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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 069 I 173. Jahrgang I Freitag, 6. September 2019

Junge erreichen

Nicht korrekt

Der Gemeinderat Obfelden überprüft seine Kommunikationsmittel. > Seite 5

Weil ein Durchsuchungsbefehl fehlte, wurde ein Drogenhändler freigesprochen. > Seite 6

Neue Gärten im Kloster Kappel

Grandioser Empfang für die Weltmeisterin

Im Kloster Kappel wurden die Gärten in den vergangenen Monaten erneuert. Ausgehend von historischen Darstellungen hat man Gartenteile, die im Lauf der Zeit aus der Klosteranlage hinauswuchsen, zurück an ihren ursprünglichen Ort ins Innere geholt. Am Sonntag fand die feierliche Einweihung der neuen Klostergärten statt. Im Kräutergarten sind eine Vielzahl von Zier- und Heilpflanzen zu besichtigen, im Gemüsegarten wachsen gefährdete Kulturpflanzen, deren langfristiges Überleben mit Hilfe von ProSpecieRara sichergestellt werden soll. Auch der Kreuzgarten im Kreuzgang wurde als grüner Ort der Stille und Kontemplation mit Eibenhecken und einem oktogonalen Brunnen neu gestaltet. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Vierzgerfäscht Der 79er-Jahrgang hat Wettswil ein nachhaltiges Festerlebnis beschert. > Seite 13

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Textile Heimarbeit Indienne-Stoffe im Landesmuseum: auch in Bonstetten stand ein Webstuhl. > Seite 15

Jacqueline Schneebeli war überwältigt von der Menschenmasse

Neue Hauswartin für das Bijou Zwei Jahre sind vergangen seit dem Spatenstich im Sommer 2017. Nun ist Leben eingekehrt in das neue Schulhaus F im Chilefeld Obfelden. Seit Beginn des Schuljahrs am Montag, 19. August, sind alle Klassen der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach im Neubau einquartiert. Damit zum Schulstart hin alles reibungslos funktionierte, gab es hinter den Kulissen einiges zu tun. In Angriff nahm diese Herausforderungen die neue Hauswartin Sabine Utting. Was gab es für sie alles zu meistern und wie läuft der Betrieb im neuen Schulhaus? Sie erzählt es – auf einem Rundgang. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Jacqueline Schneebeli freut sich über den Grossandrang an ihrem WM-Empfang im Gemeindesaal Kappel. (Bild Martin Platter)

Trotz kurzer Organisationszeit kam am letzten Dienstagabend mehr als ein Drittel der Kappeler Bevölkerung zum offiziellen Empfang der neuen U19Mountainbike-Weltmeisterin im Kappeler Gemeindesaal. Die neue Junioren-Weltmeisterin wirkte zunächst fast ein bisschen verlassen inmitten der grossen Menschenmenge auf dem Platz vor dem Kappeler Gemeindesaal. Mit ihrem schneeweissen Regenbogentrikot stach sie aus

der Menge heraus, alle Blicke waren auf sie gerichtet. Schweizer, Kappeler und Hauptiker Fahnen wurden geschwenkt und Kuhglocken geläutet, als sie mit ihrem WM-Bike auf den Platz fuhr. Dann, nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens, wurde der gebührende Sicherheitsabstand zur U19Weltmeisterin wie ein Dammbruch überwunden. Unzählige Gratulantinnen und Gratulanten jeden Alters umarmten Jacqueline Schneebeli und beglückwünschten sie zu ihrem Titelgewinn an den Weltmeisterschaften

im kanadischen Mount Sainte Anne. Eine Delegation ihres Clubs, der Radund Motorfahrerverein Cham-Hagendorn, stand Kulisse mit der neuen Titelträgerin, ebenso der Dorfverein Hauptikon, wo Schneebeli wohnt. Derweil im Inneren des Gemeindesaals die letzten Vorbereitungen für den WM-Empfang abgeschlossen wurden. Als Schneebeli auf ihrem Bike in den Gemeindesaal einfuhr, blieb sie in der applaudierenden Menschenmasse stecken. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 27

40. Flugtag in Hausen: besondere Highlights Durchschnittliche Ernte zeichnet sich ab

Kern des Anlasses sind Vorführungen mit ferngesteuerten Modellflugzeugen der Extraklasse. «Wir wollen den Zuschauern einen breiten Einblick in unser faszinierendes Hobby bieten» sagt OK-Präsident Christian Ewald. Zu sehen gibt es spektakuläre Akrobatik, schnelle Jets, anmutige Segelflieger, vorbildgetreue Helikopter und mehr. Ein besonderes Highlight ist eine 140 kg schwere Concorde im Massstab 1:6, welche erstmalig zu sehen sein wird. Anlässlich des 40. Jubiläums bereichern Vorführungen der Schweizer Luftwaffe mit dem PC-7-Team und

Bezugsbereit Die Landi Albis zügelt ins neue Gebäude am alten Standort in Mettmenstetten. > Seite 16

TC Säuliamt feiert sein 25-Jähriges Es passiert nicht selten, dass Jubilare beim Alter ein bisschen flunkern. So ähnlich ist das auf den ersten Blick beim TC Säuliamt: Der Tennisclub hat am vergangenen Wochenende sein 25-Jahre-Jubiläum gefeiert. Doch die Gründungsversammlung fand bereits im August 1987 statt. Und die Jahre dazwischen? Da existierte der Verein zwar schon, doch bevor in Affoltern an der Giessenstrasse Tennis gespielt werden konnte, musste ordentlich geschuftet werden. Nicht nur die Finanzierung war ein Kraftakt, auch der Bau – mitten in der Grundwasserschutzzone – brauchte Nerven. Die Initianten hielten durch, sodass im Juni 1994 – vor 25 Jahren – der Spielbetrieb aufgenommen werden konnte. Nun fanden am vergangenen Wochenende die Jubiläumsfeierlichkeiten statt. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 28 anzeigen

Jubiläum mit PC-7-Team Herbst ist Süssmostzeit

Der Modellflugtag Hausen findet am 5. und 6. Oktober zum 40. Mal statt. Der traditionsreiche Anlass zieht Piloten aus ganz Europa an, die ihr Können rund 10 000 Flugbegeisterten vorführen. Zum Jubiläum kommt die Schweizer Luftwaffe mit dem PC-7 Team und dem Super Puma Display.

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dem Super Puma Display das dicht gedrängte Programm.

Vollständig ehrenamtlich Organisiert wird die Veranstaltung durch die Modellfluggruppe Affoltern. Die 80 Mitglieder und deren Freunde und Familie organisieren und führen den Anlass vollständig ehrenamtlich durch. «Wir haben ein super Helferteam, ohne welches unser Anlass nie möglich wäre», sagt Ewald. Etwas stolz fügt er an: «Es freut uns jedes Jahr, wenn es uns gelingt, einen sicheren und spektakulären Modellflugtag auf die Beine zu stellen.» Dank der Festwirtschaft, den freiwilligen Spenden der Besucher und den Sponsoren kann der Anlass trotz des grossen Aufwands bis heute ohne Eintritt durchgeführt werden. «Es ist uns sehr wichtig, dass auch Familien mit kleinem Budget sich an unserem Anlass erfreuen können», betont der OK-Präsident. (StC)

Nasses Wetter unmittelbar nach der «Bluescht» und die Alternanz dürften die Hauptgründe sein, dass die Obsternte dieses Jahr keine Rekorde bricht. Für die mageren Ernteerträge werden von den Obstbauern und Landwirten verschiedene Gründe genannt. Einerseits wird ganz generell die Schwankung des Fruchtertrages (auch Alternanz genannt) im Rhythmus der Obstbäume erwähnt. Beim Obst kommt es nach sogenannten «Apfel-Jahren» mit ausserordentlich hohem Ertrag vor, dass im Folgejahr jeweils eine bescheidene Ernte festgestellt werden muss. Die Obstbäume müssen sich wieder erholen, erklärt ein älterer Bauer diesen Begriff. Auch der spärliche Bienenflug, verursacht durch das nasse Wetter unmittelbar nach der «Bluescht», dürfte zur mageren Ernte beigetragen haben. In der einzigen grossen Obstkultur im Knonauer Amt verursacht der Vogel-

frass die grössten Ausfälle. Obstbauer Robert Huber spricht von 50 bis 60 Prozent Ertragseinbusse. Er stellt fest, dass sich die Anzahl der Vögel in den letzten zwei Jahren praktisch verdoppelt hat. Im Säuliamt haben die Kundenmostereien mit ihrer Arbeit begonnen. Ihre Auslastung ist ganz generell schwächer als im letzten Jahr. Die drei Kundenmostereien im Knonauer Amt, Felix Leutert, Maschwanden, Bruno Wittwer in Obfelden und Markus Müller in Bonstetten sind mit der Herstellung des süssen Safts erst seit wenigen Tagen beschäftigt. Ihre Zulieferer sind Landwirte mit Obstbäumen, aber auch private Personen, welche ihre im Garten wachsenden Früchte zum Mosten bringen. Grosse Obstkulturen sind jedoch auch im Säuliamt seltener zu finden, besonders im Unteramt betreiben nur noch wenige Bauern Feldobstanbau. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft von Bernhardt Piras, geb. 28. Mai 1964,von Hallau SH, Neunkirch SH, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 51, 8906 Bonstetten, gestorben am 7. Mai 2019, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 5. August 2019 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 2. September 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 16. September 2019 die Durchführung des Verfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Masse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Ruth Baumann-Näf, geb. 17. April 1947, von Berg TG, gest. 15. Mai 2019, wohnhaft gewesen Niedermattstrasse 4, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 1. Juli 2019 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 27. August 2019 mangels Aktiven eingestellt worden.

Schlieren, 6. September 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Mit Beschluss vom 27. August 2019 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: Sprich, Olaf, 1964, von Adliswil ZH 6. September 2019 Gemeinderat Aeugst am Albis

Schwimmbad Stigeli Saisonende 2019 Die Badesaison 2019 geht am Sonntag, 15. September 2019, 16.00 Uhr, zu Ende.

Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Saisonende verfügt.

Schuldner: Nachlass von Dominique Martial Bucher, geb. 7. August 1979, von Stadel ZH, wohnhaft gewesen Kappelerstrasse 8, 8926 Uerzlikon, gestorben am 14. Dezember 2018

Der Stadtrat und das Betriebspersonal danken für Ihren Besuch und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen.

Datum der Konkurseröffnung: 5. August 2019

6. September 2019

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6. September 2019.

Affoltern am Albis, 6. September 2019

Affoltern am Albis, 3. September 2019

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung

Nutzungsplanung: Grundwasserfassung Mettenholz 2 & Quellfassung Isenberg 2. Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen. Im Auftrag von Kanton Zürich Baudirektion / AWEL Gewässerschutz Stampfenbachstrasse 14 / 8090 Zürich Betrifft 8912 Obfelden 8913 Ottenbach 8910 Affoltern am Albis Öffentliche Auflage Gestützt auf Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer und § 35 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft mit Verfügung vom 26. Juli 2019 die mit Beschlüssen der Gemeinderäte Obfelden und Ottenbach vom 15. Januar und 15. April 2019 sowie des Stadtrates Affoltern am Albis vom 15. Februar 2019 festgesetzten Grundwasserschutzzonen um die Grundwasserfassung Mettenholz 2 und Quellfassung Isenberg 2 und die entsprechenden Reglemente genehmigt. Beschluss/Verfügungsnummer: 044 Beschluss/Verfügungsdatum: 2019-07-26 Gerichtliche Entscheidinstanz: Baurekursgericht Rechtliche Hinweise Die Akten können vom 6. September 2019 bis 7. Oktober 2019 auf der Gemeinderatskanzlei Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, der Stadtkanzlei Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, sowie der Gemeinderatskanzlei Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, eingesehen werden. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich

HERZLICHEN DANK

Julia Gallmann-Hildebrand Wir möchten uns bei allen, die uns in der Zeit des Abschiednehmens und in der Zeit der Trauer begleitet und uns auf so vielfältige, liebevolle Weise bedankt und getröstet haben, bedanken. Es ist sehr schön zu wissen, dass man auch diesen Weg nicht alleine gehen muss. Ebenso danken wir Herrn Pfarrer Andreas Fritz für die einfühlsamen Worte bei der Abdankung. Speziell danken möchten wir dem Hausarzt Dr. F. von Burg für die langjährige Betreuung sowie auch den Teams vom Spital Affoltern und Triemli Spital Zürich.

Die Trauerfamilie

Wir bitten die Badegäste, die Garderobenschränke rechtzeitig zu räumen und die Schlüssel bis spätestens am 11. September 2019 abzugeben.

Konkurseröffnung

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 16. September 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an dich erinnern und glauben lassen, dass du bei uns bist.

Einbürgerungen

Gekämpft, gehofft, verloren 

Abteilung Immobilien

Betreibungsamtliche Grundstücksteigerung Schuldner: Vella-Walther Aliette Heimatort: Langenbruck Geburtsdatum: 17. Juli 1947 Im Zelgliacher 4 8908 Hedingen

TODESANZEIGE Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von meiner Schwester, meiner Schwägerin, unserer Tante, Gross- und Urgrosstante und unserer Cousine

Erna Imhof geb. Walser * 22. 6. 1947

 25. 8. 2019 Affoltern am Albis

Steigerungsobjekt: Grundbuch Affoltern am Albis, Grundbuch Blatt 2565, Liegenschaft Kataster 1234, Im Gäuderen, Im Zelgliacher 4, 8908 Hedingen Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung: CHF 1 100 000.00 Die Verwertung erfolgt auf Verlangen des Pfändungsgläubigers Angaben zur Steigerung: 12. November 2019 um 10.00 Uhr, Rigelhüsli, Dorfstrasse 34, 8906 Bonstetten

In Liebe Lina und Walter Trümpy-Walser Walter und Elisabeth Trümpy-Mast Ruth und Martin Fries-Trümpy mit Kindern, Gross- und Urgrosskindern und Anverwandte Die Urnenbeisetzung findet am 13. September um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt und die anschliessende Abdankung in der Neu Apostolischen Kirche in Affoltern Traueradresse: Ruth Fries, Feldstrasse 14, 8856 Tuggen

Eingabefrist: 26. September 2019 Auflagedatum der Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis: ab dem 14. Oktober 2019 bis am 24. Oktober 2019, Auflageort: Betreibungsamt Bonstetten, Dorfstrasse 40, 8906 Bonstetten (während der Öffnungszeiten) Bemerkungen: Besichtigungen vor Ort (keine Anmeldung erforderlich): 1. Donnerstag, 19. September 2019, 14.00 – 15.00 Uhr 2. Dienstag, 15. Oktober 2019, 17.00 – 18.00 Uhr Im Weiteren wird auf die offiziellen Steigerungspublikationen im Schweizerischen Handelsamtsblatt und im Amtsblatt des Kantons Zürich vom 6. September 2019 sowie auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Bonstetten, 3. September 2019 Betreibungsamt Bonstetten

Einladung zur Personalauflug Informationsveranstaltung Am Dienstag, 10. September 2019, findet unser Personalausflug statt. Die Schul- und Büros der Gemeindeverwaltung bleiSportraumplanung ben deshalb den ganzen Tag geschlos-

Die Bevölkerung der Gemeinde Hausen am Albis wird auf Mittwoch, 18. September 2019, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal Hausen am Albis

sen.

Bei Todesfällen sind wir unter folgender Telefonnummer erreichbar: 044 776 63 90.

eingeladen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Der Gemeinderat informiert und beantwortet anschliessend Fragen zu folgender Gemeindeangelegenheit: Geplante Schul- und Sportinfrastrukturprojekte sowie zugrundeliegende Finanzplanung

Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Die Veranstaltung wird von Gemeindepräsident Stefan Gyseler geleitet und ist eine Vorinformation für Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2019. Im Anschluss an den offiziellen Teil lädt der Gemeinderat zu einem kleinen Apéro ein. Der Gemeinderat


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 6. September, vor 50 Jahren haben Katharina und Albert Jungen-Rothenbühler geheiratet. Zum goldenen Ehejubiläum des Ehepaares in Obfelden gratulieren wir herzlich und wünschen einen tollen Festtag.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 7. September, darf Lilly Galli-Räber in Affoltern ihren 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Freude und gute Gesundheit.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Freitag, 6. September 2019

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Neue Gärten werten Kloster auf Feierliche Einweihung der neugestalteten Garten im Kloster Kappel Das Kloster Kappel hat seine Gartenanlagen neu angelegt. Die Garten wurden zurück hinter die Klostermauern geholt und näher an die Konventsgebäude gerückt. Der Gemüse-, Kräuter- und Kreuzgarten ermöglichen eine neue sinnliche Wahrnehmung der gesamten Klosteranlage. ................................................... von stefan schneiter «Dies ist ein wunderbarer Tag angesichts der neuen Klostergärten» konnte Pfarrer Volker Bleil, theologischer Leiter des Klosters Kappel. am Sonntag an der feierlichen Einweihung der neuen Klostergärten verkünden. Diese knüpften stärker an der klösterlichen und zisterziensischen Tradition dieses Ortes an. Für Kirchenrätin Esther Straub gewinnt das Kloster Kappel mit den neuen Gartenanlagen an Ausstrahlung. Die Spiritualität und auch die Gastlichkeit des Klosters komme mit den neuen Gärten noch stärker als bisher zum Ausdruck. Die Neugestaltung der Klostergärten ist die erste Etappe des Projekts «Intra Muros – extra Muros» aus dem Jahr 2013. Dieses sieht nach den Worten von Landschaftsarchitekt Tino Buchs eine Teilung der Klosteranlage in ein Innen und Aussen vor, um somit wieder eine klare bauliche und atmosphärische Trennung in einen inneren Klosterbezirk für Stille und Kontemplation und einen äusseren, geschäftigeren Bereich mit landwirtschaftlichen Nutzungen herzustellen. Im Lauf der Jahre hat sich diese Aufteilung zunehmend verwässert. So wurden manche Gartenteile nach und nach in den landwirtschaftlichen Aussenbezirk verlagert. Nun kehren sie wieder an ihren ursprünglichen Ort in den Innenbereich des Klosters zurück. «Das stärkt die Anlage und verleiht ihr Kraft», erklärte Tino Buchs. Das Kloster Kappel hat in seiner Geschichte einige Transformationen erlebt. Nach der Reformation diente es bis zum Ende des Ancien Régime als Amtshaus der Region, danach bis 1970 als Armenasyl und Korrektionsanstalt. Für die Neugestaltung dient als Referenzzustand die barocke Neuordnung der Anlage des 18. Jahrhundert, aus der die meiste heute noch sichtbare Bausubstanz erhalten ist.

Drei Gartentypen Die Gärten sind nun in drei Typologien eingeteilt. Im Süden der Anlage befindet sich der Zier- und Kräutergar-

In den Hochbeeten des Gemüsegartens wachsen gefährdete Kulturpflanzen. (Bilder Astrid Romer) ten. Diesen hat man befreit von Efeuüberwucherungen, von wild wachsenden Sträuchern wie auch von über viele Jahre hinweg an die Mauer angebauten kleineren Gebäuden. Neu sind nun elf Beete angelegt, die sich an der barocken Formensprache orientieren. Schon früher war dies ein repräsentativer Garten, eine Art Lustgarten, der zum Flanieren einlud. Und dies tut er auch heute. Zu finden sind hier viele Heil- und Duftpflanzen, die geradezu zum Beschnuppern einladen. Von früheren Zeiten bis heute finden sie Verwendung zur Linderung bei allerlei «Gebresten». Sei dies für Atemwege, für Magen und Darm, für Niere, Blase und Harnweg oder für Muskeln und Gelenke. Auf installierten Schautafeln lässt sich dazu viel Interessantes nachlesen. Neu gestaltet wurde auch der Kreuzgarten im Kreuzgang, ein Ort der Stille und Kontemplation im Klosterbezirk. Bislang war hier eine Magerwiese, neu wird die durch die Gebäudemauern vorgegebene quadratische Form des Kreuzgangs durch eine Eibenhecke verstärkt. In einem oktogonalen Brunnen, der dem Taufstein nachempfunden ist, steigt Quellwasser bis zum Rand und plätschert sanft auf acht Seiten herunter. In der Wasseroberfläche spiegelt sich der Himmel, Dadurch nimmt, wie an der Einweihungsfeier erklärt wurde, die Be-

deutung des Kreuzgangs als Paradies auf Erden auf. Dieser Ort eignet sich ideal als Versammlungsort, auch für Rituale. Der dritte Garten ist der Gemüsegarten. Den Zisterziensern, die ihre Klöster fernab von Siedlungen gebaut hatten, diente er als Nutzgarten zur Selbstversorgung. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts machten sich hier zunehmend Wiesenflächen breit und die Pflanzgärten wurden aus den Mauern hinaus verlagert. Nun wurde diese Entwicklung gestoppt und wieder ein Gemüsegarten angelegt. Reifes Gemüse wird in diesem Garten allerdings nicht geerntet und zum Essen be-

nutzt. Sondern man lässt es stehen bis zur Samenreife. Denn der Gemüsegarten übernimmt eine zeitgemässe Aufgabe. In Zusammenarbeit mit der Stiftung ProSpecieRara soll er zum Erhalt seltener Arten und des Sortenreichtums beitragen. Mitten in diesem Garten erhebt sich die Aussenterrasse des Restaurants, auf der nicht nur wie bisher Café und Getränke serviert werden, sondern neu – bei schönem Wetter – auch Mittag- und Abendessen. Neu werden alle 14 Tage Spezialführungen durch die neuen Gärten im Kloster Kappel angeboten: 17. September, 1./15./29. Oktober 13.30-14.30 Uhr. Ohne Anmeldung, kostenlos.

Im Kräutergarten ist eine Vielzahl von Medizin-und Duftpflanzen zu entdecken.


Bonstetten

Anpassung Gebührentarif AbfallbeseitigungsGerichtliches Verbot Art. 19 und 24: gebühren Stadtammannamt Affoltern a. A. Einwohnerkontrolle In Anwendung von Art. 11 der Abfall- Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Auf Grundlage von Art. 5 der Gebührenverordnung vom 1. Januar 2018 hat der Gemeinderat mit Beschluss-Nr. 114 vom 3. September 2019 die Art. 19 und 24 des Gebührentarifs vom 29. Mai 2018 angepasst und auf den 1. November 2019 in Kraft gesetzt. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden.

Der Gemeinderatsbeschluss liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, während den Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursfrist muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

verordnung vom 4. November 1997 sowie Art. 2 des Gebührenreglementes vom 23. November 1992 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Abfallbeseitigungsgebühren für das Jahr 2020 wie folgt festgesetzt:

Fr. 110.00 (unverändert) inkl. MwSt. pro Haushalt, Gewerbe-, Industrieund Landwirtschaftsbetrieb. Für die Abfallsackgebühren und Sperrgutmarken gelten die Ansätze des Dienstleistungsverbands Amt (DILECA). Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 6. September 2019 Gemeinderat

Gemeinderat Maschwanden

Hundesteuer In Anwendung von § 23 des kant. Hundegesetzes vom 14. April 2008 hat der Gemeinderat die Hundeabgabe für das Jahr 2020 wie folgt festgesetzt: Fr. 120.00 (unverändert) inkl. Einschreibe-, Melde- und Kantonsgebühr. Für verspätete Meldungen wird eine Gebühr von Fr. 20.00 erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A., schriftlich erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Freibad Obfelden Saisonschluss 2019 Das Schwimmbad Obfelden ist noch bis Sonntag, 8. September 2019, 18.00 Uhr geöffnet. Wir bitten unsere Badegäste, die Garderobenschränke bis dann zu räumen und die Schlüssel an der Schwimmbadkasse abzugeben. Nicht abgeholte Fundgegenstände werden an gemeinnützige Institutionen weitergegeben. Bademeister, Badwachen und das Badi-Beizli-Team verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste. Der Gemeinderat

6. September 2019 Gemeinderat

Gerichtliches Verbot Siedlungsentwässerungsgebühren In Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (Gebührenverordnung) vom 10. Mai 1999 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Siedlungsentwässerungsgebühren für das Jahr 2020 wie folgt festgesetzt: 1. Grundgebühr: pauschal Fr. 60.00 (unverändert) inkl. MwSt. pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb und Haushaltung Mengenpreis: Fr. 1.50/m³ (unverändert) inkl. MwSt. (Basis laufender Wasserbezug gemäss Meldung Wasserversorgungsgenossenschaften) 2. Für Haushaltungen ohne Wasseruhr wird ein Verbrauch nach pflichtgemässem Ermessen zugrunde gelegt. 3. Eine allfällige Gebührendifferenz zu der im Budget eingestellten Einnahmeposition geht zulasten/zugunsten des Kontos Spezialfinanzierung. Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 6. September 2019 Gemeinderat

Stadtammannamt Affoltern a. A. Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 26. Juli 2019, nach Einsicht in das Gesuch der Gemeinde Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, vertreten durch den Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Parkieren von Fahrzeugen aller Art auf dem Grundstück Kat. Nr. 1557, Grundregister Blatt 1775, in 8913 Ottenbach (Parkplatz Zivilschutzanlage), untersagt. Als Berechtigte gelten Personen im Verkehr der Zivilschutzanlage Vers.-Nr. 567 und Mieter mit einer gültigen Parkkarte. Widerhandlungen werden auf Antrag mit einer Busse bis zu Fr. 500.00 bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern a.A., 6. September 2019 Stadtammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Stadtammann

Affoltern hat am 26. Juli 2019, nach Einsicht in das Gesuch der Gemeinde Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, vertreten durch den Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt:

Unberechtigten ist das Parkieren von Fahrzeugen aller Art auf dem Grundstück Kat. Nr. 1541, Grundregister Blatt 980, in 8913 Ottenbach (Parkplatz Gemeindesaal), untersagt. Als Berechtigte gelten Personen im Verkehr mit dem Gemeindesaal, Schulareal sowie Friedhof und der reformierten Kirche Ottenbach, jedoch maximal für eine Dauer von 72 Stunden. Widerhandlungen werden auf Antrag mit einer Busse bis zu Fr. 500.00 bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern a. A., 6. September 2019 Stadtammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Stadtammann

Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 26. September 2019, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, 8910 Affoltern a.A. Traktanden 1. Begrüssung – Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Genehmigung Protokoll der Delegiertenversammlung vom 27. Juni 2019 3. Liquidationsausschuss 3.1. Wahl des Liquidationsausschusses 3.2. Information zu Entschädigungsreglement 4. Aktuelle Informationen aus dem Spital Affoltern 4.1. Halbjahresabschluss 4.2. Stand Splitting Zweckverband 5. Verschiedenes Die Unterlagen werden den Delegierten und den Verbandsgemeinden per E-Mail zugestellt. Die Versammlung ist öffentlich. Die Gäste haben separate Plätze zu benutzen. Zur Beschlussfähigkeit der Versammlung muss die Mehrheit der Delegierten anwesend sein. www.spitalaffoltern.ch

Todesfälle Stallikon Am Sonntag, 1. September 2019, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Winkler Alfred geboren am 21. Januar 1926, von Stallikon ZH, Koblenz AG, wohnhaft gewesen Loomattstrasse 3, 8143 Stallikon. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 2. September 2019 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Denis Ajupi, 2004 Staatsangehöriger von Kosovo • Enis Ajupi, 2002, Staatsangehöriger von Kosovo 6. September 2019 Gemeinderat Stallikon

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Sammelstelle Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Sammelstelle Pünten bleiben am Freitag, 13. September 2019 wegen des Personalausfluges den ganzen Tag geschlossen. Notfalldienste: Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) Wasserversorgung: 044 701 80 76 6. September 2019 Gemeinderat Stallikon

Bestattungsamt Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Walter Meyer, Zürichstrasse 14b, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Heizungsmacher AG, Stefan Vogel, Wassergraben 14, 6210 Sursee, Schweiz Projekt: Aussenaufstellung Luft-Wasser-Wärmepumpe, Zürichstrasse 14b, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4573, Zone: zweigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG

Bonstetten Bauherrschaft: Vincent Telschow, Im Langacker 6, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Robert Ritschard, Alte Landstrasse 111, 8803 Rüschlikon Projekt: Anbau Geräteraum und Versetzen von Quadersteinmauer, Im Langacher 6, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2457, Zone: W2/30

Bauherrschaft: Miteigentümergemeinschaft Baur, Sillerwies 12, 8053 Zürich, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Einbau von drei Dachflächenfenstern, Isenbachstrasse 7, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 326, Zone: Landwirtschaftszone

Hausen am Albis Bauherrschaft: Kinderkrippe Nano, Ebertswilerstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umnutzung Wohnung in Kinderkrippe (bereits bestehend), Ebertswilerstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2384, Zone: LW

Hausen am Albis Bauherrschaft: Matthias Gähwiler, Vollenweid 18, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erweiterung NatursteinStützmauer, Vollenweid 18, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2934, Zone: KW

Mettmenstetten Bauherrschaft: Luise Studer, Baarerstrasse 33, Rossau, 8932 Mettmenstetten Projekt: Überdachung Sitzplatz und Neubau Gartenschopf, Baarerstrasse 33, Rossau, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3890, Zone: Kernzone KB

Rifferswil Bauherrschaft: Thomas und Alexandra Kast, Zeisenbergstrasse 6, 8911 Rifferswil Vertretung der Bauherrschaft: Vita Garten GmbH, Tampiteller 2, 6294 Ermensee Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Schwimmbad auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1839, KZ, Zisenbergstrasse 6, 8911 Rifferswil

Stallikon Bauherrschaft: Claudia Baur, Loomattstrasse 20, 8143 Stallikon Projekt: Umnutzung von 2 Nebenräumen zu Wohnräumen (kommunales Inventarobjekt Nr. 29 mit verwaltungsrechtlichem Schutzvertrag). Loomattstrasse 20, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 989, Zone: W2/35

Stallikon Bauherrschaft: Restaurant Chnuschper-Hüsli AG, Julius und Edith Elschinger, Buchenegg 11–15, 8143 Stallikon Projekt: Nutzungsänderung Gastwirtschaft (bereits erstellt), Buchenegg 15, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2139, Zone: Weiler

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Bezirk Affoltern

Freitag, 6. September 2019

Die ersten Äpfel und Birnen werden gepflückt Im Säuliamt erwarten die Obstbauern eine mittelmässige Ernte Wie im ganzen Kanton Zürich wird auch von den Obstbauern im Knonauer Amt nur eine durchschnittliche Ernte erwartet. Einzelne Apfelsorten wie der Gravensteiner sind sogar nur spärlich vorhanden. ................................................... von martin mullis Der Schweizer Obstverband (SOV) erwartet in seiner Ernteprognose für das Jahr 2019 136 500 Tonnen Tafeläpfel und 23 200 Tonnen Tafelbirnen. Bei den Äpfeln bedeutet das eine durchschnittliche, bei den Birnen eine gute Menge. Aus dem Feldobstanbau werden 54 000 Tonnen Mostäpfel und 7200 Tonnen Mostbirnen erwartet. Diese Ernteeinschätzungen des SOV liegen rund zwei Prozent unter dem Durchschnitt der letzten vier Jahre. Bei den Tafelbirnen liegt die geschätzte Menge rund zwölf Prozent und bei den Mostbirnen rund 32 Prozent unter dem Schnitt der letzten Jahre. Auch die Fachstelle Obst des Kompetenzzentrums für Bildung und Dienstleistungen in Land- und Ernährungswirtschaft Strickhof, spricht von einer durchschnittlichen Obsternte im Kanton Zürich. Die Ernte ist bereits im Gange, eine Einbusse der Erträge wird jedoch fast überall erwartet. Grundsätzlich gilt bei den meisten Landwirten die Tatsache, dass die Natur auch beim Obstbau den Rhythmus der Ernteerträge vorgibt. Hier spielen die Witterung, die Temperaturen sowie die Niederschlagsmenge eine massgebliche Rolle. Unter dem Begriff «Alternanz» versteht man die Schwankung des Fruchtertrages im zweijährlichen Rhythmus an Obstbäumen, insbesondere bei den Apfel- und Birnenkultu-

Grosse Ernteausfälle infolge Vogelfrass: Obstbauer Robert Huber mit sorgenvollem Blick. (Bild Martin Mullis) ren. Diese Ertragsschwankungen werden häufig ausgelöst durch Einflüsse der Witterung.

Gefrässige Vögel Mit ganz anderen und gravierenderen Problemen sieht sich Obstbauer Robert Huber aus Obfelden konfrontiert. Auf seiner rund 40 000 Quadratmeter grossen und mit Hagelnetzen überdeckten Tafelobstplantage stellt er dieses Jahr enorme Schäden fest. Weit mehr als andere Jahre picken täglich hunderte Vögel aller Arten in die reifen Früchte, welche in der Folge auf die Erde fallen und verfaulen. Der Vogelfrass verursacht insbesondere bei

Auch die jüngeren Menschen erreichen

Obfelden führt Online-Umfrage durch

Aktuelle Schweizer Studien zur Mediennutzung zeigen, dass Tageszeitungen und Printprodukte als Informationsquelle der Bevölkerung massiv an Bedeutung verloren haben. Digitale Informationskanäle und soziale Medien sind im Gegenzug für breite Bevölkerungsschichten sehr viel wichtiger geworden. So nutzen heute bereits 87 % der sogenannten Silver Surfer (55bis 69-Jährige) das mobile Internet auf Smartphones. Bei den Digital Natives (14- bis 29-Jährige) sind es 97 %. anzeige

Hecke und EKZ-Verteilkasten brannten Eine brennende Hecke an der Dorfstrasse in Obfelden löste am 30. August um 18.30 Uhr einen FeuerwehrEinsatz aus. Die Ursache ist unbekannt. Gemäss Kantonspolizei Affoltern beläuft sich der Schaden auf rund 600 Franken. Ausgerückt ist die Feuerwehr auch auf den Müliberg. Dort geriet am 31. August vor 22 Uhr ein EKZ-Verteilkasten in Brand. Die Ursache wird derzeit abgeklärt, ebenso der Schaden. Zwischen 27. August und 3. September ist in das Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Affoltern eingebrochen worden. Die Täterschaft wuchte die Türe des Holzverschlags auf und erbeutete eine achtjährige Digitalkamera. Ihr Wert ist gering, der Sachschaden ebenfalls. Nicht ans Ziel gelangten Diebe, die am 1. September zwischen 8.50 und 15.40 in Bonstetten ein Auto aufgebrochen haben. Das Handschuhfach liess sich dann aber nicht öffnen, weshalb sie ohne Beute abziehen mussten. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 500 Franken.

Hilfeleistung und Ruhestörung

der Sorte Gravensteiner bis zu 50 Prozent Ausfall. Die aus China eingeschleppte marmorierte Baumwanze – auch Stinkkäfer oder Stinkwanze genannt – hat sich fast explosionsartig vermehrt und bewirkt hauptsächlich bei den Williams-Birnen einen mindestens 60 prozentigen Ernteausfall. Neben den Schädlingen haben auch diesen Frühling Frostschäden zu gewissen Ernteeinbussen geführt. Auf der Plantage von Obstbauer Huber spielt jedoch die Alternanz keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Im Sommer werden die Obstkulturen, wenn nötig jeweils ausgepflückt, das heisst überzählige oder kleinere Früchte werden vorzeitig entfernt. anzeige

Das Informationsverhalten der Bevölkerung ändert sich. Der Gemeinderat Obfelden hat deshalb beschlossen, die bestehenden Kommunikationsmittel zu überprüfen und wo nötig weiterzuentwickeln. Mit einer anonymen Online-Umfrage sollen in einem ersten Schritt die Bedürfnisse ermittelt werden.

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Wie erreicht die Gemeinde jüngere Menschen? Diese Veränderung des Informationsverhaltens hat auch Auswirkungen auf die Kommunikation der Gemeinde Obfelden. Erreicht sie mit heutigen Kommunikationsmitteln wie dem gedruckten Bulletin die Einwohnerinnen und Einwohner überhaupt noch? Erfüllt die Website die Anforderungen an eine zeitgemässe digitale Kommunikation? Über welche Themen möchte die Bevölkerung besser oder anders informiert sein?

Online-Umfrage soll Klarheit über Bedürfnisse schaffen Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat der Gemeinderat beschlossen, im September eine anonyme Online-Umfrage bei den Einwohnerinnen und Einwohnern durchzuführen. Über die Resultate der Umfrage wird der Gemeinderat voraussichtlich Ende 2019 informieren. Für die Teilnahme an der Online-Umfrage bedankt er sich bei allen Obfelderinnen und Obfeldern ganz herzlich. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin Umfrage für alle Obfelderinnen und Obfelder unter https://de.surveymonkey.com/r/obfelden.

Eine weitere Erklärung für die hiesige eher magere Obsternte ist auch die relativ frühe Bluescht und das unmittelbar nachfolgende schlechte und nasse Wetter. Diese Situation behinderte den Flug der Bienen, was ebenfalls zu spärlichen Erträgen geführt hat. Die Obsternte hat auch im Säuliamt begonnen und die Kundenmostereien sind bereits in Betrieb. Hier gilt die Devise: «Der Herbst ist Süssmostzeit» und viele der Mosterei-Kunden sind grosse Süssmostfans, die sich jeweils sehnsüchtig auf den süssen frischen Saft freuen. Und wenn das köstliche Getränk sogar noch vom eigenen Baum stammt, schmeckt es noch viel besser.

Die Polizei, dein Freund und Helfer: Dieses vielzitierte Motto setzten Beamte der Kantonspolizei am 1. September um 23.30 Uhr in Affoltern um: Eine betagte Frau stürzte mit ihrem Rollstuhl, was von einer Anwohnerin beobachtet wurde. Diese, selbst betagt, alarmierte die Polizei, die der unverletzten Frau wieder ins Gefährt geholfen haben. Sieben Mal rückten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen aus: nach Mettmenstetten, Affoltern, Wettswil, Ottenbach, Hausen und Bonstetten. Einmal waren es Böllerschüsse, vermutlich vor einer Hochzeit um 5 Uhr in der Früh abgefeuert, ein anderes Mal lärmende Junge und laute Musik – und in einem Fall störten sich Anwohner um 17.20 Uhr an lauten Stimmen, die von einem Geburtstagsfest nach aussen drangen. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Sichtbarkeit und Bürgernähe steigern

Stadtpolizei Affoltern sucht den Kontakt

Freitag, 6. September 2019

Freispruch, weil die Polizei ohne Durchsuchungsbefehl handelte

Bezirksgericht spricht Albaner knapp 6000 Franken Genugtuung zu War die polizeiliche Hausdurchsuchung bei einem Drogenhändler und -kosumenten in Affoltern rechtens? Ja, sagt der Staatsanwalt, Nein, der Verteidiger. Das Bezirksgericht spricht den Angeklagten frei, weil die Polizeibeamten keinen Hausdurchsuchungsbefehl eingeholt hatten. ................................................... von werner schneiter

Auch die modernen Einsatzmittel können bei den Standaktionen besichtigt werden. (Bild zvg.)

Die Stadtpolizei Affoltern sucht den persönlichen Dialog mit der Bevölkerung. Dazu wird sie im September und Oktober in allen Anschlussgemeinden und im Bezirkshauptort mit einem Stand präsent sein. Ein Ziel der Stadtpolizei Affoltern ist es, sichtbar und bürgernah zu sein. Im Rahmen einer Standaktion beantworten Angehörige der Stadtpolizei Fragen der Bevölkerung und nehmen Anliegen entgegen. «Wir geben die Möglichkeit, einen Einblick in unsere Polizeiarbeit zu erhalten», verrät Markus Marty, Dienstchef der Stadtpolizei. «Viele wissen nicht, dass wir in unserem Zuständigkeitsgebiet oft

als erste Polizeipatrouille am Tatort eintreffen.» Die Stadtpolizei Affoltern am Albis ist zuständig für über 30 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Sie erfüllt mit elf uniformierten Polizistinnen und Polizisten die polizeiliche Grundversorgung für die Stadt Affoltern und die Gemeinden Hausen, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden. (tro)

Daten der Standaktion: Samstag, 7. September: Mettmenstetten - Spar Samstag, 21. September: Obfelden - Volg Samstag, 28. September: Affoltern Begegnungszone, Obere Bahnhofstrasse 7 Samstag, 5. Oktober: Hedingen - Volg Samstag, 12. Oktober: Hausen - Volg Jeweils von 9.30 bis 13 Uhr.

«Seesturm» oberhalb des Hedinger Weihers

Ämtler Kinder genossen das Camp-Leben Übernachten ohne Eltern? Das ist für viele Kinder und Jugendliche das Coolste überhaupt. Und dank dem Angebot der katholischen Kirche in Affoltern wurde es für 22 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe oberhalb des Hedinger Weihers auch möglich. Dabei ist für die Organisatoren eine gute Planung sehr wichtig. Die Unterrichtsstunden und Inhalte des Camps wurden viele Monate im Voraus festgelegt. «Wie ein Stein, der ins Wasser eines Teichs fällt, löst ein Thema Wellen aus, bringt Dinge in Bewegung und stösst auf Resonanz. Diesmal zum Thema Seesturm», sagt Religionspädagoge Tomas Villagomez. So trafen sich am Freitag, 30. August, rund 22 Kinder aus dem Bezirk Affoltern, um zwei Tage voller Spass, Abenteuer und Geschichten aus der Bibel zu erleben. Nachdem die Kinder am Freitag das Lagerhaus Manegg in Beschlag genommen hatten, ging es am Abend sogleich los mit der

Ein 35-jähriger Albaner, als Tourist in die Schweiz eingereist, hat im Juni 2019 in einer Stadtzürcher Bar 77 Gramm Kokain (33 % Reinheitsgrad) erworben. Er bewahrte den Stoff in seinem Zimmer in Affoltern auf, konsumierte einen Teil und stellte davon auch anderen Personen zur Verfügung. Wenige Tage später bot er in einem Limmattaler Bordell mehreren Personen Kokaingemisch zum Kauf an. Ein Gramm wurde von einer nicht bekannten Person konsumiert; als Gegenleistung erhielt der Albaner Getränke. Stoff bot er seinem Freund auch in seinem Zimmer in Affoltern an, wo der Beschuldigte mehrmals selber Kokain konsumierte. Als er dann feststellte, dass die Qualität des Kokains zu wünschen übrig lässt, scheiterte sein Versuch, den verbliebenen Rest seinem ursprünglichen Verkäufer zurückzugeben.

Geschichte vom kleinen Knaben, der Gott suchte. Zwischen den Programmpunkten blieb viel Zeit, um zu spielen, am Feuer zu sitzen, sich im Rundlauf zu duellieren oder den Wald hinter dem Haus zu erkunden. Das Camp-Leben verspricht aber nicht nur spannende Tage ohne nervende Eltern, sondern auch Momente, die fürs Leben bleiben: das erste Mal ohne Mami und Papi schlafen, die Sterne unter freiem Himmel sehen, das erste Mal eine Nachtwanderung erleben, das erste Mal sich einen eigenen Baum aussuchen und vielleicht sogar die erste grosse Naturverbundenheit kennenlernen. Mit dem Projekt «Klassenübergreifendes Camp» wird das Ziel verfolgt, Knaben und Mädchen der Mittelstufe für die Natur und Religion zu sensibilisieren. Die Rückmeldungen der 22 Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv. Claudia Bruckner

Eigenkonsum als Schutzbehauptung Am 11. Juni tauchte dann die Polizei an der Zimmertüre auf, verhaftete den Mann und nahm eine Durchsuchung vor – eine umstrittene Massnahme, weil die Gesetzeshüter das Zimmer ohne Durchsuchungsbefehl betraten. Vor Gericht räumte der Staatsanwalt dieses Versäumnis ein, bezeichnet

aber das Vorgehen der Polizei als gerechtfertigt und machte einen hinreichenden Tatverdacht geltend. Die Zimmerdurchsuchung sei verhältnismässig, nicht rechtsmissbräuchlich und die sichergestellten Beweise verwertbar, sagte der Ankläger vor Gericht. Dass der Beschuldigte nur Eigenkonsum geltend gemacht habe, sei eine Schutzbehauptung. «Er hätte sämtlichen Stoff verkauft, wenn er dazu Gelegenheit gehabt hätte – und einen hohen Profit erhielt, weil er das Kokain zu einem Schnäppchenpreis erworben hat», so der Staatsanwalt. Er habe zwar nicht direkt vorsätzlich gehandelt, aber billigend in Kauf genommen, dass andere damit ihre Gesundheit schädigen, fügte er bei und spricht – weil die 18-Gramm-Limite überschritten ist – von einem schweren Fall. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 13 Monaten, abzüglich der 59 Tage U-Haft – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Dazu eine Busse von 500 Franken, einen Landesverweis von zehn Jahren sowie die Ausschreibung im Schengener Informationssystem. Und natürlich die Übernahme der Gerichtskosten.

Nicht korrektes Verhalten der Polizei Demgegenüber verlangt der Verteidiger einen Freispruch und zudem knapp 12 000 Franken Entschädigung für die 59 Tage U-Haft. Für ihn haben die Polizisten bei der Hausdurchsuchung ohne vorliegenden Durchsuchungsbefehl rechtswidrig gehandelt. Deshalb seien diese Akten nicht verwertbar. Es existierten zudem keine Unterlagen darüber, weshalb die Polizei seinen Klienten aufgespürt habe. Und diese verweigerte Aussagen zur erfolgten Zimmerdurchsuchung,

bemängelt der Verteidiger. «Das deutet auf unkorrektes Verhalten hin», schob er nach. Er berief sich auch darauf, dass die Polizei in diesem Fall auf einen blossen, nicht konkreten Hinweis agiert habe. Zudem wäre für seinen nicht Deutsch sprechenden Mandanten der Beizug eines Dolmetschers nötig gewesen. «Er muss freigesprochen werden», folgerte der Verteidiger. Zweifel hegt er ausserdem, dass hier von einem schweren Fall gesprochen wird. Ziehe man beim ermittelten Reinheitsgehalt von 33 Prozent die üblichen 3,5 Prozent ab, resultiere eher ein leichter Fall. Und zudem handle es sich zur Hauptsache um Eigenkonsum und darum, dass bloss zwei Personen mitkonsumiert hätten. Sein Mandant sei kein typischer Drogenhändler, wozu aufgrund seines Einkommens auch gar kein Grund bestehe. Der Mann betreibt in Albanien Bar und Café und verfügt über ein in diesem Land überdurchschnittliches Einkommen.

Keine «Gefahr in Verzug» Das Bezirksgericht Affoltern hat den Angeklagten freigesprochen vom Vorwurf des Verbrechens und der Übertretung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Freispruch erfolgte, weil die Polizeibeamten vorgängig keinen Hausdurchsuchungsbefehl bei der Staatsanwaltschaft eingeholt hatten – dies, weil ein solcher aufgrund der Gesamtsituation «ohne Weiteres und jederzeit» hätte eingeholt werden können, wie das Gericht festhält. Es sieht hier auch «keine Gefahr in Verzug». Schliesslich hat das Gericht dem Beschuldigten für die 59 Tage unrechtmässig erstandener Untersuchungshaft eine Genugtuung von 100 Franken pro Tag zugesprochen. Sämtliche Kosten trägt der Staat.

Arbeitsplatz mit Seeblick: Ruedi Gut, Bauer aus Baregg. (Bild zvg.)

Entdeckungsreise um den Zugersee

Im Buch «Seesicht» kommt auch ein Ämtler zu Wort «Seesicht – eine Entdeckungsreise rund um den Zugersee» heisst das neuste Buch von Knonauer Matthias Studer und Martin Oswald. Einer, der darin portraitiert wird, ist Ruedi Gut, Bauer aus Baregg.

Zwischen den Programmpunkten blieb viel Zeit, um zu spielen, den Wald hinter dem Haus zu erkunden, oder wie hier gemütlich am Feuer zu sitzen. (Bild zvg.)

«Vom Rebhoger habe ich während der Arbeit Sicht auf den See mit tollen Stimmungen. Bei Föhn kann ich drei Länder und 13 Kantone sehen. Als Kind fuhren wir oft mit dem Vater auf dem Velo an den Zugersee, um zu baden.» So wird Ruedi Gut, Bauer aus Baregg, im neuen Buch von Matthias

Studer, Kommunikator, Designer und Fotograf aus Knonau, und Autor Martin Oswald zitiert. Für das 52-seitige Werk haben die beiden am, im und auf dem See fotografiert, Personen portraitiert und interessante Geschichten recherchiert, etwa zum Wasserkreislauf, über Schlösser, Restaurants und Strandbäder. Besonders spannend ist die Geschichte der «Vorstadtkatastrophe» vom 5. Juli 1887. Damals verschwand um 18.50 Uhr die Vorstadt von Cham mit über 30 Häusern im See. Je eine Doppelseite sind auch dem Segeln und dem Rudersport gewidmet. Die lebendigen Bilder zeigen den Zugersee in seiner ganzen Vielfalt.

Als «kleines und feines Geschenk» bezeichnet Matthias Studer sein Buch, «nicht nur für Weihnachten.» Es lässt sich bis am 13. September bestellen und soll dann bis 1. November ausgeliefert werden. Auf Wunsch kann man auf der Rückseite ein Logo und einen individuellen Text eindrucken lassen. (tst.) Buch «Seesicht», A5 Hoch, 52 Seiten, 4-farbig, drahtgeheftet, ISBN-978-3-9524347-9-6, 18 Franken. Bestellungen bis 13. September, 20 bis 50 Exemplare je 8 Franken, ab 50 Stück Fr. 4.80, einmaliger Zuschlag für Logoeindruck und individuellen Text: 120 (schwarz), resp. 480 (farbig) Franken. Telefon 044 776 99 90, ms@matthiasstuder.ch.


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Freitag, 6. September 2019

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Ein gut umsorgtes Schmuckstück Die Sek Obfelden-Ottenbach hat nicht nur ein neues Schulhaus, sondern seit 1. April auch eine eigene Hauswartin Im Frühling hat Sabine Utting ihre Stelle als Hauswartin angetreten. Auf einem Rundgang erzählt sie, welche Herausforderungen es für sie seither zu meistern galt, was gut läuft – und wo die kleinen Tücken des neuen Schulhauses liegen.

einer Schulwoche im Computer zu erfassen, damit das entsprechende Signal ertönt. Während die Jugendlichen ihre Sachen packen, bleibt Zeit, ein paar Stimmen zum neuen Schulhaus einzuholen: Einer Schülerin gefällt das Gebäude vor allem wegen der grossen Fenster. Ein anderer findet «alles gut»: den grösseren Gang, die Glasfronten, das Whiteboard. Doch was ihnen offenbar am besten gefällt, sind die persönlichen Spinde: «Vorher hatten wir die Schulsachen unter dem Pult. Da war immer ein ‹Puff›, jetzt haben wir viel mehr Platz.» Ach, die Spinde. «Die sind die Hölle», seufzt Sabine Utting – mehr belustigt als genervt. «In den letzten beiden Wochen habe ich schon mindestens 20 Schlösser geknackt.» Mal vergässen sie den Code, mal verlören sie den Schlüssel. Und ab und zu, da trieben die Jugendlichen mit den leeren Kästchen ihren Schabernack. Bananenschalen, Papierchen – Zigaretten. All das wollte man darin schon zum Verschwinden bringen.

................................................... von livia häberling Sabine Utting muss lachen, als sie gefragt wird, was es für sie als Hauswartin auf den Schulstart hin alles vorzubereiten gab. Die Antwort liegt in der Frage: alles. Bis vor Kurzem waren die Kosten für Hauswartung, Unterhalt und Reinigung in einer Nutzungsvereinbarung mit der politischen Gemeinde Obfelden geregelt. Nun ist das anders. Im Dezember 2018 hat die Gemeindeversammlung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach eigenes Personal bewilligt. Deshalb startete Sabine Utting, 46, sprichwörtlich auf der «grünen Wiese», als sie am 1. April ihre Stelle antrat. Wie versorgen wir die Aussenanlagen? Womit reinigen wir? Wie oft und mit wie viel Personal? Welche Reinigungsmittel verträgt das neue Schulhaus? Ist harte Chemie noch zeitgemäss, oder gehts auch schonender? Und wie viel darf das Ganze kosten? Fragen über Fragen. Sabine Utting ging die neue Herausforderung Schritt für Schritt an – genauso wie das Arbeitspensum, das sie seit April von 60 auf 100 Prozent steigerte. «Erstmal hab ich mich mit der Schulanlage vertraut gemacht», sagt sie. Inzwischen kennt sie sich aus, bittet hinein, in das neue Schulhaus F.

200 Bewerbungen für die Reinigung 14 Klassenzimmer und drei Medienräume befinden sich im Neubau, verteilt auf vier Etagen. Zuunterst sind die Jüngsten, zuoberst die Ältesten. Im Erdgeschoss, bei den Klassen der 1. Sekundarstufe, wird an diesem späten Freitagnachmittag noch gelehrt und gelernt. Im ersten Stock findet Sabine Utting ein leeres Zimmer. Bald wird sich darin eine der drei Reinigungsmitarbeiterinnen an die Arbeit machen. Innerhalb von 35 Minuten wird sie die Seifen- und Handtuchspender

Licht aus – während der Prüfung

Sabine Utting ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Seit zwölf Jahren lebt sie in der Schweiz. 2013 hat sie die Ausbildung zur Hauswartin mit Fachausweis abgeschlossen. (Bilder Mohammed Shahin) auffüllen, den Abfalleimer leeren, das Lavabo putzen, abstauben und je nach Tag – gereinigt wird zweimal pro Woche – entweder den Boden feucht aufnehmen oder ihn wischen und die Pulte reinigen. Die drei Reinigungsfachkräfte, die sich 130 Stellenprozent teilen, wurden im Frühling rekrutiert – «aus über 200 Bewerbungen», sagt Sabine Utting, und staunt noch heute. Anfang August wurden sie geschult und hatten dann

Zeit, jedes Schulgebäude – die Blöcke E mit den Werk- und Zeichenräumen, das Gebäude C mit Schulküche- und Verwaltung und den Neubau F mit den Klassenzimmern – kennenzulernen.

Schon 20 Schlösser geknackt Nun tippt Sabine Utting den Lichtschalter an. «Storen und Licht können hier für jedes Zimmer separat reguliert werden», erklärt sie. Das neue

Über das Touch-Pad im Technikraum lassen sich Lüftung, Licht und Beschattung zentral steuern. anzeige

Schulhaus verfügt über ein Gebäudeleitsystem. Beleuchtung, Heizung und Beschattung sind miteinander verbunden und können zentral über ein Touch-Pad gesteuert werden, das im Untergeschoss im Technikraum montiert ist. Inzwischen ist der Pausen-Gong ertönt. Für eine Schulklasse im ersten Stock bedeutet das: Wochenende. Für Sabine Utting bedeutete das vor ein paar Wochen: Jede einzelne Gong-Zeit

Beheizt wird das neue Schulhaus mit einer Wärmepumpe. «Das Gebäude ist sehr gut isoliert. Umso wichtiger ist die Lüftung», sagt Sabine Utting im Technikraum. Rund um die Uhr wird befeuchtete Frischluft in die Schulzimmer geleitet, damit es in den Räumen nicht stickig wird. Gespannt ist Utting auf die nahende Heizperiode: «Es wird wohl eine Weile brauchen, bis die Temperatur in den Schulzimmern sich eingependelt hat.» Für das neue Gebäude ist Sabine Utting voll des Lobes: «Es ist sehr angenehm zu betreuen. Auch, weil pflegeleichte Materialien verwendet wurden.» Und doch hat auch dieser Neubau noch die eine oder andere Kinderkrankheit. Da sei kürzlich in einem der Zimmer das Licht ausgegangen, nachdem der Bewegungsmelder keine Regung mehr registriert hatte. Dabei war das Zimmer keineswegs leer. Die Schülerinnen und Schüler sassen einfach ganz still: Die Klasse schrieb gerade einen Test. Wer das neue Schulhaus auf dem Schulareal Chilefeld in Obfelden besichtigen möchte, kann das morgen Samstag, 7. September, tun. Von 9 bis 12 Uhr findet ein Rundgang mit kleinem Apéro statt.

Hinter der klassischen Wandtafel kommt ein modernes Display zum Vorschein.


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Allfällige Fragen beantwortet dir gerne die Ausbildungsverantwortliche Nicole Bürki, Tel. 044 768 50 56 (Mo und Di) oder die Gemeindeschreiberin Daniela Rieder, Tel. 044 768 50 51. Viele Informationen über die Gemeinde Knonau findest Du auch unter www.knonau.ch ! Wir freuen uns, dich kennen zu lernen.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 6. September 2019

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«Plüschtiere aus liebevoller Haltung» Das diesjährige Vierzgerfäscht in Wettswil punktete mit Gemütlichkeit und einem Nachhaltigkeits-Konzept Der Jahrgang, der in diesem Jahr 40 wird, richtet in Wettswil traditionell ein Dorffest aus. Vergangenes Wochenende waren die 79er Gastgeber. Mit neuen Ideen, grossem Einsatz und Unterstützung aus dem ganzen Dorf und der Region haben sie tausende Besucher begeistert. ................................................... von thomas stöckli Leere Abfalleimer, dafür viele Helfer beim Abwaschen. Der 1979er-Jahrgang in Wettswil hat sich für sein Vierzgerfäscht Nachhaltigkeit auf die Flagge geschrieben: Alle Becher und das Besteck waren im Mehrwegsystem. «Das ist zwar ein Mehraufwand, aber das war uns wichtig», so OK-Präsident Marco Emmanuello. Das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zeigte sich auch an den Spiele-Ständen. So gab es beim Büchsenwerfen statt Fernost-Schrott neuwertige Secondhand-Plüschtiere zu gewinnen – «aus liebevoller Haltung», wie ein Aushang versicherte. Über 500 dieser Plüschtiere hat das OK gesammelt. Die Rückmeldungen seitens der Kinder und Eltern seien sehr positiv gewesen, so Emmanuello. Und wer dies nicht wollte, konnte einen anderen Preis aussuchen. Fulminant gestartet war das Festwochenende mit der Comedy-Night und Fabian Unteregger. In seinem an Wettswil adaptierten Programm «Doktorspiele meets Wettswil» begeisterte der Komiker und Arzt nicht nur mit seinen berühmten Parodien berühmter Leute, sondern überraschte auch mit seinen Lokalkenntnissen, etwa über den «Whiskypass», die kurvenreiche Verbindung zwischen Wettswil und Landikon. Neben der Comedy-Night am Freitagabend, die 386 Zuschauer ins Festzelt lockte, war der Andrang auch am Samstagnachmittag gross. Hier kam vor allem die jüngste Generation auf ihre Kosten. Sie genoss den Chilbibetrieb mit Schiffli-Schaukel, Ponyreiten und Entchenfischen, aber auch die Darbietungen vom Karate Center Albis und von der Geräteriege Wettswil sowie das Kinderkonzert von Bruno Hächler. Die Sportlichen massen sich auf dem Hindernisparcours «Ninja Warriors» in der Turnhalle oder beim Torwandschiessen.

Fabian Unteregger lancierte das Fest-Wochenende.

Beliebte Attraktion: Die «Schiffli-Schaukel».

Secondhand-Plüschtiere statt China-Schrott gabs beim Büchsenwerfen zu gewinnen. (Bilder tst./Niggi)

Karate-Show im Festzelt am Samstagnachmittag.

Nächstes Jahr die 1980er

Veränderung mit positivem Effekt

Grossandrang am «Ententeich»: Je mehr Punkte man erfischte, desto attraktiver waren die Preise, die zur Auswahl standen.

Rundum zufrieden: OK-Präsident Marco Emmanuello.

Zunächst auf wenig Begeisterung gestossen war der Wunsch der Schule, fürs Bar-Zelt einen neuen Standort zu

finden. Doch die 79er machten aus der Not eine Tugend und schufen auf dem oberen Pausenplatz Mettlen einen

ser Konzept aufgewertet», betont OKPräsident Marco Emanuello rückblickend. Und als die Lichter im Festzelt

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bereits aus waren, herrschte hier noch lange Hochbetrieb – bis um vier Uhr am Samstag- und Sonntagmorgen. Sehr gut angekommen sind beim Publikum auch die Kambodschanischen Spezialitäten, als exotische Ergänzung zum herkömmlichen Kulinarik-Angebot. Doch auch dieses wurde rege genutzt: 870 Würste und Würstchen, 700 Burger und 320 kg Pommes frites haben übers ganze Wochenende Abnehmer gefunden. Als weitere Neuheit hatte sich das OK am Samstagabend gegen eine Halligalli-Party und stattdessen für einen gemütlich-geselligen Lotto-Abend entschieden. Ein volles Festzelt sollte ihnen Recht geben.

Piazza-Bereich mit Bar. Hier waren die Plätze mit Weitsicht schon am Nachmittag äusserst begehrt. «Das hat un-

Nach dem Vierzgerfäscht ist vor dem Vierzgerfäscht. Der Jahrgang 1979 wird die Fackel demnächst an den Jahrgang 1980 weitergeben – gemeinsam mit den wichtigsten Erfahrungen. «Und mit der Hoffnung, dass sie mit unserem Nachhaltigkeitskonzept weiterfahren», so Marco Emmanuello. Sonst will er sich mit gut gemeinten Ratschlägen zurückhalten: «Jeder Jahrgang soll sich da selber durchkämpfen», findet er, «das macht die Attraktivität des Festes aus.» Und dann folgen doch noch einige Empfehlungen: «Nicht zu viel wollen» und «die Wartezeiten sind matchentscheidend.» Diesmal mussten die Hungrigen während des Hauptandrangs zuweilen 25 bis 30 Minuten warten – trotz Helfer-Grossaufmarsch: 264 Freiwillige leisteten insgesamt 1435 Helferstunden.


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Gemeinde Maschwanden Unser Verwaltungsangestellter übernimmt in einer grösseren Gemeinde eine neue Aufgabe. Deshalb suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n

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Pflegezentrum Baar, Landhausstrasse 17/19, 6340 Baar

Für diese Vertrauensstelle erwarten wir: – Verwaltungslehre oder kaufmännische Berufsausbildung mit guten Verwaltungskenntnissen – Berufserfahrung auf einer Gemeindeverwaltung (Erfahrung im Einwohnerbereich erwünscht) – gute mündliche und schriftliche Ausdruckweise – zuverlässige und speditive Arbeitsweise – praxiserprobte EDV-Anwenderkenntnisse (Microsoft Office und vorzugsweise NEST/IS-E) – Belastbarkeit und Freude am Kontakt mit der Bevölkerung

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Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Gemeindeschreiber Daniel Lehmann (Tel.: 044 767 05 55) gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis am 20. September 2019, gerichtet an den Gemeinderat Maschwanden, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden. Elektronische Bewerbungen erwünscht (wenn möglich in einem PDF-File), bitte an daniel.lehmann@maschwanden.ch senden.

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Freitag, 6. September 2019

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Globalisierte Massenproduktion im 18. Jahrhundert Das Landesmuseum stellt die Welt der Indienne-Stoffe in vielen Facetten dar Globalisierung ist nicht erst eine Erscheinung der Gegenwart. Baumwolle wurde im 18. Jahrhundert in der ganzen Landvogtei Knonau und Obervogtei Bonstetten gesponnen. Daraus gewobene Tücher wurden vornehmlich in Genf und Neuenburg bedruckt und in alle Teile der Welt verschickt. ................................................... von bernhard schneider Nach den Nahrungsmitteln steht die Bekleidung bezüglich der materiellen menschlichen Grundbedürfnisse an zweiter Stelle. Begnügte man sich bei uns nicht mit Produkten aus Flachs, Hanf, Wolle, Leder oder Fell, musste in allen Phasen der Geschichte Baumwolle oder Seide importiert werden. Baumwolle gehörte daher seit der Römerzeit vor 2000 Jahren zu den wichtigsten globalen Handelsgütern. Im 18. Jahrhundert gelang es den Baumwollimporteuren, die zuvor verbreitete Wollspinnerei im Schweizer Mittelland weitgehend zu verdrängen. Seit dem 16. Jahrhundert gelangten bemalte und bedruckte indische Baumwollstoffe nach Europa. In kaufkräftigen Bevölkerungsgruppen kamen sie mit ihren ungewohnten Motiven rasch in Mode. Ihrer Herkunft wegen wurden sie als Indienne-Stoffe bezeichnet. Vor allem französische Fabrikanten imitierten diese Stoffe. Sie erreichten zwar nicht das indische Qualitätsniveau, fanden damit dennoch lukrative Exportmärkte.

Wirtschaftliche Folgen religiöser Verfolgung In der französischen Textilindustrie nahmen Hugenotten, wie die calvinistischen Protestanten im katholischen Frankreich genannt wurden, eine zentrale Rolle ein. Diese durften ihre Religion seit 1598 legal ausüben, als ihnen das Edikt von Nantes das volle französische Bürgerrecht verlieh. Da-

Während europäische Indienne-Stoffe beispielsweise für den afrikanischen Markt gestaltet wurden, wählten indische Produzenten Sujets, die bei reichen Europäern gut ankamen. Im Vordergrund links eine modische Herrenweste aus dem 18. Jahrhundert, rechts davon Figuren indischer Herrscher, gestaltet im Auftrag eines Niederländers. (Bild bs) durch unterschied sich Frankreich von den Staaten auf dem Gebiet der heutigen Schweiz, deren Obrigkeiten jeweils den katholischen oder den reformierten Glauben als verbindlich für die ganze Bevölkerung festlegten. Dies änderte sich 1685, als Louis XIV., der sich selbst als «Sonnenkönig» bezeichnete, das Edikt von Nantes widerrief. Doch die wenigsten Hugenotten traten deswegen zum katholischen Glauben über, denn fast ein Jahrhundert lang hatten sie sich als Minderheit organisieren können und brachen deshalb nicht gleich auseinander. Als der französische Staat die Hugenottenverfolgungen intensivieren, flohen viele von ihnen, insbesondere Fachkräfte, nach Genf, Neuenburg oder in die Niederlande. Die Stadt Genf konnte sich nach der calvinistischen Reformation dank Verträgen mit Zürich und insbesondere mit Bern als unabhängige französi-

sche Stadt sowohl ausserhalb des französischen Zentralstaats als auch ausserhalb des mit den Innerschweizer Ständen verbündeten Herzogtums Savoyen halten. Auch die Grafschaft Neuenburg, die unter Berner Einfluss die Reformation durchgeführt hatte, konnte sich dank der Verbindung mit Bern ausserhalb der grossen Machtblöcke halten. Mit den Hugenotten gelangte das Knowhow zum Druck von Indienne-Stoffen nach Genf und Neuenburg, was diesen beiden Städten eine nennenswerte Position im weltweiten Indienne-Handel einbrachte, die zulasten Frankreichs ging.

Handel mit Stoffen und Sklaven Obwohl weder Bern noch Zürich oder die inneren Orte Kolonien besassen, beteiligten sich hiesige Financiers am europäischen und globalen Handel.

Dies begann mit der Vermarktung des wichtigsten «Exportproduktes» der Innerschweizer und Walliser Berggebiete, der Söldner. Im 17. und 18. Jahrhundert stiegen sogenannte Transithändler in die Vermarktung von Textilien ein, die sie selbst meist gar nie sahen. Das einträglichste Handelsdreieck bauten Transithändler zwischen Europa, Afrika und Amerika auf: Von europäischen Häfen wurden speziell für afrikanische Machthaber bebilderte Indienne-Stoffe verschifft, in Westafrika gegen Sklaven getauscht, die in den Südstaaten der USA gegen Plantagenprodukte wie beispielsweise Zucker veräussert wurden.

Bedeutung der Baumwollweberei im Knonauer Amt Im 18. Jahrhundert wurde die Ernährungssituation angesichts des Bevölke-

rungswachstums immer prekärer. Eine Mehrheit der Haushaltungen konnte sich nicht mehr mit landwirtschaftlichen Produkten ernähren und war auf einen Zusatz- oder einen anderen Hauptverdienst angewiesen, hauptsächlich im Bereich der textilen Heimarbeit. Eine Haushaltung erhielt von einem sogenannten Verleger die Rohstoffe, die sie mit eigenen Geräten – Handspindeln oder Webstühlen – auf einen bestimmten Zeitpunkt in einer im Voraus festgelegten Qualität verarbeitete. Die Zürcher Obrigkeit erfasste 1787 die Heimarbeit der Bevölkerung ihrer Herrschaft. In keiner Verwaltungseinheit war der Anteil der Haushaltungen, die Baumwollspinnerei betrieben, so hoch wie in der Obervogtei Bonstetten-Stallikon-Wettswil. Doch auch in der Landvogtei Knonau war die Baumwollspinnerei so stark verbreitet wie sonst nur noch im Zürcher Oberland. Gewoben wurde hier hingegen kaum, einzig in Bonstetten stand ein Indienne-Webstuhl. Die Verleger verkauften die Baumwollgarne an Hersteller gewobener Stoffe. Weber zählten eher zur Mittelschicht, denn sie benötigten für den Erwerb eines Webstuhls wesentlich mehr Kapital und Platz in einem geheizten Raum ihres Hauses als für den Einsatz von Handspindeln. Frauen aus der bäuerlichen Oberschicht beschäftigten sich höchstens zum Zeitvertrieb mit Textilarbeit. Grundsätzlich gilt das Prinzip, dass die Wertschöpfung mit zunehmender Nähe zum Endprodukt steigt. Die Baumwollspinnerinnen und -spinner des Knonauer Amts befanden sich zuunterst in der Wertschöpfungskette. Das Weben ihrer Garne trug bereits etwas mehr ein, das Bedrucken in Neuenburg oder Genf noch mehr – und der Austausch der Stoffe in Afrika gegen Sklaven am meisten. Ausstellung «Indiennes» im Landesmuseum Zürich bis 19. Januar 2020, Dienstag bis Sonntag, begleitet von Führungen sowie der Publikation «Indiennes, Stoff für tausend Geschichten», Christoph Merian Verlag. Infos: www.landesmuseum.ch.

Bilder, Zeichnungen und Keramik-Objekte

Esther Könz und Marlis Brunner stellen in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus KulturAffoltern zeigt Werke von Esther Könz und Marlis Brunner; vom Freitag, 13. September, bis Sonntag, 29. September, in der Galerie Märtplatz, Affoltern. Beide Kunstschaffenden sind seit vielen Jahren künstlerisch tätig. Sie haben sich mit verschiedenen Materialien und Techniken auseinandergesetzt und sie weiterentwickelt. Marlis Brunner lebt mit ihrer Familie in Oberlunkhofen. Die Auseinandersetzung mit dem Material Ton wurde schon früh zur Leidenschaft. Sie besuchte verschiedene Kurse und hat sich in diversen Workshops vor allem mit der Rakutechnik intensiv beschäftigt. Die Erfahrung mit dem Material Ton und den unterschiedlichen Techniken der Bearbeitung und des Brennens zeigt sich in ihren exakt gestalteten Arbeiten. Beim Rakubrand fasziniert Marlis Brunner das Zusammenspiel der Elemente Feuer, Wasser und Luft. Die präzise gestalteten Tonformen werden im Rakubrand aber dem Zufall überlassen. Beobachtungen in der Natur, wie die Erosion von Gestein und Bo-

sie direkt auf den Bildträger aufträgt. Gleichzeitig ist auch die Bedeutung des Leerraums in einem Bild eine wichtige Fragestellung geworden. Ihre Bilder sind kraftvoll, aber auch fein und zart in der Linienführung. (KA) anzeige

... und Keramik von Marlis Brunner.

Malerei von Esther Könz ... (Bilder zvg.) den sind Quellen der Inspiration für Formen und Strukturen, die sich in ihren Werken widerspiegeln. Esther Könz lebt, nach den Familienzeit in Hausen, seit fünf Jahren in Affoltern. Zeichnen und Malen waren ihr das ganze Leben wichtig; sie erschuf sich so schon früh ihre eigene Welt. Während ihres Psychologiestudiums diente das Kritzeln mit Farbstif-

ten der Entlastung, wenn sich zu viel Intellektuelles angesammelt hatte. Intensives Arbeiten mit Farbe und Stift wurde erst nach der Familienund Berufszeit möglich. In Ursula Bühler aus Mettmenstetten fand sie eine Lehrerin, welche ihr ein breites Wissen bezüglich des Maler-Handwerks vermittelte und sie als Mentorin und Freundin auf dem Weg, die eigenen Ausdrucksformen zu finden, begleitete. Seit vielen Jahren malt Esther Könz vorwiegend experimentell mit reinen Farbpigmenten, welche

«Bilder, Zeichnungen und Keramik-Objekte» in der Galerie Märtplatz. Vernissage: Freitag, 13. September, 19 bis 21 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 29. September, freitags, 17 bis 20 Uhr, samstags, 9 bis 12 Uhr (Wochenmarkt und Märtkafi), sonntags, 11 bis 14 Uhr. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern.


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Vermischtes

Freitag, 6. September 2019

Die Landi Albis zieht wieder ein Der Neubau und das neue Agrar-Kompetenzcenter in Mettmenstetten sind bezugsbereit Nach einer Umbauzeit von fast zwei Jahren wird der Sitz der Landi Albis am 12. September wieder am gewohnten Standort an der Unteren Bahnhofstrasse 20 in Mettmenstetten sein. Über 100 Anwesende, darunter Handwerker, Baufachleute und sowie die Baukommission, kamen am Donnerstag, 29. September, zur «Aufrichte». Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis, begrüsste die Bauleute im neuen Lager, Verwaltungs- und Wohngebäude und bedankte sich bei ihnen für den engagierten Einsatz während der letzten anderthalb Jahre. Als Leiter eines regional tätigen Unternehmens freut sich Heller besonders, dass am Bau Handwerker aus dem Dorf und der näheren Umgebung berücksichtigt werden konnten. In Zusammenarbeit mit diesen, dem Architekturbüro Mozzatti & Schlumpf aus Baar sowie der Baukommission erstrahlt nun an der Unteren Bahnhofstrasse in Mettmenstetten ein imposantes Gebäude.

An der Bonstetter Chilbi haben sich die Landfrauen mit einer Kaffeestube engagiert und einen schönen Batzen für das Kispi-Rehazentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern verdient. Am 24./25. August hat in Bonstetten die traditionelle Chilbi im Dorfkern stattgefunden. Nebst den Bahnen für die Kinder und dem reichhaltigen Angebot der Vereine haben auch die Bonstetter Landfrauen eine wichtige Rolle gespielt. Eine Blache mit einem herzlichen Willkomm hat die Chilbibesucher ins Rigelhüsli eingeladen, um hier in gemütlicher Atmosphäre Torten, Kuchen und Getränke zu geniessen. Trotz der Sommerhitze und dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug haben viele Besucher die Einladung gerne angenommen.

Freuen sich auf die Fertigstellung, von links: Armin Heller, Geschäftsführer, Jürg Meili, Präsident Landi Albis, Marco Mozzatti, Architekt, Yanick Höfinger, Bauleiter, und Rolf Schlumpf, Architekt von Mozzatti & Schlumpf Architekten.

Grössere Lagerfläche für ein breiteres und tieferes Angebot Nebst dem neuen Agrar-Kompetenzcenter wurden zwölf neue Büroarbeitsplätze für die Verwaltungsmitarbeitenden der Landi Albis eingerichtet. Ein weiteres Büro steht zur externen Vermietung zur Verfügung. Eine grössere Lagerfläche sorgt für ein breiteres und tieferes Angebot für die Kunden, insbesondere für die Landwirte und Gärtner. Ein heller und moderner Empfangs- und Bedienungsbereich wirkt einladend – das neue AgrarKompetenzcenter ist nicht zu verwechseln mit einem Landi-Laden.

Erfolgreiche Chilbi-Kaffeestube in Bonstetten

Am 21. September können die neuen Räumlichkeiten am «Tag der offenen Tür» besichtigt werden. (Bilder zvg.)

Zusätzlich konnten im Neubau neue Mietwohnungen realisiert werden, welche dank des gut erschlossenen Standortes innert Kürze vermietet werden konnten. Offen ist nur noch eine 4½-Zimmer-Wohnung. Die temporäre Bleibe während des Umbaus an der Lindenmoosstrasse in Affoltern hat gute Dienste erwiesen, die Zeit ging schnell vorüber. Für alle Beteiligten ist die Freude nun gross, ab dem 12. September wieder am gewohnten Standort der Landi Albis an der Unteren Bahnhofstrasse 20 in Mettmenstetten zu sein! Am Samstag, 21. September, findet von 9 bis 16 Uhr ein «Tag der offenen Tür» statt, an welchem Interessierte herzlich eingeladen sind, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. (pd.)

Die Qual der Wahl am Tortenbüffet Ein feines Tortenbuffet konnte den Gästen präsentiert werden: Schwarzwälder-, Kirsch-, Beerenquark-, Ananas-, Rüebli-, Schweden- und Linzertorten, Zwetschgen-, Zitronen- und Schoggikuchen waren zum Genuss bereit und boten eine Wahl der Qual. Wer die Landfrauen-Kaffeestube verpasst hat, sollte an der nächsten Chilbi am Sonntag-Mittag unbedingt vorbeikommen. Auch dank den Landfrauen, die am Chilbisonntag fleissig gearbeitet und die Gäste bewirtet haben, konnte eine tolle Spende von 800 Franken ans Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche des Kinderspitals Zürich in Affoltern übergeben werden. Hedi Müller

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Charmantes Dorffest

Ein Hoch auf die Feuerwehr Affoltern

Prächtige Zeit- und Weltreise, «Anzeiger» vom 3. September.

Nacht der offenen Tore, «Anzeiger» vom 23. August.

Wer am vergangenen Wochenende an die Chilbi nach Aeugst gereist ist, wurde auf dem Bolet nicht nur vom herrlichen Sommerwetter verwöhnt, sondern auch von zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten und originellen Markständen. An der Aeugster Chilbi fand man keine elektrisch betriebenen Bahnen vor. Genau das macht den Charme dieses Dorffestes aus – Aeugst ist stolz auf seine Attraktionen wie zum Beispiel die liebevoll restaurierte Schifflischaukel, das durch Muskelkraft betriebene Karussell, das legendäre Fallbrett und die zahlreichen kreativ gestalteten Stände. Nicht zu vergessen sind all die

vielen kulinarischen Köstlichkeiten, welche von Aeugster Anbietern mit viel Liebe zubereitet wurden. Am Samstagabend heizten die «Swissters» aus Aeugst im Festzelt ein und die jüngeren Besucher kamen am Sonntagnachmittag in den Genuss eines Kinderkonzerts von Bruno Hächler. All dies wäre nicht möglich gewesen ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer. Das Chilbi-OK bedankt sich bei allen, die mit ihrem Engagement und ihrer Muskelkraft zu dieser gelungenen Chilbi 2019 beigetragen haben. Und wer dieses wunderbare Fest verpasst hat: Man sieht sich wieder 2022 an der Chilbi auf dem Bolet. Manuela Huber, Chibi-OK, Aeugst

Nicht willkommen Obwohl es am Vortag ununterbrochen geregnet hat, haben wir, fünf Frauen aus dem Säuliamt, kürzlich beschlossen, zum Stand-Up-Paddling (SUP) auf den Türlersee zu gehen. Die Bise liess uns aber ziemlich frieren und nach einem kurzen «Schwatz» beim Floss des Strandbades, entschieden wir uns spontan für eine Kaffeepause im Restaurant des Campingplatzes. Keine Menschenseele war zu sehen, weder im noch neben dem Wasser. Im Restaurant angekommen, kam für uns die Ernüchterung. Zuerst wurden wir zurechtgewiesen, dass es verboten sei, mit dem SUP zum Floss zu paddeln (grundsätzlich verständlich, es war aber ja kein Mensch am Schwimmen) und danach wurden wir

gefragt, ob wir Eintritt bezahlt hätten. Wir möchten doch nur kurz einen Kaffee trinken, um uns aufzuwärmen. Dafür muss man aber anscheinend auch den Eintritt ins Strandbad bezahlen, für uns völlig unverständlich (zumal das Strandbad geschlossen war). Auch eine Ausnahme lag an diesem kühlen, verhangenen Morgen nicht drin. So paddelten wir ohne Kaffee wieder ans andere Ende des Sees. Diese Reaktion war für uns weder menschlich noch kundenfreundlich. Den ersehnten, warmen Kaffee erhielten wir dann andernorts in freundlicher Atmosphäre. Gisela Klöti und Gaby Badertscher, Hedingen

Vergangenen Freitag durfte ich mit meinem 5-jährigen Sohn den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Affoltern besuchen. Grosse Augen machten wir beide, denn wir waren beide schwer beeindruckt: mein Sohn natürlich primär von den grossen Lastwagen, an

deren Steuer und Funkgeräte er sich setzen durfte, ich darüber hinaus vom technischen und menschlichen TopDispositiv unserer Feuerwehr. Was mich am meisten beeindruckt hat: dass sich hier engagierte Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit für die Allgemeinheit einsetzen und einen 24/7Service sicherstellen – Frauen und Männer aller Alters- und Berufsgrup-

pen, die helfen, wenns brennt, rinnt oder kracht. Bravo! Das ist unser Milizsystem. Ich danke der Feuerwehr Affoltern für ihre spannenden Ausführungen und ihren grossen Einsatz. Als Politiker will auch ich mich weiterhin für das Wohl von Affoltern und seinen Menschen engagieren. Manuel Moser, FDP Affoltern a. A.

Wohnen im Alter neben dem Friedhof

Wahlapéro der SVP: Quo Vadis Bonstetten 2030 Nach einem kurzen Rückblick auf das Geschehene seit dem Workshop im Januar kam Gemeinderat Markus Reich im Riegelhüsli Bonstetten schnell zur Sache und stellte fünf Projekte vor. Energiestrategie 2050: In Zusammenarbeit mit Solar Bonstetten und Solar Spar werden die Gemeindeliegenschaften unter die Lupe genommen, um zu eruieren, welche Dächer sich für die Energiegewinnung eignen. Tempo 30: Der Gemeinderat wird der Bevölkerung drei Projekte vorschlagen: a) Erweiterung Zone 30 im Dorfkern b) Tempo 30 im Dorfkern und Sonnenberg-Quartier c) ganzes Dorf ausser beide Kantonsstrassen. Priorität hat aber die Durchfahrt (?) beim Hof Locher. Liegenschaften: Das soziale Verhalten ist im Wandel und es braucht immer mehr Betreuungsplätze. Die Kindertagesstätten des Vereins Barabu benötigen mehr Raum. Das Haus steht auf gemeindeeigenem Land und könnte auf der angrenzenden Landparzelle vergrössert werden. Das Projekt wird im Juni oder Dezember 2020 vorgestellt.

Heumoos: Gemeinderat Reich stellte nochmals klar, dass das ganze Land im Besitz der Gemeinde Bonstetten ist – Wettswil hat Bonstetten dafür ein Darlehen gewährt. Ein Projekt für ein Feuerwehrdepot ist schon vorhanden. Auf dieser Parzelle müssten Werkhof, Feuerwehrgebäude, Abfallsammelstelle und Betreibungsamt angesiedelt werden, damit im Dorf Raum für andere Ideen und Projekte entstehen könnte. Der Projektierungskredit wird vermutlich nächstes Jahr dem Volk vorgelegt. Der Gemeinderat hat bereits entschieden, dass das Gemeindehaus im Dorfzentrum bleibt. In welcher Form ist noch völlig offen. Wohnen im Alter: Am Workshop haben über 60 % dieses Thema priorisiert. Gemeinderat Reich teilte diese Ansicht, Kopfzerbrechen bereitet aber die Finanzierung. Er stellte mögliche Standorte vor. Als er die Parzelle neben dem Friedhof erwähnte, sorgte er für Heiterkeit, auch bei der älteren Generation. Der Wille ist da, aber die Komplexität nicht zu unterschätzen.

Ein Votant machte den Referent darauf aufmerksam, dass der Gemeinderat seit Jahren einen Auftrag betreffend der Zukunft des Gemeindehauses aus der Bevölkerung (Gemeindeversammlung) hat. Auch die letzte Frage betreffend einer Fusion mit Wettswil beantworte Markus Reich diplomatisch und mit viel Charme. Anschliessend hat sich Marc Bochsler, SVP-Nationalratskandidat aus Wettswil, kurz vorgestellt und dem Publikum seine Beweggründe und Ziele erläutert. SVP Bonstetten

Zuschriften sind willkommen Ein Leserbrief muss mit Absender, Adresse und Telefonnummer versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Spitzenmusiker

Siegesserie

Das Kellertheater LaMarotte in Affoltern verwöhnt seine Gäste mit Jazz und Klassik. > Seite 19

Vierter Triumph am Nationalpark Bike-Marathon für Urs Huber aus Mettmenstetten. > Seite 23

Zwei unter einem Dach Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin und Shiatsu in Hausen Nicole Grau (Traditionelle Chinesische Medizin) und Brigitte Meier (Shiatsu) bieten ihre fernöstlichen Therapien künftig in ihren neuen Praxisräumen unter einem Dach – an der Albisstrasse 3 in Hausen – an. Beide bringen langjährige Praxiserfahrung mit. Nicole Grau, TCM-Therapeutin, führt auch eine Praxis in Zürich und ist am Spital Muri (AG) tätig, da sie den Austausch mit der Schulmedizin sehr schätzt und im Spital die Möglichkeit hat, auch schwere Krankheitsbilder ergänzend zur Schulmedizin zu behandeln. Sie bietet Akupunktur, Schröpfen, Tuina-Massage und Chinesische Kräuterheilkunde an. Die Traditionelle Chinesische Medizin wird seit 6000 Jahren praktiziert und gewinnt auch bei uns im Westen zunehmend an Bedeutung. Diese Medizin bewährt sich besonders bei verschiedenen Schmerzen des Bewegungsapparates, bei Kopfschmerzen/Migräne, Erschöpfung/Burnout, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen, gynäkologischen Themen und vielem mehr (siehe Website). Sie eignet sich auch als Prävention von Krankheiten, da es stets um einen harmonischen Fluss von Qi (Lebensenergie) und den Ausgleich von Yin und Yang geht. Brigitte Meier, Shiatsu-Therapeutin, führt seit 1998 in Zürich und in Hausen ihre beiden Praxen. Shiatsu ist eine japanische Körpertherapie. Geprägt von der asiatischen Philosophie, den Menschen eingebettet in der Na-

Brigitte Meier, Shiatsu (links) und Nicole Grau, Traditionelle Chinesische Medizin. (Bild zvg.)

tur zu sehen, beruht Shiatsu auf den Grundlagen der Chinesischen Medizin. Behandlungsziele sind ganzheitliches Erfassen und Behandeln von Beschwerden, die selbstregulierenden Kräfte zu stärken und die Selbstwahrnehmung zu fördern, um dadurch die Lebensqualität zu verbessern und nachhaltig Gesundheit aufzubauen. Beschleunigung von Heilung nach Operationen und Krankheiten. Während der Schwangerschaft ist Shiatsu eine wohltuende Begleitung. Beide

Therapeutinnen sind von allen Krankenkassen anerkannt (Zusatzversicherung Alternativmedizin). Am Freitag, 13. September, findet von 17 bis 20 Uhr ein Tag der offenen Türe statt. Beide Therapeutinnen beantworten bei einem Apéro und Häppchen gerne alle Fragen. (pd.) 13. September, 17–20 Uhr, Albisstrasse 3, Hausen. TCM-Praxis Nicole Grau GmbH, www.tcm-grau.ch, 079 8 117 113. Shiatsu-Praxis Brigitte Meier, www.shiatsu-brigittemeier.ch, 078 803 26 79.

Neue Kurse in Line Dance Die Lake-Wood-Dancers aus Affoltern tanzen nun schon das achte Jahr. Seit letztem Sommer in den klimatisierten, grossen Räumlichkeiten im MyStop. Die Lake-Wood-Dancers tanzen zusammen in der Gruppe zu verschiedenen Musikrichtungen wie Country Musik, jedoch auch zu aktuellen Hits und zu Latin-Musik. Die Choreografien sind auf die jeweilige Musikrichtung abgestimmt, und sie bestehen aus Elementen von ChaChaCha, Jive, Rumba, Swing, um einige zu nennen. Die Tänzerinnen und Tänzer stehen in Reihen neben- sowie hintereinander, was ein sehr ansprechendes Tanzbild ergibt.

Die Line Dancers treten gern im Westernoutfit auf. Alle können mitmachen, der Tanz eignet sich für Singletänzer genauso wie für Paare oder ganze Familien. Das Alter ist sehr gemischt und der Spass kommt nicht zu kurz. Wenn sich Line Dancers treffen zur Dance Night einmal im Monat, erscheinen sie gerne im Westernoutfit. In den Kursen eher in Freizeitkleidung mit bequemen Schuhen, vorzugsweise mit glatter Sohle. Ein neuer Kurs für Teilnehmende ohne Vorkenntnisse startet am Donnerstag, 19. September, um 20 Uhr. Ein neuer Kurs für Senioren ohne Vorkenntnisse startet am Montag, 23. September, um 14.45 Uhr. Für Senioren,

Die Line Dancers treten gern im Westernoutfit auf. (Bild zvg.)

die schon etwas Tanzerfahrung haben, eignen sich die bereits bestehenden Kurse am Montag um 16 Uhr oder um 17.15 Uhr. Auch gibt es Möglichkeiten für Quereinsteiger, die schon Tanzerfahrung haben, am Dienstag- sowie am Donnerstagabend um 18.40 Uhr, jeweils nach Absprache. Alle Kurse in Affoltern im MyStop. (pd.)

Freitag, 6. September 2019

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Tabellenführung Als Leader darf WB das 40-JahreJubiläum und die Partie gegen den FC Zürich angehen. > Seite 29

Herbstzeit ist Mostzeit Süssmost frisch ab Presse ist ein sicheres Zeichen für den Herbstbeginn. Die frühen Apfelsorten werden reif und wollen verarbeitet werden. Darum steht bei Markus Müller in Bonstetten die Obstpresse wieder auf dem Hausplatz und ist bereit für ihren Einsatz. Jeweils am Donnerstag wird das gesammelte Rohmaterial – verschiedenste Sorten von Äpfeln und Birnen – gepresst und dann als Most frisch ab Presse genossen oder weiterverarbeitet und haltbar gemacht durch pasteurisieren. Am Mittwochabend herrscht jeweils Betrieb beim MoschtMüller. Ab 18 Uhr liefern Bauern und private Gartenbesitzer ihr gesammeltes Obst, von wenigen Kilos bis ganze Paloxen voll. Das Mostobst wird gewogen und mit den Kunden wird besprochen, in welcher Form sie den fertigen Most zurücknehmen wollen, ob frisch oder pasteurisiert und in welchen Verpackungseinheiten. Ende der Woche ist der fertige Süssmost bereits bei den Kunden im Keller. Wer selber keine Obstbäume hat, muss darum nicht auf Süssmost verzichten. Der MoschtMüller verarbeitet auch Obst, das als Süssmost frisch ab

Es lockt wieder frischer Süssmost... (Bild zvg.)

Presse oder als pasteurisierter Saft über Müllers Buurelädeli am Freitag und Samstag verkauft wird. Auch in den umliegenden Läden kann MüllerMoscht gekauft und sogar auf dem Albishorn mit bester Aussicht genossen werden. (pd.) Markus Müller, Mosterei Dorfstr. 56, Bonstetten, 079 654 49 81.

Wieder Flohmarkt in Hausen

Restaurant Krone in Hedingen täglich offen

Kultur bedeutet noch viel mehr als Live-Musik. Das hat der Verein Lokalkult dieses Jahr gezeigt. Den Start machte am 6. April der erste Lokalkult Flohmarkt auf dem Löwen-Platz in Hausen. Jung und Alt schlenderten durch die kunterbunten Flohmarktstände, erlebten schöne Begegnungen und handelten mit Waren. Die Vorfreude auf den nächsten Flohmarkt diesen Samstag, 7. September, ist riesig. Auch neu auf dem Lokalkult-Kalender steht ein offener Jodelkurs unter der musikalischen Leitung von Helga Schmid. In die Kurse kann jederzeit eingestiegen werden, auch einmalige Schnupperabende sind möglich. Die Proben finden einmal monatlich donnerstags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche statt. (pd.)

Das Restaurant Krone in Hedingen mit der typischen Atmosphäre einer «Dorfbeiz» ist ein idealer Ort, um sich zum Mittag- und Abendessen oder zu einem guten Glas Wein zu treffen. Angeboten wird eine gepflegte, gutbürgerliche und saisonale Küche. Am Mittag stehen preisgünstige Tagesmenüs auf der Karte sowie eine kleine Mittagskarte mit u.a. dem saftigen Cordon bleu in verschiedenen Varianten. Seit 1. September ist das Restaurant sieben Tage die Woche geöffnet. Von Montag bis Freitag jeweils 9 bis 14 Uhr sowie ab 17 Uhr. Am Samstag ab 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 22 Uhr. Die Räumlichkeiten eignen sich besonders gut für spezielle Anlässe. Der Kronensaal bietet Platz bis zu 150 Personen. Er ist ideal für Hochzeiten, Familienfeiern, Seminare, Generalversammlungen und Firmenanlässe aller Art. Im heimeligen Stübli finden maximal 30 Personen Platz. (pd.)

Infos und Anmeldung: anita.seegraf@gmail.com,

Flohmarkt auf dem Löwen-Platz in Hausen, Samstag,

Telefon 041 917 42 94.

7. September, 9 bis 18 Uhr. www.lokalkult.ch.

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Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Elisa-Maria Jodl-Huppenbauer Im Anschluss an den Gottesdienst Chilekaffee in der Chilestube

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 8. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Mittwoch, 11. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 12. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Volker Bleil

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 7. September 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 8. September 9.40 Fahrdienst vor der Kirche 10.00 Sing-Gottesdienst mit Bibliolog im Singsaal Zwillikon Pfrn. B. Bartels Dienstag, 10. September 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli 19.30 «Radikale Reformer und die Täufer im Säuliamt» Vortrag im Chilehuus von Pfr. Peter Dettwiler Freitag, 13. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst mit Predigt von Ansgar Gmür Student der Theologie (ehem. Direktor HEV Schweiz) zum Psalm 121: «Woher kommt meine Hilfe?» Susanne Sauder, Liturgie Marina Wehrli, Orgel und Piano

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 8. September 11.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 9. September 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Freitag, 6. September 19.00 Konzert mit dem «Trio dal Suono» Drei Musikerinnen, die sich im Studium kennengelernt haben, geben ihr Debut-Konzert in der Kirche Hedingen Erleben Sie ein klassischromantisches Konzert mit Stücken von Dvorak Beethoven und Schostakowitsch Sonntag, 8. September 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrerin Sonja Weisenhorn Fahrdienst auf Anfrage bei Marcel Möckli Tel. 079 434 33 86

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 7. September 9.30 Kirchgemeindeplus Ergebnisse im Gespräch Turnhalle Schachen Hedingen Sonntag, 8. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet

Voranzeige Samstag, 14. September 20.00 HAGIOS – Gesungenes Gebet Kappeler Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen Sonntag, 15. September 14.30 bis 16.00 Uhr Bettagstagung Einführung ins Werk «Akte Zwingli», anschliessend 16.30 Aufführung «Akte Zwingli» ein Oratorium von Christoph Siegrist und Hans-Jürgen Hufeisen in der Klosterkirche Tickets erhältlich unter www.ticketino.com

Ref. Kirche Knonau Samstag, 7. September Abfahrt der Senioren in die Seniorenwoche nach Lenk Sonntag, 8. September Gottesdienst auswärts zu besuchen, da Pfr. Maurer und Pfr. Mehl in Seniorenferien sind

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 8. September 11.00 Fiire mit de Chline mit dem Fiireteam Anschliessend Spaghettiplausch Freitag, 13. September 19.30 Free Friday Music mit Marianne Rutscho

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 7. September 9.30 Informationsveranstaltung zu KG+ Turnhalle Schachen in Hedingen Sonntag, 8. September 19.30 Abendgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Freitag, 13. September Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 7. September 9.00 3. Klass-Unti Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag 8. September 10.00 Familiengottesdienst auf dem Bauernhof von Bio-Weber in Ottenbach mit Pfrn. Sonja Weisenhorn und Musikverein Ottenbach Dienstag, 10. September 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 11. September 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche Donnerstag, 12. September 12.00 Club 4, Gruppe Omega www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst auf dem Bauernhof Pfarrerin Sonja Weisenhorn Musikverein Ottenbach Samstag, 14. September 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3–7 Jahren Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Fiire-Team Julie Vaucher und Manuel Wenger erzählen die Geschichte «Zwei für mich, einer für Dich», Veronica Nulty, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz www.kircheottenbach.ch

Samstag, 7. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 8. September 10.00 Heilige Messe Montag, 9. September 19.30 Monatsandacht Dienstag, 10. September 19.30 Heilige Messe Mittwoch, 11. September 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 12. September 9.00 Heilige Messe 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 8. September 9.30 Gottesdienst Pfr. Andreas Fritz

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 8. September 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Chilekafi Donnerstag, 12. September 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafiträff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 13. September 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 7. September 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 8. September 9.00 Eucharistiefeier mit Gastpriester Josef Barmettler Anschliessend Chilekafi 19.00 Santa Messa Freitag, 13. September 20.00 Taizé-Feier in der katholischen Kirche

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 7. September 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. P. Amgwerd Sonntag, 8. September 11.00 Eucharistiefeier mit Pfr. P. Amgwerd 18.30 Santa messa Donnerstag, 12. September 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 8. September 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. L. Huber Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi 11.00 Taufe von Lara Bürgi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 8. September 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Josef Barmettler Donnerstag, 12. September 9.00 Kein Gottesdienst wegen Seniorenträff-Reise

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm Montag, 9. September 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 12. September 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 8. September 9.45 Gottesdienst (Res Saurer) EMKids Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 8. September 10.30 Gottesdienst Thema: Freude – Freudenräuber im Leben, 2. Teil Jakobusbrief 1, 2–4 und 12–14 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 12. September 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 6. September 2019

Ob Jazz oder Klassik – immer wieder Spitzenmusiker Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Jazz am Donnerstag mit der Alex Felix Dream Band Das vielseitige Repertoire der Alex Felix Dream Band bringt mit Jazz Standards und Klassikern den Groove der 30er-, 40er- und 50er-Jahre zurück – «jazz as it once was». Alex Felix, Mitbegründer der PS Corporation, hat sich mit der hochkarätigen Besetzung (Hans Meier, Michael Jeup, Dominik Schürmann, Vince Benedetti, Elmar Frey) seinen eigenen Jazz-Traum erfüllt. Donnerstag, 12. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uh. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken.

Klassik: Smetana und Schumann mit dem Carillon Quartett Plus Das Carillon Quartett, bestehend aus führenden Mitgliedern des TonhalleOrchesters Zürich (Andreas Janke und Elisabeth Bundies, Violinen, Katja Fuchs, Viola, Christian Proske, Violoncello) und die Pianistin Yoshiko Iwai sind nicht zum ersten Mal im «LaMarotte» zu Gast. Sie bringen zwei Perlen der romantisch-klassischen Kammermusik zu Gehör. Das erste Streichquartett des tschechischen Komponisten Friedrich

Die Pianistin Yoshiko Iwai erweitert das Carillon Streichquartett zum Klavierquintett. (Bilder zvg.) Smetana (1824–1884) trägt den Titel «Aus meinem Leben». Zu dieser Autobiografie in Tönen wurde Smetana durch sein unabwendbares Schicksal gedrängt: Die Taubheit, die sich 1874 durch ein Pfeifen im Ohr angekündigt hatte und 1876, im Entstehungsjahr

des Quartetts, zur Gewissheit geworden war. Robert Schumanns mitreissendes Klavierquintett in Es-Dur, entstanden 1842, verdient seine besondere Wertschätzung vor allem durch den feurigen Schwung, von dem es erfüllt ist.

Freitag, 13. September, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Essen (20 Franken) ab 19 Uhr, «Herbstgratin» mit Hackfleisch, Champignons, Sellerie, Kartoffeln. Platzreservierungen empfohlen über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

«Endstation Engadin»

Tim Krohn in Mü’s Vinothek Am Freitag, 13. September, um 19.30 Uhr liest Tim Krohn alias Gian Maria Calonder in Mü’s Vinothek aus seinem zweiten Engadiner Krimi. Der Erfolgsautor Tim Krohn schreibt unter dem Namen Gian Maria Calonder Kriminalgeschichten. Sein erster Roman «Engadiner Abgründe» war 2018 ein sehr grosser Erfolg. Nun liest der sympathische Wahlbündner am Freitag, 13. September, in Mü’s Vinothek aus seinem zweiten Krimi «Endstation Engadin». Bücher Scheidegger und Ruedi Müller von der Vinothek organisieren die Lesung zusammen, Krimi und Wein gesellt sich gerne!

Der Tote im Tunnel Im neuen Krimi ist der Polizeigefreite Massimo Capaul schon früh auf den Beinen, er will mit der Rhätischen Bahn ins Albulatal fahren. Noch ehe der Ausflug richtig begonnen hat, ist er vorbei: Personenunfall im Tunnel. Aus der Bahnfahrt wird eine Wanderung. Capaul trifft eine versponnene

Schauspielerin, Fräulein Nietzsche genannt, und eine Gruppe Eisenbahnfans, die den Durchstich des Tunnelneubaus feiern wollen. Und allmählich sickert durch: Der Tote im Tunnel war ein Mineur der Baustelle. Dann stirbt ein zweiter Mineur – er stürzt vom Viadukt. Die beiden Männer waren enge Freude – und beide kannten Fräulein Nietzsche ... Dass sich hinter Gian Maria Calonder der bekannte Autor Tim Krohn verbirgt, hat sich in der Schweiz nicht lange verheimlichen lassen. Seit 2014 lebt Tim Krohn mit seiner Familie im 350-Seelen-Dorf St. Maria im Val Müstair, einem Nebental des Engadins, welches er daher bestens kennt. Tim Krohn ist 1965 in Nordrhein-Westfalen geboren, wuchs ab seinem zweiten Lebensjahr in der Schweiz im Glarnerland auf und wohnte danach gut zwanzig Jahre lang in Zürich. Er ist freier Schriftsteller. (pd.)

Tim Krohn alias Gian Maria Calonder: «Endstation Engadin» Mü’s Vinothek, Freitag, 13. September, 19.30 Uhr, Eintritt: 35 Franken, mit Apéro.

Tim Krohn lebt seit 2014 im 350-Seelen-Dorf St. Maria im Val Müstair, einem Nebental des Engadins. (Bild zvg.)

Das Künstlerinnen-Kollektiv ap7 um die Ämtlerinnen Sandra Canonica (2.v.l.) und Barbara Harvey (3.v.l.) stellt in Küsnacht aus. (Bild zvg.)

«Stopover» in Küsnacht Künstlerinnen-Duo lädt zur Vernissage Die Säuliämtler Künstlerinnen Sandra Canonica und Barbara Harvey stellen gemeinsam mit «ap7» in der Galerie im Höchhuus in Küsnacht aus. Vom 12. bis 28. September. Sandra Canonica aus Stallikon und Barbara Harvey aus Affoltern haben sich an ungewohnte Gestade vorgewagt: Gemeinsam mit dem Kollektiv «ap7» haben sie das Kunstprojekt «stopover» entwickelt, welches in Küsnacht seinen Ursprung hat, jedoch mittlerweile weit über einen «stopover» an der Goldküste hinausgewachsen ist. Sie wagen einen ungewohnten Blick auf wenig Beachtetes, Skurriles, Vergessenes, Poetisches und manchmal auch Befremdliches. Skizzen und fotografisches Material wurden bearbeitet, verfremdet, variiert, interpretiert und kombiniert. Im Untergeschoss der Galerie im Höchhuus verführt eine Installation mit Sound-Collage in rätselhaftem Ambiente zum Verweilen. In individuellen Werken der Künstlerinnen, im oberen Geschoss sind eigene Sichtweisen, Eindrücke und Vorstellungen umgesetzt. An einer Pinnwand im Lesezimmer vor dem Galerieraum wird über Fotos, Notizen und Skizzen in einer Spurensicherung der Entstehungsprozess von «stopover» dokumentiert. «Eine Art gestalterischen Schaffens und ein Projekt, wie wir es

uns sehr gut auch in und mit einer Säuliämtler-Gemeinde vorstellen können. Vielleicht heisst unser nächstes Kunst-Projekt «stopover im Säuliamt», meinen die Künstlerinnen. «Wir bleiben dran und den Bewohnerinnen unserer Region können wir einen Ausflug an die Goldküste in die Galerie im Höchhuus wärmstens empfehlen.»

Über das Projekt «ap7» Zum «artprojectseven» gehören Barbara Harvey, Sandra Canonica, Corina Staubli, Irene Christen-Dürig, Janine Korolnyk und Sonja Schmid. Sie haben viele Jahre Erfahrung mit eigenständigem Kunstschaffen und Ausstellen. Als Team ist «ap7» in Küsnacht gemeinsam mit dem 3. Projekt unterwegs. Die Website www.ap7.ch vermittelt interessante Einblicke in vergangene Projekte wie «Bon Passage» (Badi Utoquai in Zürich, Oktober 2017) oder «Beam Me Up» (Kunst: Szene Zürich, November 2018). (pd.) Vernissage am Donnerstag, 12. September, ab 18 Uhr, Einführung mit Rebecca Gericke. Galerie im Höchhuus, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht. Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 16 bis 19 Uhr. Samstag und Sonntag: 11 bis 16 Uhr. Am 19. September, 18 Uhr, laden die Künstlerinnen von «ap7» zudem zu einem Austausch mit dem Publikum ein. Moderation Elisabeth Abgottspon, Kuratorin des Ortsmuseums Küsnacht. Weitere Infos: www.barbaraharvey.ch, www.sandracanonica.ch.

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Veranstaltungen

agenda

Kabarett vom Feinsten

Freitag, 6. September Affoltern am Albis

19.30-20.00: Musik aus Russland und Ungarn zum Wochenausklang. Mit Sylvie Chopard, Violine, und Naemi Tanner, Harfe. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Apéro. Evangelisch-methodistische Kirche. Zürichstrasse 47.

Ebertswil

20.15: Verein Kultur im Dorf präsentiert: «JMO» - Musikalische Meister aus drei Kulturen. Mit Jan Galega Brönnimann, Prince Moussa Cissokho und Omri Hason. Bei kühler Witterung warm anziehen. Scheune Holliger. Fabrikstrasse 8.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Swing the King». Mit Enrico Orlandi und dem Lake Side Jazz Orchestra. Eintritt frei, Kollekte. Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26.

Freitag, 6. September 2019

Bonstetten

Musikalisches Kabarett mit Tina Teubner und Ben Süverkrüp Der Verein KulturAffoltern lädt am Samstag, 14. September, um 20.15 Uhr und am Sonntag, 15. September, um 11 Uhr ins «LaMarotte» zum Kabarettvergnügen «Männer brauchen Grenzen» ein. «Warum soll das, was für Kinder gut ist, nicht auch für den Mann gut sein?», fragt die Kölner Kabarettistin Tina Teubner im Programm «Männer brauchen Grenzen». Gereift durch zahllose Ehejahre, weiss die alleinerziehende Ehefrau, dass nur eine entschiedene Hand zum Glück führt. Mit viel Humor und Selbstironie beleuchtet sie Paarbeziehungen und gibt Tipps, wie es gelingen kann, dass etwas, das schön angefangen hat, auch schön bleibt. Die mit dem Deutschen Kabarettpreis und Kleinkunstpreis

Tina Teubner. (Bild Jens Schneider) ausgezeichnete Künstlerin bezeichnet sich selbst als begnadete Melancholikerin mit ausgeprägter Tendenz zu humorvollen Lösungen. Sie verstand es bereits vor einem Jahr mit dem Programm «Wenn du mich verlässt, komm ich mit» mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und ihrer weltum-

fassenden Herzenswärme das Affoltemer Publikum inihren Bann zu ziehen und es zum Lachen und Nachdenken zu bringen. Begleitet wird Tina Teubner auch dieses Jahr von ihrem Bühnenpartner Ben Süverkrüp, dem es als Ein-Mann-Kapelle locker gelingt, die Berliner Philharmoniker in den Schatten zu stellen. Ein Kabarettvergnügen vom Feinsten, über das Kritiker schreiben: Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe und so wirksam wie zwei Jahre Couch. (I.S.) Samstag, 14. September, 20.15 Uhr und Sonntag, 15. September, 11 Uhr: «Männer brauchen Grenzen». LaMarotte, Centralweg 10, Affoltern. Barbetrieb ab 19.15 Uhr bzw. ab 10.15 Uhr. Eintritt: 35 Franken/20 Franken mit Legi. Reservierungen auf www.kulturaffoltern.ch oder

Obfelden

19.00-21.00: «Kunst und Handwerk im Pferdestall», Vernissage. Katharina Proch, Bilder, und Stefanie Batur, Schmuck. Pferdestall «the crafty crab». Sennhüttenstrasse 4.

Samstag, 7. September Aeugstertal

12.00-16.00: Bergwerksmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung und Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta und frische Ravioli, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, süditalienische Spezialitäten. Marktplatz.

Hausen am Albis

09.00-18.00: Flohmarkt mit Ständen, Food, Bar und Musik. Mehr unter www.lokalkult.ch. Hotel Löwen (Platz vor dem Haus).

Knonau

09.00-12.00: Herbst- und Winterwarenbörse vom Baby bis zum Teenie, Kleider, Schuhe, Spielsachen und Hilfsmittel wie Kinderwagen etc. Mit kleiner Festwirtschaft. Stampfi-Gebäude.

Mettmenstetten

20.00: «Maisfeldfest». Countryund Party-Night ab 18 Jahren mit Festwirtschaft und grosser Tanzanzeige

fläche bis 4 Uhr morgens. Ab 21 Uhr Party Band «Pink Willy», DJ Robert Rush in der Bar. Maisfeld Untere Bahnhofstrasse/Bachstrasse. Nähe Bahnhof.

Ottenbach

15.00: Hoffest beim «Bioweber». Bauernhofolympiade in 4er-Teams mit Preisen. Freier Eintritt, Festwirtschaft im Zelt. Ab 21 Uhr LiveMusik mit Band «Roadmaster». Bio-Hof der Familie Fabienne und Thomas Weber. Jonenstrasse 21. 17.00: «Ein Leben in Bildern». Atelierhaus-Filmevent über das Werk des Kunstmalers GeGessler. Apéro, Film und Live-Musik. Unkostenbeitrag wird erhoben. GeGe-Atelier. Lanzenstrasse 10 b. 18.00: «Relax-Fest -lets have a party!» Ab 18 Uhr warme Küche im Zelt, ab 21 Uhr DJ-Sound. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Rifferswil

10.00-16.00: Raku-Keramik. Objekte selber gestalten, glasieren, brennen und mitnehmen mit Peter Widmer. Unkostenbeitrag je nach Objekt. Park Seleger Moor (Treffpunkt Moorlihuus).

Zwillikon

10.00-16.00: «Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessan tes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz. 11.00-17.00: Feuerwehr OldtimerVerein Affoltern: Vefa-Grill mit Präsentation des neu renovierten Cadillac. Kleine Festwirtschaft. Depot beim Volg.

Sonntag, 8. September Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend

an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam essen, sich unterhalten, neue Kontakte knüpfen-Mithilfe erwünscht. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 16.00: «Putzfrau Luise erobert das Schloss» Erzähltheater von Conni Stüssi und Felicia Sutter für die ganze Familie ab 4 Jahren. Eintritt frei, Hutkollekte. Eine Veranstaltung von «Kultur Affoltern». Marktplatz.

Ottenbach

10.00: Hoffest beim «Bioweber». Freier Eintritt, Festwirtschaft im Zelt. Gottesdienst, anschliessend traditionelle «Stubete». Bio-Hof der Familie Fabienne und Thomas Weber. Jonenstrasse 21.

Rifferswil

10.00-16.00: Raku-Keramik. Objekte selber gestalten, glasieren, brennen und mitnehmen mit Peter Widmer. Unkostenbeitrag je nach Objekt. Park Seleger Moor (Treffpunkt Moorlihuus).

Montag, 9. September Obfelden

17.00-20.00: Herbst- und Winterkleiderbörse für Kinder. Mit Kaffeestube. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Dienstag, 10. September Obfelden

09.00-11.00: Herbst-/Winterkleiderbörse für Kinder. Mit Kaffeestube. Mehrzweckgebäude Brunnmatt. anzeige

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil

18.30: Abendspaziergang Blüten und Verblühtes mit Verkauf und Apéro. Gärtnerei Blattgrün, Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

Stallikon

09.11: Senioren Wandergruppe Stallikon: Wanderung Sihlbrugg-Sihlmatt. Abfahrt mit Bus 236. Dorf.

Vorverkauf bei der Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Mettmenstetten

19.00: «Maisfeldfest». Countryund Party-Night ab 18 Jahren mit Festwirtschaft und grosser Tanzfläche bis 4 Uhr morgens. Ab 21 Uhr Country Band «The Hobos», DJ Robert Rush in der Bar. Maisfeld Untere Bahnhofstrasse/Bachstrasse. Nähe Bahnhof.

06.45: Bonstetten 60+ anspruchsvolle Wanderung: MuothatalKlosterberg-Pragelpass-Richisau. Wanderzeit: zirka 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Telefon 044 700 08 06. Treffpunkt Bahnhof.

Mittwoch, 11. September

Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch

Affoltern am Albis

14.00-14.00: Gaming Special das neue Game-Zimmer wird eingeweiht! Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frauen und Manner mit einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.00: «Tuceks Töne». Olga Tucek, Stimme und Akkordeon. Pfannenfrischer Liederabend für offene Ohren und wache Geister. Eintritt frei, Kollekte. Familienzentrum, Zürichstr. 136

Bonstetten

14.00-17.00: Kinderkleiderbörse mit Kaffeebar und Kinderflohmarkt. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 12. September Affoltern am Albis

19.00: «Alterschirurgie». Öffentliches Referat mit Dr. Helen Roth, Co-Chefärztin Geriatrie und Palliative Care, und Dr. Peter Pozgainer, Stv. Chefarzt Chirurgie. Mehrzweckraum Spital, Haus Rigi, Melchior-Hirzel-Weg 40 (1. Stock). 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alex Felix Dream Band». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/ Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Route Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30 /16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 12. September.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Aquarelle», Bilder von Christian Keller. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 8. Oktober 2019.

Obfelden

Pferdestall «the crafty crab», Sennhüttenstrasse 4, Bickwil: «Kunst und Handwerk im Pferdestall». Katharina Proch, Bilder, Stefanie Batur, Schmuck. Mo-Do, 10-12/16-18.30 Uhr, Fr-So, 16-18.30 Uhr. Bis 29. September. (Vernissage 6. Sept.)


Veranstaltungen

Freitag, 6. September 2019

Stille Geschichten voller Poesie

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Im anderen Körper

Carlos Martínez performt am 12. September im Singsaal Chilefeld

«Girl»: am 13. September im «Lux» Affoltern

Carlos Martínez ist einer der ganz grossen Pantomimen. Mit seinem Programm «Time to Celebrate» bringt er diesen Donnerstag einige seiner bekanntesten Stücke nach Obfelden.

Das Kinofoyer Lux zeigt mit «Girl» am nächsten Freitag ein sensibles Coming-of-Age-Drama mit LGBTQ+-Hintergrund.

Auf der Bühne ist nichts, nur er: ein Mann mit weissem Gesicht. Carlos Martínez. Seit mehr als 35 Jahren gastiert der 63-jährige Spanier mit seinen Soloprogrammen auf den Bühnen der die Welt, am Donnerstag in Obfelden. Auf der Bühne ist nichts, nur er und seine weissen Hände. Aus dem Nichts formen sie einen Ball. Einen kleinen, der immer grösser wird, immer schwerer, zu einem riesigen Ball, der seinen Schöpfer auf die Seite quetscht. Bis er plötzlich selber im Ball drin ist, eingesperrt. Martínez ist einer der ganz grossen Pantomimen unserer Zeit. In seinem Programm «Time to Celebrate» zeigt er eine Auswahl seiner bekanntesten Stücke. Welche er zeigt, ent-

Es sind Figuren, Gegenstände, die Martínez zum Leben erweckt, Geschichten voller Poesie, Komik und Stille, die manchmal laut wird. Auf der Bühne ist nichts, nur er und seine Erinnerung an ungewöhnliche Aufführungen, die er im Laufe seiner Karriere erlebt hat. Martínez beschreibt sie so: Die Ungewöhnlichste Als er ein Rockfestival eröffnete. Die Unangenehmste Als er vor einem Publikum auftrat, in dem Blinde sassen, und er die ganze Zeit studierte, was er tun könne, damit sie der Show folgen könnten.

Carlos Martínez. (Bild zvg.) scheidet er dabei jeden Abend neu. Den Stolperstein, den bloss ein Blinder zu umgehen weiss? Die Taschenuhr, die eine Familiengeschichte erzählt? Den Barbier, der sich als böse und als Nichtsnutz offenbart?

Die Widersprüchlichste Eine Vorstellung, die live im Radio übertragen wurde. Donnerstag, 12. September, 20 Uhr. Obfelden, Singsaal Chilefeld, Einlass und Bar ab 19.30 Uhr; Tickets: 30 Franken / mit Legi 25 Franken / Familien 70 Franken (Kinder bis 16 Jahre). Weitere Infos auf www.kulturobfelden.ch.

Orte, die eine Geschichte erzählen

Affoltern im 21. Jahrhundert: vom Bauerndorf zur Stadt Das Ortsmuseum Affoltern und Zwillikon lädt am 14. September um 10 Uhr und am 18. September um 18 Uhr jeweils zu einem Ortsrundgang ein. Ausserdem ist das Museum am 7. September wie gewohnt geöffnet. Schnell geht vergessen, wie die Häuser, die den Neubauten weichen mussten, aussahen. Und wie war das Leben wohl am Bahnhofplatz zur Zeit der oben abgebildeten Aufnahme? Pulsierend? An ausgewählten Orten werden die Teilnehmenden einen interessanten Einblick in die Geschichte der Entwicklung vom Bauerndorf zur Stadt erhalten, ausserdem wird die Rund-

aller Ruhe anhand von Bildern, Dokumenten und Objekten in die Entwicklung von Affoltern eintauchen und Wissen vertiefen. Das Museum ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet. (pd.) Ortsrundgänge: Samstag, 14. September, 10 Uhr und Mittwoch, 18. September, 18 Uhr. Treffpunkt ist jeweils bei der Schalterhalle des Bahnhofs Affoltern. Dauer: zirka 90 Minuten, keine

Ansichtskarte vom Bahnhof um 1900.

Dorfmuseum: Jeweils geöffnet am 1. Samstag des Monats, von 10 bis 16 Uhr. Das nächste Mal morgen Samstag, 7. September. Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon (gleich neben dem Volg). Besuche und Führungen mit Gruppen im Museum oder ein Ortsrundgang in Affoltern sind auf Voranmeldung jederzeit möglich: Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76).

Keine Hypothek für Rentner – was tun?

Vortrag am 19. September, 19 Uhr, im Zentrum Kafimüli Stallikon Immer mehr Rentner in der Schweiz haben Probleme, ihre Hypothek zu erneuern. Doch es gibt Lösungen. Michael Muheim zeigt sie am 19. September um 19 Uhr im Rahmen seines Referates in der Kafimüli auf. Ursprünglich aus Amerika bekannt mit dem Slogan «Eat your brick» – wörtlich übersetzt: «Iss deinen Ziegelstein» – hat sich dieses Modell der Immobilienrente oder Umkehrhypothek in Europa zunächst in Grossbritannien und Deutschland etabliert. Nun breitet sich die Idee immer mehr in Europa aus. In der Schweiz fristet dieses Modell noch ein Schattendasein. Doch was heisst Immobilienrente im Detail? Man stelle sich folgende Situation vor: Ein Mann, 76, und seine Frau, 75, möchten ihre Resthypothek von 100 000 Franken wieder auf 500 000 Franken aufstocken, damit mehr Geld zum Leben bleibt. Doch die Bank lehnt ab, obwohl ihr Haus einen Wert von weit über einer Million hat. Bekommt das Paar wirklich keine Hypothek? Die Zinsen könnten sie ja problemlos zahlen. Das Referat wird Michael Muheim halten. Er weist 20 Jahre Berufserfahrung im Sozialbereich auf, neun davon im Altersbereich. Während sieben Jahren gehörte er der Geschäftsleitung von Pro Senectute Kanton Zürich an.

Referent Michael Muheim. (Bild zvg.) Ausserdem ist der diplomierte Sozialarbeiter und und Psychiatriepfleger Besitzer von drei selbstverwalteten Liegenschaften und hat vier Bau- und Umbauprojekte, von der Projektierung bis zur Bauleitung betreut. In seinem Vortrag zeigt Michael Muheim auf, wie das Problem mit einer Umkehrhypothek gelöst werden könnte. Dabei wird die Hypothek aufgestockt und die fälligen Zinsen werden gleich zu Beginn der Laufzeit beglichen. Der Rest wird als Kapitalsumme ausbezahlt und kann als monatliche Rente genutzt werden. Diese Lösung ist bei sehr niedriger Belehnung sinnvoll. Zwischenzeitlich haben auch die Investoren diesen Markt entdeckt. Damit erschliesst sich dem betroffenen

Victor Polster verkörpert im Film «Girl» die angehende Tänzerin Lara. (Bild zvg.) mutet sich unsagbare Qualen zu, um ihren Traum zu verwirklichen. Doch dann gefährden die Strapazen der Ballettausbildung die bevorstehende Operation. Einen Traum für den anderen zu opfern, das kommt für Lara nicht infrage. Und so trifft sie am Neujahrsmorgen eine folgenschwere Entscheidung, um endgültig zur Frau zu werden. Der Hauptdarsteller Victor Polster, selbst ausgebildeter Tänzer, verkörpert in seinem Kinodebüt Lara und ihr nach innen gekehrtes Leiden mit aufwühlender Selbstverständlichkeit und verleiht der Figur ungemein Ausdruck. Seine schauspielerische Leistung ist beeindruckend glaubwürdig und trägt den gesamten Film. (ps) «Girl», Spielfilm von Lukas Dhont mit Victor Polster (BE 2018, 100 Minuten, F/FI/d). Freitag, 13. September, 20.15 Uhr, Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern.

Anmeldung erforderlich, Eintritt frei.

(Bild zvg.)

gangsleitung verschwundene Gewerbe- und Industriebauten sowie grüne Wiesen kurz aufblühen lassen. Auf den Ortsrundgang können sich Interessierte bereits am Samstag, 7. September, im Museum in Zwillikon einstimmen. Dort lässt sich in

In seinem bewusst unspezifisch betitelten Regiedebüt «Girl» erzählt Lukas Dohnt auf subtile und realistische Weise die Geschichte der schwierigen Verwandlung eines Transmädchens zur Transfrau, die zugleich eine Karriere als Balletttänzerin anstrebt. Neben der Goldenen Kamera als bestes Erstlingswerk wurde das belgische Coming-Of-Age-Drama in Cannes auch mit dem «Queer Palm»-Preis in der Auswahl der LGBT*-Filme prämiert. Die 15-jährige Lara kämpft wie viele Mädchen in ihrem Alter für ihren Traum, Balletttänzerin zu werden. In ihrem äusseren Erscheinungsbild eindeutig weiblich gegendert, ist sie mit einem Penis geboren worden. Obwohl sie von ihrem Umfeld als junge Frau akzeptiert wird, lebt Lara isoliert von der «normalen» Welt. Sie will endlich ihr biologisches und soziales Geschlecht in Einklang bringen und wartet sehnsüchtig auf die geschlechtsumwandelnde Operation. Lara beginnt eine Hormontherapie. Um bis zur ersehnten Umwandlung optisch möglichst dem weiblichen Bild zu entsprechen, bindet sie sich den Penis mit Bandagen ab, sticht sich Ohrlöcher und kämpft durch Hungern gegen ihren eigenen Körper an, der mit zunehmendem Wachstum immer männlicher wird. Lara ist ausser sich vor Freude, als sie an der renommiertesten Ballettschule Belgiens aufgenommen wird. Allerdings nur auf Probe, denn ihre Füsse sind den Spitzentanz nicht gewohnt. Sie will sich jedoch nicht länger als Frau auf Probe fühlen und

Personenkreis eine weitere Möglichkeit. Sie verkaufen ihr Eigenheim und erhalten ein Wohnrecht in ihrer Liegenschaft. Anstelle eines Kaufpreises wird eine monatliche Rente vereinbart. Laut Statistischem Jahrbuch des Kantons Zürich 2018 beträgt der Anteil von Einfamilienhäusern am Gesamtbestand von Wohneinheiten im Bezirk Affoltern zirka 55 Prozent. 17 Prozent der Bevölkerung im Kanton sind über 65 Jahre alt. Einige dieser Personen sind, obwohl auf dem Papier Millionär, mit der Situation eines Zwangsverkaufs oder dem Umzug in eine Alterswohnung konfrontiert. Doch die meisten Menschen möchten ihr gewohntes Umfeld mit Nachbarn und Freunden nur ungern verlassen. Unser Finanzsystem mit der klassischen Tragbarkeitsrechnung trägt dieser Situation in keiner Weise Rechnung. Das Zentrum Kafimüli in Stallikon möchte mit diesem Referat die Problematik aufnehmen und betroffenen Liegenschaftsbesitzern Möglichkeiten zum Verbleib in den eigenen vier Wänden aufzeigen. An dieser Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden, wie sie ein solches Modell für ihre Situation nutzen können. (pd.) Donnerstag, 19. September, 19 bis 20 Uhr. Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11 (oberhalb Gemeindehaus), Stallikon. Eintritt kostenlos, Kollekte, keine Anmeldung erforderlich.

Mit gutem Gewissen «Nein» sagen Am Mittwoch, 18. September, zwischen 19.30 und 21.30 Uhr vermittelt die diplomierte Sozialpädagogin Barbara Egger in ihrem Vortrag nach Jesper Juul den Eltern wertvolles Wissen und ermutigt alle, mit gutem Gewissen Nein zu sagen. Ja zu sich selbst zu sagen – anstatt Nein zum Kind. Kinder brauchen echte und authentische Eltern. Sie suchen keine Grenzen, sondern die wahre Persönlichkeit ihrer Eltern. Diese finden sie in einem ehrlichen, von Herzen kommenden Nein, wenn die Eltern ihre persönlichen Grenzen schützen. Warum fällt es so schwer, zu seinen Kindern, zu seinem Partner, zu Menschen, die uns wirklich am Herzen liegen, «Nein» zu sagen? Durch ein echtes «Nein» wird kein Kind verletzt. Aber es erfordert Engagement, Ehrlichkeit und Mut, was oft schwierig ist und gerade deshalb eine liebevolle Begründung nötig macht. Wenn Eltern ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen offen kommunizieren, unterstützen sie damit die Kinder, anzeige

Ein «Nein» erfordert Ehrlichkeit und Mut. (Bild zvg.) einerseits die Begrenzungen anderer Menschen zu respektieren und andererseits ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu erkennen und zu schützen. Am Schluss des Vortrags bleibt noch genügend Zeit für Fragen aus dem Familienalltag und für einen angeregten Austausch. (GS) Weitere Informationen und Anmeldung unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, Telefon 044 760 12 77.


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Veranstaltungen

Freitag, 6. September 2019

Biodiversität - Vielfalt und Lebensgrundlage

Die Gedanken einfach fliessen lassen

Polit-Talk: am Mittwoch, 11. September, mit Ursina Wiedmer

Schreibkurs im Familienzentrum

Am 11. September, lädt die EVP Bezirk Affoltern zu ihrem Anlass «Polit-Talk und Kultur» in den Kulturkeller LaMarotte ein. Als Referentin ist Ursina Wiedmer, die Leiterin der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich, zu Gast.

Am Dienstag, 17. September, von 18.30 bis 21.30 Uhr bietet das Familienzentrum Affoltern einen Kurs für «Inspiriertes Schreiben» an.

Der Mensch lebt von der Natur und ist von ihr abhängig. Nicht immer ist ihm das aber klar. Nahrungsmittel lassen sich bequem im Laden einkaufen und Wasser fliesst beinahe ohne Einschränkung aus unseren Leitungen. Auch, dass praktisch alle Güter des täglichen Bedarfes ihren Ursprung in einer natürlichen Ressource haben, geht oft vergessen. Doch unser Leben ist auf die Vielfalt der Biodiversität angewiesen. Diese Vielfalt ist in den vergangenen 100 Jahren jedoch massiv zurückgegangen – weltweit, wie auch in der Schweiz. Heute sind bei uns fast die Hälfte aller Lebensräume und über ein Drittel aller Arten gefährdet. Fundierte Kenntnisse über die aktuelle Situation der Biodiversität hat in jedem Fall Ursina Wiedmer, die Lei-

Referentin Ursina Wiedmer, die Leiterin der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich. (Bild zvg.) terin der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich. Sie wird an diesem Abend in einem Referat Hintergründe, Zusammenhänge und Perspektiven aufzeigen können. Dass auch in unserer Region die Biodiversität gefährdet ist, weiss auch der Natur- und Vogelschutzverein des Bezirks Affoltern. Deren Präsidentin, Heide Keller, und ihre Kollegin, Regula Bircher, werden

Einblick geben über die Ziele dieses engagierten Vereines und dessen Aktivitäten in unserem Bezirk. Damit der Verlust von Tier- und Pflanzenarten gestoppt werden kann, braucht es einen Richtungswechsel in der Politik. Kantonsrat Daniel Sommer und die anwesenden Referentinnen werden aufzeigen, welche Massnahmen dafür nötig sind und welche politischen Möglichkeiten dafür bestehen. Für die kulturelle Bereicherung an diesem Anlass wird die versierte Musikerin Anette Bodenhöfer-Plenk besorgt sein. Mit ihren Improvisationen am Flügel wird sie es verstehen, auf musikalische Weise von Flüssen, Bergen und Tieren zu erzählen. Daniel Sommer, EVP Bezirk Affoltern, Der Anlass findet statt am Mittwoch, 11. September, im Kulturkeller La Marotte, Centralweg 4, Affoltern, statt. Offerierter Apéro ab 19.30 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr. Eintritt frei. Es ist keine Anmeldung nötig. Wer jedoch auf sicher einen Platz möchte, reserviert diesen per Mail bei daniel.sommer@evpzh.ch oder per Telefon unter 079 223 61 62. Weitere Informationen auf www.evp-affolternamalbis.ch

Alles für die kalte Jahreszeit

Herbst- und Winterkleiderbörse des Familienclubs Affoltern Am Mittwoch, 18. September, findet im Kasinosaal Affoltern die alljährliche Herbst-Kinderkleiderbörse statt. Neu eingekleidet in den Herbst starten, einen tollen Schlitten oder einen Skianzug erstehen und günstige Spielsachen finden? All dies ist bald wieder möglich. Angenommen und verkauft werden saubere und modische Kinderkleider, Skianzüge, Schuhe für Herbst und Winter. Beliebt sind zudem Sportartikel, Fahrräder, Skis, Playmobil, Lego, Snowboards – aber auch TrippTrapps, Schuhe und Spiele. Das Organisationskomitee nimmt auch Umstandsmode entgegen. Für die Besucherinnen und Besucher hiesst das: Sie können sich an der Börse von der Schwangerschaft über das Babyzeitalanzeige

ter bis in die Teenagerjahre mit tollen Sachen ausstatten. Wer sich für den Verkauf von Sachen interessiert, kann sich auf www.familienclubaffoltern.ch informieren. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt: Vor oder nach dem Besuch der Börse können sich die Gäste im Foyer mit verschiedenen Köstlichkeiten wie Waffeln, Hot Dog, Kuchen und Getränken verköstigen. Das Kafistübli ist bereits ab 15.30 Uhr geöffnet, so kann die Wartezeit bis zur Türöffnung verkürzt werden.

kräftig mitzuhelfen, kann sich ebenfalls per Mail melden. Als Dank winken einige Vorteile und nebst dem Arbeiten lustige Stunden mit anderen engagierten Menschen. (pd.) Herbst- und Winterkleiderbörse im Kasinosaal Affoltern. Verkauf: Mittwoch, 18. September, 16 bis 20 Uhr (mit Kafistübli). Bei Martina Schneiter (Telefon 044 761 22 51) oder auf boerse@familienclubaffoltern.ch können bis Freitag, 13. September, Verkaufsnummern gelöst oder bestehende bestätigt werden. An der Börse gibt es Platz für die Artikel von 115 Verkäuferinnen.

Helferinnen und Helfer gesucht! Immer schwieriger wird die Suche nach Helferinnen und Helfern, ohne die eine Börse nicht stattfinden könnte. Wer Zeit und Lust hat, einmal tat-

Es gilt also: «Die Gschnäller isch die Gschwinder.» Auf der Website finden sich ausserdem Informationen zum Mitspielzirkus Circolino Pipistrello, der in der 2. Herbstferienwoche auf der Butzenwiese seine Zelte aufschlägt.

Unter Inspiration versteht man umgangssprachlich einen schöpferischen Einfall oder Gedanken, eine plötzliche Erkenntnis, eine erhellende Idee oder etwa eine unerwartete Eingebung, der manchmal wie ein Funke zu uns überspringt und etwas in uns weckt. Inspiration kommt vom lateinischen «inspiratio» und heisst so viel wie «Einhauchung» – also etwas nicht Greifbares, das von aussen in uns kommt. Für viele Menschen bedeutet Inspiration etwas, das nur für Künstler ist und für «Normalsterbliche» wenig Sinn macht. Was für ein Irrtum! Auf die eine oder andere Art und Weise sind wir alle täglich auf der Suche nach Inspiration. Wir suchen Dinge, die uns begeistern, die uns faszinieren. Wir lieben Geschichten oder Ideen, die andere uns erzählen, die wir in einem Theaterstück sehen oder in einem Buch lesen, die uns neue Ideen oder Einsichten geben. Jeder Tag hat seinen eigenen Zauber und kann uns von Neuem inspirieren. Im Kurs beschäftigen sich die Teilnehmenden zusammen mit der diplo-

Im Kurs lernt man einen leicht meditativen Zustand kennen, der die Inspiration anregt. (Bild zvg.) mierten Gesprächstherapeutin und Wellnesstrainerin Gabriella Steiner mit dem inspirierten Schreiben. Für diese drei Stunden verlassen sie die verstandesorientierte Welt, die Schreibende daran hindert, ihre Gedanken fliessen zu lassen. Die Anwesenden erhalten konkrete Tipps und lernen einen gelösten, leicht meditativen Zustand kennen, der die Inspiration bewusst anregt und dabei hilft, wundervolle, überraschende oder auch berührende Texte zu Papier zu bringen. Im Workshop entstehen bereits die ersten Texte. Er eignet sich für alle, die sich für das kreative Schreiben interessieren. Es ist kein Schreibtalent erforderlich. (GS) Weitere Infos und Anmelden unter 044 760 12 77, kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Gesungene Gebete in der Klosterkirche Am Samstag, 14. September, um 20 Uhr findet in der Klosterkirche Kappel der beliebte Hagios-Liederabend statt. Aufgrund der grossen Resonanz in den vergangenen Jahren findet in der Klosterkirche Kappel ein weiteres Mal das Mitsing-Konzertprojekt Hagios mit Helge Burggrabe (Leitung, Flöten) und Christof Fankhauser (Klavier) statt. Dieser Abend reicht von kontemplativer Stille, fantasievoller Instrumentalmusik bis hin zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Klang-Erlebnis. Gesungen werden schnell zu erlernende, geistliche Kanons und Gesänge aus

dem neuen Hagios-Zyklus, ergänzt von Liedern aus der Tradition von Taizé. Auch die Neuvertonung eines Gebets von Niklaus von Flüe ist dabei. «Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen» (Yehudi Menuhin). In diesem Sinne steht nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang im Mittelpunkt: Jede und jeder ist herzlich willkommen, es gibt an diesem Abend keine falschen Töne! (pd.) Hagios-Liederabend am Samstag, 14. September, 20 bis 22 Uhr, Klosterkirche Kappel. (Einlass ab 19 Uhr). Eintritt frei, Kollekte. Keine Anmeldung nötig. Die Kirche ist ungeheizt, bitte entsprechende Kleidung mitnehmen. Weitere Infos: Telefon 044 764 88 30 oder unter www.klosterkappel.ch.


Sport

Freitag, 6. September 2019

Spass und Sport am Türlersee: Der Start zum Kids-Run zählte zu den unbestreitbaren Höhepunkten von nEverest am vergangenen Samstag. (Bilder Erika Schmid)

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Die Ämtler Radfahrer Bela Laszlo Takacs und Hermann Blaser im Aufstieg zum Albis. «Kindern eine Zukunft geben und dabei noch meiner Passion, dem Radfahren, frönen – was willst du mehr?»

Hauptziel von nEverest 2019 ist erreicht 120 Kinder aus Nakuru (Kenia) können weiterhin zur Schule gehen Gutes Wetter, eine perfekte Organisation, idyllische Lage am Türlersee: die gut achtzig Teilnehmende des Charity-Events nEverest waren mit dem Anlass rundum zufrieden. Auch das Hauptziel wurde erreicht: Gegen 50 000 Franken kamen zusammen, um 120 Kindern in Nakuru, Kenia, ein weiteres Schuljahr zu finanzieren. ................................................... von bernhard schneider «Stellt euch vor, dass alle diese Kinder ohne erwachsene Bezugsperson allein auf der Strasse ganz auf sich gestellt sind», leitete Moderator Franco Marvulli die Übergabe der Medaillen des Kids-Runs ein. 35 Kinder waren gestartet, begleitet von ihren Eltern. Jedes erhielt eine Medaille. Dies wäre in Kenia alles andere als eine Selbstverständlichkeit: Die Eltern sterben oder verschwinden, die Mädchen werden von klein auf von Verwandten als billige Arbeitskräfte gebraucht, die

Knaben landen auf der Strasse. Das Projekt Scann (Street Children’s Network of Nakuru) holt lernwillige Knaben von der Strasse, um sie auszubilden. Die jüngsten sind vier, die 18Jährigen haben bei Scann eine fundierte Ausbildung erhalten und können auf eigenen Beinen stehen. «Seit drei Jahren können wir mit den Einkünften von nEverest die Ausbildung für alle Knaben vollumfänglich für ein Jahr finanzieren, selbst wenn die besten Schüler den Sprung am die Universität schaffen, was auch in Kenia einiges an Kosten mit sich zieht», erläutert Organisator Gilbert Fisch, «auf diese Weise können sie nicht nur ihren Lebensunterhalt verdienen, sie stärken auch die kenianische Volkswirtschaft – statt vom lebensgefährlichen Weg nach Europa zu träumen.» Leider war bei der diesjährigen Ausgabe von nEverest ein Unfall zu beklagen. Ein ungeduldiger Automobilist fuhr im Bereich der Baustelle über den Albis einen Teilnehmer um. Glück im Unglück für den Radfahrer und den fehlbaren Autolenker: Abklärungen im Spital ergaben ausser

Schürfungen keine schwereren Verletzungen. Nicht erreicht wurde das Ziel, gemeinsam die 10 084 Kilometer vom Türlersee nach Nakuru schwimmend, laufend und radfahrend zu leisten. «Wir sind irgendwo in der algerischen Sahara stecken geblieben», stellte Moderator Franco Marvulli fest. Angesichts der vielen Höhenmeter auf den Rennrad- und Bikestrecken über Buchenegg und Albis war das Ziel denn auch auf eine wesentlich grössere Anzahl Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgerichtet.

«Die Teilnahme hat sich gelohnt» Im Gespräch am Schluss des Events waren sich alle einig: Die Teilnahme hat sich gelohnt. Nach zwei verregneten Anlässen in den beiden Vorjahren strahlte diesmal die Sonne. Der Obfelder Ultracyclist Bela Laszlo Takacs bezeichnet sich als «Schönwetterfahrer». In den Vorjahren habe ihn gereizt, um Mitternacht zu starten, um die Höhe des Mount Everest von 8848 Metern zu erklimmen, was angesichts des anhaltenden Regens nicht möglich war.

In diesem Jahr hat er in den zur Verfügung stehenden gut sieben Stunden zehn Runden gedreht, das sind 167 Kilometer und eindrückliche 4600 Höhenmeter. Sein Urteil zu nEverest: «Eine ausgezeichnete Trainingsmöglichkeit in angenehmer Atmosphäre, von der erst noch Kinder profitieren, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren worden sind.» Fünf seiner acht Runden hat der Aeugster Radfahrer Hermann Blaser zusammen mit Bela Laszlo Takacs zurückgelegt. Er ist sonst grosse Ausfahrten gewohnt, doch die Infrastruktur mit ausgewählter Verpflegung beim Türlersee motivierte ihn – neben dem Sammelziel – von diesem Prinzip abzuweichen und 134 Kilometer mit 3680 Höhenmetern auf kompaktem Raum zurückzulegen. Dem Präsidenten des Triathlon Clubs Säuliamt, Francesco Maggitti, gefiel der Anlass sehr gut, doch er bedauerte, dass nicht mehr Leute gekommen seien: «Es ist schade um dieses sportliche und kulinarische Angebot, dass es nicht besser genutzt wurde. Vielleicht hätte es noch eine weniger coupierte Radstrecke gebraucht, um auch

Alltagsradfahrerinnen und -radfahrer zur Teilnahme zu motivieren.»

Kenianische Stimmung Zum Abschluss kam ein wenig kenianische Stimmung auf: Claudia Masika & Band schafften es, die Teilnehmenden trotz der vielen Höhenmeter von den Sitzen zu reissen. Die gebürtige Kenianerin erreichte damit, was den Teilnehmenden versagt geblieben war: Die Distanz nach Kenia zu überbrücken. Und wie geht es weiter? Gilbert Fisch will die diesjährigen Erfahrungen zuerst auswerten: «Wir werden sicher wieder einen Anlass durchführen, denn wir können nicht plötzlich die Kinder zurück auf die Strasse schicken. Aber es wird immer anforderungsreicher, die Leute für einen solchen Event zu begeistern. Ich habe gehofft, dass mehr Leistungssportler für einen Tag auf ihre strengen Trainingspläne verzichten – vielleicht müssen wir uns künftig vermehrt im Breitensport positionieren, um den Kindern von Nakuru weiterhin Bildung zu ermöglichen.»

Urs Huber baut seine Siegesserie weiter aus Vierter Triumph am Nationalpark Bike-Marathon für den Mettmenstetter Mit dem vierten Gewinn des Nationalpark Bike-Marathons hat Urs Huber nicht nur mit Rekordsieger Lukas Buchli gleichgezogen. Es war bereits der fünfte Sieg seit Ende Juli. Das weckt die Hoffnung auf den fünften Schweizer Meistertitel an der O-Tour am Sonntag in Alpnach. ................................................... von martin platter Erneut kam es am letzten Samstag zum Showdown am Chaschaunapass, mit 2700 Meter der höchste Punkt des 137 Kilometer langen NationalparkBike-Marathons. Das Ausscheidungsfahren begann jedoch bereits kurz nach dem Startschuss in Scuol. Hinauf ins Val S-charl machte Daniel Geismayr den ersten Konditionstest – und zerlegte das Feld der 550 Bikerinnen und Biker in seine Einzelteile. In der Abfahrt vom Costainas versuchte es dann Michael Stünzi, wegzukommen. Doch der Bündner musste schon im Münstertal feststellen, dass er nicht die Beine hatte, um das Tempo durchzustehen. In der Steigung zu Döss Radond musste der Prättigauer abreissen lassen, derweil vor allem Geismayr wie-

Zusammen mit Daniel Geismayr fährt Bike-Marathon-Classics-Leader Urs Huber, rechts, ins malerische Val Mora, ein Streckenteil des Nationalpark Bike-Marathons. (Bilder Martin Platter) der auf die Tube drückte. Unter dem Tempodiktat des österreichischen Staatsmeisters formierte sich die Spitzengruppe neu mit Urs Huber, Vorjahressieger Simon Stiebjahn und dem italienischen Meister Samuele Porro; einige Sekunden dahinter der frühere deutsche Meister Markus Kaufmann und der Vorjahreszweite Marc Stutzmann.

Chaschauna-Pass als Scharfrichter Dieses Sextett nahm auch den Chaschauna-Pass gemeinsam in Angriff. Die supersteilen Rampen trennten die Spreu vom Weizen. Huber erreichte als Erster den Kulminationspunkt, dann in unregelmässigen Abständen Geismayr, Kaufmann, Porro, Stiebjahn und Stutzmann.

Auf den 25 km bis nach Zernez bildeten sich schliesslich die beiden Duos, die die Podestplätze unter sich ausmachten: Vorne Huber/Geismayr und etwa zwei Minuten dahinter Kaufmann/Porro, die aber auf den verbleibenden 40 km zurück nach Scuol ihren Rückstand kontinuierlich zu reduzieren vermochten. Am Schluss entschied bei beiden Duos der Sprint. Huber zeigte sich zufrieden, dass er mit dem vierten Triumph mit Rekordsieger Buchli gleichziehen konnte. Er sagte: «Die Länge des Rennens ist mir entgegengekommen.» Er habe schon bald gewusst, dass er und Geismayr die Stärksten seien. «Wir waren einige Male vorne weg, haben dann aber immer wieder Tempo rausgenommen, um uns zu schonen.» Auch den Chaschauna sei er in einem erträglichen Speed gefahren. «Ich wusste, wenn wir zusammen ins Engadin kommen, siehts nicht schlecht aus mit einem Podestplatz. In der Steigung zu Guarda habe ich dann mal getestet, wie meine Chancen stehen. Geismayr musste einen Moment reissen lassen. Da wusste ich, dass ich auf den Sprint setzen werde.» Huber profitierte dabei auch von der Nachlässigkeit Geismayrs, der sich erst kurz vor dem Rennen anmeldete und vor dem Start den letzten Kilome-

Urs Huber freut sich über seine Siegesserie, die er am letzten Samstag in Scuol fortsetzen konnte. ter nicht besichtigt hatte. Dem Mettmenstetter kanns egal sein. Er ist in Gedanken bereits an den Schweizer Meisterschaften, die am kommenden Sonntag an der O-Tour in Alpnach ausgetragen werden.


Sport

Freitag, 6. September 2019

Mit ihrem schneeweissen Regenbogentrikot stach die neue U19-Mountainbike-Weltmeisterin aus der Masse der Gratulanten hervor. (Bilder Martin Platter)

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Anerkennung aus berufenem Mund: der frühere Eishockey-Spitzenspieler Blair Muller würdigte die Leistung der jungen Weltmeisterin aus Hauptikon.

Ein Hurra auf die neue Weltmeisterin! Kappel hat Mountainbike-WM-Siegerin Jacqueline Schneebeli würdig empfangen Für die Frühaufsteher hat der Empfang bereits morgens um sechs im Flughafen Kloten begonnen. Trotz des langen Interkontinentalflugs wirkte Jacqueline Schneebeli kein bisschen müde, als sie am Abend im Kappeler Gemeindesaal gefeiert wurde. ................................................... von martin platter Gemeindepräsident Jakob Müller zeigte sich in seiner kurzen Laudatio hocherfreut, dass so kurzfristig derart viele Menschen für den WM-Empfang

von Mountainbikerin Jacqueline Schneebeli mobilisiert werden konnten. Es sei in der Gemeinde Kappel aber auch noch nie vorgekommen, dass man einen Weltmeistertitel habe feiern können. Die U-19-Mountainbike-Crosscountry-Fahrerin aus Hauptikon hatte am Donnerstagabend in Mont-Sainte-Anne, einem Aussenbezirk von Québec, souverän den Welttitelkampf gewonnen. Müller lobte die Leistung der 18-Jährigen und hob die besonderen Talente hervor, die es braucht, um eine solche Leistung als Mountainbikerin erbringen zu können. In Anspielung auf den bike-affinen Vater sagte er: «Der Apfel fällt nicht weit vom

Stamm.» Als Anerkennung überreichten Müller einen Blumenstrauss und Gemeinderätin Heidi Hui eine Halskette mit einem goldenen Mountainbike als Anhänger.

Lob aus berufenem Mund Der frühere NHL- und EVZ-Eishockeyspieler Blair Muller, der heute mit seiner Familie in Hauptikon lebt und sich dort auch im Dorfverein engagiert, sagte es so: «Als Mannschaftsspieler kann man sich durchaus mal einen schlechten Tag erlauben, wenns drauf ankommt. Man wird vom Team getragen. Jacqueline dagegen ist als Einzelsportlerin im Wettkampf stets

Spitzenleistung der Jungen

auf sich alleine gestellt. Umso höher ist ihre Leistung einzustufen.» Das Publikum quittierte den Vergleich aus berufenem Munde mit frenetischem Applaus. Sichtlich bewegt bedankte sich Jacqueline Schneebeli beim Publikum im vollen Kappeler Gemeindesaal fürs Kommen und den herzlichen Empfang. Ganz besonders hob sie die Grosszügigkeit ihrer ebenfalls anwesenden Arbeitgeber, Othmar Maag und Markus Wetli vom gleichnamigen Elektroinstallationsgeschäft in Hausen hervor, ohne die sie ihre sportlichen Ziele nicht in der erlebten Weise hätte verfolgen können; sowie den grossartigen Support ihrer Familie, ihres Trai-

ners Pirmin Christen und des ganzen Umfeldes. Danach spielte noch einmal die Harmonie Hausen unter Dirigentin Rägle Brawand, und Jacqueline Schneebeli begann mit dem Signieren von Autogrammkarten, Pullovern, Jacken und Helmen. Dazwischen immer wieder ein Foto mit den Gratulanten aller Generationen. Mutter Sonja freute sich, dass Marco und Hansheiri Weiss auf ihr Versprechen bestanden haben, die Bratwürste am WM-Empfang zu spenden. Bis gegen Mitternacht sass man noch im Gemeindesaal zusammen, feierte und lauschte den Geschichten, die Jacqueline Schneebeli in Übersee erlebt hatte.

Junge aufs Podest

Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere

RRC-Amt Fahrer gaben mächtig Gas

Am vergangenen Wochenende nahmen die Ottenbacher Jungpontoniere an der Schweizer Meisterschaft in Wynau teil. Aufgehellt wurde der etwas durchzogene Wettkampf durch einen Podestplatz.

Neben Urs Huber, der am Nationalbike Marathon einen weiteren Saisonsieg feierte, und Kai Steinhauer, der beim EKZ-Cup in Uster Zweiter wurde, fuhren auch die jungen Wilden einige Podestplätze heraus.

und die teilweise unerwarteten Flussströmungen bereiteten dem einen oder anderen dann doch mehr Mühe als erwartet. Zwei Fahrerpaare und ein Doppelstarter konnten dann schlussendlich die verdiente Kranzauszeichnung in Empfang nehmen. Geklatscht wurde umso mehr, da schnell klar war, dass die Auszeichnungen für Ottenbach an diesem Wettkampftag nur sehr gering ausfallen werden. Umso grösser war dann die Hoffnung auf eine gute Leistung der Jungpontoniere. Diese nahmen am Sonntag ebenfalls in Wynau an der Schweizer Meisterschaft teil. Der Parcours blieb für die über 14-Jährigen derselbe. Für die Mehrheit war das Wasser eine grosse Herausforderung und die

Elemente konnten nicht alle wie gewünscht gefahren werden. Umso grösser war die Freude über die Spitzenleistung von Gian Vögele und Simon Flory. Die beiden erruderten sich zusammen eine Bronzemedaille und durften die Nationalhymne auf dem Podest geniessen. Obwohl das WettkampfwochenBereits am Samstag reisten die Aktiven ende bei den meisten Pontonieren aus Pontoniere, sprich alle ab 21 Jahren und Ottenbach nicht wie gewünscht verdie Frauen, nach Wynau an das Einzellaufen ist, kann auf schöne Stunden wettfahren. Die Aare zeigt dort eine am, im und auf dem Wasser im Schosähnliche Fliessgeschwindigkeit wie die se der kameradschaftlichen PontonierReuss in Ottenbach und der Parcours familie zurückgeschaut werden. Dass wurde seit dem letzten Wettfahren, das Noa aus Ottenbach mit einer jungen ungewöhnlich lange zurückliegt, fleissig Dame aus dem Fahrverein Zürich als geübt. Trotzdem fielen die Ergebnisse Doppelstarter ein zweites Mal in den eher bescheiden aus. Das seichte Wasser Weidling stieg, damit diese auch teilnehmen konnte, zeigt einmal mehr, wie stark der Zusammenhalt, auch über die einzelnen Vereine hinaus, ist. Mitmachen und Teil einer solchen Gemeinschaft zu sein, wird die Ottenbacher Pontoniere im letzten Monat hoffentlich nochmals motivieren, sich in die Ruder zu legen, um den letzten Wettkampf, erstmals bei Nacht, in Basel, zu bestreiten. Für die Jungfahrer heisst es nun nochmals, fleissig für die Prüfung Ende September zu Die Jungfahrer mit ihren Leitern. In der Mitte die beiden Drittplatzierten Gian Vögele und Simon üben. (al) Flory. (Bild zvg.)

Die dritte Delegation reiste ins Bündnerland an den Nationalpark-Marathon. Da konnten gleich vier Fahrer aufs Podest steigen. Sarina Rüttimann gewann in ihrer Kategorie. Ihre beiden Schwestern Jael und Yasmin schafften es mit den Rängen 2 und 3 ebenfalls aufs Podest und Moritz Schmid rundete in seiner Kategorie mit dem 2. Rang das tolle Rennwochende ab. Am nächsten Sonntag findet das letzte EKZ-Cup-Rennen der Saison in Egg statt. Die RRC-Amt-Fahrer liegen momentan auf dem 3. Rang in Vereinsklassement über die gesamte Saison. Ziel wird klar sein, den dritten Rang zu halten oder vielleicht mit tollen Leistungen noch auf den zweiten Rang vorzufahren. (pd.)

Beim EKZ-Cup in Uster standen 24 Fahrer vom RRC-Amt am Start. Es war eine Freude, den Kindern beim Rennen zuzusehen. Alle versuchten, sich vom zugeteilten Startplatz zu verbessern, was bei zum Teil 60 Startenden nicht immer einfach ist. Die Startphase ist dementsprechend wichtig und in Uster gibt es nach 150 Metern eine 180°-Kehre, was zu Komplikationen führen kann. Bei den Mädchen U9 fuhren Aline Graf und Sara Käppeli auf die Ränge 1 Alle weiteren Resultate auf www.rrc-amt.ch. und 2, und bei den U11-Knaben schaffte es von den neun RRC-Amt-Fahrern Robin Bösch auf den 2. Rang. Eine zweite Delegation fuhr in Hägglingen den Argovia-Cup. Bei diesem Cup fahren die Kinder kein Rennen gegen die Zeit, sondern nur einen Geschicklichkeitsparcours. Am besten kamen Lina Huber U9 und Shana Huber U11 mit dem Parcours zurecht. Beide erreichten den ers- Aline Graf (RRC Amt, Mitte) siegte bei den U9 vor Sara Käppeli ten Rang. (RRC Amt, links) und Vivien Greuter (VC Einsiedeln). (Bild zvg.)


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Sport

Freitag, 6. September 2019

Es ist etwas los im Tennisclub Hausen Nach den Finals der Clubmeisterschaft fand beim TCH das grosse Clubfest statt Hat die Clubmeisterschaft erneut gewonnen: Eliane Merz. (Archivbild zvg.)

Vierter Titel für Eliane Merz Sie siegt und siegt: Eliane Merz wurde zum vierten Mal in Serie Clubmeisterin im Tennis-Einzel in Stallikon. Bei den Männern holte erstmals Remo Hablützel den Titel. Ausgetragen wurden die Titelkämpfe des TC Stallikon nach dem bewährten Handicapmodus. Dieser ergab sich durch das Geschlecht (Frauen +2 Punkte) und Alterskategorie gemäss Swiss Tennis (jeweils +1 Punkt). Gespielt wurden sogenannte Champions Tiebreaks, jeweils auf zwei Gewinnsätze. Bei drückender Hitze, aber bester Stimmung traten denn Frauen und Männer im gemischten Spielplan gegeneinander an und kämpften um die Punkte. Im Frauenfinal musste die spätere Siegerin Eliane Merz gegen die 15 Jahre ältere Susan in beiden Sätzen mit einem Handicap von einem Punkt antreten. Bei den Männern durfte dagegen Sieger Remo in allen drei Sätzen mit einem Punkt Vorsprung in die Tiebreaks steigen. Waren diese Titelkämpfe eher etwas für die reiferen Spielerinnen und Spieler, boomt im TC Stallikon auch das Kindertennis. Eliane Merz und Andi Thode bieten auch in diesem Sommer ihr wöchentliches «Fun for Kids» an, bei dem Sechsjährige und älter auf spielerische Art an den Tennissport herangeführt werden und grossen Spass an den jeweils zwei Stunden auf dem roten Sand haben. Mario Rall Einzelheiten gibts auf tcstallikon.ch

Faustball: Abstieg in die zweite Liga Die Schlussrunde der 1. Liga der Zone B – Nordostschweiz fand im heimischen Moos in Affoltern statt. Die Heimmannschaften konnte jedoch keine Akzente mehr setzen. Affoltern 1 begann gegen den Leader aus Jona und verlor die Partie deutlich mit 0:3. Im zweiten Spiel gegen Dägerelen konnte Affoltern 1 nur den zweiten Satz für sich entscheiden und verlor die Partie dementsprechend 1:3. Affoltern 2 spielte in der ersten Partie gegen Satus Schaffhausen und gewann nur den ersten von vier Sätzen und verlor ebenfalls 1:3. Im zweiten Spiel gegen TV Töss verlor es den ersten Satz und gewann dann die weiteren drei und somit nochmals zwei Punkte. Durch eine Strukturreform der 1. Liga werden die vier Zonen danach aufgelöst und ab 2020 in je eine Westund eine Ostgruppe aufgeteilt. Das bedeutet, dass es mehr Absteiger geben wird. Jona 3 gewann die Meisterschaft souverän und verhilft somit Jona 2 in der NLB-Ostgruppe zum Ligaerhalt. Dahinter folgen Schlieren 2, Schaffhausen und Dägerlen, die mit Absteiger Beringen (NLB) die fünf Teams für die neue 1.-Liga-Ostgruppe stellen. Embrach, Affoltern I + II, Töss und Oberwinterthur steigen in die regionale 2. Liga ab. (pd.) Resultate, Ranglisten und Termine auf www.swissfaustball.ch.

Am vergangenen Wochenende fanden auf der Tennisanlage im Albisbrunn die Finals der dreiwöchigen Clubmeisterschaft, ein Generationscup und als Höhepunkt das grosse Clubfest des Tennisclubs Hausen statt. Der ganze Event war ein grosser Erfolg, denn mit über 70 Teilnehmenden am Tennisturnier und ebenso vielen Gästen am Clubabend, der unter dem Motto «Schweizer Tradition» stand, wurden die Erwartungen der Organisatoren weit übertroffen. Gestartet wurde das Wochenende mit einem sogenannten Generationscup, bei dem jeweils im Doppel in Generationenteams gegeneinander ge-

spielt wurde. Die teilnehmenden Kinder, die zusammen mit ihren Eltern, Paten oder Bekannten ein Team bildeten, hatten enorm viel Spass und die Resultate waren von nebensächlichem Wert. Am Abend fand dann das grosse TCH-Clubfest im eigens dafür aufgestellten Festzelt statt. Reto Fust und sein TCH-Küchenteam verwöhnten dabei die Gäste mit einem fantastischen Fünfgang-Menü. Zwischen den Gängen fanden jeweils Verlosungen von tollen Preisen wie einem Alpenrundflug, einer Bobfahrt oder einem Fallschirmtandemsprung statt. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Ländlertrio Fassputzer. Nachdem sich die letzten Gäste zu später Nachtstunde verabschiedet

Den Doppelfinal gewannen Esther Flückiger und Marianne Fust (v.l.) gegen Gaby Stad und Sabina Schülin.

hatten, wurde dann am Sonntag um 9 Uhr bereits wieder Tennis gespielt.

Grosser Zusammenhalt Mit den Finals der Clubmeisterschaft stand der sportliche Höhepunkt des Grossevents an. Die erfreulich zahlreich erschienenen Zuschauer kamen dabei in den Genuss von absolut hochstehenden Spielen und einem tollen Rahmenprogramm mit einem Frühschoppen und einer folkloristischen Einlage mit Alphornklängen und einem Fahnenschwinger. Bei den Frauen setzte sich die überragend spielende Beccy Elliot (R7) in zwei Sätzen gegen Sabina Schülin (R6) durch. Und bei den Herren wurde Geert Stad (R2) seiner Favoritenrolle gerecht

Auch Sven Baumann und Marco Bisa hatten an der Clubmeisterschaft Spass.

und schlug Sven Baumann (R4) souverän ebenfalls in zwei Sätzen. Das Doppelfinale der Frauen gewann das Duo Esther Flückiger/Marianne Fust gegen die Titelverteidigerinnen Gaby Stad/Sabina Schülin. Mit den Finalspielen ist ein dreiwöchiger Tennisevent zu Ende gegangen, der bei den Teilnehmenden, den äusserst zahlreich erschienen Zuschauern und den Organisatoren viele positive Reaktionen ausgelöst hat. Die grosse Unterstützung und die Bereitschaft der Clubmitglieder, sich an diesem Anlass aktiv zu beteiligen, ist ein deutliches Signal, dass der Tennisclub Hausen einen sehr guten Zusammenhalt hat. Es ist etwas los im TCH! Chasper Weidli

Die Einzelsieger bei den Frauen, Beccy Elliot, und bei den Herren, Geert Stad. (Bilder zvg.)

Eine Leidenschaft, die verbindet 25-Jahre-Jubiläum: Der TC Säuliamt feierte mit Einblicken und einem Generationenturnier Selber das Racket in die Hand nehmen und ein paar Bälle schlagen? Am vergangenen Wochenende konnten TennisInteressierte das tun – und einen Einblick in den TC Säuliamt gewinnen. ................................................... von livia häberling Ein Sprichwort besagt, ein Spatz in der Hand sei besser als eine Taube auf dem Dach. Nun kann der Tennisclub Säuliamt zwar weder Tauben noch Spatzen in seinem Verein gebrauchen

– neue, Tennis-interessierte Mitglieder aber auf jeden Fall. Deshalb war es für den Club-Präsidenten Hans Heinrich Meier auch nicht ganz so tragisch, dass am Tag der offenen Türe am Samstagnachmittag nur eine Handvoll Leute vorbeikamen. Jene, die da waren, schienen umso mehr Interesse an einer Mitgliedschaft zu haben. Zumindest wirkten sie sichtlich vergnügt, als sie auf dem Platz die ersten Bälle schlugen. Neue Mitglieder zu gewinnen, das sei auch früher schon anspruchsvoll gewesen, erklärt Hans Heinrich Meier im Gespräch. Dies auch, weil das Säuliamt mit vier Clubs ein reichhaltiges

Tennisangebot hat. Trotzdem hat sich der TC Säuliamt in den letzten Jahren gut entwickelt: «Inzwischen dürfen wir mehr als 200 Mitglieder zählen», sagt Meier. Dabei habe man in den letzten Jahren eine gute Durchmischung erreicht: Von den Juniorinnen bis zu den Pensionären spielten alle Altersklassen auf den vier Plätzen. Hans Heinrich Meier führt das auch darauf zurück, dass die Juniorenförderung in den vergangenen Jahren mehr in den Vordergrund gerückt sei. «Das bewährt sich, beispielsweise wenn Eltern die Trainings der Junioren begleiten. Aber auch abseits des Platzes mache diese Durchmischung

Freude, sagt Hans Heinrich Meier: Im Clubhaus, das auch für externe Gäste zugänglich ist, sitzen Jung und Alt zusammen – zum Fachsimpeln, Plaudern, Lachen oder Geniessen. Die Geselligkeit sei ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens. «Ob Saisoneröffnung oder Plauschturnier, bei uns läuft auch gesellschaftlich viel.» Am Sonntag stand dann erneut das Verbindende im Vordergrund: Am Generationenturnier traten die Jungen gegen die Älteren an, die Flinksten gegen die etwas weniger Schnellen. Bunt gemischt im Doppel machte man das, was man im TC Säuliamt so leidenschaftlich gerne tut: Tennis spielen.

Die Teilnehmenden des Generationenturniers mit dem TC Säuliamt-Präsidenten Hans Heinrich Meier (von rechts) und den Vorstandsmitgliedern Adrian Matt, Heinz Graf, Urs Bächtiger und Daniele Bonandi (vorne, kniend). Vom Vorstand fehlen Daniel Küpfer, Peter Zwicky, Gaby Tengg und Mathias Jaeger. (Bild lhä)


Sport

Freitag, 6. September 2019

Tabellenführung zum Jubiläum Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Gossau – FC Wettswil-Bonstetten 1:2 (0:0) Nur drei Tage nach dem Vollerfolg in der Spitzenpartie gegen den FC Linth 04 musste der FCWB erneut antreten. Das Nachtragsspiel gegen den FC Gossau konnten die Säuliämtler in der letzten Minute für sich entscheiden und erklimmen pünktlich zur Jubiläumsparty die Tabellenspitze.

er in Schwierigkeiten zu bringen. Es dauerte jedoch bis in die 85. Minute, bis Flavio Peter sich im Gästestrafraum durchtanken konnte. Sein Abschluss und auch der Schuss des eingewechselten Schneebeli konnten noch geblockt werden. Im dritten Anlauf versenkte dann Miljkovic den Ball im Tor und startete somit das Schlussfeuerwerk der Rot-Schwarzen. Die Säuliämtler drückten nun auf den Führungstreffer. Immer wieder wurde es gefährlich vor dem Kasten der Gastgeber, die nun alles daran setzten, das Unentschieden über die Runden zu bringen.

In der Vergangenheit hatte der FC Gossau die Säuliämtler schon oft in Verlegenheit bringen können. Nach einer schwachen vergangenen Saison, in der man sich erst kurz vor Schluss vor dem Abstieg retten konnte, haben die St. Galler ihr Kader verstärkt. Dementsprechend gut sind sie in die Saison gestartet und konnten mit sieben Punkten aus vier Spielen überzeugen. Bei den Gästen aus dem Säuliamt stand man vor der Frage, wie müde die Beine nach der Spitzenpartie gegen Linth 04 seien und ob man an die gute Leistung des Wochenendes anknüpfen könne.

Lucky-Punch macht FCWB-Party perfekt

Starker Start der Ämtler Mit Rückenwind startete WB in die Dienstagspartie und zeigte den Gastgebern gleich zu Beginn seine starke Form. Bereits in der zweiten Minute konnte WB-Flügel Dzelili nach traumhaftem Solo die erste Grosschance verzeichnen. Der WB-Akteur konnte nur noch vom Heimtorwart Geisser gebremst werden. Der FCWB liess nicht locker und konnte weitere Torchancen verzeichnen. Unter anderem zischte der Kopfball von Flavio Peter am Tor vorbei. Die Anfangsphase war attraktiv anzusehen. Der FCWB, mit mehr Spielanteilen und den gefährlicheren Torchancen, stand dem Führungstreffer näher, wobei auch Gossau nun den einen oder anderen Angriff ohne grossen Erfolg lancieren konnte. Nach 25 Minuten war es erneut Dzelili, der mit einem Solo knapp vor der Strafraumgrenze ungestüm von den Beinen geholt wurde. Der Unparteiische taxierte dies jedoch als

Dem eingewechselten Philipp Allemann glückte mittels Traumtor der 2:1-Siegestreffer. (Bild Kaspar Köchli) Schwalbe des wirbligen Flügels. Weiterhin waren die Gäste die bessere Mannschaft, die auch zu den gefährlicheren Torchancen kam. Gossau war zwar bemüht, das Spiel an sich zu reissen. Bis auf ein paar Weitschüsse wurde WB-Keeper Thaler aber kaum geprüft. So endete die erste Hälfte mit einem dominanten FCWB, der stets gefährlich agierte.

Verkehrtes Bild nach der Pause Nach der Pause schien die Welt auf dem Kopf zu stehen. Die Oswald-Elf zog sich nun weiter in die eigene Hälfte zurück, während das Heimteam das Spieldiktat übernahm. Die Gossauer agierten nun sehr dominant und spiel-

Drei Spiele, drei Siege Im 4.-Liga-Spiel gegen den FC Buttikon 2 hat der FC KnonauMettmenstetten von Anfang an das Spiel unter Kontrolle und war die führende Mannschaft auf dem Platz. Obwohl der FC Buttikon 2 die ersten Spiele verloren hat und noch keine Treffer erzielen konnte, wusste der FC KMM, dass er kein einfacher Gegner in der Gruppe ist. Wie immer hatte der FC KMM von Anfang an Respekt, was auch vom Trainerduo gefordert war. Nach gut fünf Minuten war klar, dass das Spiel nicht so leicht zu gewinnen war. Der FC KMM geriet in der 8. Minute unerwartet in Rückstand, als der FC Buttikon 2 einen Penalty versenkte. Danach versuchte er, möglichst schnell den Ausgleich zu erzielen. Dies gelang nach 33 Minuten, als nach einer guten Flanke von K. Ismajlaj Mili Ismajlaj herrlich durch einen direkten Schuss das 1:1 realisierte. Die Partie war lanciert, der FC KMM spielte wieder sein Spiel, mit schnell kombinierten Aktionen. So ging es nicht lange, da kam schon der Führungstreffer durch Captain Mergim Ismajlaj, in der 39. Minute. Motiviert schaltete der FC KMM nach der Pause einen Gang hoch, doch wurde die Partie sehr oft vom Schiedsrichter unterbrochen. Nach einer kurz getretenen Ecke von K. Ismajlaj und M. Ismailaj konnte Jay Kouadio in der

68. Minute den Abpraller vom Torhüter einnetzen. Somit war das überfällige und verdiente 3:1 Tatsache.

Zwei Treffer in den Schlussminuten Nun wurde der Druck auf den Gegner erhöht. Der FC KMM wollte schnellstmöglich das Spiel entscheiden. Es war Genci Ismajlaj, der nach einer schönen Kombination in der 88. Minute den vierten Treffer erzielte. Zwei Minuten später war es wiederum Genci Ismajlaj, der den Sack richtig zumachte, mit dem verdienten 5:1. Der FC Knonau-Mettmenstetten zeigte eine gute und solide Mannschaftsleistung und war über die ganze Strecken die bessere Mannschaft. Der nächste Vollerfolg wird nun im kommenden Auswärtsspiel, am Sonntag, 8. September, um 12 Uhr im Juchhof 2 gegen den FC Mezopotamya angestrebt. (pd.) FC KMM – FC Buttikon 2 5:1 (2:1) Schulsportanlage Wygarten – 120 Zuschauer. Tore: 8. FCB (0:1), 33. Mili Ismajlaj (1:1), 39. Mergim Ismajlaj (2:1), 69. J. Kouadio (3:1), 88. Genci Ismajlaj (4:1), 90. Genci Ismajlaj (5:1) Aufstellung: M. Schacher, M.Gjini (65. A. Cantekin), J. Ewason, J. Steinemann, B. Gjoshi (60. D. Lüscher), M. Ismajlaj, G. Ismajlaj (55. A. Kouadio), L. Sefedini (75. M. Gjini), Mili Ismajlaj (70. Y. Renold) , K. Ismajlaj (75. G. Ismajlaj ) , A. Mazza Bemerkungen: FCKM ohne L. Vollenweider, D. Bekcic (verletzt), T. Erpen, F. Sula, F. Krasniqi, L. Ismajlaj (alle abwesend), N. Ahmeti (Familie).

freudig und kamen regelmässig zu gefährlichen Abschlüssen. Gossau versuchte immer wieder sein Glück über die schnellen Flügelspieler zu finden. In der 56. Minute kam Gossau zur mittlerweile verdienten Führung. Ein sehenswerter Flügelangriff mit punktgenauer Flanke wurde von Vuleta clever per Kopf verwertet. WB war nun bemüht, wieder offensiver zu agieren und das Spiel an sich zu reissen. Geschockt durch den Gegentreffer schlichen sich aber viele kleine Fehler ein. Nach rund 70 Minuten konnte sich der FCWB wieder fangen und agierte dominant und überzeugend. Auch die Einwechslungen brachten noch einmal frischen Wind ins Spiel und vermochten die Gossau-

Dann kam in der 90. Minute der Lichtblick des eingewechselten Allemann. Eine Befreiungsaktion per Kopf nutzte Allemann zum Volleyversuch aus zwanzig Metern. Der WB-Akteur traf den Ball mit voller Wucht und bugsierte das Leder ins Lattenkreuz. Ein Jahrhunderttor des Flügels brachte die Führung. Nun waren nur noch wenige Minuten zu spielen, die Gossau seinerseits nutzte, um alles nach vorne zu werfen. In der 92. Minute konnte auch Gossau noch einmal zum Schuss ansetzen, der tatsächlich am Innenpfosten landete. Der Ball gleitete der Torlinie entlang und endete im Toraus. Ein Riesenglück für WB. Nach dieser Aktion war das Spiel zu Ende und der FCWB feierte ausgelassen den Sieg und die tolle Teamleistung. Als Tabellenführer darf WB den Jubiläumsanlass geniessen und die Partie gegen den FC Zürich bestreiten. Mit 13 Punkten aus fünf Spielen grüssen die Säuliämtler von der Leaderposition, sind als einziges Team noch ohne Niederlage und somit fulminant in die neue Saison gestartet. (LSt) Matchtelegramm: Sportplatz Buechenwald, Gossau, 250 Zuschauer. FCWB: Thaler; Thalmann (61. Rüegger), Brüniger, Studer, Heini; Peter N. (75. Schneebeli), Peter F., Miljkovic; Dzelili (61. Allemann), Capone (85. Grujicic), Marjanovic

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Karate Albis in der Badi Affoltern mit Ferienpass Das Karate Center Albis organisiert im Zusammenhang mit dem Sommerferienpass gratis Karate-Lektionen in der Badi Stigeli. Die Kinder waren mit Begeisterung an der ersten Veranstaltung. Sommerzeit ist Sommerferienpass-Zeit. Auch dieses Jahr machen die Kinder und Jugendlichen davon Gebrauch. Das Karate Center Albis hat sich dem Angebot angeschlossen und organisiert während den Sommerferien Karatekurse im Stigeli in Affoltern. Was normalerweise im Dojo – der Karateschule – auf Matten stattfindet, wird nun unter freiem Himmel auf dem Rasen geübt. Das Interesse der Kinder ist gross, und auch Mädchen und Buben, die in der Sportart ungeübt sind, hatten den Dreh schnell raus: beim Karate geht es um Konzentration, Balance und Körperbeherrschung. Bevor Andi Müller ihnen die ersten Karatebewegungen zeigt, lernen die neuen Karatekas, wie man auf einem Bein steht, ohne umzufallen. Oder auf wackeligem Untergrund zu balancieren. Oder zuzuhören, wenn der Sensei – der Karatelehrer – eine Anweisung gibt. Natürlich wird auch viel gespielt, und die Kinder sind mit Begeisterung bei diesem Spiel dabei. Und die Eltern sind erstaunt, dass ihre Kinder mit so viel Konzentration mitmachen, dass es weder Geschrei noch Verletzungen gibt. Nach kurzen Trainings-Intervallen mit Hüpfen, Balancieren, Luft-Treten und -Blocken bei fast 30 Grad gibt es eine wohlverdiente Abkühlung im Schwimmbecken. Um anschliessend noch einmal eine Zeit lang konzentriert die Geheimnisse dieser faszinierenden Sportart Karate zu erkunden. Und nun sind die Buben und Mädchen ganz auf den Sport eingestellt. Auch diejenigen, die anfangs noch zögerlich oder schüchtern waren, kommen aus sich heraus und absolvieren die Übungen mit solchem Elan, dass ihnen die Eltern begeistert zurufen und klatschen. Mit einer Verbeugung, die für die asiatischen Sportarten üblich ist, endet der abwechslungsreiche Nachmittag. (pd.)

Ausgezeichnet geturnt

Gerätemeisterschaften in Bonstetten Am vergangenen Wochenende konnten die Turnerinnen und Turner aus Mettmenstetten noch einmal ihr Können unter Beweis stellen und erturnten zum Saisonabschluss 28 Auszeichnungen und vier Podestplätze an den kantonalen Gerätemeisterschaften in Bonstetten. Besonders in der Kategorie 3 konnte Mettmenstetten abräumen. Noemi Pelenk sicherte sich bei den Mädchen die Goldmedaille dicht gefolgt von ihren neun Teamkolleginnen, welche sich dicht hinter ihr zwischen Rang 10 und 56 einreihten von über 250 Turnerinnen. Bei den Knaben erkämpften sich Elias Tobler und Janis Burkhard punktegleich die Bronzemedaille. In der Kategorie 2 durfte Anouk Werder das vierte Mal in Folge einen Podestplatz feiern. Sie konnte dieses Mal die Silbermedaille entgegennehmen. Mara Hermann und Lia Cochard folgten dicht dahinter auf Rang 5, Noreen Zamora auf Rang 15, Aaliyah Pelenk auf Rang 16 und Isabel Kaussen auf Rang 22, was zu einem sensationellen Gruppenresultat zum Abschluss dieser Saison führte. Auch Nick Hutmacher konnte im K2 eine Auszeichnung ergattern mit Rang 18. In der Kategorie 4 konnten sich alle Tur-

nerinnen eine Auszeichnung erturnen, angeführt von Hannah Prechtl, welche mit Rang 6 eine Spitzenklassierung erreichte. Emanuel Foster konnte sich in der Kategorie 6 den 4. Rang erturnen und sicherte sich damit die Qualifikation für den Kantonalfinal, wo dann die Teams für die Schweizer Meisterschaft selektioniert werden. Samuel Die erfolgreiche K3 Gruppe. Mit den Rosen (v.l. ) BronzeVioletti erreichte in gewinner Elias Tobler, Siegerin Noemi Pelenk und Bronzeder Kategorie 5 den medaillengewinner Janis Burkhard. (Bild zvg.) 12. Rang und schaffte so ebenfalls den Sprung in den Pelenk 1*, Leonie Winkler 10*, Chloé Kull 19*, Kantonalfinal. Michelle Muri 25*, Aurora Romeo 25*, Karla Kübler Die Geräteriege Mettmenstetten 28*, Romina Burkhard 31*, Larina Brun 42*, Sofie kann mit diesem erfolgreichen Wo- Prechtl 54*, Jana Speckmann 56*. K4: Hanna Prechtl chenende die gelungene Saison 2019 6*, Alani Widmer 19*, Janice Meier 25*, Noelia abschliessen und sich auf die kom- Vollenweider 38*, Simea Eisenegger 55*, Nadja mende Saison 2020 freuen. (pd.) Gottsmann 70*, Michelle Meier 74*. K5A: Selina Meier 47*, Jana Eisenegger 97, Ylenia Tsianakas 103 Klassierungen Mädchen: (* = mit Auszeichnung)

K6: Jacqueline Loretz 47.

K1: Freia Gossmann 40*, Ella Feger 48*, Julia Suter

Jungs: K2: Nick Hutmacher 18*. K3: Elias Tobler

90*, Lana Wyss 169. K2: Anouk Werder 2*, Mara

3*, Janic Burkard 3*, Carl Widmann 25.

Hermann 5*, Lia Cochard 5*, Noreen Zamora 15*,

K4: Niklas Burkhard 32. K5: Samuel Violetti 12*.

Aaliyah Pelenk 16*, Isabel Kaussen 22*. K3: Noemi

K6: Emanuel Foster 4*.


Extra herkömmliches

Paradox Paradox ist das Lieblingswort meiner Tochter, schon seit ihrer Pubertätszeit, wo ohnehin alles etwas widersprüchlich erscheint. Das wohlbekannte Fremdwort stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus der Vorsilbe para (= gegen) und dem Substantiv doxa (= Meinung). Das ergibt wörtlich übersetzt: Gegen die Meinung. Und bedeutet, dass eine Aussage dem eigentlichen Wortsinn widerspricht. Paradox ist demnach, wenn jemand einen Rundbrief in einem viereckigen Kuvert verschickt, in Hosen an ein Rockkonzert geht, in einem Schaltjahr Automatik fährt oder wenn in einem bemannten Raumschiff auch Frauen mitfliegen. Auch die Ausdrücke Handschuh oder Fleischkäse sind im Grunde genommen paradox. Und es liessen sich viele weitere Beispiele anführen. Aber «weniger ist mehr», wie eine wirklich paradoxe Formulierung bestätigt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Andrej, 28. August.

Menschen im Säuliamt: Jaelle und Uta haben ein Austauschjahr hinter sich Jaelle Hurschler aus Affoltern war ein Jahr in Kalifornien, Uta Shibanuma aus Tokio ein Jahr in Affoltern. Die Erfahrungen der beiden 17-Jährigen sind teilweise dieselben, teilweise aber auch sehr unterschiedlich. ................................................... mit jaelle hurschler und uta shibanuma sprach marianne voss Eine Schweizer Schülerin absolviert ein Austauschjahr in den USA, ein Schüler aus Japan tut dasselbe in der Schweiz. Die Gemeinsamkeit der beiden 17-Jährigen: Er tritt quasi während eines Jahres an ihre Stelle, besucht dieselbe Schule in Zürich – die Fachmittelschule – und wohnt in ihrer Familie. Getroffen und kennengelernt haben sie sich Ende Juni bei ihr zu Hause in Affoltern, als sie bereits zurückgekehrt und er noch nicht heimgereist war. Für beide bedeutete das Austauschjahr eine persönliche Herausforderung und beide sagen im Rückblick: «Ich habe meine Komfortzone verlassen, meine Angst überwunden, meinen Horizont erweitert und bin nun viel offener geworden.» Jaelle Hurschler und Uta Shibanuma waren mit der Austauschorganisation AFS (American Field Service) unterwegs. AFS ist nach dem Krieg entstanden. Der Grundgedanke war, dass man gegen ein Land, in dem man eine Familie kennt, nicht in den Krieg zieht. Heute unterstützt die internationale Organisation interkulturelle Erfahrung und Schüleraustausche.

Es gab verschiedene Gründe, warum Uta in die Schweiz kommen wollte. Beim Treffen mit dem «Anzeiger» berichtet er: «Meine Eltern hatten in Luzern geheiratet. Und in der Schweiz gibt es viele verschiedene Kulturen, die haben mich interessiert.» Für Uta

Juri, 2. September. (Bilder Irene Magnin)

Klimawandel Zum Überwintern dieses Jahr Beschliesst die ganze Vogelschar Statt im Flug nach Süden ziehn Gehts mit dem Zug ab ins Tessin Martin Gut

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«Den Horizont erweitert»

Von Tokio nach Affoltern

gedankensprünge

Freitag, 6. September 2019

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge über Menschen, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben.

Jaelle Hurschler und Uta Shibanuma in Affoltern. (Bild Marianne Voss) war es aber ein sehr mutiger Schritt und den Anfang erlebte er als ziemlich schwierig. Er konnte gar kein Deutsch und verstand auch trotz Sprachunterricht den Dialekt kaum. «Und zudem war ich ziemlich schüchtern», erklärt er. In Japan sei man grundsätzlich zurückhaltender als hier. Im Klassenlager zu Beginn des Jahres habe er sich schon recht einsam gefühlt. «Doch es ging dann immer besser. Ich lernte Deutsch und ging hier in Affoltern ins Judo.» Und nun beginnt er zu schwärmen: «Ich hatte eine ganz tolle Gastfamilie, das war mein grosses Glück. Die Familie Hurschler ist meine zweite Familie geworden, meine Schweizer Familie. Sie hatten immer alle Freude, wenn ich für sie japanisch gekocht habe. Ich hatte viele ähnliche Hobbys wie mein Gastbruder: Judo, Pfadi und Bikeclub, das hat uns beide verbunden.» Er habe auch die Möglichkeit gehabt, viel von der Schweiz zu sehen. «Hier sind die Städte viel schöner als in Japan. Auch die Natur und die Berge haben mich beeindruckt.» Und das Essen in der Schweiz? «Das habe ich sehr gerne, ich liebe vor allem Raclette.»

Von Affoltern nach Kalifornien Jaelle kannte die Organisation AFS von ihrer Mutter, die als Jugendliche ebenfalls ein Austauschjahr in den USA gemacht hatte. «Ich wollte ganz bewusst meinen Horizont erweitern und auch selbstständiger werden.» Sie hatte etwas weniger Glück mit den Gasteltern. Am ersten Ort in der Nähe von Los Angeles, wo sie zusammen mit einer zweiten Austauschschülerin, aus Norwegen, wohnte, erlebte sie eine eher stressige Zeit mit den Buschfeuern. «Wir mussten sogar evakuiert werden.» Sie wertet die Erfahrung im Rückblick aber nicht negativ. «Es war für mich einfach eine echte persönliche Herausforderung.» Zusammen mit der norwegischen «Schwester» konnte sie die Gastfamilie wechseln und genoss dann bei ihrer zweiten Familie eine fantastische Zeit mit vielen Ausflügen durchs Land. Die Schule war für sie kein Problem. «Sie nehmen die Schule dort wesentlich lockerer als wir.» Und was ihr bewusst geworden sei: «Wir haben in den Schweizer Schulen wirklich ein sehr hohes Niveau, vor allem in den Sprachen.» Seit ihrer Rückkehr schätze sie unser

ÖV-System sehr. «Das war ein Nachteil in den USA. Ich war immer auf den Taxidienst meiner Gasteltern angewiesen.» Sie lebte nach dem Motto «don’t waste time», so wie die meisten Austauschschülerinnen. «Es lohnt sich, die Zeit auszukosten und nicht zu verschwenden. Dadurch kann ich Erfahrungen machen, die mein Leben bereichern.» Und das Essen? «Naja, eher ungesund und riesige Portionen.»

Abschied und Wiedersehen Der Abschied vom Gastland und vor allem von den Gastfamilien fiel beiden schwer, obwohl sie sich natürlich auch auf die Heimkehr freuten. Sie sind nun beide in der Schule in ihrer Heimat in neuen Klassen gestartet, auch das war nochmals eine Herausforderung. Jaelle besucht nun weiter die Fachmittelschule in Zürich mit Ausrichtung Pädagogik. «Ich möchte an die Pädagogische Hochschule gehen und Lehrerin werden.» Uta plant, nach der Schule an der Universität internationale Kultur zu studieren. Und natürlich möchten beide irgendwann wieder eine Reise unternehmen und ihre Gastfamilien wiedersehen.

ausflugs-tipp

Wasserschloss Hallwyl

bauernregel «September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.»

Der Spätsommer hält unaufhaltsam Einzug. Die Zeit, in der sich der Morgennebel übers Land legt, ist gekommen und warme Tage werden gerne draussen verbracht. Ganz in der Nähe bietet das Seetal eine Möglichkeit für einen unterhaltsamen und interessanten Tagesausflug: ins Schloss Hallwyl. Bei schönem Wetter erwarten den Besucher und die Besucherin im Schlosshof Stühle, Tische und Liegestühle. Der kleine Hunger kann im stimmungsvollen Schlossbistro gestillt werden. Bevor dieser aufkommt, empfiehlt sich der Rundgang durchs Schloss. In diesem erzählen ausgewählte Familienmitglieder via Audioführer die über 800-jährige Geschichte des kleinen Adelsgeschlechts von Hallwyl, berichten Bauern und Untertanen der Herrschaft Hallwyl über ihr Leben und ihre Arbeit. Auch für Kinder gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise mit einem Suchspiel durchs Schlossgelände.

Szenische Schlossführung mit «Gräfin Cécile von Hallwyl». (Bild Urs Sigg) Sehr zu empfehlen ist die szenische Führung, welche «Gräfin Cécile von Hallwyl» (1815–1893) in spannender und bildhafter Sprache vorträgt – von strengen Erziehungsmethoden, über das erste Verliebtsein, den Weg der Familie in die Politik bis zur Hochzeit mit 15 Jahren.

Weiter wird im Schloss Hallwyl die bewegte Industrie-Geschichte des Seetals von 1780 bis 1910 thematisiert. Heute ist eine Reise zum schönen Schloss Hallwyl, mit seiner zauberhaften Umgebung sehr viel kürzer und angenehmer als in den 1830erJahren ... Urs Sigg


Veranstaltungen Publikumsvortrag im Pflegezentrum Baar Donnerstag, 12. September 2019, 18.30 – 20.00 Uhr

Wie kann Traditionelle Chinesische Medizin die Schulmedizin ergänzen? Referent: Dr. med. V. Dvorak, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, Manuelle Medizin SAMM, Sportmedizin SGSM Ort: Mehrzweckraum Pflegezentrum Baar, Landhausstrasse 19, 6340 Baar. Anschliessend Apéro und offene Gesprächsrunde mit der Möglichkeit, die Praxis zu besichtigen. Ende der Veranstaltung um 21.30 Uhr. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, die Anzahl Plätze jedoch beschränkt. Eine Sitzplatz-Reservierung ist möglich per Telefon unter 041 781 55 00 oder per E-Mail unter: baar@mediqi.ch MediQi Baar Landhausstrasse 19 6340 Baar Tel. 041 781 55 00 – baar@mediqi.ch

FLOHMARKT auf dem Löwen-Platz in Hausen am Albis Food, Bar und Musik

7. September 2019 2 Samstage im Jahr 9.00 – 18.00 Uhr Parkplätze beim Chratz benützen Anmeldung an Lokalkult: Standmiete Fr. 15.– / Mitglieder Fr. 10.– Tel. 079 923 94 16 / mail@lokalkult.ch / www. lokalkult.ch

Frühschoppen mit der

Unterhaltungskapelle Ohrestüber Musikanten auf unserer Terrasse

Sonntag, 8. September 2019 ab 10.30 Uhr (nur bei schönem Wetter) Auf Ihren Besuch freuen sich Lydia Mai, Marcel Huber und das Litzi-Team

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069_2019  

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