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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 71 I 166. Jahrgang I Freitag, 7. September 2012

Postagentur

Verregnet

Ab Mitte Februar 2013 wird die Poststelle in Aeugst umgewandelt. > Seite 3

Trotz garstigem Wetter: Maisfeldfäscht-Veranstalter zufrieden. > Seite 8

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Neuer Gemeinderat In Wettswil wurde Michael Keller in stiller Wahl gewählt – er stellt sich vor. > Seite 8

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Ordnung von Zufällen Bilder und Objekte von Franziska Abu Shibika in der Bibliothek Stallikon. > Seite 13

Mobiliar-Chef in Affoltern per sofort weg

Mettmenstetten: Huber AG, Eisenwaren und Schliesstechnik, feiert Jubiläum. > Seite 19

Wegen Kirchenaustritten und demografischer Entwicklung geht die Zahl der Reformierten im Kanton Zürich ständig zurück. Derzeit sind es noch 35 Prozent der Bevölkerung, im Jahr 2025 noch schätzungsweise 25 Prozent. Der Kirchenrat sieht Handlungsbedarf. Er beantragt der Kirchensynode die teilweise Umsetzung eines Postulats und bevorzugt dabei das sogenannte «Modell D». Danach sollen sich zwei oder mehrere Kirchgemeinden zusammenschliessen mit dem Ziel, die Entfaltung lebendiger Gemeinden zu fördern. Die Diskussion über solcherlei Reformen stehen aber noch an – auch im Bezirk Affoltern, wo es kleine Kirchgemeinden gibt. «Es besteht Handlungsbedarf, der auch mit schmerzhaften Änderungen verbunden sein wird. Die Reformierten waren aber schon immer zu Reformen fähig», sagt der Knonauer Pfarrer Thomas Maurer, der eine vom Kirchenrat zu diesem Thema eingesetzte Kommission präsidiert. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 11

Eine besondere Gemeindeversammlung in passender Umgebung: 936 Stimmberechtigte und zahlreiche Gäste entschieden im Festzelt über die Nutzung der Gewerbezone. (Bild Bernhard Schneider)

anzeigen

Wettswil klar gegen neue Ladenflächen 936 Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung Die Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil» ist von exakt zwei Dritteln der 936 Stimmberechtigten, die an der Gemeindeversammlung vom Montag teilnahmen, gutgeheissen worden. Damit werden Verkaufsgeschäfte in der Gewerbezone untersagt. Obwohl das Thema sehr emotional war, wurde sachlich und weitgehend fair diskutiert und während nahezu zwei Stunden erhielten

alle Votanten die volle Aufmerksamkeit der Anwesenden. Ein Antrag auf Abbruch der Diskussion sorgte gegen halb elf Uhr dafür, dass die Abstimmungen erfolgten, bevor die ersten Stimmberechtigten die Gemeindeversammlung verlassen mussten. Die klare, souveräne Führung der Versammlung durch Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger dürfte ebenso zum reibungslosen Ablauf bei-

Spital Affoltern unter neuer ärztlicher Führung Nadja Lindenmann und Roland Kunz im Gespräch Die neue Chefärztin Innere Medizin, Nadja Lindenmann, und der neue Leitende Arzt des Spitals Affoltern, Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care, wollen an der umfassenden medizinischen Versorgung, die das Spital Affoltern der Region bietet, nichts ändern. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» hält Nadja Lindenmann fest, dass ihr die Qualität der medizinischen Versorgung, die das Spital gemeinsam mit

180 Jahre

Zusammenschluss von Kirchgemeinden auch im Säuliamt?

Patrick Wittwer hat die Generalagentur der Mobiliar in Affoltern per sofort verlassen – obwohl das Geschäft hervorragend läuft. «Neid und Hass sind Abfallprodukte des Erfolgs», sagt er vieldeutig. Pat Wittwer hat die Generalagentur in Affoltern als eine der erfolgreichsten in der Schweiz positioniert. Sie wuchs aus diesem Grund in den letzten Jahren persoPat Wittwer. (zvg.) nell stark. «Der Erfolg hat auch zu Abfallprodukten wie Neid und Hass geführt», stellt Wittwer fest. «Ich habe gespürt, dass da etwas nicht stimmt und hatte bereits Pläne für eine Zukunft in Solothurn, um dort ein Geschäft aufzubauen.» Weil er OK-Präsident der im Mai 2013 stattfindenden Affoltemer Gewerbeschau «s’Gwärb uf de Strass» ist, wollte Wittwer den Entscheid eines Umzugs in seine Heimat Solothurn noch bis Ende 2013 aufschieben. Er habe aber gespürt, dass das Feuer, das ihn zu Spitzenleistungen angetrieben habe, nicht mehr brennt – und nach Gesprächen mit Familie, Freunden und Direktion entschieden, seine Umzugspläne per sofort anzugehen. Aufgrund der jüngsten Ereignisse, über deren Gründe keine näheren Angaben gemacht werden, wird dieser Umzug also früher stattfinden. Und das erfordert nun auch eine Neubesetzung des OK-Präsidiums der Gewerbeschau von 2013 und des Affoltemer Gewerbeverein-Präsidiums. Pat Wittwers interimistischer Nachfolger heisst Thomas Naef. Er ist seit 32 Jahren in der Branche tätig – auch in Führungsfunktionen. Wie lange er die Generalagentur der Mobiliar in Affoltern leiten wird, ist offen. «Die Stelle wird ausgeschrieben», sagt Naef. Seinem Ad-interim-Nachfolger wünscht Pat Wittwer Erfolg und Kraft, die schnell wachsende und erfolgreiche Agentur auf Kurs zu halten. (-ter.)

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den Hausärzten und Spitexorganisationen im Bezirk sicherstellt, und der persönliche Kontakt mit den Patientinnen und Patienten besonders am Herz liegen. Roland Kunz weist darauf hin, dass nur wenige Spitäler ein derart breites Angebot «von der Wiege bis zur Bahre» bereitstellen wie das Spital Affoltern. Die Chefärzte des Spitals stehen nach wie vor geschlossen hinter dem sogenannten Modell Affoltern: «Wir verfolgen die Idee, wie wir

in der Region die medizinische Versorgung so zur Verfügung stellen können, dass Körper, Seele und Geist gleichgewichtig behandelt werden, unabhängig davon, ob ein Mensch in der Geriatrie oder in der Chirurgie ist. Die Philosophie des Modells Affoltern behält das Ganze im Auge und versucht, alle zu vernetzen: alle Mitarbeitenden, alle externen Partner.» (bs.) ................................................... > Interview auf Seite 7

getragen haben wie der Versammlungsort: Die Gemeindeversammlung fand nämlich im Festzelt des traditionellen 40er-Festes statt, was sich angesichts der rund 1000 Stimmberechtigten und Gäste als Glücksfall erwies, denn: wo sonst hätten so viele Menschen in einem überblickbaren Raum untergebracht werden können? (bs.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

A4-Zubringer: Die Positionen sind bezogen Für Gegner sprechen Eingriffe in die Natur und weniger Mehrverkehr als prognostiziert gegen die A4-Autobahnzubringer. Für Befürworter, die anlässlich der Podiumsdiskussion im Affoltemer Kasinosaal die Mehrheit stellten, gilt es ein altes Versprechen einzuhalten und Ottenbach-Obfelden vom Durchgangsverkehr zu entlasten, was nicht auf Kosten des Naturschutzes geschehe. Für Regierungspräsident Markus Kägi ist das vorliegende Projekt «tatsächlich die beste Lösung».

................................................... > Berichte auf den Seiten 8/9

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schwimmbad Stigeli Ende der Badesaison 2012 Die Badesaison 2012 geht offiziell am Sonntag, 16. September 2012, 18.00 Uhr, zu Ende Die Schlüssel zu den Schliessfächern können an folgenden Tagen an der Schwimmbad-Kasse zurückgegeben werden:

Verkehrsanordnung

– Donnerstag, 13. September 2012, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr – Freitag, 14. September 2012, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr

Gestützt auf die Verfügungen der Volkswirtschaftsdirektion, Amt für Verkehr, vom 2. und 29. Mai 2012, hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Dieselbe Regelung gilt auch für das Abholen von verlorenen Gegenständen. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Ablauf der Abholdaten verfügt.

Einfahrt verboten

Gemeinderat, Betriebspersonal und Kiosk-Pächterin danken Ihnen für den Besuch in der Saison 2012 und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen.

1. Von der Zürichstrasse ist die Einfahrt zu den nördlich der Landi gelegenen Parkplätze und zum Mehrfamilienhaus Albisstrasse 3 verboten. 2. Die Ausfahrt ab den nördlich der Landi gelegenen Parkplätze zwischen dem Restaurant Rössli und der Landi hindurch ist verboten. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Zürich, 7. September 2012 Kantonspolizei Zürich

Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hausen am Albis

Strassensperrungen Türlerseelauf Am Samstag, 8. September 2012, bleiben folgende Strassenbereiche wegen des Türlerseelaufs für jeglichen Verkehr gesperrt: • Butzenstrasse Teilstück zwischen der Verzweigung mit der Mühlebergstrasse und der Verzweigung mit der Pfruendhofstrasse von 08.30 bis 19.00 Uhr Halbseitige Sperrung (Einbahnverkehr) Teilstück zwischen der Verzweigung mit der Pfruendhofstrasse und der Verzweigung mit der Aeugsterstrasse von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr Parkverbot von 08.30 bis 19.00 Uhr • Aeugsterstrasse Teilstück zwischen der Verzweigung mit der Jonentalstrasse und der Verzweigung mit der Wängibadstrasse von 13.00 bis 17.30 Uhr • Wängibadstrasse Teilstück zwischen der Verzweigung mit der Aeugsterstrasse und der Verzweigung mit der Affolternstrasse (Hexengraben) von 14.00 bis 17.30 Uhr Ebenfalls kann es auf der Aeugsterstrasse/Affolternstrasse von Vollenweid nach Aeugst am Albis zwischen 15.30 und 17.00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen kommen. 7. September 2012 Leichtathletik-Vereinigung Albis

Entsorgung Vogelnistschutz an Gebäuden und in Storenkästen. Patent «ROROBIRDS» K. Heinrich Mobile 079 641 78 01 Fax 041 710 75 74

Affoltern am Albis, 7. September 2012 Gesundheitsabteilung

Badeanlage Hedingerweiher Die Badeanlage wird am Samstag, 8. September 2012, geschlossen. Verlorene Gegenstände können bis Samstag, 8. September 2012, 16.00 Uhr (am Samstag bei jeder Witterung), in der Badeanlage abgeholt werden. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach diesem Zeitpunkt verfügt. Ebenfalls bis Samstag, 8. September 2012, müssen die Saisonkästchen geräumt werden. Die Depot-Rückerstattung erfolgt nur gegen Schlüsselabgabe. Der Kiosk ist bei schönem Wetter noch weiter geöffnet. Abteilung Tiefbau und Sicherheit Bereich Sport

Gemeindestrassen

Sperrung der Maschwanderstrasse Die Maschwanderstrasse wird im Abschnitt von Haus Nr. 13 bis zu der Gemeindegrenze im Wald saniert. Die Arbeitsausführung beginnt am:

Ortsplan Gemeinde Bonstetten

Privater Gestaltungsplan Bruggen Öffentliche Auflage Der Gemeinderat hat am 17. Juli 2012 den von der Firma Generalista AG, Wollerau, aufgestellten privaten Gestaltungsplan Bruggen zur öffentlichen Auflage und Anhörung verabschiedet.

Montag, 10. September 2012, und dauert bis Freitag, 5. Oktober 2012 Während der Bauzeit muss die Maschwanderstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Für die Einhaltung der Termine bleiben wetterbedingte Verzögerungen vorbehalten.

Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis.

Gemeinderat Bonstetten

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 4. September 2012 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen:

Die Badi Obfelden ist noch bis Sonntag, 9. September 2012, 18.00 Uhr, geöffnet. Die Garderobenschränke sind bis dann zu räumen und die Schlüssel zurückzugeben. Bis dahin nicht abgeholte Fundgegenstände werden anschliessend an gemeinnützige Institutionen weitergegeben. Das Badipersonal und Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste. Der Gemeinderat

Publikation des Wahlvorschlags und Ansetzung der 2. Frist Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 Auf die Wahlausschreibung vom 27. Juli 2012 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Vaucher Françoise, geb. 1966, Kindergärtnerin, Zollbeamtin, Katechetin, Schulrain 2, 8913 Ottenbach Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird eine neue Frist von sieben Tagen, d. h. bis 14. September 2012, angesetzt. Die Vorschläge können in dieser Zeit zurückgezogen, aber es können auch neue eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Ottenbach eigenhändig unterzeichnet sein. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Kirchenpflege als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt. 5. September 2012 Reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Weitere Informationen erhalten Sie beim Tiefbausekretariat Obfelden, erreichbar unter Telefon 044 763 53 49 oder tomas.chod@obfelden.ch.

Die Unterlagen werden in Anwendung von § 7 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) währen 60 Tagen, d. h. vom 7. September 2012, bis 5. November 2012, öffentlich aufgelegt. Sie können während der Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Während der Auflagefrist kann sich jedermann dazu äussern. Die Einwendungen sind schriftlich an den Gemeinderat Bonstetten, 8906 Bonstetten, zu richten.

Saisonschluss der Badi Obfelden

Ref. Kirchgemeinde Ottenbach

Obfelden, 4. September 2012 Gemeinderat Obfelden

Einbürgerung

Radmacher Frank, geb. 1969, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Stallikon, Postweg 13 Stallikon, 7. September 2012 Gemeinderat Stallikon

In Maschwanden zugelaufen

ein lieber Kater Wer vermisst ihn? Telefon 044 761 47 70

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Otto und Helene Haab, Weidstrasse 18, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Burlet & Partner AG Architekten, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport auf Kat-Nr. 3448, Weidstrasse 22 (Kernzone KA)

Bestattungen Wettswil am Albis Am 3. September 2012 ist in Wettswil am Albis gestorben:

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geb. 6. April 1935, Bürger von La Côte-aux-Fées NE und Rüderswil BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil a. A., Im Haldenächer 16. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

im


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. September 2012

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Statt der Postfililale Aeugst eine Agentur Ab Mitte Februar 2013 wird die neue Postagentur im Volg voraussichtlich in Betrieb sein Die Post hat aufgrund der sinkenden Anzahl an Postgeschäften, die hier in Auftrag gegeben werden, beschlossen die Filiale Aeugst ganz zu schliessen. Ersetzt wird sie durch eine Postagentur, einer «Post im Dorfladen» im Volg. ................................................... von livio fürer Die Poststelle in Aeugst hat momentan jeden Tag sechs Stunden geöffnet und am Samstag zwei. Durch die modernen Kommunikationsmittel wie SMS, E-Mail oder auch Internetbanking, werden es aber immer weniger Menschen, die an den Postschaltern ihre Einzahlungen erledigen oder Briefe und Pakete abschicken. Angesichts dieser Tatsache müsste die Post in Aeugst die Öffnungszeiten deutlich reduzieren. Dies sei aus Sicht der Post keine optimale Lösung. Deshalb war die Post seit Januar zusammen mit der Gemeinde im Gespräch und suchte eine Alternative. Der Gemeinderat setzte sich zwar dafür ein, dass die Filiale so bestehen bleibt, wie sie jetzt ist, sieht jedoch in dieser Agentur die bestmögliche Alternative. Als Partner konnte die Landi Albis gewonnen werden, sodass nun voraussichtlich ab Mitte Februar

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

nächsten Jahres eine Postagentur im Dorfladen von Aeugst, im Volg eingerichtet wird.

Weiterhin attraktive Öffnungszeiten Das Ziel der Postagentur sei den Kunden weiterhin zu attraktiven Öffnungszeiten ein gutes Angebot zu bieten. Genau diese neuen Öffnungszeiten, die sich denjenigen vom Volg anpassen, seien für Berufstätige ein Vorteil sagt Ruedi Müller, Gemeindepräsident von Aeugst. Für ältere Menschen hingegen sei die neue Postagentur ein Nachteil: «Vieles läuft nun mit Automaten» präzisiert Ruedi Müller, «das ist das Gleiche wie die Billettautomaten der SBB – die Älteren gehen auch dort lieber an den Schalter» Dass die Post immer weniger Kunden in der Filiale hätten, müsse sie teilweise auch sich selbst zuschreiben. «Damit meine ich nicht die Poststelle Aeugst, mit dieser waren wir immer sehr zufrieden», betont Ruedi Müller. Die Zentralisierung und andere Neuerungen der Post und der damit verbundene Leistungsabbau beschleunige den Prozess, dass immer weniger Kunden den Schalter aufsuchen und stattdessen lieber die Alternative über das Internet wählen. Als Beispiel nennt Ruedi Müller eine Sendung der Gemeinde, die an jeden Haushalt verteilt werden soll. Die-

Die Postfiliale Aeugst wird geschlossen und durch eine Agentur ersetzt. (Bild Livio Fürer) se mache heute, bevor sie in Aeugst verteilt wird, den Weg über Affoltern nach Mülligen und wieder zurück nach Affoltern und von dort nach Aeugst, wo sie dann verteilt wird –

fünf Tage nach der Aufgabe. «Früher konnte man das in Aeugst aufgeben und am nächsten Morgen lag es in jedem Briefkasten», erinnerte sich Ruedi Müller. So ist man in Aeugst zwar un-

glücklich über die Schliessung der Filiale, die Variante mit der Agentur blieb unter den gegebenen Umständen allerdings die Beste von allen vorgeschlagenen Möglichkeiten.

Rauchpetarde landete auf dem Festzelt des Maisfeldfestes Rauch in Mettmenstetten – tote Fische in Hedingen

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Am Maisfeldfest in Mettmenstetten haben Unbekannte eine Rauchpetarde auf das Festzelt geworfen. Am selben Wochenende verendeten in einem privaten Teich in Hedingen rund 50 Fische – Ursache unbekannt. Es war gegen 4.30 Uhr am Sonntagmorgen, als Unbekannte eine Rauchpetarde auf das Fetzelt des Maisfeldfestes warfen. Verletzt wurde dabei niemand, und die Feuerwehr wurde nicht aufgeboten. Am Festzelt hingegen entstand ein Schaden in unbekannter Höhe. Ebenfalls ein grosser Schaden entstand in einem privaten Teich in Hedingen. Zu unbekannter Zeit an die-

sem Wochenende verstarben darin 50 Fische. Obwohl die Ursache unklar ist, wurden eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet, weil vermutet wird, dass etwas in den Teich geworfen wurde, was die Fische vergiftet haben könnte. Weitere Sachschäden entstand in Obfelden und Bonstetten. In Obfelden wurde in der Nacht von Samstag und Sonntag beim Armbrustschützenhaus ein Getränkewagen aufgebrochen und Getränke in unbekannter Menge gestohlen. Der Sachschaden beträgt 3000 Franken. Ebenfalls in Obfelden wurde bei einem Schaukasten an einer Bushaltestelle die Scheibe eingeschlagen, der Sachschaden beläuft sich auf 500 Franken. Am Montagmorgen wurden in

leserbrief

wir gratulieren

Bonstetten drei Aussenlampen einer Überbauung beschädigt; der Schaden beträgt gemäss Kantonspolizei rund 3600 Franken. In der Nacht zuvor wurde in Mettmenstetten auf einem privaten Unterstand ein Gasgrill im Wert von 2500 Franken entwendet. Zu einer weiteren Sachbeschädigung kam es am frühen Samstagmorgen: In Wettswil warfen mehrere Jugendliche Scheiben ein. Die Polizei konnte die Täter noch in derselben Nacht fassen und befragen. Sie gaben die Sachbeschädigungen zu und müssen sich nun dafür verantworten. In Hausen brachen Unbekannte in ein Bienenhäuschen ein und verursachten – durch das aufbrechen der Türe – einen Sachschaden von 300 Franken. Gestohlen wurde nichts. Zwi-

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Ein Widerspruch «Preis für Natur und Menschen zu hoch», im «Anzeiger» vom 4. September. Ich finde es immer wieder interessant, wie Herr Läubli und die ZubringerGegner einerseits behaupten, neue Strassen bringen neuen Verkehr und dann handkehrum abstreiten, dass dies auch auf die mitten durch unsere Dörfer Obfelden und Ottenbach führenden Zubringer zutrifft. Nicht der geplante Zubringer bringt neuen Verkehr, sondern die bereits eröffnete neue Autobahn A4. Der Zubringer kanalisiert bloss den bestehenden und künftigen Durchgangsverkehr – eine ausgewogene und durchdachte Vorlage. Deshalb Ja zum A4-Autobahnzubringer. David Rittmeyer, Obfelden ................................................... > Weiter Zuschriften auf Seiten 15/17

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 8. September, feiert Reinhold Erpen in Zwillikon den 85. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir dem Jubilaren herzlich, wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

in kürze

Falscher Name. Der Sieger des Architektur-Wettbewerbs für das neue Bonstetter Primarschulhaus heisst Peter Moor und nicht – wie im Artikel «42 Vorschläge für das neue Schulhaus» vom 4. September fälschlicherweise geschrieben – Martin Gloor.

schen Freitag und Samstag wurde auch in Affoltern eingebrochen. Unbekannte Täter stiegen auf noch unbekannte Weise in ein Solarium ein und brachen anschliessend die Bürotür auf. Gestohlen wurden Fundgegenstände, die Kunden im Solarium vergessen hatten und dann dort gesammelt wurden. Der Sachschaden beträgt 500 Franken. Am Montag- und Dienstagnachmittag wurden in Bonstetten zwei Portemonnaies gestohlen. Das erste wurde auf einem Spielplatz aus einem unbeaufsichtigten Rucksack entwendet, der Inhalt war zirka 120 Franken wert. Im zweiten Fall wurde das Portemonnaie während dem Einkaufen aus der Einkaufstasche gestohlen, der Wert beträgt 500 Franken. (lf)


Ou que tu sois, nous serons toujours avec toi . . .

TODESANZEIGE Zutiefst betroffen nehmen wir Abschied von unserem lieben Freund und Verwaltungsrats-Präsidenten

Herzlichen Dank Wir danken herzlich für die liebevolle Anteilnahme, welche wir beim Abschied von meinem geliebten Mann, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder und Schwager

Kurt Raggenbass-Bataille

Jean Claude Lüthy 6. April 1935 – 3. September 2012

Wir verlieren mit Dir eine hochgeschätzte und markante Persönlichkeit. In tiefer Trauer:

erfahren durften. Die vielen tröstenden Worte, mitfühlenden Umarmungen, Blumen und Spenden haben uns sehr bewegt. Speziellen Dank entbieten wir – den Pflegerinnen und Pflegern im 1. Stock des Pflegezentrums Nidelbad in Rüschlikon für die äusserst fürsorgliche Pflege und Betreuung von Kurt während der letzten zwei Jahre. – Herrn Pfarrer G. Etter für seine mitfühlenden Abschiedsworte und den gelungenen Abdankungsgottesdienst. Ottenbach, im September 2012

Die Trauerfamilie

Pino und Aska Caramia Geschäftsleitung und Mitarbeiter der Firma Schenk & Caramia AG Die Urnenbeisetzung findet im engsten Freundeskreis statt.

DANKSAGUNG Meine Liebe zu Euch ist unendlich Dank meinem Mann für 40 Jahre Partnerschaft und Liebe. Dank meinen Kindern mit Partnern für all die wunderschönen Jahre, für Eure Liebe. Ich werde immer bei Euch sein. Auch wenn ich früher als geplant meine grosse Reise antrete, begleite ich Euch auf Eurem Weg, und am Ende treffen wir uns. Mein Dank geht auch noch an: Aeskulap Klinik Brunnen, Onkologieabteilung Praxis Dr. Barben und Team Prof. Weber, Triemli Spitex-Team Mettmenstetten (meine guten Geister) Pfarrer Andreas Fritz meine Therapeutinnen Heidi Bleiker und Monika Lenherr die Mitarbeiter von Exit alle meine guten und lieben Freunde, welche mich während meiner Krankheit begleitet und mir geholfen haben.

Edith Grau-de Vreede


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. September 2012

5

Wettswil lehnt neue Ladenflächen ab Gemeindeversammlung befürwortet Initiative «Erhaltung der Wohnqualität» klar

Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger begrüsst die Stimmberechtigten. Rechts von ihm Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli und Hochbauvorständin Katrin Röthlisberger, links die Gemeinderäte Christoph Ehrsam sowie (verdeckt) Michael Keller und Kurt Fritz.

Die Gemeindeversammlung Wettswil hat die Initiative «Erhaltung der Wohnqualität» klar gutgeheissen. Damit werden die Bestimmungen für die Gewerbezone so verändert, dass der MigrosLaden, der in den letzten Wochen intensiv diskutiert worden ist, nicht realisiert werden kann. Keine Chance hatte der Antrag auf Urnenabstimmung. ................................................... von bernhard schneider Das Zelt des traditionellen 40er-Festes gab den geeigneten Rahmen für die ausserordentliche Gemeindeversammlung zur Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil». Allein das Prozedere zur Organisation der Gemeindeversammlung dauerte eine Viertelstunde, um sicher zu stellen, dass die Auszählung der 936 Stimmberechtigten korrekt über die Bühne gehen konnte. Applaus erntete die Mittelung von Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, dass 29,5 Prozent der 3171 Stimmberechtigten den Weg ins Festzelt gefunden hatten.

Gezielte Nutzung des Gewerbelandes Mitinitiant Stefan Breidenstein erläuterte das Volksbegehren: Der überwältigende Besuch der Gemeindeversammlung zeige, dass die Stimmberechtigten wüssten, worum es gehe – so könne niemand im Nachhinein sagen, es werde über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden. Die Hauptsache sei, dass die heutige Bauund Zonenordnung geändert werde: «Ich bitte Sie, irgendeiner Änderung zuzustimmen – wenn nicht der Initiative, dann einem anderen Vorschlag, aber ändern sie die heutigen Bestimmungen zur Gewerbezone!» Die bestehende Ordnung erlaube mehrere Läden bis zu 1999 Quadratmeter, ergänzt mit grossen Parkplatzflächen. In einer solchen Gewerbezone siedelten sich erfahrungsgemäss keine Gewerbebetriebe mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen an. Gewerbeland als knappes Gut müsse sorgfältig vergeben werden, fuhr Breidenstein fort, und dürfe nicht

unter dem Vorwand der Handels- und Gewerbefreiheit ziellos von den Meistbietenden überbaut werden. Die Initiative sei daher gewerbefreundlich, da sie – wie der Gegenvorschlag des Gemeinderats auch – dafür sorge, dass die Bodenpreise nicht ins Unermessliche stiegen. Das Einkaufsvolumen werde mit neuen Läden nicht grösser, es verlagere sich nur, weshalb Breidenstein appellierte, den Läden in den Dorfzentren, die zu Fuss erreicht werden könnten, Sorge zu tragen. Läden in Gewerbezonen ausserhalb des Siedlungsgebietes würden per Auto erreicht, doch die Moosstrasse könne diesen Verkehr gar nicht schlucken.

Gemeinderätin mit Erläuterungen zur heutigen Gewerbezone: Ein zusammenhängendes Einkaufszentrum sei nicht möglich, aber mehrere Verkaufsgeschäfte bis 1999 Quadratmeter seien zulässig. Mindestens fünf Prozent der Grundfläche müssten begrünt werden. Aus raumplanerischer Sicht sei eine Beschränkung der Verkaufsflächen erwünscht und das intensive Gespräch zwischen den Initianten und dem Gemeinderat habe zu einer entsprechenden Annäherung geführt. So wollten beide eine Erschliessung der Gewerbezone mit dem Bus und für den Langsamverkehr. Faktisch stelle sich daher nur noch die Frage dieses einen Verkaufsgeschäftes bei der Franz AG.

Gute Versorgung zählt zur Wohnqualität

Keine «übermächtige Konkurrenz»

Der Gemeinderat lehnt die Initiative als zu weitgehend ab und legte einen Gegenvorschlag vor, der 1800 Quadratmeter Verkaufsfläche insgesamt in der Gewerbezone zulässt. Laut Hochbauvorsteherin Katrin Röthlisberger wolle der Gemeinderat die Gewerbezone aufwerten, ohne die Handelsund Gewerbefreiheit über Gebühr einzuschränken, indem er zahlreiche Punkte aus der Initiative übernehme und beispielsweise die Neuansiedlung von Abfall- und Bauschuttbetrieben untersage. Der Gemeinderat sei überzeugt, dass auch eine gute Versorgung der Gemeinde zur Wohnqualität zähle. Nach intensiven Gesprächen des Gemeinderats mit der Initiativgruppe, bestehe der Hauptunterschied zwischen den beiden Anträgen darin, dass der Gegenvorschlag einen grösseren Laden neben der Franz AG zulasse, während dies in den anderen Teilen der Gewerbezone Moos auch nach der Überzeugung des Gemeinderates untersagt werden solle. Bekanntlich führten die Franz AG und die Migros Verhandlungen und es sei gut möglich, dass im Fall einer Zustimmung zum Gegenvorschlag eine Migros in der Grössenordnung derjenigen von Rüschlikon realisiert werde, vorgegeben sei das aber nicht, schloss Katrin Röthlisberger. Ortsplanerin Bernadette Breitenmoser ergänzte die Ausführungen der

Namens der SVP brachte Jürg Comminot einen Änderungsantrag zum gemeinderätlichen Gegenvorschlag ein: Der Gemeinderat präjudiziere einen Grossverteiler und einen einzigen Grundbesitzer. Dies sei nicht gewerbefreundlich. Dennoch seien sowohl die Initiative als auch der Gegenvorschlag besser als die heutige Regelung, die er als «schlimmstes Szenario» bezeichnete. Als Kompromiss zwischen Initiative und Gegenvorschlag sollten daher mehrere kleinere Läden mit je maximal 300 Quadratmetern Verkaufsfläche zugelassen werden. Dies schliesse Einkaufszentren und Grossverteiler aus, lasse aber Raum für kleinere Einkaufsgeschäfte: «Wir wollen keine übermächtige Konkurrenz zu den Dorfläden und deshalb keine Migros», hielt Comminot fest, «wir wollen, dass der Laden im Dorf bleibt, und deshalb auch keinen Aldi oder Lidl.» FDP-Sprecher David Reindl plädierte demgegenüber für den Gegenvorschlag: Die Gemeinde benötige ein gesundes Gewerbe. Die Gemeinde brauche einen Spielraum, in beschränktem Mass neue Verkaufsflächen zuzulassen, gleichzeitig dürfe das regionale und kommunale Gewerbe nicht zur Deckung überregionaler Einkaufsbedürfnisse verdrängt werden. Die Verkehrsprobleme müssten ohnehin gelöst werden, unabhängig von der Zonenplanfrage. Diese Gemeindeversammlung entscheide aber über die Änderung der Bau- und Zo-

Jürg Comminot erläutert den Kompromissantrag der SVP. (Bilder Bernhard Schneider)

nenordnung, nicht über die Verkehrsinfrastruktur.

Zu viel Verkehr oder Infrastrukturproblem? Verkehrsfragen standen in der Diskussion dennoch im Zentrum. Ein Familienvater appellierte, ein Leben ohne Auto nicht mit einer Verlagerung der Verkaufsflächen aus dem Dorf hinaus zu verunmöglichen. Anwohner wiesen auf die bereits heute prekäre Situation an der Moosstrasse hin, die während der Stosszeiten ein Einfädeln kaum mehr erlaube. Der Wocheneinkauf verliere mit der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten an Bedeutung und Eventeinkäufe unter dem Vorwand, dass einige Schrauben fehlten, führe man nicht im eigenen Dorf aus, meinte ein anderer Votant, deshalb sei ein neuer grosser Laden in der Gewerbezone lediglich eine unerwünschte Konkurrenz für die Dorfläden. Detailliert erläuterte ein anderer Votant die mutmasslichen Auswirkungen des Abbiegens zum geplanten Laden auf den Verkehr auf der Moosstrasse. Eine andere Position als seine Vorredner vertrat ein Votant, der in Wettswil ein Infrastrukturproblem sieht: «Es ist ökologisch und ökonomisch unsinnig, wenn eine wachsende Gemeinde wie Wettswil über keinen mittelgrossen Laden verfügt. Die Dorfläden können neben einer mittelgrossen Migros weiterbestehen, wenn sie

konkurrenzfähig sind.» Unterstützung erhielt er von einem Stimmbürger, der darauf hinwies, dass die Bonstetter Bäckerei trotz Coop, Avec und Lindenmarkt floriere – ähnlich würde es den Dorfläden auch mit der neuen Migros gehen. Eine Gegenposition zu allen Anträgen vertrat der Sprecher der Jungfreisinnigen: «Mit einer begrünten Industriebrache schaffen Sie keine qualifizierten Arbeitsplätze, dazu braucht es einen Abbau der Regulierungen und tiefere Steuern.»

Klares Votum In der ersten Abstimmung unterlag der Antrag der SVP (mehrere Verkaufsgeschäfte von je maximal 300 Quadratmeter sind zugelassen) dem Gegenvorschlag des Gemeinderats (1800 Quadratmeter Verkaufsfläche bei der Franz AG) mit offensichtlichem Mehr. Anschliessend unterlag der gemeinderätliche Gegenvorschlag der Initiative mit 256 gegen 624 Stimmen. Die Schlussabstimmung wurde so zur reinen Formsache: die Gemeindeversammlung stimmte der Initiative gegenüber dem Status quo mit klarem Mehr zu. Keine Chance hatte nach der zweieinhalbstündigen Versammlung der Antrag auf Urnenabstimmung, den lediglich 142 Stimmberechtigte unterstützten – erforderlich wäre ein Drittel gewesen, also 312 Stimmen.

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Freitag, 7. September 2012

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«Uns liegt die Gesundheit der Menschen in der Region am Herzen» Gespräch mit Nadja Lindenmann und Roland Kunz zur Zukunft des Spitals Affoltern Die Übergabe der Führungsfunktionen von Christian Hess am Spital Affoltern an Nadja Lindenmann als neue Chefärztin Innere Medizin und an den Chefarzt Geriatrie und Palliative Care, Roland Kunz, als neuer Ärztlicher Leiter hat stattgefunden. Im «Anzeiger»-Interview erklären Nadja Lindenmann und Roland Kunz die Aufgaben der beiden Funktionen und erläutern, weshalb das umfassende Grundangebot unverändert bestehen bleibt. «Anzeiger»: Was genau umfasst die Funktion der Chefärztin? Nadja Lindenmann: Die wichtigste Aufgabe betrifft die Qualität der regionalen medizinischen Versorgung, die ich als Chefärztin zusammen mit meinem Team im Spital, den Hausärzten und Spitexorganisationen zusammen sicherstellen muss. Ich führe die Klinik innere Medizin des Spitals Affoltern, versorge die Patientinnen und Patienten mit medizinischen Leistungen, schule meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehöre der Spitalleitung an. Jeder Chefarzt trägt für seinen Bereich die fachliche Verantwortung und die Verantwortung für die Qualität. Besonders wichtig ist mir der persönliche Kontakt mit den Patientinnen und Patienten. Und was beinhaltet die Funktion des Ärztlichen Leiters? Roland Kunz: Jede Klinik des Spitals ist einem Chefarzt unterstellt. Einer der Chefärzte ist gleichzeitig Ärztlicher Leiter, also deren Vertreter nach innen und aussen. Fragen, die den ärztlichen Bereich betreffen, beispielsweise von der Gesundheitsdirektion oder von anderen Partnern, gehen an den ärztlichen Leiter. Wichtig ist, dass der ärztliche Leiter gut vernetzt ist, dass er die politischen und fachlichen Institutionen gut kennt, mit diesen verhandeln kann. Der Ärztliche Leiter ist zudem der Stellvertreter des Spitaldirektors. Deshalb muss ich mich auch mit organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Weiter hat der Ärztliche Leiter mit beratender Stimme Einsitz in der Betriebskommission, also dem strategischen Führungsgremium des Spitals, was sicherstellt, dass die Optik der Behandlungsteams unmittelbar in diesem Gremium eingebracht werden kann. Wer stellt die Ober- und Assistenzärzte ein? Lindenmann: Das ist Aufgabe der Chefärzte. Alle Fragen, welche die einzelne Klinik betreffen, liegen im Kompetenzbereich des jeweiligen Chefarztes. Pro Klinik haben wir zwei bis drei Oberärzte. Was ändert sich im Spital Affoltern mit Wechsel an der Spitze der inneren Medizin anzeige

Nadja Lindenmann ist seit dem 1. August Chefärztin Medizin des Spitals Affoltern.

Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie, ist seit dem 1. August Ärztlicher Leiter des Spitals Affoltern. (Bilder Bernhard Schneider)

und der Ärztlichen Leitung? Lindenmann: Medizinisch gesehen ändert sich in der inneren Medizin nicht viel. Was sich vielleicht ändert, ist der Führungsstil, das liegt vielleicht auch daran, dass Frauen «weicher» führen. Was sich medizinisch ändert, ist, dass ich ein anderes Fachgebiet habe: Ich bin Spezialistin auf Magen-Darm-Fragen, während das Fachgebiet von Christian Hess im Bereich Infektiologie und Tropenkrankheiten war.

Psychiatrie ist wichtig, weil dies die Stigmatisierung dieses Bereichs abbaut: Man geht ins Spital wegen einer körperlichen oder psychischen Krankheit, aber es ist dasselbe Spital. In dieser Form bietet dies kein anderes Spital. Auch im Bereich Akutgeriatrie sind wir sehr innovativ, da hat nur das Waidspital ein vergleichbares Angebot. Und mit der Palliativstation sind wir sogar auf der Zuger Spitalliste, weil wir auch in diesem Bereich eine führende Rolle einnehmen. Viele Spitäler wollen sich nicht mit dem Thema Sterben und Tod positionieren. Ich glaube aber, dass wir uns gerade dadurch positiv von ihnen abgrenzen.

Was bedeutet dies für das Spital? Lindenmann: Wir sind ein Grundversorgungsspital, deshalb nehmen wir alle Patientinnen und Patienten auf, aber je nach Spezialisierung im Haus arbeiten wir mit Zentrumsspitälern zusammen, vor allem mit dem Triemlispital, dessen Spezialärzte die Betreuung unserer Patienten gegebenenfalls ergänzen oder übernehmen können. Hinzu kommt meine eigene Praxis im Spital, die nun eben auf mein Fachgebiet zugeschnitten ist. Was bedeutet die eigene Praxis? Lindenmann: An zwei Nachmittagen biete ich eine spezielle Sprechstunde für Magen-Darm-Probleme an. Ist das eine Privat- oder eine Spitalpraxis? Lindenmann: Ich wäre befugt, eine private Praxis zu führen. Da aber die Zeit für die eigene Praxis dem Spital abgeht, verzichten wir Chefärzte im Spital Affoltern darauf und rechnen über das Spital ab. Kunz: Für die Patientinnen und Patienten ändert sich deshalb kaum etwas. Jeder Chefarzt ergänzt sich mit Kaderärzten, die andere Schwerpunkte repräsentieren. Das Grundangebot bleibt also immer dasselbe, unabhängig von der Spezialisierung des jeweiligen Chefarztes. Auch die Spezialisie-

rung des Ärztlichen Leiters ist für das Angebot des Spitals unerheblich, da ich ja nicht isoliert bin, sondern mich monatlich mit allen Kaderärzten treffe, damit wir unsere Positionen in den aktuellen Fragen miteinander absprechen können. Bedeutet das, dass auch der Wechsel in der Ärztlichen Leitung nichts Grundlegendes ändert? Kunz: Ja, an der Ausrichtung des Spitals Affoltern ändert sich nichts, die Schwerpunkte bleiben dieselben. Es ist vergleichbar mit einem Wechsel in einem politischen Amt: Ein anderer Mensch unterscheidet sich im Stil, im Auftreten manchmal mehr als in fachlichen Fragen. Als Politiker wäre ich wohl ein Konsenspolitiker und ich versuche meine Positionen mit meinem vermittelnden Stil durchzusetzen und gleichzeitig Gräben zu überbrücken, die in letzter Zeit entstanden sind. ...............................................................

Umfassendes Angebot ............................................................... Welche ärztlichen Leistungen bietet das Spital Affoltern an? Lindenmann: Grundsätzlich alles. Wenn wir feststellen, dass wir ein Krankheitsbild nicht weiter behandeln können, ziehen wir Spezialisten bei. Wir bieten generell keine hoch technisierte Medizin an, dafür eignen sich grössere Spitäler besser, aber wir beurteilen jedes Krankheitsbild und entscheiden dann mit der Patientin, dem Patienten zusammen über das Vorgehen. Kunz: Nur wenige Spitäler bieten ein so breites Angebot «von der Wiege bis zur Bahre» an wie wir. Neben der klassischen Versorgung mit innerer Medizin, Chirurgie und Geburtshilfe bieten wir Psychiatrie, Geriatrie und Palliative Care. Die Integration der

Diese Strategie muss aber von allen Chefärzten mitgetragen werden... Kunz: Ja, es macht unser Spital zwar komplexer, dass der Chirurg und der Psychiater regelmässig am selben Tisch mit den Medizinern sitzen, es führt aber zu sehr fruchtbaren Diskussionen zugunsten der Patienten, was ich wiederum als Stärke unseres Spitals beurteile. Sie haben erwähnt, dass das Spital Affoltern viel mit dem Triemlispital zusammenarbeitet. Wie ist das Verhältnis zwischen den zwei Spitälern im Detail? Kunz: Wir sind zwar das kleine und das Triemli das grosse Spital, das Verhältnis ist aber keineswegs nur einseitig. Wir führen beispielsweise regelmässig geriatrische und palliativmedizinische Konsilien im Triemli durch und übernehmen auch im Bereich unserer Spezialgebiete Patientinnen und Patienten für stationäre Aufenthalte. Damit sind wir in einer guten Position, wir werden als Partner wahr- und ernst genommen. Lindenmann: In anderen Gebieten, speziell im Bereich der spezifischen Leistungen gemäss Modell Affoltern, umfasst die Zusammenarbeit mehr

Spitäler, so kann es auch sein, dass das Universitätsspital eine Patientin oder einen Patienten zu uns überweist, wenn wir für das spezifische Krankheitsbild besser ausgerüstet sind. Stichwort Modell Affoltern: Was unterscheidet dieses Modell von den Leitideen anderer Spitäler? Lindenmann: Wir verfolgen die Idee, wie wir in der Region die medizinische Versorgung so zur Verfügung stellen können, dass Körper, Seele und Geist gleichgewichtig behandelt werden, unabhängig davon, ob ein Mensch in der Geriatrie oder in der Chirurgie ist. Die Philosophie des Modells Affoltern behält das Ganze im Auge und versucht, alle zu vernetzen: alle Mitarbeitenden, alle externen Partner. Es ist daher weit mehr als interdisziplinäre Zusammenarbeit. Kunz: Der englische Begriff «Health care» lässt sich nicht direkt ins Deutsche übersetzen, er trifft aber den Kern des Modells Affoltern: Uns liegt die Gesundheit der Menschen in der Region am Herzen und wir versuchen, diese umfassend und nachhaltig zu fördern. Ändert sich an dieser Philosophie etwas? Kunz: Nein, ich glaube eher, dass sich auch andere Regionen von diesem Modell überzeugen lassen. Das Modell ist nämlich nicht nur im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung, sondern könnte auch einen Beitrag zur Kostensenkung leisten. Im jetzigen Finanzierungssystem lebt das Spital besser, wenn ein Patient mehrmals kommt, aber unser Ansatz, den Problemen umfassend auf den Grund zu gehen und damit seine Gesundheit nachhaltig zu verbessern, hilft dem Gesundheitswesen insgesamt, Kosten zu sparen. Interview: Bernhard Schneider


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Freitag, 7. September 2012

Zufriedene Veranstalter – trotz garstigem Wetter

Ausgereift und massgeschneidert

Verregnetes Maisfeldfäscht in Uerzlikon

Regierungsrat Kägi zum A4-Zubringer

Das Maisfäldfäscht, das am letzten Freitag und Samstag in Mettmenstetten stattgefunden hat, war erneut nicht vom Wetterglück geprägt. Trotz Dauerregens sind die Veranstalter zufrieden über den Besucheraufmarsch.

Die beiden Säuliämtler Dörfer erhielten am Dienstagabend engagierte Hilfe von Regierungsseite. Baudirektor Markus Kägi betonte in seinem Eröffnungsreferat die Notwendigkeit des A4-Zubringers. Das Projekt sei ausgereift und massgeschneidert. Es fehle für die Lösung der Verkehrsprobleme jedoch noch ein überzeugtes Ja der Stimmbürger.

Im Vorjahr in Uerzlikon hatte das Organisationsteam der Fasnachtswagenbaugruppe «XY» am letzten Augustwochenende mit einem abrupten Wetterwechsel zu kämpfen. Exakt auf Freitagabend setzte ein massiver Temperatursturz ein, der von Sturmböen und Hagelschauern begleitet war. In diesem Jahr hörte es einfach nicht auf zu regnen. «Der Aufwand für die Entwässerung war beträchtlich. Das Wasser sammelte sich genau vor dem Eingang. Wir mussten es rund um die Uhr abpumpen», beschreibt OK-Vize Felix Bär. Über Nacht sei dann auch noch eine Sicherung rausgeflogen. Am Samstag standen zwei Pumpen im Einsatz. 155 Kubikmeter Holzschnitzel (!) sorgten dafür, dass die Besucher nicht im Morast versanken. «Der Aufwand hat sich gelohnt. Trotz der unwirtlichen Wetterbedingungen hatten wir 480 Gäste», zog Bär nach dem Anlass eine positive Bilanz. Lediglich am Samstagnachmittag habe es nur wenige Familien gehabt. Dies auch, weil sich die Leute schlicht nicht vorstellen konnten, dass wir das Wetter im Griff haben. Einzig das Ponyreiten musste wegen des tiefen Bo-

................................................... von martin mullis

Trotz Dauerregens versank das Maisfäldfäscht nicht im Morast. (Bild Sascha Burkard) dens abgesagt werden. Verbesserungspotenzial ortete Bär zudem bei den Parkplätzen auf der Wiese, die immer tiefer wurden.

Ärger mit Chaoten «Unser Western-Motto hat sich bewährt. Die Band ‹Desert Rose› hat für tolle Stimmung im Festzelt gesorgt», freut sich Bär. Einzig über Radaubrüder hat er sich geärgert: «Es gibt leider immer wieder Leute, die weder Anstand noch Verantwortungsbewusstsein haben.» In den frühen Morgenstunden hat ein Chaot eine militäri-

sche Rauchpetarde aufs Dach der Bar geworfen, die darauf geräumt werden musste. «Da hört der Spass auf. Wir haben die Polizei eingeschaltet», sagt Bär dezidiert. Über alles gesehen überwiegen aber die positiven Erinnerungen. «Aufgestellt hat mich die tolle Zusammenarbeit mit der befreundeten Wagenbaugruppe Archaeopteryx und die ruhige Art von Landbesitzer Felix Meier sowie aller übrigen Mitarbeiter, Lieferanten und Sponsoren, die trotz der erschwerten Bedingungen zu uns gehalten haben. Nächstes Jahr gerne wieder», frohlockt Felix Bär. (map.)

Michael Keller, neuer Gemeinderat Am 6. Juli 2012 wurde Michael Keller in stiller Wahl in den Gemeinderat von Wettswil gewählt. Das Amt als Gemeinderat hat er nun Mitte August als parteiloses Mitglied angetreten und die Ressorts Sicherheit, Forst, Naturschutz und Jugend übernommen. Gerne möchte er die Gelegenheit nutzen, sich bei den Bürgerinnen und Bürgern von Wettswil vorzustellen. Geboren ist Michael Keller 1971 und aufgewachsen in Langnau am Albis, verheiratet und Vater zweier Kinder (4 und 6 Jahre alt). Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er im Bereich der Informatik und strategischer Beratung in Projekten bei Bund, Kantonen und Gemeinden. Nebenamtlich engagierte er sich in der Vergangenheit auch in der Züricher Sektion des TCS, als Vorstand

der Werbekommission und als Beauftragter für Jugendfragen. Privat widmet er sich seiner jungen Familie und dem Freundeskreis. Seinen Ausgleich zum berufli- Michael Keller. chen Alltag finde er in der Natur, auf dem Wasser, beim Kochen sowie bei kulturellen Anlässen. Im Jahre 2011 dufte sich Michael Keller als Co-Präsident des 40er Fäschts Wettswil, in das Dorfleben von Wettswil eingeben. Die Zusammenarbeit im Organisationskomitee und die grosse Beteiligung der Bevölkerung am Festhaben ihn dabei sehr beeindruckt. Dieses positive Erlebnis hat ihn motiviert, sich noch mehr in der

Gemeinde zu engagieren und sich für das Amt als Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Als Gemeinderat, Bürger und Familienvater liegt ihm viel daran, dass die bisherige erfolgreiche und kontinuierliche Gemeindeentwicklung fortgeführt wird. Dazu bedarf es aus seiner Sicht einer breit diskutierten und transparenten Planung, die gerade auch neue Formen des Zusammenlebens von Jung und Alt und auch ein gutes Nebeneinander von Natur und Freizeitangebot beinhalten soll. Hierfür benötigt Wettswil eine langfristige Strategie, bei welcher alle Bevölkerungsgruppen berücksichtigt sind. In diesem Sinne freut er sich auf die spannende Aufgabe, mit den Bürgerinnen und Bürgern von Wettswil gemeinsam die Zukunft der Gemeinde mitzugestalten – und hofft, ihr Vertrauen zu gewinnen.

Die Worte des Regierungspräsidenten im Kasinosaal in Affoltern fanden nicht nur aufmerksame Zuhörer, sondern auch eine grosse und überwiegende Zustimmung bei den allermeisten der 150 anwesenden Besucher. Regierungsrat Kägi knüpfte bei seinen Ausführungen an seinen letzten Besuch im Säuliamt an. Anlass seiner damaligen Anwesenheit war der Abschluss der Sanierungsarbeiten des Streichwehrs. Genau wie die harmonische Zusammenfügung der Flusslandschaft und der Industriegeschichte sollte der A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach betrachtet werden. Die Siedlungen, Schulhäuser und Schulwege sollten nicht nur geschützt, sondern auch mit den Lastwagen, Autos Velos und Trottinetts so zusammengeführt werden, dass die Menschen ruhig leben und trotzdem mobil sein können. Mit der Eröffnung der A4 im Knonauer Amt sei die Westumfahrung zwar als deutlicher Erfolg zu werten. In einzelnen Orten jedoch seien massive negative Folgen zu verzeichnen. Diese Probleme zu lösen sei nicht zuletzt eine Frage des Anstandes. Die Autobahn sei nicht gebaut worden, damit unter den Gemeinden im Knonauer Amt aufgrund einer höchst unbefriedigenden Situation Gewinner und Verlierer seien. Kägi bezeichnete den geplanten Zubringer als die tatsächlich beste Lösung.

Naturschutz wird ernst genommen Er betonte, dass vor allem auch der öffentliche Verkehr von der neuen Strasse profitieren dürfte. Mit einem bemerkenswerten Engagement erwähnte er auch die doch hohe Umweltverträglichkeit der geplanten Umfahrungstrasse. Die umfassenden Umweltschutzmassnahmen würden namentlich im «Bibelaas» die Situation verbessern. So seien allein zugunsten der Biodiversität 43 Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen geplant. Der Naturschutz wird sehr ernst genommen, versicherte der Regierungspräsident. Sowohl den Anliegen der Verkehrserschliessung als auch des Siedlungsschutzes, der Kosten, der Sicherheit sowie des Heimat- und Umweltschutzes werde bestmöglich Rechnung getragen. Er ist persönlich davon überzeugt, dass sowohl auf kommunaler wie auch auf kantonaler Stufe das Projekt eine breite Unterstützung geniesse. Im Falle einer Ablehnung am 23. September könnte es Jahre dauern, bis ein neues Projekt erarbeitet wäre. Ausserdem müssten 20 bis 30 Millionen Franken für zwingende Verbesserungsmassnahmen an den Ortsdurchfahrten Obfelden und Ottenbach eingesetzt werden. Regierungsrat Kägi schloss mit der Feststellung, dass der A4-Zubringer so wie er jetzt projektiert ist als ein ausgereiftes Projekt bezeichnet werden müsse. Dieses sei für den konkreten Problemlösungsbedarf massgeschneidert. Es fehle nun lediglich noch ein kleines aber wichtiges Detail, nämlich ein Ja am 23. September. Bemerkenswert aber auch die Kernaussage der regierungsrätlichen Einführungsrede zum Podium. Nämlich das eindeutige Bekenntnis des Baudirektors, dass die Zürcher Regierung ihr Versprechen den beiden Dörfern Obfelden und Ottenbach gegenüber einhalten will. Dieses fand im Saal denn auch gebührende Anerkennung.

10. September: Welt-Suizid-Präventionstag Täglich kommen in der Schweiz vier Menschen durch Suizid um – im Strassenverkehr ist es einer. Jeden dritten Tag nimmt sich ein Jugendlicher das Leben. Bei den 15- bis 44-jährigen männlichen Personen ist der Suizid die häufigste Todesursache in der Schweiz. Suizid ist eines der grössten Gesundheitsprobleme der Welt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb im Jahre 2003 den 10. September als Welt-Suizid-Präventionstag ausgerufen. Seitdem finden jährlich an diesem Datum auf der ganzen Welt Veranstaltungen statt. Der Tag bietet allen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit der WHO und der internationalen Vereinigung zur Suizidprävention (IASP) für Suizidprävention einzusetzen. Wenn sich jährlich 1400 Menschen in der Schweiz das Leben neh-

men, geht das nicht spurlos an der Bevölkerung vorbei. Jedes Jahr bleiben rund 10 000 Personen zurück, die eine nahe stehende Person durch Suizid verloren haben. Die Kampagne «Suizide werfen lange Schatten. Sprich es an. Rette Leben» des Forums für Suizidprävention nimmt das Thema auf. Was kann man machen, wenn Angehörige, Freunde, Bekannte in Krisen stecken, suizidale Gedanken äussern? Die Menschen dürfen angesprochen werden, ein Gespräch über Suizidgedanken wird eher entlastend erlebt, «Unsagbares» kann dann formuliert werden. Wertvolle Hinweise im Umgang mit suizidgefährdeten Menschen bietet auch das Forum für Suizidprävention (www.fssz.ch). Facebook und die Dargebotene Hand (Tel. 143) engagieren sich in der Suizidprävention:

Falls Freunde oder andere Nutzer Suizidabsichten äussern, gibt es die Möglichkeit, per Formular direkt mit Facebook Kontakt aufzunehmen. Nach Ausfüllen des Formulars erhält der Betroffene eine E- Mail von Facebook mit den Kontaktdaten von Telefon 143 sowie die Ermutigung, bei der Dargebotenen Hand jederzeit vertraulich und anonym um Rat anfragen kann. Simone Janett, Jugendberatung contact Weitere Links: www.fssz.ch Forum für Suizidprävention und Suizidforschung im Kanton Zürich www.nebelmeer.net Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils, Gruppenangebote www.verein-refugium.ch Partnerverlust durch Suizid www.ipsilon.ch Initiative zur Prävention von Suizid in der Schweiz

Regierungspräsident Markus Kägi: «Nun fehlt noch ein Ja der Stimmberechtigten.» (Bild Martin Platter)


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Freitag, 7. September 2012

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Guter Rat ist nicht in Sicht Kein Konsens für den A4-Zubringer, der Obfelden und Ottenbach entlasten soll Zwei überladene Podiumsdiskussionen hätten am Dienstagabend im Kasino Affoltern mehr Klarheit im Abstimmungskampf vom 23. September um den A4-Zubringer zwischen Ottenbach und Obfelden bringen sollen. Es kam erneut zur Auslegeordnung. ................................................... von martin platter Nach der Rede von Regierungsratspräsident Markus Kägi (SVP) zugunsten der Umfahrung Obfelden-Ottenbach folgte eine Podiumsdiskussion mit den politischen Regionalvertretern. Die bürgerlichen Olivier Hofmann (FDP), Marcel Hürlimann (CVP), Martin Haab (SVP) und Gerhard Gysel (EVP) sprachen sich eindeutig zugunsten des A4Zubringers aus. Die Voten: Wir sind dafür, weil der Zubringer die Dörfer und damit die Bevölkerung vom Durchgangsverkehr entlastet und die Schulwege sicherer werden (Hofmann). Der Pendlerverkehr lässt sich nicht aufhalten, weil das Wohnen im Freiamt günstiger ist (Hürlimann). Eine Autobahn ist dann fertig, wenn alle Zubringer gebaut sind (Haab). Der Bevölkerungsschutz ist höher zu gewichten wie der Landverlust (Gysel). Nicht ganz so klar äusserte sich Hans Wiesner (GLP). Persönlich werde er für den Zubringer stimmen. Die Tieferlegung des Zubringers (Muristrasse) durch Bickwil sei unbestritten. Ein Fragezeichen setzte Wiesner (und die GLP-Fraktion im Kanton) jedoch bei der Umfahrung Ottenbach. Die wohl schwierigste Position hatte Heiner Stolz. Er wäre wohl Olympiasieger in der Disziplin «Über-den-eigenenSchatten-springen» geworden, sagte der Obfeldens SP-Ortspräsident mit leiser Selbstironie. Anstelle von SPKantonsrat Moritz Spillmann (der Mittelschullehrer musste auf Schulreise) betrat Stolz das Podium mit den Worten: «Ich war zuerst gegen die Umfahrung und bin nun aber dafür». (Kantonsweit ist die SP jedoch dagegen). Als einziger klar gegen den Autobahnzubringer sprach sich Hans Läubli von den Grünen aus: Die prognostizierte Verkehrszunahme in Ottenbach und Obfelden sei seit der Eröffnung der A4 nicht eingetreten. Die derzeiti-

Erneute Auslegeordnung, von links: Regierungsrat Markus Kägi, Olivier Hofmann (FDP), Hans Läubli (Grüne), Marcel Hürlimann (CVP), Moderator Bernhard Schneider, Martin Haab (SVP), Hans Wiesner (GLP), Heiner Stolz (SP) und Gerhard Gysel (EVP). (Bild Werner Schneiter) gen Verkehrsfrequenzen rechtfertigten weder die hohen Investitionen noch den Kulturlandverlust. Zudem würden die beiden Dörfer mit der Umfahrung nicht wirklich entlastet.

Fast alle gegen Läubli Die Positionen waren damit bezogen. Auf Nachhaken von Moderator Bernhard Schneider doppelte Läubli nach: Die Lösung seien flankierende Massnahmen zur Beruhigung des Verkehrs (FlaMas) und Tempo 30 durch die Dörfer. «Reduzierter Verkehr, der nicht beruhigt ist, fährt schneller durchs Dorf», erklärte der Kantonsrat. Die Kostengutsprache des Bundesamtes für Strassen (Astra) in Höhe von 25 Millionen Franken gelte auch für alternative Projekte. Regierungsrat Kägi konterte rhetorisch: «Ich begreife Hans Läubli…(kurze Pause)…nicht.» Gelächter im Saal. «Alleine 2011 sind im Kanton Zürich 40 000 Fahrzeuge neu immatrikuliert worden. Wir planen für die Zukunft. Das, was wir der Bevölkerung versprochen haben, wollen wir einhalten», argumentierte der Regierungsrat. «In Obfelden wären auch Sperrzeiten mit Barrieren denkbar. Aber nur, wenn die Dorfstrasse abklassiert werden kann», warf Stolz ein. Wiesner: «Es soll nicht bequemer werden, mit dem Auto vom

Aargau nach Zürich zu pendeln. Wir müssen uns Gedanken machen, wie der Verkehr kanalisiert werden kann. Mehr Strassen generieren mehr Verkehr.» «Wenn Strassen abklassiert werden, zahlt die Gemeinde und nicht der Kanton», gab Läubli zu bedenken. Ihn störe zudem, dass kein Rappen an den öffentlichen Verkehr gehe, der dann bei der A4-Einfahrt stecken bleibe. Worauf Kägi nochmals den Investitionsschlüssel für die Umfahrung in Erinnerung rief: 38,9 Millionen vom Kanton, 25,8 Millionen vom Bund und 700 000 Franken von den Gemeinden. Auf die Frage Schneiders, ob ihn der Verlust der vier Hektaren Kulturland zugunsten der Umfahrung nicht reue, entgegnete SVP-Kantonsrat und Landwirt Haab: «Wenn das Projekt sinnvoll ist wie das Vorliegende, und ein geeigneter Ersatz für die Fruchtfolgeflächen ausgeschieden werden kann, bieten wir durchaus Hand.»

Fragen aus dem Publikum – Verkehrsfrequenzen Hauptthema Die Fragen aus dem Publikum drehten sich vor allem um die Verkehrsfrequenzen. Gleich der erste Votant aus Obfelden störte sich daran, dass das künftige Verkehrsaufkommen bisher nie unter Einbezug der in Affoltern

bei der A4-Einfahrt projektierten Grossmärkte Hornbach und Albispark diskutiert wurde. «Wir haben die Projekte bekämpft, unterlagen aber an den Gemeindeversammlungen. Nun wundere ich mich, weshalb der Bau noch nicht begonnen hat.» Er hoffe, dass man zum Schluss gekommen sei, dass die Märkte in Affoltern nicht rentieren, entgegnete Läubli. Auch Haab würde es begrüssen, wenn die Grossmärkte nicht gebaut würden. Ein Votant zweifelte die Verkehrszahlen an, die Läubli ins Spiel gebracht hat. «Die Zahlen stammen von den Homepages der Tiefbauämter der beiden Kantone», erklärte Läubli. «Mit der Verkehrszunahme werden wir in 20 Jahren Zustände haben wie in Eglisau», sagte ein anderer Redner. Läubli antwortete, es gebe Mehrverkehr aus Obfelden und Ottenbach. Aus dem Aargau jedoch weniger. Dem widersprach Alt-Nationalrat Rolf Hegetschweiler: «Die Prognose für 2015 rechnet eindeutig mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs.» Und Kägi fragte nach: «Ist jemand im Saal, der ernsthaft glaubt, dass wir 2020 weniger Verkehr als heute haben werden?» Man dürfte den privaten nicht gegen den öffentlichen Verkehr ausspielen. Ebenso, wie die verschiedenen Regionen nicht gegeneinander ausgespielt werden sollten. Die Bevöl-

kerungszunahme müsse aufgefangen werden. Dabei gelte es auch, die Stauzeiten zu beseitigen, die einen grossen volkswirtschaftlichen Schaden anrichteten. Ein Votant lenkte die Aufmerksamkeit auf die schwierige Situation des Schwerverkehrs auf der Ottenbacher Engel-Kreuzung, die es zu beseitigen gelte. Bei einem Nein zur Umfahrung warte man bestimmt weitere 30 Jahre und günstiger werde es auch nicht. «Ottenbach muss nur einen Verkehrsplaner beiziehen und dessen Rat befolgen», empfahl Läubli. Der Obfelder Gemeinderat Martin Heusser machte darauf aufmerksam, dass die Muristrasse durch Bickwil ohnehin bald saniert werden müsse und sprach sich für die Umfahrung aus. Kägi pflichtete ihm bei, dass 20 bis 30 Millionen Franken sowieso investiert werden müssten. Uneinigkeit herrschte, wie das Stimmvolk im ganzen Kanton für die Vorlage sensibilisiert werden kann. Links zur Verkehrsdatenerfassung in den Kantonen Zürich und Aargau: http://www.tba.zh.ch/internet/baudirektion/tba/de/verkehrstechnik/verkehrsdatenerfassung.html, https://www.ag.ch/de/bvu/mobilitaet_verkehr/mobilitaet/verkehrsdaten/verkehrserhebungen_miv/interaktiver_belastungsplan/interaktiver_belastungsplan_1.jsp

Bei einem Nein: Ottenbach hat keinen Plan B Im zweiten Teil der Podiumsdiskussion kamen direktbetroffene Befürworter und Gegner des Autobahnzubringers zu Wort. Erneut waren die Gegner in der Unterzahl. Abermals prallten unterschiedliche Weltanschauungen und Philosophien aufeinander. Auf der einen Seite die Befürworter des Zubringers wie Ottenbachs Gemeindepräsident Kurt Weber, Obfeldens Vizepräsident und Finanzvorsteher Christoph Kobel, Anastasia Plouda von der IG «Sicherer Schulweg» und der frühere Kantonsplaner Hugo Wandler. Adrian Halter von der IG «Erholen statt überholen» und Thomas Schweizer von Pro Amt sprachen sich gegen das Projekt aus. «Die Zeit des Umfahrungsstrassenbauens ist vorbei. FlaMas und Temporeduktionen sind die Zukunft», schwenkte Schweizer auf die Linie Läublis ein. «Ein Autobahnzubringer sollte kein Schulweg sein», plädierte Plouda für die Umfahrung. Wandeler bemängelte, dass nun im ganzen Kanton über eine Umfahrung abgestimmt werde, die ein Teilprojekt der A4 sei. «Der Zubringer über Birri-Ottenbach

Kurt Weber im Gespräch mit Moderator Bernhard Schneider, dazwischen Christoph Kobel, rechts daneben Adrian Halter, Anastasia Plouda, Thomas Schweizer und Hugo Wandeler. (Bild Martin Platter) wird seit Jahrzehnten favorisiert. Alles andere ist Stückwerk», so Wandeler. Das Bedürfnis nach neuen Strassen sei ein Problem der heutigen Mo-

bilität. Er hoffe, dass 2020 tatsächlich weniger Verkehr über die Strassen rolle. Dafür werde er sich einsetzen, wechselte Halter die Perspektive. «Das

sind fromme Wünsche. Die Realität wird jedoch anders aussehen», machte sich Plouda keine Illusionen. Deshalb setzte sie sich für die Umfahrung ein.

«Ich bin erstaunt, wie obrigkeitsgläubig bezüglich Tempo 30 die Gemeindevertreter sind», stichelte Schweizer. «Wir sind nicht obrigkeitsgläubig. Die Strassen durchs Dorf sind Kantonsstrassen. Wir wollen nicht noch mehr Hindernisse schaffen, an denen sich der Verkehr staut», antwortete Weber. Wandeler sagte, dass bei der Unfahrung Ottenbach kein Naturschutzgebiet tangiert werde, wie das die Gegner der Umfahrung behaupteten. Läubli hatte dafür nur ein Kopfschütteln übrig. Die Antworten auf die Schlussfrage von Moderator Bernhard Schneider zum weiteren Vorgehen bei einem allfälligen Volks-Nein am 23. September fielen unterschiedlich aus. Kobel, Stolz und Plouda wollen sich weiter für eine siedlungsverträgliche und schulwegsichernde Verkehrsführung in Obfelden einsetzen. Schweizer sprach sich für wohnliche Dörfer im gesamten Säuliamt aus. Und Halter will bei einer Annahme der Vorlage mit rechtlichen Mitteln weiter gegen das Strassenbauprojekt ankämpfen. Weber wäre bei einem Nein enttäuscht, präsentierte aber keine Alternative. (map.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. September 2012

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Diskussion über Fusion von reformierten Kirchgemeinden läuft an – auch im Amt Im Kanton Zürich schrumpft die Zahl der Reformierten – der Kirchenrat sieht Handlungsbedarf Vor dem Hintergrund einer schrumpfender Zahl an Reformierten sollen Kirchgemeinden bis auf einen Drittel des jetzigen Bestandes reduziert werden. Das schlägt der Zürcher Kirchenrat in einem neuen Papier vor. Sind auch Kirchgemeinden im Säuliamt zu «Fusionen» gezwungen? ................................................... von werner schneiter «Stärkung kleiner Kirchgemeinden durch gezielte Förderung der übergemeindlichen Zusammenarbeit». So lautet der Titel eines Postulats, das die Kirchensynode im November 2010 überwiesen hat. Derzeit widmet sich eine Kommission unter der Leitung des Knonauer Pfarrers Thomas Maurer dem Thema. «Eine Zusammenlegung von Kirchgemeinden widerstrebt mir eigentlich, aber es besteht tatsächlich Handlungsbedarf für Reformen», sagt er und verweist auf die schrumpfende Zahl an reformierten Mitgliedern im Kanton Zürich. 1967 waren es noch 625 000, was damals 70 Prozent der Zürcher Bevölkerung entsprach. 2010 waren es noch 475 000 (35 Prozent). Der Anteil der reformierten im Kanton Zürich wird bis ins Jahr 2025 noch knapp 25 Prozent betragen – so viel sind es heute noch in der Stadt Zürich. Eine reformierte Mehrheit gibt es nur noch im Bezirk Andelfingen (knapp 56 Prozent). Die demografische Entwicklung und Kirchenaustritte – 3000 bis 4000 pro Jahr – sind die Hauptgründe für diese negative Entwicklung. Die Gefahr, dass eine Kirchgemeinde «ausblutet» besteht insbesondere in der Stadt Zürich – etwa dann, wenn 70 Abdankungen zwei Konfirmationen gegenüberstehen. Was Wunder also, dass in erster Linie in der Stadt und in den ländlichen Gemeinden die Probleme in reformierten Kirchgemeinden zunehmen. Es wird vielerorts immer schwieriger, Mitglieder für die Kirchenpflege zu finden und Pfarrstellen zu besetzen», sagt Thomas Maurer.

Für Zusammenschlüsse Er und seine Kommission haben nun bis zum 18. September Zeit, die vom Kirchenrat im Nachgang zum Postulat

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Kräht der Hahn nach Reformen? «Sie sind unumgänglich», sagt der Knonauer Pfarrer Thomas Maurer. (Bild Werner Schneiter) formulierten Vorschläge zu prüfen und eine Stellungnahme abzugeben. Der Kirchenrat bringt in seinem Papier vier Modelle aufs Tapet: eine themenbezogene Zusammenarbeit der Kirchgemeinden, eine Zusammenarbeit auf Ebene der Pfarrerinnen und Pfarrer, die Bildung von Zweckverbänden oder der Zusammenschluss von zwei oder mehreren Kirchgemeinden. Die Kommission tendiert auf den letzteren Vorschlag. Wo Fusionen nicht möglich seien, biete sich das Modell einer themenbezogenen Zusammenarbeit der Kirchgemeinden an, führt Thomas Maurer aus. Der Reformbedarf sei ausgewiesen, wenngleich die Kommission gegen gewisse Vorschläge des Kirchenrates auch Vorbehalte habe. Zu Irritationen führe der Vorschlag, grosse Kirchgemeinden mit 5000 Mitgliedern zu bilden. Nicht klar sei auch, wie Zusammenlegungen, die ja mit Streichung

von Stellen einhergehe, kommuniziert werden. Der Kirchenrat strebe mit den Reformen «lebendigere Kirchgemeinden» an – nur mit Fusionen sei das aber nicht zu erreichen. Und was mit jenen Kirchgemeinde geschieht, die sich solchen Veränderungen widersetzen, ist Thomas Maurer auch noch nicht klar. Allerdings gibt es schon heute lebendige Kirchgemeinden: Gelungene Formen von Gemeindeaufbau, Kirche am Weg, Jugendkirchen, Bildung von Profilgemeinden, stärkere Berücksichtigung der Lebenswelten, geplante Stadtakademie usw. Sie zeigen, dass die Kirche nicht nur strukturmässig aufbricht, sondern auch inhaltlich.

Reformierte immer zu Reformen fähig Klar ist aber, dass etwas passieren muss, Reformen dringend angegangen

werden müssen – auch wenn damit lieb gewordene Traditionen über Bord gehen und Kleinstgemeinden ohne eigenen Pfarrer auskommen müssen. Gegen solch einschneidende Prozesse ist in den Kirchgemeinden Widerstand zu erwarten. Die Diskussionen darüber werden nun erst einsetzen – auch im Bezirk Affoltern. «Reformen», sagt Thomas Maurer, «sind immer eine Chance. Die Hoffnung besteht auch darin, dass die reformierte Kirche seit der Reformation immer zu Reformen fähig gewesen ist. Ohne Reformen lassen sich die Schmerzen aber nicht beseitigen.» Für den Kommissionspräsidenten sind die heutigen Formen und Strukturen von Kirchgemeinden in dieser Form nicht zwingend. «Vielleicht öffnen sich auch neue Horizonte für zeitgemässe und bewegliche Kirchgemeinden», hält Thomas Maurer fest.

Wegfall von Steuern juristischer Personen hätte gravierende Folgen Allerdings lauern bei den jetzigen Reformen auch andere Gefahren, zum Beispiel die für 2014 geplante Abstimmung über eine Initiative der Jungfreisinnigen, welche die Kirchensteuer für juristische Personen abschaffen wollen. «Rund ein Viertel der Steuereinnahmen von Kirchgemeinden würden wegfallen. So würde sich die Situation dramatisch verschärfen. Das hätte die Einstellung von kirchlichen Dienstleistungen zur Folge», glaubt Maurer. Man darf gespannt sein, ob und welche Variante(n) die Kirchensynode bevorzugt – und in welcher Form das Postulat schliesslich umgesetzt wird. Für die Umsetzung gilt eine Übergangszeit von mehreren Jahren. Gemäss Kirchenrat soll sie mit Beginn der Amtsdauer 2018 beginnen und 2022 abgeschlossen werden.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. September 2012

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Die Ordnung von Zufällen Bilder und Objekte von Franziska Abu Shibika in der Bibliothek Stallikon Am 1. September lud das Kunstforum Stallikon in die Bibliothek zur Eröffnung der Ausstellung mit Bildern und Glasobjekte der in Uerzlikon aufgewachsenen Franziska Abu Shibika. ................................................... von regula zellweger Keine Reden, kein Apéro, kein Vernissagentourismus, Franziska Abu Shibika mag es bescheiden, was die Rahmenbedingungen betrifft. Ihre Werke aber überzeugen, weil sie lebendige Spannung aufweisen und gleichzeitig ruhig wirken. Bei Ausstellungen schätzt die Künstlerin das Gespräch mit den Besuchern. Das Feedback, das sie bekommt, regt sie zum Denken an – aber die Resonanz beeinflusst ihre künstlerische Tätigkeit kaum. Sie ist eine Frau, die ihren eigenen Weg geht.

Puzzle-Technik Franziska Abu Shibika malt Aquarelle Schicht um Schicht. Von diesen Bildern lässt sie sich zu nächsten Schritten inspirieren. Sie zerschneidet die Aquarelle und setzt sie neu zusammen. So kombiniert sie Farben und Formen und schafft «Ordnung von Zufällen». Dieses Zulassen von Zufällen und das Schaffen von Ordnung öffnet den ganzen Spannungsbogen vom intuitiven, emotionalen künstlerischen

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Gestalten bis zum kopfgesteuerten Schaffen von Ordnung – oder anders ausgedrückt, das Kombinieren von bewussten und unbewussten Elementen. Der Beobachter ist aufgefordert, Assoziationen zuzulassen. Sieht er bei der schwarzen und der gelben Sichelform eine Banane oder eine schwarze Mondsichel?

Auseinandersetzung mit den Bildern Langweilig sind die Bilder auf keinen Fall, man kann sich Verweilen und sich fragen: Was wäre wenn? Wenn man das Bild um 90 oder 180 Grad drehen würde, wenn man die dunkeln Stellen statt der hellen fokussieren würde oder einzelne Formen anders interpretieren würde. So entsteht eine lebendige Kommunikation mit dem Bild und sich selbst und man kommt vielleicht der eigenen Wahrnehmung auf die Schliche: Sehe ich eher das Dunkle oder Helle? Sehe ich das Fröhliche oder das Schwierige auf den ersten Blick? Welche Emotionen werden geweckt? Die Künstlerin meint mit einem Lachen: «Die Menschen können nicht n i c h t interpretieren.»

Spannende Laufbahn Das Leben von Franziska Abu Shibika begann in Uerzlikon und führte über Belgien und Deutschland wieder in die Schweiz. Nach dem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule liess sie sich an

der Glasfachschule in Rheinbach in Deutschland zur Glas- und Porzellanmalerin ausbilden, erlernte das Desktop-Publishing und studierte in Düsseldorf einige Semester Kunstgeschichte. Zurück in der Schweiz erlangte sie das Diplom als Werklehrerin HGK/Designerin FH. Nach mehreren Jahren Tätigkeit an Schulen arbeitet sie nun als Arbeitsagogin in einem Erwerbslosenprojekt der Stadt Zürich. Sie braucht den Ausgleich. «Malen und Basteln bedeuten Franziska Abu Shibika (links) und Ariane Biele Buffat, Leiterin des Kunstforums. (Bild Regula Zellweger) für mich, Unbekanntes und Spannendes zu verfolgen. mundgeblasenes, verschieden farbiges scheiden, welches Bild oder Objekt ihr Wenn man im Spiel ist, kann man Antikglas mit Blasen drin, nicht «per- am besten gefällt: «Das Glasobjekt am nicht mehr aufhören und es tun sich fektes» gewalztes Glas. Sie kennt sich Fenster», erklärt sie schnell, «überimmer neue Welten auf. Es fehlt mir aus mit dem Handwerk rund um Kir- haupt, ich mag die Farben!» oft nur an Zeit, mich mehr damit zu chenfenster, kann restaurieren und beschäftigen.» auch Butzenscheiben reparieren. Ihre Öffnungszeiten Bibliothek Stallikon: Montag: 19 bis Die dreijährige Ausbildung an der Glasobjekte sind wie die Bilder zusam- 20.30 Uhr, Dienstag: 9 bis 11 Uhr und 19 bis 20.30 Glasfachschule wirkt noch heute auf mengepuzzelt. Farbiges Glas spricht Uhr, Mittwoch: 15.30 bis 17 Uhr, Donnerstag: 9 bis das Schaffen von Franziska Abu Shibi- auch Kinder an. Die Primarschülerin 11 Uhr und 15.30 bis 17 Uhr, Samstag: 10 bis 12 ka. Für ihre Objekte braucht sie Leonie Buffat kann sich schnell ent- Uhr. www.abusart.ch.


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Freitag, 7. September 2012

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EVP Affoltern: Halbes Jahrhundert menschennahe Politik! Die EVP-Ortspartei Affoltern feiert ihr 50-jähriges Bestehen und will auch in Zukunft die Politik im Bezirkshauptort engagiert mitgestalten. Politische Parteien mit kleinen Wähleranteilen müssen sich immer wieder mal die Frage nach ihrer Existenzberechtigung gefallen lassen. Die EVP als klassische Mittepartei ist dem gleichermassen ausgesetzt. Dennoch kann sie auf fünf Jahrzehnte Präsenz und Engagement in der örtlichen Politik zurückblicken. Es wäre vermessen zu behaupten, sie habe die Geschicke der lokalen Politik massgeblich beeinflusst. Dennoch geht aus ihrer Geschichte hervor, dass es ihr immer wieder gelungen ist, profilierte Persönlichkeiten für die verschiedensten Behördenämter aufzustellen und sich in politischen Fragen pointiert einzusetzen. Gegründet wurde die EVP-Ortspartei im Jahr 1962 von Emil Bitzer und Hermann Chollet. Im gleichen Jahr wurde Franz Leutert in sein erstes politisches Amt gewählt und nahm Einsitz in der reformierten Kirchenpflege. Mit seinem Wegzug nach Obfelden endete zwar seine Mitgliedschaft in der

Ortspartei Affoltern, nicht aber seinen prägenden Einsatz für die EVP und das bis heute andauernde grosse politische Engagement. 1970 folgte dann ein weiterer Meilenstein, sowohl in der kantonalen, wie auch in der lokalen Politik: Das Zürcher Stimmvolk hat dem Frauenstimmrecht zugestimmt und im gleichen Jahr wurde Rosa Häberling in den Gemeinderat von Affoltern gewählt – notabene als erste Frau in diesem Gremium! Im gleichen Jahr begann auch der in der Folge langjährige politische Weg von Alice Zollinger. Ihr erstes Engagement war der Einsitz in der Gesundheitsbehörde, damals noch ein vom Gemeinderat unabhängiges Gremium. Drei Jahre später, im Jahr 1977, wurde sie dann in den Gemeinderat gewählt. In den folgenden Jahren stellte die EVP immer wieder Personen für verschiedenste Behördenämter zur Verfügung. Mit Hans Rudolf Haegi war die EVP Affoltern zudem auch viele Jahre im Kantonsrat vertreten. Die EVP-Ortspartei wurde nach ihrer Gründung von insgesamt fünf verschiedenen Personen präsidiert: Felix Schneebeli, Armin Sigrist, Esther Brunnschweiler, Alice Zollinger und seit diesem Jahr durch Daniel Sommer

Sidler. Auf der Website der Ortspartei sind in einer kurz gehaltenen Chronik die wichtigsten Stationen der Parteigeschichte mit Jahreszahlen, Personen und ihren Ämtern aufgeführt. Wenn sich eine Kleinpartei ein halbes Jahrhundert in der Politlandschaft behaupten kann, so hat sie vieles richtig gemacht. Weil die EVP in der Mitte politisiert, ist sie permanent herausgefordert, ihre eigene Position zwischen Links und Rechts, zwischen starren ideologischen Haltungen, Interessenvertretungen und Machtstrategien immer wieder zu verdeutlichen. Dabei bilden die Werte unseres christlichen Kulturkreises die Basis für die politische Schwerpunktsetzung der EVP. Sie setzt sich dafür ein, dass gesellschaftliche Rahmenbedingungen so ausgestaltet sind, dass sie den Menschen ein Leben in Würde, Freiheit und grösstmöglicher Selbstbestimmung erlauben. Dies beinhaltet, dass sie sich für Menschen in Schwierigkeiten einsetzt, aber gleichzeitig die Kräfte zur Selbsthilfe und Eigenverantwortung fördern will. Nebst einer ausgewogenen Sozialpolitik liegen der EVP auch die Stärkung der Familien, eine moderne Bildungspolitik und eine intakte Umwelt

Mit vollem Einsatz menschennah politisieren! Arno Rudolf, Doris Balmer, Daniel Sommer Sidler (von links). (Bild zvg.) am Herzen. Soziale und ökologische Leistungen können nur mit einer funktionierenden Wirtschaft erbracht werden. So verfolgt die EVP eine Wirtschaftspolitik, die vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen optimale Rahmenbedingungen ermöglicht. Sie will eine soziale Marktwirtschaft, von der letztlich alle profitieren. Fünfzig Jahre lang hat sich die EVP als Wertepartei behaupten können.

A4-Zubringer: Gegnerschaft verloren im Nebel «Preis für Natur und Menschen zu hoch», «Anzeiger» vom 4. September. An der Pressekonferenz vom 31. August bemühten sich Vertreter der Gegnerschaft, ihre Argumente gegen den über Jahre geplanten A4-Zubringer darzulegen. Zurück bleiben Staunen und Ernüchterung: Die Umweltverbände sind besorgt, dass die sensible Reusslandschaft gefährdet sei. Verkannt wird, dass diese völlig verschont

wird und im Gegenteil das Projekt mit 2 Millionen Franken ihre Forderungen nach Sanierung eines heute nahezu ausgetrockneten Flachmoors erfüllt. Dass Verkehrsprognosen selten aufs Jahr genau eintreffen ist eine Binsenwahrheit. Tatsache ist: Der Verkehr hat seit Eröffnung der A4 auf der Zubringerachse stetig zugenommen. Ob sich die quantitativen Zahlen in 5 oder 10 Jahren bewahrheiten, ist bei einem Generationenprojekt irrelevant. Sicher ist, dass für die Einwohner der

betroffenen Dörfer die mit dem Verkehr verbundenen Immissionen, Lärm und – vor allem auch für Kinder auf dem Schulweg – die Verkehrsrisiken weiter steigen werden. Mit Lichtsignalen und flankierenden Massnahmen den Verkehr aus dem Dorf verdrängen zu wollen, ist unrealistisch: Der Regierungsrat lehnt Tempo 30 auf Hauptstrassen explizit ab, die Autobahn steht und der Zubringer erschliesst sie. Die Gegner nehmen wissentlich in Kauf, dass bei einem Nein 30 Millio-

nen in den Ausbau der Ortsdurchfahrten zu investieren wären. Mit der Folge verschandelter Ortsbilder, Autobahnfeeling mitten im Dorf und verlorener Lebensqualität. Wenn Initianten politische Ziele mit Partikulär-Interessen vereinen und dogmatisch zulasten der betroffenen Bevölkerung agieren, gibt es nur eine Antwort: Am 23. September ein überzeugtes Ja für den A4Zubringer in die Urne zu legen. Walter Herrmann, Ottenbach

Der A4-Zubringer vergiftet die Bickwiler Die Luftqualität im Obfelder Ortsteil Bickwil wird gesundheitsgefährdende Ausmasse annehmen. Wenn an einer Stelle, die durch die A4-Eröffnung verursachte Not erheblich ist, dann in Bickwil, wo der Verkehr seit Eröffnung der Autobahn um 70% zugenommen hat. Nirgendwo sonst in Obfelden oder Ottenbach hat es eine vergleichbare Entwicklung gegeben. Die Messstation an der Muristrasse in Bickwil liefert jetzt schon die schlechtesten Werte im Säuliämtler Siedlungsraum. Hier wohnen könnte bald bedeuten, ähnliche Luft zu atmen, wie an einer Hauptverkehrsach-

se in Zürich oder Winterhur. Der Strassenausbau wird zu noch mehr Verkehr, vor allem mehr Schwerverkehr führen und die Luftqualität weiter verschlechtern. Dieselabgase können Lungen- und Blasenkrebs verursachen, mehr Luftschadstoffe bedeutet mehr Herzinfarkte und mehr Lungenkrankheiten. Nicht nur die Schulkinder (für deren Sicherheit selbstverständlich gesorgt werden muss), die gesamte Obfelder Bevölkerung hat Anrecht auf Schutz vor gesundheitsgefährdendem Verkehr! Deshalb Verzicht auf einen Ausbau, der Bickwil zum Wohngebiet mit dem höchsten gesundheitsschädigenden Potential der Region machen würde.

Und zudem: Bickwil verliert sein Gesicht Der Kern von Bickwil ist heute wohl der vom Ortsbild her bedeutendste historische Teil Obfeldens, das ja keinen historisch gewachsenen Dorfkern kennt, sondern sich als ein Agglomerat von fünf Weilern mit Kirche, Gemeindegebäude und Schulhäusern dazwischen präsentiert. Kein anderer Dorfteil bietet ein ähnlich klar erfahrbares und lesbares historisches Bild wie Bickwil. Die Untertunnelung des Kerns von Bickwil wird allgemein als geglückte Massnahme zum Erhalt dieser Qualität bezeichnet. Aber ist sie das wirklich? Die Anhebung des Stras-

senniveaus im untertunnelten Kern verändert das Ortsbild einschneidend: keine Veränderung von Gebäudeform und Fassadengestaltung hat einen ähnlich tiefgreifenden entfremdenden Effekt. Und die Schneisen, Lärmschutzwände und Tunnelöffnungen, welche im Herzen von Bickwil erstellt werden sollen, tragen das ihre zum Gesichtsverlust bei. Bei einer Annahme der Vorlage wird Bickwil Suburb, wird Agglo. Bickwil verliert sein Gesicht. Das gebaute Obfelden, dem heute schon ein eigentlicher Identifikationskern fehlt, wird als Ort noch gesichtsloser. Dr. med. Heinrich Suter, Obfelden

Mit dem in diesem Jahr neu formierten Vorstand und grosser Motivation, will sie sich weiterhin und verstärkter für mehr Lebensqualität im Bezirkshauptort einsetzen. Die EVP ist überzeugt, dass politische Arbeit bereichernd ist und den Horizont erweitert – sie freut sich über Interessierte und neue Mitglieder. Informationen und Kontaktadressen finden sich unter www.evp-affolternamalbis.ch.

Ja zu sicheren Schulwegen – Nein zum A4-Zubringer Es freut mich ja sehr, wie stark man sich neuerdings für die Schulwegsicherheit engagiert – ein Thema für welches sich die Grünen schon seit langem einsetzen. Seit bekannt ist, dass Tempo-30-Zonen wesentlich zur Verkehrssicherheit beitragen, reichen wir Vorstösse zur Einführung solcher Zonen ein. Tempo-30-Zonen und Massnahmen zur Reduktion des motorisierten Verkehrs heissen unsere Lösungsansätze und nicht neue Umfahrungen bauen – und dies erst noch für sage und schreibe 65 Millionen! Dass zusätzliche Strassen nur kurzfristig Entlastung bringen, dafür gibt es Beispiele genug. Es ist ja nicht nur der Landverschleiss durch die Reusslandschaft; diese Strasse wird auch zusätzlichen Lärm und Abgase mit sich bringen, welche die Lebensqualität sicher nicht verbessern werden. Nein zum Autobahnzubringer unseren Kindern zuliebe! Sichere Schulwege Ja, aber nicht durch zusätzliche Strassen! Es gibt Alternativen. Lilian Hurschler, Affoltern

Zuschriften über die Abstimmungsvorlagen vom 23. September müssen die Redaktion bis Samstag, 15. September, erreichen. Über nicht veröffentlichte Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. (Red)

Ein Spitalpräsident, der sich nicht durchsetzen kann Strategie des Spitals, «Anzeiger» vom 4. September. Die Strategie des Spitals Affoltern umfasst 8 Punkte. Einer davon wird vom gesamtheitlichen Menschenbild des «Modells Affoltern» geleitet. Ein Modell, das primär vom Ehepaar Hess geschaffen wurde. Statt die langjährige und hervorragende Arbeit des Ehepaars Hess zu würdigen, wurden sie von den politischen Spitalverantwortlichen hinausgeekelt und kaltgestellt. Es sieht fast so aus, dass sich nun genau diese Politiker mit fremden Federn schmücken wollen. Politiker, die sich auf alle Seiten absichern und keine Verantwortung übernehmen wollen. Dafür werden für viel Geld externe Berater beigezogen, die sich zuerst einen Überblick machen müssen, wo-

durch erneut viel Zeit – und Geld – verloren geht. Aus meiner Sicht liegt die Schwachstelle beim Spitalpräsidenten, welcher sich nicht durchsetzen kann und sich primär im stillen Kämmerlein mit «Rechenaufgaben» beschäftigt, statt zu agieren. Er braucht alleine für die Frage der Rechtsform ganze drei Jahre, obwohl aufgrund der Erfahrungen in den übrigen Spitälern klar ist, dass für unser Spital nur eine Aktiengesellschaft für den Gesamtbetrieb in Frage kommt. Im Kanton Zürich haben nur noch die Spitäler Limmattal, Bülach und Uster einen Zweckverband als Trägerschaft. Es zeichnet sich ab, dass wir mit dem vom Spitalpräsidenten vorgegebenen Tempo als Letzte am Ziel ankommen werden. Wenn der Spitalprä-

sident so weitermacht, muss man sich nicht wundern, wenn unser Spital in ein paar Jahren nicht mehr auf der Spitalliste ist. Ist er sich bewusst, dass in einem solchen Fall rund 300 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren würden? Hat er vergessen, dass es neben den finanziellen Aspekten auch noch um Menschen geht? Am 25. November 2012 werden wir an der Urne über einen Kredit von 18,284 Mio. Franken für ein neues Verpflegungs- und Energiezentrum abstimmen können. Daraus resultieren jährliche Folgekosten über 3 Mio. sowie weitere 3 Mio. Franken für die Umnutzung der frei werdenden Räume. So nebenbei erfahren wir, dass später weitere 40 bis 60 Mio. Franken für ein neues Bettenhaus benötigt werden. Dass die Häuser Pilatus und

Rigi ebenfalls laufend saniert werden müssen, ist für den Spitalpräsidenten nicht erwähnenswert. Das heisst, in den nächsten Jahren werden enorme Summen auf uns Steuerzahler zukommen. Das schlimme aber ist, dass wir am 25. November 2012 über einen Teilkredit entscheiden müssen, ohne die voraussichtlichen Gesamtkosten für die nächsten 5 bis 10 Jahren zu kennen. Wird hier bewusst eine «Salamitaktik» gewählt oder ist der Spitalpräsident überfordert, uns eine langfristige Finanzplanung vorzulegen? Ebenfalls am 25. November 2012 wird die Bevölkerung der Gemeinde Affoltern über die Zukunft der Seewadel-Bewohner bzw. über die Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG befinden müssen. Falls die Leistungsvereinbarung angenommen wird, ist völ-

lig offen, was mit der Liegenschaft Seewadel passiert. Müsste man diese Ausgangslage für die Zukunft des Spitals nicht auch mit einbeziehen? Ich denke dabei unter anderem an eine vorübergehende Belegung des Seewadels mit Bewohner/Patienten des Spitals während grösseren Bauvorhaben. Diese Ausgangslage könnte für unser Spital eine Chance sein und mithelfen Kosten zu sparen. Auch hier würde es unserem Spitalpräsidenten gut anstehen, wenn er zusammen mit dem Gemeinderat Affoltern die weiteren Details abklären und die Ämtler Bevölkerung vor dem 25. November 2012 über das Ergebnis informieren würde. Ich denke, dass dazu kein externer Berater nötig ist. Peter Ackermann, Affoltern


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Forum

Freitag, 7. September 2012

Die Altersvorsorge gehört uns und nicht dem Staat Wir sind uns wahrscheinlich alle einig mit der Forderung, dass unsere Altersvorsorge uns gehören soll und nicht dem Staat. Die Realität sieht leider anders aus. All jene, die sich den Traum der eigenen vier Wände in ihrem Leben, erfüllt haben werden nach der Pensionierung brutal ausgebeutet. Just in dieser Zeit also, wo sich das regelmässige Einkommen auf die Rente reduziert. Wohneigentum steht für viele Schweizerinnen und Schweizer für die eigenverantwortliche Altersvorsorge. Man sorgt selbstständig vor, weil man im Alter zum Beispiel keine Miete mehr bezahlen muss und einen Ort

zum Leben hat. Diese Art der Altersvorsorge wird allerdings vom Staat massiv torpediert. Mit der sogenannten Eigenmietwert-Besteuerung (also ein Steuer auf einem fiktiven Einkommen, das man gar nicht hat) erschwert, ja gar verunmöglicht er die persönliche Vorsorge. Dies kann soweit führen, dass man als Rentner sein geliebtes Zuhause wieder verkaufen muss und auf der Strasse landet, weil die Wohnung oder das Haus schlichtweg nicht mehr finanzierbar waren. Das kann und darf doch nicht sein. Es widerspricht zutiefst meinem Gerechtigkeitsempfinden, dass Leute, die dem Staat nicht

zulasten fallen und ihre Schulden abbezahlt haben, vom Staat derart bestraft werden. Meines Erachtens soll es deshalb ab Alter 65 ein Wahlrecht geben, das allen Personen erlaubt, zu wählen. Option 1: Eigenmietwert-Besteuerung und Schuldzinsabzug fallen weg. Option 2: Alles bleibt, wie es ist. Damit haben wir eine optimale Lösung für alle Lebenssituationen. Genau das fordert die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» vom 23. September 2012. Ich stimme überzeugt Ja. Anne-Marie Bischofberger, Vorstand HEV-Albis

Sicheres Wohnen im Alter: Ungerecht und bürokratisch wandten oder der eigenen Firma «eigenheimbezogen»? Hat ein Rentner mit junger Ehepartnerin auch ein Wahlrecht? Was ist mit dem Rentner, der eine Wohnung im eigenen Mehrfamilienhaus hat? Welchen Unterhalt und welche Schuldzinsen kann er abziehen? Diese Fragen werden Steuerämter, Treuhänder, Anwälte und Gerichte beschäftigen. Die Bürokratie wird auf-, statt abgebaut. Eine gerechtere und einfachere Lösung wäre die konsequente Abschaffung des Eigenmietwertes für alle, ohne Abzugsmöglichkeit von Unterhalts- und Finanzierungskosten. Aber auf eine solche Initiative des HEV können wir noch lange warten. Die jetzige Vorlage ist ungerecht, bürokratisch, dient Bessergestellten als weiteres Instrument zur Steueroptimierung und muss deshalb abgelehnt werden. Walter Boppart, Hedingen

Frau Fraefel sollte sich besser informieren Strategie des Spitals Affoltern, «Anzeiger» vom 4. September 2012. An der Ausserordentlichen Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbandes wurde auch die neue Strategie verabschiedet. Die Delegierte von Affoltern, Heidi Fraefel, musste die Bemerkung machen, dass sie froh sei, dass das Spital das erste Mal eine Strategie vorlege. Sie sollte vor solchen unnötigen Bemerkungen zuerst einmal die älteren Protokolle konsultieren oder sich von ihrem Vorgänger in der Delegiertenversammlung informieren lassen. Das Spital hatte schon immer klare Strategien und auch entsprechend orientiert. So hat beispielsweise vor einigen Jahren eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Betriebskommission, des Spitalkaders, Hausärzten, Spitex und freiberuflichen Therapeuten ein umfassendes Strategiepapier entwickelt. Auch Vertreter von Gemeindeexekutiven waren in der Gruppe tätig. Die Arbeitsgruppe

wurde damals von einem bekannten und versierten Gesundheitsfachmann als Coach unterstütz. Viele der festgelegten Strategiepunkte wurden in den darauffolgenden Jahren auch umgesetzt. Sie alle dienten dem Erhalt und der Festigung unseres Spitals und der besseren Vernetzung des Spitals mit den Akteuren im Gesundheitswesen im Bezirk. Es kommt nicht von ungefähr, dass wir im Bezirk, dank dieser ausgezeichneten Zusammenarbeit, unterdurchschnittlich tiefe Gesundheitskosten pro Kopf ausweisen können. Auch wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Platzierung auf der neuen Spitalliste haben, neben den hervorragenden Leistungen der Spitalmitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kluge Strategien geschaffen. Ein Betrieb von der Grösse unseres Spitals könnte niemals derart erfolgreich sein, wenn er sein Fortbestehen alleine dem Schicksal überlassen würde. Peter Sandhofer, ehemaliger Präsident der Betriebskommision

Die Wohnkosten eines Mieters, der Einkauf von Lebensmitteln und die Ferienreise haben eines gemeinsam: es sind Lebenshaltungskosten, die steuerlich nicht absetzbar sind. Nicht so beim Wohneigentümer: er kann sowohl den Liegenschaftenunterhalt wie auch die Finanzierungskosten steuerlich geltend machen. Um diese Ungleichbehandlung gegenüber dem Mieter zu mildern, gibt es den Eigenmietwert. W. aus H. hat sein älteres Eigenheim vor seiner Pensionierung instand gestellt und die Kosten über Jahre verteilt steuerlich geltend gemacht. Mit der Steuerersparnis hat er einen Teil seiner hohen Kosten bereits wieder hereingeholt. Nach der Annahme der Initiative kann er im Alter von 65 das System wechseln. Er bezahlt keinen Eigenmietwert mehr und den (nach der Sanierung bescheidenen) Unterhalt kann er erst noch bei den

Steuern abziehen. W. hat den Fünfer und das Weggli, und mit dem Wahlrecht zwischen altem und neuem System erst noch das Schoggistängeli dazu. Das ist zwar W. zu gönnen, begründet jedoch eine Ungerechtigkeit gegenüber den Mietern, die die erheblichen Steuerausfälle mitzutragen haben. Und unter den Wohneigentümern profitieren einmal mehr die bessergestellten am meisten, da die wegfallenden Eigenmietwerte höher sind und sie sich in einer höheren Progressionsstufe befinden. Für die wirtschaftlich schlechter gestellten gibt es im Kanton Zürich schon lange die Härtefallregelung, nach der der Eigenmietwert nicht höher sein darf als ein Drittel der übrigen Einkünfte (gilt für Personen mit weniger als 600 000 Franken Vermögen ohne Liegenschaft). Und dann die Umsetzungsprobleme: Sind Schulden gegenüber Ver-

Ruhe und grosse Sachkompetenz

Vorzeitige Einschränkungen abwenden

Sehr geehrter Herr Eichenberger: Als Stimmbürger von Wettswil möchte ich Ihnen – unabhängig vom Ausgang der Abstimmung – gratulieren. Sie haben die geschichtsträchtige «Mammut»-Gemeindeversammlung vom 3. September mit über 900 Stimmberechtigten mit Ruhe und grosser Sachkompetenz geführt. Die Organisation im Festzelt war perfekt und hat demzufolge auch zu keiner Kritik geführt. Ihnen und Ihrem Team herzlichen Dank für den Einsatz zum Wohle der direkten Demokratie.

Teilrevision BZO, Gebiet Seewadel in Affoltern am Albis. Ein Hauptziel der beantragten Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (Gemeindeversammlung vom 17. September 2012) ist die bauliche Verdichtung im erweiterten Zentrumsgebiet (Teilgebiet A in der Vorlage). Aufgrund von Einwendungen wird über das Teilgebiet B «Seewadel» separat abgestimmt. Über die künftige Ausrichtung des Pflegeheims Seewadel wird

erst im kommenden November an der Urne definitiv entschieden. Wie kann man nur im voraus Zonenänderungen beschliessen, wenn ein wichtiger Entscheid noch offen steht? Das Haus zum Seewadel wird ohnehin noch einige Zeit weitergeführt. Auch für die spätere Verwendung nach einer Verlegung der Pflegeplätze in das von der Senevita AG geführte Heim im OVAAreal wären im Seewadel verschiedene Möglichkeiten denkbar, z.B. Umnutzung, Verkauf und Überbauung

Urs Gretler, Wettswil

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Leistungsvereinbarung Senevita: Denkpause Wie schon an den vorgängigen Informationsveranstaltungen hat es der Gemeinderat auch an der Affoltemer Gemeindeversammlung versäumt, auf klare Fragen ebensolche Antworten zu geben. Er hat sich auf die Wiederholung von längst Bekanntem beschränkt oder ist auf Nebensächlichkeiten ausgewichen. Der Entscheid für eine Urnenabstimmung ist darum verständlich. So bleibt Zeit, einige Unklarheiten zu beseitigen und vermeintliche «Fakten» richtig zu stellen.

durch private Investoren oder eben doch noch Verwendung für die Errichtung weiterer, in absehbarer Zukunft notwendig werdender Pflegeplätze. Wer hat sich schon Gedanken gemacht über eine öffentliche Parkanlage in einem immer dichter überbauten Zentrum, wie es sich in Affoltern am Albis entwickelt? Die bereits bestehenden Feihalteflächen bieten die Grundlage, im Rahmen einer künftigen Neugestaltung des Seewadelareals eine einfache öffentliche Parkanlage

Klarzustellen ist aber vorab, dass die Kompetenz der Senevita auch von den Gegnern einer Leistungsvereinbarung nie in Frage gestellt wurde, bemängelt wurde von einer Votantin lediglich, dass im «Obstgarten» kein Demenzkonzept vorhanden sei, (z.B. fehlender Garten usw.), wie es die Langzeitpflege des Spitals Affoltern seit längerer Zeit bietet. Und längerfristig wird es im Bereich Altersvorsorge so oder so nur ein Miteinander unter Einbezug aller Institutionen geben. Rolf Lienhard, Affoltern

im Grünen einzuplanen. Gerade für ältere und gehbehinderte Leute, aber auch für Familien mit Kleinkindern sind derartige Einrichtungen in erreichbarer Nähe ein echtes Bedürfnis. Aber solch berechtigten Anliegen wird leider viel zu wenig Beachtung geschenkt. Mit der Ablehnung des zweiten Antrages (Plan B) des Gemeinderates zum Teilgebiet Seewadel können wir fragwürdige vorzeitige Einschränkungen abwenden. Bruno Enderli, Affoltern

Sicherer Schulweg – Ja, aber bitte ehrlich

Herzlichen Dank den Stimmberechtigten von Wettswil Für die Annahme der Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil» danken wir allen Stimmübergerinnen und Stimmbürgern, die an der Gemeindeversammlung teilgenommen haben, herzlich. Es freut uns, dass Sie sich für den Detailhandel im Dorf Wettswil entschieden haben – und es beruhigt uns auch, dass in unserem Land demokratische Verhältnisse herrschen und nicht nur Macht und Geld alleine bestimmen. Wir danken Ihnen für Ihre Treue zum Volg-Laden und versichern Ihnen, alles daran zusetzen, Sie auch in Zukunft «frisch und fründlich» zu bedienen.

Unsere letzte Chance

Geschäftsleitung Landi Albis Genossenschaft, Mettmenstetten

Bald schon singen, springen, gehen, laufen, hüpfen wir den «Chindsgiweg» entlang. Schenkt uns in Obfelden ei-

nen sicheren Schulweg. Stimmt am 23. September 2012 Ja zum AutobahnZubringer. MuKi-Turnen Obfelden

Dass zur Zeit mit so viel Energie, Kreativität und Enthusiasmus für einen sicheren Schulweg in Obfelden und Ottenbach gekämpft wird, freut mich als umweltbewusste Mutter von zwei kleinen Kindern ganz besonders. Der übermässige Verkehr stört mich in unserem neuen Wohnort Obfelden sehr. Auch wenn am 23. September dem A4-Zubringer zugestimmt wird, wünsche ich mir vom ganzen Herzen, dass diese Sensibilität gegenüber der hohen Verkehrsbelastung durch die Dörfer auch zukünftig so grosse Beachtung geschenkt wird. Im Abstimmungskampf staune ich, wie selbstsicher die Dorfbevölkerung, vor allem auch Eltern, für den Zubringer plädiert, selber aber mit dem Auto in die Badi, ins Babyschwimmen, ins MUKITurnen oder zum Einkaufen fährt. Was ist denn mit der selbst erzeugten

Verkehrsbelastung? Wird die einfachheits- bzw. bequemlichkeitshalber ausgeblendet? Auch dieser Verkehr gefährdet die Schüler auf ihrem Schulweg und erzeugt Emissionen! Obfelden ist kein fussgängerfreundliches Dorf. Die Distanzen scheinen für einen Fussmarsch mit Kleinkindern oft sehr lang. Autofahren, so könnte man meinen, zwingt sich ein Stück weit auf. Doch heute gibt es eine gute Lösung, um sich effizient im Dorf und in der näheren Umgebung zu bewegen: Ein Elektrovelo mit Anhänger. Die Anschaffungs- sowie Unterhaltskosten sind um ein x-faches geringer als bei einem Auto. Diese Art von Mobilität erzeugt keinen gefährlichen Mehrverkehr für Schulkinder und ist auch ökologischer sinnvoller aus Auto fahren. Pascale Hüsler, Obfelden


Veranstaltungen

Unsere Fahrten im Herbst 2012: Luino Markt: Mittwoch, 19. September 2012 inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 40.– Carfahrt Europa-Park Rust: Donnerstag, 11. Oktober 2012 inkl. Eintritt ab Fr. 72.– Carfahrt Dienstag, 16. Oktober 2012 Carfahrt inkl. Eintritt ab Fr. 72.– Donnerstag, 18. Oktober 2012 Carfahrt inkl. Eintritt ab Fr. 72.– Luino Markt: Mittwoch, 16. + 30. Mai 2013 Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 40.– Weihnachtsmärkte 2012: Samstag, 24. November Strassburg Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli ab Fr. 43.– Freitag, 30. 11. bis Sonntag 2. 12.: Salzburg/Gut Aiderbichl/Innsbruck ab Fr. 340.– Samstag 1. Dezember Weihnachtszauber Europapark Carfahrt inkl. Eintritt ab Fr. 65.– Freitag 7. 12. bis Samstag 8. 12. München/Feldkirch ab Fr. 180.– Dienstag 11. Dezember Freiburg im Breisgau Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli ab Fr. 35.– Mittwoch 12. Dezember Konstanz Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli ab Fr. 30.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder Telefon 041 756 07 66. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

Restaurant Scheuber 5632 Buttwil empfiehlt gluschtige Wild-Spezialitäten Auf unserer Wildkarte finden Sie unter anderem das beliebte

Rehschnitzel Mirza Hirsch-Entrecôte oder den bekannten Rehpfeffer. Für Vegetarier haben wir den reichhaltigen Herbstteller oder den feinen Spätzliteller Auf Ihren Besuch freuen sich Familie Scheuber und Personal. Für Tischreservierungen: Telefon 056 664 14 82


Gewerbe

Wiedereröffnung

Krimi-Klassiker

Das Affoltemer Foto-Fachgeschäft Chollet ist zurück an der Unteren Bahnhofstrasse. > Seite 21

Aemtler Bühne zeigt ab morgen «Wachtmeister Studer» von Friedrich Glauser. > Seite 25

Freitag, 7. September 2012

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Dritte Disziplin Podestplatz für Petra Klingler an den Schweizer Meisterschaften im Leadklettern. > Seite 29

Bemerkbar machen, bevor die Grossen kommen Huber AG, Eisenwaren und Schliesstechnik in Mettmenstetten, feiert 180-Jahre-Jubiläum Qualität, Beratung und Service – das wird bei der Huber AG in Mettmenstetten gross geschrieben. Das auf Eisenwaren und Schliesstechnik spezialisierte Traditionsunternehmen feiert sein 180-jähriges Bestehen. 180 Jahre feiern? «Ja», sagt HuberMehrheitsaktionär Hugo Kradolfer. «Wir wollen uns noch stärker bemerkbar machen, bevor die Grossen kommen». Und mit den Grossen meint er natürlich Hornbach, der in Affoltern bald bauen wird. Angst vor grosser Konkurrenz? «Nein, weil wir uns anders positionieren und in der Region verankert sind. Respekt aber schon», fügt der Inhaber bei. Nun, die Huber AG gehört zu Mettmenstetten wie das «Rössli» oder das «Jumpin». Die Firma hat sich gut spezialisiert.

Eisenwaren und Schliesstechnik Nach dem Umbau von 1998 wurde das Haushalt-Vollsortiment aufgelöst, weil es an Laufkundschaft fehlt. Stattdessen richtete die Firma ihren Fokus auf Eisenwarenhandel und Schliesstechnik – mit Erfolg, auch deshalb, weil das Augenmerk Qualität, Beratung und Service gilt. Und eine grosse Aus-

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wahl geboten wird: rund 20 000 Artikel, welche die Bedürfnisse von Handwerkern und Privatkunden decken. Besonders stolz ist Hugo Kradolfer auf die Metabo-Maschinen, von denen rund 100 verschiedene Typen verfügbar sind. Das andere grosse Standbein bildet bei der Huber AG die Abteilung Schliesstechnik, die durch Martin Suter geleitet wird. Und da ist sie Marktführerin in der Region, hat öf- Huber-Schriftzug zum Jubiläum in Form von Schlüsseln: Hans Huber (links) und sein Nachfolger Hufentliche Aufträge, go Kradolfer. (Bild Werner Schneiter) Aufträge von Industrie, Gewerbe und Privaten. Bera- und Schlösser erhältlich. Bei Verlust ber AG insgesamt zufrieden sein: Sie ten wird auch vor Ort, besonders, oder Einbruch bietet die Firma einen kann auf eine treue Kundschaft und wenn individuelle (Sicherheits-)Lösun- Service für Notöffnungen. «In der immer auch auf neue Kunden zählen. gen gefragt sind. Die Elektronik hat Schliesstechnik gibt es eine perma- «Wir befinden uns in einer Wachsdie Mechanik auf diesem Gebiet zwar nente Entwicklung. Und diese gilt es tumsregion. Die rege Bautätigkeit im längst verdrängt, aber bei Huber sind im Auge zu behalten», sagt Hugo Kra- Säuliamt hilft uns natürlich», sagt Kragleichwohl herkömmliche Schlüssel dolfer. Im Jubiläumsjahr darf die Hu- dolfer. (-ter.)

Jubiläum mit der Bevölkerung am 22. September Hans Huber, Verwaltungsratspräsident der Huber AG, übernahm die Firma 1970 von seinem Vater Max Huber in 6. Generation. Mit der Gründung einer Aktiengesellschaft im Jahr 1994 zusammen mit Corry und Hans Huber konnte sich Hugo Kradolfer an der Firma beteiligen. Meilenstein bildete 1998 der umfassende Umbau. 2001 entschloss sich Hans Huber, damals 65-jährig, zum «schrittweisen Rückzug». Gleichwohl ist er noch heute mit der Firma verbunden, und sein Mittun ist weiterhin gefragt. Hugo Kradolfer, der bei Huber bereits seine Lehre absolviert hatte, ist heute Mehrheitsaktionär. Nun feiert die Huber AG am Samstag, 22. September 2012, zusammen mit der Bevölkerung das 180-Jahre-Jubiläum. Und zwar von 8 bis 15 Uhr. Am Jubiläumstag erhalten Kunden 10 Prozent Rabatt auf das Standardsortiment. Dazu werden auch Neuheiten präsentiert. Bei einem Rampenverkauf kommen Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Am Jubiläumssamstag ist das gesamte Gebäude offen, ein normaler Verkaufstag. Jedoch mit Festwirtschaft und durchgehend bis 15 Uhr. (-ter.)

Diverse Firmen öffnen ihre Tore Berufsinfotag vom 8. November 2012 im Knonauer Amt Zum 13. Mal organisiert das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern einen Berufsinfotag für alle Schülerinnen und Schüler aller Schulen im Bezirk. ................................................... von jürg büchi, lehrstellenforum

Damhirsche im Zuchtbetrieb von Sonja und Fritz Berger, Hauptikon. (Bild zvg.)

Butterzart wie Reh Wildgerichte vom Damhirsch im «Sonnental» Ruth und Tony Abächerli vom Restaurant Sonnental in Rossau verwöhnen ihre Gäste ab Freitag, 7. September, mit Damhirschfleisch aus der Zucht von Sonja und Fritz Berger in Hauptikon. Beginnt die Jagdsaison, rücken die Wildspezialitäten wieder in den Vordergrund. Das Restaurant Sonnental serviert Damhirsch-Menüs wie Schnitzel, Geschnetzeltes, Entrecôte, Pfeffer, Leberli und Hirschrücken. Das Damhirsch-Fleisch ist besonders kurzfaserig und deshalb butterzart, hat einen sehr geringen Fett- und einen vergleichsmässig hohen Eiweiss-

gehalt. Es erfüllt damit die Kriterien der modernen Ernährungstheorie, weil es nicht gejagt wurde und daher ohne Stress, gezielt erlegt werden kann. Tony Abächerli verarbeitet die Tiere und weiss als Metzger, wie sie zerlegt und gelagert werden müssen. Bei richtiger Behandlung und Zubereitung schmeckt das Fleisch von Damhirschen wie junges Rehfleisch. Das Speiserestaurant Sonnental freut sich, von Mittwoch bis Sonntag mit exklusivem und vom Tierarzt kontrolliertem Fleisch verwöhnen zu dürfen. Speiserestaurant Sonnental, Ruth u. Tony Abächerli, Telefon 044 767 01 18, Mettmenstetten-Rossau.

Dem vom Arbeitgeberverband und dem Gewerbeverband unterstützten Aufruf sind wieder viele Betriebe gefolgt. Der Berufsinfotag findet am 8. November 2012 statt. Die Betriebe offerieren vormittags und/oder nachmittags je einer Schülergruppe eine Berufsbesichtigung, an welcher die Jugendlichen über den Beruf und die Entwicklungsmöglichkeiten inforanzeige

miert werden und einen Einblick in die betrieblichen Abläufe und vor allem in die Berufe selber erhalten. Das ist eine sehr wichtige Dienstleistung für die ihren Beruf suchenden Zweitklässler der Oberstufe. Sie haben Prospekte studiert, waren schon früher oder gehen noch an die Berufsmesse und möchten nun konkrete Einblicke gewinnen. Der Berufsinfotag zeigt den Schülerinnen und Schülern, wie es in der wirklichen Arbeitswelt läuft. Die Feinselektion inkl. der Eignungsfrage wird dann nach der Schnupperlehre getroffen – aber hoffentlich nicht mehr in vielen Berufen, sondern in Einzelnen. Das Angebot der Betriebe ist beachtlich. Sie offerieren Einsicht für über 400 Schülerinnen und Schüler

aus dem Bezirk. Den Firmen selber bringt das auch Nutzen: einerseits ist das Berufsmarketing und anderseits kanalisiert das etwas die Anfragen von Jugendlichen für eine Besichtigung. Mit dem Berufsinfotag wollen alle Beteiligten auch einen Beitrag leisten, dass die Menge der Lehrabbrüche reduziert werden kann. Durch Einblicke in gelebte Berufspraxis durch Betriebsrundgang und Ausführung von einfachen typischen Tätigkeiten können reifere Berufsentscheide herbeigeführt werden. Lehrkräften, Eltern und Kindern seien übrigens die Anforderungsprofile der Berufe empfohlen, die unter www.kgv.ch/bildung/kompetenzprofile einsehbar sind. Jetzt haben die Jugendlichen noch Zeit, Defizite auszumerzen.


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Freitag, 7. September 16.30 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst mit Kinderhütedienst Pfarrerin Bettina Stephan Katechetin Marlies Schmidheiny Mittwoch, 12. September 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli»

Freitag,7. September 20.00 Gebetsabend in der Kirche Samstag, 8. September 13.30 Hochzeit von Irene und Michael Studer-Leutert Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst Kanzeltausch, es predigt Pfr. Andreas Fritz Orgel: Silvia Seipp (Pfrn. Susanne Wey predigt in Knonau) Donnerstag, 13. September 19.30 Panflötenkonzert von Gaby Baumann

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. September 6.00 Treffpunkt vor der Kirche zum Projektjugendgottesdienst «Sonnenaufgang» 8.30 Ökumenische Frauengesprächsgruppe im Wöschhüsli Sonntag, 9. September 17.00 Gottesdienst mit Begrüssung der Konfirmandinnen und Konfirmanden, «Alles fliesst» Pfr. Th. Müller Pfr. W. Schneebeli und der Albis Ten Sing Anschliessend Apéro Freitag, 14. September 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé, in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla, Hochdorf Musik: keltische Harfe und Orgel

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. September 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Kurt Liengme

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 8. September 15.00 In Dettighofen DE: Trauung Rolf Deubelbeiss und Denise Brunner Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Elisabeth Studer-Weiss Organistin Anette Bodenhöfer Dienstag, 11. September 15.45 Rückkehr aus den Altersferien, Schulhaus Schachen

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 8. September 13.30 Trauung von Bruno und Manuela Bär-Schaltegger Sonntag, 9. September 9.30 Gottesdienst mit Regula Scherz, Cello und Pfr. Ch. Menzi Taufe von Valentin Hervé Weisbrod Mittwoch, 12. September 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche. Mittwoch, 12. September 17.15 Offenes Singen Donnerstag, 13. Sptember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Récéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Samstag, 8. September 13.30 Trauung Marlen Wettstein und Urs Häberling in Wilen OW Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin S. Wey Kanzeltausch

Sonntag, 9. September 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst Pfr. Otto Kuttler mit Taufe Elias Christian Wöhr, Stallikon Thema: «Bilder im Kopf» Musik: Martin Jäger, Stallikon & Familie Casey Crosby Fahrdienst: Anmeldung, 8. September, Tel. 044 700 09 91 Mittwoch, 12. September 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Projektchor 500-Jahr-Feier Changing Times, Probe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 13. September 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 14. September 12.30 Stalliker SeniorenMittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 8. September 17.00 Kein Gottesdienst Sonntag, 9. September 11.00 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 8. September 15.00 Hochzeitsgottesdienst von Melanie und Stefan Martin-Halter Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst im Kanzeltausch Predigt Pfarrer Thomas Maurer Orgel Silvia Jenny www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 8. September 17.30 Firmung Firmspender: Dr. Josef Annen anschliessend Apéro Sonntag, 9. September 9.30 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 8. September 14.00 Andrew Bond in Concert (Kinderkonzert), ref. Kirche Sonntag, 9. September 9.30 Gottesdienst Pfr. Herbert Strahm Erich Eder (Orgel) Kollekte Gästefonds Kloster Kappel Mittwoch, 12. September 12.00 Club 4, Mittwochgruppe, Kirchgemeindehaus Donnerstag, 13. September 11.30 Seniorenmittagstisch Anmeldung R. Jolidon, Tel. 044 761 12 00 oder T. Wolfisberg, Tel. 044 761 40 04 12.00 Club 4, Donnerstaggruppe, Kirchgemeindehaus Freitag, 14. September 13.30 Freitagstreff «Jassen für alle», kath. Chilehuus

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst gestaltet von Pfarrerin Elisabeth Armingeon Cordula Aeschbacher, Orgel Kollekte: Kirche weltweit Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung statt Die Pfarrwahlkommission schlägt Frau Elisabeth Armingeon als neue Pfarrerin für Ottenbach vor Mit anschliessendem Umtrunk

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 7. September 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 9. September 9.30 Gottesdienst Pfr. Kurt Liengme Johannes 6, 30–35 «Was für ein Zeichen tust denn du?»

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. September 16.30 Eucharistiefeier im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 9. September 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa Donnerstag, 13. September Seniorenreise nach Heiligkreuz im Entlebuch Freitag, 14. September 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 9. September 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 13. September Eucharistiefeier um 9.00 Uhr entfällt! Seniorenreise nach Heiligkreuz im Entlebuch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 7. September 19.30 Twens: Gods Lounge Sonntag, 9. September 9.45 Tauf-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff anschliessend Taufe am Türlersee und Twens: Fun’n’Chill Montag, 10. September 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 12. September 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 9. September 9.45 Gottesdienst (GsE-Team) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. September 9.45 Impuls-Brunch mit Kinderhort Mehr unter: www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 9. September 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 9. September 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 7. September 2012

Wie Phoenix aus der Asche Foto Chollet feierte Wiedereröffnung an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern Fast exakt ein Jahr, nachdem das Affoltemer Foto-Fachgeschäft Chollet an der Unteren Bahnhofstrasse 58 einem Brand zum Opfer gefallen war, haben Sibylle und André Chollet Laden und Studio an selber Stätte wieder eröffnet. In der Erinnerung ist er nach wie vor präsent, der nächtliche Brand, der am 11. August 2011 ihre Existenz massiv bedroht hat. Sibylle und André Chollet haben viel verloren in jener Nacht. Allein die rund 15 000 bis 20 000 unersetzbaren Fotos, Negative und Diapositive im Archiv, die den Flammen zum Opfer fielen, sind von unschätzbarem Wert. Sie sind unwiderruflich verloren: historische Aufnahmen, ganze Serien und Reportagen. Jetzt sind die Chollets mit ihren Mitarbeiterinnen Corinne Roos und Regina Hagenbuch sowie Hund van Gogh wieder in ihr Ladengeschäft an der Unteren Bahnhofstrasse 58 im Bezirkshauptort zurückgekehrt. Exakt ein Jahr, nachdem sie ihr Foto-Fachgeschäft in einem «Wohnzimmer» über der Regionalbibliothek provisorisch installieren konnten, haben sie dieses nun an alter Stätte wieder eröffnen können. «Wir sind glücklich, jetzt wieder unseren kompletten Service uneingeschränkt anbieten zu können: Pass- und Bewerbungsaufnahmen, Porträtfotos, Nostalgie- und Tierporträts, Reportagen für Vereine, Firmen und Private, Hochzeitsreportagen, Sachaufnahmen, Gruppenfotos für Schule, Kindergarten oder Vereine», sagen Sibylle und André Chollet erleichtert. Schliesslich war die Zeit im improvisierten Geschäft lang und hart. «Klar hatten wir Glück, dass wir damals beinahe nahtlos weitermachen konnten. Dafür sind wir auch sehr dankbar. Aber unser Provisorium war zu keiner Zeit der ideale Standort: keine Passantenlage und nur über mehrere Treppen erreichbar. Aber nun sind wir glücklich und hoch zufrieden, wieder am alten Standort, unmittelbar beim Bahnhof, zu sein und in einem (fast) neuen Geschäft arbeiten zu können.»

Hell, geräumig und rollstuhlgängig Tatsächlich hat sich vieles verändert im Foto-Fachgeschäft Chollet. Nicht

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Ein Bad im Farbenmeer Im MalAtelier in Affoltern können am Tag der offenen Tür 4- bis 99-Jährige wieder nach Herzenslust malen und ausprobieren – kostenlos und unverbindlich. Am Samstag, 22. September, von 11 bis 16 Uhr, an der Unteren Bahnhofstrasse 35. Die drei Malfrauen kümmern sich im Turnus ums Atelier und die Besucher. Sie füllen die Farbtöpfe auf dem Palettentisch in der Mitte des Raumes mit hochwertigen Gouachefarben nach, begleiten die Malenden im Austausch mit ihrem entstehenden Bild und sind bereit für Gespräche und Fragen.

Genussvolle Farbweiten entstehen

Sibylle und André Chollet mit Hund van Gogh im neuen, hellen und luftigen Porträtstudio im ersten Stock ihres wieder eröffneten Foto-Fachgeschäfts in Affoltern. (Bild zvg.) auf den ersten Blick, denn der Laden ist zwar komplett saniert, präsentiert sich aber bis auf minime Veränderungen im gewohnten Stil: sauber, schlicht und freundlich. Hinter den Ladenwänden und, vor allem, darüber, im komplett neu gestalteten Dachstock, allerdings, sind die Porträtstudios, die administrativen und die technischen Räume heller und luftiger geworden. Im neuen, grosszügig ausgebauten Studio im ersten Stock lassen sich nun auch Aufnahmen von Gruppen bis 25 Personen machen, und parterre gibt es ein kleines Studio, das auch mit dem Roll-

stuhl bequem zu erreichen ist. Bei der Wiedereröffnung zeigten sich die vielen interessierten Besucherinnen und Besucher sehr angetan und haben sich entsprechend unisono sehr positiv zur Neugestaltung des Fachgeschäftes geäussert. Mit der Wiedereröffnung sind für Sibylle und André Chollet die Tage wieder freundlicher geworden und die beiden freuen sich mit ihrem Team, jetzt wieder das «volle Programm vom Fotoschnellservice bis zu Fotoaufnahmen sowie Fotos in verschiedensten Grössen und vielerlei Zubehör zur Fotografie» liefern zu können.

Es ist beinahe buchstäblich wie in der griechischen Mythologie mit dem Phönix, dem sagenhaften Vogel, der bei Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte verbrennt, um dann aus seiner Asche wieder neu und verjüngt zu erstehen. Mit dem sanierten und weitgehend neu gestalteten Ladengeschäft ist tatsächlich etwas, das schon verloren geglaubt, in neuem Glanz wieder geboren. Gleichwohl, die verheerende Brandnacht und der herbe Verlust so zahlreicher unersetzbarer Aufnahmen bleiben für die Chollets wohl noch lange schmerzhaft.

Mit dem Ausdrucksmalen – ohne vorgegebene Themen – ist es möglich seine ureigenen Bilder entstehen zu lassen, in Auseinandersetzung mit dem eigenen aktuellen Befinden und dem Bildinhalt. Unstimmiges lässt sich mit den deckenden Farben übermalen. Mit der Zeit und etwas Übung wächst die eigene Wertschätzung für die immer wieder neuen Stadien des Malprozesses und für das schliesslich fertige Bild. Dies wirkt stärkend auf die eigene Persönlichkeit. Kinder spüren oft unmittelbarer und unbewusst richtig, was ihnen gut tut. Zum Beispiel ein kraftvolles Tier, das Eintauchen in die Lieblingsfarbe in dem die ganze Papierfläche geduldig ausgefüllt wird; eine wunderschöne gold-pinkige Prinzessin schillert auf dem Papier oder auch eine faszinierende Figur aus einem Film oder Game. Den Kindern gefallen die vielen Farben und das grosse Papier, aber auch, dass sie nicht so aufpassen müssen wie zu Hause, wegen Flecken. Erwachsene brauchen meistens länger, um sich aus dem Alltag auszuklinken und sich richtig aufs Malen einzulassen. Das allgegenwärtige Beurteilen kann den Malfluss ins Stocken bringen. «Es tut so gut, einfach malen zu dürfen» oder «Ich komme jeweils müde ins Malen und gehe nachher beschwingt nach Hause», sind Rückmeldungen von Erwachsenen. Auf dem Papier können genussvolle Farbweiten entstehen, aber auch Schmerz und Ungelöstes darf seinen Platz finden, wenn die oder der Malende es zulässt. Infos: Monika Amrein: 079 718 36 72, Anne-Do Arnold: 044 760 11 85, Barbara Carnielli: 044 761 54 00.

Amplifon feiert in Affoltern Jubiläum Vor fünf Jahren wurde das Fachgeschäft eröffnet

Esther Feuz, Christine Rey und Irena Dolder (von links). (Bild zvg.)

4eck startet fulminant Positives Echo der Eröffnungsbesucher Am vergangenen Samstag öffnete das Atelier 4eck.ch erstmals die Tore für Interessierte, Freunde und Bekannte in der ehemaligen Schreiner Bortoluzzi. Es war ein grandioser Start und während vier Stunden wurde bestaunt, diskutiert, probiert, gekauft und verpflegt. Die vier Organisatorinnen Irena Dolder, Esther Feuz, Christine Rey und Elsbeth Gautschi sind immer noch überwältigt vom positiven Echo der Besucher.

Die Kombination aus Produktionsstätte, Ausstellung, Verkauf und Treffpunkt im selben Raum scheint für die Region einzigartig. Aussergewöhnlich ist auch das Angebot der Künstlerinnen mit modischen Fellartikeln, elegantem Glasperlenschmuck und Gesundheitsprodukten.

Amplifon feiert diesen Spätsommer Jubiläum: vor fünf Jahren hat der grösste Schweizer Anbieter von Lösungen rund ums Hören das Fachgeschäft in Affoltern eröffnet. Amplifon lädt deshalb am Samstag, 15. September 2012, alle Interessierten zu einem Apéro ein. Da am gleichen Tag in Affoltern das Strebelfest stattfindet, feiert der Hörberater sein Jubiläum direkt am Fest. Ob am Dorffest oder an einem normalen Tag: es lohnt sich, bei Amplifon vorbeizukommen, denn das Team in Affoltern berät die Kundinnen und Kunden zu allen Fragen rund ums Gehör und findet für jedes Bedürfnis und Budget die passende Lösung. Die Gelegenheit für eine kostenlose und unverbindliche Höranalyse sowie für ein Probehören mit den fast unsichtbaren Hörsystemen der neusten Generation sollte man sich nicht entgehen lassen. 5-Jahr-Jubiläum und Apéro bei Amplifon Affoltern

Öffnungszeiten und weitere Event-News

Uhr). Amplifon AG, Zürichstrasse 55, Affoltern, Tele-

Das Team von Amplifon Affoltern. Von links: Hörgeräteakustiker Christian Greim, Hörgeräteakustikerin Christine Müller und Kundenberaterin Danièle Hengartner.

unter www.4eck.ch.

fon 044 760 90 70 oder affoltern@amplifon.com.

(Bild zvg.)

am Samstag, 15. September, am Strebelfest (9 bis 16


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Gewerbe

Freitag, 7. September 2012

Über 30 000 Kilometer im Zeichen der Verkehrssicherheit Spyre-Shuttle bringt Partygäste sicher nach Hause

Als Eröffnungsaktion bietet Ildas Galipo all seine Gerichte zum halben Preis an. (Bild Livio Fürer)

«Da Galipo» bietet Essen zum halben Preis «Freihof» in Affoltern hat einen neuen Wirt Nach eineinhalb Jahren ist im Restaurant Freihof ein neuer Wirt eingezogen. Ildas Galipo eröffnete in Affoltern, neben seiner Pizzeria in Aarau, bereits sein zweites Lokal. Das Restaurant Da Galipo bietet eine Vielzahl von Pizzen in zwei verschiedenen Grössen an, aber auch Pasta, Fleisch und Fisch. Kurz gesagt kann im «Da Galipo» alles, was die italienische Küche zu bieten

hat, genossen werden. Das Restaurant bietet auch einen Lieferservice im ganzen Bezirk an. Als Eröffnungsaktion bietet das Restaurant alle angeboten Gerichte zum halben Preis an. Dieses Angebot gilt am Wochenende vom 7. bis 9. September während den Öffnungszeiten, jeweils von 10 Uhr bis 14 Uhr und 17 Uhr bis 24 Uhr. (lf)

Am Anfang steht meist eine gute Idee! Es war im Spätsommer des vergangenen Jahres als sich Serge Gabathuler, Geschäftsführer der Spyre Bar Lounge in Affoltern, überlegte, wie er seinen Gästen etwas Besonderes bieten und gleichzeitig etwas zum Wohl der Allgemeinheit beitragen könnte: Der Spyre-Shuttle war geboren! Ganz im Sinne der Präventionskampagne «Don’t drink and drive» bietet die Affolte- Die Spyre-Shuttle-Fahrer von links: Gian Keller, Fabian Wyss, Martin Bollhalder (Fredi Winkler fehlt). mer In-Bar unter (Bild zvg.) Obhut des Vereins für Verkehrssicherheit Affoltern «Road tenlos ist, freuen sie sich natürlich im- Schulungskursen nach einem FahrausAngel» seinen Gästen von Donnerstag mer wieder, wenn Fahrgäste diesen weisentzug wegen Alkoholmissbrauch bis Samstag einen unentgeltlichen Frondienst mit einem kleinen Trink- lobend erwähnt wird. Fahrdienst zwischen Wohnort und der geld honorieren. Die freiwilligen FahWie immer haben gute Ideen aber Spyre Bar an. Nichtzuletzt dank der rer sind alle mit Begeisterung dabei auch Ihren Preis. Finanziert wird der fachkundigen Koordination von Fabi- und jeder von ihnen könnte wohl be- Spyre-Shuttle durch die Spyre-Bar, an Wyss hat der 8-plätzige Citroën reits über die teils lustigen oder skur- Gönner und Werbepartner. Ziel ist es, Jumpy nun bereits mehr als 30 000 Ki- rilen Erlebnisse ein kleines Buch dass in den nächsten Monaten genülometer im Dienste seiner Gäste auf schreiben. gend Werbepartner (welche ihre dem Tacho stehen, und hat so X-HunWerbung auf dem Shuttle platzieren derte (meist leicht alkoholisierte) Parkönnen) gefunden werden, damit Künftig selbstragend tygäste sicher nach Hause gebracht. diese Dienstleistung in Zukunft Als Fahrer des Shuttles amten Frei- dank Werbepartnern? selbsttragend den Gästen offeriert willige, welchen diesen Dienst in ihrer Dass dieses Beispiel Schule machen werden kann. Interessierte können Freizeit für die Spyre-Gäste anbieten könnte, zeigt der Umstand, dass der sich gerne bei Serge Gabathuler unter und obwohl diese Dienstleistung kos- Spyre-Shuttle bereits in verschiedenen info@spyre.ch melden.

Dank ParaMediForm jugendliche Frische zurückgewonnen Beato-José Neurohr aus Wettswil hat 8,6 kg abgenommen Warum haben Sie sich entschieden, mit ParaMediForm abzunehmen? Beato Neurohr: Schon über längere Zeit war ich über die Entwicklung meiner Gewichtszunahme besorgt und versuchte es alleine in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig war mein Blutdruck zu hoch und mein Arzt empfahl mir, etwas zu unternehmen, wie z.B. mein Gewicht zu reduzieren. Irgendwann habe ich mir dann eingestanden, dass ich es nicht ohne Unterstützung von aussen schaffe, obwohl ich bereits über ein gutes Wissen über Ernährung verfügte. Deshalb suchte ich nach einer Lösung, wo ich gut betreut würde und das Programm individuell auf mich zugeschnitten war.

Beat Neurohr vorher ...

Haben Sie früher andere Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion ausprobiert? Ja, ich machte Entschlackungskuren und verzichtete auf gewisse Lebensmittel, so dass das Gewicht im Moment runter ging. Doch sobald ich wieder in meine alten Essgewohnheiten zurück fiel, ging das Gewicht wieder rauf. Um schlussendlich ganz darauf zu verzichten, fehlte es mir an der Disziplin. Was waren die wichtigsten Faktoren, die Ihnen zum Erfolg verhalfen? Der wichtigste Anker war, dass ich regelmässig zur Kontrolle kam und es mir gelang, dem andauernden Hungergefühl einen anderen Wert beizu-

... und 8.6 kg leichter. (Bilder zvg.)

messen. Ich lernte, anders mit mir umzugehen. Im Laufe der Zeit begann ich den Körper anders wahrzunehmen und den Unterschied zwischen Hunger und Gelüste festzustellen. Die ganze Ernährungsumstellung war optimal und ich kann auch langfristig gut damit leben, ohne das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen. Mein Selbstwertgefühl und Wohlbefinden sind einiges grösser und wertvoller geworden, als die temporären Gelüste. Klar erlaube ich mir ab und zu auch etwas Süsses. Es ist aber nicht mehr ein regelmässiges Ritual oder eine grosse Menge, wie es früher der Fall war. Mein Bedürfnis hat sich komplett gewandelt. Ebenso habe ich mit Rauchen aufgehört, weil es mir nicht mehr schmeckte. Eine zusätzliche Erfahrung war, dass ich nicht ständig etwas im Mund zu haben brauche. Ebenso bin ich mehr in meiner Balance als früher. Welches sind die grössten Veränderungen, seit dem Sie die ParaMediForm-Methode anweden? Mein Blutdruck ist wieder auf Normalwert, was meiner Gesundheit zu Gute kommt. Oft verfüge ich über ein sehr angenehmes Körpergefühl, dass sich wie Schmetterlinge im Bauch anfühlt. Am Morgen wache ich auf und spüre diese Leichtigkeit und das Wohlbefinden. Natürlich ist mein Selbstwertgefühl einiges grösser. Seit der Bauch weg ist, kann mich überall ganz anders bewegen, sei es an Anlässen, im Geschäft aber auch in der Badi, wo ich regelmässig schwimmen gehe. Ich brauche mich nicht mehr zu verstecken. Habe mich oft alt gefühlt aber jetzt ist so etwas wie eine jugendliche Frische zurückgekehrt. (pd.)

Gewinner und OK. Von links: Bruno Süess, Enia Berger, Jasmine Hänngi und Andrin Gorgi. (Bild zvg.)

Fantasievolle Ideen und 37 825 Pastillen Sieger des Kolb-Wettbewerbs bekannt Die Wettbewerbsfrage am Hedinger Strassenfest lautete: «Wie viele Pastillen Kosteran-S/1 G sind in folgendem Glas?» Total waren 37 825 Pastillen im Glas, wie Daria Arnold persönlich abgezählt hat. Es ist kaum zu glauben, wie viele fast richtige Tipps abgegeben wurden. Am Nächsten kam dem Resultat Paolo S. Er schätzte 37 820 Pastillen und erhält dafür einen Restaurantgutschein. Auf Rang zwei folgt mit 37 850 Andrin Gorgi, für ihn gab es einen Kino-Gutschein, Bruno Süess ergatterte sich als Dritter einen Manor-Gutschein und Claudia S. gewann einen Kolb-Regenschirm.

Am Dienstag, 4. September, fand die Preisverleihung vor der Firma Kolb statt. Nebst dem OK-Team Enia Berger und Jasmine Hänggi konnten zwei der vier Gewinner daran teilnehmen. Mit Stolz hat man bei Kolb zur Kenntnis genommen, dass der eigene Stand wohl zu den meistbesuchten des Festes gehörte. Dies verdankt man den fantasievollen Ideen aller KolbLernenden, welche das Ganze mit ein paar Inputs von erfahrenen Personen, von A–Z selber durchgedacht, geplant und durchgeführt haben. Daria Arnold, Lernende Kauffrau


Gewerbe

Reiki - Universelle Lebensenergie Ein MüZe-Vortrag mit Demonstration für Erwachsene. Reiki ist ein japanischer Begriff, der «Universelle Lebensenergie» bedeutet. Am Freitagmorgen, dem 28. September 2012, bietet das Mütterzentrum Affoltern die Möglichkeit mehr über diese Energie zu erfahren. Im zweistündigen Vortrag von Natalia Kuratli, Reiki-Meisterin und Meditationslehrerin, wird aufgezeigt, wie man Reiki im täglichen Leben für sich selbst oder für Freunde, Tiere und Pflanzen nutzt. Es kann beim Lesen, während dem Laufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Kochen und sogar während des Schlafes angewandt werden. Der Vortrag wird mit einer Behandlungsdemonstration ergänzt. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch. Anmeldungen bis zum 14. September an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch.

Herrscher der Urzeit Vom 3. bis 15. September 2012 ist im Emmen Center eine imposante Dinosaurier-Ausstellung zu Gast. In Zusammenarbeit mit dem Sauriermuseum Aathal präsentiert das Emmen Center exklusive Dinosaurierskelette und lädt seine Besucherinnen und Besucher zu einer Zeitreise ein, in eine längst vergangene Welt. Die Ausstellung wird jeweils von 14 bis 17 Uhr fachkundig betreut. Schulen wie Privatpersonen können sich für eine persönliche Führung anmelden (041 260 61 12). (pd.)

«Offene Tür» und Schnupperkurse im Gut Training Mettmenstetten Die letzten Kraftmaschinen sind da. Jetzt hat das Gut Training wohl einen der bestausgerüsteten Krafträume in der Szene. Grund genug, das persönliche Fitnessprogramm zu starten und der Gesundheit Gutes zu tun. «Endlich sind alle Ferraris da», sagt Christian Gut, Geschäftsführer des Gut Training in Mettmenstetten: «Mit den drei Medical Solution Kraftmaschinen ist die Produktelinie komplett, alle Technogym-Geräte im Kraftraum haben nun rote Polster, sind also auf dem neuesten Stand. Sie eignen sich sowohl für Fitnessfans wie auch für Trainingstherapie-Patienten. Viele der Geräte kann man sogar im Rollstuhl nutzen. Und mit dem Wellnesssystem hat jeder Kunde einen eigentlichen Zauberschlüssel. Mit ihm gelangt man ins Trainingszentrum. Auf ihm sind die Trainingsdaten gespeichert und das ermöglicht, Interessierte ganz individuell zu coachen.»

Trendige Gruppenlektionen Wer auf Tradition setzt, besucht im Gut Training die trendigen Kurse. «Zumba» zum Beispiel oder «Sypoba». «Zumba, das fröhlich-tänzerische Fitnessprogramm ist wohl die coolste, spritzigste und unkomplizierteste Fitnessform. Und sie ist erst noch überaus wirksam, weil praktisch alle Körperteile aktiviert werden», sagt Maggie Gut, Mitglied der Geschäftsleitung im Gut Training. «Mit Zumba trainiert man seine Ausdauer, kräftigt seine Muskeln, arbeitet an Koordination so-

Rosa und Rudolf Huber: Kleinbusvermietung

Mit der Vermietung von Kleinbussen begann das Ehepaar Huber in Zwillikon im Jahr 2007. «Die Nachfrage wurde immer grösser. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Autoflotte zu vergrössern», halten Rosa und Rudolf Huber fest. Und sie gaben der Firma einen neuen Namen: «Säuliamt-Express». Seit Mai 2012 werden drei Fahrzeuge vermietet: ein neuer Minireisebus Mercedes mit 17 bis 20 Plätzen in Carbestuhlung, ausgestattet

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Maschinenpark komplett!

Den Bus mieten und reisen «Säuliamt-Express» ist zwar ein regionaler Name. Mit der vergrösserte Autoflotte von Rosa und Rudolf Huber, Kleinbusvermietung-Transporte-Alteisen in Zwillikon, lässt sich aber in alle Welt reisen.

Freitag, 7. September 2012

mit Klima-Anlage (benötigt wird hier die Fahrerkarte). In der Garage steht auch ein 15 Plätze bietender Minireisebus mit Carbestuhlung, der Mercedes-Sprinter. Und schliesslich vermieten die Hubers auch einen neuen Mercedes-Vito mit acht Plätzen und 4x4Antrieb, der insbesondere im Winter das ideale Fahrzeug ist. Er ist mit Komfortsitzen in Lederoptik und ebenfalls mit Klima-Anlageausgerüstet. Passend für alle drei Fahrzeuge ist der neue Anhänger (2,5 Tonnen, vier Paletten). Alle drei Fahrzeuge können gemietet werden. Auf Wunsch auch mit einem Chauffeur. «Säuliamt-Express», Rosa und Rudolf Huber-Gujer, Kleinbusvermietung-Transporte-Alteisen, Weidliweg 8, Zwillikon, Telefon 044 760 19 49. E-Mail: huber1949@bluewin.ch.

Christian und Maggie Gut mit einer der beiden neuen Medical-Solution-Kraftmaschinen von Technogym. (Bild zvg.) wie Stabilisation. Und dabei spielt die Musik eine grosse Rolle. In einer Zumba-Lektion tanzt man zu Cumbia, Salsa und Merengue, zu Oriental-Pop und Bellydance.» Ähnlich verhält es sich mit Sypoba. Das vom Schweizer Robin Schädler erfundene Trainingsprogramm hilft, den Körper zu stärken und zu stabili-

Schnupperkurse für Interessierte «Offene Tür» mit Schnupperkursen führt das Gut Training in Mettmenstetten an folgenden Samstagen durch: 15. September 2012, «Zumba»; 22. September 2012, «Sypoba»; 6. Oktober 2012, «Spinning». Mehr Informationen: www.gut-training.ch. (MS)

Ideales Trainingscenter für Familien Gymfit neu mit Kinderhort – 14 Mal pro Woche geöffnet Im Gymfit wurden diesen Sommer alle älteren Geräte ersetzt. Das Fitnesscenter punktet aber auch mit Kinderbetreuung und 60 verschiedenen Gruppenkursen. Von September bis Juni ist der Kinderhort jeden Tag morgens und nachmittags geöffnet, werktags von 8.30 bis 11.30 Uhr, Samstag und Sonntag von 9 bis 12 und täglich von 14 bis 16 Uhr. Für diejenigen, welche gerne in der Gruppe trainieren, wird neu auch jeden Nachmittag während der Kinderhort-Öffnungszeiten eine Groupfitness-Stunde angeboten. Sensationell ist auch der neue Stundenplan. 60 verschiedene Gruppenkurse sind auf den neuen Stundenplan gültig ab 3. September. Neu jeden Nachmittag, Montag bis Sonntag eine Lektion mit betreutem Kinderhort. Das Angebot ist breit gefächert, für jedes Alter und Geschmack wird etwas geboten. Siehe auch den Stundenplan in der Beilage dieser Zeitung. Zumba ist immer noch ein sehr beliebtes Workout, so werden inzwischen 15 Zumba-Lektionen pro Woche angeboten. Neu auch Zumba Gold und Zumba Gold Toning (für Einsteigerinnen, Einsteiger oder aktive Seniorinnen und Senioren geeignet).

Neues Abo

Rosa und Rudolf Huber mit den drei Transportfahrzeugen. (Bild Werner Schneiter)

sieren. Dabei kräftigen die Trainierenden automatisch ihre Muskeln. Das wiederum schult das koordinative Verhalten und verlangt höchste Konzentration. Sypoba ist deshalb eine äusserst effiziente Trainingsmethode. Gratis-Probetrainings sind jederzeit möglich. Sowohl in den Gruppenkursen wie auch im Kraftraum.

Das Gymfit bietet neu auch ein «Abo afternoon» für 790 Franken im Jahr an – Fitness, Gruppenkurse und Wellness inklusive. Jeden Nachmittag von 14 bis 17 Uhr kann man mit diesem Abo trainieren oder eine der täglichen Nachmittagsstunden besuchen. Betreuung im Kinderhort für die Kleinen ist garantiert.

Das Gymfit neu mit über 60 Lektionen pro Woche und dazu Kinderhortzeiten sieben Mal am Vormittag und sieben Mal am Nachmittag. (Bild zvg.) Das Gymfit ist ein krankenkassenanerkanntes Fitnesscenter. Bei Zusatzversicherungen bezahlen die meisten Kassen zwischen zwei- und dreihundert Franken im Jahr. Die Swica zahlt sogar bis 800 Franken ans Fitnessabo im Gymfit!

neu ausgestattet. So findet im Gymfit jedermann-/frau, ob alt oder jung, Freizeittrainierer, Sportler oder Gewichtsheber, alles was sein Herz begehrt und das alles auf derselben Trainingsfläche.

Tanzen für Kinder und Jugendliche Erneuerung Das Fitnesscenter Gymfit hat sich diesen Sommer sozusagen erneuert! Alle älteren Geräte wurden ersetzt. Nebst den immer noch sehr aktuellen Milon Circles (Kraft-Ausdauer und Muskelaufbau), und dem Milon Kabelzug sind alle Ausdauergeräte durch neue von Milon ersetzt worden. Nebst den Circles hat der Kunde die Wahl frei an den neuen Milon-Kraftgeräten zu trainieren (mit der Chip-Karte) oder an neuen Geräten von Life Fitness. Auch der Freihantelbereich wurde komplett

Unsere Jugend sollte bewegt werden! Wenn man noch ganz viel Spass dabei hat, ist die Motivation natürlich noch viel grösser! Dafür sorgen unsere Tanzstunden. Mittwoch und Samstag wird ein Hip Hop, bzw. Street Dance angeboten und am Donnerstagnachmittag ein Zumba Kids (4- bis 7-jährig und 8bis 12-jährig). Das Abo kostet pro Semester 330 Franken, eine Probestunde ist gratis. Weitere Infos unter www.gymfit-affoltern.ch, oder Telefon 044 761 77 74.


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Veranstaltungen

agenda

Warmherzige, schräge und eindringliche Flüchtlingsgeschichte

Freitag, 7. September Affoltern am Albis 20.15: Mundartsongs: Nideröst und Söhne. Premiere - und&und... Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 20.00: OpernHausen präsentiert: «L’elisir d’Amore». Oper von Gaetano Donizetti. Musikalische Leitung: Raphael Honegger. Inszenierung: Mengia Caflisch. Reservierungen unter tickets@opernhausen.ch. Infos: www.opernhausen.ch. Weberei der Firma Weisbrod-Zürrer. Gegenüber der Grandezza.

Hedingen 20.15: Konzert mit Marco Zappa, Renata Stavrakakis und Ginger Poggi – Tessiner Dialektlieder und Beatles-Songs. Türöffnung: 19.45 Uhr. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Samstag, 8. September Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische, iranische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 20.15: Mundartsongs: Nideröst und Söhne. Premiere - und&und... Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage der Ausstellung Elia Häberli, Richard Jurtitsch und Julian Taupe. Malerei und Objekte in Glas. Die Aussellung dauert bis 7. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Wachtmeister Studer» nach dem Kriminalroman von Friedrich Glauser. Premiere. Regie: Klaus-Henner Russius. Bühnenbild: René AnderHuber. Kostüme: Isabel Schumacher. Reservierung: 079 680 53 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Saal. Albisstrasse 1.

Obfelden 14.00: Kinderkonzert mit Andrew Bond. Reformierte Kirche.

Montag, 10. September Affoltern am Albis 10.00-10.50: Everdance - Paartanz ohne Partner/in. Angebot der Pro Senectute Kanton Zürich. Leiterin: Martin Foster. Anmeldung und Infos: Janine Metzler, Forchstrasse 145, 8032 Zürich, Tel. 058 451 51 31 oder sport@zh-prosenecture.ch. werk eins. Werkstrasse 1.

Dienstag, 11. September Affoltern am Albis 10.30-11.00: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Informationen. Anmeldung nicht erforderlich. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.00: Dokumentarfilm von Marianne Pletscher: «Behütet ins gemeinsame Boot». Der Film begleitet Demenzkranke und ihre Angehörigen in einer Theaterwoche. Die Dokumentarfilmerin wird persönlich anwesend sein. Im Mehrzweckraum

Freitag, 7. September 2012

«Le Havre» von Aki Kaurismäki im Kinofoyer Lux Seine Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und sparsamen Stil. Kinofoyer Lux zeigt am 14. September «Le Havre» von Aki Kaurismäki. Die Helden des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki sind die «kleinen Leute»: Aussenseiter, Arbeiter und Arbeitslose -Verlierer der Gesellschaft. Wie kaum ein anderer Regisseur betrachtet Kaurismäki sie liebevoll, niemals spöttisch. Und immer findet sich auch eine grosse Portion bissigen Humors in seinen Filmen. Mit «Le Havre» hat Aki Kaurismäki eine seiner besten Komödien überhaupt realisiert. Ein Film, so kämpferisch wie sein «The Man Without a Past», gleichzeitig so poetisch wie «La vie de bohème». Sorgfältig komponierte Bilder, trockener Humor, treffende Dialoge, umwerfender Charme, eine so humanistische wie romantische Feinfühligkeit. Mit den hervorragenden schauspielerischen Leistungungen von Kati Outinen als Arletty und André Wilms als Marcel ist «Le Havre» einer dieser grossen kleinen Filme, die dem Zuschauer das Herz unvermittelt warm und weit werden lassen. Der Film wurde deshalb auch wohlverdient mit mehreren Filmpreisen an namhaften Festivals ausgezeichnet.

Schuhe polieren und Zähne zeigen Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemien, hat sich nach Le

Haus Rigi. Spital. Melchior-HirzelWeg 40.

Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Stallikon 10.15-10.45: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Claudia Berger. Für Eltern mit Kleinkindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt. Bibliothek.

Mittwoch, 12. September Affoltern am Albis 09.00: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Ich verfluche den Fluss der Zeit» von Per Petterson diskutiert. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Sunshine School». Einblick in die Schule Nepals. Die Ausstellung stellt eine Schule für Kinder aus ärmsten Verhältnissen vor. Die Ausstellung dauert bis 30. November. Infos unter www.aeugst-albis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/1618.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr. Flüchtling und Helfer in «Le Havre» von Aki Kaurismäki. (Bild zvg.) Havre zurückgezogen. Hier lebt er zufrieden mit seiner Frau Arletty und geht der ehrenwerten, aber wenig einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Da kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt eines afrikanischen Flüchtlingsjungen. Obwohl seine Frau erkrankt ist, stellt sich Marcel mit Hilfe von Bewohnern seines Quartiers gegen die Obrigkeit des Staates, die den Jungen fieberhaft sucht. Es ist Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen ... Der kurze Animationsfilm «Miramare» der Schweizerin Michaela Müller, die in Zagreb studierte, zeigt das Flüchtlingsproblem auf eine andere faszinierende Weise. Mit ihrem in groben Pinselstrichen gemalten Blick zeigt Michaela Müller einen Aus-

schnitt auf das Leben im südlichen Europa, wo Touristen sich entspannen, während illegale Immigranten um eine Chance für ein besseres Leben kämpfen. Zwei Kinder brechen aus einem den Touristen vorbehaltenen Gelände aus und merken rasch, dass die Realität wenig mit dem luxuriösen Leben der Feriengäste zu tun hat. Michaela Müller wurde für «Miramare» 2011 mit dem Schweizer Filmpreis Quartz für den besten Trickfilm ausgezeichnet und hat damit weltweit auch viele andere Preise erhalten. «Le Havre» von Aki Kaurismäki (Fi/F/d 2011, 94 Min., OV/d) und «Miramare» von Michaela Müller (CH, 8 Min., ohne Dialog) im Kinofoyer LUX, Aula EnnetgraUhr. Kasse und Kinobar geöffnet ab 19.30 Uhr.

ressante Details und auf Zusammenhänge naturkundlicher und geschichtlicher Art aufmerksam machen. Geschichten und Sagen werden in der Landschaft wieder lebendig. Da bei jedem Wetter und teilweise auf Moorpfaden gewandert wird, werden gutes Schuhwerk und entsprechende Kleidung empfohlen. Für die Verpflegung beim Lunch und für unterwegs dient der eigene Rucksack. Zeit zu gemütlichem Beisammensein bietet sich während der Lunchpause und vor allem zum Abschluss der Veranstaltung im ehemaligen Restaurant «Türlersee», wo der Verschönerungsverein ab ca. 15.30 Uhr alle Teilnehmenden zu Speis und Trank willkommen heisst. Treffpunkt: Samstag, 15. September, 9.40 Uhr bei der Postauto-Haltestelle «Grindlen» (Bus 223).

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

20.00: OpernHausen präsentiert: «L’elisir d’Amore». Oper von Gaetano Donizetti. Musikalische Leitung: Raphael Honegger. Inszenierung: Mengia Caflisch. Reservierungen unter tickets@opernhausen.ch. Infos: www.opernhausen.ch. Weberei der Firma Weisbrod-Zürrer. Gegenüber der Grandezza.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Elia Häberli, Richard Jurtitsch und Julian Taupe. Malerei und Objekte in Glas. Die Aussellung dauert bis 7. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Suche nicht draussen». Bilder von Sonnja Eberhard. Die Ausstellung dauert bis 14. Oktober. Öffnungszeiten: Täglich 8-22 Uhr.

Stallikon Schulhaus Loomatt. Kunstforum: «Ordnungen von Zufällen». Bilder und Objekte von Franziska Abu Shibika. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19.-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

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DIE LEGENDE DER HIGHLANDS Fr/Sa 22.45 h D gespr., ab 16 J. Von Drew Goddard, mit Chris Hemsworth uva. CH-Premiere Tägl. 20.15 h (E/d/f) Fr/Mo/Di/Mi auch 18 h (D), Sa/So auch 17 h (D) HOPE SPRINGS Ab 13/10 J. Von David Frankel, mit Meryl Streep uva. CH-Premiere/Nachtvorstellungen!

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Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus.

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Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Wachtmeister Studer» nach dem Kriminalroman von Friedrich Glauser. Regie: Klaus-Henner Russius. Bühnenbild: René Ander-Huber. Kostüme: Isabel Schumacher.Reservierung: Telefon 079 680 53 01 oder

6. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mi 14.30 h, D gespr. BRAVE/MERIDA – Ab 8, in Begl. ab 5 J.

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Donnerstag, 13. September Affoltern am Albis

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ben, Affoltern, am Freitag, 14. September, 20.15

Der Verschönerungsverein lädt zur Grenzwanderung

Die ersten beiden Etappen werden vielen Teilnehmenden noch in guter Erinnerung sein – und neue Gesichter sind auch diesmal herzlich willkommen! Die Route führt von der Rifferswilerstrasse übers Farbüel ins Moorgebiet der Chrutzelen, und anschliessend geht es via Vollenweid und Seeboden zum Hexengraben und dem See entlang nach Türlen. Wie an den ersten beiden Wanderungen werden Kenner der Gemeinde unterwegs auf inte-

Aeugst am Albis

Aeugstertal

Gemeinde Hausen neu entdecken Die Gemeinde Hausen auf spezielle Art kennen zu lernen, neu zu entdecken, das ist die Absicht des Verschönerungsvereins. Er lädt am 15. September alle Interessierten ein zum dritten und letzten Teil einer Wanderung entlang der Gemeindegrenze.

Ausstellungen

3. Woche!

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Stallikon 06.30: Seniorenwandergruppe Stallikon: Wanderung Raten - Unterägeri. Marschzeit: 3 Std. Verschiebedatum 20. September. Weitere Infos unter Tel. 044 700 05 28. Gemeindeparkplatz.

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Veranstaltungen

Freitag, 7. September 2012

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«Wachtmeister Studer» ermittelt in Mettmenstetten Die Aemtler Bühne zeigt einen Schweizer Krimi-Klassiker – morgen Samstag ist Premiere Morgen Samstag, 20.15 Uhr, findet im Theatersaal des Weissen Rössli in Mettmenstetten die Premiere 2012 der Aemtler Bühne statt. Zur Aufführung gelangt der Schweizer Krimi-Klassiker «Wachtmeister Studer» von Friedrich Glauser. ................................................... von thomas stricker In Gerzenstein BE wird der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Wendelin Witschi ermordet. Der Verdacht fällt auf den randständigen Erwin Schlumpf. Schnell, zu schnell scheint der Fall gelöst; wenn da nicht Wachtmeister Studer wäre: Er ermittelt mit kriminalistischem Spürsinn, vor allem aber mit viel Verständnis für den «anormalen» Verdächtigen und gesundem Misstrauen gegenüber den «normalen», rechtschaffenen und angesehenen Bürgern Gerzensteins. Und es gelingt ihm – in der dramatischen Fassung Ingrid Wettsteins unterstützt von Ehefrau Hedy – den wirklichen Mörder zu überführen. Sogar ein Happy End der kitschigen Sorte wird das Publikum erfreuen. Viel von seiner eigenen turbulenten Biografie verarbeitet Glauser in diesem 1934 in der Berner Psychiatrischen Klinik Waldau geschriebenen Krimi. Schon 1939 verfilmt ihn Leopold Lindtberg, in der Rolle des Kommissars der unvergessliche Heinrich Gretler. Die Unterscheidung zwischen den Normalen und den andern, von der Gesellschaft verachteten «Anormalen», kommt auch auf der Bühne stark zum Ausdruck. Klar wird auch die

Sympathie, die Glauser jenen entgegenbringt, die «einen Vogel haben». Glausers Wachtmeister anerkennt seine Verwandtschaft zu Simenons Maigret und wird als Vorfahre des aktuell wohl bekanntesten Schweizer TVKommissars, Hansjörg Schneiders Hunkeler, gesehen.

Augenweide und Ohrenschmaus Für die Inszenierung der Aemtler Bühne zeichnen sich bewährte Profis verantwortlich. Wie schon in «De Franzos im Ybrig» – viele der treuen Zuschauer mögen sich noch an die eindrückliche Bergkulisse in der OVA-Halle erinnern – haben Klaus Henner Russius (Regie), René Ander-Huber (Bühnenbild) und Isabel Schumacher (Kostüme) eine stimmige Inszenierung geschaffen, die das Publikum überraschen wird. Soviel sei verraten: Nicht ein gewaltiger Ybrig, sondern 19 Bilder werden auf die eher kleine Rösslibühne gezaubert, eine wahre Augenweide, ein wahrer Ohrenschmaus auch; so sehr, dass die Aufführung vom 23. September zusammen mit dem Schweizerischen Blindenbund organisiert wird. 50 Mitwirkende in allen Bereichen, 50 intensive Proben, umfangreiche «Bauarbeiten» auf der Bühne, für eine Tribüne, die von allen Plätzen aus eine sehr gute Sicht auf die Bühne ermöglicht, für einen gemütlichen Barund Foyerbereich, waren nötig, damit das Publikum in den Genuss eines hoffentlich unvergesslichen Theaterabends kommt. Das Gasthaus zum weissen Rössli wird in den nächsten Wochen zu einem veritablen Theaterhaus. Eine spezielle Speisekarte mit Berner Spezialitäten in den wunder-

Die Ermittlungen laufen im Büro des Untersuchungsrichters ... schönen Räumen des «Rösslis» lädt zudem zu einem guten Essen vor der Aufführung ein. Bitte rechtzeitig (Telefon 044 767 02 01) reservieren. Nach der Premiere offeriert die Aemtler Bühne allen einen Drink. Aufführungsdaten: Samstag, 8. September; Mittwoch, 12. September; Freitag, 14. September; Freitag, 21. September; Samstag, 22. September; Sonntag, 23. September; Mittwoch, 26. September; Freitag, 28. September; Samstag, 29. September; Sonntag, 30. September; Dienstag, 2. Oktober; Freitag, 5. Oktober; Samstag, 6. Oktober. Jeweils 20.15 Uhr, sonntags 17 Uhr. Nummerierte Sitzplätze buchen unter www.aemtlerbuehne.ch, Billette. Vorverkaufsstellen befinden sich im Restaurant Rössli in Mettmenstetten und in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern.

... und im Wald von Gerzenstein. (Bilder zvg.)

Den Abend verabschieden - kleines Abendkonzert Klein und fein: Anlässe des Bickwiler Forums Am vergangenen Sonntag lud das Bickwiler Forum in Obfelden zu einem Abendkonzert mit den beiden Jodlerinnen Vreni Eichmann und Heidi Roth, begleitet von der Akkordeonistin Luzia Strickler und der Alphornmusikerin Margrit Buchschacher. ................................................... von regula zellweger Jodeln, in der heutigen Zeit? Trachten tragen und Texte singen, die von heilen Welten und längst vergangenen Zeiten handeln, als in der Familie noch gesungen wurde. Der Anlass «Den Abend verabschieden – kleines Abendkonzert» in der Praxisgemeinschaft am Brunnenweg 8 in Obfelden regte an, alte und neue Werte zu überdenken. Die Jodellieder, vorgetragen von Vreni Eichmann und Heidi Roth, ermuntern, die kleinen Wunder wie Tautropfen, die Eisblumen und Spinnennetze bewusst wahrzunehmen. Es wurde angeregt, das Staunen, das Vertrauen und das Lachen aus Kindertagen im Erwachsenenalter zu bewahren. Sogar nach dem Glück wurde gefragt, dem kleinen, sanften und stillen Glück, das man beim Betrachten in der Natur oder beim liebevollen Miteinander von Menschen empfinden kann. Was erstaunte: Die meisten dargebotenen Jodellieder stammen von zeitgenössischen Volksmusikern.

Die Hälfte der rund fünfzig Konzertbesucher nahm gemeinsam das Nachtessen im nahen «Hirschen» ein, man plauderte und genoss den Abend.

Persönliches Engagement Solche wunderschönen Erfahrungen können nur gemacht werden, weil sich einzelne engagieren. Wie Vreni Eichmann, Heidi Roth, Luzia Strickler und Cornel Elsner (von links) in der Praxisgemeinschaft in beispielsweise Heini Suter und sein Bickwil. (Bild Regula Zellweger) Team, die im Rahden relativ statisch da, die Hände un- men des Bickwiler Forum immer wieAbschied vom Sommer ter den Schürzen, wie es sich für Jodle- der kulturelle Leckerbissen organisieEs war kühl und grau an diesem rinnen gehört. Aber die Mimik und ren. Oder das Engagement der MusikeAbend. Im Programm stand: «Abschied vor allem, wenn sich beide einander nehmen vom Tag und leise auch vom zuwandten und wortloses Einverneh- rinnen, die einen grossen Teil ihrer Sommer», als hätte man geahnt, dass men herrschte, bewirkte Dynamik Freizeit investieren, einerseits zur eidieses Wochenende das erste wirklich und Lebendigkeit. Nicht nur die Jodle- genen Freude, aber auch, um anderen herbstliche war. Die ausgewählten Jo- rinnen harmonierten, auch die Akkor- Freude zu bereiten. Die Jodlerinnen dellieder vermittelten Heiterkeit, Wär- deonistin Luzia Strickler fügte sich geben auch gern Einzelpersonen und mit bewundernswerter Professionali- Gruppen Einblick in ihr Musizieren. me und Freude. Wer also schon lange damit liebäuDie warme, tragende Stimme von tät ins Ganze ein. Bereits vor dem Konzert spielte gelt, selbst zu jodeln, sucht am besten Vreni Eichmann, die auf eine lange Ausbildung und Erfahrung als Jodlerin sich die Alphornistin Margrit Buch- das Gespräch nach einem der nächszurückblicken kann, ergänzte sich schacher im Freien ein und auch zum ten Anlässe. Vreni Eichmann und Heihervorragend mit dem quirligen, le- Abschluss des Konzertes lauschte man di Roth sind am 16. September, um 10 bendigen Temperament von Heidi draussen den vollen Tönen dieses ur- Uhr Solistinnen der Jodlermesse in der Roth, die man vom Theater und vom schweizerischen Instrumentes, das ho- Kirche Knonau und am 28. Oktober klassischen Gesang kennt. Beide stan- he Anforderungen an die Spieler stellt. um 9.30 Uhr in Obfelden.

Meditative Art des Musizierens Am 16. September, um 17.15 Uhr singt der A-Capella-Chor Zürich unter der Leitung von Piergiuseppe Snozzi Chormusik der Renaissance in der Klosterkirche Kappel. Texte, gelesen und ausgewählt von Pfarrer Christof Menzi begleiten die Musik. Der A-Cappella-Chor Zürich hat sich ganz der Pflege der geistlichen Chormusik des 16. und 17. Jahrhunderts verschrieben. Sein Gründer und Leiter Piergiuseppe Snozzi, in Locarno, Zürich und Wien ausgebildeter Pianist und Chorleiter, meint dazu: «Ich bin überzeugt, dass diese Musik gerade für den heutigen Menschen faszinierende Eigenschaften hat. Ihre absolute Durchsichtigkeit und Schwerelosigkeit und ihr gleichmässiges Strömen erlauben eine erholsame, meditative Art des Musizierens und des Hörens.» Im Mittelpunkt der Tätigkeit des Chores steht das Werk Giovanni Pierluigi da Palestrinas, in welchem polyphone niederländische Satztechnik der Josquin-Zeit mit italienischem Sinn für Melodie und Wohlklang verschmilzt. In der Klosterkirche Kappel führt der A-Cappella-Chor die Werke «Sicut cervus», «Salvator mundi», «Magnificat Terzi Toni» und die «Missa brevis» von Palestrina auf. Konzert am Sonntag, 16. September, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei – Kollekte. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, auf Anmeldung (Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch) am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Informationen unter www.klosterkappel.ch.


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körpert die ultimative Leidenschaft für den neuen Sportwagen und dessen Kerntechnologie: den «Subaru-Boxermotor». Der Sportler mit dem Subaru-Boxermotor zeichnet sich durch ein geringes Gewicht, eine schnittige Silhouette und einem, dank der Boxer-Motorkonstruktion, sehr tiefen Schwerpunkt aus. Daraus resultieren sportliche Fahrleistungen und Fahrspass pur. Der neue SUBARU Emotionsträger ist ein reinrassiges Coupé. Es ist 4,24 Meter lang und mit 1,3 Meter flacher als die meisten Sportwagen.

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Vermischtes

Freitag, 7. September 2012

Bekanntester und beliebtester Wettswiler Zu Harry Steinmanns «Neunzigstem» Mit einem von der Familie liebevoll zubereiteten Apéro für eine Handvoll Wettswilerinnen und Wettswilern im und hinter dem Türmlihaus und der Schulklasse von Lehrer Lorenz Hartmann fand der 90. Geburtstag von Wettswils Ehrenbürger am 4. September einen würdigen und stimmigen Rahmen. Neben den fröhlichen Wettswiler-Liedern der Schülerinnen und Schüler fand die kurze, in herzlichem Ton gehaltene Ansprache von Schulpräsidentin Francesca Brignoli Lutz viel Anerkennung und Zustimmung. Wir drucken hier diese schlichte und gleichwohl gehaltvolle Rede im Wortlaut ab: «‹Wettschwil Du bisch mi Heimet, bliibsch mis Ziil›, heisst es in dem Lied von Harry, das die Schüler der 5. zusammen mit Lorenz Hartmann gesungen haben.

Von Schülern und Eltern geschätzt ‹Wettschwil Du bisch mis Ziil› sagte Harry wohl vor rund 68 Jahren, als er als ganz junger Lehrer zu in die Schule Wettswil kam. Harry, du hast mir einmal erzählt, dass deine jungen Leh-

rerkollegen nicht verstanden haben, wieso Harry gerade im kleinen, abgelegenen Dorf Wettswil arbeiten möchte. Für deine Schüler und Schülerinnen war es auf jeden Fall ein Glück. Aus Erzählungen von ehemaligen Schülerinnen von Harry weiss ich, wie sehr er von Schülern und Eltern geschätzt wurde. Im Klassenzimmer und auch ausserhalb, wenn es sein musste auch bei den Eltern seiner Schülerinnen und Schülern zu Hause. Harry hat sich immer sehr für seine Schützlinge eingesetzt. Beispielsweise war es ihm zu verdanken, dass das Fach Schwimmen eingeführt wurde, zu einer Zeit, als von einem Schwimmbad noch keine Rede war. Aber dafür gab es ja den Ziegelweiher. Zu verdanken haben wir dir auch viele Wettswiler Geschichten, zum Beispiel ‹Wettschwiler-Theaterwasser› und unzählige Lieder. Lieder, die uns heute noch bewegen, zum Schmunzeln oder zum Nachdenken bringen. Nach rund 40 Jahren im Schuldienst hat sich Harry auf Ende Schuljahr 1983/84 pensionieren lassen. Ich konnte nicht eruieren, wann Harry wieder in den Schuldienst zurückkehrte. Aber irgendwann kehrte er zurück und unterrichtete bis zum Juli

1993 unseren Kindern das Fach Biblische Geschichte. 1993 schreibt er der Schulpflege, ‹... dass ich keinen B-Unterricht erteilen werde, da ich nun definitiv jüngeren Kräften Platz machen möchte.›

Ein unverändert gern gesehener Gast in der Schule Viel verändert hat sich in unserer Schule seither. Aber ein unverändert gern gesehener Gast in unserer Schule bist du, Harry. Deine Pointen und Lieder sind immer wieder ein Bereicherung, auch für unsere jährlichen Examenessen. Wir hoffen, dass wir diese noch viele Jahre geniessen dürfen. Lieber Harry, du schaust auf erlebnisreiche 90 Jahre zurück. Du hast ganz vieles Gutes erreicht. Für unsere Schule, deine Schülerinnen, Schüler und das ganze Dorf, ‹euises Wettschwil›. Nicht umsonst wurdest du auch zum Wettswiler Ehrenbürger gewählt. Ich danke dir im Namen unserer ganzen Schule dafür. Von ganzem Herzen gratuliere ich dir im Namen zum 90. Geburtstag. Ich freue mich mit dir heute anstossen zu dürfen und wünsch dir weiterhin so viel Energie und Schaffenskraft und eine gute Gesundheit.»

90 Jahre alt: Harry Steinmann, Ehrenbürger von Wettswil. (Bild Gusti Dorigo)

Auf Franz Liebhart folgt Samy Baumann 77. Generalversammlung des Fussballclubs Affoltern

Am Dienstag, 11. September, um 20 Uhr wird am Spital Affoltern im Mehrzweckraum Haus Rigi der Doku-Film von Marianne Pletscher gezeigt. Der Film begleitete Demenzkranke und ihre Angehörigen in einer Theaterwoche.

Am Montag, 3. September 2012, eröffnete Franz Liebhart, Präsident, die 77. ordentliche Generalversammlung des Fussballclubs Affoltern. Gewohnt zügig wurden die verschiedenen Traktanden von den 88 anwesenden Mitgliedern gutgeheissen. Nach langjähriger Vereins- und Vorstandstätigkeit haben Franz Liebhart, Alain Luchsinger, Reto Hürlimann und René Meier ihren Rücktritt eingereicht. Die Abgänge werden sehr bedauert, handelt es sich doch bei den genannten Personen um langjährige und verdiente Vorstandsmitglieder. Erfreulicherweise ist es dem Vorstand gelungen, die Vakanzen zu ersetzen, ja sogar den Vorstand mit jungen Mitgliedern aufzustocken, um die anfallenden Arbeiten auf mehrere Schultern verteilen zu können. Der Vorstand setzt sich neu wie folgt zusammen: Samy Baumann, Präsident (neu), Harry Wettstein, Marketing (bisher), Stephan Ehrsam, Finanzchef (bisher), Volkmar Klutsch, Medien/Öffentlichkeitsarbeit (bisher), Bala Shkelqim (neu), Erkan Abaci (neu), Ernst Marti (neu), Ivan Bieri (neu), Joel Memmishofer (neu), Manfred Hauptmann (neu) und Urs Bumbach (neu). Die Konstitu-

Die neuen Ehrenmitglieder des FCA: Rolf Möhr, Alain Luchsinger, Franz Liebhart und René Meier (von links). (Bilder zvg.) ierung sowie die Ämterverteilung erfolgt an der nächsten Vorstandssitzung. Der Vorstand wird weiterhin tatkräftig unterstützt von den beiden «Sekretärinnen» Bea Hofmann und Yvonne Kehrwald. Als Revisoren amten weiterhin Franco Kaufmann, Walter Steiner und Willi Ebner.

Ehrenmitglied verabschiedet

Grosse Aufgaben warten auf ihn: der neue FCA-Präsident Samy Baumann.

Die Generalversammlung hatte mit der Totenehrung vom Ehrenmitglied Walter Peter und einer Schweigeminute begonnen. Das langjährige und verdiente Mitglied hat am 14. März 2012 den FCA für immer verlassen. Per 30. Juni 2012 zählte der FCA stolze 783 Mitglieder. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 2 Personen. Davon sind weit über 400 aktive Fussballerinnen und Fussballer. Diese spielten in der Saison 11/12 in drei Aktiv-, je einer Seniorenund Veteranen-, einer Damen- und U23-Damen, 14 Junioren- sowie drei Juniorinnen-Mannschaften; also total 24 Mannschaften.

Positive Zahlen Die Jahresrechnung weist erfreulicherweise einen Gewinn von 2958 Franken aus. Budgetiert war ein Überschuss von 1850 Franken. Stephan Ehrsam, Finanzchef, informierte im Detail über die einzelnen Aufwand- und Ertragsposten. Erwähnenswert ist, dass für das clubeigene Mooshüsli eine Sonderabschreibung von 60 000 Franken- «getätigt» werden konnte. Zudem wurden 10 000 Franken für die anstehende Sanierung/Renovation des Clubhauses zurückgestellt. Das Budget für die Saison 2012/13 sieht nicht zuletzt wegen der Einführung der Helferbeiträge einen kleinen Ertragsüberschuss von 1794 Franken vor. Die Einführung der Helferbeiträge gab einiges zu reden. Künftig wird jedem Mitglied ein sogenannter Helferbeitrag in Rechnung gestellt, welcher dieser mittels Arbeitseinsätze (Leistungen) für den FCA wieder «abverdienen» kann. Mit diesem System sollen die Spieler und Spielerinnen sowie Juniorenund Juiniorinnen-Eltern motiviert

«Behütet ins gemeinsame Boot»

werden, sich für den Verein einzusetzen. Gleichzeitig werden diejenigen zur Kasse gebeten, welche beim Vereinsleben nicht aktiv mithelfen. Sowohl den neuen Mitglieder- und Helferbeiträge sowie dem Voranschlag 11/12 wurde grossmehrheitlich (zwei Gegenstimmen) zugestimmt.

Ausgezeichneter Einsatz Aufgrund ihres enormen Engagements dem Fussballclub Affoltern gegenüber, wurden Alain Luchsinger, Franz Liebhart, René Meier und Rolf Möhr zu Ehrenmitglieder ernannt. Einer grossen Anzahl von freiwilligen Helferinnen und Helfern wurde für ihre rund um den FCA geleistete Arbeit mit einem kleinen Präsent gedankt. Ohne diese ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer würde der FCA nicht existieren. Der offizielle Teil wurde in 110 Minuten bewältigt. Traditionsgemäss wurde die Generalversammlung mit einem vorzüglichen Essen, zubereitet von Rosa und Donato Puntillo, beendet.

Marianne Pletscher ist die «Grande Dame» der Dokumentarfilme. Viele ihrer eindrücklichen Filmdokumente wurden im Schweizer Fernsehen gezeigt. Im Laufe ihrer Tätigkeit hat sie zehn angesehene Filmpreise erhalten für ihr Schaffen. 2011 hat sie während einer Woche demenzerkranke Menschen und ihre Angehörigen in einem Pilotprojekt von Theaterferien am Ägerisee filmisch begleitet. Entstanden ist ein eindrückliches Dokument, das sowohl die Nöte und die Trauer der Angehörigen, aber auch viele heitere Momente der Kreativität und Lebenslust der Betroffenen zeigt. Wir sehen, wie viele Ressourcen Demenzkranke noch haben und dass sie das Leben geniessen können, trotz Gedächtnisschwierigkeiten oder zunehmendem Sprachverlust. Welche Wirkung erhofft sich Marianne Pletscher von ihrem Film beim Publikum? «Einerseits sehen Angehörige, wie wichtig dieses Loslassen ist. Dass es einem besser geht, wenn man sich entlastet – und dass es dann auch dem Partner wieder besser geht. Andererseits wollen wir die vielen Menschen ansprechen, die im Beruf mit Demenzerkrankten zu tun haben – Pflegefachleute, Spitex und so weiter. Sie können die Angehörigen auf Entlastungsmöglichkeiten wie diese Theaterferien hinweisen. Ein Film über ein solches Projekt kann mithelfen, etwas in Bewegung zu setzen.» Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher wird bei der Aufführung anwesend sein. Im Anschluss daran wird sie zusammen mit Fachleuten aus dem Bereich Demenzkrankheiten dem Publikum für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Angehörige und Betroffene, Fachleute und die interessierte Bevölkerung sind zu dieser öffentlichen Aufführung herzlich eingeladen. Dr. med. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie Spital Affoltern


Sport

Freitag, 7. September 2012

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WM-Start in allen drei Disziplinen? Podestplatz für Petra Klingler an den Schweizer Meisterschaften im Leadklettern Nationale Meisterschaften sind für die Trainer wichtige Meilensteine für die Zusammensetzung der WM-Mannschaft. Die Athletinnen und Athleten müssen hier ihre Topform unter Beweis stellen. Im Vorfeld der Weltmeisterschaften im Sportklettern vom 12. bis 16. September 2012 in Paris fanden vergangenes Wochenende in Niederwangen bei Bern die Schweizer Meisterschaften im Lead-Klettern statt. Zahlreiche Zuschauer hatten den Weg in die Kletterhalle Magnet gefunden. Belohnt wurden sie mit einem spannenden Wettkampf, an dessen Ende strahlende Gesichter auf dem Podest standen. Spannend war es insbesondere bei den Damen: die amtierende Schweizer Meisterin in der Disziplin Lead, Alexandra Eyer, startet dieses Jahr «nur» noch international und verteidigte ih-

ren Titel nicht. Petra Klingler aus Bonstetten kletterte auf Platz 3 – ein sehr gutes Ergebnis für die Boulder- und Speedspezialistin. Ihren WM-Platz hatte sie jedoch schon zuvor auf sicher. An der WM in Paris wird sie nun voraussichtlich auch in der Kombination, also allen drei Disziplinen (Lead, Bouldern und Speed) antreten. Ganz zuoberst auf dem Podest stand dann Urdorferin Rebekka Stotz. Auf Rang 2 landete die Westschweizerin Katherine Choong, die sich damit ihren Platz im WM-Kader sichern konnte. Sein Ticket nach Paris ebenfalls längst in der Tasche hatte Cédric Lachat. Der Jurassier steht seit Jahren nahezu konkurrenzlos an der Spitze der Schweizer Kletterszene. Den Titel des Schweizer Meisters holte er sich also quasi mit links. Vizemeister wurde der Bieler Kevin Hemund, gefolgt von Remo Sommer, die beide ebenfalls an der WM antreten werden.

Das Podest in Niederwangen. Von links: Katherine Choong, Rebekka Stotz und Petra Klingler. (Bild David Schweizer)

Sprint, Ballspiele und Geländelauf

2. Rang für Sina Ogg

Jugendspiel- und Stafettentag in Affoltern

Kantonale Gerätemeisterschaft in Effretikon Am vergangenen Wochenende traten rund 1500 Turnerinnen und Turner zur kantonalen Gerätemeisterschaft an und zeigten wiederum hervorragende Leistungen. Nebst dem Podestplatz von Sina Ogg gab es Spitzenklassierungen für Elena Widmer und Larissa Kurmann in der Kategorie 1 sowie Nick Neuhaus (Kategorie 2). Das Wetter war schlecht, doch die Organisatoren des kantonalen Wettkampfs in Effretikon hatten alles im Griff. Sie konnten die vielen Turnerinnen und Turner, sowie die zahlreichen Zuschauer während der verschiedenen Rangverkündigungen gut im grossen Zelt unterbringen, so dass niemand im Regen stehen musste.

Trotz der langen Sommerpause und der kurzen Trainingszeit konnten die Mettmenstetter Turnerinnen und Turner am vergangenen Wochenende sehr gute Platzierungen erreichen: Sina Ogg vor Elena Widmer, Rang 5 und Larissa Kurmann, Rang 6. Camille Gagnaux holte sich mit dem 13. Rang die begehrte Auszeichnung in der Kategorie 5B. In den Kategorien 2, 3 und 4 turnten fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Auszeichnungsränge. Nick Neuhaus (Kategorie 2) verpasste dabei das Podest um nur einen Zehntelpunkt, Tim Schmid wurde hervorragender 8. (Kategorie 3). Iris Fusinato

Finallauf um den «Schnällscht Säuliämtler». (Bild zvg.) Frühmorgens, genauer gesagt um halb acht Uhr, standen bereits die ersten motivierten Jugendlichen auf dem Sportplatz «Moos» in Affoltern. Nachdem alle eingetroffen waren und sich aufgewärmt hatten, konnte der Wettkampf beginnen. Während die Knaben im Schnelllauf gegeneinander antraten, bewiesen sich die Mädchen in den Gruppenspielen Jägerball, Linienball und Korbball. Als diese Partien durch waren, wechselte das Ganze. Die Sportlerinnen massen sich im Schnelllauf und gleichzeitig kämpften die Knaben um einen Gruppensieg.

Nach einem anspruchsvollen Morgen hatten sich alle die Mittagspause verdient. Die Kinder assen ihre Sandwiches und die Zuschauer konnten sich in der Wirtschaft verpflegen. Am Nachmittag ging es los mit den Finalspielen der Mädchen. Nebenbei fanden die Zwischenläufe der Knaben um den «Schnällscht Säuliämtler» statt. Als die Zwischenläufe und Gruppenspiele beendet waren, gab es den zweiten Wechsel. Diejenigen, welche gerade keine Disziplinen absolvierten, stellten ihre Ausdauer im Geländelauf auf die Probe. Im Ziel wartete eine kleine Belohnung auf die Läufer.

Am späteren Nachmittag fanden dann die Finalläufe statt. In jedem Jahrgang wurde um den Titel des «Schnällschten Säuliämtlers» gekämpft. Gleich anschliessend wurde die Pendelstafette in mehreren Serien ausgetragen. Dank dem fleissigen Rechnungsbüro konnte die Rangverkündigung pünktlich um 17 Uhr durchgeführt werden. Viele Kinder stiegen mit strahlenden Augen aufs Podest, um ihre Medaille oder den Gruppenpreis entgegen zu nehmen. Der Turnverein Ottenbach kann sehr positiv auf diesen Tag zurückblicken. (DE & JK)

Die Mettmenstetter Turnerinnen dürfen stolz sein. (Bild zvg.)

Stalliker Turnerinnen reisten an den Bielersee Rebgebiet und Schilflandschaft – Wochenend-Ausflug nach Twann Ungetrübte Stimmung herrschte trotz Schauerwetter am vergangenen Wochenende unter den sportlichen Turnerinnen auf ihrem Weekendausflug Richtung Bielersee.

schliessende, gemeinsame Nachtessen. Am Sonntag zeigte sich gar die Sonne von der freundlichen Seite und liess die Tour durch das schöne Rebgebiet bei toller Aussicht auf den Bielersee zum Erlebnis werden. Mit Schiff «Berna» ging es weiter zur St. Petersinsel, wo die Gruppe nach eindrücklichem Marsch durch die weiten Schilflandschaften im alten Kellergewölbe des Restaurants die Mittagspause verdient hatte. Müde, aber erfreut kehrten die Turnerdamen nach Hause und waren sich einig: Es war ein tolles, gesprächiges Wochenende!

................................................... von gabriela gull Wer dabei sein wollte, musste früh aufstehen am Samstag, 1. September. Voller Elan nahmen die 22 Damen durchmischten Alters des Turnvereins Stallikon via Postauto die von Simone Schweizer angeführte, unterhaltsame Reise unter die Füsse. Nach einer mehrstündigen Wanderung auf dem Höhenweg nach Magglingen und einer kurzen Schifffahrt erreichten sie ihr

Professionell geleitete Turnstunden finden

22 Damen durchmischten Alters des Turnvereins Stallikon auf Reise. (Bild zvg.)

wöchentlich statt am Dienstag, 20 Uhr, Mittwoch, 19 Uhr, in der Turnhalle Loomatt. Neuinteressierte

Hotel wegen des wechselhaften Wetters etwas durchnässt. Die fröhliche

Degustationstour mit «Twanner Rebensaft» auf der im Dorf stattfinden-

den «Weinstrasse» liess die Stimmung ebenso wieder aufleben wie das an-

sind jederzeit herzlich willkommen. Info unter dtv@gmx.ch.


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Sport

Freitag, 7. September 2012

Schweizer Meistertitel zurück im Säuliamt Streethockey-Senioren aus dem Unteramt gewinnen das Finalturnier in Kernenried-Zauggenried Guten Mutes traten die Senioren des SHC Bonstetten-Wettswil als Gruppensieger letztes Wochenende zum Finalturnier in Kernenried-Zauggenried an. Zwar musste man verletzungsbedingt auf etliche Stammspieler verzichten, jedoch war man sich bewusst, dass man auch an diesem Tag ein qualitativ gutes Kader stellen konnte. So stieg man ohne grosse Probleme in das Turnier ein. Mit einem souveränen 11:1Sieg gegen den SHC Belpa 1107 schoss man sich schon mal für die weiteren Begegnungen warm. Bereits im ersten Spiel konnte sich praktisch das komplette Kader des SHC BW in die Scorerliste eintragen lassen. Einerseits war das mit gerade mal sieben Spielern nicht sonderlich schwierig, allerdings zeigte es dennoch den Spielwitz des gesamten Teams an diesem Tag. Im Halbfinal traf man auf den SHC Bettlach, welcher sich in diesem Jahr zum ersten Mal zu den Geheimfavoriten zählen durfte. Dies zeigten sie auch eindrücklich, in ihrem ersten Spiel gewannen sie gegen den Vorjahressieger die Bulldozers aus Kernenried. Wenig beeindruckt von dieser Tatsache stieg der SHC Bonstetten-Wettswil in die zweite Partie. Schnell konn-

te man in Führung gehen und hatte das Spielgeschehen jederzeit im Griff. Mit einem klaren 2:8 zu Gunsten der Säuliämtler endete auch dieses Spiel und man konnte sich somit für das Endspiel qualifizieren.

Verdienter Titel Im Final wartete niemand geringerer als der SHC Grenchen-Limpachtal, welcher mit einigen ausgedienten und aktiven NLA-Spielern antrat. Doch auch in diesem Spiel drückte der SHC BW schnell den Stempel auf und man konnte bald mit 3:0 in Führung gehen. Nach der Pause kämpften sich die Limpachtaler nochmals auf 3:2 heran, mehr lag jedoch nicht mehr drin, was den Schweizer Meistertitel 2012 für die Säuliämtler bedeutete. Über die ganze Seniorensaison gesehen sicherlich absolut verdient. Speziell zu erwähnen gilt, dass der SHC BW auch diese Saison mit nicht weniger als fünf verschiedenen Torhütern agierte und auch in diesem Jahr am Finalturnier mit Simon Baumgartner ein eigentlicher Feldspieler im Tor stand. Nach 2010 kehrt nun der Pokal wieder ins Säuliamt zurück, wo er hoffentlich noch lange bleiben wird.

Ziel erreicht: Die Senioren des SHC Bonstetten-Wettswil sind Schweizer Meister. (Bild zvg.)

Künftig in der Nationalliga B? Korbballerinnen spielen um den Aufstieg Am 23. September entscheidet sich im Kanton Solothurn, ob die Säuliämtler Korbballerinnen aufsteigen. Auf eine hervorragende Korbball-Sommermeisterschaft in der 1. Liga blicken die Säuliämtlerinnen zurück: In achtzehn Spielen gegen neun, teilweise sehr starke Mannschaften des Kantons Zürich, setzte sich das junge und engagierte Team durch und sicherte sich zum Saisonende den zweiten Platz auf dem Siegerpodest. Um Haaresbreite hätte es für Platz eins gereicht, denn die Säuliämtlerinnen sind punktgleich mit den Erstplatzierten – der Mannschaft aus Steinmaur. Deren günstigere Korbdifferenz hatte jedoch letztendlich den Ausschlag gegeben. Ein knappes Resultat, doch kein Grund zum Verzagen. Denn die beiden erstplatzierten Teams nehmen an den Aufstiegsspielen für die Nati B teil, die am 23. September im Kanton Solothurn stattfinden. Da heisst es Daumen drücken und «Hopp Säuliamt»!

Beachvolleyball-Saison ging zu Ende Nun ist die regionale Beachvolleyball Saison 2012 Vergangenheit. Die Raiffeisen Beach-Tour hat am vergangenen Sonntag das letzte Turnier durchgeführt.

Den Aufstieg klar im Blick: Vera Studer, Brigitte Stettler, Caroline Baumann, Iris Studer (v.l. hintere Reihe). Karin Baumann, Barbara Bitzi, Daniela Hess, Laura Hess (vordere Reihe). (Bild zvg.) Grossen Anteil am Erfolg haben die Trainer Alex Fachin und Sven Kammer, die dem Team jederzeit mit Rat und Tat, mit viel Motivation und wertvollen Strategien zur Seite stehen und es in ihrer Freizeit zu allen Spielen begleiten. Ohne sie wäre dies alles nicht möglich gewesen.

Übrigens: Trainiert wird jeden Montag von 20 bis 22 Uhr in Mettmenstetten. Neuzugänge – gleich welchen Niveaus – sind herzlich willkommen. Infos bei Karin Mendler-Baumann, Telefon 079 211 68 86, karin8@gmx.ch.

Mehr Teilnehmer denn je 54 Teams massen sich am Schachenmattengrümpi in Bonstetten Am Wochenende vom 17. bis 19. August ging in Bonstetten das achte Schachenmattengrümpi über die Bühne. Bei sommerlich heissem Wetter kämpften insgesamt 54 Teams um die Pokale. Am Freitagabend startete das Turnier wie gewohnt mit der polysportiven Kategorie. Sechs Teams spielten gegeneinander in den Sportarten Fussball, Volleyball und Unihockey. Der gemütliche Abend liess man anschliessend bei warmen Sommerwetter draussen vor der Dreifachturnhalle mit Barbetrieb und DJ-Musik ausklingen. Am Samstag füllte sich dann das Areal sehr schnell. Mit 30 Mannschaften in der Kategorie Aktive kann das OK einen neuen Rekord verzeichnen. Der Zuwachs an Mannschaften hat

Rundum zufriedene Gesichter in Obfelden

man einerseits einer sehr zuverlässigen Stammkundschaft aus der Region zu verdanken und zudem kamen in diesem Jahr noch diverse Mannschaften aus den umliegenden Regionen dazu. Die Spieler hatten nebst ihren Gegnern auch mit der starken Hitze zu kämpfen und darum wurde kurzerhand eine Dusche mit Nieselregen installiert, um die Spieler abzukühlen. Am Samstagabend feierten die Teams dann im gewohnt gemütlichen Rahmen an der Bar. Nach eher schlechter besuchteren Abenden im letzten Jahr lief es dieses Jahr beide Abende besser.

Keine Oberstufen-Teams Am Sonntag kamen dann die Junioren zum Zug und die Kategorie Sie&Er trug ihre Spiele aus. In den Kategorien

des Primarschulalters konnte man auch einen leichten Aufwärtstrend erkennen bei den Anmeldungen, in der Oberstufenkategorie meldete sich aber keinen einzige Mannschaft an. Nach der Mittagspause führte der Turn- und Sportverein Bonstetten wieder die Läufe zur Ermittlung des «Schnellste Unterämtler» durch. Eine Vielzahl an Kinder folgte dem Aufruf und stellte seine Schnelligkeit unter Beweis. Wie gewohnt beendete das OK das Turnier mit der Rangverkündigung der Sonntagskategorien und der Läufe zum «Schnellste Unterämtler». Besonders gewürdigt sei in diesem Jahr die Leistung von Jens Bürki, welcher durch die Abwesenheit der anderen OK-Mitglieder auf sich alleine gestellt war und ein weiteres Mal ein hervorragendes Grümpi auf die Beine gestellt hat.

Vom Wetterglück begleitet starteten hochkarätige Teams der Kategorie Mixed in das Turnier und lieferten sich spannende und abwechslungsreiche Spiele. Ein Tag mit mehr Sonne als erwartet und einigen weiteren positiven Überraschungen. Von den vielen lokalen Teams, die am Start waren sorgten Lagler/Lagler für ein unerwartetes Ergebnis. Iris und ihr Bruder Andreas Lagler belegten am Ende des Tages den hervorragenden 5. Rang. Auf Platz 13 fanden sich die Teams Marti/Grab und Wilhelm/Suter und Berger/Hürlimann beendeten den Tag als 17. Für eine weitere Überraschung sorgten Cornelia Haas/Mirco Trachsel, die im Viertelfinale die Titelverteidiger Kurzbein/Eberle besiegten, und sich bis auf den 2. Rang spielten. Im Finale unterlagen sie Huber/Bünger, den wohlverdienten Siegern. Rang 3 konnten sich Hauser/Bühler sichern, welche Eich/Mako im kleinen Finale besiegten.

Rundum zufriedene Gesichter konnte man am Ende des Tages beobachten. So blickt auch Turnierorganisator Pascal Lüchinger auf einen erfolgreichen Sommer 2012 zurück. Insbesondere die grosse Nachfrage der Turniere in der Kategorie Mixed liess ihn über eine Erweiterung dieses Angebotes nachdenken. So könnte es durchaus sein, dass im Sommer 2013 die Raiffeisen Beach-Tour mehr als die bisher 3 Mixed-Turniere anbieten und so dem grossen Interesse gerecht werden kann. «Wir möchen unseren treuen Teams möglichst viele Turniere anbieten. Solange alle diese Tableaux ausgebucht sind und wir Teams auf die Warteliste setzen müssen, spricht vieles für eine Erweiterung dieser Turnierserie um ein bis zwei Mixed-Turniertage.» Mehr dazu werden wir wohl erst Anfgang nächstes Jahr erfahren, dann wenn im Winter bereits wieder die Saisonplanung für den Beach-Sommer 2013 ansteht. Auf der Homepage: www.beach-tour.ch finden alle immer die nötigen Informationen. In diesem Sinne wünscht das OK der Raiffeisen Beach-Tour allen einen schönen Spätsommer und einen schönen Winter! Der nächste Sommer kommt bestimmt!

Von links: Cornelia Haas, Mirco Trachsel, Kim Huber, Fabian Bünger, Martina Hauser, Stephan Bühler. (Bild Stephan Tuor)


Sport

Freitag, 7. September 2012

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Fast alle Teilnehmer fanden ihre Posten

Erfolgreiches Wochenende für die Familie Ott aus Mettmenstetten

Wetterglück am OL für alle

Elin Ott und ihr Pferd am CS Lugano als bestes Paar ausgezeichnet

Rechtzeitig zum OL für alle liess Petrus die Schleusen wieder schliessen und schickte am ersten Septembersonntag sogar ein paar wärmende Sonnenstrahlen auf den Hof Stöckweid, Uttenberg, der an diesem Tag von den OL-Läufern als Wettkampfzentrum benutzt werden durfte. Hier waren die Junioren der OLG Säuliamt als Organisatoren im Einsatz und freuten sich, dass über achtzig Läuferinnen und Läufer erschienen. Obwohl die Ressortchefs und die meisten ihrer Helfer noch sehr jung waren, klappte alles reibungslos. Das Interesse der Teilnehmer galt für einmal weniger den bereits geernteten Kürbissen, als vielmehr der Wahl einer geeigneten Strecke und dem genauen Abzeichnen der Posten. Die Startzeit wurde erst am Start bestimmt, so dass man sich genügend Zeit für die Vorbereitungen nehmen konnte. Vor allem die zahlreich teilnehmenden Kinder waren von den verschiedenen Tieren auf dem Bauernhof fasziniert und nicht so leicht in den Wald zu locken. Wenn hingegen beim Start die Zeit mit dem elektronischen Stick ausgelöst wurde, packte jeden das Wettkampffieber. Die von den jungen Bahnlegern Jon und Patrik Eugster gestellte Aufgabe war manchmal recht heimtückisch. Einige Posten konnten zwar von Weitem erspäht werden, andere blieben jedoch hinter Gebüsch bis auf kurze Distanz versteckt. Fast alle Teilnehmer fanden ih-

re Posten und erreichten erleichtert das Ziel. In der von den aufgestellten und freundlichen Girls betriebenen kleinen Festwirtschaft, konnte man der grossen Kuchenauswahl kaum widerstehen. Die jüngsten Teilnehmer waren nun wieder erholt und bereit für den Schnur-OL. Hier galt es, einer Schnur quer durch den Wald zu folgen. An den unterwegs angelaufenen Posten musste das angehängte Bild mit der Stempelkarte (wo diese Bilder aufgelistet waren) verglichen werden und im entsprechenden Feld gelocht werden. Dieser Lauf ist äusserst beliebt und kann fast süchtig machen, so dass die Kleinen meist gleich nochmals und nochmals starten wollen, kaum dass sie das Ziel erreicht haben. Die Konkurrenz aus anderen Regionen war diesmal sehr stark, sodass Spitzenränge für die Teilnehmer aus dem Knonauer Amt etwas schwieriger zu erreichen waren.

Walking-OL Gleichzeitig fand auch der etwas gemütlichere, jedoch wegen seiner Länge nicht weniger anstrengende Walking-OL statt. Es ist erfreulich, wie der WalkingOL immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Sei es als Einzelläufer die Landschaft und den Wald zu erkundigen oder aber in der Gruppe zu diskutieren, wo genau die Postenstandorte auf der Karte eingetragen werden müssen, denn da ist Genauigkeit das Wichtigste. Weil bei dieser Art OL die Zeit nicht gemessen wird, vergessen ab und zu die Walkerinnen und Walker die Zeit und geniessen nebenbei auch die Geselligkeit und kommen mit Begeisterung ans Ziel.

Die besten Ämtler: Kurz: 3. Flavia Steigmeier und Claire Biisso, Hedingen; 4. Mattia und Regina Violetti aus Mettmenstetten zeitgleich mit Pia, Lisa und Lucia Zurbrügg aus Maschwanden. Mittel einfach: 3. Ylona Eisenring und Melanie Stalder, Bonstetten; 4. Anna Schnurrenberger, Wettswil. Mittel schwierig: 3. Vreni und Stefan Berli, Ebertswil; 8. Sämi, Noa und Patrick Violetti, Mettmenstetten. Lang: 1. Christian Matter, Mettmenstetten; 4. Lena Spalinger, Hedingen; 5. Claude Müller, Aeugst. Walking-OL: Einzel: 1. H. Bachmann, Affoltern; 2. M. Helbling, Hedingen; 3. D. Bachmann, Affoltern; 4. E. von Gunten, Hedingen; 5. V. Büchi, Affoltern; 6. P. Helbling, Hedingen; 7. U. Ochsner, Hedingen; 9. S. Casarelli, Knonau. Gruppe: 1. M. u. St. Feldmann,

Gemütliche Sache: Beim Walking-OL gilt es, die Postenstandorte genau auf eine Karte einzutragen. (Bild zvg.)

Wettswil; 2. M. Pöschel/K. Stalder, Bonstetten; 3. P. u. H. Bilang/J. Roth, Hedingen; 4. V. u. M. Büsser/R. Steigmeier, Hedingen; 5. M.-L. u. S. Iller, Affoltern.

Die beiden Töchter von Springreiter Andreas Ott aus Mettmenstetten, Elin (13) und Merel (12) konnten sich in Lugano zum ersten Mal in der Kategorie Regional und National ganz vorne klassieren. Auch Andreas Ott selbst ritt aufs Podest. Erst im Frühling dieses Jahres lösten Elin und Merel Ott, die vorher nur auf dem Pony an Wettkämpfen teilnahmen, die Lizenz für die Pferde und die Regional/Nationale Konkurrenz. So ist es durchaus eine beachtliche Leistung, dass in fast jeder Kategorie jemand der Familie Ott auf dem Podest stand und dies an einem ihrer ersten Wettkämpfe. Elin Ott konnte in der Kategorie Regional/National 110 zusammen mit

Ausgezeichnetes Duo: Elin Ott mit Exclusive van`t Zorgvliet. (Bild zvg.) ihrem Pferd Exclusive van`t Zorgvliet sogar den ersten Sieg feiern. Im Weiteren konnte sie sich über zwei dritte Ränge in den Kategorien R/N 105 und R/N 115 freuen. Doch damit nicht genug, in einem zweiten Wettkampf der

Kategorie R/N 115 klassierten sich gleich beide Schwestern unter den Besten drei. Geschlagen geben mussten sie sich nur einer Tessinerin, so wurde die 12-jährige Merel Ott auf Quelinda de Villars, hinter Elin und ihrem Ecxlusive van`t Zorgvliet hervorragende Dritte. Ein zweites Mal aufs Podest reichte es Merel Ott zwar nicht mehr, dennoch erreichte sie in der Kategorie R/N 105 einen guten 5. Rang. Zweimal auf dem Podest jubeln durfte auch Merel und Elin`s Vater Andreas Ott. Er sprang mit Loxy de la Reselle in den Kategorien National 150 und National 140 beide Male auf den dritten Rang. Als logische Folge der vielen guten Klassierungen von Elin Ott mit Exclusive van`t Zorgvliet wurden sie als bestes Paar des gesamten Turniers ausgezeichnet.

FCWB-Führung gefordert YB: zwei Buchstaben elektrisieren das Säuliamt – Teil 4 Das Los YB ist für den FCWB ein Traum. Aber, bevor dieser verwirklicht werden kann, müssen unglaublich grosse Vorarbeiten erledigt, eine riesige Organisation gebildet und ein Sitzungstermin dem andern angefügt werden. ................................................... von andreas wyniger Gross war der Jubel nach der Auslosung, noch grösser die Herausforderung ein solches Spektakel überhaupt durchführen zu können. Dass von der Auslosung bis zum Spiel gerade mal vier Wochen verstreichen, macht das Abenteuer nicht einfacher. Beginnen wir mit der Sicherheit: Hierbei galt es in Zusammenarbeit mit dem Verband, dem Gast aus Bern sowie Polizei- und Gemeindebehörden und einer Security-Unternehmung ein Dispositiv zu erstellen. Wie verfährt man mit ca. 500 im Extrazug aus Bern anreisenden YBFans, unter welchen natürlich auch Ultras mitreisen? Wie und mit welcher Begleitung geleitet man diese vom Bahnhof ins Stadion? Wo werden sie im Stadion platziert und überwacht? Wie kann man das erwartete Verkehrschaos zufriedenstellend für alle, vor allem auch nicht Matchbesucher, kanalisieren?

2500 Zuschauer erwartet Zum Spiel werden ca. 2500 Zuschauer erwartet. Wo platziert man diese? Wie und wo kann man die zusätzlichen Tribünen aufstellen? Wie sollen Tickets am einfachsten und professionellsten verkauft werden? Woher kriegt man eigentlich Tribünen? Wer stellt diese auf? 2500 Zuschauer wollen verpflegt sein. Wie kann man diese Begehrlichkeiten abdecken, ohne dass überlange Warteschlangen entstehen? Natürlich hat sich auch das Fernsehen angemeldet. Für eine Berichterstattung mit Hintergrundinformationen im Umfang von ca. acht Minuten Sendezeit sind Vorrichtungen für Kamerapositionen zu schaffen. Um einen Bericht überhaupt zubereiten zu können, reist das TV mit einem stattlichen Wagenpark an. Wo sollen diese platziert werden? Wie kann die Stromzufuhr gewährleistet werden? Selbstverständlich erhebt auch die schreibende Presse Ansprüche. Wie akkreditiert man diese? Welche Plätze im Stadion können hierfür reserviert werden? Nicht zuletzt gilt es, sanitäre Anlagen wie Toiletten bereitzustellen, immerhin wird dieses Bedürfnis von 2500 Zuschauern sicher riesengross sein. Steht dann der Rahmen einmal, gilt es, Helfer zu rekrutieren. Weit

über 100 von diesen sind im Hintergrund nötig. Sind dann all diese Eventualitäten abgedeckt, muss diese Infrastruktur irgendwie finanziert werden. Nur alleine die Bauten und Security verschlingen mehrere zehntausend Franken! Beim FCWB ist man darum heillfroh, wenn zum Schluss eine schwarze Null verbucht werden und vor allem ein Dorffest ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne gehen kann.

Wochenlange Tag- und Nachtarbeit Ein Amateurverein kommt mit einer solch Riesenveranstaltung an die Grenzen des machbaren, ja teilweise gar etwas darüber hinaus. Glücklicherweise stellen Verband, Behörden und Gastclub ihr Knowhow und eine fantastische Zusammenarbeit zur Verfügung. Zum Glück gibts beim FCWB ein paar «Wilde», welche wochenlange Tag- und Nachtarbeit zur Verfügung stellen und so dieses Fest ermöglichen. Schön, wenn diese Anstrengungen auch honoriert werden, die Bevölkerung aktiv teilnimmt und zum Schluss viele einzigartige Erlebnisse in Erinnerung bleiben! Hiermit endet diese Miniserie zum vielleicht grössten Anlass des Jahres im Säuliamt. Man darf sich darauf freuen – und vielleicht auch selber Teil von diesem Abenteuer werden ...

Türlerseelauf läutet die Schlussphase des ZüriLaufCups ein Einige Anwärter auf die Tagessiege und die Gesamtwertung sind am Start Wenn am kommenden Samstag die Läufer in Scharen in Affoltern aufkreuzen, ist das nicht nur wegen der wunderschönen Laufstrecke um den Türlersee, sondern auch wegen dem Gesamtklassement des ZüriLaufCups. ................................................... von hanspeter feller In den Herbstläufen können noch viele Punkte für die Gesamtwertung des ZKB-ZüriLaufCups gesammelt werden. Noch ist die Startliste unübersichtlich. Zahlreiche Läuferinnen und Läufer machen jeweils von der Nachmeldemöglichkeit gebrauch und entscheiden sich kurzfristig. Mit Patrick Wägli bei den Männern und dem Deutschen Carsten Brod figurieren aber zwei

ganz starke Läufer auf der Startliste und werden sicher um den Tagessieg ein Wort mitreden. Bei den Frauen ist mit Jutta Brod ebenfalls eine Läuferin am Start, welche bei den anderen Läufen des ZKB-ZüriLaufCup auf dem Podest stand. Die Laufstrecke mit Start und Ziel auf der Aeugsterstrasse ist anspruchsvoll aber fair. Der Aufstieg nach Wängi sorgt bereits für eine Vorselektion, so dass dann ein weit auseinandergezogenes Feld das Naturschutzgebiet um den Türlersee erreichen wird. Die Seeumrundung ist das Highlight des Türlerseelaufs. Die Spitzenläufer werden die Naturschönheiten kaum wahrnehmen, aber der Breitensportler kommt in den Genuss einer tollen Seelandschaft. Die letzten Kilometer des 14,1 km langen Rennens sind zuerst noch leicht coupiert, bevor es dann abwärts zum Ziel auf der But-

zenstrasse in Affoltern geht. Die Rennen der unteren Kategorien finden im Raum Allmend in Affoltern und Wengi statt. Alle Läufe haben eines gemeinsam, zuerst geht es aufwärts in Richtung Wängi. Die Jüngsten zweigen aber etwas früher ab und laufen über die Allmend zurück ins Ziel.

Kann Brennwald mithalten? Gemeldet ist auch der Ultraläufer Adrian Brennwald aus Aeugst. Für ihn ist die Strecke aber viel zu kurz. Und dennoch ist erstaunlich, wie gut er jeweils mit den schnellen Läufern mithalten kann. Für den Sprint-Triathleten Patrick Rhyner, der in den letzten Wochen national für Aufsehen sorgte, sind die 14,1 Kilometer wahrscheinlich zu lang. Ob die Nachwuchsläuferinnen und -läufer der organisierenden LV Albis

um Kategoriensiege mitrennen, wird sich zeigen. Sie sind jedenfalls gut vorbereitet, das haben sie an den Läufen des Knoli-Cup bewiesen. Erwartet werden insgesamt etwa 700 Läuferinnen und Läufer. Der Start des ersten Laufes erfolgt um 14.15 Uhr mit den Kleinsten. Dann geht es Schlag auf Schlag weiter bis um 15.30 Uhr zum Hauptrennen gestartet wird. Der Zieleinlauf befindet sich auf der Butzenstrasse, in der Nähe der Stigelihalle, wo die Nachmeldungen entgegen genommen werden, wo nach den Läufen die Siegerehrungen stattfinden und wo sich die Festwirtschaft befindet. Spät entschlossene können sich bis eine Stunde vor dem Start anmelden. Gesucht werden auch immer noch Helferinnen und Helfer. Die Organisatoren freuen sich nicht nur auf tolle Läufe sondern auch auf ein tolles Publikum auf der Strecke.

Vorjahressieger Christian Mathys. (Bild Max Loder)


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Mit Sieg gegen Zug 94 Kraft fürs YB-Spiel tanken

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Bevor es am 15. September zum Schlagerspiel gegen YB im Schweizer Cup kommt, muss der FCWB zuerst noch eine wichtige Aufgabe im Championat bestehen. Dabei gilt es, den ganzen Fokus und die maximale Konzentration auf das Zug-Spiel zu legen, denn Meisterschaftspunkte sind das Wichtigste für die Ämtler. Weil das Spiel gegen Höngg vor Wochenfrist buchstäblich ins Wasser fiel, kamen die Spieler des FCWB zu einer verdienten Kurzpause. Zudem konnten sich die Angeschlagenen erholen und ihre Blessuren auskurieren. Gut so, denn der samstägliche Gegner aus Zug wird dem FCWB alles abverlangen. Die Innerschweizer sind nicht optimal in die Saison gestartet, allerdings hatte es das schwere Startprogramm für sie auch in sich. Zuletzt wurde Balzers jedoch klar besiegt und es ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Während man sich aus verschiedenen Testspielen kennt, sind die beiden Kontrahenten noch nie in einem Ernstkampf aufeinander getroffen. Beide Vereine begegnen sich auf gleicher Augenhöhe, für eine äusserst spannende und offene Partie dürften also die Gegebenheiten da sein.

Trainer Dosch strebt drei Punkte an Eine der Hauptaufgaben Martin Doschs ist es, das YB-Spiel vorerst aus den Köpfen seiner Equipe zu bringen. «Auch ich freue mich auf dieses Highlight. Unsere ganze Kraft muss jedoch Zug gelten, denn ich will im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg anstreben. Um dies zu schaffen, brauchen wir eine 100% fokussierte Truppe, welche mit höchster Konzentration ans Werk geht», will Dosch kein Wort über YB hören. Freudig nahm er zudem zur Kenntnis, dass mit Popov, Bonnemain, Hasani und Gjergji wieder einige der rekonvaleszenten Spieler das Training aufgenommen haben. «Ob und wie lange wir sie einsetzen können, müssen die Einheiten unter der Woche zeigen. Primär wichtig ist jedoch, dass wir wieder mehrere Varianten haben» freut sich Dosch über die entspannte Personalsituation. Nun fehlen also nur noch Makuka, dessen Rückkehr kurz bevor steht, sowie Tastemel und Perak, welche leider wohl die ganze Vorrunde verpassen werden. Die Ämtler wollen das Spiel offensiv angehen, den Gegner früh stören und so das Geschehen kontrol-

lieren. Gegenüber der letzten Partie gilt es zudem, das Defensivverhalten zu verbessern. «Wir können nur erfolgreich sein, wenn sich jeweils alle elf Spieler auch nach hinten richtig verhalten und solidarisch als Einheit auftreten», kennt Dosch die Mittel, welche zum Erfolg führen sollen. Eine Favoritenrolle ist schwer auszumachen, die Tagesform wird wohl mitentscheiden. Supporter-Apéro von der Spyre Bar Ab 15.00 Uhr lädt die Spypre Bar, Lounge aus Affoltern, zum Supporter-Apéro ein. Ein optimaler Warmup zum Spiel. Da auch aus Zug viele Fans erwartet werden, dürfen sich die Ämtler Fussballfreunde auf ein stimmungsvolles und attraktives Spiel freuen. Kickoff ist am Samstag um 16.00 Uhr. (AWy)

FC WB 1 – Zug 94 Samstag, 8. September 2012 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Tickets fürs Spiel vs. YB sichern!

Das frühe 1:0 durch Aksic (ganz rechts) vs. Winterthur. Auch im Heimspiel gegen Zug 94 möchte der FCWB rasch Akzente setzen. (Bild Kaspar Köchli)

Matchball-Spender

Die nächsten FCWB-Spiele: Freitag, 7. September Wädenswil – Senioren

20.00

Samstag, 8. September Jun. Ec – Richterswil Altstetten – Veteranen Jun. Db – Affoltern a/A Uitikon – Jun. Eb Wiedikon – Jun. Ea Lachen/Altendorf – Jun. Ed Affoltern a/A – Jun. Dc Schlieren – Jun. Cb Jun. Ca – United Zürich FCWB 1 – Zug 94

09.30 10.00 12.30 12.45 13.00 14.00 14.00 14.30 15.00 16.00

Sonntag, 9. September 2012 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Sonntag, 9. September FCWB 2 – Oetwil/Geroldswil Schwamendingen – Jun. B Jun. A1 – Oerlikon/Polizei

10.15 12.00 12.30

Alles über den FCWB auf: www.fcwb.ch

Mittwoch, 12. September Jun. Ed – Hausen Jun. Ea – Zürich Letzi Kids

18.30 18.30

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Durchzogener Auftakt der zweiten Mannschaft Nicht ganz wunschgemäss ist die zweite Aktivmannschaft in ihre Drittligameisterschaft gestartet. Zwar wurde Altstetten im Startspiel bezwungen und man eroberte gegen ein starkes Birmensdorf ein beachtliches Unentschieden, doch im Auswärtsspiel beim eher bescheidenen Industrie-Turicum bezog man eine enttäuschende 0:3Niederlage. Am Sonntag kommt nun Oetwil/Geroldswil aufs Moos und diese Partie will die Elf um Trainer Casten Bellis unbedingt gewinnen. Erfreulich hingegen war der Auftakt der Promotionsjunioren. So gewannen die A-,

Sehr gut lief der Vorverkauf für das Cupspiel vom 15. September gegen YB an. Wer sich seine Eintrittskarte noch nicht gekauft hat, sollte dies schleunigst nachholen, um noch einen guten Platz zu erwerben. Tickets (Sitz- und Stehplätze) sind an allen Post- und SBB-Schaltern oder via Internet (www.ticketportal.ch) zu kaufen. Das Spiel bietet die einmalige Gelegenheit, das grosse YB nur vier Tage vor ihrem Europaleague-Auftritt gegen Liverpool live und aus nächster Nähe zu bestaunen. (AWy)

B- und C-Junioren ihre Startspiele und meldeten ihre Ambitionen an. Man darf gespannt sein, wie sich diese Equipen nun weiter entwickeln. (AWy)

FC WB 2 – FC OetwilGeroldswil 1


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FC Affoltern a. A. Stierenjagd von Anpfiff an FC Urdorf – FC Affoltern a.A. Vielseitig präsentiert sich die neue Meisterschaft 2012/13 für die 1. Mannschaft. Resultatemässig ist der Start mit einem (deutlichen) Sieg gegen Lachen und einem (laxen) Remis gegen Horgen durchaus gelungen. Wer an Folgenreihen glaubt, konnte demnach froh sein, dass das Heimspiel gegen den FC Unterstrass am vergangenen Wochenende abgesagt wurde. Sonst wäre…eine Niederlage an der Reihe gewesen! Selbstverständlich sieht das die Mannschaft von Trainer Filipovic und seinen Assistenten Kaufmann und Correia zu Recht anders. Zu gerne hätte man unter Beweis gestellt, dass die in Horgen liegen gelassenen Punkte ein Ausrutscher waren. Doch das Verdikt des Co-Trainers Kaufmann nach diesem Spiel,

wonach die 1. Halbzeit «verpennt wurde», lässt aufhorchen. Bereits im ersten Meisterschaftsspiel resümierte Cheftrainer Filipovic, dass die Mannschaft in der 2. Halbzeit «ihren Exploit» hatte. Das bringt uns (nichtMathematiker) aber wieder rasch zurück zu den Zahlenreihen. Offensichtlich kommt unser Fanionteam regelmässig in der 1. Halbzeit nicht auf Touren. Dieses Thema müsste unter der Woche auf der einen Seite sicherlich angesprochen worden sein. Auf der anderen Seite dürften die Startschwierigkeiten auch dem nächsten Gegner Urdorf nicht entgangen sein. Die Limmattaler, die letzte Saison nur knapp (um einen Punkt) dem Abstieg entronnen sind, haben zudem alles andere als Gut in die Saison gestartet. Mit drei Spielen

und gleich vielen Niederlagen sind die Stiere bereits mit mehreren Banderillas im Rücken geschwächt. Es ist zu erwarten, dass sie brachial Punkte anstreben werden. Vor diesem Hintergrund muss der FCA auf der Hut sein und das zu erwartende Kampfspiel annehmen. Wenn dies schon in der 1. Halbzeit gelingt, müsste die Rechnung gegen Urdorf aufgehen. Wenn wir schon keine Mathematiker sind, dann wenigstens couragierte Hobby-Astrologen. Gerne erinnern wir uns an den letzten Mai – also im Sternzeichen des Stiers – als der 1. Mannschaft zu Hause eine tadellose Leistung (allerdings auch erst in der 2. Halbzeit!) und ein diskussionsloser Kantersieg gelang. Also liebe FCAFangemeinde auf zur Stierenjagd nach Urdorf. Von Michael Romer

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Spieltipp eines treuen, anonymen Matchgängers: «Die Urforfer lassen wir uralt aussehen. Unser FCA gewinnt mit 4:1»

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Das vergangene Wochenende war regnerisch. Sehr regnerisch. Von insgesamt 19 Spielen, die die Mannschaften des FCA hätten austragen sollen, wurden allein 7 auf unbestimmte Zeit verschoben. Betroffen waren die Mannschaften querbeet. Juniorinnen, Junioren und auch unsere 1. Mannschaft.

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Capitain Bala Shkelquim: Führt er unsere Mannen zum Sieg gegen Urdorf?

Diese hätte in heimischem Stadion gegen die Unterstrasser spielen sollen. Wann die Spiele nachgeholt werden; darüber halten wir Sie auf dem Laufenden. Hier einige Ergebnisse vom Wochenende: Das erste Spiel der aufgestiegenen Veteranen in der Promotion gegen die Dietikoner endete 3:3 unentschieden. Solide Leistung, unglückliche Gegentore, ein Sieg wäre verdient gewesen. Zwei Kantersiege der Junioren: die Db-Junioren gewinnen gegen die Urdorfer mit 6:2 und die DcJunioren gegen die Langnauer mit 7:0. Die Jahrgänge um die D-Mannschaften scheinen ein sehr guter Jahrgang zu sein. Unglücklich verloren haben die AJunioren gegen die Lachner und die C-Junioren gegen die Küsnachter. Freuen wir uns aufs kommende Wochenende und die dann stattfindenden (hoffentlich nicht verschobenen) Spiele unseres Vereins, dem FC Affoltern am Albis.

Alles über den FC Affoltern a.A. auf: www.fcaffoltern.ch

Die Spiele vom Wochenende Freitag, 7. September 2012 19.30 FC Affoltern Veteranen – FC Republika Srpska Samstag, 8. September 2012 10.00 FC Affoltern Junioren Ea – FC Hausen a/A a 12.00 FC Affoltern Junioren Eb – FC Horgen c 12.00 FC Affoltern Junioren Dc – FC Wädenswil d 13.00 FC Affoltern Juniorinnen D – FC Zürich Nord 14.00 FC Affoltern Junioren Dd – FC Wettswil-Bonstetten c 16.00 FC Affoltern Juniorinnen B – FC Thalwil 18.00 FC Affoltern 2 – FC Birmensdorf 1

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Sonntag, 9. September 2012 13.00 FC Affoltern Junioren A – FC Wädenswil d 15.00 FC Affoltern Junioren B – FC Regensdorf

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Spieleckdaten 2. Liga: FC Urdorf – FC Affoltern Spielbeginn: Sonntag, 9. September 2012, 10.15 Uhr Ort: Im Chlösterli, Urdorf

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Veranstaltungen

2. Nationales Fahrturnier am 8./9. September 2012 in Zwillikon Affoltern am Albis

Herzliche Einladung Thema:

Chancen und Grenzen der Alternativmedizin

Referent:

Martin Breitemoser, Drogist in Appenzell Anschliessend ans Referat können dem Referenten schriftlichFragen gestellt werden.

Datum:

Samstag, 15. September 2012, 8.30 bis ca. 11.00 Uhr

Ort:

Obfelden, Singsaal der Schulanlage «Chilefeld»

Beitrag:

Fr. 17.– Frühstück/Unkosten

Kinderhüeti: unentgeltlich, Anzahl/Alter der Kinder melden Anmeldung Telefon 044 760 49 65 / 044 761 39 35 bis 12. Sept.: E-Mail: affoltern@frauenfruehstueck.ch weitere Infos www.frauenfruehstueck.ch

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 11. Oktober 2012 Fribourg–Schwarzenburg 09.00 Uhr Fr. 38.– Dienstag, 16. Oktober 2012 Europapark inkl. Eintritt Fr. 83.– 07.00 Uhr Donnerstag, 1. November 2012 Glarus–Elm 10.00 Uhr Fr. 38.– Donnerstag, 22. November 2012 inkl. Kaffee/Weggli Fr. 39.– AGRAMA 07.30 Uhr Eintritt Fr. 15.– Montag, 26. November 2012 Zibelemärit inkl. Kaffee/Weggli Fr. 39.– 06.30 Uhr Donnerstag, 6. Dezember 2012 Chlausfahrt 10.00 Uhr Fr. 79.– inkl. Mittagessen u. Chlaussäckli

Voranzeige Dienstag, 1. Januar 2013 Neujahrsfahrt 10.00 Uhr

Fr. 85.–

inkl. Mittagessen u. Musik

Weihnachtsmärkte Freitag, 30. November 2012 Stuttgart inkl. Kaffee/Weggli Fr. 52.– 08.00 Uhr (ID erforderlich) Donnerstag, 13. Dezember 2012 Konstanz Fr. 38.– 09.00 Uhr (ID erforderlich) Ferienreisen 2012 19. bis 21. Dezember 2012 Seefeld – klingende Bergweihnacht mit dem Nockalm Quintett und den Ursprung Buam DZ/HP Fr. 410.–

Samstag, 8. September Ab 7.30 Uhr: Einspänner L Sonntag, 9. September Ab 8.30 Uhr: Einspänner MS 12.00 Uhr: Viererzug der Brauerei Baar 13.00 Uhr: Vierspänner LMS 15.00 Uhr: Zweispänner L Am Samstag und Sonntag Mittagsmenü: Spiessbraten mit Kartoffelstock. Kommen Sie zum Zmittag mit Ihrer Familie! Anfahrt über Hedingen markiert

Das private Oldtimer-Museum in Mettmenstetten Geöffnet nur für Gruppen ab 6 Personen auf Voranmeldung. Kontakt: Hanny Richiero-Aebi Telefon 079 486 64 94 Erspachstrasse 3 8932 Mettmenstetten

Startlisten unter www.kv-affoltern.ch


Extra

Freitag, 7. September 2012

Junge Artisten erfolgreich auf Schatzsuche Jugendzirkus Biber: Letzte Aufführungen heute Freitag und morgen Samstag in Arni

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volg-rezepte

Glarner Geschnetzeltes

Die «Biber»-Saison neigt sich dem Ende zu. Das aktuelle Programm «Schatzinsel» wird heute Freitag und morgen Samstag noch dreimal gezeigt. Besucher dürfen eine fantasievolle Rahmengeschichte und effektvolle Artistik erwarten. ................................................... von thomas stöckli Noch einmal drehen die jungen Artisten eine Runde durch die Manege. Den tosenden Applaus geniessen sie sichtlich. Sie haben ihn auch verdient. Einmal mehr haben alle Beteiligten ihr Bestes gegeben, um ein zauberhaftes Zirkusprogramm mit unterhaltsamer Rahmengeschichte und artistischen Höhepunkten entstehen zu lassen. In der Manege sind Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren – darunter auch einige aus dem Säuliamt – zu bestaunen. Sie balancieren auf dem Hochseil und am Trapez unter der Zirkuskuppel, jonglieren und tanzen. Jugendliche sind es auch, welche die Musik machen – in der hauseigenen «Biber-Band».

Peter Pan und ein Schmetterling bieten Hilfe

Glarner Geschnetzeltes. (Bilder zvg.) Für 4 Personen

Zubereitung Geschnetzeltes würzen und in der heissen Bratbutter rundum anbraten. Herausnehmen und warm stellen. Zwiebel im Bratensatz dünsten, mit Wein ablöschen und zur Hälfte einkochen lassen. Rahm beigeben und aufkochen. Geschnetzeltes und Ziger beigeben, nur erhitzen. Schnittlauch in langen Röllchen direkt darüber schneiden und anrichten. – Zubereitung ca. 20 Minuten.

Die «Schotten» lassen ihre Diabolos wirbeln.

Kinder finden eine Schatzkarte und machen sich mit Hilfe eines riesigen Schmetterlings und von Peter Pan auf die Suche nach der abgebildeten Insel. So beginnt das diesjährige Programm «Schatzinsel» des Jugendzirkus Biber. Zwei tollpatschige Clown-Piraten versuchen allerdings immer wieder, den «Guten» die Schatzkarte abzujagen. «Hippigschpängschtli» und Fata Morgana, Schotten und Gaukler, Kobolde und Matrosen, Meernixen und Eingeborene kreuzen den Weg der Schatzsucher, ehe die gesuchten Kostbarkeiten in Reichweite gelangen. Doch was führen die Clowns im Schilde? Zuviel über die Geschichte sei nicht verraten. Schliesslich bietet sich heute Freitagabend, um 19 Uhr und morgen Samstag, um 14 und 19 Uhr noch dreimal Gelegenheit, eine Vorstellung zu besuchen. Das Zirkusbuffet öffnet jeweils eine Stunde vorher. Infos und Tickets unter www.jugend-circus-biber.ch.

400 g Schweinsgeschnetzeltes, z.B. Huft Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 EL Bratbutter ½ Zwiebel fein geschnitten 1 dl Weisswein 1 dl Rahm 50 g Schabziger fein gerieben 1 Bund Schnittlauch

Eindrucksvoller Auftritt: Die «Papillons». (Bilder tst.)

Tipp Ahoi! Ganz oben: Manuela Geiger aus Mettmenstetten.

Dazu passen Vollkornteigwaren und gemischtes Saisongemüse.

Brönnti Creme mit Karamellperlen

Eine Trapez-Nummer darf im Zirkus nicht fehlen.

Die kleinen «Südsee-Hoppers» zaubern Licht-Effekte.

Brönnti Creme mit Karamellperlen.

wetter

Für 4 Personen

400 ständige Absenzen am Arbeitsplatz wegen Verkehrsunfällen

bauernregel «Ist Regine warm und wonnig (Freitag, 7. September), bleibt das Wetter lange sonnig.»

Ein Drittel der Verkehrsunfälle auf Schweizer Strassen ereignet sich bei Arbeitsfahrten oder auf dem Arbeitsweg. Sie verursachen nicht nur Leid und Schmerzen, sondern haben auch beträchtliche wirtschaftliche Folgen für die Betriebe. Um die Unternehmen dabei zu unterstützen, Um Unfälle bei Arbeitsfahrten zu reduzieren, hat die bfu-Beratungsstelle für Unfallverhütung ein Handbuch entwickelt. Jedes Jahr verunfallen rund 100 000 Personen im Strassenverkehr, davon werden mehr als 300 tödlich verletzt. Zehn Prozent der Verkehrsunfälle ereignen sich bei Arbeitsfahrten, knapp ein Viertel auf dem Arbeitsweg. Wer bei einem Verkehrsunfall bei der Arbeitsfahrt so verletzt wird, dass er Anspruch auf eine Entschädigung hat, fällt in der Schweiz durchschnittlich während 60 Tagen bei der Arbeit aus. Das sind mehr als zwei Arbeitsmonate. Daraus wird deutlich: Ein Verkehrsunfall verursacht nicht nur Schmerzen und Leid, sondern auch beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden für die Betriebe. Dass die Präventionsbemühungen auf

diesem Gebiet intensiviert werden müssen, veranschaulicht Stefan Siegrist, stellvertretender bfu-Direktor an einer Fachtagung: «In der Schweiz sind während des ganzen Jahres gegen 400 Arbeitsplätze aufgrund eines Verkehrsunfalls bei einer Arbeitsfahrt nicht besetzt.

Vorkehrungen treffen Gerade im Bereich des beruflichen Verkehrs bietet sich eine sehr gute Gelegenheit, Vorkehrungen zu treffen, die eine hohe präventive Wirkung haben; so zum Beispiel die Ausrüstung der Fahrzeuge mit Fahrerassistenz-Systemen, die Durchführung medizinischer Untersuchungen oder eine Arbeitsorganisation, die den Aspekten der Verkehrssicherheit Rechnung trägt. Mit dem Handbuch sowie der begleitenden Schulung und Beratung durch die bfu erhalten die Betriebe ein wirkungsvolles Instrument, entsprechende Massnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. www.bfu.ch

Brönnti Creme: 150 g Zucker 1,2 dl Wasser 5 dl Milch 2 Eigelb 2 Eier Rahm nach Belieben Karamellperlen: 100 g Zucker 2 EL Wasser

Zubereitung 100 g Zucker und 2 EL Wasser ohne zu rühren karamellisieren, bis der Zucker braun ist und leicht schäumt. Pfanne vom Herd ziehen und 1 dl Wasser dazu giessen. Aufkochen, bis sich das Karamell löst. Milch dazu giessen und aufkochen. Eigelb, Eier und 50 g Zucker schaumig rühren. Karamellmilch unter Rühren zur Eimasse giessen. Zurück in Pfanne geben und unter Rühren bis kurz vors Kochen bringen. Creme durch ein Sieb in einer Schüssel giessen. Zugedeckt auskühlen lassen. Für die Karamellperlen Zucker und Wasser in einer Pfanne ohne zu rühren hellbraun karamellisieren. Auf ein Backpapier tropfen lassen und auskühlen lassen. Gebrannte Creme nach Belieben mit Schlagrahm servieren und mit Karamellperlen bestreuen. – Zubereitung ca. 35 Minuten plus auskühlen.


GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Im Dorfzentrum Burgwies CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 8. September bis 7. Oktober 2012

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Samstag, 8. Sept. 2012, Sonntag, 9. Sept. 2012, Sonntag, 23. Sept. 2012, Sonntag, 7. Okt. 2012,

16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

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Exkl. Wildgerichte vom CH-Damhirsch

in der alten Rinderscheune beim Kloster Kappel in Kappel am Albis Es freut sich auf Ihren Besuch

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Ambiance Conny Franchi Bachmann und Team www.ambiance-et-plus.ch

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071_2012  

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