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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 73 I 170. Jahrgang I Dienstag, 13. September 2016

Brandschutz

Glücksrausch

Der Gemeinderat Bonstetten genehmigt 120 000 Franken fürs Gemeindehaus. > Seite 3

Die Grenze zwischen Genuss und Missbrauch oder riskantem Konsum ist fliessend. > Seite 5

Eine reformierte Kirchgemeinde für ganzen Bezirk? Künftig soll es im Bezirk Affoltern nur noch eine reformierten Kirchgemeinde geben. Dafür hat sich im Rahmen eines sogenannten Ergebnis-Workshops in Bonstetten die Mehrheit der Teilnehmenden aus 13 reformierten Kirchgemeinden ausgesprochen. Allerdings sind auch noch viele Fragen offen, Bedenken und Einwände vorhanden. Nun erarbeitet der Lenkungsausschuss eine Vernehmlassung zuhanden der Kirchenpflegen. Das letzte Wort haben nächstes Jahr die reformierten Stimmberechtigten. Zuvor sind Informationsveranstaltungen vorgesehen. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Einladung nach Herferswil angenommen Nach Rossau und Dachlissen war Herferswil der letzte Weiler, der sich im Rahmen der Feierlichkeiten zu 900Jahre Mettmenstetten vorstellte. Die Herferswiler öffneten am vergangenen Samstagnachmittag die Türen zu ihren Bijous und zeigten sich äusserst gastfreundlich. Sie schufen damit die ideale Gelegenheit, den Weiler kennenzulernen und die Geselligkeit unter dem strahlend blauem Himmel zu zelebrieren. Viele Mettmenstetter und Wenige von weiter her Angereiste nahmen die Einladung an. (ab.) ................................................... > Bericht auf Seite 8

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Heimisch werden Mettmenstetten hiess am Samstag die neu Zugezogenen willkommen. > Seite 7

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Kochbuch «Ziab – Zuhause isst’s am besten» heisst das Werk von Christoph Wey und Reto Fust. > Seite 8

Für Hochwasserschutz und «Strandfeeling» Projekt in Knonau sieht auch Zugänge zum Haselbach vor

Mehrwegbehälter «Recircle» will Verpackungsabfall bei Fertiggerichten reduzieren – ein Bonstetter macht mit. > Seite 9

Arbeitslosigkeit stagniert bei 2,7 Prozent Im August nahm die Zahl der Arbeitslosen im Knonauer Amt um 25 Personen zu, wobei die Quote bei 2,7 Prozent verharrte. Ende August 2016 waren 804 Ämtler bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet, 25 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte unverändert bei 2,7 Prozent. Die Entwicklung im vergangenen Monat war mehrheitlich von konjunkturellen Einflüssen geprägt. Deutlich zu nahm die Arbeitslosigkeit bei den Berufen aus Handel und Verkauf und im Gastgewerbe. Mehr Arbeitslose verzeichneten auch das Gesundheits- und Sozialwesen, insbesondere in der Tagesbetreuung von Kindern und in Alten- und Behindertenwohnheimen. Wie üblich um diese Jahreszeit stieg die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen aufgrund der abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse im Sommer. Weniger Arbeitslose verzeichneten das Baugewerbe und verschiedene industrielle Berufe.

Noch bis zum 22. September liegt das HochwasserschutzProjekt für den Haselbach in Knonau auf. Dieses soll nicht nur mehr Sicherheit bringen, sondern auch Erholungsraum. ................................................... von thomas stöckli Gleich in zwei Jahren hintereinander wurde Knonau 2007 und 2008 von ausserordentlichen Hochwasser-Ereignissen getroffen, wie sie durchschnittlich nur alle 50 bis 80 Jahre auftreten. Dabei zeigte sich deutlich, dass der Haselbach die Wassermassen nicht durchs Dorf zu führen vermag. Das Nadelöhr ist die Sagibrücke, wo der vorher offene Bach von Ufermauern und der bogenförmigen Brückenkonstruktion eingegrenzt wird. Eine Absenkung der Bachsohle um 30 cm reicht hier nicht aus, die historische Brücke muss deshalb ersetzt werden. Absenkungen sind auch im weiteren Bachverlauf geplant, dazu Erhöhungen der Ufermauern – die in ihrem Naturstein-Charakter ansonsten weitgehend erhalten bleiben. Neben den Schutz- sieht das Projekt allerdings auch Aufwertungsmassnahmen vor. So sollen zwei Plätze mit breiter Abtreppung zum Bach hin gemäss Gemeinderätin Marianne Mühl für «Strandfeeling» sorgen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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anzeigen

Der Haselbach kann auch ganz zahm sein. Begehung mit Gemeinderätin Marianne Mühl (rechts), Sandra Lingel, Projektleiterin Wasserbau beim Awel und deren Vorgänger Pascal Sieber. (Bild Thomas Stöckli)

Landgemeinden hatten schlanke Verwaltungen Verwaltungsaufwand der Gemeinden

Geniessen die malerische Landschaft oberhalb von Affoltern (von links): Mark Itin, Ruedi Noser und Margrit Meuter. (Bild Salomon Schneider)

Ein Ständerat flaniert im Säuliamt Ruedi Noser besuchte FDP Knonauer Amt Die FDP Knonauer Amt war während des nationalen Wahlkampfs sehr aktiv und erzielte hervorragende Resultate. Sie holte bei den Nationalratswahlen im Bezirk Affoltern 15,39 Prozent – ein Stimmenplus von 4,24 Prozent. Ruedi Noser machte im zweiten Wahlgang fast doppelt so viele Stimmen

wie die Konkurrenz der Grünen und der SVP. Um sich für das grosse Engagement erkenntlich zu zeigen, besuchte Ständerat Ruedi Noser auf seiner herbstlichen Spaziergangstour zuerst das Säuliamt. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Der Verwaltungsaufwand pro Einwohner ist überall im Bezirk Affoltern sehr unterschiedlich. Beim Blick über den Bezirk hinaus können jedoch klare Muster erkannt werden. Der Verwaltungsaufwand von Gemeinden beziffert die Kosten für die eigene Organisation. Der grösste Posten ist darin der Personalaufwand. Dazu kommen Behördenentschädigungen, Gebäudeunterhalt, Büroeinrichtung und Kosten für Verbrauchsmaterialien. Die Verwaltungskosten von Gemeinden werden einerseits als Nettoaufwand in Franken erhoben, andererseits als Nettoaufwand pro Einwohner.

Grosse Verwaltungen sind günstiger Die jährlichen Statistiken über den Verwaltungsaufwand pro Einwohner

zeigen, dass die Ausgaben für die Gemeindeverwaltung sich in den letzten 30 Jahren sehr unterschiedlich entwickelt haben. Damals hatten Zentren wie Winterthur und Zürich teure Verwaltungsapparate, was zu den mit Abstand höchsten Verwaltungskosten pro Einwohner in den Zentren führte. Ländliche und Agglomerationsgemeinden hatten zu dieser Zeit vergleichsweise schlanke und günstige Verwaltungsapparate. 2014 hat sich die Situation komplett gedreht. In den Zentren betrugen die Verwaltungsausgaben nicht einmal mehr einen Viertel der Verwaltungskosten von vor 30 Jahren, in den Agglomerationsgemeinden sind sie um gut 50 Prozent gestiegen und in ländlichen Gemeinden haben sie sich mehr als verdoppelt. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

200 37 9 771661 391004


Bezirksgericht Affoltern geschlossen

Gemeindeversammlung vom 7. September 2016

Badeanlage Hedinger Weiher

Am Freitag, 16. September 2016, bleibt das Bezirksgericht Affoltern aufgrund eines Betriebsausflugs den ganzen Tag geschlossen.

Beschlüsse

Die Badeanlage wird am Samstag, 17. September 2016, geschlossen. Verlorene Gegenstände können bis Samstag, 17. September 2016, 16.00 Uhr (am Samstag bei jeder Witterung), in der Badeanlage abgeholt werden. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach diesem Zeitpunkt verfügt.

Für dringende Angelegenheiten wie insb. Arrestbegehren oder Bauhandwerkerpfandrechte ist das Bezirksgericht Affoltern während der üblichen Öffnungszeiten (08.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr) über das Friedensrichteramt Affoltern am Albis erreichbar: Friedensrichter Hansueli Rickli Büelstrasse 11 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 776 20 46 Bezirksgericht Affoltern

Adliswil: Landwirtschaftsland und Wald zu verkaufen Gemeinde Adliswil, Vorderbuchenegg, unterhalb Restaurant Buchenegg am Ross-Weg, Kat. Nr. 6869 mit 6305 m² Wiesland (Fr. 2.15/m²), 3801 m² Wald (Fr. 0.42/m²) und 397 m² Strasse, Total 10 503 m² zu Fr. 15 200.–. Hangneigung bis 18 % 177 m², 18 bis 35 % 2820 m², 35 bis 50 % 1831 m², > 50 % 1477 m². Nutzungseignung: extensives Wies- und Weideland. Beim vorliegenden Inserat handelt es sich um eine öffentliche Ausschreibung im Sinne von Art. 64 Abs. 1 lit. f BGBB. Liegt innerhalb 30 Tage seit der Ausschreibung kein schriftliches Angebot eines Selbstbewirtschafters zum obgenannten Preis vor, kann das Grundstück an einen Nichtselbstbewirtschafter veräussert werden. Interessenten reichen ihre schriftliche, verbindliche Offerte ein an BBZN, R. Hodel, Sennweidstrasse 35, 6276 Hohenrain/LU, rene.hodel@edulu.ch, 079 435 97 47.

Adliswil: Landwirtschaftsland und Wald zu verkaufen Gemeinde Adliswil, Vorderbuchenegg, unterhalb Restaurant Buchenegg, Kat. Nr. «H» mit 12 271 m² Wiesland (Fr. 4.30/m²), 8655 m² Wald (Fr. 0.74/m²), Total 20 926 m² zu Fr. 59 200.–. Hangneigung bis 18 % 3498 m², 18 bis 35 % 8072 m², 35 bis 50 % 701 m².

1. Für die Sanierung des Schulhauses Jg. 1843 wurde ein Kredit von Fr. 110 000.– (davon Fr. 95 800.– gebundene Ausgaben) bewilligt. 2. Für die Sanierung des Schulhauses Jg. 1913 wurde ein Kredit von Fr. 1 100 000.– (davon Fr. 764 900.– gebundene Ausgaben) bewilligt. 3. Die Veräusserung der Liegenschaft Obstgarten (Haus an der Jonenbachstrasse 20 mit Grundstück) zum Mindestpreis von Fr. 2 Mio. an die/den Meistbietende/n wurde abgelehnt.

Ebenfalls bis Samstag, 17. September 2016, müssen die Saisonkästchen geräumt werden. Die Depot-Rückerstattung erfolgt nur gegen Schlüsselabgabe.

Rechtsmittelbelehrung

Begehren um Protokollberichtigung sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen.

Wahl der Pfarrwahlkommission Reformierte Kirchenpflege Obfelden

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friedlich eingeschlafen. Wir sind sehr traurig aber dankbar, dass er von seinem tapfer ertragenen Leiden erlöst wurde. 8907 Wettswil, 9. September 2016 Annette Jenny mit Lynn und Gian Claudia Jenny Hannes Brugger mit Alena und Laurin Simone Jenny Beat Schorta Ruedi und Silvia Jenny mit Christian und Andrea Barbara Schatz

Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern (Adresse siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern (Adresse siehe oben) erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen.

Affoltern am Albis Am 8. September 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hermina Seraphina Meier-Jud geb. 1. April 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon

Die Abdankung findet am Samstag, den 17. September 2016, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil, Husächerstrasse 12, statt. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt in aller Stille beigesetzt. Im Anschluss an die Trauerfeier sind alle Gäste herzlich zu einem Imbiss eingeladen. Anstelle von Blumen danken wir für eine Spende im Namen von H.-P. Jenny an die HPS Rafaelschule, Kapfsteig 64, 8032 Zürich, Postkonto 80-41021-8. Traueradresse: Claudia Jenny, Niederweg 29, 8907 Wettswil

Am Donnerstag, 1. September 2016, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Welti-Baur Elisabetha geboren am 9. September 1933, von Stallikon ZH und Adliswil ZH, wohnhaft gewesen Hinterbuchenegg 53, 8143 Stallikon.

Hier auf dieser letzten Seite will ich stehen winzig klein will zuletzt gelesen werden will zuletzt vergessen sein. Volksmund

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 13. September 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

Rifferswil, 13. September 2016

Wettswil am Albis

Gemeinderat Rifferswil

Am 9. September 2016 ist in Wettswil am Albis gestorben

Jenny, Hans-Peter geboren 21. Mai 1931, Bürger von Chur GR und Tschiertschen-Praden GR, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Junggrütstrasse 25. Der Abdankungsgottesdienst findet am Samstag, 17. September 2016, 11.00 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Die Urnenbeisetzung findet (an einem anderen Tag) im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Was man tief im Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren. J. W. von Goethe

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehme ich Abschied von meiner Ehefrau

Traktandum:

21. Mai 1931 – 9. September 2016

Todesfälle

TO D E S A N Z E I G E

Sonntag, 30. Oktober 2016, im Anschluss an den um 9.30 Uhr beginnenden Gottesdienst.

Hans-Peter Jenny

Abteilung Tiefbau und Sicherheit

Das Protokoll liegt in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsichtnahme auf.

Beim vorliegenden Inserat handelt es sich um eine öffentliche Ausschreibung im Sinne von Art. 64 Abs. 1 lit. f BGBB. Liegt innerhalb 30 Tagen seit der Ausschreibung kein schriftliches Angebot eines Selbstbewirtschafters zum obgenannten Preis vor, kann das Grundstück an einen Nichtselbstbewirtschafter veräussert werden.

Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung

Nach einem reich erfüllten Leben ist unser Vater, Bruder, Neni und Schwiegervater

Der Kiosk ist bei schönem Wetter noch weiter geöffnet.

Die Nutzungseignung geht über Futterbau bevorzugt, zu grösstenteils gutes bis mässig gutes Wies- und Weideland, bis extensives Wies- und Weideland.

Interessenten reichen Ihre schriftliche, verbindliche Offerte ein an BBZN, R. Hodel, Sennweidstrasse 35, 6276 Hohenrain/LU, rene.hodel@edulu.ch, 079 435 97 47.

ABSCHIED

Erika König-Beck 1. Dezember 1941 – 30. August 2016

Nach langer, mit grosser Geduld ertragener Krankheit ist meine geliebte Frau von ihrem Leiden erlöst worden. Ich denke an die schöne Zeit mit Dir Paul König Die Andacht findet am Donnerstag, den 15. September 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten und die Trauerfeier anschliessend um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Traueradresse: Paul König, Hofwies 3, 8906 Bonstetten

Mein Mann, unser Papi, Opa und Urgrossvater fehlt uns sehr

Walter Nyffenegger 28. Mai 1934 – 26. August 2016

WIR SAGEN DANKE Die Anteilnahme mit Karten und Spenden für den NVBA, Umarmungen und tröstenden Worten, die Teilnahme am Abschiedsfest am 2. September, wo Tränen geflossen sind und trotzdem gelacht wurde, hat uns berührt und dankbar gemacht. Allen Freunden, Nachbarn, lieben Bekannten, dem Tischtennisclub Affoltern und dem Natur- und Vogelschutzverein Affoltern, dem EKZ und seiner Pensionären-Vereinigung sagen wir ein grosses «Merci» für alles. Den Betreuerinnen der Spitex Affoltern am Albis, die ermöglicht haben, dass er noch so lange daheim sein konnte, den Pflegenden in der Station PS1 des Pflegeheims Pilatus, die ihn in seinem letzten Monat betreut haben, den Ärzten Stefan Herger und Bruno Kesseli und dem Team der Praxis Oberdorf, die seine Kratzbürstigkeit und Eigenwilligkeit liebevoll akzeptiert haben, sprechen wir unseren tief empfundenen Dank aus. Wir bitten Sie, ihm beim Anblick von unseren heimischen Vögeln, Ameisen, Igeln und Reptilien einen liebevollen Gedanken zu schenken. Im September 2016

Schulen/Kurse

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. September 2016

«Reden kann retten»

«Eine Aufwertung für Knonau»

Die SBB und der Kanton Zürich starten eine gemeinsame Kampagne zur Verhinderung von Suiziden.

Beim Hochwasserschutz-Projekt Haselbach wird auch das Dorfbild beachtet

Suizide und Suizidversuche führen zu grossem menschlichem Leid – bei Betroffenen, Angehörigen und Hinterbliebenen. Gemeinsam starten die SBB und der Kanton Zürich deshalb eine dreijährige, nationale Kampagne zur Verhinderung von Suiziden. Unter dem Motto: «Reden kann retten» werden Hintergrundinformationen, Gesprächsanleitungen sowie Adressen mit Hilfsangeboten vermittelt. Die Kampagne soll die Enttabuisierung fördern. Sie bezweckt, dass über Suizidgedanken gesprochen wird und Menschen in Lebenskrisen rascher Hilfe finden. (pd.) Weitere Infos unter www.reden-kann-retten.ch.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Elsa SigristHirzel zum 90. Geburtstag gratulieren. Sie feiert den «Runden» am Donnerstag, 15. September. Herzliche Gratulation, einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Franz Schatzlmayr kann heute Dienstag, 13. September, in Affoltern den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihm herzlich.

Zum 80. Geburtstag Am vergangenen Sonntag, 11. September, konnte Rosmarie Ziegler-Spielmann in Hausen ihren 80. Geburtstag feiern. Nachträglich gratulieren wir der Jubilarin herzlich und wünschen ihr weiterhin gute Gesundheit und viel Freude im neuen Lebensjahr.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Der Haselbach kann mehr Wasser durchleiten, das Ortsbild bleibt weitgehend erhalten und die Bevölkerung bekommt erst noch bequemen Zugang zum Bach – das Projekt des Awel für Knonau ist breit abgestützt. ................................................... von thomas stöckli Eingepfercht zwischen den Häusern fliesst der Haselbach durchs alte Knonauer Dorfzentrum. Gebändigt wird der Wasserlauf durch uralte Natursteinmauern, die nicht nur schön anzuschauen sind, sondern auch einer Vielfalt an kleinen Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen. Diesen ökologisch wertvollen Zustand will man erhalten. Deshalb sieht das Sanierungsprojekt vor, die teilweise maroden Mauern durch ein Mörtel-Injektions-Verfahren zu stabilisieren. Dazu werden die Steine erst freigespült und die Freiräume dann mit Mörtel hinterfüllt. «Ziel ist es, das Dorfbild zu bewahren», erklärt Pascal Sieber, ehemaliger Projektleiter Wasserbau beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Stellenweise werden die Mauern um einige Steinreihen erhöht – um bis zu 80 cm.

Eine «Sollbruchstelle» an der Sagibrücke Rückstauen, Umleiten oder Durchleiten – das sind die Optionen im Hochwasserschutz. Aus wirtschaftlichen Gründen entschied man sich für Letzteres. Die Vorgabe lautet, 19 m³ Wasser pro Sekunde durchs Dorf führen zu können. Das entspricht einem Hochwasser, wie es nach Statistik alle hundert Jahre auftritt. «Um dieses Ziel erreichen zu können, müssten wir Häuser abbrechen», stellt Sieber klar. Die Bachsohle lässt sich nämlich maximal um 10 bis 30 cm absenken, weil darunter teilweise noch Werkleitungen verlaufen. Das Projekt schliesst deshalb auch einen Teil Umleiten ein: Wenn an der neuen Sagibrücke zu viel Wasser

Auch so kann der Haselbach aussehen: beim Hochwasser 2007 im Oberdorf, Knonau. (Bild zvg.) kommt, wird ein Teil mittels Stauschild abgezweigt und auf der Strasse kanalisiert bachabwärts geführt. Dass das Wasser dort durchfliesst, wo es soll, dafür sorgen Mauern sowie zwei hydraulische Klappschotts auf der Oberdorfstrasse. Hier führt der «Entlastungskanal» zurück in den Bachlauf.

Den Zugang zum Bach erleichtern Die Gemeinde Knonau hat die Gelegenheit genutzt, Ideen aus dem Gestaltungskonzept, welches in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung erarbeitet wurde, ins Projekt des Awel einfliessen zu lassen. Als grösste Massnahme ist an der Bachbiegung vor der Unterdorfstrasse ein Platz geplant, an dem der Bachlauf auf rund 30 Metern Länge zugänglich wird. Möglich macht es eine Abtreppung mit Sandsteinen. Ein ähnlicher, immerhin noch zehn Meter breiter Platz soll etwas bachauf-

wärts beim Bachweg entstehen. «Es soll ein Strandfeeling geben in Knonau», wünscht sich Marianne Mühl, «das ist eine Aufwertung fürs Dorf.» Bis zum 22. September läuft die Auflagefrist. Um Transparenz zu schaffen, wurden vorgängig mit den direkt

Hochwasserschutz am Haselbach – die Vorgeschichte Am 17. Mai 2011 wurde die Bevölkerung durch die Abteilung Wasserbau des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) über das Konzept «Hochwasserschutz Haselbach» informiert. Das Konzept wurde dann jedoch auf Eis gelegt, da die Gemeinde Knonau in den Prioritätenlisten des Kantons bezüglich Gewässersanierungen nicht ganz oben eingereiht

Feuerpolizeiliche Massnahmen und neue Audioanlage im Gemeindehaus Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer Das Gemeindehaus Am Rainli 2 und 4 wurde im Jahre 1964 erbaut und 31 Jahre später in den heutigen Verwaltungstrakt umgebaut. Der Gemeindesaal weist gravierende Mängel im feuerpolizeilichen Bereich auf. Feuerpolizeiliche Auflagen beinhalten wesentliche Vorschriften und bezwecken den Schutz von Personen und Sachen vor den Gefahren und Auswirkungen von Bränden. Der Brandschutz berücksichtigt alle Massnahmen, die zur Verhinderung von Brandausbruch, Brandausbreitung und Explosionen erforderlich sind. Seit dem 1. Januar 2015 sind neue Brandschutzvorschriften in Kraft. Aus diesem Grund wurde für die geplante Sanierung des Gemeindehauses und des Gemeindesaals eine Überprüfung unter Berücksichtigung der neuen Normen angeordnet. Im Zustandsbericht sind ganz klare Anpassungen und Ergänzungen von Brandschutzmassnahmen notwendig und unabdingbar, jedoch werden auch Erleichterungen an der bestehenden Möblierung zugestanden. Der Gemeinde-

rat hat für die Anpassung der feuerpolizeilichen Massnahmen einen Kredit in der Höhe von rund 120 000 Franken zu Lasten der Investitionsrechnung genehmigt. Aufgrund neuer und wiederkehrender Anlässe im Gemeindesaal und der Steigerung der Bedürfnisse bei der Kommunikation zwischen Veranstalter und Publikum ist die alte Musikund Kommunikationsanlage durch eine neue Anlage mit Zentraltechnik, Abspielgeräten und neuen Lautsprechern sowie einem neuen digitalen Mischpult zu ersetzen. Die bisherige Frequenzbenutzung der Funkmikrofone ist aufgrund einer Änderung seitens des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) nicht mehr möglich. Der Gemeinderat hat für den Ersatz der Audioanlage im Gemeindesaal einen Kredit in der Höhe von rund 50 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung genehmigt.

Personelles aus dem Gemeindehaus Hauswart Ali Uzdiyen hat seine Anstellung bei der Gemeinde Bonstetten per Ende September 2016 gekündigt. Vor einer erneuten Stellenbesetzung des

betroffenen Anwohnern intensive Gespräche geführt. Nach anfänglicher Skepsis hier und dort ist das Projekt mittlerweile breit abgestützt. Es bringt den Knonauern ja auch viel Mehrwert, wobei Kanton und Bund den Grossteil der Kosten tragen.

Hauswartpostens wird nun geprüft, ob gewisse Arbeiten anderweitig vergeben werden können, etwa die Gesamt-Reinigung. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal danken Ali Uzdiyen auch im Namen der Bevölkerung für seine geleistete Arbeit und wünschen ihm an seiner neuen Arbeitsstelle viel Erfolg.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – ... eine Stellungnahme zur Vernehmlassung eines neuen Mehrwertausgleichgesetzes MAG zuhanden der kantonalen Baudirektion verabschiedet; – ... der Erweiterung der Gasleitung für die Wohnüberbauung Bruggenmatt zugestimmt; – ... für Hochwasserschutzmassnahmen einen Kredit zur hydrologischen Grundlagenermittlung des Friedgrabens genehmigt; – ... den Voranschlag 2017 der Interkommunalen Anstalt (IKA) Dileca, Affoltern a.A. genehmigt.

wurde. Der Gemeinderat hat mehrmals auf die Notwendigkeit einer Bachsanierung hingewiesen und gefordert, dass der Kanton in dieser Sache wieder aktiv werden muss. Mit Erfolg, wie es scheint. Das inzwischen intensiv überarbeitete Projekt liegt bis zum 22. September öffentlich auf. Umgesetzt werden sollen die Massnahmen 2018.

Die Kirchenpflege hatte das Lärm-Gutachten Unter dem Titel «Mehr Nachtruhe für Bonstettens Kirchenglocken» im «Anzeiger» vom 30. August war zu lesen, dass das (Lärmmessungs-)Gutachten vom Gemeinderat direkt dem Kläger zugestellt wurde, nicht aber der Kirchenpflege. Dem widersprechen Gemeinderat und Verwaltung Bonstetten: «Schriftliche Belege sowie die telefonische Nachfrage beim Präsidenten der reformierten Kirchenpflege als deren Vertreter belegen, dass er mittels schriftlicher Mitteilung der Gemeindeverwaltung am 19. Mai 2016 mit dem Gutachten bedient wurde. Am 17. Juni 2016 wurde dem Kläger eine Kopie des Lärmberichtes zur Kenntnisnahme zugestellt.» (Red.) anzeige


DANKE

Rosette Gall-Wernli 23. August 1934 – 11. August 2016

Herzlichen Dank allen, die Rosette im Leben Liebes getan und ihr Freude bereitet haben. Herzlichen Dank für all die lieben, einfühlenden und tröstenden Worte, die wir erhalten durften. Wir sind glücklich, dass so viele Menschen an Rosette und an uns denken. Herzlichen Dank für die geduldige, liebe- und würdevolle Pflege von Frau Dr. Corina Bürgi mit Team, Affoltern am Albis, und von Frau Dr. Nadja Lindenmann mit Team des Spitals Affoltern. Herzlichen Dank für die liebevolle und zärtliche Begleitung durch Frau Beatrice Brändle. Herzlichen Dank Herrn Pfarrer Kuttler für die friedvollen, einfühlsamen und erlösenden Worte an Rosettes Grab. Herzlichen Dank für die grosszügigen Spenden für das Palliative Care, Spital Affoltern. Im August 2016

In stiller Trauer Die Trauerfamilien

Die individuellen Wohn- und Betreuungsangebote von Senevita schenken Lebensqualität im Alter. Wir sind ein privates Dienstleistungsunternehmen, erfolgreich in der Betriebsführung von Seniorenresidenzen, Alters- und Pflegezentren sowie betreuten Wohnanlagen in der Schweiz. Im Frühsommer 2014 wurde auf der Sonnenseite der Albiskette in Affoltern am Albis die Senevita Obstgarten eröffnet. Der neue Betrieb bietet 120 moderne Pflegeplätze und 48 Seniorenwohnungen in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof für ein unabhängiges und selbstständiges Leben im Alter an. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine dienstleistungsorientierte, engagierte und motivierte Persönlichkeit als:

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Verkäufe


Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. September 2016

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ratgeber

Cathy Caviezel, Stellenleiterin Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon

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Im Glücksrausch Der Mensch möchte glücklich sein. Der Mensch ist verführbar. Einige suchen das Glück im Rausch und greifen gelegentlich oder öfters zu legalen oder illegalen, natürlichen oder chemischen Hilfsmitteln. Welche Drogen gefragt sind, bestimmt auch der Zeitgeist: Waren es in den 70ern Haschisch und psychedelische Substanzen, hielten sich die Yuppies ab Mitte der 80er mit leistungs- und ego-steigerndem Kokain bei Laune. Mit den 90ern hielt die Glücksdroge Ecstasy Einzug in die Jugend- und Partyszene und füllte die innere Leere von so manchem Traumtänzer mit warmen, dennoch synthetischen Erlebnissen. Heute liegt das rauschhafte Glück zusätzlich in der ständigen Verfügbarkeit von Konsumgütern und Erlebnissen, was sich beispielsweise im exzessiven Medienkonsum zeigt. Wie wir aus der Neurobiologie wissen, hat das Glücksempfinden seinen Sitz im Gehirn. Diverse Botenstoffe überbringen freudige Nachrichten von Synapse zu Synapse. Dopamin steuert unseren Antrieb und schüttet körpereigene Belohnungsdrogen aus – so fühlt sich Glück an! Serotonin ist verantwortlich für die emotionale Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Auch beim Kokainkonsum wird die Ausschüttung dieser Stoffe massiv erhöht: Die Stimmung ist aufgeputscht, das Selbstwertgefühl gepimpt, die Hemmschwelle niedrig. Der Körper ist auf maximale Leistung eingestellt. Die Kehrseite des «High Life» folgt, sobald die Wirkung verpufft. Das Glücksgefühl verschwindet. An seine Stelle treten Angst, Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit. Dieses Muster lässt sich ebenfalls bei anderen Substanzen oder bei exzessiven Verhaltensformen feststellen. Der hohe Preis dieser Art von Glück ist der Frustkauf, das Montagstief, der Kater. Um das entstandene Loch wieder zu stopfen, wird dem guten Gefühl nachgejagt, immer wieder, immer mehr und zunehmend erfolgloser. Die Grenze zwischen Genuss und Missbrauch oder riskantem Konsum ist dabei fliessend. Die Motivation bei diesem Tun ist oft, Wohlbefinden herzustellen und unangenehme Gefühle zu vermeiden. Beweggründe variieren von Rückzug bis zur totalen Enthemmung, vom Dämpfen zum Euphorisieren, vom Wegtreten bis zur Ausübung absoluter Kontrolle. Es ist wohl kein Zufall, dass zahlreiche heute als Rauschmittel verwendete Substanzen ursprünglich als Medikamente entwickelt worden sind, wie z.B. Heroin als Schmerzmittel und Hustensaft oder Ecstasy als Appetitzügler. Nüchtern betrachtet ist bei dieser Form der Selbstmedikation das Problem, dass zu kurz gedacht wird. Zurück bleibt Ernüchterung – und die ist unerwünscht. Wie steht es aber mit dem Gipfelwein nach anstrengendem Aufstieg, der Zigarette danach oder dem Joint zur Feier und Intensivierung des Erlebens am Rockkonzert? Die flüchtigen Momente des Glücks, die durch den Konsum von Substanzen verstärkt oder belohnt werden, leben in der Erinnerung als glückliche Momente weiter. Sie sind mehr als nur die momentane Wirkung des Zugeführten und dürfen ihren Platz im Leben haben. Als Garant für eine tief und dauerhaft erlebte Lebenszufriedenheit taugt jedoch keine Substanz.

Analyse der Veränderung der Verwaltungskosten in den Bezirksgemeinden, seit 1986

Die Liste der Gemeinden ist nach der Höhe der Verwaltungskosten im Jahr 1986 geordnet. (Grafik Salomon Schneider)

Dutzende Faktoren spielen bei der Errechnung der Verwaltungskosten eine Rolle, deshalb ist der Verwaltungsaufwand der Gemeinden, pro Einwohner, nur bedingt vergleichbar. Die Analyse zeigt jedoch, dass grosse Gemeinden klare Kostenvorteile haben. ................................................... von salomon schneider Die durchschnittlichen Verwaltungsausgaben pro Einwohner und Jahr betrugen im Knonauer Amt im Jahr 2014 400 Franken. Im Knonauer Amt bedeutet dies eine Steigerung des Verwaltungsaufwands von 46 Prozent in den vergangenen 30 Jahren. Die Verwaltung der Stadt Zürich ist im selben Zeitraum kostenmässig genau den umgekehrten Weg gegangen. 1986 kostete sie 445 Franken pro Einwohner und Jahr – 2014 waren es nur noch 95 Franken.

Grosse Verwaltungen können günstiger arbeiten Patrick Pons, der Sprecher des Finanzdepartements der Stadt Zürich, erklärt diese Entwicklung: «Es gibt verschiedene Faktoren, die für diese Kostenreduktion in der Stadt Zürich verantwortlich sind; wovon vier wohl den grössten Teil ausmachen. Erstens können wir dank unserer Grösse in vielen Bereichen die Effizienz steigern. So macht es einen erheblichen Unterschied, ob eine spezialisierte Abteilung 300 000 Steuerrechnungen bearbeiten muss oder Mitarbeiter einer Gemeinde neben 1000 Steuerrechnungen noch weitere Aufgaben zu erledigen haben. Zweitens konnten wir viele Prozesse automatisieren. Drittens hat die Digitalisierung zu schlankeren Abläufen auf vielen Ebenen geführt

und viertens machen wir konsequent interne Verrechnungen, beispielsweise für IT-Dienstleistungen. Viele kleinere Gemeinden können Kosten nicht intern weiterverrechnen. Der Verwaltungsaufwand ist zudem ein Sammelbecken für verschiedene Ausgaben. Deshalb ist der Verwaltungsaufwand von Kleingemeinden und Städten heute nur bedingt vergleichbar.» Die Kosten für externe Berater sowie die Organisation von Zweckverbänden werden bei den Gemeinden beispielsweise nicht unter Verwaltungsaufwand verbucht. Zudem haben die Gemeinden gewisse Freiheiten, was sie unter Verwaltungsaufwand verbuchen. Auch wenn deshalb weder der zeitliche Vergleich noch jener zwischen den Gemeinden eindeutige Resultate gibt, lassen sich klare Tendenzen erkennen.

Verdoppelung der Kosten Vor 30 Jahren, 1986, war Aeugst mit 547 Franken pro Einwohner die Gemeinde im Bezirk Affoltern mit dem höchsten Verwaltungsaufwand – verglichen mit 106 Franken in Obfelden als günstigste Gemeinde. Affoltern lag damals mit 218 Franken im Mittelfeld. Bis 1994 stiegen die durchschnittlichen Verwaltungskosten im Bezirk von 274 auf 352 Franken pro Einwohner, wobei diese Kostenexplosion nur

einige Gemeinden betraf. In Maschwanden kam es zu mehr als einer Verdoppelung der Verwaltungskosten pro Person, von 232 auf 490 Franken. Knonau hatte 1994 mit 549 Franken die teuerste Verwaltung. Langsam begann sich abzuzeichnen, dass kleine Landgemeinden überdurchschnittlich stark von den Verwaltungskosten belastet werden.

die Statistik beeinflussen. Da Affoltern den Sozialdienst ab 2016 intern betreibt, wird der Verwaltungsaufwand steigen, weil die Kosten dann nicht mehr als Beitrag an den Zweckverband gebucht werden. Gesamthaft werden wir aber trotzdem Geld einsparen.»

Sprunghafte Kostenanstiege folgen einer Marktlogik

Zwischen 1994 und 2000 änderte sich bezüglich Verwaltungskosten in den Gemeinden nicht viel, wobei einige Gemeinden etwas teurer wurden und andere ihre Kosten sogar senken konten. Knonau beispielsweise konnte in dieser Zeit die Verwaltungskosten pro Person von 549 auf 413 Franken reduzieren. Zwischen 2000 und 2007 wurde Obfelden als verwaltungsgünstigste Gemeinde im Bezirk von Affoltern abgelöst, das nach kontinuierlichen Steigerungen die Kosten reduzieren konnte – ein Trend, der bis 2014 anhielt. Heute sind Stallikon (263 Franken pro Einwohner und Jahr) und Obfelden (285 Franken) gute Beispiele, dass nicht nur die Grösse der Gemeinde sich auf den Verwaltungsaufwand auswirkt, auch wenn es Klein- und Kleinstgemeinden sicherlich schwieriger haben, ihre Verwaltungsaufgaben kostengünstig wahrzunehmen.

Der Affoltemer Gemeindeschreiber Stefan Trottmann erläutert, was es beim Vergleichen der Verwaltungskosten zu beachten gilt: «Es gibt immer sprungfixe Punkte, an denen die Verwaltung lange Zeit mit unveränderten Stellenprozenten zurechtkommt. Wächst eine Gemeinde, kann es passieren, dass dann mehrere Stellen gleichzeitig geschaffen oder erweitert werden müssen, was zu einer plötzlichen Kostensteigerung pro Einwohner führt. Was die Prozesse effizienter macht, ist, wenn man spezialisierte Fachkräfte in allen Bereichen anstellen kann und auch die Stellvertretungen fachintern geregelt werden können. Dafür braucht es eine gewisse Grösse und dies ist in Affoltern der Fall. Zudem ist immer fraglich, welche Gemeinde was wo verbucht. Das kann

Auch optisch unterschiedlich: das Gemeindehaus Rifferswil

Grösse der Gemeinde nicht allein entscheidend

und das Verwaltungsgebäude in Affoltern. (Bilder sals)


Bezirk Affoltern

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Hans-Jakob Bösch (rechts) im Gespräch mit Ruedi Noser.

Dienstag, 13. September 2016

Die grösstenteils aus FDP-Exponenten zusammengesetzte Wandergruppe am Hedinger Weiher. (Bilder Salomon Schneider)

«Als Dankeschön für die tolle Unterstützung» Ruedi Noser und Hans-Jakob Boesch wanderten auf Einladung der FDP Knonaueramt durch das Säuliamt Da FDP-Jungständerat Ruedi Noser sehr viel Wahlkampfunterstützung aus dem Bezirk Affoltern spürte, fand der erste von vier Vernetzungsspaziergängen im Knonauer Amt statt: ein politischer Ausflug für Körper und Geist.

Ständerat Ruedi Noser und der neue Kantonsparteipräsident der FDP, Hans-Jakob Boesch, machten im Frühsommer über Social-Media-Kanäle eine Umfrage, welches die schönsten Wanderungen im Kanton sind. Über 30 Wandervorschläge gingen ein und sie entschieden sich, die vier sich am schönsten anhörenden Spaziergänge mit Parteifreunden und Stimmbür-

gern durchzuführen. Der erste fand am vergangenen Samstag in Affoltern statt. «Im Wahlkampf war die FDP des Bezirks Affoltern sehr aktiv und hat mich grossartig unterstützt. Um dieses Engagement zu honorieren, haben wir uns entschieden, den Bezirk Affoltern zuerst zu besuchen», erklärte Ruedi Noser, der sich in bester Wanderlaune zeigte.

Nachhaltigkeit ist richtig und wichtig Die leichte Wanderung führte bei bestem Wetter von Affoltern zum Hedinger Weiher, ins Bonstetter Feldenmas und über den Bisliker Weiher zurück nach Affoltern. Dabei gab es genügend Zeit für Gespräche über Politik, Gesellschaft und Privates, in lockerer Atmosphäre.

Ruedi Noser war dabei voll des Lobes für die nachhaltige Ausrichtung der FDP Knonauer Amt, die in den Bereichen Energie, Umwelt und Verkehr sehr aktiv ist: «Freisinnig zu denken, heisst für mich auch nachhaltig zu denken. Denn nur so können wir unseren Kindern eine intakte Welt überlassen, in der es sich für freiheitliche Werte einzustehen lohnt.»

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. September 2016

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Künftig nur noch eine reformierte Kirchgemeinde im Säuliamt? Ergebnis-Workshop in Bonstetten – Erarbeitung einer Vernehmlassung zuhanden der Kirchenpflegen Teilnehmende aus 13 reformierten Kirchgemeinden haben sich in Bonstetten mehrheitlich für eine einzige reformierten Kirchgemeinde im Bezirk Affoltern ausgesprochen – obgleich noch viele Fragen offen, Bedenken und Einwände vorhanden sind. ................................................... von werner schneiter «Stärkung kleinerer Kirchgemeinden durch gezielte Förderung der übergemeindlichen Zusammenarbeit»: Ein überwiesenes Postulat in der Kirchensynode bildete 2010 den Startschuss zu «KirchGemeindePlus». Dies unter anderem vor dem Hintergrund zunehmender Kirchenaustritte – jährlich rund 5000 im Kanton Zürich – schwindender finanzieller Ressourcen und zunehmender organisatorischen Mühen vorab in kleineren Kirchgemeinden. An der Bezirksversammlung im Juli vergangenen Jahres wurde die Absicht formuliert, diesen KGplus-Prozess unter interessierten Kirchgemeinden voranzutreiben. Ein erster Workshop, organisiert von einer sogennanten «Spurgruppe», fand Ende Jahr statt. Daraus resultierte schliesslich ein Lenkungausschuss, zusammengesetzt aus Mitgliedern aller Ämtler Kirchgemeinden. Seit Juni 2016 arbeiten fünf Arbeitsgruppen an einem Vorprojekt. Resultate und Meinungen aus diesen Arbeitsgruppen wurden am vergangenen Samstag im Bonstetter Gemeindesaal rege diskutiert und bewertet. Dieser «Resultat-Workshop», begleitet vom externen Fachmann Hans-

Teilnehmende des Resultat-Workshops scharten sich am Samstag im Bonstetter Gemeindesaal um Flipcharts und diskutierten ausgiebig – auf einem hohen Level, wie der externe Moderator Hanspeter Lienhart feststellte. (Bild Werner Schneiter) peter Lienhart aus Bülach, mündete am Schluss in eine «soziometrische Konsultation» – auch eine Art Konsultativabstimmung, die ein relativ klares Resultat hervorbrachte: Mehrheitlich wird die Variante «eine reformierte Kirchgemeinde im Säuliamt» favorisiert. Die Alternativen «drei Kirchgemeinden», «kein Zusammenschluss» oder «eine andere Variante als eine Kirchgemeinde» blieben klar in der Minderheit. Mit der bevorzugten Variante liegt das Säuliamt nun auf der Linie des Kirchenrates, der Zusammenschlüsse favorisiert, wie Vizepräsident Daniel Reuter an der Tagung darlegte. Er sagte aber auch: «Dieser Prozess muss basisdemokratisch erfolgen, von unten

nach oben – nicht umgekehrt. Notwendig sind Glaubenszuversicht, Gelassenheit und Gottvertrauen.» Hier warf ein Teilnehmer ein: «Warum müssen wir uns auf eine Modellvariante festlegen, ehe die Basis involviert ist?»

Nähe ist wichtig – Gemeindestrukturen nicht kappen Mit der von den Workshop-Teilnehmenden favorisierten Variante einer Kirchgemeinde wird der Entscheid natürlich nicht vorweggenommen, ist aber zumindest ein wichtiges Signal und Hinweis. «Mit dem Resultat gewinnt der Lenkungsausschuss nun Klarheit für die nun folgende Ver-

nehmlassung», sagte Hans Asper, Präsident der reformierten Kirchenpflege von Affoltern. Auf diese kann man gespannt sein. Denn viele Fragen sind noch offen. In den Berichten der Arbeitsgruppen (Modellvarianten, Finanzen/Liegenschaften, Gemeindeaufbau/Personal/Verwaltung, Diakonie/Freiwilligenarbeit/Senioren, Gottesdienste/Jugend/Musik/Feiern) kam mehrfach zum Ausdruck, wie wichtig es ist, dass «die Kirche im Dorf bleibt», wie bedeutsam das Erhalten von Strukturen auf Gemeindeebene, lokale Ansprechpersonen, die Nähe zur Kirchenbasis, die Vielfalt und die Flexibilität sind. Auch schwingt die Angst vor Autonomieverlust mit – oder die Angst fehlender Akzeptanz in den Ge-

Umleitung durch Ober-Rifferswil

Einladung zum Heimisch-Werden Neuzuzüger-Brunch in der Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten Mit einem umfassenden, interessanten und informativen Programm hiess Mettmenstetten am vergangenen Samstag die 2015 und 1016 neu Zugezogenen herzlich willkommen.

takt musizierte, den Schützen und politischen Parteien, über die Verkehrskadetten, den Familienverein oder die OLG Säuliamt, bis hin zum jüngsten Vereinssprössling, dem Theater 900.

Von der Stadt zurück in die ländliche Heimat

................................................... von urs e. kneubühl «Ich lade Sie herzlich ein, hier heimisch zu werden und Wurzeln zu schlagen», liess Mettmenstettens Gemeindepräsident René Kälin die neuen Einwohnerinnen und Einwohner anlässlich eines Neuzuzüger-Brunchs am vergangenen Samstag vorab wissen. Erfreut durfte er auf seine Frage, wie wohl sie sich denn in ihrer neuen Heimat fühlen, als Antwort zur Kenntnis nehmen, dass die Zufriedenheit auf einer Skala von 1 bis 100 ganz oben angesiedelt ist. Die anwesenden über achtzig erwachsenen Neuzuzüger und ihre Kinder wurden in der Mehrzweckhalle Wygarten herzlich wie herzhaft begrüsst. Nicht nur von der Gemeinde sowie der Primar- und Sekundarschule, welche von Primarschul-Präsidentin Bea Gallati und Sek-Schulleiter Urs Bregenzer launig und ausführlich vorgestellt wurden. Rund 25 Vereine und Institutionen aus dem Dorf und dem Bezirk informierten darüber hinaus an ihren Ständen über das aktive Dorfleben und die reichhaltigen Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung. Angefangen bei den «Alteingesessenen», wie dem Musikverein, der zum Auf-

Von der Stadt Zürich zurück in die ländliche Heimat: Der ehemalige Wettswiler Tobias Grenacher mit Ehefrau Katharina und Sohn Mirko fühlen sich in Mettmenstetten wohl. (Bild Urs E. Kneubühl)

meinden. Dies manifestierte sich, als das Beispiel der unterschiedlichen Steuerfüsse genannt wurde. In der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil beträgt dieser 8 Prozent, in anderen Kirchgemeinden die maximalen 14 Prozent. Nach Bildung einer Kirchgemeinde würde der Steuerfuss bezirksweit voraussichtlich 12 Prozent betragen. Auf der anderen Seite scheint klar, dass Fusionen unumgänglich sind und natürlich auch Chancen und Vorteile bieten, etwa die Professionalisierung durch eine Verwaltung, wodurch sich Kosten einsparen lassen und Ressourcen gebündelt werden können. «Wir werden neue Modelle finden», hält Lenkungausschuss-Mitgied Jürg Billeter optimistisch fest, auch an die wichtigsten Herausforderungen erinnernd: Dem kirchlichen Leben Sorge tragen, die Ansprüche an die Kirche den Lebensgewohnheiten anpassen und mit Ressourcen sorgfältig umgehen. Moderator Hanspeter Lienhart ortete am Samstag einen «hohen Diskussionslevel», der es erlaubt, dass nun die Kirchenpflegen in den Gemeinden die Diskussionen aufnehmen können. Bis zum 31. Januar 2017 sollen die Vernehmlassungen in den Kirchenpflegen beendet werden – ein Termin, der im Plenum allerdings als sehr knapp beurteilt wird. Die Kirchenpflegen ihrerseits formulieren schliesslich Anträge zuhanden der Kirchgemeindeversammlungen, deren Entscheide im Mai/Juni 2017 erwartet werden. Zuvor bedarf es – und da sind sich die Workshop-Teilnehmenden einig – noch viel Information und Aufklärung. Informationsveranstaltungen sind im Frühjahr 2017 vorgesehen.

Ausreichend Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, gab der abwechslungsreiche und informative Neuzuzüger-Brunch auf jeden Fall. Gleichzeitig aber blieb auch Raum für Gemütlichkeit und anheimelndes Beisammensein. Dies bestätigten die gut gelaunten Gäste, welche ihre alte Heimat verlassen haben, um in Mettmenstetten eine neue Lebensumgebung zu finden. Tobias und Katharina Grenacher mit Sohn Mirko etwa, die aus der Stadt Zürich hierhergezogen sind. Aus mehreren guten Gründen, wie Tobias Grenacher erklärte: «Als ursprünglich in Wettswil Aufgewachsener ist der Umzug nach Mettmenstetten für mich wie eine Rückkehr in die ländliche Heimat. Zudem haben wir hier ein schönes Eigenheim gefunden und schliesslich wohnt auch mein Göttibueb in Mettmenstetten.» Nach dem Brunch begab man sich in einem kurzen Fussmarsch gemeinsam zur reformierten Kirche, wo Kirchenpräsident Karl Sigrist sowie der reformierte Seelsorger Andreas Fritz und sein katholischer Kollege Angelo Saporiti die Neuzuzüger ihrerseits herzlich im Dorf willkommen hiessen und über die kirchlichen Gemeinschaften informierten.

Rifferswil: Vollsperrung der Albisstrasse vom 14. bis 17. September. Die Strassenbauarbeiten an der Albisstrasse kamen sehr gut voran. Nun müssen auf dem Teilstück Mettmenstetter- bis Herferswilerstrasse die abschliessenden Deckbelagsarbeiten ausgeführt und die Markierungen aufgebracht werden. Dazu muss dieser Abschnitt aus Gründen der Effizienz und der Einbauqualität sowie der Arbeitssicherheit gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Mittwoch, 14. September, 5 Uhr, und dauert bis Samstag, 17. September, 17 Uhr. Belagsarbeiten erfordern trockene Witterung. Bei schlechtem Wetter müssten sie deshalb auf Montag, 19. September, verschoben werden.

Haltestellen «Hausmatte» und «Unterrifferswil» nicht bedient Die Umleitungen erfolgen über die Mettmenstetterstrasse – Hauserstrasse – Dorfstrasse – Jonenbachstrasse zur Albisstrasse in Rifferswil. Allen Anwohnenden im Baustellenbereich, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, wird empfohlen, während der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle zu parkieren. Die PostAuto-Linie 223 verkehrt via Mettmenstetterstrasse und kann daher die Haltestellen «Hausmatte» und «Unterrifferswil» nicht bedienen. Es gilt, die Fahrgastinformationen an den Haltestellen sowie in den Bussen zu beachten. (pd.) Weitere Infos: www.tba.zh.ch/baustellen.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. September 2016

Zu Gast in fremder Leute Gärten 900 Jahre Mettmenstetten: Die Herferswiler zeigten ihren Weiler von der schönsten Seite Der Weiler hinter dem Homberg, den man geografisch eher Rifferswil zuordnen würde, lud am 10. September zum Kennenlernen. Die Besucher kamen zahlreich. Mit dem Postauto von Rossau via Mettmenstetten und Dachlissen. Viele nutzten das sommerliche Wetter für eine Velotour über den Homberg. ................................................... von andrea bolliger Tü ta to – tönte es am Samstagnachmittag am Rössliplatz in Mettmenstetten. Höchste Zeit, nach Herferswil zu fahren. Dorthin fuhr das Postauto von Fredi Räber nämlich. Am östlichen Dorfeingang zu Herferswil standen nur wenige parkierte Autos. Es war still – nur das Wasser aus dem Dorfbrunnen plätscherte. Eben hatte das Postauto gehalten. Das Durchschnittsalter der Fahrgäste überstieg die 65. Unter ihnen befanden sich auch heimgekehrte Herferswilerinnen und Herferswiler. Sie erzählten, wie sie noch die Primarschule in Herferswil besucht und mit dem Velo oder zu Fuss in die Sekundarschule nach Mettmenstetten und später an ihre Arbeitsplätze in den umliegenden Dörfern gefahren oder gegangen sind. Eine Tafel zeigte den Weg zu den Gastgebern. Beinahe hätte man die ersten übersehen können. Da sassen einige Leute vor einem schmucken alten Bauernhaus. Aber man tritt schliesslich nicht ungebeten in fremder Leute Vorgärten – oder doch? Ja, man darf: Claudia und Dominique Vultier haben ihr aufwendig renoviertes Haus für die Besucher geöffnet, ein Bijou. Dominique Vultier heizte gerade den Ofen ein. Die alte Kochstelle ist funktionstüchtig. Seine Frau Claudia backe noch einmal Guetsli für die Gäste, meinte er. Neugierige Besucher schauten sich die Stube mit dem prächtigen Kachelofen an. Nebenan sass Alice Weyermann am Webstuhl und wies stolz auf die alte selber gewobene Säuliämter Sonntagstracht hin, die gegenüber am Kasten hing.

Die alte Küche im Haus der Vultiers. (Bilder Andrea Bolliger)

In der Scheune auf dem Buechstock duftete es herrlich nach Heu.

Hansruedi Trachsel zeigte neben Landmaschinen auch alte Fotos.

Brigitte Vollenweider lud zu Kaffee und Kuchen in den Garten.

Fredi Räber transportierte die Besucher mit seinem Postauto.

antiken Gegenständen vor. Als er dieses Vorhaben seiner Frau Brigitte kundgetan hatte, beschloss diese, in ihrem Garten ein «Rosekafi» zu betreiben. Es seien extra noch Rosen angepflanzt worden, verrät sie. Am grosszügigen Buffet durften sich die Gäste mit Kuchen, Torten und Cupcakes in allen Variationen bedienen. Je später der Nachmittag, desto geselliger wurde die Stimmung. Auch im und vor dem Haus der Vultiers waren jetzt mehr Leute anzutreffen und Schwizerörgeli-Klänge zu vernehmen. Dass hier am östlichen Dorfrand, am frühen Nachmittag noch kaum

jemand zu sehen war, hatte zwei Gründe: Viele waren über das Paradies gekommen und Ortskundige stiegen bereits im oberen Teil aus dem Postauto, um nicht auf- sondern abwärts zu spazieren. Die offizielle Haltestelle befand sich nämlich dort. Fredi Räbers Postauto war nicht immer voll. So habe er auch unterwegs noch Leute mitnehmen können, meinte er und fuhr mit nur zwei Fahrgästen retour nach Mettmenstetten. Vielleicht war die letzte Heimfahrt besser belegt. Wer wollte schon freiwillig früh heim vom Paradies hinter dem Paradies.

Weiter dorfaufwärts stellten sich die Gewerbler und ihre Geschäfte vor. Eine Stärkung in Form eines «gesunden» Getränkes für den weiteren Weg hügelaufwärts, wurde gerne angenommen. Im Herferswilerbeizli schwitzte Markus Gubler. Es herrschte Hochbetrieb am Grill. Am Stand der Trachsel Technik AG konnten nicht nur moderne Traktoren, sondern auch alte Landmaschinen bestaunt werden. Auf noch mehr Interesse stiessen die Fotos aus alter Zeit. Es wurde rege über die abgebildeten Personen diskutiert. Der ehemalige Bauernhof, heute unter dem Namen «zur alten Henne» bekannt, öffnete seinen Innenhof fürs

Publikum. Hübsche Dekorationen vor dem Waschhaus weckten das Interesse am kleinen Gebäude, das dem Besitzer als Unterkunft für Gäste dient. In der Scheune durften sich Kinder von den ortsansässigen Coiffeusen schminken und frisieren lassen.

Ländliche Idylle und Gastfreundschaft Auf dem «Buechstock», dem Bauernhof der Familie Vollenweider, begrüsste einen der Hahn mit einem Kikeriki. Ernst Vollenweider stellte die Geschichte des Hofes in der aufwendig dekorierten Scheune mit umfangreichen Dokumentationen und allerlei

26 Stimmen fürs Haus zum Seewadel

«Zuhause isst’s am besten»

Serenade mit dem Gesangsverein Rifferswil

«Ziab – Zuhause isst’s am besten» bedient die Entdeckungslust nach dem Leidenschaftlichen, Einfachen, Echten und nach purer Freude am Geniessen. Das soeben erschienene Kochbuch präsentiert sich ungeschliffen, vielfältig und lebensnah.

Eine Serenade mit Liedern aus aller Welt: Gesangsverein Rifferswil. (Bild zvg.)

Bei schönstem, warmem Sommerwetter verwöhnte am Donnerstagabend, 25. August, der Gesangsverein Rifferswil die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel mit einer stimmungsvollen Serenade. Unter der Leitung von Andreas Fischer am Klavier sangen die 26 Sängerinnen und Sänger Lieder aus aller Welt. Die Präsidentin, Doris Bircher, versprach den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Ansage eine «musikalische Weltreise mit Start in New York, über

Island, Österreich zurück in die Schweiz». Lieder wie «New York, New York», «La Paloma», «Zigeunerleben» und «Freundschaft im Salzkammergut» wurden vorgetragen und zum Schluss der Reise, zurück in der Schweiz, noch «s’Guggerziitli» und das «Ämtler-Lied». Anschliessend an das tolle Konzert genossen die Zuhörer und Sänger zusammen auf der Dachterrasse einen wunderbaren Aperitif aus der Seewadelküche. Als die letzten Bewohnerinnen und Bewohner glücklich aber müde auf ihre Zimmer gingen, war es bereits dunkel.

Zwei Ebertswiler stellen ihr Kochbuch im «Albisbrunn» vor

«Ziab» ist das Freizeitprojekt eines Kommunikationsspezialisten und eines leidenschaftlichen Küchenchefs: Christoph Wey zeichnete für das Konzept, die Gestaltung und die Texte verantwortlich. Reto Fust, Betriebsleiter der Küche Stiftung Albisbrunn, steuerte Rezepte und Genussmomente hinzu. Entstanden ist eine Publikation, die Genuss- und Glücksmomente in Buchform bindet. Dazu haben die beiden Autoren unter anderem Freunde in deren Zuhause bekocht, sie haben Produzenten aufgesucht oder selber Events veranstaltet. Im Buch sind Augenblicke des Geniessens mit Freunden und Bekannten im privaten Rahmen festgehalten. Der Titel ist Programm und richtet sich nicht gegen die hohe Kochkunst in vielen Lokalen. Im Gegenteil. Neben vielen Kochrezepten finden sich Kapitel zum Thema «Freaks» (Ge-

Kommunikationsspezialist Christoph Wey (links) und Küchenchef Reto Fust haben auf Augenblicke des Geniessens fokussiert. (Bild zvg.) nussproduzenten), «Sitzleder» (Tisch und Stuhl), «Kellergeflüster» (Weingeschichten), «Im Olymp» (Zu Gast bei Top-Chefs) und andere mehr. Das Buch lebt vom grossen Bildanteil, dem Atmosphärischen, dem Spontanen und «Unperfekten». Darin sind echte, ungestellte Genussmomente des Glücks festgehalten – statt perfekt inszenierte, seelenlose Teller. Die Publikation weckt Lust

auf mehr: mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Qualität und Gastgebertum – mehr «Ziab». «Wir haben das Kochbuch nicht neu erfunden», stellen die Autoren klar, «wir haben uns aber das Beste herausgenommen und mit Überraschendem und Persönlichem ergänzt.» (pd.) Buch-Vernissage am Samstag, 17. September, 16 bis 20 Uhr, Stiftung Albisbrunn, Hausen am Albis.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. September 2016

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Nachhaltigkeit kann nur auf zahlreiche Schultern verteilt funktionieren «Recircle» will Verpackungsabfall bei Fertiggerichten reduzieren, durch ein System mit Mehrwegbehältern Jeden Tag werden hunderte Kilogramm Plastikverpackungen weggeworfen. Das Start-upUnternehmen recircle versucht dies zu ändern, mithilfe der Klimastiftung Schweiz und innovativen Unternehmen. Im Säuliamt ist die Bonstetter Bäckerei Betschart bereits dabei. ................................................... von salomon schneider Immer mehr Menschen wird bewusst, dass Ressourcen endlich sind und deshalb ihr sparsamer Verbrauch Sinn macht, auch durch kurze Transportwege. Dies zeigt sich im Säuliamt eindrücklich. Gerade die Volg-Filialen beziehen einen Grossteil des Frischwarenangebots von Produzenten aus der

Region, Hofläden haben Hochkonjunktur und selber Gemüse anpflanzen und Vorräte einmachen liegen wieder im Trend. Im Lebensmittelbereich stehen Produzenten vor dem Problem, dass die Vorschriften streng sind und der Weg, weg von Wegwerfverpackungen, schwierig ist. Dies haben die Gründer der recircle GmbH erkannt und dutzende Kunststoffe auf ihre Lebensmittelechtheit getestet. «Am Ende hatten wir mehrere gute Kunststoffe zur Auswahl und entschieden uns für das dauerhafteste Produkt für unsere Mehrweg-Gefässe», erläutert Jeannette Morath von «recircle». Die Gefässe überdauern auch bei industriellen Abwaschmethoden über 100 Abwaschgänge und sind geschmacksecht. Die transparenten Deckel liegen sehr eng an den Gefässen

«Share Economy» im Aufwind

Der Bonstetter Bäcker Rafael Betschart ist der erste Gastrobetrieb im Säuliamt, der seine Take-away-Fertiggerichte und Salate auch in Mehrwegbehältern von «recircle» abgibt. (Bild Salomon Schneider)

Das «Share-Economy»- oder Kokonsum-Modell von «recircle», bei dem Ressourcen gemeinsam, bei zeitlich begrenzter Nutzung mehrfach gebraucht werden, hat sich in der Schweiz und international bereits mehrfach durchgesetzt. Im Bereich des individuellen Personenverkehrs haben sich solche Angebote bereits gut etabliert. Mobility machte den Anfang. Es gibt zahlreiche neue, App-basierte Angebote wie

an, damit auch Flüssiges bedenkenlos transportiert werden kann. Zurzeit gibt es bereits Becher und Schalen. Im Herbst kommt noch ein Gefäss mit Trennwand dazu.

sharoo.ch oder uber.com, bei denen die eingesetzten Autos Privatpersonen und nicht Organisationen gehören. Angesichts der Anzahl Start-ups im Kokonsum-Bereich in der Schweiz, kann mit einem regelrechten Boom der «Share Economy» gerechnet werden. Seit 2005 hat sich die Zahl der neu gegründeten Kokonsum-Start-ups in der Schweiz alle drei bis vier Jahre verdoppelt. (sals)

Unternehmen und Endkunden müssen mitmachen Wer bei der Bäckerei Betschart oder einem anderen Geschäft einen Salat, ein Menu oder ein Getränk im recircle-Behälter bestellt, zahlt ein Depot

von zehn Franken. Die Behälter können am nächsten Tag ungereinigt zurückgebracht werden und die Kundschaft erhält das Depot zurück – oder ein neues Menu in einem sauberen Behälter. Gereinigt werden die Behälter von den Verkaufsgeschäften. «Wir sind natürlich froh, wenn die Kundschaft die Behälter vorreinigt und sie zurückbringt, bevor unangenehme Gerüche entstehen. Man kann sich für das Retournieren aber ruhig Zeit lassen und den Behälter anderweitig verwenden,

bis man ihn wieder bringt und einen Neuen erhält», erläutert Rafael Betschart von der Bonstetter Bäckerei. Momentan ist «recircle» noch auf der Suche nach weiteren Betrieben im Säuliamt, die ihre Behälter abgeben wollen. Denn schlussendlich kann die Idee nur mit einem flächendeckenden Netz von Anbietern optimal funktionieren. Wenn die Konsumenten Produkten regelmässig begegnen, erhöht sich die Chance stark, dass sie sich dafür entscheiden.

Filigrane Holzarbeiten und grossformatige Fotografie Mauro Gorgi und Heinz Ernst Daester stellen in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus sion als Hochseesegler sowie die Suche nach Motiven auf ausgedehnten Reisen verstärkt ausleben. Kultur Affoltern freut sich, diese Ausstellung einem breiten Publikum zugänglich zu machen und lädt Interessierte und Passanten ein, die Ausstellung zu besuchen. Zur Vernissage gibts am Freitag musikalische Begleitung von Maria Sonnleitner. Ausstellung vom 16. September bis 2. Oktober in der Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Vernissage am Freitag, 16. September, 19 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 20 Uhr (ausser Vernissage), Samstag 9 bis 12 und Sonntag 11 bis 14 Uhr.

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Mauro Gorgi, Holzarbeiten.

im verlorenen Tal – Schwarz-Weiss-Fotografie ...

... von Heinz Daester. (Bilder zvg.)

Schlicht und einfach formuliert, so wollten es die beiden Künstler Mauro Gorgi und Heinz Ernst Daester. Ihre Werke zeigen sie an drei Wochenenden in der Galerie Märtplatz in Affoltern.

er als Primarlehrer und Heilpädagoge tätig war. Reisen im wilden Westen und fernen Osten stehen in seinem Lebenslauf und auch, dass er sich mit dem Bau und Betrieb von Solaranlagen beschäftigt. Er wohnt noch heute in der Region und begann 2003 mit Holz und anderen Materialien künstlerisch zu arbeiten. 2007, 2010 und 2013 haben Werke von ihm die Ausstellung Ämtler Künstler in Affoltern bereichert. Den künstlerischen Antrieb für seine Tätigkeit bildet die Faszination der Formenvielfalt im Zwiegespräch, die Wechselwirkung von Materialen, die Suche nach Neuem und Überraschendem. Das Eigenleben des Holzes erlaubt dem Gestalter nicht alles. Aus dem Inneren treten Überraschungen zutage, die oft erfreulich sind, aber manchmal auch ein Werk stoppen können. Man ist versucht anzumer-

und hatte gelegentliche Einsätze als Fotograf im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit. Bislang gab es noch keine Ausstellung von ihm. Mit der Kamera kann Realität im Zeitpunkt einer Aufnahme dargestellt werden. Heinz Daester versucht jedoch viel mehr, Impressionen und Stimmungen zu vermitteln und das Kennzeichen eines Motivs darzustellen. Das ist der Antrieb für seine fotografische Tätigkeit. Die Freude, mithilfe eines Fotoapparates und des vorhandenen Lichts das Wesen eines Motivs erkenn- oder fühlbar zu machen. Er bevorzugt die Reduzierung in Schwarz-Weiss-Format und hebt diese durch das gewählte Grossformat wieder auf. Auf diese Weise gelingen ihm stilvolle Bilder, die dem Betrachter viel Raum für Interpretationen lassen. Seit der Pensionierung kann Heinz Daester seine Pas-

Wunderliche, fast filigrane Holzarbeiten von Mauro Gorgi präsentieren sich in einem stillen Dialog mit den grossformatigen Schwarzweiss-Fotografien von Heinz Daester und zeigen sich in ihrer einzigartigen Schlichtheit. Während der Eine im Werkstoff Holz neue Formen und Strukturen sucht, benutzt der Andere die digitale Fotografie unter anderem, um klassisch anmutende Schwarz-Weiss-Aufnahmen in Grossformaten herzustellen. Mauro Gorgi hat italienische Wurzeln und wuchs im Säuliamt auf, wo

ken, dass das Holz Mauro Gorgi zu vertrauen scheint. Seinem Einfühlen, Hintasten, Wagen. Wie sonst lassen sich so filigrane Werke erschaffen?

Das Wesen eines Motivs erkennoder fühlbar machen Heinz Ernst Daester scheint über ähnliche Eigenschaften zu verfügen, was das Grundgefühl von Einklang und einer ruhigen Harmonie der gezeigten Kunstwerke im Ausstellungsraum der Galerie noch vertieft. Einfühlungsvermögen, sorgsames Hinarbeiten gepaart mit Geduld, die Eigenschaften eines passionierten Fotografen eben. Die berufliche Laufbahn führte Heinz Ernst Daester in den Wirtschaftsjournalismus. Er war Kommunikationsberater und Chefredaktor eines Fachmagazins, fotografierte seit Jugendjahren


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Forum

Dienstag, 13. September 2016

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ratgeber

Von Regula Zellweger

Das Wort, das es nicht gibt Ein brasilianischer Musiker erklärte bei der Zugabe bei einem Konzert: «Das Stück hat einen portugiesischen Titel, ein Wort, das es auf Deutsch nicht gibt. Es meint das Gefühl, etwas zu vermissen, von dem man nicht einmal weiss, was es ist.» Es ist eine Art von leiser Sehnsucht, ein Gefühl von «ich bin nicht da, wo ich hingehöre». Obwohl wir kein explizites Wort dafür haben, kennen die meisten dieses Gefühl. Im Privatleben wie im Berufsleben. Wird dieses Gefühl nicht ernst genommen, breitet sich eine diffuse Sehnsucht aus. Ein schwer definierbares Gefühl, das sich durch alle Ritzen der Seele zwängt und auf jeden Nervenstrang kleine Gewichte legt, was sich in leichter Unzufriedenheit äussert. Leichtigkeit und Lebensfreude werden immer mehr blockiert. Man sagt noch immer: «Es geht mir gut» – und weiss, dass es nicht wirklich stimmt. Eigentlich schon, aber …

Wie Wolken, die sich verdichten Irgendwann verdichtet sich die unerfüllte Sehnsucht zu dumpfer Unzufriedenheit – und kann mit der Zeit chronisch werden. Denn mit der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an. Sehnsüchte poltern selten durchs Seelenleben. Sie schweben leise, wie Wolken, die sich verdichten und dabei unterschiedlichste Formen annehmen – und sich manchmal auch wieder verflüchtigen. Es sind Botschafter mit einer eigenen Sprache, die sich in Gefühlen und Bildern manifestieren. Es sind Vermittler aus dem Innern, die den Lebensstil, das Lebenskonzept neu definieren wollen – uns zuliebe. Schade, wenn man sie überhört, bagatellisiert. Traurig, wenn sie wie Samen, die eine wunderbare Pflanze in sich tragen, vertrocknen und nicht spriessen und wachsen dürfen. Sehnsüchte sind Wegweiser. Aus Sehnsüchten lassen sich Wünsche herausschälen. Und aus Wünschen lassen sich Ziele definieren. Antoine de Saint Exupéry formuliert es so: «Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.»

Begeisterung und Freude haben sich verflüchtigt Viele Arbeitnehmende kennen dieses Phänomen, für das die Portugiesen ein Wort haben und wir nicht. Sie «funktionieren» meistens. Sie fallen nicht auf, sind angepasst. Nur Begeisterung und Freude für den Beruf haben sich verflüchtigt. Es gilt, einen Boxenstopp im Ameisenrennen einzulegen und die Sehnsüchte auf den Tisch zu bringen. Sie zu respektieren. Erst wenn man sie benennt, kann man sie bearbeiten. Welche Werte kann man zu wenig leben? Welche Träume rumoren, wollen erkannt und realisiert werden? Welche Wünsche werden ignoriert? Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll, um Sehnsüchten nicht Raum zu geben.

Frühherbst im Säuliamt. (Bild Benjamin Fenner)

Neuer Kuhstall für den Kappelerhof Klosteranlage Kappel würde zu stark beeinträchtigt, im «Anzeiger» vom 6. September. Man könnte Tränen bekommen: Gemäss Andreas Müller, Präsident des Vereins Kappelerhof, muss sich der Vorstand nach dem abschlägigen Entscheid der Zürcher Baudirektion, am prägenden Kloster-Westabhang einen 70-Kühe-Laufstall bauen zu können, auf die Suche nach einem anderen Standort machen. Seit etwa sechs Jahren weiss der Kappelerhof-Vorstand, dass der bestehende Kuhstall nicht mehr tierschutzkonform ist. Seit 2 ½ Jahren weiss derselbe Vorstand, dass man – um Investitionen zu sparen – den Pächtern ein Baurecht für einen neuen Stall einräumen könnte. Erst vor einem halben Jahr wurde dieses Baurecht dann beschlossen. Bald ist es zwei Jahre her, seit unser Verein beim Kanton ein Gesuch um einen Standortvorentscheid eingereicht hat. (Legitimiert waren wir im Prinzip nicht, das war uns sehr wohl bewusst.) Wir wollten dem Vorstand

Kirchengeläut ist auch ein Stück Heimat Mehr Nachtruhe für Bonstettens Kirchenglocken, im «Anzeiger» vom 30. August. Es ist beeindruckend, wie gedankenlos wir langjährige Traditionen über Bord werfen, nur weil sich einzelne Bürger gestört fühlen. Dabei sind sie diejenigen, die in die Nähe des Glockengeläuts gezogen sind und nicht umgekehrt. Dieses Kirchengeläut ist auch ein Stück Heimat, auch wenn man nicht einer Kirche angehört. Und im Gegenzug ist man aber offen und verständnisvoll für jedwelche migrierten Gepflogenheiten, die mit unserer Kultur kaum bis gar nichts zu tun haben. Da sind wir ausgesprochen grosszügig und aufgeschlossen. Ich hoffe, dass sich die Schweiz und die Schweizerinnen und Schweizer zukünftig wieder etwas mehr ihrer Herkunft und Traditionen bewusst werden und nicht gleich alles abschaffen, was lange währt und eigentlich gut ist.

Regula Zellweger, www.rz-laufbahn.ch.

Marco Botta, Wettswil

helfen, endlich weiterzukommen. Dieser rümpfte schnöde die Nase, anstatt auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Seit 1½ Jahren weiss der Vorstand des Vereins Kappelerhof, dass er einen anderen Standort (anstelle des Kloster-Westabhangs) für den 70-KüheLaufstall hätte suchen sollen. Im Februar 2015, anlässlich eines Besuchs von Baudirektor Markus Kägi in Kappel am Albis, legte dieser dem Vorstand nahe, «jetzt auf die Suche zu gehen». Diese wahrscheinlich höfliche, aber dringende Empfehlung findet sich zwei Mal im Jahresbericht 2015 des Vereins Kappelerhof erwähnt. Der Vorstand Kappelerhof verstand das wohl gemeinte Signal offenbar nicht. Oder meinte, er könne seine sture Meinung mit einem (Partei-)Gutachten doch noch durchsetzen. Und im Hinblick auf die a. o. Delegiertenversammlung des Vereins Kappelerhof, vom 16. März letzthin, legte der Verein «Ja zum Kloster Kappel!» dem Kappelerhof-Vorstand nahe, er möchte doch auf das Einreichen eines Vorentscheid-Gesuchs verzichten und

stattdessen ein konkretes Baugesuch für den neuen Laufstall einreichen. Wir legten dazu Planskizzen bei, auf denen vier mögliche Standorte im engen Bereich der bestehenden Scheune eingezeichnet waren. Der Vorstand sah sich lediglich bemüssigt, anlässlich der Delegierten-Versammlung über gewisse Nachteile der vier Standorte zu referieren (die wir auch kennen….). Der Grundsatz jedoch, Baugesuch anstatt Vorentscheid, war gar kein Thema. Was nicht sein kann, darf nicht sein. Für die Pächter resultierten so weitere vier Monate verlorene Zeit. Interessant: Die Verfügung der Baudirektion, vom 24. August 2016, richtet sich indirekt auch gegen die eigene Denkmalpflege, die in Kappel vier Jahre lang das Sagen hatte. Und wichtig: Die Verfügung zeigt auch den Weg, der zu einer Baubewilligung führen könnte. Einer der vier erwähnten alternativen Standorte kommt somit infrage. Verein «Ja zum Kloster Kappel!», Hans Rudolf Haegi, Aktuar

Eine bessere AHV ist vor allem für Frauen wichtig 38 Prozent der Rentnerinnen verfügen heute nur über eine AHV-Rente. Jene, die eine Pensionskasse haben, müssen sich jedoch im Schnitt mit halb so hohen Renten begnügen wie die Männer. Dies ist wegen den tieferen Löhnen, Babypausen und Teilzeitarbeit so. All dies benachteiligt die Frauen im Rentenalter. In der 2. Säule bringt es jemand, der sich um die Kinder kümmert und deshalb weniger ausser Haus arbeitet, nie auf einen grünen Zweig. Bei der AHV ist das anders. Die AHV trägt der Erziehungs- und Betreuungsarbeit Rechnung. Bei ihr sind die Renten zwischen Mann und Frau im Schnitt fast gleich hoch. AHVplus will die AHV stärken. Das ist folglich auch ein Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit. Frauen haben deshalb alles Interesse, am 25. September Ja zu sagen zur Initiative AHVplus. Esther Gallusser, SP Affoltern

Zukunft des Klosters Kappel Gut besuchte Diskussionsveranstaltung von Pro Amt Vergangenen Dienstag informierten Andreas Müller, Gerhard Gysel und Hans Streit vom Vorstand des Vereins «Kloster Kappel» auf einem Rundgang durch die Klosteranlage über die Besitzverhältnisse und die anstehenden Probleme. In einer Präsentation wurde anschliessend das Projekt zur Revitalisierung des Betriebes vorgestellt. Die Hotellerie und der Seminarbetrieb werden von der Landeskirche geführt und sind vom Projekt nicht betroffen. Dabei wurde aufgezeigt, wie der Landwirtschaftsbetrieb, den heute gültigen Vorschriften angepasst werden soll sowie schlecht nutzbare Gebäude verbessert und die Zugänge zum Gelände optimiert werden sollen. Mit der eben erfolgten Ablehnung des Projekts zum Neubau des Viehstalls durch die kantonale Baudirektion (Siehe Anzeiger vom 6. September), wurde auch die gesamte vorliegende Planung zur Revitalisierung gebremst,

denn die Sanierung des Landwirtschaftsbetriebs, der unbedingt erhalten werden soll, hat absolute Priorität. Dazu, wie vom «Vereins Kloster Kappel» auf die Ablehnung des Bauprojektes des Stalls regiert wird, konnten sich dessen Vertreter noch nicht äussern. Als weitere Kontroverse erschien in der Diskussion die geplante Mauer. Gemäss den Vertretern des Vereins würde sich diese, mit der neuen Parkordnung für die Autos, ordnend auf das Areal auswirken. Zudem würden mit ihr klare Zugänge geschaffen und Immissionen der Strasse vermindert. In der Diskussion zeigte sich jedoch, dass etliche Anwesende dem Bau der Mauer, aus verschiedensten Gründen, kritisch gegenüberstehen. Dass der Projekthorizont ungefähr zehn Jahre beträgt, dürfte deshalb realistisch sein. Es wird wohl noch viele Diskussionen geben, bis das Projekt realisiert sein wird. Für die Finanzierung wird ein Beitrag des kantonalen Lotteriefonds notwendig sein. Beim Apéro, der von Pro Amt offeriert wur-

de, gingen die Diskussionen noch lange weiter. Vorstand Pro Amt

Erweiterung gelungen Klosteranlage Kappel würde zu stark beeinträchtigt, im «Anzeiger» vom 6. September. Wo war die Baudirektion bei der Bewilligung von folgenden Schandtaten: – Betonklotz vor dem Landesmuseum – Abbruch denkmalgeschützter Turnhallen am Heimplatz – Verbauung im Hochschulquartier – Höheres Getreidesesilo Diese Bausünden sind ein Klacks gegen die Erweiterung der Klosteranlage, welche ich als gelungen bewerte. Paul Rutar Caduff, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Gottesdienst mit Autor Letzter Auftritt Dr. Ulrich Knellwolf predigt am 18. September in der reformierten Kirche Knonau. > Seite 18

Die «Aemtler Jodlerfründe» lösen sich nach dem Auftritt vom 18. September auf. > Seite 19

Dienstag, 13. September 2016

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Erhoffte Reaktion Der FC Wettswil-Bonstetten löste sich dank einem Sieg über Thalwil vom Tabellenende. > Seite 21

Neuheiten und Trends an der Auto-Show 13 regionale Garagisten, 47 Fahrzeuge auf dem Kronenplatz

Idylle für Weinliebhaber am Küferweg 3, in Obfelden. (zvg.)

Jubiläum hoch drei Wein degustieren und feiern in Obfelden Der Weinladen feiert sein 30-Jähriges und lädt zum Degustationsfest. Die Geschäftsführerin feiert gleich zwei Jubiläen. Vor 30 Jahren wurde die Weinhandlung am Küferweg gegründet. Seit 20 Jahren gehört Myriam Bulliard zum Team, und vor 5 Jahren, nach dem Umzug der Weinhandlung nach Seon, übernahm sie den Weinladen am Küferweg. Sie führt ihn seither selbstständig, unterstützt von ihrem Mann Roland. Also gleich drei Anlässe zum Feiern. Das Fest findet im und vor dem Weinladen statt. 40 Weine aus Spanien stehen diesmal zur Degustation bereit, darunter die Erfolgsweine von Telmo Rodriguez, zum Beispiel sein Basa aus Rueda und Gago aus Toro. Aber auch Neuheiten sind zu entdecken, wie Genera-

tion 73 oder 76 der Bodegas Tempore. Für musikalische Unterhaltung am Samstag sorgt das Trio Swing mit Hits und Evergreens, dazu besteht die Möglichkeit sich am Freitag und Samstag zu verköstigen. Die Degustationsanlässe am Küferweg sind immer beliebte Treffpunkte, an denen sich Kundinnen und Kunden begegnen, die schon seit dreissig Jahren im Weinladen einkaufen. Aber auch viele Jüngere, die sich für Weine aus ökologischer Produktion interessieren. Myriam und Roland Bulliard mit Team freuen sich auf angeregte Degustationsgespräche. (pd.) Freitag 16. September, 16 bis 21 Uhr und Samstag, 17. September 14 bis 20 Uhr. ÖV: bis Bushaltestelle Gessnerstrasse, ca. 200 m dorfaufwärts. Auto: Parkplatz Brunmatt benützen. Weinladen Obfelden, Küferweg 3, Obfelden. Telefon 044 761 10 00, info@bioweinladen.ch, www.bioweinladen.ch.

Der traditionelle Anlass auf dem Kronenplatz in Affoltern vom kommenden Samstag, 17. September, steht wiederum ganz im Zeichen der persönlichen Mobilität und der Kommunikation mit den regionalen Garagisten. Autointeressierten wird die Gelegenheit geboten, Neuheiten und Trends des Auto-Herbstes, in ihrer Region zu erleben. An der Auto-Show auf dem Kronenplatz präsentieren die 13 regionalen Garagen über 47 neue und aktuelle Modelle. Die Besucher sehen Fahrzeuge für jedes Budget und für alle Einsatzbereiche. Autos mit sportlicher Motorisierung, edlem Design und Komfort sind genauso vertreten wie ökologische Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten. Die Auto-Show bietet den Besuchern die beste Möglichkeit, sich in kurzer Zeit ein Bild zu machen über die News und Trends der verschiedenen Marken. Für die regionalen Garagisten steht der Dialog mit den Autointeressierten als wichtige Zielsetzung im Vordergrund. Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, ohne Hemmungen verschiedenste Fahrzeugmarken anzuschauen, sich die Fahrzeuge von innen und aussen zeigen zu lassen und allenfalls auch

Auf dem Kronenplatz in Affoltern werden am kommenden Wochenende 47 Fahrzeuge vorgestellt. (Bild zvg.) eine Offerte vor Ort oder dann nach der Ausstellung zu erhalten. Für das leibliche Wohl der Gäste wird ein gemütliches Bistro mit kalten und warmen Getränken und feinen Würsten vom Grill auf dem Ausstellungsplatz betrieben. Besucher dürfen auch an einem Wettbewerb teilnehmen und können Preise, gestiftet von Pirelli, Castrol und Huwyler Anhänger gewinnen. Die ausstellenden Garagisten freuen sich, Interessierte an der Auto-Show Affoltern, am Samstag, 17. September, in Affoltern am Albis auf dem Kronenplatz zu begrüssen. Ein erlebnisreicher Auto-Tag ist garantiert.

Die Auto-Show ist von 9 Uhr bis 17 Uhr durchgehend offen. (pd.) Die Aussteller: Audi: Garage G. Bürgisser, 5634 Merenschwand; BMW: Peter Winter GmbH, 8909 Zwillikon; Corvette/Camaro/Cadillac: Corvette Sportcar Center AG, 8906 Bonstetten; Ford/SangYong: René Hächler AG, 8912 Obfelden; Honda: Garage Walter Reichenbach, 8908 Hedingen; Kia: Mahler Automobile AG, 8912 Obfelden: Mazda: Auto Beschart & Lier GmbH, 8909 Zwillikon; Mazda: Garage Rüegg AG, 8915 Hausen; Nissan: Garage Müller, 8912 Obfelden; Opel/Suzuki: Ernst Ruckstuhl AG, 8910 Affoltern; Renault: Albis-Garage Schaub, 8910 Affoltern; Seat: Autohaus Häcki AG, 6340 Baar; Volvo: Albin Herzog AG, 8913 Ottenbach.

Neue Paketbox fürs Einfamilienhaus Gerüstet gegen Mobbing Die Ernst Schweizer AG an der Messe Bauen und Wohnen und sexuelle Belästigung Vom 29. September bis 2. Oktober zeigt die Ernst Schweizer AG, Hedingen, in der Halle 1 am Stand C11 qualitativ hochstehende Ganzglas-Produkte für Balkon und Terrasse. Als Neuheit wird die Paketbox für das Einfamilienhaus vorgestellt.

Leid wie auch hohe Kosten vermeiden

Besucherinnen und Besucher finden bei Schweizer und ihren ebenfalls anwesenden Partnerfirmen Lütolf Wintergärten AG, Ruswil, und Schlosserei Steiner AG, Schattdorf, umfassende Fachberatung zu Ganzglas-Produkten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen in Bezug auf Balkon- und Sitzplatzverglasungen gerecht werden. Vom eleganten Wind- und Wetterschutz bis zur hochisolierten Wohnraumerweiterung kann alles realisiert werden. Die Ganzglas-Schiebefaltwand GG1600 bietet sicheren Wind- und Regenschutz. Die rahmenlose, leichte Verglasung ermöglicht viel freie Sicht nach draussen und fügt sich in bestehende architektonische Elemente ein. Die Ganzglas-Schiebewand GS-110 passt auch dort, wo aufgrund der Balkontiefe der Platz zum Aufdrehen der Flügel nicht reicht. Ihre Flügel, in zwei- bis fünfbahniger Ausführung, lassen sich leicht zur Seite schieben.

Die Geschäftsführerin der MobbingBeratung Zentralschweiz, Corinne Kälin, hat festgestellt: «Als betroffene Person machen Sie einiges durch und müssen um Ihre Gesundheit oder Ihren Job fürchten. Nicht immer finden Sie Lösungen Corinne Kälin. oder loyale An- (Bild zvg.) sprechpersonen in der Institution. Wir unterstützen bei der Findung von Vorgehensweisen, Perspektiven, optimalen Lösungen, rechtlichen Themen, Stärkung der Persönlichkeit und Selbstvertrauen, Fallklärung sowie Konflikt- und Gesprächsmoderation.» «Für kleinere Institutionen ist die externe Unterstützung ein Segen», meint Corinne Kälin, «denn oft verfü-

Die MobbingBeratung Zentralschweiz berät und unterstützt Betroffene oder Institutionen bei Mobbing und sexueller Belästigung.

Die temporäre und sichere Aufbewahrungs- und Übergabestelle für Warensendungen direkt an die Haustür mit E-Mail und/oder SMS-Benachrichtigung bei Zustellung. (Bild zvg.) Für wärmegedämmte Wohnraumabschlüsse ist die hochisolierte Glasfaltwand IS-4400 die ideale Lösung. Ob Balkon, Sitzplatz oder Terrasse – mittels einer Aussenraumverglasung können diese Orte auch in den Übergangszeiten Frühling und Herbst zum Sonne tanken genutzt werden.

Paketbox plus und Briefkästen Seit ihrer Einführung an der Swissbau 2014 stösst die Paketbox plus von Schweizer auf immer grösser werdendes Interesse. Am Stand wird Interessierten gerne die einfache Bedienung

und die innovativen Funktionen dieser Anlage vorgeführt. Die Paketbox plus ermöglicht das Abliefern von Warensendungen an die Zieladresse durch jeden Zusteller, rund um die Uhr und unabhängig davon, ob der Empfänger anwesend ist. Und Rücksendungen können mit der integrierten «pick@home-Funktion» der Post bequem von zu Hause aus erfolgen. Neu stellt Schweizer den Besucherinnen und Besuchern die Paketbox in einer mechanischen Ausführung für das Einfamilienhaus vor. (pd.) www.schweizer-metallbau.ch

gen sie nicht über Fachpersonal, um bei Konflikten, Mobbing, Belästigungen, Gewaltanwendung adäquate Lösungswege zu finden.» Institutionen werden häufig auch mit dem Vorwurf von Mobbing oder Belästigung konfrontiert, ohne dass es sich um ein solches handelt. Der Arbeitgeber hat von Gesetzes wegen die Fürsorge- und Schutzpflicht wahrzunehmen. Hier setzt die Beratung an. «Wir implementieren geeignete Führungsinstrumente sowie Präventions-Massnahmen, schulen und sensibilisieren Arbeitnehmende. Im Einzelfall verhindert das Coaching von Betroffenen oder Vorgesetzten unangenehme Folgen und Kosten, welche sich bis zu einem Jahresgehalt belaufen können.» Als Personalleiterin, Coach und Moderatorin verfügt Corinne Kälin über langjährige Praxiserfahrung. «Das echte Bedürfnis für diese Fachstelle habe ich erkannt und die MobbingBeratung Zentralschweiz in Zug gegründet», und sie ermutigt, «alle Anliegen sind willkommen und werden professionell und einfühlsam bearbeitet.» (pd.) Weitere Infos unter www.mobbingberatung-zch.ch, Tel. 079 382 07 14.


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Richtig mit Yogaübungen umgehen Vini-Yoga ist kein eigener Yogastil, sondern bezeichnet eine bestimmte Art und Weise, mit den Yogaübungen umzugehen. Die Übungen werden den Möglichkeiten und Einschränkungen des Übenden so angepasst, dass sie die Gesundheit fördern. Durch die besondere Übungsweise wirkt Vini-Yoga aktivierend, beruhigend und harmonisierend zugleich. Zudem ermöglicht es jedem Menschen, egal welche Voraussetzungen er mitbringt, Yoga zu praktizieren. Im Vini-Yoga wird sanft, aufbauend, geführt vom freien Atem geübt. So vertieft sich die Wirkung und man lernt achtsam mit sich selbst umzu- Claudia Marzà. gehen. Darin liegt (Bild zvg.) im Vini-Yoga die Herausforderung. Neu kann ganz in der Nähe, jeweils am Donnerstagabend in Obfelden, Vini-Yoga geübt werden. Der warme, geschützte Übungsraum in der Praxis Brunnenweg, mit Blick in den Garten, strahlt Geborgenheit aus. Dieses einladende Ambiente unterstützt die Teilnehmenden bei sich selbst anzukommen. Der Unterricht wird von Claudia Marzà angeboten. Sie arbeitet seit einigen Jahren als Tanz- und Bewegungstherapeutin und als Yogalehrerin in einer psychiatrischen Klinik sowie im Freizeitbereich. Nebst dem, dass sie ihre Berufung gefunden hat und immer wieder berührende Erfahrungen machen darf, ist sie auch selbst gefordert, sich weiterzuentwickeln. In ihrer Arbeit erlebt sie oft, dass Menschen den Kontakt zu sich selbst verloren haben und im Aussen nach Glück suchen oder aber, dass es durch die vielen Herausforderungen und Anforderungen im Alltag schwierig ist, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu spüren.

Yoga unterstützt den Menschen Yoga bietet präventiv oder auch in Krisen Unterstützung, den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken und sich einen stabilen Boden für die alltäglichen Herausforderungen zu schaffen. Wer regelmässig Yoga übt, fällt weniger schnell aus dem Gleichgewicht oder kann sich schneller wieder regenerieren. Yoga ist auch eine spirituelle Praxis, die den Menschen in seiner individuellen Entwicklung unterstützt. Ziel der wöchentlichen Yogastunden ist, den Körper und Geist in einen nachhaltig ausgeglichenen Zustand zu bringen. Der Unterricht beinhaltet Körperübungen (Asanas), die den Körper stärken und von unnötigen Spannungen befreien, Atemübungen (Pranayama) die den Atem beruhigen und vertiefen, Meditation, um schliesslich den Geist zu klären und bewusst, fokussiert zu leben. Der Einstieg in den Kurs oder eine Schnupperstunde sind nach Absprache jederzeit möglich. (pd.) Donnerstags, 18.30 bis 19.45 Uhr, an folgenden Daten: 29. September, 6. und 27. Oktober, 3., 10., 17. und 24. November, 1., 8., 15., und 22. Dezember. Kosten: ganzer Kurs 275 Franken (11 Lektionen), einzelne Lektionen 30 Franken, Schnupperlektion: 25 Franken. Praxis Brunnenweg, Brunnenweg 8, Obfelden. Anmelden: Claudia Pia Marzà, dipl. Yogalehrerin YS/EYU, dipl. Tanzund Bewegungstherapeutin, Telefon 079 740 23 02, E-Mail@tanzundtherapie.ch, www.tanzundtherapie.ch.

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Herbstzeit ist Erntezeit Eine kleine Prise Herbstfest in Bonstetten am 18. September Weihnachtsduft Wenn die Mosterei wieder auf dem Hofplatz bei Müllers in Bonstetten steht, ist es Herbst geworden. Jeden Donnerstag werden die frisch angelieferten oder eigenen Äpfel zu feinem Apfelsaft verarbeitet. Daraus entsteht frischer und pasteurisierter Süssmost, Gärmost, Apfelessig und sogar der be- Eine besondere Attraktion ist das Dreschen und Mahlen liebte Chlöpf- nach alter Väter Sitte. (Bild zvg.) moscht, ein edler Apfelschaumwein. Im eigenen Hofla- schliessend mit einer Mühle von Sepp den und weiteren Läden und Restau- Knüsel gemahlen, die er mit einer rants, wie auch beim Aemtlerchorb Dampfmaschine antreibt. werden die feinen Säfte angeboten. Nach so viel Nostalgie können die Am diesjährigen Herbstfest gibt es Besucher ihr Glück beim Wettbewerb nebst dem traditionellen Mosten auf versuchen und sich am reichhaltigen der Bandpresse und mit der Kinder- Buffet verpflegen. Es gibt eine währmosterei, das Mostkrugschieben und schafte Kürbissuppe, Grillwürste und auch einige Marktstände mit Kunst- Salate, Kaffee und feine Kuchen. Pashandwerk. Ein Drechsler, ein Schrei- send zum Anlass werden auch Chlöpfner, eine Klöpplerin und Pelznäherin- moscht-Cüpli, Süssmost, Suure Moscht nen, eine Confiseurin und weitere und Mostcrème angeboten. Handwerker zeigen ihre Arbeiten und Am Morgen von 10 bis 11 Uhr finbieten sie zum Kauf an. Auch der feine det ein Gottesdienst der Ref. KirchgeAlpkäse darf nicht fehlen. Eine beson- meinde, umrahmt vom Musikverein dere Attraktion ist das Dreschen und Bonstetten, statt. Ab 11.30 Uhr gehts Mahlen nach alter Väter Sitte. Ruedi dann mit dem Herbstfest los, welches Wegmann hat eine alte Dreschmaschi- bis 17 Uhr dauert. Familie Müller und ne in Schuss gebracht, die Roggengar- das ganze Helferteam freuen sich auf ben verarbeiten wird. Die gedrosche- viele grosse und kleine Gäste an der nen Roggenkörner werden gleich an- Dorfstrasse 56/60 in Bonstetten.

Musik- und Erlebnisreisen mit dem Car Schnell, komfortabel und sicher mit dem Heggli Reisecar zu den schönsten Weihnachtsmärkten und attraktivsten Shoppingmetropolen. Auch Musicalfans kommen auf ihre Kosten. Der Heggli Car hält zum Einsteigen, bei ausgewählten Fahrten, auch auf der Raststätte «My Stop» in Affoltern oder die Gäste nutzen die gratis Parkplätze in Kriens/LU. Die Reisegruppen werden klein gehalten, ein Umsteigen in andere Reisecars ist nicht notwendig. Dieses Jahr stehen Christkindlmarktreisen nach Köln, Stuttgart, Ulm und Kufstein auf dem Programm. Ebenso findet bereits zum zweiten Mal die beliebte Reise zum romantischen Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht in Kombination mit den Christkindlmärkten in Freiburg im Breisgau und in Colmar statt. Übernachtet wird bei dieser Reise am schönen Titisee. Bei einzelnen Reisen nach Stuttgart gibt es dieses Jahr mit dem

«Nachtshopping» die Möglichkeit, bis Mitternacht einzukaufen.

Theaterfans besuchen ein Musical «Mary Poppins» verzaubert die Besucher, bei «Rocky» gibts Action. Bei der Reise nach Köln hat man nebst dem Besuch der Weihnachtsmärkte, die Möglichkeit das Rollschuhspektakel «Starlight Express» in Bochum oder «Bodyguard», das neue Musical in Köln, zu erleben. Ein Halt im romantischen Heidelberg mit Christkindlmarkt steht auf der Rückreise auf dem Programm. Unterwegs nach Kufstein im Tirol geniesst man auf der Hinreise den Innsbrucker Weihnachtsmarkt und auf dem Heimweg den Besuch der neu gestalteten Swarovski Kristallwelten in Wattens. Eine abwechslungsreiche Reise mit einer Prise Weihnachtsstimmung. Wer lieber nicht allzu weit reisen und doch etwas Spezielles erleben möchte, fährt mit dem Heggli Car zu den Musicals «Io senza te», «Cabaret» und «Die Schöne und das Biest» ins Theater 11 nach Zürich. (pd.) Infos: www.heggli.com. Heggli Musik- und Erlebnisreisen, Sternmatt 4, Kriens, Telefon 041 318

Bequem an Weihnachtsmarkt und ins Musical mit dem Heggli-Reisecar. (Bild zvg.)

31.31. www.heggli.com, car@heggli.com.

Heilkräuter helfen bei Wechseljahrbeschwerden Salben und Tinkturen selber herstellen – Kräuterkurs für Frauen Heilkräuter sind kraftvolle und mächtige Begleiterinnen. Sie unterstützen vorbeugend oder bei verschiedenen unangenehmen Begleiterscheinungen während der Wechseljahre auf einem ganzheitlichen Weg. Seit Urzeiten werden Heilkräuter bei verschiedensten Beschwerden oder vorbeugend eingesetzt. Auch unsere Grossmütter wussten um die vielfältigen Wirkungen als wohltuender und heilsamer Tee, stärkende Tinktur oder lindernde Salbe. Heute schätzen immer mehr Frauen Heilkräuter als Alternative zu chemischen Hormonen beim Auftreten unangenehmer Begleiterscheinungen in den Wechseljahren. Heilkräuter wirken regulierend auf Hormonschwankungen. Gerade in einer Zeit des Wechsels oder der Veränderung sind Heilkräuter kraftvolle Helfer für den Körper und für die Seele. Bei Unruhe, Stimmungsschwankungen, Nervosität, Schlafstörungen

Kursleiterin Ernestine Astecker. (Bild zvg.)

oder Kreislaufbeschwerden gibt es eine Vielzahl von hilfreichen Kräutern wie zum Beispiel Engelwurz, Hopfen, Passionsblume, Johanniskraut, Melisse oder Weissdorn. Auch bei Blutungsunregelmässigkeiten, wiederkehrenden Blasenbeschwerden und für die Osteoporose-Prophylaxe kann man sie einsetzen.

binieren kann, wertvolle Tipps und Anregungen erlernt man im Kräuterkurs. Dabei werden auch die Grenzen der Selbstbehandlung aufgezeigt. Die Teilnehmerinnen lernen in diesem Kurs Heilkräuter und Wirkungen sowie Kräuter-Rezepturen zur Selbstanwendung kennen und stellen unter fachkundiger Anleitung der Kursleiterin verschiedene Kräuterprodukte wie Salben und Tinkturen selber her. Auf einem kurzen Rundgang im Jonental lernen die Teilnehmerinnen während des Kurses, Kräuter und Wildpflanzen in der freien Natur kennen. Die Kursleiterin Ernestine Astecker ist zertifizierte Homöopathin SHS und Apothekerin. Zum Thema Frauen-Naturheilkunde absolvierte sie eine fachspezifische Ausbildung. Sie freut sich auf interessierte Kurs-Teilnehmerinnen. (pd.) Kräuterkurs am 24. September, von 10 bis 17 Uhr im

Selber Kräuterprodukte herstellen Wie man die Kräuter am besten angewendet und wie man sie sinnvoll kom-

Gesundheitshaus zum Löwen in Jonen. Kurskosten 160 Franken inkl. Kursunterlagen und Kräuterprodukte. Anmelden: Telefon 043 322 86 70, kontakt@eastecker.ch, www.eastecker.ch.

Tanzen ohne Partner Line-Dance-Anfängerkurs in Obfelden Line Dance ist ein Gruppentanz in dem formationsmässig in Linien neben- und hintereinander und unabhängig von einem Partner getanzt wird. Alle tanzen zur selben Zeit und im gleichen Rhythmus dieselben Schritte, sprich die gleichen Choreografien, welche international auf der ganzen Welt gleich getanzt werden. Die Musikauswahl ist sehr abwechslungsreich und umfasst ein grosses Spektrum von klassischem bis modernem Country, von Cha-Cha-Cha bis Swing, Walzer oder Irish. Wobei die

Grundschritte dieser Tanzstile miteinfliessen. Tanzen bietet eine gute Alternative oder Ergänzung zu anderen Sportarten und fördert im Allgemeinen die Beweglichkeit, den Gleichgewichtssinn und die Koordination. Daneben schult Tanzen das Musikverständnis, das Taktgefühl und trägt zu einer guten Körperhaltung bei. Bewegung zu Musik macht Freude, hebt die Stimmung und hilft beim Abschalten vom Alltag. Das Kursangebot umfasst alle Lernstufen. Wir unterrichten Anfän-

ger-, Mittelstufen- und Fortgeschrittene. Daher sind auch Wiedereinsteigende herzlich willkommen, in einem Kurs nach Wahl kostenlose Probelektionen zu besuchen. Alle Kurse finden in einem grossen hellen offenen Raum auf idealem gelenkschonendem Tanzparkettboden im Reuss-Center in Obfelden statt. (pd.)

Susanne Römer und Susanna Bareth. (Bild zvg.)

Abschied, Loslassen Neubeginn Das Erlebte fühlen, annehmen und loslassen. Darum geht es beim Wochenendseminar für Frauen, in der kraftvollen Natur des Emmentals. Abschied nehmen – das ist allen vertraut. Meist ist der Abschied, sei es von geliebten Menschen, einem Wohnort oder Dingen, die uns lieb und wert sind, mit Schmerz und Trauer verbunden. Damit das Neue in unserem Leben sichtbar werden kann, ist es wichtig, das Erlebte zu fühlen, anzunehmen und loszulassen. Dadurch kann Veränderung und Entwicklung geschehen. Susanne Römer ist Sozialpädagogin mit Weiterbildung in Tanz, Gestaltung und Therapie. Susanna Bareth ist Kindergärtnerin mit Weiterbildung in Kunst, Bewegung, Tanz und Therapie. Die beiden Seminarleiterinnen möchten für diesen Prozess Raum schaffen und gestalten deshalb ein Wochenende mit Meditation, Austausch, Bewegung und Tanz. Ein Feuerritual darf auch nicht fehlen. Auch wird der Seminarort im Emmental die Teilnehmenden mit seiner kraftvoll umgebenden Natur inspirieren und unterstützen. (pd.) Kurs: Samstag, 19. November, 11 Uhr, bis Sonntag, 20. November, 17 Uhr, im Schulhaus Ellbach in Hof-

Anfängerkurs ab 4. Oktober. Infos und anmelden:

statt bei Huttwil. Die Seminarkosten, Unterkunft und

Karin Gambarara, Reuss-Center, Ottenbacherstr. 23,

Verpflegung betragen 330 Franken. Infos und An-

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Vermischtes

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Im Einsatz im Wohnhuus Meilihof Besonderer Wiederholungskurs in Ebertswil für zwei Zivilschützer Vergangene Woche haben Matthieu Denzler und Philipp Aeschbach, Zivilschutzangehörige der ZSO Albis, ihren Wiederholungskurs im Wohnhuus Meilihof, Ebertswil, absolviert. ................................................... von urs e. kneubühl «Es war einerseits durchaus besonders herausfordernd, andererseits aber auf jeden Fall uneingeschränkt bereichernd», zieht Philipp Aeschbach, in Wettswil aufgewachsener Angehöriger der ZSO Albis, persönlich Bilanz über seinen Wiederholungskurs (WK) der vergangenen Woche. Nach der Grundausbildung und einem herkömmlichen WK wurde er nun erstmals zu einem besonderen WK aufgeboten: Ausbildung für Unterstützung in Notfällen. Gemeinsam mit Zivilschutz-Kollege Matthieu Denzler aus Aeugst arbeitete Philipp Aeschbach während einer Woche im Wohnhuus Meilihof in Ebertswil.

«Wunderbar familiäre Atmosphäre…» Im Meilihof, im Herzen von Ebertswil, geniessen erwachsene Menschen mit einer Körperbehinderung oder Hirnverletzung persönlichen und gemeinschaftlichen Wohn- und Lebensraum. Für den Zivilschützer Philipp war der Einsatz in deren Dienst etwas komplett Neues, das er mit Engagement

und Freude erfüllt hat. Kollege Matthieu dagegen brachte schon die Erfahrung aus anderen ähnlichen WK-Einsätzen mit. «Was mir im Meilihof sofort sehr positiv aufgefallen ist, ist die wunderbar familiäre Atmosphäre, die da herrscht», hält er fest. Philipp ergänzt: «Da fühlt man sich augenblicklich aufgenommen und hat auch sofort weniger Hemmungen, dann und wann Fragen zu stellen.» Eingesetzt waren die beiden Zivilschützer in den verschiedensten Bereichen des Meilihofs. So konnten sie in der Betreuung, der Lingerie und Reinigung, dem HofKafi und im Bereich der Tagesstruktur mit der Beschäftigung schnuppern. Grossen Spass habe namentlich der Einsatz in der Küche gemacht, berichten beide und verweisen insbesondere auf die leckeren Kuchenund Confiserie-Kreationen für das öffentliche HofKafi des Meilihofs. Der Begegnungsort für Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnhuus Meilihof sowie aussenstehenden, nicht behinderten Menschen, der täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet ist, ist für seine leckeren Produkte bestens bekannt. Einige davon findet man auch im Online-Shop des Meilihofs, unter: www.meilihof.ch.

Abwechslung, die Spass macht und Freude bringt Neu ist der WK-Einsatz von Angehörigen der ZSO Albis im Meilihof nicht. «Bereits diesen Frühsommer haben

Nach ihrem WK im Wohnhuus Meilihof, Ebertswil, nehmen die beiden Zivilschützer Matthieu Denzler (links) und Philipp Aeschbach von Bewohnerin Luisa Breda und Hausleiterin Karen Grimm ein süsses Dankeschön entgegen. (Bild Urs Kneubühl) wir gemeinsam das eigentliche Pilotprojekt gestartet und auch im vergangenen August gab es einen spontanen Einsatz von Zivilschützern», sagt Hausleiterin Karen Grimm. Sie zieht eine positive Bilanz: «Wir sind froh um die gute Zusammenarbeit mit der ZSO Albis. Zudem ist es beruhigend, in einem eventuellen Notfall auf den Zivilschutz zurückgreifen zu können.» ZSO-Albis-Kommandant Alfred Haab pflichtet dem uneingeschränkt bei: anzeige

Der neue Spielplatz wurde am Samstagmorgen bereits neugierig erkundet. (Bild Martin Mullis)

Offene Türen bei einer Grossfamilie Spielplatz-Einweihung in der Villa Via, Hausen Die Tagesstrukturen der Primarschule Hausen in der Villa Via sind in der Gemeinde sehr gefragt. Am letzten Samstag wurde der neu geschaffene Spielplatz eingeweiht und gleichzeitig mit einem Tag der offenen Türen der Bevölkerung vorgestellt. Die Villa Via in Hausen beansprucht zwar nicht den Titel des mondänsten Traumhauses des Oberamtes. Mit seinem «Chalet-Charme» und natürlich vor allem mit der Beliebtheit vieler Schulkinder gilt das Holzhaus an der Albisstrasse mitten im Dorf sozusagen als Mittelpunkt der Kulinarik beim Mittagessen. Hier, in der gemütlichen Stube, bereitet Andrea Grob von Montag bis Freitag für bis zu 35 Schulkinder ein schmackhaftes Mittagessen vor. Wie Margrit Martin, Leiterin der Tagesstrukturen in Hausen, festhält, werden sämtliche Menüs täglich frisch zubereitet und mit drei wählbaren Gemüsesorten wird auch eine ausgewogene sowie gesunde Ernährung

gewährleistet. Natürlich kommen auch Vegetarier in den Genuss ihrer gewünschten Speisen.

Die Kinder sollen sich wohlfühlen An fünf Tagen in der Woche werden den schulpflichtigen Kindern aus den Gemeinden Hausen, Rifferswil und Kappel die Möglichkeit des Mittagstisches geboten. Gemeinderat Hans Amberg, zuständig für das Ressort Schulbetrieb und Schulorganisation, hält fest, dass sich die Kinder in der restlichen Freizeit auch wohlfühlen dürfen. Neben dem Essen und den «Ufzgi» bleibt immer auch genügend Zeit für Spiele und Erholung. Der nun neu erstellte Spielplatz dürfte vor allem bei den jüngsten und jüngeren Benutzern der Tagesstrukturen viel dazu beitragen. Letzten Samstagmorgen haben jedenfalls schon viele der kleinen Mittagessens-Gäste den Spielplatz erobert und ausprobiert. Aber auch Eltern und Verwandte nutzten die Gelegenheit und nahmen einen Augenschein in und rund um der Villa Via. (mm)

«Das Kennenlernen des Meilihofs, um bei Bedarf Vorkenntnisse über die Institution zu haben und rasch Hilfestellung leisten zu können, war das Ziel dieser Einsätze.» Auch sein Fazit über die bisherigen Einsätze ist positiv. Darin bestätigt wird er von den positiven Feedbacks von Matthieu Denzler und Philipp Aeschbach: «Es war eine sehr abwechslungsreiche Woche, die auch richtig Spass gemacht und gleichzeitig Freude gebracht hat.» Und

selbstredend haben sich die Zivilschützer auch die vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen und -pläne im Meilihof exakt angeschaut und sich damit beschäftigt. Schliesslich könnte ja ein notfallmässiger Zivilschutz-Einsatz irgendwann möglich sein. Wohnhuus Meilihof, Dorfstrasse 3c, 8925 Ebertswil, Telefon 043 366 10 40, www.meilihof.ch ZSO Albis, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern, Telefon 044 762 60 66, /www.zsoalbis.ch.


veranstaltungen

Farbe und Klang sind verwandt Klang- und Seelenbilder von Urs Küng Vom 17. September bis zum 29. Oktober werden Werke von Urs Küng in der Galerie «kunst im stall» an der Unteren Bahnhofstrasse 6 in Mettmenstetten zu sehen sein.

jahren die meditative, flüssige Malerei. Die auf diese Art entstandenen Bilder mit ihrem hohen Schwingungsniveau sind seither weit über die Landesgrenze hinaus beliebt. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall. Galeriebesitzerin Bernadette Galli heisst die Besu-

Mithilfe der Meditation oder mit An- chenden zu dieser Ausstellung willkommen. Öffschlagen von Stimmgabeln und Klang- nungszeiten mittwochs, von 9 bis 12 Uhr und donschalen gelingt es Urs Küng, in seinen nerstags von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr. VerBildern visuell eine Tür zur Seele zu nissage am Samstag, 17. September, von 17 bis 20 öffnen. Uhr, Apéro am 1. Oktober von 14 bis 17 Uhr und FiFarbe und Klang sind etwas Ver- nissage, am 29. Oktober. Von 17 bis 20 Uhr ist der wandtes. Die Farbsinfonien dieser Ge- Künstler anwesend. www.kunstimstall.ch mälde entführen beim Betrachten die www.urs-kueng-kunst.ch. Sinne in ein unendliches Meer der fluktuierenden Farben. Dabei erwacht ein schönes Gefühl des Urvertrauens in das multidimensionale Sein. Aus dem Wunsch heraus, geistige Sphären in einem Kunstwerk festzuhalten, entwickelte Urs Küng in den Achtziger- Bei Urs Küng gehören Farbe und Klang zusammen. (Bild zvg.)

«Das unverschämte Gebet» Dr. Ulrich Knellwolf predigt in Knonau Am Sonntag, 18. September, predigt im Gottesdienst der bekannte Autor und Theologe Dr. Ulrich Knellwolf aus Zürich. Seine Predigt hat den Titel «das unverschämte Gebet» und handelt vom Unser-Vater-Gebet. Dr. U. Knellwolf Es geht darum, (Bild zvg.) dass Christenmenschen nicht verschämt und in sich verkrümmt beten, sondern mit offenem

Angesicht zur Sprache bringen, was ihnen auf dem Herzen liegt. So respektieren sie Gott als den, der kein despotischer Allmächtiger ist, sondern der Vater, der eifrig um ihr Vertrauen wirbt. Pfr. Knellwolf wird nach diesem musikalischen Abendmahlsgottesdienst auch beim Apéro Rede und Antwort stehen. Sein neustes Werk «Stückwerk» – für einmal keine Krimis, sondern theologische Essays wird erhältlich sein. Pfr. Knellwolf wird es vorstellen und signieren. (pd.) Bettag Sonntag, 18. September, 10 Uhr, reformierte Kirche Knonau

Hochebene, Grenzpunkt und Rundsichten Panoramaweg Dreibündenstein Die Wanderregion zwischen den drei Gebieten Brambrüesch, Feldis und Pradaschier ist geprägt von der malerischen Hochebene rund um den Dreibündenstein. Ab Affoltern am Albis geht es mit der Bahn über Zürich nach Chur und mit der Luftseilbahn in zwei Sektionen nach Brambrüesch und zugleich Ausgangspunkt unserer Wanderung. Bei der Bergstation wandern wir zunächst dem bequemen Kiessträsschen entlang und zweigen nach wenigen Minuten rechts ab. Auf ausgetretenen Wiesenwegen geht es ziemlich steil der Skipiste entlang zur Malixer Alp und dann leicht aufwärts um den Hang herum, am kleinen Spundisköpf See vorbei, zu einem Aussichtspunkt. Nach einem kurzen Aufenthalt führt der Weg den Masten entlang zur Skiliftstation Hühnerköpfe und weiter dem schmalen Hangweg hinauf bis zur malerischen Hochebene rund um den Dreibündenstein. Auf 2160 m ü. M. markiert er den gemeinsamen Grenzpunkt der ehemaligen drei rätischen Bünde und erinnert als steinernes Denkmal an die Freiheitskämpfer Graubündens. Von dort geniesst man eine der fantastischsten Rundsichten

Graubündens: Vom Piz Beverin über den Heinzenberg, die Safierberge, Vorab und die Sardonakette über den Calanda und das Churer Rheintal, Montalin und das Schanfigg bis zur Lenzerheide. Der Abstieg führt durch eine abwechslungsreiche Alpen-Flora, entlang idyllischen Landschaften mit Wäldern, Alpsiedlungen und dem Bergsee Leg Palus ins liebliche Bergdorf Feldis. Während diesem Abschnitt wird das Panorama durch den Heinzenberg und den Piz Beverin sowie den Bergen zwischen dem Safiental und der Surselva dominiert. Von der Bergstation Feldis geht es mit der Luftseilbahn nach Rhäzüns und mit der Rhätischen Bahn nach Chur, wo wir in die SBB umsteigen und wieder nach Hause fahren. Mit über 60 km Wanderwegen und den vielseitigen Rundreise-Angeboten ist das Gebiet bei jüngeren und älteren Menschen ebenso beliebt wie bei Familien, Schulen und Vereinen. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am Samstag 8. Oktober. Anmelden bis 5. Oktober an miteinander.wandern@bluewin.ch, Telefon 044 761 99 36 oder 079 288 22 72. Weitere Infos unter www.miteinanderwandern.ch.


Veranstaltungen

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Dokumente aus der Kugel der Kirche Ausstellung und Apéro in Hausen Die reformierte Kirchenpflege Hausen lädt zum Bettags-Gottesdienst mit Kugel-Apéro ein. Dort können die Dokumente, die sich im Innern der goldenen Kugel befinden, bestaunt werden.

Die «Aemtler Jodlerfründe» sind im Kloster Kappel zum letzten Mal zu hören. (Bild zvg.)

Letzter Auftritt der «Aemtler Jodlerfründe» Konzert in der Klosterkirche Kappel am 18. September Im Rahmen der Konzertreihe Musik und Wort des Klosters Kappel werden die Aemtler Jodlerfründe Kappel am Dank-, Buss- und Bettag, um 17.15 Uhr in der Klosterkirche singen. Dabei handelt es sich um den letzten Auftritt des Klubs. Seit Jahren sind die Auftritte der Aemtler Jodlerfründe bei «Musik und Wort» des Klosters Kappel fester Bestandteil des Jahresprogramms. Wie es der Name sagt, werden die musikalischen Elemente des Zyklus Musik und Wort mit sinnigen Wortpassagen von Pfarrer Markus Sahli ergänzt. Das bunte Programm umfasst mehrere bestens bekannte Naturjutze wie zum Beispiel den Flöschhore-Jutz oder den Beichle-Jutz. Aber auch das Liedrepertoire bringt eine vielseitige Auswahl mit Vorträgen bestens bekannter, zeitgenössischer Komponisten. Wer kennt sie nicht, Lieder wie Bärgkristall, D’Lüt im Dorf oder E schöne Tag.

Jodel, Alphorn und Orgel Die Duett-Vorträge der beiden Jodlerinnen Heidi Roth und Vreni Eichmann von den Aemtler Jodlerfründe ergänzen die Gesamtauftritte des Klubs unter der Leitung von Vreni Eichmann. Im Konzert treten auch (des Pfarrers Namensvetter) Markus Sahli (Alphorn) und Andrea Kobi (Orgel), beide Berufsmusiker, auf. Sie musizieren solo auf ihren eigenen Instrumenten wie auch gemeinsam im Duett.

Anschliessender Imbiss Der Eintritt ist kostenlos, es wird eine Kollekte auf freiwilliger Basis erhoben. Platzreservierungen im Voraus sind nicht möglich. Alle Mitwirkenden freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher aus nah und fern. Nach dem Konzert sind alle Besucher zu einem Imbiss und weiteren Liedvorträgen eingeladen. Anmeldungen dazu nimmt Vreni Eichmann, Telefon 044 761 34 21, entgegen.

«Aemtler Jodlerfründe» lösen sich Ende 2016 auf Das gewählte Motto «Mit Dym Säge wämmer gah» hat für den Klub symbolischen Charakter: Das Bettagskonzert ist der letzte Auftritt der Aemtler Jodlerfründe. An der Generalversammlung 2016 wurde beschlossen, den Klub auf Ende des Jahres 2016 aufzulösen. Anlass dafür sind mangelnde Perspektiven, aufgrund von angekündigten Rücktritten (alters- und krankheitsbedingt), bei fehlenden neuen Aktivmitgliedern. Mit der verbleibenden Anzahl Aktivmitgliedern ist der Klub nur noch bedingt auftrittsfähig. Basierend auf dieser Tatsache hat sich der Klub, im Sinne eines Vernunftentscheids, schweren Herzens für ein geordnetes Aufhören entschlossen. Die Aemtler Jodlerfründe bedanken sich bei allen dem Klub zugetanen Personen für ihre Unterstützung während der vergangenen 24 Jahre. (-wi)

«Was für ein wäsen vor und zu disen zyten gewesen…» Lebensbilder am Vorabend der Reformation Am Eidgenössischen Dank-, Bussund Bettag, am 18. September, um 13.30 Uhr, lädt das Kloster Kappel gemeinsam mit dem Verein Kloster Kappel zu einer öffentlichen Tagung ein, welche den Fragen nachgeht: Wie lebten die Menschen am Vorabend der Reformation?

Kirchliche Missstände

Im Detail werden an der Tagung vom 18. September folgende Fragen erörtert: Welche sozialen und wirtschaftlichen Realitäten prägten ihr Leben damals? Mit welchen geistigen Strömungen setzten sich die Menschen auseinander? Inwiefern begünstigte das soziale, wirtschaftliche und geistige Umfeld der damaligen Zeit die Aufnahme reformatorischer Ideen? Die Tagung soll am Beispiel dreier bekannter Persönlichkeiten, Anna Reinhart, Peter Simmler und Heinrich Bullinger, die mit der Zürcher Reformation und auch mit dem Kloster Kappel verbunden sind, aufzeigen, wie Menschen am Vorabend der Reformation lebten. Drei Lebensbilder beleuchten exemplarisch die jeweilige konkrete Sozial- und Geistesgeschichte in

In der Einleitung zu seiner Reformationsgeschichte verortet Heinrich Bullinger die Hintergründe der Reformation in den kirchlichen und theologischen Missständen seiner Zeit und «in den püntnussen und vereinigungen mit königen und fürsten, ... welchem bald nachgefolgt ist allerley verderbung, mit unmass in essen, trincken, frömden kleyderen und sitten». Es musste seiner Ansicht nach eine grundlegende Erneuerung der Gesellschaft geschehen. Die Tagung beginnt um 13.30 Uhr mit einem Referat von Dr. Rebecca Giselbrecht, Dozentin für praktische Theologie, Universität Zürich, über Anna Reinhart, Zürcher Wirtstochter und spätere Gattin von Ulrich Zwingli. Dann wird der Historiker Bernhard

den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen der damaligen Zeit. Die reformatorischen Ideen trafen auf konkrete sozial-, wirtschafts- und geistesgeschichtliche Realitäten; «äussere» und «innere» Umstände trugen dazu bei, der späteren Reformation zum Durchbruch zu verhelfen.

Schneider, Ottenbach, dem Leben von Peter Simmler, Schultheissensohn aus Rheinau, und Prior des Klosters Kappel nachgehen. Als Dritter wird Prof. Dr. theol., Andreas Mühlinq, Honorarprofessor für evangelische Kirchengeschichte, Universität Trier, das Umfeld von Heinrich Bullinger, Priestersohn aus Bremgarten und Hauslehrer im Kloster Kappel, beleuchten. Die Tagung schliesst nach einem moderierten Gespräch mit den Referierenden und Teilnehmenden aus dem Publikum unter der Leitung von Pfarrer Markus Sahli, um 16.45 Uhr. Die Tagung endet rechtzeitig vor der Veranstaltung Musik und Wort mit dem Jodlerklub Aemtler Jodlerfründe, Andrea Kobi, Orgel, und Markus Sahli, Alphorn. Unter dem Titel «Mit Dym Säge wämmer gah…» werden ab 17.15 Uhr volkstümliche Klänge in der Klosterkirche zu hören sein. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli umrahmen die Musik. (pd.)

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten am Kirchturm der reformierten Kirche Hausen wurde im Juni die goldene Kugel von der Turmspitze demontiert. Dabei kamen, wie erwartet, interessante Dokumente aus früheren Zeiten und alte Fotos zum Vorschein. Nur kurz konnten diese von anwesenden Schulklassen bestaunt werden. Die Kleinsten wunderten sich über die Grösse der Kugel und hofften, durch die kleine Öffnung, weitere Schätze zu entdecken. Inzwischen wurde die Kugel wie auch der Güggel durch die Firma Muribaer AG, Büron, restauriert und neu vergoldet. Die Dokumente wurden gesichtet und ein paar schöne Exemplare zur ausführlichen Besichtigung aufbereitet. Im Anschluss an den Gottesdienst vom Bettag-Sonntag, können sie im Rahmen des Kugel-Apéros studiert werden. Zusammen mit neuen Dokumenten und der Spenderliste werden sie danach wieder in Kunst-

Kramen in der Kirchturm-Kugel ist ein seltenes Vergnügen. (Bilder zvg.) stoffrohre eingeschweisst, in die Kugel gelegt und später auf der 50 Meter hohen Kirchturmspitze für die Nachwelt aufbewahrt. Die Sanierungsarbeiten am Kirchturm verliefen bisher reibungslos, ohne unvorhergesehene Überraschungen und genau nach Fahrplan. Wenn das so bleibt, wird im Herbst, wenn die Blätter fallen, auch die Verhüllung des Kirchturms verschwinden. Man darf gespannt sein auf die Wirkung des renovierten Kirchturms im Hausemer Dorfbild. (pd.) Sonntag, 18. September, 9.30 Uhr, ref. Kirche Hausen.

Kann man etwas sehen?

Das Leben von Bruder Klaus in Bildern Geschichte in Comic-Form erzählt Pünktlich zu seinem 600. Geburtsjahr veröffentlicht die Künstlerin Mariann WengerSchneiter ein «etwas anderes» Buch über den Schweizer Landespatron. An der Buchvernissage im Kloster Kappel gibt die Autorin erstmals Einblick in ihr neues Werk. Der Band über Niklaus von Flüe erzählt auf eine erfrischende Art das Leben des Schweizer Landespatrons. In Form eines liebevollen und detailgetreuen Comics richtet er sich sowohl an Kinder und Jugendliche, die neugierig sind auf eine spannende, authentische Geschichte aus dem Mittelalter, als auch an Erwachsene, die sich mit Bruder Klaus und seiner Zeit vertraut machen möchten. Die Künstlerin Mariann Wenger-

Schneiter hat sieben Jahre an diesem Werk gearbeitet. Für ihre ausschliesslich von Hand gestalteten Zeichnungen hat sie sich nicht nur intensiv mit dem Leben und Wirken von Bruder Klaus beschäftigt, sondern auch den Alltag des Spätmittelalters im Kanton Obwalden studiert: das bäuerliche Leben, das Söldnerwesen und selbst die Tier- und Pflanzenwelt. Ob für Alt oder Jung, diese detailgetreue Geschichte zeigt, dass es sich lohnt, eine scheinbar altbekannte Geschichte neu zu erzählen. Für Menschen von heute, die sich mit Bruder Klaus und seiner Zeit auseinandersetzen möchten. (pd.) Buchvernissage: Bruder Klaus - Eine erstaunliche Geschichte aus dem Mittelalter. Montag 19. September, Kloster Kappel, 19:30 Uhr.

Der Eintritt zur Tagung und zum Konzert ist frei (Kollekte).

Ein Bild aus «Eine erstaunliche Geschichte aus dem Mittelalter». (Bild zvg.)


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FCWB zeigte erhoffte Reaktion Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Thalwil 2:1 (0:0) Eine Woche nach der deutlichen Auswärtsniederlage bei St. Gallen II zeigte der FC Wettswil-Bonstetten im Heimspiel gegen Thalwil die erhoffte Reaktion und bezwang den FC Thalwil verdient mit 2:1. ................................................... von marc enskat Das Spiel, bei welchem man auf Seiten des FCWB auf die rekonvaleszenten Bachmann und Bozhinov verzichten musste, dafür aber wieder auf Rückkehrer Schneebeli zählen konnte, begann ausgeglichen. Beide Mannschaften präsentierten sich gut organisiert. Torchancen entstanden vorerst durch Standardsituationen, wobei sich beide Torhüter auf der Höhe des Geschehens zeigten und ihren Kasten jeweils rein halten konnten. Das Pausenresultat von 0:0 entsprach den gezeigten Leistungen.

WB dreht Rückstand Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Gäste vom Zürichsee die Ämtler früh unter Druck. Und diese aufsässigere Spielweise wurde in der 61. Minute belohnt. Dabei gelang es dem Heimteam gleich zweimal nicht, den

Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. In der Folge gelangte das Leder zu Routinier Idrizi, welcher im 16er nur regelwidrig am Abschluss gehindert werden konnte. Beim fälligen Strafstoss hatte WB-Torhüter Thaler keine Abwehrchance. Der FCWB wehrte sich nun aber gegen die drohende Niederlage und reihte ab der 70. Spielminute Torchance an Torchance, begünstigt auch durch die nun tiefer stehenden Gäste aus Thalwil. Die Bemühungen sollten jedoch erst in der 84. Minute belohnt werden. Der emsige Siefkes konnte mittels Weitschuss in die linke untere Ecke zum verdienten Ausgleich vollenden. Mit dem Ausgleich gaben sich die Ämtler nun aber nicht mehr zufrieden. In der 90. Spielminute konnte Machado einen weiten Ball für sich behaupten, sich diesen gleich selber vorlegen und erneut mittels Weitschuss zur mittlerweile verdienten 2:1-Führung verwandeln. Die Nachspielzeit konnte danach ohne weitere Probleme über die Runden gebracht werden. Den zweiten Heimsieg verdienten sich die Ämtler aufgrund von deutlich mehr Torchancen in der zweiten Halbzeit.

werden, bevor nun, bedingt durch den Schweizer Cup, eine zweiwöchige Meisterschaftspause folgt. Kommenden Donnerstag bestreitet die erste Mannschaft um 19.30 Uhr im Moos ein Testspiel gegen United Zürich aus der Promotion League, bevor es am Sonntag, 25. September, erneut mit einem Heimspiel gegen den Nachwuchs der Zürcher Grasshoppers mit dem Meisterschaftsbetrieb weitergeht. Erstmals spielberechtigt sein wird dann mit Gojart Gjergji ein alter Bekannter, welcher den Weg ins Moos zurückgefunden hat und den abgewanderten David Blumer ersetzt. Abgerundet wurde das erfolgreiche Heimspielwochenende durch den 4:1Erfolg der zweiten Mannschaft gegen den BC Albisrieden, womit die Krasniqi-Elf weiterhin ohne Punktverlust bleibt. Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil, 180 Zuschauer. FCWB: Thaler, Bozic, Hotnjani, Waser, Constancio, Gouiffe à Goufan, Schneebeli (82. Berisha), Le Bigonsan (80. Krasniqi), Peter (64. Dukhnich), Siefkes, Teixeira Machado. Weitere Resultate: FCWB 2 – Albisrieden 4:1, Hakoah – FCWB 3 6:3, Schwamendingen – Jun. A (CCJL) 0:5,

Zwei Wochen Spielpause Durch die wichtigen drei Punkte konnte die rote Laterne abgegeben

In einem kampfbetonten Spiel war der FCA mehrfach einen Schritt zu spät. (zvg.)

FCA lässt drei Punkte in Einsiedeln liegen FC Affoltern – Einsiedeln 1:0 (1:0) Einsiedeln hat das wohl beste Vereinsheim der Zweiten Liga und Einsiedeln hat drei Punkte. Es sind die drei Punkte, die der FC Affoltern am vergangenen Samstag nach dem verlorenen Spiel dort hat liegen lassen.

Jun. B – Horgen 2:4, Jun. Dd – Hausen 0:4, Jun. Db – Adliswil 2:3, Schwamendingen – Jun. Ca (CCJL) 1:1, Thalwil – Jun. Da 6:9, Wollishofen – Jun. Dc 3:14, Sen. 30+ – Srbija 7:1.

veranstaltungen

Das Spiel gegen Einsiedeln begann für den FC Affoltern mit einem unglücklichen Missverständnis der Brüder Bala. In der 3. Spielminute rollte der Ball in den FCA 16er. Beide Balas liefen darauf zu, um zu klären. Beide verliessen sich auf den anderen und drehten wieder ab. Der Ball rollte weiter und lachender Dritter war der Einsiedler Stürmer, der den Ball bis zur Grundlinie trieb und flach vors Tor spielte. Glück im Unglück für den FCA, dass der gut postierte Einsiedler Mittelstürmer den Ball verfehlte. Die beiden Bala-Brüder standen weiter im Mittelpunkt und schafften es je einmal nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Einmal konnte der FCA-Torwart Steiner abwehren, beim anderen Mal hiess es 1:0. In diesen Situationen hielten etwa 120 Zuschauer den Atem an. Die einheimischen Fans schnauften aus. Die mitgereisten FCA-Anhänger rauften sich die Haare.

Die Chancen des FC Affoltern Es waren nicht viele Chancen, die sich der FCA in 90 Minuten erspielte. Zwei Mal Bilic per Kopf und einmal Rako A. alleinstehend von halb links hatten sehr gute Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Leider ohne zählbaren Erfolg. Viel mehr Möglichkeiten gab es nicht; vielleicht noch die beiden Distanz-

Die verschiedenen auf dem Albis gezeigten Kuhrassen eignen sich für unterschiedliche Haltungen. Während das etwas kleinere Braunvieh sowohl für die Fleisch- als auch die Milchwirtschaft geeignet ist, ist Fleckvieh bei Milchbauern speziell beliebt. (Bild Salomon Schneider)

Essen, Trinken und Brauchtum Zum 7. Mal wird die Miss Sihltal erkoren Am kommenden Samstag, 17. September, wird auf dem Parkplatz Hinteralbis auf dem Albispass die beliebte Viehschau durchgeführt: ein traditionelles Fest, das bis zum Abend dauert. ................................................... von linda alder Seit die Braunviehgenossenschaft Sihltal nur noch vier Bauernbetriebe zählt, hat man sich mit der Fleckviehgenossenschaft Affoltern und der Holsteingenossenschaft Albis zur Drei-Rassen-Viehschau zusammengetan. Bereits ab 9 Uhr ist die Festwirtschaft in der Scheune geöffnet. Bekannt ist sie vor allem für die vielen selbst gebackenen Köstlichkeiten. Ab 9.45 Uhr beginnt das Einstellen der

Kühe und die Arbeit der Preisrichter, welche die Tiere nach Schönheit und Leistung beurteilen.

«Chälbli» streicheln für Kinder Das Rahmenprogramm und das gesellige Beisammensein sind dabei genauso wichtig wie die Viehschau an sich. Die heimelige Atmosphäre wird von den «Alphornbläsern vom Albis» mit urchigen Klängen begleitet und lädt zum Sitzenbleiben. So bleibt viel Zeit zum Fachsimpeln zwischen den Bauern und Jungbauern sowie zum Austausch zwischen den interessierten Besuchern und den Ausstellern. Auch für die Kinder ist der Besuch auf dem Bauernhof ein gelungenes Erlebnis, vor allem wenn sie zu den «Chälbli» ins Gehege dürfen, um diese zu streicheln.

Verköstigung in bäuerlicher Atmosphäre Am Mittag verköstigen die Bäuerinnen und ihre Helferinnen die hungrigen Gäste mit bodenständigen Speisen und Getränken. Es werden ChäsSchnitten und Steak mit Pommes frites serviert. Nach dem Essen findet die Prämierung in den verschiedenen Kategorien statt, und die Gewinner werden mit einem Wanderpreis geehrt. Am Abend ab 20 Uhr gibt es kostenlos Raclette für die Aussteller und Züchter in der Scheune, Gäste sind zu einem Pauschalpreis ebenfalls herzlich willkommen. So bietet sich auch für die Besucher mit genügend Sitzleder die Möglichkeit, den Tag mitten unter der bäuerlichen Truppe ausklingen zu lassen.

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schüsse von Markanovic und Good; die beide das Tor verfehlten. Die Leichtigkeit des Affoltemer Fussballs war in diesem sowie im letzten Spiel (gegen Horgen) wie weggeblasen. Da, wo in der vergangenen Saison der Ball lief und lief und des Öfteren im Tor landete, versuchten die Spieler dieses Mal vieles aber nur wenig gelang. Dass sie die Zweikämpfe annahmen, zeigten die vier Gelben Karten, die sich Markanovic, Scicchitano, Ismajlaj und Rako holten. Das Spiel war allgemein sehr körperbetont und die Umgangssprache hart. Harmonie sieht anders aus. Das in der letzten Saison sehr bewährte Mittel, den Ball aus der eigenen Verteidigung quer und lang über den Platz zu schlagen, meistens zu Rako, klappt bisher so gut wie gar nicht. Zu oft waren die Bälle zu lang und noch öfters zu kurz. Luchsinger brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: «Was uns letzte Saison stark gemacht hat, fehlt uns in den bisherigen Spielen. Wir müssen mehr laufen und unsere Chancen besser nutzen.» Wichtig ist, dass das Fanionteam wieder einen Sieg einfährt. Bei vier Punkten aus vier Spielen werden Erinnerungen an die Abstiegssaison wach. Am kommenden Donnerstag, 15. September, spielen die Säuliämtler im heimischen Moos gegen Wädenswil. Der FCA hofft, unter den Anfeuerungsrufen der heimischen Fans endlich wieder zu Hochform auflaufen zu können. Volkmar Klutsch Mannschaft: Steiner, Bala II., Bala I., Luchsinger, Scicchitano, Antenen C. (Stähli, 63.), Ismajlaj, Good (Nikic, 84.’), Rako A., Markanovic, Bilic Ersatz: Aegerter, Nikic, Konate, Premanthan, Antenen S., Stähli,


Sport

Dienstag, 13. September 2016

Schweizer Meister mit dem Sturmgewehr Gold für den Affoltemer Schützen Bruno Schneiter An den Schweizer Meisterschaften mit Armeewaffen in Thun gewann der Affoltemer Schütze Bruno Schneiter am 6. September die Goldmedaille im Zweistellungsmatch mit dem Sturmgewehr 90. Das Programm umfasste je 3 Serien à 10 Schuss liegend und kniend auf die Zehnerscheibe. Bruno Schneiter startete liegend mit 93, 96 und 94 Punkten. Damit lag er mit nur wenigen Punkten Rückstand vor dem Kniendteil in Lauerstellung. Er schoss sein Programm sehr zügig. Für den ganzen Wettkampf hätte er 90 Minuten Zeit gehabt, brauchte aber nur rund 50 Minuten. Nun begann das lange Warten auf die Resultate, der langsamer schiessenden Konkurrenten. Am Schluss waren die Überraschung und die Freude gross. Mit 266 Punkten schoss Bruno das höchste Kniendresultat aller Teilnehmer und setzte sich im Gesamtklassement mit 549 Punkten und 3 Punkten Vorsprung an die Spitze und wurde verdienter Schweizer Meister. Die 58 besten Schützen der Qualifikation, welche im Laufe des Jahres dezentral erfolgte, konnten am Final in Thun teilnehmen. Für das Erreichen dieses Titels hat Bruno Schneiter in dieser Saison mehr als 3000 Trainingsschüsse mit dem Sturmgewehr abgegeben und mit dem Luftgewehr intensiv in der Kniendstellung trainiert. Als 60-Jähriger war er einer der ältesten Teilnehmer. Vor einigen Jahren

erreichte er bereits einmal den 4. Rang, punktgleich mit dem Gewinner der Bronzemedaille. Wegen der schlechteren Schlusspasse verpasste er das Podest unglücklich. Diesmal kam es ihm sicher zugute, dass er schon an vielen Finals der Schweizer Meisterschaft teilnehmen konnte. Mit seiner Routine und seiner Ruhe bewältigte er die schwierigen Wind- und Beleuchtungsverhältnisse am Finaltag mit Bravour.

Förderer des Schiesssportes Dieser grosse Erfolg und vorläufige Bruno Schneiter mit der Goldmedaille (Bild zvg.) Höhepunkt wird dem sehr aktiven Präsidenten des match und Teilnehmer am SchützenSchützenvereins Affoltern am Albis königsausstich an Eidgenössichen nach so vielen Anläufen sehr gegönnt, Schützenfesten. was die vielen Gratulationen aus der Für seinen 85-jährigen Schützenganzen Schweiz bezeugen. Bruno ist kameraden Walter Althaus, der auch einerseits bekannt als «Macher» und in diesem Jahr Bruno nach Thun beFörderer des Schiesssports in der Re- gleitete und unterstützte, war dies gion, anderseits als erfolgreicher nach eigener Aussage einer der Matchschütze in der Schweiz. Er war schönsten Tage in seinem Leben. schon Medaillengewinner im Stände- (Bruno Lässer)

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Paul Stutz verpasst den Sieg um Haaresbreite Entscheidung im Feldstich-Final in Möhlin Der Feldstich-Final in Möhlin vom Sonntag, 4. September, war geprägt von hervorragenden Leistungen und spannenden Entscheidungen. Es liegt dieser unverkennbare Duft in der Luft. Dieser Geruch, der bei Schützinnen und Schützen Heimatgefühle auslöst. Dieser Geruch, der entsteht, wenn weit über 300 Schützen ihrem Hobby nachgehen und Patrone um Patrone abfeuern. 295 Elite- und 27 Nachwuchs-Schützen Gewehr 300 Meter, sowie 59 Elite- und 17 Nachwuchs-Schützen Pistole 25 Meter haben am Sonntag, 4. September, in Möhlin den Sieg im Feldstich-Final untereinander ausgemacht. Das Qualifikationsresultat ergibt sich aus der Summe der Resultate aus dem Eidgenössischen Feldschiessen und dem Feldstich. Bei den Pistolenschützen hat sich Paul Stutz (Zwillikon), der Abteilungsleiter Pistole in der Verbandsleitung des Zürcher Schiesssportverbandes (ZHSV) für das Final qualifiziert. Bei der Elite mit der Ordonnanzpistole war nach dem Final noch kein Favorit auszumachen. Die zehn Ausstichteilnehmer lagen innerhalb von zwei Punkten. Bei der Disziplin 25 Meter kann ein Punkt mehr oder weniger sehr entscheidend sein. Markus Aebischer (Liestal) erzielte am Morgen das Maximum von 180 Punkten.

«Stutz ärgert eben jede Neun» Das reichte für den Sieg, auch wenn Paul Stutz im Ausstich mit 179 Punkten einen Zähler mehr als Aebischer verbuchen konnte. Aebischer kam total auf 358 Punkte (180/178), einen

Die Besten mit der Pistole 25 m: Paul Stutz (links, 2. Rang) und Sieger Markus Aebischer. (Bild zvg.) mehr als Stutz (357; 178/179), der sich dank des besseren Resultats im Eidgenössischen Feldschiessen (180 Punkten) vor Adrian Müller (357; 179/178) den zweiten Platz sicherte. In den einzelnen Kategorien haben Peter Bachmann (Gewehr 300 Meter Elite), Markus Aebischer (Pistole 25 Meter Elite), Armando Santacaterina (Gewehr 300 Meter Nachwuchs) und Joel Kym (Pistole 25 Meter Nachwuchs) gewonnen. Paul Stutz hatte die Qualifikation (1790 Teilnehmer) mit dem Maximum von 360 Punkten dominiert. Der Finaltag begann für Stutz, ein Winnertyp, nicht optimal. Mit 178 Punkten klassierte er sich «nur» auf Rang 9. Bei der Auswertung eines Schussloches fehlte knapp ein halber Millimeter für einen weiteren Zehner. Doch der Zürcher Kantonspolizist zeigte im Ausstich Nerven wie Stahl und erzielte mit 179 Punkten das Höchstresultat. «Mir haben die Schüsse nicht so recht gepasst», sagte Paul Stutz im Anschluss an den Ausstich. (pd.)

Pferdesporttage auf dem Grüthau Springsportfreunde treffen sich am Wochende in Mettmenstetten Am 17. und 18. September organisiert der Kavallerieverein des Bezirks Affoltern die alljährlichen Pferdesporttage in Mettmenstetten. Nach den Erfolgen der letzten Jahre steht auf der Reitanlage Grüthau wieder ein spannendes Wochenende bevor.

Tischtennis-Turnier in der Sporthalle Stigeli. (Bild zvg.)

Der Auftakt in die Tischtennis-Saison 44. Turnier des TTC Affoltern Die Tischtennis-Saison 2016/17 ist eben angelaufen. Traditionell ist das Tischtennis-Turnier des TTC Affoltern für die Tischtennis-Cracks eine willkommene Gelegenheit, Spielpraxis für die ersten Meisterschaftsspiele zu bekommen und die eigene Form zu testen. Am Sonntag, 18. September, richtet der TTC Affoltern das Turnier bereits in seinem 44. Jahr aus; erstmals mit dem neuen Partner Erra Team. Gespielt wird in der Sporthalle Stigeli in Affoltern. Zur Austragung kommen insgesamt dreizehn Serien, davon eine Plauschkategorie für Spielerinnen und Spieler ohne Lizenz. Der Veranstalter TTC Affoltern hat auch in diesem Jahr wieder Geld- und Sachpreise im Wert von über 1000 Franken für die Erstplatzierten ausgeschrieben. Angesichts des günstigen Termins so kurz nach Saisonstart und der hohen Geld- und Sachpreise hofft

der TTC Affoltern auf eine grosse Resonanz bei den heimischen und auswärtigen Tischtennisspielern. An den 18 Platten, in der Sporthalle Stigeli, ist für eine reibungslose Organisation in gesorgt – ebenso wie für das leibliche Wohl der Aktiven und der Zuschauer. Es werden packende Matches auf hohem Niveau erwartet. Spannend dürfte es in der höchsten Herren-Kategorie werden, da Lokalmatador Tobias Klee aufgrund seiner hohen Klassierung in diesem Jahr nicht mehr startberechtigt ist. Eine gute Chance für die Jugend, die bereits im letzten Jahr auf dem Vormarsch war. (pd.) Erra Team Challenge, 18. September, ab 8.30 Uhr.

Das OK der Pferdesporttage Mettmenstetten freut sich, auch dieses Jahr wieder einen abwechslungsreichen Anlass durchzuführen. Beginn der ersten beiden Prüfungen der Stufe B60/70/80 ist am Samstag um 12.30 Uhr. Anschliessend erfolgt um circa 15.30 Uhr der Startschuss für die 2-er Equipen-Plausch-Prüfung. Dabei absolvieren zwei Reiter den genau gleichen Parcours, der zweite Reiter allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Diese Prüfung stellt vor allem an das bewährte Parcoursbauerteam um Urs Bopp grosse Ansprüche, müssen doch sämtliche Hindernisse von beiden Seiten gesprungen werden können. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Während der ganzen Veranstaltung wird die eingespielte Festwirtschaft für Speis und Trank von Reitern und Zuschauern sorgen. Manch einer lässt nach getaner sportlicher Leistung den Tag bei einem Bier ausklingen. Mit dem alljährlichen Sponsorenapéro, der am Sonntag um 11 Uhr im Festzelt stattfindet, möchte sich das OK der Pferdesporttage bei den vielen Gönnern, Sponsoren und Landbesitzern herzlich bedanken.

Serien für Lizenzierte. 14.30 Uhr Plauschkategorien, Herren, Jugend 1999-2002, Schüler 2003 und jünger. Anmeldung bis Freitag 16. September, Matthias Hess, Telefon 076 539 60 53 oder turnier@ttcaa.ch (Name, Vorname, Kategorie). Infos: www.ttcaa.ch

Bei Punktgleichheit entscheidet die Zeit Der Sonntag steht ganz im Zeichen der routinierteren Reiter und Reiter-

Sandra Bucher, auf «Nick von Grossrieden», in voller Aktion. (Bild zvg.) innen. Die zwei Prüfungen, B/R90, die um 9.30 Uhr beginnen und die anschliessenden Prüfungen B/R 100 um 13 Uhr werden nach Wertung A geritten. Gezählt werden zuerst die Fehler und erst bei Punktgleichheit ist die Zeit entscheidend. Somit können sich die Zuschauer auf viele flott gerittene Parcours freuen. Für sämtliche Prüfungen werden noch

Nachmeldungen entgegengenommen. Wie jedes Jahr werden Jung und Alt, Reitende und Nichtreitende ein spannendes Wochenende mit tollem Reitsport, grossartiger Atmosphäre und bestechender Aussicht auf dem Grüthau (nähe Paradisli) erleben dürfen. Brigitte Metzger Infos, Start- und Ranglisten: www-kv-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Knonaueramt

Themenabend Demenz Freitag, 16. September 2016, von 17.30 bis 21.30 Uhr in der Aula des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern am Albis Ab 17.30 Uhr Infostände mit Fachpersonen im Foyer zu verschiedenen Angeboten im Zusammenhang mit Demenz 18.30 bis 19.45 Uhr Vortrag: «Demenzielle Erkrankungen verstehen und betroffene Menschen wertschätzend begleiten» Referentin: Gabriele Kaes, Stabsstelle Demenz Alterszentren Stadt Zürich 20.05 bis 21.30 Uhr Interaktives Spiel des Playbacktheaters Bumerang Theater rund um die Gefühle, Erfahrungen und Anliegen der teilnehmenden Gäste zum Thema Demenz Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.

Tag des Islandpferdes 17. Sept. 2016 ab 15 Uhr Infostand, Ponyreiten uvm. Parkplatz Almig, Baar nutzen. www.kitihof.ch

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