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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 73 I 166. Jahrgang I Dienstag, 17. September 2013

Toleranz statt Verbote

Neue Büroräume

Für ihre über 300 Mitglieder organisierte die IG Sihlwald eine Veranstaltung. > Seite 3

Solarkocher und Energiesparöfen für Madagaskar: Ades Schweiz nun in Mettmenstetten. > Seite 3

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Glaubensflüchtlinge Serie von Kurt Graf: Familie Wäber – von Riffersil in die Welt. > Seite 8

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Letzte Runde Forum: Meinungsäusserungen zu den Abstimmungsvoragen vom 22. September. > Seiten 9/10/11

EnergieRegion Knonauer Amt gewinnt Award Auszeichnung der schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement Von den zahlreich eingereichten und ambitiösen Projekten aus der ganzen Schweiz, wurden vier nominiert. In der Endausscheidung befanden sich neben dem Säuliämtler Projekt auch die Gemeinde Kerzers mit «Aktive Gewerbe- und Industrielandpolitik», die «St.GallenBodenseeArea» sowie die Wirtschaftsregion «Zugwest». Zusammen mit dem Standortförderer Knonauer Amt, Charles Höhn, waren sechs Gemeindepräsidenten zur Preisverleihung ins Zunfthaus zur Meisen nach Zürich gereist. Der eigentliche Grossaufmarsch zur Verleihung des «Oscars» des Standortmarketings lohnte sich, das von der Ämtler Standortförderung präsentierte Vorhaben schwang letztlich obenaus und wurde mit dem Award der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) ausgezeichnet. Die Freude der Magistraten und des Standortförderers aus dem Säuliamt war natürlich riesig. Das Ämtler Projekt erfüllte die geforderten Gesichtspunkte «innovativ», «professionell» und «praxisgerecht» optimal und zeichnet sich durch die Tatsache aus, dass bereits seit einigen Jahren intensiv am Ziel der Förderung zur Energieeffizienz und Energieproduktion gearbeitet wird. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Kürbisfest Speis, Trank, Schnitzkunst und Musik auf dem Bauernhof Stöckweid, Uttenberg. > Seite 13

Gemeindepräsidium in Affoltern: Tritt Hans Finsler an? Unter gewissen Umständen könne er sich eine Kandidatur für das Gemeindepräsidium in Affoltern vorstellen, sagte SVP-Gemeinderat Hans Finsler auf Anfrage. Amtsinhaber Robert Marty verzichtet nach nur vier Jahren im Frühling 2014 auf eine weitere Amtsdauer. Die Parteien im Bezirkshauptort sind an den Wahlvorbereitungen. Die SP will den nach Elsbeth Knabenhans’ Rücktritt frei werdenden Sitz verteidigen. Weil zumindest auch die SVP diesen Sitz im Auge hat, dürfte es zu einem Wahlkampf kommen. Und der ist natürlich auch beim Gemeindepräsidium möglich, wenngleich ausser Hans Finsler noch keine möglichen Kandidierenden in Sicht sind. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 5

Niederlage in letzter Sekunde Nach einer guten Startphase verlor der 1.-Ligist FC Wettswil-Bonstetten zunehmend nicht nur das Spieldiktat, sondern auch das Spiel gegen den FC Gossau mit 1:2 – in letzter Sekunde. ................................................... > Bericht auf Seite 23 anzeigen

Bedeutende Auszeichnung fürs Säuliamt: Standortförderer Charles Höhn (links) und Jurypräsident Stefan Vogler. (Bild Martin Mullis)

«Es lohnt sich, in seinem Job gut zu sein» Berufsmesse in Bonstetten: Ein Weltmeister als Vorbild

Martin Dürrenmatt, Coiffeur-Junioren-Weltmeister aus Hausen, zeigte sein Können in zwei Styling-Shows. (Bild Thomas Stöckli)

Er war der Star in Bonstetten: Frisch aus New York zurückgekehrt, präsentierte Martin Dürrenmatt, Coiffeur-Junioren-Weltmeister aus Hausen, an der Berufsmesse sein Können in zwei Styling-Shows. «Es lohnt sich, in seinem Job gut zu sein – man kommt viel in der Welt herum», so Jürg Büchi, Präsident des organisierenden Lehrstellenforums. Immerhin hatte der junge Hausemer in den vergangenen Monaten mit Stars wie Heidi Klum und Adam Sandler zu tun ... Dürrenmatt zeigte sich grundsätzlich angetan davon, wie sich die jungen Berufsleute präsentierten. Sehr freundlich, kompetent und motiviert seien die Jugendlichen gewesen, so sein Urteil als einer der Juroren für die Standprämierung. Dagegen hätte sich der Coiffeur-Weltmeister mehr Kreativität erhofft – besonders von den eigentlich kreativen Berufen: «Mehr Farben, mehr Strukturen» fordert er von den Jugendlichen. (tst.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 14

Grosse Wertschätzung für das Albisbrunn in Hausen Mit einem Festakt für geladene Gäste und einem Tag der offenen Tür wurde in Hausen die neue Sporthalle im Albisbrunn gefeiert. Dass die Stiftung über die Region hinaus grosse Wertschätzung geniesst, widerspiegelt das Resultat einer Fundraising-Kampagne, in deren Verlauf knapp 1,8 Mio. Franken zusammenkamen – ein entscheidender Beitrag für die Realisierung der Halle. Adäquate Bewegungsmöglichkeiten – die Sporthalle verfügt sogar über eine Kletterwand – sind gerade für Jugendliche in Entwicklungskrisen wichtig. Das machte auch der Zürcher Ständerat Felix Gutzwiller deutlich, der zusammen mit dem Zuger Ständerat Joachim Eder ein prominentes Gespann im Patronatskomitee bildete. In erster Linie galt den Spenderinnen und Spendern am Eröffnungsakt der Dank für ihre Grosszügigkeit. «Wir hätten die Halle ohne sie nicht aus eigener Kraft bauen können. Sie glauben an uns und erwarten, dass wir der Verantwortung gerecht werden», sagte Jean-Jacques Bertschi, Präsident der Stiftung Albisbrunn. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

200 38 9 771661 391004


Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zur

Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 19. September 2013, 20.15 Uhr, im Schachensaal

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein war ein Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Vorberatung der Vorlagen für eine neue Rechtsform Spital Affoltern zuhanden der Urnenabstimmung a) Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern b) Umwandlung des Zweckverbandes in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG

Traurig, aber dankbar für die sehr schöne gemeinsame Zeit, müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, unserem treubesorgten Päps, Schwiegervater, Grossvater, Cousin und Götti

Hinweise

Nach langer, schwerer und mit bewundernswerter Geduld und Zuversicht ertragener Krankheit durfte er zu Hause friedlich einschlafen.

Hedingen, 17. September 2013 Gemeinderat Hedingen

Ernst Bär-Vontobel 21. Juli 1930 – 12. September 2013

In unseren Herzen wirst Du für immer weiterleben. Wir vermissen Dich:

Ernst Bär 1930 – 2013

Die Aufgabe des Säckelmeisters erfüllte Ernst von 2001 bis 2004 mit grosser Hingabe und Freude. Er bemühte sich vorbildlich um das Wohl des Gesellschaftsgutes. Dankend werden wir Ernst in freundschaftlicher Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir die herzlichste Anteilnahme. Hausen a. A., 17. September 2013

Säckelmeister und Vorstand

Zur Trauerfeier um 13.15 Uhr treffen sich die Gesellschaftsbürger am Donnerstag, 19. September 2013, ab 12.45 Uhr beim Friedhof. Abdankung in der reformierten Kirche um 13.30 Uhr.

Ursula Bär-Vontobel Hansruedi und Romy Bär-Cavaleri mit Marco Brigitte und Ruedi Stähli-Bär mit Dario Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 19. September 2013, um 13.15 Uhr, auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Spitex-Verein Knonaueramt, Affoltern am Albis Vermerk: «Ernst Bär, Hausen am Albis», Postkonto 87-267156-1. Wir bitten, von Kondolenzbesuchen abzusehen.

Gemeindeversammlung vom 11. September 2013

TODESANZEIGE Unser Gesellschaftsbürger und ehemaliger Säckelmeister ist von seinen Leiden erlöst worden. Wir trauern um

ABSCHIED

Geschäfte

Die Akten können im Internet unter www.hedingen.ch/Gemeindeversammlung oder während den üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Die Broschüren mit den beleuchtenden Berichten wurden den Stimmberechtigten bereits zugestellt. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen.

Gesellschaftsgut Hausen am Albis

Traueradresse: Ursula Bär-Vontobel, Weid 1, 8915 Hausen am Albis

Holzkorporation Heisch

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen, langjährigen Vorstandsmitglied und Präsidenten

Ernst Bär

Politische Gemeinde

Wir werden den lieben Verstorbenen in dankbarer Erinnerung behalten und ihm die letzte Ehre erweisen. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

Geschäft Zustimmung zum Erwerb des Grundst. Kat.-Nr. 1160, Dorfplatz, Rifferswil, und Bewilligung des dafür erforderlichen Kredits von Fr. 520 500.–. Der Gemeinderat Rifferswil hat den Antrag zurückgezogen.

Der Herr ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht. Was können wir Menschen tun?

Holzkorporation Heisch

Truurig nämed mir Abschied vo minere liebe Frau, eusem Muetti, Grosi und Urgrosi

Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsicht auf. Begehren um Protokollberichtigung sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern (Adr. siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen.

Margrit Moroff-Stutz Mir danked dir für dini Liebi und die schöni gmeinsami Zyt.

TODESANZEIGE

Jetzt chunsch du äntlich zur Rueh und tuesch im Fride d’Auge zue. Ganz langsam häsch du eus verlah, und jetzt bisch du eifach nüme da.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Tod unseres langjährigen Mitglieds

In Liebi dänked mir a dich: Werner Moroff Vreni und Walter Müller-Moroff mit Corina und Reto mit Familien Albert und Vreni Moroff-Rüegg mit Sandro und Olivia Susanna Morof und Ruedi Gaisser mit Lukas Regula und Richard Studer-Moroff mit Vera und Carla Christine Götschi-Moroff mit Jann und Lea Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 20. September 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der reformierten Kirche. Für allfällige Spenden berücksichtigen Sie bitte die Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi, Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4.

Rifferswil, 17. September 2013 Gemeinderat Rifferswil

Bestattungen Hausen am Albis Am 12. September 2013 ist in Hausen am Albis gestorben:

SVP Sektion Hausen am Albis

31. Mai 1926 – 11. September 2013

Traueradresse: Werner Moroff, Pilatusstrasse 13, 8915 Hausen am Albis

Hausen am Albis

Bonstetten

Am 11. September 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

In Bonstetten ist gestorben:

Bär Ernst

Moroff geb. Stutz, Margaritha

geb. 21. Juli 1930, von Hausen am Albis, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

geb. 31. Mai 1926, von Hausen am Albis und Russikon ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 19. September 2013, um 13.15 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Die Beisetzung findet am Freitag, 20. September 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Bestattungsamt Hausen am Albis

Weideli geb. Thornton, Eva Kate Helen geboren 15. November 1920, von Kreuzlingen TG, Witwe des Weideli, Otto, wohnhaft gewesen Lüttenbergstrasse 26, Bonstetten. Sie starb in Bonstetten am 14. September 2013. Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Ernst Bär 21. Juli 1930 – 12. September 2013

in Kenntnis zu setzen. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Dienstag, 17. September 2013

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Toleranz statt einseitiger Verbote Eine Veranstaltung der IG Sihlwald Für ihre über 300 Mitglieder organisierte die Interessengemeinschaft Sihlwald für alle am Sonntagmorgen die Veranstaltung «Toleranz statt Verbote im Sihlwald». Wie begegnet man einem Fluchttier wie dem Pferd? Wer pflegt und beschildert die Wanderwege im Kanton Zürich? Wie verhält man sich gegenüber Radfahrern, Hundehaltern und ihren Vierbeinern? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung beim Schweikhof in Ebertswil. Als Referenten sprachen die Vertreter der verschiedenen Nutzergruppen. Anhand konkreter Beispiele brachten sie den interessierten IG-Mitgliedern näher, wie sich Konflikte unter den verschiedenen Nutzergruppen vermeiden lassen. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde die Theorie im Wald konkret umgesetzt und vertieft erläutert.

Verständnis und Fairness Es stellte sich heraus: Schnell ist etwas behauptet oder über jemand anderen etwas Schlechtes gesagt. Aber vielfach basieren diese Äusserungen auf Annahmen oder subjektiven Einzelerfahrungen. Denn es fehlt die Zeit, der Respekt oder das Interesse, sich mit den Mitmenschen und deren Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Eine bequeme Lösung sind Verbote und die Polizei, die diese dann durchsetzen soll. Zunehmend werden wir dazu erzogen, nicht mehr selber zu überlegen und eigenverantwortlich zu handeln, sondern unser Leben nach Verboten zu richten. Aber braucht es für die Begegnungen im Wald wirklich Gesetze, Richter und die Polizei? Die IG Sihlwald für alle ist der Überzeugung, dass mit gegenseitigem Verständnis und Respekt die meisten Konflikte und Probleme vermieden werden können. Bauer Bruno Heinzer erzählte, dass Personen, die eine Abkürzung über sein Weideland nehmen, oft verständnislos reagierten, wenn er sie darauf anspricht. Im Gegenzug zieht er böse Blicke auf sich, wenn er mit seinem Traktor bei der täglichen Arbeit auf Feldwegen unterwegs ist. Den Leuten ist dabei wahrscheinlich nicht

bewusst, dass die meisten Flurwege (meist gekieste Wege) den Bauern gehören und diese auch für die Pflege und den Unterhalt aufkommen. Ernst Grob wiederum legt Spuren für die Allgemeinheit. Als Mitglied des Vereins Zürcher Wanderwege markiert er die Routen im Bezirk Horgen, die vom Langsamverkehr benutzt werden können. Für ihn ist die Entflechtung eine mögliche Lösung von Konflikten, nicht aber das Ausschliessen von ganzen Nutzergruppen des Langsamverkehrs. «Einfach normal weiterlaufen.» Das ist der Wunsch von Alexandre Masson, wenn er mit seinem Pferd anderen Personen begegnet. Das Pferd reagiert als Fluchttier verängstigt auf sämtliche Geräusche und Bewegungen, die nicht ins Gewohnheitsbild passen. Ganz wichtig ist für Masson auch das Grüssen, das für ihn ein Ausdruck von gegenseitigem Respekt bedeutet. Dass der Respekt der anderen Waldbesucher durch einige wenige schwarze Schafe unter den Velofahren strapaziert wird, das berichtete Cyrill Rüttimann. Den Frust nicht an anderen auslassen. Das war seine Erkenntnis, als er kürzlich auf dem Mountainbike einer Person zu Fuss begegnete. Als er beim Kreuzen am Rand des Weges anhielt, schubste ihn die Person ohne Vorwarnung in den Wald. Wie man Hunden begegnet, war ein Thema als Liselotte Jensen (Certodog.ch) die Hunde vorstellte. «Bitte stets den Hundehalter fragen, ob man den fremden Hund streicheln darf.» Im Wald gilt generell, den Hund an der Leine zu führen. Mit der Veranstaltung setzte die IG Sihlwald für alle ein starkes Zeichen, dass sie an einer konstruktiven Lösung auch in Bezug der Schutzverordnung interessiert ist. Auch Möglichkeiten, die persönliches Engagement erfordern und nicht anonym über Verbote abgewickelt werden. Durch die zahlreichen positiven Rückmeldungen kann sich die IG Sihlwald für alle vorstellen, diese Veranstaltung in naher Zukunft öffentlich zu wiederholen. (CR)

In der neuen Ades-Geschäftsstelle: Regula Ochsner (rechts) mit Mutter Ruth Ochsner und Ades-Präsident Ulrich Borsari. (Bild Thomas Stöckli)

Solarkocher und Energiesparöfen für Madagaskar Ades Schweiz hat Büroräume in Mettmenstetten bezogen Ades fördert in Madagaskar die Nutzung erneuerbarer Energien. Bisher hat Gründerin Regula Ochsner die Geschäfte zu Hause in Ottenbach geleitet. Nun hat die Geschäftsstelle Im Grindel 6 in Mettmenstetten ein eigenes Zuhause. ................................................... von thomas stöckli 11 585 Solarkocher und Energiesparöfen hat die Association pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse Madagascar – kurz Ades – im vergangenen Jahr in Madagaskar hergestellt und verkauft. Dieses Jahr seien es bis Ende September bereits deren 12 400, verrät Gründerin und Geschäftsleiterin Regula Ochsner. Bis Ende Jahr dürften es 15 000 werden. «Wir sind wahnsinnig auf dem WachstumsTrip», sagt die Ottenbacherin, «ich muss eher bremsen.» Mit dem Einsatz von Solarkochern und Energiesparöfen können in Madagaskar grosse

Mengen Holz und Holzkohle eingespart werden. Das schützt nicht nur das Klima, sondern auch die Biodiversität und ermöglicht der Bevölkerung Wege aus der Armut. Gefertigt werden die Solarkocher und Energiesparöfen in acht Zentren, verteilt über die ganze Insel. 110 Mitarbeitende beschäftigt Ades mittlerweile in den Bereichen Metall-, Holzund Tonbearbeitung, dazu Administration, Animation und Chauffeure. Im November soll ein weiteres Produktionszentrum dazukommen, die Mitarbeiterzahl auf 150 ansteigen. Auch die madagassische Regierung nimmt Ades wahr und schätzt das Engagement sehr.

Fünf Arbeitsplätze und ein Konferenztisch Mit der Produktion in Madagaskar wächst natürlich auch der Aufwand in der Schweiz. Bisher hat Regula Ochsner die Geschäfte zu Hause in Ottenbach geleitet – und mit ihr immer mehr Helfer. Mit dem Umzug der Ge-

schäftsstelle von Ades Schweiz nach Mettmenstetten gewinnt «Madame Solaire» nun die lange entbehrte Privatsphäre in ihrem Zuhause zurück. «Wunderschön» seien die neuen Räume am Grindel 6, so eine Besucherin am Tag der offenen Tür. Drei feste Arbeitsplätze und zwei weitere für freiwillige Helfer finden in den Räumlichkeiten Platz. Immer mehr pflegt Ades auch internationale Kontakte. Im neuen Büro mit dem einladenden Konferenztisch vor der Fensterfront können die Gäste nun standesgemäss empfangen werden. «Das wirkt professioneller», sagt Regula Ochsner und lächelt. Gemeindepräsident René Kälin hiess Ades persönlich in Mettmenstetten willkommen. Weiter kamen frühere und aktuelle Weggefährten sowie private Spender. Etwa eine Frau, die seit Jahren monatlich 90 Franken überweist. «Es freut mich sehr, wie uns Leute jahrelang die Treue halten», so Regula Ochsner. «Es braucht Leute, die uns mittragen – auch ideell oder mit kleinen Beiträgen ...»

wir gratulieren anzeige

Zur goldenen Hochzeit

Zum 80. Geburtstag

Antonietta und Donato De Liuni dürfen am kommenden Donnerstag, 19. September, in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Dem Jubelpaar gratulieren wir herzlich zu diesem besonderen Festtag und wünschen ihm alles Gute.

Morgen Mittwoch feiert auch Hasija Alispahic-Hakic in Affoltern – den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und der Jubilarin alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Zum 85. Geburtstag

Die Gruppe Wanderer und Hundehalter besuchte unter kundiger Führung von Bruno Heinzer die Streubodenstrasse. (Bild zvg.)

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

In Affoltern feiert Johann Schubiger morgen Mittwoch, 18. September, den 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Ulrich Wegmann-Huber zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert seinen «Runden» heute Dienstag, 17. September. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 17. September 2013

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Gemeindepräsidium in Affoltern: Kandidiert Gemeinderat Hans Finsler? Der SVP-Vertreter zeigt Interesse – andere Kandidaturen sind (noch) nicht in Sicht Unter gewissen Umständen kann sich SVP-Gemeinderat Hans Finsler eine Kandidatur für das Affoltemer Gemeindepräsidium vorstellen. Dass der Grüne Hans Läubli nochmals antritt, ist eher unwahrscheinlich. ................................................... von werner schneiter Nach Robert Martys Ankündigung, bei den Gesamterneuerungswahlen 2014 nicht mehr anzutreten, herrschte in weiten Kreisen Konsternation («Anzeiger» vom 30. August). Weil er seinen Verzicht auf eine zweite Amtsdauer nicht nur mit hoher Doppelbelastung von Beruf und Politik erklärt hat. «Mürbe» gemacht haben ihn offenbar auch Widerstände gegen seine Vorstellungen von einer Entwicklung in Affoltern, gepaart mit Anfeindungen, die sogar in einer Strafklage gipfelten. Diese wurde vom Bundesgericht als «völlig haltlos» zurückgewiesen. «Offenbar bin ich die falsche Person fürs

Präsidium und bringe die falschen Lösungen», liess Marty bei Bekanntgabe seines Verzichts verlauten. Seither sind gut zwei Wochen verstrichen. Parteistrategen sind in die Startlöcher getreten, um nach einer Nachfolge Ausschau zu halten. «Wir machen uns Gedanken» und «Wir werden das an der nächsten Vorstandssitzung thematisieren»: Das sind zu diesem Zeitpunkt die häufigsten Aussagen. Aber es gibt auch Absagen.

Gegen Bürgerliche antreten ... Nur eine vom «Anzeiger» angefragte Person wird konkreter: «Unter gewissen Umständen kann ich mir eine Kandidatur fürs Gemeindepräsidium vorstellen», sagt SVP-Gemeinderat Hans Fisler. Und, unter welchen Umständen? «Gegen eine oder zwei Kandidierende aus dem bürgerlichen Lager wäre ich bereit, damit etwas Leben in die Bude kommt und wir den Stimmberechtigten eine Auswahl bieten können», hält der Rechtsanwalt fest. Trete aber jemand mit annähernd 100 Pro-

zent Wahlchancen an, dann werde er zugunsten dieser Person verzichten, fügt er bei. Im Falle einer Kandidatur von rot-grüner Seite sei es nötig, die Kräfte im bürgerlichen Lager zu bündeln und mit nur einem Kandidaten oder einer Kandi- Hans Finsler. (zvg) datin anzutreten, so Hans Fisler weiter. Auch da würde er mitmachen, wäre aber auch bereit, zugunsten einer starken Kandidatur zu verzichten. Ein Grüner gedenkt allerdings nicht, erneut anzutreten: Hans Läubli hat zweimal kandidiert. Zweimal hat er zwar das absolute Mehr erreicht und ist trotzdem ausgeschieden. Sein Nein begründet er mit dem Alter. «Nächstes Jahr bin ich 59. Acht Jahre sollte das Amt ausgeübt werden – dann bin ich 67», sagt er. Ein klitzekleines Hintertürchen lässt Läubli

aber offen. Wenn er von mehreren Parteien angefragt würde, dann müsste man sich das überlegen. Aber das sei nicht wahrscheinlich, fügt der Kantonsrat bei. Eine Kandidatur für den frei werdenden Sitz von Elsbeth Knabenhans (SP) im Gemeinderat werden die Grünen laut Hans Läubli natürlich thematisieren.

Buhlen um den frei werdenden Sitz im Gemeinderat Aber den beansprucht natürlich auch die SP. «Wir wollen diesen Sitz auf keinen Fall verlieren», sagt Pia Holenstein, die bei der letzten Ersatzwahl über die Klinge springen musste. Sie selber kandidiert nicht, zumindest vorläufig nicht. «Wir suchen energisch nach möglichen Kandidatinnen und Kandidaten. Am liebsten auch nach einer fähigen Präsidentin oder nach einem Präsidenten», sagt sie und fügt bei: «Sollte das nicht gelingen, so müssten dann am Schluss ‹die alten Hasen› in die Hosen.» So bestimmt wie die SP äussert sich auch die SVP: «Un-

ser Ziel sind drei Sitze im Gemeinderat, einer davon ist der Präsidiumsstuhl. Hans Finsler wäre ein guter Kandidat», sagt Parteipräsident Jakob Schneebeli, der um den frei werdenden Sitz einen Wahlkampf in Aussicht stellt. «Wir sind daran, das Wahlkampfprozedere vorzubereiten», fügt er hinzu. Als möglicher Gemeinderatskandidat im Gespräch ist auch Daniel Sommer von der EVP. Er hegt zwar Interesse am Amt, hat aber Respekt vor dieser herausfordernden Aufgabe in einer Kleinstadt. Und er verweist auch auf seine selbstständige Tätigkeit als Schreinereiinhaber – ein Handicap. «Eine Kandidatur hängt auch vom Rückhalt anderer Parteien ab, die EVP ist ja eine Kleinpartei», fügt Sommer bei. Die FDP muss nach Robert Martys Rücktrittsankündigung wohl erst den «Schock» verdauen. «Wir bedauern seinen Entscheid extrem», sagt Co-Präsidentin Margrit Meuter. Der Vorstand werde sich des Themas in Kürze annehmen, fügte sie bei.

Oskar des Strandortmarketings geht ins Amt

«Solarspar» unterstützt «Solar Bonstetten»

Award-Verleihung der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement

«Lokal Solaranlagen finanzieren, lokal Sonnenstrom produzieren, lokal Solarenergie verkaufen», das ist ein Geschäftsfeld der Klimaschutzorganisation Solarspar mit Sitz in Sissach BL. In Bonstetten unterstützen und verfolgen die Gemeindebehörden und die Schulpflege, insbesondere der heutige Gemeindepräsident Bruno Steinemann, diese Idee seit geraumer Zeit. Seit Kurzem ist nun die Photovoltaikanlage (PV) mit einer Fläche von 440 Quadratmetern auf dem Sekundarschulhausdach in Betrieb. Sie erbringt eine Leistung von 67 kWp und somit einen Ertrag pro Jahr von 65 000 Kilowattstunden, was dem jährlichen Strombedarf von 15 Haushaltungen entspricht. Gekostet hat die Anlage 220 000 Franken. Projektiert, gebaut und unterhalten wird das Sonnenkraftwerk durch den Verein «Solarspar», welche knapp 25 000 Mitglieder hat, welche seit 20 Jahren im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz tätig ist, mittlerweile über 50 PV-Anlagen erfolgreich betreibt und auch Projekte im Süden (Entsalzung von Meerwasser, Wiederaufbereitung von Abwasser, Wasserpumpen, betrieben durch Solarenergie) unterstützt. Projekte für weitere Solargemeinden sind in Arbeit. (pd.)

Der «Oskar» wird von den Gemeindepräsidenten und dem Standortförderer bewundert, von links: Kurt Weber, Walter von Siebenthal, Ruedi Müller, Walter Ess, René Hess, Charles Höhn und Paul Schneiter. (Bild Martin Mullis)

Der bedeutende Award der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM), ging an die EnergieRegion Knonauer Amt. Den Preis nahmen Standortförderer Charles Höhn und sechs Gemeindepräsidenten aus dem Säuliamt entgegen. ................................................... von martin mullis Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement vergab am 12. September 2013 den bedeutenden Award bereits zum siebten Mal. Mit innovativen Projekten bewarben sich zahlreiche Gemeinden und Organisationen mit anspruchsvollen Projekten. Vier dieser Konzepte wurden für die diesjährige Auszeichnung nominiert. Die Projekte «St.GallenBodenseeArea», die Wirtschaftsregion «Zugwest», «EnergieRegion Knonauer Amt» sowie das Projekt «Aktive Gewerbe und Industrielandpolitik der Gemeinde Kerzers»

durften ihre Arbeiten mittels Videos vorstellen und erhielten je ein Nominierungs-Zertifikat. Die Endausscheidung gewann schliesslich die «EnergieRegion Knonauer Amt», welche die geforderten Gesichtspunkte «innovativ», «professionell» und «praxisgerecht» optimal berücksichtige. Der Ämtler Standortförderer Charles Höhn war an der Preisverleihung im Zunfthaus zur Meisen in Zürich zusammen mit den Gemeindepräsidenten aus Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Ottenbach und Stallikon nicht nur völlig überrascht, sondern auch hocherfreut über die Auszeichnung. Charles Höhn betonte, dass die mitnominierten Projekte als äusserst anspruchsvoll und ambitiös bezeichnet werden dürfen. Umso grösser zeigt sich damit die Wertschätzung des Preises. Die «EnergieRegion Knonauer Amt» trägt mit ihrem Projekt nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gesellschaft Rechnung. Das hervorragende Dossier zeigt den Weg zur Erreichung einer energieautarken Region

Knonauer Amt. Als oberstes Ziel geniesst dabei die Nachhaltigkeit der Massnahmen hohe Priorität. Ausserdem arbeiten die Ämtler Gemeinden in diesen Fragen bereits seit einigen Jahren zusammen und können dabei bereits positive Zwischenergebnisse vorweisen.

Sechs Gemeindepräsidenten aus dem Säuliamt anwesend Mit der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Gemeinden, so Höhn, könne insbesondere an Arbeitsleistungen und finanziellem Aufwand gespart werden. Der «Oskar» des Standortmarketings, ein auf die Spitze gestellter Kegel, gleich dem Signet der SVSM, wurde denn auch von den sechs anwesenden Ämtler Gemeindepräsidenten gebührend bewundert. Der aus terminlichen Gründen abwesende Kantonale Standortförderer, Markus Assfalg, gab auf eine telefonische Anfrage seiner Freude über die Auszeichnung Ausdruck und gratulier-

te dem Säuliamt herzlich zum gewonnenen Preis. Im Anschluss an die Preisverleihung des SVSM-Awards 2013 wurde auch der Standortmanager des Jahres ausgezeichnet. Der Grossinvestor und Projektentwickler in Andermatt, der Ägypter Samih Sawiris, nahm die Auszeichnung im Zunfthaus zur Meise persönlich entgegen. Er stellte sich anschliessend einem spannenden Interview mit dem Vizepräsidenten der SVSM, Beat Ritschard. Seine Fragen beantwortete er äusserst eloquent, witzig und in bestem Deutsch. Bemerkenswert seine Ausführungen zu seinen Erfahrungen bezüglich der demokratischen Ausmarchung in der Schweiz. Bevor er in Andermatt zu bauen begonnen habe, glaubte er die Demokratie sei eine einfache Formel von 51 Prozent. Doch sei er da eines Besseren belehrt worden. Demokratie heisse in der Schweiz, infolge der Berücksichtigung von ungeheuren Einsprachekräften der verschiedenen Minderheiten, eher 95 Prozent.

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Spital Demokratie in Hedingen Am Donnerstag, 19. September, ist in Hedingen Gemeindeversammlung. Aber es darf nur brav angehört werden, was GR Thurnherr als Spital-AG-Förderer durchsetzen möchte. Fragen, die einem erst bei der Information einfallen, hätten Sie 10 Arbeitstage früher einreichen müssen! Wir, als Erhalter und Reformer des bestehenden demokratischen Spital-Zweckverbandes, dürfen nicht informieren. Was Sie an diesem Abend sagen würden, hat auf die Abstimmungsvorlage des GR Null Wirkung! So macht der Gemeinderat die Demokratie der Gemeinversammlung kaputt. Da braucht man gar nicht erst hinzugehen. An diesem Abend ist auch Delegiertenversammlung im Spital. www.verein-zweckverband.ch siehe «Aktuell» und «Tagebuch»


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Dienstag, 17. September 2013

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«Die neue Sporthalle ermöglicht pädagogisch wertvolles Arbeiten» Freude über neue Infrastruktur im Albisbrunn, die dank erfolgreicher Fundraising-Kampagne möglich wurde Dank grosszügiger Spenden konnte sie gebaut werden, die neue Sporthalle im Albisbrunn in Hausen. Für Gesamtleiter Ruedi Jans ist sie ein Zeichen des Aufbruchs und Vorwärtsgehens – und ein Instrument, das pädagogisch wertvolles Arbeiten ermöglicht. ................................................... von werner schneiter Der Aufmarsch zur Einweihung am vergangenen Freitag war beeindruckend. Er widerspiegelt die Spendierfreudigkeit breiter Kreise, die den Neubau letztlich ermöglicht hat. Dank Grosszügigkeit von Stiftungen, Gemeinden, Bund, Kanton, Firmen und Privatpersonen kamen im Rahmen einer Fundraising-Kampagne fast 1,8 Mio. Franken zusammen. Überraschend auch, dass Bund und Kanton zusammen 1,8 Mio. Franken aufbrachten – mehr als die Stiftung erwartet hatte. All dieses Geld ermöglichte den Bau einer neuen Sporthalle, die insgesamt rund 4 Mio. Franken kostet. Für Albisbrunn-Gesamtleiter Ruedi Jans ist die neue Infrastruktur der bald 90-jährigen Stiftung Albisbrunn ein Zeichen des Aufbruchs und Vorwärtsgehens – und dies in einer Zeit, in der sich die Aufgaben der Jugendheime rasant verändern. Jans machte auf zwei Tendenzen aufmerksam: Integration vor Separation sei die Antwort auf die Frage, wo Bildung stattfinden müsse. Zahlreiche Angebote seien einer Heimeinweisung vorgeschaltet. Auch bei der ausserfamiliären Betreuung, bei sozialen Spannungen im familiären Umfeld sei die Frage nach der Unterbringung wichtig. Hier gelte: ambulante statt stationäre Unterbringung. Weil diese Tendenzen eigentlich gegen einen Aufenthalt im Jugendheim sprechen, sprach Jans von einer

Die Albisbrunn-Band, von Ruedi Jans als «Kammerorchester» bezeichnet, umrahmte die Einweihungsfeier musikalisch. grossen Herausforderung. «Wir müssen unsere Fachlichkeit unter Beweis stellen – zeigen, dass wir mit unserer pädagogischen Arbeit einen Mehrwert liefern, der auf andere Art nicht zu erreichen ist.» Dazu gehören unter anderem ein Schulabschluss und eine weiterführende Ausbildung, ein reibungsloser Übergang von der Schule ins Berufsleben und der Lehrabschluss. Von Bedeutung sind ausserdem die Integration im gesellschaftlichen Leben, einschliesslich das Verdienen des eigenen Lebensunterhalts. Mit Zwangsvorschriften, so Ruedi Jans gehe das nicht, sondern nur durch Kooperation zwischen Jugendlichen Eltern und einweisenden Behörden. Selbstverständlich sei da auch eine funktionale Infrastruktur wie eine Sporthalle hilfreich, in erster Linie aber jene Menschen, die im Albisbrunn arbeiten: vom Sozialpädagogen

Mit Sport fürs Leben lernen Felix Gutzwiller an der Einweihung Sport ist nicht nur aus gesundheitlicher Sicht von zentraler Bedeutung, sondern auch bei Entwicklungskrisen von Jugendlichen, sagte der Zürcher FDP-Ständerat Felix Gutzwiller an der Eröffnung der Sporthalle im Albisbrunn. Für Präventivmediziner Gutzwiller, Mitglied des Patronatskomitees im Rahmen der Fundraising-Kampagne für die neue Sporthalle, hat «Bewegung» eine zentrale Bedeutung – auch bei der Entwicklung von Jugendlichen. In der Schweiz sei die Situation stabil, aber es gebe Lücken. So sind Jungs deutlich häufiger in Bewegung als Mädchen. Ist der Lehrabschluss vorbei, so nimmt auch der Bewegungsdrang ab. Sport ist laut Gutzwiller aus medizinischen und aus sozialen Gründen wichtig. Medizinisch, weil man Übergewicht, Zuckerkrankheit, Herz-Kreislauf-Problemen, Osteoporose usw. begegnen kann. Sport hilft auch bei Depression. Für Jugendliche in Entwicklungskrisen seien Sport und Bewegung Lebensschule: Freude an Leistung, Integration, Fairness und Respekt seien

Schlüsselübergabe: Philipp Eder, pädagogischer Leiter der Volksschule (links) und Architekt Remo Sciessere.

wichtige «Trainingsfelder». In diesem Sinne habe die neue Sporthalle grosse Bedeutung. Üben, verlieren, gewinnen – über den Sport könne viel fürs Leben gelernt werden. Entwicklungskrisen, so Gutzwiller, seien bei Jugendlichen fast normal. Sie kommen und gehen. Jugendliche gehen dabei Risiken ein, die zu weit führen und Fragen hervorrufen: zu Verstehbarkeit (verstehe ich, was in der Welt passiert?), zu Beeinflussbarkeit (kann ich etwas ändern?), zu Sinnhaftigkeit (eigene Perspektiven). Für all das seien Sport und Bewegung zentral. Welche Sportarten dabei ausgeführt werden, spielt keine Rolle, sondern wie diese Sportarten eingebettet sind – in ein Umfeld, wo respektvoller Umgang das zentrale Element darstellt. Wie im Albisbrunn. Für Felix Gutzwiller eine Institution, die bewegt. Auch dank grossem Engagement der Stiftung und der Gesellschaft, ohne das die neue Sporthalle nicht möglich gewesen wäre. «Engagement ist ein zentrales Thema in der Gesellschaft. Das werde immer schwieriger. «Ohne Leute, die sich engagieren, würde unsere Gesellschaft viel verlieren», schloss Felix Gutzwiller. (-ter.)

Die Festredner vor der neuen Sporthalle, von links: Remo Sciessere, Toni Schönbächler, Felix Gutzwiller, René Hess, Jean-Jacques Bertschi und Ruedi Jans. (Bilder Werner Schneiter) bis zu den Mitarbeitenden in der Hauswirtschaft und in der Verwaltung. «Ihnen allen wird mit dieser Sporthalle ein Instrument zur Verfügung gestellt, welches pädagogisch wertvolles Arbeiten möglich macht», sagte Ruedi Jans, der ausserdem das gute Einvernehmen mit der Gemeinde Hausen herausstrich.

Spendern ein Gesicht geben Jean-Jacques Bertschi, Präsident der Stiftung Albisbrunn, verwies auf die harten und kontroversen Diskussionen, wie viel Geld für Junge in Entwicklungskrisen in einer Demokratie richtig und wichtig sind – und auf Auseinandersetzungen zum Thema Zukunft. «Die wunderschöne Halle gibt jetzt aber einen ersten Blick auf ein ganz anderes Bild», so Bertschi. Er meinte damit die Wertschätzung und Anerkennung für die Institution Albisbrunn, die sich in der grossen Spendierfreudigkeit widerspiegeln. Aus einer Reihe von Spendern hob er den ihm aus dem Militärdienst bekannten Zürcher Unternehmer Heinz Spross hervor, der sich persönlich ins Zeug gelegt hat, um eine substanzielle Spende zu sprechen. Was steckt hinter einer Spende? Es bestehe die Gefahr, dass man schnell sage, denen macht eine Spende ja wohl nichts aus. Dabei

habe das Geld einer Privatfirma oder einer Stiftung auch immer eine Geschichte. Man überlege sich sehr wohl, wofür Geld eingesetzt werde. «Diese Leute glauben an die Sache des Albisbrunn».

Fundraising-Kampagne nicht nur des Geldes wegen ein Erfolg Toni Schönbächler, Leiter der Schulund Berufsbildung und Leiter der Fundraising-Kampagne, nutzte die Gelegenheit in erster Linie zu einem Dank für die breite, grosszügige Unterstützung – auch durch das mit den Ständeräten Felix Gutzwiller (Zürich) und Joachim Eder (Zug) prominent besetzte Patronatskomitee. Namentlich nannte er die Stifterfamilie Reinhart, die sich sowohl beim Sammeln von Spenden als auch als Spenderin engagiert hat. Und natürlich die Gemeinden, insbesondere die Gemeinde Hausen, die 70 000 Franken beigesteuert hat. Je nach Grösse der Stiftung wurden zwischen 5000 und 300 000 Franken gespendet – eine Grosszügigkeit, weil sich viele Menschen mit dem Albisbrunn verbunden fühlen. Für ihn persönlich sei die Fundraising-Kampagne nicht nur des Geldes wegen ein Erfolg. Das Resultat seien nicht nur neue Freundschaften, interessante Gespräche und Begegnungen.

«Ich habe Vielen die Arbeit des Albisbrunn auch näherbringen können und durfte viel Goodwill spüren», so Toni Schönbächler. Und der ist gerade auch in Hausen vorhanden, wie Gemeindepräsident René Hess betonte. «Wir wollten ein Zeichen setzen. Der Gemeinderat zählt sieben Mitglieder. Also spendeten wir sieben Mal 10 000 Franken.» Das Albisbrunn geniesse aber auch über die Gemeindegrenze hinaus Anerkennung. Das sei unter anderem im Ämtler Gemeindepräsidentenverband spürbar gewesen, so Hess.

Ökologisches Gebäude Die Sporthalle ist eine eigenständige Anlage innerhalb des Albisbrunn, topografisch in eine Hanglage eingebettet und gut positioniert. Remo Sciessere von der Architekturfabrik hob die Transparenz des Baus hervor, in der gleichzeitig drei Aktivitäten stattfinden können. Dass Fitness- und Freizeitbereich samt Kletterhalle von der Turnhalle getrennt worden seien, nannte Sciessere als guten Schritt. Gut ist auch der Minergiestandard des Gebäudes. Dank Fotovoltaik- und Solaranlage sowie Holzschnitzelheizung könne von einem ökologischen Bau gesprochen werden, schloss der Architekt.


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Dienstag, 17. September 2013

Familie Wäber – als Glaubensflüchtlinge von Rifferswil in die weite Welt Eine Serie über Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind ................................................... von kurt graf In der Kirche Rifferswil vermählt sich 1621 Heinrich Weber mit Barbara Brunner aus Wädenswil. Er stammt ursprünglich aus dem Hausertal, wo noch heute Verwandte wohnen, hat aber 1619 in Oberrifferswil ein Haus gekauft samt zugehörigem Wirtepatent, der «Tavernengerechtigkeit». Nach kurzer Zeit im «Alten Engel» (heute Familie Roth) ziehen sie vom Oberdorf ins Unterdorf. Heinrich Wäber (damalige Schreibweise für Weber) hat nämlich den westlichen Hausteil an der Jonenbachstrasse 48 (Fam. Frick) gekauft und richtet sein Restaurant nun hier ein. Zwischen 1622 und 1638 kommen ihre sieben Kinder zur Welt. Wahrscheinlich ist das Wirtshaus später von einem seiner Söhne an die Engelgasse verlegt worden, ungefähr beim Engelweg 9 (Vollenweider). Die Berufe sind aber breit gefächert, man findet unter den Nachkommen mehrere Bäcker, Schneider und Küfer. Einer ergreift sogar zwei sehr unterschiedliche Berufe: Jacob Wäber ist 1710 als Schmied und Schneider auf dem elterlichen Heimwesen im Unterdorf registriert. Einer seiner Brüder heisst nicht nur Wäber, sondern betätigt sich hauptberuflich auch als Weber im östlichen Hausteil (Corrado-Frick). Am Webstuhl verarbeitet er Flachs zu Leintüchern und Kleiderstoff oder Schafwolle zu Wolldecken, währenddem sich seine Frau am Spinnrad abmüht. Bekanntlich sind früher viele Familien aus dem Knonauer Amt nach den USA ausgewandert, sei dies aus religiösen oder aus wirtschaftlichen Gründen. Darüber berichtet eine Abhandlung von H.-U. Pfister, W. Hatchell und anderen Autoren (2011) über «Switzerland to America: Wäber of Rifferswil 1599–1936». Darin wird geschildert, dass 1639 zwei Urenkel von Heinrich und Barbara Wäber-Brunner emigrieren, nämlich der 1715 geborene Johann Heinrich Weber und sein 10 Jahre jüngerer, 14-jähriger (!) Bru-

der Hans Jacob. Sie reisen via Rotterdam nach South Carolina und erwerben dort ein recht grosses Terrain zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. Natürlich wird hier Englisch gesprochen, und darum nennt sich die Familie nun Weaver. Sohn Henry Weaver ergreift einen der traditionellen Berufe seiner Vorfahren: Baker. Spätere Nachkommen heissen zum Beispiel Samuel Weaver (1764 geboren) und Zachariah Weaver (1831–1915). Nach Pennsylvania ist übrigens 1739 auch via Rotterdam Johannes Wäber ausgewandert, ein weiterer Bruder von Johann Heinrich und Jacob. Auf jener Bordliste figurieren auch die Namen weiterer Rifferswiler Familien: Frick, Grob, Bär und Schleipfer. In den USA angelangt, arbeitet der 21-jährige Rudolf Schleipfer übrigens als Müller unter dem Namen Slifer.

Einschneidende Veränderungen Wenn wir die jüngere Familiengeschichte in Rifferswil weiterverfolgen, so treffen wir in einer Zeit des Umbruchs auf einschneidende Veränderungen. Webers sind zwar «Unterdörfler» geblieben. Doch 1837 befindet sich die Albisstrasse im Bau, und Johannes Weber errichtet am neu angelegten Strassenabschnitt durchs Unterdorf ein Bauernhaus mit Stall und Scheune (Haller). Er zieht also mit seiner Familie von der Strassenkreuzung weg, 300 Meter gegen Mettmenstetten hin. Seine Schwester heiratet 1838 Heinrich Sidler, der aus Ottenbach zuzieht (damalige Schreibweise: «Sydler»). Familie Sidler-Weber wohnt zwar noch bis 1894 in einem Doppelhaus neben dem angestammten Bauernhof. Aber dieses Bauernhaus, worin sie und Familie Urner wohnen, brennt 1894 nieder. Daraufhin verschieben Sidlers ihrerseits den Wohnsitz, und zwar gegen die Engelgasse hin. Auch Heinrich Webers Familie ändert ihren Aktionskreis und lässt 1869 einen weiteren Bauernhof an der Albisstrasse entstehen (heute Familie Müller).

Im hinteren Teil dieses Wohnhauses befand sich Familie Urners Sennerei, im vorderen Teil Familie Webers Gaststube und Schneideratelier. (Bilder zvg.)

Mehr als ein Dutzend Familien Bär Die Velorennfahrer Egli, Knecht und Pfenninger schrieben Geschichte des Radsports. Fritz und Louis Pfenninger fuhren zusammen erfolgreich Sechstagerennen, 1933 wurde Paul Egli Amateur-Radweltmeister und 1946 war Hans Knecht sogar ProfiWeltmeister. Die Herkunft ihrer Familien aus dem Zürcher Oberland wird momentan von Karl Manser in Wald untersucht (maeni.manser@hispeed.ch). In einem Kalender 2014 präsentiert er mit Bildern und Texten zwölf alteingesessene Familien: Egli, Halbheer, Honegger, Hürlimann, Kindlimann, Knecht, Pfenninger, Schaufelberger und Weber. In Rifferswil könnte man allein schon zum Namen Bär über mehr

als ein Dutzend Familien berichten, zum Beispiel Bär Johannesen, Bär Klyheinis, Bär Ratschreibers, Baer Salzer, Bär Viehärzte. Dazu noch kurz eine Anekdote, die von Alfred Schneiters Vater aus Hauptikon stammt: Vor etwas über 100 Jahren fanden sich an der militärischen Aushebung hintereinander drei angehende Rekruten Bär aus Rifferswil ein, so dass der Aushebungsoffizier leicht spöttisch die Frage stellte, ob der nächste Kandidat wieder Bär heisse. Man antwortete ihm wahrheitsgetreu, der nächste wäre kein Bär, sondern ein Wolf. Familie Wolf bewirtschaftete einen Bauernhof zwischen Hauptikon und Rifferswil im «Ambühl». (kg.)

Zwei Wappen der Familie Weber, welche symbolisch die Schiffchen des Webstuhls aufweisen.

Ein Webkeller vor 200 Jahren.

Am Spinnrad verbrachten Frauen und auch Kinder viele Stunden. Ölbild von Heinrich Gabriel.

Der Dorfschneider bei der Arbeit. Ein bekanntes Ölbild von Albert Anker.


Forum

Dienstag, 17. September 2013

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Durch eine allgemeine Wehrpflicht ist die Freiheit gesichert Als ich 1981 die Rekrutenschule bei der Infanterie absolvierte, da sagte man den Soldaten: Ein jeder Schweizer hat sein Gewehr zu Hause als Abschreckung und der schnellen Mobilisierung wegen. Das Militär hat während des Generalstreiks 1918 zunehmend Polizeiaufgaben übernommen und gar auf die Streikenden geschossen. Die herrschenden Politiker werden kaum einen Schiessbefehl erteilen, wenn jeder Schweizer eine Armeewaffe zu Hause hat. Dieses Abschreckungsargument ist durchaus auch heute (immer mehr) noch nachvollziehbar und gültig. Heute wird wieder zunehmend die Armee für andere Aufgaben als die Landesverteidigung gegen aussen herangezogen. Das Risiko, dass die Armee

wieder gegen das eigene Volk eingesetzt werden könnte, nimmt heute wieder zu. So gesehen verteidigt und gewährleistet also jeder Schweizer Soldat auch die Freiheit eines jeden Schweizer Bürgers. Durch eine allgemeine Wehrpflicht ist unsere Freiheit gesichert. Politiker, die die bewährte Schweizer Wehrbereitschaft infrage stellen, sind mir, in Bezug auf die Freiheit, suspekt und stellen so auch unsere direkte Demokratie infrage. Die Initianten sind durchwegs aus dem Lager der Wehrdienstverweigerer und Untauglichen bzw. Drückeberger. Haben diese Politiker Angst vor ihrem wehrwilligen Volk? Ausserdem hat ein jeder Schweizer Soldat gelernt, dass man sich auf seine Kameraden verlassen kann. Eine Lebensschule also. Ein

Schweizer Soldat darf auch keine Kriegsdienste im Ausland wahrnehmen. Ausnahme ist die Schweizer Garde. Während der Libyen-Krise hat aber die damalige Bundesrätin und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey, zum Botschaftsschutz, private Söldnerdienste in Anspruch genommen und damit auch ausländische SicherheitsFirmen in der Schweiz legitimiert. Notabene sind nun auch amerikanische Kopfgeldjäger und börsenkotierte Mörderbanden in der Schweiz aktiv. Die USA setzten zunehmend solche Firmen in Kriegsgebieten ein und drücken sich so vor der nationalen Verantwortung. Diese ungesühnte Tat von Micheline Calmy-Rey ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Eidgenossen, der den Fahneneid geleistet hat. Aus meianzeige

Natalie Rickli kommt nach Wettswil Derzeit sind die zwei Referenten der Podiumsveranstaltung der SVP Wettswil noch an der Session in Bern, aber am Mittwoch, 2. Oktober, ab 20.00 Uhr, sind sie im Singsaal des Primarschulhauses Mettlen in Wettswil anzutreffen. Natalie Rickli spricht über «Aktuelles aus Bundesbern». «Der Bundesrat will in die EU, wir nicht!» ist das Thema «unseres» Wettswiler Nationalrates Hans Kaufmann. Zwei Topreferenten sprechen zu hochaktuellen Themen. Die SVP Wettswil lädt alle Interessierten zur Teilnahme ein. Im Anschluss an die Veranstaltung werden Getränke und Salzgebäck offeriert – die Teilnahme (inklusive «Getränkerunde») ist

gratis! Es hat beim Schulhaus Mettlen viele Parkplätze. Und dann: Nicht vergessen – am 22. September 2013 ist Wahltag, es geht um die Ersatzwahl eines Mitgliedes für die Sekundarschulpflege! Die SVP Wettswil und viel «Unterstützung» aus Bonstetten und Stallikon empfehlen den Stimmberechtigten von Bonstetten, Stallikon und Wettswil, Judith Eugster zu wählen. Frau Eugster ist eine berufstätige 44-jährige Familienfrau. Sie ist Mutter eines 11-jährigen Sohnes, der «nächstens» in die Sekundarschule übertritt. Sie arbeitet als Kostenkontrolleurin für staatliche Infrastrukturbauten bei einem internationalen Ingenieurbüro. Judith Eugster ist eine engagierte und analytisch denkende Person mit viel Sozialkompetenz. Jürg Comminot, SVP Wettswil

Ja zu den RohstoffmillionenInitiativen im Säuliamt Nein zur Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch», Leserbrief im «Anzeiger» vom 6. September. Im Leserbrief vom 6. September empfehlen Christine Egli und Thomas Bollhalder ein Nein zur Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch». Ein Argument betrifft die fehlende Zewo-Zertifizierung der ask! Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien. Die ask! mag in vielen Kreisen nicht bekannt sein; beim Thema Kolumbien kommen jedoch die Schweizer Medien kaum um eine Anfrage bei dieser entwicklungspolitischen Solidaritätsgruppe herum. Es lohnt sich ein paar Worte über diese Organisation zu verlieren: Vor mehr als 25 Jahren entstand sie aus einem Zusammenschluss von Menschen, die zuvor für ein christliches Hilfswerk wie Interteam oder BMI (Missionsgesellschaft Bethlehem) in Kolumbien tätig waren. Heute noch wird sie getragen von Mitgliedern und Sympathisantinnen, welche eine tiefe Beziehung zu Kolumbien haben und deshalb Zeit und Geld in die Gruppe investieren. Mit einem Finanzierungskonzept aus institutionellen Spendern – meist kirchliche Hilfswerke – und privaten Gönnern werden der aktuelle hoch qualifizierte Fachstellenleiter und die engagierten Sekretariatsmitglieder minimal entschädigt. Trotz geringer Ressourcen kann die ask! nach 25 Jahren bilanzieren: Ihre Vision bezüglich Menschenrechten hat teilweise die aussenpolitische

Orientierung der Schweiz mitbeeinflussen können. Sie hat das «Max-Havelaar-Blumen-Gütesiegel» initiiert und entscheidend zur Zertifizierung der Schnittblumen beigetragen. Sie fungierte als Geburtshelferin einer breiten Koalition von Nichtregierungsorganisationen, welche die grüne Illusion des Bio-Sprits entlarvte und war bei der Vernehmlassung von Agrotreibstoffen beteiligt. Und nun beschäftigt sie sich mit dem Bergbau. Denn die horrible Kombination von Bürgerkrieg und Bergbau prägt beispielsweise den Kohleabbau von Glencore im konfliktreichen Kolumbien. Die ask! ist nicht Zewo-zertifiziert, Helvetas und Heks trotz Zewo-Zertifizierung nicht vertrauenswürdig. Und die Deza investiert bereits Millionen von Franken in diese Länder. Für Christine Erni und Thomas Bollhalder sind dies die Argumente für ein Nein zur Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch». Dies sind rein formalistische Argumente. Wer den ausbeuterischen Machenschaften von Grosskonzernen etwas entgegensetzen und als hiesige Zivilgesellschaft die Zivilgesellschaft in Ländern, welche vom Rohstoffabbau betroffen sind, stärken möchte, kann getrost die Initiative annehmen. Heks, Fastenopfer und ask! gehen verantwortungsvoll mit ihren Spendengeldern um und viele Menschen rings um diese Organisationen leisten ehrenamtliche, unbezahlbare Arbeit. Anita Roesch, Hausen am Albis, Mitglied der ask!

ner Sicht gibt es nur ein Wort für dieses Vergehen: Hochverrat! Es war wohl ihr Eintrittsticket für den Job bei der UNO, den sie jetzt innehat. Wie auch im Sinne der Grünliberalen könnte ich mir eine Ausweitung der Wehrpflicht hin zu einer Staatspflicht vorstellen. Wenn jeder Schweizer und jede Schweizerin einen Dienst an der Öffentlichkeit/Allgemeinheit leisten müsste, könnte man in Zukunft über so ein System auch einen Sozialdienst anrechnen, der zum Beispiel auch auf Alters- und andere Betreuungen ausgeweitet werden kann. Wer betreut denn all die Kranken, wenn wirklich einmal eine Pandemie ausbricht? Heute helfen bei einer (grossen) Katastrophe zuerst die Polizei und Feuerwehr, danach der Zivil-

schutz und dann die Armee. Mit einer Aufhebung der Wehrpflicht würden wir das ganze System auf den Kopf stellen. Wie weit der Zivilschutz von dieser Volksinitiative betroffen sein wird, bleibt auch unklar. Wir müssten weiter eine neue Katastrophenorganisation aufziehen. Bewältigung von Grosskatastrophen, ohne Mithilfe der Armee, kann ich mir nicht vorstellen. Natürlich sind weitere Reformen nötig, zumal ja auch das Budget nach dem Mauerfall massiv reduziert wurde. So werden 22 Gripen-Flugzeuge 120 Tiger ersetzen. – Ich lasse mich nicht auf politische Experimente mit der Armee ein, gerade in Bezug auf Katastrophenbewältigung und sage am 22.9. Nein zur Aufhebung der Wehrpflicht. Werner Nyffenegger, Obfelden


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Forum

Dienstag, 17. September 2013

Was hat die Bratwurst mit dem Cervelat zu tun? Stellen Sie sich vor: Es ist Mitternacht und Sie gehen in einen Tankstellenshop. Sie kaufen eine 6er-Packung Cola-Dosen und vier Bratwürste. Sie möchten das Gleiche eine Stunde später kaufen? Sorry, geht leider nicht! Ab 1 Uhr morgens dürfen Sie höchstens Cervelats kaufen, nicht aber die daneben liegenden Bratwürste. Diese sind nämlich abgedeckt. Sie können im Übrigen auch 6 einzelne Cola-Dosen kaufen, aber nicht eine 6er-Packung. Morgens um 5 Uhr: Das gleiche Bild! Um 04:45 Uhr können Sie so viele Weggli posten, wie Sie möchten –aber kein Brot, dieses darf nämlich erst ab 5 Uhr verkauft werden. Verwirrend? Ja! Irrwitzig? Aber sicher! Klar ist, dass der Tankstellenshop die ganze Nacht in Betrieb bleibt. Ebenso klar ist, dass die Verkäuferin oder der Verkäufer die ganze Nacht arbeiten dürfen, sofern sie das wollen. Zwischen morgens um 1 und 5 Uhr ändert sich rein gar nichts an der Arbeit im Shop –- mit der einzigen Ausnahme, dass dort den Kunden nicht das gesamte Sortiment verkauft wer-

den darf. Verkaufen darf man zwischen 1 und 5 Uhr nur, was sofort konsumiert werden kann. Einen Cervelat kann man auf der Stelle verspeisen; eine Bratwurst müsste zuerst gebraten werden. Ein Weggli kann sofort gegessen werden; ein Laib Brot nicht (weshalb eigentlich...?). Nach der gleichen Logik: 6 Einzelbüchsen könnte man sofort trinken, ein 6er-Pack jedoch nicht... Alles klar soweit? Wenn wir also über die Änderung des Arbeitsgesetzes im Bereich der Tankstellenshops abstimmen, dann geht es weder um die Arbeit noch um eine propagierte Liberalisierung der Öffnungszeiten. Es geht einzig und allein darum, dass 24 Tankstellen im Land ihr gesamtes Sortiment rund um die Uhr verkaufen können. Warum sagt der Schweizerische Gewerbeverband sgv Ja zu dieser Änderung des Arbeitsgesetzes und bekämpft das Referendum der Gewerkschaften? Ganz einfach: Weil das Ja zu unserer konsequenten Strategie, zum Abbau von Regulierungskosten, passt. Der sgv setzt sich ein für die Abschaf-

Von Schmutz und Argumenten Das Ass im Ärmel der Befürworter der Spital-AG ist der Verein «Pro Zweckverband». Sowohl Projektleiter Thurnherr als auch Kantonsrat Hofmann nahmen in den letzten Ausgaben des «Anzeigers» den Steilpass des häufig aggressiv und diffamierend auftretenden Vereins auf und konnten die Vorwürfe leicht parieren. Wer andere in den Schmutz zieht, bewirkt eben häufig genau das Gegenteil von dem, was er bezweckt. Persönliche Angriffe und Unterstellungen schaffen möglicherweise eine kleine Genugtuung beim Absender, dienen aber weder dem eigenen Anliegen noch sind sie Ausdruck demokratischer Auseinandersetzung. Demokratie ist mehr als «Ja» und «Nein», Demokratie verlangt nach demokratischer Kultur und beinhaltet damit auch die Möglichkeit des eigenen Irrtums. Das schliesst Überzeugung in der Sache nicht aus, wohl aber die Verabsolutierung der eigenen Meinung. Denn «absolut» lässt keine andere Meinung zu, grenzt aus, diffamiert.

Das Gemeindeamt ist wichtig Dabei geht verloren, dass es sie gibt, die Argumente, die Herr Hofmann vermisst. Und dabei spielt auch das Gemeindeamt eine Rolle. Wenn uns die Spital-AG als gezähmt und weitgehend demokratisiert verkauft wird, so ist die Bewertung der juristischen Fachperson des Gemeindeamtes doch interessant. In der ersten Stellungnahme

heisst es zum Beispiel: «Bei Lichte betrachtet, ist die AG der demokratischen Kontrolle weitgehend entzogen.» Die Zweckbestimmung sei sehr offen formuliert und die Eigentümerstrategie nicht bekannt, weshalb der Einfluss der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf die Geschicke der GSA klein seien. Und auch in der zweiten Stellungnahme bemängelte das Gemeindeamt, dass nicht darauf aufmerksam gemacht werde, dass die Volksabstimmungen zu Liegenschaftsgeschäften für den Verwaltungsrat nicht bindend seien: die Volksabstimmung verkommt zur harmlosen Empfehlung. Vor diesen Rückmeldungen der Juristin des Gemeindeamts müssen wir nicht stramm stehen, aber wir benötigen (auch) solche Informationen zur Bewertung der Vorlage. Nicht nachvollziehbar für mich ist, dass die Delegierten ohne Kenntnis dieser Schreiben des Gemeindeamtes die neue Rechtsform verabschieden mussten, weil der Zeitplan dies verlangte. Wenn die Diskussion «vom Schmutz» befreit wird, kommen eben doch Argumente zum Vorschein: Der Wolf wird nicht zum Schaf, nur weil er Kreide frisst. Und eine Aktiengesellschaft – auch eine gemeinnützige – wird nicht zur demokratischen Anstalt. Nicht aus bösem Willen der Projektleitung, sondern weil die rechtlichen Bedingungen es nicht zulassen. Moritz Spillmann, Kantonsrat SP

fung der offensichtlichen Schikane, Sortimentsteile abdecken zu müssen. Sie ist nämlich eine unsinnige Zusatzregulierung, welche nur Kosten verursacht und niemandem nützt. Im Übrigen ist das Abdecken des Sortiments so grotesk, dass sich die Ja-Kampagne entschieden hat, diese offensichtliche Absurdität des bestehenden Gesetzes zum Wahlkampfplakat zu machen: Ja zur Legalisierung der Bratwürste. Dass Bratwürste zwischen 1 und 5 Uhr nicht verkauft werden können in einem Geschäft, das die ganze Nacht offen hat und wo die Mitarbeitenden ohnehin arbeiten, macht die Lächerlichkeit der bestehenden Regelung deutlich. Es ist, als ob es ein Verbot von Bratwurst bei gleichzeitiger Förderung des Cervelats gäbe. Das hat doch weder mit Arbeit noch Öffnungszeiten zu tun. Deshalb gilt: Ja zur Änderung des Arbeitsgesetzes – Cervelats grillieren, Bratwürste legalisieren! Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv, Affoltern

Endlich zeitgemässe Gemeindeordnung Abstimmung in Bonstetten. Nichts spricht gegen die vorgeschlagene Gemeindeordnung mit Geschäftsordnung in Bonstetten. Endlich effiziente Abläufe und weniger Kosten. Weniger Aufwand für die Gemeinderäte und auch speditivere Abläufe für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Obwohl nur gerade der Punkt betreffend Kommissionen von zwei Parteien bemängelt wird, wird gerade bei diesem Punkt vieles falsch dargestellt. Heute geben Gesetze und Verordnungen enge Leitplanken vor, an welche sich Gemeinde oder allfällige Kommissionen halten müssen. Darum werden bereits heute selbst gewählte bzw. anerkannte Fachleute (zum Beispiel Anwälte, Ingenieure oder Architekten) für viele Geschäfte oder zur Vorbereitung einer Kommissionssitzung beigezogen. Wie auch von diversen Gegnern erwähnt, führen auch gerade diese «Mehrspurigkeiten» zu unnötigen Abläufen und somit zu weiterer Belastung von Gemeinderäten oder Verwaltungspersonal, was ansonsten im nor-

malen Geschäftsablauf der Verwaltung erledigt werden könnte. Zum Beispiel braucht eine Kommissionssitzung heute eine zusätzliche – meistens abendliche – Sitzung, an welcher mindestens ein, oftmals zwei Gemeinderäte und Verwaltungspersonal teilnehmen müssen. Unnötige Arbeitsaufwendungen und unnötige Verzögerungen in einem Verwaltungsablauf. Warum sich nun SP und FDP gegen unnötige Kosten und Zeitaufwendungen wehren, ist eher unverständlich. Auch lässt die neue Gemeindeordnung weiterhin politischen Gruppierungen oder Parteien die Möglichkeit zu, ihre Interessen oder sogar entsprechende Fachpersonen vorzuschlagen und, somit bietet die neue Gemeindeordnung eine bessere und stärkere Beziehung von Gemeinderat zu Partei oder Organisation, da keine Kommission dazwischensteht. Ja zur zeitgemässen Gemeindeordnung wie in etlichen Nachbargemeinden. SVP Bonstetten

Die Führung unseres Spitals geniesst hohe Anerkennung Eine der Falschaussagen zum Spital Affoltern im Inserat von Hans Roggwiler im «Anzeiger» vom Dienstag, unterzeichnet mit «Verein Zweckverband», verlangt eine Richtigstellung. Im Inserat wird behauptet, unser leitender Chefarzt, Dr. Roland Kunz, sei «noch als Chef im Limmi» tätig und gehe «anderen, einträglichen Nebenjobs» nach. Tatsache ist, dass die Spitäler zusammenarbeiten. Da unsere Geriatrieabteilung weitherum Anerkennung geniesst, betraute das Limmattalspital unsere Geriater unter der Leitung von Dr. Kunz mit einem Mandat für die Unterstützung beim Aufbau dieser Abteilung am Spital Limmattal.

Dieses Mandat konnte vor Kurzem abgeschlossen werden. Derzeit erbringt das Geriatrieteam ähnliche Leistungen am Triemlispital. Die Entschädigungen für alle diese Leistungen gehen an das Bezirksspital Affoltern, das mit diesem Geld zusätzliche Stellenprozente finanzieren kann. Umgekehrt arbeitet auch unser Spital mit Spezialisten anderer Spitäler zusammen und entschädigt solche Spitäler entsprechend. Diese Zusammenarbeit zugunsten der Patientinnen und Patienten verdanken wir der Qualifikation und dem Engagement unserer Ärzte. Wir sind stolz über die Wertschätzung, die wir als Kleinspital gerade im Geriatrie-

Wie realistisch ist die Energiestrategie 2050? Der Bundesrat hat am 4. September 2013 die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 verabschiedet und dem Parlament zur Beratung überwiesen. Die Energiestrategie ist auch ein indirekter Gegenvorschlag zur Atomausstiegsinitiative. Mit dieser Strategie sollten sich nicht nur die Parlamentarier sondern alle Stimmberechtigten auseinandersetzen. Die CVP-Bezirkspartei hat die Energiestrategie zum Thema ihrer Herbstversammlung gewählt.

Martin Saxer von der Axpo Holding AG wird die Teilnehmenden mit der Frage «Wie realistisch ist die Energiestrategie 2050 des Bundes?» in die Thematik einführen.

Veranstaltung am 23. September Die Veranstaltung ist öffentlich und gratis. Montag, 23. September 2013, 20 Uhr, katholisches Pfarreizentrum, Seewadelstrasse 13, Affoltern, Raum Salomon.

bereich auch über die Kantonsgrenzen hinaus erfahren. Unsere Chefärzte und die ganze Spitalleitung arbeiten anerkanntermassen professionell und verdienen unser Vertrauen. Sie wollen das heutige, umfassende Konzept weiter ausbauen und befürworten daher die gemeinnützige AG im alleinigen Besitz der Gemeinden als neue Rechtsform, da sie nach einstimmiger Ansicht der Spitalleitung die beste Basis für die Zukunft unseres Spitals mit seinem umfassenden Angebot darstellt. Thomas Jucker, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern

Letzte Zuschriften zu den Abstimmungen vom 22. September Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» in dieser Ausgabe die Diskussion über die Abstimmungsvorlagen vom 22. September ab. Wir machen bei dieser Gelegenheit wieder einmal darauf aufmerksam, dass Zuschriften mit einer vollständigen Adresse der Autorin/des Autors versehen werden müssen. Anworten auf Beiträge müssen mit dessen Titel und Erscheinungsdatum versehen werden. (Red.)


Forum

Dienstag, 17. September 2013

Abwechslungsreiche Startetappe auf der Jakobsweg-Wanderung durch die Schweiz

Abstimmungsempfehlungen der CVP Kantonale Vorlage Für mehr Demokratie (fakultatives Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer auf Gemeindeebene). Nur viel Administration. Die politischen Rechte sollten nur mit der Einbürgerung erlangt werden. Nein.

Spätestens seit den «Gelegenheiten» mit Lisette Müller ist die EVP des Bezirks Affoltern bekannt für die Organisation von speziellen Aktivitäten, bei welchen Jung und Alt teilnehmen können. So hat sie am Sonntag vor dem Bettag zu ihrem neuen Projekt eingeladen, die Schweiz auf dem Jakobsweg bis zum Ziel in Genf zu durchwandern. Eine motivierte und bunt zusammengewürfelte Gruppe inklusive Hund Julian hat die erste Etappe von Rorschach über St. Gallen bis Herisau unter die Füsse genommen und dabei manch interessanten Einblick in die Vielfalt der Schweizer Geografie und ihrer Geschichte gewonnen. Der Start beim Jakobsbrunnen im Rorschacher Hafen wurde in Vorahnung des erklärten Zieles mit einem Gläschen Wein aus der Genfer Region begossen. Der sanfte Anstieg Richtung Untereggen liess dann erstmals den Puls etwas höherschlagen. Belohnung war dafür der, trotz wolkenverhangenem Himmel, relativ weite Ausblick über den Bodensee. Die Bewältigung des darauffolgenden wenig attraktiven und teilweise kritischen Teilstückes bis nach

St. Gallen erfolgte anschliessend ohne grosses Federlesen mit dem Postauto. Da alle Teilnehmenden kulinarischen Genüssen nicht abgeneigt waren, wurde das gemeinsame Mittagessen in einer Pizzeria in St. Gallen eingenommen. Der Wirt war über den Besuch der Pilgergruppe an diesem eher touristenschwachen Tag derart erfreut, dass er die Kaffeerunde aufs Haus gehen liess. Gut gelaunt und nach einem kurzen Besuch der Stiftskirche folgte der nächste Aufstieg Richtung Gübsensee. Über diesen See kann gestaunt werden, da er an beiden Enden mit einem Staudamm versehen ist und keinen sichtbaren Einfluss hat. Weiter ging es dann auf dem ehemaligen Trassee der Appenzellerbahn bereits Richtung Herisau. Dort angekommen war es noch mal Zeit, in einem sympathischen Café dem inzwischen eingesetzten Nieselregen zu entkommen und die zurückgelegte Strecke bei einem heissen Getränk Revue passieren zu lassen. Angeregte Gespräche und genussvolle Momente waren die Hauptmerkmale dieser ersten Jakobswegetappe und haben bei der einen

Das war unfair, Franziska Sykora!

Ein konsequenter Schutz der Kernzone im Sihlwald ist sinnvoll

Schlechte Gutmenschen? Leserbrief im «Anzeiger» vom 13. September. Auf den Mann schiessen, anstatt sich nüchtern mit der Sache auseinanderzusetzen, ist nicht die feine Art. In unserer immer noch freiheitlichen Ordnung kann jeder Bürger das sagen und auch schriftlich äussern, was er denkt. Es geht nicht an, Andersdenkende gleich als roh und zynisch abzuqualifizieren, wenn sie nicht ins selbe Horn stossen und unbequeme Ansichten vertreten wie gerade Toni Bortoluzzi im Falle der von der SP für Propagandazwecke hochgespielten Glencore-Steuergelder. Bei sachlicher Betrachtung ist es in der Tat nicht Aufgabe des Staates, wohltätig zu wirken, das bleibt den Privaten vorbehalten. Das Gemeinwesen hat mehr als genug andere Aufgaben zu erledigen, und die finanziellen Mittel dafür sind ja in den Ämtler Gemeinden alles andere als üppig. Man darf selbstverständlich für eine Sache eintreten, von der man überzeugt ist. Dafür ist es aber nicht nötig, andere mit der Moralkeule zu prügeln und fertigzumachen. In diesem Sinne heiligt der Zweck die Mittel nicht und der Leserbrief von Franziska Sykora ist leider ein Beispiel, wie man eben in der Politik nicht miteinander umgehen sollte. Louis Hafner, Mettmenstetten

Corinne Stutz als neue Präsidentin Wahlen für das Präsidium der Sekundarschulpflege Bonstetten – Wettswil – Stallikon. Die Wahlen für das Präsidium finden am 22. September 2013 statt. Nach dem Rücktritt von Jacqueline De Barro, stellt sich Corinne Stutz zur Wahl fürs Präsidium der Sekundarschule Bonstetten. Mit ihrer Erfahrung als jetzige Vizepräsidentin, aktuell leitet sie das Ressort Schulbetrieb/ Schullaufbahn, ist Corinne Stutz hervorragend für dieses Amt geeignet. Für die Weiterentwicklung der Sekundarschule sind gute Kenntnisse des Schulbetriebs und eine geschickte Hand im Lösen von Problemen unerlässlich. Ebenso braucht es das richtige Gespür für Problemsituationen. Über diese Eigenschaften sowie die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen verfügt Corinne Stutz und ist somit die optimale Besetzung des Präsidiums. Bigi und René Bürki, Wettswil

Offener Brief als Antwort auf den Leserbrief von Bruno Heinzer im Anzeiger vom 10. September 2013. Sehr geehrter Bruno Heinzer, In Ihrem Leserbrief fragen sie angesichts der Baumfällaktion im Sihlwald, die ja nun auch schon einige Zeit zurückliegt: «Wo bleibt der Aufschrei von Vogelschützer Andreas Gürtler?». Nun, ich will ihnen gerne meine Gedanken mitteilen und damit eine Antwort auf Ihre Frage geben. Erstens: Was Sie mit keinem Wort erwähnen, ist der Grund für diese Baumfällaktion. Es gibt leider Menschen die weder ein Leinengebot für Hunde noch ein allgemeines Fahrverbot noch ein Durchgangsverbot beachten und die der Überzeugung sind, ihre eigenen Interessen stünden über allen Vorschriften und Gesetzen. Um die Kernzone des Wildnisparks vor diesen Menschen zu schützen, wurden die Bäume gefällt und die Waldwege damit unpassierbar gemacht.

Eidgenössische Vorlage

Die EVP-Wandergruppe am Ziel in Herisau – inklusive «Pilgerhund» Julian. (zvg.) oder dem anderen die Lust geweckt, auch die nächsten Etappen dieser Pilgerreise unter die Füsse zu nehmen. Die nächste Gelegenheit bietet sich dazu in einem Jahr, am Sonntag vor dem Bettag. Die Teilnahme wird dann wieder für alle Interessierten möglich sein, auch jene welche die erste Etap-

Zweitens: Für die Vielfalt der Natur sind die ungeordnet herumliegenden Bäume kein Verlust, sondern ein Gewinn. Nach dem grossen Sturm Lothar 1999, der vielerorts in den Wäldern ein ähnliches Bild hinterlassen hat, zeigte sich schnell, dass die Sturmholzflächen zum Lebensraum für viele neue und auch seltene Tierund Pflanzenarten wurden, die im vorher bestehenden Wirtschaftswald nicht leben konnten. Drittens: Das Wort Massaker steht für die Ermordung von wehrlosen Menschen. Indem Sie das Wort Massaker für eine Baumfällaktion verwenden, rücken Sie, bewusst oder unbewusst, die Auftraggeber und Ausführenden in die Nähe von Verbrechern und Mördern. Diese Menschen sind aber genau so viel wert wie Sie und ich und machen ganz einfach ihre Arbeit. Ihnen ein Massaker vorzuwerfen ist für mich nur schlechter Stil, um es höflich auszudrücken. Wenn andernorts, wie Sie sagen, gewaltsam Bäume gefällt (und dazu noch brutal entastet

pe verpasst haben. Kann dieser Rhythmus durchgehalten werden, wird in elf Jahren das Ziel in Genf erreicht. Daniel Sommer Sidler

Weitere Bildimpressionen sind zu finden auf der Homepage www.evp-knonaueramt.ch

und gnadenlos zersägt) werden, gehen Sie dann auch hin und werfen dem Förster ein Massaker vor? Zwar bin ich kein Freund von groben Eingriffen im Namen des Naturschutzes. Aber in diesem Fall war die Baumfällaktion wohl durchaus sinnvoll und angemessen. Es gibt deshalb meinerseits gar keinen Grund für einen Aufschrei. Sie beklagen sich, dass man den Sihlwald als öffentlich zugänglichen Naherholungsraum sperren will und meinen damit offensichtlich die Kernzone, denn der Sihlwald ist ja viel grösser. Erstaunlich für mich ist, dass Sie sich darüber beklagen, denn es ist ja die Grundidee jedes Wildnisparks, dass es eine unzugängliche Kernzone gibt, wo sich Boden, Pflanzen und Tiere ohne Störung entwickeln können. Die Kernzone eines Wildnisparks kann gar nicht gleichzeitig ein Naherholungsraum sein. Dafür gibt es die Peripherie, wo eben die Menschen am Geschehen in der Natur teilhaben können und sollen. Mich bezeichnen Sie als Natur- und Vogelschützer, was

Esther Kreis: Keine weitere Amtsdauer als Gemeinderätin Hiermit möchte Esther Kreis bekannt geben, dass sie ihre Amtszeit als Gemeinderätin von Bonstetten nicht verlängern wird, vor allem aus beruflichen und privaten Gründen. Dazu schreibt sie: «Ich will mich wieder vermehrt meiner eigentlichen Berufung, nämlich dem Schauspiel, Gesang und dem Unterrichten von Gesangstechnik und Sprache widmen sowie meiner neuen Tätigkeit als Dirigentin des gemischten Chores Wettswil-Bonstetten. Es waren vier sehr lehrreiche aber auch turbulente Jahre, die ich nicht missen möchte, denn ein öffentliches Amt hat bekanntlich auch viele schöne Seiten. Vor allem lag es mir immer sehr am Herzen, den Puls der Bevölkerung zu spüren und deren Bedürfnisse und Anliegen nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen. Dennoch waren mir oftmals wegen des Kollegialitätsprinzipes die Hände gebunden. Nichtsdestotrotz konnte ich die Mühen und Nöte der Bevölkerung hautnah erleben und erkennen, vieles dar-

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Tritt 2014 als Bonstetter Gemeinderätin nicht mehr an: Esther Kreis. (Bild zvg.) aus lernen und einiges umsetzen. Die Behördentätigkeit ist ein verantwortungsvolles Amt, das sehr viel Energie, Zeit und Einsatz von allen verlangt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen fleissigen Gemeindeangestellten herzlich bedanken, vor allem jedoch

bei Gemeindeschreiber Primus Kaiser und Sachbearbeiterin Renée Schweizar, die mich jederzeit tatkräftig unterstützten. Nicht zuletzt gilt mein Dank auch meinen Gemeinderats- und Parteikollegen aus Bonstetten und den Behördenmitgliedern der umliegenden Gemeinden, mit denen ich oft schwierige Situationen meistern aber auch gemütliche Stunden verbringen durfte. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gebe ich mein Amt auf Frühjahr 2014 ab und hoffe, den guten Kontakt zu Bonstetten und seiner Bevölkerung auch ohne Gemeinderatsamt weiterhin pflegen zu können und bedanke mich hiermit herzlich für das Vertrauen, das mir in dieser Zeit entgegengebracht wurde. Ich bin überzeugt, dass ich meine Fähigkeiten im künstlerischen Bereich aufs Beste einsetzen und meiner Berufung somit eher gerecht werden kann.» Esther Kreis, Gemeinderätin Bonstetten

Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht: Eine Demokratie braucht eine gute Armee, die breit abgestützt ist. Die Armee wird damit auch nicht zum Staat, sondern bleibt ein Abbild unserer Gesellschaft. Das wollen wir nicht aufs Spiel setzen. Darum: Nein. Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen. (Epidemiengesetz): Die bewährte Impfpraxis bleibt, bessere Information über ansteckende Krankheiten, besserer Datenschutz und internationale Zusammenarbeit. Ja. Änderung des Arbeitsgesetzes: Unterschiedliche Regelungen werden aufgehoben, und im Übrigen müssen die gesetzlichen, arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen und Ladenöffnungszeiten eingehalten werden. Ja. CVP Bezirk Affoltern

mich durchaus ehrt, auch wenn sie es wahrscheinlich abschätzig meinen. Ich selbst mag den Ausdruck Naturschutz nicht so sehr, er wird leicht missverstanden, denn die Natur braucht unseren Schutz nicht, sie lebt und verändert sich in viel grösseren Zeiträumen, mit oder ohne uns Menschen. Wir Menschen hingegen brauchen die Natur, sie ist unsere materielle und seelische Lebensgrundlage. Deshalb sollten wir achtgeben auf die Natur, ihre Vielfalt und Schönheit erhalten und fördern, für uns, unsere Kinder und für die nachfolgenden Generationen. Sie selbst bezeichnen sich als Naturliebhaber. Da erhebt sich natürlich die Frage, weshalb Sie denn als Naturliebhaber nicht zugunsten eben dieser Natur auf Ihre Bikerstrecke durch die Kernzone verzichten können. Es gibt doch viele andere Wege in Ihrer Umgebung, die ebenfalls durch ruhige und schöne Wälder führen. Andreas Gürtler, Vorderuttenberg, Knonau

Wieso Bewährtes aufgeben? Die Armee und ihre politische Führung werden in letzter Zeit arg kritisiert. Ich rufe dazu auf, das Augenmass zu wahren. Denn die Milizarmee, basierend auf der Wehrpflicht, ist ein gutes Sicherheitsmodell für die Schweiz. Sie hat sich bewährt. Dank der Wehrpflicht leisten viele vernünftige Bürgerinnen und Bürger aus allen Gesellschaftsschichten, Berufsgruppen und Landesteilen ihren Dienst. Das ist ein enormer Qualitätsgewinn. Denn neben der Ausbildung, den beruflichen Fähigkeiten und der privaten Erfahrung bringen die Bürgerinnen und Bürger in Uniform auch moralische Grundwerte und das nötige Verständnis für die Befindlichkeit der Zivilbevölkerung mit. Die Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht setzt dies alles aufs Spiel: Wir würden auf sehr viel Qualitätspotenzial verzichten, die Armee würde von der Bevölkerung entfremdet und sie wäre schliesslich zu klein, um im Ernstfall ihren Auftrag zu erfüllen. Die Initiative schafft nur Unsicherheit und gefährdet unseren Staat in den Grundfesten! Hanni Stutz, Oberstlt aD, Stallikon


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Gewerbe

Dienstag, 17. September 2013

«Just Two»

Die 9-kg-Kugel rollt

Pop- und Rock-Konzert am Donnerstag in der «Spyre», Affoltern. > Seite 17

Schweizer Einzelmeisterschaft der Sportkegler hat begonnen – auch in Sellenbüren. > Seite 21

-

Hoch hinaus Schweizer U23-Meisterschaften: Sergio Grond gewinnt Silber im Stabhochsprung. > Seite 23

Eine Revolution in der Küche erleben

Intensive Farben dank schönem Herbstwetter

Küchen-Tage bei Kilian in Cham

Kürbisfäscht auf dem Bauernhof Stöckweid, Uttenberg

Am 21. und 22. September kann man anlässlich der Kilian Küchen-Tage eine Weltneuheit erleben. Zu sehen ist, wie man ohne Dunsthaube, effizient und leise, Dunst absaugen kann. Weiter zeigt Kilian Küchen die neusten Modelle und Farbtrends.

Das Kürbisfäscht bei Familie Duperrex in Uttenberg ist längst mehr als ein Geheimtipp. Am kommenden Wochenende wird es wieder gefeiert – mit Speis und Trank, Schnitzkunst und Musik.

Der neue Kochfeldabzug liegt diskret eingebettet zwischen den Kochfeldern und nimmt Dunst dort auf, wo er entsteht. Besonderen Nutzen stellen die smarte Touchbedienung oder die kinderleichte Reinigung in der Spülmaschine. dar. Der Kochfeldabzug steht für erstklassige Qualität, ausgereifte Technik und pure Gestaltungsfreiheit – und das alles zu einem angemessenen Preis. Mit diesen neuen Kochfeldabzügen lässt sich die Liebe zum Kochen neu erleben.

Gesundes und zeitsparendes Kochen Das Kochfeldabzugsystem ist für Küchenzeilen oder Kochinseln erhältlich und es läuft sowohl im Abluft- als auch im Umluftbetrieb. Dies – zusammen mit den Inspirationen der neus-

ten Küchenmodelle – sind Gründe genug, um sich vor Ort in Cham über einen bevorstehenden Küchenumbau zu informieren. Kilian Küchen plant und realisiert seit 18 Jahren sehr erfolgreich Küchen in der gesamten Zentralschweiz und hat sich einen ausgezeichneten Ruf geschaffen, wenn es um die Erneuerung von Küchen geht. Weiter gibt es an den Küchen-Tagen mehr über Steamer zu erfahren, die gesundes und zeitsparendes Kochen und Regenerieren ermöglichen. Optische Leckerbissen sind die Glasrückwände mit grafischen oder fotografischen Sujets und die sehr individuellen Möglichkeiten der Farb- und Oberflächengestaltung. Ein Besuch in der Ausstellung visà-vis von Coop bau+hobby in Cham lohnt sich also in jedem Fall, sei es an den Kilian Küchen-Tagen, wo man zusätzlich bei einem Wettbewerb einen Steamer von V-Zug gewinnen kann, oder sonst einmal bei einem spontanen Vorbeikommen. (pd.) Kilian Küchen-Tage am Samstag und Sonntag, 21. und 22. September, jeweils 9 bis 17 Uhr. Infos: www.kilian-kuechen.ch.

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Im Frühling musste man noch bangen, ob es dieses Jahr überhaupt Kürbisse geben würde, doch der schöne Sommer und Herbst haben eine schon verloren geglaubte Saison doch noch gerettet. Die Ernte sei im Grössenbereich der früheren Jahre, zieht JeanJacques Duperrex Bilanz. So schneiden die Kürbisse viel besser ab als andere Kulturen. Bei Mais, Weizen und Gras seien die wetterbedingten Einbussen deutlich höher, so der Landwirt: «Es lohnt sich, den Betrieb auf mehrere Standbeine abzustützen», betont Duperrex. Das sei zwar aufwändiger, dafür halte sich das Klumpenrisiko in Grenzen. Besonders wertvoll war dieses Jahr sicher die sonnige Parzelle. Weiter hat Duperrex erstmals Folien verlegt. Diese reduzieren den Unkraut-Druck, wirken isolierend – und verrotten schliesslich von selbst.

Über 150 verschiedene Kürbissorten

Kilian plant und realisiert seit 18 Jahren sehr erfolgreich Küchen. (Bild zvg.)

Weniger Unkraut, das Schatten wirft, und ein sonniger Spätsommer – das sind ideale Voraussetzungen, damit Kürbisse Farbe annehmen. Die diesjährige Ernte punktet denn auch mit intensiven Farben. So kommt die Vielfalt in der Ausstellung auf dem Bauernhof Stöckweid noch viel besser zur Geltung. Immerhin sind über 150 Sorten zu bestaunen. Die Kürbisausstellung bleibt bis Ende Oktober. Am 21. und 22. September wird nun aber gefeiert – mit Weindegustati-

Noch liegt der eine oder andere «Riese» auf dem Feld von Jean-Jacques Duperrex. (Bild Thomas Stöckli) on, Marktständen, Musik und anderen Attraktionen. Am Sonntag demonstriert Heidi Spreng, wie man Kürbisse schnitzt. Weiter spielen um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden und am Nachmittag das Trio Räbbergfäger

auf. Und in der Festwirtschaft locken natürlich primär Kürbisgerichte. (tst.) Kürbisfäscht am 21. und 22. September, 9.30 bis 18 Uhr, Bauernhof Stöckweid, Uttenberg, Knonau. Infos: www.stoeckweid.ch.

Der grossartige Jahrgang 2008 steht zur Verkostung bereit Amarone- und Soave-Festival in Mü’s Vinothek, Affoltern Eine seltene Gelegenheit bietet sich nächstes Wochenende in Mü’s Vinothek. Von sechs führenden Amarone-Produzenten steht der grossartige Jahrgang 2008 zur Verkostung bereit. Zu erleben ist Wein, der seinesgleichen sucht. Mit Speri, Zenato und Viviani stehen drei ganz grosse Namen auf der Degustationsliste. Die gezeigten Amarone stammen aus den Jahren 2006 bis 2008. So können die verschiedenen Weinstile der Amarone optimal verglichen werden Die Kellerei von Antonio Fattori wurde von Mü’s Vinothek auf dem Schweizer Markt etabliert. Die Rotweine: ein kapitaler Amarone, ein begeisternder Ripasso und erstmals ein eleganter Valpolicella classico.

Die Weissweine: Soave in drei Varianten, «Danieli» fruchtig, elegant und zweimal «Motto Piane» als monumentaler Weisswein (Vinum Degustation 2013 auf Platz 1) und als Süsswein Recioto di Soave. Amarone- und SoaveFestival am Freitag, 20. September, von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 21. September, von 10 bis 16 Uhr in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Degustationsliste unter

Eine grosse Weinbau-Familie: Die Speris. (Bild zvg.)

www.mues-vinothek.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 17. September 2013

Überblick über verschiedenste Branchen Die 5. Ämtler Berufsmesse in Bonstetten kam bei allen Beteiligten gut an 32 Aussteller, 43 Berufe, 171 beteiligte Lehrlinge – die Berufsmesse in Bonstetten vermittelte den Ämtler Sek.-Schülern einmal mehr einen Eindruck über die berufliche Vielfalt im Knonauer Amt. Worauf ist zu achten, wenn man Randsteine setzt? Mustaf Serifi, Strassenbau-Lehrling bei der Leuthard AG hantiert mit Hammer und Wasserwaage. «Willst du selber einen Stein setzen?», fragt er einen Schüler. Einige Schritte weiter lädt Volg/Landi zum Kegeln: Mit Schaumstoff-Bällen gilt es, leere Milchflaschen abzuräumen. Und beim Quiz geht es darum, Lebensmittel dem richtigen Herkunftsland zuzuordnen. «Chügelibahnen» gibt es gleich mehrfach. Zum Beispiel bei der SHS. Eine Woche lang sind die Lernenden hier jeden Abend drei bis vier Stunden länger im Geschäft geblieben, um ihre doppelspurige Bahn mit Sanitär- und Heizungs-Materialien fertigzustellen. Gemeinsam präsentieren sich Spitex, Spital und Kinder-Rehabilitationszentrum. «Zusammenarbeit statt Konkurrenz», bringt es Luk De Crom, Leiter Pflegedienst am Kispi-Rehabilitationszentrum Affoltern, auf den Punkt.

Coiffeur-Weltmeister am Werk.

Sieger der Standprämierung: Die Lernenden von Kolb in Hedingen dürfen in den Europa Park. (Bilder Thomas Stöckli)

Vielfalt, die begeistert Die angehenden Fachfrauen und Fachmänner Betreuung drehen auf Bobbycars eine Runde, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf den Stand der Chinderinsle Barabu zu lenken. Effekthascherei dieser Art hat Sarina Welti nicht nötig. Ihre «Spitzbuben» sprechen für sich. Das bringt der Erst-Lehrjahr-Bäcker-«Stiftin» Rang zwei im Lehrlingswettbewerb. Noch besser kommt bei der Jury nur der Stand von Kolb in Hedingen an. Platz drei angelt sich die Leuthard AG. Die Besucher zeigten sich von der Vielfalt in der Turnhalle begeistert. Am Freitag sorgten zahlreiche Schulklassen für regen Betrieb. Am Samstag ging es ruhiger zu und her, dafür war das Interesse umso grösser. Viele Schüler nutzten die Gelegenheit, sich – oft gemeinsam mit den Eltern – vertieft zu informieren. (tst.)

Schlange stehen, einen Ring prägen bei der Hawa AG, Mettmenstetten.

Volg: Woher kommen Lebensmittel?

Randsteine setzen? Mustaf Serifi (rechts) von der Leuthard AG zeigt wie.

Automatisierte «Chügelibahn» bei der LCA Automations AG.

Kraut & Rosen hilft, ein Gesteck herzustellen.

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Spital Antwort an Kantonsrat O. Hofmann, FDP, Hausen Wir möchten einen starken Akutbereich, nebst dem bisherigen Angebot mit einer Fokussierung auf ein Spezialgebiet, nebst dem Wiedererstarken des bereits eingeschlafenen «Modells Affoltern», das auch von der jetzigen Betriebskommission vernachlässigt wird. Wir wollen einen leitenden Chefarzt, der sich 100 % für unser Spital einsetzt und eine med. Strategie entwickelt, und nicht noch als Chef im Limmi tätig ist und anderen, einträglichen Nebenjobs nachgeht! Wir sind für ein gut ausgerüstetes Regionalspital mit seiner heutigen Angebotsvielfalt. Einem Bettenhaus stimmen wir halt erst zu, wenn ein ausgereiftes Projekt, ein Konzept und ein Bedarfsnachweis vorliegen. Wären die jetzigen Spitalfürsten in der Lage, zu planen, würden sie nicht ein Verpflegungszentrum bauen, von dem dann in ein neues Bettenhaus über sehr lange Korridore und Lifte die Mahlzeiten verteilt werden müssten. Da sind unglaubwürdige Dilettanten am Werk. Und wir möchten die Demokratie, die Mitbestimmung der Stimmbevölkerung an der Ausrichtung unsers Spitals, und keine Verwaltungsräte, die gegen hohes Honorar im Hinterzimmer an uns vorbei agieren, wie die FDP das möchte. Also den Zweckverband revidieren und die AG ablehnen am 24. November 2013!!!

Gartenlandschaft und Infos am Stand von Guggenbühl.

SHS-»Chügelibahn»: Josip Jurcevic hilft.

Die ZKB vergibt Gold in Form von Schoggitalern.

Lift basteln bei der AS Aufzüge AG.

Die Schmidlin AG verteilt Blech-Rosen zum selber Falten.

Unser Spital-Konzept siehe in «Aktuell, «Tagebuch» www.verein-zweckverband.ch

Was läuft im Architektur-Büro? Die Architekturfabrik zeigt es.

Spitzbubenbäckerin Sarina Welti.

Rennsport-Feeling am Simulator.


veranstaltungen

Das Dach des Elefantenhauses erinnert an einen Schildkrötenpanzer. (Bild zvg.)

Dickhäuter im Fokus Heartbeat-Gottesdienst in Stallikon Um besondere Momente, Menschen, Dinge und Stimmungen, die das Herz höherschlagen lassen, geht es in den bewährten Heartbeat-Gottesdiensten, der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil. Der nächste ist am Sonntag, 22. September, 17 Uhr, in der Kirche Stallikon. Man hört, dass bald auch das Herz der Elefanten im Züri-Zoo höherschlagen soll. Auf 10 000 Quadratmetern Fläche entsteht ein neuer Elefantenpark, der im Frühjahr 2014 ihr neues Zuhause werden soll. Neben einer beeindruckenden Wald- und Flusslandschaft sowie grossen Bädern für die Dickhäuter soll ihr neu entstehendes Haus das eigentliche Herzstück der Anlage bilden. Das Dach des Elefantenhauses erinnert an einen riesigen Schildkrötenpanzer, wirkt durch seine hohe Licht-

durchlässigkeit dennoch leicht und filigran und erfordert ausserdem höchste handwerkliche Präzisionsarbeit und wohl nicht zuletzt auch jede Menge Leidenschaft. Ein Fachmann, der sich besonders gut mit dem Projekt auskennt und schon viel Herzblut investiert hat, wird als Gast im Gottesdienst dabei sein. Er heisst Wolfram Kübler, ist Bauingenieur und Projektleiter bei einem renommierten Zürcher Unternehmen und für Statik und Tragwerksplanung an diesem aussergewöhnlichen Projekt verantwortlich. Im Gottesdienst wird er anschauliche Einblicke in seine Arbeit geben und davon erzählen, was sein Herz und das der Elefanten höherschlagen lässt. Auch der Chor Changing Times wird wieder dabei sein und für besondere Momente sorgen. Im Anschluss gibt es für alle Besucher einen Apéro.

Mit anderen Augen Spiritueller Weg durchs Kunsthaus Zürich Am Mittwoch, 25. September, lädt die reformierte Kirche des Bezirks Affoltern zu einer aussergewöhnlichen Führung ins Kunsthaus Zürich. Auch Angehörige anderer Konfessionen und Religionen sowie Konfessionslose sind herzlich willkommen. Kunst hat immer auch eine spirituelle Komponente. Besonders augenfällig ist dies bei älteren Bildern, die häufig biblische Geschichten illustrieren und theologische Themen bearbeiten. Aber auch neuere Werke nehmen religiöse Fragestellungen auf, spiegeln die Sicht des Künstlers und fordern den Betrachter zu existentieller Auseinandersetzung heraus.

Brueghel, Hodler, Rothko & Co. Für die Führung vom 25. September hat der Theologe und Kunsthistoriker Hanspeter Zürcher sechs (bekannte)

Werke verschiedener Epochen aus der Sammlung des Kunsthauses ausgewählt. Vor jedem dieser Kunstwerke wird die Gruppe jeweils etwa 20 Minuten (Klappstühle sind vorhanden) verweilen. Hanspeter Zürcher erläutert und deutet die Werke aus kunstgeschichtlicher und theologischer Sicht, lässt aber auch Raum, sich selbst in das Werk zu vertiefen, eigene Entdeckungen zu machen und sich über das Gesehene auszutauschen. Wer Lust und Zeit hat, mitzukommen, melde sich an (Teilnehmerzahl begrenzt). Abfahrt mit der S15 ab Affoltern ist um 16.38 Uhr, Treffpunkt vor Ort und Beginn der Führung (Dauer: ca. 2½ Std.) um 17.30 Uhr. Der Unkostenbeitrag für die Führung beträgt 10 Franken, der Eintritt in die Sammlung ist am Mittwoch frei. Anmeldung bei Bettina Bartels, Pfarrerin in Affoltern mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, unter Tel. 044 761 60 15 oder bettina.bartels@zh.ref.ch.

Kleider ab Grösse 74 Herbst-/Winterkleiderbörse in Hedingen Das Familien-Forum Hedingen lädt am 25. und 26. September an seine Kleiderbörse im Werkgebäude, Zwillikerstrasse 26, in Hedingen ein. Die Annahme ist am Mittwoch, 25. September, von 9.30 bis 10.30 Uhr, der Verkauf am Mittwoch, 25. September, von 14.30 bis 16 Uhr und von 19 bis 20 Uhr. Auszahlung und Rückgabe erfolgen am Donnerstag, 26. September, von 13.45 bis 14.30 Uhr. Neu nehmen die Organisatoren nur noch Kleider ab Grösse 74 und Schuhe ab Grösse 22, sonstige Babyartikel, Sportartikel, Bücher, Spielsachen, etc. entgegen, aber keine Plüschtiere, Socken und Strumpfhosen. Die Sachen müssen sauber und modisch sein.

Alle Artikel müssen mit einer gut befestigten (Schnur oder Sternlifaden, keine Sicherheitsnadeln) Etikette versehen sein. Auf der Etikette zu vermerken sind Artikelbezeichnung, Grösse, ev. Farbe, Preis und die persönliche Kontrollnummer (diese in Rot in der oberen rechten Ecke). Transportbehälter (ebenfalls mit Kontrollnummer beschriftet), wie Kartonschachteln oder Plastikboxen können gerne bis zur Rückgabe bei der Börse aufbewahrt werden. Die Vermittlungsgebühr beträgt 25% des Verkaufspreises. Nach dem gemütlichen Einkaufen kann man sich einen Kaffee mit Kuchen oder am Abend ein Cüpli gönnen. Persönliche Kontrollnummern beziehen oder bestätigen ab sofort bei Andrea Lippmann, Telefon 043 399 99 19, li-sta@bluewin.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 17. September 2013

Erleben und Geniessen Vielfältiges Programm im «LaMarotte» Das Programm von September 2013 bis Januar 2014 im Kellertheater LaMarotte präsentiert sich wiederum sehr vielfältig und ambitioniert. Musik, Crossover, Theater, Kabarett, Film und Podiumsgespräche wechseln sich ab. Eine Vorschau bis Ende Jahr.

«Längs u Breits» mit Pedro Lenz und Werner Aeschbacher am 8. November sowie «Zwei Freunde», Geschichten und Musik mit Heinz Lüthi, Peter Meili, Ruedi «Santos» Kraetzer und Andi Reinhard am 20. November. Am 30. November schliesslich singt Uta Köbernick Rabenlieder.

Der Centralweg wird vor allem jenen etwas sagen, die rasch von der Oberen Bahnhofstrasse zur Alten Dorfstrasse kommen möchten und umgekehrt. Doch in der Mitte des Weges, unweit der querenden Betpurstrasse ist seit Jahren Kultur lebendig: im «LaMarotte». Mitten im Herzen des Oberdorfs gelegen, blickt das kleine Kellertheater mit Ambiance auf zwölf Jahre zurück, während derer es seinem mittlerweile zahlreichen und treuen Publikum professionelles Entertainment mit grosser Vielfalt und Niveau bietet.

Theater und Podiumsveranstaltungen

Jazz, Weltmusik, Lieder und Klassik Musikalisch vielfältig startet das einzige Kellertheater der Region in seine neue Saison. Am 20. September eine feurige Mischung kubanischer Musik von Havana del Alma und am 4. Oktober neue Schweizer Volksmusik von Folka. Weitere Weltmusik-Höhepunkte dieses Jahr sind Dschané mit Romaliedern aus Ost und West (1. November) sowie Boenos Aires mit argentinischem Tango, Wiener Klassik und spanischer Romantik (23. November). Jazz in Variationen steht jeden Donnerstag auf dem Programm: Am 19. September das Duo-Projekt «Painting Jazz» von Sandy Patton (Stimme) und Thomas Dürst (Bass). Das «LaMarotte Swingtett», das vor zehn Jahren die beliebte Jazzreihe am Donnerstag ins Leben rief, musiziert am 26. September. Eine Woche später, am 3. Oktober, bringt die Vocal Jazz Combo «Shrink & Jazz» Standards, Latin sowie Evergreens aus Filmen und Musicals. Weiter geht es mit The Swingin’ Cats (10. Oktober), Silver Swing Four (17. Oktober), Uli Gumpert Quartett (18. Oktober), Trio Alessandro d’Episcopo (24. Oktober) sowie Latin Spirit (31. Oktober) und auch die Monate November und Dezember halten einige JazzLeckerbissen bereit. Klassik gibt es am 27. September vom Valentin Berlinsky Quartet, das aus vier der besten Musiker besteht, die heute in der Schweiz arbeiten. Bartek Niziol (Violine), Wang Xiaoming (Violine), David Greenlees (Viola) und Alexander Neustroev (Violoncello) spielen Streichquartette von Beethoven und Brahms. Grosse Klaviermusik mit Sonaten von Haydn, Beethoven und Chopin intoniert am 15. November der Ukrainer Timur Gasratov. Und schliesslich stehen auch Lieder-Abende auf dem «LaMarotte»-Programm: Eine musikalische Lesung des Duos

Den Auftakt der neuen Theater-Spielsaison im «LaMarotte» bildet am 29. September als Familienprogramm «Wilhelm Kasperli Tell». Ein Heldenstück von Sibylle Grüter und Jacqueline Surer, Regie: Frauke Jacobi, in dem Kasperli sich die Rolle von Tells Sohn Walter schnappt und die urkantonalen Zustände damit gehörig auf den Kopf stellt. «Mit der Güte des Menschen war’s mal wieder nichts» heisst eine Walter-Mehring-Revue, die als szenische Lesung am 25. Oktober gespielt wird. Mit Graziella Rossi und Helmut Vogel stehen zwei ausgezeichnete Schauspieler auf der Bühne, der Komponist und Pianist Daniel Fueter begleitet das Projekt musikalisch. Familienprogramm auch am 1. Dezember mit «Lili Plume»; im fantasievollen, witzigen und tiefgründigen Fundbüro von Lili Plume finden alle, was sie suchen oder auch etwas anderes ... Die Serie der Podiumsveranstaltungen im «LaMarotte» startet mit der Ausstellung «Darum Raumplanung». Vom 2. bis 8. Oktober veranschaulicht die Wanderausstellung grundlegende Zusammenhänge zwischen Siedlungsgestaltung, Mobilität, Infrastrukturbau und -unterhalt, Ressourcenverbrauch, Landschaftserhalt sowie Schutz des Lebensraumes vor Naturgefahren. Begleitende Podiumsgespräche dazu gibt es am 2. Oktober (Bewältigung der Mobilität), am 7. Oktober (Schutz der Landschaft) und am 8. Oktober (Entwicklung lebenswerter Siedlungen). «Laure Wyss» steht am 26. Oktober auf dem Programm. Barbara Kopp liest aus ihrer neuen Biografie «Laure Wyss, Leidenschaften einer Unangepassten»; im zweiten Teil unterhält sich die ehemalige 10vor10-Moderatorin Alenka Ambroz mit der Autorin über Leben und Werk von Laure Wyss sowie die Entstehung der Biografie. Am 13. November in «Así es la Vida: Vom Lausbuben zum Chefarzt» unterhält sich Felix Küng mit Dr. Martin Christen und am 11. Dezember blickt Dr. Felix Aeppli, Historiker zurück auf die Expo’64: Hightech und Landi-Mythen. Das Programm mit musikalischen, theatralischen und weiteren auf Kontinuität hin angelegten Höhepunkten, die «LaMarotte» in der eben gestarteten, aktuellen Saison bietet, gestaltet sich wie immer vielfältig, lebendig und nachhaltig wirkend. Unter www.lamarotte.ch lässt sich die Übersicht finden. (kb.)

Seniorenferien in Gstaad: Die Reisegruppe aus Knonau und Maschwanden mit Pfarrer Thomas Maurer (links). (Bild zvg.)

Ausflüge, Sonne und Harmonie Seniorenferien Knonau und Maschwanden in Gstaad Am Samstag, 31. August, gings los, mit dem Reisesegen von Pfr. Maurer und in papierener Form von Don Angelo mit dem Bus über den Brünig zum Mittagshalt in Bönigen. 25 Seniorinnen und Senioren fuhren mit, aus den beiden Gemeinden Knonau und Maschwanden. Am Nachmittag erreichte die Gruppe den Bernerhof in Gstaad. Dort war sie wunderbar aufgehoben. Die gute Lage direkt im Zentrum beim Bahnhof, grosse Zimmer und wunderbares Essen machten alle glücklich. Gut angekommen konnten die Senioren auf der Terrasse sitzen und gucken, was für mondänes Volk in eleganten Kleidern, hohen Schuhe und modischen Täschli durch das Städtchen trippelte.

Wie Gott über Gute und Böse seinen Segen ausgiesst ... Am Sonntag fuhren die Ämtler in die berühmte Mauritiuskirche in Saanen zum Gottesdienst. Das Thema war, wie Gott über Gute und Böse seinen Segen ausgiesst. Das gab nachher Anlass zum Diskutieren. Einige liefen zu Fuss heim ins Hotel. Am Montag ging es mit dem Bus zum idyllischen Lauenensee – und zu

Kinder gestalten Gottesdienst Jedes Jahr im September jeden Jahres übernehmen die Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren die Gestaltung des Gottesdienstes in der Kirche Jesu Christi, Bonstetten. Heuer unter dem Motto «Ich bin ein Kind Gottes». Unter Anleitung ihrer Sonntagsschullehrer und -lehrerinnen legen die Kinder ihre Ge-

danken zu diesem Thema in Form von kurzen Beiträgen dar. Auch singen sie zum Leitgedanken passende Lieder wie «Ich bin ein Kind von Gott», «Ich weiss, dass Gott Vater mich liebt» oder «Mit dem Herrn an meiner Seite». Sonntag, 22. September, 9.20 bis 10.30 Uhr

Buch zum Thema Lebensfreude und Lebensmut Am Dienstag fuhr die Reisegruppe mit dem Hotelbus auf die Züneweid. Dort oben servierte der Hotelier Thomas Frei Würste vom Grill. Dieser Ausflug war sehr schön; dem sonnigen Lauibach entlang konnte man dann ins Hotel zurückspazieren. Dort stürzten sich einige sogleich in die Wellnessanlage. Für den Abend hatte Pfr. Maurer einen Kollegen eingeladen, den pensionierten Pfarrer von Saanen, Robert Schneiter. Er stellte sein Buch «mach Rast – nicht Hast» vor, unter dem Thema «Lebensfreude und Lebensmut». Das bewegte sehr und jeder nahm Bedenkenswertes, Ernstes und Heiteres in die Nachtruhe mit.

Panoramaexpress nach Montreux Mittwoch war wie immer der freie Tag. Das Team schlug einen Ausflug auf das Rellerli vor und Pfr. S. Wey

und ihr Gatte besuchten die Gruppe. Am Donnerstag gings mit dem Panoramaexpress nach Montreux. Durch wunderbare Landschaft, bei schönen Sommertemperaturen und glasklaren Sichtverhältnissen – ein wunderbarer Sommerausflug. Zurück mit dem alten Luxuszug wie in früheren Zeiten. Abends stellte der Hotelier den Senioren Gstaad vor, mit Bildern aus alter Zeit. Auch das kam gut an.

Bergkäse, Wurst und Rotwein auf der Sonnenterrasse Schon nahte der letzte Tag, der einem Ausflug mit der Gondel auf die Wispile gewidmet war. Die Knonauer und Maschwander erlabten sich an Bergkäse, Wurst und Rotwein auf der Sonnenterrasse und bestaunten die waghalsigen Drachenflieger. Ein letzter Abend und schon hiess es Koffer packen! Am Samstag hielt Pfr. Maurer eine Andacht in der kath. Kirche Gstaad. Rosa und Käthi musizierten schön dazu. Dann ging es via Faulensee nach Trubschachen, wo man sich in der Guetzlifabrik die Taschen vollkaufen konnte. Eine selten schöne Woche mit tollen Ausflügen, Sonne und Harmonie in der Gruppe ging zu Ende.

Handwerkliche Gewerbe gehen unter, ein neues blüht auf Aeugster Gewerbe im Wandel der Zeit ln Aeugst ist ein Gegenbeispiel zum schleichenden Aussterben der Handwerksbetriebe zu beobachten. Nämlich ein Aufblühen und Blühen im eigentlichen und übertragenen Sinn. Vor fünf Jahren hat eine Blumenbinderei der besonderen Art ihre Tätigkeit aufgenommen. Am 21. September wird Jubiläum gefeiert. ................................................... von karl straub

«Ich bin ein Kind Gottes». Kinder der Kirche Jesu Christi, Bonstetten. (Bild zvg.)

Fuss rundherum. Das gemütliche Beizli dort nahm die Gäste aus Knonau und Maschwanden auf, und so sass man zusammen mit Sicht auf die Bergwelt.

Aeugst konnte sich, wie andere kleine Dörfer auch, dem allgemeinen Trend des Aussterbens lokaler Handwerksbetriebe nicht entziehen. Einst besass das Dorf eine Bäckerei, eine Sennerei, eine Kurzwarenhandlung, eine Seilerei, eine Schmiede, eine Schreinerei, ein Coiffeurgeschäft und eine Poststelle. Alle sind verschwunden. An ihre Stelle sind auswärtige Betriebe und Grossverteiler getreten. Das lokale Angebot für den täglichen Bedarf wurde ausgedünnt. Lediglich der Volgladen und die Dorfbeiz konnten sich behaupten. Daneben gibt es noch die

nicht handwerklichen Einfrau- und Einmann-Unternehmen der Dienstleistungsbranche, sowie die Hofläden zur Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte.

Erfreuliche Bereicherung Die Blumenbinderei von Kathrin Weiss mit ihrem kreativen Schaffen bildet in der dörflichen Gewerbeszene einen neuen und willkommenen Farbtupfer. Die Blumenbinderei befindet sich im über hundertjährigen Gebäude der ehemaligen Stuhlschreinerei. Das Haus und die Räumlichkeiten wurden liebevoll renoviert. Sie haben den Charme der früheren Schreinerwerkstatt behalten und bilden heute die rustikale Kulisse für den geschmackvoll eingerichteten Verkaufsraum. Die junge Fachfrau hat sich nach der dreijährigen Berufslehre als Floristin zur Meisterfloristin weitergebildet. Der Höhepunkt ihrer beruflichen Laufbahn war die Eröffnung der Blumenbinderei im Herbst 2008. Die innovative Unternehmerin hat sich seither eine treue Stammkundschaft erar-

beitet und konnte bereits eine Mitarbeiterin engagieren. Das kleine Team arbeitet mit viel Herzblut und Liebe für das Detail, was einen grossen Teil des Erfolgsrezepts der Blumenbinderei ausmacht. Zudem ist in der jungen Firma vieles «handmade». So werden zum Beispiel die Papiertragtaschen noch von Hand bedruckt. Angeboten wird alles was das floristische Herz begehrt. Geschenkartikel, stilvolle Wohnaccessoires und Aeugster Hof-Delikatessen ergänzen das Sortiment. Besonders Letzteres wird von den Kunden und Kundinnen sehr geschätzt, welche Wert auf hochwertige lokale Produkte legen. Das Geschäft mit dem kreativen Ideen befindet sich auf Erfolgskurs. Mit der alljährlichen Adventsausstellung und dem Christbaumverkauf schafft es weitere Anziehungspunkte, auch über die Dorfgrenze hinaus. Am Samstag, 21. September, dem Tag des Fünf-Jahre-Geschäftsjubiläums erwartet Kathrin Weiss von 8 bis 17 Uhr zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher. Infos unter www.die-blumenbinderei.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 17. September 2013

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Trio-Konzert mit Uraufführung Drei Musikschul-Lehrer im «LaMarotte» Am Sonntagabend, 22. September, tritt das Trio mit Mario Huter (Violine), Patrik Gasser (Horn) und Micro Bergo (Klavier) im «La Marotte» in Affoltern auf. Die drei Lehrer der Musikschule Knonauer Amt spielen das Trio in Es Dur op. 40 von Johannes Brahms und eine Komposition von Mario Huter mit dem Titel «Sudoku». Zu dieser Uraufführung schreibt Mario Huter: «In einem Sudoku ist die Verteilung der Zahlen in einem Gleichgewicht. Die Komposition ent-

Der BezirzChor Amt. Zweiter von rechts: Martin Schmid, Dirigent. (Bild zvg.)

Lieder aus Süd und Nord auf dem Märtplatz

nimmt die Töne und deren Eigenschaften diesem Logik-Rätsel. Töne, Tonplatzierungen, Tonlängen und Lautstärken wurden von mir den Feldern zugeordnet und bestimmen so die Komposition, die in dieser einzig möglichen Zusammenstellung eine grosse Form darstellt.» Sonntag, 22. September 19 Uhr. Die Platzzahl im «LaMarotte» ist beschränkt. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Eintritt frei, Kollekte für die Musiker.

Der BezirzChor Amt singt in Affoltern Zum Abschluss der diesjährigen Konzertreihe «Kultur am Platz – Musig us em Amt» singt der BezirzChor Amt am Sonntag, 22. September, unter dem Kasinodach auf dem Märtplatz. Waren es beim letzten Konzert «Los Amigos Del Ecuador», die vor viel Publikum ecuadorianische Volksmusik zum Besten gaben, so wird als Nächstes ein ganzer Chor mit Liedern aus Süd und Nord zu geniessen sein. Der BezirzChor Amt singt während etwa einer Stunde die schönsten A-capellaPerlen aus seinem Repertoire: Volkslieder aus Skandinavien, Irland, Israel und der Schweiz, sowie eine kleine Vorschau zum Afrika-Programm, das am 25. Januar 2014 – zusammen mit dem Film «Mama Africa» – im Kasino-

saal in Affoltern über die Bühne gehen wird. Vor 16 Jahren wurde der BezirzChor Amt von einigen Singfreudigen gegründet. Seither setzt der Chor mit Vorliebe auf eine grosse Bandbreite allerlei Musikstile: Mit Volksmusik aus verschiedenen Kulturen, Liedern aus Jazz und Pop, bis hin zu klassischer, romantischer oder auch geistlicher Musik aus dem 20. Jahrhundert gestalteten sich ihre bisherigen Konzerte; daneben realisierten die Sängerinnen und Sänger auch immer wieder aussergewöhnliche Projekte, wie zum Beispiel die Musiktheaterproduktion «Kriminalgschicht». Geleitet werden die Proben, die jeden Dienstagabend in Zwillikon stattfinden, von Martin Schmid. Er, der ursprünglich klassische Gitarre und

Schulmusik studiert hat, unterrichtet als Musiklehrer an einem Gymnasium und dirigiert seit 1997 den BezirzChor Amt. Und nun laden nächsten Sonntag um 17 Uhr die bunten Stühle und die Festbänke unter dem Kasinodach wieder ein, sich hinzusetzen, sich musikalisch bezirzen zu lassen und sich so einen wohltuenden Sonntagabend-Ausklang zu gönnen. Für wärmende oder erfrischende Getränke und kleine Snacks sorgt das Märtkafi, das ab 16 Uhr seine Türen geöffnet hat. Veranstaltet wird das Konzert von Kultur in Affoltern. Sonntag, 22. September, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern. Eintritt frei, Hut-Kollekte. Märtkafi mit Bar offen ab 16 Uhr. Das Konzert findet unter dem Kasino-Vordach statt.

Mario Huter, Micro Bergo und Patrik Gasser (von links). (Bild zvg.)

Filmprojekt sucht Unterstützung Perspective Pictures plant Science-Fiction

Explosives Team: George Kouvatsis und Gerline Ninaus. (Bild zvg.)

«Just Two» in Affoltern Konzert am Donnerstag in der «Spyre» Wie der Name schon sagt, ist «Just Two» eine Zweier-Formation, bestehend aus einem Gitarristen und einer Sängerin. Letztere ist jedoch nicht immer die gleiche; zur Auswahl stehen mehrere, hervorragende Sängerinnen, welche stets mit George Kouvatsis die Bühne rocken. Ob blond- oder braunhaarig, ob gross oder klein; für jeden visuellen Geschmack die richtige Sängerin! Jede einzelne besticht durch ihren persönlichen Stil in Entertainment, Gesang, Tanz, Charme und Humor! Just Two bietet ein umfangreiches und vielseitiges Repertoire, welches quer durch die ganze Rock-, Pop- und Blues-Palette führt. Jede Sängerin beherrscht eine Vielzahl aller Songs, wobei die Auswahl der Titel speziell auf die jeweilige Sängerin abgestimmt ist. Durch die Unterstützung des Sequencers (Schlagzeug, Piano, Bass) entsteht ein voller Sound, als ob eine ganze Live-Band spielen würde.

Von Rock und Blues geprägt Der unverzichtbare Mann ist wie gesagt George Kouvatsis. Der gebürtige

Grieche wurde schon in seiner Jugend von Rock und Blues geprägt. Seit über 20 Jahren steht George nun schon auf der Bühne. Unter anderem rockte er schon gemeinsam mit Grössen wie Brian May (Queen) auf einer Bühne sowie im Vorprogramm von Lenny Kravitz. Sein Arbeitswerkzeug, die Gitarre, beherrscht George in absolut exzellenter Weise. Er begleitet die Sängerinnen rhythmisch perfekt und glänzt mit atemberaubenden Soloeinlagen. Stimmlich steht ihm diesmal Gerline Ninaus zur Seite. Die sagenhafte Sängerin hat Dynamit im Blut. Gerys genialer Gesang und ihr Charisma sind ein unschlagbares Team. Die blonde Sängerin mit der schönen Rauheit in der Stimme steht seit Jahren auf der Bühne und ist auch Frontfrau der Rockband «Ninaus». Explosionsartig, schön und überzeugend singt sich Gery durchs Repertoire und lässt dabei keine Gelegenheit aus, das Publikum mit ihrer einzigartigen Show zu fesseln. Donnerstag, 19. September, 20.30 Uhr, Spyre, Affoltern.

Für seinen letzten Spielfilm «All at Once» hat der junge Filmemacher Claudio Sipka aus Islisberg unter anderem im Säuliamt gedreht. Gezeigt wurde der Actionstreifen im Singsaal der Sek. Bonstetten. Nun plant sein Verein Perspective Pictures das nächste Projekt. «Mit ‹Reborn› wollen wir einen neuen actiongeladenen Science-Fiction-Spielfilm präsentieren», teilt der Verein mit. «Wir wollen uns hierbei im Gegensatz zu unseren älteren Projekten merklich steigern und qualitativ hochwertigere Filme produzieren.»

All dies verursacht Kosten, welche die jungen Filmemacher zu decken haben. Deswegen sind sie auf Hilfe von Sponsoren angewiesen. «Bei diesem Projekt setzen wir auf das Crowdfunding von 100-days.net, mit welchem wir 40% des Filmbudgets finanzieren wollen», heisst es bei Perspective Pictures. Der Rest des Budgets soll über Firmen, Filmförderung sowie Eigenfinanzierung zusammengebracht werden. Weitere Infos unter http://100-days.net/reborn.

Platz dem Stillen Weltstillwoche auch in Affoltern ein Thema Im Rahmen der diesjährigen Weltstillwoche vom 14. bis 21. September mit dem Motto «Platz dem Stillen» hat die Stillberaterin des Spitals Affoltern in Zusammenarbeit mit der Naturkind Vitalis Drogerie Coopark Affoltern stille und belebte Plätze zum Stillen gekennzeichnet. Stillplätze – bereits bestehende und auch temporäre Orte zum Stillen – werden in der Weltstillwoche den Familien und allen Interessierten sichtbar gemacht und besonders gekennzeichnet. Ziel ist es, dem Thema Stillen und allem, was damit einhergeht, in unserer Gesellschaft Raum zu geben. Denn nur was sichtbar ist, hat auch Platz. Jeder kommt im Alltag in irgendeiner Form in Kontakt mit Familien. Sei es beim Einsteigen in die Nicht-Niederflur-S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, wenn Passagiere mit dem Kinderwagen helfen. Oder beim Schlangestehen an der Kasse, wenn Einkäufer mit

Geschrei unterhalten werden. Auch auf Spielplätzen erinnern tobende Kinder an die eigene Kindheit, Kinderzeichnungen an der Wand des Bürokollegen zeugen von einem Leben neben der Arbeitswelt. Vielleicht war der Kontakt mit Familien bzw. kleinen Kindern angenehm, vielleicht aber auch nicht. Die Weltstillwoche ist auch dazu da, Platz, Raum und Wissen zu schaffen für die kleinen Leute in unserer Gesellschaft. Ganz besonders für diejenigen im Säuglingsalter, die noch vollständig auf Umsorgung angewiesen sind. Platz dem Stillen ist an folgenden Orten zu finden: Spital Affoltern im Eingangsbereich; Naturkind Vitalis Drogerie, Coopark Affoltern. Stillberaterin anwesend: Mittwoch, 18. September, 14.30 bis 16 Uhr, Donnerstag, 19. September, 10 bis 11.30 und 14.30 bis 16 Uhr, Freitag, 20. September, 14.30 bis 16 Uhr. Informationsmaterial findet sich zusätzlich in folgenden gynäkologischen und kinderärztlichen Arztpraxen in Affoltern (nicht öffentlich): Praxis Dr. Klep, Chefarztpraxis Frauenklinik Spital Affoltern, Frauenpraxis Affoltern, Praxis Dr. Grossenbacher, Praxis Dr. Studer, Praxis Dr. Asam, Praxis Dr. Cahlik.

Landfrauen an der Züspa Vom Freitag, 20., bis Sonntag, 29. September, findet die Züspa in der Messe Zürich statt. Am Sonntag, 22. September, sind die Ämtler Landfrauen mit dem «Singing Postman» Michael A. Williams in der Backstube aktiv. An der diesjährigen Sonderschau «Vielseitgkeit ist Trumpf – gut, gibts die Schweizer Bauern» vom Zürcher Bauernverband heissen Bäuerinnen und Bauern die Besucher in ihrer vielseitigen Arbeitswelt willkommen und laden ein, diese spielerisch interaktiv zu entdecken. So präsentiert sich die Zürcher Landwirtschaft auf kulinarische Weise: knackige Gemüse- und Obstprodukte, eine bunte Palette von Käseprodukten, feine Eierspezialitäten und natürlich nicht zu vergessen, die beliebte Backstube der Zürcher Landfrauen!

Täglich 20 verschiedene Teige Der feine Duft von frisch gebackenem Brot weht durch die Halle 1 und wird viele interessierte Besucher an den Backstand locken. Jeden Tag werden etwa 20 Teige nach verschiedenen Rezepten hergestellt. Daraus formen die fleissigen Helferinnen kunstvoll verzierte Brote und Zöpfe und auch die beliebten Schoggimüsli und Zuckerbrötli sind wieder im Angebot. Am Sonntag, 22. September, sind die Ämtler Landfrauen in der Backstube vertreten. Unterstützung erhalten sie von ihrem prominenten Gast Michael A. Williams – bestens bekannt als «The Singing Postman» aus «The Voice of Switzerland». Als tatkräftige Hilfe wird er von 12 bis 14 Uhr den Landfrauen beim Kneten, Zöpflen, Kreieren und Probieren zur Seite stehen. Dazwischen wird er bestimmt Zeit finden, den einen oder anderen Song mit seiner unverwechselbar schönen Stimme zum Besten zu geben! Es freuen sich die Ämtler Landfrauen und viele Besucher – hoffentlich auch aus dem Säuliamt!


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Vermischtes

Dienstag, 17. September 2013

Schwarz ist Trendfarbe Den Leader gekitzelt Modeschau bei Käppeli Mode in Muri

Der Schachclub Wettswil unterliegt nur knapp

Immer wenn die Modeschau im Modehaus Käppeli Mode Muri auf dem Programm steht, ist das Wetter freundlich und lockt viele Interessierte an. Gekonnt bot Moderator Roger Huwiler Einblick in die kommenden Modetrends.

In der sechsten Runde der Schweizer 1.-Liga-Meisterschaft verpasste Wettswil zuhause gegen SK Tribschen ein mögliches 4:4-Unentschieden. Die Ämtler behaupteten trotzdem den fünften Zwischenrang.

Professionell und schwungvoll präsentieren die Models der Agentur Charly Werder die Highlights der kommenden Saison: Kurze Jacken im Chaneloder Bikerstil, Hosen mit schmaler Silhouette, Figur betonende Etuikleider, lässig-lockere Pullis, Wollmäntel und Jacken oft mit sportiven Details. Sowohl bei den Damen wie auch der Herrenmode gilt: Black is back! Aber: schwarz ist nicht immer nur schwarz, mit Materialmix in verschiedenen Stoffen und Applikationen, beschichtet oder glänzend, mit metallic-finish unterlegt finden sich modisch interessante Varianten. Winterpastelle wie softe Vanille, Apricot, Pistazie, Rosé, Bleu und Mint bleiben auch in der kommenden Saison. Wie funkelnde Eiskristalle mischen sie sich unter die dunklen Winterfarben. Schwarz auf Weiss: Ohne das Power-Duo läuft im nächsten Winter gar nichts! Facetten von Rot: Für den kommenden Winter zeigt sich die Signalfarbe in allen erdenklichen Abstufungen.

Der erste und der zweite Blick Der Männerlook ist rustikaler, locker und entspannt – gemacht für kernige Männer eben. Die kommende Saison hat als Hauptton ebenfalls das allgegenwärtige Schwarz. In Kombination mit Blau, Grün, Rottönen und Erdfarben ist ein grosser Spielraum offen, der für Individualität viel Platz lässt. Auf den ersten Blick wird es ruhig. Die Zeit der Knallfarben ist vorbei, die Kleidung im Modeherbst stellt sich dunkler und dezenter dar. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass viel Leben in den Kombinationen ist. Da-

................................................... von kaspar köchli

Modisch in den Herbst. (Bild sci.) für sorgen die vielen liebevoll gearbeiteten Details. Die farbigeren Akzente in der Mode werden ganz klar über die Accessoires gesetzt. Kräftigere Edelsteinfarben wie Türkis oder Saphir, Bernstein- und Orange-Nuancen bis hin zu warmen Rottönen geben als Schuh, Tasche oder Schal den Outfits ihre farbige Note. Statt auffälligen Graphics wird bei den Accessoires eher auf ungewöhnliche Materialkombinationen und Verarbeitungen gesetzt, ergänzt mit Elementen wie Nieten oder Pelz. So finden sich Schuhe und Taschen mit Animal-Drucken, Straussleder-Optik in leuchtenden Farben oder glänzende Oberflächen mit dezentem Goldfinish oder Lacküberzug. Gürtel und Stiefel sind mit Nieten und Zierstickereien zu finden.Dazu kommen die vom Naturthema inspirierten Looks: Derbe, oft vegetabil gegerbte Leder mit Strukturen, deutlichen Narben sowie Effekten durch Waschungen oder Finishs. (sci.)

Nach der langen Sommerpause wurde Anfang September die Meisterschaft fortgeführt, der Schachclub Wettswil empfing zuhause den Tabellenersten Tribschen. Den Ämtlern fehlten drei Teamstützen, trotzdem wollten sie den Leader ärgern und mindestens einen Punkt ergattern. Anmerkung: Anders als beim Fussball – Beispiel Schweiz vs. Island 4:4 ... – bedeutet im Schach nur genau dieses Resultat das Unentschieden, da acht Spieler gegeneinander antreten. Die Luzerner – ihr erklärtes Ziel ist die Rückkehr in die Nationalliga B – legten bald einen 2:0-Vorsprung hin, Wettswil vermochte durch einen fein herausgespielten Sieg Philipp Aeschbachs zu verkürzen. Nach knapp vier Stunden fiel mit zwei weiteren Siegen die Vorentscheidung zugunsten des Favoriten. Ganz bitter für die Heimischen, da sie in diesen Partien gute, ja gewinnträchtige Stellungen besassen.

Opfer der Zeitnot Insbesondere Bruno Lenzhofer haderte mit dem Pech, er überschritt die Bedenkzeit einen Zug vor der Zeitkont-

Bruno Lenzhofer (vorne) überschritt in guter Stellung die Zeit. (Bild kakö) rolle (40 Züge in zwei Stunden). Auch Hanspeter Bieri wurde dramatisch Opfer der Zeitnot. In der Hast ein ungenauer Zug und schwupps kippte die Partie zu seinen Ungunsten. Dabei hatte er sich zuvor eindrücklich gegen den merklich höher klassierten Kontrahenten Vorteile erarbeitet. Bemerkenswertes gelang dafür Werner Aeschbach am ersten Brett. Mit einer List im Endspiel luchste er dem besten Luzerner Jürgen Strauss verdient den halben Punkt ab. Das Schlussresultat von 5:3 schmeichelte den Luzernern. Ihnen ists egal. Sie sind auf Kurs, indem sie sich vorzeitig für die Aufstiegsspiele qualifiziert haben. Ende September findet die letzte Runde statt. Dann «reist» Wettswil

Dieses Fest ist für die ganze Familie. Gross und Klein kann in verschiedenen Spielen die Geschicklichkeit und das Glück ausprobieren. Zu sehen gibt es allerlei: einen Drechsler und Pelznäherinnen an der Arbeit, Kunsthandwerk aus Beton, wunderschöne HolzBoxen für Mostbeutel und Handgewobenes. Ganz besonders interessant ist die Vorführung der neuen Mosterei, welche der Moster Markus Müller in diesen Tagen erstmals in Betrieb genommen hat. Der Most allerdings wird fein sein wie jedes Jahr. Und auch wie jedes Jahr werden die Kinder selbst an einer Handpresse mosten können. Frischeren Saft als an diesem Tag kann man nirgends trinken. Dazu geniesst man eine Kürbissuppe, eine Wurst vom Grill mit verschiedenen Salaten oder einfach nur Familie Müller lädt ein. (Bild zvg.)

- Tribschen 3:5: W. Aeschbach (2111 Elo) - J. Strauss (2230) remis; W. Funk (1744) - D. Arcuti (2071) 0:1; P. Aeschbach (2119) - L. Fischer (2142) 1:0; H. Bieri (2005) R. Bellmann (2163) 0:1; K. Köchli (2029) - A. Gabersek (2114) 1:0; D. Klee (1921) - A. Hartmann (2129) 0:1; U. Allenspach (1934) - S. Hoffmann (1883) remis; B. Lenzhofer (1802) - L. Schwander (1977) 0:1. Zwischenrangliste: 1. Tribschen, 11 Punkte (33 Einzelpunkte); 2. Schwarzweiss Bern, 10 (32); 3. Olten, 7 (27); 4. Gligoric, 6 (24.5); 5. Wettswil, 5 (24); 6. Nimzowitsch, 5 (22); 7. Baden, 4 (20); 8. UBS, 0 (8.5).

Firmenmeisterschaft auf dem Golfplatz Affoltern ist entschieden

Herbstfest in Bonstetten mit Brot und zum Nachtisch einen Kaffee mit einem feinen Stück Kuchen. Für den Abend zu Hause kann man am Käsestand feinen Alpkäse von Bonstetter Kühen, die den Sommer im Bündnerland verbracht haben, kaufen. Einen zusätzlichen Farbtupfer setzt am diesjährigen Fest die Viehzuchtgenossenschaft Bonstetten. Sie wurde 1913 gegründet. Aus Anlass des hundertjährigen Bestehens haben sich die verbleibenden Mitglieder etwas einfallen lassen. Für eine Viehschau mit Prämierung reicht es nicht ganz. Aber an diesem Fest wird jeder Züchter zwei bis drei Tiere aus seiner Zucht dem Publikum vorstellen. Soviel sei verraten: Es wird eine farbige Angelegenheit ab 11.30 Uhr. Dazu gehört ein ohrenbetäubendes Glockengeläut ...

Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 6. Runde, Wettswil

Balmer Fashion zum Dritten

Die neue Mosterei wird vorgeführt Am kommenden Sonntag, 22. September, findet in Bonstetten auf dem Hof der Familie Müller an der Dorfstrasse das Herbstfest statt.

nach Zürich zum noch punktlosen UBS. Alles andere als ein deutlicher Erfolg wäre eine grosse Überraschung.

Von links: André und Gaby Gyr, Michele Balmer und Didi Neuhaus. (Bild zvg.) Balmer Fashion nennt sich die Firma, welche die Golfmeisterschaft 2013 nach 2010 und 2012 zum dritten Mal gewonnen hat und jetzt stolze Besitzerin des Pokals geworden ist. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Guyer Wärmetechnik AG und BDO AG aus Affoltern.

Der Geheimfavorit Chromstahl.com aus Affoltern musste wegen Arbeitsüberlastung zweimal Forfait geben und konnte deshalb nicht mehr vorne mitmischen. Die Golf-Firmenmeisterschaft auf dem Kurzspiel Golfplatz in Affoltern richtet sich an Firmen der

Region. Das Ziel ist neben dem sportlichen Aspekt, Firmenmitgliedern die Möglichkeit zu bieten, neue Kontakte zu knüpfen. Dies geschieht nicht nur während der sechs Turniere innerhalb einer Saison von April bis September, sondern insbesondere nach dem Spiel beim gemütlichen Zusammensitzen bei Speis und Trank. 2014 wird die Meisterschaft zum 9. Mal ausgetragen. Wieder dürfen zwölf Firmen teilnehmen. Neu werden die Turniere jeweils durch eine mitspielende Firma gesponsert und dadurch noch attraktiver gestaltet. Im Rahmen jedes Turniers wird dem jeweiligen Sponsor die Möglichkeit gegeben, sich vorzustellen. Da nur sechs Turniere stattfinden, aber zwölf Firmen teilnehmen, können sich auch zwei Firmen zusammentun, um einen gemeinsamen Auftritt zu organisieren. Alle Spieldaten auf einen Blick: 28. April, 26. Mai, 16. Juni, 7. Juli, 18. August, 8. September 2014. Turnierstart ist jeweils 17.45 Uhr. Der gratis Kurs zur Einführung und Auffrischung beginnt am 14. April 2014 um 18 Uhr und dauert rund 2 Stunden.

Firmenmeisterschaft – das Reglement Am Anfang der Meisterschaft werden den Spielern folgende HCP zugeordnet: – Spieler mit wenig oder keinen Golfkenntnissen, HCP 13 bis 24; Spieler mit Platzreife (PR), HCP 12; Spieler mit ASG HCP: In diesem Fall wird das ASG HCP durch drei geteilt. Ein Golfplatz Affoltern HCP eines Spielers wird übernommen. Nach jedem Turnier wird das Handicap aufgrund des Resultats neu berechnet. – Eine Firma kann ein Team von drei oder mehr Personen anmelden, welche mindestens 16 Jahre jung sind. Bei einem Turnierspiel können von den angemeldeten Teilnehmern

jedoch maximal drei Spieler eingesetzt werden, die personelle Zusammensetzung des Firmenteams kann im Verlauf der Meisterschaft jedoch variieren. Eine Firma hat aber auch die Möglichkeit mehrere Teams zu nominieren. – Ein «Flight» besteht aus mindestens zwei Personen verschiedener Firmenteams. – Golfkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Bedingung. Am Anfang einer Saison findet ein Kurs zwecks Einführung ins Golfspiel oder zwecks Auffrischung der Kenntnisse statt. – 18 Tageskarten à 55 Franken kostet die Teilnahme für ein Firmen-

team, inklusive Einführungskurs für Anfänger und Gelegenheitsgolfer. Leiheisen und Putter werden gratis zur Verfügung gestellt. Die Sieger erhalten einen Wanderpokal, welcher nach dreimaligem Gewinn in deren Besitz übergeht. Die Meisterschaft beginnt am 28. April 2014 und endet am 8. September 2014. Gespielt wird über 18 Löcher im Zählspiel nach «Stableford». Die besten Firmenteams werden ermittelt über die jeweils zwei besten Firmenresultate eines Turniers. Bei sechs gespielten Turnieren gibt es insgesamt zwölf gewertete Resultate pro Team.


Sport

Dienstag, 17. September 2013

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Nun rollt die 9-kg-Kugel in Sellenbüren Am Sonntag hat die Schweizer Einzelmeisterschaft der Sportkegler begonnen – auch in Zürich Im «Burestübli» in Sellenbüren und im «Schmiedhof» in Zürich Wiedikon hat am Sonntag die Schweizer Meisterschaft der Sportkegler begonnen. Sie endet am 19. Oktober mit den Finals.

Der kantonalzürcherische Sportkegler-Verband ist nach 30-jährigem Unterbruch wieder einmal Organisator der nationalen Titelkämpfe der Sportkegler. Kegeln ist zwar eine Randsportart, gleichwohl warten die Organisatoren und ihr rühriger Präsident Walter Jurt im Programmheft mit Grussworten von Bundespräsident Ueli Maurer und Regierungsrat Mario Fehr auf. Die beiden Magistraten liessen sich für den Eröffnungsakt vom Sonntag in Sellenbüren und Zürich entschuldigen, richteten aber anerkennende Worte an die Keglergemeinde.

Marlis Burlet, amtierende Schweizer Meisterin, in Aktion.

Wurf zum Auftakt: Schweizer Meister Roger Fuchs.

Obligates Banddurchschneiden vor dem Start, von links: Zentralpräsident Michael Giger, Sportpräsident Urs Dierauer, Walter Ess und OK-Chef Walter Jurt.

Walter Ess: Präsidiale Alphornklänge Im Restaurant Burestübli der Familie Steck in Sellenbüren wohnte am Sonntagnachmittag aber der Stalliker Gemeindepräsident Walter Ess dem Eröffnungsakt bei. Er liess es nicht nur bei einem Grusswort bewenden, sondern untermalte den unvermeidlichen Apéro mit Alphornklängen – und lobte Stallikon als eine Gemeinde, die nicht nur «vor dem Albis» liegt, sondern im Gemeinderanking der «Weltwoche» einen Spitzenrang einnimmt. «Wir wissen eigentlich gar nicht, warum das so ist», gab sich der Gemeindevorsteher bescheiden.

Gegen 400 Keglerinnen und Kegler in Sellenbüren Ja, in den nächsten Wochen herrscht auf den beiden Bahnen im «Burestübli» Hochbetrieb: Es werden gegen 400 Keglerinnen und Kegler erwartet. In den Kategorien B1, B2 und B3 gilt es, 100 Würfe zu absolvieren. Die Junioren schieben die 9-kg-Kugel 80-mal gegen die Kegel, die Altersklasse 60-mal. Im 100-Wurf-Programm müssen auf der ersten Bahn 25 Würfe ins Volle absolviert werden (9 Abwürfe als Maximum), deren 25 im sogenannten Kranzspick (König in der Mitte muss stehen bleiben, dann gibts 12 Zusatzpunkte). Auf der zweiten Bahn folgten

Das OK mit Präsident Walter Jurt (Mitte) und dem Säuliämtler Walter Exer, Vizepräsident und TK-Stellvertreter. (2. von links). (Bilder Werner Schneiter) dann abermals 25 Würfe ins Volle und 25 im Babelispick (12 statt 9 Punkte, wenn alle Kegel fallen). 1500 Punkte wären das Maximum. Es wird nie erreicht. «Wir erwarten Spitzenresultate, die bei etwa 850 Punkten liegen. Rund 15 gehören zum Favoritenkreis», sagt OK-Präsident Walter Jurt, der gleichzeitig Präsident des kantonalzürcherischen Sportkeglerverbandes ist.

Resultate sind übrigens nicht nur von der konditionellen Verfassung und von der Konzentration der Kegler abhängig, sondern auch vom Wetter. «Temperatur und Luftfeuchtigkeit spielen eine Rolle. Sie können die gewachste Bahn verändern», so Jurt, der trotz guter Teilnehmerzahl in diesem Jahr den fehlenden Kegler-Nachwuchs beklagt. anzeige

Die Seniorenreise von Hausen Jedes Jahr wird in Hausen ein Seniorenausflug durchgeführt. Diesmal führte die Tour am 11. September mit 84 Personen in das Appenzellerland zum Berggasthaus Hoher Hirschberg, das sich auf einer Höhe von 1167 m befindet. Weil das Wetter besser war als angekündigt, wurde diese Fahrt zu einer Genussreise! Alle Teilnehmer waren pünktlich anwesend; die zwei Cars konnten ab dem Platz vor dem Hotel Löwen um 10.30 Uhr abfahren. Bereits die Hinfahrt löste bei den Senioren eine vergnügte Stimmung aus. Die Route via Seedamm über den Ricken und anschliessend über die Wasserfluh, die das Toggenburg mit dem Neckertal – nicht etwa zu verwechseln mit dem Neckartal in Deutschland – verbindet, war interessant und abwechslungsreich. Informative Kommentare der Chauffeuse Karin und des Chauffeurs Felix ergänzten das mit den Augen Wahrgenommene. Zur Mittagszeit erreichte die Gesellschaft das Ziel, Hoher Hirschberg im Appenzellerland, und die noch schwache Bewölkung liess einen Blick auf die einmalig tolle Säntiskette zu. Ein feines Mahl wurde serviert, und an allen Ti-

schen diskutierte man über die schöne Gegend, den örtlichen Dialekt und die beliebte Appenzellermusik. Eine Kostprobe dieser Klänge gab es während des Desserts durch den Appenzeller Johannes am Hackbrett. Er erzählte aus seinem Leben und seinem einzigen Aufenthalt im «Ausland», Ausserrhoden. Auf der Weiterfahrt verschlechterte sich das Wetter, nicht aber das Klima in den beiden Cars. Bei bester Laune ging es über den Passübergang Stoss wieder in den Kanton St. Gallen und rheinaufwärts mit Blick auf Liechtenstein erreichte die Reisegesellschaft via Sargans Walenstadt. Dort wurden im Restaurant Seehof Kuchen und Kaffee serviert, dieses «Zabig» ist bei der Seniorenreise Tradition. Am Abend kamen alle wieder wohlbehalten in Hausen und Umgebung an. Ein warmes Dankeschön ging an die Fahrerin Karin, der man noch ein Kränzchen winden darf für ihre spezielle Fähigkeit, Probleme zu lösen, dazu an Fahrer Felix und auch an die Organisatorinnen dieses wirklich schönen Ausflugs, nämlich Vreni Zürcher und Esther Grabherr. Hanspeter Zürcher

200 Würfe im «Schmiedhof» in Zürich Der OK-Präsident ist übrigens auch der Wirt des «Schmiedhofs», dem Kegelcenter mit sechs Bahnen an der Zweierstrasse 138 in Zürich Wiedikon. Auch dort ist die Schweizer Meisterschaft im Gange – für die A1-, A2- und A3-Akteure, welche die Kugel 200-mal zur Hand nehmen müssen.

Die Meisterschaft dauert bis 6. Oktober. Am 19. Oktober ist Finaltag. Zehn Herren und sechs Frauen kämpfen dann in Sellenbüren und in Zürich um die Schweizer Meistertitel; die Titelhalter werden hernach in Bachenbülach im Rahmen eines Absendens geehrt. (-ter.)


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Sport

Dienstag, 17. September 2013

Sieg für Birkenhof Knonaueramt Junioren-Vierkampf-Turnier in Cham Baregg Zum achten Mal führte der Reitverein Lorze auf der Reitanlage Baregg in Cham ein JuniorenVierkampf-Turnier durch. 13 Teams waren am Start, darunter auch eines aus Hessen/Deutschland. In der Kat. B gewann das Team Birkenhof Knonauer Amt. Willy Studer, Schweizer Meister 2012, übergibt seinem Nachfolger Rolf Nobs den Wanderpreis. Daneben der technische Leiter Sergio Dalla Valle. (Bild zvg.)

Mit Glück, Taktik und Schlitzohrigkeit 2. Schweizer Hölzler-Meisterschaft, Kappel Bereits zum zweiten Mal wurden in Kappel die Schweizer Meisterschaften im Hölzle ausgetragen. Im Stechen siegte schliesslich der Einheimische Rolf Nobs vor dem Birsfelder Charly Dietiker. Es hatten sich in diesem Jahr 24 Hölzler zum Plauschwettkampf im Adler in Kappel gemeldet, darunter eine stattliche Anzahl Frauen. Anlässlich der Eröffnungszeremonie mit Nationalhymne wies der Sprecher darauf hin, dass er vom OK des Eidg. Schwingfestes erfahren habe, dass man bei der Festlegung des Datums für das Schwingfest auf die Schweizer Meisterschaft in Kappel Rücksicht genommen habe, damit sich die beiden Grossanlässe nicht tangieren würden ... Im Vorfeld der Hölzlermeisterschaft war im Radio SRF im Treffpunkt das Zündholz ein Thema und in dieser Sendung war der Hölzlermeisterschaft in Kappel auch ein Beitrag gewidmet, mit einem Interview mit dem technischen Leiter Sergio Dalla Valle. Dieser wies zu Beginn der ersten Runde mit vier Konkurrenten pro Tisch nochmals auf die Regeln hin.

Dann hörte man im Saal nur noch Zahlen – vier, sieben, null – und gelegentlich «Bris» (Schnupf gilt nicht als Doping) und prost. Nach zwei Runden mit je vier Umgängen standen die 16 Teilnehmer an der Zwischenrunde fest. Im Halbfinal wurde der Modus etwas geändert: fünf Durchgänge, bis schliesslich die vier Finalisten Rolf Nobs, Kappel, Charly Dietiker, Birsfelden, Gregor Aeschlimann, Uitikon, und Werner Jenny, Baar, feststanden. Diese kämpften sich schliesslich mit voller Konzentration und unter wachem Auge der Jury durch den Final und am Schluss waren Rolf Nobs und Charly Dietiker mit 20 Punkten gleichauf. Das hiess Stechen und schliesslich war Rolf Nobs der Bessere und somit Schweizer Meister 2013. Rolf Nobs durfte aus den Händen von OK-Präsident Reto Studer und dem letztjährigen Meister Willy Studer den Wanderpreis – nebst einem schönen Preis aus dem Gabentempel – in Empfang nehmen. Beste Frau war übrigens Rosa Aufdermauer aus Küssnacht a.R. im 5. Rang. Sie durfte sich auch über einen Spezialpreis, der am Schluss des Abends unter den Anwesenden ausgelost wurde, freuen: Ein Eintrittsticket zum CSI im Hallenstadion im Januar 2014 in Zürich. (Spi.)

Das OK-Team im Stall Baregg in Cham unter der Leitung von Annemarie Gretener hat es einmal mehr verstanden, übers Wochenende ein sehr gut organisiertes Qualifikations-Vierkampf-Turnier durchzuführen. Im letzten Jahr war die Reitanlage in der Baregg auch Austragungsort der Schweizer Meisterschaften im Vierkampf. Diese finden dieses Jahr Anfang Oktober auf der Reitanlage des Kavallerievereins Limmattal in Birmensdorf statt, welcher dem organisierenden Kavallerieverein Affoltern Gastrecht gewährt. Um zur Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft berechtigt zu sein,

muss ein Vierkämpfer in der Qualifikationsperiode – von der letzten bis zur nächsten Schweizer Meisterschaft – an mindestens zwei Qualifikationsturnieren alle vier Teildisziplinen bestritten haben.

Schwimmen und Laufen am Samstag Im Hallenbad Röhrliberg in Cham traten die Vierkämpfer am Samstagmorgen zum Schwimmen Freistil über 50 m an. Als Erste schlug in der Kat. B Jana Rohrer von Kerns Pegasus nach 34,35 Sek. an. In der Kat. A war Tristan Wüthrich mit 27,77 Sek. der Schnellste. Die 3000 m lange Laufstrecke führte über frisch sanierte Waldwege durch den Städtlerwald. Lea Egloff, vom Team Egnach Bodensee, war mit 11 Min. 17,11 Sek. die Beste in der Kat. A. Yannick Herz, vom Team Birkenhof Albis, in 9 Min. 51,08 Sek. der schnellste Läufer. Nach Unterkunftsbezug, Nachtessen, Siegerehrung Quattro-Test und Abendunterhaltung war dann um 23 Uhr wohlverdiente Nachtruhe.

Sehr gute Dressurvorführungen und Springen am Sonntag Am Sonntagmorgen boten alle Wettkämpfer durchwegs sehr ansprechende Dressurvorführen und die Richter sprachen darüber ihr Lob aus. Die beste Dressur zeigte in der Kat. B Saskia Aeschlismann vom Team Birkenhof Knonauer Amt, in der Kat. A Laura Städler vom Team Egnach Bodensee. Andy Villiger stellte in der Reithalle Baregg einen anspruchsvollen aber fairen Springparcours. Im Springen gab es zudem eine Stilnote. Siegerin Kat. A wurde Andrea Gretener und in der Kat. B Stefan Gretener, beide Team Lorze. Sie nutzten ihren Heimvorteil. Die Mitglieder des Reitvereins Lorze hatten sich vorgenommen, ein tolles Turnier auf die Beine zu stellen. Das ist ihnen in allen Teilen gelungen, glücklicherweise auch ohne Unfälle wie dies auch von der zufriedenen OK-Präsidentin Annemarie Gretener am Sonntagabend bestätigt wurde. (Spi.)

Urs Huber bei den RRC-Amt Nachwuchsfahrern im Training Der Leistungsträger Urs Huber vom RRC-Amt besuchte am Montag, 9. September, den Kids-Bike-Treff beim VitaParcours in Affoltern. Das Aushängeschild vom RRC Amt liess es sich nicht nehmen, nach einem rennintensiven Wochenende mit einem Sieg und einem zweiten Rang, die «Jungen Wilden» zu besuchen. Es gab Autogramme und Fotos für die jungen Biker. Nach der Autogrammstunde ging es auf eine kleine Ausfahrt. Gemeinsam konnten die Nachwuchsbiker zeigen, was sie bis anhin gelernt haben. Alle wollten ihr Bestes zeigen und fuhren teilweise über ihren Verhältnissen. In einem Feld von 30 Fahrern gab es dann auch einzelne Zusammenstösse, die aber alle ohne grössere Blessuren blieben.

Die «Jungen Wilden» vom Kids Bike Treff mit Urs Huber. (Bild zvg.) Kurz vor dem Eindunkeln ging eine aussergewöhnliche Ausfahrt, die bei allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird, zu Ende. Der Kids-Bike-Treff wird noch bis zu den

Herbstferien durchgeführt. Nach der Winterpause folgt die Fortsetzung im Frühling. René Graf Präsident RRC-Amt

«Head-Man» Stephan Medem kommt ins Säuliamt Workshop mit dem ehemaligen Schweizer Daviscupspieler beim TC Wettswil In Deutschland ist er mit seinen «Mental-Seminaren» seit Jahren sehr erfolgreich unterwegs – nun gibt er sein Wissen auch in der Schweiz weiter: Am 29. September führt der ehemalige Schweizer Spitzenspieler Stephan Medem auf der Anlage des TC Wettswil einen Workshop für alle Tennisinteressierten durch. Tennis ist zu einem wesentlichen Teil Kopfsache. Jeder, der einmal ein Match gespielt hat, in dem es «um etwas ging», weiss dies aus eigener Erfahrung. Und es gibt wohl keine Spielerin und keinen Spieler, die sich nicht gelegentlich darüber ärgern, dass ausgerechnet dann, wenn es besonders darauf ankommt, die beste Leistung nicht abrufbar ist. Ja, dass sogar Bälle, die im Training mit schlafwandlerischer Sicherheit «versenkt» werden, im entscheidenden Moment im Netz oder im Aus landen.

Reicher Erfahrungsschatz als Spieler … Stephan Medem sind solche Erfahrungen keineswegs fremd. Zwar feierte er als Tennisprofi beachtliche Erfolge, war mehrfacher Schweizer und Deutscher Meister, Turniersieger auf ATPStufe, Sieger des Kings-Cup (Team-Eu-

ropameisterschaft), Mitglied des Schweizer DavisCup-Teams, ITFWeltmeister und All American College Champion, um einige Höhepunkte seiner Karriere zu nennen. Dennoch macht der mittlerweile 52-jährige Linkshänder keinen Hehl daraus, dass er sein Potential als Spieler bei Weitem nicht ausgeschöpft hat. Dies, obwohl er es im ATP-Ranking im Einzel unter die besten 200 und im Doppel unter die Top 100 schaffte. «Von meinen spielerischen und athletischen Fähigkeiten und Voraussetzungen her hätte ich wesentlich höher stehen müssen, doch der Kopf wollte nicht so», meint er heute selbstkritisch. Als Ehemaliger Spitzenspieler: Stephan Medem. (Bild zvg.)

gefragter Sparringpartner von Spitzenspielern nahm er Ausnahmekönnern wie Lendl, Becker oder Agassi im Training regelmässig Sätze ab. Im «Ernstkampf» allerdings klappte dies in der Regel nicht: «Wenn dein Spiel durch negatives Denken oder von Selbstzweifeln diktiert wird, dann ist das alles andere als gut.»

… und als Coach Erst nach seiner Aktivzeit, als Medem die Seite wechselte und seine Fähigkeiten als Coach entwickelte, begann er, die mentalen Mechanismen, die im Tennis so entscheidend sind, zu durchschauen und systematisch zu analysieren. Er bildete sich zum Mentalcoach weiter und entdeckte seine Leidenschaft wie auch sein Talent dafür, die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten sowohl auf Stufe Spitzentennis als auch Club- und Hobbyspielern zu vermitteln. Als Coach führte er mehrere Juniorinnen zu Grand-SlamTiteln und später unter die Top 20 der Weltrangliste, betreute erfolgreich Bundesliga-Teams, machte sich aber vor allem auch als Moderator von ebenso unterhaltsamen wie geistreichen «Mental-Seminaren» für ein breites tennisinteressiertes Publikum einen Namen. Im nördlichen Nachbarland ist Medem denn auch vielen Tennisbegeis-

terten als «Head-Man» ein Begriff. Auf Initiative von Guido Baumann, Mitglied des Trainerstabs der Tennisschule «let’s play», wird der in Süddeutschland lebende Medem nun einen Abstecher ins Säuliamt machen und sein Wissen auch hierzulande in einem Seminar weitergeben. Baumann ist überzeugt, dass der «Head-Man» auch das Schweizer Publikum begeistern wird: «Stephan ist ein echter Mental-Profi, er wird jedem einzelnen Teilnehmer einiges mit auf den Weg geben – so viel ist sicher.» (BK)

Für alle Tennisinteressierten Der Workshop mit Stephan Medem steht Tennisinteressierten jeden Alters und jeder Spielstärke offen und vermittelt beispielsweise auch nichttennisspielenden Eltern von Juniorinnen und Junioren wertvolle Erkenntnisse. Er findet am Sonntag, 29. September, ab 14 Uhr auf der Anlage des TC Wettswil statt (bei schlechtem Wetter in der Halle, Information kurzfristig unter www.tcwettswil.ch). Infos und Anmeldung bei Guido Baumann, guidobaumann@hotmail.com Telefon 078 875 53 75


Sport

Dienstag, 17. September 2013

Niederlage in letzter Sekunde Fussball 1. Liga Classic: FC Gossau – FC Wettswil-Bonstetten 2:1 (0:1) Ein bitterer Samstagnachmittag für die WB-Elf. Nach gutem Start in die Partie konnten sie ihr Spiel nicht richtig aufziehen und verloren allmählich das Spieldiktat. Schliesslich wurden sie noch in buchstäblich letzter Sekunde gnadenlos ausgekontert und mussten die Heimreise mit leeren Händen antreten. Ein Spiel kann für ein Auswärtsteam eigentlich nicht besser beginnen. Dritte Minute, langer Einwurf Balaj, Kopfballverlängerung Eggmann, Schuss Acosta und schon zappelte der Ball in den Maschen. 1:0 Führung für die Säuliämtler. Doch von da an wollte es nicht mehr so recht mit dem Angriffsfussball der Gäste aus Wettswil klappen. Oftmals stand man nicht eng genug beim Gegenspieler, kam dadurch nicht richtig in die Zweikämpfe und wenn es mal Mann gegen Mann ging, wurden diese Auseinandersetzungen beidseitig hart geführt. Die Partie entwickelte sich zum erwartet harten Kampfspiel der beiden Kontrahenten. Für die Zuschauer wurde wenig Spektakel geboten, da beide Defensivreihen kaum etwas zuliessen. So waren gute Chancen auf beiden Seiten selten. Der teils holprige Rasen liess auch kaum ein gepflegtes Kurzpassspiel zu. Augenfällig war, dass die Dosch-Elf nicht den topfittesten Eindruck vermittelte, nicht immer schnell genug

Späte Entscheidung In der Pausenansprache wurden vom Trainer höhere Konzentration, mehr Emotionen und Sorgfalt bei Ballbesitz gefordert. Zwar stand man etwas besser im zweiten Durchgang, kam vermehrt in die Zweikämpfe und bestritt diese mit der nötigen Härte. Nun erspielten sich aber beide Mannschaften auch Torchancen. Auf Seiten der Ämtler waren dies Eggmann, Y. Schlüchter oder Acosta welche allesamt scheiterten. Die Gossauer waren stets gefährlich bei Standardsituationen, so auch bei deren Ausgleich, Esat Balaj leitete mit seinem weitem Einwurf das frühe als ein Ball in den WB-Führungstor ein. (Bild Kaspar Köchli) Rücken der Abreagierte und durch kleine Unacht- wehr gespielt wurde und der Stürmer samkeiten den Ball immer wieder einschieben konnte. Allerdings wurde leichtfertig an den Gegner verschenk- Verteidiger Balaj in den Rücken gestossen, was der Schiedsrichter zum ten.

Entsetzen der Ämtler nicht als Foul wertete. Die Partie wurde immer hektischer. Torhüter Merlo wurde ungewollt zum Mittelpunkt der Partie, da er kurz vor Schluss mehrere Male mirakulös parieren musste. Es lief bereits die 90. Minute als die WB-ler nochmals einen Freistoss in den gegnerischen Strafraum treten konnten. Der Ball fand den Weg ins Tor, jedoch aus einer Abseitsposition. Im Gegenzug verstolperte Kalyon den Ball, die Platzherren stürmten in Überzahl auf die Ämtler zu. Der Ball wurde in die Tiefe gespielt, von wo der im Abseits stehende Stürmer alleine auf Merlo loszog und den Siegestreffer erzielen konnte. Sehr ärgerlich einen Gegentreffer auf diese Art und Weise in buchstäblich letzter Sekunde zu erhalten, zumal auch der Schiedsrichter den Fehler nach Spielschluss zugab. Nun gilt es diese Niederlage abzuhaken und vorwärts auf die nächste Aufgabe, gegen den FC Thalwil, zu schauen. (NBu) Matchtelegramm: Sportplatz Buechenried, Gossau, 220 Zuschauer. FCWB: Merlo; Buchmann; Popov; Bonnemain; Balaj; Constancio (70. L. Schlüchter); Ukaj; Kalyon; Y. Schlüchter; Acosta (88. Dakouri); Eggmann (81. Günes). Weitere Resultate: Blue Stars - Jun. Ea 4:10, Albisrieden - Jun. Eb 5:2, Jun. Ec - Einsiedeln 6:0, YF Ju-

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Können zeigen vor heimischem Publikum Am kommenden Samstag, 21. September, starten die Handballer mit den ersten Spielen in heimischer Halle. Nach dem überaus erfolgreichen Abschneiden der Aktivmannschaften in der letzten Saison, mit dem Aufstieg der Herren 1 in die 2. Liga und dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in die 3. Liga, sind alle Akteure bestrebt, ihr Können vor heimischem Publikum zu zeigen. Der Spieltag beginnt bereits um 11 Uhr mit den U15-Junioren. Mit Ausnahme der Damenmannschaft stehen alle Teams des HSVS im Einsatz.

Herren 1 gegen Dietikon-Urdorf Der Höhepunkt ist sicherlich das Spiel der Herren 1 um 17 Uhr gegen die SG Dietikon-Urdorf. Das junge Team um Trainer Urs Schneeberger wird sicherlich alles daransetzen, dem Gegner zu beweisen, dass die Ämtler gewillt sind, um die Vorherrschaft in der näheren Region zu kämpfen. Damit dies gelingt, sind alle Handballinteressierten und Fans gebeten, möglichst zahlreich zu erscheinen und den HSVS lautstark zu unterstützen. Für das leibliche Wohl sorgt der Kiosk-Betrieb, welcher auch dieses Jahr auf die tatkräftige Unterstützung durch freiwillige Helfer zählen kann.

ventus - Jun. Da 2:0, Red Star - Senioren 3:0, Jun. Dc - Kilchberg-Rüschlikon 6:2, Oetwil-Geroldswil -

Roger Eichmann, Präsident HSV Säuliamt

Jun. Ed 1:2, Hausen - Jun. Db 3:0, Adliswil - Jun. Cb 14:0, Dietikon - Jun. Ca (CCJL) 1:3.

Spielzeiten unter www.hsv-s.ch.

Dorf-OL in Hedingen OL für alle im Rahmen der Chilbi Wer am kommenden Samstag nach all den Leckereien an der Chilbi noch etwas für seinen Körper tun möchte, nimmt am besten die Turnschuhe mit. Neben einem bescheidenen Startgeld ist das auch wirklich alles, was es an einem OL für alle braucht – ausser einem klaren Kopf, etwas Initiative und Lust auf Neues natürlich. Und Neues gibt es tatsächlich an diesem OL. Die OLG Säuliamt organisiert ihren traditionellen OL für alle als Dorf-OL und dies erstmals in Hedingen. Schon die Karte mit allen Details im Massstab 1:4000 ist ein kleines Wunderwerk. Teilnehmen können – wie der Name verspricht – auch wirklich alle: Einsteiger, die endlich mal wissen und erleben möchten, was einer Simone Niggli während eines Laufes so alles durch den Kopf geht, Hobbyläufer, die alleine oder zusammen mit Kollegen das Dorf von «unten und oben» kennen lernen wollen, Familien, die den

Chilbibesuch mit einem gemeinsamen Erlebnis verbinden möchten, aber auch ambitionierte Läufer, für die der Anlass eine Trainingsgelegenheit bildet. Nicht zu vergessen, die sich jedes Jahr grösserer Beliebtheit erfreuenden OL-Walkers, die, einer festen Route folgend, gefundene Posten exakt auf ihre Karte übertragen müssen. Hier zählt nicht die Zeit, sondern in erster Linie das gemeinsame Erlebnis. Die Allerjüngsten üben sich an einem Schnur-OL im Schulhausgelände. Wer erstmals dabei ist, findet Hilfe und Unterstützung am Start. Und wer die Reihenfolge ändern möchte, der läuft zuerst den OL und geniesst anschliessend all die Köstlichkeiten an der Chilbi oder in der OLBeiz umso mehr. Besammlung ist am Samstag, 21. September zwischen 12.30 und 14.30 Uhr (Walking 12 bis 14 Uhr) im Schulhaus Schachen in Hedingen.

Zum Saisonhöhepunkt in Bestform: Sergio Grond. (Bild Samuel Mettler)

Silber im Stabhochsprung Sergio Grond an den Schweizer U23-Meisterschaften Zum Abschluss einer schwierigen Saison holte sich der für den LC Zürich startende Sergio Grond aus Hedingen mit einer feinen Leistung die silberne Auszeichnung im Stabhochsprung der U23. Das Resultat ist bemerkenswert, standen doch im Sommer noch LAP und Berufsmittelschulabschluss im Programm. ................................................... von hanspeter feller

Viel Freude beim Dorf-OL. (Bild zvg.)

Der Start in die Leichtathletik-Saison verlief für Sergio Grond alles andere als optimal. Eine Verletzung verhinderte einen gezielten Aufbau. Dennoch gelangen ihm am ersten Zehnkampf der Saison zwei persönliche Bestleistungen. Am Turathlon in Zürich steigerte Grond seine persönliche

Bestleistung im Stabhochsprung von 4.00 m auf ausgezeichnete 4.40 m. An den Schweizer Vereinsmeisterschaften erreichte Serigo Grond mit dem Team des LC Zürich den 2. Rang in der Nationalliga A. Mit einer Leistung von 4.20 m lieferte er ein Wertungsresultat. Nach erfolgreicher Lehrabschlussprüfung und Berufsmittelschulabschluss startete Grond an den Schweizer Mehrkampfmeisterschaften der U23 und wurde ausgezeichneter 6. Auch in diesem Wettkampf gelangen ihm zwei persönliche Bestleistungen. Trotz hoher Belastung durch Schule und Training gelang Sergio Grond an den Schweizer Meisterschaften der U23 in Regensdorf ein Exploit. Er stieg bei 4.00 m in den Wettkampf ein und meisterte diese Höhe im ersten Versuch. Auf 4.20 m benötigte er zwei Versuche. Die Höhe von 4.40 m, wel-

che Rang 2 bedeutete, meisterte er ebenfalls im zweiten Versuch. Auf der neuen persönlichen Besthöhe von 4.50 m scheiterte er äusserst knapp. Gewonnen wurde der Wettkampf vom Basler Marquis Richard, welcher die Schweizer Bestenliste mit einer Höhe von über 5.00 m anführt. Grond konnte seine Form am Saisonhöhepunkt abrufen und liess Gegner mit deutlich besseren Leistungen hinter sich. Zehnkämpfer Sergio Grond hat es verstanden, Ausbildung und Training unter einen Hut zu bringen und hat in dieser Saison das Optimum herausgeholt. Er hat aber noch viel Entwicklungspotenzial, ist auf Leistungssport fokussiert, an Wille und Einsatzbereitschaft fehlt es nicht. Vom 20-jährigen Zehnkämpfer werden noch weitere tolle Resultate folgen, sowohl im Zehnkampf wie auch in seiner Paradedisziplin, dem Stabhochsprung.


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073 2013  

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