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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 70 I 166. Jahrgang I Freitag, 6. September 2013

Hohe Geldstrafe

Ja zur Spital-AG

Versuchte sexuelle Handlungen mit 13-Jähriger: Mann aus Affoltern verurteilt. > Seite 3

Spitalleitung in Affoltern sagt: «Das Gesamtinteresse ist entscheidend». > Seite 7

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Gut besucht Das 40er-Fest in Wettwil fand bei besten Wetterbedingungen statt. > Seite 11

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Bär, die «Sennen» Kurt Grafs Serie über Rifferswiler Familien – eine weitere Folge. > Seite 12

In Ämtler Gemeinden regt sich Solidarität

Künstlertrio Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten: Glaskunst, Skulpturen und Malerei. > Seite 13

FC Wettswil-Bonstetten deklassiert Rapperswil Der FCWB (1. Liga Classic) reagierte auf seine in Chur erlittene Niederlage eindrücklich und spielte das drittplatzierte Rapperswil-Jona mit 4:0 an die Wand. Brillantes Pressing, entschlossene Zweikampfstärke und grosse Laufbereitschaft waren die Schlüssel zum Erfolg. Den Torreigen eröffnete Captain Buchmann bereits nach der dritten Minute. Die Ostschweizer entluden ihren Frust unrühmlich und dezimierten sich mit drei Platzverweisen. Nach seinem Glanzstück hat der FCWB nun sieben Punkte aus fünf Partien auf dem Konto. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 27

Hedingen machte den Anfang. Am 22. September werden die Hedinger an der Urne darüber abstimmen, ob ein Teil der zusätzlichen FinanzausgleichEinnahmen durch den GlencoreBörsengang an betroffene Rohstoff-Abbauländer zurückfliessen werden. Auch in anderen Gemeinden regt sich Solidarität. Hausen ist das aktuelle Beispiel: Am Dienstagabend übergab dort eine Initiativgruppe die Initiative «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch. Unterstützung von durch Rohstoffabbau und -handel betroffenen Menschen» dem Gemeinderat. An der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2013 sollen die Hausemerinnen und Hausemer darüber abstimmen. Bereits Ende August wurde auch in Kappel eine entsprechende Initiative im Hinblick auf die Gemeindeversammlung vom 29. November 2013 eingereicht. Genauso wie in Hedingen, Kappel und Hausen ging in Obfelden im August eine gleiche Initiative ein und auch in Affoltern hat sich Ende Juni ein Initiativkomitee gegründet. Alle diese Solidaritätsinitiativen sehen vor, dass je rund zehn Prozent des Betrags, den die jeweiligen Gemeinden vom Glencore-MillionenSteuerbetrag via Finanzausgleich 2013 zusätzlich erhalten, in Rohstoff-Herkunftsländer zurückfliessen, in denen Glencore tätig ist oder war. Die Summe würde über Schweizer Hilfswerke geeigneten Projekten zugeführt. «Mit dieser Initiative setzen wir – gemeinsam mit anderen Gemeinden im Knonauer Amt – ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in den Rohstoff-Abbauländern. Wir wollen den Verantwortlichen im Parlament und dem Bundesrat aufzeigen, dass breite und engagierte Bevölkerungsschichten der Schweiz der Meinung sind, dass die Zeit für ein Umdenken bezüglich der Praktiken im Rohstoffabbau und -handel reif ist», sagt die Initiativgruppe aus Kappel dazu. (kb.) ................................................... > Berichte auf Seite 9

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Die Stahlträgerbrücke, rund 200 Meter von der bestehenden Brücke entfernt, weist 70 Tonnen Tragkraft auf: Da können auch Lastwagen passieren. (Bild Werner Schneiter)

Neue Brücke über die Reuss – für 24 Stunden Im Rahmen einer grossen Übung baute das Genie Bataillon 9 diese Woche bei Obfelden eine neue Brücke über die Reuss – eine sogenannte Stahlträgerbrücke 95, rund 200 Meter von der bestehenden entfernt. Den Aktivitäten lag ein vorgegebenes Horrorszenario

zugrunde: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 im Raum Zentralschweiz verursachte grosse Zerstörungen und 100 000 Obdachlose. Auch die Reussbrücke, die Obfelden und Merenschwand verbindet, war nicht mehr passierbar. Innert gut 24 Stunden musste eine Ersatzbrü-

cke gebaut werden. Die Arbeiten erfolgten ohne Unterbruch, also auch nachts. Das Rammen der Pfähle war weitherum hörbar und führte auch zu Beschwerden. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Schulhauserweiterung und Tempo 30 Orientierungsversammlung in Knonau über kommende Investitionen Während die Primarschule einen dritten Kindergarten im Dorf erstellen sowie die Schulanlagen Aeschrain erweitern und optimieren will, plant die Politische Gemeinde die Einführung von Tempo 30 auf Gemeindestrassen von Knonau. Mit dem geplanten zusätzlichen Kindergarten dürften – nach vorsichtigen Schätzungen der zu erwartenden Kinderzahlen – die Bedürfnisse in Knonau für einige Jahre abgedeckt werden. Bei der Erweiterung und Optimie-

rung des Schulhauses Aeschrain wurde auf eine preisgünstige Variante geachtet. Die wenigen Detailfragen aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer lassen darauf schliessen, dass die geforderten Kredite an der Abstimmung am 17. September genehmigt werden dürften.

Langsamverkehr findet Zustimmung Eine Abstimmung zur Einführung von Tempo 30 auf den Gemeindestrassen

dürfte hingegen erst im Jahre 2015 an die Urne gelangen. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal bot für die Orientierung auch einige Experten sowie eine Arbeitsgruppe von Behördenmitgliedern und Einwohnern auf. Die in drei Zonen eingeteilte Einführung des Langsamverkehrs verlangt ausführliche und umfangreiche Massnahmen, welche zum Teil auch recht einschneidende Eingriffe vorsehen. Fragen wurden zwar in der anschliessenden Diskussionsrunde ge-

stellt, grundsätzlicher Widerstand jedoch blieb aus. Die äusserst gut strukturierte Orientierungsversammlung im Stampfisaal dürfte letztlich den beiden Projekten der Politischen Gemeinde und der Primarschule zu einem erfolgreichen Abschluss verhelfen. (mm) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Badeanlage Hedingerweiher Die Badeanlage wird am Samstag, 7. September 2013, geschlossen. Verlorene Gegenstände können bis Samstag, 7. September 2013, 16.00 Uhr (am Samstag bei jeder Witterung), in der Badeanlage abgeholt werden. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach diesem Zeitpunkt verfügt. Ebenfalls bis Samstag, 7. September 2013, müssen die Saisonkästchen geräumt erden. Die Depotrückerstattung erfolgt nur gegen Schlüsselabgabe. Der Kiosk ist bei schönem Wetter noch weiter geöffnet. Abteilung Tiefbau und Sicherheit Bereich Sport

Saisonschluss der Badi Obfelden Die Badi Obfelden ist noch geöffnet bis Sonntag, 8. September 2013, 18.00 Uhr.

Konkursamtliche Grundstücksteigerung Im Verfahren gemäss Art. 230a SchKG über die ausgeschlagene Hinterlassenschaft des Hans Jürg Bächtiger, geboren 31. März 1936, von Zürich und Jonschwil SG, gestorben 18. April 2012, wohnhaft gewesen Hinterbuchenegg 43, 8143 Stallikon, wird am Freitag, 18. Oktober 2013, 14.00 Uhr, im Restaurant «Stürmeierhuus», Freiestrasse 14, 8952 Schlieren, das nachbezogene Grundstück öffentlich versteigert:

Die Garderobenschränke sind bis dahin zu räumen und die Schlüssel zurückzugeben. Bis dahin nicht abgeholte Fundgegenstände werden anschliessend an gemeinnützige Institutionen verschenkt. Das Badipersonal und das Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste. Der Gemeinderat

In der Gemeinde Stallikon: Grundregisterblatt 334, Kat.-Nr. 1971: Wohnhaus mit Schopf, Hinterbuchenegg 43, Gebäude Nr. 589, Basiswert 1939: Fr. 67 700.– Schätzungswert: Fr. 693 600.–, Schätzungsdatum: 16. September 2004, mit 1435 m² Gebäudegrundfläche, Hausumschwung befestigt, Gartenanlage, Hausumschwung. Im Übrigen laut Lastenverzeichnis. Konkursamtliche Schätzung: Fr. 370 000.– Besichtigung des Steigerungsobjektes: – Mittwoch, 11. September 2013 15.00 bis 16.00 Uhr – Donnerstag, 26. September 2013 14.30 bis 15.30 Uhr Vgl. im übrigen Schweiz. Handelsamtsblatt vom 23. August 2013 Schlieren, 14. August 2013 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren Telefon 044 755 50 10

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 3. September 2013 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Angelo Cascione, geb. 1970, Bürger von Italien, wohnhaft in Stallikon, In der Weid 16a Dragan Odavic, geb. 1967, Bürger von Serbien, wohnhaft in Stallikon, Üetlirain 1 Stallikon, 3. September 2013 Gemeinderat Stallikon

Bestattungen Affoltern am Albis Am 31. August 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Emma Weiss

Die Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis bleibt infolge interner Weiterbildung am Mittwoch, 11. September 2013, am Vormittag geschlossen. Gerne sind wir am Nachmittag zu den ordentlichen Öffnungszeiten wieder für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Aeugst a. A.

geb. geb. 16. November 1919, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Gartenstrasse 9. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

TODESANZEIGE

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Heinz Schüpbach-Estillore

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Frischherz Maya und Montagne Franck, Mülibergstrasse 28, 8914 Aeugstertal Grundeigentümerin: Stockwerkeigentümergemeinschaft Mülibergstrasse 28–32 Bauvorhaben: Erstellung Gartenhaus im Garten, Kat.-Nr. 94, Zone: K2 A, Mülibergstrasse 28, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Willy Gantenbein, Leberenstrasse 19, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Energetische Dachsanierung, Einbau Photovoltaikanlage, Vers.-Nr. 932, Kat.-Nr. 4226, Leberenstrasse 19 (Wohnzone W2b)

Rifferswil

Am 31. August 2013 ist in Oberwil bei Zug verstorben:

Rifferswil

geb. 6. Juli 1952, von Signau BE, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Hauptikonerstrasse 1. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 10. September 2013, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung

6. Juli 1952 – 31. August 2013

Viel zu früh bist Du uns sinnlos aus dem Leben gerissen worden. Wir vermissen Dich und Du lebst in unseren Herzen weiter. In tiefer Dankbarkeit und Liebe Virginia Schüpbach-Estillore Sandra Schüpbach Stefan Schüpbach Sabrina Schüpbach David Eichenberger Nina Imoberdorf Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 10. September 2013, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof in Kappel am Albis statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der Kirche. Der liebe Verstorbene hätte Freude, wenn ihm seine Chauffeurkollegen in Überhosen die letzte Ehre erweisen. Traueradresse: Familie Schüpbach, Hauptikonerstrasse 1a, 8926 Uerzlikon

Mettmenstetten

Kappel am Albis

Schüpbach, Heinz

Traurig und fassungslos nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem liebevollen Papi, Freund und Göttibueb

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Peter Senn, Im Winkel 11, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Neubau Balkon, Balkontür anstelle Fenster, Änderung Fenster (Sprossen) Geb. Vers.-Nr. 94, Im Winkel 11, Grundst. Kat.-Nr. 90, Kernzone

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Bauherrschaft: Sidler Innenausbau AG, vertr. durch Ueli Sidler, Jonenbachstrasse 30, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Umbau Durchgang Geb. Vers.-Nr. 208, Jonenbachstrasse 28/30, Grundst. Kat.-Nr. 1826, Kernzone

«Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind. Es grüsst Euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.»

HERZLICHEN DANK Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Werner Röthlisberger-Müllestein erfahren durften. Danken möchten wir Frau Pfarrerin Yvonne Schönholzer für die schöne Trauerfeier, Dr. Berli für die jahrelange liebevolle Betreuung, dem Triemli-Team und vor allem der Palliativ-Station Villa Sonnenberg für die aufopfernde Pflege in seiner letzten Zeit. Herzlichen Dank auch den Vereinen Männerchor, Samariter, Tixi Organisation sowie seinen Musikkollegen HOA für die musikalische Umrahmung des Abschiedsgottesdienstes. Einen speziellen Dank an seinen besten Freund für seine Hilfe und die vielen Besuche während seiner Leidenszeit. Dank für die Kranz- und Blumenspenden, die Gaben für späteren Grabschmuck sowie für die vielen mitfühlenden mündlichen und schriftlichen Worte. Rifferswil, im September 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. September 2013

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Knonau: Investitionen in Bildung und Wohnqualität Schulhaus- und Kindergartenerweiterung und Einführung Tempo 30 Die Knonauer Bevölkerung wurde am Dienstag in einer umfassenden Orientierung über Investitionen der Schule sowie über die Einführung Tempo 30 auf den Gemeindestrassen informiert. ................................................... von martin mullis Grosse Pläne wecken meist grosses Interesse. Das war am Dienstagabend auch in Knonau der Fall. Gemeinderat und Schulpflege informierten umfassend über Investitionen, welche sowohl Verbesserungen in Sachen Bildung als auch der Lebens- und Wohnqualität bringen dürften. Die Traktanden der Schulpflege und diejenigen der politischen Gemeinde hatten, wenn auch ganz und gar nicht auf den ersten Blick, einen gemeinsamen Nenner. Kindergarten- und Schulhauserweiterungen sowie Tempo 30 auf den Gemeindestrassen sind Themen, welche zu einem grossen Teil die Kinder betreffen. Schulpflegepräsidentin Brigitta Trinkler und der für die Liegenschaften zuständige Schulpfleger Marcel Bosshart, informierten die weit über 50 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Stampfisaal mit klaren Zahlen und Fakten. Ihre Ausführungen über die Absicht, einen zusätzlichen Kindergarten im Dorf zu erstellen und die

Erweiterung und Optimierung des Schulhauses Aeschrain, zeigten klare und nachvollziehbare Pläne. Die Baupläne überzeugten, und als Präsidentin Trinkler etwas gar grosszügig erklärte, sie übernehme nun die Kosten, erntete sie viel Sympathie und fröhliche Lacher (natürlich meinte sie lediglich die Erklärungen zu den Kosten). Aber auch ihre Ausführungen zu den finanziellen Aufwendungen überzeugten, wurde doch bei den Bauvorhaben überall dort sinnvoll gespart, wo dies möglich war. Das Projekt Kindergarten wird mit 495 000 Franken veranschlagt und soll Ende der Sportferien 2014 realisiert werden.

Expertenaufmarsch für Tempo 30 Die Schulhauserweiterung und die Optimierung der bestehenden Schulanlage Aeschrain werden das Budget mit fast zwei Millionen Franken belasten. Die äusserst durchdachten Bauprojekte dürften aber die Abstimmung am 17. September bestens meistern, insbesondere da der Steuerfuss dadurch keine Veränderung erfahren soll. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal liess dann für die Orientierung der Projekte der Gemeinde eine ganze Mannschaft aufmarschieren. Drei Experten der Firma gwp, Ingenieure für Geomatik und Planung in Affoltern, sowie eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Behörden und der Bevölkerung, standen für Erklärungen

und Fragen zur Verfügung. Die nicht überall auf Zustimmung stossende Einführung von Tempo 30 auf den Gemeindestrassen rechtfertigte den Expertenaufmarsch. Auch hier verhinderten die ausführlichen und klaren Erläuterungen weitgehend Ablehnung oder Unverständnis.

Strasseneinengungen und Trottoirnasen Bemerkenswert, dass in Knonau, mindestens aus den Reihen der Versammlungsbesucher, zu diesem Thema keinerlei Widerstand zu spüren war. Nicht einmal geplante Fahrverbote, Strasseneinengungen oder sogenannte Trottoirnasen verursachten Einwendungen. In Gegenteil, aus den Zuhörerkreisen wurden sogar eher härtere Massnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion gefordert. Die Neugestaltung der Chamstrasse welche durch einen Leitungsbau ohnehin umgebaut werden muss, wird ebenfalls in das Projekt Tempo 30 miteinbezogen und somit viel zur Verkehrsberuhigung und damit zur Sicherheit und Wohnqualität beitragen. Die Realisierung der in drei Zonen aufgeteilten Einführung Tempo 30, wird allerdings noch etwas auf sich warten lassen. Nach einer geplanten Urnenabstimmung für die nötigen Kredite im Jahre 2015 dürften die Autos in Knonau erst Ende 2016 mit Tempo 30 auf Gemeindestrassen verkehren.

Die Bauprofile stehen: Schulleiter Jörg Berger freut sich auf den neuen Kindergarten. (Bild Martin Mullis)

wir gratulieren

«Ramona, 13» war Bundespolizist Mann aus Affoltern wegen versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern verurteilt Ein bald 30-jähriger Mann aus Affoltern am Albis hat sich im Internet mit einem 13-jährigen Mädchen am Bahnhof Urdorf zu sexuellen Handlungen verabredet. Da am Treffpunkt die Polizei wartete, wurde nun der Beschuldigte vom Bezirksgericht Dietikon zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. ................................................... von attila szenogrady Die verdeckten Internet-Ermittler dürfen wieder zuschlagen. Dies zeigte ein Strafprozess am Bezirksgericht Dietikon vom Dienstag. Ein bald 30-jähriger Mann aus Affoltern musste sich wegen versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern sowie versuchter Pornografie vor den Schranken verantworten. Grund: Der Beschuldigte war im letzten Januar in eine Falle der Bundeskriminalpolizei getappt.

Sex mit Ramona vereinbart Sicher ist, dass der Beschuldigte im Chatroom «Teentalk» mit einer 13-jäh-

Danach suchte er den Bahnhof Urdorf auf. Mit zwei Kondomen und einer Packung Feuchttüchlein. Statt Ramona nahm ihn der zuständige verdeckte Ermittler in Empfang. Der verhaftete Täter musste nachher 26 Tage in Untersuchungshaft verbringen.

stossend, plädierte er und verneinte jegliche sexuelle Absichten seines Mandanten. Dieser sei damals vielmehr von seiner langjährigen Freundin verlassen worden. Worauf er in eine psychische Krise geraten sei und seine Phantasien im Internet ausgelebt habe. Allerdings habe er diese nicht in die Wirklichkeit umsetzen wollen, plädierte er. Der Verteidiger räumte aber auch ein, dass der Beschuldigte eine kranke und perverse Phase durchgemacht habe. Seither besuche er regelmässig einen Psychotherapeuten. Zur rechtlichen Würdigung führte der Rechtsanwalt aus, dass sein Klient nicht mit einer Schülerin, sondern mit einem Polizeibeamten abgemacht habe. Ebenso habe er das Bild seiner Genitalien in Wahrheit einem Erwachsenen und nicht einem Kind zugestellt.

Der Verteidiger verlangte einen Freispruch

Ziel- und planmässiges Vorgehen

Der Verteidiger verlangte vor Gericht einen vollen Freispruch. Sein Mandant sei nicht pädophil und finde sexuelle Handlungen mit Minderjährigen ab-

Das Gericht sah es anders und kam zu umfassenden Schuldsprüchen: «Der Beschuldigte hat ein ziel- und planmässiges Vorgehen an den Tag gelegt»,

rigen Schülerin namens Ramona Kontakt aufnahm und schon bald auf sexuelle Themen zu sprechen kam. «Das habe ich zwar geschrieben, ich hätte aber nichts mit ihr getan», beteuerte der Beschuldigte auf der Anklagebank. Dagegen sprach aber die Tatsache, dass er für den 1. Februar 2013 mit Ramona ein Treffen am Bahnhof Urdorf vereinbarte. Zwecks Oralverkehr und weiteres «Rummachen», wie er schrieb. Zudem schickte er ihr per MMS ein Bild von seinem Penis zu.

26 Tage in U-Haft

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

führte der Vorsitzende Bruno Amacker anlässlich der Urteilseröffnung aus. Seine Handlungen liessen sich mit seinen Darstellungen nicht in Einklang bringen. Die Unterhaltung mit der minderjährigen Schülerin habe sich auf das Sexuelle beschränkt, befand Amacker. Zudem hätte der Beschuldigte das Treffen mit einer SMS-Botschaft absagen können.

Hohe Geldstrafe: 300 Tagessätze zu 130 Franken Der Einzelrichter des Bezirksgerichts Dietikon stufte auch das Vorgehen der Polizei als legal ein. Die rechtlichen Grundlagen für die verdeckte Ermittlung im Internet seien heute gegeben. An der Schuldfähigkeit des Täters hatte das Gericht keine Zweifel. Andererseits hielt es ihm Einsicht, Reue und den blossen Versuch zugute. Der Einzelrichter verzichtete auf die beantragte Freiheitstrafe von zehn Monaten bedingt. Stattdessen legte es eine bedingte, aber hohe Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu 130 Franken fest. Der Beschuldigte soll zudem die Gerichtskosten tragen.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Zur goldenen Hochzeit Erika und Roger Simonet-Kleiner, wohnhaft in Zwillikon, feiern morgen Samstag, 7. September, die goldene Hochzeit. Herzliche Gratulation.

Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag dürfen wir Bruno Ochsner in Affoltern gratulieren. Er feiert am Montag, 9. September.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Julia Thomi-Bleisch heute Freitag ihren 80. Geburtstag. – Am kommenden Montag feiert Elisabeth Welti im Haus zum Seewadel in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen ein schönes Fest. anzeige

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Freitag, 6. September 2013

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«Das Gesamtinteresse des Spitals Affoltern ist entscheidend» Spitalleitung begrüsst die neue Rechtsform einstimmig – Abstimmung am 24. November 2013 Die Leitung des Spitals Affoltern, bestehend aus den Chefärzten, den Pflegedienstleitungen und dem Direktionsstab, begrüsst die neue Rechtsform des Spitals Affoltern einstimmig. Die 14 Trägergemeinden des Bezirks Affoltern stimmen am 24. November über die Auflösung des heutigen Zweckverbands und den Beitritt zur Gemeinnützigen Spital Affoltern AG (GSA) ab. «Ich halte es für wichtig, dass nun alle Aktien bei den Gemeinden bleiben. Damit ist die Gefahr gebannt, dass Dritte Aktionäre werden, die den Profit im Visier haben und uns Ärzte unter Druck setzen könnten, eine profitorientierte Medizin zu praktizieren. Dank der Reduktion auf eine Aktiengesellschaft ist das Gesamtinteresse des Spitals entscheidend, es besteht nicht mehr die Gefahr, dass eine Aktiengesellschaft die andere unter Druck setzt», begründet der Ärztliche Leiter des Spitals Affoltern, Chefarzt Roland Kunz, seine Zustimmung zur neuen Rechtsform. Wichtig sei, dass das Spital mit genügend Kapital ausgestattet werde: «Mit der vorliegenden Vorlage besteht die Gewähr, dass das dringend

publireportage

benötigte Bettenhaus realisiert werden kann.»

Attraktivere Arbeitsbedingungen Corina Maron, Pflegedienstleitung Akutspital, Psychiatrie & Palliative Care, ergänzt: «Die neue Rechtsform bietet die Möglichkeit, schneller auf Veränderungen zu reagieren, um unsere Patientinnen und Patienten optimal pflegen zu können. Mindestens so wichtig ist das neue Bettenhaus, um die veraltete Infrastruktur zu ersetzen. Kleinere Zimmer mit sanitären Einrichtungen schützen die Privatsphäre und dienen dem Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten. Heute befindet sich die Toilette für die Mehrbettzimmer auf dem Gang und entspricht damit nicht mehr den Ansprüchen der Bevölkerung. Von einem neuen Bettenhaus und einer angepassten Rechtsform erhoffe ich mir zudem attraktivere Arbeitsbedingungen, um qualifiziertes Pflegepersonal zu gewinnen und halten zu können.» Am 24. November werden den Stimmberechtigten der 14 Trägergemeinden zwei Fragen zur Zukunft des Spitals Affoltern vorgelegt: Erstens ist über die Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern zu befinden und zweitens über den Beitritt der Ge-

Die Spitalleitung befürwortet die neue Rechtsform einstimmig. Von links nach rechts: Spitaldirektor Fredy Furrer, Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie, Roland Kunz, Ärztlicher Leiter, Stefan Uhlig, Leiter Psychotherapie, Liliane Bürge, Personalleiterin, Matthias Lux, Pflegtedienstleiter Langzeitpflege, Corina Maron, Pflegedienstleiterin Akutpflege, Martin Jegge, Leiter Dienste, Natascha Klep, Chefärztin Frauenklinik, Nadja Lindenmann, Chefärztin Medizin, Tamara Ravetta, Leiterin Finanzen, Tim Klose, Chefarzt Psychiatrie. (Bild bs) meinde zur Interkommunalen Vereinbarung, die den Zweckverband in eine Gemeinnützige Aktiengesellschaft um-

wandelt und diese mit genügend Kapital ausstattet. Dies ermöglicht den Bau des dringend benötigten neuen Bet-

tenhauses, das sich flexibel an sich wandelnde Bedürfnisse anpassen kann. (pd)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 6. September 2013

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Nach «Erdbeben» in gut 24 Stunden eine neue Brücke über die Reuss gebaut Eine militärische Übung des Territorial Regiments 3 erstreckte sich von der Zentralschweiz bis nach Obfelden Bau einer neuen Brücke über die Reuss bei Obfelden nach einem Erdbeben mit Epi-Zentrum in der Zentralschweiz: So lautete der Auftrag im Rahmen einer Übung für das Genie Bataillon 9. Der Ersatz-Übergang, eine Stahlträgerbrücke 95, wurde von Montag auf Dienstag innert gut 24 Stunden errichtet. ................................................... von werner schneiter Beim letzten Brückenbau an der militärischen Übersetzstelle, die gut 200 Meter oberhalb der Reussbrücke bei Obfelden Richtung «Rüssspitz» liegt, blieb das Echo in der Bevölkerung nicht aus. Weil während der nächtlichen Stunden gerammt wurde, kam es zu zahlreichen Reklamationen, ja sogar zu einer Strafanzeige. Nun, dieses Mal wurde das Vorhaben per Inserat angekündigt, löste aber gleichwohl ein paar Reaktionen aus, weil sich einige in ihrer Nachtruhe gestört fühlten. Nachdem ein Teil des Materials am Montag per Helikopter von Brem-

Die militärische Stahlträgerbrücke in Sichtweite der bestehenden Reussbrücke bei Obfelden. (Bild Werner Schneiter) garten nach Obfelden transportiert wurde, begannen 110 Angehörige des Genie Bataillons 9 am Montag um 10.30 Uhr mit ihrer Arbeit – und dies im Rahmen einer gross angelegten militärischen Übung, die ein Horrorszenario enthielt: Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala, rund 100 000 Obdachlose in der Zentralschweiz: Chaos pur, Plünderungen von Benzin,

Baumaterial und Lebensmitteln usw. Weil auch die Brücke zwischen Obfelden und Merenschwand unpassierbar wurde, fasste das Genie Bat 9 den Auftrag, den Gewässerübergang mit einer Strahlträgerbrücke sicherzustellen. Die Einheit gehört zum Territorial Regiment 3 (Graubünden, Tessin, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Zug). Eine Ersatzbrücke muss bei ausserge-

wöhnlichen Ereignissen natürlich ohne Arbeitsunterbruch errichtet werden. «So schnell wie nur möglich. Ab Alarmierung muss die Ersatzbrücke innert 24 bis 48 Stunden bereit sein», fügt Hauptmann David Mynall, Presseund Informationsoffizier des Genie Bat 9, bei. Zu den ersten Arbeiten gehört das immissionsträchtige Rammen der Pfähle in den Reuss-Grund, für das

«Auch Hausen handelt solidarisch» Initiative zur Unterstützung von Projekten in Rohstoffländern eingereicht Auch Hausen reiht sich in die Gruppe jener Ämtler Gemeinden ein, in denen Einwohner von den zusätzlichen FinanzausgleichEinnahmen durch den GlencoreBörsengang nicht nur profitieren wollen. Am Dienstagabend wurde eine entsprechende Initiative eingereicht, welche die Unterstützung zweier Projekte in Kolumbien und im Kongo mit 75 000 Franken vorsieht. ................................................... von urs e. kneubühl Sie waren im Nu zusammen, die über 200 Unterschriften von Hausemer Einwohnern, welche von den zusätzlichen Finanzausgleich-Einnahmen, die der Glencore-Börsengang den Gemeinden im Kanton Zürich in die Kassen

Überparteiliche Gruppe «Hausen handelt solidarisch» ist eine überparteiliche Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus Hausen, die nicht bereit sind, die schädliche und ausbeuterische Praxis stillschweigend zu akzeptieren und das Glencore-Geld ohne Wenn und Aber einzusacken. Die Gruppe will ein Zeichen der Solidarität zugunsten jener Menschen setzen, die durch den Rohstoffabbau zu Schaden kommen. Das Initiativkomitee sind: Dorothee LeisingerBaumberger, Bastian Nussbaumer, Verena Schlapfer und Franz Schüle. 29 Hausemerinnen und Hausemer haben die Initiative «Hausen handelt solidarisch» erstunterzeichnet, rund 200 weitere haben in wenigen Tagen im August mitunterzeichnet. Die Unterschriftensammlung geht weiter, auf der Homepage www.hausensolidarisch.ch können Unterschriftenbögen heruntergeladen werden.

gespült hat, nicht nur profitieren wollen. Und es sollen noch mehr Unterschriften werden, die Sammlung geht weiter (siehe Kasten). «Nach der Erstunterzeichnung durch 29 stimmberechtigte Hausemer vor den Sommerferien, haben wir nur mehr gerade einige Tage im August weitere Unterschriften sammeln können», sagt Esther Burkhardt, eine der Erstunterzeichnenden. Und auch die beiden Gleichgesinnten Rahel Pe- Mitglieder der Gruppe «Hausen handelt solidarisch» überreichen den Vertretern des Gemeinderates termann und Ursu- offiziell die Initiative, die verlangt, dass ein Zehntel der zusätzlichen Finanzausgleich-Einnahmen la Kreidler wissen: aus dem Glencore-Börsengang an Projekte in Abbauländern zurückfliessen. (Bild Urs E. Kneubühl) «Es ist, als würden wir weitgehend offene Türen einren- Franken, welche die Gemeinde aus schiedenen Gemeinden. Hedingen hat nen. Viele Hausemerinnen und Hau- den Glencore-Steuermillionen im Fi- den Start gemacht, als Moritz Wansemer sind mit den Geschäftsprakti- nanzausgleich erhalten hat – an Roh- deler an der Budgetversammlung im ken von Glencore nicht einverstan- stoff-Herkunftsländer zurückerstattet Dezember 2012 den Antrag stellte, das den. Der Rohstoffkonzern bezahlt in werden, in denen Glencore tätig ist Geld an die ausgebeuteten Länder zuden Abbauländern keine Steuern, be- oder war. Die Summe wird über rückzuschicken. Am 22. September lastet aber Menschen und Umwelt mit Schweizer Hilfswerke geeigneten Pro- 2013 nun werden die Hedinger über seinen Aktivitäten. Die Unterzeichnen- jekten in den Rohstoffherkunftslän- die im April eingereichte Initiative den zeigen sich daher hoch erfreut dern zugeführt. Die Mitinitianten Bas- «Rohstoffmillionen – Hedingen hanüber die Initiative und bedanken sich tian Nussbaumer und Dorothee Leisin- delt solidarisch», abstimmen. Diese herzlich für das Engagement.» ger erläutern: «75 000 Franken sind für fordert, dass Hedingen 110 000 Franeine Gemeinde wie Hausen nicht viel. ken an Projekte in Glencore-AbbaulänDiese Summe entfaltet aber an einem der zurückfliessen lässt. Mittlerweile Ein Zehntel von 750 000 Franken Ort grosse Wirkung, wo Menschen ih- sind in weiteren Ämtler Gemeinden Am Dienstagabend hat die Initiativ- re Rechte nicht einfordern können. ähnliche Begehren aufgegleist. In Hausen nahmen, in Vertretung gruppe «Hausen handelt solidarisch» Hausen soll deshalb vom Glencoredem Gemeinderat die Initiative «Roh- Börsengang nicht nur profitieren, son- des ferienabwesenden Gemeindepräsistoffmillionen – Hausen handelt soli- dern Menschen in den betroffenen denten René Hess, Vizepräsident Georges Köpfli, Gemeinderat Gregor darisch. Unterstützung von durch Roh- Ländern auch unterstützen.» Blattmann und der interimistische Gestoffabbau und -handel betroffenen meindeschreiber Moritz Koller die InMenschen» eingereicht. Über diese soll itiative seitens des Gemeinderates entan der Gemeindeversammlung vom 4. Starkes Zeichen der Zivilgesellschaft Dezember 2013 abgestimmt werden. Widerstand gegen die stillschweigen- gegen. Georges Köpfli würdigte die InDie Initiative «Hausen handelt solida- de Entgegennahme der zusätzlichen itiative mit den Worten: «Das ist ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft risch» verlangt, dass insgesamt 75 000 Finanzausgleich-Hunderttausenden Franken – ein Zehntel der 750 000 regt sich im Bezirk Affoltern in ver- von Hausen.»

eine Schwimmplattform verwendet wird. Dem folgen das Montieren der Jochs und der Einbau von zwei Stahlträgern, was mittels 40-Tonnen-Pneukran geschieht. Für das Verlegen der eigentlichen Fahrbahn wird Holz verwendet. Unschwer feststellbar, dass die 72 Meter lange Strahlträgerbrücke extrem schwer ist. Allein die 6 sogenannten «Spannen» wiegen je 2,1 t.

Initiative auch in Kappel «Wir wollen vom Börsengang des Rohstoffkonzerns nicht nur profitieren, sondern die Menschen in den betroffenen Ländern auch am Gewinn teilhaben lassen. Mit dieser Initiative setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in einem vom Rohstoff-Abbau betroffenen Land.» Dies ist der Kern der Initiative «Rohstoffmillionen – Kappel am Albis handelt solidarisch», welche vergangenen Donnerstag in Kappel am Albis im Hinblick auf die Gemeindeversammlung vom 29.11.13 eingereicht wurde. Die Initiative wird von über 40 Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Die Initiative sieht vor, dass mit 20 000 Franken, rund 10% des Betrags aus dem Finanzausgleich 2013, je ein Projekt von Brot für alle und Fastenopfer in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt werden soll. Mit dieser Initiative setzt Kappel – gemeinsam mit anderen Gemeinden im Knonauer Amt – ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in den Rohstoff-Abbauländern. Den Verantwortlichen im Parlament und dem Bundesrat soll aufgezeigt werden, dass breite und engagierte Bevölkerungsschichten der Schweiz der Meinung sind, dass die Zeit für ein Umdenken bezüglich der Praktiken im Rohstoffabbau und -handel reif ist. Die Initianten sind sich durchaus bewusst, dass heute weder unsere Infrastruktur, noch ein Auto, Telefon, Computer, Fernseher usw. ohne diese Rohstoffe auskommt. Es geht auch nicht darum, den Rohstoffabbau in diesen Ländern zu verhindern. Ganz im Gegenteil: Es besteht für viele Länder eine Chance, den Lebensstandard, das Gesundheitswesen, die Infrastruktur usw. durch die Vermarktung ihrer Rohstoffe nachhaltig zu verbessern. Dies kann aber nur dann funktionieren, wenn wir diese Länder als gleichwertige Partner an den Erträgen teilhaben lassen. Für das Initiativkomitee: Thomas Gretler, Kappel am Albis


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Vermischtes

Freitag, 6. September 2013

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Unterhaltsam und sehr gut besucht Das traditionelle 40er-Fest in Wettswil fand bei besten Wetterbedingungen statt Unter besten Wetterbedingungen fand am vergangenen Wochenende in Wettswil das traditionelle 40er-Fest statt und zog viele Besucher an. Am Freitagabend versammelten sich zahlreiche kleine und grosse Fussballfans, um ein Autogramm von Fabian Frei (FC Basel) zu ergattern, derweil das OK 40er-Fest beim Barzelt seinen geladenen Sponsoren zuprostete und ihnen für ihre grosszügige Unterstützung dankte. Später sorgte DJ Bitli für heissen Sound an der Warmup-Party. Auf der oberen Mettlenwiese war der Autoscooter in Betrieb, der während des ganzen Wochenendes grossen Zulauf hatte. Am Samstag und Sonntag verweilten und vergnügten sich die zahlreichen Besucher an den verschiedenen Spielposten und den Unterhaltungsangeboten wie etwa die Kamishibai – Geschichten aus dem Koffer – für die Kleinen oder die Kinderhitparade mit Michel Villa im Festzelt. Viele Besucher sassen nachmittags draussen vor dem Crèpes-Zelt an einem der vollbesetzten Tische oder im Festzelt, um sich zu verpflegen. Gegen Abend war dann das Festzelt vollbesetzt, und die vielen hungrigen Gäste brachten die Gastromannschaft ins Rotieren. Um 20 Uhr betrat Frank Tender mit seiner Band die Bühne und sorgte mit seinen Musikern für tolle Stimmung bis Mitternacht. Wer dann noch nicht nachhause wollte, feierte im Barzelt bis in die frühen Morgenstunden weiter. Der Sonntag startete besinnlich. Mit dem ökumenischen Familiengottesdienst und einer überzeugenden

Die Frank Tender Band begeisterte das Publikum. Darbietung der Sängerin Stella Cruz. Danach sorgten die New Orleans Stompers für beschwingte Stimmung im Festzelt, und das Kindertheater «LirumLarumLöffelstiel» im Singsaal begeisterte die kleinen Besucher. Im Nachmittagsprogramm bestritten zuerst die Mädchenriege/Jugi Wettswil einen Showblock, danach die Judoschule Birmensdorf. Die kleinen und grossen Judokas stellten ihr Können unter Beweis, und die CapoeiraGruppe zog das Publikum in ihren Bann. Beschlossen wurde das Fest mit der Verlosung der Tombola-Hauptpreise unter routinierter Leitung von Heini Ragaz.

Giuseppina Friio vom Gastroteam.

Die kleinen und grossen Judokas zeigten ihr Können. (Bilder Fotostudio Nomi Gottheil)

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Birkenmeiers fassten die Zuhörerschar hart an «Es reicht!» – Das Kabarett Birkenmeier trat in Hausen am Albis auf Es reicht! So nennt sich das Programm des Kabaretts Birkenmeier, das zum Thema «Landgrabbing» für die Aktion 2013 von «Brot für alle» und «Fastenopfer» entstanden ist: Mit «Landgrabbing» wird die Problematik in Entwicklungsländern bezeichnet, wo sich

Rohstoffkonzerne von korrupten oder schwachen Regierungen Lizenzen ergattern, um grosse Landflächen in Besitz zu nehmen für den Anbau von Monokulturen oder den Betrieb von Minen. Die Bewohner jener Gegenden, zumeist arme Bauern, verlieren ihre

Die scharfe Pointe macht Spass - Birkenmeiers in Aktion. (Bild zvg.)

Äckerchen, leiden unter verschmutzter Luft und vergiftetem Wasser oder werden ganz vertrieben. Nun strömte also ein zahlreiches Publikum im Gemeindesaal Hausen zusammen, um das berühmte Kabarett-Duo Sibylle und Michael Birken-

Spital Fragen an unsere 14 Gemeindepräsidenten

meier zu erleben. Ahnte man, worauf man sich da einliess? Die Birkenmeiers fassten die Zuhörerschar hart an. Durch einen Schlag aufs Klavier wurde die Sprengung aller Häuser in «Hausen und Hofen» simuliert. Nachdem alle von den Stühlen hochgefahren waren, wurde erklärt, man habe hier eben Öl gefunden und brauche darum das Land. Ein Zelt stünde bereit, und es gebe dort Tee und Musik für alle, und später dann würden alle irgendwo umgesiedelt. Weiter ging die Fahrt durch eine gedankliche Geisterbahn. Harte Fakten wurden ausgesprochen, die Verantwortlichen beim Namen genannt, aber alles mit so viel Humor, Wortwitz, Charme und Musikalität verpackt, dass man gebannt weiter lauschte. Geflügelte Worte noch und noch. Viele Anspielungen und Wortkombinationen reizten zum Staunen, manchmal auch zum Lachen – gemeinsames Lachen trotz aller Betroffenheit. Die «Gruppe Welt Oberamt» konnte den Verein «Kultur im Dorf» von Hausen und die reformierten und katholischen Kirchen für die Unterstützung dieser Veranstaltung gewinnen, weil der Umgang mit Rohstoffen die Leute hier vermehrt beschäftigt. Auch an andern Orten im Säuliamt sind Initiativen zur Solidarität mit den Betroffenen im Gang. Im Anschluss an die Kabarett-Vorstellung wurden für die Einwohner der Gemeinde Hausen Unterschriften für eine entsprechende Initiative gesammelt, die an der Dezember-Gemeindeversammlung zur Abstimmung kommen wird. Antoinette Leisinger

Wissen Sie, was Sie Ihren Wähler-/innen vorsetzen, wenn Sie die Gemeindeabstimmung über die nicht-demokratische Spital AG vorbereiten? Dürfen Sie etwas vorlegen, das die Regierung nicht genehmigt hat und bei dem auf obrigkeitliches Geheiss noch vieles abgeändert werden muss? Weil gemeinderelevante Konsequenzen überhaupt noch nicht absehbar sind? Weil Gemeindevermögen womöglich vernichtet wird und diese Texte juristisch unklar sind? Bei der Regierung in Zürich wurden auf 46 Seiten gegen 80 heftige Korrekturen angebracht. Siehe die Originalbriefe der regierungsrätlichen Juristin in in «Aktuell», «Tagebuch» www.verein-zweckverband.ch

in kürze

Richtigstellung zum Artikel «150 Jahre Gemeindeverein Wettswil». Im Artikel über das Jubiläum des Gemeindevereins Wettswil vom vergangenen Dienstag hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Herbscht- und Adventsmäärt Wettswil wird nicht vom Gemeindeverein organisiert, sondern von einem eigenständigen Organisationskomitee. Dieses wird, wie der Gemeindeverein, von Remo Buob präsidiert. Des Weiteren sind Vizepräsidentin Ruth Meierhofer, Alain Astruc, Nicole Dörig, Daniel Egger, Andrea Kreinz, Claude Ney, Nadja Reisenbauer und Erika Stadtmann für den Herbscht- und Adventsmäärt Wettswil verantwortlich. Der «Anzeiger» entschuldigt sich für das Missverständnis.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 6. September 2013

Familie Bär, «Sennen» in Rifferswil Eine Serie über Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind ................................................... von kurt graf Wer erinnert sich wohl noch an «Sennen Augusten Ida», die vor 50 Jahren in Oberrifferswil an der Sennengasse 3 gewohnt hat? Zur Information: Ihr Name lautet eigentlich Ida Bär-Bär, doch ihr Mann August Bär trägt den Zunamen «Sennen», weil seine Vorfahren hier eine Käserei betrieben haben. Dieser Tradition verdankt auch die Sennengasse ihren Namen. Man weiss sogar, in welchem Jahr sich der Name Bär «Sennen» als allgemein bekannte Familienbezeichnung eingebürgert hat: 1667. In diesem Jahr findet nämlich die Hochzeit von Heinrich Bär mit Susanna Steinmann in Oberrifferswil statt, einer Tochter des Sennen Heinrich Steinmann. Weil bisher die Sennen stets der Familie Steinmann angehört haben, ergreift auch er diesen Beruf. Er hat also bei Steinmanns «eingeheiratet», führt nun die Sennhütte und wird zum Stammvater des Geschlechts. Vier Brüder von Heinrich Bär-Steinmann betreiben in Oberrifferswil weiterhin den angestammten Bauernhof ihrer Eltern an der Kappelerstrasse. Dabei muss es sich um einen ausgedehnten Lehenshof des Klosters Kappel gehandelt haben, der jeweils erblich an die Nachkommen übergegangen ist. Dessen Hauptbetrieb führen die Familien von Jacob und Kly Jagli Bär, währenddem die Familien von Ossli und Heinrich Bär sämtliche Nebengüter bewirtschaften. Die Familie von Heinrich und Susanna Bär-Steinmann «Sennen» hat sich also abgesetzt vom übrigen Clan, wohnt aber auch noch im Oberdorf. Sie vergrössert sich in der Folge stetig, und unter ihren zahlreichen Kindern – sechs überleben das Kleinkindalter – finden sich wieder die Vornamen Susanna und Heinrich. Zahlreich sind auch die Enkel, von denen einer 1729 wieder auf den Namen Heinrich Bär getauft wird. Er heiratet 1758 Anna Suter und betreibt daraufhin am neuen Ort an der Sennengasse einen stattlichen Bauernhof und die Käserei. Wie damals üblich, sind am Betrieb noch Geschwister und andere nahe Verwandte mitbeteiligt. Mittlerweile findet man aber Vertreter der Bär «Sennen» auch im Unterdorf, wo ihnen 1747 ein Bauernhof am Chüeweg gehört (bei der damaligen Schmiede, die heute im Besitz von Margrit Hartmann-Heimann steht). Ebenso sind die Bär «Sennen» neu in der Schonau zuhause, weil Heinrichs Bruder Caspar 1746 dort auf einem Aussenhof eingeheiratet hat (der heute der Familie Fenner gehört). Er und seine Auserwählte, Anna Frick, erwerben 1770 von Annas Cousin sogar noch einen

Ergänzende Angaben sehr willkommen Bisher sind in dieser Serie die Familien Urner, Stünzi, Grob und Wegmann präsentiert worden. Sie stellen eine gezielte, aber unvollständige Auswahl dar. Zu Mettmenstetten müsste man zum Beispiel eher die Familien Schneebeli oder Weiss einer näheren Betrachtung unterziehen, zu Wettswil die Familie Baur oder zu Affoltern die Familie Burkhard und Kleinert. Übrigens sind ergänzende Angaben aus der Leserschaft sehr willkommen (schriftlich an kulygraf@bluewin.ch oder fast besser direkt mündlich in der Chorprobe donnerstags 20.15 Uhr – natürlich im «Engel»). Erwünscht sind also Hinweise und Beiträge aus der Dorfbevölkerung und dem übrigen Säuliamt, seien dies alte Fotos, Korrekturen zu den Texten, Anregungen oder Fragen. (kg)

Der heutige Bauernhof an der Sennengasse gehört Familie Funk.

Getreidesack mit Signet der Fam. Bär.

Das Doppelhaus an der Sennengasse 3, das Ida Bär-Bär bewohnte (links), und die zwei nach dem Brand von 1832 wieder aufgebauten Scheunen der Familien Bär «Sennen» (Mitte) und Hegetschweiler (rechts)

Senn an der Arbeit (Skizze von Richard Weiss um 1940). (Bilder Kurt Graf/zvg.)

benachbarten Hof (heute Schürmann). Doch von Schicksalsschlägen bleibt auch die Familie Bär «Sennen» nicht verschont. Am 23. September 1832 wütet ein Grossbrand und zerstört mehrere Wohnhäuser, Scheunen, Speicher, Magazine, Trottgebäude und Waschhäuser zwischen der Jonenbachstrasse und der Sennengasse. Betroffen sind hauptsächlich die Familien von Heinrich Bär «Sennen» und Heinrich Hegetschweiler. Die Familie Bär «Sennen», die unterdessen zu einer Grossfamilie angewachsen ist, organisiert sich im Anschluss daran vollkommen neu. Unversehrt geblieben sind das ursprüngliche Trottgebäude an der Sennengasse 4 (heute Familie Ziegler) und das Doppelwohnhaus an der Sennengasse 3 (Familien Horvath-Suter und Kozomara-Hocke, worin auch «Sennen Augusten Ida» gewohnt hat). Die Brand-

ruine wird 1833 abgetragen und der gesamte Besitz frisch aufgeteilt. An vier Orten werden die Zelte aufgeschlagen: 1. An der Sennengasse bleibt Johannes Bär «Sennen» mit Frau und Kindern (eines heisst wieder Heinrich) und erbaut neu den heute noch bestehenden Bauernhof (der Familie Funk). 2. Einige seiner Geschwister entschliessen sich fürs Aussiedeln und ziehen mit ihren Familien an den südlichen Dorfrand. Dort steht genügend Platz zur Verfügung für den Neubau eines Bauernhofs (heute Familie BitziImhof). An diesem Gehöft im «Furrenacher» sind zwei Parteien beteiligt, nämlich die Familien der Brüder Hans Jacob Bär und Heinrich Bär. 3. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptikerstrasse ist zwischen 1799 und 1801 das Wirtshaus «Zum alten Engel» gebaut worden. Besitzer

Von Bär «Sennen» ca. 1867 erstellte Speicher (links, umgebaut von Fam. Schiess) und ihr bereits um 1800 entstandenes Wirtshaus «Alter Engel» (r., Fam. Roth) und Wirt ist Hans Bär, ein Sohn von Jacob Bär «Sennen» (heute sind es die Familien Roth-Naef). Seine Nachkommen werden fortan Familien Bär «Wirts» genannt, also nicht mehr Bär «Sennen». Gleichzeitig hat er seinen Söhnen Jacob, Johannes und Hans Heinrich Bär ein Stück Bauland vermacht, das sich hinter dem Wirtshaus gegen den Langacher erstreckt. Darauf sollten die drei für ihre Familien ein weiteres Haus bauen, was allerdings vorerst aufgeschoben wird. 4. Diese Pläne sind durcheinander geraten, weil Johannes Bär schräg gegenüber, an der Ausserfeldstrasse 4 und 6, einen Hausteil seines Grossvaters erbt (heute Fam. Schwegler) samt frei stehender Scheune (heutiges Wohnhaus Bosshard / Schneebeli). Die anderen zwei Brüder ziehen 1801 ins neu erstellte Wirtshaus ein, und erst später wird dahinter ein Riegelbau er-

richtet, der als Vorratsspeicher dient (Schiess). Bär «Sennen» sind übrigens bis 1854 als Wirtefamilie im «Alten Engel» geblieben und bis 1890 als Bauernfamilie an der Ausserfeldstrasse.

Eine kurze Bilanz Zum einen kann ein junger Mann seinen Besitz erweitern, indem er eine reiche Frau heiratet. Zum andern kann ihm eine Erbschaft zu gewissem Wohlstand verhelfen. Weiter zeigt uns die Familie Bär «Sennen», dass Brandkatastrophen oder andere Zwischenfälle (z. B. eine Überschwemmung, ein Krieg oder ein Todesfall) als Chance für einen Neuanfang genutzt werden können. Und schliesslich bringt einen auch der Fleiss im Berufsalltag weiter, wie dies im vorliegenden Fall durch die Familie Bär als Sennen und Wirte erfolgreich praktiziert worden ist.


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Freitag, 6. September 2013

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Poetische Leichtigkeit, geerdete Festigkeit und mystische Transzendenz Ein Künstlertrio in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten

Saajid Zandolini mit Gemälden «Rosenlaui» und «Wald».

Marlies Achermanns experimentelle Glaskunst begegnet in ihrer poetischen Leichtigkeit den geerdeten Skulpturen Mireille Lavanchys, um im nächsten Schritt die Grenze zwischen Leere und Form in den Landschaften Saajid Zandolinis einzuatmen. Zusammen erzeugt das künstlerische Trio eine aussergewöhnliche Spannung, die uns zu neuen Einsichten verhilft.

nik verleihen den Werken eine poetische Leichtigkeit, die auch die Künstlerin selber charakterisiert. Achermanns minuziöse Wahrnehmung der Umwelt, ihr Nachdenken und Nachsinnen lassen die Nähe zur Lyrik erahnen. Nur sind es statt Worte Bildfragmente und die gläserne Transparenz, die nun mit einer neuen Geschichte

................................................... von nana pernod Marlies Achermanns Augen nehmen ihre Umgebung aufmerksam wahr und halten sie fotografisch fest. Diese Fotografien dienen der Künstlerin als Anregung und Ausgang für ihre experimentelle «Hinterglasmalerei». Dabei werden nur Bruchteile von Fotografien verwendet. Nach einer Nitrofrottage trägt die Künstlerin Acrylfarbe auf, ritzt und klebt verschiedene Materialien hinter dem Glas auf. Die stete Veränderung und das Experiment sind formgebende Elemente, die uns in ihren Glasbildern begegnen. Der Besucher erkennt Zeitungsfragmente und Ausschnitte fotografischer Aufnahmen – alle übrigen Formen und Strukturen sind neu und überraschend. Die feinen Linien und Farben sowie die Tech-

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Mireille Lavanchy mit ihrer Arbeit «Pachemama».

Marlies Achermann mit ihren Arbeiten in Mischtechnik auf Glas. (Bilder Arthur Bohrer) umhüllt ist. Leichtfüssig und lustvoll gleiten die Augen der Betrachter über die gläsernen Bildträger und lassen sich staunend immer wieder von Neuem überraschen.

lichen Figuren etwas geheimnisvoll Vergeistigtes an, das den Betrachter in die Welten anderer Zeiten und Kulturen schweifen lässt.

Mystische Innenansichten Göttliche Erdung Ist der Besucher bei Achermanns Glasarbeiten versucht «abzuheben», lassen ihn die geerdeten Skulpturen antiker Gottheiten von Mireille Lavanchy wieder Bodenhaftung erlangen. Das Geerdete der Figuren, Köpfe sowie Torsos der Bildhauerin aus Lausanne bestechen in ihrer Präsenz. Obwohl eher klein, füllen ihre Skulpturen den Raum. Ihr Innenleben, das dem Betrachter entgegenstrahlt und das sich in den Titeln der Werke spiegelt, enthält eine Fülle an historischen Referenzen. Lavanchy ist fasziniert von alten Kulturen und deren Weisheit, die bis in unsere Zeit hallt. Pachamama ist beispielsweise der Titel einer Skulptur. Sie verkörpert die weibliche Gottheit – die Mutter Erde – der Völker der Anden. Das Mütterliche und das Geerdete sprechen den Betrachter an, lassen ein reges geistiges Innenleben dieser Kultur erahnen. Lavanchy brennt ihre Skulpturen, die mit Steinzeug, Klinker, Schlicker und matten Glasuren gearbeitet sind, mehrmals. Durch diesen mehrteiligen Arbeitsprozess und das Experimentieren mit neuen Glasuren haftet den Köpfen und weib-

Saajid Zandolinis Malerei beginnt dort, wo uns Lavanchys Skulpturen loslassen – im innern Geschehen des Menschen, dem Geist. Zandolini transzendiert in seinen Bildern die feste Materie. Seine Berglandschaften lassen den Horizont mit dem Wahrgenommen und der Leere dahinter verschmelzen. Die Form des Berges verschwindet in seinen Nebelschwaden. Das Wasser des Sees löst sich auf und wird im Nebel in einen anderen Aggregatszustand überführt. Die sanfte, gleichsam nebulöse und schlichte Farbigkeit seiner Berglandschaften wirft uns auf uns selbst zurück. Nicht die Form, sondern ihr Gegenpart – die Leere – sind in diesem Fall Fülle. Die Blau-, Grau- und Grüntöne rücken durch ein mehrschichtiges Auftragen einer Lasur in den Hintergrund: dem Betrachter begegnet eine verschwommene, unscharfe Ansicht einer Landschaft. Damit diskutiert Zandolini das «Dahinter» der Dinge. Ihn interessiert nicht die formale Klarheit, sondern jenes, das wir nicht wirklich scharf sehen können. Die Bilder von Zandolini bieten eine Möglichkeit seine ungewohnten Sehreisen als Grenzerfah-

rung zu erleben, welche die meditative Ruhe seiner Bilder in eine bewegte Fülle verwandelt. Die gegenwärtige Ausstellung in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten ist aussergewöhnlich, weil sich die Werke der drei Kunstschaffenden auf eine spezielle Art und Weise ergänzen: Man möchte abheben, wird geerdet, um anschliessend zu einer meditativen (Seh)Erfahrung geführt zu werden. Überraschende Seherlebnisse, innere Abenteuer und die Weisheit alter Kulturen warten auf neugierige Augen.

Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober 31. August bis 6. Oktober 2013 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag 8. und 22. September 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag 6. Oktober 2013, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.


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Forum

Freitag, 6. September 2013

Nein zur Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» Entwicklungshilfe ist Sache des Bundes. Für das Jahr 2013 werden über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit Deza, das Staatssekretariat für Wirtschaft und andere Bundesämter für Kolumbien 15,45 Mio. Franken, für Bolivien 27,83 Mio. und für die Region Grosse Seen (zu dieser gehört die Demokratische Republik Kongo) 29,44 Mio. Franken entrichtet – gesamt also 72,72 Mio. Franken. Die Beiträge des Bundes an gemeinnützige Institutionen sind in diesen Zahlen noch nicht enthalten. Es ist uns bekannt, dass auch andere Ge-

meinden Beiträge an gemeinnützige Organisationen entrichten, jedoch ist es für uns sehr fraglich, wie diese Projekte durch die Gemeindebehörde überwacht werden können. Auf Ebene des Bundes sind ausgebildete Fachleute vorhanden, welche vor Ort die Verwendung des Geldes überprüfen.

Fehlende Zertifizierung und fehlende Transparenz in der Besoldung der Spitzenkader Voraussetzung für eine mögliche öffentliche Spende ist aus unserer Sicht ein Zewo Zertifikat. Die Arbeitsgruppe ask! (Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien) verfügt nicht über ein solches Zer-

tifikat. Es ist also aus externer und neutraler Sicht nicht bekannt, wie diese Arbeitsgruppe mit ihren finanziellen Mitteln umgeht. Die Organisationen Helvetas und Heks verfügen beide über das ZewoZertifikat. Geht es jedoch um die Offenlegung der Gehälter der Geschäftsleitung, tun sich beide schwer; bei Helvetas ist bekannt, dass die sechsköpfige Geschäftsleitung pro Jahr 1,078 Mio. Franken verdient; pro Person also rund 180 000 Franken Gehalt. Heks macht über die Besoldung gar keine Angaben, dieses Verhalten ist bei einer gemeinnützigen Organisation für uns überhaupt nicht verständlich.

Grundsatz des Spendens Spenden ist für uns ganz klar eine private Angelegenheit. Jeder entscheidet selber, welcher Organisation eine Spende zu Gute kommen soll. Es kann und darf nicht sein, dass mit dieser Initiative die Bevölkerung von Hedingen zu einer Spende verpflichtet wird. Gemeinderat und RPK weisen die Initiative eindeutig zurück. Unterstützen wir unsere gewählten Behörden ebenfalls mit einem Nein an der Urne. Christine Erni, Co-Präsidentin FDP Hedingen, und Thomas Bollhalder, Präsident SVP Hedingen

Neue Gemeindeordnung von Bonstetten schränkt politischen Nachwuchs ein Mit dem Argument, die Leistungen und Aufgaben der Gemeinden zu professionalisieren, wurden in den letzten Jahren immer mehr Gesetze erlassen, welche die Entscheidungsbefugnisse der Gemeinden drastisch einschränken. Dies ist umso störender als dass die Kostenfolgen dieser Entscheidungen dennoch durch die Gemeinden zu tragen sind. Diesem Trend folgt nun auch der Gemeinderat Bonstetten, indem er den Stimmbürgern am 22. September eine neue Gemeindeordnung zur Abstimmung vorlegt, die ihnen das aktive Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht weitgehend entzieht.

Neu sollen nämlich Fürsorgebehörde, Einbürgerungs-, Bau-, WerkKommissionen durch den Gemeinderat gewählt werden, andere Kommissionen werden ganz abgeschafft. Ebenso sollen die Mitglieder des Wahlbüros durch den Gemeinderat bestimmt werden.

Vermehrt Rekurse? Diese Kommissionen und Behörden waren bisher für viele aktive Mitbürger der Einstieg ins politische Leben der Gemeinde. Hier wurden sie mit der Materie vertraut gemacht und konnten einen tiefen Blick in die Be-

lange der Gemeinde werfen, aktiv beitragen zu anstehenden Problemen. Manch einer hat sich nach dieser Lehrzeit als Gemeinderat zur Verfügung gestellt. Der Ausschluss all dieser Mitgestalter wird kaum zu einer Vereinfachung führen. Es ist sogar anzunehmen, dass vermehrt Ablehnung der Beschlüsse und Rekurse die Folge sind. Wollen wir jenen, die heute noch bereit sind, gemäss ihrer Pflicht als Staatsbürger, Aufgaben für das Allgemeinwohl zu übernehmen, die breite Unterstützung der Bevölkerung durch eine Urnenwahl verwehren? Die neue Gemeindeordnung ist eine Abkehr vom Milizsystem. Die An-

forderungen an einen Gemeinderat steigen erheblich und es ist damit zu rechnen, dass bald schon professionelle Teilzeit-Gemeinderäte die Folge sind. So wird die Gemeinde immer mehr zur bürokratischen Organisation, wie wir sie auch von Kanton oder Bund kennen. Generell liegt damit nicht nur die ganze Entscheidungsgewalt, sondern auch die Gestaltung der Gemeinde vorab in den Händen der Exekutive. Deshalb ist die FDP Bonstetten gegen eine solche Radikallösung. Sie empfiehlt dem Bonstetter Souverän, am 22. September diese Vorlage wuchtig zu verwerfen. Herbert Früh

Reise zur «Sonne» auf der Suche nach Freiheit

Corinne Stutz als Präsidentin Präsidiumswahl für die Sekundarschulpflege Bonstetten-Wettswil-Stallikon. Die CVP-Ortsgruppe Wettswil freut sich, dass sich Corinne Stutz bereit erklärt hat, als Präsidentin der Sekundarschule Bonstetten zu kandidieren. Corinne Stutz verfügt über die notwendigen fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für dieses wichtige Amt. Corinne Stutz ist seit drei Jahren Mitglied der Sekundarschulpflege und sie nimmt ihre Aufgabe mit grossem Engagement hervorragend wahr. Aktuell leitet sie das Ressort Schulbegleitung und Schülerbelange. Zeitweise betreute sie zudem das Ressort Liegenschaften, bis die Vakanz in der Schulpflege wieder besetzt werden konnte. Dieser doppelte Einsatz ermöglichte ihr, eine weitere Aufgabe der Behörde vertieft kennen zu lernen. Zudem zeigt die Bereitschaft zur Übernahme der Zusatzaufgabe, welch grosses Anliegen ihr die Sekundarschule ist. Die Aufgabe der Schulpflegepräsidentin ist vielseitig und setzt ein grosses Mass an Wissen um die Behördentätigkeit, Engagement und Einfühlungsvermögen voraus. Alle diese Fähigkeiten bringt Corinne Stutz mit und sie ist deshalb die geeignete Person für die Neubesetzung dieses Amts. Dies sehen auch die amtierenden Schulpflegemitglieder so, weshalb sie die Wahl von Corinne Stutz als Präsidentin geschlossen unterstützen. Die Arbeit von Corinne Stutz wird sehr geschätzt. Das ist die ideale Voraussetzung für eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit in der Behörde und mit der Schule. Die CVP-Ortsgruppe Wettswil empfiehlt den Stimmberechtigten aus Bonstetten, Stallikon und Wettswil, am 22. September Corinne Stutz als Präsidentin der Sekundarschule Bonstetten zu wählen. CVP-Ortsgruppe Wettswil

Ausflug einer Gruppe Säuliämtler in die Ostschweiz

Nein zur ÖffnungszeitenZwängerei

Gut zwei Dutzend kultur-, geschichts- und politikinteressierte Personen reisten letzte Woche ins Toggenburg und nach Appenzell. Sie besuchten den Gasthof des Präsidenten der SVP Schweiz in Ebnat-Kappel und besichtigten die Hauptstadt des Halbkantons Appenzell Innerrhoden. Die beiden Nationalräte, Parteifreunde und Namensvettern begrüssten sich vor dem Landgasthof Sonne auf dem Wintersberg hoch über Ebnat-Kappel ganz so, als ob sie sich schon Jahre nicht mehr gesehen hätten. Während der Toni aus dem Säuliamt mit dem Car angereist war und gleich auch noch eine fröhliche Schar Ausflügler mitgebracht hatte, empfing der Präsident der SVP Schweiz, Toni Brunner, seine Gäste im Landgasthaus Sonne in einem Business-Anzug, aber selbstverständlich auch mit seinem bekannten schelmischen Lachen. Vorzustellen brauchte er sich nicht, der junge charismatische Politiker mit der kometenhaften Politkarriere, ihn kennt man auch im Knonauer Amt bestens. Nach einem Werbespot übers Toggenburg erzählte er ungezwungen von seiner ersten Wahl in den Nationalrat, die er damals als armer Bauernsohn als «Unfall» betrachtete.

In Haus der Freiheit wurde ausgiebig gelacht Sein Gast und Fraktionskollege Toni Bortoluzzi aus dem Säuliamt ergänzte dann seine Schilderungen mit einigen Reminiszenzen aus der Politszene, welche eindeutig klarstellten, dass Politik nicht immer eine triefend ernste Angelegenheit sein muss. So erzählte Toni Brunner von einem Skilift, wel-

Kulturell und geschichtlich interessant: Führung durch Appenzell. cher wegen dem Schutz einiger Auerhühner nicht gebaut werden durfte. Die eifrigen Naturschützer liessen im Naturparadies dann auch noch einen Luchs frei, der darauf flugs die geschützten Auerhühner frass. Trotz oder gerade wegen dieser traurigen Episode wurde viel und ausgiebig gelacht im «Haus der Freiheit», bevor die Reise dann weiter ins Appenzellerland führte. Eine geschichtlich und kulturell überaus interessante Führung durch die Altstadt zeigte anschaulich, dass in früheren Zeiten das Leben weitaus ungemütlicher war als heute und die Eintreibung der Steuern ungleich rabiater gehandhabt wurde. Beim darauffolgenden Apéro mit Käsehäppchen wurde jedoch bereits wieder den «guten alten Zeiten» nachgetrauert. (mm)

Wie viele Abstimmungen über die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten wollt ihr denn noch? In den letzten Jahren hat die Schweizer Bevölkerung 12 von 13 kantonalen Vorlagen über längere Ladenöffnungszeiten bachab geschickt. Ich als bald pensionierter Angestellter bin froh darum. Das Volk hat immer wieder gezeigt, dass längere Ladenöffnungszeiten in unserer Gesellschaft unnötig sind. Die Revision, über die wir im September abstimmen, läuft schlussendlich darauf hinaus, dass zuerst zwar «nur» die Tankstellenshops rund um die Uhr alle Produkte anbieten dürfen. Aber rasch wird das auch auf andere Läden übergreifen. Bereits sind im Parlament weitere Gesetzesänderungen aufgegleist, die allen Kantonen längere Öffnungszeiten aufzwingen, die Sonntagsarbeit im grossen Stil einführen und es allen mit Tankstellenshops vergleichbaren Läden ermöglichen wollen, 24 Stunden offen zu haben. Auf diese Salamitaktik kann ich verzichten! Deshalb stimme ich am 22. September Nein! Felix Keller, Hedingen

Abstimmungen vom 22. September

Politik ist nicht immer eine ernste Angelegenheit: Toni Brunner unterhält seine Gäste aus dem Säuliamt. (Bilder Martin Mullis)

Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen müssen die Redaktion bis Samstag, 14. September, 12 Uhr erreichen. Eine letzte Diskussionsrunde im «Forum» des «Anzeigers» erfolgt am Dienstag, 17. September. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen.


Forum

Freitag, 6. September 2013

SP lehnt Spital-AG ab

Judith Eugster – die richtige Wahl

Die SP Bezirk lehnt die Umwandlung des Spitals in eine Aktiengesellschaft ab. Den Entscheid trafen die Mitglieder nach intensiven Auseinandersetzungen über die letzten Monate. Die SP zeigte sich seit Beginn der Diskussion um die zukünftige Organisation des Spitals offen und gewillt, alle Vorschläge inhaltlich zu prüfen. Ein wichtiger Startpunkt war die offen geführte Podiumsdiskussion im Kasino Affoltern, dank der die Öffentlichkeit erstmals in die Diskussion um das Spital miteinbezogen wurde. Die SP bestand darauf, dass das Projekt nicht in einem Hinterzimmer entwickelt werden darf, sondern wichtige Akteure im Bezirk einbezogen werden müssen und die Spitalführung ebenso offen alle Alternativen prüft und sich nicht einseitig auf die Aktiengesellschaft versteift. Es ist der Projektleitung anzurechnen, dass sie die eigentlich nicht vorgesehene Vernehmlassung durchführte und in der Folge die Vorlage stark überarbeitete. Dennoch überzeugt auch die aktuelle Vorlage nicht.

Am 22. September kommt es zur Ersatzwahl eines Mitglieds für die Sekundarschulpflege Bonstetten-Wettswil-Stallikon. Zur Wahl stellt sich Judith Eugster, SVP Wettswil. Mit ihrer Erfahrung, Kompetenz und Entscheidungsfreudigkeit ist sie bestens geeignet für dieses anspruchsvolle Amt. Ich habe Judith Eugster als engagiertes Mitglied unserer Gemeinde kennen gelernt. Das Thema Bildung liegt ihr besonders am Herzen. Nebst ihrer Tätigkeit als Kostencontrollerin und Familienfrau rief sie die Arbeitsgruppe «Schule» der SVP Wettswil ins Leben. Wie wir alle wünscht sich Judith Eugster für die Kinder unserer Gemeinden eine qualitativ hochstehende Ausbildungsstätte mit motivierten Lehrern, guten Anstellungsbedingungen und einer funktionalen Infrastruktur. Eine Selbstverständlichkeit –

Gründe für die Ablehnung An der Mitgliederversammlung führten insbesondere zwei Gründe zur Ablehnung der Vorlage. Zum einen bleibt die demokratische Mitsprache weiterhin beschränkt auf die Frage nach der Trägerschaft. Über die strategische Ausrichtung des Spitals verliert die Bevölkerung Einfluss und Kontrolle. Zu einer allfälligen Schliessung des Geburtenhauses oder einer möglichen Neuausrichtung des Angebots hat die Bevölkerung nichts mehr zu sagen, stattdessen entscheidet der Verwal-

tungsrat. Das Spital gehört zwar uns – aber mitbestimmen können wir kaum: Für das «Modell Affoltern», das auf die Verankerung in der Bevölkerung angewiesen ist, ist dies äusserst gefährlich. Zum zweiten ist der Zeitpunkt der Rechtsformänderung nicht nachvollziehbar: Noch fehlen vertiefte Erfahrungen mit den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, auf welche die Projektleitung stets verweist. Ein schrittweises Vorgehen wäre passender: Erstens Anpassung des Zweckverbands an das neue Spitalfinanzierungsgesetz, zweitens Erfahrungen sammeln mit den Fallpauschalen und drittens über die optimale Rechtsform nachdenken. Wandeln wir das Spital heute in eine Aktiengesellschaft um, ist der Weg zurück zu einem Zweckverband nicht mehr möglich.

Ein unseriöses Gemurkse Schlichtweg unseriös ist hingegen der Zeitplan der Projektleitung. Heute arbeiten die Gemeinderäte Empfehlungen aus, prüfen die RPKs eine Vorlage, ohne Kenntnis der definitiven Vorlage! Die Rückmeldungen des Gemeindeamtes weisen auf durchaus wichtige Mängel in der Vorlage hin und verlangen weitere Überarbeitungen. Spätestens nach der Vernehmlassung hätte der Zeitplan angepasst werden müssen. Doch die Projektleitung möchte offensichtlich die Spital-AG durchpauken. «Gring abe u seckle» mag auf der Rennbahn erfolgreich sein – aber nicht bei der Gestaltung unseres Gesundheitssystems. SP Bezirk Affoltern

Die Sommerferien sind zwar bereits wieder vorbei, nicht aber die Baustellensaison. Die meisten von uns sitzen regelmässig in einem Auto, auf einem Töff oder einem Velo und wären froh, gäbe es weniger Baustellen. Auch ExKantonsratspräsident Erich Rüfenacht machte seinem Baustellen-Frust in seiner Glosse vom 30. August Luft, in dem er unser Tun und Wirken als «Strassenumbau-Krankheit» abtut. Doch so emotional das Thema Strassenbaustellen ist, so schlicht sind die Zahlen und Gründe, die dahinter stecken. Im Kanton Zürich gibt es 1450 Kilometer Staatsstrassen. Der Strassenbelag hält je nach Belastung rund 25 Jahre. Das heisst, dass wir jedes Jahr zwischen 50 und 70 Kilometer Belag erneuern müssen. Gleichzeitig nimmt mit dem Bevölkerungswachstum auch der Verkehr laufend zu. Mittlerweile sind im Kanton Zürich über 870 000 motorisierte Fahrzeuge immatrikuliert, und jährlich kommen rund 10 000 dazu. Es gibt also nicht immer mehr Baustellen, wie viele meinen, sondern lediglich jedes Jahr mehr Verkehr, was die Baustellen für die Verkehrsteilnehmer spürbarer macht. Die meisten Strassenbauarbeiten müssen in der wärmeren Jahreszeit ausgeführt werden. So kommt es jeweils im Sommer zu einer Konzentration von Strassenbaustellen, was den Verkehrsteilnehmern natürlich auffällt. Sie wollen, dass die Baustellen möglichst schnell wieder verschwinden und fragen sich, weshalb nicht Tag und Nacht gearbeitet wird. Dabei vergessen sie die direktbetroffenen Anwohner. Denn diese wollen von der Baustelle nicht in ihrer Nachtruhe gestört werden. Die Gewerbetreibenden wollen, dass ihre Geschäfte trotz Baustelle zugänglich sind. Die umliegenden Gemeinden

müsste man meinen. Leider ist die Schule in den letzten Jahren zum Tummelfeld für Reformen und Experimente geworden, die den Hauptauftrag, nämlich das Vermitteln von Bildung, immer mehr in den Hintergrund drängten.

Erfolgreichen Weg fortsetzen Judith Eugster möchte zusammen mit den übrigen Schulpflegemitgliedern dafür sorgen, dass die Sekundarschule Bonstetten ihren bislang so erfolgreichen Weg fortsetzen kann. Mit der Wahl von Judith Eugster entscheiden Sie sich für Kontinuität und setzen ein Zeichen für die Stärkung der Volksschule.

Judith Eugster, Kandidatin für die Sekundarschulpflege Bonstetten-Wettswil-Stallikon. (Bild zvg.)

Angela Cavallo Dietrich, SVP Wettswil

Die EDU sagt Nein zu diesem Epidemiegesetz Mit dem Epidemiegesetz werden eine ganze Reihe von Gesetzesänderungen vorgenommen. Leider auch solche, die auf den ersten Blick nicht so leicht ersichtlich sind! Die EDU des Bezirks Affoltern ist besorgt und möchte die versteckten Änderungen den Stimmberechtigten nicht vorenthalten! Es ist deshalb wichtig, diese sehr sorgfältig zu überdenken. – Impfobligatorium durch Bund und WHO Die beiden Organisationen sind

Strassenbaustellen sind keine Krankheit Oberamt im Umbau, Glosse im «Anzeiger» vom 30. August.

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wollen keinen Umleitungsverkehr. Die Steuerzahler wollen, dass es möglichst wenig kostet, und alle wollen während der Bauzeit trotzdem Wasser, Gas, Strom, Fernsehen, Internetversorgung und freien Zugang Baustelle in Affoltern: Alles unter einen Hut bringen – das zu Haus und Gara- ist nicht möglich. (Bild -ter.) ge haben. Das alles unter einen Hut zu brin- chend in die Länge. Wir sind halt gen, ist in der Regel nicht möglich, oh- nicht in den USA! Dort befinden sich ne dass die eine oder andere An- unter den wenigsten Strassen Werkleispruchsgruppe zu Konzessionen bereit tungen, man kann ohne weiteres zwei ist. Darum werben wir immer wieder von acht Spuren sperren und hat links um Verständnis. Auch ich mache an wie rechts genügend Platz für Werkdieser Stelle nichts anderes. plätze. Bei uns ist Strassenbau aber Denn die Planung, Projektierung immer eine Operation am offenen und Realisierung von Strassenbaupro- Herzen. Die Strassen sind gleichzeitig jekten wird immer anspruchsvoller. Es das Objekt unserer Arbeit und der eingeht nicht nur darum, an der Oberflä- zige Freiraum, der uns für die Baustelche den Belag abzukratzen und durch len-Infrastruktur zur Verfügung steht. einen neuen zu ersetzen. Unter der Und das bei unserer Verkehrsdichte. Fahrbahn befinden sich die WerkleiDie Auswirkungen spüren vor altungen, und die Abwasserleitungen lem die Bauarbeiter: Oft sind sie nur kommen auch noch dazu. Da ist Koor- um wenige Zentimeter von den Autos dination gefragt, und die braucht es getrennt, die an ihnen vorbeirauschon deswegen, weil bei einem Stras- schen, und immer wieder kommt es senbauvorhaben neben dem Kanton zu Unfällen, weil Autolenker zu wenig meist auch die Gemeinden und Werk- aufmerksam sind, wenn sie eine Bauleitungseigentümer involviert sind. stelle passieren. Deshalb haben wir im Und wenn wir mehrere Baustellen ha- Juli eine nationale Kampagne lanciert, ben, müssen auch diese untereinander mit der wir zu mehr Rücksicht auf die koordiniert werden. Da stellt sich un- Bau- und Strassenunterhaltsmitarbeiter anderem die Frage, was besser ist: ter auffordern – schliesslich sind sie eine lange oder mehrere kurze Bau- es, die mit ihrer täglichen Arbeit dafür stellen? sorgen, dass unsere Strassen in einem Eine Antwort darauf liegt in der guten Zustand und für alle VerkehrsTatsache, dass Werkleitungs- und Be- teilnehmer möglichst sicher sind. lagsarbeiten unterschiedlich verlauAus all diesen Gründen sind Strasfen. Anders als beim Belag kann man senbaustellen nicht eine Krankheit, die Leitungen nicht an mehreren Stel- sondern ein Dienst zugunsten der Verlen gleichzeitig flicken. Man muss sich kehrssicherheit. auf einer möglichst langen Strecke vom Anfang zum Ende vorarbeiten, Thomas Maag, Mediensprecher und das zieht die Baustellen entspre- Baudirektion Kanton Zürich

berechtigt ein Impfobligatorium auszusprechen. Obwohl diese Massnahme nicht in jedem Fall nötig ist (siehe Schweinegrippe). – Weitergabe von persönlichen Informationen an die WHO – Frühsexualisierung Institutionen des Bildungs- und Gesundheitswesen können zur Aufklärung über HIV und Geschlechtskrankheiten verpflichtet werden. Damit wird die Frühsexualisierung auf dem Hinterweg eingeführt. Das Recht der

Eltern auf Erziehung und die föderale Schulhoheit der Kantone werden verletzt. Die EDU verweist den Stimmbürger und die Stimmbürgerin zu diesem Thema auf die Informationen über die Gender-Problematik! Die EDU des Bezirks Affoltern ermutigt die Stimmbürger, ein Nein zu diesem Epidemiegesetz in die Urne zu legen. Brigitte Wettstein, Präsidentin EDU Bezirk Affoltern

Wolf im Schafspelz Das revidierte Epidemiengesetz. Am 22. September stimmen wir dank dem zustande gekommenen Referendum über ein Gesetz ab, welches zu Besorgnis Anlass gibt. Nicht nur missachtet es unser Demokratieverständnis und unsere Souveränität, sondern mit den vagen und schwammigen Formulierungen einzelner Gesetzesartikel sind dem Bundesrat und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) Tür und Tor geöffnet, über jede und jeden von uns zu bestimmen. Es geht bei diesem Gesetz aber nicht allein um Impfobligatorium und indirekt auch Impfzwang, unter Einbezug der WHO, sowie Erfassung unserer Gesundheitsdaten und Reisegewohnheiten. Das revidierte Epidemiengesetz (Art. 5 & 19) dient dem Bundesrat als gut getarnte Rechtsgrundlage, um die Schul-Sexualerziehung landesweit vorzuschreiben. Die Richtlinien für den Gender-Sex sind im «Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schule» vorgegeben. Darin sind Entwicklungsschritte sowie das Verhalten und Erleben für Kinder ab vier Jahren und Jugendliche bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit aufgelistet. Bereits mit 4-jährigen Schulanfängern soll über «Entdecken der Sexualorgane als Quelle neuer Lustgefühle» und «erotisches Interesse an Eltern» gesprochen werden. Bei den 5-jährigen sind Rollenspiele «Familie mit zwei Müttern oder zwei Vätern», «Doktorspiele» und «Erkunden des anderen Körpers» im Grundlagenpapier aufgeführt. Im gleichen Sinn und Geist geht es bis zum Ende der Schulzeit weiter – wie es heisst altersgerecht! Es werden Lehrmittel wie der Comic «Hotnights» empfohlen, welche Schulkinder mit Bild und Text zu allen möglichen Sexualpraktiken anleiten. Ein verpflichtender Inhalt des Sexualkundeunterrichts ist die Darstellung der gelebten Vielfalt von Beziehungs- und Lebensformen. Dies alles ganz im Sinne der abstrusen Gender Ideologie, denn sexualisierte Menschen sind liebes- und

bindungsunfähig, orientierungslos und grenzenlos manipulierbar. Dieses Gesetz, so will man uns weismachen, sei unerlässlich zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten. Das Gegenteil ist der Fall! Dass weite Kreise aus Politik, Wirtschaft und Bildung diese Gesetzesrevision gutheissen, lässt vermuten, dass sie dessen Inhalt nicht sorgfältig geprüft haben oder möglicherweise mit dem «Gender Virus» infiziert sind. Sorgen wir deshalb mit einem klaren Nein, dieses misslungene und gefährliche Epidemiengesetz zu verhindern. Nelly Meier, Wettswil anzeige


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Freitag, 6. September 2013

«Knonau für Afrika»

Natur erleben

Benefiz-Kinderfest am 14. September am Stampfi-Platz in Knonau. > Seite 21

Zum dritten Mal wird am Sonntag auf der Felsenegg ein Erlebnistag durchgeführt. > Seite 23

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Ämtler Mitfavorit 3. nationales Säuliämtler Fahrturnier am 7. und 8. September in Zwillikon. > Seite 29

Das Beste aus dem Modejahr 2013 Grosse Auswahl und tiefe Preise im September bei Collection Kaenzig in Hedingen Im September 2013 offeriert Collection Kaenzig in Hedingen, Experte für Spezialgrössen in Herrenmode, seinen Kunden einen Rabatt von 13 % auf das gesamte Sortiment. 13 % Rabatt auf das gesamte Sortiment – das bietet Collection Kaenzig in Hedingen diesen Monat. Der Kunde profitiert in einmaliger Weise von diesem Angebot, weil im September bereits die neue Herbst- und Wintermode im Laden zum Verkauf bereitsteht und die Auswahl zu diesem Zeitpunkt am grössten ist. Einmalig ist auch der Freitag, der 13. September. An diesem Tag haben Kunden die Möglichkeit, sich bei Collection Kaenzig 13 Stunden lang ihre Wünsche zu erfüllen. Von morgens 8 Uhr 13 bis abends um 21 Uhr 13 kümmert sich das Team von Joachim und Sylvia Feucht um alle Kleideranliegen. Bei Collection Kaenzig in Hedingen darf sich der Kunde auf eine rundum kompetente und zuvorkommende Bedienung freuen. Ausserdem sind ein Hosenlager von rund 8000 Stück und über 50 verschiedenen Grössen im

Bei Collection Kaenzig in Hedingen darf sich der Kunde auf eine rundum kompetente und zuvorkommende Bedienung freuen. (Bild zvg.) Haus bestechende Argumente für einen Einkauf in diesem Fachgeschäft. Hedingen liegt zentral im Säuliamt

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Italien zu Gast

Ein Allrounder für Haus und Garten

Südländischer Spätsommer im Coopark

Zeumer Dienstleistungen in Affoltern

Pizza, Boccia und der Schiefe Turm von Pisa: Dienstag, 10. September starten im Coopark Affoltern die Italienwochen und bringen südländisches Einkaufsambiente nach Affoltern.

Er ist gelernter Malermeister und führt daneben auch Reinigungen und Gartenarbeiten aus. Das Dienstleistungs-Angebot von Michael Zeumer in Affoltern ist äusserst vielfältig.

Mediterraner Markt, italienische Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sowie interessante Angebote – unter diesem Motto stehen die Italienwochen im Coopark Affoltern, welche vom Dienstag, 10. bis zum Samstag, 21. September stattfinden. Das mottogetreu geschmückte Einkaufszentrum lädt die Besucher zu einer Partie Boccia und dem Bestaunen von typisch italienischen Oldtimer-Motorrädern ein. Die Besucher können vor Sehenswürdigkeiten posieren und Foto-Grüsse an ihre Liebsten senden.

lingspizza backen. Ein Wettbewerb sorgt ausserdem mit etwas Glück für weitere italienische Momente. Neben Traumferien in der Toskana oder auf Sardinien dürfen sich die Besucher auf die Verlosung von Lamborghini-Fahrten freuen. Ein Couponheft lockt mit weiteren attraktiven Angeboten.

Italienische Live-Musik Am Freitag, 13. September wird das «Duo Italiana» von 12 bis 18 Uhr sein Können zum Besten geben. Mit bekannten Hits von Eros Ramazotti oder Adriano Celentano sorgt es für eine tolle Stimmung und lässt Erinnerungen der letzten Sommerferien wach werden. Italienwochen vom Dienstag, 10., bis Samstag, 21. September, Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern.

Genuss für Gross und Klein Ein Mercato mit kulinarischen Spezialitäten und Souvenirs aus Italien sorgt bei den Besuchern für ein unvergessliches Einkaufserlebnis. Auch die Bambini kommen auf ihre Kosten, denn sie dürfen am Mittwoch, 11. September ab 14 Uhr im Coop Restaurant selbst ihre Lieb- Typisch italienisch ... (Bild zvg.)

Als Maler und Lackierer hat Michael Zeumer in Deutschland einen eigenen Betrieb geführt. Über zehn Jahre war er zudem im Aussendienst tätig. Vor vier Jahren kam der Umzug in die Schweiz. Hier hat sich der Malermeister im April selbständig gemacht. «Hauptsächlich Malerarbeiten» erledige er für seine Kundschaft, verrät Zeumer. Er lackiert und tapeziert, streicht im Innen- und Aussenbereich, führt Beschichtungen von Industrieböden und Fassaden aus. Die Malerarbeiten sind die Kernkompetenz des 49-Jährigen, doch sein Ein-Mann-Unternehmen führt auch Reinigungen und Gartenarbeiten aus. Für seine Wohnungsendreinigungen gibt Michael Zeumer eine Abnahmegarantie. Fenster bringt er zu neuem Glanz, wie Wintergärten sowie Holzund Steinböden im Aussenbereich. Moos und Schimmel entfernt er ebenso gründlich wie unerwünschten Fassaden-Bewuchs.

Malermeister und mehr: Michael Zeumer. (Bild Thomas Stöckli) Seine guten Dienste sprechen sich herum Dass er einen grünen Daumen hat, beweist der Allrounder, wenn es darum geht, Rasen und Beete zu pflegen oder Bäume und Hecken zurückzu-

schneiden. Seine guten Dienste bleiben nicht unentdeckt. So berichtet Michael Zeumer von Nachbarn seiner Kundschaft, die ihn bei der Arbeit sahen und sogleich auch engagieren wollten – sei es zum Kärchern, Strei-

chen oder um eine Dachrinne zu reinigen . . . (tst.) Zeumer Dienstleistungen, Michael Zeumer, Malermeister, Affoltern. Telefon 043 322 88 19 oder 076 432 77 36, MZeumer@gmx.net.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Kanzeltausch Pfarrer Andreas Fritz Mittwoch, 11. September neue Zeit: 12.30 Uhr Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli»

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 8. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 11. September 17.15 offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 12. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny in der Klosterkirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 6. September 18.00 Jugendgottesdienst für 6.-Klässler 19.00 Jugendgottesdienst für Oberstufe Samstag, 7. September 8.30 Ökumenische Frauengesprächsgruppe im katholischen Pfarreizentrum 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels Sonntag, 8. September 10.00 «Der Besuch der alten Dame» Gottesdienst zum (vorgezogenen) Dank-, Buss- und Bettag mit Predigt zu Lk. 15, 11–32, Abendmahl und vielen Liedern im Singsaal Zwillikon Pfrn. B. Bartels 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Freitag, 13. September 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 7. September 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Thema: «Pauline/Mauline» Anschliessend Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Musikalische Mitwirkung von Mario Huter, Geige und Urs Egli, Orgel & Piano

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 8. September 11.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer zum Thema «Vorwärts auf Start» Mittwoch, 11. September 19.00 Jugendgottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer Freitag, 13. September 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 8. September 10.00 Taufgottesdienst mit dem Gospelchor Affoltern Der Gospelchor Affoltern singt unter der Leitung unserer Organistin Anette Bodenhöfer Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Louis Baumann Widenacher 9 Aira Hertach, Mühlerain 8, und Nevin Lindner, Alte Affolternstrasse 22 Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 8. September 9.30 Gottesdienst am Motocross in Hauptikon mit Martin Schumacher, Klarinette, Saxofon und Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Maurer, Thema: «Was braucht es noch den Sonntag . . .» – von sinnlosen und sinnvollen Bedürfnissen Bitte für den ökumenischen Gesprächsanlass vom Samstag, 14. September, im kath. Pfarreizentrum Mettmenstetten sich anmelden bei kathmestetten@bluewin.ch oder beim zuständigen Pfarramt

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Anmeldung zum Fahrdienst bei Yvonne Ilg bis Samstagabend 18.00 Uhr, Telefon 044 768 26 81 Samstag, 14. September 16.00 Erstes offenes ökumenisches Gespräch mit Apéro im kath. Pfarreizentrum Rüteli in Mettmenstetten zum Thema: «Die Glut des Glaubens». Oder wie lässt sich die Begeisterung für den Glauben anfachen? Wir folgen im Gespräch Anregungen aus der Schrift von Abt Martin Werlen, «Miteinander die Glut unter der Asche entdecken» Anmeldung bis 10. September bitte an die Pfarrerin: susanne.wey@zh.ref.ch oder Telefon 044 767 09 78

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 8. September 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Taufen: Andrin und Lavinia di Benedetto, Wettswil Shanaya Steger, Wettswil Thema: «3-Taufen-Gottesdienst» anschliessend: Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung, 7. September Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 11. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 12. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 13. September 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Sonntag, 8. September 10.30 Wort-Gottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 12. September 8.30 Abfahrt bei der kath. Kirche Affoltern f. Ausflug der Gruppe Seniorenträff

Samstag, 7. September 8.30 Ökum. Frauengesprächsgruppe im Pfarreizentrum 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 8. September 9.00 Wort-Gottesfeier mit Kommunion 11.00 Santa Messa Donnerstag, 12. September 8.30 Abfahrt bei der kath. Kirche für Ausflug der Gruppe Seniorenträff 17.00 Anbetung Freitag, 13. September 20.00 Taizéfeier im Pfarreizentrum

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 7. September 10.00 Fiire mit den Chliine in der ref. Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 8. September 10.00 Eucharistiefeier Montag, 9. September 19.30 Monatsandacht Dienstag, 10. September 19.30 Abendmesse Mittwoch, 11. September 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 12. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 7. September 17.00 Eucharistiefeier Samstag, 8. September 11.00 Wortgottesfeier

Samstag, 7. September 9.30 bis 15.30 Uhr 1. Intensivtag für alle 6.-Klässler (Firmweg) Sonntag, 8. September 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Donnerstag, 12. September 19.30 Elternabend für 2. Klasse

Ref. Kirche Ottenbach

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 8. September 9.30 Gottesdienst «Vorwärts auf Start» Pfrn. Yvonne Schönholzer Freitag, 13. September Seniorenausflug nach Hallau

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 7. September 13.00 Spielnachmittag für Jugendliche (games@heilsi) Treffpunkt: Heilsarmee, Wiesenstrasse 12, Affoltern Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst im Kanzeltausch Pfarrerin Bettina Stefan (Aeugst am Albis) Freitag, 13. September 12.00 Herbstsuppe im Pfarrhauskeller Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor

Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Gustav Etter und Veronica Nulty, Orgel

Sonntag, 8. September 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Mettmenstetten

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Freitag, 6. September 19.00 Alphalive-Kurs 19.30 Twens: God’s Lounge Sonntag, 8. September 9.45 Einsetzungs-Gottesdienst von Andi und Eva Wolf Ruedi Glanzmann Kinderhüeti, Kids-Treff Montag, 9. September 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 11. September 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 8. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 8. September 10.30 Gottesdienst mit der Musikgruppe Kowtscheg aus der Ukraine Sonntagsschulen Donnerstag, 12. September 20.00 Gebetsabend

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 8. September 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

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Vermischtes

Freitag, 6. September 2013

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Vom Chevy-Fan zum Buchautor Biograf Martin Sinzig in Affoltern Zur Neueröffnung der offiziellen Chevrolet-Verkaufsstelle an der Merkurstrasse in Affoltern (morgen Samstag, 10 bis 17 Uhr) kommt auch Martin Sinzig, Buchautor von «Louis Chevrolet».

Martin Sinzig wird als Chevy-Experte Auskunft geben und sein Buch signieren. Ausserdem stellt er seinen persönlichen roten Chevrolet Malibu 1964 zum Vergleich mit dem neuen Modell 2013. Zusätzlich wird auf einer fünf Meter Leinwand noch nicht veröffentlichtes Film-Material von Chevrolet gezeigt – Auftritte der neuen Chevy-Markenbotschafter inklusive: Krokus-Sänger Marc Storace und Burlesque-Model Zoe Scarlett.

Wirtschaftsjournalist Martin Sinzig, geboren 1963, entwickelte schon als kleiner Junge eine Vorliebe für amerikanische Automobile. Sein Restaurationsprojekt, ein 1964er Chevrolet Chevelle Malibu SS, inspirierte ihn, ein Martin Sinzig: «Louis Chevrolet – Der Mann, der dem Buch über Louis Chevrolet zu schrei- Chevy seinen Namen gab», ISBN 978-3-7193ben. Es ist die erste komplette Biogra- 1566-5. Mehr Infos unter www.chevroletbuch.ch. fie, die das Leben des Schweizer Auswanderers dokumentiert. Das Werk zeigt Louis Chevrolet, wie er als Rennfahrer und als Autopionier in den USA für Furore sorgte und wie er den Grundstein für eine der heute weltweit grössten Automarken legte. Eine besondere Note erhält das Buch mit dem Vorwort von Bob Lutz, dem Amerika-Schweizer und langjährigen Entwicklungschef von General Mo- Sein 1964er Chevrolet Chevelle Malibu SS, inspirierte Martin tors. Sinzig, ein Buch über Louis Chevrolet zu schreiben. (Bild zvg.)

13 Garagen, 23 Marken, ein Event Auto-Baar 2013: Ausstellung an 13 Standorten Baarer Garagisten bringen Dynamik ins regionale Autogewerbe und veranstalten am Freitag und Samstag, 13. und 14. September, erstmals einen gemeinsamen Ausstellungsevent: die Auto-Baar 2013. «Mit 13 Garagen und 23 Marken ist Baar Auto-Hochburg im Kanton Zug und bietet die idealen Voraussetzungen für einen neuen regionalen AutoEvent», ist Peter Reichlin, Initiant der Auto-Baar überzeugt. So öffnen vom Grienbach bei Inwil bis nach Sihlbrugg die Autohäuser mit offizieller Markenvertretung erstmals gemeinsam ihre Türen und halten die aktuellen Auto-Highlights parat. Am selben Tag, zur selben Zeit, jeweils am gewohnten Standort. Besucher können am Freitag und Samstag, 13. und 14. September, an der Auto-Baar ihre Favoriten-Modelle aus allen Segmenten nicht nur betrachten, sondern sogleich auch Probe fahren und sich vor Ort persönlich und kompetent von den jeweiligen Spezialisten beraten lassen. Eben weil das Event nicht in einer gemeinsamen Messehalle, sondern bei jedem Händler vor Ort startet. Der direkte und eingehende Vergleich – auch unter sich konkurrenzierenden Marken – ist dadurch so einfach wie nie. Grund genug also für In-

teressenten zu zirkulieren, denn überall warten einmalige Ausstellungsaktionen oder Attraktionen rund um das Automobil. Erst im Frühling dieses Jahres lancierte der Inhaber und Geschäftsführer der Garage-Reichlin AG die Idee für die Auto-Baar und stiess bei den Baarer Kollegen auf offene Ohren: «Ich habe mich sehr über die Initiative gefreut – bisher hatte der Anstoss für etwas Ähnliches schlicht gefehlt», meint Ivan Strickler, Geschäfts- und Verkaufsleiter der Garage Strickler, der zusammen mit Reichlin die Rolle des Sprechers übernommen hat. Das Konzept eines dezentralen Ausstellungsevents hat sich denn auch andernorts bereits bewährt. In Küssnacht am Rigi (SZ), dem Hauptstandort seiner Garage, veranstaltet Peter Reichlin seit mehreren Jahren Anlässe dieser Art. «Das Konkurrenzdenken in unserem Geschäft ist sicher stark, aber schliesslich sind wir alle der Meinung, dass wir mit einem gemeinsamen Event mehr erreichen», so der Geschäftsmann. Und Ivan Strickler betont: «Wir sind der Überzeugung, dass wir so den Standort Baar in unserem Gewerbe stärken können.»

So hoch stand das Wasser im Jahre 2005 in Sarnen! (Bild zvg.)

Attraktive Reise nach Sarnen Kultureller Jahresausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft Der kulturelle Jahresausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) führte in die geschichtsträchtigen Orte Sarnen, Sachseln und Flüeli-Ranft. ................................................... von bruno grob Wecken die Destinationen Sachseln und Flüeli-Ranft Jugend-Erinnerungen an die frühere Ferienkolonie in St. Niklausen? Bei der Rekordbeteiligung von 50 Reisenden müsste man dies annehmen. Sonniges, mildes Herbstwetter begleitete die Gruppe am letzten August-Samstag bei ihrer Carfahrt nach Sarnen. Dort warteten zwei ortskundige Personen, um den Obwaldner Kantonshauptort Sarnen, seine Geschichte und seine Vergangenheit vorzustellen.

Sarnen als Kantonshauptort Es war ein erhebendes Gefühl, in der halbkreisförmigen Arena des Landsgemeindeplatzes auf dem Landenberg zu sitzen, wo von 1373 bis 1998 die Obwaldner Landsgemeinde abgehalten wurde. Beim Blick vom Landenberg auf das Dorf Sarnen ist die sternförmige Strassenführung um das Rathaus

menden Garagisten. Freitag, 16 bis 20 Uhr. Samstag, 9 bis 17 Uhr. Infos unter www.auto-baar.ch

An der Auto-Baar 2013, initiiert durch Peter Reichlin (Fünfter von links), öffnen sämtliche Baarer Garagisten mit Markenvertretung ihre Türen.

In Sachseln im Bruder Klaus Museum In zwei Gruppen wurde das Leben und Wirken des berühmten Heiligen Niklaus von Flüe vorgestellt. Niklaus, 1417 geboren, verliess, nachdem er als Offizier und Landammann gedient hatte, 1467 im Einverständnis seiner Familie das Haus und lebte bis zu seinem Tod 1487 in einer abgeschiedenen Zelle im Flüeli-Ranft. Durch seine asketische Lebensweise – er soll angeblich 20 Jahre nichts gegessen ha-

ben – und seine weisen Ratschläge wurde er weltberühmt. So hat er die Eidgenossenschaft beim Stanser Verkommnis 1481 durch seine Friedensvisionen vor einem Bürgerkrieg bewahrt. Viele europäische Regenten holten sich bei Niklaus von Flüe Rat. Er wurde bekannt als Eremit, Asket, Mönch, Mystiker, Visionär, Friedensstifter, und im Nachhinein wurde er als grosse Friedenspersönlichkeit der Menschheit mit den Propheten des Alten Testaments verglichen.

Besuch im Flüeli-Ranft Wer den steilen Abstieg in zu seiner Klause an der Melchaa schaffte, konnte Einblick nehmen in die sehr kleine und einfache Hütte mit der Holzpritsche und dem Stein, der als Kopfkissen gedient haben soll. Viele Prozessionen und Gedenkmärsche führen heute noch an diesen bedeutenden Ort des Visionärs und Friedensstifters Niklaus von Flüe, auch Bruder Klaus genannt. Beim anschliessenden Nachtessen im nahegelegen Restaurant Paxmontana hatten die Teilnehmenden viele Eindrücke von diesem Tag auszutauschen, dank Hanni Mohr und Urs Bregenzer, den Organisatoren dieses anregenden GGA-Anlasses.

Gratis-Abwärme nutzbar gemacht Gemischter Chor Affoltern besuchte das Tropenhaus in Frutigen Kürzlich machte der Gemischte Chor Affoltern seine Vereinsreise ins Berner Oberland. 35 Sängerinnen und Sänger nahmen daran teil. Ziel war das Tropenhaus in Frutigen im Kandertal. ................................................... von martin arnold Eine stattliche Zahl Vereinsmitglieder besammelte sich an den dafür vorgesehenen Orten. Leider gab es auch einige Entschuldigungen, unter ihnen der Dirigent und der Vizedirigent. Das führte dazu, dass die Gesangsauftritte nicht wie vorgesehen stattfinden konnten. Die Hinreise mit dem Car führte über Luzern, Brünig und Spiez nach Kandersteg, unterbrochen von einem Kaffeehalt am Lungernsee in Giswil.

Auto-Baar 2013, Freitag und Samstag, 13. und 14. September, am jeweiligen Standort der 13 teilneh-

ersichtlich, welche nach dem Grossbrand von 1468 gewählt wurde. Und fast niemand wusste, dass die Melchaa künstlich in den Sarnersee umgeleitet wurde und die Brünigbahn heute den trockengelegten Teil dieses Flusses als Trassee braucht! Allerdings wurde 2005 dem Dorf diese Flusskorrektur zum Verhängnis, da die Melchaa ihr neues Bachbett verliess und wieder den alten Weg suchte, was den gesamten Dorfkern überschwemmte. Das Kloster Murigries im Bildungsdistrikt von Sarnen zeugt noch von der Vertreibung der Mönche des Klosters Muri (AG). Ein besonderer Höhepunkt war auch der grosse Trödlermarkt, der an diesem Tag den Rathausplatz belegte und der GGA-Gruppe eine gemütliche Rast auf Festbänken ermöglichte.

des Marktes entschlossen sich verschiedene Trägerschaften, ein Gewächshaus für tropische Pflanzen zu erstellen und gleichzeitig eine Zucht von Störfischen anzugliedern, mit welchen Kaviar produziert wird. So entstand die Anlage, wie sie sich heute präsentiert. Inzwischen ist bereits ein Erweiterungsbau für die Störzucht im Bau. An einer Führung durch die Anlagen konnte man viele interessante Details erfahren. Erfreulicherweise rentiert das Geschäft und im Tal konnten so 50 Arbeitsplätze geschaffen werden. Im Restaurant des Tropenhauses gab es einen Apéro und das Mittagessen wurde serviert. Wer wollte, konnte anschliessend noch einmal auf eigene Faust durch die Anlagen flanieren oder sich im Shop mit Erzeugnissen aus dem Tropenhaus und natürlich auch mit Kaviar eindecken.

Regen in Strömen Ein Tropenhaus auf knapp 800 m.üM. Wie kommt man auf die Idee, im alpinen Gebiet ein Tropenhaus zu erstellen? Ein solches Vorhaben verbraucht ziemlich Energie! Des Rätsels Lösung: Der kürzlich in Betrieb genommene Basistunnel am Lötschberg liefert Gratisenergie in Form von warmem Abwasser, welcher aus Umweltschutzgründen auf die normale Flusswassertemperatur heruntergekühlt werden muss. Man fragte sich, wie man diese Gratis-Abwärme nutzbar machen könnte. Nach eingehendem Studium

Pünktlich um 15 Uhr war Abfahrt im Tropenhaus. Inzwischen regnete es in Strömen. Mit dem Car ging es zurück nach Spiez. Dort bestieg man das Kursschiff nach Thun. Die Fahrt war etwas trist, verhüllten doch Wolken die an sich prachtvolle Landschaft. Angekommen in Thun, wartete bereits der Bus. Weiter ging es über den Schallenberg ins Entlebuch, wo inzwischen die Sonne durch die Wolken drückte. Hier wurde ein letzter Halt gemacht. Im Restaurant Bahnhof, gab es noch einen kleinen Imbiss. Die abschliessen-

Tropische Früchte aus dem Berner Oberland. (Bild zvg.) de Heimfahrt über Emmenbrücke und die Autobahn war wieder von der Sonne begleitet. Mit einem Applaus bedankten sich die Sängerinnen und Sänger bei den Organisatoren, Ursula Frutig und Ernst Bründler. Vereinsreisen dienen dazu, den Alltag im Vereinsjahr etwas aufzulockern. Es bietet sich Gelegenheit, sich einmal im ungezwungenen Gespräch zu unterhalten. Wer Freude am Singen hat und mehr erfahren möchte, schaue an einem Dienstagabend für eine Schnupperprobe vorbei. Die Proben finden jeweils von 20 bis 22 Uhr im Singsaal Butzen statt – und vielleicht ist man dann bei der nächsten Vereinsreise auch dabei ...?


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Veranstaltungen

Freitag, 6. September 2013

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«Knonau für Afrika» geht in die zweite Runde Benefiz-Kinderfest am 14. September am Stampfi-Platz in Knonau

Börse in Affoltern: Das Angebot wächst von Jahr zu Jahr. (Bild zvg.)

Mit neuem Outfit in den Winter Herbst- und Winterkleiderbörse in Affoltern Vom Dienstag, 17., bis Donnerstag, 19. September, findet im Kasinosaal Affoltern wieder die beliebte Kinderkleiderbörse des Familienclubs statt. Das Angebot wächst von Jahr zu Jahr und die Tische mit Kleidern und Spielsachen quellen fast über. Die Veranstalter hoffen auch diesen Herbst wieder auf viele erfreute Gesichter, sei es als Verkäuferin oder als Käufer. Mit neuem Outfit in den Winter starten, einen tollen Schlitten erstehen und günstige Spielsachen finden? All dies ist bei uns möglich. Am Mittwoch kann man sich nebst dem Besuch der Börse im Foyer mit verschiedenen Köstlichkeiten wie Waffeln, Hot Dog, Kuchen und Getränken verköstigen. Das Kafistübli ist bereits ab 15.30 Uhr geöffnet, so kann die Wartezeit bis zur Türöffnung verkürzt werden.

Für Circolino Pipistrello einschreiben Angenommen und verkauft werden saubere und modische Kinderkleider, Skianzüge, Schuhe für den Herbst/Winter, sowie Sportartikel, Skis, Skischuhe, Snowboards, Schlittschuhe, Schlitten aber auch Autositzli, Kinderstühle und natürlich auch Spielsachen. Die Organisatoren bezahlen 80% an Nichtmitglieder und 90% an Mitglieder aus. Am Mittwoch findet zudem von 18 bis 19.30 Uhr die Einschreibung für den Circolino Pipistrello statt. Annahme: Dienstag, 17. September, 19 bis 20 Uhr. Verkauf mit Kafistübli: Mittwoch, 18. September, 16 bis 20 Uhr. Rückgabe: Donnerstag, 19. September, 17.30 bis 18.30 Uhr. Nummern lösen oder bestätigen bei Raffaella Strehler, Telefon 032 321 66 09 oder unter boerse@familenclubaffoltern.ch.

Kinder- und Damenkleider Börse Obfelden vom 16. bis 19. September Wenn der Sommer langsam zu Ende geht, die Bäume bunte Blätter tragen und die Nächte immer kälter werden, ist dies auch die Zeit für die Herbstkleiderbörse für Kinder und Damen im Obfelder «Brunnmatt». Der Verkauf der Kinderkleiderbörse ist am Montag, 16. September, von 17 bis 20 Uhr und am Dienstag, 17. September, von 9 bis 11 Uhr. Entgegengenommen und zum Kauf angeboten werden saubere Herbst- und Winterkleider bis Grösse 176 (Babykleider bis Grösse 86 sind aus Platzgründen auf 30 Stück pro Kundin beschränkt), Babyartikel, Umstandsmode, Schuhe (Sohle und Leder/Textil wenig abgenutzt), Sportartikel und natürlich auch diverse Spielsachen sowie Bücher, CDs, DVDs und CD-ROMs. In der Kaffeestube bietet das Börsenteam etwas für den Durst und den kleinen Hunger an. Annahme ist am Montag, 16. September, von 9 bis 11 Uhr. Auszahlung (80 %) und Rückgabe der nicht verkauften Artikel ist am Dienstag, neu von 17.30 bis 18 Uhr. Der Verkauf der Damenkleiderbörse ist am Mittwoch, 18. September, von 17 bis 20 Uhr und am Donnerstag, 19. September, von 9 bis 11 Uhr. Zum Kauf angeboten werden modische und gepflegte Kleider, gut erhaltene Schuhe, Schmuck und Accessoires, Sportartikel, Bücher, CDs, DVDs, kleine Dekorgegenstände, saubere Haushaltsartikel sowie funktionsfähige Elektrogeräte. Ebenfalls lädt die Kaffeestube zum Verweilen ein. Annahme ist am Dienstag, 17. September, neu von

17.30 bis 18 Uhr und am Mittwoch, 18. September, von 9 bis 11 Uhr. Auszahlung (80 %) und Rückgabe der nicht verkauften Artikel ist am Donnerstag, neu von 17.30 bis 18 Uhr.

Maximal 70 Artikel Aus Platzmangel können für beide Börsen maximal 70 Artikel pro Kunde entgegengenommen werden. Sie alle müssen mit einer Etikette versehen sein. Von Vorteil ist Halbkarton, befestigt mit Garn. Klebeetiketten sind geeignet bei Schuhen oder Spielen, sie sollten gut haften aber trotzdem abgelöst werden können. Auf der Etikette muss die persönliche Kundennummer (rot und eingekreist oben rechts), Preis (nur ganze Franken) und Grösse klar ersichtlich sein. Die Transportbehälter müssen ebenfalls mit der Kundennummer versehen sein und bleiben bis zur Rückgabe bei den Veranstalterinnen. Die Organisatorinnen erlauben sich Schrankhüter, nicht gewaschene oder defekte Waren nicht zum Verkauf anzubieten. Für gestohlene oder verlorene Artikel kann keine Haftung übernommen werden. Den Kunden werden 80 % des Erlöses der verkauften Artikel ausbezahlt. Neukunden können montags bis freitags, von 8 bis 11.30 Uhr und abends von 18 bis 19 Uhr, unter Telefon 044 760 14 80 (Iris Raimann) eine Kundennummer beziehen und erhalten nähere Angaben. Bestehende Kundennummern müssen bestätigt werden, entweder telefonisch oder per EMail unter romaine.nie@bluewin.ch (Romaine Niederhäuser).

Zwei Jahre ist es her, seit Monika Henzler und Jeanine Erni mit ihrem Kinderfest über 26 000 Franken für Kinder in Somalia gesammelt haben. Nun plant Monika Henzler die Fortsetzung – diesmal für Kinder in Guinea. ................................................... von thomas stöckli Guinea liegt an der afrikanischen Westküste, ist reich an Rohstoffen, verfügt über genügend Wasservorräte und ist trotzdem eines der ärmsten Länder der Welt. Oft reicht die Nahrung nicht für die ganze Familie. Entsprechend landen viele Kinder auf der Strasse, werden mit Drogen, Prostitution und Zwangsarbeit konfrontiert. Genau da setzt der Verein Mamadou & Bineta an: «Wir arbeiten daran, den bedürftigsten Kindern Sicherheit, Fürsorge und Ausbildung zu bieten», so der Verein über sich selber. Möglichst viele Kinder sollen in familiäre Strukturen zurückgeführt werden. Wichtig sind auch präventive Tätigkeiten, um die Kinder von der Strasse fernzuhalten.

Keine Ausgaben für Künstler, Infrastruktur und Verpflegung 30 000 Franken will Monika Henzler mit ihrem Kinderfest zusammenbringen. Geld, das dem Auffangzentrum für Strassen- und Waisenkinder in Mangueta zugutekommt – und zwar vollständig. «Ich kenne die Leute im Verein, die arbeiten ehrenamtlich», versichert die Knonauerin. Auch selber achtet sie darauf, dass keine Kosten entstehen, die das Spendenergebnis drücken. Alle Künstler, die am Kinderfest auftreten, verzichten auf eine Gage, Infrastruktur und Verpflegung werden ebenso kostenlos zur Verfügung gestellt. Bereits zwei Wochen vor dem Anlass stand das Spenden-Barometer auf 5000 Franken. Die Kontakte von der Premiere vor zwei Jahren konnte Monika Henzler

Ein Fest für Kinder in Knonau und Somalia. Nach zwei Jahren lädt Monika Henzler erneut zur Benefiz-Feier auf den Stampfi-Platz in Knonau. (Bild zvg.) erneut nutzen. «Alle sind wieder dabei», verrät sie, erfreut über die vielen positiven Reaktionen. 2011 organisierten die beiden Initiantinnen das Kinderfest noch sehr kurzfristig. Diesmal hatte Monika Henzler mehr Zeit zum Planen. Entsprechend bereichern zusätzliche Attraktionen den Anlass: Kinderschminken und Clowns, eine Märchenecke und ein Zauberer. Die Feuerwehr bringt ein Fahrzeug auf Platz.

dergeburtstagsparty im Jumpin in Mettmenstetten sowie ein OriginalSkianzug von Didier Cuche versteigert. Ein Höhepunkt dürfte wieder das Konzert von Bruno Hächler um 10 Uhr werden. Als ganztägige Attraktionen locken ein Fussballtor und eine Hüpfburg. Für gute Laune sorgt auch der bekannte Knonauer Spitalclown Edoardo Beltrami. Kinderfest «Knonau für Afrika» am 14. September,

Von 10 bis 18 Uhr durchgehend Unterhaltung Ungefragt boten weitere Freiwillige ihre Unterstützung an, ein Elektriker etwa oder eine Kinder-Tanzgruppe. «Das hat mich extrem gefreut», so Monika Henzler. So kann sie von 10 bis 18 Uhr durchgehend Unterhaltung anbieten. Unter anderem werden auch eine Kin-

9 bis 18 Uhr, am Stampfi-Platz, Knonau. 10 Uhr: Kinderkonzert mit Bruno Hächler; 11.30 Uhr: Märchenstunde mit Brigit Vischer; 13 Uhr: Kasperlitheater; 14 Uhr: Versteigerung Kinderzeichnungen; 15 Uhr: Clown Jorge; 16 Uhr: Märchenstunde mit Brigit Vischer; 17 Uhr: Zaubershow mit André Dubach; 17.30 Uhr: Kindertanz-Aufführung. Infos zum Verein Mamadou & Bineta unter www.mamadouetbineta.com.

Stressmanagement im MüZe Ein Workshop für Erwachsene in Affoltern Stressmanagement zu beherrschen bedeutet, eigenen Stress selbst messen und zuverlässige Gegenmittel einsetzen zu können. Die Meditationsform mit dem Namen «Eine-Minute-Körpercheck» ist die einfachste und schnellste Hilfe gegen alltägliche Überlastung. Während der Lektion unter der Lei-

tung von Natalia Kuratli, Reiki-Meisterin und Meditationslehrerin, die am Samstag, 5. Oktober, von 9.30 bis 11 Uhr im Familienzentrum Affoltern stattfindet, werden die drei besten Stress-Killer ausprobiert und angewendet. Mitzubringen sind Gymnastikmatte, bequeme Kleidung und Socken.

«Basic Bonding» Vortrag für Eltern und ihre Babys Stressmanagement für Eltern und Säuglinge – ein Vortrag für Eltern und ihre Babys im Familienzentrum Affoltern. In diesem Vortrag aus der «Basic Bonding»-Reihe erfahren junge Eltern Hilfreiches, wie sie die schwächenden Kreisläufe aus Stress, Anspannung und Unsicherheit in der Begleitung ihrer Babys im ersten Lebensjahr frühzeitig überwinden können. Dabei erproben die Eltern einfache Körper- und Wahrnehmungsübungen, die im Alltag dabei helfen, die Schrei- und Unruhepha-

sen ihrer Säuglinge einfühlsam und sicher zu begleiten. Der Vortrag findet am Dienstag, 26. November, von 14 bis 15.30 Uhr statt. Referentin ist Jutta Häfliger, Sozialpädagogin und Fachberaterin Emotionelle Erste Hilfe (EEH). Babys dürfen mitgenommen, oder in der während des Kurses angebotenen Kinderhüeti abgegeben werden. Anmeldungen bis 15. November an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Anmeldungen bis 27. September an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch.

«Wunderblume» Kindernachmittag im Restaurant Hirschen, Obfelden Am Sonntag, 8. September, 14 und 15.30 Uhr, laden Bruna Bortoluzzi und ihr Team zusammen mit der Kasperlibühne Zipfelmütze, Gross und Klein in ihr Gartenfestzelt ein. Dort warten der Kasperli und seine Freunde mit einem spannenden Abenteuer auf alle, die Lust haben einen lustigen Nachmittag zu verbringen. Das Stück «Die Wunderblume» beginnt im Garten von Kasperlis Grossmutter, wo er zusammen mit Seppli die unbeliebte Gartenarbeit erledigen muss. Auf Befehl des Königs gehts ab in den Wald, wo die beiden eine seltene Wunderblume entdecken. Diese verspricht ihnen drei Wünsche. Ein spannendes Stück. Auch mit dabei ein hungriges Krokodil und Räuber Willibald ...


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Veranstaltungen

agenda

Im Trio – im Duo – im Quartett

Freitag, 6. September Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage der Ausstellung Katharina. Kunst, Quelle der Lebensenergie. Erinnerungen von Katharina Gessler an den Kunstmaler GeGe - George Gessler. Ansprache: Lisette Müller. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstr. 7. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Angels Share» von Ken Loach. Mit Paul Brannigan, John Henshaw, Gary Maitland uva. Frankreich, Grossbritannien 2012, 101 Min. E/d/f. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 20.15: Trio Flyrik. Musik und Text. La Marotte. Centralweg 10.

Freitag, 6. September 2013

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte «Trio Flyrik» Im aktuellen Programm des Trio Flyrik trägt Marco Caduff Texte von Schiller, Goethe, Fontane, Morgenstern und weiteren Autoren vor. Ingrid Naef begleitet ihn mit klassischen Klavierstücken und Eigenkompositionen, und Felix Naef am Lichtpult lässt die dazu passenden Stimmungen entstehen.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Nichtwerke». Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume mit Naturmaterialien wie Kalk, Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Öffnungszeiten: Mo, 8 bis 11.30/16 bis 18.15 Uhr, Di/Do, 8 bis 11.30 Uhr, Mi, 8 bis 11.30/14 bis 16.30 Uhr.

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Eine Collage aus Texten (Marco Caduff), Klängen und Musik (Ingrid Naef, Piano) sowie Lichteffekten (Felix Naef), heute Freitag, 6. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25 / 15 Franken.

Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Kräuter». Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 16.00-19.00: Velo Aktionstage. Anzahl Gänge = Ihr Rabatt in %. Grosse Auswahl an Citybikes, Tourenvelos, E-Bikes und Kindervelos. Testcenter simpel.ch. Bahnhof.

Samstag, 7. September Aeugstertal 10.00-16.00: Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und zur regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Diesmal können zusätzlich von 14 bis 16 Uhr Stollen, See und Beizli im Berginnern besichtigt werden. Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof.

Affoltern am Albis

«Jazz am Donnerstag»: «Boogie Woogie Piano» Chris Conz widmet sich seit seinem 11. Lebensjahr dem speziellen Jazzstil Boogie-Woogie, dem er treu geblieben ist – sei es als Solist, im Duo mit dem Schlagzeuger Mario Von Holten oder zusätzlich mit dem Bassisten Arno Schulz zum Trio erweitert. Auftritte in den USA, in Spanien, Frankreich, Deutschland, England, Österreich und Italien brachten dem jungen Musiker schon frühe Erfolge. Ja, mit seiner Trio-Formation wurde Conz kürzlich Gewinner des renommierten Swiss Jazz Award 2013. Im Duo-Konzert im «LaMarotte» mit traditionellem Boogie-Woogie, Blues und Jazz aus den 30er-Jahren ist Conz mit seinem Schlagzeuger Von Holten zu hören, dem er nach seinen eigenen Worten seit vielen Jahren «quasi blind vertrauen kann». Donnerstag, 12. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Die Stamm-Mitglieder von «Musique en Route»: Ronny Spiegel, Stefanie Hess und Tom Tafel (von links). (Bild zvg.) «Musique en Route»: Musikalischer Wind aus Osten Musique en Route steht für eine authentische, kraftvolle und gleichsam subtile Begegnung mit der Musik des Balkans. Schalk und Charme verbinden sich mit virtuosem Können zu einem mitreissenden Groove. Fernab vom Klischee schafft es das Quartett – Ronny Spiegel (Violine), Stefanie Hess (Kontrabass), Tom Tafel (Akkordeon) und Gast Ariel Rossi (Gitarre) –, mit seinen sorgfältigen Arrangements traditionellen Stücken eine neue Identität zu verleihen, ohne deren Herkunft zu verleugnen. Eine rasante wie einfühlsame musikalische Fahrt durch den Osten in fünf Sprachen und mit Melodien aus neun Ländern, über

Stock und Stein und durch die weitläufigen und verwilderten Landschaften unbeugsamer Räuberherzen. Als «Seelennahrung pur» bezeichnet ein Konzertbericht die Auftritte von Musique en Route. Zum zehnten Mal jährt sich am 13. September der nationale Tag der Kleinkunst, Grund genug, dem Konzert ein feines Essen voranzustellen: Ab 19 Uhr gibt es Kartoffel- und Tomaten-Mozz-Salat, Chämibraten (Reservierung erwünscht!) (pz) Freitag, 13. September, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, Essen 15 Franken.

Spitexzentrum. Obere Seewadelstrasse 10a. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 10.00-13.00: Tag der offenen Tür. Eröffnung der neuen IMC mit Aufwachraum und Tagesklinik. Ein Apéro wird offeriert. Infos unter: www.spitalaffoltern.ch. Spital. Sonnenbergstrasse 27.

9.50 Zweispänner L, ab 12.30 Einspänner L. Festwirtschaft. Anfahrt über Hedingen markiert. Weid.

Sonntag, 8. September Affoltern am Albis 17.00: Kultur am Platz mit Los Amigos del Ecuador. Marktplatz.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Malerei, Objekte, Figuren in Steinzeug. Marlies Achermann, Mireille Lavanchy, Saajid Zandolini. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hedingen

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18.30: Konzert mit Gerold’s Musikvagabunden. Türöffnung 17.00 Uhr. Platzreservierung unter Telefon 044 761 62 98. Restaurant Krone.

Obfelden 10.30: Dixie-Grill mit Porky-Valley-Dixieband (nur bei schönem Wetter). Verschiebedatum 22. Sept. 2013. Restaurant Rütli. Dorfstr. 129.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 10.00-15.00: Velo Aktionstage. Anzahl Gänge = Ihr Rabatt in %. Grosse Auswahl an Citybikes, Tourenvelos, E-Bikes und Kindervelos. Testcenter simpel.ch. Bahnhof.

Obfelden 08.00-16.00: Märt-Tag. Backfrisches Brot aus dem Holzofen. Neue Käsespezialitäten. Festwirtschaft mit Grill. Wettbewerb. Obfelder Dorfmärt. Dorfstrasse 48.

Rifferswil

oder Telefon 044 760 52 62.

Park Seleger Moor: Erleben Sie Natur. Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Öffnungszeiten Park und Pflanzenverkauf bis 31. Oktober. Werktags von 8-17 Uhr, Samstags von 8-12 Uhr.

agenda-einträge Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 12. September 20.15: Boogie Woogie Piano. Chris Conz mit Klassikern von Albert Ammons bis Fats Waller. Am Schlagzeug Mario Von Holten. Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62. La Marotte. Centralweg 10.

Bonstetten

Kappel am Albis

Mittwoch, 11. September Affoltern am Albis 09.00: Büchermorgen. Claudia Pineiro: Ganz die Deine. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

16.30: Marionettentheater Zipfelmütze mit «Kasperle und der Räuber Zottelbart». Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Matinée/Reduz. Eintrittspr.!

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

6. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Deutsch gespr. Sa/Mi 14.30 h 3D-D, So 14.30 h D DIE SCHLÜMPFE 2 Ab 6, in Begl. ab 4 J.

BILLY ELLIOT

3. Woche!

Do/Fr 18 h, So 17.30 h, Mo/Di/Mi 18 h OV/d/f, ab 12/10 J.

MR. MORGAN’S LAST LOVE Von Sandra Nettelbeck, mit Michael Caine uva. CH-Premiere! Sa 20.30 h E/d/f WHITE HOUSE DOWN Ab 12/10 J. Von Roland Emmerich, mit Channing Tatum uva. 2. Woche! Ausser Sa tägl. 20.30 h, Sa 17.30 h FEUCHTGEBIETE D gespr., ab 16/14 J. Von David Wnendt, mit Carla Juri uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Sa/So 17 h I/d/f Ab 14/12 J. Von Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo uva. FLIZ-Filmclub! Mo 20 h ANNELIE OV/d, ab 16/14 J. 7. Woche!

LA GRANDE BELLEZZA

Ausser Mo tägl. 20.15 h Sa/So auch 14.30 h LOVELY LOUISE CHD, ab 10/8 J. Von Bettina Oberli, mit Stefan Kurt uva. !!!Am Mittwoch, 11. September, in Anwesenheit von Bettina Oberli!!! CH-Premiere!

Stallikon 07.28: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung LeimbachSihlwald. Wanderzeit: 2¼ Std. Auskunft und Anmeldung unter Telefon 044 700 18 39. Postauto 237, Wolfenhof (Richtung Triemli). Postautohaltestelle (Tägerst).

So 11.30 h D. gespr., empf. ab 10 J. Spezialvorstellung mit Einführung vom Remo Hegglin! 2. Woche/Reduz. Eintrittspr! Sa/Mi 14.30 h D So 14.30 h 3D-D PLANES Deutsch gespr., ab 8/6 J. 2. Woche! Do 20.15 h D, Fr 17.45 h E/d/f, 20.15 h D Sa/So 17 h E/d/f, 20.15 h D Mo/Di/Mi 17.45 h D, 2015 h WE’RE THE MILLERS E/d/f, ab 14/12 J. Von R. M. Thurber, mit Jennifer Aniston uva.

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

20.15: Bücherabend. Das Team stellt neue Medien vor und offeriert anschliessend einen Apéro. Schulund Gemeindebibliothek.

Montag, 9. September 18.30: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an uschi.gut@azmedien.ch

Affoltern am Albis

Hedingen

Affoltern am Albis

07.00: 3. Nationales Fahrturnier. Ponies, 1-2-4-Spänner LMS, ab

09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Schul- und Gemeindebibliothek. Schachenstrasse 7. 17.00: Tag der offenen Tür. Restaurant Frohsinn.

07.30: 3. Nationales Fahrturnier. Einspänner MS, 12 Uhr Uhr Viererzug der Brauerei Baar, 13 Uhr Vierspänner/Tandem LMS, 15 Uhr Zweispänner MS. Festwirtschaft. Anfahrt über Hedingen markiert. Weid.

12.00-14.00: Vorführungen im Rahmen des Europäischen Tages des Denkmals. Eintritt frei. Historisches Kleinkraftwerk, Muristrasse 33. 21.00: Disco Night mit DJ. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Zwillikon

Hedingen

Zwillikon

Ottenbach

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung mit Marlies Achermann, Mireille Lavanchy, Saajid Zandolini, Objekte, Figuren in Steinzeug, Malerei. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Öffnungszeiten: Sa/So, 13-17 Uhr.

empfohlen über www.lamarotte.ch

Ottenbach 12.00-14.00: Vorführungen im Rahmen des Europäischen Tages des Denkmals. Eintritt frei. Historisches Kleinkraftwerk, Muristrasse 33.

Bonstetten

Platzreservierung für alle Anlässe dringend

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 09.00–13.00: Bring- und Holtag. 9 bis 11 Uhr: Bring; 11 bis 13 Uhr: Hol, Marktplatz. 09.30-12.30: Tag der offenen Tür anlässlich des nat. Spitex-Tages. In den Spitex-Zentren Knonaueramt. Infos www.spitex.ch oder Telefon 044 762 50 40. Blutdruck, Blutzucker messen, Präsentation diverser Hilfsmittel, Wettbewerb, Snacks.

Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Katharina. Kunst, Quelle der Lebensenergie. Erinnerungen von Katharina Gessler an die erste Begegnung und Reise mit dem Kunstmaler GeGe - George Gessler. Die Ausstellung dauert bis 22. September 2013. Öffnungszeiten Fr 17-20 Uhr, Sa 912 Uhr, So 15-18 Uhr.

LUX 041 726 10 03 BAAR

9. Woche/Reduz. Eintrittspreis/3D-Proj.! Sa/So 14.30 h 3D-Deutsch gespr. DESPICABLE ME 2 Ab 6, in Begl. ab 4 J.

(ICH, EINFACH UNVERBESSERLICH 2) 2. Woche!

Sa/So 17 h

CHRONIKEN DER D gespr., ab 14/12 J. UNTERWELT – CITY OF BONES Von Harald Zwart, mit Lily Collins uva. Tägl. 20.15 h, D gespr. CH-Premiere! WHITE HOUSE DOWN Ab 12/10 J. Von Roland Emmerich, mit Channing Tatum uva.


Veranstaltungen

Freitag, 6. September 2013

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Bruno Dietrich mit zwei Gästen Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal Am Samstag, 14. September, beehrt Bruno Dietrich einmal mehr Aeugstertal. Für das Konzert im «Pöschtli» hat er zwei Gäste mit wunderbaren Gesangsstimmen mit an Bord geholt: Gigi Moto und Pascal Dussex. Der Singer-Songwriter Bruno Dietrich, im Pöschtli bekannt als Schlagzeuger und Duettpartner von Vera Kaa, bewegt sich mit seiner eigenen Band mit dem schlichten Namen «Dietrich» musikalisch abwechslungsreich zwischen Rhythm’n’Blues, Soul und Rock, stimmt aber gelegentlich auch eine herzerwärmende Ballade an. Es sind die Grooves der alten Schule – mit Melodien, die vertraut tönen und doch neu sind. Zwischendurch ein Klassiker aus der Feder von Marvin Gaye oder Rufus Thomas, eine Songwriter-Ballade oder eine musikalische Anspielung

an die Berner Musikgeschichte. Dietrich hat sich als begnadeter Sänger und Multiinstrumentalist in verschiedenen Formationen einen Namen gemacht. Er war Keyboarder, Drummer und Sänger der «Hillbillies from Outerspace» und sass mehrere Jahre bei «Jammin’» hinter den Trommeln. Er nahm an der diesjährigen «Rock & Blues Cruise» teil, und man kann ihn auch immer wieder als Gastsänger von «Polo Hofer & Die Band» hören. Für das Konzert im Pöschtli hat er zwei Gäste mit wunderbaren Gesangsstimmen mit an Bord geholt: Die erste ist Gigi Moto, die die hiesige Musikszene seit rund 20 Jahren massgeblich prägt. Bei endlosen Tourneen über alle möglichen und unmöglichen Bühnen der Schweiz und des nahen Auslandes hat sie sich das Prädikat des unbeugsamen und grossartigen Live-Acts erspielt und mit den Songs «Superstar» und «Loser» auch die obligaten Radio-

hits gelandet, was der Band ausverkaufte Clubtourneen, Auftritte an grossen Open-Airs wie etwa dem «Live at Sunset» und internationale Supporting-Act-Konzerte einbrachte. Der zweite Gast ist Pascal Dussex, welcher mit «Les Trois Suisse» die Zuschauer in der Theater- und Kleinkunstszene landauf landab mit seiner unverkennbar souligen Stimme und einer einzigartigen Mischung aus Musik und Comedy begeistert. Der «Dietrich»- und «Gigi Moto»-Gitarrist Jean Pierre Von Dach ist zudem einer der gefragtesten Live- und Studiomusiker der Schweiz und arbeitete schon für Künstler wie Cyrano, Pippo Pollina oder als Supporting Act von Willy Deville. Konzert am Samstag, 14. September, 20.30 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Infos: www.brunodietri.ch.

Tagung am Bettag im Kloster Kappel

Das Kloster Kappel ist eine Gründung der Zisterzienser. So gibt der 900. Jahrestag des Eintritts von Bernhard von Clairvaux ins Kloster Cîteaux (1113) die Gelegenheit, einen Blick auf das Leben und Wirken dieses grossen Zisterziensers zu werfen, von dem wir kaum etwas wissen. Der Historiker Peter Niederhäuser wird in seinem Referat die facettenreiche und wider-

sprüchliche Persönlichkeit von Bernhard von Clairvaux vorstellen. Einerseits suchte er aus der Meditation und Selbsterkenntnis die mystische Vereinigung mit dem leidenden und auferstandenen Christus. Andererseits war er involviert in Adelsfehden und Kämpfe zwischen Königen und Päpsten, trat gegen Sekten auf und war (Ablass-)Prediger des 2. Kreuzzugs im Auftrag von Papst Eugen III. Diese Spannung zwischen Mystik und Kreuzzug im Leben Bernhards will die Tagung mit Blick auf die heutige Zeit aufnehmen. Viele Menschen sind heute auf einer spirituellen Suche. Eine persönliche Glaubenswahrheit muss sich jedoch in einem multireligiösen Umfeld bewähren. Ist das überhaupt möglich? Kann man etwas für «wahr» halten und trotzdem tolerant sein? Bedeutet

Spielzeug einst ... Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon Spielsachen sind ein Spiegel unserer Maggi Kochstudio, mit Licht und Gesellschaft. «Verkäuferlis» spielen Soundeffekt», das Topfset, den Spielwar und ist ein beliebtes klassisches zeugmixer, eine Playmobilfigur zu 50 Rollenspiel. Dies machte sich die Wirt- Jahre Maggi Kochstudio und sicher schaft schon früh zunutze. Maggi ist noch vieles mehr. Das Museum besitzt ein klassisches Beispiel dafür. Der eine kleine Sammlung von SpielsaGründer der Firma Julius Maggi führte chen und darunter befinden sich einibereits ab 1886 eine Abteilung für ge dieser Maggiprodukte. Presse und Reklame, die nach seinem Tod 1912 weitergeführt wurde mit einer offensiven Kommunikationsstrate- Immer am 1. Samstag des Monats gie. Es ist nur logisch, dass die Kinder Das Museum ist jeweils am 1. Samstag miteinbezogen wurden und die Pro- im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, dukte ins Spiel einflossen. Das seit also morgen Samstag 7. September. 1970 immer gleich bleibende Logo, ro- Das Museum befindet sich an der Ottes Herz mit gelber Schrift, wurde tenbacherstrasse 79 in Zwillikon schon viel früher in den gleichen Far- gleich neben dem Volg. Besuche und ben gehalten und nur wenig verän- Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) dert. Viele können sich sicher noch an den Verkaufsladen mit den Maggipro- Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) dukten erinnern oder an die Mühle, oder 044 761 77 42 (Ursula Grob). das Reisespiel und das äusserst beliebte Mundartkinderliederbuch:» Chömed Chinde, mir wänd singe. Schöni Chinder-Liedli mit farbige Bildli hrsg. von der Fabrik Maggis Nahrungsmitteln 1946». Dieses Liederbuch ist heute noch erhältlich. Im Kunststoffzeitalter gab es die Die Firma Maggi hat schon früh erkannt, wer ihre künftiSpielküche «das gen Konsumenten sein werden. (Bild zvg.)

Hawaii-Look erwünscht Summer-End Party im «Break» Affoltern

«Pöschtli» Aeugstertal. Essen gibts um 19 Uhr.

Zwischen Mystik und Kreuzzug Das Kloster Kappel lädt am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag am 15. September zu einer Tagung zum Thema «Bernhard von Clairvaux – zwischen Mystik und Kreuzzug» ein. Dabei wird auch die grundsätzliche theologische Frage «Religion – zwischen Wahrheit und Toleranz» aus heutiger Sicht diskutiert.

Die Party-Löwen von Saustall-Events: Flavio Dürst, Marc Zimmermann und Beat Suter (von links) laden zur Summer-End Party nach Affoltern. (Bild zvg.)

Toleranz die Relativierung von Wahrheit? Was bedeutet das Toleranzgebot für die Weitergabe des Glaubens? Diese Fragen wird Dr. Reinhold Bernhardt, Professor für systematische Theologie an der Universität Basel diskutieren. Zum Abschluss wird Pfr. Markus Sahli mit den beiden Referenten ein Podiumsgespräch führen. Die Tagung beginnt am Sonntag, 15. September 2013 um 13.30 Uhr im Kloster Kappel und schliesst rechtzeitig vor der Veranstaltung «Musik und Wort» mit dem Jodlerklub «Aemtler Jodlerfründe» und dem Quartett «waschächt». Unter dem Titel «Drum vergiss es nid em Hergott z’danke» werden ab 17.15 Uhr volkstümliche Klänge in der Klosterkirche zu hören sein. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfr. Markus Sahli umrahmen die Musik.

Bereits zum zweiten Mal lädt das Saustall-Events-Team am Samstag, 14. September, auf einen unvergesslichen Abend in die Break Event-Hall ein.

den Eintrittspreis. Natürlich sind auch alle normal gekleideten Gäste herzlich willkommen. Das Saustall-OK und die fleissigen Helfer freuen sich auf zahlreiches Erscheinen.

Nach dem Erfolg der Après-Ski-Party im Dezember 2012 startet nun das nächste Partyhighlight getreu dem Motto: Sommer, Sonne, Sonnenschein. Als absolutes Highlight an diesem Abend gilt der berühmte DJ Matty Valentino, bekannt aus Radio und Fernsehen: ZDF, RTL II und SWR, welcher bereits mit seinen Hits «Fliegerlied» und «Verdammt wie kannst du es wagen» perfekte Musikkenntnisse mitbringt, um für Bombenstimmung zu sorgen. Also Stimmbänder schonen, Sonnenbrillen und Caps aufsetzen und ab gehts!

Summer-End-Party am 14. September, ab 18 bis 4

Caipirinha unter freiem Himmel Als weiteres Highlight startet das Fest bereits ab 18 Uhr mit einer Caipirinha-Bar unter freiem Himmel (sofern das Wetter es zulässt). Für Köstlichkeiten auf dem Grill sorgen P. Howald Imbissbetriebe. Wer an diesem Abend mit Hawaii-Look erscheint, erhält fünf Franken Ermässigung auf

Naturistengelände mit Fernblick in die Alpen Verein Sonnenbad Schönhalde öffnet Tür Der Verein Sonnenbad Schönhalde lädt am 14. September unverbindlich und kostenlos zu zwei Führungen (in Kleidern) durch sein idyllisches Gelände in Aeugst. Türöffnung ist um 9 Uhr, die Führungen beginnen um 9.30 und 10.30 Uhr. Der Verein Sonnenbad Schönhalde (Mitglied der INF International Naturist Federation) besitzt im Weiler Wängibad seit den 1960er Jahren dieses idyllische grosse Gelände an wunderschöner, sonniger Südhanglage mit herrlicher Sicht ins Grüne und mit Fernblick in die Alpen, sehr erholsam und fern jeder Hektik. Mit Clubhaus, Bauernhaus-Wohnteil, alter Scheune, Wohnwagen-Standplätzen (zurzeit zwei Standplätze frei) und viel Grün und Natur. Für den Unterhalt des Geländes sind die Mitglieder selbst besorgt. Früher befand sich dort im gleichen Weiler das Wängibad, welches schon im Jahre 1412 erstmals als Heilbrunnen erwähnt wurde. Kurgäste suchten dort Erholung und Heilung. Der Naturismus ist eine Lebensphilosophie, die auf Respekt und Toleranz beruht. Dies gilt für sich, die andern und ebenso für die Umwelt. Als Naturisten leben wir in unserem Gelände textilfrei, wenn immer es die Witterung erlaubt. Die Nacktheit ist

gesund und natürlich. Sie ist eine Quelle der Entspannung und des Wohlbefindens. Der zweite Teil des Schnuppertages findet nur bei guter Witterung statt (Einlass nur am Vormittag): Wer Lust hat und ein grosses Badetuch und evt. Picknick mitnimmt, kann das Sonnenbad Schönhalde anschliessend ab 12 Uhr kostenlos nach den Regeln des Vereins (ab Garderobe unbekleidet) benutzen. Zum Schnuppern kann für 30 Franken alternativ einmalig ein Interessenten-Ausweis für dreimaligen Eintritt in der laufenden Saison bezogen werden. Dieser Ausweis berechtigt zur individuellen dreimaligen Benutzung des Sonnenbades an schönen Wochenenden. Dieser Ausweis und Preis gilt pro Einzelperson, pro Ehepaar oder pro Familie. Für Einzeleintritte oder touristische Besuche ist der Verein aus personellen Gründen nicht eingerichtet. Interessenten für Mitgliedschaft sind jedoch stets willkommen. Der Weg zum Sonnenbad Schönhalde: Hauptstrasse

Uhr, Break-Eventhall, Industriestrasse 14, Affoltern. Einlass ab 20 Jahren. Abendkasse 15 Franken. Weitere Infos: www.saustall-events.ch oder auf Facebook: Saustall Events.

Gratisfahrten und Erlebnistag «Wald – Wildnis – Tiere»: Bereits zum dritten Mal wird am Sonntag auf der Felsenegg ein Erlebnistag durchgeführt. Morgen Samstag bietet sich zudem Gelegenheit zu Gratisfahrten mit dem neuen Triebzug Be510. Der diesjährige Erlebnistag findet zwischen Felsenegg und Balderen statt. Die Route ist so angelegt, dass sie in rund einer Stunde von Jung und Alt gut zu bewältigen ist. Der Wildnispark wird an zwei speziellen Punkten das Thema Wald und einheimische Tiere mit attraktiven Angeboten näherbringen. Start und Ziel befinden sich auf dem Vorplatz des Restaurants Felsenegg. Dort erhalten die Teilnehmer die Rätselkarte. Wer die Lösungskarte richtig ausgefüllt und abgestempelt abgibt, bekommt als Belohnung ein Getränk und einen Eintritt für die Ausstellung «Natur beflügelt Technik» im Besucherzentrum in Sihlwald. Weiter lockt als Preis eine attraktive Erlebnisführung im Sihlwald oder Langenberg für bis zu 25 Personen.

Neue Zweispannungs-Triebzüge Die Sihltal Zürich Üetliberg Bahn SZU AG beschafft sechs neue Zweispannungs-Triebzüge, die grösstenteils auf der Strecke auf den Üetliberg in den Einsatz kommen werden. Am Samstag, 7. September 2013, hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Fahrzeuge näher kennen zu lernen. Die SZU bietet dazu Gratisfahrten zwischen Zürich HB und Üetliberg mit Halt an allen Stationen an. Die Triebzüge werden von Fachpersonen der SZU begleitet. Gerne stehen sie den Fahrgästen bei Fragen zur Verfügung. Die neuen Triebzüge sind speziell auf die Anforderungen des SZU-Netzes zugeschnitten. Sie verfügen über eine extra stark dimensionierte Antriebsund Bremsausrüstung für die Fahrt auf den Steilstrecken am Üetliberg mit bis zu 79 Promille Neigung.

von Aeugst nach Affoltern, auf halbem Weg vor dem Wald links abbiegen auf Fahrweg Hinterlegg. An der

Gratisfahrten mit dem neuen Be510 zwischen Zürich

Fahrverbotstafel vorbei (für Mitglieder und Gäste ist

HB und Üetliberg, Samstag, 7. September. Ab Zürich

die Durchfahrt frei). Die Parkplätze sind gratis und

HB, Gleis 2: 13.05, 13.45, 14.05, 14.45, 15.05,

ca. 50 m nach der Verbotstafel. Vom Parkplatz etwa

15.45 und 16.05 Uhr. Ab Üetliberg: 13.35, 14.15,

50 m zu Fuss weiter bis zum Einfahrtstor. Dort klin-

14.35, 15.15, 15.35, 16.15 und 16.35 Uhr.

geln. Infos: www.sonnenbad-schoenhalde.ch;

Erlebnistag am 8. September von 10 bis 16 Uhr,

E-Mail: sbs@datazug.ch.

Teilnahme gratis. Weitere Infos: www.laf.ch.


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Sport

Freitag, 6. September 2013

FCWB landet Coup

Über den Kampf ins Spiel und zum Sieg

Favorit Rapperswil gleich 4:0 besiegt

FCA-Veteranen bodigen den FC Kloten

Es war ein turbulentes Spiel, welches die 146 Zuschauer am Mittwochabend im Wettswiler MoosStadion erlebten. Die Partie war äusserst intensiv, hart umkämpft und zum Schluss mit dem verdienten Sieger. ................................................... von andreas wyniger Besser als für den FCWB am Mittwoch kann ein Spiel für eine Mannschaft nicht beginnen. Bereits nach 180 Sekunden musste der gut agierende Schiedsrichter Bosnic einen Foulelfmeter für die Gastgeber pfeifen. Nach einem weit getretenen Freistoss Buchmanns umspielte Acosta den letzten Verteidiger und wurde von diesem gefoult. Captain Buchmann übernahm die Ausführung und verwandelte eiskalt zum 1:0 für die Ämtler. Damit schien das Konzept Rapperswils bereits über den Haufen geworfen. Anstatt sich auf ihre Stärke, das rassige Kombinationsspiel zu konzentrieren, spielten die Ostschweizer plötzlich fast ausschliesslich lange Bälle und scheiterten damit kläglich an der WB Hintermannschaft. Die Platzherren ihrerseits betrieben einen enormen Aufwand, standen hervorragend, überliessen dem Gegner keinen Millimeter

Raum und waren in den Zweikämpfen klar überlegen. In der gesamten ersten Spielhälfte fand Rapperswils Offensive nicht statt, es war Wettswil-Bonstetten, welches das Match dominierte. Dass Kalyon nach 34 Zeigerumdrehungen und im Anschluss an einen Acosta-Corner das 2:0 mittels tollem Kopfstoss gelang, entsprach dem Spielverlauf durchaus.

Farbenfrohe 2. Halbzeit Zwischen der 58. und 68. Minute musste der Schiedsrichter fast im Zweiminutentakt gelbrote Karten verteilen. Auf Seiten Rapperswil erwischte es Hoxhaj und Al Abbadie, beim FCWB wurde Popov vorzeitig zum Duschen geschickt. Dazwischen zeichnete sich der Ämtler Goalie Merlo aus, als er nach 62 Minuten einen Penalty von Da Silva entschärfte. Als knapp eine Viertelstunde vor Schluss auch noch Gästespieler Simani des Feldes verwiesen wurde, war der Bann endgültig gebrochen. Günes in der 88. und Acosta mit einem Hammer unters Netzdach nur 60 Sekunden später waren für den 4:0-Endstand verantwortlich. Nach der eher enttäuschenden Darbietung vom Wochenende in Chur hat die Dosch-Elf ein hervorragendes Zeichen gesetzt und bewiesen, dass mit guter taktischer Ausrichtung und

viel Herzblut auch gegen Spitzenteams positive Resultate machbar sind.

Bereits am Samstag nächstes Heimspiel gegen Zug 94 Mit Zug 94 kommt am Samstag der Co-Leader Zug 94 aufs Wettswiler Moos. Sollte dabei dem FCWB eine ähnlich starke Leistung gelingen wie am Mittwochabend, darf man sich durchaus Hoffnungen auf weiteren Punktezuwachs machen. Allerdings, mit Popov und Bonnemain sind gleich zwei Innenverteidiger gesperrt und Trainer Dosch ist zu Umstellungen gezwungen. Es werden die gleichen Attribute wie gegen Rappi gefordert sein, man darf gespannt sein, ob Wettswil-Bonstetten bereits in der Lage ist, innerhalb von drei Tagen selbiges Niveau wieder zu erreichen. Spielbeginn ist wie gewohnt um 16 Uhr und zahlreiche Fans sind der Mannschaft sicher eine wertvolle Unterstützung. Telegramm: FCWB – FC Rapperswil-Jona 4:0 (2:0); Stadion Moos, 146 Zuschauer; Tore: 3. Buchmann 1:0, 34.‘ Kalyon 2:0, 88.‘ Günes 3:0, 89.‘ Acosta 4:0; FCWB: Merlo; Buchmann, Bonnemain, Popov, Balaj; Constancio (ab 74.‘ Dakouri), Y. Schlüchter, Kalyon, Ukaj, Acosta (ab 90.‘ L. Schlüchter); Eggmann (ab 76.‘ Günes)

Am vergangenen Montag siegten die Veteranen des FC Affoltern in einem packenden Spiel gegen den FC Kloten mit einem beeindruckenden 6:4. Mit 45 Minuten Verspätung konnte der Schiedsrichter das Spiel im heimischen Moos anpfeifen. Ein Unfall im Gubrist liess die Aufwärmphase für die Ämtler länger als gewohnt ausfallen. In den ersten 20 Minuten des Spiels erhärtete sich der Eindruck, dass das längere Aufwärmen die Kondition der FCA-ler zu arg strapaziert hätte. So kam es, dass schnelle drei Tore der Gegner fielen. Zum Schluss der ersten Halbzeit stand es dann 1:3 für die Klotener.

Mit Siegeswillen zurück Mit geschickten taktischen Umstellungen innerhalb der Mannschaft durch Trainer Käslin konnte nun dem Gegner Paroli geboten werden. Das glückliche Händchen des Trainers sollte sich auch in Toren niederschlagen. Hatte der im Angriff spielende Fivat in der ersten Halbzeit ein sehenswertes Tor geschossen, konnte er weitere zwei nach dem Pausentee markieren – alle drei äusserst sehenswert. Die weiteren Tore des FCA schossen Wettstein

Dreifachtorschütze und Filigrantechniker: Roger Fivat. (Bild zvg.) (zweimal durch direkten Freistoss) und Huber nach Abstossfehler durch den Klotener Torwart. Es sind aber nicht nur die Einzelaktionen der drei Torschützen, die das Spiel erfolgreich machten; nein, es war der gesamtmannschaftliche Siegeswille, der Kampf und das Selbstvertrauen in das eigene Können, das die Ämtler erfolgreich machte. Wie Trainer Käslin explizit betonte, resultierte der Erfolg des Matches «… über den Kampf ins Spiel und zum Sieg …» (VK)

Internationale Erfahrung gesammelt

Ausgeglichene Spiele und schöne, hart umkämpfte Ballwechsel

Karate-Sommercamp Ravensburg

Beach-Volleyball: Regionales B3-Finalturnier in Obfelden

Zum ersten Mal nahmen in diesen Sommerferien drei Kinder vom Karate Center Albis unter der Leitung von Andi Müller den Weg Richtung Ravensburg unter die Füsse.

Vergangenes Wochenende gastierte die Raiffeisen BeachTour wieder einmal am «Strand» von Obfelden. Auf der Anlage Zendenfrei wurde auch das Finalturnier B3 der Damen und Herren ausgetragen. Am Sonntag massen sich 16 Mixed-Teams.

Japaner Seiji Nishimura, erfolgreicher Nationaltrainer aus Japan. Auch Center-Leiter Andi Müller wurde von seinem Förderer Nishimura gefordert, was den drei Kids von Affoltern ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberte.

Das Karate-Sommercamp Ravensburg Anina Suter siegt zweimal war durch Günter Mohr, 8. Dan, vom Am Samstag wurde dann der Int. Karateverband Baden-Württemberg KVBW Jugendcup 2013 durchgeführt. top organisiert worden. Helfer und Elena Widmer aus Affoltern und AnLeiterteam waren sehr motiviert und ina Suter (Jonen) vom Karate Center interessiert, den Kids viel über Karate Albis gaben beide ihr bestes. Anina Suzu vermitteln. Bei rund 700 Teilneh- ter holte sich im Kumite (Freikampf) mer aus zehn Nationen gab es weder und in der Kata (Schattenkampf) den Schwierigkeiten in der Verständigung sensationellen 1 Platz. Elena Widmer noch andere Berührungsängste. Die erkämpfte sich im Finale im Kumite Delegation aus dem Säuliamt war sehr den guten 2. Platz. Der krönende Abgespannt und voller Vorfreude auf schluss war dann der European Cup das, was sie wohl erwartet. Was die 2013. Dort konnte man spannende, Kinder und ihre Begleiter dann erleb- packende und faire Kämpfe bewundern und beobachten. Enes Erkan und ten, war sehr beeindruckend. Es wurde pro Tag bis zu sechs Elson Kabashi demonstrierten auf einStunden in verschiedenen Lektionen drückliche Weise bei einem Schautrainiert. Helmut Spitznagel, die Num- kampf, die wahre Kunst des Karates. mer 1 im Jugendbereich des Karatever- Am Schluss des Internationalen bands Baden-Württemberg, verlangte Camps wurde Elena Widmer und Anden Kindern in Sachen Koordination ina Suter mit dem Technikerpreis (für und Konzentration alles ab. Er zeigte die Schüler mit der besten Technik) auf eindrückliche Art und Weise, mit geehrt. Nach so vielen positiven Eindrüeinfachen Übungen, dass die Koordination schon im Kindesalter das A und cken und einer geballten Ladung neu O ist. Auch körperlich wurden sie ge- erlerntem, machte sich die Ämtler Defordert, und das von keinem geringe- legation dann am Sonntag auf den rem als Enes Erkan. Er ist amtierender Heimweg Richtung Schweiz – mit den Weltmeister im Schwergewicht und Gedanken schon beim nächsten SomJuniorweltmeister 2007. Beim Schwei- mercamp in Ravensburg ... zer Elson Kabashi, zweifacher Weltcupsieger und vielfacher Schweizer Meister, konnten die Kinder durch sein breites technisches Repertoire im Kumite (Kämpfen) viel lernen und erkämpfen. Die Highlights waren sicher die Stunden mit dem Ivan Haller, Anina Suter und Elena Widmer (v. li.). (Bild zvg.)

Der Samstag stand im Zeichen der regionalen Züri Beach-Tour, wo sich Teams der Kategorie B2 massen und das Finalturnier der Kategorie B3 ausgetragen wurde. Wunderbare spätsommerliche Bedingungen und viele zufriedene Gesichter, mit wohlverdienten Siegern, die am Samstagabend feststanden. Die Finalturniere wurden von den Damen Tamara Meili und Maya Barben und von den Herren Stefan Schnyder und Radek Martinu gewonnen. Meili/Barben setzten sich im Final gegen Walser/Grimm durch. Den dritten Rang sicherten sich Ramp/Kie-

ser. Im Herrentableau platzierten sich Grimm/Metzger nach der Finalniederlage auf dem zweiten Rang vor Püthe/Baldwin, welche die Bronzemedaille gewannen. Erneut konnten sich bei den B2 Damen die Favoritinnen Carmen Finsterwald und Rahel Pietroboni behaupten. Sie beendeten auch dieses zweitletzte Turnier des Beach-Sommers 2013 als Siegerinnen. Sie verwiesen Kotsis/Skrzypczak auf den zweiten Rang. Den dritten Schlussrang belegte das Team Lutiger/Müller.

Mixed Turnier am Sonntag Am Sonntag fand dann eines der letzten Mixed-Turniere dieser Saison statt. Ganz entgegen den Wetterprognosen war auch der Sonntag ideal für die Austragung eines Beach-Turniers. Viele ausgeglichene Spiele, schöne, hart umkämpfte Ballwechsel und gut gelauntes Publikum prägten diesen

«BePaVe» steht bevor Behörden-, Parteien- und Vereinsschiessen in Zwillikon. Die Schützenvereine von Affoltern und Zwillikon freuen sich, die Behörden, Parteien und Vereine zum bereits zur Tradition gewordenen BePaVeSchiessen einzuladen. Zu diesem Anlass am Samstagnachmittag, 14. September, sind alle Mitglieder von Behörden, Parteien und Vereinen von Affoltern und Zwillikon willkommen. Mit dem Gewehr wird ein Gruppenwettkampf mit vier Schützen auf die Distanz von 300 m geschossen. Mit der Kleinkaliber-Pistole kann ein Einzelwettkampf auf die Distanz von 25 m absolviert werden. Als Belohnung erhalten die erfolgreichsten Gruppen und die Organisation mit der grössten Beteiligung eine Naturalgabe.

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Neben dem Ehrgeiz, in die Mitte zu treffen, ist das gemütliche Beisammensein und die Unterstützung einer gemeinnützigen Organisation das wichtigste Ziel dieses Anlasses. Der gesamte Reingewinn geht an den Götschihof (Institution für Menschen mit Behinderung) im Aeugstertal. Die Schützen hoffen, viele Mitglieder der verschiedensten Organisationen in Zwillikon begrüssen und mit Speis und Trank verwöhnen zu dürfen. Anmeldungen sind auch auf dem Schiessplatz möglich, das Gewehr wird zur Verfügung gestellt und die Teilnehmer werden von versierten Schützen betreut. Die Anmeldeunterlagen wurden bereits verschickt. Falls jemanden übersehen wurde, bitte bei Albert Suter, Präsident FSG Zwillikon, melden: albert.suter@datazug.ch.

Sonntag. Sehr zur Freude der lokalen Besucher überraschte das lokale Team Claudia Berger / René Grab mit dem guten 7. Schlussrang. Der Tagessieg ging an die Favoriten Kim Hueber / Fabian Bünger, die das Team Rahel Pietroboni mit ihrem Partner Garcia im Final in einem spannenden Spiel über 3 Sätze besiegen konnten. Den dritten Platz sicherten sich Mirco Trachsel und Hanna Schmalz. Sie bezwangen im kleinen Final Selina Baur und Kai Maring in 2 Sätzen. Mit dem letzten Turnierwochenende am 7./8. September in Zollikon geht auch die Raiffeisen Beach-Tour 2013 zu Ende und reiht sich unter die Erfolgsgeschichte dieser lokalen Volleyball Beach-Tour. Noch nie wurden so viele Turniere ausgetragen wie in dieser Saison. Neue Standorte kamen dazu und haben sich über mehrere Turniertage bewährt, sodass dem Erfolg der Raiffeisen Beach-Tour auch 2014 nichts im Wege stehen wird.

Vier Goldvreneli zu gewinnen Herbstlauf Muri morgen Samstag, 7. September, bei der Sportanlage Bachmatten. Morgen Samstag findet bei der Bachmattenturnhalle der 13. Huwiler-Sport Herbstlauf in Muri statt. Erwartet werden rund 600 Läuferinnen und Läufer. Start und Ziel befinden sich auf der Sportanlage Bachmatten. Die Langdistanz beträgt 10 Kilometer und führt auf vielen Naturwegen entlang dem Chapf, Althäusern, mit wunderbarem Ausblick übers Reusstal via Murimoos zurück zur Sportanlage. Ebenfalls werden wieder die Waffenläufer am Start sein. Sie werden um 14.15 Uhr auf die Strecke geschickt. Alle Hauptkategorien über 10 km starten gemeinsam um 16.15 Uhr.


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Sport

Freitag, 6. September 2013

Schnellste Säuliämtler in Hedingen

Viertbester Junior am Wiriehorn

AZO Jugendspieltag auf Sportplatz Schlag

Der für das Power-Bike-Team fahrende 17-jährige Philippe Frey aus Zwillikon fuhr am European IXS Downhill Cup auf den hervorragender vierten Platz bei den U19-Junioren.

Wer will nicht einmal das schnellste Säuliämtler Meitli oder der schnellste Säuliämtler Bub sein? Dieser Wettkampf findet am nächsten Sonntag, 8. September, im Herzen des Säuliamtes in Hedingen statt (Sportplatz Schlag). Der Damenturnverein freut sich, dass sich zahlreiche Jugendriegen für diesen Wettkampftag angemeldet haben. Die rund 500 Mädchen und Buben werden sich bestimmt spannende Wettkämpfe liefern. Gleich morgens werden die Vorläufe der einzelnen Altersklassen zum «schnällschte Säuliämtler» durchgeführt. Anschliessend geht es um ein Turnier in verschiedenen Ballspielen. Die Jüngsten sind aufgerufen, in der Disziplin Jägerball ihr Bestes zu geben. Die mittlere Altersstufe zeigt ihr Können im Linienball. Die Ältesten kämpfen im Korbball um eine gute Rangierung.

Für diejenigen, die noch über die nötigen Energiereserven verfügen, ist ein Geländelauf ausgesteckt. Kurz nach Mittag wird das Turnier der Ballspiele beendet. Den Höhepunkt des Tages bilden die Finalläufe der einzelnen Jahrgänge für de schnällscht Säuliämtler Bueb oder s schnällschti Meitli. Hier gilt es noch einmal alle Kräfte einzusetzen, um die begehrten Medaillenränge zu erreichen. Den Schlusspunkt vor den Rangverkündigungen bilden die Pendelstafetten. Die Jugendlichen messen sich nochmals untereinander in einem Team-Wettkampf. Die Organisation des Anlasses liegt beim Damenturnverein Hedingen, der mit einer Festwirtschaft für das leibliche Wohl der Sportler und deren Fans, der Gäste und der Zuschauerinnen und Zuschauer besorgt ist. Die engagierten Sportlerinnen und Sportler sowie die Organisatoren freuen sich auf viele Fans und Zuschauer. Franziska Zurbuchen

Philippe Frey aus Zwillikon am European IXS Downhill Cup

Am Wochenende vom 16. bis 18. August fand auf dem Wiriehorn, Diemtigtal, der vierte Europacup dieser Saison im Mountainbike Downhill statt. Es ist der einzige Europacup in der Schweiz und ein optimaler Austragungsort. Die Strecke wurde für das Rennen im Wiriehorn komplett erneuert und überarbeitet. Die neue Strecke zeigte sich in einem wunderschönen Zustand und war mit einer Länge von 2,6 km und 450 Höhenmetern sehr schnell. Die Wetterverhältnisse und Streckenverhältnisse waren perfekt für das ganze Wochenende. Das Training am Freitagnachmittag nutzte Frey, um die besten Linien zu finden und sich optimal an die Strecke zu gewöhnen. «Die Strecke ist extrem schnell und mit den vielen Sprüngen macht es riesigen Spass zum Fahren.»

Ein Fernsehsender übertrug die Rennläufe live Am Samstagmorgen nutzte Philippe Frey das Training nochmals, um sich auf die bevorstehende Qualifikation am Nachmittag vorzubereiten. Vor Mittag traten noch grosse Probleme mit der Gabel auf. Es musste kurzerhand eine neue Ersatzgabel montiert werden, damit das Bike für die Qualifikation noch rechtzeitig wieder einsatzfähig war. «Ich stand oben am Start und mir ging einiges durch den Kopf. Ich wusste, ich musste einen guten Lauf fahren, da ich in die Top 80 fahren wollte. Auf der anderen Seite hatte ich eine neue Gabel in meinem Bike und

Schnell unterwegs – trotz neuer Gabel: Philippe Frey aus Zwillikon. (Bild zvg.) konnte nicht einschätzen, wie sich das Fahrwerk verhält.» Frey hatte einen guten Qualifikationslauf und konnte sich für die Top 80 qualifizieren. Er hat sich während des Laufes schnell an das neue Fahrwerk gewöhnt und kam optimal damit zurecht. Am Sonntagmorgen standen für den Zwilliker nochmals einige Trainingsläufe auf dem Programm, bevor es um halb zwei Uhr zum Start hinauf ging für den Rennlauf. Das erste Mal an einem Europacup war zusätzlich ein Fernsehsender vor Ort und übertrug die Rennläufe live. «Ich spürte, wie der Druck immer mehr stieg und ich nervöser wurde.

Als ich aus dem Starthaus war, vergass ich alles und konzentrierte mich nur noch auf das Fahren. Es war ein unglaublicher Rennlauf.» Philippe Frey konnte sich gegenüber Samstag um 9 Sekunden verbessern und war somit viertschnellster Junior des ganzen Tages – und dies an einem Europacup! Mit dieser Zeit erreichte er in der Elite Men Kategorie den 51. Platz und verpasste somit knapp die Top 50 bei den Herren. Es war eine hervorragende Leistung und Philippe war selbst sehr zufrieden. «Top 5 bei den Junioren und fast in den Top 50 bei den Herren an einem Europacup ist grossartig!»

Remo Lips gewinnt erneut in der Gentlemen-Klasse Zweiter Saisonsieg für Seilers Markenkollegen am Lausitzring Der erfolgreiche Turn-Nachwuchs von GeTu Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Ein Sieg und zahlreiche Auszeichnungen Kantonale Geräteturnmeisterschaft Der letzte Wettkampf der Saison ist am vergangenen Wochenende über die Bühne gegangen – äusserst erfolgreich für GeTu Mettmenstetten. Es ist jedes Jahr erstaunlich, was die Turnerinnen und Turner trotz langer Trainingspause über die Sommerferien zeigen können. Manche haben noch ein Trainingslager besucht, doch die meisten greifen alleine auf das konstante Jahrestraining und die Auffrischungstrainings nach den Sommerferien zurück. So war die Kantonale Geräteturnmeisterschaft in Embrach ein weiteres sehr erfolgreiches Wettkampfwochenende für die Mettmenstetter Turnerinnen und Turner. Dank Tim Schmid hat der Verein nun bereits zum 2. Mal in dieser Saison den 1. Rang geholt – eine grossartige Leistung! Weitere Turner haben ebenfalls Auszeichnungen erreicht, darunter Jonas Kurmann, Gian Müller, Samuel Violetti, Marcel Widmer, Alex Foster und Emanuel Foster. Auch bei den Turnerinnen gab es viele Auszeichnungen: Aline Gottes-

mann als Beste der Kategorie K1 auf dem 17. Rang; Selina Meier, Jana Eisenegger, Leonie Müller, Nina Trachsel, Angelina Vollenweider und Larina Schmid auf weiteren Auszeichnungsrängen. In der Kategorie K2 erturnten Sina Ogg (als bestplatzierte auf Rang 10), Larissa Kurmann, Elena Widmer, Lia Jones, Jill Wettstein, Jenny Neuhaus und Leona Rösch Auszeichnungen. Vom Team K3 erreichten Anna Fusinato (9.) gefolgt von Pola Pfenningwerth, Eileen Siegenthaler und Roxane Voser alle Athletinnen Auszeichnungsränge; in K4 schafften das Juliana De Siebenthal, Jacqueline Loretz und Aline Leidenix. Und auch in der Kategorie 5B haben sich alle Mettmenstetter Turnerinnen eine Auszeichnung erturnt: Lena Junker (hervorragende 5.), gefolgt von Paula Foster und Camille Gagnaux. Für die Turnerinnen und Turner, welche in der nächsten Saison eine Kategorie höher turnen werden, beginnt nun der Aufbau der neuen Elemente. Man darf gespannt sein auf das nächste Jahr. Iris Fusinato

Die Erfolgsserie von Remo Lips im ADAC GT Masters setzt sich fort: Nachdem Lips zuletzt am Red Bull Ring in seiner von Callaway Competition und Toni Seiler Racing eingesetzten Corvette Z06.R GT3 mit Lennart Marioneck den ersten Sieg in der Gentlemen-Klasse holte, folgte auf dem Lausitzring nun Sieg Nr. 2. Im ersten Rennen am Samstag lagen zu Beginn die beiden gelben Corvettes von Toni Seiler Racing mit Seiler vor Lips an der Spitze der Gentlemen-Wertung. Als Seiler nach vier Runden nach einem Problem mit dem Gaspedal leicht von der Strecke rutschte, übernahm Lips die Spitze. Nach dem Fahrerwechsel verteidigte Marioneck die Führung in der Klasse und stellte den Sieg für Lips sicher. «Ich konnte mich schon in der Startrunde direkt hinter Toni Seiler setzen», sagte Lips nach dem Rennen. «Als Toni dann wenig später etwas Probleme hatte, konnte ich die Führung in der Gentlemen-Klasse übernehmen. Ich habe mich dann aus allen Zweikämpfen rausgehalten, die Corvette hatte einen sehr guten Speed. Lennart hat den Klassensieg dann gut ins Ziel gebracht.»

Seiler ausgebremst Im zweiten Lauf am Sonntag setzte der Franzose Mike Parisy in der ersten Rennhälfte die Corvette von Toni Sei-

Einmal mehr vorneweg: Die Corvette Z06.R GT3. (Bild zvg.) ler gut in Szene und fuhr bis auf Gesamtrang drei nach vorn. Doch es sollte trotz starker Leistung im Training nicht das Wochenende von Toni Seiler werden. Eine Durchfahrtsstrafe, nachdem beim Boxenstopp mehr Mechaniker als erlaubt an der Corvette arbeiteten, nahm Seiler die Chance auf ein gutes Ergebnis. Als dann auch noch die Rennleitung einen Fehler machte und die Boxenampel nach dem Absolvieren der Strafe entgegen dem Reglement auf Rot stellte, verlor Seiler weitere wertvolle Sekunden und damit jegliche Chance. Nach dem Sieg im Rennen am Samstag fuhren Lips und Marioneck im Lauf am Sonntag auf den dritten

Rang. Zwei Safety-Car-Phasen in der Schlussphase nahmen dabei Lips die Chance, die beiden in der GentlemenKlasse führenden Porsche-Piloten noch anzugreifen. Lips fuhr nach dem 60-minütigen Rennen mit nur 2,5 Sekunden Rückstand auf dem Zweitplatzierten über die Ziellinie. Seiler wurde noch als Vierter in der GentlemenKlasse gewertet. Mit den beiden guten Ergebnissen auf dem Lausitzring hat Lips in der Tabelle weiter Punkte auf die Führenden gutgemacht. Vier Rennen vor dem Saisonende liegt der Corvette-Pilot mit 31 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer auf Rang drei der GentlemanTabelle.


Sport

Freitag, 6. September 2013

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Hans-Heiri Weiss gehört bei den Vierspännern zu den Favoriten 3. nationales Säuliämtler Fahrturnier am 7. und 8. September in Zwillikon ohne Ex-Weltmeister Werner Ulrich Rund 100 Gespanne sind beim 3. nationalen Fahrturnier am kommenden Wochenende in Zwillikon im Einsatz – darunter vier aus dem Säuliamt. In Abwesenheit von Ex-Weltmeister Werner Ulrich gehört der Mettmenstetter Hans-Heiri Weiss bei den Vierspännern zu den Favoriten. Samstag und Sonntag werden auf dem Areal der Familie Obschlager, Weid, in Zwillikon wieder Irländer, Holländer, Schweizer, Voll-, Halb- und Kaltblüter, zu bestaunen sein – und dazu elegant gekleidete Damen und Herren, die ihre Vierbeiner vom Bock über den Dressur- und Hindernisparcours dirigieren. Zum 3. nationalen Fahrturnier, organisiert von der Fahrgruppe des Kavallerievereins Bezirk Affoltern, haben sich in den sechs Prüfungen von Samstag und Sonntag gesamthaft rund 100 Fahrerinnen und Fahrer eingeschrieben. Diese beginnen am Samstag bereits um 7 Uhr. Den Schlusspunkt setzen die Zweispänner am Sonntag ab 15 Uhr.

Zwischenjahr für Hans-Heiri Weiss

Eleganz und Dynamik: Hans-Heiri Weiss mit dem Vierspänner auf dem Hindernisparcours beim letztjährigen nationalen Fahrturnier in Zwillikon. Damals belegte er Platz drei. (Archivbild)

Im Fokus der zweitägigen, von Ruedi Grob präsidierten Veranstaltung stehen natürlich die Vierspänner, die am Sonntag ab 13 Uhr im Einsatz sind. Im vergangenen Jahr siegte Werner Ulrich aus Bäriswil BE in überlegener Manier. Der Ex-Weltmeister war we-

der in der Dressur noch im Hindernisfahren bezwingbar. Diese Jahr fehlt Ulrich; sein Sohn Stefan absolviert die Einspännerprüfung. Ohne den Ex-Weltmeister ist der Ausgang bei den Vierspännern offen. Neben Martin Wagner aus Niederteu-

fen hat auch Metzgermeister HansHeiri Weiss Chancen auf den Kategoriensieg – obgleich er berufsbedingt in diesem Jahr beim Pferdesport zurückschrauben musste. Wegen Geschäftsumzugs und die Neuausrichtung fehlte ihm die Zeit für Wettkämpfe, die ei-

ne entsprechende Vorbereitung verlangen. In diesem Jahr hat er denn auch nur zwei Vierspänner-Wettkämpfe bestritten – und in Scherz sogar einen Sieg gelandet. In Bern wurde er Vierter. «Mit den Leistungen der Pferde bin ich sehr zufrieden», sagt er.

Aber für sie gilt, was auch für Fahrer gilt: Wenig Wettkämpfe bedeutet auch weniger Routine und weniger sicheres Agieren auf dem Parcours. Bewegt hat er seine Vierbeiner in diesem Zwischenjahr 2013 aber trotzdem ausreichend. Im kommenden Jahr kann HansHeiri Weiss aber wieder mehr Zeit in den Fahrsport investieren. Er will wieder internationale Turniere bestreiten und dabei näher an die Spitze heranrücken. Im Teilnehmerfeld finden sich zwei Fahrerinnen und zwei Fahrer aus dem Bezirk Affoltern. In der Einspänner-Kurzprüfung am Samstag (ab 12.30 Uhr) steht Routinier Heinz Kellenberger aus Hausen im Einsatz. Ein Spitzenplatz würde nicht überraschen. Wesentlich früher einspannen muss Carole Streich aus Maschwanden. Sie fährt am Samstag (Starts ab 7 Uhr) in der Kurzprüfung «Ponys gemischt». Hans-Heiri Weiss fährt Zweiund vierspännig. Bei den Zweispännern tritt auch Elisabeth Berweger aus Uerzlikon an. Auch sie verfügt über viel Können, Routine und hat – als mehrfache Siegerin des Freundschafts-Fahrturniers in Affoltern – Chancen auf einen vorderen Platz. Am Sonntag dürfen sich die Zuschauer auf eine weitere Attraktion freuen: In der Mittagspause (12 bis 13 Uhr) präsentiert Nadja Brunner aus Ruswil den Viererzug der Brauerei Baar. (-ter.) Infos zum Fahrturnier unter www.kv-affoltern.ch

Martina Landis Ottenbacher Pontoniere ist Schweizer Meisterin schafften es auf das Podest Die Wettswilerin gewinnt Liegendmatch

Schweizer Meisterschaft in Laufenburg

An der laufenden Schweizer-Meisterschafts-Woche in Thun setzte sich zum Saisonschluss Martina Landis im Liegendmatch Gewehr 50 m der Frauen mit hervorragenden 597 Punkten an die Spitze. Ihr gelang ein optimaler Wettkampf, verlor sie doch nur drei Punkte auf das Maximum. Die nächsten Verfolgerinnen – die letztjährige Dritte, Silvia Guignard aus Zürich mit 593 Punkten sowie die drittplatzierte Martine Mugnier, Bogis Bossey, 592 – hatten keine Chance, auf die Topleistung der Wettswilerin zu reagieren. Dass Martina Landis ihren ersten Schweizer Meister- Die Wettswiler Sportschützin Martina Landis. (Bild zvg.) titel ausgerechnet in ihrer einstigen «Kummerstellung» gend/stehend) konnte sie nicht an die gewinnt, zeigt, dass Beharrlichkeit Leistung vom Vormittag anknüpfen. und intensiviertes Training zum Ziel Im Stehend musste Martina als Folge führen können. von Konzentrationsmangel eine 83erPasse hinnehmen. Das hatte zur Folge, dass sie auf die Spitze zu viele Punkte Konzentrationsmangel im Stehend verlor und so den angestrebten achten Beim zweiten Wettkampf des Tages Finalrang als Vierzehnte klar verpass3x20 Schuss (je 20 Schuss kniend/lie- te.

Für die Ottenbacher Pontoniere ist das Jahr 2013 ein intensives, schönes Jahr, da Sie ihr 125-Jahr-Jubiläum feiern dürfen. Anlässlich dieses Ereignisses wurde der ganze Verein mit frischem «Gwand» eingekleidet. Sie führten einen eigenen Bootsfährenwettkampf an der Reuss durch und nahmen an allen vier Wettkämpfen der anderen Vereine teil. Zudem organisierte Urs Schuler eine unvergessliche, einwöchige Vereinsreise, die mit wildem River Rafting auf dem Vorderrhein begann und gemütlich in Breisach am Rhein endete. Über das Wochenende vom 31. August/1. September ruderten die Ottenbacher in Laufenburg. Am Samstag massen sich die Aktiven (ab 20 Jahre) und die Frauen. Wobei die Jungfahrer (bis 20 Jahre) ihren Saisonhöhepunkt die Schweizer Jungpontoniermeisterschaft am Sonntag austrugen. Erfreuliches gab es am Samstag in der Kategorie F (Frauen). Mit dem guten 6. Rang holten Jasmin Räber mit Raphaela Humbel ihre erste Kranzauszeichnung, worüber sich alle freuen. Vor ihnen klassiert sich im 5. Rang Anita Stanger mit Jessica Czerny. Den 4. Rang sicherte sich Nicole Betschart mit der Steuerfrau Patricia Honegger aus der Sektion Bremgarten. Somit konnten sich alle gestarteten Ottenbacherinnen eine Auszeichnung erkämpfen. Von vier Ottenbacher Fahrpaaren in der Kategorie D konnten sich zwei eine Kranzauszeichnung sichern. Peter Berli mit Ueli Wittenwiller waren im 10. Rang. Gefolgt von Leo Baschnagel und Ernst Humbel auf dem guten 11. Rang. Sechs Ottenbacher Boote wa-

ren in der Kategorie C am Start. Jungfahrleiter Christan Schnopp mit Steuermann Martin Guthauser, wie auch Fahrchef Mike Guthauser mit seinem Vorderfahrer Christian Grütter legten eine fehlerfreie Fahrt hin. Doch auch die Zeit wird gemessen und Schnopp/Guthauser waren 23 Sekunden langsamer als die Sieger. Dritte in der Kategorie 3: Silvan Näf (links) und Sandro So reichte es für Lehmann. (Bild zvg.) den 8. Rang. Auf Platz 13 reihte sich Guthauser/Grütter aus einer erfolgreichen Pontonierfamiin die Kranzränge ein. Beat Vögele lie. Wo Vater, Grossvater, Götti und darf mit Kurt Hegetschweiler mit dem Onkel schon fleissig mitruderten. Aus30. Rang eine Kranzauszeichnung er- ser Konkurrenz ging Thomas Leutert mit Andri Vögele aufs Wasser. Sie wurgattern. Am Sonntag, 1. September, wur- den mit einem Kranz ausgezeichnet. Der kleine Bruder von Dennis starden die Schweizer Meistertitel der Jungpontoniere vergeben. Auch die tete in der Kategorie 1. Cedric Berli Ottenbacher galten als heisse Anwär- konnte sich mit Vorderfahrer Cornel Humbel auf Rang 17 eine Kranzauster. Mit einem Schiff gingen die Otten- zeichnung sichern. Die Pontoniersaison geht langsam bacher in der Kategorie 3 ins Rennen. Mit Sandro Lehmann und Silvan Näf. dem Ende entgegen. Am 14. SeptemDen beiden gelang es einen fehlerfrei- ber wird in Basel das Endfahren ausgeen Parcours zu absolvieren, doch auch tragen. Am 15. September der Oldiesie verloren 28 Sekunden auf die Cup, wo sich das ältere Semester Schweizer Meister. Mit dem sehr gu- misst. Mit den Gebrüdern Edi und Herten 3. Platz durften sie das Podest be- mann Sidler, beide über 70 Jahre, werden für Ottenbach auch «Oldies» an steigen. In der Kategorie 2 ging es gut wei- den Start gehen. ter. Die neuen Schweizer Vizemeister Nicole Betschart-Lang kommen aus Ottenbach. Thomas Leutert und Dennis Berli. Beide stammen Weitere Infos: www.pontoniereottenbach.ch


Erteile

Italienisch, Englisch und Französisch Telefon 079 305 87 40

Yoga die besondere

Geburtsvorbereitung nach Frau Dr. F. B. Freedman ● umfassender und kompetenter Unterricht durch erfahrene YogaLehrerin SYV ● ASCA-Mitglied (Krankenkassenbeitrag möglich) ● persönliche Betreuung in kleinen Gruppen ● keine Vorkenntnisse ● Abend mit einer Hebamme ● Paarabend Hausen a. A. Marianne Blaser, Tel 044 764 18 00 www.aravinda.ch

Veranstaltungen

Schulen und Kurse

Gewinn-Nummern der 13 verlosten Tombola-Hauptpreise vom 40er-Fest 2013: 1. Mountainbike Wheeler 5550; 2. Apple iPad 5367; 3. BuzziCube 3D Hocker 5358; 4. Fotoshooting-Gutschein 5447; 5. Fotoshooting-Gutschein 5319; 6. Fotoshooting-Gutschein 5152; 7. Reisegutschein Volksmusik-Reisen 5442; 8. Reisegutschein-Volksmusik-Reisen 5332; 9. MTB Crosswave Rocky 5544; 10. TUI Reisegutschein 5055; 11. Range Rover Evoque Gutschein für ein Wochenende 5216; 12. Peugeot 308 Cabrio Gutschein für ein Wochenende 5454; 13. Beratungsgutschein Kidsdesign 5546. Diese Preise können bis zum 11. Oktober 2013 bei Fabiola Gramsamer, Heissächerstrasse 18a, 8907 Wettswil abgeholt werden. Bitte vorher anrufen: Telefon 044 700 51 73

Sonntag, 8. September 2013

Dixie-Grill Ab 10.30 Uhr mit der Porky-Valley-Dixieband Nur bei schönem Wetter! Verschiebedatum: Sonntag, 22. September 2013

Restaurant Rütli Dorfstrasse 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07 Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

3. Nationales Fahrturnier am 7./8. September 2013 in Zwillikon Affoltern am Albis Samstag, 7. September

7.00 Uhr: Ponies, 1-, 2-, 4-Spänner LMS 9.50 Uhr: Zweispänner L 12.30 Uhr: Einspänner L Sonntag, 8. September 7.30 Uhr: Einspänner MS 12.00 Uhr: Viererzug der Brauerei Baar 13.00 Uhr: Vierspänner/Tandem LMS 15.00 Uhr: Zweispänner MS Am Sonntag Mittagsmenü: Spiessbraten mit Kartoffelstock. Kommen Sie zum Zmittag mit Ihrer Familie! Anfahrt über Hedingen markiert Startlisten unter www.kv-affoltern.ch


Extra

Freitag, 6. September 2013

ratgeber

volg-rezepte

Bestellung eines Beistands?

Pouletinvoltini alla Saltimbocca

Mein Bruder ist seit Längerem dement und muss nun in ein Heim für Demenzkranke eingewiesen werden. Er ist nicht mehr in der Lage, seine finanziellen Angelegenheiten selbstständig zu regeln. Wird nun automatisch eine Beistandschaft angeordnet? Könnte ich seine Beiständin sein?

schaft im konkreten Fall angezeigt ist. Sind die Voraussetzungen gegeben, wird eine Beistandschaft errichtet. Betroffene, Angehörige oder ihnen nahestehende Personen können dabei jemanden als Beistand vorschla- Alexandra Imhof* gen. Die Erwachsenenschutzbehörde prüft auf entsprechenden Antrag, ob die vorgeschlagene Person als Beistand in Frage kommt. Entspricht die Behörde dem Vorschlag nicht, muss sie dies begründen. Wenn Ihr Bruder aufgrund seiner Demenzerkrankung nicht mehr in der Lage ist, seine finanziellen Angelegen-

heiten zu besorgen, ist unter Umständen eine Beistandschaft angezeigt, wenn keine anderweitige Lösung möglich ist (zum Beispiel eine Vollmacht bei der Bank). Oft ist es auch so, dass die Heime, in welche die betroffenen Personen eintreten, die Verbeiständung verlangen. Falls nötig, können Sie einen Antrag auf Errichtung einer Beistandschaft bei der zuständigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) einreichen und wenn Ihr Bruder dies wünscht, können Sie sich als Beistand vorschlagen.

Eine Beistandschaft wird errichtet, wenn eine volljährige Person wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder wegen eines ähnlichen Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teilweise oder gar nicht besorgen kann (Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB). Vorausgesetzt wird also, dass ein Schwächezustand bei der betroffenen Person vorliegt, aus welchem eine Hilfsbedürftigkeit resultiert. Es gibt verschiedene Arten von Beistandschaften: die Begleit-, die Ver-

tretungs-, die Mitwirkungs- und die umfassende Beistandschaft. Bis auf die umfassende Beistandschaft, welche alle Lebensbereiche betrifft, werden die Beistandschaften massgeschneidert auf die Bedürfnisse der betroffenen Person angepasst, je nachdem in welchen Bereichen sie Hilfe beansprucht. Je nach Form der Beistandschaft reichen die Kompetenzen des Beistands von Begleitung und Beratung der verbeiständeten Person bis hin zur vollumfänglichen Vertretung. Damit die Erwachsenenschutzbehörde prüft, ob eine Beistandschaft zu errichten ist, muss eine Gefährdungsmeldung bzw. ein Antrag auf Errichtung einer Beistandschaft bei ihr eingehen. Im Rahmen des Abklärungsverfahrens wird dann eingehend geprüft, ob und welche Form einer Beistand-

Im Spital Affoltern geboren

Drucker drückt Wand ein

*Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.

Wieder mal eine Heirat eines Mitarbeitenden bei Weiss Druck

Ally, 23. August.

Giuliano Damian, 25. August.

Frisch verheiratet: Markus Simperl geht mit seiner Braut Janine auf Händen durch die «Wand». (Bild -ter.)

Arjen Shia, 28. August.

Kräftig ist er, der Markus Simperl – kräftig genug jedenfalls, um eine «Wand» einzudrücken und mit seiner Braut Janine auf dem Arm das «Loch» in Herzform zu passieren – so kürzlich geschehen in der «Linde» in Büttikon

wetter

bei Sarmenstorf. Dort stieg die Hochzeitsfeier für Janine und Markus Simperl, der bei Weiss Druck in Affoltern an den Druckmaschinen steht. Unter die Hochzeitsgäste mischten sich auch Arbeitskolleginnen und -kollegen, die

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Für 4 Personen 2 Pouletbrüstchen 4 Tomaten 150 g Mozzarella Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 Rohschinkentranchen 8 Salbeiblätter 2 EL Olivenöl Zahnstocher zum Fixieren

Zubereitung 1. Pouletbrust längs halbieren und zwischen Haushaltsfolie mit einer Pfanne flachklopfen. Tomaten oben kreuzweise einschneiden und in kochendem Wasser ca. 2 Min. blanchieren, in Eiswasser abschrecken. Tomaten häuten, oben und unten eine Scheibe abschneiden und das Kerngehäuse herausschneiden, sodass ein langes Stück entsteht. Mozzarella in 1 cm dicke Scheiben schneiden. 2. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Rohschinkentranchen auslegen und die Salbeiblätter verteilen. Poulet drauflegen und innen mit Salz und Pfeffer würzen, Tomaten und Mozzarella drauflegen. Enden einschlagen und aufrollen, mit Zahnstocher fixieren. 3. Die Involtini im heissen Olivenöl ca. 4 Min. anbraten, im Ofen ca. 8 Min. fertiggaren. Tipp: Mit Risotto servieren.

Gala-ZwetschgenErfrischung

«Kusi» und seine Braut hochleben liessen – und den beiden auf ihrem gemeinsamen Lebensweg alles Gute wünschen. (-ter.)

zwischen-ruf

Mit 144 ins Spital

bauernregel «Sind im September noch viele Fliegen an der Wand, so hält die Sonne dem Froste stand.»

Meine Mutter kommt so gern zu mir ins Säuliamt, werkelt munter in meinem Garten, stürzte aber dabei letzten Samstag und brach das Becken. Fuhr dann mit 144 ins Spital Affoltern. Ein solcher Bruch wird nicht operiert. Man muss warten, bis die Knochen von selbst zusammenwachsen. Meine Mutter konnte am ersten Tag keinen Schritt mehr laufen, am zweiten mithilfe eines Rollators ganz langsam schlurfen. Sie bekam eine Schmerzmedikation und wurde auch sonst, wie sie sagte «super ver- und gepflegt». «War noch keine Psychologin bei dir?» «Nein, wieso auch?» «Weil dies eine Spezialität des Spitals Affoltern ist: Für das ganzheitliche Wohlbefinden zu sorgen.» «Aha.» Am nächsten Tag kam ich gerade dazu, wie sie eine sehr nette Person im weissen Kittel wegschickte. «Danke, ich brauche Sie nicht. Ich weiss, was ich habe und dafür ist ja die Physio- und nicht die Psychotherapie zuständig. Ich hab keine Depression, und ein Gespräch löst wirklich nicht das Problem.» Einen Tag später erzählte meine Mutter: «Du, die Psychologin ist heute Morgen nochmal vorbei gekommen. Wir haben uns sehr nett unterhalten.»

Beim nächsten Besuch: «Die sympathische Psychologin war wieder da, zum letzten Mal, weil ich morgen ja heimgehe. Wir haben erzählt und erzählt und ich hab gesagt: «Schauen Sie mich noch einmal ganz intensiv an, damit ich Sie für immer in meinem Gedächtnis behalten kann. Und weisst du, was sie geantwortet hat?» «Und ich Sie auch.» Dann bat mich meine Mutter, Trinkgeld parat zu machen mit ein paar Dankesworten. «Nein», meinte ich, «du kannst zwar kaum laufen, aber schreiben kannst du ja.» So verfasste meine Mutter selber einen Brief, und ich zitiere daraus: «Es ist das fünfte Krankenhaus, das ich in meinem doch schon langen Leben (93 Jahre) kennen gelernt habe, und ich kann mich nicht erinnern, je eine so freundliche und familiäre Atmosphäre erlebt zu haben wie hier bei Ihnen. Seelisch hat es meinem angeschlagenen Zustand sehr gut getan und die Besserung meiner Verletzung gibt mir wieder neuen Mut und Hoffnung. Ich werde in meiner Heimat im Schwarzwald-Baar-Kreis Ihr Spital jederzeit lobend erwähnen.» Ute Ruf

Für 4 Personen 180 g Zwetschgen, entsteint 6 dl Milch 160 g Gala Frischkäse, nature Zimtpulver 4 Glacekugeln, z.B. Almond&Vanille Pfefferminzblätter und Zwetschgenschnitze für Garnitur

Zubereitung Zwetschgen mit Milch, Gala und Zucker mixen. Mit Zimt abschmecken und in Gläser füllen. Glacekugeln daraufgeben. Mit Minze und Zwetschgenschnitzen garnieren. Tipp: Anstelle der Zwetschgen Pfirsiche, Äpfel oder Beeren nehmen.


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070 2013  

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