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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 74 I 166. Jahrgang I Dienstag, 18. September 2012

Förderbeiträge

Über 100 erschienen

Der Gemeinderat Hedingen unterstützt weiterhin thermische Solaranlagen. > Seite 3

Neuzuzügerbegrüssung in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten. > Seite 5

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Kulturförderung Der Gemeinderat Knonau hat im Bereich Kultur eine neue Kommission gebildet. > Seite 5

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Poco Bueno Pferderanch in Aeugst als Geburtsort für ein Modelabel von Susanne Bassler. > Seite 7

Zwei Rücktritte im Bezirksrat Ruth Scriba und Franz Leutert demissionieren auf Ende der Amtsdauer 2009–2013 Der Bezirksrat Affoltern muss zu zwei Dritteln erneuert werden: Die langjährigen Mitglieder Ruth Scriba und Franz Leutert hören Ende der Amtsdauer auf. Gibt mehr als zwei Kandidierende, so kommt es am 3. März 2013 zur Urnenwahl. ................................................... von werner schneiter «Ich bin froh, dass ich das gemacht habe – eine spannende Tätigkeit und eine Lebensschule obendrein», sagt Ruth Scriba, die SVP-Vertreterin aus Hedingen, die Ende Amtsdauer auf eine zwölfjährige Tätigkeit zurückblicken kann. Sie hebt insbesondere die Vielfältigkeit des Amtes hervor, aber auch ihre Arbeit als Heimreferentin. «Zwölf Jahre sind nun genug», hält Ruth Scriba fest – mit Blick auch auf ihre Tätigkeit als Bezirksschulpflegerin. «Es gab auch schwierige Momen-

Ruth Scriba.

Franz Leutert.

te», sagt Franz Leutert, EVP-Urgestein aus Obfelden. Damit meint er in erster Linie den Vormundschafts-FürsorgeBereich, wo der Spielraum für Entscheidungen klein ist. «Aber diesen haben wir genutzt», fügt er bei. Das Amt habe ihm aber sehr viel Freude bereitet – nicht nur wegen der vielfältigen Arbeit. Leutert hebt in diesem Zusammenhang auch die gute Zusammenarbeit mit Ruth Scriba und Statthalter Claude Schmidt hervor, der den Bezirksrat von Amtes wegen präsidiert. Franz Leutert gehört dem Bezirks-

rat seit 2003 an. Er rutschte damals für den verstorbenen Charles Wyniger nach und behielt wenig später auch im Wahlkampf gegen Hans Jucker die Oberhand. Angesichts seines Alters – Jahrgang 1936 – ist Leuterts Rücktritt keine Überraschung. Mit einem Unterbruch von zwei Jahren bekleidet er seit 1962 öffentliche Ämter. Und diese Erfahrung, sagt er, habe er auch im Bezirksrat einbringen können – in jener Behörde also, welche die Aufsicht über die Gemeinden ausübt und in zahlreichen Bereichen Rekurs- und Beschwerdeinstanz ist. Der Bezirksrat fällt zudem in diversen Bereichen erstinstanzliche Entscheide, visitiert Alters-, Invaliden- und Pflegeheime. Sekundiert wird der Bezirksrat durch Bezirksratsschreiberin Tamara Pfiffner.

Erneut ein Wahlkampf? Nach einer Wahlanordnung, die am kommenden Freitag publiziert wird, folgt eine 40-tägige Frist, in der sich

Interessierte melden können. Danach läuft eine 7-tägige Frist. Innerhalb dieser können sich nochmals Kandidierende melden oder zurückziehen. Danach steht fest, ob es zum Wahlkampf kommen wird – dann nämlich, wenn mehr als zwei Personen kandidieren. Eine Urnenwahl ist auf den 3. März 2013 angesetzt. 2009 war das Interesse an einem Bezirksratssitz so gross wie noch nie zuvor: Zwei Neue wollten den Bisherigen das Amt streitig machen – ohne Erfolg. Ruth Scriba und Franz Leutert erzielten damals doppelt so viele Stimmen wie die SP-Frau und der GrünenVertreter, was gezeigt hat, dass die rein parteipolitische Sichtweise bei diesem unpolitischen Amt kaum eine Rolle spielt. Übrigens: Auch die beiden Bezirksrats-Ersatzmitglieder Silvia Fischer (Knonau) und Arthur Ebnöther (Affoltern) treten auf Ende der Amtsdauer zurück. Ersatzleute kommen am Bezirksrat kaum einmal zum Einsatz.

Ein Fussballfest in Wettswil

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Letzte Runde Leserinnen und Leser zu den Abstimmungsvorlagen vom 23. September. > Seiten 8/9

Knonau verabschiedet revidierte Bau- und Zonenordnung Die von 71 Stimmberechtigten besuchte Knonauer Gemeindeversammlung sagte Ja zur revidierten Bau- und Zonenordnung. Die Vorlage des Gemeinderates bot wenig Anlass zu Diskussionen. Zu reden gaben unter anderem Umzonungen und Dächer. Insgesamt geht es um die Wahrung des Ortsbildes und eine qualitätvolle Weiterentwicklung.

................................................... > Bericht auf Seite 3

Bonstetten: Vollsperrung der Stationsstrasse Nach den Fertigstellungsarbeiten für die neue Rad- und Gewehgbrücke über die SBB-Bahnlinie werden nun die Deckbeläge in der Strasse und im Trottoir eingebaut. Zu diesem Zweck muss die Stationsstrasse in Bonstetten vom Samstag, 22. September, 20 Uhr, bis Montag, 24. September, 5 Uhr, vollständig gesperrt werden – und zwar im Abschnitt Zürcher- bis Isenbachstrasse. Ebenfalls ist die Zu- und Wegfahrt zur Dorfstrasse über die Stationsstrasse in dieser Zeit nicht möglich.

anzeigen

Der FC Wettswil-Bonstetten unterlag YB in der 1. Cup-Hauptrunde mit 1:5 Fahnen, Pyros und ein Alphorn: Auf dem Wettswiler «Moos» herrschte am Samstag Feststimmung: 3000 Zuschauer kamen zum «Spiel des Jahres» für den FC Wettswil-Bonstetten, der den Super-League-Club YB empfing, sich tapfer wehrte und auch zum Ehrentreffer durch Nico Buchmann kam. Ein Tor wurde den Einheimischen aberkannt und zudem ein Penalty nicht zugestanden. ................................................... > Berichte auf den Seiten 18 und 19

YB-Fans schwenkten Fahnen und zündeten zu Beginn Pyros, blieben aber friedlich.

Makuka (l.) köpfelt den Ball Richtung YB-Tor, unterstützt von Bonnemain, Joller (r.) und Hasani. YB-Spieler Vitkieviez (vis-à-vis) und Nef haben in dieser Situation einen schweren Stand im heissumkämpften Match vor toller Zuschauerkulisse auf dem Wettswiler Moos. (Bilder Martin Platter)

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Liegenschaften Kontrolle von Wasserschiebern auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 24. September 2012 während ca. 2 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber auf ihre Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit einem Wasserschieber auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle der Schieber reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Guy Vuilliomenet, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Ref. Kirchgemeinde Ottenbach Beschlüsse der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 9. September 2012 1. Der Antrag der Pfarrwahlkommission für die Urnenwahl von Frau Pfarrerin Elisabeth Armingeon als Gemeindepfarrerin für den Rest der Amtsperiode 2012/2016 wird angenommen. 2. Der Déchargeerteilung an die Pfarrwahlkommission wird zugestimmt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 17. September 2012, auf der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Gegen das Protokoll und gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, Rekurs geführt werden.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. September 2012

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Knonauer Gemeindeversammlung verabschiedet revidierte BZO Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung ohne grosse Diskussionen genehmigt Die 71 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung von Knonau vergangene Woche hatten über die revidierte Bau- und Zonenordnung zu bestimmen. Die Vorlage des Gemeinderats stiess mit wenig Diskussionsbedarf auf überwiegende Zustimmung. ................................................... von urs e. kneubühl 71 Stimmberechtigte waren zur Verabschiedung der revidierten Bau- und Zonenordnung BZO ins Mehrzweckgebäude Stampfi gekommen, nur gering mehr, als üblicherweise zur Budgetgemeindeversammlung erscheinen. Allein dieser «bescheidene» Aufmarsch bestätigte, was schon die Ruhe im Vorfeld hatte vermuten lassen: Die Vorlage des Gemeinderates und damit die Arbeit der vorbereitenden Kommission fanden in der Bevölkerung breite Zustimmung. Entsprechend passierte die revidierte BZO in der Folge auch mit einigen wenigen Wortbegehren und Änderungsanträgen. Schliesslich stimmte die Gemeindeversammlung der Vorlage dann auch mit überwiegender Mehrheit zu.

Wahrung des Ortsbildes, qualitätsvolle Weiterentwicklung Die seit 1998 gültige und in vielen Bereichen revisionsbedürftige BZO mit Zonenplan und Kernzonenplänen wird damit abgelöst. Seit April 2010 hatte eine entsprechende Kommission den Entwurf der neuen BZO und den erläuternden Bericht gemäss Art. 47 RPV erarbeitet, mit dem Ziel, den Spielraum für eine qualitativ ausgerichtete Innenentwicklung zu vergrössern. Der Gemeinderat hatte die Vorlage im Dezember 2011 zuhanden der öffentlichen Auflage und der kantonalen Vorprüfung verabschiedet, zudem wurden die Inhalte der Gesamtrevision der BZO im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung der

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

interessierten Bevölkerung im Februar dieses Jahres vorgestellt. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal erläuterte der Gemeindeversammlung die wesentlichen Eckpunkte der überarbeiteten BZO: «Die Hauptwirkung der Revision ist die qualitätsvolle Weiterentwicklung des historischen Ortskerns von Knonau und der drei Weiler. Im Fokus der Gesamtrevision standen entsprechend eine Differenzierung der Kernzonenbestimmungen und der Kernzonenpläne. Unter Wahrung des Ortsbildes sollen auch zeitgemässe architektonische Gestaltungen ermöglicht und es sollen Anreize für qualitative Lösungen geschaffen und Erschliessungsprobleme gelöst werden. Ebenso soll sie eine moderate Erhöhung der Nutzungsmöglichkeiten rund um den Bahnhof und im Bereich der älteren Wohnquartiere bewirken, womit dem Aspekt der Innenentwicklung Rechnung getragen wird. Und schliesslich soll damit auch eine höhere Gestaltungsfreiheit in den Wohnzonen möglich sein. Die Grundeigentümer sollen künftig wählen können, ob sie Gebäude mit einem Schrägdach oder einem Flachdach erstellen möchten.»

Diskussionspunkte: Umzonung und Dächer Die Bautätigkeit, mutmasst der Gemeinderat, wird in Knonau aufgrund der eher geringen verbleibenden Bauzonenreserven künftig tendenziell abflachen. Es besteht allerdings noch ordentliches Verdichtungspotenzial in bereits überbauten Bauzonen. Gemäss der kantonalen Statistik liegt der Ausbaugrad in Knonau bei rund 50%. Die bestehenden rund 120 000 m² realisierten Geschossflächen könnten demnach rein theoretisch verdoppelt werden, ohne dass zusätzliches Land überbaut würde. Insbesondere die älteren Einfamilienhausquartiere, die noch nach dem altrechtlichen Ausnützungsregime des PBG 81 erstellt wurden, besitzen zum Teil erhebliche Nutzungspotenziale. Allfällige Verdichtungen in den Einfamilienhauszonen dürften er-

fahrungsgemäss jedoch durch einen gesteigerten Wohnflächenbedarf kompensiert werden. Die neueren Quartiere und insbesondere die in den Kernzonen erstellten Überbauungen schöpfen das zulässige Nutzungspotenzial in der Regel voll aus. Die vorgeschlagene Umzonung in den Einfamilienhausquartieren Dollägerten und Bergli von der W1/20 in die W2/35, die es möglich macht, dass bestehende Einfamilienhäuser bei Bedarf um ein zusätzliches Geschoss aufgestockt werden können, verlangten an der Versammlung Präzisierungen. Die Votanten hegten Befürchtungen hinsichtlich eines markanteren und damit störenden Erscheinungsbildes einzelner Häuser, welche der Gemeinderat allerdings ausräumen konnte. Eine zweite Änderung, die an der Versammlung zu reden gab, ist – mit Ausnahme im Gebiet Schlossmatt/Grund, wo sie bestehen bleibt, und in den Kernzonen Dorf und Weiler, wo lediglich besondere Gebäude wie zum Beispiel Garagen und untergeordnete Anbauten auch mit einem Flachdach versehen werden können – die Aufhebung der Schrägdachpflicht in den übrigen Wohnzonen. Dass hier neu auch Bauten mit einem Flachdach erstellt werden können, wurde von einzelnen Votanten ablehnend beurteilt, was wohl einige der insgesamt zehn Gegenstimmen bei der Schlussabstimmung erklärt.

Einige wesentliche Änderungen Ansonsten aber passierten die ausführlich begründeten Änderungen einspruchslos. Die Kernzone für die Schlossanlage wird aufgehoben, das Areal der Schlossanlage neu der Kernzone Dorf zugewiesen. Im Kernzonenplan wird dabei sichergestellt, dass keine zusätzlichen Bauten auf dem Areal erstellt werden können. Für die Kernzonen Dorf, Vorder- und Hinteruttenberg sowie Baaregg wurden detaillierte Kernzonenpläne erarbeitet. Die Kernzonenbestimmungen erfahren dabei eine Differenzierung, womit die wertvollen Elemente des historischen Dorfkerns und der Weiler erhal-

Die vorgeschlagene Umzonung in den Einfamilienhausquartieren Dollägerten und Bergli (Bild) von der W1/20 in die W2/35, die es möglich macht, dass bestehende Einfamilienhäuser bei Bedarf um ein zusätzliches Geschoss aufgestockt werden können, verlangten Präzisierungen. (Bild Livio Fürer) ten werden sollen. Die neuen Bestimmungen erlauben es der Baubehörde, auch zeitgemässe Erneuerungen bewilligen zu können. In der Kernzone Dorf soll unter Beachtung der erhöhten ästhetischen Anforderungen an die Einordnung nach wie vor dicht gebaut werden können. Bei besonders guten Lösungen kann ein Nutzungsbonus von maximal 10% beansprucht werden, wobei einer besonders guten Wechselwirkung und Einordnung der Bauten und Anlagen in die bauliche und landschaftliche Umgebung sowie weiterer Kriterien Rechnung zu tragen ist. Die im Kernzonenplan Dorf bezeichneten Freiräume dürfen nicht überbaut werden. Mit dieser Festlegung wird insbesondere der Umgebungsschutz der Schlossanlage und des Pfarrhauses sichergestellt. Aufgrund der sehr guten Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr ist auch für das Gebiet zwischen der Bahnlinie und der Chamstrasse – heute der WG2/40 und der W2/40 zugewiesen – eine massvolle Verdichtung erwünscht. Die vorgeschlagene WG3/60 ermöglicht den Bau von dreigeschossigen Bauten, wie sie im Gestaltungsplangebiet an der Chamstras-

Weiterhin Förderbeiträge an thermische Solaranlagen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Am 3. Mai 2011 hat der Gemeinderat beschlossen, an thermische Sonnenkollektoranlagen, die bis zum 31. Juli 2012 ausgeführt werden, Förderbeiträge zu gewähren. Da bis zu diesem Zeitpunkt erst 11 Gesuche von Einfamilienhausbesitzern eingegangen sind, wovon erst drei realisiert und ausbezahlt wurden, hat der Gemeinderat diese Förderbeiträge bis Ende Jahr verlängert.

Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2012 An der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2012 wird wie üblich am Ende eines Jahres über den Voranschlag und den Steuerfuss für das nächste Jahr zu befinden sein. Daneben stehen auf der Traktandenliste die Bauabrechnung über die Sanierung der landwirtschaftlichen Strassen, die Bewilligung eines Kredites für die Kanalisation Mühlerain, ein neuer jährlich wiederkehrender Kredit für die Übertragung der Spitex-Aufgaben an

den neuen Spitexverein Knonaueramt sowie die Vorberatung für den geplanten Ersatzbau Trottenscheune und die Renovation der Liegenschaft Schachenstrasse 7 zuhanden der Urnenabstimmung.

Reglement über die Personalvertretung Die Gemeinde Hedingen muss sich bis spätestens Ende November 2012 entscheiden, ob sie zur Sicherstellung der gesetzlichen beruflichen Vorsorge bei der Beamtenversicherungskasse BVK bleibt, oder eine neue Lösung sucht. Gemäss Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) muss bei einem solchen Entscheid das versicherte Personal miteinbezogen werden. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat eine Personalvertretung ins Leben gerufen und ein entsprechendes Reglement verabschiedet. Die Personalvertretung besteht aus je einem Vertreter der Personalkategorien Verwaltungspersonal Gemeindehaus, Werkhofmitarbeiter,

Schulverwaltung, Lehrpersonen und reformierte Kirchgemeinde.

Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen Seit diesem Jahr müssen die Gemeinden eine Beratungsstelle für Altersund Gesundheitsfragen anbieten. Die Gemeinde Hedingen löst dies zusammen mit allen anderen Gemeinden des Bezirks und hat dazu die Pro Senectute beauftragt und mit der Organisation einen Leistungsvertrag abgeschlossen. Diese Beratungsstelle, für eine 60%-Stelle für alle Gemeinden zusammen bewilligt wurde, wird vorerst als ein auf 2 Jahre befristeter Versuch betrieben.

Erteilung des Gemeindebürgerrechts Capodivento, Gianfranco (m) geb. 24. Juni 1969, von Italien, wohnhaft Unterdorfstrasse 12 in Hedingen. (büc)

se projektiert sind respektive im Gestaltungsplangebiet an der Bahnhofstrasse erstellt wurden.

Genehmigungsverfahren und eine Einbürgerung Nach dem zustimmenden Gemeindeversammlungsbeschluss folgt nun das Rekurs- und Genehmigungsverfahren, wobei die kantonalen Amtsstellen einen positiven Antrag auf Genehmigung in Aussicht gestellt haben. Aufgrund der angenommenen Kulturlandinitiative bleibt die Genehmigung der beantragten neuen Zone für öffentliche Bauten an der Grundstrasse jedoch noch vorbehalten. So sind bis zur Rechtskraft vorerst sowohl die alten als auch die neu beschlossenen Bestimmungen zu beachten, wobei die jeweils «strengeren» Regelungen zur Anwendung kommen. Vor der Behandlung der revidierten BZO genehmigte die Gemeindeversammlung zudem das Einbürgerungsbegehren von Giuseppa Mallia. Sie wird unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung ins Bürgerrecht der Gemeinde Knonau aufgenommen.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 20. September, feiert Marianne Studer-Merling in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute. anzeige


TODESANZEIGE Wir machen Ihnen die schmerzliche Mitteilung, dass heute mein lieber Ehemann, unser Vater, Onkel, Bruder

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im 63. Lebensjahr nach schwerer Krankheit von uns gegangen ist. Dein Wissen wird für uns immer ein Vorbild sein. Nie werden wir dich vergessen. In tiefer Trauer: Charito Allemann-Tenorio Gabrielé Perla-Allemann Mike Allemann Diana und Armin Marty-Perla Karin Perla und Markus Braun Silvia Raschle Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 20. September 2012, um 14.00 UIhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Zur Trauerfeier wird helle oder farbenfrohe Kleidung begrüsst. Spenden und Blumen bitte auf dem Friedhof abgeben.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. September 2012

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Ein Einladung, um heimisch zu werden Neuzuzügerbegrüssung in Mettmenstetten – Über 100 kamen in die Mehrzweckhalle Wygarten Mit der Vorstellung der Behörden, Schulen, Vereine und Parteien werden in Mettmenstetten die Neuzuzüger alle zwei Jahre zu einem Brunch eingeladen. In der Mehrzweckhalle Wygarten trafen sich über 100 Einwohner, die in den letzten zwei Jahren Mettmenstetten als Wohnort gewählt haben. ................................................... von martin mullis In der Mehrzweckhalle Wygarten waren am Samstagmorgen auffallend viele Kinderwagen zu sehen. Ganz offensichtlich ist die Gemeinde Mettmenstetten als Wohnort für junge Familien sehr beliebt. Diese Annahme bestätigten denn auch Nadja und Patrick Steiner, die mit dem dreijährigen Nick und dem vier Monate alten Tim den Brunch besuchten. Der Notar ist mit seiner Frau vor zehn Monaten aus Urdorf zugezogen, und die junge Familie hat sich in Mettmenstetten sehr gut

eingelebt. Sie schätzen insbesondere den gut ausgebauten öffentlichen Verkehr, die Nähe der Schulen und natürlich das landschaftliche Erholungsgebiet. Mit zahlreichen Dokumentationen und Werbematerial stellten sich verschiedene politische Parteien, die evangelische Täufergemeinde, die Naturschutzgruppe, eine Spielgruppe und weitere Vereine vor. In seiner Begrüssung äusserte sich Gemeindepräsident René Kälin erfreut, dass auch in den letzten zwei Jahren so viele Menschen das ländliche Mettmenstetten als neue Heimat gewählt haben und Glockengeläute und «Güllenduft» der urbanen Umwelt vorzogen.

Das Wohlbefinden auf der Skala der Messlatte ist hoch Er betonte den ausgezeichneten 95. Rang der Gemeinde auf der Hitliste der 100 beliebtesten Schweizer Gemeinden. Mittels einer Messlatte und einigen doch ein bisschen suggestiven Fragen versuchte er herauszufinden,

wie wohl sich die Neuzuzüger anhand der Skala von eins bis hundert in Mettmenstetten fühlen. Dass dabei der Skalenwert deutlich im oberen Bereich liegt, sei jedoch dem prächtigen Alpenpanorama und der ländlichen Umgebung und weniger dem Gemeinderat oder dem Werkdienst zuzuschreiben, relativierte dann der Gemeindepräsident lachend die Vorzüge «seiner» Gemeinde. Er forderte zum Schluss seiner Rede die neuen Gemeindemitglieder auf, die Zukunft der neuen Wohngemeinde gemeinsam zu gestalten.

Besuch in Kirche und Pfarrhaus Nachdem auch die Präsidentinnen der Primar- und der Sekundarschule ihre Institution vorgestellt hatten, durften die Gäste den vom Pistolenschiessverein ausgerichteten Brunch geniessen. Bei einem anschliessenden Besuch in der Kirche und im Pfarrhauskeller konnten sich die neuen Gemeindemitglieder auch über einige historische Geschichten und Fakten ihres neuen Wohnortes orientieren.

Fühlen sich äusserst wohl in Mettmenstetten: Nadja und Patrick Steiner mit ihren Kindern Nick und Tim. (Bild Martin Mullis)

Der Gemeinderat Knonau fördert die Kultur Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Für den Bereich Kultur wurde eine neue Kommission gebildet. Die durch den Gemeinderat gewählten Mitglieder der Kulturkommission, Walter von Siebenthal (Präsident), Esther Breitenmoser, Trudi Engelhardt, Pia Schleiss und Nicole Rüegg (Verwaltung) haben die Arbeit bereits aufgenommen. Bei der Kulturkommission handelt es sich um eine Kommission ohne selbstständige Verwaltungsbefugnisse. In Knonau gibt es bereits ein vielfältiges Kulturangebot. So bieten Vereine und Gruppierungen, aber auch Privatpersonen aus dem Dorf verschiedenste Angebote an. Sie laden zum mitmachen, mitgestalten, mitsingen ein. Diesen Angeboten gilt es auch weiter Sorge zu tragen. Durch die Bevölkerungszunahme sind auch neue Bedürfnisse vorhanden. Kultur im Dorf soll gelebt werden, gestaltet von der Bevölkerung. Das ist ein grosser Unterschied zur «grossen» Kultur, die in Zürich, Luzern oder auch in Zug konsumiert werden kann. Die Mitglieder der Kulturkommission unterstützen ohne Einflussnahme. Sie anerken-

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nen die Aktivitäten anderer Träger von kulturellen Veranstaltungen und veranstalten aber auch eigene Anlässe. Die Kommission wird aber auch die Aktivitäten koordinieren (Termine, Raum- und Platzbedarf, etc.) und planerische Unterstützung (Sicherheit, Verkehr) bieten können. Die Kommission untersteht dem Gemeinderat. Neben engagierter Privatinitiative muss Kultur aber immer auch eine öffentliche Aufgabe bleiben. So bieten sich viele Chancen, im überschaubaren Raum Identität zu stiften, Gemeinschaft zu fördern. Im Gegenzug wurde die bestehende Bibliothekskommission aufgelöst. Der Gemeinderat wünscht der neu gebildeten Kommission viel Erfolg und ist sich sicher, dass mit dieser Massnahme der Bereich Kultur noch etwas mehr zur Geltung kommen wird.

Neue Revisionsstelle für sämtliche Fachbereiche Mit Beschluss vom 2. Juni 2009 hat der Gemeinderat den Auftrag für die Fi-

nanztechnische Prüfung des Finanzhaushaltes und des Rechnungswesens dem Gemeindeamt, Abteilung Revisionsdienste, erteilt. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass auch private Anbieter dieselben Dienste zu tieferen Konditionen erbringen. Daraufhin wurden vom Finanzverwalter drei verschiedene Offerten von privaten Anbietern eingeholt. Es zeigt sich klar, dass die Kosten (gemäss Richtofferten) deutlich tiefer sind als beim Gemeindeamt. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität der privaten Anbieter gegenüber dem Gemeindeamt. Da die Revisionsarbeiten vorwiegend von derselben Person ausgeführt werden würden, hätte diese bessere Kenntnis über das Finanz- und Rechnungssystem, was zu weiteren Kosteneinsparungen führen kann. Die Gemeinde-Finanzen GmbH, vertreten durch Frau Fein, hat schlussendlich das beste Angebot eingereicht. Als ehemalige leitende Revisorin beim Gemeindeamt hat Frau Fein viel Erfahrung mit den Gegebenheiten der Ge-

meinden. Zudem kann sie sehr gute Referenzen vorweisen. Der Gemeinderat freut sich auf die künftige Zusammenarbeit.

Revisionen der Jahresrechnung 2011 und des KVG Das Gemeindeamt hat die Jahresrechnung 2011 sowie das KVG revidiert und die Berichte dem Gemeinderat zur Genehmigung eingereicht. Beide Berichte machen deutlich, das der Finanzverwalter, Ernst Schnyder, sehr gute Arbeit geleistet hat. Der Gemeinderat bedankt sich hierfür und genehmigte die beiden Revisionsberichte. Ebenfalls genehmigte der Gemeinderat die Jahresrechnung 2011 der Feuerwehr. An den Gesamtkosten der Feuerwehr beteiligt sich die Gemeinde Knonau gemäss Verteilschlüssel mit 127 750 Franken.

Verschiedenes Für die Werterhaltung der bestehen-

den Infrastruktur wurden folgende Kredite genehmigt: – 11 200 Franken für Kanalfernsehaufnahmen bei den Abwasserleitungen an der Chamstrasse – 18 900 Franken für die Sanierung der Unterdorfstrasse Nach Vorprüfung durch die Baukommission konnten zudem folgende Baubewilligungen erteilt werden: – Marzena und Christoph Kuprianowicz, für ein Doppeleinfamilienhaus, Vorderuttenberg, Kat.-Nr. 319 – Werner Pfister, für diverse Anbauten und Sanierungen am bestehenden Einfamilienhaus, Baareggstrasse 57, Kat.-Nr. 319 – Martin Röthlisberger, für Neubau Remise mit Photovoltaikanlagen, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 932, Schützenhausstrasse, Landwirtschaftszone – Philipp Boss, für Neubau Einfamilienhaus, auf dem Grundstück Kat.Nr. 203, Büelweid, Landwirtschaftszone. Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber


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Vermischtes

Dienstag, 18. September 2012

Marc Storace rockte im vollen Festzelt Das Wettswil Festival 2012 hat Gross und Klein begeistert Ein Höhepunkt reihte sich an den andern: Das OK bestehend aus 40 Wettswilern und Wettswilerinnen des Jahrgangs 1972 organisierte ein unvergesslich tolles Wochenende! Das Programm präsentierte sich vielversprechend und die Vorfreude war gross! Zum ersten Mal wurde bereits am Freitagabend ein Highlight geboten mit dem Konzert der Rockband Callaway und Special Guest Marc Storace – legendärer Sänger von Krokus. Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Stimmung war fantastisch – Wettswil rockte! Zuvor wurde in der sich drehenden Karussellbar den zahlreichen Sponsoren für ihre grosszügige Unterstützung mit einem Apéro gedankt. Der Auftakt ins Festwochenende war trotz schlechter Witterung gelungen.

tung angesagt und die Festbesucher feierten und tanzten bei bester Laune. Am Sonntag begeisterten Oli Beck mit seinem Kinderkonzert «Ränne» sowie die grossartige Breakdance-Show von Dirty Hands die Zuschauer – und es wurde auch eifrig mitgemacht. Ebenfalls auf der Bühne zu sehen waren die Jugi und Meitliriege Wettswil mit ihrer Darbietung sowie eine Karateshow. Mit Spannung wurde auch die Hauptverlosung der attraktiven Tombolapreise verfolgt. Flugtickets nach Lissabon, Crosstrainer, Mountainbike warteten auf die Gewinner. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Das Tessiner Stübli lockte mit Ferienambiente und leckerem Safranrisotto und im Festzelt gab es verschiedenste traditionelle und internationale Speisen.

Das OK bestehend aus 40 Wettswilern und Wettswilerinnen des Jahrgangs 1972. (Bilder zvg.)

Petra Klingler sichert am Kletterturm.

Krokus-Sänger Marc Storace rockte mit der Band Callaway.

Fröhliches Treiben Ein grosses Angebot an Attraktionen war dem Familienvergnügen gewidmet: Kinderkarussell, Ponyreiten, Kletterturm, Bobbycar-Rennen, Glücksrad. Dem Enthusiasmus der Kinder konnte auch der Regen am Samstagnachmittag sichtlich nichts anhaben und es herrschte fröhliches Treiben bei den verschiedenen Spielständen. Auch am Samstagabend war mit der Partyband Indigo tolle Unterhal-

Oli Beck punktet bei den kleinen Festbesuchern.

«Viele Autofahrer trauen sich nicht anzurufen» Ein Wildunfall muss zwingend gemeldet werden Verkehrsunfall, wildernde Hunde oder eine Krankheit? Ein totes Rehkitz auf einer Wiese in Ottenbach bietet Grund zu Spekulationen. Bei einem Wildunfall besteht Meldepflicht, betont Jagdaufseher Pierre Zinggeler. ................................................... von thomas stöckli

Am vordersten Tisch rechts: Sieger Guido Keller. (Bild zvg.)

Und sie jassten wieder Drittes Plausch-Turnier im «Stigeli» Bei idealen äusseren Bedingungen trafen sich am vergangenen Samstag 32 Jassfreunde im Schwimmbad Stigeli zum bereits dritten Plausch-Jass. Eingeladen hatte zu dieser Veranstaltung die Gesundheitsabteilung der Gemeinde Affoltern mit deren Leiter Josef Hilber und Gesundheitsvorstand Heidi Fraefel. Nach dem Erfolg bei den ersten beiden Durchführungen hat sich wiederum eine beachtliche Teilnehmerschar im Stigeli eingefunden, so dass sich die Jassfreunde an insgesamt acht Tischen im Einzelschieber mit Partnerzulosung ein unterhaltsames Stelldichein gaben. Die Stimmung war während des gesamten Turniers locker und entspannt und unter kundiger Leitung von Jassleiter Heiri Zgraggen aus Wädenswil lieferten sich die Jassfrauen und -männer einen jederzeit fairen Wettkampf auf hohem Niveau. In einem Wettkampf über insgesamt vier Runden wurden die Podest-

plätze gegen 17 Uhr wie folgt vergeben: Rang 1 mit 4239 Punkten an Guido Keller, Affoltern, Rang 2 mit 4142 Punkten an Albertina Abt, Knonau, und Rang 3 mit 4111 Punkten an Ernst Althaus, Affoltern.

Niemand ging mit leeren Händen Aus dem reichen Gabentisch konnten sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kleineren oder grösseren Preis entgegennehmen, so dass niemand mit leeren Händen den Heimweg antreten musste. Da man nach drei Durchführungen des beliebten Anlasses bereits von einer etablierten Veranstaltung sprechen darf und die Nachfrage nach weiteren Anlässen dieser Art offensichtlich vorhanden ist, wird die Gesundheitsabteilung auch im nächsten Sommer versuchen, den Plausch-Jass im Schwimmbad Stigeli wiederum anbieten zu können.

Dienstagmorgen letzte Woche im Bibelas zwischen Haas-Shopping und Reuss in Ottenbach: Beim Mähen entdeckt der Bewirtschafter in einer Wiese einen Rehkitz-Kadaver. Zu sehen sind nur der hintere Teil des Rumpfs und die Hinterläufe. Schnell ist der Fund über Notruf 117 gemeldet und bald darauf ist Pierre Zinggeler, Pächter und Jagdaufseher vor Ort. «Da waren wahrscheinlich Füchse dran», erkennt der Fachmann. Die Innereien sind fast vollständig verschwunden und in der kommenden Nacht wären die Aasfresser wohl nochmals zurückgekommen. Das Kitz dürfte in den vergangenen 24 Stunden verendet sein, so Pierre Zinggeler. Wie es umgekommen ist, das lasse sich allerdings kaum sagen: «Es könnte von einem Auto angefahren worden sein», spekuliert er mit Blick auf die nahe Muristrasse, hält aber auch einen Hunderiss oder eine Krankheit für mögliche Todesursachen. Mit Handschuhen hebt der Jagdaufseher den Kadaver in einen Plastiksack.

Jagdaufseher Pierre Zinggeler packt den Kadaver ein. (Bild Thomas Stöckli) Wildunfall sofort melden Was tun, wenn man auf verletzte oder tote Wildtiere trifft? «Immer die Nummer 117 anrufen», rät Pierre Zinggeler. Die Notruf-Zentrale verfügt über eine Liste mit den verantwortlichen Wildhütern, Pächtern und Jagdaufsehern und bietet dann die zuständige Person

auf. Bei einem Wildunfall besteht zudem eine Meldepflicht. «Viele Autofahrer trauen nicht anzurufen, weil sie vielleicht etwas getrunken haben», weiss Zinggeler. Dabei ist diese Angst in den meisten Fällen unbegründet, da die Polizei bei Wildunfällen kaum auf Platz kommt.

Der Wildhüter, Pächter oder Jagdaufseher stellt eine Wildunfallbestätigung zuhanden der Versicherung aus. Wird der Wildunfall allerdings erst am nächsten Tag gemeldet oder gar, nachdem die Versicherung die Unfallbestätigung vom Wildhüter verlangt, wird der Fahrzeuglenker verzeigt.


Bezirk Affoltern

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Pferderanch in Aeugst als Geburtsort für ein Modelabel Susanne Bassler aus Affoltern ist erfolgreich mit der Poco Bueno Collection Auf der Ranch in Aeugst entstand die Idee, und QuarterHengst Bueno lieferte den Namen für Susanne Basslers Poco Bueno Collection. Inzwischen präsentiert die in Affoltern wohnhafte, leidenschaftliche Westernreiterin unter diesem Modelabel ihre vierte Kollektion. ................................................... von werner schneiter Mit Textilien hatte sie zuvor nichts am Hut, die gelernte Bäckerin/Konditorin. Susanne Bassler ist Westernreiterin aus Leidenschaft und pachtete bei Beat Steudler in Aeugst eine Ranch. Nach einer schwierigen Verletzung ihrer alten Stute fand sie dann 2007 ihr Traumpferd, den Quarter-Hengst Bueno. Die Ranch hiess fortan «Poco Bueno». Susanne Bassler liess schliesslich Shirts und Pullover herstellen – mit eigenem Schriftzug «Cool Horses, Hot Riders». Sie erregte damit viel Aufsehen und wurde von einer Freundin ermuntert, einen professionellen Handel aufzuziehen. «Vier Wochen später reiste ich nach Thailand und habe dort 8000 Shirts bestellt – wahrlich ein Risiko», sagt Susanne Bassler. Das bestellte Material traf ein, und

publireportage

Susanne Bassler reiste damit im Frühjahr 2011 an die weltgrösste Pferdemesse Equitana in Essen. Und auch dort schlug die PB-Collection, die sportliche Fashion-Mode, voll ein; sowohl Jacken, Polo-Shirts, Caps und Fleecejacken fallen sowohl durch markante Aufschriften, gute Qualität wie coolen Chic und die speziellen Farben auf. «Die Leute wollen etwas Spezielles – etwas, das sie nicht überall kaufen können», sagt Susanne Bassler. Sie will damit auch langfristig exklusiv bleiben und hat grossen Läden eine Absage erteilt, die bereit waren, die PB-Collection zu übernehmen.

Im Ausland mit offenen Armen empfangen Das Geschäft von Susanne Bassler gedeiht. Sie beschäftigt inzwischen zwei Mitarbeiterinnen und hat einen eigenen Messestandbauer. Gleichwohl bleibt vorderhand ein Risiko, weil sie bei einer neue Kollektion auf einmal viel investieren muss – ohne die Gewissheit zu haben, ob die Artikel erneut zu Rennern werden. «Das ist halt so in dieser Branche», fügt sie bei. 80 Prozent ihres Umsatzes erzielt sie derzeit im Ausland. «Da werde ich buchstäblich mit offenen Armen empfangen, in der Schweiz ist es viel schwerer. Wenn ich hierzulande den Umsatz nicht deutlich erhöhen kann, muss ich den Schweizer Markt wohl aufgeben». Gleichwohl fasst sie eine ShopEröffnung in Affoltern ins Auge.

Auch ausserhalb der Pferdebranche So bleibt sie im Detailhandel, will aber auch ausserhalb der Pferdebranche Fuss fassen. PB-Collection wird auch im Bereich Polo/Golf und sowie an der Bootsmesse in Friedrichshafen auftauchen. Und es gibt dazu Werbeverträge mit Ex-Boxer Stefan Angehrn und der Schweizer Dressur-Meisterin Marcela Krinke aus Ebikon. Sogar von einer russischen Firma ist Susanne Bassler kontaktiert worden, konnte aber aus zeitlichen Gründen noch nicht nach Moskau reisen. «Der Markt dort ist interessant», fügt sie bei.

Ein grösserer Messestand

Susanne Bassler mit Tochter Laila und Hund Loba. (Bild zvg.)

Susanne Bassler denkt im Moment aber doch wohl eher an Essen. «Das ist für uns eine enorm wichtige Messe, die nur alle zwei Jahre stattfindet», sagt sie. Entsprechende Pläne hegt sie für die nächste Auflage im Frühjahr 2013. Dann präsentiert sie ihre Kollektion im Ruhrgebiet an einem dreimal so grossen Stand wie 2011.


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Forum

Dienstag, 18. September 2012

Ist die Schweiz zu dumm, um aus der Krise zu lernen? Ganz Europa kämpft aktuell gegen eine völlig überdimensionale Verschuldung an. In vielerlei Staaten haben sich enorme Schuldenberge gebildet – sowohl beim Staat, als auch bei Privaten. Wir in der Schweiz fühlen uns sicher und glauben, nicht anfällig zu sein für Krisen. Weit gefehlt. Die Privathaushalte in der Schweiz haben fast am meisten Schulden, verglichen mit allen anderen Ländern der Welt. Über 650 Mrd. Franken Hypothekarschulden haben wir uns mittlerweile

bereits aufgehalst. Das ist absurd und obendrein auch gefährlich. Die Stabilität der Schweiz ist ebenso gefährdet, wie jene der aktuellen Krisenländer. Sobald die Euro-Krise sich auch in der Schweizer Wirtschaft bemerkbar macht und Leute ihre Stelle verlieren (da nicht mehr im gleichen Umfang exportiert werden kann), könnte es auch hierzulande zu einer schweren Immobilienkrise mit herben Schäden für unsere Altersvorsorge kommen. Wollen wir das wirklich? Dass wir uns

nahezu schon als Verschuldungsweltmeister bezeichnen können, haben wir unter anderem der sogenannten Eigenmietwertbesteuerung und dem Schuldzinsabzug zu verdanken. Diese Anreize machen es profitabel, sich zu verschulden – auf Kosten der Stabilität der Schweiz. Schluss damit! Stimmen wir am 23. September Ja zur Initiative «Sicheres Wohnen im Alter». Damit stärken wir die Schweiz. René Homberger, Präsident HEV-Albis

Ein Element der Altersversorgung Wenn ich hier kurz vor dem Abstimmungssonntag auch noch einen kurzen Beitrag zur Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» schreibe, geht es vor allem darum absurde gegnerische Argumente ins richtige Licht zu rücken. Das Ziel von mittelständischen Personen in unserem Land ist es, mit dem Erwerb von Wohneigentum auch die Vorsorge für das Alter zu verbinden. Nicht umsonst hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen Mittel aus der beruflichen Vorsorge und der Säule 3a für selbstbewohntes Eigen-

tum zu verwenden. Die Idee war und ist es immer noch, dass es mit der Verwendung dieser Mittel um ein Element der Altersvorsorge handelt. Nun zu behaupten, mit dem Verzicht auf Schuldzinsabzüge und dem gegenüber stehenden Eigenmietwert werden Privilegien für Reiche geschaffen, ist zynisch. Viele Einfamilienhaus-Besitzer haben in ihrem Leben auf Konsum wie ausgedehnte Ferien oder grosse Autos verzichtet, um sich ein Eigenheim leisten zu können. Jedenfalls haben sie sich sicher nicht überlegt ob sie damit Steuern sparen können.

Für viele Eigenheim-Besitzer wird mit der Initiative die Möglichkeit geschaffen, schuldenfrei oder mindestens mit kleinen Hypotheken und damit weniger Sorgen den Lebensabend, den sie eigenverantwortlich vorbereitet haben, zu geniessen. Mit einem Ja zur Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» kann man vor allem auch jüngere Eigentümer motivieren sich zu bemühen gesellschaftlich sinnvoll, ohne Schulden, die erwerbslose Zeit im Alter anzustreben. Toni Bortoluzzi, Affoltern

«Sicheres Wohnen im Alter»: Nein! Die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» möchte die steuerliche Belastung für pensionierte Hausbesitzer senken. Heute versteuern alle Wohneigentümer den sogenannten Eigenmietwert. Dieser entspricht in etwa der gleichen Summe wie ihre theoretischen Einnahmen, wenn sie ihre Immobilie vermieten oder verpachten würden. So wird Wohneigentum mit anderen Vermögensanlagen in punkto Besteuerung gleichgestellt. Dennoch können Wohneigentümer alle Kosten, die ihr Wohneigentum verursacht, heute in der Steuererklärung abziehen. Die Initiative will nun eine Wahlmöglichkeit für pensionierte Wohneigentümer neben dem alten System schaffen. Es soll die Option bestehen, den Eigenmietwert nicht mehr versteuern zu müssen. Weiterhin sollten aber einige der bisherigen Abzugsmöglichkeiten erhalten bleiben. Schon zum dritten Mal befindet das Stimmvolk am 23. September über eine Vorlage, die mit der Hinnahme von hohen Steuerausfällen das Wohneigentum für wenige privilegieren soll. Die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» will Rentnerinnen und Rentner das Wahlrecht einräumen, zwischen der bisherigen Versteuerung des Eigenmietwerts und einer neuen Steuererleichterung entscheiden zu kön-

A4-Zubringer – Ja zu Wahrheit und Solidarität Bei der Abstimmung über den Autobahn-Zubringer Obfelden/Ottenbach geht es vorab um die Solidarität mit den direkt betroffenen Anwohnern und darum, ihnen zurück zu geben, was mit der Abstimmung jäh infrage gestellt wird: ihr Recht auf ein Leben in Sicherheit - ohne Angst, Lärm und Gestank. Die Situation in Obfelden und Ottenbach ist äusserst ungemütlich: Seit der Autobahn-Eröffnung 2009 fliesst der Durchgangsverkehr ungehindert durch die zwei Dörfer und nimmt ständig zu. Im Obfelder Weiler Bickwil und in Ottenbach strömt der Verkehr mitten durch die Dorfkerne und betrifft mit Obfeldens Dorfstrasse zudem die wichtigste Verbindungsachse im lang gezogenen Dorf. Der Alltag zahlreicher Menschen wird vom Durchgangsverkehr massiv beeinträchtigt. Auf ihrem Schulweg müssen es viele Kinder mit Lastwagen und Schwertransportern aufnehmen und erleben bedrohliche Verkehrssituationen. Obwohl vom Kantonsrat gutgeheissen, kommt das Zubringer-Projekt jetzt durch ein Behördenreferendum zur kantonalen Abstimmung. So liegt nun das Schicksal der direkt Betroffenen in den Händen einer Überzahl von Stimmbürgern im ganzen

Kanton, die mit der Situation vor Ort nicht vertraut sind.

Selbst gemachte Verkehrszählung liefert keine repräsentativen Zahlen Die Gegner des A4-Zubringers verharmlosen die Verkehrssituation in Obfelden und Ottenbach und bezeichnen das bestehende Strassennetz als ausreichend für den Durchgangsverkehr. Die Diskussion um die Verkehrssicherheit der Schulkinder wird als Unsinn abgetan. Doch viele der gegnerischen Behauptungen stehen nicht auf solidem Grund: So liefert eine selbst gemachte Verkehrszählung (mit Additionsfehlern), die nur an einem Tag während zweier Stunden erfolgte, sicherlich keine repräsentativen Zahlen. Auch das Argument, für den Zubringer würde ein Naturschutzgebiet in Ottenbach teils zerstört, wird durch die umfassenden Renaturierungsmassnahmen relativiert, die im ZubringerProjekt enthalten sind und der heute nicht sehr intakten Moorlandschaft zugutekommen. Der A4-Zubringer wird von den Gegnern als sinnlose und teure Investition bezeichnet; dabei verschweigen sie, dass auch bei dessen Ablehnung Kosten von 20-30

Millionen Franken für flankierende Massnahmen und Lärmschutz anfallen. Die Theorie, erst der Bau des Zubringers werde Mehrverkehr für die Region generieren, wird von den Fakten widerlegt: wie denn soll eine Weiterführung des Durchgangsverkehrs über die bestehenden Strassen Mehrverkehr verhindern, wenn der Verkehr auf ebendiesen Strassen schon jetzt stetig zunimmt (in Bickwil um über 70%), und zwar nicht nur seit der Autobahneröffnung 2009, sondern auch zwischen 2010 und 2011. Die Verkehrszahlen sprechen eine klare Sprache, und wer seit Jahren im Amt lebt und arbeitet, erkennt von blossem Auge, dass der Durchgangsverkehr in Obfelden und Ottenbach das erträgliche Mass längst überschritten hat. Die vorhandenen Strassen halten dem Verkehrsaufkommen jetzt und in Zukunft nicht stand, die Sicherheit der Schulkinder und aller Anwohner ist keineswegs gewährleistet, auch nicht durch die von Gegnern propagierten flankierenden Massnahmen und Temporeduktionen - denn auch bei Tempo 30 haben Kinder gegen Lastwagen keine Chance. Mit ihrer saloppen Argumentation unterstreichen die Zubringer-Gegner

ihre Geringschätzung für die Anliegen der direkt betroffenen Menschen. Der Schutz der Natur ist wichtig, doch darf er nicht auf Kosten unbescholtener Bürger gehen. Die heutige Verkehrssituation im Knonaueramt ist durch die Autobahn verursacht, über deren Fluch oder Segen für die Region man geteilter Meinung sein kann. Klar ist: Als einzige Ein-/Ausfahrt zwischen Wettswil und Steinhausen ist Affoltern ein veritabler Verkehrsmagnet. Öffnen dort in wenigen Jahren die ersten, schon geplanten Baumärkte ihre Tore, wird sich die Verkehrslage weiter verschärfen.

Unhaltbare Situation Die Zeche bezahlen vorab die Anwohner in Obfelden und Ottenbach, und es ist nun höchste Zeit, dass sie mit dem Autobahn-Zubringer von ihrer unhaltbaren Situation entlastet werden. Wir alle stehen in der Verantwortung und sind aufgerufen, am 23. September solidarisch mit ihnen ein Ja zum Autobahn-Zubringer in die Urne zu legen. Sibylle Tschopp Stamm, Bickwilerin und Einwohnerin von Ottenbach

nen. Sie können dann je nach Abzugsmöglichkeiten die Steuererklärung optimieren. Das führt zu einer nicht begründbaren Ungleichbehandlung der Generationen. Es ist insbesondere zu berücksichtigen, dass Studien eine durchschnittlich komfortable Vermögenslage der AHV-Zielgruppe belegen. Somit wird weiter klar, dass bessergestellte Haushalte gegenüber Mieterinnen und Mietern privilegiert würden. Letztendlich kommt hinzu, dass so das wenig übersichtliche Steuersystem noch mehr verkompliziert wird. Für alle Punkte der finanziellen Belastung der älteren Generation aufgrund der Unternutzung grosser Häuser, die von den Befürwortern gerne angeführt werden, sind im bestehenden Recht ausreichend Ausnahmeregelungen vorgesehen. Viel sinnvoller sind stattdessen direkte Fördermassnahmen des sozialen Wohnungsbaus für die unteren und mittleren Einkommen. Dort profitieren vor allem jene, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» ist am 23. September 2012 an der Urne abzulehnen. Felix Keller, Gewerkschaftsbund Kanton Zürich

Plünderung der Altersvorsorge stoppen Bei den Diskussionen rund um die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» hört man immer wieder das kreuzfalsche Vorurteil, dass es den Rentnern in der Schweiz viel zu gut gehe. Es sei deshalb in Ordnung, dass der Staat bei Rentnern den hohen Eigenmietwert besteuert. Leider stimmt es aber je länger desto weniger, dass es unseren «Alten» an nichts mangelt. Denn Wohnungs- oder Hauseigentümer sind nicht automatisch reich. Gerade, wenn sie vor der Pensionierung mit einer Scheidung oder Arbeitslosigkeit zu kämpfen hatten, kann es im letzten Lebensabschnitt prekär werden. Wer in seinem Bekanntenkreis Wohneigentümer hat, die auch im Alter noch jeden Franken umdrehen müssen, kennt ihre Sorgen und empfindet die Mär von den finanziell sorglosen Rentnern zynisch. Ich lege deshalb am 23. September ein überzeugtes Ja in die Urne zur Initiative «Sicheres Wohnen im Alter». Sorgen wir dafür, dass die älteren Personen nicht durch unfaire Steuern aus ihrem eigenen Zuhause vertrieben werden. Wir werden schliesslich alle einmal Rentner und sollten für gute Bedingungen sorgen. Marco Tanner, Vorstand HEV-Albis

Wie viel ökonomischer Imperativ verträgt Menschlichkeit? Man kann diese Frage auch anders stellen. Nämlich: Ist ein Altersheim für betagte, oft pflegebedürftige Menschen da oder ist es umgekehrt? Ist ein Spital für Patienten da oder ist es umgekehrt? In zehn Jahren wird es 25 Prozent mehr Rentner geben als heute. Man bläst zum Auftakt auf die Jagd nach unseren Renten. Big Business! Auch Senevita AG will sich jetzt positionieren. Die Immobilienbesitzer reiben sich auch schon die Hände. Sie werden verwalten und abschreiben. Bei unserem Gesundheitssystem kann man immer noch am besten und sichersten abzocken. Wozu haben wir denn die Krankenkassen, wo wir alle Jahre 5 Prozent mehr Prämie bezahlen. Keiner getraut sich, diese heilige Kuh anzugehen. Wozu die Pensionskassen? Und bist Du nicht willig, dann wird die Billag eben über die Steuer

eingezogen. Wir sind doch schon längst verkauft worden. Die Elite hat längst Pläne, wie sie unsere Altersversorgung will. Natürlich gewinnorientiert, was denn sonst, es muss sich ja so gut als möglich selbst tragen. Und klappt es dann irgendwann nicht mehr, zum Beispiel wegen Investitionen, dann wird die Sparschraube angezogen oder man lässt es einfach fallen. Für die Gemeinde gibt es dann nur noch Leistungsvereinbarungen und Tarife. Und das lässt man spüren. Schändlich, wie man mit der Würde der Menschen, die im Altersheim Seewadel wohnen, umgeht. Das Gesundheitssystem ist eigentlich ein Sozialsystem, gedacht für bedürftige Menschen! Der ökonomische Imperativ, allen voran die FDP, drückt dem Gesundheitssystem immer mehr den Stempel auf, und nun hat man uns

schon fast sämtliche Patientenrechte entzogen durch Swiss-DRG (Fallpauschale)! Auch unsere Organe gehören wohl bald dem BAG. Big Business. Der Patient wird durch DRG entindividualisiert, ja zum Versicherungsfall herabgestuft, ohne genügende Rechte. DRG degradiert uns zu einem willenlosen klumpen Fleisch! Der kranke Mensch aber ist der Verlierer, denn einmal wirklich krank geworden, ist man verunsichert über den eigenen physischen Status. Umso sensibler reagiert man auf das Vertrauensverhältnis Patient – Arzt. Mitunter wirkt dann auch Existenzangst mit. Man weiss nicht wie die Geschichte ausgeht, eine psychische Notsituation bzw. Zusatzbelastung ist die Folge. Ernsthaft erkrankt, klammern sich viele an den behandelnden Arzt. Woher kriegt man sonst

Hilfe? Als Fallpauschale fühlt man sich damit doch nicht mehr ernst genommen! Und damit ist auch dem Arzt nicht gerade der Rücken gestärkt. Er muss den Patienten auch motivieren. Ein kranker Mensch, dem das Vertrauen fehlt, ist viel schwerer therapierbar. Aber gerade Kranke brauchen ein Geborgenheitsgefühl, so wie es Herr Dr. Hess betonte: Eine vertraute Umgebung, eine würdige menschliche Behandlung, das Vertrauen in die Leistung des Gesundheitssystems, um so auch die Motivation des Patienten, seine Genesung in Bezug auf Lebenswille, die Hoffnung und den Genesungsglaube zu fördern. Die Wirkung eines solchen «motivierten Patienten» auf seine Genesung sollte wirklich nicht unterschätzt werden. Das Spital Affoltern mit seiner Menschen-Medizin, ein

ganzheitlicher und nachhaltiger Ansatz, haben gute Erfahrungen und Erfolg. Dies habe ich am eigenem Leib und Seele erfahren dürfen. Ich sah einige Kliniken, doch die Menschen-Medizin in Affoltern bleibt für mich erste Wahl. Ich frage mich, wie viel Platz hierfür in einem Fallpauschalen-System noch bleibt? DRG ist das Ende der MenschenMedizin! Denn eine Fallpauschale kennt keine Menschlichkeit, nur Pauschalen. Menschlichkeit wird nicht bezahlt. Und so soll man mit bedürftigen Menschen umgehen? Pauschal? Werner Nyffenegger, Obfelden* *Ich habe in den letzten 8 Jahren wegen Krankheit etwa 200 Tage in Kliniken zugebracht, zusammen ca. die Hälfte in Affoltern wo man mir u.a. zwei Mal das Leben rette.


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Gelungenes Jubiläumsfest der EVPOrtsgruppe Affoltern Am letzten Freitag lud die EVP Ortsgruppe im Rahmen des 50-jährigen Bestehens zum gemeinsamen Jubiläumsfest ins reformierte Kirchgemeindehaus Affoltern. Eine stattliche Festgemeinde ist dieser Einladung gefolgt und konnte vom Präsidenten Daniel Sommer Sidler willkommen geheissen werden. Bereits beim Apéro hielt Gemeindepräsident Robert Marty eine humorvolle Grussansprache. In verschiedenartiger Weise deutete er das Kürzel EVP – Wikipedia und Google lassen grüssen – auf seine Weise. Er schloss seine Rede mit dem Wunsch, dass sich die EVP auch in Zukunft für eine aktive Dorfpolitik einsetzen werde. Im Anschluss ans feine Nachtessen wurden, wie an solchen Anlässen üblich, Grussworte überbracht. Bezirksrat Franz Leutert als EVP-Exponent der ersten Stunde, Gerhard Gysel als Präsident der EVP Bezirk Affoltern sowie Lisette Müller als Mitglied der Parteileitungen der EVP Kanton Zürich und der EVP Schweiz wünschten der Jubilarin weitere fünfzig Jahre erfolgreichen Wirkens im Bezirkshauptort. Das Gastreferat hielt Werner Schneiter, Chefredaktor des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern. Sein Thema «Mit Provokation Aufmerksamkeit er-

reichen» begleiten Politik und Presse auf Schritt und Tritt schon seit jeher und heute erst Recht. Der wirtschaftliche Druck auf die Zeitungsverleger und der Zwang der Politikerinnen und Politikern sich zu präsentieren, rufen nach News und Primeurs. Das sei für beide Seiten zuweilen ein Spagat, der nicht immer erfolgreich gemeistert werde, wie viele aktuelle Beispiele in der Schweizer Medienlandschaft zeigen. Er betonte das Credo des «Anzeigers», das auch seinem persönlichen entspreche: Was man schreibt, muss wahr sein und die journalistische Unabhängigkeit muss gewahrt bleiben. Er konnte es natürlich nicht verkneifen, in seinem Vortrag das Eine oder Andere aus dem lokalen «Nähchischtli» preiszugeben, was die Anwesenden promt zu spontanem Schmunzeln verleitete. In einer gelungenen Mediaschau wurde ein Rückblick auf die letzten 50 Jahre Ortspolitik der EVP präsentiert und dabei die verschiedenen Behördenmitglieder und Amtsträger vorgestellt. Parallel dazu wurde jeweils auf wichtige Ereignisse im Dorf hingewiesen. Auf diese Art und Weise ist eine kleine Dorfchronik über das letzte halbe Jahrhundert entstanden, die viel Stoff für Gespräche unter den Besu-

Sie prägen und prägten die EVP, von links: Daniel Sommer, Alice Zollinger, Armin Sigrist und Franz Leutert. (Bild Werner Schneiter)

chern lieferte. Die Evangelische Volkspartei wolle aber nicht in vergangenem verharren, sondern sich auch in Zukunft für eine menschennahe Politik einsetzen, betont Daniel Sommer

Sidler zum Schluss und bedankte sich bei Allen, die zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben. Künstlerisch umrahmt wurde das Jubiläumsfest durch die Auftritte des heimischen

Quartetts «bügelfrei» – drei Stimmen und ein Bass. Die inspirierenden, fröhlichen Darbietungen haben dem Publikum sehr gefallen und wurden mit grossem Applaus verdankt. (GG)

SP Hausen: Zweimal Ja Die SP Hausen hat sich an ihrer Sitzung mit den beiden Anträgen auseinandergesetzt, die der Gemeindeversammlung vom 24. September vorgelegt werden. Die Anträge wurden von den beiden zuständigen Gemeinderäten Hans Binzegger und Georges Köpfli vorgestellt. Das Garderobengebäude, das eigentlich eher ein generelles Sportplatzgebäude wird, nimmt den Willen des Hausemer Souveräns auf: Der Fussballplatz auf der Allmend wurde abgelehnt, unter anderem mit

OK-Präsident Peter Zürcher (rechts) und Schiessleiter Köbi Schenkel treffen sich für die letzten Absprachen im Schützenhaus Knonau. (Bild zvg.)

Knonau ist bereit für das SVP-Schiessen Die Ortspartei und der Feldschützenverein Knonau organisieren das 30. Kantonal Zürcherische SVP-Schiessen vom 28. bis 30. September 2012. Das OK ist bereit für diesen grossen Anlass beim Schützenhaus Knonau. Die Erwartungen von OK-Präsident Peter Zürcher liegen bei rund 700 Schützinnen und Schützen, die an den drei Wettkampftagen das Dorf besuchen werden. Die meisten Anmeldungen für dieses Gruppenschiessen erfolgen online über die Homepage der SVP des Kantons Zürich. Der Leiter des Schiesswesens, Köbi Schenkel, hat bereits viele Buchungen am Freitagabend und am Sonntagmorgen. Für den Samstag können die Schiesszeiten noch sehr frei gewählt werden. Er freut sich, den Schiessbetrieb auf der vor zwei Monaten neu installierten SIUS-Trefferanlage zu erfassen und auszuwerten.

Umfangreiches Sponsoring Es haben sich erfreulich viele Inserenten und Sponsoren gemeldet, um den Anlass in irgendeiner Form zu unterstürzen. Insgesamt haben sich 55 Fir-

men oder Einzelpersonen in die Sponsorenliste eintragen lassen, was auf eine grosse Popularität des Anlasses hinweist. Aber auch rund 60 Helferinnen und Helfer unterstützen das neunköpfige OK bei der Bewältigung des Schiessbetriebes, der Festwirtschaft und der Infrastrukturaufgaben.

Prominente Besucher Am Sonntag, 30. September, um 12.00 Uhr sind die Mandatsträger und die Sponsoren zu einem Apéro eingeladen, an dem Regierungspräsident Markus Kägi die Grussworte der Zürcher Regierung übermitteln wird. Das anschliessende Absenden wird Volkswirtschaftdirektor Ernst Stocker unter Anwesenheit von vielen Vertreterinnen und Vertreter des Nationalrates und des Kantonsrates durchführen. Das ganze Schiessen inklusive das Absenden ist für jedermann offen und das OK würde sich über viele Schützinnen, Schützen und Gäste freuen. Es besteht die Möglichkeit am Schiesswettkampf – während der offiziellen Schiesszeiten – spontan ohne Voranmeldung auch als Einzelschütze mitzumachen. Bruno Grob

dem Argument, man würde besser die Anlage im Jonentäli sanieren und auf den heutigen Stand bringen. Das beantragte Gebäude ist dazu ein erster Schritt. Intensiv diskutiert worden ist der geplante Verkauf des Gemeindelandes in der Törlenmatt an die Genossenschaft SILU. Obwohl die SP Vergabe von Land im Baurecht grundsätzlich positiv beurteilt, fällt im vorliegenden Fall die Zustimmung zu einem Verkauf leicht: Käuferin ist mit der SILU eine Genossenschaft, die nicht ge-

Ersatzwahlen Affoltern: «Jetz’ aber i d’Hose!» Susanne Leuenberger und Hermann Brütsch neu im Gemeinderat Affoltern? «Anzeiger» vom 11. September. Wenn in Affoltern bis zum Freitag, 21. September, kein zusätzlicher Wahlvorschlag für die Ersatzwahlen in den Gemeinderat eingehen, führt dies zur Stillen Wahl der zwei Vorgeschlagenen («Anzeiger» vom 14. September). Das kann kaum der richtige Weg sein, auch wenn unsere Gemeindeordnung diese Möglichkeit vorsieht. Auf Gemeinderatssitze, die alle vier Jahre über Majorzwahlen – sprich Persönlichkeitswahlen! – vergeben werden, besteht bei Rücktritten unter der Amtsdauer ohnehin kein Anspruch auf unwidersprochene Neubesetzung durch die gleiche Partei.

Wo bleiben die anderen Parteien? Es ist für unsere Stadt (unser Dorf) mit 11 000 Einwohnern nicht optimal, wenn eine neue Gemeinderätin und eine neuer Gemeinderat mit lediglich je 15 Unterschriften – ohne jede öffentliche Diskussion und Vorstellung der noch unbekannten Personen – gewählt werden. Grosse Parteien sollten zudem besonders darauf achten, eines ihrer Mitglieder, nicht Parteilose, zu nominieren. Und falls im 2014 keine Rücktritte erfolgen sollten, kämen die

beiden jetzt Gekürten auch dannzumal nicht zu einer Volkswahl. Wo bleiben CVP und EVP, die seit einiger Zeit keine Vertreter mehr im Affoltermer Gemeinderat haben? Wo sind die Personen, die bei den Demokraten und dem Landesring politisiert haben (und den Gemeinderat bereicherten), beziehungsweise Jüngere, die noch heute deren Gedankengut vertreten? Und wie steht es um die anderen kleineren Parteien, die doch so gern mitregieren möchten: den Grünen, den Grünliberalen, der BDP, der EDU? Warum wagt sich jetzt niemand vor, wo die Gelegenheit da wäre, zu punkten und sich zu engagieren?

Stimmberechtigte haben Anrecht auf neutrale Information Die Medien, insbesondere der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, sollten die Möglichkeit und die nötige Zeit zur Verfügung haben, um die kandidierenden Personen vorzustellen, sie zu interviewen, ihnen auf «den Zahn zu fühlen» und über die Ergebnisse zu berichten. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben ein Anrecht auf neutrale Informationen, und hätten dann zumindest eine Ahnung, wer was ist, und könnten besser entscheiden, wer gewählt werden soll. Hans Rudolf Haegi, Affoltern

winnorientiert handelt und mithin mit dem erworbenen Land keinen Profit erwirtschaften will. Sie hat zudem grosse Erfahrungen in Bau und Verwaltung von Überbauungen und Wohnungen. Diese Erfahrung wird Hausen sicher nützen, zum Wohl von älteren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie weniger betuchten Familien und Einzelnen. Die SP Hausen empfiehlt Zustimmung zu beiden Anträgen des Gemeinderates.

Ein Ja muss es sein! Irreführende Informationspolitik, Leserbrief im «Anzeiger» vom 14.9. Angriff ist die beste Verteidigung wird sich Herr Peter Stillhard beim Schreiben seines letzten Leserbriefes gesagt haben. Wie heisst doch das Sprichwort: wer mit blossen Fingern auf jemanden zeigt, sollte schauen dass sie auch sauber sind! Dies ist hier nicht der Fall. Weder das romantische Bild, noch die nach eigenem Gutdünken selbst gemischten Zahlen stehen in einem Zusammenhang mit der Realität. Wenn von Irreführung gesprochen werden kann, dann sicher in diesem Fall. Ich stimme am 23. September ein überzeugendes Ja für den A4Zubringer Obfelden-Ottenbach. Werner Schmidiger, Ottenbach

Ein Nein muss es sein! Die sogenannte «Umfahrung» in Ottenbach durch das schöne Reussgebiet ist in Wirklichkeit keine akzeptable Lösung. Der zunehmende Verkehr von Bremgarten-Jonen her wird in keiner Weise durch diese geplante Strasse entlastet! Auch für die Ottenbacher Schulkinder bringt diese «Umfahrung» keine Erleichterung. Sollte das Referendum angenommen werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wieder Stimmen laut werden, die eine Umfahrung der Jonenstrasse fordern! Brigitte Caldwell, Ottenbach


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Gewerbe

Dienstag, 18. September 2012

Würzige Farben

WM-Medaille

Käppeli Mode zeigte in Muri die Trends für Herbst und Winter. > Seite 14

Petra Klingler klettert in Paris in der Kombination auf den 3. Platz. > Seite 15

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Zielgenau Die Wasserversorgung gewinnt das Behörden-, Parteien- und Vereinsschiessen. > Seite 21

Aussen und innen gesund mit Dienstleistungen Traditioneller Chinesischer Medizin in Haus und Garten Tag der offenen Tür in der TCM-Praxis in Affoltern

Chrigel Zwicky feiert 20-Jahre-Jubiläum

Aussen und innen gesund das ist ein wichtiger Leitsatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mit Akupunktur, Kräutern, Schröpfen und Tuina-Massage löst der TCM-Spezialist Blockaden und unterstützt den Körper der Patienten bei der Selbstheilung. Auch in Affoltern.

Vor 20 Jahren hat sich der Wettswiler Chrigel Zwicky selbstständig gemacht. Er bietet eine breite Palette von Dienstleistungen in Haus und Garten.

Chrigel Zwicky wurde am 24. August 1957 in Mollis im Kanton Glarus geboren – und er ist dort aufgewachsen. Er absolvierte in der Folge Berufslehren als Bauzeichner und als Maurer und schloss sie ab. 1980 zog er ins Zürcher Oberland, wo er in Bertschikon als Umbaupolier arbeitete. Seit 1985 wohnt und lebt Chrigel Zwicky in Wettswil – inzwischen mit Familie: mit Ehefrau Monika und den zwei Söhnen Patrick, geboren 1985, und Pascal, 1987. Und 1992 – vor zwanzig Jahren also – macht er sich selbstständig. Zwicky ist ein vielseitiger Mann, der mancherorts in Haus und Garten eingesetzt werden kann: bei Fassa- Chrigel Zwicky ist seit 20 Jahren selbstständig. (Bild zvg.)

Chunsheng Hu, der Chefarzt in einem TCM-Spital in der Provinz Jiangxi (China), verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung und bietet in Affoltern umfassende Diagnose und Beratung, Akupunktur, Tuina-Massage, Schröpfen und Kräuter-Therapie an. Diese Behandlungsmethoden haben sich vor allem bei chronischen Beschwerden wie Allergien, Migräne, Schlafstörungen, Rheuma und Depressionen, aber auch bei Übergewicht, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck und WechseljahrBeschwerden tausendfach bewährt. Die Behandlungen sind für die Patienten sehr angenehm und entspannend. Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen-Zusatzversicherungen für Alternativmedizin zum Teil übernommen. Samstag, 22. September, 13.30 bis 17 Uhr: Tag der offenen Tür in der TCM-Praxis in Affoltern. Kostenlose Diagnose und Beratung. Vorführungen zur Akupunktur und Tuina-Massage. TCM Furttal, Zürichstrasse 67, Affoltern. info@tcmfurttal.ch, 044 760 18 50. www.cmfurttal.ch.

den-Renovierungen, kleineren Abbruch-, Wiederaufbau-, Um- und Anbauten, Küchen- und Bad-Renovationen. Einsätze bietet Zwicky im Sommer im Garten: Erneuerung von Gartensitzplätzen, Umgebungsarbeiten, Gartenmauern, Treppen – und viele weitere Maurer-Aufgaben. Zwicky ist inzwischen tief verwurzelt im Unteramt: seit 25 Jahren ist er Sponsor beim FC Wettswil-Bonstetten und war da auch aktiv tätig. (rö.)

Chunsheng Hu beim Schröpfen. (Bild -ter.)

Ein Weg zur Selbstheilung

«Die Ausstellung ändert ständig»

Licht-Nerven-Massagen und mediale Beratung

Speis und Trank, Schnitzkunst und Musik – das und viel mehr bietet Familie Duperrex am kommenden Wochenende auf der Stöckweid in Knonau Uttenberg.

Sabine Dalla Costa-Müller hat in Obfelden eine Praxis eröffnet. Sie bietet heilsame Behandlungen mit Licht-Nerven-Massagen und medialer Beratung an. Am 22. September erhält man Einblick in ihre Arbeit. Bei der Licht-Nerven-Massage handelt es sich um eine sanfte Streichmassage in Bauchlage. Dabei wird das Nervensystem mit Energie versorgt, gleichzeitig erhalten die Patienten mediale Informationen durch sprachliche Kommunikati-

on. Es ist also ein Auftanken auf zwei Ebenen: Physisch und psychisch. Als diplomierte Pflegefachfrau und zertifizierte Hypnosetherapeutin hat Sabine Dalla Costa-Müller ihre sensitiven Fähigkeiten stets weiterentwickelt und kann aus ihrer langjährigen Berufserfahrung schöpfen. Entsprechend kennt sie viele Wege und Möglichkeiten, um mit sanfter Massage und medialer Beratung wertvolle Unterstützung zu bieten. Diese Art von Behandlung wird unter anderem angewendet bei Schmerzen, Burnout, Blockaden, Depressionen, Ängsten oder auch bei Verspannungen. Die Behandlung stärkt das Wohlgefühl und das Immunsystem, reguliert das Nerven- und Hormonsystem und wirkt entspannend. Am 22. September von 10 bis 15 Uhr erhalten Interessierte einen Einblick in die Arbeit von Sabine Dalla Costa-Müller. Dabei legt sie auch Arbeiten auf, die Auskunft über ihre medialen Fähigkeiten geben (intuitives Schreiben). Gleichzeitig startet auch eine Aktionswoche mit ganz interessanten Angeboten. Praxis für Natürliches Heilen, Sabine Dalla CostaMüller, Ottenbacherstrasse 25, 8912 Obfelden, Tele-

Sabine Dalla Costa-Müller. (Bild zvg.)

fon 079 209 72 01, www.selbstheilen-licht.ch.

Am Wochenende wird auf der Stöckweid das Kürbisfest gefeiert

Sie tragen wohlklingende Namen wie «Bonbon», «Buen Gusto» und «Moonshine» oder auch weniger schmeichelhafte, etwa «Rote Warze» oder «Gelber Zentner». Über 150 verschiedene Kürbis-Sorten zeigt Familie Duperrex in ihrer Scheune. Auf Strohballen sind sie in Szene gesetzt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern verhindert auch Druckstellen. «Die Ausstellung ändert ständig», sagt Jean-Jaques Duperrex. Da jeder Kürbis zu verkaufen ist, gilt es immer wieder anzupassen, Lücken mit neuen Kürbissen zu füllen. Bereits heute weiss er: Die Ernte sieht gut aus, kommt aber nicht ganz ans Spitzenjahr 2011 heran. Besonders gut gediehen diesmal die Kalebassen. Das für Kürbisse ideale Wetter hat sich auch auf die Farben positiv ausgewirkt. Der schwerste bisher geerntete Kürbis dieser Saison wiegt übrigens rund 54 Kilogramm. «Vielleicht gibt es noch einen grösseren», so Serge Duperrex, «ich hoffe immer noch auf einen 500Kilo-Kürbis», fügt Mutter Maya Duperrex an und lacht.

Die Farben sind dieses Jahr besonders intensiv. Jean-Jaques (links) und Serge Duperrex präsentieren eine Auswahl der Kürbis-Vielfalt. (Bild Thomas Stöckli) Von weit her kommen die Leute, um auf dem Hof Stöckweid Kürbisse zu kaufen. Nirgends ist die Auswahl so gross und auch die Preise sprechen für sich. Eine besondere Gelegenheit, die Ausstellung zu bestaunen, bietet sich am kommenden Wochenende, 22. und 23. September. Von 9.30 bis 18 Uhr steigt dann nämlich wieder das Kürbisfäscht mit Marktständen, Wein-

degustation und Festwirtschaft. Am Samstag bietet zudem Kürbisschnitzerin Heidi Spreng Einblick in ihr Handwerk. Am Sonntag lockt um 11 Uhr das Platzkonzert des Musikvereins Maschwanden, am Nachmittag spielen dann die «Räbbergfäger» aus Knonau auf. Eine gigantische Stroh-Kuh soll bereits an der Maschwanderstrasse auf den Festbetrieb hinweisen. (tst.)


gewerbe

Mit einem Fest für Kunden und Angestellte hat Sämi Trachsel (rechts) am Samstag seinen Garagenbetrieb feierlich an Mitarbeiter Roger Krähemann übergeben. (Bilder Martin Platter)

Sämi Trachsel will kürzer treten Übergabe der VW-Garage in Hauptikon Mit der Autogarageneröffnung hat sich für Sämi Trachsel 1980 ein Traum erfüllt. Am Samstag übergab er sein 32-jähriges Lebenswerk mit einem rauschenden Fest an Mitarbeiter Roger Krähemann. Trachsel steht dem Betrieb zunächst noch halbtags zur Verfügung. ................................................... von martin platter «Als ich 1979 auf der grünen Wiese mit dem Bau der Garage begonnen habe, hätte ich mir nie gedacht, dass ich einmal fünf Angestellte haben werde», blickte Sämi Trachsel anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums 2010 mit Stolz zurück. Das sei wie ein Traum. Nun hat sich der 60-Jährige einen weiteren Lebenstraum erfüllt. Er hat den Betrieb in die Hände seines Mitarbeiters Roger Krähemann gelegt. «Ich werde mich nun schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Vorerst stehe ich noch etwa 50 Prozent zur Verfügung», erklärt Trachsel. Krähemann habe sich als kompetenter, geschäftstüchtiger und sympathischer Mitarbeiter erwiesen. Bei ihm wisse er sein Geschäft in bester Obhut, freut sich der Hauptiker.

Der Name bleibt «Wir haben eine gute Lösung für alle gefunden», sagt Krähemann, ebenfalls mit einem Strahlen auf dem Gesicht. Sämi habe ausgezeichnete Vorarbeit geleistet. Der Garagenbetrieb sei gut etabliert und könne auf einen grossen, treuen Kundenstamm zählen. Der Name werde deshalb nicht geändert. «Für die Kunden ändert sich äusserlich

nichts. Wir bleiben VW-Servicepartner und wollen weiterhin Neufahrzeuge, Occasionen und beste Dienstleistungen anbieten», sagt der 42-jährige Familienvater. Nach einer Automechanikerlehre hat der Wettswiler, der im Zürcher Oberland aufgewachsen ist, zahlreiche Zusatzausbildungen absolviert; dabei unter anderem Lehrgänge zum AutoDiagnostiker und PC-Supporter. «Mein Interesse für Computer ist äusserst wertvoll im Automobilbereich, der zunehmend von Elektronik geprägt wird», erklärt Krähemann. Unter seiner Ägide wurde bereits ein neues Kundendispositionsprogramm eingeführt, das die Arbeitsabläufe in der Werkstatt noch besser planen lässt.

Erfüllter Lebensabend Der frühere Töffrennfahrer Trachsel will sich künftig mehr seiner Partnerin und den zahlreichen Hobbys widmen: Reisen allgemein, die Residenz in Spanien und seiner kleinen, aber exklusiven Motorradsammlung. Sie besteht aus Meilensteinen der Motorradgeschichte wie eine SechszylinderHonda der ersten Generation; eine dreizylindrige 750er-Suzuki mit wassergekühltem Zweitaktmotor, der seinerzeit der Beiname «Wasserbüffel» verliehen wurde; eine 850er Norton Commando und einer 250er Renn-Suzuki aus Trachsels Aktivzeit. Das Prunkstück ist jedoch eine tadellos im Originalzustand erhaltene Brough Superior von 1937, die das Herz eines jeden Classic-Motorradfans höher schlagen lässt. «Ich erfreue mich bester Gesundheit und kann nun mein Leben so gestalten, wie ich es will», frohlockt Trachsel. Man könnte fast ein bisschen neidisch werden …

Trachsel will sich künftig mehr seiner Leidenschaft für Motorräder widmen. Eine englische Brough Superior von 1937 ist das Prunkstück seiner Sammlung.


Veranstaltungen

Dienstag, 18. September 2012

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Perkussive Kunst trifft auf Blues Brothers Schlagzeugensemble Beat’n’Breaks in der Aula Ennetgraben Ein Schlagzeugensemble will es mit einer Blues-Band aufnehmen? Verkleiden sich die Musikerinnen und Musiker als Blues Brothers und erzeugen danach so viel Lärm wie die Auto-Kollisionen im Film? Keine Sorge, damit hat Beat’n’Breaks nicht viel am Hut. Vielmehr geht es dem Ensemble darum, dem Publikum die Vielfalt von Perkussionsinstrumenten näher zu bringen. Neben den bekannten Instrumenten wie Trommeln, Schlagzeug, Triangel und Tambourin kommen ganz viele Melodieinstrumente zum Einsatz. Mit Xylofon, Vibrafon und Marimbafon können die bekannten Hits der Blues Brothers, wie «Think!» oder «Everybody needs Somebody» oder «Sweet Home Chicago» zum Klingen gebracht werden. Dank ausgefeilter

Arrangements überträgt sich der Groove der Blues Brothers so auch auf das Publikum.

Spannende Effekte erzeugen Die Begeisterung für Schlaginstrumente bringt das junge Ensemble jetzt auch nach Affoltern. Am Samstag, 22. September, tritt das Ensemble um 19.30 Uhr (Türöffnung 19 Uhr) in der Aula Ennetgraben auf. Neben den erwähnten Highlights aus dem BluesBrothers-Film wird Beat’n’Breaks auch moderne Nummern mit einigen Show-Einlagen zum Besten geben. In den USA haben sich sogenannte «Novelty-Stücke» entwickelt, welche Alltagsgegenstände wie Geschirr, PlastikSäcke oder Kartonschachteln als Inst-

rumente verwenden und ganz spannende Effekte erzeugen. Zur Abrundung des Konzertes wird das Ensemble auch in Kleinformationen auftreten, wobei die Klangfarben der verschiedenen Instrumente ganz klar hörbar werden. Beat’n’Breaks wurde vor rund drei Jahren von fünf begeisterten Perkussionisten gegründet. Das Ensemble hat zwar seinen Probeort im Zürcher Weinland, aber mit Magy und Michel Romang sind auch zwei Affoltemer aktiv mit dabei. Michel ist sogar eines der Gründungsmitglieder und im Vorstand des Ensembles tätig. Das Ensemble hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Zuhörerinnen und Zuhörern die vielseitigen Möglichkeiten eines Schlagzeugensembles zu präsentieren

Das Schlagzeugensemble Beat’n’Breaks. (Bild zvg.) und die bislang eher wenig bekannte perkussive Kunst zu verbreiten. Es gibt neben Beat’n’Breaks schweizweit nur zwei weitere ähnliche Formationen – eine im Kanton St. Gallen und eine in Biel. Es besteht also für die

Konzertbesucher die Möglichkeit, in Affoltern eine neuere Art von Musik mit Schlaginstrumenten zu erleben. Konzert am kommenden Samstag, 22. September, 19.30 Uhr, in der Aula Ennetgraben, Affoltern.

Jazz im «Hirschen», Wettswil

Auf Treu und Glauben

Schweizer Spitzenbands präsentieren ihr musikalisches Schaffen

Begegnungen zum Reformationssonntag

Am 21. September 2012 startet das Restaurant Hirschen in Wettswil mit einem monatlichen Jazzkonzert für Liebhaber des eher klassischen Jazz (New Orleans, Dixieland, Jazz-Standards).

Vertrauen ist die Grundlage jeder Beziehung, sei es geschäftlich oder privat. Ist aber heute noch Verlass auf «Treu und Glauben»? Die Veranstaltungen im Grossmünster und Kloster Kappel zum Reformationssonntag leisten einen Diskussionsbeitrag zu einem Thema, das viele beschäftigt.

Da der Hirschensaal nur klein ist (Platz für 50 Personen), entsteht ein besonderes, hautnahes Musikerlebnis. Die Bands brauchen für diese Raumgrösse keine Verstärkeranlagen und weder Hall, noch Echo. Die Musik ist echt und unverfälscht. Wirtin Brigitte Gubler stellt eine kleine Speise- und Getränkekarte zusammen, nach der jeder etwas Gutes zu vernünftigen Preisen konsumieren kann. Damit ist man für das nachfolgende Konzert gut eingestimmt. Obwohl nur 50 Personen Platz haben, wird mit 20 Franken kein astronomischer Eintrittspreis verlangt. Gestartet wird mit den New Orleans Stompers. Sie bestehen seit 1989 (www.nost.ch), gegründet von Musikern, die jahrelang in bekannten Jazzbands der Schweiz gespielt haben. Das heutige Sextett hat drei Soloinstrumente, Trompete, Posaune und Saxophon, die von Tuba, Banjo und Piano begleitet werden. Diese Formation hat in den drei letzten Jahren mit viel Probenarbeit komplexe Stücke aus Duke Ellingtons Anfangszeit eingeübt (ar-

Die New Orleans Stompers kommen nach Wettswil. (Bild zvg.) rangiert von der Trompeterin Steffi Klein), spielt aber auch die klassischen New-Orleans-Melodien und StandardStücke. Der Mix aus dem vielseitigen Angebot von Melodien aus den 20erund 30er-Jahren ergibt abwechslungsreiche Programme, gespielt mit hoher Qualität. Langweile und Eintönigkeit sind fremd. Die Rhythmusgruppe mit Otto Gautschi (Tuba), Roberto Ammann (Banjo und Gitarre) und Sepp Bachmann (Piano) spielt seit 1994 zusammen und erzeugt einen reifen, festen, sicheren Boden, der den Bläsern TopLeistungen ermöglicht. Steffi Klein an Trompete und Cornet bringt Erfahrungen aus mehreren Bands verschiede-

nen Stils mit. Ihre Solis fallen durch überraschende Effekte und viel Temperament auf. Tamas Kapsa (Saxofon und Klarinette) ist ein Virtuose auf seinen Instrumenten und fällt durch expressive Dynamik auf. Ein sicherer Wert ist Walter Muhr auf seiner Posaune. Die Beherrschung seines Instrumentes ist Resultat jahrelangen intensiven Spiels. Auch aus der Rhythmusgruppe sind Solis zu hören, erwähnenswert diejenigen von Roberto Ammann am Banjo, die Virtuosität und Perfektion verbinden.

Eine Frau vertraut ihrer Arbeitskollegin ein persönliches Problem an. Ein Bauherr übergibt per Handschlag dem Handwerker einen Auftrag. Wir alle leisten regelmässig unsere AHV- und Pensionskassenbeiträge. All dieses Tun basiert auf Treu und Glauben. Die Frau vertraut der Kollegin, der Bauherr dem Handwerker, und wir alle glauben fest, dass wir aufgrund unserer Beiträge im Alter einmal finanziell abgesichert sind. Ist heute ein Wort noch ein Wort? Ist noch Verlass auf die Kollegin, den Handwerker, den Staat, die Banken, die Politik? Die Redewendung «Auf Treu und Glauben» steht in der heutigen Gesellschaft auf dem Prüfstand. Verlässlichkeit und Vertrauen sind Werte, die nicht mehr selbstverständlich zum Alltag gehören.

Konzert am 21. September, Türöffnung ab 18.30 Uhr, Essen ab 19 Uhr. Platzreservierung ist wichtig, Telefon 044 700 01 28.

Stimmen aus Kirche, Politik, Medien, Wirtschaft und Medizin

Kappel werden einen Diskussionsbeitrag zu einem hochaktuellen ethischen Thema leisten, das viele Menschen beschäftigt. Zusammen mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche, Politik, Medien, Wirtschaft und Medizin wird den brisanten Fragen nachgegangen wie zum Beispiel: «Was bedeutet Treu und Glauben in der heutigen Gesellschaft? Wie können die traditionellen Werte neu verstanden werden? Was hat der christliche Glaube damit zu tun?»

Grossmünster und Kloster Kappel Den Auftakt der Tagung macht am Freitag, 2. November, Dr. med. Daniel Hell, Professor für Klinische Psychiatrie, mit einem Vortrag im Grossmünster zum Thema «Das Kreuz mit sich selber – Die Vertrauensfrage heute». Der Anlass wird vom Collegium Musicum und Collegium Vocale Grossmünster musikalisch umrahmt. Am Samstag findet die Fortsetzung im Kloster Kappel mit Referaten von Prof. Dr. Theol. Pierre Bühler und Prof. Dr. iur. Regina Aebi-Müller, statt. Workshops mit der Kommunikationsberaterin Isabel Baumberger, dem Unternehmer Dieter Pestalozzi und Alt-Regierungsrat Markus Notter sowie ein Podiumsgespräch runden den Samstag ab. Der Höhe- und Schlusspunkt sind die Festgottesdienste im Grossmünster Zürich und in der Klosterkirche Kappel am Sonntagmorgen, 4. November.

Konzert von Christoph Oberli und Silvia Jenny in Mettmenstetten

Das Kloster Kappel, das Pfarrkapitel Affoltern und die Kirchgemeinde Grossmünster Zürich organisieren zum Reformationssonntag Veranstaltungen zum Thema «Auf Treu und Glauben». Die Anlässe in Zürich und

Am Sonntag 23. September, um 17 Uhr gestalten Christoph Oberli, Tenor-Saxofon, und Silvia Jenny, Orgel, in der ref. Kirche Mettmenstetten ein Konzert mit Werken von Joh. Seb. Bach.

Kleider für die Herbstund Wintersaison

Ein jazziger Blick auf Bach

In erweiterter Anlehnung daran, dass der Meister des Barock selber zahlreiche seiner Kompositionen für verschiedene Instrumente seiner Zeit umgestaltete, spinnen die Musiker des 21. Jahrhunderts diesen Faden der Adaption in dieser Instrumentenkombination und ihrer Stückwahl weiter. Das historisch weit jüngere Saxofon wird zusammen mit der traditionell viel älteren Orgel u.a. Bearbeitungen von Violin-KonzertSätzen, einer Bearbeitung einer Arie aus einer weltlichen Kantate und weiterer Instrumental-Bearbeitungen gestalten. In den Improvisationen über Teile aus der h-moll Messe beleuchtet das Saxofon seinen ihm eigenen jazzigen Blick auf Bach. Der (Jazz-)Musiker Christoph Oberli ist in Mettmenstetten

Eine Anmeldung ist nur für den Workshop am Samstag erforderlich. Weitere Infos unter www.klosterkappel.ch oder Tel. 044 764 87 84.

Börse des Vereins KleinKinder in Rifferswil

Christoph Oberli, Tenor-Saxofon, und Silvia Jenny, Orgel. (Bild zvg.) aufgewachsen, absolvierte an der Musikhochschule Luzern seine Master’s of Art in Jazz Performance, Musik Pädagogik und Schulmusik II. Ergänzend zu seiner Arbeit als Jazzmusiker unterrichtet er an der Musikschule Knonau-

er Amt und an der KME in Zürich. Silvia Jenny ist unter anderem Organistin der reformierten Kirche Mettmenstetten. Das Programm wird leicht verständlich und kurz kommentiert. Eintritt frei, Kollekte.

Der Verein KleinKinder Rifferswil veranstaltet am Mittwoch, 26. September, von 13.30 bis 15.30 Uhr eine Kinderkleiderbörse. Sie findet in Rifferswil, in der Scheune von Christian und Martina Baer an der Dorfstrasse 7 statt. Verkauft werden Baby- und Kinderkleider bis Grösse 176 sowie Schuhe für die Herbst- und Wintersaison, Sportartikel wie Skis, Skischuhe, Snowboards, Schlitten, Schlittschuhe, aber auch Kinderwagen, Autositze, Spielwaren etc. Während der Verkaufszeit werden in der Kaffeestube Getränke und feine Kuchen angeboten. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, meldet sich bitte vorgängig

bei Martina Baer und erhält anschliessend Etiketten mit der zugewiesenen Nummer. Wer bei einer der letzten Börsen bereits eine Nummer erhalten hat, lasse sich diese vorgängig bestätigen. Die Ware wird am Dienstag, 25. September, von 18 bis 19 Uhr entgegengenommen. Die Rückgabe der nicht verkauften Artikel erfolgt am Mittwoch, 26. September, von 16.30 bis 17 Uhr. 20% des Verkaufserlöses kommen dem Verein KleinKinder Rifferswil zugute. Infos: Martina Baer, Telefon 043 466 56 26, martinabaer@gmx.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 18. September 2012

Ist jeder Abfall einfach Müll?

Mode ist, was gefällt!

Sekhausen in Aktion für saubere Zukunft

Käppeli Mode zeigte in Muri die Trends für Herbst und Winter

Jede Person produziert durchschnittlich 702 kg Müll pro Jahr. Abfall stört. Er ist eines der grossen Probleme unserer Gegenwart und Zukunft. Als gesunde Schule für Menschen und ihre Umwelt starteten alle drei Stufen der Sekundarschule Hausen zu unterschiedlichen Projekten.

Bei herrlichem Altweibersommer-Wetter fand sich am Samstag ein interessiertes Publikum – bei Käppeli Mode in Muri – zu einem modischen Stelldichein ein. Moderator Roger Huwiler führte in die Modewelt der Wintersaison 2012/13 ein.

In kleinen Gruppen – begleitet durch Senioren der Schulgemeinde – durchforsteten und sammelten die ersten Oberstufenschülerinnen und -schüler die naheliegende Umgebung und stellten erstaunt fest, was sie alles fanden: 61 kg unachtsam Weggeworfenes. Erwin Kreidler, Initiant dieses «Abfalltages» in der Sekundarschule, verzeichnet jedoch einen eklatanten Rückgang: «Waren es im Jahr 2008 noch 159 kg des unliebsamen Mülls, so bin ich heute mit den 61 kg schon ganz zufrieden». Ein Schüler berichtet: «Sehr zeitaufwendig und am schwierigsten aufzulesen, waren die weggeworfenen Zigarettenstummel,» Senior Hans Ruedi Billeter fiel dieses Jahr das Engagement der sammelnden Schülerinnen und Schüler herausstechend auf. «Das war auch schon anders. In manchen Jahren sammelte ich auch schon mal alleine.»

Pusch Die «praktische Umweltorganisation» der Schweiz besuchte die Schülerinnen und Schüler der 2. Oberstufe. Es

wurde richtiges Entsorgen trainiert und für ein bewusstes Konsumverhalten sensibilisiert, welches hilft Ressourcen zu schonen. «Eigentlich ist einem alles klar, wie es gehen müsste, oft sind wir zu bequem», sagte Lena Rubin, aus der 2. Jahrgangsstufe.

Müllverbrennungsanlage Hagenholz Auf einem zweistündigen Rundgang verfolgten die Dritten den Weg des Abfalls durch das Feuer bis zur nutzbaren Energie. Hagenholz als modernste Anlage der Schweiz, hilft im Jahr 39 000 Tonnen Heizöl und 200 000 Tonnnen CO2 einsparen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der CO2-Ziele im Rahmen der 2000-Watt-Gesellschaft. Welcher Eindruck bleibt rückblickend auf diesen Rundgang zurück? Cheyenne Wyss aus dem dritten Jahrgang: «Als ich die Massen an Müll sah und den unglaublichen Gestank roch, bin ich erschrocken. So hatte ich es mir nicht vorgestellt. Ich glaube der einzige Weg für unsere Zukunft geht über wirkliche Mülltrennung und am besten – wo immer es geht – den Müll zu vermeiden.»

Tipp aus der Sekhausen Die Ausstellung: «Endstation Meer?» Ist ein beeindruckendes Plastikmüllprojekt, welches zum Nachdenken und Handeln anregt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. Oktober. Der Eintritt ist frei.

................................................... von susanne crimi Charmant und lässig präsentierten die Models der Agentur von Charly Werder, was frau und mann kommende Saison an Highlights erwarten darf – Hosen in schmaler wie auch weiter Silhouette, Kleider in knieumspielender Länge, schlicht und elegant, Röcke kurz und sportiv – unifarben oder in verschiedensten Mustern und natürlich Blusen in Form von Hemdblusen, hippig anmutende Schluppenblusen und Shirtblusen, die vorne wie eine Bluse aber hinten als Shirt daherkommen.

Kräftige Farben peppen dunkle Kontrapunkte auf Der Herbst/Winter ist für den modisch gekleideten Mann würzig – zumindest was die Farben angeht: Chilli, Curry, Safran und Paprika, viel Materialmix, auch schräge Kombinationen, versprechen Feuer und absolut keine Langeweile. Die Anzüge bestechen durch ihre schmale Silhouette, es finden sich Jacken und Mäntel, die sowohl im

Gürtel und passende Uhrenbänder – auch farbige Socken setzen ungewohnte Blickpunkte – und vermitteln eine skurril-charmante Spleenigkeit. Die Modefarben sind kräftig: Satte Rottöne von Bordeaux bis Violet, dunkles Mandarine bis Gelb, Nachtblau bis Petrol, Tanne und auch frostige Pastelltöne wie kühles Rosa, frisches Mint und klares Hellblau zusammen mit Basics wie Schwarz, Grau, Braun und Beige. Unverzichtbar und in kräftigen Farben sind auch die Accessoires : Taschen, Gürtel, Schals und Schmuck und natürlich Schuhe. Der Herbst und 2012/13 Schräge Kombinationen versprechen Feuer. (Bild Susanne Crimi) Winter lässt alles offen Business- wie auch im Casual-Look ein- und erlaubt, was passt und gefällt: gesetzt werden dürfen. Passende Ac- Dramatik, Eleganz, Lässigkeit und cessoires wie Schals, Mützen, Hüte, ganz besonders Schräges!

Familien in die Lenk Preisgünstige Herbstferien-Woche Weil sich mehrere Familien überraschend zurückziehen mussten, sind nochmals einige Plätze für die von der reformierten Kirchgemeinde Affoltern organisierte Ferienwoche vom 14. bis zum 19. Oktober 2012 frei geworden.

Bruno Heinzer mit seinen Helfern an der Abfallsammelstelle «Chratz». (Bild zvg)

Zusammen mit gut 20 weiteren Familien geht die Reise in der zweiten Herbstferien-Woche ins Berner Oberland, genauer nach Lenk im Simmental. Dort bietet das Kurs- und Sportzentrum (KuSpo) ausreichend Platz und viele Spiel- und Sport-Möglichkeiten für Kinder jeden Alters in der unmittelbaren Umgebung des Hauses. Untergebracht ist man in Familienzimmern

mit Etagen-Dusche und -WC. Für jeden Tag wird zwar eine Unternehmung oder ein Ausflugsziel vorgeschlagen, jedoch bleiben die einzelnen Familien frei, den Tag auch individuell zu gestalten. Weil man im KuSpo in Halbpension zu Gast ist, werden diese Tage sicher auch für die zuhause ständig ums Kochen besorgten Mütter gewisse Erholung bringen. Die Kosten (Unterkunft und Halbpension, jedoch ohne Reise) für Kinder bis 16 Jahre betragen 130, für Erwachsene 170 Franken; für Kinder unter 6 Jahren sind diese Ferien gratis; ausserdem besteht die Möglichkeit zur Reduktion. Kurzentschlossene Familien jeder Grösse und Herkunft erhalten weitere Auskünfte bei Pfarrer Thomas

Der Spielplatz in Lenk ist nur eine von vielen Attraktionen. (Bild zvg.) Müller, Telefon 044 761 30 40 oder mueller.romana@bluewin.ch.

Kinder sollen lernen, selbstständig zu sein Tageskinderstätte Bonstetten: Spielgruppe, Krippe und mehr – ein Einblick in den Tagesablauf Es ist 8 Uhr. Das erste Kind betritt den TaKiBo (Tageskinderstätte Bonstetten). Es begrüsst die Lehrerin und ihre Assistentin, während es aus seinen Schuhen schlüpft. Es dreht sich um und verabschiedet sich von seinen Eltern und kommt herein. Gewohnheitsmässig weiss es genau, wohin es seine Schuhe und den Rucksack versorgen soll, zieht die Hausschuhe an, hängt seine Jacke auf und sucht sich ein Spiel aus. In der Zwischenzeit sind weitere Kinder angekommen, die in ähnlicher Weise, jedes auf seine Art, den Tag im TaKiBo beginnen. TaKiBo lehnt sich an die Philosophie von Maria Montessori an, bei welcher Kinder lernen, selbstständig zu sein. Sie entscheiden eigenständig, womit sie wann arbeiten möchten. Die Behandlung der Kinder als Individuen ermöglicht, auf deren persönli-

ches Bedürfnis an Zeit und Lerninteresse einzugehen und bewirkt gleichzeitig Ordnung und Disziplin.

Spielerisch Wissen erlangen Das Montessori Material ist speziell konzipiertes Spielzeug, welches sich auf Alltagsarbeiten, Mathematik, Lesen, Schreiben, Geografie, Zeichnen, Schneiden etc bezieht. Es wird kein Lernzwang auf das Kind ausgeübt. Sein Lernfortschritt gründet auf seinem persönlichen Wunsch, Wissen durch das Material zu erwerben, mit dem es sich zu spielen entschieden hat. TaKiBo ist auch stark von konventionellen Kindergarten-Spielen beeinflusst. Es gibt Puzzles, Brettspiele, Kunst und Koch Projekte. So kann für einige Monate ein grosses hölzernes

Bauernhaus mit Traktoren und Tieren in der Spielecke zum Spielen einladen. Wenn das Interesse an diesem Objekt verblasst, kann es durch eine hölzerne Eisenbahn oder eine Puppenecke ersetzt werden. Weil die konventionellen Spielsachen regelmässig gewechselt werden, ergeben sich immer wieder neue Spiel- und Lernmöglichkeiten.

Die Mittagsruhe hilft den Kindern, neue Energie zu tanken Jeden Vormittag vor dem Mittagessen versammeln sich alle Kinder in einem Kreis. Es ist das einzige Mal, wo von den Kindern verlangt wird, zusammenzusitzen. Jetzt wird gemeinsam gesungen, Fingerverse werden eingeübt, Geschichten erzählt, neues Montessori-Material wird vorgestellt oder

Erfahrungen werden ausgetauscht. Oft sind sowohl die Lieder als auch die Fingerverse in englischer Sprache, eine Gelegenheit den Kindern Spass an einer fremden Sprache zu vermitteln. Nach dieser gemeinsam verbrachten Zeit bereiten sich die Kinder entweder für den Heimweg oder für das gemeinsame Mittagessen im Kindergarten vor. Das Mittagessen wird zwischen 11.30 bis 12.30 eingenommen. Die Kinder decken den Tisch und sitzen nebeneinander auf ihren Plätzen. Es wird darauf geachtet, dass erst mit dem Essen begonnen wird, wenn jedes seine Speise erhalten hat. Niemand verlässt den Esstisch, bevor nicht alle ihr Essen beendet haben. Die Kinder räumen ihr Geschirr und Besteck auf und legen sich zur Ruhe. Die Mittagsruhe soll den Kindern helfen, neue

Energie zu tanken. Sie müssen nicht schlafen aber ruhig auf ihrem Schlafplätzchen liegen. In dieser Zeit können Musik oder Geschichten ab Kassetten den Kindern helfen, sich zu entspannen.

Möglichst viel Zeit im Freien TaKiBo befindet sich in Bonstetten, wo es viele Möglichkeiten zum Spielen im Freien gibt. Spass haben können die Kinder im privaten Garten, auf verschiedenen öffentlichen Spielplätzen, im Wald oder auf Wanderwegen. Im nahe gelegenen Bauernhof sind sie jederzeit willkommen. Während des ganzen Jahres verbringt man so viel Zeit als möglich im Freien. Weiter Infors unter Telefon 044 701 12 11 oder www.takibo.ch.


Vermischtes

Dienstag, 18. September 2012

15

sport

Liederabende und eine Zusatzvorstellung OpernHausen bei Weisbrod in Hausen In der grossen Webhalle von Weisbrod ist zur Zeit OpernHausen mit der Oper «L’Elisir d’Amore» zu Gast. Auch zu Beginn des zweiten Opernjahrzehnts bietet sich mit dieser grosszügigen Unterstützung die Möglichkeit, die Tradition fortzusetzen, mit Nachwuchs-Solisten und -Musikern und einem altersgemischten Chor eine Oper als Gemeinschaftswerk auf die Bühne zu bringen. OpernHausen freut sich auch dieses Jahr über ein zahlreiches Publikum und haben am 26. September eben eine Zusatzvorstellung eröffnet.

Liederabende im gleichen Rahmen Eine Neuigkeit stellen zwei Liederabende im gleichen Rahmen dar: Zwei Tenöre, die in zahlreichen Opern bei OpernHausen Hauptrollen gesungen haben und mittlerweile erfolgreich im Berufsleben als Oper- und Konzertsänger stehen, melden sich zurück:

Am Samstag, 22. September, um 20 Uhr wird Fabio de Giacomi (u.a. Blondel in «Richard Löwenherz», Dikson in «La Dame Blanche», Orlando in «Orlando Paladino») begleitet von Pawel Mazurkiewicz italienische Lieder und Opernarien vortragen. Am Donnerstag, 27. September, um 20 Uhr wird Christoph Waltle (u.a. Lukáš im «Kuss», Georges in «La Dame Blanche», Lelio in «La Capricciosa Corretta) begleitet von Alessandro Limentani, welcher zwei Opern von OpernHausen als wunderbarer Korrepetitor unterstützt hat, das neue gemeinsame Programm mit Schumann- und Schubertliedern (Schwanengesang) präsentieren. Die Bar wird jeweils um 19 Uhr geöffnet sein. Am Schluss wird eine Kollekte erhoben.

In die Weltelite gebouldert: Petra Klingler. (Archivbild David Schweizer)

Kletter-WM: Kombi-Medaille für Petra Klingler

Details zur aktuellen Oper und zu den Liederabenden unter www.opernhausen.ch.

Christoph Waltle präsentiert Schumann- und Schubertlieder. (Bild zvg.)

Dreimal Feuerwerk mit Musik und Worten

«Verliebte Feinde – Iris und Peter von Roten»

Diese Woche im «LaMarotte», Affoltern

Wilfried Meichtry in der Regionalbibliothek

Mittwoch, 19. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Rebecca & the Sophistocats» Eine Dame, vier Gentlemen und eine grosse Leidenschaft: Musik mit dem gewissen Kick! Rebecca & the Sophistocats bieten alles, was einen musikalischen Abend zum Genuss macht: Virtuosität, Originalität und Witz. Der Swing beflügelt, der Bossa Nova schmeichelt, die Balladen beseelen. Donnerstag, 13. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken

Mundartpoet aus der Ostschweiz: Manuel Stahlberger. (Bild zvg.) «Zehnder - Brennan - Shilkloper» Drei europäische Musiker der Extraklasse erstmals im Trio vereint: Gemeinsame Wurzeln haben die drei Musiker Christian Zehnder (Stimme, Obertongesang, Jodel), John Wolf Brennan (Piano) und Arkadi Shilkloper (Horn, Flügelhorn, Alphorn) zuhauf: imaginäre Volksmusik, ausgeklügelte Jazzharmonien, klassisches Formbewusstsein und blitzschnelle Interaktionen, sorgfältig aus dem «Wilden Osten und Westen» des Kontinents gesammelt, handverlesen und verarbeitet – nebst einer ausgeprägten Passion für melomanische Bögen, vertrackte Rhythmen und doppelbödige Grooves. Arkady Shilkloper war bereits mit dem Pianisten Misha Alperin und dem Geiger Vegar Vardal im Marotte zu hören und Christian Zehnder mit dem Geiger Tobias Preisig. Zum ersten Mal nach Affoltern kommt John Wolf Brennan. Er tritt sowohl als Solopianist als auch mit verschiedenen Formationen auf, unter anderem dem paneuropäischen Quartett «Pago Libre» anzeige

Manuel Stahlberger in seinem Programm «Innerorts» Manuel Stahlberger, Ostschweizer Mundartpoet, Musiker, Sänger, Comiczeichner und Träger des «Salzburger Stiers 2009» startet sein erstes Soloprogramm. Im Zentrum stehen karge, aber prächtige Texte über das Scheitern herziger Buben in der bösen Welt, Partnerschaftsannoncen auf Abkürzungskauderwelsch, Texte über das Weekend für Verlierer, umgeschulte Pfarrer im Fernsehen oder den Langsamverkehr in der Begegnungszone. Er liebt es, Alltägliches zu verfremden, zu überzeichnen. In seinem ersten Soloprogramm macht er das mit seinen Liedtexten, aber auch mit Hilfe von Zeichnungen, die er an die Wand projiziert. Der «Spötter mit Herz» macht sich gerne lustig über die kleinkarierte Schweiz. Doch boshaft sind seine musikalischen Miniaturen nie– im Gegenteil! Freitag, 21. September, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 35/25 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Am Dienstag, 25. September, um 20 Uhr lädt die Regionalbibliothek Affoltern zur Lesung «Verliebte Feinde - Iris und Peter von Roten» mit Wilfried Meichtry ein. Anlässlich der Buchverfilmung liest der Autor und Historiker Wilfried Meichtry aus der fesselnden Doppelbiographie des Ehepaares Iris und Peter von Roten und zeigt Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm, der ab Januar 2013 in die Kinos kommen wird.

An den Weltmeisterschaften im Sportklettern in Paris haben die Schweizer Athleten zwei Bronzemedaillen gewonnen. Petra Klingler und Cédric Lachat gewinnen beide den 3. Platz in der Kombination. Haarscharf am Boulder-Finale vorbei kletterte die junge Zürcherin Petra Klingler. Die Bonstetterin war sehr nahe daran, nach dem ersten und zweiten auch den dritten und vierten Boulder zu lösen und wäre schlussendlich mit nur zwei Versuchen weniger für den Bonus (Zonengriff vor dem Top) im Finale der Top 6 gestanden. Ihr siebter Rang ist ein sehr grosser Erfolg und hat ihr zusammen mit ihren Spitzenresultaten im Lead (Rang 27) und Speed (Rang 23) zu der KombinationsBronzemedaille verholfen. Auch sehr gut kletterte der Jurassier Cédric Lachat. Wie gewohnt brachte er die Spitzenleistungen im Schweizer Herrenteam. Er hatte sich vor allem im Lead mehr erhofft. Sein 13. Platz im Lead und der 12. im Bouldern haben ihm zusammen mit dem Speedergebnis die Bronzemedaille in der Kombination eingebracht.

Ein ungleiches Paar Der katholische Intellektuelle Peter von Roten aus dem Wallis und die protestantische Frauenrechtlerin führten eine schwierige, kampfreiche, leidenschaftliche und unkonventionelle Ehe. Iris von Roten verlangte sexuelle Freiheit auch in der Ehe, kämpfte für das Wahlrecht der Frauen, brach mit dem Hausfrauenideal und lehnte das traditionelle Frauenbild der 50er-Jahre ab. Ihr Buch «Frauen im Laufgitter» machte sie 1958 in der ganzen Schweiz berühmt (und berüchtigt). Ihr Ehemann, Spross einer Walliser Patrizierfamilie, promovierter Jurist und strenggläubiger Katholik, veränderte sich im Laufe der Beziehung zu seiner Frau. Ihre kritische Stimme traf bei ihm auf einen offenen Geist und ein ebenso offenes Ohr. Vereint kämpften sie für das Frauenstimmrecht und für die Gleichstellung von Mann und Frau auf allen Ebenen. Zudem engagierte sich Peter von Roten für die Bewegung «Schweiz ohne Armee» und wurde mit zunehmendem Alter unbequemer und radikaler.

Von der Biografie zum Dokumentarfilm Zwischen 1943 und 1950 schrieben sich Iris und Peter von Roten an die 1300 Briefe, in denen sie über alle

Autor und Historiker Wilfried Meichtry liest in Affoltern. (Bild zvg.) möglichen Themen debattieren: Feminismus, Religion, Politik, Literatur, Liebe, offene Beziehung und Sexualität. Die Offenheit, mit der sie in diesem Briefwechsel ihre Gefühle analysiert haben und die Radikalität, mit der sie ihre Ansprüche und Überzeugungen vertreten, bleiben bis heute unglaublich faszinierend. Der Briefwechsel bildet nicht nur die private Welt eines aussergewöhnlichen Paares ab, sondern er ist auch ein besonderes Dokument schweizerischer Zeitgeschichte. Wilfried Meichtry gelingt es vortrefflich, historische und biographische Fakten, Briefe, Vermutungen und eigene Texte zu einem Buch zusammenzufügen, das man atemlos verschlingt. So kann man nun gespannt sein auf den Dokumentarfilm, der ab Januar 2013 in den Schweizer Kinos gezeigt wird. Ursula Schiesser Dienstag, 25. September, um 20 Uhr in der Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern. Anschliessend Apéro. Eintritt frei.

Podestplatz für Lukas Rahn Am Samstag, 15. September, fand in Laufen der dritte und letzte Wettkampf des Nordost-SchweizerischenRegiocups statt. Dieser Regiocup besteht aus drei Stationen, einem Boulder-, einem Lead- und einem Speedwettkampf. In Laufen stand das Speedklettern auf dem Programm. Jeder Athlet kletterte zuerst vier relativ einfache Routen auf Zeit. Zum Abschluss kletterten sie noch die genormte 10 Meter hohe Speedroute. Die Zeiten der insgesamt fünf Routen wurden zusammengezählt und so die Sieger in den einzelnen Kategorien ermittelt. Bei den Herren U13 speedete der Bonstetter Lukas Rahn auf den zweiten Rang. Er liess den Drittplatzierten Luk Elsener (Magden) deutlich hinter sich, doch der Dominator des Jahrgangs, Philipp Geissenhoff (Dornach) liess sich diesen Sieg nicht nehmen. In einer Woche, am Samstag, 22. September, geht es weiter mit dem Rheintalcup. In Chur steht ein LeadWettkampf an. Eine Woche später, am 29. September, werden schliesslich im Rahmen der Züspa die Schweizer Speed-Meisterschaften ausgetragen.


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18

Sport

Dienstag, 18. September 2012

Vom Riesen perfekte Schwünge lernen Christian Stucki, Mitfavorit für den Schwingerkönigstitel, kam auf Einladung des Lions-Clubs nach Ottenbach Er ist 2013 in Burgdorf ein Anwärter auf den Königstitel und bringt Jungschwingern die perfekten Schwünge bei: Auf Einladung des Lions-Clubs Knonaueramt kam Christian Stucki in den Schwingkeller nach Ottenbach. ................................................... von werner schneiter Er ist nicht zu übersehen, dieser Christian Stucki aus Lyss BE: Mit annähernd zwei Metern Körpergrösse, 145 kg Gewicht, viel Muskelmasse und Schuhnummer 51 überragt er alle. «Ich bin der Chrigel», sagt er allen bei der Begrüssung. Neben dem Lions-Club, der von Stefan Gyseler präsidiert wird, sind die Mitglieder des Schwingclubs am Albis mit Präsident Thomas Freimann präsent – und natürlich gespannt, was sie vom 27-jährigen Christian Stucki lernen können. Dann gehts auf ins Sägemehl des Schwingkellers in Ottenbach. Stucki zeigt den Anwesenden mit wechselnden Sparringpartnern des Schwingclubs verschiedene Griffe und Schwünge. Der Nachwuchs legt sich ins Zeug, will das Gesehene dann sofort umsetzen. Stucki Chrigel gibt Anweisungen, greift manchmal korrigierend ein und

beantwortet daneben auch Fragen aus dem Publikum – etwa, wie viel er denn trainiere. «Vier bis sechsmal wöchentlich – jetzt, nach dem Ende der Schwingersaison, natürlich weniger», sagt er. Im Gespräch mit dem Chronisten betont er, wie sehr er mit der soeben beendeten Saison zufrieden ist. Bei jedem Fest hat er sich den Kranz geholt, auf dem Brünig gar den Sieg – Leistungen, die erstaunen, weil er sich vor just einem Jahr die Schulter operieren lassen musste und die Saison verspätet in Angriff nahm.

Ruhig und gelassen Stucki, in der «ewigen» Bestenliste auf Platz vier, gehört beim Eidgenössischen 2013 in Burgdorf gewiss zu den Anwärtern auf den Königstitel. Entsprechend will er sich vorbereiten – nicht mit mehr, sondern mit intensiverem Training. «Ich kläre ab, ob ich in der Vorbereitungszeit das Arbeitspensum etwas reduzieren kann», sagt der Chauffeur/Forstwart. So kann er die Zeit besser nutzen, an der Technik zu feilen, gewisse Dinge zu verfeinern. Als verbesserungswürdig bezeichnet Christian Stucki auch seine Bodenarbeit. Zu seinen Stärken zählt er die Ruhe und Gelassenheit. Nicht nur im Sägemehl.

Christian Stucki gibt Anleitungen, die Jungen sind voll bei der Sache und die Zuschauer beeindruckt. (Bild Werner Schneiter)

Kantersieg für den FCA YB lässt dem FCWB keine Chance Cup: FC Siebnen – FC Affoltern 2:6

Schweizer Cup: FC Wettswil-Bonstetten – BSC Young Boys 1:5 (1:3)

Irgendwie war es selbstverständlich. Es gab keinen Zweifel. Fast wie ein Naturgesetz. Es war nicht eine Frage des «ob» sondern eine Frage des «wann». Die Tore für den FCA fielen in der 14., 61., 66., 77., 78. und 80. Minute.

Der Super-League-Club aus der Hauptstadt siegte sicher und verdient mit 5:1. Die Ämtler stemmten sich zwar bravourös gegen den übermächtigen Gegner, agierten jedoch glücklos. Der tollen Stimmung auf dem Wettswiler Moos, wo mit 3000 Zuschauern ein neuer Rekord aufgestellt wurde, tat dies keinen Abbruch.

................................................... von volkmar klutsch Und es kam, wie es kommen musste: Der FCA spielte den Match 90 Minuten herunter, die Innerschweizer brachen ein und die Blauen siegten gegen die Schwyzer mit 2:6. Dass die in der 3. Liga spielenden Siebner zwei Tore schossen, kann man unter Ausrutscher verbuchen. Somit sind die FCA-ler eine Runde weiter im René-Faigle-Cup. Los ging es mit einem Penalty gegen den FCA in den ersten paar Minuten. Es stand 1:0 für die Siebner. Doch es gab keinen Grund zur Panik: Nur wenige Minuten später verwandelte Rako ebenfalls einen Foulelfmeter zum 1:1. Beim zweiten Tor von Rako wurde dieser irgendwie in den Sturm «gespült», bekam den Ball, umspielte

Heute Dienstag gegen Altstetten Nach einer Cuprunde geht es wieder um wichtige Meisterschaftspunkte: Heute Dienstag um 20 Uhr ist der FC Altstetten im «Moos» zu Gast. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden in den ersten Partien ist die erste Mannschaft des FCA punktemässig gut in die regionale Zweitliga-Meisterschaft gestartet. Mit immer noch Null Punkten nach vier Spielen liegt Altstetten am Tabellenende. Ob die Spieler des FC Altstetten das CupSpektakel vor gut 2000 Zuschauern gegen den Tabelleführer der Super League, den FC St.Gallen, als Motivation mitnehmen werden, bleibt abzuwarten. Auch wenn das Verdikt mit 0:7 klar war, ein solches Erlebnis kann beflügeln. Reto Hürlimann

Zug zum Tor: Bala II (hinten) kurz vor dem Abschluss. (Bild Volkmar Klutsch)

................................................... von oliver hedinger

gekonnt den Torwart und schob flach ein. Ähnlich machte es Bala II. Auch er setzte sich dribbelstark durch, überchipte gefühlvoll den langgewachsenen, Torwart und setzte gleichzeitig den Schlusspunkt zum 2:6.

Die Kulisse war perfekt. Der Sportplatz Moos wurde in den letzten Tagen zu einem kleinen Stadion mit Platz für 3000 Zuschauer ausgebaut. Genau so viele wollten die Partie des FCWB gegen die Berner Young Boys dann auch sehen. Bei tollem Wetter und vor ausverkauften Rängen startete die Partie fulminant. Mit dem ersten Angriff kam Captain Buchmann zu einem Torschuss. Benito, der den angeschlagenen Wölfli im Tor ersetzte, hielt aber sicher. Im Gegenzug dann eine erste strittige Szene. Nuzzolo ging im Strafraum zu Boden und Schiri Erlachner zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Offenbar hakte sich der Berner bei Joller ein und bewies dann eine ziemlich schwache Standfestigkeit. Der Pfiff wohl korrekt, in dieser Situation aber ziemlich hart. Dass Bobadilla den fälligen Penalty zwar verwertete, dies jedoch via Pfosten nötig war, passte zum Pech der Platzherren. Nur zwei Minuten später blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm, obwohl Aksic im YB-Strafraum ähnlich zu Fall gebracht wurde, wie zuvor Nuzzolo. In der Folge wechselten sich die guten Szenen ab. In der 10. Minute wurde ein weiterer Bobadilla-Treffer zu Recht wegen Offsides aberkannt, gleiches geschah dann auf der Gegenseite in der 22. Minute.

Portugiesen-Fraktion sticht Aber da fehlen doch noch drei Tore. In der 54. Minute wurde er eingewechselt und spielte somit insgesamt «nur» 37 Minuten. Aber diese 37 Minuten reichten, um einen Hattrick innerhalb von nur 17 Minuten zu erzielen. Barros de Oliveira ist der Triple-Torschütze. Zwei der durch den Edeljoker erzielten Tore sind eine Co-Produktion der Portugiesenfraktion. Oliveira da Silva war derjenige, der sich die beiden Assists gutschreiben lässt. Ungeachtet des Ergebnisses liessen die Affoltemer zwischenzeitlich die Zügel schleifen. Wohl auch dadurch begründetet, dass sich die Siebner durch eine gelb-rote Ampelkarte selbst schwächten. Fazit des Spiels: Einbrechende und dezimierte Siebner machen es den Säuliämtlern leicht, in die nächste Runde des Cups einzuziehen. Weiter geht es! Mannschaft: Vollenweider, Markanovic, Spinner, Bala I, Bala II, Löliger (Barros de Oliveira), Rako, Bilic, Kaufmann (73. Luchsinger), Ismajlaj M., Oliveira da Silva (68. Antennen S.). Ersatz: Steiner (TW), Mühlemann, Sandro Antennen, Barros de Oliveira, Costa Veloso, Luchsinger. Tore: 2 x Rako (14. durch Elfmeter, 77.), 3 x Bassos de Oliveira (61., 66., 78.), Bala II (80.).

Tor Popovs zählte nicht Ärgerlich natürlich für die Ämtler, denn Illi trat einen gefährlichen Freistoss in den Strafraum, wo Popov am

Jahren für Servette auf dem Moos gewinnen konnte, verwandelte sicher zum 1:4.

Grossartiges Dorffest In der letzten Viertelstunde sorgte Lucas Schlüchter Farneruds Hechtköpfler zum 2:0 für die Gäste. (Bild map.) unerschrocken für höchsten stieg und Benito eher etwas Gefahr vor Benito, zeigte Merlo schlecht aussehen liess. Der Treffer er- noch einmal eine tolle Parade beim folgte aber wohl tatsächlich aus einer Abschluss von Tabakovic und erhöhte Offsideposition. In der 31. Minute star- Farnerud das Skore auf 1:5. Ohne Fratete wiederum Bobadilla aus offside- ge ein verdienter Sieg in einer Partie, verdächtiger Position, das Spiel lief die aber mit etwas mehr Wettkampfaber weiter und schliesslich konnte glück auf Ämtler Seite ganz anders Farnerud das 0:2 per Kopf erzielen. hätte verlaufen können. Die beiden Und nur drei Minuten später eine tolle Trainer lobten sich dann in der PresseYB-Kombination, die Bobadilla auf konferenz nach dem Spiel gegenseitig. Vorlage von Zarate zum 0:3 verwerten Für beide Teams stehen wichtige Aufkonnte. Der junge Merlo im WB-Tor gaben bereits unter der Woche auf zeigte eine tolle Partie, war bei allen dem Programm. YB empfängt beGegentreffern aber ohne Abwehrchan- kanntlich am Donnerstag Liverpool ce. und der FCWB muss bereits am Mittwoch bei Leader Eschen-Mauren im Ländle antreten. Der grosse Aufwand, Buchmann als Torschütze den der ganze Verein rund um das Den Zuschauern wurde weiterhin er- Spiel betrieben hat, dürfte sich aber frischender Cup-Fussball geboten. Die gelohnt haben. Im Stadion Moos Spieler des FCWB gaben sich noch herrschte vor, während und nach dem nicht geschlagen und nur kurz später Spiel noch lange eine tolle, friedliche tankte sich Aksic über rechts unwider- Stimmung mit Dorffest-Charakter. Ein stehlich durch, spielte an der YB-Ab- unvergesslicher Tag fand seinen Auswehr vorbei zur Mitte, wo Captain klang erst in den Morgenstunden. Buchmann aus spitzem Winkel zum 1:3 traf. Ein Funken Hoffnung blieb Matchtelegramm: FCWB - Young Boys 1:5 (1:3); Stasomit bestehen, zumal Merlo in der dion Moos, 3000 Zuschauer (ausverkauft, Stadionre45. Minute in Extremis gegen Nef ret- kord!). Tore: 3. Bobadilla 0:1 (Penalty), 31. Farnerud tete und seine Fähigkeiten unter Be- 0:2, 34. Bobadilla 0:3, 37. Buchmann 1:3, 67. Vitweis stellte. Keeper Merlo und Captain kieviez 1:4 (Penalty), 88. Farnerud 1:5. FCWB: Merlo; Buchmann waren auf WB-Seite her- Joller, Popov (85. Gasic), Bonnemain, Illi, Buchausragend und schienen vom über- mann; Gjergji (68. Hasani), Y. Schlüchter, Makuka; mächtigen Gegner kaum beeindruckt Kohler (76. L. Schlüchter), Aksic. YB: Benito; Nef, zu sein. Je länger das Spiel nach der Veskovac, Sutter, Raimondi; Spycher (70. Zverotic), Pause dauerte, desto stärker zeigten Farnerud, Zarate, Schneuwly (61. Vitkieviez), Nuzzosich auch die physischen Unterschie- lo; Bobadilla (70. Tabakovic). de. Konnten die Ämtler zu Beginn Weitere Resultate: Kilchberg/Rüschlikon - Jun. Ed noch gefällige Ballstafetten zeigen, 5:10, Thalwil - Jun. Ec 8:1, Wiedikon - Jun. Da 8:3, folgte in der 67. Minute der zweite Pe- Thalwil - Jun. Db 9:3, Zürich-Nord - Jun. A 2:9 nalty für die Berner. Der eingewech- (Cup), Birmensdorf - Jun. Cb 5:4, Birmensdorf - Jun. selte Vitkieviez, der bereits vor zwei Dc 1:4


Sport

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Wenn auch nach einer Niederlage Feststimmung herrscht FC Wettswil-Bonstetten gegen Young Boys – ein Highlight in der Vereinsgeschichte mit Rekordkulisse ................................................... von werner schneiter

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rst eine Top-Leistung, dann das Losglück und schliesslich eine immense Vorbereitungsarbeit: Dass mit den Berner Young Boys ein Traditionsvertreter aus der obersten Schweizer Fussballliga die weite Reise ins Säuliamt antreten musste, dafür ist der 1.-Ligist FC Wettswil-Bonstetten verantwortlich. Und der Aufwand im Vorfeld dieses 1/32-Finals des Schweizer Cups hat sich gelohnt: Mit 3000 Zuschauern war das Wettswiler «Moos» restlos ausverkauft, Stadionrekord; die Stimmung prächtig an diesem sonnigen Vorherbsttag. Und ein «schöner Batzen» in die Vereinskasse ist sicher. Fahnen-bewehrt und von Gesetzeshütern flankiert, marschierten die gegen 500 Berner Fans ab Bahnhof Bonstetten-Wettswil ein, nahmen auf einer separaten Tribüne Platz und sorgten ganz ordentlich für Stimmung – auch mit Pyros, die sie vor Spielbeginn zündeten und das Feld temporär einnebelten. Aber die Stimmung blieb friedlich bei dieser Festspielaufführung im Unteramt. Sepp Meier begrüsste die Fans zu Beginn mit Alphornklängen – ein willkommener Kontrast auf einem Fussballplatz. Alphornklänge sind in der Regel auf Schwingplätzen zu hören – dort, wo weder Polizei noch andere Sicherheitsleute zu sehen sind. Den Alphornklängen folgte der Anpfiff von Schiedsrichter Erlachner, der seinerseits mit einem Elfmeterpfiff für YB nach weniger als drei Minuten ein bisschen Stimmungskiller spielte. Aber nur ein bisschen: Die Einheimischen feuerten ihre Mannschaft an – nicht nur verbal. Hinter YB-Ersatzgoalie Ivan Benito ging ein Papierregen nieder, worauf Speaker Andreas Wyniger die Jugendlichen in der «Sirup-Kurve» aufforderte, sich zu mässigen. Nun, die Einheimischen wehrten sich auf dem welligen Rasen tapfer gegen die mit der stärkstmöglichen Formation spielenden Gäste. Für den Höhepunkt sorgte dann Nico Buchmann mit seinem Tor. Dass den Einheimischen eines aberkannt und ihnen ein Penalty verwehrt wurde, das lieferte dann nach Spielschluss viel Gesprächsstoff. Aber dies tat der Feststimmung trotz der 1:5-Niederlage absolut keinen Abbruch. Alle waren sich einig: WB hat vor laufenden Kameras des Schweizer Fernsehens gut gespielt, hat sich tapfer gewehrt. «Schön, dass sie auch ein Tor geschossen haben», lachte Remo Illi, dessen gleichnamiger Sohn in der Formation des FCWB mittat. «Sie haben mir gut gefallen, sie haben gut gekämpft, sich gut verkauft und für eine gute Stimmung gesorgt», sagte Skulpteur Stephan Schmidlin hernach im Festzelt. «Etwas zu hoch verloren», resümierte Architekt André Ruchti, der den Organisatoren für die gute Arbeit gratulierte. WB-Ehrenpräsident Turi Rombach ortete zwar zwei Klassen Unterschied, sah aber einen kämpferischen Unterklassigen. Ein solches Highlight hat der 85-Jährige während seiner Präsidialzeit nie erleben dürfen. «Mein schönstes Erlebnis war der Aufstieg in die 3. Liga», schob Rombach nach. Die öffentliche Pressekonferenz der beiden Trainer fand dann im übervollen Festzelt statt. Auf die Fragen von Andreas Wyniger fand YBTrainer Martin Rueda nur wohlwollende Worte. «Wir haben viel arbeiten müssen für dieses 5:1 – und haben vielleicht etwas zu hoch gewonnen». Er gratulierte dem FCWB für die gute

Popovic köpft ein zum 1:1 auf einen Freistoss von Illi. Das Tor wird jedoch wegen Offside aberkannt. (Bilder Martin Platter/Werner Schneiter)

Jubel: WB-Torschütze Nico Buchmann.

WB-Spieler Aksic (l.) wird im Strafraum zu Fall gebracht. Der Penaltypiff blieb jedoch aus.

WB-Ehrenpräsident Turi Rombach.

Sepp Meier stimmt das Publikum mit Alphornklängen auf den Match ein, derweil sich die Spieler auf den Match einstimmen.

Die beiden Trainer Martin Rueda (YB) und Martin Dosch (WB, rechts) beglückwünschen sich nach der Pressekonferenz. Mitte: Pressechef Andreas Wyniger.

defensive Organisation – und dem Club für die vorzügliche Organisation des Anlasses. Höflich gab sich Rueda auf die Frage, ob dem FCWB der Penalty unterschlagen worden sei. «Ich glaube, es war ein Elfmeter...», sagt Rueda. Am Donnerstag spielt YB in

seine Mannschaft jetzt eine Reaktion gezeigt, sagte WB-Trainer Martin Dosch. Nach dem verlorenen Meisterschaftsspiel hat er seinen Mannen im Rahmen der Vorbereitung ein Video von YB gezeigt. Ihn beeindruckte, wie die Berner schnell von der Defensive

der Euro-League gegen Liverpool. «Wir haben in der Mannschaft die ganze Woche darüber gesprochen. Uns sind aber Cup und Meisterschaft wichtig. Liverpool ist gewissermassen das Dessert», so Martin Rueda. Nach dem schlechten Spiel gegen Zug habe

in die Offensive umgeschaltet haben. Morgen Mittwoch steht für WB das Meisterschaftsspiel gegen EschenMauren an. Nach dem Grosseinsatz gegen Oberklassigen war bei dem Ämtlern erst einmal Regeneration angesagt.


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Sport

Dienstag, 18. September 2012

Unterämtler J+S-Kids auf Stimmenfang Als Sieger der Region Zürich ist der Ämtler Verein im nationalen Finale um den Sanitas-Challenge-Preis Wer steigt Ende Oktober als Sieger zuoberst auf das Podest beim Sanitas-Challenge-Preis 2012? Acht Vereine und Institutionen buhlen aktuell um die Gunst des Publikums, denn neben der nationalen Jury hat auch die Öffentlichkeit eine Stimme.

de und sportliche Erfolge unter Gleichaltrigen. Sie schulen Teamgeist sowie Fairplay und verbinden Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem kulturellen und sozialen Hintergrund.

Am 31. Oktober wird die Jury – dazu gehören unter anderen die Ex-Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden und Ex-Nati-Trainer Köbi Kuhn – den nationalen Challenge-Sieger 2012 küren. Ab sofort können sich Interessierte dank acht Filmportraits ein genaueres Bild zu den Finalisten machen und ihrem Favoriten die Stimme schenken – am einfachsten via Facebook oder auf der Sanitas-Webseite. Das Projekt mit den meisten Stimmen aus dem Publikum erhält die Publikumsstimme 2012. Mit der Stimmabgabe nehmen die Teilnehmer automatisch an der Verlosung von zehn Intersport-Gutscheinen im Gesamtwert von 1000 Franken teil. Die Stimmabgabe ist noch bis zum 21. Oktober 2012 möglich.

Beim Verein «Unterämtler J+S-Kids» haben Mädchen und Knaben im Alter zwischen fünf und zehn Jahren Gelegenheit, sich unter kundiger Leitung mit Spass und Freude zu bewegen, zusammen zu spielen, verschiedene Sportarten kennenzulernen und den Umgang mit unterschiedlichen Sportgeräten zu erfahren. Dadurch sollen Kinder ihre persönlichen sportlichen Vorlieben entdecken und motiviert werden, eine ihnen zusagende Sportart weiter zu betreiben. Möglich machen dieses Projekt zehn Sportvereine mit unterschiedlichsten sportlichen Ausrichtungen. Dieses Zusammenspannen stellt ein Novum dar, das in Zukunft für andere Gemeinden und Regionen wegweisend sein dürfte.

Belohnung für Sportvereine Die acht Finalisten haben bereits einige Hürden genommen. In einer ersten

Verschiedene Sportarten kennenlernen

Unterämtler J+S-Kids im Scheinwerferlicht: Mitte Juni besuchte ein Filmteam das Training in Bonstetten. (Bild Thomas Stöckli) Runde wurden die eingereichten 141 Projekte vom Institut für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich gründlich unter die Lupe genommen und 64 Finalisten bestimmt. Acht regionale Jurys wählten anschliessend die besten drei Projekte pro Region. Alle Erstplatzieren haben 5000 Fran-

ken für ihr Sportprojekt gewonnen und sind nominiert für den nationalen Sanitas-Challenge-Preis 2012. Der nationale Sieger gewinnt zusätzlich 10 000 Franken für sein Projekt. Mit dem Sanitas-Challenge-Preis würdigt Sanitas seit 19 Jahren das freiwillige, weitgehend ehrenamtliche

Wirken von schweizweit rund 300 000 Menschen. Sie machen es möglich, dass sich 1,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer regelmässig sportlich betätigen. Die beim Sanitas-Challenge-Preis prämierten Projekte bieten Kindern und Jugendlichen ein altersgerechtes Umfeld für Bewegungsfreu-

Portraits unter www.youtube.com/challengesanitas. Stimme abgeben bis am 21. Oktober unter www.facebook.com/sanitas.challenge oder www.sanitas.com/challenge.

Diverse Ämtler sind in Cham am Start

Willy Studer ist Schweizer Meister

Schweizer Meisterschaft Junioren-Vierkampf

32 Hölzler, darunter fast ein Dutzend Frauen, massen sich kürzlich im Restaurant Adler in Kappel an der ersten Schweizer Meisterschaft.

Diverse Vierkampfmannschaften aus der ganzen Schweiz haben sich das Wochenende vom 29. und 30. September in der Agenda rot markiert, denn an diesen beiden Tagen wird in Cham der Schweizer Meister 2012 im Junioren-Vierkampf Einzel und Mannschaft auserkoren. Die Organisation der Schweizer Meisterschaft übernimmt dieses Jahr der Reitverein Lorze aus Cham. Um ein schönes und einwandfrei durchgeführtes Turnier zu garantieren, laufen die Vorbereitungsarbeiten bereits seit Monaten auf Hochtouren. Angemeldet

Birkenhof und KVA sind in Cham mit mehreren Teams vertreten. (Bild zvg.)

sind 14 Teams mit je vier Jugendlichen, wovon mehrere vom Reitverein Birkenhof und Kavallerieverein Affoltern (KVA) sowie Gastmannschaften aus Deutschland und Österreich. Qualifiziert hat sich jeder Jugendliche, welcher in diesem Jahr an zwei Qualifikationsturnieren teilgenommen hat.

Schwimmen, laufen, Dressur und Springreiten Am Samstag, 29. September, wird nach dem Mittag die erste Disziplin, das Schwimmen (50 m Freistil), im Schwimmbad Röhrliberg in Cham in Angriff genommen. Anschliessend laufen die Jugendlichen im Chamer Städtlerwald die drei Kilometer lange Laufstrecke. Am Sonntag, 30. September, folgen die beliebten Reitsportdisziplinen: In den Morgenstunden präsentieren die Jugendlichen den Richtern jeweils in der Vierergruppe das Vierkampf-Dressurprogramm. Obwohl nach diesen ersten drei Disziplinen die Zwischenrangliste bereits erste Spekulationen auf den Schweizer Meister zulässt, steigt die Spannung am Nachmittag auf den Höhepunkt: Jeder Jugendliche absolviert einzeln einen Springparcours und wird sowohl nach Fehlern als auch nach Stil bewertet. Oft schon hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass erst nach Beendigung dieser Disziplin der eindeutige Sieger ausgemacht werden kann! Die Reitsportdisziplinen werden auf der Anlage des Reitstalls Baregg in Cham durchgeführt. Während des ganzen Tages verwöhnt Festwirt Markus Reding mit seinem Team Teilnehmer, Fans und Sportinteressierte in der Festwirtschaft. Es lohnt sich vorbeizukommen, den Vierkampf hautnah zu erleben, die Jugendlichen anzufeuern und ein paar gemütliche Stunden im Kreise von Pferdenarren zu verbringen. Weitere Infos unter www.reitverein-lorze.ch.

Der Hausemer gewinnt die ersten Hölzler-Titelkämpfe in Kappel

In der Nähe vom Austragungsort um den Schweizer Meistertitel im «Hölze» zeigten sich im Jahre 1529 die Zürcher und Zuger die Fäuste und beendeten die Kampfhandlungen dann versöhnlich mit einer gemeinsamen Mahlzeit, der Kappeler Milchsuppe. Im «Adler» zeigten die 32 Konkurrentinnen und Konkurrenten ebenfalls die Fäuste: Zum friedlichen Wettstreit um den 1. Titel eines Schweizer Meisters im «Hölzle». Vorgängig hatte der Mediensprecher der Meisterschaft eine gewichtige Absenz zu vermelden: Bundesrat Ueli Maurer musste sich wegen «Gripen-Erkrankung» entschuldigen. Es ist in Bundesbern auch noch nicht genau definiert, zu welchem Departement das «Hölzle» überhaupt gehört: VBS, Verteidigung? Sport? oder gar zur Waldwirtschaft? Wie es sich an grösseren Veranstaltungen ziemt, wurde die Meisterschaft nach Abspielen und Mitsingen der Landeshymne eröffnet. An acht Tischen mit je vier Damen und Herren lagen für jeden Spieler drei international homologierte Turnierhölzer bereit, welche dann in ihren Fäusten unter dem Tisch verschwanden, dann alle Hände auf den Tisch und dann galt es die richtige Anzahl Hölzer in vier Spielerfäusten zu erraten. Das Ganze über mehrere Umgänge, wo der Beste im Umgang 7, der Zweite 5, der Dritte 3 und der Letzte 0 Punkte bekam. Da gibt es für die kommenden Jahre offenbar noch Verbesserungspotenzial in der Reglementierung, wie einige Diskussionen zeigten. Aber sonst machte das Organisationskomitee unter der Leitung von Reto Studer einen hervorragenden Job. Beste Vorbereitung, genaue Resultatsermittlung und vor allem für jeden Teilnehmer, dekoriert mit dem offiziellen Abzeichen zur 1. Schweizer Meisterschaft, ein attraktiver Preis vom Gabentisch.

Das «Hölzli» geht an Willy Studer. Links OK-Obmann Reto Studer, rechts Spielleiter Sergio Dalla Valle und Gastgeberin Renata Schönbächler. (Bild Fredy Spörri) Nach dem ersten Umgang durften sich alle Wettkämpfer mit über 33 Punkten auf weitere Spielrunden freuen – man weiss auch noch nicht, ob Bezeichnung Wettkämpfer überhaupt stimmt, oder sind es Athleten, Konkurrenten, Spieler oder Hölzler. Ein Getränk – nach Rezept Renata Schönbächler – mit diesem Namen gibt es übrigens auch schon im «Adler». Um für die grossen Anstrengungen körperlich fit genug zu sein, sorgte Mirjam aus der Küche auch für die nötigen Kohlenhydrate – Spaghetti mit verschiedenen Saucen und einem feinen Dessert. Und bei Schönbächlers – seit Jahren schon fast zur Pflicht – sorgte auch eine Ländlerformation für die musikalische Umrahmung. Wieder im Spiel traten dann je fünf Spieler an vier Tischen an. Da wurden auch noch Damen mit Glanzresultaten aus den Vorrunden – beispielsweise Monika Winter mit 42 von 56 möglichen Punkten – als mögliche Sieger favorisiert. Schliesslich war dann aber der Final mit Willy Studer, Hausen, Othmar Peterer, Affoltern, Werner Lüthi, Kappel und Dani Huber, Hausen, reine Männersache. Spannend und streng überwacht vom Spielleiter Sergio Dalla Valle rätselten die vier Finalisten – vorher wur-

de nochmals kräftig geschnupft und mit einem Bier angestossen – um die richtige Anzahl Hölzer. Zwei Drittel seien Glückssache, ein Drittel Können im «Hölzle», meinten die glücklichen Könner. Schliesslich ging aus diesem Final der 54-jährige Elektrofachmann Willy Studer aus Hausen als erster Schweizer Hölzler-Meister hervor. Eine überaus gelungene Veranstaltung, die sehr guten Anklang gefunden hat und sicher 2013 wiederholt wird – mit einigen Verbesserungen in der Zählweise –, verbunden mit gutem Essen, Gastfreundschaft und Geselligkeit. Viele kannten sich noch nicht, als sie um die Mittagszeit in den Adler kamen. Bevor sie in den Abendstunden gingen, sangen sie wie eine grosse Familie zum Schunkeln eingehängt die passende Abschlusshymne für den Event im Adler, «die kleine Kneipe ... dort wo das Leben noch lebenswert ist.» (Spi.) Klassement Schweizer Hölzler Meisterschaft 2012: 1. Wlly Studer, Hausen, 2. Othmar Peterer, 3. Werner Lüthi, Dani Huber, 5. Rosmarie Huwiler, 6. Ruedi Vonplon, 7. Hansruedi Koch, 8. Röbi Habegger, 9. Bea Fischer, Rosa Aufdermaier, Peter Buchmann, 12. Monika Winter, Renato Eugster, 14. Werner Haas, 15. Mägi Minder, 16. Rolf Nobs, Bruno Meyer, 18. Josef Müller, 19. Alice Müller, 20. Fritz Mühle.


Sport

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Dienstag, 18. September 2012

Zielgenaue «Wasserschmöcker» Wasserversorgungs-Genossenschaft gewinnt Behörden-, Parteien- und Vereinsschiessen in Affoltern

A

m Samstag vor Bettag kommt geselliges Beisammensein für einmal vor Rang und Resultat. Nach der Schussabgabe treffen sich die Behörden-, Parteien- und Vereinsmitglieder im Festzelt. «Es geht ja um den Plausch, man muss auch verlieren können», verarbeitet etwa der Affoltemer Sozialvorstand Walter Dürr sein Resultat. Immerhin 21 Punkte hat er zum zehnten Rang des Teams Gemeinderat beigetragen – die insgesamt 116 Punkte sind umso respektabler, weil der Gemeinderat diesmal ohne seine zielgenauen Frauen auskommen musste. Mit 34 Punkten stellte Tiefbau- und Landwirtschaftsvorstand Hans Finsler seine Kollegen in den Schatten. Mit 138 Punkten hatten schliesslich die «Wasserschmöcker» von der Affoltemer Wasserversorgungs-Genossenschaft die Nase vorn. Punktgleich auf Rang zwei folgte das Team «Chridestaub», bestehend aus Primarschulpflegern und -Lehrern. Die zweite Garde der Säuligugger landete auf Rang drei. Bei den Damen triumphierte der Frauenturnverein Affoltern 1 vor Säuligugger 4 und dem Turnclub Zwillikon 1. Gleich sieben Schützen durften sich 38 Punkte gutschreiben lassen, nämlich Marianne Wetli (Harmonieknaller), Stefan Obschlager (Regiebetrieb 1), Hans Bachmann (Männerturnverein 2) und Dora Vollenweider (Turnclub Zwillikon) sowie Karin Keller, Albert Suter und Alfred Baur. Fritz Aeschlimann vom Männerturnverein 1 kam sogar auf 39 Punkte. Über die Kurzdistanz bewiesen Ruedi Vollenweider und Matthias Wildhaber mit je 57 Punkten besondere Treffgenauigkeit. Der Reingewinn des «BePaVe» geht dieses Jahr übrigens an die Stiftung Theodora. Die Spitalclowns schenkten 2011 schweizweit auf 79 500 Kinderbesuchen den kleinen Patienten Lachen und Momente des Glücks. (tst.)

Nationalrat Toni Bortoluzzi: 23 Punkte für die SVP.

Hans Jenni instruiert Gemeindepräsident Robert Marty.

Gemeinderat Walter Dürr trifft auch auf kurze Distanz.

Reger Betrieb kurz nach Mittag im Schiessstand Zwillikermoos. (Bilder Thomas Stöckli)

Sportliches Ereignis mit kleiner Mehrbeteiligung Bezirksschiessen auf den Anlagen «Chüeweidhölzli» und «Zwillikermoos», Affoltern Gegen 330 Personen nahmen am diesjährigen Bezirksschiessen auf den Schiessanlagen «Chüeweidhölzli» (25/50 m) und «Zwillikermoos» (300 m) in Affoltern teil. Unterschiedliche Bedingungen und eine trotzdem hohe Trefferquote prägten den Wettkampf. Der diesjährige Bezirkswettkampf fand am Samstag, 25. August, sowie am Wochenende vom 1. und 02. September statt. Die Beteiligung fällt mit gesamthaft 330 Schützinnen und Schützen gegenüber 320 Teilnehmern im Vorjahr, mit einer leichten Steigerung erfreulich aus.

Martin Landis setzt sich mit dem Standardgewehr durch Unter der Leitung des SV Affoltern absolvierten die Gewehrschützen Iihr Programm auf dem Stand «Zwillikermoos» in Affoltern. 263 Teilnehmer, was gegenüber dem Vorjahr einem kleinen Zuwachs von vier Schützen entspricht, nahmen an diesem Wettkampf teil. Bei drei Vereinen wurde das Minimum an Pflichtresultate nicht erreicht, somit konnten diese auch in der Sektionsrangliste nicht gewertet werden. Mit sehr guten 97 Punkten (max. 100 Punkte) stehen Martin Landis (FSV Wettswil) und Sämi Schneebeli (SV Obfelden-Maschwanden) zuoberst auf der Rangliste. 96 Punkte erreichten noch vier weitere Schützen mit dem Standardgewehr.

Daniel Maurer und Gilbert Moraz gewinnen Kurzdistanzen Die PSG Affoltern unter der Leitung von Josef Wyss mit seinen Helfern organisierten das diesjährige Bezirksschiessen auf der Kurzdistanz. Es beteiligten sich auf der 50-m-Distanz 31 Schützinnen und Schützen, und auf der 25-m-Distanz 36 Schützinnen und Schützen. Leider nahmen nur drei von fünf Sektionen mit genügend Schützen teil. Die Gesamtkranzquote der 50-m-Distanz beträgt 54,839%, und die Gesamtkranzquote der 25-m-Distanz beträgt 41.667%. Gewonnen hat auf der 50m-Distanz der PSG Affoltern mit 16 Schützinnen und Schützen, mit einem Sektionsdurchschnitt von 93,556 vor dem PSV Mettmenstetten mit acht Schützinnen und Schützen und einem Sektionsdurchschnitt von 84,733. Gegenüber dem letzten Jahr konnte ein Zuwachs von zehn Schützen verzeichnet werden. Bei der Distanz 25 m schwang mit 147 Pkt. Daniel Maurer oben aus, gefolgt von Gilbert Moraz mit 146 Pkt. Und Ola Schroen mit 144 Pkt. Bei der Distanz 50 m gelang Gilbert Moraz die Führung mit 96 Pkt. Die gleiche Punktzahl auf dem 2. Rang erreichte Peter Schoch und Josef Rogenmoser schaffte 95 Pkt. Auf beiden Schiessplätzen wurde kein Zwischenfall verzeichnet, was darauf hinweist, dass die Schützinnen und Schützen sich ihrer Verantwortung im Umgang mit ihrem Sportgerät voll bewusst sind. Ebenfalls sind hier auch keine teuren Sicherheitsmassnahmen

nötig, wie das leider mancherorts bei grösseren Anlässen bereits üblich ist.

PSG Affoltern, 87: Toggenburger Richard, PSV Mett-

sellschaft Unterägeri; Daniel Spahr, SG Aeugst; Hans

menstetten 86: Stucki Peter, PSG Affoltern, Hehli,

Wetli, SV Hedingen; Christian Hosig, SV Obfelden-

Bruno, PSG Affoltern, 85: Studer Otto, PSG Affoltern,

Maschwanden. 92: Rolf Wetzstein, Feldschützen

Furrer Markus, PRSV Hausen.

Buttwil-Geltwil; Michael Nyirö, FSV Knonau; Fredy

Sektionsrangliste 300 m: 1. 89.961: Feldschützen-

Gallmann, FSV Kappel; Christian Schurtenberger, FSV

verein Knonau, 2. 89.856: Feldschützenverein

Ottenbach; Frank Röthlisberger, FSV Ottenbach; Kon-

Wettswil, 3. 89.422: Feldschützenverein Ottenbach,

rad Vogt, FSV Ottenbach; Marco Pianezzi, SG Aeugst;

4. 89.074: Feldschützengesellschaft Zwillikon, 5.

Peter Frei, SG Aeugst. 91: Heinz Störi, FSG Zwillikon;

88.760: Schützenverein Affoltern, 6. 88.300: Schüt-

Bruno Kuhn, Feldschützengesellschaft Waltenschwil;

zengesellschaft Aeugst, 7. 88.250: Schützenverein

Carlo-Alberto Mischler, Feldschützengesellschaft Un-

Obfelden-Maschwanden, 8. 87.536: Schützenverein

terlunkhofen; Sascha Kaiser, FSV Bonstetten; Peter

Hedingen, 9. 87.312: Feldschützenverein Bonstet-

Zürcher, FSV Knonau; Hans Spinner, SG Aeugst; Theo

ten, 10. 84.288: Schützenverein Dachlissen-Mett-

Bühler, Schützengesellschaft Jonen; Alois Zemp, SV

menstetten, 11. 84.083: Schützengesellschaft Hau-

Dachlissen-Mettmenstetten; Hans Steiner, SV Affol-

Ranglistenauszüge

sen.

tern; Fritz Suter, SV Affoltern; Gion Kuster, SV Obfel-

Sektionsrangliste 25 m: 1. 141.0000, PSG Affoltern,

Einzelrangliste 300 m: 97: Martin Landis, FSV Wetts-

den-Maschwanden. 90: Hans Frey, Feldschützen

2. 128.4080, PRSV Hausen, 3. 127.8220, PSV Mett-

wil; Sämi Schneebeli, SV Obfelden-Maschwanden.

Buttwil-Geltwil; Johann Weibel, Feldschützen Bein-

menstetten.

96: Hans Fawer, Feldschützengesellschaft Rudolf-

wil (Freiamt); Benedikt Meier, Feldschützen Butt-

Einzelrangliste 25 m: 147: Daniel Maurer, FSV Wetts-

stetten-Friedlisberg; Walter Grimmer, FSV Knonau;

wil-Geltwil; Gerold Brunner, Feldschützengesell-

wil, 146: Gilbert Moraz, PSG Affoltern, 144: Ola

Hansueli Minder, SG Hausen; Martin Keusch, Schüt-

schaft Waltenschwil; Bernhard Leva, FSV Bonstetten;

Schroen, PSG Affoltern, 142: Paul Stutz, PSG Affol-

zengesellschaft Boswil. 95: Peter Brem, Feldschüt-

Thomas Leuenberger, FSV Wettswil; Arthur Stutz, FSV

tern, 140: Fritz Suter, PSG Affoltern, 139: Peter Stu-

zengesellschaft Rudolfstetten-Friedlisberg; Jost Mat-

Stallikon; Markus Hasler, FSV Bonstetten; Josef Wen-

cki, PSG Affoltern, 138: Josef Pfiffner, PRSV Hausen,

his, Feldschützengesellschaft Rudolfstetten-Friedlis-

gert, Freier Schiessverein Rottenschwil-Werd; Philipp

Daniel Liechti, PSG Affoltern, Reto Bernhard, PRS

berg; Dieter Rothacher, FSV Wettswil; Reto Stutz,

Hübscher, Freischützengesellschaft Oberlunkhofen;

Bonstetten, 137: Josef Wyss, PSG Affoltern, 136: Otto

Schützengesellschaft Zufikon. 94: Beat Kopp, Feld-

Roger Zwicky, SV Obfelden-Maschwanden; Fritz

Studer, PSG Affoltern 135: Josef Rogenmoser, PSG Af-

schützen Buttwil-Geltwil; Stefan Furrer, Feldschüt-

Aeschlimann, SV Affoltern; Bruno Schneiter, SV Affol-

foltern, 134: Hansruedi Billeter, PRSV Hausen. 133:

zen Beinwil (Freiamt); Nadia Gürber, Feldschützen

tern. 89: Gabriel Frey, Feldschützen Buttwil-Geltwil;

Bruno Hehli, PSG Affoltern, 132: Alfred Baur, PSG Af-

Buttwil-Geltwil; Daniel Kurmann, FSG Zwillikon; Balz

Werner Häfliger, Feldschützen Beinwil (Freiamt); Alf-

foltern, Kurt Spillmann, PSV Mettmenstetten,. 131:

Grab, Feldschützengesellschaft Rudolfstetten-Fried-

red Baur, FSG Zwillikon; Christian Giger, Feldschüt-

17, Elisabeth Hauser, FSV Wettswil, Richard Toggen-

lisberg; Hans Kern, FSV Knonau; Robert Graf, FSV

zengesellschaft Waltenschwil; Albert Suter, FSG Zwil-

burger, PSV Mettmenstetten.

Bonstetten; Herbert Fankhauser, FSV Wettswil; Urs

likon; Werner Steiner, FSG Zwillikon; Patrick Genkin-

Sektionsrangliste 50 m: 1. 93.556, PSG Affoltern, 2.

Kamm, FSV Wettswil; Hans Lüthi, FSV Kappel; Ueli

ger, FSG Zwillikon; Kevin Glättli, FSV Bonstetten; Er-

84.733, PSV Mettmenstetten.

Hug, FSV Ottenbach; Alois Zimmermann, Schützen-

win Ilg, FSV Stallikon; Alfred Häfliger, FSV Ottenbach;

Einzelrangliste 50 m: 96: Gilbert Moraz, PSG Affol-

gesellschaft Unterägeri; Ernst Wicki, Schützengesell-

Guido Brumann, Freischützengesellschaft Oberlunk-

tern, Peter Schoch, PSG Affoltern, 95: Josef Rogen-

schaft Jonen. 93: Jolanda Meier, Feldschützen Butt-

hofen; Dominic Frei, SG Aeugst; Arthur Rütimann,

moser, PSG Affoltern, Alfred Huber, PSG Affoltern, 94:

wil-Geltwil; Peter Hagenbuch, Feldschützengesell-

Schützengesellschaft

Viktor Odermatt, PSV Mettmenstetten, 93: Daniel

schaft Rudolfstetten-Friedlisberg; Stefan Obschlager,

Schützengesellschaft Boswil; Heinz Hirschi, SV Dach-

Maurer, FSV Wettswil, Stutz Paul, PSG Affoltern. 91:

FSG Zwillikon; Peter Buchmann, FSV Knonau; Kaspar

lissen-Mettmenstetten; Fredi Eugster, Schützenver-

Pagano Sebastiano, PSV Mettmenstetten 90: Urech

Regli, FSV Knonau; Heinz Meili, FSV Wettswil; Heinz

ein Langnau a.A.; Martin Wetli, SV Obfelden-Masch-

Arthur, PSG Affoltern, Liechti Daniel, PSG Affoltern,

Hug, FSV Ottenbach; Jakob Schenkel, FSV Knonau;

wanden; Ruedi Meili, SV Hedingen; Ruedi Wyler, SV

89: Bernhard Reto, PRS Bonstetten 88: Suter Fritz,

Hans Pfister, SG Aeugst; Franz Steiner, Schützenge-

Hedingen, Daniel Gretener, FSG Unterlunkhofen.

Wanderpreis: Knonau vorneweg Dieses Jahr wird die Sektionsrangliste 300m von dem FSV Knonau (Sektionsresultat 89.961 Pkt.) angeführt. Auf Rang zwei folgt der FSV Wettswil (89.856 Pkt.) und Rang drei belegt der FSV Ottenbach mit (89.422 Pkt.) BSVA SM 300 m B. Künzli

Jonen;

Annemarie

Keusch,


Nein

zur Aargauer Ottenbach-«Umfahrung»! Die Aargauer können ihre Verkehrsfragen allein, ohne uns Zürcher, lösen. Niemand will eine 6-spurige Autobahn A4 durchs schöne Säuliamt. 130 000 andere Zürcher Kinder gehen ebenfalls sicher zur Schule. Wegen des Umwegs bleiben die Lastwagen auf der Obfelder Dorfstrasse. Und die Obfelder selber fahren ebenfalls nur auf ihrer Dorfstrasse.

Komitee Aargauer Ottenbach-«Umfahrung»: NEIN! Affoltern a. A. und Muri AG Postkonto 60-187741-0 IBAN: CH310900000060187741-0 Wir haben keine Fr. 200 000.– Steuergelder! Ihre Spende ist nötig, – danke!

Wir brauchen Platz für neue Sachen

RAUS VERKAUF zu Hammer-Preisen von über 400 Kleidern und Kostümen (neue und gebrauchte) Preise ab Fr. 5.–/10.–/20.–/30.– usw. Donnerstag, 20. September 2012 Freitag, 21. September 2012 Samstag, 22. September 2012

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Freitag, 21. September 2012 Reformierte Kirche Obfelden 19.00 bis 19.30 Uhr Blockflötenmusik Tänze aus vier Jahrhunderten Blockflötenensemble: «I flauti sonori» Leitung: Lotti Gläser Blockflötenensemble Obfelden Leitung: Christiane Zaugg Kollekte: zur Deckung der Unkosten

Sonntag, 23. September 2012, von 10.00 bis 17.00 Uhr Ort: balance & motion 8906 Bonstetten Telefon 079 416 06 23 www.balance-motion.com

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074_2012  

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