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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Kontinuität Kehren Sie zu gesunden Gewohnheiten zurück, die Ihnen GUT tun. GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 70 I 175. Jahrgang I Freitag, 10. September 2021

Neuer Pfarrer

Ueli Flachsmann wurde am Sonntag in Hedingen offiziell in sein Amt eingesetzt. > Seite 3

Kantonsräte zu Gast

Die SVP-Fraktion hat im Bezirk Affoltern unter anderem Kappel besucht. > Seite 5

Motivation statt Zwang Moralisch motiviert

Mettmenstettens Gemeindepräsident René Kälin will überzeugen, sagt er im Interview. > Seite 6

Pfarrerin Claudia Mehl stellt ihr Buch in Maschwanden und Kappel vor. > Seite 7

Neue Kirchgemeinde zeigt ihr Profil Präsentation der künftigen Amtsträger der Kirchgemeinde Knonau Amt

von stefan schneiter

Sie kandidieren für die neue Kirchgemeinde Knonauer Amt. Von links: Andreas Schmid, Sibylle Gloor, Monika Sutter, Therese Bommel, Gabriela Baer Berliat, Sabine Schumacher und Ruedi Huber. Nicht auf dem Bild sind Doris Habegger und Hanno Schmidheiny, die derzeit in den Ferien weilen. (Bild Stefan Schneiter) mitglied wird für eine der neun Gemeinden zuständig sein. In der Fragerunde war weiter zu erfahren, dass der künftige Steuerfuss noch nicht feststeht, für einige der Gemeinden aber mit einer «positiven Veränderung» zu rechnen ist. Auf die Frage, welches Rezept es denn gegen den steten Mitgliederschwund der reformierten Kirche gebe, hatten die künftigen Kirchenpfleger keine Patentantwort parat, meinten jedoch, dass sie mit einer guten Arbeit die Kirche möglichst interessant machen möchten. Statt sich auf Zahlen zu fixieren, gelte es vielmehr, herauszufinden, wer die reformierte Kirche wirklich sei und welche Identität sie habe.

Als einziges Traktandum stand die Wahl von fünf Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission auf dem Programm. Diese – oder zumindest drei von ihnen, zwei waren abwesend – stellten sich den 71 anwesenden Stimmberechtigten persönlich vor. Und alle fünf – namentlich sind dies Stephan Schaub (Aeugst), Philippe Dietrich (Affoltern), Yvonne Ilg-Frick (Rifferswil), Ernst Forster und Thomas Schröder (beide Mettmenstetten) wurden einstimmig und in globo in die RPK

gewählt, Stephan Schaub als deren Präsident. Damit war die offizielle KGV denn auch schon beendet. Danach folgte quasi der wichtigste Teil des Abends, die Vorstellung der neun Kandidatinnen und Kandidaten, die am 26. September zur Wahl in die neunköpfige Kirchenpflege antreten. Sieben der Kandidierenden – zwei waren abwesend – präsentierten sich als Person, sprachen über ihren beruflichen Hintergrund, ihre familiären Verhältnisse und ihre Absichten, was sie ins Amt einbringen möchten. Diese Porträts sind auf ref-knonaueramt.ch zu finden. Ums Präsidium kommt es zu einer «Kampfwahl» zwischen Sibylle

Zertifikatspflicht ausgeweitet

Kloster-Erneuerung 20 Jahre: Kantonalmeister auf der Zielgeraden Cevi Hebo jubiliert aus Obfelden

Zutritt nur mit Covid-Zertifikat – das gilt ab Montag vielerorts. Die Lage in den Spitälern sei angespannt, orientierte der Bundesrat am Mittwoch. Im Moment würden täglich über 3000 Infektionen registriert. Durch den Einsatz des 3GZertifikats (geimpft/genesen/getestet) könne man weitere Schliessungen von Betrieben und Aktivitäten abwenden, hielt Wirtschaftsminister Guy Parmelin fest. Die Zertifikatspflicht betrifft nebst Clubs und Grossveranstaltungen neu etwa auch Restaurants und Bars, Kulturund Sportveranstaltungen, Fitnesscenter und Freizeiteinrichtungen. Sie gilt grundsätzlich bis am 24. Januar, kann aber je nach Entwicklung der Pandemiesituation auch schon früher aufgehoben oder aber darüber hinaus verlängert werden. (red.)

Mit dem Ja des Regierungsrats zu einem Beitrag von 11 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds befindet sich die Erneuerung der Klosterdomäne Kappel auf der Zielgeraden. Als letzte Instanz entscheidet nun der Kantonsrat über das Grossprojekt, über dem seit mehr als zehn Jahren gebrütet wird. Noch unklar ist, wann dies der Fall sein wird. Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel (VKK), hofft, dass das Parlament im Frühjahr 2022 endgültig grünes Licht erteilen wird. Die Finanzierung der Auto-Einstellhalle, Teil des Gesamtprojekts, ist gemäss Regierungsrat nicht über den Gemeinnützigen Fonds möglich. Die Kosten von 1,1 Mio. Franken müssen durch den VKK aufgebracht werden. (-ter.)

Die Cevianer Bonstetten-Hedingen (Hebo) laden am Wochenende ein, das 20-jährige Bestehen des Vereins mit ihnen zu feiern. Dazu gehören unter anderem ein eigenes Jubiläums-Theater sowie der selbstgeschriebene «CeviHebo-Song». Für den Samstagnachmittag sind in Bonstetten Spiele und Aktivitäten geplant, welche in Form einer «Mini-Chilbi» auf dem Rotenbirben-Gelände stattfinden. Am Sonntag verlagert sich das Geschehen dann in die reformierte Kirche Hedingen. Hier finden ein Jubiläumsgottesdienst, ein gemeinsames Mittagessen und am Nachmittag CeviWorkshops statt. Der krönende Abschluss des Jubiläumsprogramms ist dann ein grosses Geländegame. (red.)

Am Wochenende haben sich in Bonstetten 1413 Geräteturnerinnen und -turner an den Zürcher Kantonalen Meisterschaften gemessen. Mit Stefan Meier holte sich ein Obfelder den Titel in der Königsklasse, der höchsten Kategorie K7. «Es war cool, endlich wieder einmal einen Wettkampf zu turnen», so der glückliche Sieger. Für Meier ist es nach 2011, 2013, 2014 und 2015 bereits der fünfte kantonale Meistertitel im Geräteturnen. Und Rang 2 belegte mit Roman Niederhäuser ein Vereinskollege. Den Medaillensatz für den TV Obfelden komplettierte Cyril Accola mit Bronze in der Kategorie 6. In der Kategorie 1 erturnte sich Simon Lichtsteiner vom TV Mettmenstetten ebenfalls eine Bronzemedaille. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 15

> Bericht auf Seite 22

Who is who?

Die Abstimmung war Thema an der Podiumsdiskussion der SVP in Bonstetten. > Seite 9

Arbeitsmarkt weiterhin auf Erholungskurs Im August sank die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent. Die meisten Zürcher Wirtschaftsbranchen blicken positiv in die Zukunft.

Noch sind sie nicht gewählt – die Wahl an der Urne findet am 26. September statt – doch die Chancen stehen gut, dass die neun Kirchenpflegerinnen und -pfleger der neuen reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt Anfang 2022 ihr Amt antreten können. An der ersten Kirchgemeindeversammlung in Hausen haben sie sich der Öffentlichkeit präsentiert.

Eine «historische Kirchgemeindeversammlung» kündigte Hans Asper am Dienstagabend in Hausen an. Historisch deshalb, weil die neue Kirchgemeinde Knonauer Amt, zu der sich Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil zusammenschliessen, gar noch nicht existiert, sondern erst am 1. Januar 2022 offiziell ihre Arbeit aufnimmt, aber nun schon ihre erste Kirchgemeindeversammlung abgehalten hat. «Bisher wars nur Papier, nun kommen auch die Köpfe hinzu», meinte Hans Asper, Präsident der Projektorganisation, die den Zusammenschluss im Bezirk Affoltern organisiert.

Ehe für alle?

Gloor aus Ebertswil und Doris Habegger aus Affoltern. Aus Aeugst kandideren zwei Personen: Gabriele Baer Berliat und Hanno Schmidheiny, aus Affoltern treten neben Doris Habegger auch Therese Bommel und Monika Sutter an. Aus Hausen möchte Ruedi Huber ins neue Gremium einziehen, aus Mettmenstetten Andreas Schmid, aus Bonstetten Sabine Schumacher. Wichtiger als die Tatsache, dass jede der neun Kirchgemeinden in der Kirchenpflege vertreten sein wird, ist, dass die Kandidierenden ihre Aufgabe mit grosser Motivation angehen und auch von ihren persönlichen Fähigkeiten her die richtigen Kompetenzen einbringen können. Jedes Kirchpflege-

Ende August waren 664 Personen aus dem Knonauer Amt bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 38 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,2 Punkte auf 2,1 Prozent. Dieser Rückgang der Arbeitslosigkeit sei für die Jahreszeit eher ungewöhnlich und auf die gute konjunkturelle Lage zurückzuführen, teilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) mit. Insgesamt sank die Arbeitslosigkeit in den meisten Branchen. Den stärksten Rückgang verzeichnete im Kanton Zürich das Gastgewerbe, und dies bereits den vierten Monat in Folge. Der Erholungskurs des Zürcher Arbeitsmarktes dürfte sich gemäss AWA noch etwas fortsetzen. Mit Ausnahme der Banken rechnen alle Branchen damit, die Zahl ihrer Beschäftigten weiter zu erhöhen. (tst.) ANZEIGEN

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Ärztlicher Notfalldienst

Wettswil am Albis, 3. September 2021

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Als Gott sah, dass der Weg zu weit, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um sie und sagte: «Komm heim!»

Einbürgerungen

• Charlotte Emily Kemish, geb. 1998, Mülibergstrasse 20 • Emma Lauren Kemish, geb. 2000, Mülibergstrasse 20 Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide.

Gemeinderat Aeugst am Albis

Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis’ die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Tante, Patin, Grosstante und Urgrosstante

(Joseph von Eichendorff)

Wir trauern um

Klara Niedermann Mit Beschlüssen vom 31. August 2021 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen:

Es war, als hätt’ der Himmel Die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müsst‘.

Arthur Bozzola-Dürst

3. November 1918 – 3. September 2021

1. Oktober 1942 – 5. September 2021 Wir sind unendlich dankbar für all das, was Du uns auf dem gemeinsamen Weg gegeben hast. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

In stiller Trauer: Nichten und Neffen Verwandte, Freunde und Bekannte Bestattung: im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof in Wil SG Trauergottesdienst: Mittwoch, 15. September 2021 um 14.00 Uhr in der kath. Kirche in Bonstetten Dreissigster: Sonntag, 10. Oktober 2021 um 10.00 Uhr in der kath. Kirche in Bonstetten Im Sinne der Verstorbenen gedenke man anstelle von Blumen der Caritas Zürich, Postkonto 80-12569-0. Traueradresse: Rita Renggli, Rütistrasse 18, 8906 Bonstetten

Nach einem langen und schönen Leben ist er am Sonntag friedlich zu Hause eingeschlafen. Ein herzlicher Dank geht an den Entlastungsdienst der Spitex Knonaueramt, Züri-Pflege und Palliaviva für die umsorgende Pflege und wertvolle Unterstützung. Wir erinnern uns seiner in Liebe und Dankbarkeit.

Angela Bozzola-Dürst Susanne Bozzola und Daniel Furger Barbara und Andreas Gansner-Bozzola mit Gino Elisabeth Brugger-Bozzola Freunde und Verwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. September 2021, in der reformierten Kirche Obfelden um 14.00 Uhr statt. Aufgrund der besonderen Situation bitten wir um Anmeldung auf sbozzola@gmail.com, mit den Namen der teilnehmenden Personen. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man Palliaviva, Dörflistrasse 50, 8050 Zürich, IBAN CH27 0900 0000 8003 8332 6, Vermerk Trauerspende Arthur Bozzola. Traueradresse: Angela Bozzola, Rebhaldenstrasse 24, 8912 Obfelden

Schwimmbad Stigeli Saisonende Die Badesaison 2021 geht am Sonntag, 19. September 2021, 18.00 Uhr, zu Ende. Wir bitten die Badegäste, die Garderobenschränke rechtzeitig zu räumen und die Schlüssel bis spätestens am 15. September 2021 abzugeben.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um sie und sprach: «Komm heim.»

Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Saisonende verfügt. Der Stadtrat und das Betriebspersonal danken für Ihren Besuch und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen. 10. September 2021 Abteilung Immobilien

Traurig aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben

Hedi Seitz-Hegetschweiler

Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Sehr traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Gattin, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter.

Eveline Glaus * 22. 2. 1930

† 4. 9. 2021

In Liebe und Dankbarkeit

Nach einem langen und reich erfüllten Leben ist sie für uns unfassbar und ganz unerwartet im Spital Affoltern eingeschlafen. Wir gönnen ihr den Frieden und die ewige Ruhe. In unseren Herzen wirst du weiterleben.

Alfred Glaus Martin und Corinna Glaus mit Julia, Ladina und Seraina Marie-Louise und Frank Iller mit Sarah

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 17. September 2021 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hedingen statt. Anschliessend Abschiedsgottesdienst um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen.

Kaufe Autos

Du lebst in unseren Herzen weiter.

24. Dezember 1933 – 6. September 2021

In stiller Trauer: Peter Seitz und Jolanda Kohler-Notter Sarah Kohler und André Luzio Lars Kohler

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung.

Affoltern am Albis, 4. September 2021

Die Abdankung mit Urnenbeisetzung findet am Freitag 10. September 2021 um 11 Uhr in der Friedhofkapelle ist auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Auf Wunsch von Evy gedenke man anstelle von Blumenspenden der Kinder-Reha Schweiz, PC-Konto 87-744900-1. Traueradresse: Alfred Glaus, c/o Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis.

Anstelle von Blumen unterstütze man den Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, CH78 0900 0000 8726 7156 1 oder Postkonto 87-267156-1, Vermerk Hedi Seitz. Traueradresse: Peter Seitz, Affolternstrasse 25, 8908 Hedingen Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer

Liebs Mami, Liebs Grossi, Liebi Schwöschter, Mir chönds alli nonig begriefe, so gschnäll und mit sonere Entschlosseheit und vill Muet häsch Du Dich nach dinere Diagnose uf dini letschti Reis gmacht. Mir sind alli unendlich truurig. Jezt lömmer Dich los und tröschtet eus mit villne wunderbare Erinnerige wo i eusne Herze bliebet. Dini direkti, humorvolli und positive Art, dis liebevolle Wese und dini Herzlichkeit werdet mir vermisse. Mir wünsched Dir, dass Du vo dim erscht chürzlich verstorbene, gliebte Ehemaa erwartet wirsch.

Marlis Arnold-Christen

15. Oktober 1938 – 3. September 2021 In stiller Trauer Anita Gunzenhauser mit Gerry, Ronny mit Sofia, und Gina Lucia und Jörg Watter mit Tim, Nick und Alena Edi und Rita Christen Heidi Christen Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Lucia Watter, Mitteldorfweg 6, 8915 Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Präsidentin auf dem Kirchturm Zum Glück sind die Meldungen, die die Polizei erreichen, nicht alles Ernstfälle. Am 7. September ging bei der Kantonspolizei die Meldung ein, dass sich auf dem eingerüsteten Turm der reformierten Kirche in Bonstetten ein Liebespaar aufhalte. Abklärungen ergaben, dass es sich um die Kirchenpflegepräsidentin handelte, die zusammen mit ihrem Mann Dokumente anfertigte. «Es brennt in Rifferswil»: Diese Meldung erreichte die Polizei am 7. September um 18.55 Uhr. Die Feuerwehr war zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort: im Rahmen einer Übung … (-ter.)

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 11. September, feiert Rosmarie Ziegler-Spillmann in Hausen ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren, wünschen ihr einen schönen Festtag, gute Gesundheit und viele erfreuliche Momente. Die allerbesten Wünsche für viel Lebensfreude, Mut und Durchhaltewillen senden wir nach Affoltern zu Dora Pianezzi. Sie feiert am Sonntag, 12. September, ihren 85sten Geburtstag – herzliche Gratulation!

Zum 80. Geburtstag Alles Gute zum 80. Geburtstag wünschen wir am Montag, 13. September, Hans Hebeisen in Affoltern. Wir gratulieren und wünschen einen Tag mit Sonnenschein und ein Fest in fröhlicher Runde.

Freitag, 10. September 2021

Ja zur Erneuerung der Klosterdomäne Kappel Regierungsrat verabschiedet Beitrag aus dem Gemeinnützigen Fonds Der Regierungsrat hat den Beitrag von rund 11 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds für die Erneuerung der Klosterdomäne Kappel zuhanden des Kantonsrates verabschiedet – der zweitletzte Schritt einer sehr langen, aufwendigen Geschichte. von Werner SChneiter «Ich bin erleichtert und erfreut»: So die erste Reaktion von Gerhard Gysel, dem Präsidenten des Vereins Kloster Kappel (VKK), auf die Medienmitteilung von gestern Donnerstag. Eine verständliche Reaktion, weil sämtliche Gremien, die sich mit diesem Grossprojekt befassen, auf eine Geduldsprobe gestellt und einen sehr hohen Aufwand betrieben haben. Mittlerweile sind seit dem Projektstart rund zehn Jahre ins Land gegangen. Mit ihrer Unterschrift unter den Masterplan stellten Regierungsrat, Kirchenrat und die Gemeinden im Frühjahr 2018 die Weichen endgültig. Und auch eine rechtsgültige Baubewilligung liegt vor. Bis der «Topf» des Gemeinnützigen Fonds (früher: Lotteriefonds) geöffnet werden konnte, bedurfte es abermals viel Zeit. Dafür bringt Gerhard Gysel Verständnis auf: «Es ist viel Geld. Und da bedarf es einer seriösen Prüfung unseres Gesuchs – abgesehen davon, dass es wenige vergleichbare Projekte gibt, bei denen ein so hoher Betrag aus dem Gemeinnützigen Fonds gesprochen wird.»

Wann entscheidet der Kantonsrat? Der Kantonsrat wird nun das letzte Wort haben. Wann dieser über die 11 Mio.

Die SVP-Kantonsratsfraktion besuchte am vergangenen Montag das Kloster Kappel. David Vogelsanger brachte den Parlamentarierinnen und Parlamentariern die Geschichte der Klosteranlage näher. Wann der Kantonsrat über die 11 Mio. aus dem Gemeinnützigen Fonds entscheidet, ist noch nicht klar. (Bild Werner Schneiter) Franken entscheidet, ist noch nicht klar. Der VKK-Präsident hofft, dass da nicht mehr allzu viel Zeit verstreicht, der Projektunterbruch nicht zu lange dauert. Es ist ihm bewusst, dass das Parlament viele Geschäfte vor sich hat. Gysel wünscht sich einen Entscheid bis im Frühling 2022. «Aber das können wir nicht beeinflussen.» Das Ja des Regierungsrates zum Gesuch über 11 Mio. Franken ist nach der Unterzeichnung des Masterplans keine Überraschung – auch nicht, weil er bereits in eigener Kompetenz knapp 1 Mio. aus dem Fonds an die bisher aufgelaufenen Planungskosten von 1,4 Mio. Franken beigesteuert hat. Die Umset-

zungskosten für die Erneuerung und Revitalisierung der Klosterdomäne belaufen sich auf gesamthaft 23,51 Mio. Franken – einschliesslich 800 000 Franken Eigenleistungen des VKK. Der Anteil des VKK, der von der Kappelerpflege im November letzten Jahres bewilligt wurde, beträgt knapp 4,5 Mio. Franken. Der VKK muss nun aber zusätzlich noch die Finanzierung der Auto-Einstellhalle (1,1 Mio. Franken) in eigener Regie sicherstellen. Der Regierungsrat hatte sich schon vor diesem jüngsten Entscheid gegen eine Finanzierung der Einstellhalle aus dem Gemeinnützigen Fonds ausgesprochen. Der VKK schlägt hier zuhanden der Delegierten der Kappeler-

Mut haben – Farbe bekennen

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Amtseinsetzung des neuen Pfarrers in Hedingen Der Festgottesdienst zur Amtseinsetzung von Pfarrer Ueli Flachsmann in Hedingen wurde von einem Kinderchor begleitet. Und mit einem mehrstimmigen Chor verglich die Dekanin Eva Eiderbrant in ihrer Ansprache die Kirchgemeinde. Die Grundmelodie sei das Evangelium. von Cornelia Diethelm Ueli Flachsmann ist seit Ostern 2021 Pfarrer im Hedingen. Am vergangenen Sonntag wurde er nun von der Dekanin Eva Eiderbrant, die als Präsidentin des

Pfarrkapitels die Zürcher Landeskirche vertrat, offiziell in sein Amt eingesetzt. «Mit diesem Gottesdienst bringen wir heute zum Ausdruck, dass die Kirchgemeinde und Ueli Flachsmann einen Suchprozess und ein Wahlverfahren durchmachten und dass eine Berufung und gegenseitige Erwählung stattgefunden haben. Wir festigen die Zusammenarbeit und feiern im Namen Gottes, der uns auf guten Wegen leiten will», erklärte Eva Eiderbrant. Eine Kirchgemeinde sei wie ein mehrstimmiger Chor, der sich auf das Evangelium als Grundmelodie beziehe. Als Wunsch für die Zukunft äusserte die Dekanin: «Dass wir aufeinander zugehen, miteinander unterwegs sind, dass alle ihren Beitrag

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Dekanin Eva Eiderbrant gibt Ueli Flachsmann den Segen für seine Pfarrtätigkeit in Hedingen. (Bild Franziska Frei)

zur Kirche leisten und Einheit in der Vielfalt leben.»

Gemeinsamer Weg

pflege einen Mix von Massnahmen vor, über die er an der November-Sitzung der Kappelerpflege orientieren wird. Im 29 Seiten umfassenden Regierungsratsbeschluss erhält der Verein Kloster Kappel viel Lob: «Der VKK ist dank seiner Zusammensetzung eine stabile Organisation und hat sich in der schon lange dauernden Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Revitalisierungsprojekts als verlässlicher Partner erwiesen. Das Engagement des VKK als Eigentümer des weitaus grössten Teils der Domäne beim vorliegenden Projekt geht weit über dessen gewöhnliche Vereinstätigkeit hinaus», schreibt der Regierungsrat.

«English first» Der Bildungsrat hat beschlossen, dass KV-Lernende neu Englisch als erste und Französisch als zweite Fremdsprache lernen. Dies gilt ab Schuljahr 2023/24.

Ueli Flachsmann rief in seiner Predigt auf, Mut zur eigenen Meinung zu haben und Farbe zu bekennen: «Ein Bild aus vielen verschiedenen Farben gewinnt an Tiefenschärfe und an Fokussierung.» Er freue sich auf den gemeinsamen Weg mit den Menschen in Hedingen. Im Vertrauen auf Gott und mit der Hilfe aller wolle er nicht Berge versetzen – sondern Berge überwinden. Der Präsident der Hedinger Kirchenpflege, Peter Ott, wünschte dem neuen Pfarrer, «dass der heutige offizielle Akt am Anfang eines neuen, von uns allen gemeinsam zu gestaltenden, kirchlichen Lebens vor Ort steht, in dem sich jede und jeder wohl und aufgehoben fühlen kann». Auch der Gemeindepräsident Ruedi Fornaro drückte seine Freude darüber aus, dass Hedingen wieder einen eigenen Pfarrer hat und wünschte «viele Begegnungen, viel Erfolg und Gottes Segen».

Gemäss neuer Bildungsverordnung müssen alle KV-Lernenden zukünftig zwei Fremdsprachen lernen. Die erste soll während der gesamten Lehrzeit im Rahmen des Berufskunde-Unterrichts unterrichtet werden. Das heisst, dass den Lernenden die Sprache in konkreten Arbeitssituationen vermittelt wird. Da in den Betrieben im Kanton Zürich Englisch wesentlich stärker verbreitet ist, hat der Bildungsrat festgelegt, dass die erste Fremdsprache Englisch ist. Als zweite Fremdsprache werden die angehenden Kaufleute während der ersten beiden Lehrjahre in Französisch unterrichtet. Dies entspricht auch dem Wunsch der Berufsfachschulen und der Wirtschaft. Für Berufsmaturanden sind weiterhin Englisch und Französisch obligatorisch. Für Lernende, die ein eidgenössisches Berufsattest (EBA) anstreben, ist Englisch neu obligatorisch, während Französisch als Freifach angeboten wird. (red.)

In Hedingen daheim

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Und was erhofft sich der Pfarrer selbst? Im Gespräch mit dem «Anzeiger» sagte er: «Ich wünsche mir eine lebendige Kirchgemeinde, die mit Freude und Hoffnung Gottesdienste feiert und am Leben teilnimmt, mit allem was dazugehört.» Ueli Flachsmann erfährt immer wieder, dass er bereits zu Hedingen gehöre: «Ich empfinde Hedingen als offenes und herzliches Dorf. Man kennt sich und nimmt Anteil. Das beeindruckt mich. Neulich fuhr ich von Affoltern nach Hedingen. Da spürte ich: Da bist du daheim, in Hedingen.»

Denken Sie über den Verkauf Ihres Zuhauses nach? Es ist nie zu früh darüber zu sprechen.

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Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 7. September 2021 Die Kirchgemeindeversammlung hat als Mitglieder und als Präsident der Rechnungsprüfungskommission der Kirchgemeinde Knonauer Amt gewählt: a) b) c) d) e)

Philippe Dietrich, Affoltern am Albis Ernst Forster, Mettmenstetten Yvonne Ilg-Frick, Rifferswil Stephan Schaub, Aeugst am Albis – gleichzeitig als Präsident Thomas Schröder, Mettmenstetten

Theresia Marlis Arnold geb. Christen geboren am 15. Oktober 1938, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen Hedwig Lilli Seitz Hegetschweiler

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geboren am 24. Dezember 1933, von Zürich ZH, Kreuzlingen TG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen.

Jren Omlin Freiberufliche Seelsorgerin Tel. 043 466 80 84 / 079 733 40 29 jren.omlin@lebensdichte.ch

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Am 3. September 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Am 6. September 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ich freue mich sehr, Sie kennen zu lernen!

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab sofort im Sekretariat der Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis zur Einsicht auf.

Hausen am Albis

Freitag, 17. September 2021 um 13.30 Uhr findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Hedingen statt, anschliessend um 14.00 Uhr der Abschiedsgottesdienst in der Kirche Hedingen.

Affoltern am Albis, 10. September 2021 Projektorganisation KG Knonauer Amt

Knonau Am Freitag, 20. August 2021, ist in Serbien gestorben:

Mihajlovic, Djokan

Öffentlicher Verkehr; Dienstbarkeitsvertrag für Bushaltestelle auf Kat. Nr. 2094 Die Bushaltestelle Dorfplatz muss gemäss Behindertengleichstellungsgesetz neu erstellt werden. Zur Realisierung werden private Teile von gemeinschaftlichen Bodenflächen des Grundstückes Kat. Nr. 2094 beansprucht. Für das Fussund Fahrwegrecht für die Öffentlichkeit wird ein Dienstbarkeitsvertrag erstellt. Die Akten liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Tiefbau, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 10. September 2021 Gemeinderat Bonstetten

Wasserversorgung; Dienstbarkeitsverträge zur Einspeisung von Quellen durch Kat. Nrn. 384 und 386 Die Wasserversorgung Bonstetten verbessert die öffentliche Trinkwasserleitung für die Einspeisung der Quellen Kubismatt und Müliberg in das Reservoir Wischen. Die neu zu erstellende Leitung ausserhalb des Siedlungsgebietes führt durch landwirtschaftliche Grundstücke Kat. Nrn. 384 und 386 und erfordert die Abschlüsse von Dienstbarkeitsverträgen. Die Akten liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Tiefbau, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse können innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 10. September 2021 Gemeinderat Bonstetten

Obfelden

Strassenbauprojekt: Bauprojekte Umbau und Neugestaltung Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Kaltackerweg, Hedingen Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Öffentlich Planauflage Hedingen. Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Umbau und Neugestaltung Kaltackerweg, Hedingen Die Pläne liegen vom 10.09.2021 bis 11.10.2021 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen Montag 08.00 – 11.30 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr Dienstag 07.00 – 11.30 Uhr, nachmittags geschlossen Mittwoch 08.00 – 11.30 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr Donnerstag 08.00 – 11.30 Uhr und 14.00 – 18.30 Uhr Freitag 08.00 bis 14.00 Uhr (durchgehend) Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeinderat Hedingen, Zücherstrasse 27, 8908 Hedingen. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff VRG). Gemeinderat Hedingen

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mit Beschluss vom 6. September 2021 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Tobias Heinroth, 1979, Bürger von Deutschland 10. September 2021 Gemeinderat Stallikon

Ottenbach Bauherrschaft: Florim Abazi, Engstringerstrasse 63, 8952 Schlieren Projektverfasser: Hoti Architekten GmbH Alte Poststrasse 16, 8172 Niederglatt ZH Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 550 und Neubau MFH, Affolternstrasse 44, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 676, Zone: W2b

Affoltern am Albis Am 1. September 2021 ist in Zürich gestorben:

Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Teilweise Umnutzung der Zivilschutzanlage zu Jugendraum

geboren am 23. Februar 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Bauherrschaft: Guido Deluigi, Stümelweg 6, 8914 Aeugst am Albis Projekt: Projektänderung Umgebungsgestaltung: Neubau von 5 Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamer Tiefgarage, Sunnemattstrasse 40, 42, 44, 46, 48, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1546, 1547, 2050, Zone: Wohnzone 1.6

Bauherrschaft: Toni und Margrit Heitzmann, Kirchmattstrasse 28, 6312 Steinhausen Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Projektänderung, neu Erstellen eines Parkplatzes (bereits erstellt), Oberdorfstrasse 7, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 210, Zone: Kernzone B (KB)

Bestattungsamt Knonau

Obfelden Am 5. September 2021 ist in Obfelden verstorben:

Arthur Richard Bozzola-Dürst geb. 1. Oktober 1942, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

Wettswil am Albis Am 6. September 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben: geboren am 27. Oktober 1933, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

Renatus Anton «René» Egler

Hedingen

Die Beisetzung fand in Serbien im engsten Familienkreis statt.

Zeller, Walter Emil

Bonstetten

Kappel am Albis

Einbürgerungen

Bauherrschaft: Vikas Tuli, Gugelrebenstrasse 22a, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Erstellen von Stützmauern und Terrainauffüllungen, Gugelrebenstrasse 22a, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4800, Zone: W1

geboren am 8. Februar 1960, von Bosnien und Herzegowina, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 5.

Die Verabschiedung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. 2. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 4. September 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Eveline Glaus, geb. Burkhard geboren am 22. Februar 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Freitag, 10. September 2021 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 6. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 19. August 2021 ist in Prag gestorben:

Jiri Jan Vilém Hora geboren am 28. Februar 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Verabschiedung findet im engsten Familienkreis statt. 6. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 24. September 2021, 14.45 Uhr, in der Kath. Kirche Bonstetten statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Wettswil a. A. Am 3. September 2021 ist in Zürich gestorben:

Niedermann, Klara Mathilda geb. 3. November 1918, wohnhaft gewesen in Wettswil a.A. mit Aufenthalt in Zürich. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Wettswil a. A.


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. September 2021

Schlachtfeld, Bauernhof und Schiebetechnologie Die SVP-Kantonsratsfraktion zu Besuch im Bezirk Affoltern

Landwirt Ueli Stauffacher erklärt den Mitgliedern der SVP-Kantonsratsfraktion und Gästen, wie Ställe für Masthühner eingerichtet sein müssen. Beim Besuch waren diese allerdings nicht belegt. (Bild Werner Schneiter)

Das Schlachtfeld von Kappel, ein Landwirtschaftsbetrieb und Schiebetechnologie: Der SVP-Kantonsratsfraktion offenbarte sich beim Besuch im Säuliamt ein breites Themenfeld. Ausflüge der Kantonsratsfraktionen haben Tradition und erfüllen einen bestimmten Zweck. «Wir können uns ausserhalb von Sitzungen in lockerer Atmosphäre austauschen und Regionen näher kennenlernen sowie regionale Anliegen besser verstehen», sagt SVP-Fraktionschef Martin Hübscher. Und fügt sogleich bei: «So verliert man die Bodenhaftung nicht.» Kantonsrat Hans Finsler aus Zwillikon zeichnete für die Organisation verantwortlich und freute sich erst einmal über die seltene Gelegenheit, einen Anlass am Rand des Kantons organisieren zu dürfen. «Für Delegiertenversammlungen haben die Ämtler oft eine der längsten Anreisen», fügte er bei. Mit einem regionalen Anliegen sahen sich die Fraktionsmitglieder gleich beim Eintreffen in Kappel konfrontiert, nämlich die Revitalisierung und Entwicklung der Klosterdomäne. Der Kantonsrat muss hier über einen Beitrag von 11 Mio. Franken aus dem Lotteriefonds entscheiden. David Vogelsanger, der als SVP-Bezirkspräsident und

Historiker durch die Klosteranlage führte, hofft natürlich auch auf ein Ja des Kantonsrates zum Beitrag. Aber er machte auch deutlich, dass für ihn persönlich die im Projekt enthaltene Mauerverlängerung ein Unding darstelle. Derweil sich eine Gruppe das Schlachtfeld vom 11. Oktober 1531 und das Zwingli-Denkmal erläutern liess, dislozierten andere nach Mettmenstetten – die einen zum Bauernhof von Karin und Ueli Stauffacher, andere zur Hawa, einem global tätigen Familienunternehmen, wo man sich über Schiebetechnologie informieren konnte

Ein moderner Landwirtschaftsbetrieb Ueli Stauffacher schilderte die eindrückliche Entwicklung des Betriebes, der visà-vis des Jumpins steht. Die Stauffachers haben den Hof vor über 40 Jahren übernommen und vor 20 Jahren das Melken zugunsten von Aufzuchtrindern aufgegeben und 2005 einen Laufstall gebaut. Vor 10 Jahren hat Ueli Stauffacher den Betrieb der Eltern Walter und Renate übernommen und kümmert sich heute um rund 130 Aufzuchtrinder, die nach eineinhalb Jahren von ihren Besitzern zurückgenommen werden, wo sie nach dem Abkalben als Kühe weiter gehalten werden. 2014 gliederte er dem Hof einen Stall für Masthühner an und baute

jüngst einen zweiten, wo im Juni 2021 erstmals eingestallt wurde. Je 9000 Hühner werden dort gehalten. Sie werden mit 46 Gramm Gewicht eingestallt und verlassen den Betrieb nach rund 35 Tagen, zwei Kilogramm wiegend. Stauffacher zieht die Hühner im Auftrag von Micarna (Migros) auf und macht auf die sehr restriktiven Auflagen aufmerksam, vor allem beim Thema Tierschutz und Antibiotika. Die Tiere haben Auslauf und benötigen zu Beginn viel Wärme, die beim neuen Stall via Wärmepumpe und Fotovoltaik hergestellt wird. Der neue Maststall ist ein Musterbeispiel dafür, wie in Zukunft die Produktion von Lebensmitteln und das Thema Nachhaltigkeit vereint werden können. Auflagengemäss ist auch eine kostspielige Abluftreinigung installiert worden, womit Ammoniak «herausgewaschen» wird. Erwähnenswert ist auch, dass Karin Stauffacher Bauernhofspielgruppen führt – eine ideale Einrichtung, um Kindern die Landwirtschaft näherzubringen. Die Nachfrage aus der Bevölkerung ist erfreulicherweise sehr hoch. Den Schlusspunkt des Fraktionsausflugs bildeten Apéro und Nachtessen in der Eventhalle im Grindel in Mettmenstetten. Eine weitere Gelegenheit zum Austausch – auch mit ehemaligen Parlamentarierinnen und Parlamentariern. (-ter.)

Jugendliche im Fokus der Prävention Kampagne «Wie geht es dir?» in Affoltern Die offene Jugendarbeit Affoltern führt am 13. und 18. September Jugendworkshops zum Thema «Erste Hilfe für die psychische Gesundheit» im Jugendtreff Hirtschür durch. Die Workshops richten sich an Jugendliche ab der 2. Sekundarstufe, welche in der Stadt Affoltern wohnen.

Über Probleme zu reden entlastet und macht Hilfe möglich. Das ist wichtig, denn je länger eine psychische Belastung andauert, um so grösser ist die Gefahr, dass sie zu einer ernsthaften Erkrankung wird. Die Kampagne zeigt auf, dass psychische Gesundheit gefördert werden kann.

Psychische Erkrankungen gehen uns alle etwas an: Jeder zweite Mensch erkrankt in seinem Leben einmal psychisch. Das ist sowohl für die Betroffenen wie auch für ihre Angehörigen mit viel Leid verbunden, führt zu Arbeitsausfällen und Gesundheitskosten. Die Kampagne «Wie geht’s Dir?» sensibilisiert dafür und vermittelt ganz konkrete Tipps.

Wenn qualifizierte Hilfe nicht verfügbar ist, können (gleichaltrige) Freunde und Freundinnen von Jugendlichen mit psychischen Schwierigkeiten, aber auch vertraute erwachsene Personen aus dem persönlichen Umfeld in Bezug auf die präventive Früherkennung eine wichtige Rolle einnehmen, indem sie offen und empathisch als Gesprächspartner und -innen sofort zur Verfügung stehen.

Als Gesprächspartner sofort zur Verfügung stehen

Junge Menschen sind von den negativen Effekten der Corona-Pandemie sehr stark betroffen. Für die psychische Gesundheit stellt die aktuelle Situation eine besondere Herausforderung dar. Die Jugendarbeit Affoltern am Albis, welche im Auftrag der Stadt vom Verein VJF geführt wird, veranstaltet deshalb einen Workshop für Jugendliche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei als Ersthelfer für ihre Kolleginnen und Kollegen ausgebildet. Stefan Trottmann, Stadtschreiber «Und du so?» – Jugendworkshops zum Thema «Erste Hilfe für die psychische Gesundheit» am 13. und 18. September im Jugendtreff Hirtschür, Affoltern. Infos zu den Workshops oder zur Kampagne bei Bettina Gyr, 079 842 88 08 oder bettina.gyr@vjf.ch, sowie unter www.ja-aaa.ch.

Strassenbau in Ebertswil ab Montag

Mehr Tempo für Tempo 30 auf Kantonsstrassen

Ab Montag fliesst der Verkehr in Ebertswil baustellenbedingt nur einspurig mit Lichtsignal. Im Oktober sowie im Frühling 2022 sind Vollsperrungen für den Belagseinbau vorgesehen.

Im Kantonsrat wurden am Montag zwei Vorstösse von Thomas Schweizer (Grüne, Hedingen) überweisen.

Auf dem 1,2 km langen Abschnitt zwischen der Kantonsgrenze Zug und Weid weist der Fahrbahnbelag der Sihlbruggrespektive Kappelerstrasse in Ebertswil Ausmagerungen, Risse, Spurrinnen und strukturelle Schäden auf. Er müsse deshalb erneuert werden, teilt das Tiefbauamt mit. Dazu werden die obersten drei Belagsschichten abgefräst und durch eine neue Deck-, Binder- und Tragschicht ersetzt. Zudem werden alle Schlammsammler- und Kontrollschachtoberbauten ausgetauscht, die Strassenentwässerung erneuert und die Randabschlüsse ergänzt oder ersetzt. Ebenso wird entlang der Dorfstrasse ein Trottoir gebaut.

Postautos verkehren wie gewohnt Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 13. September, und dauern etappenweise voraussichtlich bis im Juni 2022. Los geht es an der Kreuzung Dorf- und Sihlbruggstrasse sowie gleichzeitig im Ausserortsbereich. Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlagen einspurig durch die Baustellenbereiche geführt. Die Liegenschaften sind mit wenigen Ausnahmen mit Fahrzeugen erreichbar. Die Postautolinie 280/N 24 verkehrt gewohnt – mit Ausnahme der Vollsperrungen für die Belagsarbeiten. Diese sind für Oktober (Kreuzung Dorf-/Sihlbruggstrasse bis zur Kantonsgrenze Zug), respektive für Frühling 2022 (restliche Strecke) vorgesehen. Über die genauen Daten und die damit verbundene Verkehrsführung (inkl. öV) werde rechtzeitig informiert, heisst es beim Tiefbauamt weiter. (red.)

Tempo 30 solle mindestens auf denjenigen Kantonsstrassenabschnitten eingeführt werden, welche seit sechs Jahren in einem «Bericht zur Verbesserung der Sicherheit und zur Reduktion der Umweltbelastung» aufgeführt sind. Das verlangt die Motion, die der Kantonsrat am Montag mit 89:75 Stimmen überwiesen hat. Der Bericht geht auf einen Vorstoss von Hans Läubli zurück, welcher Abklärungen zu Tempo 30 aus Sicherheitsund Lärmschutzgründen gefordert hat. Aufgelistet sind 20 Strecken – darunter auch der Bahnhofplatz und die Untere Bahnhofstrasse in Affoltern. Obwohl der Bericht darlege, dass eine Signalisierung von Tempo 30 mehr Sicherheit bringen würde und die Umsignalisierung ohne bauliche Massnahmen möglich wäre, habe der Regierungsrat diese Empfehlungen seither nicht umgesetzt, rügt Schweizer. Seine Motion verlangt nun dazu einen Rahmenkredit von mindestens 5 Mio. Franken – und zudem Abklärung für weitere Strecken.

Umsteigen auf öV, Fuss- und Veloverkehr fördern Der zweite Vorstoss, angenommen mit 94:66 Stimmen, fordert, das Parkierungsund Mobilitätsmanagement in der öffentlichen Verwaltung umzusetzen. Er nimmt Bezug auf einen entsprechenden Regierungsratsbeschluss und das dazugehörige Gesamtverkehrskonzept aus dem Jahr 2018, mit dem Bekenntnis, die Potenziale des Mobilitätsmanagements innerhalb der eigenen Verwaltung, bei Schulen und Spitälern nutzen zu wollen. Mit diesem Vorstoss werde der Regierungsrat nun zum Handeln verpflichtet, so Schweizer. (red.)

HINTER-GRÜNDE

Edmund oder Edy? Eine kürzliche Bauausschreibung aus Mettmenstetten im «Anzeiger» gab mir die Idee, mich wieder einmal mit den Vornamen zu befassen. E. Gamma, anno 1984 mein Nachfolger als Gemeindeschreiber, jetzt zwar auch bereits pensioniert, will seine Heizung ersetzen. Ich weiss nicht mehr, ob er in seiner Bewerbung für eine Stelle bei unserem Bauamt als Absender Edmund oder Edy aufgeführt hatte. Dass er kurze Zeit später bereits zum Schreiber avancierte, spricht so oder so für ihn. Die im Geburtsregister eingetragenen Vornamen sind das eine, der Rufname das andere. Gemäss Bundesamt für Statistik kam im letzten Jahr bei den Mädchen Mia am häufigsten vor. Dann folgten Emma, Mila, Emilia, Lina, Sofia, Elena, Lea, Alina und Laura. Besonders auffallend ist, dass alle auf der BestenRangliste mit einem a enden. Bei den Buben folgte auf Noah an zweiter Stelle Liam, dann Matteo, Leon, Luca, Elias, Gabriel, Ben, Louis und Aaron. Von den erwähnten Vornamen bei Mädchen waren zu meiner Jugendzeit am ehesten Emma und Lina bekannt. Sonst spielte man in einer ganz anderen Liga. Beim männlichen Geschlecht war eher von Arnold, Fritz, Martin, Paul, Walter oder Werner die Rede, manche hatten ja auch zwei Namen. Die Eintragung eines Vornamens im Geburtsregister ist das eine, der später

verwendete Rufname das andere. Heinrich nennt man öfters Heiri oder Henri, Alfred vielfach Fredi. Oder eben: Edmund wird zu Edy. Manchmal finden sich auch in Todesanzeigen auffällige Bezeichnungen, wie kürzlich im Tagi, wo eine Waltraut ergänzend in Anführungszeichen noch mit Wädi erwähnt wurde. Weil es in Mettmenstetten früher viele Familien Wyss gab, stand vor Monaten in der Todesanzeige im «Anzeiger» über Karl Wyss auch noch «Chäser», wie er in seinem Freundes- und Bekanntenkreis genannt wurde. Spasseshalber hatte ich früher auch mal überlegt, meinen Vornamen in Eric H. zu unterteilen. Ich liess es dann aber bleiben. Doch auf einer Visitenkarte hätte dies sicher einen besseren Eindruck hinterlassen. Bergseits der Gammas neben der Postautohaltestelle Oberdorf in Mettmenstetten fuhren kürzlich die Bagger auf. Die baufälligen Gebäude wurden abgebrochen. Sie schaffen Platz für 25 neue Wohnungen in verschiedenen Neubauten. Wie werden sich die beiden Gs einmal bei den neuen Nachbarn vorstellen? Als Frau und Herr Gamma? Mit Edmund und Gabriele, wie sie wohl amtlich registriert sind? Oder ganz einfach mit Gaby und Edy, wie ich sie seit Jahrzehnten unkompliziert kenne und es gar so auch im Telefonbuch steht? Erich Rüfenacht

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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. September 2021

Vom Richtplatz des Spätmittelalters zur Freiamtgemeinde Die 9. Nahreise des Kulturkellers LaMarotte führte von Rifferswil nach Mettmenstetten Das schöne Herbstwetter lud zum Wandern. Am Samstag startete die 9. «LaMarotte»-Nahreise in der Bibliothek Rifferswil und führte zum neuen Kulturcafé Brister in Mettmenstetten. Der Historiker Bernhard Schneider und der Ornithologe Urs Heinz Aerni erläuterten wie gewohnt spontan historische Begebenheiten und Vögel, die vorbeiflogen.

politischer Macht zu Konflikten führt, wenn es sich nicht in geregelten Bahnen auflösen lässt. So musste die Stadt Zürich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Freiamtgemeinde zulassen. Diese tagte mindestens 1761, 1771, 1772 und 1795 in der Kirche Mettmenstetten. Ihre Kompetenz beschränkte sich zwar auf die Wahl der regionalen Beamten. Das Problem für die Obrigkeit bestand aber darin, dass ein solches Gremium sich nicht nur treffen, sondern auch entscheiden wollte und dadurch das Selbstbewusstsein der Landbevölkerung steigerte.

von Bernhard Schneider Bei schlechtem Wetter sähe man im Herbst mehr Vögel, erklärte Ornithologe Urs Heinz Aerni, da Regen und Wind die Schwärme auf der Wanderung vom Norden in den Süden zu Zwischenlandungen zwingen. Doch auch bei Sonne liessen sich einige Vögel blicken, insbesondere Greifvögel, die sich um Kadaverstücke stritten, die sie offenbar in einem Feld entdeckt hatten. Höhepunkt war ein Steinadler, der über der Wandergruppe des «LaMarotte» kreiste, um plötzlich eine Beute zu erhaschen.

Gericht über Leben und Tod Nicht nur im Tierreich geht es oft um Leben und Tod. Im Spätmittelalter fand in Rifferswil das grafschaftliche Blutgericht statt. Möglicherweise wurden die zum Tod Verurteilten gleich vor Ort hingerichtet, darauf könnte der Flurname Galgenfeld an der Albisstrasse hinweisen. Auch das Vogteigericht, das für weniger schwere Delikte zuständig war, tagte einmal jährlich in Rifferswil. Das Freiamt und das Kelleramt waren damals eine herrschaftliche Einheit. Das

Blick auf die Kirche Mettmenstetten. Hier begann im 18. Jahrhundert eine gewisse Selbstorganisation der regionalen Landbevölkerung – von den Herren in Zürich mehr geduldet als gewünscht. (Bild Erika Schmid) Blutgericht im Kelleramt wurde in Berikon abgehalten. Deshalb führte die damalige Hauptstrasse von Rifferswil über Affoltern, Hedingen, Islisberg und Arni nach Berikon. Um 1500 übernahm die Stadt Zürich die Herrschaftsrechte im Freiamt, gründete die Landvogtei Knonau und verlegte das Vogteigericht dorthin, während fortan in Zürich über Leben und Tod entschieden wurde. Dadurch wurde die Route über den Albis auf-, der Weg durchs Jonental abgewertet.

Weinschenken und Freiamtgemeinde Die Wanderung führte vorbei an der Besenwirtschaft Sternen. Besenwirtschaften sind eine Art Nachfolge der frühneuzeitlichen Weinschenken. Damals hatten die Weinschenken die Funktion, überschüssigen Wein in Geld umzuwandeln, weshalb auch in manchem

Pfarrhaus eine solche eingerichtet war. Pfarrherren erhielten ihre Entschädigung damals zu einem guten Teil in Form von Naturalien. War der Wein der Bauern zu wenig gut, kauften sie für den Eigengebrauch lieber solchen aus dem Elsass oder vom Zürichsee und verkauften den einheimischen in ihrer Trinkstube. Den Herren in Zürich waren die Weinschenken zwar ein Dorn im Auge, sie versuchten sie immer wieder zu reglementieren, doch waren diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Das Kernproblem der Herrschaft in der frühen Neuzeit bestand darin, dass einige Grossbauern wirtschaftlich nicht weniger stark waren als Stadtzürcher Adlige, aber gleichzeitig über keine politischen Rechte verfügten. Es ist eine Konstante in der Geschichte, dass ein Ungleichgewicht zwischen wirtschaftlicher und

Drei Zentren der Macht Ab der Reformation und der Gründung der Landvogtei Knonau zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickelten sich drei Orte zu regionalen Zentren der Macht: Der Landvogt und mit ihm die politische und judikative Macht befand sich in Knonau. Das Kloster Kappel übte die wirtschaftliche Macht aus, denn hierhin wurden die Feudalabgaben der Landbevölkerung geliefert. Die beschränkte Selbstorganisation der Landbevölkerung hatte ihr Zentrum in Mettmenstetten. Angeregt durch die französische Revolution erhob sich 1795 ein Teil der Landbevölkerung im sogenannten Stäfner Handel. Hier zeigte sich, dass auch eine autoritäre Obrigkeit nicht zwingend geschlossen ist: Während Landschreiber Heidegger verhindern wollte, dass Männer, die mit den Aufständischen sympathisierten, gewählt wurden, verfolgte der Landvogt eine konsensorientierte Linie und schlug als Freiamthauptmann gleich selbst einen seiner moderaten Kritiker vor, nämlich

den Heischer Johannes Näf. Er tat dies mit Erfolg, denn anders als in den Seegemeinden schaffte er es mit seiner kooperativen Haltung, die Kritiker einzubinden.

Jubiläen und ihr Ursprung 2016 feierte Mettmenstetten das 900-Jahre-Jubiläum, Rifferswil 2019 das 1000-jährige Bestehen. Welche der beiden Gemeinden ist älter? Die Antwort lautet mit hoher Wahrscheinlichkeit: Mettmenstetten. Jubiläen sind oft eine Frage des Zufalls und des Willens, mit einer Feier den Gemeinsinn zu stärken. Seit der Jungsteinzeit erfolgte die Besiedlung unserer Region jeweils vom Zugersee her, der Lorze entlang nach Knonau und anschliessend dem Haselbach entlang nach Mettmenstetten. Höher gelegene Dörfer wie Rifferswil wurden jeweils erst in einer späteren Phase von der Besiedlung erfasst. Mettmenstetten wurde im Rahmen der germanischen Völkerwanderung gegründet, wohl im 8. Jahrhundert von Knonau aus. Die Gründung von Rifferswil dürfte etwa ein Jahrhundert später erfolgt sein. Für diese Abfolge sprechen auch die Namen der Dörfer: Namen auf -stetten (Stätte, Hofstatt) sind in der Regel älter als solche auf -will (Weiler, Hofsiedlung). Mettmenstetten hätte tatsächlich bereits 1998 das 1000-Jahre-Jubiläum feiern können, denn ein angebliches Privileg des Papstes aus dem Jahr 998 nennt Mettmenstetten als Besitz des Klosters Pfäfers. Diese Urkunde wurde allerdings bereits in den 1730er-Jahren als Fälschung erkannt, während die von Mettmenstetten als Ersterwähnung gewählte Urkunde von 1116 als authentisch gilt.

«Wir müssen die Bevölkerung zu freiwilligem Handeln motivieren»

Mettmenstettens Gemeindepräsident René Kälin will überzeugen, nicht zwingen Im Kulturcafé Brister endete die 9. Nahreise des Kulturkellers LaMarotte von Rifferswil nach Mettmenstetten. Wie bei jeder Nahreise stellte sich nach der Ankunft der Gemeindepräsident des Zielortes, diesmal René Kälin, für ein Gespräch zur Verfügung. «Anzeiger»: René Kälin, wenn ich an Mettmenstetten heute denke, ist meine erste Assoziation die Energiestadt. Liege ich diesbezüglich aus Ihrer Sicht falsch? René Kälin: Dies ist eine schöne Assoziation. Als ich 2010 als Gemeindepräsident gewählt wurde, begannen wir mit diesem Projekt, aufbauend auf der Potenzialstudie der Standortförderung. Dies war damals alles ganz neu, wir beteiligten uns an diesen Bestrebungen und formulierten als Legislaturziel das Erreichen des Energiestadt-Labels. 2014 waren wir so weit, 2018 schafften wir die Rezertifizierung komfortabel und 2022 möchten wir das Goldlabel erreichen. Daran arbeiten wir. Woher kommt Ihre Motivation zum Engagement für die Energiestadt Mettmenstetten und die Energieregion Knonauer Amt? Es ist eine persönliche Motivation. Ich habe deshalb nach der Neustrukturierung der Standortförderung auch die Leitung des Forums Energie+Umwelt übernommen, das für die Energieregion Knonauer Amt zuständig ist. Nachdem dieses gut aufgegleist war, übergab ich dessen Leitung Raphael Frei, einem jungen, qualifizierten Umweltingenieur. Wie spürt die Bevölkerung von Mettmenstetten konkret, dass die Gemeinde Energiestadt ist?

Der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin (rechts) stand zum Abschluss der 9. Nahreise des Kulturkellers LaMarotte von Rifferswil nach Mettmenstetten Reiseleiter Bernhard Schneider Red und Antwort. (Bild Erika Schmid) An der Anzahl Fotovoltaikanlagen, an den verschiedenen Gebäudesanierungen mit dem Ersetzten von Ölheizungen, am Umstellen auf LED-Leuchten bei der öffentlichen Beleuchtung. Als Energiestadt können wir nur über unsere eigenen Gebäude verbindlich bestimmen. Die Bevölkerung müssen wir zu freiwilligem Handeln motivieren. Es ist mir generell wichtig, dass wir eine Vorbildfunktion haben und die Bevölkerung dadurch mitziehen.

«Die 900-Jahr-Feier 2016 hat viel zur Pflege des Zusammenhalts in der Gemeinde beigetragen.» 2010 war die Planung des neuen Gemeindehauses scheinbar abgeschlossen, als ich das Gemeindepräsidium antrat. Ich stoppte das Projekt dann sogleich,

da es den Weiterbetrieb der Ölheizung vorsah, liess die Varianten Holzschnitzelheizung und Wärmepumpe mit Erdsonde auf denselben Planungsstand bringen und das Volk über die Art der Heizung entscheiden. Die Gemeindeversammlung bevorzugte die Variante mit der höchsten Investition mit den geringsten Folgekosten: die Erdsonde. Dieser Entscheid gab uns Schub für die weitere Entwicklung in Richtung mehr Energieeffizienz und weniger CO2. Welche weiteren Projekte waren für Sie in den letzten 11 Jahren als Gemeindepräsident wichtig? Wichtig war mir die 900-Jahr-Feier 2016, die viel zur Pflege des Zusammenhalts in der Gemeinde beitrug. Wir haben der Gemeindeversammlung einen hohen Kredit von 280 000 Franken beantragt. Nach deren Zustimmung haben wir ein Organisationskomitee gegründet und ein Fest organisiert, das ein Jahr lang dauerte und alle Teile der Gemein-

de einschloss: Mettmenstetten, Dachlissen, Herferswil und Rossau. Auch hier war die Zustimmung der Bevölkerung Voraussetzung für die Entwicklung und Umsetzung des Projektes. Ein weiteres Projekt war das Albiszentrum, ein Bau von 8.5 Millionen. Auch hier gingen wir vors Volk mit dem Vorschlag, dass die Gemeinde auch in Wohnungen investiert. Das Resultat: Wir können Wohnungen anbieten, die erst noch gut 300 000 Franken Zinserträge pro Jahr als Einnahme generieren. Aktuell bauen wir für 31.5 Millionen Franken ein neues Schulhaus, das vor zwei Wochen in Betrieb genommen wurde, mit Doppelturnhalle, einer Tagesstruktur, einer neuen Bibliothek mit Begegnungsort und Dorfspielplatz. Weitere Projekte waren die Bildung der Einheitsgemeinde und die Einführung des Geschäftsführungsmodells mit der Reorganisation der Verwaltung. Auch mit dem im Kanton Zürich seit 2018 möglichen Geschäftsführermodell nehmen wir als erste Gemeinde im Bezirk eine Vorreiterrolle wahr. Nicht nur die Gemeinde baut. Die Bau- und Zonenordnung regelt die Bautätigkeit der Privaten. Beim regionalen Richtplan vertrat der Kanton die Ansicht, dass sich die Region Knonauer Amt ausschliesslich nach Zürich ausrichtet und missachtete den Einfluss von Zug. Gemäss dieser Auffassung dürfte Mettmenstetten nicht mehr wachsen? Wir haben ab und zu einen Schlagabtausch mit der kantonalen Verwaltung, die sich aus meiner Sicht zu wenig für den Südrand des Kantons interessieren. Gemäss Richtplan sollte Mettmenstetten im Jahr 2030 nicht mehr als 5300 Einwohnerinnen und Einwohner zählen, dabei hatten wir diese Bevölke-

rungszahl bereits letztes Jahr erreicht. So lange Landwirte über Land in der Bauzone verfügen, die Schweiz wächst, die Hypothekarzinsen tief liegen und im Kanton Zug keine Wohnungen mehr angeboten werden, müssen wir mit diesem Wachstum umgehen. Unser Schulraumprojekt ist eine der Auswirkungen dieser Entwicklung. Wir suchen dieses Wachstum zwar nicht, wir würden allenfalls gerne über Industrieland verfügen, um Arbeitsplätze zu ermöglichen, aber es liegt nicht innerhalb unserer Möglichkeiten, eine Überbauung zu verhindern. Die Innenverdichtung können wir mit Leitplanken in einem gewissen Mass regulieren, aber ein weiteres Wachstum erscheint in der aktuellen Situation unumgänglich.

«Die kantonalen Verwaltung interessiert sich zu wenig für den Südrand des Kantons.» Im nächsten Frühjahr stehen Wahlen an. Treten Sie nochmals an? Nein, ich habe dieses Amt zwölf Jahre lang sehr gerne ausgeübt, durfte mit einem motivierten Team viel bewirken und bin der Meinung, dass diese Zeitspanne gut ist für eine solche Position. Welche Pläne hegen Sie persönlich für die Zeit danach? Mein Plan ist, keinen Plan zu haben. Ich werde zwei, drei Monate loslassen und schauen, was geschieht, und nach dieser Pause entscheiden, wohin meine weitere Reise gehen soll. Interview: Bernhard Schneider


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Freitag, 10. September 2021

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«Der Mensch ändert sich nicht durch Gesetze zum Guten, sondern durch Liebe» Mitte September erscheint das Buch von Pfarrerin Claudia Mehl – in Maschwanden und Kappel stellt sie es vor Claudia Mehl arbeitet als Pfarrerin in Maschwanden. Demnächst erscheint ihr Buch «Würde, Liebe und Moral». Am 16. September und am 7. Oktober liest sie in Maschwanden und Kappel. von livia häberling Als Claudia Mehl neun Jahre alt ist, soll sie in der Schule Himmel und Hölle auf Papier bringen. Mit gelben, roten, blauen oder grünen Stiften setzt sie an und zeichnet Kinder, die auf einer Wiese sitzen und Blumenkränze flechten, sie zeichnet einen glitzernden Bach und rotbäckige Engelchen und natürlich den Himmel. Nur die Hölle fehlt. «Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die aussehen sollte. Ich glaubte nicht, dass es eine Hölle gibt», schreibt Claudia Mehl in der Einleitung zu ihrem Buch «Würde, Liebe und Moral – Liebe als Schlüsselelement für moralisch motiviertes Handeln». Schon damals, als Viertklässlerin, habe sie sich mit kindlicher Neugierde moralisch-ethischen Fragen gewidmet. «Ich beschäftigte mich mit dem Begriff der Gerechtigkeit und überlegte mir, auf welcher Basis wir unsere Entscheidungen über Gut und Böse, Richtig und Falsch treffen.» Claudia Mehl wächst in Deutschland in einem katholischen Elternhaus auf. Religion und Philosophie seien stets latent im Hintergrund gewesen, sagt sie. Trotzdem entscheidet sie sich nach dem Abitur zunächst für das Studium der Lebensmitteltechnologie mit Schwer-

punkt Mikrobiologie. Sie arbeitet in verschiedenen Funktionen, Fragestellungen rund um ethisches Handeln begleiten sie. Als sie am Universitätsklinikum München-Grosshadern an klinischen Studien in der Onkologie mitarbeitet, treten sie noch dringlicher in den Vordergrund: «Warum muss ein junger Familienvater mit vier Kindern, der sich nie hat etwas zu Schulden kommen lassen, an Krebs sterben, während ein alter, kranker Mensch, der gerne sterben möchte, dies nicht darf ?» Antworten sucht Claudia Mehl in der Philosophie – und in der Theologie. Und als sie und ihr Mann im Sommer 2008 mit den beiden Kindern in die Schweiz ziehen, entscheidet sich Claudia Mehl für einen beruflichen Neustart und studiert Theologie.

Obere Gesetzmässigkeiten greifen zu kurz Längst hat Claudia Mehl ihr Studium beendet. Aus ihrer Dissertation, die sie im Jahr 2019 abgeschlossen hat, ist nun das Buch «Würde, Liebe und Moral» entstanden. Dieses sei keineswegs nur für Kirchgängerinnen und Kirchgänger gedacht, sagt sie. Vielmehr richte es sich generell an Menschen, die ein Interesse an theologischen, philosophischen und ethischen Fragestellungen mitbringen würden. Ihnen kann das Buch Impulse liefern, um einen persönlichen Umgang mit jenen «zutiefst menschlichen Fragen» zu finden, die auch Claudia Mehl seit jeher beschäftigen. «Ich habe versucht, anhand von Geschichten und Beispielen aufzuzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten situativ sinnvoll sein können», sagt sie.

Im Kapitel «Moral» erzählt sie in Anlehnung an den australischen Philosophen Christopher Cordner das Beispiel eines Vaters, der seine todkranke Tochter mit einer neuen Niere retten könnte. Das Organ würde allerdings von einem Waisenkind stammen, das durch die illegale Entnahme ebenfalls akut gefährdet würde. Was tun? Im Beispiel lehnt der Vater die Transplantation ab, was allerdings, so Claudia Mehl, nicht als Sieg des objektiven, unparteilichen Gerechtigkeitssinns über die persönliche Liebe zu verstehen sei. Vielmehr sei gerade die Liebe zu seiner eigenen Tochter der Nährboden für sein moralisches Empfinden. «Wenn der Mensch sich ändern will, zum Guten hin», sagt Claudia Mehl, «dann ändert er sich nicht durch obere Gesetzmässigkeiten, sondern durch Liebe.» Folgerichtig arbeitet sie sich in ihrem Buch gemeinsam mit den Leserinnen und Lesern über die Morallehre von Immanuel Kant hervor zur Frage «Begrenzen Moralnormen unser Mitgefühl?» Ja, schlussfolgert Claudia Mehl: «Wenn wir uns nur an oberste Moralnormen halten, weil diese Gesetz sind, dann laufen wir Gefahr, den einzelnen Menschen in seinem Kontext zu verlieren.» Im zweiten Kapitel ihres Buches, «Liebe», interpretiert sie anhand von drei Beispielen und Philosophen Ludwig Wittgensteins Prämisse «Denk nicht, sondern schau». Mitdenken, mitfühlen: «Warum handelt mein Gegenüber so, wie es handelt?» Indem man anderen mit Würde begegne, achte man auch seine eigene Würde, und umge-

Claudia Mehl richtete sich in der Mitte ihres Lebens neu aus. Sie studierte Theologie, seit 2015 arbeitet sie als Pfarrerin in Maschwanden. (Bild Livia Häberling) kehrt: Wer sich der eigenen Würde bewusst sei, dem falle es schwerer, gegen die eigene Würde zu handeln. Das sei es denn auch, was sie beabsichtige, schreibt Claudia Mehl im Vorwort ihres Buches: «Ich will in Ihnen (wieder) das Bewusstsein für Ihre eigene Würde wecken.»

Mit Vollgas durch den Islisbergtunnel

Der 24-Jährige aus dem Zürcher Unterland, der sich nun als Künstler in Berlin versuchen will, bretterte am 4. Dezember 2020, zirka 2.38 Uhr, mit 187 km/h durch den Tunnel Richtung Zürich. Toleranzbereinigt sind das 180 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt dort

100 km/h. Anfang Juni 2021 wurde ein 23-Jähriger, einschlägig vorbestrafter Bodenleger, der dort mit 209 km/h in die Radarfalle tappte, zu 16 Monaten auf Bewährung verurteilt. Im aktuellen Fall akzeptierte der junge Mann den Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft und ermöglichte somit ein abgekürztes Verfahren. An der kurzen Gerichtsverhandlung zeigte er sich einsichtig und reuig. «Ich habe einen Riesenscheiss gemacht und nicht überlegt, was da alles hätte passieren können. Ich habe unverantwortlich, egoistisch und grobfahrlässig gehandelt», gestand er. Das in solchen Raserfällen obligatorische Lernprogramm «Start» für risikobereite

Verkehrsteilnehmende hat er fast abgeschlossen und dabei «viel gelernt», wie der angehende Künstler anfügte.

In Berlin mit der S-Bahn Das Bezirksgericht folgte dem Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft. Der Schweizer wurde wegen qualifiziert grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 14 Monaten verurteilt – dies bei der minimalen Bewährungsfrist von zwei Jahren. Dazu kassiert er eine Busse von 500 Franken und muss für die Verfahrenskosten (rund 4000 Franken) aus der eigenen Tasche auf kommen. Eine bedingte

Schlüsselelement für moralisch motiviertes Handeln» von Claudia Mehl erscheint Mitte September im Verlag Mosaicstones. Sie liest am 16. September, um 19.30 Uhr, in der Bibliothek Maschwanden, am 29. September, um 19 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus in Baar und am 7. Oktober, um 19.30 Uhr, im Zwinglisaal in Kappel.

Zwei neue Ämtler Feuerwehrinstruktoren

Bezirksgericht Affoltern: 14 Monate auf Bewährung für 24-Jährigen Zum zweiten Mal innert drei Monaten ist ein Junglenker verurteilt worden, der den Islisbergtunnel als Rennstrecke benutzt hat – mit 14 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln.

Das Buch «Würde, Liebe und Moral - Liebe als

Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 30 Franken wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz, datierend von 4. September 2021, hat das Gericht widerrufen. Auch diese 600 Franken muss er bezahlen. Vorsätzlich, rücksichtslos, gefährlich und sinnlos, aber Einsicht und Reue zeigend, dazu keine einschlägigen Vorstrafen, aber innerhalb der Probezeit delinquiert: Mit diesen Worten begründete der Gerichtsvorsitzende das Strafmass, das klar am unteren Ende der Skala (12 Monate bis vier Jahre) liegt. «Ich wünsche Ihnen alles Gute in Berlin. Dort fährt die S-Bahn», gab ihm Peter Frey mit auf den Weg. (-ter.)

Am Freitag, 3. September, sind in der Kirche St. Peter in Zürich 39 Feuerwehrinstruktoren aus den Kantonen Appenzell, Glarus, Graubünden, Thurgau, St. Gallen, Schaffhausen und Zürich sowie dem Fürstentum Liechtenstein brevetiert worden, unter ihnen auch Urs Bachmann, Bonstetten, und Marco Mathys, Ottenbach. Die Instruktorinnen und Instruktoren bereiten im Nebenamt Angehörige der Feuerwehren aller Stufen auf Ernstfalleinsätze vor. Das Auswahlverfahren umfasst zuerst eine halbtägige Theorieprüfung, dann eine dreitägige Praxisprüfung. Rund die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber meistern diese Hürden und dürfen schliesslich einen einwöchigen Kurs absolvieren. (red.)

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Diskriminierung oder Differenzierung? Auch die «Ehe für alle» war Thema an der Podiumsdiskussion der SVP Bonstetten Am 26. September stimmt die Schweizer Bevölkerung über zwei Vorlagen ab. In Bonstetten wurden am Donnerstag, 2. September, beide diskutiert. Über die «Ehe für alle» stritten SVP-Politiker Michael Frauchiger und EDU-Kantonsrat Thomas Lamprecht. von Thomas sTöckli Nach der Diskussion über die 99-Prozent-Initiative (im «Anzeiger» vom Dienstag), vertrat in der zweiten Affiche des Podium-Abends in Bonstetten SVP-Politiker Michael Frauchiger entgegen der Parteiparole das Pro-Lager für die «Ehe für alle», den Kontra-Part übernahm Kantonsrat Thomas Lamprecht (EDU). Nur die Verbindung von Frau und Mann sei Voraussetzung, um Leben weiterzugeben, sprach sich Letzterer gegen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare aus. Auch, weil er befürchte, auf diesen ersten Schritt könnten weitere folgen, etwa die Vielehe oder gar die Abschaffung der Institution Ehe, führte Lamprecht aus. «Keine Diskriminierung, aber Differenzierung», fordert Lamprecht. So sollen statt die Ehe für alle zu öffnen die Rechte für eingetragene Partnerschaften ausgebaut werden. Als «verfassungswid-

Michael Frauchiger, Moderator Claude Wuillemin und Thomas Lamprecht (von links) auf dem Podium. (Bild Thomas Stöckli) rig» bezeichnete er die Samenspende, auch hier wieder mit Furcht vor einem weiteren Schritt, der – in der Schweiz verbotenen – Leihmutterschaft.

Von «Unfällen» und geplantem Nachwuchs «Zwei Menschen lieben sich und wollen einen Bund fürs Leben schliessen», das verstehe er unter Ehe, sagte Frauchiger und schob die rhetorische Frage nach: «Wieso soll der Gesetzgeber einem das vorenthalten, nur weil der Partner das gleiche Geschlecht hat?» In der Vorlage gehe es um Gleichberechtigung.

Schliesslich sei die Schweiz das zweitletzte westeuropäische Land, in dem er seinen Partner nicht heiraten dürfe. Kein Verständnis hat Frauchiger auch für das geltende Adoptionsrecht: Als lediger Homosexueller dürfe er ein Kind adoptieren, in einer eingetragenen Partnerschaft aber nicht. Während bei Heteropaaren auch ein «Unfall» zu Nachwuchs führen kann, sind Kinder bei Homosexuellen Paaren immer geplant und vorbereitet. «Diesen Kindern wird es an nichts fehlen», so der SVPPolitiker. Und mit den rechtlichen Grundlagen der Schweiz sei für die Kinder auch das Recht gewährleistet, zu

erfahren, von wem sie biologisch abstammen – dies im Gegensatz zur Samenspende im Ausland, wie dies bereits praktiziert wird.

Einigkeit in der Ablehnung von Leihmutterschaft Einig waren sich die Podiumsteilnehmer in ihrer Ablehnung von Leihmutterschaft, die allerdings auch nicht Thema der Vorlage ist. Zu reden gaben im Zusammenhang der Gleichberechtigung allerdings geschlechtsspezifische Unterscheidungen, die nicht mehr zeitgemäss scheinen. Im Sozialversicherungsrecht

etwa werden Witwe und Witwer nach wie vor ungleich behandelt, gleiches gilt für die Dienstpflicht. Weiter kann ein Mann nach Gesetz nicht Opfer einer Vergewaltigung sein, ebenso wie eine Frau nicht Täterin sein kann. Erst die eingetragene Partnerschaft, nun die Ehe für alle – aus dem Saal mit dem Vorwurf der «Salamitaktik» konfrontiert, liess sich Frauchiger nicht aus der Ruhe bringen: «Das sind politische Prozesse immer.» Auf eine Bibel-Debatte wollte er sich auf eine Wortmeldung von alt Kantonsrat Hans Peter Häring aus dem Saal allerdings nicht einlassen. «Er respektiere zwar dessen Glauben, so Frauchiger, das dürfe in einem säkularen Staat allerdings kein Thema sein, hielt er fest – und konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: Genau genommen müsse man bei der unbefleckten Empfängnis von Maria ja auch von einer Leihmutterschaft sprechen. Ansonsten blieb die Diskussion allerdings betont sachlich. Und dass auch eine Handvoll junger Nicht-SVP-Wähler zum Diskussionsabend gefunden hatten, nahm Claude Wuillemin, Moderator und Organisator, mit Freude zur Kenntnis. Er wertete dies als «Zeichen der Akzeptanz», ehe er das Publikum gegen 21.40 Uhr verabschiedete, mit dem Hinweis aufs nächste Podium: Anfang November werden in Bonstetten das Energiegesetz und das Covid-Gesetz Themen sein.

FORUM

Sibylle Gloor als Präsidentin der Kirchenpflege Knonauer Amt Urnenwahl vom 26. September. Am 26. September werden die Kirchenpflege und das Präsidium der neuen Kirchgemeinde Knonauer Amt, welche am 1. Januar 2022 startet, an der Urne gewählt. Mit den neun engagierten Personen, die sich für das Kirchenpflegeamt zur Verfügung stellen, besteht ein guter Mix aus bisherigen KirchenpflegerInnen und neuen Köpfen. Das Präsidium hat die anspruchsvolle Aufgabe, zusammen mit den acht Kolleginnen und Kollegen die Grundlagen für die neue Kirchgemeinde Knonauer Amt zu entwickeln und die Gemeinde zu steuern. Da sich die neue Kirchenpflege nicht in ein gemachtes Nest setzen kann, ist das Amt des Präsidiums in dieser Phase besonders wichtig. Ich denke, dass die zu wählende Person ein gutes Gespür für die Kolleginnen und Kollegen sowie für die Gemeindemitglieder in den einzelnen Orten haben sollte. Idealerweise hat die künftige Präsidentin Erfahrung im Bereich der kirchlichen Angebote und

verfügt vor allem über eine gewisse Behördenerfahrung. Sibylle Gloor bringt alle diese Qualitäten mit. Aufgrund ihrer bisherigen Berufserfahrung ist es Sibylle Gloor gewohnt, in anspruchsvollen Tätigkeiten zu wirken und sie hat grosse Fähigkeiten in den Bereichen Kommunikation, Entwicklung und Konfliktbewältigung. Als langjährige, engagierte Freiwillige in unterschiedlichsten Aufgaben einer Kirchgemeinde kennt Sibylle Gloor die kirchlichen Angebote aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrung hat sie bereits eingebracht und in der Projektorganisation zur Vorbereitung der neuen Kirchgemeinde mitgearbeitet. Zudem war sie mehrere Jahre Mitglied einer Schulpflege und ist mit der Arbeitsweise einer Behörde bestens vertraut. Eine Frau mit diesem Leistungsausweis ist für das anspruchsvolle Amt der Kirchenpflegepräsidentin insbesondere zum Start der neuen Kirchgemeinde genau richtig. Ich wähle Sibylle Gloor aus Überzeugung. Jürg Billeter, Hausen

Egoistische Homo-Ehe? Ehe für alle, Leserbriefe zur Abstimmung vom 26. September. Es ist ein wunderschöner Gedanke, einmal heiraten zu können. Aber nur mit den gleichen Rechten, die auch heterosexuellen Paaren zustehen! Mit der Möglichkeit einer eingetragenen Partnerschaft sind mehr als eine halbe Million Menschen in der Schweiz rechtlich nicht gleichgestellt. Herr Bortoluzzi, auf Ihre Argumente möchte ich gar nicht weiter eingehen, Sie erwähnen immer wieder die gleichen Paragrafen. Hätten Sie homosexuelle Menschen in Ihrem Umfeld, müssten Sie feststellen, dass wir genau gleich sind. Einfach Menschen. Es ist absurd, so etwas überhaupt schreiben zu müssen. Herzlichen Dank an Raffaele Maccabiani, der mir im Leserbrief vom 3. September aus der Seele geschrieben hat. Ebenso allen anderen Ehe-für-alleBefürwortern, welche mit ihren Leser-

briefen die rechtlichen Aspekte bereits aufgezeigt haben. Letzten Samstag spazierte ich nach der gelungenen Pride-Demo in Zürich überglücklich nach Hause Richtung Bonstetten Dorf. Da traute ich meinen Augen nicht. Dort hing tatsächlich so ein riesiges schreckliches Plakat mit einem weinenden Baby drauf. Nun einmal eine Frage an die Verantwortlichen dieser äusserst lächerlichen und homophoben Plakate: Seid Ihr euch annähernd bewusst, wie verletzend solche Worte sind? Egoistische Homo-Adoptionen vor Kindeswohl?! Ziemlich unlogisch, wenn man bedenkt, dass Kinder in Regenbogenfamilien absolute Wunschkinder sind und in keinem liebevolleren und bunteren Umfeld aufwachsen könnten. Auch wenn ich selbst keinen Kinderwunsch habe, ist es einfach nur entwürdigend, an so einem Plakat vorbeigehen zu müssen. Zum Glück war dieses am Sonntagmorgen bereits verschwunden. Janine Siegrist, Bonstetten

Wichtiger Meilenstein für Ottenbach Der Gemeinderat von Ottenbach hat einen wichtigen Meilenstein bei der Realisierung eines attraktiven Dorfzentrums erreicht. Dank dem Autobahnzubringer wird das Zentrum vom Verkehr entlastet. Allerdings bleibt die Durchfahrt auf der Jonen-/Affolternstrasse als Kantonsstrasse bestehen. Der Gemeinderat hat es mit überzeugenden Argumenten und unzähligen Gesprächen geschafft, den Kanton davon zu überzeugen, dass auf dieser Strecke Tempo 30 einzuführen ist.

Weniger Lärm, mehr Sicherheit und verbesserte Aufenthaltsqualität Der Kanton Zürich ist Eigentümer vieler Strassen, die mitten durch die Gemeinden führen. Sie sind Träger des Verkehrs, sie sind aber auch Schulwege,

Einkaufsorte und Treffpunkte. Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU sind in Städten und Dörfern mehr als 80 Prozent der über 1900 Schwerverletzten und Getöteten auf Tempo50-Strecken zu Fuss, mit dem Töff, Velo oder E-Bike unterwegs. Tempo 30 hat ein enormes Potenzial für die Verkehrssicherheit, so dass die Unfallopfer mindestens halbiert werden. Im Weiteren kann die Lärm- und Luftbelastung reduziert werden. Das Bundesgericht hält fest, dass die Einführung von Tempo 30 auf überkommunalen und verkehrsorientierten Strassen angezeigt ist. Lärmsanierungen haben in erster Linie an der Quelle zu erfolgen. Schallschutzfenster dürfen nur als «ultima ratio» eingesetzt werden. In einem lebendigen Dorf braucht es attraktive Dorfzentren. Darum erhält

die Aufenthaltsqualität ein zunehmendes Gewicht. Die angrenzenden Geschäfte profitieren mit zunehmenden Umsätzen. Ein weiteres Argument für reduziertes Tempo ist die Verbesserung des Verkehrsflusses. Die Geschwindigkeiten sinken zwar, dank kürzerer Stillstandszeiten und kontinuierlicherem Fahren kommt man aber schneller voran. Ottenbach ist es als erste Gemeinde im Kanton Zürich gelungen, die Baubehörden davon zu überzeugen, dass auf einer Kantonsstrasse mit erheblichem Verkehrsauf kommen auf die von der Bevölkerung mehrfach formulierten Bedürfnisse Rücksicht genommen wird. Die GLP Ottenbach gratuliert dem Gemeinderat zu diesem grossen Erfolg. Ronald Alder, GLP Ottenbach

«GrünFahrt» in Obfelden Am Sonntag, 5. September, – einem wunderschönen Sommertag – fand die 4. Grünfahrt zur Erkundung des Velonetzes im Bezirk Affoltern statt. Diesmal wurden die Veloverbindungen in Obfelden unter die Lupe genommen. Knapp 20 Personen folgten der Einladung der Grünen Bezirk Affoltern, um unter der Leitung von Kantonsrat und Verkehrsplaner Thomas Schweizer einige Verbindungen abzufahren und auf Logik und Sicherheit zu prüfen. Auch Gemeinderat Peter Weiss ist der Einladung gefolgt und konnte über Hintergründe und laufende Planungen informieren. Möchte man in Obfelden von einem Quartier in ein anderes fahren, ist es fast unumgänglich, die Hauptstrasse zu benutzen, da Parallelverbindungen fehlen. Die Radstreifen auf der Dorfstrasse bieten aber keine genügende Sicherheit, da sie viel zu schmal sind. Auf die Frage, wie die Dorfstrasse nach Abschluss der Bauarbeiten gestaltet wird und welches Temporegime dort gelten wird, konnte Peter Weiss noch keine Auskunft geben. Die Planungen seien noch nicht genügend konkretisiert. Die Anwesenden wollten natürlich möglichst durchgehend Tempo 30. Die Signalisierung sollte durch Gestaltung unterstützt und

Zwischenhalt Bickwil: Thomas Schweizer erläutert die geplante Verkehrsführung (Bild zvg.)

unbedingt mit einer breiten Kommunikation eingeführt werden, riet der Verkehrsplaner. Aktuell ist die Veloführung in Bickwil eine besondere Herausforderung. Zwar wurde planerisch an die Veloführung gedacht. Das Provisorium ist aber schwer auffindbar, führt um Ecken, ist ungenügend signalisiert und die holprigen Schotterwege können nicht wirklich als velotauglich bezeichnet werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Veloweg ab Sennhüttenstrasse

– teils mit zu knappen Breiten – parallel zur Muristrasse geführt und kurz vor dem Hirschen mit einem Lichtsignal auf den etwas neu geführten Radweg geleitet – nach wie vor ein Hindernislauf. Alternativ bietet sich der Weg über die Schliffi der Bahn entlang durchs Industriequartier Affoltern an. Diese Verbindung sollte aufgewertet und mit einem Fahrverbot für den motorisierten Verkehr versehen werden. Franziska Sieber, Grüne Bezirk Affoltern


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Gewerbe

Freitag, 10. September 2021

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Verhelfen Sie unseren Vögeln zu einem guten Start ins Leben!

Markante Stimme

Sängerin Yvonne Moore kommt mit Mat Callahan ins «Pöschtli» Aeugstertal. > Seite 15

Knifflige Aufgabe

Der FCWB tritt am Sonntag auswärts gegen die Reserven des FC Winterthur an. > Seite 21

Lebensfreude stärken

Serie «Menschen im Säuliamt»: Tanya Birri lebt für die Menschen und die Musik. > Seite 23

Vogelwarte Sempach IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1

Wo die Sommersonne auch im Winter wärmt

RATGEBER

Überbauung mit innovativem Energiekonzept: «Seebrighof» in Hausen Seline Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Durchzogener Aktienmarkt Der Aktienmarkt kehrte nach dem Labour Day mit wenig Kauflust zurück. Sogar der Nasdaq, welcher einen neuen Höchststand erreichte, verhielt sich zurückhaltend. Ein Anstieg des Handelsvolumens an der NYSE war fast unausweichlich, da der Umsatz am Freitag vor dem verlängerten Wochenende eher gering war. Die Anzahl der neu geschaffenen Stellen von Freitag (3.9.2021) war enttäuschend, und ohne neue grosse Ankündigungen, welche den Markt hätten pushen können, bewegte sich der Aktienmarkt am Dienstag (7.9.2021) nur schleppend. Der Report vom Freitag meldete, dass US-amerikanische Arbeitgeber im August 235 000 Stellen geschaffen hätten, was weit unter den Erwartungen von über 700 000 lag. Der Report verschlechtere die Aussichten der amerikanischen Notenbank Federal Reserve im Hinblick auf ihre geplanten Aktienkäufe. Die Notenbank hat bereits ihre Absicht signalisiert, die Käufe von Bonds in diesem Jahr zu reduzieren. Die einzige Frage ist, wann dies geschehen wird. Der Standard & Poors 500 fiel um 0.3 %, hielt sich allerdings per Closing am Dienstag, 7.9. über dem Level von 4500 Punkten. Der Nasdaq 100 schloss hingegen, aufgrund einer Rally unter den Aktien der führenden E-Commerce- und Technologieunternehmen, so gut wie unverändert. Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass Anleger aufgrund mangelnder aussagekräftiger Konjunkturdaten besorgt sind, dass die vierte Infektionswelle des Coronavirus das Wachstum bremsen könnte. Die jüngsten Daten in diesem Zusammenhang zeigen auf, dass die Fallzahlen des Coronavirus in Europa weiterhin steigend sind. In Grossbritannien und den USA scheinen die Fallzahlen hingegen ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Dies auch dank der vergleichbar hohen Impfquote – mehr als 75 % der US-Bevölkerung haben zum derzeitigen Zeitpunkt mindestens eine Dosis eines Corona-Impfstoffes erhalten. Die Kurse von Apple (AAPL), welche am 17. September ihr neues iPhone-Modell vorstellen werden, Netflix (NFLX) und Facebook (FB) schlossen mit neuen Höchstwerten. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0.8 %. Gespannt sind die Anleger auch auf den Börsengang (IPO) von On Shoes von Mitbesitzer Roger Federer. Die Aktien können zurzeit zwischen 18 und 20 USD gezeichnet werden. Die Nachfrage ist bereits sehr hoch, die Prognosen über die Preisentwicklung der Aktie jedoch geteilt. * Seline Wenzinger ist Geschäftsleiterin der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern.

Die neue Überbauung im Ortsteil Heisch ist Pilotprojekt für ein neues Power-to-Gas-Konzept. Die Sonnenenergie vom eigenen Hausdach nutzen – das erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Ökologisch ist dies allemal und ökonomisch wird das dann spannend, wenn man einen Grossteil des erzeugten Stroms selbst nutzen kann, sei es gleich sofort oder mittels Batteriespeicher in der Nacht oder am nächsten trüben Tag. Noch einen Schritt weiter gehen die Mehrfamilienhäuser Seebrighof im Hausemer Ortsteil Heisch. Hier wird der überschüssige Strom aus den langen, sonnigen Sommertagen mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und für den Winter «eingelagert». Benötigt wird dazu nebst der Energie nur Wasser, als «Abfallprodukt» entsteht Sauerstoff.

Lösung «von der Stange» Rund 52 000 kWh/Jahr soll die südseitig installierte Indach-Fotovoltaikanlage im «Seebrighof» liefern. Bei einem geschätzten Verbrauch von 120 000 kWh/Jahr für Strom, Heizung und Warmwasser kommt man so auf einen EigenenergieAnteil von rund 40 bis 45 Prozent. Noch

Potenzial der saisonalen Energiespeicherung von Solarstrom für den Winter geprüft werden. Das Herzstück der «Power-to-Gas»Anlage im Keller der Überbauung sieht unspektakulär aus, etwa wie ein Serverschrank. Dabei ist sie die schweizweit erste Lösung die wie «von der Stange» auch in anderen Häusern eingesetzt werden kann – und zwar nicht nur bei Neubauten. Der Wasserstoff wird übrigens erst im Freien von 30 auf 300 Bar komprimiert und in eine Serie handelsüblicher Gasflaschen eingelagert.

Gemeinschaft leben

Wie ein Serverschrank: Bauherr Thomas Föry zeigt das Herzstück der «Power-toGas»-Anlage im Keller der Überbauung Seebrighof. (Bild Thomas Stöckli) nicht eingerechnet sind die Umwandlungsprozesse im Zusammenhang mit dem Wasserstoffspeicher. Ein neuer Steuerungs-Algorithmus der EKZ gleicht die verfügbare Energie mit der Nutzung ab und steuert so die Produktionsmenge an Wasserstoff. Die elektrische Effizienz

für die «Power-to-Gas»-Prozesse liegt bei rund 30 bis 35 Prozent. Allerdings kann – anders als etwa bei Fahrzeugen mit Wasserstoff-Antrieb – auch die Abwärme noch genutzt werden, sei es für die Heizung oder fürs Warmwasser. Im «Seebrighof» soll nun das praktische

Die 28 Wohnungen im «Seebrighof» werden ab dem 24. September bezugsbereit sein. Dass sie alle bereits vergeben sind, dürfte nicht nur am ökologischen Konzept und dem Minergie-P-Standard liegen. Ein wichtiger Faktor ist sicher auch die Lage mit Blick auf den alten Hausbestand im Heisch einerseits und auf Landwirtschaftsland andererseits. Wert gelegt habe man zudem auf eine passende Architektur, so Bauherr Thomas Föry. Und auf soziale Aspekte: Raum für die Gemeinschaft bietet sich etwa im Clubhaus der Überbauung, aber auch im Aussenraum, dem Hof mit Brunnen und Feuerstelle. (tst.)

Vom Praktikanten zum Teamleiter

Die «Rockzwergä» feiern 10-Jahre-Jubiläum

Mit Fleiss und Leistungsbereitschaft zum Teamleiter Verkauf im Innendienst: Michael Martinez feierte gestern Donnerstag bei Noserlight in Zwillikon sein 30-Jahre-Arbeitsjubiläum.

Was mit einer Idee, Mut, Initiative und tisch immer etwas Passendes», sagt eine dem Wunsch, ein tolles Einkaufserlebnis sichtlich stolze Geschäftsinhaberin. für Kinderkleider und ausgesuchte Hinter den «Rockzwergä» steht ein Accessoires anzubieten vor zehn Jahren kompetentes Team mit Gaby, Simona gestartet hat, ist mittlerweile nicht mehr und den Aushilfskräften Christa und aus Bonstetten und dem Säuliamt weg- Monika. Das Team legt Wert auf die perzudenken. Die «Rockzwergä», gleich sönliche Beratung und die Zufriedenheit beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil, ha- der Kundschaft. «Da wir sehr viele Kunben sich zu einem sicheren Wert in der dinnen und Kunden aus der Region haRegion etabliert, wenn es darum geht, ben, leben wir von Weiterempfehlungen coole und funktionale Kleidung für Ba- und die sollen natürlich möglichst posibys, Kids und Teenager mit umfassender tiv sein», sagt Simona Breitenmoser, Beratung in angenehmem Ambiente aus- welche bereits acht Jahre im Geschäft zusuchen. «Ich kann es kaum glauben, mitarbeitet und nebenbei mit Nähen dass wir bereits unser 10-Jahre-Jubiläum tolle Accessoires wie Schals, Mützen und feiern. Die unzähligen Begegnungen, Ge- Tücher für das Sortiment beisteuert. Der Anlass muss gefeiert werden. spräche mit meinen Kunden geben mir viel Energie und Motivation, die ‹Rock- Am Samstag, 11. September, von 10 bis zwergä› weiterzuführen, mein Traum ist 14 Uhr gibt es bei den «Rockzwergä» wahr geworden!» sagt Gaby Hochstrasser, tolle Angebote und Unterhaltung mit die Inhaberin des Geschäftes mit viel Kinderschminken und weiteren AttrakStolz und Freude. «Viele Kundinnen und tionen. Gaby Hochstrasser Kunden haben sich zu Stammkunden entwickelt und daraus haben sich auch Rockzwergä GmbH, Im Heumoos 11, Bonstetten, einige Freundschaften gebildet. Mir ist Tel. 043 818 42 43. wichtig, dass sich die Eltern, Kinder, Grosseltern, Gottis und Göttis, Verwandten, Bekannten bei uns wohlfühlen und in Ruhe das Richtige aussuchen und probieren können. Dank unserem umfassenden Sortiment im Laden, aber auch im Lager, finden wir prak- Gaby Hochstrasser (links) und Simona Breitenmoser. (Bild zvg.)

Michael Martinez 30 Jahre bei Noserlight

30 Jahre in der gleichen Firma – das ist heute eher die Ausnahme als die Regel. Als Michael Martinez Anfang September 1991 bei Noserlight als Praktikant in der Lagerlogistik begann, wurde schnell klar: Hier arbeitet ein cleverer und interessierter Mitarbeiter – einer, der sich in kurzer Zeit lichttechnisches Wissen und Knowhow zu Produkten aneignete – autodidaktisch und sogar in seiner Freizeit. Als Lichtberater Verkauf im Innendienst entwickelte er nach den Worten der Inhaber viel Initiative und überzeugte durch Fachwissen. So tritt er gegenüber der Kundschaft nicht nur wie ein «normaler» Verkäufer auf, sondern handelt wie ein Unternehmer. Kein Wunder also, dass Michael Martinez nach dem Abgang des damaligen Verkaufsleiters dessen Aufgaben nahtlos übernahm. Und zudem mit der Überwachung des Reklamations- und Qualitätssicherungswesens betraut wurde. Einhergehend damit: die Ernennung zum Prokuristen. Die Geschäftsleitung schätzt sein Engagement sehr und bezeichnet ihren Jubilaren als umgänglichen, hilfsbereiten, kollegialen und immer lösungs- und unternehmensorientierten Menschen. «Er ist unsere hauseigene Lichtprodukte-Enzyklopädie. Er weiss nach 30 Jahren immer noch genau, welche Produk-

te historisch vorangingen und welche nachfolgten. Er kennt alle Anwendungsgebiete unserer Produkte aus dem Effeff, kann deren Vor- und Nachteile detailliert und fundiert erläutern. Genauso wie er Produkte kennt, ist er eine feste Grösse und bekannt bei unseren Kunden. Alle im Team und in der Geschäftsleitung hoffen natürlich, dass Michael Martinez unserer Firma noch lange erhalten bleibt und gratulieren herzlich zum Jubiläum», hält Geschäftsführerin Regula Noser fest. (-ter.)

Seit 30 Jahren mit viel Engagement im Dienst der Noserlight AG in Zwillikon: Jubilar Michael Martinez. (Bild Werner Schneiter)

Kindermode und Geschenkboutique


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 12. September 19.30 Abendgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli

Freitag, 10. September 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche

Mittwoch, 15. September 9.30 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche

Freitag, 10. September 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche

Sonntag, 12. September 10.00 Firmung mit Generalvikar Luis Varandas 18.30 Santa Messa Die Firmung am Sonntag ist für die Feier der FirmandInnen und ihre Familien vorgesehen. Die Abstands- und Hygieneregeln lassen nur eine beschränkte Anzahl von BesucherInnen zu. Wir bitten Sie, an diesem Wochenende auf den Gottesdienst in Affoltern am Samstag um 17.30 Uhr oder am Sonntag in Obfelden um 10.30 Uhr auszuweichen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. www.kath-affoltern.ch

Samstag, 11. September 9.45 Kolibri im Kirchgemeindehaus

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 17. September 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hedingen

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 12. September 10.00 Jubiläumsgottesdienst 20 Jahre Cevi Hedingen Bonstetten Pfarrer Ueli Flachsmann und der Cevi HeBo Anschliessend diverse Aktivitäten (siehe Homepage www.kirchehedingen.ch)

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst, Pfrn. Selina Zürrer Samstag, 18. September Wir laden Sie herzlich ein, Naturalgaben aus Feld und Garten für den Erntedank-Gottesdienst am 20. September beizusteuern. Am 18. September können Obst und Gemüse bis 19 Uhr beim Seiteneingang der Kirche deponiert werden. Nach dem Gottesdienst werden die Spenden dem Götschihof übergeben.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé ausnahmsweise in der reformierten Kirche (Es darf mit Maske gesungen werden) Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst Pfrn. L. Gächter Dienstag, 14. September 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 11. September 10.00 «Fiire mit de Chliine» ökum. Gottesdienst für Kinder von 2-6 Jahren. In der kath. Kirche Bonstetten. Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Jérôme Honauer. Predigt: Susanne Sauder, Musik: Casey Crosby. www.kirchebonstetten.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 10. September 20.15 Konzert Vox Amoris, in der Klosterkirche Mittelalterliche, keltische Melodienfolgen Zeitgenössische Chorwerke aus Schottland, England und Estland. Harfe: Marika Riedl, Violine: Nina Ulli Samstag, 11. September 19.30 Konzert Vox Amoris, in der Klosterkirche Mittelalterliche, keltische Melodienfolgen Zeitgenössische Chorwerke aus Schottland, England und Estland. Harfe: Marika Riedl, Violine: Nina Ulli Sonntag, 12. September 17.15 Konzert Vox Amoris, in der Klosterkirche Mittelalterliche, keltische Melodienfolgen Zeitgenössische Chorwerke aus Schottland, England und Estland. Harfe: Marika Riedl, Violine: Nina Ulli Donnerstag, 16. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 12. September 9.30 Gottesdienst in Kappel am Albis mit Pfrn. Ilona Monz 19.00 Kontemplation (bis 20.00 Uhr) im Kapitelsaal des Klosters Kappel

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Hansruedi Spichiger

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 12. September 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Ilona Monz

Sonntag, 12. September 11.00 Fiire mit de Chliine mit dem Fiire-Team Musik: Marianne Rutscho, anschliessend Spaghettiplausch In der ref. Kirche Maschwanden 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. A. Fritz Musik: Marina Wehrli In der ref. Kirche Mettmenstetten www.kirche-maschwanden.ch

Montag, 13. September 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 17. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Samstag, 11. September 17.30 Eucharistiefeier

Samstag, 18. September 19.00 Konzert Marina Wehrli, Klavier Sergey Mushtakoff, Balalaika www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 12. September 10.00 Mitmach-Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant und Team Kornél Radics (Orgel) Dienstag, 14. September 15.45 Minichile, Gruppe Sonne 19.00 Konzert mit Toby Meyer in der Kirche Mittwoch, 15. September 12.00 Club 4 Freitag, 17. September 18.30 Phönix-Treff 19.00 concerto piccolo mit Sax 44+ in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 10. September 19.00 Gottesdienst am Freitagabend Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Anette Bodenhöfer, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 12. September 9.30 Regional-Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Ilona Monz, Musik: Minako Matsuura www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. September 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 11.15 Kirche Wettswil, Jugendgottesdienst Dienstag, 14. September 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 16. September 9.15 + Elki-Singen im 10.15 Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Kirche Stallikon, Senioren-Nachmittag, Jodlerklub am Albis Fahrdienst ab den Postautohaltestellen: 13.30 Wettswil Grund 13.35 Wettswil Dorf 13.38 Wettswil Heidenchilen 13.45 Stallikon Sellenbüren Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Samstag, 11. September 18.00 Vorabendmesse mit P. Raphael Sonntag, 12. September 8.30 Feier der Erstkommunion 11.00 Feier der Erstkommunion Montag, 13. September 19.00 Monatsandacht Dienstag, 14. September 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 15. September 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 16. September 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 11. September 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias Sonntag, 12. September 11.00 Eröffnungsgottesdienst für die Erstkommunionkinder und ihre Familien mit Matthias. Anschliessend gibt es ein Apéro. Vorankündigung für Sonntag, 19. September 11.00 Ökumenischer Bettagsgottesdienst mit den Pfarrerinnen Irene Girardet und Ilona Monz, Pfarrer Christian Wermbter und Diakon Matthias KühleLemanski. Musikalisch begleitet uns der Jodlerklub am Albis mit wunderschönen und traditionellen Liedern. Anschliessend sind alle herzlich zum Apéro eingeladen www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. September 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: R. Deuber 11.00 Taufe von Mia Kata DÀndrea Mittwoch, 15. September 9.30 Fiire mit de Chliine Ref. Kirche Mettmenstetten Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. September 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst und Livestream Reto Gubler Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst Predigt: Elisabeth Gutzwiller Kingskids und Kinderhüeti Donnerstag, 16. September 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. September 10.30 Gottesdienst Hort, Sonntagsschulen, Unterricht Mittwoch, 15. September 20.00 Frauenabend 1. Petrusbrief 3, 8-17 www.etg-mettmenstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 10. September 2021

Ein Hoch auf die Bierseligkeit

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Finanzkolumne

Welches Bier zu welcher Stunde? Tipps von Biersommelier Gregor Völkening aus Affoltern Bier gehört zu den beliebtesten Getränken weltweit. Massvoll konsumiert, soll der Gerstensaft gar gesund sein. Für den Affoltemer Bier-Sommelier Gregor Völkening ist Bier vor allem ein Getränk für jede Gelegenheit. Im November misst er sich an den Schweizer Meisterschaften erneut mit seinesgleichen.

Kleines Bierwissen Der Alkoholgehalt der meisten Biersorten liegt hierzulande zwischen 4.5. und 6 Prozent. Im weiteren Sinn wird jedes alkoholhaltige Getränk, das auf Basis von verzuckerter Stärke und ohne Destillationsverfahren hergestellt wird, als Bier bezeichnet. So sind das südamerikanische Chicha, das äthiopische Tella, das osteuropäische Kwas und der japanische Sake ebenfalls Biere. (net)

VON ANgelA BerNettA Shirts mit der Aufschrift «Bier formte diesen wunderschönen Körper» sind Kult. Dass die meist männlichen Träger ihren Bauchansatz eher saftigen Würsten oder fetttriefenden Pommes Frites als dem dazu genossenen kühlen Blonden zu verdanken haben, ist wahrscheinlich. Denn Bier, massvoll genossen, ist zwar Kalorienlieferant, macht aber nicht dick. Der Energiegehalt variiert von Weissbier mit 38 kcal/dl über Pils mit 43 kcal/dl bis hin zu Kölsch mit 56 kcal/dl. Im Vergleich dazu schlagen Coca Cola mit 42 kcal/dl, fettarme Milch mit 48 kcal/dl und Süssmost ab Presse mit 50 kcal/dl zu Buche. Gleichwohl führt regelmässiger Bierkonsum häufig zu einer Gewichtszunahme, da vor allem die Bitterstoffe im Hopfen eine appetitanregende Wirkung haben, und der Alkohol die Fettverbrennung stoppt. Glaubt man den Statistiken, ist Bier das beliebteste Getränk hierzulande. Gleichwohl hat die Pandemie den Bierkonsum ausgebremst. Laut dem Schweizer Brauerei-Verband (SBV) ist dieser zwischen 2019 und 2020 um 5,4 Prozent gesunken. Im Jahr 2020 tranken die Schweizerinnen und Schweizer wegen der Corona-Schutzmassnahmen deutlich weniger Bier als im Vorjahr. Der jährliche Pro-Kopf-Konsum lag zuletzt bei rund 52 Litern.

Massvoller Konsum Damals wie heute stellt man das Getränk aus den Grundzutaten Wasser, Hopfen, Malz und Hefe her. Nicht erst seit gestern glauben die Menschen an eine heilende Wirkung des Gerstensafts. Bereits Paracelsus oder die Universalgelehrte Hildegard von Bingen empfahlen den regelmässigen Konsum zur Stärkung der Gesundheit. Auch der Affoltemer Bier-Sommelier Gregor Völkening weiss um die Wirkung der Bierinhaltsstoffe. Er sagt: «Vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert war es gesünder, Bier anstelle von Wasser zu trinken, da dieses häufig mit Keimen versetzt war, die

Bierverkostungen in der Gruppe sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung. (Bild zvg.) beim Bierbrauen abstarben. Zusätzlich wirkt der Alkohol desinfizierend und der Hopfen antibakteriell, was das Bier haltbar macht.» Er fügt hinzu: «Und letztlich lieferte das Getränk ein paar zusätzliche Kalorien, die dem Überleben geschuldet waren.» Wohl auch deshalb werden dem Gerstensaft heute noch positive Eigenschaften nachgesagt. So soll der Konsum etwa Nierensteinen, Herzinfarkten oder Schlaganfällen vorbeugen. Aber auch gegen Unruhe, Schlafstörungen und Erkältungen helfen. Allerdings dürften die Risiken und Schäden des Alkohols den positiven Nutzen des Getränks überwiegen, warnen Ernährungs- und Gesundheitsfachleute. Die Menge an gesunden Inhaltsstoffen sei im Bier zu gering, um nachhaltig wirksam zu sein. Sie raten, den Gerstensaft massvoll zu konsumieren – etwa ein bis zwei Gläser à 2.5 dl täglich.

Biervielfalt steuert Präferenzen Über die vier Grundzutaten lässt sich der Charakter eines Biers bestimmen. Völkening ergänzt: «Braumalz gibt dem Bier seine Farbe, die von strohgelb bis pechschwarz reichen kann. Auch verleiht es dem Getränk den Körper von trocken bis süss.» Hopfen sei das natürliche Konservierungsmittel und sorge für das Bittere oder, je nach Sorte, den sortentypischen Geschmack. «Natürliche Enzyme lösen beim Erhitzen der Bierwürze den Zucker vom Malz, welche den Boden für die alkoholische Gärung durch die Bierhefe bilden. Sie steuert die Trübung des Biers, die fruchtigen EsterAromen und die Säure.» Sogar über die Zusammensetzung des Wassers könne man die Biereigenschaften beeinflussen.

Völkening sieht im Bier ein Getränk für jede Gelegenheit. «Während ich zum Biken etwa alkoholfreies Bier als Durstlöscher und isotonisches Getränk mitnehme, entspanne ich abends mit einem kräftigen Bier auf dem Sofa.» Und ergänzt: «In meinem Umfeld verändert sich zunehmend die Art und Weise, wie Bier getrunken wird. Mittlerweile bekommt nicht jeder einfach ‹sein› Bier, sondern eine Flasche wird auf mehrere Gläser verteilt.» Mit der wachsenden Biervielfalt passen sich die Präferenzen den Umständen an. Völkening präzisiert: «Während im Sommer leichte und süffige Biere angesagt sind, sind es im Herbst eher die aromatischen Sorten wie etwa kräftige IPA’s (Indian Pale Ale), jene mit Kürbis oder mehr Körper.» Er fügt an: «Im Winter macht man es sich zu Hause mit schweren Bieren wie etwa Barley Wine oder Imperial Stouts gemütlich. Die Hochprozentigen wirken angenehm wärmend, und eine Flasche reicht für den ganzen Abend. Der Frühling wiederum bringt die fruchtigen und erfrischenden Sorten zurück.»

Mönche prägten Bierbraukunst Bier ist auch ein Stück Kulturgeschichte. Die Anfänge lassen sich gemäss dem Schweizer Brauerei-Verband bis um 4000 vor Christus zurückverfolgen, um 3000 vor Christus soll es bereits so etwas wie eine Sortenvielfalt von vier Getränken gegeben haben. Bekannt sind die bierbrauenden Mönche, welche die Entwicklung der Bierbraukunst ab dem 9. Jahrhundert in Mitteleuropa entscheidend prägten. Die Ordensbrüder brauten zwar mehrheitlich für den Eigenbedarf, ver-

sorgten aber auch Bedürftige, die an ihre Pforten klopften, mit dem Gerstensaft, um deren Durst und Hunger zu stillen. Völkening ergänzt: «Damals wie heute hat(te) Bier auch eine positive, soziale Komponente. Menschen trinken ihr Bier gerne in Gesellschaft und tauschen sich dabei angeregt aus.» Auch gehören Bierverkostungen zur beliebten Freizeitbeschäftigung in der Gruppe. Und welchen Beitrag leistet der Gerstensaft heute an eine gesunde Ernährung? Bier sei ein Genussmittel, sagen Gesundheits- und Ernährungsfachleute. Gleichwohl habe das Getränk, in Massen genossen, durchaus Platz in einer ausgewogenen Ernährung. Zwingender Bestandteil sei es allerdings nicht. Kindern, Jugendlichen, Schwangeren und Stillenden ist vom Genuss gänzlich abzuraten.

Schweizer Meisterschaft im Visier Vor knapp 20 Jahren stolperte Gregor Völkening über ein Bierbraubuch. Nachdem er es gelesen hatte, kaufte er sich ein Starter-Kit. So blieb es über viele Jahre ein Hobby, bis er sich 2014 eine Braueule (30-Liter-Anlage) zulegte. Als dann sein Bier immer besser wurde, und er Preise damit gewann, war seine Faszination für das Bierbrauen geweckt. In München absolvierte er den Lehrgang zum Diplom-Biersommelier. 2018 wurde er an der Schweizer Meisterschaft der Biersommeliers Vierter und nahm 2019 an der Weltmeisterschaft in Rimini teil. Im kommenden November finden wiederum Schweizer Meisterschaften statt. Da kann er noch drei Plätze besser werden. Auch will der 41-Jährige sein intensiv gelebtes Hobby als Biersommelier weiter ausbauen. (net)

Der «Küferweg» lädt ein

Weindegustationsfest mit Konzert in Obfelden Bodegas Piqueras aus Almansa und Derrick Nelemans Valencianer sowie die apulischen Gewächse der Masseria Cuturi 1881 aus dem Weingut Amastuola. Von Arneis bis Zweigelt, Myriam und Roland Bulliard bieten auf kleinem Raum enorme Vielfalt, von günstig bis kostbar. Den Abschluss der Veranstaltung, bildet um 19.45 Uhr ein Konzert mit der Formation «Swing Avenue» mit Jörg Guyan (Vocals, Guitar), Pius Baumgartner (Saxofon/Klarinette) und Benno Bernet (Piano, Vocals). Für Essen und Trinken ist gesorgt. Die Weindegustation und das Konzert finden draussen statt.

35, 25, 10. Hinter diesen Zahlen steckt allerhand. Vor 35 Jahren begann am Küferweg in Obfelden die Geschichte einer Weinhandlung, die heute zu den 100 bedeutendsten der Schweiz zählt. Von Beginn weg lag der Fokus auf biologisch hergestellten Weinen, damals ein Kuriosum, heute State of the art. Und seit 25 Jahren ist Myriam Bulliard mit dabei, erst als Mitarbeiterin und seit zehn Jahren zusammen mit ihrem Mann Roland als Inhaberin des Weinladens in Obfelden. Damals verlegte die Weinhandlung am Küferweg ihren Hauptsitz nach Seon, und dank dem Engagement von Myriam und Roland Bulliard konnte das Geschäft in Obfelden weitergeführt werden.

Weinhandlung am Küferweg Weindegustationsfest mit Konzert am Samstag,

Degustieren und Musik geniessen Am Samstag, 18. September, organisieren die beiden am Küferweg in Obfelden eines ihrer traditionellen Herbstdegustationsfeste. Präsentiert und zum kostenlosen Degustieren angeboten wird ab

Myriam und Roland Bulliard laden ein. (Bild zvg.)

18. September. Degustation von 14 bis 19 Uhr, Verpflegungsmöglichkeit von 17 bis 19.30 Uhr,

14 Uhr ein grosser Querschnitt aus dem über 200 Weine umfassenden Sortiment mit Gewächsen aus der Schweiz, aus den Nachbarländern sowie aus Spanien und Portugal. Darunter befinden sich auch

eine Vielzahl von Neuheiten wie die französischen Weine der Domaine Paul Mas und der Domaine de Roquemal, beide aus dem Languedoc-Roussillon, die spanischen Weissen und Roten der

Konzert von 19.45 bis zirka 21 Uhr.

Andrea Rieder, Leiterin Unternehmensnachfolge, Zürcher Kantonalbank

Nachfolge, aber wie? Das Geschäft läuft besser denn je. Der Umsatz steigt und steigt. Die Kundinnen und Kunden sind treu. Auch das Klima unter den Mitarbeitenden stimmt. Sie selbst sagen sich: Durch das Tagesgeschäft fehlt mir schlicht die Zeit und Energie, um die Nachfolge anzupacken. Und so kommt es, wie es kommen muss: Wochen vergehen, Monate verstreichen, Jahr um Jahr zieht ins Land. Und die Nachfolge? Nicht geregelt. Die Zürcher Kantonalbank kann helfen. Doch der Reihe nach. Die Regelung der eigenen Nachfolge auf «später» verschoben? Genau so geht es zahlreichen Unternehmen. Verständlich, die Nachfolgeregelung ist für viele besonders emotional und wirft verschiedene Fragen auf. Kaum ein Geschäftsführer und Eigentümer übergibt das Zepter ohne Zweifel an einen Nachfolger – und damit mitunter das Lebenswerk aus der Hand. Und doch ist es zentral, die Aufgabe der Nachfolgeregelung rechtzeitig anzupacken. Welche Art Unternehmensnachfolge passt? Grundsätzlich gibt es drei Optionen für die Nachfolgeregelung: familienintern, unternehmensintern und unternehmensextern. Rund 45 Prozent der Unternehmen werden im Kreis der Familie übertragen, 25 Prozent gehen an Mitarbeitende des Betriebs, die nicht zur Familie gehören, und 30 Prozent werden an externe Dritte verkauft. Ist die Frage nach dem «Wer» geklärt, folgen bereits die nächsten. Wie wird das Unternehmen für die Übergabe fit gemacht? Was wird nicht mitverkauft? Wie sieht die private Situation bezüglich persönlicher Vorsorge aus? Und zu guter Letzt natürlich, kann der potenzielle neue Eigentümer den vereinbarten Kaufpreis finanzieren? All das erfordert für ein erfolgreiches Gelingen eine sorgfältige Auseinandersetzung und Planung. Professionelle Begleitung Die Zürcher Kantonalbank ist die kompetente Partnerin für kleine und mittlere Unternehmen im Wirtschaftsraum Zürich. Sie berät und begleitet Unternehmen durch den gesamten Nachfolgeprozess, erarbeitet massgeschneiderte Lösungen und setzt diese gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden um. Machen Sie heute noch den ersten Schritt. Starten Sie mit dem kostenlosen und unverbindlichen Nachfolge-Check der Zürcher Kantonalbank. Je früher, desto besser!

Weinladen, Küferweg 1, Obfelden (öV: Haltestelle Gessnerstrasse, dann rund 50 Meter dorfaufwärts; Auto: Parkplatz Brunnmatt). Degustationsliste unter www.bioweinladen.ch.

Mehr Informationen finden Sie unter zkb.ch/kmu-nachfolge.


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Veranstaltungen

AGENDA

Schwyzerörgeli, Cello und Kontrabass

Freitag, 10. September 2021

Freitag, 10. September

Schweizer Volksmusik mit ganz eigenem Sound im «LaMarotte»

Aeugst am Albis

Seit ihrer frühen Kindheit spielen die beiden Schwestern Evelyn und Kristina Brunner zusammen, haben Volksmusik im Ohr. Die Grundlagen erhielten sie vom Vater in der Familienkappelle. Mit den kleinen Schwyzerörgeli spielten sie nach, was sie gehört hatten. Später lernten sie andere Musik kennen – Pop, Rock, Jazz Volksmusik im Blut: Evelyn und Kristina Brunner. (Bild zvg.) – und experimentierCello (Kristina) und Kontrabass (Evelyn). ten schon bald mit eigenen Stücken. Die beiden Thunerinnen studierten Und sie lernten dort an der Hochschule in Luzern, zu den Schwyzerörgeli kamen die Exponenten der neuen Schweizer

Affoltern am Albis

19.00–22.00: «Mittelstufendisco» für Jugendliche der 4.-6. Klasse. Kosten Fr. 5.– inkl. alkoholfreier Willkommensdrink. Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «Techtelmechtel», osteuropäische Weltmusik. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kasinosaal, Marktplatz 1.

Bonstetten

13.15–17.00: 9. Ämtler Berufsmesse des Bezirks Affoltern. Das Lehrstellenforum stellt mit 30 Ständen zirka 50 Lehrberufe vor. Mehr Infos: www.lehrstellenforum.ch. Sportzentrum Schachen.

Kappel am Albis

20.15: «Vox Amoris» Mittelalterliche, keltische Melodien, zeitgenössische Chorwerke aus Schottland, England und Estland. Klosterkirche.

Samstag, 11. September Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi (bis 17 Uhr). Bioprodukte, Blumen, Gebäck etc. Marktplatz 1. 08.00: Oldtimer-Rallye. Ab 8 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge, gestaffelte Abfahrt ab 9.30 bis 10.40 Uhr ab Kronenplatz. Rückkehr der Fahrzeuge ab 16.30 bis 17.30 Uhr beim Impfzentrum. 10.00: Das Ortsmuseum lädt zu einem Ortsrundgang ein. Besammlung beim Bahnhof. Dauer ca. 90 Minuten. Bahnhof SBB (Treffpunkt).

Bonstetten

10.00–14.00: 9. Ämtler Berufsmesse des Bezirks Affoltern. Das Lehrstellenforum stellt mit 30 Ständen zirka 50 Lehrberufe vor. Mehr Infos: www.lehrstellenforum. ch. Sportzentrum Schachen. 14.00–19.00: 20 Jahre Cevi Bonstetten-Hedingen: Chilbi mit Spielen, Jubiläumstheater, CeviHebo-Song. Stiftung Rotenbirben, Rütistrasse 5.

Ebertswil

20.15: «Sitzläder» Theaterkabarett mit Duo Strohmann-Kauz und dem Stück. www.kulturimdorf.ch. Scheune Holliger, Fabrikstrasse 8.

Kappel am Albis

19.30: «Vox Amoris» Mittelalterliche, keltische Melodien, zeitgenössische Chorwerke aus Schottland, England und Estland. Klosterkirche.

Knonau

09.00–12.00: Herbst- und WinterBörse für Kinderwaren. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Mettmenstetten

20.15: «Bi eus ... zMättmistette» zeigt «Geschickt – Slam Kabarett

mit Message» mit Kilian Ziegler und Samuel Blatter. Billett- sowie Tischreservierung für vorgängiges Essen: 044 767 02 01. Abendkasse ab 19.15 Uhr. Eintritt mit Covid-Zertifikat und Ausweis. Gasthaus zum weissen Rössli.

Ottenbach

09.30–17.00: Tag der offenen Türen im Turbinenmuseum. Führungen um 10, 14, 16 Uhr. Eintritt frei, aktuelle Corona-Bestimmungen. Historisches Kleinkraftwerk (bei Haas Shopping).

Sonntag, 12. September Affoltern am Albis

12.00–16.00: Tavolata Sonntagstreff 60+. Gemeinsam essen, plaudern. Mithilfe willkommen. Organisiert von der OV der Pro Senectute Affoltern. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88, Familienzentrum, Zürichstrasse 136. 14.00: Wissenschaftsshow «Knallegra» mit «Professor Bummbastic» alias Raphael Oldani. Kasse/Foyer: 13.15 Uhr (nur mit Karte oder Twint zahlbar), Saal: 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn offen. www. bummbastic.ch. Kasinosaal, Marktplatz 1.

so?» in zwei Teilen ab der. 2. Oberstufe. Erste-Hilfe-Jugendworkshop zur psychischen Gesundheit. Veranstalter JA-AAA. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 18.00–18.30: Bibliothekseinführung informiert über Angebot, Katalogsuche, Onleihe, Anmeldung, Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung. Anmeldung nicht erforderlich. Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14. 14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute in der Zwinglistube, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, Tel. 044 764 03 49. Reformierte Kirche.

09.30–17.00: Tag der offenen Türen im Turbinenmuseum. Führungen um 10, 14, 16 Uhr. Eintritt frei, aktuelle Corona-Bestimmungen. Historisches Kleinkraftwerk (bei Haas Shopping).

Montag, 13. September Affoltern am Albis

18.30–19.50: «4 bis 6 Millionen Fotografien». Geschichte und Potenzial der Westschweizer Pressebildagentur-Archive. Mit Aaron Estermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter Pressebildarchiv. Anmeldungen bis 12 Uhr am Tag der Führung auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum. ch Sammlungszentrum Schweizeri-

19.30: Lesung: Pfarrerin Claudia Mehr liest aus ihrem Buch «Würde, Liebe und Moral – Liebe als Schlüsselement für moralisch motiviertes Handeln». Anschliessend Apéro. Eintritt frei. Gemeinde- und Schulbibliothek, Dorfstrasse 66.

Obfelden

09.00–11.00: Verkauf Erwachsenenbörse (Damen und Herren) mit Kaffee- und Prosecco-Bar. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst». Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Bis 15. September. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30 Uhr.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Donnerstag, 16. Sept.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Bis 31. Dezember. Fr bis So 11–17 Uhr und nach Voranmeldung.

Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Affoltern am Albis

Maschwanden

08.10: OTTENBACH60+ Wandergruppe: Abfahrt mit mit Bus 214 und weiter mit Bahn bis Turgi. Wanderung von Turgi über Stilli nach Brugg. Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderzeit 3 Std. Anmeldung und Auskunft bis Mittwoch, 15. September, 12.00 Uhr, bei Kathrin Noser, 044 761 26 96 oder kati.no@bluewin.ch. Besammlung Postautohaltestelle Engelwiese.

17.00–21.00: Verkauf Erwachsenenbörse (Damen und Herren) mit Kaffee- und Prosecco-Bar. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Mittwoch, 15. September

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Unterägeri–Brunegg– Zug. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Bahnhof.

Ottenbach

Obfelden

09.00–11.00: Verkauf Kinderherbstbörse. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Ottenbach

Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.

08.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen). Leichte Tageswanderung parallel zum Albisgrat: Langnau-SihlwaldSchweikhof-Hausen. Gesamtstrecke ca. 12 km, Marschzeit ca. 3 Std., Auf-/Abstieg 250 m. Picknick aus dem Rucksack. Auskunft/Anmeldung bis Sonntagabend, 12. September, bei Fredy Laimbacher, 044 764 06 44 / 079 587 17 79 oder f.laimbacher@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz, Rifferswilerstrasse.

Obfelden

17.15: «Vox Amoris» Mittelalterliche, keltische Melodien, zeitgenössische Chorwerke aus Schottland, England und Estland. Klosterkirche.

Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Hausen am Albis

Dienstag, 14. September

Kappel am Albis

Centralweg 10, Affoltern. Abendkasse und Bar ab 19.30

14.00–17.00: Baby- und Kinderkleiderbörse für Herbst und Winter mit Sportartikeln. Veranstalter: Familienklub Wettswil-Bonstetten Gemeindesaal, Am Rainli 2.

16.00–20.00: Verkauf Kinderherbstbörse. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

10.00–17.00: 20 Jahre Cevi Bonstetten-Hedingen: Jubiläumsgottesdienst, Theater, Mittagessen, Workshops und Geländegame. Ref. Kirche.

Freitag, 17. September, 20.15 Uhr, Kulturkeller LaMarotte,

Bonstetten

Obfelden

Hedingen

Volksmusik kennen. Durch den Background aus der Schweizer Volksmusik und das Interesse an Musik aus verschiedenen Stilrichtungen formte sich ein eigener Sound, der mit Kontrabass, Schwyzerörgeli und Cello ideal umgesetzt werden kann. Darunter finden sich zum Beispiel Eigenkompositionen, die das Schwyzerörgeli von einer andern Seite her beleuchten oder Musik, die von andern Kulturen beeinflusst ist. Unverkennbar ist aber immer der Ursprung in der traditionellen Schweizer Volksmusik. KulturAffoltern

sche Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1.

Hausen am Albis

Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94: Maly Sauvain mit Urenkel Jannic Schuler - Werke mit der Encaustic Maltechnik. Bis 10. Oktober. Mo bis Fr 8–12, Sa und So 10–12 Uhr.

Affoltern am Albis

Stallikon

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Janet Dawkins & Friends». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, mit Zertifikat, Kollekte, Besucherzahl beschränkt. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Carpe Diem». Bilder von Monika Marti aus Obfelden. Bis 25. September. Mo bis Fr 15–19, Sa, So 10–12 Uhr.

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Bonstetten

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Veranstaltungen

Swing, Jazz und Soul

Janet Dawkins & Friends im «LaMarotte» Die Jazz- und Soulsängerin Janet Dawkins ist in vielen Stilen und Musikrichtungen zu Hause. Sie ist in London geboren und aufgewachsen. Bereits im zarten Alter von vier Jahren interpretierte sie mit viel Hingabe Songs von Shirley Bassey und Ella Fitzgerald. Nach einem Studium in Mode-Design wendete sie sich wieder ihrer Passion, der Musik, zu. Eine berührende Stimme und ein unverwechselbarer Sound sind ihre Markenzeichen. Zu hören sind Swing, Bossa Nova, Jazzstandards und SoulKlassiker. Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte» Jazz am Donnerstag mit Janet Dawkins (Gesang), Romeo Borbach (Klavier, Gesang) John Service (Posaune, Gesang), Hans Schläpfer (Bass) am Donnerstag, 16. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 20 Franken,

Janet Dawkins. (Bild zvg.)

Besucherzahl beschränkt, Zutritt nur mit Zertifikat.

Was von der Lüge bleibt Dokumentarfilm von Rolando Colla Das Kinofoyer Lux in Ottenbach zeigt einen Dokumentarfilm über eine Jahrhundertbiografie: die Täuschung des Bruno Wilkomirski. Sein Buch «Bruchstücke» erschien 1995, wurde in mehrere Sprachen übersetzt, von der Kritik weltweit gefeiert und mit Preisen ausgezeichnet. 1998 kam es zum Skandal: Wilkomirski ist gar kein Opfer, das den Holocaust überlebt hat und danach in der Schweiz gelandet ist; er hat sich seine Biografie zusammenfantasiert. Regisseur Rolando Colla zeichnet in seinem Film die Spuren von Wilkomirskis richtiger, trauriger Lebensgeschichte sorgfältig nach. Ihm ist es gelungen, für dieses Porträt ein Vertrauensverhältnis zu erarbeiten. Der Film geht der Frage nach, wie es zur Fälschung kam und in welcher Situation jemand auf die Idee kommt, sein eigenes Trauma auf den Massstab der Schoah zu bringen. Der Film ist mit Archivmaterial bestens recherchiert und gestaltet und klug in Kapitel gegliedert. Dazu kommen heutige Interviews aus der Schweiz, aus Polen und Israel. Mit den ausdrucksstar-

Bruno Wilkomirski. (Bild zvg.) ken Schreckenszeichnungen von Thomas Ott fügt sich alles zu einer spannenden Dokumentation zusammen. Kinofoyer Lux Kinofoyer Lux in Zusammenarbeit mit Kultur Ottenbach, Gemeindesaal, Schulrain 12, Ottenbach 17. September, 20.15 Uhr. In Anwesenheit von Regisseur Rolando Colla. Eintritt: 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken), Kasse geöffnet ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Weitere Infos unter www.kinolux.ch.

Freitag, 10. September 2021

15

«Working Class Heroes» Yvonne Moore und Mat Callahan spielen im «Pöschtli» Aeugstertal Am Freitag, 17. September, 20.30 Uhr präsentieren Yvonne Moore und Mat Callahan neu interpretierte amerikanische Arbeiter- und Protestsongs aus der Vorkriegszeit. Seit ihrem Bühnendebüt vor mehr als 30 Jahren ist Yvonne Moore mit ihrer eindrucksvollen, markanten Stimme, die sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht, in der Schweiz eine Referenz für Soul und Blues mit Power. Mehrere Konzerttourneen führten sie durch Europa und die USA und verschafften ihr überall Respekt und Anerkennung. Künstler aller musikalischer Schattierungen engagieren sie immer wieder für Studiound Liveproduktionen. Die musikalische Bandbreite reicht dabei vom Schweizer Rock-Urgestein Polo Hofer über den Bluessänger Philipp Fankhauser bis zu George Gruntz, Jazzer mit Weltrenommee. Die letzten Jahre widmete sie sich verschiedenen Projekten, unter anderem war sie sehr erfolgreich mit dem Programm «Blue Wisdom», das dem Blues ihrer grossen Vorbilder Janis Joplin, Aretha Franklin, Big Mama Thornton und den Songs von alten Bluesgrössen wie Leadbelly, Robert Johnson und Skip James gewidmet ist. Mat Callahan steht bereits seit mehr als fünfzig Jahren auf der Bühne. Aufgewachsen in einer Tanzschule in San Francisco hörte er die Jazzklassen seiner Mutter, den Blues der Schwarzen, wie er auf die Strasse drang, die irische Volksmusik, die in der heimischen Stube an die Vorfahren erinnerte, aber auch den San-Francisco-Sound, die Musik der Blumenkinder der Sechziger. Wenn Callahan singt, sind es Geschichten, bewegt und bebildert von seiner Heimatstadt. Auch die 18 Jahre, in denen er nebenher Taxi fuhr, bescherten ihm reichlich Inspiration. Für ihr neues Duo-Programm «Working-Class Heroes» haben sie amerikanische Arbeiter- und Protestsongs aus der Vorkriegszeit ausgegraben und

Yvonne Moore und Mat Callahan interpretieren Songs aus den 20er- und 30er-Jahren für ein heutiges Publikum. (Bild zvg.) für ein heutiges Publikum wiederbelebt. Es sind Songs, die grösstenteils in den Zwanziger- und Dreissigerjahren entstanden sind. Sie stammen meist nicht von professionellen Musikern oder Liedtextern, sondern von Menschen im täglichen Kampf gegen Leid und Ungerechtigkeit, begonnen bei dem legendären Gewerkschaftsaktivisten und Liedermacher Joe Hill über die Sängerinnen und Texterinnen Aunt Molly Jackson und Sarah Ogan Gunning bis hin zu Jim Garland, Paul Robeson sowie vielen unbekannten proletarischen Songwritern, deren Namen wieder vergessen gingen. Die Lieder – darunter bekanntere Stücke wie «I Am a Girl of Constant Sorrow» oder das durch Joan Baez bekannt gewordene «Joe Hill», aber auch weniger bekannte, aber deswegen nicht weniger berührende – erzählen von Frauen und

Männern, die (manchmal buchstäblich) ihr Leben für Streik, Revolte und Emanzipation der Arbeiterklasse hergaben. Wegen der aktuellen Covid-Massnahmen (Abstandsregeln, limitierte Anzahl Nachtessen vor dem Konzert sowie strikte Maskenpflicht während des Konzerts) kann nur eine beschränkte Anzahl Plätze besetzt werden. Dennoch soll das Konzert stattfinden. Denn, so Yvonne Moore: «Auch wenn wir sie nur vor wenig Publikum spielen können, die Songs müssen raus auf die Bühne, ganz besonders jetzt, in diesen schwierigen Zeiten, damit sie die Herzen der Menschen berühren ...» Yvonne Moore (Vocals & Harmonica) und Mat Callahan (Vocals & Guitar) im «Pöschtli» Aeugstertal. Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Essen gibts um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

Feier mit Chilbi und Geländegame 20 Jahre Cevi Bonstetten-Hedingen Die Cevianer Bonstetten-Hedingen (Hebo) laden am Wochenende ein, das 20-jährige Bestehen des Vereins mit ihnen zu feiern, am Samstag in Bonstetten und am Sonntag in Hedingen. Für den Samstagnachmittag sind viele lustige Challenges, Spiele und weitere tolle Aktivitäten geplant, welche in Form von Ständen wie eine «Mini-Chilbi» auf dem Rotenbirben-Gelände in Bonstetten stattfinden werden. Auch wenn die meisten der regulären Chilbis dieses Jahr ausfallen, kann man so trotzdem wieder Crêpes essen, so viel man mag,

denn nebst den Spielen gehören auch Essen und Trinken zum Angebot. Zudem lassen sich Cevi-Produkte kaufen und zusammen lustige Fotos mit der Fotobox machen. Am Samstag werden die Cevianerinnen und Cevianer zudem ihr eigenes Jubiläums-Theater sowie den selbstgeschriebenen Cevi-Hebo-Song vorführen! Der Sonntagmorgen wird mit einem Jubiläumsgottesdienst in der reformierten Kirche Hedingen lanciert. Es folgt ein gemeinsames Mittagessen: die «legendären» Chäshörnli. Am Nachmittag geht es direkt weiter mit Cevi-Workshops. Jetzt bietet sich die Chance, zu erleben, was Cevianerinnen und

Cevianer alles lernen. Der krönende Abschluss des Jubiläumsprogramms ist dann ein grosses Geländegame für Alt und Jung, damit auch alle Interessierten das optimale Cevi-Feeling bekommen können. Cevi Hebo 20 Jahre Cevi Hebo am 11. und 12. September, Samstag auf der Rotenbirben in Bonstetten: 14 Uhr Eröffnung, Spiele, Challenges, Fotobox, Crêpes & Co; 16 Uhr Premiere Theater; 18 Uhr Theateraufführung; 18.50 Uhr Jubiläumsrede; 19 Uhr Abschluss. Sonntag in Hedingen: 10 Uhr Jubiläumsgottesdienst, anschliessend Theateraufführung; 12 Uhr Mittagessen, vom Cevi offeriert; 14 Uhr Cevi Workshops: Einblick in den Cevi-Alltag; 15.30 Uhr Geländespiel; 17 Uhr Abschluss. Weitere Infos: www.cevi-bonstetten.ch.

Ist das Magie? Nein, bei Raphael Oldani alias «Professor Bummbastic» gibt es für alles eine plausible Erklärung. (Bild zvg.)

Spektakuläre Naturwissenschaft im Kasinosaal Raphael Oldani alias «Professor Bummbastic» kommt am Sonntag nach Affoltern. Mit «Knallegra» bringt er sein Publikum zum Staunen und regt zum Nachdenken an, bietet Überraschung, aber auch einfach Genuss.

Vorausblick auf die nächsten 20 Jahre? Die Hebo-Cevianer laden zur Jubiläumsfeier. (Bild zvg.)

Rauchringe fliegen durch die Luft, Wolken entstehen scheinbar aus dem Nichts und Laserstrahlen lassen Töne erklingen. Ist das Magie? Nein, für alles gibt es eine plausible Erklärung. Diese vermittelt Raphael Oldani alias «Professor Bummbastic» mit viel Witz und Charme

und entführt so sein Publikum auf eine Reise der Sinne. Spannendes Wissen, ästhetische Showeinlagen und aufregende Wow-Effekte: So präsentiert Oldani Momente voller spektakulärer Experimente und zeigt, wie unterhaltsam Naturwissenschaft sein kann. Filmeinspieler, Mitmach-Interaktionen sowie der humanoide Roboter NAO sorgen dafür, dass die ganze Familie auf eindrückliche Weise Phänomene aus Physik und Chemie entdecken kann. (red.) Wissenschaftsshow «Knallegra» am Sonntag, 12. September, 14 Uhr, Kasinosaal Affoltern. www.bummbastic.ch.


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Veranstaltungen

Abwechslungsreiche Einstimmung ins Wochenende

«Damit Ströme lebendigen Wassers fliessen»

Seit dem letzten Concerto piccolo des Saxquartetts Sax 44 sind mehr als zwei Jahre verstrichen. In der Zwischenzeit ist Urs Fülscher (Tenorsax) zu Cony Walser, Urs Steinmann (beide Altsax), Hanspeter Merz (Tenorsax) und Thomas Gilg (Baritonsax/Klarinette) gestossen. Sax 44 stellt sich damit neu als Quintett Sax 44+ vor und ist von der instrumentalen Besetzung mit dem Saxofon-Register einer Bigband zu vergleichen. Im neuen Konzertprogramm lässt Sax 44+ die Bigband Hits des berühmten Glenn Miller Orchestra aufleben (Moonlight Serenade, A String of Pearls). Die Zuhörenden erwartet des Weiteren eine kleine Auswahl von jazzigen Perlen aus der Feder des grossen Pianisten und Entertainers Fats Waller (Honeysuckle Rose) und vielseitigen Komponisten George Gershwin (‘S Wonderful). Ruhige Balladen wie Georgia on My Mind oder bluesige Stücke (Blue Monk) kontrastieren mit lateinischen Rhythmen (Mambo Nr. 5). Und die Babyboomer-Generation darf sich auf ein nostalgisches BeatlesMedley freuen. Zusammen mit ein, zwei witzigen musikalischen Überraschungen versprechen die fünf Ämtler Musiker den Besucherinnen und Besuchern eine abwechslungsreiche Einstimmung in das bevorstehende Wochenende. Das Konzert am Freitag, 17. September, beginnt um 19 Uhr und dauert wie gewohnt eine halbe Stunde. Die «concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. «Musik soll Freude sein.» Mit dem Besuch unterstützen die Konzertbesuchenden dieses Motto. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (mvo) Concerto piccolo no.1 mit dem Quintett Sax 44+ in der Kirche Obfelden, Freitag, 17. September. Beginn 19 Uhr, Dauer bis zirka 19.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Lernen, «Nein!» zu sagen

«Nein!» (Bild zvg.)

Für alle Kinder, die lernen möchten, bewusst und mutig «Nein» zu sagen, bietet sich die Möglichkeit, dies in einem von zwei Workshops am Samstag, 18. September, im Familienzentrum zu lernen. Die kleineren Kinder zwischen 4 und 6 Jahren lernen von 9.30 bis 11 Uhr von der Familientherapeutin Stefanie Wolf den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen kennen, sprechen über den sicheren Kindergartenweg und werden mit Geschichten spielerisch an das Kursziel herangeführt. Die Grösseren zwischen 7 und 11 Jahren spielen von 11.30 bis 13 Uhr verschiedene Situationen durch, unter anderem wird auch das Thema Mobbing behandelt und die Kinder werden zusammen nach Lösungen suchen. Eigentlich ein wertvoller Workshop für alle, egal ob Gross oder Klein. Familienzentrum Bezirk Affoltern Workshops am 18. September, Familienzentrum, Affoltern. Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Freitag, 10. September 2021

Weiher-Gottesdienst am Bettag, 19. September, in Hedingen Ströme von lebendigem Wasser, eine Taufe und viele Begegnungen sind (wieder) möglich. Der traditionelle ökumenische Gottesdienst ist für viele Menschen gleichzeitig ein Ort der Begegnung als auch Gelegenheit, an einem kleinen Herbstfest teilzunehmen. Das Vorbereitungsteam, bestehend aus Mitarbeitenden der reformierten Kirche Hedingen wie auch der katholischen Pfarrei St. Josef in Affoltern und Pfarrer Ueli Flachsmann, freuen sich sehr, dass der lieb gewordene Gottesdienst am Weiher in Hedingen wieder stattfinden wird. Längst haben sie wichtige Eckdaten abgeklärt und Organisatorisches besprochen. Um der Bevölkerung das Stattfinden des Gottesdienstes am Weiher mitzuteilen, hängt ab Sonntag früh eine Schweizer Fahne am Kirchturm. Bei ungünstiger Witterung findet die Feier in der reformierten Kirche Hedingen statt. Im Anschluss daran wird ein Apéro serviert.

Ströme lebendigen Wassers Das Thema des Weiher-Gottesdienstes ist dem Motto der diesjährigen Schöpfungszeit entnommen. Er beginnt um 11 Uhr. «Damit Ströme lebendigen Was-

Gottesdienst am Wasser – ein starkes Erlebnis. (Bild Rolf Studer) sers fliessen» – ein Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung und nachhaltiger Lebensweise, was den ökologischen Anliegen vieler Kirchen im deutschsprachigen Europa entspricht. Damit auch zukünftig das wertvolle Gut Wasser in Strömen fliessen und der Grundstein alles Lebendigen erhalten werden kann. Musikalisch begleiten Anette Bodenhöfer und der Musikverein Hedingen.

Eine Familie wird in diesem Jahr ihr Kind zur Taufe an den Weiher-Gottesdienst bringen – auch hier wird das lebendig fliessende Wasser nochmals aufgegriffen. Und wie in jedem Jahr werden am Ende der Feier Konfirmanden einen Sprung ins kühle Nass wagen – eine ebenfalls lieb gewonnene Tradition. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein gemütliches Mittagessen statt.

Eine wunderbare Gelegenheit, sich auszutauschen und genüsslich die Gegend auf sich wirken zu lassen. Die Mitwirkenden freuen sich auf regen Besuch und darauf, alle herzlich willkommen zu heissen. Renate Wüst und Pfarrer Ueli Flachsmann Ökumenischer Gottesdienst am Bettag, 19. September, 11 Uhr, Hediger Weiher.

Im wilden Osten der Rigi Lebensraum für Insekten Höhenwanderung auf der Königin der Berge Der Pfarrgarten Affoltern wird umgestaltet Von der Bahnstation Fruttli führt die Wanderung zum Urmiberg, mit wunderbaren Aussichten über den Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee sowie in die Innerschweizer Gipfelkränze. Dieses Jahr wird die erste Bergbahn Europas auf die Rigi 150 Jahre alt. Ein schöner Anlass, um den beliebtesten Berg der Innerschweiz zu besuchen und aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken. Die Königin der Berge ist aus jeder Himmelsrichtung bestens erreichbar: Mit der ersten Bergbahn Europas, über kleine und grosse Luftseilbahnen, auf kilometerlangen Wanderwegen oder mit einem historischen Schiff. Fast wie eine Insel erhebt sich das weitläufige Bergmassiv, mit seinen Alpwiesen, Wäldern und imposanten Felsbändern, zwischen dem Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee. Mit beinahe 1800 Metern ist der höchste Gipfel Rigi Kulm.

Nach dem Start bei der Bahnstation Fruttli gibt es zuerst einmal einen Anstieg von rund 400 Höhenmetern via Römerhütte und Obermatt zum Hinder Dosse. Dann führt der Weg durch die Vitznauer- und Gersaueralp zum Gätterlipass, mit wunderbaren Aussichten auf der Südseite über den Vierwaldstättersee mit Bürgenstock und Pilatus sowie in die Innerschweizer Gipfelkränze. Hier oben gibt es eine Mittagspause mit Picknick aus dem Rucksack und einen Kaffee im Bergrestaurant. Nun führt der Weg nochmals ein paar Kilometer auf der Nordseite der Rigi-Hauptkrete entlang und nach Osten über die Alp Egg bis zur Bergstation Timpel der Urmiberg-Seilbahn. In Brunnen geht es mit dem Bus und der Bahn wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 18. September, Anmelden bis am 15. September an miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Im vergangenen Winter ist durch die grosse Schneelast rund um den Pfarrgarten in Affoltern viel Astmaterial angefallen. Auch vom winterlichen Rückschnitt der Sträucher und Bäume gibt es viel Holz zu verwerten. Die katholische Pfarrei Affoltern hat diese Äste nicht einfach der Grünabfuhr mitgegeben, sondern mindestens zu einem Teil im Garten gewinnbringend für die Natur genutzt. So wurde in einer Ecke ein Asthaufen angelegt, der einen idealen Lebensraum für viele Tiere bietet. Aus grösseren Strünken kann man einfach ein Wildbienen-Hotel schaffen. Unterrichtsgelände – das war lange Zeit meist nur ein asphaltierter Schulhof oder Vorplatz einer Kirche. Die katholische Kirche in Affoltern hat sich für eine naturnahe Veränderung engagiert. Am Samstag, 6. November, wird mit Schülern der 4. Klasse ein Unterrichtsprojekt zum Thema Umweltpädagogik und Bewahrung der Schöpfung im Pfarrgarten stattfinden. So wird Stück für Stück des Pfarrgartens naturnah umgestaltet und durch Spiel- und Lernmöglichkeiten bereichert. Das Unterrichtsumfeld entwickelt sich zum idealen Handlungsfeld für die Umweltbildung und die Bewahrung der Schöpfung. Praktisches Arbei-

An solchen Orten finden insbesondere Bienen ideale Schlupforte. (Bild zvg.) ten und Anpacken stärken Identifikation und Selbstständigkeit der jungen Menschen, fördern ihre soziale Kompetenz und die Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln für die Schöpfung. Claudia Bruckner, katholische Pfarrei Affoltern

Selbstbewusste und starke Kinder Wunderbare Aussicht auf den Zugersee und die Innerschweizer Berge. (Bild zvg.)

«Der Weg zu dir selbst» Ab Montag, 16. September, startet im Familienzentrum erneut ein sechsteiliger Meditationskurs. Wir leben in einer herausfordernden Zeit, die schwierigen äusseren Umstände können auch im Inneren Spuren hinterlassen. Deshalb ist es wichtig, Wege zu finden, sich selbst zu regulieren. Meditation beruhigt den Geist und schafft Raum für neue Ansichten und Möglichkeiten im Leben. Die Abende werden von einem bestimmten Thema (z.B. inneres Kind, Dankbarkeit, Glaubenssätze,

Selbstliebe, Klänge, progressive Muskelrelaxation, Vergebung usw.) begleitet und mit Theorie (Bewusstsein, Energiefluss und Schwingung, Körperhaltung, Atemtechnik, etc.) für besseres Verständnis der Meditation ergänzt. Familienzentrum Bezirk Affoltern Meditationskurs mit Gabriella Steiner ab Montag, 16. September, von 19.30 bis 21 Uhr, Familienzentrum, Affoltern. Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Im lehrreichen und spannenden Workshop vom Mittwoch, 22. und 29. September, jeweils von 14 bis 16 Uhr, lernen Kinder auf einfache spielerische Art ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstbewusstsein zu entdecken und zu stärken. Corinne Schädler, von IBA Schweiz zertifizierte Body Talk Practitioner (CPB), vermittelt den Kindern, wie sie ihre Ziele und Wünsche selbst, einfach und schnell programmieren können. Zum Schluss erhalten alle noch Tipps zum leichteren und lustvolleren Lernen. Denn selbstbewusste und starke Kinder meistern ihre kleinen und grösseren Herausforderungen leichter und erfolgreicher.

«Happy Kids» macht stark. (Bild zvg.) «Happy Kids»-Workshop im Familienzentrum, Affoltern. Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

10. September 2021 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Claudio Rüttimann

Publireportage A. & D. Huber

Publireportage Sommer Holzwerkstatt

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Publireportage PuLux

Vereinssponsoring ist etwas Positives Das Vereinsleben ist in der Schweiz ein zentraler Punkt im Gesellschaftsleben. Schätzungen gehen von rund 100 000 Vereinen aus. War es früher vereinfacht so, dass man als Jüngling in den Sportverein eintrat und aufs Alter in den Gesangsverein wechselte, ist das Vereinsangebot heute viel vielseitiger. Kaum eine Thematik, zu der es keinen Verein gibt. Gewerbebetriebe sind oft Sponsoren von Lokalvereinen. Die Gründe dafür sind vielfältig, entscheidend dabei ist, dass es für Club und Sponsor eine Win-win-Situation gibt.

ses geht, wo der Start nicht durch Kosten erschwert oder gar verunmöglicht werden soll. Die Förderung des Vereinsnachwuchses ist eine wichtige Aufgabe, damit Vereine langfristig erfolgreich sein können. Lokalvereine können auch klar Schmieden für Spitzensportler sein – wie am Beispiel von Jacqueline Schneebeli, die 2019 U19-Cross-Country-Weltmeisterin wurde. Um dem Nachwuchs das nötige Umfeld zu geben, oder ein neues Projekt realisieren zu können, geht das oft nur mit finanzieller Hilfe von aussen.

Vereine erfüllen Sozialisationsund Integrationsaufgaben Zu den Sozialisations- und Integrationsaufgaben gehört die Jugendarbeit, die von gut der Hälfte aller Vereine herausgestrichen wird. Tragende Säulen der Jugendarbeit sind Ethik und Prävention: Die überwältigende Mehrheit der Vereine will Werte wie Fair Play und Toleranz vermitteln. Darüber hinaus treffen Menschen aus allen Altersschichten, aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund zusammen: Junge und Alte, Frauen und Männer, Schweizer und Migranten, Arbeiter und Akademiker. Vor allem in den Fussball-, Judo-, Badminton-, Basketball- und Karateclubs sind die Nationen bunt gemischt. So sorgen die Sportvereine auch für den sozialen Kitt in der Gesellschaft.

Professionalisierung der Sportvereine führt zu Mehrkosten Das Ehrenamt bildet das Fundament des Schweizer Vereinssports. Durch die nationale und internationale Konkurrenz hat eine Professionalisierung in den Vereinen, vor allem Sportvereinen, stattgefunden. Die Professionalisierung betrifft aber nicht nur den Leistungs- und Spitzensport. Sportverbände fördern mit der Professionalisierung auch den Breitensport. Das zeigt sich etwa in einer besseren Betreuung der Mitgliedervereine, wo Lokalvereine direkt auf Plattformen von Verbänden im Internet zugreifen und von deren Dienstleistungen wie Mitgliederverwaltung, Trainingskoordination oder Wettkampfplanung profitieren können. Bezahlte Trainer sind zwar in Kleinvereinen eher die Ausnahme. Und wenn Vereine im Zuge der Professionalisierung bezahlte Fachkräfte anstellen, stellt sich plötzlich auch die Frage nach dem Personalmanagement: Wer führt Mitarbeitergespräche? Wer die Lohnbuchhaltung mit AHV und das Versicherungswesen?

Die Scharfmacher

Sponsoring im Verein meist klar auf den Nachwuchs oder ein Projekt fokussiert Oft kommen Vereine gar nicht mehr ohne Sponsoring aus, vor allem wenn es um die Ausrüstung des Nachwuch-

Sponsoring oder Spende – wo ist der Unterschied? Spenden erfolgen stets freiwillig, ohne dass hierfür eine Gegenleistung erfolgt. Beim Sponsoring verspricht sich das Unternehmen Vorteile durch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Es erwartet also eine Gegenleistung vom Verein, die meist vertraglich fixiert wird. Egal, ob die Leistungen vertraglich fixiert wurden, was mitnichten immer der Fall ist, ist es für den Sponsor sehr positiv zu spüren, dass seine Zuwendungen geschätzt werden und das nicht nur vom Vorstand, sondern auch von der Basis. Wenn der Sponsor sieht, dass sein Beitrag beim angegebenen Ziel angekommen ist und mitgeholfen hat, eine finanzielle Herausforderung zu meistern und er dabei auch seine persönlichen Ziele wie Image, Bekanntheitsgrad und Kundennähe verwirklichen konnte, wird er motiviert sein, sein Engagement fortzuführen.

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KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch

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Sponsorensuche zunehmend schwieriger Neue Sponsoren zu finden und bisherige zu halten, ist die Herausforderung im Verein. Dies geht am einfachsten über persönliche Beziehungen. Beweggründe für ein Sponsoring können vielfältig sein: Engagement für den Sport oder vielleicht sogar das eigene Kind im Club. Wichtig ist, dass die Bedürfnisse beidseitig nachvollziehbar, klar und transparent sind. Die Notwendigkeit des Sponsorings muss klar ersichtlich sein. So sind ehrliche langfristige Partnerschaften mit einer beidseitigen Winwin-Situation möglich. Ein gutes Beispiel dazu ist, dass beim Wirt eines Restaurants, der als Sponsor aktiv ist, auch Sitzungen oder vielleicht sogar mal eine GV stattfindet. Das Geben und Nehmen ist die Devise.

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Baugeschäft, Plattenlegerei und Schreinerei Bei der A. & D. Huber AG in Knonau hat der Kunde eine einzige Ansprechperson, die Beratung, Planung, Koordination sowie Ausführung übernimmt und dies trotz vielfältigem Angebot: im Baugeschäft mit Um- und Neubauten, Plattenbelägen und Betonsanierungen, in der Schreinerei mit Möbeln, Fenster, Türen, Küchen und Innenausbauten. Der Anspruch von Daniel und Andreas Huber, dem Kunden ein möglichst breites Angebot offerieren zu können, bewährt sich seit vielen Jahren. «Der Kunde hat eine einzige Ansprechperson, die Beratung, Planung, Koordination sowie Ausführung übernimmt und nach den Kundenwünschen umsetzt», halten die beiden fest. Die kompakte Einheit und das kompetente und leistungsfähige Team erlauben auch, trotz vielfältigem Portfolio, Aufträge professionell vorbereitet sowie termingerecht und in bester Qualität auszuführen. Das bietet dem Kunden ein Konglomerat, das jedes Projekt zum Erfolg führt. Vielseitigkeit, Leistungsfähigkeit und hohe Qualität Die Auftragslage ist denn auch erfreulich, wie Andreas Huber ergänzt: «Wir sind zufrieden damit, auch wenn die Pandemie bei der Umsetzung jedes Auftrags einiges an zusätzlichem Aufwand erfordert.» In ihrem Werkstattdomizil an der Brüggenstrasse in Mettmenstetten ist sowohl das Baugeschäft von Daniel Huber, als auch die Schreinerei von Andreas Huber bestens gerüstet, wie beide bestätigen: «Die Produktion läuft optimal, hier lässt sich unsere bekannte Vielseitigkeit, Leistungsfähigkeit und Qualität von Baugeschäft, Plattenlegerei und Schreinerei sehr kompakter verwirklichen.» Die familiäre Zusammenarbeit entspricht damit exakt dem Grundsatz «Alles aus einer Hand». Als kleines, flexibles Unternehmen ist die A. & D. Huber AG ohnehin seit jeher dafür bekannt, Aufträge termingerecht und in bester Qualität auszuführen.

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Schreinerei: individuelle Wohnträume werden realisiert Mit Kopf, geschulten Händen, tollen Ideen sowie modernsten Maschinen wird in der Schreinerei von Andreas Huber Holz bearbeitet und veredelt – ganz nach den Wünschen und Vorstel-

David Häberling

Bei der leistungsfähigen A. & D. Huber AG – Baugeschäft und Schreinerei – von Andreas und Daniel Huber ist alles aus einer Hand und unter einem Dach. (Foto: kb.) lungen der Kunden. Individuelle Wohnträume werden realisiert, ob Küche, Badezimmer, individuelle Möbel wie Tische, Sideboards oder Schränke, oder Türen spielt dabei keine Rolle. Die Ausstattung der Schreinerei mit modernsten Maschinen stärkt die umfassende Wertschöpfungskette. Mit Erfahrung und Kompetenz, ebenso mit Ideenreichtum, wird Holz verarbeitet und veredelt, wobei das CNC Genauigkeit, Qualität und hohe Kapazität unterstreicht. Das hebt das bekannte rasche, flexible, klare Handeln und Arbeiten mit hoher Präzision und von bester Eigenschaft weiter heraus. Ideen, Handwerk und modernste Technik ergänzen sich optimal, kreative Lösungen werden entsprechend effizient umgesetzt. Baugeschäft, Betonarbeiten, Plattenbeläge und Gartenbau Mit Baugeschäft, Plattenlegerei und Gartenbau deckt die A. & D. Huber AG ein grosses Spektrum der Baubranche ab – ihr Leistungsportfolio ist damit insgesamt vielfältig wie praktisch. Und dort, wo Aufgaben ausserhalb dieser Bandbreite liegen, kann man sich auf die gute Vernetzung mit Fachpartnern aus dem Säuliamt verlassen. Neu- oder Umbau? Das Baugeschäft von

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A. & D. Huber AG Baugeschäft und Schreinerei Bergli 4 8934 Knonau www.huberbau.ch Baugeschäft Daniel Huber 076 433 04 67 / daniel@huberbau.ch Schreinerei Andreas Huber 079 676 99 60 / andreas@huberbau.ch

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ZEITUNG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

September 2021

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wertige Küchen her, die aufgrund der individuellen Wünsche der Kundschaft gestaltet werden. Im Besonderen hat sich die Rifferswiler Schreinerei auf die Produktion von Massivholzküchen spezialisiert. Diese werden aus einzigartigen Schweizer Edelhölzern erzeugt, bei dessen Auswahl und Zusammenstellung die Kundschaft eng einbezogen wird. Die Veredlung mit hochwertigen und natürlichen Möbelölen schützt die Oberflächen hervorragend und ergibt

(Fotos: zvg.)

eine wunderschöne seidenmatte Optik. Die Küchen der Sommer Holzwerkstatt zeichnen sich durch eine aussergewöhnlich lange Lebensdauer aus, was den minimen Mehrpreis zu herkömmlichen Normküchen um ein Mehrfaches überwiegt. Komplettangebot in der Küchenplanung Zur Gesamtgestaltung einer Küche gehört ebenso der Einbezug von verschiedenen Materialien wie Stein, Glas oder Stahl sowie der Einbau einer geeigneten Beleuchtung. Nicht zuletzt muss auch die Auswahl der gewünschten Geräte sorgfältig besprochen und geplant werden. Dank breiter Erfahrung und langjähriger Zusammenarbeit mit Partnerfirmen ist die Sommer Holzwerkstatt in der Lage, für die Kundschaft den gesamten Umbau der Küche mit allen beteiligten Unternehmen zu koordinieren. Das motivierte Team der Sommer Holzwerkstatt liebt, es die Wünsche ihrer Kundschaft kompetent, engagiert und kreativ auszuführen und freut sich auf viele Anfragen. www.sommerholz.ch

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GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

September 2021

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Sparangebote und demnächst Umbau Elektro- Küchen- und Haushaltsgrossgeräte aller gängigen Marken bietet die PuLux GmbH an der Zürichstrasse 133/135 in Affoltern. Dazu kommt noch einiges mehr: Rundum-Service mit Beratung (auch zu Hause), Verkauf, Installation sowie Reparaturen… und zurzeit auch Sparangebote mit ordentlichen Rabatten. Steamer und Backöfen von Elektrolux und der V-Zug gibt es bei PuLux zurzeit mit bis zu 55 Prozent Rabatt, den Staubsauger Miele Complete C 3 für 298, statt 399 Franken… Die Sparangebote wechseln regelmässig, was bleibt, sind die speziellen Rabatte. Ein Blick auf die Homepage www.pulux.ch oder ein Besuch im Ladengeschäft an der Zürichstrasse 133/135 – vis-à-vis Kronenplatz – lohnt sich auf jeden Fall. Nicht zuletzt, weil man sich bei PuLux Zeit für die Kunden nimmt – auch für die kompetente Beratung durch Spezialisten und die individuelle und ganz persönliche fachliche Bedienung. PuLux = Purer Luxus puncto Auswahl und Beratung… Solide und umfassende Beratung steht bei PuLux an erster Stelle. Ganz wichtig für die Kunden, denn – gerade bei der grossen Auswahl von Elektro-, Küchen- und Haushaltsgrossgeräten best-

bekannter und erprobter Qualitätsmarken – der Kauf einer Waschmaschine, eines Tumblers, eines Kühlschrankes, einer Geschirrspülmaschine etc. ist eine komplexe Angelegenheit, welche das Verkaufsteam der PuLux GmbH für den Kunden durch eine gezielte Beratung auf das Einfache herunterbricht – auch bei den Kunden zu Hause, wenn das gewünscht ist. Die PuLux-Profis greifen ihren Kunden diesbezüglich praktisch uneingeschränkt «unter die Arme»: Bei der Bestimmung von Grösse, Kapazität, Leistung usw., bei der Ermittlung der nötigen Platzverhältnisse sowie Installationsmöglichkeiten. Genauso spielen ökologische Überlegungen eine weitere entscheidende Rolle, nicht zuletzt bei der umweltfreundlichen und fachgerechten Entsorgung der alten Geräte. Und nicht zuletzt ein fairer Preis. … ebenso im Notfall via Service-Hotline 0848 08 15 15 PuLux ist auch für die Kunden da, wenn einmal etwas schief läuft. Die beste Maschine kommt irgendwann ins Alter und kann stottern oder sie funktioniert gar nicht mehr. In solchen Notfällen sorgt die hauseigene Service-Hotline 0848 08 15 15 raschmöglichst dafür, dass erfahrene und hauseigene Elektriker und Monteure den Schaden beheben. Und – genauso wertvoll: «Bei einem defekten Gerät steht PuLux nicht umgehend mit einem neuen Gerät beim Kunden, sondern wir versuchen zuerst das vorhandene Gerät zu reparieren». Dies hat Daniel Heuberger, Inhaber, Geschäftsführer und Serviceprofi von PuLux, bei der Gründung des regionalen Fachgeschäfts für Haushaltgeräte 2006 ganz oben auf die Fahne geschrieben und es gilt noch immer uneingeschränkt. «Reparieren, statt entsorgen», lautet diesbezüglich die PuLux-Devise und es wird in jedem Falle sorgfältig abgeklärt, ob eine Reparatur möglich und sinnvoll ist. Deshalb wird bei PuLux nicht nur eine Lösung mit einer für den Kunden günstigsten Variante, sondern auch der ökologische Gedanke gewichtet – bei einer allfälligen Reparatur wie auch bei einem Neukauf. So handelt PuLux sowohl im Sinne ihrer Kunden als auch in jenem unserer Umwelt.

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Haushaltgeräte und Maschinen namhafter Qualitätsmarken bietet PuLux an der Zürichstrasse 133/135 in Affoltern – kompetente und freundliche Beratung dazu. (Fotos: kb.) Umbau im Herbst: Der V-Zug-Laden beim Kronenplatz wird noch schöner Hell und freundlich ist das PuLux-Ladengeschäft an der Zürichstrasse 133/135 in Affoltern heute schon gestaltet und er präsentiert die Maschinen und Geräte von V-Zug, Miele, Electrolux höchst übersichtlich. Geplant ist allerdings im kommenden Herbst ein Umbau des V-Zug-Abteils. Damit wird dieser Sektor noch schöner und übersichtlicher sowie erweitert. Wie geschrieben: Zürichstrasse 133/135 in Affoltern ist die richtige Adresse, PuLux der ideale Partner, wenn es um Haushaltgeräte und das volle diesbezügliche Dienstleistungspaket geht! (kb.)

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Sport

Freitag, 10. September 2021

21

Orientierungslauf bei schönstem Wetter

Grosse Beteiligung am Herbst- und Walking-OL der OLG Säuliamt Am letzten Samstag wurde in Hausen bei traumhaftem Wetter der diesjährige Herbst-OL für alle und Walking-OL durchgeführt. Organisiert wurde der Anlass von der OLG Säuliamt auf der Laufkarte Kappelerwald des OLV Zug. Mit Start im Huserholz beim Vitaparcours in Hausen konnte man auf vier unterschiedlich langen und unterschiedlich schwierigen Bahnen eine wunderbare Runde, bis hinunter nach Kappel laufen. Die durchlaufenen Wälder boten wunderbare Blicke auf aussergewöhnlich schöne Landschaften mit wertvoller Flora und Fauna. Selbstverständlich wurden die Naturschutzgebiete selber als Laufgebiet gemieden. Die Teilnehmerzahl von insgesamt rund 120 Läufern, haben einmal mehr bestätigt, dass Orientierungslauf eine beliebte Sportart und Freizeitbeschäftigung bei der Bevölkerung ist. Insbesondere am OL für alle nehmen neben einzelnen Vereinsläufern immer wieder viele OL-Neulinge oder Gelegenheitsläufer teil und wagen sich alleine oder in Gruppen auf die unterschiedlich schwierigen Bahnen. Und auch da wurde nach dem Lauf bereits gemeinsam analysiert, verglichen und nach möglichen Fehlern und Zeitverlusten gesucht. Das Finden der wenigen anspruchsvolleren Posten auf den zwei schwierigeren Bahnen haben dann auch

Orientierungslauf für alle. (Bild zvg.) vielfach den Unterschied in der Gesamtwertung ausgemacht.

OL entlang einer Schnur Die jüngsten Teilnehmer konnten auch bereits erste OL-Erfahrung machen und den ausgesteckten Schnur-OL alleine absolvieren. Entlang einer Schnur mussten insgesamt 14 Posten quer durch den Wald gefunden und mit einem Badge bestätigt werden. Die zufriedenen Gesichter der Kleinsten haben bestätigt, dass auch in dieser Kategorie die Freude und Begeisterung am OL bereits vorhanden ist. Beim gleichzeitig durchgeführten 31. Walking-OL trafen fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Laufgebiet ein. Es waren wieder etliche Walker dabei, welche sich auf Neuland wagten und zum ersten Mal an einem solchen

Anlass teilnahmen. Vom Organisationsteam wurden sie herzlich empfangen, und schon ging es los, die OL-Karte musste gelesen werden. Auf der 1:10000er-Karte wird die Wiese gelb dargestellt, die schwarzen Striche sind Wege und der Wald wird in weiss und grün dargestellt. Um dies alles auch als ungeübter OL-Läufer zu verstehen, gab es eine Legende. Gewappnet mit Karte und Stift ging es kurz darauf in den Wald. Das Fazit nach rund 5 km Strecke und 19 Posten, die gesucht und korrekt auf der Karte eingezeichnet werden mussten, war durchwegs positiv. Die Laufstrecke war so angelegt, dass sie für Gross und Klein (sogar mit Kinderwagen) begehbar war. Die Begeisterung war gross, so dass sich manch einer bereits für den nächsten Walking-OL anmelden wollte. Im Rückblick erfreulich ist, dass einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereits 15- bis 27-mal mit dabei waren. Nicht der Wettkampfgedanke, sondern der Spass stand bei diesem Anlass bei allen im Vordergrund. Eine kleine Erfrischung oder ein Stück Kuchen vom Buffet des OL-Beizli haben bei vielen den Lauf noch abgerundet. Der nächste OL für alle findet dann wieder wie gewohnt im nächsten Frühling statt. Severin Schmid und Martin Krauer, OLG Säuliamt Ranglisten unter www.olg-saeuliamt.ch.

Sonniger Jugendspieltag in Hausen Am vergangenen Sonntag trafen sich rund 400 Kinder mit ihren Leiterinnen und Leitern der Jugendriegen bei prächtigem Spätsommerwetter auf dem Sportplatz Jonentäli. Die Kinder massen sich in den verschiedenen Mannschaftsspielen und Läufen. Auch wenn kein Publikum zugelassen war, kam tolle Stimmung auf. Die älteren Jugi-Kinder wissen es: Für den Jugendspieltag muss man ziemlich früh aufstehen. Das war auch bei der diesjährigen Austragung nicht anders. An einem so sonnigen Sonntag fiel das jedoch nicht allzu schwer. Pünktlich um 8.15 Uhr war die erste Spielrunde angepfiffen und der Startschuss zum ersten Lauf gefallen. Bei den Spielen mussten sich die Jugendriegen in den Jäger-, Linien- und Korbball-Turnieren beweisen. Im LaufWettbewerb wurde im K.O.-Verfahren das schnellste Säuliämtler Kind pro Jahrgangskategorie ermittelt. Ebenfalls schnelle Beine waren im Geländelauf gefragt, wo eine Laufstrecke

WBs Brunner (Mitte) düpierte im letzten Spiel St. Gallens Keeper. (Bild Kaspar Köchli)

FCWB vor kniffliger Aufgabe Am Sonntag treten die Ämtler auswärts gegen die Reserven des FC Winterthur an. Mit einem Sieg will die Oswald-Elf an den Spitzenteams dranbleiben. Der Nachwuchs des Challenge League Clubs aus der Eulachstadt ist mit Licht und Schatten in die neue Saison gestartet. Dem 6:1-Kantersieg gegen Thalwil in der ersten Runde folgten zwei Niederlagen gegen die Topteams aus Gossau und Baden. Gerade vor Wochenfrist in Baden zeigten die Winterthurer aber eine sehr gute Leistung, glichen zweimal einen Rückstand wieder aus und wurden erst in der Nachspielzeit geschlagen. Wie so oft ist das junge, technisch starke Team nur schwer einzuschätzen.

aufgrund der Leistungen durch die Woche entschieden. Klar ist, dass die Rotschwarzen an die gute Leistung aus der ersten Hälfte gegen St. Gallen anknüpfen wollen. Mit attraktivem Offensivfussball soll der Gegner dominiert werden. Dazu braucht es die nötige physische Stärke aber auch die mentale Konzentration auf das Spiel.

Sonntagsspiel Eher ungewohnt für den FCWB wird am Sonntagnachmittag gespielt. Anpfiff auf der Winterthurer Schützenwiese ist um 16 Uhr. Der Gegner ist ein erster richtiger Gradmesser für die Ämtler und wie meist gegen Winterthur dürfte es zu einer knappen und spannenden Angelegenheit werden. Oliver Hedinger Alle WB-Spiele vom Wochenende

Breites WB-Kader

Freitag: 20.30 Uhr Sen. 50+ - Thalwil, 21 Uhr Sen.

Trainer Oswald kann aus einem breiten und gut aufgestellten Kader auswählen. Vor Wochenfrist musste der gesperrte Studer ersetzt werden, was der 18-jährige Brunner hervorragend machte und sich gleich mit einem Torerfolg in der 1. Liga einfügte. Wie sich die Startelf zusammensetzt, wird erst kurzfristig

30+ - Rümlang; Samstag: 10 Uhr Jun. Db – Schlieren, Jun. Dd – Wollishofen, 12 Uhr Jun. Da – Lachen/Altendorf, 18 Uhr Jun. Cb – Richterswil; Sonntag: 10.15 Uhr FCWB 2 – Urdorf 1, 12.15 Uhr FCWB 4 – Birmensdorf 1, FCWB 3 – Unterstrass 3, 14.15 Uhr Jun. Aa (YL) – YF Juventus, Jun. Ba (YL) – Einsiedeln, 16 Uhr Winterthur II – FCWB 1, 16.15 Uhr Jun. Bb – Team Region Affoltern, Jun. Ab - Engstringen.

FCA rechnet mit Punktezuwachs

Trotz Sommerwetter: Aufwärmen muss sein.(Bild zvg.) durchs Schulhausareal absolviert werden musste. Der Turnverein Hausen sorgte zusammen mit den rund 50 Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf des gesamten Programmes. Auch wenn keine Zuschauerinnen und Zuschauer die Kinder anfeuern konnten, gab es trotzdem gehörig Stimmung auf dem Sportplatz Jonentäli. Insbesondere bei den Finalläufen am Nachmittag, der

Königsdisziplin Pendelstafette und der anschliessenden Siegerehrung machten die Jugi-Kinder füreinander tüchtig Lärm. Sandro Morof Die Ranglisten aller Kategorien und Disziplinen sowie weitere Impressionen vom vergangenen Sonntag sind unter www.jugendspieltag.tvhausen. ch zu finden.

Nach der hervorragenden ersten Halbzeit gegen den FC Kosova 2 (5:1 Pausenstand) und dem letztlich souveränen Auftritt wird beim FC Affoltern auch am nächsten Sonntag auswärts gegen Republika Srpska 1 wiederum mit Punktezuwachs gerechnet. Endlich hat die 1. Mannschaft des FCA gezeigt, was alles möglich ist und wie viel Potenzial in den eigenen Reihen vorhanden ist. Mit schnörkellosen Angriffen über die Aussenbahnen und präzisen Zuspielen in die Schnittstellen konnte die Gegnerschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit gebracht werden. Am Ende war die Ausbeute mit fünf Treffern ergiebig und reichte problemlos zu drei Punkten. Alleine drei Tore steuerte Milos Krstic bei.

Am Sonntag nun folgt der schwierige Gang auf den Juchhof 2 in Schlieren. Mit den Südosteuropäern von Republika Srpska wartet ein Gegner, welcher ebenfalls mit drei Punkten aus zwei Spielen in die neue Meisterschaft gestartet ist. Bei den Gästen aus dem Säuliamt wird es gegenüber der Vorwoche kaum zu grossen Veränderungen in der Startformation kommen und auch der erfahrene Rückkehrer Nikola Arsic, sollte dem Trainerduo Boris Jevremovic und Kemal wieder zur Verfügung stehen. Anspielzeit auf dem Juchhof 2 in Schlieren ist am Sonntag, 12. September, um 12 Uhr. Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende: Freitag 20 Uhr Senioren 40+ - Thalwil, Samstag 10 Uhr Jun. Ec – Langnau, Jun. Cb – Altstetten, 14 Uhr Jun. Dc – Lachen/Altendorf, 16 Uhr Team Region Affoltern Bb – Witikon, Sonntag 11 Uhr FCA Herren 3 – Thalwil.

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Sport

Grosse Überraschung an der Siegerehrung

SV Affoltern verteidigt Kantonalmeistertitel Am Finalwettkampf in Winterthur konnte sich das Team des SV Affoltern am 4. September in der Gruppenmeisterschaft 300 m erneut den Titel holen. Wegen der Pandemie konnte 2020 kein Finalwettkampf durchgeführt werden. Das Siegerteam von 2019 (Daniela und Karin Keller, Alex Foster, Bruno Schneiter und Bruno Lässer) qualifizierte sich in den Heimrunden in der Kategorie Armeewaffen für den Final der besten 26 Teams des Kantons Zürich. In Winterthur mussten zwei Finaldurchgänge geschossen werden. Dabei schossen die Teilnehmenden je zehn Schüsse Einzelfeuer und fünf Schüsse Serie. Nach dem 1. Durchgang lagen die Affoltemer auf dem 8. Platz. Die Rückstände auf die vorderen Teams liessen noch etwas Hoffnung auf einen Podestplatz zu, während die beiden anderen

Säuliämtler Gruppen aus Hausen und Zwillikon schon zu weit zurück lagen. Der zweite Durchgang gelang dann optimal, und mit dem höchsten Rundenresultat aller Gruppen war Affoltern plötzlich punktgleich mit dem bisher führenden Nachwuchsteam aus Stäfa. Auf dem grossen Monitor in der Eingangshalle leuchtete für Affoltern Rang 2 auf und man freute sich riesig über die bereits sichere Silbermedaille. Gross war dann die Überraschung an der Siegerehrung. Das Reglement legt nämlich fest, dass bei Punktgleichheit zweier Gruppen am Wettkampfende das höhere Durchgangsresultat zur Rangierung gewertet wird. Die erfolgreiche Aufholjagd bescherte dem Schützenverein Affoltern erneut den Meistertitel und die begehrten Goldmedaillen! Bruno Lässer. Bericht und Ranglisten auf www.zhsv.ch

Freitag, 10. September 2021

Ein Höhepunkt jagt den anderen

Das Team Koach war am Wochenende vielsprachig unterwegs Kälteresistenz war in dieser Saison bisher vor allem gefragt, am letzten Wochenende hingegen Sonnencrème und Kühlung. Das in Stallikon domizilierte Team Koach ist mittlerweile in der ganzen Deutschschweiz verankert. von bernhard schneider Berndeutsch in Thun, Italienisch in Locarno, Französisch in Yverdon, Hochdeutsch in Roth und Urner Dialekt in Seedorf: An den Wettkämpfen mit Koach-Athletinnen und -Athleten fand ein sprachlicher Mehrkampf statt. Coach Kurt Müller, Stallikon, baut den 17-jährigen Urner Manuel Arnold seit einigen Jahren behutsam zum Spitzenathleten auf: «Junge Athleten muss man oft eher bremsen, damit sie Kraft, Ausdauer, mentale Stärke aufbauen können. Der Coach hat dafür zu sorgen, dass sie sich nicht zu oft im roten Bereich bewegen, gerade, weil es ihnen so leichtfällt, dorthin zu gelangen. Sonst brennen sie sportlich aus.» Kurt Müller freut sich, dass Manuel Arnold dadurch immer belastbarer wird. Nach dem ersten Platz beim Urner Abendlauf in der Vorwoche wurde er am Wochenende in Yverdon U18 Schweizer Meister.

Abschied, Anfang und Hochzeitstag

Das Siegerteam (von links): Bruno Lässer, Karin Keller, Alex Foster, Daniela Keller, Bruno Schneiter. (Bild zvg.)

Der prominenteste Athlet, den Kurt Müller betreut, nahm in Thun seinen Abschied: Ronnie Schildknecht aus Langnau am Albis. Neunmal gewann er den Ironman Switzerland, neben vielen weiteren Erfolgen wie der 4. Rang an der WM in Hawaii. In Thun gelang ihm ein würdiger Abschied. Ronnie kam nach 8:41 Stunden innerhalb des Feldes der Professionals ins Ziel, wo ihm Stefan Riesen, mit dem er viele Fights beim Ironman Switzerland teilte, die Finishermedaille um den Hals hängte. Eine halbe Stunde später, nach 9:10 Stunden, kam der erste Amateur, der dem

Abschluss einer brillanten Triathleten-Karriere: Ronnie Schildknecht (rechts) mit Coach Kurt Müller nach dem herzlichen Empfang, mit dem Ironman Switzerland seinen neunfachen Dominator im Ziel überraschte. (Bild Bernhard Schneider) Team Koach angehört, ins Ziel, Robin Hermann, Sieger in der Kategorie 18–24 bei seinem ersten ganzen Ironman. Robin ging auf Ronnie zu, gratulierte ihm zu seiner grandiosen Karriere und bedankte sich für seine Vorbildrolle. Kurt Müller schliesst sich dem Dank an: «Das Vertrauen in mein Coaching, das mir Ronnie entgegenbrachte, war mir eine Ehre.» Anfang und Abschied bei Robin und Ronnie waren nicht die einzigen emotionalen Elemente. Patrizia und Roger Neukom aus Adliswil hatten sich entschieden, zur Feier ihres 25. Hochzeitstags gemeinsam den Ironman Thun zu bestreiten. Zur Vorbereitung besuchten sie zweimal wöchentlich das Schwimmtraining des Teams Koach bei Kurt Müller. Für die auf 3 km verkürzte Schwimmstrecke benötigten sie nur 65 beziehungsweise 66 Minuten. Nach dem gemeinsamen Start stieg Roger eine Minute vor seiner Frau aus dem Wasser und wartete in der Wechselzone, damit sie gemeinsam die ganze Radstrecke bestreiten konnten. Beim Marathon liess er Patrizia als starke Läuferin ziehen, die schliesslich den 10. Rang ihrer Altersklasse erreichte. «Es sind diese emotionalen Momente, die geradeso wichtig sind wie die quantifizierbaren Leistungen, die stundenlange Wettkämpfe so attraktiv machen. Dennoch

möchte ich unsere weiteren Teammitglieder nicht vergessen. Guido Küng errang in seiner Alterklasse Platz 5, David Koster Rang 8 und Pascal Preisig Rang 44», fasst Kurt Müller zusammen.

Locarno und Roth Wenn in ganz Europa Wettkämpfe stattfinden, kann der Coach nicht überall sein. In Locarno erreichten Corinne Bowald, Karin Fein und Hans Koch das Ziel über die Olympische Distanz, Martina Freyenmuth, André Weber, Leo Tomaselli und Stephan Kämpfen über die halbe Ironmandistanz. Die ganze Ironmandistanz war im grössten Langdistanzwettkampf Europas, der Challenge Roth, zu bewältigen. Der Urner Dani Zurfluh erreichte das Ziel in beachtlichen 9:21 Stunden. Auf ihrer ersten Langdistanz war Claudia Litscher in 12:08 ebenso erfolgreich wie Daniel Widmer in 12:55. Dieses Wochenende geht es gleich weiter, und zwar gleichsam vor der Haustür: In Zug werden wie üblich zahlreiche Ämtlerinnen und Ämtler am Start sein – und viele Koachler und Koachlerinnen auch aus anderen Regionen der Deutschschweiz. www.kmsportcoaching.ch.

Kantonalmeister vom TV Obfelden

Anstehen für die GV

An den Zürcher Kantonalen Gerätemeisterschaften vom 4./5. September in Bonstetten, organisiert vom TV und DTV Birmensdorf, gewinnen Stefan Meier vom TV Obfelden und Ladina Kropf vom TV Wädenswil den Titel des Zürcher Kantonalmeisters 2021.

Die Generalversammlung von Floorball Albis konnte coronakonform durchgeführt werden – nachdem letztes Jahr diese noch schriftlich erfolgen musste.

Kantonale Gerätemeisterschaften 2021 in Bonstetten

Die Kantonalen Gerätemeisterschaften waren der erste Geräteturnwettkampf in diesem Jahr, welcher mit Zuschauen-

Stefan Meier wurde zum fünften Mal Kantonaler Meister im Geräteturnen. (Bild Barbara Postolka)

den und einer grossen Festwirtschaft durchgeführt werden konnte. Unter Einhaltung der Covid-Schutzmassnahmen freuten sich Turnerfans, Eltern, Turnende und das Organisationskomitee auf einen spannenden Wettkampf. Am Wettkampf nahmen 1413 Turnerinnen und Turner teil, welche von der Kategorie 1 bis zur Kategorie Damen bzw. Herren ums Podest und die Auszeichnungen gekämpft haben. Für einige Turnende war dies der erste Wettkampf seit den Schweizer Meisterschaften Anfang November 2019! 2020 fiel die ganze Saison aus. Pandemie-bedingt waren bekanntermassen für alle über 20-Jährigen, die keinem Kader angehören, bis im Juni 2021 keine Wettkämpfe erlaubt. Die Zürcher Kantonalmeister wurden in der höchsten Kategorie K7 gekürt und heissen 2021 Ladina Kropf (TV Wädenswil) und Stefan Meier (TV Obfelden). «Es war cool, endlich wieder einmal einen Wettkampf zu turnen! Früher hatten wir 5 bis 6 Wettkämpfe im Jahr, nun muss ich das Wettkampffeeling erst wieder kennenlernen», erklärte Stefan Meier (TV Obfelden) schmunzelnd und ergänzte: «Es ist schon etwas anderes, kurz einmal einzuturnen und dann gilts!». Auch wenn Stefan Meier nicht alles nach Wunsch glückte, hat er sein Ziel erreicht siegte im K7. Somit ist Meier nun fünffacher Kantonalmeister Geräteturnen (2021, 2015, 2014, 2013, 2011). Das Podest wurde mit einer Doppelbelegung auf Rang 2 mit Roman Niederhäuser, ebenfalls vom TV Obfelden, und Joel Furrer vom TV Dägerlen vervollständigt. In der Kategorie 1 erturnt sich Simon Lichtsteiner vom TV Mettmenstetten die Bronzemedaille mit einer

Gesamtpunktzahl von 44,70, er wurde dabei nur von Oliver Long vom TV Küsnacht und Kai Schlund vom TV Birmensdorf geschlagen. In dieser Kategorie können sich auch Nils Aurel Preisig (TV Bonstetten) sowie Sven Hutmacher (TV Mettmenstetten) in den Top 10 klassieren. Aus dem Bezirk Affoltern konnten auch in der Kategorie 5 einige Turner den Wettkampf erfolgreich in den Top 10 beenden. Es sind dies vom TV Obfelden Simon Schär und Phynn Klaming auf Platz 4 und Sven Schär auf Platz 9. In der Kategorie 6 der Turner erkämpfte sich Cyril Accola vom TV Obfelden den 3. Rang und somit die Bronzemedaille. In derselben Kategorie teilen sich Manu Anneler vom TV Obfelden und Samuel Violetti vom TV Mettmenstetten Rang 10. Bei den Damen holte sich Elina Meier (TV Mettmenstetten) in der Kategorie 1 den 8.Platz. In der Kategorie Damen (Ü22) holte sich Tanja Bleuler (TV Obfelden) den 7. Platz. Ohne grosse Zwischenfälle konnte der Wettkampf erfolgreich durchgeführt werden. OK-Präsident Patrik Wüthrich schaut auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück. Besonders freut er sich für die Turnenden, dass das turnerische Können zum ersten Mal seit Langem vor anwesenden Zuschauenden gezeigt werden konnte. Positiv sieht er auch, dass die Rangverkündigungen bei schönstem Wetter vor Ort stattfanden und die Medaillen und Auszeichnungen persönlich an die strahlenden Gesichter verteilt werden konnten und somit wieder ein Stück Normalität zurückgewonnen werden konnte. Viola Zehnder / Renate Ried

Floorball Albis wählt Ehrenmitglied

Nach einem Jahr Pause durfte man sich im Gemeindesaal Bonstetten wieder treffen, für die jährliche GV. Die Mitglieder aus dem ganzen Bezirk strömten nach Bonstetten. Mit 177 stimmberechtigten Mitgliedern vor Ort konnte man erneut einen Stimmenrekord verzeichnen. Unter den Mitgliedern durften auch zahlreiche Sponsoren willkommen geheissen werden, darunter Thomas Naef vom Hauptsponsor «die Mobiliar» in Affoltern. Die GV ging wie immer rasch über die Bühne. Innert einer Stunde wurde die Jahresrechnung abgenommen, der Vorstand wiedergewählt und das neue Budget verabschiedet.

Erstes Ehrenmitglied gewählt Ein Novum gab es trotzdem. Mit Ariane Kaiser wurde das erste Ehrenmitglied von Floorball Albis gewählt. Ariane Kaiser begann mit 17 Jahren ihre Trainerkarriere damals noch bei den Magic Sticks Obfelden. Nach 18 Jahren im Dienste des Unihockeys im Bezirk gab sie ihren Rücktritt als Funktionärin und Trainerin. In diesen 18 Jahren hat sie die Juniorenabteilung geprägt und zahlreiche Aktive heute in den Mannschaften von Floorball Albis durchliefen ihre Schule. «Ariane, danke für deinen unbeschreiblichen Einsatz zu Gunsten des Unihockeys im Bezirk und wir sind

Ariane Kaiser wird erstes Ehrenmitglied von Floorball Albis. (Bild David Schuhmacher)

jederzeit für eine Rückkehr von dir bereit», meinte Joël Mattle, Präsident von Floorball Albis, nach dem lauten Applaus an der GV. «Ein Bezirk. Ein Verein.» Unter diesem Motto fand der traditionelle Grillabend statt, zu welchem die Mitglieder vom Verein eingeladen wurden. Dies ermöglicht einen spannenden Austausch unter den Mitgliedern über die Team- und die Gemeindegrenzen hinaus.

Sieg im Liga-Cup Auch sportlich gesehen gibt es tolle News. Das Herrenteam auf dem Kleinfeld konnte überzeugen und gewann mit 20:4 gegen die Mannschaft aus dem Zürcher Oberland. In der nächsten Runde wartet nun mit STV Spreitenbach ein Gegner aus der 1. Liga – ob da eine Überraschung möglich ist? Joël Mattle


Extra

Freitag, 10. September 2021

«Ich möchte mit Gesang die Lebensfreude stärken»

HERKÖMMLICHES

Behaglich

Menschen im Säuliamt: Tanya Birri lebt mit ihrer Stimme für die Menschen und die Musik Kurz nach der Schulzeit gründete Tanya Birri in Zürich die erste Schule für modernen Gesang. Heute arbeitet sie selbstständig als Sängerin, Chorleiterin und Coach. Seit 2015 wohnt sie mit ihrem Mann in Kappel und ist begeistert von der Landschaft im Säuliamt. Mit tanya Birri sprach Marianne Voss Vor dem Treffen war sie noch in der Stadt. Jetzt sitzt sie beim Kloster Kappel unter dem grossen Nussbaum und atmet auf. «Es ist so schön, wieder auf dem Land zu sein. Ich liebe den Frieden hier, die Landschaft, die Stimmung.» Tanya Birri ist zwar in der Stadt Zürich aufgewachsen, lebt jetzt aber seit einigen Jahren mit ihrem Mann im Stöckli auf einem Bauernhof in Kappel. «Ich kannte Kappel, weil ich hier im Kloster eine Ausbildung absolviert habe. Als wir das Inserat für das Stöckli sahen, meldeten wir uns sofort.» Die Musik hatte im Leben von Tanya Birri immer einen wichtigen Stellenwert. «Mein Vater war Musiker. Er spielte Gitarre und hatte viele Freunde aus der afrikanischen Musikszene.» Dadurch sei zu Hause immer viel los gewesen. «Der Rhythmus hat in meiner Familie Tradition. Er ist für mich ein Ausdruck von Lebensfreude.» Auch ihre Begeisterungsfähigkeit und Lebendigkeit habe sie ihren Wurzeln zu verdanken, betont sie.

Die Stimme als besonderes Talent Nach der Schulzeit hat sich Tanya Birri sehr schnell selbstständig gemacht. Sie studierte am Musikkonservatorium Zürich und spezialisierte sich auf Dirigieren, Chorleitung und Stimmbildung. Bereits im Alter von 19 Jahren gründete sie in Zürich die erste Gesangsschule und Plattform für modernen Gesang. «Vor drei Jahren wurde ich von der Stadtpräsidentin für diese Leistung geehrt», erklärt sie mir ehrlichem Stolz. «Weil ich mich für die Förderung des modernen Gesangs – vor allem für Frauen – eingesetzt hatte, erhielt ich den Kulturpreis der Stadt Zürich für besondere Leitungen.»

Tanya Birri liebt die wunderschöne, friedliche Landschaft in Kappel. (Bild Marianne Voss) Inzwischen ist sie aus diesem Projekt ausgestiegen und arbeitet in verschiedenen Bereichen – jedoch immer mit ihrer Stimme. «Meine Stimme, das ist mein Talent. Und daraus habe ich in meinem Leben etwas gemacht.» Sie ist als Sängerin tätig, als Chorleiterin und auch als Coach für Menschen, die sich in einem Lebensumbruch befinden. «Ich möchte mit dem Gesang die Lebensfreude und Energie stärken und Menschen helfen, über die Stimme wieder zu sich zu finden.» Sie sei der Überzeugung: «Von einem Ort, wo gesungen wird, gehst du glücklich weiter.» Sie habe manchmal auch Aufträge als Vocal-Coach für Veranstaltungen oder Shows erhalten, so zum Beispiel für die Gesangsshow «The Voice of Switzerland». Aktuell ist sie daran, das Projekt «Deine Stadt singt» aufzubauen. «Meine Idee ist, in verschiedenen Städten mit Gesangsgruppen Anlässe durchzufüh-

ren. In der Adventszeit konnte ich das schon realisieren und mit einer grossen Gesangsgruppe in Zürich den ‹Singing Christmas Tree› eröffnen.»

Menschen stärken Tanya Birri ist seit kurzer Zeit auch im Bezirk Affoltern aktiv, genauer gesagt in Rifferswil. Dort konnte sie in Zusammenarbeit mit der reformierten Kirchgemeinde das Projekt «Riffi singt» initiieren. Sie kommt ins Schwärmen: «Das ist ein Pop-, Folk- und Gospelchor für singbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ich arbeite mit zwei Chorgruppen. Das macht mir riesig Spass und Freude.» Ganz egal, was sie tue, es gehe ihr immer darum, die Menschen zu stärken und ihnen Kraft zu geben. Sie fasst in Kurzform zusammen, was sie ausmacht: «Meine Stimme und mein Erleben in der Stille der Natur.» In

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ihrer Freizeit sei sie viel unterwegs in den Wäldern auf dem Albis und erlebe dort intensiv die Stille und die Ausstrahlung der Naturgewalten. Das tue ihr gut. «Mir ist es wichtig, ein Leben zu leben, das für mich wertvoll ist, ganz unabhängig von den äusseren Umständen. Ich möchte das gerne vor allem vielen Frauen weitergeben und sie in dieser Lebenshaltung stärken.»

Was immer der Grund oder die Ursache eines Behagens sein mag, es ist einem wohl dabei. Man fühlt sich weder bedrängt noch bedroht, weder krank noch gekränkt, weder überfordert noch unterdrückt. Aber warum spricht man von Behagen und Behaglichkeit im Zustand unbeschwerten Wohlbefindens? Das germanische Verb «hagan» bedeutet schützen oder hegen. Und manche Etymologen vermuten eine familiäre Sprachverwandtschaft mit dem Wort «Hag». Demnach wäre die Grundbedeutung laut Herkunftswörterbuch «sich rundum beschützt und geborgen fühlen». Die Umschreibung lässt an paradiesische Verhältnisse denken, was bezüglich Hag nicht abwegig ist, wenn auch etwas weit hergeholt. Aus Persien nämlich, wo die bildhafte Vorstellung vom Paradies ihren Ursprung hat. Der altiranische Ausdruck «pairi daeza» entspricht dem Wort Umzäunung und bezeichnet einen idyllischen Baumpark, der von einem schützenden Wall umgeben ist. Das hebräische Pendant heisst bekanntlich «Garten Eden». Obwohl paradiesische Zustände eher selten sind oder nur von kurzer Dauer, behagt mir das archaische Bild umfassender Behaglichkeit, weil es die urmenschliche Sehnsucht nach ungetrübtem Wohlbefinden nicht auf später vertröstet oder in himmlische Sphären entrückt, sondern hinweist auf den Garten alltäglicher Wirklichkeit, der umso mehr floriert und vor Unheil besser schützt, je mehr der Mensch mit all seinen Mitgeschöpfen und der ganzen Natur im Einklang lebt. Wie einst im Paradies. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

«Ente» über Rifferswil

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Das Wolkenbild hat Lisa Aschwanden zu dieser Zeichnung inspiriert. (Bild zvg.)

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LEBENSWEISHEIT «Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.» Victor Hugo

Velohelmtragquote so hoch wie noch nie 57 Prozent aller Velofahrerinnen und Velofahrer tragen einen Helm. 2021 wurde die höchste Velohelmtragquote seit Beginn der jährlichen BFU-Erhebungen zum Verhalten im Strassenverkehr verzeichnet. Auf Schweizer Strassen sind letztes Jahr 934 Velofahrerinnen und Velofahrer schwer verletzt worden, bei E-Bike-Unfällen waren es 521 Personen. Ein wirksames Mittel, um zumindest das Risiko für schwere Kopfverletzungen zu verhindern, ist der Velohelm. Die BFU erhebt die Helmtragquote jährlich – und die diesjährige Analyse zeigt, dass in der Schweiz seit Beginn der Untersuchungen im Jahr 1998 noch nie mehr Menschen auf dem Velo einen Helm getragen haben: 57 Prozent der beobachteten Velofahrerinnen und Velofahrer. Deutlich mehr als 2019 mit 52 Prozent. Am häufigsten setzen Velofahrerinnen und Velofahrer einen Helm bei Fahrten in ihrer Freizeit auf – 62 Prozent. Bei

Fahrten für Einkäufe sind es mit 32 Prozent nur noch rund halb so viele. Bei der letzten Erhebung 2019 wurden jedoch sowohl bei den Freizeitfahrten (57 %) als auch bei den Einkaufsfahrten (24 %) tiefere Tragquoten verzeichnet. Ebenfalls gestiegen ist die Helmtragquote auf den langsamen E-Bikes (Tretunterstützung bis 25 km/h). Gemäss der aktuellen Erhebung fahren 70 Prozent der beobachteten Personen auf einem langsamen E-Bike mit Helm. 2019 taten dies erst 65 Prozent. Bei den schnellen E-Bikes (Unterstützung bis 45 km/h), bei denen der Helm obligatorisch ist, ist die Quote mit 93 Prozent (2019: 92 %) konstant. Trotz dieser positiven Entwicklung bei der Helmtragquote: Sowohl auf dem Velo als auch auf dem E- Bike besteht noch Steigerungspotenzial. Denn Velofahrerinnen und E-Biker sind im Strassenverkehr besonders verletzlich.

90 % tragen Gurt auf dem Rücksitz Nahezu alle, die auf einem Motorrad, Roller oder Kleinmotorrad unterwegs

sind, tragen einen Helm. Geht es um die weitere Schutzausrüstung, zeigen sich auch in der aktuellen Erhebung deutliche Unterschiede zwischen Personen auf dem Motorrad und solchen auf Rollern oder Kleinmotorrädern. Auf einem Roller oder Kleinmotorrad wird deutlich weniger häufig eine komplette Schutzausrüstung aus Helm, Handschuhen, Motorradjacke und -hose getragen. Die jährlichen BFU-Erhebungen befassen sich auch mit anderen Aspekten der Verkehrssicherheit. Mehrere wichtige Werte befinden sich zurzeit auf unverändert hohem Niveau. So etwa die Gurtentragquote auf dem Vordersitz: 40 Jahre nach Einführung der Pflicht tragen 97 Prozent am Steuer einen Gurt. Von den Beifahrerinnen und Beifahrern sind 96 Prozent angeschnallt. Erstmals nähert sich in der aktuellen Erhebung auch die Tragquote auf dem Rücksitz diesen Werten an. 90 Prozent der beobachteten Passagiere auf dem Rücksitz trugen einen Gurt. Da der Sicherheitsgurt zu den wichtigen Lebensrettern gehört, besteht Ausbaupotenzial. BFU


Kostenlose unverbindliche Beratung

Tischtennis Plauschturnier für Nichtlizenzierte und höchstens D1-SpielerInnen

KULTURVEREIN «bi eus … z’Mättmistette»

Samstag, 11. September 2021, 20.15 Uhr, Rösslisaal Mettmenstetten «Geschickt» mit Kilian Ziegler und Samuel Blatter Eintritt Fr. 35.–/Fr. 30.– (Legi/AHV) Ticket-Reservationen: www.bieus.ch oder Tel 044 767 02 01 Abendkasse ab 19.15 Uhr Zur Beachtung: Eintritt mit Covid-Zertifikat und Ausweis!

Alte Obfelderstr. 6, 8910 Affoltern am Albis 044 761 51 72 / www.zahnprothetik-christen.ch

Samstag, 18. September 2021, ab 14.00 Uhr Sporthalle Stigeli, Affoltern a.A. Für alle, die Plausch am Tischtennisspielen haben. SpielerInnen mit Lizenz Herren D1 sind spielberechtigt. Anmeldung unter: www.ttcaa.ch/plauschturnier

präsentiert Ihnen das

OH5 Brass Quintett mit einem

klassischen Konzert

mit vielen bekannten Opernmelodien

Freitag, 17. September 2021 20.15 Uhr ref. Kirche Hedingen online Reservation unter www.gemeindevereinhedingen.ch Zertifikatspflicht - Eintritt frei - Kollekte

Herbstdegustationsfest mit Konzert 14 bis 19 Uhr: Weindegustation

(Degustationsliste auf www.bioweinladen.ch/Agenda)

19.45 bis 21 Uhr: Konzert mit «Swing Avenue»

Formation: Jörg Guyan, (Vocals, Guitar), Pius Baumgartner (Saxophon/Klarinette) und Benno Bernet (Piano, Vocals)

Verpflegungsmöglichkeit von 17 bis 19.30 Uhr

Samstag, 18. September 2021 Bioweine Bulliard GmbH · Küferweg 1 · 8912 Obfelden T 044 761 10 00 · info@bioweinladen.ch · www.bioweinladen.ch

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Jede Gewichtsreduktion, die langfristig Erfolg haben will, muss mit dem Lustprinzip arbeiten, statt dagegen. Ihr neues Motto heisst deshalb:

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