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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 69 I 171. Jahrgang I Freitag, 8. September 2017

Für härtere Strafe

Spezieller Schulanfang Essbar oder giftig?

Benzinklau Mettmenstetten: Bezirksgericht Affoltern weist Urteilsvorschlag zurück. > Seite 5

120 Kinder dürfen das neue Schulhaus Ägerten als erste mit ihrem Lachen erfüllen. > Seite 7

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Wer nach dem Pilze sammeln böse Überraschungen vermeiden will, geht zum Kontrolleur. > Seite 9

Vorbildpotenzial Die EnergieRegion Knonauer Amt durfte sich am Forum «ecovillages» präsentieren. > Seite 11

Stallikon: durchmischtes Leben in der Kernzone Workshop zu «Wohnen im Alter und Gestaltung des Dorfzentrums» Das vom Gemeinderat initiierte Projekt «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon» und die Planung der Dorfzentrums sind ein Stück vorangekommen. Am Mittwochabend befasste sich ein Workshop damit.

Durchmischte Nutzung für Wohnund Lebensqualität Sozialvorsteherin Monika Rohr hielt denn auch schon in ihrer kurzen Begrüssung fest, dass es Ziel des Workshops sei, die dritte Phase eines 2012 vom Gemeinderat initiierten Projekts jetzt mit «realistischen Szenarien» als

Die Ebertswilerin Sarah Schmid setzt sich für die Gründung eines Jugendparlaments im Kanton Zürich ein. Vergangene Woche hat sie beim Kanton mit dem Verein Zürcher Jugendparlament ein Gründungsprojekt eingegeben. Der Antrag wird nun geprüft. 2018 soll die erste Session stattfinden. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Am Oberämtler Oktoberfest wurde wieder gefeiert, bis sich die Bänke bogen. > Seite 13

50 Jahre Ämtler Jugendmusik Die Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt sie am Samstag, 16. September, zu einem unterhaltsamen Programm in den Bezirkshauptort. Nicht nur auf die vielfältigen musikalischen Einlagen des ganzen Tages darf man gespannt sein. Am Jubiläumsabend im Kasinosaal wird die neue Vereinsfahne offiziell geweiht. ................................................... > Bericht auf Seite 20

Bereits zum vierten Mal steigt am 30. September das Kinderfest «Knonau für Afrika» mit einem spannenden Unterhaltungsprogramm. Die Einnahmen gehen vollumfänglich in die Spendenkasse und kommen dem Verein «Mamadou et Bineta» zugute, der sich für Projekte in Afrika einsetzt. ................................................... > Bericht Seite 21 anzeigen

In der Stalliker Kernzone oberhalb der Hauptstrasse soll ein intelligentes, nachhaltiges und attraktives Dorfzentrum entstehen. (Bild zvg.) Grundlage für die weitere Projektgestaltung in Fahrt zu bringen. Nicht zuletzt, weil sich die Faktenlage seit Erarbeitung des damals erarbeiteten Konzeptes «Wohnen und Leben für Ältere» massgeblich verändert hat und heute durchmischte Wohnformen gefragt sind. Es sei daher planerisch eine gute Lösung für die gesamte Kernzone zu schaffen, merkte Rohr an.

Die Teilnehmenden schälten schliesslich als wichtigste Eigenschaft eine altersdurchmischte Nutzung heraus, die das Verständnis zwischen den Generationen und die Solidarität unter der Bewohnerschaft fördert. Die räumlichen Voraussetzungen mit entsprechender Infrastruktur und Begegnungszone sollen dafür geschaffen werden.

Jugend soll Politik Michael Meier ist Vierter WM-Titel Schweizer Meister in Folge mitgestalten

Sarah Schmid setzt sich für das Zürcher Jugendparlament ein. (Bild sals)

Hunderte Bierselige

Kinderfest in Knonau

................................................... von urs e. kneubühl Welche Möglichkeiten gibt es, um das Dorfleben im Zentrum von Stallikon in Schwung zu bringen? Wie und wo wollen wir Stalliker wohnen und leben? Es waren zwei zentrale Fragen, welche am Mittwochabend im Saal Coccolino die rund dreissig Teilnehmenden am Workshop zur Zentrumsplanung beschäftigten. An Ideen, Vorstellungen und Wünschen fehlte es nicht. Gleichzeitig war man sich aber auch bewusst, dass die Ansprüche nicht zu hoch geschraubt werden dürfen; ebenso einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass in der Dorfkernzone etwas passieren muss und dass dieses Etwas intelligent wie attraktiv sein soll.

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Zum Abschluss seiner Elitekarriere hat sich Michael Meier an den Schweizer Meisterschaften der Kunstturner die Goldmedaille am Boden geholt. Dabei war der Obfelder ohne allzu grosse Ambi- Michael Meier. tionen nach Morges gereist, nachdem Ende des letzten Jahres seine Profi-Karriere ihr Ende fand. Doch Meier wollte die Gelegenheit nutzen, sich mit einem guten Resultat zu verabschieden. Entsprechend konzentriert ging er die Übung an. Er riskierte nicht alles, turnte fehlerfrei durch und setzte seine Mitkonkurrenten damit unter Druck. Diese hielten nicht stand und mussten dem Obfelder Gold überlassen. Ein Resultat, mit dem niemand gerechnet hatte. ................................................... > Bericht auf Seite 29

Die in Hausen wohnhafte Engländerin Emma Pooley wurde am Powerman Zofingen zum vierten Mal in Folge Weltmeisterin in der Duathlon Langdistanz. Anstatt wie beim Ironman das Emma Pooley. Schwimmen, steht beim Powerman zuerst 10 km Laufen auf dem Programm. Danach werden 150 Kilometer Rennrad abgespult und zum Schluss stehen 30 Kilometer Laufen an. Bei den Profis werden die ersten zehn Laufkilometer in gut 30 Minuten zurückgelegt, die Radzeit dauert gut vier Stunden und die zweite – sehr anspruchsvolle – Laufstrecke gut zwei Stunden. Emma Pooley benötigte für das gesamte Rennen 7:21.04 Stunden. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 30

Grundsätzlich zeigten sich auch einige Teilnehmende bereit, sich finanziell an der Realisierung des Projektes zu beteiligen. Ebenso wird grundsätzlich Bereitschaft zum Engagement für ein aktives Zusammenleben signalisiert. ................................................... > Ausführlicher Bericht im «Anzeiger» vom kommenden Dienstag.

«Ich war bereits zweimal gelähmt» Neben zahlreichen kleineren Unfällen war der Extremradfahrer Ruedi Zweifel einmal auf der einen Körperseite gelähmt und einmal querschnittgelähmt. Dank Spitzenmedizin und unvergleichlichem Lebenswillen ist der heute 74-Jährige immer wieder genesen und ist mit jährlich gegen 100 000 gefahrenen Velokilometern der Radfahrer, der weltweit am meisten Kilometer zurücklegt. Dabei geht es dem wohl sportlichsten Rentner der Schweiz primär um die Freude an der Bewegung und nicht um Geschwindigkeit. Wenn er ein Ziel erreicht hat, setzt er sich einfach wieder ein Neues. Ruedi Zweifel, der täglich durch das Säuliamt fährt, ist sich durchaus bewusst, dass Extremsport, wie er ihn betreibt, auch eine Suchtkomponente hat: «Doch, was gibt es gegen eine Sucht einzuwenden, die körperlich, geistig und mental fit hält?» (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 31

500 36 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schwimmbad Stigeli Die Badesaison 2017 geht offiziell am Sonntag, 17. September 2017, 16.00 Uhr, zu Ende. Die Schlüssel zu den Schliessfächern können an folgenden Tagen an der Schwimmbad-Kasse zurückgegeben werden: – Freitag, 15. September 2017, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr – Samstag, 16. September 2017, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr Dieselbe Regelung gilt auch für das Abholen von verlorenen Gegenständen. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Ablauf der Abholdaten verfügt.

Einstellung des Konkurses J. K. Schalungen GmbH, mit Sitz in Stallikon ZH, CHE-CHE-486.378.109, Langfurenstrasse 10, 8143 Stallikon, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 17. August 2017 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 4. September 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 18. September 2017 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 8. September 2017 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren

Saisonschluss Schwimmbad Obfelden Das Schwimmbad Obfelden ist noch bis Sonntag, 17. September 2017, 18.00 Uhr, geöffnet.

Der Gemeinderat und das Betriebspersonal danken Ihnen für den Besuch in der Saison 2017 und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen.

Wir bitten unsere Badegäste, die Garderobenschränke bis dann zu räumen und die Schlüssel an der Schwimmbadkasse abzugeben. Nicht abgeholte Fundgegenstände werden an gemeinnützige Institutionen weitergegeben.

Affoltern am Albis, 8. September 2017

Badmeister, Badwachen und das Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste.

Immobilienabteilung

Der Gemeinderat

Festsetzung der Kehrichtgrundgebühr 2018 Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 22. August 2018 die Kehrichtgrundgebühr für das Jahr 2018 in Anwendung von Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 19. Juni 2000 und Ziffer 2 des Gebührenreglements zur Abfallverordnung vom 6. November 2000 wie folgt festgesetzt: • Kehrichtgrundgebühr: Fr. 110.– (bisher Fr. 80.–) pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschafts- und Dienstleistungsbetrieb (zuzüglich MwSt.) Der Beschluss liegt während der Einsprachefrist in der Tiefbauabteilung der Gemeindeverwaltung während der ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Bezirksrats Affoltern sind kostenpflichtig, die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 8. September 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

KübelpflanzenÜberwinterung Wir bieten einen Überwinterungsservice an. Anlieferung ab Mitte Oktober oder nach Absprache. Wiederauslieferung ab Mitte Mai. Auf Wunsch werden die Pflanzen bei Ihnen abgeholt. Karl Bolzli, Baumschule Kappelerstr. 20, 8911 Rifferswil Tel. avisieren unter 079 654 60 50

Todesfälle Ausbau Zeisenbergstrasse (Einlenker Mettmenstetterstrasse)

Öffentliche Planauflage Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: 676 Mettmenstetterstrasse/ Ausbau Zeisenbergstrasse (Einlenker Mettmenstetterstrasse) Die Pläne liegen vom 8. September 2017 bis 9. Oktober 2017 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil (von 8 bis 12 Uhr). Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeindeverwaltung Rifferswil, zhd. Gemeinderat, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Dazu berechtigt ist, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff VRG). Rifferswil, 8. September 2017 Gemeinderat Rifferswil

Verkehrsanordnungen Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei am 29. August 2017 folgende Verkehrsanordnungen verfügt: Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

Stille Wahl Auf die Ausschreibung vom 30. Juni 2017 ist dem Gemeinderat Herbert Treichler als gültige Kandidatur vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser eine Wahlvorschlag vor. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 4. September 2017 als Mitglied des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 in stiller Wahl als gewählt erklärt: Treichler Herbert, geb. 1971, Beruf: Fahrlehrer, wohnhaft: Meiholzstrasse1, 8913 Ottenbach, parteilos

Im Zusammenhang mit der gemeinsamen Neuregelung aller Anrainergemeinden zum Befahren der Gratstrasse wird ebenfalls neu geregelt: Das bestehende Allgemeine Fahrverbot auf der Hatzental-/Bleikistrasse wird aufgehoben. Neu ist auf der Hatzentalstrasse der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Davon ausgenommen ist, ausschliesslich mit Bewilligung der Baudirektion Kanton Zürich, Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Wald, der Zubringerdienst zur Folenweid und Gut Mädikon. Auf der Gratstrasse bis zur Hinterbuchenegg ist der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Davon ausgenommen ist der Zubringerdienst. Auf der Möslistrasse ist der Zubringerdienst auch zur Hinterbuchenegg gestattet.

8. September 2017

Gegen diese Verfügungen kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Gemeinderat Ottenbach

Stallikon, 8. September 2017

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Gemeinderat

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Inkraftsetzung Reglement über die Videoüberwachung von gemeindeeigenen Liegenschaften und Infrastrukturen Der Gemeinderat hat am 11. Juli 2017 – gestützt auf Art. 12 der neuen Polizeiverordnung -– das Reglement über die Videoüberwachung von gemeindeeigenen Liegenschaften und Infrastrukturen (RViU, KRS 60.11) erlassen. Nachdem gegen den Beschluss kein Rekurs erhoben wurde, tritt das Reglement gemäss Art. 11 RViU am 1. Januar 2018 in Kraft. Stallikon, 8. September 2017 Gemeinderat

Bauprojekte

Affoltern am Albis Am 21. August 2017 ist in Baar ZG gestorben:

Johann Oehler geb. 4. November 1928, wohnhaft gewesen in Affoltem am Albis. Die Bestattung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Beyeler-Berger, Verena geboren am 22. August 1930, von Zürich und Schwarzenburg BE, wohnhaft Im Bruggen 8 in 8906 Bonstetten. Sie verstarb am 1. September 2017 in Affoltern am Albis. Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Bestattungsamt Bonstetten

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Am 3. September 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: ALDI SUISSE AG, Zweigniederlassung Perlen, AldiSuisse-Strasse 2, 6035 Perlen Bauvorhaben: Mieterausbau für ein ALDI-Verkaufsgeschäft, Vers.-Nr. 3632, Kat.-Nr. 6896, Industriestrasse 5, Industriezone

Bonstetten Bauherrschaft: Post CH AG, Post Netz, Wankdorfallee 4, 3030 Bern Bauvorhaben: Reklameanlage für Postagentur bei Spar-Filiale, Dorfstrasse 15, Kat.-Nr. 2161, Zone Kernzone Dorf KD

Hedingen Gesuchsteller: Arnold Vogler, Buchenweg 5, 8908 Hedingen Projektverfasser: Werkstatt Architektur und Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Sanierung und Umbau Einfamilienhaus, Buchenweg 5, Kat.Nr. 531, Vers.-Nr. 295; Landwirtschaftszone kantonal

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Karmon AG, Badenerstrasse 329, 8040 Zürich Bauvorhaben: Sanierung Gebäudehülle und technische Installationen bei der bestehenden Werkhalle A und Umbauten bei der bestehenden Werkhalle B (beide Gebäude Vers.-Nr. 386) auf Kat.-Nr. 3227 an der Moosstr. 31 (Gewerbezone)

Hausen am Albis

Künzler geb. Feucht, Klara geb. 15. Juni 1935, von Zürich ZH und St. Margrethen SG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Manegg in Zürich. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 12. September 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Ottenbach Am 26. August 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Haltner, Jakob geb. 15. Januar 1926, von SennwaldFrümsen SG, wohnhaft gewesen in Ottenbach mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach hat bereits stattgefunden. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. September 2017

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«Wir wollen Jugendliche zur politischen Partizipation motivieren» Die Ebertswilerin Sarah Schmid setzt sich an vorderster Front für ein Zürcher Jugendparlament ein Sarah Schmid (20) ist Co-Präsidentin des Vereins Jugendparlament Kanton Zürich. Vergangene Woche hat der Verein bei der Justizdirektion ein Projekt eingegeben, jährlich zwei Sessionen durchzuführen.

herrscht durch den Sensationsjournalismus populistischer Medien viel Unsicherheit, der wir etwas entgegenstellen wollen. Wir sind eine parteilose Plattform für politische Orientierung sowie Engagement für alle politischen Richtungen. Bei uns geht es sehr stark um politische Diskussionskultur und gegenseitigen Respekt – egal welche Meinung jemand vertritt. Im Jugendparlament ist es zentral, dass der Diskurs respektvoll ist, gerade wenn die Positionen umstritten sind. Bei uns gibt es nie Einheitsmeinungen, wie bei Parteiversammlungen und eine Sitzordnung von links bis rechts schon gar nicht.»

................................................... von salomon schneider Seit 1993 findet auf Bundesebene die Jugendsession statt, an der sich Jugendliche über den Parlamentsbetrieb informieren können, sowie Petitionen zuhanden des Bundesrats einreichen. 2014 und 2015 war auch die Ebertswilerin Sarah Schmid dabei: «Im Forum in der Wandelhalle ist mir aufgefallen, dass es in fast allen Kantonen ein Jugendparlament gibt, nur in Zürich nicht. Um dies zu ändern, hat eine Gruppe Zürcher Jugendparlamentarier 2015 den Verein Jugendparlament Kanton Zürich gegründet. 2016 haben wir die Vereinsstrukturen gefestigt und uns bei der kantonalen Vernehmlassung für die Anforderungen eines offiziellen Jugendparlaments eingebracht. Der Kanton Zürich hat den Aufbau eines Jugendparlaments nun öffentlich ausgeschrieben und wir bewerben uns mit dem Verein Jugendparlament um den öffentlichen Leistungsauftrag. 2018 soll die erste Session stattfinden.»

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

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Jacqueline Romer (l.), Generalsekretärin der Direktion der Justiz und des Innern nimmt von Dominic Täubert und Sarah Schmid die Bewerbung für das offizielle Zürcher Jugendparlament entgegen. (Bild Salomon Schneider) Bereits 34 Mitglieder aktiv Für die Projekteingabe musste der Verein beschreiben, wie er sich den Ablauf einer Jugendsession vorstellt, wobei er sich an der Jugendsession im Bundeshaus orientiert hat, welche von der Schweizer Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände organisiert wird. Der Verein Jugendparlament hat jetzt schon 34 Mitglieder, aus allen Bezirken des Kantons. Sarah Schmid ist stolz auf das Aufgebaute: «Unsere Mitglieder sind einerseits in Jungparteien aller politischen Richtungen aktiv, andererseits sind auch zahlreiche Partei-

lose dabei. Unser Mitgliederspektrum ist extrem breit. Unsere jüngsten Mitglieder sind 12 Jahre alt, die obere Altersgrenze ist mit 21 Jahren erreicht. Das Durchschnittsalter beträgt 18 Jahre und auch die Geschlechterverteilung ist sehr ausgeglichen. Zudem absolviert etwa die Hälfte der Jugendlichen eine Berufslehre und die andere Hälfte befindet sich auf dem Weg zu einer akademischen Laufbahn.» Dem Verein geht es mit dem Jugendparlament darum, nicht formale politische Bildung zu vermitteln, ein Sprachrohr für Jugendliche des Kantons Zürich zu sein und Interessen

der Jugendlichen institutionalisiert einbringen zu können. Dominic Täubert ist Co-Präsident des Jugendparlaments: «Wir versprechen uns, dass die Jugend, durch das Parlament und die daraus entstehenden Möglichkeiten mitzuwirken, politischer wird. Denn politisch ist die Jugend eine marginalisierte Gruppe. So wie Senioren in der Politik übervertreten sind, sind Jugendliche untervertreten. Das führt zu Politikentscheidungen, welche der Jugend manchmal nicht entsprechen. Ich habe aber das Gefühl, dass sich das verändert, denn Jugendparteien haben wieder mehr Zulauf. Bei Jugendlichen

Säuliämtler für Jugendparlament gesucht Momentan ist das Knonauer Amt im Jugendparlament noch stark untervertreten, jedoch mit einem Vorstandsmitglied. Sarah Schmid ist als Co-Präsidentin momentan noch die einzige Säuliämtlerin im Zürcher Jugendparlament. Interessierte können sich direkt bei Sarah Schmid melden Sarah.schmid@jupa-zh.ch. Infos zum Jugendparlament sind zu finden unter jupa-zh.ch.

Bedürfnisse von Bildung, Sport und Begegnung werden ausgewogen berücksichtigt Mettmenstetter Behörden: Ja zum Projektierungskredit für die Schulraumerweiterung Die von etwa 200 Interessierten verfolgte Informationsveranstaltung vom 28. August zur Schulraumerweiterung bekräftigt die Bedeutung und die Tragweite dieses Grossprojektes. In der nächsten Phase ist an vielen Details des Projekts «riri» weiterzuarbeiten. Den spontanen und herzlichen Applaus zum Siegerprojekt «riri» hat sich der Architekt Phillipp Esch mit seinem Planer-Team verdient. Auch von Behördenseite freuen wir uns sehr über diese Reaktion. Gerne deuten wir diese als Anerkennung für unsere seit vier Jahren betriebene behördenübergreifende Zusammenarbeit zu diesem für Mettmenstetten bedeutenden und dringend notwendigen Grossprojekt. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit, die es in diesem Ausmass in Mettmenstetten noch nie gegeben hat. Das Aufnehmen der Bedürfnisse und Anliegen verschiedenster Anspruchsgruppen ist uns, durch den Einbezug vieler Beteiligter und Nutzer, schon in der zurückliegenden Planungsphase mehrheitlich gelungen. Noch stehen aber Vorbehalte und Bedürfnisse der Anwohner und weiterer Interessengruppen im Raum. Dort werden wir, nach der erhofften Zustimmung zum Projektierungskredit, das Gespräch suchen und versuchen, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Auch dieser Herausforderung werden wir uns stellen. Schrittweise und mit viel Aufwand haben wir die Arbeiten bis zum heutigen Planungsstand vorangetrieben; nun stehen wir am 24. September

2017 vor dem zweiten Entscheid der Stimmbürgerschaft zu diesem Projekt. Bei positivem Ausgang beabsichtigen wir, im September 2018 den Stimmbürgern den Baukredit vorzulegen, den dritten und letzten Entscheid, der die Bautätigkeit dann ab 2019 auslösen sollte. Bei einem Nein zum jetzigen Zwischenschritt «Projektierungskredit» würden nicht nur vier Jahre Planungszeit weitgehend vernichtet, sondern auch das Siegerprojekt «riri» in allen Teilen abgelehnt. Eine neue Planung würde somit zu einem neuen, aufwändigen Projektwettbewerb führen und mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Dies hat auch die Erfahrung aus dem 2006 erarbeiteten und von der Gemeindeversammlung abgelehnten Projekt «artoit» gezeigt.

Weiterplanen Anlässlich der Diskussionen an der Informationsveranstaltung vom 28. August 2017 wurden wir fast ausschliesslich mit zwei – uns bereits bekannten und sehr ernst zu nehmenden – Problemfeldern konfrontiert: Erstens die Breite der Doppelturnhalle und zweitens der zu erwartende Mehrverkehr auf der Niederfeldstrasse. Die nochmals von den Vertretern der Unihockeyspieler gestellte Forderung, die Doppelturnhalle zu verbreitern, da der zuständige Verband «swiss unihockey» für neue Hallen eine solche Breite für Meisterschaftsspiele fordere, wurde auf unsere erneute Anfrage hin vom Verband umgehend beantwortet: Der Verband geht davon aus, dass auch in Zukunft Unihockeyspiele noch in ähnlichem Rahmen (also in der geplanten Halle) durchgeführt

werden können. Eine Einschränkung bezüglich Hallenmasse wäre für zahlreiche Vereine praktisch existenzbedrohend, deshalb sei davon auszugehen, dass sich mittelfristig nichts ändern werde. Soweit die Aussage des Verbandes. In der nächsten Planungsphase werden wir diese klare Aussage mit den interessierten Kreisen nochmals gewichten und auch die allfälligen Mehrkosten (Investition und Betrieb) einer Verbreiterung detaillierter abschätzen. Ebenso sind die mittelund längerfristigen Bedürfnisse sowie die verkehrsmässigen Auswirkungen, welche mit der Verbreiterung der Doppelturnhalle verbunden sind, nochmals vertieft zu klären. Auch die direkt betroffenen Nachbarn der Niederfeldstrasse haben sich verständlicherweise an der Informationsveranstaltung gemeldet. Die bereits an den fünf öffentlichen Wettbewerbs-Ausstellungsabenden vom Mai 2017 geäusserten kritischen Stimmen werden wir im Dialog weiter behandeln. Dabei sollen nicht nur die baulichen, sondern auch die betrieblichen Massnahmen des noch weiter zu verfeinernden Mobilitätskonzeptes betrachtet und wo immer im Gesamtinteresse möglich auf die Bedürfnisse der Anwohner angepasst werden.

Ja zum Projektierungskredit Die beiden den Gesamtkredit in der Höhe von 2.97 Mio. Franken beantragenden Behörden, Primarschulgemeinde und Politische Gemeinde, wie auch die im Planungsprozess beteiligte Sekundarschule sind der Überzeugung, das vorliegende Projekt erfülle die gestellten Anforderungen in ho-

hem Masse. Es überzeugt durch eine ausgewogene Berücksichtigung der Bedürfnisse von Bildung, Sport und Begegnung. Zudem wird der aufgelaufene Investitionsstau und die uns zunehmend bedrängenden Platzprobleme nachhaltig gelöst. Alle angesprochenen, im Detail zu bearbeitenden Themen sollen in der nächsten Phase weiter behandelt werden können. Unsere Meinung wird auch von der Rechnungsprüfungskommission getragen. So werben wir hier nochmals für Ihre Zustimmung am 24. September 2017 zum Projektierungskredit in der Höhe von 2,97 Mio. Franken und bedanken uns für Ihr Vertrauen. René Kälin, Gemeindepräsident und Kommunikationsverantwortlicher Raumentwicklung Weitere Infos unter www.mettmenstetten.ch, Politik/Verwaltung – Abstimmungen/Wahlen – 24.9.2017 oder unter www.ps-mettmenstetten.ch, Aktuelles.

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Ja, ich will euch tragen bis zum Alter hin. Und ihr sollt einst sagen, dass ich gnädig bin.

Freude und Schmerz liegen in einer Schale, Ihre Mischung sind des Menschen Los.

(Jochen Klepper, EKG 746)

Traurig nehmen wir Abschied von meiner Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

TO D E S A N Z E I G E

Klara Künzler-Feucht

Am 21. August verstarb unser lieber Vater, Lebenspartner, Onkel und Götti

15. Juni 1935 – 3. September 2017

Hans Oehler

Nach einem Leben im Dienst an der Familie, als Lehrerin, erfüllt von Musik und Gesang im Familien- und Freundeskreis, als Helferin in der Arztpraxis des Mannes, eine Zeit lang als Entwicklungsmitarbeiterin in Ghana musste sie die letzten Monate des Lebens kurze Zeit leiden, bis sie erlöst wurde. David Künzler-Feucht Martin und Alexandra Künzler, mit Leroy Peter und Kathrin Künzler-Suter, mit Anna Jeannine und Alain Künzler Perriard Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Dienstag, 12. September 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

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4. November 1928 – 21. August 2017

Sein Lebenskreis hat sich geschlossen. In stiller Trauer: Renato Oehler Margrit Brun und Verwandte Auf Wunsch des Verstorbenen fand die Bestattung im Kreise der Familie statt. Traueradresse: Renato Oehler, Üetlibergstrasse 82, 8045 Zürich

Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis im Friedhof Manegg, Zürich-Wollishofen. Statt Blumen zu spenden gedenke man: Schwestern von Grandchamp, Sonnenhof, Gelterkinden, Postkonto 40-44-0, CH17 0076 9016 6100 7805 9.

DANKSAGUNG

In der Gemeinde werden keine Todesanzeigen versandt. Traueradresse: David Künzler, Albisstrasse 38, 8915 Hausen am Albis

Für die grosse Anteilnahme beim Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem lieben Vater und Grossvater

Hansueli Leuenberger-Schlatter Du bist nicht mehr da, wo du warst – Aber du bist überall, wo wir sind. Victor Hugo

TO D E S A N Z E I G E Mit schmerzendem Herzen und tief traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten

danken wir herzlich. Besonders danken wir Frau Pfarrerin Susanne Sauder für die tröstenden, einfühlsamen Abschiedsworte. Auch danken wir Herrn Dr. Bischoff für die jahrelange Betreuung, Herrn Dr. Bünz vom Haus Pilatus für die medizinische Hilfe und dem Personal für die fürsorgliche Pflege. Herzlichen Dank für die Spenden an die Parkinson-Stiftung, die Spenden für Blumen und die vielen tröstenden Beileidskarten sowie allen, welche mit uns in der Kirche Abschied genommen haben. Bonstetten, im September 2017

Gilles Pierre Bänziger

Die Trauerfamilien

Kaufgesuche

6. Oktober 1941 – 30. August 2017

In Liebe lassen wir dich weitergehen auf deinem Weg, der auf keiner Wanderkarte eingezeichnet ist. Dankbar für all die schönen Stunden, die wir mit dir erleben durften und für alles, was du uns mitgegeben hast. Du wirst in unseren Herzen immer weiterleben.

Junge, aus Hedingen stammende und im Dorf engagierte Schweizer Familie mit 2 Kindern sucht

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Trudy Patric und Christine mit Nicola, Anouk und Vivien Rémy und Sarah mit Lorenz und Zoé Stefan und Doris mit Majo Claudia und Ko mit Lili und Sam Oma Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Dienstag, 12. September 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst am Albis statt. Die Urne wird um 13.30 Uhr auf dem Friedhof beigesetzt. Wer spenden möchte, berücksichtige bitte den SAC Am Albis, Postkonto 80-8250-9. Vermerk: Gilles Bänziger. Traueradresse: Trudy Bänziger, Forchliweg 4, 8914 Aeugst am Albis

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Gewerberaum Für die vielen Beileidsbezeugungen möchte ich mich auf das Herzlichste bedanken und bitte um Ihr Verständnis, dass ich als der hinterbliebene Ehemann nicht auf jedes Kondolenzschreiben antworten kann. Insbesondere möchte ich meinen Dank aber an Pfarrer Matthias Ruff ausdrücken, der zu Ehren meiner verstorbenen Frau und uns, den Trauergästen, eine sehr würdige Abdankungsfeier zelebriert hat. Meine Frau

Hanna Zieglmeier verstarb nach langer, schwerer Krankheit am Dienstag, den 15. August 2017, im 86. Lebensjahr.

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Bezirk Affoltern

19-Jähriger erhält Hanf-Zigis zurück Am Samstag, 19. August, wurde in Zwillikon ein 19-Jähriger gebüsst, weil er eine Hanfzigarette rauchte. Die Polizeibeamten konnten vor Ort nicht rechtsgenügend feststellen, ob die vom Bundesamt für Gesundheit zugelassene Zigarette manipuliert war oder nicht. Die nun durchgeführte optische Überprüfung hat ergeben, dass eine Manipulation unwahrscheinlich ist. Dem 19-Jährigen wurden die drei sichergestellten Zigaretten zurückgegeben und die Busse wurde von der zuständigen Polizistin annulliert. Die Kommunalpolizei Affoltern hat das weitere Vorgehen in Sachen CBD-Hanf mit der Kantonspolizei Zürich abgesprochen. (tro)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Heute Freitag, den 8. September, feiert Reinhold Erpen in Zwillikon seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihm ganz herzlich und wünschen ihm gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, den 9. September, feiert Karl Konrad Straub in Affoltern seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich zum Jahrestag und wünschen Freude und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 8. September, feiern Calcedonia Ceresa in Affoltern und am 11. September Verena Müller-Leutert in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen gute Gesundheit und schöne Feiern.

Freitag, 8. September 2017

Benzin geklaut und den Garagisten angefahren Bezirksgericht Affoltern weist Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft zurück Dass der 22-Jährige nach dem Benzinklau in Mettmenstetten den Garagisten angefahren hat, ist für das Bezirksgericht Affoltern eher schwere Körperverletzung statt Gefährdung des Lebens. Es weist den Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft zur Überprüfung zurück. ................................................... von werner schneiter Normale Schulzeit, eine abgebrochene Spenglerlehre, die Handelsschule, eine Arbeit bei der Versicherung und jetzt, ab Ende September, ein Praktikum als Maurer: Ein fast normaler Werdegang eines 22-jährigen Schweizers mit ausländischem Vater und Schweizer Mutter. Vor Gericht machte der junge Mann jedenfalls keinen schlechten Eindruck, auch wenn ihn Gerichtspräsident Peter Frey auffordern musste, sich seiner Mütze zu entledigen. Aus Geldmangel, wie er später betonte, kam er auf die abwegige Idee, in Mettmenstetten die Kontrollschilder eines Opels zu demontieren und zur Tankstelle bei der Garage Graf zu fahren. Dort tankte er, ohne zu zahlen, wie er das gleichenorts und zudem auch im aargauischen Wildegg

Mitinhaber Robi Graf an der Tankstelle, an der sich der Dieb ohne zu zahlen bedient hat. (Bild Werner Schneiter) bereits ein paar Tage zuvor getan hatte – auch damals fuhr er ohne Nummernschilder vor.

Auf die Motorhaube «aufgeladen» Doch diesmal wurde er bei der Garage Graf in Mettmenstetten von Mitinhaber Beat Graf und von Mitarbeitenden beim Tanken beobachtet. Als man sein

korrekt

Sekundarschule, nicht Primarschule Der Hinweis auf der Frontseite «Künftig nur noch RPK Ottenbach? («Anzeiger» vom 5. September) enthält einen Fehler. Korrekt ist: Kritiker werfen der Sekundarschulpflege (nicht Primarschulpflege) persönliche Motive vor. (Red.)

Schwere Körperverletzung? Bilder der Tankstellen-Überwachungskamera zeigen, wie der Benzindieb den Tankstellenchef angefahren hat. (Archivbild zvg.)

Wegfahren verhindern wollte, fuhr der Mann mit Kapuze auf den direkt vor dem Fahrzeug stehenden Tankstellenhalter zu und lud ihn auf die Motorhaube auf. Dabei erlitt der Schürfungen, Prellungen an der linken Hand und am linken Arm. Laut Staatsanwalt hätte sich der Geschädigte beim Sturz auf die Strasse und beim Überrollen durch ein Fahrzeug tödliche Verletzungen zuziehen können. Der Rowdy gefährdete auch andere Verkehrsteilnehmer, weil er ohne Rücksicht auf die Zürichstrasse hinausfuhr. So musste ein Lenker brüsk bremsen, um eine Kollision zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft erkennt darin eine skrupellose Gefährdung des Lebens sowie eine grobe Verletzung von Verkehrsregeln. Vor Gericht kam es zum abgekürzten Verfahren, weil sich die Anklagebehörde mit dem Delinquenten und dessen Anwalt auf ein Strafmass einigte: 15 Monate Gefängnis bedingt, eine Probezeit von drei Jahren und eine Busse von 1500 Franken. Zudem soll gemäss Staatsanwaltschaft eine am 4. Februar 2016 ausgefällte Geldstrafe von 15 Tagessätzen à 30 Franken widerrufen werden, die er wegen eines früheren Verkehrs-

delikts (grobe Verletzung von Verkehrregeln kassiert hatte.

Nun eine härtere Strafe? Warum er denn nicht bezahlt habe? «Aus Geldgründen», sagte der Mann vor Gericht knapp und machte geltend, aus einer Notwehrsituation heraus weggefahren zu sein. Er habe sich von den «aggressiven Männern» an der Tankstelle bedroht gefühlt. Diese hätten ja einfach die Polizei rufen können …, fügte er bei. Das Bezirksgericht Affoltern beurteilt sein Handeln völlig anders. Es sieht darin – anders als die Anklagebehörde – nicht einfach eine Gefährdung des Lebens, sondern spricht von schwerer Körperverletzung. Nach längerer Beratung wies es den Urteilsvorschlag zur Neubeurteilung an die Staatsanwaltschaft zurück. «Sie hatten den Tankstellenchef vor sich und dann Gas gegeben. Im schlimmsten Fall hätte er überfahren werden können. So haben Sie zumindest eine schwere Körperverletzung in Kauf genommen», begründete Gerichtspräsident Peter Frey. Der Mann muss nun mit einer härteren Strafe rechnen. anzeige

Hoch riskantes Rennen Ein Käser als Raser 16 Monate bedingt und 2000 Franken Busse im dichten Verkehr Bedingte Freiheitsstrafen für drei Raser Mit bis zu 177,5 km/h fuhren sie am 4. Juni auf der A4 in Wettswil durch den dichten Pfingstsonntagsverkehr. Wegen qualifizierter grober Verkehrsregelverletzung verdonnerte die Staatsanwaltschaft drei britische Raser nun zu bedingten Freiheitsstrafen von 13 und 14 Monaten. Am Pfingstsonntag, 4. Juni, 17.15 Uhr, verhaftete die Kantonspolizei Zürich drei Lenker von Hochleistungssportwagen wegen des dringenden Verdachts der qualifizierten groben Verletzung der Verkehrsregeln (Raserdelikt). Die abgeschlossenen Ermittlungen ergaben, dass die drei beschuldigten Briten ihre Personenwagen der Marke Nissan GTR auf der Autobahn A4, ausgangs Islisbergtunnel, Gemeindegebiet Wettswil, mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 177,5 km/h lenkten. Diese hochriskante Fahrweise erfolgte zudem im dichten Pfingstsonntagsverkehr. Sie schufen so eine erhöhte Gefahr einer Auffahrkollision

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mit Verletzungs- oder Todesfolgen. Diese Fahrweise erfüllt den Tatbestand der qualifizierten groben Verkehrsregelverletzung.

Fahrzeuge nicht eingezogen Die Untersuchung ist inzwischen abgeschlossen und die Beschuldigten wurden aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Staatsanwaltschaft und die Beschuldigten haben sich auf den Abschluss des Verfahrens in einem abgekürzten Verfahren mit bedingten Freiheitsstrafen von 13 und 14 Monaten geeinigt. Die sichergestellten Fahrzeuge konnten nicht eingezogen werden, da sich diese nicht im Eigentum der Beschuldigten befinden. Die Untersuchung war sehr zeitaufwendig, weil in Zusammenarbeit mit der technischen Abteilung der Kantonspolizei und dem Forensischen Institut Zürich die in den Fahrzeugen aufgezeichneten Daten ausgelesen, ausgewertet und die Zuverlässigkeit und Genauigkeit beurteilt werden mussten. (pd.)

16 Monate bedingt und eine Busse von 2000 Franken kassierte ein Kosovare aus dem Zürcher Oberland, der auf Rifferswiler Gemeindegebiet mit 160 km/h die signalisierte Höchstgeschwindigkeit um 80 km/h überbot. Das Bezirksgericht schloss sich dem Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft an. Am 21. Juli 2016, nach 19 Uhr, drückte der Mann auf der Albisstrasse in Rifferswil, Höhe Schützenhaus Richtung Mettmenstetten, ganz schön aufs Gaspedal seines Audi Quattro. Die Messung ergab auf diesem Tempo-80-Bereich eine Geschwindigkeit von 160 km/h, abzüglich 7 km/h Toleranz. Mit der Raserei habe der Mann wissentlich und willentlich das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern in Kauf genommen, hält die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift fest. Den von ihr verfassten Urteilsvorschlag akzeptierte der Beschuldigte: 16 Monate Gefängnis bedingt bei einer Probezeit von fünf Jahren und einer Busse von 2000 Franken für qualifi-

zierte, grobe Verletzung von Verkehrsregeln. Zudem wird dem Raser die Weisung erteilt, an einem Lernprogramm für risikobereite Verkehrsteilnehmer und an Nachkontrollgesprächen vom Amt für Justizvollzug teilzunehmen.

Urteilsvorschlag gerechtfertigt Vor Gericht sagte der Mann, der keine Berufsbildung hat und heute zu 50 Prozent in einer Käserei angestellt ist, nicht allzu viel. Denn mit Blick auf seine beiden Vorstrafen – FahrzeugEntwendung zum Gebrauch und Fahren in angetrunkenem Zustand (Fiaz) – kommt der schon längere Zeit in der Schweiz lebende Kosovare gut weg. «Ich habe mich entschieden, den Sachverhalt zu anerkennen», sagte er dem Gerichtsvorsitzenden Peter Frey, ohne sich zum Raser-Vorfall zu äussern. Das Bezirksgericht akzeptierte in diesem Fall den Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft vollumfänglich. Dieser sei angesichts der massiven Geschwindigkeitsübertretung gerechtfertigt. «Wichtig ist, dass Sie dieses Lernprogramm absolvieren», schloss der Vorsitzende. (-ter.)


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Freitag, 8. September 2017

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Die ersten im neuen Schulhaus Für 120 Kinder in Wettswil war es ein ganz spezieller Schulanfang Am Montag, 21. August, sind rund 508 Schülerinnen und Schüler von Wettswil ins Schuljahr 2017/18 gestartet, insgesamt sieben Kindergartenund 18 Primarschulklassen. 120 Kinder dürfen das neue Schulhaus Ägerten nun als erste mit ihrem Lachen erfüllen. Alle waren gespannt, was sie erwarten würde. Die ersten Reaktionen waren durchweg positiv: «Wow, cool», «oh, so modern», «schön hell», «mega Bibliothek!» und vieles mehr. Aufgrund dieses speziellen Anlasses, gab es vor der grossen Pause eine kurze Vorstellungsrunde mit allen Klassen, Lehrpersonen, dem Hort- und «Bibiteam» sowie dem Hausdienst. Bevor es zum ersten Mal in die grosse Pause ging, verdankten die Schulkinder mit dem «Wettswilerlied» den Blumenstock, den jede

Ein Rücktritt zum Legislaturwechsel Im Zuge der Gesamterneuerungswahlen vom kommenden Frühling wird es mit der ablaufenden Legislatur zu einem Rücktritt aus der Schulpflege kommen. Corina Schwald, Finanzvorsteherin, wird ihr Amt niederlegen und ihre Tätigkeit für die Primarschule Wettswil beenden. Die Schulpflege bedauert den Abgang von Corina Schwald sehr und dankt ihr herzlich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 9 Jahren.

Singende Kinder vor dem neuen Schulhaus Ägerten in Wettswil. (Bild zvg.) Klasse von der Schulpflege zur Begrüssung erhalten hatte. Alle freuen sich sehr über das gelungene Bauwerk. Der Einzug ins neue Schulhaus fand termingerecht statt und alle provisorischen Klassenzimmer konnten aufgehoben werden. Einzig die Umgebungsarbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen. So kann der Spielplatz bis zu den Herbstferien noch nicht benutzt werden, da die Begrünung noch etwas Zeit benötigt.

Eröffnungsfest am 28. Oktober Die eigentliche Eröffnungsfeier findet am 27. und 28. Oktober statt. Am Freitagabend findet eine offizielle Feier für geladene Gäste statt. Ab 22 Uhr stehen die Türen auch für die Öffentlichkeit offen: Bei Barbetrieb und Musik von «Round of Sound» kann man auf das gelungene Bauwerk anstossen. Am Samstag findet dann ein Volksfest für die ganze Wettswiler

Bevölkerung statt. Passend zu den vielfältigen Nutzungen des neuen Gebäudes gibt es ein reichhaltiges Programm. Insbesondere die Schüler tragen einen wesentlichen Teil zu diesem Fest bei. Die Vorbereitungen für diesen besonderen Tag laufen bereits auf Hochtouren. In der Projektwoche vom 23. bis 27. Oktober 2017 wird alles für das Einweihungsfest vorbereitet, gebastelt, gekocht und es werden fleissig Singproben einberufen, damit sich

dann am Fest alle an den Produktionen erfreuen können. Aber auch Elternrat, Bibliothek, Hort und Schulpflege warten mit Angeboten auf. Und als Hauptattraktion für die Kinder gibt es ein Konzert von Andrew Bond. Selbstverständlich bietet sich Gelegenheit, das neue Gebäude zu besichtigen. An Führungen werden Mitglieder der Baukommission die verschiedenen Räume im Detail zeigen und erklären. (RoS)

Tipps und Tricks fürs Albisgüetli Schiesstraining fürs Knabenschiessen in Mettmenstetten Verschiedene Schützenvereine im Bezirk bieten alljährlich ein Schiesstraining fürs Knabenschiessen an. Beim Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten fand dieses am Mittwoch statt. ................................................... von andrea bolliger Traditionsgemäss treten vom 9. bis 11. September rund 4500 Jugendliche im Zürcher Albisgüetli im Schiesswettkampf gegeneinander an. Es geht um den Titel des Schützenkönigs oder der Schützenkönigin. Neben dem prestigeträchtigen Titel winken dem Gewinner und Teilnehmenden ab 26 geschossenen Punkten Geld- und Sachpreise. Es ist 13 Jahre her, seit der letzten siegreichen Teilnahme aus dem Säuliamt. 2004 wurde Fabienne Frey aus Zwillikon Schützenkönigin, zehn Jahre davor Marcel Steiner ebenfalls aus Zwillikon. Verschiedene Schützenvereine im Bezirk bieten alljährlich Schiesstrainings für interessierte Jugendliche an. Jenes des Schützenvereins Dachlissen-Mettmenstetten fand am vergangenen Mittwochnachmittag im Schützenhaus Wissenbach in Mettmenstetten statt. anzeige

Leon wird am Wochenende zum ersten Mal am Knabenschiessen teilnehmen. Willi Stooss weist ihn ein. (Bild Andrea Bolliger) Für die Teilnahme am Knabenschiessen sind 13- bis 17-Jährige aus dem ganzen Kanton zugelassen. Seit 2016 sind Jugendliche ab 15 Jahren zu Jungschützenkursen zugelassen. So könnten wesentlich mehr erfahrene Schützinnen und Schützen am Knabenschiessen teilnehmen. Der Mettmenstetter Leon Fehr ist gerade 13 Jahre alt geworden, wenn er am Knabenschiessen antritt. An der letzten Chilbi und auf der Internetseite des Schützenvereins Dachlissen-Mett-

menstetten wurden er und sein Vater auf das Training aufmerksam. Geschossen wird liegend, mit dem Sturmgewehr 90, auf eine Distanz von 300 Metern, genau wie am Knabenschiessen. Dort stehen jedem Jugendlichen fünf Schuss Einzelfeuer zu. Scheibentreffer geben einen zusätzlichen Punkt. Somit kann ein Punktemaximum von 35 Punkten geschossen werden. Probeschüsse gibt es dort keine. Dafür dürfen beim Training so viele Durchgänge absolviert werden, wie

man will und mag. Die erste Passe ist vom Verein offeriert, jede Weitere kostet an diesem Nachmittag 2 Franken. Leon wird von Instruktor Willi Stooss eingewiesen. Neben dem Gehörschutz empfiehlt er ihm, sich eine Jacke anzuziehen. Denn die herausfallenden Patronen seien heiss, erklärt er. Das Gewehr muss so an die Schulter angelegt werden, dass wenn man durch den Diopter und das Korn schaut, das Schwarze der Scheibe möglichst in der Mitte anvisiert wird.

Man solle nicht zu lange warten bis zur Schussabgabe, sonst werde man unruhig, rät der Instruktor. Ebenfalls wichtig sei die Atemtechnik, erklärt Alois Zemp. Wenn beim Ziehen am Abzug der Druckpunkt erreicht ist, müsse man den Atem anhalten, erklärt er. Das tönt logisch, wenn man es weiss. Alois Zemp hat im alljährlich im Winter stattfindenden Jugendkurs schon vielen Jugendlichen den Schiesssport nähergebracht. Die richtige Atemtechnik liesse sich nicht mit ein paar Trainingsschüssen aneignen, relativiert er. Neben dem Handwerk sei die Konzentration und dazu ein gutes Auge das Wichtigste. Nach einer zweiten Passe gönnt sich Leon eine Pause, bevor er noch ein drittes Mal die fünf Schüsse abgibt. Jetzt ist er schon besser zufrieden mit dem Ergebnis. Der 13-jährige Raphael Koch hat bereits Erfahrung im Schiesssport. Auch für ihn ist es die erste Teilnahme am Knabenschiessen. Deshalb nimmt er gerne die Ratschläge von Instruktor Alois Zemp entgegen. Zur Unterstützung zieht er sich eine Augenklappe an, welche das nicht anvisierende Auge verdeckt. Er schiesst zwei Durchgänge und erreicht beim zweiten Mal 29 Punkte. Instruktor und Schütze sind zufrieden.


Veranstaltungen Urs Weber Wir gratulieren zur bestandenen PrĂźfung als Ingenieur und wĂźnschen dir alles Gute auf deinem Lebensweg. Deine Eltern, J. und M. Weber, Wettswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. September 2017

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Im Bezirk ist die Pilzsaison im Gang Der Herbstwald lockt wieder mit Pilzen. Die Kontrolleure des Bezirks raten allerdings dringend, gesammelte Pilze prüfen zu lassen. Das ist auch nötig: In den beiden letzten Jahren sortierten sie nämlich über zwei Kilogramm Giftpilze aus den Körben. ................................................... von hans-peter neukom Seit August haben im Bezirk die Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleure in Affoltern und Jonen ihre Türen der Kontrolllokale wieder geöffnet. Auf die letztjährige Pilzsaison im Säuliamt angesprochen, antwortet Balint Berg, einer der vier Affoltemer Pilzkontrolleure, nicht gerade begeistert. Sie sei im Vergleich zu vergangenen Jahren eher mässig ausgefallen. «Vor allem die bei ‹Schwämmlern› beliebten Steinpilze zeigten ihre Fruchtkörper nur selten», sagt der Pilzexperte. Dies bestätigt auch Pamela Roesch, Pilzkontrolleurin in Jonen. So wurden 2016 in beiden Kontrollstellen des Bezirks bei 87 Kontrollen nur gerade rund 57 Kilo Pilze geprüft. Davon waren 47,5 Kilo essbar und 7,5 Kilo ungeniessbar. In den letzten beiden Jahren

In den Wäldern des Bezirks können wieder Pilze für die Küche gesammelt werden. (Bilder Hans-Peter Neukom)

Essbar oder giftig? Wer keine bösen Überraschungen erleben will, sollte immer zum Pilzkontrolleur.

wurden aber auch 2,4 Kilo Giftpilze aus den Körben sortiert. Darunter waren sogar zwei stattliche Exemplare

rolleur, sondern auch das anregende Fachsimpeln mit ihm. Ein «vergifteter» Affoltemer Sammler bringt es auf den Punkt: «Beim leisesten Zweifel lasse ich mein ganzes Sammelgut immer von einem ausgewiesenen Fachmann prüfen. Dies ist allemal sicherer, als ein Pilzragout zum Leidmahl zu machen.»

tenen Fällen sogar zum Tod führen. Warum solch unkundige Sammler keinen Pilzkontrolleur aufsuchen, sei ihnen allerdings ein Rätsel, sagen die beiden Pilzexperten Roesch und Berg. Sie betonen dabei: «Ein Pilzkontrolleur würde die Giftpilze sicher erkennen und aussortieren – und das in der Regel erst noch kostenlos.»

Durchfall und Erbrechen

Was bringt die Pilzsaison 2017?

Aber nicht nur Speisepilze, sondern auch Giftpilze wie der Wurzelnde Bitter-Röhrling (Boletus radicans) zeigen bereits ihre Fruchtkörper, auch im Bezirk. So wurden von der Joner Kontrolleurin bereits mehrere Exemplare dieses Giftpilzes aus den vorgelegten Pilzernten ausgeschieden. Der gefährliche Giftpilz wird von unkundigen Sammlern gerne mit dem Steinpilz (Boletus edulis) aus der gleichen Gattung verwechselt. Im Gegensatz zum feinen Steinpilz kann der Wurzelnde Bitter-Röhrling rund zwei Stunden nach der Pilzmahlzeit zu heftigen Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen führen. Durch den anhaltenden Durchfall kann es schon bald zu einem beunruhigenden Flüssigkeitsverlust kommen. Mit dieser Austrocknung des Körpers geht ein Verlust an lebensnotwendigen Stoffen wie Natrium, Kalium, Magnesium und ChloridIonen (Elektrolytverlust) einher. Wird der Elektrolytverlust nicht rechtzeitig kompensiert, kann dies insbesondere bei Kindern und alten Personen rasch zu schweren Krämpfen und andern Körperfunktionsstörungen und in sel-

Tox Info Suisse registrierte bis Ende August rund 250 Anfragen zu Vergiftungen mit Pilzen beim Menschen. «Das sind etwas mehr als zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr, sagt Katharina Schenk-Jäger, Pilzexpertin und Ärztin, Tox Info Suisse.» Das Pilzvorkommen im Kanton Zürich blieb vor allem im Mai und Juni für passionierte Pilzler um einiges hinter den Erwartungen zurück. Grund dafür waren wohl die geringen Niederschläge und hohen Temperaturen im Flachland. Denn der Mai und Juni waren nördlich der Alpen an vielen Orten überdurchschnittlich trocken und heiss, vor allem in der Nordwestschweiz, laut Meteo Schweiz. Und was können Sammler heuer von der Pilzsaison erwarten? «Das ist schwierig vorauszusagen. Pilze sind launische und sensible Individuen und bergen noch viele Geheimnisse. Allenfalls lassen sich Tendenzen abschätzen», sagt Pamela Roesch. Ein vermehrtes Pilzwachstum benötige vor allem ein feuchtwarmes Klima. Trockenheit, Kälte und Bise seien schlecht für eine artenreiche Pilzflora.

Pilzkontrollen: Gemeinden stehen in der Pflicht Trotz eines engen Netzes von rund 280 Pilzkontrollstellen schweizweit ereignen sich jedes Jahr auch im Kanton Zürich leichte und schwere Vergiftungen durch nicht kontrollierte Pilze. Verwechslungen, Unwissenheit, Nachlässigkeit und Selbstüberschätzung spielen bei Pilzvergiftungen eine wesentliche Rolle. Doch wo kann man seine geernteten Schwämme kontrollieren lassen? Im Kanton Zürich sind die 168 Gemeinden gemäss der Kantonalen Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 10. September 2014, Art. 11, wie folgt verpflichtet: «Die Gemeinden stellen sicher, dass Private ihre Pilze kontrollieren lassen können. Sie bestellen hierfür Pilzkontrolleurinnen und Pilzkontrolleure und melden diese dem Kantonalen Labor.» Viele Gemeinden haben sich zusammengeschlossen und unterhalten gemeinsam eine Pilzkontrollstelle. Im Kanton Zürich sind so 33 Kontrollstellen vorhanden, davon zwei (Affoltern und Jonen) für das Säuliamt.

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Der Affoltemer Pilzkontrolle sind die Gemeinden Aeugst, Hausen, Hedingen, Kappel, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil angeschlossen. Sie wird von vier Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleuren geleitet und befindet sich im Clubraum des Bachhauses am Bachweg 7 in Affoltern. Öffnungszeiten ab August bis Ende Oktober: Mittwoch, Samstag und Sonntag 18.30 bis 19 Uhr. Während den Schonzeiten vom 1. bis 10. jeden Monates bleibt das Lokal geschlossen. Der Pilzkontrollstelle in Jonen sind die Gemeinden Ottenbach und Bonstetten angeschlossen. Diese wird von Pamela Roesch geleitet und befindet sich am Feldweg 5 in Jonen. Öffnungszeiten ab Mitte August bis Ende Oktober: Samstag und Sonntag von 17 bis 18 Uhr. Von Montag bis Freitag werden Pilze nach telefonischer Vereinbarung geprüft. (hpn) Infos zu Pilzkontrollstellen, -sammelvorschriften und Pilzvergiftungen unter www.vapko.ch und www.toxinfo.ch.

des tödlich giftigen Grünen Knollenblätterpilzes. Dies zeige einmal mehr, dass Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleure eine wichtige Aufgabe im Dienst des Gesundheitsschutzes erfüllen, betonen die beiden ausgewiesenen Kontrolleure Roesch und Berg.

Rückversicherung Pilzkontrolleur Durch die Ende Juli und im August starken Niederschläge sprossen die Pilze bereits in den letzten Wochen aus dem Boden, auch in den Wäldern des Bezirks. Die Saison habe um einiges besser als letztes Jahr begonnen, sagen die Pilzexperten. «Zurzeit findet man Speisepilze wie Steinpilze, Flockenstielige Hexen-Röhrlinge, RotfussRöhrlinge, Reizker, verschiedene Täublinge und Champignons sowie Riesenschirmpilze. Auch in höheren Regionen wie dem Berner Oberland oder dem Bündnerland können seit einigen Wochen vermehrt Steinpilze und Eierschwämme geerntet werden», so Balint Berg. Mitte August prüfte er zudem eine grosse Menge von fünf Kilo des stark bitteren, ungeniessbaren Gallen-Röhrlings, welche Sammler zur Kontrolle brachten. Sie seien der Meinung gewesen, dass es sich um feine Steinpilze handle. Die ganze Ernte musste leider beseitigt werden. Doch sind wirklich alle selbst gesammelten Pilze essbar? Gerade Kenner wissen, dass zahlreiche Speisepilze giftige Doppelgänger haben. Und selbst wenn sie sich ihrer Ernte recht sicher sind, schätzen sie nicht nur die Rückversicherung durch den Pilzkont-


Bezirk Affoltern

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zwischen-ruf

EnergieRegion Knonauer Amt mit Vorbildpotenzial Das Säuliamt zu Gast am 6. Forum «ecovillages» in Les Diablerets Die Energieregion Knonauer Amt durfte sich am 25. August am Forum «ecovillages» als positives Beispiel für ein partizipatives Projekt im Dienste der Energiewende präsentieren.

eine sehr hohe Wohn- und Lebensqualität auf.

Dank regionaler Zusammenarbeit tiefe Projektkosten

................................................... von peter ackermann* Das Forum «ecovillages» befasst sich mit der Entwicklung der Gemeinden in den Bergen und Tälern. Was muss geschehen, damit diese in ökonomischer und ökologischer Sicht eine stabile Zukunft haben? Die Klimaveränderung, aber auch allgemeine Veränderungen in Touristenregionen zwingen die Kommunen, ihr Schicksal aktiv in die Hände zu nehmen. Das Forum will einen aktiven Beitrag dazu leisten, indem es einerseits die Probleme anspricht und andererseits Wege aufzeigt. Dazu gehören positive Beispiele aus der Praxis, von denen gelernt werden kann. Das Knonauer Amt mit seinen 14 Gemeinden, der Standortförderung und der EnergieRegion Knonauer Amt wurden zum diesjährigen 6. Forum eingeladen, um die Region und ihre Fortschritte im Energie- und Umweltbereich zu präsentieren. Charles Höhn konnte anhand der neueren Geschichte des Knonauer Amtes aufzeigen, dass Gemeinden in Zweckregionen viel bewirken können, wenn alle Beteiligten einen gemeinsam definierten Weg zu gehen bereit sind. Im Säuliamt waren es nicht zuletzt Wirtschaftskreise, die 2002 vor einer «Limmattalisierung» durch die kommende Eröffnung der Autobahn warnten. Die Gemeinden gaben schliesslich 2003 den Auftrag zur Erarbeitung eines Leitbildes, was nach dessen Genehmigung zur Standortförderung Knonauer Amt führte. Überkommunale Projekte wurden ab dann gemeinsam angegangen und umgesetzt, so auch das Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt». Den

Gut besuchtes Forum «ecovillages» in Les Diablerets mit Vertretern aus Gemeinden, Wirtschaft und Tourismus. (Bild zvg.) Start dazu machten die energiepolitischen Bestandesaufnahmen der Gemeinden 2010.

13,6 % Anteil der Erneuerbaren am Verbrauch Damals im Schweizer Schnitt noch unterdurchschnittlich, hat sich die Region mit Stand 2016 in Sachen nachhaltige Energie erfreulich entwickelt. So deckt sie ihren Energieverbrauch für Strom und Wärme zu 13,6 % durch erneuerbare Energie, die in der Region erzeugt wird. Das ist über dem Schweizer Durchschnitt (10,6 % Erneuerbare ohne Wasserstrom). Alle, Private, Unternehmen und Betriebe sowie die Gemeinden, tragen zu diesem Resultat bei. Mit Aktivitäten, Massnahmen und Projekten wurde der Boden dazu gelegt. Durch die Ausführung von Sanierungsmassnahmen im Gebäude- und Effizienzbereich und den Bau von Anlagen zur Produktion von erneuerbarer Energie wurde aus Plänen Realität. Aufträge ans Gewerbe und Einsparungen bei den Energiekosten für den Einzelnen sind die positive Folge.

Wertschöpfung steigern, Geld in der Region behalten Über Gebäudesanierungen im Förderprogramm wurden von 2010 bis 2015 pro Jahr 4,7 Mio. Franken an Aufträgen ausgelöst. Beim StromeffizienzProgramm ergab sich in 2¼ Jahren ein Auftragsvolumen von 1,1 Mio. Franken. Aufträge, die dem Gewerbe zugutekommen. Das Knonauer Amt hat die mehr als doppelt so hohe Energieleistung bei den Erdsonden-Heizungen wie der Kanton. Die Gesamtleistung entspricht rund 5,9 Mio. Liter Heizöl leicht. Bei Fr. 80.-/pro 100 Liter ergibt das 4,7 Mio. Franken. Geld, das hier bleibt und nicht ins Ausland geht. 13 Jahre nach Verabschiedung des Leitbildes und der Zielsetzung «Der ländliche Raum der Region soll erhalten bleiben» darf festgestellt werden, dass dies weitgehend gelungen ist. Trotz hohem Siedlungsdruck nahm das Baugebiet der Region seit 2004 um nur 2,5 % zu. Das Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt» leistete in den Bereichen «Umwelt» und «Wirtschaft» wie auch «Gesellschaft» einen positiven Beitrag. Über alles gesehen weist das Knonauer Amt

Eindruck machte bei den anwesenden Gemeindevertretern der finanzielle Effekt der Zusammenarbeit. Im Bezirk Affoltern konnten die einzelnen Gemeinden bei der Beschaffung der Grundlagen- und Planungsdaten (Bestandesaufnahme, Energieplan usw.) bis zu 60 % an Kosten sparen. Die Standortförderung hat als Koordinator und Projektleiter ihren Teil dazu beigetragen. «Um die herausfordernden Ziele zu erreichen, braucht es das Zusammenwirken von Gemeinden, Wirtschaft und Gesellschaft mit Aktivitäten, Massnahmen und Projekten», so die Aufforderung an die Forumsteilnehmer. Die Vorstellung des Säuliamts und des Projekts «EnergieRegion Knonauer Amt» kam beim Auditorium des 6. Forum «ecovillages» sehr gut an. Im Podiumsgespräch attestierte Thierry Meyer, Chefredaktor «24 heures», dem Knonauer Amt eine lobenswerte Zusammenarbeit der Gemeinden und wertete die «EnergieRegion Knonauer Amt» als ökologisch wie auch ökonomisch wirksames Projekt. * Der Autor ist Mitglied des Forums Energie-Umwelt der Standortförderung Knonauer Amt.

zur sache Ecovillages Dieses Jahr konzentrierte sich Ecovillages auf Alternativen, die den Bergdörfern und Regionen zur Verfügung stehen, um neue Wirtschaftsaktivitäten zu entwickeln, sowie Ressourcen besser zu schonen. Ecovillages konzentriert sich auf die spezifische Identität der Dörfer und die Rolle, die sie in der Zukunft spielen werden.

Wasserrohrbruch im «Seewadel» Das Leck konnt noch nicht geortet werden Wegen eines Wasserrohrbruchs an unbekannter Stelle müssen die Bewohner im Haus zum Seewadel vorübergehend aus Plastikgeschirr essen und sich mit einer beschränkten Kaffeeauswahl begnügen.

Trotz sichtbarem Wasser, wurde das Leck noch nicht gefunden. (Bild zvg.)

Im Keller des Hauses zum Seewadel tropft es seit einiger Zeit von der Decke. Das Wasser wird mit Auffangeimern gesammelt. Bisher konnten die Leckagen nicht geortet werden. Am Montag, 4. September, wurde nun ein grossflächiger Wasseraustritt bei der Decke des Untergeschosses festgestellt. «Man könnte hier beim Vorbeigehen duschen», sagt Verena Feller, Geschäftsleiterin Haus zum Seewadel, besorgt. Vermutet wird der Leitungsbruch im Bereich der Küche. Die Ortung gestaltet sich allerdings schwierig. Zu den Begleiterscheinungen der Lecksuche gehören nicht nur Staub, Lärm und eine zum Teil stillgelegte Küche, sondern auch fehlende Frischwasserzufuhr. Verschiedene Geräte sind direkt an die Wasserleitung angeschlossen. So funktionieren weder Abwaschnoch Kaffeemaschine. Für die Bewohner heisst das, aus Plastikgeschirr es-

sen und nur eine beschränkte Kaffeeauswahl. Derzeit werden Notwasserlei-

tungen verlegt, damit der Betrieb aufrechterhalten werden kann. (FeV)

Blumen und Glückwünsche zum 99. Am Dienstag, 5. September, konnte Emma Frei im Haus zum Seewadel in Affoltern ihren 99. Geburtstag feiern. Nicht nur das ganze Pflegeteam, welches der Jubilarin ein Ständchen darbrachte, erwies ihr die Ehre, auch der für das Altersheim zuständige

Gemeinderat Hermann Brütsch war anwesend und überreichte der glücklichen Bewohnerin im Beisein der Geschäftsleiterin einen Blumenstrauss. Die Angehörigen freuten sich mit der Jubilarin und feierten diesen hohen Geburtstag mit ihr. (FeV)

Gemeinderat Hermann Brütsch und «Seewadel»-Leiterin Verena Feller gratulieren Emma Frei mit Blumen zum 99. Geburtstag. (Bild zvg.)

Grenzenlose Dankbarkeit Manchmal fahre ich ins ehemalige Kloster Ittingen. Das ist ein schöner Ort für Tagungen und Seminare. Meines beginnt am Samstag, dem 19. August, mit einem Frühstück. Ich betrete den grossen Saal und – was ist denn hier los? Kindergeschrei hallt mir entgegen. Babys sitzen auf Hochstühlchen und werden mit Brei gefüttert, etwas grössere hocken brav neben ihren Eltern, besonders forsche tapsen umher, ein paar Kinder flitzen im Rollstuhl durch den Saal. Ich höre mehrere Sprachen. Laut ist es. Fröhlich laut. Ich frühstücke an einem kleinen Tisch und betrachte das bunte Treiben. Was für ein Seminar soll denn das sein? Ein junger Mann mit Kind auf dem Arm erzählt: «Gestern war hier Fest und wir haben übernachtet.» Aha. Aber: Was für ein Fest? Eines für Babys und Kleinkinder? Ein internationales? Seltsam. Jetzt kommt seine Frau. Beide setzen sich zu mir, ein russisches Ehepaar, das extra aus Berlin gekommen ist. «Die Anreise muss man selber bezahlen, alles andere ist Spende.» Und ich erfahre Genaueres: «Das ist ein Fötalchirurgie-Familienfest.» Verona berichtet von ihrer Schwangerschaft, in der sie bei einem Ultraschall erfahren habe, dass ihr ungeborenes Baby einen offenen Rücken habe, ein grosses Loch, und die Folgen davon wären Gehbehinderungen, Querschnittslähmung oder Wasserkopf. «Spina bifida» ist der Fachausdruck. Und deshalb habe man ihr zu einer Abtreibung geraten. «Dann wir haben von Schweizer Arzt gehört, der solche Fälle operiert. Doktor Meuli. Wir sind nach Zürich gekommen und Doktor Meuli hat mein Baby im Bauch operiert und jetzt ist es gesund.» Sie lacht und küsst den kleinen Daniel. Später schau ich im Internet nach: Professor Meuli ist ein aussergewöhnlicher Chirurg. 2007 hat er in Zürich siamesische Zwillinge getrennt und 2010 als einer der ersten weltweit einen Fötus am offenen Rücken operiert. Das erfordert filigranste Feinmechanik. Er beschrieb es mal in einem Interview flapsig folgendermassen: «Mami aufschneiden, Gebärmutter öffnen, Fötus in Position bringen, Rücken zunähen, und das Ganze wieder rückwärts.» Ja, wenn das alles so einfach wäre, da müsste man ja nicht aus England, Frankreich, Deutschland und Russland zur Operation anreisen! Und jetzt sind fast alle seine kleinen Patienten gekommen! Sogar aus Moskau! Die Restaurantchefin erzählt, dass dieses Fest von einem Fötalchirurgie-Spenderfonds bezahlt wurde. Und organisiert vom speziellen Team des Kinder- und des Unispitals. Denn es ist so: Die Frauen werden ja im Unispital operiert. Und das Kind dann zur Nachbehandlung ins Kispi verlegt. Aber was ist mit den fünf oder sechs Kindern hier im Rollstuhl? Deren Eltern auch gekommen sind, zum Teil von weit her, und die so glücklich aussehen und lachen? Sind sicher einfach froh, dass ihr Kind lebt … Verona erzählt: «Daniel ist das 29. Kind, was Doktor Meuli operiert hat.» Gestern, beim Fest, das auf der grossen Wiese stattgefunden hat, habe er eine Ansprache gehalten. «Hat gesagt, Montag operiert er das 69. Kind.» Später lerne ich die kleine Ada kennen. Winzig liegt sie im Kinderwagen. «Sie war eine Frühgeburt», erzählt die Mutter, «wog nur 1300 Gramm, aber jetzt hat sie das normale Geburtsgewicht erreicht: 3 kg. Wir sind Doktor Meuli unendlich dankbar!» Das rosarote Bündeli schläft selig. Auch Baby Tom, der gerade den Nuggi verlangt, ist operiert worden. Die Eltern sind aus Karlsruhe angereist und zuversichtlich, dass ihr Kleiner nicht gelähmt ist. «Er strampelt, und das macht uns froh.» 170 Personen haben hier gefestet und dann übernachtet, davon 47 Kinder. (Was für eine Organisation! Ich sehe das Personal viele kleine Betten wegtragen.) Babys auf Armen, Babys im Wägeli, kleine Kinder an der Hand ihrer Eltern, und die strahlen, lachen, reden, sind einfach glücklich, dass ihr Kind gesund ist. Und ich freu mich mit ihnen. Ute Ruf


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Freitag, 8. September 2017

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forum

Feiern, bis sich die Bänke biegen Oberämtler Oktoberfest zog wieder hunderte Bierselige an

Zur Reform der Altersvorsorge.

Die drei Initianten des Oberämtler Oktoberfestes von links: Beat Nägelin, Reto Studer und Stefan Gyseler. (Bild Martin Platter)

Auch die zweite Auflage des Oberämtler Oktoberfestes war ein Erfolg. Das miserable Wetter und Terminüberschneidungen mit anderen Anlässen mit Oberämtler Beteiligung kosteten jedoch Besucher. Es regnete und regnete. Aber die Organisatoren des 2. Oberämtler Oktoberfestes hatten vorgesorgt und die Heizgebläse in Stellung gebracht. Im Laufe des Abends konnte die Heizung dann aber abgeschaltet werden, so heiss war die Stimmung im Festzelt. Auf der Bühne animierte das oktoberfesterprobte Trio «Wirbelwind» mit fetzigen Rhythmen zum Tanzen, Schunkeln

oder wenigstens Mitwippen. Die Gäste, allesamt in Lederhosen oder Dirndl gekleidet, liessen sich nicht zweimal bitten. Schon um neun standen die meisten auf den Bänken, die sich im Takt durchbogen. Die drei Initianten Stefan Gyseler, Reto Studer und Beat Nägelin mittendrin, dann wieder hinter der Theke. «Wir hatten vor allem am Freitag etwas weniger Leute als letztes Jahr», stellte Studer fest. Das erstaunt nicht mit Blick in den Oberämtler Veranstaltungskalender und das miese Wetter mit Dauerregen am Freitag. Aber alles hat auch etwas Gutes: Das Aufräumen am Sonntag gestaltete sich wesentlich übersichtlicher, da sich die Gäste hauptsächlich im Zelt aufhielten. (map.)

Sich selber und die Nächsten schützen

Unterwegs im Gebiet von Brunni Alpthal

Ab dem 10. September bis Ende Monat macht eine Aktion auf die Rückgabemöglichkeit von nicht mehr benötigten Medikamenten aufmerksam. In jeder Apotheke und Drogerie können Medikamente direkt zurückgebracht werden. Auf Wunsch können in den Apotheken und Drogerien dafür auch Tragtaschen bezogen werden. Die Aktion startet am Welttag der Suizidprävention. Durch die Rückgabeaktion werden Medikamente, die für einen Suizidversuch verwendet werden könnten, aus Privathaushalten entfernt. Dies schützt jedes Mitglied des Haushalts. Denn ist in der akuten Krise die geplante Suizidmethode nicht verfügbar, wird meist nicht auf eine andere ausgewichen. Der Kanton Zürich setzt sich für die Suizidprävention ein, da die allermeisten Menschen, die sich das Leben nehmen wollen, eigentlich nicht sterben, sondern ihr grosses seelisches Leiden beenden möchten. In der akuten Krise sehen sie keinen anderen Ausweg als den Suizid. Überlebende eines Suizidversuchs sind in der Regel froh, dass es nicht geklappt hat. (pd.) Weitere Infos unter www.suizidpraevention-zh.ch.

Feiern, vorzugsweise auf den Festbänken stehend, bis sich die Planken biegen.

Bike- und Wandertag des Skiclubs Mettmenstetten Bei kühlen Temperaturen trafen sich zehn Wanderer des Skiclubs Mettmenstetten beim Skilift Brunni Alpthal. Andere Mitglieder des Vereins machten sich mit dem Bike ab Rothenthurm auf den Weg. Die Wanderroute führte auf ziemlich feucht-nassen Wanderwegen, durch die wunderschöne Natur Richtung Furggelen, zum höchsten Punkt des Tages (1526 m ü. M.). Beim ersten und letzten Zwischenhalt im Alprestaurant Furggelen stärkte man sich mit Getränken. Weiter führte die Route Richtung Zwäcken (1470 m ü. M.), wo der Wanderweg trockener und deshalb angenehmer zum Wandern war. Zwischen Holzegg und «Zwüschet Mythen» konnten Gemsen beobachtetet werden, welche sich durch die Anwesenheit der Wanderer nicht stören liessen. Da die drei Jugendlichen wie Gemsen vorwärts wanderten, verpasste man den zweiten, vorgesehenen Zwischenhalt im Skihaus-Beizli. So erreichte man nach einer weiteren Stunde mit grossem Durst und Hunger, gleichzeitig mit den Bikern,

Vorsorge ist eine Lebensaufgabe Viele Gegner einer Altersvorsorgereform, insbesondere in den Bundesparlamenten, gehören zu den Dauerschwätzern und bieten nichts Brauchbares an, als weitere Verzögerungen und das egoistische Gerede der BVG-Lobby. Die jetzige Vorlage bietet wenigstens einen Fortschritt in der seit 22 Jahren verkorksten und verschleppten Reform der Sozialversicherungen. Auch wenn viele als jetzige Rentner nicht davon profitieren, sind sie aus Solidaritätsgründen klar für ein Ja (Pro Senectute), damit dem ursprünglichen Solidaritätsgedanken der Altersvorsorge Genüge getan wird. Das gegenseitige Ausspielen von Jung und Alt ist völlig unstatthaft, haben die Initianten der AHV ab 1948 doch Hunderttausende unterstützt, die vorher nie eingezahlt hatten und so ist es nun schon seit Generationen. Von einer jetzt vorgenommenen Reform profitieren gerade auch die Jungen, die bei einer Weiterführung des veralteten Systems sonst die Defizite dafür bezahlen müssen. Der Beitrag der Frauen mit dem ausgeglichenen Pensionsalter ist für das Ganze ein Gewinn, das leidige Thema endlich vom Tisch und schafft für künftige Reformen gleiche Voraussetzungen. Die letztjährige AHV-plus-Vorlage, welche die durch die Verfassung festgelegten Beiträge erhöhen wollte, zwecks Sanierung der AHV, haben die jetzigen Gegner aus FDP und SVP auch abgelehnt. Es wären lumpige 0,4 % gewesen für alle und nicht Verkoppelung von BVG und AHV, gerade das, was sie in ihrer jetzigen Propaganda kritisieren. Gegen die 70 Franken Zulage sind sie ja nur, weil der Zustupf, gedacht als Ausgleich für die unrentable BVG mit ihrem abgestürzten Referenzzinssatz, zum Weiterzocken nicht in ihrem Topf landet, sondern bei den neuen Pensionsberechtigten. Wenn die Gegner in den letzten 20 Jahren keine Einkommensverbesserung erhalten haben und damit zufrieden waren, dann dürfen sie sich hier wieder melden. Diejenige in der AHV betrug gerade mal Fr. 5.-/Mt.. Die Krankenkasse hat sich in der genannten Zeitspanne im Mittel fast verdoppelt von 203 auf 385 Franken. Von der weiteren Teuerung gar nicht zu reden. Die jetzigen Rentner und Rentnerinnen zahlen daher genauso mit, sogar auch mit Vermögensabbau. Von der jetzigen Reform profitieren Hunderttausende, die keine BVG-Vorsorge haben: Bauern, Teilzeitarbeitende, Alleinstehende und Alleinerziehende mit Niedriglöhnen. Für die zwei Vorlagen, den Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sowie die Vorlage zum Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020, gibt es somit nur die Ja-Parole, denn das eine kann ohne das andere nicht eingeführt werden. Kurt Meister, CVP, Obfelden anzeige

Das Behördenverhalten und

Mitglieder des Skiclubs Mettmenstetten für einmal wandernd und bikend im Skigebiet unterwegs. (Bild zvg.) das Grillhüttli. Diese hatten ihre Tour in Rothenturm gestartet. Die Fahrt führte währende vier Stunden über Stock und Stein, über Hügel und durch Wälder bis alle beim Grillhüttli ankamen. Fast gleichzeitig mit den Wanderern ist auch die Sonne am Fusse des Kleinen Mythen eingetroffen, so dass man sich draussen hinsetzen und die schöne Aussicht geniessen konnte. Vom Küchen-Team wurde die Gruppe

herzlich empfangen und ausgezeichnet verpflegt. Feine Spaghetti, «passende Getränke», Salat, Dessert und Kaffee wurden serviert. Nach einem Fototermin, nahm man gestärkt den Abstieg Richtung Brunni Alpthal in Angriff. Am Mittwoch, 25. Oktober, 19.30 Uhr beginnt das wöchentliche Skiturnen in der Turnhalle Gramatt, Mettmenstetten.

Was erhalten wir für unsere Steuern? Sind die Behörden am Dienen, oder sich an uns am Bedienen? Die Rede ist von den 85 nötigen (?) Gemeinderäten vom Bezirk und den Spitalbehörden. Referat und Diskussion mit Albert Knobel Ehemaliger Ständeratskandidat im Kanton SZ. Montag, 11. September 2017, Gasthaus Hirschen, Wettswil, 20.00 Uhr im Saal. Eine Veranstaltung der Impulsgruppe Bezirk Affoltern Telefon 079 781 19 18


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Forum

Juristenfilz bei der Richterwahl?

Ausgezeichneter Jurist und toller Mensch

Retourkutsche in Obfelden?

Zur Bezirksrichterwahl vom 24. September.

Neue Schulgemeindeordnung erhitzt die Gemüter, «Anzeiger» vom 5. September.

Wenn man die Mitglieder des Unterstützungskomitees von Gerichtsschreiber Huber genauer anschaut, so fällt auf, dass zwei ehemalige Gerichtspräsidenten aufgeführt sind. Herr Heyden war jahrelang Mitglied der SVP, sogar Mitglied im Bezirksvorstand, dito Herr Gerber. Diese beiden Herren wären ohne SVP nie in ihre Ämter gewählt worden. Jetzt unterstützen sie einen FDP-Kandidaten. Ein Schelm, der da Böses denkt. Der ehemalige Gerichtsschreiber, der nach dem Präsidentenwechsel kurz und bündig vom Bezirksgericht entsorgt wurde, schreibt sogar Leserbriefe? Wer genauer hinsieht, stellt fest, dass noch einige Juristen und Beamte im Komitee sind. Da stellen sich für den Stimmbürger doch einige Fragen. H.U.Noser, Mettmenstetten

Mit Andreas Huber stellt sich ein Kandidat als Bezirksrichter zur Wahl, den ich sowohl fachlich als auch menschlich nur empfehlen kann. Während meiner Tätigkeit als Bezirksrichterin am Bezirksgericht Zürich konnte ich ihn für mehr als 40 Verfahren (Kollegialgericht und Einzelgericht) als Ersatzrichter gewinnen. Es handelte sich überwiegend um komplexe Strafverfahren. Dabei lernte ich Andreas Huber als sehr eigenständigen Richter kennen, der sich stets sehr gewissenhaft und genau auf die Verhandlungen vorbereitete. Sein breites und sehr so-

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lides juristisches Fachwissen wusste er innert kürzester Zeit hervorragend in die Praxis umzusetzen. Daneben schätzte ich auch seine menschliche und stets sehr kollegiale Art. Es war immer eine Freude, mit ihm zusammenzuwirken. Ich bin überzeugt, dass er alle Voraussetzungen für das Amt eines Bezirksrichters mitbringt. Mit ihm gewinnt das Bezirksgericht Affoltern nicht nur einen ausgezeichneten Juristen als Bezirksrichter, sondern auch einen tollen Menschen. Kathrin Bretschger Bitterli, ehemalige Vorsitzende der 3. Kollegialgerichtsabteilung/ Jugendgerichtspräsidentin des Bezirksgerichts Zürich, Birmensdorf

«Anti-Stauvorlage» verhindert Schulwegsicherung Zum Gegenvorschlag zur Anti-Stau-Initiative. Unter dem Titel «Anti-Stau» soll die Verfassung des Kantons ergänzt werden mit dem Ziel, dass Kapazitätsreduktionen beim motorisierten Verkehr nicht mehr zulässig sind. Dies widerspricht allen Vorgaben auf Stufe Bund und Kantone, welche den öffentlichen Verkehr, sowie den Fuss- und Veloverkehr stärken wollen. Für die Schulwegsicherung ist es schon heute schwierig, geeignete anzeige

Massnahmen zu realisieren. Das wäre nach Annahme der Vorlage noch schwieriger oder würde gar verunmöglicht. Neue Fussgängerstreifen oder eine Verlängerung der Grünzeiten wären mit der Vorlage nicht mehr möglich, denn dies reduziert die Kapazitäten. Der Platz auf unseren Strassen ist begrenzt. Mehr Sicherheit heisst: Verkehrsberuhigung, tiefere Geschwindigkeiten, eine Neuverteilung des Strassenraumes. Weniger Stau ist nur möglich, wenn der motorisierte Verkehr auf

den öffentlichen Verkehr verlagert wird und wenn attraktive und sichere Wege für den Fuss- und Veloverkehr geschaffen werden. Dazu müssen aber die Prioritäten nicht bei den Kapazitäten des motorisierten Verkehrs, sondern beim Fuss und Veloverkehr und beim öffentlichen Verkehr gesetzt werden. Darum Nein am 24. September zur Anti-Stauvorlage. Thomas Schweizer, Grüne Bezirk Affoltern.

Die Abstimmungsunterlagen für den 24. September bieten eine echte Überraschung. Gegen eine neue, gestraffte Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach ist eigentlich nichts einzuwenden. Gross war mein Erstaunen, als ich aber Art. 30 las: «Als Rechnungsprüfungskommission amtet diejenige der politischen Gemeinde Ottenbach.» Was soll das? Obfelden stellt ca. doppelt so viele Schüler und als RPK wird neu ausschliesslich diejenige von Ottenbach festgelegt? Die alte Ordnung vom 23.9.2013 sieht alternierend den Wechsel zwischen Ottenbach und Obfelden vor. Eine gut eidgenössische Lösung unter Nachbarn. Also ein Irrtum? Wohl kaum. Und ganz besonders pikant: Die RPK Ottenbach lehnt diese undemokratische Lösung auch ab (siehe Weisung zur Abstimmung)! Nach einigen Recherchen stellt sich ein böser Verdacht ein: Man erinnere sich an die Abstimmung

über das neue Sekundarschulhaus in Obfelden. Da hat sich die RPK Obfelden doch erfrecht, Teile des Schulhausneubaus der Sekundarschule zu hinterfragen. Wohlgemerkt, sie hat nur ihre Pflicht erfüllt. Worauf die Schulpflege ungewöhnlich scharf reagierte und der RPK falsche Aussagen unterstellte. Und das öffentlich in den Abstimmungsunterlagen (was vermutlich gar nicht zulässig gewesen wäre)! Und nun das. Das riecht mir stark nach Retourkutsche! Und ein unbequemes Gremium wird auf elegante Art ausgebootet. Ich war bisher der Meinung, solches komme nur in Ländern mit einer Alibi-Demokratie vor. Offenbar nicht. Auch bei uns gibt es offensichtlich Leute, die kritische Fragen nicht ertragen und mit fragwürdigen Aktionen darauf reagieren. Das liegt meines Erachtens gefährlich nahe an Amtsmissbrauch. Auf unseren Ortschildern steht aber immer noch «Obfelden». Und nicht «Seldwyla» Davon habe ich mich persönlich überzeugt. Beat Bitzer, Obfelden

Zu viele offene Fragen Zur Schulraumerweiterung in Mettmenstetten, «Anzeiger» vom 1. September. An der Infoveranstaltung wurde ich leider enttäuscht, wie andere auch. Denn verschiedenes am Entwurf ist ungelöst oder unglücklich. Netto bekommen wir 6 Schulzimmer, 6 Gruppenräume, 2 Kindergärten (für 2 Mio.), eine Doppelturnhalle mit einer Handvoll Tagesstrukturräumen und das für etwa 30 Mio. Franken – grob gerechnet! Das Verkehrskonzept bleibt minimal, weil der Gemeinderat den Müttern das «Kinder-Busing» abgewöhnen will. Bereits heute ist die Niederfeldstrasse häufig «zu», Parkplätze sind rar und trotz der merklich grösseren Anlage darf es keine Parkplätze geben! Viele Votanten setzten sich für eine etwas breitere Turnhalle ein – vergeblich! Man wolle den Verkehr nicht. Sicher, hier dreht es sich um eine Schulanlage und die Primarschule ist nicht Gratislieferantin für allgemeine Sportanlagen. Trotzdem, Ton und Argumente passen nicht. Denn Dogmen sind bestimmend (Verkehr ist schädlich) – und die Unihockeyaner und Niederfeldler haben das Nachsehen! Geht das nicht besser? Zum eigentlichen Projekt wurde zu wenig gesagt. Der Architekt philo-

sophierte über «Strukturierende Gehölzzüge und Identität stiftende Baumgruppen» aber es bleiben einfache Fragen: Warum zwei winzige Wendeltreppen im Turnhallen-Trakt? Die «Tagestrukturen» sind gekennzeichnet durch viele kleine Räume, ist das optimal? Im OG des neuen Schulhauses: will man von den südlichen zu den nördlichen Klassenzimmern geht das nur via UG und Treppen – geschickt? Warum hat das neue Primarschulhaus keinen Keller? Vielleicht passt da eine Parkgarage hin? Hat der Architekt genug Erfahrung mit Schulhäusern? Gebaut hat er anscheinend noch keines! Zu wenig wurde über Geld geredet und nichts hinterfragt! Mettmenstetten kann dieses Vorhaben stemmen. Aber es reizt die Tragfähigkeit aus und es wird nicht das einzige Projekt bleiben. Die neuen Anlagen rufen nach Personal, Pflege und Abschreibungen. Die Kosten werden steigen und damit auch die Steuern! Im Mass wäre das kein Unglück. Aber Mettmenstetten hat Anspruch auf ein Projekt, das nicht so viele Fragen offen lässt. Also los: kräftig überarbeiten! und diesmal ohne Dogmen! Lehnen Sie den Projektierungskredit von 2,97 Mio. Franken ab und geben sie Verbesserungen eine Chance. Ueli Graf, Mettmenstetten

Nein zur Änderung des Sozialhilfegesetzes Für viele Asylsuchende, deren Gesuch abgelehnt wurde, ist eine Rückkehr in ihr Heimatland wegen Krieg und Gewalt und wegen Gefährdung an Leib und Leben nicht möglich. Sie erhalten den Status «vorläufig aufgenommen». Die meisten bleiben langfristig in der Schweiz. Im Jahre 2012 hat das Zürcher Stimmvolk mit klarer Mehrheit einer Gesetzesänderung zugestimmt, welche dazu geführt hat, dass vorläufig Aufgenommene nach den Normen der Sozialhilfe unterstützt werden. Das beinhaltet Rechte und Pflichten. Wer Sozialhilfe bezieht, kann nach dem Prinzip «Fördern und Fordern» zu Gegenleistungen verpflichtet werden. Sprachkurse und die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika und Integrationsprogrammen Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln, sind zentrale Voraussetzung für ein selbstständiges

und eigenverantwortliches Leben. Mit der Änderung des Sozialhilfegesetzes will man zum alten System vor 2012 zurückkehren. Der Kanton würde sich weitgehend aus der Finanzierung von Integrationsmassnahmen für vorläufig Aufgenommene zurückziehen. Die Gefahr ist gross, dass die Gemeinden ohne Unterstützung des Kantons ihre bisherigen Integrationsangebote reduzieren würden. Die Leidtragenden wären einmal mehr jene Asylsuchenden, die arbeiten und aktiv zur gesellschaftlichen Integration beitragen wollen. Der grösste Wunsch vieler ist eine Arbeitsstelle und die Möglichkeit, ohne staatliche Unterstützung das Leben meistern zu können. Wer diese Bestrebungen unterstützen will, sagt Nein zur kantonalen Abstimmungsvorlage zur Änderung des Sozialhilfegesetzes. Esther Gallusser, Affoltern


Forum

Freitag, 8. September 2017

Der Zahlende soll die Nein zu Anti-Stau und Entscheidungen fällen Ja zum Pendlerabzug Abstimmungsempfehlungen der Ämtler FDP. Ernährungssicherheit: Für eine marktorientierte und offene Landwirtschaft: Es ist von grosser Wichtigkeit, dass die Versorgung der Bevölkerung mit einheimischen wie auch mit importierten Lebensmitteln sichergestellt ist. Der neue Verfassungsartikel soll diesem Bedürfnis Rechnung tragen und die Grundlage bilden für eine marktorientierte, nachhaltige und offene Landwirtschaft, welche wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt. Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft und die Konsumenten ist zudem eine weitere Öffnung der Wirtschaft und der Abschluss von Freihandelsverträgen unabdingbar. Anti-Stau: Ja zum vernünftigen Gegenvorschlag: Der Gegenvorschlag zur «Anti-Stauinitiative» sorgt dafür, dass der motorisierte Privatverkehr analog dem öffentlichen Verkehr in der Verfassung des Kantons Zürich explizit verankert wird. Der Kanton wird dazu verpflichtet, für ein leistungsfähiges Staatsstrassennetz für den motorisierten Privatverkehr zu sorgen. Die Verminderung der Leistungsfähigkeit von Staatsstrassen in einzelnen Abschnitten muss inskünftig im umliegenden

Strassennetz kompensiert werden, damit die Gesamtleistung des Strassennetzes erhalten bleibt. Der motorisierte Privatverkehr soll mit dieser Verfassungsänderung wieder mehr Gewicht erhalten. An der Förderung des öffentlichen Verkehrs sowie des Langsamverkehrs ändert sich dabei nichts. Im Gegenteil – beide profitieren ebenso von leistungsfähigen Strassen. Nein zur Änderung im Gesetz über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge: Das Gesetz ist seit 2015 in der kantonsrätlichen Behandlung. Dabei wird auch der Kostenschlüssel zwischen Kanton und Gemeinden geregelt. Mitten in diese Behandlung platzte der Bundesgerichtsentscheid, welcher besagte, dass die bisherige Praxis der Kostenverrechnung an die Gemeinden gesetzlich nicht genügend abgestützt sei. Die FDP erachtet das vorgelegte Gesetz als ungenügend, denn es zementiert die Praxis, dass der Kanton die Entscheidungshoheit innehat und die Gemeinden für die Kosten aufkommen. Die FDP vertritt hier die Meinung, dass der Zahlende auch die Entscheidungen fällen soll; ganz nach dem Motto: «Wer bezahlt, befiehlt.» Alain Schwald, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Abstimmungsempfehlungen der Grünliberalen Knonauer Amt. Nein zum Gegenvorschlag zur AntiStau-Initiative: Statt auf einen zweckmässigen und ökologisch sinnvollen Einsatz aller Verkehrsmittel, setzt der Gegenvorschlag, wie die ursprüngliche Initiative, einseitig auf einen Ausbau des motorisierten Individualverkehrs. Dies führt zu massiv zunehmenden Verspätungen im öffentlichen Verkehr. In der Konsequenz führt der Vorschlag, statt wie versprochen zu weniger, zu mehr Stau. Der Gegenvorschlag ist rückwärtsorientiert und nicht zukunftstauglich und darum klar abzulehnen. Ja zur Begrenzung des Arbeitswegkostenabzugs: Die Grünliberalen unterstützen die Begrenzung auf 5000 Franken pro Jahr. Ein unbegrenzter Pendlerabzug bei den Steuern ist aus Verkehrs-, Umwelt- und auch volkswirtschaftlicher Sicht falsch, denn «Pendeln ist Privatsache». Mobile Arbeitsmittel ermöglichen es heute, diesen alten Zopf in der Steuererklärung endlich eliminieren zu können. 5000 Franken sind aus Sicht der glp noch immer ein zu hoher Abzug, aber immer noch besser, als der aktuell geltende, unbegrenzte Abzug, der bei einem Nein bestehen bleibt. Stimmfreigabe zum Gesetz über die Jugendheime und die Pflegekinderfür-

sorge: Während unsere Kantonsratsfraktion diese Vorlage klar befürwortet, sind die Gemeindepolitiker der Grünliberalen aus dem Knonauer Amt gerade anderer Meinung. Dies nicht zuletzt, weil der Kanton schon seit Längerem immer wieder Kosten an die Gemeinden abwälzt (ohne dass diese sich wehren konnten), um so die eigene finanzielle Situation zu verbessern. Beide Haltungen haben ihre Berechtigung, so hat der Vorstand «Stimmfreigabe» beschlossen. Stimmfreigabe zum Sozialhilfegesetz – Aufhebung Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene: Grundsätzlich unterstützen die Grünliberalen das Anliegen, vorläufig Aufgenommene in Bezug auf Sozialhilfe den Asylsuchenden gleichzustellen. Auch hier führt die aktuelle Ausgestaltung aber zu einer höheren Belastung der Gemeinden und eventuell zu weniger finanziellen Mitteln zur Integration. Der Vorstand hat auch «Stimmfreigabe» beschlossen. Dreimal Ja zu den nationalen Vorlagen: Entsprechend den Parolen der glp Schweiz, empfehlen die Grünliberalen Knonauer Amt auch die drei nationalen Vorlagen Gegenentwurf zur «Ernährungssicherheit», AHV-Reform, Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Annahme. Dr. Thomas Beck, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt, Aeugst am Albis

Vom Inhalt wird Ein Hoch praktisch nicht geredet auf die «Platzete» Zur Reform der Altersvorsorge. Die BVG wurde vom Volk 1982 angenommen, mit der Versprechung eines Zinssatzes von Minimum 4 %. Dazu eine Rente von 6,8 % je 100 000 Franken Sparkapital ab Rentenalter oder Barbezugsmöglichkeit statt Rente. Dies weil die AHV bis heute nicht existenzsichernd ist. Darum das zusätzliche Zwangssparen mit Zwangsversicherungen, die das Rentensparkonto massiv reduzieren. Der gleiche Betrag in der AHV statt BVG ergäbe viel mehr Rentenkapital – ohne zusätzliche Verwaltungsgebühren! Als der Zins bei Bank-Sparkonten 6 % war, bei Festgeldkonten über 10 %(!) wurden bei der Rentenanstalt (Swiss Life) stur nur 4 % Zins gegeben. Börsengewinne waren bei 20 % und mehr. Gewinne des verwalteten Geldes hätten klar zu den Reserven der Kunden gehört, statt Boni etc.! Kaum ein, zwei Jahre tiefere Renditen und die Regierung senkte diesen versprochenen Zinssatz auf jetzt fast 0 %. Plus Minuszins aufs Rentenspargeld! Jetzt möchte man noch zusätzlich die Rente senken!

Die erste Vorlage zur Senkung des Umwandlungssatzes wurde klar abgelehnt vom Volk. Zwängereimässig kommt jetzt das Gleiche, aber mit der Verpackung «AHV Reform». Vom Inhalt wird praktisch nicht geredet. Dabei geht es darum die Zwangssparkonten der Bürger weiter zu Plündern. Denn jedes Konto gehört nur demjenigen Inhaber, der selber via Lohnabzüge einzahlte und als Lohnbestandteil auch den Anteil des Arbeitgebers bekommt! Niemand anders hat da einbezahlt; von wegen die Jungen finanzieren uns. Eine Ost-Milliarde für die EU. Eine Weitere wird schon diskutiert. Gelder für Entwicklungshilfe, aber fürs eigene Volk kein Geld. Man holts noch von der Rente weg! In der Zusatzfinanzierung der AHV steht: höchstens 0,6 Prozentpunkte MwSt.-Erhöhung. Bei der Reform steht: a) der Normalsatz werde um 1 % erhöht! Was gilt nun bei Annahme beider? Bei beiden Vorlagen ist eine Erhöhung drin? Für mich sehr unklar, deshalb: zweimal Nein. Bruno Pfister, Stallikon

Neuartiges Dorffest Ottenbach, «Anzeiger» vom 5. September. «Waren Sie letztes Wochenende auch an der Platzete, dem neuen Ottenbacher Dorffest?» Es ist nämlich so: Wenn Sie an einem oder gar an allen dieser drei Tage dabei waren, die kulturelle Bereicherung und Vielfalt an Kulinarik, Musik, Theater, Workshops und Darbietungen auf offener Bühne mit Menschen von 5 bis 97 Jahren in unsagbar charmanter Ambiance miterlebt haben, dann wissen Sie bereits, was Ihnen geboten und geschenkt wurde – und «Petrus’s Wohlsinn hin oder her», Ottenbacher kamen in Scharen, bemerkenswerter Rückhalt! Es wird gemunkelt, dass aber doch so einige aus Boykott nicht teilnahmen; wie schade. Vielleicht konnten Sie sich nicht mit dem Konzept eines gewieften «Gaukler-Fronarbeiter-Komitees», welches eine alternde, kaum mehr besuchte Chilbi mit frischer Brise bereichern wollte, abfinden? Nicht immer ist Veränderung angenehm. Dabei verfängt sich anfänglich manche Kommunikation über holprige

Ecken und Kanten, bevor der einvernehmliche Dialog stattfinden kann; das «Austarieren von alt und neu», in diesem Fall vielleicht auch das Zulassen von «Vielfalt statt Einfalt». Jeder und jede Einzelne, bereit sich zu engagieren, ist eine Bereicherung, wenn es darum geht, ein Dorffest lebendig zu gestalten. Ich nehme mir die Narrenfreiheit und behaupte: «Unsere Komfortzone hie und da verlassen, sich auf Ungewohntes, vielleicht auch Fremdes einlassen, lässt uns erst zu empathischen Menschen heranreifen, lässt uns erst eine autarke, tolerante (Dorf-)Gemeinschaft bilden. Dies ermöglicht uns, so zu sein wie wir sind, nämlich jeder und jede auf seine und ihre Art einmalig. Liebe Platzete: Du bist für mich mit deiner Veranstaltung irgendwie Synonym fürs Zwischenmenschliche im Alltag. Danke für all die schönen Momente, danke für das Gefühl, dass wir zwischendurch und immer wieder von Neuem eine bunt zusammengewürfelte (Dorf)-Gemeinschaft bilden können! Valérie Romano, Ottenbach

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Die Ämtler CVP empfiehlt ... Abstimmungsempfehlungen der CVP Bezirkspartei Affoltern. – beim Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit: Ja; der neue Verfassungsartikel verstärkt die Marktausrichtung der Landwirtschaft und ermöglicht dem Bund, den ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln zu stärken. – bei der Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer: Ja; – beim Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge: Ja; Die beiden Vorlagen ermöglichen es der Schweiz, den Reformstau bei der Altersvorsorge zu überwinden; die früheren Vorlagen zu Einzelmassnahmen wurden abgelehnt; nun liegt ein ausgewogenes Massnahmenpaket vor.

Kantonale Vorlagen: – bei der Heimfinanzierung: Ja; eine langfristig bewährte Praxis wird beibehalten – beim Gegenvorschlag zur AntiStau-Initiative: Ja; die Bedeutung des motorisierten Privatverkehrs verdient, dass er neben dem öffentlichen Verkehr in der Kantonsverfassung genannt wird. – bei der Begrenzung des Abzugs der Arbeitswegkosten: Ja; die Begrenzung ist sinnvoll; 5000 Franken sind immer noch viel. – bei der Aufhebung der Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene: Nein; die Gesetzesänderung würde zu höheren Kosten für die Gemeinden führen. CVP Bezirkspartei Affoltern

Diskussion endet am 19. September Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion. Zu den Abstimmungsvorlagen vom 24. September werden in der Ausgabe vom 19. September letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion bis Freitag, 15. September, erreichen. (Red.)


Veranstaltungen

Vorschau

Von den 35 Tombola-Hauptpreisen am Vierzgerfäscht in Wettswil 2017 wurden 8 Preise nicht abgeholt. Die gezogenen Losnummern lauten wie folgt:

100 Jahre Pro Senectute

Nr. 2146 (Gutschein für Fahrstunden) Nr. 2038 (Gutschein für Private SPA, Massagen) Nr. 2125 (Gesichtspflegeset) Nr. 2128 (Hocker «UPis1») Nr. 2120 (BeeHome Observer) Nr. 2124 (Gesichtspflegeset) Nr. 2091 (1 Monat free Training) Nr. 2078 (1 Monat free Training)

Die Ortsvertretung Pro Senectute lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Die Hauptpreise können bis zum 2. Oktober 2017 bei Oliver Merkli, Stationsstrasse 45, 8907 Wettswil abgeholt werden. Bitte vorher anrufen (Tel. 079 335 99 82), um einen Termin zu vereinbaren.

Informationen über Pro Senectute früher und heute

Seniorennachmittag in Obfeden

Mittwoch, 20. September 2017 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Lustige Unterhaltung unter dem Motto «Singen, Lachen, Musik machen» mit Theresia Bolliger Es wird ein kurzweiliger Nachmittag

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 13. September/ 4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Europa-Park Rust Donnerstag, 19. Oktober 2017 Carfahrt inkl. Eintritt 88.– 4 bis 11 J. 78.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– Crazy Ladies Shopping Day Freiburg im Breisgau Samstag, 4. November 2017 Carfahrt Fr. 62.– Weihnachtsshopping Mailand Samstag, 18. November 2017 Carfahrt Fr. 55.– Zibelemärit in Bern Montag, 27. November 2017 Carfahrt Fr. 38.– Weihnachtsmarkt Konstanz Mittwoch, 29. November 2017 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt Montreux Dienstag, 5. Dezember 2017 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt Freiburg i. Br. Donnerstag, 14. Dezember 2017 Carfahrt Fr. 55.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– 2 Tage Weihnachtsmarkt Stuttgart Samstag, 2., bis Sonntag, 3. Dezember 2017 Preis ab Fr. 205.– 3 Tage Christkindlesmarkt Nürnberg Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Dezember 2017 Preis ab Fr. 395.– Helene-Fischer-Stadion-Tour 2018 in Basel! Sichern Sie sich schon heute ein Ticket. Dienstag, 26. Juni 2018 Sitzplatz Kat. 1 Preis Fr. 220.– Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 185.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Gewerbe/Dienstleistungen

ratgeber

Schlangenfrau

«Tage des Denkmals»

Nina Burri begeisterte bei der Schlaraffenland-Eröffnung im Coopark. > Seite 19

Das historische Kleinkraftwerk Ottenbach lädt zu Führung und Ausstellung. > Seite 20

Freitag, 8. September 2017

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Titel und Rekord Bruno Schneiter ist erneut Schweizer Meister mit dem Sturmgewehr 90. > Seite 29

«Feins vom Dorf»-Tag in jedem Volg Nationaler Tag am 16. September Egon Wenzinger über Aktienmärkte

US-Arbeitsmarkt: Wall Street zeigt sich unentschlossen Im Monat August verabschiedet sich der Dow Jones mit einem kleinen Gewinn von 0,26 Prozent bei einem Schlussstand von 21 948,10 Punkten. Der NasdaqComposite dagegen stieg um 1,27 Prozent an und erreichte 6.438,66 Punkte. Im August wurden deutlich weniger Stellen geschaffen als erwartet. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote von 4,3 auf 4,4 Prozent an. Auch das Lohnwachstum schwächte sich ab. Private Unternehmen und der Staat schufen zusammen lediglich 156.000 Stellen, wie das US-Arbeitsministerium berichtete. Wirtschaftsexperten erwarteten jedoch einen Zuwachs von 179.000 Stellen. Fed-Chefin Janet Yellen betonte bei jeder Gelegenheit, dass die USWirtschaft stark genug sei für eine weitere Straffung der Geldpolitik. Investoren zweifeln aber, ob die Fed angesichts der zuletzt schwächeren Konjunkturdaten ihren Kurs fortsetzen kann. Am Terminmarkt ist für dieses Jahr keine Zinserhöhung mehr eingepreist. Der Tropensturm «Harvey» hat Schäden in Milliardenhöhe angerichtet, von denen nur ein kleiner Teil versichert sein dürfte. Es wurde geschätzt, dass etwa 70 Prozent der durch Überschwemmungen entstandenen Schäden in den USBundesstaaten Texas und Lousiana nicht durch eine Versicherung gedeckt sind. Die Höhe der Schäden insgesamt bezifferten die Analysten auf 25 bis 37 Milliarden US-Dollar. Versichert seien lediglich 6,5 bis 9,5 Milliarden Dollar, der überwiegende Teil davon, über den staatlichen Versicherungsschutz Nfip. Die Behörden befürchteten viele Tote. In Medienberichten war von bis zu 39 Opfern die Rede. Zu Beginn des Jahres 2017 hatten die Investoren die Hoffnung, dass der Amtsantritt von Donald Trump in den USA zu Steuersenkungen, finanzpolitischen Reformen, Deregulierungen und Infrastrukturausgaben führen würde. Alles zusammen hätte einen riesigen finanzpolitischen Impuls für die US- und die globale Wirtschaft zur Folge – und triebe die entwickelten Aktienmärkte noch weiter in die Höhe. Aber zur grössten Enttäuschung des U.S.-Aktienmarktes konnte die Trump-Administration bis jetzt nichts davon realisieren. Demzufolge ist die kurzfristige Überbewertung des Aktienmarktes das grösste Risiko für Aktienanleger.

Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

Am 16. September lädt Volg zum ersten nationalen «Feins vom Dorf»-Tag ein. Viele Produzenten werden an diesem Tag vor Ort sein und ihre Produkte selber vorstellen. In jedem Laden gibt es an diesem speziellen Tag die unterschiedlichsten lokalen Erzeugnisse zu entdecken, zum Beispiel Backwaren, Honig, Wein, Konfitüren, Fleischwaren und vieles mehr, oft in Handarbeit und speziell für den jeweiligen Volg hergestellt. Viele Produzenten werden an diesem Tag vor Ort in den Volg-Läden sein und gerne Auskunft über ihre Produkte geben. Unter der Bezeichnung «Feins vom Dorf» sind in allen Volg-Läden lokale

Produkte und Spezialitäten erhältlich, die direkt aus dem Dorf oder aus einem Nachbardorf stammen. Hinter dem Konzept «Feins vom Dorf» stehen mehr als 3000 lokale Produzenten denen Volg seit vielen Jahren eine Verkaufsplattform bietet. Diese Zusammenarbeit ist schweizweit einzigartig. Das «Feins vom Dorf»-Sortiment ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Volg-Dorfläden und Ausdruck der lokalen Verwurzelung. Ein guter Grund zum Feiern, um Produzenten persönlich kennenzulernen und um am Wettbewerb vor Ort teilzunehmen. (pd.) «Feins vom Dorf»-Tag, Samstag, 16. September, von 9 bis 16 Uhr in jedem Volg.

Am 16. September präsentieren lokale Produzenten in allen Volg-Läden «Feins vom Dorf». (Bild zvg.)

Viel Vergnügen mit Marco Rima

Neue Geschenkideen aus der Sunnäschür

Raiffeisenbank hat Tickets übergeben

Auf dem Wochenmarkt Affoltern erhältlich Peter Wittwer bietet eine Palette neuer Produkte an. Sie eignen sich auch als orginelle Geschenke.

Thomas Schneider, Leiter Privatkunden, Gewinner Corina Stutz und Yves Taddeo sowie Fabienne Kleiner, Kundenberaterin. Es fehlt: Samira Eichholzer. (Bild zvg.)

YoungMemberPlus-Kunden der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis profitieren auch in diesem Jahr von lokalen Angeboten. Nebst einem vergünstigten Ausflug in den Europapark und einem Kinoeintritt werden bis Ende Jahr drei Mal zwei Tickets für «Marco Rima – Just for Fun!» und drei Millionenlose verlost. Thomas Schneider, Leiter Privat-

kunden und Fabienne Kleiner, Kundenberaterin, durften am 23. August den glücklichen Gewinnern, Samira Eichholzer, Corina Stutz und Yves Taddeo, die Tickets für eine Vorstellung «Marco Rima – Just for Fun!» im Volkshaus Zürich bereits übergeben. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis gratuliert den Gewinnern und wünscht viel Vergnügen. (pd.) Weitere Infos: www.raiffeisen.ch/youngmemberplus.

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Gefährliches Heimwerken Schnell ein Loch zum Aufhängen eines Bildes bohren, mit der Stichsäge ein Vogelhaus bauen oder mit dem Hochdruckreiniger die Gartenmöbel abspritzen. Wie beliebt Heimwerken ist, zeigt sich auch in den Unfallzahlen: Jährlich verunfallen dabei rund 57 000 Schweizerinnen und Schweizer. Die häufigsten Ursachen sind mangelnde Erfahrung, Unwissenheit im Umgang mit Maschinen und Geräten oder deren unzweckmässiger Einsatz sowie Zeitdruck. Die wichtigsten Tipps: Bedienungsanleitung lesen, Schutzausrüstung tragen, Fehlerstrom-Schutzschalter verwenden und bei anspruchsvollen Aufgaben auf Alkohol verzichten. (pd.)

Herdern und beherbergt, betreut und beschäftigt erwachsene Menschen aller Altersgruppen mit psychischen und sozialen Schwierigkeiten. Zu den Produkten aus dem Schloss Herdern gehören Käse, Sauerkraut, Honig und ein traumhafter aus Duftrosen gewonnener Rosenblütengelee. Alle Produkte eignen sich vorzüglich als originelle kleine Geschenke und sind neben der Sunnäschür an der Sonnenbergstrasse 11 und Samstag für Samstag am Wochenmarkt in Affoltern zu finden. (pd.)

Der Stand von Peter Wittwer mit seinen Blumen, Kräuterpflanzen, Natursenf und Gewürzsalzen gehört nun schon seit Jahren zum festen Bestand am Wochenmarkt in Affoltern. Anfang Jahr erweiterte sich das Angebot mit Sonnenblumenzöpfchen und einer grossen Auswahl von Bio-Pasta. Nun erweitert Peter Wittwer die Palette von Spezialitäten ein weiteres Mal. Neu führt die Sunnäschür Kabuki Dressings aus Japan, Magenbrot aus Jessi’s Homebakery von Wohlhausen und verschiedene Produkte aus dem Verein «Schloss Herdern» im Thurgau. Der Verein betreibt die Institution Schloss Schloss Herdern. (Bild zvg.)


Kloster Kappel a. A.

irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 8. September 20.15 Jubiläumskonzert in Zusammenarbeit mit dem «Kellertheater LaMarotte»: Das Belenus Quartett und Peter Kosak, Kontrabass, spielen Musik von J. Haydn und A. Dvo4rak Abendkasse ab 19.30 Uhr Karten: Fr. 25.– Platzreservierung empfohlen: Telefon 044 760 52 62 oder 044 760 00 28 Sonntag, 10. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Werner Schneebeli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 8. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 9. September 10.00 Familienkonzert «die Konferenz der Tiere» in der Kirche mit M. Süess, Chr. Hunziker (Lesung) und A. Nardone (Orgel) 13.00 Trauung von Jeanine Weiss und Roger Russenberger durch Pfrn. S. Sauder Sonntag, 10. September 10.00 Sing-Gottesdienst im Singsaal Zwillikon, Pfrn. B. Bartels 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag, 9. September 22.00 HAGIOS – Gesungenes Gebet, Kappeler Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen Leitung: Helge Burggrabe, ohne Anmeldung Eintritt frei (Kollekte) Sonntag, 10. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Taufe von Emil Steinmann und Julian Ringger Mittwoch, 13. September 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 14. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 14. September 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeige: Samstag, 16. September 20.00 bis 22.00 Uhr Uraufführung MusikTheater «Der Ranft-Ruf. Niklaus von Flüe, unter einem Stern geboren.» Tickets via www.klosterkappel.ch oder an der Abendkasse (geöffnet ab 18.00 Uhr)

Ref. Kirche Knonau Samstag, 9. Oktober Abfahrt Senioren in Seniorenreise nach Schruns im Montafon Sonntag, 10. Oktober Siehe Maschwanden 17.00 Juki in Mettmenstetten, Pfr. Fritz und Vikar Bächtold anschliessend Pizza im Pfarrhaus

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 10. September 10.00 «Volltreffer-Gottesdienst» am Knabenschiessen-Sonntag in der ref. Kirche Wettswil zusammen mit Pfr. M. Ruff und Pfrn. S. Sauder Anschl. Apéro und diverse Stände, an denen man seine Treffkunst testen kann

Samstag, 9. September 9.50 Abfahrt Seniorenferien in Maschwanden Sonntag, 10. September 10.00 Gottesdient in Mettmenstetten oder einer anderen Gemeinde

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 10. September 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 11. September 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 13. September 16.00 Kino in der Zwinglistube: Pets Unkostenbeitrag: Fr. 5.– 20.00 Kino in der Zwinglistube: The Founder Apéro, Kollekte Freitag, 15. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 9. September 13.00 Trauung Rebecca Baumann und Oliver Gubser Sonntag, 10. September 19.00 Abendgottesdienst mit Begrüssung der neuen Konfirmandenklasse Pfarrer Walter Hauser, Organistin Anette Bodenhöfer und die Konfirmandenklasse Die Läuterbuben läuten die Kirchenglocken von Hand ein und aus Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 8. September 16.00 3.-Klass-Unti in Kappel Samstag, 9. September 9.00 Juki 5 im Pfarrhauskeller 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 10. September 9.30 Gottesdienst mit dem Vocalensemble 4Klang und Pfr. Ch. Menzi Taufe von Emil Steinmann und Julian Ringger Montag, 11. September 16.30 Kolibri

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 9. September 17.00 Rise Up Singen mit Angela Bozzola Sonntag, 10. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Andreas Fritz, Begleitung Flauti Sonori, Orgel Angela Bozzola Freitag, 15. September Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 8. September 19.00 Concerto piccolo, Mozart-Arien mit Siddique Eggenberger (Tenor), Mirco Bergo (Klavier) Samstag, 9. September 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Omega 9.30 Probe Kinder-Theaterprojekt reformierte Kirche Sonntag, 10. September 8.15 Chilezmorge ab 8.15 Uhr Singsaal Schulhaus Chilefeld 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Chinderhüeti während Gottesdienst 9.15 Kolibri, Singsaal Chilefeld, 10.00 bis 11.00 Uhr Spiel und Spass in der Turnhalle Mittwoch, 13. September 9.15 Fiire mit de Chliine reformierte Kirche Donnerstag, 14. September 12.00 Club 4, ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 10. September 10.00 Familiengottesdienst zum Erntedank Pfarrerin Sonja Weisenhorn Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi mit den Landfrauen www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 8. September 18.30 JugendKirche zum Thema «Liebe» Sonntag, 10. September 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 10. September 10.00 Kirche Wettswil: Volltreffer-Familiengottesdienst zusammen mit der ref. Kirchgemeinde Bonstetten, Pfrn. Susanne Sauder und Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro. Fahrdienst: Anmeldung bis 9. September, Tel. 044 700 25 69 Freitag, 8. September 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Dienstag, 12. September 9.00 bis 11.00 Café Mama Spécial Donnerstag, 14. September 12.00 Wettswiler Senioren: Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 15. September 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 9. September 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 10. September 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 9 September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 10. September 10.00 Eucharistiefeier Montag, 11. September 19.30 Monatsandacht Dienstag, 12. September 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 13. September 9:15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 14. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 10. September 11.00 Eucharistiefeier Montag, 11. September 19.00 Meditation in der ref. Kirche

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 9. September 11.00 Taufe von Giulia Fusco 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Festa del pane Sonntag, 10. September 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Taufe von Raphael Dörflinger Gedächtnis: Elisabeth Hilge-Eberle

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 10. September 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 14. September 9.00 Kein Gottesdienst wegen Seniorenträff-Ausflug

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 10. September 10.00 Gottesdienst Einsetzung neue Pastoren Beat Ungricht Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 11. September 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 13. September 19.00 Elternkurs für Teenager Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 10. September 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 10. September 10.00 Gottesdienst (Predigt: Renée Zünd) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 14. September 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. September 10.30 Gottesdienst Apostelgeschichte 9, 1–20 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 14. September 18.45 Chorprobe, offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 10. September 09.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Der Circolino Pipistrello kommt! In den Herbstferien können in Affoltern am Albis 100 Schulkinder Zirkusluft schnuppern. Alle zwei Jahre schlägt der Kindermitspielzirkus Pipistrello in Affoltern sein Zelt auf. In der zweiten Herbstferienwoche (16. Oktober bis 20. Oktober 2017) ist es wieder soweit! Ein einmaliges Erlebnis wartet auf interessierte Schulkinder von der 1. Klasse bis zur 2. Oberstufe. Die Anmeldung erfolgt am Mittwoch, 20. September 2017, zwischen 18.00 und 19.30 Uhr im Foyer des Kasinos Affoltern. Nummernausgabe ab 17.30 Uhr. Nur Bar-Bezahlung möglich, keine Rückerstattung bei Nichtteilnahme. Gleichzeitig findet die Kinderkleiderbörse des Familienclubs statt. Schon heute wünschen wir allen Beteiligten viel Erfolg, Spass und Vergnügen. Weitere Informationen unter www.familienclubaffoltern.ch


Gewerbe

Freitag, 8. September 2017

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ratgeber

Lieber Schoggi als Gummischlangen Zahnarzt Milan Herzog

Nina Burri begeisterte bei Schlaraffenland-Eröffnung im Coopark

www.praxisherzog.ch.

Lachgas-Sedierung: Angstfrei beim Zahnarzt Seit mehreren Jahren ist das Lachgas ein ausgezeichnetes und erprobtes Sedierungsmittel in der Zahnarztpraxis . Das Lachgas ist für fast alle Patienten geeignet. Was ist Lachgas? Das Lachgas(N2O) ist ein unsichtbares geruchloses Gas mit leichtem süssem Geschmack. Wie wirkt das Lachgas? Durch die Lachgassedierung wird die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung deutlich unterdrückt. Man fühlt sich entspannt und leicht. Schmerzempfindlichkeit und Würgereiz nehmen ab.

Anlässlich eines Auftritts im Coopark Affoltern verriet Kontorsionistin Nina Burri, warum sie Schokolade lieber in der Schweiz als in den USA isst. Die einzelnen Schokoladenstückchen genussvoll im Munde zergehen lassen – man kann es kaum glauben, aber Schlangenfrau Nina Burri (40) ist süchtig nach Schokolade. «Ich brauche meine tägliche Portion Schoggi, sonst bin ich nicht glücklich.» Einzig in den USA gibt sich die Schweizer Künstlerin enthaltsam. «Da schmeckt auch meine Schweizer Lieblingsschokolade ganz fad. Da verzichte ich lieber und freue mich wieder auf das Schweizer Original.» Anlässlich der SchlaraffenlandEröffnung im Einkaufszentrum Coopark in Affoltern liess die CastingShow-erprobte Nina Burri nicht nur alle Schoggiherzen schmelzen, sondern

liess auch alle Gummischlangen alt aussehen. Auch als «Neuvierzigerin» zeigte sich Nina gelenkig und fit. Dank ihren vielstündigen Trainings jeden Tag sind ihr die Liebe zur Schokolade mit keinem Gramm anzusehen. «Mein Schlaraffenland ist aber nicht, wo Schokolade in den Flüssen fliesst und Zuckerwatte auf den Bäumen wächst, sondern unberührte, schöne Naturlandschaften.» Aktuell geniesst Nina Burri verschiedene Projekte als Kontorsionistin auf der ganzen Welt – vor allem in der Schweiz und den USA – mit Shows, Fotoaufträgen, TV-Auftritten und einem ersten Buchprojekt, das, wenn alles klappt, im nächsten Jahr erscheinen wird. Noch bis zum 16. September können die Kunden die Schlaraffenland Aktivitäten im Coopark Affoltern geniessen. (pd.)

Nina Burri bei ihrem Auftritt am Dienstag im Coopark Affoltern. (Bild zvg.)

Ist das Lachgas schädlich? Die Moleküle des Lachgases treten in den Stoffwechsel nicht ein. Sie verbinden sich reversibel mit den Rezeptoren des Zentalnervensystems und werden nachher schnell eliminiert. Dadurch gibt es nach der Behandlung kein Lachgas im Körper mehr, somit nach der Behandlung keinerlei körperliche Einschränkungen. Man darf Auto fahren, normal arbeiten, am normalen Alltag teilnehmen. Wie wird die Behandlung durchgeführt? Vor der Behandlung bekommt der Patient eine Nasenmaske, die mit dem Gerät verbunden ist. Die Masken sind individuell für jeden Patienten, hier gibt es Varianten mit verschiedenen Aromen. Durch die Maske kann man entspannt einund ausatmen, sie muss die ganze Behandlung getragen werden. Die Einleitung beginnt und endet mit reinem Sauerstoff. Schrittweise wird die Konzentration des Lachgases erhöht bis ein Niveau angenehmer Entspannung erreicht wird. Das Lachgas wirkt schon nach 4 bis 5 Minuten und nachdem die Zufuhr beendet wurde, vergeht die Wirkung nach 5 bis 10 Minuten. Ich habe Angst nur vor der Spritze. Wie hilft mir das Lachgas? Obwohl das Lachgas die Schmerzempfindlichkeit mit ungefähr 20 % verringert, ersetzt es die Spritze nicht. Lachgas hilft, die Angst vor der Lokalanästhesie zu überspringen, wobei es eine körperliche und mentale Entspannung bringt. Ist das Lachgas für Kinder geeignet? Lachgas ist ein unschätzbares Sedierungsmittel in der zahnärztlichen Behandlung der Kinder. Es ist wichtig, dass das Compliance des Kindes so weit ausgeprägt ist, dass es sich freiwillig auf den Behandlungsstuhl legt, die Nasenmaske selber auf die Nase aufsetzt und ausschliesslich durch die Nase atmet. Lachgas eignet sich für kooperative Kinder, die längere Behandlungen beisitzen müssen. Bei ängstlichen Kindern werden in Vorbehandlungssitzungen eine Art Training mit der Maske durchgeführt, um die Angst zu verlieren. Gibt es Kontraindikationen? Ja. Alle obstruktiven Atemwegserkrankungen machen eine Beatmung mit Lachgas unmöglich. Man darf kein Lachgas bei schwangeren Frauen verwenden. Augenoperationen, Myastenia gravis, Multiple Sklerose, non-Kooperation sind auch kontraindiziert.

Details unter www.coopark.ch.

Reagan-GorbatschowHaus in Reykjavik Mit Brumann-Reisen nach Island

Bei Kilian Küchen GmbH gibt es die neuesten Trends zu entdecken. (Bild zvg.)

Alles über den Küchenumbau Infoabend bei Kilian Küchen GmbH Cham Am 27. September lädt die Kilian Küchen GmbH zu einem kostenlosen Küchenumbau-Infoabend und gewährt spannende Einblicke in die Küchen-Trends von morgen. Während zweier Stunden erhält man Infos zur Beratung der Raumgestaltung, Planung, zu zeitlichem Ablauf, Budgetfragen und Koordination der Handwerker. Gerne werden auch persönliche Fragen beantwortet. Neben spannenden Umbau-Infos können in der Ausstellung die neusten Küchenmodelle besichtigt werden und erhält Einblick in zeitgemässes Küchen-

designs, Farbtrends, neuste KüchenGeräte und deren Funktionen. Kilian Küchen GmbH berät, plant und realisiert Küchen seit über 20 Jahren in der gesamten Zentralschweiz und zählt hunderte zufriedene Kunden. Wenn es um Küchen Umbau, Renovation oder Neubau geht – sind sie ein vertrauensvoller, erfahrener Partner. (pd.) Info-Abend am 27. September, oder 15. November, 18.30 Uhr, in den Räumlichkeiten der Ausstellung vis à vis vom Coop bau+hobby in Cham. Anmelden unter www.kilian-kuechen.ch, an Telefon 041 747 40 50 oder info@kilian-kuechen.ch. Kilian Küchen GmbH, Hinterbergstrasse 9, Cham.

Brumann-Reisen aus Jonen organisiert 2018 zum zweiten und letzten Mal zwei Reisen nach Island.

gen genutzt wird. Vor diesem geschichtsträchtigen Hintergrund entstanden Gruppenfotos der beiden bisherigen Island-Reisen mit Brumann Reisen. Im nächsten Jahr findet die zweite und letzte Wiederholung der beiden Island Reisen statt, und zwar die erste Reise vom 1. bis 16. Juni 2018 und die zweite Reise vom 16. Juni bis 1. Juli 2018. (pd.)

Im Oktober 1986 trafen sich der amerikanische Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Generalsekretär der KPdSU (faktisch der Staatschef) Michail Gorbatschow unter Vermittlung der damaligen isländischen Präsidentin Vigdís Finnbogadóttir quasi in Am Donnerstag, 21. September, um 19 Uhr findet der Mitte zwischen beiden Staaten in ein Informationsabend bei Brumann Reisen, FeldIsland. Thema der Gespräche war eine ring 1 in Jonen statt. Dazu sind alle Interessenten Abrüstung beider Seiten, eine Eini- eingeladen. Um eine Voranmeldung wird gebeten gung wurde jedoch nicht erzielt. Das unter Telefon 056 634 11 28 oder E-Mail Treffen gilt trotzdem als Meilenstein brumann@mails.ch. der Annäherung beider Staaten. Der Ort ihres Treffens war das Hús Höfði in Reykjavik, das heute überwiegend nur noch als das «Reagan-Gorbatschow-Haus» bezeichnet und von den Reykjavikern gerne unter dieser Bezeichnung für WegbeschreibunReagan-Gorbatschow-Haus. (Bild zvg.)

Pflanzen statt Tablets «Schule in der Gärtnerei»: Baumschule Reichenbach macht mit «Schule in der Gärtnerei», die Aktion vom Unternehmer verband JardinSuisse, geht bereits in die dritte Runde. Seit Beginn dabei ist die Baumschule Reichenbach. Sie empfängt dieses Jahr drei verschiedene Schulklassen. Seit dem 28. August und noch bis 22. September läuft in der ganzen Schweiz die Aktion «Schule in der Gärtnerei». Insgesamt machen beinahe 130 Betriebe mit. So auch die Baumschule Reichenbach in Hausen. Sie ist bereits zum dritten Mal dabei und betreut dieses Jahr drei unterschiedliche Schulklassen, eine davon gestern Donnerstagmorgen. «Schule in der Gärtnerei» wird von JardinSuisse, dem Unternehmerverband Gärtner Schweiz, organisiert und beinhaltet einen zweistündigen Besuch von Schü-

Die Kinder dürfen ein selber getopftes Pflänzchen oder Samen mit nach Hause nehmen. (Bild Kathi Nüesch) lerinnen und Schülern im Alter von acht bis zehn Jahren in einem gärtnerischen Betrieb. Die Besichtigung der

Gärtnerei und die damit verbundene Einführung in die Blumen- und Pflanzenwelt weckt das Interesse für gärt-

nerische Themen und fördert das Verständnis für ökologische Aspekte. Das Angebot ist somit eine willkommene Abwechslung zum Umgang mit digitalen Medien, die für die heutigen Kinder allgegenwärtig sind. Entsprechend rege wird «Schule in der Gärtnerei» auch von den Kindern genutzt. Insgesamt besuchen 120 Schulklassen über 50 gärtnerische Betriebe. Dies entspricht einer Anzahl von über 2200 Schülerinnen und Schülern, welche über «Schule in der Gärtnerei» einen Einblick in die faszinierende Welt der Grünen Branche erhalten. Neben einer informativen Broschüre mit Rätseln, Malbildern und Geschichten zu Pflanzen, die im Schulunterricht verwendet werden können, dürfen die Kinder auch ein selber getopftes Pflänzchen oder Samen mit nach Hause nehmen. So werden sie noch lange an ihren Ausflug in die Welt der Pflanzen erinnert. (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 8. September 2017

Die Jumba wird 50 – und feiert Jubiläumsfeier im Kasinosaal Affoltern Der Samstag, 16. September, steht ganz im Zeichen der Musik: Die Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Seit einem halben Jahrhundert ist die Jumba für junge Blasmusikanten und -musikantinnen sowie für junge Perkussionistinnen und Perkussionisten die zentrale Ausbildungsstätte im Säuliamt. Dieser runde Geburtstag soll am Samstag, den 16. September, mit einem unterhaltsamen Programm und vielen Gästen, darunter zahlreichen Behördenvertretern, Jugendmusiken

Kinderartikelbörse im Kasinosaal Affoltern

Die Jumba fiebert ihrem grossen Fest entgegen. (Bild zvg.) und viel Publikum gebührend gefeiert werden. Im Zentrum steht dabei die offizielle Jubiläumsfeier der Jumba im

Programm vom 16. September Programm: 15.15 bis 15.45 Uhr: Platzkonzert der Jumba im Altersheim Seewadel, Affoltern. 15.30 bis 16 Uhr: Platzkonzert der Stadtjugendmusik Dietikon im Haus Rigi + Pilatus, Langzeitpflege Sonnenberg, Spital Affoltern. 15.30 bis 16 Uhr: Platzkonzert der Stadtjugendmusik Schlieren und der Jugendmusik rechtes Limmattal im Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche, Affoltern. 17 Uhr: Apéro, musikalisch begleitet von der The 59ers-six Dixielandband, Kasino Affoltern. 17 bis 17.45 Uhr: Sternmarsch gemäss Programm und anschliessen-

der Gesamtchor beim Kasino Affoltern. 18 bis 19.45 Uhr: Nachtessen für alle, Kasino Affoltern. 18.30 bis 19.45 Uhr: Konzerte der Stadtjugendmusik Dietikon, Stadtjugendmusik Schlieren und Jugendmusik rechtes Limmattal. 20 bis 22 Uhr: Jubiläumsfeier der Jugendmusik Bezirk Affoltern Jumba mit Fahnenweihe, Kasino Affoltern. Anschliessend Abendunterhaltung mit dem Tambourenverein Trümmlig, Helmut’s Onemanband und Gerold’s Musikvagabunden. Weitere Infos im Festführer oder auf der Homepage www.jumba.ch.

Kasino Affoltern. Besonders gespannt sein darf man auf die neue Vereinsfahne, welche am Jubiläumsabend feierlich geweiht wird. Während des ganzen Tages wird ein abwechslungsreiches musikalisches Programm geboten und auch die kulinarische Seite kommt nicht zu kurz: Man kann ein leckeres Abendessen, eine heisse Wurst vom Grill oder einen kühlen Drink an der Bar geniessen. Die Feierlichkeiten sind öffentlich und der Eintritt ist frei. Es gibt viele Gründe, am Samstag, den 16. September, am Jubiläumstag der Jumba teilzunehmen und mitzufeiern. Mit dem Besuch unterstützt man die Jumba und damit eine wichtige Institution des Bezirks, welche seit 50 Jahren wertvolle Jugendarbeit leistet. Die Jumba und alle anderen auftretenden Gruppen freuen sich auf zahlreiche Besucher. (pd.) Weitere Infos im Festführer oder unter www.jumba.ch.

Vom Müller Jakob Beerli bis zu A.F. Haas Europäische Tage des Denkmals auch in Ottenbach Das historische Kleinkraftwerk Ottenbach nimmt an den europäischen Tagen des Denkmals am 9. und 10. September mit Führungen und einer Ausstellung teil. Die europäischen Tage des Denkmals vom 9. und 10. September stehen unter dem Motto «Macht und Pracht». Wenn auch die mechanische Seidenstoffweberei in Ottenbach nicht zu den «fünf grossen S» (Schwarzenbach, Stehli, Stünzi, Sieber&Wehrli und Schubiger) der Zürcher Seidenindustrie zählte, so hat sie doch die wirtschaftliche Entwicklung der Region mitgeprägt. Das historische Kleinkraftwerk Ottenbach nimmt das Motto zum Anlass, für einmal den Fokus auf die Namen der Persönlichkeiten zu richten, die die Geschicke des Fabrikbetriebes bis zur Übernahme der Turbinenanlage 1977 durch den Kanton Zürich geleitet haben. Die geleiteten Rundgänge führen zu den prächtigen Fabrik- und Wasserbauten.

Sonderausstellung Die Sonderausstellung zeigt erstmals die Stammbäume der Gründerfamilien Bodmer und Hürlimann und die

Am Mittwoch, 20. September, ist wieder Herbst- und Winterkleiderbörse des Familienclubs Affoltern. Passend zu den sinkenden Tempera- Der Circolino Pipistrello lädt in die Manege. (Archivbild zvg.) turen findet schon bald wieder die alljährliche Herbst- stühle und natürlich Spielsachen. Kinderkleiderbörse im Kasinosaal Auch Umstandsmode wird angenomAffoltern statt. Der organisierende men. Somit kann man sich an der BörFamilienclub Affoltern hofft auch die- se von der Schwangerschaft über das ses Jahr wieder auf viele erfreute Babyzeitalter bis in die Teenagerjahre Gesichter, sei es als Verkäuferin oder mit tollen Sachen ausstatten. als Käufer. Mit neuem Outfit oder Fahrrad in den Herbst starten, einen tollen Schlit- Mithilfe und Pipistrello-Anmeldung ten oder einen Skianzug erstehen und Immer wieder ist der Familienclub günstige Spielsachen finden? All dies auch auf der Suche nach helfenden ist möglich. Am Mittwoch kann man Händen. Wer Zeit und Lust hat, hinter sich vor oder nach dem Besuch der die Kulissen zu schauen und tatkräftig Börse im Foyer mit verschiedenen mitzuhelfen, darf sich gerne melden. Köstlichkeiten wie Waffeln, Hot Dog, Als Dank winken einige Vorteile und Kuchen und Getränken verköstigen. schöne Begegnungen mit engagierten Das Kafistübli ist bereits ab 15.30 Uhr Menschen. geöffnet, so verkürzt sich die WarteGleichentags findet ab 18 Uhr zeit bis zur Türöffnung um 16 Uhr. auch das Einschreiben für das wöchige Wer sich für den Verkauf von Sa- Zirkusprojekt des Circolino Pipistrello chen interessiert, kann sich auf der statt, welcher während der 2. HerbstHomepage des Familienclubs infor- ferienwoche in Affoltern gastiert. (pd.) mieren. Angenommen und verkauft werden saubere und modische Kinder- Herbst- und Winterkleiderbörse am Mittwoch, kleider, Skianzüge, Schuhe … für 20. September, 16 bis 20 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Herbst und Winter. Gesucht sind zu- Kontakt und Verkaufsnummer lösen oder bestätigen dem Sportartikel, Fahrräder, Skis, Ski- bis 15. September bei Raffaella Strehler, Telefon schuhe, Snowboards, Schlittschuhe, 043 321 66 09, boerse@familienclubaffoltern.ch. Schlitten aber auch Autositzli, Kinder- Weitere Infos unter www.familienclubaffoltern.ch.

Mama Muh baut ein Baumhaus Wundertüte Bilderbuch in Obfelden Eine Angebotsreihe des Atelier C in Obfelden am 18. und 25. September von 9 bis 11 Uhr für Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren.

Fabrikgebäude in Ottenbach. (Bilder zvg.) Wirkungszeit der verschiedenen leitenden Personen als Fabrikinhaber, Verwaltungsräte oder Direktoren auf. Netzwerke wurden schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts gesponnen, Familienbande und Freundschaften bildeten oft die Grundlagen. So war zum Beispiel der Ottenbacher Müller Jakob Beerli ein Vetter von Heinrich Schmid, des bedeutenden Pioniers der Baumwollindustrie in Thalwil–Gattikon. Und dieser Heinrich Schmid erwarb später die Ottenbacher Mühle und wollte diese zu einer Textilfabrik ausbauen. Er verfolgte seine Pläne jedoch nicht und verkaufte die Anlage den Herren Johann Arnold Walter Bodmer und Jakob Gottfried Hürlimann, den beiden Gründern der mechanischen Seidenstoffweberei in Ottenbach. Insgesamt waren im Laufe der Zeit fünf Bodmer tätig und drei Persönlichkeiten trugen den Namen Hürlimann.

Führung zu Fabrik- und Wasserbauten Jakob Gottfried Hürlimann, Gründer der mechanischen Seidenstoffweberei.

Für neue Outfits und Zirkus-Erlebnisse

Der Geschichte der Fabrikbauten kann anschaulich mit einer Führung unter

kundiger Leitung nachgegangen werden. Man erfährt, welchen Zweck die verschiedenen Bauten hatten, wo Magazin und Werkstätten waren. Der Rundgang führt am markanten Hochkamin vorbei und man sieht Reste des Karbidbunkers, in dem das Material zur Gasbeleuchtung gelagert worden war. Am Samstag werden auch die ehemaligen Websäle besichtigt, bevor der Spaziergang zum Streichwehr zu den Wasserbauten und der Turbinenanlage überleitet. Die zeitliche Entwicklung der Bauten wird in der schön gestalteten Sonderausstellung mit alten Fotos und Plänen illustriert. Die Turbinenanlage ist von 9 bis 17 Uhr in Betrieb. Die anderthalbstündigen Führungen beginnen in der Ausstellung und führen dann zu den Fabrik- und Wasserbauten. Sie starten um 9.30, 11, 13.30 und 15 Uhr. Eintritt frei. Heinz Geiger, Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach Weitere Infos unter: www.historisches.kleinkraftwerk.ottenbach.ch.

Mama Muh ist keine gewöhnliche Kuh. Sie kommt auf die verrücktesten Ideen und macht Sachen, die eine Kuh normalerweise nicht macht. Ihr bester Freund, die Krähe, ist stets dabei und glaubt, alles besser zu wissen. In dem Buch «Mama Muh baut ein Baumhaus» erleben die beiden ein aberwitziges Abenteuer. Die Geschichte ist eine wunderbare Gelegenheit, um mit den Allerkleinsten gemeinsam ein Bilderbuch anzuschauen, zu erzählen oder vorzulesen. Dabei gibt es ganz schön viel zu entdecken. An zwei Vormittagen im September können Eltern (auch andere Bezugspersonen sind möglich) gemeinsam mit ihren zwei- bis vierjährigen Kindern im Atelier C in Obfelden die Vielfalt des Bilderbuches erleben. «Mama Muh» und die «Krähe» begleiten sie dabei und sorgen für ein Erlebnis mit allen Sinnen. Sie erhalten Spiel- und Bastelanregungen und lassen sich gemeinsam auf musikalische und bewegungsfördernde Aktivitäten ein. So entsteht ein lustvoller Zugang zur Geschichte, der sowohl den Spracherwerb, als auch die spätere Lesefreude positiv beeinflusst.

Freude am gemeinsamen Erleben Hierbei ist es den Kursleiterinnen Gianina Caviezel und Jutta Albers ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkin-

der im Vordergrund stehen. Das Kind bestimmt, je nach Entwicklungsstand, sein Tempo. Mitzubringen sind alte, bequeme Kleidung, Rutschsocken oder Finken. Kursleitung durch Gianina Caviezel, Kunsttherapeutin, Bibliothekarin und Jutta Albers, Kursleiterin Kleinkinderkurse, Eltern-Kind-Kursleiterin. (pd.) Montag, 18. und 25. September 9 bis 11 Uhr, Atelier C, Stehlistr. 6, Obfelden. Kosten: 90 Franken inkl. Material und Znüni. Anmeldung bis 14. September J. Albers, Tel. 043 322 87 50 oder 078 886 48 51, jutta.albers@yahoo.de oder G. Caviezel, Tel. 079 639 68 07, g.caviezel@bluewin.ch. Bitte Alter des Kindes angeben.

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Veranstaltungen

Hagios-Liederabend

Freitag, 8. September 2017

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Kampf den Krampfadern

Mitsing-Konzert in der Klosterkirche Kappel Öffentlicher Vortrag am 11. September im Spital Affoltern Am Samstag, 9. September, findet im Kloster Kappel ein Mitsing-Konzertprojekt statt. Aufgrund der grossen Resonanz 2016 findet ein weiteres Mal in der Klosterkirche das Mitsing-Konzertprojekt Hagios mit Helge Burggrabe und Christof Fankhauser statt. Dieser Abend reicht von kontemplativer Stille, fantasievoller Instrumentalmusik bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit vielen anderen Menschen die Kirche in einen grossen Klangraum zu verwandeln. Gesungen werden schnell zu erlernende geistliche Kanons und Gesänge aus dem neuen Hagios-Zyklus, ergänzt von Liedern aus der Tradition von Taizé. Auch die Neuvertonung eines Gebetes von Niklaus von Flüe ist dabei. Helge Burggrabe realisierte bereits viele innovative Kulturprojekte in grossen Sakralräumen, zuletzt im Januar 2017 die Stella-Maris-Aufführungen im Zürcher Fraumünster. Mit dem Projekt «Hagios – Gesungenes Gebet» verfolgt er jedoch die Idee, dass jeder

Dr. Matthias Wiens und Dr. med. Jürgen-Klaus Allmann informieren am 11. September zum Thema Krampfadern. Der Vortrag findet um 19 Uhr im Mehrzweckraum Haus Rigi im Spital Affoltern statt.

Christof Fankhauser, links, und Helge Burggrabe. (Bild zvg.) Mensch singen kann: «Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen.» (Yehudi Menuhin). In diesem Sinne steht nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang im Mittelpunkt: Jede und jeder ist herzlich willkommen, es gibt an diesem Abend keine falschen Töne! (pd.) Samstag, 9. September, von 20 bis 22 Uhr in der Klosterkirche Kappel (Einlass ab 19 Uhr). Der Eintritt ist frei (Kollekte). Weitere Infos unter www.klosterkappel.ch oder Tel. 044 764 88 30.

Krampfadern (Varizen) sind eine häufige Erkrankung im Erwachsenenalter. Die Symptome reichen von der reinen Ästhetik über unklare Beinschwellung, schwere Beine, Schmerzen bis zu offenen Beinen. Jeder zweite bis dritte Mensch ist von einem Krampfaderleiden betroffen, mehrheitlich sind es Frauen. Bei den meisten Betroffenen ist eine familiäre Veranlagung die Hauptursache. Hormone, Schwangerschaften, langes Stehen und Sitzen, Bewegungsmangel, Alter und Übergewicht fördern die Krampfadernbildung. «Bei Krampfadern handelt es sich nicht nur um ein ästhetisches Problem» erklärt Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie des Spitals Affoltern und fügt hinzu: «unbehandelt können sie zu teilweise schwerwiegenden Komplikationen führen».

Knonau feiert für Afrika Kinderfest für einen guten Zweck am 30. September Das Kinderfest «Knonau für Afrika» findet am 30. September bereits zum vierten Mal statt. Von 9 bis 17.30 Uhr wird ein unterhaltsames Programm Gross aber vor allem Klein begeistern. Gemütliche Kutschenfahrten, Konzerte, ein Sponsorenlauf und Bullriding sind nur einige der Attraktionen. Das Kinderfest in Knonau findet, seit 2011, alle zwei Jahre statt. Die Initiantin, Monika Henzler war gerade Mutter geworden und von der damaligen Hungersnot in Somalia tief betroffen. Dankbar über ein gesundes Kind und den hiesigen Wohlstand, verspürte sie den Wunsch, etwas zu unternehmen. Seit der ersten Ausgabe darf sie auf stets wachsende Unterstützung im Dorf zählen und freut sich über viele helfende Hände vor, am und nach dem Fest. Mittlerweile hat sich sogar ein kleines gut eingespieltes Organisationskomitee gebildet. «Ohne Sandra Casartelli, Martin Hausheer, Tamara Bucher und Debbie Müller, wäre das Fest in dieser Grösse nicht mehr alleine zu bewältigen» meint Monika Henzler. Von Anfang an mit dabei ist der Sänger Bruno Hächler mit seiner Band. Sein Konzert ist der erste Programmhöhepunkt am diesjährigen Fest. Für Sportliche findet ein Sponsorenlauf statt. In der Schüler- oder Familienkategorie werden je zweihundert Meter absolviert. Monika Henzlers Traum wäre, wenn auch Firmen

Das Kinderfest vom 30. September wartet mit zahlreichen Attraktionen. (Bild zvg.)

mitmachen würden. Weitere Attraktionen sindeine Ballettaufführung von Kindern, der Tanzschule Steinhausen, eine Kindertanzaufführung des Vereins Café au lait, Märchenerzählungen, eine Puppentheater-Aufführung und eine Zaubershow. Am Stand des Malateliers können Kunstwerke von jungen Talenten erworben werden. Ausserdem kann man zuschauen, wie der Bildhauer Daniel Züsli aus Holz eine Figur erstellt oder gleich selber Hand anlegen und einen Speckstein schleifen. Beim gesponserten Bullriding gibt es in einer Erwachsenenund in einer Schülerkategorie tolle Preise zu gewinnen. Das Finale findet als Abschluss des Festes um 17.30 Uhr statt. Während des ganzen Tages können sich Kinder schminken oder afrikanische Zöpfe flechten lassen, Ponyreiten oder eine Kutschfahrt unter-

nehmen. Wer Lust hat, kann in der Fotobox ein paar lustige Schnappschüsse schiessen lassen. Verköstigen kann man sich an verschiedenen Ständen. Alle Künstler treten wie bisher gratis auf und auch der Druck des Programmheftes ist von einer Druckerei gesponsert. Sämtliche Einnahmen aus verkauften Produkten, seien es die Bilder des Malateliers, die Würste des Metzgers oder die Einnahmen aus den Shows, gehen in die Spendenkasse. Der Erlös des Festes kommt vollumfänglich dem Verein «Mamadou et Bineta» zugute. Dieser unterstützt Kinder in schwierigen Situationen mit verschiedenen Projekten. Dabei wird nicht nur die schulische Ausbildung gefördert, sondern beispielsweise mit einem Nähatelier für Mädchen auch gleich eine Zukunftsperspektive geschaffen. Die vielen kleinen Spenden ergaben am letzten Fest einen Erlös von 30 000 Franken. «Es wäre aber schön, wenn wir wieder einmal grössere Beträge einnehmen würden, denn wir haben noch vieles vor in Afrika» sagt Monika Henzler. abo Samstag, 30. September, von 9 bis 17.30 Uhr,

Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie am Spital Affoltern führt durch den Vortrag. (Bild zvg.) Ein Spezialgebiet des Spitals Affoltern Untersuchung und Therapie von Krampfadern sind seit vielen Jahren ein Spezialgebiet des Spitals Affoltern. Hier wird das gesamte Spektrum der Venenabklärung und Problembehandlung angeboten. Durch jahrelange Erfahrung hat sich das Team des Spital Affoltern vor allem bei der Lasertechnik einen grossen Wissensvorsprung erarbeitet. Seit 2016 unterliegt die lasertechnische Behandlung von Krampfadern dem Krankenkassenobli-

gatorium. Das heisst, dass Krankenkassen für eine Laserbehandlung bei entsprechender Indikation die Kosten übernehmen. Vor einer Therapie oder einem operativen Eingriff führen die Chirurgen eine Reihe von Untersuchungen durch. Sie erheben belastende Faktoren, messen die Blutfüllung und kontrollieren die Venenfunktion. Das Behandlungsspektrum am Spital Affoltern ist umfassend: Von der Kompressionsbehandlung, der Verödung mit und ohne Schaum über die Lasertherapie bis zur Operation bieten die Spezialisten in Affoltern eine auf den Patienten abgestimmte Behandlung an. Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie und ärztlicher Leiter des Spitals Affoltern und Dr. med. JürgenKlaus Allmann, Facharzt für Innere Medizin und Gefässkrankheiten werden in ihrem Vortrag das Thema ausführlich darstellen. (pd.) Montag, 11. September, 19 Uhr im Mehrzweckraum Haus Rigi im Spital Affoltern. Weitere Ios: Matthias Wiens, Ärztlicher Leiter Spital Affoltern, Direktwahl 044 714 28 14 oder matthias.wiens@spitalaffoltern.ch.

«Frauezmorge» Stallikon Wettswil Am Freitag, 15. September, in Wettswil Am Freitag, 15. September, findet von 9 bis 11 Uhr ein «Frauezmorge» im Saal der reformierten Kirche Wettswil statt. Der Frauezmorge Stallikon Wettswil ist ein Angebot für alle Frauen, gleich welchen Alters, welcher Herkunft oder Religion. Die Themen variieren so, dass sich eine möglichst grosse Gruppe von interessierten Frauen angesprochen fühlt. Es ist eine Anlassreihe, die viermal im Jahr stattfindet und von der reformierten Kirche Stallikon Wettswil unterstützt wird. Frau ist herzlich willkommen hereinzuschauen. Nach der Sommerpause hat sich das Frauezmorge-Team ein besonderes Thema für die Wiederaufnahme im September ausgedacht: Raumgefühl. Was versteckt sich hinter diesem

Titel? Rita Hürlimann wird mit Bildern und Beispielen aus ihrem Fundus von Beratungen anschaulich zeigen, wie man mit Gefühl, Flair und Wissen sein «altes» oder neues Heim so wohnlich gestalten kann, wie man es sich schon immer gewünscht hat. Ihre Ansätze sind subtil, die Wirkung ist aber erstaunlich gross. Rita Hürlimann ist in Uerzikon aufgewachsen, hat ursprünglich Floristin gelernt und sich dann konstant weitergebildet. Sie arbeitet heute als Einrichtungsgestalterin und hat ein Atelier in Affoltern. (pd.) Beginn um 9 Uhr mit dem Zmorge. Das anschliessende Referat dauert bis zirka 11 Uhr. Unkostenbeitrag 10 Franken pro Person. Um eine Anmeldung bis 13. September an Erika Müller wird gebeten: erikarene.mueller@bluewin.ch oder Telefon 044 777 99 72.

Weiterer Sushi Kurs Familienzentrum Bezirk Affoltern

Stampfi Platz, Knonau. Programm: 10 Uhr, Kinderkonzert mit Bruno Hächler und Band; 11 Uhr, Sponsorenlauf für Schüler; 12 Uhr, Ballettaufführung Tanzschule Steinhausen; 12.15 Uhr, Tanzvorstellung Café au lait, 13 Uhr, «Märli» mit Brigit; 14 Uhr Sponsorenlauf für Familien; 15 Uhr, «Märli» mit Brigit; 16 Uhr, Puppentheater mit Prinzessin Sturmfrisur; 17 Uhr, Zaubershow mit André Dubach; 17.30 Uhr, Finale Bullriding.

Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt

Aufgrund des positiven Feedbacks folgt im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein weiterer professioneller SushiKurs mit der sympathischen Yoko Kinoshita. Diesmal bietet sie eine Variation aus zwei verschiedenen Arten von Insideout Rollen und die typische Miso Suppe. In einer angenehmen Stimmung führt die charmante Yoko Kinoshita alle Teilnehmer durch diesen Abend und verrät dabei einiges aus ihrer Tipps-und-Tricks-Schatzkiste.

Der Kurs findet am Freitag, 15. September, ab 18 Uhr statt. Die Kursdauer beträgt drei Stunden. In einer gemütlichen Atmosphäre, bei selbstzubereiteten Sushi-Kreationen und bei einem Gläschen Prosecco darf man gerne länger bleiben. Mitbringen sollten die Teilnehmer Kochschürze, Handtuch, Tupperware und Lust auf Sushi. (mf ) Weitere Infos zu diesem und weiteren Kursen erteilt das Kurswesen-Team unter Telefon 044 760 21 13 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt in Bonstetten Am 13. September findet im Gemeindesaal Bonstetten die Kinderkleiderbörse und der Kinderflohmarkt mit Kaffeebar statt. An der Kinderkleiderbörse im Gemeindesaal in Bonstetten lassen sich Babyund Kinderkleider bis Grösse 176 für den Herbst und Winter finden. Auch Sportartikel wie Skier, Ski- und Schlittschuhe, Schlitten und vieles

mehr werden angeboten. Vor dem Gemeindehaus bieten Kinder ihre Spielsachen am grossen Kinderflohmarkt feil. Die Plätze sind begehrt und es herrscht immer ein reger Handel und ein buntes Treiben. Es ist die Gelegenheit für die Kinder, ihr Zimmer kritisch zu durchforsten, nicht mehr benötigtes Spielzeug zu verkaufen und Neues einzukaufen. Wer von all diesem hektischen Treiben Hunger und

Durst bekommen hat, lässt sich an der Kaffeebar mit selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnen. Die Anmeldefrist für Verkaufende endet am Freitag, 8. September. Es können nur die ersten 150 Anmeldungen berücksichtigt werden. HelferInnen sind immer herzlich willkommen. (pd.) Weitere Infos: Christina Kienberger 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch.

Am 15. September widmet sich im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein weiterer Kurs der japanischen Küche. (Bild zvg.)


Veranstaltungen agenda

Freitag, 8. September Aeugst am Albis 20.15: «LaMarotte-Klassikreihe» Belenus Quartett Plus spielt Jubiläumskonzert. Türöffnung und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis 20.15: «Tschick - Der beste Sommer von allen» von Fatih Akin nach dem Roman von Wolfagng Herndorf. Deutschland 2016, 93 Min., D. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. cinque: Debra Fesslmeier und Sarah Frei, Mandoline und Gitarre, Musik von Di Majo, Paganini, Kioulaphides, Calace. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 9. September Aeugst am Albis 12.00-14.00: OLG Säuliamt organisiert: OL für Alle und OL für Walker (bis 13.30 Uhr). Schulhaus Gallenbühl. Spitzenstrasse 16.

Aeugstertal 20.00: Musig i de Beiz: «Echo vom Locherguet - Hauptsach es fäderet» Musik aus der Schweiz, vom Säntis bis zum Muotatal, vom Jura bis ins Wallis und manchmal etwas über die Grenzen. Unbedingt reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Freitag, 8. September 2017

«Il sole che verrà» Pippo Pollina mit dem Palermo Acoustic Trio Konzert im Gemeindesaal, in Hausen 15 Alben, 4000 Konzerte – nächster Halt Hausen. Der mehrfach preisgekrönte Liedermacher und charismatische Poet ist Meister der lyrischen Ballade, poetischen Protestlieder und rockigen Songs. Samstag, 16. September. Nach dem Geburtstagskonzert im Volkshaus Zürich, dem Abschluss der «Süden-Tournee» in der Arena Di Verona sowie dem Konzert im Hallenstadion Zürich vom August 2015, kehrte Pippo Pollina im Januar 2017 wieder zurück auf die Bühne – mit dem neuen Programm «Il sole che verrà». Der sizilianische Liedermacher und charismatische Poet wurde 1963 in Palermo in eine bürgerliche Familie hineingeboren. Bereits als junger Jus- und Musikstudent war er in der Antimafiabewegung engagiert und so erstaunt es nicht, dass Pollinas Lieder oft politische und gesellschaftskritische Inhalte haben und sich der Künstler beherzt für Frieden, Freiheit und Menschenrechte einsetzt. Im Herbst 1985 verliess er seine Heimatstadt. Nach drei Jahren, in denen er als Strassenmusiker durch die Welt reiste, wollte es der Zufall, dass er beim Spielen auf Luzerns Strassen den Schweizer Liedermacher Linard Bardill kennenlernte. Bardill engagier-

Pippo Pollina. (Bild zvg.) te ihn als zweiten Gitarristen für seine Tournee und so schaffte Pollina vor knappen 30 Jahren den Sprung von der Strasse auf die Bühne. Er liess sich in der Schweiz nieder, wo er mit Frau und Kindern in Zürich lebt. Beide Kinder machen übrigens ebenfalls Musik, wobei der Sohn, Faber, derzeit seinem Vater beinahe den Rang absingt. Eine Sammlung von mehr als 200 Liedern, über 4000 Konzerte sowie die Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Künstlern – darunter Franco Battiato, Georges Moustaki, Konstantin Wecker, Patent Ochsner,

Giorgio Conte – machen aus Pippo Pollina einen Künstler, der sich ständig in Bewegung befindet. Mehrfache Auszeichnungen an Musikwettbewerben in Italien und anderen Ländern, unter anderem 2012 den Schweizer Kleinkunstpreis, bestätigen den Künstler als einen der wichtigsten zeitgenössischen Vertreter des modernen italienischen Autorenliedes. Übrigens mag er den Ausdruck «Cantautore» nicht, vielmehr bezeichnet er sich als «italienischer Autor, der singt». Die Konzerte des etablierten Zurigo-Sizilianers bedeuten gute Musik, die mit Verstand, von Herzen und aus dem Bauch heraus gemacht ist. Und wie gesagt: Nächster Halt Hausen. (san)

Samstag 16. September, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Reservierung dringend empfohlen unter www.kulturimdorf.ch. Weitere Infos: www.

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Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und historische Dokumente sowie Herausforderung und Nachdenken über die Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Auf den zweiten Blick». Eva Christen, Heidi Nil und Inés Hubacher im Gemeinschaftsprojekt «Wechselspiel». Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 24. September.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Skulpturen aus Holz von Toni Lengen, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa 10-12 Uhr. Bis 29. Oktober.

pippopollina.com.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 11.00: Einweihungsfest für die neue Boccia-Bahn mit Apéro, BocciaTurnier, Festwirtschaft mit italienischen Grilladen und Spezialitäten und Live-Tanzmusik. Centro Sociale Italiano. Giessenstrasse.

Kappel am Albis 22.00: Kappeler Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen. Hagios - gesungenes Gebet. Leitung: Helge Burggrabe, ohne Anmeldung, Eintritt frei/Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Sonntag, 10. September

Uhr. Eintritt frei. Historisches Kleinkraftwerk (bei Haas Shopping).

Affoltern am Albis 10.30: Sonntagsmatinée: «Buch trifft E-Gitarre». Ralf Schlatter liest aus «Steingrubers Jahr», begleitet von Michael Wernli. Zopf und Kaffee. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 16.00: «Fausta Fux oder der Königsweg zum Weihnachtsbraten». Ein Puppenspektakel durch vier Jahreszeiten. WunderBar ab 15.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 17.00: Kultur am Platz - Musig us em Amt: «Tredici». Dreizehn Singbeigsterte unter der Leitung von Hanna Lindner singen dreizehn bekannte und unbekannte Lieder. Hutkollekte. Märtkafi ab 16.15 Uhr geöffnet. Marktplatz.

Rifferswil 13.00-17.00: «British Sunday Afternoon». Typisch englische Stauden, Kurzvorträge und persönliche Beratung und englische Snacks von Rebecca Brodbeck. Anmeldung 044 241 27 66. Gärtnerei Blattgrün Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

Montag, 11. September 19.00: Publikumsvortrag «Kampf den Krampfadern» Apéro im Anschluss. Referat: Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie und Dr. med. Jürgen-Klaus Allmann. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock)). Melchior-Hirzel-Weg 40.

10.00: Tage der offenen Türe mit Normroboter-Stall, Festwirtschaft und Unterhaltung. Betrieb Familie Matthias Frischknecht. Aspli.

10.00-17.00: Tage der offenen Türe mit Normroboter-Stall, Festwirtschaft. Betrieb Familie Matthias Frischknecht. Aspli.

Dienstag, 12. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsa-

Ottenbach 09.00-17.00: Tag der offenen Tür mit Sonderausstellung. Fabrikantenpersönlichkeiten. Pläne zur Geschichte der Bauten zum europäischen Tag des Denkmals. Führungen durch die Ausstellung zu den Fabrik- und Wasserbauten mit Turbinenanlage um 9.30, 11, 13.30 und 15 Uhr. Eintritt frei. Historisches Kleinkraftwerk (bei Haas Shopping).

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Ottenbach 09.00-17.00: Tag der offenen Tür mit Sonderausstellung. Fabrikantenpersönlichkeiten mit Fotos, Pläne zur Geschichte der Bauten im Rahmen der europäischen Tage des Denkmals. Führungen durch die Ausstellung zu den Fabrik- und Wasserbauten mit laufender Turbinenanlage um 9.30, 11, 13.30 und 15

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Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Bonstetten 05.55: Anspruchsvolle Zweitageswanderung: Piora-LukmanierCampo Blenio-Olivone. Wanderzeit total 10½ Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jetzler, 044 700 00 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 13. September

Affoltern am Albis

Mettmenstetten Mettmenstetten

mes Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ein bis dreieinhalb Jahren. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Donnerstag, 14. September

Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Keybone». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


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Veranstaltungen

Freitag, 8. September 2017

Klassik-, Puppentheater-, Jazz- und Trommelfreunde werden sich freuen Ein Auswärtsspiel und drei Heimspiele für das Kellertheater La Marotte in den nächsten acht Tagen Heute Klassik in der Kirche Aeugst Am gemeinsamen Projekt der Kirchgemeinde Aeugst mit dem Kellertheater LaMarotte zum Jubiläum «350 Jahre Kirche Aeugst» spielt das «Belenus Quartett» ein Streichquartett von Haydn und anschliessend – zusammen mit dem Kontrabassisten Peter Kosak aus dem Tonhalle-Orchester Zürich – ein Streichquintett von Dvo4rák. Heute Freitag, 8. September, Kirche Aeugst. Türöffnung und Abendkasse 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 Franken. Für diese spezielle Veranstaltung ist eine Reservation dringend empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 oder 044 760 00 28.

Theater – Familienprogramm «Fausta Fux» Ein Puppenspektakel durch die vier Jahreszeiten, für Klein und Gross ab vier Jahren, mit allerlei Getier, einer Bassklarinette, lauten und leisen Tönen. Mit Silvia Roos (Text, Ausstattung, Spiel) und Stefan Roos (Live-Musik, Spiel).

Tief im Wald lebt Familie Fux ihr beschauliches Leben, bis ihr eine wilde und unbändige Tochter geboren wird – Fausta!

gefächerten Background der beiden Musiker und ihrer mitreissenden Spielfreude. Donnerstag, 14. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik

Sonntag, 10. September, WunderBar ab 15.30 Uhr,

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen

Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15 Franken/

15 Franken.

Kinder und KulturLegi 10 Franken.

«Mythos Trommel» Jazz am Donnerstag mit dem «Duo KeyBone» Stefan Schlegel, Posaune, und der Pianist Alessandro d’Episcopo haben einiges gemeinsam: Beide studierten zuerst klassische Musik und beide waren anschliessend in Boston; Stefan Schlegel am Berklee College of Music, Alessandro d’Episcopo studierte bei Charles Banacos. Beide sind heute in der Schweizer Musikszene anerkannte Meister ihres Fachs. Eine weitere Gemeinsamkeit ist ihre überschäumende und explosive Art, Musik zu machen. Aus dieser musikalischen Verwandtschaft ist das Duo KeyBone entstanden. Das Programm, bestehend aus Jazz-Standards und Originals, lebt vom äusserst breit-

Hommage an Pierre Favre: Eine Klangund Weltchronik von Armin Brunner mit Pierre Favre: Perkussion, Graziella Rossi: Erzählerin und Helmut Vogel: Chronist. Wo immer die Trommel auftritt, sorgt sie für Aufmerksamkeit: Sei es als Urlaut in der Natur oder als religiöser Laut in der Hand des Priesters. Ihre Sprache wird verstanden in Wäldern und Steppen, in Siedlungen, Dörfern und Städten, auf Märkten, Plätzen, in Schlachten, Kriegen und an Umzügen, aber ebenso in Kirchen und Konzertsälen – und natürlich an der Fasnacht. Sie verkehrt auch im Märchen, im Roman, in der Poesie, in der Reklame. Und die Trommel spielt die Hauptrolle in einer «Stern- (Viertel-)Stunde» der

Pierre Favre, Graziella Rossi und Helmut Vogel sind immer wieder gern gesehene Gäste im LaMarotte. (Bild zvg.) Musikgeschichte, in Ravels «Bolero». Die Trommel: «Sie ist von Anbeginn der Geschichte das herrschaftliche Instrument eben dieser Geschichte.» (Dieter Arendt). (pz.)

Freitag, 15. September, Bar und Abendkasse 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

sport

Knonau tanzt

Der Favorit setzte sich durch

Apple’s Paradise Big Band in der «Stampfi»

Floorball Thurgau gewann die Big Trophy in Bonstetten

Die Apple’s Paradise Big Band lädt am 23. September ab 20 Uhr zu einer «Dance Night» in der Stampfi, in Knonau. Die Apple’s Paradise Big Band muss man im Säuliamt nicht mehr vorstellen. Schon seit langer Zeit begeistert sie die Freunde der Swingmusik mit ihren Konzerten. Die Bigband spielt aber auch regelmässig zum Tanz auf. Alle Tanzbegeisterten, die sich gerne

zu Boogie-Woogie, verschiedenen Latin Styles, Swing, Lindyhop und andere bewegen, sind herzlich nach Knonau eingeladen. Aber auch diejenigen, welche nur gerne zuhören, kommen auf ihre Rechnung. Zu Snacks und Drinks lässt sich Musik in bester Ambiance auch als Zuhörer geniessen. (pd.) Dance-Night, am 23. September , 20 Uhr, Stampfi Knonau, Eintritt 20 Franken.

Die Herren von Floorball Albis (in Grün) vor dem Spiel gegen die späteren Turniersieger Floorball Thurgau. (Bilder zvg.)

Die Mannschaft aus dem Thurgau galt als grosser Favorit auf den ersten Sieg der Big Trophy. Diese fand am letzten Sonntag in der Schachenhalle Bonstetten statt. Apple’s Paradise Big Band. (Bild zvg.) anzeige

Floorball Thurgau galt als grosser Favorit auf den ersten Sieger der Big Trophy. Die Konkurrenz wollte dies verhindern, unter anderem der zweite Vertreter aus der Nationalliga B. Gespielt wurde eine Vorrunde in zwei Gruppen an drei Mannschaften. Die ersten beiden gelangten in die Halbfinals, die jeweiligen Dritten spielten um den Platz 5 und 6. Das Herrenteam von Floorball Albis galt von Beginn an als Aussenseiter – sämtliche Gegner sind in höheren Ligen zu Hause. Der Unterschied zu Floorball Thurgau macht immerhin drei Ligen aus. Auch wenn Floorball Albis kein Spiel für sich gewinnen konnte, so ist man um zahlreiche Erfahrungen reicher.

Floorball Thurgau verdienter Sieger Gegen den Erstligisten aus Aarau verlor man 0:1, gegen Floorball Thurgau schlussendlich 1:4. Es kann aber als Erfolg gewertet werden, dass Floorball Albis gegen Floorball Thurgau die

Die Ämtler hielten sich wacker gegen die Favoriten. erste Halbzeit mit einem verdienten 1:1 über die Zeit brachte. Das Spiel um Platz fünf ging gegen den UHC Pfannenstiel (ebenfalls NLB) mit 2:5 verloren. Der Favorit setzte sich bei sämtlichen Spielen durch und gewann das Final gegen das Team Aarau 9:2. Das Format der Big Trophy hat sich bewährt und die Teams konnten sich an einem tollen Event optimal auf die Saison vorbereiten. (pd.) Rangliste: 1. Floorball Thurgau, 2. Team Aarau, 3. Unihockey Limmattal, 4. ESV Unihockey, 5. UHC Pfannenstiel, 6. Floorball Albis.

Bester Spieler des Turniers: Felix Standljung von Floorball Thurgau.


Sport

Freitag, 8. September 2017

«Gäbel» für Obfelder Hornusser

Gold für Michael Meier

Interkantonales Fest Gerlafingen-Zielebach

Schweizer Meisterschaften der Kunstturner in Morges

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Michael Meier holt sich zum Abschluss seiner Elitekarriere an den Schweizer Meisterschaften die Goldmedaille am Boden.

Die Obfelder Hornusser hinten von links: René Küng; Hans Binggeli; Fabian Berger; Werner Binggeli; Markus Buchmann. Vorne von links: Geri Wisler; Ueli Müller; Reto Binggeli; Peter Frick. (Bild zvg.)

Die Obfelder Hornusser erkämpften sich einen ausgezeichneten zweiten Rang am interkantonalen Hornusserfest in Gerlafingen- Zielebach. Am vergangenen Samstag trat Obfelden am interkantonalen Hornusserfest in Gerlafingen-Zielebach an. Nach dem verpatzten Nohv-Fest und der misslungenen Meisterschaftssaison, war ein Erfolg mehr als fällig. Man spürte förmlich die Spannung jedes Spielers. Die Mannschaft zeigte eine tadellose Leistung im Ries, ihr Gegner Ilfis eine gute Schlagleistung. Nach dem Wechsel schöpften die Obfelder ihre Stärke beim Schlagen voll aus. Obfelden überschlug Ilfis deutlich, aber auch dieses blieb im Ries sauber. Nach dem Anhornussen belegte Obfelden den guten dritten Zwischenrang. Der Ausstich musste gegen Lotzwil bestritten werden. Das Wetter verschlechterte sich zusehends. Die Ämtler mussten mit Schlagen beginnen, wobei jeder eine gute Leistung zeigte. Dennoch konnte Lotzwil jeden Hornuss abfangen. Im Ries blieb Obfelden weiterhin souverän, es herrschte eine Stimmung, wie schon lange nicht

Mettmenstetter trafen im Ägerital Am diesjährigen Alp-EggSchiessen in Unterägeri durfte der Schützenverein DachlissenMettmenstetten die Festsiegerin feiern. Einen tollen Erfolg konnte die 17-jährige Schützin Pamela Giray aus Mettmenstetten am Alp-Egg-Schiessen in Unterägeri feiern. Sie gewann das Fest mit 78 von 80 Punkten. Der zweitbeste Schütze aus Mettmenstetten war mit 75 Punkten Marius Bachmann ebenfalls ein Jungschütze. Beide durften den begehrten Kopfkranz in Empfang nehmen. Auf dem dritten Rang auf der Vereinsliste ist ebenfalls eine Dame anzutreffen, Sladana Zemp mit 74 Punkten. Der Schützenverein klassierte sich mit 22 Teilnehmern im zweiten Sektionsrang. (SiB)

mehr. Das Wetter besserte sich wieder, so dass man regulär weiterfahren konnte. Im zweiten Durchgang legte Obfelden beim Schlagen nochmals zu. Nach dem Wechsel vermochte Lotzwil Obfelden nicht mehr zu überschlagen und die Ämtler hielten ihr Ries bis zum Schluss sauber. Sie beendeten das interkantonale Hornusserfest in Gerlafingen-Zielebach auf dem ausgezeichneten zweiten Schlussrang in der dritten Stärkeklasse mit 0 Nummern und 1283 geschlagenen Punkten. Gewonnen hat das Fest Thörigen B mit 0 Nummern und 1339 geschlagenen Punkten, den dritten Rang belegte Tägerschi-Häutligen mit 0 Nummern und 1219 geschlagenen Punkten. Alle drei Mannschaften nahmen ein Trinkhorn (Gäbel) mit nach Hause. Am 9. und 10. September sind die Junghornusser an ihren Nachwuchsfesten an der Reihe. (pf) Einzelwertung: Auf den ausgezeichneten 4. Rang kam Walter Müller mit 109 Punkten, gefolgt von 7. Rang Reto Binggeli mit 107 Punkten, Fabian Berger 102 Punkte, Hans Binggeli und René Küng mit je 92 Punkten und Werner Binggeli 88 Punkte, alle konnten einen begehrten Kopfkranz mit nach Hause nehmen.

Am letzten Wochenende fanden in Morges die Schweizer Meisterschaften der Kunstturner statt. Für Michael Meier war klar, dass dies seine letzte Einzelmeisterschaft bei der Elite sein wird. Nachdem Ende des letzten Jahres seine Profi-Karriere beendet war, hatte er sich im regionalen Leistungszentrum Niederlenz in erster Linie auf die Universiade 2017 vorbereitet. Diese fanden im vergangenen August in Taiwan statt. Die hierfür qualifizierten fünf Studenten waren allerdings bei ihrem Einsatz nicht gerade vom Glück begünstigt. Zwei der Turner verletzten sich vor dem Wettkampf und konnten nur begrenzt eingesetzt werden. Ein Dritter wurde krank. Und Michael Meier gelang der Wettkampf auch nicht gerade optimal, sodass nicht mehr als der zwölfte Mannschaftsrang von 24 Nationen herausschaute. Nicht gerade eine optimale Vorbereitung auf die Schweizer Elite-Meisterschaft. Entsprechend war er ohne allzu grosse Ambitionen nach Morges gereist. Der Mehrkampf vom Samstag muss als Sturzfestival bezeichnet werden. Nur gerade der Schweizer Meister Eddy Jusof wurde davon verschont. Alle übrigen verzeichneten zum Teil sogar mehrere unfreiwillige Abgänge. Auch Michael Meier gelang kein guter Wettkampf, sodass für ihn nur der dreizehnte Rang herausschaute. Die Enttäuschung hielt sich allerdings in Grenzen, konnte er sich doch für den Bodenfinal vom Sonntag qualifizieren. Eine Gelegenheit, sich mit einem guten Resultat zu verabschieden. Entsprechend konzentriert ging er die Übung an. Er riskierte nicht alles, turnte fehlerfrei durch und setzte sei-

Kunstturner Michael Meier erturnte sich Boden-Gold. (Bild zvg.) ne Mitkonkurrenten damit unter Druck. Sein grösster Konkurrent, Marco Walter, setzte alles auf eine Karte. Er turnte aber unsauber, liess ein Schwierigkeitsteil aus und musste daher Michael Meier Gold überlassen. Ein Resultat, mit dem niemand gerechnet hatte.

In Zukunft wird Michael Meier hauptsächlich in Mannschaftswettbewerben starten. Am 16. September bei den Schweizer Mannschafts-Meisterschaften in Bülach. Und im kommenden Herbst wird er die Kunstturner von Singen in der zweiten Bundesliga unterstützen. (pd.)

Erneut Schweizer Meister im Sturmgewehrschiessen Bruno Schneiter holt mit Schweizer Rekord Gold ins Säuliamt Nach seinem letztjährigen Titel im Zweistellungsmatch gewann Bruno Schneiter dieses Jahr im Liegendprogramm mit dem Sturmgewehr 90 den Titel, mit einem neuem Schweizer Rekord. Am Montagmorgen, 4. September, punkt 8 Uhr, als die meisten Leute noch im Stau standen, oder den Morgenkaffee genossen, starteten die 58 qualifizierten Schützen zu ihrem 60schüssigen Liegendmatch in der Schiessanlage «Guntelsey» in Thun. Bruno Schneiter, Präsident des Schützenvereins Affoltern, wollte sich eigentlich dieses Jahr primär auf die Verteidigung seines Titels im Zweistellungsmatch konzentrieren, hatte sich aber auch liegend für den Final in Thun qualifiziert.

Mit einer 100er-Passe zum Titel

Von links: Marius Bachmann, Siegerin Pamela Giray und Sladana Zemp. (Bild zvg.)

Wie gewohnt, schoss Bruno sehr schnell und legte mit Passen von 98, 96 und 98 einen perfekten Start hin. Er fühlte sich dann etwas verkrampft und entschloss sich, kurz aufzustehen. Da Probeschüsse nur am Anfang des Programms erlaubt sind, musste er auf Anhieb wieder die richtige Stellung finden. Dies gelang nicht optimal und die nächsten zwei Passen waren mit 89 und 91 Punkten eher mässig. Dann kam aber das grosse Finale: Schneiter verlor in den letzten 10

Bruno Schneiter (Mitte) vom Schützenverein Affoltern freut sich über seinen Schweizer Meistertitel. (Bild zvg.) Schüssen keinen Punkt mehr. Eine 100er-Passe mit dem Sturmgewehr 90 zu schiessen ist ein wahres Kunststück. Die erzielten 572 Punkte bedeuteten zudem eine Verbesserung des Schweizer Rekords um vier Punkte! Nun folgte das grosse, lange Warten, bis alle Konkurrenten ihr Wettkampfprogramm zu Ende geschossen hatten.

Es blieb dabei. Bruno Schneiter gewann den Wettkampf mit drei Punkten Vorsprung. Am nächsten Tag war er wieder im Einsatz. Die Titelverteidigung im Zweistellungsmatch stand am Nachmittag auf dem Programm. Leider lief es da nicht mehr so gut wie am Vortag. Schneiter schien mit dem sensationel-

len Sieg und dem Schweizer Rekord sein Pulver verschossen zu haben. Sein Total von 523 Punkten reichte immerhin noch zum 28. Rang unter den knapp 60 qualifizierten Schützen! An Schweizer Meisterschaften natürlich immer noch eine hervorragende Leistung. Rolf Müller


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Sport

Freitag, 8. September 2017

«Nach Zofingen hat man immer ein wenig Muskelkater» Emma Pooley wird Weltmeisterin über die Duathlon Langdistanz Zum vierten Mal ist sie in Zofingen gestartet, zum vierten Mal hat sie gewonnen: Die Britin Emma Pooley, die seit sechs Jahren in Hausen lebt, ist am Sonntag mit grossem Vorsprung Weltmeisterin über die Duathlon Langdistanz geworden. ................................................... von bernhard schneider Emma Pooley, Silbermedaillengewinnerin im Einzelzeitfahren an den Olympischen Spielen von Peking, schätzt an ihrem Wohnort Hausen die persönliche, freundliche Atmosphäre, die Velomechaniker von El Pédal gleich um die Ecke und das ideale Trainingsgebiet, direkt vor der Haus-

tür. Ihr Doktorat an der ETH Zürich in Geotechnik liess sie das sportliche Engagement etwas zurückfahren. Im Abschlussjahr 2013 startete sie vorübergehend als Amateurin. Dieses Jahr startete sie in Zofingen als Favoritin bei den Profis mit Startnummer 1.

Europameisterin im Mai Dass sie in dieser Saison ihre beiden Hauptziele erreichte, war keineswegs selbstverständlich. Nach dem Europameister-Titel über die Duathlon Mitteldistanz (10 km Laufen, 60 km Rad, 10 km Laufen) Ende Mai sowie den Siegen beim Ventouxman und dem Etappenrennen Haute Route Rockies im Juni hatte sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, musste Wettkämpfe ausfallen lassen, erreichte

Ämtler in Locarno und Zofingen Ausser Siegerin Emma Pooley aus Hausen, die 7:21 Stunden benötigte, erreichte die Stallikerin Katrin Saly Graf in der Kategorie Open W40-44 den obersten Podestplatz in der ausgezeichneten Zeit von 8:22 Stunden. In der ITU-Kategorie hätte sie mit dieser Zeit den Titel als Vizeweltmeisterin erhalten. In Locarno startete der Knonauer Benjamin Langner über

die Mitteldistanz und erlangte in der Kategorie M35-44 den 27. Rang in 4:49 Stunden. Über die olympische Distanz erreichten hinter Gesamtsieger Patrick Rhyner, Rifferswil, Claudia und Adrian Glättli, Ebertswil, als 4. W35-44 (2:35 Stunden) beziehungsweise 22. M35-44 (2:22) das Ziel. Gabi Villiger aus Bonstetten wurde über die Kurzdistanz 57. bei W45-54 in 1:25 Stunden. (bs)

nicht ihr gewohntes Niveau. «Ende August ging es endlich wieder aufwärts», sagt sie erleichtert. Sie gewann den Inferno Halbmarathon. Dieser ebenso attraktive wie anspruchsvolle Berglauf im Berner Oberland entspricht dem Geschmack der überragenden Bergfahrerin und -läuferin. Am letzten Sonntag konnte sie nun ihr zweites Ziel nach dem EM-Titel erreichen: Den WM-Titel beim Powerman Zofingen.

Taktisches Rennen Emma Pooley ging den Wettkampf vorsichtig an und begab sich nach dem ersten 10-Kilometer-Lauf mit neun Sekunden Rückstand auf die Führende auf die Radstrecke. Nach einer taktisch gefahrenen ersten Runde griff sie in der Mitte der 150 Kilometer langen Radstrecke an. In der zweiten Hälfte auf dem Rad erarbeitete sie einen Vorsprung von 17 Minuten. «Die Gewissheit, so klar in Front zu liegen, erlaubte mir, die abschliessenden 30 Lauf-Kilometer sehr locker anzugehen», fasst sie zusammen. Vielleicht war gerade dies der Grund, weshalb sie das Ziel 27 Minuten vor der Zweiten erreichte – und dies an einer Weltmeisterschaft.

Erfahrung entscheidend Dass ihre wohl stärkste Konkurrentin, Gigathlon-Dominatorin Nina Brenn,

Die Favoritin ist mit grossem Vorsprung im Ziel: Emma Pooley am Sonntag in Zofingen. (Bild zvg) infolge eines Autounfalls nicht starten konnte, bedauert Emma Pooley: «Es wäre schön gewesen, diesen Wettkampf gemeinsam bestreiten zu können. Nina ist eine grossartige Athletin und wir hätten uns bestimmt gegenseitig gefordert.» Die Jungen, die nachkommen, bräuchten noch ein wenig Zeit, um an der Spitze mitreden zu können, denn Zofingen erfordere viel Erfahrung: «Vor allem die zweite Laufstrecke enthält immer wieder steile Passagen aufund vor allem abwärts. Wer seine Kräfte nicht gut einteilt, verliert am Schluss viel Zeit – und Muskelkater

hat man nach Zofingen immer ein wenig.» In den kommenden Monaten nimmt es Emma Pooley sportlich etwas lockerer, um wieder mehr Gewicht aufs Berufsleben zu legen, dennoch meint sie: «Ich bin ein Bewegungsmensch und benötige keinen Trainingsplan, um die Laufschuhe zu schnüren oder aufs Rad zu gehen, wenn immer es mir möglich ist.» Das nächste Jahr ist noch nicht geplant. Reizen würde sie der InfernoTriathlon, dessen Strecke mit fast 6000 Höhenmetern so angelegt ist, als wäre sie direkt auf Emma Pooley zugeschnitten.

Team Koach national und international erfolgreich

Grossartige Leistungen der LV Albis

Koutny Zweiter in Cascais – Rhyner gewinnt in Locarno

Kantonale Staffelmeisterschaften in Zürich

Kaum ist Philipp Koutny nach Aeugst gezogen, hat er bereits ein Weltklasseresultat geliefert: In Cascais, Portugal, wurde er über die Halbdistanz «Ironman 70.3» Zweiter. In Locarno gewann der Rifferswiler Patrick Rhyner über die olympische Distanz und das Team Koach in der Teamwertung. Philipp Koutny stieg nach 25:26 Minuten als Fünfter aus dem Wasser. Sein Rückstand auf den schnellsten Schwimmer, den späteren Sieger Denis Chevrot (Frankreich), betrug für die Strecke von 1.9 Kilometern im Meer 62 Sekunden. Auf dem Rennrad holte Koutny den Rückstand rasch auf und fuhr gemeinsam mit Chevrot über den gebirgigen Teil der 90 Kilometer langen Radstrecke mit stattlichen 950 Höhenmetern. Als stärkster Radfahrer im Feld erreichte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern. Auf dem harten Halbmarathon dem Meer entlang reichte ihm die Weltklassezeit von 1:17:35 zwar nicht ganz zum Sieg, doch lief er souverän und mit grossem Vorsprung auf die nachfolgenden Athleten und der ausgezeichneten Gesamtzeit von 3:57:45 auf den zweiten Platz: Ein optimaler Start ins Rennen um die Qualifikation für die WM Hawaii 2018, die soeben begonnen hat.

Rhyner siegt nach verkorkster Saison Patrick Rhyner hat nach einer schwierigen Saison in Locarno aufgetrumpft: Er gewann das Rennen über die olympische Distanz (1.5 km Schwimmen – 40 km Rad – 10 km Laufen). Basis für

Koach in Locarno die stolze Zahl von fünf Podestplätzen.

Spannender Endspurt Trotz des Sieges in Locarno hat das Team Koach aufgrund des komplizierten Modus beim Berechnen der Teamwertung die Führung an die TG Hütten verloren, da diese am selben Tag die Teamwertung in Yverdon für sich entschieden hat. Während sich Hütten ganz auf den Schweizer Circuit konzentriert, steht das Team Koach gleichzeitig zusammen mit TempoSport im Rennen um das stärkste Patrick Rhyner – hier in Rapperswil – hat in Locarno das Schweizer IronFeld über die olympische Distanz von Beginn weg man-Team. dominiert. (Bild Erika Schmid) Nun stehen noch seinen Sieg war die Schwimmzeit von zwei Rennen an: Murten und Davos. 21 Minuten. Mit der zweitbesten Zeit Mit einem fünften Tagessieg und auf dem Rad konnte er den Vorsprung einem dritten Teamrang hätte Koach ausbauen und beim abschliessenden den Sieg in der Saisonwertung, die Lauf kontrolliert, ohne ein Risiko ein- schon lange nicht mehr so umkämpft war, wie dieses Jahr, auf sicher – ein zugehen, die Führung verteidigen. Über die Mitteldistanz (1.9 – 90 – durchaus realistisches Ziel. Coach Kurt 21.1) in Locarno leistete Rhyners Müller: «Beide Teams werden zum EnKoach-Profi-Kollege Balazs Csöke als de der Saison versuchen, ihre Leute Zweiter ebenfalls einen wichtigen Bei- nochmals zu zwei Wettkämpfen zu trag zum Sieg von Koach in der Team- motivieren. Entscheidend wird sein, wertung. Insgesamt erzielte das Team wem diese Arbeit besser gelingt.» (tk)

Die Teams der LV Albis erliefen sich bei den kantonalen Staffelmeisterschaften vom 2. September im Zürcher Sihlhölzli insgesamt sechs Podestplätze. Über 5xfrei (400 m) stellten die Mädchen der U14 mit 54.19 Sek. einen neuen Vereinsrekord auf, was im Finallauf den zweiten Platz hinter dem LC Zürich bedeutete. Das Mädchen-Team der U12 über 6xfrei (400 m) fing die führende Staffel des LC Dübendorf kurz vor der Ziellinie ab und platzierte sich auf dem ersten Rang. Die weiteren Podestplätze erzielten folgende Teams: Zweiter Rang U12 W 3x1000 m, zweiter Rang U12 M 6xfrei, zweiter und dritter Rang Frauen/U18 W Olympische Staffel (800/400/200/100 m).

Nur einen Tag später standen bereits wieder viele Läuferinnen und Läufer der LV Albis anlässlich des Kantonalfinals von Swiss Athletics Sprint in Wallisellen am Start. Bis zu den Kategorien U14 wurden über 50 m und 60 m Vorläufe, Halbfinal- und Finalläufe bestritten. Jeweils die zwei Erstplatzierten können den Schweizer Final in Chiasso am 17. September 2017 bestreiten. Von der LV Albis erreichten Wicki Nina (2.), Leandro Hauenstein (2.) und Marvin Erb (1.) die Finalqualifikation. Die Leichtathletiksaison 2017 in den Nachwuchskategorien wird mit dem Bettagsmeeting Mitte September und den kantonalen Mehrkampfmeisterschaften Ende September in Uster abgeschlossen. Roland Schuster

Staffelmeister-Siegerstaffel U12 W 6xfrei. (Bild zvg.)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 8. September 2017

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«Auf dem Velo lösen sich Probleme wie von selbst» Extremsportler Ruedi Zweifel über Lebenslust und seinen Zugang zum Spitzensport

Troi, 30. August.

Während andere Extremsportler asketisch leben, sich fast nur von spezieller Sportlernahrung und Kohlehydraten ernähren, ist für Ruedi Zweifel Genuss der Schlüssel zum Erfolg. Bis zu 100 000 Kilometern legt der 74-jährige ehemalige Boxer jährlich mit dem Velo zurück – zum Spass.

Bereits zwei Mal gelähmt Ein Hauptgrund für Ruedi Zweifels unerschütterliche Lebenslust ist sein bewegtes Leben: «Ich bin mit sechs Jahren zum Fenster hinausgefallen und war auf der linken Körperseite gelähmt. Damals schien es keine Heilung zu geben, bis japanische Ärzte herausfanden, dass ich Eiter im Knochenmark hatte. Danach ging die Heilung sehr schnell. Ich erfuhr so ein erstes Mal, was für ein unglaubliches Geschenk jeder Tag in einem gesunden Körper ist. Ich hatte immer wieder Stürze, Unfälle und Knochenbrüche. Nach meinem letzten grossen Sturz war ich querschnittgelähmt. Im Paraplegiker-Zentrum Nottwil konnte ich dann plötzlich die Zehen wieder bewegen und bald darauf wieder gehen. Ich habe mir dann ein Gestell gebaut, mit dessen Hilfe ich wieder auf das Fahrrad steigen konnte und bin wieder losgefahren. Es geht darum, jeden Tag zu geniessen, denn es könnte immer der letzte sein.»

................................................... von salomon schneider

Leonie Samantha, 28. August.

Lira, 30. August.

Als er noch berufstätig war, stieg Ruedi Zweifel um 5 Uhr morgens aus dem Bett, um in seiner Garage für Menschen und ihre Autos auf dem Arbeitsweg da sein zu können. Als er in Pension ging, behielt er diesen Rhythmus bei und stieg am Morgen einfach aufs Rennrad: «Die 5-Uhr-Tour ist immer die schönste des Tages. Ich fahre jeden Morgen von Baar nach Steinhausen, Zufikon, Mellingen und über Bremgarten und das Säuliamt zurück. Früher sind die Tiere weggerannt, heute kennen sie mich und bleiben stehen und ich kann Rehe, Hasen und viele andere Tiere beobachten. Wenn es regnet, denke ich manchmal schon, was mache ich hier? Aber, wenn ich dann die Ruhe und die Natur habe, bin ich glücklich und zufrieden.»

Die gesündeste Sucht der Welt

Fahrradfahren ist Meditation

Diego, 5. September.

Lanea 5. September. (Bilder Irene Magnin)

Für Ruedi Zweifel hat seine Morgentour etwas Meditatives. Immer die gleiche Uhrzeit, die gleiche Runde, die Strasse für sich allein, ist die Morgenrunde für ihn ein stärkendes Ritual. Wie er selbst, ist die Strasse jeden Tag dieselbe, doch gibt es jeden Tag kleine Abweichungen und Unterschiede. Der Körper ist beschäftigt, Geist und Umwelt sind im Gleichschritt unterwegs: «Viele meiner besten Ideen kommen mir auf dem Velo und auch alle meine Probleme lösen sich dort. Wir haben ja sowieso nur Problemchen, und gerade, wenn ich alleine unterwegs bin, kommen die Lösungen wie von selbst.» Um 9 Uhr ist Ruedi Zweifel jeweils von seiner Morgentour zurück und geht mit Freunden ins Kaffee. In den vergangenen Jahren hat er im Anschluss eine Nachmittagstour gemacht

Ruedi Zweifel fährt bei seinen Touren täglich durchs Säuliamt. (Bild sals) und schliesslich eine Abendtour. Heute geht er es öfter etwas ruhiger an und macht «nur» noch die Morgenund die Abendtour.

Essen und Trinken was das Herz begehrt «Wenn ich nach meiner Abendtour nach Hause komme, esse ich was ich mag. Ich höre nur auf meinen Appetit. Ich halte mich für einen ausgesprochenen Geniesser und Lustmensch, gehe praktisch jeden Abend bis nach Mitternacht aus und trinke auch gerne Alkohol. Wenn ich beim Velofahren eine Pause mache, trinke ich Kaffee oder Coca Cola. Ich nehme am

Morgen ein Biberli, einen Zwieback und ein Glas Milch, zum Zmittag gibt es ein Biberli oder Früchte. Beim Sport trinke ich nur Wasser und meine Hauptmahlzeit ist ein ausgedehntes Abendessen. Profisportler und Ärzte haben mir oft gesagt, dass ich so keine Rekorde aufstellen könne – und haben immer wieder gestaunt», erklärt Ruedi Zweifel mit einem breiten Grinsen. Er hält den Rekord für die meisten gefahrenen Rad-Kilometer in einem Jahr und zahlreiche weitere Langstreckenrekorde. Es sind inoffizielle Rekorde, ohne Guiness-Buch-Eintrag oder Ähnlichem, denn «ich mache das ja für mich, und nicht, um jemandem etwas zu beweisen.»

wetter

bauernregel «Wie sich das Wetter an Mariä Geburt verhält, so ist’s noch weitere vier Wochen bestellt.»

Wenn jemand noch halb gelähmt, nur dank einer selbstgebauten Hilfskonstruktion wieder aufs Fahrrad steigt, hat das nicht nur mit Freude am Sport zu tun. Denn der Körper stösst während des Sports zur verstärkten Organdurchblutung Dopamine wie Adrenalin aus, zur Regulierung der Körpertemperatur Endorphine (Morphine), die mit Opiatrezeptoren reagieren und eine stark schmerzhemmende Wirkung haben und beim Abbau von Dopaminen resultiert Serotonin, das tiefe Glücksgefühle auslöst. Bei Serotoninmangel können Depressionen entstehen. Dopamine und damit Serotonin können nur beim Sport oder anderen genussreichen Tätigkeiten wie Essen generiert werden. Endorphine sind ausserhalb der körpereigenen Produktion meistens rezeptpflichtig und machen hochgradig abhängig. «Ich habe mir noch nie überlegt, ob Sport bei mir eine Sucht ist. Ich bleibe durch den Sport einfach körperlich und geistig gesund», erklärt Ruedi Zweifel, der nie krank ist und ergänzt nach einer kurzen Denkpause: «Wenn Sport bei mir eine Sucht ist, dann ist es die gesündeste Sucht der Welt.»

herkömmliches

«Das Energienetz der Zukunft»

Politik

Mittels Power-to-Gas-Technologie kann Sommerstrom im Erdgasnetz gespeichert werden. So stehen erneuerbare Energien zeitlich und räumlich flexibel zur Verfügung. Das und mehr zeigt die aktuelle Ausstellung in der Umwelt Arena.

pelung oder über die neu entwickelte Hybridbox wieder für den Wohn- und Mobilitätsbereich zur Verfügung. Das neue «Mehrfamilienhaus der Zukunft» (11 Wohnungen) in ZürichLeimbach, das jüngste Projekt der Umwelt Arena Schweiz, zeigt, wie das Energienetz der Zukunft aussehen könnte. Die Fotovoltaikanlagen auf Dach und Fassade produzieren – wie die meisten Anlagen dieser Art – im Sommer mehr Strom als die Bewohner verbrauchen können. Neu wird der Überschussstrom extern in Biogas umgewandelt (Power-to-Gas mit Methanisierung), und zur Speicherung ins Erdgasnetz eingespeist. Im Winter wird das so produzierte Biogas über das Erdgasnetz wieder ins Zukunftshaus zurückgeliefert Die neue, interaktive Ausstellung in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach zeigt in vier Ausstellungsbereichen, wie «Das Energienetz der Zukunft» die Zielerreichung der Energiestrategie 2050 ermöglicht. (pd.)

In einer Stadt läuft manches zusammen, sofern die Strassen und Wege nicht verstopft sind. Stadt heisst auf Griechisch polis. Politeia bedeutet Staat. Davon abgeleitet: Politik. Sie hat dafür zu sorgen, dass in einem Gemeinwesen nicht nur die Verkehrsstrassen, sondern auch die Kommunikationswege, die Bildungspfade und die Handelsstrassen intakt sind. Wenn der Prophet Jeremia sagt: «Suchet der Stadt Bestes» (29,7), spricht er von Politik im ursprünglichen und besten Sinn des Wortes. (ubo)

Infos unter www.umweltarena.ch.

Martin Gut

Der wachsende Anteil von erneuerbaren Energien mit saisonaler und temperaturabhängiger Produktion stellt eine Herausforderung für die stabile Energieversorgung dar. Es braucht neue Speicherlösungen, um die heutige Energieversorgung erfolgreich umzubauen. Das gut ausgebaute Erdgasnetz ist wichtig für die Energiezukunft und hilft bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050. Um erneuerbare Energie ins Netz einzuspeisen, braucht es eine Technologie wie Power-to-Gas, welche überschüssigen Solar- und Windstrom in erneuerbares Gas umwandelt. Im Winter steht der so gespeicherte «Sommerstrom» dank Rückwandlung über Wärmekraftkop-

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

gedankensprünge Träumen Das Gute liegt nicht immer nah Das musst du doch begreifen Es möchte nämlich hie und da Auch in die Ferne schweifen


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069 2017  

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