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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Individuelle telefonische Beratung durch Fachleute rund um das Eigentum für unsere Mitglieder. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 71 I 174. Jahrgang I Freitag, 11. September 2020

Baustelle Mättmi

Strassenbauarbeiten in Richtung Affoltern wie auch in Richtung Knonau. > Seite 3

Zusatzleistungen

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Vorlage vom 27. September. > Seite 5

hev-albis.ch

Schnellfahrer

Das Bezirksgericht Affoltern hat zwei Aargauer zu Gefängnis bedingt verurteilt. > Seite 7

Jetzt Mitglied werden und sofort profitieren.

Glanzstücke

Die Künstlerin Véro Straubhaar zeigt ihre neuen Werke in Bonstetten. > Seite 11

Einer der bestbewachten Orte des Kantons Diese Woche fand in Affoltern die dritte Schulung für Verhaltenserkennung der Polizei statt Wie erkennt man, ob sich jemand verdächtig verhält? Von Montag bis Mittwoch wurden in Affoltern Polizisten darauf geschult. Der «Anzeiger» war dabei.

Joshua Schmidt aus Stallikon holt an den Schweizer Jugendfilmtagen den 1. Platz. > Seite 12

Steinbock über Uerzlikon Am Uerzliker Dorfplatz weht nicht mehr die – mittlerweile vom Wind zerfetzte – Kappeler Fahne, sondern neu eine mit dem Uerzliker Steinbock. Das Wappentier stammt von den Rittern von Uerzlikon, die um 1233 nahe der Zuger Kantonsgrenze in Uerzlikon eine Wasserburg bewohnten. Sie sind quasi die Mentoren der örtlichen Fasnacht, deren Wahrzeichen die Burg und eben der Steinbock sind. (red.)

> Bericht auf Seite 5

von Salomon Schneider 2009 hat die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit Psychologen der Universität Zürich das Verhaltenserkennungs-Programm Aspect, basierend auf einer Schulung für Terrorexperten der israelischen Flughafenpolizei entwickelt. Aspect steht für Analyzing suspicious behavior and cognitive training (Analysieren von verdächtigen Verhaltensweisen und kognitives Training). Grundsätzlich für die verdeckte Ermittlung entwickelt, haben fast alle verdeckt ermittelnden Einheiten der Schweizer Polizeikorps mittlerweile Aspect-Kurse besucht. Der Chef der Regionalabteilung Limmattal-Albis der Kantonspolizei Zürich, Martin Litscher, war von Anfang an bei den Aspect-Kursen dabei und hat vor eineinhalb Jahren die Leitung des vom Schweizerischen Polizeiinstitut durchgeführten Kurses übernommen: «Über die Jahre ist immer wieder das Bedürfnis entstanden, Aspect weiterzuentwickeln, für die Arbeit von uniformierten Einheiten. Dies ist uns nun gelungen.» Von Montag bis Mittwoch fanden in Affoltern die dritten Aspect-Kurse in diesem Jahr statt. Martin Litscher: «Aspect enthält Theorieblöcke zur Körpersprache, Erkennen verdächtigen Verhaltens, Gesichtserkennung und Übungen am Computer. Den grössten Teil der Zeit sind die Teilnehmenden jedoch an der Front im Einsatz und lernen in praktischen Übungen, das Gelernte im Feld

Filmpreis

Ganz 100 «Noch nicht ganz hundert» – unter diesem Motto stand das letztjährige Jahreskonzert der Harmonie Affoltern. Mittlerweile hat der Musikverein die grosse Marke erreicht. Die Feier zum runden Jubiläum muss allerdings vertagt werden. Der geplante Musiktag im Frühsommer fiel der aktuellen Situation zum Opfer, nun sind auch der Musikantentreff und das Jahreskonzert im November abgesagt. (red.)

> Bericht auf Seite 19 ANZEIGEN

Kursleiter Martin Litscher (Bildmitte), Chef der Regionalabteilung Limmattal-Albis der Kantonspolizei Zürich, erläutert den Kursteilnehmenden bei der My-Stop-Raststätte, wie eine Verkehrskontrolle aufgebaut werden sollte, um Verdächtige zu verräterischen Handlungen zu motivieren. (Bild Salomon Schneider) umzusetzen.» Die verschiedenen Gruppen machen deshalb jeweils Fahrzeugkontrollen bei der My-Stop-Raststätte, Personenkontrollen in Zügen oder rund um den Bahnhof Affoltern und Diebstahlkontrollen in Coop-Center. Speziell an diesen Aspect-Schulungen ist, dass die Polizeiuniform bewusst als Stressor eingesetzt wird, um Nervosität bei Verdächtigen hervorzurufen.

Dieses Gesicht kenne ich doch Ein weiterer zentraler Teil der Aspect-Schulung des Schweizerischen

Arbeitslosigkeit stagniert Nach zuletzt zwei Anstiegen um je 0,1 Prozentpunkt blieb die Ämtler Arbeitslosenquote im August unverändert bei 2,6 Prozent.

die Zahl der jungen Arbeitslosen, die nach Abschluss der Ausbildungsverhältnisse auf den Arbeitsmarkt kommen.

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern lag im August wie schon im Juli bei 2,6 Prozent. Das ist allerdings noch kein Grund, aufzuatmen: «Die Auswirkungen der Coronakrise werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten verstärkt belasten, so dass mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im Herbst zu rechnen ist», heisst es beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit. Ende August waren im Bezirk 808 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, zehn Personen mehr als im Vormonat. Wie üblich um diese Jahreszeit erhöhte sich

Trotz Stabilisierung der Arbeitslosenzahlen bleiben die Auswirkungen der Coronakrise auf den Zürcher Arbeitsmarkt weiterhin spürbar. Die meisten Zürcher Branchen, insbesondere die Gastronomie, die Industrie sowie der Grosshandel rechnen mit einem Beschäftigungsabbau in den kommenden Monaten. Auch saisonal bedingt rechnet man beim Amt für Wirtschaft und Arbeit mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gegen Ende Jahr, da Branchen wie der Bau oder das Gastgewerbe in den Wintermonaten weniger Arbeitskräfte benötigen. (red.)

Aussichten für den Herbst bleiben trüb

Polizeiinstituts ist die Personenerkennung. Mitarbeitende der Polizeikorps werden bewusst darauf geschult, Personen von Fahndungsfotos zu erkennen, auch wenn sie sich äusserlich verändert haben. Martin Litscher erklärt: «Grundsätzlich können bekannte Gesichter besser gemerkt werden. Wir können beispielsweise Filmstars erkennen, auch wenn ihr Erscheinungsbild durch die Maske erheblich verändert wurde. Dies rührt daher, dass wir sie so oft gesehen haben, dass wir ihre Gesichtsmerkmale so gut kennen, dass wir sie immer noch er-

kennen, wenn sie eine Perücke und viel Make-up tragen. In unseren Aspect-Schulungen bringen wir den Teilnehmenden bei, zuerst auf äussere Gesichtsmerkmale, wie Haare und Kinn zu achten und anschliessend auf innere Gesichtsmerkmale, wie Augenpartie und Nase. Bei Menschen aus anderen Kulturkreisen braucht Gesichtserkennung viel mehr Übung und natürlich gibt es auch immer Menschen, die sich einfacher Gesichter merken können als andere – sie sind oft besonders gute Fahnder.»

Für eine Welle der Solidarität

20 Millionen mehr für den ZVV

«Dear Foundation – Solidarité Suisse» – die neue Stiftung hilft Menschen, welche die Coronakrise besonders hart trifft.

Pandemiebedingte Ausfälle: Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat einen Nachtragskredit für den Zürcher Verkehrsverbund.

Mit ihrer Stiftung «The Dear Foundation» engagiert sich Sonja Dinner in Affoltern für die Armen und Schwachen der Welt. Nun wird sie auch in der Schweiz aktiv. Schon im Frühjahr hat die Unternehmerin nämlich die Gefahr für verschiedene Branchen und vor allem für die Schwächsten der Gesellschaft erkannt. Mit ihrer neuen, zusätzlichen, Stiftung will sie jenen helfen, die in der Schweiz unter den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus leiden – und eine Welle der Solidarität auslösen. (tst.)

Der ZVV rechnet für 2020 mit einem Rückgang der Einnahmen um rund 22 Prozent, also einem Defizit von 453 statt der budgetierten 347 Millionen Franken. Für die öffentliche Hand verbleibt mit Berücksichtigung eines erwarteten Bundesbeitrages für den Ortsverkehr von 20 Millionen Franken eine Kostenunterdeckung von rund 387 Millionen, die zur Hälfte vom Kanton und von den Gemeinden getragen wird. Um den zusätzlichen Beitrag des Kantons finanzieren zu können, beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Nachtragskredit von 20 Millionen Franken. (red.)

> Bericht auf Seite 3

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> Bericht auf Seite 9

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserer Mutter

Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden für die Amtsdauer 2021 – 2025 1.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf 2.

Islisberg, Kantonsstrasse K 408; Belagssanierung

Sperrung und Umleitung für Belagssanierung Die Kantonsstrasse wird ab dem Dorfende Islisberg bis zur Gemeindegrenze Bonstetten vom Samstag, 19. September 2020, 06.00 Uhr bis Montag, 21. September 2020, 05.00 Uhr für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Die Sperrung der Kantonsstrasse K 408 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung um eine Woche auf den 26./27. September 2020. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 10. September 2020 Der Kantonsingenieur

Im Frühjahr 2021 sind die Erneuerungswahlen für den Statthalter/die Statthalterin, die Mitglieder und Ersatzmitglieder des Bezirksrates sowie den Staatsanwalt/die Staatsanwältin des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2021 – 2025 vorzunehmen. Es sind zu wählen: – 1 Statthalter/Statthalterin – 2 Mitglieder des Bezirksrates – 2 Ersatzmitglieder des Bezirksrates – 1 Staatsanwalt/Staatsanwältin

Im Konkurs über travel station gmbh in Liquidation, Stehlistrasse 7a, 8912 Obfelden, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 11. September 2020, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 11. September 2020, verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Anton Muff, geb. 16. April 1927, Bürgerort: Altishofen LU, gestorbenam15.Oktober 2019,gemeldet gewesen: Chamstrasse 15, 8934 Knonau, wohnhaft gewesen: Betreutes Wohnen, Kirchweg 4, 6221 Rickenbach LU, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 11. September 2020 verwiesen. Affoltern a. A., 11. September 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Hermina Lässer-Röthlin 2. November 1927 – 7. September 2020

Nach einem arbeitsreichen Leben und kurzer Krankheit wurde sie erlöst. In stiller Trauer:

Heinz, Stefan, Andreas Verwandte und Freunde

3.

Sofern Urnenwahlen erforderlich sind, findet der erste Wahlgang am Sonntag, 7. März 2021 statt.

4.

Die Durchführung dieser Erneuerungswahlen erfolgt nach den Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und der Verordnung über die politischen Rechte (VPR).

5.

Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnet sein müssen, sind dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am Mittwoch, 21. Oktober 2020, einzureichen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden.

Die Urnenbeisetzung findet Freitag, 18. September 2020, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis im engsten Familienkreis statt. Anschliessend um 11.20 Uhr Abdankung in der Friedhofskapelle. Statt Blumen zu spenden, gedenke man der Schweizer Berghilfe, Postkonto 80-32443-2 oder IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Hermina Lässer. Traueradresse: Heinz Lässer, Pfruendhofstrasse 62, 8910 Affoltern am Albis

Wahlvorschläge für Staatsanwälte/Staatsanwältinnen sind nur gültig, wenn die vorgeschlagene Person die Voraussetzungen (Wahlfähigkeitszeugnis) gemäss § 97 des Gesetzes über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess (GOG) erfüllt. 6.

Die vorgeschlagenen Personen werden vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagenen Personen mit den nach Ablauf der zweiten Frist (§ 53 GPR) definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen (§ 54 GPR). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet.

7.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Affoltern am Albis, 11. September 2020

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars

Du hast gelebt für Deine Lieben, all Deine Müh und Arbeit war für sie. Gute Mutter, ruhe in Frieden, vergessen werden wir Dich nie.

Kanton Zürich Bezirksrat Affoltern

Bezirksrat Affoltern

Und irgendwo sind immer Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke, Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.

Sehr traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem Mami, Schwiegermami, Grossmami und Gromi

Liselotte Wyss-Spillmann 6. März 1925 – 4. September 2020

Wir vermissen dich

Vorläufige Konkursanzeige Schuldner: Richard Wettstein AG, Sitz: Hedingen, CHE-108.007.644, Maienbrunnenstrasse 14, 8908 Hedingen Datum der Konkurseröffnung: 8. September 2020 Die Publikation betreffend Art, Verfahren und Eingabefrist usw. erfolgt später.

Arthur Wyss Madeleine Birkhofer-Wyss Rita und Urs Allemann-Wyss Christoph Allemann mit Timo Manuela und Javier Ramòn-Allemann mit Rafael, Alicia, Sofia Gaby Wyss Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 16. September 2020 um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Bitte CoronaRegeln, Abstand und Maskenpflicht beachten. Vorgängig ist die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtblatt vom 11. September 2020.

Anstelle zugedachter Blumen bitten wir im Sinne von Lotti um Spenden an Kinderkrebshilfe Schweiz, Spendenkonto: CH70 0900 0000 5000 1225 5, Vermerk: Wyss Liselotte

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Traueradresse: Tury Wyss, Hofackerstr. 15, 8908 Hedingen

Wir nehmen Abschied von unserem Partner, Vater, Schwiegervater und Grossätti

Einladung Informationsveranstaltung Immobilienstrategie Montag, 14. September 2020, 19.30 Uhr Kasinosaal, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Der Stadtrat lädt Sie herzlich zur Informationsveranstaltung Immobilienstrategie, anstelle der angesetzten Gemeindeversammlung, ein. Die Teilnehmenden sind angehalten, sich beim Eintreffen im Kasinosaal sowie beim Verlassen des Lokals die Hände zu desinfizieren. Ab dem Foyer bis zum Sitzplatz besteht Maskenpflicht. Zudem sind die aktuellen COVID-19-Verordnungen des Bundesrats und des Kantons Zürich einzuhalten. 11. September 2020 Stadtrat Affoltern am Albis

Paul Werner

25. Dezember 1946 – 2. September 2020 Er ist für immer von uns gegangen und hinterlässt uns neben seinem Endlebenswerk in Amden viele schöne und bleibende Erinnerungen. Vreni Wydler Monika & Marcel Blunschi-Werner mit Samuel, Joshua und Rahel Markus & Susi Werner mit Janis und Anouk Pia Werner-Guntlin

Die Trauerfeier (Maskenpfflicht) findet am Freitag, 18. September 2020 um 14 Uhr in der katholischen Kirche St. Gallus (Kirchstrasse 10, 8873 Amden) statt. Im Anschluss wird ein Apéro draussen offeriert. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizerischen Pfadistiftung, Basel, IBAN CH86 0900 0000 4002 7171 7 Traueradresse: Markus Werner, Schlosshalde 11a, 6216 Mauensee


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Nelli Elisabeth AlthausMaag in Affoltern geboren wurde. Sie feiert am Samstag, 12. September, den 85. Geburtstag und das hoffentlich bei guter Gesundheit und in bester Stimmung; alles Gute!

Zur goldenen Hochzeit Das war wirklich eine glückliche Wahl. Wenn ein Paar 50 Jahre zusammen verbringt, haben die beiden etwas richtig gemacht, Ursula und Heinrich Eggenberger-Schüpbach in Obfelden und Ursula und Gottfried Fürst in Hausen dürfen stolz sein und dies morgen Samstag, 12. September, feiern. Letzteres Paar erzählt, dass sie zusammen durch dick und dünn gegangen sind und ihr Glück durch die schöne Gegend noch verstärkt wurde. Wir wünschen weiterhin alles Gute!

Zur diamantenen Hochzeit Einander 1960 das Ja-Wort gegeben und sechs Jahrzehnte zusammengeblieben, das durften Margot und Hans Nägelin in Mettmenstetten am vergangenen Sonntag, 6. September, feiern. Herzliche Gratulation im Nachhinein auch von unserer Seite!

IN KÜRZE Hauptübung ohne Gäste An der Hauptübung zeigen die Feuerwehren üblicherweise der Bevölkerung ihr Handwerk. Dieses Jahr ist es hier und dort etwas anders. Die Feuerwehr Hedingen (25. September) und die Stützpunktfeuerwehr Affoltern (26. September) etwa verzichten dieses Jahr auf Gäste und führen ihre Hauptübung in kleinem Rahmen durch. (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 11. September 2020

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Die Schweiz solidarisch machen Neue Stiftung in Affoltern hilft Menschen, welche die Coronakrise besonders hart trifft Eine nationale Welle der Solidarität – das will Sonja Dinner mit ihrer neuen Stiftung «Dear Foundation – Solidarité Suisse» auslösen. Unterstützt werden Menschen in der Schweiz, die durch Covid-19 in wirtschaftliche und soziale Not geraten sind. von Thomas sTöckli Als sich im Frühjahr 2020 in der Schweiz ein Shutdown abzeichnete, befanden sich viele in Schockstarre. Nicht so Sonja Dinner, Präsidentin und Gründerin von «The Dear Foundation» mit Büro in Affoltern. Sie erkannte die Gefahr für verschiedene Branchen und vor allem für die Schwächsten der Gesellschaft. Und so machte sie sich daran, eine neue, zusätzliche Stiftung zu gründen, mit dem Zweck, jenen zu helfen, die in der Schweiz unter den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus leiden – und sich für Massnahmen einzusetzen, die die Krise entschärfen. «Wahrscheinlich ist die ‹Dear Foundation – Solidarité Suisse› die erste und einzige Stiftung, die zu diesem Zweck gegründet wurde», so Sonja Dinner.

«Der Mensch braucht eine Aufgabe» Mit ihrer bestehenden Stiftung «The Dear Foundation» engagiert sich die Unternehmerin schon seit rund 14 Jahren für die Armen und Schwachen der Welt. Und daran ändert sich auch nichts. Aber: «Solidarität bedeutet mehr, als in Afrika etwas zu bewegen», begründet Sonja Dinner den Schritt zur neuen Stiftung für die Schweiz. Helfen will sie grundsätzlich den Menschen in Branchen, welche die Krise hart getroffen hat. Etwa dem Zimmermädchen aus dem Stadthotel und dem Niedriglohn-Arbeiter, die ihren Job verloren haben, aber auch den Ü-50ern, die es besonders schwer haben auf dem Arbeitsmarkt. «Es gibt viele Leute, die keinen Job mehr finden», so Sonja Dinner. «Dabei braucht der Mensch eine Aufgabe und eine Arbeit.» Deshalb geht sie davon aus, dass als Folge der aktuellen Krise auch die psychosomatischen

Wichtiger Einstieg ins Berufsleben Die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund der Coronasituation lässt befürchten, dass viele Jugendliche nach der Lehre ohne Job dastehen könnten. Dies will der Kantonsrat vermeiden. «Der Regierungsrat wird aufgefordert, ein Anreiz-Konzept zu erarbeiten, damit Unternehmen die abgehenden Lehrlinge weiterbeschäftigen, damit sie nicht mit der Arbeitslosigkeit in die Berufswelt starten.» Das verlangt ein von Daniel Sommer (EVP, Affoltern) mitinitiiertes dringliches Postulat, das der Kantonsrat am Montag mit einer grossen Mehrheit überwiesen hat. «Es geht darum, für Lehrabgängerinnen und -abgänger Lösungen zu finden, dass sie in ihrem Lehrbetrieb so lange weiterbeschäftigt werden können, bis sie eine Stelle gefunden haben», erklärt Sommer. «Damit dies auch für den Auftraggeber aufgeht, kann dafür für eine gewisse Zeit der gesetzliche Mindestlohn unterschritten werden», führt er weiter aus. «Das ist in jedem Fall besser, als Jugendliche auf das RAV zu schicken.» Insbesondere gelte es zu vermeiden, dass gut ausgebildete junge Berufsleute den Einstieg ins Berufsleben über längere Zeit nicht finden und so negative, belastende Erfahrungen machen. (tst.)

Sonja Dinner hat eine Stiftung gegründet, um Menschen in der Schweiz zu unterstützen. (Bild Thomas Stöckli) Erkrankungen zunehmen werden. «Es sind diffuse Ängste da. Und die Leute wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen.» Umso wichtiger sei in dieser Situation eine Arbeitsstelle. Und wo will «Solidarité Suisse» konkret ansetzen? Erste Modellbeispiele sind bereits in Vorbereitung. Gegenwärtig laufen Gespräche mit dem Schweizerischen Nutzfahrzeugverband (Astag) über Modalitäten einer möglichen Unterstützung von Unternehmern der Reisebusbranche. Hier geht es darum zu prüfen, ob die Stiftung Unternehmer mit einem grundsätzlich gesunden und zukunftsfähigen Betrieb in der Bewältigung der Krise unterstützen kann. Personen der Generation 50Plus, die ihren Job verlieren, sollen ab Winter durch Coaching, Beratung und Personalvermittlung unterstützt werden. Denkbar seien auch Umschulungen, etwa in den personell chronisch unterbesetzten Pflegebereich. Insbesondere in der so wichtigen Aktivierung sieht sie grosses Po-

tenzial. Das bringe den Betreuten mehr Lebensqualität, den Mitarbeitenden eine wertvolle Aufgabe und sei somit ein Gewinn für die ganze Zivilgesellschaft.

Als Gesellschaft zusammenstehen Aber auch die Förderung und Mitfinanzierung von Ausbildungsplätzen in handwerklichen Berufen, die Unterstützung von alleinerziehenden Müttern und Vätern sowie Familien mit Kindern und Erwachsenen, die besonderer Pflege und Betreuung bedürfen, sind mögliche Aktivitätenfelder der neuen Stiftung. Im Vordergrund steht aber bei allen Projekten eine temporäre Unterstützung zur nachhaltigen Befähigung und nicht eine einmalige finanzielle Leistung. Eine grosse Bedeutung kommt ferner der Ausbildung von jungen Leuten zu. Ein Mangel an Aufträgen und finanzielle Einbussen dürfen nicht dazu führen, dass Betriebe keine neuen Lernenden mehr ausbilden können.

Wie in allen Projekten der Stiftungen von Sonja Dinner sollen die Begünstigten ebenfalls einen angemessenen eigenen Beitrag leisten. Das gilt nicht nur für den Lehrbetrieb: «Die Lernenden sollen wissen, dass sie die Lehrstelle nur haben, weil viele Schweizer solidarisch sind», betont die Stiftungspräsidentin, «und sich ihrerseits zu einem halben oder ganzen Tag sozialem Engagement pro Monat verpflichten.» Während es in der weltweit tätigen «The Dear Foundation» an finanziellen Mitteln nicht mangelt, ist die «Solidarité Suisse» auf Spenden angewiesen. Und angesichts der Krise sei ein neues Verständnis von Solidarität gefragt. «Wir müssen jetzt Opfer bringen – jeder einzelne von uns», sagt Sonja Dinner. «Ich will die Schweiz verändern, sie solidarischer machen», nennt die Unternehmerin ihr ambitiöses Ziel. «Wir müssen zusammenstehen und den Menschen in der Schweiz helfen, die von Covid-19 so stark betroffen sind.»

Lichtsignale um Mettmenstetten

Strassenbauarbeiten Richtung Affoltern als auch Richtung Knonau Gegen Norden wird die Hauptstrasse saniert, gegen Süden durch einen Rad- und Fussweg ergänzt – Baustellen beidseits von Mettmenstetten. 2,3 km ist er lang, der Strassenabschnitt zwischen den Einmündungen Muristrasse in Affoltern und Dachlisserstrasse in Mettmentstetten – und in schlechtem Zustand: Der Fahrbahnbelag weist Ausmagerungen, Risse, Spurrinnen und strukturelle Schäden auf. «Er muss zur Werterhaltung und aus Gründen der Verkehrssicherheit erneuert werden», teilt das kantonale Tiefbauamt mit. Dabei werden die beiden obersten Belagsschichten abgefräst und durch eine neue Binder- und Deckschicht ersetzt. Zudem werden alle Schlammsammler und Kontrollschachtoberbauten ausgetauscht, die Strassenentwässerung erneuert und die Randabschlüsse ergänzt oder ersetzt. Ebenso werden die Bachdurchlässe erneuert und hochwassersicher ausgebaut. Mit der Instandsetzung der Strasse wird auch eine Wildtierwarnanlage erstellt: Wärmebilder und Bewegungssensoren registrieren Wild-Aktivitäten. Die Verkehrsteilnehmer werden über Leucht-Anzeigen gewarnt (der «Anzeiger» hat berichtet). Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 14. September, und dauern voraus-

sichtlich bis Juni 2021. In einer ersten Etappe geht es um die Kreuzung Muriund Zürichstrasse bei der Autobahnzufahrt in Affoltern. Ab Ende Oktober folgt in acht weiteren Bauphasen der Ausserortsbereich und zwar von Mettmenstetten her gegen Affoltern. Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlagen einspurig durch die jeweiligen Baustellenbereiche geführt. Die Liegenschaften sind mit wenigen Ausnahmen mit Fahrzeugen erreichbar. Die Postautolinie 223 verkehrt wie gewohnt. Die Belagsarbeiten müssen aus Gründen der Einbauqualität und der Arbeitssicherheit unter Vollsperrungen durchgeführt werden. Die Sperrung des Kreuzungsbereichs Muri- und Zürichstrasse findet bereits im Oktober statt, die Vollsperrung der restlichen Strecke im Juni 2021. Über die genauen Daten und die damit verbundene Verkehrsführung – inklusive öffentlicher Verkehr – werde man rechtzeitig Informieren, heisst es beim Tiefbauamt.

Knonau und Mettmenstetten einen neuen Rad- und Fussweg. Beim Dorfeingang Mettmenstetten wird zudem ein gesicherter Übergang mit Schutzinsel realisiert. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 28. September, und dauern rund ein Jahr. Das Vorhaben wird in mehreren Bauetappen realisiert und der Verkehr auf der Zürichstrasse mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den jeweiligen Baubereich geführt. (red.) ANZEIGE

Neuer Rad- und Fussweg gegen Knonau Baustellen und Lichtsignale prägen per Ende September auch südlich von Mettmenstetten das Bild. Um die Sicherheit für Fussgänger und Radfahrende zu verbessern, baut das kantonale Tiefbauamt entlang der Zürichstrasse zwischen

Affoltern am Albis · roman-peter.ch


Gemeinde Stallikon Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Mittwoch, 16. September 2020, findet um 20.00 Uhr im Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, die Gemeindeversammlung statt. Traktandenliste: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2019 2. Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt «Neubau Kindergarten mit Schulraum» 3. Informationen des Gemeinderats Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im Anzeiger vom 14. August 2020. Hausen am Albis, 11. September 2020 Der Gemeinderat

Mettmenstetten Schwimmbad Mettmenstetten – Schliessung Der Schwimmbadebetrieb wird nach dem Samstag, 12. September 2020, 17.00 Uhr eingestellt. Der Spielplatz kann bis zur Wiedereröffnung im Mai 2021 weiterhin tagsüber von 08.00 – 20.00 Uhr genutzt werden. Das Bassin ist gesperrt und darf nicht betreten werden. Kleinkinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener das Badeareal betreten. Das Eingangstor ist immer sofort zu schliessen, damit kein freier Zugang für Kleinkinder entsteht. Für Unfälle wird keine Haftung übernommen. Es gilt Badereglement bezüglich Ordnung, Sauberkeit und Lärm. Fundgegenstände können ab Dienstag, 15. September 2020, am Schalter der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. Über nicht abgeholte Gegenstände wird verfügt.

WIR VERMISSEN EUCH

Tiefbauarbeiten Loomattstrasse und Rainstrasse Vorübergehende Verkehrsanordnung

Peter & Paul

Aufgrund von Tiefbauarbeiten an der Loomattstrasse und an der Rainstrasse (Ersatz der Pflästerungen und Strasseninstandsetzung) sowie der damit verbundenen erschwerten Verkehrsführung wird gemäss § 5 Abs. 3 Kantonale Signalisationsverordnung (LS 741.2) mit Verfügung vom 3. September 2020 folgende vorübergehende Verkehrsanordnung verfügt: Während der ersten Bauetappe wird im betroffenen Abschnitt der Loomattstrasse ein Einbahnverkehrsystem eingeführt, sodass die Strasse nur von der Reppischtalstrasse her in Richtung Norden befahrbar sein wird. Allgemein wird die Zu- und Wegfahrt zur Schulanlage Loomatt während der gesamten Bauzeit via Rainstrasse empfohlen.

An Euch denken wir am 12. September 2020 anlässlich eines Minigolfturniers im Minigolf Affoltern am Albis. Im Namen aller Minigolfer Duka

Bei den darauffolgenden Etappen wird die Loomattstrasse für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Anwohnerinnen und Anwohner werden je nach Stand der Arbeiten über die Rain- oder über die Reppischtalstrasse umgeleitet. Während der gesamten Bauzeit sind die Fussgängerverbindungen für Anwohnerinnen und Anwohner und Schülerinnen und Schüler gewährleistet. Die Zufahrt zu den von der Baustelle betroffenen Liegenschaften ist grösstenteils gewährleistet, die betroffene Anwohnerschaft wird über punktuelle Einschränkungen vorab informiert. Dauer der Verkehrsanordnung: Montag, 21. September 2020, 6.00 Uhr, für 5 Wochen. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 Strassenverkehrsgesetz (SVG, SR 741.01) gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Statthalteramt Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Einem Rekurs wird gemäss § 25 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRG, LS 175.2) die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Gewährleistung Verkehrssicherheit während den Bauarbeiten und geordneter Verkehrsfluss. Stallikon, 11. September 2020

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung.

TODESANZEIGE Traurig, aber voller Liebe, Dankbarkeit und schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem Bruder und Freund

Hans Urmi † 4. 9. 2020

* 11. 10. 1931

Knonau

Gemeinderat Stallikon

Wir vermissen dich: Hedi Hubschmid mit Familie Emma Meili mit Familie Lina Diener mit Familie Angehörige und Freunde

11. September 2020 Gemeinderat Mettmenstetten

Auf Wunsch von Hans, findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Donnerstag, 17. September 2020 um 14:00 Uhr auf dem Friedhof Knonau statt.

Gemeinde Stallikon Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Mittwoch, 16. September, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2019 der Politischen Gemeinde 2. Privater Gestaltungsplan Postareal 3. Kauf des Grundstückes Kat.-Nr. 3777 der Landi Obfelden, Genossenschaft, an der Dorfstrasse zum Preis von CHF 1'943'045.00 (CHF 835.00/m²)

Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 14. August 2020 Die Gemeindevorsteherschaft

Erwägungen der Rechnungsprüfungskommission Stallikon als Ergänzung zum beleuchtenden Bericht zur Kreisurnenabstimmung vom 27. September 2020 über den Baukredit der Sekundarschulgemeinde Bonstetten (Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil a. A.) Erwägungen An ihren Sitzungen vom 5. März 2020 und 16. April 2020 und in Gesprächen mit der Schulpflege Bonstetten hat sich die RPK intensiv mit dem Kreditantrag über 13.4 Mio. Franken für den beabsichtigten Schulhausneuba auseinandergesetzt. Dazu hat sie die gesamte, ihr zur Verfügung gestellte Dokumentation studiert. Der Bedarf an zusätzlichem Schulraum erachtet die RPK als ausgewiesen und notwendig. Auf Basis der Unterlagen kann das Projekt als bedürfnisgerecht beurteilt werden. Bei der Planung und Entwicklung dieses Projektes legte die Sekundarschulpflege Bonstetten viel Wert auf ihre pädagogischen Grundsätze. Die baulichen und finanziellen Aspekte wurden im Wesentlichen von beauftragten Fachpersonen beurteilt. Aufgrund fehlender ausgearbeiteter Alternativen und Zweitmeinungen unabhängiger Experten kann die Wirtschaftlichkeit des Projektes nicht abschliessend beurteilt werden. Die nunmehr veranschlagten Gesamtkosten von 13.4 Mio. Franken bedingen eine neue Fremdverschuldung von 10 Mio. Franken, die aus heutiger Sicht überschaubare Zinsfolgen auslöst. Aus dem am 11. März 2020 überarbeiteten Finanzplan 2020 – 2024 geht hervor, dass inskünftig ein durchschnittliches Defizit von 0.5 Mio. Franken erwartet werden muss. Dadurch würde sich das Eigenkapital von 16.7 Mio. Franken auf knapp 14.4 Mio. Franken reduzieren, was grundsätzlich noch als gut vertretbar bezeichnet werden kann. Eine Finanzplanung über 5 Jahre ist generell mit vielen Unsicherheiten behaftet, und dies wird durch die aktuelle COVID-19-Krise noch akzentuiert. Aus heutiger Sicht muss auf die Bauvollendung hin mit einer Steuerfusserhöhung von wenigstens 2 % ausgegangen werden. In sorgfältiger Abwägung der Faktenlage und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommt die RPK trotz einiger namenhaften Bedenken zum Schluss, dass dieses Geschäft aufgrund des ausgewiesenen Bedarfs, des vorherrschenden Zeitpunktes und der fehlenden Alternativen zur Annahme zu empfehlen ist. Abschied Die RPK empfiehlt den Stimmberechtigten, dem Antrag der Sekundarschule Bonstetten aufgrund des drängenden Bedarfs und der fehlenden Alternativen zuzustimmen. 11. September 2020 Rechnungsprüfungskommission Stallikon Die Präsidentin: Teresa Bartesaghi Der Aktuar: Thomas Schrempp

Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Elsbeth Gisler, untere Bahnhofstrasse 41, 8910 Affoltern a/A

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule

TODESANZEIGE

Swahan Sureshkumar 21. Juli 2006 – 5. September 2020

ist nicht mehr bei uns. Sein Platz in der Klasse, in unserer Schule bleibt leer. Wir vermissen Swahan, seinen Charme, seinen Schalk und seine humorvolle Art. Wir sind dankbar für seine Spuren, die er an unserer Schule und in unseren Herzen hinterlässt. Wir sind sehr traurig und betroffen. In dieser schweren Zeit wünschen wir seiner Familie viel Kraft und Zuversicht.

Schülerinnen und Schüler Schulleiterin und Team der HPS Affoltern Behörde des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern


Bezirk Affoltern

Freitag, 11. September 2020

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Wo sollen künftig die Zusatzleistungen berechnet und ausbezahlt werden? Zusatzleistungen zur AHV/IV: die wichtigsten Fragen und Antworten zur Abstimmungsvorlage vom 27. September Am 27. September stimmen Affoltern, Hausen, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Rifferswil darüber ab, ob der Bereich Zusatzleistungen künftig von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) verwaltet wird. von livia häberling Worum geht es? Vielen Bezügerinnen und Bezügern von AHV- und IV-Renten reicht das Geld zum Leben nicht. Sie sind deshalb auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Wohnsitzgemeinde ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass diese Personen genug Geld haben, um sich ihre Existenz zu sichern, vorausgesetzt, sie erfüllen die nötigen Bedingungen. Die Gemeinden führen dazu eine Stelle, welche die Unterlagen entgegennimmt, die Anspruchsberechtigungen prüft, über Gutheissung oder Ablehnung der Gesuche entscheidet oder Leistungen ausbezahlt. Alternativ können sie diese Arbeiten an eine externe Stelle auslagern. Worüber stimmen Maschwanden, Obfelden und Rifferswil ab? Die Gemeinden Maschwanden, Obfelden und Rifferswil haben die Durchführung der Zusatzleistungen 2003 an die Stadt Affoltern delegiert. Sie amtet als Durchführungsstelle. Das heisst, sie prüft die Gesuche, entscheidet über Ansprüche und ist Anlaufstelle für die Bürger der drei Gemeinden. Mit der Urnenabstimmung vom 27. September soll sich das ändern: Die Durchführungsstelle wird geschlossen und die Verträge der Gemeinden mit der Stadt Affoltern per 1. Oktober aufgelöst. Stattdessen entstehen zwischen den Gemeinden und der SVA Zürich sowie zwischen der Stadt Affoltern und der SVA Zürich eigene Anschlussvereinbarungen. Damit wird der Bereich Zusatzdienstleistungen an die SVA Zürich übertragen.

Auch Affoltern, Hausen und Mettmenstetten stimmen ab. Was ändert sich in diesen Gemeinden? Affoltern, Hausen und Mettmenstetten wollen den Bereich Zusatzleistungen ebenfalls an die SVA Zürich übertragen. In der Vergangenheit hatten die Gemeinden diese Arbeit selbstständig abgewickelt. Hausen hat den Bereich Zusatzleistungen jedoch bereits per 1. Januar 2020 provisorisch an die SVA Zürich übertragen, nachdem die zuständige Mitarbeiterin gekündigt hatte. Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten über die definitive Übertragung. In Mettmenstetten hat die Übergabe der Dossiers am 7. September stattgefunden, auch diese Gemeinde hätte eine zweite Fachkraft suchen müssen, um die neuen Gesetzesänderungen zu erfüllen. In Affoltern ist die Übergabe der Dossiers per 30. Juni erfolgt.

lung der Leistungen an die SVA Zürich zu übertragen. 87 Gemeinden im Kanton Zürich lassen ihre Ergänzungsleistungsdossiers mittlerweile durch die SVA Zürich betreuen. Was spricht für eine Auslagerung? Die Gemeinden und die Stadt Affoltern argumentieren mit tieferen Kosten. Diese sind je nach Gemeinde unterschiedlich. Obfelden schätzt, dass durch die Auslagerung nach Amortisation der einmaligen Übernahmepauschale jährlich 39 274 Franken eingespart werden können. In Affoltern wären es 151 151 Franken, in Mettmenstetten zwischen 20 000 und 30 000 Franken und in Rifferswil rechnet man mit jährlichen Einsparungen von 3849 Franken.

Was ist mit den anderen Gemeinden, die am 27. September nicht über dieses Geschäft abstimmen? Aeugst, Hedingen, Kappel, Knonau und Ottenbach haben ihre Kompetenzen bereits an die SVA Zürich delegiert. In Wettswil, Bonstetten und Stallikon ist der Sozialdienst Unteramt für den Bereich Zusatzleistungen zuständig.

Gibt es Alternativen? Anders organisiert haben sich die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil. Sie haben ab 1. Januar 2018 ihre bisherigen drei Sozialämter der Gemeindeverwaltungen in eine neue gemeinsame Organisation, die IKA Sozialdienst Unteramt überführt und bearbeiten die Bereiche Sozialhilfe, Zusatzleistungen AHV/IV und weitere soziale Dienstleistungen mit einer gemeinsamen Sozialbehörde.

Warum delegieren die Gemeinden den Bereich Zusatzleistungen an die SVA Zürich? Am 1. Januar 2021 tritt das revidierte Bundesgesetz über die Ergänzungsleistungen in Kraft. Dadurch werden künftig qualitativ und quantitativ erhöhte Anforderungen an die Durchführungsstellen gestellt (zum Beispiel ein Vier-Augen-Prinzip). Deshalb hat das kantonale Sozialamt den Durchführungsstellen mitgeteilt, dass deren personelle Ressourcen zu knapp bemessen seien; so geschehen in Affoltern, Hausen oder Mettmenstetten. Zusätzliches Fachpersonal ist auf dem Arbeitsmarkt schwer zu finden. Entsprechend nützen viele Gemeinden die Möglichkeit, die Bearbeitung der Anträge und die Auszah-

Welche Vorteile ergeben sich, wenn die Zusatzleistungen im Bezirk berechnet und ausbezahlt werden? Für Peter Müller, Geschäftsleiter des Sozialdiensts Unteramt, ist die Kundennähe ein Argument, das für eine Abwicklung vor Ort spricht: «Die Anspruchsberechtigten beziehen entweder AHV oder IV und sind häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt. Entsprechend sind sie froh, wenn sich ihre Ansprechperson in der Region befindet und allfällige Termine in der Nähe ihres Wohnsitzes stattfinden.» Unter dem Strich sei es für die Gemeinden wohl günstiger, die Abrechnungen und Auszahlungen an die SVA Zürich zu delegieren, statt sie selbst auszuführen. In Fachkreisen

gebe es aber auch Bedenken, dass es für grosse Organisationen wie die SVA Zürich schwieriger sei, gemeindespezifische und familiäre Aspekte zu prüfen. Peter Müller macht ein Beispiel: «Wenn jemand ein Gesuch auf Zusatzleistungen stellt, wird auch geprüft, ob diese Person in den Jahren zuvor Vermögen übertragen hat. Hier könne die lokale Nähe ein Vorteil sein, weil die Abklärung individueller geschieht.» Was ändert sich für (potenzielle) Leistungsberechtigte mit der Auslagerung an die SVA Zürich? Für sie ist künftig die SVA Zürich als Ansprechpartnerin zuständig. Sprechstunden mit SVA-Angestellten könnten gemäss Vertrag auch in der Wohnsitzgemeinde der Einwohnerinnen und Einwohner stattfinden. Der Zeitaufwand des Personals für Anreise etc. werden separat verrechnet, sofern die Gemeinde diesen Kosten zustimmt. Was passiert in Mettmenstetten und Hausen, wenn der Anschlussvertrag an der Urne ablehnt wird? Bei einem Nein wären in Hausen und Mettmenstetten weiterhin die Gemeinden als Durchführungsstellen zuständig. Die Auslagerungen müssten rückgängig gemacht und die Stellen wieder besetzt werden. Um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden, müsste beispielsweise in Mettmenstetten eine neue Stelle geschaffen werden, um das Vier-Augen-Prinzip einhalten zu können. Wie geht es bei einem Nein in Maschwanden, Obfelden und Rifferswil weiter? Wenn Maschwanden, Obfelden und Rifferswil den Anschlussvertrag mit der Stadt Affoltern nicht auflösen, könnte diese den Vertrag ihrerseits frühestens per 31. Dezember 2021 kündigen und wäre somit weiterhin als Durchführungsstelle zuständig. Der Vertrag regle jedoch nur die Verfügungskompetenz, nicht aber den Ort, wo die Berechnun-

gen stattfänden, erklärt Stadtschreiber Stefan Trottmann auf Anfrage. Das heisst: Die Stadt Affoltern könnte die Berechnung und Auszahlung der Zusatzleistungen trotzdem an die SVA Zürich auslagern. Sie hätte jedoch weiterhin das Recht und die Pflicht, Kostengutsprachen oder Ablehnungen zu prüfen und zu verfügen. Was passiert, wenn die Affoltemer Stimmbevölkerung Nein sagt? Bei einem Nein wäre die Stadt Affoltern weiterhin als Durchführungsstelle zuständig. Allerdings hat die Stadt die Auflösung des Verwaltungsbereichs Zusatzleistungen bereits in Gang gesetzt: «Sämtliche Mitarbeitenden haben neue Stellen und verlassen die Stadt per Ende September 2020», so Stefan Trottmann. Auch die 385 Dossiers wurden per Ende Juni bereits an die SVA Zürich übergeben. Ohne Verfügungskompetenz, so Trottmann. Man sei zuversichtlich, dass die Vorlage angenommen werde. Warum findet die Auslagerung der Dossiers in Affoltern statt, bevor das Stimmvolk entschieden hat? Der enge Zeitplan sei damit zu begründen, dass das neue Zusatzleistungsgesetz Anfang 2021 in Kraft trete und man die Empfehlung vom kantonalen Sozialamt erhalten habe, eine Auslagerung zu prüfen. Hinzukomme, dass es im betreffenden Fachbereich im Frühling zu einer Kündigung gekommen sei. «Wenn der Regierungsrat des Kantons Zürich die Abstimmung im Mai 2020 nicht abgesetzt hätte, wäre der Zeitplan aufgegangen», so Trottmann. Es könne nicht dem Stadtrat angelastet werden, dass der Regierungsrat es verboten habe, eine geplante Abstimmung durchzuführen. Zudem habe die SVA Zürich mitgeteilt, dass aufgrund der Gesetzesänderung per 1. Januar 2021 keine Übernahme per 31. Dezember 2020 erfolgten könne. Eine solche sei nur per Ende März, Juni oder September möglich.

Mit neuer alter Fahne zu neuer Dorfverbundenheit Uerzlikon als Schmiernippel der Oberämtler Weltachse

Am Uerzliker Dorfplatz wurde die vom Wind zerfetzte Fahne ersetzt – und bei der Gelegenheit auch gleich das Wappen gewechselt. Die Kappeler wurde durch eine Uerzliker Fahne ausgetauscht – vom aus Uerzlikon stammenden Kappeler Gemeindepräsidenten.

Uerzlikon, wie Hauptikon auch, zur Gemeinde Kappel. Doch das erst seit dem Regierungsratsbeschluss vom 21. Februar 1929. Dem Beschluss war die Auflösung der damaligen Zivilgemeinden vorausgegangen. Die Uerzliker taten sich damit besonders schwer, denn sie waren am wohlhabendsten. Dazu kommt, dass die Uerzliker seit jeher ein stolzes Völkchen mit enger Dorfverbundenheit waren, wie auch in der Chronik «Von den Klostergütern zur selbstständigen Gemeinde – Kappel am Albis im Wandel der Zeit» von Historiker und «Anzeiger»-Journalist Berhard Schneider nachzulesen ist.

von Martin Platter Am Samstag gab es in Uerzlikon wieder einmal Anschauungsunterricht zur vielzitierten Kleinräumigkeit der Schweiz. Der in Uerzlikon wohnende Gemeindepräsident von Kappel, Jakob Müller, holte auf dem Dorfplatz die Kappeler Fahne ein und hisste zusammen mit dem Uerzliker Sponsor Ruedi Berweger eine neue Fahne mit dem Uerzliker Dorfwappen – einem Steinbock, der auf die Jahrhunderte alte Geschichte des Dorfes hindeutet.

Der Kappeler Gemeindepräsident Jakob Müller, links, und Fahnensponsor Ruedi Berweger hängen eine neue Uerzliker Fahne beim Dorfplatz vis-à-vis des Maxi-Ladens auf. (Bild Martin Platter) Berweger hatte sich ein bisschen am Zerfetzten und noch mehr am Kappeler Wappen auf der Fahne gestört, das sei-

ner Meinung nach fälschlicherweise in Uerzlikon hing. Bei Müller rannte er damit offene Türen ein. Zwar gehört

Wahrzeichen der Uerzliker Fasnacht Demnach war Uerzlikon nicht nur wohlhabender, sondern in gewissen Dingen auch fortschrittlicher. Das Dorf hatte um 1800 nicht nur das grösste Bevölkerungswachstum aller drei Dörfer. Es

baute 1856 ein Schulhaus für eine Gesamtschule und gründete 1896 die erste Wasserversorgungsgenossenschaft in der Gemeinde. Das Wappentier deutet noch auf eine andere Uerzliker Besonderheit hin. Es stammt von den Rittern von Uerzlikon, die um 1233 nahe der Zuger Kantonsgrenze in Uerzlikon eine Wasserburg bewohnten. Sie sind quasi die Mentoren der Uerzliker Fasnacht, deren Wahrzeichen die Burg und eben der Steinbock sind. So richtig in Schwung kam die Fasnacht aber erst im 20. Jahrhundert. Zur Gründung der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon kam es sogar erst 1964. Inzwischen hat sich viel geändert. Vereine wurden gegründet und wieder aufgelöst. Die Fasnacht und das Uerzliker Waldfest aber haben bis heute überlebt. Wenn das kein Grund ist, nun endlich auch mit dem Uerzliker Wappen Farbe zu bekennen.

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Hausen am Albis

Bauprojekte

Friedhof Ottenbach – Grabräumung Nachdem die gesetzliche Ruhefrist für das Kindergrab Ascari (Nr. 9) bald abgelaufen ist, hat die Tiefbau- und Werkkommission die Aufhebung und Räumung dieses Grabes per 15. Oktober 2020 beschlossen. Die Hinterbliebenen werden gebeten, Pflanzen und persönliche Gegenstände bis zu diesem Zeitpunkt zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Räumung durch die Gemeinde Ottenbach veranlasst, wobei über alle noch vorhandenen Grabsteine etc. ohne weitere Mitteilung und unter Ablehnung jeglicher Entschädigungspflicht und Vergütung des Materials verfügt wird. Bei Fragen können Sie sich an die Gemeindeverwaltung Ottenbach, Tel. 044 763 40 53, wenden. 11. September 2020 Die Friedhofvorsteherin

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bauherrschaft: Michele Bernasconi, Rosrainstrasse 77, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Rosrainstrasse 77, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2067, Zone: W/1.2)

Hausen am Albis Bauherrschaft: Fritz Bär, Oberheischerstrasse 1b, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Karin Salamon, Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Projekt: Neubau Carport mit Photovoltaikanlage, Oberheischerstrasse 1b, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3656, Zone: KII

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Ottenbach Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Brinzring 17, 8045 Zürich Projekt: Neubau einer Kommunikationsanlage (Mobilfunkantenne) für die Swisscom AG auf dem Gebäude Vers.-Nr. 554 - Projektänderung, Stüdlerstrasse 14, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 129, Zone: WG2

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Immobilien, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umbau und Umnutzung Hauswartswohnung in Hort, Schulhaus Zwillikon, Langacherstrasse 1, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6783, Zone: Zone für öffentliche Bauten

Hausen am Albis Bauherrschaft: Gregor Blattmann, Wesenmatt 16a, 6340 Sihlbrugg Projektverfasser: GLB Walchwil, Forchwaldstrasse 45, 6318 Walchwil Schweiz Projekt: Erneuerung der Baubewilligung vom 4. Oktober 2017: Kleinbiogasanlage und Blockheizkraftwerk, Wesenmatt bei 16a, 6340 Sihlbrugg Katasterinformationen: Kreis: Sihlbrugg, Grundstück-Nr.: 1073, Zone: LW

Obfelden

Wir sind überzeugt, dass durch den Zusammenschluss unser kirchliches Leben vielfältiger wird. Bestehende bewährte Angebote werden weitergeführt und durch neue Projekte vor Ort oder regional ergänzt. Aufwändige Projekte, für die Kapazitäten einzelner Kirchgemeinden nicht ausreichten, können realisiert werden. Darin sehen wir eine Chance, auch andere Mitglieder der Kirchgemeinde ansprechen zu können. Wir können unsere Kräfte bündeln und Synergien nutzen. Nicht der Wandel ist das Problem und auch nicht das Neue, das ebenfalls Ecken und Kanten hat. Das Problem ist das Verhaften bleiben im Alten. Es geht darum, dass das Neue eine Chance kommt. Wir schaffen in einer Zeit des Umbruchs, der Unsicherheit und der Neuorientierung ein solides Fundament.

Komitee Pro KG+ pro Kirchgemeinde Knonaueramt Hasi Schwarzenbach, Mettmenstetten; Silvia Dinkel, Hausen a.A.; Susanne Fischli Benz, Ebertswil; Christan Hosig, Maschwanden; Katrin Hottinger, Hausen a.A.; Hans Rudolf Huber, Affoltern a.A.; Ursula Jarvis, Mettmenstetten; Pia Kinner, Affoltern a.A.; Silke Korn und Johannes Wehinger, Bonstetten, Andi Müller, Mettmenstetten; Ruedi Müller, Aeugst a.A.; Thomas Müller, Affoltern a.A.; Elisabeth Ochsner, Ottenbach; Hanspeter und Ursula Schärer, Affoltern a.A.; Erich Schild, Affoltern a.A.; Myrtha Schellenberg, Affoltern a. A.; Werner Schneebeli, Affoltern a.A.; Franz Schüle, Hausen a.A.; Ursi Schweizer, Mettmenstetten; Peter Spinnler, Mettmenstetten; Thomas Strebel, Maschwanden; Roland Sutter, Hausen a.A.; Salome Täubert, Jürg Vogt, Mettmenstetten; Felix Weiss, Ottenbach; Rosmarie Zogg, Mettmenstetten. IBAN: CH84 0681 4278 0536 8467 7 lautend auf Hans Ulrich Schwarzenbach.

Hedingen Am 4. September 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Wyss Spillmann Liselotte Hedwig geboren am 6. März 1925, von Hedingen und Uster, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Hofackerstrasse 15.

Knonau Am Freitag, 4. September 2020, ist in Knonau gestorben:

Urmi, Hans Ulrich geboren am 11. Oktober 1931, von Knonau, wohnhaft gewesen in Knonau, Oberdorfstrasse 12. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 17. September 2020, um 14.00 Uhr, im engsten Familienkreis, auf dem Friedhof in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Stallikon Am 4. September 2020 ist in Stallikon ZH gestorben:

Turčiansky Matyáš geboren am 10. Juni 2012, von Slowakische Republik, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Affoltern am Albis ZH

Urnenabstimmung vom 27. September 2020 über den Zusammenschlussvertrag der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil zur Kirchgemeinde Knonauer Amt Abstimmungsempfehlungen der Rechnungsprüfungskommissionen Im Beleuchtenden Bericht für die Urnenabstimmung über den Zusammenschlussvertrag zwischen den evang.-ref. Kirchgemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil sind die Abstimmungsempfehlungen nicht erwähnt. Die Rechnungsprüfungskommissionen haben folgende Empfehlungen beschlossen: Aeugst am Albis: Affoltern am Albis: Bonstetten: Hausen am Albis: Hedingen: Maschwanden: Mettmenstetten: Ottenbach: Rifferswil:

Verzicht auf eine Empfehlung Zustimmung Verzicht auf eine Empfehlung Zustimmung Verzicht auf eine Empfehlung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Verzicht auf eine Empfehlung

Die Beschlüsse der Rechnungsprüfungskommissionen liegen in den Gemeindekanzleien der beteiligten Kirchgemeinden zur Einsicht auf. Zudem finden Sie den Wortlaut der Beschlüsse der Rechnungsprüfungskommissionen auf der Webseite ref-saeuliamt.ch (KG+ Kirchgemeinde Knonauer Amt). Affoltern am Albis, 7. September 2020

Lenkungsausschuss KG+

Am 7. September 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hermina Louisa Lässer geb.Röthlin geboren am 2. November 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 18. September 2020 um 11.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

berggasthof.ch

Bauherrschaft: Michael Wengenroth, Pilatusstrasse 4, 8912 Obfelden Projektverfasser: Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt für das Wohnhaus VersNr. 231, Pilatusstrasse 4, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2043, Zone: W1

Deshalb stimmen wir Ja zu KG+ zum Zusammenschluss zur Kirchgemeinde Knonaueramt.

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Dr. med. Jean-Pierre Ziegler, Belegarzt Orthopädie, Spital Affoltern

Störender Hallux oder schmerzhafte Hammerzehen Grosszehenfehlstellungen und Hammerzehen treten im mittleren Alter häufig auf und können sehr schmerzhaft sein. Frauen sind deutlich öfter davon betroffen als Männer. Nicht immer sind enge Schuhe mit hohen Absätzen die Ursache, wobei solche Schuhe natürlich das Ganze fördern. Oftmals liegt auch eine familiäre Veranlagung vor. Frauen haben ein elastischeres Bindegewebe als Männer. Deswegen senkt sich das Fussgewölbe im mittleren Alter ab und es kommt zu Fehlstellungen der Zehen. Am Anfang sind diese oft nicht schmerzhaft. Mit Zunahme der Zehenfehlstellungen entwickeln sich Druckstellen, schmerzhafte Schwielen, Hühneraugen und letztendlich kann es zu offenen, schlecht heilenden Wunden und Infektionen kommen. So weit sollte man es aber nicht kommen lassen. Was können Sie dagegen unternehmen? • Gehen Sie so oft es geht barfuss. • Tragen Sie bequeme, weiche und genügend breite Schuhe. • Machen Sie täglich Dehnungs- und Kräftigungsübungen für die Wadenmuskulatur. • Kräftigen Sie Ihre Fussmuskulatur mittels Greifübungen der Zehen. • Schmerzhafte Schwielen und Hühneraugen können podologisch abgetragen werden. Leider bilden sich diese oftmals wieder neu. • Gut sitzende Einlagen können Schmerzen an den Fussballen lindern. • Wenn nichts mehr hilft, sollten Sie an eine operative Korrektur der Zehen denken, damit diese wieder ihre Funktion ausüben können. Durch die Behebung der Fehlstellung bilden sich auch die Druckstellen und Hühneraugen nachhaltig zurück und die Schmerzen verschwinden.

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Freitag, 11. September 2020

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Im Audi und im Porsche zu stark aufs Gaspedal gedrückt Bezirksgericht Affoltern: Bedingte Freiheitsstrafen für zwei Schnellfahrer Der eine fuhr an verschiedenen Orten massiv zu schnell, der andere erfüllte bei Rifferswil gar den Rasertatbestand: Das Bezirksgericht Affoltern hat zwei Schnellfahrer zu bedingten Gefängnisstrafen verurteilt.

die Verfahrenskosten von rund 4500 Franken übernehmen.

Nicht der erste Raser auf der Albisstrasse bei Rifferswil

von Werner Schneiter Anfang dieser Woche standen zwei Männer am selben Morgen wegen massiv überschrittener Geschwindigkeit vor den Schranken des Bezirksgerichts. Der eine ist 23-jährig, im Kanton Aargau geboren und hat serbische Wurzeln. Er hat eine KV-Lehre absolviert, hernach in einem Callcenter gearbeitet und befindet sich wegen eines Burnouts in Behandlung. Später will er mit einer Weiterbildung in der Immobilienbranche Fuss fassen. «Ich hätte nie gedacht, dass ich hier vor Gericht landen könnte. Ich habe meine Lehren gezogen», sagte der nicht vorbestrafte Angeklagte, der sich seit April 2019 wieder ans Steuer setzen darf und die Probezeit nach Besuchen beim Verkehrspsychologen überstanden hat. Solcherlei Beistand war auch nötig, führt man sich seine automobilistischen Verfehlungen vor Augen. So wurde er mit seinem Audi auf der Landstrasse in

Die Schnellfahrt seines Kollegen auf der Lindenmoosstrasse im Industriegebiet Affoltern hat der Beschuldigte aufgenommen und verbreitet. (Bild Werner Schneiter) Kilchberg ZH mit 96 km/h gemessen – in einer 50er-Zone. Zwei Monate später überschritt er auf der Autobahn bei Sirnach die Höchstgeschwindigkeit um netto 67 km/h. Im Weiteren wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, in Würenlos die Schnellfahrt seines Kumpels per Handy festgehalten und in einer WhatsAppGruppe verbreitet zu haben. Das Gleiche tat er auch auf der Lindenmoosstrasse in Affoltern, wo der Kollege die Höchstgeschwindigkeit um 30 km/h überbot. «Man ist halt jung und manchmal nicht ganz bei der Sache. Es ist mir nun im Nachhinein klar, dass ich Leben in Gefahr gebracht habe. Ich kann solchen

Blödsinn nicht fassen», gab er sich reumütig. Das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass akzeptiert er, weshalb es zum abgekürzten Verfahren kam. Das Gericht folgte dem Antrag und verurteilte den jungen Mann zu zwölf Monaten Gefängnis auf Bewährung und zu einer Busse von 500 Franken: wegen mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln, wegen Vergehens gegen das Waffengesetz (sichergestellt wurden Spielzeug- und Elektroschockwaffe sowie ein Teleskopstock) und wegen mehrfacher Gehilfenschaft zu grober Verletzung von Verkehrsregeln. Zudem muss er zwei Lernprogramme besuchen und

Auf der Albisstrasse, zwischen dem Weiler Schonau und Rifferswil – Höhe Schützenhaus – wurde ein 51-jähriger, in der Schweiz geborener Deutscher erwischt, der die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um netto 73 km/h überschritt. Der Mann, der in der Medizinalbranche tätig ist und ebenfalls im Kanton Aargau wohnt, ist nicht der Erste, der auf dieser schnurgeraden Strecke den Rasertatbestand erfüllt. «Ich war an einem Wochenende mit meinem Sohn unterwegs, es war ein schöner Tag, die Strecke frei», erklärte der Porschefahrer, weshalb es zu diesem Aussetzer gekommen ist. «Ich bereue das, und das passiert mir nie wieder», versicherte er. Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte den Mann, der über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügt, wegen qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 13 Monaten und zu einer Busse von 2500 Franken; er kommt mit der Mindestprobezeit von zwei Jahren davon und muss auch für die Verfahrenskosten von über 4000 Franken aufkommen.

S-Bahn-Vandale muss 14 Monate ins Gefängnis Ein Eisenleger hat bei Bonstetten in einem S-Bahn-Wagen Fenster zertrümmert und drei Kompositionen mit Feuerlöscherschaum überzogen. Wegen Sachbeschädigung und anderer Delikte muss er 14 Monate in Haft. Dazu kommt ein fünfjähriger Landesverweis. von Werner Schneiter Die Liste der Delikte des 26-jährigen, aus Österreich stammenden und mehrfach einschlägig vorbestraften Eisenlegers ist lang. Im November 2018 hat er in der S-Bahn bei Bonstetten durch Aufbrechen von Sicherheitsriegeln zwei Nothämmer an sich genommen und während der Fahrt zwei Seitenfenster beschädigt, wobei eines durch den Luftsog aus dem Rahmen gerissen wurde. Dazu hat der körperlich und psychisch angeschlagene Mann in drei Wagons zwei Feuerlöscher entleert (im «Anzeiger» vom 21. August). Am Mittwoch hat nun das Bezirksgericht Affoltern den Mann zu 14 Monaten Gefängnis unbedingt und zu fünf Jahren

Landesverweis verurteilt. Damit blieb es unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft, die für 20 Monate Gefängnis und für sieben Jahre Landesverweis plädiert hatte. Schuldig ist er wegen Störung des Eisenbahnverkehrs, Sachbeschädigung, wegen mehrfachen Diebstahls und mehrfach versuchten Diebstahls, dazu auch wegen Fahrens ohne Ausweis und Benutzung des öffentlichen Verkehrs ohne Fahrschein und schliesslich wegen Missachtung einer Ausgrenzung.

Juristisch kein «grosser Schaden» Im Unterschied zur Staatsanwaltschaft sieht das Bezirksgericht keine Voraussetzung für eine sogenannt «grosse Sachbeschädigung», die gemäss Strafgesetz bei einem Schaden ab 10 000 Franken zur Anwendung kommt. Die SBB, die einen Schaden von 57 000 Franken geltend machten, hätten diesen weder hinreichend begründet noch genügend substantiiert, sagte der Gerichtsvorsitzende Peter Frey. Damit meinte er auch die ausgestellte Rechnung für Reinigungsarbeiten, rund 30 000 Franken.

So bleibt es bei den knapp 2400 Franken Schaden, die der Randalierer anerkennt, und bei «normalem Sachschaden». Auch vom Vorwurf Hausfriedensbruch wurde der Mann freigesprochen. Weil ihm seine Schwester ihren Wohnungsschlüssel gegeben habe, sei er berechtigt gewesen, die Tiefgarage zu betreten, sagt das Gericht. Zweifelsfrei aber habe der Mann versucht, in dieser Tiefgarage 17 Autos aufzubrechen, was jedoch misslang. Aber die Wischspuren belegen den Versuch klar, was zu einer Verurteilung wegen mehrfachen versuchten Diebstahls führt. «Sie haben in der S-Bahn ohne erkennbaren Grund und in blinder Zerstörungswut mit brachialer Gewalt vorsätzlich gehandelt», sagte der Vorsitzende. Er erwähnte auch die zahlreichen einschlägigen Vorstrafen und die Tatsache, dass der Mann während der laufenden Strafuntersuchung delinquiert hat. Eine bedingte Gefängnisstrafe kam fürs Bezirksgericht nicht infrage. Strafmildernd seien die schwierigen Kindheits- und Jugendjahre (Heimaufenthalte), wodurch das Gericht zu einer ande-

ren Einschätzung kam als der Staatsanwalt. «Bei Einsicht und Reue habe wir aber unsere Zweifel», fügte Frey an.

Kein Härtefall Im Weiteren muss der Mann die Schweiz für fünf Jahre verlassen, das Minimum bei einem Landesverweis. Das Gericht sieht keinen Härtefall und kommt zum Schluss, dass dem Österreicher die Integration hierzulande nicht gelungen ist, vielleicht auch deshalb, weil er keinen Job gefunden und sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben geschlagen hat. Er ist seit April 2019 Vater – eine Rolle, die er zusammen mit seiner Partnerin auch im Nachbarland einnehmen könne. «Auch wenn Ihre Partnerin und der Sohn hierbleiben sollten, sind Kontakte problemlos möglich», schloss der Vorsitzende. Bei der Urteilsverkündung schaute der Mann zur Seite, ziemlich mitgenommen. Zur Strafe gesellen sich neben der Busse von 500 Franken auch erhebliche Untersuchungskosten, die dem Verurteilten auferlegt werden. Private Schadenersatzforderungen anerkennt er teilweise.

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Bezirk Affoltern

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Freitag, 11. September 2020

Verhaltenserkennung funktioniert nach komplexen Rastern In den Aspect-Kursen in Affoltern werden Polizeimitarbeitenden moderne Fahndungsmethoden beigebracht Wer schon einmal versucht hat, sich bewusst unauffällig zu verhalten, weiss, dass dies meist zu auffälligen Verhaltensweisen führt. Der «Anzeiger» hat einen Kurs in Affoltern begleitet und miterlebt, wie während der Schulung mehrere verdächtige Personen verhaftet und eine grössere Menge Drogen sichergestellt wurden.

grund von Diebstählen Hausverbot im Coop-Center haben und die Akten weisen noch auf weitere Deliktgegenstände hin. Da es sich bei den Beamten, welche die Schulung besuchen um Polizeimitarbeitende aus der ganzen Schweiz handelt, übernimmt die Kantonspolizei Zürich die Befragung der drei jungen Männer – in der Polizeiarbeit gilt die kantonale Hoheit.

Von Salomon Schneider

«Genau solches Verhalten wollen wir mit den Uniformen provozieren. Denn unsere Kundschaft weiss ganz genau, dass sie eine unrechtmässige Handlung im Sinn hat oder bereits ausgeführt hat. Die Angst vor den möglichen Konsequenzen führt zu auffälligen Verhaltensweisen, die wir erkennen wollen. Bei uns geht es um eine möglichst hohe Trefferquote», erläutert Martin Litscher. Der Leiter der Regionalabteilung Limmattal-Albis war von Anfang an bei Aspect dabei und war bei der Ausarbeitung von Aspect für uniformierte Korpsmitarbeitende zentral beteiligt: «Wir achten genau auf die Verhaltensweisen der Menschen in der Menge. Jeder Ort hat dabei eine Baseline, eine Stimmung, die gewisse Verhaltensweisen normal macht. Je nach Situation und Örtlichkeit sind die auffälligen Verhaltensweisen vor, während und nach einer Tat dabei unterschiedlich. Wir lehren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, abweichendes Verhalten zu erkennen.»

Früher Dienstagnachmittag im Coop-Center in Affoltern. An jedem Eingang haben sich Polizeimitarbeitende stationiert und zwar genau so, dass sie erst gesehen werden können, wenn die Kundschaft das Einkaufscenter bereits betreten hat oder sich in den Drehtüren befindet. Vor dem Laden befinden sich Polizeimitarbeitende in Zivil. Anstatt Personenkontrollen durchzuführen, wirken die Uniformen und gelben Vesten der Polizisten als sogenannte Stressoren. Sie sollen Menschen, die sich in der Vortatphase befinden, also mit der Absicht einen Diebstahl auszuführen, dazu bringen, umzudrehen und der Polizeikontrolle zu entgehen.

Drei Verhaftungen Keine 15 Minuten stehen die Beamten bereit, als vor der Drehtür drei junge Männer auftauchen. Anstatt gemeinsam das Geschäft zu betreten, geht der Erste durch die Drehtür, macht jedoch auf dem Absatz kehrt, als er nur wenige Meter nach dem Betreten der Halle die Polizisten wahrnimmt. Der zweite junge Mann, der sich bereits in der Drehtür befindet, nimmt wahr, dass sein Kollege sich umdreht, muss aber eine Runde drehen, bis er das Einkaufscenter wieder verlassen kann: Zugriff von allen Seiten. Die Personenkontrolle ergibt, dass alle drei polizeibekannt sind und auf-

Auffälligkeiten erkennen ist hochkomplex

Auftritt und Verhalten müssen zusammenpassen Nach einer Verschiebung findet die nächste Kontrolle bei der My-Stop-Raststätte statt. Auch bei dieser Kontrolle wird bewusst darauf gesetzt, dass die Autos die Polizeikontrolle frühzeitig wahrnehmen, jedoch nicht mehr abfahren können. Anschliessend wird durch kurze Gespräche an den Fens-

Die beiden uniformierten Polizisten stellen sich im Coop-Center Affoltern bewusst so am Eingang auf, dass sie erst nach dem Betreten der Drehtüre wahrgenommen werden können. (Bild Salomon Schneider) tern der Fahrzeughaltenden eine kurze Anstauung der Fahrzeuge provoziert. So können die Polizisten die Autos genau scannen und nach auffälligen Verhaltensweisen Ausschau halten. Martin Litscher: «Autobahnraststätten sind ein sehr geeigneter Ort für Kontrollen – sie sind Treffpunkt für verschiedenste Arten von Kriminellen. Die meisten Menschen verhalten sich hier nach vergleichbaren Mustern. Beim Scannen der Fahrzeuge achten wir auf das Kennzeichen und verschiedenste Merkmale, die uns verraten, ob Personen und Auto zusammenpassen. Anschliessend schauen wir die Verhaltensweisen der Personen an. Wenn wir auffällige Verhaltensweisen beobachten, machen wir eine kurze Befragung. Es sind jedoch nicht alle verdächtigen Verhaltensweisen so einfach erkenn-

bar wie Zittern oder Rötungen von Gesicht und Hals.» Kurz nachdem Martin Litscher dies erklärt hat, hält ein stark zitternder Lenker an der Kontrollstelle. Mit flackernden Augen klammert er sich am Lenkrad fest. Bei der Kontrolle stellt die Polizei 45 Gramm Marihuana fest, in neun Säckchen, zu je genau fünf Gramm, verpackt.

Internationaler Polizeiaustausch An den konkreten Beispielen üben die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten bezüglich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, Erkennung der Baseline eines Ortes, kriminalistisches Denken, Körpersprache sowie die Erkennung und das Merken von Gesichtern. «Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine hohe Trefferquote der Polizistinnen und Polizis-

ten sind Ausbildung, Übung und Motivation – wobei sich die Motivation nur bedingt trainieren lässt. Polizeimitarbeitende entwickeln mit der Zeit grundsätzlich so etwas wie einen sechsten Sinn, um diesen zu rationalisieren, arbeiten wir mit Ausbildenden und Polizeipsychologen aus Belgien, England, den Niederlanden und Spanien zusammen. Damit können wir hervorragende Schulungen gestalten. Der Rest ist dann abhängig von persönlichen Talenten und ganz viel Übung», erläutert Martin Litscher. Im Laufe des Nachmittags werden bei allen Kontrollstellen noch mindestens eine weitere Person festgenommen. Die Stadt Affoltern scheint momentan ein denkbar ungünstiger Ort für kriminelle Aktivitäten oder den Aufenthalt von Kriminellen zu sein.

Über 2000 Schutzkonzepte kontrolliert

Viel Lärm und sonst (fast) nichts

Bei den zum Schutz gegen die Covid-19-Pandemie getroffenen Massnahmen setzt der Kanton Zürich weiterhin auf einen konsequenten und transparenten Vollzug.

In den vergangenen Tagen beschäftigten sich Kantonsund Stadtpolizei Affoltern mit zahlreichen Lärmklagen und «nur» zweimal mit Einbrüchen.

«Der Kanton Zürich ist in Sachen Vollzug und Kontrollen im schweizerischen Vergleich vorbildlich», hält Sicherheitsdirektor Mario Fehr fest. «Diese konsequente Haltung bewährt sich und ist zentral.» Die neuesten Zahlen zum Vollzug werden wöchentlich auf der Webseite des Kantons Zürich veröffentlicht. Sie betreffen die Erfassung von Einreisenden aus Risikoländern sowie die Kontrolle von Quarantänen und Schutzkonzepten. Im Verlauf der letzten Woche haben die mit dem Vollzug beauftragten Stel-

len im Kanton Zürich 486 Schutzkonzepte überprüft (Vorwoche: 504); seit dem Ende der ausserordentlichen Lage (per 19. Juni 2020) wurden damit bereits insgesamt 2088 Schutzkonzepte überprüft. In den letzten sieben Tagen wurden am Flughafen Zürich Kontaktdaten von 4979 Flugreisenden aus Corona-Risikogebieten erfasst, davon 1094 für den Kanton Zürich. In der Vorwoche waren es 4091 (921 für den Kanton Zürich). Seit Messbeginn (4. August 2020) wurden insgesamt 28 894 Kontaktdaten erfasst (6946 für den Kanton Zürich). Zur Einhaltung der Quarantänen wurden im Kanton Zürich in der letzten Woche 167 Kontrollen durchgeführt; seit Anfang August liegt die Zahl damit bei insgesamt 963 Kontrollen. Sicherheitsdirektion ZH

Zwischen dem 4. und 6. September rückten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in 13 Fällen wegen Lärmimmissionen aus – nicht nur zu spätnächtlichen oder frühmorgendlichen Stunden. In einem Fall wurden die Gesetzeshüter schon kurz nach 21 Uhr gerufen, weil sich Anwohner an einer lauten Geburtstagsparty störten. Man rückte nach Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hedingen, Mettmenstetten, Obfelden und nach Stallikon aus – zum Teil zu den üblichen «Lärmhotspots», etwa zum Sportplatz Moos im Bezirkshauptort, zur Mehrzweckhalle

Zendenfrei in Obfelden oder zum «Sputnik» in Mettmenstetten. In all diesen Fällen liess es die Polizei bei Ermahnungen bewenden – auch an die Adresse jener Veranstalter, deren Gäste auf dem Nachhauseweg von der Party in einer Hedinger Waldhütte Flaschen auf die Strasse warfen. Dazu wurde nach einem entsprechenden Hinweis aus der Bevölkerung an der Reuss, zwischen Obfelder Brücke und «Rüssspitz», nach Wildcampern gesucht. Vergeblich.

Selecta-Automaten aufgebrochen Am Bahnhof in Mettmenstetten wurde ein Selecta-Automat aufgebrochen, wie am 6. September um 7.30 Uhr festgestellt wurde. Offenbar handelte es sich dabei um Vandalen, nicht um Diebe. Denn entwendet wurde nichts. Der

Sachschaden beläuft sich auf rund 800 Franken. In Hedingen kam es zwischen dem 6. und 8. September zu einem Einschleichdiebstahl in ein Blumengeschäft. In der Kasse fehlen ein paar hundert Franken. Der Schaden am Behältnis beläuft sich auf gegen 100 Franken. (-ter.)

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Daniel Jositsch Präs. Kaufmännischer Verband Schweiz, Ständerat, SP

«Um einen starken Forschungsstandort Schweiz zu garantieren, braucht es stabile Beziehungen zum Ausland. Die Kündigungsinitiative droht die Schweiz international abzuhängen.»

kündigung-nein-z

h.ch


PUBLIREPORTAGE

Mein e s u a Zuh Das Pflegezentrum Sonnenberg ist seit der Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern per 1. Januar 2020 in eine eigenständige interkommunale Anstalt (IKA) überführt worden. Diese öffentlich-rechtliche Rechtsform ermöglicht den 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern – also der Trägerschaft des Pflegezentrums – in den kommenden fünf Jahren die strategische Ausrichtung des Pflegezentrums gemeinsam mit dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung mitzugestalten. Auch darüber hinaus wird eine längerfristige Zusammenarbeit mit

Interview mit Dr. med. Roland Kunz Mitglied des Verwaltungsrats des Pflegezentrums Sonnenberg Von 2006 bis 2016 war Dr. med. Roland Kunz als Chefarzt Geriatrie und Palliativstation am Spital Affoltern tätig. Unter seiner Führung wurde mit grosser Fachkompetenz die Palliativstation in der Villa Sonnenberg aufgebaut und die Akutgeriatrie etabliert. Nun ist er mit seinem Verwaltungsrats-Mandat beim Pflegezentrum Sonnenberg wieder in den Bezirk Affoltern zurückgekehrt.

den Bezirksgemeinden angestrebt. Haus Pilatus und Haus Rigi

Qualität – auch in Zeiten von Corona

Das Pflegezentrum Sonnenberg verteilt sich auf zwei Häuser mit insgesamt 110 Pflegeplätzen. Im Haus Pilatus befindet sich ein Pflegezentrum mit integrierter Demenzabteilung und Überbrückungspflege. Im Haus Rigi werden neben dem Pflegezentrum die Tagespflege, die Überbrückungspflege – zum Beispiel nach einem Spitalaufenthalt – sowie Ferienbetten angeboten. Den Bewohnern stehen grosszügige, gemütliche Ein- sowie Zweibettzimmer zur Verfügung. Dank der direkten Anbindung an das Spital Affoltern ist die ärztliche Betreuung vor Ort rund um die Uhr sichergestellt.

Das Pflegezentrum hat hohe Qualitätsstandards, die laufend überprüft werden. Hierbei legen wir grossen Wert auf die regelmässige Schulung des Personals und bieten auch Ausbildungsplätze für diverse Berufsrichtungen im Gesundheitswesen an.

Demenzabteilung Ältere, an Demenz erkrankte Menschen finden in der Demenzwohngruppe ihren Platz in einem weglaufgeschützten Rahmen mit ruhigen Zweierzimmern, gemütlichem Wohnbereich und einem idyllischen rundlaufartigen Garten. Ebenfalls besteht ein ambulantes Angebot für Betroffene und deren Angehörige mit folgenden Schwerpunkten: Gesprächskreis für Angehörige sowie Gedächtnistraining und Spezialsprechstunde in der Memory Clinic des Spital Affoltern.

Dank der hohen Qualitätsstandards konnte auch die Corona-Pandemie bis jetzt gut gemeistert werden. Von Seiten der Mitarbeitenden wurde alles daran gesetzt, um für die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen diese schwierige Zeit zu überbrücken – zum Beispiel mit der Einführung von Tablets für Facetime-Anrufe oder dem Aufbau eines Besucherchalets. Die Lockerung der Besuchsregelung ist für alle Beteiligten eine grosse Erleichterung. Weitere Schritte des BAG und der Gesundheitsdirektion werden stets genau geprüft und mit grosser Vorsicht umgesetzt. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung danken dem Pflegepersonal an dieser Stelle für den aussergewöhlichen und engagierten Einsatz. Verdankt wurde dieser auch durch viele Schreiben und Zuwendungen seitens der Angehörigen.

Strategie für die Zukunft Tages- und Nachtpflege Die Tages- und Nachtpflege kann dazu beitragen, dass pflegebedürftige Menschen länger zu Hause bleiben können. Gleichzeitig werden pflegende Angehörige, die etwas mehr Zeit für sich brauchen, im Alltag entlastet. Sie erhalten so Auszeiten und können Energie für die fordernde, aber auch bereichernde Pflegeaufgabe tanken. Der Aufenthalt in der Tagespflege bietet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Aktivierungsangebot wie Turnen, Gedächtnistraining, Backen, Malen, Werken, Singen, Vorlesen, Kochen und Spaziergänge. Mittels dieser aktivierenden Alltagsgestaltung versuchen wir, die verbliebenen Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern. Die Tages- und Nachtpflege wird jeweils von Montag bis Freitag angeboten. Mit unserem Auto holen wir die Gäste gerne von Daheim ab und bringen sie wieder zurück.

Damit auch die Zukunft des Pflegezentrums Sonnenberg gesichert ist, arbeitet der Verwaltungsrat gemeinsam mit der Geschäftsleitung mit Hochdruck an der Festsetzung der Geschäftsstrategie und der Erstellung von Zusammenarbeitsverträgen mit dem Spital Affoltern sowie an einer ausgeglichenen Rechnung. Eine weitere wichtige Herausforderung wird die Auseinandersetzung mit immer komplexeren Pflegesituationen sein. Oberste Priorität hat dabei für den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung, dass das Pflegezentrum Sonnenberg auch in Zukunft in einer familiären Atmosphäre und mit einer fachlich hochstehenden Pflege und Betreuung für die Bewohnerinnen und Bewohner da ist.

Der Verwaltungsrat des Pflegezentrums Sonnenberg Daniel Eugster (Präsident)

Auch nach meinem Wechsel ans Waidspital in Zürich blieb ich mit dem Spital Affoltern und der Region sehr verbunden. Während meiner Tätigkeit am Spital hatte ich mich intensiv mit der Entwicklung der Altersversorgung im Bezirk befasst und in verschiedenen Kommissionen mitgewirkt. Als mit der Abstimmung die Abtrennung des Pflegezentrums beschlossen wurde und ich die Anfrage erhielt, im neuen Verwaltungsrat mitzuwirken, habe ich mich sehr gefreut. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Altersmedizin und den Kenntnissen der lokalen Verhältnisse möchte ich dazu beitragen, das Pflegezentrum in eine gute Zukunft zu führen.

Die Menschen werden immer älter und möchten gleichzeitig ihre Selbstständigkeit möglichst lange behalten. Die Funktionen zu erhalten und Krisen – wie zum Beispiel Stürze – zu vermeiden stehen im Zentrum. Rehabilitation nach akuten Gesundheitsstörungen ist deshalb noch wichtiger geworden, aber auch eine massgeschneiderte Unterstützung, um möglichst lange zu Hause bleiben zu können. Demenzerkrankungen können wir leider noch nicht verhindern, deshalb bleiben Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote weiterhin sehr wichtig.

Viele Menschen, die ins Pflegezentrum eintreten, haben noch ein hohes Rehabilitationspotential, sie haben die Möglichkeit einer Rückkehr nach Hause noch nicht aufgegeben. Das erfordert ein Pflegekonzept, das die Selbstständigkeit fördert, und unterstützende Therapieangebote. Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums können dank dieser Anstrengungen nach einigen Wochen wieder austreten. Andererseits ist die Pflege heute auch mit komplexeren Situationen konfrontiert, weil die Patienten früher aus dem Spital verlegt werden. Und schliesslich braucht es eine hohe Kompetenz zum Thema Demenz mit all seinen Facetten.

Das Bedürfnis nach möglichst hoher Selbständigkeit und der sehr unterschiedliche Pflegebedarf erfordern individuell abgestimmte Angebote. Wir brauchen in Zukunft einen breiteren Fächer an Angeboten. Der reicht vom Service-Wohnen über betreute Wohngruppen und klassische Langzeitpflege bis zu Rehabilitationsangeboten, es braucht aber auch spezialisierte Angebote für Demenzbetroffene. Und weil Pflegezentren zum häufigsten Sterbeort geworden sind, werden Kompetenzen in Palliative Care noch wichtiger, um Menschen in der letzten Lebensphase gut zu betreuen.

Franziska Marty (Vize-Präsidentin) Franjo Ambrož (Mitglied) Dr. med. Roland Kunz (Mitglied) Marta Omlin (Mitglied)

Die Geschäftsleitung des Pflegezentrums Sonnenberg Daniel Eugster (CEO ad interim) Franziska Marty (Mitglied ad interim) Edwin Meier, Leiter Pflege (Mitglied) med. pract. Markus Minder, Chefarzt Geriatrie & Palliative Care, Ärztlicher Leiter (Mitglied)

Es bietet schon jetzt eine breite pflegerische Kompetenz in geriatrischer Versorgung an und ist gut gerüstet für die genannten Herausforderungen, auch dank laufender Weiterbildung der Pflegeteams. Kaum ein anderes Pflegezentrum kann eine vergleichbare ärztliche Versorgung rund um die Uhr durch geriatrisch und palliativmedizinisch erfahrene Ärzte anbieten. Die Nähe zum Spital ist aber nicht nur für die medizinische Betreuung wichtig, sondern ermöglicht auch den gezielten Einsatz von Therapeutinnen und Therapeuten zur Wiedererlangung von mehr Selbständigkeit. Und nicht zuletzt ist auch der Blick über Affoltern und das Reusstal einmalig.


Bezirk Affoltern

Freitag, 11. September 2020

Bewegter, kraftvoller Farbauftrag Glanzstücke: Die Künstlerin Véro Straubhaar zeigt ihre neuen Werke in Bonstetten

Die CD-Abteilung in der Bibliothek Bonstetten. (Bild Astrid Zberg)

«CD-Hamsterer» gesucht Bibliothek Bonstetten löst Abteilung «Musik für Erwachsene» auf. Das Ausleihverhalten der Kunden hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Durch die Angebote diverser Streaming-Dienste ist die Nachfrage nach Musik-CDs markant gesunken und geht seit geraumer Zeit gegen Null. Die Bibliothek Bonstetten reagiert darauf und schafft Platz für Neues. Ab sofort bis zu den Herbstferien können Musik-­CDs mitgenommen werden, gerne gegen eine kleine Unkostenentschädigung. Ausgenommen sind Kindermusik, Bravo Hits und diverse Sampler. Kinder dürfen gerne ebenfalls ihre Lieblingsinterpreten aussuchen, müssen allerdings in Begleitung von Erwachsenen kommen. Die CDs sind am gewohnten Ort zu finden, die Kunden werden gebeten, mit den ausgesuchten CDs an die Theke zu kommen, damit diese aus dem Bestand ausgebucht werden können. Wird die CD-Sparbox mit einem Betrag nach eigenem Ermessen gefüttert, kann gleichzeitig ein Medienwunsch deponiert werden. Nach Ablauf der Aktion werden mit diesem Betrag neue Bücher, DVDs oder Tonies angeschafft. Sollten die Wünsche den eingenommenen Betrag übersteigen, entscheidet das Los. Astrid Zberg, Bibliothek Bonstetten

Spätsommerfest in Wettswil

Barfuss-Erlebnis. (Bild zvg.)

Glanz ist zwar Teil der Materialität der Werke von Véro Straubhaar im Kunstfenster der Galeristin Elfi Bohrer in Bonstetten – und dennoch schwingt da eine Art Ironie mit, die dem Betrachter Spannung und zugleich ein Schmunzeln abringt. Von Nana Pernod Die ausgestellten Werke von Véro Straubhaar bestechen durch ihre Dynamik und Lebendigkeit. Beides verkörpert auch die Künstlerin aus Richterswil mit ihrer Persönlichkeit. Starke Farbigkeit auf grossformatigen Industriekartonen mit Spachtel und Pinsel in Acryl aufgetragen, abstrakt gehalten, so begegnet ihr Werk dem Betrachter. Als letzte Schicht überzieht die Künstlerin die Bilder in einem aufwendigen Verfahren mehrschichtig mit Epoxydharzen, die den Werken ihren durchdringenden Glanz verleihen. Durch Lichtspiegelungen kann diese letzte Glanzschicht als Spiegel wirken, dann entstehen aus einem Bild zwei. Der geübte Betrachter kann so von einem Bild zum anderen hin- und herspringen. Das verleiht den Bildern eine zusätzliche Dynamik. Als «Glanzstücke» bezeichnet die Künstlerin ihre gezeigte Werkserie, die vom Grossformat 180 x 100 cm bis zu kleineren Werken reichen. Einerseits sind sie so materialtechnisch treffend benannt, anderseits schwingt Ironie mit. Was in unserer Gesellschaft heisst ein Glanzstück? Wer bezeichnet so einen Gegenstand oder eine Tat? Sicher ist da

ein gesellschaftskonformes Wortspiel mitbedacht, das Spannung und Schmunzeln auslöst.

Reduktion als malerische Reaktion auf neue Zeitbedingungen Dass Kunst eben auch Spiegel unserer Zeit ist, zeigt Straubhaar mit ihrer letzten, während dem Covid19-Shutdown umgesetzten schwarz-weiss-grauen Serie der Glanzstücke. Zum ersten Mal wendet sich die Künstlerin von der ihr inhärenten starken Farbigkeit ab und reduziert diese auf eine unbunte Farbpalette. Auch das Format ist klein gehalten, die Serie in ihrer Zahl dennoch beachtlich. Diese kleineren Werke spiegeln die Spuren unserer neuen, oft auch als einengend empfundenen Zeit. Die Reduktion unseres Lebens auf viel weniger als das Gewohnte setzt die Künstlerin malerisch um: Ihr künstlerischer Prozess wandelt sich im Einklang mit der neuen Zeit. Das Erlebnis der Reduktion bildet so eine Art identitätsstiftende Brücke zwischen Werk und Betrachter.

Glanz: Spiegelungen im Werk Durch die verschiedenen Lichtsituationen ändern sich Straubhaars Glanzstücke immer von Neuem und jeder Betrachter findet auch ein Stück weit sich selbst darin. Es ist dieser konkrete Spiegel, den die Kunst als Metapher dem Betrachter vorhalten kann. Und hier findet dann der Dialog statt, der bei Véro Straubhaar bereits bei der Titelgebung und dann in Natura Spannung und

Starke Farbigkeit - aber nicht nur. Véro Straubhaar zeigt ihre neuen Werke in Bonstetten. (Bild zvg.) Schmunzeln auszulösen vermag. Ein wunderbarer Einstieg in einen neuen Herbst, der wieder neue Kunstwerke und Empfindungen anregen wird.

Open House mit Véro Straubhaar am 12. und 13. September sowie 19. und 20. September, jeweils 13 bis 17 Uhr, Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Dorfstrasse 13, Bonstetten.

Begeisternde Kreativität Acrylkunst in Wettswil Nach diversen Ausstellungen zeigte Bruno Ohnsorg am letzten Wochenende seine Werke zum zweiten Mal in Zug. Über hundert Werke, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Speziell sind bei den ausdrucksvollen Kunstwerken oft die Grundmaterialien, die Bruno Ohnsorg verwendet; sei es eine Baumrinde, ein verrostetes Eisenblech oder ein Messingabschnitt. Durch die Vielfalt der Exponate konnte jeder Geschmack ein Lieblingskunstwerk finden, obwohl in den Objekten keinesfalls ein kommerzieller Hintergrund zu erkennen war. Das Erstaunliche ist, dass durch das innovative, künstlerische und handwerkliche Schaffen die Preise für alle erschwinglich sind. Kein Objekt be-

sitzt einen Namen, damit der endgültige Besitzer seine individuellen Empfindungen einfliessen kann. Alle Werke sind Unikate. Bruno Ohnsorg liebt es, die gekauften Kunstwerke selber auszuliefern und, wenn gewünscht, auch selber zu montieren. Damit sieht er auch, wo seine Werke ihren Platz gefunden haben. Man ­bemerkt schnell, dass im Hintergrund dieser Werke die lebensfrohe Bezie­hung mit seiner Frau Lisa steckt, die ihn in allen Belangen tatkräftig unterstützt. Über 150 Gäste, darunter viele aus dem Knonauer Amt, durfte die Ausstellung verzeichnen. Das kreative Apérogepäck zum coronakonformen persönliche Austausch steuerte Els Imhof vom Restaurant Central in Affoltern bei. Pablo Suter

Kürzlich feierte das Kinderzentrum ­Bonstetten/Wettswil auf dem Bauspielplatz Wettswil mit fast 100 Personen ein g ­emütliches Spätsommerfest. Angela Pellegrino, die bereits drei Kita-­ Standorte aufgebaut hat und 20 Personen b ­ eschäftigt, liess die Einschnitte der ­Coronakrise für ihr Unternehmen Revue passieren. Anschliessend wurde das Büffet eröffnet und die Kinder vergnügten sich mit voller Hingabe auf dem BarfussParcours, beim Zaubern ­einer Riesen-­ seifenblase und vielem mehr. Den faszinierenden Höhepunkt bildete das gemeinsame Steigenlassen von Ballonen. Bruno Ohnsorg mit seinem Schmetterling. (Bild zvg.) Kinderzentrum Bo/We

In den Räumen der reformierten Kirchgemeinde in Wettswil sind aktuell Werke der Stallikerin Ruth Moser sowie von Erika Manser zu bestaunen. «Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.» Dieses Zitat von Pablo Picasso hat sich Ruth Moser zum Leitsatz bei ihren Arbeiten gemacht. Vor über 20 Jahren entdeckte die Stallikerin ihre Leidenschaft zum Malen. Nach der Auswahl eines Malmediums geht es los mit Marmormehl, Spachtelmassen, Collagen, San de, mit Pigmenten und pastösen Acryl farben. Diese Malerei wurde zwischenzeitlich ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben. Ebenfalls in der Acryl-Mischtechnik ist Erika Manser zu Hause. Begonnen hat sie mit Bleistift- und Kohlezeichnungen und kam nach Kursen zur Aquarellmalerei. Kontakte mit Künstler und deren Werke führten sie dann zu den Acrylfarben. Diese ergänzt sie mit Marmor- oder Steinmehl – oder auch mal mit Gipshaftputzen. «Ich bin verantwort lich für das, was ich male, aber nicht für das, was du siehst», ist ihr Leitsatz. (red.)

Ruth Moser. (Bilder zvg.)

Ruth Moser, Stallikon, und Erika Manser, Oberlunkhofen, zeigen ihre abstrakten Acrylkunstwerke bis Mitte Januar 2021 in den Räumen der reformierten Kirchgemeinde in Wettswil.

Erika Manser.

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Mehr Licht für die 9 Kirchgemeinden

Was leuchten soll in den Kirchenlanden, muss in den 9 Kirchgemeinden, aufbauend auf dem Bestehenden, selber erarbeitet werden. Deshalb stimmen wir am 27. September Nein zum grossen Kirchgemeinden-Fusionsprojekt KG+. Komitee

«Nein zur Auflösung der 9 Kirchgemeinden»

Hans-Jakob Schmid, Rifferswil & Hans-Ulrich Meier, Rifferswil · Kontaktstelle für freiwillige Spenden: Tel. 079 254 70 71. Vielen Dank!

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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. September 2020

Bewegter, kraftvoller Farbauftrag Glanzstücke: Die Künstlerin Véro Straubhaar zeigt ihre neuen Werke in Bonstetten

Die CD-Abteilung in der Bibliothek Bonstetten. (Bild Astrid Zberg)

«CD-Hamsterer» gesucht Bibliothek Bonstetten löst Abteilung «Musik für Erwachsene» auf. Das Ausleihverhalten der Kunden hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Durch die Angebote diverser Streaming-Dienste ist die Nachfrage nach Musik-CDs markant gesunken und geht seit geraumer Zeit gegen Null. Die Bibliothek Bonstetten reagiert darauf und schafft Platz für Neues. Ab sofort bis zu den Herbstferien können Musik-CDs mitgenommen werden, gerne gegen eine kleine Unkostenentschädigung. Ausgenommen sind Kindermusik, Bravo Hits und diverse Sampler. Kinder dürfen gerne ebenfalls ihre Lieblingsinterpreten aussuchen, müssen allerdings in Begleitung von Erwachsenen kommen. Die CDs sind am gewohnten Ort zu finden, die Kunden werden gebeten, mit den ausgesuchten CDs an die Theke zu kommen, damit diese aus dem Bestand ausgebucht werden können. Wird die CD-Sparbox mit einem Betrag nach eigenem Ermessen gefüttert, kann gleichzeitig ein Medienwunsch deponiert werden. Nach Ablauf der Aktion werden mit diesem Betrag neue Bücher, DVDs oder Tonies angeschafft. Sollten die Wünsche den eingenommenen Betrag übersteigen, entscheidet das Los. Astrid Zberg, Bibliothek Bonstetten

Spätsommerfest in Wettswil

Glanz ist zwar Teil der Materialität der Werke von Véro Straubhaar im Kunstfenster der Galeristin Elfi Bohrer in Bonstetten – und dennoch schwingt da eine Art Ironie mit, die dem Betrachter Spannung und zugleich ein Schmunzeln abringt. Von nana Pernod Die ausgestellten Werke von Véro Straubhaar bestechen durch ihre Dynamik und Lebendigkeit. Beides verkörpert auch die Künstlerin aus Richterswil mit ihrer Persönlichkeit. Starke Farbigkeit auf grossformatigen Industriekartonen mit Spachtel und Pinsel in Acryl aufgetragen, abstrakt gehalten, so begegnet ihr Werk dem Betrachter. Als letzte Schicht überzieht die Künstlerin die Bilder in einem aufwendigen Verfahren mehrschichtig mit Epoxydharzen, die den Werken ihren durchdringenden Glanz verleihen. Durch Lichtspiegelungen kann diese letzte Glanzschicht als Spiegel wirken, dann entstehen aus einem Bild zwei. Der geübte Betrachter kann so von einem Bild zum anderen hin- und herspringen. Das verleiht den Bildern eine zusätzliche Dynamik. Als «Glanzstücke» bezeichnet die Künstlerin ihre gezeigte Werkserie, die vom Grossformat 180 x 100 cm bis zu kleineren Werken reichen. Einerseits sind sie so materialtechnisch treffend benannt, anderseits schwingt Ironie mit. Was in unserer Gesellschaft heisst ein Glanzstück? Wer bezeichnet so einen Gegenstand oder eine Tat? Sicher ist da

Kürzlich feierte das Kinderzentrum Bonstetten/Wettswil auf dem Bauspielplatz Wettswil mit fast 100 Personen ein gemütliches Spätsommerfest. Angela Pellegrino, die bereits drei KitaStandorte aufgebaut hat und 20 Personen beschäftigt, liess die Einschnitte der Coronakrise für ihr Unternehmen Revue passieren. Anschliessend wurde das Büffet eröffnet und die Kinder vergnügten sich mit voller Hingabe auf dem BarfussParcours, beim Zaubern einer Riesenseifenblase und vielem mehr. Den faszinierenden Höhepunkt bildete das gemeinsame Steigenlassen von Ballonen. Kinderzentrum Bo/We

Reduktion als malerische Reaktion auf neue Zeitbedingungen Dass Kunst eben auch Spiegel unserer Zeit ist, zeigt Straubhaar mit ihrer letzten, während dem Covid19-Shutdown umgesetzten schwarz-weiss-grauen Serie der Glanzstücke. Zum ersten Mal wendet sich die Künstlerin von der ihr inhärenten starken Farbigkeit ab und reduziert diese auf eine unbunte Farbpalette. Auch das Format ist klein gehalten, die Serie in ihrer Zahl dennoch beachtlich. Diese kleineren Werke spiegeln die Spuren unserer neuen, oft auch als einengend empfundenen Zeit. Die Reduktion unseres Lebens auf viel weniger als das Gewohnte setzt die Künstlerin malerisch um: Ihr künstlerischer Prozess wandelt sich im Einklang mit der neuen Zeit. Das Erlebnis der Reduktion bildet so eine Art identitätsstiftende Brücke zwischen Werk und Betrachter.

Glanz: Spiegelungen im Werk Durch die verschiedenen Lichtsituationen ändern sich Straubhaars Glanzstücke immer von Neuem und jeder Betrachter findet auch ein Stück weit sich selbst darin. Es ist dieser konkrete Spiegel, den die Kunst als Metapher dem Betrachter vorhalten kann. Und hier findet dann der Dialog statt, der bei Véro Straubhaar bereits bei der Titelgebung und dann in Natura Spannung und

Starke Farbigkeit - aber nicht nur. Véro Straubhaar zeigt ihre neuen Werke in Bonstetten. (Bild zvg.) Schmunzeln auszulösen vermag. Ein wunderbarer Einstieg in einen neuen Herbst, der wieder neue Kunstwerke und Empfindungen anregen wird.

Open House mit Véro Straubhaar am 12. und 13. September sowie 19. und 20. September, jeweils 13 bis 17 Uhr, Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Dorfstrasse 13, Bonstetten.

Begeisternde Kreativität Acrylkunst in Wettswil Nach diversen Ausstellungen zeigte Bruno Ohnsorg am letzten Wochenende seine Werke zum zweiten Mal in Zug. Über hundert Werke, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Barfuss-Erlebnis. (Bild zvg.)

ein gesellschaftskonformes Wortspiel mitbedacht, das Spannung und Schmunzeln auslöst.

Speziell sind bei den ausdrucksvollen Kunstwerken oft die Grundmaterialien, die Bruno Ohnsorg verwendet; sei es eine Baumrinde, ein verrostetes Eisenblech oder ein Messingabschnitt. Durch die Vielfalt der Exponate konnte jeder Geschmack ein Lieblingskunstwerk finden, obwohl in den Objekten keinesfalls ein kommerzieller Hintergrund zu erkennen war. Das Erstaunliche ist, dass durch das innovative, künstlerische und handwerkliche Schaffen die Preise für alle erschwinglich sind. Kein Objekt be-

sitzt einen Namen, damit der endgültige Besitzer seine individuellen Empfindungen einfliessen kann. Alle Werke sind Unikate. Bruno Ohnsorg liebt es, die gekauften Kunstwerke selber auszuliefern und, wenn gewünscht, auch selber zu montieren. Damit sieht er auch, wo seine Werke ihren Platz gefunden haben. Man bemerkt schnell, dass im Hintergrund dieser Werke die lebensfrohe Beziehung mit seiner Frau Lisa steckt, die ihn in allen Belangen tatkräftig unterstützt. Über 150 Gäste, darunter viele aus dem Knonauer Amt, durfte die Ausstellung verzeichnen. Das kreative Apérogepäck zum coronakonformen persönliche Austausch steuerte Els Imhof vom Restaurant Central in Affoltern bei. Pablo Suter

In den Räumen der reformierten Kirchgemeinde in Wettswil sind aktuell Werke der Stallikerin Ruth Moser sowie von Erika Manser zu bestaunen. «Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.» Dieses Zitat von Pablo Picasso hat sich Ruth Moser zum Leitsatz bei ihren Arbeiten gemacht. Vor über 20 Jahren entdeckte die Stallikerin ihre Leidenschaft zum Malen. Nach der Auswahl eines Malmediums geht es los mit Marmormehl, Spachtelmassen, Collagen, San de, mit Pigmenten und pastösen Acryl farben. Diese Malerei wurde zwischenzeitlich ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben. Ebenfalls in der Acryl-Mischtechnik ist Erika Manser zu Hause. Begonnen hat sie mit Bleistift- und Kohlezeichnungen und kam nach Kursen zur Aquarellmalerei. Kontakte mit Künstler und deren Werke führten sie dann zu den Acrylfarben. Diese ergänzt sie mit Marmor- oder Steinmehl – oder auch mal mit Gipshaftputzen. «Ich bin verantwort lich für das, was ich male, aber nicht für das, was du siehst», ist ihr Leitsatz. (red.)

Ruth Moser. (Bilder zvg.)

Ruth Moser, Stallikon, und Erika Manser, Oberlunkhofen, zeigen ihre abstrakten Acrylkunstwerke bis Mitte Januar 2021 in den Räumen der reformierten

Bruno Ohnsorg mit seinem Schmetterling. (Bild zvg.)

Kirchgemeinde in Wettswil.

Erika Manser.

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Mehr Licht für die 9 Kirchgemeinden

Was leuchten soll in den Kirchenlanden, muss in den 9 Kirchgemeinden, aufbauend auf dem Bestehenden, selber erarbeitet werden. Deshalb stimmen wir am 27. September Nein zum grossen Kirchgemeinden-Fusionsprojekt KG+. Komitee

«Nein zur Auflösung der 9 Kirchgemeinden»

Hans-Jakob Schmid, Rifferswil & Hans-Ulrich Meier, Rifferswil · Kontaktstelle für freiwillige Spenden: Tel. 079 254 70 71. Vielen Dank!

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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. September 2020

Stalliker gewinnt Filmpreis Joshua Schmidt holt an den Schweizer Jugendfilmtagen den 1. Platz Der 12-jährige Joshua Schmidt hat im Herbstfilmlager 2019 mit sieben anderen Jugendlichen den Fantasyfilm «Frames» gedreht. An den Schweizer Jugendfilmtagen haben sie damit den 1. Platz in ihrer Kategorie belegt. Von stefan schneiter Drei Jugendliche kommen in eine Stadt. Der Ort ist völlig verlassen. Nirgends ist ein Mensch zu sehen, auch nicht im Hotel, in dem sie eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Plötzlich werden Bilder an den Wänden lebendig, in der Nacht taucht eine Gestalt aus dem Nichts im Hotelzimmer auf. Und schon stecken die Jugendlichen mitten in einer uralten Geschichte, in der es um Hass zwischen Geschwistern und verfluchte Menschen geht, die nur noch in Bildern leben können oder zu Staub zerfallen. Als der Fluch schliesslich gelöst wird, lebt auch die Stadt wieder auf, das Leben kehrt zurück. Dies ist, in kurzen Worten erzählt, die Geschichte des Films «Frames». Gedreht haben den Fantasyfilm acht Jugendliche vor einem Jahr im Herbstfilmlager von crossfade.tv, einer Nonprofit-Organisation mit dem Ziel, die praktische Filmbildung und -vermittlung bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Einer von ihnen ist Joshua Schmidt aus Stallikon, der den Film geschnitten und die Tontechnik gemacht hat.

Filmcut ohne Ende Vergangenen Dezember war die Premierenfeier in einem Kino in Dübendorf. Dort konnten die Jugendlichen ihren Film auf der Bühne vorstellen. Bald danach wurde er für die Schweizer Jugendfilmtage nominiert. Die Schweizer Jugendfilmtage sind das grösste Filmfestival der Schweiz, an dem Kurzfilme von

Eine tolle Auszeichnung - Joshua Schmidt aus Stallikon hält den springenden Panther als Preis für den besten Film von Kindern und Jugendlichen unter zwölf Jahren in der Hand. (Bild zvg.) Jungfilmern bis 25 Jahre gezeigt werden und an dem sich regelmässig über 2000 Jugendliche beteiligen. Und «Frames» gewann den ersten Preis in der Kategorie Kurzfilme für Kinder und Jugendliche bis zwölf Jahre. Ein Riesenerfolg! «Ich war sehr überrascht, dass wir gewonnen haben. Der Preis hat mich sehr gefreut», reagierte Joshua Schmidt auf die ungewohnte Ehre. Bei seiner Arbeit, dem Schneiden des Films und der Gestaltung der Tontechnik, war er mit Feuer und Flamme dabei. «Es hat sehr viel Spass gemacht, ich war extrem lang am Schneiden.» Einen Tag lang, so erzählt er, habe er von morgen früh bis spät abends um Mitternacht fast ununterbrochen daran gearbeitet, ohne sich Pausen zum Essen zu gönnen.

Wegen Corona fand dieses Jahr das Festival jedoch nur online statt. Eine persönliche Preisverleihung fiel ins Wasser. Doch Joshua Schmidt konnte vor Kurzem im Rahmen eines neuen Filmkurses, an dem er in diesem Jahr wieder teilnahm, an der Zürcher Hochschule der Künste den Siegerpreis, den springenden Panther, in Empfang nehmen. Behalten darf er ihn jedoch nicht, da der Siegerpreis ein Wanderpokal ist. Immerhin erhält die Filmcrew aber noch einen Geldpreis in Höhe von 1000 Franken. Nun möchte Joshua Schmidt Filmcutter werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er sich entschieden, ans Langzeitgymnasium in Zürich zu gehen, um später an der Zürcher Hochschule der Künste studieren zu können.

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Ronald Alder, GLP, Ottenbach

Frischer Wind im Kanton, in Affoltern und Obfelden Die Wahlen im Frühling 2019 haben frischen Wind in den Kantonsrat gebracht. Dank den neuen Verhältnissen finden sinnvolle umweltorientierte Vorlagen nun endlich eine Mehrheit. Dies hat sich auch an der «Klimadebatte» des Kantonsrates vor den Sommerferien 2020 gezeigt. Da wurde beispielsweise die Förderung von grossen Solaranlagen oder die Bestimmung, dass Gewächshäuser für die Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten ausschliesslich mit erneuerbaren Energien und Abwärme beheizt werden, beschlossen. Zudem sollen raumplanerische Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel getroffen und der Ausstieg aus den fossilen Energien beschleunigt werden. Mittlerweile ist klar, dass Investitionen in erneuerbare Energien einen positiven Einfluss auf die lokale Wirtschaft haben und Arbeitsplätze schaffen. Zudem haben sie einen direkten Effekt auf den Klimawandel und verringern die Auslandabhängigkeit. Warum die altbürgerlichen Parteien SVP und FDP dagegen stimmten, ist gerade in Coronazeiten unverständlich. Ich freue mich auf jeden Fall am frischen Wind, der im Kantonsrat

neue Ideen für zukunftsgerichtete Lösungen bringt und den Worten Taten folgen lässt. Genau so freue ich mich über zwei Kandidaturen bei den Ersatzwahlen in Affoltern und Obfelden vom 27. September. Für den vakanten Stadtratssitz in Affoltern stellt sich Claudia Ledermann zur Verfügung. Ich habe Claudia Ledermann als damalige Geschäftsführerin des Familienzentrums Bezirk Affoltern kennen und schätzen gelernt. Sie hat massgeblich dazu beigetragen, dass es das Familienzentrum trotz abnehmender finanzieller Unterstützung des Kantons überhaupt noch gibt. Sie hat gezeigt, wie verbunden und engagiert sie sich für eine Sache einsetzt, die dem Gemeinwohl dient. Als berufstätige Familienfrau ist sie sich gewohnt, verschiedene Interessen zu verbinden und so Lösungen zu erarbeiten. Sie wird tatkräftig mithelfen, dass sich unser Bezirkshauptort nachhaltig weiterentwickelt. In Obfelden bewirbt sich Peter Weiss für den vakanten Gemeinderatssitz. Ich habe ihn als geschätztes GLPVorstandsmitglied und Kassier der Bezirkspartei kennengelernt. Seine Begeisterung für Elektromobilität hat

er von Anfang an eingebracht. Dies alleine beweist, dass er sich für den effizienten Einsatz von Energie einsetzt. Dazu kommt, dass er den benötigten Strom auf seinem Hausdach mit einer Solaranlage selber produziert. Während dem Corona-Shutdown waren viele Familien gefordert, weil ihre Kinder gleichzeitig Zugriff auf einen Computer haben mussten. Peter Weiss kam auf die Idee, ausgediente Laptops einzusammeln, auf den neusten Stand zu bringen und den Familien kostenlos zur Verfügung zu stellen. So konnte er Dutzenden Familien in einer schwierigen Situation weiterhelfen. In den nächsten Jahren erhält Obfelden die einmalige Chance, die Dorfstrasse zu beruhigen und ein neues Dorfzentrum zu gestalten. Ich bin davon überzeugt, dass Peter Weiss mit seinen Kompetenzen, Erfahrungen und seinem Elan einen wichtigen Beitrag leisten wird, diese Chancen zu packen. Und er hat genügend Zeit, sich entsprechend zu engagieren. Gerne empfehle ich Ihnen Claudia Ledermann und Peter Weiss zur Wahl, für frischen Wind in Affoltern und Obfelden.

FORUM

Postareal Obfelden: verpasste Chance Gemeindeversammlung in Obfelden am 16. September. An der Gemeindeversammlung wird über den Gestaltungsplan Postareal abgestimmt. Er kann lediglich in der vorliegenden Form angenommen oder abgelehnt werden. Änderungen sind nicht möglich. Nur zum Entwurf des Gestaltungsplans konnten die Stimmberechtigten seinerzeit ihre Vorschläge einbringen. Vom Juli bis September 2018 hat ihn die Gemeinde öffentlich aufgelegt und dazu aus der Bevölkerung 139 Einwendungen erhalten, welche der Gemeinderat weder bestätigt noch beantwortet hat. Erst vor wenigen Tagen hat der neue Gemeindepräsident den Einwendenden den «Bericht zu den Einwendungen» zugestellt. Er ist datiert vom 4. Juli 2019 und wurde aktiv Interessierten also über ein Jahr vorenthalten! Der Bericht zu den – mehrheitlich abgelehnten – Einwendungen enthält zahlreiche Unstimmigkeiten, die bei rechtzeitiger Information hätten korrigiert werden können. Als praktisch einzige relevante Zustimmung zu den Einwendungen nennt der Bericht den Verzicht auf acht oberirische Parkplätze. Es verbleiben 48! Forderungen, die Parkplätze an die Dorfstrasse und den Begeg-

nungsort ins Zentrum der Siedlung zu verlegen, lehnt der Bericht ab. Stattdessen stehen nun die viel befahrenen (Migros-)Parkplätze mitten im Zentrum der Siedlung, angrenzend an Wohnungen. Das ist eine einzigartige Obfelder Pionierleistung! Bedauert wurde auch, dass für ein solch grosses Projekt kein Architekturwettbewerb durchgeführt wurde, wie übrigens auch vom Kanton erwünscht. Der Verzicht wird nicht begründet. Die entscheidenden Fehler bei der Planung des Postareals wurden vor langer Zeit gemacht, bereits seit 2012. Sie erweisen sich offenbar als nicht korrigierbar. Da fragt es sich schon, ob nicht ein Neustart sinnvoll sein könnte: Die Ablehnung des Gestaltungsplans durch die Gemeindeversammlung, die Zustimmung zum vorgeschlagenen Kauf des Landi-Grundstücks durch die Gemeinde, die so über die Hälfte des Areals verfügen und eigenständig einen attraktiven Begegnungsort verwirklichen könnte, während für die übrigen Besitzer individuelle Einzelprojekte in der bestehenden Kernzone realisierbar sind. Heiner Stolz, Heidi Hollenweger, Maria Kapossy, Rolf Vollenweider, Helena Heuberger, Martin Heusser, Uschi Schneebeli, Hansjörg Schneebeli

Profiteure des freien Personenverkehrs Nein zur Kündigungsinitiative, Leserbrief vom 4. September. Bundesrätin Keller-Suter und Felix Keller aus Hedingen tragen nicht nur den gleichen Namen, sondern sitzen auch im gleichen Abstimmungsboot. Es macht stutzig, wenn die ehemalige Economiesuisse-Vertreterin und der Gewerkschafter, die politisch gegensätzlicher nicht sein könnten, gemeinsam die Begrenzungsinitiative bekämpfen. Die heute gültige unbeschränkte Personalauswahl in einem 300-Millionen-Raum EU würde mit Annahme der Initiative eingeschränkt. Es ist auch das erklärte Ziel der Initiative, die Einwanderung, wie der Titel sagt, zu begrenzen. Das ist nicht im Interesse von Arbeitgebern. Warum allerdings ein dem Arbeitnehmer verpflichteter Gewerkschafter diesen auf Lohndruck ausgerichtete Arbeitsmarkt erhaltenswert findet, ist mit der gut entschädigten Kontrolle der Gewerkschafts-Funktionäre erklärbar. Weil es nicht leicht ist, neben dem aktuellen Vorteil der uneingeschränkten Personalauswahl Argumente zu finden, flüchtet man sich in Aussagen die nicht nur abenteuerlich, sondern nach-

weislich falsch sind. So weiss Bundesrätin Keller-Suter aufgrund der gemachten Aussage nicht, dass ein Arbeitsvertrag, und sei er nur mit bescheidener Anstellungszeit von wenige Stunden die Woche versehen, genügt, um Sozialhilfe zu beziehen. Geht die Stelle verloren, bleibt das Aufenthaltsrecht fünf Jahre bestehen. Damit erklärt sich auch der bei 50 Prozent liegende Anteil Ausländer in der Sozialhilfe. Nicht weniger falsch ist die Aussage von Namensvetter Keller aus Hedingen. Dass Gesamtarbeitsverträge bei einer Annahme der Initiative und Hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr seien, ist ebenso absurd wie die zitierte Aussage der Bundesrätin. Eher das Gegenteil dürfte eintreffen. Der durch den freien Personenverkehr verursachte Lohndruck ist für den Gewerkschafter kein Thema, dafür wird die Gewerkschaft für die Arbeitsmarktkontrolle mit Millionen im Jahr entschädigt. Es ist klar, Manager und Gewerkschafts-Funktionäre profitieren. Die einen vom freien Personenverkehr, die anderen von sogenannt flankierenden Massnahmen, alles zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern

Falsche Bedrohungsszenarien Abstimmung vom 27. September. Der Shutdown schien uns so viele Veränderungen zum Besseren möglich zu machen: Dass man sich auf weniger und bescheidenere Dinge besinnt, dass die Ressourcen geschont werden – alles nur ein Traum? Am Anfang waren keine Masken da und der Bund hatte die Ethanolreserve kurzerhand aufgelöst – obwohl Pandemiebedrohungen uns seit Aids und Sars und Mers immer öfter heimgesucht haben! Wieso sollten wir diesen Ämtern glauben, welche eine uralte Idee weiter pflegen, nämlich dass man Kampfflugzeuge kaufen müsse? Warum sollen wir glauben, dass in Zukunft eine feindliche Macht die Schweiz konventionell angreifen will? Alles, was in der Schweiz für eine feindliche Übernahme interessant wäre, hat ausschliesslich im unzerstörten Zustand einen Wert: Nord-Süd-Achse, Präzisionstechnologie und Banken. Unsere Luftwaffe lebt in Luftschlössern: Sie wollen «erdkampffähige» Kampfjets wegen ihrem «Abschreckungspotenzial», sagt Kommandant Bernhard Müller. Sie sollen «mit opera-

tivem Feuer ausserhalb der Reichweite der eigenen Artillerie» den Feind derart erschrecken, dass er von seinem Vorhaben absieht. Ich kann nicht glauben, wie sehr man sich freiwillig in die Abhängigkeit der US-Hersteller und der Nato begeben will. Die kauffreudige Armeespitze beachtet nicht, dass in Zukunft die Allianzen ändern könnten, dass wir plötzlich in Kampfhandlungen verwickelt werden könnten, ohne Rücksicht auf unsere Neutralität. Dabei gibt es uns bekanntes Konfliktpotenzial von höchster Dringlichkeit, von der Umweltzerstörung bis zu Cyberangriffen. Nebenbei sei daran erinnert, dass ohne Strom bei uns gar nichts mehr funktioniert, nicht einmal unser Telefon. Weil der Unterhalt für ein stromfreies Netz zu teuer ist oder die Swisscom andere Prioritäten hat? Vielleicht können wir dieses Netz mit den gesparten Milliarden wiederherstellen. Während wir vor dem Elend von Flüchtlingen und der Not, welche durch den Klimawandel hereinbrechen wird, die Augen verschliessen, dürfen wir gewiss nicht eine so ungeheure Ausgabe tätigen. Pia Holenstein, alt Kantonsrätin SP, Affoltern


Forum

Nein zum Kinderabzug Abstimmung vom 27. September. Am 27. September stimmen wir über das Referendum zur «steuerlichen Berücksichtigung der Kinderdrittbetreuungskosten» ab. In der ursprünglich vom Parlament diskutierten Vorlage ging es um Familien, die ihre Kinder von Dritten (z.B. in einer Kita) betreuen lassen. Diese sollten einen Teil der anfallenden Kosten von den direkten Bundessteuern abziehen können. Das hätte den Bund jährlich rund 10 Millionen Franken gekostet. Die SP hätte damit leben können, obwohl Steuerabzüge selten jenen nützen, die es nötig haben. Kurz vor den Neuwahlen hiess das alte Parlament einen Vorstoss von Philippe Kutter (CVP) gut, der forderte, dass auch der allgemeine Kinderabzug bei den direkten Bundessteuern erhöht wird. Das würde den Bund nun plötzlich 370 Millionen Franken kosten – Geld, das an anderen Orten fehlen wird, zum Beispiel für Prämienverbilligungen, Unterstützungen von Kitas und einer Gleichstellungspolitik, die diesen Namen verdient. Die SP ergriff zusammen mit den Grünen und den Grünliberalen das Referendum. Denn, was verlockend tönt und als Familienförderung verkauft wird, ist ein reiner «Steuer-Bschiss» auf dem Rücken des Mittelstandes. Von der Vorlage profitieren fast ausschliesslich Topverdiener-Familien, die nur 6 Prozent aller Haushalte ausmachen. Familien mit tiefen und mittleren Einkommen werden hingegen übergangen. Nicht zuletzt, weil fast die Hälfte zu wenig verdient, um überhaupt direkte Bundessteuern zu bezahlen. Selbst SVP-Bundesrat Ueli Maurer hat es in der Parlamentsdebatte zur Vorlage auf den Punkt gebracht: «Ich komme zum Schluss, dass Sie hier weder den Mittelstand noch Familien, sondern die hohen Einkommen entlasten.» Familienförderung geht anders. Darum braucht es am 27. September ein Nein zu dieser Vorlage! Roger Schmutz, SP Bezirk Affoltern

Zukunftsträchtige Entwicklung Gemeinderats-Ersatzwahl vom 27. September in Obfelden. Ich durfte Peter Weiss vor einigen Monaten anlässlich seines ComputerRezyklierungsprogramms im privaten Rahmen kennenlernen. Nicht nur überzeugte er mich selbst durch seinen Gemeinschaftssinn, sondern durch seine Vision, auch politisch mehr für die Umwelt und eine funktionierende Gesellschaft zu bewirken. Wer sich für eine fortschrittliche und nachhaltige Entwicklung einsetzen will, wählt Peter Weiss am 27. September in den Gemeinderat von Obfelden. Tobias Schär, Merenschwand

Engagement und Kompetenz Ersatzwahl Sekundarschulpflege im Oberamt. Wer Eva Huwiler kennt, weiss, dass die Mutter von drei kleineren Kindern viel Engagement und Kompetenz in die Schulpflege einbringen kann. Neben ihrer beruflichen Erfahrung als Lektorin und ihrer Mitarbeit im familiären KMU ist sie im Vorstand der Spielgruppe Tazzelwurm in Hausen aktiv. Mit voller Überzeugung empfehle ich Eva Huwiler als Sekundarschulpflegerin. Walter Achermann, Hausen

Freitag, 11. September 2020

Nein zur Einheitsgemeinde

Claudia Ledermann als Stadträtin

Abstimmung in Wettswil.

Ersatzwahl vom 27. September in Affoltern.

Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten von Wettswil darüber, ob die Einzelinitiative «Bildung einer Einheitsgemeinde» – also Zusammenführung der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde – für erheblich befunden wird. Die Grundschule (Kindergarten / Primarstufe) mit ihren ergänzenden Angeboten ist für die Zukunft unserer Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Ein qualitativ hochstehender Schulbetrieb ist der Grundpfeiler der Bildung und stellt die Weichen für deren Zukunft. In diesem hochsensiblen Bereich ist es notwendig, dass die Belange der Schule durch ausgewiesene Fachpersonen autonom, zielführend, effizient, unbürokratisch und unabhängig vom politischen Geschehen in der Gemeinde wahrgenommen werden können. Die Eltern unserer Kinder haben in Bildungsfragen ein direktes Mitbestimmungsrecht, welches in einer Einheitsgemeinde «verwässert» wird. In Bildungsfragen wäre die Schule nur noch mit einer Stimme im Gemeinderat vertreten, was eine Abwertung der Grundschule bedeuten würde. Die Sekundarschule als Verbund Bonstetten – Stallikon – Wettswil bleibt z.B. als Schulgemeinde eigenständig in schulischer Autonomie, hat die Budgethoheit und die Bürgerinnen und Bürger

können dort direkt mitbestimmen. Das soll auch auf Stufe Kindergarten / Primarschule in Wettswil als eigenständige Primarschulgemeinde weiter so bleiben. Mit einer Grösser, wie es die Primarschule Wettswil heute ist – mit über 500 Schülerinnen und Schülern und mit weit über 50 Angestellten – rechtfertigt dies auch, dass für die Schule als eigene Schulgemeinde der Bildung, allen Betreuungsaufgaben und dem ganzen Betriebsunterhalt die dafür nötige Beachtung und Führung erhalten bleibt. Schon seit Jahren arbeitet die Primarschule Wettswil eng mit der politischen Gemeinde zusammen, so beispielsweise bei der Rechnungsführung und der Finanz- und Investitionsplanung. Die von den Initianten in Erwartung gestellten finanziellen Einsparungen dürften nicht eintreten, sondern längerfristig eher zu Mehrkosten führen (siehe Ziffer 5.3 in den Erläuterungen). Eltern von Wettswil, die einen qualitativ hochstehenden Schulbetrieb für ihre Kinder und die ergänzenden Angebote für alle beibehalten wollen, sagen Nein zur Einheitsgemeinde, denn sie würde die Ausbildungsqualität der Grundschule erheblich einschränken und das Mitbestimmungsrecht der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Bildungsfragen beschneiden. Urs Gretler, Wettswil

Ja zum Strassengesetz, Nein zu Kampfjets Zu den Abstimmungen vom 27. September. Die Grünen sagen Ja zur Änderung des Strassengesetzes. Der Kanton Zürich nimmt jährlich 100 Millionen Franken mehr für Unterhalt und Bau der Staatsstrassen ein, als er effektiv braucht. Weil die Mittel im Strassenfonds zweckgebunden sind, füllt sich dieser immer mehr. 1,4 Milliarden liegen ungenutzt darin. Aber wofür? Die Ablehnung des Projekts Rosengartenstrasse in Zürich an der Urne hat deutlich gemacht: Die Zeit des überdimensionierten Strassenbaus ist vorbei. Gleichzeitig ächzen viele Gemeinden unter den immensen Kosten für den Unterhalt ihrer Gemeindestrassen, der sie aus den ordentlichen Steuern berappen müssen. Künftig sollen 20 Prozent der jährlichen Einlagen in den kantonalen Strassenfonds, also ungefähr 90 Millionen Franken, an den Unterhalt der Gemeindestrassen gehen. Diese Änderung führt dazu, dass Strassen gerechter finanziert und Gemeinden entlastet werden. Da auch die Änderung des Zusatzleistungs-

gesetzes für Gemeindefinanzen dringend nötige Entlastung bringt, gilt hier ebenso die Ja-Parole. Auf nationaler Ebene sprechen sich die Grünen gegen die Verschleuderung von Milliarden für neue Kampfjets aus. Dieses Geld wird für nötige Investitionen fehlen. Besonders nach der Coronakrise ist es wichtiger denn je, in die Gesundheitsversorgung und einen grünen Konjunkturplan zu investieren. Um die Sicherheit aufrechtzuerhalten, muss sich die Schweiz für die realen Bedrohungen wappnen: Der Klimakrise und den Cyber-Risiken muss Priorität eingeräumt werden. Kampfflugzeuge helfen da gar nichts. Klar Nein sagen die Grünen zur brandgefährlichen Begrenzungsinitiative, zum Jagdgesetz und zum ungerechtfertigten Steuerbonus für reiche Eltern. Bei den kommunalen Wahlen sprechen sich die Grünen für Claudia Ledermann als Stadträtin in Affoltern und für Eva Huwiler als Mitglied der Oberstufenschulpflege Hausen aus. Grüne Partei Bezirk Affoltern

Xenophobe Stimmungsmache Masseneinwanderung auch an den Hochschulen, Leserbrief vom 4. September. Den Leserbrief von alt-Nationalrat Kaufmann kann man so nicht stehen lassen. Ich selber bin (ein etwas alter) Master-Student an der Uni Zürich und kenne darum die Situation einigermassen. Es trifft zwar zu, dass sehr viele ausländische Studenten in Zürich studieren. Das hat nun aber gar nichts mit der Personenfreizügigkeit zu tun. Studenten fielen nie und fallen nicht unter die Kontingente, die nach der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (Vzae) für ausländische Arbeitnehmer ausserhalb von EU/EWR gelten. Sie müssen nachweisen, dass sie die Mittel haben, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, und von einer Schule zum Studium zugelassen sind. Das war schon vor dem Abschluss der Bilateralen so und wird auch nach einer Kündigung der PFZ so bleiben. Dass wir trotz hoher Lebenskosten einen grossen Ausländeranteil an den Hoch-

schulen haben, ist ein Indikator für die Qualität der Hochschulen. Zürich hat seit der Gründung der Uni im 19. Jahrhundert immer sehr viele ausländische Studierende (z.B. Albert Einstein) gehabt und diese sind auch nötig, um die Qualität von Forschung und Lehre zu halten. Gerade der Fall Mörgeli mit seinen verstaubenden Knochen im veralteten Museum und seinen zwei Hörern pro Semester hat gezeigt, dass eine Uni, die nur aus Schweizer Lehrern und Studenten bestünde, die Gefahr liefe, wegen der fehlenden wissenschaftlichen Konkurrenz und der Vetternwirtschaft bei der Bestellung der Posten international abgehängt zu werden. Viele der ausländischen Studenten arbeiten als Assistenten, für einige Fächer sind sie gar unerlässlich. Ausländische Studenten erhalten im Übrigen nach dem Studium nicht automatisch eine Arbeitsbewilligung. Die meisten wollen auch gar nicht hier bleiben. Die Zahl der ausländischen Studenten mit der Begrenzungsinitiative in Verbindung zu bringen, ist nur xenophobe Stimmungsmache. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Geben Sie mir am 27. September 2020 Ihre Stimme und Sie entscheiden sich für eine Stadträtin, die folgende politischen Werte vertritt: Familien stärken: Die Familie in all ihren bunten Varianten stärken, das Zusammenleben durch attraktive Angebote fördern und die Zufriedenheit durch eine möglichst grosse Lösungspalette für individuelle Herausforderungen steigern. Nachhaltige Standortentwicklung / Attraktive Wohngemeinde: Das Leben und Arbeiten im Knonauer Amt sollen attraktiv sein. Nachhaltige Städteentwicklung, nicht nur Ressourcen schonend, sondern auch unter ästhetischen Gesichtspunkten sind mir dabei wichtig. Wertschätzung und Toleranz: Eine wertschätzende Haltung, Toleranz und die Gleichberechtigung aller Lebensmodelle sind für mich selbstverständlich. Durch einen offenen Umgang und ehrlichem Interesse am Gegenüber können wir gesellschaftlich viel voneinander lernen und profitieren.

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Ziel im Fokus: Ich packe gerne an und liebe die Herausforderung. Als Ziel strebe ich die beste Lösung unter Einbezug aller relevanten Aspekte an. DiskussioClaudia Ledermann. nen führe ich sachlich, höre an(Bild zvg.) dere Meinungen an und setze einen respektvollen Umgang untereinander voraus. Andere Ansichten gestalten Gespräche spannend und fördern eine aktive Auseinandersetzung mit der Thematik. Beständigkeit: Meine Familie lebt bereits in vierter Generation in Affoltern. Es wäre mir eine Ehre, die Zukunft unseres Heimatortes so mitgestalten zu dürfen, dass auch unsere Kinder gerne hier wohnhaft bleiben. Dies weil der Standort attraktiv bleibt, das Naherholungsgebiet gleich vor der Haustür liegt und ein wertschätzendes Miteinander im gesellschaftlichen Zusammenleben eine Selbstverständlichkeit ist. Claudia Ledermann, Affoltern a. A.

Für eine kommunikative Schule Ersatzwahl Sekundarschulpflege im Oberamt. Andreas Huber kandidiert für die Sekundarschulpflege Hausen/Kappel/Rifferswil. Er wohnt seit über 30 Jahren in Hausen ist verheiratet, Vater von zwei Kindern, parteilos und frisch pensioniert. Als promovierter Volkswirt und Wirtschaftsinformatiker blicke ich auf eine erfolgreiche Karriere in der Erwachsenenbildung zurück – zuerst an der Universität Zürich und dann als Professor an der Fachhochschule Bern. In dieser Funktion entwarf und leitete ich Studiengänge in Projektleitung und Personalmanagement. Während der Sekundarschulzeit meines Sohnes wirkte ich im Elternrat mit und lernte das pädagogische Konzept der Sekundarschule Hausen, Kappel und Rifferswil kennen und schätzen. Dabei setzte ich mich primär für den

Dialog zwischen Schule und Eltern ein. Als Juniorentrainer im FC Hausen begleite ich seit Jahren 10bis 12-Jährige in ihrer sportlichen und persönlichen Andreas Huber. Entwicklung. Ich (Bild zvg.) kann mich gut in die Mentalität der Sekundarschülerinnen und -schüler und die täglichen Herausforderungen ihrer Lehrpersonen einfühlen. Schenken Sie mir Ihr Vertrauen, wählen Sie mich als Mitglied der Sekundarschulpflege Hausen/Kappel/Rifferswil, und ich werde mich zusammen mit Ihnen für eine stimmige und nach haltige Entwicklung unserer Sekundar schule engagieren! Andreas Huber, Hausen a. A.

Eva Huwiler will mitgestalten Ersatzwahl Sekundarschulpflege im Oberamt. Bei den Unterlagen für die zahlreichen Abstimmungen am 27. September findet sich im Oberamt auch ein Wahlzettel für eine Ersatzwahl in die Sekundarschulpflege Hausen/Kappel/Rifferswil. Es bietet sich die Wahl zwischen zwei Kandidierenden mit je einem eigenen Profil und individuellen Erfahrungen. Drei Gründe sprechen dafür, auf den Wahlzettel den Namen der 38-jährigen Eva Huwiler zu schreiben. An erster Stelle überzeugt die Kandidatin durch Vielseitigkeit und Flexibilität. Als Mutter von drei lebhaften Buben im Alter von 2,5 und 7 Jahren bringt sie Familienaufgaben und Berufstätigkeit unter einen Hut. Sie arbeitet als selbstständige Lektorin und Texterin und ist zusätzlich mit einem flexiblen Teilzeitpensum im Familienbetrieb tätig, einem KMU der Metallbaubranche. Der zweite Grund liegt in ihrer Motivation für eine Mitarbeit in der Schulpflege. Eva Huwiler will sich da, wo ihr Lebensmittelpunkt ist, auch für das Gemeinwohl engagieren und dabei die Perspektive junger Familien einbringen. Bereits heute investiert sie Zeit und Energie für Freiwilligenarbeit in der Spielgruppe und in

Zu den Abstimmungen und Wahlen vom 27. September werden in der Ausgabe vom Dienstag, 22. September,

der Pfarrei. Als dritter Grund spricht ihr beruflicher Hintergrund für ihre Wahl. Die Kandidatin hat ihre Ausbildung in Publizistikwissenschaft Eva Huwiler. (Bild zvg.) und Betriebswirtschaftslehre mit dem Lizenziat abgeschlossen und weiss durch ihre Berufserfahrung als PR-Beraterin und Texterin in jeder Lage zu kommunizieren und zu vermitteln. Eva Huwiler vertritt klare Werte, die eine gute Schule ausmachen. Sie will, dass Lehrpersonen, Kinder und Eltern untereinander einen wertschätzenden Umgang pflegen und sich auf Augenhöhe begegnen. Sie ist überzeugt, dass eine gute Schule Ressourcen und nicht Defizite ins Zentrum stellt und so Selbstvertrauen und Eigenständigkeit fördert. Und sie will sich einsetzen für Chancengleichheit und für ein Klima der Offenheitheit und des gegenseitigen Respekts. Die SP Hausen freut sich, eine überzeugende Kandidatur zu präsentieren, die auch von den Grünen im Bezirk unterstützt wird. Georges Köpfli, Präsident SP Hausen a. A.

letztmals Zuschriften veröffentlicht. Einsendeschluss ist Freitagmittag, 18. September, 12 Uhr. (red.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. September 2020

Reformierte Kirche, quo vadis? Lesermeinungen zu den KG+-Abstimmungen vom 27. September «Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, dann gibt es auch kein Motiv sich anzustrengen» (Erich Fromm). Welches sind die Wünsche und Visionen in Bezug auf ein kirchliches Leben in den einzelnen Kirchgemeinden? Wurden die Mitglieder, ob Kirchgänger oder nicht, zum Erfahrungsaustausch eingeladen? Welche Gottesdienstformen und andere kirchliche Veranstaltungen schätzen Sie? Warum bleiben Sie fern oder fühlen sich mehr zu Freikirchen hingezogen? Was sind Ihre Wünsche? Wo und wie wären Sie bereit, sich zu engagieren, damit die von Ihnen mitentwickelten Ideen zum Tragen kommen können? Bis jetzt haben meines Wissens im Amt nur in Obfelden solche gemeinschaftsbildende Workshops für die Basis, gemeinsam mit den für die Kirche Tätigen, stattgefunden. Meines Erachtens müssen die Kirchgemeinden zuerst ihre Visionen finden, bevor bis in die Besitzverhältnisse eingreifende Strukturveränderungen mit Verschiebung der Machtverhältnisse festgelegt werden können. Die Kirchenpflege Hedingen hat den Abstimmungsunterlagen zu KG+ ein Beiblatt mit Hinweisen zu Pro und Kontra zur Fusion beigefügt. Diese Hinweise sind eine Hilfe für dringend notwendige weiterführende Diskussionen. Leider wurde in dieser anregenden Darstellung das Fehlen von möglichen Ausstiegsszenarien nicht diskutiert. Erika Schmid-Hauser, Hedingen

Wer glaubt, es bleibe alles wie es war, irrt Die reformierte Kirche braucht eine neue Struktur, wenn nicht heute, dann sicher in zehn Jahren. Es stimmt, die angedachte Kirche Knonauer Amt wird in den ersten Jahren kaum viel sparen können. Sie ist aber gerüstet für eine Zukunft, in der die finanziellen Spielräume kleiner werden und wichtiger noch, sie begegnet den jetzt schon kleiner werdenden Ressourcen in den Pfarrämtern. In den letzten Jahren entstanden in den kleinen Kirchgemeinden die Einzelpfarrämter in Teilzeit-Pensen. Eine Pfarrerin, ein Pfarrer führt dabei das Pfarramt einer Kirchgemeinde mit 50 % oder 80 % allein. Auch StallikonWettswil wäre von Kürzungen betroffen, wenn ihre gute finanzielle Situation ihr nicht erlauben würde, eine 40 %-Pfarrstelle aus der eigenen Kasse zu finanzieren. Das kann sich aber keine andere Kirchgemeinde im Bezirk leisten. In vier Jahren werden auch Bonstetten, Hedingen und Obfelden von der Kantonalkirche keine 100 %-Pfarrstelle mehr zugesprochen bekommen. Mit einem Zusammenschluss werden die Folgen dieser Kürzungen zumindest abgeschwächt und trotzdem bleibt die Pfarrerin, der Pfarrer im Dorf. In mehr als einem Leserbrief wurde das Obfelder Modell «mir alli sind Chile» als alternative zu einem Zusammenschluss beschrieben. Das ist es aber nicht. Es beschreibt einen wichtigen und guten Weg für die Kirchen in den Dörfern. Das Obfelder Modell kann mit und ohne Zusammenschluss in jeder Ortsgemeinde angegangen werden. Die angestrebte Struktur will gerade die einzelnen Orte von Administration entlasten, damit die aktiven und freiwillig engagierten Gemeindeglieder Zeit gewinnen, das Leben der Kirche am Ort zu pflegen. Kirche lebt von der Gemeinschaft. Da gebe ich Walter Hauser recht. Diese Gemeinschaft zu pflegen ist und bleibt eine Herausforderung für kleine, wie für grosse Kirchgemeinden. Die Kirche lebt aber auch vom Vertrauen, auch das Vertrauen, dass die Kirchenpflege nie das Leben an einem Ort abwürgen oder schädigen würde. Sie will das kirchliche Leben in den Dörfern mit umsichtigem Umgang mit den vorhandenen Ressour-

cen fördern. Ich bin überzeugt, dass durch eine verbindliche Zusammenarbeit ein Mehrwert entsteht, und 90% der amtierenden Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinden, welche den Zusammenschlussvertrag erarbeitet haben, teilen diese Überzeugung mit mir. Werner Schneebeli, Pfarrer (80%) in Affoltern a. A.

Konzern oder Kirche? Umtriebige externe Berater sollten in einem für sie lukrativen KG+-Prozess auch die Ämtler Kirchgemeinden einschwören auf eine neue Kirchenlandschaft. Ihr Gesellenstück war die grösste Kirchenfusion der Schweiz. Fast alle Kirchgemeinden der Stadt Zürich wurden unter einem einzigen Dach vereint, es entstand dadurch die grösste Kirchgemeinde Europas! Toll? Ob sie auf lange Frist je einmal als Erfolg oder Misserfolg zu verbuchen sein wird, wird beim Kirchenvolk noch immer heftig diskutiert. Ruhe ist noch nicht eingekehrt. Es steht jedoch jetzt schon fest, dass eine hochkomplexe, führungs- und kommunikationsmässig sehr anspruchsvolle Neuorganisation geschaffen wurde, ganz nach dem Motto «Wenn du deine Pappenheimer nicht überzeugen kannst, schaffe es, wenigstens grosse Verwirrung zu stiften». Dass nun ausgerechnet den als nicht sehr obrigkeitshörig bekannten Säuliämtlern auch ein städtisches, konzernartig anmutendes Kirchenorganisationskleid übergestreift werden soll, hört sich etwas übermütig an. Besorgte Fragen oder Zweifel am Projekt waren den neuen «Kirchenarchitekten» jedenfalls nicht wirklich willkommen. Im Projekt dominierten die professionellen Coaches mit gewieften Taktiken in allen Phasen, Skeptiker wurden grosszügig ignoriert. Das Interesse am Thema Grosskirchgemeinde KG+ ist – gemäss einem Bericht im Anzeiger des Bezirks Affoltern von einer entsprechenden Veranstaltung in Bonstetten – äusserst bescheiden. Zahlreiche Gemeinden im Kanton Zürich haben ihn ihren Bezirken (z.B. Hinwil) die Fusionsfantasien in den letzten Jahren bereits wieder abgeblasen oder deutlich reduziert. Kappel am Albis hat sich im Juni 2020 mit 52:0 (!) Stimmen eindrücklich und mutig von KG+ verabschiedet. Es ist höchste Zeit, dass noch weitere Ämtler Skeptiker den Braten riechen und kraftvoll Gegensteuer geben für einfachere, vernünftigere, kleinräumigere und realistischere Lösungen. Der feinspürige Betrachter sagt deshalb am 27. September ganz einfach Nein zu KG+. Hans-Ulrich Meier, Präsident der Kirchenpflege Rifferswil von 2006-2018

Bleibt die Kirche tatsächlich im Dorf? Als ehemalige, langjährige Kirchenpflegerin und Sekretärin der Kirchgemeinde Bonstetten weiss ich, wie wichtig die Nähe zu Kirchgemeindemitgliedern ist. Mit einem Zusammenschluss in der vorliegenden Form wird dies nicht mehr möglich sein. Ganz sicher lässt sich der gesellschaftliche Wandel und Trend, sich aus unserer Landeskirche zu verabschieden, nicht aufhalten. Im Gegenteil. Durch eine Anonymisierung werden noch mehr Menschen aus der Kirche austreten. Dass die Aufgaben auch in der kirchlichen Behörde immer komplexer, aufwändiger und schwieriger werden, ist eine unbestrittene Tatsache. Das soll aber nicht gleich zu so einem grossen Wurf führen. Gerade in unserer Kirchgemeinde wird die Rechnungsführung

bereits erfolgreich durch die politische Gemeinde unterstützt. Wollen wir einem Zusammenschlussvertrag zustimmen, bei dem wir gleich die Autonomie unserer Kirchgemeinde, die kirchlichen Liegenschaften und das beliebte Kirchgemeindehaus aus der Hand geben, ohne vorher über ein verbindliches Budget abstimmen zu können? Im Unteramt haben sich bereits die Oberstufenschulgemeinden, die Feuerwehren, die katholischen Kirchgemeinden und das Sozialamt erfolgreich zusammengeschlossen. Würde es nicht eher Sinn machen, dass sich die reformierte Kirchgemeinde Bonstetten mit den Kirchgemeinden Stallikon und Wettswil an einen Tisch setzt und gemeinsam nach einer tragbaren und finanziell übersichtlichen Lösung sucht? Geben wir mit einem Nein einer solchen Möglichkeit noch eine Chance. Silvia Frech, Bonstetten

Inspiration für die kirchliche Zukunft

tag, die Neuzuzügerbegrüssung, Fiire mit de Chline usw., werden auch bei einem Zusammenschluss in Aeugst, Rifferswil, Hedingen oder Hausen usw. stattfinden. Projektteam KG+ Kirchgemeinde Knonauer Amt

KG+ und mein Bauchgefühl Vielleicht ist es ja nur so eine Art Bauchgefühl, dass KG+ im Bezirk gar nicht so viele Pluspunkte hat und dass man das Plus immer dann am meisten betonen muss, wenn es in Wahrheit ein Minus ist. Vielleicht ist es nur so ein Bauchgefühl, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchgemeinden im Amt gar nicht so geschlossen und sonnenklar hinter den Fusionen stehen, wie viele Präsidenten das scheinbar tun oder gerne hätten. Täuscht mich mein Gefühl, wenn ich meine, fast gar nichts von ihnen zu hören? Und auch sonst bei den Befürwortern: Keine Begeisterung? Keine grossen Visionen? Kein Funke, der überspringen würde? Nie der Zeit voraus? Immer nur hilflose Reaktionen auf eine gesellschaftliche Entwicklung? Man redet mantraartig und nüchtern von Strukturen und Gremien und ein bisschen um den heissen Brei von kommenden Kürzungen und Streichungen und Stellenabbau bei verschiedenen kirchlichen Mitarbeitern. Das fühlt sich an wie: «Was sollen wir denn sonst machen?» und «Wir haben keine andere

Wahl.» und «Wie es wirklich kommt, weiss man erst hinterher.» und «Wir wissen es doch auch nicht.» Alles nur so eine Art Bauchgefühl, dass es bald weniger Gottesdienste gibt und Gemeindeautonomie nur noch gnadenhalber verliehen von einem Gremium, das die Macht nicht mit allen teilt? Alles nur Bauchgefühl, dass es bald noch weniger Gründe gibt, sich in der Kirche zu engagieren, wenn ich zwar mitdenken darf aber nicht mitbestimmen: Wie Jugendliche, die man schon ernst nimmt, aber wenns drauf ankommt wird schnell klar, wer die wirklichen Chefs sind. Und auch das nur so ein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt mit dem Arbeitstitel «Kirche Knonauer Amt», wo doch Knonau gar nicht dabei ist und mindestens vier andere Orte auch nicht? Es seien die ewig Gestrigen, die KGPlus nicht wollten, habe ich schon öfter gehört. Und ich dachte immer, das Ewige und das Gestrige sei es gerade, was die Kirche ausmache: die Besinnung auf die Wurzeln und auf das Ewige, was alle Zeit überdauert und auch allen schnelllebigen Zeitgeist. Habe ich mich da etwa getäuscht? Nun gut, wer weiss: In der Mathematik gibt Minus mal Minus ja Plus. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es in der Kirche nicht nur auf die Mathematik ankommt. Und mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Kirche sich solche überdimensionierten Experimente schlicht nicht leisten kann. Und mein Menschenverstand sagt mir das auch.

Der Zusammenschluss von neun Kirchgemeinden ist auf den ersten Blick eine grosse Veränderung. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass der Zusammenschluss für die Menschen kaum spürbar sein wird. Die Kirche wird mit dem Zusammenschluss nicht auf den Kopf gestellt, im Gegenteil, die Kirchen bleiben im Dorf. Das zeigt sich schon daran, dass weiterhin in jeder Kirche Gottesdienste stattfinden, Eltern ihre Kinder Otto Kuttler, Pfarrer Stallikon-Wettswil in «ihrer» Kirche taufen und Verliebte auch in Zukunft dort heiraten kön- ANZEIGE nen, wo sie es sich wünschen. Selbstverständlich werden Angehörige im Rahmen von Trauergottesdiensten weiterhin in jeder Kirche getröstet. Der Zusammenschluss schafft Voraussetzungen, gemeinsam neue kirchliche Angebo• weil er viel wertvolle Zeit und ehrliche Motivation mitbringt te spezifisch für Jugendliche, Fami• weil er grosse Erfahrung mit komplexen Projekten hat lien oder Senioren • weil er unser „Strassendorf“ wohnlicher und sicherer macht zu schaffen. Zwei Jugendliche aus • weil er sich für ein Dorfzentrum mit Mehrwert für alle einsetzt dieser Gemeinde, • weil er nachhaltige Lösungen überzeugend und rasch umsetzt fünf Jugendliche aus jener und nochmals sieben aus einer anderen Gemeinde – so lassen sich attraktive Programme entwickeln. Das gilt selbstverständlich auch für Angebote zugunsten von Familien oder Senioren. Das «Miteinander» fördert die Innovation, kommen doch Ideen aus mehreren Gemeinden, von mehreren Familien oder Senioren zusammen. Pfarrpersonen und Sozialdiakoninnen können ihre Begabungen ausleben und inspiPetra und Bernhard Borner, Ursula Bosshard, Angela Bozzola, Brigitte Brauchli, Gabriela rierende SchwerBregenzer, Viktor Burtscher, Pia und Robi Businger Gut, Marcel Butti, Bea und Jean-Pierre punkte setzen. Das Chanson, Hansruedi Feuz, Annemieke Geiger, Alberto und Rosmarie Gianinazzi, Heinz ermöglicht es, anHaldimann, Christine und Siggi Hampl, Helena Heuberger, Martin Heusser, Heidi dere Menschen anHollenweger, Maria Kapossy, Verena Koller, Matthias Lerchmüller, Markus Mächler, Karin zusprechen und Mangold, Bea Merkel, Rudolf Merkel, Philipp Metzler, Sigrid Mönkeberg, Annelies und ihnen das Potenzial Bernhard Müller, Silvia Nitschke, Sonja Portmann, David Rittmeyer, Hansjörg Schmidhauser, der kirchlichen Angebote näherzuHansjörg und Uschi Schneebeli, Silvia Schneiter, Philipp Schwendimann, Remo Sciessere, bringen. Beliebte Heiner Stolz, Heini Suter, Gian-Andri Tannò, Lea Vollenweider, Rolf Vollenweider, Jana Weiss, Anlässe, sei es der Ursina Würmli, Karin Wydler Tannò, Werner Zbinden, Thomas Zehnder, Myrta Zgraggen Seniorennachmit-

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Migros Bank neu in Affoltern präsent Eröffnung der Niederlassung im Einkaufszentrum Oberdorf

Seline Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Nach Berg- und Talfahrt weitgehend erholt Die US-Börsen haben am vergangenen Freitag nach einer erneuten Berg- und Talfahrt spürbar erholt geschlossen. Der Dow Jones Industrial beendete den für Anleger zeitweise nervenaufreibenden Handelstag letztlich mit einem Abschlag von 0,56 Prozent auf 28 133,31 Punkte. Damit ergibt sich für das US-Börsenbarometer ein Wochenverlust von 1,8 Prozent. Robuste Arbeitsmarktdaten hatten zunächst für einen freundlichen Start gesorgt. Doch bald schon folgte der Dow Jones der technologielastigen Nasdaq-Börse in die Verlustzone, wo er im Handelsverlauf am vergangenen Freitag unter die Marke von 28 000 Punkte sackte und bis zu 2,2 Prozent einbüsste. Im späten Handel setzte dann vor dem durch einen Feiertag verlängerten Wochenende die Erholung ein. Der den breiten Markt widerspiegelnde S&P 500 gab an diesem Tag um 0,81 Prozent auf 3 426,96 Punkte nach. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 1,27 Prozent auf 11 622,13 Zähler, womit sich für ihn ein Wochenverlust von 3,1 Prozent ergibt. Sowohl der Nasdaq 100 als auch der S&P 500 hatten allerdings erst am Mittwoch vergangener Woche nach einer wochenlangen, nahezu ungebrochenen Rally neue Rekordstände erreicht. Am Donnerstag dann ging es erstmals seit Langem wieder einmal steil nach unten. Im bisherigen Jahresverlauf, der durch die Turbulenzen der Corona-Pandemie gezeichnet ist, bedeutet das aber immer noch, dass der Nasdaq 100 ein Drittel an Wert dazugewonnen hat. Für den S&P 500 ergibt sich ein moderates Plus von 6 Prozent. Beide zählen zu den wenigen Indizes weltweit, die überhaupt zulegen konnten. Die Lage am US-Arbeitsmarkt hatte sich im August trotz der Corona-Pandemie stärker als erwartet aufgehellt. Nicht nur die Arbeitslosenquote fiel überraschend deutlich, sondern zugleich legte auch die Beschäftigtenzahl etwas stärker als erwartet zu. Ebenfalls stiegen auch die Stundenlöhne stärker als prognostiziert. Aktien der stark gelaufenen IT-Branche, die zeitweise besonders kräftig nachgegeben hatten, konnten sich teilweise spürbar erholen. Nachdem im Dow Jones etwa die Papiere von Apple im Handelsverlauf zu den grössten Verlierern gehört hatten, legten sie am Ende leicht um knapp 0,1 Prozent zu. Microsoft erholte sich ebenfalls etwas und schloss mit minus 1,4 Prozent im Mittelfeld. Salesforce gingen mit minus 3,9 Prozent aus dem Markt. *Seline Wenzinger ist Geschäftsführerin der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern.

Morgen Samstag eröffnet die Migros Bank in Affoltern eine neue Niederlassung. Es wird ein umfassender digitaler Service mit modernster Technologie angeboten. Kunden können ihre Bankgeschäfte eigenständig abwickeln oder sich per Video oder im persönlichen Kontakt beraten lassen. Andere Banken ziehen sich derzeit immer mehr aus vielen Orten physisch zurück und schliessen Filialen. Nicht die Migros Bank. Entgegen dem Branchentrend baut diese ihr Niederlassungsnetz aus und will damit näher zu ihren Kundinnen und Kunden kommen. Morgen Samstag eröffnet sie im Einkaufszentrum Oberdorf in Affoltern ihre 68. Niederlassung in der Schweiz. Sie tut dies mit einem Tag der offenen Tür von 10.30 bis 17 Uhr. Interessierte können die neuen Räumlichkeiten besichtigen und die digitalen Bankprodukte testen. Zur Unterhaltung gibts ein BörsenchartGeschicklichkeitsspiel mit Gewinnmöglichkeiten, für die Verpflegung stehen Würste vom Grill bereit. Die Niederlassung Affoltern ist nur zur Hälfte der Zeit personell besetzt. «Diese Bank funktioniert digitalisiert, ohne dass jemand von uns vor Ort präsent ist. Doch wenn Kunden eine persönliche Beratung wünschen, so ist dies möglich. Zu 50 Prozent der Zeit ist jemand da», sagt Filialleiter Thomas Widrig. In den ersten zwei Monaten nach der Eröffnung wird immer jemand präsent sein. Zentraler Bestandteil ist der digitale Self-Service-Bereich. In zwei Kabinen –

Thomas Widrig leitet die neue Niederlassung der Migros Bank in Affoltern. (Bild Stefan Schneiter)

die eine ist behindertengerecht eingerichtet – können die Kundinnen und Kunden ihre Bankgeschäfte diskret hinter verschlossenen Türen selbstständig erledigen. Bei Schwierigkeiten können sie jederzeit eine persönliche Videounterstützung beiziehen. Die Videoberatung erfolgt zentral aus dem neu organisierten Kunden- und Beratungscenter der Migros Bank heraus. Wer detailliertere Informationen zu allen Arten von Bankgeschäften benötigt, kann sich in einem Beratungszimmer mit Bankspezialisten entweder per Video oder nach Terminabsprache auch persönlich treffen. Eine Studie der Migros Bank hat gezeigt, dass mobile und digitale Systeme eine persönliche Beratung nicht ersetzen. 96 Prozent etwa schliessen ihre Hypothek lieber «klassisch» bei einer Kundenbetreuerin oder einem Kunden-

betreuer in einer Niederlassung ab. In der Demozone lassen sich Bankprodukte an Tablets oder Handy spielerisch entdecken. Hier kann man etwa Berechnungen zum Eigenheim, zur Altersvorsorge und zu Steuerfragen erstellen oder auch E-Banking ausprobieren. In den Zeiten, in denen die Niederlassung nicht personell besetzt ist, kann die Kundschaft beim Welcome Desk per Videoschaltung vom Beratungscenter der Bank aus Unterstützung für alle individuellen Anliegen anfordern. Und in der so genannten «Themenwelt» kann man sich zu finanzrelevanten Fragen ins Bild setzen, etwa ob sich die Einrichtung einer Solarstromanlage für einen lohnt. (sts) Migros Bank, Oberdorfstrasse 4, Affoltern. Öffnungszeiten Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr.

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KinderkleiderHerbstbörse in Obfelden Günstige und gut erhaltene Kinderartikel sind am Montag und Dienstag, 14. und 15. September, in Obfelden erhältlich. Nach den Absagen im Frühling findet in Obfelden erstmals seit dem Corona-Shutdown im Amt wieder eine Kinder-Kleiderbörse statt. Produkte von über 60 Verkäuferinnen sind im Angebot. An der Kinderherbstbörse im Mehrzweckgebäude Brunnmatt in Obfelden werden hauptsächlich Herbst- und Winterkleider bis Grösse S, aber auch Sportartikel, gut erhaltene Schuhe, Spielsachen, Kassetten, CDs, DVDs, Videospiele, Bücher, Winterartikel, Velos und Babyzubehör angeboten. Die Herbstbörse öffnet am 14. September von 17 bis 20 Uhr ihre Türen. Im Verkaufsbereich besteht eine Maskenpflicht. Auf eine Festwirtschaft wird in diesem Jahr verzichtet. Eine zweite Chance für die Käufer gibt es am Dienstagmorgen, 15. September, von 9 bis 11 Uhr. Daniela Stierli Weitere Infos via E-Mail an boerse-obfelden@gmx. ch oder per Telefon 043 541 02 04 (Daniela Stierli).

Die Kinderkleider-Herbstbörse in Obfelden findet am 14. und 15. September statt. (Bild zvg.)

«Gewisse Schicksale gehen mir sehr nahe»

Sara Colombo arbeitet als Pflegefachfrau der Mutter-Kind-Abteilung im Spital Affoltern Sara Colombo, dipl. Pflegefachfrau Mutter-Kind-Abteilung, hat den Pflegeberuf als Quereinsteigerin entdeckt und damit ihre Berufung gefunden.

Wie gefällt Ihnen der Beruf als Pflegefachfrau? Sara Colombo: Mir gefällt der Beruf sehr gut. Ich arbeite sehr gerne mit Menschen zusammen und wollte das eigentlich schon immer machen. Der Beruf macht etwas mit einem, er gibt mir eine innere Zufriedenheit. Ist das Ihre erste Ausbildung? Nein, ich bin Quereinsteigerin. Ich habe ursprünglich Sozialwissenschaften an der Universität Zürich studiert und wollte in die Sozialarbeit einsteigen. Aber durch verschiedene Jobs nach meinem Abschluss bin ich zum Pflegehelferkurs gekommen, sozusagen als erster Einstieg in die Pflege und habe dann als Pflegehelferin SRK zwei Jahre in einer psychiatrischen Einrichtung – in der Pfarrer Sieber Stiftung – gearbeitet. Dort habe ich gemerkt, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, in der Pflege zu arbeiten und die Ausbildung fortführen möchte. Damals war mir auch schon klar, dass mir das Fachgebiet Psychiatrie sehr liegt und gefällt. Nun arbeite ich schon vier Jahre im Spital Affoltern.

Wieso haben Sie sich für die MutterKind-Abteilung entschieden? Ich finde die Abteilung sehr ressourcenorientiert. Dies noch ein Stückchen mehr als auf der psychiatrischen Akutabteilung. Man hat tendenziell stabilere Patientinnen, die man nicht mehr aus der akuten Krise herauskommend stabilisieren muss. Man kann mit ihnen stärker nach dem salutogenetischen Prinzip arbeiten. Das bedeutet, dass man immer die gesunden Anteile berücksichtigt. Ich versuche, mit meinen Patientinnen die psychischen Symptome immer auch wertschätzend anzuschauen, denn dann haben wir eine ganz andere Perspektive. Sie lernen psychische Krisen und andere Beschwerden als Überlebensmechanismus zu betrachten. Dann merken sie, dass sie eigentlich versucht haben, mit einem Problem klarzukommen. Sie haben die Einsicht, dass dies im Moment schmerzt und sie darunter leiden, aber sie lernen nun, wie sie besser und positiver mit diesen Problemen umgehen können. Wie ist es, als Pflegefachfrau auf der Mutter-Kind-Abteilung zu arbeiten? Speziell auf der Muki-Abteilung ist, dass die Kleinkinder dabei sind. Diese sind einerseits eine Ressource, denn wenn die Mütter zu Beginn Änderungen

Sara Colombo arbeitet in der Muki-Abteilung des Spitals Affoltern bei Problemen immer mit Müttern und Kleinkindern zusammen. (Bild zvg.) vornehmen müssen, machen sie diese meistens in Bezug auf das Kind – sie wissen ja, dass sie nun ein kleines Kind haben. Andererseits kann das Kind manchmal auch ein Hindernis sein. Es gibt Patientinnen, die sich zu fest auf das Kind konzentrieren und dann alles verweigern, was mit ihnen selbst zu tun hat. Wie gehen Sie mit dem, was Sie tagtäglich erleben, im privaten Leben um? In den meisten Fällen kann ich den Arbeitsalltag am Arbeitsplatz lassen.

Auf dem Nachhauseweg kann ich abschalten, auf andere Gedanken kommen und innehalten. Es gibt aber Fälle, vor allem mit häuslicher Gewalt oder speziellen Verhältnissen von Frauen mit Migrationshintergrund, die mich länger beschäftigen. Dabei hilft mir der Austausch mit dem Team. Gewisse Schicksale gehen mir schon sehr nahe, vor allem von Frauen, die Opfer von Gewalt oder psychologischem Missbrauch wurden, das ist nicht immer einfach. Spital Affoltern


Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst, Pfrn. Bettina Bartels aus Affoltern Sonntag, 20. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst zum eidg. Bettag, Pfrn. Simone Weil. Musik: Zimt & Zucker.

Samstag, 12. September 10.00 Hauptprobe Konfirmation in der Kirche Sonntag, 13. September Konfirmation, Thema «Schönheit», mit Irene Spengler, Zürich; Gesang Pfr. Thomas Maurer 9.00 und 10.30 Uhr Es findet kein Apero statt. 17.00 Juki in der Kirche Knonau, Pfr. Maurer und Team, dieses Mal kein Apero Mittwoch, 16. September Info- und Vorbereitungsanlass Israelreise 2020/21 für Angemeldete und Interessierte, 19.30 Uhr im Kirchgemeindesaal Gsellhof, Brüttisellen

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Kloster Kappel a. A.

Freitag, 11. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der kath. Kirche Sonntag, 13. September 10.00 Konfirmation«Eine gute Freundschaft überlebt nur mit Vertrauen». Für die Gäste der Konfirmand*innen gibt es reservierte Plätze und für alle Besucher*innen gilt eine Maskenpflicht, mit Pfr. W. Schneebeli und Konfirmand*innen

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Samstag, 12. September 9.30 Tag im Kloster Kappel «Orte der Kraft»“. Verschoben auf den 4. September 2021 Samstag, 12. September 19.30 Konzert «Im Sonnenlicht»: eine konzertante Reise durch den Klang der Elemente. Verschoben auf den 4. September 2021 Dienstag, 15. September 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 16. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 17. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionale Video-Gottesdienste sind jederzeit online abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 13. September 2020 10.00 Gottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Bettina Bartels. Sonntag, 13. September 2020 19.00 Abendgottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. Elisabeth Armingeon. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 13. September 10.00 Konfirmationsgottesdienst Montag, 14. September 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 18. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche Samstag, 19. September 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 13. September 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Elisabeth Armingeon Fahrdienst auf Anfrage bei Peter Ott (044 761 34 90)

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 13. September 11.00 Familiengottesdienst – Fiire mit de Chliine mit dem Fiire-Team; anschliessend Spaghettiplausch in der ref. Kirche Maschwanden Musik: Marianne Rutscho www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 11. September 13.30 Kolibri Samstag, 12. September 9.00 Juki 5, im Pfarrhauskeller 16.00 Fiire mit de Chliine, in der Kirche Sonntag, 13. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 11. September 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Mit Pfarrer Andreas Fritz Samstag, 12. September 17.00 volkstümliches Konzert in der Kirche Jodelterzett HeiRoMa Orgel/Klavier: Marina Wehrli Tenorhorn Köbi Geissbühler Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Marina Wehrli 17.00 Jugendgottesdienst In der reformierten Kirche Knonau Mittwoch, 16. September 9.30 Fiire mit de Chliine In der Reformierten Kirche Donnerstag, 17. September 19.30 Neumondsingen in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 13. September 10.00 Kirche Stallikon, KonfirmationsGottesdienst, Pfr. Otto Kuttler & Konfirmanden Musik: Zhanel Messadi und Band Meelton Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir wegen der Coronasituation leider nur sehr wenige zusätzliche Plätze zur Verfügung haben. Donnerstag, 17. September 10.00 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil, Vortrag von Samuel Hügli «Alle 4000er der Schweizer Alpen» www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 12. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 13. September 8.45 Treffpunkt kath. Kirche Hausen für die Pfarreiwanderung. Die Wanderzeit beträgt ca. 1.5 bis 2 Stunden. Familien- und kinderwagentauglicher Weg. 11.00 Festgottesdienst und Kindergottesdienst musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer und Projektchor in der kath. Kirche Hausen Bei trockenem Wetter gibt es anschliessend einen DistanceGrillplausch Donnerstag, 17. September 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 11. September 19.00 Concerto piccolo: Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt musizieren am Flügel Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus 11.15 JuKi-Gottesdienst für die 5. bis 8. Klasse Thema: «Wünsch dir was» Dienstag, 15. September 18.00 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 16. September 14.00 JuKi-Angebot für die 5./6. Klasse: Orgelbesichtigung in der Kirche Donnerstag, 17. September 12.00 Club 4, Gruppe Pax 20.00 Chorprobe S/A/T/B in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 13. September 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Christine Theus, Cello Eingeladen sind alle Hedingerinnen und Hedinger. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 13. September 9.30 Gottesdienste in Kappel 17.00 Sommerkonzert mit «Weshalb-Forellen-Quartett» Kirche Rifferswil www.kircherifferswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a.A. Samstag, 12. September 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 16.00 Gottesdienst im Haus Seewadel 15.30 Erstkommunionfeier 16.30 Erstkommunionfeier Die Erstkommunion-Gottesdienste am Samstag und Sonntag sind für die Feier der Kinder und ihre Familien vorgesehen. Die Abstands- und Hygieneregeln lassen nur eine beschränkte Anzahl von Besucherinnen und Besuchern zu. Wir bitten Sie, an diesem Wochenende den Gottesdienst in Obfelden um 10.30 Uhr zu besuchen. Danke für das Verständnis. Sonntag, 13. September 9.30 Erstkommunionfeier 11.30 Erstkommunionfeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 12. September 10.00 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Bonstetten 10.00 Rosario del Amor Guadalupano 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 13. September 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OH 10.00 Hl. Messe Montag, 14. September 19.00 Monatsandacht Dienstag, 15. September 19.30 Hl. Messe, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 16. September 10.30 Ökumenisches Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 17. September 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 13. September 9.30 in Mettmenstetten kein Gottesdienst Pfarreien-Wanderung mit Fest 8.45 Abmarsch bei der Kath. Kirche Hausen 11.00 Wortgottesdienst mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski Musikalische Umrahmung: Anette Bodenhöfer mit dem Projektcho www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 13. September 10.30 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 13. September 10.00 Konfirmations-Gottesdienst im Livestream Y. Bühler/A. Schmid Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst Predigt Urs Baumann (EMK) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 17. September 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet www.affoltern.heilsarmee.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 13. September 9.45 Gottesdienst (Kanzeltausch mit Heilsarmee); mit EMKidz

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 11. September 2020

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Sicher und fein tafeln Italianità – mehr als ein Hauch Italien im Ristorante Leone Das Restaurant Leone in Uitikon Waldegg ist ein Ort der Begegnung. In der authentischen italienischen Küche werden Speisen nach dem Motto «L’arte della buona cucina» gezaubert.

Neues Café und Bistro in Merenschwand: Michèle Helfenstein mit Elisa und Martin Lang. (Bild Martin Mullis)

Die junge Eule ist für die ältere keine Konkurrenz Neueröffnung des Cafés und Bistro «Eule»

Die beliebte italienische Küche hat neben Pasta und Pizzen einiges zu bieten. Die Gäste im Restaurant Leone dürfen Spezialitäten aus Italien geniessen und das an sechs Tagen in der Woche. Das Lokal ist schlicht, aber modern möbliert und strahlt Gemütlichkeit aus. «Wir sind gerüstet für die kälteren Tage und begrüssen die Gäste sehr gerne im Innenbereich», sagt Geschäftsinhaber Vincenzo Viola. Und er fügt hinzu: «Selbstverständlich haben wir in dieser unsicheren Zeit ein professionelles Schutzkonzept entwickelt, so dass es alle so richtig geniessen können.» In der saisonal ausgerichteten Küche wird Wert auf regionale Zutaten gelegt. Die meisten Gerichte sind hausgemacht und werden täglich frisch zubereitet. Die Speisekarte ist breit gefächert, nebst Risotto oder Pasta bedeuten die verschiedenen Pizze Gourmet eine Spezialität. Ferner werden verschiedene Vorspeisen, Salate und Suppen als Auftakt für ein Menü mit italienischem Akzent angeboten. Neben Zitronenschnitzel oder dem Saltimbocca locken als Hauptgang zum Beispiel Rindsfilets verschiedener Zubereitungsarten oder die Kalbsleber venezianischer Art. Ak-

Serviceangestellte Carmen, Geschäftsinhaber Vincenzo, Küchenchef Giovanni des Ristorante Leone. (Bild Kaspar Köchli)

Die Eule im Signet des Restaurants Huwyler in Merenschwand prangt seit vielen Jahren auf der Aussenmauer und dient nicht zuletzt als Garant für ausgezeichnete Kulinarik. Nun hat die altgediente Muttereule sozusagen ein flügge gewordenes Junges als unmittelbare Nachbarin bekommen. Das Eulenkind baute sein Nest gleich nebenan, nennt sich selbstbewusst Café-Bistro Eule und will keine Konkurrenz zur grossen Eule mit dem Namen «Huwyler» sein, sondern viel eher als ideale Ergänzung für die Gäste zur Seite stehen. Martin Lang, Gastronom, und seine Partnerin Michèle Helfenstein haben das ehemalige Restaurant Gwand übernommen und können damit ihren Gasthof «Huwyler» in ausgezeichneter Weise ergänzen. Das Café-Bistro «Eule» soll und kann auf überaus vielfältige Weise allerlei Wünsche der Gäste bedienen. Neben dem idealen Treffpunkt für die Kaffeepause, kurze Besprechungen, einen Schwatz unter Freunden, eignet sich das Café-Bistro bestens für kleinere Kulturveranstaltungen, Weindegustationen, Vereinsanlässe, Jassturniere und viele andere Veranstaltungen, welche in einem gut funktionierenden Dorf statt-

finden. Ein Büezer-Znüni, kleine Imbisse, Tapas und ein gemütlicher Apéro an der Bar dürfte die vielfältige Kundschaft schätzen. Die Eröffnung feierten gegen 50 Gäste, Vertreter der Kommunalpolitik, Vereine, Feuerwehr und Freunde der Familie Lang. Trudi Lang, die Mutter von Wirt Martin, selbst eine exzellente und bekannte Gastronomin, bewirtete die fröhliche Runde und wird ihren Ruhestand für die Betreuung des Bistro Eule nun öfters unterbrechen. In seiner kurzen und witzigen Begrüssungsrede betonte Martin Lang seine Freude über die gelungene Renovation des Lokals. Etwas verschmitzt lachend begründete er die Erweiterung als strategische Handlung, um so die Konkurrenz unter Kontrolle zu halten. Er dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfer, welche ihn tatkräftig unterstützten, hielt sein Glas hoch und prostete auf die Zukunft. Danach nahm er seiner Partnerin Michèle seine wenige Monate alte Tochter Elisa aus dem Arm und genoss den herzlichen Applaus seiner Gäste. (mm)

Jeder Artikel verdient eine zweite Chance…

21-Tonnen-Maschine zum Bohren, Fräsen und Sägen

An der Kinderkleiderbörse in Hausen bietet sich die Gelegenheit, die Kinder, Enkel oder Patenkinder für die Herbstund Wintersaison auszurüsten. Die Börse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil findet am Samstag, 26. September, von 13.30 bis 15 Uhr im Gemeindesaal Weid statt. Angeboten werden Kinderkleider bis Grösse 176 sowie Schuhe, aber auch Sportartikel, Velos, Autositzli, Kinderstühle, Kinderwagen, Spiele etc. Während der Verkaufszeit stellt der Spielgruppenverein Tazzelwurm eine betreute Mal- und Spielecke für Kinder zur Verfügung. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, melde sich bei Miriam Haller, 079 758 39 04, Mail: fvhausenebertswil@gmx.ch. Die Verkaufenden erhalten von ihr eine Nummer zugewiesen sowie spezielle Anhänge-Etiketten. Es werden nur Artikel mit einer bestätigten Nummer und vom Frauenverein erstellten Etikette angenommen. Die Annahme ist von 9 bis 10 Uhr und auf 100 Artikel pro Person beschränkt. Die Rückgabe der nicht verkauften Waren erfolgt von 16.30 bis 16.45 Uhr. Zur Deckung der Unkosten gehen 20 Prozent des Verkaufspreises an den Frauenverein. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird keine Kaffeestube betrieben. Alle Besucherinnen und Besucher sind gebeten, im Gemeindesaal eine Maske zu tragen. Andrea Reichenbach

Investition der Ernst Schweizer AG in den Standort Hedingen

Café & Bistro Eule, Bremgartenstrasse 11, Merenschwand, Di, Mi 7–11 Uhr, Do–Sa 7–11 Uhr, 17–24 Uhr, So, Mo geschlossen. www.eule-merenschwand.ch.

tuell sind zurzeit Gerichte mit Trüffeln oder Eierschwämmli oder köstliche Meeresfrüchte. Zur Mittagszeit sind täglich drei Menüs im Angebot, eines davon vegetarisch.

Idyllische Terrasse Das Restaurant Leone befindet sich in Uitikon bei der grossen Überbauung visà-vis Landgasthof Leuen. Es ist mit einem idyllischen Aussenbereich ausgestattet, der «Terrazza da Leone». Sie lädt

Programmierung entfällt Die Hochleistungsmaschine ist alles andere als eine 08/15-Lösung. Ein Team um Projektleiter Hansruedi Tschan hat die Anforderungen genau evaluiert. «Das

Ristorante Leone, Leuengasse 51, 8142 Uitikon Waldegg, Telefon 044 440 33 44. Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–14, 18–23 Uhr; Sa 18–23 Uhr; So Ruhetag. Infos unter www.leone-ristorante.ch.

Motorradboom ohne Ende In kaum einem andern Land Europas sind Akzeptanz und Begeisterung für das Motorrad so gross wie in der Schweiz. Im Pandemiejahr 2020 werden sie sogar noch grösser: Von Januar bis August wurden 24 556 Motorräder neu immatrikuliert, das entspricht 3617 Einheiten oder 17,3 % mehr als in der Vorjahresperiode. Der coronabedingte Trend weg vom öffentlichen Verkehrsmittel hin zum Privatverkehr schlägt auf dem Zweirad-

markt voll durch. Während des Corona-Shutdowns in den beiden wichtigsten Verkaufsmonaten März und April mit markanten Umsatzverlusten fielen die Prognosen über die Zukunft der Motorradbranche düster aus. Doch das Gegenteil trat ein: Ende Mai war der Rückgang wettgemacht, die Resultate der Monate Juni und Juli überflügelten die Vorjahreswerte deutlich. Herr und Frau Schweizer lieben ihre Motorräder, daran konnte auch Corona nichts ändern. Im

Aus zwei mach eins: Die Ernst Schweizer AG legt die Profilbearbeitung für ihre Fassaden und ihre Falt- und Schiebewände zusammen. Das Ziel: weniger Platzbedarf, mehr Effizienz, mehr Flexibilität. Voraussetzung dafür ist eine neue Maschine im XXL-Format, welche in diesen Tagen im Werk Hedingen angeliefert und installiert wird. Das neue, 18 Meter lange und 21,5 Tonnen schwere Bearbeitungszentrum «Emmegi Satellite XT Evo» bohrt, fräst und sägt Rahmenelemente sowohl für Fassaden als auch für Falt- und Schiebewände. Dieses Bearbeitungszentrum ist das erste weltweit, das Profile bis zu 15,5 Metern Länge bearbeiten kann. Kostenpunkt: Mehr als eine halbe Million Franken. «Diese Anschaffung ist eine Investition in den Standort Hedingen», sagt Samuel Schweizer, Vorsitzender der Unternehmensleitung.

zum genussvollen Verweilen ein und lässt mit ihrem italienischen Ambiente Ferienstimmung aufkommen. Die Autoparkplätze in der Tiefgarage stehen gratis zur Verfügung, zudem befindet sich in unmittelbarer Nähe des «Leone» eine Postautohaltestelle. Kaspar Köchli

August fand der Aufwärtstrend seine nahtlose Fortsetzung (2695 gegenüber 1884 Einheiten im August 2019). Nach den ersten beiden Dritteln des Verkaufsjahres 2020 steht ein sattes Gesamtplus von 17,3 % zu Buche. Auch die im urbanen Bereich immer beliebteren Roller legten zu, 13 511 Einheiten, gegenüber 12 870 Einheiten in der Vorjahresperiode entsprechen einer Steigerung um 5,0 %. Motosuisse

und effizienter», sagt Niklaus Fischer, der das neue, siebenköpfige Team der Profilbearbeitung leiten wird.

Test und Schulungen

Beim Abladen und Aufbau der XXL-Maschine war besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. (Bild zvg.) Bearbeitungszentrum wurde genau auf unsere Anforderungen zugeschnitten und eigens für uns produziert», erklärt Hansruedi Tschan. Die Planungssoftware der Konstrukteure übermittelt Daten direkt an die Maschine. Eine Programmierung an der Maschine ist nicht mehr nötig: Die Maschine nimmt viele der Einstellungen automatisch vor.

Bohren, fräsen und sägen 24 verschiedene, hochpräzise Werkzeuge bearbeiten die Profile. Das Bohren, Fräsen und Sägen ist von allen sechs

Seiten möglich, dafür sorgen 16 verstellbare, pneumatische Spanner. «Mit dieser Technik können wir eine hohe Qualität sicherstellen – auch bei sehr grossen und schweren Profilen», sagt Hansruedi Tschan. Ausserdem kann die Produktion schneller und flexibler auf Veränderungen im Auftragsvolumen reagieren. Dazu trägt auch die praktische Handhabung der Maschine bei: Die Mitarbeitenden können neue Profile nachlegen, während das vorherige noch in Arbeit ist. Lichtschranken und Abschaltautomatik sorgen für die Sicherheit. «Das macht unsere Arbeit deutlich einfacher

Nicht zuletzt ermöglicht die Platzersparnis durch die Zusammenlegung der Profilbearbeitung auch die Konzentration der Produktion am Standort Hedingen. Das Werk Affoltern, in dem 15 Mitarbeitende bisher die Falt- und Schiebewände hergestellt haben, wird aufgelöst und die Produktion in den Standort Hedingen integriert. Das bedeutet nicht zuletzt neue, aber auch einfachere Prozesse mit kürzeren Wegen zu Planung, Entwicklung und Arbeitsvorbereitung, aber auch zum Lackierwerk und zur Spedition. «In den nächsten Wochen werden uns nicht nur der Aufbau und die Tests der neuen Maschine beschäftigen, sondern vor allem auch Schulungen», erklärt der Teamleiter. Im Spätherbst soll die Maschine den regulären Betrieb aufnehmen. Bis dahin müssen die Mitarbeitenden sich mit den neuen Aufgaben und der Technik vertraut machen. «Die Umstellung ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Aber sie bringt auch ganz neue Möglichkeiten mit sich. Wir freuen uns darauf», sagt Niklaus Fischer. Ernst Schweizer AG


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Veranstaltungen

Freitag, 11. September 2020

Jazz und ein Umweltfilm Die nächsten Veranstaltungen von «LaMarotte»

Jazz Extra – Omri Ziegele Where’s Afrika Selma (Golshifteh Farahani) plant, eine Praxis in Tunis zu eröffnen. (Bild zvg.)

Auf der Couch in Tunis Neue Filme im Kino Mansarde in Muri Ab Mitte September erwarten das Publikum in Muri eine Komödie, ein berührendes Drama und Clint Eastwoods neuster Streich. Selma (Golshifteh Farahani) ist eine junge Psychoanalytikerin, die nach dem Sturz des Diktators Ben Ali von Paris in ihre Heimatstadt Tunis zurückkehrt, um dort eine eigene Praxis zu eröffnen. Weltbilder prallen aufeinander, die idealistische junge Frau gerät zwischen Landsleute, die ihrem Vorhaben äusserst kritisch gegenüberstehen und Behörden, die ihr alle möglichen Steine in den Weg legen. Die Regisseurin Labidi zeigt in ihrer turbulenten Komödie die seelischen Wunden, die ein autokratischer Regierungsstil bei den Menschen hinterlassen kann, mit viel – bewusst überzeichnetem – Wortwitz und Situationskomik. Der zweite Film beleuchtet das Ende einer Liebe: Er habe 29 Jahre lang versucht, der zu sein, den seine Frau sich gewünscht habe, erklärt Edward (Bill Nighy) seinem Sohn (Josh O’Connor). Nun ist es genug: Er hat sich in eine andere verliebt. Grace (Annette Bening) kann nicht glauben, dass ihr introvertierter und wortkarger Mann sie einfach so verlässt; der Sohn, selber auf der Suche nach einer Identität, möchte zwischen den Fronten vermitteln.

Im Visier der Öffentlichkeit

Omri Ziegele: Altsaxofon, Stimme | Yves Teiler: Piano, Keyboard | Dario Sisera: Perkussion, Schlagzeug. Das Trio hat sich allem Südlichen verschrieben: dem Rhythmischen, Schweisstreibenden, Jubelnden, Ekstatischen – eine flammende Ansprache an Herz und Nieren und hüpfende Beine! Heute Freitag, 11. September, Musikschule

Der Bombenanschlag während der Olympiade in Atlanta erschüttert das Leben des Security-Mitarbeiters Richard Jewell (Paul Walter Hauser): Er entdeckt einen herrenlosen Rucksack, der, wie sich rasch zeigt, eine Bombe enthält. Sofort werden Evakuierungsmassnahmen eingeleitet. Die Explosion fordert zwar ein Todesopfer und über hundert Verletzte, aber eine weit grössere Katastrophe kann wegen des beherzten Vorgehens von Jewell verhindert werden. Der Sicherheitsmann wird zuerst als Held gefeiert, gerät aber bald ins Visier des FBI, das ihn plötzlich als möglichen Täter sieht. Eine mediale Hetzkampagne und unlautere Ermittlungsmethoden setzen den unbeholfenen und autoritätsgläubigen Aussenseiter unter Druck. Regisseur Clint Eastwood zeigt sich gewohnt kämpferisch, sein Protagonist ist ein einfacher Mann und ein untypischer Held, der sich zu wehren lernt. Kino Mansarde «Un Divan à Tunis» (FR 2019), Donnerstag,

Knonaueramt, Obstgartenstrasse 1, Affoltern. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn um 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi

LaMarotte nimmt am Festival von «Filme für die Erde» teil und will mit Umweltdokumentarfilmen informieren, sensibilisieren und aktivieren. (Bild zvg.)

20 Franken.

Film: zehn Jahre «Filme für die Erde» Jazz am Donnerstag mit der Band «Troja» Peter Zihlmann p | Patrick Sommer b | Andi Wettstein d. Die Musik, welche ausschliesslich aus der Feder von Peter Zihlmann stammt, zeugt von enormer Vielfalt. Da wechseln sich funkige High-Energy Passagen und fast kammermusikalische, folkige Sequenzen ab. Mal ist die Musik luftig schwebend, dann wieder dicht und erdig. Durch ihren breiten musikalischen Background verstehen es die drei Musiker dabei gekonnt, das Ganze zu einem homogenen Gesamtbild zu verschmelzen. Das Resultat ist spannende, frische und zeitgemässe Triomusik. Mit «How about life on mars?» legen Peter Zihlmann, Patrick Sommer und Andreas Wettstein nun schon ihr viertes Album vor.

17. September, 18 Uhr. «Hope Gap: Wer wir sind und was wir waren» (GB 2020). Donnerstag,

Donnerstag, 17. September, Chrischona Kirche,

17. September, 20.30 Uhr und Freitag, 18. September,

Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern. Bar und

18 Uhr. «Der Fall Richard Jewell», Freitag,

Türöffnung um 19.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr.

18. September, 20.30 Uhr.

Eintritt frei, Kollekte.

Filme für die Erde ist eine von der Unesco ausgezeichnete Nachhaltigkeitsinitiative, die einen Rahmen schafft, in welchem mit Filmen Erwachsene und Jugendliche gemeinsam bewegt werden und Visionen für eine nachhaltigere Gesellschaft entstehen. Die Filme vermitteln altersgerechte Informationen und Fakten, eingebettet in überwältigende Landschaften und Tierwelten. Schulprogramm: Freitag, 18. September, 9 bis 10 Uhr: Auf Wiedersehen Eisbär (Unter- bis Mittelstufe); 10.30 bis 11.30 Uhr: Microplastic Madness (Mittel- bis Oberstufe); 14 bis 15.45 Uhr: Chasing The Thunder (Oberstufen und öffentliche Vorführung). Öffentliche Vorführungen: 17.30 bis 19 Uhr: My Octopus Teacher (E/d). Acht Jahre lang hat der Freitaucher Craig Foster die seltene Tierwelt vor der Küste Südafrikas erforscht. Seine täglichen Begegnungen mit einem wilden Tintenfisch entwickeln sich zu einer engen Bindung, artenübergreifend und ge-

trennt durch Millionen von Jahren der Evolution. 19.30 bis 20.15 Uhr: Kurzfilme; 20.15 bis 21.45 Uhr: Story of Plastic (E/d) Was hat ein Anti-Öl- und Gasaktivist in Texas mit einem Anwalt gemeinsam, der sich für Verbote von Plastik tüten in Jakarta, Indonesien, und für einen Müllsammler in Delhi, Indien, einsetzt? Beide sind Teil des globalen Kampfes gegen die Plastikverschmutzung. Peter Zürcher, «LaMarotte» Freitag, 18. September, Aula Ennetgraben, Affoltern. Türöffnungen jeweils 30 Minuten vor Beginn. Eintritt frei, Kollekte. Partnerin: Standortförderung Knonaueramt. Wichtig: Für alle LaMarotte-Anlässe wird die Platzzahl beschränkt, sodass die aktuellen Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden können. Deshalb ist eine Reservation dringend empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. Der Jazz-Abend vom Samstag, 19. September, mit dem «International Swing Quartet» in der Musikschule Knonaueramt ist abgesagt. Die Einreise in die Schweiz ist coronabedingt nicht möglich.

Über Mut und Zuversicht Vom 18. September bis 4. Oktober werden in der Märtgalerie in Affoltern Acrylmalerei und Bilder in Mischtechniken und Skulpturen aus Ton von Angela Wicki und Léa Pasqualini gezeigt. Pferde sind sensible Tiere. (Bild zvg.)

Zeit mit Pferden Am Samstagvormittag, 26. September, von 9.30 bis 11.30 Uhr erhalten die Kinder die Gelegenheit, den Umgang mit Pferden im Pferdestall Grindlen in Hausen zu erleben. Pferde sind sehr intelligente und sensible Tiere, die auch Emotionen und Körpersprache ihres menschlichen Gegenübers wahrnehmen und sich entsprechend anpassen können. Sie werden heute für verschiedene Therapien und Unterrichtsformen eingesetzt und helfen dabei, Kindern ihren eigenen Körper besser wahrzunehmen, sie in ihrem Selbstwert zu stärken oder die Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Die erfahrene Sozial- und Reitpädagogin Pamir Demiriz leitet die Kinder an, kleine Aufgaben rund um das Pferd zu übernehmen und sich mit den Tieren vertraut zu machen. Wie es ist, auf einem Pferd zu reiten und dabei diesen Tieren ganz nah zu sein, ist sicher einer der Höhepunkte an diesem Morgen. Ein feiner Znüni rundet den lehrreichen Vormittag ab. Der Kurs ist für Kinder ab der 1. bis 6. Klasse geeignet. Begleitpersonen sind herzlich willkommen. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

wird einmaligen Momentaufnahmen Leben eingehaucht.

Vernissage mit Schutzmassnahmen Zu ihrem eigenen Schutz werden alle Gäste gebeten, sich für das Contact-Tracing vorgängig mit Namen, Vornamen und Telefonnummer anzumelden. Gerne per Mail an: info@kulturaffoltern.ch bis spätestens am Freitagmittag, 18. September. Wer spontan kommt, kann sich in der beim Eingang bereitstehenden Liste eintragen. Damit möglichst viele Gäste empfangen werden können, gilt eine Maskentragpflicht. Masken werden zur Verfügung stehen. Die Organisatorin KulturAffoltern ist jedoch dankbar, wenn Gäste ihre eigene Maske mitbringen. KulturAffoltern

Von der Sprache der Seele inspiriert, dem Tanz des Herzens geleitet, malt die in England geborene Angela Wicki Owens mit Acryl und Mischtechnik. Ihre Bilder haben eine Farbigkeit, die ihre Liebe zur Natur genauso widerspiegelt wie ihre Experimentierfreude. Sie lässt ihrer Passion und Kreativität freien Lauf. Mit Neugier erprobt sie verschiedene Techniken und Materialien und überrascht mit neuen Werken. Kunst fasziniert Angela Wicki schon seit ihrer Jugend. Im Austausch mit Gleichgesinnten lässt sie sich immer wieder für neue «Mut und Zuversicht», Vernissage, 18. September, Projekte begeistern. 19 bis 21 Uhr, Ausstellung vom 18. September bis «Creare» gestalten gehöre zu ihrem 4. Oktober, jeweils Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, Leben wie die Luft zum Atmen, sagt die 9 bis 12 Uhr, Sonntag, 11 bis 14 Uhr in der Galerie zweite ausstellende Künstlerin, Léa Märtplatz an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Pasqualini. Die Arbeiten sind geprägt Näheres zu den Künstlerinnen ist zu finden unter von Spontaneität und Individualität. Sie www.angela-wicki-owens.ch und www.leeart.ch. sind so vielschichtig wie ihr Leben selbst. Unterschiedliche Materialien als Grund beim Malen und Zeichnen gehören genauso dazu wie die bunte Auswahl an Malfarben. Zum Gestalten verwendet sie Holz, Stein, Ton, Textil und die ganze Palette an Naturmaterialien. Sie nimmt sich die Freiheit zu tun, was ihr gefällt. Kunst bedeutet für sie die Aktivierung ihres gesamten krea- Angela Wicki und Léa Pasqualini stellen ab 18. September tiven Potenzials. So in Affoltern aus. (Bild zvg.)

Der Gottesdienst am Weiher kann als Grossanlass nicht stattfinden. Der ökumenische Gottesdienst findet dieses Jahr in kleinerem Rahmen statt. (Bild zvg.)

«Nicht vergebens leben» Ökumenische Feier in der Kirche Hedingen Statt eines Gottesdiensts am Hedinger Weiher findet am 20. September in der Kirche Hedingen eine ökumenische Feier statt. Der Gottesdienst zum Bettag war in Hedingen viele Jahre traditionellerweise nicht «nur» ein Ökumenischer Gottesdienst, sondern auch ein Grossanlass am Hedinger Weiher mit Gastrednerinnen und -rednern, Taufen, Sprüngen der Konfirmandinnen und Konfirmanden in den Weiher, gemeinsamem anschliessenden Mittagessen und vielem mehr. Aufgrund der aktuellen Situation hat die Kirchenpflege in Hedingen schweren Herzens entschieden, diesen Anlass etwas zu verkleinern: Für die Hedingerinnen und Hedinger und natürlich auch für Gäste aus der Umgebung findet nun ein ökumenischer Gottesdienst zum Bettag mit Pastoralassistentin Linda Cantero (katholisch) und Pfarrer Hansjakob Schibler (reformiert) in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Das Thema des Gottesdienstes lautet: «Nicht vergebens leben.» Diese Formulierung ist bewusst doppeldeutig, und genau dieser Doppeldeutigkeit wird

nachgegangen, weil wir nicht «vergebens» leben wollen und doch nur «vergeblich» (so, dass uns vieles vergeben wird) leben können. Als Grundlage dient eine bekannte biblische Geschichte, welche diesen vermeintlichen Gegensatz veranschaulicht. Um welche Geschichte es sich handelt, soll eine Überraschung bleiben. Die Hedinger Landfrauen schmücken die Kirche, die Kollekte wird zugunsten der ländlichen Familienhilfe der Zürcher Landfrauen erhoben. Das OK für den Gottesdienst am Weiher hatte für diesen Anlass den Wunsch nach einer schwungvollen Musik mit Band und hat diesen auch umgesetzt. So wird der Gottesdienst in diesem Jahr von der Hedinger Bettags-LiveBand begleitet. Die Bandmitglieder sind Nadine Urmi (Gospelvoice), Nina Lutz (Violine), Manuel Müller (Bass), Jost Müller (Drums) und die Hedinger Organistin Anette Bodenhöfer (Piano). Je nach Situation gibt es zumindest Gelegenheit zum Mitklatschen. Herzliche Einladung zu diesem Gottesdienst! Anette Bodenhöfer und Hansjakob Schibler Bettagsgottesdienst, Sonntag, 20. September, 11 Uhr, Reformierte Kirche Hedingen.


Veranstaltungen AGENDA

Freitag, 11. September

Freitag, 11. September 2020

«Wir sind jetzt ganz 100»

Aeugst am Albis

Harmonie Affoltern verschiebt Feier auf einen späteren Zeitpunkt

Affoltern am Albis

Der Musikantentreff des Musikverbandes Amt und Limmattal vom 6. November 2020, die 100-Jahr-Feier sowie das traditionelle Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern vom 7. und 8. November im Kasinosaal in Affoltern finden nicht statt.

19.00: Filmabend. «10 Milliarden: Wie werden wir alle satt?» Eintritt frei, Kollekte. Schulhaus Gallenbühl, Spitzenstrasse 16. 20.15: «Systemsprenger» Spielfilm von Nora Fingscheidt, mit Helena Zengel und Albrecht Schuch. DE 2019, 118 min. deutsch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben. 20.15: «LaMarotte-Tour de Säuliamt». «Omri Ziegele where‘s Afrika» mit dem Programm «Going South». Bar & Abendkasse ab 19.30 Uhr. Musikschule Knonauer Amt, Obstgartenstrasse 1.

Obfelden

19.00–19.30: Concerto piccolo No 3. Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonaueramt spielen ein kleines, abwechslungsreiches Konzert am Flügel. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 12. September Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt. Mit Biogemüse, Obst, Eier, Milch, Brot, Gebäck und Naschereien, Blumen, Kaffee und tropischen, frischen Früchten. Marktplatz. 20.15: KulturAffoltern präsentiert: «Duo Calva – Im Himmel». Ein Konzert mit zwei Celli und vier Flügeln. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Obfelden

12.00: OL für alle und Walking-OL. Neben Schnur-OL für Kinder und Walking-OL stehen vier weitere Strecken zur Verfügung, geeignet für Familien bis zu erfahrenen Läufern. Outdoor-Kleidung und entsprechendes Schuhwerk sowie wenn möglich Kompass mitbringen. Besammlung und Anmeldung beim Schützenhaus.

Sonntag, 13. September Affoltern am Albis

12.00–16.00: Tavolata Sonntagstreff 60+. Gemeinsam essen, plaudern. Mithilfe willkommen. Organisiert von der OV der Pro Senectute Affoltern. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Mettmenstetten

10.00: 2. Oktoberfest «O‘zapft is». Mit Original Münchner Oktoberfestbier und Spezialitäten sowie Erfolgsband «Die Jauks». Anmeldung zwingend nötig unter 044 767 02 01 oder info@roessli-mettmenstetten.ch. Gasthaus zum weissen Rössli.

Montag, 14. September Obfelden

17.00-20.00: Verkauf Kinderkleiderbörse. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Dienstag, 15. September Kappel am Albis

13.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Obfelden

17.00-20.00: Verkauf Kinderkleiderbörse. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11. 16.00, 17.00, 18.00: Everdance Obfelden - Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, mit der nötigen Distanz, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern

In diesem Jahr darf der Musikverein Harmonie Affoltern sein 100-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass war in Affoltern vom 19. bis 21. Juni ein grosses Musikfest geplant, welches aufgrund der aktuellen Situation abgesagt werden musste. Im Verein wurde fleissig nach Alternativen gesucht, um den runden Geburtstag zu einem späteren Zeitpunkt im Jubiläumsjahr gebührend zu feiern. Geplant war ein Musikantentreff vom Musikverband Amt und Limmattal am Freitagabend, 6. November, um die Veteranen aus dem regionalen Verband zu ehren und mit ihren Delegationen auf die vielen aktiven Musikjahre anzustossen. Den 100. Geburtstag der Harmonie Affoltern hätten die Vereinsmitglieder gerne anlässlich des traditionellen Jahreskonzertes vom 7. und 8. November im Kasinosaal in Affoltern gefeiert. Aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Massnahmen, welche vom Bund

jederzeit möglich. Infos: www.everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Mittwoch, 16. September Affoltern am Albis

Die Musikantinnen und Musikanten bedauern die Verschiebung ihres Jahreskonzerts, hoffen jedoch, das Fest bald nachholen zu können. (Bild zvg.) und Kanton je nach Corona-Fallzahlen angeordnet werden können, müssen die Feierlichkeiten leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Sehr gerne hätte der Musikverein seine Gäste und die treuen Musikfans Anfang November im Kasinosaal begrüsst. Man muss jedoch den Tatsachen ins Auge sehen, dass ein richtig schönes Fest für alle Beteiligten so nicht möglich sein wird.

Musikanten gesucht! Das Vereinsprogramm 2021 ist in Planung. Die Harmonisten suchen fleissig nach Lösungen, die ein Fest unter Berücksichtigung der aktuellen Lage zulassen. Bis zum nächsten öffentlichen Auftritt proben die Aktivmitglieder

unter der Leitung ihres allseits beliebten Dirigenten, Martin Schiesser, in zwei Gruppen und unter Einhaltung der vorgegebenen Schutzmassnahmen jeweils am Dienstagabend im Vereinslokal an der Giessenstrasse in Affoltern. Interessierte Musikantinnen und Musikanten dürfen sich gerne bei der Präsidentin, Patricia Gmür, melden. Die Gruppe freut sich über neue Vereinskolleginnen und -kollegen, denn gerade in den vergangenen Monaten wurde ihnen bewusst, wie wertvoll ein Hobby in dieser Form ist und wie sehr das gemeinsame Musizieren in der Shutdown-Zeit gefehlt hat. Harmonie Affoltern Weitere Infos zu Vereinsleben und Probebetrieb finden sich auf www.harmonie-affoltern.ch oder www.facebook.com/harmonieaffoltern.

Sind Männer ein Auslaufmodell?

Vortrag mit Workshop: Wann ist ein Mann ein Mann? Die Rolle des starken Geschlechts scheint sich gewandelt zu haben und ist heute eine grosse Herausforderung für den Mann. Am 17. September veranstalten Claudio Rütimann und Werner Streicher in der Engelscheune in Rifferswil einen Abend zum Thema «Wann ist ein Mann ein Mann?».

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Wie kommt es, dass es in der modernen westlichen Welt seit etwa 50 Jahren einen Typ Mann gibt, der von seinen Mitmenschen als angepasst, harmoniesuchend und eher weich wahrgenommen wird? Woran liegt es, dass Männer verlernt haben, Stellung zu beziehen, Verantwortung zu übernehmen und in ihre volle wilde Kraft zu kommen? Die heutige Hirnforschung spricht bisweilen schon vom schwachen Geschlecht, mit einer sechsmal höheren Kindersterblichkeit und einer achtmal höheren Suizid-Rate als bei Frauen. In ihrem Vortrag mit Workshop gehen

Weise in neuen Glanz und in neue Kraft verwandeln können und welche naturheilkundliche Pflanzen und Heilmittel Männer dabei unterstützen könClaudio Rütimann (links) und Werner Streicher. (Bild zvg.) nen. Claudio Rütimann und Werner Streicher Männer jeden Alters sind herzlich der Frage auf den Grund «Wann ist ein eingeladen, am 17. September von 19.30 Mann ein Mann?». In der Verbundenheit bis 22 Uhr in die Engel-Scheune von von Männern – die Teilnahme ist Män- Rifferswil zu kommen, um mehr über nern vorbehalten – werden Wege auf- die verschiedenen Möglichkeiten des gezeigt und erfahrbar gemacht, wie Mannseins zu erfahren und Wege kenMänner ihre ursprüngliche wilde Kraft nenzulernen, wie sie in ihre volle männwiederentdecken und in ihr Leben inte- liche Kraft kommen können. grieren können. Claudio Rütimann Männer erleben immer häufiger Wutausausbrüche, Erschöpfung, Sucht- Es wird ein Beitrag zur Kostendeckung in Höhe von mittel-Gebrauch und Burnout. Im Work- 20 Franken pro Mann erhoben. Teilnehmerzahl auf shop werden diese Symptome ange- maximal 16 Männer beschränkt. Besuch des schaut und hinterfragt. Es wird gemein- Vortrags/Workshops nur nach vorheriger telefonisam nach Wegen gesucht, wie die Män- scher oder schriftlicher Anmeldung: Claudio ner aus dem bisherigen Teufelskreis Rütimann, Tel. 044 764 06 68, info@ drogerie24.ch ausbrechen können, wie sie alte Muster oder Werner Streicher, Tel. 079 601 92 92, auf spielerische und nicht urteilende werner-streicher@outlook.com.

Lieder aus Opern und Klassik

Die verführerischen Songs

Das Ehepaar Ronja (Gesang) und German (Flügel) Bosshard begrüsst am Sonntag in Bonstetten mit einem gediegenen Liederabend den nahenden Herbst. Dargeboten werden Werke aus dem Opernund klassischen Musikgenre. Der rund einstündige Musikgenuss wird in der Kapelle der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT) in Bonstetten dargeboten. Der Eintritt ist frei. Es besteht jedoch die Möglichkeit, zugunsten des Hilfsprojekts der katholischen Ordensschwester Christina von der «Spirituellen Weggemeinschaft» in Albanien eine Spende zu entrichten. Die Kirchengemeinde Bonstetten unterstützt dieses Projekt seit vielen Jahren, mit dessen Hilfe denen, die buchstäblich nichts haben, ein bescheidener Zugang zu Bildung, ärztlicher Versorgung, Wärme und einem Dach über dem Kopf ermöglicht wird. Kirche Jesu Christi HLT

Michael von der Heide ist ein musikalisches und sprachliches Chamäleon. Er kennt trotz adligem Namen keine Standesdünkel, verblüfft und reüssiert immer wieder mit Projekten in den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Deshalb erstaunt es nicht, dass er für sein dreisprachiges Album «Rio Amden Amsterdam» eine Schar exzellenter Jazzmusiker im Studio versammelte und sich damit einen lang gehegten Traum erfüllte. Die volle Pracht entfalten Michael von der Heides Lieder auf der Konzertbühne. Auf der neuen Tournee wird Michael von der Heide von vier Musikern an Piano, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug begleitet. Neben den Songs des neuen Albums bekommen im Programm natürlich auch die Klassiker ihren verdienten Platz. Murikultur

Liederabend mit Ronja und German Bosshard,

Pflegidach der Pflegi Muri, Nordklosterrain 1,

Sonntag, 13. September, 17.15 Uhr, Kirche Jesu

Muri, Sonntag, 13. September, 20.30 Uhr. Eintritt:

Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

30 Franken. Reservierungen: mip@murikultur.ch.

Ausstellungen Hausen am Albis

Schulhaus Weid, Weidstrasse: «Weid Cube» Kunstausstellung von 10 Kunststudenten aus 10 verschiedenen Hochschulen. Gemeinsam bespielen und bereichern sie das Schulhaus mit aktuellen Projekten und Arbeiten und geben Sekundarschülern auch Unterrichtsstunden. An Ausstellungstagen Live-Performance um 18.30 Uhr. Do 17–20, Fr 17–20

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Entdecken Sie den Unterschied». Alles hat weltweit immer Saison. Wer weiss noch, was saisonal reift? «Regional und saisonal» mit Ruth Bieri und Slow Food. Umwelt- und Klimaschutz beginnt auf dem eigenen Teller. Mo 16–18.15, 8–11.30, Di 8–11.30, Mi 14–16.30, 8–11.30, Do 8–11.30 Do 17–20 Uhr

18.30–19.50: «Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen» Tino Zagermann, Konservator und Restaurator technisches Gut, sowie Angela Zeier, Leiterin Leihwesen. Anmeldungen bis 12 Uhr unter 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@ nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1.

Hausen am Albis

09.00: Seniorenwanderung, Wandergruppe 2 (mittlere Anforderung). Tageswanderung ohne ÖV und Restaurantbesuch: HausenRifferswil-Homberg-Wängibad-Stäppel-Schonau-Hausen. Gesamtstrecke ca. 14,5 km, Marschzeit: ca. 4 1/4 Std. Aufstieg/ Abstieg: je 300 m, Picknick. Auskunft/Anmeldung: bis Montagabend 14. September bei Lorenz Curt, lorenz.curt@bluewin.ch oder 044 764 07 22. Treffpunkt Parkplatz Vita Parcours.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Donnerstag, 17. Sept. Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag. Mit der Jazzband «Troja». Bar offen ab 19.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Chrischona Kirche, Alte Obfelderstrasse 24.

Bonstetten

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Einsiedeln-Katzenstrick-Biberegg. Wanderzeit ca. 3 1/4 Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 24 91. Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Obfelden

16.30: Everdance Obfelden Schnuppern jederzeit möglich. Infos: www.everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. MZGbBrunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Ottenbach

07.10: OTTENBACH60+: Läufelfingen - Olten. Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderzeit 4 Std. Anmeldung bis Mi, 16. September, 12 Uhr bei René Moser, 044 761 22 91. Postautohaltestelle Zentrum. ANZEIGE

Hans-Ulrich Bigler Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv, ZH

Wir stecken in einer tiefen Wirtschaftskrise. Ein staatlich verordneter Vaterschaftsurlaub ist ein nicht finanzierbarer Luxus! Auf diesen teuren Leistungsausbau muss klar verzichtet werden.

Teurer Vaterschafftsurlaub

NEIN lohnabzuege-nein.ch

Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich


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Vermischtes

Familienleben mit weniger Ballast

TC Säuliamt – ein Familien- und Generationen-Club

Wie räumt man richtig auf? Caroline Bamert weiss es – und gibt ihr Wissen gerne weiter: Am Dienstag, 22. September, von 19.30 bis 21.30 Uhr, im Familienzentrum Affoltern. Aussortieren, dabei aufräumen und dann … aufatmen, weil es gut tut, sich von Altlasten zu befreien! Wenn es nur so leicht wäre! Kaum hat man eine Ecke bereinigt, dann stapelt es sich in der anderen. Oft quellen die Küchenschränke über, das Kinderzimmer ist vollgepackt, in den Schubladen herrscht Chaos. Wie wäre es, den unnötigen Ballast abzuwerfen, damit das Leben wieder leichter wird? Am 22. September erfahren alle Interessierten im Vortrag von Caroline Bamert, Aufräumcoach und Ordnungsmotivatorin, auf unterhaltsame Art und Weise, wie es geht und erhalten die nötigen Kniffs und Tricks, die enorm helfen, das Aufräumen in Angriff zu nehmen. Zudem wird vermittelt, wie glücklich es macht, Ballast abzuwerfen, indem man den Fokus auf das richtet, was man liebt und somit vermeiden kann, dass das Chaos zurückkehrt. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Freitag, 11. September 2020

Ende August haben die spannenden Spiele der Swiss Tennis Rado Interclub Serie begonnen. Für den TC Säuliamt spielen zwei Damenund vier Herrenteams in allen Alterskategorien.

Die «Tennis-Moms» Die Tennis-Moms sind die, die erst zum Tennissport gekommen sind, als ihre Kinder die Tennisschule im Club besuchten. Sie fanden den Einstieg durch den Elterntennis-Kurs und erreichten das, was niemand für möglich hielt: Sie starten jetzt sogar zum ersten Mal in der Meisterschaft! Tennis ist kein einfacher Sport. Von ein bisschen Bälle rüberspielen bis Matchtauglichkeit, da braucht es schon etwas. Umso herausfordernder ist es, wenn man erst im Erwachsenenalter beginnt. Aber, sie haben es geschafft. Die Freude am Sport und der Teamspirit zeigte sich am vergangenen Sonntag, als das erste Spiel gegen die Damen aus Schmerikon anstand. Die Säuliämtler Damen demonstrierten ihre eindrückliche Entwicklung.

Die «Silbernen» Auf der anderen Seite der Altersskala und zum ersten Mal in der Geschichte des TC Säuliamt (ein Jahr nach dem 25-jährigen Bestehen des Clubs) haben unsere «silbernen» Mitglieder eine Mannschaft in der Kategorie 65+ ins Leben gerufen und zeigen, wie herrlich und sportlich Tennis in diesem Lebensabschnitt sein kann. Die Kameradschaft wird genauso gross geschrieben wie die sportliche Leistung. Der nicht weniger wichtige gemütliche Teil einer Begegnung wurde natürlich gebührend ausgekostet und gemeinsam mit der gegnerischen Mannschaft liessen die Spieler den Tag bei Speis und Trank ausklingen.

Die «Säuliämtler-Girls»

Sich von Dingen zu trennen, kann befreiend wirken. (Bild zvg.)

Die 2. Liga Damen Mannschaft, die «Säuli-Girls», wie sie sich selber nennen, wurde von ihren Gegnerinnen auf der schönen Anlage in Zumikon empfangen. Das Säu-

liämtler Team um Captain Serena Bonandi zeigte eine solide Leistung und entschied alle Einzel in zwei Sätzen für sich. Lara Hauser spielte ihre Partie konzentriert durch und reüssierte sogar ohne Gameverlust. Mit vier Punkten Vorsprung gingen die Girls aus Affoltern in die Doppel. Ein Doppel ging äusserst knapp im Champions-Tiebreak verloren, dafür siegte das Doppel mit Nicole Eisler und Das 3.-Liga-Damenteam mit (von links) Marija Baumann, Martina Steck, Cornelia Wyrsch, Katja Hois Karin Stadler zum und Captain Claudia Bachmann. (Bild zvg.) Schlussresultat von 5:1. Heimspiel ausgetragen werden. Viele führt von den beiden R3-Spielern René Fans feuerten die Heimmannschaft an, Bachmann und Jens Engelbrecht. Mit genossen die Tennisatmosphäre und Buchs-Dällikon stand den Säuliämtern Die «Jungen Wilden» feine Pizzas vom Club-Beizli. eine ebenfalls sehr starke Mannschaft Ein Team mit vielen jungen Spielern Die Partie war an Spannung nicht zu gegenüber. In der auswärts ausgetragespielt sich in der 3. Liga wie ein Wirbel- übertreffen, führte doch in den Einzeln nen Partie konnte sich Jens Engelbrecht wind durch die Interclub-Partien. Die von Marcel Bischoff, Daniel Küpfer und durchsetzen und gewann seinen Match Säuliämtler Mannschaft, geführt von Urs Bächtiger erst der dritte Satz die Ent- mit 6:4/6:4. Rene Bachmann und Martin Stefan Bonandi, war letzten Samstag scheidung herbei. Während Bischoff und Baumann erspielten einen dritten Satz, bereit und entschied fünf der sechs Küpfer den physisch anspruchsvollen gaben diesen dann aber aus der Hand Einzelpartien für sich. Dabei bezwan­- dritten Satz aus der Hand gaben, ent- und überliessen zwei Punkte den Geggen Hansjörg Schützinger und Urs schied Bächtiger mit einem Exploit im nern. Auch Sasha Erbetta, Peter Zwicky Habermacher ihre als R8 und damit bes- dritten den Macht für sich. Heinz Graf und Jan Bass kämpften hart, verloren ser klassierten Gegner und schrieben holte mit einem 7:6/6:0 den zweiten ihre Einzelspiele nach zwei Sätzen. In sich ein für die Klassierung wertvolles Punkt für die Säuliämter, während den anschliessenden Doppel vermochResultat gut. Andrin Rütsche, Stefan Matthias Keller in einem spannenden ten sich die Säuliämter nicht zu steiBonandi und Ian Müller spielten gegen Match die Nerven und die Ruhe behielt gern. Sie reisten leider nur mit einem Gleichklassierte und alle drei feierten und seinen Gegner mit 7:6/6:4 besiegte. Punkt in der Tasche nach Hause. ihren Einzelsieg. Ein Doppel Haberma- Das Doppel Keller/Bächtiger auf Position cher/Herrmann gewann einen weiteren eins wusste kein Rezept gegen die gut Zuschauer willkommen Punkt für den TC Säuliamt, was zum aufspielenden Lachener und verlor. Das überlegenen 6:3-Sieg der Partie führte. zweite Doppel spielte Gregor Hauser zu- An den kommenden drei Septembersammen mit Daniele Bonandi. Mit einem wochenenden stehen weitere Partien abgeklärten Spiel und abgestimmten der Rado Interclub Serie an. Die MannDie Beständigen Spielzügen gewannen die beiden ihre schaften vom TC Säuliamt freuen sich Die seit vielen Jahren in ähnlicher For- Partie mit 6:3/6:4 und erspielten den ent- sehr über Unterstützung von der Tribümation spielende Mannschaft, geführt scheidenden Punkt zum 4:3-Sieg. ne. Das Clubbeizli ist geöffnet und serviert Köstlichkeiten aus dem Pizzaofen von Captain Marcel Bischoff, tritt routiniert und mit viel Matchpraxis auf. Bei und vom Grill. Weitere Informationen Die erste Mannschaft trockenem Wetter und angenehmen werden auf dem Instagram Account Temperaturen konnte ihre Partie auf Das Fanionteam des TC Säuliamt starte- @tennisclub_sauliamt veröffentlicht. der schönen Anlage des TC Säuliamt als te mit einer starken Besetzung ange- Karin Stadler, TC Säuliamt

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11. September 2020

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle Leitartikel Judith Kall

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KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Neuer Alltag – neue Treffpunkte? Abgesagt, annulliert, verschoben – zahlreiche Veranstaltungen konnten in den letzten Monaten wegen Corona nicht durchgeführt werden. Ein Ende ist noch nicht in Sicht, was den Veranstaltungskalender der KMU im Säuliamt genauso trifft, wie kulturelle Veranstaltungen oder Sportanlässe.

Mitglieder des Vorstandes KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstr. 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net

Aussteller-Sitzung im Rössli beim Entscheid zur Absage des diesjährigen Anlasses.

für die Aussteller und ihre Kunden aufzusetzen. Doch haben wir uns bewusst dagegen entschieden, und verschieben den Anlass lieber auf das nächste Jahr. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, und wer weiss – vielleicht findet der nächste «Träffpunkt» bereits im neuen Rössli Mettmenstetten statt. Oder der Anlass wird einmalig zu einem ganz anderen, ebenfalls ungeplanten Erlebnis: zu einem Treffpunkt mit der Bevölkerung auf der Baustelle, zu dem es in dieser Art ohne Corona nicht gekommen wäre. Und wenn wir optimistisch in die Zukunft schauen, vielleicht bis dann auch wieder ohne Schutzmasken.

Die Scharfmacher

Nach der Jubiläums-Ausstellung des «Träffpunkt Rössli» vor zwei Jahren, mit einer Rekordzahl an Ausstellern und Besucherinnen und Besuchern, waren die Erwartungen an die nächste Ausgabe 2020 gross. Doch dann kam Corona, und wie die meisten anderen Veranstaltungen, musste schlussendlich auch der diesjährige «Träffpunkt» abgesagt werden. Die Organisatoren, Vreni Spinner und Dani Bill, haben sich schweren Herzens zu diesem Schritt entschieden. Schutzkonzept hin oder her – keiner der teilnehmenden «Gwerbler» konnte sich so richtig vorstellen, mit Schutzmasken oder Plexiglaswänden eine Ausstellung durchzuführen, die vom Kundenkontakt und gerade von dieser Nähe lebt, die uns seit Corona nicht mehr ganz so geheuer ist. Ob rote oder blaue BAG-Plakate, «social distancing» ist nach wie vor die Devise und wird unseren Alltag wohl noch auf längere Zeit prägen. Nach dem Ende des «Lockdown» konnten zum Glück

Gewerbebetriebe und Gastrounternehmen sukzessive wieder öffnen, die steigenden Fallzahlen zeigen uns jedoch, dass die akute Krise vielleicht vorbei, die Normalität aber noch längst nicht zurückgekehrt ist. Gewerbeausstellungen sind nicht lebensnotwendig, genauso wenig wie ein Club-Besuch am Wochenende, eine Theaterveranstaltung, ein Konzert oder ein Sportanlass. Und doch sind solche Anlässe ein Teil von dem, was das «Gewerbe» ausmacht – gesellige und bodenständige Anlässe in der Region, wo sich die Bevölkerung trifft und Kundenbeziehungen gepflegt werden. In Zeiten, wo traditionelle Publikumsmessen wie die ZÜSPA einen starken Rückgang verzeichnen und deren Zukunft ungewiss ist, haben die kleineren, ländlichen Gewerbeausstellungen aufgrund ihrer lokalen Verankerung einen anderen Stellenwert, und werden von der Bevölkerung durchaus geschätzt. Was wird aus solchen Anlässen, wenn Corona uns ganz ungeplant einen Strich durch die Rechnung macht? Als Alternative zum «Träffpunkt Rössli» haben wir intensiv darüber diskutiert, ob ein «digitaler» Treffpunkt diesen Anlass temporär ersetzen könnte. In Zeiten von Home Office und Home Schooling wäre es technisch ja kein Problem, eine virtuelle Kommunikationsplattform

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Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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GEWERBE

ZEITUNG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

September 2020

Wir wissen wie die Zukunft wächst Fachgeschäft mit grosser Erfahrung: Gartenbau Burger & Co Gärten in Zwillikon Seit zwei Jahren befinden sich Büro und Werkplatz der Firma Burger & Co. Gärten an der Ottenbacherstrasse 128 in Zwillikon. Inhaber Marcel Burger und seine zwei versierten Gärtner übernehmen sämtliche Arbeiten, die ein gepflegter Garten verlangt. Der eidg. dipl. Gärtnermeister Marcel Burger und seine zwei Mitarbeiter sind ausgesprochene Profis in Sachen Umund Neugestaltung von Gärten. Ihr Leitsatz lautet nämlich, dass der Garten als so etwas wie das schöne und gepflegte «Freiluftwohnzimmer» dienen soll und kann. Kein Wunder, dass sie längst in der gesamten Region als spezialisierte Fachleute für die Neu- und Umgestaltung kleinerer oder grösserer Gärten gelten. Als Mitglied des Unternehmer-Verbandes «Jardin Suisse» arbeitet die Firma Burger & Co. Gärten nach den neuesten Erkenntnissen und achtet streng auf die Umweltverträglichkeit aller Aufträge. Neben der Planung, Beratung und

Gestaltung von Gärten spielt natürlich die Garten- aber auch die Grabpflege eine grosse Rolle im Auftragsbuch der Firma. Die Firma Burger & Co. Gärten übernimmt selbstverständlich auch Aufträge bezüglich Belägen mit Betonund Natursteinprodukten, Pflästerungen sowie Mauer-, und Treppenbau. Das Erstellen von Spielplätzen, Terrassen- und Balkonbegrünungen, Pflanzengefässe, Indoor-Begrünungen, wie Hydro oder Semi-Hydro, gehören ebenfalls zu ihren Dienstleistungen. Marcel Burger, der Inhaber der Firma Burger & Co. Gärten, legt grossen Wert auf eine sorgfältige und fachgerechte Planung und Beratung seiner Kunden. Die grosse Flexibilität bei der Umsetzung der Kundenwünsche darf als weiterer Pluspunkt der Burger & Co. Gärten genannt werden. Die Firma Burger & Co. Gärten freut sich, ihre grosse Erfahrung, ganz besonders bei individuellen Spezialwünschen der Kunden und natürlich auch bei kleineren Projekten, zur Verfügung zu stellen. (mm)

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GEWERBE

ZEITUNG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

September 2020

Publireportage A. & D. Huber, Knonau

Wo Ideen und Handwerk sich optimal ergänzen Lindenmoosstrasse 16 CH-8910 Affoltern a.A.

Alles aus einer Hand und unter einem Dach: Der Gewerbebau des leistungsfähigen Knonauer Kleinbetriebs A. & D. Huber AG, Baugeschäft, Plattenlegerei und Schreinerei, in Mettmenstetten. Baugeschäft, Plattenlegerei und Schreinerei – Das Angebot der A. & D. Huber AG in Knonau ist vielfältig. In der Schreinerei mit Möbeln, Türen, Küchen und lnnenausbauten, im Baubereich für Um- und Neubauten, Plattenbeläge und Gartenbau. Vor Jahresfrist haben Andreas und Daniel Huber, A. & D. Huber AG ihren neuen Gewerbebau in Mettmenstetten bezogen. Seither haben sie sich gut eingelebt, halten die beiden fest und ergänzen: «Die Produktion läuft optimal, so wie wir uns dies vorgestellt haben.» Hier, im Mettmenstetter Gewerbegebiet, lässt sich nämlich die bekannte Vielseitigkeit, Leistungsfähigkeit und Qualität von Baugeschäft, Plattenlegerei und Schreinerei nun noch kompakter verwirklichen. Einerseits, weil man damit den gewachsenen Bedürfnissen der Firma und andererseits mit der noch näheren familiären Zusammenarbeit dem Leitsatz «Alles aus einer Hand» in neuem Massstab gerecht wird. Als kleines, flexibles Unternehmen ist die A. & D. Huber AG ohnehin seit jeher dafür bekannt, Aufträge effizient, termingerecht und in bester Qualität auszuführen. Schreinereiarbeiten zum Beispiel: Mit tollen Ideen sowie einem modernen Maschinenpark wird hier Holz bearbeitet und veredelt. Ganz nach den Wünschen der Kunden werden individuelle Wohnträume realisiert, egal ob es um Küche, indi-

viduelle Möbel wie Tische, Sideboards, Schränke oder auch um eine Tür geht. Die modern eingerichtete Schreinerei ermöglicht es, dass Aufträge komplett im Betrieb umgesetzt werden. Mit Erfahrung, Kompetenz und Ideenreichtum. Rasch, flexibel und mit hoher Präzision. Ideen, Handwerk und modernste (CNC-)Technik ergänzen sich optimal, kreative Lösungen werden entsprechend effizient umgesetzt. Baugeschäft, Um- und Neubauten, Plattenbeläge und Gartenbau Die Breite des Angebots der A. & D. Huber AG ist ebenso vielfältig wie praktisch: Mit Baugeschäft, Plattenlegerei und Schreinerei deckt man ein grosses Spektrum der Baubranche ab. Und dort, wo Aufgaben ausserhalb dieser Bandbreite liegen, kann man sich auf die gute Vernetzung mit verschiedenen Fachpartnern aus dem Säuliamt verlassen. Neu- oder Umbau? Das Baugeschäft von Daniel Huber garantiert dank breitem Fachwissen, moderner Arbeitsweise und einem technisch zeitgemässen Maschinenpark eine qualitativ hochstehende Ausführung. Zum Beispiel Einfamilienhaus, Anbauten, Garagen, sowie Kernbohrungen und Betonschneid-Arbeiten, Plattenbeläge wie Boden- und Wandfliesen, Mosaik, Keramik oder Natursteinplatten.

Schliesslich ist auch der Gartenbau eine Sparte der A. & D. Huber AG. Mit Ideenreichtum, dem praktisch keine Grenzen gesetzt sind, Erfahrung und bauhandwerklichem Können wird dafür gesorgt, dass die Kunden nachhaltig Freude an ihrem Garten haben können. Eine Ansprechperson für Beratung, Planung und Ausführung Der Anspruch von Daniel und Andreas Huber, dem Kunden ein möglichst breites Angebot offerieren zu können, bewährt sich seit vielen Jahren. «So hat der Kunde eine einzige Ansprechperson, die Beratung, Planung, Koordination sowie Ausführung übernimmt und nach den Kundenwünschen umsetzt», erklären die beiden. Aufträge werden von ihrem kompetenten und leistungsfähigen Team professionell vorbereitet sowie termingerecht und in bester Qualität ausgeführt. Das bietet dem Kunden ein Konglomerat, das jedes Projekt zum Erfolg führt. (kb)

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Sport

Freitag, 11. September 2020

25

Nach viel Training endlich wieder ein Wettkampf 4-Kampf-Qualifikationsturnier im Säuliamt Der Reitverein Birkenhof Affoltern am Albis organisierte am 30. August den ersten 4-Kampf in diesem schwierigen Jahr. Trotz Corona und unangenehmem Regenwetter konnte das Turnier in der Reitanlage Ghei der Familie Ott bei guter Stimmung und tollem Einsatz durchgeführt werden.

den Rängen eins und drei. Die Teilnehmer der Kat. A waren nur fast zufrieden, sie fanden sich auf dem undankbaren Platz vier, sie verpassten den dritten Rang knapp. Im Springen bei den Einsteigerinnen siegte Chiara Fontana, Dritte wurde Alijn Müller, Siebte Julia Wagner und Neunte Kiana Abderhalden. Im Team belegten die Einsteiger des Birkenhofs die Plätze eins und drei.

Cham und die SM in Eiken Sechs Mannschaften in der A-Kategorie, fünf in der Kategorie Einsteiger und ein Erwachsenen-Team hatten sich zum Turnier angemeldet – eine erfreuliche Teilnehmerzahl. Dies sicher auch dank unermüdlichem Einsatz von vielen Menschen um den Erhalt dieser tollen Sportart für die Jugend und die Junggebliebenen. Das Laufen konnte – statt im Gelände – im Sportstadion Moos durchgeführt werden. Hier setzte sich Luc Kern in der Kat. A an die Spitze, bei dem Nachwuchs belegten Chiara Fontana und Alijn Müller die Plätze eins und

Fiona Eicher holte in der Kat. A mit Lanciano IV den 2. Rang. (Bild Vivienne Lips) drei. Im Schwimmen im Stigeli war die Temperatur etwas kühl, zudem fehlt in Affoltern ein geeignetes Schwimmbad, was sich sehr auf das Schwimmtraining auswirkt. Die hinteren Ränge waren programmiert. Im Dressurspringen gab es viel zu beklatschen, die Nachwuchsreiterinnen Chiara Fontana wurde Erste, Alijn Müller Dritte, auch Kiana Abderhalden und Julia

Wagner zeigten ansprechende Programme. Den Grossen gelang es nicht nach Wunsch: Florence Ott kam auf Rang vier, Luise Felner auf Rang fünf. Dafür belegten im Springen Luc Kern Platz eins und Fiona Eicher Platz zwei in der Kat. A. Dasselbe in der Kat. B: Luise Felner auf Platz eins und Florence Ott auf Platz zwei. In der Endabrechnung der Teamwertungen brillierten die Einsteiger mit

Bereits am nächsten Wochenende treffen die Vierkämpfer aufeinander, es wird wieder um Siege und Platzierungen gekämpft. Bei den Schweizer Meisterschaften natürlich um Medaillen.

Wacker unterwegs: Die Frauen des DTV Stallikon. (Bild zvg.)

Susanne Schelling

Anlässlich der besonderen Lage wurde die diesjährige Herbstwanderung des DTV Stallikon in der schönen eigenen Umgebung durchgeführt. So konnten die Turnerinnen bei besten Wetterbedingungen auf die öffentlichen Verkehrsmittel verzichten und sich aus eigener Kraft «per pedes» in freier Natur bewegen. Das war zugleich klimaschonend wie auch gemütlich und gesellig. Danach ging es durch den kühlen Wald, über Felder und wieder zurück, dem Schatten spendenden Waldrand entlang. Angekommen am Picknickplatz staunten die hungrigen Frauen nicht schlecht. Ein Feuer brannte bereits. Angespitzte Stecken waren parat, um die mitgebrachten Cervelats zu bräteln. Und zum freudigen Erstaunen der DTV-Damen waren zwei Tische gedeckt mit Servietten, Gläsern und schön angerichteten Apéro-Plättchen. Die Freude über diese gelungene Überraschung war gross. Ein Rosé aus der Bündner Herrschaft lud zum Anstossen ein. Gut gestärkt und bestens gelaunt verliessen die DTV-Frauen die Stätte des unerwarteten Gourmet-Picknicks. Mit Applaus verabschiedeten sie sich vom persönlichen Heinzelmann, um sich auf die letzten Kilometer des Heimweges zu machen. In vier Stunden wurden 16 km zurückgelegt, 307 m auf- und ebenso viele Höhenmeter abgestiegen auf der Route: Schulhaus Loomatt – Kirche Stallikon – Aegerten – Schleetal – Gartencenter Guggenbühl – Feldenmaas – Holzkorporation Unter-Affoltern – Gartencenter Guggenbühl – Picknickplatz Eichmoosweiher – Vitaparcours Wettswil – Schulhaus Loomatt. Es war ein herrlicher Wandertag mit viel Gelächter, Gaumenfreuden und guten Gesprächen. Wieso auch in der Ferne schweifen, wenn das Schöne doch so nahe liegt. Evelyn Tobler

Auszug aus der Rangliste: Teams A: 1. Egnach, 2. Team Lorze, 4. Birkenhof, Einzel Kat A. 3. Luc Kern, 9. Fiona Eicher. Team Einsteiger: 1. Birkenhof Albis, 2. Team Lorze, 3. Birkenhof Affoltern. Einzel Einsteiger: 1. Natan Blank, 2. Chiara Fontana, 4. Alijn Müller, 6. Kiana Abderhalden, 8. Julia Wagner.

Mit frischem Selbstvertrauen in die Classics-Saison Urs Huber strebt am O-Tour-Bikemarathon in Alpnach erneut den Sieg an Am Sonntag startet mit der O-Tour in Alpnach der erste Lauf der Schweizer Bike-MarathonRennserie. Urs Huber startet mit guten Erinnerungen. Im Vorjahr konnte er an der O-Tour seinen fünften Schweizer Meistertitel gewinnen. Die bisherige Saison war jedoch nicht einfach für den Mettmenstetter. Von Martin Platter Erst am letzten Sonntag konnte Urs Huber den lange erhofften Sieg einfahren. Am Jura-Bike-Marathon in Vallorbe meisterte er die vierköpfige Spitzengruppe im Sprint. Ein Rennen, das durchaus als zweitklassig bezeichnet werden kann. Weil in diesem Jahr jedoch so viele Wettkämpfe dem Corona-Hype zum Opfer gefallen sind, stürzen sich die Spitzenfahrer auf jede erdenkliche Startmöglichkeit. Davon profitierte auch der Jura-Bike-Marathon. Urs Huber beschäftigten die ganzen Einschränkungen, die das Virus ausgelöst hat, mehr, als er sich das zunächst eingestehen wollte. «Ich brauche eine Struktur und Gewissheit, sonst fühle ich mich nicht wohl und kann meine Leis-

Urs Huber (vorne) an der O-Tour auf dem Weg zum Sieg – ein Szenario, das der Mettmenstetter auch am kommenden Sonntag anstrebt. (Bild Martin Platter) tung nicht abrufen», analysiert er die vergangenen Monate, die nicht nach Wunsch verlaufen sind. Wie stark sich die Angst, die latente Kontrolle und die Maskenpflicht auf die Psyche auswirken, musste er am Swiss Epic erleben. Er wurde krank und brauchte danach zehn Tage, um wieder auf die Beine zu kommen. Aber am letzten Sonntag hat er sich erstmals seit Langem wieder einmal wohl gefühlt – auch, weil die verbleibenden Wettkämpfe nun endlich feststehen.

Mit dem guten Gefühl kam das Selbstvertrauen zurück

ich mich Richtung Ziel bewegte, desto sicherer war ich mir, dass ich es heute packe. Ich war wohl nicht der Stärkste und setzte keinen einzigen Angriff. Und trotzdem war ich am richtigen Ort, als es zählte. Es war eine unbeschreiblich grosse Erleichterung, die ich beim Überfahren der Ziellinie spürte.» Der Sieg kommt zum richtigen Zeitpunkt. Am kommenden Sonntag beginnt mit der O-Tour endlich die Schweizer Bike-Marathon-Classics-Rennserie. Die ersten drei und der Schlusslauf wurden abgesagt. Übrig geblieben sind nur noch die O-Tour und am darauffolgenden Samstag, 19. September, der Nationalpark Bike-Marathon im Engadin, der zugleich als Schweizer Meisterschaft zählt. Beide Rennen konnte Huber im Vorjahr gewinnen. Entsprechend sind seine Ziele auch in diesem Jahr. Die Startzeiten: 7.45 Uhr Start Marathon Damen, 86

Das hat sich auf die Leistungsfähigkeit des 33-Jährigen ausgewirkt. An der Spitze mit Bulls-Teamkollege Simon Schneller, dem Deutschen Meister Sascha Weber und Marc Stutzmann, dem O-Tour-Sieger von 2017, fühlte er wieder das Gefühl der Überlegenheit und meisterte das Quartett schliesslich im Spurt. Nach dem Triumph sagte er: «Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Zweifel. Je länger

km, 8 Uhr Start Marathon Herren, 86 km, 8.25 Uhr Start Halbmarathon Damen und Herren, 45 km, 8.50 Uhr Start E-MTB Halbmarathon Damen und Herren, 45 km, 9 Uhr Start Easy-Marathon/Team4Fun, 37 km, ab 9.40 Uhr erste Zieldurchfahrt. 9.45 Uhr Beginn Kinderrennen Zinsli-Cup, 10-15 Uhr Zieleinlauf Halbmarathon, 11.45 Uhr Zieleinlauf

«Klein, aber fein»

Marathon, 12.30 Uhr Start Bike-Talents, ab 14.15 Uhr Siegerehrungen.

Der DTV Stallikon trainiert dienstags 20 – 21 Uhr

Weitere Informationen: o-tour.ch

und mittwochs 19.15 – 20.15 Uhr in der Turnhalle Loomatt in Stallikon. Weitere Infos: Esther Kägi,

Leistungsstark trotz Corona Das Säuliämtler Kung-Fu-Team von Chin Woo Affoltern konnte am verspäteten ersten Qualifikationsturnier 2020 der Swiss Wushu Federation vom vergangenen Sonntag in Baar wichtige Punkte holen. Ganze 4 x Gold, 2 x Silber und 2 x Bronze konnten erkämpft werden. Die Turniersaison war auch in den chinesischen Kampfsportarten aufgrund der aktuellen Einschränkungen lange stillgelegt worden. Dank dem grossen Engagement des schweizerischen Dachverbandes der Swiss Wushu Federation, konnte nun am vergangenen Sonntag das erste Qualifikationsturnier abgehalten werden. In der ganzen Halle galt für Zuschauer, Schiedsrichter, Coaches und auch für die Athleten Maskenpflicht. Lediglich für die Verpflegung und während dem eigenen Wettkampfeinsatz durfte die Maske abgenommen werden.

Von links: Samira Neininger, Arjen Gallardo, Lina Geissbühler und Raphael Spörri (nicht auf dem Bild Marc Andri Flütsch). (Bild zvg.) Den erschwerten Bedingungen trotzend, konnten sich die Athleten von Chin Woo Affoltern gut gegen die Konkurrenz be-

haupten und in den traditionellen sowie modernen Formenwettkämpfen gute Plätze erkämpfen. Folgende Athletinnen

Telefon 079 515 32 07, E-Mail: dtv@gmx.ch, www.dtv-stallikon.ch.

und Athleten erreichten Medaillenränge: Arjen Gallardo 1. Platz Traditionelle Formen Kids (M) ohne Waffen. Lina Geissbühler 1. Platz Traditionelle Formen Kids (F) mit Waffen, 2. Platz Traditionelle Formen Kids (F) ohne Waffen. Raphael Spörri 3. Platz Traditionelle Formen Erwachsene (M) Kurzwaffen. Samira Neininger 1. Platz Moderne Formen Erwachsene (W) Kurzwaffen, 1. Platz Traditionelle Formen Erwachsene (W) Kurzwaffen, 2. Platz Traditionelle Formen Erwachsene (W) ohne Waffen, 3. Platz Traditionelle Formen Erwachsene (W) Langwaffen. Mit seinem ersten Einsatz konnte sich Marc Andri Flütsch gleich zweimal hinter die erfahrenen Athleten setzen und wertvolle erste Erfahrungen mitnehmen. Auch den ganzen Tag mit der Maske im Einsatz waren die beiden Schiedsrichter Willi Vajda für den traditionellen Bereich und David Schneebeli für den Modernen. Chin Woo Kung Fu Schule GmbH

Leadklettern: Schweizer Meisterschaften mit Petra Klingler Es wird wieder geklettert. Am Samstag, 12. September, geht die Sportklettersaison 2020 nach längerem Corona-Unterbruch weiter. In Villeneuve finden sowohl die Schweizer Lead-Meisterschaften für die Elite und die U18 sowie gleichzeitig die Schweizer Speed-Meisterschaften für die Kategorien U16, U14 und U12 statt. An den Lead-Schweizer Meisterschaften startet auch Petra Klingler (Bonstetten) vom Regionalzentrum, wie auch zahlreiche weitere Athletinnen und Athleten in verschiedenen Kategorien. Alle sind gespannt auf diesen Wettkampf und freuen sich extrem darauf. Geklettert wird unter besonderen Corona-Schutzmassnahmen. So ist insbesondere auch die Teilnehmerzahl beschränkt worden. Martin Rahn, SAC


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Sport

Erster Sieg für das «Eis» des FC Affoltern

Mit Auftaktsieg in die neue Saison

War es das gemeinsame Nachtessen mit den FCA-Supportern oder das plötzliche Bewusstwerden, dass jetzt Punkte hermüssen? Wir wissen es nicht. Was wir aber mit Sicherheit sagen können ist, dass ein bärenstarkes Affoltern am Sonntag den ersten Dreier einfahren konnte. Am frühen Sonntagmorgen standen die Ämtler im Hardhof den Tabellennachbarn gegenüber – beide Mannschaften holten einen Punkt aus den ersten zwei Spielen.

Voll auf Angriff Dementsprechend spielten beide Mannschaften von Anfang an auf Angriff und wollten unbedingt den ersten Treffer erzielen. In der 11. Minute kam Mpoke, der schnelle Blue-Stars-Stürmer, nach einem Freistoss im Strafraum frei zum Ball und musste nur noch einnetzen. Nicht der Start, den sich das «Eis» erhofft hatte. Man liess den Kopf nicht hängen. Es galt, geduldig zu bleiben und die eigene physische und konditionelle Überlegenheit auszunutzen.

Penalty verschossen Zur Halbzeit stand es weiterhin 1:0. Nach dem Wiederanpfiff wurde das Heimteam erneut stark unter Druck gesetzt und mit Ausnahme von gelegentlichen Kontern wurde nur auf ein Tor gestürmt. In der 65. Minute war es schliesslich Petermann, der den Anschlusstreffer erzielte und sich für seine starke Leistung belohnte. Ein Unentschieden war jedoch weder das gewünschte, noch das «gerechtfertigte» Resultat aus Sicht des «Eis». Zehn Minuten später durfte sich Loick Himmelreich (alias Antoine Griezmann) feiern lassen. Nach einem sauber herausgespielten Angriff traf er zum 1:2-Führungstreffer. Und obwohl fünf Minuten vor Schluss der zweite von drei Penaltys in dieser Saison verschossen wurde, liessen die Ämtler nichts mehr anbrennen und durften mit dem ersten Sieg den Heimweg antreten. Jan Wildi Sportplatz Hardhof, Zürich; FCA: Aegerter; Luchsinger, Steigmeier, Wildi, Premananthan; Ravasio (Stähli), Ismajlaj, Himmelreich; Antenen (Buqa), Toski, Petermann. Tore: 11. 1:0, 65. Petermann 1:1, 75. Himmelreich 1:2.

Fussballweekend des FC Hausen König Fussball regiert am kommenden Wochenende, 13./14. September, in Hausen. Alle Teams des FC Hausen tragen am Heimspiel-Wochenende ihre Matches im Jonentäli aus. Die erste Mannschaft spielt am Sonntag um 11.30 Uhr ihr 3. Ligaspiel gegen den FC Freienbach 2, die topgesetzte Frauenmannschaft empfängt zu ihrem 3. Ligaspiel am Sonntag um 16 Uhr den FC Küsnacht. Das Beizli im Clubhaus ist geöffnet und der Grill in Betrieb. Fans und fussballinteressierte Kids mit Anhang haben auch die Möglichkeit, mit den anwesenden Trainerinnen, Trainern und Vorstandsmitgliedern in Kontakt zu treten und so mehr über den Verein und seine Trainingsmöglichkeiten zu erfahren. Marco Bisa und Martin Platter Spielplan: Samstag: 10 Uhr Junioren E, FC Hausen Eb – FC Schlieren Ee. 10 Uhr Junioren D FC Hausen Db – FC Wettswil-Bonstetten Dd, 12 Uhr Junioren E FC Hausen Ea – FC Affoltern a/A Ea, 12 Uhr Junioren D FC Hausen Da – FC United Zürich Da, 14 Uhr Juniorinnen D FC Hausen - FC Affoltern a/A, 16 Uhr Juniorinnen B FC Hausen – FC Wädenswil,18 Uhr Junioren C FC Hausen Ca – FC Richterswil Ca. Sonntag: 11.30 Uhr Herren FC Hausen – FC Freienbach 2, 14 Uhr Junioren A FC Hausen – SC Menzingen, 16 Uhr Damen FC Hausen – FC Küsnacht.

Freitag, 11. September 2020

FC KMM 1 – FC Wollishofen 2 4:2 (4:1) Lange musste man sich gedulden, doch nun ist der Auftakt in die Saison 20/21 vollbracht. Die Truppe um das Trainerduo Gjoshi/Ismailaj hat sich lange und gut auf den Auftakt vorbereitet, dementsprechend war man heiss auf die ersten drei Punkte. Die Ämtler legten gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr und nach gerade mal vier Minuten steht es 1:0 für die Gastgeber. A. Kouadio wird für seine Hartnäckigkeit belohnt, er schnappt sich nach einem Fehler im Strafraum der Gäste den Ball und schiebt das Leder locker in die Maschen. Die Gäste aus Wollishofen kommen nur langsam ins Spiel, der FC KnonauMettmenstetten-Maschwanden kontrolliert das Spiel weitgehend und versucht immer wieder, mit schnellen Spielzügen über die Flügel aufzutrumpfen. Die guten Chancen bleiben aber bis zur 24. Minute ungenutzt. Wieder ist es A. Kouadio. Nach einem hohen Ball springt er höher als der Torwart und köpfelt den Ball ins Tor, 2:0. Fünf Minuten später wird auch G. Ismajlaj belohnt, nach Pass von K. Ismajlaj schiebt er das Runde ins Eckige – 3:0. Die Gäste sind bis zu diesem Treffer kaum zu sehen, dies merkt auch der Trainer und wechselt gleich doppelt. Die neuen Spieler wirbeln dann ganz ordentlich, Wollishofen bekommt mehr Aufwind und es kommt auch zu der einen oder anderen

Der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden ist gut in die Fussballsaison 20/21 gestartet. (Bild zvg.) gefährlichen Aktion. Wobei in der 31. Minute die Nummer 23 der Zürcher loszieht und im Zweikampf mit J. Steinemann im Strafraum zu Fall kommt. Penalty! Die Gäste lassen sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verkürzen auf 3:1. Gerade mal vier Minuten später ist es wieder A. Kouadio, der mit dem 4:1 den Hattrick komplett macht. Nun überschlagen sich die Ereignisse, in der 41. Minute schwächen sich die Ämtler selbst, J. Steinemann fliegt mit Rot vom Platz. Nach der Pause geht es also zu zehnt weiter. Wollishofen legt auch

zügig los und sucht den nächsten Treffer, jedoch ohne Erfolg. Die Defensive des FC KMM macht einen Superjob und sonst ist da auch noch Schlussmann D. Bekcic, der stets zur Stelle ist. Die Ämtler spielen trotz einem Mann weniger mutig und auf Augenhöhe mit. Die schön herausgespielten Aktionen bleiben in der zweiten Halbzeit aber weiter ungenutzt. Es läuft bereits die 72. Minute, als die Wollishofer doch noch zum zweiten Treffer kommen. In der Folge passiert auf beiden Seiten nicht mehr viel Nennenswertes und so blei-

ben die ersten drei Punkte der Saison 20/21 verdient im Amt. Bledar Gjoshi Aufstellung: D. Bekcic, J. Ewason, B. Gjoshi (53‘ L. Volleinweider), J. Steinemann, D. Lüscher (73‘ F. Sula), R. Tschirky, K. Ismajlaj, A.Kouadio (70‘ E. Bala), M. Ismajlaj (C) (66‘ N. Ahmeti), L. Ismajlaj (66‘ B. Ismailaj), G. Ismajlaj, Ersatz: A. Pogosian. Bemerkungen: FCKMM ohne: N. Rama, A. Cantekin, L. Sefedini (verletzt), M. Gjini (Familie), Mili Ismajlaj, A. Mazza (gesperrt), Y. Renold, J. Lüthi, F. Krasniqi (nicht im Aufgebot).

FCWB strebt in Dietikon Auswärtspunkte an Am Samstag, 12. September, um 16 Uhr trifft das Fanionteam des Ämtler Erstligisten in der Prime Work Arena Dornau auf Dietikon. Gegen die Limmattalter will Wettswil-Bonstetten erstmals in dieser Saison Auswärtspunkte ergattern und die aktuell gute Form untermauern. Der Saisonstart Dietikons gestaltete sich schwierig. War man zuerst selbst von einem Coronafall betroffen und konnte daher erst mit Verspätung ins Meisterschaftsrennen einsteigen, so wurde auch das Spiel von letztem Wochenende aus demselben Grund, diesmal beim FC Red Star, verschoben. So erstaunt es nicht, dass die Equipe den notwendigen Rhythmus noch nicht gefunden hat und aus den ersten drei Begegnungen erst ein Punkt resultierte. Kommt hinzu, dass Dietikon im Sommer einmal mehr grosse Bewegung im Kader hatte. Zahlreiche Ab- und Zugänge verhinderten Kontinuität und den Aufbau auf Bewährtem. Nichtsdestotrotz will die Mannschaft um Trainer Joao Paiva gerade in der heimischen Arena ein Zeichen setzen und

WB deklassierte Anfang November 2019 zuhause Dietikon gleich mit 5:0. (Bild Kaspar Köchli)

gegen die Ämtler möglichst alle drei Punkte gewinnen, um so in die Gänge zu kommen und den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen.

FCWB mit viel Selbstvertrauen und Mumm Viel besser präsentiert sich die aktuelle Situation für den FCWB. Trotz schwierigem Startprogramm hat man aus den ersten drei Spielen bereits sechs Punkte

auf dem Konto. Die Mannschaft hinterlässt dabei einen sehr gefestigten, eingespielten und guten Eindruck. Klar, dass man sich nun im oberen Ranglistendrittel festsetzen will und erste Auswärtspunkte anvisiert. Man ist sich dabei sehr wohl bewusst, dass dies nur über die nötige Demut und vor allem harte und ehrliche Arbeit gelingen wird. Man wird die Mittel finden müssen, einem sehr kämpferischen Gegner Paroli zu bieten, die eigenen Vorzüge wie die

FCA – bitte so weiter!

und Toski weiter vorne, haben ihre Wirkungen nicht verfehlt. Zudem konnte auch Mittelfeldstratege Ismajlaj wieder mittun. Es ist anzunehmen, dass das Trainergespann diesmal weniger rotieren und mehr oder weniger mit der gleichen Formation starten wird. Der samstägliche Gast aus Zürich steht aktuell mit einem Punkt weniger da, dies sollte jedoch kein Grund sein, den NK Croatia zu unterschätzen. Im Rumox-Cup sind sie nur knapp an Witikon (2. Liga) gescheitert und in der Meisterschaft hatten die Schwarz-Blauen nur gegen den Gruppenfavoriten Wiedikon deutlich das Nachsehen. Letzte Saison kassierten die Besucher lediglich zehn Strafpunkte und bildeten eines der fairsten Teams der Liga. Unter dem Motto «bitte weiter so» freuen wir uns also auf ein schönes und faires Aufeinandertreffen am Samstag-

Alle WB-Spiele vom Wochenende: Freitag 20.15 Uhr Schwamendingen – Sen. 40+, 20.30 Uhr Kosova – Sen. 30+. Samstag 9 Uhr Birmensdorf – Jun. Ed, 10 Uhr Affoltern a/A - Jun. Ec und Hausen a/A - Jun. Dd, 12 Uhr Affoltern a/A - Jun. Dc und Jun. Da – Freienbach, 12.30 Uhr Wädenswil - Jun. Cb, 14 Uhr Jun. Db – Wollishofen, 15.15 Uhr Adliswil – Jun. Eb, 16 Uhr Dietikon – FCWB 1 und Jun. Ca – Benfica Clube Zurich, 17 Uhr Seefeld – FCWB 2. Sonntag 12 Uhr FCWB 4 – Uitikon, 12.15 Wollishofen – FCWB 3, 13 Uhr Oetwil-Geroldswil – Jun. Ab, 14.30 Uhr Jun. Ba (JL) - Kriens, 16 Uhr Team OG Kickers – Jun. Aa (JL).

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Vor dem Spiel FC Affoltern – NK Croatia ZH 1 Endlich ist der erste Dreier im Trockenen! Mit einer überzeugenden Leistung, zwar knapp, konnte der FCA erstmals einen Vollerfolg in der noch jungen Saison einfahren. Der Sieg hätte leicht höher ausfallen können, das Gute jedoch ist, die Mannschaft hat sich einige Chancen herauskombiniert und den Tritt wiedergefunden. Mit NK Croatia gastiert am Samstag ein «machbarer» Gegner und eigentlich sind wieder Punkte budgetiert. Aufatmen überall also bei den Ämtlern – der Sieg von letzter Woche war wirklich Balsam auf die leichten Wunden. Jetzt richtet sich der Blick aber weiter nach vorne und mit einer kompakten Leistung, ähnlich wie gegen Blue Stars Zürich, will man die nächsten Zähler einfahren. Die Mutationen seitens Trainer Jevremovic, mit den jungen Ravasio und Petermann von Beginn weg

spielerische Stärke und das grosse Laufvermögen auf den Platz zu bringen. Wettswil-Bonstetten muss es gelingen, mit der erarbeiteten Favoritenrolle umzugehen und unabhängig vom Namen des Gegners das eigene Potenzial abzurufen. Glücklicherweise hat Trainer Oswald erneut die Qual der Wahl betreffend Nominierungen. Alle Mann sind fit und gesund, für praktisch jede Position stehen Alternativen zur Verfügung. Man darf gespannt sein, für welche Startelf sich die rotschwarzen Ämtler entscheiden werden. Hoffentlich von vielen WB-Fans vor Ort unterstützt, wird die Partie am Samstag um 16 Uhr angepfiffen. Andreas Wyniger

abend um 18 Uhr auf der Sportanlage Moos.

Zu viel ist zu viel!

2. Mannschaft auch zu Hause Auch die Reserven des FCA stehen an diesem Wochenende im Einsatz. Mit dem späten Ausgleichstreffer gegen Tabellenführer Thalwil 2 hat die Mannschaft von Migi Fiore zuletzt aufhorchen lassen und strebt weiteren Punktezuwachs an. Spielbeginn gegen Albisrieden ist am Sonntag um 11 Uhr. Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende: Samstag 10 Uhr Jun Eb - Wettswil-Bonstetten c, Jun Ec – Kids Züri-West, Jun Cb

Jetzt nderung einwaen! n e s s Ma stopp

– Knonau-Mettmenstetten, 12 Uhr Jun Dc – WettswilBonstetten c, 13 Uhr Jun C Prom – United Zürich, 14 Uhr Jun Da Elite – Kilchberg-Rüschlikon a, 16 Uhr Jun Bb – Wollerau/Freienbach, 18 Uhr FCA 1 – NK Croatia ZH 1, Sonntag 11 Uhr FCA 2 – BC Albisrieden 1.

begrenzungsinitiative.ch


Extra

Freitag, 11. September 2020

Ein bisschen Frühling im Herbst Töfflitreffen bei Mofa-Enthusiast Franz Arnold in Uerzlikon mit gemeinsamer Tour

Die Freude am Mofa verbindet die Gruppe um Franz Arnold (3. von rechts) und natürlich das gemeinsame Gasgeben. (Bilder Martin Platter)

36 Töffli-Freundinnen und -Freunde nutzten das warme Herbstwetter am letzten Samstag für eine Runde mit dem «Hödi» von Uerzlikon in die Nachbarkantone. Welche Bedeutung die «Sackgeldverdunster» in der Jugendzeit ihrer Fahrerinnen und Fahrern hatten, war anschliessend beim Umtrunk zu hören. Von Martin Platter Organisator Franz Arnold kann sich ein diebisches Grinsen nicht verkneifen, als er am Gasgriff dreht. Unter und neben ihm stimmen ein Dutzend Mofamotörchen ins gemeinsame Geheul ein. Gegenüber johlt der Rest der TöffliFreundinnen und -Freunde, die sich auf den Festbänken niedergelassen hat. Allesamt bereits in gesetzterem Alter, die die Hochzeit der damals berüchtigten Kleinfahrzeuge in den 1970ern und 80ern selber miterlebt haben. Die typische blaue Rauchwolke blieb jedoch aus. Zu warm waren die Zweitakter, zu modern das heutige Öl, das bei korrektem Mischverhältnis inzwischen ohne sichtbare Rauchwolke verbrennt. Vor 40 Jahren war das noch anders. Mit kreischenden Motoren eine blaue

Rauchfahne hinterherziehend, machten damals unzählige Töffli-Cliquen Land und Leute unsicher. Das Motorfahrrad bedeutete in Zeiten, als Postauto und Zug noch im Schaltjahrestakt fuhren und Eltern noch nicht die Notwendigkeit sahen, ihre Schützlinge in der Gegend herumzuchauffieren, für die Jugendlichen die erste grosse Freiheit, die weidlich ausgenutzt wurde. Unzählige Anekdoten aus dieser Zeit waren auch am Samstagnachmittag auf dem Uerzliker Dorfplatz zu hören. Und natürlich sinnliche Geschichten von der Wiedererweckung verrosteter Scheunenfunde, die in unzähligen Stunden Kleinarbeit restauriert und wieder zu neuer Blüte gebracht wurden.

Motor aus den deutschen Sachs-Werken ist aus der beliebten Baureihe 502 und hat ein handgeschaltetes Zweiganggetriebe. Roth erzählt mit glänzenden Augen jeden Restaurationsschritt, rechnet vor, wie viel Geld und Stunden er ins bald 60 Jahre alte Motorfahrrad investiert hat. Jedes noch so kleine Detail wurde

dabei bedacht, so, dass der Oldtimer nun wohl in besserem Zustand ist als neu und das Auge verzückt. Bei so viel Passion erstaunte es nicht, dass der Nachmittag wie im Fluge verging. Mit den letzten Sonnenstrahlen machte sich die letzte Clique mit heulenden Motörchen auf den Rückweg ins Zugerbiet – wie vor 40 Jahren.

Unermüdliches Schrauben Der Heimweh-Hausemer Kurt Roth ist einer dieser unermüdlichen Schrauber, die in der elterlichen Scheune in Teufenbach einen dieser verlotterten Fundstücke gefunden haben. «Elka Liberté» nennt sich die zierliche Schönheit aus Schweizer Produktion. Der Rahmen wurde in den heute noch existenten Alpha-Werken in Sirnach gefertigt, wie auch viele Anbauteile – wie Gabel, Lenker, Felgen, Schutzbleche, Tretkurbeln, Pedalen, Licht – damals noch hierzulande hergestellt wurden. Der

WETTER

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ZWISCHEN-RUF

Muttermal Sommerabend in einem Tessiner Restaurant unter Platanen. Alle Tische besetzt. «Insalata mista e una Pizza Hawaii.» Der Kellner kommt immer mal wieder am Tisch vorbei, fragt, ob alles in Ordnung sei und klatscht mit beiden Händen eine Wespe tot. Da erscheint ein zweiter Kellner, begrüsst meine Tochter mit «Buona sera, dottoressa» und wendet sich wieder seinen Gästen an anderen Tischen zu. «Gehst du hier oft essen, dass dich alle so gut kennen?» «Nein, aber diesem habe ich das Leben gerettet.» Ohne Nachfrage hätte Isabelle keine weitere Erklärung abgegeben. «Erzähl mal.» «Ich hab halt gesehen, dass er ein krebsartiges Muttermal am Hals hatte und hab es ihm gesagt. Da ist er in meine Praxis gekommen. Ich hab es ihm rausgeschnitten und eingeschickt. Es war höchste Zeit. Man musste anschliessend noch viel mehr wegschneiden.» «Sag mal, hast du noch andere fremde Männer auf ihre Muttermale aufmerksam gemacht?» «Einen jungen Verkäufer. Auch da: Hochgradiger Krebs. Er hat es dann in Italien wegmachen lassen wegen seiner Versicherung, kommt aber zur Kontrolle immer zu mir.» Als wir gehen, winkt uns der Kellner. Ute Ruf

HERKÖMMLICHES

Fake-News Das neudeutsche Unwort Fake News ist im Zusammenhang mit der Wahl des amerikanischen Präsidenten Trump aufgekommen. Trump wird ähnlich ausgesprochen wie französisch «trompe», was so viel wie Jagdhorn, Hupe oder grosser Rüssel bedeutet. Ebenso aufschlussreich ist das entsprechende Verb «tromper» mit der Bedeutung täuschen, betrügen. Fake News sind Lügengeschichten, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen oder ganz bewusst Falschmeldungen verbreiten. Man ist zurecht empört. Allerdings so neu ist das Phänomen nicht. Die Werbebranche arbeitet seit eh und je mit unlauteren Fakten und der Vorspiegelung nicht einlösbarer Versprechungen. Daran sind wir gewöhnt. Man durchschaut das Spiel – und fällt doch immer wieder darauf rein. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Eine Liebesgeschichte: Heimweh-Hausemer Kurt Roth mit seiner «Elka Liberté».

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

VOLG-REZEPT

Heute

Meteotest.ch

Basel 15° 25° Zürich 13° 24°

Affoltern

St.Gallen 14° 20°

Zutaten für den Teig:

14° 24°

Luzern Bern 15° 23° 13° 23° Interlaken 14° 23°

Neuchâtel 16° 24°

Sion 15° 26°

Genève 15° 25°

Zwetschgen-Blechkuchen

Chur 15° 24° St.Moritz 8° 17° Bellinzona 17° 25°

90 g Butter, weich 60 g Zucker 1 Pr. Salz 1 Ei 1 Zitrone, Schale 20 g Haselnüsse, gemahlen 125 g Mehl 1 TL Backpulver

Zutaten für den Guss:

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

14° 25°

13° 26°

13° 27°

15° 27°

14° 24°

Alpensüdseite

17° 27°

18° 28°

19° 28°

19° 27°

18° 26°

min °C max °C

LEBENSWEISHEIT «Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar.» Astrid Lindgren (Schriftstellerin)

¼ Vanillestängel, ausgekratztes Mark 1.5 dl Vollrahm 50 g Zucker 3 Eigelb 400 g Zwetschgen 1 Pack Vanilleglace

Zubereitung Für den Teig Butter schaumig rühren, Zucker einrieseln lassen. Restliche Zutaten darunter rühren und Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech (20 x 30 x 3 cm) streichen. Für den Guss

Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers cremig rühren, bis die Masse hell ist. Rahm mit restlichem Zucker und dem Vanillemark auf kochen und langsam unter die Eigelbmasse rühren. Erhitzen, bis sie dickflüssig wird und dann auf den Teig verteilen. Zwetschgen halbieren und entsteinen. Mit der Schnittfläche nach oben ebenfalls auf dem Teig verteilen. Zirka 40 Minuten bei 200° C backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und ANZEIGE

in Stücke teilen. Vanilleglacé dazu servieren. Weitere Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte/


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Tenet Täglich So

D 12 (14) David Copperfield D 12 After Truth 20.00 Täglich 20.15 Do Fr Sa So So 17.00 Mo Di Sa Mi

D 12(14) Meine Freundin Conny D 4/4 Die Boonies 20.15 So 12.00 So 15.45 Mi 17.45 17.00

CH-Premiere

D 10 Love Sarah Zwischenwelten So Fr Sa Mo Di Mi 18.00 Do Mi

CH-Premiere

Verdinger Do Fr So Mo Di

Samsam 18.00 Sa So CH 10

D6

13.00 14.30

D6

Takeover -Voll Vertauscht Scooby! Sa Mi 14.30 Sa Mi So 13.45 So

CH 6

11.00 18.00

Eintritt frei | Kollekte | Detailprogramm erhältlich Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis info@klosterkappel.ch Tel. 044 764 87 84 | www.klosterkappel.ch

KW 37 | Donnerstag 10. bis Mittwoch 16. Sept

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 4/4

15.00

The Secret Do Fr Sa So Mo Di Mi

D 12 (14)

18 00 17.30 20.15

Lassie So

D6

D6

15.30

Chaos auf der Feuerwache So 11.00

Kostenlose unverbindliche Beratung

Bestellschein für Ihr Inserat auf der Spezialseite «Berufswahl 2021» ❑ Ja, wir bestellen folgendes Inserat (Grösse 140 x 40 mm): Firma

Lehre

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Erscheinungsdaten 2020:

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❑ 25. September ❑ 27. November

Preis pro Erscheinung Fr. 150.– exkl. MwSt.

Muster AG Musterstrasse 99 8910 Affoltern am

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern – Obere Bahnhofstrasse 5 – 8910 Affoltern am Albis – Tel. 058 200 57 00 – E-Mail: inserat@weissmedien.ch

D 6 (8)

14.45 13.15

❑ 27. Oktober ❑ 11. Dezember