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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 73 I 168. Jahrgang I Freitag, 19. September 2014

Mandate rechtens

Neuer Jugendraum

Spital: Bezirksrat weist eine Aufsichtsbeschwerde des Vereins Pro Zweckverband ab. > Seite 3

Partizipationsprojekt von Jugendarbeit Unteramtplus gestartet. > Seite 7

Spitalstatuten: 8 Gemeinden haben schon zugestimmt Mit einer Totalrevision seiner Statuten will sich der Spitalzweckverband fit machen für die Zukunft. Das Vorhaben ist auf gutem Weg. Der September steht ganz im Zeichen der Abstimmungen über die neuen Spital-Statuten. Die Gemeindeversammlung in Aeugst hat am 4. September den Anfang gemacht, als letzte Gemeinde soll am 29. September Wettswil entscheiden. Damit die Statuten geändert werden können, braucht es die Zustimmung aller Gemeinden. Mehr als die Hälfte davon ist schon geschafft: Mit Aeugst, Mettmenstetten, Affoltern, Knonau, Kappel, Rifferswil, Obfelden und Stallikon haben acht der 14 Bezirksgemeinden Ja gesagt – mehrheitlich diskussionslos und in Rekordzeit. So dauerten die Kappeler Gemeindeversammlung gerade mal elf Minuten, die Knonauer tagten zwölf und die Mettmenstetter 15 Minuten. Gestern Abend (nach Redaktionsschluss) fiel der Entscheid in Hedingen. Nächste Woche folgen Maschwanden (Montag), Bonstetten (Dienstag), Ottenbach und Hausen (Mittwoch) und schliesslich am Montag, 29. September, Wettswil. (tst.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 5/7/9

Bei der Materialrückgabe wurde alles sortiert und zusammengepackt. (sas)

Die Dienstzeit ist zu Ende Am vergangenen Dienstag hatten viele Säuliämtler der Jahrgänge 1984 bis 1987 ihren letzten Militärdiensttag. Über 80 Prozent der Wehrdienstleistenden begrüssen eine Abgabe mit anschliessender Feier, auf dem Waffenplatz Reppischtal in Birmensdorf. Die überwältigende Mehrheit der entlassenen Wehrmänner freut sich, dass Vertreter aus Kommunal- und Regionalpolitik sowie der Armee diesem Anlass Wertschätzung entgegenbringt und beim Apéro für ungezwungene Gespräche zur Verfügung steht. Aus fast allen Säuliämtler Gemeinden waren Gemeinderäte zugegen und auch zwei Kantonsräte waren anwesend. ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Neuer Spielplatz Primarschule Hausen: Neue Möglichkeit für Kinder in Ebertswil. > Seite 10

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Stihl und Kreativität Die Stalliker Künstlerin Patricia Zenklusen bearbeitet Holz mit der Motorsäge. > Seite 13

Ein Besinnungstag im Jahr ist vordringlich Zum Eidgössischen Dank-, Buss- und Bettag

Z

um «Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag» hätten Sie sich wohl einen anderen Blickfang vorgestellt. Das Bild kann irritieren. Es passt so gar nicht zum Bettag. Und doch macht es eine bedenkenswerte Aussage. Das Bild mag indessen typisch für unsere Zeit sein. Die Wegwerfgesellschaft kennzeichnet unser Verhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir Sachen, Abfall oder Menschen wegwerfen. Es ist die gleiche Grundhaltung. Wäre es zu gewagt zu sagen, das Bild sei ein Spiegel unserer Seele? Am dritten Septembersonntag ist jeweils der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag. Und das ist keine Erfindung unserer Tage, sondern dieser Tag entstand in notvoller Zeit (1831). Die Inhalte indessen greifen auf alte Traditionen zurück, die wohl Niklaus von Flüh schon bekannt waren. Der Name kommt etwas pathetisch daher, gewiss, doch inhaltlich lässt sich dieser Tag in vielfacher Weise verstehen und ausgestalten. Die beiden Landeskirchen und die jüdischen Kultusgemeinden begehen den Bettag. Er war für die Eidgenossenschaft gedacht, doch sind wir ehrlich, die wenigsten werden diesen Tag beachten. Die meisten haben das Danken verlernt. Busse, beziehungsweise Bussen, kennen sie noch im Strassenverkehr, und das Beten ist sowieso abhandengekommen. Das ist nicht nur schade, sondern äusserst bedauerlich. Schaden nimmt der einzelne meist unbemerkt, Schaden nimmt die Gesellschaft als Ganzes in gravierendem Masse. Die Tradition von Dankfesten, von Bussritualen und freudvollen Bettagen reicht Jahrtausende zurück. Das Alte Testament der Bibel legt reichlich Zeugnis davon ab. Das Judentum hat denn auch eine erstaunliche Geistesgeschichte. Das Buch der Psalmen zum Beispiel zeigt dies auf. Die Herausführung aus der Knechtschaft Ägyptens ist einer der Momente, die Dankbarkeit und Lobpreis Gottes in vielfältiger Weise auslösten. Die Zeit der grossen Propheten zeigt die aktive Auseinandersetzung mit dem Glauben, der eben den Alltag stark bestimmte. Das Nichtbeachten des Bundesgottes Jahwe liess Bussrituale entstehen. Einem Ziegenbock zum Beispiel legte man die Hände auf, übertrug ihm damit die Sündenlast und schickte ihn in die Wüste. Dabei geht es nicht um eine oberflächliche Entschuldigung, sondern die Bussgesinnung verlangte eine Umkehr des Einzelnen. Das Sich-getragen-Wissen durch den Bundesgott liess das Volk bitterste Not und unsägliches Leid überstehen. Einen Besinnungstag im Jahr halte ich für vordringlich. Ein solcher nationaler Besinnungstag müsste ja nicht vordringlich religiös bestimmt sein, damit möglichst viele mitmachen,

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Natur, kräftige Farben Renée Torelli, Angela Wicki, Roger P. Zubler und Maureen Zürrer in der Galerie 100. > Seite 15

Verkehrskonzepte mobilisierten in Rifferswil Der Rifferswiler Gemeinderat legte dem Stimmvolk am Mittwochabend anlässlich der ausserordentlichen Gemeindeversammlung für die Totalrevision der Spitalstatuten auch zwei Verkehrskonzepte vor. Eines davon sah die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in Oberrifferswil vor. Das mobilisierte 178 Stimmberechtigte – ein neuer Rekord in der seit Kurzem tausend Einwohner zählenden Gemeinde im Oberamt. Während die Spitalvorlage, die eine eigene Rechnungsführung für das Bezirksspital vorsieht, wie am Vortag in Kappel ohne eine Wortmeldung einstimmig gutgeheissen wurde, stieg die Temperatur im viel zu kleinen Engelsaal, als es um die Verkehrskonzepte ging. Nach zweistündiger Diskussion endete aber auch diese Schlussabstimmung eindeutig: Mit Zweidrittelmehr wurden die 30er-Zonen abgeschmettert und weiteren verkehrsberuhigenden Massnahmen eine klare Absage erteilt. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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mitdenken und mithandeln können. Das schliesst das Handeln aus dem Glauben eben nicht aus. Wegwerfgesellschaft hat man unsere moderne Gesellschaft betitelt. Über Bord geworfen wird vieles. In unseren Breiten ist die Religion stark betroffen. Das Wort meint die Rückbindung an eine höhere Macht. Die Juden und die Christen nennen diese eben Gott. Ohne Rückbindung gibt es letztlich keine Verantwortung. Ich kann tun und lassen, was ich will. Ich kann Abfall und eben auch Menschen wegwerfen. Mobbing ist ein Beispiel hierfür. Es gibt den Tag des Waldes, der Briefmarke, usf., einen Besinnungstag kann ich indessen nicht ausmachen. Gerade das aber wäre notwendig. Probleme gibt es reichlich und deren Lösung ist nicht im Blick, vernachlässigt von der Öffentlichkeit, ob aus Bequemlichkeit, aus Angst vor den Konsequenzen oder aus Profitgier, mag dahingestellt sein. In seiner Arbeit sieht sich ein Pfarrer immer wieder mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Ich möchte drei Problemfelder herausgreifen. In der Politik werden diese Probleme übergangen, allenfalls noch von der rein monetären Seite her betrachtet. Die Gesellschaft und darin der Einzelne bleiben allein gelassen. Ich denke zum Beispiel an die Ehescheidung. Sie wird zuweilen als moderne Errungenschaft empfunden. In der Konsequenz für die Gesellschaft ist sie in dem Ausmass bedenklich. Wenn bis in die 50er-Jahre gut 51% geheiratet haben, sind es heute 96%. Da wird es Scheidungen geben, weil nicht alle die Ehe durchtragen können. Wenn aber weit über 50% Scheidungen zu verzeichnen sind, dann stimmt etwas nicht. Eine ETH-Studie belegt die gravierenden Schäden, die Kinder

oft genug nehmen. Die Berufsarbeit des Pfarrers sieht aber auch die ungeheuren Belastungen und Verletzungen scheidender Partner. Eine Trennung wiegt eben meist sehr schwer und die Psyche ist zeitlebens in Mitleidenschaft gezogen. Da wird die moderne Errungenschaft sehr fragwürdig. Warum soll ich mich da nicht besinnen, warum nicht umdenken. Der Suizid ist das Weggeben des eigenen Lebens, warum auch immer. Das ist ein schwerwiegendes Problem, das betroffene Familien ins Unglück stürzt. Die Gesellschaft und ihre Politiker verschweigen das Problem und lassen Betroffene allein. Es braucht Hilfe und ein Umdenken. Perspektiven sind gefragt. Gefährdete Menschen geben meist Hinweise, die ernst zu nehmen sind. Beherzte Hilfe kann Wunder wirken. Die schleichende Islamisierung wird den Kindern und ihren Nachkommen zum Problem werden, das ist die Angst vieler. Dass diese Angst unbegründet ist, ist schwer nachzuvollziehen. Das Denken in Recht und Moral ist mit dem westlichen Denken kaum kompatibel. So erkannte das Mittelalter und die beginnende Neuzeit die Gefahr damals besser als unsere moderne Sichtweise. Gleichgültigkeit dem eigenen Glauben gegenüber ist nicht geeignet, Paroli zu bieten, von der Politik ist kaum etwas zu erwarten wie die Erfahrung zeigt. Wenn in einer Ostschweizer Stadt, der Islamunterricht in die Schule integriert ist, die christlichen Konfessionen aber nicht, dann hat die Politik versagt. Was also ist zu tun? Ich wünsche allen einen besinnlichen, fruchtbringenden Bettag.

500 38 Bernhard Herzog, Pfarrer

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über Hansruedi Heil, geb. 20. Oktober 1942, von Zürich ZH, Rossauerstrasse 15, 8932 Mettmenstetten, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 19. September 2014, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. September 2014 verwiesen. Bemerkung: Die Konkursverwaltung hat folgenden Kaufvertrag abgeschlossen, unter der Bedingung, dass kein Gläubiger oder Drittinteressent innert zehn Tagen ab der Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. September 2014 der Konkursverwaltung ein höheres Angebot unterbreitet: Kaufvertrag über Geschäftsinventar des Betriebes «Heil, Magnetund Werkzeugtechnik» zum Kaufpreis von Fr. 19 440.– (inkl. MwSt.). Die entsprechenden Akten können nach Voranmeldung beim Konkursamt eingesehen werden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Erbschaft des Jürgen Wolfgang Geiger, geb. 6. Oktober 1962, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen Butzenstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 8. Juli 2014. Datum der Konkurseröffnung: 8. September 2014 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. September 2014. Affoltern a. A., 19. September 2014

Wanderurne Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat die Wanderurne und somit die Urnenstandorte «Haus zum Seewadel» und «Altes Gerichtshaus» per sofort aufgehoben. Die Urnenöffnungszeiten beim Gemeindezentrum (Samstag, 09.00 bis 11.00 Uhr und Sonntag, 09.00 bis 10.00 Uhr) sowie beim Schulhaus Zwillikon (Sonntag, 09.00 bis 10.00 Uhr) bleiben unverändert. Affoltern a. A., 19. September 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf Dienstag, 23. September 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal

Geschäfte A. Politische Gemeinde

1. Der mit Beschluss der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2012 bewilligte Objektkredit von Fr. 477 000.– für den Bau einer Solarthermie- und Photovoltaikanlage auf den Gebäudedächern des Schwimmbades Stigeli wird infolge Verzicht abgeschrieben. 2. Genehmigung der revidierten Zweckverbandsstatuten des Spitals Affoltern, gültig ab 1. Januar 2015 Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab Dienstag, 30. September 2014 zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls: • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern a. A., 19. September 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Primo Donato Battilana, geb. 26. Oktober 1935, von Poschiavo GR, gest. 4. März 2011, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 5. September 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern a. A., 19. September 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

zu einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 15. September 2014

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation

1. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern. 2. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend Bestätigung der vom Gemeinderat am 17. Dezember 2013 vorsorglich erlassenen Kündigung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Politischen Gemeinde Bonstetten (Anschlussgemeinde) und der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis (Trägergemeinde) per 31. Dezember 2014 und Zustimmung zu der damit verbundenen Aufhebung des Dienstleistungsvertrags Kommunalpolizei (vormals Gemeindepolizei). Das bereinigte Stimmregister sowie die Anträge und Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Sie können zusätzlich auch von der Homepage der Gemeinde Bonstetten heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch–Bereich Politik/Gemeindeversammlungen). Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 29. August 2014 Gemeinderat Bonstetten

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Isenbachstrasse, Einmündung Schachenstrasse, Rad- und Fussgängerschutzinsel Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – in der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, Postfach 88, 8906 Bonstetten, zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, Postfach 88, 8906 Bonstetten, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Bonstetten, 19. September 2014 Der Gemeinderat Bonstetten

Beschlüsse der Gemeindeversammlung

Einladung zur Gemeindeversammlung

vom Dienstag, 16. September 2014, 20.00 Uhr

auf Montag, 22. September 2014, um 20.00 Uhr in die Kirche Maschwanden

Politische Gemeinde 1. Zustimmung zur Totalrevision der Statuten des Zweckverbandes Spital Affoltern im Hinblick auf die Einführung eines eigenen Haushaltes. Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Beschluss der Gemeindeversammlung An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 16. September 2014 sind folgende Beschlüsse gefasst worden: Politische Gemeinde 1. Totalrevision Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern; Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 22. September 2014, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 16. September 2014 Im Auftrag der Vorsteherschaft Gemeindeverwaltung Knonau

Traktanden A. Politische Gemeinde Antrag des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei seit Freitag, 5. September 2014, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeindeverwaltung Maschwanden

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 15. September 2014 Politische Gemeinde 1. Spital Affoltern, Zweckverbandsstatuten, Totalrevision – Zustimmung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 22. September 2014 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 19. September 2014 Gemeinderat Mettmenstetten

Personalausflug Wegen Personalausflug bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am Freitag, 19. September 2014, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke

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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. September 2014

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Legales Mandat am Spital Affoltern Bezirksrat Affoltern weist eine Aufsichtsbeschwerde des Vereins Pro Zweckverband ab Für den Bezirksrat Affoltern ist mit der Mandatsvergabe des Spitals an das ehemalige Betriebskommissionsmitglied Bertram Thurnherr alles rechtens gelaufen. Er weist eine Aufsichtsbeschwerde des Vereins Pro Zweckverband ab. ................................................... von werner schneiter Nachdem er im Frühjahr 2014 zum Gemeindepräsidenten in Hedingen gewählt worden war, kündigte Bertram Thurnherr per 30. Juni 2014 seinen Rücktritt aus der Betriebskommission (BK) des Spitals an. Er richte den Fokus künftig auf die Gemeinde und wolle mit seinem BK-Rücktritt «eine Entpolitisierung der Spitaldiskussion» erreichen, hielt er damals fest. Dass er über diesen Termin hinaus als Unternehmer «für ein hohes Entgelt» gleichwohl ein Mandat für den Spital wahrnimmt, missfiel dem Verein Pro Zweckverband. Er sieht darin eine grobe Irreführung der Stimmberechtigten, fühlt sich «in hohem Mass hintergangen» und fordert, dass die BK alle

wir gratulieren

Zum 85. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 21. September, feiert Max Brunner in Affoltern den 85. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich zum Ehrentag und wünschen ein schönes Fest

Zum 80. Geburtstag Antonio Musio, Affoltern, feiert heute Freitag, 19. September, den 80. Geburtstag. Zum 80. dürfen wir auch Jakob Käslin beglückwünschen. Er feiert am Montag, 22. September, in Affoltern. Beiden Jubilaren gratulieren wir herzlich und wünschen ihnen alles Gute.

Mandate mit Bertram Thurnherr sofort beendet und dass die Honorarsummen offengelegt werden.

Transparenz an der DV In der Vernehmlassung zur Aufsichtsbeschwerde machte Bertram Thurnherr geltend, eine Beendung von Mandaten widerspreche der Handels- und Gewerbefreiheit. Es sei dem Spital freigestellt, mit ihm in eine Geschäftsbeziehung zu treten, insbesondere, weil er die Behördentätigkeit am Spital aufgegeben habe und kein Interessenkonflikt bestehe. Das Spitalmandat begünstige die Tätigkeit in der Gemeinde Hedingen in keiner Weise. Die Honorare für das Projekt «Neue Rechtsform Spital Affoltern» im Jahre 2013 seien an der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Spital transparent gemacht und bezogene Entschädigungen offengelegt worden. Die Abgrenzung zwischen seiner Tätigkeit als BK-Mitglied und seinem Projektleitungsmandat sei schriftlich geregelt worden, führte Bertram Thurnherr aus. Der Honorarsatz von 220 Franken pro Stunde sei branchenüblich und betrage «nur» 50 Prozent des

Honorarsatzes eines vom Spital beauftragten Rechtsanwalts. Die Projektabrechnung sei von der Delegiertenversammlung einstimmig gutgeheissen worden.

10 Franken pro Stunde Nachdem die Urnenabstimmung über die neue Rechtsform des Spitals im November 2013 an der Einstimmigkeit gescheitert war, galt es im Hinblick auf die Bildung eines Zweckverbandes mit eigenem Haushalt aktiv zu werden. Zudem waren grosse Anstrengungen erforderlich, um eine gesetzlich korrekte Rechnungslegung 2012 und 2103 nach dem sogenannten Rechnungsmodell HRM zu erstellen. All diese Arbeiten seien im Rahmen seines bis 30. Juni 2014 geltenden Mandates erfolgt. Rund 300 Arbeitsstunden seien das gewesen, was gemäss der reglementarischen BK-Entschädigung neben der normalen BKTätigkeit einen Honoraransatz von 10 Franken pro Stunde ergebe. Spreche der Verein Pro Zweckverband von «riesigen Honoraren», so gehe es wohl eher um politisches Mobbing als um die Sache, fügt Bertram Thurnherr an.

Naheliegende Mandatsvergabe Zusätzlich zur HRM-konformen Erstellung der Jahresrechnungen 2012 und 2013 mussten die entsprechenden Werkzeuge so erweitert werden, dass auch die Voranschläge 2013 und 2014 gemäss HRM erstellt werden konnten und künftig ein Hilfsmittel bereitsteht für HRM-gerechte Auswertungen aus dem neuen IT-System. Dazu wurde ihm mittels BK-Beschluss vom 24. Juli 2014 ein Mandat erteilt; es läuft im November 2014 aus. Das Volumen betrage 140 Stunden à 180 Franken – dies sei im Quervergleich ein günstiger Betrag, als Zusatz zu den Kosten für das neue IT-System von 850 000 Franken – und sei im Hinblick auf den damit erzielbaren Nutzen «mehr als vertretbar». Für das Spital ist es eine «äusserst günstige Offerte» und ein optimaler Entscheid, umso mehr, als das Spitalmanagement und die Betriebskommission dafür «weder die Kapazität noch das Know-how» hätten. Die BK hält fest, dass sie alle Energie in die Verbesserung des Managements stecken wolle. So sei es naheliegend gewesen, den Auftrag an Bertram Thurnherr zu vergeben – umso mehr,

«Starte! Jetzt energetisch modernisieren» Einladung zur Infoveranstaltung in Aeugst «Starte!» ist das Programm zur Förderung von energiebewusster Modernisierung und zur Wertsteigerung von Wohnbauten im Kanton Zürich. Muss die Heizung ersetzt werden? Sind Fenster, das Dach oder die Fassade zur Sanierung fällig? Oder möchte man ganz einfach Energie sparen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte an dieser Veranstaltung. Die Gemeinden Aeugst, Rifferswil und Stallikon laden zu dieser Veranstaltung mit Vortrag, Fachausstellung und Apéro zusammen mit den Programmpartnern – Baudirekti-

on Kanton Zürich, EKZ (Elektrizitätswerke Kanton Zürich), Zürcher Kantonalbank, 4B Fenster AG, e-com, Flumroc AG, Howal AG, Max Schweizer AG, Soltop Schuppisser AG und HEV Kanton Zürich – am Donnerstag, 25. September, 18 Uhr, in den Kulturraum des Schulhauses Bolet, Spitzenstrasse 14, Aeugst am Albis ein.

Programm 18.00 Uhr: Türöffnung/Fachausstellung. 19.00 Uhr: Offizielle Begrüssung. 19.20 Uhr: Referate Thema «starte!»:

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

– Jetzt die Weichen richtig stellen – Gebäudemodernisierung als Chance – Klimafreundliche Wärmeerzeu-gung – Modernisieren lohnt sich auch aus finanzieller Sicht – Energieberatung – jetzt starten! 20.20 Uhr: Fragerunde und 20.30 Uhr: Apéro/Fachausstellung Die drei Gemeinden heissen zu dieser Veranstaltung herzlich willkommen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.starte-zh.ch.

als mit dem Auftrag alle Erwartungen erfüllt worden seien: Alle derzeit für die Gemeinden wichtigen finanziellen Unterlagen von der Jahresrechnung 2012 bis zum Voranschlag 2015 konnten Anfang September abgeliefert worden. Für den Bezirksrat ist Thurnherr ein Verfahrensbeteiligter, nicht Beschwerdegegner, weil sein Mandat in einem zivilrechtlichen Rechtsverhältnis stehe. Er sieht auch keinen Grund für ein aufsichtsrechtliches Einschreiten beim Spital, dem er die Vergabe eines Mandats vorliegend nicht verbieten könne. Der Bezirksrat sieht auch keine Missachtung von öffentlichem Recht vor. Bertram Thurnherr habe in den Medien seinen Rücktritt als BKMitglied mitgeteilt, jedoch nicht erklärt, er werde überhaupt kein Mandat mehr annehmen. Aus Sicht des Bezirksrates lasse sich seine Tätigkeit als Gemeindepräsident von Hedingen mit den Spital-Mandaten durchaus vereinbaren. Im Übrigen seien die wesentlichen Honorarbeträge veröffentlicht worden. «Zusammenfassend ergibt sich, dass ein Einschreiten Kraft Aufsichtsrecht nicht angezeigt ist», hält der Bezirksrat fest.

E-Bike-Batterie setzte Keller in Brand Eine in Brand geratene Batterie eines E-Bikes hat in einem Reihen-Einfamilienhaus in Wettswil am 15. September in den Abendstunden einen Kellerbrand verursacht. Infolge starker Rauchentwicklung mussten die Bewohner vorübergehend evakuiert werden. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf mehrere tausend Franken. Aus derzeit unbekannten Gründen ist bei einem Reihen-Einfamilienhaus in Stallikon ein Grüngutcontainer in Brand geraten und komplett geschmolzen. Die Fassade wurde dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Vom 14. auf den 15. September ist in Affoltern in die Werkstatt eines Malergeschäft und hernach in die im gleichen Geb äude einquartierte Musikschule eingebrochen worden. Die Täter drangen via Aufbrechen einer Türe ein und beschädigten auch Fenster. Dadurch entstand ein Schaden von rund 3000 Franken. Noch unklar ist, ob Beute gemacht wurde. – Unbekannte haben in Affoltern am 13. September einen parkierten PW zerkratzt. Schaden: ein paar hundert Franken. Erneut mussten sich Kantons- und Gemeindepolizei mit Lärmklagen auseinandersetzen: In Affoltern rückte die Kapo aus, weil sich am 14. September um 2 Uhr in der Früh Anwohner bei einem Mehrfamilienhaus an Immissionen störten – ebenso in Obfelden, wo am Mittwoch um 4.30 Uhr Heimkehrer Anwohner mit Lärm aus dem Schlaf gerissen haben. Es blieb bei einer Verwarnung. (-ter.) anzeige

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Energiesparen – auch mit einer Solaranlage auf dem Dach möglich. (Archivbild)


Mettmenstetten

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Hanspeter WeissAeppli, Weidstrasse 39, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Verlängerung Fahrsilos, Kat.-Nr. 6142, Weidstrasse 39, Landwirtschaftszone

Hausen am Albis Gesuchsteller: Eva Beatrice Coray, Rösslimatt 5, 5624 Bünzen Projektverfasser: Vonplon Architektur AG, Falkenweg 3, 6340 Baar Bauprojekt: Neubau Doppeleinfamilienhaus mit separater Doppelgarage auf Kat. Nr. 2444, Giselstrasse, Ebertswil (W 1.2)

Hedingen Projektverfasser: SWISSHAUS AG Jeannette Vogler, St.-Jakob-Strasse 21, 9004 St. Gallen Bauprojekt: Neubau Doppel-Einfamilienhaus mit Carport, Riedstrasse 2A+B, Kat.-Nr. 2597+2598; Wohnzone W2.0

Maschwanden Bauherrschaft: Frei Jakob, Unterdorfstrasse 8, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Zimmerei Frei (Peter Frei), Unterdorfstrasse 12, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Umnutzung bestehende Scheune in Holzlager, Werkstatt (privat) und in gewerbliches Lager, Scheune «Chlopfi» Vers-Nr. 115, Unterdorfstrasse 4, Kat.-Nr. 1054, Kernzone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Hans Schmid, Baarerstrasse 44, Rossau, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Hans Bickel, Architekturbüro, Schlossmattstrasse 28, 8934 Knonau Bauprojekt: Abbruch Nebengebäude, Vers.-Nrn. 135 und 1339, Neubau Einfamilienhaus mit PW-Garage auf KatNr. 158, Baarerstrasse 40, Rossau (Kernzone KB)

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: roos architekten gmbh, Zürcherstrasse 102, 8640 Rapperswil Bauprojekt: Signaletikkonzept AlbisZentrum mit 2 Werbestelen sowie Fassadenwerbung, Vers.-Nr. 513, Kat.-Nr. 4169, Albisstrasse 12 bis 16 (Kernzone KA)

Liegenschaften Verkäufe

Ottenbach Bauherrschaft: Seematter Peter und Verena, Rüchligstrasse 3, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Erneuerung/Umgestaltung der bestehenden Gartenanlage an der Rüchligstrasse 3 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 419 (Zone W2b).

Bestattungen Affoltern am Albis Am 11. September 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Heinz Keller geb. 10. Juli 1939, Ehemann der Verena Keller geb. Bucher, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Wiesenstrasse 2. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Am 28. August 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Weiss, Alexius geboren 1. September 1924, Bürger von Sulz AG, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Wiesengrund 24. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 26. September 2014, 14.00 Uhr, in der römisch-katholischen Kirche «Franz Xaver» an der Loogstrasse 22 in 4142 Münchenstein BL statt. Eine Urnenbeisetzung findet keine statt. Der Friedhofvorsteher

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Am 15. September 2014 ist in Wettswil am Albis gestorben:

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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. September 2014

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Affoltern: Deutliches Ja für revidierte Spitalstatuten Ein Rückweisungsantrag blieb an der Gemeindeversammlung chancenlos Die Gemeindeversammlung im Bezirkshauptort hat am Montag der Totalrevision der Statuten des Zweckverbandes Spital Affoltern überragend zugestimmt. Genauso klar verabschiedeten die 66 anwesenden Stimmberechtigten die Abschreibung des Objektkredites Solarthermieund Fotovoltaikanlage Stigeli. ................................................... von urs e. kneubühl

Sowohl Gemeindepräsident Clemens Grötsch als auch Sozialvorstand Martin Gallusser wiesen vorab in ihren Erläuterungen zur Totalrevision der Statuten des Zweckverbandes Spital auf die Wichtigkeit des zu behandelnden Geschäftes hin. Gallusser erörterte, dass Spitäler für ihre Zukunft unternehmerischen Spielraum innerhalb klar definierter Leitplanken brauchen. «Die Annahme der total revidierten Statuten ist daher eine wichtige Etappe für das Spital Affoltern auf dem Weg in die Zukunft», hielt der Sozialvorstand fest und führte weiter

aus, weshalb der Gemeinderat die Annahme der Spital-Vorlage empfiehlt: «Die sachlichen Gründe sprechen klar dafür, eine Ablehnung würde Misstrauen gegenüber dem Spital bekunden und bringt keinerlei Verbesserungen, sondern viel mehr Verschlechterungen. Das Führen eines eigenen Haushaltes ist, gemäss des 2012 neu erlassenen kantonalen Spitalplanungsund -finanzierungsgesetz (SPFG), ein normaler Schritt, wodurch die Rechnungsführung vereinfacht und auch die Rechnungslegung transparenter und für jedermann verständlich wird.»

Rückweisungsantrag aus der Versammlung ohne Chance Für die Rechnungsprüfungskommission äusserte sich deren Präsident Orlando Rabaglio ebenfalls in positiver Richtung: Man habe die Vorlage genau geprüft und sei zum Schluss gekommen, dass es ein sehr wichtiger und richtiger Schritt sei, dem Spital mit Zustimmung zur Vorlage zu einem eigenen Haushalt zu verhelfen. Und selbst Heinz Schneider und Jürg Wyttenbach, die einen Antrag auf Rückweisung des Geschäftes stellten,

schickten vorneweg, dass der Inhalt der revidierten Zweckverbandsstatuten auch ihrerseits unbestritten sei. Ihnen, so führte Schneider aus, fehle allerdings aufgrund der zahlreichen unschönen Vorfälle im Zusammenhang mit der Spitalleitung, das Vertrauen. «Die Spitalleitung ist in einem desolaten Zustand und es scheint, dass das Spital Affoltern zu einer Art Selbstbedienungsladen geworden ist.» Stille Dulder und «Plünderer» in der Spitalleitung und in der Betriebskommission seien zu entlassen, forderten die Rückweisungsbeantrager und sahen eine allfällige Rückweisung des Geschäftes keinesfalls als Gefährdung für die Statutenrevision, sondern als eine Art «Schuss vor den Bug» der Spitalleitung und der Betriebskommission, zu handeln. Jürg Wyttenbach präzisierte dazu: «Wer einfach den Deckel drauf machen will, ohne genauer hinzuschauen, der stimmt der Statutenrevision zu. Wer aber, wie wir, drei Monate Aufschub wünscht, damit endlich in der Spitalleitung aufgeräumt wird, der weist den Antrag des Gemeinderates zurück.» Nach weiteren positiven Voten zur Annahme des Geschäftes sowie Repliken der Rückweisungsbeantrager wur-

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Einstimmiges Ja zur Spitalvorlage Gemeindeversammlung in Knonau Ohne Wortmeldungen seitens des Souveräns wurde in Knonau der Revision der Zweckverbandsstatuten des Spitals Affoltern zugestimmt. ................................................... von martin mullis Wenn die SVP, FDP und die SP einem politischen Geschäft gemeinsam zustimmen, kann davon ausgegangen werden, dass sich in der Regel die Diskussionen des Souveräns in Grenzen halten. Diese Behauptung wurde am Dienstagabend anlässlich der ausseror-

dentlichen Gemeindeversammlung in Knonau deutlich unterstrichen. Die Meinungen der Stimmberechtigten zur Spitalvorlage waren offensichtlich gemacht. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal durfte im Stampfisaal genau 20 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger begrüssen. Er hielt fest, dass die Bezeichnung Totalrevision der Zweckverbandsstatuten eigentlich ein etwas grosses Wort sei, betreffe die Revison doch nur einige wenige Punkte mit Änderungen oder Neuerungen. Seine Einführungsworte schloss er mit dem Wunsch, dass die Abstimmung der ausserordentlichen Gemeindeversammlung zum Wohl der Gemeinde als auch des Spitals ausfallen würde.

Transparente finanzielle Grundlage

Rekordverdächtig kurze Versammlung: Gemeindepräsident Walter von Siebenthal. (Bild Martin Mullis)

Gemeinderat Peter Zürcher, Delegierter des Zweckverbandes, schilderte die Gründe der Totalrevision der Statuten. Die Ablehnung der Rechtsform des Spitals in eine AG verlange nun eine Anpassung der Statuten in einzelnen Punkten. Grundsätzlich beschränke sich die Revision auf die Schaffung einer transparenten finanziellen Grundlage der Spitalfinanzen. Gemeinderat Zürcher hielt fest, dass diverse Spitäler im Kanton Zürich ihren Haushalt mit ähnlichen oder gleichen Regelungen führen. Die Änderungen der Statuten würden ermöglichen, das Spital auf ein zuverlässiges und transparentes Fundament zu stellen, so Zürcher. Da seitens der anwesenden Stimmberechtigten keinerlei Wortmeldungen erfolgten, liess Präsident von Siebenthal abstimmen. Dem einzigen Traktandum der Gemeindeversammlung in Knonau wurde ohne Gegenstimme zugestimmt. Nach rekordverdächtigen zwölf Minuten durfte der Gemeindepräsident die Versammlung schliessen.

de seitens der Versammlung schliesslich der Abbruch der Diskussionen um Rückweisungsantrag und Statutenrevision beantragt und klar gutgeheissen. Sowohl die Abstimmung über den Rückweisungsantrag als auch jene über die Statutenrevision brachten klare und deutliche Ergebnisse: Die Rückweisung wurde mit lediglich einzelner Zustimmung klar abgelehnt, die Statutenrevision mit einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen deutlich angenommen.

Objektkredit Solarthermieund Fotovoltaikanlage Stigeli wird abgeschrieben Immobilienvorstand Hermann Brütsch hatte vorab als erstes Geschäft die Abschreibung des von der Gemeindeversammlung am 18. Juni 2012 bewilligten Objektkredits von 477 000 Franken für den Bau einer Solarthermie- und Fotovoltaikanlage auf den Gebäudedächern des Schwimmbades Stigeli dargelegt. Dabei gab er dem damaligen Opponenten Jürg Wyttenbach ausdrücklich Recht, denn «die Überprüfung der Umsetzung des Solarthermie- und Fotovoltaikprojektes durch einen Spezialisten ergab, dass die im

technischen Bericht der Ingenieursfirma gemachten Berechnungen für eine Fotovoltaikanlage nicht stimmen und sich eine solche Anlage finanziell nicht lohnt.» Aus diesem Grund wird das ursprünglich geplante Solarthermie- und Fotovoltaikprojekt nicht weiter verfolgt und der gesprochene Objektkredit abgeschrieben. Die Ingenieursfirma, so ergänzt Brütsch, habe auf ihr Honorar für sämtliche Arbeiten verzichtet, weshalb keine Kosten entstanden seien und der Objektkredit vollständig abgeschrieben werden könne. Aus der Versammlung wurde moniert, dass es störend sei, dass wiederum ein Ingenieur sich ohne Übernahme der vollumfänglichen finanziellen Verantwortung aus einem Projekt verabschiede. Ebenso wurde bemerkt, dass man mit einem blauen Auge davon gekommen sei, und gleichzeitig gefragt, welche Vorkehrungen getroffen worden sind, dass solches nicht mehr passieren kann? Gemeindepräsident Clemens Grötsch versicherte, dass man gelernt habe und daher mindestens stets eine Zweitmeinung einholen werde. Die Abschreibung des Objektkredites wurde in der Folge einstimmig bejaht.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. September 2014

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Einstimmiges Ja zu neuen Spital-Statuten Gemeindeversammlung in Mettmenstetten «Wir sind fast in einem familiären Rahmen», bemerkte Gemeindepräsident René Kälin. Tatsächlich waren am Montagabend nur 38 Stimmberechtigte in die Mehrzweckhalle Wygarten gekommen. Die Gemeindeversammlung dauerte gerade mal 15 Minuten. ................................................... von thomas stöckli Ein schwingender Vorschlaghammer, starke Meisselschläge und pure Muskelkraft: Die angehendenden Profis verschiedener Gewerbebranchen machen der alten Küche den Garaus. Genügend Platz also für eine neue Küche. (Bild zvg.)

In Bonstetten wird ein neuer Jugendraum gestaltet Partizipationsprojekt von Jugendarbeit Unteramtplus gestartet Erste Handwerkerarbeiten verhelfen der zukünftigen Anlaufstelle mit Jugendraum in Bonstetten zu einem erfrischenden Ambiente. Wände und Böden erstrahlen im Glanz, die Basisräumlichkeiten sind bald bereit. Als nächstes wird eine neue Fensterfront Sonne in die Räumlichkeiten bringen und auch die WC-Anlagen werden auf den neusten Stand gebracht.

Jugendliche: frischer Wind ist gefragt Für eine gemeinsame Innengestaltung der Räumlichkeiten, lanciert jugendplus ein Jugendpartizipationsprojekt. Verschiedene Kreativ-Ateliers werden den Jugendlichen im Rahmen des Projekts angeboten. Wo sollen die Sitzecken sein, welche Wand in welcher

Farbe streichen und wo wird die Musikanlage installiert, welche Dekoration sieht gut aus? Ideen und Taten sind gefragt. Jugendliche sind in den Schulherbstferien und an weiteren Daten eingeladen, sich in einem Kreativ-Atelier einzubringen. Hier können sie ihre persönliche Note in die neuen Räumlichkeiten bringen. Für den neuen Jugendraum wird auch ein Name gesucht. Kreative Vorschläge werden mit einem Namensfindungs-Wettbewerb, in Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Bonstetten, ausgewertet. Wo ist dieser Raum und wie komme ich hin? Jugendplus wird in den kommenden Wochen die 6. Primarklassen des Unteramts und Islisberg sowie die 1. Sekundarklassen besu-

chen – hier erhalten die Jugendlichen die Informationen aus erster Hand. Weitere Jugendliche werden im Rahmen des Namensfindungs-Wettbewerbs sowie persönlicher Ansprache und sozialen Medien über das Projekt informiert. Angesprochen sind alle Jugendlichen ab der 5. Primarstufe bis zum 20 Lebensjahr. Geführte Besichtigungen sind spontan möglich, weitere fix geplante Besichtigungen werden auf der Homepage www.halle43.ch veröffentlicht. Die Eröffnung der neuen Jugendanlaufstelle mit Jugendraum ist auf den Freitag, 31. Oktober, angesetzt – es gibt noch viel zu tun. (pd) Offene Jugendarbeit Unteramtplus

Statutenrevision des Spitals ohne Diskussion gutgeheissen

«Ich kann Sie heute ohne Mikrofon begrüssen, wir sind heute quasi en famille», sagte Gemeindepräsident Thomas Ammann im Singsaal des Schulhauses Chilefeld. Nur 41 Stimmberechtigte verloren sich im Singsaal des Schulhauses Chilefeld. Während gut 20 Minuten wurde die Vorlage von anzeige

Christoph Kobel, Finanzvorstand und Spitaldelgierter, erläutert – unter anderem mit dem Hinweis auf das zentrale Element der Statutenrevision: die Führung eines eigenen Haushalts durch das Spital Affoltern, wodurch die Gemeinden entlastet werden – und Spitalrechnung sowie Finanzflüsse transparenter und vereinfacht werden. «Man sieht detailliert, in welchen Bereichen Verluste oder Gewinne resultieren», so Kobel. Investitionen der

Transparentere Jahresrechnung Ein neues Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz und Fallkosten-Pauschalen – in den vergangenen Jahren wurden im Gesundheitswesen grundlegende Änderungen vollzogen. Dem will der Spitalzweckverband mit einer Totalrevision seiner Statuten

Mettmenstetten mit 3,106 Mio. Franken beteiligt Die einzige Frage, die zum Thema aus dem Saal gestellt wurde, drehte sich um den Buchwert für die Gemeinde Mettmenstetten. Der Beteiligungswert der Ämtler Gemeinden betrage 35,1 Mio. Franken, führte Kälin dazu aus. Der Anteil der Gemeinde Mettmenstetten mache 8,85 % davon aus, also rund 3,106 Mio. Franken. 13 Minuten nach Beginn der Versammlung hatten die Anwesenden das einzige Geschäft einstimmig abgesegnet. «Das ist ein klares Signal», brachte es Kälin auf den Punkt. Und so konnte er die Versammlung nach einer Viertelstunde bereits wieder schliessen.

Stallikon: Einstimmig

www.jugendplus.ch

Obfelden: Einstimmig Auch Obfeldens Gemeindeversammlung sagte am Mittwochabend Ja zur Revision der Spitalstatuten – ohne Gegenstimme.

«Wie viele Einwohner hat Mettmenstetten?», fragt jemand nach der Auszählung der Stimmberechtigten halblaut und ringsum wird gelacht. 4420 Einwohner waren es per Ende 2013. Rund zwei Drittel davon dürften Schweizer Bürger und über 18 Jahre alt – also stimmberechtigt – sein. Das macht etwa 2800 Personen. An die ausserordentliche Gemeindeversammlung vom vergangenen Montagabend kamen allerdings nur deren 38. Kein Wunder, stand auf der Traktandenliste doch lediglich ein Geschäft: die Totalrevision der Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern.

Rechnung tragen. Ein Vorteil der Änderungen seien, dass bei einem eigenen Finanzhaushalt die Jahresrechnungen transparenter werden, führte Gemeindepräsident René Kälin aus. Weiter werde das Spital seine Investitionen künftig mit eigenen Mitteln tätigen. Der Nachteil ist, dass die Gemeinden bei einem Austritt aus dem Zweckverband für ihre früheren Investitionsbeiträge keine Entschädigung erhalten. «Diesen Nachteil nehmen wir in Kauf – und drücken damit ein klares Bekenntnis zum Bezirksspital aus», so Kälin. Wer das Bezirksspital stärken wolle, der könne das am besten tun, indem er von seiner freien Spitalwahl Gebrauch mache, hielt der Gemeindepräsident zudem fest.

Gemeinden werden in Beteiligungen am Spital umgewandelt; sie werden im Verwaltungsvermögen geführt, Abschreibungen sind nicht möglich. Tritt eine Gemeinde aus dem Zweckverband aus, so erhält sie keine Entschädigungen. «Diese Regelung ist umstritten», fügt der Finanzvorstand bei. Fragen tauchten keine auf, und auch die Möglichkeit einer Diskussion wurde nicht genutzt. Ohne Gegenstimme wurde der Statutenrevision zugestimmt. (-ter.)

Im Schnellzugtempo, da ohne Wortmeldungen und Diskussion, passierte am Mittwochabend die Statutenrevision des Zweckverbandes Spital auch die Gemeindeversammlung in Stallikon. Die 38 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Turnhalle Loomatt wurden von Sozialvorstand Priska Metzger sowie Gemeindepräsident und Finanzvorstand Werner Michel vorab ausführlich über die Hintergründe der Totalrevision der Statuten, über die wesentlichen Inhalte der Vorlage sowie über die Stellungnahme des Gemeinderates informiert. Bei der Abwägung aller Aspekte würden die Vorteile klar überwiegen, hielt Priska Metzger fest, weshalb der Gemeinderat die Zustimmung zur Statutenrevision empfehle – und dies trotz der «Entschädigungskröte». Die

Sozialvorsteherin spielte damit auf den Nachteil an, dass den Gemeinden bei einem Austritt aus dem Zweckverband keine Entschädigung für ihre früheren Investitionsbeiträge bezahlt wird. Die Rechnungsprüfungskommission erwägte in ihrem Zustimmung empfehlenden Abschied diese fehlende Entschädigungsgarantie als «kleineren Nachteil gegenüber einem Betrieb des Spitals im Rahmen der bestehenden Statuten». Sie sieht dies gar als «Motivation für ein längerfristiges, nachhaltiges und solidarisches Engagement der Gemeinden». Die anwesenden Stalliker Stimmberechtigten genehmigten den Antrag des Gemeinderates ohne Gegenstimme und stimmten der Statutenrevision zu. (kb.)


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Forum

Freitag, 19. September 2014

Angriff auf die Eigentumsrechte und auf das Privateigentum Heute besteht vermehrt die Tendenz, dass der Staat alles überwachen und kontrollieren möchte. Dies soll nun auch bei Mieten so werden? Mit der Änderung des Planungs- und Baugesetzes können die Gemeinden Bauinvestoren vorschreiben, zu welchen Mieten sie ihre Wohnungen vermieten müssen und an wen. Dazu muss jede Zürcher Gemeinde Belegungsvorschriften erlassen und diese auch vor Ort, also in den Wohnungen kontrol-

lieren. Ich will nicht in einem Land leben, wo Beamten unser ganzes Leben durchleuchten und bestimmen. Die Freiheit der Bürger, die Eigentumsrechte, der Schutz des Privateigentums und der Schutz vor staatlicher Überwachung sind Grundprinzipien unseres Landes. Was dem Kanton Zürich nun nach Vorstellung einer knappen Mehrheit des Kantonsrates blühen soll, erleben wir im links dominierten Genf bereits

heute. Der Wohnungsmarkt ist beinahe komplett zum Erliegen gekommen. Es wird kaum mehr gebaut und renoviert! Warum? Nicht weil Immobilienspekulanten am Werk sind, sondern weil der Staat privaten Investoren bis ins Detail vorschreibt, was sie zu bauen haben, zu welchen Preisen vermietet werden kann und wer in den Wohnungen zu wohnen hat. Logisch, dass unter diesen Bedingungen niemand mehr investieren will. Die Folge dieses

staatlichen Dirigismus: Die Mieter leiden, weil zu wenig neue Wohnungen gebaut werden. Wollen wir diese Verhältnisse einer sozialistischen Planwirtschaft auch im Kanton Zürich? Wir Bürgerinnen und Bürger haben es in der Hand: Stimmen Sie ab und legen Sie ein entschiedenes Nein zu dieser Vorlage in die Urne! Thomas Käser, Vorstand Hauseigentümerverband Albis

Bezahlbarer Wohnraum ist dringend nötig! Wer günstigen Wohnraum schaffen will, baut Wohnungen, Leserbrief «Anzeiger» vom 16. September. Lieber Herr Schneebeli, Sie haben bestimmt noch nie eine 4-Zimmer-Wohnung unter 2000 Franken pro Monat benötigt, sonst würden Sie ganz anders schreiben! Zurzeit gibt es deren genau zwei in Affoltern am Albis, eigentlich nur eine, die andere ist nur 5 Franken unter 2000. Und um 2000 Franken für eine Wohnung bezahlen zu können

(ohne Garage und Abstellplatz) muss man mindestens drei Mal mehr verdienen, das macht einen Bruttolohn von 7000 bis 8000 Franken, und das ist bei Weitem nicht der schweizerische Familien-Durchschnittslohn (ausser man rechnet die Millionäre und Milliardäre dazu!). Deshalb benötigen wir dringend bezahlbaren Wohnraum! Leider baut niemand, ausser den Genossenschaften, günstige Wohnungen auf freiwilliger Basis, denn man will ja schliesslich Geld verdienen, viel Geld! Dass Wohnraum ein Grundbedürfnis ist und Menschen dahinter

sind, die mit Müh und Not jeden Monat die Miete bezahlen, wenn denn mal etwas gefunden wird, oder sich wegen einer total überrissenen Miete im Vergleich zu schlechter Leistung total einschränken müssen, scheint den Bauherren/Immobilienbesitzer irgendwie total egal zu sein – Hauptsache sie werden reicher und noch reicher. Deshalb braucht es Vorschriften, um die Geldgier wenigstens etwas einzuschränken! Diese Vorschriften für Mindestanteile von preisgünstigen Wohnungen wurden schon im Kanton Zug reali-

siert, und im Kanton Zürich ist ja zum Glück auch der Zürcher Kantonsrat für einen Mindestanteil preisgünstiger Wohnungen, denn sie wissen wie notwendig das ist! Nun können auch die Affoltemer Gemeinderäte, welche sich bei der letzten Wahl für Familien und günstigen Wohnraum einzusetzen versprachen, Farbe bekennen und sich für ein Ja einsetzen! Ja, es braucht preisgünstige Wohnungen, zeigen Sie sich solidarisch, wir Familien brauchen ein Ja! Sarah Bonato, Affoltern

«Baar ist doch näher und das Triemli ist besser ausgerüstet» «Was interessiert mich denn das Spital in Affoltern?» hört man zuweilen Leute auf der Strasse sagen. Zum Hintergrund: Am 24. September entscheiden die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen über die Totalrevision der Statuten des Spitals Affoltern. Das ist zwar nicht die grosse Neuerung, aber nach der Ablehnung der neuen Rechtsform im November 2013 ein gangbarer Weg. Die neuen Statuten sorgen für mehr Transparenz bei der Rechnung. Betriebskommission und Spitalleitung müssen langfristig und verantwortungsvoll handeln, denn mit den neuen Statuten werden die Defizite Ende Jahr nicht mehr automatisch auf die Gemeinden abgewälzt. Ein Ja zu den neuen Statuten bringt zudem Ruhe und erlaubt eine auf Stärken orientierte Ausrichtung des Spitals anzugehen. Zum Beispiel durch einen Fokus auf Langzeitpflege und Palliativmedizin. Dies wird die Haushalte der Gemeinden weiter entlasten. Aus diesem Grund, Stimmberechtigte von Hausen, kommen Sie an die Gemeindeversammlung und stimmen Sie Ja zu den neuen Statuten des Spitals Affoltern. Martin Kägi, Vorstand FDP Hausen und Umgebung

Reaktionen erstaunlich Eine Hexenjagd im Jahr 2014 Die verschiedenen Leserbriefe, die einen Gewerbebetrieb verteidigen, der nach den Pressemitteilungen Warenfälschung und Betrug begangen hat, erstaunen doch etwas. Der betroffene Betrieb war für seine qualitativ besonders hochstehenden Produkte (soweit ich mich erinnere, haben wir dort sogar KAG-Fleisch bezogen) bekannt. Wer dort einkaufte, war bereit, mehr zu bezahlen, wollte dafür auch mehr für sein Geld. Er kriegte offensichtlich weniger. Pferdefleisch ist zwar qualitativ dem Rindfleisch ebenbürtig, preislich aber nicht, weil viele Leute aus ethischen oder emotionalen Gründen kein Pferdefleisch essen wollen. Es ist niederträchtig, solchen Menschen Pferdefleisch unterzuschieben. Dazu kommt, dass wir im letzten Jahr in Europa einen grossen Pferdefleischskandal hatten, bei dem Fleisch von kranken Pferden verarbeitet und verkauft wurde, ein weiterer Grund, weshalb Pferdefleisch von vielen Konsumenten abgelehnt wird. Betrug ist nach der Klassifikation des Strafgesetzbuches ein Verbrechen. Ab nächstem oder übernächstem Jahr wird nach dem Willen des Volkes jeder Ausländer, er die gleiche Straftat wie dieser Gewebebetrieb begeht, auch wenn er in der Schweiz geboren ist, seit 40 Jahren hier lebt und keine Vorstrafen hat, aus der Schweiz ausgewiesen werden, ohne dass der Richter

die Möglichkeit hat, auf eine solche Ausweisung zu verzichten, also Gnade vor Recht walten zu lassen. Solche Taten wiegen also nach Meinung der Mehrheit der schweizerischen Stimmbürger extrem schwer. Wieso dann bei der Tatbegehung durch einen Schweizer plötzlich das Fernsehen oder die Kunden angegriffen werden, die die Tat aufdecken (während man bei Betrugshandlungen von Ausländern selbstverständlich fordert, dass diese bekannt gemacht werden), ist unerfindlich. Es ist jedem freigestellt, wo er einkaufen will. Wenn aber die gleichen Kreise, die am liebsten jeden auch nur ganz wenig straffälligen Ausländer aus der Schweiz schmeissen wollen, sich mit Leserbriefen hinter einen Betrieb stellen, dessen Handeln doch von einer gewissen kriminellen Energie zeugt (die Ausrede, es sei kein Rindfleisch «verfügbar» gewesen, gehört wohl eher ins Fach der Notlügen, wir leben hier nicht in Russland und können dank Importen den Fleischhunger unserer Bevölkerung immer stillen), dann lupft es mir den Hut. Entweder haben wir für alle Verständnis oder für niemanden. Oder liegt es gar daran, dass man im Säuliamt nicht bestraft werden sollte, wenn man Schneebeli, Illi, Spillmann, Schmid oder gar Hegetschweiler heisst? Hans Hegetschweiler, Hedingen

Die einzigen unumstösslichen Fakten sind bis dato die Laborergebnisse. Und ebenfalls Fakt ist, dass an vorderster Front der Geschäftsinhaber den Kopf hinhalten muss, sprich die Verantwortung trägt. Die Hintergründe sind so unklar, wie sie nur sein können. Es ist nicht bewiesen, dass H. Weiss in Auftrag gegeben hat, Pferdefleisch anstelle von Rindfleisch zu verkaufen. Es ist nicht bewiesen, dass H. Weiss überhaupt Kenntnisse darüber gehabt hatte. Ich bin dafür, dass Unrechtes ans Tageslicht kommt, aber bitte dann mit allen Fakten. Diese hat auch der «Kassensturz» nicht! Denn ich bezweifle, dass der Kassensturz und alle anderen Medien, die sich wie die Werwölfe auf diesen Familienbetrieb stürzen, sich in dieser kurzen Zeit in alle nötigen Details haben einarbeiten können. Bestürzt haben mich die Reaktionen vieler Kunden und Geschäftspartner! Wie die Schafe glauben sie, was gross in allen Medien zur Schau gestellt wird. Solidarität und Denken hat kaum mehr Stellenwert! Schuldzuweisungen sind schnell gemacht. Ein Geschäft in Grund und Boden gestampft ebenfalls. Falls H. Weiss zu viel Verantwortung und Vertrauen in gewisse Mitarbeiter gesteckt hatte, ist das leider klar sein «Fehler». Das heisst aber noch lange nicht, dass er auch hinter der Falschdeklaration steckt! Fragt sich jemand, ob etwa ein Mitarbeiter seinen eige-

nen Geldbeutel mit dieser Aktion aufgefüllt hat? Wer die Verantwortung für die Bestellungen hatte? Wer die Buchhaltung führte? Oder ob die plötzlich aufgetauchte «Frau Hürlimann» mit ihrem äusserst fragwürdigen und suspekten Auftritt bei TeleZüri nur endlich einmal im Leben etwas Aufmerksamkeit erhalten hat? Wie kommt es, dass jemand 7 Jahre in einem Geschäft arbeitet, in dem es ihr «wegen der Geschäftspraktiken nicht wohl» ist? Wurde ihr gekündigt? Oder wurde ihr nahe gelegt zu kündigen? Gab es Diskrepanzen mit dem Geschäftsinhaber oder im Team? Kann es sich um einen verspäteten Racheakt handeln? Es scheint jedenfalls etwas ganz Persönliches zu sein. Die grosse Frage ist auch, wie kann irgendjemand einfach so ins Fernsehstudio laufen, auch mit einem bösen Verdacht? Dies ist meines Wissens weder üblich noch möglich. Auch haben Kassensturz und Zeitungen wohl kaum ihre finanziellen Mittel so weit ausgeschöpft und überzogen, um allen Hintergründen nachzugehen. Dafür bräuchte es viel mehr Zeit und vor allem Detektivarbeit. Wer diesen Familienbetrieb kennt, sollte wissen, wie hart die Familie Weiss gearbeitet hatte und stets arbeitet, um das Geschäft so weit zu bringen, wie es heute ist, oder war. Man müsste ja wirklich dümmer sein als

ein Stück Brot, um wegen eine paar tausend Franken ein solch immens grosses Risiko einzugehen! Wer diesen Familienbetrieb und seine Philosophie kennt weiss, dass niemand aus dieser Familie jemals ein solches Risiko eingegangen wäre und dies ebenfalls nicht ihrer ganzen Haltung entsprochen hätte. Dass nun andere Familienbetriebe, die kleine Sortimente der Metzgerei Weiss anboten, so unsolidarisch sind und dem Medienhype aufsitzen, ist mehr als bedauerlich. Persönlich werde ich diesbezüglich auch meine Konsequenzen ziehen und an diesen Orten kein Geld mehr ausgeben. Ich bin weder verwandt noch befreundet mit der Familie Weiss, sondern nur langjährige Kundin. Meine Familie isst Fleisch, ich selbst bin seit drei Jahren Vegetarierin. Wir haben immer sehr viel Wert auf gutes Fleisch aus artgerechter Haltung gelegt und daran wird sich nichts ändern. Deshalb werden wir, wie eh und je, bei der Metzgerei Weiss Fleisch mit bestem Gewissen einkaufen. Und hoffen, dass die wirklichen Hintergründe ans Licht kommen und diejenigen, die am lautesten gerufen haben, ganz still werden. Der Familie Weiss wünschen wir die Kraft, dies alles zu überstehen. Karin Schärer Rosser, Mettmenstetten

Wege frei sägen und den Sihlwald wieder seiner Bestimmung übergeben «Zu wenig gut überlegt» und Kommentar im «Anzeiger» vom 12. September. Die Schutzverordnung für den Sihlwald wird weiterhin die Bewegungsfreiheit der Wanderer, Biker, Pilzler und Reiter einschränken. Dass es so weit kommen konnte, ist das Resultat einer völlig irregeleiteten städtischen Forstpolitik. Unter Stadtforstmeister Carlo Oldani (1963 bis 1985) war der Sihlwald nicht nur Naherholungsraum für Stadtzürcher. Zu jener Zeit war man

zum Beispiel stolz die mächtigsten Buchen im Bestand zu haben und diese im In- und Ausland als Qualitätsprodukt verkaufen zu können. Dann folgte der forstliche Scharlatan Andreas Speich als Forstmeister. Er propagierte den «Urwald» Sihlwald und im Zeichen des Zeitgeistes – es war gerade Waldsterben angesagt – folgten ihm die forstlich naiven politischen Entscheidungsträger. Während unzählige arme Berggemeinden unter den enormen Kosten der Bewirtschaftung ihres Schutzwaldes litten, konnten es sich die reiche

Stadt Zürich und Herr Speich leisten, den Wald – entgegen dem gültigen Forstgesetz – einfach sich selbst zu überlassen und der Stadt Zürich sämtliche Kosten zu sparen. Ein Affront gegenüber allen Waldbesitzern in der Restschweiz.

Ökofundis und forstliche Schreibtischtäter Die Nachfolgerin von Forstmeister Speich wollte oder konnte diese Fehlentwicklung nicht mehr stoppen. Wenig später wurde dann aus dem Forst-

amt ein Teil von Grün Stadt Zürich. Ökofundis und forstliche Schreibtischtäter gingen eine Allianz mit verschiedenen Naturschutzorganisationen ein, und der Sihlwald war nicht mehr Erholungsort für naturnahe Freizeitbeschäftigungen und wertvoller Rohstofflieferant, sondern Tummelfeld und Spielwiese von weltfremden ÖkoIdeologen und schöngeistigen «Würmlischützern». Mit Steuergeldern teuer erstellt Wege werden nun absichtlich zerstört, Strassen und Wanderwege mittels Baumfällaktionen gesperrt. Dies soll-

ten wir so nicht akzeptieren. Dass Gespräche nichts bringen, hat der Anlass in Langnau gezeigt. Da hilft nur eines: Motorsäge und Zappi schultern, die Wege frei sägen und den Wald wieder seiner Bestimmung zu übergeben – nämlich einer koexistenten Nutzung von Mensch und Tier. Dies nennt man «zivilen Ungehorsam». Ich bin bereit die IG Sihlwald zu unterstützen – als ehemaliger städtischer Forstwart notabene. Toni Schönbächler, Hausen


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Flächendeckend Tempo 30 ist in Rifferswil kein Thema Rekordbeteiligung an der Gemeindeversammlung im Oberamt Auch in Rifferswil war die Spitalvorlage unbestritten. Als Besuchermagnet wirkte die Abstimmung über zwei Verkehrskonzepte, die kontrovers diskutiert wurden. Am Ende sprach sich das Gros gegen flächendeckende Tempo-30Zonen und weitere Verkehrsberuhigungsmassnahmen aus.

gen seien entstanden aus den Forderungen, die an den letzten Gemeindeversammlungen gestellt worden sind, erklärte Fuchs. Im Unterdorf dagegen seien die Strassen in den Quartieren so schmal, dass man ohnehin nicht schneller wie 30 fahren könne. Der Gemeinderat empfehle die Annahme des Hauptantrages.

................................................... von martin platter

Christian Bär, der Präsident der Rechnungsprüfungskommission, empfahl das Hauptgeschäft jedoch zur Ablehnung. Er erklärte, man könne die geplante Sanierung der Bushaltestellen beim Jonenbach nicht als separates Projekt betrachten. Zudem seien die dafür vorgesehenen 170 000 Franken keine gebundenen Ausgaben, wie das der Gemeinderat begründe. Bär fand ausserdem, dass alle verkehrstechnischen Massnahmen als Gesamtsicht beurteilt werden sollten und bemängelte diverse Details. Beispielsweise ende die 30er-Zone just vor dem Schulhaus. Er sei sich zwar bewusst, dass dies Kantonsangelegenheit sei, da es sich dort um eine Kantonsstrasse handle. Dennoch sei die Vorlage ein Patchwork, die abzulehnen sei. Fuchs beharrte auf dem Antrag und die Begründungen des Gemeinderates und erklärte nochmals die Details. Worauf der Rückweisungsantrag der RPK mit 75 zu 105 Stimmen abgelehnt wurde. Die Diskussion konnte weitergehen. Fuchs sagte: «Bei Verkehrskon-

«Wir wollen heute von euch wissen, ob Tempo 30 in Rifferswil tatsächlich opportun ist. In den letzten Jahren haben wir mehrere 10 000 Franken für Verkehrssicherheit ausgegeben. Ziel ist es, nicht noch weiteres Geld in die Planung zu investieren. Deshalb die Vorlagen», erklärte Gemeindepräsident Marcel Fuchs. Zuvor war die Revision der Zweckverbandsstatuten des Spitals Affoltern ohne eine Wortmeldung einstimmig angenommen worden. Der Hauptantrag sah die Bewilligung eines 180 000-Franken-Kredites für Verkehrssicherheits- und -beruhigungsmassnahmen auf der Jonenbach-, Hauptiker- und Dorfstrasse vor. Der Alternativantrag: die Bewilligung von 85 000 Franken für die Einführung von Tempo-30-Zonen in Oberrifferswil und Verkehrssicherheits- und -beruhigungsmassnahmen auf der Dorf- und Hauptikerstrasse. Die Vorla-

RPK mit Rückweisung chancenlos

zepten gilt es verschiedene Interessen und Bedürfnisse gegeneinander abzuwägen. In den zehn Jahren seit dem letzten Konzept hat sich einiges geändert.» Ziel sei es, Geschwindigkeiten dort zu reduzieren, wo es nötig sei. Es sei nicht möglich, nur einzelne Strassen zu signalisieren. Es müssten immer ganze Gebiete sein. «In 30er Zonen werden zunächst keine baulichen Massnahmen vorgenommen, nur die Signalisation. Nach einem Jahr werden Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen. Überschreiten mehr als 15 Prozent der Verkehrsteilnehmer die Richtgeschwindigkeit, erst dann werden bauliche Massnahmen angeordnet», führte Fuchs aus, ehe er die Fragerunde eröffnete.

Pro und Kontra Temporeduktion Sofort entstand die bekannte Diskussion pro und kontra Temporeduktionen. Wie schon bei der Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Dorfplatzes wurde aber auch festgestellt, dass das Verkehrsaufkommen durch Rifferswil vergleichsweise bescheiden ausfällt, die Leute grossmehrheitlich vernünftig fahren und in den letzten Jahren keine Unfälle passiert sind. Bei Tempomessung auf der Hauptikerstrasse im Juni bei 10057 Fahrzeugen hat in der 50er-Zone eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h auf Höhe der Ausserfeldstrasse ergeben. Ein Votant gab zu bedenken: Im Hinblick auf das Schulbauprojekt,

ämtler kantonsräte meinen

Das süsse Leben der Sozialindustrie

Da kommen Dutzende von Fragen auf. Ist es richtig, dass – wie in obigem Fall

An die Vernunft appelliert Alt-Gemeinderat Willy Baumgartner rief eine Verkehrszählung von 2011 in Erinnerung. Tagsüber wurden alle fünf Minuten ein Fahrzeug und pro Viertelstunde ein Fussgänger auf der Dorfstrasse gezählt. «Die Statistik besagt ausserdem, dass wir in Rifferswil praktisch keine Unfälle haben.» Er führte das auf verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer, die laufend besser werdenden Sicherheitssysteme in den Fahrzeugen und den guten Strassenzustand zurück. Er sei deshalb erstaunt, dass jetzt flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden solle. Eine Schwelle, wie sie in der Hauptikerstrasse vorgesehen sei, brächte nur Lärm. Eine Votantin entgegnete, dass die Temporeduktion von 50 auf 30 eine 75-prozentige Lärmreduktion ermögliche. Die Abstimmungen zu verschiedenen Änderungsanträgen blieben jedoch chancenlos. Am Ende wurden beide Verkehrskonzepte deutlich abgelehnt. Man darf gespannt sein, wie die Neugestaltung des Dorfplatzes und der Jonenbachstrasse unter der Federführung des Kantons beim Rifferswiler Souverän ankommen wird.

Im Gegensatz zu Rifferswil hielt sich das Interesse der Stimmberechtigten in Grenzen. (Bild Martin Platter)

Auch Kappel stimmt der Spital-Statutenrevision zu «Ich gebe zu, dass ich ein bisschen mehr Leute erwartet habe», sagte Gemeindepräsident Kurt Bär am Dienstagabend bei der Begrüssung der 16 Stimmberechtigten an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung, davon rund die Hälfte Behördenvertreter. Eine Frau enervierte sich darüber, dass es auf Gemeindeebene möglich sei, ein Geschäft von dieser Tragweite mit so wenig Stimmberechtigten zu bestimmen. Bär erläuterte die wichtigsten Punkte der Statutenrevision des Spitalzweckverbandes. Sie sehen vor, dass das Bezirksspital künftig eine eigene Rechnung samt Bilanz führen kann. «Gemeinderat und RPK haben das Geschäft geprüft und empfehlen es auch den Stimmvolk zur Annahme», ermunterte Bär, worauf weder Fragen noch Anträge folgten. Die Revision wurde einstimmig angenommen. Nach elf Minuten wurden die Leute bereits wieder in die laue Sommernacht entlassen. (map.)

forum

Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Kaum ist der schweizweit für Furore sorgende Carlos aus den Schlagzeilen der Tagespresse verschwunden, reibt die steuerzahlende Bevölkerung sich erneut mit Verwunderung die Augen. Der vor einigen Tagen publik gewordene Fall im zürcherischen Hagenbuch, der mit Jahreskosten von gegen 700 000 Franken für die Betreuung einer Flüchtlingsfamilie ein riesen Loch ins Budget der 1000-Seelen-Gemeinde reist, bringt das Blut von Herrn und Frau Schweizer erneut in Wallung. Zu Recht meine ich. Seit knapp zwei Jahren ersetzen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) die lokalen Vormundschaftsbehörden. Vereinheitlichung und Professionalisierung erhofften sich Bund, Kanton und Gemeinden. Viele Gemeindebehörden erwarteten durch diese neue, regionaltätige Stelle eine Entlastung in ihren immer schwieriger werdenden Aufgaben. Dies mag eingetroffen sein, die Kosten aber für die Kommunen sind, wie Dutzende Beispiele zeigen, explodiert. Im einen bestimmen die Skos-Richtlinien die Höhe der Sozialhilfegelder an bedürftige Personen und im anderen bestimmt die Kesb die zu ergreifenden Massnahmen, Abklärungen und Hilfestellungen an Personen und ganze Familien. Sämtliche Kosten müssen die Gemeinden zahlen und dies ohne jegliche Mitsprache.

das wahrscheinlich ohnehin teurer werde, fehle schlicht das Geld für derartige Verkehrskonzepte, die ohnehin Flickwerk seien. «Wir schützen uns mit den 30er-Zonen vor uns selber. 90 Prozent der Verkehrsnutzer in den Quartieren sind Rifferswiler.»

von Hagenbuch dokumentiert – jedes der sieben Familienmitglieder ein Natel besitzen muss? Ist es lebensnotwendig, dass Sozialhilfebezüger auf Kosten des Staates Feriengeld erhalten? Ist der Besitz eines Autos ein Menschenrecht und muss vom Staat ermöglicht werden? Fragen, die im Umfeld der ausufernden Kosten berechtigt sind. Wer Sozialhilfe bezieht, lebt in der Regel am unteren Rand unseres sozialen Gefüges und ist wirklich nicht zu beneiden. Nebst denen, die unser System gezielt ausnützen, gibt es auch die, denen das Glück nicht so hold war und die in unserem staatlichen Auffangnetz eine Möglichkeit finden sollen, sich neu zu orientieren. Wenden wir uns aber einmal der anderen Seite der Sozialindustrie zu. In der Boulevardpresse erklärte sich der Leiter der Firma Solidhelp AG, die für den Fall Hagenbuch Verantwortlichkeit zeichnet, wie folgt: «Unsere Arbeit ist jeden Franken wert.» 135 Franken pro Stunde und Betreuer. Am Wochenende und abends 145 Franken. Einkaufen gehen, putzen, kochen, mit den Kindern den Zoo besuchen sind so die Tagesabläufe dieser Betreuerarmada. Hier entpuppen sich die wahren Abzocker. Nicht die bemitleidenswerte Asylantenfamilie gilt es anzuprangern, sondern diejenigen, die sich an dieser Armut laben auf Kosten des Staates. Die boomende Sozialindustrie verwal-

tet und beackert die Armut und die Ohnmacht derjenigen, die am Rande der Gesellschaft leben mit Bedacht. Immer neue Abklärungen und Verfügungen von Massnahmen lassen das Geschäft blühen. Und jeder ist bemüht, dass der Goldesel ja nicht geschlachtet wird. So kommt niemand aus dem Sumpf. Nicht diejenigen, die betreut und bemuttert werden, und schon gar nicht die Gemeinden, deren Finanzen schwinden und deren Steuerfüsse steigen. A propos «Sumpf». Führt ein Landwirt im Auftrag des Kantons oder der Gemeinden Naturschutzarbeiten in Wald, Ried oder Sumpf durch, so beträgt der Stundenansatz für den Betriebsleiter mit Meisterdiplom 58 Franken und für den landwirtschaftlichen Angestellten 48 Franken. In diesem Stundenansatz inklusive sind Sense, Handrechen, Gabel, Mückenstiche, Wespennester, viel Schweiss und nasse Schuhe. Die Tätigkeiten eines Sozialbetreuers und dessen Kosten entnehmen sie der Auflistung weiter oben. Aus Sicht der arg gebeutelten Kassen der Gemeinden und Kantone gilt es unverzüglich zu reagieren. Die Richtlinien und Entschädigungsansätze von Skos und Kesb müssen schnellstmöglich angepasst werden. Nehmen wir als Diskussionsgrundlage die Stundenansätze derer, die tatsächlich in Sumpf und Ried arbeiten und dabei ebenfalls ihren Beitrag für das Gemeinwohl leisten.

Die Stigeli-Saison – ein Desaster! An einem schönen Spätsommerabend, Leserbrief im «Anzeiger» vom 16. September. Ein Sommer zum Vergessen! Die Stigeli-Saison – ein Desaster! So war das Bad jeweils von 9 bis 12 Uhr geöffnet, ungeachtet ob es in Kübeln goss oder kalt war. Regnete es um 12 Uhr immer noch, wurde geschlossen. Es konnte im Laufe des Nachmittages das schönste Wetter oder einfach trocken sein, das Stigeli blieb zu. Ein Affront für alle Berufstätigen. Ich erwarte von einem Freibad Öffnungszeiten die sich nach dem Wetter und nicht einfach stur nach einem Fahrplan richten. Wird es im Laufe des Nachmittages schön, ist das Bad zu öffnen. Dies klappte übrigens noch vor 2 Jahren bestens. Nun ist die Badi geschlossen, und das Wetter zeigt sich

von der schönsten Seite. Auch hier wäre – vor allem nach so einer Saison – Flexibilität angebracht. Ich kann nur hoffen, dass sich diese Zustände nächstes Jahr nicht wiederholen und die Öffnungszeiten dem Wetter angepasst werden. Die Berufstätigen werden es schätzen und ich bin sicher, dass die vielleicht Handvoll Gäste, die jeweils bei Regenwetter am Vormittag kamen, von der Anzahl Berufstätigen am Abend übertroffen wird. Vielleicht werden dann auch die Stimmen leiser, die sagten «Stigeli nein danke». Übrigens: Insofern ein Freibad wirtschaftlich sein sollte, sollte es auch nach privatwirtschaftlichen Prinzipien geleitet werden. Soll so viel heissen wie: Es sollte sich nach der Nachfrage der Gäste richten und nicht umgekehrt. Heidi Bucher, Affoltern

Das empfiehlt die CVP Planungs- und Baugesetz (Preisgünstiger Wohnraum): Die Gemeinden erhalten die Möglichkeit, den Bau preisgünstiger Wohnungen zu fördern. Dabei profitieren die Landeigentümer und die Gemeinden: Ja. Volksinitiative «Schluss mit der MwSt.-Diskriminierung des Gastgewerbes!»: Der Gast profitiert kaum. Der Bundesrat und das Parlament empfehlen ebenfalls ein: Nein. Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse»: Das bewährte System behalten und gezielte Verbesserungen vornehmen. Auch hier haben Bundesrat und Parlament die Empfeh-

lung für ein Nein gegeben. CVP Bezirk Affoltern


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Neuer Spielplatz für Ebertswil Aus der Primarschule Hausen am Albis In den Sommerferien wurde der Spiel- und Pausenplatz der Schule Ebertswil neu gestaltet. Hurra, es ist so weit! Die Kinder von Ebertswil haben einen neu gestalteten Spiel- und Pausenplatz auf dem Gelände der Primarschule Ebertswil. Der alte Platz entsprach nicht mehr den Sicherheitsstandards und bereits im Vorfeld mussten einige Geräte altershalber abgebaut werden. Der Wunsch, den Spielplatz zu erneuern, kam vor allem von den Eltern und von der Lehrerschaft der Primarschule Ebertswil. In den Sommerferien wurde der Spielplatz in Ebertswil neu gestaltet und kann nun zum fröhlichen Spiel genutzt werden. Auf dem Gelände wurden ein Spielturm mit Kletterholz, eine Netzbrücke, eine Rutschbahn, Schaukeln, Sonnensegel und ein neuer Sandkasten installiert. Ein lang gehegter Wunsch geht für die Kinder in Ebertswil in Erfüllung. Der neue Spielplatz lädt zum Spielen, Toben und Klettern ein. Die Spielgeräte stammen vom Verein Murimoos «werken und wohnen» aus Muri AG. Ein ganz spezieller Dank geht an dieser Stelle an den Elternrat und die Lehrerschaft der Primarschule Hausen. Mit ihren kreativen Ideen und ihrem Engagement haben sie einen wesentlichen Beitrag zu diesem gelungenen Werk beigesteuert. Die Eröffnungsfeier mit den Schülerinnen und Schülern findet am Donnerstag, 2. Oktober, um 11 Uhr statt.

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Neuer Spielturm auf dem Spiel- und Pausenplatz in Ebertswil. (Bild zvg.)

Freitag, 19. September 2014


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Freitag, 19. September 2014

«Auf meinen Wunsch hin gibt es Bier» Die Entlassung aus der Militärdienstpflicht wurde festlich begangen – mit Danksagung durch Mario Fehr Über die Militärdienstzeit gibt es so viele Meinungen wie Rekruten – eines ist indes sicher, die Dienstzeit prägt alle. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr strich bei seiner Entlassungsansprache den Einsatz für die Gesellschaft heraus. ................................................... von salomon schneider «Geschadet hat mir die Armee sicher nicht – gerade die Kameradschaft war super. Die Sinnfrage darf man jedoch nicht stellen», meinte Manuel Schönbächler beim Abschlussapéro der Dienstentlassungsfeier. Kevin Laternser widersprach: «Andererseits ändert sich die globale Bedrohungslage stark – die Krisenherde kommen wieder näher. Eine Armee mit weniger Soldaten aber besserer Ausbildung und Ausrüstung wäre jedoch sinnvoller.» Jeder Rekrut hat während seiner Dienstzeit unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Deshalb überrascht es nicht, dass alle anders über die Armee denken. Für Peter Zinggeler sieht seine Dienstzeit überwiegend positiv: «Wir hatten eine super Truppe, die immer zusammengehalten hat. Mario Fehr hat in seiner Ansprache vieles auf den Punkt gebracht.» Anders tönte es bei Dani Grasso, der «So ein Tag, so wunderschön wie heute», anstimmte und anfügte: «Ich bin froh, dass ich nach diesem Tag nichts mehr – aber auch gar nichts mehr – mit dem Militär zu tun haben werde.»

Bier, Wurst und Kameradschaft: Die Wehrdienstpflichtigen genossen ihre letzte Diensthandlung sichtlich. (Bilder Salomon Schneider)

Armeeangehörige leiten einen Dienst für die Gesellschaft Der letzte Diensttag fing für die Soldaten um 9.30 Uhr an, mit der Materialrückgabe. Um 12 Uhr fand die feierliche Abschlusszeremonie statt, die musikalisch vom Musikverein Harmonie Affoltern trefflich untermalt wurde. Zum Abschluss hielt Mario Fehr die Festansprache und entliess die Wehrmänner zum Apéro: «Ich will stellvertretend für die Bevölkerung den Dank für die geleistete Dienstzeit überbringen. Ich hoffe, dass sie sich auch weiterhin für die Gesellschaft engagieren – in einem Verein, in einer Behörde oder einer karitativen Organisation. Mario Fehr schloss mit der Feststellung, dass die feierliche Entlassung der Wehrdienstpflichtigen eine lange, gute Tradition sei. Und fügte dann an, bisher habe es an den Festlichkeiten aber kein Bier gegeben: «Das hat sich auf meinen Wunsch geändert.» Er erntete für seine Rede und sicher auch fürs Bier tosendenApplaus. anzeige

Nach der Materialrückgabe folgte die festliche Dienstpflichtentlassung, ...

... mit Speis, Trank und Gesprächen, mit Regierungsrat Mario Fehr (Mitte), ...

... dem Hedinger Sicherheitsvorstand Ruedi Fornaro, ...

... der Ottenbacher Sozialvorsteherin Rita Ackermann und Vielen mehr.

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Patricia Zenklusen: Mit Stihl und Kreativität zum Erfolg Die Stalliker Künstlerin bearbeitet Holz mit der Motorsäge und stellt international aus Im Herbst 2013 hat sich Patricia Zenklusen entschieden, ihre Motorsägekunst einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Diesen Herbst stellt die Künstlerin ihre Werke an der Berliner Liste, der Art San Diego und der Spektrum Miami aus. ................................................... von salomon schneider Im Duden wird Kunst als «schöpferisches Gestalten aus den verschiedensten Materialien oder mit den Mitteln der Sprache, der Töne in Auseinandersetzung mit Natur und Welt» definiert. Patricia Zenklusen hat jahrelang für sich Kunst gemacht, mit Materialien, Stilen und Techniken experimentiert, bis sie vor vier Jahren die Motorsäge entdeckt hat. «Ich habe Holz als Material und Werkstoff immer gemocht und in der Motorsäge einen Partner fürs Leben gefunden», erklärt Patricia Zenklusen. Ihre Holzskulpturen sägt sie nur mit der Motorsäge aus ganzen Baumstämmen heraus. Es sei faszinierend und herausfordernd, mit grobem Werkzeug wie Motorsägen, etwas Filigranes zu schaffen. Einmal fertig werden die Kunstwerke nicht mehr mit feineren Werkzeugen nachbearbeitet, sondern einfach noch mit Farbpigmenten bemalt.

Am Menschen orientierte Kunst Patricia Zenklusen setzt auf figürliche, organische Formen – Menschen in den verschiedensten Situationen und Posen werden dargestellt. Mit ihren groben Werkzeugen kann sie Ausdrücke, Bewegungen und Posen andeuten, sie bleiben aber immer figurativ. «Zuerst schneide ich mit der grossen Motorsäge den Baumstamm in die gewollte Grundform, anschliessend modelliere ich erste Formansätze mit der Carving-Säge und mache den Abschluss mit der kleinen Säge, deren Blatt vorne spitzer zusammenläuft», erklärt Patricia Zenklusen ihre Arbeitsweise. Ob ihre Kunstwerke schön sind, interessiert sie nicht: «Jedes Augenpaar sieht Kunst anders – es gefällt oder nicht.» Mit dieser Einstellung hat sie primär für sich künstlerisch gearbeitet, bis sie sich im Herbst 2013 entschieden hat, ihre Skulpturen auch der Öffentlichkeit zu zeigen: «Meine Familie und Freunde haben mich in anzeige

Patricia Zenklusen bei der Arbeit im eigenen Garten. Welche Form der Baumstamm einmal annehmen wird, verriet sie indes noch nicht. (Bild Salomon Schneider) meinem Schaffen immer unterstützt. Ich wollte aber auch die Einschätzungen einer kritischen Öffentlichkeit hören.»

Innerhalb eines Jahres ins internationale Kunstgeschäft eingestiegen Anfang 2014 lud sie einige Skulpturen auf ihr Piaggio-APE-Dreirad und zeigte ihre Sachen am Kunsthandwerker-

markt in Zug: «Ich erhielt extrem viele positive Feedbacks und bin topmotiviert nach Hause gekommen» Sie hatte keine Ahnung wie der Kunstmarkt funktioniert, doch hörte sie, dass rund um grosse Ausstellungen immer auch Satellitenausstellungen gezeigt werden, für die man sich bewerben kann. Sie bewarb sich bei fünf Ausstellungen rund um die Welt. Bei dreien erhielt sie den Zuschlag.

Seit gestern, bis zum Sonntag stellt sie an der Berliner Liste aus, einer Ausstellung, die jährlich über 10 000 Besucher anzieht. Im November folgt der Auftritt an der Art San Diego und im Dezember die Spectrum Miami. «Ich freue mich riesig auf diese Ausstellungen. In Berlin kommt gestaffelt die gesamte Familie mit. Mein Sohn, der viel besser Englisch spricht als ich, wird mich nach San Diego be-

gleiten und mit meinem Mann werde ich nach Miami fahren», freut sich Patricia Zenklusen. Ein ereignisreicher Jahresabschluss. Wie es nächstes Jahr weitergehen wird, weiss sie noch nicht. Patricia Zenklusen arbeitet meist bei der Scheune der Holzkorporation Affoltern im Müliberg-Wald. Informationen: www.ideenmeisterei.ch.


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Veranstaltungen

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Ein reiches Angebot an Musik aller Sparten «LaMarotte» in den nächsten acht Tagen Wer das Konzert des Jugend Sinfonieorchesters Zürich im Kasinosaal Affoltern kürzlich miterlebt hat, wird auch höchst interessante Details darüber erfahren, was es heisst, mit einem so grossen Orchester aus sehr jungen Mitgliedern auf Tournee zu gehen. Ein aufschlussreicher Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie hart ein erfolgreiches Programm erarbeitet werden muss. Mittwoch, 24. September, Bar und Abendkasse ab 19, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15 Franken. Ab 19 Uhr Delikatessen aus Stephans Chäs-Schublade, 15 Franken.

Werner Aeschbacher, der feinsinnige Weltmusiker. (Bild Peter Moser-Kamm) Klassik mit dem «Jugend Sinfonieorchester Zürich» im Kasinosaal Das Jugend Sinfonieorchester Zürich, ein grosses Ensemble aus 64 hochtalentierten, jungen und musikbegeisterten Mitgliedern, spielt heute Abend für den Kulturkeller LaMarotte ein Benefizkonzert mit berühmten romantischen Werken von Tschaikowski und Brahms unter der Leitung von Massimiliano Matesic. Solistin im Violinkonzert von Tschaikowski ist die erst 17-jährige Hani Song, ein ganz grosses Talent, das bereits international aufhorchen lässt. Nach der Pause zeigt das Orchester sein Können in der 2. Sinfonie von Brahms. Das wird ein festlicher Abschluss einer sensationellen Begegnung mit jungen Menschen, die sich ganz der Musik verschrieben haben. Die Veranstaltung ist ein Benefizkonzert, dessen Erlös ganz zugunsten von «LaMarotte» gedacht ist. Heute Freitag, 19. September im Kasinosaal, Bar und Abendkasse ab 19.15, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Freie Platzwahl. Eintritt 40 / 30 Franken / Jugendliche unter 16 Jahren 20 Franken.

Dokumentarfilm «Zwischen Inseln» Der italienische Liedermacher Pippo Pollina und das Jugend Sinfonieorchester Zürich unternahmen im Jahr 2011 eine 17-tägige Italientournee. Diesem Projekt folgt der Film von den Proben bis zu den Aufführungen. Der Dirigent und Komponist Massimiliano Matesic hat Pollinas Pop-Lieder für ein Sinfonieorchester umgeschrieben und mit den Jugendlichen einstudiert. Die Canzoni des Liedermachers Pippo Pollina kollidieren zuerst mit der gängigen Vorstellung von klassischer Musik. Da treffen ja zwei Welten aufeinander! Bis das ehrgeizige Projekt schliesslich zum Erfolg wird, erleben die Zuschauer den schwierigen Prozess zwischen Annäherung und Abgrenzung, verschiedenen und gemeinsamen Sprachen, Mentalitätsunterschieden und Machtverhältnissen...

«Jazz am Donnerstag» mit dem «LaMarotte Swingtett» Im Jahr 2002 gründete die «LaMarotte»-Haus-Band die beliebte Jazzreihe am Donnerstag. Seither erfreuen Enrico Buzzi, Arno Calonder, Thomas Gütermann, Duke Seidmann, Christoph Häfeli und Marcello Rosenberger ihre Gäste und das zahlreiche Stammpublikum immer wieder mit ihrem swingenden Sound. Donnerstag, 25. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15

Musik zwischen Orient und Okzident Das Duo Meduoteran spielt in der Galerie Märtplatz, Affoltern Meduoteran ist ein Duo in dem sich eine anatolische Laute mit dem Akkordeon trifft. Am Samstagabend, 27. September, ist es in Affoltern zu hören.

Franken.

«Welewäg» So wie Werner Aeschbacher spielt keiner das Örgeli. Stoisch, fast wie ein Buddha, sitzt er da, hört in sein Instrument hinein, zieht und quetscht den vibrierenden Balg, spürt den Klängen nach. Er ist im musikalischen Geist ein Weitgereister. Die Titel in «Welewäg» belegen aufs Schönste, wie er beinahe grenzenlos unterwegs ist. Er erkundet locker klangliche Welten: Ausgehend vom Emmental geht die Reise in Calypso-Gefilde der Karibik, in die USSüdstaaten, nach Argentinien, in den Süden Europas, nach Paris und kehrt zurück in die Schweiz, wo Aeschbacher am liebsten das heimatliche Emmental durchstreift. So versammelt sein zweites Soloprogramm viel Eigenes, Traditionelles sowie Stücke von Sinti-Musiker Titi Winterstein bis zu Volksmusikant Rees Gwerder. Der musikalische Weltbürger Aeschbacher muss nicht den schnellfingerigen Virtuosen herausstellen. Er ist es, eins mit seinen Instrumenten. Gleich was Aeschbacher spielt, er spielt ideenreich, virtuos, frei von Klischees und Effekthascherei. Er ist ein echter Weltmusiker, ein so bodenständiger wie zarter, einer mit weitem Horizont.

Die Musiker Taylan Arikan und Srdjan Vukasinovic spielen eine Musik, die ihren Ursprung in der anatolischer und serbischer Volksmusik hat. Sie verbinden und erweitert diese mit Formen der Klassik, des Jazz und der Folklore aus anderen Teilen der Welt. So entsteht eine neue Musik, die mit ihrer Ausdruckskraft, ihrer Klangfarbe und sensiblen Tiefe vertraut klingt und auch überrascht. Eine musikalische Reise mit geheimnisvollen, sehnsüchtigen Klängen, lyrisch wehmütigen Stimmungen und oft fulminanter Virtuosität. Die beiden Musiker haben ihre Kompositionen aus einem intensiven Zusammenspiel heraus entwickelt, einer musikalischen Begegnung, die

sich auch mit der Musik aus dem weiteren europäischen Kulturraum auseinandersetzt. Entstanden ist etwas Einzigartiges, in dem Elemente aus der reichen Tradition Kleinasiens und des Balkans hörbar sind – und der Bezug zur Volksmusik dieser Region bewahrt bleibt. Das Duo Meduoteran ist in seinem Spiel eigenständig, neuartig und lädt den Zuhörer ein, neue Klangwelten zu entdecken.

Taylan Arikan, Baglama (türkische Laute), Bouzouki, Gitarre, Gesang Taylan Arikan ist in Anatolien geboren, wuchs mit traditioneller Musik auf und begann in jungen Jahren Baglama zu spielen. Sein erster Musiklehrer war sein Onkel. In der Schweiz studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich Klassische Gitarre und das traditionelle Saiteninstrument Saz. Seit 2005 unterrichtet er an der Zürcher Hochschule der Künste «Musik aus dem Balkan» und lebt als

freischaffender Musiker und Komponist in der Schweiz.

Srdjan Vukasinovic, Akkordeon Der junge Akkordeonist wurde in Serbien geboren und ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Sein Vater war ein bekannter Akkordeonist. Schon als Schulkind hatte er erste Auftritte. In Jugendjahren nahm er an verschiedenen Musikwettbewerben teil und wurde 1999 Weltmeister in der Jugendkategorie Akkordeon. Sein weiterer Weg führte ihn an die Musikhochschule in Bratislava und an die Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Seit 2005 unterrichtet er an der Hochschule «Musik aus dem Balkan» und brachte viele zeitgenössische Stücke für Akkordeon zur Uraufführung. Konzert am Samstag, 27. September, 20.15 Uhr, Galerie Märtplatz, Affoltern. Barbetrieb mit Essen «Mézze» und Abendkasse ab 19 Uhr, Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Freitag, 26. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Reservierung für alle Anlässe erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

«Brassissimo» am Wochenmarkt Morgen Samstag, 20. September, von 10 bis 12 Uhr spielt die junge Ottenbacher Band «Brassissimo» am Wochenmarkt in Affoltern. «Brassissimo» besteht aus sechs Musikern und einer

Taylan Arikan (links) und Srdjan Vukasinovic laden ein, neue Klangwelten zu entdecken. (Bild zvg.)

Musikerin. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist die Musik. Deshalb proben sie jeden Sonntag zusammen. Infos: www.brassissimo.ch.

Freude bereiten – das wollen die Musikanten von «Brassissimo». (Bild zvg.)

Der kath. Kirchenchor Hausen gibt mit seinem Gesang dem Bettags-Gottesdienst eine besondere Note. (Bild zvg.)

«Juchzed und singed» zum Bettag Toggenburger Messe in der katholischen Kirche Hausen Der «Eidgenössische Dank, Buss- und Bettag» gehört zu den fünf höchsten Feiertagen in der Schweiz. Er wurde vor über 150 Jahren eingeführt; allerdings nicht von der Kirche, sondern von der Regierung. Das Verhältnis zwischen Staat und Religion hat sich inzwischen verändert. Christliche Rituale werden heute immer weniger praktiziert oder gelten gänzlich als Privatsache. Trotzdem konnte sich der staatliche Bettag bis heute behaupten und bringt die Schweiz jedes Jahr dazu, sich auf ihre christlichen Wurzeln zu besinnen. Für wie viel gilt es, Dank sagen zu können! Busse hat nichts mit Moralpredigt zu tun, sondern der Wieder-

herstellung gestörter Beziehungen, sei es zu unseren Mitmenschen, zu uns selber oder zu Gott. Zum Beten – was Gespräch mit Gott heisst – gehört es auch, für einen Moment still zu sein, um zu hören, was Gott uns zu sagen hat. Der katholische Kirchenchor Hausen möchte mit seinem Gesang dem Bettags-Gottesdienst um 11 Uhr eine besondere Note geben und singt die bekannte und volkstümliche Toggenburger-Messe «Juchzed und singed» von Peter Roth. Roth, geboren 1944 in St. Gallen, ist als freischaffender Musiker, Komponist, Chor- und Kursleiter ein bekannter Name, ganz speziell im Toggenburg. Durch die Auszeichnung mit

dem Förderpreis (1993) und dem Jahrespreis (2006) der St. Galler Kulturstiftung wird sein musikalisches Wirken gewürdigt. «Juchzed und singed» besticht durch Einfachheit der zu Herzen gehenden Melodien und passenden Texte, die, über den ganzen Gottesdienst verteilt, eine wunderschöne Einheit bilden. Die volkstümliche Messe wird unterstützt von 2 Klarinetten (Vater und Sohn Bruno Jost), einem Hackbrett (Sepp Gähwiler), Kontrabass (Reto Lehmann) und Orgel (Antonia Nardone). Toggenburger Messe am Bettags-Gottesdienst, Sonntag, 21. Sept., 11 Uhr, kath. Kirche Hausen.


Bezirk Affoltern

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Vier Künstler, Natur und kräftige Farben Renée Torelli, Angela Wicki, Roger P. Zubler und Maureen Zürrer in der Galerie 100 in Affoltern Gleich vier Künstler zeigen noch zwei Wochen in der Affoltemer Galerie 100 ihr Schaffen. Finissage ist am Samstag, 4. Oktober, von 14 bis 18 Uhr. Vom 17. bis 19. Oktober dann lädt die Galerie 100 zu einer Bilderbörse; Annahme von Kunstwerken ist bis Mitte Oktober 2014 möglich. ................................................... von urs e. kneubühl Farben sowie viel Natur dominieren in der gegenwärtigen Ausstellung in der Galerie 100 an der Zürichstrasse 100, Affoltern. Mit Renée Torelli, Angela Wicki, Roger P. Zubler und Maureen Zürrer stellen gleich vier Künstler bis 4. Oktober ihre Bilder aus, die vielfältigste und unterschiedlichste Motive zeigen. Kräftig sind die Farben, intensiv die Sinnesempfindungen, welche die Bilder – egal, ob realistisch, naturalistisch oder abstrakt – ausdrücken. Hier sind es filigrane Aquarelle, Pastelle und Zeichnungen, dort Werke in Schichtmalerei mit Acryl oder Öl. Bei Renée Torellis Aquarellen und Bildern in Acryl stehen Schönheit und Stille der Natur im Vordergrund. Es sind stimmungsvolle Bilder, geprägt von Farben und Lichtspiel, welche Gelegenheit zum Innehalten und Sammeln geben. Die Ottenbacherin Angela Wicki präsentiert eine ganze Palette an Stilen, anregenden Formen und

anzeige

Angela Wicki mit ihrer «Lady with Umbrella» (links) und Roger P. Zubler mit «Strahlen im Wald» und «Im Park» (im Hintergrund). (Bilder Urs E. Kneubühl) Motiven. Lebendig und gleichzeitig beruhigend wirken ihre Bilder, die weitgehend in warmen Farben gehalten sind. «Naturliebhaber, Wanderer und Beobachter», nennt sich Roger P. Zubler selbst, was sich unverkennbar auch in seinen Gemälden, die voller Spannung und anregender Akzente sind, niederschlägt. Und schliesslich Maureen Zürrer, deren Arbeiten in Öl, Aquarell, Kohle, Pastell und Tusche allesamt von sensitiver Kreativität zeugen. – Die gegenwärtige Vierer-Aus-

stellung endet mit der Finissage am Samstag, 4. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Danach bietet die von der Galerie 100 veranstaltete erste Bilderbörse vom 17. bis 19. Oktober, jeweils von 11 bis 19 Uhr, die Gelegenheit zum Verkauf von eigenen Werken oder Bildern der Schweizer und internationalen Kunstszene. Egal, ob modern und zeitgenössisch oder auch aus früheren Zeiträumen, die erste Bilderbörse der Galerie 100 kennt keine Einschränkungen. «Wir verkaufen Werke aus jeder Epo-

Renée Torelli mit «Am Zugersee» und «Isola» (links, im Hintergrund) und Maureen Zürrer mit ihren «Tänzerinnen».

che und in jedem Preissegment», sagt Kurator Markus Bösch und erwähnt als Beispiel ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, das in Affoltern angeboten werden wird. Insgesamt werden über 100 Kunstwerke zum Verkauf angeboten. «Die Annahme der Kunstwerke ist bis 15. Oktober jeweils am Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 11 bis 16 Uhr möglich», hält Kurator Markus Bösch fest und ergänzt: «Für die unverbindliche Schätzung der Werke stehen wir selbstverständlich

gerne zur Verfügung. Und gegen einen Transportkostenzuschlag holen wir die Kunstwerke auch ab.» www.galerie100.ch. Ausstellung Renée Torelli, Angela Wicki, Roger P. Zubler und Maureen Zürrer bis 4. Oktober offen jeweils Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr. 17. bis 19. Oktober: 1. Bilderbörse – Einschreibegebühr je Werk zwischen 20 und 50 Franken; Annahme der Werke bis 15. Oktober bei Markus Bösch, 079 821 13 61, E-Mail: markusboesch@bluewin.ch oder bei Susanne Furrer, Telefon 044 252 74 40, welcome@susannefurrer.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 19. September 2014

Von der Schülerbibliothek zum Lesezentrum

«Wurfschatten»

Die Primarschule Affoltern organisiert einen Basar

Am 23. September, um 20 Uhr liest die junge Autorin in der Buchhandlung Scheidegger aus ihrem Debüt «Wurfschatten».

Die Schülerbibliothek der Schuleinheiten Chilefeld Stigeli sowie Butzen Semper wird zum Lesezentrum. Diese Reorganisation ist mit Investitionen verbunden. Deshalb organisiert die Schule einen Basar. Der gesamte Erlös fliesst in das Projekt. Am Freitag, 26. September von 17 bis 19.30 Uhr verkaufen die Schülerinnen und Schüler im und ums Schulhaus Stigeli ihre selbst hergestellten Kunstwerke aus alten Büchern, Zeitungen oder Notenpapier. Im Bistro gibt es neben Kaffee, Kuchen und Hot Dog einen Wettbewerb und andere Aktivitäten. Und im Lesetreff können Kinder spannenden Geschichten lauschen. «Der Erlös kommt ganz dem neuen Lesezentrum zugute», erklärt Schulleiterin Brigitte Warth den Grund für den Basar. Die Veränderungen im Bereich der Informations- und Medientechnologie sind längst auch in den Schulbibliotheken angekommen. «Hauptaufgaben sind nicht länger nur die Aufbewahrung und Ausleihe von Büchern», erklärt Brigitte Warth. «Die Bibliothek wird zum Lernort und dem veränderten schulischen Lernen gerecht». Dazu gehören verschiedene Arten des Lernens: im Team, fächerübergreifend, individualisiert und mit digitalen Me-

Von Schülerinnen und Schülern selbst hergestellte kleine Kunstwerke aus Bücher- oder Zeitungsseiten. (Bild zvg.) dien. Aber auch das Entdecken und die freie Arbeit werden nicht fehlen. Bereits vor und während der Sommerferien liefen die Vorbereitungsarbeiten auf Hochtouren: Fleissige Hände sortierten Bücher aus, entstaubten und erfassten sie mittels Barcode. Dann wurden sie in den Pavillon Sunneschy gezügelt, dem Standort des neuen Lesezentrums. Auch die Sammlung aus dem Foyer Stigeli gelangte dorthin. Dieser frei gewordene Raum wird künftig für Leseanlässe und Aus-

stellungen genutzt und heisst neu «Lesetreff». Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten ist das Projekt noch nicht abgeschlossen. So sollte etwa der Bücherbestand aufgestockt oder Events für den Lesetreff organisiert werden. Die Primarschule und insbesondere das Projektteam lädt die Bevölkerung herzlich ein, den Basar zu besuchen. Theresa von Siebenthal und Claudia Merki, Primarschule Affoltern am Albis

Simone Lappert liest in Affoltern

Ada hat Angst vor ihrem Leben, zweifelt an sich und den Menschen um sich herum. Sie glaubt, dass sie bald sterben wird; an einem Herzinfarkt, einem Tumor, bei einem Attentat oder einfach bei einem grässlichen Unfall. Um sich darauf vorzubereiten und selbst zu therapieren, kleidet sie ein ganzes Zimmer in ihrer Wohnung aus mit Berichten, Zeitungsartikeln über Krankheiten, Flugzeugabstürze, Morde ... Diese fragile Konstruktion gerät ins Wanken, als ihr Vermieter, der schon seit Monaten auf sein Geld warten muss, sie nicht wie angedroht vor die Tür wirft, sondern ihr stattdessen einen Mitbewohner in die Wohnung setzt: Juri, seinen Enkel. Zu Beginn kommt Ada mit der neuen Situation kaum zurecht, möchte Juri am liebsten aus dem Haus verbannen, doch nach und nach beginnen die beiden sich aufeinander einzulassen, was Ada ein wenig neue Hoffnung gibt.

Komplexe Zusammensetzung verschiedener Themen Simone Lapperts Sprachstil ist ruhig, gekonnt und überlegt. Jedes Wort haftet sich wie selbstverständlich an das nächste und sorgt dafür, dass der Leser

Autorin Simone Lappert. (Bild zvg.) das Buch ungern wieder aus der Hand legt. Die Handlung selbst scheint relativ einfach, doch bei genauerer Betrachtung öffnen sich dem Leser diverse Türen, die das Buch zu einer komplexen Zusammensetzung verschiedener Themen macht. Simone Lappert, geboren 1985 in Aarau, lebt und arbeitet in Basel. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2013 wurde sie mit dem HeinzWeder-Preis für Lyrik ausgezeichnet, 2014 erhielt sie den Wartholz-Preis als beste Newcomerin. Lesung am 23. September, um 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Nach der Veranstaltung wird zum Apéro eingeladen.

Der liebenswerteste Held des aktuellen Schweizer Films «Der Goalie bin ig» mit Regisseurin Sabine Boss im Kinofoyer Lux Regisseurin Sabine Boss ist am Donnerstag, 25. September, anwesend, wenn im Kinofoyer Lux «Der Goalie bin ig» gezeigt wird. In einem Gespräch deckt sie Hintergründe über den Film und die Dreharbeiten auf. Eine zweite Vorführung ist am Tag darauf.

Die traditionelle Dorf-Chilbi Ottenbach bietet einige Attraktionen. (Bild zvg.)

Ein spezielles Dorffest Chilbi Ottenbach am 27./28. September Die traditionelle Dorf-Chilbi Ottenbach – klein aber fein – hat in diesem Jahr einige Attraktionen zu bieten. So wird am Samstag, 27. September, im Gemeindesaal anlässlich des Neuzuzüger-Anlasses der Gemeinde auch das neue Buch «Ottenbach erzählt» vorgestellt. Während sich anschliessend die Kinder und Teenies auf den verschiedensten Chilbi-Bahnen vergnügen, können es sich die neuen und alteingesessenen Einwohner sowie die auswärtigen Besucher in der Festwirtschaft gemütlich machen. Dabei werden sie von der jungen, einheimischen Band «Brassissimo» musikalisch unterhalten, welche bereits weit über die Grenzen Ottenbachs bekannt ist und mit viel Rhythmus das Publikum begeistern kann.

Oktoberfest mit Stimmungsband Die «Sportlichen» haben die Möglichkeit ihr Können beim Luftgewehrschiessen, Pfeilwerfen oder bei den

Spielen der Pfadi Säuliamt zu messen. Wer Hunger oder Durst hat, findet sicher etwas Feines bei den verschiedenen Verpflegungsständen. Am Abend, wenn es dunkel wird, geht dann die Post ab, wenn es heisst «Oazapft is». Beim Oktoberfest im Gemeindesaal mit der Stimmungsband «Südwind» wird geschunkelt, gesungen und getanzt und die Festwirtschaft sorgt für frisch gezapftes Bier, Weisswürste und Brezeln.

Im Schummertal nennen sie ihn, den Ernst, bloss «Goalie», obwohl er nie, auch nicht als Kind, im Tor gestanden ist. Doch wie er zu seinem Namen kam, das erzählt er nicht einfach jedem. Auch nicht Regula, der Serviererin des Cafés «La maison», die ihm ungemein gut gefällt und die er gern zur Freundin hätte. Aber er muss erst noch etwas richtigstellen. Nach einem Jahr Gefängnis nämlich, wo er gesessen hat, weil er seinen besten Freund nicht verraten wollte, kehrt er in seine Heimatstadt zurück. Hier will er neu anfangen. Der Goalie ist jetzt clean, findet bald einen Job. Aber seit er zurück ist, verhalten sich Ueli und seine anderen Freunde irgendwie seltsam. Das stimmt den Goalie nachdenklich. Die Vergangenheit holt ihn ein. Und Goalie muss erkennen, dass ihn sein bester Freund hintergangen hat. Mit «Der Goalie bin ig» ist der Schweizer Regisseurin Sabine Boss ei-

Der Goalie und Regula im Café «La maison». (Bild zvg.) ne sorgfältige Verfilmung des gleichnamigen Romans von Pedro Lenz gelungen. Ihr Film kommt, wie das Buch, in sattem Berndeutsch daher, mit einer wunderbaren Sprachmelodie, die Hauptdarsteller Marcus Signer professionell auf die Leinwand bringt. Der Film wurde 2014 mit vier Schweizer Filmpreisen ausgezeichnet: Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch und Beste Filmmusik. Der Titelsong ist übrigens von Züri West. Die freischaffende Autorin und Regisseurin für Film, Fernsehen und

Theater Sabine Boss ist am Donnerstag, 25. September im Kinofoyer Lux anwesend und wird in einem Gespräch noch etliche Hintergründe über den Film und die Dreharbeiten von «Der Goalie bin ig» aufdecken. «Der Goalie bin ig», Film von Sabine Boss mit Marcus Signer (CH 2014, 92 Min., Dialekt) im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Donnerstag, 25. und am Freitag, 26. September, 20.15 Uhr. Die Regisseurin Sabine Boss ist am Donnerstag, 25. Sept. anwesend. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch.

korrekt Kinder-Flohmarkt am Sonntag Am Sonntagvormittag findet ein Chilbi-Gottesdienst mit musikalischer Begleitung statt und danach der KinderFlohmarkt. Eine Attraktion, bei der so manches gute Stück seinen Besitzer wechselt und um jeden Rappen gefeilscht wird, wie auf einem Bazar. Auf viele kleine und grosse Festbesucher freuen sich die organisierenden Vereine sowie die Gemeinde Ottenbach.

Von Kampfflugzeugen fasziniert Das Kino Gotthard zeigt am 25. September um 20 Uhr Hayao Miyazakis letzten Film «The Wind Rises» in einer einmaligen Spezialvorstellung mit Einführung von Filmwissenschaftler und Animator Oswald Iten. In der Einführung werden anhand von Filmausschnitten die zentralen Themen und formalen Merkmale im Werk des von

Kampfflugzeugen faszinierten Pazifisten Miyazaki beleuchtet. In seinem persönlichsten Film richtet sich der japanische Anime-Autor mit einer fiktiven Biografie des Flugzeugbauers Jiro Horikoshi an ein erwachsenes Publikum und pendelt zwischen romantisierten Traumwelten und realistischer Darstellung der Zwischenkriegsjahre.

Im Artikel «Verdoppelung der Öffnungszeiten und ein Treffpunkt für alle» der Bibliothek Stallikon im «Anzeiger» vom 16. September hat sich bei den Öffnungszeiten ein Fehler eingeschlichen. Korrekt ist: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr. Dienstag von 15 bis 20 Uhr und Samstag von 10 bis 12 Uhr. In den Ferien dienstags von 15 bis 20 Uhr.


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Aufbruch in ein neues Chorjahrzehnt Singkreis Bezirk Affoltern gibt vergessenem Künstler eine Stimme Mit einem Werk, das trotz seiner Grösse kaum den Weg in die Konzerthäuser findet, bricht der Singkreis Bezirk Affoltern in ein neues Chorjahrzehnt auf. Das Oratorium Moses von Max Bruch wird die Sängerinnen und Sänger die nächsten Monate beschäftigen – und im Juni zur Aufführung gebracht. Mit neun Jahren, zum Geburtstag der Mutter, schrieb Max Bruch (1838-1920) seine erste Komposition, mit 82 entstand seine letzte. 40 Chorwerke und vier Oratorien sowie zahlreiche Lieder und Orchesterwerke hat der Komponist hinterlassen. Sie haben geheimnisvolle Titel wie «Die Stimme der Mutter Erde» oder «Die Priesterin der Isis in Rom». Seine vier Oratorien tragen die Namen Odysseus, Arminius, Moses und Gustav Adolf. Doch alle diese Werke, mit ihren vielversprechenden Titeln, sind fast gänzlich unbekannt. Einzige Ausnahme bildet Max Bruchs 1. Violinkonzert. Da man ihn irrtümlicherweise für einen Juden hielt, wurden seine Werke in der hereinbrechenden nationalsozialistischen Zeit vollends aus den Konzertprogrammen gestrichen. Bis heute sucht man sie da fast vergebens. An den Sommerkonzerten Mitte Juni 2015 erhält der vergessene Künstler durch die Sängerinnen und Sänger des Singkreises Bezirk Affoltern endlich wieder eine Stimme.

«Neue Projekte sind stets eine Mutfrage» Interview mit Dirigent Brunetto d’Arco

Sie wollen die Herzen der Zuhörer erobern: Die Sänger ... Moses gehört zu den letzten Oratorien des Meisters. Bruch nennt es eine der grössten Unternehmungen seines Lebens, in welche er die Totalität seines Könnens hineingelegt habe. Mit diesem Werk, über eine heldenhafte biblische Gestalt, die einem ganzen Volk Hoffnung und Mut zum Aufbruch vermittelt, möchte auch der Singkreis Bezirk Affoltern in einen neuen Abschnitt aufbrechen. So wie Moses das Volk aus Ägypten durch die Wüste geführt hat, haben Theo Kimmich und Brunetto d’Arco als Dirigenten des Chores die Sängerinnen und Sänger in den letzten 50 Jahren durch manche steinige, trockene oder stürmische musikalische Gegend geleitet. Auch diese vielen musikalischen Reisen endeten mit dem Erschallen der Hörner und dem Erklingen der vielen Chorstimmen an den

Konzerten, um die Herzen der Zuhörer zu erobern. Für die nächste Reise mit Max Bruchs Moses braucht der Singkreis vor allem eines: ganz viele Sängerinnen und Sänger! Mitsingen lohnt sich dieses Jahr besonders, denn dieses Werk wird so bald kaum wieder aufgeführt. Geprobt wird jeweils am Montagabend im Singsaal des Schulhauses Zwillikon. Das Probewochenende im Mai findet dieses Jahr in den wunderschönen Räumlichkeiten der neu eröffneten Musikinsel Rheinau statt. Auskunft und Anmeldung bei: Regula Klee-Hauser, regula.klee@gmail.com oder 044 761 94 11. Infos über den Chor: www.singkreisaffoltern.ch. Konzerte am 1. November, 20 Uhr, ref. Kirche Bonstetten: J.S. Bach, M. Reger, F. Mendelssohn, J. Wittwer; 19. / 20. Juni 2015, St. Peter Zürich / Klosterkirche Kappel: Max Bruch Moses.

Für Brunetto d’Arco, Dirigent des Singkreises Bezirk Affoltern, passt das Oratorium Moses von Max Bruch, das die ganze Problematik des Lebens, des Suchens und Irrens und der Sehnsucht nach dem «gelobten Land» wiedergibt, hervorragend in die heutige Zeit. Mit Moses haben Sie sich für die nächsten Monate viel vorgenommen. Warum haben Sie ausgerechnet dieses Werk ausgewählt? Brunetto d’Arco: Vor Jahren hatte mir ein 80-jähriger Mann den Klavierauszug geschenkt. Sofort erkannte ich, dass das ein bedeutendes Werk sein musste. Immer wieder hielt ich es in der Hand mit dem Gedanken, es irgendwann erklingen zu lassen. Im Konzertsaal hatte ich es nie gehört. Nun bin ich glücklich, es mit dem Singkreis wagen zu dürfen. Gerne möchte ich es möglichst vielen sing- und hörfreudigen Menschen zugänglich machen, in der Hoffnung, dass das Werk den wohlverdienten Zugang in die Konzertprogramme endlich findet. Es ist voll von wahrhaft grossen, stimmungsvollen Momenten. Was bedeutet das Werk für Sie? Die ganze Problematik des Lebens, des Suchens und Irrens, des Todes, der Sehnsucht nach dem «gelobten Land» wird hier in der überaus reichen Tonsprache der Romantik geschildert und erlebbar gemacht. Aus der Beschäftigung mit diesen ewig bedeutenden Inhalten, mit dieser tiefgreifenden Musik, kann Kraft, Trost, Einsicht und Mut für den Weg durch die Prüfungen unserer Zeit erwachsen. Sie dirigieren den Singkreis nun schon seit 14 Jahren. Welches waren bis jetzt Ihre schönsten Momente? Die schönsten Momente entstehen dann, wenn im gemeinsamen Ringen um die Substanz eines Meisterwerkes der Himmel sich gewisser-

massen öffnet und alle Beteiligten über ihr gewöhnliches Dasein hinauswachsen. Das geschah bisher glücklicherweise immer wieder. Gibt es auch schwierige Situationen? Ja, gewiss. Nach gelungenen Konzerten muss man stets wieder neu beginnen. Niemals kann man sich auf Erreichtes berufen. Jeder Neuanfang ist aber mit mannigfaltigen Risiken behaftet, so etwa in finanzieller oder personeller Hinsicht. Neue Projekte zu planen ist deshalb stets eine Mutfrage, aber zugleich eine spannende Herausforderung. Und wie gehen Sie mit diesen Herausforderungen um? Die Weltsituation ist heute so geartet, dass man keinesfalls aufgeben darf, auch wenn Hindernisse unüberwindlich scheinen mögen. Ich denke, es ist eine noble Verpflichtung, in diese hoch gefährdete, zerrissene Welt hinein zu singen und zu musizieren, solange es irgendwie möglich ist. Die Erfahrung, dass man mit einem Werk mitwachsen kann, dass positive Kräfte mobil werden, indem man sein Möglichstes versucht, befriedigt und beglückt. Und singend im Chor ist man nie allein. Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Singkreises? So etwas wie der Singkreis Bezirk Affoltern ist eine unschätzbare Kostbarkeit. Seit 50 Jahren finden sich hier Menschen unterschiedlichster Ausprägung zusammen, um in ihrer Freizeit einer gemeinsamen Aufgabe zu dienen, nämlich die Kultur in dieser Region durch praktisches Tun zu pflegen und lebendig zu erhalten. Dass das in vollem Umfang erkannt und in entsprechender Weise unterstützt und mitgetragen wird, dass immer wieder Menschen sich für diese Anliegen begeistern, damit auch in Zukunft der Gesang und die Musik erklingen, das wünsche ich dem Singkreis Bezirk Affoltern.

... und Sängerinnen vom Singkreis Bezirk Affoltern bringen das Oratorium Moses (Max Bruch) zur Aufführung. (Bilder zvg.)

Erntedank in Knonau mit «Happy Voices» Am kommenden Sonntag, dem eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, lädt die reformierte Kirchgemeinde Knonau ein zum Erntedankfest in die Kirche. Singen wird der grosse Gospelchor «Happy Voices» aus Bremgarten, der auch schon in der Kirche Knonau zu Gast war. Es werden sicher wieder mitreissende Melodien zu hören sein. Alle sind eingeladen, schon am Samstag oder dann am Sonntagmorgen auch Gaben aus Hof, Feld, Wiese etc. in die Kirche zu bringen als Erntedankgaben. Diese werden beim Apéro

nach dem Gottesdienst verteilt, mit der Möglichkeit einer Spende für die Bettagskollekte. In einer ziemlich gestörten und kriegerischen Welt Einkehr zu halten als Einzelne, aber auch als Land (der Bettag ist eine staatliche und nicht kirchliche Einrichtung notabene!) scheint nötig zu sein. Wofür ist man selber dankbar? Wo könnte man sein Leben ändern und wo zur Besinnung kommen? (pd) Sonntag, 21. September, 10 Uhr, Kirche Knonau.

Der grosse Gospelchor «Happy Voices» aus Bremgarten. (Bild zvg.)

Wenn Tag und Nacht sich die Waage halten Jren Omlin, Fachperson Ritualgestaltung und freie Seelsorgerin, lädt Frauen ein, gemeinsam am Mittwoch, 24. September, den Herbst zu beginnen und sich in der Erntefülle gleichzeitig des Abschied bewusst zu werden. Treffpunkt ist um 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen. Das sechste Fest im Jahreskreis wird am 24. September gefeiert. Tag und Nacht sind zeitlich gleich lang und halten sich wie zwei Schalen die Waage. Es ist die Tagundnachtgleiche im Herbst. Der Herbst beginnt und setzt, nach einer beschwingten, lustvollen Sommerzeit, neue Akzente. Er weist darauf hin, dass auf die Erntefülle der Abschied folgt. Der Kreislauf der Natur strebt seinem Ziel entgegen. Wenn das Jahr langsam dem Ende entgegengeht, kann es gut tun, sich dem eigenen Jahreskreis zuzuwenden,

innenzuhalten und die eigene Ernte wahrzunehmen. Was wurden aus den eigenen Wünschen und Sehnsüchten zu Beginn des Jahres, zur Lichtmesszeit? Was konnte im vergangenen Frühling keimen und im Sommer reifen? Für was kann ein «Danke» gesagt werden? (pd) Jahreskreisfest am Mittwoch, 24. September, 19 bis 22 Uhr, Treffpunkt

Gemeinsam am 24. September den Herbst beginnen. (zvg.)

beim Bahnhof Hedingen; leichtes Wandern ca. 1½ Std. in dem Wetter ent-

Vorbereitung: Tel.: 079 733 40 29, per Mail:

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Veranstaltungen

Freitag, 19. September 2014

21

Wie vor 100 Jahren ... Herbstfest mit Nostalgie-Dreschen in Bonstetten Müllers Buurelädeli wartet dieses Jahr am Herbstfest neben den vielen bekannten Attraktionen mit etwas Besonderem auf.

Die Kinder und ihre Sonntagsschullehrerinnen freuen sich auf Besuch. (Bild zvg.)

«Die Familie kann für immer bestehen» HLT Bonstetten: Kinder gestalten Gottesdienst Auch im diesjährigen September übernehmen die Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren die Gestaltung des Gottesdienstes in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT), diesmal unter dem tiefgründigen Motto «Die Familie kann für immer bestehen». Unter Anleitung ihrer Sonntagsschullehrerinnen legen die Kinder ihre Gedanken zu diesem Thema in Form von kurzen Beiträgen dar. Dazu

gehören auch selbst erarbeitete Ausführungen darüber, dass die Kirche nebst Kirchgemeindehäusern genau deshalb Tempel baut und ihre Mitglieder zu Ahnenforschung anhält, weil die Familie für immer bestehen kann. Passende Lieder runden die Darbietung ab.

Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

Konzert in der ref. Kirche Bonstetten Das Quartett Rägle Brawand und Roland Schmid (beide Flöte), Stefan Zwicky (Klavier) und Elisabeth Nogler (Violoncello) spielt am Bettag, 21. September, um 19 Uhr in der reformierte Kirche Bonstetten Werke von Georg Friedrich Händel, Léo Delibes sowie von unbekannteren Komponisten wie Wilhelm Popp, William Henry Squire oder Franz Anton Doppler. Der Eintritt ist frei, Kollekte.

Jahre alt. Einzig der Antrieb erfolgt nicht mehr über eine Transmission, sondern sie wird heute von einem 50jährigen Elektromotor angetrieben. Für ein paar Stunden wird die Dorfstrasse in diesem Bereich für den Verkehr gesperrt, sodass genügend Platz

Heimliche Gartenbewohner

Roland Schmid, Rägle Brawand und Elisabeth Nogler (von links).

Vortrag von Igel-Fachfrau Barbara Trentini am Freitag, 26. September, im Vereinslokal des Nvba, Affoltern. Die Ansprüche, die der Igel an seinen Lebensraum stellt, sind im Prinzip nicht sehr gross. Zwingende Voraussetzung für sein Überleben ist allerdings, dass er auf kleinem Raum genügend Futter und Versteckmöglichkeiten findet. Leider ist der ursprüngliche Lebensraum der Igel, eine kleinräumige und abwechslungsreich gegliederte Kulturlandschaft, äusserst selten geworden. Somit sind die Igel heute auf möglichst naturbelassene Gärten angewiesen. Dabei besteht sein Revier nicht nur aus einem Garten, sondern setzt sich aus einer Vielzahl von Gärten zusammen. Bemerkenswert ist der hervorragende Orientierungssinn, den Igel in ihrem Streifgebiet an den Tag legen. Igel erstellen im Laufe ihres Lebens im Gedächtnis eine Art Landkarte, auf der Hindernisse sowie mögliche Durchschlüpfe, Tagesverstecke und gute Futterstellen verzeichnet sind. Jeder und jede kann also etwas zum Überleben dieser nächtlichen Besucher beitragen – aber was genau muss denn im Garten vorhanden sein?

Alle können Erntegaben bringen Gottesdienst zum Dank-, Buss- und Bettag in der Aeugster Kirche Jeder Bauer, jede Bäuerin und alle, die einen Garten haben, wissen, wie lange es dauert, bis aus einem kleinen Saatkorn eine grosse Ähre wächst und wie lange die Tomate und der Kürbis brauchen, bis sie reif sind und schmecken. Für viele ist das aber gar nicht so selbstverständlich – und auch nicht wirklich sichtbar –, liegt doch im Einkaufszentrum alles immer schon parat … Am kommenden Sonntag feiern wir den «Eidgenössischen Dank-Bussund Bettag» und die Haltung der Dankbarkeit will – weiss Gott – immer wieder neu eingeübt werden, denn sie ist nicht einfach da. Danke – ein Wort, das man zumindest dann beherrscht, wenn man in ein fremdes Land reist. Auch wenn man sonst die Sprache dieses Landes vielleicht nicht spricht, das Wörtchen «Danke» wird meist ganz schnell gelernt, weil es das Mindestmass an Höflichkeit und Achtung dem anderen gegenüber ausdrückt. Welche Sprache spricht Gott? Wie könnte das «Danke», das «Gott sei

Das Dreschen – würdiger Abschluss der nostalgischen Getreideernte. (Bild zvg.)

Sonntag, 21. September, 9.20 bis 10.30 Uhr,

Musikalische Raritäten

Stefan Zwicky. (Bilder zvg.)

Nachdem in Bonstetten im Juli ein Weizenfeld mit dem Bindemäher zu Garben gebunden und diese zu Puppen aufgestellt worden sind, kommt nun der Abschluss dieser nostalgischen Getreideernte: Das Dreschen der Garben. Im Rahmen des Herbstfestes vom kommenden Sonntag, 21. September, wird eine alte Dreschmaschine wieder in Betrieb genommen. Sie drischt tatsächlich die Körner sauber aus den Garben! Sie hat den Probelauf bei ihrem Restaurateur Ruedi Wegmann erfolgreich bestanden, und man darf sich auf einen grossartigen Augen- und Ohrenschmaus freuen … Die Dreschmaschine stand früher im Emmental im Betrieb. Sie ist 100

Die Ansprüche, die der Igel an seinen Lebensraum stellt, sind nicht sehr gross. (Bild zvg.) Was tun, wenn ein man einen verletzten Igel findet? Mit Barbara Trentini ist es dem Nvba gelungen, eine ausgewiesene Igel-Fachfrau für einen spannenden Vortrag zu gewinnen, zu welchem alle herzlich eingeladen sind. Die Veranstaltung ist kostenlos.

19.30 Uhr im Singsaal des Schulhauses Mettlen,

Giessenstrasse 18, Affoltern. Infos: www.nvba.ch.

Wettswil.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus: «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen in der Gemeinde Aeugst sind alltagskulturelle Räume. Entdecken Sie diese Räume - in der KommBox und in den Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Affoltern am Albis

September, 19 Uhr kann jeder seine Erntegaben in der Aeugster Kirche abgeben. Pfarrerin Bettina Stephan Erntedank-Gottesdienst am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, 21. September, 10 Uhr in Aeugst.

Die Energiekosten und den Energieverbrauch senken, ohne auf Komfort zu verzichten? Die EnergieRegion Knonaueramt und Visplanum geben Hauseigentümern wertvolle Tipps. FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann wird zusammen mit den Umweltingenieuren Raphael Frei, Marcel Rossi und Benjamin Suter durch den Abend führen. Beim anschliessenden Apéro bietet sich Gelegenheit, mit den Referenten zu diskutieren oder Themen zu vertiefen. Organisiert und durchgeführt wird die produktneutrale Information von der EnergieRegion Knonaueramt sowie der Visplanum GmbH. Unterstützt wird der Anlass von der Gemeinde Wettswil. Informationsabend am Mittwoch, 24. September,

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 1118 Uhr. Bis 31. Oktober.

Dank!» aussehen, das der Schöpfer aller Dinge «in seiner Sprache» versteht? Die Landfrauen von Aeugst und Aeugstertal schmücken die Kirche mit Blumen, Obst, Gemüse und Getreide – das ist ihr sichtbarer Ausdruck des Dankes. Wer will, kann dabei mitmachen, denn bis zum Samstagabend, 20.

Energiesysteme helfen sparen

Vortrag am Freitag, 26. September, 20 Uhr,

Aeugstertal

Blumen, Obst, Gemüse und Getreide zum Erntedank. (Bild zvg.)

für viele interessierte Zuschauer vorhanden ist. Das Spektakel beginnt um 11.15 Uhr mit der Auffahrt der Dreschmaschine. Diese wird bis ca 17 Uhr betrieben – das heisst so lange, bis das ganze Fuder Garben gedroschen ist.

Galerie Märtplatz: Kunstausstellung KiA: «post sichten» 2 Künstlerinnen, 2 Freundinnen, 1 Ausstellung. Myrta Gross, Bildnerisches, Myrta MoserZulauf, Skulpturales. Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18. Bis 21. September. Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober. Zürcher Kantonalbank (Schalterhalle): Momente, Annamaria Hornecker: Gespachtelte Acrylfarben und

Fotografie werden zu «Kunstdruck». Mo-Fr 9.30-12.30/14.30-17 Uhr. Bis 5. November.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Sangwoo Kim, Lotte Müggler, Wolfgang Seierl - Objekte in Ton, Fotogramme und Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 5. Oktober. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: Gastausstellung open Art: Josef Ebnöther, Bilder, Armin Göhringer, Skulpturen. Fr, Sa+So 15-19 Uhr. Bis 12. Oktober.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober. Kunst & Kultur Foto-Wander-Ausstellung. 20 Fotografinnen und Fotografen präsentieren speziell augewählte Bilder in ungewohnter Umgebung, täglich 8-18 Uhr. Bis 27. September.


Veranstaltungen

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Einladung zur Ausstellung 30. August bis 5. Oktober 2014

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Herbstfest bei Müllers Buurelädeli Dorfstrasse 56 8906 Bonstetten

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Apéro: Finissage:

Mosterei in Betrieb, Drescherei wie vor 100 Jahren, Drechsler, Kunsthandwerk, Festwirtschaft undUnterhaltung.

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Sonntag, 28. Sept. 2014, 13–17 Uhr Samstag, 5. Oktober 2014, 13–17 Uhr

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Seit über 30 Jahren erteilt Susanne Schelling Jugendlichen Reitunterricht. > Seite 29

Der Erlebnistag auf der Felsenegg lockte am Sonntag zahlreiche Familien an. > Seite 33

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Freitag, 19. September 2014

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Aktuelle Trends Die Modebeilage zeigt, womit man dieses Jahr im Herbst und Winter punktet. > Seiten 35-44

Weitherum bekannter Design-Klassiker Feierliche Würdigung für 40-jährigen Briefkasten Anlässlich einer Soirée-Veranstaltung vom 2. September im Museum Haus Konstruktiv in Zürich feierte die Ernst Schweizer AG zusammen mit der Familie Christen und Gästen das 40-jährige Bestehen eines ihrer erfolgreichsten Produkte. Das Five-Rückentraining und die Five-Rückengymnastik sind seit einem Jahr ein Erfolgsbereich im Gymfit und helfen bereits über 500 Kundinnen und Kunden bei Rückenbeschwerden. (Bild zvg.)

Tolle Fitness-Stunden zum Mitmachen Gesundheitsweekend im Gymfit Affoltern In den letzten Jahren hat das Gymfit den GruppenfitnessStundenplan stetig erweitert. Inzwischen haben die Mitglieder über 60 erfolgreiche Sportstunden im Angebot zur Auswahl. Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. September, von 12 bis 18 Uhr, gibt es Einblicke. Um den Kunden und allen Interessierten die vielfältigen Stunden näherzubringen, organisiert das Gymfit dieses Wochenende zwei Gesundheitstage. Im Halbstunden-Rhythmus werden Lektionen in Pilates, Yoga, FitnessDance, Zumba, M.A.X., Crossfit, NIA, FunTone Bosu, Bauch Beine Po, Indoor Cycling und Five Rückengymnastik angeboten beziehungsweise vorgestellt.

Über 60 Gruppenstunden pro Woche Ab dem 3. Oktober gibt es im Gymfit einen neuen Lektionsplan mit weiteren spannenden Sportstunden. Mit über 60 Stunden pro Woche im Angebot findet jedermann und jedefrau die passende Stunde. Wer noch Mühe hat sich zu entscheiden, wird vom erfahrenen Team kompetent beraten. Neu im Angebot werden dann auch Hula Hooping mit Hula-Hoop-Ring, Bosu Workout und Fitness Dance sein. Gymfit-Inhaber Sonny Schönbächler zeigt in seinem Vortrag (45 Minuten) auf einfache und verständliche Weise, wie man seine Trainingsziele mit der Anwendung von Trainingsprinzipien einfacher erreicht. Mitglieder wie auch interessierte Nichtmitglieder sind herzlich zu diesem Vortrag am Samstag um 17 Uhr eingeladen. Für neue Mitglieder findet diese wichtige Info übrigens auch wöchentlich im Gymfit statt.

Grosses Angebot an Kraftgeräten und Krafträumen Wer lieber frei für sich trainiert, ist im Gymfit auch im Kraftraum mit den

einzigartigen Milon-, Life-Fitness- und Five-Rücken-Geräten sowie vor allem der top Betreuung durch das langjährige und erfahrene Team bestens aufgehoben. Nebst dem sensationellen Stundenplan gibt es viele gute Gründe das Center zu besuchen: – Das Gymfit ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Täglich von 6.30 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 20 Uhr. Jeden Tag betreuter Kinderhort. – 17 Minuten für die Ausdauer: Mit dem Kraft-Ausdauer-Circle wird die Muskel-Ausdauer trainiert, nebenbei ist es auch ein ausgesprochenes Stoffwechseltraining, ideal zum Abnehmen. – 14 Minuten für die Kraft: Der Kraft-Circle baut die Muskeln auf und formt die Figur. – Bestes Training für die Gesundheit: Selbst Menschen, welche bisher Fitnessgeräten skeptisch gegenüberstanden, trainieren nun im Gymfit erfolgreich und mit viel Freude an den neuen Geräten! – Die besten Geräte: Bodyscanner, Kraft/Ausdauer-Circle, Kraft-Circle und elektronischer Kabelzug – Die Milon Circles sind ein Beispiel für modernstes Gerätetraining mit absoluter Sicherheit. Sitzposition, Hebelposition und Gewicht werden automatisch eingestellt und gespeichert. Der fast neue Freihantel- und Crossfit-Kraftraum mit über 200 m² im 2. Stock runden das grossartige Angebot noch auf. Nach einem effizienten Training können sich die Mitglieder im Wellnessbereich erholen. Sanarium (nur für Frauen), Sauna, Dampfbad, Kaltwasserbecken sowie eine Ruhezone inund outdoor runden das umfassende Angebot im Gymfit ab. Das Programm der Schnuppertage eignet sich für Alt und Jung, für Männer und Frauen. (pd) Gesundheitsweekend im Gymfit, am Samstag und Sonntag, 20. und 21. September, 12 bis 18 Uhr. Weitere Infos unter www.gymfit-affoltern.ch oder Telefon 044 761 77 74 .

Andreas Christen (1936-2006), einer der bedeutendsten Künstler und wichtigsten Produktgestalter der Schweiz, entwickelte 1974 zusammen mit Ernst Schweizer, dem Vater des heutigen Unternehmensleiters Hans Ruedi Schweizer, den Brief- und Depotkasten B74. Neue Vorschriften der Post und neue Kundenanforderungen erforderten damals die komplette Überarbeitung des bestehenden Sortiments. Mit Andreas Christen fanden die Gedanken von Industriedesign und Baukastensystem den Weg ins Unternehmen. Neue Materialien wurden kombiniert und eingesetzt: Aluminium für die Hülle, Kunststoff für den Innenteil. Der B74 stellte einen innovativen, bedeutenden Sprung im Metallbau dar und veränderte den industriellen Produktionsprozess einzigartig.

Konsequente Orientierung an den Funktionsanforderungen Inzwischen wurde der B74 in den letzten vier Jahrzehnten hunderttausendfach produziert. Andreas Christen verstand sein Werk als serielles Industrieprodukt, ganz im Genre der klassischen Moderne. Das Designobjekt ist heute noch erfolgreich, weil die Details laufend gepflegt, das Sortiment erweitert und Materialien wie der Fertigungsprozess ständig verbessert wurden. Dem Zeitgeist folgend änderte sich auch die Optik, doch der B74 ist und bleibt auch nach 40 Jahren ein echter «Andreas Christen». Die konsequente Orientierung an den Funktionsanforderungen ist für

anzeige

Ehefrau Bea Christen (Mitte) und Sohn Christian Christen (rechts) mit Hans Ruedi Schweizer (links) und dem bekannten Briefkasten-Designklassiker. (Bild zvg.) Hans Ruedi Schweizer ein wesentlicher Grund für den gleichbleibenden Erfolg des Briefkastens. Er erinnert sich: «Die geschickte Verbindung von Metall und Kunststoff bedeutete damals eine Innovation.» Diese Materialisierung zeigte in den Ökobilanzstudien sehr gute Resultate. Für Sabine Schaschl, Direktorin und Kuratorin des Museums Haus Konstruktiv, gehört das bemerkenswerte Werk von Christen zum kunsthistorischen Erbe. «Der Künstler konnte», so Schaschl, «von der Fläche in den Raum denken».

Ausstellung in Hedingen Die Ernst Schweizer AG erweist Andreas Christen und seinen Angehörigen ihre Reverenz. Vom 14. Januar

bis 27. Februar 2015 würdigt sie die Bedeutung des Künstlers und Gestalters mit einer Ausstellung am Hauptsitz von Schweizer in Hedingen. Es werden vor allem Arbeiten aus seinem reichen konstruktiven Werk gezeigt.

«Wahrscheinlich das beste, was ich gemacht habe ...» Dass neben anderen Beispielen des Produktedesigns der Briefkasten nicht fehlen wird, entspricht ganz der Intension des Designers: «Wahrscheinlich das beste, was ich gemacht habe, war in den Siebzigerjahren ein Norm-Briefkasten für die Firma Schweizer, der heute noch auf dem Markt ist», kommentierte Andreas Christen 1994 – zum Zwanzigjährigen – den B74. (pd)


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 21. September 10.00 Gottesdienst zum eidg. Dank-, Buss- und Bettag mit Abendmahl Liturgie Pfr. Andreas Fritz Festrede René Kälin Gemeindepräsident Orgel Ursula Hauser Priska Walss, Alphorn anschl. Umtrunk im Pfarrhauskeller www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 20. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 21. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag Kein Gottesdienst in der kath. Kirche. Sie sind herzlich eingeladen zu den nachstehend aufgeführten Gottesdiensten: 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche, musikalische Umrahmung: Gospelchor Affoltern mit dem singenden Pöstler Michael A. Williams 11.00 Ökum. Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher (bei schlechtem Wetter in der ref. Kirche – dann hängt am Kirchturm eine Fahne) Freitag, 26. September Familien-Orgel-Vesper mit Rosemarie Ott entfällt aus gesundheitlichen Gründen. Verschiebedatum: 7. November

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 21. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl zum Eidgenössischen Dank-, Bussund Bettag, Pfarrerin Bettina Stephan. Sie sind herzlich eingeladen, am Samstag, (20. 9.) zwischen 18 und 19 Uhr Ihren Erntedank-Beitrag den Landfrauen zum Schmücken in der Kirche abzugeben. Donnerstag, 25. September 14.00 Seniorennachmittag in der Chilestube: Ferienerinnerungen an die Tage im Simmental und ein herzhaftes Zvieri Freitag, 26. September 16.30 Kolibri in der Chilestube

Samstag, 20. September 9.30 minichile im Pfarrhaus Hausen 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Kappel Samstag, 20. September 14.00 Trauung von Luzia und Markus Steinmann Sonntag, 21. September 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Ch. Menzi (Predigt zum Thema: Taugt das Gestern für das Morgen?)

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 19. September 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 20. September 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 21. September 10.00 ökumenischer Gottesdienst zum Bettag. «Der Gospel hat eine Botschaft». Gestaltet wird die Feier durch das ökumenische Vorbereitungsteam, den Gospelchor der reformierten Kirche mit Band und Michael A. Williams. Für Vorschulkinder ist ein Hütedienst organisiert. Mittwoch, 24. September 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 25. September 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 21. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst am Bettag auf dem Hofareal von Markus & Hedi Müller, Dorfstr. 56 mit Pfrn. Susanne Sauder; Mitwirkung der Minichile Chind mit ihrer Katechetin Manuela Rapp und des Musikvereins Bonstetten Sonntag, 22. September 19.00 Konzert in der Kirche Musikalische Raritäten mit Rägle Brawand, Elisabeth Nogler, Roland Schmid und Stefan Zwicky Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 21. September 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zum Bettag. Mit den Ämtler Jodlerfründe Kappel und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro Montag, 23. September 9.00 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus Freitag, 26. September 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube bei der Kirche. Kosten: Fr. 10.–, Kinder von 2 bis 10 Jahren Fr. 5.– Anmeldung bis Mittwochabend an sonja-billeter@datazug.ch oder Telefon 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 21. September 11.00 Bettagsgottesdienst am Hediger Weiher Ökumenischer Gottesdienst für Gross und Klein zum Thema «unterwegs» Pfarrer Urs Boller Gemeindeleiter Pedro Guerrero und Vorbereitungsgruppe Bei Regen findet der Gottesdienst in der Kirche statt

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag, 20. September 20.00 Singende Steine. Aufzeichnungen des Baumeisters der Zisterzienserabtei Le Thoronet Monodrama nach dem gleichnamigen Roman von Fernand Pouillon Mit Walter Vogt (Darstellung) und Thomas Weithäuser (Musik) in der Klosterkirche Eintritt frei/Kollekte Sonntag, 21. September 13.30 Tagung «Taugt das Gestern für das Morgen? Die Zeit der Restauration 1814–1830 und ihre Aktualität heute» mit Prof. A. Kley und Dr. theol. P. Schmid Keine Anmeldung nötig. Kollekte. 17.15 «Musik und Wort» mit dem Jodlerklub Langnau am Albis und den «Muulörgeler vo Kriens». Lesungen: Pfr. Markus Sahli Anschl. Möglichkeit zum Imbiss Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 24. September, 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 25. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Samstag, 20. September 9.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Maschwanden Sonntag, 21. September Eidgenössischer Dank-, Buss- und Betttag 10.00 Gottesdienst Pfr. Thomas Maurer und Vikarin Mehl, Gospelchor Bremgarten AG Abendmahl und Erntedankfeier anschliessend Apéro Gerne dürfen Sie Gaben am Samstag- oder Sonntagmorgen in die Kirche bringen, aus Feld, Hof und Heim Amtwoche: Susanne Brüngger aus Maschwanden, VDM

Freitag, 19. September 13.30 Freitagstreff «Jassen für Alle» kath. Chilehuus Sonntag, 21. September 10.30 Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der katholischen Kirche Pfrn. Bettina Ferrat und Thomas Wolfer, Pastoralassistent 19.30 Gebet für Obfelden, ref. Kirche Montag, 22. September 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 25. September 12.00 Club4, Gruppe David ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 21. September 10.00 Bettagsgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft) Pfrn. S. Brüngger Orgel: Marianne Rutscho Schwizerörgeli: Kari Bachmann Eröffnung neue Bilderausstellung im Pfarrhaus Ponybilder von Charlotte Bolliger, anschliessend Chilekafi Freitag, 26. September 19.30 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Pfrn. S. Brüngger und S. Seipp

Samstag, 20. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 21. September 11.00 Wortgottesfeier Der Kirchenchor singt die Toggenburger-Messe «Juchzed und singed» von Peter Roth

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 21. September 10.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jörg Ebert Pastoralassistentin Linda Cantero und Andreas Manz Musik: Cathy und Walti Winkler, Alphorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi zubereitet durch die Landfrauen Ottenbach www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 19. September 18.30 Jugend-Chile für 5.- bis 7.-Klässler im Chor der Kirche Sonntag, 21. September 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag. Mit Pfarrer Matthias Fischer und Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 19. September 19.30 Kirche Stallikon: Präsentation von Orgelprojekten für die Kirche Stallikon. Wir stellen Ihnen Wettbewerbs-Projekte verschiedener Orgelbauer vor mit kleinem Orgelkonzert auf der Truhenorgel, gespielt von Thomas Leutenegger Sonntag, 21. September 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl, Pfr. Matthias Ruff Mitwirkung: Männerchor Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung 20. September Tel. 044 777 99 72 Mittwoch, 24. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 25. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 26.September 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Bonstetten Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 20. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 21. September 10.00 Eucharistiefeier Musikalische Gestaltung durch den MauritiusChor Anschliessend Apéro Dienstag, 23. September 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 24. September 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 25. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 20. September 14.00 Trauungsgottesdienst von Luzia und Markus Steinmann in Kappel mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 21. September Ab 9.15 Uhr Sunntigsfiir für alle Kinder bis ca. 7-jährig 9.30 Eidg. Dank-, Buss- und BettagEucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Mitwirkung: Pfarrei- und Kinderchor Anschliessend kurze Vorstellung der Kirchen-Umgestaltung und Apéro Dienstag, 23. September 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen Donnerstag, 25. September 19.30 Elternabend für die 2. Klasse

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 20. September 18.00 Festa del pane Sonntag, 21. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Ottenbach 10.30 Ökum. Bettagsgottesdienst in der kath. Kirche

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 21. September 10.00 Bettags-Gottesdienst in der ref. Kirche Affoltern Teenie-Godi in der Chrischona Montag, 22. September 11.30 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 21. Septembrer 10.00 Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Affoltern

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 19. September 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 21. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in der reformierten Kirche 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 21. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 21. September 10.30 Gottesdienst Thema: Jesus Christus ist die Liebe Gottes 1. Johannesbrief 4, 7–12 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 25. September 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 19. September 2014

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Wenn abnehmen zum Fluchwort wird ParaMediForm in Affoltern bringt deutlichen Mehrwert Body-Mass-Index und Schlankheitswahn führen zu einem ungesunden Ess- und Körpergefühl. Dabei geht es darum, sein Wohlfühlgewicht zu finden. Kosmetikfachfrau Bea Stössel und das Amavita-Team beraten gerne bezüglich Nuxe Produkten. (Bild Kurt Haas)

Schön durch die Kraft der Natur Amavita Apotheke in Affoltern führt «Nuxe» Die Amavita Apotheke in Affoltern führt neu die Kosmetikmarke Nuxe in ihrem Sortiment. Die Marke Nuxe bedeutet Natur und Luxus (früher Luxe). Diese Kombination macht den grossen Erfolg dieser Marke aus. Nuxe ist in Frankreich die meistverkaufte Naturkosmetikmarke in Apotheken geworden. Die Marke wird in 64 Ländern vertrieben und hat über 70 Preise gewonnen. Was ist das Erfolgsrezept von Nuxe? Nuxe verdankt den Erfolg der Kosmetikprodukte deren natürlichem Ursprung. Aus der Kraft der Pflanzen zusammen mit dem pharmazeutischen Fachwissen entstehen in ihren Labors verschiedene Linien. Nuxe führt für jede Haut und jedes Alter eine passende Produktelinie. Von Nuxe gibt es Gesichtspflege, Körperpflege, Sonnenpflege und Parfüm. Welches sind die bekanntesten Produkte von Nuxe? In erster Linie

sind dies der Lippenbalsam Rêve de Miel und das Pflegeöl Huile Prodigieuse. Der Lippenbalsam Rêve de Miel ist ein Nuxe-Pflegeprodukt, das zum Kultprodukt geworden ist. Als eine hochnährende Reparaturpflege gibt dieser köstlich duftende Balsam trockenen und gesprungenen Lippen ihre Zartheit und Geschmeidigkeit zurück. Das Huile Prodigieuse, das erste Pflegeöl mit Mehrfacheffekt, war ein Verkaufsschlager und entwickelte sich rasch zum Klassiker, der die Marke geradezu symbolisiert. Als Vorzeigeprodukt der Marke Nuxe wirkt dieses Trockenöl nährend, reparierend und schützend auf Gesicht, Körper und Haare. Diesen Effekt verdankt es der neuartigen Konzentration wertvoller Pflanzenöle sowie Vitamin E. Die schnell einziehende Pflege ohne Konservierungsmittel macht Haut und Haar im Handumdrehen geschmeidig. (pd) Infos: ama220@amavita.ch, 058 851 32 20.

Training für Körper und Geist Adrian Mühlebach bietet Training an Ein Training in AlexanderTechnik gibt eine attraktive Körperhaltung, baut Beschwerden im Bewegungsapparat ab und erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress. Die Methode ist von den Krankenkassen anerkannt. Der Schlüssel zum ganzheitlichen Training liegt in der Wahrnehmung der Wechselwirkungen zwischen Körper, Emotionen und Gedanken. So können störende Verhaltensmuster in der Körperhaltung, den Bewegungen, in der Muskelspannung, sowie im eigenen Fühlen und Denken erkannt und abgebaut werden. Der Körper findet zu einer natürlichen Haltung. Atmung, Verdauung und Blutkreislauf erhalten genügend Platz, um gut zu funktionieren. Unnötige muskuläre Anspannungen, welche zu Verspannungen und Schmerzen führen, lösen sich auf. Die aufmerksame Körperwahrnehmung bringt Körper und Geist in eine

gesunde Balance, da aufziehende Störungen des Organismus frühzeitig wahrgenommen und für die Optimierung der Selbstorganisation genutzt werden können. Dies erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress und fördert die innere Ruhe und Gelassenheit. Die im Kurs vermittelten Techniken zur Körperwahrnehmung, Entspannung, zum bewussten Bewegen und mentalen Ausrichten, lassen sich leicht in jede Aktivität, sei es nun Computerarbeit, Handwerk, Haushaltarbeit oder Sport, integrieren. Der Therapeut, Trainer und Buchautor Adrian Mühlebach bietet in seiner Praxis in Affoltern am Albis ein individuelles Einzelprobetraining von 30 Minuten zu einem Spezialpreis von 30 Franken an. Die Alexander-Technik ist eine von den Krankenkassen anerkannte komplementärtherapeutische Methode. (pd) Anmeldung und Informationen bei: www.tamt.ch, Adrian Mühlebach, Alexander Technik SBAT, Hasenbühlstrasse 18m, 8910 Affoltern, info@tamt.ch, Tel. 044 760 39 36.

Wein probieren im Emmen Center Bis am Samstag, 4. Oktober, sind auch in diesem Jahr die Weinwochen von Manor im Emmen Center zu Gast. Den Besuchenden wird dabei einen Überblick über die grosse QualitätsweinAuswahl von Manor geboten. Weine

aus Italien, Spanien und dem Wallis stehen dieses Jahr im Fokus. Sämtliche Weine können degustiert werden und Besucherinnen und Besucher profitieren von Hit-Angeboten von bis zu 30% Rabatt. (pd)

ParaMediForm bietet seit über 22 Jahren eine individuelle und persönliche Ernährungsumstellung, inklusive Stoffwechselanalyse an, welche im Alltag praktikabel ist. Mit normalen Lebensmitteln, so dass man problemlos auswärts essen kann, ohne Jo-Jo-Effekt, ohne zu hungern, Kalorien zählen, Abwägen oder zusätzliche Produkte wie Diätdrinks. Seit rund 10 Jahren wird bei ParaMediForm Affoltern am Albis, mit einer bewährten Methode und hoher Professionalität ein deutlicher Mehrwert geboten. Denn als Gesundheitsund Persönlichkeitscoaches steht das Team mit fundiertem Fachwissen und einer ganzheitlichen Begleitung zur Verfügung. Sicher kennt die eine oder der andere diese Überzeugungen: Das Wort «Abnehmen» kann ich schon gar nicht mehr hören oder lesen. Das Essen brauche ich nur anzuschauen und schon nehme ich zu. Wenn ich mir einmal etwas gönne, habe ich es am nächsten Tag auf meinen Hüften. Mit dem Thema Gewicht bewege ich mich in einem ständigen Teufelskreis. Ande-

re schaffen es und ich nicht. Andere werden durch ihre gute Figur bevorzugt. Ständig werde ich durch mein Aussehen bewertet und muss im Beruf mehr leisten.

Ernährung und Selbsterkenntnis Gleichzeitig mit der Ernährungsumstellung erhalten die Kunden die Chance zu lernen, verborgene Potenziale in sich zu wecken, andere Perspektiven zu entdecken und ein neues Selbstbewusstsein zu erfah- Sonja Humbel berät professionell. (Bild zvg.) ren. Die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Wer will mehr über die Methode Themen fördert den Prozess zum indi- von ParaMediForm und deren ganzviduellen Wohlfühlgewicht, Gesund- heitliche Begleitung erfahren? Sonja heit und höherer Lebensqualität. Des- Humbel freut sich auf eine Kontakthalb ist man bei ParaMediForm auch nahme für ein kostenloses und unverrichtig, wenn es ums das Thema Ver- bindliches Kennenlern-Gespräch. (pd) dauung, wie beispielsweise Reizdarm, Blähungen oder gar Essstörungen etce- Telefon 043 817 16 61, affoltern@parameditera geht. form.ch, www.paramediform-affoltern.ch.

Spezialisten für Naturkosmetik 10 Prozent Rabatt auf Naturkosmetik bei Rütimann in Hausen Die Drogerie Rütimann in Hausen setzt jeher auf Gesundheit im Einklang mit der Natur. Um dem auch in der Hautpflege gerecht zu werden, wurde das Sortiment mit neuen zertifizierten Naturkosmetik-Marken ergänzt. Für Neukunden und Stammkunden gilt im ganzen Monat September 10 % Bar-Rabatt auf das Naturkosmetiksortiment. Fast täglich spriessen neue Marken, welche reine Naturkosmetik versprechen. Dabei den Überblick zu behalten und für seine Haut auch noch die richtigen Produkte auszusuchen, ist nicht einfach. Seit Jahren steht die Drogerie Rütimann ihrer Kundschaft beratend und begleitend für natürliche Gesundheit zur Seite. Dies haben Claudio Rütimann und sein Team dazu bewogen, die Beratungskompetenz in seiner Drogerie auch im Bereich der Naturkosmetik zu erweitern und als erste Ansprechpartner in dieser bisweilen verwirrenden Vielfalt zu dienen. Sie bietet ein breites Sortiment an reiner Naturkosmetik und berät gerne ganz nach dem Hautgefühl des Kunden. Individuelle Beratung sei notwendig: «Wir berücksichtigen dabei die persönlichen Vorlieben und Empfindlichkeiten genauso wie den Zustand der Haut.» Dadurch könne die passende Kosmetik ausgewählt werden, welche die Haut am besten unterstützt.

Experte für fünf führende Marken «Wir legen Wert auf hochwertige und biologische Produkte», meint der Hausemer Drogist. Deshalb finde man bei ihm nur ausgewählte Marken, hinter denen er voll und ganz stehen könne. Mit den fünf führenden Marken Dr. Hauschka, Santaverde, Goloy, Weleda und Robert und Josiane besteht

Claudio Rütimann mit seiner Stellvertretung Jenny Odermatt. (Bild Leana Strebel) ein breites Sortiment an Naturkosmetik, das kaum Wünsche offen lässt. Goloy 33 geht neue Wege in der Hautpflege. Die einzigartige, natürliche Rezeptur hilft der Haut, sich wieder aus eigener Kraft auszubalancieren und ihr natürliches Gleichgewicht zurückzugewinnen. Durch diese normalisierenden Eigenschaften kehrt die Haut zur gesunden Hautfunktion zurück und zeigt dadurch ein ebenes Hautbild. Diese Energie- und Nährstoffpflege eignet sich geschlechtsund altersunabhängig.

Santaverde: 100% Wirkung, 0% H2O Seit mehr als 20 Jahren pflanzt das Inhaberpaar der Firma Santaverde auf der eigenen Finca in Andalusien Aloe Vera biologisch an und stellt reinste Naturkosmetik daraus her. Mit viel Arbeit und Liebe zur Natur konnten Sie einen grossen Wissensschatz rund um den Anbau und die Verarbeitung der Aloe Vera erwerben. Daraus entstand als Quintessenz das einzigartige Santaverde Rezepturprinzip – Aloe Vera statt Wasser: Reiner Aloe-Vera-Saft regeneriert die Hautzellen und dient

den neuen, jungen Zellen als grosses Nähstoffreservoir.

Dr. Hauschka: im Rhythmus der Haut Innerhalb eines Tages ändert die Haut ihr Verhalten fortlaufend. Tagsüber ist sie mit Schutz und Abwehr beschäftigt, abends und nachts kann sie sich regenerieren. Diese hauteigenen Rhythmen berücksichtigt Dr. Hauschka in seinen Produkten und Pflegekonzepten. Gezielt werden wertvolle Öle und Heilpflanzenessenzen kombiniert. Die Gesichtspflegeprodukte von Dr. Hauschka reinigen, stärken und pflegen die Haut und bieten ihr besonderen Schutz vor Umweltbelastungen. Pflanzenauszüge aktivieren die natürliche Feuchtigkeitsversorgung, während sich erlesene Öle und wertvolle Wachse schützend um die Haut schmiegen, ohne die natürliche Hautatmung zu behindern. (pd) Am 26.September findet ein Kunden-Beratungstag der Dr. Hauschka-Kosmetik in der Drogerie Rütimann statt. Interessierte Damen und Herren reservieren sich einen Beratungstermin in der Drogerie oder unter der Nummer 044 764 06 68.


Restaurant Hirschen Telefon 044 761 42 06 Obfelden Fr, 19., und Sa, 20. September, «Oktoberfest» mit hausgemachten bayrischen Spezialitäten und Stimmungsmusik Freitag, 19. September, 19 Uhr «Die Entertainer» Duo mit Herzblut-Musikern Samstag, 20. September, 19 Uhr «Jauk Power», «Mir san Steira» Sonntag, 21. September, ab 14 Uhr geschlossen (Aufräumarbeiten) Eintritt frei Bruna Bortoluzzi und Team

Sonntagmorgen & Spirit Sonntag, 21. September 2014 Leichte Wanderung mit Impulsen & Brunch nach BauernArt TREFFPUNKT

Götschihof-Fest 2014 Samstag 27. September 12.00 bis 18.00 Uhr

WANDERZEIT ABSCHLUSS LEITUNG ANMELDUNG

14.00 Uhr Konzert Musikgesellschaft Stallikon

Sonntag 28. September 11.00 bis 17.00 Uhr 13.30/14.30 Uhr Steelband Aruba

KOSTEN

07.00 Uhr Bahnhof Affoltern am Albis 3½ Stunden ca. 12.00 Uhr Bahnhof Affoltern am Albis Jren Omlin, freie Seelsorgerin & Fachperson Ritualgestaltung ist keine nötig, erleichtert jedoch die Vorbereitung. SMS oder Mail an: 079 733 40 29/ jren.omlin@bluewin.ch/ www.lebensdichte.ch Fr. 45.– inkl. Brunch

Festbetrieb bis Bazar Kinderattraktionen/Ballonwettbewerb Gärtnereiprodukte Bahnbetrieb Bergwerk Riedhof Artikel hergestellt mit Bewohnern und betreuten Mitarbeitern Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Stiftung Solvita Götschihof, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal

Spitex Knonaueramt

Einladung zu einem öffentlichen Vortrag zum Thema «Sicherheit im Alter – Enkeltrick und Seniorenfallen» Mittwoch, 24. September 2014, 18.00 Uhr Reformiertes Kirchgemeindehaus, Ulmensaal Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis Die Autorin Lisbeth Eller van Ligten liest aus ihrem Buch «Enkeltrick und Seniorenfallen» und weist auf die unzähligen Machenschaften gewisser Gauner hin. Anwesende Gemeinde-, bzw. Kantonspolizisten unterstreichen ihre Ausführungen mit praxisbezogenen Beispielen und Tipps zur Prävention. Gerne werden auch Fragen und Anliegen aus dem Publikum behandelt. Themen sind u. a.: • Trickdiebstahl • Einbruch • Haustürgeschäfte • Kaffeefahrten • Umgang mit neuen Medien Verschiedenes Informationsmaterial liegt vor Ort auf. Im Anschluss sind alle Anwesenden herzlich zu einem kleinen Apéro eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer. Spitex Knonaueramt Werkstrasse 1 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 762 50 40 www.spitexka.ch Spenden für unseren Verein: Postkonto 87-267156-1, IBAN CH780900 0000 8726 7156 1/BIC POFICHBEXXX


Veranstaltungen

Freitag, 19. September 2014

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agenda

Freitag, 19. September Affoltern am Albis 14.00-15.15: Tai Ji/Qi Gong - für Ruhe und Energie. Mit Monika Klauser, Bewegungspädagogin BGB. Keine Vorkenntnisse nötig, nur nach Voranmeldung 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum St. Joseph. Seewadelstrasse 13. 20.15: Jugendsinfonieorchester Zürich. Benefizkonzert zugunsten von LaMarotte. Violinkonzert von Tschaikowski und 2. Sinfonie von Brahms. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kasinosaal.

Hedingen 20.15: Konzert Richard Koechli & Blue Roots Company, präsentiert vom Gemeindeverein Hedingen. Eintritt frei - Kollekte. Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo Nr. 8. Mirjam Künzli & Anna Simon, Querflöten. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 19.00: Oktoberfest im Festzelt mit hausgemachten bayrischen Spezialitäten und Stimmungsmusik mit dem Duo «Die Entertainer». Restaurant Hirschen.

Stallikon 19.30: Präsentation von Orgelprojekten für die Kirche. Wettbewerbsprojekte verschiedener Orgelbauer mit kleinem Orgelkonzert auf der Truhenorgel, gespielt von Thomas Leutenegger. Kirche.

Rösch, 043 466 52 28. Annahme: 9-10 Uhr, Rückgabe: 16.15-16.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Kappel am Albis 20.00: Singende Steine. Aufzeichnungen des Baumeisters der Zisterzienserabtei Le Thoronet: Monodrama nach dem gleichnamigen Roman von Fernand Pouillon. Mit Walter Vogt (Darstellung) und Thomas Weithäuser (Musik). Eintritt frei/ Kollekte. Kloster Kappel.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfswerkes. Brocki im «Güetli» Rossau. 11.00: Pferdesporttage Mettmenstetten. 11 Uhr: Rider’s Corner Jump Green 70, 15 Uhr: Show-Programm, 16 Uhr: 2er-Equipen Horse and Dog. Festwirtschaft. Infos unter: www.kv-affoltern.ch. Reithalle Grüthau.

Obfelden 19.00: Oktoberfest im Festzelt mit hausgemachten bayrischen Spezialitäten und Stimmungsmusik von «Jauk Power», «Mir san Steira». Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Ottenbach 14.30-18.00: Atelierfest des Vereins GeGe-Freunde. Führungen, Werkfilm, Erzählungen über Leben und Werk von Gege Gessler. Atelierhaus. Lanzenstrasse 10b.

Sonntag, 21. September

Wettswil 20.00: Ländler-Abende im Hirschen: Heute mit «Schwyzerörgeli-Trio Hess-Buebe». Eintritt frei, kein Konsumationszuschlag. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Samstag, 20. September Aeugstertal 20.30: Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle spielen «skrupellose Hausmusik». Sie machen vor nichts Halt, weder vor dem Ohr noch vor dem Zwerchfell. Essen ab 19 Uhr. Reservieren 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Von 10-12 Uhr spielt die junge Brassband «Bassissimo». Marktplatz. 12.00-18.00: Gesundheitsweekend: Probelektionen, Live Zumba Show, Hüpfburg für Kinder im Gymfit, Prozente-Würfeln für Einkauf, Haaranalyse, Schulter- und Nackenmassage, Schminktipps usw. bei den eingemieteten Geschäften. Gymfit Affoltern 20.00: Live Rockabilly: «Lucky 13» (D) und «The Triumphators» (D), Tickets Fr. 22.-. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Hausen am Albis 13.30-15.00: Kinderkleiderbörse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil. Infos und Anmeldung Priska

anzeige

Affoltern am Albis 07.00: Sonntagmorgen & Spirit: Leichte Wanderung mit Impulsen & Brunch nach Bauernart. Wanderzeit 3½ Std. Leitung Jren Omlin 079 733 40 29. Bahnhof (Treffpunkt). 12.00-18.00: Gesundheitsweekend: Probelektionen, Live Zumba Show, Hüpfburg für Kinder im Gymfit, Prozente-Würfeln für Einkauf, Haaranalyse, Schulter- und Nackenmassage, Schminktipps usw. bei den eingemieteten Geschäften. Gymfit Affoltern.

Montag, 22. September Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 23. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: Simone Lappert liest aus ihrem Erstlingsroman «Wurfschatten». Reservieren unter Telefon 044 762 42 42. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

Ottenbach 09.00-09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten - gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Bibliothek. Affolternstrasse 5.

Mittwoch, 24. September Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Kath. Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.00: Öffentlicher Vortrag: «Sicherheit im Alter - Enkeltrick und Seniorenfallen» Autorin Lisbeth Eller van Ligten liest aus ihrem Buch, anwesende Polizisten geben Beispiele und Tipps. Fragen und Anliegen aus dem Publikum werden behandelt. Apéro. Eintritt frei. Organisation Spitex Knonaueramt. Reformierte Kirche (Ulmensaal). 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.15: DokFilm «Zwischen Inseln» mit Pippo Pollina und dem Jugendsinfonieorchester Zürich. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Der Elternbildungsmorgen 2013 stiess auf reges Interesse. (Bild zvg.)

Stress, Lerntechniken, Drogen und Mobbing 6. Elternbildungsmorgen Unteramt Die Primarschulen Bonstetten, Wettswil und Stallikon sowie neu die Sekundarschule Bonstetten laden auch dieses Jahr alle interessierten Eltern zu einem interessanten und informativen Elternbildungsmorgen rund um das Spannungsfeld Kind-Eltern-Schule ein. Dieser Anlass findet am 25. Oktober im Sekundarschulhaus in Bonstetten statt. Die Vorträge sind auf die verschiedenen Altersgruppen Kindergarten, Primarschule und Sekundarschule ausgerichtet. Themen sind der Umgang mit Emotionen, Stress und Rück-

«LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. 20.15: «Dr Goalie bin ig» Film von Sabine Boss, CH 2014, 92 Min. (Dialekt). CH-Filmpreis 2014 für «Bester Film», «Bester Hauptdarsteller», «Bestes Drehbuch», «Beste Filmmusik» (von Richard Koechli, siehe Fr., 19. Sept., Hedingen: Konzert!). Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Hedingen 10.00-16.00: «Chum go luege» Test- und Messtage. Körperzusammensetzung (Muskelmasse, Fett, Wasser) FMS-Test, Kraftausdauer, Blutdruck, Lungenvolumen und vieles mehr. Team Training.

Kappel am Albis 13.30: Tagung: «Taugt das Gestern für das Morgen? Die Zeit der Restauration 1814-1830 und ihre Aktualität heute» mit Prof. A. Kley und Dr. theol. P. Schmid. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche «So isch s’Läbe schön» mit dem Jodlerclub Langnau a. A. und dem «Muulörgeler vo Kriens». Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Im Anschluss Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatiorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung. Dauer ca. 30 Min. Schul- und Gemeindebibliothek.

Hedingen 19.00-20.00: Qi Gong am Hedingerweiher mit Susanna Bareth. Bei Regenwetter Ausfall, Anmeldung und Auskunft 044 760 17 07/ 079 811 29 59. Hedinger Weiher.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Knonau 16.00-16.45: Geschichten-Zeit in der Bibliothek. Oberdorfstrasse 2.

Mettmenstetten

Wettswil

09.00: Pferdesporttage Mettmenstetten. 9 Uhr: B60, B70, B80, 13 Uhr: B/R90. B/R95. Signalisation folgen. Festwirtschaft. Infos unter: www.kv-affoltern.ch. Reithalle Grüthau.

10.00-10.30: Buchstart – Reim und Spiel für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Bibliothek. 14.30-15.00: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek. 20.00-21.00: Lesezirkel. Es wird das Buch «Bonjour Tristesse» von Françoise Sagan besprochen. Bibliothek.

Donnerstag, 25. Sept. Affoltern am Albis 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An/Abmeldung: Susanne Schmid 044 761 34 42. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit

anzeigen

schlägen, Klassendynamik, Wohlbefinden und Leistung, Bubenprobleme – Bubenstärken! (nicht nur über Jungs), Lern- und Arbeitstechniken für die Primarstufe, Zeitmanagement für Oberstufenschüler (unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern), Drogen – schon jetzt? sowie Mobbing unter Kindern. Durch weitere Angebote wie den Kinderhütedienst im «Schachenhort» und die Cafeteria wird der Morgen abgerundet. Detaillierte Infos unter www.elbimorgen.ch.

Bonstetten 07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: SchachenHoher Hirschberg-Appenzell. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.


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Vermischtes

Freitag, 19. September 2014

Unterwegs auf dem Hohen Hirschberg Damenturnverein Stallikon im Appenzell ................................................... von simone schweizer Gut gelaunt trafen sich alle Teilnehmerinnen am 6. September im Postauto 235 nach Zürich. Gemäss Wetterprognose sollte sie zur Abwechslung ein sonniger Tag in den Bergen erwarten. Auf der Zugfahrt Richtung St. Gallen lagen noch einige Wolken über dem Land, doch der Säntis war schon klar und deutlich zu sehen.

Herrlicher Ausblick auf das Alpsteingebirge In Gais wurden sie von Ursula Reindl, einem ehemaligen Mitglied, herzlich empfangen. Während des Besuches des historischen Dorfplatzes (Wakkerpreis 1977), wusste Ursula Reindl viel Interessantes aus der Vergangenheit zu berichten. Anschliessend wanderte der Grossteil der Gruppe auf den Hohen Hirschberg. Eine bekannte Hausspezialität: Siedwurst und Kartoffelsalat erfreute die Gaumen in der Mittagspause. Gerne hätten einige zum Dessert einen der einladenden Kuchen pro-

biert. Doch die Chance, bei rechtzeitigem Eintreffen in Appenzell, den von Ursula Reindl in Aussicht gestellten Alpabzug miterleben zu können, wollte niemand verpassen. Und so nahm die Gesellschaft nun bei strahlendem Sonnenschein, einem herrlichen Blick auf das Alpsteingebirge und die schöne hügelige Landschaft, den Weg über die Wiesen unter die Füsse.

Alpabzug und Dessert In Appenzell angekommen trafen sie die kleine Gruppe, welche in Gais zurückgeblieben und bei Ursula Reindl mit einem feinen Appenzeller Chäsfladen verwöhnt worden war. Auf der Terrasse des Hotels Adler fanden alle ihre Logenplätze für den Alpabzug und konnten ihren wohlverdienten Dessert geniessen. Danach blieb für jede genügend Zeit, sich ein Souvenir zu besorgen. Mit Gedanken an diesen schönen Tag und angeregten Unterhaltungen wurde die Heimreise sehr kurzweilig. Nähere Infos über die Trainings und Vereinstätigkeiten unter www.dtv-stallikon.ch.

Bei Sonnenschein durch die schöne hügelige Landschaft – da strahlen die Frauen vom DTV Stallikon. (Bild zvg.)

Kata, Kumite und viele gesellige Momente Karate Center Albis beim internationalen Sommercamp in Ravensburg (D) Vom 6. bis 10. August fand in Ravensburg, Deutschland, das wohl grösste Karate-Trainingslager von Europa statt. Mittendrin neun Karatekas aus dem Säuliamt.

Zweimal Podest für Yves Zimmermann

Über 600 Teilnehmer aus ganz Europa waren nach Ravensburg angereist, darunter auch fünf Kinder und vier Erwachsene des Shito Ryu Karate Centers (Leiter Andi Müller 4. Dan) aus Affoltern. Auch die wohl älteste Teilnehmerin, Anita Lips mit 76 Jahren, war begeistert mitgereist und aktiv dabei. Das OK unter Günther Mohr leistete hervorragende Arbeit und man fühlte sich schon bald wie zu Hause. Das Angebot reichte von Entspannungslektionen über Kata- und Kumite-Training bis hin zu Selbstverteidigung. Speziell gefördert wurden Kinder und Jugendliche: Helmuth Spitznagel, Leiter der Kinder- und Jugend-

Am Freitag galt es dann für die Kinder, das neu Gelernte am European Jugendcup unter Beweis zu stellen, was ihnen auch besten gelang: Bei den Knaben holten Yves Zimmermann Silber im Kata und Bronze im Kumite. Bei den Mädchen gab es Silber für Anja Dähler im Kumite und der JugendTechniker-Preis ging an Elena Widmer. Auch Andi Müller, 4. Dan SKF, und Ruth Ritter, 3. Kyu SKF, vom Karate Center Albis konnten ihre Erfahrungen erweitern und durften die Schweiz als Schiedsrichter vertreten. Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Jeden Abend fanden Anlässe statt, an denen man die Kameradschaft pflegen

förderung in Deutschland, begleitete sie die ganze Woche unter Disziplin im Training – wobei die Unterhaltung natürlich auch nicht zu kurz kam.

Yves Zimmermann (re.) setzt im Kumite seinem Gegner zu. konnte. So verging die Zeit wie im Flug und am Sonntag fuhren alle zurück nach Hause, glücklich, so viel

Andi Müller und Ruth Ritter mit ihren Schützlingen. (Bilder zvg.)

Neues gelernt und neue Freunde gefunden zu haben, aber auch etwas wehmütig, weil alles schon vorbei

war. Doch im nächsten Jahr, werden die Karatekas aus Affoltern bestimmt wieder dabei sein. (pd)

ratgeber

zwischen-ruf

Fragen und Antworten zur Versteuerung von Vermögen

Knabenschiessen und das Gehirn des Vaters

................................................... von hans ulrich meuter * Wie hoch ist im Kanton Zürich der steuerfreie Betrag beim Vermögen? Im Kanton Zürich gibt es keinen Freibetrag beim Vermögen. Wie muss ich das geleaste Fahrzeug im Vermögen aufführen? Überhaupt nicht. Wenn Sie ein Fahrzeug leasen, sind Sie nicht Eigentümer des Fahrzeugs. Somit stellt das Fahrzeug auch keinen steuerbaren Vermögenswert dar. Mein Partner und ich haben ein gemeinsames Haushaltskonto. Wir sind aber nicht verheiratet (Konkubinat) und füllen daher jeder eine eigene Steuererklärung aus. Wer muss nun das Konto und die Erträge daraus deklarieren? Bei einem gemeinsamen Konto sind Kapital und Ertrag entsprechend den Anteilen im jeweiligen Wert-

schriften- und Guthabenverzeichnis aufzuführen (mit Hinweis, von wem der restliche Anteil deklariert wird). Ich habe auf den Namen meines Patenkindes ein Konto eingerichtet auf das ich jedes Jahr etwas einzahle. Wer muss das Konto bis zur Volljährigkeit des Kindes deklarieren? Ich oder die Eltern des Kindes? Wenn das Konto auf den Namen Ihres Patenkindes lautet, müssen die Eltern das Konto und die Erträge daraus deklarieren. Mit welchem Wert ist das private Motorfahrzeug in der Steuererklärung beim Vermögen einzutragen? Das private Motorfahrzeug ist mit dem aktuellen Verkehrswert zu deklarieren. In der Regel beträgt die Wertverminderung pro Jahr 40% des Restwerts. (Quelle: www.steueramt.zh.ch/FAQ)

Hans Ulrich Meuter. (Bild zvg.) dent der FDP Ortspartei Affoltern. Seine Kolumnen

* Der Autor ist dipl. ing. agr. ETH, lic. iur. und dipl.

beinhalten vor allem das Steuerrecht, die Steuer-

Steuerexperte. Er leitet die Division Dienstleistungen

und die Agrarpolitik. Dabei handelt es sich um per-

des kantonalen Steueramtes Zürich und ist Co-Präsi-

sönliche Auffassungen. (Red.)

An der Uni Zürich gab ich letzte Woche einen Workshop für Mittelstufenlehrpersonen zum Thema: Schreiben mit Kindern. Bei der Vorbereitung dazu fiel mir folgender Text meiner ehemaligen Sechstklässler in die Hand: «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm», schrieb unsere Lehrerin an die Tafel. Christoph und Reto führten ein angeregtes Gespräch miteinander. Frau Ruf fragte misstrauisch: «Diskutiert ihr bereits über dieses Sprichwort oder sprecht ihr über Privates?» Christoph meinte: «Ähm, ich fragte Reto, ob er am Knabenschiessen sein Gewehr selber laden durfte.» Evi lenkte davon ab und rief: «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm hat natürlich etwas mit Vererbung zu tun, also ich hätte so gern das Gehirn meines Vaters geerbt.» «Ich auch», «ich auch!» tönte es. Katinka erzählte: «Mein Vater, wissen Sie, der hat ein Gedächtnis, ein so gutes, und alles auswendig.»

Frau Ruf bat: «Formuliere das bitte besser, sag: Ich hätte so gern das gute Gedächtnis meines Vaters geerbt. Katinka begann: «Ich hätte, ich hätte, ich weiss nüme wiiter.» Wir lachten: «Sie häts ebe nöd g’erbt.» Am nächsten Tag sprachen wir über neue Wortschöpfungen und Fremdwörter. «Wie nennt man wohl eine männliche Hebamme?» Unser Vorschlag: Entbinder oder Entbindungskünstler. Ute Ruf fragte etwas später: «Wisst ihr, was Utopist heisst?» «Ja!» riefen alle und hörten nicht mehr auf zu lachen. Ute Ruf


Sport

Freitag, 19. September 2014

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Wo Drill kein Schimpfwort ist Seit über 30 Jahren erteilt Susanne Schelling im Birkenhof in Affoltern Jugendlichen Reitunterricht

Susanne Schelling anlässlich der Preisverteilung beim Vierkampfturnier vom letzten Sonntag auf dem Birkenhof. (Bild Werner Schneiter)

Seit über 30 Jahren erteilt Susanne Schelling im Birkenhof in Affoltern Kindern Reitunterricht und setzt dabei auf Tugenden, die anderswo an Bedeutung verloren haben: auf Disziplin und Fleiss, die bisweilen auch mit etwas Drill gefördert werden. ................................................... von werner schneiter Sie ist klein von Statur. Sie lobt und ermuntert. Und sie gibt Anweisungen, die deutlich sind. «Nein, noch nicht in den Stall mit den Pferden, führt sie auf die Weide», ruft sie einer Gruppe von Reiterinnen zu, die aufs Areal zurückkehren. Die jungen Damen tun das unverzüglich. Susanne Schelling geniesst Autorität. Seit 1980 erteilt sie im Birkenhof in Affoltern Reitunterricht; das Geanzeige

höft, in welchem zwölf Pferde untergebracht sind, hat sie von Walter Rost gepachtet. Rund 50 Jugendliche, fast alles Mädchen, lernen hier im Alter ab sieben, acht Jahren den Umgang mit Pferden – und das ist weit mehr als nur reiten. Zu den Grundkenntnissen zählen unter anderem das Satteln der Pferde, aber auch Stallarbeit. Im Gegensatz zu früheren Jahren ist das nicht mehr bei allen eine beliebte Tätigkeit. «Man will sich halt die Hände nicht schmutzig machen», sagt Susanne Schelling und weist in diesem Zusammenhang auch auf die Zunahme von Allergien hin. Sind Kinder «verweichlicht»? Sie ersetzt diesen Begriff mit «wohlbehütet» und meint damit auch die Angst von Müttern, dem Kind könne im Umgang mit dem Pferd etwas geschehen und es auf den Birkenhof begleiten. Dabei werden die angehenden Reiterinnen behutsam herangeführt. Am Anfang steht das Longie-

ren im Kreis. Die Talentierten können nach etwas zwölf Lektionen «von der Leine gelassen» werden, andere brauchen etwas länger. Bei der Grundausbildung richtet sich das Augenmerk auch auf die Haltung der Kinder, auf die richtige Stärkung der Rückenmuskulatur mit dem Ziel auch, Haltungsschäden zu vermeiden. Während der Lektionen wird andauernd korrigiert. «Da ist die volle Aufmerksamkeit der Kinder gefragt». Und das gehört zum Kapitel «Disziplin», die bei Susanne Schelling grossgeschrieben wird und auch etwas Drill beinhaltet, was nicht zuletzt unter dem Aspekt der Sicherheit von Bedeutung ist. «Wer das nicht gewohnt ist, der bricht die Schulung ab», ergänzt Susanne Schelling, die manchmal auch Erziehungsaufgaben wahrnimmt. «Mobbing oder Teasing dulde ich gar nicht. Ein guter gegenseitiger Umgang, Anstand und ein guter Umgang mit Pferden sind mir

wichtig», so die Reitlehrerin. In seltenen Fällen kam es bislang zu Problemen mit Kindern und Eltern. Zwei, drei Mal, seit sie 1980 den Birkenhof übernommen hat. Die positiven Reaktionen überwiegen jedoch bei Weitem. Susanne Schelling bekommt oft Besuch von ehemaligen Reitschülerinnen und von Eltern gute Feedbacks. Zum Erfolg der Ausbildung zählt der Erwerb des Reitbrevets – eine Voraussetzung für den Start an Reitturnieren.

Erfolge im Vierkampf Die Qualität der Ausbildung auf dem Birkenhof lässt sich auch an den Resultaten der Vierkampfmannschaften des Reitvereins Birkenhof ablesen – in einer Disziplin, die aus 50 Meter Schwimmen, 3 km Laufen, Mannschaftsdressur und Springreiten besteht. Je dreimal in Folge holten sich

die «Birkenhöfler» in der Mannschaftswertung und im Einzelwettbewerb die Schweizer Meistertitel. Weitere Erfolgsmeldungen werden ohne Zweifel folgen. Susanne Schelling wird nächstes Jahr 70. Sie wirkt vital, ans Aufhören verschwendet sie keine Gedanken. An Entlastung schon. In der Organisation von Turnieren, die regelmässig im Birkenhof stattfinden, will sie kürzertreten. Sie hat gute Leute zur Seite und mit Rico Graf einen neuen Präsidenten des Reitvereins Birkenhof. In der Ausbildung ist sie weiterhin uneingeschränkt Chefin und hat zwei junge Leute, welche die Vereinstrainer-Ausbildung absolvieren. Denn nochmals 30 Jahre werdens dann wohl doch nicht ...

................................................... > Bericht über den JuniorenVierkampf im Birkenhof auf Seite 31


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Sport

Freitag, 19. September 2014

Die besten Zürcher zu Gast in Obfelden Das Zürcher Kantonalfinale im Geräteturnen findet erstmals in der Obfelder Mehrzweckhalle Zendenfrei statt Am Kantonalfinal vom Samstag, 20. September, entscheidet sich, wer in den Kategorien K5-K7, sowie Damen und Herren die Zürcher Farben an den diesjährigen Schweizer Meisterschaften vertreten darf. Die Geräteriege Obfelden gehört schon seit Jahren zu den Leistungsträgern im Kanton. An den vor zwei Wochen in Effretikon stattgefundenen kantonalen Gerätemeisterschaften stand Stefan Meier zum dritten Mal zuoberst auf dem Podest der Königskategorie K7. Die Silbermedaille durfte sich sein Vereinskollege Martin Häberling umhängen lassen und auf dem 4. Rang platzierte sich Roman Niederhäuser. Auch in der Kategorie K6 erturnten sich die Obfelder Top-10 Platzierungen und mit 45.90 Punkten verpasste Michael Hofstetter das Podest nur um winzige 0,05 Punkte. Yanik Meier (8.), Sandro

nung. Bei den Turnern überzeugten vor allem die ganz Jungen: Damian Boss wurde 14. im K1 und Aaron Meister hervorragender 9. im K2.

Anneler (11.) und Mauro Nussbaumer (16.) gehörten ebenfalls zu den glücklichen Athleten, die sich ein Ticket für den Kantonalfinal lösen konnten. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht nahm Cyril Accola das Aufgebot entgegen. Nach seinem fulminanten Start in die Saison 2014, im K4, wechselte Cyril für die Qualiwettkämpfe ins K5 und konnte sich prompt für den Kantonalfinal qualifizieren.

Die Schweizermeisterschaft als Ziel

Die Obfelder Jugend auf dem Vormarsch Die meisten Auszeichnungen konnte sich die Geräteriege Obfelden jedoch in den unteren Kategorien sichern. Vor allem die Turnerinnen machten mit guten Resultaten auf sich aufmerksam. Im K2 platzierte sich Alisha Schaub auf dem 19. Rang, von 313 Teilnehmerinnen. Zwei weitere Auszeichnungen sicherten sich Michelle Schär (55.) und Helena Sutz (125.). Die grosse Zahl an Turnerinnen auf dem

Salome Rieser war die beste K3-Turnerin dieser Saison. (Bild zvg.) Wettkampfplatz vermittelt immer wieder ein imposantes Bild und beindruckt Publikum und Leiter gleichermassen. Deshalb sind Top-50-Platzierungen bereits super Ergebnisse. Im

K3 erturnten sich Salome Rieser (44.) und Shania Schaub (94.) begehrte Auszeichnungen, und im K4 reichte es für Sinja Brotschi (27.) und Suena Stetteler (71.) zu einer solchen Anerken-

Am Samstag, 20. September 2014 findet in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden der Kantonalfinal statt. Die Turnerinnen und Turner werden ihre Kollegen vor Ort lautstark unterstützen. Zuschauer sind herzlich willkommen. Von 10 bis 17 Uhr können die Zuschauer hochstehende Übungen der besten Turnerinnen und Turner des Kantons bewundern. Für eine ausreichende Verpflegung sorgt die Festwirtschaft. Dabei dürfen sich die Obfelder Turner vor allem in den Kategorien K6 und K7 grosse Chancen auf das eine oder andere SM-Ticket ausrechnen – mit der Schweizermeisterschaft vor Augen beginnt für die Obfelder Top-Athleten die Saison erst jetzt so richtig. (pd)

Positive Resultate im Toggenburg Ämtler Orientierungsläufer am OL-Wochenende auf der Säntisalp Fast 2000 Orientierungslaufende, darunter 36 Mitglieder der OLG Säuliamt, trafen sich dieses Wochenende im Toggenburg zu zwei nationalen Läufen. Am Samstag stand ein Mittelstreckenrennen auf der Alp Selamatt, am Sonntag ein Lauf über die Langdistanz auf der Säntisalp auf dem Programm.

in der Toggenburger Bergwelt zu geniessen. Nachdem am Samstag die Kühe bei der traditionellen Alpabfahrt nach Urnäsch ins Tal hinunter gezogen waren, fuhr die OLG-Säuliamt am Sonntag mit den Postautos hinauf auf die Säntisalp. Auf dieser fand zum ersten Mal ein Orientierunglauf statt und viele waren gespannt auf das noch unbe-

................................................... von ruedi hatt

Milan Anicic (18-jährig) hielt gegen die Grasshoppers II tadellos, nun ist Stammtorhüter Philipp Bachmann wieder einsatzfähig. (Bild Kaspar Köchli)

FCWB am Samstag in Seuzach Nach dem souveränen Heimsieg gegen die Grasshoppers, strebt der FC Wettswil-Bonstetten bei Aufsteiger Seuzach den dritten Vollerfolg in Serie an. Der aktuelle Tabellenletzte darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Das Team des FC Seuzach ist im Sommer erstmals in die 1. Liga aufgestiegen und gleich mit einem Sieg gegen das Team Ticino gestartet. Es folgten gute Leistungen aber doch knappe Niederlagen gegen Thalwil, Balzers und Gossau. Auch gegen das Top-Team aus Baden hielten sie gut mit und ergatterten auswärts einen Punkt. Der Tiefpunkt folgte vor Wochenfrist im Derby gegen die Reserven des FC Winterthur. Nach einer völlig missratenen ersten Halbzeit verlor Seuzach letztlich mit 2:5. So findet sich das Team von Trainer Markus Wanner am Tabellenende wieder und benötigt Punkte, um den Anschluss nicht zu verlieren.

gekehrt und in bester Form. Auch der angeschlagene Baumgartner ist wieder im Training und einzig auf den gelbgesperrten Gouiffe à Goufan muss verzichtet werden. Trainer Martin Dosch kann entsprechend eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken. Man darf gespannt sein, wie die Startformation aussehen wird. In der Offensivabteilung überzeugten vor allem Gjergji und Bonfardin, die sich regelmässig in die Torschützenliste eingetragen haben.

Anpfiff um 17.00 Uhr Die Ämtler wollen mit einem weiteren «Dreier» an der Spitze dran bleiben und die zuletzt guten Resultate bestätigen. Auswärts gegen einen hartnäckigen Aufsteiger braucht es dazu aber eine konzentrierte und disziplinierte Leistung. Anpfiff auf dem Sportplatz Rolli in Seuzach ist am Samstagnachmittag um 17 Uhr. (oh) Weitere FCWB-Spiele: Fr. 19.9.: 20.00 Senioren 30+

Dosch mit grosser Auswahl Stammkeeper Bachmann ist nach der leichten Verletzung aus dem Aufwärmen gegen GC wieder einsatzfähig, wobei Anicic im Spiel eine tadellose Leistung zeigte. Captain Buchmann ist von seinem Auslandaufenthalt zurück-

- Einsiedeln, 20.15 Freienbach - Senioren 40+; Sa. 20.9.: 10.00 Schlieren - Jun. Ed, Jun. Dc - Wiedikon, 10.30 Freienbach - Jun. Ec, 11.15 Einsiedeln Jun. Ea, 11.30 Jun. Cb - Freienbach, 13.30 Jun. Eb Wollishofen, 14.30 Wetzikon - Jun. Ca (CCJL), 15.00 Jun. Db - Adliswil, Lachen/Altendorf - Jun. Dd, 15.15 Altstetten - Jun. B2, 16.30 Küsnacht - Jun. A (CCJL) (Cup).

OL-Läufe sind Spitzensport und Breitensport zugleich: es machen Weltmeister und Seniorinnen, Gelegenheitsläufer und sehr Ambitionierte, aber auch Kinder und Familien mit. Neben den Wettkämpfen soll bei solchen Wochenenden auch das gemütliche Zusammensein nicht zu kurz kommen. Da diese Saison viele Läufe bei Nebel, Regen oder gar Schnee stattfanden, freuten sich die Teilnehmenden besonders, zwei sonnige Tage

Lukas Müller beim Zieleinlauf. (Bild zvg.)

kannte Gelände. Kleine Waldstücke, zum Teil steile und steinige Alpweiden und Sumpfgebiete wechselten sich ab. Der tiefe und von vielen Kuhspuren durchsetzte Boden machten das Rennen anstrengend und verlangte viel Ausdauer. Bei der Elite Damen gewannen am Samstag Rahel Friedrich und am Sonntag Simone Niggli, bei den Herren zweimal Daniel Hubmann. Aber auch die Laufenden der OLG Säuliamt schlugen sich gut: An beiden Tagen schafften sie viele Platzierungen unter den ersten Zehn. Stefanie Steinemann (DAL), Lukas Müller (H35) und Walter Bickel (H80) belegten in ihrer Kategorie je einen ersten und zweiten Platz.

Erste Pflichtpunkte auf dem Konto SHC Bonstetten-Wettswil: Auftakt in die Saison ist geglückt Dank eines 6:5-Siegs gegen den SHC Martigny kann sich der SHC Bonstetten-Wettswil die ersten drei Pflichtpunkte auf dem Konto gutschreiben lassen. Der SHC Martigny kann bestimmt nicht als Lieblingsgegner der Zürcher bezeichnet werden. Es resultierten in den letzten Aufeinandertreffen zwar immer Siege, doch zu überzeugen wussten die Ämtler selten. So auch im Saisoneröffnungsspiel im heimischen Moos vom vergangenen Wochenende. Bereits in der zweiten Minute musste sich Weber im Tor der Zürcher erstmals geschlagen geben. Ein Konter der Gäste wurde eiskalt ausgenutzt und bereits war das Heimteam unter Druck. Obwohl die Ämtler von Beginn weg auf das Tor der Walliser drückten, resultierten vorerst keine Tore daraus. Erst in der 13. Minute konnte Spielertrainer Hedinger den Ausgleich erzielen und nur eine Minute später erzielte Seiler dann auch gleich die erstmalige Führung. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Pause.

Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, landete der Ball bereits wieder im Tor. Meyer konnte mit einem Weitschuss den Gästetorhüter bezwingen. Das Spiel ging nun nur noch in eine Richtung. Martigny konnte nur noch mit Kontern gefährlich vor Weber auftauchen. Doch Weber liess die wenigen Chancen im Keime ersticken. In der 25. Minute nutzte Curti eine Überzahl aus und erhöhte auf 4:1. Kurz vor Drittelsende konnte sich auch noch Coray in die Torschützenliste eintragen und baute die Führung auf 5:1 aus.

Ein knapper, aber verdienter Sieg Weitere Chancen blieben ungenutzt und so ging es mit einem beruhigenden Vorsprung in die Drittelspause. Vielleicht war dieser Vorsprung bereits etwas zu beruhigend für das Heimteam. Nur gerade drei Minuten waren gespielt im letzten Drittel und Martigny hatte bereits zwei Treffer erzielt. Coach Hedinger nahm sein Timeout. Damit konnte die Angriffswel-

le von Martigny etwas gebrochen werden. Tore fielen keine mehr, bis fünf Minuten vor Schluss Martigny sein Torwart durch einen weiteren Spieler ersetzte. Eine Unkonzentriertheit im Spiel der Gäste und Meyer konnte ins leere Tor einschieben. Wiederum fühlte man sich aufseiten der Zürcher zu sicher, doch Martigny gab nicht auf. Durch zwei weitere Tore in Überzahl (ohne Torhüter) wurde das Spiel tatsächlich nochmals spannend. Eine Minute vor Schluss holten die Walliser jedoch eine weitere 2-Minuten-Strafe und gaben dem Spiel nun endgültig die Entscheidung. Somit resultierte ein knapper, aber am Spielanteil gemessen, verdienter 6:5-Sieg für die Zürcher. Bereits am Sonntag treffen die Ämtler auf einen weiteren Stolperstein. Mit den Kernenried Bulldozers trifft man auf einen Gegner, welcher über einen sehr kleinen Platz mit arg strapaziertem Belag verfügt. Das Spiel ist ein ganz anders als im heimischen Moos. Mit einer kämpferischen Leistung sollten aber auch auf diesem Platz Punkte möglich sein.


Sport

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Sensationeller Nachwuchs vom LV Albis Carla Wicki gewinnt Schweizer Final des Swiss Athletics Sprint Am Schweizer Final des Swiss Athletics Sprint gelang der 10-jährigen Carla Wicki ein ganz grosser Erfolg: Sie gewann den Wettkampf klar. Das U12-M-Team liegt in der Zwischenrangliste der Schweizer Vereinsmeisterschaften auf dem ersten Platz. ................................................... von hanspeter feller Carla Wicki sprintete durch. Sie gewann ihren Vorlauf, den Halbfinal und im Final siegte sie mit 6 Hundertstel Vorsprung in einer Zeit von 8,80 Sek. über 60 m in ihrer Altersklasse. Im Halbfinal lief zwar noch eine Teilnehmerin eine schnellere Zeit, aber im Final dominierte Wicki sämtliche Gegnerinnen. Ein toller Erfolg für die junge Athletin. Obschon es für diese Kategorie noch keine offiziellen Schweizer Meisterschaften gibt, dieser Sieg ist einem Schweizer-Meister-Titel gleichzusetzen. Für den Schweizer Final qua-

lifizierten sich weiter Derya Hintermann, Alessia Danelli und Enrico Danelli. Enrico Danelli stiess in den Halbfinal vor. Dort war aber Endstation.

Svenja Gut glänzt über 400 m Mehrere Teams der LV Albis bestritten einen Versuch der Schweizer Vereinsmeisterschaften (SVM) in Wohlen. Das Team der U12 M mit Leif Bernhard, Tim Berger, Gabriel Di Battista, Laurent Müller, Fabio Zweidler, Enrico Danelli, Noah Weber und Manuel Kaufmann erzielte ein Spitzenresultat und liegen in der Zwischenrangliste der SVM Kat. U12 M auf Rang 1. Der Mannschaftswettkampf besteht aus 60-m-Sprint, 1000-m-Lauf, Weitsprung, Ballwurf und der 6x frei Staffel. Der SVM läuft noch bis Ende Oktober, dann wird die Schlussrangliste erstellt und es bleibt zu hoffen, dass die LV Albis dann einen Pokal in Empfang nehmen kann. Die 6 x frei Staffel erzielte ebenfalls eine Schweizer Bestleistung.

Fünf Athletinnen und Athleten qualifizierten sich für die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften. Ravenna Gassmann konnte leider infolge einer Verletzung nicht starten. Die LV Albis hatte einen starken Auftritt. Svenja Gut lief über 400 m in der Kategorie U18 W auf den undankbaren aber ausgezeichneten 4. Rang und verpasste die Medaille knapp. Sie erzielte sowohl im Vorlauf wie auch im Final neue persönliche Bestzeit. Valeska Ganz trat ebenfalls über 400 m an, in der Kategorie U23 W lief sie in neuer persönlicher Bestzeit auf Rang 7. Einen tollen Wettkampf zeigte auch Alessia Danelli. Über 80 m fehlte wenig für ein Weiterkommen, sie schied im Vorlauf aus. Eine solide Leistung zeigte sie auch im Weitsprung, es fehlten lediglich 10 cm für die Top Ten. Schliesslich gelang Bigna Herold ein Exploit im Speerwerfen. Die erst 13jährige Athletin startete mit den 14und 15-Jährigen und erreichte den hervorragenden 12. Platz. Mit ihrer Leistung von 36,11 m liegt sie in ihrer Al-

tersklasse auf Rang 3 der Schweizer Bestenliste. Die Analyse der Trainer: alle Teilnehmenden konnten ihren Melderang verbessern – zum Teil massiv.

Schweizer Staffelmeisterschaften: Drei neue Klubrekorde An den Schweizer Staffelmeisterschaften waren fünf Staffeln am Start. Der U16-W-Staffel erging es wie der Schweizer Nationalstaffel an den Europameisterschaften. Sie schied mit einem Wechselfehler leider aus. Moritz Kümmerli, Dominik Biberstein, Linus Bernhard, Raphael Samide und Patrick Bill wurden im Vorlauf über 5 x 80 m der Kat. U16 M Vierte. Linus Bernhard, Raphael Samide und Patrick Bill erreichten über 3 x 1000 m den 17. Platz. Saskia Ganz, Leonie Schilliger und Noemi Christoffel belegten über 3 x 1000 m bei den W16 ebenfalls den 17. Platz und einen fünften Rang gab es für Michelle Biberstein, Alexandra Gärtner, Kathrin-Anne Oettli und Kathrin Rohr über 4 x 100 m in der Katego-

Carla Wicki, Siegerin Schweizer Final Swiss Athletics Sprint. (Bild Mario Grond) rie U20 W. Fazit dieser Meisterschaften: Tolle Leistungen mit drei neuen Klubrekorden. Diese Leistungen sind das Resultat von seriöser Aufbauarbeit mit dem Nachwuchs. Im Vergleich zum Vorjahr qualifizierten sich mehr Athletinnen und Athleten für die nationalen Anlässe und kontinuierlich wurden neue persönliche Bestleistungen erzielt.

Remis als Achtungserfolg Wettswil landet einen Kantersieg SC Schweizer/BW Mode – FC UBS 3:3 (2:3)

Schweizer 1. Liga: Vormarsch auf Rang drei

Es galt ernst für die Firmenfussballer aus Hedingen gegen den Favoriten und Serienmeister UBS. Das Spiel verlief allerdings äusserst ausgeglichen. Die Gäste aus Zürich überzeugten aber mit Effizienz und führten nach einem fraglichen Elfmeter nach einer Viertelstunde bereits mit zwei Toren. Bützers Anschluss- und Ausgleichtreffer sorgten für frischen Schub, ehe kurz vor der Pause nach mehreren individuellen Fehlern dem FC UBS das 2:3 Pausenresultat gelang. Auch die zweite

Der Schachclub Wettswil gastierte in der sechsten Runde der Schweizer Meisterschaft in Zürich beim Team Réti III. Dank einer geschlossenen, konzentrierten Leistung wurde der Gegner mit 6:2 gebodigt.

Spielhälfte zeigte zwei starke Mannschaften, die sich nichts schenkten und auf Sieg spielten. Nach einer kurzen, intensiven Druckphase der Gäste gelang Cattani in der 85. Minute der überraschende Ausgleich zum 3:3-Endresultat. Ein unglaublicher Kampfeinsatz und eine generell sehr starke Leistung erlaubten es den Hedingern, diesen wohlverdienten Punkt zu holen. Nächste Heimspiele auf dem Schlag in Hedingen: 3.10.: FC Zimmer, 7.11.: Atletico Almodobar CF.

Team Lorze, Cham und Zug/Kerns siegten Vierkampf im Stall Birkenhof in Affoltern Das letzte Qualifikations-Turnier im Junioren-Vierkampf vor den Schweizer Meisterschaften am übernächsten Wochenende in Zug wurde auf der Reitanlage Birkenhof in Affoltern am Albis ausgetragen. Klein aber fein, und für einmal spielte an diesem Wochenende auch das Wetter mit. Im Jahre 1980 renovierte Susanne Schelling mit Freunden die alte «Rinderscheune» im Archewäldli in Affoltern Der Birkenhof war gegründet. 1989 wurde mit der Teilnahme am Junioren-Vierkampf begonnen. Mehrfache Schweizer-Meister-Medaillen in der Mannschaft und in der Einzelwertung und erfolgreiche Auslandturniere, viele Erfolge an Schweizer Turnieren waren Höhenpunkte der mittlerweile drei Equipen vom Birkenhof, welche mit grossem Engagement von Susanne Schelling und Paul Fischer betreut werden. Am Samstagnachmittag starteten die 43 Junioren in den Kategorien A (16-20 Jahre) und Kategorie B (10-15 Jahre) zur 3 km langen Laufstrecke im Müliwald in Affoltern. In der Kat. A lief Luisa Odermatt vom Team Zug/Kerns Mixed mit 11.13.51 Min. Bestzeit, in der Kat. B war Dominic Chaix mit 12.06.46 Min. vom gleichen Team der Schnellste. Dann gings zum Schwimmen ins Hallenbad nach Langnau am Albis. Die 50-m-Strecke legte Simone Waser mit der Bestzeit von

................................................... von kaspar köchli

34,47 Sek. in der Kat. A zurück, in der Kat. B war Léonie Chaix mit 35,48 Sek. die Erste. Nach dem gemeinsamen Nachtessen auf dem Campingplatz Ottenbach, nach Spiel und Spass war dann für die ganze Vierkampf-Familie um halb elf Nachtruhe angesagt. Am Sonntagmorgen wurde das Dressurprogramm nach SVP in der Abteilung mit vier Reitern nach Kommando geritten. In der Einzelwertung in dieser Disziplin waren Simone Waser vom Team Lorze in der Kat. A und Lea Suter vom Team Birkenhof Albis in der Kat. B die Besten. Das Zwischenklassement der Mannschaften nach Dressur: 1. Kat. A. Team Hannover, 1. Kat. B. Egnach Mostindien. Der anspruchsvolle Springparcours mit 10 Hindernissen wurde auf eine kupierten Wiese angelegt. Auch in dieser Disziplin waren die Ostschweizer in der Kat. B die Besten, es reichte aber trotzdem nicht zum Sieg. In der Kat. A nutzte das Team Birkenhof Albis den Heimvorteil und erzielte das beste Resultat im Springen. Schliesslich durften sich folgende Vierkämpfer nach allen Disziplinen als Sieger feiern lassen: Einzel Kat. A Tamara Trost, Birkenhof Albis, Kat. B Stefan Gretener, Team Lorze. Mannschaften Kat. A Team Lorze mit Stefan Gretener, Joëlle Waser, Simone Waser und Nicole Weber, betreut von Annemarie Gretener und in der Kat. B Team Zug/Kerns Mixed mit Dominic Chaix, Léonie Chaix, Jana Rohrer und Aline Stadelmann, betreut von Barbara Koller. (Spi)

Vor der Sommerpause bezog Wettswil bei Leader Olten eine Niederlage. Es wollte nun Anfang September in der zweitletzten Runde mittels Sieg die Weichen wieder nach oben umstellen – mit schüchternen Nationalliga-B-Aufstiegshoffnungen im Hinterkopf. In Zürich (Klusplatz) beim Gegner angekommen, schlüpften die Ämtler bereits vor Spielbeginn in die Favoritenrolle. Réti trat ersatzgeschwächt und vor allem nur zu siebt an, so holte sich Fritz Armbruster bei seiner 1.-Liga-Feuertaufe forfait den Punkt. Das 2:0 folgte unglaublich rasch. Hanspeter Bieri machte ohne mit der Wimper zu zucken Tabula rasa. Er dezimierte den Figurensatz des Gegners derart, dass diesem nur das Staunen und die anzeige

Kapitulation blieb. Auch die anderen Wettswiler waren konzentriert und gut unterwegs. Daraus resultierten schliesslich drei Siege, die bereits den Matchgewinn sicherstellten. Ein Leckerbissen dabei die Partie von David Klee. Er setzte seinen höherklassierten Gegner in einer scharfen sizilianischen Eröffnung ständig unter Druck. In diesen Angriffsstellungen entscheidet oftmals nur ein einziger Tempogewinn über Sieg und Niederlage. Klee kalkulierte haargenau und zwang seinen Kontrahenten zur Aufgabe. An den vorderen zwei Brettern einigten sich die Spieler darauf, friedlich auseinanderzugehen (Remis). Die letzte sich im Gang befindliche Partie stand «tot» ausgeglichen. Bruno Lenzhofer wollte sich aber nicht mit der Punkteteilung zufrieden geben. Er forcierte vehement – und lief prompt in einen vernichtenden Konter des Stadtzürchers. Der deutliche 6:2-Sieg beschert den Ämtlern den ausgezeichneten dritten Zwischenrang. Allerdings gewannen auch die zwei ganz vorne Liegenden und wahrten so den Dreipunktevorsprung. Der Schachclub Wettswil kann somit nicht mehr auf einen Aufstiegsplatz vorstos-

David Klee siegte sehenswert. (Bild kakö) sen. In der Schlussrunde von morgen Samstag (zu Hause, Gasthof Hirschen, 14 Uhr) streben sie dennoch den Vollerfolg an. Die bis anhin in allen Belangen tolle Saison soll mit einem Sieg stilvoll ausklingen. Schweizer Mannschaftsmeisterschaft, 1. Liga, 6. Runde, Réti III - Wettswil I 2:6; Robert Hauser (2073 Elo) - Sacha Georges (2215) remis; Peter Pfister (2096) - Philipp Aeschbach (2163) remis; Emam Amir (1846) - Hanspeter Bieri (2123) 0:1; Anton Künzi (1761) - Theo Heldner (2078) 0:1; Stefan Berger (1996) - David Klee (1924) 0:1; Eugen?Fleischer (1887) - Kaspar Köchli (2036) 0:1; Karl-Iversen Lapp (2073) - Bruno Lenzhofer (1794) 1:0; N.N. - Fritz Armbruster (1651) 0:1ff.


Extra

Freitag, 19. September 2014

glosse

Knabenschiessen: Militär-Tradition

Oberalbis im Wandel Kleine Dörfer und Weiler entstanden vor Jahrhunderten in erster Linie für die Bauern. Sie hatten Haus, Stall und Scheune dort, wo sie auch ihr Land in harter Arbeit bewirtschafteten. Im oberen Teil des Amtes zählen beispielsweise Dachlissen, Grossholz, Wissenbach, Hauptikon und Uerzlikon dazu. Auch Hausen hat mit Türlen, Riedmatt, Vollenweid, Teufenbach, Hinter-, Mittel- und Oberalbis, Husertal, Schweikhof, Hirzwangen und Wesenmatt eine ganze Serie solcher Örtchen, in denen vor vielen Jahrzehnten parktisch nur Leute wohnten, welche in der Landwirtschaft tätig waren. Später wurden kleinere Höfe aufgegeben, deren Häuser wurden von anderen Leuten genutzt. Als dann vor rund fünfzig Jahren in der Schweiz die bauliche Entwicklung einsetzte, erliessen die Gemeinden Zonenpläne. Auch für die meisten Weiler wurde eine Bauzone geschaffen, um den Fortbestand der vorhandenen Bauten sichern zu können. Nicht mehr für die Landwirtschaft genutzte Liegenschaften wurden an die Kanalisation angeschlossen. Mit dem Ansteigen der Landpreise kam auch in den Weilern der Bau-Appetit auf die freien, eingezonten Landflächen. Das zeigt sich ganz deutlich beim Weiler Oberalbis auf 820 m ü.M., hoch über Husertal und Ebertswil gelegen, mit einmaligem Panorama auf Zugersee und Alpen. Auch hier wurden in jüngster Zeit verschiedene Scheunen zu Wohnzwecken umgenutzt. Sogar drei Flachdach-Neubauten sind am Rand dieses schützenswerten Weilers entstanden, wie ich kürzlich vor Ort feststellen konnte. Zurück von meinem Albis-Ausflug sah ich im Tages-Anzeiger ein Vermietungsinserat, in dem «in ehemaliger Scheune» auf dem Oberalbis eine grosse Wohnung für Fr. 3’800.– angepriesen wird. Es empfiehlt sich, dazu wegen des langen Winters noch einen Platz in der Tiefgarage zu mieten und ein Auto mit Allrad anzuschaffen. Denn bis ein Postautokurs von Ebertswil über Husertal, Ober-, Mittel- und Hinteralbis zurück ins Dorf Hausen angeboten wird, dürfte es noch eine Weile dauern. Die neuen Mieter werden wohl kaum Bär, Baumann, Frutiger, Nauer, Nyfeler, Kilchenmann – alles Oberalbiser Bauern von früher oder heute – heissen. Denn dieser Mietzins wäre ihnen sicher mehrere Schuhnummern zu gross. Aber wie heisst es doch so schön: Die einzige Konstanz ist der Wandel. (rf.)

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Das Knabenschiessen ist ein über 450 Jahre alter Brauch und Volksfest. Am vergangenen Montag fand es wieder statt – der «Anzeiger» wirft einen Blick auf die Geschichte dieses Zürcher Traditionsanlasses.

Viele Gleitschirmflieger nutzten die idealen Bedingungen – und die Freifahrt mit der LAF. (Bilder Thomas Stöckli)

Rätseln und Natur erleben Der Erlebnistag auf der Felsenegg lockte zahlreiche Familien an Rätselposten, Unterhaltung und gratis Seilbahn fahren – die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg lud am Sonntag zum Erlebnistag. Das Angebot wurde rege genutzt. ................................................... von thomas stöckli Das Festzelt auf der Felsenegg war vergangenen Sonntag weitgehend leer. Nicht weil so wenig Leute da waren, sondern weil es so schön war, dass die Attraktionen im Freien stattfinden konnten. Und so kletterten die Kinder auf den Spielgeräten, standen für Ballontiere Schlange und lauschten gemeinsam mit den Grossen mal den Oberton-Klängen des Alphorn-Trios «Chrystal», mal dem schrägen Gesang des Trios «Klangheimlich», das auf eine musikalische Weltreise mitnahm – jeweils in passender Verkleidung. «Heute gratis» hiess es an den Zugängen zur Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF) AG. Entsprechend rege wurde der gemütlichste Weg auf den Aussichtsberg genutzt. Mit entspanntem Sein auf der Felsenegg war es für die meisten Besucher allerdings nicht getan: Wie lange sind alle Seile der LAF zusammen? Wie viele Kilometer fährt eine Kabine pro Jahr? Wie viele Fahrgäste wurden in den vergangenen 60 Jahren befördert? Die Aufgaben am Rätsel-Wettbewerb hatten es in sich. Wer daran teilnehmen wollte, musste zudem die 25 Minuten Weg bis zur Balderen unter die Füsse nehmen. Dort bot die Rucksackschule den Kindern zudem Naturerlebnisse.

Das Knabenschiessen entstammt der langen militärischen Tradition der Stadt Zürich. Als Handels-, Markt-, und Obrigkeitsstadt schützte sich Zürich nicht nur durch Mauern, sondern auch durch die eigene Armee. Schützenfeste gehen fast so weit zurück, wie die Geschichte der Stadtmauern – ins frühe Mittelalter. Übungen und Musterungen für Stadtwehren wurden von Festlichkeiten umrahmt. 1656 wurde erstmals der Name «Knaben Schiesset» festgehalten. Das Säckelamt (heute Finanzverwaltung) der Stadt Zürich stiftete damals versilberte Gabenpfennige für 144 Knaben, die an einem Schützenwettbewerb teilgenommen hatten. Solche Aufzeichnungen zeigen eindrücklich, dass bereits vor hunderten von Jahren der Finanzbuchhaltung grosse Wichtigkeit zugeschrieben wurde. Über die Jahrhunderte konnte sich die Tradition des Knabenschiessens in der Region Zürich zwar halten, da es aber an verschiedenen Orten, auch in ländlichen Gebieten, ausgetragen wurde, sind von dieser Zeit keine Aufzeichnungen mehr vorhanden.

Das Knabenschiessen als Teil der gedanklichen Einheit der Schweiz

Magier Lukky verzaubert Gross und Klein – auch mit seinen Ballon-Kreationen.

Da kommt Alpen-Stimmung auf: Das Alphorn-Trio «Chrystal».

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Nachdem die Schweiz 1848 gegründet wurde, waren für den Zusammenhalt Bräuche, die ein gemeinsames Nationalverständnis förderten, wichtig. In den und 1890er-Jahren wurden einige dieser Bräuche, die gemeinsame Identität vermitteln, eingeführt. Am 1. August 1891 fand die erste Bundesfeier statt und 1899 das erste Knabenschiessen, wie es heute bekannt ist. Die Schützengesellschaft der Stadt Zürich hat damals dem Brauch neues Leben eingehaucht und führt ihn seither beim Albisgüetli durch. 1991 kam eine weitere Neuerung hinzu. Nachdem die Frauen im November 1990 auch im Kanton Appenzell Innerrhoden das Stimmrecht erhielten, waren 1991 erstmals auch Mädchen zum Knabenschiessen zugelassen – der Name wurde jedoch beibehalten. Die lange Tradition und die Verbindung mit der Chilbi begeistert viele Zürcher in allen Altersgruppen. Zum Knabenschiessen gibt es aber auch kritische Stimmen. In «Vorsicht! Eidgenossen:» schreibt Maria Tanner über das Herbstfest: «Jugendliche können am Knabenschiessen teilnehmen und mit einem Sturmgewehr auf eine Zielscheibe ballern. Dafür bekommen sie sogar einen halben Tag frei.» Dieses Jahr nahmen 4297 Jugendliche am Knabenschiessen teil. (sas)

Diese Säuliämtler schafften es am Knabenschiessen unter die besten 104 Schiessenden: 54. 59. 94. 94. 102. 104. Leandro, 5. September.

Lewis, 16. September. anzeige

bauernregel «Septemberregen – dem Bauern Segen, dem Winzer Gift, wenn er ihn trifft.»

Diona, 16. September.

Maelle, 17. September. (Bilder I. Magnin)

Larissa Stadler, 33 Punkte, Nicolas Graf, 33 Punkte, Marius Bachmann, 32 Punkte, Yanick Schuler, 32 Punkte, Manuel Glaus, 32 Punkte, Kay Kunze, 32 Punkte.


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