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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 72 I 175. Jahrgang I Freitag, 17. September 2021

Vier Vorlagen

Der Gemeinderat Bonstetten legt die Traktanden für die Gemeindeversammlung fest. > Seite 3

Invasive Pflanze

Am Waldrand, auf Ruderalflächen und in vielen Gärten blühen jetzt die Goldruten. > Seite 5

Schweizer Meister

Fredy Spörri holt den Sieg an den «Hölzler»-Titelkämpfen im «Adler» in Kappel. > Seite 11

Herbstausstellung 02. - 03. Oktober, 10:00 - 17:00 Uhr

Fahrzeuge sind unsere Leidenschaft

Zweck erfüllt

Nach über 20 Jahren Einsatz fürs WWW in Rossau löst sich der «Freundeskreis» auf. > Seite 13

QR-Code und ID sorgen für ein Stück Freiheit Wer ins Restaurant, Fitness-Center oder in eine Freizeiteinrichtung will, muss ein Covid-Zertifikat und einen Ausweis mit dabeihaben. Die neuen Regelungen des BAG gelten seit Montag. Und auch wenn in den ersten Tagen noch nicht alles rund lief, so werden die neuen Bestimmungen doch positiv bewertet.

Joëlle Apter, Inhaberin des Restaurants Löwen in Hausen, sitzt mit einigen Gästen in ihrer grossen Gartenwirtschaft und geniesst das warme und sonnige Wetter. Die studierte Biologin und Genetikerin orientierte ihre Kunden über die neuen Regeln mit einem Newsletter. Über die Umsetzung der Massnahmen hat sie noch wenig Erfahrung, waren doch die ersten Tage warm und sonnig und ihre Gäste mieden die Innenräume.

Wenn Familie oder Freunde im Alltag nicht helfen können, schliessen Freiwillige die Lücke. Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe von «Kiss» etwa wurden im Knonauer Amt 2020 bei 400 Einsätzen über 1000 Stunden geleistet – ohne monetäres Entgelt. «Zurzeit haben wir mehr Gebende als Nehmende», verriet Präsidentin Marianne Zimmerli an der zweiten Generalversammlung vom Mittwoch im Gemeindesaal Bonstetten. Dabei müsse sich niemand schämen, Unterstützung anzunehmen. (red.)

> Bericht auf Seite 14

Verbindendes Einen Feiertag im Land haben, den alle feiern können. Diese Idee steckt hinter dem Bettag. Im Fokus steht am kommenden Sonntag also das Verbindende und nicht das Trennende. Pfarrer Otto Kuttler überträgt diese ursprüngliche Intention auf die Gräben in der Coronadebatte. So fordert er eine Rückkehr zur Solidarität der ersten Welle und regt an zum Nachdenken über das viel strapazierte Wort «Freiheit». (red.)

von Martin Mullis

Aufwand für die Kontrollen eher gering

Die UBS in Affoltern lud zu einem besonderen Ganzkörper-Workout mit gutem Zweck. > Seite 15

«Kiss» hilft

Die ersten Erfahrungen mit der Zertifikatspflicht fallen eher positiv aus

Ein gemütliches Nachtessen oder ein Feierabendbier mit Freunden geniessen, ohne lästige Hygiene-Maske und ohne störende Abstandsregeln, ist seit dem letzten Montag wieder möglich. Mit Zertifikat. Für viele bedeuten die neuen Regeln des BAG auch ein Stück Freiheit. Ein Rentner in seiner Stammbeiz hält fest, dass er sich bereits ein wenig damit abgefunden hätte, in den kommenden kühleren Monaten auf seinen Apéro verzichten zu müssen. In der Gartenbeiz habe er die Einschränkungen praktisch nicht bemerkt, doch drinnen mit Maske, Abstand und womöglich noch hinter Glaswänden, sei das nichts für ihn, erklärt er und schüttelt heftig seinen Kopf. Da er jedoch bereits zweimal geimpft und das Zertifikat auf seinem Handy gespeichert sei, kann er weiterhin genussvoll seine für ihn sehr wertvollen Sozialkontakte gefahrlos pflegen.

«Plogging Tag»

> Gedanken zum Bettag auf Seite 27 ANZEIGE

Ohne Zertifikat und ID betritt niemand das Reich der mysteriösen Rätsel: Marco Bollhalder, Geschäftsführer der «ActionWorld» in Obfelden (Bild Martin Mullis) «Der Aufwand für die Kontrolle von Zertifikat und Ausweis ist eher gering und sicher viel besser als den Betrieb ganz zu schliessen», ist ihre Meinung. Falls Probleme auftauchen würden, werden sie und ihr Personal die Regeln strikte einhalten. Und ziemlich energisch erklärt sie weiter: «Es ist jedoch wirklich sehr schwer, jemanden abzuweisen, der gerne bei uns essen möchte.» Ihre Devise lautet: «Immer das Beste aus allen Situationen machen und das so gut es eben geht.» Ganz ähnlich äussert sich auch Vreni Spinner, die Wirtin des Gasthauses «Zum weissen Rössli» in Mettmenstetten. Mit den Dorfvereinen hatte und werde sie nie grosse Probleme haben. Diese Mitglieder hätten praktisch alle Zertifikate und eine ID benötige sie eher selten, kenne sie doch die allermeisten

persönlich. «Für uns sind die neuen Regeln kein nennenswerter Zusatzaufwand und ausserdem das kleinere Übel als ein weiterer Shutdown.» Weitere Gastronomen im Knonauer Amt äusserten sich mit fast identischen Worten zu den nun geltenden Regeln.

Für Freizeitaktivität andere Regeln als für Sportaktivitäten Etwas andere und vor allem auch schwierige Voraussetzungen hat Marco Bollhalder, Geschäftsführer der «ActionWorld» in Obfelden. Für seine Dienstleistungen gelten verschiedene CovidSchutzmassnahmen. Seine «Adventure Golf-Anlage» gehört laut den Vorschriften zum Segment der Sportaktivitäten. Anders die «Escape Rooms», in denen die Devise «entdecken, Rätsel lösen und

entwischen» gilt. Diese Anlagen gehören zu den Freizeitaktivitäten. Seit Beginn der Pandemie hat Bollhalder bereits sehr viel Zeit und Arbeit investiert, um alle Schutzmassnahmen einzuhalten. «Das gelang mir sehr gut, ich hatte einen intensiven Kontakt mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.» Einen Mehraufwand betreffend Zertifikat und Identitätsausweis sieht er nicht, müssen sich doch ohnehin sämtliche Spieler beim Eintritt anmelden. Ganz ähnlich zeigt sich die Situation auch bei den Bibliotheken. Ein Grossteil ihrer «Kunden» sind langjährige Besucher. Für einen Blick auf das Handy und soweit nötig auf die ID muss nicht allzu viel Zeit aufgewendet werden. Natürlich gebe es auch Personen, welche die Zertifikations- und Ausweispflicht als lästig bezeichnen.

Wettswil holt Affoltemer Moschee Aussprachesynode Jungtrainerinnen Senioren ins Boot neu in Obfelden in Mettmenstetten geehrt Gemeinsam die Weichen für die künftige Altersarbeit stellen – das Angebot des Gemeinderats Wettswil stiess bei den Ü65ern im Dorf auf offene Ohren. Die Nachfrage, sich einzubringen, war so gross, dass der Workshop auf zwei Termine aufgeteilt werden musste. Zum ersten kamen am 11. August 100 Interessierte, zum zweiten am 8. September nochmals 80. Von den sieben Themenfeldern, mit denen sich die Gruppen befassten, war das Wohnen besonders begehrt. Aber auch über öV und Treffpunkte wurde rege diskutiert. (tst.)

Im Jahr 1996 wurde die islamisch albanische Gemeinschaft Mërgimi gegründet. Kurz darauf nahm in Hedingen die erste Moschee im Bezirk Affoltern ihren Betrieb auf. Später mietete sich der Verein an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern ein, bevor er 2009 in ein mehrstöckiges Haus im Industriequartier umsiedelte. Dort wurde es im Lauf der Zeit jedoch immer enger. Seit mehreren Jahren war der Vorstand deshalb auf der Suche nach einer neuen Liegenschaft – und wurde an der Bachstrasse in Obfelden fündig. (lhä)

Die Kirchensynode, das Parlament der reformierten Landeskirche, hat diese Woche ihre Aussprachesynode in zehn Zürcher Gemeinden durchgeführt. Einige Synodale besuchten Mettmenstetten. Das Thema des gegenseitigen Austausches lautete «Land und Stadt: Kirchliche Perspektiven im globalen Dorf». Diskutiert wurde, welche kirchlichen Herausforderungen Stadt und Land teilen, welche Möglichkeiten der Kirche offenstehen, ihre Mitglieder vermehrt zu aktivieren und welche Perspektiven dabei digitale Medien bieten. (sts)

Emily Huber und Laura Marini sind Juniorinnen des FC Hausen. Aber sie sind nicht nur Fussballerinnen, sondern auch als Assistenz-Trainerinnen in ihrem Verein tätig. Für diesen ausserordentlichen Einsatz im jungen Alter wurden die beiden diese Woche von Regierungsrat und Sportminister Mario Fehr geehrt. An einer Feier im Fifa-Museum in Zürich bedankte sich Fehr bei sechs Jugendlichen, die sich bereits mit 14 Jahren zu 1418coaches ausbilden liessen. Er freue sich, dass sie als Jugendliche in ihren Vereinen sehr früh Verantwortung übernehmen. (red.)

> Bericht auf Seite 5

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 11

> Bericht auf Seite 25

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Vermisst

Roter Kater mit weissem Fleck auf der Brust,

gechipt, hört auf den Namen «Simi». Letztmals gesehen im Bifangquartier, Hausen am Albis, am Donnerstag, 9. 9. 2021. Ich bin dankbar für jeden Hinweis. Doris Trinkler, 079 684 53 45

S10 Ringlikon – Uetliberg Unterhaltsarbeiten Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend Unterhaltsarbeiten am Schienennetz durch. Die Arbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 17./18. September und 23./24. bis 24./25. September 2021 Wir danken für Ihr Verständnis.

Es ist egal, zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert, es ist immer zu früh und es tut immer weh!

Ruedi «Vovi» Vollenweider

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31, 3 Heute durfte unsere Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Gotti, Schwägerin, Cousine

Rosmarie Alice Richner-Vogel

13. 5. 1953 – 15. 8. 2021

Unendlich traurig, mit schwerem Herzen und vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Männe, unserem Dad, Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund. Durch einen tragischen Unfall wurde er aus dem Leben gerissen. Wir vermissen dich sehr und sind doch unendlich dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit.

Dora Vollenweider-Büchi – Sabrina Vollenweider mit Fabian Ott – Nathalie Vollenweider Trudi Vollenweider Walter und Ingrid Vollenweider mit Familie Vroni und Otto Leising-Vollenweider mit Familie Hans Vollenweider mit Familie Urs Vollenweider Brigitta und Heinz Bieber-Büchi Gina Illi – Victoria Vollenweider Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. September 2021, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis unter den 3G-Covid-Bestimmungen statt. Wir bitten auf Grabschmuck zu verzichten, da die Urne zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt wird. Für allfällige Spenden berücksichtigen Sie bitte die Rega, IBAN-Nr: CH74 0900 0000 8000 3793 6. Vermerk: Ruedi Vollenweider Zwillikon.

6. 3. 1929 – 12. 9. 2021

nach einem langen und reich erfüllten Leben friedlich einschlafen und in die ewige Heimat gehen. Wir gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit. Trauerfamilien Christian und Monika Richner-Mühlemann Simon Richner und Tabea Richner Elisabeth und Roland Trachsel-Richner Rahel und Thomas Hauser und Kinder Miriam Dornberger und Kinder Salome Trachsel, Lea Trachsel und Jonas Trachsel Annelies Widmer-Vogel Anverwandte und Freunde Die Beisetzung und die Abdankung finden statt: Montag, 20. September 2021, um 13.30 am Grab und 14.15 Uhr in der Kirche Mettmenstetten. Bitte um Anmeldung ch.richner@vtxmail.ch und Mitbringen des Corona-Zertifikats bei der Teilnahme in der Kirche. Traueradressen: Christian Richner, Terrassenrain 5, 3072 Ostermundigen Elisabeth Trachsel, Hagrösliweg 20, 3612 Steffisburg

Traueradresse: Dora Vollenweider, Schulrain 3a, 8909 Zwillikon

Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

Suche den Klang, der nie vergeht Suche die Sonne, die niemals untergeht, Unser Tod ist die Vermählung mit der Ewigkeit (Rumi)

Jetzt wissen wir, dass Sterben auch Erlösung sein kann.

Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Nachlassliquidation von Richard Cavegn, geb. 25. Mai 1948, von Lumnezia GR, wohnhaft gewesen Schürenweid 1, 8932 Mettmenstetten, gestorben am 20. Februar 2021, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. September 2020 verwiesen. Affoltern am Albis, 9. September 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldnerin: Raymonde Marie SchmidDesponds, geb. 19. Januar 1930, von Hedingen ZH, gest. 12. Januar 2021, wohnhaft gewesen 8908 Hedingen Datum der Konkurseröffnung: 21. April 2021 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 18. Oktober 2021. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. September 2021. Affoltern am Albis, 17. September 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Stefan Martin Flüge, geb. 8. April 1968, von Gelterkinden BL, wohnhaft Niederweg 4, 8907 Wettswil a.A., Datum der Konkurseröffnung: 13. August 2021. Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 18. Oktober 2021. (Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. Oktober 2021) Schlieren, 17. September 2021 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Unbekannter Autor

Louise Hunziker 31. März 1925 – 3. September 2021

Nach einem reich erfüllten Leben durfte unser Papi und Grosspapi

Josef Rüttimann

22. Juli 1924 – 10. September 2021

nach kurzem Aufenthalt in der Pflegi Muri friedlich einschlafen. Wir danken allen von Herzen die unseren Papi auf seinem langen Lebensweg begleitet haben. Wir gedenken seiner in Dankbarkeit und Liebe.

Hans-Peter und Emma Rüttimann Ursula Rüttimann und Walter Greco Fredi und Beatrix Rüttimann mit Manuela, Christoph und Tanja Verwandte und Freunde

Danke, dass du gelebt hast! Du wirst uns als hilfsbereite, naturverbundene und aktive Frau in Erinnerung bleiben. Margrit Schnorf (Nichte) Inga Paravicini (Vertraute) Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 22. September 2021, um 11.00 Uhr im Friedhof Affoltern a. A. statt, gefolgt von der Abdankung in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Margrit Schnorf, Veilchenweg 3, 8015 Erlinsbach

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 23. September 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden statt. Anstelle von Blumen sind Spenden an die Spitex Knonaueramt willkommen, die unseren Papi während der letzten Jahre liebevoll betreut hat. IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Josef Rüttimann. Traueradresse: Fredi Rüttimann, Offiziersgasse 7, 5612 Villmergen

Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon

TODESANZEIGE Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, den überraschenden Hinschied von unserem Vorstandsmitglied

Ruedi Vollenweider bekanntzugeben. Ruedi war ein innovatives, zuverlässiges Vorstandsmitglied, brachte neue und gute Ideen ein und setzte sie auch um. Er war als Schützenmeister immer an vorderster Front anzutreffen und engagierte sich vor allem für die Ausbildung der jungen Schützen. Mit seiner Treffsicherheit und Disziplin war er ein gutes Vorbild für unsere Nachwuchsschützen. Bei seiner langjährigen Schützenkarriere in verschiedenen Funktionen war er eine treibende Kraft beim Organisieren von mehreren Schützenfesten und Jubiläumsanlässen. Dank seinem grossen Wissen und Einsatz bei der Wartung der Schiessanlage hatten die Schützen immer gute Voraussetzungen. Ein besonderes Anliegen war ihm, die Homepage immer informativ und aktuell zu halten. In Erinnerung bleiben werden uns die vielen erlebnisreichen und geselligen Stunden mit Ruedi. Wir trauern mit den Angehörigen um einen sehr aktiven und hilfsbereiten Vorstands- und Schützenkameraden. Wir bitten unsere Schützen, Ruedi bei derAbdankung in der Reformierten Kirche Affoltern die letzte Ehre zu erweisen. Es gelten die 3G-Regel und die Maskenpflicht.


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. September 2021

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Drei Vorlagen für die Dezember-Gemeindeversammlung

Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Nebst dem Budget und Steuerfuss 2022 stimmt die Gemeindeversammlung über zwei weitere Vorlagen ab. Die aus dem Jahr 1985 bzw. 1993 stammende Polizei- bzw. Besoldungsverordnung wurde überarbeitet und soll auf den 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt werden. Die heute gültige Verordnung über die Besoldung der Behörden und Kommissionen sowie nebenamtlichen Funktionäre und das Dienst- und Besoldungsverhältnis des Personals der Politischen Gemeinde Wettswil a.A. regelt insbesondere die Entschädigung, Zulagen, Spesenvergütungen, die Tages- und Sitzungsgelder sowie den Versicherungsschutz von Behörden, Kommissionen und nebenamtlichen Funktionären der Politischen Gemeinde Wettswil a.A. Daneben wird auch das Dienst- und Besoldungsverhältnis des Personals der Politischen Gemeinde Wettswil a.A in einigen wenigen Punkten geregelt. Sie stammt vom 4. Oktober 1993 und wurde letztmals 2017 revidiert. Die neue totalrevidierte Entschädigungsverordnung regelt ausschliesslich die Entschädigung von Amtsträgern, die durch die Stimmberechtigten an der Urne gewählt werden sowie diejenige der ständig den Gemeinderat beratenden Kommissionen. Damit sind die Grundzüge und die finanziellen Eck-

werte von den Stimmberechtigten legitimiert. Es wird ein einheitliches, nachvollziehbares und zeitgemässes Entschädigungssystem umgesetzt, indem sämtliche Behördenmitglieder für ihre amtliche Tätigkeit eine jährliche pauschale Grundentschädigung erhalten, welche ihre Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Amt, wozu insbesondere auch die Sitzungsvorbereitung zählt, abgegolten werden. Die bisher ausgerichtete pauschale Entschädigung je Sitzung wird einer Abgeltung nach dem effektiven Aufwand je Sitzung nicht gerecht und soll deshalb durch eine Jahrespauschale ersetzt werden. Hingegen scheint es angemessen, die Entschädigung pro Sitzungsstunde moderat zu erhöhen. Ebenfalls einer Totalrevision wurde die kommunale Polizeiverordnung unterzogen. Diese wurde 1985 erlassen, ist komplett überholt und kann den heutigen Anforderungen an eine solche nicht mehr gerecht werden. Neben dem juristischen Aspekt soll den Einwohnerinnen und Einwohnern eine verständliche Polizeiverordnung vorgelegt werden, da sie viele Vorschriften für ein geregeltes Zusammenleben in alltäglichen Situationen enthält. Dadurch, dass viele überholte oder unnötige Bestimmungen nicht mehr enthalten sind, konnte die neue Polizeiverordnung von 80 auf 41 Artikel gekürzt werden. Sie enthalten vor allem Bestimmungen zur öffentlichen Sicherheit, zu Ruhe und Ordnung, zum Schutz von öffentlichen Sachen

und zum Schutz vor übermässigen Immissionen. Gleichzeitig werden die gesetzlichen Grundlagen für eine Videoüberwachung im öffentlichen Raum und eine einheitliche Regelung im Bereich der öffentlichen Parkierung geschaffen. Die detaillierten Gegenüberstellungen von neuen und alten Bestimmungen sowie weitere Erläuterungen zu den beiden kommunalen Verordnungen können die Stimmberechtigten dem Beleuchtenden Bericht entnehmen, welcher rechtzeitig in alle Haushaltungen zugestellt und unter www.wettswil.ch aufgeschaltet wird.

grund des Selektionsverfahrens haben sich der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal für Sophia Edda Theiler aus Wettswil entschieden. Der Gemeinderat hat den Lehrvertrag genehmigt. Sophia Theiler besucht zurzeit die 3. Sekundarschule in Bonstetten und wird ihre Berufsausbildung zur Kauffrau EFZ im August 2022 auf der Gemeindeverwaltung Wettswil beginnen. Sie wird in verschiedenen Abteilungen und Fachbereichen ausgebildet. Der Gemeinderat und das Personal freuen sich bereits heute, Sophia Theiler ab nächsten Sommer zum Verwaltungsteam zählen zu dürfen.

Gemeindeverwaltung am 29. September nachmittags geschlossen

Im Weiteren hat der Gemeinderat …

Die Gemeindeverwaltung ist am Mittwoch, 29. September 2021, von 8 bis 11.30 Uhr für Sie geöffnet. Am Nachmittag bleibt die Gemeindeverwaltung aufgrund eines Personalanlasses geschlossen. Gerne sind wir am Donnerstag, 30. September, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da. Für die Anmeldung von Todesfällen erreichen Sie den Pikettdienst unter den Telefonnummern 044 700 16 16 oder 079 355 90 90.

Lehrstelle 2022 besetzt Auf die Ausschreibung der Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann EFZ 2022–2025 sind einige Bewerbungen eingegangen. Auf-

• unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung Jona Arifi (geb. 2010), kosovarische Staatsangehörige, Samriddhi Sharma (geb. 2004), indische Staatsangehörige, Samarth Sharma (geb. 2005), indischer Staatsangehöriger, Markus Ferdinand Steiner (geb. 1980), deutscher Staatsangehöriger, Navy Vay geb. Mon, französische Staatsangehörige sowie Danja Klink geb. Neumann (geb. 1968), deutsche Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen. • auf Antrag der Kommission für Grundsteuern Grundstückgewinnsteuern in der Höhe von Fr. 421 413.25 veranlagt.

• die Abstimmungsempfehlung für den Ausbau Abwasserreinigungsanlage Zweckverband Kläranlage Birmensdorf (4. Etappe Elimination der Mikroverunreinigungen) beschlossen. Er empfiehlt das Projekt sowie den Kredit von brutto 10 495 000 Franken an der Urnenabstimmung vom 28. November 2021 des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf anzunehmen und ein Ja in die Urne zu legen. • für die Sanierung des Dorfparkplatzes einen Kredit von 45 000 Franken bewilligt. Insbesondere sind Belagsarbeiten vorgesehen, damit die Fussgängersicherheit weiterhin gewährleistet werden kann. • einen Kredit von 6600 Franken für die Sanierung der Wasserrinne für die Oberflächenentwässerung auf dem öffentlichen Fussweg bzw. im Bereich der Notausfahrt der Feuerwehr bewilligt. • auf Antrag der Betriebskommission der Gruppenwasserversorgung Amt das Projekt über den Bau einer Verwurfleitung beim Grundwasserpumpwerk Maschwanden sowie für den Leitungsersatz (Eternitleitung DN300) Bernhau-Rinderweidhau genehmigt und dafür einen Kredit von 10 000 Franken als Gemeindekostenanteil an den Gesamtkosten von 190 000 bzw. von 122 000 Franken bewilligt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Robert Widmer-Häberling geboren wurde. Er feiert am Montag, 20. September, in Obfelden seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen gute Gesundheit und fröhliche Stimmung!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Fahrplan für die Erneuerungswahlen festgelegt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten hat mit Beschluss vom 11. Mai 2021 als Wahltermin für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022–2026 den 27. März 2022 und den 15. Mai 2022 für einen allfälligen 2. Wahlgang festgesetzt. Es werden – nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und der Gemeindeordnungen der Politischen Gemeinde – die Erneuerungswahlen folgender Organe durchgeführt: Gemeinderat, Primarschulpf lege und Rechnungsprüfungskommission (je 5 Mitglieder und deren Präsidien). Für die Erneuerungswahlen der an der Urne gemäss Art. 7 und Art. 8 der Gemeindeordnung zu wählenden Gemeindeorgane gelten die Bestimmungen über die politischen Rechte über die stille Wahl. Sind die Voraussetzungen für die stille Wahl nicht erfüllt, werden leere Wahlzettel verwendet. Ein Beiblatt mit allen Kandidierenden wird den Wahlunterlagen beigelegt. In Anwendung des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPK) erfolgt der Amtsantritt für den Gemeinderat, die Schulpflege sowie die eigenständigen Kommissionen, die von den Stimmberechtigten gewählt werden, per 1. Juli 2022. Einzig für die Rechnungsprüfungskommission erfolgt der Amtsbeginn nach wie vor mit der Konstituierung, nachdem die Mehrheit der Mitglieder und das Präsidium rechtskräftig gewählt sind. Die Wahlvorschläge können innert 40 Tagen beim Bereich Präsidiales eingereicht werden. Die eingegangenen Wahlvorschläge werden nach Ablauf dieser Frist veröffentlicht. Gleichzeitig wird eine neue Frist von sieben Tagen angesetzt, innert welcher die Vorschläge geändert oder zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden können. Sind die Voraussetzungen für die Durchführung einer stillen Wahl gemäss § 54 GPR nicht erfüllt, findet auch bei diesen Behörden eine Urnenwahl statt. Der Zeitplan sieht Folgendes vor: Freitag, 26. November 2021: 1. Publikation im «Anzeiger» mit 40-tägiger Frist (inkl. Erwähnung Datum der Urnenwahl); Mittwoch, 5. Januar 2022: Ablauf der 40-tägigen Frist zur Einreichung von

Wahlvorschlägen; Dienstag, 11. Januar 2022: 2. Publikation im «Anzeiger» mit 7-tägiger Nachfrist; Dienstag, 18. Januar 2022: Ablauf der 7-tägigen Nachfrist; Dienstag, 25. Januar 2022: Publikation definitive Wahlvorschläge (nur sofern Änderungen während der 7-tägigen Frist erfolgten); Dienstag, 8. Februar 2022: stille Wahl durch den Gemeinderat, sofern Voraussetzungen erfüllt. Ansonsten leerer Wahlzettel mit Beiblatt für die Erneuerungswahl vom 27. März 2022; Sonntag, 27. März 2022: Wahlsonntag; Sonntag, 15. Mai 2022: allfälliger 2. Wahlgang; Freitag, 1. Juli 2022: Amtsantritt Gemeinderat und Primarschulpflege; Dienstag, 5. Juli 2022: Konstituierung von Gemeinderat und Primarschulpflege.

Traktanden für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember Der Gemeinderat hat für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 die Traktanden definitiv festgesetzt. Es werden folgende Traktanden behandelt: 1. Genehmigung des Budgets 2022 und Festsetzung des Steuerfusses; 2. Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) vom 10. Mai 1995 betreffend Einführung eines kommunalen Mehrwertausgleichs (MAG); 3. Projekt- und Kreditantrag zur Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung und der öffentlichen Schmutzwasserleitung Sunnehaldestrasse; 4. Genehmigung der Totalrevision der Gebührenverordnung der Siedlungsentwässerungsanlagen der Gemeinde Bonstetten (inkl. Stellungnahme des Preisüberwachers). Die Publikation der Einladung im «Anzeiger» erfolgt am Dienstag, 26. Oktober 2021. Der Beleuchtende Bericht wird den interessierten Einwohner/-innen in der Kalenderwoche 46 zugestellt.

Personelles Per 1. September 2021 hat Angelika Dolle, wohnhaft in Bonstetten, ihre Tätigkeit als Mitarbeiterin des Bereichs Hoch- und Tiefbau sowie Liegenschaften in einem 50%-Pensum aufgenommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Angelika Dolle und heissen sie in

unserer Gemeindeverwaltung herzlich willkommen.

Digitale Informationstafeln Mit Beschluss vom 7. Juli 2020 hat der Gemeinderat entschieden, zusätzlich nebst den Ortseingangstafeln digitale Informationstafeln anzuschaffen. Auf den Informationstafeln sollen flexibel aktuelle Infos über Veranstaltungen in der Gemeinde publiziert werden. Deshalb wurde ein Betrag von 50 000 Franken in die Investitionsrechnung 2021 aufgenommen. Für die zwei Informationstafeln liegen drei Offerten vor. Der Auftrag im Betrag von knapp 40 000 Franken wurde an die Firma attilio meyer, Gossau, vergeben. Der Standort für die zwei Informationstafeln ist beim Bahnhof und im Dorfzentrum vorgesehen. Die Vereine und Bevölkerung werden zur gegebenen Zeit über die Publikationsmöglichkeiten auf diesen Informationstafeln informiert.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die obligatorische Krankenversicherung an einen nicht Versicherten zugewiesen; • eine Stellungnahme bezüglich der Fusion des Zivilstandskreises Affoltern mit einem anderen Zivilstandskreis abgegeben; • eine Stellungnahme zur Vorprüfung über die Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet eingereicht; • den Honorarkredit für die Umsetzung von Massnahmen für den Hochwasserschutz beim Friedgraben genehmigt; • die Abstimmungsempfehlung zum Ausbau der ARA Etappe 4 hinsichtlich der Mikroverunreinigung abgegeben; • die Abrechnung über den Austausch der Wasserzähler (Austauschetappe 2021) gutgeheissen; • den Botschaftstext (Weisung) für die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) z.H. der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 genehmigt; • der Verfügung über die Teilnehmer der Totalunternehmer-Ausschreibung im selektiven Verfahren für den Neubau

des Mehrzweckgebäudes Heumoos zugestimmt; • der Sinora GmbH, Tobias Müller, ein Patent zur Führung eines Klein- und Mittelverkaufsbetriebes sowie Verkauf von gebrannten Wassern erteilt; • das Budget 2022 des Sozialdienstes Unteramt (Sodu) genehmigt; • der Vernehmlassung zum Entwurf des Anstaltsvertrags zur interkommunalen Anstalt (IKA) Kesb Bezirk Affoltern zugestimmt. Ergänzung zur Gemeinderatssitzung vom 24. August: Erwin Leuenberger informiert den Gemeinderat, dass er für die Legislatur 2022 bis 2026 nicht mehr kandidieren wird.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 6. September 2021: • das Budget 2022 in 3. Lesung zuhanden des Gemeinderates verabschiedet; • den Jahresbericht Schuljahr 2020/21 der Schulleitung genehmigt; • eine Kostengutsprache für eine Sonderschulung beschlossen; • die Subventionsanträge der Elternbeiträge für die Tagesstrukturen für das Schuljahr 2021/2022 genehmigt; • die kommunalen Kündigungen besprochen. Christof Wicky, Gemeindeschreiber ANZEIGE

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Erinnerung Absage Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung vom kommenden Montag, 20. September 2021 findet aufgrund fehlender Traktanden nicht statt. Die ordentliche Publikation erfolgte im Anzeiger vom 24. August 2021. 17. September 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Strassenbau: Einführung Tempo 30 auf der Muristrasse Betrifft 8913 Ottenbach Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung Im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG wird eine Planauflage des genannten Projekts durchgeführt. Instandsetzung und Umsetzung Tempo 30 Durchführende Stelle: Gemeinde Ottenbach Rechtliche Hinweise und Fristen

Gesamtrevision kommunale Richtplanung Öffentliche Auflage Der Gemeinderat hat anlässlich seiner Sitzung vom 14. September 2021 den kommunalen Richtplan, umfassend aus dem Bericht zum kommunalen Richtplan mit Erläuterungen nach Art. 47 RPV, den Verkehrsplan sowie den Plan der öffentlichen Bauten und Anlagen, für die öffentliche Auflage und Mitwirkung nach § 7 Abs. 2 PBG verabschiedet. Die öffentliche Auflage findet während 60 Tagen vom 17. September bis 16. November 2021 statt. Die Unterlagen können während dieser Frist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zusätzlich sind die Unterlagen auf der Website der Gemeinde, www.obfelden.ch, aufgeschaltet. Während der Auflagefrist kann sich jede Person zur Teilrevision äussern. Einwendungen sind bis am 16. November 2021 schriftlich an den Gemeinderat, Betreff: Gesamtrevision Richplanung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Über die Einwendungen wird gesamthaft im Rahmen des Festsetzungsverfahrens entschieden (§ 7 PBG). 17. September 2021 Gemeinderat Obfelden

Gemeinde Ottenbach Affolternstrasse 3 8913 Ottenbach

Strassenbau: Einführung Tempo 30 auf der Affolternstrasse (ab Verzweigung Rickenbacherstrasse in Richtung Obfelden) Betrifft 8913 Ottenbach Öffentliche Planauflage Mitwirkung der Bevölkerung Im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG wird eine Planauflage des genannten Projekts durchgeführt. Instandsetzung und Umsetzung Tempo 30 Durchführende Stelle: Gemeinde Ottenbach

Die Unterlagen (Gutachten samt Anhängen als Vorprojekt) liegen zur Einsicht bei der Gemeindeverwaltung auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage der Gemeinde www. ottenbach.ch (unter Amtliche Publikationen) oder www.amtliche-nachrichten.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei der Kontaktstelle erhoben werden. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesamthaft Stellung genommen. Der Bericht wird während 60 Tagen öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegt (§ 13 Abs. 2 und 3 StrG) und öffentlich bekannt gemacht.

Rechtliche Hinweise und Fristen Gemeinde Ottenbach Affolternstrasse 3 8913 Ottenbach

Heinrich Grimmer 10. September 1955 – 8. September 2021

Heinrich Grimmer hat sich während seiner über 20-jährigen Tätigkeit durch seine Pflichttreue und seine Hilfsbereitschaft ausgezeichnet. Er hat sich in hohem Masse für das Wohl der Gemeinde Knonau eingesetzt und grosse Verdienste erlangt. Die langjährigen, wertvollen Dienste zum Wohle unserer Bevölkerung verdienen unsere Dankbarkeit und Wertschätzung. Wir werden Heinrich Grimmer in dankbarer Erinnerung behalten und sprechen den Hinterbliebenen unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Knonau, 13. September 2021

Gemeinderat und Mitarbeitende der Gemeinde Knonau

Die Unterlagen (Gutachten samt Anhänge als Vorprojekt 2021 und die Grundlagenunterlagen aus dem Jahr 2014) liegen zur Einsicht bei der Gemeindeverwaltung auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage der Gemeinde www.ottenbach.ch (unter Amtliche Publikationen) oder www.amtliche-nachrichten. ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen.

Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen, bis spätestens am 18. Oktober 2021 in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Ottenbach einzureichen.

Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei der Kontaktstelle erhoben werden. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesamthaft Stellung genommen. Der Bericht wird während 60 Tagen öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegt (§ 13 Abs. 2 und 3 StrG) und öffentlich bekannt gemacht.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 18. Oktober 2021 Strassenbau-Planauf lagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen, bis spätestens am 18. Oktober 2021 in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Ottenbach einzureichen.

Kontaktstelle Gemeinde Ottenbach Abteilung Präsidiales Affolternstrasse 3 8913 Ottenbach

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 18. Oktober 2021 Strassenbau-Planauf lagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Weitere Angaben zur Meldung Ottenbach, 17. September 2021 Gemeinderat Ottenbach

Kontaktstelle Gemeinde Ottenbach Abteilung Präsidiales Affolternstrasse 3 8913 Ottenbach

Gemeinde Obfelden Grundgebühren für das Jahr 2022 und Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2022

Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Leiter Werkdienst und unserem Arbeitskollegen

Weitere Angaben zur Meldung Ottenbach, 17. September 2021 Gemeinderat Ottenbach

ROTARY CLUB ZÜRICH-KNONAUERAMT Betroffen und traurig haben wir vom Hinschied unseres langjährigen Mitglieds

Arthur Bozzola

1. Oktober 1942 – 5. September 2021 erfahren müssen. Kurz vor seinem 79. Geburtstag hat er seine letzte Reise angetreten und durfte friedlich zu Hause von uns gehen. Arthur wurde am 1. Januar 1986 in den Rotary Club ZürichKnonaueramt mit der Klassifikation Bauingenieurwesen aufgenommen. In seinen 35 Jahren Clubmitgliedschaft hatte er fast jede Charge inne und im Clubjahr 1993/94 stand er diesem als Präsident vor. Er war immer eine gern gesehene Persönlichkeit und ein guter Freund. Leider konnte er die letzten Jahre nicht mehr aktiv am Clubleben teilnehmen. Wir werden Arthur stets in bester Erinnerung behalten. Seiner Ehefrau und seinen Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. 8910 Affoltern a. A., 14. September 2021

Rotary Club Zürich-Knonaueramt

Der Gemeinderat setzte am 14. September 2021 die Grundgebühren für das Jahr 2022 und die Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2022 wie folgt fest: 1.1. Wasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschaftsbetrieb Grundgebühr Gewerbe

2022 CHF 80.00 CHF 80.00 CHF 80.00 resp. indiv. Tarife CHF 1.40

Vorjahr CHF 80.00 CHF 80.00 CHF 80.00 dito CHF 1.40

1.2. Abwasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Versiegelte Flächen (Dächer, Plätze, Strassen) pro m2 Klärgebühr pro m3 Wasserverbrauch

2022 CHF 85.00 CHF 85.00 resp. indiv. Tarife

Vorjahr CHF 85.00 CHF 85.00 dito

Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung

CHF 0.875 CHF 1.75

CHF 0.875 CHF 1.75

1.3. Abfallbeseitigung Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Gewerbepauschale (nach geschätztem Aufwand)

2022 CHF 125.00

Vorjahr CHF 125.00

CHF 125.00

CHF 125.00

indiv. Tarife

dito

Mit Beschluss Nr. 186 vom 30. August 2021 genehmigte der Gemeinderat den Vertrag über die Nachführung der amtlichen Vermessung mit dem bisherigen Nachführungsgeometer Thomas Frick, patentierter Ingenieur-Geometer sowie Nicole Romer, patentierte Ingenieur-Geometerin, Frick & Partner, dipl. Ingenieure ETH/SIA, Adliswil.

Verbrauchsgebühr pro m3

1.4. Mehrwertsteuer Die Grund- und Verbrauchsgebühr-Ansätze verstehen sich exkl. Mehrwertsteuer. Für die Wassergebühren werden 2.5 %, für die Abwasser- und Abfallgebühren 7.7 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. 17. September 2021

Gemeinderat Obfelden

Der Nachführungsvertrag sowie der Gemeinderatsbeschluss können während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, eingesehen werden. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, 8004 Zürich, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Verwaltungsgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. 17. September 2021 Gemeinderat Stallikon

Erlass Personalreglement (PersReg) Die Gemeindeversammlung hat am 2. Juni 2021 die Personalverordnung (PV) sowie die Entschädigungsverordnung (EVO) der politischen Gemeinde Stallikon genehmigt. Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 196 vom 6. September 2021 die Ausführungsbestimmungen (Personalreglement [PersReg]) genehmigt und per 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt. Der Beschluss sowie das Personalreglement (PersReg) liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, während der Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. September 2021 Gemeinderat Stallikon

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. September 2021

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Die Altersarbeit aktiv mitgestalten Der Gemeinderat Wettswil hat die Generation Ü65 zum Workshop eingeladen Die Lebensqualität der Senioren und Seniorinnen verbessern. Das hat sich der Gemeinderat Wettswil als Ziel gesetzt. Dazu beitragen soll ein Alterskonzept, in welches sich die Generation Ü65 aktiv einbringen durfte. von Thomas sTöckli Gemeinsam die Weichen für die künftige Altersarbeit stellen – mit diesem Angebot hat der Gemeinderat Wettswil im Frühsommer die gut 1000 Wettswilerinnen und Wettswiler der Altersklasse Ü65 angeschrieben. «In unserer Gemeinde ist bereits heute jeder fünfte Einwohner über 65 Jahre alt», heisst es in der Einladung. «Die aktive Altersarbeit gewinnt deshalb an Bedeutung und soll intensiviert und aktiv gestaltet werden.» Das erklärte Ziel: ein Alterskonzept, das Angebote koordiniert, Lücken schliesst und so die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren verbessert. Bei den Angeschriebenen ist das Angebot auf offene Ohren gestossen. Die Nachfrage, sich einzubringen, war jedenfalls so gross, dass der Workshop auf zwei Termine aufgeteilt werden musste. Zum ersten kamen am 11. August 100 Interessierte, zum zweiten am 8. September nochmals 80. Für sie hatte ein Kernteam bereits Vorarbeit geleistet und eine Ist-Analyse der bestehenden Angebote durchgeführt. «Wir werden kein «Rundum-Sorglos-Paket» zur Verfügung stellen können», relativierte Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger in ihrer Begrüssung die Erwartungshaltung. Vielmehr gehe es darum, herauszuspüren, wo der Schuh drücke – in der Hoffnung, dass er eben nicht allzu sehr drücke. Dazu zitierte sie aus

dem Abmeldungsschreiben einer schwer kranken Person aus dem Dorf: Man könne auch auf einem Schachbrett spielen, das einen Riss habe, heisst es darin, dass Gebrechen im Alter nun mal zum Lebensalltag gehören und dass man – statt dagegen anzukämpfen – doch lieber die Kraft, die einem bleibt, gezielt zum Leben nutzen solle.

Wohnen als wichtigstes Themenfeld «Wir sind überwältigt», so Gemeinderat Fritz Kurt zur grossen Anzahl der Mitwirkenden. Mittlerweile gehöre er selbst zur Generation 65-plus, so der Gesundheits- und Sozialvorstand – ohne sein Zutun, wie er betonte: «Das ist einfach so passiert.» Der dritte Lebensabschnitt werde einem nämlich erst bewusst, wenn man selbst drinstehe, hielt er fest. An Manuela Kohli-Wild von der Pro Senectute Kanton Zürich lag es dann, den organisatorischen Ablauf des Nachmittags aufzuzeigen: Verteilt auf Gruppentische sollten die Teilnehmenden des Workshops eines von sieben Themenfeldern diskutieren. Nach einer rollenden Pause ging es dann noch zu einem zweiten Themenfeld. Besonders gefragt war das Themenfeld Wohnen, dem sich unter der Leitung von Katrin Röthlisberger und Fritz Kurt gleich zwei Gruppen widmeten. «Zu diesem Lebensbereich hätten wir auch vier Gruppen füllen können», so Manuela Kohli. Schliesslich steige der Stellenwert des Wohnens mit zunehmendem Alter, da ältere Menschen 80 oder mehr Prozent ihrer Zeit in ihrem Zuhause verbringen – sei es, weil sie nicht mehr so mobil sind, oder weil sie sich schlicht gut eingerichtet haben. An beiden Veranstaltungen zeigte sich der Wunsch nach altersgerechten Wohn-

Am Tisch von Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger (Tischmitte, links) wurde übers Wohnen diskutiert. (Bild Thomas Stöckli) formen, sei es in Form von Alterswohnungen oder einem Altersheim. Bei Brigitte Wengi, Ortsvertreterin der Pro Senectute, wurde über Gesundheit und Prävention diskutiert. Die Optimierung der ÖV-Anbindung an Gesundheitseinrichtungen – konkret: das Triemli – war hier ebenso Thema wie bei Doris Huguenin im Lebensbereich Infrastruktur und Mobilität. Einen öffentlichen, nicht elitären Treffpunkt, das fehlte vielen in der Runde von Pfarrer Matthias Ruff zum Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt. Der Wunsch nach einer übersichtlichen, koordinierten Auflistung der Angebote wurde sowohl in der Runde von Dölf Gabriel über Information und Koordination gefordert, wie auch in jener über Betreuung und Pflege, mode-

Die Tricks der Goldruten Am Waldrand, auf Ruderalflächen und in vielen Gärten blühen jetzt die Goldruten. Die Stadt Affoltern bekämpft diese invasive Art und gibt in einer losen Serie praktische Tipps für private Haus- und Gartenbesitzer.

Bis zu zwanzigtausend Samen Jede Goldrutenpflanze entlässt im Herbst bis zu zwanzigtausend Samen. Sie sind so klein, dass der Wind sie kilometerweit über das Land trägt und sich

Strategie soll Anfang 2022 stehen Prioritär angehen will die Wettswil den Informationsfluss: «Es gibt schon viel», erklärt Gemeindeschreiberin Alexandra Brandenberger, «aber viele Leute wissen das nicht.» Kommende Woche sollen die Resultate der Veranstaltungen in der Projektgruppe ausgewertet werden, da-

raus will der Gemeinderat dann seine Strategie ableiten, voraussichtlich bis Anfang nächstes Jahr. Von den drei grossen Themen Wohnen, öV und Treffpunkt sei Letzterer jener, den die Gemeinde am stärksten beeinflussen könne, so die Gemeindeschreiberin. Da sei man etwa mit der Gewerkschaftlichen Wohn- und Baugenossenschaft (Gewobag) im Austausch, die auf zwei separaten Parzellen an der Poststrasse altersdurchmischtes Wohnen plant – auch mit seniorengerechten Kleinwohnungen. Pflegeplätze stelle Wettswil als Trägergemeinde der IKA Pflegezentrum Sonnenberg in Affoltern bereits zur Verfügung und auch was die Busverbindungen anbelangt, habe sich die Gemeinde im Fahrplanverfahren beim ZVV schon eingebracht.

Für Kostenwahrheit im Verkehr

Invasive Pflanzen am Waldrand und im Garten

Die Amerikanischen Goldruten – es sind zwei Arten, die Kanadische und die Spätblühende Goldrute – stammen ursprünglich aus Nordamerika und wurden im 17. Jahrhundert als Zierpflanzen bei uns eingeführt. Seither sind sie verwildert und zählen zu den invasivsten Neophyten Mitteleuropas. Sie wachsen entlang von Bahngleisen, auf Brachflächen, säumen Bäche und Flüsse und breiten sich insbesondere in Naturlandschaften und Naturschutzgebieten aus. Jetzt im Spätsommer erkennt man an den goldgelben, üppigen Blüten leicht, wo sie überall vorkommen. Die schöne Blütenpracht täuscht über ihre verheerenden Auswirkungen für die Schweizer Ökosysteme hinweg. Wo sie wachsen, verdrängen sie andere Pflanzen. Die Goldrute bildet nach kurzer Zeit kompakte Monokulturen, in denen die Stängel dicht an dicht stehen und kein anderes Gewächs mehr zulassen. Vor allem seltene und verletzliche einheimische Arten wie die Pracht-Nelke, der Lungen-Enzian und der TeufelsAbbiss sind von ihr bedroht. Sie verdrängen aber auch ganze Pflanzengemeinschaften an See- und Flussufern, was sich auf Insekten, Amphibien, Reptilien und Säugetiere auswirkt.

riert von Elisabeth Concenti, Spitex Knonaueramt. Nebst Mahlzeitendienst, Reinigungshilfe und Betreuung entsprechen offenbar auch Zahnpflege und Podologie einem Bedürfnis. Derweil scheint der Schuh im Lebensbereich materielle und individuelle Sicherheit wenig zu drücken. Moderiert wurde diese Runde von Udo Allgaier, Leiter der Ämtler Beratungsstelle für Altersfragen.

Der Kantonsrat hat das Postulat «Mobilitätsfinanzierung nach dem Verursacherprinzip» von Arianne Moser (FDP, Bonstetten) mit 101:63 Stimmen bei zwei Enthaltungen überwiesen. Der Regierungsrat solle aufzeigen, wie sich die Infrastrukturkosten, die externen Kosten und die Betriebskosten der Mobilität den Verursachern zurechnen lassen. Das haben die Bonstetter Kantonsrätin Arianne Moser und zwei FDPKollegen in einem Postulat gefordert. «Wer von Mobilität profitiert, soll künftig auch die damit verbundenen Kosten tragen», so Arianne Moser. Deshalb seien die Kosten von Mobilität durch die Nutzer individuell abzugelten. «Die Kapazitäten sowohl auf dem Schienen- als auch auf dem Strassen-

netz, vor allem im Umfeld der grossen Agglomerationen sind vielerorts ausgeschöpft», führte die Bonstetterin im Kantonsrat aus, ehe sie noch auf einen ganz anderen Aspekt einging: Weil alternative Fahrzeugantriebe keine Mineralölsteuer und kaum kantonale Strassenverkehrsabgaben bezahlen, sei die Finanzierung der Verkehrsinfrastrukturen – insbesondere der Strassen – längerfristig nicht mehr sichergestellt. Ihrer Meinung nach sollen Gebühren künftig direkt proportional zur Fahrdistanz und zur Beanspruchung der Infrastruktur erhoben werden. Über die Preisgestaltung könne man dann auch steuern, dass die Verkehrsinfrastruktur gleichmässiger ausgelastet werde und sich der Ausbaubedarf so in Grenzen halte. Weiter soll das vorgeschlagene System Anreize setzen, die Emissionen zu reduzieren. (red.)

Zweimal gegen Strassenlärm Goldruten mit den typisch goldgelben Blütendolden können grosse Gebiete überwuchern. Dabei verdrängen sie die einheimischen Pflanzenarten. (Bild zvg.) die Goldruten sehr schnell und weit ausbreiten können. Die Pflanzen bilden auch unterirdische Ausläufer, die in benachbarte Flächen eindringen können, selbst wenn es dort schon einen dichten Pflanzenbestand hat. Zusätzlich sondern die Ausläufer chemische Wirkstoffe in den Boden ab, die das Wachstum der anderen Pflanzen hemmen und die Keimfähigkeit von deren Samen reduzieren. Als Bekämpfungsmassnahme ist Ausreissen am effizientesten. Dies muss aber regelmässig durchgeführt werden, da sich die Bestände sonst schnell wieder erholen. Weil die Samen im Boden keimfähig bleiben, ist eine Nachkontrolle über mehrere Jahre unabdingbar.

In der Schweiz verboten Jeglicher Umgang mit den Amerikanischen Goldruten ist gemäss Freisetzungsverordnung in der Schweiz verboten. Das betrifft den Kauf, den Handel sowie das Anpflanzen und Vermehren. Trotzdem gibt es immer noch Privatgärten, in denen die Goldrute gehegt und gepflegt wird. Private Gartenbesitzer können etwas für unsere Ökosysteme tun, indem sie die Goldruten ausreissen oder zumindest die Blüten vor der Samenbildung abschneiden und alles im Kehrichtsack entsorgen. Erika Stanger, Stadtschreiber Stellvertreterin Affoltern

Gleich zwei Anfragen hat Thomas Schweizer (Grüne, Hedingen) als Erst-, und Mitunterzeichner am Montag im Kantonsrat eingereicht. Die Bucheneggstrasse ist nicht nur die kürzeste Verbindung zwischen Langnau und Stallikon, sondern auch eine beliebte Passstrasse. Als Massnahme gegen Lärm und gefährliche TempoÜberschreitungen schlägt die von

Thomas Schweizer mitunterzeichnete Anfrage Tempo- und Lärmmessungen vor, aber auch eine Temporeduktion sowie ein Überholverbot. Als Erstunterzeichner eines weiteren Vorstosses stellt der Kantonsrat aus Hedingen die Berechtigung von Tempo60-Abschnitten im Innerortsbereich infrage. So verlangt die Anfrage etwa eine Auflistung dieser Strecken und Lärmgutachten zu jeder einzelnen. (red.)

Personalsituation im Spital verbessern Für das Pflegepersonal, welches bereits seit mehr als einem Jahr viel arbeitet, ist eine andauernd hohe Belegung der Intensivstation kräftezehrend. Als Mitunterzeichner einer Anfrage will Ronald Alder, GLP-Kantonsrat aus Ottenbach, vom Regierungsrat deshalb wissen, ob es schon gelungen sei, die Arbeitsbedingungen auf Intensivstationen zu verbes-

sern, und wie viel zusätzliches Intensivpflegepersonal ausgebildet wurde. Seit Jahren sei der Kostendeckungsgrad der Behandlungen von Allgemeinversicherten in den Spitälern ungenügend, heisst es in der Anfrage weiter. Damit sich die Personalsituation verbessere, müssen die Spitäler ihre Leistungen kostendeckend erbringen können. (red.)


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Affoltern am Albis Bauherrschaft: Kanton Zürich Baudirektion, Tiefbauamt, Strassenregion II, Zugerstrasse 226, 8820 Wädenswil, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau 20 Parkplätze befristet auf ca. 4 Monate, Zürichstrasse / Grubenstrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5855, Zone: Industriezone

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Hausen am Albis Bauherrschaft: Hansruedi und Edith Huber, Giselstrasse 7, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Schenk Haustechnik AG Brüggenstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe (aussen aufgestellt), Giselstrasse 26, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2441, Zone: W/1.2, privater GP Gisel

Hausen am Albis Bauherrschaft: Silvia und Gilbert Eyer Lindenbühl 3, 6330 Cham Projektverfasser: PEArchitektur Pascal Eyer, Freischützgasse 10, 8004 Zürich, Schweiz Projekt: Abbruch EFH, Neubau MFH mit Einstellhalle, Projektänderung: Verschieben des Gebäudes um 1.00 m nach Südwesten und Anpassen der Einstellhallenzufahrt, Bifangstrasse 16, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1507, Zone: W/1.8

Hausen am Albis Bauherrschaft: Tim Streich, Vollenweid 17b, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke KlG, Obstgartenstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Objektschutzmassnahmen mit neuen Oberflächenmaterialien, Vollenweid 17a+b, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3228, Zone: LW, Landschaftsschutzzone Türlersee

Bauherrschaft: Rudolf und Sonja Roth, Oberweid 2, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ausbau Dachstock bei Assek.-Nr. 354 und Abbruch Assek.-Nr. 355 und Neubau Autounterstand, Oberweid 1 und 2, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 386, Zone: Landwirtschaftszone (Lk)

Maschwanden Bauherrschaft: André und Barbara Moergeli, Kreuzrai 1, 8933 Maschwanden Projektverfasser: WERKBAU AG, Im Winkel 5, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Rückbau Scheune, Grischheistrasse 2, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1155, Zone: Kernzone

Obfelden Bauherrschaft: Cosimo und Ruth Caserta, Lötschenmattstrasse 9c, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Gartenumgestaltung mit Stützmauern, Lötschenmattstrasse 9c, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4563, Zone: K2

Obfelden Bauherrschaft: Actionworld AG Bachstrasse 27, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neuanordnung von Aussenparkplätzen und 8 neue Aussenparkplätze entlang der Bachstrasse Bachstrasse 27, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3840, Zone: G

Affoltern am Albis Am 3. September 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Louise Hunziker geboren am 31. März 1925, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Mittwoch, 22. September 2021 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 17. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 15. August 2021 ist in Zürich ZH gestorben:

Rudolf Vollenweider geboren am 13. Mai 1953, wohnhaft gewesen in Zwilikon ZH. Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. September 2021, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Affoltern am Albis ZH statt. 17. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 13. September 2021 ist in Horgen ZH gestorben:

Johann Christoph Kühne geboren am 24. August 1952, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten Am 12. September 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ottenbach

Richner-Vogel Rosmarie Alice

Bauherrschaft: Sandra Pedranz, Bachdolenstrasse 1, 8913 Ottenbach

geboren am 6. März 1929, von Aarau AG und Illnau-Effretikon ZH, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Vertretung der Bauherrschaft: Emil Huber AG, Gartenbau – Gärtnerei – Blumengeschäft, Mythenweg 2, 5610 Wohlen Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Ersatz best./kranke Sichtschutzhecke durch neue Sichtschutzhecke und Sichtschutzelemente, Vers.-Nr. 1054, Bachdolenstrasse 1, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1418, Zone: W2a

Stallikon Bauherrschaft: Eigentümergemeinschaft Balderenweg 16a – 26c, c/o Frau Manuela Leuzinger, Balderenweg 20b, 8143 Stallikon Projekt: Ersatz von zwei Holzbrücken, Pilgerwegbach, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 811, Zone: W2/35

Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Montag, 20. September 2021, 13.30 Uhr, die Abdankung im Anschluss um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, statt. Die Angehörigen bitten die teilnehmenden Trauernden um Anmeldung unter ch.richner@vtxmail.ch. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 10. September 2021 ist in Muri AG verstorben:

Josef Gottfried Rüttimann geboren am 22. Juli 1924, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

Wettswil Bauherrschaft: Carlo und Daniela Favero Hofächerstrasse 23, 8907 Wettswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Vordacherweiterung Sitzplatz mit Einbau Dachfenster beim EFH Vers.-Nr. 1234, Hofächerstrasse 23, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3195, Zone: W2b

Da, wo es passiert.

Gönner werden: rega.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. September 2021

7

Obfelden hat jetzt eine Moschee Die islamisch albanische Gemeinschaft Mërgimi hat ihren Sitz von Affoltern nach Obfelden verlegt 12 Jahre befand sich die Moschee der islamisch albanischen Gemeinschaft Mërgimi im Industriequartier in Affoltern. Der Platz war schon länger knapp, deshalb suchte der Verein neue Räume – und wurde an der Bachstrasse in Obfelden fündig. von livia häberling Die Gemeinde Obfelden habe ein Lob verdient und die reformierte Kirche Affoltern, das Familienzentrum und, ja natürlich, der Besitzer der Liegenschaft, all die Gönner und der Schützenverein Merenschwand. Es fallen viele Dankesworte, an diesem frühen Abend in Obfelden. Am Tisch im Aufenthaltsraum sitzen drei Vorstandsmitglieder der islamisch albanischen Gemeinschaft Mërgimi und der Imam. Mehrere Monate hat der Umbau gedauert. Nun können sie ihr frisch umgebautes Vereinslokal endlich einweihen – und all jenen Danke sagen, die sie auf dem Weg dorthin unterstützt haben. Dieser Weg begann im Jahr 1996. Damals wurde die islamisch albanische Gemeinschaft Mërgimi gegründet und die erste Moschee im Bezirk Affoltern eröffnet. Sie befand sich zunächst in Hedingen, später mietete sich der Verein an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern ein, bevor er 2009 in ein mehrstöckiges Haus im Industriequartier umsiedelte. Dort wurde es im Lauf der Zeit jedoch enger und enger. Im Jahr 2017 zählte der Verein rund 170 Mitglieder, zum wichtigsten Gebetstermin am Freitagnachmittag reichte der Platz im Sakralraum schon damals bei Weitem nicht. Und auch die Frauen hatten dort keinen eigenen Gebetsraum zur Verfügung. Schon damals hielt die Gemeinschaft Ausschau nach einer neuen Liegenschaft. «Wir haben mehrere Jahre gesucht», sagt Ilmi M., «leider ohne Erfolg.» Einmal gab es vor dem besichtigten Gebäude nicht genug Parkplätze, ein anderes Mal befürchtete der Vermieter, dass es zu den Hauptgebetszeiten rund um die Liegenschaft zu laut würde.

Besucherinnen und Besucher sind willkommen Doch dann – just auf den Auszugstermin in Affoltern hin – sollte es doch noch klappen: Im Frühling 2020 konnte der Verein an der Bachstrasse 29 in Obfelden zwei Lagerräume mieten. Um diese als Gebetsräume nutzen zu können, war eine Umzonung nötig – später stellte sich heraus, dass in einem Raum, im 3. Untergeschoss, aus Brandschutzgrün-

Imam Fexhri Muhameti vor der Mihrāb, seiner Gebetsnische, im Gebetsraum der Männer.

Der Waschraum vor dem Gebetsraum.

Im Aufenthaltsbereich der Männer gibt es neben Sitzgelegenheiten auch eine Dartscheibe und einen Töggelikasten (nicht im Bild).

Der Gebetsraum der Frauen ist einiges kleiner als jener der Männer. Am Sonntag findet hier die Koranschule für die Kinder statt. (Bilder Livia Häberling)

den keine grösseren Personengruppen zugelassen waren. Während der andere Raum umgebaut wurde, war Improvisation gefragt. Und hier kamen nun die reformierte Kirche Affoltern, das Familienzentrum oder auch der Schützenverein Merenschwand ins Spiel: Sie stellten der islamisch albanischen Gemeinschaft Mërgimi vorübergehend Räume für das Gebet zur Verfügung. Bis sie schliesslich im Frühling dieses Jahres an der Bachstrasse in Obfelden einziehen konnte. Dort, auf 245 Quadratmetern, wurde der Platz für die rund 200 Mitglieder aus dem

enthaltsraum für die Männer sowie einer Küche mit Sitzgelegenheiten für die Frauen und deren kleinerem Gebetsraum, der zugleich als Klassenzimmer für die Kinder dient. Der Umbau habe von den Mitgliedern viele Arbeitsstunden am Abend und an den Wochenenden gefordert, sagt Ilmi M., doch es habe sich gelohnt: «Entstanden ist ein Kulturzentrum, in dem der Islam gepredigt, aber auch das Zusammensein und der Austausch gepflegt werden.» Die Mitglieder stammen aus Mazedonien oder Albanien, aus dem Kosovo, aus Serbien oder aus Syrien.

Säuliamt und dem angrenzenden Gebiet jedoch erneut eng; nicht zuletzt wegen der coronabedingten Abstands- und Personenvorgaben. Doch dann zog im Erdgeschoss unverhofft ein Mieter aus; die islamisch albanische Gemeinschaft Mërgimi griff zu und mietete die Fläche, die mit 470 Quadratmetern fast doppelt so gross war wie die bisherige. Dort ist nach einem erneuten Bewilligungsverfahren aus der ehemaligen Autogarage in den letzten Monaten eine Moschee entstanden. Diese besteht aus einem grossen Gebetsraum, einem Wasch- und einem Auf-

Ursprünglich hatte der Verein beabsichtigt, eine Liegenschaft zu kaufen. Ilmi M. hofft, dass dieser Traum eines Tages in Erfüllung geht. Er sagt: «Wir sind dankbar für das, was wir haben. Und alles, was wir zusätzlich erhalten, nehmen wir gerne.» Der Tag der offenen Türe Anfang September musste coronabedingt wieder abgesagt werden. Dennoch, betont Ilmi M., seien Interessierte und auch Schulklassen aus dem Bezirk jederzeit zu einem Besuch willkommen: «Unsere Türen stehen offen.»

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. September 2021

Einblick in verschiedenste Lehrberufe Impressionen von der Berufsmesse vom vergangenen Freitag und Samstag in Bonstetten

Florin Grossklaus, Strassenbauer in Ausbildung bei der Leuthard, zeigt, worauf es bei einem Wasserlauf am Strassenrand ankommt. (Bilder Thomas Stöckli)

Kugel-Labyrinth: Die Lehrlingsarbeit hilft, in Kontakt zu kommen: Anis Djeladini (links) am Stand der Ernst Schweizer AG.

Schonend heben: Chiara Metzger (rechts), Fachangestellte Gesundheit (FaGe) in Ausbildung im Senevita Obstgarten zeigt, wie das geht.

Faszination Chemie mit Ladina Jegi (links) und Aya Aziz am Stand der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL).

Yanis Gabriel (links), Gebäudetechnikplaner Sanitär in Ausbildung, und seine Mitlernenden informierten über die beruflichen Möglichkeiten bei der SHS Haustechnik AG.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. September 2021

Digitale Gottesdienste sind out Zum Thema «Land und Stadt: Kirchliche Perspektiven im globalen Dorf» hat diese Woche die Aussprachesynode der reformierten Kirche des Kantons Zürich stattgefunden. Synodale besuchten dabei die Gemeinde Mettmenstetten. Von stefan schneiter

Corona-Tests nur noch mit Termin Die Zertifikatspflicht hat auch im Knonauer Amt zu einem Run auf Impfungen und Tests geführt. Im Kanton Zürich sind eine Million Menschen mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Die Impfquote der Personen über 16 Jahren beträgt damit rund 75 Prozent, jene der Über-Zwölfjährigen 73 Prozent, wie die Gesundheitsdirektion am Dienstag mitteilte. Zuletzt liessen sich rund 5000 Menschen täglich in einem Impfzentrum, einer Apotheke oder von einer mobilen Impfequipe impfen – so viele, wie seit Anfang Juli nicht mehr. Auch im Impf- und Testzentrum Affoltern hat die Ausweitung der Zertifikatspflicht diese Woche für einen Grossandrang gesorgt. Während das Plus von 40 Prozent beim Impfen kaum für Verzögerungen sorgte, ergaben sich beim Testen teils Wartezeiten von einer Stunde und mehr. Zuletzt sei der Andrang so gross gewesen wie zu Beginn der Sommerferien, so Reto Schegg, Leiter des Impf- und Testzentrums des Spitals Affoltern.

Test-Termine unter OneDoc.ch Weil die Nachfrage stark schwanke, sei es schwierig, darauf zu reagieren. Um die Wartezeiten zu reduzieren, wird im «Holiday Inn» ab dem kommenden Montag, 20. September, nur noch auf Voranmeldung getestet. Es ist ab sofort möglich, den Termin online unter www.OneDoc.ch zu buchen. (tst.)

Sieben Mitglieder der reformierten Synode trafen sich diese Woche zur Aussprache mit der Kirchgemeinde Mettmenstetten. (Bild Picasa) oder Gebetsforen usw. – via Livestream oder Chat statt, auf digitaler Ebene statt live. Seit den Lockerungen ist die Nachfrage nach Livekontakten aber wieder stark gestiegen. «Digitale Angebote der Kirche sind heute nicht mehr so gefragt», sagt Denise Hegglin, «die Menschen möchten einen Gottesdienst direkt vor Ort mitverfolgen, ebenso weitere Anlässe wie Fiire mit de Chliine, den Religionsunterricht in den verschiedensten Altersgruppen oder auch den Frauezmorge». Digitale Angebote, welche die Kirche künftig auch weiterhin anbieten wird für immobile Gläubige oder sonstwie am direkten Kontakt Verhinderte, müssten qualitativ hoch-

stehend sein. Denise Hegglin: «Es reicht nicht, einfach eine Kamera in die Kirche zu stellen, welche die Pfarrperson monoton aus einem Standpunkt beim Predigen zeigt. Digitale Angebote müssen Qualität und einen Mehrwert bieten.»

Synodeversammlung per Livestream Zur Sprache kamen bei dem Treffen auch die Unterschiede zwischen Stadt und Land im kirchlichen Leben. Nach den Treffen mit den Gemeinden trafen sich die Synodalen am Nachmittag virtuell per «Padlet»-App. Untereinander diskutierten sie dabei Fragen, wie wel-

che kirchlichen Herausforderungen Stadt und Land teilen, welche Möglichkeiten der Kirche offenstehen, um ihre Mitglieder vermehrt zu aktivieren oder welche Perspektiven digitale Medien zum Erreichen neuer Personenkreise bieten. Mit einem Livestream-Gottesdienst aus der Kirche Steinmaur wurde die Aussprachesynode beendet. Die erzielten Erkenntnisse aus den Besuchen in den Gemeinden und die daraus erwachsenen Wunschvorstellungen werden in der nächsten Synodeversammlung am 28. September präsentiert werden. Interessierte können die Sitzung per Livestream über www.zhref. ch mitverfolgen.

Fredy Spörri, der erfolgreichste Ansager

10. Schweizer Hölzler-Meisterschaft im «Adler» in Kappel Fredy Spörri aus Abtwil heisst der Sieger der 10. Schweizer HölzlerMeisterschaft, die im Restaurant Adler in Kappel ausgetragen worden ist. Ein stimmungsvolles Jubiläum. Hölzle? Damit ist kein Holzschlagen im Wald gemeint, sondern ein Spiel, das alle spielen können – auch ohne Spezialtraining. Vielmehr spielt das Glück eine Rolle, aber auch Taktik und Schlitzohrigkeit können zum Erfolg führen. «Es braucht je ein Drittel davon», vermutet der neue Schweizer Meister Fredy Spörri. 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich also bei diesem Jubiläum im «Adler» in Kappel an neun Spieltische. Die vier Teilnehmenden pro Tisch bekommen je drei Hölzer. Sie nehmen keines, eines, zwei oder drei in die Faust, die sich unter dem Tisch befindet. Dann erfolgen die Tipps, denen das Öffnen der auf den Tisch gelegten Fäuste folgt. Womit die Gesamtzahl der in den Händen gehaltenen Hölzer sichtbar wird. Wer errät diese? Wer ist am nächsten dran? Verrät das «Pokerface» die Zahl? Die besonderen Gesten oder der Schweiss auf der Stirn? Wird geblufft? Fragen, die sich beim Blick auf die geballten Fäuste stellen können. Drei auf dem Tisch liegende Hölzer werden den jeweiligen Verlierern verteilt. Die 16 Besten der Vorrunde erküren dann in einer weiteren Runde die vier Finalteilnehmer. In der kleinen Finalrunde ging es von Rang 17 bis Schluss.

Covid-Spitäler entschädigen Die Zürcher Spitäler leisten seit über 1½ Jahren einen enormen Einsatz und müssen gleichzeitig Zusatzkosten stemmen. Der Regierungsrat will sie nun entschädigen.

Reformierte Synodale besuchen Mettmenstetten

Die Kirchensynode ist das Parlament der Zürcher Landeskirche, die Legislative, dem 120 Mitglieder angehören. Einmal während der vierjährigen Legislatur gehen die gewählten Synodalen quasi aufs Land hinaus zur sogenannten Aussprachesynode. Coronabedingt teilte sich dieser Ausflug in diesem Jahr auf zehn verschiedene Gemeinden im Kanton auf. Und so besuchten am Dienstag sieben Synodale auch Mettmenstetten, wo sie von fünf Mitgliedern der reformierten Kirchgemeinde empfangen wurden. Kirchenpflegepräsident Karl Sigrist stellte die Kirchgemeinde vor, anschliessend gabs eine Führung durch das Kirchturmmuseum und eine gemeinsame Andacht. Zusammen wurde ein interviewbasierter Videoinput geschaut. Inhaltlicher Schwerpunkt war in der Folge eine Diskussionsrunde zum Thema «Land und Stadt: Kirchliche Perspektiven im globalen Dorf». Eine der Erkenntnisse dabei war, dass es zur Kernaufgabe der Kirche zählt, der Gesellschaft Werte zu vermitteln, für die Menschen da zu sein und ihnen das Evangelium zu vermitteln. Sehr wichtig dabei ist, dass dies im direkten Kontakt geschieht. Denise Hegglin, Kirchensynodale aus dem Bezirk Affoltern, fasst es so zusammen: «Die Glaubensgemeinschaft lebt vor allem durch physische Kontakte. Entsprechend sind reale Anlässe mit direkten menschlichen Kontakten sehr wichtig und gefragt.» Während des Shutdowns fanden viele kirchliche Anlässe – Predigten, Diskussions-

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Nach einer massiven zweiten CoronaWelle von Mitte Oktober 2020 bis Ende Februar 2021 und einer kleineren dritten im April und Anfang Mai hat sich die Situation im Sommer zunächst massiv entspannt. Mitte August sind die Fallund Hospitalisierungszahlen wieder deutlich angestiegen. Am 20. August wurden in den Zürcher Spitälern erstmals wieder über 150 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Die Auswirkungen der Pandemie belasten die Spitäler und das Gesundheitspersonal stark und führen darüber hinaus zu substanziellen Zusatzkosten. So zeigen die nun vorliegenden Zahlen der Zürcher Spitäler des Jahres 2020, dass die Tarife die Behandlungskosten der Covid-Patienten und -Patientinnen nur unzureichend abdecken. Darüber hinaus leisten die Spitäler gemeinwirtschaftliche Leistungen zur Bewältigung der Pandemie, etwa indem sie ihre Kapazitäten und Prozesse ständig anpassen. Um die Spitalversorgung in dieser Phase sicherzustellen, hat der Regierungsrat beschlossen, die Zusatzkosten der Spitäler mit bis zu 18,1 Mio. Franken abzugelten. Die Spitalkapazitäten seien jedoch beschränkt und es brauche nochmals einen grossen Effort der ungeimpften Bevölkerung, heisst es in seiner Medienmitteilung: «Die Impfung ist das effektivste Mittel, um die Spitäler vor einer Überlastung zu bewahren und damit die Behandlungsqualität für alle sicherzustellen.» (red.)

«Bundesratsreserve» für Gastro-Grössen Nach der dritten Zuteilungsrunde im Härtefallprogramm hat die Summe der ausbezahlten Unterstützungsgelder mit 1177 Millionen Franken die Milliardengrenze überschritten. Seit Mitte Februar wurden 6795 Härtefallgesuche von schwer betroffenen Unternehmen bewilligt. Insgesamt sind bei der Finanzdirektion seit Beginn des Programms 8924 Anträge eingegangen. Über drei Viertel wurden gutgeheissen. In der dritten Runde wurden über 1500 Gesuche bewilligt, 301,3 Mio. Franken nichtrückzahlbare Beiträge, 45,2 Mio. in Kombination mit Darlehen und 1,3 Mio. Franken nur Darlehen. Zusätzlich stehen dem Kanton Zürich bis zu 60 Mio. Franken aus der «Bundesratsreserve» zur Verfügung, für Unternehmen, die von den Folgen von Covid-19 besonders betroffen sind und an denen ein gewichtiges kantonales Interesse besteht. Der Regierungsrat will diese zusätzlichen Hilfsgelder zur Unterstützung von grossen Gastrounternehmen einsetzen. (red.)

Kanton setzt auf CO2-freie Fahrzeuge

«Adler»-Wirtin Renata Schönbächler und Schweizer Hölzler-Meister Fredy Spörri mit dem Wanderpreis in Form eines überdimensionierten Zündhölzli. (Bild -ter.) Die stimmungsvolle Meisterschaft, die sich über fünf Stunden erstreckte, erforderte auch Ausdauer. Aber die lohnte sich für die Teilnehmenden, weil es für alle einen Preis absetzte. Hauptsponsor Bruno Götschi, Inhaber einer Plattenbeläge-Firma, ermöglichte einen grosszügigen Gabentisch. Die vier Finalisten erhielten dazu je einen speziell

angefertigten Gürtel, gespendet von der Firma Aluguss Brunner in Zug. (-ter.) Ranglistenauszug: 1. Fredy Spörri, Abtwil; 2. Trix Fischer, Jonen; 3. Reto Studer, Stallikon; 4. Fredy Haas, Muri (Vorjahressieger); 5. Ernst Leuthold; 6. Ruedi Zaugg; 7. Bruno Götschi; 8. Sergio Dalla Valle; 9. Marco Kälin, Werner Reiterhauser, Daniel Huber; 10. Nick Fischer.

Sei es bei Strassenreinigung und -unterhalt, den Dienstfahrzeugen oder bei der Polizei – der Kanton setzt sich für seine Fahrzeugflotte neue, ambitionierte Klimaschutzziele: Ab sofort will er möglichst nur noch CO2-freie Fahrzeuge beschaffen. Spätestens 2040 soll die Flotte klimaneutral sein. Voraussetzung ist, dass die Fahrzeuge stets voll einsatzfähig sind – insbesondere diejenigen der Blaulichtorganisationen. Darum soll auch die nötige Infrastruktur zum Laden von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen und Betanken von Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb aufgebaut werden. Die Mehrinvestitionen für die Beschaffung von CO2-freien Fahrzeugen soll durch geringere Energie- und Unterhaltskosten mehr als kompensiert werden. Hinzu kommen die Investitionen in Ladestationen bei kantonalen Liegenschaften. (red.)


R t Restaurant t Mühlebergstrasse 4 8910 Affoltern am Albis Die «Limmattaler Zeitung» ist die regionale Tageszeitung für das zürcherische Limmattal. Rund um die Uhr informiert die Redaktion in der Zeitung, online und mobile über Aktualitäten und Hintergründe aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur – aus dem Limmattal, der Schweiz und der ganzen Welt. Die regionale Verankerung bildet das Rückgrat der Berichterstattung. Für die Redaktion suchen wir ab 1. Oktober 2021 oder nach Vereinbarung einen Praktikanten.

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D(a)iversity Warum bei uns ein (a) im Stellentitel steht? Weil bei uns die Bewerbungen aller Menschen willkommen sind, die Lust darauf haben, uns mit ihren vielfältigen Talenten weiterzubringen. Das alleine zählt – und nicht Alter oder Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung.

Einzelunterricht für Primar, Sek, Gymi und Berufsschule auf Anfrage. Weitere Informationen erhalten Sie bei Roland Schmid (dipl. Seklehrer phil. II) unter 079 710 96 76 oder unter lernpilot.ch.

Arbeitsort Dietikon, Schweiz

Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre OnlineBewerbung unter www.chmedia.ch/jobs Für nähere Auskünfte steht Ihnen David Egger, Chefredaktor der Limmattaler Zeitung, gerne zur Verfügung unter T: +41 58 200 57 67. Alle offenen Stellen und Online-Bewerbung auf: chmedia.ch/jobs

Journalismus, der orientiert. Unterhaltung, die bewegt. Medien, die verbinden.

Lehrstelle Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt 2022

Fachrichtung Werkdienst Schulhausstrasse 1 8903 Birmensdorf www.primabirmensdorf.ch Schulergänzende Tagesstrukturen Birmensdorf ist eine attraktive und familienfreundliche Gemeinde in der Agglomeration von Zürich. Per Zug, Bus und Auto ist Birmensdorf sehr gut zu erreichen. Nahe des Dorfzentrums befinden sich die Primarschulhäuser, zwei Kindergarten- und zwei Schülerhorte. Per 1. November 2021 oder nach Vereinbarung suchen wir für den Schülerhort im Gemeindezentrum Brüelmatt eine/n

Hortbetreuer/in Schülerhort ca. 20% Jeweils über Mittag am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Ihre Aufgaben: • Begleitung und Förderung der Kinder nach unserem pädagogischen Konzept • Organisation und Strukturierung des Schülerhortes • Zusammenarbeit mit dem Hortteam, Lehrpersonen, Fachpersonen sowie dem Küchenteam • Kooperation mit Eltern und Erziehungsberechtigten Ihre Kompetenzen: • Ausbildung als Fachfrau/Fachmann Betreuung, Lehrperson oder Sozialpädagoge/in • Organisatorische Fähigkeiten und eine zuverlässige Arbeitsweise • Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität • Ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und gute Deutschkenntnisse Wir bieten: • Ein spannendes, sich stets weiterentwickelndes Aufgabengebiet • Eine aufgestellte und unterstützende Schulkultur • Attraktive Anstellungsbedingungen Weitere Informationen finden Sie unter: www.primabirmensdorf.ch Bei Fragen steht Ihnen Herr Bruno Tschudin (Gesamtleitung schulergänzende Tagesstrukturen) gerne zu Verfügung (bruno.tschudin@primabirmensdorf.ch / 079 801 33 83). Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail.

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

Die Gemeindewerke Obfelden bieten auf Sommer 2022 eine Lehrstelle als

Chauffeur C/E – Ausnahmetransporte

Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Werkdienst

Aufgabenbereich – Transport von schweren Baumaschinen auf 8-achsigem Tiefbett- sowie Kippauflieger. Ihr Profil – Erfahrung im Ausnahmetransport, flexibel und selbstständig Wir bieten – eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche und sehr selbständige Tätigkeit, Eintritt ab sofort oder nach Vereinbarung Wir freuen uns auf Ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen. Hans Hürlimann AG Michel Schnetzler 6331 Hünenberg 041 785 09 99; ms@huerlimann.ag

an. Fachmänner/Fachfrauen Betriebsunterhalt EFZ sind Allrounder*innen im Bereich Werkdienst. Ihre Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und vielseitig. Sie sind unter anderem zuständig für: • Wartung, Reinigung und Instandhaltung von Gebäuden, Betriebsarealen, Grünanlagen und Strassen • Pflege von Grünanlagen und Wegen • Wartung von Maschinen und kleinere Reparaturen • Abfallbewirtschaftung Die Lehre dauert drei Jahre und eignet sich für junge Leute, welche nach Schulabschluss eine Lehre im handwerklichen Bereich absolvieren möchten. Ideale Voraussetzungen sind handwerkliches Geschick, praktisch-technisches Verständnis, Zuverlässigkeit und körperliche Belastbarkeit. Wir bieten dir eine abwechslungsreiche, praxisorientierte Ausbildung in einem kleinen, kollegialen Team. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Foto und Zeugniskopien bis am 10. Oktober 2021 an Werkdienst Obfelden, Res Bachmann, Schützenhausstrasse 1, 8912 Obfelden oder per Mail an werke@obfelden.ch. Bei Fragen steht dir Herr Res Bachmann gerne zur Verfügung, Telefon 044 761 15 21. Willst du mehr über Obfelden erfahren? Dann besuche doch unsere Homepage www.obfelden.ch.


Bezirk Affoltern GESUNDHEITS-KOMPASS

Med. pract. Ulrike Darsow, Fachärztin allg. Innere Medizin, spez. Geriatrie

Kann man einer Demenzerkrankung vorbeugen? Je älter Menschen werden, desto grösser wird das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Das macht vielen Angst – insbesondere, wenn sie mit solch einer Erkrankung schon einmal konfrontiert waren. Leider kann man sich nicht vollständig vor einer Demenzkrankheit schützen. Einige Risikofaktoren wie das Alter oder das Erbgut lassen sich nicht beeinflussen. Dazu kommt, dass die Wissenschaft noch nicht alle Faktoren kennt, die eine Erkrankung der Hirnleistung hervorrufen. Aber wir wissen heute, dass man etwas tun kann, um das Gehirn gesund zu halten. Damit lässt sich das Krankheitsrisiko verringern und das Auftreten einer Demenzerkrankung verzögern. Was kann man im Alltag tun, damit das Gehirn möglichst gesund leibt? Neueste Studien zeigen einmal mehr, dass Bewegung einen grossen Einfluss auf die Hirnleistung hat. Dabei reichen 30 Minuten pro Tag, in denen man durch Bewegung Puls und Atmung beschleunigt. Gehen Sie schwimmen, turnen oder tanzen. Gehen Sie Fahrradfahren oder zügig laufen. Auch Gartenarbeit, Hausarbeit (z.B. Fensterputzen) oder das Benutzen der Treppe statt des Liftes sind hilfreich. Bewegung fördert die Durchblutung des Hirns, regt die Neubildung und die Vernetzungen von Zellen an. Das Gehirn lässt sich trainieren – in jedem Alter. Geistig aktive Menschen zeigen einen geringeren und zeitlich verzögerten Abbauprozess des Gehirns. Sie haben mehr geistige Reserven, um Defizite der Hirnleistung auszugleichen. Lesen Sie täglich. Lernen Sie immer wieder Neues (z.B. eine Sprache, ein Instrument). Spielen Sie Schach, Jassen Sie oder lösen Sie Denkaufgaben (z.B. Sudoku). Musizieren Sie oder wagen Sie mal wieder ein Tänzchen. Das hält das Gehirn fit! Essen Sie regelmässig, abwechslungsreich und gesund. Verzichten Sie dabei auf Fertigmahlzeiten, die oftmals viel Fett, Zucker und Salz enthalten. Nehmen Sie regelmässig Früchte und Gemüse zu sich. Verzichten Sie auf fettreiche, tierische Produkte (Wurstwaren, Käse, Rahm, Butter). Benutzen Sie zum Kochen pflanzliche Öle. Essen Sie lieber Fisch statt rotem Fleisch; Teigwaren, Brot und Reis statt süssen Speisen. Benutzen Sie wenig Salz. All das schützt Ihre Gefässe, fördert die Durchblutung und ist gut für das Gehirn. Achten Sie auf Ihre Gesundheit. Körperliche und psychische Erkrankungen können das Demenzrisiko erhöhen. Lassen Sie sich regelmässig von Ihrem Hausarzt untersuchen (Blutdruck, Blutzucker, Cholesterinwerte). Vermeiden Sie Übergewicht. Verzichten Sie auf übermässigen Alkoholkonsum und aufs Rauchen. Seien Sie aktiv unter der Vermeidung von Stress und schützen Sie sich dabei vor Verletzungen. Pflegen Sie soziale Kontakte mit Freunden und der Familie. Gespräche fördern die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis. Treffen Sie andere Menschen für gemeinsame Aktivitäten (z.B. Turnverein, Wandergruppe, Chor). Geniessen Sie aktiv und haben Sie gemeinsam Freude! Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Freitag, 17. September 2021

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Abschiedsfest ohne Tränen Werk- und Wohnhaus zur Weid: Der Verein Freundeskreis hat seinen Zweck erfüllt Mehr als 20 Jahre lang hat sich der Verein Freundeskreis für das Werk- und Wohnhaus zur Weid engagiert. Der Verein löst sich auf Ende Jahr auf und feierte sein Abschiedsfest. Am vergangenen Samstag haben sich die Mitglieder des Vereins in der Weid bei Rossau in Mettmenstetten getroffen, um den Verein mit einem stimmungsvollen Abend zu verabschieden. Vor mehr als 20 Jahren gegründet, um den Auftrag des Werk- und Wohnhauses zu unterstützen und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, hat der Verein unzählige Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner (Wander-Ausflüge, Durchführung von Mal-Ateliers und anderen Workshops, Besuche bei Fussball-Spielen) wie auch für die Öffentlichkeit (Theater-Projekte, Musikund Comedy-Veranstaltungen) organisiert. Dadurch gelang es, eine Verbindung zwischen der Institution und der Öffentlichkeit herzustellen, was einen wesentlichen Zweck des Vereins darstellte. Dieser Zweck wurde weitgehend erfüllt und aufgrund der Tatsache, dass keine Nachfolge für die Vorstandsarbeit gefunden werden konnte, wurde an der GV im letzten Jahr beschlossen, den Verein aufzulösen.

Marco Mutzner, Geschäftsleiter Stiftung zur Weid, bedankt sich bei den Freundeskreis-Vorstandsmitgliedern Beni Federer, Michael Rütti und Markus Bürgin (nicht anwesend: Vorstandsmitglied Markus Rubin). (Bild zvg.) Spoken Word und gemütlicher Ausklang Beim Abschiedsfest wurden aber keine Tränen vergossen, im Gegenteil: die Mitglieder verbrachten nochmals einen stimmungsvollen Abend in der Weid und haben mit Stolz auf die Aktivitäten der letzten Jahre zurückgeblickt. Die Gesellschaft wurde von der Küche des Werk- und Wohnhauses mit einem Nachtessen verwöhnt und der Abend wurde vom Spoken-Word-Künstler

Simon Chen mit geistreichen Texten untermalt. Nach der Vorstellung trafen sich die Anwesenden gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu einem gemütlichen Ausklang an den Feuerkörben zum Cervelat-Braten, diese Tradition durfte auch beim letzten Anlass nicht fehlen. Der Verein ist nun Geschichte, aber alle, die ihn unterstützt haben, werden dem Werk- und Wohnhaus zur Weid freundschaftlich verbunden bleiben und

sich auf eine andere Art und Weise für die Sache der Stiftung einsetzen. Der Vorstand bedankt sich bei seinen Mitgliedern für die jahrelange Treue und bei den Mitarbeitenden der Einrichtung für die freundschaftliche Zusammenarbeit. Die Vereinsmitglieder wünschen der Stiftung eine erfolgreiche Zukunft und freuen sich auf die nächsten Begegnungen, auch wenn diese nicht mehr im Rahmen der Vereinsaktivitäten stattfinden werden. Verein Freundeskreis

Stürze im Alter vermeiden

Reger Zuschaueraufmarsch am Themenanlass im Kasinosaal Affoltern

Der gemeinsame Anlass der Spitex Knonaueramt mit Pro Senectute Kanton Zürich und Qualitouch vom 7. September stiess auf grosses Interesse. Im Mittelpunkt stand die Verknüpfung neuster Erkenntnisse aus der Forschung mit konkreten Hilfestellungen für die Praxis. Ein Schreckszenario, das viele ältere Menschen ängstigt: Nach einem Sturz längere Zeit unbemerkt in der Wohnung liegen und auf Hilfe warten. Dr. med. Gregor Freystätter und Prof. Dr. med. Robert Theiler von der Klinik für Geriatrie des Universitätsspitals Zürich zeigten in anschaulichen Referaten die Risiken auf, welche zu Stürzen im Alter führen können und stellten mögliche Massnahmen zur Sturzprävention vor.

In der anschliessenden Fragerunde äusserte sich ein Teilnehmer kritisch zur grossen Anzahl an Medikamenten, welche einige ältere Menschen zu sich nehmen müssten. Nebenwirkungen wie Schwindel und Sehbeeinträchtigung könnten zu Stürzen führen. Die Referenten bestätigten hier die Verantwortung der Ärzte, ihre Patienten auf solche Nebenwirkungen hinzuweisen. Sie betonten zudem die Notwendigkeit, jeden Sturz im Alter ernst zu nehmen und nicht zu bagatellisieren. Das Risiko für einen Sturz steigt, wenn zuvor schon Stürze vorgekommen sind. Es ist daher sehr wichtig, die Gründe abzuklären, um weitere Stürze zu vermeiden.

Mit präventiven Übungen Stürzen entgegenwirken Michèle Mattle vom Zentrum Alter und Mobilität der Klinik für Geriatrie in Zürich stellte einige einfache Übungen

vor, die im Sitzen oder Stehen helfen, die Beweglichkeit im Alter zu verbessern und längerfristig zu erhalten. Dabei wurden die Teilnehmenden dazu eingeladen, aktiv an den Übungen teilzunehmen. Regelmässig angewendet, leisten diese einen wichtigen Beitrag zur Sturzprävention. Was aber kann eine ältere Person tun, wenn sie zu Hause stürzt? Die Kinästhetik-Trainerin Daniela Kupferschmied zeigte, wie mit einem Stuhl oder anderen einfachen Hilfsmitteln die gestürzte Person mit Geduld und Ausdauer Schritt für Schritt wieder aus der liegenden Position in die Sitzhaltung zurückfinden kann, ohne dabei viel Kraft anwenden zu müssen. Wichtigster Faktor ist, sich dabei Zeit zu lassen, um sich nicht unter Druck zu setzen. Eine Teilnehmerin war skeptisch. Wer alleine wohne, zu Boden falle und grosse Schmerzen aufgrund des Sturzes habe, dem nützen diese Massnahmen

nichts mehr. Daniela Kupferschmied meinte dazu: «Wir können zu Hause üben, wie wir mit einem Sturz umgehen können. Vielleicht braucht es Hilfsmittel, die überall gut erreichbar sind. Oder wir üben die Bewegungen, die uns helfen, auch alleine bis zum Telefon robben oder krabbeln zu können.» Sinnvoll kann auch die Anschaffung eines Notfallknopfs sein, um nach einem Sturz Hilfe anzufordern. Zum Thema Prävention kam ein weiterer Vorschlag aus dem Publikum und wurde von allen Seiten sehr begrüsst: Beispielsweise mit Tanzen leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Körperbeweglichkeit und damit zur Sturzprävention. Zusätzlich wird die Freude am gesellschaftlichen Austausch verknüpft, was für die Gesundheit gleich doppelt wertvoll ist. Udo Allgaier, Leiter Ämtler Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen

Fachärztliche Versorgung rund um die Uhr Pflegezentrum Sonnenberg: Wechsel im Ärzteteam Haus Rigi Das Pflegezentrum Sonnenberg verabschiedete am 9. September die für das Haus Rigi zuständige Ärztin Dr. Sandra Curschellas. Ihre Nachfolgerin heisst Dr. Eva Voser. Sie ist Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin mit Schwerpunkt Geriatrie. Dank Heimarzt Dr. Volker Bünz und seinem Team und der Notfallversorgung des Spitals Affoltern ist die ärztliche Betreuung rund um die Uhr im Pflegezentrum Sonnenberg mehr als gesichert: Es ist eine sehr direkte und persönliche medizinische Begleitung der Bewohnenden möglich. Deren Anliegen und Wünsche stehen im Vordergrund. Bei der Wahl und Durchführung von pflegerischen und medizinischen Massnahmen entscheiden sie so weit wie möglich selbst. Falls nötig, werden Fachexperten hinzugezogen. Sandra Curschellas ist seit 1. September nicht mehr als Ärztin im Haus

Rigi tätig aufgrund einer Reorganisation des Ärzteteams der Akutgeriatrie des Spitals Affoltern. Sie arbeitet jedoch weiterhin im Spital in der Akutgeriatrie, der Palliativstation und der Memory-Sprechstunde. Die Mitarbeitenden des Pflegezentrums Sonnenberg, die Bewohnenden, Angehörigen und Bezugspersonen haben sie gleichermassen für ihr grosses persönliches und professionelles Engagement und ihr Einfühlungsvermögen geschätzt. Die Nachfolgerin von Dr. Sandra Curschellas ist Dr. Eva Voser. Sie ist seit 2008 als Ärztin tätig und seit 2015 als Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin mit Schwerpunkt Geriatrie. Damit ist die Weiterführung der ärztlichen Betreuung der Bewohnenden im Haus Rigi gesichert.

Breites Angebot an Aktivitäten Nebst der individuellen medizinischen Versorgung und ebenso einfühlsamen wie professionellen Pflege beschäftigt

Von links: Sandra Moghnieh (Leiterin Pflege), Sandra Curschellas (Oberärztin), Eva Voser (Oberärztin), Franziska Marty (Geschäftsführerin), Volker Bünz (Heimarzt). (Bild zvg.) das Pflegezentrum Sonnenberg ein überdurchschnittlich grosses Team für die Aktivierungstherapie. Der Alltag der Bewohnenden ist vielfältig gestaltet, damit ihre Fähigkeiten möglichst lange erhalten bleiben. Das Angebot an sinnstiftenden Aktivitäten ist breit gefächert

und reicht von Kochen, Singen, Turnen und Malen zu Gedächtnistraining und Physiotherapie bis zur Seelsorge und Spaziergängen mit dem Therapiehund im Garten. Pflegezentrum Sonnenberg


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. September 2021

Nachbarschaftshilfe funktioniert grossartig 2. GV der Genossenschaft Kiss Knonauer Amt Die Lücke, wenn einem Familie oder Freunde im Alltag nicht helfen können, schliessen in den Ämtler Gemeinden die Nachbarschaftshilfe-Freiwilligen von Kiss. 2020 leisteten sie bei 400 Einsätzen über 1000 Stunden – ohne monetäres Entgelt. von Urs E. KnEUbühl «Aktuell haben wir 170 Mitglieder, die im laufenden Jahr bereits 1700 Stunden Kiss-Freiwilligenarbeit geleistet haben», resümiert Carmen Cronauer, Geschäftsleiterin der Kiss Knonauer Amt vergangenen Mittwochabend. Der Applaus der zur Genossenschafts-GV im Gemeindesaal Bonstetten erschienenen Mitglieder fällt entsprechend begeistert aus. Zu

ZUR SACHE Kiss kurz erklärt Kiss Genossenschaften, die national in der Fondation Kiss zusammengeführt sind, wie die Kiss Knonauer Amt, bieten durch ihre freiwillig tätigen Mitglieder vielseitige Unterstützung, indem sie Menschen in allen Lebenslagen und -altern begleiten mit alltäglichen Dienstleistungen in Haus und Garten, für Fahrten, Zuhören und Gespräche, Spazieren, Bewegung usw. Die sich unterstützenden Menschen werden durch Fachpersonen von Kiss in «Tandems» zusammengeführt und begleitet. Dazu kommen viele Angebote zur Begegnung und zum Kennenlernen, welche die Genossenschaften bedarfsgerecht veranstalten – alle sind willkommen, auch ohne Kiss-Mitgliedschaft. Kiss Knonauer Amt ist auf Spenden, regelmässige Gönner- und Sponsoren-Beiträge angewiesen: Zürcher Kantonalbank, 8010 Zürich, CH54 0070 0114 8024 1376 7, Genossenschaft KISS Knonauer Amt, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern am Albis.

Recht, denn was die Kiss-Mitglieder damit an gemeinnütziger Arbeit erbringen, ist aller Ehren wert. «Unsere Mitglieder schenken jemandem ihre Zeit», hat vorab bereits Präsidentin Marianne Zimmerli Abrach stolz festgehalten und angefügt: «Nicht primär wegen der Zeitgutschrift, wie ich immer wieder höre, sondern vielmehr, weil sie Freude daran haben, zu helfen.»

Für die Annahme von Hilfe muss man sich nicht schämen Kiss Knonauer Amt hat sich toll entwickelt. «Die stetige Aufnahme von neuen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern ist ein Zeichen für das grosse Interesse der Bevölkerung an der KissNachbarschaftshilfe mit Zeitgutschrift. Entsprechend entwickelte sich der operative Betrieb bereits Anfang des Jahres 2020 sehr erfreulich», gibt die Präsidentin im Bericht des ersten vollen Kiss-Jahres bekannt. Freudig darf sie auch festhalten, dass die Genossenschaft 2020 von der Standortförderung Knonauer Amt als assoziiertes Mitglied aufgenommen wurde und dass die Kontakte zur Projektgruppe «Alters- und Gesundheitsstrategie Bezirk Affoltern» (Agsba) geknüpft sind. Kiss Knonauer Amt organisiert kompetent kostenlose Nachbarschaftshilfe, also die Betreuung und Begleitung von Menschen, in den 14 Ämtler Gemeinden. Freiwillige, die gerne Gutes im Alltag leisten, nennen sich bei Kiss Gebende. Die, die Zeit für eine Unterstützung im Alltag in Anspruch nehmen, sind Nehmende. Zusammen bilden Gebende und Nehmende ein Tandem. Einsätze von Gebenden werden mit Zeitgutschriften honoriert. Diese Zeitgutschriften können dann später, bei Bedarf, für sich selbst eingesetzt werden. «Zurzeit haben wir mehr Gebende als Nehmende», sagt Marianne Zimmerli und appelliert: «Menschen tun sich manchmal schwer, Hilfe anzunehmen. Hilfe leisten ist offenbar einfacher. Aber niemand braucht sich zu schämen, unsere Unterstützung anzunehmen, egal, ob Besuch, Begegnung und Begleitung oder all unsere weiteren Angebote.»

Mit Kiss zum Handkuss – sieben Gemeinden unterstützen! «Kiss profitiert vor allem von Mund-zuMund-Propaganda», sagt die Präsidentin und ergänzt: «Aufgrund der finanziell beschränkten Mittel sind wir darauf angewiesen.» Im Juni letzten Jahres hat die Kiss Knonauer Amt ein Unterstützungsgesuch bei den Ämtler Gemeinden für die letzten beiden Jahre der Pilotphase, die 2022 zum Abschluss kommen wird, eingereicht. Die Hälfte der 14 Bezirksgemeinden hat diesen «Handkuss» zur Wertschöpfung sehr gerne angenommen und unterstützt die Genossenschaft finanziell. Und zudem bleibt die grosse Hoffnung, dass sich auch die zur Unterstützung unentschlossenen sieben Gemeinden dazu entschliessen werden. Gerade ältere Personen sind im Alltag auf Hilfe angewiesen, wenn die Familie nicht immer zur Stelle sein kann, oder keine Angehörigen da sind. Hier schliesst die Kiss Knonauer Amt eine Lücke. «2020 fanden rund 400 Einsätze statt, bei denen über 1000 Stunden geleistet wurden. Neben der klassischen Nachbarschaftshilfe mit Schwerpunkt Begleiten wurden im Berichtsjahr 2020 die Dienstleistungen ‹Hilfe am PC und am Handy› stark nachgefragt», blickt Carmen Cronauer zurück. Die «Leistungen» sind darüber hinaus allerdings höchst vielfältig: Regelmässige Besuche, Gesellschaft leisten, spazieren gehen, körperlich schwere Arbeiten im Haushalt übernehmen, zeitliche Entlastung von pflegenden Angehörigen, kleine Reparaturen durchführen, Tiere hüten bei Abwesenheit, Einkäufe erledigen oder auch Essen zubereiten. Dank sehr guter Organisation sind die Abläufe im Griff, die Koordination der Einsätze sowie das Zusammenführen von Tandems mittlerweile Erfahrung und die Qualität kann hochgehalten werden. Kiss Knonauer Amt, Zürichstrasse 136, Affoltern, 079 703 88 37, E-Mail: info@kiss-knonaueramt.ch, Web: kiss-knonaueramt.ch. Öffnungszeiten Mittwoch von 10 bis 12 Uhr. Termine nach telefonischer Vereinbarung.

Spitex-Zentren erstrahlen in Orange Abschluss der Aktionswoche zum Thema Patientensicherheit Verschiedene Gesundheitsorganisationen haben diese Woche auf die Patientensicherheit sensibilisiert. Heute Nacht werden in der ganzen Schweiz Monumente und Gebäude in Orange erstrahlen; auch die Zentren von Spitex Knonaueramt. Seit sechs Jahren organisiert die Stiftung Patientensicherheit im September die «Aktionswoche Patientensicherheit». Inzwischen wird diese durch die globale WHO-Initiative des World Patient Safety Day am 17. September verstärkt. Durch die verschiedenen Aktivitäten soll die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Themas aufmerksam gemacht und das Engagement dafür sichtbar werden. Um dem Thema Patientensicherheit auch inhaltliche Kompetenz zu erteilen, hat die Stiftung elf Wissenskarten erarbeitet. Diese zeigen konkrete Lebenssituationen, die zwischen Geburt und Lebensende liegen, von Patientensicherheitsgefährdungen und möglichen Massnahmen auf. Zum Beispiel von einem sicheren Start ins Leben, einer Zahn-OP, chronischen Erkrankungen oder einer Krebsdiagnose, bis hin zu Spitex-Unterstützung und palliativer Versorgung.

Auch die Spitex Knonaueramt setzt sich aktiv für das Thema ein – die Patientensicherheit steht im Fokus des täglichen Tuns und geniesst bei allen einen hohen Stellenwert. Mit internen Schulungen werden Mitarbeitende gefördert und unterstützt. Aktuell wird das neue Programm «Cirs» eingeführt, ein im Gesundheitswesen etabliertes Melde-Instrument. Dieses begleitet Mitarbeitende bei Vorfällen mit möglichen Massnahmen und trägt so dem WichtigkeitsAspekt seitens Spitex Knonaueramt Rechnung. In der Nacht des 17. September 2020 wurden erstmals, auf Initiative der WHO, weltweit 130 Gebäude und Monumente in 35 Ländern orange angestrahlt; in der Schweiz etwa leuchtete der Jet d’Eau in Genf orange. Als zentrales Element der Aktionswoche findet heute Nacht erneut die Beleuchtungsaktion statt. Schweizweit lassen Gesundheitsorganisationen ihre Gebäude in orange erleuchten und verstärken dadurch die internationale Beteiligung. Auch im Knonauer Amt soll das Thema weiter an Aufmerksamkeit gewinnen. Spitex Knonaueramt beteiligt sich an der Aktion und lässt die Farbe Orange in unterschiedlicher Form und Grösse in allen Zentren erstrahlen. Das Engagement verdeutlicht die Relevanz

ZUR SACHE Einer der grösseren Arbeitgeber Rund 160 Angestellte (Teilzeit) arbeiten bei der Spitex Knonaueramt, was etwa 85 Vollzeitstellen gleichkommt. Dies macht die Spitex Knonaueramt zu einem der grösseren Arbeitgeber im Bezirk Affoltern. Der Verein wird von knapp 3000 Mitgliedern aus den Vertragsgemeinden getragen. Jährlich werden acht Lernende der Berufe Fachfrau/Fachmann Gesundheit FaGe, Assistentin/Assistent Gesundheit & Soziales AGS oder Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF ausgebildet. Im 2020 wurden 64500 Pflegestunden und 21 448 Stunden von nicht krankenkassenpflichtigen Leistungen verrechnet. Das entspricht im Durchschnitt 232 Stunden/Tag und 340 Einsätzen. www.spitexka.ch.

und bringt das Thema Patientensicherheit farblich zum Ausdruck. Spitex Knonaueramt Weitere Infos zur Aktion finden sich unter www.patientensicherheit.ch/aktionswoche.

FORUM

FDP Stallikon nominiert Kandidierende Die Mitgliederversammlung der FDP Stallikon hat am 6. September neue Mitglieder begrüsst und Kandidierende für die Gemeindebehördenwahlen vom 27. März 2022 nominiert. Für den Gemeinderat kandidiert neu Nino Ciganovic, 48, aufgewachsen in ZürichSeebach, Bankkaufmann, Anstellung bei ZKB, SIX-Group und seit 2019 bei Bank Vontobel verantwortlich für das Transaction Banking, wohnhaft in Stallikon seit 2016, verheiratet, zwei Töchter. Er sagt: «Ich will mit meinem Engagement voll motiviert der Gemeinde dienen und die Zukunft gemeinsam gestalten.» Eine weiterführende Vorstellung erfolgt im Rahmen der Wahlkampagne im ersten Quartal 2022. Für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) stellen sich die beiden bisherigen Teresa Bartesaghi, Präsidentin, selbstständige Treuhänderin, Barte GmbH, und Heinz Wiedmer, Mitglied, Key Account Manager und Mitglied der Direktion bei der Zürcher Kantonalbank, zur Wiederwahl, zusammen mit den drei Amtskolleginnen und -kollegen. Ziel des Teams: «Das RPK-Team funktioniert bestens. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.» Für die Sekundarschulpflege kandidiert Claudia Chinello, 43, Finanzen, selbstständige Unternehmerin, erneut. «Das anspruchsvolle Finanzmanagement des soeben begonnenen Bauprojekts Trakt E liegt mir sehr am Herzen. Dafür engagiere ich mich weiterhin.»

Nino Ciganovic.

Teresa Bartesaghi.

Claudia Chinello.

Heinz Wiedmer.

Die Mitgliederversammlung nominierte alle Kandidierenden einstimmig. Der Präsident dankte ihnen für ihr Engagement, jetzt und in Zukunft. Nach aktuellem Kenntnisstand bestehen weitere Vakanzen in Gemeinderat und Primarschulpflege. Die FDP verfolgt das Ziel, in diesen Behörden vertreten zu sein und ruft interessierte Bürgerinnen und Bürger auf, sich bis Ende Oktober 2021 unverbindlich bei einem Vorstandsmitglied zu melden, Kontaktdaten in www.fdp-stallikon.ch. FDP.Die Liberalen Stallikon

Nein zur 99-Prozent-Initiative Am 26. September stimmen wir über den Vorschlag der Juso ab, ob Kapitaleinkommen in Zukunft noch höher besteuert werden soll. Diese Initiative ist eine weitere Episode in der «Klassenkampf-Politik» der Juso und erinnert in den Grundzielen der Initianten an ein altbekanntes Muster. In der Schweiz erfolgt die Steuerung nach den Grundsätzen der Gleichmässigkeit sowie der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Das ist wichtig und richtig so. Ein intelligentes Steuersystem zeichnet sich aber auch dadurch aus, eben jene Personen nicht zu vertreiben. Die Initianten verlangen, dass bestimmte Einkommensteile in Zukunft unverhältnismässig hoch besteuert werden sollen. Dabei hat es die Juso jedoch längst nicht nur auf die «Superreichen» abgesehen. Besonders hart trifft diese Initiative auch die KMU sowie viele Familienunternehmen. Gerade inhabergeführte Familienbetriebe, davon gibt es auch in unserer Region zahlreiche, würden unter der steuerlichen Mehrbelastung leiden. Weiter werden bereits heute erhebliche Summen finanzieller

Mittel in der Schweiz umverteilt, besonders im Bereich der Einkommenssteuer oder der obligatorischen Altersvorsorge (AHV). Bei der Einkommenssteuer zahlt der Teil der Gesellschaft mit den unteren 50 Prozent der Einkommen gerade einmal 10 Prozent der Steuerlast. Knapp die Hälfte aller Familien zahlen keine direkte Bundessteuer. Die Schweiz ist darauf angewiesen, wirtschaftlich privilegierte Personen im Land zu haben, welche zu grossen Teilen den ausufernden Staatshaushalt in unserem Land finanzieren, darunter Schulen, öffentliche Einrichtungen oder CovidHilfszahlungen, um ein paar Dinge zu nennen. Bringen wir also unser Steuersystem nicht aus dem Gleichgewicht. Investiertes Kapital ist und bleibt ein zentraler und wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Schweiz, schafft Arbeitsplätze und fördert die dringend benötigten Innovationen. Die Linken zeigen mit diesem Vorschlag einmal mehr, dass sie die Schweiz in den Kommunismus treiben wollen. Wer das nicht will, sagt Nein zur Initiative. Marc Bochsler, KMU-Treuhänder, Wettswil

Ehe wird in keiner Weise geschwächt Diverse Leserbriefe zur Abstimmung «Ehe für alle». Die Leserbriefschreiber David Vogelsanger (SVP) und Matthias Werner zeigen die gleiche Ewig-Gestrigkeit wie Toni Bortoluzzi. Zum Brief von Hr. Vogelsanger: Uns stünde der Schutz der Eingetragenen Partnerschaft zur Verfügung: Dieser ist in wichtigen Bereichen diskriminierend: Wir haben die gleichen Pflichten, aber nicht die gleichen Rechte! Leihmutterschaft gibt es bei dieser Abstimmung nicht. Falls das kommt, kann man dann Nein stimmen, aber nicht jetzt. Missbräuche bei Adoptionen aus dem Ausland? Die CH-Prüfungen sind extrem streng, was auch richtig ist. Da ändert sich nichts. Kinder würden «Konsumartikel, die man sich gönnt», ist einfach nur eine dumme Aussage. Kinder in homosexuellen Beziehungen werden explizit immer Wunschkinder sein, im Gegensatz zu heterosexuellen Paaren, wo es auch mal ein «Unfall» sein kann. Erleichterte Einbürgerung: Eine «Flut» davon wird es nicht geben, sind wir doch nicht mal 10 Prozent der Bevölkerung,

nur ein Bruchteil mit ausländischem Partner. Mein thailändischer Partner (ich darf ihn ja nicht Ehemann nennen) ist seit 21 Jahren mit mir zusammen. Er arbeitet, zahlt Steuern, ist bestens integriert, darf sich aber nicht erleichtert einbürgern lassen und nicht abstimmen. Er möchte sich endlich nicht mehr fremd wie ein Ausländer fühlen! Verletzung geltenden Rechts: Wenn Sie Nein stimmen, verletzen auch Sie das Recht: Art. 8 «Rechtsgleichheit»! Keine Sorge: Vielweiberei, Ehe mit Kindern etc. wird 100-prozentig nicht kommen! Auch mit mehr Ausländern nicht. Zum Brief von Herrn Werner: Fortbestand des Staates: Keine Angst! Die Schweiz wird nicht aussterben, wenn ein paar Gleichgeschlechtliche Kinder haben dürfen. Auch die Ehe wird in keiner Weise geschwächt. Gewisse GesetzesAnpassungen wird es geben müssen, wie bei jeder Änderung. Ist aber machbar. Die Ehe steht aber eben n i c h t jedem Erwachsenen offen, mir z.B. nicht! Ich bin kein Gender-Lobbyist, nur ein ganz normaler schwuler CH-Bürger, der nicht diskriminiert werden will. 1000 Dank für ein «Ja»! Raffaele Maccabiani, Obfelden


Gewerbe

Skulpturen und Bilder Künstler mit internationalem Renommee bei Elfi Bohrer in Bonstetten. > Seite 17

Freitag, 17. September 2021

Programm-Vielfalt

Jazz-Groove, ein Streichquartett und ein Familienprogramm locken ins «LaMarotte». > Seite 21

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In den Top-Ten

Hedinger Raffael Huber überzeugte an der Schweizer OL-Meisterschaft der Elite. > Seite 25

Joggend auf Abfall-Sammeltour «Plogging Tag» der UBS in Affoltern: ein Ganzkörper-Workout mit gutem Zweck Der Wettergott meinte es gut mit der UBS Affoltern, die am Dienstag, 14. September, ihren «Plogging Tag» in der Bezirkshauptstadt durchführte. Endlich mal wieder ein Kundenevent und dann noch an der frischen Luft, gemeinsam für die Umwelt – was will man mehr ...? Obwohl Affoltern das Glück einer guten Abfallentsorgung und Strassenreinigung hat, liegen doch immer wieder Papierfetzen, PET-Flaschen, Zigarettenstummel etc. herum. Der Begriff «Plogging» setzt sich aus den Wörtern: Joggen und «plocka» zusammen, was auf Schwedisch aufheben bedeutet. So marschierten/joggten die UBS-Mitarbeitenden über Mittag mit ihren Kundinnen und Kunden los und «fötzelten» was das Zeug hielt ... es hat richtig Spass gemacht und allen

Gemeinsames Abfallsammeln im Zentrum von Affoltern. die Augen geöffnet, wie viel Abfall herumliegt. «Plogging» hilft nicht nur der Umwelt und der Sensibilisierung der Bevölkerung für das Abfallthema; nein,

Patrick Brodmann von der UBS Affoltern streckt sich am Jonenbach nach einer Maske. (Bilder zvg.)

auch der Körper profitiert! Durch das Joggen und ständige Bücken und Aufheben, erhält man ein GanzkörperWorkout. Und nicht zuletzt durften die «Plogger» einige spontane Reaktionen

Die Krise gut gemeistert

Die Albis Language School lädt zu telc-Prüfungen ein Die Sprachschule Albis Language School GmbH und die Inhaberin Ashleigh Jeannot haben schon sonnigere Tage im Klassenzimmer gesehen und dennoch haben sie allen Grund zu feiern. Die älteste Sprachschule im Knonauer Amt wurde zum zugelassenen telc-Prüfungszentrum. Die Pandemie schlug wie bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz wie ein Blitz in den Schulalltag ein. Weil die private Sprachschule als eine Freizeitaktivitätsstätte vom BAG und vom Kanton eingestuft wurde und nicht als Bildungsinstitution durchging, musste die Schule mehrere Wochen ihre Türen ganz schliessen. Dies bedeutete Kurzarbeit für die Lehrpersonen, viel Administrationsmehraufwand für die Geschäftsführerin, während eine grosse

neue Herausforderung mit der telc-Prüfungsorganisation bevorstand. Obwohl die Affoltemer Sprachschule bereits seit Juli 2020 als ein zertifiziertes Prüfungszentrum für telc Sprachzertifikate zugelassen ist, konnte sie erst im März 2021 die ersten Prüfungsabsolventen still feiern. Diese Herausforderungen meisterte das gut aufgestellte Schulteam gemeinsam und erfolgreich, so dass sie sich aufs nächste Semester freuen können, denn die nächsten Prüfungstermine für Deutsch sind schon ausgebucht. Die telc Sprachzertifikate können in der Schweiz bei der Stellensuche hilfreich sein oder müssen bei einem Einbürgerungsverfahren oder einem Antrag für Niederlassungsbewilligung bei Ämtern vorgelegt werden, weswegen die Prüfungsvorbereitungskurse und Prüfungen begehrt sind. Die Anmeldungen müssen fünf Wochen vor der Prüfung eingehen, damit die Prüfungen rechtmässig abgehalten

werden können. Ashleigh Jeannot ist mit der Bilanz zufrieden. Einige wenige Kurse konnten auf Online-Unterricht umstellen, die anderen Kurse musste sie verschieben, denn nicht jeder oder jede eignet sich für den Online-Unterricht. Sie ist froh, dass dieses Semester vor Ort gut starten konnte, aber wie es weitergeht mit den Sprachkursen ist noch ungewiss und spannend. Viele kommen in die Sprachschule, weil sie gerade das persönliche «Miteinander lernen» geniessen und schätzen. Es reicht schon, dass ein oder zwei Teilnehmende aus irgendeinem Grund nicht online gehen können, dann kann man den ganzen Kurs nicht abhalten. Denn, dort herrscht die freundliche Haltung: Wenn eine Lösung, dann muss sie für alle leicht umsetzbar und stimmig sein. Olga Buchholz

von Passanten entgegennehmen, die ihnen fürs Engagement dankten, was sie natürlich umso mehr anspornte. Der Plogging Tag wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Affoltern

organisiert, welche sich im Anschluss für die ordnungsgemässe Entsorgung des gesammelten Abfalls kümmerte. UBS Affoltern

«Design Thinking» für Kinder

Workshops in Knonau – jetzt buchen!

Die nächsten Deutsch telc Prüfungstermine: 6. November (Anmeldeschluss: 30. September); 4. Dezember (Anmeldeschluss: 31. Oktober).

In der Gruppe komplexe Aufgaben bewältigen lernen. (Bild zvg.)

In den Quartal-Workshops ab 25. September werden Kinder durch den Einsatz verschiedener Problemlösungstechniken auf spielerische Weise den Prozess von der Ideengenerierung bis hin zur Verwirklichung von Lösungen durchlaufen.

Ashleigh Jeannot und Caroline Wenger stossen auf den Erfolg von Caroline als eine der ersten telc Zertifikatskandidatinnen der Albis Language School GmbH an. (Bild zvg.)

«Kidea» vereint die beiden Wörter «Kid» und «Idea». Genau darum geht es in den Workshops. Kinder, welche Ideen haben und mit dieser Methode lernen, ihre Ideen mit der Unterstützung und Hilfe von anderen in die Realität umzusetzen. «Kidea» hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder durch ihre Workshops zu ermutigen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Dabei erlernen die Kinder Methoden, um Herausforderungen im späteren Alltag leichter bewältigen zu können. «Kidea» ist durch die Idee und Motivation entstanden, Kindern von früh an die Möglichkeit zu bieten, ihre Interessen zu entdecken und ihre Stärken aus-

zubauen. Der eigens entwickelte und simplifizierte 3FT Design Thinking Ansatz hilft ihnen dabei.

Ideen kreativ erarbeiten und umsetzen In einer Gruppe mit anderen Kindern kann jedes Kind seine Stärken einbringen und von den Kompetenzen der anderen profitieren. Auf diese Weise erlangen Kinder Vertrauen in die kreative Erarbeitung und Umsetzung von Ideen. Sie eignen sich früh eine innovative Denkweise an, lernen komplexe Probleme zu lösen und teilen das erzielte Ergebnis in der Gruppe mit anderen Kindern und Erwachsenen. «Design Thinking» macht Kinder fit für die Zukunft. Kidea Design Thinking Workshops in Knonau: «Deine Lieblingsidee», «Dein eigener Trickfilm» und «Die Stadt von morgen». Anmelden bis 24. September unter www.kidea.ch oder an info@kidea.ch. Die Anzahl Plätze ist beschränkt.


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 19. September 10.00 Gottesdienst an Bettag mit Abendmahl; Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic In der ref. Kirche Maschwanden

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 18. September 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Sonntag, 19. September 11.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst mit den Pfarrerinnen Irene Girardet und Ilona Monz, Pfarrer Christian Wermbter und Diakon Matthias KühleLemanski bei uns in der Kirche. Musikalisch begleitet uns der Jodlerklub am Albis mit wunderschönen und traditionellen Liedern. Anschliessend sind alle herzlich zum Apéro eingeladen. Da wir mit mehr als 50 Personen rechnen, gilt gemäss BAG und der katholischen Kirche Zürich die Zertifikatspflicht für diesen Gottesdienst. Alle müssen ein Zertifikat und den Pass oder die ID vorweisen. Danke für Euer Verständnis. 15.00 Taufgottesdienst in der Jonental Kapelle mit Matthias, Melia Jenni und ihrer Familie. Wir wünschen der Familie einen unvergesslichen Tag und Gottes Segen.

Freitag, 24. September 14.00 Erzählcafé «Altes gegen Neues austauschen» mit Ursula Jarvis und Vreni Bär Im Pfarrhaus Maschwanden Es gilt Zertifikatspflicht! www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Samstag, 18. September Ab 15.00 Chilefäscht rund um die Kirche. Festakt um 17 Uhr zum Übergang in die neue Kirchgemeinde «Knonauer Amt». Für die Teilnahme am Festakt und Besuch der Ausstellung in der Kirche ist ein Covid-Zertifikat erforderlich.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Samstag, 18. September Bis 19.00 Naturalgaben (Obst und Gemüse) für den Erntedank-Gottesdienst am Sonntag, 19. September können beim Seiteneingang der Kirche abgegeben werden. Nach dem Gottesdienst werden die Spenden dem Götschihof übergeben. Sonntag, 19. September 10.00 Erntedankgottesdienst am Dank-, Buss- und Bettag mit Abendmahl (nicht zertifikatspflichtig) Musik: Jodel-Duo Vreni Eichmann und Heidi Roth, Viswas Orler (Orgel) Pfarrerin Selina Zürrer Anschliessend Apéro der Landfrauen (Zertifikatspflicht)

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 19. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag «Auf unebenen Wegen» Vorbereitungsteam der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Musik: Andrey Smirnov (Bratsche), Antonia Nardone (Orgel), Maja Fluri (Sopran) und SängerInnen des reformierten und katholischen Kirchenchores. In der Kirche gilt für diesen Gottesdienst Zertifikatspflicht, dafür entfällt die Maskenpflicht. Für BesucherInnen ohne Zertifikat wird eine Liveübertragung ins Chilehuus eingerichtet. Für weitere Informationen www.refkircheaffoltern.ch Dienstag, 21. September 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Der Anlass ist zertifikatspflichtig. Freitag, 24. September 14.00 Erzählcafé «Altes gegen Neues austauschen» im Pfarrhaus Maschwanden Der Anlass ist zertifikatspflichtig.

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 17. September 19.00 «Kultur im Chilegarte» Basement Band 70s & 80s Rock and Metal Sonntag, 18. September 10.00 «Fiire mit de Chliine» ökum. Gottesdienst für Kinder von 2 – 6 Jahren. In der kath. Kirche Bonstetten. Sonntag, 19. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst auf der Rotenbirben (Rütistrasse 5), Mitwirkung von Bonstetter Bauern und Minichile-Chind, Eva Sanz und Barbara Truffer, Katechetinnen, Pfrn. Susanne Sauder und dem Musikverein Bonstetten. Anschl. Apéro. www.kirchebonstetten.ch

Sonntag, 19. September 11.00 Oberämtler ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in der katholischen Kirche mit dem Jodlerklub am Albis und dem ökumenischen Pfarrteam Oberamt. Covid-Zertifkat erforderlich. Montag, 20. September 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 24. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend bei sonja_billeter@ datazug.ch oder Tel. 044 764 02 15 (Pfarramt). Covid-Zertifikat erforderlich.

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 19. September 11.00 Bettag, ökumenischer Gottesdienst am Hedinger Weiher Pfarrer Ueli Flachsmann und Renate Wüst, Pastorale Mitarbeiterin Musik: Musikverein Hedingen und Anette Bodenhöfer Bei schönem Wetter findet der Gottesdienst ohne CovidAuflagen am Weiher statt. Anschliessend Mittagessen. Am Kirchturm hängt eine Fahne. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt und es besteht eine Zertifikatspflicht (bitte Zertifikat und Ausweis mitbringen). Keine Fahne am Kirchturm. Auskunft über den definitiven Veranstaltungsort erhalten Sie ab Samstagabend auf unserer Homepage www.kirchehedingen.ch oder ab Sonntagmorgen, 08.30 Uhr über Tel. 1600-1.

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 17. September 19.30 offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Taizé – «Singt dem Herrn ein neues Lied» Dienstag, 21. September 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 23. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Freitag, 17. September 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Samstag, 18. September 19.00 Konzert Marina Wehrli, Klavier Sergey Mushtakoff, Balalaika Sonntag, 19. September 10.00 Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Orgelgottesdienst zu Mendelssohns 6. Sonate «Vater unser im Himmelreich» 17.00 Jugendgottesdienst in der reformierten Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 17. September 18.30 Phönix-Treff 19.00 concerto piccolo mit Sax 44+ in der Kirche Samstag, 18. September 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Füür Sonntag, 19. September 10.00 Gottesdienst zum Bettag mit Pfrn. Eva Eiderbrant und Linda Cantero. Musik: Chor (Toggenburger Messe) unter Leitung von Angela Bozzola; anschliessend Apéro. Es gilt Zertifikatspflicht. Dienstag, 21. September 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen 18.00 Konfirmandenunterricht www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonnstag, 19. September 19.00 Gottesdienst Pfarrer Volker Schnitzler Anette Bodenhöfer, Orgel Keine Zertifikatspflicht Anschliessend: Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung 20 Uhr, in der Kirche Ottenbach Keine Zertifikatspflicht Die reformierten Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden am 19. September 2021, 20 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst) zu einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Ottenbach eingeladen. Traktanden: 1. Pfarrer Volker Schnitzler wird für die Urnenwahl vom 28. November 2021 für den Rest der Amtsdauer 2020 – 2024 vorgeschlagen. 2. Der Wahlvorschlag bezieht sich auf das Teilpfarramt von 30%. Der Antrag und Weisung können auf der Website www.kircheottenbach.ch heruntergeladen werden oder im Sekretariat der Kirchgemeinde (per Telefon: 044 760 47 52 oder per E-Mail: daniela.burkart@ kircheottenbach.ch) bezogen werden. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 19. September 11.00 Ökum. Regionalgottesdienst im Oberamt am Eidg. Bettag Kathol. Kirche Hausen am Albis mit ökum. Pfarrteam Covid-Zertifikat erforderlich 19.00 Kontemplation (bis 20.00 Uhr) im Meditationssaal des Klosters Kappel mit Pfrn. Ilona Monz

Sonntag, 19. September 11.00 Ökumenischer Oberämtler Bettags-Gottesdienst mit allen Pfarrpersonen und Freiwilligen in der römisch-katholischen Kirche in Hausen www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 19. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Scheibler Musik. Begleitung durch Motoko Matsushita und Walter Luginbühl

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 19. September 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst zum Bettag mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi, Orgel / Gunta Abele, Cello 17.00 Jazz-Konzert in der Kirche Stallikon, Niculin Janett Ensemble – Rêveries Dansantes Eintritt frei, Kollekte (Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren) Montag, 20. September 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Mittwoch, 22. September 15.00 Kinderkonzert in der Kirche Wettswil Billy & Benno Anmeldung auf der Homepage Eintritt frei, Kollekte (Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren) Donnerstag, 23. September 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil (Zertifikatspflicht) Freitag, 24. September 9.30 Frauenanlass in der Kirche Wettswil «Als die Frauen die Zürcher Kanzeln eroberten», Barbara Hutzl-Ronge Anmeldung bis 22. Sept.: Tel. 079 702 71 77 oder c.haab@stawet.ch (Zertifikatspflicht) Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten. www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. September 10.30 Erstkommunionfeier findet im Freien statt 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. September – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche mit ref. und kath. Kirchenchor und Solisten, unter der Leitung von Maja Fluri 11.00 Ökum. Weihergottesdienst in Hedingen 17.00 Eucharistiefeier der Kroaten 18.30 Santa Messa Bitte beachten: In der Kirche gilt ab 50 Personen eine Zertifikatspflicht. www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. September 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 19. September – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Hl. Messe mit Dekan Adrian Lüchinger anlässlich des Patroziniums der Pfarrei und Amtseinsetzung von Pfr. Dr. Antonio Lee Mitwirkung vom MauritiusChor Dienstag, 21. September 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 22. September 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 23. September 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 18. September 10.30 Die Erstkommunionfeier wird nach Affoltern verlegt. Sonntag, 19. September – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Bitte beachten: In der Kirche gilt für diesen Gottesdienst Zertifikatspflicht. www.kath-affoltern.ch

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 18. September 16.00 Erstkommunionfeier mit Eltern und Angehörigen Pfr. A. Saporiti und Katechetin B. Broch Orgel: A. Bozzola Sonntag, 19. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.15 Sunntigsfiir für alle Kinder, auf dem Hof der Pestalozzi Stiftung Knonau mit S. Hanke und Team 10.30 Ernte-Dankgottesdienst auf dem Hof der Pestalozzi Stiftung Knonau mit Pfar. A. Saporiti, Religionspädagoge, i.A. A. Steiner und Katechetin E. Camenzind Musikalische Umrahmung: mit dem Jodlerchor Affoltern Anschliessend an den Gottesdienst Grillplausch und gemütliches Zusammensein. Es gilt Zertifikatspflicht. Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 19. September 10.00 Bettags-Gottesdienst in der ref. Kirche Auf unebenen Wegen Kein Gottesdienst in der Chrischona Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 19. September 10.00 Gottesdienst Predigt: David Baum Kingskids und Kinderhüeti www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 19. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 19. September 10.30 Gottesdienst mit Martin Kamphuis Thema: «Ich bin»-Worte Jesu Hort, Sonntagsschulen, Unterricht 13.30 Vortrag Teil 2 «Ich bin»-Worte Jesu von Martin und Elke Kamphuis Kinderbetreuung ab 4 J. Donnerstag, 23. September 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 17. September 2021

17

Künstler mit internationalem Renommee Zwei Wochenenden mit Werken von Karin Pliem sowie Livia Kubach und Michael Kropp bei Elfi Bohrer Seit 25 Jahren sind die Bildhauer Livia Kubach und Michael Kropp immer wieder in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten zu Gast. Ihre Skulpturen harmonieren mit den Bildern der Österreicherin Karin Pliem, die seit sieben Jahren bei Elfi Bohrer ausstellt. Von Regula ZellwegeR «Die Galerie ist ein Ort der Begegnung – mit der Kunst, mit anderen Menschen, mit sich selbst.» Dies ist das Credo der Bonstetter Galeristin Elfi Bohrer. «Mein Programm ist expressiv, konservativ, qualitätsvoll, Emotionen ansprechend, Botschaften vermittelnd. Meine Überzeugung gehört dem Original, dem Unikat.» Die neuste Ausstellung im Kunstfenster entspricht völlig diesen Aussagen. Die Werke der Malerin Karin Pliem und des Künstlerpaars Livia Kubach und Michael Kropp laden ein, sich mit vielerlei Fragen des Lebens zu befassen.

Galeristin Elfi Bohrer kombiniert für die kommenden Open-House-Wochenenden Steinskulpturen von Livia Kubach und Michael Kropp mit Bildern von Karin Pliem. (Bild Regula Zellweger) Karin Pliem Auf Karin Pliem wurde Elfi Bohrer durch die Kulturabteilung der österreichischen Botschaft in Bern aufmerksam gemacht. Elfi Bohrer ist sehr sicher bei der Auswahl «ihrer» Künstler. Von Karin Pliem war sie sofort begeistert. Die Künstlerin zeigt dem Betrachter eine Natur, die es

von Natur aus nicht gibt. Auf ihren Bildern tummeln sich Pflanzen und Tiere aus allen Erdteilen. Es blüht, verblüht, floriert, fliesst, schwebt, schwimmt, wuselt, kriecht und expandiert auf den Kunst-Biotopen von Karin Pliem. Eine intensive Formen- und Farbenvielfalt schlägt den Besuchern entgegen. Man denkt an Begriffe wie Biodiversität und

Kommunikation der Pflanzen in Netzwerken. Aber auch Gentechnik, Hybride und Klone. Und schon ist man mittendrin in der Diskussion. Karin Pliem ist überzeugt: «Selbst die heterogensten Dinge der Welt haben einen gemeinsamen Nenner, einen ursächlichen Zusammenhang.» Die Künstlerin sammelt auf Reisen durch die ganze Welt Samenstände, vertrocknete Blüten, Moos, natürliche Objekte und von Menschenhand gebildete, die sie zur Inspiration braucht. Assoziationen an eine aufklärerische, naturphilosophische, ganzheitliche Sicht zum Wesen von Flora und Fauna, die dem Menschen vermittelt, wie wenig er über die Natur wirklich weiss, lassen an die Bücher von Florianne Koechlin denken.

Livia Kubach und Michael Kropp «Die Eltern von zwei Töchtern lernten sich beim Steine Schleppen kennen und lieben» erzählt Elfi Bohrer. Livia Kubach stammt aus einer bekannten Künstlerfamilie und hat Bildhauerei studiert. Michael Kropp, ursprünglich Pädagoge und Musiker, kam durch seine Frau zum

Gestalten mit Stein, vorzugsweise mit Granit – doch nicht nur. Viele der gemeinsamen Arbeiten beruhen auf dem Grundprinzip des Säulenbohrens. Bohrkerne werden entfernt, sodass netzartige, dreidimensionale Objekte entstehen, die bei unterschiedlichem Lichteinfall den Gesamteindruck immer wieder verändern. Bohrlöcher treffen und durchkreuzen sich im Inneren des Steins, sodass verblüffende Durchblicke entstehen. Bohrkerne werden aber auch so in Stein eingearbeitet, dass die Objekte schwingen und klingen. Was man sieht, hat mit dem eigenen Standpunkt zu tun – nicht nur bei den Werken des Bildhauerpaares. Das Künstlerehepaar schafft innovative Werke für den Aussen- wie für den Innenbereich. Werke anfassen erlaubt! Dies sollte man sich nicht entgehen lassen. Zwei Wochenenden Open House mit Karin Pliem sowie mit Livia Kubach und Michael Kropp: 18. und 19., 25. und 26. September, jeweils 13 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13, Bonstetten. www.ggbohrer.ch, 079 207 76 28, galerie@ggbohrer.ch.

BUCH-TIPP

«Die Glasperlenmädchen» Ein unvergessliches, sonniges und sehr lustiges Wochenende

Dieser ergreifende Südstaatenroman wird in zwei Geschichtssträngen erzählt. Einer beschreibt das Leben von Hannie Gossett um das Jahr 1875 und der andere handelt von Benedetta Silva hundert Jahre später. Von nicole geRbeR, bibliothek hedingen

Hannie Gossett ist eine junge Frau, welche in Louisiana in der Sklaverei aufgewachsen ist. Auf einer grossen Plantage lebt sie mit ihrer Familie, das heisst der Mutter und ihren vielen Geschwistern. Als der Bürgerkrieg auszu- Nicole Gerber. brechen droht, wer- (Bilder zvg.) den einige Sklaven von der Farm verschleppt und Hannie muss mit ansehen, wie ihre Mutter und ihre Geschwister auf einem Sklavenmarkt verkauft werden. Bevor das passiert, gibt die Mutter jedem ihrer Kinder ein Band mit drei blauen Glasperlen. Dies soll ihr Erkennungszeichen sein, falls sie sich irgendwann wiederfinden würden. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg ist das Land im Chaos. Das Schicksal will es, dass Lavinia, die Tochter der weissen Plantagenbesitzer, deren Halbschwester Juneau Jane sowie Hannie, die ehemalige Sklavin, sich unfreiwillig als Weggefährtinnen zusammenfinden. Lavinia und Juneau wollen um ihr Erbe kämpfen und Hannie ist auf der Suche nach ihrer Familie. Hannie ist eine sehr starke Frau, da sie aber schwarz ist und es nicht üblich ist, dass schwarze und weisse Frauen zusammen unterwegs sind, gibt sie sich als Mann aus, welcher als Kutscher der beiden Damen fungiert. Gemeinsam müssen sie viele Hürden überwinden, bis sie endlich in Texas ankommen. Und ob ihre Hoffnungen sich da erfüllen, müssen die Lesenden selbst herausfinden.

schwarzen und weissen zerrütteten Familien, sind arm und die jungen Erwachsenen haben wenig Hoffnung auf eine gute Zukunft. Schule ist ihnen egal, sie machen, was sie wollen und haben wegen der disziplinarischen Probleme auch schon viele Lehrerwechsel erlebt. Benedetta Silva ist anders. Sie liebt Bücher über alles und will bei den jungen Erwachsenen das Interesse fürs Lesen und Schreiben wecken. Doch erst als sie beginnt, in der Vergangenheit zu graben, kann sie die Oberstufenschüler endlich packen und diese animieren, ihre eigenen Familiengeschichten zu recherchieren. So kommt auch die Geschichte von Hannie wieder zum Vorschein und gewinnt an Bedeutung.

Berührend, spannend und lehrreich Ich fand das Buch sehr berührend, aber auch spannend und lehrreich zugleich. Man erlebt die Zeit um die Sklavenbefreiung hautnah mit. Abwechselnd erfährt man in den Kapiteln von Hannie Gossetts und Benedetta Silvas Leben. Lisa Wingate hat sich für dieses Buch von einer wahren Begebenheit inspirieren lassen und ich finde, sie hat diese Geschichte sehr eindrücklich zu Papier gebracht.

Der Sportclub Aeugst wurde im Jahr 2015 gegründet und aus der losen Clubverbindung in die heutige Form mit der Bezeichnung Sportclub Aeugst umgewandelt. Dieser zählt inzwischen 24 Mitglieder. Coronabedingt konnte der Verein seine Jubiläumsreise nicht wie ursprünglich geplant im Frühling 2020 durchführen. Gross war die Erleichterung, als feststand, dass man nun am 4. und 5. September für zwei Tage ins Wallis verreisen konnte. An diesem wunderschönen und von J. M. Fontana grossartig organisiertem Anlass nahmen 19 Aktivmitglieder teil. Die Reise führte per Car über den Furkapass zum Rhonegletscher, wo als Erstes die Eisgrotte besichtigt werden konnte. Bei dieser Gelegenheit wurde der Rückgang des Gletschers eindrücklich sichtbar. Danach ging es nach Oberwald, von wo aus sich zwei Gruppen, die eine per Velo und die andere zu Fuss, nach Reckingen aufmachten, wo ein feines Mittagessen eingenommen wurde. Danach ging es weiter bis nach Mühlebach und auf eine etwa zweistündige Wanderung ins Berghotel Chäserstatt. In besagtem Berghotel wurde das

Der Sportclub Aeugst auf zweitägiger Jubiläumsreise im Wallis. (Bild zvg.) Nachtessen eingenommen und auch übernachtet.

Wanderung zum Aletschgletscher Am folgenden Morgen ging es zu Fuss zurück nach Führgangen, von wo aus die Aeugster mit der Bahn bis zur Talstation Fiescheralp fuhren. Mit der Gondel ging es nun auf 2222 m ü. M. und zu Fuss weiter ins Bergrestaurant Bettmer Hitta, wo es als Stärkung Älplermakronen gab, bevor die Wanderung zum Aletschgletscher und dann weiter zum Restaurant Chüestall fortgesetzt wurde. Hier gab es noch einmal das letzte Erfrischungsgetränk vor dem Abstieg bis

zur Bergstation Bettmeralp. Die Luftseilbahn brachte die Gruppe überwältigt vom Erlebten, aber auch sehr müde zur Talstation, wo bereits der Car auf sie wartete, für die Heimreise nach Aeugst. Ein unvergessliches, sonniges und sehr lustiges Wochenende ging zu Ende. Einige Stimmen waren zu hören, dass ein solcher Event eigentlich jedes Jahr stattfinden sollte. Einen Vorteil hat die Verschiebung des Anlasses um anderthalb Jahre dann eben doch: Es dauert so nur noch dreieinhalb Jahre bis zum Zehn-Jahre-Jubiläum – wieder ein Grund zu reisen. Romeo Geissberger, Präsident Sportclub Aeugst

Herbstwanderung des Damenturnvereins Stallikon

Oberstufenschüler recherchieren ihre eigenen Familiengeschichten Hundert Jahre später beginnt Benedetta Silva in Augustine, Louisiana, eine Oberstufenklasse zu unterrichten. Dies erweist sich als sehr schwierig, denn die Schülerinnen und Schüler kommen aus

Jubiläumsreise des Sportclubs Aeugst ins Wallis

«Die Glasperlenmädchen» von Lisa Wingate. Limes Verlag, München 2021. ISBN 978-3-8090-2739-3.

Wie schon letztes Jahr entschied sich der Vorstand des DTV Stallikon, eine Wanderung, den Umständen entsprechend und coronakonform, in der Umgebung und ohne öV abzuhalten. So starteten am 11. September acht wanderfreudige Turnfrauen in Sellenbüren und marschierten bei eitlem Sonnenschein an diesem milden Spätsommertag der Reppisch entlang nach Landikon und weiter nach Birmensdorf. Während einer kurzen Pause um den kleinen Seerosenteich neben der katholischen Kirche genossen sie die Idylle. Bis der friedliche Moment vom plötzlichen Geläut der Kirchenglocken unterbrochen wurde, welches lautstark den Beginn einer Hochzeitsfeier verkündete. Weiter ging es vorbei an Schrebergärten, bis zum Kaffeehalt in der Badi Geren. Danach trabte die fröhliche Gruppe neben der plätschernden Reppisch und einem zweiten Teich weiter ins Tal bis zu einer schönen Sitzgelegenheit. Beim Picknick aus dem Rucksack unterhielt man sich

über Gott und die Welt. Das denkwürdige Datum dieser Wanderung kam auch zur Sprache. Jedefrau erinnerte sich, wo sie sich vor genau 20 Jahren aufgehalten hatte und was sie damals machte. Der Rückweg führte an verschiedenen Fitnessgeräten vorbei, die natürlich alle von jeder Turnerin ausprobiert wurden. Die Kommentare über die Ausführungen der Turnübungen und das Gelächter waren vermutlich in der nahe gelegenen Kaserne noch zu hören. Auch die literarische Komponente kam nicht zu kurz. Ein Vorstandsmitglied zitierte kurzerhand ein Gedicht «Über das Älterwerden» von Wilhelm Busch, welches sie bei ihrer Morgenlektüre entdeckt hatte. Alle lauschten den witzigen Reimen und staunten, dass zu Lebzeiten des berühmten Dichters (15.04.1832–19.01.1908) die Menschen anscheinend auch schon das Erreichen eines biblischen Alters angestrebt hatten.

Von Birmensdorf ging es nun bergauf auf den Ettenberg, wo es beim Tennisplatz nochmals eine kurze Rast und Trinkpause gab. Von hier aus bewegte sich die Gruppe gemütlich durch den Wald. Zum Schluss ging es den steilen Pfad hinunter zur Mülistrasse in Sellenbüren und zurück zum Startpunkt, der zugleich das Ziel der diesjährigen Wanderung war. Es war ein wunderbarer Ausflug, direkt vor der eigenen Haustür. Die ganze Route war 12,6 km lang. Die reine Marschzeit betrug drei Stunden und sechs Minuten. Mit allen Pausen, inklusive Fitnessübungen und humoristischer Dichtereinlage, war man ungefähr doppelt so lange unterwegs. DTV Stallikon Der DTV Stallikon trainiert dienstags 20 bis 21 Uhr und mittwochs 19.15 bis 20.15 Uhr in der Turnhalle Loomatt. Es gelten die aktuellen Corona-Massnahmen des BAG ohne Zertifikatspflicht für Vereine mit beständigen Gruppen. Weitere Infos: Esther Kägi, 079 515 32 07, dtv@gmx.ch, www.dtv-stallikon.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 17. September 2021

Brunch und Trüffel Genuss und Wissenswertes in der Bibliothek Wettswil Nachdem der Anlass letztes Jahr abgesagt werden musste, ist es nun so weit: Im Mehrzwecksaal Ägerten in Wettswil geht es am Sonntag, 3. Oktober, zwischen 10 und 14 Uhr ums Geniessen! Zuerst können die Besucherinnen und Besucher den von den Bibliothekarinnen vorbereiteten Brunch geniessen. Anschliessend kommen Lothar Zeissler und Salar Bahrampoori zum Zug und machen die Gäste mit dem Thema Trüffel «gluschtig». Lothar Zeissler wohnt in Wettswil und besitzt einen Lagatto-Hund. Diese sind bekannt dafür, dass sie Trüffel erschnüffeln können. Der vom Fernsehen bekannte Moderator Salar Bahrampoori besitzt ebenfalls einen Lagatto. Bei einem Anlass zum Thema lernten sich die beiden kennen und es entstand im Laufe der Zeit eine tolle Freundschaft. Im Gespräch, geht es darum, wie Trüffel wachsen und wo sie (auch im Bezirk) vorkommen. Worauf muss man achten, wenn man mit seinem Hund Trüffel suchen will und wie wird ein Hund dafür ausgebildet? Was macht die Trüffelsuche so spannend und wie sind die beiden überhaupt dazu gekommen? Dies und viel mehr erfahren die Gäste des Brunchs. Und wer weiss, vielleicht bringen die beiden ja auch den einen

Lothar Zeissler mit seinem Lagatto-Hund. (Bild zvg.) oder anderen Trüffel mit, den sie gefunden haben. Während die Erwachsenen den beiden Gästen lauschen, bieten die Bibliothekarinnen in der Bibliothek ein Angebot für die kleinen Gäste an.

Anmeldung bis 25. September in der Bibliothek. Bitte beachten Sie, dass Personen ab 16 Jahren ein gültiges Covid-Zertifikat und einen Ausweis vorweisen müssen, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Auf der Website der Bibliothek www.bibliothek-wettswil.ch sind aktuelle

Fabienne Maurer, Bibliothek Wettswil

Was für Türen hat der Türlersee? Zu welcher Baumart gehört wohl ein Steinbaum, Quartier in Ebertswil? Und welche Gegend hiess einst Rattlisberg? Woher stammen die Namen, die unsere nächste Umgebung prägen? Genau solche Fragen sollen im Referat beantwortet werden. Im Anschluss an die Generalversammlungen der beiden Dorfvereine, Verschönerungsverein Hausen und Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt wird Martin Elmiger, Lokalhistoriker, Antworten geben. Katrin Hottinger Freitag, 23. September, Lokal Event und Werken, Türlen 8, (beim öffentlichen Parkplatz, Hausen). 19.30 Uhr: GV des Verschönerungsvereins Hausen, 20 Uhr: GV der Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt. Um zirka 20.15 Uhr beginnt das Referat. Einlass mit Covid-Zertifikat.

die wichtigen Dinge im Leben. «Wer an das Filmschaffen im Land der tausend Seen denkt, der kommt um den mehrfach preisgekrönten Regisseur Aki Kaurismäki nicht herum. Dass aber auch sein Bruder Mika Kaurismäki nicht aus den Augen verloren werden sollte, beweist dieser mit seinem neuesten Werk: einer interkulturellen romantischen Komödie, die nordisches Sommerflair auf die Grossleinwand bringt und vor Warmherzigkeit nur so

strotzt. Mit Master Cheng meldet sich der finnische Regisseur mit einem Film zurück, in dem eine grosse Portion finnischer Kultur und Mentalität steckt. Doch auch die chinesische (Ess-)Kultur, durch die Cheng so einige Dorfbewohnerinnen und -bewohner von ihren Beschwerden zu heilen weiss, kommt im Feelgood Movie nicht zu kurz», so Noëlle Tschudi von Cineman. Der chinesische Koch Cheng ist mit seinem Sohn auf der Suche nach einem alten finnischen Freund in einem abgelegenen Dorf in Lappland. Niemand scheint diesen zu kennen, doch Sirkka, die Besitzerin des lokalen Cafés, bietet ihm eine Unterkunft. Im Gegenzug hilft ihr Cheng in der Küche und überrascht die Einheimischen mit chinesischen Köstlichkeiten. Trotz kultureller Unterschiede findet er unter den Finnen schnell Anerkennung und Freunde. Mangels Aufenthaltsbewilligung muss Cheng den Ort verlassen; die Dorfbewohner von Pohjanjoki aber schmieden einen Plan, der ihm helfen soll zu bleiben.

Freitag, 24. September, «Master Cheng» von Mika Kaurismaki. Türöffnung um 19.30 Uhr, Filmbeginn um 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Barbetrieb. Einlass mit Covid-Zertifikat. Ort: Kafimüli@RgZ,

In der Komödie «Master Cheng» von Mika Kaurismäki geht es um Essen, aber auch um Freundschaft und Liebe. (Bild zvg.)

Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Stallikon/ Ortsteil Sellenbüren. Infos: www.kafimueli.com.

Vernissage der Ausstellung «Milchsuppe»

Neun Künstlerinnen der Schweizerischen Gesellschaft Bildender Künstlerinnen (SGBK) finden im Kloster Kappel zum gemeinsamen Thema «Milchsuppe» zusammen. Die Überlieferung von der Kappeler Milchsuppe und die geschichtsträchtige Klosteranlage inspirieren

Chilbiverein Mettmenstetten

Informationen zu finden.

Kino Kafimüli

Gruppenausstellung der Schweizerischen Gesellschaft Bildender Künstlerinnen in den Räumen des Klosters Kappel vom 26. September bis 21. November.

teren Bahnen nicht fehlen. Mittels Schutzkonzepten wird sichergestellt, dass sich die Besucherinnen und Besucher auf dem Chilbigelände im Erspach sicher und wohl fühlen. Eine Covid19-Zertifikatspflicht in Verbindung mit einem Personalausweis wird es nur in ganz wenigen geschlossenen Räumen geben. Dabei appelliert das Organisationskomitee natürlich auch an die Vernunft, die Vorsicht und den gesunden Menschenverstand aller Teilnehmenden. Die Chilbi soll wieder zu einem verbindenden Ereignis für die Dorfbevölkerung werden. Alle, die sich in den Vereinen für dieses traditionelle Ereignis engagieren, freuen sich auf zahlreichen Besuch.

Referat über Orts- und Flurnamen der Gemeinde Hausen

Das Kino Kafimüli zeigt den Film «Master Cheng»

Nach langer Zwangspause startet das improvisierte Kino Kafimüli in Stallikon an seinem neuen Standort in die Herbstund Wintersaison: Mit einem «Feelgood»-Movie von Mika Kaurismäki über

Nachdem sie letztes Jahr ausfallen musste, findet die beliebte Dorfchilbi am 25. und 26. September wieder statt. Ein Herbstbeginn ohne Chilbi in Mettmenstetten ist eigentlich unvorstellbar. Weil die Bevölkerung letztes Jahr unfreiwillig auf diesen beliebten Anlass verzichten musste, freut es den Chilbiverein umso mehr, dass die Chilbi in Mettmenstetten in diesem Jahr wieder stattfinden kann. Viele Vereine mit ihren Mitgliedern sind wieder mit dabei und engagieren sich, um alle Chilbibesucherinnen und -besucher mit ihren Ständen, Festwirtschaften und Attraktionen zu erfreuen. Natürlich darf auch der Luna-Park mit Autoscooter und wei-

Ein Meister verzaubert am Herd Das Kino Kafimüli präsentiert seinem Publikum am Freitag, 24. September, eine chinesischfinnische Köstlichkeit von Mika Kaurismäki.

Wieder Chilbi in Mettmenstetten

die Künstlerinnen in vielfältiger Weise. Jede lässt Elemente aus diesen Eindrücken in ihre Werke einfliessen. Die Sgbk Gruppenausstellung gibt Gelegenheit, über das Zusammenspiel zwischen Kunst und Politik und gleichzeitig über Kunst und Spiritualität nachzudenken. Anlässlich der Vernissage vom 26. September um 15.30 Uhr führen Projektleiterin Mirela Vernier und Kuratorin Elfi Zangger Thoma in die Ausstellung ein. Die Vernissage wird musikalisch von Bernadeta Sonnleitner (Gesang) und Max Sonnleitner (Klavier) umrahmt.

Anschliessend, um 17.15 Uhr, findet «Musik und Wort» in der Klosterkirche statt mit dem «A Cappella Chor Zürich». Der Chor bringt sowohl Musik aus der Renaissance wie auch zeitgenössische Werke zu Gehör. Die Lesungen dazu sind von Pfarrer Volker Bleil. Der Eintritt ist frei, mit Kollekte. Kloster Kappel Informationen zur Ausstellung und zu «Musik und Wort» sind erhältlich unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Ausschnitt aus der Karte von Hans Conrad Gyger von 1667. (Bild zvg.)

Alle wollen alt werden – niemand will es sein Am Montag, 27. September, ist der traditionelle Polit-Talk und Kultur angesagt. Er lädt zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit den verschiedenen Facetten des Alt-Werdens ein. Wer Udo Allgaier, den Leiter der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen und Ursula Jarvis die Sozialdiakonin und Leiterin von «Letzte-HilfeKursen» im Bezirk kennt, kann sich auf viele hilfreiche Inputs, konkrete Anregungen und einen vergnüglichen Abend

freuen. Kantonsrat Daniel Sommer wird dabei auch Bezüge zur Politik herstellen. Für Auf lockerungen und feine musikalische Intermezzi sorgen Elsbeth Schweizer und Christine Sommer und so kommt auch das Gesellige nicht zu kurz. Die Veranstaltung dient der politischen Meinungsbildung. Interessierte sind herzlich eingeladen. Es gilt keine Zertifikats-, jedoch Maskenpflicht. EVP Bezirk Affoltern, Lisette Müller 27. September, 19.30 Uhr, Ulmensaal, reformiertes Kirchgemeindehaus Affoltern. Freier Eintritt.

Eintauchen in das WWW des Waldes Am 26. September findet im Wildnispark Zürich der Tag «NatUrwald» statt. Den Gästen bieten sich besondere Highlights: ein Einblick ins Internet des Waldes, ein Postenlauf oder Fahrten mit der Museumsbahn. Der «NatUrwald-Tag» vom 26. September bietet Familien, Naturinteressierten und Dampflok-Fans spannende Erlebnisse. Auf dem Areal des Besucherzentrums in Sihlwald geben die Junior Ranger des Wildnisparks Zürich ihr Wissen in Form von spannenden Spielen an Kinder und Jugendliche weiter. Die «echten» Rangerinnen und Ranger sind natürlich auch vor Ort und berichten über ihren Alltag. Ein abenteuerlicher Postenlauf lässt Mutige hautnah in die Wildnis des Sihlwalds eintauchen.

Vortrag über Pflanzenkommunikation Ein Highlight des Tages ist der Vortrag von Florianne Koechlin. Die bekannte

Biologin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Pflanzenkommunikation und dem Bild von Pflanzen in verschiedenen Kulturen. Sie geht mutig neue Wege und möchte das «traditionelle Pflanzenbild» erweitern. Selbst als erfahrene Wissenschaftlerin versetzt die Natur sie ins Staunen: «Dass Bäume unterirdisch Nährstoffe und Informationen austauschen, finde ich schon spektakulär.» Der Vortrag «WWW – das Wood Wide Web – wie Bäume kommunizieren und sich vernetzen» beginnt um 15 Uhr und findet im Pavillon mit beschränkter Platzzahl statt. Anschliessend gibt es eine Fragerunde. Auch der Verein Zürcher MuseumsBahn engagiert sich an diesem Tag mit Volldampf: Die legendäre historische Zugskomposition mit der Dampflok Schnaaggi-Schaaggi befährt an diesem Tag die Strecke zwischen ihrem Heimbahnhof Sihlwald und Zürich Wiedikon und entführt interessierte Gäste auf eine kleine nostalgische Reise. Wildnispark Zürich


Veranstaltungen

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Mit Kunst ein Bewusstsein schaffen für die Schönheit der Natur Claudia Ruiz aus Aeugst stellt zum ersten Mal in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus Die kolumbianische Künstlerin lässt sich von der Natur inspirieren und engagiert sich mit ihrer Kunst zum Schutz der weltweit bedrohten Korallenriffs, von aussterbenden Pflanzen und Vögeln. Auf Einladung von KulturAffoltern zeigt sie ihre Kunst ab dem 24. September. Mit neun Jahren besuchte Claudia Ruiz ihren ersten Kurs in Perspektive-Zeichnen mit Bleistift, mit zwölf erlernte sie das Aquarellieren bei einem bekannten kolumbianischen Künstler, als einziges Kind in Kursen mit lauter Erwachsenen. Die vielseitig begabte und interessierte Künstlerin übte sich in mannigfaltigen Techniken der bildenden Kunst. In Kolumbien und den USA absolvierte sie ein Graphik-Design-Studium. Es folgte eine längere Weiterbildung als Künstlerin in New York und am Art-Institut in Fort Lauderdale für Illustration, was ihr die Möglichkeit eröffnete, als Illustratorin für Charakter-Darstellungen bei Walt Disney für Lateinamerika in Miami zu arbeiten. So lebte die Künstlerin einige Jahre bis 2003 in Miami, wo sie sich unter anderem in den Kunststil des Art déco verliebte. Es folgten ein paar Jahre mit Reisen und längeren Aufenthalten in verschiedenen Ländern und einer weiteren Ausbildung, die sie in Barcelona abschloss mit einem Master in Art Direction. Claudia Ruiz fühlt sich an verschiedenen Orten auf der Welt zu Hause und ganz speziell in der Schweiz, wo sie sich von Herzen integriert und sehr wohlfühlt, besonders in Aeugst, wo sie ihr Atelier und ihren festen Wohnsitz hat. Kunst ist für die zierlich anmutende Künstlerin wie eine Meditation, mit der sie ihre Liebe gegenüber der Natur und ihren Respekt zum Ausdruck bringen

Claudia Ruiz fühlt sich wohl in der Schweiz. Ihr Atelier befindet sich in Aeugst. kann. Sie ist überzeugt davon, dass es nicht zu spät ist, bedrohte Arten wie die Korallen zu retten, und dass es möglich ist, mit ganz wenig viel zu bewirken. Zentral dafür sei das Bewusstsein, dass die Natur Respekt braucht und wir verantwortlich sind für eine gesunde Balance zwischen unseren menschlichen Bedürfnissen und Ansprüchen und der Natur, von der unser Leben und Überleben abhängt.

Eng verbunden mit der Natur Die Grossmutter von Claudia Ruiz war eine halbindianische Kolumbianerin und gab ihr die starke Bindung und das Bewusstsein für die Bedeutung der Natur mit ins Leben. Beim Tauchen in den verschiedenen Weltmeeren lernte sie die gewaltige Schönheit in den Tiefen der

Ozeane kennen und fühlt sich bis heute glücklich, wenn sie sich an das nachhaltig beeindruckende Gefühl erinnert, wie fliegend über den Korallen zu schwimmen und ihre Schönheit zu bewundern. Diese Erlebnisse hat sie tief in ihrem Innern gespeichert und möchte sie heute über ihre Kunst mit den Menschen teilen; gleichzeitig sind ihre Bilder Referenz für ihren Dank und ihren Respekt vor Mutter Natur. Für die stilisierten Korallenbilder hat sie eine eigene, sehr aufwendige Technik entwickelt. Korallenbilder in allen Grössen und Farben werden zu sehen sein. Hervorragend dazu passend die zum Teil grossflächigen Bilder im Art-déco-Stil der 20er- und 30er-Jahre, der den Jugendstil ablöste und den damaligen Zeitgeist widerspiegelt. Das Streben des Art-déco-Stils nach Indivi-

Die Künstlerin setzt sich mit ihren Bildern für den Naturschutz ein. (Bilder zvg.) dualität und Schönheit in allen Facetten des Lebens, war meist mit einem praktischen Nutzen verbunden. Florale und organische Motive ohne Schatten und in übernatürlicher Eleganz prägten diesen Stil und finden sich wieder in den Bildern von Claudia Ruiz. Im Gegensatz zum Elitedenken des Jugendstils verschrieb sich der Art déco einer egalitären Zielsetzung und suchte nach ästhetisch ansprechenden, maschinell gefertigten Objekten, die allen zugänglich waren. Claudia Ruiz verliebte sich in Miami und in Hollywood in den Art déco, der bis heute in vielen Hotels und öffentlichen Gebäuden anzutreffen ist. Auch in der Schweiz gibt es einige Hotels, die sich im dekorativen Stil des Art déco präsentieren: elegant, grosszügig, modern.

Die Künstlerin engagiert sich seit Jahren für den Erhalt der bedrohten Korallenriffs und ihrer Restauration in Florida und Costa Rica. Von jedem ihrer verkauften Bilder spendet sie einen Teil an diese Projekte. Sie wünscht sich und hofft, dass wer regelmässig ein Bild von ihr sieht, auch stets an den Schutz der Korallen denkt und so das Bewusstsein für ihren Schutz lebendig hält und sich auch dafür einsetzt. KulturAffoltern «Awareness in Nature», Reliefbilder und Art-déco Malerei, Ausstellung in der Galerie Märtplatz, Affoltern. Vernissage: Freitag, 24. September, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 10. Oktober. Öffnungszeiten jeweils: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 12 Uhr (Wochenmarkt und Märtkafi), Sonntag, 11 bis 14 Uhr.

«Natur verbindet» Einsatz für mehr Biodiversität in Knonau, Ottenbach und Stallikon

Andrey Smirnov, Maya Fluri (Mitte) und Antonia Nardone. (Bild zvg.)

Konzert- und Kulturreihe der katholischen Pfarrei Affoltern Am Sonntag, 26. September, spielen Maja Fluri, Andrey Smirnov und Antonia Nardone um 17 Uhr im Pfarreisaal der katholischen Kirche Affoltern. Das Motto der Pfarrei – «farbenfroh und herzerfrischend» – bietet sich auch für die geplante musikalische und kulturelle Reihe an. Initiatorin ist Maja Fluri, die sich als Dirigentin des Cäcilienvereins Affoltern und mit ihrer Sopranstimme bereits einen Namen gemacht hat. Das erste Konzert dieser Serie hat Erntedank und Natur zum Thema. Mit Werken von Robert Schumann und Johannes Brahms wird der Mondschein, Wald, Bäume, Blumen und die Nachtigall besungen. Nebst Gesang werden auch rein instrumentale Werke für Bratsche und Klavier und Soli geboten. Die Mitwirkenden sind Maja Fluri (Sopran), Andrey Smirnov (Bratsche) und Antonia

Nardone (Klavier). Maja Fluri ist es neben ihrer Tätigkeit als Dirigentin und Sopranistin ein Anliegen, Menschen Musik und Kultur zu vermitteln. Sie möchte sich dem Publikum nicht nur durch ihren Gesang näherbringen, sondern auch die Leute motivieren, die eigene Kreativität zu entdecken. So sollen als zweites Angebot der musikalischen Abfolge Personen dazu ermuntert werden, selbst mitzusingen. Dies geschieht im Rahmen eines Adventssingens, welches am Sonntag, 28. November, um 16 Uhr stattfinden. Natürlich hofft sie auf eine rege Teilnahme. Genauere Informationen dazu folgen. Katholische Pfarrei Affoltern Erstes Konzert aus der Reihe «farbenfroh und herzerfrischend» am Sonntag, 26. September, 17 Uhr, im Pfarreisaal der katholischen Kirche, Seewadelstrasse 13, Affoltern. Weitere Infos auf www.majafluri.com.

Biodiversität in der Schweizer Kulturlandschaft fördern, das will WWF mit dem Projekt «Natur verbindet». Für die Natur, für die Landwirtschaft, für die Gesellschaft. Diesen Herbst finden gleich drei Aktivitäten im Knonauer Amt statt. Die Biodiversität gerät mehr und mehr unter Druck. Laufend hört man Berichte, die bezeugen, wie die Artenvielfalt hierzulande abnimmt. Bereits ein Drittel aller Arten in der Schweiz gilt gemäss der Roten Liste des Bundesamts für Umwelt als bedroht. Die Hauptgründe für den besorgniserregenden Rückgang sind die intensive Landwirtschaft und die zunehmende Zersiedelung durch Bauten und Infrastrukturen. Nur eine intakte Natur kann unser Wasser säubern oder Sauerstoff und Nahrungsmittel produzieren. Wildbienen beispielsweise sind für uns Menschen unersetzlich: Ohne ihre täglichen Besuche bei den Blüten würden an Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüsepflanzen keine Früchte wachsen. Doch viele Wildbienenarten in der Schweiz sind bedroht. Das Freiwilligen-Projekt «Natur verbindet» setzt genau da an: Es möchte engagierte Bäuerinnen und Bauern dabei unterstützen, auf ihren Höfen wieder mehr Lebensräume und Vernetzungskorridore für Wildbienen, Wiesel, Gelbbauchunken, Goldammern und viele weitere Arten zu schaffen. An den

Das Freiwilligen-Projekt will die Artenvielfalt auf Bauernhöfen fördern. (Bild zvg.) Einsätzen werden beispielsweise Hecken, Teiche oder Trockensteinmauern angelegt oder Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen erstellt. Auch Pflegeeinsätze, wie Heckenpflege oder Bekämpfung von invasiven Neophyten, stehen regelmässig auf dem Programm, um die Landwirte zu entlasten und der einheimischen Natur zu dienen. Die Freiwilligen erhalten viel zurück für ihr Engagement: ein Erlebnis auf dem Bauernhof, eine sinnvolle Arbeit zugunsten der Natur, Zeit mit Gleichgesinnten. In diesem Herbst sind auch

im Knonauer Amt drei Einsätze geplant, für welche noch viele freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht werden: WWF Schweiz 25. September: Biohof Margel, Kathrin und Lukas Frei, Knonau. 30. Oktober: Biohof, Fabienne und Thomas Weber, Ottenbach. 13. November: IP Suisse-Betrieb, Kim und Daniel Derrer, Stallikon Weitere Informationen und Anmeldung auf: www.wwf-zh.ch/bauernhof. Bei Fragen steht Projektleiterin Natascha Fuhrer (044 297 23 06, natascha.fuhrer@wwf.ch, ) gerne zur Verfügung.


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Veranstaltungen

Freitag, 17. September 2021

Mit Billy und Benno um die Welt Kostenloses Kinderkonzert am 22. September in der Kirche Wettswil Nigeria: Gottesdienst in einer stark zerstörten Kirche. (Bild zvg.)

Verfolgte Christen Heute, Freitag, 17. September, spricht Lucia Wicki-Rensch von Kirche in Not in der Aula der Mauritius-Kirche über die Situation diskriminierter und verfolgter Christen. Die Ausstellung zum Thema gastiert dort eine Woche. Christen sind bei Weitem nicht die einzige verfolgte Glaubensgemeinschaft – dies wird schnell klar, wenn man den Blick allein nach Asien wendet, wo in einigen Ländern die Mehrheit die Minderheit(en) verfolgt: In Pakistan haben Nicht-Muslime vor der Polizei und vor Gericht schlechtere Chancen, in Indien wenden sich Hindu-Nationalisten gegen Muslime und Christen, in Sri Lanka – wenig bekannt – gibt es buddhistische Mönche, die gegen Andersgläubige hetzen. Die Religionsfreiheit hat in den letzten 20 Jahren massive Rückschritte erlitten, und Religionsfreiheit ist ein zentrales Anliegen des Hilfswerks Kirche in Not (ACN). Die Kommunikationsverantwortliche von ACN Schweiz, Lucia Wicki-Rensch, führt heute in die Ausstellung über verfolgte Christen weltweit ein, in der man erfährt, dass etwa 10 % aller Christen wegen ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden – oder dass 7 von 10 christlichen Märtyrern heutzutage aus Nigeria kommen. Die Referentin freut sich auf interessierte Fragen. Kirche in Not

Ausstellungen Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr; Besuche auch nach Voranmeldung. Bis 31. Dezember.

Affoltern am Albis

Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94: Maly Sauvain mit Urenkel Jannic Schuler - Werke mit der Encaustic Maltechnik. Fr 8–12, Sa und So 10–12, Mo und Do 8–12 Uhr. Bis 10. Oktober. Galerie Märtplatz Claudia Ruiz: «Awareness in Nature», Reliefbilder und Art-déco-Malerei, Vernissage: Freitag, 24. September, 19-21 Uhr. Fr 17 bis 20, Sa 9 bis 12, So 11 bis 14 Uhr. Bis 10. Oktober.

Bonstetten

Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13. Open-House im GG-Kunstfenster, mit Bildern von Karin Pliem und Steinskulpturen von Livia Kubach und Michael Kropp. Sa 13-17, So 13-17 Uhr. 18. und 19. sowie 25. und 26. September. Weitere Termine nach Vereinbarung.

Am 22. September, um 15 Uhr, nehmen Philippe Stuker und Samuel Schäfer Kinder und Erwachsene mit auf eine musikalische Reise. Vor einiger Zeit haben Billy und Benno auf einem riesigen Dampfer eine lange Reise in die weite Welt unternommen. Dabei sind sie tagelang über das Meer gefahren und bis nach Amerika und sogar Wendelland gekommen! Die beiden haben zahlreiche tolle Dinge erlebt, die sie nun in spannenden Liedern erzählen. Da war zum Beispiel Martin, der ein Haus aus Schokolade hat (Song «Huus us Schoggi») oder der wunderbare Regenbogen am Strand von Wendelland, der Heimat von Hund Wendelin (Song «Rägeboge»). Und natürlich waren da auch noch die coolen Cowboys in Amerika (Song «Cowboy»). Ganz zu schweigen von Bennos stinkenden Socken, die dringend mal gewechselt werden müssten ... (Song «Stinkesöcke»). Besonders live bieten Billy und Benno eine tolle, mitreissende Show – die Kinder werden auf eine Reise mitgenommen, bei welcher es ganz viel zu lachen und staunen gibt. Richtige Mitsing- und Mitmachkonzerte für die ganze Familie!

Philippe Stuker alias Billy Schon als J&S-Leiter hat Philipp Stuker bemerkt, dass das gemeinsame Singen mit Kindern eine wunderbare Sache ist. Er schrieb schon damals für die Gruppe Lieder, die sie gemeinsam sangen. Das Singen mit seinem 7-jährigen «Gottemeitli» und seiner 9-jährigen Nichte war bei ihm schliesslich ausschlaggebend, Kinderlieder zu schreiben. Mit der Gitarre und spannenden, teilweise ad hoc erfundenen Geschichten konnte er die ansonsten kaum ruhigen Wirbelwinde für eine Weile zum Mitmachen be-

Billy (links) und Benno bieten eine mitreissende Show, bei der es viel zu lachen und zu staunen gibt. (Bild zvg.) geistern. Die Lieder wurden immer besser und die zahlreichen Kinder in seinem Umfeld, die viele seiner Lieder bereits auswendig kennen, motivierten ihn, die Sache mit den Kinderliedern aktiv voranzutreiben und weiter zu entwickeln. «Es ist einfach toll zu sehen, wie Kinder auf Musik reagieren. Mit ihnen zu musizieren ist enorm bereichernd, faszinierend und immer wieder von Neuem wunderbar!», so Stuker. Philippe Stuker ist der musikalische Kopf, Schöpfer und Texter von Billy und Benno. Er ist Absolvent der London Music School, wo er eine Ausbildung als Gitarrist gemacht hat. Der Multi-In-

Samuel Schäfer alias Benno Den Blockflötenunterricht in der Primarschule ausgelassen, wurden Samuel Schäfer im Alter von neun Jahren seine ersten Klavierstunden erteilt. Nach vergeblichen drei Jahren, das Notenlesen

zu begreifen, begann er sich autodidaktisch weiterzubringen. Mit Erfolg. Nach dem Eintritt ins musische Gymnasium entdeckte er das geheimnisvolle TieftonInstrument E-Bass. Einmal gespielt, wollte er dieses Instrument nicht mehr hergeben. So kam es, dass diese Instrumente sein Leben zu bestimmen begannen. Samuel Schäfer, ist 31 Jahre alt, arbeitet als Sekundarlehrer und lebt in Wädenswil. Am Mittwoch, 22. September, um 15 Uhr sind Billy & Benno live in der Kirche Wettswil zu erleben. Erwachsene benötigen ein Covid-Zertifikat. Eintritt frei, Kollekte.

Im Minizoo in Affoltern ist etwas los

Fest mit Namenssuche für die Zwerggeissen Der kleine Minizoo am Breitenweg in Affoltern beherbergt nach einem kleinen Unterbruch seit Juni 2021 wieder einige Zwerggeissen. Eine Gruppe von Anwohnern und Freunden des Kleintierzoos suchen nun neben Namen für die Tiere auch einen Zustupf für deren Unterhalt. Die kleine Gruppe Zwerggeissen erhielt von der Stadt Affoltern im Juni dieses Jahres offiziell die Erlaubnis, sich wieder mitten in der Stadt auf dem kleinen Areal am Breitenweg aufzuhalten. Ein ZehnJahresvertrag mit der Stadtverwaltung regelte die Rückkehr der Tiere von Ivo Zürchers Gnadenhof in Aeugst. Rund ein halbes Dutzend Freunde und einige Kinder sorgen seither zusammen mit Ivo Zürcher für Pflege und Unterhalt der Tie-

re. Obwohl sich viele Fans, Passanten, Kindergärtler und Schüler auf dem Schulweg tagtäglich über die kleinen Meckerer freuen, brauchen die kecken Zwerggeissen natürlich auch Futter. So haben sich die grössten Geissen-Fans zu einer losen Gruppe zusammengeschlossen und veranstalten unter der Leitung von Barbara Graf am Samstag, 25. September, ein kleines Fest. In der Festwirtschaft gibt es Kuchen, Muffins, Kaffee und Sirup sowie natürlich eine Kasse, deren Inhalt für das Futter der Tiere bestimmt ist. Ein Wettbewerb soll ausserdem veranstaltet werden, um für die fünf noch unbenannten Zwerggeissen einen Namen zu finden. Ivo Zürcher wird zu diesem Zweck für jedes dieser Tiere einen Steckbrief verfassen. Die Unterstützergruppe freut sich auf viele grosszügige Gäste. (mm) Spendenaktion beim Minizoo am Breitenweg in Affoltern: Samstag, 25. September, von 9 bis 16 Uhr.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Carpe Diem». Bilder von Monika Marti aus Obfelden. Fr 15–19, Sa und So 10–12, Mo, Do 15–19 Uhr. Bis 25. September.

strumentalist singt, spielt Gitarre, Klavier und Akkordeon. Neben seinem Kinderprojekt ist er auch als Phil Sommer auf verschiedenen Bühnen unterwegs. Er ist 39 Jahre alt, Vater einer einjährigen Tochter, lebt in Zürich und arbeitet in einem Musik- und Filmunternehmen.

Sie sollen Namen erhalten: Die Zwerggeissen am Breitenweg. (Bild Martin Mullis)

Jaap Achterberg ist ein begnadeter Erzähler. (Bild zvg.)

Erzähltheater: «Hiob» Der grossartige Erzähler Jaap Achterberg tritt am Samstag, 25. September, um 20 Uhr im Bücherlager der Buchhandlung Scheidegger auf. Im Galizischen Stettl Zuchnow lebt der mausarme Lehrer Mendel Singer mit seiner Familie. Er ist «fromm, gottesfürchtig und gewöhnlich, ein ganz alltäglicher Jude.» Doch wie einst den biblischen Hiob, gefällt es Gott, Mendel zu versuchen. Sein ältester Sohn wird Soldat im Heer des Zaren, sein zweiter flieht nach Amerika, die Tochter lässt sich mit Kosaken ein, und sein gerade geborenes Kind kommt angeblich unheilbar krank auf die Welt. In der Hoff-

nung auf ein besseres Leben nach New York ausgewandert, nehmen die Schicksalsschläge aber auch dort kein Ende. Und dann wird Mendel Singer ein Wunder zuteil. Diese Erzählung ist so ergreifend, als erzählte da einer von unserem Leben, unseren Sehnsüchten, unseren Kämpfen. KulturAffoltern Erzähltheater «Hiob», Samstag, 25. September, 20 Uhr, Bücherlager der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Erzähler: Jaap Achterberg; Musik: Franco Mettler, Klarinette; Regie: Klaus Henner Russius. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, Telefon: 044 762 42 42 Reservierungen auf www.kulturaffoltern.ch. Einlass nur mit gültigem Covid-Zertifikat.


Veranstaltungen AGENDA

Freitag, 17. September Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

20.30: Yvonne Moore & Mat Callahan – «Working Class Heroes». Reservieren unter Telefon 044 761 61 38, Essen um 19 Uhr. Zertifikatspflicht, begrenzte Anzahl Plätze für das Nachtessen. Restaurant Alte Post, Pöstliweg.

Affoltern am Albis

20.15: Neue Schweizer Volksmusik mit Eveline und Kristina Brunner. Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Besucherzahl beschränkt. Reservieren www.kulturaffoltern.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Bonstetten

19.oo: Vortrag von Lucia WickiRensch über die Situation der verfolgten Christen weltweit. Kirche St. Mauritius, Aula.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche. «Singt dem Herrn ein neues Lied». Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ottenbach

20.15: Kinofoyer Lux: «Was von der Lüge bleibt», Dokumentarfilm mit Illustrationen. CH/2020, 111 Min. OV/d. Kasse ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Mehr unter www.kinofoyerlux.ch. Gemeindesaal Ottenbach.

Samstag, 18. September Aeugst am Albis

10.00–15.00: Flohmarkt für Gebrauchtes, Selbstgemachtes und Neues. Verpflegung durch Manidas Thai-Küche und Urs Bosshards Crêpes. Dorfscheune/ Pfarrhaus Aeugst.

Freitag, 17. September 2021

«Der Tod und das Mädchen»

In den nächsten Tagen spielt unter anderem das Merel-Quartett im «LaMarotte» Jazz am Donnerstag Robi Weber Trio: Robi Weber p | Kalli Gerhards b | Curt Treier d Das Robi Weber Trio vermag mit seinem besonderen Jazz-Groove auf Anhieb zu begeistern. Robi Weber spielt einen packenden, energiegeladenen Soul Jazz mit starken Elementen aus Blues, R’n’B und Gospel. Ihm zur Seite steht seit vielen Jahren eine legendäre Rhythm Section: Der weit herum gefragte Bassist Kalli Gerhards mit einem starken rhythmischen und harmonischen Feeling und Drummer Curt Treier, jahrelang als Rhythmus- und Impulsgeber ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Radio und TV Big Band. Das Trio gehört zu der seltenen Spezies, die Unterhaltung und Anspruch auf höchstem Niveau vereinigt. Klassisch modern und zeitlos aktuell – The Art Of Groovy Soul Jazz. Donnerstag, 23. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Essen 20 Franken. Besucherzahl beschränkt, Einlass nur mit Zertifikat.

Das Merel Quartett verfügt über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. (Bild zvg.) Merel Quartett

Freitag, 24. September, reformierte Kirche

Mary Ellen Woodside: Violine; Eduard Mätzener: Violine; Alessandro D’Amico: Viola; Rafael Rosenfeld: Violoncello Die vier Mitglieder des 2002 in Zürich gegründeten Merel Quartetts verfügen über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Das Quartett wird wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit weltweit geschätzt. Es verfügt über ein umfangreiches Repertoire und feiert damit internationale Erfolge. Programm: Antonín Dvořák; Streichquartett op. 106. Franz Schubert; Streichquartett D 810 «Der Tod und das Mädchen».

Affoltern am Albis

(REA). Mit Klub-Beizli. Aktuelle Coronamassnahmen. Klublokal der (REA), Alter Postweg 2.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen und vieles mehr. Märtkafi: hausgemachte Kuchen und Leckeres für den kleinen Hunger, offen bis 17 Uhr. Marktplatz. 09.15–16.30: Jugend-Workshop «und du so?». Erste-Hilfe-Kurs zur psychischen Gesundheit. In zwei Teilen ab der 2. Oberstufe. Veranstalter: Jugendarbeit Affoltern. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 10.00: Das Ortsmuseum lädt zu einem Rundgang ein. Besammlung beim Bahnhof. Dauer zirka 90 Minuten. Bahnhof SBB (Treffpunkt). 13.30–14.15: Platzkonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern, überdachte Piazza bei der Migros, Zentrum Oberdorf.

Rifferswil

09.00–14.00: Riffi-Märt «Liebi». Viele Marktstände mit Produkten aus der Umgebung. Bitte genügend Bargeld mitnehmen, weil es keinen Bankomaten im Dorf gibt. Parkplätze beim Gemeindehaus nutzen. Dorfplatz.

Dienstag, 21. September

18.45 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Eintritt 40 Franken, Mitglieder 30 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Besucherzahl beschränkt; Zertifikats- und Maskenpflicht.

Familienprogramm: «Frederick» Ausstattung, Spiel: Kathrin Bosshard; Musik: Resli Burri; Regie: Frauke Jacobi. Nach dem Bilderbuch von Leo Lionni Die Feldmaus Frederick lebt mit ihrer Familie in einer alten Steinmauer. Alle sammeln Vorräte für den nahenden Winter, nur Frederick sitzt scheinbar

Mittwoch, 22. September Stallikon

16.30-20.00: 4. Stalliker Wybergant (Kleider-Tausch-Plausch) für einen guten Zweck. Anlieferung der Kleider/Accessoires ( max. 20 Stück pro Person) ab 16.30 Uhr, Verkauf von 17 bis 20 Uhr, mit Barbetrieb. Teilnahme mit CovidZertifikat. Kafimüli im RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Ortsteil Sellenbüren. 15.00: Live-Kinderkonzert mit Billy & Benno. Erwachsene

13.30–14.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

untätig herum. Er sammelt Wörter, Klänge und Farben. Als im Winter die Vorräte langsam zur Neige gehen, wird es in der Steinmauer ungemütlich und kalt. Die Mäuse beginnen zu frieren und der Hunger meldet sich. Doch dann holt Frederick seine Sammlung hervor: Seine Worte werden zu Geschichten und hoffnungsvollen Gedichten. Die Erinnerung an die Sonnenstrahlen wärmen das Herz und die bunten Farben zaubern das Licht des Sommers herbei. «Mir ist es wichtig, dass meine Stücke humorvoll sind und eine gesellschaftliche Relevanz haben. Kunst muss das Leben feiern und sie muss der Selbsterkenntnis

dienen. Das ist in meinen Augen die wahre Aufgabe von Kunst. Sie zu erfüllen, bemühe ich mich mit Redlichkeit», so Kathrin Bosshard, im Juni dieses Jahres. Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte» Sonntag, 26. September, Türöffnung ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15 Franken, Kinder 10 Franken. Kulturlegi 10 Franken. Ab 4 Jahren. Besucherzahl beschränkt, Einlass nur mit Zertifikat. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, 044 762 42 42 Reservierung: www.kulturaffoltern.ch Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit KulturAffoltern statt.

benötigen ein Covid-Zertifikat. Eintritt frei, Kollekte. Kirche Wettswil.

Besucherzahl beschränkt. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Donnerstag, 23. September

Bonstetten

Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Robi Weber Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte,

08.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Unterägeri– Brunegg–Zug. Wanderzeit zirka 3¼ Std. Auskunft und Anmeldung: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

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Wettswil am Albis

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09.00-10.30: Lese(r)café: Vorstellen von Buchtipps in gemütlicher Runde, Leitung durch Simone Eutebach, die ihre persönlichen Lesehighlights vorstellen wird. Bibliothek Wettswil, Dettenbühlstrasse 1.

09.00–16.00: «Es fährt, was gefällt.» Tag der offenen Tür der Reppischtaler Eisenbahnamateure

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FCWB morgen Samstag zu Hause gegen Aufsteiger Uzwil Eine Premiere in der Vereinsgeschichte erwartet die WB-Fans morgen Samstag. Gegen den FC Uzwil traten die Rotschwarzen bislang noch nie an und entsprechend gespannt darf man auf den Auftritt der Ostschweizer sein. Favoritenrolle klar verteilt Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten ist nach vier Partien noch ungeschlagen und hinter Baden auf Platz zwei. Uzwil dagegen weist nach vier Spielen erst einen Punkt auf und liegt derzeit auf Rang elf. Auf den ersten Blick ist klar, wer als Favorit ins Spiel geht. Die Ämtler überzeugten zuletzt mit sicheren Siegen gegen die U21-Teams von St. Gallen und Winterthur. Wichtig für die Oswald-Elf ist es nun, diese starken Leistungen als Basis für die nächste Begegnung zu nutzen. Das ausgeglichene Kader bringt vor

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allem auch unterschiedliche Torschützen hervor, aus allen Positionen. Das macht den FCWB stark und unberechenbar im Abschluss, ergänzt durch eine bislang sichere Abwehr, die erst zwei Gegentore zuliess. Entscheidend wird aber am Samstag auch sein, dass man den Gegner nicht unterschätzt. Uzwil forderte Baden Zuletzt spielten die Ostschweizer gegen Leader Baden und hielten gut mit. Baden ging 2:0 in Führung, ehe ex-Profi Nushi für die Uzwiler noch vor der Pause den Anschlusstreffer erzielte. Dies brachte die Aargauer aus dem Konzept und bis zum Schluss hätte die Partie kippen können. Und auch zuvor zeigte sich Uzwil auf Augenhöhe mit erfahrenen 1.-Ligisten. Gegen das Top-Team von Gossau resultierte ein 1:1 und gegen Thalwil unterlag (Bild Kaspar Köchli) man knapp mit 1:2. Trainer Arman- Wie im letzten Heimspiel gegen St. Gallen II will WB im gegnerischen Strafraum präsent sein. do Müller, selbst vor über vierzig hin gilt es, die aktuellen Covid-Massnahmen Jahren als Spieler mit Uzwil schon mal in der FCWB 1 – FC Uzwil 1 auf dem Wettswiler Moos einzuhalten, vie1. Liga, wird sein Team zu motivieren wissen ga len Dank. Am besten konsultiert man dazu und alles daransetzen, einen oder sogar drei Samstag, 18. September 2021 1. Li vorab die Website des FCWB (www.fcwb.ch/ Punkte aus Wettswil zu entführen. Das Spiel 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil contact_tracing). (OHe) wird um 16.00 Uhr angepfiffen und weiter-

Schutzkonzept weiterhin beachten, danke!

FCWB 2 noch nicht auf Touren Die zweite Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten spielt unter Trainer Pechoucek in der 2. Liga, also auf höchstem Niveau des Regionalfussballs. Der Start in die neue Saison ist missglückt, nach vier Spielen hat das Team erst zwei Punkte auf dem Konto. Gegen Red Star 2 und Urdorf resultierten klare 0:3-Niederlagen, während man gegen Witikon und Schlieren unentschieden spielte. Besonders ärgerlich ist, dass man bereits elf Gegentore kassierte. Auch Pechoucek attestiert, dass das Team «immer wieder unnötigen Treffern hinterherrennen muss». Hier dürfte denn auch der Schwerpunkt im Training liegen. Aber auch im Angriff gibt es noch Verbesse-

rungspotenzial. Bisher gelangen fünf Treffer, jedoch nur in den beiden Remis-Spielen. Derweil zeigt sich Pechoucek kämpferisch: «Wir werden schon wieder aufstehen!» Nächste Gelegenheit, um den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen, bietet sich am Dienstagabend gegen United Zürich. Anpfiff auf der Anlage Buchlern in Altstetten ist um (OHe) 19.45 Uhr.

FC United Zürich 1 – FCWB 2

Dienstag, 21. September 2021 2. Liga 19.45 Uhr, Sportplatz Buchlern, Altstetten

Die von Verband und BAG geforderten Auflagen betreffend Schutzmassnahmen zu Covid-19 hat der FC Wettswil-Bonstetten seit Ausbruch der Pandemie in einem Schutzkonzept umgesetzt. Dieses wurde laufend auf die neuen Gegebenheiten angepasst. Im Interesse jedes Einzelnen und seiner Mitmenschen bittet der FCWB ausdrücklich darum, sich daran zu halten und die Weisungen ohne Kompromisse umzusetzen. Der FCWB dankt für das Verständnis, dient das Konzept doch

Alles über WB: www.fcwb.ch

zum Schutz aller Beteiligten. Alle Infos auch unter: www.fcwb.ch/contact_tracing (OHe)

Alle WB-Spiele vom Weekend Fr, 17.9. Schlieren – Sen. 50+/7 Witikon-Neumünster – Sen. 30+ Sa, 18.9. Kilchberg-Rüschlikon – Jun. Dc Jun. Db – Adliswil Albisrieden –Jun. Dd Team Sihltal – Jun. Bb Jun. Ca (YL) – Bassersdorf Knonau-Mettmenstetten – Jun. Cb FCWB 1 – FC Uzwil 1

19.00 Uhr 20.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 11.45 Uhr 12.00 Uhr 13.15 Uhr 16.00 Uhr

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Sport

Freitag, 17. September 2021

Ämtler OL-Läufer überzeugten Knappe Entscheidungen an Schweizer OL-Meisterschaften Am vergangenen Wochenende fanden bei Marbach (LU) und auf dem Hilferenpass bei besten Bedingungen die Schweizer OL-Meisterschaften über die Mittel- (MOM) und Langdistanz (LOM) statt. Die Läuferinnen und Läufer der OLG Säuliamt setzten sich dabei sehr gut in Szene. Das Laufgelände sowohl am Samstag wie auch am Sonntag zeichnete sich durch die typisch voralpine dichte und sumpfige Bodenvegetation aus, sowie die vielen Höhenmeter rauf und runter im steilen Gelände. Dies erforderte nebst Ausdauer auch viel Kraft und Koordination, da der unebene Untergrund oft nicht oder nur beschränkt sichtbar ist, und dies in Kombination mit dem Kartenlesen eine ständige Herausforderung für Kopf und Beine bedeutet. Ebenfalls war es wichtig, die vielen Höhenkurven auf der Karte gut im Griff zu haben, weil sonst schnell einige Höhenmeter zu viel gemacht werden.

Die Ämtler Athleten und Athletinnen konnten in den stark besetzten Feldern überzeugen. Am Samstag klassierte sich Raffael Huber (Hedingen) auf dem sehr guten 10. Rang bei der Herren Elite, inmitten von Läufern, die noch vor knapp zwei Monaten an der WM in Tschechien um Medaillen mitgelaufen waren! Mira Werder (Aeugst), gelang mit dem 6. Rang bei den D14 ein weiteres starkes Resultat, wie schon oft in der laufenden Saison. Mit Yvette Zaugg (D70, 2.) und Lena Ninck (DAK, 2.) konnten zwei Säuliämtlerinnen sogar aufs Podest laufen. Nicht ganz nach Wunsch lief es Jan Leisinger (H16), der bei Rennhälfte aufgeben musste, sowie Anna Stüdeli (D16, 15.), die kürzlich mit dem 18. Rang bei der Jugend-EM überzeugte. Am Sonntag in der Langdistanz konnte Raffael Huber im Rennen der Herren Elite über 11 km und fast 1000 Höhenmeter wegen eines grösseren Routenwahlfehlers nicht ganz an das Resultat vom Samstag anknüpfen. Im von den mehrfachen Weltmeistern Matthias Kyburz und Daniel und Martin Hubmann angeführten Rennen lief er auf den 18.

Weitere Leckerbissen folgen

OLG Säuliamt

Raffael Huber lief mitten in die Riege von WM-Teilnehmern. (Bild zvg.)

Junge Assistenz-Trainerinnen des FC Hausen geehrt Regierungsrat Mario Fehr und Fifa ehren Fussball-1418coaches Regierungsrat und Sportminister Mario Fehr hat sich im Fifa World Football Museum in Zürich bei allen 1418coaches aus der Sportart Fussball für ihr Engagement bedankt und sechs besonders aktive Jugendliche für ihren ausserordentlichen Einsatz in ihren Vereinen geehrt. Im Rahmen des Projekts 1418coach hat das Sportamt des Kantons Zürich seit 2015 über 2250 Jugendliche zu Nachwuchsleiterinnen und -leitern ausgebildet. Fussball ist dabei die Sportart, in der am meisten Jugendliche ausbildet werden. «Es freut mich, dass so viele Jugendliche in ihren Vereinen sehr früh Verantwortung übernehmen», erklärt Regierungsrat und Sportminister Mario Fehr. Am Dienstagabend waren die Fussball-Coaches in Zusammenarbeit mit der

Andreas Alf (Fifa Museum, Moderator), Gordana Marini (J+S-Coach FC Hausen und 1418coach Gotti), Laura Marini (1418coach), Emily Huber (1418coach) und Regierungsrat Mario Fehr (v.l.n.r.). (Bild Sicherheitsdirektion) Fifa an ein «1418coach – Fifa-Special» im Fifa World Football Museum eingeladen. Die Jugendlichen konnten das Museum besichtigen, die Football Parcours Challenge absolvieren und sich mit der ehemaligen Nationalspielerin Prisca

Steinegger, 2003 Fussballerin des Jahres, austauschen. Einen besonderen Auftritt hatten sechs Juniorinnen und Junioren aus den Zürcher Fussballvereinen Adliswil, Bassersdorf, Hausen und Wetzikon. Zusammen mit ihren Gotten respektive

Weitere bittere Niederlage Der FC Langnau empfing den FC Knonau-MettmenstettenMaschwanden. Nach der bitteren Niederlage zum Meisterschaftsauftakt wollte man gegen den FC Langnau wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren – und verlor 1:5.

Platz. Mira Werder (D14) verpasste mit dem 4. Rang das Podest um mickrige 2 Sekunden (!), und auch auf den Sieg hätten nur 1.20 gefehlt. Dafür konnte Lotti Spalinger bei den D65 als Zweite aufs Podest laufen, und sowohl Yvette Zaugg (4. D70) wie Lucia Hasler (7. D70) fehlten nicht viel für den Sprung aufs Podest. Auch konnte Anna Stüdeli mit dem 9. Rang bei den D16 einen guten Sprung nach vorne machen, obschon ohne Fehler beim ersten und dritten Posten ein Podestplatz möglich gewesen wäre.

Mit dem OL-Weekend auf der Bettmeralp (24.–26. September), inklusive der Schweizer Nacht-OL-Meisterschaft, sowie einem weiteren Weekend in den Flumserbergen (2./3. Oktober) folgen in den nächsten Wochen weitere Leckerbissen, und die Ämtler Läufer sind weiterhin voll motiviert, wiederum um Podestplätze zu kämpfen und die tollen Gelände zu geniessen.

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Göttis wurden sie als besonders aktive 1418coaches durch Regierungsrat Mario Fehr geehrt. Zu den Geehrten gehören auch Emily Huber und Laura Marini, Juniorinnen des FC Hausen, welche sich bereits mit 14 Jahren zu 1418coaches ausbilden liessen. 1418coaches sind jugendliche Assistenz-Trainer. Sie werden im Verein zusammen mit einem Gotti/ Götti eingesetzt und bei ihrem Einstieg ins Trainer-Sein begleitet. Die Jugendlichen leisten damit bereits einen wichtigen Beitrag für ihren Verein. Die 16-jährige Emily Huber sagte: «Ich gebe meine Freude am Sport gerne an Kinder weiter.» Das Programm 1418coach hat zum Ziel, dem Trainermangel in den Vereinen entgegenzuwirken und Nachwuchstrainerinnen zu fördern. Für ihre Einsätze erhalten die 1418coaches finanzielle Unterstützung aus dem Sportfonds des Kantons Zürich. Sicherheitsdirektion/red.

Mit der Gummimatte die Schanze runter

Wie so üblich, starteten die Gäste aus dem Amt an diesem Spätsommermorgen spritzig und mit viel Elan. Das Spiel war gerade mal zwei Minuten alt, da lancierte K. Ismajlaj mit einem herrlichen Pass Mili Ismajlaj, doch der Torhüter vereitelte diese Chance. Wenige Minuten später war es Captain M. Ismajlaj, welcher aus der zweiten Reihe abzog, aber auch diese Chance parierte der Torhüter aus Langnau. In der 20. Minute scheiterte auch G. Ismajlaj am starken Hintermann der Gastgeber. Die Langnauer brauchten etwas Anlaufzeit, kamen aber immer besser ins Spiel. In der 30. Minute ein Freistoss für die Langnauer aus aussichtsreicher Position, A. Meka trat an und schlenzte das Leder an die Latte, der Abpraller landete bei S. Brunner, welcher nur noch einschieben musste – 1:0 für die bis dato eher blassen Langnauer. Das Spiel ging nun hin und her, wobei der FC KMM das Geschehen weitgehend kontrollierte. Doch in der 44. Minute entwischte G. Shabani und schob zum 2:0-Pausenresultat ein. Noch nichts war verloren, das dachte sich auch der FC KMM und war guten Mutes, den raschen Anschlusstreffer zu erzielen. Doch in der 48. Minute rutschte A. Toski ungünstig aus, G. Shabani schnappte sich den Ball – 3:0. Einige Zeigerumdrehungen später erneut Freistoss für die Langnauer aus guter Position. A. Meka schnappte sich erneut den Ball und traf nun selbst, der Ball wurde aber von der Mauer noch unhaltbar abgelenkt. Zwei Minuten später war es erneut G. Shabani, welcher seinen Hattrick komplettierte, 5:0 für die Langnauer. Der FC KMM bäumte sich nochmals auf, wollte das Unmögliche möglich machen. Die Belohnung kam aber erst in der 78. Minute, A. Toski traf zum 5:1. In der 83. Minute verpasste G. Ismajlaj den zweiten Treffer nur knapp, der Aufwind kam aber zu spät, das Schlussresultat blieb beim 5:1. Fazit: Gut gespielte Start- und Schlussphase. Das ändert aber nichts an der Tatsache der bitteren Niederlage und null Punkten aus zwei Spielen. Nun ist Cup-Pause und der FC KMM empfängt den oberklassigen FC Pfäffikon. Bledar Gjoshi Aufstellung: D. Bekcic, J. Steinemann (65’ B. Gjoshi), R. Tschirky, K. Ismajlaj (60’ A. D Acunto), M. Ismajlaj

Sommerevent des Ski-Clubs Bonstetten im Jumpin Mettmenstetten

©, G. Ismajlaj, Mili Ismajlaj (23’L. Sefedini), A. Mazza (65’ J. Lüthi), J. Ewason, Devin D Andrea (65’ F. Sula),

Um kurz nach 9 Uhr trafen sich am Samstag vor einer Woche rund 34 Kinder und Leiter des Ski-Clubs Bonstetten am Bahnhof, um gemeinsam Richtung Mettmenstetten zu reisen. Ziel: das Jumpin in Mettmenstetten, bekannt für seine Sprunganlage ins Wasser – mit Ski, Snowboard oder direkt über die Slide mit Neopren und Helm. Zu Beginn durfte jedoch noch bei den Profis zugeschaut werden, wie z.B. bei Noé Roth, Pirmin Werner und Nicolas Gygax … was für Vorbilder!

A. Toski Bemerkungen: FCKMM ohne: L. Ismajlaj, L. Vollenweider, N. Rama (Aufbautraining/verletzt), N. Ahmeti, E. Bala, D. Lüscher, M. Gjini (Privat), A. Pogosian (Aufgebot anderes Team).

Der FC Hausen verschiebt die Generalversammlung

Berge und den Schnee gehen wird. Weitere Infos, Preise und Anmeldemöglichkeiten zur SchneeSpo des Ski-Clubs Bonstetten findet man unter www. scbonstetten.ch.

Der Bundesrat hat per 13. September 2021 die Zertifikatspflicht für Innenräume von Gastrobetrieben eingeführt. In der Hoffnung, dass am 24. Januar 2022 diese Massnahme wieder aufgehoben wird, hat sich der Vorstand entschieden, die 19. Generalversammlung vom 1. Oktober 2021 um rund sechs Monate zu verschieben. In der Zwischenzeit wird parallel eine briefliche Stimmabgabe vorbereitet. Sollten die Massnahmen verlängert werden, wird die Generalversammlung auf dem schriftlichen Weg abgehalten. Alle Vorstandsmitglieder bleiben somit bis zum neuen Zeitpunkt der Generalversammlung gewählt.

Sascha & Janin Reust

Marco Bisa

Flug in hohem Bogen ins Wasser Dann war der Ski-Club-Nachwuchs dran. Je nach Interesse und Mut zu neuen Herausforderungen gab es verschiedene Disziplinen. Zum Beispiel mit den Skis über die Schanze ins Wasser springen, vom 4-Meter-Trampolin Tricks ins Becken machen, Slackline oder sich im normalen Trampolin austoben. Das Highlight war aber bestimmt, als die Schanze zur Rutschbahn umfunktioniert und Slip and Slide angeboten wurde. Das heisst, man rutscht mit einem Neoprenanzug und Helm auf einer Gummimatte die Skisprungschanze

Die Sprunganlage in Mettmenstetten bietet viel Raum für Spektakel. (Bild zvg.) runter und fliegt in hohem Bogen ins Wasser. Am späteren Nachmittag ging es dann zurück nach Bonstetten, um den Tag gemeinsam beim Begegnungsspielplatz Schachen mit Würsten vom Grill und den dazukommenden Eltern und

weiteren Ski-Club-Mitgliedern ausklingen zu lassen. Der Winter steht schon bald vor der Türe und das Programm für die neue Saison steht. Der SkiClub Bonstetten freut sich, wenn es hoffentlich diesen Winter wieder mit vielen Kids in die


Lieblingsrezept gefunden! Emma hat es ausprobiert: Pouletstreifen an Limetten-Kerbel-Sauce

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Extra

Freitag, 17. September 2021

Was die Welt im Innersten zusammenhält Gedanken zum Bettag von Pfarrer Otto Kuttler, Stallikon

Es vergoht der uf de Zung Es git der Kraft, es git der Schwung S‘ Zmorge-Gipfeli – s’isch en Gnuss Chumm, sing en mit, de Gipfeli-Blues

Und Gopf-Gopf-Gopfried Schtutz Bschtell zum Gipfel en Kafi Luz Ich schwör der, dänn häsch würkli Pfuus Chumm, sing en mit, de Gipfeli-Blues Eis muess er ha, en jede Gipfel links und rechts en chliine Zipfel diä sind klar de gröschti Gnuss Chumm, sing en mit, de Gipfeli-Blues Ute Ruf

Zwei Welten begegnen sich auf dem Bild: auf der einen Seite die Welt der Technik, symbolisiert durch die soliden Schrauben aus Stahl. Solche Schrauben halten auch starken Stürmen stand und rosten sehr lange nicht. Und für den Fall eines Blitzeinschlags ist direkt hinter der Schraube auch noch ein Blitzableiter. Diese Welt der Technik ist von Menschenhand geschaffen. Sie ist genial und bietet hohe Sicherheit. Da gibt es zwar keine endlose, aber doch sehr hohe Verlässlichkeit. Und auf der anderen Seite ist die Welt, die durch den Engel symbolisiert wird. Da sind unsichtbare Mächte und Kräfte, welche die Welt im Innersten zusammenhalten, einen Berg wie den Mythen entstehen liessen, den Planeten ihre Bahn geben, den Wechsel von Ebbe und Flut, Tag und Nacht, Sommer und Winter bestimmen, unsichtbare Mächte, die auch Menschen antreiben, sich für alles Leben einzusetzen, ihnen Mut und Halt, Orientierung und Sinn geben.

Werte und Sinn Am Bettag, der am kommenden Wochenende gefeiert wird, begegnen sich jedes Jahr auch zwei Welten: die Welt der modernen Menschen, die über weite Strecken ihre eigenen Sicherheiten und ihre eigenen Strategien zum Leben und Überleben geschaffen hat und auf der

GEDANKEN-SPRÜNGE

Abstammung Ein fauler Apfel liegt im Moos Nicht weit vom Stamm und faulenzt bloss Der alte Baumstamm seufzt und spricht Von mir hat er das sicher nicht Martin Gut

Engel unter dem Gipfelkreuz des Grossen Mythen. (Bild Otto Kuttler) anderen Seite die Welt, die zaghaft wie der Engel auf dem Bild auf sich aufmerksam macht, leise nachdenklich auf etwas Höheres hinweist, das selbst dann noch da wäre, wenn es totgesagt würde. Der Bettag erinnert an all das, was der Engel symbolisiert: an Werte und Dinge, die nicht von Menschenhand gemacht sind und über alles Materielle hinaus das Leben ausmachen, es wertvoll machen und ihm Sinn geben. Freiheit ist so ein Wert. Dafür klammern sich Menschen sogar an ein startendes Flugzeug.

Der Splitter im Auge des anderen Ursprünglich ging die Initiative zu Bettagen von den Kantonsregierungen aus. Die Absicht dahinter war, einen Feiertag zu haben, den alle im Land feiern konn-

WETTER

ten unabhängig von konfessionellen oder politischen Streitigkeiten. Im Fokus des Bettages stand das Verbindende, nicht das Trennende. So gesehen könnte und müsste ein Bettag zu Pandemiezeiten auch wieder das Verbindende zum Ausdruck bringen. Dazu ist es nötig, sich die Werte in Erinnerung zu rufen, die eine Gesellschaft im Innersten zusammenhalten. Statt immer neue Gräben in der Coronadebatte aufzureissen, würde das eine Rückkehr zur ursprünglichen Solidarität während der ersten Welle bedeuten. Da könnte man auch einmal ein Auge zudrücken, statt immer nur weiter die Messer zu wetzen und aufeinander loszugehen und immer nur den Splitter im Auge des anderen zu sehen. Da könnte man auch einmal an die denken, die in den Spitälern

seit bald zwei Jahren keine Verschnaufpause mehr hatten und viel mehr mit ansehen mussten, als zumutbar ist. Und da müsste man auf allen Seiten auch einmal neu über das viel strapazierte Wort «Freiheit» nachdenken, das zu einer Art billigem Schlachtruf verkommen ist. Nun ja, um im Bild zu bleiben: die Schrauben der fixierten Meinungen ziehen sich fester. Und alles Mögliche und alle Möglichen müssen als Blitzableiter herhalten, ja nicht nur, wenn es um Corona geht. Aber man sollte gleichwohl nicht aufhören, an Engel und Wunder zu glauben, die Erde muss ja trotzdem keine Scheibe sein. Otto Kuttler, Pfarrer Reformierte Kirche Stallikon Wettswil

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LEBENSWEISHEIT «Kunst ist, aus dem Nichts etwas zu machen und es zu verkaufen.» Frank Zappa

Kurzgebratenes an Traubensauce Für 4 Personen

Aussichten

min °C max °C

De Gipfeli-Blues

Klar, mer wird devo chli dick das sait im Fall de Sunntigs-Blick Doch mach der bitte hüt nüt druus Chumm, sing en mit, de Gipfeli-Blues

Von Schrauben und Flügeln

Genève 14° 23°

ZWISCHEN-RUF

Guet, es isch natürli fettig doch was soll’s, dänn bisch du gsättigt für langi Zyt – hallo, chunsch druus Chumm, sing en mit, de Gipfeli-Blues

Wer mag wohl den Engel dahin gestellt haben, etwas versteckt, auf der Rückseite des Gipfelkreuzes vom Grossen Mythen, an der Stelle, wo das Kreuz mit grossen Schrauben und Muttern im Betonsockel festgemacht ist. Er muss schon eine ganze Weile dort stehen, hat schon Spuren der Abnützung, Kratzer und Schrammen und als ob ein Stück von einem Flügel abgebrochen wäre. Auf Gräbern sieht man manchmal solche Engel. Und vielleicht soll auch der hier aufpassen auf einen, der sein Leben am Berg liess. Nachdenklich hat der Engel seinen rechten Zeigefinger an seiner Lippe. Ich bin etwas hin und her gerissen, was ich von solchen Engeln halten soll: Nur der Rest einer Religion, bei der Menschen einmal Halt und Geborgenheit gesucht haben oder doch etwas Tiefgründiges hinter allem Verschnörkeltem, etwas was mein Dasein und das der Welt betrifft?

Neuchâtel 14° 21°

27

750 g Rindsplätzli à la minute oder Schnitzelfleisch vom Reh oder Hirsch 1 EL Erdnussöl 1 Zwiebel, gehackt 40 g Butter 1 dl Weisswein 2 EL Traubengelée 1,5 dl Vollrahm 1 dl Bratensauce 120 g Trauben Salz, Pfeffer

Zubereitung Fleisch in Streifen schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in heissem Öl portionenweise scharf anbraten. Im Ofen bei 75 °C warmhalten. Zwiebeln und Butter in der Bratpfanne glasig dünsten, mit Weisswein ablöschen.

HERKÖMMLICHES

Reich Gottes Der Ausdruck Himmelreich ist gleichbedeutend mit dem biblischen Begriff Reich Gottes (griechisch: basilea tou theou), der ganz im Zentrum der Jesusbotschaft steht. «Das Königreich Gottes ist zum Greifen nahe wie der Glärnisch bei Föhn», heisst es sinngemäss am Anfang des Evangeliums nach Markus (1,14). Wo immer vom Gottesreich die Rede ist, übersetzt der Evangelist Matthäus mit Himmelreich (griechisch: basilea ton ouranon). Warum? Weil er seine Evangelienschrift an Judenchristen richtete: an Menschen jüdischer Herkunft, die den Namen Gottes aus Ehrfurcht vor seiner Unergründlichkeit niemals ausgesprochen oder ausgeschrieben haben. Aus Rücksicht auf seine Klientel hat Matthäus den Ausdruck Gottesreich konsequent mit Himmelreich ersetzt. Was allerdings dazu beigetragen hat, dass die Vision von einer Welt und Wirklichkeit im Sinne Gottes, die hier und heute ihren Anfang nimmt, je länger desto mehr einen jenseitigen Klang angenommen hat. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Ein Drittel lebt konfessionslos Traubengelée unterrühren und etwas einkochen. Rahm dazugeben und auf die Hälfte einreduzieren. Bratensauce und Trauben beigeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Fleisch servieren. Tipp: Fleischsaft auffangen und zur Sauce geben. Dazu passen Spätzli oder Kartoffelstock. Zubereitung: 30 Minuten.

Das Statistische Amt des Kantons Zürich hat eine Repräsentativbefragung des Bundes zur Konfessionszugehörigkeit analysiert. Von den 1900 Teilnehmenden im Kanton Zürich gab ein Drittel an konfessionslos zu sein. Von den übrigen sind drei Viertel katholisch oder reformiert, der Rest verteilt sich auf andere christliche Bekenntnisse und weitere Religionen. Rund 15 Prozent der Befragten bezeichneten sich als spirituell, aber nicht religiös.

Weitere Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte

Statistisches Amt Zürich


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