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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 70 I 171. Jahrgang I Dienstag, 12. September 2017

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Zürcher Autoren

Die Stalliker wünschen sich eine altersdurchmischte Nutzung ihres Dorfzentrums. > Seite 3

Die Lesereise ausgezeichneter Autoren durch den Kanton macht auch in Affoltern Station. > Seite 3

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Trickbetrüger Gerade durch den Enkeltrick werden immer grössere Summen ergaunert. > Seite 5

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Unbewilligt abgestellt Bonstetten geht konsequent gegen Mietvelos auf öffentlichem Grund vor. > Seite 6

Erweiterung Kispi-Rehazentrum: Der Rohbau ist fertig Der Therapiekubus soll bereits Anfang April bezugsbereit sein Die Kletterwand im Durchgang zum Hauptgebäude, das 15 Meter lange Ganglabor im Untergeschoss und der grosse Raum für Sporttherapien – das sind die herausragenden Elemente des entstehenden Therapiekubus im Kinderspital-Rehabilitationszentrum in Affoltern. ................................................... von thomas stöckli Die Therapieangebote zusammenführen – das ist das Kernthema im Erweiterungsbau des Kispi-Rehazentrums. «Wir freuen uns alle auf die neuen Räume», verrät Therapieleiterin Franziska Spreitler, die mit ihrem Team erst kürzlich den Rohbau besichtigt hat. Besonders gross ist die Vorfreude auf die neue Kletterwand. Für Mehrwert sorgt aber auch der grosse und hohe Raum für Sporttherapien. Er ermöglicht künftig, die koordinativen Fähigkeiten der Kinder noch umfassender zu trainieren, etwa mit Parcours. Von der Zusammenführung verspricht sich die Leiterin Therapien auch einen direkteren Austausch. Fürs ganze Haus von Bedeutung ist das 15 Meter lange Ganglabor. Hier werden primär Bewegungsabläufe der

Erweiterungskubus des Kispi-Rehazentrums in Affoltern: Die äussere Kontur ist ersichtlich. (Bild Thomas Stöckli) ambulanten Patienten vor und nach einer OP unter die Lupe genommen. Aber auch für die Stationären kann eine Ganganalyse aufschlussreich sein. Aktuell müssen die Jungen und Mädchen dafür noch nach Winterthur fahren.

Schwergewichtiger «Rüüss-Abig» «Anzeiger» lud zum 17. Mal an die Reuss Traditionsgemäss am ersten Donnerstag im September lädt der «Anzeiger» zum «Rüüss-Abig» ins Zelt beim Pontonierhaus in Ottenbach. Nicht nur die rekordverdächtigen 150 Gäste, welche die Einladung angenommen hatten, verliehen dem Abend Gewicht. Der Referent Dr. Robert Zingg, Kurator des Zoo Zürich, beeindruckte mit gewichtigen Fakten über Elefanten.

Barbara Roth, Geschäftsführerin der Weiss Medien AG, ging in ihrer Ansprache noch einmal auf den Zusammenschluss mit der Käser Druck AG in Stallikon ein. Als ehemalige Bauersfrau habe sie sich gedacht, sie verkaufe die Kuh, solange sie noch Milch gibt, an «Käser». (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Im Februar startete das Anbau-Projekt mit dem Aushub, nun steht der Rohbau. Bis Ende September sollen die Sanitär- und Elektroleitungen verlegt sowie Fenster und Aussentüren

montiert sein. Im Oktober und November folgt der Lift, im Februar und März 2018 dürfen dann Bodenleger und Maler ran, sodass Anfang April alles bereit ist für den Umzug. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Kehrichtsammler im Bezirk ändert

Sport ist mehr als Wettkampf

Bezug im April 2018

Zwölf Garagen Kommenden Samstag werden auf dem Kronenplatz wieder Autoneuheiten präsentiert. > Seite 11

Arbeitslosenquote sinkt weiter Nach der saisonal bedingten Stagnation im Vormonat ging die Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern im August wieder leicht zurück. Ende August waren im Säuliamt 772 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, zwölf Personen weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2,7 auf 2,6 Prozent. Im kantonalen Vergleich schneiden nur Andelfingen (1,6 %) und Pfäffikon (2,5 %) besser ab. Ebenfalls bei 2,6 % liegt die Arbeitslosenquote im Bezirk Meilen. Insgesamt war die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich in fast allen Branchen und Berufen rückläufig. Auch bei den Berufen des Banken- und Versicherungsgewerbes nahm sie im August erstmals wieder deutlich ab, nachdem in dieser Sparte mehrere Monate steigende Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen waren. Saisoneinflüsse zeigten sich vor allem beim Baugewerbe, im Gastgewerbe oder beim Gebäudeund Strassenunterhalt. Ausnahmen zu dieser allgemeinen Aufhellung am Arbeitsmarkt bilden der Handel sowie das Gesundheitsund Sozialwesen. (tst.) anzeigen

Kehricht und ein Grossteil des Grünguts wird im Bezirk Affoltern ab 1. Januar 2018 neu von der Obrist Transport + Recycling AG aus Neuenhof AG abgeholt. Obrist übernimmt die Kehrichtabfuhr ausser in Stallikon in allen Ämtler Gemeinden sowie in Jonen und in Islisberg. Die Abholtage in den Gemeinden und die Kehrichtsackpreise bleiben wie gehabt. ................................................... > Bericht auf Seite 6

Voller Einsatz beim Korbball. (Bild zvg.)

FCWB glänzt als Kollektiv

Von links: Dr. Robert Zingg, Barbara Roth und Thomas Stöckli. (Bild Andrea Bolliger)

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Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) reagierte bärenstark auf die letzte Niederlage in Gossau und holte beim 0:0 gegen das technisch hochversierte Kosova verdient einen Punkt. WB bestach durch seine kollektive Teamleistung, jeder kämpfte für jeden. Wenig fehlte zum Vollerfolg. Zu Beginn traf Le das Aluminium und in der letzten Minute scheiterte Loosli knapp. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 15

Beim Sport geht es nicht primär ums Gewinnen, sondern um den Spass und bei Kindern auch ums soziale Lernen. Kinder lernen dabei, mit Sieg und Niederlage umzugehen, sich in Teams einzufügen und ihre Stärken und Schwächen kennen. Zudem bietet Sport den Kindern die Möglichkeit, ihren natürlichen Bewegungsdrang voll auszuleben. Der Jugendsporttag vom 3. September, organisiert vom Turnverein Ottenbach, bot hunderten Kindern die Möglichkeit, sich in Einzel- und Mannschaftssportarten zu messen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 15

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Kaufgesuche Schwimmbad Mettmenstetten – Schliessung Der Schwimmbadebetrieb wird nach dem Sonntag, 17. September 2017, 17.00 Uhr eingestellt. Der Spielplatz kann bis zur Wiedereröffnung im Mai 2018 weiterhin tagsüber von 8.00 bis 20.00 Uhr genutzt werden. Das Bassin ist gesperrt und darf nicht betreten werden. Kleinkinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener das Badeareal betreten. Das Eingangstor ist immer sofort zu schliessen, damit kein freier Zugang für Kleinkinder entsteht. Für Unfälle wird keine Haftung übernommen. Es gilt das Badereglement bezüglich Ordnung, Sauberkeit und Lärm. Fundgegenstände können am Montag, 18. September 2017, am Schalter der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. Über nicht abgeholte Gegenstände wird verfügt.

Polizeibewilligung für Feuerwerk

Familie mit zwei Kindern und einer Katze sucht ein

(gemäss Art. 22 Abs. 2 Polizeiverordnung) Datum: Samstag, 16. September 2017 Zeit: zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr Ort: Hotel Uto Kulm, 8143 Uetliberg Umfang: 4 Feuerwerksbatterien zu insgesamt 254 Schüsse sowie 2 Einzelraketen Grund: Hochzeit

mit Umschwung zur Miete/Kauf in Hausen am Albis oder Eberswil. M. Koller, 079 759 51 66

Stallikon, 12. September 2017 Polizeivorsteherin

Der Gemeinderat

Personalausflug

Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 ist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden, welcher in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht wird:

Freitag, 15. September 2017 den ganzen Tag geschlossen (Personalausflug). Notfalldienste: – Bestattungsamt: – Wasserversorgung:

044 710 99 70 044 701 80 76

Stallikon, 12. September 2017 Gemeindeverwaltung

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ABSCHIED Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, meiner Tochter, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Remedios (Emie) Lao Huber 19. April 1957 – 27. August 2017

Nach längerer schwerer Krankheit, mit Hoffnung auf Besserung, ist unsere Emie von dem heimtückischen Leiden schneller als erwartet erlöst worden. Wir vermissen Deine Herzlichkeit, Dein Lachen, Deine Zufriedenheit, Deine Gutmütigkeit und Deine Kreativität. Du warst für uns ein Sonnenschein.

Konrad Huber-Lao und Geschwister mit Familien Mutter und Geschwister mit Familien in Manila (Philippinen) Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 21. September 2017, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsforschung Schweiz, 3001 Bern, Postkonto 01-85037-0. Traueradresse: Konrad Huber, Weidliweg 14, 8909 Zwillikon


Bezirk Affoltern

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Dorfkern Stallikon: «Nicht die Quadratur des Kreises suchen …» Neuer Anschub zu «Wohnen für Ältere» und Zentrumsgestaltung Mit einem Workshop für Interessierte wurde am Mittwochabend letzter Woche ein weiterer Schritt zur Gestaltung des Stalliker Dorfzentrums lanciert. Aktive Mitgestaltende für die Projektgruppen sind willkommen. ................................................... von urs e. kneubühl Der Aufruf im «Blickpunkt Stallikon» vom vergangenen Juli brachte am letzten Mittwochabend rund dreissig Interessierte an die Tische im Saal des Coccolino. «Mitmachen – Ideen einbringen – Zukunft entwerfen», lautete das Motto und der offene Workshop – bei welchem Vertretungen der jungen Stalliker (noch) in der krassen Minderzahl waren – drehte sich rund um «Wohnen im Alter und Gestaltung des Dorfzentrums». Das Thema ist nicht neu in Stallikon. Bereits 2012 hat der Gemeinderat das Projekt «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon» initiiert und eine Projektgruppe hat sich in der Folge intensiv damit befasst. Die im 2014 veröffentlichten Projektgruppen-Bericht dokumentierten Schritte wurden zwar umgesetzt, allerdings musste man – trotz vertiefter Kontakte mit Baugenossenschaften – feststellen, dass es nicht einfach ist, einen geeigneten Partner zur Verwirklichung des Projektes zu finden. Gleichzeitig mahnte der Wandel, weg von reinen Alterswohnungen, hin zum generationen-durchmischten Wohnen, zum Umdenken: «Wir haben

Der Stalliker Workshop zur Gestaltung des Dorfzentrums will eine altersdurchmischte Nutzung, die das Verständnis zwischen den Generationen und die Solidarität unter der Bewohnerschaft fördert. (Bild Urs E. Kneubühl) festgestellt, dass wir bei der Zukunftsgestaltung das ganze Dorfzentrum in den Blick nehmen müssen, damit die weitere Planung und Projektentwicklung auch auf den Grundstücken in der Kernzone gelingen kann», hielten entsprechend Sozialvorsteherin Monika Rohr, Hochbauvorsteher Remo Hablützel und Ortsplaner Christoph Haller zum Auftakt des Workshops fest.

Durchmischtes Wohnen und Begegnungszonen als Muss

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Die am Mittwochabend von den Workshop-Teilnehmenden eingebrachten Ideen, Vorstellungen und Wünsche zu Wohnen und Leben sowie zur attraktiven Gestaltung der Kernzone waren vielfältig. Verschiedene, selbstredend barrierefreie Wohnungstypen mit Gemeinschaftsräumen, welche einen selbstverwalteten Lebensstil ermöglichen, sehen die «Workshopler» als A und O. Genauso sollen die entsprechende Infrastruktur sowie Begegnungszonen für Jung und Alt geschaffen und bei der Vermietung eine gleichmässige Verteilung auf die Altersgruppen angestrebt werden. Einfälle, wie das Zentrum belebt werden kann, wurden desgleichen zahlreich

eingebracht: Grün- und weiteren nutzbaren Flächen (mit Brunnen oder Teich), einem wöchentlichen Dorfmärt, über ein Café oder Restaurant (eventuell in Kombination mit einem Gourmet-Laden), bis hin zu regelmässigen Kulturveranstaltungen sollen die Lebensqualität im Zentrum erhöhen. Dazu, das war allen Teilnehmenden klar, braucht es allerdings auch eine gehörige Portion Eigeninitiative und Eigenleistung der zukünftigen Bewohner. So wäre auch die weitgehende Selbstverwaltung äusserst wünschenswert: «Man soll möglichst viel selber machen dürfen und können.» «Mit schöner Architektur allein ist es aber nicht gemacht; das Zusammenleben und die Begegnung müssen sich entwickeln können», wurde zugleich gemahnt, überdies: «Es darf demzufolge kein enges Korsett geben, weil Gemeinsamkeit nicht erzwungen werden kann.»

Es muss etwas passieren im Dorfzentrum … Eine helle und grosszügige Architektur für die Gebäulichkeiten und generöse Aussenräume, dazu einen gemeinsam nutzbaren Aufenthaltsraum – beispielsweise für einen Mittagstisch

–, Gästezimmer zum Mieten und Wohnungen mit Balkonen zu erschwinglichen Preisen stehen auch auf der Wunschliste. «So viel wie nötig, so wenig wie möglich», war die unmittelbar folgende Einschränkung. Einig war man sich, dass im Dorfzentrum zwingend etwas passieren muss und auch, dass es nicht darum geht, «die Quadratur des Kreises zu suchen». Und auch das Votum «Es gilt jetzt anzupacken und nicht gleich wieder alles zu versenken, wenn Hürden kommen sollten…» wurde unisono abgenickt. Die vielfältigen möglichen Szenarien für die beabsichtigte Dorfzentrumsgestaltung wurden schriftlich festgehalten. Monika Rohr resümierte daraus, dass planerisch eine gute Lösung für die gesamte Kernzone geschaffen werden soll. In der Folge werden Projektgruppen mit aktiv mitgestaltenden Stallikerinnen und Stalliker gebildet – Mitwirkende sind herzlich willkommen –, um gemeinsam Ideen, Wünsche und Erwartungen unter Berücksichtigung von Baurecht, Machbarkeit und Kosten in realistische Szenarien umzuarbeiten. Ende Oktober werden diese Gruppen ihre Arbeit, die vermutlich drei bis vier abendliche Sitzungen verlangen wird,

Ausgezeichnete Autoren und Musik Lesereise durch den Kanton macht in Affoltern halt Der Kanton Zürich hat elf Autoren ausgezeichnet und eingeladen, aus ihren neuesten, teils noch unveröffentlichten Texten zu lesen. Einer von vier Veranstaltungsorten im Kanton ist am 3. Oktober die Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. Einmal jährlich vergibt die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich Werk- und Anerkennungsbeiträge in der Sparte Literatur. Die diesjährige Preisvergabe widerspiegelt das breite Spektrum literarischen Schaffens. Neben belletristischen Texten wurden eine Graphic Novel, erstmals ein Kinderbuch und ein Übersetzungsprojekt ausgezeichnet. Im Rahmen der Lesereise werden alle ausgezeichneten Werke vorgestellt.

Pro Veranstaltung präsentieren zwei bis drei der unterstützten Autorinnen und Autoren Auszüge ihres Schaffens. Im Anschluss an die Lesung wird ein Mitglied der kantonalen Kulturförderungskommission das Werk würdigen und den Entscheid der Jury begründen. Durch die vier Leseabende führen die Musikerin Anna Trauffer am Kontrabass und die Moderatorin und Journalistin Nora Zukker.

Buchhandlung Scheidegger in Affoltern und die Obere Mühle in Dübendorf. Für die Fachstelle Kultur ist die Zusammenarbeit mit den lokalen Veranstaltern, die allesamt regelmässig Literaturanlässe durchführen, von grosser Bedeutung. Damit soll auch ihr Engagement für das regionale Kulturleben gewürdigt und gestärkt werden. (pd.) Lesung mit Urs Hardegger (Anerkennungspreis für seine dokumentarische Erzählung «Es gilt

Engagement für das regionale Kulturleben wird gewürdigt Vom 17. September bis 6. Oktober ist die Lesereise im Kanton unterwegs. Die vier Stationen der Lesereise sind «camera.lit.obscura» in Wetzikon, die Altstadt Buchhandlung in Bülach, die

die Tat»), Klara Obermüller (Anerkennungspreis für ihre Memoiren «Spurensuche – ein Lebensrückblick in 12 Bildern») und Yves Raeber (Werkbeitrag für die Übertragung des Romans «Même en terre» von Thomas Sandoz ins Deutsche) am Dienstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Weitere Infos unter www.fachstellekultur.zh.ch.

aufnehmen. So werden die Grundlagen für Planungskredite geschaffen und eine Schätzung der entsprechenden Investitionsvolumen erarbeitet. In der Folge sollen dann auch die Gespräche mit Baugenossenschaften, welche die als realistisch gesehenen Szenarien weiter entwickeln wollen, wieder aufgenommen werden. «Ich bin zuversichtlich, dass wir die Planung des Dorfzentrums wieder ganz kräftig angeschoben haben», hielt die Stalliker Gesundheitsvorsteherin zum Schluss fest, wohl wissend, dass die Bereitschaft, sich für eine lebendige und attraktive Kernzone zu engagieren, bei den Stallikerinnen und Stalliker vorhanden ist. Die Signalisation etlicher Workshop-Teilnehmenden, sich sowohl in den künftigen Projektgruppen aktiv einzubringen als auch an einer finanziellen Beteiligung zur Realisation interessiert zu sein, dürfte diese Zuversicht gestärkt haben.

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am 14. September feiern Ruth und Alfred Stucki-Bühler in Obfelden die diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Ebenfalls am 14. September feiert Margareta Schönbächler-Bruder in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin von Herzen alles Gute und ein schönes Fest. anzeige


Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

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Bezirk Affoltern

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Selbst der Brand bei einem Produzenten brachte den Bau nicht in Verzug Kinder im Kispi-Rehabilitationszentrum verfolgen die Arbeiten am Therapiekubus mit Interesse

Ruth Meierhofer, Ökonomie-Leiterin Kispi-Reha, und Bauleiter Thomas Huber im künftigen Ganglabor.

Eine besondere Herausforderung: das Nebeneinander von Baustelle und laufendem Betrieb im und ums Haus.

Lärm und Staub, Mehrverkehr und Einschränkungen – das sind die negativen Auswirkungen einer Baustelle. Der Anbau im Kispi-Rehazentrum Affoltern wird allerdings auch mit grossem Interesse verfolgt.

nahme auf den laufenden Betrieb, grenzen doch einige Patientenzimmer direkt an die Baustelle an. Für viele Kinder seien die Bauarbeiten allerdings mehr Attraktion als Störnis gewesen, verrät Ruth Meierhofer, Ökonomie-Leiterin im Kispi-Rehazentrum. Und auch im Unterricht wurde das Geschehen auf dem Areal thematisiert. So stand die Projektwoche vom 31. August bis 8. September ganz im Zeichen von Bauen und Siedlungen. Von den Spielhäuser aus Kartonschachteln der Kindergartenkinder über die Gestaltung von Möbeln aus

................................................... von thomas stöckli Ein Augenschein auf der Baustelle zeigt: Die Arbeiten sind im Plan. Dies obwohl das Werk in Chur, welches die

Treppenelemente produzieren sollte, vor dem Liefertermin abgebrannt ist. Flexibel hat Bauleiter Thomas Huber daraufhin das Bauprogramm umgestellt, bis Ersatz gefunden war.

Rücksichtnahme auf den Betrieb «Sehr interessant» sei der Bau für ihn, so Huber. Die ungewohnt hohen Räume haben sein kleines Team ebenso gefordert wie einige knifflige Details. Das schliesst nicht nur die hohe Ästhetik-Anforderung an Sichtbeton-Bereiche ein, sondern auch die Rücksicht-

(Bilder Thomas Stöckli)

Petflaschen und Kartons, Modellhäuser aus Waldmaterialien und Hütten mit Bambusgerüst bis zu globalen Wegweisern reichte die Auseinandersetzung mit dem Thema. Für Letztere durften die Oberstufenschüler eine Stadt oder Ortschaft auswählen, dazu recherchieren und schliesslich eine typische Skyline mit Schild samt Distanz- und Richtungsangabe gestalten.

Tag der offenen Tür im Oktober 2018 Rund 5 Mio. Franken kostet die Erweiterung – getragen durch die Stiftung

Mäxi, benannt nach dem Kater, den eine begüterte Dame als Erben ihres Vermögens bestimmt hatte. Im April soll der neue Therapiekubus bezugsbereit sein. Damit enden die Bauarbeiten allerdings noch nicht ganz: Die frei werdenden bisherigen Therapieräume werden zu fünf Eltern-Kind-Zimmern mit Nasszellen und Balkons umgestaltet. Ende September 2018 soll dann alles fertig sein. Vom Ergebnis darf sich die Bevölkerung dann voraussichtlich im Oktober 2018 an einem Tag der offenen Tür überzeugen.

Dieses Jahr im Kanton bereits über 1,3 Mio. Franken ergaunert Trickbetrüger sind auch im Knonauer Amt aktiv – so schützt man sich dagegen Während die Kriminalitätsrate gesamthaft rückläufig ist, sind internationale Trickbetrügerbanden im Kanton Zürich zu nehmend aktiver. Gerade durch den Enkeltrick, bei dem sich Telefonbetrüger als Verwandte oder nahe Bekannte in Geldnot ausgeben, werden immer grössere Summen ergaunert. ................................................... von salomon schneider Bei hauptberuflichen Verbrechern ist es wie mit allen Profis. Sie werden mit längerer Erfahrung immer besser, erfolgreicher und oftmals auch skrupelloser. Telefonbetrüger sind besonders schwierig zu fassen, da ihre Opfer erst nach der Geldübergabe realisieren, dass sie Opfer eines Betruges geworden sind. Ist das Geld jedoch einmal weg, sind es die Verbrecher auch. Denn diese agieren aus dem Ausland. Einzig die Abholer halten sich bis zur Übergabe des Geldes für kurze Zeit vor Ort in der Schweiz auf. Dadurch ist die Strafverfolgung von Trickbetrügerbanden für die Polizei besonders schwierig.

Sie setzen ihre Opfer unter horrenden psychischen Druck Gerade Telefonbetrug ist momentan sehr stark im Kommen. Im gesamten

Jahr 2016 wurden bei der Zürcher Kantonspolizei 23 vollendete Telefonbetrugsdelikte angezeigt. Dabei wurde eine Deliktsumme von 724 900 Franken erbeutet. Dieses Jahr waren es bisher zwar nur zwölf vollendete Betrugsdelikte, jedoch mit einer Deliktsumme von 1 279 300 Franken. «Trickbetrüger sind Profis, die mit massivem, psychischem Druck arbeiten. In der Situation wirkt alles real und dringlich – erst bei genauer Reflexion fallen Ungereimtheiten auf. Für diese Reflexion lassen die Betrüger ihren Opfern jedoch keine Zeit. Viele Menschen schämen sich, wenn sie ihnen auf den Leim gegangen sind und zeigen die Straftat leider nicht an. Deshalb liegt die Dunkelziffer bei Telefonbetrug besonders hoch. Die Polizei geht von einer Dunkelziffer vom Faktor fünf aus. Würden alle Opfer Anzeige erstatten, könnten wir diesen Betrügern viel einfacher das Handwerk legen», erläutert Martin Litscher, Chef der Regionalabteilung Limmattal-Albis der Zürcher Kantonspolizei.

So funktioniert der Enkeltrick am Telefon Die Drahtzieher der Telefonbetrügerbanden sind in der Regel in Polen stationiert und durchsuchen von dort Telefonbücher nach alt klingenden Vornamen. «Maria ist beispielsweise ein Vorname, der vor 80 Jahren sehr beliebt war, aber auch heute noch zu den beliebtesten 50 Namen gehört.

Marias anzurufen lohnt sich deshalb nicht. Gertrud beispielsweise war früher ein beliebter Vorname, den es heute fast nicht mehr gibt. Auf solche Namen haben es die Telefonbetrüger abgesehen», erklärt Martin Litscher. Wenn sie einen passenden Namen gefunden haben, rufen sie an und fragen fast immer: «Rate mal, wer dran ist.» Wer miträt, gibt den Betrügern bereits erste Informationen preis. Wenn jemand fragt: «Rate mal wer dran ist…?», dann ist der beste Schutz, den Hörer sofort aufzulegen. Die Betrüger geben dann sofort auf und suchen sich ein neues Opfer. Diese müssen allein zu Hause sein, damit sie sich keinen Rat holen können. Denn die Betrüger können nur Erfolg haben, wenn sie eine psychische Drucksituation aufbauen können. Dazu müssen sie verhindern, dass ihre Opfer mit anderen Menschen sprechen.

Wer einmal gezahlt hat, wird nicht mehr in Ruhe gelassen «Der Professionalisierungsgrad der Betrüger ist erschreckend. Sie haben auf jede Rückfrage eine Antwort parat», warnt Martin Litscher. Die komische Stimme liegt am schlechten Handyempfang und das Geburtsdatum: «Aber Omi, weisst du denn das nicht mehr?» Nach einer Kennenlernphase kommen die Betrüger auf eine erfundene Notsituation zu sprechen und stellen

eine erste Geldforderung und sagen, dass sie es sofort bräuchten. Noch während die grösstenteils weiblichen Opfer anbeissen, schicken die Anrufer einen Abholer und teilweise auch Aufpasser vor Ort. Diese schauen dann zu, ob in der Bank beim Geld abheben alles rund läuft und gehen an den Übergabeplatz. Dort stellen sie sich vor, und haben den vermeintlichen Verwandten am Telefon, der versichert, dass sie das Geld dem «vertrauenswürdigen» Kollegen geben könne. Er oder sie sei aus irgendeinem Grund verhindert. Wer einmal Geld gegeben hat, wird zudem meistens weiter gemolken. Das geht so lange, bis die Opfer psychisch zusammenbrechen, sich jemandem anvertrauen, kein Geld mehr haben oder zur Polizei gehen.

Das kann man gegen Trickbetrüger tun Martin Litscher erklärt, wie man sich am besten vor Telefonbetrügern schützt: «Wer einen verdächtigen Anruf entgegennimmt, sollte umgehend den Hörer auflegen und die Polizei (Notruf 117) darüber informieren. Die Betrüger rufen nämlich direkt nach dem Aufhängen erneut an. Wenn dann plötzlich besetzt ist, wissen sie, dass sie aufgeflogen sind und rufen nicht mehr an. Grundsätzlich ist es nie zu spät, mit einem Verwandten, Bekannten oder der Polizei über so etwas zu reden. Auf jeden Fall sollte

Telefonbetrug trifft nicht nur ältere Pensionäre. (Symbolbild Salomon Schneider) man nie Geld auszahlen, ohne vorher mit jemandem darüber gesprochen zu haben. Warnhinweise von Bankangestellten sollten ernst genommen werden. Diese haben in der Vergangenheit schon mehrfach solche Straftaten verhindert. Wer sichergehen will, kann im Telefonbuch auch den Vornamen auf den ersten Buchstaben reduzieren lassen, denn mit einem G. im Telefonbuch können Betrüger nichts anfangen. Zudem lohnt es sich, Verwandte und Bekannte auf die TrickbetrügerProblematik anzusprechen. Denn, wer den Trick kennt, wird im Ernstfall eher hellhörig.» Infos: www.telefonbetrug.ch.


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Bezirk Affoltern

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Kehrichtsammeldienst in neuen Händen Ab 1. Januar 2018 übernimmt Obrist Transport + Recycling AG von der K. Müller AG Kehricht und ein Grossteil des Grünguts wird im Bezirk Affoltern ab 1. Januar 2018 von der Obrist Transport + Recycling AG aus Neuenhof AG abgeholt. Die Neuausschreibung (Submission) erfolgte, weil die K. Müller AG, die den Sammeldienst seit 2003 besorgt, den Vertrag gekündigt hat. ................................................... von werner schneiter Der letzte Wechsel beim Sammeldienst von Kehricht und Grüngut erfolgte im Jahr 2003. Damals ging der Auftrag der Dileca AG (ehemals Kehrichtzweckverband) von der Zingg AG aus Hedingen an die K. Müller AG über, was für Gesprächsstoff sorgte – auch, weil im Rahmen eines Submissionsverfahrens eine einheimische Firma gegenüber einem aus Wallisellen stammenden Anbieter den Kürzeren zog. Immerhin war Zingg seit dem Bau der Kehrichtverbrennungsanlage in Zwillikon, die 1985 stillgelegt wurde, zuständig für den Kehricht-Sammeldienst. Auch beim jetzigen Wechsel liegt der Grund hauptsächlich im Preis – zumindest aus Sicht von Müller-Geschäftsführer Daniel Müller. «Mitbieter Obrist kann das zu einem günstigeren

Nach der Vertragsunterzeichnung am Sitz der Dileca in Affoltern, von links: Obrist-Geschäftsführer Thomas Meier, Inhaberin Sabine Bärlocher, Dileca-Geschäftsführer Franz Liebhart und Dileca-Präsident Andreas Binder. (Bild Werner Schneiter) Preis machen. Für uns gibt es eine Grenze», sagt er. Groll hegt Müller indessen nicht. «So ist das Geschäft». Was die Weiterbeschäftigung der Mitarbeitenden betrifft, will er das Gespräch mit Obrist suchen. Weil Müller für die Kehrichtentsorgung im Kanton Zug zuständig ist, kann er dort einen Teil der im Säuliamt stationierten Mannschaft be-

schäftigen, einen anderen vielleicht am Hauptsitz in Wallisellen. Möglich, dass auch Obrist den einen oder anderen Belader von Müller übernimmt. «Es ist mir ein Anliegen, dass wegen des Wechsels niemand arbeitslos wird», fügt Daniel Müller bei. Seinen im Säuliamt stationierten Wagenpark zügelt er Anfang Jahr nach Wallisellen.

Unveränderte Sammeltour Unter sieben Anbietern fiel nun die Wahl nach einer Submission der Dileca auf die Obrist Transport + Recycling AG aus dem aargauischen Neuenhof, welche das wirtschaftlich günstigste Angebot eingereicht hat. Preis, Qualität und Referenzen bildeten die Hauptkriterien für die Vergabe. Dieser

Tage wurde der Vertrag unterzeichnet – für fünf Jahre mit einer Option für weitere drei Jahre. Zum Kerngeschäft der 60-jährigen und in dritter Generation von Sabine Bärlocher geführten Firma zählt die Entsorgung. Insbesondere bei Kehrichtsammeltouren verfügt sie über langjährige Erfahrung, führt sie diese doch mittlerweile in 36 Gemeinden der Kantone Aargau und Zürich durch: im Limmattal, Siggenthal, im Freiamt bis Wohlen Richtung Zurzach sowie in Fällanden und in Wangen-Brüttisellen. «Nach Birmensdorf bildet nun die Übernahme im Säuliamt «eine natürliche Erweiterung», hält Obrist-Geschäftsführer Thomas Meier fest. Obrist übernimmt den Sammeldienst ausser in Stallikon in allen Ämtler Gemeinden sowie in Jonen und in Islisberg – ausschliesslich mit modernsten Euro-6-Fahrzeugen. Ausserdem wird Grüngut aus elf Gemeinden abgeholt und zur Ökopower AG nach Rickenbach-Ottenbach geführt. Da ändert sich gegenüber heute nichts – auch nicht, was die Sammeltouren betrifft. Die Abholtage in den Gemeinden bleiben die gleichen. Mögliche Änderungen gibt es bei den Abholzeiten. Und beim Kehrichtsackpreis, nachdem beide Vertragspartner von guten Konditionen sprechen? «Der bleibt vorläufig unverändert», sagt Dileca-Geschäftsführer Franz Liebhart, schliesst aber eine spätere Senkung nicht aus.

Kommunale Gebührenverordnung erlassen Verhandlungsbericht und Informationen aus dem Gemeinderat Bonstetten Gebühren sind öffentliche Abgaben. Sie müssen von den Privaten für bestimmte Leistungen der Verwaltung bezahlt werden und dürfen höchstens kostendeckend sein. ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer Das Legalitätsprinzip verlangt, dass die Grundlagen der Gebührenerhebung von den Stimmberechtigten festgelegt werden. Das bedeutet, die gesetzliche Grundlage muss zumindest den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand der Abgabe und die Bemessungsgrundlage für die Abgabe festhalten. Nach den Bemessungsgrundlagen berechnet die Exekutive sodann die Höhen der Gebühren im Einzelnen und hält sie in einem Gebührentarif fest. Ausserdem darf die Exekutive darin sogenannte Kanzleioder Verwaltungsgebühren direkt festlegen. Das sind Gebühren, die niedrig sind und für Routinehandlungen verlangt werden. Die rechtsanwendenden Stellen (z.B. die Baubewilligungsbehörde) setzten die individuelle Gebühr letztlich für den Einzelfall fest. Für die Abfall-, Wasser-, Abwasserund Kabelnetzgebühren haben die Stimmberechtigen der Gemeinde Bonstetten mit dem Erlass der Abfallverordnung, dem Wasserreglement, der Siedlungsentwässerungsverordnung und der Kabelnetzverordnung schon die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Diese bleiben unverändert in Kraft. Teilweise bestehen auch gesetzliche Grundlagen im übergeordneten Recht, auf die weiterhin abgestützt werden kann. Die übrigen Gebühren wurden bis heute gestützt auf die regierungsrätliche Verordnung über die Gebühren der Gemeindebehörden (Vogg) erhoben. Das heute gültige Gebührenreglement und weitere Tarifordnungen

wurden durch den Gemeinderat (Exekutive) erlassen und müssen durch eine Verordnung der Gemeindeversammlung (Legislative) ersetzt werden. Mit der Totalrevision des Gemeindegesetzes wird zudem die Vogg per 1. Januar 2018 aufgehoben. Damit fehlt ab diesem Zeitpunkt für einen Teil der kommunalen Gebühren eine genügende Rechtsgrundlage. Nach Wegfall dieser Grundlage sind die Gemeinden gehalten, selbst Rechtsgrundlagen zu schaffen, damit sie rechtsgültige Gebühren erheben dürfen. Die Gemeindeordnung sieht in Art. 13 vor, dass die Grundlagen der Gebührenerhebung durch die Gemeindeversammlung festgesetzt werden. Die Gemeinden können den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand der Abgabe und die Bemessungsgrundlage selbst festsetzen. Das Kostendeckungsprinzip setzt den oberen Rahmen für die Gebührenbemessung. Gewinne dürfen die Gemeinden durch das Erheben von Gebühren nicht erwirtschaften. Ausserdem muss bei der Bemessung der Gebühren das Äquivalenzprinzip beachtet werden. Das Äquivalenzprinzip konkretisiert das Verhältnismässigkeitsprinzip und das Willkürverbot (Art. 5 Abs. 2 sowie Art. 8 und Art. 9 der Bundesverfassung) für den Bereich der Kausalabgaben. Es bestimmt, dass eine Gebühr nicht in einem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven Wert der Leistung stehen darf und sich in vernünftigen Grenzen halten muss. Diese Grundlagen werden neu in einer zu beschliessenden Gebührenverordnung festgesetzt. Der Gemeinderat hat aufgrund einer vom Verband der Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (Vzgv) erstellten Mustergebührenverordnung eine kommunale Gebührenverordnung ausgearbeitet. Die Gebührenverordnung ist in zwei Teile gegliedert, einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Im allgemeinen Teil findet sich auch die Delegation an die Exekutive, die

einzelnen Gebührenhöhen, basierend auf den Vorgaben in der Verordnung, im Gebührentarif festzulegen. Im speziellen Teil finden sich Bestimmungen für Gebühren der einzelnen Verwaltungsbereiche.

Erwägungen Die ausgearbeitete Gebührenverordnung ist eine neue gesetzliche Grundlage für die Gebühren für Verwaltungsleistungen der Gemeinde Bonstetten, welche auch bis anhin bezogen wurden. Die Gebühren entsprechen den genannten Prinzipien und können übernommen werden. Mit dem Erlass der Gebührenverordnung geht keine Gebührenerhöhung oder Gebührensenkung einher. Mit «Kann»-Formulierungen werden dem Gemeinderat Möglichkeiten eröffnet, zu einem späteren Zeitpunkt auch Praxisänderungen vorzunehmen. Bei Praxisänderungen wird die Bevölkerung rechtzeitig mittels amtlichen Publikationen und der Möglichkeit zur Ergreifung eines Rechtsmittels informiert. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Änderungen geplant. Dies bedeutet: Es werden weiterhin in derselben Höhe und für dieselben Leistungen der Verwaltung Gebühren erhoben, wie bis anhin. Der Gemeinderat wird bei Annahme der Vorlage basierend darauf den Gebührentarif erlassen.

Empfehlung des Gemeinderates Die Gebühreneinnahmen sind nebst den Steuereinnahmen für die Finanzierung von Leistungen für unsere Einwohnerinnen und Einwohnern unabdingbar. Mit der Einhaltung des Kostendeckungsprinzips, wie oben erwähnt, ist es der Gemeinde nicht gestattet, Gewinne zu erwirtschaften. Mit der vorliegenden Gebührenverordnung wird dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung die Grundlage für die Erhebung der Gebühren ge-

schaffen. Aus all den genannten Gründen unterstützt der Gemeinderat den Erlass dieser neuen Gebührenverordnung und beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung. Im Weisungsheft zur Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017 wird die Gebührenverordnung im Detail und mit entsprechenden Erläuterungen abgedruckt.

O-Bike: unbewilligtes Abstellen auf öffentlichem Grund Sicherlich haben die Einwohnerinnen und Einwohner von Bonstetten bemerkt, dass seit einigen Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet die grau-gelben Fahrräder der Firma O-Bike unkoordiniert abgestellt werden. Der Gemeinderat wurde von O-Bike bis heute nie angefragt, ob das Abstellen auf öffentlichem Grund erlaubt ist. Im Gegenteil, diverse Anfragen von Seiten der Gemeinde blieben bis heute unbeantwortet. Der Gemeinderat hat sich deshalb entschieden, die geltende Polizeiverordnung, welche gemäss Art. 11 Abs. 2 die Benutzung des öffentlichen Grundes im Detail regelt, sowie die Bussenverordnung konsequent anzuwenden. Die Fahrräder werden in den nächsten Tagen vom Werkdienst der Gemeinde auf dem ganzen Gemeindegebiet eingesammelt und eingelagert. Erst bei Bezahlung der Aufwendungen und einer Busse werden die Fahrräder dem Eigentümer ausgehändigt. Aus der Presse ist zu entnehmen, dass immer mehr Gemeinden konsequent gegen die Firma O-Bike vorgehen, so nun auch Bonstetten.

Daten der Gemeindeversammlungen Der Gemeinderat legte folgende Daten für die Gemeindeversammlungen im Jahre 2018 fest: Dienstag, 12. Juni 2018, 20 Uhr, Gemeindesaal; Dienstag, 27. November 2018, 20 Uhr, Gemeindesaal.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt: • Ruedi Glättli, Bonstetten; Baugesuch-Nr. 2016-0005, Neubau Freilaufstall mit Jauchegrube, Im Sol 11, Grundstück-Nr. 1370; • Walter Glättli, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 2017-0015, Anbau Vordach an bestehendes Ökonomiegebäude, Grundstrasse bei 20, GrundstückNr. 390; • Weiss Peter, Dachenmasstrasse 48, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 20170007, Erstellung Luft/Wasser-Wärmepumpe bei Wohnhaus Chäserenweg 51, Grundstück-Nr. 984; • Hanselmann Rolf, Bonstetten; Baugesuch Nr. 2017-0020, Erweiterung Fahrzeugabstellplatz, Chapfstrasse 23, Grundstück-Nr. 2470. Baubewilligungen im Anzeigeverfahren: • Martina und Patrik Stähli, Im Heumoos 11, Bonstetten, BaugesuchNr. 2017-0002, Projektänderungen bei bewilligtem Einfamilienhaus Breitenacher 60, Grundstück-Nr. 1653; • Hunziker Werner und Ursula, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 2017-0025, Erweiterung bestehende Garage, Buecheneggstrasse 7, Grundstück-Nr. 1790.

Im Weiteren hat der Gemeinderat • der Firma Renercon, Knonau, die einmalige Bildnutzung des Gemeindewappens von Bonstetten im Zusammenhang einer Dokumentation/Präsentation des Wärmeverbundes Bonstetten genehmigt; • die Bauabrechnung für die Sanierung der Treppenanlage Breitenacher genehmigt; • die Bauabrechnung für die Erstellung einer neuen Schmutzwasserleitung Pumpstation Im Heumoos genehmigt; • die Mietzinse von Gemeindeliegenschaften aufgrund der Senkung des Referenzzinssatzes angepasst.


Bezirk Affoltern

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Früchte und Pappe für den Zürcher Zoo Zoo Kurator Dr. Robert Zingg vermittelte am «Rüüss-Abig» gewichtige Fakten über Dickhäuter Bei eher kühlen Temperaturen lauschten die «Rüüss-Abig»-Gäste am vergangenen Donnerstagabend gespannt dem Vortrag von Dr. Robert Zingg, Kurator des Zoo Zürich. ................................................... von andrea bolliger «Die Früchte und Gemüsekörbe, die auf den Tischen stehen, sind nicht für den Referenten und auch nicht für Sie, geschätzte Gäste, sondern für die Elefanten des Zoos Zürich», begann Chefredaktor Thomas Stöckli den Referenten des «Rüüss-Abig» vorzustellen. Als Zoobiologe und Kurator kennt Robert Zingg die Elefanten wie kaum ein Zweiter. Über 20 Jahre war er im Zoo tätig. «Sie müssen die nächste halbe Stunde mit einem anderen Dialekt vorlieb nehmen, aber auch 45 Jahre Kanton Zürich konnten meinem Dialekt nichts anhaben», begrüsste Robert Zingg in breitestem Baseldeutsch. Wörter wie elefantös oder Elefantenrunde würden heute häufig verwendet, seine Absicht sei nicht, die Zuhörer zu Elefanten-Experten zu machen. «Doch am Schluss sollte man wissen, wie stark man erröten muss, wenn man sich mit dem Prädikat «Elefant» schmücken wolle», fuhr er fort. Bevor der Referent zu den gewichtigen Fakten überging, erklärt er die drei Elefantenarten. Man unterscheidet nämlich nicht nur zwischen den asiatischen Elefanten mit kleinen Ohren und dem höchsten Punkt des Körpers am Rücken und den afrikanischen mit den grossen Ohren, dem höchsten Punkt am Schultergürtel und den Stosszähnen bei beiden Geschlechtern. In Afrika leben neben den beschriebenen Savannenelefanten auch Waldelefanten, welche kleiner sind, fast kreisrunde Ohren haben und deren Stellung der Stosszähne an den Lebensraum angepasst ist.

Schwere Zähne Elefanten werden bis zu sieben Tonnen schwer und erreichen eine Körperhöhe von über drei Metern. Auch ihre Zähne sind schwer. Neben den Stosszähnen besitzen sie auf jeder Seite sechs Backenzähne, die sich nach und nach auswechseln. Einer dieser Backenzähne wiegt 3 bis 5 Kilogramm. «Es sind also etwas grössere Gebilde, als wir sie kennen», bemerkte Robert Zingg. Bis zum Alter von 14 bis 15 Jahren sind die ersten drei im Einsatz. Sind diese abgenutzt, stösst von hinten der nächste Zahn nach, und die alten Zähne fallen aus. Der sechste und letzte Zahn sollte aber bis zum Lebensende halten. Viele ältere Elefanten be-

Robert Zingg bekam einen designten Papp-Elefant von Luis Rodrigalvarez als Gastgeschenk. (Bild Andrea Bolliger) wegen sich deshalb entlang von Flüssen und ernähren sich von weichen Wasserpflanzen und verhungern am Ende.

Dicke Haut, aber ... Man gehe immer davon aus, dass Elefanten eine dicke Haut haben. Das stimme auch, sagt Robert Zingg. Wenn man sie gerbe, gebe dies ein Leder von rund vier Zentimetern Dicke. Ein Raunen geht durch die Reihen der Zuhörer. Das heisse nicht, dass die Haut des Elefanten nicht sensitiv sei, erklärte Robert Zingg anhand eines Beispiels. Es gebe eine Methode, um den Tieren Blut abzunehmen, ohne sie zu stressen. Auf dem Elefanten werden Raubwanzen abgesetzt, diese suchen sich ein Äderchen und saugen sich dann voll. Sie hätten es ausprobiert, doch der Elefant habe immer gemerkt, wo auf seiner Haut sich diese Wanzen gerade aufhielten und erschlug sie sogleich. Elefanten achten auf ihre Haut und nehmen regelmässig ein Bad. Zum Schutz vor der Sonne überdecken sie sie mit Sand und anderen Materialien.

Die klassische Haltung war dominant Die Haltung von Elefanten in Europa hielt sich immer an die Erfahrungen aus Indien. Auch in der Elefantensprache gibt es noch Elemente aus dieser Kultur. «Der Elefant selber wurde nie domestiziert, man hat ihn nicht gezüchtet und selektioniert, wie man das mit anderen Haustieren gemacht hat,» so Robert Zingg. Man fing Wild-

Elefantenbulle «Maxi» und seine Herde wurden mit Früchten und Gemüse beschenkt. (Archivbild Thomas Stöckli)

Um die Gäste kümmerten sich von links nach rechts: Alicia Vogt, Susanne Crimi, Kurt Birrer, Kim Vogt und Rebecca Kaufmann. (Bild Salomon Schneider)

tiere ein, brach ihnen den Willen und erzog sie zu Arbeitselefanten. Die klassische Haltung in zoologischen Gärten lehnte sich an diese Haltung an und die Tiere wurden im direkten Kontakt betreut. Damals hatten die Tierpfleger Haken, um gewisse Befehle durchzusetzen. Vielfach wurden die Tiere nachts angekettet, damit sie sich nicht gegenseitig Leid antaten oder sich sonst gefährdeten. Da hätte sich in den letzten Jahren doch einiges verändert, sagte Robert Zingg. Vermehrt ist man zum geschützten Kontakt übergegangen, was nicht heisst, dass der Betreuende total geschützt ist. «Er muss die Tiere immer noch gut kennen und aufpassen. Auch ein freundlicher Elefant kann einem mit dem Rüssel erwischen», so der Experte. Im Rüssel, der eine Verschmelzung von Oberlippe und Nase ist, befinden sich nämlich 40 000 Muskeln. Ein kräftiges, aber auch präzises Organ, welches für alle möglichen Arbeiten eingesetzt werden kann, weil es so kräftig ist. Für Jungtiere ist der Rüssel erst einmal eher im Weg als nützlich, sie müssen die Koordination damit noch lernen. Dem afrikanischen Elefanten stehen dabei zwei Greiffinger im Rüssel zur Verfügung dem asiatischen nur einen.

Argumente gehen durch den Magen Bei der Planung des neuen Elefantenhauses im Jahr 2008 hat man den Grundsatzentscheid für die geschützte Haltung im Zoo Zürich getroffen. Einerseits sollte der Tierpfleger besser geschützt und andererseits den Tieren mehr Freiheit gegeben werden, um ei-

ne neue Sozialordnung zu entwickeln. Damit die Tiere auch im geschützten Kontakt medizinisch versorgt werden können, wurden Tier und Mensch bereits im Jahr bevor die neue Anlage in Betrieb genommen wurde trainiert. Jetzt kommt der Pflegende nicht mehr zum Tier, sondern das Tier zum Pfleger. «Da braucht es gute Argumente, damit das Tier zum Pfleger kommt. Diese gehen meistens durch den Magen,» so Robert Zingg. Die Bemerkung sorgte für einige Lacher aus dem Publikum.

Gute Beziehung zu Tierpflegern Es brauche grosse Präzision bei der Arbeit des Tierpflegers, damit das Tier versteht, was es machen soll. Belohnt werden die Elefanten mit einem Stückchen Frucht. «Mit dieser Methode gelingt es, die Tiere perfekt zu betreuen», sagte Robert Zingg. «Dass der Mensch nicht das Wichtigste im Leben der Elefanten ist, zeigt der Umstand, dass die Jungtiere die ersten drei oder vier Monate ihres Lebens nichts von den Tierpflegern wissen wollten», erklärte Robert Zingg. In dieser Zeit trinken sie nur. Erst als sie begannen, feste Nahrung zu sich zu nehmen, merkten sie, dass sie ein Apfel- oder Ananasstückchen bekommen konnten. Das war die Basis für den ersten Kontakt zu den Pflegenden und so konnte man das Training aufnehmen, was schlussendlich dazu dient, sie auch medizinisch kontrollieren zu können. «Ursprünglich hat man geglaubt, dass die aus dem direkten Kontakt entlassenen Tiere erst einmal ihre

Freiheit zelebrieren würden. Aber das war nicht so», sagte Robert Zingg. Sie hätten weiterhin die Beziehung zu den Tierpflegern aufrechterhalten, was zeige, dass die Beziehung auch vorher gut war.

Nicht nur wegen Elfenbein bedroht Es leben noch gut 500 000 afrikanische und nur noch 40 000 bis 50 000 asiatische Elefanten. Sie sind nicht nur durch die Wilderei, sondern auch durch den Verlust von Lebensräumen bedroht. Viele Populationen würden immer kleiner und in Afrika bestehe das Problem, dass sie die jahreszeitlichen Wanderungen nicht mehr machen können. Ananas und Mais schmecken auch den Elefanten und so können in der landwirtschaftlichen Nutzung Konflikte entstehen. «Der Elefant ist ein charismatisches und exotisches Tier mit grösserer Problematik. Es soll uns aber nicht vergessen lassen, dass in unserer Umgebung andere Tiere mit ähnlichen Problemen leben und diese sollte man nicht aus dem Fokus verlieren, auch wenn es manchmal einfacher ist, diese auf Distanz zu schützen», schloss Robert Zingg seinen Vortrag, für den er viel Applaus und einen von Luis Rodrigalvarez designten Papp-Elefantenkopf erhielt. Die Freude bei den Angestellten des Zoos Zürich war gross, als am Freitagmorgen Barbara Roth, Geschäftsführerin der Weiss Medien AG, die Gemüse- und Früchtedekoration vom «Rüüss-Abig» an Robert Zingg und Tierpfleger Turi Kehl übergab.

Robert Zingg links und Tierpfleger Turi Kehl nahmen die Früchte und Gemüsespende des Anzeigers am Freitagmorgen entgegen. (Bild Barbara Roth.)


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Dienstag, 12. September 2017

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Gegen Stau und für Integration

Die Alternativen transparent aufzeigen

AHV-Vorlagen: zurück an den Absender

Behinderung von öffentlichem Verkehr verursacht mehr Stau.

Projektierungskredit für die Erweiterung der Schulanlage; Urnenabstimmung vom 24. September in Mettmenstetten.

Die Zielsetzungen waren klar: 1. Die Leistungshöhen in der 1. und in der 2. Säule sind zu erhalten. 2. Die Finanzierung muss für 10 bis 15 Jahre sichergestellt werden. Mit den jetzt vorliegenden Massnahmen werden beide Ziele klar nicht erreicht, ja sie sind absurd in den Wind geschlagen worden. Die AHV wird massiv ausgebaut und schafft eine Zweiklassengesellschaft, wo bisherige Rentner nichts erhalten. Im Gegenteil, bei den Neurentnern erhält der Millionär gleichviel wie der Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL). Nur dass dieser unter Umständen mit der höheren AHV nicht mehr EL berechtigt ist und sogar höhere Steuern zahlen muss. Die Schwächsten verlieren, die Jungen müssen einen riesigen Schuldenberg mit höheren Lohnnebenkosten und einer weiter steigenden Mehrwertsteuer bis ans Lebensende finanzieren. So kündet die Vorlage den Generationenvertrag auf und gefährdet den sozialen Frieden in unserem Land. Deshalb: beide Vorlagen ablehnen, zurück an den Absender, Ziele beachten!

Die Verfassungsänderung Anti-Stau trägt einen trügerischen Titel. Um Staus wirksam zu bekämpfen, ist sie aber völlig ungeeignet. Heute werden öffentlicher Verkehr, Auto- und Veloverkehr aufeinander abgestimmt. Vielerorts sind Bus-Bevorzugungen an Ampeln sinnvoll, damit die Passagiere ihren Zug pünktlich erreichen. Mit der Vorlage wären solche pragmatischen Massnahmen nicht mehr möglich und die Verkehrspolitik aus dem Gleichgewicht. Verspätungen im öffentlichen Verkehr würden zunehmen und es würde mehr mit dem Auto gefahren – womit noch mehr Leute im Stau stünden. Darum «Anti-Stauinitiative» Nein. Unsere Demokratie, Gesellschaft und Gemeinschaft lebt von den Fähigkeiten und dem Willen ihrer Mitglieder. Um ihr ganzes Können einzubringen, müssen Mitglieder integriert sein und Möglichkeiten erhalten. Für Flüchtlinge ist eine erfolgreiche Integration eine grosse Herausforderung. Ausser dem Deutschunterricht verfügen sie über keinerlei Tagesstrukturen. Viele wollen aktiv sein, haben aber keine Möglichkeit. Ein Tag ohne Inhalt

Andreas Huber als Bezirksrichter Durch seine langjährige Tätigkeit am Bezirksgericht Affoltern als Gerichtsschreiber und Ersatzrichter ist Andreas Huber mit den hiesigen Verhältnissen bestens vertraut. Er kennt alle Abläufe und Personen, mit denen er für das einwandfreie Funktionieren unseres Gerichts verantwortlich sein wird. Als Rechtsanwalt hat er sich fundierte Kenntnisse unseres Justizsystems angeeignet und als leitender Gerichtsschreiber die notwendige Führungserfahrung in der Justiz erworben. Für die Gemeinden leistet ein vertrauensvoller, effizienter und erfahrener Richter einen wichtigen Beitrag zum Rechtsfrieden. Dieser ist wichtiges Element unseres gut funktionierenden Staates, in dem wir uns geborgen fühlen. Ich schätze mich glücklich, Ihnen den charakterlich und fachlich ausgewiesenen Andreas Huber zur Wahl als Bezirksrichter zu empfehlen. Frank Rutishauser, Rechtsanwalt und Gemeindepräsident, Bonstetten

und Sinn führt zu Trägheit, Verlust von Selbstvertrauen und Selbstverantwortung, Sozialhilfeabhängigkeit; und Nicht-Integration, mit allen Folgen daraus. Es gibt daher bereits im frühen Stadium grossen Handlungsbedarf, um «Negativ-Spiralen» zu vermeiden. Mittlerweile ist es auch in BundesBern angekommen, dass die frühe Integration von Flüchtlingen sehr wichtig ist. Das Ziel ist, den Betroffenen eine Chance zu bieten, so schnell wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen. Der Kanton Zürich macht dank dem aktuell gültigen Integrationsmodell gute Erfahrungen. Er weist im Vergleich zu anderen Kantonen eine überdurchschnittliche Erwerbsquote auf. Die Betroffenen können also einer Arbeit nachgehen und stehen auf eigenen Füssen. Ziel erreicht! Nun soll dieses Modell wieder aufgehoben werden, weil kurzfristig beim Kanton gespart werden soll. Dies ist nicht im Interesse der Betroffenen und der Gemeinden, die für die Sozialhilfe aufkommen und somit die Steuern erhöhen müssen. Darum «Aufhebung der Sozialhilfeleistungen» Nein. Ronald Alder, Gemeinderat Ottenbach, Kantonsrat Grünliberale

Andreas Huber: eine gute Wahl Bezirksrichterwahl vom 24. September. Zwischen 1996 und 2012 war ich Präsident des Bezirksgerichts Affoltern und habe einige Jahre mit Herrn Huber zusammengearbeitet. Ich habe ihn dabei kennen und schätzen gelernt. Andreas Huber begann seine Gerichtslaufbahn am Bezirksgericht Affoltern als Auditor vor über 10 Jahren. Während meiner Amtszeit wurde er zum Gerichtsschreiber und nach erfolgreichem Bestehen der herausfordernden Anwaltsprüfung zum Leitenden Gerichtsschreiber und zum nebenamtlichen Ersatzrichter befördert. Während unserer Zusammenarbeit ist mir sein ausgeprägtes Interesse an juristischen Fragestellungen sowie seine strukturierte Arbeitsweise aufgefallen. Die ihm als Ersatzrichter anvertrauten Prozesse betreute er

Projektierungskredit ablehnen Zur Erweiterung der Schulanlage Mettmenstetten, Urnenabstimmung vom 24. September. An der Informationsveranstaltung vom 28. August wurden dem Stimmbürger in wesentlichen vom Publikum gestellten Themenfragen Antworten mit tragfähigen Lösungskonzepten vorenthalten. Als Beispiel, das unzureichende Mobilitäts- und Verkehrskonzept, die für einige Sportarten ungünstig konzipierte Turnhallengrösse und die Standortverschiebung des Doppelkindergartens. Auf Fragen zu absehbaren Verkehrsproblemen und Sicherheitsaspekten konnte von behördlicher Seite kein ausreichender und sicherer Lösungsansatz präsentiert werden. In der Weisung zur Abstimmung erfahren die Stimmberechtigten, dass der geplante Doppelkindergarten nicht, wie in der verbindlichen Raumentwicklung Mettmenstetten vorgesehen, südlich des Wygartenschulhauses realisiert werden soll, sondern auf dem Sportplatz Wygarten. Diese Verschiebung des Standortes widerspricht behördenverbindlichen Festlegungen und ist aktuell durch einen Rekurs sistiert. Schaltet sich da die Aufsichtsbe-

Nach der Informationsveranstaltung vom 28. August 2017 im Wygarten trat der Vorstand der SVP Mettmenstetten zu einer Sondersitzung zusammen. Dass Investitionen in die Infrastruktur unserer Gemeinde nötig sind, dazu steht unsere Ortspartei. Die SVP Mettmenstetten stellt sich deshalb positiv zum Projektierungskredit von 2 970 000 Franken, hat aber die bestimmte Erwartung, dass das Projektteam – im Hinblick auf den später zu bewilligenden Baukredit – die bestehenden Unzulänglichkeiten der Vorlage behebt und verschiedene Alternativen ernsthaft prüft. Konkret geht es um die nachstehenden, wesentlichen Nachbesserungen des Projektes. 1. Das Verkehrskonzept, einschliesslich Parkierung, ist zu korrigieren. Der ohnehin vorhandene Verkehr darf nicht blockiert, sondern soll sinnvoll gelenkt und kanalisiert werden. 2. Die Doppelturnhalle ist gemäss derzeitigem Konzept nicht für alle gängigen Hallensportarten tauglich.

hörde ein? Es kann nicht sein, dass die Primarschulpflege mithilfe des Gemeindepräsidenten ein Raumentwicklungskonzept eigenmächtig und ohne plausible Erklärung unterläuft. Für den geplanten Doppelkindergarten liegt eine nicht rechtskräftige Baubewilligung vor, was heisst, dass die Kosten für die Projektierung bereits ausgegeben wurden. In der Weisung zur Abstimmung ist der Doppelkindergarten auch aufgeführt. Muss der Projektierungskredit für den Doppelkindergarten nun doppelt bewilligt werden? Ist dies gar der Versuch, die Verschiebung des Kindergartens ohne expliziten Antrag bewilligen zu lassen? Ist es sinnvoll, Gelder zu sprechen, wenn das Projekt wegen den zahlreichen Problemen und daraus folgenden Rekursen nur mit zeitlicher Verzögerung oder sogar nicht umgesetzt werden kann? Zunächst sollte die Gemeinde ein besseres und breiter abgestütztes Konzept erarbeiten, welches alle Mettmenstetter einbezieht. Dazu gehören auch die Anwohner. Die Planung des Projektes lässt in wesentlichen Teilen zu viele Fragen offen, so dass nur dessen Ablehnung empfohlen werden kann. Peter Walde, Mettmenstetten

sorgfältig. Er erledigte diese speditiv und mit gesundem Menschenverstand. Darüber hinaus habe ich Andreas Huber als integre und zuverlässige Persönlichkeit erlebt. Sein stets wertschätzender Umgang und seine Fachkompetenz wurden sowohl von den Parteien als auch von den Kolleginnen und Kollegen am Gericht sehr geschätzt. Ich bin überzeugt, dass Andreas Huber fachlich und menschlich bestens für das Amt eines Bezirksrichters qualifiziert ist. Das Bezirksgericht Affoltern gewinnt mit seiner Person einen erfahrenen und im Bezirk Affoltern verankerten Richter. Deshalb unterstütze ich seine Kandidatur und wünsche ihm viel Erfolg für diese Wahl. Dr. iur. Andreas Gerber, alt Gerichtspräsident am Bezirksgericht Affoltern

Die SVP erwartet, dass die Planer die Realisierbarkeit einer breiteren Halle prüfen und die entsprechenden Mehrkosten aufzeigen. Das Volk soll dann entscheiden können, ob eine grössere Halle gewünscht wird. 3. Das Energiekonzept ist ebenfalls zu überarbeiten und Alternativen unter Berücksichtigung der Investitions- und Folgekosten sind ernsthaft zu prüfen. Wir denken an Erdwärme oder Erdgas.

Ja, aber nicht vorbehaltlos Wir könnten uns vorstellen, dass hier auf längere Sicht erhebliche Einsparungen möglich sind. Auch diesbezüglich erwartet die SVP Mettmenstetten vom Projektteam, dass die verschiedenen Alternativen transparent aufgezeigt und einander gegenübergestellt werden, wobei nicht nur die Investitionskosten, sondern auch die laufenden Betriebskosten in die Prüfung einzubeziehen sind. Dem Stimmbürger empfehlen wir also ein Ja zum Projektkredit, dieses Ja ist im Sinne der obigen Ausführungen allerdings nicht vorbehaltlos. SVP Mettmenstetten

Martin Haab, Mettmenstetten, Kantonsrat SVP

Scharia in der Schweiz Auf Einladung der beiden EDU-Bezirksparteien Affoltern und Dietikon sprach Kurt Beutler, Theologe, Islamforscher und Buchautor (u.a. «Die Schweiz und ihr Geheimnis»), zum Thema «Scharia in der Schweiz» im Üdiker-Hus in Uitikon-Waldegg. Gemäss seinen Ausführungen bedeutet Scharia «Weg zur Quelle». Gemeint ist damit die «Gesamtheit der Regeln Mohammeds», die es zu befolgen gilt, bestehend aus dem Koran, den Hadithen, der Analogien und dem Konsens der Gelehrten. Speziell an der Scharia ist, dass keine Gefängnisstrafen vorgesehen sind. Ihr Ursprung ist bei Beduinen zu finden, die ja nicht sesshaft sind. Wenn jemand ein Delikt begeht, dann gibt es drei Möglichkeiten der Sühne: die absolute Strafe (z.B. Handabhacken), ein Ermessensentscheid des Richters und die Vergeltung, nach dem Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn. Über Letzteres kann aber meist verhandelt werden. Somit kann man sich mit einer Geldzahlung einer Be-

strafung entziehen. Wenn also sogar Mord mit Geld wiedergutgemacht werden kann, erstaunt es nicht, dass in den betreffenden Ländern Schmiergelder sehr hoch im Kurs stehen. Der Redner führte aus, dass die Zulassung der Scharia für Muslime in der Schweiz unsere Integrationsbemühungen torpedieren würde. Es entstünde eine Parallelgesellschaft. Die Autorität unserer staatlichen Gesetze würde durch das Schariadenken untergraben. Junge Frauen können nach der Scharia ab neun Jahren zwangsverheiratet werden. Kinderrechte existieren in der Scharia nicht. Schwarzarbeit ist erlaubt, denn einem gottlosen Staat muss man keine Steuern bezahlen. Wie sollten wir aber Muslimen begegnen? Damit eine Integration gelingt, sollten wir ihnen in Liebe begegnen und keine Mauern aufbauen. Dann werden sie uns als Volk ernst nehmen und unsere Art zu leben achten. Hans Peter Häring, EDU Bezirk Affoltern

Neue Gemeindeordnungen nötig? Erlass einer neuen Gemeindeordnung / Bildung einer Einheitsgemeinde; Urnenabstimmung vom 24. September in Obfelden. Die Schulpflege ist in unserem demokratischen System verwurzelt und hat als Bindeglied zwischen Eltern und Lehrerschaft eine grosse Bedeutung. Wenn vergangene Probleme zwischen Behörden in Zukunft mit einer Einheitsgemeinde verhindert werden sollen, dann ist dies der falsche Weg. Wo Probleme entstehen, sind diese meist auf der personellen Schiene anzutreffen. Das vielgenutzte Argument, dass Liegenschaften gleich behandelt werden können, ob politisch oder schulisch genutzt, stimmt nicht. Ansprüche und Erfordernisse eines Gemeindehauses oder eines Schulgebäudes unterscheiden sich wesentlich und die Schulraumgestaltung wird bei einer Einheitsgemeinde der Einflussnahme der Lehrerschaft weitgehend entzogen. Die Bildung der Einheitsgemeinde mit der Obrigkeit und Verwaltung im Gremium Gemeinderat, mit der Schulpflege als untergeordnete Kommission schafft nur neue Unzulänglichkeiten

und Verantwortungsprobleme. Dies haben Versuche andernorts gezeigt (Ablehnung in Wettswil). Das Amt des Schulpflegers erleidet mit der Degradierung zu einer Kommission einen Attraktivitätsverlust. Neue Doppelspurigkeiten entstehen und führen auch zur Desorientierung bei der Elternschaft sowie Verantwortungsproblemen in Führung und Verwaltung und falscher Erwartungshaltung an die Schulbehörde. Ebenso sind die finanziellen Konsequenzen zu beachten. Die von den Initianten erwarteten Einsparungen werden sich nicht erfüllen. Das zeigen bereits durchgeführte Neuorganisationen. In einer Einheitsgemeinde verursacht die Integration des Schulpflegepräsidenten in den Gemeinderat erhebliche Mehrarbeit und somit Mehrkosten. Versprechungen der Gemeindebehörden haben die Initianten zum Rückzug ihres Begehrens veranlasst. Eine öffentliche Diskussion der Vorlage seitens der Gemeinden hat aber praktisch nicht stattgefunden. Sie beschränkte sich auf Vernehmlassungen bei Behörden und Parteien. Ob mit der Vermischung der Vorlagen zu neuen Gemeindeordnungen in einer Vorlage

mit einer Einheitsgemeinde das Prinzip der Einheit der Materie nicht verletzt wird, ist zu prüfen. Zwei separate Gemeindeordnungen wären die Lösung. Schnellschüsse sind nicht das Rezept zur Verabschiedung eines so wichtigen Geschäfts. Die CVP Ortspartei empfiehlt deshalb, die neue Gemeindeordnung zur Bildung einer Einheitsgemeinde abzulehnen. Die Gemeindeordnung der Kreisschulsekundarschulgemeinde muss geändert werden. Zur Diskussion steht vor allem die Zuständigkeit der Rechnungsprüfungskommission. Die sachliche Prüfung ergab in der CVP keine mehrheitliche Meinung. Die CVP beschliesst zur Vorlage Stimmfreigabe. CVP Ortspartei Obfelden, der Vorstand Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


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Gewerbe/Dienstleistungen

«Silence»

Punkt erkämpft

Die Komposition von Peter Roth besingt das Wunder der Schöpfung in leisen Tönen. > Seite 13

Der FC Affoltern bäumte sich in Männedorf in der Schlussphase noch einmal auf. > Seite 15

Dienstag, 12. September 2017

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Schnelle Pudel 87 Pudel in allen Grössen, Farben und Schuren massen sich in Rifferswil. > Seite 17

Hausapotheke für die ganze Familie

Zwölf Garagen präsentieren sich auf dem Kronenplatz

Homöopathiekurs mit Ernestine Astecker

Auto-Show: für alle etwas dabei

Für eine erfolgreiche homöopathische Selbstbehandlung braucht es das dazu notwendige Wissen. Ernestine Asteckers Kurs vom 16. September vermittelt allgemeine Grundlagen der Homöopahtie und Kenntnisse der wichtigsten Akutmittel.

Der traditionelle Anlass auf dem Kronenplatz in Affoltern begrüsst zwei Mal jährlich zahlreiche Auto-Interessierte. Am kommenden Samstag, 16. September, präsentieren zwölf Garagenbetriebe wiederum neue und aktuelle Modelle.

Auf der Suche nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten wenden sich immer mehr Menschen der Homöopathie zu. Manche haben auch den Wunsch, sich und die Familie bei akuten ungefährlichen Erkrankungen oder gesundheitlichen Störungen selbst homöopathisch behandeln zu können. Dies ist durchaus möglich und auch sinnvoll. Homöopathie hilft bei akuten Beschwerden wie Reizhusten, Schnupfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, Erbrechen, Fieber, Durchfall, Erkältungen, Grippe, Kopfschmerzen, Blasenbeschwerden, Verletzungen, Hexenschuss. Einfache Beispiele aus der Praxis helfen, das theoretische Wissen zu vertiefen. Im praktischen Teil des Kurses stellen die Teilnehmenden selber homöopathische Globuli her. Auch die Grenzen der Selbstbehandlung werden aufgezeigt. Der Kurs ist geeignet für Einsteiger und für alle, die ihre Kenntnisse für die homöopathische Hausapotheke auffrischen möchten.

Nach vielen Jahren der Organisation durch eine externe Firma organisieren sich die Garagen aus der Region seit zweieinhalb Jahren selbst und stellen die Auto-Show auf dem Kronenplatz auf die Beine. Bei fast allen steht der Garagen-Inhaber persönlich am Stand und sucht den Kontakt zu den Besuchern. Diese bestehen zum einen Teil aus Auto-Interessenten und zum anderen aus aktuellen Kunden der verschiedenen Markenhändler. An der Auto-Show auf dem Kronenplatz präsentieren zwölf Garagen neue und aktuelle Modelle. Dadurch erleben die Besucher Fahrzeuge für jedes Budget und für alle Einsatzbereiche. Autos mit sportlicher Motorisierung, edlem Design und Komfort sind genauso vertreten wie ökologische Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten. Für die regionalen Garagisten steht das Gespräch mit den Autointeressierten im Vordergrund. Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, ohne Hemmungen ver-

Ernestine Astecker. (Bild zvg.) Die Kursleiterin Ernestine Astecker, zert. Homöopathin SHS, Apothekerin und Innerwise Coach, freut sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. (pd.) Homöopathie-Kurs am Samstag, 16. September, von 9 bis 12.30 Uhr, im Gesundheitshaus zum Löwen in Jonen, Obschlagenstrasse 2. Die Kursgebühr von 90 Franken beinhaltet die Kursunterlagen und die selbsthergestellten Globuli. Anmeldung unter kontakt@eastecker.ch oder 043 322 86 70, www.eastecker.ch.

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Impression einer früheren Auto-Show auf dem Kronenplatz. (Bild zvg.) schiedenste Fahrzeugmarken anzuschauen und sich die Fahrzeuge von innen und aussen zeigen zu lassen. Innert kürzester Zeit können sich die Gäste so ein Bild von den unterschiedlichen Fahrzeugmarken und Modellen machen. Für das leibliche Wohl der Gäste wird ein gemütliches Bistro mit kalten und warmen Getränken und feinen Würsten vom Grill auf dem Ausstellungsplatz betrieben. Besucher dürfen an einem Wettbewerb teilnehmen und können tolle Preise, gesponsert von Pirelli, Castrol und Huwyler Anhänger gewinnen! Die ausstellenden Garagen freuen sich, Interessierte an

der Auto-Show zu begrüssen. Ein erlebnisreicher Auto-Tag ist garantiert! (pd.) Samstag, 16. September, 9 bis 17 Uhr, Kronenplatz, Affoltern. Die Aussteller: Audi: Garage G. Bürgisser, 5634 Merenschwand; BMW: Peter Winter GmbH, 8909 Zwillikon; Corvette/Camaro/Corvette: Sportcar Center AG, Cadillac, 8906 Bonstetten; Ford/SsangYong: René Hächler AG, 8912 Obfelden; Honda: Garage Walter Reichenbach, 8908 Hedingen; Kia/DFSK: Garage Arnold AG, 5634 Merenschwand; Mazda: Auto Beschart & Lier GmbH, 8909 Zwillikon; Mazda: Garage Rüegg AG, 8915 Hausen; Nissan: Garage Müller, 8912 Obfelden; Opel/Suzuki: Ernst Ruckstuhl AG, 8910 Affoltern; Renault: Albis-Garage Schaub, 8910 Affoltern; Volvo: Albin Herzog AG, 8913 Ottenbach.

Seit 40 Jahren bei der Schmidlin AG Line Dance in Affoltern Bemerkenswertes Jubiläum von Ernst Walder

Neu auch Kurs für Senioren

Am 1. September 1977 trat Ernst Walder als Monteur bei der Schmidlin AG ein. Als Montageleiter Ost ist er Vorgesetzter und zuständig für die Führung und Schulung.

Nachdem die Lake Wood Dancers aus Affoltern nun schon seit sechs Jahren bestehen und Kurse für verschiedene Stufen anbieten, gibt es neu am Montagnachmittag einen Kurs für Senioren.

In den Jahren 1972 bis 1974 hatte Ernst Walder bereits beim Grossvater der heutigen Geschäftsführer der Schmidlin AG, bei Walter Schmidlin Senior Sanitär/Heizung an der Unteren Bahnhofstrasse, die Lehre zum Spengler erfolgreich absolviert. Nach drei Jahren in einer anderen Firma trat er am 1. September 1977 als Monteur bei der Schmidlin AG ein. Ernst Walder ist der letzte der vielen von Walter Schmidlin Senior ausgebildeten Lehrlinge, der nun noch bei der Schmidlin AG arbeitet. Als im Jahr 2006 die Stelle des Montageleiters Ost frei wurde, übernahm Ernst Walder per 1. April diese anspruchs- und verantwortungsvolle Funktion als Nachfolger von Rolf Weiss. Dabei obliegt ihm die Koordination und Überwachung laufender Montageprojekte und er ist als Bindeglied zwischen Kunde, Verkauf und Produktion für einen reibungslosen Montageablauf verantwortlich. Als Vorgesetzter der Monteure ist er ausserdem zuständig für deren Führung und Schulung. Zu einem Highlight in seiner Karriere wurde die Leitung der Montage

Line Dance – diese Art zu tanzen findet immer mehr Anhänger, in allen Altersklassen. Ein Tanzpartner ist nicht notwendig, die Tänzer sind in Reihen neben- sowie hintereinander, sprich «auf der Linie». Daher auch der Name Line Dance. In den Kursen der Lake Wood Dancers tanzt man zu Country Musik sowie zu verschiedenen anderen Musikrichtungen wie Walzer, Polka, Cha-Cha-Cha und sogar Infos und Anmeldung: anita.seegraf@gmail.com, zu Popmusik. Sobald ein Tänzer einige Telefon 041 917 42 94. Tänze im Repertoire hat, kann er zu nahezu jeder Musik tanzen. Um diese neu erworbenen Tanzkenntnisse anzuwenden, treffen sich die verschiedenen Gruppen der Lake Wood Dancers regelmässig zu Tanzveranstaltungen, die für sie organisiert werden. Zu den sogenannten Country Dance Nights, wird In Affoltern werden neue Line Dance-Kurse angeboten. den ganzen Abend (Bild zvg.)

Ernst Walder (links) und Jürg Schmidlin. (Bild zvg.) des Neubaus des Bettenhauses im Triemli-Spital, des modernsten Bettenhauses der Schweiz. Die Montage erstreckte sich über mehr als drei Jahre und der Kunde war mit der Ausführung mehr als zufrieden. Mit diesem Dienstjubiläum gehört Ernst Walder nunmehr zum exklusiven «Club» von 14 aktiven oder ehemaligen Mitarbeitenden, die während

40 Jahren (oder mehr) für die Firma Schmidlin AG gearbeitet haben. Die Geschäftsleitung würdigt den langjährigen treuen Einsatz, die Loyalität und die engagierte Mitarbeit. Geschäftsleitung und Mitarbeitende wünschen dem Jubilaren für die Zukunft weiterhin gute Gesundheit und Wohlergehen. Herzliche Gratulation zu diesem eindrucksvollen Jubiläum! (pd.)

lang zu mitreissenden Rhythmen getanzt. Neue Kurse für Anfänger ohne Vorkenntnisse starten am Montag, 25. September, 20 Uhr, an der Unteren Bahnhofstrasse 16 und am Dienstag, 26. September, um 18.40 Uhr, an der Alten Obfelderstrasse 24, beide in Affoltern. Ein Kurs für Senioren, ebenfalls für Anfänger, startet am Montag, 25. September, 16 Uhr, an der Alten Obfelderstrasse 24, in Affoltern. Wer schon Line-Dance-Erfahrung hat, kann nach Absprache in einen bestehenden Kurs quereinsteigen. Weitere Kurse für Tanzerfahrene gibt es in Bremgarten sowie in Ehrendingen. (pd.)


veranstaltungen

Braunvieh, Holstein und Fleckvieh Drei Rassen an der Viehschau auf dem Albis

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich mit den Bauern und Bäuerinnen auszutauschen und sich zu informieren. (Archivbild)

Am kommenden Samstag, 16. September, wird auf dem Parkplatz Hinteralbis auf dem Albispass die beliebte Viehschau durchgeführt. Das traditionelle Fest dauert bis zum Abend.

nen Köstlichkeiten. Zum Mittagessen werden bodenständige Speisen angerichtet. Nach der Mittagspause findet die Prämierung in den verschiedenen Kategorien statt. Die Gewinner werden mit einem Wanderpreis geehrt.

Der Braunviehgenossenschaft Sihltal gehören nur noch vier Landwirte an. Deshalb lädt sie seit einigen Jahren die befreundete Fleckviehgenossenschaft Affoltern und die Holsteingenossenschaft Albis zur Viehschau auf den Albispass. Damit hebt sich die Schau von anderen mit nur einer Kuhrasse ab. Das Einstellen der Kühe beginnt ab 9.45 Uhr, danach nehmen die Preisrichter ihre Arbeit auf. Sie bewerten die Kühe nach verschiedenen Kriterien wie der Entwicklung, dem sogenannten Fundament sowie Grösse und Halt des Euters. Neben den Prämierungen der Kühe ist die Viehschau auch ein geselliger Anlass. Bereits ab 9 Uhr ist die mit Blumen geschmückte Festwirtschaft in der Scheune geöffnet. Sie ist bekannt für die vielen selbst gebacke-

«Chälbli» streicheln Auch für die Kinder ist der Besuch auf dem Bauernhof ein gelungenes Erlebnis, vor allem wenn sie zu den «Chälbli» ins Gehege dürfen, um diese zu streicheln. Die heimelige Atmosphäre wird von den «Alphornbläsern vom Albis» mit urchigen Klängen unterstrichen und lädt zum Sitzenbleiben. So bleibt viel Zeit zum Fachsimpeln zwischen den Bauern und Jungbauern sowie zum Austausch mit Interessierten. Ab 20 Uhr gibt es Raclette für die Aussteller und Züchter in der Scheune, Gäste sind zu einem Pauschalpreis ebenfalls herzlich willkommen. So bietet sich auch für die Besucher mit genügend Sitzleder die Möglichkeit, den Tag inmitten der bäuerlichen Truppe ausklingen zu lassen. (pd.)

Natur zum Geniessen Verschönerungsverein Hausen lädt ein Der Verschönerungsverein Hausen lädt am Samstag, 16. September, zur Herbstveranstaltung ein. Dabei soll die Natur mit allen Sinnen zu erleben sein. An der ganztägigen Wanderung mit Grillplausch soll man sehen, riechen und schmecken. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr beim Bänkli beim Juchbach zwischen Schützenhaus und Tüfenbach. Die Wanderung führt zum Ried bei der Schnabellücke. Hier lernt man die Pflanzen eines Rieds und deren Eigenschaften kennen, erfährt, was davon essbar ist und kann Produkte aus diesen Pflanzen degustieren. Dem Juchbach entlang wandert man weiter Richtung Seeberig und zum Gom. Hier ist viel über die geniessbaren Pflanzen am Waldrand und im Wald, über deren kulinarischen und wohltuenden Werte zu erfahren. Natürlich gibt es auch hier wieder entsprechende Kostproben. Beim Mittagshalt bei der Gomer Waldhütte bleibt genügend Zeit, um weiter über die Schätze der Natur zu diskutieren, eigene Erfahrungen und Rezepte auszutauschen.

Barfuss durchs feuchte Moor Frisch gestärkt geht es auf den Weg hinunter zum «alten» Seleger-Moor, wo man sich den Köstlichkeiten in dieser Vegetationszone widmet. Hier kann der Moorboden und seine wohl-

Wildkräutersalat. (Bild zvg.) tuende Wirkung gespürt werden, wenn man barfuss durchs feuchte Moor stapft. Den Abschluss macht eine kurze Führung im Park Seleger Moor und das gemütliche Zusammensitzen beim grossen Grillplatz bei Speis und Trank, offeriert vom VVH. Stand bis jetzt der kulinarische Aspekt der Wildpflanzen im Vordergrund, erfährt man jetzt noch etwas über die Heilwirkung einiger dieser Pflanzen. Der Anlass endet um zirka 16 Uhr. Die Rückkehr zu Fuss oder mit dem Postauto erfolgt individuell. Das Fachwissen während der Veranstaltung wird von Kathrin Hottinger und Vreni Ringger vom NHO, von Bea Gaisser, Claudio Rütimann und Brigitt Maier vermittelt. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, entsprechende Kleidung und gutes Schuhwerk werden vorausgesetzt. Mittagsverpflegung aus dem Rucksack. (pd.)


Veranstaltungen

Dienstag, 12. September 2017

Herbstfest bei «Moscht-Müllers» Im Herbst ist Erntezeit und die Ernte muss verarbeitet und die Produkte haltbar gemacht werden. Normalerweise ist beim Moscht-Müller im September und OkFaszination Mos- tober Hochsaison. Viel Obst wird anten. (Bild zvg.) geliefert und zu Saft gepresst und pasteurisiert. Aber in diesem Herbst ist alles anders: Es ist kaum Mostobst herangereift in Bonstetten und in der weiteren Umgebung. Die Bäume sind fast leer, denn die Frostnächte von Ende April haben die Apfelblüten zerstört. Am nächsten Sonntag herrscht aber emsiges Treiben auf Familie Müllers Bauernhof. Um 10 Uhr beginnt der Erntedank-Gottesdienst der ref. Kirche und anschliessend wird das alljährliche Herbstfest gefeiert. Müllers Mosterei steht im Mittelpunkt und zeigt Interessantes rund um die Obstverarbeitung. Die Kinder dürfen mit eigener Muskelkraft Äpfel pressen und staunen über den Saft, der aus der kleinen Korbpresse fliesst. Zudem findet ein kleiner Markt mit Alpkäse und Kunsthandwerk statt, wobei den Handwerkern bei der Arbeit zugeschaut werden kann. Ein weiteres Thema ist «Jagd und Wald», dazu gibt es eine schöne Ausstellung und Jäger und Förster können alle Fragen beantworten. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Das bewährte Helferteam freut sich auf zahlreiche Besucher, die rundum verwöhnt werden. Spiel und Spass, sowie die Tambouren von Zürich sorgen für Unterhaltung. (pd.) Herbstfest am 17. September, Gottesdienst mit Apéro 10 bis 11.30, Herbstfest 11.30 bis 17 Uhr, Dorfstrasse 56/60, Bonstetten.

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SOS im Niemandsland Fahr.Werk.ö!-Theater im Seleger Moor Das Seleger Moor stellt das Bühnenbild, Darsteller sind Fünftklässler aus Ottenbach, die hier vom 11. bis 20. September ihr Klassenlager verbringen.

Peter Roth dirigiert seine Komposition «Silence» in Kappel. (Bild zvg.)

«Silence» – Ein Lob der Stille Musik und Wort im Kloster Kappel Am Sonntag, 17. September, ist die Komposition «Silence» des Ostschweizers Peter Roth in der Reihe «Musik und Wort» in der Klosterkirche Kappel zu hören. Die Komposition «Silence» besingt das Wunder der Schöpfung in leisen Tönen und Klängen, mit modalen Leitern verschiedener Zeiten und Kulturen und sanft pulsierenden Rhythmen. «Silence» feiert das Wunder von Seele und Sinnen und der lebensverändernden Kraft der Liebe. Die neue Komposition des Toggenburgers Peter Roth wurde vom 16. bis 18. September 2016 in St. Gallen erstmals uraufgeführt. Sie verbindet Texte von Hildegard von Bingen, Dschalal ad-Din Muhammad Rumi, Angelus Silesius und Dorothee Sölle mit Musik verschiedener Traditionen (Gregorianik, Soulballaden, alpenländische Mehrstimmigkeit und

lyrische Improvisationen). Die Melodien und Rhythmen der Komposition fliessen aus den Klängen eines grossen Gongs und kehren wieder dorthin zurück. Peter Roth leitet und begleitet die Aufführung im wunderbaren Klangraum der Kappeler Klosterkirche am Flügel. Weitere Mitwirkende dieses grossartigen Konzerts sind Barbara Balzan (Gesang), Michael Neff (Trompete und Flügelhorn), Markus Gsell (Bassklarinette und Sax), Adelina Filli (Kontrabass), Ferdi Rauber (Gong und Percussion), Pfr. Markus Sahli (Lesungen) sowie die Mitglieder des Chorprojekts St. Gallen. (pd.)

Tolles Theater heisst nicht nur Wort und Sprache. Auch Bewegung, Action, nonverbales Spiel, Witz und Komik gehören dazu: Theater also für Aug und Ohr. Das Stück entwickeln vier Theaterleute vom Fahr.Werk.ö! gemeinsam mit den Kindern. Daneben gehört auch das gemeinsame Leben rund um die Wagen dazu. Die ganze Theatertruppe wohnt, kocht und lebt in und um die Theaterwagen. Das Publikum wandert mit Stühlen und Bänken von Szene zu Szene, von Akt zu Akt. Kann sein, dass es auch mal etwas regnet – auch das ge-

Seleger Moor als Theaterkulisse. (zvg.) hört zum Theater unter freiem Himmel! Ebenfalls brennen am Ende die Grills – Grilladen und Getränke darf man selber mitnehmen. (pd.) Öffentliche Vorstellungen am Montag, 18. und Dienstag 19. September, Treffpunkt jeweils um 18 Uhr bei den Wagen. Eintritt frei, Hutkollekte.

Notfälle bei Kleinkindern Workshop im Familienzentrum Affoltern Unzählige Stunden unseres Lebens verwenden wir für Dinge, wie zum Beispiel einen Autokauf oder Küchenplanung. Jedoch – wenn überhaupt – gerade einmal zehn Stunden mit lebensrettendem Wissen für eine Notfallsituation bei einem Kleinkind. Im Workshop, der am Dienstag, 19. September, von 18 bis ca. 21.30 Uhr stattfindet, wird gezeigt und ausführlich geübt, wie Kinderleben in Not- und Alltagssituationen (z.B. Vergiftungen, Stürze etc.) gerettet werden können. (pd.)

Notfallsituation mit Kleinkind – was tun? (Bild zvg.)

diverse hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste

Workshop «Notfälle bei Kleinkindern» am Dienstag,

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bereit. Weitere Infos unter www.klosterkappel.ch

19. September, 18 bis 21.30 Uhr, Familienzentrum

Weitere Infos sowie die ganze Angebotspalette

oder Telefon 044 764 88 10.

Bezirk Affoltern. Anmelden unter Tel. 044 760 21 13

unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Konzert in der Klosterkirche Kappel am Sonntag, 17. September, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Nach dem Konzert hält das Klostercafé


Sport

Dienstag, 12. September 2017

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Spiel, Spass und Spannung Mehrere hundert Kinder massen sich bei fairen Wettkämpfen am Jugendspieltag vom 3. September in Affoltern Am Sonntag, 3. September, fand auf der Sportanlage Moos in Affoltern der Jugendspieltag der Regionen Albis und Zürcher Oberland / Glatt-, Limmattal und der Stadt Zürich des Zürcher Turnverbandes statt. Bereits am frühen Morgen herrschte reges Treiben auf der Sportanlage Moos in Affoltern. Die letzten Vorbereitungen für den Jugendspieltag AZO/GLZ liefen auf Hochtouren. Nach und nach trafen die verschiedenen Riegen auf der Sportanlage ein. Da dieses Jahr auch die Riegen aus dem GLZ offiziell dabei sind, hatten sich knapp 100 Kinder mehr als im vergangenen Jahr für den heutigen Wettkampf angemeldet, was natürlich erfreulich war. Einige Riegen waren bereits sportlich mit dem Velo angereist. Die einen Kinder waren sehr nervös und konnten den Start des Wettkampfs kaum erwarten. Andere hingegen sahen noch etwas verschlafen aus. Während für die Leiter der Leiterrapport neben der Festwirtschaft stattfand, machten sich die verschiedenen Riegen bereit für die Spiele und den schnellsten «Jahrgänger» warm.

Ausscheidung zum schnellsten Jahrgänger Pünktlich, kurz vor 8 Uhr, kündigte der Speaker den Start der Spiele und der Vorläufe an. Bei blauem Himmel mit einigen Wolken und etwas frischen Temperaturen begann der Wettkampftag. Die Mädchen kämpften zuerst um Punkte in den Spielen Jägerball, Linienball, Korbball und Ball über die Schnur. Vor allem letzteres Spiel hatte

schuss sprinteten die Kinder unter lautstarker Unterstützung aller Anwesenden los und so gab es zum Teil bis über die Ziellinie packende Duelle. Wie immer durften sich die Teams der verschiedenen Jugendriegen zum Schluss des Wettkampfs noch bei der Pendelstafette duellieren und ein letztes Mal alle Kräfte, die nach diesem anstrengenden Tag noch übrig waren, mobilisieren. Danach hiess es einen Moment warten, bis die Rangverkündigung stattfand. Dank des tollen Wetters, welches im Verlauf des Tages immer sonniger wurde, war es kein Problem, sich noch etwas zu verweilen.

Erfolgreiche Veranstaltung

Volle Konzentration beim Start in den Vorläufen zum schnellsten «Jahrgänger». (Bild zvg.) bei den Riegen Anklang gefunden und es waren zahlreiche Anmeldungen dafür eingegangen. Währenddessen absolvieren die Knaben die Vorläufe des schnellsten «Jahrgängers». Nur die Schnellsten kamen jeweils eine Runde weiter, bis nur noch die letzten acht für den Final übrig blieben. Um 09.30 Uhr wechselte das Ganze und die Knaben trugen die Spiele aus und die Mädchen massen ihre Schnelligkeit in den Vorläufen der schnellsten «Jahrgängerin». Natürlich wurde auch dieses Jahr für die Sponsoren, welche sehr grosszügig unterstützten, ein Apéro organisiert. Dieser fand um 11 Uhr statt, direkt neben dem Wettkampfgelände mit dem OK-Team zusammen.

Schnelligkeit und Ausdauer gefragt Wie jedes Jahr, ging es an diesem Tag nicht nur um Schnelligkeit und Punkte sondern auch um Ausdauer. Denn beim Geländelauf konnten sich alle Kinder an einer längeren Distanz, einem knappen Kilometer, probieren. Alle starteten jeweils top-motiviert, obwohl bei einigen die Beine auf den letzten Metern doch etwas schwer wurden. Als Belohnung gab es für alle Teilnehmenden im Ziel einen Farmer-Riegel. Zwischendurch hatten die Kinder Zeit, eine Essens- und Erholungspause zu machen. Viele nutzten die Gelegenheit auch, um mit ihren Eltern in der feinen Festwirtschaft etwas vom Grill

oder einfach nur Pommes zu geniessen.

Mit den Freunden mitfiebern Am Nachmittag standen die Finalspiele auf dem Programm. Viele Eltern beobachteten ihre Sprösslinge mit Vergnügen bei den Spielen und unterstützten sie vom Spielfeldrand aus. Nachdem alle Spiele ausgetragen waren, folgte für viele wahrscheinlich das Highlight des Tages: Wer wird schnellster «Jahrgänger» und schnellste «Jahrgängerin» der jeweiligen Kategorie? Auch die Kinder, welche sich keinen Platz in den Finals ergattert hatten, waren als top-motivierte Fans am Rande mit dabei. Nach dem Start-

Das Rechnungsbüro, welches den ganzen Tag mit Hochdruck im Hintergrund die Resultate verarbeitet hatte, war gut im Zeitplan und so konnte die Rangverkündigung bereits fünf Minuten früher als geplant gestartet werden. Mit strahlenden Augen nahmen die Gewinner und weiteren Platzierten ihre Medaillen entgegen. Auch die Sieger der jeweiligen Spiele und die Schnellsten im Geländelauf erhielten einen Preis. Nach der Rangverkündigung machten sich alle Riegen nach und nach auf den Heimweg. Für das OKTeam und die Helfer des Turnvereins Ottenbach hiess es jetzt noch aufräumen und dann ebenfalls den verdienten Feierabend anzutreten. Der Turnverein Ottenbach kann auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken, welcher bei weitaus besserem Wetter als angekündigt, durchgeführt werden konnte. Dominique Erbacher

In der Nachspielzeit einen Punkt erkämpft

WB begeistert trotz «Nullnummer»

FC Männedorf – FC Affoltern 2:2 (1:0)

Vor Wochenfrist Gossau klar unterlegen, reagierte WB stark, forderte seinem Gegner alles ab und liess im dritten Heimspiel in Folge keinen Gegentreffer zu.

Als Nico Bochicchio in der 84. Minute zum 2:0 für die Gastgeber einschoss, da schien das Spiel eigentlich gelaufen. Der immer ebenbürtige Gegner bäumte sich aber noch einmal mächtig auf. Gastgeber Männedorf kam mit einem intensiven Start besser ins Spiel. Die Filipovic-Schützlinge hielten wacker dagegen und deshalb neutralisierten sich die beiden Teams grösstenteils. Grosse Chancen waren auf beiden Seiten nicht zu konstatieren. In der 23. Minute wollte der FCA-Torhüter als hinterster Mann den gegnerischen Mittelstürmer ausdribbeln. Bochicchio luchste ihm den Ball ab und schob seelenruhig zur Männedorfer Führung ein. Gleich im Gegenzug sah Stähli seinen Schuss vom gegnerischen Goalie abgewehrt und nur kurze Zeit später stand Bilic nahe am Ausgleich für die Ämtler. In der Pause hörte man von zu vielen Abspielfehlern bei den Blau-Weissen und von zu wenig Effizienz im Abschluss. Der Juniorenobmann fragte: «Klebt das Pech an den FCA-Beinen?»

Das Spiel in der Nachspielzeit gedreht Nach dem Tee erspielte sich der FCA einige Eckbälle, leider konnten aber die Spieler noch immer kein Tor erzielen. Nach einer guten Stunde wurden Claudio Antenen und Danusan Premananthan eingewechselt. Der emsig laufende Captain Ismajlaj versuchte mit seinem Team das Spieldiktat endgültig

zu übernehmen. Männedorf blieb aber mit schnell ausgeführten Kontern stets gefährlich. In der 82. Minute kombinierten sich die Gäste herrlich durch. Statt dem Ausgleich flog die runde Kugel mittels Fallrückzieher nur über die Latte.

Entscheidende Nachspielzeit Der gute Spielleiter meldete eine Nachspielzeit von sieben Minuten. Der erst eingewechselte Claudio Antenen markierte nach genau 90 Minuten mit einer herrlichen Direktabnahme den Anschlusstreffer und nur drei Zeigerumdrehungen später knallte Marco Rako einen Querpass direkt in den Netzhimmel. Der FCA war während der gesamten Spieldauer ein ebenbürtiger Gegner und hatte den Ausgleich mehr als verdient. Aufgrund des Spielverlaufs muss der FCA mit dem einen Punkt zufrieden sein. Bei einem Cornerverhältnis von 5:13 darf man sich aber schon fragen, ob die Effizienz im Tore schiessen nicht stark verbessert werden müsste. Bereits am Donnerstagabend kann der FCA im Heimspiel gegen Horgen den Fans zeigen, dass er die Leeren aus dem Spiel gezogen hat. (ewl) Zusammenfassung: Sportanlage Widenbad, Männedorf, 165 Zuschauer. Die FCA-Mannschaftsaufstellung: Steiner, Hirzel, Bala, Mühlemann (63. Premananthan), Luchsinger, Oetterli, Ismajlaj, Halilovic (63. Claudio Antenen), Marco Rako, Bilic und Stähli. Torfolge: 23. Nico Bochicchio 1:0, 84. Nico Bochicchio 2:0, 90. Claudio Antenen 2:1 und 93. Marco Rako 2:2.

Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Kosova 0:0

................................................... von kaspar köchli Der FCWB startete selbstbewusst in die Partie gegen Kosova. Für den verletzten Verteidiger Thalmann (Kreuzbandriss im Training) spielte der routinierte Siefkes in der Defensive – und das tat er richtig gut. Überhaupt: Trainer Oswald hatte sein Team glänzend auf den Match eingestellt. WB wirkte von Beginn an als Einheit. Aus der gesicherten Abwehr heraus baute es das Spiel immer wieder gepflegt auf. Und dies gegen einen starken Gegner: Aufsteiger Kosova unterstrich vor Saisonbeginn seine Ambitionen nicht nur durch den Zuzug namhafter Spieler, sondern auch mit dem Engagement des deutschen Trainers Seeberger (ehemals Schaffhausen, Alemannia Aachen, Darmstadt 98).

Le trifft Torumrandung Trotz Dauerregen war der Naturrasen gut bespielbar. Beide Teams glänzten mit sauberem, passgenauem Spiel, wobei Kosova die noch feinere Klinge führte. Allerdings war es WB, das zu ersten Gelegenheiten kam. Loosli, Srdic und vor allem der wirblige Le mit seinem Pfostenschuss weckten die Gäste endgültig, die ihrerseits nach lehrbuchmässiger Kombination durch Buqaj knapp die Führung verpassten. Und kurz vor der Halbzeit blieb Koso-

WBs Youngster Matteo Loosli (rechts) scheitert am geschickt aus seinem Tor eilenden Christian Leite. (Bild Kaspar Köchli) va und dessen grosser Fangemeinde abermals der Torjubel im Hals stecken. WB-Keeper Thaler lenkte einen gewaltigen und zugleich präzisen Schuss Taqis mit den Fingerspitzen mirakulös um den Pfosten. «Ein intensives und hochstehendes Spiel» schwärmten die Zuschauer später unisono beim Pausengetränk.

WB verpasst Lucky-Punch In der zweiten Halbzeit agierten die Teams vorsichtiger, im Wissen, dass ein Gegentreffer schwer aufholbar sein würde. Dem Erfolg am nächsten war Schneebeli mit einem Hinterhaltsschuss (81. Minute), der um Zentimeter das Ziel verfehlte. Auf der Gegenseite schlängelten sich mit einem einfachen aber effizienten Doppelpass Taqi und Bushati durch die WB-Reihen – jedoch ohne zu reüssieren. Das Gros der Zuschauenden hatte sich mit dem torlosen Unentschieden abgefunden, da zündeten die Rotschwarzen einen letzten Angriff. Plötzlich kam im gegnerischen Strafraum der 18-jährige,

gut spielende Youngster Loosli freistehend an den Ball. Anstelle des Direktschusses wählte er den Querpass, welcher seinen Adressaten knapp verfehlte. Dann pfiff der gute Unparteiische die Partie ab, in der leistungsgerecht beide Teams punkteten. «Wir sahen einen top-solidarischen, disziplinierten FCWB; und das über die gesamte Spieldauer», zeigte sich Assistent Morina zufrieden. Und er, als ehemaliger Verteidiger, meinte lachend: «Hinten muss die Null stehen, dann kommts gut!» WB spielte zu Hause dreimal in Folge zu null. Trainer Oswald fügte zufrieden an: «Das Team ist mit viel Leidenschaft aufgetreten. Grossartig war auch, dass im Training einstudierte Spielzüge Eins-zu-Eins umgesetzt wurden.» Das schwierige Programm der Ämtler geht weiter, am nächsten Sonntag gastieren sie im Stadio Comunale beim formstarken Mendrisio. Sportanlage Moos, 210 Zuschauer, WB – Kosova 0:0. Thaler; Peter, Hotnjani, Studer; Siefkes, Loosli, Gouiffe à Goufan, Schneebeli; Peduzzi, Le (89. Allemann); Srdic (71. Capone).


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Sport

Dienstag, 12. September 2017

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Zwergpudel Lili war am schnellsten Gute Leistung Pudelrennen auf der Hunderennbahn, Rifferswil beim ersten Turnier Bei sommerlichen Temperaturen und anfangs noch bedecktem Himmel fand auf der Windhundrennbahn in Rifferswil das 27. Pudelrennen der SPCRegionalgruppe Zürich statt. 87 Pudel in allen Grössen, Farben und Schuren starteten um 11.30 Uhr zum 80 m Lauf und wurden dabei von ihren Besitzern und dem zahlreich erschienenen Publikum angefeuert. In der darauffolgenden Mittagspause sorgte die bewährte Küchencrew aufs Beste für das leibliche Wohl. Nebst einem reichhaltigen Salatbuffet wurden Würste und Hamburger grilliert und zum Dessert verschiedenste, hausgemachte Kuchen und Cakes angeboten, die vortrefflich mundeten! Diverse Stände mit Artikeln rund um den Hund luden zum Flanieren, Schmökern und Kaufen ein. Leider machte der Gemütlichkeit ein heftiger Regenguss vorerst ein Ende, und Vier- und Zweibeiner flohen ins Clubhaus oder in die Autos. Doch schon nach kurzer Zeit zeigte die Sonne wieder ihr freundlichstes Gesicht, und der 2. Lauf konnte reibungslos durchgeführt werden. Zum Schluss

U13 Mannschaft des HSV Säuliamt überzeugt Mit je zwei Siegen und Niederlagen ist die junge und neuformierte Challenger-Mannschaft der U13 über den Erwartungen in die Saison gestartet.

Die hoch motivierten Pudel rennen um die Wette. (Bild zvg.) starteten wie gewohnt noch Pudel ausser Konkurrenz, Pudelmischlinge und Angehörige anderer Hunderassen.

Spannender Renntag Tagessiegerin wurde überraschend die silberne Zwergpudelhündin Lili, die im Alter von 8 Jahren im Finallauf der Hündinnen aller Grössen die sensationelle Zeit von 6.75 Sek. und im Final-

lauf gegen den besten Rüden eine Zeit von 7.05 Sek. hinlegte! Lili hat zur Freude ihrer Besitzerin Deniz Phetchmalee den Wanderpokal wahrhaftig verdient! In Erinnerung bleibt ein fröhlicher, spannender und interessanter Renntag, an dem die Pudel – ob sie nun schnell waren oder nicht – wieder einmal ganz gross herausgekommen sind! (pd.)

Gestartet wurde am Sonntagmorgen mit dem Spiel gegen die Mädchen der SG Zürisee. Gegen einen körperlich überlegenen Gegner konnten die Spieler des HSV Säuliamt jedoch schnell durch Technik und Tempo das Zepter übernehmen. Mit 15:1 wurden die Gegnerinnen geradezu vom Parkett gefegt. Beim zweiten Spiel stand mit der SG March/Höfe Einsiedeln ein eingespielter Gegner parat. Zu Beginn wurden die jungen Säuliämtler vom Gegner dominiert. Durch eine Steigerung der Verteidigungsleistung und guten Paraden von Torhüter Nicola Frei wurde der Rückstand Tor um Tor aufgeholt und das Spiel ging nur noch mit 18:15 verloren. Gegen die Mannschaft von GC/Amicitia vergassen die Ämtler das Verteidigen. Torchancen wurden im Minutentakt vergeben und die 13:7Niederlage ging zwar so in Ordnung,

Die U13 des HSV Säuliamt. (Bild zvg.) war aber absolut unnötig. Mit einem 15:12 wurde dann im letzten Spiel die zweite Mannschaft von GC/Amicitia geschlagen. Motiviert bis in die Haarspitzen wurde der Gegner konzentriert weggearbeitet und mit schönen Spielzügen konnte der Sieg gesichert werden. Wenn man in Betracht zieht, dass die Mannschaft auf diese Saison hin neu aufgestellt und mit vielen Spielern, die immer noch in der U11 spielen könnten, ergänzt wurde, kann man von einem überaus gelungenen Saisonstart sprechen. Speziell erfreulich ist, dass sich alle 10 Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

Den Jura auf besondere Ein weiterer Punkt im Trockenen Schach Nationalliga B: Wettswil – Solothurn 4:4 Art kennen gelernt Podestplätze für die OLG Säuliamt Am ersten September-Wochenende fanden im Val de Travers zwei nationale Läufe statt, an denen rund 20 Läuferinnen und Läufer aus dem Knonauer Amt teilnahmen. Zum Orientierungslaufen braucht es eine minimale Ausrüstung. Im Mittelpunkt steht der Kompass, welcher die Richtung weist, einen Chip (auch die Orientierungsläufer sind im digitalen Zeitalter angekommen), der die angelaufenen Posten registriert sowie geländegängige Schuhe und zweckmässige Kleidung. Der Veranstalter stellt die Karte, die wesentlich genauer ist als die gut bekannte Landeskarte; darauf verzeichnet sind weitere Details wie Dickichte, Baumstrümpfe, Mulden und so weiter. Solche Feinheiten sind im Jura besonders wichtig. Die Gegend ist bekannt für die halboffenen Partien, etwas Wald und etwas Wiese, da kommt rasch die Frage auf: Wo bin ich jetzt? Und diese kann nur mit einem genauen Kartenstudium beantwortet werden. Aber auch im Wald selbst wird es schwierig, weil das Gelände immer wieder fein coupiert ist, in dieser Vielfalt den richtigen Weg zu finden, ist die (schöne) Herausforderung. Eine Besonderheit sind zudem die Dolinen, kleine und grössere Einbrüche im Kalkgestein. Da es davon viele hat, ist ein exaktes Hinschauen unabdingbar, um festzustellen, was habe ich bereits passiert, wo stehe ich jetzt, wohin muss ich? Da gibt es im Jura noch spezielle Hilfen, die Steinmäuerchen, welche das Land begrenzen. Ihnen kann man folgen, sich nach markanten Ecken orientieren, auch wenn sie teilweise verfallen und vielfach mit Moos überwachsen sind.

Amt teilnahmen. Die Gegend ist vielen OL-Begeisterten gut bekannt, wurde hier doch vor einigen Jahren die Senioren-Weltmeisterschaften durchgeführt. Dieses Mal schaffte es Raffael Huber aus Hedingen (1./-), Kurt Baumann aus Ebertswil (1./1.) sowie August Grüninger aus Rifferwil (1./2.) aufs Siegerpodest. Am Samstag stand ein Lauf auf Mitteldistanz auf dem Programm, der für den durchschnittlichen Läufer rund 45 Minuten dauert, am Sonntag ein Parcour in Langdistanz, was in der Regel eine 50% längere Zeit bedeutet, weil das Gelände auch mehr Steigungen enthielt. Nach dem Lauf waren sich die Teilnehmer einig, dass der Jura eine schöne Landschaft mit fantastischen Aussichten bietet. Dazu kam, dass das veränderliche Wetter diese Region weitgehend verschonte. Nur die Schlussläufer am ersten Tag wurden von einem Platzregen überrascht. Die OLG Säuliamt hatte für ihre Mitglieder ein Haus an einem besonderen Ort gemietet, nämlich inmitten des Creux du Van, dem Naturwunder im Kanton Neuenburg, welches zu recht auch als Grand Canyon der Schweiz bezeichnet wird. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk Affoltern das herrliche Felsrund von ganz nah bestaunen und hatten damit neben erlebnisreichen Läufen noch ein einzigartiges Panorama zu bestaunen. Hannes Zaugg Säuliämtler Resultate (Nationale Orientierungsläufe Val de Travers 2./3.9): HE 1./- Raffael Huber, Hedingen, 26./- Denis Steinemann, Stallikon, DAM 34./29. Dagmar Cerninova, Urdorf, 37./- Nicole Steinemann, DAK -/33. Nicole Steinemann, DB -/11. Julia Jegher, Zürich, HAL 24./30. Lukas Funk, Winterthur, HAM 16./15. Thomas Scherer, Mettmenstetten, 19./19.

In diesem schwierigen Gelände haben sich die Säuliämtler Orientierungsläufer recht gut behauptet. Am ersten September-Wochenende (2./3.9.17) fanden im Val de Travers zwei nationale Läufe statt, an denen rund 20 Läuferinnen und Läufer aus dem Knonauer

................................................... von kaspar köchli In der sechsten Runde der Schweizer Nationalliga-B-Meisterschaft empfing Aufsteiger Wettswil den A-Absteiger Solothurn – und erzielte ein verdientes 4:4. Nach ihrem Unentschieden gegen Luzern und dem Sieg gegen Bern haben die Ämtler somit im dritten Spiel in Folge gepunktet. Für die Wettswiler Highlights sorgten Marcel Hug, Philipp Aeschbach und Hanspeter Bieri mit sehenswerten Gewinnpartien, während sich am Spitzenbrett Andreas Huss trotz grossartigem Kampf seinem übermächtigen russischen Gegner beugen musste. Dramatik herrschte gegen Ende des Wettkampfs. Im letzten Spiel «zockte» Daniel Christen, beim Stand von 3.5:3.5, gar um den Gesamtsieg. Nach einer ausgeklügelten Kombination eroberte er einen Läufer und machte sich rasch daran, seinen freien Bauern Richtung Umwandlung voranzutreiben. Aller-

H10 -/15. Aron Stüdeli, Mettmenstetten, D12 -/10. Bienz, Obfelden, 53./- Adrian Cernin, Urdorf, H45 19./31. Zbynek Cernin, Urdorf, -/37. Thomas Stüdeli, Mettmenstetten, 32./48. Simon Bienz, Obfelden, D60 10./13. Lotti Spalinger, Hedingen, D65 3./3. Lucia Hasler, Bonstetten, 4./10. Yvette Zaugg, Aeugst, H65 32./34. Hannes Zaugg, Aeugst, D70 9./8. Berti Kehrer, Hedingen, H70 1./1. Kurt Baumann, Ebertswil, 43./35. Martin Kehrer, Hedingen, H75 14./16. Markus Hasler, Bonstetten , H80 1./2. August Grüninger, Rifferswil.

Andreas Huss musste sich am Spitzenbrett geschlagen geben. (Bild kakö) dings war Christen in arge Zeitnot geraten, so dass er nicht mehr die genauesten Züge fand. Die Partie endete schliesslich remis, das zum gerechten 4:4-Schlussresultat führte. Der Schachclub Wettswil liegt nun auf dem guten sechsten Rang (zehn Teams, zwei steigen ab). Mit einem Vollerfolg Ende September gegen Tribschen LU wäre der Ligaerhalt womöglich bereits gesichert. Zuerst aber wird die traditionelle Vereinsreise ins Tessin

ausgekostet – und da steht das Brettspiel alles andere als an erster Stelle.

Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B, 6. Runde: Wettswil – Solothurn 4:4; Huss (2294 Elo) – Ovseyevych (2588) 0:1; Hug (2326) – L. Muheim (2306) 1:0; P. Aeschbach (2335) – Flückiger (2213) 1:0; Christen (2249) – Habibi (2247) 1/2:1/2; Georges (2218) – S. Muheim (2212) 0:1; Aeschbach (2073) – Schiendorfer (2206) 0:1; Heldner (2069) – Fischer (2103) 1/2:1/2; Bieri (2054) – Krebs (2057) 1:0.

Tischtennis auf hohem Niveau 45. Turnier des TTC Affoltern in der Sporthalle Stigeli Am Sonntag, 17. September, richtet der TTC Affoltern das Turnier mit dem Partner Erra Team bereits in seinem 45. Jahr aus. Gespielt wird in der Sporthalle Stigeli in Affoltern.

Andreas Eisenring, HB -/9. Adrian Cernin, Urdorf, Anna Stüdeli, Mettmenstetten, H14 52./36. Dani,

Siege für Raffael Huber, Kurt Baumann und August Grüninger

Im ersten Match nach der langen Sommerpause trennte sich Anfang September der Schachclub Wettswil von seinem Gegner Solothurn unentschieden.

Die Tischtennis-Saison 2017/18 ist bereits angelaufen. Wie immer zu Beginn der Saison ist das TischtennisTurnier des TTC Affoltern a. A. für die Tischtennis-Cracks eine willkommene Gelegenheit, Spielpraxis für die ersten Meisterschaftsspiele zu bekommen und die eigene Form zu testen. Zur Austragung kommen insgesamt 14 Serien, davon eine Plauschkategorie für Spielerinnen und Spieler ohne Lizenz am Nachmittag.

Um die Attraktivität bei den Teilnehmern zu steigern, wird erstmals eine Serie für Spitzenspieler und -spielerinnen eingeführt und dabei Geld- und Sachpreise im Wert von über 1500 Franken für die Erstplatzierten ausgeschrieben. Angesichts des günstigen Termins kurz nach Saisonstart und der um 50 Prozent erhöhten Geld- und Sachpreise hofft der TTC Affoltern auf eine grosse Resonanz bei den heimischen und auswärtigen Tischtennisspielern. Für eine reibungslose Organisation in der Sporthalle Stigeli ist an 18 Platten gesorgt – ebenso für das leibliche Wohl der Aktiven und Zuschauer mit einem reichhaltigen Buffet in der Cafeteria. Auch diesmal stellt Partner Erra Team ein grosses Sortiment

an hochwertigem Material für den Tischtennissport bereit, das zu vorteilhaften Preisen erworben werden kann. Es werden packende Matches auf hohem Niveau erwartet, speziell in den höheren Kategorien. Gute Chancen rechnen sich die Jugendspieler aus, die dank intensivem Trainingsfleiss bereits mit der Elite mithalten können! (pd.) Turnierausschreibung «Erra Team-Challenge»: Sonntag, 17. September, 8 Uhr: Hallenöffnung, 8.30 Uhr: Serien für Lizenzierte, 14.30 Uhr: Plauschkategorien (Erwachsene, Jugend Jahrgang 2000 bis 2003, Schüler 2004 und jünger); Anmelden bis Freitag, 15. September, bei: Matthias Hess, Telefon 076 539 60 53 oder turnier@ttcaa (Name, Vorname, Kategorie). Weitere Infos: www.ttcaa.ch.


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