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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 072 I 172. Jahrgang I Freitag, 14. September 2018

Erneuerbare fördern

Alte Häuser

Das Knonauer Amt setzt sich als Energieregion für eine nachhaltige Zukunft ein. > Seite 3

Die Aeugster Kommbox widmet ihre neuste Ausstellung der Dorfgeschichte. > Seite 5

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Grosses Jubiläum Der Veloclub Maschwanden pedalt seit 100 Jahren auf zwei Rädern. > Seite 6

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Dreitägige Reise Der Damenturnverein Stallikon feierte sein 40-jähriges Bestehen in Filisur. > Seite 10

Der «Sputnik» empfängt wieder Treffpunkt für Jugendliche aus Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden Das Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik ist wieder bereit, abzuheben. Für die offene Jugendarbeit ist neu der Verein Jugend und Freizeit verantwortlich, die Vermietung der Räume hat das Jumpin übernommen. Am Dienstag war Wiedereröffnung. ................................................... von thomas stöckli Strukturelle Probleme waren es, die die Trägergemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden sowie deren gemeinsame Sekundarschule gegen Ende letzten Jahres dazu bewogen, die Reissleine zu ziehen und den Betrieb des Jugendtreffs «Sputnik» vorübergehend einzustellen, zumal auch beide Jugendarbeiter ihre Stelle gekündigt hatten. Für den «Neustart» wurde die Zusammenarbeit mit dem Verein Jugend und Freizeit (vjf) gesucht. «Jugendarbeit ist wichtig und gehört in die Hände von Fachleuten», betont Edwin Ehrenbaum, der im Gemeinderat Mettmenstetten das Ressort Jugend unter sich hat. Seit August hat vjf nun den Leistungsauftrag für die offene Jugendarbeit. Vergangenen Dienstagabend besichtigte der Gemeinderat Mettmenstetten die sanft renovierten Räume des «Sputnik». Zur Wiedereröffnung wurden kurzfristig auch die Kollegen

Neuer Glanz für alte Instrumente Seit 2007 sammelt die von der Journalistin und Musikerin Cornelia Diethelm gegründete Organisation «Musik übers Meer» gut erhaltene Musikinstrumente und schickt sie in die Dominikanische Republik, nach Kolumbien und Albanien. Dort erhalten Kinder und Jugendliche aus wirtschaftlich benachteiligten Familien Musikunterricht und sie musizieren in einem Jugendorchester. Dabei lernen sie wichtige Kompetenzen für ihre Zukunft. Vor Ort werden auch Reparatur-Kurse durchgeführt, damit die Instrumente auch nachhaltig zum Einsatz kommen. Bevor die Musikinstrumente jeweils übers Meer reisen – der aktuelle Instrumententransport verlässt Hedingen am 18. September in Richtung Kolumbien –, werden sie auf Hochglanz poliert. Nicht nur mit Spenden von Musikinstrumenten und der freiwilligen Mitarbeit beim Transportieren, Reparieren und Reinigen der Instrumente kann man den Verein unterstützen. Im Moment wird dringend ein Lagerraum in einem Ämtler Dorf mit Bahnanschluss gesucht. (rz) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Vertreter der Trägergemeinden, vom Verein für Jugend und Freizeit (vjf) und vom Jumpin feiern gemeinsam die Wiedereröffnung des Jugendtreffs Sputnik in Mettmenstetten. (Bild Thomas Stöckli) aus Knonau und Maschwanden eingeladen. Zudem war neben dem Team vom vjf auch eine Delegation vom Jumpin dabei, das die Verantwortung für die Vermietung und Wartung der Räume im Gemeinschaftszentrum übernommen hat. Die ersten Anfragen seien bereits eingegangen, so JumpinGeschäftsführer Andreas Isoz.

Treffpunkt und Anlaufstelle Am Mittwoch öffneten sich die Türen des «Sputnik» erstmals wieder für die Jugendlichen. Er ist nicht nur Treffpunkt, sondern auch Anlaufstelle

mit einem Angebot an Informationen zu verschiedenen Lebensbereichen. Die Einrichtung hat Sozialpädagoge Patrik Biber vom vjf bewusst schlicht gehalten, so dass die Räume einerseits jetzt schon einladend wirken, sich die Jugendlichen aber andererseits auch noch selber einbringen können. «Es ist eine grosse Verantwortung, eine Jugendarbeit aufzubauen», so Patrik Biber, «aber ich freue mich auf die Herausforderung.» An der Chilbi Mettmenstetten wollen er, der zuletzt bei der Jugendarbeit Affoltern engagiert war und das Säuliamt deshalb bereits kennt und schätzt, sowie Prakti-

Wümmet hat begonnen

Sehr gute Ernte im Säuliamt

kantin Sarah Baumann sich vorstellen, danach werden sie auch an der Sek Mättmi auf ihr Angebot aufmerksam machen. Der «Sputnik» wird vorerst am Mittwochnachmittag und am Freitagabend offen sein. Später soll das Angebot schrittweise der Nachfrage angepasst werden. «Manchmal muss etwas sterben, damit etwas Neues entstehen kann. Das macht die Natur ja auch jedes Jahr», so René Kälin, Gemeindepräsident von Mettmenstetten zum Neustart nach dem Unterbruch. «Ich hoffe, dass alle, die das Angebot vermisst haben, es nun umso mehr nutzen.»

Futter ist knapp Die Trockenheit und Hitze in diesem Sommer hat zur Folge, dass den Landwirten zwei Grasschnitte fehlen. Das Raufutter fürs Vieh wurde knapp und fehlt auch in den Wintervorräten. Von Notschlachtungen oder Futterimporten aus Übersee kann jedoch nicht die Rede sein. Viele Bauern mit Viehhaltung haben einerseits den Bestand niedrig gehalten, andererseits mit Nachbarn oder Kollegen aus der Region Lösungen gesucht. Doch ohne finanzielle Folgen und zusätzlichem Arbeitsaufwand kann kein zusätzliches Futter beschafft werden. (mvo) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Pferdesport Faule Beeren wegschneiden und die Kleinharassen füllen: Erntehelferinnen und -helfer im Einsatz im Knonauer Rebhügel. (Bilder Werner Schneiter) Mit Kleinharassen und mit Scheren bewehrt, kraxeln seit Mittwoch zehn Frauen und Männer auf dem rund ein Hektar grossen Gut des Knonauer Weinbauern Edwin Marty herum. Dank idealer Wetterbedingungen –

heiss, und zwischendurch auch Regen – fällt die Ernte im Säuliamt überdurchschnittlich aus. Nicht nur mengenmässig, sondern auch qualitativ. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Pferdesport live erleben – diese Gelegenheit bietet sich am kommenden Wochenende auf der Reitanlage Grüthau in Mettmenstetten. Hier trägt der Kavallerieverein Affoltern von Samstag, 11 Uhr, bis Sonntag, zirka 17 Uhr, seine Pferdesporttage aus. Für die neun Prüfungen gibt es bereits über 130 Nennungen. ................................................... > Bericht auf Seite 25

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Lustvoll lernen Im «Pandamobil» tauschen Kinder die Schulstube gegen einen künstlichen Wald. > Seite 11

Postareal: über 30 Einwendungen Am 6. Juli wurde in Obfelden der Entwurf des Gestaltungsplans für das neue Postareal präsentiert. Besonders die 40 oberirdischen Parkplätze, die im Zentrum der Überbauung entstehen sollen, sorgten bei einigen Anwohnerinnen und Anwohnern für Ärger. Weitere Kritikpunkte waren die Architektur und die Begegnungszone. Letztere fiel kleiner aus als ursprünglich geplant und grenzt nun im Entwurf direkt an die Dorfstrasse und an die Bushaltestelle an. Deshalb wurde moniert, durch den Lärm würden Begegnungen quasi verunmöglicht. Eine Arbeitsgruppe rief die Obfelder Bevölkerung an ihrem öffentlichen Anlass vom 15. August dazu auf, dem Gemeinderat ihre Einwendungen zukommen zu lassen. Am 3. September lief die Auflagefrist ab. Bauvorstand Stephan Hinners erklärte auf Anfrage, dass mehr als 30 Rückmeldungen mit diversen Anliegen beim Gemeinderat eingegangen seien. Am kommenden Montag treffen sich die vier Grundeigentümer zu einer ersten Besprechung, tags darauf, am 18. September, berät der Gemeinderat das weitere Vorgehen. (lhä) anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Beschluss des Gemeinderats vom 21. August 2018

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 7. August 2018, nach Einsicht in das Gesuch der Ecoreal Schweizerische Immobilien Anlagestiftung, Stockerstrasse 60, 8002 Zürich, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt:

Aufgrund einer Vorgabe des neuen Gemeindegesetzes (§ 42 II) hat der Gemeiderat Hausen am Albis beschlossen, dass die gewählten Mitglieder des Gemeinderates sowie der übrigen Behörden von Hausen am Albis mit selbstständiger Entscheidbefugnis bis Ende Jahr ihre Interessensbindungen offenzulegen haben. Offenzulegen sind alle Funktionen oder Tätigkeiten, die einen Handelsregistereintrag erfordern, sowie darüber hinaus: a) entgeltliche und unentgeltliche Tätigkeiten in Führungs-, Aufsichtsoder ähnlichen Gremien b) berufliche Tätigkeiten und Beratungsmandate mit Interessenskonfliktpotential.

Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf dem Areal der Liegenschaft Alte Affolterstrasse 2, 4 und 6, 8909 Zwillikon, Grundregister Blatt 628, Kataster Nr. 6728, untersagt.

Unterschutzstellung Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers-Nr. 2337 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 6861 an der Alten Affolterstrasse 3 in Zwillikon unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, während den ordentlichen Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Stadtrat Affoltern am Albis

Als Berechtigte gelten ausschliesslich Mieter auf den ihnen zugewiesenen Aussen- und Inneneinstellplätzen, Besucher der obengenannten Liegenschaft auf den entsprechend markierten Besucherparkplätzen (an maximal sechs Tagen im Monat und an maximal zwei aufeinanderfolgenden Tagen), Zulieferer und Lieferanten während der Dauer ihres Güterumschlags (maximal zehn Minuten) sowie Dienstbarkeitsberechtigte im Rahmen ihrer Dienstbarkeit. Widerhandlungen werden mit einer Busse von bis zu Fr. 2000.00 bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern a.A., 14. September 2018 Stadtammannamt Affoltern a.A. R. Günthardt, Stadtammann

Politische Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hedingen, Obfelden und Ottenbach Erneuerungswahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2019 - 2023 Aufforderung zum Einreichen der Wahlvorschläge 2019 sind die Erneuerungswahlen der Mitglieder der Synode der römisch-katholischen Körperschaft vorzunehmen (Beschluss des Synodalrates vom 14. Mai 2018). Auf die römisch-katholische Kirchgemeinde Affoltern am Albis entfallen zwei Mandate. Die Wahl wird nach den Vorschriften der Kirchenordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich vom 29. Januar 2009 (KO), dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003 (GPR) und der Verordnung über die politischen Rechte vom 27. Oktober 2004 (VPR) durchgeführt. Die Wahl findet nach dem Majorzverfahren statt. Die Mitgliedschaft in der Synode ist auf drei Amtsperioden beschränkt. Wählbar sind Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechtes oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung sind. Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet sein müssen, sind der Kreiswahlvorsteherschaft, Stadtrat Affoltern am Albis, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am 24. Oktober 2018 einzureichen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vorname, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Die Unterschrift kann nicht zurückgezogen werden. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Auf dem Wahlvorschlag ist für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, insbesondere, ob sie in einem kirchlichen Anstellungsverhältnis steht, Adresse und Heimatort bzw. Heimatland anzugeben. Formulare für die Wahlvorschläge können auf der Homepage der Stadt Affoltern am Albis heruntergeladen und bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Abteilung Präsidiales, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, bezogen werden. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden. Sind nach Ablauf der 7-Tage-Frist die in § 53 GPR genannten Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt, erklärt die Kreiswahlvorsteherschaft die vorgeschlagene Personen als gewählt. Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Die allenfalls durchzuführende Urnenwahl findet am Sonntag, 10. Februar 2019, statt. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübungen innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 14. September 2018

Die Kreiswahlvorsteherschaft

Für Details siehe: www.hausen.ch unter Amtliche Publikationen.

644 Stationsstrasse, Bushaltestelle «Bonstetten, Dorfstrasse», Hindernisfreier Ausbau Bushaltestellen, Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb

Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Bezirksrat Affoltern schriftlich Rekurs eingelegt werden (§ 19 Abs. 1 lit. a i.V.m. § 19 b lit. c § 22 Abs. 1 Satz 1 VRG). Hausen am Albis, 14. September 2018 Der Gemeinderat

Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Hindernisfreier Ausbau Bushaltestelle «Bonstetten, Dorfstrasse», Neubau einer Fussgängerschutzinsel Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche zur Einsicht auf. Die Pläne liegen vom 14. September 2018 bis 15. Oktober 2018 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Tiefbau, 1. OG, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, gemäss den angeschlagenen Öffnungszeiten. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Anmeldestelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Das Verfahren ist für die unterliegende Partei in der Regel kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Anmeldestelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Einsprachen: Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 15. Oktober 2018 Anmeldestelle Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagfrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Tiefbau, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich Gemeinde Bonstetten

Wegen Personalausflug bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am Donnerstag, 20. September 2018, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke

Hallööchen!!

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Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 14. September, feiert Rosmarie Haueter-Frischknecht in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihr ganz herzlich, wünschen ein freudvolles Fest und alles Gute.

Freitag, 14. September 2018

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Energiezukunft anpacken statt Probleme pflegen Regionen wie das Knonauer Amt schreiten voran auf dem Weg zur Energiewende

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Das Knonauer Amt ist ein gutes Beispiel für die Energieregionen in der Schweiz, die sich aktiv für eine nachhaltige Energiezukunft in unserem Land einsetzen. Die Säuliämtler haben 2003 ein Leitbild verfasst. Nach dessen Zielsetzung wollen sie den naturnahen Raum erhalten und gleichzeitig die hohe Wohn- und Lebensqualität erhalten. Dazu gehört unter anderem, dass den Unternehmen und dem Gewerbe Sorge getragen wird. 2010 startete die regionale Standortförderung das Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt». Man war und ist überzeugt, dass von einem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft sowohl die Natur wie Wirtschaft und Gesellschaft profitieren können. Eine Potenzialstudie, von privater Seite initiiert und von Wirtschaftskreisen bezahlt, wurde Anfang 2010 den

Wo steht das Knonauer Amt heute? Am Forum «energieautarke Schweiz 2050 – keine Utopie» werden die aktuellsten Werte zeigen, was eine Region bewirken kann, wenn sich die verschiedenen Akteure von Gemeinde über Wirtschaft bis zu den Bürgern im Rahmen ihrer Möglichkeiten engagieren. Umsetzen von Effizienzmassnahmen sowie vermehrter Einsatz von Anlagen zur erneuerbaren Energieproduktion führen zu einem erfreulichen Ergebnis. Seit 2010 ist der Energieverbrauch (Strom und Wärme) pro Kopf

um 17 % gesunken und der Anteil der Erneuerbaren am Verbrauch hat sich verdoppelt. Von dieser Entwicklung profitiert dank den Aufträgen das regionale Gewerbe. Die Erdsondenheizungen im Knonauer Amt reduzieren die Abhängigkeit vom Ausland, sparen sie doch jährlich Öl im Wert gegen 8 Mio. Franken, Geld das im Land bleibt. Diese und weitere Informationen sowie ein Blick in die Zukunft vermittelt die öffentliche

Veranstaltung «Energieautarke Schweiz 2050 – keine Utopie!» Sie wird von der Standortförderung Knonauer Amt organisiert. Professor Anton Gunzinger, Unternehmer und Autor des Buches «Kraftwerk Schweiz» zeigt auf, wie die Schweiz ohne Subventionen die Energiewende schaffen und die Energieversorgung 2050 weitgehend aus Erneuerbaren bestehen

Neue Behördensprechstunde

Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst am Albis Um den Dialog mit der Bevölkerung zu fördern, hat der Gemeinderat die Einführung der Behördensprechstunde ab November beschlossen. Alle Interessierten sind eingeladen, dieses unbürokratische Angebot, um Anliegen oder Fragen mit dem Gemeinderat zu besprechen, zu nutzen. Der erste Termin ist am 19. November. Weitere Termine und Informationen sind auf der Homepage unter Gemeinderat abrufbar. Die Behördensprechstunden finden jeweils von 17.15 bis 18.15 Uhr im Sitzungszimmer Gemeinderat im 2. Stock des Gemeindehauses statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

KommBox-Ausstellung «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte» In wenigen Jahrzehnten hat sich Aeugst vom armen Bauerndorf zu einer wohlhabenden Gemeinde entwickelt. Zahlreiche Häuser sind aber noch Zeugen einer Zeit, die nicht nur gut, sondern oft auch hart und ungerecht war. Dazu besteht noch bis zum 27. November eine Ausstellung in der KommBox des Gemeindehauses. Auch besteht über die Aeugster Homepage (www.aeugst-albis.ch/leben/ausstellungseptember.html/584) das Angebot, sich

anzeige

Gemeinden übergeben. Sie zeigte auf, dass im Jahr 2050 100 % der Wärmeenergie und 50 % des Stroms durch Erneuerbare aus der Region gedeckt werden können. Die Gemeinden lancierten 2010 das Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt» im Rahmen der Standortförderung.

mit der Geschichte zu befassen. Das kann aber einen Besuch der Ausstellung nicht ersetzen, weil nicht die ganze Ausstellung digital einsehbar ist. Der Vortrag von Bernhard Schneider «Die letzten 500 Jahre» anlässlich der sehr gut besuchten Vernissage ist aufgezeichnet und wird ebenfalls zirka Mitte nächster Woche auf der Page aufgeschaltet. Am Samstag, 27. Oktober, 11 Uhr, findet die Führung mit August Scheiwiller «Müliberg – vom Weiler zum Quartier» statt. Details dazu werden zwei Wochen vor der Veranstaltung auf der Homepage publiziert.

Biodiversität Die Naturschutzkommission unter der Leitung von Gemeinderat Bruno Fuchs setzt sich zum Ziel, ein Leitbild Biodiversität 2022 mit entsprechender Massnahmenplanung zu erstellen. Basis dazu ist die Grundidee, die Anstrengungen für eine grössere Biodiversität zielgerichtet zu koordinieren.

Einheitsgemeinde Die Primarschulgemeinde und Politische Gemeinde haben nach der Pilotphase im Mai dieses Jahres entschie-

den, das Projekt Einheitsgemeinde weiter voranzutreiben. Die Umsetzungsphase bis und mit Urnenabstimmung wird zusammen mit der Firma inoversum AG, Meilen realisiert.

Gemeindeliegenschaft Dorfstrasse 37 neu unter externer Verwaltung

wird. Hans-Ulrich Bigler, Nationalrat und Direktor des Gewerbeverbandes, geht darauf ein, was der Weg in eine nachhaltige Energiezukunft für die Schweizer Wirtschaft bedeutet und welche Chancen er bietet. Charles Höhn, Mitglied Forum Energie-Umwelt, zeigt anhand der Entwicklung des Säuliamts auf, dass die Aussagen von Professor Gunzinger keine Utopie sind. Nach den Referaten beantworten die Referenten Fragen aus dem Publikum. Philipp Löpfe, Wirtschaftsjournalist, moderiert diesen Teil der Veranstaltung. Der Abend klingt mit einem Apéro aus, bei dem Gespräche im kleinen Rahmen weiter geführt werden können. (pd.) Forum «Energieautarke Schweiz 2050 – keine Utopie» am 2. Oktober, 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr), Kasinosaal, Marktplatz 1 (Stadthaus), Affoltern am Albis. Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt frei.

Pult am Bach illegal entsorgt Hegte da jemand die Absicht, das Büropult bei schönem Wetter am Bach aufzustellen und dort zu arbeiten? Wohl kaum. Eher hat man sich in diesem Fall die Entsorgungsgebühr sparen wollen und das Möbel beim Quellwasserpumpwerk im Jonental in Affoltern illegal deponiert.

Dieses Verwaltungsmandat hat die Gemeinde der Lacina Gärten GmbH, Affoltern, vergeben, vertreten durch Ananda Lacina mit Wohnsitz in Aeugst. Letzte Abschlussarbeiten in den Wohnbereichen, der Kinderkrippe Coccolino und dem neuen Gemeinschaftsplatz laufen. Der Gemeinderat blickt mit Genugtuung auf dieses für die Gemeinde grosse und langjährige Bauprojekt und erfreut sich am lebhaften Betrieb.

Einbürgerungswesen Auf dieses Jahr sind die gesetzlichen Grundlagen zur Einbürgerung angepasst worden. Der Gemeinderat hat mit dem Bildungszentrum Limmattal in Dietikon einen Vertrag geschlossen, dass die Sprachkompetenz und Grundkenntnisse der Einbürgerungswilligen im Rahmen des ordentlichen Einbürgerungsverfahrens geprüft werden. (pt)

Illegal entsorgt: Ein Büropult beim Quellwasserpumpwerk im Jonental in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)


Ottenbach «Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: Wer Liebe ernten will, muss Liebe säen.» Jeremias Gotthelf

Bauprojekte

TO D E S A N Z E I G E

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dankbar, dass ihr einst so positives und sonniges Wesen nun vom Schatten der Demenz befreit ist, nehmen wir traurig Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer herzensguten Mutter und Schwiegermutter, unserer fröhlichen Cousine, die mit uns als Schwester im Bernbiet aufgewachsen ist und unserer lieben Tante

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Elisabeth Hofstetter-Nyfeler 8. Mai 1923 – 11. September 2018

In Liebe und Dankbarkeit Fritz Hofstetter-Nyfeler Christian Hofstetter Felix Hofstetter und Christine Häusermann Marlène Hofstetter und Hubert Mulot Fritz Nyfeler Marie Minder-Nyfeler Elisabeth und Markus Staub-Nyfeler Loni und Markus Storz-Hofstetter Willi Hofstetter Dorli Eisenring-Häberling Hansruedi und Helene Häberling Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 20. September 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Beisetzung ist um 13.30 Uhr im Kreise der Familie und Angehörigen. Anstelle von Blumen sind auch Spenden an Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, willkommen.

Bauherrin: Politische Gemeinde Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach Projektverfasser: HOLINGER AG, Neugasse 136, 8005 Zürich Bauvorhaben: Sanierung und Erweiterung der Filteranlage für die Trinkwasseraufbereitung der Gemeinde Ottenbach, Vers.-Nr. 495, GrundstückNr.: 1054, Muristrasse 32a, 8913 Ottenbach, Landwirtschaftszone

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Todesfälle Ottenbach Am 1. September 2018 ist in Luzern gestorben:

Meyer Martin geb. 20. November 1962, von Reisiswil BE, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 19. September 2018, um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach Am 11. September 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hofstetter-Nyfeler Elisabeth geb. 8. Mai 1923, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern am Albis.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Die Erdbestattung findet am Donnerstag, 20. September 2018, auf dem Friedhof Ottenbach statt. Sie erfolgt im engsten Familienkreis. Die öffentliche Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach beginnt um 14.00 Uhr.

Hedingen Gesuchsteller: Ruedi Stähli-Bär, Dürrenbach 1, 8908 Hedingen Projektverfasser: Willy Walter, Müsli, 8824 Schönenberg Bauprojekt: Dachverbindung zwischen Ökonomiegebäuden Vers.-Nrn. 645 und 1136, Dürrenbach, Kat.-Nr. 1139, Landwirtschaftszone kantonal

Die Friedhofvorsteherin

Traueradresse: Fritz Hofstetter-Nyfeler, Dorfplatz 2, 8913 Ottenbach

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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. September 2018

Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte Vernissage in der Kommbox stösst auf grosses Interesse Die Ausstellung wolle das Interesse an der Geschichte von Aeugst und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern wecken, formulierte Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer als Ziel. Und dieses wurde offensichtlich erreicht: Die Vernissage wurde kurzerhand vor das Gemeindehaus ins Freie verlegt, im Innern hätte der Platz bei Weitem nicht ausgereicht. Die Vernissage der Ausstellung «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte» fand am vergangenen Donnerstag in der Kommbox im Gemeindehaus statt. Nadia Hausheer hofft, dass es gelingt, eine Arbeitsgruppe Dorfgeschichte zu bilden, die das Thema nach der Finissage vom 27. November weiter bearbeitet. Die Gemeindepräsidentin bedankte sich bei den vielen Aeugsterinnen und Aeugstern, die diese Ausstellung erarbeitet, Dokumente und Fotos zur Verfügung gestellt haben, um den rasanten Wandel der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten darzustellen. Gemeinderat Bruno Fuchs, der sich intensiv mit der Geschichte von Aeugst auseinandersetzt, empfahl, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen. Die Kommbox befindet sich gleich neben dem Eingang zum Gemeindehaus und ist während dessen Öffnungszeiten jederzeit zugänglich.

Bauboom in der Nachkriegszeit Das älteste Haus, das in Aeugst noch stehe, sei 450 Jahre alt. Die meisten

Gemeinderat Bruno Fuchs stellt die Ausstellung auf humorvolle Weise vor. Rechts hinter ihm steht Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer. (Bild Bernhard Schneider) Gebäude der heutigen Gemeinde seien allerdings im letzten halben Jahrhundert entstanden, führte Bruno Fuchs aus. Eine Grafik in der Ausstellung zeigt die Bevölkerungsentwicklung: Von 1860 bis 1941 ist die Bevölkerungszahl der Gemeinde gesunken, nach dem Krieg erfolgte ein bescheidenes Wachstum, bis 1970 die Einwohnerzahl von 1860 wieder knapp überschritten wurde. Seither hat sich die Bevölkerung verdreifacht. Gleichzeitig sind die Steuereinnahmen auf das Zehnfache angestiegen. Das Aufarbeiten der Geschichte, die hinter diesen Zahlen steckt, ist aufwendig. In der Ausstellung ermöglicht eine Zeittafel, den Bau des eigenen Hauses in eine Beziehung zur

Aeugster Geschichte und zu den Ereignissen auf anderen Ebenen zu stellen. Der verstorbene Ernst Benninger hat eine Dokumentation über die Aeugster Flurnamen publiziert, die mancherlei Hinweise für die Besiedlungsgeschichte liefern. Bruno Fuchs hielt fest, dass noch viele Quellen aufzuarbeiten sind.

Reiche Bauern zogen nicht nach Aeugst Ein Indiz für die Armut in Aeugst vor dem Zweiten Weltkrieg ist die Feststellung, dass reiche Berner Bauern in Gebiete mit flachem Ackerland im Reuss-, Lorze-, Jonen- oder Reppischtal zogen, während Innerschweizer Bergbauern nach Aeugst gelangten.

Deshalb verfügt die Gemeinde über keinen Ortskern mit denkmalgeschützten Häusern von überregionaler Bedeutung. Die Ausstellung in der Kommbox schafft unzählige spannende Bezüge zwischen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, baugeschichtlichen und politischen Aspekten. Pläne zeigen die Siedlungsentwicklung, heruntergebrochen auf die einzelnen Häuser. Luftaufnahmen machen die Pläne anschaulich. Gerade dank der Einordnung von Aeugst in seine Umgebung ist die kleine, sorgfältig aufgebaute Ausstellung nicht nur für Aeugsterinnen und Aeugster von Interesse Die Inhalte lassen sich auch auf der Website www.aeugst-albis.ch abrufen. (bs)

Aeugst in den letzten 500 Jahren Geschichtlicher Überblick zur Vernissage in der Kommbox Anlässlich der Vernissage «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte» hat der Historiker Bernhard Schneider die Aeugster Geschichte in die Geschichte des Knonauer Amts und der Schweiz eingeordnet. Hier ist eine gekürzte Version seiner Ausführungen.

Im Wallis und in den Inneren Orten waren die dominanten Männer meist als Offiziere zu Reichtum gelangt, während in den reformierten Städten mit zunehmend stärkerer staatlicher Organisation bestimmte Familien während Generationen Wirtschaft, Recht und Politik bestimmten.

Gründung der Kirchgemeinde

................................................... von bernhard schneider Sowohl Aeugst als auch Müliberg waren bereits in vorrömischer Zeit besiedelt. Besonders ist, dass – im Gegensatz zu den meisten anderen Dörfern – bereits römisch-keltische Siedlungen innerhalb der heutigen Bauzonen bestanden haben. Während die alemannische Bevölkerung rundherum im 5. bis 7. Jahrhundert Siedlungen abseits der Häuser und Anlagen der römischkeltischen Bevölkerung gründete, bestand in Aeugst Siedlungskontinuität. Erst nach und nach dürften Menschen alemannischer Herkunft aus dem Reuss-, Jonen- und Reppischtal nach Aeugst gelangt sein und sich als Zuwanderer mit den römisch-keltischen Bewohnern vermischt haben. Die zweite Besonderheit hängt ebenfalls mit der erhöhten Lage und möglicherweise mit dem römisch-keltischen Ursprung zusammen: Aeugst war, trotz der Hanglage, ein Dorf mit Dreifelderwirtschaft, während in Stallikon und Hausen nur die Dörfer im relativ flachen Gelände unterhalb der steilen Albishänge Ackerbau in Dreifelderwirtschaft betrieben, während die Hanglagen von Einzelhöfen ohne Flurzwang vor allem Viehwirtschaft betrieben.

Es ist erstaunlich, dass sich an diesen relativ steilen Hängen im Mittelalter Dreifelderwirtschaft durchgesetzt hat. Die Häuser des Dorfes spiegeln die historische Entwicklung. (Bild bs) Autoritäre Führung und Rechtssicherheit Vor 500 Jahren, zur Zeit der Reformation, gehörten Aeugst und Wengibad zur Kirchgemeinde Mettmenstetten, Aeugstertal und Müliberg zu Stallikon. Mit der Reformation wurden die beiden Kirchgemeinden – wie alle anderen im Kanton Zürich – der «römischen» Hierarchie der katholischen Kirche entrissen und von der Stadt Zürich gleichsam verstaatlicht. Die Reformation bildete den Abschluss der Territorialbildung der Stadt und hatte für die Bevölkerung Vor- und Nachteile: Einerseits war die Kontrolle der Bevölkerung von nun an umfassender als je zuvor. Anderseits schuf die Stadt Zürich auch Rechtssicherheit. Auch wenn die Vorschriften nicht dem entsprachen, was wir uns heute aus der Sicht des demokratischen Rechtsstaates vorstellen, waren sie doch einiger-

massen klar. Die Zürcher Führung handelte zwar autoritär, aber nicht absolutistisch, wie etwa Frankreich oder Preussen. In den nahen katholischen Gebieten war die Staatsgewalt um diese Zeit noch wesentlich bescheidener ausgebildet. Volkswirtschaftlich der wichtigste Erwerbszweig war hier das Söldnertum. Söldner waren – modern ausgedrückt – selbstständig Erwerbende, die sich stets nach den Marktverhältnissen richteten. Es war nicht zwingend, dass ein Söldner auf derselben Seite eine Schlacht beendete, auf der er sie begonnen hatte. Gerade die Mailänderzüge vor 500 Jahren, an welchen auch Zürcher und zweifellos auch junge Aeugster Männer beteiligt waren, zeigten, wie rasch die Seite in diesem Fall zwischen Frankreich und dem Papst gewechselt werden konnte, wenn ein besseres Angebot unterbreitet wurde.

Die Gründung der Kirchgemeinde Aeugst 1667 auf Wunsch der Bevölkerung, die selbst sehr viel Zeit und Geld in dieses Vorhaben investierte, schuf ein Gemeinschaftsgefühl, wie man es etwa in der Kirchgemeinde Ottenbach, wo sich die Weiler der heutigen Gemeinde Obfelden im 19. Jahrhundert gegen das Hauptdorf Ottenbach stellten, vermisste. Nach heftigen innerdörflichen Auseinandersetzungen gab der Regierungsrat 1847 Grünlicht für die Gründung der selbstständigen Gemeinde Obfelden. Trotz des Gemeinschaftsgefühls waren die einzelnen Teile sehr unterschiedlich. Wengibad war ein Tourismusort, zwar nicht erster Klasse, aber doch gut besucht von wohlhabenden Städtern. Habersaat war ein Einzelhof. Das Dorf Aeugst dagegen war relativ arm. Noch 1850 war fast die Hälfte der Frauen in Aeugst in der Heimarbeit tätig. Erst in der Nachkriegszeit entwickelte sich Aeugst zur Gemeinde, wie sie sich heute präsentiert: Obwohl die Neuzuzüger in der Mehrheit sind, hat sie ein dörfliches Gesicht, eine eigene Identität erhalten. Die Häuser, die in der Ausstellung «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte» dargestellt werden, spiegeln die historische Entwicklung der Gemeinde.

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Skateboard-Rampe abgebrannt An der Lättenstrasse in Aeugst ist am 8. September, nachmittags, eine Skateboard-Rampe und mit ihr eine Hecke abgebrannt. Die Feuerwehr stand im Einsatz. Die Ursache ist noch unklar. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Laut Angaben der Kantonspolizei beläuft sich der Schaden auf rund 600 Franken. Mehrmals musste die Polizei auch in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen ausrücken. Am 7. September, nach 23 Uhr, brachte in Ottenbach eine Gruppe junger Personen die Anwohner rund ums Schulhaus wegen Lärms um den Schlaf – alkoholisiert und mit lauter Musik … In Bonstetten waren es am 8. September nach Mitternacht in Bahnhofnähe ebenfalls Junge, die ermahnt werden mussten. Tags darauf musste die Polizei ebenfalls nach Bonstetten ausrücken, weil dort weit nach Mitternacht eine Party im Gang war. Während es in diesem Fall bei einer Verwarnung blieb, wurde am 9. September, kurz vor 6 Uhr in der Früh, die Ausrichterin einer Privatparty in Affoltern gebüsst. (-ter.)

Wechsel in der überregionalen Standortförderung Die Foundation Zürich Park Side hat einen neuen Präsidenten: auf Walter Bosshard folgt Harald Huber. Johannes Bartels ersetzt Marcel Streiff als Vertreter des Knonauer Amts. Gründungspräsident Walter Bosshard leitete die Geschicke der Stiftung seit dem 18. Mai 2011. Nun ist er aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Die Nachfolge als Präsident übernimmt Harald Huber, der ebenfalls seit der Gründung als Vertreter des Bezirks Horgen dem Stiftungsrat angehört. An der konstituierenden Gemeindepräsidentenkonferenz vom 24. Oktober soll der neugewählte Gemeindepräsident von Richterswil, Marcel Tanner, in den Stiftungsrat delegiert werden. Ebenfalls ist Marcel Streiff als Vertreter des Knonauer Amts durch seinen Nachfolger als Standortförderer, Johannes Bartels, ersetzt worden. Die Foundation Zürich Park Side wurde 2011 zum Zweck der Standortförderung gegründet. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Innovation, Nachhaltigkeit und Kultur zu unterstützen, die Wirkungen über die Kantonsgrenzen hinaus entfalten können und die Region insgesamt stärken. (pd./tst.) Weitere Infos unter www.zurichparkside.org.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. September 2018

Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit Cornelia Diethelm aus Hedingen ist Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins «Musik übers Meer» Über tausend Musikinstrumente reisten in den letzten zehn Jahren in die Dominikanische Republik, nach Kolumbien und Albanien. Der Verein «Musik übers Meer» ermöglicht jungen Menschen aus schwierigen Verhältnissen in Musikschulen und Orchestern zu musizieren. ................................................... von regula zellweger Am vergangenen Montag trafen sich vier Frauen zum Putzen von Musikinstrumenten in einer Wohnung, die freundlicherweise von einer Ämtler Familie zur Verfügung gestellt wurde. Rund 75 glänzend polierte Instrumente werden nächste Woche ihre Reise übers Meer nach Cartagena de Indias in Kolumbien antreten. «Musik übers Meer» arbeitet dort mit vier Institutionen zusammen, mit der «Fundación Actuar por Bolívar», mit der Bildungsanstalt «Ineteb», mit Schwester Elizabeth im Armutsviertel Arroz Barato und mit der «Fundación Puerto de Cartagena». Rund 80 Prozent der Bevölkerung des Tourismus-Magnets und Unesco-Weltkulturerbes Cartagena lebt in extremer Armut.

Musikinstrumente spenden Während die vier Frauen Tubas, Saxofone und Trompeten polieren und auf ihre Vollständigkeit überprüfen, erzählt die Journalistin und Musikerin Cornelia Diethelm: «Die Instrumente, die wir hier für Kolumbien putzen, stammen alle von Privatpersonen. Aber auch Musikvereine überlassen uns immer wieder ausgeschiedene Instrumente.» Eine Frau entdeckt, dass ein Mundstück fehlt und sachkundig findet Cornelia Diethelm in ihrem Ersatzteilfundus ein passendes Stück. Einer von drei Ventildeckeln fehlt. Schnell schraubt sie einen der zwei verbleibenden ab, um Ersatz zu kaufen. Die Einkaufsliste wird immer länger. Die Instrumente sollen in tadellosem Zustand an ihrem Bestimmungsort ankommen. Damit die Spenden

Susanne Lendenmann, Marina Gantert und Cornelia Diethelm (von links) putzen und kontrollieren die Musikinstrumente vor dem Versand nach Kolumbien. Wer wohl auf der kleinen 1/4-Violine spielen wird? (Bild Regula Zellweger) auch nachhaltig sind, führt «Musik übers Meer» in den Projektländern Instrumenten-Reparierkurse durch.

Verein «Musik übers Meer» Cornelia Diethelm gründet 2008 die Musikinitiative «Musik übers Meer» und verschickte 31 Musikinstrumente in die Dominikanische Republik, um im Städtchen Rio San Juan eine erste Musikschule zu gründen. Weitere Musikschulen, Kinder- und Jugendorchester folgten. 2011 organisierte sich «Musik übers Meer» als gemeinnütziger Verein. Seit 2015 ist Cornelia Diethelm Geschäftsführerin. Ihr ist Nachhaltigkeit wichtig. Es geht nicht nur um das Versenden von Musikinstrumenten. In der Dominikanischen Republik richtete sie in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium in der Hauptstadt eine permanente Reparaturwerkstatt

unter einheimischer Leitung ein. Auch Prominente setzen sich für das Projekt ein. Beispielsweise unterrichteten Pepe Lienhard und die Berner Band Traktorkestar Jugendliche in der Dominikanischen Republik und traten gemeinsam an öffentlichen Konzerten auf.

Einzelschicksale Jedes Instrument, das übers Meer reist, verändert das Leben eines jungen Menschen. Ein Musikinstrument erlernen bedeutet Persönlichkeitsentwicklung, denn Musizieren schafft ein Gegengewicht zu materiellen Werten und stärkt das Selbstvertrauen, die Selbstdisziplin, das schöpferische Gestalten und die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit. Das Spielen in Gruppen oder in einem Orchester fördert die Sozialkompetenzen. Man lernt, anderen zuzuhören und sich

adäquat in Gruppen einzubringen. Während die Frauen Streichinstrumente abstauben, erzählt Cornelia Diethelm traurig vom begabten Cellisten Luis David Fernández aus Río San Juan in der Dominikanischen Republik, der Ende August 22-jährig an einem inoperablen Krebstumor gestorben ist. Er hatte mit einem Stipendium von «Musik übers Meer» am nationalen Konservatorium in Santo Domingo studieren können.

Lagerraum gesucht Musik übers Meer kann seine Bestimmung nur erfüllen, wenn sich immer wieder Spenderinnen und Spender finden. Es braucht Finanzen und Instrumente. Besonders gesucht sind zurzeit Posaunen, Klarinetten, Alt- und Tenorsaxofone, Bratschen. Niemandem fällt es leicht, ein Musikinstrument wegzuwerfen. Cornelia Diethelm erzählt:

«Die gespendeten Musikinstrumente lagen in der Schweiz zum Teil über Jahre hinweg irgendwo in einem Schrank oder auf einem Dachboden. Nun erklingen sie wieder täglich und schenken jungen Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.» Sorgen macht sich die Musikerin und Journalistin um den zukünftigen Lagerort: «Leider muss «Musik übers Meer» Ende Oktober 2018 den bisherigen Lagerraum in einem Privathaus wegen Eigenbedarfs der Familie räumen. Wir suchen einen neuen Raum im Knonauer Amt in einem Dorf nahe an der Bahnlinie. Der Raum muss mindestens zehn Quadratmeter gross, trocken und ohne grosse Temperaturschwankungen sein. Wir sind sehr dankbar für jeden Hinweis.» Kontakt: Verein «Musik übers Meer», Buchenweg 3, Hedingen, info@musikuebersmeer.ch, Telefon 044 761 02 52, www.musikuebersmeer.ch.

Ein Dorfverein pedalt seit 100 Jahren auf zwei Rädern Der Veloclub Maschwanden (VCM) feiert ein grosses Jubiläum Der Veloclub Maschwanden kann auf eine langjährige Vereinsgeschichte zurückschauen. Der im Jahre 1918 gegründete Verein zählte in seinen besten Zeiten 56 Mitglieder. Mit 45 Pedaleuren ist der VCM aber auch heute noch ein grosser und rühriger Verein im kleinen Bauerndorf. ................................................... von martin mullis

Auch der Nachwuchs ist gewährleistet: Rennfahrerin Maëlle-Lou vor den Rad-Profis, Vereinspräsident Gudi Felix, OK-Präsident Wädi Wetli und Seniorpedaleur Werner Simon (von links). (Bild Martin Mullis)

Auf dem Schulhausplatz in Maschwanden herrscht am Samstagnachmittag ein emsiges Treiben. Zwei Instruktoren der Kantonspolizei haben auf dem Platz einen Geschicklichkeitsparcours aufgestellt. Dieses Gymkhana fordert nicht nur von den Kindern einiges Können auf zwei Rädern. Auch einige Erwachsenen müssen ganz schön zirkeln, um die schwierigen Ränke des Parcours zu bewältigen. Das allerdings beeindruckt die zweijährige MaëlleLou keineswegs. Sie fährt auf einem einfachen Kindervelo ohne Bremsen

mit grossem Karacho die ziemlich steile Zufahrt hinunter auf den Platz, wo es dem Kapo-Instruktor reaktionsschnell gelingt, einen Zusammenstoss mit einem Parcours-Hindernis zu verhindern. Drei «Promi-Gümmeler» des VCM sitzen am Rand des Platzes an einem Festtisch und schwelgen in Erinnerungen von einigen Veloausflügen in früheren Zeiten. Sie sind sozusagen die Macher des heutigen Dorffestes. Vereinspräsident Gudensch (Gudi) Felix, OK-Präsident Walter (Wädi) Wetli sowie Werner Simon, Ehrenpräsident, Seniorpedaleur und in den Jahren 1983 bis 2002 Präsident des VCM, geniessen das Treiben auf dem Schulhausplatz.

Reges Vereinsleben Der VCM war schon immer ein rühriger und sehr sportlicher Verein. Der Club veranstaltete an Wochenenden regelmässig anspruchsvolle Touren. Es wurden Meisterschaften des schweizerischen Radfahrerbundes

bestritten und ganz generell wurde ein reges und kameradschaftliches Vereinsleben gepflegt. In früheren Jahren wurden aber vom VCM neben Veloausflügen auch Fastnachtsumzüge durchgeführt. Wer auf die langjährige Geschichte des VCM zurückblickt, wird sich immer auch an ein legendäres und berühmtes Mitglied erinnern. Der bereits vor Jahren verstorbene Maschwander Alfred Funk war ein sehr erfolgreicher Militärradfahrer, der bei mehreren Wettbewerben kantonale und regionale Titel bis hin zum Schweizer Meister gewann. Mehrere Jahre war der VCM bis auf kleinere Ausfahrten inaktiv. Erst ab 1985 stieg die Mitgliederzahl wieder an und die Vereinsaktivität erlebte einen Aufschwung. Am abendlichen Jubiläumsfest in der Turnhalle sprachen neben dem Vereins- auch der OK-Präsident sowie der Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Ein feines Festessen sowie die Tanzmusik «Alpenstarkstrom» sorgten für eine ordentliche Jubiläumsstimmung.


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. September 2018

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Einschneidend aber nicht dramatisch Die Trockenheit hat Auswirkungen auf die Futtervorräte Durch die Hitze und Trockenheit in den letzten Monaten fehlen den Landwirten zwei Grasschnitte. Der Mais hat in den letzten Wochen aufgeholt, die Ernte zeigt durchschnittliche Erträge. Allgemein ist die Futtersituation im Hinblick auf den Winter nicht so prekär wie befürchtet. ................................................... von marianne voss

Christian Baer aus Rifferswil bei seinen Kühen, die jetzt auf der Weide wieder etwas zu fressen finden. (Bild Marianne Voss)

Das Gras wuchs wegen der Trockenheit nicht mehr, es fehlen zwei Schnitte. Das bedeutet weniger Heu oder Grassilo für die Wintervorräte und jetzt aktuell zu wenig Raufutter für die Kühe. Dennoch präsentiert sich die Situation für die Säuliämtler Landwirte nicht so prekär wie befürchtet. Es waren beispielsweise keine Notschlachtungen nötig. Der eine oder andere Bauer hat jedoch seinen Viehbestand tief gehalten und nicht noch Kühe dazugekauft. Der Mais hat in den letzten Wochen etwas aufgeholt und bringt doch noch durchschnittliche Erträge. Da-

durch hat sich bei vielen Landwirten die Situation hinsichtlich des Winterfutters auch etwas entschärft. Die Landwirte im Bezirk Affoltern fanden regionale Lösungen, um das fehlende Futter zu beschaffen. Die meisten halfen sich gegenseitig aus. So funktionierte es auch bei Peter Junker vom Gutsbetrieb Freudenberg in Mettmenstetten. «Da wir auch Silo füttern, konnten wir vom Nachbarn, der kein Vieh hat, Mais abkaufen», erklärt er. Auch Heu habe er aus der Region beziehen können.

Zeitlicher und finanzieller Aufwand Christian Baer aus Rifferswil produziert silofreie Milch für eine Käserei. Er ist daher für die Fütterung seines Viehs auf Gras und Heu angewiesen. «Die ersten beiden Schnitte waren gut, der dritte ergab praktisch keinen Ertrag», berichtet er. Auch auf der Weide sei nichts mehr für die Kühe vorhanden gewesen. «Das Gras ging wirklich aus.» Er hatte die Möglichkeit, Flächen von Kollegen in der Umgebung – die sonst das Raufutter verkaufen – zu nutzen. «Das bedeutete aber natürlich

viel zeitlichen und auch finanziellen Aufwand.» Wie es für den Winter aussieht, ist noch nicht genau absehbar. Normalerweise verfüge er über genügend Reserven, doch dieses Jahr werde gewiss weniger Futter vorhanden sein. Wenn es nicht reiche, müsste er eventuell noch Heu dazukaufen. «Eigentlich kann das Ausmass erst im Frühling beurteilt werden. Die Situation ist sicher einschneidend, aber nicht dramatisch.»

Hoffentlich noch ein Schnitt Jetzt hoffen alle, dass der Herbst mitmacht, um die fehlenden Vorräte etwas zu kompensieren. Wenn das Gras nochmals genügend wächst und dadurch noch ein Schnitt für Silo oder Emd möglich ist, können die Landwirte etwas ruhiger an den Winter denken. Nach dem Regen präsentieren sich die Wiesen jedenfalls jetzt wieder so, dass die Kühe und Rinder beim Weiden satt werden. Im Hinblick auf den Winter ist aber zu erwarten, dass das Raufutter gesucht ist und wohl auch einen hohen Preis haben wird.

Beim Weinjahrgang 2018 stimmen Qualität und Quantität

In Knonau hat am Mittwoch der Wümmet begonnen Qualität und Quantität stimmen: Auch im Säuliamt bereitet der Jahrgang 2018 den Weinbauern viel Freude. Am Rebhügel zwischen Knonau und Uttenberg ist seit Mittwoch der Wümmet im Gang. ................................................... von werner schneiter Zehn Frauen und Männer hat der Knonauer Weinbauer Edwin Marty für die Traubenlese gewinnen können. Mit Kleinharassen und mit Scheren bewehrt, kraxeln sie auf dem rund ein Hektar grossen Gut sukzessive bergwärts, schneiden die (wenigen) faulen Beeren weg. Unten, da nimmt Marty den einem Kleinfernglas ähnlichen Refraktometer zur Hand, blickt hindurch und ruft dem Erntevolk begeistert zu: «Super, diese Öchslegrade». Im Durchschnitt sind es bei den weissen Riesling x Sylvaner-Trauben 73/74 Grade – ein geradezu idealer Wert für diese Sorte. «Liegen diese Öchslegrade höher, nimmt der erdige Geschmack zu, und der Fruchtanzeige

geschmack kommt nicht mehr richtig zur Geltung», sagt der Weinbauer, der auf dem Hügel bei Knonau an mittlerweile 4800 Stöcken seit 1984 erntet und für seine Produkte auch schon Goldmedaillen gewonnen hat.

Rund 8000 kg Trauben Wie alle Weinbauern im Säuliamt, fällt die Ernte in Knonau dank idealer Witterungsbedingungen – heiss, aber zwischendurch auch mal Regen – überdurchschnittlich aus. Bei Marty bedeutet das: Bei den Riesling x Sylvaner-Trauben sind 1800 kg zu erwarten, bei den anderen Sorten 1200 kg (Pinot gris), 2500 kg (Blauburgunder), 1000 kg (St. Laurent) und 1500 kg (Cabernet Dorsa). Pro Quadratmeter dürfen übrigens 1,4 Kilogramm weisse und 1,2 Kilogramm blaue Trauben geerntet werden. Wird diese Limite überschritten, so nimmt der Weinbauer in Kauf, dass seine Flaschenfüllungen pauschal als «Landweine» bezeichnet werden. Edwin Marty will das natürlich nicht. Sein Ertrag wird nun bei Stefan Schlatter in Hallau gekeltert und

Mit dem Refraktometer stellt Weinbauer Edwin Marty die Öchslegrade fest. (Bild Werner Schneiter) später privat und bei Gastrobetrieben vermarktet. Beim Kürbisfest, das am 22. und 23. September auf dem Hof der

Familie Duperrex in der Stöckweid in Uttenberg-Knonau gefeiert wird, kann der 18er-Jahrgang natürlich noch nicht verkostet werden, dafür aber

andere Erzeugnisse, die Edwin Marty dort präsentiert – zusammen mit einem Weinproduzenten aus der Romandie.


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Bezirk Affoltern

Gute Fitness bewiesen

Bike- und Wandertag auf den Napf

Freitag, 14. September 2018

Dem Regen getrotzt Der Damenturnverein Stallikon auf Jubiläumsreise 24 Damen aus Stallikon begaben sich am Freitagmorgen, 31. August, auf eine dreitägige Reise nach Filisur, um das 40-jährige Bestehen ihres Turnvereins gebührend zu feiern.

Der Skiclub Mettmenstetten am Biken und Wandern. (Bild zvg.)

Am diesjährigen Bike- und Wandertag des Skiclubs Mettmenstetten zeigte die Präsidentin ihre alte Heimat, das Napfgebiet. 16 Wanderer, vier Biker und zwei Hunde trafen sich am 26. August bei frischer Morgentemperatur und fuhren gemeinsam nach Wolhusen. Dort trennten sich die Wege der Biker und der Wanderer. Die Biker genossen zuerst ein langes Flachstück durch das Kleine Fonntannental, bevor sie den Aufstieg nach Menzberg durchs Fuchsloch in Angriff nahmen. Mit den ersten 430 Höhenmetern in den Beinen, war das Café Sperber in Menzberg die ideale Zwischenstation für eine Kaffeepause. Die Wanderer reisten zuerst mit dem Zug nach Menznau und mit dem Postauto auf den Menzberg. Auch hier wanderten sie zuerst auf einem langen Flachstück, einem der vielen Napfausläufer, und kamen um zirka 11 Uhr zur Chrotthütte, wo sie zusammen mit den Bikern eine Pause einlegten. Bald folgte der steile Aufstieg zum Napf, via Stächelegg. Hier zeigte sich die gute Fitness der Gruppe. Auch die Kinder schafften diese Herausforderung und motivierten einander. Der extrem steile letzte Teil zwang die

Biker, vom Rad zu steigen und das Bike zu schieben. Die Luft war klar und die Sonne schien, nur einige Wolken hingen vom Vortag den Alpen entlang. So konnte die Reisegruppe das tolle 360-Grad-Panorama geniessen. Nur die Berner Alpen versteckten sich teilweise hinter den Wolken.

Ausblick auf typische Streusiedlungen Um die Batterien wieder aufzuladen, gönnte man sich die Spezialität des Berghotels Napf: Älplermagronen mit Apfelmus. Frisch gestärkt, ging es schon bald wieder runter ins Tal. Die Biker wählten den Weg über Bramboden, Doppleschwand, Entlebuch und fuhren dem beliebten «Emmeuferweg» entlang nach Wolhusen zurück. Die Wanderer nahmen den Weg Richtung Romoos, Holzwäge. Nochmals genoss man den tollen Ausblick auf die vielen abgelegenen Bauernhöfe und die für das Napfgebiet typischen Streusiedlungen. Das Postauto brachte die Gruppe auf den engen, fast abenteuerlichen Wegen via Romoos und Doppleschwand zurück nach Wolhusen. Vorschau: Am Mittwoch, 24. Oktober, 19.30 Uhr, beginnt das wöchentliche Skiturnen in der Turnhalle Gramatt, Mettmenstetten. Auch Nichtmitglieder sind willkommen! (VoL)

buch-tipp

«Dumplin’ – go big or go home» Dick und schön? Unsicher und mutig? «Dumplin’» ist all das und noch viel mehr. ................................................... von petra schweizer, regionalbibliothek affoltern Willowdean, ist 16 Jahre alt, sie ist ein grosser DollyParton-Fan und die «Dicke vom Dienst». Sie war immer zufrieden mit sich selbst und hat sich keine Gedanken über ihr Gewicht gemacht, Petra Schweizer. bis sie sich in «Pfir- (Bilder zvg.) sichpo»-Bo verliebt. Sie kann es kaum fassen, dass er ausgerechnet auf sie ein Auge geworfen hat. Seine Küsse sind berauschend und lassen sie alles vergessen. Zumindest für die zwei köstlichen Sekunden, bevor seine Hände ihre Speckröllchen am Rücken berühren. Plötzlich macht es ihr doch etwas aus, nicht schlank zu sein. Willowdean, von ihrer Mutter nur «Dumplin’» genannt, hadert mit ihrem Selbstbild und fühlt sich zunehmend unwohler in ihrer Haut. Um ihre Selbstzweifel zu überwinden, entschliesst sie sich zu einem radikalen Schritt. Sie will am Blue-BonnetSchönheitswettbewerb teilnehmen und sich selbst und allen anderen beweisen, dass alle es verdienen, glücklich zu sein, egal welche Kleidergrösse er oder sie trägt. Das Jugendbuch «Dumplin’» von Julie Murphy ist ein humorvoller posi-

tiver Roman über Toleranz, Gleichheit und den Mut, sich selbst zu lieben. Kattrin Stier hat eine hervorragende deutsche Übersetzung geschrieben. Das Buch ist in den USA so erfolgreich, dass es nun mit Jennifer Aniston, in der Rolle als Willowdeans Mum, verfilmt wird und bereits ein zweiter Band erschienen ist. Die deutsche Übersetzung lässt leider noch etwas auf sich warten. Dieser Roman gehört für mich zu den Jugendbuch-Highlights (Oberstufe) dieses Jahres. Nach der letzten Seite habe ich ihn mit einem zufriedenen Lächeln beiseitegelegt, Dolly Parton zu meiner Playlist hinzugefügt und die Haustür geöffnet, um erhobenen Hauptes hinauszutreten und der Welt zu zeigen, wer ich bin. Go big, or go home!

«Dumplin’ – go big or go home» von Julie Murphy. Fischer Jugendbuch Verlag, Frankfurt am Main 2018. ISBN 978-3-8414-2242-2.

Während einer tollen Dorfführung bei leichtem Regen wusste der Führer viel Spannendes über die Geschichte von Filisur, Bergün und der näheren Umgebung zu erzählen und brachte der Gruppe das Dorf und seine Einwohner von einst und jetzt näher. Er gab mit einem Augenzwinkern einige Anekdoten zum Besten. Am Abend wurden die Lachmuskeln nach dem köstlichen Vier-GangMenu im Hotel beim Bingospiel mit sehr speziellen Preisen (man erinnere sich an das «Candle Light Dinner», also die Raviolibüchse mit vier Kerzen) nicht zu knapp strapaziert. Obschon das Wetter am nächsten Tag nicht viel besser aussah, begaben sich erstaunlich viele Unverwüstliche auf die längere Wanderung von Filisur über den faszinierenden Wiesner Viadukt. Gemeinsam mit allen wanderten sie ab Wiesen auf engen Pfaden durch die Zügenschlucht, die mit beeindruckend tiefen Abhängen und rauschenden Wassern bestach. Am Bärentritt konnten sie einen richtig tollen Ausblick auf die durch die Landwasser ausgewaschene Schlucht werfen. Während der wärmenden Mahlzeit im Restaurant Schmelzboden setzte unterdessen starker Regen ein.

40 Jahre DTV Stallikon: Die Jubiläumsreise führte nach Filisur. (Bild zvg.) Bierverkostung und Polonaise Nichtsdestotrotz ging die Reise über Glaris mit dem Postauto weiter auf einer klassisch engen und kurvenreichen Bergstrasse nach Davos Monstein, wo dem Chauffeur nur ein selten riskanter Kehr- und Parkplatz zur Verfügung stand. Das Überraschungsprogramm sah eine Führung durch die Monsteiner Bierbrauerei inklusive Bierverkostung vor. Von Livemusik untermalt genossen die Teilnehmerinnen am Abend ein weiteres feines Menu. Mit vollem Magen und nach einem Gläschen Wein schwang die fröhliche Frauschaft das Tanzbein. Zur Polonaise durch das gesamte Restaurant konnten sogar die anderen Gäste und das Personal mobilisiert werden.

«Mir Buure sind luschtig»

Indoor-«Spielplatz»-Fest der Kita Sunneland

Es wurde auch getanzt am Spielplatzfest der Kita Sunneland. (Bild zvg.)

In diesem Jahr gab es beim traditionellen Spielplatzfest der Kita Sunneland in Affoltern ein Novum: Wegen des lang ersehnten Regens wurde nicht auf dem Aussenspielplatz, sondern in den Spiel-Räumen in der Kita gefeiert. Unter dem Thema «Buurehof» konnten die Kinder einen GummistiefelParcours absolvieren, in der Buurechuchi «kochen», im Atelier «Wüehle wie d’Säu»: im Sägemehl nach kleinen Geschenkli suchen oder sich als Tierli schminken lassen. Im Bad konnte man bei einer «Melkstation» sein Geschick unter Beweis stellen, und viele Kinder zeigten ihren Eltern, was sie alles während der Projektwochen in der Kita zum Thema «Buurehof» gelernt haben: über Tiere, Menschen, Maschinen, Leben und Arbeit auf dem Bauernhof, über das Ernten und Essen, womit Bauern uns versorgen. So war auch auf dem Buffet ein grosser Korb mit Früchten, Gemüse, Getreide und Eiern vom Bauernhof gefüllt. Ausserdem hatten Eltern herzhafte und süsse Leckereien aus ihren

nahen und fernen Heimatländern zum Buffet beigesteuert, sodass alle satt wurden. Wer wollte, konnte sich zum Essen auf einen der Strohballen setzen, die in der Kita verteilt lagen, und sich ein bisschen wie ein Bauer bei der Pause auf dem Feld fühlen. Viele Eltern, Grosseltern, Freunde und Geschwister waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, ein wenig Kita-Luft zu schnuppern. Sie lernten «Gspänli» der Kinder kennen, nutzten die Zeit für Gespräche und Austausch mit bekannten und neuen Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kindern. Als Abschluss riefen die Kinder nochmals laut nach «Liselotte», der Kuh, die ihnen während acht Projektwochen den Bauernhof gezeigt und erklärt hatte. Und tatsächlich ist Liselotte nochmals in die Kita gekommen, um den Eltern von den Ausflügen und Aktivitäten zum Thema Bauernhof zu erzählen. Noch einmal sangen alle zusammen das Bauernhoflied vom «Buurehof vom Onkel Franz» und tanzten zu «Mir Buure sind luschtig, mir Buure sind froh». (pd.) Weitere Infos untert www.kita-sunneland.ch.

Am Sonntagmorgen wurde der berühmte Landwasserviadukt besucht, der sich aus der Nähe inklusive darüber fahrenden Rhätischen Bahn prachtvoll präsentierte. Auf dem Dorfmarkt, anlässlich des Albula Slow Ups liessen alle bei Raclette, Wein und Tanz den gelungen Anlass ausklingen. Trotz mangelhaftem Wetter haben die Organisatorinnen den Teilnehmerinnen wunderbare Erlebnisse beschert. Franziska Brüderlin Der DTV Stallikon trainiert dienstags, 20 bis 21.15 Uhr und mittwochs, 19.15 bis 20.15 Uhr, in der Turnhalle Loomatt, Sellenbüren, mit qualifizierten Leiterinnen Beweglichkeit, Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer mit Elementen aus Pilates, Spiraldynamik und Yoga. Probestunden jederzeit. Infos: Esther Kägi, Telefon 044 700 14 58, dtv@gmx.ch, www.dtv-stallikon.ch.

Börse Hausen neu mit Kinderhüeti Es bietet sich wieder Gelegenheit, die Kinder, Enkel- oder Patenkinder für die Herbst- und Winterzeit auszurüsten: Der Frauenverein Hausen-Ebertswil lädt am Samstag, 22. September, zur Börse in den Gemeindesaal Weid, Hausen. Angeboten werden an der Börse in Hausen Kinderkleider bis Grösse 176 sowie Schuhe, aber auch Sportartikel, Velos, Autositzli, Kinderstühle, Kinderwagen, Spiele, etc. Neu wird eine durch Spielgruppenleiterinnen betreute Mal- und Spielecke für Kinder zur Verfügung gestellt. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, melde sich bei Miriam Haller, 079 758 39 04, mimi.huegi@datazug.ch. Sie weist eine Nummer zu und gibt spezielle Anhänge-Etiketten heraus. Es werden nur Artikel mit einer bestätigten Nummer und vom Frauenverein erstellte Etiketten angenommen. Die Annahme ist von 9 bis 10 Uhr und auf 100 Artikel pro Person beschränkt. Die Rückgabe der nicht verkauften Waren erfolgt von 16.15 bis 16.30 Uhr. Zur Deckung der Unkosten gehen 20 % des Verkaufspreises an den Frauenverein. Wer weder Kleider noch Spielzeug braucht, darf übrigens trotzdem vorbeikommen: die Kaffeestube mit der grossen Auswahl an köstlichen Kuchen ist von 13 bis 16 Uhr stets einen Besuch wert! (pd.) Kinderkleiderbörse am Samstag, 22. September, von 13.30 bis 15 Uhr im Gemeindesaal Weid in Hausen.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. September 2018

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Tiere kennen lernen im WWF-Pandamobil Hedinger Kindergartenschüler lernen lustvoll im umgebauten Lastwagen Vier Tage ist die Biologin Isabelle Affentranger mit dem Pandamobil bei der Schule Schachen in Hedingen zu Gast. Kinder verschiedener Schulstufen tauschen die Schulstube gegen einen künstlichen Wald, wo sie Tiere suchen, entdecken, streicheln und dabei spielend eine Menge lernen. ................................................... von regula zellweger Im Musikzimmer des Schulhauses Schachen in Hedingen sitzen am vergangenen Dienstag 12 Kindergartenkinder und ihr Kindergärtner Fabian Dettling im Kreis. Die Kinder sind ganz zappelig und können kaum warten, bis sie ins bunt mit Tieren bemalte Pandamobil dürfen, das auf dem Schulparkplatz auf die Klassenbesuche wartet. Biologin Isabelle Affentranger stellt sich vor, erfragt die Namen der Kinder und spricht sie danach persönlich mit Namen an, wenn die Kinder aufstrecken, um ihre Frage zu beantworten: «Welche Tiere sind nachtaktiv?» Und auch, wenn sie voller Begeisterung vergessen, aufzustrecken und lossprudeln – denn für die Kleinen ist dieses Schulverhalten noch neu.

Spielerisch lernen Schnell nehmen die Kinder das Wort «nachtaktiv» in ihren Wortschatz auf und merken nicht, wie sie den ganzen Morgen lang eine Menge lernen, während sie suchen, raten, spielen, zuhören, Tierstimmen lauschen, Plüschtiere streicheln, fragen und gute Fragen clever beantworten. Zwei Lektionen bleiben die Kinder bei Isabelle Affentranger und werden übersprudelnd davon erzählen, wenn sie nach Hause kommen. So lernen Kinder gern, nicht nur Wissenswertes über Tiere, sondern auch wie man beobachtet, formuliert, respektvoll mit Mensch und

Kindergärtner Fabian Dettling hebt einen Jungen in die Höhe, damit er den kleinen Vogel streicheln kann. Tier umgeht, Probleme löst, Schlüsse zieht ... Auch Kindergärtner Fabian Dettling ist mit grosser Begeisterung dabei, hebt ein Kind auf, damit es einen Vogel in den Ästen streicheln kann oder hilft bei der Suche nach Tieren, die sich versteckt haben. Man spürt, wie er sich bei kniffligen Fragen zurückhalten muss, um nicht selbst zu antworten. Begeisterung spürt man auch bei Isabelle Affentranger: «Wenn die Kinder das Pandamobil mit grossen Augen betreten und staunen, dann reisst es einen mit, und man staunt und ist aufgeregt, auch wenn man die Ausstellung schon hunderte Male gesehen hat.»

Begeisterung erleben Begeisterung, Interesse, Freude, das ist der Stoff, aus dem das Lernen gemacht sein soll. «Für mich ist es am wichtigsten, die Kinder zu begeistern,» erklärt Isabelle Affentranger. «Ich möchte, dass sie Freude an der Natur haben und nach dem Besuch der Ausstellung aufmerksamer durch die Welt gehen.

Die Erweiterung als kleineres Übel Für die Erstellung von acht Schulzimmern und einer neuen Doppelturnhalle will die Gemeinde Mettmenstetten einen hohen Betrag ausgeben. Das ganze Raumprogramm umfasst auch eine neue Bibliothek in den Räumen der alten Sennerei, die aufwändig umgebaut wird. Seit fünf Jahren befassen sich die zuständigen Behörden mit dem umfangreichen Projekt und bereits sind 3,5 Mio. für Planung und Projektierung ausgegeben werden. Die Behörden haben also schon viel Zeit und Geld investiert. Die SVP Mettmenstetten hat sich von Anfang an positiv zum Vorhaben gestellt und war auch die einzige Partei, die sich seinerzeit erfolgreich gegen die Renovation der fast 100-jährigen Turnhalle Gramatt gewandt hatte. Die SVP plädierte damals für einen Neubau, wo die 2 Mio. Franken sinnvoller investiert werden können. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich diese Einsicht durchsetzte, aber nun kann der Stimmbürger tatsächlich über die Realisierung einer Doppelturnhalle, im gleichen Aufguss aber noch über weitere Bauten entscheiden. Allerdings ist alles sehr viel teurer geworden und leider blieben einige wesentliche Anliegen unserer Partei unberücksichtigt. Nicht aus finanziellen, sondern aus ideologischen Gründen. Dies hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass bei allen Bau-

Nicht nur im Pandamobil kann man Tierspuren entdecken, sondern auch im Wald, auf dem Schulweg oder Zuhause. Wenn sich die Kinder Gedanken machen, wie sich unser Verhalten auf die Tiere und unsere Umwelt auswirkt, bin ich überglücklich. Aber am wichtigsten sind mir die Emotionen und die Faszination. Wenn die Kinder positive Erlebnisse mit der Natur verbinden und sich dafür interessieren, sind sie auch eher dazu bereit, diese zu schützen.»

Nähe zur Natur Dass im Schulhaus Schachen die intensive Beziehung zur Natur ein wichtiger Wert ist, den die Lehrpersonen den Kindern auf den Lebensweg mitgeben, erkennt man an der Tatsache, dass die Kindergärtner jede Woche einen Tag lang im Wald spielen und unterrichtet werden. Naturnah ist zudem die Gestaltung des Pausenplatzes, wo auch gegärtnert wird. Bereits 2015 wurde die Primarschule Hedingen als «Umweltschule» ausgezeichnet. Das Projekt «Pandamobil» hatte die

Lehrerin der 3./4. Klasse, Noemi Müller, initiiert und organisiert. «Ich bin jeweils drei Jahre mit derselben Ausstellung unterwegs und führe meist täglich drei Gruppen durch das Pandamobil. Klar, am Ende der Tournee kenne ich das Thema sehr gut und bin ich auf viele Fragen vorbereitet», erzählt die Biologin. «Trotzdem schaffen es die Kinder immer wieder, Fragen zu stellen, auf die ich nicht gleich eine Antwort weiss. Beispielsweise auf die Kinderfrage, ob Wölfe farbenblind sind.» In ihren Stunden wird auch viel gelacht. «Nicht jeder, der Stacheln hat, ist ein Igel», belehrt sie die Kinder, «denkt nur an einen Kaktus.» Oder sie fragt: «Welcher nachtaktive Vogel sagt dauernd seinen eigenen Namen?» Isabelle Affentranger nimmt ihre Aufgabe sehr ernst: «Kinder hinterfragen viel und machen sich Gedanken über Dinge, die Erwachsene einfach zur Kenntnis nehmen. Man muss selbst das Thema gut verstehen, um es kindergerecht zu erklären, und man kann nicht einfach auf Fremdwörter zurückgreifen.»

Nachhaltigkeit Der Besuch im Pandamobil soll keine Eintagsfliege sein, sondern eingebettet in Vor- und Nachbereitung. Die Lehrpersonen erhalten ein Unterrichtsdossier mit Hintergrundwissen, Ideen zur Unterrichtsgestaltung und Arbeitsblättern. «Mit einem Besuch alleine kann man Nachhaltigkeit nicht garantieren. Aber das Pandamobil steht oft längere Zeit auf dem Schulhausplatz und bedeutet für viele Kinder ein bleibendes Erlebnis. Einige Erwachsene haben mir erzählt, dass sie als Kind im Pandamobil waren und sie konnten sich oft sogar noch an das Thema erinnern», erzählt Isabelle Affentranger. Was bleibt von den vielen Naturprojekten im Schulhaus Schachen sind bestimmt nicht nur die Erinnerung an Erlebnisse, sondern eine achtsame Grundhaltung gegenüber der Natur, für die Kinder ganz besonders empfänglich sind. Bis 17. September bleibt das Pandamobil in Hedingen, vom 18. bis 25. September ist es in Ottenbach. Infos zu den WWF-Angeboten: www.wwf.ch/schule.

ämtler kantonsräte meinen

forum

Abstimmung in Mettmenstetten.

Er mag kein Gemüse! Biologin Isabelle Affentranger lässt die Kinder Kärtchen suchen, worauf abgebildet ist, was der Igel frisst. (Bilder Regula Zellweger)

objekten (Turnhalle, Schulhaus und Bibliothek) mit weit überdurchschnittlichen Kosten pro Kubikmeter umbauten Raumes gerechnet wird. Dies widerspricht der SVP-Maxime, wonach mit Steuergeldern sorgfältig und sparsam umzugehen ist. Wir anerkennen das Bemühen der Behörden, ästhetisch befriedigende Bauten zu erstellen, die sich harmonisch in die bestehenden Strukturen einfügen. Die Kosten dafür sind aber leider aus dem Ruder gelaufen. Heute stehen wir vor der Alternative, entweder zu diesem überteuerten Projekt Ja zu sagen, oder in Kauf zu nehmen, dass die Gemeinde nach langen Jahren der Planung wieder vor dem Nichts steht. Die SVP Mettmenstetten hat sich für das kleinere Übel entschieden: Angesichts des ausgewiesenen Bedarfs und der drängenden Zeit empfehlen wir dem Stimmbürger ein Ja zum Millionenkredit. Dabei verlassen wir uns auf die mehrfach abgegebenen Zusicherungen des Gemeinderates, dass die gesamten Investitionen ohne Steuererhöhung verkraftet werden können. Dies war bei unseren Überlegungen ein ganz wesentlicher Punkt. Selbstverständlich erwarten wir auch von der Primarschule, dass diese in den kommenden Jahren ihren Teil dazu beiträgt, dass die laufenden Kosten so gering wie möglich gehalten werden, um das Budgetziel und den Steuerfuss halten zu können. SVP Mettmenstetten

Hans Finsler (SVP, Affoltern)

Neues Gesetz für Jugendschutz bei Filmen und Computerspielen? Noch bin ich gar nicht wirklich Kantonsrat, und darf schon in dieser Rubrik meine Meinung kundtun. Vor wenigen Tagen hat zwar die Justizdirektorin, Frau Jacqueline Fehr, verfügt, dass ich als gewählt erklärt sei. Diese Verfügung muss nun aber noch im Amtsblatt publiziert werden, und ab dieser Publikation wird eine 5-tägige Rekursfrist laufen. Erst danach wird sie rechtskräftig sein. So versuche ich zunächst, den Medien zu entnehmen, was aktuell im Kantonsrat verhandelt wird: ein neues Gesetz für den Jugendschutz bei Filmen und Computerspielen. Die Anträge, es sei auch das Internet in den Jugendschutz einzuschliessen und zu überwachen, und es seien Testkäufe durchzuführen, wurden am Montag von der Ratsmehrheit abgelehnt. Als Jurist habe ich einen gewissen Überblick über einiges von dem, was auf kommunaler, auf kantonaler, auf nationaler und auf internationaler Ebene schon alles geregelt ist. Und weil ich eine Ahnung habe, wie viel das ist, bin ich grundsätzlich gegen den Erlass weiterer Gesetze, wenn sie sich nicht als notwendig und als

durchsetzbar erweisen. Dieses Gesetz wäre eines mehr, welches zwar guten Absichten entspringt (welche ich durchaus teile), dessen Vollziehbarkeit und Wirkung aber schon heute, vor seinem Erlass, äusserst zweifelhaft erscheint. Eine Legiferierung mehr, welche viel Arbeit und Engagement gekostet hat, und trotzdem toter Buchstabe bleiben wird. Kommt dazu, dass das Ziel dieses neuen kantonalen Gesetzes schon seit 2014 durch Art. 197 des schweizerischen Strafgesetzbuchs für das gesamte Gebiet der schweizerischen Eidgenossenschaft realisiert und mit strengen Strafen bedroht ist. Welchen Sinn hätte es, nur für das Gebiet des Kantons Zürich etwas zu verbieten, das ohnehin schon verboten ist? Sind hier einmal mehr aktivistische Parlamentarier am Werk, denen nicht bekannt ist, was alles schon geregelt ist? Kann der Kanton überhaupt in einem Thema, das in der Zuständigkeit des eidgenössischen Gesetzgebers liegt, eigene Gesetze erlassen? Weitere Geschäfte scheint meine Zeitung nicht der Berichterstattung

für würdig gehalten zu haben. Die Traktandenliste der Sitzung vom 10. September führt aber insgesamt 18 Geschäfte auf: 10 Vorlagen, 7 Anfragen und 1 Motion. Unter den Vorlagen finden sich neben solchen, die wohl weniger Anlass zu Diskussionen geben wie einige Jahresberichte, auch andere, um die in anderen Jahren schon heftig gestritten wurde, wie das Budget für 2019. Die Anfragen betrafen unter anderem Themen wie «Gewalt gegen Frauen», «Handydurchsuchungen und Zufallsfunde», «Berufsausbildung für Erwachsene» und «Einsatz von Steuergeldern in Abstimmungskämpfen». Es wäre interessant gewesen zu erfahren, was die Regierung und die kantonale Verwaltung zu diesen Themen zu sagen haben.

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Stellenanzeiger Gemeinde Obfelden

Werkhof Schützenhausstrasse 1, 8912 Obfelden Tel. 044 761 15 21, E-Mail: werke@obfelden.ch

Lehrstelle Betriebsunterhalt EFZ

Fachrichtung Werkdienst Lehrbeginn Mitte August 2019

Fachmänner / Fachfrauen Betriebsunterhalt EFZ sind AllrounderInnen im Bereich Haus- und Werkdienst. Ihre Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und vielseitig. Sie sind u.a. zuständig für: • Wartung, Reinigung und Instandhaltung von Gebäuden, Betriebsarealen, Grünanlagen und Strassen • Pflege von Grünanlagen und Wegen • Wartung von Maschinen und kleinere Reparaturen • Abfallbewirtschaftung

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Zimmermann Sie möchten gerne selbstständig arbeiten und sind bereit, Verantwortung zu übernehmen? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung oder Ihren Anruf (keine Temporärbüros) Wöcke Holzbau GmbH Herferswil 38 8932 Mettmenstetten Tel. 079 209 94 24 www.woeckeholzbau.ch

Die Lehre dauert drei Jahre und eignet sich für junge Leute, welche nach Schulabschluss eine Lehre im handwerklichen Bereich absolvieren möchten. Für die Lehre bringst Du mit: • Sekundarschulabschluss Sek. B • Handwerkliches Geschick und gute Gesundheit • Freude an vielseitiger Arbeit im Freien und Kontakt mit verschiedensten Menschen • Du bist zuverlässig, flexibel und motiviert, Neues kennen zu lernen Wir bieten: • Eine vielseitige und abwechslungsreiche Ausbildung • Persönliche und individuelle Lehrlingsbetreuung • Aufgestelltes Team mit 6 Mitarbeitern Wir freuen uns auf Deine Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Zeugniskopien an die Gemeindewerke Obfelden, Schützenhausstrasse 1, 8912 Obfelden. Hast Du noch Fragen? Unser Werkmeister, Res Bachmann, steht Dir unter Telefon 044 761 15 21 oder E-Mail werke@obfelden.ch gerne zur Verfügung.

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Mehr über Obfelden erfährst Du unter www.obfelden.ch

Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Pfarrei Herz Jesu, Hausen am Albis Die römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten mit ihren rund 3800 Mitgliedern umfasst das Gebiet der politischen Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil. Für unser Pfarreisekretariat Herz Jesu, Hausen am Albis, suchen wir per 1. Februar 2019 eine organisationsstarke und flexible Persönlichkeit als

Pfarreisekretärin / Pfarreisekretär 60 % Das Pfarreisekretariat ist die Drehscheibe unser Pfarrei! Das Arbeitsfeld eignet sich für Personen, welche es schätzen, das kirchliche Leben an der Front mitzuerleben wie zugleich auch im Hintergrund tätig zu sein. In dieser Funktion – sind Sie Ansprechperson und erste Anlaufstelle für die vielfältigen Anliegen der Pfarreimitglieder – erledigen Sie allgemeine Sekretariatsaufgaben – führen die Pfarrbuchhaltung – übernehmen Sie die Protokollführung an den Sitzungen des Seelsorgeteams – übernehmen Sie die Mitorganisation von Anlässen – übernehmen Sie verschiedene Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, wie beispielsweise die redaktionelle Mitarbeit am Pfarrblatt und an regionalen Zeitungen Für diese Tätigkeit erwarten wir – Erfahrung in der Buchführung – eine kaufmännische oder gleichwertige Ausbildung – stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift – Erfahrung in der Kommunikation mit Menschen – Erfahrung in der Protokollführung – exaktes, selbstständiges und speditives Arbeiten – sehr gute PC-Kenntnisse – Belastbarkeit im Umgang mit schwierigen Situationen (Todesfälle usw.) – die Fähigkeit, in hektischen Situationen Ruhe zu bewahren – Interesse am Pfarreileben Die fortschrittlichen Anstellungsbedingungen richten sich nach der Anstellungsordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich. Weitere Auskünfte erhalten Sie im Sekretariat Hausen am Albis 044 764 00 11 Ihre vollständige Bewerbung (per Post oder elektronisch als pdf-Datei) richten Sie bis zum 26. Oktober 2018 an Katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Personalverantwortliche der Kirchenpflege Rüteliweg 4 8932 Mettmenstetten kirchenpflege@kath-hausen-mettmenstetten.ch Weitere Infos über unsere zwei Pfarreien: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Wir suchen per Oktober/November 2018 oder nach Vereinbarung eine/n

Bürofachfrau oder -fachmann (40 – 60 %) für unsere Physiotherapie-Administration und weitere administrative Aufgaben. In unserem Team stehen unsere Patienten und Kunden auf dem ersten Platz. Teamgeist ist sehr wichtig. Wir arbeiten zusammen und ergänzen uns gegenseitig. Möchten Sie Teil unseres Teams werden? Dann suchen wir Sie und freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an die Gesundheitszentrum Gut AG, Herr Christian Gut, Erspachstrasse 5, 8932 Mettmenstetten. Um einen Überblick zu erhalten was unser Gesundheitszentrum alles anbietet, schauen Sie sich unsere Homepage www.gut-tut-gut.ch an. Gesundheitszentrum Gut, Erspachstrasse 5, 8932 Mettmenstetten, Tel. 044 168 30 15, info@gut-tut-gut.ch, www.gut-tut-gut.ch


Forum

«Aushungern» bei den Pfarrstellen Revision der Kirchenordnung, Abstimmung vom 23. September. Die bisherige Fassung der Kirchenordnung bevorzugt kleine und mittelgrosse Kirchgemeinden, indem diese pro reformiertem Einwohner mehr Pfarrstellen-Prozente erhalten. Dies aus dem einfachen Grund, dass es in jeder Kirchgemeinde Grundaufgaben gibt, die nicht von der Zahl der Gemeindemitglieder abhängen, wie zum Beispiel Gottesdienste, Unterricht und Verwaltung. Die Revision der Kirchenordnung möchte dies ändern. Die prozentuale «Bevorzugung» kleiner Gemeinden soll nicht nur aufgehoben werden, sondern ins Gegenteil gekehrt werden, indem grosse Gemeinden pro reformiertem Einwohner mehr Pfarrstellen-Prozente erhalten. Hintergrund ist das Fusionsprojekt «Kirchgemeinde Plus», das zum Ziel hat, kleine und

mittelgrosse Kirchgemeinden abzuschaffen und zum Zusammenschluss zu zwingen. Die Abstimmungsvorlage vom 23. September will dies forcieren, indem kleine und mittelgrosse Gemeinden durch «Aushungern» bei den Pfarrstellen fusionsbereit gemacht werden sollen. Die Kirchensynode hat nur bei ganz kleinen Gemeinden eine 50-%-Klausel eingeführt, um die Existenz der Kirchgemeinden in kleinstem Rahmen zu sichern. Für unsere Kirchgemeinde in Knonau bedeutet dies, dass wir nicht wie bisher eine Pfarrstelle mit 60 %, sondern nur noch mit 50 % zugesprochen erhalten würden. Die Kirchenpflege sieht dieser Entwicklung mit Sorge entgegen und empfiehlt – nach Abwägung aller Aspekte – mehrheitlich die Ablehnung der neuen Kirchenordnung. Kirchenpflege der reformierten Kirche Knonau

Freitag, 14. September 2018

Schweiz – EU: Raus aus der Sackgasse Schweiz – EU wie weiter? Die SVP Bezirk Affoltern lädt zum Streitgespräch, am 19. November im Kasinosaal Affoltern a. A. Mit Roberto Balzaretti, Staatssekretär und zuständig für die Verhandlungen mit der EU und alt Bundesrat Christoph Blocher treffen zwei Exponenten aufeinander, welche das zukünftige Verhältnis Schweiz – Europäische Union aus ihrer Sicht beleuchten werden. Ende 1992 hat das Schweizer Volk in einer denkwürdigen Abstimmung den Beitritt unseres Landes zum EWR abgelehnt. Nach nun gut 25 Jahren erfolgt ein neuerlicher Anlauf, um die Schweiz schrittweise an die Europäische Union anzubinden. Rahmenabkommen heisst der Versuch. Damit verbunden dem Druck von aussen aber auch von innen nachzugeben.

Immer auch vom Glauben und der Begeisterung geprägt, damit sich etwas Neuem, Grossem anzuschliessen und damit dem drohenden Untergang des Kleinstaates Schweiz erfolgreich zu begegnen. Die Geschichte wiederholt sich. Es sind immer noch die gleichen Kreise, die damals den EWR befürworteten und eine Ablehnung mit dem Untergang der Schweiz prognostizierten, die nun ein Rahmenabkommen mit den gleichen Argumenten und Drohungen empfehlen. Es sind die Vertreter aller grossen Parteien ausser der SVP, die auch in der Zwischenzeit Verträge befürworteten, welche die Eigenständigkeit der Schweiz untergraben haben. Statt sich nach dem Nein zum EWR auf eine souveräne Schweiz zu besinnen und den Weg der Freiheit zu begehen, hat man den Kurs der Anpassung weiter verfolgt.

Mit Schengen/Dublin und dem Zusammenbinden bilateraler Verträge, unter anderem dem freien Personenverkehr, hat man sich in eine Sackgasse begeben. Das Nein der Gewerkschaften zur Anpassung an die Forderung der EU, den Arbeitnehmerschutz aufzuweichen, kann als innenpolitische Schlacht in der Sackgasse bezeichnet werden. Es sind sich alle einig: die Sackgasse muss überwunden werden. Die Frage stellt sich nur: Ist damit eine starke EU-Anbindung mit teilweisem Verlust der direkten Demokratie, oder ein eigenständiger Weg dazu für unser Land und die Bevölkerung empfehlenswert? Antworten dazu gibt der Abend vom 19. November um 19.30 Uhr im Kasinosaal Affoltern. SVP Bezirk Affoltern Anlass am 19. November, 19.30 Uhr, Kasino Affoltern.

Ja zum Baukredit für Erweiterung der Primarschulanlage

Nein zu den kantonalen Vorlagen

Abstimmung in Mettmenstetten.

Abstimmungen vom 23. September.

Mettmenstetten hat sich in den letzten Jahren stark und auch gut entwickelt. Bald können wir den 5000. Einwohner feiern. Entsprechend hat auch die Zahl der Kinder im Kindergarten und der Primarschule auf fast 500 zugenommen. Am 23. September geht es nun nicht nur um die Primarschule, sondern um gesamthaft vier Einheiten: Neues Primarschulgebäude, neue Doppelturnhalle, Tagesstrukturen (Hort) und eine neue Bibliothek mit Begegnungsstätte für Kinder und Erwachsene plus einen Spielplatz. Der Kreditantrag an der Abstimmung vom 23. September 2018 beträgt 28.5 Mio. Franken. Die Gesamtkosten mit dem be-

Lieber Jäger statt Wildhüter Initiative «Wildhüter statt Jäger», Abstimmung vom 23. September.

Ein Reh hat die Spitzknospe dieser Weisstanne angeknabbert. Waldbesitzer fürchten mehr Schäden bei grösseren Wildpopulationen. (Bild Nadine Baumgartner) Natürlich würde sich der Wildbestand auch ohne Jagd selber regulieren. Autos und Tierseuchen machen das schon. Dazu braucht es nicht einmal Staatsangestellte. Sicher würde aber der Wildbestand zunehmen. Mehr Rehe heisst auch mehr Schaden am Jungwuchs. Wir Privatwaldbesitzer und Holzkorporationen schützen Neupflanzungen schon jetzt mit Körben vor Wildschäden. Vielerorts muss sich der Wald aber selber verjüngen. Sämlinge sollten zu Bäumen werden. Dies kann nur geschehen, wenn der Wildbesatz nicht zu hoch ist. Dank der Jagd, wie sie bisher in unserem Bezirk praktiziert wurde, ist das Gleichgewicht von Jungwuchsschäden und Tierbesatz ausgewogen. Wir möchten, dass das so bleibt. Darum empfehlen wir ein deutliches Nein zur Vorlage. Im Namen der Holzkorporationen und Privatwaldbesitzer: Hansruedi Hottinger Zu den Abstimmungen vom 23. September werden am Dienstag, 18. September letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion bis Freitagmittag, 14. September, erreichen. (Red.)

reits bewilligten Projektierungskredit von 3 Mio. belaufen sich auf 31.5 Mio. Um die Dimensionen zu veranschaulichen: Das Steueraufkommen der Gemeinde wird für 2018 auf 14 Mio. veranschlagt (plus den kantonalen Finanzausgleich von 1.5 Mio.). Die FDP stellt die Notwendigkeit der Verkoppelung der 4 Projekte grundsätzlich in Frage. Eine zeitliche Staffelung hätte die finanzielle Belastung auf verschiedene Perioden verteilt und auf die jeweiligen finanziellen Ressourcen abgestimmt. Nun, beim Entscheid am 23. September geht es um alles oder nichts. Der hohe, zusätzliche Investitionsbetrag von 28.5 Mio. gibt natürlich zu denken, und es stellt sich die berechtigte Frage, ob die Gemeinde das stem-

men kann. Glücklicherweise verfügt die Gemeinde über ein substanzielles Finanzvermögen, welches einen Teil der Kosten tragen kann. Kredite sind heute besonders günstig zu haben, müssen jedoch in vernünftiger Frist zurückgezahlt werden können. Die Finanzierung sollte also möglich sein. Die Projektverantwortlichen haben am Informationsabend im August bestätigt, dass wegen des Projekts nicht mit einer Erhöhung des Steuersatzes zu rechnen ist. Wir haben es gehört und werden es nicht vergessen. Die FDP empfiehlt deshalb den Stimmbürgern – wenn auch nicht sorgenlos – am 23. September ein Ja in die Urne zu legen. Der Vorstand der FDP Mettmenstetten

Nein zur neuen Kirchenordnung Revision der Kirchenordnung, Abstimmung vom 23. September. Die zur Abstimmung anstehende neue Kirchenordnung will auf reformierte Kirchgemeinden Druck ausüben, Grossfusionen umzusetzen. Im Bezirk Affoltern soll eine einzige Kirchgemeinde entstehen. Das, obwohl ein Teil der Kirchgemeinden darin mehr Nach- als Vorteile sieht. Verschieden hohe Steuerfüsse, eine komplizierte Zusammenführung von Liegenschaften und Personal ... Die persönlichen Beziehungen zu zahlreichen «Freiwilligen», die wertvolle Dienste bei Basaren, für Senioren und Kranke leisten, würden durch eine zunehmende Anonymisierung gefährdet. Weil Kirchgemeinden a priori autonom sind, müsste letztlich ein langwieriger Weg über gemeindeweise Abstimmungen führen. Störend an der Vorlage ist, dass Pfarrstellen linear gekürzt werden sollen, obwohl die Statistik zeigt, dass überwiegend die Städte und zentralen Orte einen markanten Mitgliederver-

lust beklagen, während viele Landgemeinden nahezu stabile Mitgliederzahlen ausweisen. In Wachstumsgebieten, wie im Bezirk Affoltern, nehmen Mitgliederzahlen teilweise sogar leicht zu. Auch die Zahl der Senioren nimmt zu, und damit auch die Bedeutung der freiwilligen Helferinnen. Die vorliegende neue Kirchenordnung nimmt darauf keine Rücksicht. Es ist nicht sinnvoll, Pfarrstellen und finanzielle Mittel dort zu kürzen, wo die Kirchgemeinden funktionieren. Der Zusammenlegungsprozess ist für Kirchenpflegerinnen und -pfleger zudem nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern auch kostspielig. Diese gebundenen Ressourcen würden besser in eine zeitgemässe und inhaltliche Weiterentwicklung der Landeskirche investiert. Es ist auch nicht einzusehen, dass die Kirchenleitung in Zürich grössere finanzielle Kompetenzen braucht, wenn das Geld knapp ist. Nur ein Nein in der Urne hilft im Bezirk mit, dass die Kirchen im Dorf bleiben. Peter Leemann, Obfelden

Einsatz für den Fuss- und Veloverkehr Grüne sagen Ja zum Bundesbeschluss Velo. Seit 30 Jahren koordiniert der Bund die Fuss- und Wanderwege. Das qualitativ hochstehende Wanderwegnetz legt Zeugnis davon ab. Schon 1978 wurde diskutiert, das Velo ebenfalls in die Verfassung aufzunehmen. Leider hat sich das Parlament damals dagegen entschieden. Heute – 40 Jahre später – ist die Zeit reif, dass sich der Bund vermehrt ums Velofahren kümmert. Der Bund soll die Kompetenz und die Pflicht erhalten, die Koordination zwischen den Kantonen wahrzunehmen, damit wir nicht 26 verschiedene Lösungen haben. Es sollen siche-

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re, attraktive und direkte Velowege geschaffen werden. Dies darf notabene nicht auf Kosten des Fussverkehrs erfolgen, wie dies in den letzten Jahren leider vielerorts geschehen ist. Dazu braucht es Vorgaben des Bundes, wie diese Netze auszusehen haben und wie die Koordination zwischen dem Fuss- und Veloverkehr sichergestellt werden kann. Dichte Netze erlauben es, dem Fuss- und Veloverkehr innerhalb des Verkehrssystems mehr Gewicht zu geben. Die Grünen sagen deshalb Ja zum Bundesbeschluss Velo am 23. September. Thomas Schweizer, Vorstand Grüne Bezirk Affoltern

Nein zur Kantonalen Vorlage «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren»: Diese Initiative fordert einen Verzicht auf die 2. Etappe der Limmattalbahn von Schlieren nach Spreitenbach. Dies ist unnötig: Das Limmattal ist ein Wachstumsgebiet und die Grünliberalen sind der Meinung, dass das Limmattal die Bahn braucht, um den Verkehr bewältigen zu können. Deshalb empfiehlt die Partei, diese Vorlage abzulehnen und an der Limmattalbahn festzuhalten. Nein zur Kantonalen Vorlage «Wildhüter statt Jäger»: Diese Initiative verlangt im Wesentlichen, dass die Milizjagd durch staatliche Wildhüter ersetzt wird und basiert auf der Annahme, dass Wildtierbestände sich natürlich regulieren. Dies würde einerseits zu erhöhten Wildtierbeständen führen, was aus ökologischer Sicht nicht wünschbar ist. Andererseits müsste der Kanton für ein staatliches Wildtiermanagement massiv höhere Kosten tragen als mit der bewährten Milizjagd. Diese Initiative geht den Grünliberalen zu weit, und die Partei empfiehlt, sie abzulehnen. Hingegen werden die Grünliberalen sicherstellen, dass die umstrittene Baujagd auf dem Weg der aktuellen Revision des Jagdgesetzes verboten wird.

Nein zur Kantonalen Vorlage «Film- und Medienförderungsgesetz»: Die Filmstiftung wird vom Kanton jährlich mit über 4 Millionen alimentiert und das Stiftungsvermögen von 20 Millionen stammt aus dem Lotteriefonds. Da sollte es auch für die neuen Medien, für junge, innovative Künstlerinnen und Künstler Platz haben. Ab 2022 soll der kantonale Beitrag an die Zürcher Filmstiftung an die Bedingung geknüpft werden, dass mindestens 10 Prozent für die Förderung neuer audiovisueller Formate und Darstellungsformen wie Games Design und andere interaktive Formate eingesetzt werden. Die Grünliberalen erachten ein solches Vorgehen als zielführend. Die Initianten der Volksinitiative wollen einfach mehr Geld für ihre Sparte, ohne aber einen Betrag zu nennen. Gerade weil die Grünliberalen sich für mehr Vielfalt und Innovation in der Kulturpolitik stark machen, wollen sie eine Kulturpolitik, welche nicht nur eine traditionelle Filmförderung vorsieht, sondern auch innovative Medien fördern will. Die Volksinitiative zum Film- und Medienförderungsgesetz lehnen die Grünliberalen deshalb ab. Den Gegenvorschlag wird die Partei unterstützen. Für den Vorstand der Grünliberalen Knonaueramt: Dr. Thomas Beck, Aeugst

Ein Quäntchen mehr Demokratie Abstimmung in Mettmenstetten. Im Frühjahr veranstaltete die Gemeinde eine Orientierungsversammlung zur geplanten Schulhausvorlage. Jetzt ist es ein abstimmungsreifes Projekt. Was vorliegt sind zwei Holzpaläste und ein Zwitter, ziemlich teuer alles, wahrscheinlich gut zu nutzen. Dazwischen lagen viele «runde Tische». Allerdings gingen wenige hin und die, welche die Offerte nutzten, sahen sich getäuscht: Die Meinungen waren gemacht, «riri» würde so gebaut. Es gab keine Ausstellung der Projekte. Nicht sie oder wir, Gremien wählten aus Überzeugung eine Variante, nachhaltig, und eben teuer. Jetzt ist es zu spät, der Bedarf ist ausgewiesen, man kann nicken oder wieder Jahre warten. Bemerkenswerterweise war das Schulhaus kaum Gegenstand von Fragen. Warum auch, Schule muss einfach sein und die Kinder lernen vieles trotz der Schule. Zu reden gab die Turnhalle. Immerhin, trotz Druck liess man sich nicht herbei, diese in eine Wettkampf-Arena zu verwandeln. Und warum nicht: Weil sie Verkehr hassen. Autos sind ein Anathema. Die stinken den Klimawandel herbei. Nur – die vielen Kühe tun das auch und nicht zu knapp! Hassen wir sie deswegen? Das Verkehrskonzept war Gegenstand von lieblichen Voten. Immerhin,

die Lösung für die Niederfeldstrasse ist besser geworden. Klar, man darf uferloser Herumkarrerei nicht Vorschub leisten. Aber es ist nicht Aufgabe der Gemeinde, Bürger zu erziehen. Sätze wie «… wir gewöhnen denen das Taxifahren ab; gestalten den Drop-off unpraktisch; verknappen Parking» gehören nicht zur Sache. Bauen sie ein «Häusle», schreibt die Gemeinde penibel die Zahl der Parkplätze vor. Nur bei diesem 30-Mio.-Ding, heisst es einfach: «Wir wollen das nicht!» Niemandem fiele ein Stein aus der grünen Krone, wenn der Gemeinderat, im Gegenzug zum Abstimmungs-Ja, zu ein paar Parkplätzen und einem liberalerem Verkehrskonzept Hand bieten würde. Es würde sie ehren. Zum Geld: vielleicht geht es sogar ohne markante Steuererhöhungen, obwohl ich keinem Politiker glaube, der Geld von uns will. Kein Bau gelingt einfach, es wird noch viel Arbeit brauchen, bis das Projektteam mit geschwellter Brust vom «Peter-Kessler-Drop-off-Kreisel» via «BeaGallati-Allee» zur «René-Kälin-Halle» und weiter zum «Beat-Bär-Begegnungsort» schreiten darf, um bei der Eröffnung das Band feierlich zu durchschneiden. Das unter dem Applaus der Schüler, während die Mütter zu Hause hocken und am Steuersparstrumpf lismen. Ueli Graf, Mettmenstetten


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2018 23. Muotitaler Alpchäsmärcht Sonntag, 28. Oktober 2018

Fr. 38.–

Zibelemärit Fr. 40.– Kaffee und Weggli Montag, 26. November 2018 Agrama, Bern – Fr. 40.– Schweiz. Fachmesse Landund Forsttechnik Kaffee und Weggli Donnerstag, 29. November 2018 Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Kaffee und Weggli Dienstag, 4. Dezember 2018 Chlausfahrt Ricken Fr. 88.– inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Donnerstag, 6. Dezember 2018 Weihnachtsmarkt Colmar Kaffee und Weggli Freitag, 7. Dezember 2018

Fr. 44.–

Ferienreisen 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

www.aemtler-car.ch

DOUGLAS LINTON & THE PLAN Bs «Let the Good Times Roll» Donnerstag, 20. September 20.30 Uhr Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38


Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 14. September 2018

Gehörnt oder nicht?

Spannendes Programm Wie ein Sieg

Autor David Hunziker kommt mit seinem Buch zurück nach Affoltern. > Seite 19

Die Ämtler Volkshochschule startet mit einer Exkursion ins Semester. > Seite 21

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Nur vier Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch fährt Urs Huber aufs Podest. > Seite 26

Der rote Blitz leuchtet nun In der Lebensmitte beruflich durchstarten beim Sternenkreisel

Büro-Perle: Entlastung und Unterstützung

Elektro Lang GmbH zieht in die Stadtmitte

Das Fachgeschäft Elektro Lang GmbH mit seinem roten Blitz im Namenszug besitzt im Säuliamt einen exzellenten Ruf und Bekanntheitsgrad. Nun bezieht die Elektrofirma mitten in der Stadt Affoltern einen neuen und prominenten Standort. Die beiden Firmeninhaber Christian Zollinger und Pascal Sommer lachen beim Fototermin an diesem Donnerstagmorgen fröhlich. Trotz Plastikbahnen, Maurerkellen und Malerkübeln, welche in den leeren Firmenräumen die umfangreichen Umbauarbeiten bestätigen. Unabhängig davon, dass sich die beiden Unternehmer natürlich auf Baustellen zu Hause fühlen, freuen sie sich auf den Bezug ihrer neuen Firmenräumlichkeiten.

Jeannette Rosenberger startet in der Lebensmitte nochmals beruflich durch und bietet ihre Dienstleistungen als professionelle Büro-Perle an. (Bild zvg.)

Jeannette Rosenberger aus Wettswil erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch und wagt den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit. Sie setzt ihre über drei Jahrzehnte erworbenen Kompetenzen im kaufmännischen Bereich ein, um bei zeitlichen Engpässen einzuspringen und Probleme in Administration und Organisation zu lösen.

gesammelt. In den internationalen Unternehmen konnte sie ihre Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, Französisch und Spanisch einsetzen. Und nun wird die Mutter einer dreizehnjährigen Tochter von Zuhause aus das tun, was ihr Freude bereitet. Den Aufbau des eigenen Unternehmens packt sie mit Zuversicht an, hat sie doch schon mehrere Jungunternehmen beim Start professionell begleitet.

Flexible Einsätze ................................................... von regula zellweger «Das ist mein Ding», strahlt Jeannette Rosenberger und zählt auf, welche Dienstleistungen sie als «Assistentin auf Abruf» anbieten will. Dazu gehören alle typischen Arbeiten in der Administration. Im Bereich Ablage schafft sie schnell und sicher Ordnung. Auch im Bereich Rechnungswesen kann sie auf Erfahrung aufbauen, übernimmt Spesenabrechnungen, bereitet Jahresabschlüsse vor und regelt zuverlässig den Zahlungsverkehr. Letzteres kann auch für ältere Menschen und ihre Angehörigen eine Entlastung bedeuten.

Erfahrung und Leistungsbereitschaft Während vielen Jahren hat Jeannette Rosenberger in der Finanzwirtschaft in den Bereichen Audit, Microinsurance und IT gearbeitet und vorher als Assistentin und Researcherin in der Personalvermittlung Erfahrungen anzeige

Jeannette Rosenberger stellt sich ihre Arbeit so vor: Zuerst erfragt sie die Bedürfnisse ihrer Kunden. Sie kann gut zuhören und entwickelt beim Zuhören bereits erste Strategiemöglichkeiten. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet sie die Ziele, formuliert Lösungsansätze und bringt – wenn gewünscht – Vorschläge ein. Der Kunde entscheidet sich für den Weg zum Ziel und die Büro-Perle setzt ihn effizient und zuverlässig um. Die erfahrene Dienstleisterin kann sich gut «in die Schuhe» ihrer Kunden stellen, um ein Problem schnell zu erfassen und Lösungen anzubieten. Als ehemalige Mitarbeiterin auf Teppichetagen weiss sie, wie wichtig Diplomatie, Loyalität und Verschwiegenheit sind, um auf einer Vertrauensbasis zusammenarbeiten zu können. Jeannette Rosenberger freut sich auf den neuen Lebensabschnitt und ist sicher, dass der Start in die berufliche Unabhängigkeit gelingen wird. Infos unter www.buero-perle.ch.

Meilenstein in der Firmengeschichte Der rote Blitz im Namenszug der Firma Lang Elektro GmbH wird ab dem 22. September an prominenter Stelle mitten in der Stadt Affoltern zu sehen sein. Das Elektro-Installationsgeschäft zieht von der Zwillikerstrasse an die Zürcherstrasse 88 beim Sternenkreisel. Christian Zollinger und sein Geschäftspartner freuen sich, ihre alten und seit 15 Jahren benützten Geschäftsräume mit den hellen und freundlichen Büros, Lager und Werkstätten im ehemaligen Schuhhaus Gretener auszutauschen. Der Umzug mitten ins Zentrum des Bezirkshauptortes bedeutet für das KMU mit seinen sechs Berufselektrikern, vier Lernenden und einer Angestellten in der Administration einen Firmenmeilenstein in die Zukunft. Das Elektrofachanzeigen

ie freuen sich auf die neuen Lokalitäten: Die Firmeninhaber der Elektro Lang GmbH, Pascal Sommer (links) und Christian Zollinger. (Bild Martin Mullis) geschäft Lang GmbH ist spezialisiert auf die modernste Gebäudeleittechnik. Wer – etwas vereinfacht ausgedrückt – in seinem Hause die Heizung, die Musik, das Licht, die Fensterstoren und viele andere Elektroinstallationen mit seinem Handy von überall her steuern will, ist bei der Elektrofirma Lang bestens aufgehoben. Das Fachgeschäft ist zudem spezialisiert aufanspruchsvolle Umbauten und Renovationen und fühlt sich bei Herausforde-

rungen mit schwierigen Spezialsituationen ganz besonders angesprochen. Am Samstag, 22. September, wird der neue Standort beim Sternenkreisel in Affoltern offiziell eröffnet. Bisherige und neue Kunden sowie natürlich alle Interessierten sind zu einem kleinen Fest mit einem Imbiss herzlich eingeladen. (mm) Elektrofachgeschäft Lang GmbH, Zürcherstrasse 88, 8910 Affoltern am Albis, www.langelektro.ch.


Ref. Kirche Knonau Eidgen. Dank-, Buss- und Bettag Sonntag, 16. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer und Vikar Dr. Wildenauer, Abendmahl, Solistin: Harfe Einsegnung neue Kirchenpflege, anschliessend Apéro Mittwoch, 19. September 12.00 Seniorenessen 19.00 Lesekreis bei Margrit Richenberger in Cham

Ref. Kirche Maschwanden Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 16. September 10.00 Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag mit Abendmahl, der zugleich auch als Erntedankgottesdienst gefeiert wird, mit Pfarrer Jürgen Schultz. Es singt der Gemischte Chor Affoltern. Im Anschluss Apéro von den Landfrauen Aeugst und Aeugstertal. Erntegabe können bis Samstag, 15.9., 19 Uhr, in die Kirche gebracht werden.

Sonntag, 16. September 9.30 Bettagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Ch. Menzi Taufe von Frederik Rudolf Vogt Montag, 17. September 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 14. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 15. September 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels Sonntag, 16. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in der katholischen Kirche, Vorbereitungsteam. Es singt der katholische Kirchenchor.

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 15. September 10.00 Fiire mit de Chliine, 10 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten. Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren. Anschl. gemeinsames Znüni. Sonntag, 16. September 10.00 Jazz-Gottesdienst mit den New Orleans Stompers (Sepp Bachmann, Piano; Hans Rüegg, Cornet; Ruedi Sidler, Clarinet; Roberto Amman, Banjo; Otto Gautschi, Tuba.) Wort zum Bettag: Pfrn. S. Sauder. Nach dem Ausgansstück folgt ein kurzes Konzert, anschl. Apéro beim KGH.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 16. September 9.30 Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl. Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 17. September 19 – 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 21. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 16. September 11.00 Ökumenischer Gottesdienst am Hedinger Weiher mit Laienpredigten zum Thema «Seele». Musikverein Hedingen, Erntedanktisch der Landfrauen. Am Weiher getauft werden: Andrin Degelo, Marisol Lanzendörfer, Sina Hämmerli, Nalo und Nuri Schafroth. Leitung: Pfarrer Walter Hauser, Pastoralassistentin Linda Cantero und Vorbereitungsgruppe. Kinderhütedienst ab 10.40 beim Kiosk. 10.45 Fahrdienst ab Chilehuus 12.15 Gemeinsames Mittagessen. Die Integrationsgruppe Hedingen und die Kirchenpflege sorgen für Essen und Getränke. Anschliessend Kaffee und Tee zu mitgebrachten Kuchen und Desserts. Danke, wenn Sie Kuchen oder Dessert mitbringen. 13.00 Spielmöglichkeiten mit dem CEVI Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt, anschliessend Apéro im Chilehuus. Auskunft erteilt ab 8.30 Tel. 1600-1. Findet der Gottesdienst am Weiher statt, hängt am Kirchturm eine Fahne.

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche. Sonntag, 16. September 9.30 Bettags–Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 14. bis 16. September jeweils 10 – 17 Uhr «99 schönste Gottesnamen» – Ausstellung zur Arabischen Kalligrafie – Der Kalligraf Dr. Mohamed Abdel Aziz an der Arbeit. Sonntag, 16. September 13.30 Tagung zum Bettag in Kappel: «Klug werden für ein andermal? – Der Dreissigjährige Krieg als Lehrstück» – Referat von Prof. Dr. Bernd Roeck, Lehrstuhl für Allg. Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich sowie «Erlösung hier und dort» – das Liedgut aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges – Referat von Pfr. Theo Haupt, Pfarrer und Theologe. Keine Anmeldung nötig, Kollekte Sonntag, 16. September 14.00 Führung mit Dr. Mohamed Abdel Aziz durch die Ausstellung «99 schönste Gottesnamen» Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Sonntag, 16. September 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche «Bärgblueme» – Der Jodlerclub «Flüehblüemli» aus Sangernboden BE singt unter der Leitung von Peter Anken naturverbundene Jütz und Lieder von verschiedenen Komponisten. Lesungen: Pfr. Theo Haupt. Kollekte Mittwoch, 19. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 20. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 20. September 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Sonntag, 16. September 11.00 Laiengottesdienst zum Bettag in Maschwanden «Arche Noah» mit Sonja Neuweiler und dem Fiire-Team, anschliessend Spaghettiplausch im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 14. September ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit, Meditationsnacht in der Kirche, Leitung Andreas Fritz Sonntag, 16. September 10.00 Bettagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Daniel Rüegg www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 16. September 9.15 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus 10.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant und Renate Wüest (kath. Kirchgemeinde), Angela Bozzola (Orgel/Klavier), der Chor Knonau-Obfelden singt aus der Toggenburger Messe, ref. Kirche Montag, 17. September 15.45 Minichile, Gruppe Pax + Ichthys, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 18. September 17.45 Konf-Unterricht, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 20. September 12.00 Club 4, Gruppe Alpha www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 15. September 9.30 Fiire mit de Chliine «Jona und der Wal» von Karin Lindermann Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren; Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Fiire-Team Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 16. September 10.00 Eidg. Dank-, Buss- und Bettag Ökumenischer Gottesdienst / Vorstellung der Konfirmandinnen und Konfirmanden Pfarrerin Elisabeth Armingeon Männerchor Hirzel Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 16. September 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag: «Mitenand Gott erahne» Pfrn. Yvonne Schönholzer, Therese von Büren (Orgel) und Bläserquartett: Nicole Kesselring (Waldhorn), Alexander Knöpfel (Tuba), Daniela Knöpfel (Trompete), Michael Kramer (Trompete)

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 16. September 10.30 Kirche Wettswil, Familiengottesdienst mit Abendmahl, Bibelübergabe an die 4.-Klass-Kinder, Pfr. Matthias Ruff Musik: Barbara Buhofer (Gesang) Fahrdienst: Anmeldung bis 15. Sept., Tel. 044 700 45 45 Montag, 17. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 20. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Seniorennachmittag und Konzert in der Kirche Stallikon mit dem Trio Pegasus Freitag, 21. September 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Burestübli

Sonntag, 16. September 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Obfelden 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 15. September 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 16. September – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.30 Ökum. Bettagsgottesdienst in der kath. Kirche; Musik: Kirchenchor 11.00 Ökum. Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher, bei schlechtem Wetter in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 15. September 10.00 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 16. September 10.00 Eucharistiefeier mit dem MauritiusChor Dienstag, 18. September 19.30 Abendmesse, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 19. September 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 20. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. September 17.00 Eucharistiefeier 18.30 santa messa Sonntag, 16. September 11.00 Wortgottesfeier Montag, 17. September 19.00 Meditation in der ref. Kirche Donnerstag, 20. September 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 14. September 17.30 Eröffnungsfeier für die Erstkommunionkinder und ihre Eltern mit Pfr. Angelo Saporiti und Brigitte Broch. Sonntag, 16. September 9.30 Eidgenössischer Dank-, Bussund Bettag. Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti. Musikalische Umrahmung durch den Jung-Jodler-Chor-Hausen. Sonntag, 16. September 11.00 Taufe von Timeo Luca Mancina

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 14. September 19.00 Alphalive Samstag, 15. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 16. September 10.00 Bettags-Gottesdienst in der kath. Kirche Affoltern Montag 17. September 12.00 Mittagstisch 19.00 Elternkurs Dienstag, 18. September 14.15 60plus Thema «Vorsorge» Mittwoch, 19. September 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 16. September 10.00 Bettags-Gottesdienst der AGCK in der katholischen Kirche mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 16. September 10.00 Gottesdienst mit Verena Henggi (Missionarin), KingsKids Mittwoch, 19. September 19.00 PEECH in der EMK Donnerstag, 20. September 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 16. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 16. September 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Bericht von «Open Doors» Thema: Verfolgte Christen Kinderbetreuung Mittwoch, 19. September 20.00 Frauenabend Philipperbrief 3, 17-21 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Das Regionalturnfest on Tour

Fahrender Werbeträger jetzt unterwegs

Freitag, 14. September 2018

Kaffee trinken, plaudern und auch Mittagessen geniessen

Neueröffnung des Cafés Makrönli in Bonstetten Susanne Bernhard hat sich mit ihrem Café Makrönli einen Wunsch erfüllt: Im Heumoos soll es einen gemütlichen Treffpunkt für Menschen allen Alters geben. Sie ist mit viel Herzblut Gastgeberin. Die Küche aber ist das Reich der erfahrenen professionellen Köchin Janine Schneyder. ................................................... von regula zellweger

Roli Beer von der Garage Hächler AG (rechts im Bild) übergibt Marcel Tillmann, Landi Obfelden, den Schlüssel für den neuen Landi Bus. (Bild zvg.)

Die Landi Obfelden hat ihren neuen Ford-Bus von der René Hächler AG übernommen. Der neue Ford-Transit-Van der Landi Obfelden ist vorerst noch nicht mit dem gewohnten Schriftbild von Dorfmärt und Co. unterwegs. Bis zum Sommer 2019 dient der weisse Van stattdessen als fahrender Werbeträger des Regionalturnfests 2019 in Obfelden. Als Hauptsponsorin verzichtet die Landi Obfelden bis Juni 2019 auf die eigene Beschriftung und stellt die

Fläche des neuen Ford-Transit dem Regionalturnfest Obfelden als «fahrender» Werbeträger zur Verfügung. Die Beschriftung hat die Garage René Hächler AG übernommen, welche das Regionalturnfest als Platinsponsorin unterstützt. Neben dem Logo des Regionalturnfests Obfelden findet man auf dem Bus auch die Veranstaltungsdaten, die Internetadresse und die Logos der Haupt- und Platinsponsoren. (pd.)

Am vergangenen Samstag herrschte im Café Makrönli und an den Tischen vor dem Café fröhliche Stimmung. Susanne Bernhard hat sich den Wunsch nach einem eigenen Café erfüllt. Zahlreiche Besucher feierten mit ihr und Janine Schneyder die Neueröffnung des Cafés. Wo früher eine eher dunkel eingerichtete Bar war, lädt nun ein heller Raum mit in Weiss gehaltener Einrichtung zum Verweilen ein. Es gibt bequeme Stühle mit niederen Tischen im Eingangsbereich, im hinteren Teil des Lokals werden an den Tischen nicht nur Kaffee, Kuchen, Torten und kleine Snacks serviert, hier kann man über Mittag ein Menü bestehend aus Suppe oder Salat und einem Hauptgang bekommen.

Weitere Informationen zum Regionalturnfest finden sich auf www.obfelden2019.ch.

Die eigene Knochendichte messen

Wie es begann Janine Schneyder hat als Köchin in namhaften Häusern wie dem «Gotthard» in Zürich und in der Region in der «Reussbrücke» gearbeitet. Die begeisterte Berufsfrau ist heute genauso

In der Drogerie Rütimann in Hausen Vom 19. bis 22. September können Kundinnen und Kunden in der Drogerie Rütimann in Hausen ihre Knochendichte messen lassen. Aus den Resultaten lässt sich ableiten, ob das Risiko für Osteoporose besteht. Zur Messung gehört die ausführliche Besprechung der Ergebnisse – eine Anmeldung ist erforderlich. Die einzige Möglichkeit einer frühen Erkennung der Osteoporose, also vor Auftreten von Frakturen, ist die Quantifizierung der Knochendichte. Knochendichtemessungen analysieren die Knochendichte des Skelettes und erlauben, belegt durch zahlreiche Studien, eine Risikoaussage für die Anfälligkeit von Knochenschwund. Schon die Verminderung der Knochendichte um zehn Prozent geht mit einer Verdoppelung des Frakturrisikos im Bereich der Wirbelsäule und mit einer Verdreifachung im Bereich des Oberschenkelhalses einher. Die Messung wird mit Ultraschall am Handgelenk durchgeführt und ist vollkommen beschwerde- und risikofrei. Osteoporose tritt auf, wenn die Knochen an Masse und Dichte verlieren. Dieser Verlust wird zum Teil durch die Verringerung von Kalzium, Phosphor und anderen wichtigen Mineralien in den Knochen verur-

sacht. Dadurch wird die Festigkeit der Knochen vermindert und die innere Stützkonstruktion verliert an Substanz. So wird das gesamte Knochengerüst mit der Zeit schwach und porös. Während des gesamten Lebens wird die Knochensubstanz auf- bzw. abgebaut. Bei jüngeren Menschen wird neue Knochensubstanz schneller gebildet, als alte abgebaut werden kann, deshalb nimmt die Knochenmasse zu. Im Alter von 30 Jahren hat die Knochendichte bei den meisten Menschen ihren Höchstwert erreicht. Danach wird mehr Knochenmasse abals aufgebaut. Früher war die Kalziumgabe die Standardbehandlung zur Knochenstärkung. Heute ist gesichert, dass Vitamin D3 mindestens ebenso massgeblich zur Erhaltung der Knochengesundheit beiträgt, denn es fördert die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm, die Verteilung, wie auch den Einbau von Kalzium in den Knochen. Ein Vitamin-D-Mangel kann auch zu Muskelschwäche, Störungen der Bewegungskoordination der Muskeln und somit zu einem höheren Sturzrisiko führen. Eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung ist deshalb nicht nur massgeblich für gesunde Knochen, sondern auch unabdingbarer Bestandteil der Oberschenkelhalsbruchprophylaxe. (pd.) Die Messung dauert 15 Minuten. Terminvereinbarung per Telefon (044 764 06 68) oder direkt in der Drogerie Rütimann wird empfohlen.

Gratis ins Kino mit der Mobiliar Affoltern Wer möchte mit dabei sein, wenn der trottelige Geheimagent Johnny English (Rowan Atkinson) von einer Pleite zur nächsten stolpert? Auch diesen Herbst organisiert die Mobiliar Affoltern einen Kinoevent im Sihlcity für Junge bis 26 Jahre. Da die Platzzahl

beschränkt ist, lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung. (pd.) Johnny English – Man lebt nur dreimal, Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr, Arena Cinema, Sihlcity, Kalanderplatz 8, Zürich. Anmelden unter mobiliar.ch/johnny.

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begeisterte Familienfrau mit zwei Kindern, aber es zieht sie auch wieder in die Gastronomie. Sie vermittelt gerne ihr Können und leitete einen Tortenkurs in Affoltern. Susanne Bernhard backt gern und besuchte den Kurs bei Janine Schneyder. Die beiden Frauen verstanden sich auf Anhieb. Susanne Bernhard hatte ihre ideale Partnerin gefunden, mit der sie ihren Traum verwirklichen konnte.

Klar getrennte Bereiche Susanne Bernhard ist eine gute Organisatorin, hat sie doch viele Jahre als Kauffrau im Speditionsbereich gearbeitet. Sie hat auch ein Händchen für Innendekoration. Mit viel Liebe zum Detail hat sie das Café eingerichtet. An den Wänden hängen Tafeln im Shabby-Chic-Stil mit Sinnsprüchen, im Spiegel verdoppeln sich die Kristallleuchter und sorgen für Helligkeit. Der Eingangsbereich mit den bequemen Sesseln wirkt wie ein Salon, der Bereich zum Essen ist einfach und funktional gehalten. In der Küche hat Janine Schneyder das Sagen. Sie bestimmt, was auf die Karte kommt. Sie hat die Verantwortung, was und wieviel eingekauft werden muss. Dabei kommt ihr die langjährige Erfahrung zugute. Sie schätzt es, freien Spielraum in ihrem Metier zu haben.

Alles selber gemacht Im «Makrönli» kommen keine aufgetauten Käseküchlein vom Grossisten

auf den Tisch. Eine Fritteuse gibt es nicht. Janine Schneyder ist froh, dass Susanne Bernhard ihr bei der Einrichtung der funktionalen Küche freie Hand gelassen hat. «Alles ist selber gemacht», ist die Devise der beiden Frauen. Neben den verschiedenen verführerischen Confiserieprodukten steht täglich ein Tagesmenü mit einer Variante für Vegetarier auf dem Menüplan, zu einem moderaten Preis von 12 bis 18 Franken. Für den kleinen Hunger kann man Flammkuchen, Käseküchlein und verschiedene Dips bestellen. Zum Mittagessen werden Berufsleute, ältere Menschen und Familien erwartet, die nicht selber kochen können oder wollen und die das Essen in Gemeinschaft schätzen.

Erwartungen Wer wie Susanne Bernhard einen solchen Sprung in die berufliche Selbstständigkeit wagt, hat bestimmte Vorstellungen. Die Besitzerin des Cafés wünscht sich, dass sich die Gäste wohlfühlen. Sie ist in der Region aufgewachsen, kennt viele Leute und freut sich, wenn das Café zu einem beliebten Treffpunkt wird. Alle Altersgruppen sollen sich bei ihr wohlfühlen. Offen lässt Susanne Bernhard die zukünftige Gestaltung der Öffnungszeiten. Diese will sie den Bedürfnissen der Gäste anpassen. Auch der Internetauftritt ist noch in Arbeit. Janine Schneyder wünscht sich, von den Gästen ehrliches Feedback zu bekommen, damit auch sie ihre Angebote den Wünschen der Gäste anpassen kann. Sie ist eine kreative Köchin, die auch gern mal Neues ausprobiert. Sie wird vor allem über Mittag im Café arbeiten, der Rest des Tages gehört ihrer Familie. Bestimmt schätzen die Wettswiler und Bonstetter es, ein neues Café mit freundlicher Atmosphäre zu haben – und lohnen es den beiden Gastgeberinnen mit regem Besuch. Café Makrönli, Im Heumoos 23, Bonstetten.

Susanne Bernhard hat sich den Traum vom eigenen Café erfüllt und mit der diplomierten Köchin Janine Schneyder (links) eine ideale Partnerin gefunden. (Bild Regula Zellweger) anzeige

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr, Samstag, 8 bis 16 Uhr.


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Gewerbe

Vier FamilienpreisTaschen gewonnen

Herbst-Tag im Obfelder Dorfmärt

Freitag, 14. September 2018

Coworking – eine Chance fürs Knonauer Amt?

Immo-Zmorge am 5. Oktober in Stallikon Am 5. Oktober lädt die Standortförderung zum zweiten ImmoZmorge ein. Der Netzwerkanlass für die Immobilienbranche und Hochbauvorstände der Gemeinden im Säuliamt.

Von links: Nicole Roloff und Kinder aus Obfelden, René Eichenberger aus Oberlunkhofen, Monika Trachsler aus Obfelden und Dorfmärt-Mitarbeiterin Monika Küng. (Bild zvg.)

Der Herbsttag im Dorfmärt Obfelden stand unter dem Motto «Tasting Festival» Bei schönstem Herbstwetter wurden viele regionale Produkte vorgestellt und es gab viele Leckereien zu degustieren. Remo Marchioni von der Box GmbH in Ottenbach bot Spezialitäten an, welche unter dem Namen «yummy» bekannt sind. Zum Beispiel Säuliämtler Tomaten-Balsamico, Reusstaler Dinkelreis oder Ottenbacher Schellerbirnen-Senf und vieles mehr. Martinianzeige

Käse von der Berglinde-Käserei in Buttwil, dazu passend Birnenbrot (Romer) und ein Becher frischer Süssmost von Robert Huber, Apfel-Lieferant aus Obfelden, rundeten das regionale Festival ab. Weinlieferant Nicoletti bot erlesene Tropfen aus seltenen italienischen Reben an und konnte die «Dorfmärt«Kunden damit begeistern. Beim Wettbewerb wurden für das Kuchenrezept Trauben und Zitronen verwendet. Die vier Gewinnerinnen und Gewinner durften je eine Volg-FamilienpreisTragetasche im Wert von 50 Franken entgegennehmen. (pd.)

Dank der Digitalisierung können heute viele Arbeiten unabhängig vom Arbeitsort erledigt werden. Daraus entwickelt sich ein neuer Trend als Arbeitsform: das «Coworking». Bislang sind es mehrheitlich Freiberufler oder kleinere Start-Ups, die zugleich in meist offenen Räumen – sogenannten Coworking-Spaces – arbeiten. Verschiedene Immobilien-Anbieter stellen bereits flexibel buchbare Arbeitsplätze für Firmen oder Einzelpersonen bereit.

Verbesserung der Lebensqualität Gerade in Regionen wie dem Knonauer Amt, wo viele Pendler leben, könnte Coworking einigen Mehrwert bringen. Es gibt schon Anzeichen, dass Coworking auch in konventionelle Arbeitsverhältnisse einzieht. Nämlich, wenn ganz «normale» Angestellte von grösseren Firmen nur noch teilweise im Firmensitz und sonst in Coworking-Spaces nahe am Wohnort. Das kann einen Einfluss auf das Verkehrsaufkommen und die Verkehrsmittelwahl der «Worker» haben, zu Zeit- und Kostenersparnissen – und insgesamt zu einer Verbesserung der Lebensqualität – führen. Städte und

von Redspace, wird Einblick in die Realitäten, Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten von Coworking geben. Redspace betreibt in unserer Nachbarschaft, dem Limmattal, bereits erfolgreich mehrere Coworking-Spaces. Der Immo-Zmorge ist ein Vernetzungsanlass, der die Immobilienbranche und deren Exponenten mit Politik und Verwaltung sowie die unterschiedlichen Interessen zusammenbringt. Bei KafDer junge Trend Coworking könnte Vorteile für unsere fee und Frühstück Region bringen. (Bild Redspace AG) gibt es genügend Gemeinden wie auch Unternehmen, Gelegenheit zu Zusammentreffen und Bauherren und Verwaltungen von Gesprächen. Eingeladen sind alle FühWohnliegenschaften haben Möglich- rungskräfte von Firmen der Immobilikeiten zur Förderung der mobilen Ar- enbranche mit Sitz im Knonauer Amt, beitsformen. Auch die Volkswirt- die Hochbauvorstände und Immobischaftsdirektion des Kantons zeigt lienverantwortlichen der Gemeinden und alle, die speziell am Thema inteInteresse an diesem Thema. ressiert sind. (pd.)

Gemeinsam für die Regionalentwicklung

Immo-Zmorge am 5. Oktober, 7 bis 8.30 Uhr im

Am 5. Oktober ist der Immo-Zmorge im Zentrum Kafimüli Stallikon zu Gast. Sandro Barbieri, Geschäftsführer

an info@knonauer-amt.ch. Anmeldeschluss:

Zentrum Kafimüli, Stallikon. Weitere Infos unter www.knonauer-amt.ch. Anmeldung erforderlich 24. September. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.


Veranstaltungen

Blättern statt reden

Eine neue Kleinkunstform in Hausen

Freitag, 14. September 2018

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Brauchen Kühe Hörner? David Hunziker im Gespräch mit Bettina Dyttrich Im November wird die Schweizer Bevölkerung an der Urne über die Hornkuh-Initiative abstimmen. Sie will die Haltung behornter Kühe und Ziegen mittels Subventionen fördern. Das Buch zum Thema stammt aus der Feder eines jungen Journalisten, der in Affoltern aufgewachsen ist.

Christof Wolfisberg (links) und Jonas Anderhub spielen mit lautlosen Worten. (Bild zvg.)

Das mehrfach preisgekrönte Duo «Ohne Rolf», begeistert Theater-, Comedy- und Kabarettfans gleichermassen, und zwar mit der originellsten, sympathischsten und abgedrehtesten Mischung aus absurdem Theater und philosophischem Kabarett, die zurzeit auf Kleinkunstbühnen zu sehen ist. Am Freitag, 21. September, in Hausen. Eine simple Idee – genial umgesetzt: Sprechen heisst bei «Ohne Rolf» blättern, und für die Zuschauerinnen und Zuschauer heisst hören, lesen. Auf unzählige Plakate gedruckte Wörter oder knappe Sätze, wie auch das überraschende Geschehen zwischen den Zeilen, sind witzig, spannend und gelegentlich sogar musikalisch. Durch präzise Mimik, und Gestik, sowie durch den Rhythmus des Blätterns, gelingt es dem mehrfach preisgekrönten Duo, Theater-, Comedy- und Kabarettfans gleichermassen zu begeistern. Die «Neue Zürcher Zeitung» feierte «Ohne Rolf» als «die Schweizer Kleinkunstentdeckung am Zürcher Theaterspektakel». Am besten erlebt man

«Ohne Rolf» selber, denn ansonsten kann man sich nicht wirklich vorstellen, dass es umwerfend lustig und unterhaltsam ist, sozusagen einen Abend lang Plakate zu lesen. «Ohne Rolf» sind übrigens Christof Wolfisberg und Jonas Anderhub. Ja, der Rolf fehlt. Im Stück «Blattrand» machen sich zwei Blattländer auf, sprechen zu lernen. Zwar stossen sie schnell auf Zeitgenossen, die der Sprache auch mündlich mächtig sind, jedoch erweist sich das Erlernen schwieriger als erhofft. Wolfisberg und Anderhub halten den Zuschauenden bzw. Mitlesenden den Spiegel der heutigen Kommunikationskultur vor Augen, was mitunter leichtfüssig, absurd oder tiefsinnig daherkommt, und auch mal nachdenklich stimmen kann. Mit ihren lautlosen Worten werden die beiden in unserer lauten Welt für einen akustisch wohltuend ruhigen Saisonauftakt von Kultur im Dorf sorgen, und damit erlesene Komik und beste Unterhaltung bieten! Freitag, 21. September, 20.15 Uhr Gemeindesaal Weid, Hausen. Kasse und Kulturbar ab 19.30 Uhr. Weitere Infos: www.ohnerolf.ch.

Neue Attraktionen und traditionelle Höhepunkte am Wildnispark-Fest Am Sonntag, 16. September, ist Wildnispark-Fest im Sihlwald und Langenberg. Kinderkonzerte mit Marius von der Jagdkapelle, Maximilians Zaubershow, Chasperli-Theater und viele weitere Höhepunkte sorgen für Spass, Spannung und Unterhaltung für die ganze Familie. Maximilian entführt seine Zuschauer ins Land des Staunens und in die Welt der Wunder. Kleinere Kinder lauschen stündlich beim Chasperli-Theater lustigen Geschichten. Lassowerfen, Gesichterschminken, Schlangenbrot

bräteln und wilde Schnappschüsse sowie weitere Höhepunkte erwarten die Gäste im Langenberg. «Verschreckjäger» Marius von der Jagdkapelle begeistert Kinder und Erwachsene: Er rockt gleich zwei Mal im Pavillon beim Besucherzentrum in Sihlwald und führt damit die beliebte Tradition der Kinderkonzerte im Sihlwald weiter. Daneben lädt das einzige von Hand betriebene Karussell der Schweiz kleine Gäste und grosse Begleitpersonen auf eine genussvolle Fahrt ein. Eintritt und Angebote sind gratis. Detaillierte Infos zum Programm unter www.wildnispark.ch/fest.

David Hunziker vermittelt, wie es dazu kam, dass ein rebellischer Bergbauer den Kühen eine Stimme geben will. Was Enthornungen mit Stallhaltung und Landwirtschaftpolitik zu tun haben und wie auf der Gegenseite Strategien dagegen erdacht wurden. In unterhaltsamem Ton nimmt er die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise zu Bäuerinnen, Politikern, Wissenschaftlerinnen und Tierschützern und zeigt auf, dass es bei dieser Abstimmung um mehr geht, als nur ums

sich ganz und gar für das Wohlergehen seiner Kühe einsetzt. Es gewährt Einblick in das Verhältnis von Mensch und Tier, lässt die Leserinnen und Leser mit einem Augenzwinkern unsere Swissness überdenken und vieles mehr ... ein gelungenes Erstlingswerk, dass nicht nur politisch Interessierten Freude bereiten wird. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet ein spannender Abend mit David Hunziker und Bettina Dyttrich (Autorin und Redaktorin der WoZ). Sie gewähren im Gespräch einen einzigartigen Einblick in die Kuhwelt der Schweiz und darüber hinaus. (pd.) Lesung am Donnerstag, 20. September, Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Eintritt:

Buchautor David Hunziker. (Bild zvg.) Horn. Das Buch erzählt unter anderem die Geschichte des Bergbauern Armin Capaul, der zu Jimi Hendrix’ Gitarrensolo durch die Stallgasse tanzt und

25 Franken, inkl. Apéro und Käse von Kühen mit Hörnern (in Zusammenarbeit mit Chäs Stöckli). Platzreservierungen per Telefon 044 762 42 42 oder via Mail: info@scheidegger-buecher.ch oder direkt vor Ort in der Buchhandlung Scheidegger.

Am Samstag werden wieder die Schönsten gesucht

15. September: jährliche Viehschau auf dem Albispass Am kommenden Samstag wird auf dem Parkplatz Hinteralbis auf dem Albispass die beliebte Viehschau durchgeführt. Trotz Sperrung des Passes ist die Zufahrt an diesem Tag von beiden Seiten gestattet. Bereits ab 9 Uhr ist die Festwirtschaft in der Scheune geöffnet, in welcher feine selbst gemachte und gebackene Köstlichkeiten warten. Ab 9.45 Uhr beginnt das Einstellen der Kühe, sodass die Preisrichter die Tiere begutachten können. Die Kühe werden für die Misswahl nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Vor allem der Rahmen – unter anderem Brust- und Flankenbreite, das Fundament und selbstverständlich das Euter – sollten den Anforderungen entsprechen. Das Rahmenprogramm und das gesellige Beisammensein sind dabei genauso wichtig wie die Viehschau an sich. Die heimelige Atmosphäre draussen an den Bänken oder in der Scheune lädt zum Sitzenbleiben. So bleibt viel Zeit zum Fachsimpeln zwischen den Bauern und für «en churze Schwätz» unter den interessierten

Das Vieh der drei Rassen Braunvieh, Holstein und Red Holstein wird an der «Latt» festgebunden, bevor sie nach vorne geführt und beurteilt werden. (Bild zvg.)

Besuchern und den Ausstellern. Für die Kinder ist der Besuch auf dem Bauernhof immer sehr eindrücklich. Sie dürfen zu den kleinen «Chälbli» ins Gehege, um diese zu streicheln, wovon meistens eine besondere Erinnerung bleibt. Am Mittag verköstigen die Bäuerinnen und ihre Helferinnen die hungrigen Gäste mit bodenständigen Speisen und Getränken. Nach dem

Essen findet die Prämierung in den verschiedenen Kategorien statt, und die Gewinner werden mit einem Wanderpreis geehrt. Am Abend ab 20 Uhr gibt es kostenlos Raclette mit Barbetrieb und Musik in der Scheune für die Aussteller und Züchter. Zusätzlich sind Gäste zu einem Pauschalpreis ebenfalls herzlich willkommen. (pd.)

Herbstmarkt in Affoltern

Letzte Plätze zu vergeben Derzeit sind noch die letzten Plätze für den Herbstmarkt am Sonntag, 28. Oktober, in Affoltern verfügbar.

Beim Kinderkonzert mit Marius von der Jagdkapelle ist mitsingen erwünscht. (Bild zvg.)

Vereine, Geschäfte oder auch Privatpersonen mit originellem, selbstgemachtem oder nützlichem Warenangebot sind eingeladen, sich für den Herbst- oder Frühlingsmarkt in Affoltern anzumelden. Dazu kann das Formular «Markt-Anmeldung» im Online Schalter auf der Homepage der Stadtverwaltung ausgefüllt oder ein E-Mail mit sämtlichen Angaben zum Sortiment und zur Standgrösse an sicherheitsabteilung@stadtaffoltern.ch gesandt werden. Wer keinen eigenen Marktstand besitzt, kann diesen bei der Abteilung Immobilien der Stadtverwaltung mieten. Die Marktstände werden geliefert

Auch dieses Jahr findet der Herbstmarkt in Affoltern wieder statt. (Bild zvg.) und aufgestellt. Auch dieses Jahr findet der Markt auf der Unteren Bahnhofstrasse statt. Die Chilbi auf dem Kronenplatz ist bereits am Freitag, 26. Oktober, geöffnet. (tro.)

Informationen sind auf der Homepage der Stadtverwaltung unter der Rubrik Verwaltung, Dienstleistungen, Markt und Chilbi, abrufbar. Für Fragen steht die Marktverantwortliche, Désirée Störchli, Telefon 044 762 56 00 zur Verfügung.


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Veranstaltungen

Freitag, 14. September 2018

Musik zum Geniessen, Kino zum Nachdenken Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Jazz am Donnerstag «Jazzamore», das sind vier versierte Musiker aus der Region: Heinz Geiger, Antonio Cortesi, Matthias Koller und Max Stauber. Sie fassen den Terminus Jazz bewusst weit. Die musikalische Reise führt von Standards von Sidney Bechet, Dizzy Gillespie oder John Coltrane über Funk-Stücke eines Eddie Harris bis hin zu Eigenkompositionen in der Tradition des Jazzrock. Dazwischen gibts auch einen Abstecher in die Welt des Tango Nuevo von Astor Piazzolla und in die Feststimmung der Klezmer-Musik. Donnerstag, 20. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, kleines Essen: 18 Franken.

Filme für die Erde (E/d) Hochkarätige Filme zu zukunftsweisenden Aspekten der Nachhaltigkeit. Drei Vorstellungen in Partnerschaft mit «Standortförderung Knonauer Amt» 12.15 Uhr: «The Empire of Red Gold» (Lunchkino mit Essen, Eintritt 22 Franken) Tomatenpüree und Ketchup – Der Film verfolgt die unbekannte Reise von Tomatenmark aus Afrika, Italien, China und Amerika. Aufgezeigt werden die Folgen dieses globalen Geschäfts. 18 Uhr: «The Messenger» (Eintritt frei, Kollekte). «The Messenger» zeigt

Jazz am Donnerstag weit gefasst mit Max Stauber (von links), Antonio Cortesi, Matthias Koller und Heinz Geiger (Bild zvg.) mit fantastischen Aufnahmen die Schönheit und Bedeutung des gefährdeten Singvogels und was es auf globaler und menschlicher Ebene bedeutet, sie zu verlieren. 20 Uhr: «The Human Element» (Eintritt frei, Kollekte) Mit berührenden Aufnahmen dokumentiert der weltbekannte Fotograf James Balog, wie die Umweltveränderungen sich auf Natur und Menschen auswirken. (pz)

Freitag, 21. September, Türöffnung jeweils 30 Minuten vor Filmbeginn, Platzreservierungen erwünscht über Telefon 044 760 52 62 oder über

mit Essen. Der Anlass «Zum Arbeiten keine Zeit» vom Samstag, 15. September, im «LaMarotte» ist eine Veranstaltung von KulturAffoltern. Reservierungen dafür sind nur über die Buchhandlung Scheidegger (Telefon 044 762 42 42) oder auf www.kulturaffoltern.ch möglich.

Von der Volksmusik bis zu klassischen Werken

Ob Volksmusik, Tango oder klassische Werke, wenn das Trio Pegasus aufspielt, wird es dem Publikum nicht langweilig. Am Nachmittag vom 20. September haben alle Interessierten

die Möglichkeit, die abwechslungsreiche Musik in der Kirche Stallikon zu geniessen.

Die Kombination der Instrumente macht den Reiz aus Das Besondere dieses Konzerts ist die spezielle Zusammensetzung der Instrumente: Die Orgel erklingt mal wuchtig, kraftvoll, mal leise und zart. Gegenüber ertönen die virtuose Violine und das Hackbrett mit seinen perlenden, klaren Tönen. In der Kombination dieser drei Instrumente liegt die

grosse Faszination. Die Musiker verblüffen auch mit ihrer Stilvielfalt. Volkstümliche Stücke aus dem Appenzellerland oder aus Osteuropa wechseln sich ab mit klassischen Werken. Die Geigerin Karin Keiser Mazenauer absolvierte das Konservatorium Schaffhausen und erlangte danach weitere Diplome in England. Sie widmet sich zurzeit vor allem der Kammermusik und unterrichtet in Winterthur an der Musikschule Prova. Hackbrettspieler Urs Bösiger ist Mitgründer der Musikschule Prova und verfügt über eine reiche musikpädagogische Erfahrung. Sein Schaffensspektrum reicht von der Improvisation, dem Auftritt als Solist oder Begleitmusiker bis zum Organisator von Musik-Reisen. Paolo D’Angelo studierte an der Hochschule der Künste in Zürich und Winterthur Orgel und schloss mit dem Lehr- und Konzertdiplom ab. Er wirkt als Organist und Dirigent von Chören und unterrichtet an Musikschulen, unter andern auch an der Musikschule Prova. (mvo) Konzert am 20. September um 14 Uhr, Kirche

Das Trio Pegasus spielt in der Kirche Stallikon abwechslungsreiche Musik. (Bild zvg.)

Bratschenklänge mit dem Duo Amica Das wenig bekannte Instrument, manchmal spöttisch als Stiefkind der Geige bezeichnet, wird bei «Musig usem Amt» mit seinen warmen Klängen das Gegenteil beweisen.

wunderbaren Möglichkeiten des unterschätzten und im Schatten der Violine stehenden Instruments Bratsche einem grösseren Publikum bekannt zu machen. Diese Möglichkeit bietet sich nun auch in einer der beliebten Veranstaltungen «Musig usem Amt». (pd.)

Die beiden jungen Bratschistinnen Sonntag, 23. September, Kasinovordach, Meredith Kuliew und Julia Hedinger Märtplatz Affoltern, Beginn 17 Uhr, Hutkollekte. lernten sich an einer Streicherakade- Märtkafi ab 16.15 Uhr geöffnet. mie in Aarau kennen. Bald darauf musizierten sie erstmals zusammen und merkten, dass ihnen das gemeinsame Musizieren grosse Freude bereitet, und dass sie trotz unterschiedlicher Charaktere sehr gut harmonieren. Daraufhin wurden Proben und Auftritte zum festen Bestandteil im Leben der beiden Musikerinnen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die farbenrei- Julia Hedinger (links) und Meredith Kuliew bilden chen Klänge und zusammen das Duo Amica. (Bild zvg.)

die Homepage www.lamarotte.ch; für die Filme jeweils mit Angabe der Vorführung und ob

Das Trio Pegasus in der Kirche Stallikon

Am Donnerstag, 20. September, um 14 Uhr, tritt das Trio Pegasus in der Kirche Stallikon auf. Die Besonderheit des Trios liegt in der Zusammensetzung der Instrumente Violine, Orgel und Hackbrett. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Bratsche – das verkannte Instrument

Stallikon. Eintritt frei, Kollekte.

Alte und neue Lieder

Konzert in der reformierten Kirche Am Freitag, 28. September, um 20 Uhr singt das «Changing Times women’s ensemble» unter der Leitung von Casey J. Crosby in der reformierten Kirche Bonstetten alte und neue Lieder. Seit sechs Jahren gibt es das «Changing Times women’s ensemble». Viele der Frauen sind seit der Gründung des Chores dabei, einzelne neue Gesichter kamen dazu. Dem Dirigenten Casey Crosby gelingt es stets, Musik zu finden, die begeistert und die Sängerinnen zu grossartigen Leistungen bewegt. Am diesjährigen Konzert zeigt das «Changing Times women’s ensemble» einen Mix aus neuen Arrangements und aus alten Liedern aus früheren Konzerten. Das Publi-

kum kann sich unter anderem auf die beiden Balladen «Tears in Heaven» von Eric Clapton, «Hallelujah» von Leonard Cohen, auf das Musikstück aus dem Broadway Musical Carousel «You’ll Never Walk Alone» von Richard Rogers und auf «The Hanging Tree» aus dem Soundtrack des Films «Die Tribute von Panem» freuen. Zudem trägt der Chor eine Kostprobe aus «Adiemus III – Dances of Time» von Karl Jenkins vor. Das ganze Album «Adiemus III» wird der Chor in seinem nächsten Konzert aufführen. Das «Changing Times women’s ensemble» freut sich am 28. September auf zahlreiche Zuhörer und Zuhörerinnen. (pd.) «Changing Times women’s ensemble», Freitag, 28. September, 20 Uhr, reformierte Kirche Bonstetten.

Das «Changing Times women’s ensemble» gastiert in Bonstetten. (Bild zvg.)

Oktoberfest in Hausen: Bald wird wieder gefeiert Nach zwei erfolgreichen und gut besuchten Volksfesten auf dem Sportplatz Jonentäli zieht das Oktoberfest in diesem Jahr um in den Gasthof Löwen in Hausen. Die Organisatoren der ersten beiden Oberämtler Oktoberfeste von 2016 und 2017, Beat Nägelin, Stefan Gyseler und Reto Studer, freuen sich, dass mit dem grossen und frisch renovierten «Löwen»-Saal ein neuer Veranstal-

tungsort gefunden werden konnte. Für die Durchführung verantwortlich ist ab diesem Jahr das «Löwen»-Team. Das Oberämtler Oktoberfest findet am 28. und 29. September statt. Für Stimmung sorgt die original bayrische Live-Band «Platzhirsche». Es gibt Bier, Brezen, Weisswürste, Schinken und Schweinshaxen mit Kartoffelsalat. (pd.) Weitere Informationen und Tickets unter www.loewen-hausen.ch/oktoberfest.


Veranstaltungen

Musik mit Schläuchen, Röhren und Stimme

Tubes’n’Loops in Affoltern

Freitag, 14. September 2018

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Unterwegs auf dem Friedhof Sihlfeld Exkursion der Volkshochschule im Knonauer Amt Am Freitag, 28. September, findet ein Vortrag mit Führung zum Thema Sterben und Tod im alten Zürich statt. Organisiert wird das kommende Semesterprogramm von Ruedi Wegmann (Präsident), Urs Bregenzer und Otto Wildi. Für Qualität und Spannung sorgen Referierende mit Beiträgen aus erster Hand.

Tüftler und Multiinstrumentalist Georg Wiesmann bringt die unterschiedlichsten Gegenstände zum Klingen. Am 21. September spielt er in Affoltern. (Bild zvg.)

Der Tüftler und Multiinstrumentalist Georg Wiesmann, bekannt vom «Angklung-Duo», hat schon unterschiedlichste Instrumente aus Holz, Bambus oder Altmetall entwickelt. Am Freitag, 21. September, spielt er in Affoltern. In seinem aktuellen Solo-Spektakel lotet er das Klang-Potenzial von Baumaterial aus. Entstanden ist ein überraschendes, witziges und musikalisch

virtuoses Programm mit faszinierenden Schlag- und Blasinstrumenten, amüsanten Kommentaren und Nonsense-Songs. Ein «Highlight» ist auch der Einbezug des Publikums, das ausgerüstet mit gestimmten «Tubes» innert kürzester Zeit verblüffende Begleitharmonien zustande bringt. (KA) Freitag, 21. September, 20.15 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern. Türöffnung und Bar ab 19.30 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42, oder auf der Homepage www.kulturaffoltern.ch.

«Mein Onkel»

Am 21. September im Kino Kafimüli Das Kino Kafimüli lädt zu einem Filmklassiker, den sich Fans des liebenswürdigen Monsieur Hulot (Jacques Tati) immer wieder mit Vergnügen anschauen. Er ist aber auch für Leute grosses Kino, die Freude an der Architektur und modernen Technik der späten 50er-Jahre haben und für alle, die den feinen Humor lieben. Die französische Filmkomödie von Jacques Tati ist eine Satire auf die sterile und automatisierte moderne Welt. Tati verkörpert nach «Die Ferien des Monsieur Hulot» zum zweiten Mal den tollpatschigen Aussenseiter. Der welt-

fremde Junggeselle, der in einem verschachtelten Häuschen in einem alten Stadtviertel wohnt, nimmt sich seines kleinen Neffen Gérard an, dessen Eltern Hulots perfekte Antithese sind: reiche, modernistische Snobs und Roboter des technisierten Zeitalters der späten 50er-Jahre. Das zeigt sich auch an ihrer von Hightech strotzenden Villa Arpel in einem langweiligen neuen Quartier. Mon Oncle ist eine Geschichte mit zärtlichem Humor und viel Lebensweisheit, die Villa Arpel und ihre Tücken der Technologie umwerfend. Es ist Tatis erster Film, der in Farbe gedreht wurde, und sein grösster Erfolg. (pd.) «Mein Onkel», Freitag, 21. September, von und mit Jacques Tati. Türöffnung: 19.30 Uhr, Filmbeginn: 20.15 Uhr. F/d, Dauer zirka 117 Minuten. Eintritt frei, Kollekte. Keine Platzreservierung, beschränkte Platzzahl. Verkauf von Getränken, Snacks und Leonardo Gelati. Der weitere Kinoabend 2018: 30. November «Tanz der Vampire» / Roman Polanski

«Mein Onkel» ist eine französische Komödie aus dem Jahr 1958. (Bild zvg.)

Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 1, (alter Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus), Stallikon. Weitere Infos auf www.kafimueli.com.

Familien-Brunch in Affoltern

Am Samstag, 22. September Am Samstag, 22. September, von 10 bis 12.30 Uhr, wird im Familienzentrum in Affoltern ein reichhaltiger Brunch für alle Generationen serviert. Es hat noch freie Plätze. Frisch gebackenes Brot, weiche Zopfteigtierchen, feines Birchermüesli, diverse Käse-Sorten, selbst gemachte Konfitüre und leckere Waffeln. Alle Kinder und Erwachsene bekommen,

was ihnen besonders gut schmeckt. Alle Gerichte sind liebevoll selbst zubereitet. Diese Köstlichkeiten darf man sich nicht entgehen lassen. Deshalb: am besten noch heute für ein Frühstück mit der ganzen Familie anmelden. (MF) Anmeldungen unter Telefon 044 760 21 13 oder per E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Die Kosten pro Person betragen 30 Franken, Kinder profitieren von einem reduzierten Tarif.

Das bevorstehende Wintersemester der Volkshochschule im Knonauer Amt bietet nebst der Exkursion acht Abendveranstaltungen an, alle mit hochqualifizierten Referentinnen und Referenten und mit anschliessender Diskussion. Die Palette der Themen ist wie gewohnt sehr breit, die Referate sind in sich geschlossen.

Exkursion auf den Friedhof Sihlfeld Der Vortrag beleuchtet alte Traditionen rund um das Thema Sterben und Tod in Zürich seit dem Mittelalter. Wie begleitete man früher Zürcher und Zürcherinnen in ihren letzten Stunden? Warum wünschte man sich ein langes Sterben? Wie sahen Friedhöfe aus? Welche Rituale mussten durchgeführt werden? Auch Abergläubisches kommt zur Sprache: Warum verhüllte man an einem Sterbetag alle Spiegel im Haus? Welche Aufgabe hatte die sogenannte Todesruferin? Während der Führung wird die Geschichte des Friedhofs Sihlfeld beleuchtet und es werden ein paar «berühmte Tote» besucht. Referentin ist Dr. Nicole Billeter, freischaffende Historikerin.

Von Technik bis zum Schweizer Dialekt Die acht Vorträge enthalten für jeden Geschmack etwas Wissenswertes: Am 24. Oktober referiert der bekannte Auslandkorrespondent Peter Gysling zum Thema «Zwischen Krise und Auf-

Von links: Urs Bregenzer, Ruedi Wegmann und Otto Wildi, (Bild zvg.) bruch – Russland, die Ukraine, die Republiken im Kaukasus und in Zentralasien» und am 8. November berichtet Prof. Dr. Conradin A. Burga (Universität Zürich) über «Die sieben grossen Massenaussterben auf der Erde». Am 15. November kommen technisch Interessierte zum Zug: Dr. Urs Christen (Ford Motor Company, Aachen BRD) hält einen Vortrag über «Fahrerassistenzsysteme – von der Regelungstechnik zum Produkt». «Blas mer i d Schue – Redensarten und ihre Geschichten» heisst der Titel am 21. November. Der Dialektkenner Dr. Christian Schmid erläutert Herkunft und Bedeutung mundartlicher Redensarten. Im Jahr 2019 sind dann weitere vier Vorträge zu folgenden Themen geplant: «Von Morgarten bis Marignano», «Strategie Antibiotikaresistenzen», «Bitcoin und Blockchain» sowie «Russland und der Nahe Osten: Rückkehr einer Grossmacht?».

Genauere Angaben zu den Vorträgen und Terminen gibt das Semesterprogramm der VHS-Seite im Internet (www.orientiert.ch). Die Anlässe finden wie immer im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, Melchior-Hirzel-Weg 40, statt. Der Beginn ist um 19.30 Uhr und der Schluss – je nach Diskussionsverlauf – um ca. 21 Uhr. Es ist zu beachten, dass für die Exkursion nach Zürich am Freitag. 28. September, eine Voranmeldung nötig und die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Ruedi Wegmann Exkursion am Freitag, 28. September, 14.15 bis max. 16.30 Uhr, Friedhof Forum, Friedhof Sihlfeld, Aemtlerstrasse 149, 8003 Zürich. (S5 Affoltern ab 13.23, Zürich Hardbrücke an 13.48, Bus 72 Richtung Morgental ab 13.58, Friedhof Sihlfeld an 14.03). Anmeldungen an Ruedi Wegmann, Maschwanderstrasse 1, Mettmenstetten oder per E-Mail an rudolf.wegmann@bluewin.ch.

«Geigenmythen - geheimnisvolle Klangwelten für Violine solo»

Sibylle Tschopp lädt zum Konzert in die Jonental-Kapelle Am Sonntag, 23. September, interpretiert die Geigerin Sibylle Tschopp im Rahmen ihrer Konzertreihe KlangWelt bereits zum siebten Mal ein spannendes Programm für Violine solo in der Kapelle Jonental. In der einzigartigen Atmosphäre der idyllisch in einer Waldlichtung gelegenen Kapelle gibt Sibylle Tschopp dem Publikum die seltene Gelegenheit, die Violine mit ihren fesselnden Klangund Ausdruckswelten unmittelbar zu erleben. Sibylle Tschopp ist bekannt für ihren wunderschönen, tiefempfundenen Geigenklang und ihre spielerische Leichtigkeit. Im Zentrum ihres Programms «Geigenmythen» stehen Johann Sebastian Bachs d-Moll-Partita mit der sagenumwobenen Chaconne sowie die 24. Caprice des rätselhaften «Teufelsgeigers» Nicoló Paganini. Beide Kompositionen zählen zu den berühmtesten Werken nicht nur der Geigenliteratur, sondern der gesamten Musikgeschichte. Vielfach wurden sie zitiert, adaptiert, parodiert; Mythen und geheimnisvolle Rätsel ranken sich um sie. Gebührende Gegenstücke zu Bach und Paganini sind die fantastisch viel-

Viola solo entstanden, hat Martin Christoph Redel für Sibylle Tschopp eine Fassung der «Innen-Lieder» für Solovioline geschrieben, die nun ihre Uraufführung erlebt. Wo könnte diese wunderbare Musik schöner erklingen als in der zauberhaften Kapelle Jonental! In 25 Ländern ist die international renommierte Geigerin Sibylle Tschopp aus Obfelden als Solistin und Kammermusikerin aufgetreten. Sie hat in bedeutenden Kulturzentren Europas, der USA, Südafrikas, Zentral-/Südamerika und im Nahen Osten konzertiert, mehrere CDs eingespielt und ist regelmässig im Radio präsent. Mit Auszeichnung absolvierte sie ihre Studien bis zum Solistendiplom und gewann internationale und nationale Preise. Sie ist Violindozentin der Kalaidos Fachhochschule, lehrt an der Musikschule Knonauer Amt und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. (pd.)

Sybille Tschopp. (Bild zvg.) schichtige 12. Fantasie in a-Moll von Georg Philipp Telemann sowie die Uraufführung von Martin Christoph Redels «Innen-Lieder» – ein weiteres überaus spannendes Werk, das mit Expressivität und leisen Zwischentönen zum Nachdenken anregt. 2010 für

Infos, Vorverkauf Kapelle Jonental und Reservierung für Rollstühle: Telefon 044 761 35 03 oder E-Mail tschoppmusic@bluewin.ch. Eintritt Kapelle Jonental: 25 Franken, Studierende, Lernende und Schülerinnen und Schüler: 15 Franken. Kinder bis 12 Jahre frei (Kassenöffnung 16 Uhr, Vorverkauf empfohlen). Gleiches Konzert: 22. September, 19 Uhr, Klosterkirche Wesemlin Luzern, www.sibylletschopp.com


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Veranstaltungen

agenda

Über Sprache und Beziehungen

Freitag, 14. September Affoltern am Albis

19.00-21.00: Vernissage Kunstausstellung KA: «Dienstagsmalereien» mit Werken von Jaqueline Rost, Katharina Forster, Moni Wicki, Ursula Künzi und Stefan Solèr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Hausen am Albis

19.00-19.30: Verandakonzert «Veranda in neuem Glanz». Apéro ab 17 Uhr. Genossenschaft Brunnental. Albisstrasse 23. 20.00: OpernHausen: «La Vera Costanza» von Joseph Haydn in drei Akten. Reservieren: 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18.

Wettswil

09.00-11.00: Frauezmorge mit Referat von Carolyn Nabholz von Netznatur Unteramt. Anmelden bei Erika Müller, 044 777 99 72. Reformierte Kirche.

Zwei Kurse im Familienzentrum Affoltern Am Montag, 24. September, von 19 bis 21.30 Uhr, und am Dienstag, 25. September, von 19.30 bis 21.30 Uhr, finden gleich zwei spannende Veranstaltungen mit der erfahrenen Persönlichkeitstrainerin und Sozialpädagogin Manitoscha Zehr statt. Am Montag behandelt Manitoscha Zehr das Thema «Ohne Beziehung – keine Erziehung: Was ist in der Erziehung besonders wichtig? Welche Gewohnheiten haben sich in unsere Alltagssprache eingeschlichen, die sich auf unsere Wahrnehmung der

Bonstetten

Mittwoch, 19. September

Aeugst am Albis

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

09.00: 3-Rassen-Viehschau ab 9.45 Uhr, mit Festwirtschaft. Albispass. 20.00: OpernHausen: «La Vera Costanza» von Joseph Haydn in drei Akten. Reservieren: 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18.

13.30: Tagung: «Klug werden für ein andermal? Der Dreissigjährige Krieg als Lehrstück» Referat von Prof. Dr. Bernd Roeck sowie Referat «Erlösung hier und dort - das Liedgut aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges». von Pfr. Theo Haupt. Keine Anmeldung nötig, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 14.00: Führung mit Dr. Mohamed Abdel Aziz durch die Ausstellung «99 schönste Gottesnamen» in arabischer Kalligrafie. Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche. «Bärgblueme»: Jodlerclub «Flüehblüemli» aus Sangernboden BE singt naturverbundene Lieder und Jütz. Lesungen: Pfr. Theo Haupt. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

17.00: «Orgel & Saxofon» mit Florian Engelhardt und Thierry Kuster. Songs aus Jazz, Klassik und Pop, spontane Improvisationen und vieles mehr. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche Stallikon.

Dienstag, 18. September

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07.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen) Leichte Tageswanderung mit Picknick: Niederweningen-Dorf - Neerach Niederglatt, 14,5 km, Marschzeit ca. 3¾ Std. Auf-/Abstieg je 170 m. Auskunft/Anmeldung bis Sonntagabend, 16. September: Erna und Kurt Gantenbein, 044 341 07 93 oder gantis@datazug.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

Stallikon

Ottenbach

18.00: Bettagskonzert «Orthodoxe Gesänge und russische Volkslieder»

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

13.30-15.30: «Einblicke in die Imker-Arbeit». Schnuppertag. Anmelden bei Christian Bacher, 079 399 53 92. Feldenmas.

Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Schweizer Stoffe in aller Welt oder wie der Schotte zu seinem Schweizer Schottenrock kam ...». Anmelden bis um 12 Uhr am Tag der Führung. Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

19.00: «Gebären am Spital Affoltern» Informationsabend für werdende Eltern. Dauer ca. 1½ Std. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock), Melchior-Hirzel-Weg 40.

Sonntag, 16. September

Affoltern am Albis

Montag, 17. September

Hedingen

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Fix in the Mix...Funky and groovy. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Die Sprache hat auch einen Einfluss auf unsere sozialen Beziehungen. (Bild zvg.) Akten. Reservieren: 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Scheune Grandezza. Zugerstrasse 18.

Samstag, 15. September

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00-17.00: Auto Show mit diversen Markenvertretern aus dem Amt und Umgebung mit Festwirtschaft und Wettbewerb. Kronenplatz. 20.15: Musiktheater: «Zum Arbeiten keine Zeit». Szenisch-musikalisches Theater-Hörspiel. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Wirklichkeit auswirken? Es geht um die Erziehung unserer Kinder und darum, dass alles bei uns selbst beginnt, damit eine erfüllte Beziehung in der Familie möglich ist. Andererseits, um neue sprachliche Inputs, die die eigene Sprache optimieren. Dadurch können sich soziale Beziehungen verbessern und der Alltag lässt sich angenehmer gestalten. Wie die Sprache eine Wirklichkeit erschafft, erfährt man am Workshop am Dienstag. (pd.)

mit Chor «Slavinsky» aus Kaluga (RU) und Ensemble «Okolitsa». Reformierte Kirche. 17.00: Konzert zum Bettag: Trio SchwobBarock mit «A Flight of Angels». Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

09.00-14.00: «60 Jahre Bibliothek Aeugst» mit Kaffee, Zopf, und Spielen, um 10 Uhr Musik mit Trio Sax und Bass, Haarbändeli-Stand, ab 12 Uhr, Thai Curry und Würste vom Grill und Kasperlitheater. Bibliothek.

Freitag, 14. September 2018

Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis

20.00: OpernHausen: «La Vera Costanza» von Joseph Haydn in drei

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ein bis dreieinhalb Jahren. Schulhaus Loomatt (Bibliothek). anzeige

Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Donnerstag, 20. September

Obfelden

19.00: «Keine Hypothek für Rentner, was tun?» Referat von Michael Muheim, Kommission für Altersfragen. Saal Brunnmatt, Bächlerstr. 11.

Ottenbach

06.59: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Starkenbach-SelamattIltios(Toggenburg). ca. 2¾ Std. Wanderzeit, Mittagessen aus dem Rucksack. Anmeldung und Auskunft (auch über Schlechtwetter-Variante): Ursula Hug, 044 761 21 46 bis 19. September, 11 Uhr. Treffpunkt Postautohaltestelle Engelwiese.

Stallikon

14.00: Trio «Pegasus» spielt abwechslungsreiche Musik auf besonders zusammengesetzen Instrumenten: Orgel (Paolo d’Angelo), Violine (Karin Keiser Mazenauer) und Hackbrett (Urs Bösinger). Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

Aeugstertal

20.30: «Douglas Linton & The Plan Bs», Rhythm’n’Blues-Klassiker und eigene Songs. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

07.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Lichtensteig - Ruine NeutoggenburgBütschwil, Wanderzeit: 4 Std. Verpflegung: Picknick. Anmeldung bis Dienstag: Hans Heierli (Leitung) 044 761 71 43. Treffpunkt Bahnhof. 08.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. SchänisGiessen (Linthebene), Spazieren ca. 1½ Std., An-/Abmeldung bis Dienstag: Guido Jud (Leitung), 044 761 28 91. Treffpunkt Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 19.30: «Kuhhorn». Lesung David Hunziker über die Praxis der Enthornung, Stallhaltung und Landwirtschaftspolitik. Buchhandlung Scheidegger. Ob. Bahnhofstr. 10a. 20.15: Jazz am Donnerstag. «Jazzamore». Bar ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

07.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Tobel-AffeltrangenThundorf-Frauenfeld. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Mo, 8-11.30/ 1618.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Circus-BauernhofSchweizer Armee-Zoo-Indianer-Ritterburgen u.s.w. Mi-So, 11-18 Uhr. 17. Sept. bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Dienstagsmalereien» mit Werken von Jaqueline Rost, Katharina Forster, Moni Wicki, Ursula Künzi und Stefan Solèr. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Vom 14. bis 30.September.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «99 schönste Gottesnamen» Ausstellung zur arabischen Kalligrafie. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 21. Oktober.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Farbenzauber im Quadrat» Werke von Regula Wetter aus Affoltern a.A.. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 16. Oktober.


Sport

Freitag, 14. September 2018

FCWB wünscht sich weitere Punkte

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Diesmal von «ennet dem Gotthard» Nach zweiwöchiger Wettkampfpause – die Partie gegen Eschen/ Mauren wurde verschoben – greift der FCWB am Sonntag wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein. Die Reise führt die Ämtler ins Tessin, wo der FC Mendrisio wartet. ................................................... von andreas wyniger Die 7. Schweizer Hölzler-Meisterschaft findet am 22. September in Kappel statt. (Bild zvg.)

Die besten ihres Fachs unter sich Bereits zum siebten Mal werden im Restaurant Adler in Kappel die Schweizer Meisterschaften im «Hölzle» ausgetragen. Das OK für die Schweizer Hölzler Meisterschaft unter der Leitung von Reto Studer hat sich traditionsgemäss im Frühjahr an einem regionalen Schwingfest – dieses Jahr auf dem Guggibad – zur ersten Sitzung getroffen. Als Datum für den diesjährigen Anlass wurde der Samstag, 22. September, festgelegt. Der letztjährige Hauptsponsor, Vonplon AG Tiefbau/Strassenbau, bleibt der Veranstaltung treu. Und auch sonst bleibt alles beim Altbewährten: Der Anlass soll im bisherigen Rahmen im Restaurant Adler in Kappel bei Renata Schönbächler durchgeführt werden. Aufgrund zahleicher Anmeldungen sind die Teilnehmerfelder bereits besetzt. Wie immer wird nicht nur um den Titel des Schweizer Meisters im Hölzle gekämpft, sondern auch mit lüpfiger Ländlermusik und einem feinen Nachtessen die Geselligkeit gepflegt. Und schliesslich winkt jedem der 36 Teilnehmer ein attraktiver Preis. (Spi.)

Pferdesporttage in Mettmenstetten Am kommenden Wochenende lädt der Kavallerieverein Affoltern zu den Pferdesporttagen ein, die auf der Reitanlage Grüthau in Mettmenstetten stattfinden. Für die neun Prüfungen am Samstag und Sonntag gibt es bis dato über 130 Nennungen. Bleibt das Wetter stabil, dürfte sich die Zahl der Reiterinnen und Reiter noch erhöhen. «Um die 40 Nennungen pro Kategorie wären ideal», sagt OK-Präsidentin Sabrina Obschlager. Eine Zahl, die wohl deshalb nicht erreicht wird, weil heute Sandplätze bei Reiterinnen und Reitern beliebter sind als eine Wiese wie in diesem Fall. Aber die Organisatoren des KV Affoltern haben den Nachwuchs im Auge. «Ihm widmen wir am Sonntag vier Prüfungen», so die OKPräsidentin. Prüfung Nummer 1 beginnt am Samstag, 15. September, um 11 Uhr, die fünfte und letzte startet dann um zirka 16 Uhr. Der Auftakt erfolgt am Sonntag um 10 Uhr. Die Zeitangaben sind provisorisch. (-ter.) Infos unter www.kv-affoltern.ch.

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Ähnlich wie der letzte WB-Gegner Gossau hat auch Mendrisio bisher negativ überrascht. Nach nunmehr sechs Meisterschaftsrunden steht bloss ein einziger Punkt auf der Habenseite der Tessiner. Obwohl die Südschweizer auch in diesem Jahr über einen starken Kader verfügen, ist es bisher nicht gelungen, punktemässig mitzuhalten. Leistungsmässig wusste sich Mendrisio allerdings sowohl gegen das

starke Tuggen und den äusserst soliden Aufsteiger Linth 04 stark zu verbessern, es fehlte nur noch das positive Resultat. Klar, dass die Südschweizer alles daran setzen werden, sich – gerade im heimischen Stadio Comunale – nun erstmals einen «Dreier» gutschreiben zu lassen. Grösstes Steigerungspotenzial hat Mendrisio sicher in der Offensive, magere drei Tore wurden bisher erzielt, was schlicht ungenügend ist.

Grosse Chance für den FCWB Aufseiten der Ämtler gilt es unbedingt, den Abstand auf den sonntäglichen Gegner zu wahren und so das Polster auf die hintersten Ränge aufrechtzuerhalten. Natürlich wird Trainer Oswald seine Equipe auf Sieg einstellen und so versuchen, gar eine noch bessere Ausgangslage zu erarbeiten. Trotzdem, vor der Partie wäre WB

wohl mit einem Remis zufrieden und dieses gilt es primär anzustreben. Trainer Oswald hat viele Möglichkeiten, seine Startelf zu benennen. Die Leistungen aller Spieler im Trainingsbetrieb werden den Ausschlag geben und man darf gespannt sein, wie sich der FCWB am Sonntag im Tessin präsentieren wird. Das Team freut sich natürlich, wenn möglichst viele Fans den Weg in den Süden auf sich nehmen und den FCWB lautstark unterstützen. Die Partie in Mendrisio wird am Sonntag um 16 Uhr angepfiffen.

Nachtragsspiel am Mittwoch Der FCWB startet in Mendrisio gleich in eine englische Woche. Am Mittwoch, 19. September, um 20 Uhr findet das Nachtragsspiel gegen Eschen/ Mauren auf dem Wettswiler Moos statt. Und am Samstag in einer Woche geht es im Zürcher Derby gegen den FC Thalwil, wiederum im heimischen Moos wie gewohnt um 16 Uhr. Ein strenges Programm also für die Oswald-Elf.

Guggi-Tipp Zeit für Tulpen- und Frühlingszwiebeln Anfang Herbst startet wiederum die Pflanzung der Frühlingszwiebeln. Verlockende Farbpaletten in abgepackten Tüten mit einer grossen Vielfalt an Arten und Sorten stehen in den Verkaufsregalen bereit. Die Tulpe, eine der beliebtesten Zwiebelpflanzen, hat nicht ihren Ursprung in Holland wie oft vermutet wird, sondern sie stammen aus der Türkei. Erst im 16. Jahrhundert wurden sie nach Holland importiert und in den fruchtbaren Böden kultiviert. Nach dem langen Winter erfreuen uns die ersten Frühlingsboten wie Winterlinge, Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen, Narzissen und andere mit ihren leuchtenden Farben. Die gut überlegte Planung im Herbst ergibt ein belohnendes Ergebnis im Frühling. Hat man zu eng gepflanzt oder die Farbkombination zu gewagt ausgesucht? Da helfen vielleicht einige Notizen fürs

Weitere FCWB-Spiele: Freitag, 20.30 Uhr: Pfäffikon ZH – Sen. 40+, 21 Uhr: Sen. 30+ - Unterstrass; Samstag, 10 Uhr: Jun. Ec – Adliswil, Horgen – Jun. Ea und Horgen – Jun. Eb, 11.30 Uhr: Jun. Db – Wiedikon und Jun. Da – Schlieren, 12 Uhr: Industrie-Wipkingen – Jun. Bb, 13.30 Uhr: Jun. Cb – Oberrieden, 15 Uhr: Uitikon – Jun. Dc, 15.30

WB-Loosli sucht gegen Mendrisio mit einem Flugkopfball sein Glück; im April siegten die Ämtler zuhause 2:0. (Bild kakö)

Uhr: Jun. C (Promotion) – Oetwil-Geroldswil, 15.30 Uhr: Adliswil – Jun. A (CocaCola Juniorleague, Cup) ; Sonntag, 16Uhr: Mendrisio – FCWB 1.

Mettmenstetten gewinnt das Lokalderby

Fussball 4. Liga: FC Affoltern am Albis 3 – FC KMM 3:5 (0:1) Bei schönem Spätsommerwetter hat die 1. Mannschaft des FC Knonau-Mettmenstetten auswärts den FC Affoltern 3 in einem hart umkämpften Lokalderby geschlagen. Nach dem guten Start in die Saison und dem starken letzten Heimspiel wollte die Gjoshi/Ismajlaj-Elf am gelungenen Auftakt anknüpfen. Und so startete der FC KMM gleich bei Anpfiff mit viel Elan und in bester Spiellaune an diesem frühen Sonntagmorgen. Das Spiel kannte von der ersten Minute an eigentlich nur eine Richtung – nämlich die Platzhälfte des Gastgebers. Die Elf aus Mettmenstetten erarbeitete sich weiter gute Chancen, doch wie bereits in anderen Spielen, blieb die Chancenverwertung grösstenteils aus und liess zu wünschen übrig. In der 19. Minute dann die hochverdiente Erlösung: A. Mazza wurde von N. Ahmeti herrlich lanciert und schob eiskalt zum 0:1 für die Gäste ein. Der FC KMM dominierte das Spiel von nun an nach Belieben. Dann jedoch eine kleine Unachtsamkeit, die

den Gastgebern die erste Chance ermöglichte und nur durch D. Bekcic, den neuen Zuwachs im FC KMM-Tor, spektakulär verhindert wurde. Trotz weiterer Grosschancen des FC KMM blieb es zur Pause beim 0:1. In der Pause rotierte das Trainerduo und brachte gleich sechs neue Kräfte aufs Feld. So dauerte es gerade mal fünf Zeigerumdrehungen, bis der eingewechselte L. Ismajlaj nach starker Vorlage von M. Ismajlaj herrlich zum 0:2 traf. Die Ämtler liessen nichts anbrennen und in der 68. Minute landete der Ball erneut im FCANetz: M. Ismajlaj lief alleine auf den Torwart zu und schob das runde Leder ins rechte Eck – der Zwischenstand nun 0:3. Das sollte jedoch nicht den K.o.-Schlag für den FCA bedeuten. Die Gastgeber verkürzten nur eine Minute später auf 1:3. Darauf folgte die postwendende Antwort: Nach einer starken Balleroberung im Mittelfeld und zwei schnellen Pässen traf M. Ismajlaj erneut und es stand nun 1:4. Nun schaltete der FC KMM gleich drei Gänge zurück und als logische Folge kam der FCA erneut zu einigen

Chancen. Allerdings kamen die Gegner nicht an D. Bekcic vorbei. In der 82. Minute musste sich dann jedoch auch der neue FC KMM-Hintermann geschlagen geben und die Gastgeber verbuchten ihren zweiten Treffer. Der neue Zwischenstand lautete 2:4. Erneut kam die Antwort sofort, und J. Ewason nutzte seine Schnelligkeit, liess die Hintermannschaft des FCA hinter sich und schob das Leder trocken in die kurze Goalie-Ecke. Der FC KMM bekam aber bald die Quittung für das reduzierte Tempo und eine FC KMM-Unkonzentriertheit in der 85. Minute verschaffte dem FCA seinen dritten und letzten Treffer. So endete das Lokalderby mit dem Endresultat 3:5. Luca Vollenweider Aufstellung: D. Bekcic, J. Ewason, F. Krasinqi, J. Steinemann (C) M. Gjini, L. Sefedini, A. Kouadio, G. Ismajlaj, K. Ismajlaj, N. Ahmeti, A. Mazza, L. Vollenweider, D. Lüscher, B. Gjoshi, B. Ismajlaj, Labinot Ismajlaj, F. Ismajlaj, Mergim Ismajlaj FC KMM ohne: F. Sula (privat), H. Nemany (nicht im Aufgebot).

Der FC St. Gallen kommt nach Muri

Cup-Sechzehntelfinal im Stadion Brühl Den Zweitplatzierten der Super League live erleben – und das fast vor der Haustüre. Diese Chance bietet sich am kommenden Sonntag. Der FC Muri, 2. Liga interregio, empfängt im Cup den FC St. Gallen. Es wird zweifellos ein Highlight in der Vereinsgeschichte des Freiämter Fussballclubs, das Gastspiel des FC St. Gallen in Muri. Fans aus nah und

fern werden das Stadion Brühl in ein «Tollhaus» verwandeln. Bei schönem Fussballwetter werden in Muri rund 2500 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet. Die Tribüne ist bereits ausverkauft. Dieses einmalige Spektakel reiht sich ein in die unvergesslichen Momente, welche der FC Muri in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder einmal erleben durfte. Etwa den Aufstieg in die 1. Liga, die Einweihung der Sportstätte Brühl,

Fussball-Länderspiele der U16, das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Zürich sowie Fussball-Länderspiele der Schweizer Nationalmannschaft der Damen. Damit am kommenden Sonntag alles reibungslos abläuft, empfiehlt der FC Muri, den Vorverkauf zu nutzen. (pd.) FC Muri – FC St. Gallen am Sonntag, 16. September, 16 Uhr, Stadion Brühl, Muri AG. Stadionöffnung mit Festbetrieb ab 14 Uhr. Vorverkauf unter www.ticketcorner.ch/fc-muri-fc-st-gallen-1879.

nächste Mal. Für die frühjahrsblühenden Blumenzwiebeln sind die Monate September bis Mitte November ideal, solange der Boden nicht gefroren ist. Die Knollen der Sommerblüher wie Dahlien, Begonien u.a. sind nicht winterhart, diese werden erst im Frühling gepflanzt und im Herbst wieder ausgegraben. Für alle gilt die gleiche Devise, möglichst rasch nach dem Kauf pflanzen und auf gute, gesunde Qualität achten. Wie aus den Ursprungsländern der Zwiebeln zu entnehmen, bevorzugen diese einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden. Bei zu lehmigen Böden braucht es zusätzlich Sand oder leichte Blumenerde um Fäulnisschäden vorzubeugen. Gepflanzt wird an sonnigen bis schattigen Standorten, kleine Wildzwiebeln lassen sich sehr gut in Begleitung von Sträuchern oder Steingärten pflanzen. Höhere Tulpen finden Verwendung in sonnigen Rabatten vielleicht abgestuft in Höhen und Farben. Wie in englischen Parks anzutreffen blühen Narzissen auch sehr elegant in grosszügigen Rasenflächen. Wie tief werden Zwiebeln gepflanzt? Eine einfache Faustregel besagt, zwei- bis dreimal die Eigenhöhe der Zwiebel, d.h. bei einer grossen Tulpe könnte dies ca. 15 cm betragen. Gegen Mäusefrass schützt ein Pflanzkorb oder Mäusegitter. Viele nützliche Tipps über Pflanzentiefe, Farbe, Wuchshöhe, Blütezeit befinden sich auf jeder Verpackung, dies hilft bei der Planung der gewünschten Blumenrabatten. Auch wenn man keinen Garten besitzt, muss man nicht auf Zwiebeln verzichten, diese lassen sich auch gut in Kisten oder Töpfen anziehen. Die Gefässe beanspruchen aber bei kalten Temperaturen etwas Winterschutz und zudem ist auf genügend Feuchtigkeit zu achten. Freuen wir uns jetzt schon auf die blühende Frühlingspracht.

Sa. 22. September, 10.00 – 14.00 Uhr Obstund Beerenberatungstag mit der Firma Häberli inkl. Degustation


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Sport

Wenn sich Rang zwei wie ein Sieg anfühlt

Urs Huber kämpft wieder um den Sieg

Freitag, 14. September 2018

Rundum glückliche Gesichter beim «OL für Alle»

Gelungener Anlass der OLG Säuliamt Bei fast hochsommerlichen Temperaturen konnte die OLG Säuliamt am vergangenen Samstag ihren «Orientierungslauf für alle» in Affoltern durchführen. Der Name sollte Programm sein und auch weniger geübten Läufern die Gelegenheit bieten, sich auf diesen faszinierenden Sport einzulassen.

Urs Huber vier Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch als Lokomotive an der O-Tour. (Bild Martin Platter)

Selten hat man Urs Huber so zufrieden über einen zweiten Platz gesehen, wie am letzten Sonntag am O-Tour Bike-Marathon in Alpnach. Hätte er in der Abfahrt vom Ächerlipass keinen Platten gehabt, wäre – nur vier Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch – sogar der Sieg dringelegen. So kam erstmals Hansueli Stauffer zum Handkuss. Urs Huber brachte es im Ziel auf den Punkt: «Diesmal hatte ich Defektpech. Sonst war es oft Hansueli. Er ist heute stark gefahren und hat sein Rennen klug eingeteilt», lobte der Seriensieger, nachdem er als Zweiter über die Ziellinie gerollt war. Das Klassement hatte bereits an den Flanken des Pilatus erste Konturen erhalten. Unter dem Tempodiktat von Huber zeigte die Spitzengruppe in der Steigung zur Lütholdsmatt bald Zerfallserscheinungen. Nur der frühere belgische Meister Frans Claes, Andreas Moser und Hansueli Stauffer vermochten das Hinterrad Hubers zu halten. In der Abfahrt vom Langis verlor Claes wegen eines Hinterraddefekts den Anschluss an die Spitze. Stattdessen konnte Crosscountry-Spezialist Martin Fanger aufschliessen. In den steilen Rampen von Schwanden bis zum Ächerlipass drückte Huber jedoch abermals aufs Tempo. Fanger musste ihn ziehen lassen. Vom Tempoforcing nicht nervös machen liess sich Stauffer, der unbeirrt seinen Rhythmus fuhr. Das sollte sich auszahlen, wie sich kurz darauf herausstellte. Diesmal traf der Defektteufel Huber: Schleichender Luftverlust im Hinterreifen! Der Mettmenstetter musste anhalten, um nachzupumpen. Stauffer konnte die Führung übernehmen, die er bis ins Ziel verteidigte. Mit dem Sieg entthronte er den bisherigen Leader Adrien Chenaux, der das Ziel als Fünfter erreichte. Huber konnte dies nur recht sein. Mit wenigen Punkten Rückstand liegt er bereits wieder in guter Reichweite für den Gesamtsieg in der BikeMarathon-Classics, die am 30. September am Iron Bike Race in Einsiedeln entschieden wird. Das Iron Bike Race zählt heuer zudem als Schweizer Meisterschaft, auf einer Strecke, die Urs Huber liegt. Er konnte das Rennen bereits in den Jahren 2016 (vor Stauffer), 15, 14 und 08 für sich entscheiden.

kose während der Operation nicht mehr spürt. Huber sagt: «Egal wie mans nimmt und wie gut der Heilungsprozess verläuft. So eine Verletzung raubt einem immer ein Teil des erarbeiteten Form-Niveaus und kratzt am Selbstvertrauen.» Er sei sich zwar sicher gewesen, dass er auf das Saisonfinale hin nochmals Bestform erreichen könne. «Doch erst der Nationalpark-Bike-Marathon brachte mich auch mental wieder zurück in den Rennrhythmus. In dieser Hinsicht war mein achter Rang viel mehr wert als die nüchterne Zahl auf der Rangliste. Sie war der Wendepunkt.» In den Tagen danach habe er sehr gut trainieren können. Bald habe sich die Schulter wieder nahezu wie vor dem Sturz angefühlt. Gute Aussichten für die Bikemarathon-Weltmeisterschaften, die morgen Samstag in den Dolomiten stattfinden werden. Doch Huber gibt sich vorsichtig und nimmts mit Humor: «Ich kann nicht genau sagen, was ich von der WM erwarte. Es soll zwar schon vorgekommen sein, dass sich eine Verletzungspause kurz vor einem Grossanlass als Vorteil herausstellte. Doch realistischerweise ist es eher kein Vorteil. Sonst würde sich ja jeder absichtlich verletzen, um einen Vorteil zu erhalten.» Er werde es wie an der O-Tour machen und einfach zufrieden sein, wenn er gesund am Ziel ankommt und die Gewissheit erhalten hat, sein Bestes gegeben zu haben. (map.) Resultate: Herren (86 km): 1. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 3:46:06. 2. Urs Huber (Mettmenstetten) 1:18. 3. Martin Fanger (Genf) 2:55. 4. Andreas Moser (Madiswil) 7:04. 5. Adrien Chenaux (Fribourg) 7:20. 6. Emeric Turcat (Lausanne) 10:23. 7. Roger Jenni (Jenaz) 11:28. 8. Konny Looser (Hinwil) 12:37. 9. Andreas Kleiber (De) 13:45. 10. Marc Stutzmann (Rüfenacht, BE) 19:25. Ferner die weiteren Säuliämtler: 44. Fredi Rütimann (Hausen) 1:05:53 (9. HF3). Frauen (86 km): 1. Ariane Lüthi (Thun) 4:32:41. 2. Esther Süss (Küttigen) 3:05. 3. Andrea Ming (Neerach) 24:15. 4. Janine Schneider (De) 35:59. 5. Antonia Bünter (Bern) 46:15. Herren (45 km): Jeremias Marti (Gettnau) 2:04:36. 2. Simon Brändli (Zürich) 4:11. 3. Lars Zumstein (Samedan) 6:15. 4. Fardri Barandun (Samedan) 6:17. 5. Stijn Appel (Ho) 7:58. 6. Andreas Plüss (Aarburg) 9:28. 7. Janis Spescha (Chur) 9:38. 8. Silva Kälin (Unteriberg) 9:52. 9. Patrick Zürcher (Oey) 10:21. 10. Hansjürg Brügger (Frutigen) 10:56. Ferner die weiteren Säuliämtler: 170. Thomas Heimann (Uerzlikon) 1:24:52 (64. HF3).

Freude über die gute Form Noch mehr freut den 33-Jährigen jedoch, dass er den Schlüsselbeinbruch und vor allem auch die Vollnar-

Frauen (45 km): 1. Renata Bucher (Luzern) 2:38:36. 2. Tanja Blickenstorfer (Horgen) 4:21. 3. Alexandra Lehmann (Oey) 6:34. 4. Fabienne Niederberger (La Tour-de-Trême) 8:03. 5. Margrit Abächerli (Erstfeld) 11:17.

Mit dem jeweils im Frühling und Spätsommer angebotenen «OL für alle» verfolgt die Säuliämtler OLG das Ziel, Kindern, Familien und Einsteigern die Möglichkeit, den OL-Sport quasi vor der Haustüre kennen zu lernen. Als Wettkampfgelände bot sich diesmal die Gegend rund um den Bisliker Weiher an, wo auf der rundum frisch aufgenommenen Karte «Feldenmas Süd» ein interessantes Postennetz eingetragen wurde. Da sich an diesem Anlass jeweils eine bunte Schar aus Neulingen und erfahrenen OL-Profis einfindet, besteht für den Bahnleger die Herausforderung, die Laufparcours den verschiedenen Niveaus in Länge und Schwierigkeitsgrad anzupassen. Diese anspruchsvolle Aufgabe löste Zbynek Cernin mit Bravour, was ihm die rundum begeisterten Teilnehmer am Ziel bestätigten. Während auf den einfacheren Bahnen die Posten in der Nähe von leicht erkennbaren Objekten, wie etwa markanten Steinen oder Weggabelungen, aufgestellt wurden, so gab es auf den schwierigeren Bahnen für die routinierten OL-Cracks ein paar knifflige Aufgaben zu lösen. Der teilweise dichte Wald oder die weit ausladenden Brombeerstauden mit ihren Stacheln erforderten präzises Kartenlesen, um diese Gebiete entweder zu umlaufen oder – mit einigen Kratzern versehen – zügig zu durchqueren. Auf der kurzen Strecke (2,3 Kilometer, acht Posten) gewann Dimitri Schweizer aus Hedingen und auf der mittleren, einfachen Strecke (3,5 Kilometer, elf Posten) ging der Sieg an Tokio 2 aus Affoltern, welche Marco Wenzi (Mettmenstetten) knapp hinter sich liessen. In der mittleren, schwierigeren Kategorie (3,8 Kilometer, 14 Posten)

OL durchgeführt. Die Begeisterung der Teilnehmenden war gross, fanden diese doch eine schöne Walking-Strecke vor, welche rund um das Feldenmas führte. Da nicht Schnelligkeit im Vordergrund stand, sondern vielmehr die Genauigkeit, mit welcher der Postenstandort auf der Karte einzutragen war, hatten die Teilnehmenden auch Zeit, die wunderschöne LandGross und Klein ist für den Start bereit. (Bild zvg.) schaft zwischenging der Sieg an Christian Bigler aus durch zu geniessen. Der Bahnleger Luzern und auf der Langdistanz muss- Severin Schmid machte es den Teilten die OLG-Säuliamt-Klubmitglieder nehmern nicht immer einfach, mussThomas Scherer (zweiter Platz) und ten diese öfters den Kopf fest nach Urs Leisinger (dritter Platz) dem He- rechts und links drehen, damit keine dinger Männerriegen-Mitglied Roman Posten übersehen wurden. Die KombiSchuppisser den Vortritt lassen, wel- nation aus Kopfarbeit, sinnvoller körcher diese Kategorie mit klarem Vor- perlicher Betätigung und die frische sprung für sich entscheiden konnte. Luft im Wald ergaben einen guten und befriedigenden Ausgleich zum Alltag.

Besonderer Spass für die Kleinen Nicht fehlen durfte auch diesmal der sogenannte «Schnur-OL» ganz in der Nähe des Laufzentrums. Entlang einer durch den Wald gespannten Schnur wagen sich die Kleinsten unter den Läufern meist alleine (oder wenn der Mut noch ausbleibt, in Begleitung der Eltern) in den Wald. Oftmals überrascht ob der gelungenen «Mutprobe» verausgaben sich die angehenden Nachwuchstalente gleich noch ein zweites oder sogar drittes Mal, um die erreichte Zeit (oder die eines «Gschpänli») zu unterbieten, was jedes Mal mit einem Sugus belohnt wurde. Ebenfalls zufrieden über den gelungenen Anlass zeigen sich die beiden Organisatorinnen Dorothee Leisinger und Kathi Schweizer: «Mit diesem Tag ist es uns und unseren Helfern gelungen, auch «Nicht-OL-Läufern» diesen Sport näherzubringen. Der Aufwand dafür hat sich gelohnt!» Bei viel Sonne wurde der 26. Walking-

Ranglisten «OL für alle»: Kategorie L: 1. Roman Schuppisser, Hedingen, Männerriege Hedingen, 0:55:28; 2. Thomas Scherer, Mettmenstetten, OLG Säuliamt, 1:01:24; 3. Urs Leisinger, Hausen, OLG Säuliamt, 1:10:09. Kategorie MS: 1. Christian Bigler, Luzern, 0:47:38; 2. Serafine Moeri, Cham, OLV Zug, 0:49:06. 3. Umberto Veronesi, Zwillikon, OLG Säuliamt, 0:49:21. Kategorie ME: 1. Tokio 2, Affoltern,0:35:45; 2. Marco Wenzi, Mettmenstetten, 0:35:57; 3. Mira Werder, Aeugst, OLG Säuliamt, 0:43:02. Kategorie K: 1. Dimitri Schweizer, Hedingen, 0:18:35; 2. David Schweizer, Hedingen, 0:19:57, 3. Jonas Zurbrügg und Nicolas Schlinger, Maschwanden, 0:21:24. Kategorie Schnur: 1. Sven Kehrle, Wettswil, 0:01:17; 2. Werder, Aeugst, 0:01:32; 3. Jan Kehrle, Wettswil, 0:01:32. Ranglisten Walking-OL: Einzel: 1. Maria Weiss, Affoltern, 2. Doris Bachmann, Affoltern, 3. Edith von Gunten, Affoltern, Gruppe: 1. Monika und Peter Helbling, Hedingen; 2. Marie-Luise und Frank Iller, Affoltern, 3. Monika und Andreas Büchi, Zug.

Erfolgreiches Wochenende für den RRC-Nachwuchs

Erfolgreiche RRC-Amt-Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer Die Nachwuchsfahrer des RRC-Amt starteten nach der Sommerpause fulminant in die zweite Saisonhälfte. Beim EKZ-Cup konnten in den letzten drei Rennen nicht weniger als 11 Podestplätze und 19 Top-Ten-Resultate gefeiert werden. Dies ist nicht ganz selbstverständlich, da bei einigen Kategorien gegen 50 Kinder um die ersten Plätze kämpften. In der Gesamtwertung konnten bei den U9-Mädchen Sara Käppeli den dritten und bei den U9-Knaben Robin Bösch den Gesamtsieg feiern. Bei Robin wurde das letzte Rennen zur Entscheidung um den Gesamtsieg. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Verfolger musste er alles geben und fuhr gleichzeitig seinen ersten Saisonsieg nach Hause. Dies notabene mit nur einer halben Sekunde Vorsprung. Spannender kann ein Saisonabschluss nicht gefahren werden. Beim Argovia Vittoria Fischer Cup fuhren die Geschwister Huber vorne mit. Bei dieser Bike-Serie wird in den

Robin Bösch (Mitte) holte sich mit einer halben Sekunde Vorsprung den Gesamtsieg. (Bilder zvg.)

Sara Käppeli fuhr in der Gesamtwertung bei den U9-Mädchen auf den dritten Rang.

Nachwuchskategorien das Geschicklichkeitsfahren gemessen. Dies meisterten Shana Huber bei den U11 mit einem dritten Gesamtrang und Lina Huber bei den U9 mit dem Gesamtsieg hervorragend. Jan Tillmann, der die Proffix Swiss Bike Cup-Serie fährt,

fuhr in Basel von 79 klassierten Fahrern auf den hervorragenden zweiten Rang. In der Zwischenwertung liegt Jan ein Rennen vor Schluss auf dem sehr guten vierten Rang. (pd.) Ranglisten und Fotos unter www.rrc-amt.ch.


Extra

Freitag, 14. September 2018

Der Mehrwert der Kürbissuppe

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Im Spital Affoltern geboren

Gedanken zu Erntedank von Pfarrerin Susanne Sauder

B

ei uns zu Hause gabs praktisch nie Suppe. Mami mochte keine auch noch so kreative Variante davon. Vermutlich gerade deshalb ist mir der grosse Suppentopf in der Angestelltenküche des KonditoreiCafés meiner Grosseltern eindrücklich in Erinnerung: Punkt zwölf Uhr kamen alle Konditorinnen und Konditoren aus der Backstube hoch und setzten sich auf die Schemeli rund um den grossen Küchentisch. Dann schöpfte die Köchin mit einer grossen Schöpfkelle die Suppe in die Chacheli. Wie ein Ritual zur Eröffnung des Mittagessens. Ob die Redewendung «aus dem Vollen schöpfen» auf eine solche Erfahrung zurückgeht? Wenn die Köchin aus dem vollen Kürbissuppentopf schöpft und schöpft – bis alle Chacheli voll sind und der Topf noch längst nicht leer?

Schöpferische Kreationen In der herbstlichen Erntezeit können wir effektiv aus dem Vollen schöpfen. Was zurzeit alles an und unter den Bäumen aufgelesen, auf den Feldern und in den Gärten geerntet werden kann, was es in den Läden zu kaufen gibt und auf den Speisekarten der Restaurants uns gluschtig macht: erschöpfende Fülle an Früchten, die wir kaum ausschöpfen können. Viele Feldfrüchte hingegen haben aufgrund des zu trocken-heissen Sommers erschöpft ihren Ährenkopf lampen lassen. Die führte zu einem spürbar geringeren Ernteertrag. Gleichwohl inspiriert die herbstliche Farben- und Formenvielfalt Kreative zu wunder-

unsere Schöpfung aus. Auch uns «Erdlinge», Abkömmlinge des Adam, von hebräisch adama für Erde. Geschöpft aus der Materie «Erde», und Geist-LuftAtem eingehaucht von Gott. Im Materiellen lebt das Geistige, das Geistige verdichtet sich zu Materie.

Der Geist in der Suppe

Reiche Ernte. (Bild zvg.) schönen Schöpfungen. Viele Töpfe und Schalen letztlich voll, randvoll das Rund. Entsprechend der Wortherkunft von schöpfen, das für einmal nicht das materiell Sichtbare bezeichnet, sondern genau umgekehrt, das, was man nicht sieht: Der kreisrunde Hohlraum – wie im Buchstaben o im Wort Schöpfung und im Rund der Schöpfkelle. Die Leere, die gefüllt wird mit Nährendem; mit Suppe oder Härdöpfelstock, mit Fruchtsalat, Vanillecrème, Beeren-Bowle; und mit seelisch Lebensnotwendigem: Freude, Zufriedenheit; Glaube, Hoffnung und Liebe.

Geist und Materie Aus dem Hohlraum der runden Schöpfkelle kommt das wahre Leben.

Kleine Tiere, grosse Wirkung Pflanzenfressende Tiere spielen eine zentrale Rolle im Ökosystem Wiese. Insbesondere die Wirbellosen halten Nahrungsnetze und Nährstoffkreisläufe stabil. Bislang ist wenig bekannt, wie sich ein Verlust von verschieden grossen Tierarten – zum Beispiel vom Hirsch bis zur kleinen Blattlaus – auf das Funktionieren eines Ökosystems auswirkt. Forschende der WSL haben in einem fünfjährigen Experiment erstmals unter realen Bedingungen untersucht, was bei einem selektiven

wetter

Ausschluss von verschiedenen Pflanzenfressern im Ökosystem Wiese passiert. Fehlten die grossen Säugetiere, funktioniert das Ökosystem nicht schlechter – aber anders. Wurden hingegen auch die oberirdisch lebenden Wirbellosen ausgeschlossen, litt die ober- und unterirdische Vernetzung. «Wir müssen unsere Anstrengungen erhöhen, wirbellose Tiere zu schützen», so Anita Risch und Martin Schütz, Autoren der Studie, «denn sie sind von immenser Bedeutung für die Vernetzung und Funktionalität unserer Ökosysteme». (tst.)

Der Schöpfer schöpft – schafft aus der Leere. Wobei «Leere» nicht einfach «Nichts» meint. Sondern so, wie sich Johannes den Anfang denkt und sein Evangelium mit den Worten eröffnet: Im Anfang war das Wort, der Logos, und der Logos war bei Gott, und von Gottes Wesen war der Logos. Dieser war im Anfang bei Gott. Alles ist durch ihn geworden und ohne ihn ist auch nicht eines geworden, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1,1-4) Ohne das Wort, das heisst den Geist des Schöpfers, wäre wohl «nichts». Sein Wort schafft Strukturen, und so verbindet sich im Schöpfen Geistiges und Materielles. Beides bedingt sich; beides zusammen macht

«Durch Septembers heiteren Blick, schaut noch einmal der Mai zurück.»

Und so ist eine Schöpfkelle Kürbissuppe zum Zmittag oder ein Glas Most zum Zvieri viel mehr als bloss gekochte Kürbismöckli oder gepresste Äpfel. Darin enthalten sind Fülle aus der Leere, Früchte der Arbeit und des Segens; Freude über alles, was uns einfach so geschenkt ist – oder auch manchmal nicht; Dankbarkeit für das, was uns geistig, körperlich und seelisch nährt; Staunen über die Farbigkeit und Vielfalt von Formen und Geschmäckern und das Bewusstsein für die Kostbarkeit unserer Schöpfung. Jedes Jahr an einem Sonntag im September – während der Schöpfungszeit – feiern wir dies hier bei uns auf dem Land: Das Geschenk des Lebens aus der schöpferischen Leere, die Schöpfung von Geist und Materie durch unseren Schöpfer, und unsere tiefe Dankbarkeit darüber. Wir feiern also den Mehrwert einer Kürbissuppe – etwas salopp ausgedrückt. Wir freuen uns, wenn Sie am Erntedank-Gottesdienst in Ihrer Gemeinde die Schöpfungszeit mit andern zusammen feiern!

Rion, 4. September.

Georgios, 4. September.

Sinjo, 6. September.

Pfarrerin Susanne Sauder, Bonstetten

Veränderungen

I

m Knonauer Amt hat sich einiges verändert. In dieser schnell fortschreitenden Zeit ist das eher die Regel und erstaunt nicht. Wir waren 1982 nach Hausen am Albis gezogen. Hier besuchten die Kinder die Schule, wurden erwachsen. Ab 2004 wohnte ich in Zürich – und letztes Jahr nun kehrte ich nach Hausen zurück. Die Bevölkerung ist stark gewachsen in dieser Zeit. Auf Schritt und Tritt sind neue Häuser entstanden, keine Blöcke, doch die Moderne ist sichtbar. Heute kennen sich die Bewohner untereinander nicht mehr so gut. Es scheint, als hätten die neu Zugezogenen kein grosses Interesse, sich zu integrieren. Gruppierungen und Vereinigungen für Alt und Jung gibt es zwar mehrere, auch die nötigsten Einkaufsläden und Restaurants, ferner einen Zahnarzt und zwei drei Ärzte. Wenn ich mit den Kindern früher in Zürich weilte, grüssten sie nach Hausemer Art die Leute im Lift und anderswo, wurden manchmal etwas perplex wieder gegrüsst, denn in der Stadt ist dies nicht Usus. Für mich war es jeweils ein Labsal (und ist es immer noch), im heissen Sommer zurück aufs Land zu kommen, in die bessere, etwas weniger heisse Luft. Die Umgebung von Hausen ist schön, mit weiten Wiesen und Wäldern, die Sicht in die Berge wohltuend. Wir vermeinen – bloss eine knappe Fahrstunde von der Stadt Zürich entfernt – uns in einer Oase zu befinden, fern von Menschenströmen und Verkehr.

Kurhaus und Kunstmäzen

bauernregel

Fynn Laurin, 3. September.

Weshalb bloss? Hausen war in früheren Zeiten doch bekannt gewesen: Fürsten verbrachten Ferien im Albisbrunn, das einst ein Kurhaus war. Heute werden dort Jünglinge auf den rechten Pfad geleitet, machen eine Schreiner-, Maler- oder Metallbaulehre. Der Kunstmäzen Oskar Reinhart

liess sich in Hausen eine prächtige Wohnstätte bauen. Als die Kinder noch Kinder waren, lernte ich Eltern ihrer Mitschüler kennen, durch Schulbesuche sich ergebende Begegnungen, daraus wurden oft gute Bekanntschaften. Heute treffe ich noch welche, wir sind alle älter geworden, gemeinsame Interessen haben sich verflüchtigt. Einige Hausemer, die damals schon alt waren, sind gestorben. Diejenigen Hausemer, die uns noch erkennen, verhalten sich meistens freundlich, ja, freuen sich gar, uns zu sehen.

Lisa Serena, 7. September. (Bilder Irene Magnin)

volg-rezept

Braten im Römertopf

Viele Erinnerungen Die Stimmbürger von Hausen sind dafür bekannt, oft keine opportunistischen Entscheidungen zu fällen. Es gibt keine Hochhäuser in Hausen, keine Golfplätze für mehrheitlich Auswärtige, keine Wohlfühloasen, in die sich einzukaufen teuer ist. Und es gibt in Hausen immer noch eingesessene Bauern, die dem Dorf nach wie vor Persönlichkeit verleihen (und notabene Persönlichkeiten sind). Nie vergessen werde ich die Spaziergänge mit unserer Berner Sennenhündin. Gespräche mit Menschen, die auch mit ihren Hunden spazierten, ergaben sich. Sie wurde mehr als 14 Jahre alt. Ihr Sterben hinterliess grosse Trauer. Ich kann nicht ohne Wehmut an sie zurückdenken. Wir waren viel allein. Wenn ich schrieb, lag sie unter dem Pult, und ich fühlte mich wohl in ihrer Nähe, und wenn ich im Garten las, war sie bei mir. Mit meinem Sohn unternahm ich manchmal über Mittag kleine Essensausflüge, die ältere Tochter blieb in Zürich, wo sie lernte. Ja, es gibt viele Erinnerungen und auch Veränderungen, die auf uns zukommen.

Römertopf samt Deckel 30 Min. in kaltes Wasser einlegen. Römertopf herausnehmen und abtropfen lassen. Steinpilze in viel kaltem Wasser einweichen. Kürbis schälen und in grosse Stücke schneiden und samt Zwiebeln mit Salz und Pfeffer würzen und mit Knoblauchzehen und Thymian in den Römertopf legen. Braten rundum gut würzen und darauflegen. Römertopf mit Deckel schliessen und auf die unterste Rille des kalten Ofens stellen. Temperatur auf 200 °C einstellen. 60 Min. garen. Steinpilze gut spülen und beigeben. Braten ohne Deckel ca. 20 Min. bräunen. Zubereitung ca. 15 Min. plus 30 Min. einweichen und ca. 80 Min. garen.

Marianne von Arx

Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.

Zutaten für 4 bis 5 Personen 10 g Steinpilze, getrocknet 800 g Kürbis 2 Zwiebeln, geviertelt Salz, Pfeffer aus der Mühle 8 Knoblauchzehen mit Schale 3 Thymianzweige 1 kg Schweinsbraten, Schulter

Zubereitung


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072_2018  

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