an äusseren Zügen die innere Struktur, an der Oberfläche die Tiefendimension abmessen lässt.

Tierische Bewegungen inspirieren zu Tanzfiguren Mit wachen Sinnen und im Dialog mit den Mitwirkenden wird in der Folge gemeinsam die entsprechende Tanzsprache entwickelt. «Ein Fuss lauscht, die Brust schnuppert, der Ellbogen späht nach Beute, das Becken schleicht sich an, die Hand flieht…», beschreibt das Produktionskonzept grob die Richtung, in welche es geht. Tierische Fähigkeiten, Handlungen und Bewegungen werden verfremdet, überhöht und gesteigert dadurch, dass sie von anderen Körperteilen ausgeführt werden. Tierische Bewegungsworte inspirieren zu neuen, archaischen Tanzbewegungen: sich ducken, anspringen, kriechen, sich aufbäumen, sich wälzen, krallen, flattern usw.» Das Thema lässt eine schier unendliche Vielfalt von darstellenden Möglichkeiten. Es wird zum Bewegungs-Liebesfeuer, in dem sich – typisch Moira Tanztheater – abgeklärte Erkenntnis und ausserordentliche Leidenschaft mischen. Dies verspricht im Herbst 2015 wiederum eine Kaskade von anmutigen Bewegungen und Gebärden, die zu fruchtbaren Momenten gedeihen, erkennen und verstehen lassen. Moira Tanztheater, Bahnhofplatz 5, Hedingen. www.moira-tanztheater.ch,

Voller Zuversicht startet Marina Gantert in die Vorbereitungen der Moira-Tanztheater-Produktion 2015 mit dem Titel «Tier». Mitwirkende sind willkommen.

info@moira-tanztheater.ch

(Bild Urs E. Kneubühl)

Telefon 044 760 14 75,

Wanderung zu Überlebenskünstlern Die SAC-Sektion «am Albis» hat bei der Staumauer Räterichsboden einen Flechtenweg eingerichtet Über 800 Flechtenarten leben im alpinen Raum. Die SAC-Sektion «am Albis» hat nun gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf (WSL) den ersten Flechtenweg der Alpen angelegt. Neun Stationen geben Einblick in die fantastische Welt dieser farbenfrohen Überlebenskünstler. Genau 50 Jahre ist es her, dass die SAC-Sektion «am Albis» die Bächlitalhütte im Grimselgebiet gebaut hatte. Sie liegt inmitten einer mystischen Berglandschaft. Die grüngelbe Farbe auf den vom Gletscher abgeschliffenen Rundbuckeln ist der Landkartenflechte zu verdanken. Und für die fast schwarze Färbung der windexponierten, Zackengrate sind die verschiedenen Arten der Nabelflechte und der Schildkröten Sporastatie verantwortlich. Allein im Grimselgebiet sind über 300 Flechten-Arten heimisch. Christoph Scheidegger, Flechtenforscher am Forschungsinstitut für Wald, Schnee, Landschaft WSL und Vorstandsmitglied des SAC-Sektion «am Albis», beschäftigt sich bereits seit über 30 Jahren mit dieser faszinierenden Organismengruppe. Flechten leben über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende am gleichen Ort und wachsen extrem langsam. «Sie sind eigentlich ideale Objekte für Na-

Die Cladonie bellidiflora ist bekannt wegen ihrer purpurnen Kuppen. (Bilder zvg.) turbeobachter», erläutert der Forscher. Mit einem Flechtenweg möchten die Alpenclubsektion «Am Albis» und das Forschungsinstitut WSL auf diese ebenso komplexe wie spannende Lebensform aufmerksam machen. «Flechten verleihen unserer alpinen Landschaft ein einzigartiges Gesicht», so Scheidegger. Von Wanderern würden sie oft erst dann bewusst wahrgenommen, wenn sie voll Wasser gesogen, auf steinigem Untergrund, zu einem rutschigen und damit gefährlichen Belag werden. Flechten sind symbiotische Lebensgemeinschaften aus Pilzen und

Algen. Während der Pilz die Alge mit Wasser und mineralischen Nährstoffen versorgt und durch eine Vielzahl von farbigen Stoffen vor Fressfeinden schützt, liefert die Alge im Gegenzug zuckerähnliche Nahrung über die Photosynthese.

Über Jahrmillionen angepasst Trockenes Wetter kann die Flechte scheintot in Trockenstarre überdauern. «Bei Stress abschalten» ist ihre Devise und so kann sie die extremsten Lebensräume besiedeln – Trockengebiete und Felsgrate bis auf die höchs-

Die zierliche Gelbflechte gibt vielen Alpenregionen ihr typisches Gelb. ten Gipfel der Alpen. Minustemperaturen empfindet die Flechte einfach als Trockenheit, weil das Wasser in ihrem Lager einfriert – daran hat sie sich über Jahrmillionen angepasst. Dies und vieles mehr lernen Wanderer auf dem gut zweistündigen Weg von der Staumauer Räterichsboden hinauf zur Bächlitalhütte. An neun Stationen werden typische Flechten, bzw. Flechtenstandorte der Alpen vorgestellt: Zu sehen sind Strauchflechten wie das Isländisch Moos (Cetraria islandica), mehrere Arten von filigranen Becherflechten (Cladonia), Rentierflechten (Cladonia rangiferina und

Cladonia arbuscula) oder die zierliche Cladonia bellidiflora mit purpurner Kuppe. Wer den Weg hinauf zur Bächlitalhütte unter die Füsse nimmt, sollte sich neben einem Info-Flyer auch eine Lupe einpacken, am besten eine mit zehnfacher Vergrösserung. Die meisten Flechtenarten werden nur wenige Zentimeter gross – ihre Ästhetik kommt erst dann zur Geltung, wenn man ganz genau hinschaut. (pd) Info-Flyer liegen im Restaurant Wygarten in Affoltern auf. Kontakt Bächlitalhütte: www.sac-albis.ch/ huetten/baechlitalhuette, info@baechlitalhuette.ch, +41 33 973 11 14.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. September 2014

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Der Götschhof hat Grund zum Feiern 25-Jahre-Jubiläum – «Götschihof-Fäscht» vom kommenden Wochenende im Aeugstertal Die Stiftung Solvita feiert ihr 40jähriges Bestehen und der ihr angegliederte Götschihof im Aeugstertal das 25-Jahre-Jubiläum. Behinderte und Mitarbeitende freuen sich nun auf das traditionelle «Götschihof-Fäscht» vom kommenden Wochenende. ................................................... von werner schneiter Kein grosses Fest mit Reden, sondern Ausflüge für Behinderte und Mitarbeitende prägten dieses Jubiläumsjahr im Götschihof, der im Oktober 1989 eröffnet wurde. Ziele bildeten der Kinderzoo in Rapperswil, der Europapark in Rust, der Ballenberg und eine Schiff-

Festbetrieb und Bazar Das «Götschihof-Fäscht» geht am Samstag, 27. September, von 12 bis 18 Uhr, über die Bühne – mit einem Konzert um 14 Uhr der Musikgesellschaft Stallikon. Am Sonntag, 28. September, ist von 11 bis 17 Uhr Festbetrieb. Um 13.30 und um 14.30 Uhr spielt die Steelband Aruba. Neben dem Bazar mit Produkten aus der Götschihof-Beschäftigung gibt es Attraktionen für Kinder, einen Ballonwettbewerb sowie einen Bahnbetrieb im benachbarten Bergwerk Riedhof. (-ter.)

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fahrt auf dem Bodensee. Weil für Behinderte intensive Betreuung notwendig ist, gingen die Mitarbeitenden gestaffelt auf Reisen. Für sie standen Ausflüge auf dem Programm. Aber so ganz blieben Bewohnende und ihre Betreuung in diesem Jubiläumsjahr nicht unter sich. Das «Götschihof-Fäscht» vom kommenden Wochenende bietet Anlass, mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten (siehe Kasten). «Bewohnende lieben es, wenn auf dem Areal Betrieb herrscht», sagt Götschihof-Leiter Markus Feil. Kindern stehen viele Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher können in der Festwirtschaft verweilen oder sich auf dem Bazar umsehen, wo an Ständen Produkte aus der Götschihof-Beschäftigungsabteilung angeboten werden. «Die Leute schätzen das sehr – nicht ausschliesslich, weil diese Produkte von Behinderten hergestellt werden, sondern weil die Qualität stimmt», sagt Susanne Sommer, Bereichsleiterin Arbeit und stellvertretende Götschihof-Leiterin, die auch die Festorganisation innehat. Weil in der Beschäftigung neue Gruppenleiterinnen am Werk sind, werden dieses Jahr am Bazar auch viele neuen Dinge angeboten. Der Erlös fliesst übrigens zu hundert Prozent in den Götschihof-Fonds. Damit werden Ausflüge, Lager, Projektwochen und Sonderanschaffungen finanziert – alles zum Wohle der Behinderten, für die übrigens auch die Zürich-Versicherungen ein Herz haben. Zehn Mitarbeitende

gen, mithin durch Vorschriften – und damit auch die Professionalität. Markus Feil relativiert aber: «Früher ging es den Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso gut wie heute.» Das verdankt der Götschihof seinen Mitarbeitenden, die dem Betrieb die Treue halten. «Unsere Personalfluktuation ist gering», fügt Feil bei und betont, dass im Götschihof trotz professioneller gewordener Arbeit der familiäre Charakter erhalten geblieben ist. «Wir Götschihof-Leiter Markus Feil und seine Stellvertreterin Susanne Sommer: Im Dienste von Behinder- haben hier einen guten Mix.» ten. (Bild Werner Schneiter) Der grössere Wust stehen am Samstag im Rahmen des Bewohnerinnen und Bewohner, die in an Vorschriften ist das eine, die gestie«Götschihof-Fäschts» während sechs acht Wohngruppen leben – eine davon gene Erwartungshaltung von Eltern Stunden ehrenamtlich im Einsatz, das ist eine Aussenwohngruppe in Affol- der Behinderten das andere. Markus Götschihof-Personal hat sich für drei tern. Sie werden von 115 Mitarbeiten- Feil verhehlt nicht, dass es da manchden betreut – auch in den 50 geschütz- mal zu Konfliktsituationen kommt, Stunden Arbeit verpflichtet. ten Arbeitsplätzen, die der Götschihof die für Mitarbeitende belastend sein in den Bereichen Gärtnerei, Wäsche- können. Insgesamt spricht er aber von Mehr Vorschriften, mehr rei, Küche, Hausdienst und Beschäfti- einem guten Austausch mit Eltern Professionalität gung bietet. Auch in der Betreuung und Angehörigen der Behinderten. Re1989 wurde der Götschihof mit 44 Be- von Behinderten sind die Anforderun- gelmässige Elternumfragen dienen da hinderten eröffnet. Heute sind es 62 gen im Laufe der Jahre stark gestie- auch als Stimmungstests.


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Forum

Dienstag, 23. September 2014

Eine Besinnung ist vordringlich

Vorverurteilungen

Ein Besinnungstag im Jahr ist vordringlich, «Anzeiger» vom 19. September.

Reaktionen erstaunlich, Leserbrief im «Anzeiger» vom 19. September.

Pfarrer Bernhard Herzog schliesst seinen Artikel zum Bettag im Anzeiger vom letzten Freitag, 19. September, mit einem sprachlich kaum verständlichen Abschnitt zur «schleichenden Islamisierung» ab. Dazu sind meines Erachtens ein paar Bemerkungen angebracht. Die «Islamisierung» wird an einem einzigen Beispiel festgemacht: In einer Ostschweizer Stadt sei der Islamunterricht in die Schule integriert, die christlichen Konfessionen aber nicht. Welche Stadt? Was ist mit Islamunterricht gemeint? Was meinen «christliche Konfessionen»? Ich vermute, es geht darum, dass der konfessionelle Unterricht nicht mehr von der Schule, sondern von den Kirchen getragen wird. Dass aber auf der andern Seite Schüler über die verschiedenen Religionen, so auch den Islam, orientiert werden. In unserm Land leben Hun-

derttausende von Menschen muslimischen Glaubens, auch Hindus oder Buddhisten. Es ist doch richtig, dass die Kinder die religiösen Bräuche und Grundlehren ihrer Schulkameraden, die nicht katholisch oder reformiert sind, kennenlernen. Das böse Wort der «schleichenden Islamisierung» hat Vorläufer in der «schleichenden Judaisierung» oder «Verjudung», die in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts zu Schlagworten wurden. Das bittere Ende ist bekannt. Auch damals zeichneten sich die Texte nicht durch Fakten und Klarheit, sondern durch sprachliche Wirrnis aus. Man muss einen Unsinn nur oft genug wiederholen, war die Devise – und scheint sie auch heute zu sein. Der Eidgenössische Dank-, Bussund Bettag hat seine Anfänge in der Not der napoleonischen Kriege. Zu seiner wichtigsten Bedeutung aber kam er nach der Gründung des Bundesstaates 1848. Die Schweiz hatte Jahrzehnte von Streit hinter sich: Reformierte gegen Katholiken, Liberale gegen Kon-

servative, Stadt gegen Land. Es gab aber auch besonnene Leute. Der gemeinsame Tag der Besinnung sollte helfen, Gräben und Unverständnis zu überwinden, den Zusammenhalt im Land zu stärken. Vor Gott sind wir alle gleich, war und ist der Grundgedanke. Das gilt auch heute. Zu unserm Land gehören auch Bürgerinnen und Bürger, Bewohnerinnen und Bewohner muslimischen Glaubens. Sie sind unsere Nachbarn, zuweilen unsere Freunde. Sie arbeiten bei uns. Gut wäre es, sie einzuladen am Bettag mit uns zu feiern. Stattdessen ruft Pfarrer Herzog dazu auf, der «Islamisierung» Paroli zu bieten. Früher hätte Europa das noch getan, erwähnt er lobend. Denkt er an Kreuzzüge und Vertreibungen? Der Text hat, zumindest im Schlussabschnitt, nichts zu tun mit dem Grundgedanken des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettages. Er ist unklar, hetzerisch und bedient negative Vorurteile. Franz Schüle, Hausen

Den Nerv unserer Zeit und unserer Gesellschaft getroffen Mit Interesse habe ich den Frontartikel im «Anzeiger» vom Freitag, 19. September, von Pfarrer Bernhard Herzog zum Eidgenössischen Dank-, Bussund Bettag gelesen. Mit seinen Ausführungen hat er sehr präzise den Nerv unserer Zeit und Gesellschaft getroffen und mutig Themen angesprochen, welche heute doch lieber unter den Teppich gekehrt werden. In den genannten, aber auch anderen Problemen hat die Politik versagt. Das ist offensichtlich. Darum endet der Artikel auch mit der Frage: «Was also ist zu tun?» Die Antwort auf diese Frage wird uns in der Bibel im Matthäusevangelium Kapitel 4, Vers 17 gegeben: «Seit der Zeit fing Jesus an zu pre-

digen: Tut Busse, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!» Heute versteht man das Wort Busse nicht mehr dem eigentlichen Sinn nach. Es wird, wie im Beitrag erwähnt, mit Verkehrsbussen, also mit Strafen in Verbindung gebracht. Das ist mit Busse tun aber nicht gemeint. Busse tun ist auch nicht einfach nur Leid empfinden, dass man etwas getan hat, was man nicht hätte tun sollen. Auch nicht, dass es einem leidtut, dass man andere verletzt hat. Busse tun ist nicht traurig sein, dass man ertappt wurde, und schon gar nicht, um sein Gewissen zu erleichtern. Busse tun wird mit dem griechischen Wort «metanoeö» wie folgt beschrieben:

Seinen Sinn ändern, mit Reue umkehren, begleitet von einer echten Hinwendung des Herzens zu Gott. Also umdenken. Es bedeutet Sinneswandel oder Änderung der Gesinnung vom Bösen zum Guten, von der Feindschaft gegen Gott zur Liebe und Demut Gott gegenüber. Busse tun ist also nicht einfach ein Akt des Verstandes oder eines Gefühls, sondern ein echter Ausdruck des Herzens. Wenn wir also aus irgendeinem anderen Grund bereuen als, dass die Beziehung zu Gott wiederhergestellt wird, zeigen wir keine echte Busse. Das also ist zu tun und das sehe ich auch als vordringlich. Damian Koch, Mettmenstetten

Hetze gegen die islamische Religion und ihre Vertreter In seinem Artikel zum Bettag beklagt Pfarrer Herzog die Wegwerfmentalität in unserer Gesellschaft und geht dann besonders auf drei Problemfelder ein: Ehescheidung, Selbstmord und «schleichende Islamisierung». Schon seine pauschalisierende Bemerkung, Politik und Gesellschaft würden sich um diese Probleme nicht kümmern, hat mich geärgert. Was mich aber vollends erschreckt hat, ist seine Haltung dem Islam gegenüber. Mit seiner Feststellung, im Mittelalter und in der frühen Neuzeit sei die vom Islam ausgehende Gefahr besser erkannt worden, spielt Pfarrer Herzog offenbar an auf die militärischen Schläge der christlichen Franken gegen die expandierenden muslimischen Araber im 8. Jahrhundert und

auf die Zurückschlagung der Osmanen durch das deutsch-polnische Heer in der Schlacht am Kahlenberg bei Wien 1683. Damit ruft er unterschwellig zum Kampf gegen den Islam auf, dem man «Paroli zu bieten» habe. Pfarrer Herzog treibt so auf subtile Weise gegen die islamische Religion und ihre Vertreter eine Hetze, von der ich mich in aller Form distanziere. In unserem Land leben die Religionen zum Glück in Frieden miteinander. Ich kann in meiner Umgebung keine schleichende Islamisierung feststellen und möchte mit meinen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen friedlichen und respektvollen Umgang pflegen. Sie verdienen genauso meine Achtung wie alle ande-

ren Gläubigen in unserem Land, egal welcher Religion sie angehören. Daher kann ich es nicht hinnehmen, wenn ein christlicher Theologe ihre Religion diffamiert, indem er sie als Gefahr hinstellt, die zu bekämpfen sei. Es gibt inzwischen viele Orte, in denen der Bettag von Juden, Christen und Muslimen gemeinsam als interreligiöses Gebet gefeiert wird. Diese Feiern gehen aus dem Bemühen um eine Verständigung der Religionen hervor und dienen dem Frieden in unserem Land. Eine solche Feier würde ich mir am Bettag auch im Bezirk Affoltern wünschen. Nicht aber einen Artikel wie Herr Pfarrer Herzog ihn geschrieben hat. Irene Girardet Fischer, Pfarrerin in Hausen

«Ein Job in einer Metzgerei ist nichts für Vegetarier und Zartbesaitete» leitete Martin Mullis seinen Artikel über die Metzgerei Weiss in Hausen ein («Anzeiger» vom 23. Juli 2013). In der Tat – was dieser Tage alles für Vorverurteilungen und böswillige Anschuldigungen über den Besitzer besagter Metzgerei in den Medien zu lesen ist, geht auf keine Kuh- oder Pferdehaut und ist wirklich nichts für Zartbesaitete. Bisher dachte ich, wir lebten in einem Rechtsstaat, wo ein Gericht zwischen Betrug und anderen Fehlleistungen urteilt, nicht das Fernsehen oder der Pöbel auf der Strasse. Nach Strafgesetzbuch ist Betrug klar definiert: «Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden

zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt […]». Das weiss auch Herr Hegetschweiler («Anzeiger» vom 19. September 2014), aber statt die Leser darüber aufzuklären, giesst er selber Feuer in die Vorverurteilung von Herrn Weiss, in einer Art und Weise, wie dies eines Rechtsstaats unwürdig ist. Oder kennt Herr Hegetschweiler die Absicht zur Bereicherung oder die Arglist der Metzgerei Weiss, ihren Kunden falsch deklariertes Fleisch zu verkaufen? Wohl kaum, denn sonst bräuchte es der markigen Worte nicht. Ich wünsche der Familie Weiss, dass sie die Kraft hat, diesen opportunistischen Anfeindungen zu widerstehen, die Probleme im Betrieb zu beheben und anschliessend wieder eine zufriedene Kundschaft zu bedienen. Es wurde niemandem ungeniessbares Fleisch verkauft, die Qualität stimmte immer – das sollte bei der ganzen Hetzerei nicht vergessen gehen. Werner Eugster, Mettmenstetten

Das bringt Menschen zusammen! Ökumenischer Gottesdienst in der ref. Kirche Affoltern. Sonntagmorgen, 9.50 Uhr, ist eine Völkerwanderung in die reformierte Kirche unterwegs. Ein seltenes Bild. Jung und Alt nehmen an dem Gottesdienst teil, selbst auf den Treppen zur Empore sitzen noch Leute. Eröffnet wird der Gottesdienst durch ein Lied vom Gospelchor unterstützt von unserem singenden Pöstler, der leidenschaftlich den Chor unterstützt. Der Chor singt während des Gottesdienstes noch mehrmals. Die Kirchenlieder mit Unterstützung des Chors tönen ganz anders, und alle singen aus voller Brust mit. Es findet ein schöner, verständlicher Gottesdienst statt. Solche Gottesdienste bringen die Menschen wieder zusammen in die Kirche, ob reformiert, katholisch,

Heilsarmee, Chrischona oder Methodisten spielt keine Rolle – wir glauben alle an den gleichen Gott. Schön, wenn so viele Menschen in der heutigen kriegerischen Umwelt friedlich, vorbehaltlos zusammenkommen können. Ich danke allen Beteiligten, dass sie uns dies ermöglicht haben – ich werde noch lange an diesen Gottesdienst denken. Dem Gospelchor und dem singenden Pöstler ein besonderer Dank, die Songs haben die Menschen emotional angesprochen. Vor mir auf der Empore sass eine junge Frau mit Down-Syndrom, sie war jeweils die erste, die mitklatschte und am Ende jeweils die Tränen trocknen musste, schön. Unsere Kirchenleiter sind aufgerufen, solche Gottesdienste regelmässig zu wiederholen. Rolf Huber, Affoltern

Überzogener Privatisierungsdrang Das süsse Leben der Sozialindustrie, «Kantonsräte meinen» im «Anzeiger» vom 19. September. Martin Haab, SVP, beschwert sich über die Gewinnabschöpfung der Sozialindustrie, die sich an der Armut auf Kosten des Staates bereichert. Seine Kritik ist nachvollziehbar. Diese Kritik wird von bürgerlicher Seite immer lauter. Erstaunlich ist aber, dass die Gleichen, die sich über die «Abzocker», wie er sie nennt, ärgern, alles und jedes privatisieren wollen. Als Argument dient immer, dass die Privatwirtschaft, in diesem Fall die Sozialindustrie, effizien-

ter und wirtschaftlicher arbeitet. Die Gewinn-Abschöpfung ist dann nie ein Thema. Ist es das kurze Gedächtnis oder die fehlende Lernfähigkeit, die verhindert, die Privatisierung objektiv und kritisch zu hinterfragen. Es gibt eben viele Leistungen, die besser und günstiger durch den Staat selber organisiert werden, wie dieses Beispiel mit dem Stundensatz von 135 bis 145 Franken zeigt. Das Problem ist weniger bei der Skos zu suchen als beim überzogenen Privatisierungsdrang der bürgerlichen Parteien. Peter Flubacher, Affoltern

Schlechtes nicht noch schlechter machen Die aktuelle Diskussion um die Einheitskasse erwähnt oft die Probleme des heutigen Gesundheitswesens. Doch die Einheitskasse ist nicht die Lösung, sondern die Fortsetzung des Irrweges: Heute müssen überregulierte Krankenkassen einen immer länger werdenden staatlichen Wunschkatalog erfüllen und somit ständig die Gebühren erhöhen. Die Vertragsfreiheit ist nahezu aufgehoben. Die Anbieter können kaum über ihr Angebot be-

stimmen (Grundversicherung, Zwang gewisse Modelle anbieten zu müssen, Risikoausgleich etc.) und die Nachfrager müssen eines dieser nahezu fungiblen Angebote zwingend kaufen (Krankenkassenobligatorium). Das ist in etwa so, wie wenn ein Jeder jede Mahlzeit zwingend in einem staatlich bewilligten Restaurant einnehmen muss und zudem jedes dieser Restaurants ein staatlich vorgeschriebenes Menu anbieten muss. Der Wirt kann einzig die Speisen noch et-

was nach seinem Gusto abschmecken, mit dem Service einen kleinen Mehrwert schaffen oder seine Prozesse straffen, um etwas günstiger zu sein, mehr nicht. Doch selbst diese winzigen Alleinstellungsmerkmale gehen den Sozialisten zu weit: Ein Restaurant, ein Menü, ein Preis – auch wenn es jemandem nicht passt, bezahlen muss er trotzdem. Solche Restaurants ohne Wahlfreiheit gibt es heute schon: Schulkantinen, Kasernen und Gefängnisse – alles Betriebe, die nicht

für herausragende Servicequalität oder gutes Essen bekannt sind. Würden Sie gerne Ihr Leben lang ausschliesslich in solchen Lokalen essen wollen? Klar ist, dass unser überreguliertes Gesundheitssystem dringend umgekrempelt werden muss. Aber vorerst müssen wir uns dafür einsetzen, den letzten Funken Freiheit im Gesundheitssystem zu erhalten, denn unsere Gesundheit ist viel zu wichtig, um sie komplett der staatlichen Planwirtschaft unterzuordnen. Wir sollten

Schlechtes nicht noch schlechter machen und deshalb ein «Nein» zur Einheitskrankenkasse in die Urne legen! Florian Maier, Wettswil/Qingdao, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Kanton Zürich Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» heute die Diskussion über die Abstimmungsvorlagen vom 28. September ab. (Red.)


Forum

Dienstag, 23. September 2014

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Der Kampf um die Krankenkassen An der kommenden Volksabstimmung am 28. September geht es vor allem um die Krankenkassen. Sollen die jetzigen 61 Krankenkassen mit all ihren teuren Direktoren durch eine Einheits-Krankenkasse ersetzt werden oder nicht. Der Schreibende bekennt sich eindeutig zur Einheits-Krankenkasse und das aus folgenden Gründen: Da ist einiges aus dem Ruder gelaufen. Zu viele Politiker, welche die Interessen des Volkes vertreten sollen, vergessen dies bewusst, sobald es ums persönliche Geld geht. Da gibt es viele Politiker, die als Krankenkassen-Lobbyisten bewusst die Transparenz über ihre eigenen Bezüge der Krankenkassen verweigern, und das hat natürlich tiefe Gründe, weil es da doch um sehr viel Geld geht und das Volk darf das natürlich nicht wissen. Folgende Politiker sind bekannt geworden, die da heimlich mitmischen: Roland Eberle (SVP, Groupe Mutuel), Konrad Graber (CVP, CSS), Lorenz Hess (BDP, Visana) Felix Gutzwiller (FDP, Sanitas), Ida Glanzmann (CVP und Krankenkasse Luzerner Hinterland), Ulrich Giezendanner (SVP KPTVerwaltungsrat lehnt den Bundesratsvorschlag ab), Ruth Humbel (von der Concordia votierte für schwächere Transparent-Regel). Es ist wirklich nicht anzunehmen, dass dies alles so schön gratis erfolgt! Ist es doch bekannt geworden, dass jedes Jahr die Krankenkassen Millionen von Franken an ihre Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder schenken. Dieser Geheimniskrämerei wollte Bundesrat Alain Berset einen Riegel schieben. Er schlug vor, Krankenkassen zur Offenlegung der Löhne ihrer Chefetage zu verpflichten. Kantone, Gesundheitsdirektoren und Go-

vernance-Experten applaudierten. Doch der Ständerat hat kürzlich lediglich einen stark verwässerten Artikel im Gesetz zur Aufsicht über die Krankenversicherung durchgewinkt. Statt dass Krankenkassen die Löhne der Verwaltungsräte einzeln und mit Namensnennung offenlegen müssen, reicht künftig nur die Gesamtsumme aller Honorare und das höchste Gehalt. Und bitte keine Namen bekannt geben. Diese Regelung unterläuft sogar die moderaten Empfehlungen des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse. Und dass sie ihre Entschädigungen weiterhin vernebeln dürfen, haben die Krankenkassen ihren Lobby-Vertretern im Bundeshaus zu verdanken. Zum Beispiel Lucrezia Meier, Ruth Humbel, (beide CVP), und Ulrich Giezendanner (SVP). Sie alle sitzen in einem Krankenkassen-Verwaltungsrat und kassieren so einfach mehrere Zehntausende Franken pro Jahr. Somit ist es kein Wunder, weshalb die Krankenkassen-Prämien, die das Volk bezahlen muss, so verdammt teuer sind – und immer mehr Menschen diese Prämien gar nicht mehr bezahlen können. Also werden die Steuerzahler zwangsläufig noch mehr belastet als es eh schon der Fall ist. Dieses unnötige Verlochen von XMillionen Franken kann nur abgestellt werden, wenn die Einheits-Krankenkasse endlich eingeführt wird. Somit ist es völlig klar, dass wir alle an der Volksabstimmung am 28. September für die Einheitskrankenkasse ein eindeutiges Ja auf den Abstimmzettel schreiben müssen, denn es geht ja auch um unser eigenes Geld und darum, nicht unnötig die horrenden Beträge zahlreicher geldgieriger Politiker noch zu vergolden! Rolf Baumann, Hausen

Für die öffentliche Krankenkasse Gründe für ein Ja zur öffentlichen Krankenkasse: – unsere Prämiengelder werden für die medizinische und pflegerische Versorgung eingesetzt, da keine Gelder für politische Statements oder Pseudowerbung nötig sind, – weil mit der öffentlichen Krankenkasse keine Wechselkosten entstehen, – weniger Verwaltungs- und Administrationskosten, eine Kasse – mehr Effizienz und kostengünstiger, Verwaltungskosten werden pro Versicherten gesenkt, – mehr Solidarität, – weil es mit einer Öffentlichen Krankenkasse weiterhin private Zusatzversicherungen, Privatspitäler, private Arztpraxen und private Spitexorganisationen gibt, – Wahlfranchise und Prämienverbilligung weiterhin bestehen bleiben, – Tarifverhandlungen und Wirtschaftlichkeitskontrollen einfacher und transparenter werden, – die freie Arztwahl gewahrt bleibt. Das Leben fährt Achterbahn. Können Sie abschätzen, ob Sie auch zukünftig von dem so hochgepriesenen, flexiblen Kassenwechsel profitieren können? Vielleicht verändert sich ihre körperliche wie psychische Gesundheit, sodass Sie für Ihre Krankenkasse zu den «schlechten Risiken» gehören. Vielleicht ist Ihr Alter schon ein Risiko, oder ihre finanziellen Verhältnisse haben sich schlagartig verändert und Ihre Krankenversicherung ist für Sie nicht mehr bezahlbar. Wenn Sie zum erwähnten Klientel gehören, dann wird ein Kassenwechsel mit Hinder-

nissen stattfinden. – Wer profitiert beim jetzigen System? Junge und gesunde Menschen sind temporär Profiteure. Finanziell gut Situierte haben tatsächlich eine grosse Auswahl und Freiheiten in verschiedenen Belangen. Die grossen Profiteure sind die vielen Manager und Verwaltungsräte der Krankenkassen. Der Bundesrat forderte mehr Transparenz bei den Honoraren der Verwaltungsräte. Der Ständerat stellte sich dagegen und der Artikel im Gesetz betreffen Transparenz wurde in abgeschwächter Form aufgenommen, das heisst, die Honorare und Löhne bleiben intransparent! Die Krankenkassen haben im Bundeshaus ihre Vertreterinnen und Vertreter. Politiker und Politikerinnen wie Herr Giezendanner, Frau Humbel und Frau Meier-Schatz sitzen in den Verwaltungsräten der Krankenkassen. Diese Verwaltungsräte und Manager bekommen bei den verschiedenen Krankenkassen hohe Honorare. Sie werben bei den Versicherten für das aktuelle System. Es gibt Krankenkassen, die Prämiengelder für die Kampagne gegen die Initiative verwendeten! Da stellt sich einmal mehr die Frage: «Wer profitiert vom jetzigen Krankenkassensystem? Welche Personen werden da gut versorgt und gepflegt?» Stimmen, welche Szenarien beschwören, wir bekämen mit der öffentlichen Krankenkasse ein Gesundheitssystem wie in England oder anderswo, sind für mich haltlos. Die Gesundheitssysteme der verschiedenen Länder sind zu unterschiedlich, um einen Vergleich machen zu können. Jeannette Hubli Zürrer, Affoltern

Informationen des Wanderleiters zur zweiten Jakobswegetappe. (Bild zvg.)

Wo ist der Säntis? Mit der EVP unterwegs auf dem Jakobsweg In der Reihe «Unterwegs mit Lisette Müller und Daniel Sommer» hat die EVP des Bezirks Affoltern auch in diesem Jahr eine Wanderung auf dem Jakobsweg organisiert. Die zweite Etappe führte diesmal von Herisau nach Wattwil. Eine motivierte und bunt zusammengewürfelte Gruppe inklusive «Pilgerhund» Julian hat diese am Sonntag vor dem Bettag unter die Füsse genommen. Noch in Düsterheit und Nebel mit dem Zug in Affoltern gestartet, wurde sie in Waldstatt von prächtigem Sonnenschein begrüsst, welcher den Wandernden in der Folge den ganzen Tag treu blieb.

Auch der Säntis, vom Wanderleiter als ständiger Begleiter des Tages versprochen, liess sich durch den mystisch anmutenden Morgendunst kurz erblicken. Die abwechslungsreiche Etappe führte die Gruppe über wunderschöne Wege, grandiose Aussichtspunkte und an prächtigen Bauernheimetli vorbei. Mit kulinarischen Zwischenhalten wurde die viereinhalbstündige Wanderzeit immer wieder aufgelockert, bei welchen die regionale Gastwirtschaft unterstützt wurde. Der Säntis liess sich nach seinem kurzen Morgengastspiel nicht mehr blicken. Angeregte Gespräche und ge-

nussvolle Momente liessen seine vornehme «Abwesenheit» jedoch vergessen und waren die Hauptmerkmale auch dieser zweiten Jakobswegetappe. Das Ziel des Schweizer Jakobsweges in Genf ist wieder näher gerückt und schon im nächsten Jahr bietet sich die Gelegenheit, die dritte Etappe dieser Pilgerreise unter die Füsse zu nehmen. Die Ausschreibung folgt dann zu gegebener Zeit. Daniel Sommer Sidler, EVP Affoltern Weitere Bildimpressionen sind zu finden auf der Homepage www.evp-affolternamalbis.ch

Mehrwertsteuer vereinfachen! Der Wirteverband fordert lautstark, dass in Restaurants der selbe reduzierte Mehrwertsteuersatz von 2,5% gelten soll, wie er in Lebensmittelgeschäften – und zu einem kleinen Teil des Umsatzes auch beim Verkauf in Takeaways – Anwendung findet. Die wertvermehrende und umfassende Dienstleistung einer Mahlzeit in einem Restaurant kann aus meiner Sicht nicht mit dem Verkauf von Lebensmitteln aus dem Gestell eines Grossverteilers verglichen werden! Der richtige Ansatz aus Sicht der Grünliberalen wäre, wie einst von Bundesrat Merz vorgeschlagen, eine deutliche Vereinfachung der Mehrwertsteuer: Radikaler Verzicht auf die

vielen komplizierten Sonderregelungen für 20 verschiedene Branchenlobbys! Dank diesen finden sich auf der Rechnung eines Berghotels heute bis zu vier verschiedene Mehrwertsteuersätze: für die Verpflegung 8%, für die Übernachtung 3,8%, für das Lunchpaket 2,5% und für die Kurtaxe 0%! Das ist eine unnötige administrative Mehrbelastung – gerade für die vielfach kleinen Betriebe und das in einer schwierigen Situation befindliche Gastgewerbe. Ein für alle Waren und Dienstleistungen gültiger Einheitssatz von 6,5% wäre in Kalkulation und Abrechnung für KMUs wesentlich einfacher und zudem für die Kunden verständlicher.

Gesetze machen keine Wohnungen! Alle wissen: Die Mieten im Kanton Zürich sind für viele Menschen nur schwer erschwinglich. Die Initianten reagieren darauf mit dem Ruf nach noch mehr staatlichen Eingriffen. Dabei ist bereits heute kaum ein anderes Rechtsgebiet so engmaschig geregelt wie der Immobilienbereich. Zu der schier unübersehbaren Fülle an Bauvorschriften kommen ständig neue Energievorschriften, vom Mietrecht ganz zu schweigen. Letzteres führt dazu, dass der Markt förmlich ausgehebelt wird. Die Diskrepanz zwischen planwirtschaftlichen Mieten und marktbestimmten Mieten, insbesondere in Neubauten, wird immer grösser. Entspannung würde nur ein grösseres Angebot bringen. Statt aber die Attraktivität von Investitionen im Immobilienbereich zu erhöhen, zum Beispiel durch den Abbau bürokratischer Hür-

den, soll der Gesetzgeber erneut in den Markt eingreifen. Die Folgen schlechterer Renditeaussichten sind absehbar: Rückzug von Investoren aus dem Immobilienbereich. Das bedeutet offensichtlich: Die Wohnraumproblematik wird verschärft. Mit der PBG-Revision, über die wir am 28. September abstimmen, sollen die Gemeinden noch mehr Vorschriften erlassen, wer wie was zu bauen und zu welchen Preisen zu vermieten hat. Das heisst: Noch mehr Gesetze, noch mehr Vorschriften, noch mehr Kontrollen und noch mehr Kosten. Dadurch entsteht jedoch keine einzige neue Wohnung, das zeigt das Beispiel Genf auf alarmierende Weise. Deshalb Nein zur PBG-Revision. Andres Mohni und André Villiger, Vorstandsmitglieder und Rechtsauskunftsstelle HEV Albis

Dass ein Liter Milch dann 13 statt 4 Rappen Mehrwertsteuer beinhaltet oder ein Pfund Brot neu 28 Rappen statt 8 Rappen wäre aus meiner Sicht zu verkraften. Dafür vergünstigt sich ja ein gutes Abendessen im Restaurant um 2 Franken! Leider haben Verbandsund Branchenlobbyisten im Nationalrat diese Vereinfachung zugunsten ihrer Sonderwünsche verhindert! Aus diesen Überlegungen und weil ein Ja wohl gleich neue Sonderwünsche anderer Verbände wecken würde, empfehlen die Grünliberalen ein Nein zur Mehrwertsteuer-Initiative des Gastgewerbes. Hans Wiesner, Grünliberale Knonauer Amt


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Am 28. September wird der Wettswiler Herbschtmäärt wieder Massen mobilisieren. > Seite 17

Ein Verein setzt sich seit einem Jahr ein, das Lebenswerk von GeGe zu erhalten. > Seite 21

Dienstag, 23. September 2014

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Chance verpasst Nach drei Spielen ohne Gegentor musste der FCWB in Seuzach als Verlierer vom Platz. > Seite 23

Ein Familienunternehmen feiert 50 Jahre Bäckerei-Conditorei Pfyl mit Stammsitz in Hedingen – heute ein 365-Tage-Betrieb Die Bäckerei-Conditorei Pfyl feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Hedingen ist in den letzten 25 Jahren stark gewachsen und heute ein 365-Tage-Betrieb.

Müesli gefragt sind – im Traiteurbereich ist die Nachfrage weiterhin steigend. Vom Brot allein lässt sich in der Tat nicht mehr leben, auch wenn die Zahl der Sorten heute um ein Vielfaches grösser ist als noch vor wenigen Jahren.

Alfred und Anna Pfyl haben in Hedingen am 1. Oktober 1964 begonnen – in der heutigen Liegenschaft auf einer Etage. Das Ehepaar beschäftigte damals einen Mitarbeiter und zwei Lehrlinge. Sohn Andreas und Ehefrau Regula haben den Betrieb per 1. Juni 1990 übernommen und diesen in den kommenden Jahren sukzessive erweitert. 1991 gesellte sich die Bäckerei Dysli in Obfelden als Filiale hinzu. In den Jahren 1992 bis 1994 erfolgte im Stammsitz in Hedingen ein grosser Umbau. Im Jahr 2004 kam die Filiale in Hausen dazu, 2009 eröffneten die Pfyls den Betrieb in der Autobahnraststätte MyStop. «Ein grosser Schritt. Wir wollten danach eigentlich Schluss machen mit dem Expandieren», sagt das Ehepaar. 2011 streckte es aber die Fühler auch nach Zürich aus und eröffnete an der Albulastrasse 58 in Altstetten das Café Connect, 2012 folgte die Filiale im Reusscenter in Obfelden. Eine bemerkenswerte Entwicklung innerhalb von 25 Jahren, die sich natürlich auch in der Zahl der Mitarbeitenden widerspiegelt. Die Bäckerei-Conditorei Pfyl beschäftigt heute – einschliesslich Teilzeit – 70 Frauen und Männer, darunter sechs Lehrlinge

Beliebte Klassiker: Schwarzwäldertorte mit Rum Trotz veränderter Essgewohnheiten ist das, was seit vielen Jahren im Sortiment geführt wird, nach wie vor beliebt: Nussgipfel, Spitzbuben, Schoggi, Kokos-Makrönli usw. Und geradezu gefragt sind die Klassiker im Hause Pfyl: die Schweden- und die Schwarzwäldertorten etwa, die schon bei Alfred Pfyl veritable «Renner» gewesen sind. Die Schwarzwäldertorte enthält bei Pfyl nicht etwa Kirschwasser, wie das allüberall einfliesst, sondern Rum – und zwar nach einem 50-jährigen Hausrezept ...

Fest am 11. Oktober

Regula und Andreas Pfyl, hier vor dem Stammsitz in Hedingen, haben das Unternehmen in den letzten 25 Jahren stark erweitert. Sie beschäftigen heute im Vergleich zu 1990 dreimal so viel Mitarbeitende. (Bild Werner Schneiter) im Verkauf und deren fünf in der Produktion. Die Bäckerei-Conditorei ist – nach ihrer Eröffnung in der Autobahnraststätte – zum 365-Tage-Betrieb geworden. Das erfordert vom Angestellten jeden vierten Sonntag einen Arbeitseinsatz. In jedem Bereich.

Vom Brot allein lässt sich nicht leben In den letzten 25 Jahren hat sich natürlich auch das Konsumverhalten gewandelt. «Im Haus voller Ideen», wie auf der Homepage zu lesen ist, hat das natürlich auch einiges an Innovations-

kraft gefordert. «1990 führten wir zwei Sorten Sandwiches – ohne gekühlte Vitrine ...», erinnert sich Regula Pfyl. Heute ist das Angebot umfassend, gerade auch im Take-away-Bereich, wo beispielsweise neben Salaten auch

Die Bäckerei-Conditorei Pfyl feiert ihr 50-Jahre-Jubiläum am Samstag, 11. Oktober, in Hedingen, auch mit einem Tag der offenen Tür. Ab 16 Uhr gewährt sie einen Blick in die Produktion von Laugenbrezeln und Lebkuchen-Herzen. Ab 19 Uhr ist Musik angesagt. Vom 1. bis zum 11. Oktober gewährt Pfyl auf jeweils einem Produkt einen Jubiläumsrabatt von 50 Prozent. (-ter.)

Chinesisch lernen

Günstig zum «wohnlichen Garten»

Neues Angebot der Albis Language School

Finetra: hochwertige Gartenmöbel mit bis zu 50% Rabatt

Am Dienstag, 21. Oktober, findet an der Albis Language School ein Informationsabend mit GratisSchnupperlektion statt – um 16.45 Uhr für Kinder und um 18 Uhr für Erwachsene.

den Studenten das nötige Selbstvertrauen zu sprechen und sich mitzuteilen. Frau Shi ist eine versierte Mandarin-Lehrerin mit reichlich Erfahrung im Unterrichten auf allen Stufen und für alle Altersgruppen.

Die Albis Language School nimmt neu Mandarin Chinesisch in das Kursprogramm auf. Eine wunderbare Sprache für alle, die sich besonders für Kultur, Kulinarik und Mitmenschen ferner Länder interessieren. Alleine schon die Schrift ist faszinierend und das komplette Fehlen von Ann Shi. (Bild zvg.) Zeitformen ein zusätzlicher Anreiz. Die Albis Language School ist bekannt für ihren entspannten Unterrichtsstil in kleinen Klassen von maximal acht Personen – ideale Voraussetzung für leichtes, bedürfnisorientiertes Lernen. Das sorgfältig entwickelte Kursprogramm von Ann Shi vermittelt

Den Strassenhändler in Shanghai mit «Xie Xie» ansprechen

Das Affoltemer Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort an der Zürichstrasse 130 verkauft vom Dienstag, 23., bis Samstag, 27. September, das gesamte reguläre Gartenmöbel-Sortiment mit Rabatten bis zu 50 Prozent.

Moderne Kommunikationsmittel haben das Land am Ende der Orient-Express-Zugstrecke näher gebracht, sowohl virtuell als auch als beliebte Reisedestination. China ist nicht mehr von der Welt abgeschottet und häufiger präsent in den Nachrichten und Medien. Jedes Jahr zieht es mehr Reisende in dieses faszinierende Land und zwar nicht nur in organisierten Gruppenreisen, sondern vermehrt auch, um auf eigene Faust das Land zu erkunden. Wer einen Strassenhändler in Shanghai mit «Xie Xie» anspricht, wird mit einem strahlenden Lächeln belohnt. Informationsabend mit Gratis-Schnupperlektion am 21. Oktober. Kursbeginn Mandarin ab Dienstag, 28. Oktober, für Kinder von 16.45 bis 17.45 Uhr und für Erwachsene von 18 bis 19.50 Uhr, Albis Language School, Zürichstrasse 128, Affoltern. Telefon 044 760 03 30, www.albis-lang.ch, albis-lang@bluewin.ch.

«Alles muss raus; wir wollen keine Gartenmöbel bei uns überwintern», sagt Finetra-Geschäftsführer Besim Bulica und ruft daher für das gesamte reguläre Sortiment an Gartenmöbeln vom 23. bis 27. September den Ausverkauf aus. «Wir propagieren ja den ‹wohnlichen Garten›, wollen, dass sich jeder in seinem Garten, auf dem Vorplatz, im Wintergarten oder auf der Veranda so richtig wohlfühlen kann und bieten die entsprechenden hoch qualitativen Gartenmöbel dazu», ergänzt der Affoltemer Fachmann.

Schnäppchen und Gratis-Lieferung Während des Gartenmöbel-Ausverkaufs gewährt Finetra seinen Kunden aussergewöhnlich gute Rabatte von bis zu 50 Prozent. «Das ist die beste Gelegenheit, um ein echtes Schnäppchen zu machen», hält Finetra-Ge-

Besim Bulica (rechts), Bernadette Schneebeli und Bajrush Bulica von Finetra freuen sich, vom 23. bis 27. September das gesamte reguläre GartenmöbelSortiment mit bis zu 50 Prozent Rabatt anbieten zu können. (Bild zvg.) schäftsführer Besim Bulica weiter fest. «Dazu kommt, dass die Lieferung oder der Lieferbus für Selbstfahrer (bis 25 km Distanz) sowie das Aufstellen oder die Montage darüber hinaus kostenlos sind.» Finetra, das Affoltemer Fachgeschäft an der Zürichstrasse 130, gilt

seit mehr als zehn Jahren als begehrte Adresse für Gartenmöbel sowie Schlafkomfort, bietet qualitativ hochstehende Markenprodukte und ist für seine individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie einen dynamischen Service bekannt. (pd)


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35 Jahre Zugerland Das Einkaufszentrum feiert Jubiläum Das Einkaufscenter Zugerland Steinhausen blickt auf 35 erfolgreiche Jahre zurück. In der Jubiläumswoche vom 29. September bis 4. Oktober wird dies gebührend gefeiert. 1979 öffnete das Zugerland Steinhausen seine Pforten. MMM, damals stellvertretend für Migros-Markt, MigrosRestaurant, M-Studio, M-Blumen, Do it yourself und Micasa, sowie 16 Fachgeschäfte boten ihre Angebote und Dienstleistungen an. Nach einer Modernisierung und Erweiterung 2005 präsentierte sich das Einkaufscenter in neuem Glanz – mit einer vergrösserten Verkaufsfläche von über 21 000 Quadratmetern, 45 Geschäften, einem beliebten Kinderparadies und einem einmaligen kulturellen Angebot: im Forum Zugerland, dem Kulturraum des Migros-Kulturprozent, stellen regionale Kunstschaffende ihre Werke aus. Nach 35 Jahren ist das Zugerland

heute mit der grössten Migros-Filiale der Zentralschweiz und 44 weiteren Geschäften ein attraktives Einkaufscenter und Arbeitgeberin von über 500 Personen.

Wettbewerbe, Sofortpreise und Aktivitäten Während der ganzen Jubiläumswoche vom 29. September bis 4. Oktober finden Aktivitäten für Gross und Klein statt. So befindet sich etwa auf der oberen Verkaufsebene eine Riesentorte aus Ballonen. Mit etwas Glück und Schätztalent können Besucher als Hauptpreis Zugerland-Center-Taler im Wert von 3500 Franken und weitere Preise gewinnen. Dank Gratislosen, die im ganzen Center verteilt werden, steigt ausserdem täglich die Chance auf 35 Sofortpreise aus den Geschäften des Centers. Mit Kinderschminken, einem Ballonkünstler und einer lebendigen Jukebox ist die ganze Woche für die Unterhaltung von Gross und Klein gesorgt. Am Samstag offeriert das Zugerland zudem einen kulinarischen Leckerbissen: Der aus 3500 Muffins bestehende Geburtstagskuchen wird an die Besuchenden verteilt – «es het solangs het». Weitere Infos unter

35 Jahre her: Zugerland bei der Eröffnung 1979. (Bild zvg.)

www.ekz-zugerland.ch.

Eine Wohninsel für die ganze Familie Eckbank-Center Bieri lädt zur Ausstellung Seit 2002 bietet der Eckbank-Spezialist, das Eckbank-Center Bieri in Cham, perfekte Lösungen für Essecken. In der 500 m² grossen Ausstellung finden sich diverse Modelle als Beispiele – für enge Platzverhältnisse bis Garnituren, die sich «frei im Raum» stellen lassen. Neben den bekannten Holzarten wie Buche, Eiche oder Nussbaum findet man im Eckbank-Center Bieri auch diverse einheimische Holzarten. Das Zwetschgenholz besticht durch viele Farbnuancen von Brauntönen bis violett. Apfel wirkt sehr heimelig in rötlich-braun, Aprikose nimmt Orangetöne sehr gut auf. Weitere Holzarten sind Birnbaum, Kirschbaum und Kastanie. Alle leben durch ihre Maserungen und Farben. Diese werden durch die Kombination von Stoff oder Leder noch unterstrichen. Natürlich dürfen auch Modelle in Kombination mit Chrom nicht fehlen. Die optisch leichten Modelle erhielten in den letzten Jahren immer mehr Beachtung in den Schweizer Wohn- und Esszimmern. Auch diverse andere Kleinmöbel können im Eckbank-Center in den verschiedensten Holzarten bestellt werden.

in Kombination mit Chrom überraschen in der Ausstellung. Sämtliche Möbel werden nach Mass hergestellt, das ist der entscheidende Unterschied zum grossen Möbelhaus! Alle Wohngruppen aus Eckbank, Tisch und Stühle lassen sich aus der grossen Vielfalt selber zusammenstellen. Sei es gepolsterte Stühle mit Leder, die gewünschte Holzart oder einen Tisch mit Glasplatte. Auf Wunsch kommt Hanspeter Bieri zur Kundschaft, um fachmännisch zu beraten, eine individuelle Lösung zu finden und die Masse des Wohnraumes zu nehmen. Ebenfalls eine Selbstverständlichkeit beim Eckbank-Center ist auf Wunsch die Lieferung in die ganze Schweiz und die Montage vor Ort. Den Besuchern wird am Ausstellungs-Wochenende einiges geboten: Sie werden gratis bewirtet mit Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Hot Dogs. Die Kinder dürfen sich in der Spiel- und Bastelinsel vergnügen, so haben Mami und Papi ungestört Zeit, die Ausstellung zu besichtigen und sich beraten zu lassen. Es gibt zudem Möbelgutscheine zu gewinnen und das Eckbank-Center Bieri gewährt 20 Prozent Rabatt auf Neubestellungen. Persönliche Wohninsel gestalten an den Ausstellungstagen vom 4. und 5. Oktober im EckbankCenter Bieri, Gewerbestrasse 7, Cham. Samstag,

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Wer hat nicht auch schon spontan Besuch erhalten und nach Stühlen gesucht? Oder es gilt einen Kindergeburtstag zu organisieren? Die clevere Lösung: Den Eckbank einfach ausziehen und so mehr Sitzfläche erhalten! Varianten Cornelia und Hanspeter Bieri freuen sich auf Besuch in der in Massivholz oder Eckbank-Ausstellung. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 23. September 2014

«Musig i de Beiz» Kimm Trio im Pöschtli Aeugstertal

John Ward (links) und seine Freunde. (Bild zvg.)

John Ward and Friends Jazz im Restaurant Hirschen Wettswil John Ward spielte früher im Hazy Osterwald Sextett. Am 27. September wird der heute 87-jährige Musiker mit seiner Band im Hirschen Wettswil auftreten. Für alle, die sich an Hazy Osterwald erinnern können, ist auch John Ward, Schlagzeuger im Hazy Osterwald Sextett, ein Begriff. Sein Humor ist so berühmt wie seine rhythmische Konstanz. Er war der ulkige Komiker der Band von Hazy Osterwald, talentiert für Show und Animation. Er lebt heute – im Alter von 87 Jahren – in der Zentralschweiz und wenn ihn exzellente Jazzmusiker bitten, setzt er sich wieder ans Schlagzeug und legt los. Ein solcher Moment wird am 27. September 2014 im Hirschen Wettswil sein.

Unterwegs mit klingenden Namen Berühmte Musiker der Oldtime-Jazzszene der Schweiz haben ihn dafür animiert. Es sind: Nic Engler, Klarinette (New Harlem Ramblers u.a.), Markus Hächler, Trompete, (Jazz

Points, Herb Miller), René Bondt, Piano (René Bondt Quintett), Jimmy Wettach, Bass (spielt in vielen Bands).

Das Erbe von Hazy Osterwald Das Hazy Osterwald Sextett wurde am 1. Mai 1944 gegründet. 1957 erschien die erste Single mit dem Titel: «Das ist Rhythmus» und 1959 der grosse Hit «Kriminaltango». John Ward feuerte mit der Pistole die Schüsse ab und hatte seine helle Freude daran. Obwohl das Hazy Osterwald Sextett mehrheitlich Tanz- und Unterhaltungsmusik pflegte, war Jazz bei allen Musikern die Basis ihres musikalischen Schaffens. Deshalb ist John Ward auch heute noch bereit, ein Jazzkonzert zu bestreiten. Für alle, die John Ward wieder sehen möchten, können sich im Hirschen Wettswil einen Platz reservieren. Frau Brigitte Gubler nimmt gerne unter Tel. 044 700 01 28 Reservationen entgegen. Ein Abend mit einem speziellen Essen und bekannten Melodien der 20er- bis 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts ergeben ein tolles Erlebnis.(pd)

Klaviertrios - poetisch und leidenschaftlich

Das Kimm Trio pedalt wieder mit dem Fahrrad durch die Schweiz, die Instrumente auf dem «Päckträger». Im Rahmen dieser Konzert-Velotour machen die drei Musiker am 28. September um 19 Uhr auch in Aeugstertal Halt. Die Grenzlinie, wo sich auf dem offenen Meer Wasser und Himmel berühren, wird Kimm genannt. Dieser Ort der Sehnsucht ist vielleicht das Ziel des Kimm Trio. Dass sie dazu das falsche Transportmittel gewählt haben, scheint die drei Freigeister nicht gross zu kümmern. Diesen Herbst pedalen die drei Musiker bereits zum dritten Mal mitsamt Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug auf dem Velo zu ihren Auftrittsorten, quer durch die Schweiz. In den Satteltaschen sind Lieder aus dem Osten, Selbstgebranntes sowie ein Notvorrat an Spielfreude und Begeisterung. Die Musik ist infiltriert von Klezmer-Anklängen, anderem südlichem

Die Musiker: Philipp Z’Rotz (Saxofon), Marc Jenny (Kontrabass), Emanuel Künzi (Schlagzeug). (Bild zvg.) Wehmuts-Gerumpel und beseelt mit einer Prise Orient. Der schlichte Gestus erinnert an Folk, die warme Melodik ist dem Popsong nahe. Die Raffinesse des Zusammenspiels und der

Improvisation sind definitiv auf den Jazz zurückzuführen. (pd) Beginn: 19.00 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38, Eintritt frei, Kollekte für die Musiker.

Der «a cappella Chor Zürich» bringt geistliche Werke aus der englischen Renaissance zur Aufführung. (Bild zvg.)

Musikschul-Lehrerkonzert in Affoltern

«Golden Age» in der Klosterkirche

Die Musikschule Knonaueramt präsentiert am Sonntag, 28. September, in der Aula Ennetgraben in Affoltern ein Lehrerkonzert. Antoinette Horat, Violine, Katrin Mettler, Violoncello, und Irene Meier, Klavier, führen zwei Klaviertrios von Robert Schumann und Maurice Ravel auf.

Musik und Wort mit dem «a cappella Chor Zürich» in Kappel

Für einmal stehen nicht die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt im Rampenlicht, sondern drei engagierte, auch als Konzertmusikerinnen tätige Instrumentallehrerinnen. Die Violinistin Antoinette Horat, die Cellistin Katrin Mettler und die Pianistin Irene Meier haben das Trio Pantoum gegründet. Der Name ist eine Hommage an den zweiten Satz (Pantoum) von Ravels Klaviertrio. Ein Pantoum ist eine traditionelle malaiische Gedichtform, welche Ravel aus der damals aktuellen französischen Literatur bekannt war und die Form dieses Satzes beeinflusst hat. Das Klaviertrio von Maurice Ravel (1875-1937) wird im zweiten Teil des Konzerts zu hören sein. Ravel komponierte sein Trio 1914 kurz vor dem

Ausbruch des ersten Weltkriegs. «Ich arbeite am Trio trotz Kälte, Sturm, Gewitter, Regen und Hagel», schrieb Ravel über seine Arbeit. Er fasste nach der Vollendung zusammen: «Ich habe nie so viel und zügig gearbeitet wie in diesem Sommer, insbesondere seit der Mobilmachung. Ich wollte mein Trio beenden, bevor ich den Kriegsdienst antrete.» (Ravel wurde danach MilitärLKW-Fahrer). Das Konzert wird mit dem romantischen, 1847 geschriebenen Trio von Robert Schumann (1810-1856) eröffnet werden. Er selbst schrieb darüber: «Auf den Anfang des Adagio freue ich mich immer, auch Clara liebt es leidenschaftlich und möchte es immer und immer wieder spielen.» Clara war Schumanns Frau und eine hervorragende Pianistin. Ebenso wie Ravel liebte Schumann die Poesie. Er vertonte unter anderem Gedichte von Joseph von Eichendorff. Ein Thema im ersten Satz erinnert deutlich an eines dieser Lieder. Irene Meier

Am Sonntag, 28. September, bringt der «a cappella Chor Zürich» geistliche Werke aus der englischen Renaissance zur Aufführung. Texte dazu liest Pfarrer Christof Menzi. The Golden Age – so wird die künstlerische Blütezeit im England des ausgehenden 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts genannt. Die englischen Komponisten erneuerten die traditionelle Kirchenmusik in Richtung mehrstimmiger, homophoner Sätze. Der gleichzeitige Silbenwechsel in allen Stimmen kam der Textverständlichkeit zugute, einem wichtigen Grundsatz in der anglikanischen Liturgie, die ab Mitte des 16. Jahrhunderts in England an die Stelle der katholischen trat. Die englischen Komponisten bewiesen ihr Können jedoch in beiden Stilen: So ist Purcells Thou Knowest, Lord streng auf Textverständlichkeit

hin ausgelegt, während das ergreifende Hear my Prayer, O Lord seine Meisterschaft in der Polyfonie bezeugt. Das Programm zeichnet die zeitlichen Veränderungen nach. Parsons Mariengruss ist strahlender Beginn und zugleich das älteste Stück im Programm: Die Sopranstimme, die Stimme Gabriels, steigert mit jedem Einsatz die Erregung und Verzückung des Erzengels. Im Wechsel mit den einzelnen Sätzen der Mass for Four Voices von William Byrd folgen Stücke, die die Gegensätzlichkeit zwischen dem traditionellen (katholischen) und dem neuen, berührend schlichten, anglikanischen Stil verdeutlichen. Was in der Musik so reizvoll und harmonisch nebeneinander erklingt, täuscht darüber hinweg, in welch angespannter Lage sich die Komponisten befanden: Byrds der katholischen Liturgie verpflichtete Messe konnte in einer Zeit, in der die anglikanische Konfession blutig durchgesetzt wurde, nur heimlich aufgeführt

werden. Den Schluss bilden Vertonungen zeitgenössischer Komponisten, die in ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit Alter Musik ihre eigene Klangsprache entwickelt haben. Der a cappella Chor Zürich wurde 1972 durch Piergiuseppe Snozzi gegründet und widmete sich seit seinem Bestehen vorwiegend der Musik Palestrinas und seiner Schüler. Seit 2012 steht der Chor unter der Leitung von Bohdan Shved, der das Repertoire erweitert zu anderen Stilen, die dem Hörer epochenübergreifend Zugänge zur geistlichen a cappella-Musik ermöglichen und ihn alte Traditionen im Dialog mit modernen neu erleben lassen. Der Anlass der Reihe «Musik und Wort» beginnt um 17.15 Uhr in der Klosterkirche Kappel. Der Eintritt ist frei /Kollekte. Anschliessend besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Lehrerkonzert am Sonntag, 28. September, 17 Uhr, Aula Ennetgraben in Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Ein besonderes Klangerlebnis Am 27. September, 9.30 Uhr, startet wieder das Chor-Projekt in der Kirche Kappel. Das Singen in diesem jahrhundertealten Raum ist ein besonderes Klangerlebnis.

Katrin Mettler, Irene Meier und Antoinette Horat (von links). (Bild zvg.)

Gesungen wird dieses Jahr eine etwas einfachere, aber unglaublich stimmungsvollen Komposition des Norwegers Ola Gjeilo (1978*): «Ubi Caritas». Sie passt kompositorisch, wie von der

Atmosphäre her ausgezeichnet in diesen Klangraum. Darüber hinaus soll das kurze achtstimmige «Amen» von John Rutter (1945*) wieder aufgenommen werden. Wie immer lassen sich die Teilnehmer ganz vom Gehör leiten und singen frei ohne Noten. So ist auch die einzige Voraussetzung die Freude am Singen und am Chorklang. Nach dem Auftakt am 27. September trifft man sich wieder an den Samstagen im No-

vember und Dezember um 9.30 Uhr. Anlässlich der Christnachtfeier am 24. Dezember werden dann diese Kompositionen erklingen. Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich willkommen, wer noch unsicher ist, darf sich einfach einmal in den ersten Proben versuchen. (pd) Samstag, 27. September, 9.30 Uhr, Kirche Kappel. Nähere Auskünfte bei: Pfr. Christof Menzi, Telefon 044 764 12 59, christof.menzi@zh.ref.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 23. September 2014

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Vom Dorfmäärt zum Publikumsmagneten 22. Wettswiler Herbschtmäärt vom Sonntag, 28. September, zwischen 11 und 17 Uhr Seit 22 Jahren findet der beliebte Treffpunkt im Dorfkern von Wettswil statt und begeistert immer mehr Menschen. Diese sind es dann auch, welche im Mittelpunkt stehen und zwischen 11 und 17 Uhr die wunderbare Plattform für jegliche Ansprüche geniessen.

Riesige Auswahl an Jugendaktivitäten

................................................... von remo buob, OK-präsident Der Wettswiler Anlass, welcher auch begeisterte Besucher aus der ganzen Region anzieht, führt von der Poststrasse bis zum Türmlihaus und durch die Schulanlage bis zur Turnhalle «Mettlen», er hat Charakter und ein grosses Angebot von über 60 Ständen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn es wird für Gross und Klein während des ganzen Tages sehr viel geboten. Bereits ab 10 Uhr ist das Türmlihaus offen, wo die Frauen des Frauenvereins einmal mehr die Gäste liebevoll mit Kaffee, Gipfeli, Kuchen und weiteren Köstlichkeiten verwöhnen. Ab 11 Uhr besteht die Möglichkeit, an den zahlreichen Ständen das interessante und abwechslungsreiche Angebot zu bestaunen und Einkäufe zu tätigen. Kulinarisch werden die Määrtbesucher unter anderem mit etwas Fei-

Der Wettswiler Herbschtmäärt ist immer gut besucht. (Bild zvg.) nem vom Grill, mit frisch zubereitetem Risotto, Raclette bei der Schenk & Caramia AG und weiteren Köstlichkeiten verwöhnt.

Bereits in der Frühe lohnt sich der Besuch Dieser Määrt gehört zur lokalen wie auch regionalen Tradition und hat sich in all den Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten gemausert.

Die Määrtbeiz bei der Turnhalle Mettlen zeichnet sich durch ein liebevoll zubereitetes und abwechslungsreiches kulinarisches Angebot aus. Die Cüplibar inmitten des Määrts bietet ebenfalls eine gute Möglichkeit zur zwischenmenschlichen Interaktion. Es lohnt sich, den Määrt bereits vor dem Mittagessen zu besuchen, den Klängen des Musikvereins Bonstetten zuzuhören und den Herbsttag so richtig zu geniessen.

Feuerwehr zum Anfassen Der Stützpunkt Affoltern lädt zur Hauptübung

Unterhaltsames wird den Besuchern an den verschiedenen Ständen geboten. Unter anderem wartet der Feldschützenverein mit einem Schiessspiel auf, der Fussballclub und der Turnverein bieten ebenfalls Spiele an. Auch die Feuerwehr wird mit ihren Aktivitäten für Spannung sorgen. Neu wird der Familienclub mit einer HolzEisenbahn präsent sein und damit sicher nicht nur Kinder glücklich machen.

Jugendaktivitäten sind für den Herbschtmäärt wichtig, deshalb können sich die jungen Besucher bei verschiedenen Attraktionen wie beispielsweise den Vereinsspielen, beim gratis Kinderflohmarkt (bei den Treppen vor der Turnhalle), auf der Gumpianlage der AXA Winterthur, betreut von der Pfadi Albis und Felsenegg, bei der Torwand des FCWB so richtig austoben. Rita Bär führt zudem ein Ponyreiten durch. Der Herbschtmäärt bietet der ganzen Familie Einiges an Unterhaltung an. Gemeinnützig wird der grösste Teil des Erlöses aus dem Advents- und Herbschtmäärt auch in diesem Jahr an verschiedene gemeinnützige Organisationen übergeben. Der Erfolg des Herbschtmäärts ist auf die zahlreichen Vereine, das aktive Gewerbe aus der Region, die Sponsoren, die Besucher und vor allem auf die zahlreichen und treuen Helfer zurückzuführen. Ohne sie wäre ein solcher Anlass nicht möglich. Zudem engagieren sich sowohl die Primarschulgemeinde als auch die Politischen Gemeinde Wettswil. Die Besucher werden eingeladen, die einmalige Herbschtmäärt-Stimmung zu geniessen. Eine wichtige Plattform für Begegnungen aller Art.

Offene Türen für Jugendliche

Mehr als nur Einblick – das verspricht die Stützpunkt-Feuerwehr an ihrer Hauptübung. Am Samstagnachmittag, 27. September, dürfen Interessierte erst zuschauen, wie ein Verkehrsunfall bewältigt wird, und dann selber Hand anlegen.

Jugendarbeit ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ein Verkehrsunfall auf dem Marktplatz? Zum Glück ist es nur eine Übung. Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern demonstriert am kommenden Samstag um 14.10 Uhr, wie in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst Verletzte aus einem verkeilten Fahrzeug geborgen werden können. Danach bietet sich Interessierten bis um 16 Uhr Gelegenheit, das Einsatzmaterial zu begutachten und selber auszuprobieren. Die Autodrehleiter (ADL) und das Pionierfahrzeug mit Heck-Kran werden ebenso vor Ort sein wie das Tanklöschfahrzeug (TLF) und das imposante Universallöschfahrzeug, weiter das Kommando- und das Sanitäts-Fahrzeug sowie eine Ambulanz des Rettungsdiensts Affoltern. Zur Stärkung gibt es zwischendurch

Jeweils am Freitag von 16 bis 20 Uhr stehen abwechslungsweise der Kirchgemeindesaal in Wettswil und das Jugendhaus in Stallikon den Jugendlichen offen, um in der kälteren Jahreszeit Freizeitaktivitäten nachgehen zu können. Es gibt zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten von diversen Spielen übers gemeinsame Kochen und Essen bis hin zum «einfach nur Chillen und Musikhören». Sogar an den Hausaufgaben kann weitergearbeitet werden. Bei Bedarf bringt ein Shuttle-Service die Jugendlichen um 20 Uhr sicher nach Hause. – Ebenfalls abwechslungsweise in Stallikon und Wettswil werden zweimal im Monat am Mittwochnachmittag kleinere Ausflüge durchgeführt. Dabei dürfen und sollen die Jugendlichen ihre eigenen Ideen einbringen, wo es hingehen soll. Ob Wald, Berg, Stadt oder Land, alles ist denkbar. Fix ist nur der Treffpunkt um 15.00 Uhr und die Rückkehr um 18.00 Uhr. Auch hier werden die Ju-

«uprise» ist das Freizeitangebot für Jugendliche der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil. Ab diesem Herbst gibt es ein neues Angebot für alle von der fünften Klasse bis zur Oberstufe.

Die Feuerwehr Affoltern zeigt am Samstag wieder, was sie kann. (Archivbild) eine Wurst vom Grill und die Kinder können ihre Treffsicherheit an der Mohrenkopf-Schleuder unter Beweis stellen. Rund 90 Frauen und Männer aus Affoltern verrichten freiwilligen Feuerwehrdienst und leisten so ihren Beitrag zur Sicherheit der über 11 000 Einwohner in der Gemeinde. Wer zwi-

schen 18 und 50 Jahre alt ist, in Affoltern wohnt und zum Schutz der Bevölkerung und ihrer Güter beitragen möchte, ist bei der Stützpunkt-Feuerwehr Affoltern willkommen. (tst.) Hauptübung am Samstag, 27. September, 14 bis 16 Uhr, Marktplatz, Obere Bahnhofstrasse in Affoltern. Weitere Infos unter www.fwaaa.ch.

Kühe werden eigentlich mit spitzen Hörnern geboren Hornfest im Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau Am 28. September laden die IG Hornkuh und Kag-Freiland zum 4. Schweizer Hornfest auf den Kag-Freiland-Betrieb «Werk- und Wohnhaus zur Weid» in Rossau. Im Werk- und Wohnhaus zur Weid zeigen die Veranstalter den Film «Das liebe Rindvieh», führen durch den eindrücklichen Laufstall für behornte Kü-

he und informieren über die kommenden Aktivitäten der IG Hornkuh. Daneben gibt es auch dieses Jahr ein feines Mittagessen und ein vielfältiges Rahmenprogramm. Um 10.30 Uhr ist Türöffnung. Die Gäste werden mit Kaffee und Gipfeli begrüsst, offeriert von der IG Hornkuh. Um 11 Uhr wird die Filmvorführung «Das liebe Rindvieh» stattfinden. Im Rahmen der Vorführung werden Kag-Freiland-Präsident Jakob Treichler

und Franz Josef Kögel (wichtigster Nebendarsteller) ein Gespräch führen, mit anschliessender Fragerunde. Um 12.30 Uhr findet die Lancierung der Hornkuh-Initiative der IG Hornkuh statt, um 13 Uhr starten Mittagessen und Rahmenprogramm: Wettbewerb, Stallführungen, Kinderanimation, Musik, Bilderausstellung des Kuhmalers Walter Lehmann und eine zweite, unkommentierten Filmvorführung im Saal, bis 17 Uhr. (pd)

gendlichen bei Bedarf nach Hause gefahren. Etwas mehr Zeit für Ausflüge oder Workshops gibt es während den Ferien. Für alle, die nicht verreisen, bietet «uprise» die Möglichkeit, an drei Tagen ein spannendes Programm zusammenzustellen und gemeinsam durchzuführen. Auch hier wird auf die Wünsche der Jugendlichen eingegangen und das Angebot entsprechend ausgerichtet. – Die nächsten Daten: 24. September, 15 Uhr: Outdoor, Wettswil; 26. September, 16 Uhr: Open Door, Stallikon; 27. September, 11 Uhr: Graffiti Workshop, vor Kirche Wettswil; 1. Oktober, 15 Uhr: Outdoor, Stallikon; 3. Oktober, 16 Uhr: Open Door, Stallikon; 6. Oktober, 14 Uhr: Holidays, Wettswil.

Graffiti-Workshop Bereits am kommenden Samstag, 27. September, von 11 bis 17 Uhr, findet in Wettswil ein Graffiti-Workshop statt. Die Jugendlichen erlernen unter professioneller Anleitung von «Mister Senz» die Kunst des Sprayens und gestalten ihr eigenes Bild. (pd) Weitere Informationen gibt es auf der Homepage http://www.kirche-stallikon-wettswil.ch/uprise


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Dienstag, 23. September 2014

«Die Herbst-Stimmung kam früh» Familie Duperrex lädt zum «Kürbisfäscht» mit Herbstmärt nach Uttenberg, Knonau Mit Festbetrieb und einem Herbstmarkt wird auf der Stöckweid in Uttenberg die jährliche Kürbisausstellung lanciert. Die Besucher dürfen sich am kommenden Samstag und Sonntag wieder auf eine wahre Vielfalt an Zier- und Speisekürbissen freuen.

uns ist jeder Kürbis gleich gehalten», so Duperrex.

Figuren und Gestecke Die Ernte schreitet zügig voran, die Ausstellung auf dem Hof wächst mit jeder Fuhr. Zu sehen sind Kürbisse in allen Farben, glatt oder mit Warzen, rund oder länglich, längs- oder quergefurcht. Am gefragtesten sind nach wie vor die beliebten Speisekürbisse «Butternuss» und «Oranger Knirps» sowie der Thai-Kürbis «Sweet Mama». Für die Ausstellung kreiert Tochter Fabienne Duperrex Figuren und Gestecke. Versehen mit einem Rezept eignen sich diese sehr gut als Mitbringsel. Mit dem Kürbisfäscht vom kommenden Wochenende soll die Saison so richtig lanciert werden. Die Gäste werden mit verschiedenen Kürbisgerichten verwöhnt, dazu gibt es eine Weindegustation mit dem Waadtländer Junior-Winzer Jérôme Dufour von Dufours Vins. Am Sonntagnachmittag spielt das Trio Räbbergfäger. Bis Mitte Oktober dürften die letzten Kürbisse eingebracht sein. Die Ausstellung bleibt bis Halloween. Und Mitte November ist die Saison bereits vorüber.

................................................... von thomas stöckli Die Ersten wollten schon Anfang August Kürbisse holen. «Die Herbst-Stimmung kam bei den Leuten früh», so Jean-Jacques Duperrex. Kein Wunder, war der Sommer doch vorwiegend nass-kühl. So brauchte der eine oder die andere noch etwas Geduld, denn geerntet werden die Kürbisse auf der Stöckweid frühestens Ende August. Letztes Jahr waren die Bedingungen für Kürbisse ideal: Nass im Frühling, heiss im Sommer – entsprechend gab es eine Spitzenernte. Und wie sind die orangen Riesen mit den Wetterkapriolen dieses Jahres klar gekommen? «Überraschend gut», so Duperrex. Einigen Sorten habe die Nässe zugesetzt, aber bei 160 bis 170 Sorten falle das nicht so ins Gewicht. Der milde Herbst lässt die Früchte nun ideal ausreifen. So dürften die Schwersten auch dieses Jahr gegen 100 Kilogramm gehen – und das ohne Sonderbehandlung: «Bei

Kürbisfäscht mit Herbstmärt und Kürbisausstellung

Dank guter Erntehelfer ist die Familie Duperrex im Zeitplan. Von links: Jean-Jacques Duperrex, Margrit Pfister, Erika Rinderli, Maya Duperrex, Marcel Rinderli und Serge Duperrex. (Bild Thomas Stöckli)

am 27. und 28. September, 9.30 bis 18 Uhr, Hof Stöckweid, Uttenberg, Knonau. www.stoeckweid.ch.

Sonniges «Vierzgerfäscht» von Schenk und Caramia Kunden, Nachbarn und Freunde des Hauses feierten mit Pino Caramia in Wettswil Die Anwesenheit von halb Wettswil bewies die Verbundenheit der Elektroinstallations-Firma mit ihrer Standortsgemeinde. Und auch Besucher aus den Nachbardörfern erwiesen der Jubilarin die Ehre. ................................................... von annnemarie stüssi Ein Hauch von «Herbschtmäärt» umgab den Festplatz zwischen Gemeindehaus, Bibliothek und eben dem Elektrofachgeschäft, das zwar weiterhin als Schenk & Caramia AG existiert, aber seit dem Jahr 2000 von Giuseppe «Pino» Caramia mit seinem Team geführt wird. Langjährige Bewohner des sich unentwegt entwickelnden Unterämtler Dorfes erinnern sich: wo ehedem ein kleines Milchlädeli domiziliert war, steht seit rund 40 Jahren ein attraktives Elektro-Fachgeschäft, dessen Kernkompetenz in den Bereichen Installation, Beleuchtung, Telekommunikation, Netzwerkverkabelung sowie Gebäudeautomation und Hausgeräte liegt.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor: die Ausbildung von Lernenden Nicht umsonst ist das mittelständische Gewerbe ein wichtiger Grund, weshalb unser Land die konjunkturellen Tiefs immer wieder erfolgreich meistert. Und eben die Ausbildung von Nachwuchsfachleuten bildet einen markanten Faktor dieser Erfolgsgeschichte. Bei Schenk und Caramia absolvieren in jedem Lehrjahr ein bis zwei Lernende, darunter aktuell auch eine junge Frau, die Lehre als Elektroinstallateur, beziehungsweise Montageelektriker. Wir sprachen beispielsweise mit Emir, Syrat, Luca, Jannick und Loretta. Sie alle sind über den Weg einer Schnupperlehre zu ihrem Beruf und zu ihrer Lehrstelle gelangt und alle zeigen sie sich von ihrer Wahl befriedigt. Sie verbringen je einen Tag pro Woche in der Berufsschule Horgen. Nach dem Lehrabschluss wollen sie zuerst einmal praktisch tätig sein und sich danach möglichst weiterbilden, denn was heute topmodern ist, kann sich schon bald dank der Entwicklung der Branche als überholt erweisen. Mit von der Partie, in diesem Falle

Die ganze Belegschaft hat Grund zum Feiern. (Bilder Hansruedi Huber) der Party, waren die beiden neuen Geschäftsleitungsmitglieder Athanasias Paschos und Christoph Gretler, letzterer durch Familie eng mit Wettswil verbunden. Die beiden Fachleute arbeiteten bereits in ihrer früheren Tätigkeit zusammen und bilden nun ein erfahrenes, motiviertes Team.

Sonne, Musik und feines Essen Gratulationswünsche von Ernst Jud, ehemaliger Gemeindepräsident Hedingen, an das Ehepaar Pino und Aska Caramia.

Wenn Pino Caramia und seine Frau Aska zum Fest laden, so lassen sie es

an nichts fehlen. Ob man nun die leckeren Frühlingsrollen, den köstlichen Pilz-Risotto oder aber die feinen Crêpes degustierte: Die Qualität stimmte! Wer mehr auf «Fleischliches» ausgerichtet war, fand am fachgemäss bedienten Grill alle Wünsche erfüllt. Begleitet wurde das gemütliche Beisammensein an langen Bänken und bei zunehmend sonnigem Herbstwetter von der im Säuliamt bestens bekannten sechsköpfigen «Porkyvalley

Dixieband» mit Bandleader Andy Hanselmann. Für die Kinder war nicht nur für Verpflegung, sondern auch durch die stets beliebten Hüpfburgen gesorgt, sodass sich Mami und Papi gemütlich und ungestört mit neuen Bekannten und alten Freunden unterhalten konnten. Willkommener Gast war – logo – der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger wie auch seine ehemaligen Kollegen Walter Ess, Stallikon, und Ernst Jud, Hedingen.


Vermischtes

Dienstag, 23. September 2014

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Der Kunstmaler GeGe war ein vielschichtiger Geschichtenerzähler «Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen» Zum ersten Jahrestag des Vereins GeGessler zur Erhaltung des Lebenswerks des Kunstmalers GeGe am vergangenen Samstag im Atelier des Künstlers in Ottenbach erzählte GeGe-Biograf Bernhard Schneider, weshalb er sich so intensiv mit dem vielschichtigen Maler, Denker und Geschichtenerzähler auseinandergesetzt hat. Hier ist eine Zusammenfassung dieser Ausführungen. ................................................... von bernhard schneider George Gessler alias GeGe (1924-2012) erzählte bildhafte Geschichten, ob er nun malte oder erzählte. Er kannte die Werke der Künstler, die er verehrte, dank einer lebenslangen intensiven Auseinandersetzung mit ihnen. Es waren Künstler, die Geschichten erzählten. So zitierte er ebenso gern Goethe, wie er in einem Bild Picasso die Referenz erwies. Seine eigenen Geschichten waren geprägt von einem geistvollen Wechsel zwischen Ernst und Schabernack.

Die Geschichte als Spiegel des Abstrakten «Wichtig ist nicht die Personifizierung, sondern die Geschichte», lautet die Überschrift des ersten Kapitels der Biografie «George Gessler – Ein Leben in Bildern». Das Leben begann für ihn in der Realität und setzte sich in seinem Kopf fort. Es wäre nicht ganz zutreffend, sein Gedächtnis als «fotografisch» zu bezeichnen, denn aus der präzisen Momentaufnahme, die er in seiner Erinnerung speicherte, entstand ein Film, oder vielmehr eine Geschichte, die ein Eigenleben erhielt. Da die Geschichte wichtig war, nicht die Person, die in seiner Vorstellung weiterlebte, konnte sich diese Geschichte auch ändern, liess Variationen entstehen. Die Person wurde zum Kunstprodukt, das er in seinen Bildern zu Leben erweckte. Die Freude am Erzählen von Geschichten kombinierte GeGe oft mit der Lust auf Schabernack. Auch wenn dies von manchen als Provokation empfunden wurde, war es wohl meist nicht so gemeint: GeGe beobachtete das Leben, die Reaktionen der Menschen. Wer glaubte ihm welche Ge-

schichte – und weshalb? Auch die Bilder, die so entstanden, speicherte er in seinem Gedächtnis. Er konnte schmunzelnd erzählen, wie sich jemand über ihn geärgert hatte, ohne jeden Groll. GeGe äusserte sich gerne und meist sehr polemisch über abstrakte Malerei. So wichtig ihm Farben und Formen auch waren, entscheidend war für ihn die Geschichte, die das Bild erzählte. Die Abstraktion fand in seinem Kopf statt. Er versuchte, sie in Bildern konkret werden zu lassen. Deshalb fertigte er auch meist keine Skizzen an, bevor er mit der Gestaltung eines Bildes begann, denn die Skizzen befanden sich in seinem Kopf. An der Leinwand rang er mit der konkreten Umsetzung seiner abstrakten Idee, der er mit dem Bild Leben einhauchen wollte.

Auseinandersetzung statt Bewunderung Diese Konkretisierung des Abstrakten war die Lebensaufgabe, die sich GeGe aufgetragen hatte. Als er mir einmal erzählte, wie ein Maler erfolgreich Bilder verkaufen könnte, habe ich ihn gefragt, ob er je eines seiner Bilder wirklich habe verkaufen wollen. Er antwortete: «Eigentlich nein.» Doch auch dies wir nicht ganz richtig. Wenn seine Bilder an einem Ort hingen, wo sie Beachtung fanden, wo sie Auseinandersetzung auslösten, freute er sich. Als er einmal zu mir ins Büro kam, betrachtete er die drei grossen GeGe-Gemälde an den Wänden und sagte: «Hier gefällt es mir, mitten unter diesen Bildern.» Als reine Kapitalanlage hingegen hätte er seine Bilder niemals hergegeben. GeGe erwartete von den Betrachtern eine Auseinandersetzung mit seinen Werken. Er suchte keine Gönner. Motiviert, das Buch über GeGe zu verfassen, haben mich zwei Besuche in seinem Atelier. Der erste Besuch fand mit der Kuratorin für Malerei des Landesmuseums statt, der zweite mit Erika Schmid, die das Buch über GeGe anschliessend gestaltet hat. Beide Frauen haben GeGe mit mindestens so kritischen Fragen konfrontiert, wie ich es selbst getan habe. Anschliessend hat er mich angerufen, um mir mitzuteilen, wie sehr ihn diese Besuche gefreut haben: «Du kommst immer mit Frauen zu mir, die etwas von Malerei verstehen und mich sogleich

Bernhard Schneider schildert im Atelier von GeGe das Leben des Malers. Katharina Gessler hat es für die Besucherinnen und Besucher unverändert belassen. (Bild Erika Schmid) durchschauen, wenn ich etwas verschleiern will oder Schabernack erzähle. Das gefällt mir. Leute, die mich bewundern, interessieren mich nicht. Mich ernst nehmen heisst, sich mit mir kritisch auseinanderzusetzen.» Dass GeGe als Künstler oft unterschätzt wurde und wird, liegt wohl an einer Kombination seiner bisweilen schroffen Art mit seiner Verweigerung jeglicher Marketinganstrengungen – was allerdings zu einem eigenen Marketingprinzip hätte werden können. Doch auch dieser Möglichkeit verweigerte er sich. Als ihn einmal ein Bekannter besuchte, der ein Bild von ihm erwerben wollte, um die damals noch junge Familie zu unterstützen, jagte ihn GeGe unverrichteter Dinge aus dem Haus, nachdem dieser nicht habe sagen können, welches besondere Bild er wünsche. GeGe war nie ein bequemer Mensch. Doch vielleicht hat gerade dies dazu beigetragen, dass es ihm immer wieder gelang, Menschen in seinen Bann zu ziehen.

Der Raum um das Bild Der Raum und dessen Beleuchtung, in dem seine Bilder hängen, waren ihm wichtig. GeGe malte so vielschichtig, wie er beobachtete und analysierte. Je nach Lichteinfall kann sich ein Bild ändern. Deshalb arbeitete er bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen an einem Werk, übermalte Stellen, bis sie im richtigen Licht erschienen. So zentral seine Bilder in seinem Leben waren, so kritisch begutachtete er sie, denn die Anforderungen, die er an andere stellte, wollte er auch selbst erfüllen. «Weiss rühre ich dicker an als die Farben, weil ich damit Fehler übermalen kann», erklärte er mir einmal. Er korrigierte am Bild, bis er keine Fehler mehr entdeckte: «Du kannst diese Fehler gar nicht sehen, aber ich kann dir genau sagen, wo eine Farbe zum Bild hinausfällt oder ein Bogen nicht die richtige Spannung hat.» War er mit einem Bild unzufrieden, vernichtete er es oft. GeGe war nie verle-

gen, wenn es darum ging, ein passendes Zitat von Goethe einzubringen. Das Hauptwerk Goethes, die Faustdichtungen, war ihm besonders wichtig, wohl deshalb, weil sich hier Goethe von seiner vielschichtig-widersprüchlichsten Seite zeigte, um das Abstrakte in konkreten Bildern zu spiegeln. Das Selbstbild von GeGe entsprach seiner Wahrnehmung von Faust: Ein suchender Mann, der von innen angetrieben wird und sich von keinem seiner Fehler beirren lässt, bis er lernt, den Augenblick zu geniessen. «Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen», lautete eines seiner Lieblingszitate aus Faust II. GeGe selbst hat zu malen aufgehört, als es seine Kräfte nicht mehr zuliessen, seine eigenen Ansprüche zu erfüllen. Seine Bilder leben weiter, seine Geschichten entwickeln sich auch nach seinem Tod aus seinen Bildern heraus, denn sie, die Geschichte, ist wichtig, nicht die Person, die das Bild gemalt hat.

sport

Neuer Trainer – neues System

Erfolgreiche Geschwister

Gelungener Saisonstart der Damen D3 von Volley S9

Siegreich im Klettern und Judo

In den Sommerferien erreichte die Damen D3 von Volley S9 die überraschende Nachricht, dass endlich ein Trainer für die nächste Saison gefun-

den sei. Hugo (genannt «Boss») Lombriser, der Präsident des Vereins, erklärte sich bereit, übergangsmässig die Trainings und Matches zu leiten. Es wird jedoch weiterhin ein Trainer oder eine Trainerin gesucht! Gespannt wurde der neue Trainer zum Training erwartet. Als erste Handlung stellte er sogleich das Spielsystem um. Skeptische Blicke – würde das gut gehen? Es blieb nicht viel Zeit, um das System zu trainieren. Als Einstimmung auf die neue Saison Suzanne von Volley S9 im Angriff. (Bild zvg.)

und um die Aufstellung zu üben, nahmen die Damen D3 am letzten Augustwochenende am Rämiturnier in Zürich teil. Schon zeigte sich der erste Erfolg mit dem neuen System: D3 erreichte den ersten Rang! Mit grosser Vorfreude und neu bedruckten Matchleibchen startete das Team am letzten Dienstag zum ersten Match der Spielsaison in Rudolfstetten. Den Startsatz holten sie problemlos mit 25:12. Aber im zweiten Satz lief der Ball nicht rund – Satzverlust mit 18:25! Den dritten und vierten Satz konnten sie wieder für sich entscheiden (25:11, 25:19) und den ersten Sieg feiern. Schon jetzt lässt sich wohl sagen, dass es mit dem neuen Trainer und dem veränderten System passt und die Damen von D3 die nächsten Spiele hoch motiviert angehen werden. (DW)

Am Samstag, 13. September, fand in Bern der Bären-Cup statt, ein KletterWettkampf in der Disziplin Bouldern. Diese Disziplin erfordert eine Menge Balance, Körperspannung und Kraft. Für einige der 20 Routen wurde auch noch Kreativität und Mut verlangt. Im Finale konnte sich Michel Erni steigern und gegen die vier anderen Kletterer durchsetzen. So durfte er zuoberst auf das Podest. Seine Schwester Aline Erni startete gleichentags am nationalen JudoRankingturnier in Weinfelden. Sie kämpfte in der Kategorie Jugend Damen U18. Trotz ihrer 13 Jahre gewann Aline klar und beendete das Turnier auf Platz 1. Am Sonntagmorgen stand Aline erneut in Weinfelden auf der Matte. Dieses Mal startete sie in der Kategorie Mädchen A U15. Sie verwies ihre Gegnerinnen klar auf die hinte-

Erfolgreiche Geschwister: Aline und Michel Erni. (Bild zvg.) ren Ränge. Aline Erni hat dank ihren konstanten guten Leistungen ein Aufgebot für ein Trainingslager im Nationalen Jugendsportzentrum in Tenero erhalten. (pd) ................................................... > Mehr Sport auf den Seiten 22/23


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Sport

Dienstag, 23. September 2014

Viele Familien am Start «OL für alle» beim Schützenhaus Wettswil Bei schönem und warmem Wetter starteten über 60 Läufer oder Teams beim traditionellen Orientierungslauf mit der OL-Karte Eichmoos. Die «OL für alle» der OLG Säuliamt richteten sich speziell auch an weniger geübte Orientierungsläufer und solche, die zum ersten Mal diese Sportart ausprobieren wollen. Den Teilnehmern standen vier verschiedene Bahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Besonders erfreulich war die auffallend grosse Beteiligung von Familien mit Kindern. Entweder allein oder in Begleitung ihrer Eltern absolvierten die Kinder mit viel Enthusiasmus eine der angebotenen Bahnen. Das schöne und warme Wetter verlockte dabei viele Teilnehmer, sich auf einer der Bahnen über die mittlere Distanz zu versuchen. Für die Allerkleinsten stand wiederum ein spezieller Schnur-OL zur Verfügung. Hier findet man die Posten noch nicht durch das genaue Lesen ei-

ner OL-Karte, sondern indem man einer im Wald ausgelegten Schnur folgt und an den Posten eine Kontrollkarte abstempelt. Auch beim Schnur-OL wird die Zeit genommen und der Einsatz und Elan ist mindestens so gross wie beim «echten» Orientierungslauf. Nach getaner Leistung stand wie üblich eine kleine, aber feine Beiz zur Verfügung, an der man wieder neue Kräfte tanken konnte.

Ranglistenauszüge Schnur-OL (250m) 1. Silas Schuler, Hedingen; 2. Jérôme Baur, Hedingen; 3. Gian Burtscher, Hausen. Kurz, leicht (2,5km, 75m Steigung, 12 Posten): 1. Jaqueline Steiger & Stephan Ruch, Maschwanden; 2. Sara, Gian & Ben Burtscher, Hausen; 3. Jan Leisinger, Hausen. Mittel, einfach (3,9km, 150m Steigung, 18 Posten): 1. Christian Schmid, Zürich; 2. Kira & Raphael Samide, Mettmenstetten; 3. Silas Schuler, Hedingen. Mittel schwer (4,29km, 180m Steigung, 18 Posten) 1. Andreas Rüegg, Nänikon; 2. Markus Bigler, Mettmenstetten; 3. Daniel Scherer, Birmensdorf.

Drei Obfelder (schwarz-grün-weisser Dress) auf dem Podest der Kategorie K7. Von links: Martin Häberling, Stefan Meier und Roman Niederhäuser. Alle drei sind für die SM qualifiziert. (Bild zvg.)

Lang (4,29km, 180m Steigung, 18 Posten) 1. Thomas Scherer, Mettmenstetten; 2. Eliane van der Helm, Hausen. Vollständige Rangliste mit den Zwischenzeiten nach jedem Posten unter www.olg-saeuliamt.ch/resultate/ol-fuer-alle-2014-09-20/.

Sieben Ämtler Geräteturner reisen an die Schweizer Meisterschaften An diesem Wochenende fand der Qualifikationswettkampf für die Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen statt. Sieben Ämtler haben es geschafft. Die Selektion zur Schweizer Meisterschaft erfolgt jeweils anhand der Resultate der Wettkampfsaison 2014 und betrifft ausschliesslich die Kategorien K5-7, Herren und Damen. Aus dem Säuliamt waren Turner aus Bonstetten, Mettmenstetten und Obfelden am Start. Der Kanton Zürich durfte in den letzten Jahren wegen der Obfelder Turnern einige Erfolge feiern und man war gespannt, wer in diesem Jahr dabei sein darf. In der Kategorie K5 startet der 13-jährige Obfelder Cyril Accola zu seinem ersten Kantonalfinal. Die Anspannung war gross und seine Nervosität legte sich erst nach dem ersten Gerät. Am Reck erturnte er sich die zweitbeste Note aller K5-Turner und platzierte sich am Ende mit 43.10 Punkten auf dem 9. Schlussrang und schaffte mit

diesem Resultat als jüngster Turner den Sprung ins SM-Team. Aus Mettmenstetten war mit Emanuel Foster ein weiterer SM-Kandidat am Start. Seine Darbietungen entlockten den Wertungsrichtern manch hohe Note und am Reck und Sprung war er sogar der Beste seiner Kategorie. Mit 45.55 Punkten gewann Emanuel den Wettkampf und schafft es, sich erstmals für Schweizer Meisterschaft zu qualifizieren. Mauro Nussbaumer (Obfelden) zeigte am vergangenen Samstag einen Top-Wettkampf. Er lieferte sich mit Philipp Wüest (Bauma), der die laufende Saison dominiert hatte, ein hochstehendes Duell um den Tagessieg. Am Ende konnte Mauro den Sieg mit einem Vorsprung von 0.15 Punkten nach Hause bringen. Es war sein erster Sieg in der Kategorie K6. Mit Michael Hofstetter (Obfelden) zusammen qualifizierte sich Mauro für das SM-Team. In der Kategorie K7 waren die SMTickets rar und somit stark umkämpft. Stefan Meier und Martin Häberling (beide Obfelden) turnten be-

reits die ganze Saison hinweg auf sehr hohem Niveau. Ein Doppelsieg folgte dem anderen und sie hatten ihren Startplatz bereits auf sicher. Stefan Meier liess es sich jedoch nicht nehmen und zeigte einen hervorragenden Wettkampf. Am Barren realisierte er mit 9.90 die Tageshöchstnote und gewann mit einem Total von 48.05 Punkten den Wettkampf und gehört wohl auch in diesem Jahr zu den Favoriten an der SM. Martin Häberling leistete sich kleinere Fehler an Sprung und Barren, doch die Konkurrenz konnte sich daraus keinen Vorteil erturnen. Er sicherte sich auch an diesem Wettkampf die Silbermedaille. Roman Niederhäuser (Obfelden) schaffte es, sich gegenüber den kantonalen Gerätemeisterschaften zu steigern. Mit 46.05 Punkten erturnte er sich die Bronzemedaille und sicherte sich mit diesem Erfolg einen Platz im SM-Team. Das Säuliamt kann somit sieben Turner an die Schweizer Meisterschaften vom 8./9. November in Rapperswil-Jona/SG entsenden.

Diverse Podestplätze erkämpft Erfolgreiche EKZ-Cup-Saison vom RRC-Amt-Nachwuchs

Allein oder mit ihren Eltern absolvierten die Kinder den OL. (Bild zvg.)

Walking-OL: Seit 9 Jahren ein Erfolg Trotz anfänglich unsicherer Wetterprognose waren einige Walkerinnen und Walker bei sommerlichen Temperaturen auf Postensuche. Es war nicht einfach, in diesem schwierigen Wald geeignete Postenstandorte zu finden. So musste Severin Schmid abermals mit seiner Fantasie nachhelfen, sodass es trotzdem ein spannender Parcours war. Sei es mit der Gartenschere einige Äste zu kürzen, damit der versteckte Posten besser sichtbar war oder mit der selbst gebastelten Futterkrippe. Der Kopf musste ziemlich nach links und rechts gedreht werden, damit ja kein Posten verpasst wurde.

Wird ein Posten trotzdem verpasst oder falsch eingezeichnet, macht das gar nichts, denn die Chance, sich beim nächsten Mal zu verbessern, ist eine Herausforderung. Eine Walkerin, die bereits zum 15. Mal teilgenommen hat, wurde sogar mit einem kleinen Präsent belohnt, denn der Walking-OL wird bereits seit 9 Jahren (zweimal pro Jahr) mit Erfolg durchgeführt. (pd)

Rangliste: Einzel: 1. Hans Bachmann, Affoltern; 2. Marlis Pfister, Affoltern; 3. Doris Bachmann, Affoltern. Gruppe: 1. Alma, Sarah u. Ueli Ochsner, Hedingen; 2. Marie-Luise u. Frank Iller, Affoltern; 3. Silvia u. Heinz Tüscher, Aeugst.

An den letzten drei EKZ-Cup-Rennen in Hinwil, Egg und Fischenthal zeigten die RRC-Amt-Fahrer nochmals hervorragenden Bikeradsport mit diversen Podestplätzen. Allen voran Ilona und Jan Tillmann und Cedric Graf. Diese drei schafften es in der Gesamtwertung auf den zweiten und dritten Rang ihrer Kategorie. Bei der Kategorie Cross Knaben gab es kurz nach dem Start einen kleineren Massensturz. Darin verwickelt die zwei RRC-Amt Fahrer Nico Huter und Francesco Caruso. Nico konnte schnell wieder auf sein Bike springen und fuhr mit der Wut im Bauch das Rennen seiner Saison. Von den über 50 Gestarteten schaffte er es auf Rang 26. Francesco musste länger pausieren, bis sein Bike wieder einigermassen fahrtauglich war. Mit nur einer Bremse wurde er wieder ins Rennen geschickt. Bei der Strassenüberführung, wo im Winter die Ski- und Snowboardfahrer mit dem Skilift hochgezogen werden, war die Abfahrt mit nur einer Bremse zu steil. So musste er diese Passage laufen. Trotz des Bremshandicaps wurde Francesco immer noch guter 42.

Ein ganz besonderes Lob gebührt beim letzten Rennen Noe Fischer. Er konnte zum ersten Mal aufs Podest klettern. Nach Hinwil mit Rang 6 und Egg mit dem vierten Rang, war es ihm gegönnt, sich auf dem Podest feiern zu lassen. Der RRC-Amt darf sicher auf seine erfolgreichste Nachwuchssaison

zurückblicken. Mit 63 Top-Ten-Resultaten, davon 20 auf dem Podest und nochmals vier Siegen, dürfen alle Beteiligten stolz auf das Geleistete sein. Mit einer guten Vorbereitung auf die nächste Saison sollen diese Topleistungen dann nochmals verbessert werden. (pd)

Noe Fischer (rechts) feiert seinen ersten Podestplatz. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 23. September 2014

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Sieg im Cup und eine Runde weiter FC Affoltern – FC Wädenswil 4:2 (1:1) Die Siegesserie im Cup geht weiter. Der FCA gewinnt zu Hause in der 2. Runde des René-FaigleCups vor zirka 80 Zuschauern überlegen mit 4:2. «Die klar bessere Mannschaft hat gewonnen», sagte Trainer Filipovic gleich nach Abpfiff des Spiels. Und weiter: «Den Jungs hat es richtig Spass gemacht, Fussball zu spielen». Das haben auch die Zuschauer so gesehen. Nicht etwa, dass die Säuliämtler trotz überlegener Führung einen Gang zurückgeschaltet hätten, nein, sie legten sogar noch einen Zacken zu – und wurden mit dem Sieg belohnt. Erfreulich im Spiel der heimischen Mannschaft war, dass sie sich kaum Fehlpässe leistete. Vielmehr liessen sie den Ball direkt und schnell weiterlaufen. Das trug zur Verwirrung des Gegners bei. Was der FCA verhindern müsste, wären die unnötigen Ballverluste. Und wenn man den Ball

dann doch verliert, sollte alles drangesetzt werden, den Konter im Keime zu ersticken. Dieser Doppelfehler passierte in der 92. Minute. Prompt erzielten die Wädenswiler den Anschlusstreffer zum 3:2. Unterm Strich hatten die Gäste nie eine ernsthafte Chance, das Spiel für sich zu entscheiden. Soviel zur Zusammenfassung des Spiels. Nun zu den Toren im Einzelnen. Es gab drei Elfmeter, die allesamt zu Toren führten. Zunächst foulte der FCA-ler Konate einen Gegner unglücklich im Strafraum (19. Minute), dann wurde Antenen in der 33. und Good in der 49. Minute von den Beinen geholt. Es stand nach 50. Minuten 2:1 für den FCA. Mit einem brachialen Schuss durch Bilic in der 60. Minute setzte sich der FCA von Wädenswil ab. Bilic profitierte durch den schnell gespielten Konter und der Flanke von Good. In der Nachspielzeit fielen zwei Tore. Für jede Mannschaft eins. Zunächst das oben bereits erwähnte Kontertor für die Seebuben und in der 94. Minute das «Pirouetten-Tor» (O-Ton des Stadionsprechers Marti) durch Claudio Antenen. Pirouetten-Tor? Das ging so: Bilic flankte von der linken Grundlinie flach und scharf in den Strafraum. Am 2. Pfosten stand Antenen, der den Ball gekonnt bis auf Kopfhöhe hochsteigen lässt. Er dreht sich dann mit der Grazie eines Balletttänzers um die eigene Achse und hämmert den Ball mit der Wucht eines Donnerschlags in die Maschen. Abpfiff. Spielende. Eine Runde weiter im Cup. Volkmar Klutsch Mannschaft: Vollenweider, Mühlemann, Scicchitano, Bala I. , Bala II. (79.’ Ammann), Antenen C. (79.’ Antenen S.), Ismajlaj, Konate (Antenen S.), Bilic, Good (87.’ Grebenar), Dushaj. Ersatz:

Zweifachtorschütze und Mittelfeldmotor: Souleymane Konate. (Bild zvg.)

Luchsinger, Antenen S., Steiner, Grebenar.

Der ansonsten sichere Penaltyschütze Henry Acosta Acosta (hier gegen Eschen) vergab die WB-Führung. (Bild Kaspar Köchli)

Grosse Chance verpasst Fussball 1. Liga: FC Seuzach – FC Wettswil-Bonstetten 1:0 (1:0) Nach drei Spielen ohne Gegentor musste der FC Wettswil-Bonstetten vergangenen Samstag mit einer 0:1-Niederlage in Seuzach als Verlierer vom Platz. Damit verpassten die Ämtler die Chance, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. ................................................... von marc enskat Die Gäste aus dem Säuliamt mussten auf die verletzten Gogalic und Baumgartner sowie auf den gelbgesperrten Gouiffe à Goufan verzichten. Und gerade die fehlende Präsenz und ordnende Hand von Gouiffe à Goufan im Mittelfeld konnte nicht ausreichend kompensiert werden. Die erste Chance des Spiels gehörte dem Heimteam. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung stand Seuzi-Stürmer Widmer allein vor Torhüter Anicic. Der Versuch, den WB-Torhüter, welcher nach dem guten Spiel gegen GC U21 erneut das Vertrauen von Trainer Dosch erhalten hatte, mit einem Lop zu bezwingen, geriet neben das Tor. Nach Ablauf einer Viertelstunde bot sich Acosta auf der Gegenseite die Möglichkeit zur wichtigen Führung für die Ämtler, nachdem WB-Goalgetter Dukhnich im 16er regelwidrig am Abschluss gehindert worden war. Acosta scheiterte mit dem fälligen Elfmeter jedoch am starken Seuzacher Torhüter Frauenfelder. Statt 0:1 für die Ämtler hiess es kurze Zeit später 1:0 für Seuzach.

Nach einem Zusammenprall vor dem Strafraum entschied der Unparteiische zum Entsetzen der Ämtler nicht auf Stürmerfoul, sondern auf Freistoss für Seuzach, welchen Kradolfer herrlich über die Mauer hob und Anicic keine Chance liess. In der Folge benötigte der FCWB ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen, ehe sich Acosta nach mustergültigem Durchspiel mit Bonfardin die Möglichkeit bot, das Score auszugleichen. Auf der Gegenseite hatte Seuzach in der 39. Minute die grosse Möglichkeit zur 2:0-Führung. Eine Hereingabe konnte von WB-Verteidiger Studer im Strafraum gestoppt werden. Den Ball nahm Torwart Anicic vor dem heraneilenden Angreifer jedoch mit der Hand auf. Der Referee taxierte dies als Rückgabe und pfiff einen Freistoss für Seuzach aus rund vier Metern. Anicic hielt seine Reihen mit einer Parade jedoch weiter im Spiel.

FCWB besser, aber kaum Torchancen Die 1:0-Pausenführung verdiente sich der FC Seuzach durch eine kämpferische, aufsässige Spielweise. Auf Seiten des FCWB wurden im Mittelfeld zu viele Zweikämpfe verloren. Eine Steigerung bei der Balleroberung war für die zweite Halbzeit dringend von Nöten. Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten aber erneut dem Heimteam. Der FCWB konnte sich nach einem Freistoss an die Querlatte bei Glücksgöttin Fortuna bedanken, nicht schon vorentscheidend in Rückstand zu geraten.

Mit zunehmender Spieldauer begannen die Kräfte bei Seuzach zu schwinden und der FCWB hatte mehr Spielanteile, ohne jedoch zu klaren Abschlussmöglichkeiten zu kommen. Die beste Chance bot sich Acosta in der 60. Minute. Bei seinem Abschluss stand ihm erneut Keeper Frauenfelder im Weg, welcher reflexartig mit einer Faustabwehr zur Ecke klären konnte.

Mitten im Mittelfeld Das Bemühen konnte man dem FCWB in der Folge nicht absprechen. In den entscheidenden Phasen agierte die noch junge Mannschaft von Trainer Dosch jedoch zu hektisch, zu wenig abgeklärt. Der FC Seuzach verdiente sich den Vollerfolg mit leidenschaftlichem Einsatz und Kampfgeist. Durch die unnötige Niederlage sind die Ämtler ins breite Mittelfeld der Tabelle zurückgerutscht. Die nächste Chance auf Punktezuwachs bietet sich den Ämtlern gegen Team Ticino U21 am kommenden Samstag um 16 Uhr auf dem heimischen Moos. Matchtelegramm: Sportplatz Rolli, Seuzach, 305 Zuschauer. FCWB: Anicic, Lienhard (45. Buchmann), Studer, Waser (80. Zimmermann), Halef, Kalyon, Peter (71. Pesic), Bonfardin, Acosta, Gjergji, Dukhnich. Weitere Resultate: Senioren 30+ - Einsiedeln 1:2, Freienbach - Senioren 40+ 8:2, Schlieren - Jun. Ed 6:3, Jun. Dc - Wiedikon 9:2, Freienbach - Jun. Ec 3:5, Einsiedeln - Jun. Ea 4:6, Jun. Cb - Freienbach 5:1, Jun. Eb - Wollishofen 4:8, Wetzikon - Jun. Ca (CCJL) 3:2, Jun. Db - Adliswil 6:0, Lachen/Altendorf Jun. Dd 0:6, Altstetten - Jun. B2 5:3, Küsnacht Jun. A (Cup) 2:6.

Ämtler Faustballer haben überzeugt Die Faustballer aus dem Amt beendeten am Samstag die Feldmeisterschaft an der Schweizer Senioren-Meisterschaft in Schlieren. Bei idealen Bedingungen belegte Affoltern nach den vier Spielen der Vorrunde den zweiten Platz in ihrer Gruppe. Durch einen Sieg in der Hoffnungsrunde gegen den Drittplatzierten aus der anderen Gruppe qualifizierte man sich fürs Halbfinale. Dort traf man auf den bestens bekannten Gegner aus Neuendorf. Nachdem Neuendorf den ersten Satz für sich entscheiden konnte, kam es zu einem hart umkämpften zweiten Satz. Affoltern hatte beim Stand von 10:8 zwei Satzbälle, die nicht verwertet werden konnten, daraufhin kam Neuendorf beim 11:12 zum Matchball, den Affoltern abwehrte und den Satz mit 14:12 gewann. Somit kam es zum entscheidenden dritten Satz, den Affoltern mit einer Willensleistung

knapp für sich entschied und ins Finale einzog. Den anderen Halbfinal bestritten Widnau und Binningen/Ami Basel. Die St. Galler aus dem Rheintal setzten sich klar mit 2:0 durch. Die deutlich jüngere Mannschaft aus Widnau (SG) bestätigte ihre Favoritenrolle im Final und gewann den ersten Satz mit 0:11 klar und deutlich. Im zweiten Satz gelang Affoltern der eine oder andere sehenswerte Punkt und man konnte lange mithalten. Zum Schluss setzte sich aber Widnau durch und gewann das Spiel 2:0. Rangliste: 1. Widnau 2. Affoltern 3. Binnigen/Ami Basel 4. Neuendorf. Obfelden klassierte sich auf dem 8. Platz.

Guter 4. Platz in der 1. Liga In der Sommermeisterschaft der 1. Liga spielte Affoltern 1 eine starke Vorrunde. In der Rückrunde kam man, durch verletzungsbedingte Ausfälle,

nicht mehr auf die gleiche Anzahl Punkte, konnte die Meisterschaft aber trotzdem auf dem guten 4. Platz beenden. Obfelden belegte den 7. Platz, punktgleich vor dem Team aus Mönchaltorf und schaffte somit den Ligaerhalt. Affoltern 2 dominierte die 2. Liga der Zone ZH/SH Region Süd von A bis Z und wurde zum 5. Mal hintereinander Meister. Mettmenstetten schaffte, nach dem Abstieg in der Saison 2013, den sofortigen Wiederaufstieg von der 3. in die 2. Liga. Die Teams aus Affoltern und Obfelden bestreiten im Winter die Hallenmeisterschaft bei den Senioren, jeweils am 8. November und 6. Dezember 2014 sowie am 10. Januar 2015 in der Turnhalle Zendenfrei in Obfelden. John Schoch, MTVA Affoltern am Albis Komplette Ranglisten unter www.swissfaustball.ch.

Stehend: Patrick Gehring, Benno Allenspach, John Schoch, Stefan Brem, Guido Pelizzoni. Kniend: Daniel Hürlimann, Cyrille Bournarie und Ueli Imhof (von links). (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Igel – heimliche Gartenbewohner Vortrag von Barbara Trentini

Freitag, 26. September 2014, 20.00 Uhr Igel brauchen für ihr Überleben auf kleinem Raum genügend Futter und Versteckmöglichkeiten. Strukturreiche, naturnahe Gärten sind also ein möglicher Lebensraum für diese heimlichen Bewohner. Aber wie müssen unsere Hausgärten gestaltet werden, damit sie Igel-freundlich sind? Und was tun, wenn man im Winter einen Igel findet? Auf diese und andere spannende Fragen gibt uns die Igel-Fachfrau Barbara Trentini Antwort! Ort: Vereinslokal Giessenstrasse 18, Affoltern a. A. Die Veranstaltung ist kostenlos

Restaurant

Rütli

www.nvba.ch

Stubete

Mittwoch, 24. Sept. 2014, ab 19.00 Uhr Restaurant Rütli Gebrüder Geretto Dorfstr. 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07

Säuliämtler FLOHMÄRT Samstag, 27. September 2014, 9 bis 16 Uhr, auf dem Kronenplatz in Affoltern am Albis Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert. Vorschau: 11. Oktober 2014, Saisonletzter Flohmarkt

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

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074 2014  

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