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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 73 I 175. Jahrgang I Dienstag, 21. September 2021

Positives Bild

Die Primarschule Wettswil hat sich der externen Überprüfung gestellt. > Seite 3

Pensionierten-Treff

50 Ehemalige des Spitals Affoltern kamen zu einem geselligen Beisammensein. > Seite 6

Psychische Gesundheit Kleine Achtbeiner

Sechs Jugendliche folgten der Workshop-Einladung der Jugendarbeit Affoltern. > Seite 7

Streifzüge durch die Natur: Spinnen sind wahre Meister des Fallenstellens. > Seite 9

Ein «Tag zum Vergessen»

Gewerbeschau neu lancieren

Der internationale Alzheimer-Tag thematisiert die Krankheit – auch im Säuliamt Zum internationalen AlzheimerTag machen verschiedene Organisationen im Gesundheitsbereich – wie die Spitex Knonauer Amt und die Memory Clinic des Spitals Affoltern – die Öffentlichkeit auf die Krankheit und die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Bezugspersonen aufmerksam. von Regula ZellwegeR Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags vom 21. September 2021 machen Alzheimer Schweiz, die Stiftung Synapsis – Alzheimer Forschung Schweiz und die Swiss Memory Clinics gemeinsam auf die gesellschaftlichen Auswirkungen von Demenz aufmerksam. Unter dem Motto «Demenz – handeln – jetzt!» fordern die drei nationalen Demenz-Organisationen geeignete Rahmenbedingungen für die Prävention, Erforschung und Behandlung von Alzheimer und anderer Demenzformen.

Demenz hat viele Gesichter Demenz ist der Überbegriff für Erkrankungsbilder, bei denen eine Hirnschädigung zu einem schrittweisen Verlust des Gedächtnisses, des Denkens, der Erinnerung, der Orientierung oder der Verknüpfung von Denkinhalten führt. Es sind rund 50 verschiedene Demenzerkrankungen bekannt. Alzheimer macht rund 60 Prozent aller Demenzfälle aus. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung nimmt die Zahl der Demenzfälle stark zu. Aktuell leben in der Schweiz rund 145 000 Menschen mit Demenz. Im Jahr 2050 werden gemäss Alzheimer Schweiz voraussichtlich 315 400 Personen erkrankt sein. Von einer Demenzerkrankung sind auch Bezugspersonen von Erkrankten oft stark betroffen.

Stallikon fördert die E-Mobilität Im März hat der Gemeinderat Stallikon ein Konzept über die Förderung von E-Mobilität in der Gemeinde genehmigt. Es sieht unter anderem vor, die Errichtung von Ladestationen auf den öffentlichen Parkplätzen Dorf und Sellenbüren sowie die Einführung von E-Carsharing zu prüfen. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe E-Mobilität eingesetzt, welche mögliche Varianten zu eruieren hatte. Die Arbeitsgruppe hat dem Gemeinderat nun die Errichtung einer Ladestation beim öffentlichen Parkplatz Sellenbüren sowie – im Rahmen einer Versuchsphase – die Einführung eines E-Carsharings an diesem Standort vorgeschlagen. Vorerst werden zwei Ladestationen für zwei Parkfelder errichtet, eins für Mobility, das andere zur freien Nutzung. (red.)

> Bericht auf Seite 3

Projekt abgeschlossen

«Albis-Park»: Mit der Eröffnung der beiden Mieter dürfte der Name verschwinden. > Seite 11

Der Gewerbeverein Oberamt wünscht sich eine Neuauflage der Gewerbeschau. An der Generalversammlung in Hausen sprachen sich die anwesenden Mitglieder fast einstimmig dafür aus, die Gewerbeschau, die wegen Corona im letzten Jahr nicht durchgeführt werden konnte, 2023 oder 2024 wieder zu veranstalten. Eine solche Schau sei eine wunderbare Sache, hiess es, eine Plattform, um die Leistungskraft des Gewerbes zeigen zu können. In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung sei der persönliche Kontakt immer wichtiger. (red.)

> Bericht auf Seite 12

Ein Wochenende voller Tischtennis

Für Menschen mit Alzheimer sind liebevolle, stabile Beziehungen wichtig. (Archivbild Regula Zellweger) Alzheimer hat unzählige Erscheinungsformen – es gibt so viele, wie es Menschen gibt. Ob es sich tatsächlich um Alzheimer handelt, können insbesondere funktionelle bildgebenden Verfahren zeigen. Mit ihnen kann man Aktivitätsmuster im Gehirn, wie zum Beispiel den Zuckerverbrauch, messen. Eine zuverlässige Diagnose kann im Knonauer Amt – aufgrund einer ärztlichen Zuweisung – die Memory Clinic am Spital Affoltern bieten.

Ist es Demenz? Demenz beginnt meist schleichend. Früherkennung ist wichtig für eine frühzeitige Pflegeplanung der Demenzkranken. «Bin ich auch betroffen», fragt man sich mit 60plus besorgt, wenn man bei sich Wortfindungsstörungen beobachtet, nach verlegten Dingen suchen

muss und manchmal etwas vergisst. Solche Vergesslichkeiten sind im Alter normal – solange man selbst merkt, dass man etwas vergessen hat. Indiz für eine Demenzerkrankung sind erkennbare Persönlichkeitsveränderungen. Demenzkranke vertuschen in der Anfangsphase ihre Gedächtnisprobleme mit oft erstaunlicher Kreativität. Menschen hingegen, die aus eigener Motivation beim Arzt abklären lassen, ob sie dement sind, sind es oft nicht. Viele erkrankte Personen kommen meist erst auf Initiative naher Angehöriger zum Arzt.

Anforderungen an Fachpersonen Wer professionell mit Personen mit einer Alzheimer-Erkrankung und ihren Bezugspersonen arbeitet, braucht medizinisches und psychologisches Fachwis-

sen, hohe Selbst- und Sozialkompetenzen, eine lösungsorientierte, wertschätzende und respektvolle Haltung, Konfliktfähigkeit, Geduld und die Fähigkeit, Widersprüchlichkeit zu ertragen. Ulrike Darsow, Leitende Ärztin Akutgeriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern fasst zusammen: «Mich persönlich fasziniert, wie unterschiedlich die Betroffenen in der Erkrankung und wie aufopfernd und flexibel die Angehörigen sind. So muss die Behandlung der Patienten sehr individuell sein und der Ideenreichtum der Angehörigen sowie anderer betreuender Personen ist grenzenlos, um die Lebensqualität des Betroffenen zu erhalten. Dabei müssen wir aber immer wieder darauf achten, dass die Betreuenden nicht über ihre Belastungsgrenze gehen.»

Gleich drei Anlässe führte der Tischtennisclub Affoltern am vergangenen Wochenende durch. Am Samstag gingen in der Stigelihalle die Ranglistenturniere für Jugendliche sowie ein Plauschturnier über die Bühne. Am Sonntag gingen dann 110 lizenzierte Spielerinnen und Spieler am Erra Team Challenge auf die Jagd nach Punkten. Das Publikum konnte engagierte, intensiv geführte Spiele miterleben. (red.)

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> Weitere Berichte auf Seite 5

«Historischer Punkt» für die Kirche Das diesjährige Chilefäscht in Hausen war das letzte vor dem Übergang in die Kirchgemeinde Knonauer Amt. Als «Zeichen zur Vergangenheit und zur Zukunft» wollte Jürg Billeter, Präsident der Kirchenpflege Hausen, den Festakt vom vergangenen Samstag in der und um die reformierte Kirche verstanden wissen: «Wir stehen an einem historischen Punkt unserer Kirchgemeinde», betonte er im Hinblick auf den per Jahreswechsel anstehenden Zusammenschluss mit acht anderen Kirchgemeinden im Bezirk. So sei der Zeitpunkt ideal, in einer Ausstellung Geschichte, Geschichten und auch Episoden wieder aufleben zu lassen. Bilder, Dokumente und Objekte gaben in dieser Ausstellung Einblick in die Geschichte der Kirche, des Pfarrhauses und des Dorfs. (red.)

> Bericht auf Seite 6

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20038 Auch der alte «Güggel» durfte nicht fehlen – die Ausstellung in der reformierten Kirche Hausen stiess auf grosses Interesse. (Bild Marianne Voss)

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Einbürgerungen Mit Beschluss vom 7. September 2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: • Saayini Sureshkumar, 2008, Staatsangehörige von Sri Lanka • Elona Salii, 2004, Staatsangehörige von Nordmazedonien • Aurora Salii, 2009, Staatsangehörige von Nordmazedonien • Fatna Saib, 1975, Staatsangehörige von Algerien • Amela Kameric, 1996, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina Des weiteren hat der Stadtrat ein Gesuch abgelehnt. 21. September 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

S10 Ringlikon – Uetliberg Unterhaltsarbeiten Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend Unterhaltsarbeiten am Schienennetz durch. Die Arbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken.

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selber gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle. Hermann Hesse

Affoltern am Albis, September 2021 So viele Worte hatten wir noch für dich So viele Erinnerungen bleiben So viele Gedanken machten wir uns um dich Das ist was uns von dir bleibt Liebe, Wärme und Geborgenheit Für immer wirst du in unseren Herzen sein Eines Tages bist du nicht mehr allein

Ernst „Aschi“ Leibacher 18. September 1949 – 13. September 2021

Mit Würde und Geduld hast du deine Krankheit ertragen und durftest nun friedlich einschlafen. Du bist uns allen ein Vorbild. Wir sind dankbar, dass deine Seele den wohlverdienten Frieden gefunden hat. Danke für deine Fürsorge für unsere Familie.

In liebevoller Erinnerung Bea, Priska, Julia, Silvia und Andy mit Melina Geschwister, Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis in Sins statt. Die Dankesfeier findet am Dienstag, 28. September 2021 um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Herz Jesu in Hausen am Albis statt. Bitte beachtet die aktuell geltenden Covid-Vorschriften (Zertifikatspflicht). Wir danken dem Team des Chlösterli Unterägeri, welches ihn in der vergangenen Zeit liebevoll betreut hat. Spendenkonto: Stiftung Altersheim Chlösterli Unterägeri, IBAN CH89 8080 8006 3528 2697 1. Bitte beim Vermerk Ernst Leibacher angeben. Traueradresse: Familie Leibacher, Rütihoger 1, 8926 Kappel am Albis Im Bezirk Affoltern werden keineTrauerkarten versendet.

Vorgesehene Nachtarbeiten: 17./18. September und 23./24. bis 24./25. September 2021 Wir danken für Ihr Verständnis.

ABSCHIED Truurig, aber tröschted dur die wunderschöne gmeinsame Jahr, nähmed mir Abschied vo mim liebä Mami, mim Grosi, eusem TicTac

Magdalena (Leni) Peter-Gnehm 20. September 1926 – 13. September 2021

Liebs Mami, Grosi und TicTac Mir hoffed, dass mir dir es Stuck vo däre Liebi wo du eus während dim lange Läbe gäh häsch, händ chöne zrugg gäh. Mir sind truurig aber dankbar, dass du dini Rueh gfunde häsch. Mir vermissed dich – machs guet! Du wirsch immer en Platz i eusne Härze ha. Dini Liebä Heidi, Nicole, Hubi, Lea und Livio

Heidi Ackermann-Peter Nicole und Hubi von Skal-Ackermann mit Lea und Livio Verwandte, Freunde und Bekannte Von Herzen danken wir Herrn Dr. Felix Kuhn für die liebevolle Betreuung während der vergangenen 4 ½ Jahre, und dem Personal des Wohnbereichs 3 des Senevita Obstgarten für die ebenfalls liebevolle und aufopfernde Pflege. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Mittwoch, 29. September 2021 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten beim Gemeinschaftsgrab. Anschliessend Abdankung um 14.15 Uhr in der ref. Kirche Mettmenstetten. Es gilt Zertifikatspflicht. Traueradresse: Heidi Ackermann, Rennweg 4, 8932 Mettmenstetten

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Es war Lenis Wunsch, anstelle von Blumen der Stiftung Lotti Latrous zu gedenken. UBS AG, Schweiz; IBAN CH44 0024 0240 4286 5400 E, Vermerk: Todesfall Leni Peter.

Tieftraurig mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser langjähriger Sportclubkamerad, Gründungsmitglied und ehemaliger Kassier

Ruedi Vollenweider

13. 5. 1953 – 15. 8. 2021

Affoltern am Albis Am 14. September 2021 ist in Zwillikon ZH gestorben:

Silvia Hägi, geb. Sennrich geboren am 9. Dezember 1937 wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. 21. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

uns für immer verlassen hat. Wir vermissen ihn sehr! Den Angehörigen möchten wir unser tiefstes Beileid bekunden.

In stetiger Erinnerung an Ruedi deine Sportclubkameraden des Sportclubs Zwillikon Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. September 2021, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis unter den 3G-Covid-Bestimmungen statt.

Cordelia Eidenbenz geboren am 9. August 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. 21. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen Am 12. September 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ruth Germann Burger geboren am 28. Mai 1942, von Frutigen BE, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen. Die Abdankung findet am 28. September 2021 um 14.30 Uhr in der Evang.-meth. Kirche in Affoltern am Albis statt.

Mettmenstetten Am 13. September 2021 ist in Baar gestorben:

Rolf Furrer geboren am 7. November 1936, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Der Friedhofvorsteher

In Liebe und tiefer Dankbarkeit nehmen wir traurig Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Onkel und Götti

Rolf Furrer-Debrunner

Affoltern am Albis Am 10. September 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschied nehmen heisst. Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, welche wir lieben.

Für Sie da! Wir sind auch während der Bauzeit für Sie da!

Unsre Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr Sa 08.00-17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

7. 11. 1936 – 13. 9. 2021

Schon sehr geschwächt von deiner Krebskrankheit, bist du noch gestürzt. Das war zu viel für dich. Wir hätten dir deine letzten Tage so viel anders gewünscht, aber wir müssen es akzeptieren. Dein Lebenskreis hat sich nun geschlossen und du durftest für immer friedlich einschlafen.

Wir sind traurig Vreni Stöff und Andrea Rägi und François Marie-Rose und Joe Küng-Schaller mit Michael und Andreas Charles Schaller Deine Asche geht zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis zurück an die Natur, so wie du dir das gewünscht hast. Traueradresse: Vreni Furrer-Debrunner, Herferswil 24, 8932 Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. September 2021

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Öffentliche Ladestation mit E-Carsharing in Sellenbüren Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Stallikon Der Gemeinderat hat im März das Konzept über die Förderung von E-Mobilität in der Gemeinde genehmigt. Das Konzept sieht unter anderem vor, Ladestationen auf den öffentlichen Parkplätzen Dorf und Sellenbüren sowie die Einführung von E-Carsharing zu prüfen. Vorerst soll der Parkplatz Sellenbüren ausgestattet werden. Die Arbeitsgruppe E-Mobilität (siehe Verhandlungsbericht im «Anzeiger» vom 20. April) hat die möglichen Varianten eruiert und dem Gemeinderat die Errichtung einer Ladestation beim öffentlichen Parkplatz Sellenbüren sowie – im Rahmen einer Versuchsphase – die Einführung eines E-Carsharings an diesem Standort vorgeschlagen. Der Gemeinderat hat die Kredite bewilligt; die Ausgaben sind im Budget enthalten. Die Mobility Genossenschaft bietet mit dem Angebot «Mobility-Flex» den Gemeinden die Möglichkeit, einen E-Carsharing-Standort zu eröffnen. Im Rahmen dieses Angebots liefert Mobility das Fahrzeug an den gewünschten Standort und kümmert sich um die Vermietung, Support, Wartung und Unterhalt des Fahrzeugs. Die Gemeinde bezahlt dafür eine Jahrespauschale. Je mehr das Auto durch die Bevölkerung genutzt wird, desto tiefer fällt schlussendlich die Jahrespauschale der Gemeinde aus. Als Fahrzeug soll ein Volkswagen ID.3 mit elektrischen Antrieb zur Verfügung gestellt werden. Die Jahrespauschale beläuft sich auf 14 200 Franken. Die Mindestvertragsdauer beträgt 18 Monate.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Der Gemeinderat sieht vor – gemeinsam mit Mobility – zwei Ladestationen für zwei Parkfelder beim öffentlichen Parkplatz Sellenbüren auf Kat. Nr. 1384 zu errichten. Ein Parkfeld ist für das Fahrzeug der Mobility reserviert, das andere Parkfeld kann frei genutzt werden. Das Grundstück ist zurzeit elektrisch nicht erschlossen; die Kosten für die Erschliessung des Grundstücks sowie bis zur Ladestation gehen zulasten der Gemeinde. Die Installationskosten für die Ladestationen werden durch Mobility und die Gemeinde gemeinsam finanziert. Jede Ladestation wird separat erschlossen und mit einem Zähler versehen. Die zweite Ladestation kann durch die Bevölkerung frei genutzt werden. Die Bezahlung erfolgt mit Kreditkarte am direkt integrierten Bezahlterminal. Die Kosten für die Errichtung der E-Ladestation belaufen sich gemäss Kostenvoranschlag auf 27 800 Franken. Die Grunderschliessung durch die EKZ stellt mit 18 500 Franken mit Abstand den grössten Teil der Gesamtkosten dar. Die Erschliessung wird so dimensioniert, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Ladestationen durch die Gemeinde erstellt werden können. Aufgrund der örtlichen Verhältnisse fällt zurzeit die elektrische Erschliessung beim Parkplatz Dorf deutlich aufwendiger aus, weshalb der Standort Sellenbüren priorisiert wird. Die Bevölkerung wird zeitnah vor Inbetriebnahme der Ladestation und des E-Carsharings informiert.

Gemeindeversammlung vom 1. Dezember An der Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 1. Dezember, werden das Budget 2022 sowie die Festsetzung des Steuerfusses der politischen Gemeinde behandelt. Die amtliche Publikation der Einladung erfolgt am Freitag, 29. Oktober, im «Anzeiger» sowie auf stallikon. ch. Für die Teilnahme an der Gemeindeversammlung besteht explizit keine Zertifikatspflicht. Es gilt wie bis anhin eine generelle Maskentragpflicht für alle Teilnehmenden und ein Schutzkonzept.

Gemeindewahlen für 2022 bis 2026 Im Hinblick auf die Gemeindewahlen für die Amtsperiode 2022 bis 2026 sind von den amtierenden Behördenmitglie-

dern folgende Wiederkandidaturen bekannt (Stand Juli): Gemeinderat: Werner Michel (Rücktritt), Valérie Battiston (erneute Kandidatur, stellt sich neu auch als Gemeindepräsidentin zur Verfügung), Remo Hablützel (Rücktritt), Monika Rohr (erneute Kandidatur), Robert Sidler (Rücktritt). Das sechste Mitglied des Gemeinderats ist von Amtes wegen die Präsidentin bzw. der Präsident der Schulpflege (diese Wahl erfolgt zusammen mit den Mitgliedern der Schulpflege). Schulpflege: Ingrid Spiess (erneute Kandidatur), Robert Brand (Rücktritt), Manuela Durante (Rücktritt), Mattias Kaister (erneute Kandidatur), Jimena Paluch (erneute Kandidatur). Die Schulpräsidentin bzw. der Schulpräsident ist von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderats. Baukommission: Reto Bernhard (wird nicht mehr als Mitglied der Baukommission, sondern neu als Mitglied des Gemeinderats kandidieren), Hans-Rudolf Metzger (erneute Kandidatur), Arthur Osbahr (erneute Kandidatur) und Reto Sonderegger (Rücktritt). Rechnungsprüfungskommission: Teresa Bartesaghi (erneute Kandidatur), Thomas Schrempp (noch nicht entschieden), Viviane Trachsel (erneute Kandidatur), Heinz Wiedmer (erneute Kandidatur) und Andreas Zbinden (erneute Kandidatur). Der Zeitplan sieht wie folgt aus: Die amtliche Publikation im «Anzeiger» sowie auf stallikon.ch erfolgt am Freitag, 29. Oktober (Beginn der 40-tägigen Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge bei der Gemeindekanzlei). Die Namen der vorgeschlagenen Personen werden am Freitag, 7. Januar 2022, veröffentlicht und eine Nachfrist von sieben Tagen angesetzt, innert welcher die eingereichten Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden können. Sind die Voraussetzung für eine stille Wahl nicht erfüllt, findet der 1. Wahlgang am Sonntag, 27. März, und der 2. Wahlgang (falls notwendig) am Sonntag, 15. Mai 2022, statt. Amtsbeginn ist Freitag, 1. Juli 2022.

Gemeindeordnung genehmigt Die Stalliker Stimmberechtigten haben an der Urnenabstimmung vom 13. Juni die Totalrevision der Gemeindeordnung der politischen Gemeinde (GO) angenommen. Der Regierungsrat Kanton

Zürich hat mit Beschluss Nr. 847/2021 die neue Gemeindeordnung ohne Bemerkungen genehmigt. Gemäss Art. 52 der neuen Gemeindeordnung bestimmt der Gemeinderat nach der Genehmigung des Regierungsrates den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Gemeindeordnung. Der Gemeinderat wird dies Ende September beschliessen und die Inkraftsetzung publizieren. Im Hinblick auf die administrative Vorbereitung der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 sieht Art. 53 vor, dass diese nach den Bestimmungen der neuen Gemeindeordnung durchgeführt werden.

Gemeinderats-Beschlüsse im Internet Der Gemeinderat hat das «Reglement zur Veröffentlichung von Beschlüssen des Gemeinderates im Internet» vom 15. August 2015 einer Teilrevision unterzogen und punktuell angepasst. Das Reglement dient der Anwendung des Öffentlichkeitsprinzips und dem Datenschutz im Bereich der Beschlussfassung des Gemeinderates und festigt die seit Jahren durch die Gemeindekanzlei verfolgte Praxis, die Beschlüsse des Gemeinderates im Original auf stallikon.ch zu veröffentlichen.

Personalreglement Die Gemeindeversammlung hat am 2. Juni die Personalverordnung (PV) sowie die Entschädigungsverordnung (EVO) der politischen Gemeinde Stallikon genehmigt. Der Gemeinderat hat nun die Ausführungsbestimmungen im Rahmen eines Personalreglements (PersReg) genehmigt. Das Personalreglement ersetzt die heutige Vollziehungsverordnung zur Besoldungsverordnung und tritt (zusammen mit der Personalverordnung und der Entschädigungsverordnung) am 1. Januar 2022 in Kraft.

Personelles Nach dem erfolgreichen Lehrabschluss im Sommer hilft Jan Steiner bis Ende Oktober in der Finanzverwaltung, im Steueramt sowie im Bauamt aus und wird anschliessend eine Stelle im Bauamt in einer Zürcher Gemeinde antreten. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal gratulieren Jan zum Lehrabschluss und wünschen ihm alles Gute.

Im August hat Stella Höhn aus Bonstetten ihre Lehrstelle als Kauffrau EFZ (M-Profil) in der Gemeindeverwaltung angetreten. Für die im August 2022 frei werdende Lehrstelle hat der Gemeinderat den Lehrvertrag mit Luca Contino aus Knonau genehmigt. Nach einem ordentlichen Bewerbungsverfahren hat der Gemeinderat Stefanie Reimers als neues Teammitglied in der Schul- und Gemeindebibliothek angestellt sowie die Co-Leitung an die langjährigen Mitarbeiterinnen Ariane Buffat Biele und Ayoma Pfister übertragen.

... und das Impfmobil kommt nach Stallikon! Wer möchte, kann sich am Samstag, 30. Oktober, und Samstag, 27. November, zwischen 9 und 13 Uhr, bei der Kinderkrippe Coccolino, Reppischtalstrasse 49, gegen Covid-19 impfen lassen. In Stallikon sind bislang (Stand 30. August) 61 Prozent der rund 3800 Einwohnerinnen und Einwohner einmal gegen das Coronavirus geimpft, rund 57 Prozent haben bereits die Zweitimpfung erhalten – beeindruckende Zahlen! Die Gesundheitsvorsteherin Valérie Battiston freut sich sehr über die Impfbereitschaft der Stalliker Bevölkerung. Mit dem Impfmobil will der Gemeinderat denjenigen die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen, die bislang noch gezögert haben oder die Gelegenheit dazu noch nicht hatten. Die Bevölkerung kann sich ohne Voranmeldung vor Ort gratis impfen lassen. Benötigt wird etwas Zeit, einen Ausweis und die Krankenversicherungskarte. Eine vorgängige Registrierung der Personalien auf zh.vacme.ch verkürzt die Wartedauer, die Registrierung kann jedoch auch vor Ort erfolgen. Unbegleitete Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren müssen die von einer gesetzlichen Vertreterin oder einem gesetzlichen Vertreter unterzeichnete Einwilligungserklärung mitbringen. Es ist die Vorlage des Kantons zu verwenden (zh.ch/impfmobil). Das Impfmobil kommt auch nach Bonstetten (10. November und 8. Dezember, 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, beim Sportzentrum Schachen) und Wettswil (10. November und 8. Dezember, 15 bis 19 Uhr, beim Mehrzwecksaal Ägerten). Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber

Positives Bild – mit Verbesserungspotenzial Evaluationsbericht 2021: Beurteilung der Primarschule Wettswil Die Volksschulen im Kanton Zürich werden mindestens alle fünf Jahre auf ihre Qualität hin überprüft. Diese externe Schulevaluation fand an der Primarschule Wettswil im Frühling 2021 statt. Der Evaluationsbericht vom Juli steht allen Interessierten auf der Homepage der Primarschule Wettswil zur Verfügung. Evaluiert wurden verschiedene Qualitätsansprüche, wie zum Beispiel die Schulführung, Unterrichtsgestaltung, individuelle Lernbegleitung oder die Zusammenarbeit mit den Eltern. Befragt wurden die Schülerinnen und Schüler, die Eltern sowie die Lehrpersonen. Die Evaluationsergebnisse entstanden aus der Analyse von Dokumenten, schriftlichen Befragungen, Beobachtungen und Interviews und zeigen ein sehr positives Bild. Der Bericht weist aus, dass an der Primarschule Wettswil eine gute Atmosphäre herrscht, dass die Gemeinschaftsbildung mit vielfältigen

Aktivitäten gefördert wird und auch, dass sinnvolle Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern etabliert sind. Daneben gestalten die Lehrpersonen einen anregenden Unterricht, stärken das eigenständige Lernen und es herrscht ein gutes Klima in den Klassen. Die Lehrpersonen zeigen sich zufrieden mit der personellen Schulführung und dank guten organisatorischen Strukturen ist ein reibungsloser Schulbetrieb gewährleistet. Auch im Bereich Qualitätssicherung und -entwicklung arbeitet das Schulteam engagiert an relevanten Themen. Die Eltern werden passend und zuverlässig informiert und die Lehrpersonen orientieren individuell und regelmässig über das Klassengeschehen. Sichtbar ist auch, dass in jenen Bereichen, in welchen vor vier Jahren Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden, deutliche Verbesserungen erzielt werden konnten. Auch im aktuellen Bericht werden Punkte aufgezeigt, bei denen ein gewisses Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Diese Punkte sind für die Schule

ebenso wichtig und interessant, damit eine stetige Entwicklung möglich ist. Der Bericht weist zum Beispiel Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen den Fach- und Lehrpersonen aus, die qualitativ unterschiedlich ausfällt und nicht überall gleich gut funktioniert. Auch die Steuerung von pädagogischen Entwicklungsthemen erfolgt gemäss Bericht zum Teil zu wenig nachdrücklich und kann noch optimiert werden. Bei der Unterrichtsentwicklung wurde festgestellt, dass dem Schulteam teilweise richtungsweisende Instrumente, eine systematische Planung sowie abgestimmte Verbindlichkeiten fehlen. Einzelne Klassen sind durch schwierige Konstellationen aufgefallen.

Eine gute Basis für weitere Schulentwicklungen gelegt Im Evaluationsbericht werden keine gänzlich unbekannten Punkte aufgezeigt, insbesondere was die Führungsebene betrifft. In der Schulleitung gab es in den letzten Jahren aufgrund von Krankheit und einer Pensionierung

gleich mehrere personelle Wechsel. Entsprechend musste sich das neue Leitungsteam zuerst finden und das Vertrauen der Lehrpersonen gewinnen. Die Schulpflege ist überzeugt, dass inzwischen eine gute Basis für weitere Schulentwicklungen gelegt werden konnte. Entsprechend motiviert werden die Schulpflege und die Schulleitung die Auswertung der externen Evaluation nutzen, um in den nächsten Monaten gezielt Massnahmen auszuarbeiten. Konkrete Punkte werden ins Schulprogramm übernommen, welches jeweils auf der Homepage der Schule publiziert wird. Ausserdem werden zurzeit alle Dokumente des Organisationsstatuts überarbeitet inklusive Reglemente und Konzepte; auch dort werden entsprechende Anpassungen einfliessen. Diese Arbeitsinstrumente stehen dem gesamten Schulteam zur Verfügung und werden den Optimierungsprozess unterstützen. Die Primarschulpflege Wettswil Kompletter Bericht unter www.schulewettswil.ch.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. September 2021

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«Es so nehmen, wie es kommt»

Seit neun Jahren betreut Stefan Bättig seine an Demenz erkrankte Frau Astrid Bättig war eine kreative Frau, die ihren Beruf als Drogistin liebte und im Unternehmen ihres Mannes mit hoher Präzision die Buchhaltung betreute. Und plötzlich kamen Mahnungen, Stapel von Rechnungen fand man in einer Schublade – aber an eine Demenzerkrankung denkt man nicht bei einer lebensfrohen Frau Anfang fünfzig. Von Regula ZellwegeR «Ich möchte es nicht missen, meine Frau während der letzten neun Jahre zuhause begleitet zu haben», meint Stefan Bättig voller Überzeugung. Nicht nur seine Frau durchlief in dieser Zeit unterschiedliche Phasen, auch er, ein bodenständiger, pragmatischer Mann mit gutem Selbstvertrauen, musste eine Entwicklung machen, immer wieder eine Lösung für aktuelle Probleme finden. Der Mitinhaber eines Unternehmens im Haustechnikbereich lässt seine Frau von einem Mann mit einer 70-Prozent Stelle zuhause betreuen, er hat das Haus umbauen lassen und begleitet seine Frau liebevoll die restliche Zeit. Er kann sie auch manchmal allein lassen, wenn sie schläft. Dafür hat er ein technisches Überwachungssystem eingerichtet.

Schritt für Schritt Stefan Bättig kommunizierte früh im Unternehmen die Diagnose seiner Frau. Die Mitarbeitenden liessen Astrid Bättig solange es möglich war, im Büro einfachere Arbeiten verrichten. Die kommu-

nikative Frau brauchte den Kontakt mit Kunden und Mitarbeitenden, das half ihr, die Krankheit langsam zu akzeptieren und stärkte ihren Selbstwert. Schwieriger war es, Freunde und Bekannte darauf aufmerksam zu machen, als sich im Kontakt mit Astrid Bättig Veränderungen bemerkbar machten. Sie selbst schämte sich in dieser frühen Phase für ihr Verhalten. Dann kam die Phase, in der sie sich, wenn ihr Mann das Haus verlassen hatte, auch auf den Weg machte. Meist folgte sie ihm ins Büro, ein kurzer Fussweg ohne verkehrstechnische Herausforderungen. Und manchmal fand sie den Weg nicht und musste gesucht werden. Eine Uhr mit GPS leistete da gute Dienste – wenn sie sie auch wirklich trug.

Pragmatische Lösungen Stefan Bättig hat sich zu Beginn der Krankheit bewusst entschlossen, seine Frau zu begleiten: «Man muss es von Herzen wollen.» Der 63-Jährige lebt heute trotz seinem Engagement für seine Frau auch sein eigenes Leben, geht golfen und trifft Freunde. Noch arbeitet er im Unternehmen, aber seine Nachfolge durch seinen Sohn ist bereits aufgegleist. Dieser hatte während der langen Krankheitsphase immer wieder bei der Betreuung seiner Mutter mitgeholfen. Es gilt generell, sensitiv die Grenzen der Betroffenen wie auch die Grenzen der Betreuenden wahrzunehmen und zu respektieren. Vor sechs Jahren fand Stefan Bättig zwei Frauen, die seine Frau pflegten und beschäftigten, wenn er beruflich von zu Hause abwesend war. Heute hat er einen Mann mit einem 70-Prozent-Pensum angestellt.

Die aggressive Phase dauerte bei Astrid Bättig nur drei Monate. Als erstmals Windeln für Erwachsene gekauft werden mussten, hatte Stefan Bättig Mühe: «Hätte ich dies doch früher gemacht, heute ist es das Normalste der Welt.»

Was will ich? Seine Frau ist zurzeit wie ein Kind. Sie sieht fern, sitzt einfach da, freut sich aber sehr, wenn Besuch kommt oder wenn sie liebevolle Zuwendung erfährt. Zum Glück hat das Ehepaar Bättig eine tragendes Beziehungsnetz. Und gelacht wird im Hause Bättig noch immer gern. Es waren in den letzten Jahren unzählige Entscheide, die er fällen musste. «Ich will zum Beispiel nicht, dass der Betreuer ihr das Essen eingibt. Wenn man viel Zeit lässt, ist der Teller schlussendlich leer. Denn alles, was man aufgibt, ist für immer verloren.» Anderseits will er seine Frau auch nicht überfordern oder stressen – dies provoziert Widerstand. Im Umgang mit Alzheimer-Patienten geht es nie ums Rechthaben, ums Überzeugen oder gar Überschwatzen. Es geht darum, immer wieder kreative Lösungen zu finden, wie man Ziele erreichen kann. Stefan Bättig ist sich bewusst, dass seine finanzielle Situation ihm den Umbau und die Fremdbetreuung erlauben – was eher selten ist. Im Moment geht es gut, aber vielleicht wird in Zukunft eine Einweisung in eine Pflegeinstitution nötig. Er nimmt es mit grosser Gelassenheit: «Es kommt, wie es kommt. Angst vor der Zukunft hilft nicht weiter. Es gilt, immer wieder pragmatisch Lösungen zu finden. Jeden Tag von Neuem.»

Niederschwellige Anlaufstelle

Memory Clinic Affoltern: für Fragen rund um Alzheimer und Demenz

Die Früherkennung von Erkrankungen, welche die Hirnleistung beeinträchtigen, ist wichtig für die frühzeitige Behandlung. Bei der Memory Clinic kann man auf Zuweisung durch den Hausarzt eine Demenzabklärung durchführen lassen. Von Regula ZellwegeR Ulrike Darsow, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und spezialisiert auf Geriatrie, leitet die Memory Clinic am Spital Affoltern. Sie und ihr Team bieten eine strukturierte Standardabklärung, die mindestens zwei Untersuchungstermine und einen Termin für das Diagnosegespräch umfasst. Auf eine ausführliche Ermittlung der Krankheitsvorgeschichte im Gespräch mit dem Patienten und einer Bezugsperson folgen eine medizinisch-körperliche Untersuchung, eine labormedizinische Untersuchung, eine Bildgebung des Gehirns und eine differenzierte neuropsychologische Untersuchung. Ergänzende Spezialuntersuchungen erfolgen nach Bedarf. Bei diesen Abklärungen werden Alter und Grundbildung miteinbezogen. «Eine frühzeitige Abklärung hilft gegen Unsicherheit, gibt dem Patienten die Möglichkeit, seine Zukunft mitzubestimmen und den Angehörigen die Chance, zu lernen mit der Erkrankung umzugehen, was sich wiederum positiv auf die erkrankte Person auswirkt», ist Ulrike Darsow überzeugt. «Wir können nicht heilen, aber viel unterstützen, um die Lebensqualität zu erhalten. Zudem ist eine gute fachspezifische Begleitung des Patienten und seiner Angehörigen wesentlich für den Krankheitsverlauf.»

Woran erkennt man Alzheimer? Eine Demenz erkennt man immer später, als sie begonnen hat. Rückblickend erinnern sich Angehörige an seltsame

Situationen, die schon früh auf die Krankheit hingedeutet haben. Demenz ist nicht das Problem eines einzelnen Menschen, sondern eines Systems, beispielsweise einer ganzen Familie. Im Frühstadium wird die Krankheit gern verdrängt. Die Verunsicherung löst oft Ängste oder Wut aus. Wer bei einer Bezugsperson Veränderungen im Verhalten feststellt, kann vorsichtig mitteilen, was er beobachtet. Mit Fingerspitzengefühl kann man Betroffene für eine erste Abschätzung beim Hausarzt motivieren. «Diese Schritte können sehr heikel sein und zu Konflikten führen, weshalb viele Angehörige sich davor scheuen», erklärt Ulrike Darsow. Typischer Hinweise auf eine beginnende Demenz sind Verhaltensveränderungen: Vergesslichkeit, verpasste Termine oder verlegte Dinge. Oft ziehen sich Menschen mit beginnender Demenz zurück und entwickeln Strategien, um ihre Vergesslichkeit und kognitiven Schwächen zu kaschieren. Solange Patienten realisieren, dass sie dement werden, entwickeln sie öfters Wut auf sich selbst und das Umfeld und können launisch wirken. «Es gibt auch unspezifische Symptome wie Veränderungen der Stimmung, eine Antriebsminderung, ein Nachlassen der Alltagsaktivitäten, soziales Desinteresse und Abneigung gegen Neues. Im Alltag kann es zu Missverständnissen, Konflikten, Kränkungen, aber auch Misstrauen, Zweifel und Verunsicherung kommen. Nicht immer zeigen sich die Symptome so typisch und es gibt auch andere Formen von Demenz, die mit anderen Symptomen beginnen», ergänzt Ulrike Darsow.

Diagnose als Erleichterung Meistens ist die Diagnose für die Angehörigen eine Erleichterung. Die Unsicherheit verschwindet. Das Problem hat einen Namen, man fühlt sich für Fehlleistungen nicht mehr verantwortlich.

Bezugspersonen können lernen zu verstehen, was beim Betroffenen vorgeht. Man kann sich informieren über den Ablauf der Krankheit und erfahren, wie man dem Betroffenen helfen kann. Das Verständnis ist ein erster Schritt zur Toleranz gegenüber Fehlleistungen und zum Akzeptieren der Krankheit. Es gilt, den Alltag anzupassen und ein weiteres gutes Zusammenleben zu erreichen. Die Begleitung in der Memory Clinic ist für viele Angehörige äusserst wertvoll. «Wir versuchen zu helfen, wenn es im Alltag Schwierigkeiten gibt. Mit dieser Begleitung können sich Bezugspersonen auf mögliche, folgende Veränderungen vorbereiten», erklärt Ulrike Darsow.

Tagesklinik bringt Entlastung Eine gute Übergangslösung vor einem Übertritt in ein Heim besteht darin, den Betroffenen tageweise in der psychiatrischen Tagesklinik unterzubringen, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Dazu gehört auch, sich Hilfe zur Entlastung zu holen und über eine spätere Einweisung in ein Heim nachzudenken. Wichtig ist zu wissen, dass sich Alzheimer in den unterschiedlichsten Formen manifestieren kann. Deshalb lassen sich auch keine Vorhersagen machen. Sich mit Alzheimer zu befassen ist aber für jeden sinnvoll, denn man begegnet Erkrankten beim Einkaufen, auf der Strasse, im Bekanntenkreis und vielleicht auch in der Familie. Wissen hilft gegen diffuse Ängste und Vorurteile.

Institutionen: Alzheimer Vereinigung: www.alzheimer-schweiz.ch; Memoryklinik Spital Affoltern: www.spitalaffoltern.ch/memory-clinic.html; Entlastungsdienst: www.spitexka.ch; Pro Senectute: www.prosenectute.ch; Wabe: www.wabe-knonaueramt.ch; Rotes Kreuz: www.redcross.ch.

Annadora Müller (links) und Vreni Bösch arbeiten bei der Spitex Bonstetten federführend am Projekt «Kontinuitätstour Demenz». (Bild Regula Zellweger)

Die Spitex Bonstetten geht neue Wege

FaGe für Kontinuitätstour Demenz gesucht Damit Menschen mit Demenz eine Vertrauensbasis zu Pflegepersonen der Spitex aufbauen können, wird darauf geachtet, dass diese ihre Klienten regelmässig betreuen. Eine fallführende Mitarbeiterin koordiniert die Aufgaben für die Betroffenen und ihr Umfeld und achtet auf eine Entlastung der pflegenden Angehörigen. Von Regula ZellwegeR Bei den Stellenanzeigen im Gesundheitsbereich findet man mehrere Inserate, mit denen Fachleute Gesundheit EFZ mit Zusatzausbildung im Bereich Demenzerkrankungen gesucht werden. Auch die Spitex Bonstetten sucht, denn dort wird zurzeit ein «Team Kontinuitätstour Demenz» aufgebaut. Mitbringen müssen die Kandidatinnen pflegerisches Fachwissen, hohe Selbst- und Sozialkompetenzen, eine lösungsorientierte, wertschätzende und respektvolle Haltung, Konfliktfähigkeit, Geduld und die Fähigkeit, Widersprüchlichkeit zu ertragen. Zentrumsleiterin Annadora Müller und Vreni Bösch, Pflegefachfrau Dementia Care, haben lange Berufserfahrung in der Langzeitpflege und sie sind sich bewusst, dass dies hohe Anforderungen sind. Sie sind aber überzeugt, dass diese sinnvolle Arbeit auch Abwechslung, Verantwortung und Arbeitszufriedenheit mit sich bringt. Ihr Ziel ist es, bei ihren Klienten einen möglichst stabilen Selbstwirksamkeitsglauben zu etablieren und zu erhalten. Sie wollen vorhandene Stärken stärken und sich nicht auf Defizite fokussieren. Es soll immer wieder ein Gleichgewicht erreicht werden, was gefördert wird, und was nicht mehr geleistet werden kann, um die Klienten bei optimaler Befindlichkeit so lange wie möglich im eigenen Heim begleiten zu können. Bei der Diagnose der Krankheit arbeiten sie gern mit der Memory Klinik des Spitals zusammen, denn nicht jede Vergesslichkeit bedeutet Demenz. Es ist ihnen ein grosses Anliegen, bei den Klienten keinen Stress auszulösen. Jeder Betroffene zeigt ein anderes Verhalten. Dies verlangt, dass man kreativ pragmatische Lösungen findet. Und auch genügend Zeit für die Besuche bei Klienten hat.

Krankenkassen Demenz-Fachfrau Claudia Günzel äusserte sich anlässlich eines Referates: «Manchmal wünschte ich mir, mit der Krankheit Demenz wäre viel Geld zu verdienen, dann hätten diese Menschen sicher eine breite Lobby. Doch Demenz kostet nur. Es gibt an so vielen Fronten Unklarheiten, Lücken und ungelöste Probleme.» Annadora Müller doppelt nach: «Von den Krankenkassen wünschen wir uns weiterhin einen konstruktiven Dialog. Er ist häufig recht gut, jedoch aufwendig und je nach Spezialistin der Krankenkasse fällt er konstruktiver aus. Eine gemeinsame Beurteilung von Le-

benssituationen zu Hause vor Ort mit den Vertreterinnen der Krankenkasse würde in komplexen Situationen oft helfen. Mit dem jetzigen Abrechnungssystem stösst die Versorgung von Menschen mit Demenz an ihre Grenzen. Im Bereich der Betreuung von Menschen mit Demenz wünschen wir uns mehr Anerkennung der spezifischen Fachkompetenzen im Bereich Demenz und dass Personenhilfe gemäss Krankenpflege-Leistungsverordnung nicht gleich Hilfe in der Hauswirtschaft und Betreuung ist. Wir wünschen uns Verständnis und Offenheit gegenüber der Argumentation von Fachpersonen in der Spitex, mehr Vertrauen in die Fachlichkeit der Spitex und eine verhältnismässige schriftliche Rechenschaftspflicht.»

Sinnvolle, befriedigende Arbeit Annadora Müller und Vreni Bösch sind begeistert von der Arbeit mit Demenzkranken. Begegnet man ihnen adäquat, ist deren Coaching im Alltag eine sehr schöne, befriedigende Arbeit. Es braucht feine Antennen, um zu realisieren, was die Klienten wollen. Und Kreativität zum Finden von Lösungen. Dabei darf man ausprobieren – wenn eine Intervention nicht zur gewünschten Wirkung führt, versucht man eine andere Lösung. Keine Person mit Demenz reagiert wie eine andere, das macht die Arbeit interessant. Es gilt, im Hier und Jetzt zu bleiben. Früher stellte man verhaltensauffällige Patienten ruhig – heute ein No-Go. Das heisst, auch mit Widerstand konstruktiv umgehen zu können. Stärkend erleben die beiden Pflegenden den regelmässigen Austausch mit ihren Kolleginnen. «Menschen mit Demenz sind nicht schwierig», betont Vreni Bösch. Sie wehrt sich gegen das Stigma dieser Krankheit. Kommunikation ist das A und O in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Es gilt zu verstehen, was gemeint ist. Auch wenn die Sprachfähigkeit abhandengekommen ist.

Demenzfreundliche Gesellschaft Für Angehörige braucht es Mut, mit ihren erkrankten, verhaltensauffälligen Angehörigen beispielsweise in ein Restaurant zum Essen zu gehen. Vreni Bösch und Annadora Müller fordern mehr Aufklärung, beispielsweise in der Berufsausbildung im Detailhandel, der Gastronomie oder bei Personen, die im öffentlichen Verkehr tätig sind. Und auch mehr Zivilcourage, dass man nicht wegschaut, wenn man eine desorientierte Person antrifft. Statt wegzuschauen, gilt es, freundlich zu fragen: «Suchen Sie etwas? Kann ich Ihnen helfen?» Es gibt immer mehr demente Menschen in unserer Gesellschaft. Sie sind ein Teil unserer Gesellschaft und verdienen Wertschätzung und Respekt. «Zum Welt-Alzheimertag wünsche ich mir, dass sich die Gesellschaft an einer menschenwürdigen Versorgung von Menschen mit Demenz beteiligt. Das heisst unter anderem auch Ja sagen, dass eine gute Versorgung auch finanziert werden muss», fasst Annadora Müller zusammen.


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Dienstag, 21. September 2021

Begegnung ermöglichen und Zeichen setzen Chilefäscht der reformierten Kirchgemeinde Hausen Am vergangenen Samstag ging es rund um die reformierte Kirche Hausen fröhlich und bunt zu und her. Endlich konnte wieder ein Fest gefeiert werden. Die Teilnehmenden genossen die Begegnung und sie feierten den bevorstehenden Übergang von der Kirchgemeinde Hausen zur Kirchgemeinde Knonauer Amt. Von Marianne Voss

Fröhliches Fest rund um die reformierte Kirche Hausen. (Bild Regula Zellweger)

Grosses Interesse an Lehrer-Ausbildung An der Pädagogischen Hochschule (PH) Zürich starten dieses Jahr 1382 Studierende ihre Ausbildung zur Lehrperson. Deutlich zugelegt haben die Studiengänge für Quereinsteigende. Das Interesse an den Studiengängen der Pädagogischen Hochschule Zürich bleibt ungebrochen hoch. Bei der Volksschule bleiben die Zahlen bei den drei Studiengängen Kindergarten- und Unterstufe, Primarstufe und Sekundarstufe I praktisch unverändert: So haben sich 126 Personen für den Studiengang Kindergarten- und Unterstufe eingeschrieben (Vorjahr: 128), auf der Primarstufe sind es 537 Studierende (Vorjahr 526) und auf der Sekundarstufe I 267 Studentinnen und Studenten (Vorjahr: 260). Damit haben sich bei den Studiengängen für die Volksschule insgesamt 930 Studierende immatrikuliert. Im Vorjahr waren es 966 Studentinnen und Studenten. Dabei ist der Anteil an Personen, welche die Ausbildung in den Studiengängen Kindergarten- und Unterstufe, Primarstufe und Sekundarstufe I im Quereinstieg absolvieren, deutlich gestiegen. Rund 170 Personen absolvieren die Ausbildung auf diesem Weg. Das entspricht einem Zuwachs von rund 25 Prozent. Auf der Sekundarstufe II sowie in den weiteren fach- und stufenspezifischen Studiengängen starten in diesem Jahr 452 Studierende eine Ausbildung (Vorjahr: 418 Studierende). Insgesamt beginnen damit am gestrigen Montag, 20. September, 1382 Studierende ihre Ausbildung. Im vergangenen Jahr waren es 1384 Studierende. Die Gesamtzahl der Studierenden bleibt gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert bei rund 4300 Studierenden. Rektor Heinz Rhyn freut es: «Die seit vielen Jahren anhaltend hohen Zahlen der Studierenden sind ein starkes Zeichen für die Attraktivität des Lehrberufs und des Studiums.» Pädagogische Hochschule Zürich

Eigentlich feiert die reformierte Kirchgemeinde Hausen jeweils vor Pfingsten ein Fest rund um die Kirche. Corona zwang zur Verschiebung auf den September. Aus dem Pfingstfest wurde somit ein Herbstfest, das bei wunderschönem, sonnigen Wetter stattfinden konnte. Die Begegnung stand natürlich wieder im Vordergrund. Zudem war das Fest auch ein Anlass, Abschied zu feiern und Ausblick zu halten auf die Zukunft in der neuen Kirchgemeinde. Daher waren die ehemaligen Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger sowie Pfarrpersonen zu diesem Anlass persönlich eingeladen worden. Schon ab 15 Uhr begann der Festbetrieb mit Kaffeestube und verschiedenen Spielen für die Kinder. Umrahmt wurde das fröhliche Zusammensein von den gemütlichen Klängen der Schwyzerörgeli-Formation «Albishöckler». Um

17 Uhr erklang in der Kirche Orgelmusik und lud zum offiziellen Festakt ein. Jürg Billeter, Präsident der Kirchenpflege, begrüsste die Gäste: «Mit dem heutigen Anlass möchten wir einerseits die Begegnung ermöglichen zwischen Jung und Alt, Distanzierten und Engagierten, Nostalgikern und Visionären und auch zwischen den Konfessionen.» Zweitens gehe es darum, Zeichen zu setzen. «Ein Zeichen zur Vergangenheit und zur Zukunft. Ein Zeichen für den Übergang von der Kirchgemeinde Hausen zur Kirchgemeinde Knonauer Amt, der am 1. Januar 2022 Tatsache sein wird.» Jürg Billeter sprach von der Spannung und der Freude im Hinblick auf die neue Zukunft. Und er sprach vom Loslassen. «Nur mit Loslassen kann Neues entstehen.»

Alt und neu Nach einem Orgelzwischenspiel von Vincent Dallèves, das klanglich dem Thema Alt und Neu gewidmet war, hielt Kirchenpflegerin Sonja Kilchmann Ausblick: «Wir haben neue Klänge gehört, in denen das Alte aber noch erkennbar war. Ab Januar werden wir Neues erleben und erfahren in der Kirchgemeinde Knonauer Amt. Das Bekannte wird aber weiter bestehen bleiben.» Jürg Billeter leitete zur kleinen Ausstellung über, die in der Kirche installiert war. «Wir stehen an einem historischen Punkt unserer Kirchgemeinde.

Wann ist es besser als jetzt, einen Blick zurückzuwerfen! In der Ausstellung lassen wir Geschichte, Geschichten und auch Episoden wieder aufleben.» Damit schloss er seine letzte Rede als Kirchpflegepräsident und lud alle ein, beim Apéro auf den historischen Wechsel anzustossen – was auch gerne und ausgiebig getan wurde.

Denkwürdiges aus der Vergangenheit Die Ausstellung wurde während des Abends viel beachtet. Eine Diaschau zeigte alte Bilder von der Kirche, dem Pfarrhaus und dem Dorf. Auf Tischen lagen uralte Dokumente aus dem Archiv, ein geschichtsträchtiger Biberschwanzziegel oder Architekturstudien von 1904 für den neuen Kirchturmbau. Viele Besucherinnen und Besucher blieben lange vor der Liste der Mitglieder der Kirchenpflege seit 1960 stehen. Sie fanden dort vielleicht ihren eigenen Namen oder den von Nachbarn oder Bekannten. Es gab auch Denkwürdiges zu lesen über die Kirchenchronik oder über den Kirchenstreit von 1952 bis 1959. Auch der alte Kirchengüggel durfte auf einem Tisch Platz nehmen und in einem Videofilm erfuhr man, was beim Güggelsturz am 21. Juli 1992 geschehen war. Draussen rund um die Kirche ging das Fest weiter mit Speis und Trank sowie vielen guten Gesprächen an den Festtischen.

Endlich wieder ein Pensionierten-Treff 50 Ruheständler folgten der Einladung des Spitals Affoltern Am Donnerstag, 16. September, haben sich im Spital Affoltern die Pensionierten zu einem geselligen Beisammensein getroffen. Nachdem der Anlass im letzten Jahr wegen der Pandemie nicht durchgeführt werden konnte, war die Freude der Pensionärinnen und Pensionäre umso grösser, dass in diesem Jahr das Treffen unter Einhaltung der Masken- und Zertifikatspflicht stattfand. Beim morgendlichen Kaffee trafen die rund 50 Teilnehmenden auf alte Bekannte und es fand ein reger Austausch statt. Die beiden Vizedirektoren, Corina Maron und Markus Minder, gaben einen Einblick in die Themen, welche das Spital und seine Belegschaft aktuell beschäftigen. Anschliessend wurden die Gäste im Restaurant

Fühlen sich dem Spital Affoltern nach wie vor verbunden: ehemalige Mitarbeitende am Pensionierten-Treff. (Bild zvg.) Panorama kulinarisch verwöhnt. Mit vollem Magen, interessanten Gesprä-

chen und einem kleinen Give-away in Form des beliebten «Zöpfli» ging ein

gelungener Pensionierten-Treff zu Ende. Spital Affoltern

Im wilden Osten der Rigi

Höhenwanderung auf der Königin der Berge Die fünfstündige Wanderung führte von der Bahnstation Fruttli zum Urmiberg, mit wunderbaren Aussichten über den Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee sowie in die Innerschweizer Gipfelkränze. Im Jahr 2021 wird die erste Bergbahn Europas auf die Rigi 150 Jahre alt. Ein schöner Anlass, um den beliebtesten Berg der Innerschweiz zu besuchen und aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken. Die Königin der Berge ist aus jeder Himmelsrichtung bestens erreichbar: Mit der ersten Bergbahn Europas, über kleine und grosse Luftseilbahnen, auf kilometerlangen Wanderwegen oder mit einem historischen Schiff. Fast wie eine Insel erhebt sich das weitläufige Bergmassiv mit seinen Alpwiesen, Wäldern, Fluren und imposanten Felsbändern, zwischen dem Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee. Mit beinahe 1800 Metern ist der höchste Gipfel Rigi Kulm und etwas weniger hoch sind die

Die Ämtler Wandergruppe auf der Königin der Berge. (Bild zvg.) weiteren Gipfel Rigi Hochflue, Dosse, Rigi Scheidegg und Vitznauerstock. Nach dem Start bei der Bahnstation Fruttli gab es zuerst einmal einen Anstieg von rund 400 Höhenmetern via Römerhütte und Obermatt auf Hinder Dosse. Dann führte der Weg an der warmen Sonne durch die Vitznauer- und Gersaueralp zum Gätterlipass, mit wun-

derbaren Aussichten auf das Nebelmeer und in die Innerschweizer Gipfelkränze. Hier oben gab es ein Picknick aus dem Rucksack und einen Kaffee oder sauren Most im Bergrestaurant. Nun führte der Weg nochmals ein paar Kilometer auf der Nordseite der Rigi-Hauptkrete entlang und nach Osten über die Alp Egg bis zur Bergstation

Timpel der Luftseilbahn Urmiberg, mit traumhaften Aussichten über den Zugersee, Lauerzersee und Vierwaldstättersee. In Brunnen ging es mit dem Bus und der Bahn wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos unter www.miteinanderwandern.ch.


Bezirk Affoltern RATGEBER SUCHTPRÄVENTION

Anja Sijka, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon

Früh lernen, mit Frust umzugehen Situationen, die Frust auslösen, gehören zum Leben. Sie sind eine Herausforderung für Jung und Alt. Wenn Kinder schon früh den Umgang mit Frust üben, sind sie besser für die Stürme des Lebens gewappnet und bleiben in schwierigen Situationen handlungsfähig.

Frust ist ein emotionaler Zustand, der auftritt, wenn etwas nicht wie erhofft verläuft. Wir sind dann gefordert, dieses Gefühl auszuhalten und zu verarbeiten. Unter Frustrationstoleranz versteht man die individuelle Fähigkeit, mit Enttäuschungen, Niederlagen oder unerfüllten Wünschen umgehen zu können. Frust vergeht nicht einfach so von alleine. Wir haben uns bewusst oder unbewusst Strategien angeeignet, um Frust zu verarbeiten. Manchmal gelingt das leicht und manchmal ist es sehr schwierig. Menschen mit einer niedrigen Frustrationstoleranz neigen eher dazu aufzugeben, als eine Herausforderung anzugehen. Sie fühlen sich oft ungerecht behandelt und geraten schnell aus der Fassung. Dies verringert die Chance auf eine positive Schulzeit und ein zufriedenes und erfülltes Leben. Aber genau das wünschen wir doch unseren Kindern und uns selber. Deshalb lohnt es sich, mit unseren Kindern schon ganz früh einen Umgang mit Frust zu üben. So werden sie zu starken Menschen, die Geduld haben, wenn sie ein Ziel nicht sofort erreichen, kleine Fortschritte als Erfolge erkennen und einen Rückschlag als Chance sehen.

Gefühle verarbeiten lernen Frustrationstoleranz wird in vielen Situationen im Alltag eines Kindes gefordert, wenn es bei einem Spiel verliert oder den Fernseher ausschalten muss, wenn es in der Schule eine schlechte Note erhält oder wenn es ganz einfach mal langweilig ist. Solche Momente eignen sich sehr gut, um einen Umgang mit diesen unangenehmen Gefühlen zu lernen. Die Gefühle dürfen da sein, das Kind darf traurig oder frustriert sein. Die Frage ist, wie schafft es das Kind, die Gefühle selber zu verarbeiten? Das ist Übungssache und braucht Begleitung und Geduld von Erwachsenen. Es ist nicht leicht, die Emotionen mit dem Kind zusammen auszuhalten und es bei einem Misserfolg auch mal eine Weile trauern zu lassen. Doch genau das ist entscheidend – es ist wichtig, dass Kinder auch unangenehme Gefühle kennen, aushalten und verarbeiten lernen. Wir Erwachsenen können sie dabei unterstützen, indem wir ihre Emotionen akzeptieren und dann mit ihnen zusammen überlegen, was sie nun tun oder denken können, damit es ihnen wieder besser geht. Nach einem Misserfolg können wir die Kinder je nach Alter selber darüber nachdenken lassen, was sie beim nächsten Mal anders machen könnten und sie dabei unterstützen. Trauen wir unseren Kindern doch zu, dass sie das können und lassen wir sie selber verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, um diese Gefühle zu verarbeiten. So lernen sie Schritt für Schritt etwas Wertvolles für ein glückliches Leben. www.supad.ch.

Dienstag, 21. September 2021

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«Ein offenes Ohr ist schon mega wichtig» Die Jugendarbeit Affoltern lud zum Erste-Hilfe-Workshop für psychische Gesundheit Was ist, wenn es dem Freund oder der Freundin nicht gut geht? Was kann man für die eigene psychische Gesundheit tun? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich sechs Jugendliche an einem zweitägigen Workshop in Affoltern beschäftigt. von Thomas sTöckli Stress an der Schule und Notendruck, Erwartungen aus dem Elternhaus und Lehrstellensuche – die Teenagerjahre verlangen der Jugend einiges ab. Und zu alledem kommt aktuell noch die Pandemiesituation dazu. «Wie ein Brennglas», wirke diese, veranschaulicht Bettina Gyr, Leiterin der Jugendarbeit Affoltern. Die genannten Stressoren machen sich noch deutlicher bemerkbar. Schliesslich fehlten insbesondere während des Shutdowns und dem Fernunterricht wichtige Möglichkeiten zum Stressabbau, etwa das Vereinsleben und andere gemeinsame Aktivitäten. Und manche Einschränkungen belasten nach wie vor. «Vor allem die Unsicherheit, wie es weitergeht», so Bettina Gyr.

Bedürfnis nach Kontakt «Am Anfang war die Überforderung», blickt die Jugendarbeiterin zurück – und meint damit nicht nur die Jugendlichen. Auch für die Fachpersonen war die Pandemiesituation neu. Nur schon die Be-

Hohe Akzeptanz für Corona-Regeln Seit März 2020 wurden im Kanton Zürich über 43 500 Schutzkonzepte von Veranstaltungen, Betrieben, Geschäften und Anlagen überprüft. Der Kanton Zürich setzt seit Beginn der Pandemie auf einen konsequenten Vollzug der getroffenen Massnahmen. Die Kontrolltätigkeit liegt nicht nur bei den lokal zuständigen Polizeibehörden, sondern wird auch durch das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (Volkswirtschaftsdirektion) sowie das Kantonale Labor (Gesundheitsdirektion) wahrgenommen. Per Anfang letzter Woche wurde die Kontrolltätigkeit aufgrund der neuen Bundesvorgaben mit ausgeweiteter Zertifikatspflicht ein weiteres Mal angepasst. In einem ersten Schritt wird in der Regel auf einen Missstand aufmerksam gemacht und Gelegenheit zur Beseitigung gegeben. Ziel sei nicht primär die Verzeigung oder die Erhebung von Ordnungsbussen, sondern die Durchsetzung der Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung mit Augenmass, hält Regierungsrat Mario Fehr fest: «Damit sind wir im Kanton Zürich bisher gut gefahren.» Stadträtin Katrin Cometta unterstreicht: «Wir können die Krise nur gemeinsam meistern. Mich freut, dass die Regeln von der Bevölkerung insgesamt gut akzeptiert und umgesetzt werden.» In der ersten Hälfte der letzten Woche haben die Kontrollorgane im Kanton Zürich bei insgesamt 598 Betrieben die Einhaltung der Zertifikatspflicht in Innenräumen kontrolliert. Daraus resultierten drei Verzeigungen an ein Statthalteramt und zwei Ordnungsbussen für Gäste/Besuchende. Kontrolliert worden seien vor allem Betriebe aus dem Gastgewerbe (rund 80 Prozent der Kontrollen) und Sport-/ Kultur-/Freizeitbetriebe (rund 20 Prozent), wie die kantonale Sicherheitsdirektion mitteilt. (red.)

Erste-Hilfe-Workshop in der «Hirtschür». Ganz rechts: Bettina Gyr, Leiterin Jugendarbeit Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) ziehung aufrechtzuerhalten erwies sich als Herausforderung. Aktuell ist das Bedürfnis nach Kontakt gross. «Wir haben in allen Angeboten eine tolle Auslastung», sagt Bettina Gyr. Und wie geht man mit den Sorgen der Jugendlichen um? «Ein offenes Ohr ist schon mega wichtig», so Bettina Gyr. Genau da setzt auch der Kurs an, den die Jugendarbeit Affoltern vergangene Woche am schulfreien Montag und am Samstag mit zwei externen Fachfrauen angeboten hat. Unter dem Titel «und du so?» haben sich die sechs teilnehmenden Jugendli-

hand von Fallbeispielen aufzuzeigen, was sich in solch einem Fall tun lässt.

chen – drei Sekundarschülerinnen und drei Lernende – unter anderem damit befasst, was ihnen guttut und was sie stresst, was sie selbst dazu beitragen können, psychisch gesund zu bleiben und an welchen Anzeichen sie erkennen können, dass etwas eben nicht gut ist. Solche Hinweise können etwa gerötete Augen sein oder wenn jemand auch in hochsommerlicher Hitze stets lange Ärmel trägt, wenn sich das Gewicht drastisch verändert oder sich jemand immer mehr zurückzieht. Am zweiten Workshop-Tag ging es dann darum, an-

Kein Grund für Scham In der aktuellen Situation dürften wohl alle Jugendlichen mit Gleichaltrigen konfrontiert sein, denen es nicht gut geht. Was würden die Workshop-Teilnehmenden diesen denn raten? «Mit jemandem sprechen», kommt als erste Antwort auf diese Frage. Weitere Tipps folgen, etwa: «Sich nicht schämen, sondern Hilfe holen.»

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Kollegium St. Michael Zug

Durchstarten und sicher weiterkommen im neuen Schuljahr Der Start ins neue Schuljahr ist am Kollegium eine besondere Zeit: Zurück aus den Ferien, freuen sich die Schüler*innen auf die gemeinsame Zeit an der privaten Tagesschule. Die Lehrpersonen haben die Sommerpause persönlich genutzt, haben ihre Unterrichtsmethoden verfeinert und neue Ideen entwickelt. Alle sind bereit, gemeinsam durchzustarten und auf ihrem persönlichen Weg weiterzukommen. Neues Schuljahr – neues Glück! Es herrscht jeweils eine positive Stimmung nach den Sommerferien: Freundinnen und Freunde treffen sich wieder und erzählen von ihren Erlebnissen. Neue Mitschüler*innen werden willkommen geheissen und erleben schon nach wenigen Wochen den besonderen Teamspirit am Kollegium. «Die überschaubare Grösse unserer Schule, die familiäre Atmosphäre und der wertschätzende Umgang machen den Einstieg für Neuankömmlinge besonders leicht», ist der Geschäftsführer und Rektor Björn Engeli überzeugt und ergänzt: «Ob im Klassenzimmer, beim gemeinsamen Mittagessen oder bei Sport und Freizeit: Hier lernt man sich schnell kennen und gegenseitig schätzen.» Einstieg jederzeit möglich In den ersten Wochen des neuen Schuljahres erreichen den Rektor regelmässig externe

Anfragen: «Ist es noch möglich, ans Kollegium zu wechseln?» – Sie stammen oft von Eltern, deren Jugendliche anderswo der Schulstart nicht nach Wunsch geglückt ist. «Besonders der Start auf der Sekundarstufe I ist für viele Schüler*innen eine Herausforderung. Einige tun sich schwer mit der Anonymität des neuen grossen Schulhauses, andere fühlen sich unterfordert und spüren, dass einfach mehr in ihnen steckt», erklärt Björn Engeli mögliche Unsicherheiten und beruhigt: «Umsteigen ans Kollegium ist jederzeit möglich – auch während des Schuljahres, sofern es noch Platz in der entsprechenden Klasse hat.»

haben beispielsweise Lern- und Berufswahlcoachings bereits ab der 1. Sekundarklasse ihren festen Platz im Unterricht.

Entscheidende Mehrwerte zählen Nebst der klaren Tagesstruktur bietet das Kollegium ein leistungsförderndes Umfeld, hervorragende Unterrichtsqualität und fortschrittliche Unterrichtsmethoden. In den begleiteten Studien erledigen die Schüler*innen mehrheitlich ihre Schulaufgaben, noch bevor sie nach Hause gehen. Dazu profitieren sie von individuellen Fördermöglichkeiten und gezielten Coachings. So

Alles für eine positiv erlebte Schulzeit Unabhängig davon, wann der Einstieg ans Kollegium erfolgt: Auf allen Stufen engagieren sich professionelle Pädagoginnen und Pädagogen, die es verstehen, junge Menschen zu begeistern, ihre natürliche Freude an der Leistung zu wecken und so zu Erfolgserlebnissen zu führen. Damit ist die Basis gelegt für eine positiv erlebte Schulzeit und ein gezieltes Weiterkommen.

Optimale Vorbereitung auf Gymi, Berufslehre oder weiterführende Schule Leistungsstarke Jugendliche können bei entsprechenden Noten ans Kurz- oder Langzeitgymnasium wechseln, andere bereiten sich auf eine Berufslehre oder auf eine andere weiterführende Schule vor. Wer nach der obligatorischen Schulzeit die richtige Anschlusslösung noch nicht kennt, kann am Kollegium das 10. Schuljahr als individuelles Schul- und Reifejahr besuchen.

Björn Engeli, Geschäftsführer und Rektor, Telefon 041 727 12 10 oder bjoern.engeli@kollegium-stm.ch, www.kollegium-stm.ch

Schulstart geglückt? → 5./6. Primarschule → 1.–3. Sekundarschule → 10. Schuljahr Einstieg jederzeit möglich.

m zu «Kom arte n d st un s u !» durch


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Dienstag, 21. September 2021

Geschichtsträchtige Altstadt und ein besonderes «Schlössli»

Wo der Bollinger Sandstein abgebaut wird

Mit dem Zug fuhren die Ü60er nach Rheinfelden, wo erst eine Führung durch die Altstadt und später eine Brauereibesichtigung und ein Schlossrundgang auf dem Programm standen.

Nach einer längeren coronabedingten Pause konnte die SVP Rifferswil wieder eine Reise mit Besichtigung eines Betriebs durchführen, wie es bei ihr Tradition hat.

Ein einheimischer Führer zeigte den interessierten Ü60ern die geschichtsträchtige Altstadt. Diese vereint Natur und eine Vielfalt an Kulturgütern. Spannend auch die Rückblicke in die Geschichte. So erfuhren die Ü60er manches über die alten Gebäude sowie den Einfluss der Habsburger und die früheren Kulturen in Rheinfelden. Als beeindruckteste Sehenswürdigkeiten seien die international bekannten Thermalbäder erwähnt, aber auch das imposante Rathaus mit seiner barocken Fassade, der Gerichtslaube und dem prunkvollen Saal, der Storchennestturm, welcher über den Dächern der Altstadt thront, das Glockenspiel im Rumpel und die Kirche zu St. Martin, welche man von innen bestaunen durfte. Nach den vielen interessanten Eindrücken wurden die Ü60er dann am jenseitigen Rheinufer in einem italienischen Restaurant mit einem historischen Gewölbekeller kulinarisch verwöhnt. Gestärkt und wieder voller Tatendrang ging es nach einem kurzen Spaziergang zurück in die Schweiz, nach Rheinfelden. Das Ziel war die Betriebsbesichtigung von Feldschlösschen und ein Schlossrundgang. So folgte die Truppe dem Weg der Biere und des Mineralwassers. Dabei erfuhren die Bonstetter einiges über die traditionelle Braukunst

Am Mittwoch, 15. September, besuchte die SVP Rifferswil mit zwölf Teilnehmenden die Firma Müller in Eschenbach. Die Firma baut dort den sehr harten Bollinger Sandstein ab, der in Zürich an vielen historischen Gebäuden verbaut wurde. Der Abbau ist sehr eindrücklich, wird doch der Sandstein in Blöcken von bis zu 25 Tonnen aus rund 30 Meter Tiefe mit einem Schwerlastkran aus dem Schacht gehoben und auf

Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten auf Rundreise in Rheinfelden

Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten mit der legendären «Durschtwehr». (Bild zvg.) und über die heutige Produktion. Beim Brauerei-Rundgang legten sie zahlreiche Treppentritte zurück und wissen nun viel über die verschiedenen Stufen der Bierherstellung, von den Zutaten, über den Brauprozess, bis zum Schweizer Biermarkt und dessen über 140-jährige Brautradition. Beeindruckend waren die grossen Kupferkessel. In diesen läuft der Brauprozess ab. Der erste von neun Schritten ist das Schroten, bei dem das Malz gemahlen wird. Dann wird dem Malz beim Maischen Wasser zugeführt und das Ganze erwärmt. Beim folgenden Läutern werden dann die festen Bestandteile von den gelösten getrennt. Weiter wird das Malz gekocht und Hopfen zugegeben, bis Eiweiss ausfällt. Im nächsten Schritt wird dann das Eiweiss abgefiltert und so die Bierwürze gewonnen. Der Brauprozess wird dann mit dem Kühlen der Würze fortgesetzt. Danach

wird Hefe zugegeben, welche den Zucker der Würze in Alkohol vergärt. Die Reifung – je nach Biersorte zwei bis zwölf Wochen – bei sehr niedrigen Temperaturen schliesst den Brauprozess dann ab. Damit das Bier sein klares Aussehen erhält, wird es noch filtriert. Zum Abschluss genossen die Ü60er beim gemütlichen Zusammensitzen die ofenfrischen Bierbrezeln mit den diversen Getränken, welche zum Degustieren bereitstanden. Müde und voller Eindrücke ging es mit dem Zug via Altstetten zurück nach Bonstetten. Und manche dürften sich schon auf den nächsten Top-Anlass im Oktober gefreut haben: die Besichtigung des Flughafens Kloten, mit Führung und einer Bus-Rundfahrt durch den ganzen Flughafen und einem Ausstieg am Pistenkreuz. Walter Mätzler

Gewichtige Sektionsreise der SVP Rifferswil

einen LKW verladen, der den Sandstein ins nahegelegene Verarbeitungswerk in Neuhaus transportiert. Es werden im Jahr rund 1400 m³ Sandstein abgebaut mit einem Gewicht von 3500 Tonnen. Die Besichtigung des Natursteinwerks war ebenso eindrücklich wie der Abbau, es werden immer noch viele Gegenstände für historische Bauten in Zürich angefertigt. Die Firma Müller ist schon in der 4. Generation und beschäftigt 30 Mitarbeiter. Nach der interessanten Führung fuhren die Reisenden nach Ebnat Kappel, wo sie im Haus zur Freiheit bei Toni Brunner und Esther Friedli das Mittagessen zu sich nahmen – und natürlich durfte auch politisiert werden. Rolf Hurter

Weitere Infos, das Jahresprogramm und Fotos unter ue60-scbonstetten.ch.

Die SVP Rifferswil bei der Firma Müller in Eschenbach. (Bild zvg.)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. September 2021

Angriff aus dem Hinterhalt Streifzüge durch die Natur: faszinierende kleine Achtbeiner Die absoluten Meister des Fallenstellens im Tierreich sind die Spinnen. Wer sich einmal mit ihren Tricks befasst, wird unweigerlich fasziniert sein. Derzeit sind die kleinen Achtbeiner besonders gut zu beobachten. von Stefan Bachmann Wer jetzt im Säuliamt durch eine Wiese oder den Garten geht, begegnet ihnen auf Schritt und Tritt. Die Spinnen gehören zu den häufigsten Tieren, auch wenn das Arachnophobiker wohl lieber nicht wahrhaben möchten. Rund 130 Spinnen zählt man in unseren Breitengraden – pro Quadratmeter. Bei diesen Mengen müsste das Säuliamt eigentlich besser Spinnenamt heissen. In den Tropen können es gar sechsmal mehr sein. Doch weil sich die kleinen Achtbeiner mit den sechs bis acht Augen gut zu tarnen und verstecken wissen, werden sie meist übersehen. Diejenigen, die jetzt gerne weiterblättern möchten, sind gebeten, den kleinen Tierchen noch eine letzte Chance zu geben – denn nun wird es spannend. Die Tricks, mit welchen die Spinnen ihre Beute fangen, sind nämlich fast schon unfassbar. Besonders ausgefeilt ist die Jagdtechnik der Speispinne – Sherlock Holmes hätte seine helle Freude gehabt. Es passiert nachts – vielleicht in Ihrem Schlafzimmer! Der Täter lauert in Bilderrahmen, hinter Möbeln oder unter dem Bett. Sein Signalement: fünf Millimeter klein, sechs Augen, Gift-

Kürbisspinnen sind mit ihrer Färbung im Blattwerk gut getarnt. Sie bauen kleine Netze ins Gras oder an Sträucher. (Bilder pixabay)

mit schlauen Kleptomanen, 26. Mai; Die Abendserenade von Laubfrosch & Co., 22. Juni; Im Säuliamt hausen Gespenster, 20. Juli; Ein Hexenwald von grossem Wert, 24. August.

klauen, Leim- statt Spinndrüsen. Er hat keine Eile, wartet tage- und nächtelang im Versteck. Doch läuft ein Beutetier vorbei, geht es Schlag auf Schlag. Die Spinne spuckt Sekundenleim. Dabei bewegt sie ihren Kopf im Zickzack hin und her, womit innerhalb von Millisekunden ein klebriges Leimnetz über der Beute entsteht. Diese ist fixiert, wird gebissen, in Seide eingewickelt – und ausgesogen.

Ausgefeilte Methoden Raffiniert ist auch die Falle der Dreieckspinne. Sie baut ein stehendes, dreieckiges Netz, das an einem langen Faden hängt. Fliegt oder bewegt sich ein Beutetier hinein, verlängert das Tier blitzschnell den Aufhängefaden. So fällt das Netz zusammen, das Beutetier ist wie in einem Fischernetz gefangen. Später frisst der Täter das ganze Netz auf – die

Die Springspinne springt ihre Opfer zielsicher an.

perfekte Spurenbeseitigung, wie sie die meisten Achtbeiner betreiben. Ebenfalls originell geht die Käscherspinne ans Werk. In Lauerstellung hängt sie kopfüber an einem ganz kurzen Faden. Ihr Netz hat sie nicht etwa zwischen Ästen, sondern zwischen ihren langen Beinen angelegt. Fliegt ein Insekt vorbei, spreizt die Spinne das Netz blitzschnell auf und wirft es über die Beute. Nicht viel anders kämpften die Gladiatoren im alten Rom, wenn sie ihre Gegner durch Netzwurf bewegungsunfähig machten... Besonders ausgefeilt: die Konstruktion der Zeltdachspinne. Diese lauert unter einem hängenden Gespinst, das an ein Zirkuszelt erinnert und mehrere Ausgänge hat. Vom Zelt führen nach allen Seiten Fäden weg, die wie Telefondrähte auf kleinen, selbst gebauten Ständern liegen. Die Fäden dienen zum einen

als Stolper- und zum anderen als Signalfäden. Krabbelt ein Laufinsekt darüber, erzeugt dies ein Signal an die Spinne; sofort kommt sie aus dem Versteck und packt die Beute.

Keine Gefahr im Säuliamt Nun, seit ich mich ein wenig mit den vielen Tricks der Spinnen befasst habe, ist meine Angst vor ihnen fast gewichen – wenigstens vor den kleinen Exemplaren. Es ist ja auch gut zu wissen, dass es im Säuliamt keine einzige Spinne gibt, die uns gefährlich werden kann. Alle Arten haben zwar Giftzähne, aber diese sind viel zu fein, um unsere Haut zu durchdringen. Solange die Tierchen also ihre Netze und Leimfäden hinter dem Bild oder in der Wiese auswerfen, bewundere ich sie aus sicherer Distanz.

Mit Engagement und Herzblut zum Erfolg

Zum Tod von Ernst Oertle, langjähriger Geschäftsführer der Weiss Medien Ernst Oertle, während zwölf Jahren Geschäftsführer der Weiss Medien, ist nach kurzer Krankheit 81-jährig gestorben. Das Unternehmen profitierte von seinem grossen Engagement und seiner Erfahrung. von Werner Schneiter

Ernst Oertle, hier 2010 bei der Eröffnung der Begegnungszone. (Archivbild -ter.)

Zusätzliche Arbeit Nach langer Umbauzeit ist unser Volg in Wettswil inklusiv Metzgerei Steiner nun wieder geöffnet. Viele andere Mitbewohner, nicht nur ich, sind deshalb sehr froh, nun wieder am Ort einkaufen zu können. Da ich an einer Essensunverträglichkeit leide und in Wettswil diverse, mir zusagende Produkte kaufen konnte, musste ich mich für die Zwischenzeit anderweitig umsehen. Als treue VolgKundin suchte ich das Gespräch im Volg in Hedingen. Dort hat man mich sehr freundlich empfangen und nach meinen speziellen Wünschen gefragt. Im dortigen, täglichen Sortiment sind leider nicht alle von mir benötigten und bevorzugten Produkte erhältlich. Die zuständigen Mitarbeiterinnen haben mir aber alles nach meinen persönlichen Wünschen bestellt. Es hat stets bestens geklappt, was für mich nicht selbstverständlich war. Natürlich habe ich während dieser Zeit auch alle übrigen Einkäufe in Hedingen getätigt. Es ist mir ein Anliegen, dem Volg-Team Hedingen für seine zusätzliche Arbeit herzlich zu danken. Elisabeth Danuser, Wettswil

Zweimal gegen Strassenlärm, «Anzeiger» vom 17. September.

Viele Spinnen nutzen Spinnfäden, um ihre Beute zu jagen.

Bereits erschienen: Nächtliche Begegnungen

FORUM

Laubbläser verbieten

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR Der Biologe und Journalist Stefan Bachmann schreibt über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann arbeitet bei BirdLife Schweiz und ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch).

9

Seine berufliche Laufbahn war bemerkenswert: Ernst Oertle stieg als Schriftsetzer beim Anzeiger von Uster zum Geschäftsführer auf. Im Mai 1994 stieg er bei Weiss Medien AG in Affoltern ein, Herausgeberin des «Anzeigers» und Inhaberin einer Kundendruckerei, die seit einigen Jahren Geschichte ist. Ernst Oertle, wohnhaft in Mönchaltorf, stiess im Säuliamt auf ein Unternehmen mit solider finanzieller Substanz. Dank seiner grossen Erfahrung entwickelte er es weiter und brachte einen Aussendienstmitarbeiter an Bord, der die sogenann-

ten Kollektivseiten betreute. Diese sind nach wie vor wichtiger Bestandteil des Inseratenteils.

Schnell heimisch geworden Auch andere Gründe begünstigten das Wohlergehen des Unternehmens. Ernst Oertle kam zwar als «Fremder» nach Affoltern, aber er assimilierte sich schnell und erweiterte seinen Bekanntenkreis dank seiner gewinnenden Art ebenso schnell – auch, weil er an vielen Wochenenden oder Abenden Veranstaltungen besuchte, oft zusammen mit seiner Frau Yvonne und in Begleitung des Chronisten. Engagement, Identifikation, Herzblut, Schalk und Optimismus gehörten zu seiner DNA, was auch sein Sohn Hano an der Abdankungsfeier in der reformierten Kirche von Mönchaltorf bekräftigte – eine Einschätzung, die der Schreibende als Chefredaktor des «Anzeigers» bis 2016 vollumfänglich teilt.

«Schönste Zeiten» in Affoltern Sein Beziehungsnetz erweiterte Ernst Oertle auch als Mitbegründer der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse in Affoltern (Voba) und mit einem Engagement am Wochenmarkt sowie an diversen Events wie beispielsweise am Chlausmärt, einschliesslich Chlauslauf. Sein Engagement innerhalb und ausserhalb der Firma zahlte sich aus: Das Auftragsvolumen im Kundendruck wurde grösser, und das Inseratevolumen des «Anzeigers» stieg stetig. Tempi passati. Nicht nur in Affoltern ... 2006 trat Ernst Oertle – ein Jahr nach seinem ordentlichen Pensionsalter – in den wohlverdienten Ruhestand, blieb aber mit dem Unternehmen in Affoltern weiter in Verbindung. Anlässlich eines 80. Geburtstages im April 2021 sagte er am Telefon: «Die zwölf Jahre in Affoltern gehören zu meinen schönsten Zeiten.» Die Erinnerung an einen charismatischen Menschen bleibt.

Temporeduktionen mögen ja den Lärm etwas mildern; dieser Lärm ist aber nichts gegen das Röhren von Laubbläsern (Benzin oder elektrisch), welche dazu noch Staub aufwirbeln und die Umwelt verschmutzen. Bei uns in der Nähe dröhnt so ein Gerät stundenlang. Ich hätte nichts dagegen, Verkauf und Einsatz dieser Geräte zu verbieten! Was meinen andere Säuliämtler dazu? Paul Rutar-Caduff, Affoltern

Kinder ohne Vater Abstimmung vom 26. September. Man sollte bedenken, dass es nicht nur um die Ehe für alle geht, sondern auch um das Kindswohl und gewollte Vaterlosigkeit. Es ist die Entscheidung, dass ein Knabe oder ein Mädchen ohne Vater aufwächst und dann mit 18 plötzlich erfährt, wer das ist. Es ist dies eine bewusst herbeigeführte Heimatlosigkeit. Wo komme ich her, wer bin ich, wo kann ich meine Identität finden? Ein Kind braucht elementar beide Elternteile, dies ist in der Erziehungswissenschaft und Psychologie unbestritten. Unabdingbar ist etwa in der Pubertät die Beziehung einer Tochter zum Vater für das Frauwerden. Bei der Abstimmung stimmt man mit einem Ja so auch für eine neue Familienpolitik, die einige Probleme mit sich bringen wird. Dabei ist an Verhaltensauffälligkeiten, Belegung der Psychiatrien, Adhs u.a. zu denken. Da die eingetragene Partnerschaft jetzt schon fast identisch ist mit der Ehe, könnte man die Dinge, die noch nicht geklärt sind, durch einfache Gesetze ändern und man bräuchte nicht die Ehe, die auch eine Art Naturgesetz ist, aufzuweichen, Kindern, die keinen Vater haben, der Kindheit berauben und hätte auch die sozialen Folgen vermieden. Wer in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben will, könnte dies tun. Und so wäre allen gedient und kämen alle auf ihre Kosten. Deshalb an dieser Stelle ein Nein. Wolfgang Hartmann, Hedingen

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch zu Themen aus der Region gerne an. Maximal 2000 Zeichen, mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers/der Verfasserin. (red.)


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Gewerbe

Dienstag, 21. September 2021

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Riders of Justice Skurrile Tragikomödie voller Überraschungen

Do, 23. Sep – 18.00 / Fr, 24. Sep – 20.30 Die Pazifistin – Gertrud Woker: eine vergessene Heldin Lebensgeschichte einer fast vergessenen Schweizerin

Do, 23. Sep – 20.30 / Fr, 24. Sep – 18.00

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Verjüngung angestrebt Jubiläumstour

Der Gewerbeverein Unteramt lud zur Generalversammlung nach Bonstetten. > Seite 12

Die Band «An Lár» kommt mit ihrem Album «Deception» ins «Pöschtli», Aeugstertal. > Seite 17

Überraschend verloren Der FC Wettswil-Bonstetten lässt gegen den mutig agierenden Aufsteiger Uzwil Punkte. > Seite 19

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kæser.ch DIE DRUCKER

Der «Albis-Park» ist schon bald Geschichte Mit der Eröffnung von OBI und Möbel Pfister dürfte der Arbeitstitel verschwinden Nach 13 Jahren Vorgeschichte und zwei Jahren Bauzeit hat die Leuthard AG ihr Projekt Albis-Park abgeschlossen. Noch vor der Eröffnung feierte sie diesen Meilenstein mit rund 60 Beteiligten – und blickte noch einmal zurück. von thomas stöckli Ende Oktober will der neue OBI-Baumarkt in Affoltern Eröffnung feiern, knapp drei Wochen später, Mitte November, dann auch Möbel Pfister im anderen Gebäudeteil. Während die Einrichtung des «Albis-Parks» noch läuft, hat die Leuthard AG als Totalunternehmerin mit rund 60 Beteiligten bereits den Abschluss der Bauzeit gefeiert. «Eigentlich ist dies gleichzeitig auch eine Beerdigung», führte Leuthard-CEO Dieter Greber aus, denn der Arbeitstitel «Albis-Park» werde nach der Eröffnung Geschichte sein. Und wie bei Beerdigungen üblich, liess er den «Lebenslauf», also die Entstehungsgeschichte des Grossprojekts, nochmals Revue passieren.

Drei Gemeinde- respektive Stadtpräsidenten involviert Einen Anhaltspunkt, wie lange diese Entstehungsgeschichte gedauert hat, lieferte auch die Gästeliste am Abschlussfest. Mit Irene Enderli, Robert Marty und Clemens Grötsch waren nicht weniger als drei Gemeinde-, respektive

Stadtpräsidenten von Affoltern eingeladen. Der erste Kontakt mit der damaligen Gemeindepräsidentin Irene Enderli habe 2006 stattgefunden, so Greber. Damals äusserte die Migros Zürich ihr Interesse am Gebiet Chalofen, direkt an der – damals noch erst geplanten – Autobahnausfahrt. Daraus entwickelte sich 2007 ein Zusammenarbeitsvertrag. «Eine kleine Ewigkeit» sei das her, sagte Greber und veranschaulichte: «2007 war die Einführung des iPhone 1 und 2008 wurde die Online-Plattform Zalando gegründet.» Manche Episoden der bewegten Entstehungsgeschichte dürfe er erst jetzt, im Nachhinein, erzählen, führte der Leuthard CEO aus, «zum damaligen Zeitpunkt hätte man uns für verrückt erklärt.» Erstmals ausgebremst wurde das Projekt durch die Planungszone, welche die Gemeinde erst bis 2010 und dann noch für ein weiteres Jahr verhängte, um die Verkehrssituation zu planen. Das sei faktisch ein Baustopp gewesen, sagt Greber. 2013 und 2014 wurde dann die Moosbachstrasse umgelegt, was die zusammenhängende Bauparzelle erst ermöglichte.

«Sofort anfangen, aber langsam» Das erste Baugesuch von 2013 entsprach schon bald nicht mehr dem Retailverhalten, 2015 folgte deshalb ein Änderungsgesuch, bis dies bewilligt war, erwies sich der angestrebte Mietermix als Hürde, so dass sich die Migros 2017 vorläufig zurückzog. «Somit war das Projekt eigentlich wieder einmal tot», so

Greber. Bis im August 2018 die österreichische Einrichtungshauskette XXXLutz in den Schweizer Markt einstieg und Interesse am Standort Affoltern bekundete. «Von August bis Dezember lief die Projektentwicklung auf Hochtouren: Projektanpassungen, Mietverträge, Investorensuche – und das Planerteam zu einem dritten Anlauf motivieren.» Noch vor Weihnachten waren die Mietverträge unterzeichnet. Weil sonst die Baubewilligung abgelaufen wäre, begann man im Februar 2019 mit dem Bau – noch ohne Investoren. Geblieben sei ihm die Ansage der Geschäftsleitung: «Fangt sofort an, aber macht langsam», so Projektleiter Henner Mohr. Erst als am 9. Mai 2019 auch die Verträge mit den Investoren im Trockenen waren, nahmen die Bauarbeiten an Tempo auf. 37 000 Kubikmeter Erde seien beim Aushub bewegt worden, rechnete Henner Mohr vor. Im Juli 2019 standen dann die ersten beiden Kräne. Bis zu sieben sollten es später werden: fünf stationäre und zwei mobile. Alles in allem wurden 3,19 Tonnen Stahl und 24 500 Kubikmeter Beton verbaut.

Dreigang-Menü und Blues-Klänge Eine Herausforderung stellte 2020 der Wintereinbruch dar: Das Etappenziel «Gebäudehülle dicht» wurde um fünf Tage verpasst, was erheblichen Mehraufwand für Schneeräumung, Tauwasserpumpen und Bauheizung mit sich brachte. Weiter erschwerten die CovidEinschränkungen den konstruktiven Austausch. Dabei seien allein auf Seiten

Dieter Greber (rechts), CEO der Leuthard AG, und «Albis-Park»-Projektleiter Henner Mohr. (Bild Thomas Stöckli) Leuthard zehn Fachplanerbüros und 45 bis 50 ausführende Firmen involviert gewesen – die weiteren Schnittstellen im Zusammenhang mit den beiden Mieterausbauten von OBI und Pfister noch nicht mitgerechnet. Umso wichtiger sei die Nutzung und Weiterentwicklung von modernen, digitalen und kollaborativen Arbeitsmethoden. Von hitzigen Diskussionen, wie sie auf der Baustelle teilweise auch geführt wurden, war am Abschiedsfest im Eingangsbereich des neuen Fachmarktcenter nichts mehr zu hören. Vielmehr

genossen die geladenen Gäste den Austausch, das vor Ort zubereitete Dreigang-Menü des Catering Services von Migros sowie die stilvollen Klänge der Formation «Three for the Blues» um Sängerin Janet Dawkins, die schon als Solistin mit Bo Katzman und Pepe Lienhard sowie vielen weiteren Künstlern auf der Bühne gestanden ist. Und die nächsten Festivitäten dürften schon bald folgen: Die Eröffnung des Obi-Baumarkts ist für Ende Oktober vorgesehen, jene von Möbel Pfister Mitte November.

Elf Tage Gartenmöbel-Sparverkauf

Beim Fachgeschäft Finetra in Affoltern gibt es ab heute Schnäppchen zu erwerben Finetra, das Affoltemer Fachgeschäft an der Zürichstrasse 130, ruft wieder zum traditionellen Gartenmöbel-Sparverkauf. Dieser dauert bis am 2. Oktober.

Ausverkauf einsparen können, geben wir lieber als Rabatte an unsere Kundschaft weiter.»

Günstiger geht kaum! Im traditionellen Gartenmöbel-Sparverkauf von Finetra gibt es qualitativ hochwertige Garten-, Terrassen- und Balkonmöbel bis zu 50 Prozent vergünstigt. Ideal für Schnäppchen-Jägerinnen und -Jäger, denn «Spätsommer und Herbst sind die ideale Zeit, um sich für die nächste Garten-, Terrassen- und Balkon-Saison vorzubereiten», hält Finetra-Geschäftsführer Besim Bulica fest. Und so gewährt er in seinem Affoltemer Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlaf komfort an der Zürichstrasse 130 im Gartenmöbel-Sparverkauf ab heute und bis 2. Oktober (ohne Sonntag) auf alle ausgestellten Gartenmöbel entsprechend grosszügige Rabatte. «Dies ist ein kleines Dankeschön an die Kunden für ihre Treue während der letzten, nicht einfachen Monate», ergänzt Bulica. Man weiss es: Im Ausverkaufssortiment von Finetra gibt es hochwertige Qualitätsmöbel namhafter Hersteller. Man wolle keine Garten-, Terrassenund Balkonmöbel überwintern, weil dies kostenintensiv sei und Platz brauche, erklärt Bulica die tollen Rabatte, und: «Was wir diesbezüglich durch den

Von heute Dienstag, 21. September, gibt es bei Finetra sämtliche aktuellen und hoch qualitativen Outdoor-Möbel für den «wohnlichen Garten» zu Sparpreisen: Tische, Stühle, Sessel, Lounges und Sonnenschirme – darunter etliche Einzelstücke. Als Motto gilt dabei für die Kunden: «Gefällt mir – will ich – bekomme ich sofort!» Wer folglich für seinen Garten, Vorplatz, Wintergarten oder seine Veranda besonders günstige Möbel erstehen will, der sollte diese Schnäppchen-Gelegenheit nutzen. Selbstverständlich inbegriffen sind auch die individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie der dynamische Service: Für Selbstabholer wird der Lieferbus innerhalb 35 km kostenlos zur Verfügung gestellt, bei Lieferung eine kleine Lieferpauschale erhoben und selbstverständlich werden die günstig erworbenen Möbel fachgerecht montiert. (kb.)

«Gefällt mir – will ich – bekomme ich sofort!» als Motto

Gartenmöbel-Ausverkauf. Finetra, Zürichstrasse 130, Affoltern. 21. September bis 2. Oktober

Während des Gartenmöbel-Sparverkaufs bieten Besim Bulica und sein Team das reguläre Gartenmöbel-Sortiment mit bis zu 50 Prozent Rabatt an. (Bild zvg.)

(ohne Sonntag). Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 18 Uhr.

Meredith Caba Hernandes, Arbnora Abazi, Kai Hsu und Jörg Rabold (v.l.). (Bild zvg.)

Volg Wettswil neu eröffnet Der umgebaute Laden ist nicht wieder zu erkennen. Mit einem grossen Frischeangebot sowie mit einer schönen Brotauswahl punktet dieser neue VolgLaden. Zusätzlich wurde die integrierte Metzgerei «Steiner Fleischspezialitäten» neugestaltet. Ebenso wurden die alten Kühler ersetzt. Die neuen Geräte sind auf dem neuesten Stand der Energieeffizienz. Der Eingang wirkt optisch sehr einladend und man kann neu die Postgeschäfte an einem Postmodul bei der Kasse erledigen. Ein grosser Vorteil für die Mitarbeitenden ist auch, dass das Lager nun auf dem gleichen Geschoss ist, gleich hinter der Verkaufsfläche und somit entfällt der Weg ins UG-Lager. Volg


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Gewerbe

Dienstag, 21. September 2021

Viel Zustimmung für eine Neuauflage der Gewerbeschau Oberamt Das Konzept soll an einer ausserordentlichen Sitzung festgelegt werden Fast einhellig sprachen sich die Generalversammlung des Gewerbevereins Oberamt für eine Neuauflage der Gewerbeschau aus. Ob in bisheriger oder neuer Form, ob 2023 oder allenfalls 2024, soll nun an einer ausserordentlichen Sitzung und per Mitgliederbefragung geklärt werden. von werner schneiter 40 der rund 140 Mitglieder des Gewerbevereins Oberamt erschienen zur 62. GV im Hotel Löwen in Hausen – wohl zu wenig, um sich für eine definitive Form einer Gewerbeschau festlegen zu können. Nachdem die turnusgemässe Schau im letzten Jahr wegen Corona nicht durchgeführt werden konnte, wurde der Wunsch nach einer Neuauflage in zahlreichen Voten deutlich. Für Präsident Claudio Rütimann stellt die Gewerbeschau schlicht «der Inbegriff unserer Vereinstätigkeit dar» – eine weitere Gelegenheit, gemeinsam in kameradschaftlicher Zusammenarbeit eine Schau und eine Art Dorffest auf die Beine zu stellen. In anderen Voten war von einer wunderbaren Sache die Rede, von der Chance, neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen, für neuen Aufschwung nach Corona-Widerwärtigkeiten zu sorgen. «Wir sind sowohl unserem Dorf als auch dem Bezirk eine Gewerbeschau mit Dorffest schuldig», sagte Rolf Rüegg. Erst recht, weil mit der zunehmenden Digitalisierung persönlicher Kontakt wichtig ist und vermehrt Junge angesprochen werden können. Und die Gewerbeschau sei schlicht der Märtplatz des Gewerbes, eine Plattform, um Leistungskraft zeigen zu können, so andere Voten. Gegen eine Durchführung sprach sich niemand aus; es gab zwei Enthaltungen.

Der Vorstand mit dem neuen und dem scheidenden Mitglied, von links: Dario Vollenweider, Silvia Illi, Präsident Claudio Rütimann, Nicole Grau, Lars Steiner und Michael von Arx. (Bild Werner Schneiter) Eine Leistungsschau mit Volksfest, wie bisher? Darauf wollte sich die GV nach ausführlicher Diskussion nicht definitiv festlegen, auch weil es im Organisationskomitee zu Mutationen kommt. Dank zahlreicher Neueintritte – darunter Jungunternehmer – ist dazu die Chance einer Verjüngung vorhanden. So will man noch offenlassen, in welcher Form die Schau über die Bühne geht. Mit dem herkömmlichen Konzept wäre der Event 2023 möglich, mit einem neuen wohl erst 2024. Das soll nun an einer ausserordentlichen Sitzung sowie mit einer einfachen Mitgliederumfrage geklärt werden – eine Gelegenheit, Ideen einzubringen.

Ausführlich diskutiertes Thema «Wahlen» Der Gewerbeverein Oberamt umfasst die Gemeinden Hausen, Aeugst, Kappel und Rifferswil. Er zählt rund 140 Mitglieder und vermeldete an der GV 15 Neueintritte, darunter mehrere Jungunternehmer. Sie stehen 5 Austritten gegenüber und 2 Transfers (von aktiv zu passiv) gegenüber. Die Neuen erhielten Gelegenheit, sich und ihr Geschäft vorzustellen, was einige Zeit in Anspruch nahm. Im Vorstand kommt es zu einem Wechsel: Der Jungunternehmer Dario Vollenweider löst Vizepräsident Michael von Arx ab, den Wirt des Gasthofs Löwen. Die übrigen Vorstands-

«Gewählt – auf Lebenszeit»

Generalversammlung des Gewerbevereins Unteramt in Bonstetten 34 von 96 Mitgliedern des Gewerbevereins Unteramt nahmen an der 45. Generalversammlung des Gewerbevereins im Gartencenter Guggenbühl teil. Strittige Geschäfte gab es keine zu erledigen. Zur 45. und nicht zur 46. Generalversammlung konnte Präsident HansRuedi Widmer 34 der insgesamt 96 Mitglieder des Gewerbevereins Unteramt am vergangenen Donnerstagabend im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten begrüssen. Die 45. deshalb, weil im letzten Jahr keine GV möglich war, wegen Corona. Und auch die diesjährige GV musste vom gewohnten Datum im Frühling in den Herbst verschoben werden. Dass zweieinhalb Jahre keine GV stattgefunden hatte, war dem diesjährigen Anlass aber kaum anzumerken. Ging er doch in knapp einer Stunden völlig ordnungsgemäss und ohne irgendwelche strittigen Traktanden über die Bühne. Hans-Ruedi Widmer erinnerte in seinem Jahresbericht an die wichtigsten Anlässe des Vereins im Jahr 2019, wozu etwa der traditionelle Grillplausch, eine nächtliche Führung durch den Zoo Zürich oder der Herbstmarkt in Wettswil zählten, ebenso wie ein Racletteabend sowie die mehrmals pro Jahr stattfindenden Tafelrunden, ungezwungene Treffen über den Mittag. Einwände gegen diesen Jahresbericht gab es vonseiten der Mitglieder

Präsident Hans-Ruedi Widmer führte souverän durch die GV des Gewerbevereins Unteramt. (Bild Stefan Schneiter) keine und so wurde er einstimmig genehmigt, ebenso wie die Jahresrechnung 2019/2020 und das Budget 2021. Der Mitgliederbestand des Gewerbevereins ist leicht rückläufig, aktuell sind es deren 96, 2019 waren es noch 105.

Vorstand bestätigt Eine Formsache waren auch die Wahlen. Sowohl Präsident Hans-Ruedi Widmer wie der gesamt Vorstand stellen sich für weitere zwei Jahre zur Verfügung und wurden auch mit kräftigem Applaus im Amt bestätigt. Ebenso die Revisoren, obwohl Widmer vorgängig zum «Wahlgang» scherzhaft erklärt hatte: «Wir wollen eigentlich gar keine jährliche

Wiederwahl. Neuen Revisoren erklären wir jeweils: Ihr seid ohnehin auf Lebenszeit gewählt» – was sowohl die Betroffenen wie die Mitglieder lachend zur Kenntnis nahmen. Unabhängig von der erfolgten Wiederwahl möchte sich der Vorstand, der vor sechs Jahren in globo gewählt wurde und dessen Mitglieder alle über 60 Jahre alt sind, jedoch verjüngen. «Wir wollen junge Leute nachziehen, neue Ideen und frischen Wind in den Verein reinbringen», sagte Widmer und rief Interessierte dazu auf, sich zu melden – und hatte Erfolg, als sich jemand meldete. Dieser wird fortan zu den Vorstandssitzungen des Gewerbevereins Unteramt eingeladen werden. (sts)

mitglieder – Claudio Rütimann (Präsident), Silvia Illi (Kassierin), Nicole Grau (Mitgliederbelange) und Lars Steiner (Aktuar) wurden per Akklamation bestätigt. Der präsidiale Jahresbericht, Jahresrechnung, Budget und der (unveränderte) Jahresbeitrag fanden einhellig Zustimmung; die Rechnung schliesst mit einem Gewinn, der sich zum erklecklichen Vermögen gesellt – und zum (angenommen) Antrag animierte, den GVTeilnehmenden auch die Getränkekosten zu erlassen… Interessen des Gewerbes im Oberamt werden auch durch die Kigo (Kommission Interessen Gewerbe Oberamt) wahrgenommen. Sie wird nur aktiv,

wenn Anliegen von aussen kommen; oft geht es um das Thema «Arbeitsvergaben». Logischerweise sind Behördenwahlen, die im Frühjahr 2022 anstehen, auch für das Gewerbe von Interesse – und damit zusammenhängend die Frage, wer soll wie unterstützt werden. Dazu gibt es keine eindeutigen Antworten, wie aus der ausführlichen Diskussion hervorging. Klar ist, dass hier der Vorstand gefragt ist, aber auch Mut von Gewerblern, zu politischen Themen Stellung zu beziehen, wie Michael von Arx anführte, für den ausserdem gute Rahmenbedingungen fürs Gewerbe wichtig sind. «Helft uns bei der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten», appellierte Präsident Claudio Rütimann.

Ein Festival der Sinne Am kommenden Wochenende stehen in Mü’s Vinothek in Affoltern zwei Degustationstage an. Im Zentrum steht dabei der spanische Rotwein. Eine besondere Gelegenheit, sich von der Qualität spanischer Weine zu überzeugen und über die aktuellen Trends im spanischen Weinbau zu informieren. Seit den 60er-Jahren hat in Spanien eine beispiellose Modernisierung des Weinbaus stattgefunden. Die Qualitätssteigerung gleicht einer Revolution und ging dabei nicht von den bekanntesten Weinanbaugebieten Spaniens aus, sondern von vielen kleinen und kleinsten Anbaugebieten der Iberischen Halbinsel. Priorat; Die Bodegas Mas Blanc gehört der Bodegas Pinord, welche seit über 150 Jahren im Besitz der Familie Tetas ist. Die Familie Tetas verfolgt mit diesem Weingut eine ganz eigene Strategie. Sämtliche Weine werden biologisch und ein Teil gar biodynamisch erzeugt. Der + 7 wird aus den Traubensorten Cabernet Sauvignon, Syrah und Garnacha vinifiziert und zwölf Monate in Barriques ausgebaut. Rioja; die neuen Jahrgänge von Conde und Torre Conde de Hervias. Produzent Iñigo Manso de Zuñiga hat die Messlatte noch einmal angehoben. Ribera del Duero; der Una Cepa der Bodegas Valduero dürfte erneut für viel Freude an spanischen Weinen sorgen. Weiter sind im Angebot, Weine aus den Regionen Priorat, Ucles, Toro und Campo de Borja.

Als besonderes Schmankerl werden die meisten Weine auch in MagnumFlaschen angeboten; hier sticht vor allem der Roc Nu von Clos Pons ins Auge. Ruedi Müller, Mü’s Vinothek Spanien Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Freitag, 24. September, 17 bis 20 Uhr und Samstag, 25. September, 10 bis 15 Uhr (Auf dem Vorplatz vor Mü’s Vinothek). Telefon 044 776 31 15, www.mues-vinothek.ch (Degustationsliste).

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ich, wie man mit einer ayurvedischen Kopfmassage und den ayurvedischen Kräutern von Yelasai zur Kopfhautpflege, für kräftigeren Haar-Wuchs und für die Prävention von Haarausfall sorgt. Die Kopfmassage dauert zirka 12 Minuten. Was sind die Vorteile der bei Ihnen im Einsatz befindlichen Label-M-Produkte? Label-M-Produkte überzeugen durch viele aktive natürliche Inhaltsstoffe, die durch KaltwasserExtraktion ganzjährig bei rund 30 Grad schonend gewonnen werden. Zudem sind die meisten Label-M-Produkte frei von Sulfaten, Parabenen sowie Natriumchlorid. Frau Obrist, wie halten Sie es mit Corona? Als Mitglied vom Coiffeur-Suisse-Verband halte ich selbstverständlich sämtliche aktuellen BAGRegeln ein. Sowohl Geimpfte wie auch NichtGeimpfte sind bei mir herzlich willkommen! Da bei mir die Kunden nacheinander bedient werden, im Unterschied zu grossen CoiffeurGeschäften, sind damit bereits vom Ablauf her zusätzliche Schutzbedingungen idealtypisch gewährleistet. Haben Sie abschliessend einen Haarwuchs-Tipp? Ja, natürlich! Zur Vorbeugung von HaarwuchsProblemen empfehle ich die tägliche 3-minütige ayurvedische Kopfhaut-Massage mit einer sanften Haar-Bürste morgens oder abends. 1 Minute mit der Bürste mehrmals vom Nacken beginnend Richtung Stirn bürsten, 1 Minute vom linken Ohr über den Scheitel zum rechten Ohr und 1 Minute umgekehrt vom linken Ohr über den Kopfscheitel zum rechten Ohr bürsten. Dies gibt eine herrliche Durchblutung der Kopfhaut mit einem angenehm prickelnden Gefühl und aktiviert am Abend, falls man müde ist.

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dere Nagelstudios in der Nähe nicht haben. Zu Pediküre gehört Nägel schneiden, feilen, Hornhaut entfernen, Peeling, Massage und nach Bedarf auch lackieren. Maniküre, Neumodellage oder Auffüllen? Es passiert oft, dass die Menschen die Maniküre, Neumodellage oder Auffüllen verwechseln. Maniküre bedeutet, nur Hände säubern, das heisst: Hände nass und weich lassen, dann Hornhaut von dem Nagel schieben und nachher schneiden und nach Bedarf lackieren. Neumodellage bedeutet, wenn man Acryl/GelNägel haben möchte. Die Nägel sind verstärkt und nach Bedarf mit Farbe, French, Ombre oder Glitzer, Steinchen, Mustern, 3D Design usw. verziert. Auffüllen heisst, wenn man schon Acryl/ Gel-Nägel hat und nach 3 bis 4 Wochen wieder mit Gel/Acryl machen möchte. Acryl oder Gel? Acryl ist normalerweise stärker als Gel. Wenn jemand oft mit den Händen arbeitet, dann eignet sich Acryl besser. Ein weiterer Unterschied ist, dass Gel in UV-Lampe «brennt». Nicht jedes Nagelstudio bietet Acryl-Nagelmodellage an, weil die Bearbeitung schwieriger ist.

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Veranstaltungen

Dienstag, 21. September 2021

Irisch und keltischer Folk «An Lár» machen auf ihrer Jubiläumstour Halt im «Pöschtli» Am Donnerstag, 30. September, gibt die Schweizer Band An Lár ab 20.30 Uhr ein Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal. Nach rund 500 Konzerten – so auch schon mehrmals im «Pöschtli», wo sie immer wieder gern gesehene Gäste sind – und mit ihrem sechsten Album «Deception» im Gepäck sind An Lár momentan auf Jubiläumstour. Ihr Mix aus Eigenem und Fremdem von Irland bis Asturien gehört zum Feinsten, was die Schweizer Irish- und Celtic-Folk Szene zu bieten hat. Die Musiker bedienen sich am riesigen Fundus traditioneller und zeitgenössischer keltischer Musik. Tunes und Songs aus Irland, Schottland oder auch der Bretagne und Asturien werden, angereichert durch Eigenkompositionen, energiegeladen und stilsicher auf die Bühne gebracht. Stilistisch lässt sich die Band daher vielleicht am ehesten unter «Swiss Celtic Folk» einordnen. Die Band hat über die Jahre ihren Stil stetig weiterentwickelt und einen unverkennbaren Sound geschaffen. Prägend sind dabei die spannenden

Die Musiker (v.l.): Jürg Frey (Guitar, Vocals, Banjo, Concertina, Whistles), Larsen Genovese (Fiddle), Emre Aydin (Mandocello, Guitar), David Brühlmann (Vocals, Button Accordion, Bodhran) und Wolfgang Zwiauer (Bass). (Bild zvg.) Arrangements, die durch den wechselnden Einsatz von rund einem Dutzend Instrumenten noch an Vielschichtigkeit gewinnen. Mitreissende Rhythmusund Stimmungswechsel sind wichtige Elemente in der Musik von An Lár. Die Virtuosität der einzelnen Musiker und der starke Gesang gehören ebenso zu den Stärken der Band. Auf ihrer Jubiläumstour werden die vier Musiker von

Wolfgang Zwiauer am Bass verstärkt und sind neuerdings als Quintett unterwegs. «Pöschtli» Aeugstertal

30. September. Konzertbeginn: 20.30 Uhr. Essen (Irish Stew) gibts um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Einlass mit Covid-Zertifikat.

Der Götschihof lädt dieses Wochenende zum Fest nach Aeugstertal Es ist längst Tradition, das alle zwei Jahre stattfindende Fest im Götschihof. Das Besucherinteresse dürfte auch diesmal wieder gross sein, schliesslich gibt es ganz viel zu entdecken – und zwar für Gross und Klein.

Am letzten Götschihoffest wurde 2019 das 30-Jahre-Jubiläum gefeiert. (Archivbild zvg.)

ab 14 Uhr spielen und singen sich Ivo E. Roesch, Gabriel Kramer und Simon Zürrer alias Mänu, Mättu und Simu im Programm «Mattermania» querbeet durch den musikalischen Nachlass des Berner Kult-Troubadours Mani Matter. Um 16 Uhr spielt dann das «AlpPanDuo» Kurt Ott und Kathi Kaufmann mit Alphorn und Panflöte auf. Zudem lockt von 15 bis 18 Uhr die Cüplibar am Teich. Am

Sonntag sorgen die Harmonie Affoltern (ab 10.15 Uhr) und die Brassband-Kleinformation Jonen (14 Uhr) für Musik. Die Cüplibar am Teich empfängt Gäste von 12 bis 16 Uhr. (tst.) Götschihoffest am 25. und 26. September, Samstag 12 bis 18 Uhr und Sonntag 10 bis 17 Uhr, Riedstrasse 14, Aeugstertal. Einlass nur mit Covid-Zertifikat (3G). Weitere Infos unter www.solvita.ch.

Lesung mit aussergewöhnlichem Sujet

Neues Werk der rumänisch-schweizerischen Autorin Dana Grigorcea Schriftstellerin Dana Grigorcea ist am Dienstag, 28. September, um 20 Uhr in der Bibliothek Wettswil zu Gast. Seit Erscheinen ihres neuesten Werkes ist die rumänisch-schweizerische Autorin in aller Munde. Alle namhaften Zeitungen und Zeitschriften berichteten über ihren neuesten Coup: einen «politischen Schauerroman», so Roman Bucheli in der NZZ, angesiedelt im heutigen Rumänien. Zu der Vergangenheit des Ortes, der Berühmtheit durch Vlad, den Fürsten erlangte, passt der Titel «Die nicht sterben» wie ein Pflock ins Herz. Das Cover ziert eine schillernde Fledermaus. Doch Dana Grigorcea lässt nicht einfach die Dracula-Geschichte von Bram Stoker wieder auferstehen, sie verwebt geschickt die gruselige Vorlage mit der Post-Ceausescu-Ära und erweckt einen ganz neuen Erzählstil zum Leben. Die Ich-Erzählerin kehrt nach einem

Dana Grigorcea. (Bild Mardiana Sani) Studium in Paris an den Ort ihrer Kindheit zurück, an dem sich in früheren Jahren der ganze Sommer abspielte, fernab von dem politischen Getöse, ein freiheitlicher, im Rückblick unbeschwerter Ort. Doch in eben diesem Sommer wird ein Grab geöffnet und bringt mächtig Unruhe in die anwesende Gesellschaft. Die Erzählerin lässt die

«Hilfe bi eus»

Renato Kaiser kommt nach Mettmenstetten Am Samstag, 2. Oktober, tritt Renato Kaiser um 20.15 Uhr im «Rössli» in Mettmenstetten auf. «Seien wir mal ehrlich, Sie haben es nicht einfach. In der Familie, auf der Arbeit, ich weiss! Kann man sich nicht mal mehr einen Kaffee holen, ohne dass – eben. Und die Männer, hör mir doch auf, und die Frauen erst und von den Kindern ganz zu schweigen und das Klima? Denkt denn eigentlich niemand ans Klima? Und das Wetter natürlich und die Entscheidung von gestern und die Folgen von morgen und halt gerade auch viel zu tun und eigentlich bräuchten Sie nur jemanden, der zuhört?» Ha! Renato Kaiser auch! «Also stellen Sie sich nicht so an, sondern stellen Sie sich an – an der Abendkasse.» Und im Notfall rufen Sie: «Lassen Sie mich durch, ich bin Publikum!» Hauptsache das Publikum kommt zu Hilfe – von Renato Kaiser. Renato Kaiser ist Komiker, Satiriker, Moderator von SRF Tabu und Preisträger des Salzburger Stiers 2020. Kulturverein «Bi eus z’ Mättmistette»

Renato Kaiser. (Bild zvg.) Samstag, 2. Oktober, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Billettreservierung: www.bieus,ch oder Restaurant Rössli, Telefon 044 767 02 01. Für Gäste, die im Restaurant Rössli essen, sind die Sitzplätze im Theatersaal mit Namen reserviert. Für Ticketbestellung ohne Essen gibt es einen reservierten Sitz mit freier Platzwahl. Eintritt mit Covid-Zertifikat und Ausweis.

«An Lár» im «Pöschtli» Aeugstertal, Donnerstag,

Kunsthandwerk und Musik

Seit über 30 Jahren bietet der Götschihof in Aeugstertal Menschen mit Beeinträchtigung Lebensraum, Arbeitsplätze und Gemeinschaft. Jedes zweite Jahr laden die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Angestellten zum Götschihoffest. Und diese Tage gestalten sie für ihre Gäste jeweils mit viel Herzblut kurzweilig und abwechslungsreich. Die Werkstätten bieten selbst kreierte Handwerksarbeiten an. In der temporären «Galerie» sind verschiedenste Kunstwerke zu bestaunen und auch die Gärtnerei hält nicht mit Schönem zurück. Selbst zur Gaudi der Kinder wird einiges unternommen. Allein schon der Betrieb der Bergwerksbahn ist einen Besuch auf dem Göschihof wert. Auch mit musikalischer Unterhaltung werden Besucherinnen und Besucher verwöhnt: Am Samstagnachmittag

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Leserschaft immer wieder wissen, dass sie all diese unerhörten Gegebenheiten unbedingt aufschreiben muss, nicht vergessen darf und lange darf gerätselt werden, um was für Ereignisse es sich wohl überhaupt handeln mag, Anekdote für Anekdote nach und nach fein in Szene gesetzt. Grigorcea ist ein besonderer literarischer Text gelungen, den sie – so Rezensent Ulrich Rüdenauer – «mit grosser Sprachkraft erzählt». Nun ist das Werk auch auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis und die Bibliothek Wettswil freut sich umso mehr, dass die in Zürich wohnhafte Autorin ihr Buch im Knonauer Amt vorstellt. Geplant ist neben der klassischen Lesung auch ein persönliches Gespräch mit Dana Grigorcea. Besucherinnen und Besucher sind am Dienstag, 28. September, 20 Uhr herzlich willkommen. Ein Zertifikat ist erforderlich. Bibliothek Wettswil

Frederick zaubert den Sommer herbei Ein Figurentheater für alle ab 4 Jahren über die nur scheinbar untätige Feldmaus. Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Leo Lionni. Die Feldmaus Frederick lebt mit ihrer Familie in einer alten Steinmauer. Alle sammeln Vorräte für den nahenden Winter, nur Frederick sitzt scheinbar untätig herum. Aber er sammelt Wörter, Klänge und Farben. Als im Winter die Vorräte langsam zur Neige gehen, wird es in der Steinmauer ungemütlich und kalt. Doch dann zaubert Frederick das Licht des Sommers herbei. Dicke Staubwolken hüllen die Mauer aus grauen Requisitenkoffern in Nebel. Soll das jetzt heissen, die Geschichte, die noch in den Koffern schlummert, habe doch reichlich Staub angesetzt mit den Jahren? Nein! Leo Lionnis fabelhaft poetische Mäuseparabel «Frederick» für kleine und grosse Träumer ist seit fünfzig Jahren ein Hit im Kinderzimmer. Kathrin Bosshard zaubert aus den liebevoll ausgestatteten Koffern allerlei Kreatives, welches das Leben einer Mäusefamilie im Winter gemütlich macht. Doch «Frederick» wäre

Das Figurentheater Frederick nach dem gleichnamigen Buch. (Bild zvg.) nicht eine Geschichte über den Wert immaterieller Schätze, über den Reichtum der Kunst, wenn sie nicht auch auf der Bühne sprühen und blühen würde, passend zur Musik. Soll doch der Winter kommen! KulturAffoltern Sonntag, 26. September, «LaMarotte», Centralweg 10, Affoltern. Kasse: 15.30 Uhr, Beginn: 16 Uhr. Eintritt: 10 Franken / 15 Franken. Reservierung via www.kulturaffoltern.ch. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstr. 10A. Zertifikatspflicht für Begleitpersonen über 16 Jahren.

Gemeinsam säen Am Samstag, 25. September, findet um 13 Uhr eine Aktion für eine Zukunft ohne Gentechnik statt. Das, was man heute sät, steht morgen auf den Feldern und ist übermorgen Nahrung. Der sich daraus ergebenden Verpflichtung will die Stiftung Puureheimet Brotchorb durch ein gemeinsames Säen von gentechnikfreiem Saatgut Ausdruck verleihen. Diese Aussaat soll ein Fest sein, welches Konsumierende und Produzierende gemeinsam begehen. Bei der Aktion vom Samstag, 25. September, um 13 Uhr an der Hinterbuchenegg 38 in Stallikon werden alle Interessierten zusammen ein Getreidefeld von Hand säen, um gemeinsam Keime für die Zukunft zu legen. Mit dem Bewusstsein, später essen zu können, was man selbst gesät hat, frei von Gentechnik. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Nach der Aussaat besteht die Möglichkeit, sich bei einer wärmenden Suppe sowie Kaffee und Kuchen auszutauschen. Emanuel Wagner, Stiftung Puureheimet Brotchorb

Was heute gesät wird, steht morgen auf den Feldern. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Familienkonzert mit Musik und Erzählung «Lili und die geheimnisvolle Insel»

Zurück zu den Ursprüngen des Rockabilly CQ-Bar: «Burgers, Beer and Rock’n’Roll»

Christine Sommer (Erzählung) und Antonia Nardone (Orgel) gestalten am 25. September um 10 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern mit Worten, Musik und einigen Handpuppen dieses Familienkonzert für Klein und Gross. Die erlebnisreiche Geschichte von Lili erzählt vom Mutigsein, Freundschaften Schliessen und Abenteuer Erleben. Sie beginnt, als Lili neugierig in ein Segelschiff steigt und dieses unerwartet losfährt… Die Musik zu dieser Erzählung stammt aus der Feder von Markus Nickel, der als Kirchenmusiker in Deutschland tätig ist. Die jeweils kurzen Stücke wird die Organistin Antonia Nardone auf der grossen Orgel spielen. Auch der Text ist von Markus Nickel, wurde jedoch von Christine Sommer (Kirchliche Mitarbeiterin) stark überarbeitet. Sie erzählt die Abenteuer von Lili und bringt dabei auch einige Handpuppen mit ins Spiel. Das Familienkonzert ermöglicht durch die abwechslungsreiche Kombination von Text und Musik, eine Geschichte zu erleben und gleichzeitig auf spielerische Weise die Vielfalt der Orgelklänge zu entdecken. Kinder, Eltern, Grosseltern, Tanten, Onkel, Gottis, Göt-

Dienstag, 21. September 2021

Als Zuschlag zum kulinarischen Angebot geben am kommenden Samstag in der CQ-Bar in Affoltern die «Starcruisers» mitreissenden Rockabilly-Sound zum Besten.

Im Familienkonzert erlebt Lili auf einer Insel ein Abenteuer. (Bild zvg.) tis und andere Interessierte sind ganz herzlich dazu eingeladen; ebenso zum anschliessenden Familienkafi im Chilehuus. Für die erwachsenen Gäste gilt für Konzert und Kafi eine Zertifikatspflicht. Reformierte Kirche Affoltern Familienkonzert am Samstag, 25. September, 10 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Dauer zirka 35 Minuten. Eintritt frei, Kollekte. Zertifikatspflicht ab 16 Jahren.

Leadgitarre, Rhythmusgitarre und Kontrabass – das ist wahrer Rockabilly. Und mit diesem Purismus meldet sich die CQ-Bar nach längerer Pause als Livemusik-Location zurück. Während sonst jeweils zwei Bands aufspielten und mit Schlagzeug für mächtig Drive und Tanzlaune sorgten, richtet Sandro Quirici nun bewusst mit kleinerer Kelle an: Die Hauptrolle solle die Kulinarik spielen. «Wir bieten neben dem leiblichen Wohl einfach noch etwas für die Ohren an», erklärt er, «ganz nach unserem Motto: ‹Burgers, Beer and Rock’n’Roll›.» Die erwähnten Burger gibt es neu auch in vegetarischer Variante. Weiter punktet die CQ-Küche mit Burritos, Spareribs und Salaten, dazu gibts das Hausbier und leckere Cocktails.

Zwei Gitarren und Kontrabass Den Livemusik-Reigen eröffnen am kommenden Samstag, 25. September,

Von der Anschaffung bis zum Recycling Informationsabend zum Thema Elektromobilität in Mettmenstetten In Zusammenarbeit mit der Garage Graf lädt die Energiekommission Mettmenstetten am 30. September zum InfoAnlass über E-Mobile. Der Fokus liegt dabei auf dem Lebenszyklus der Batterien. Beim Thema Elektromobilität sei es mit den Experten ähnlich wie in der Pandemie, sagt Edwin Ehrenbaum, Präsident der Energiekommission Mettmenstetten: «Jeder erzählt etwas anderes.» Mythen zirkulieren vor allem über den Lebenszyklus der Batterien. Ein Informationsabend soll die Bevölkerung der Energiestadt Mettmenstetten deshalb auf den neusten Stand bringen. Hauptreferent Daniel Christen ist Geschäftsführer der Stiftung Auto Recycling Schweiz, die 1992 von der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure gegründet wurde, mit dem Zweck, die umweltgerechte Entsorgung von Motorfahrzeugen zu fördern und Stoff kreisläufe zu schliessen.

Was geht überhaupt mit Elektromobilen und was (noch) nicht? Im Einstiegsreferat spricht Markus Weiss, Elektromobilitäts-Experte im Team der Karl Graf Automobile AG, nicht nur über die Möglichkeiten, sondern auch über die Grenzen von Elektroautos. Limitierende Faktoren seien etwa die Nutz- und Anhängelast, die Reichweite, grad wenn jemand im Aussendienst international unterwegs sei, die Auswahl an Modellen und die Ladeinfrastruktur sowie (noch) der Preis. Nicht zu vernachlässigen sei zudem das Geräusch beim Laden. Dagegen rücken die Ladezeiten in den Hintergrund: Mit Schnellladern ist man heute in fünf Minuten bei einer Reichweite von 100 km. Dass die Politik in der Energiewende mobilitätstechnisch auf Anreize statt auf Verbote setzt, begrüsst man bei der Garage Graf zwar, nicht aber die Art der Anreize. Die Mittel würden besser in Ladeinfrastruktur investiert, findet Markus Weiss. Von «Fehlanreizen» spricht er, wenn der Verkauf von Elektrofahrzeugen dazu diene, die CO2-Bilanz überproportional zu schönen, um so

weiterhin hochmotorisierte Dieselfahrzeuge anbieten zu können. Kein Wunder, denn hier ist die Marge deutlich höher – bei viel kleinerem Beratungsaufwand. Alles in allem überwiegen für Markus Weiss für diverse Fahrprofile die Vorzüge der Elektromobilität. Deshalb ist er selbst seit vier Jahren elektrisch unterwegs. Und er ist auch überzeugt, dass die Energiewende auf der Strasse schneller gelingen wird als bei den Immobilien. Schliesslich ist innert fünf, sechs Jahren ein grosser Teil der Flotte ausgetauscht, während etwa bei Ölheizungen der Produktezyklus 20 Jahre und länger dauert. Für Mettmenstetten ist der E-MobilInfoanlass übrigens auch Schritt in Richtung Energiestadt-Gold-Label. Dazu seien verschiedenste Aktivitäten in Planung, so Ehrenbaum, die Bevölkerung aufzuklären und zu energiebewusstem Verhalten zu motivieren. (tst.) E-Mobil-Informationsabend am Donnerstag, 30. September, 18.30 bis 21 Uhr, bei der Garage Graf, Zürichstrasse 28, Mettmenstetten. Anmelden an info@grafauto.ch. Es gilt Zertifikatspflicht (3G).

Die «Starcruisers» sorgen für Stimmung in der CQ-Bar. (Bild zvg.) die «Starcruisers». Wie erwähnt in der Minimalbesetzung mit zwei Gitarren und Kontrabass stehen die drei Herren aus Zürich für mitreissenden Rockabilly-Sound – die authentische Urform wohl sämtlicher Stilrichtungen der Rockmusik. Und wer sich die weiteren Daten schon vormerken will: Live-

Rockabilly gibts im CQ auch am 23. Oktober, am 20. November und am 18. Dezember. (tst.) Rockabilly in der CQ-Bar am Samstag, 25. September, Türöffnung und Küche ab 17 Uhr, Bahnhofplatz 5, Affoltern. Eintritt frei, Reservierung empfohlen, Telefon 044 760 00 02, cqbar.ch.

«Ich singe dir mit Herz und Mund» Singgottesdienst mit Star-Tenor am Sonntag, 17. Oktober, um 10 Uhr in der Kirche Hedingen Mitten in den Herbstferien findet in Hedingen ein regionaler Gottesdienst statt, in dem das gemeinsame Singen im Vordergrund stehen soll. Und nicht nur das: Zu Gast in diesem Gottesdienst ist Sascha Emanuel Kramer, der die Lieder mit seiner wunderbaren Stimme bereichern wird. Auch Solostücke werden zu hören sein, begleitet von der Hedinger Organistin Anette Bodenhöfer. Sascha Emanuel Kramer (Tenor) ist ein Sänger von Weltklasse und ist schon an verschiedenen Opernhäusern, darunter an der Mailänder Scala und an der Staatsoper Hamburg aufgetreten, auch als Solist bei Oratorien, Messen und Konzerten. In Hedingen hat er schon bei einer Abdankungsfeier und einem Gottesdienst mitgewirkt, zusammen mit Anette Bodenhöfer. Es ist erstaunlich, wie eine einzelne Stimme den Kirchenraum so wunderbar mit Klang erfüllen kann. Nun bietet sich also eine neue Gelegenheit, das zu er-

Sascha Emanuel Kramer singt im Gottesdienst in Hedingen. (Bild zvg.) leben und auch die eigene Stimme mitklingen zu lassen. In einem Zusammenspiel von Wort und Musik führt Pfarrer Ueli Flachsmann liturgisch durch diesen Gottesdienst. Reformierte Kirche Hedingen Regionaler Musik-Gottesdienst, Sonntag, 17. Oktober, 10 Uhr, reformierte Kirche Hedingen. Tenor: Sascha Emanuel Kramer, Orgel und Piano: Anette Bodenhöfer. Liturgie: Pfarrer Ueli Flachsmann. Einlass mit Zertifikat.

SPORT

Zwilliker Jungschützen schossen sehr ausgeglichen Am Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft für Jungschützen erreicht das Team der Schützen Zwillikon mit 517 Punkten den siebten Rang in der Kategorie U15.

Zwilliker Gruppe mit Kranzabzeichen und Speckseite, von links: Lina Blaser, Nicholas Gerster und Lea Genkinger. (Bild zvg.)

Bedeckter Himmel, aber sonst gute Bedingungen begrüssten am Samstagmorgen, 18. September, die Jugendlichen U15 und Jungschützen U21 in der Schiessanlage Hülsenmoos in Emmen zum Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft 300m. Schweizweit qualifizierten sich insgesamt die besten 72 Gruppen in der Kategorie U21 für den Final, bei den U15 waren es 24 Gruppen. Vom Kanton Zürich waren es drei Gruppen U21 (vier Schützen pro Gruppe) und fünf Gruppen U15 (drei Schützen pro Gruppe). Vom

Bezirk Affoltern qualifizierte sich nur die Gruppe von Zwillikon für den Final. Die Gruppen schossen zweimal das Wettkampfprogramm von zehn Schuss auf die Zehnerscheibe. Gewertet wurde das Gesamtresultat der beiden Durchgänge.

waren punktgleich und wurden mit dieser Regel entschieden. Deshalb wurde die beste Zürcher Gruppe von Stäfa Zweite. Albert Suter Sieger Kategorie U15:

Punktgleich, aber... Im ersten Durchgang erreichten sie total 257 Pt., im zweiten 260 Pt. Auch die Einzelresultate der Schützen Lina Blaser 173 Pt., Nicholas Gerster 173 Pt. und Lea Genkinger 171 Pt., waren sehr gleichmässig. Mit dem Gesamttotal von 517 Pt. war Zwillikon punktgleich mit der Gruppe Oberwil im Simmental. Das bessere Resultat des zweiten Durchgangs (Oberwil 264 Pt., Zwillikon 260 Pt.) entschied zu Ungunsten der Zwilliker. Auch der 1. und 2. Rang sowie der 3. und 4. Rang

1. Rang; Turtmann MSV, 531 Pt. (271). 2. Stäfa SG, 531 Pt. (262). 3. Matzingen – Stettfurt SG, 522 Pt. (267). 4. Guggisberg MSG, 522 Pt. (256). Die weiteren Zürcher Gruppen; 7. Zwillikon FSG, 517 Pt. 15. Rickenbach ZH SV, 490 Pt. 16. Bäretswil SG, 479 Pt. 23. Lindau GSV, 453 Pt. Sieger Kategorie U21: 1. Rang; Ägerital-Morgarten Schützen, 731 Pt. 2. Liebistorf-Kleinbösingen-Wallenbuch SG, 727 Pt. 3. Bürglen SG, 725 Pt. Die Zürcher Gruppen; 15. Hochfelden SV, 710 Pt. 25. Stäfa SG, 692 Pt. 49. Rafz-Rafzerfeld SG, 673 Pt. Ranglisten und weitere Fotos auf der Homepage www.bsva.ch und www.zwillikon-fsg.ch


Sport

Dienstag, 21. September 2021

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Aufsteiger Uzwil düpiert den FCWB Fussball 1. Liga, FC Wettswil-Bonstetten – FC Uzwil 1:2 (1:1) WB gelang es trotz Traumstart nicht, den nächsten Heimsieg einzufahren und musste sich gar überraschend seinem mutig agierenden Kontrahenten beugen. Von Kaspar Köchli Den Gegnern vom letzten Samstag, WB und Uzwil, glückte der Meisterschaftsstart unterschiedlich. Während die Ämtler mit zehn Punkten aus vier Partien an die letzte Saison anknüpften, taten sich die Ostschweizer schwer. Erstmals seit 1979 wieder in der ersten Liga spielend, vermochten sie lediglich einen Zähler zu ergattern. Allerdings war Favorit Wettswil-Bonstetten gewarnt. Uzwil hatte ausschliesslich gegen starke Konkurrenz gespielt und bei seiner hauchdünnen 1:2-Niederlage vor Wochenfrist dem Aufstiegsaspiranten Baden alles abverlangt. Die Zuschauer durften sich bei strahlendem Sonnenschein auf eine spannende Begegnung freuen.

1:1 nach zehn Minuten Den Heimischen gelang ein Auftakt, wie man ihn sich wünscht. Bereits nach drei Minuten krönten sie ihren ersten stürmischen Angriff zum 1:0. Der wirblige Figueiredo passte zur Mitte auf Captain Peter, der uneigennützig Mittelstürmer Bachmann bediente, welcher den Ball sicher im Tor unterbrachte. «Ein genialer Pass von Flavio, da konnte ich fast nichts mehr falsch machen», kommentierte der Schütze seinen Erfolg bescheiden.

Uzwil zeigte sich keinesfalls geschockt und reagierte postwendend mit einer sehenswerten Ballstafette. Lanzendörfer lancierte Knöpfel, der passte zum mitgelaufenen Nushi und dessen Schuss wurde in höchster Not in Corner gelenkt. Dem 39-jährigen Nushi, seines Zeichens Ex-Profi bei Xamax, St. Gallen und Aarau, wurden kurz darauf in der WB-Abwehr zu viele Freiheiten gewährt. Er nutzte dies nach einem schnörkellosen Dribbling mit einem überlegten Schlenzer in die weite Ecke zum Ausgleich.

Peter mit «Fast-Wembley-Tor» Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Uzwil versteckte sich nicht im Geringsten, sondern suchte sein Glück mit mutigem Spiel nach vorn. Die besseren Chancen besassen allerdings die Rotschwarzen. Dem Torerfolg am nächsten waren sie, als Flavio Peter im Fünfmeterraum Figueiredo bediente, jedoch Keeper Waldvogel in extremis den Ball noch «wegwischen» konnte. Später sprintete Aeberli auf dem rechten Korridor fulminant nach vorne, schüttelte pfeilschnell zwei Gegenspieler ab und zog allein Richtung Strafraum. Jäh gestoppt wurde er vom Pfiff des Unparteiischen. Dieser «gehorchte» seinem fahnenschwingenden Assistenten, der ein Stürmerfoul gesehen hatte. Im Gegenzug kam Uzwils Gebert zu einer Topmöglichkeit, Rüeggs Handschuhe entschärften den kräftigen Schuss. Nochmals schnupperte WB zweimal an der Führung, ehe der Pau-

Flavio Peters Direktabnahme prallt von der Latte auf die Linie und ins Feld zurück. (Bild Kaspar Köchli) senpfiff den unterhaltsamen Match unterbrach. Die Partie blieb spannend, beide Teams strebten den Vollerfolg an. WB musste nach Scharfschuss von Nushi eine heikle Situation überstehen – Rüegg und Thalmann retteten im Verbund spektakulär. Die Reihe war wieder am Gastgeber. Nach rasantem Angriff über rechts lancierte Heini den heranstürmenden Flavio Peter, dessen Schuss von der Lattenunterkante auf die Linie und ins Feld zurücksprang. Später hämmerte der eingewechselte Hager den Ball aus guter Position über das Ostschweizer Tor und kurz darauf fiel der Abschlussversuch des gleichen Spielers zu harmlos aus. WB kontrollierte das Ge-

schehen nun weitgehend. Inmitten dieser Periode geriet dem ansonsten untadeligen Brüniger ein Rückpass zu kurz – das Geschenk wurde von Alija dankend zum 2:1 verwertet. WB vermochte nun, trotz dem Mobilisieren aller Offensivkräfte, nichts mehr zu bewirken. Die Ostschweizer standen weiter kompakt und konnten den Vorsprung recht sicher über die Zeit bringen. Ihr Keeper Waldvogel zeigte sich nach dem Spiel glücklich: «Der Sieg ist nicht gestohlen, wir traten im Kollektiv grossartig auf. Der frühe Rückstand brachte uns nicht aus dem Konzept. Natürlich hatten wir beim Aluminiumtreffer Glück, dieses hatten wir im Gegensatz zu den letzten Spielen heute

auf unserer Seite.» Und Uzwil-Trainer Müller meinte: «Ich bin wirklich zufrieden. Wir wollten frech aufspielen, auch gegen diesen Topgegner. Vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen. Umso schöner, dass es nun drei sind. Jetzt haben wir die Gewissheit, in dieser Liga angekommen zu sein.» Für den heimstarken FCWB ging eine eindrückliche Serie zu Ende. Die letzte Niederlage zu Hause datiert vom 28. September 2019, beim 0:1 gegen Paradiso. Sportplatz Moos, 175 Zuschauer, FCWB –Uzwil 1:2 (1:1) 3. Bachmann 1:0; 10. Nushi 1:1; 76. Alija 1:2. Rüegg; Brüniger, Studer, Thalmann (89. Dzelili), N. Peter, F. Peter, Miljkovic (79. Salihu), Heini, Aeberli (46. Hager), Figueiredo (66. Jakovljevic), Bachmann (66. Mesonero).

Ein Wochenende im Zeichen des Tischtennisballs Der Tischtennisclub Affoltern führte letztes Wochenende gleich drei Anlässe durch. Am Samstagmorgen spielten 35 Jugendliche ihre Ranglistenturniere, danach füllten die Plauschspielerinnen und -spieler die Halle. Am Sonntag waren dann 110 Lizenzierte aus der halben Schweiz auf der Jagd nach Punkten – und ein bisschen Normalität.

Michi Odermatt (rechts) bei seinem Siegeswurf gegen Beat Langenegger. (Bild Bruno auf der Maur)

Starker Wettkampf von Michi Odermatt

Samuel Giger siegt am 125. Nordostschweizer Der Schwingklub am Albis bekam für das 125. Nordostschweizer Schwingfest zwei Startplätze zugesprochen, welche er mit Michi Odermatt und Sandro Naef besetzte. Am Sonntag, 12. September, fand in Mels die 125. Ausgabe des Nordostschweizer Schwingfestes statt. Der Thurgauer Eidgenosse Samuel Giger konnte diesen Grossanlass vor 6200 Zuschauern für sich entscheiden. Er qualifizierte sich mit fünf Siegen und einem Gestellten gegen den Winterthurer Samir Leuppi für den Schlussgang. Dort traf er auf den starken Berner Gast Matthias Aeschbacher, welcher dem punktgleichen Roger Rychen vorgezogen wurde. Nach 6:35 Minuten siegte Giger mit einem Nackenhebel. Michi Odermatt aus Hausen zeigte einen starken Wettkampf und konnte

sich mit drei Siegen zwei Gestellten und einer Niederlage auf dem 9. Rang platzieren. Besonders erwähnenswert war der Sieg im letzten Gang gegen den Kranzschwinger Reto Schlegel. Für den begehrten Teilverbandskranz fehlten ihm bloss 0.50 Punkte. Für Sandro Naef, der von einer Verletzung zurückkam, lief der Wettkampf weniger erfolgreich. Er konnte den ersten Gang noch für sich entscheiden, danach folgten aber nur noch Niederlagen. Für die anderen Zürcher Schwinger war es ein sehr erfolgreicher Wettkampf, sie sicherten sich fünf der total 28 Teilverbandskränze. Für Martin Schuler aus Wädenswil war es der erste Teilverbandskranz seiner noch jungen Karriere. Die anderen Kränze gingen an die Eidgenossen Samir Leuppi und Fabian Kindlimann sowie die Teilverbandskranzer Beda Arztmann und Shane Dändliker. Nico Vollenweider

Zum ersten Mal seit langer Zeit wurden in der Stigelihalle in Affoltern wieder an zwei Tagen hintereinander Turniere ausgetragen. Alle Jugendspieler stellten am Samstagmorgen minutiös genau die 20 Tische und Banden auf, um sich danach einzuspielen und den Heimvorteil zu nutzen. In sechs Stärke- und Altersgruppen wurde um Sieg und Niederlage, aber auch um Erfahrung gespielt. In der höchsten Stärkeklasse konnten auch Alban und Adrian vom TTCAA schöne Erfolge feiern, mussten aber auch einige schmerzliche Niederlagen hinnehmen, die U18-Kategorie ist für die immer noch 15-Jährigen eine neue Herausforderung.

Nachmittag mit fast vier Stunden Tischtennis hat wohl einigen noch ein paar Tage Erinnerungen in Form von Muskelkater gebracht.

Ballvirtuosen am Werk Innert einer Woche war der Hauptanlass mit 110 Teilnehmenden dieses Jahr ausgebucht, es scheint so, dass sich viele wieder über stattfindende Turniere freuen und auch einen Mehraufwand zum Beispiel in Form eines Zertifikates auf sich nehmen. Pünktlich um 8.30 Uhr konnte der Turnierchef die vielen Teilnehmer zur Erra Team Challenge 2021 begrüssen. Gestartet wurde mit der Doppelkonkurrenz und kurz darauf ging es mit den Einzelserien los. Für jeden engagierten Punkt oder virtuosen Schlag wurde auch von der Tribüne aus applaudiert. Das Schöne am Tischtennis ist, dass es kaum je Unstimmigkeiten gibt – im Zweifelsfall wiederholt man einen Punkt – und man lobt sogar zwischendurch den Gegner bei einem besonders gelungenen Schlag.

Starke Leistungen und Podestplätze für den Nachwuchs des TTCAA Die meisten Spieler stellte wiederum Young Stars ZH, die auch viele Podestplätze belegten. Doch in der U13 Kategorie konnte sich Davis Wettstein den dritten Platz sichern, Adrian Raschle im U18 ebenfalls. Tobias Klee und Samir von Däniken, die Nachwuchstrainer des TTCAA, gewannen den Doppelfinal und standen beide auch in der höchsten Kategorie A19 auf dem Podest. Dieses gute Beispiel spornte auch Alban Burgat (2. Platz Kategorie C8) sowie Svenja Holzinger (3. Platz Kategorie B12) an, bei ihren letzten Spielen war es draussen schon fast dunkel. Um 19 Uhr war der letzte Ball gespielt, alle Preise verteilt und der Hunger in der Cafeteria gestillt, ein reibungsloses Turnierwochenende mit vielen zufriedenen Gesichtern hätte gefeiert werden können – doch dann ging es wie immer noch ans Putzen der Halle, der Garderoben und aller WC-Anlagen... Daniel Raschle

Grosses Plauschturnier Am Nachmittag startete dann das Plauschturnier, auch hier wurde von allen Teilnehmenden und Zuschauenden anstandslos das Zertifikat gezeigt. Die Anmeldungen kamen im Vorfeld eher langsam rein, doch kurz vor dem Turnierdatum schnellten die Teilnehmerzahlen dann doch noch auf 40 hoch, darunter einige Damen und viele Jugendliche, einige auch mit erlaubter niedrigster Tischtennislizenz. Es wurden sieben Runden gespielt, wobei der Computer von Runde zu Runde einen neuen Gegner mit gleichvielen Siegen zuloste. Der Tagessieg holte sich auch dieses Jahr René Santschi, vor Pascal Wyser und Daniel Benninger vom veranstaltenden Klub. Ein intensiver

Packende Tischtenniswettkämpfe – auch im Doppelturnier – gabs in Affoltern zu sehen. (Bild zvg.)


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