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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 69 I 170. Jahrgang I Dienstag, 30. August 2016

Schulhaus-Einweihung «Quali-Star» Das frisch sanierte Ennetgraben in Affoltern präsentiert sich der Bevölkerung. > Seite 3

Die Gemeinde Bonstetten wird erneut für ihre Grundbildung ausgezeichnet. > Seite 5

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Grossaufgebot Kantonsübergreifende Chemiewehrübung in Ebertswil. > Seite 8

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Besucherrekord Das Hausemer Rampe Open Air wurde erstmals zweitägig ausgetragen. > Seite 8

Mehr Nachtruhe für Bonstettens Kirchenglocken Verschiebung des Frühgeläuts und Verzicht auf nächtlichen Viertelstundenschlag In Bonstetten wird das Frühgeläut der reformierten Kirche ab Mitte September von 6 auf 7 Uhr verschoben und zwischen 22 und 7 Uhr auf den Viertelstundenschlag verzichtet. Mit diesem Kompromiss ist Kläger Benedikt Pöschel einverstanden. ................................................... von werner schneiter Nächtlicher Glockenschlag ist in verschiedenen Gemeinden des Kantons Zürich ein Thema und beschäftigt Gerichte, zuletzt auch in Wädenswil. In Bonstetten kam es im Oktober 2014 auf die Agenda, als der reformierten Kirchenpflege ein «Antrag zur Nachtruhe der Kirchenglocken von 22 bis 7 Uhr» zuging – ein Begehren, das damals von 270 Einwohnern unterzeichnet wurde. Unter dem Titel «Podium unter dem Glockenturm» organisierte die Kirchenpflege ein überkonfessionelles Podium. Die Veranstaltung stiess auf grosses Interesse, zeigte aber, dass eine grosse Mehrheit nichts ändern wollte an der bestehenden Regelung, die in der sogenannten Läutordnung verankert ist. Und auch kurze Zeit später, im Rahmen einer Konsultativabstimmung an der Kirchgemeindeversammlung, sprach sich eine grosse Mehrheit der rund 80 Anwesenden für die Beibehaltung des aktuellen Zustandes aus. Der damalige Tenor: Das Ertönen von Kirchenglocken ist eine ural-

te Tradition, auf die man nicht verzichten will – und Glocken verursachen keinen Lärm. Für den ehemaligen Gemeinderat Benedikt Pöschel wären der vielen Unterschriften wegen gleichwohl Massnahmen gegen diese «nächtliche Ruhestörung» angezeigt gewesen. «Andere haben über Betroffene entschieden», sagte er damals gegenüber dem «Anzeiger» und stellte dabei den Nutzen eines nächtlichen Glockenschlages infrage – auch mit dem Argument, dass Glocken als Zeitangabe keine kirchliche Notwendigkeit darstellten.

«Erhebliche Störung» Weil es sich nicht um ein kultisches, sondern politisches Geläut handelt, verlangte Kläger Pöschel via Gemeinderat die Durchführung von Lärmmessungen. Diese wurden im Winter 2015/16 veranlasst. Sie ergaben, dass nachts teilweise eine erhebliche Störung durch die Zeitschläge und durch das Frühgeläut vorliegen. Eine erhebliche Störung lasse sich verhindern, wenn nachts eine Reduktion um zirka 22 Dezibel vorgenommen werde, bei gekippten Fenstern eine solche um zirka 12 Dezibel. Auch durch den Verzicht auf den Viertelstundenschlag könne eine erhebliche Störung verhindert werden, heisst es im Gutachten. Die vorgeschlagenen technischen Lärmschutzmassnahmen – leisere Glocken oder Glockenklöppel, Isolation des Glockenturms – kommen weder für Gemeinderat noch für die Kirchen-

pflege infrage. Auch aus Kostengründen. Stattdessen haben sich die beiden Behörden nun kürzlich geeinigt, das Frühgeläut von 6 auf 7 Uhr zu verschieben und zwischen 22 und 7 Uhr auf den Viertelstundenschlag zu verzichten. Laut Kirchenpflegepräsident Rolf Werner wird die Läutordnung auf Mitte September 2016 entsprechend geändert. Seine Ausführungen lassen allerdings darauf schliessen, dass dies «schweren Herzens» geschieht.

Die RFO Albis übte ein Szenario, wie es vergangene Woche in Italien eingetroffen ist. > Seite 9

Affoltern künftig Einheitsgemeinde? Primarschulpflege und Gemeinderat Affoltern am Albis haben entschieden, einen Zusammenschluss der beiden Gemeinden zu prüfen. Der Zusammenschluss mit der Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst wird derzeit nicht behandelt, damit das Projekt überschaubar bleibt. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Die Kirschessigfliege ist dieses Jahr besonders aktiv. Sie hat schon viele Obstund Beerenernten beeinträchtigt und zum Teil vernichtet. Der Schutz durch Einnetzung von Niederstammkulturen zeigt guten Erfolg, eine Massnahme, die an Hochstammbäumen nicht durchführbar ist. Werden die blühenden Chriesibäume in unserer Region langsam verschwinden? (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

In Bonstetten ertönt das Frühgeläut der reformierten Kirche ab Mitte September erst um 7 Uhr. Zwischen 22 und 7 Uhr wird auf den Viertelstundenschlag verzichtet. (Bild Werner Schneiter) seine Lärmklage zurückgezogen und bezeichnet die angekündigten Änderungen als «Schritt in die richtige Richtung» und als «weiteren Schritt zu einem modernen Bonstetten, der eventuell richtungsweisend ist für andere Ämtler Gemeinden.» Überrascht zeigt sich Pöschel vom Umstand, dass nun die Änderung plötzlich möglich ist und zuvor nicht.

Neuer Streckenrekord am Türlerseelauf

Allein auf weiter Flur: Dem horrenden Tempo von Fikru Salale konnte keiner folgen. (Bild PPR/Matthew Anderson)

Wenn die Erde bebt

In Gefahr: Ämtler Obstkulturen

«Geläute ist Kulturgut» Werner macht keinen Hehl daraus, dass er diese Einschränkung nicht gut findet. «Geläute ist für mich Kulturgut, das nichts mit Religion, aber sehr viel mit Tradition zu tun hat. Es ist ein bürgerliches Läuten», sagt der Kirchenpflegepräsident. Schade finde er ausserdem, dass das Gutachten vom Gemeinderat direkt dem Kläger zugestellt wurde, nicht aber der Kirchenpflege. Die Kirchgemeinde sei immerhin die Besitzerin des Turms … «Deshalb haben wir eine Sitzung mit dem Gemeinderat verlangt und sind uns schliesslich einig geworden – auch, weil wir keine gerichtliche Auseinandersetzung wollen», hält Rolf Werner fest. Das will auch die Gemeinde nicht. «Wir haben uns beim Entscheid auf einschlägige Bundesgerichtsurteile gestützt, bei denen Viertelstundenschläge nicht mehr toleriert werden», sagt Gemeinderat Claude Wuillemin. Mit diesem Kompromiss kann Kläger Benedikt Pöschel leben. Er hat

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Nichts deutete auf einen neuen Streckenrekord hin, zu hoch waren die Temperaturen. Doch Fikru Salale störte das nicht. Unbeirrt lief er ein starkes Rennen und verbesserte den Streckenrekord aus dem Jahre 2014 um mehr als eine Minute. Erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit der Sieger nach beschwerlichen 14,1 km ins Ziel auf der Butzenstrasse in Affoltern einlief. Die nächsten Verfolger und Mitfavoriten Estefanus Hailemichael und Christian Mathys hatten nicht den Hauch einer Chance gegen den entfesselten Salale. Sie folgten mit über 2 respektive 3 Minuten Rückstand. Auch die Siegerin des Frauenrennens war klar überlegen. Susanne Rüegger gewann in einer Zeit von 54:08.4 vor Alexandra Schaller, Zürich und Simone Hegner aus Bern. Bei den Frauen blieb der Streckenrekord unangetastet. Der 9. Türlerseelauf lockte rund 550 Läuferinnen und Läufer an den Start. (hpf) ................................................... > Bericht auf Seite 17

FCWB beendet Torflaute Nach zuletzt drei Niederlagen und nur einem erzielten Tor glückte dem FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) der erste Saisonsieg. Beim 2:1 gegen Seuzach sahen die Zuschauer trotz brütender Hitze ein attraktives Spiel mit zahlreichen Strafraumszenen. David Blumer beendete die Torflaute der Rotschwarzen mit einem gezielten Kopfball in die hohe Ecke (25. Minute), später doppelte Jeff Le Bigonsan spektakulär nach, als er den Ball mittels Fallrückzieher ins Winterthurer Tor drosch. Ein Gegentreffer brachte den FCWB nochmals in Nöte, der verdiente Sieg war ihm aber nicht mehr zu nehmen. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 17 anzeigen

200 35 9 771661 391004


Stallikon: Landwirtschaftsland und Wald zu verkaufen

Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) bleiben am Freitag, 2. September 2016, den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen a.A.

Personalausflug Wegen Personalausflugs sind die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Regiebetrieb am Donnerstag, 1. September 2016, den ganzen Tag geschlossen.

Gemeinde Stallikon, Vorderbuchenegg, Gebiet Müsli, Kat. Nr. 1957 mit 26 119 m² Wiesland (Fr. 2.95/m²), 4868 m² Wald (Fr. 1.85/m²), 1006 m² Strasse (Fr. 15/m²). Total 32 133 m² zu Fr. 101 100.–. Hangneigung bis 18 % 8419 m², 18-35% 12 555 m², 35-50 % 4719 m², über 50% 425 m². Die Nutzungseignung geht von gutem Wiesland über extensives Wies- und Weideland bis zu Streue. Auf der Parzelle befindet sich eine Quellfassung. Beim vorliegenden Inserat handelt es sich um eine öffentliche Ausschreibung im Sinne von Art. 64 Abs. 1 lit. f BGBB. Liegt innerhalb 30 Tage seit der Ausschreibung kein schriftliches Angebot eines Selbstbewirtschafters zum obgenannten Preis vor, kann das Grundstück an einen Nichtselbstbewirtschafter veräussert werden. Interessenten reichen Ihre schriftliche, verbindliche Offerte ein an BBZN, R. Hodel, Sennweidstrasse 35, 6276 Hohenrain/LU, rene.hodel@edulu.ch, 079 435 97 47.

Am Freitag, 2. September 2016, ist die Gemeindeverwaltung von 8.00 Uhr durchgehend bis 14.00 Uhr geöffnet. Gemeindeverwaltung Hedingen

Stille Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2014 – 2018 - Wahl von Moser, Michèle Auf die Ausschreibung vom 21. Juni 2016 ist dem Gemeinderat (wahlleitende Behörde) Moser, Michèle, als gültige Kandidatin vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser Wahlvorschlag definitiv vor. In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat (wahlleitende Behörde) beschliesst: 1. Als neues Mitglied der reformierten Kirchenpflege Knonau wird für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als gewählt erklärt: Moser, Michèle, 1979, Hausfrau, Möslistrasse 15, 8934 Knonau 2. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Publikation an gerechnet, ein schriftlicher Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 6, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Knonau

Todesfälle Affoltern am Albis Am 26. August 2016 ist in Affoltem am Albis ZH gestorben:

Walter Nyffenegger geb. 28. Mai 1934, Ehemann der Cecilia Nyffenegger-Magni, von Wyssachen BE, wohnhaft gewesen in Affoltem am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 10 a. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Am 25. August 2016 ist in Zürich gestorben:

Beschlüsse der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 28. August 2016 1. Antrag der Pfarrwahlkommission für die Urnenwahl von Frau Pfarrerin Elisabeth Armingeon, als Gemeindepfarrerin zu 60 % und Frau Pfarrerin Sonja Weisenhorn als Gemeindepfarrerin zu 40 % für die Amtsperiode 2016 / 2020 wird angenommen. 2. Die Mitteilungen der Kirchenpflege werden zur Kenntnis genommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 30. August 2016, auf dem Sekretariat der evangelisch - reformierten Kirchgemeinde zur Einsichtnahme auf. Gegen das Protokoll und gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, Rekurs geführt werden. Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Schiessvereine

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Oblig. Bundesübung Mittwoch, 31. August 2016 18.00 – 20.00 Uhr Freundschaftsschiessen mit Hedingen und Zwillikon Donnerstag, 1. September 2016 18.00 – 20.00 Uhr Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Montag, 5. September 2016 18.00 – 20.00 Uhr Knabenschiessentraining Donnerstag, 8. September 2016 18.00 – 19.45 Uhr Jubiläumsschiessen 125 Jahre FSV Bonstetten Samstag, 10. September 2016 09.00 – 12.00/13.30 –17.00 Uhr Jubiläumsschiessen 125 Jahre FSV Bonstetten Sonntag, 11. September 2016 09.00 – 12.00 Uhr Freiwillige Übung Mittwoch, 14. September 2016 18.00 – 20.00 Uhr Jubiläumsschiessen 125 Jahre FSV Bonstetten Freitag, 16. September 2016 15.00 – 19.30 Uhr Behörden, Parteien- und Vereinsschiessen Samstag, 17. September 2016 15.15 – 18.00 Uhr

ABSCHIED UND DANK In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Gross- und Urgrossmutter

Paula Suter-Eggmann 27. Dezember 1920 – 25. August 2016

Wir sind dankbar, dass sie ruhig einschlafen durfte. Herzlichen Dank dem Personal und den Mitbewohnern vom Altersheim Limmat in Zürich, Frau Dr. med. C. Hämmerli und Team und allen, die ihr mit Wohlwollen begegnet sind. In Liebe und Dankbarkeit: Martin und Bettina Suter mit Familie Christian Suter Vreni und Roland Bliggensdorfer-Suter mit Martina Maya Gubler-Suter mit Familie Verena Suter-Bregenzer mit Familie Trauergottesdienst am Donnerstag, 1. September 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156-1, (Vermerk Paula Suter-Eggmann). Auf Wunsch der Verstorbenen tragen wir keine Trauerkleidung. Traueradresse: Vreni und Roland Bliggensdorfer, Stationsstr. 34, 8907 Wettswil

Strassensperre Die Strasse Hauptikon-Rossau ist wegen des Grand-Prix-Rossau am Samstag, 3. September 2016, von 7.00 Uhr bis mindestens 18.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt.

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Wonach du sehnlichst ausgeschaut, es wurde Dir beschieden. Du triumphierst und jubelst laut: Jetzt hab ich meinen Frieden! Wilhelm Busch

ABSCHIED Mein Mann, unser Vater, Opa und Urgrosspapi hat am Freitag, 26. August, seine letzte Reise angetreten und fliegt seinen geliebten Zugvögeln nach.

Walter Nyffenegger 28. Mai 1934 – 26. August 2016

Traurig und doch dankbar lassen wir Dich ziehen.

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

In Liebe und Dankbarkeit, getröstet von vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von

Oskar Vollenweider

Cecilia Nyffenegger Susanne Crimi-Nyffenegger und Kurt Birrer Werner Nyffenegger Manuela Vogt-Nyffenegger Diego Vogt Dominik und Yao Crimi mit Thomas Kim Vogt und Antonio Ambrico Rebecca und Markus Kaufmann-Crimi mit Jana und Elena Alicia Vogt Horst Vogrin und Familie Erika Palecek und Familie Pflegegeschwister Paul, Erika und Rita

4. Juli 1926 – 25. August 2016

Im Beisein deiner geliebten Frau durftest du für immer friedlich deine Augen schliessen. Wir sind dankbar, dass wir bis zum Schluss bei dir sein durften. In lieben Gedanken, deine Familie Felicitas Sylvia und Glenn Oski und Haidecel, Alisha, Jeremiah Rolf und Nicole, Pierina und Florian, Nicola, Miria Martin und Barbara, Viviane, Sharuch Verwandte und Freunde Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

geb. 27. Dezember 1920, Bürgerin von Wettswil am Albis und Zürich, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Zürich.

Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, den 6. September 2016, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt.

Der Friedhofvorsteher

R. M. Rilke

Kappel am Albis/ Mettmenstetten

Suter geb. Eggmann, Paula

Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 1. September 2016, 14.30 Uhr, in der Reformierte Kirche, Wettswil am Albis statt.

«Herr, es ist Zeit, der Sommer war sehr gross...»

Feldschützenverein Bonstetten

Anstelle von Blumen gedenke man der Alzheimervereinigung Kanton Zürich, PC 80-36866-5 / IBAN CH17 0900 0000 8003 6866 5. Traueradresse: Felicitas Vollenweider, Alte Obfelderstrasse 29, 8910 Affoltern am Albis

Das Abschiedsfest für alle, die ihn kannten und in Gedanken nochmals mit ihm anstossen wollen, findet im Vereinshaus des NVBA (Vögelihütte) an der Giessenstrasse 18 am Freitag, 2. September, um 16 Uhr statt. Wir freuen uns auf jeden, der ihm auf seinem Lebensweg begegnet ist und seine Freuden und Passionen geteilt hat. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Natur- und Vogelschutzvereins, Bezirk Affoltern Postkonto 80-44912-7 oder IBAN CH52 0900 0000 8004 4912 7, 8910 Affoltern am Albis. Vermerk «Walti». Traueradresse: Susanne Crimi-Nyffenegger, Hasenbühlstrasse 21, 8910 Affoltern a.A.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. August 2016

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Schulhaus Ennetgraben ist fertig saniert Einweihungsfest und offenes Schulhaus in Affoltern am Samstag, 3. September Die Sekundarschule Affoltern/ Aeugst lädt die Bevölkerung am Samstag, 3. September, von 10.45 bis 19 Uhr zum Einweihungsfest des sanierten Schulhauses Ennetgraben – mit diversen Attraktionen und offenem Schulhaus. Eine gemütliche Festwirtschaft mit familienfreundlichen Preisen, dazu allerlei Attraktionen werden am Samstag, 3. September, den würdigen Rahmen zur Einweihungsfeier des sanierten Schulhauses Ennetgraben, an der Zwillikerstrasse 16 in Affoltern, bilden. Zwischen 10.45, mit der musikalischen Eröffnung durch die Jumba, und 19 Uhr lädt die Sekundarschule Affoltern a.A. / Aeugst a.A. die Bevölkerung zum fröhlichen Fest, welches Unterhaltung, Gemütlichkeit, Gelegenheit für Gespräche sowie Einblicke in die neu gestaltete Anlage bietet.

Offizieller Einweihungsakt mit Bildungsdirektorin Silvia Steiner Der offizielle Einweihungsakt in Anwesenheit von Dr. Silvia Steiner, Regierungsrätin und Bildungsdirektorin Kanton Zürich, wird um 11 Uhr stattfinden und ab 13 Uhr steht die sanierte und massvoll erweiterte Schulhausanlage – u.a. mit Führungen – zur Besichtigung offen. Diverse Präsentationen, von Smartboard und Klettern, über Chemie, der Schulküche und den Schulzimmern, bis zum Theater, bereichern das Einweihungsfest zusätzlich. Für Kinder steht von 10.30 bis

12.30 Uhr eine Kinderhüeti bereit, dazu gibt es eine Hüpfburg, Human Football und ein Glücksrad. Um 16.15 Uhr unterhält die bekannte Band KOP mit musikalischen Perlen aus 50 Jahren Rock-Geschichte. Die sieben Musiker – darunter bestbekannte Säuliämtler – interpretieren die diversen Ohrwürmer und Hits mit Leib und Seele.

Schulanlage in modernem wie zeitlosem Gewand «Wir dürfen ohne falsche Bescheidenheit feststellen, dass die Sanierung geglückt ist und dass die für jedermann sichtbare, auffällige Fassade in der Bevölkerung bereits grossen Anklang gefunden hat», schreibt Marlyse Blatter, Präsidentin Schulpflege Affoltern a.A. /Aeugst a.A., in ihrem Vorwort der zur Einweihung erscheinenden Festschrift. Zu Recht: Die Schulanlage Ennetgraben, vor 45 Jahren gebaut, präsentiert sich nach den umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten in den vergangenen zwei Jahren in modernem, aber gleichzeitig zeitlosem Gewand. Die nun komplett behindertengerechten Einrichtungen verfügen über zeitgemässe Haustechnik und entsprechen den heutigen Erfordernissen an Sicherheitsmassnahmen.

Vergrösserte Schulräume und ein neuer Mehrzweckraum Auch die Schulräume, Werkräume und Schulküchen sind in ihrer Einrichtung den aktuellen Standards an-

Voller Freude bevölkern Schülerinnen und Schüler die sanierte und massvoll erweiterte Schulhausanlage Ennetgraben der Sek Affoltern/Aeugst. Am Samstag, 3. September, wird sie offiziell eingeweiht. (Bild zvg.) gepasst und teilweise erweitert worden: Sieben Klassenzimmer wurden vergrössert, beide Naturkundezimmer erhielten pro Tischreihe einen Medienblock mit Gas, Wasser- und Niedervoltanschluss, die WC-Anlagen wurden mit Warmwasser ausgestattet und praktisch alle bestehenden Leuchtmittel auf LED umgerüstet. Die leerste-

henden Hauswartswohnungen wurden in einen Mehrzweckraum für maximal 99 Personen, inkl. Sitzungszimmer, Teeküche mit Bar, umgewandelt und das Foyer im für die Bevölkerung zur Verfügung stehenden Aula-Gebäude neugestaltet und mit moderner Kücheneinrichtung und Bartheke ausgestattet.

Dies sind lediglich ein paar besonders markante Erneuerungen in der Schulanlage Ennetgraben. Zum Entdecken, was sich an Weiterem getan hat in der neuwertigen, massvoll erweiterten Anlage, bietet sich am Einweihungsfest vom Samstag, 3. September, ausreichend Gelegenheit. (kb.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 30. August, dürfen wir Ralf Armin Max Bernath aus Affoltern herzlich zum 80. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Affoltern: Projekt Einheitsgemeinde gestartet Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde prüfen Zusammenschluss Primarschulpflege und Gemeinderat Affoltern am Albis haben entschieden, einen Zusammenschluss der beiden Gemeinden zu prüfen. Über die definitive Umsetzung des Projektes entscheiden die beiden Behörden voraussichtlich im Dezember. Dann werden die wichtigsten Eckpunkte bekannt sein. Bereits im März 2016 haben Primarschulpflege und Gemeinderat an einer

gemeinsamen Behördenkonferenz ihre Absicht geäussert, die Schaffung einer Einheitsgemeinde zu prüfen. Ziel ist es, eine allfällige Einheitsgemeinde (ohne Sekundarschulgemeinde) auf Beginn der neuen Amtsdauer 2018 bis 2022 zu bilden. Den Startschuss zum Projekt gab am 17. August 2016 die paritätisch zusammengesetzte Projektgruppe. Der Zu-

sammenschluss mit der Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst wird derzeit nicht behandelt, damit das Projekt überschaubar bleibt. Falls sich die beiden Behörden für eine definitive Umsetzung des Projektes entscheiden, muss die neue, gemeinsame Gemeindeordnung anlässlich einer Urnenabstimmung genehmigt werden. Damit alle Fristen eingehalten werden

können, wird diese Urnenabstimmung voraussichtlich am 21. Mai 2017 stattfinden. Die neue Gemeindeordnung wird auf dem neuen Gemeindegesetz basieren und zusammen mit diesem voraussichtlich per 1. Januar 2018 in Kraft treten. Die Vernehmlassung der neuen Gemeindeordnung bei Parteien und interessierten Kreisen ist im November 2016 vorgesehen. (tro)

Bilanzanpassung nach HRM2 genehmigt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Stallikon

Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Die Gemeinde Stallikon hat sich als Projektgemeinde für die Erprobung der Rechnungslegungsgrundsätze nach HRM2 zur Verfügung gestellt. Die massgeblichen Regelungen für die Projektphase sind in der Projektvereinbarung festgehalten. Diese wurde der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2014 zur Genehmigung unterbreitet. Die HRM2 Projektgemeinden erstellen erstmals das Budget und die Jahresrechnung 2016 nach den neuen Rechnungslegungsgrundsätzen. Dabei wird beim Übergang auf die neue Rechnungslegung eine Neubewertung der Bilanz per 1. Januar 2016 vorgenommen. Die Neubewertung der Bilanz ist notwendig, um den Grundsatz der neuen Rechnungslegung anzuwenden: Die Rechnungslegung soll die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darstellen. Dies bedeutet im Übergang zum HRM2 eine Neubewertung des Finanzvermögens, eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens, und eine Neubewertung des

Fremdkapitals (vor allem Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungen). Der Bilanzanpassungsbericht ist in der Zwischenzeit durch das finanztechnische Kontrollorgan geprüft und durch den Gemeinderat genehmigt worden. Das kantonale Gemeindeamt kann noch eine Überprüfung der Bilanzanpassung vornehmen und Korrekturen verlangen. Anschliessend soll der Bericht der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht werden.

Anmeldung Häckslerdienst in Herbst Am 31. Oktober und 1. November 2016 findet die herbstliche Häcksleraktion statt. Der Flyer für die Anmeldung wird ausschliesslich in der Herbstausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» integriert; somit erfolgt kein separater Flyer-Versand mehr. Anmeldungen können weiterhin per E-Mail an kanzlei@stallikon.ch eingereicht werden (Betreff: «Häcksleraktion»). Die Daten der Häcksleraktionen sind im Abfallkalender aufgeführt.

Kompakttraktor für den Werkdienst Nach Ablauf der Verträge für die Gartenunterhaltsarbeiten des Schulhauses Pünten und der Liegenschaft Kinderkrippe Coccolino im August 2016 werden die Pflegearbeiten durch den Werkdienst übernommen. Der Hauptaufwand liegt im regelmässigen Schnitt des Rasens und der angrenzenden Flächen. Die bestehende Ausrüstung des Werkbetriebes ist für die grossflächige Mäharbeit nicht eingerichtet, sodass ein entsprechendes Fahrzeug beschafft werden muss. Im Winter soll das Fahrzeug zusätzlich für den Winterdienst zur Verfügung stehen. Mit dem Fahrzeug können Trottoir und schmale Flächen rasch und kräfteschonend geräumt werden. Die Anschaffung eines zweiten Salzstreuers ermöglicht es, das weitläufige Strassennetz am Morgen innert kurzer Zeit von Eis zu befreien. Bei einem Ausfall oder Defekt des Hauptstreuerfahrzeugs steht ein kurzfristiger Ersatz zur Verfügung. Das Fahrzeug steigert die Effizienz des

Winterdienstes massgeblich. Der bisher für die Räumung genutzte ca. 40jährige Einachstraktor «Rapid» kann ausgemustert werden. Zusätzlich kann das Fahrzeug mithilfe des Grasauffangbehälters für das Saugen von Laub im Herbst eingesetzt werden. Das Lauben von Entwässerungsschalen und Parkbäumen wird so erheblich vereinfacht. Mit dem ausgearbeiteten Pflichtenheft als Grundlage sind mögliche Fahrzeuge evaluiert worden. Drei Fahrzeuge wurden im Werkhof getestet. Aufgrund der technischen Vorteile sowie des Preis-/Leistungsverhältnisses wird der Allradtraktor John Deere 3038R eHydro zum Preis von 90 000 Franken angeschafft.

Gemeindemagazin «blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint am Donnerstag, 29. September. Redaktionsschluss ist am Dienstag, 6. September. (rb.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. August 2016

Gut 40 neu Zugezogene wurden vom Musikverein Bonstetten als Einwohner willkommengeheissen. Der Neuzuzügeranlass fand im Rahmen der Bonstetter Chilbi am vergangenen Sonntag statt.

«Ein Dorf mit mehreren entscheidenden Standortvorteilen» Bonstetten zeigte sich am Neuzuzügeranlass vom vergangenen Sonntag von seiner besten Seite Gut 40 Neuzuzüger nahmen am zweijährlich stattfindenden Begrüssungsanlass vom vergangenen Sonntag teil. Während eines Apéros lernten die neu Zugezogenen einander und die Behörden kennen und erfuhren durch einen Wettbewerb mit anschliessender Präsentation Wissenswertes über Bonstetten. ................................................... von salomon schneider Wie bei Gemeindeanlässen üblich, begrüsste der Musikverein Bonstetten am vergangenen Sonntag die Anwesenden im Gemeindesaal mit mehreren Liedern. Während der Musikverein spielte, lief auf der Leinwand eine Präsentation von «Musig im Dorf», die Eindrücke von den Dorffesten vermittelte und die Neuzuzüger mit konkreten Vorschlägen zur Mitgestaltung des Dorflebens einlud. Es war denn auch der Verein Musig im Dorf, der die Bewirtung der neu Zugezogenen durchführte. Gemeindepräsident Bruno Steinemann übernahm die Begrüssung und erläuterte die neue Behördenzusammensetzung Bonstettens, seit die Primarschule und die politische Gemein-

de eine Einheitsgemeinde bilden: «Gerade die Gemeindeversammlungen der Sekundarschulgemeinde sind oft sehr schlecht besucht. Ich möchte Sie motivieren, Ihre demokratischen Mitspracherechte hier wahrzunehmen. Sie können etwas bewirken.» Anschliessend erzählte er dem Publikum, dass in den vergangenen beiden Jahren 600 Personen neu zu-, jedoch auch 450 weggezogen seien. Es gebe drei Hauptgründe, weshalb Leute Bonstetten anderen Gemeinden vorziehen: «Wir sind nahe bei Zürich und trotzdem im Grünen, wir sind eine sehr familienfreundliche Gemeinde und, wir haben eine optimale Verkehrsanbindung, auf Strassen und Schienen.» Zum Schluss wurde den neu Zugezogenen ein Fragebogen ausgeteilt, mit 21 Fragen über Bonstetten (siehe Kasten).

Bonstetten in Zahlen Bonstetten hat 5383 Einwohner, 915 davon Schüler in Bonstettens Schulen, seit dem Jahr 2000 1533 Einwohner mehr, 158 Quadratmeter überbaute Bauzone pro Einwohner, 44 Vereine und Null Kilometer Autobahn auf dem Gemeindegebiet, ohne den Islisbergtunnel.

Für die Kinder gab es eine Kegelbahn und Matten zum Spielen. (Bilder Salomon Schneider)

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Einladung zur ausserordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 29. September 2016, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis

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Dienstag, 30. August 2016

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Grosse Dankbarkeit für den Einsatz von Bonstetten Die Delegiertenversammlung des Zweckverbands Sozialdienst heisst alle Anträge gut Es gab kaum Anlass zu Diskussionen an der Delegiertenversammlung vom vergangenen Donnerstagabend in Affoltern, schliesslich waren die Geschäfte bereits vorbesprochen worden.

bare Leistungen beschränkt. Die Vorlage war Formsache, die Änderungen sind bereits seit Februar in Kraft. Wer A sagt, muss auch B sagen. Nachdem die Delegiertenversammlung im Mai das Asyl-Stammteam von 240 auf 480 Stellenprozent verdoppelt hat, Galt es nun, die zusätzlich notwendigen Personalkosten (Nachtragskredit von 216 000 Franken) zu genehmigen. Kein Wunder also, dass auch dieser Entscheid einstimmig ausfiel.

................................................... von thomas stöckli Innert zwei Monaten müssen 80 Flüchtlinge zusätzlich aufgenommen werden. Das teilte die kantonale Sicherheitsdirektion den Ämtler Gemeinden Anfang November 2015 mit. Wie lässt sich das so kurzfristig aufgleisen? Bonstetten sprang unbürokratisch in die Bresche und stellte seine ehemalige Militärunterkunft als Übergangslösung zur Verfügung. Die 80 Asylsuchenden trafen zwischen dem 19. und 29. Januar gestaffelt ein und konnten bis Ende Mai in ihre individuellen Unterkünfte in den Gemeinden umplatziert werden. Der Kanton vergütet pro Person eine Pauschale von 36 Franken pro Tag. 162 813 Franken hat Bonstetten dem Zweckverband für die Nutzung der Militärunterkunft in Rechnung gestellt. «Andere Lösungen wären viel

Vom Zweckverband zur interkommunalen Anstalt

In der ehemaligen Militärunterkunft Bonstetten von links: Primus Kaiser, Michelle Högger und Ivo Lötscher . (Archivbild kb.) teurer geworden», verrät Ivo Lötscher. Entsprechend dankbar waren die Gemeindedelegierten und hiessen den Nachtragskredit einstimmig gut. Auch vom Vorstand gab es Lob für die «pragmatische Unterstützung». «Nur marginale Anpassungen» vermeldete Rita Ackermann zur finanziellen Unterstützung von Asylsuchenden, die ihren Lebensunterhalt nicht

Wieder «Quali-Star» für Bonstetten Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Die Gemeinde Bonstetten erhält zum zweiten Mal die QualiStar-Auszeichnung für eine vorbildliche Umsetzung der kaufmännischen Grundbildung. ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer Der Verband der Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) verleiht der Gemeindeverwaltung Bonstetten bereits zum zweiten Mal die Quali-Star-Auszeichnung für eine vorbildliche Umsetzung der kaufmännischen Grundbildung. Für diese Auszeichnung müssen diverse Kriterien und Abläufe eingehalten werden, welche einem hohen Standard entsprechen. Die Auszeichnung ist auf vier Jahre, das heisst bis 31. Dezember 2019 befristet ausgestellt. Danach kann sich die Gemeinde einer Rezertifizierung unterziehen. Erstmals erhielt die Gemeinde die Quali-Star-Auszeichnung im Jahre 2012.

Personelles aus dem Gemeindehaus Auf die ausgeschriebene Stelle als Leiter/-in Abteilung Bevölkerungsschutz erhielt der Personaldienst einige sehr namhafte Bewerbungen. Aufgrund ihrer Ausbildung und der bisherigen Tätigkeit im Bereich Einwohnerdienste

wurde mit Stellenantritt per 1. Dezember 2016 mit einem 100-%-Pensum Franziska Schindler, Knonau, angestellt. Nach dem Austritt der langjährigen Leiterin der Einwohnerdienste infolge frühzeitiger Pensionierung per Ende September übernehmen die beiden Verwaltungsangestellten Sibylle Colombo und Franziska Schindler die Einwohnerdienste in Co-Leitung. Die bisherige Leiterin Zentrale Dienste und Assistentin des Gemeindeschreibers beendet nach über 17 Jahren Ende des Jahres ihre Tätigkeit in der Gemeindeverwaltung. Ihre Stelle wurde zur Neubesetzung ausgeschrieben. Per 1. Dezember 2016 konnte Janine Paulon, Thalwil, angestellt werden. Sie hat bereits in ähnlicher Funktion in der Gemeindeverwaltung Thalwil gearbeitet. Die Lernende Marigo Qoraj hat ihre dreijährige kaufmännische Verwaltungslehre mit Berufsmaturität erfolgreich abgeschlossen, wozu wir ihr herzlich gratulieren. Sie hat die Verwaltung bereits Ende Juli verlassen, um eine nächste Ausbildung in Angriff zu nehmen. Neu begrüssen wir in der Gemeindeverwaltung unsere Lernende Carina Frei, Islisberg. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal heissen die neuen Mitarbeitenden bereits heute recht herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Freude an ihren neuen Tätigkeiten und gute Kontakte mit der Bonstetter Bevölkerung.

Im Weiteren hat der Gemeinderat folgenden Anträgen zugestimmt: – der Erneuerung der Kanalisation in der Birchstrasse, – dem Verkauf der Containeranlage Mauritiuspark, – dem Deckbelageinbau und den Randsteinanpassungen Hohli Gass,

– der Sanierung der Lochenfeldstrasse, – der Randstein- und Trottoirsanierung der Gemeindestrasse Im Heumoos, – der Sanierung des Reservoirs Fromoos.

selber bestreiten können. Es handelt sich um eine Anpassung an die neuen Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos). Gesenkt wurden insbesondere die Beiträge für Grossfamilien ab sechs Personen. Zahnarztkosten werden nur noch bei notwendigen Akutbehandlungen übernommen und die Integrationszulagen für Nicht-Erwerbstätige auf überprüf-

Nach dem formellen Schluss der Veranstaltung nutzte Margarita Wildhaber die Gelegenheit, die Delegierten über den Stand der Dinge zur Umgestaltung des Sozialdiensts zu orientieren. Wie bereits im «Anzeiger» zu lesen war, soll per 1. Januar 2018 eine interkommunale Anstalt (IKA) den Zweckverband ablösen. Zehn Gemeinden wollen auch künftig für alle Leistungen eine gemeinsame Lösung, die Unteramt-Gemeinden planen die Leistungen der IKA in einzelnen Bereichen zu beziehen, nur der Bezirkshauptort will gar nicht mehr dabei sein. Man fühle sich den Bezirksge-

meinden trotzdem verbunden, hatte der Affoltemer Sozialvorstand Martin Gallusser in seiner BegrüssungsAnsprache im Namen des GesamtGemeinderats betont. Es gelte, Herausforderungen gemeinsam anzugehen, wo dies Sinn macht. Damit keine Parallelstruktur entsteht, müssen die Gemeinden per 31. Dezember 2017 aus dem Zweckbereich Sozialdienst austreten. Dieser Übergang habe in den Vorbesprechung viel zu diskutieren gegeben, verrät Ivo Lötscher. Der Plan sieht vor, dass die Gemeindeversammlungen im Dezember 2016 über den Austritt beschliessen und am 12. Februar 2017 dann die Urnenabstimmung zur Gründung der neuen IKA stattfindet. Während die Planung beim Sozialdienst weit fortgeschritten ist, hinkt sie bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) noch etwas nach. Obwohl dieser Zweckbereich überschaubarer sei, ist Ivo Lötscher zuversichtlich, auch hier Anfang 2018 mit der neuen Organisationsstruktur loslegen zu können. Anlässlich des Urnengangs vom 21. Mai 2017 sollen die 14 Trägergemeinden in einem Schritt über Austritt und Neugründung bestimmen.

Verheerende Schäden durch die Kirschessigfliege Bekämpfung durch vorbeugende Massnahmen Dieses Jahr waren die klimatischen Bedingungen für die Vermehrung der Kirschessigfliege besonders gut. An Steinobst und Beeren sind bereits riesige Schäden entstanden. Auch im Hausgarten sollte man Massnahmen zur Bekämpfung ergreifen. ................................................... von marianne voss Sie heisst Drosophila suzukii, stammt ursprünglich aus Asien und misst nicht mehr als drei Millimeter. Doch sie ist imstande, innert Kürze die Ernte eines ganzen Hochstamm-Obstbaumes zu vernichten. Die Fliege, bei uns Kirschessigfliege genannt, hat eine Vorliebe für Kirschen, Zwetschgen, Beeren oder Trauben. Sie befällt gerne gesunde, reife Früchte, um ihre Eier darin abzulegen. Unter günstigen Bedingungen – bei viel Feuchtigkeit und einer Temperatur von 25 Grad – vergehen nur gerade zehn Tage bis eine neue Generation heranwächst. Bereits in einem Alter von drei Tagen beginnen die jungen weiblichen Fliegen wieder Eier zu legen, pro Weibchen bis 400 Eier. Innerhalb weniger Tage steigt die Population also ins Grenzenlose. Dieses Jahr stimmten die klimatischen Bedingungen für die Vermehrung des Schädlings optimal, daher war der Befall bis jetzt besonders stark. Viele Landwirte im Säuliamt mussten die Ernte der Kirschen an ihren schönen Hochstammbäumen abbrechen. Die befallenen Kirschen werden innerhalb eines Tages «blüdderig» und stinken intensiv nach Essig. Sie sind nicht mehr geniessbar und auch nicht geeignet, um Kirsch daraus zu brennen. Das verdorbene Obst muss entsorgt werden. Das tut allen weh, den Bauern und den Konsumenten. Noch ist das Problem nicht überstan-

Die Kirschessigfliege ist eine grosse Gefahr für die Zwetschgen, die jetzt reif sind. (Bild Marianne Voss)

den. Die Zwetschgen- und Pflaumenernte ist jetzt voll im Gang, die Traubenlese steht bevor. Ein Spritzmittel gegen die Fliege gibt es – noch – nicht, und ein herkömmliches Insektizid kann während der Erntezeit nicht eingesetzt werden.

Vorbeugende Massnahmen Louis Suter von der Fachstelle Obstbau Kanton Zug spricht von einem Riesenproblem und von einer deprimierenden Situation für die Landwirte mit Hochstammkulturen. Die wirkungsvollste Massnahme sei das Einnetzen, was bei Niederstammanlagen immer häufiger zur Anwendung komme. «Eine Hochstamm-Kirschenoder Zwetschgenanlage kann man aber natürlich nicht in ein Netz hüllen.» Damit sich die Population der Fliege nicht noch weiter vergrössere, sollte man die befallenen Bäume dennoch abernten und das Obst nicht auf dem Miststock, wo sich die Larven weiterentwickeln können, sondern im Gülle-

loch vernichten. Es sei verständlich, dass dabei mancher Bauer mit dem Gedanken spiele, seine Hochstammbäume zu fällen. Wenn gegen diesen eingeschleppten Schädling also nicht bald ein Mittel gefunden wird, könnte dies langfristig eine Auswirkung auf unser Landschaftsbild haben. Die typischen blühenden Kirschbäume im Frühling würden verschwinden und mancherorts eingenetzten Niederstammanlagen Platz machen. Der Fachmann rät auch den Hobbygärtnern, mit vorbeugenden Methoden den Kampf gegen die Fliege aufzunehmen. «Beerensträucher können mit speziellen engmaschingen Netzen geschützt werden.» Wichtig seien auch regelmässige Erntedurchgänge und das Einsammeln von überreifen, auf den Boden gefallenen Früchten. «Als weiterer Schutz können Köderfallen eingesetzt werden.» Fallen und Netze zur Bekämpfung der Kirschessigfliege sind zum Beispiel in Landi-Geschäften erhältlich.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. August 2016

Unfall mit Gefahrenstoffen und Explosionsgefahr Kantonsübergreifende Chemiewehrübung in Ebertswil

Fast wie Astronauten: Feuerwehrleute in Chemie-Schutzanzügen.

Die verletzte Person wurde dekontaminiert. (Bilder Martin Mullis)

Ein Grossaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehren Hausen und Zug bewältigten am Samstagmorgen im Oberamt übungshalber einen grösseren Chemieunfall. Die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze funktionierte einwandfrei.

ge Übungssituation fand am letzten Samstagmorgen Gabi Blickenstorfer, Kommandantin der Feuerwehr Hausen, vor. Auf dem Platz der Firma Brönnimann an der Moosstrasse in Ebertswil waren zwei Fahrzeuge, beladen mit Gefahrenstoffen, verunfallt. Dabei wurde eine Person in Mitleidenschaft gezogen. Über 35 Frau und Mann der Feuerwehr Hausen und 30 Einsatzkräfte aus Zug sowie ein Aufgebot von Spezialisten trafen dann die nötigen Massnahmen, um dieser Übungsannahme gerecht zu werden.

................................................... von martin mullis Einige Anwohner schauten am frühen Samstagmorgen an der Moosstrasse in Ebertswil etwas überrascht und noch verschlafen aus ihren Schlafzimmerfenstern. Der grosse Platz vor der Firma Brönnimann Holzbau AG füllte

sich innert wenigen Minuten mit riesigen Spezialfahrzeugen. Zwei Tanklöschfahrzeuge (TLF), ein ABC-Messbus, zwei Speziallastwagen, welche ihre Container entluden und beschriftet mit «Chemiewehr» und «Atemschutz» waren, sowie mehrere kleine Fahrzeuge trafen nacheinander auf dem Schadenplatz ein. Dass mehr als die Hälfte aller Einsatzfahrzeuge Zuger Nummernschilder aufwiesen, war natürlich aussergewöhnlich, hatte jedoch einen zweckmässigen Grund. Ein neues Konzept und dessen Richtlinien der Gebäudeversicherung Zürich (GVZ) sieht vor, dass bei einem grösseren Chemie-Ereignis im Säuliamt, die freiwillige Feuerwehr Zug zur Unterstützung herangezogen wird. Eine derarti-

Astronautenähnliche Wesen Neben dem Einsatzleiter Daniel Jauch aus Zug, waren im weiteren zwei Che-

miefachberaterinnen, eine ABC-Beraterin und ein Chef Dekontaminierung auf dem Schadenplatz tätig. Der Pikettoffizier Jan Bauke von Schutz und Rettung der Stadt Zürich, verfolgte das Geschehen auf dem Schadenplatz ebenfalls aufmerksam. Die Gefahrennummern auf den verunfallten Fahrzeugen zeigten, dass Salzsäure ausgelaufen war und diese in Verbindung mit Aluminium explodieren könnte. Zudem musste festgestellt werden, dass auch Chlorgas ausgetreten war. Diese Umstände bewirkten dann bald einmal, dass auf dem Übungsplatz nicht nur viele Feuerwehrleute mit Atemschutzausrüstung, sondern auch einige astronautenähnliche Wesen arbeiteten.

Enrico Bolldelli, im Rekrutenjahr bei der freiwilligen Feuerwehr Zug, spielte den Figuranten. Er wurde bis auf die Unterwäsche ausgezogen und am Boden liegend mit Wasser abgespritzt. Nach Übungsschluss lachte der junge Maschinenbau-Ingenieur und hielt fest, dass er die «Schwarz-PeterKarte» bei dieser Übung mehr oder weniger freiwillig gezogen hätte. Allerdings verwendete er einen wesentlich weniger moderaten «Feuerwehr-Begriff» für seine Rolle. Die interkantonale Übung zeigte deutlichauf, dass eine Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinaus zwar erprobt werden muss, jedoch bereits ohne grössere Probleme funktioniert.

Und dann tanzten fast alle barfuss im Regen Das Hausemer Rampe Open Air zog dieses Jahr eine Rekordzahl Besucherinnen und Besucher an Das Rampe Open Air auf dem Weisbrod Areal in Hausen wächst und gedeiht. Was vor drei Jahren als kleines Festival unter Freunden angefangen hat, zog dieses Jahr bereits hunderte Musikfans aus dem ganzen Kanton für zwei Tage nach Hausen.

Vom Besucherandrang überrannt

................................................... von salomon schneider Vor fünf Jahren mietete sich eine Gruppe junger Musikerinnen und Künstler im Weisbrod-Areal ein, um ein Atelier aufzubauen. Dort entstand die Idee, auf dem Innenhof des Areals ein kleines Festival durchzuführen. Mit viel Engagement und Herzblut begannen sie mit dem Aufbau eines Rampe Open Airs. «Wir mussten alles von Grund auf lernen. Mittlerweile haben wir aber bei vielen Sachen bereits Routine. Schlussendlich kann man aber nie auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Spontanität ist deshalb für die Organisation eines Festivals extrem wichtig», erläuterte Nico Langhi vom OK.

Das kostenlose Rampe Open Air (ROA) zog hunderte Besucher aller Altersgruppen auf das Weisbrod Areal. (Bild sals)

Diese Spontanität war vor allem am Samstag mehrfach gefragt. Um 20 Uhr merkte das OK, dass die Verpflegung zur Neige ging. Um 22 Uhr waren auch die letzte Wurst und der letzte Falafel verkauft. «Mangels Alternativen konnten wir in diesem Bereich nichts mehr machen. Wir wurden schlicht und einfach vom Besucheraufkommen überrannt. Zum Glück hatten wir genügend Flüssignahrung», meinte Nico Langhi lachend. Die Verlängerung des Festivals auf zwei Tage zog auch eine grosse Anzahl Besucher mit Zelt an, die das Festivalgelände das ganze Wochenende lang belebten. Mit über 1000 Besuchern war das OK mehr als zufrieden. Einen kleinen Schrecken bereitete dem OK ein lokales Gewitter, das über das Festivalgelände zog. Da es aber eine warme Nacht war, suchte der Grossteil der Besucher jedoch keinen Schutz vor dem Regen, sondern zog die Schuhe aus und tanzte weiter. Das gemeinsame Regenerlebnis schien die Besucher auf einer Wellenlänge zusammenzuschweissen – noch nie war die Stimmung am Rampe Open Air besser.


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Dienstag, 30. August 2016

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Zum Abschluss der Übung Tellus reflektierten die verschiedenen Fachbereiche die erkannten Stärken und Schwächen. (Bilder Salomon Schneider)

«Katastrophenhilfe muss schnell und gut koordiniert erfolgen» Die RFO Albis übte ein Erdbebenszenario, wie es vergangene Woche in Italien eingetroffen ist Krisen kennen weder Kantonsnoch Landesgrenzen. Um Grossereignisse möglichst gut abfedern zu können, werden im Kanton Zürich auf Bezirksebene Krisenführungsstäbe aufgebaut. Die Regionale Führungsorganisation Albis übte am Mittwoch ein Erdbebenszenario. ................................................... von markus wohlwend, fbl information, rfo albis Vor fünf Jahren hat der Zürcher Regierungsrat die Bezirke mit dem Aufbau einer Regionalen Führungsorganisation, RFO, beauftragt – regionalen Führungsstäben, die im Krisenfall die Kantonale Führungsorganisation und die Blaulichteinsatzkräfte koordinierend unterstützen. Die 14 Affoltemer Bezirksgemeinden haben daraufhin den Sicherzeitszweckverband SZV Albis mit dem Aufbau einer RFO Albis beauftragt. Seit drei Jahren ist die RFO Albis im Aufbau begriffen, hat eine Führungsstruktur mit Bereichsleitern und Stellvertretern aufgebaut und erste Krisentrainings durchgeführt.

Erdbeben erschüttert das Knonauer Amt Nach mehreren positiv verlaufenen Stabsübungen entschied sich die Sicherheitskommission, Siko, des Sicherheitszweckverbands Albis, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz, Babs, mit einer Stabsübung zu beauftragen. Am vergangenen Mittwoch wurde diese im Kommandoposten der RFO Albis durchgeführt. Um 7.30 Uhr wurde der gesamte Stab RFO durch verschiedene Alarmierungssysteme alarmiert. Die Alarmierung beinhaltete bereits die wichtigsten Informationen: «Ein Erdbeben hat

Während die Fachbereichsleiter beim Lagerapport das weitere Vorgehen diskutierten ... heute Morgen um 6.21 Uhr die Schweiz erschüttert. Der Führungsrats (er besteht aus den Gemeindepräsidenten der betroffenen Bezirksgemeinden, wird ad hoc gebildet und entscheidet über die Einberufung der RFO Albis. Anm. d. Red.) hat entschieden, dass der Stab RFO per sofort aufgeboten wird. Die Erwartungen an den Stab RFO lauten wie folgt: Lageerfassung im Bezirk, Beurteilung der Lage und Koordination der weiteren Massnahmen. Eine erste Beurteilung der Lage und Information des Führungsrats hat um 10 Uhr zu erfolgen – ab sofort können Verbindungen gemäss Verbindungsplan Tellus (Die Regie des Babs hat die Übung Tellus genannt und einen Plan mit Mailadressen und Telefonnummern aller möglichen Ansprechpartner herausgegeben. Anm. d. Red.) aufgenommen werden. Erster Lagerapport Stab RFO, 9 Uhr, im KP.»

Schnittstellen funktionieren «Als ich auf dem Weg zum Kommandoposten das Autoradio einschaltete und hörte, dass in Italien tatsächlich ein vergleichbares Erdbeben stattge-

funden hatte, lief es mir kalt den Rücken hinunter», erinnert sich der Stabschef der RFO Albis, Christoph Schönbächler, an die Anfahrt. Im Kommandoposten zeigte sich schnell, dass das Team bereits eingespielt ist und die Schnittstellen funktionieren. Die frühe Entscheidung, alle Kommunikation über einen Kanal laufen zu lassen, erwies sich bereits beim ersten Rapport, um 9 Uhr, als goldrichtig. Der Bereichsleiter Lage, Christoph Wolf, konnte ein detailliertes Lagebild zeichnen, das von den anderen Bereichsleitern ergänzt wurde.

... ordneten ihre Stellvertreter die Lageberichte ein.

Um 10 Uhr konnten dem Führungsrat erste Handlungspläne zur Entscheidung vorgelegt werden, welche sofort ausgearbeitet wurden. Die Einsätze der lokalen Organisationen, wie Feuerwehr, Sanität und Polizei wurden koordiniert und dort eingesetzt, wo sie am dringendsten benötigt wurden. Über Mittag sorgte der Zivilschutz für die Verpflegung im Kommandoposten. So konnte der Stab im Schichtbetrieb das Mittagessen einnehmen. Die Fachbereiche konnten somit durchgehend besetzt bleiben.

Mitwirkende in der RFO gesucht Eine der Lehren aus der Übung Tellus war, dass ein Fachbereich Führungsunterstützung aufgebaut werden soll. Dafür und für weitere Stellvertretungen in Fachbereichen benötigt die Regionale Führungsorganisation Albis noch Verstärkung. «Wir suchen Personen, die sich der anspruchsvollen Arbeit in einem zivilen Krisenführungsstab stellen

wollen. Da sich die RFO noch in der Entwicklungsphase befindet, können alle Schritte mitbestimmt werden, von Konzeption bis Umsetzung», erläutert Christoph Schönbächler, der Stabschef der RFO Albis. (mwo) Interessierte melden sich per Mail unter: christoph@schonbachler.net.

Mängel wurden erkannt Um 15 Uhr wurde die Übung abgebrochen. Um 15.30 Uhr traf sich der gesamte Stab RFO, in Anwesenheit der auftraggebenden Siko des Sicherheitszweckverbands Albis, um den Übungstag zu reflektieren. In den Bereichen Führung, Unterstützung Front, Konzepte, Lage und Kommunikation wurde viel Positives erkannt. Gerade die Zusammenarbeit innerhalb des Stabs hatte sehr gut funktioniert. Andererseits mussten auch zahlreiche Lehren gezogen werden. In den Bereichen Kommunikation mit offiziellen Stellen und der internen Organisation der RFO konnten Mängel in der Zuordnung festgestellt werden. «Wir sind in allen Bereichen einen grossen Schritt weitergekommen», zeigte sich der Chef RFO, Primus Kaiser, sehr erfreut. Auch Christoph Schönbächler war mit der Übung sehr zufrieden und sprach dem Stab sein volles Vertrauen aus: «Im Katastrophenfall muss schnell und gut koordiniert werden. Genau darin sehe ich die Stärke dieses Teams. Ich bin überzeugt, dass wir auch im Ernstfall bestehen würden.»

forum

Verbreitung von Unwahrheiten In die Briefkästen der Einwohner des Knonauer Amts wurde ein Prospekt verteilt mit Logos aller Trägergemeinden des Spitals Affoltern, der aber in keinem Zusammenhang mit dem Spital Affoltern steht. Damit hier keine Verwechslungsgefahr besteht und um Missverständnisse auszuräumen, nimmt die Direktion des Spitals Stellung. Der Verein Pro Zweckverband ist eine private Institution, die in keiner Art und Weise mit dem Spital Affoltern verbunden ist. Der Flyer suggeriert, dass die Urheber dieses Textes organisatorisch mit dem Spital oder seinen Führungsgremien (Stiftung, Betriebskommission, Delegiertenversammlung) in Zusammenhang stehen, was nicht der Wahrheit entspricht.

Der Verein gibt vor, das Spital retten zu wollen. Tatsächlich aber schadet dieser seit Jahren dem Spital und seinen Mitarbeitenden durch Verbreitung von Unwahrheiten und üblen Verleumdungen.

Zu Unrecht verleumdet Die Zahlen, welche der Produzent dieses Papiers aufführt, sind allesamt falsch. Seien es Löhne, Belegungszahlen oder Kosten. Überregional hoch geschätzte Persönlichkeiten wie der Geriater, Dr. Roland Kunz, werden zu Unrecht verleumdet. Die Spitalleitung und die Betriebskommission verurteilen diese Verleumdungen aufs Schärfste und weisen die Vorwürfe entschieden zurück.

Ein grosses Plus des Spitals Affoltern ist seine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Akutspital, der Langzeitpflege, der Geriatrie und der Psychiatrie. Das schafft Synergien und Nutzen für die Patienten und reduziert gleichzeitig Kosten. Wenn die Stimmbürger im Knonauer Amt Interesse am Spital Affoltern und seinen Mitarbeitenden haben, ist es am besten, wenn sie sich durch die offiziellen Organe des Spitals direkt informieren lassen. Diese stehen dafür gerne zur Verfügung. Michael Buik, Direktor des Spitals Affoltern Weitere Infos bei Michael Buik, Spitaldirektor, Telefon 044 714 21 11.

Merkwürdiges Papier Da flattert einem ein Flyer ins Haus, es ist eine Art unbeholfener Bettelbrief vom Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern», der zu denken gibt: Die Organisation sei suboptimal, der Chefarzt anscheinend nicht nur zu teuer, sondern auch «unwillig», die laienhafte Betriebskommission sei ihrem Job nicht gewachsen und die Delegierten wären schlecht informiert und in ihrer Wirkung «desaströs». Da freuen sich die Patienten sicher ganz besonders, so was zu lesen. Meine Reaktion: denen noch Geld in den A... schieben? Käumlich! In der Privatwirtschaft würde man einen so geführten Betrieb schliessen, Schaden begrenzen und aus die Maus. Vielleicht fällt es irgendwann doch einer Mehrheit auf, dass wir

Ämtler hier ein teures, unnötiges und offenbar nicht besonders gut geführtes Hobby pflegen. Seit Jahren Querelen in der Presse, Probleme rechtlicher Natur und Ungereimtes aller Art, das uns Leser ergötzt. Garniert wird alles durch einen Anspruch auf bestes Pflegeniveau, das in solchem Umfeld wohl kaum gedeihen kann. In keiner Umfrage hat der Bezirksspital Affoltern am Albis Noten bekommen, die nicht auch anderswo erreicht werden. Durchschnitt also. Es gibt in weniger als 20 Minuten Fahrzeit vier grosse Spitäler. Das reicht. Gemeinden, die denken können, treten aus diesem Trauerverband aus und zwar bevor dieser Club 100 (?) Mio. Franken für ein neues Bettenhaus will. Ueli Graf, Mettmenstetten


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Gewerbe

Dienstag, 30. August 2016

Halbjährige Reise

Buchpremiere

Mit dem Fahrrad und zu Fuss fand Johanna Feusi von Israel zurück nach Hausen. > Seite 13

Krimiautorin Petra Ivanov kommt mit «Täuschung» nach Affoltern. > Seite 15

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Eleganz und Geschick Die Fahrgruppe des Kavallerievereins lädt zum 6. nationalen Säuliämtler Fahrturnier. > Seite 16

Gesund mit Mikronährstoffen

Sonnenschein auf dem Albishorn

Die Apotheke-Drogerie Pfister empfiehlt

Selten zuvor wurde man im Restaurant Albishorn so unkompliziert und freundlich bedient wie derzeit. Das neue Team unter der Leitung von Wirtin Bettina Rohrer konnte auch die Gästewünsche der Albishorn-Biker mehr als erfüllen.

Um gesund zu bleiben, benötigt der Körper Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und weitere sogenannte Mikronährstoffe. Auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte HCKMikronährstoffe erhält die Kundschaft neu in der ApothekeDrogerie Pfister in Affoltern. Immer wieder treten spezielle Umstände ein, in denen der Bedarf an Mikronährstoffen besonders hoch oder wegen einseitiger Ernährung nicht abgedeckt ist. Dies kann beispielsweise bei Krankheit, Stress, sportlicher Aktivität oder regelmässiger Einnahme von Medikamenten der Fall sein. Veronika Bolliger, Geschäftsführerin der Apotheke-Drogerie Pfister in Affoltern, sagt, dass jeder Stoffwechsel individuell sei und daher jeder Mensch einen anderen, spezifischen Bedarf an Mikronährstoffen habe, der primär von den individuellen Lebensumständen abhänge.

Auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Präparate In der Mikronährstoffmedizin werden keine Standard- oder Monopräparate mehr abgegeben. Um den richtigen Bedarf an Mikronährstoffen zu ermitteln, werden anhand eines Fragebogens die relevanten Daten ermittelt und mit einem speziellen Computerprogramm ausgewertet. Durch individuelle und optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Mischungen aus Mikronährstoffen können die Körperfunktionen wieder in gesunde Bahnen gelenkt werden. Man unterstützt den Organismus auf natürliche Weise, damit er gesund bleibt oder wieder gesund werden kann.

Veronika Bolliger, Apothekerin und Geschäftsführerin der ApothekeDrogerie Pfister. (Bild zvg.) Über- und Unterdosierungen werden damit vermieden und der Nutzen sowie die Wirksamkeit der Mikronährstoffe optimiert. Die Mikronährstoffe werden in Form eines Granulats eingenommen. Am besten mischt man dieses am Morgen unter ein Joghurt oder ins Müesli. Vom 5. bis 17. September finden in der Apotheke-Drogerie Pfister die HCK®-Mikronährstoff-Beratungstage statt. Interessierte sind eingeladen vorbeizukommen und sich von Veronika Bolliger und ihrem Team beraten zu lassen. Kunden profitieren während dieser Zeit von zehn Prozent Rabatt auf die persönliche Mischung. (pd.) Apotheke-Drogerie Pfister, Im Zentrum Oberdorf, 8910 Affoltern, www.topwell.ch.

Modisch in den Herbst Fashion Weeks im Emmen Center Bis 8. September stellen die Modegeschäfte im Emmen Center ihre aktuellen Herbstund Wintertrends aus. Zum Abschluss der Modewochen präsentieren Kundinnen und Kunden am 9. und 10. September die Highlights der kommenden Saison. Während dreier Wochen präsentieren die rund 40 Modegeschäfte des Emmen Centers ihre aktuellen Modetrends. Ob Tüll und verspieltes Styling beim Ballerina-Trend, die Farbe Rosa, pudrige Farbwelten, lange Schnitte, coole Capes, voluminöse Daunenjacken, maskuline Elemente, welche auf romantische Weiblichkeit treffen, Spiel mit Transparenzen, Spitzen-Stoffe, seidige Schluppenblusen, Plüschjacken oder weitgeschnittene Hosen – die Mode wird kommende Saison wieder verspielter und nimmt sich nicht mehr ganz so ernst! Ganz nach dem Motto: «Mehr ist mehr!»

Aktuelle Modetrends, präsentiert von Kundinnen und Kunden Als Abschluss der Modewochen stellen die Modegeschäfte des Emmen Centers die Höhepunkte ihrer aktuellen Herbstund Winterkollektionen 2016/2017 an der grossen Modeschau vom Freitag, 9., und Samstag, 10. September in vier trendigen Show-Durchgängen vor. Gezeigt werden die kommenden Trends von den Kundinnen und Kunden, welche sich über ein Casting für die Teilnahme an den Shows qualifizieren konnten. In anspruchsvollen Trainings wurden die zwölf Damen, vier Herren und vier Kinder professionell auf ihren grossen Auftritt vorbereitet und präsentieren am Freitag, um 17 und 19 Uhr und am Samstag, um 11 und 14 Uhr, was in den nächsten Monaten getragen wird. Moderiert wird die Modeschau vom bekannten «Glanz&Gloria»-Moderator Salar Bahrampoori vom Schweizer Radio und Fernsehen. (pd.)

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Neue Führung auf dem beliebten Ausflugsrestaurant

Als die Teilnehmenden des AlbishornBike-Rennens am Mittwochabend nach dem Wettkampf auf der Sonnenterrasse mit der berauschenden Aussicht auf den Zürichsee, die Glarner Alpen und die Innerschweizer Berge Platz nahmen, brutzelten die Bratwürste bereits auf dem Grill. Küchenchef Beat Wüthrich hatte auf Wunsch zudem Steaks im Angebot. Trotz Grossandrang hatten Bettina Rohrer, Fabienne Vocat und Martin Beiser ein Lächeln und freundliche Worte auf den Lippen und weibelten eifrig für erfreulich kurze Wartezeiten. Künftig werde es im beliebten Ausflugsrestaurant wieder durchgehend warme

Das neue Team des Restaurants Albishorn von links: Martin Beiser, Küchenchef Beat Wüthrich, Wirtin Bettina Rohrer und ihre Stv. Fabienne Vocat. (Bild map.) Küche und viel Hausgemachtes geben, war von Bettina Rohrer zu vernehmen. Am Samstag, 24. September, von 14 bis 20 Uhr gibts ausserdem im Rahmen des Languedoc-Weinwanderfestivals für alle Wanderer ein Glas

Wein aus der Domaine de Ravanes zu degustieren. (map.) Öffnungszeiten: Sonntag bis Mittwoch: 9 bis 18 Uhr, Freitag und Samstag: 9 bis 22 Uhr, Donnerstag ist Ruhetag. Infos: restaurant-albishorn.ch.

Sonntagsverkauf im Herbst Shoppingspass für die ganze Familie im Coopark Am 4. September lädt der Coopark Affoltern zum Sonntagsverkauf ein – begleitet von vielen tollen Aktionen, Preisen und einem reichhaltigen Familien-Brunch-Buffet. Am 4. September heisst es im Coopark Affoltern für die ganze Familie: erleben, einkaufen und profitieren. Zwischen 9.30 und 14.30 Uhr geniesst man im Kreise seiner Lieben den vielseitigen und grosszügigen Brunch im Coop Restaurant. Ob Gross oder Klein, wer danach Bewegung braucht, wird im Seilgarten aktiv, von 11 bis 16 Uhr. Die Teilnehmenden können zudem tolle Preise gewinnen. Shoppingbegeisterte kommen ganz auf ihre Kosten und profitieren dank spannender Rabatte und Sonderaktionen. Zehn Prozent Rabatt bei Coop, Christ, Interdiscount, Charles Vögele, Yendi, Qualipet, Weltbild und auf Zubehör bei Mobilzone. Vögele Shoes locken mit 20 Prozent Rabatt. Coop Bau + Hobby verteilt fünf Mal Superpunkte extra. BeautyFans schauen bei Coiffina vorbei und erhalten eine gratis Reisegrösse, beim Kauf von zwei Kérastase Produkten.

Der Sonntags-Brunch bei Coop: ein Anlass für die ganze Familie. (Bild zvg.)

Sonntagsverkauf in Affoltern Viermal im Jahr finden in Affoltern Sonntagsverkäufe statt, das nächste Mal kommenden Sonntag, 4. September. Zu den Geschäften, die auch am Sonntag Kundschaft empfangen,

gehören nebst dem Coop auch Manor und Jumbo sowie an der Oberen Bahnhofstrasse die Boutique Calimba und der Wohnaccessoires-Laden mit Showroom Seematter’s.

4. September, Sonntagsverkauf im Cooppark

Öffnungszeiten Coop Restaurant: 9.30 bis 17 Uhr.

Öffnungszeiten Seilpark: 11 bis 16 Uhr.

Affoltern, Büelstrasse 15, 8910 Affoltern.

Öffnungszeiten übrige Geschäfte: 10 bis 17 Uhr

www.coopcenter.ch/coopark.

Kostenloser Hörtest bei der Amplifon Hörwelt in Affoltern Die Amplifon Hörwelt macht mit dem mobilen Hörtest Halt in Affoltern: Freitag und Samstag, 9. und 10. September, jeweils von 8 bis 19 Uhr beim Coopark. Zur Einschätzung des Hörvermögens kann am Hörtest-Display mittels sprachgesteuertem Screening selbstständig der maximal drei Minuten

dauernde Hörtest durchgeführt werden. Die Resultate werden mit dem persönlichen Hörpass abgegeben und von den Amplifon-Hörberatern anhand der ausgedruckten Hörkurve erläutert. Die Berater geben sodann eine Empfehlung ab, ob eine weitere Untersuchung angezeigt ist. Der mobile Hörtest von Amplifon ist kostenlos und richtet sich an alle

Interessierten – auch jüngere Personen können schon von einer Hörschwäche betroffen sein und sind daher herzlich willkommen. Das möglichst frühe Erkennen einer Beeinträchtigung ist wichtig, damit eine Korrektur erfolgversprechend ist. Das Amplifon-Team freut sich auf die Kontakte mit den Besuchern an den beiden Testtagen. (pd.)


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Vermischtes

Dienstag, 30. August 2016

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«Vorher war ich ein gebrochener Mensch» Dank dem Glauben an Gott ist sich Johanna Feusi auf einer halbjährigen Reise viel näher gekommen Sechs Monate lang ist Johanna Feusi mit dem Fahrrad und zu Fuss von Israel zurück in ihren Wohnort nach Hausen gereist. Dabei hat die Gebetsmissionarin viel über sich und ihre Mitmenschen gelernt und ist Gott noch näher gekommen.

mit Armut und kulturellen Unterschieden konfrontiert, sondern auch mit eigenen Schwächen und Ängsten. Wenn sie am Abend beispielsweise keine Kirche zum Beten fand oder die Kirchen abgeschlossen waren, fühlte sie sich traurig und enttäuscht. Gleichzeitig gab es für sie aber auch tausend bewegende Momente, die ihr Kraft gaben. «Schlussendlich habe ich aber alles durchgestanden, mich von vielen Ängsten befreit und neue Wertschätzung für mich gewonnen», erläutert Johanna Feusi und ergänzt: «Ich war Gott immer nah – wir sind uns aber noch viel näher gekommen.»

................................................... von salomon schneider Johanna Feusi wurde bereits als Kind viel aufgeladen und sie hat bereitwillig auch die Sorgen Anderer auf sich genommen – aus tiefer Liebe, und weil sie nicht anders konnte, wenn sie Leid sah. Früh Mutter geworden, konnte sie sich ihren Jugendtraum, mit dem Fahrrad nach Israel zu fahren, nie erfüllen. Während eines Palliative-CareLehrgangs (Begleitung schwer kranker Menschen während der letzten Lebensphase) war sie mit der Frage konfrontiert, was passiert, wenn man sich seine Lebensträume nie erfüllt. 2014 fasste sie sich ein Herz und machte sich auf, «in Begleitung von Gott», um mit dem Fahrrad von Jerusalem nach Hausen zu fahren. Ihre Erfahrungen beschreibt sie im Buch Atempause.

Verändertes Menschenbild Wieder zurück in ihrem Wohnort Hausen konnte Johanna Feusi beobachten, wie sie während der Reise ein differenzierteres Bild von der Welt und den Menschen erhalten hat: «Ich habe nicht nur mich, sondern auch meine Mitmenschen und ihren Lebensstil lieben gelernt. Beispielsweise die zurückhaltende Art der Schweizer lässt sie unnahbar erscheinen, macht sie aber auch sehr anständig und rücksichtsvoll. Vergleichbares gilt auch für die Südländer, deren Temperament ebenfalls Vor- und Nachteile hat.» Sie sehe bei ihren Mitmenschen jetzt viel mehr ein Gesamtbild, das sich aus positiven und negativen Eigenschaften ergebe.

Gott noch viel näher gekommen Die Reise führte die 49-Jährige mit Unterbrüchen von Israel nach Kroatien, Italien, Deutschland und zurück in die Schweiz. «Vor der Reise war ich ein gebrochener, innerlich entstellter, ängst-

Johanna Feusi fuhr mit dem Velo durch Südeuropa und zurück nach Hausen. (Bild Salomon Schneider) «Atempause», Schweizer Literaturgesellschaft.

licher Mensch. Doch Gott gab mir das Vertrauen, dass ich mit seiner Hilfe

alles überwinden kann, wenn ich nur will», erläutert Johanna Feusi mit

einem stolzen Lächeln um die Lippen. Auf ihrer Reise sah sie sich nicht nur

Isbn: 978-3-906180-35-9. Infos und Bestellung http://galerie-oase.jimdo.com/meine-reise.

Ein erschütternder Roman über eine Schweizerin, die sich für Judenkinder einsetzte Franziska Greising las in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern aus «Am Leben» Am vergangenen Mittwoch las Franziska Greising in Affoltern aus ihrem Buch über Rösli Näf. Der Roman zeichnet ein erschütterndes Bild der Situation von jüdischen Kindern im besetzten Frankreich in den Jahren 1940 bis 1944 und von der wenig ruhmreichen Rolle der Schweiz. ................................................... von regula zellweger Rund hundert deutsche jüdische Kinder flohen nach Hitlers Einfall in Belgien aus einem Kinderheim Hals über Kopf mit zwei Begleitpersonen nach Frankreich. In einer Scheune verbrachten sie den ersten Winter unter härtesten Bedingungen. Später fanden sie in einem verkommenen Schloss, das die Kinder und ihre Begleiter selbst mit dem Nötigsten einrichteten, ein Dach über dem Kopf. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für kriegsgeschädigte Kinder SAK engagierte sich und unterstützte die Kinder von La Hille. Weil der SAK personelle und finanzielle Mittel fehlten und sie als «politisch» galt, kam sie 1942 unter die Schirmherrschaft des Roten Kreuzes.

Der Konflikt war vorbestimmt Die Glarner Krankenschwester Rösli Näf hatte bereits Erfahrungen bei Albert Schweitzer in Lambarene gesammelt, als sie sich bei der SAK meldete und mit der Leitung der Kinderkolonie im Château de la Hille in der Nähe von Toulouse in Südfrankreich betraut wurde. Sie wurde dem bisherigen Leiter vor die Nase gesetzt und

versuchte mit klaren Regeln Ordnung zu schaffen. Der Konflikt war vorbestimmt. Dieses Spannungsfeld interessierte die Autorin und ehemalige Kindergärtnerin Franziska Greising – neben ihrer generellen Liebe zu Kindern. Am 26. August 1942 wurden 45 über 16-jährige jüdische Jugendliche von der französischen Polizei zur Deportation ins Internierungslager Le Vernet gebracht. Rösli Näf fand heraus, wo ihre Schützlinge waren. Sie fuhr mit Velo und Taxi hin und verschaffte sich Zutritt ins Lager, um bei «ihren Kindern» sein zu können. Sie durften alle zusammen am 2. September ins Heim zurückkehren, nachdem sie miterlebt hatten, wie 400 Menschen aus Le Vernet deportiert worden waren.

Flüchtlingsthematik topaktuell Franziska Greising will nicht nur über eine schwere Zeit informieren. Sie will betroffen machen. Sie integriert die Geschichten einzelner Kinder, die man ins Herz schliesst. Beispielsweise die Geschichte von Inge und Chaim, die sich ineinander verlieben. Gemeinsam fliehen sie Richtung Schweiz. Chaim wird deportiert und stirbt im Lager. Inge misslingt der erste Versuch, die Schweizer Grenze zu überschreiten. Sie wird von einem Schweizer Grenzwächter wieder über die Grenze zurückgebracht. Die Schriftstellerin las vor, wie der Grenzer Inge bei sich zu Hause Suppe gibt und wie sich dessen Frau für das Judenmädchen einsetzt. Erfolglos. Das Gespräch zwischen den Eheleuten – als redeten sie über sie wie über eine zugelaufene Katze – spiegelt die Ambivalenz des Schweizer Volkes und ist

Franziska Greising las in der Buchhandlung Ausschnitte, die unter die Haut gingen. (Bild Regula Zellweger) betreffend Flüchtlingsthematik heute wieder topaktuell.

Nicht nur belastend Franziska Greising las in der Buchhandlung Ausschnitte, die unter die Haut gingen. Im Gespräch aber erklärte sie, dass das Buch auch heitere Alltaggeschichten aus dem Leben der Jugendlichen beschreibe. Das Buch

bewegt sich im Spannungsfeld von einzelnen Schicksalen und dem Zeitgeschehen, zwischen dem humanitären Engagement einzelner Schweizer und der Schweizer Politik, zwischen Anpassung und Widerstand. Sie lässt die Leserschaft die belastenden Ambivalenzen, mit denen Rösli Näf sich auseinandersetzen musste, hautnah nacherleben. Der 500-Seiten-Roman ist nicht chronologisch aufgebaut, ver-

webt Schicksale und Zeitgeschehen zu einem Gesamtbild. Im Epilog erfährt man, was aus den Protagonisten des Romans geworden ist – was die Betroffenheit eher noch verstärkt, weil es Realität und nicht Fiktion ist.

Nächster Anlass in der Buchhandlung Scheidegger: 6. September 2016, 19.30 Uhr: Krimiautorin Petra Ivanov: «Täuschung».


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Vermischtes

Dienstag, 30. August 2016

«Es läuft gut, aber wir haben zu wenig Platz»

Die Heilkraft der Bäume entdecken

Restaurant Mühleberg schliesst Ende November

Workshop in der Hexenküche Al-Chemilla

Einmal mehr schliesst im Säuliamt ein Gastronomiebetrieb aus wirtschaftlichen Gründen. Für das Konzept von David Ciaravolo ist das Restaurant Mühleberg schlicht zu klein.

Bäume begleiten Menschen seit Urzeiten als Quelle von Nahrung, Heilung und Inspiration. Bäume wachsen einem als urwüchsige gesunde Kraft auf Spaziergängen in der Natur und im Wald entgegen. Der Wald als Ganzes spendet Schatten und dient als Erholungsraum, in dem man auftanken kann. Esche, Linde, Haselnuss, Föhre, Lärche, Weide, Erle, Pappel … Jeder Baum hat seine ganz besondere Ausstrahlung und Heilkraft. Kräuterkundige nutzen Zubereitungen von Esche und Ulme zur Heilung von Rheuma und Gicht. Aus Baumharzen lassen sich ausgezeichnete Wund- und Heilsalben herstellen, die sich bei Mensch und Tier bewähren. Um die Linde ranken sich viele Geschichten und bis heute kann man sie noch in vielen Dörfern als Treffpunkt in der Dorfmitte bewundern. Die Heilkraft der Hainbuche schätzte schon Hildegard von Bingen als Mittel, das sich auf die Stimmung von Menschen positiv auswirkt. Zubereitungen aus der Weide sind als schmerzstillend und fiebersenkend bekannt. Heilkräftige Anwendungen aus Bäumen sollten in keiner Hausapotheke fehlen. Die Teilnehmer lernen verschiedene Baumarten kennen, erfahren, wie sie Blätter, Blüten, Früchte, Rinde und Harz verarbeiten und anwenden können und stellen selber Kräuterproduk-

«Ich brauche meine eigene Küche nicht mehr», sagt Giuseppe Caruso, «seit er das Restaurant hat.» Der Obfelder ist nicht nur ein guter Freund von «Mühleberg»-Wirt David Ciaravolo, sondern auch ein Stammgast in dessen Restaurant. «Das Konzept mit BioProdukten aus der Region ist für viele Leute ein guter Grund, den Weg auf den Mühleberg auf sich zu nehmen», meint Caruso. Selber hat er besonders bei den Fleischgerichten gerne zugeschlagen, seine Geheimtipps sind das KAG-Rindsfilet oder der Burger. «In anderthalb Jahren habe ich 3500 davon verkauft», so Ciaravolo. Eigentlich läuft das Restaurant ganz gut. Am Abend hat Ciaravolo zuweilen sogar zu wenig Plätze. Seine Gäste schätzen die guten und aus hochwertigen Zutaten frisch zubereiteten Speisen ebenso wie die familiäre Atmosphäre. «Ich habe mich als Gast immer wohl gefühlt», so Caruso. Das Mittagsgeschäft vermag allerdings nicht mitzuhalten. Giuseppe Caruso weiss auch, weshalb: «Kein Handwerker fährt in der kurzen Mit-

Wirt David Ciaravolo (links) mit Stammgast Giuseppe Caruso. (Bild zvg.) tagspause noch zehn Minuten den Hügel hoch und wieder runter.» Um den Aufwand dem Ertrag anpassen zu können, suchte David Ciaravolo den Kontakt zum Vermieter. Da es nicht zu einer Einigung kam, wird das Restaurant Ende November aller Wahrscheinlichkeit nach geschlossen. «Ich werde es vermissen», sagt Caruso.

Bis zum 27. November führt David Ciaravolo sein «Beizli im Grüene» noch mit allem Herzblut weiter. Im Schlussspurt vom 20. November bis 20. Dezember setzt er dann voll auf geschlossene Gesellschaften ab 10 Personen. (tst.) Weitere Infos unter www.restaurant-muehleberg.ch.

Ernestine Astecker (links) und Birgit Krug. (Bild zvg.) te her. Während eines Rundgangs im Jonental lernen sie Bäume und Sträucher auch in der freien Natur kennen. Die Kursleiterinnen Ernestine Astecker (Homöopathin und Apothekerin) und Birgit Krug (Eneoluma Coaching und Human Energetik) sind begeisterte Pflanzenfrauen. Sie geben gern ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilkräutern weiter und freuen sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In der Seminargebühr von 160 Franken sind Materialkosten für die selbsthergestellten Kräuterprodukte sowie ein Skript mit Erläuterungen und den Rezepten enthalten. (pd.) Kräuter-Workshop am 17. September von 10 bis 17 Uhr im Kreativ & Gesundheitshaus zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, 8916 Jonen. Anmelden: kontakt@eastecker.ch, 043 322 86 70 oder über Kontakt der Webseite www.al-chemilla.ch.

Am Kinderflohmarkt «Aeugster Hüttengaudi» das Sackgeld aufbessern Alle drei Jahre: Chilbi auf dem Bolet Gebrauchte Spielwaren verkaufen Am Samstag, 9. September, organisiert der Familienclub Affoltern einen Flohmarkt, an dem Kinder ihre nicht mehr gebrauchten Spielwaren verkaufen können. In vielen Kinderzimmern häufen sich zahlreiche Spielsachen, die seit längerer Zeit nicht mehr in Gebrauch sind. Trotzdem fällt die Trennung davon schwer, ist es doch auch immer ein Abschied von einer schönen Zeit. Am Samstag, 9. September, haben Kinder von 10 bis 12 Uhr die Möglichkeit, ihre Spielsachen am Kinderflohmarkt zu verkaufen. Dieser findet unter dem Dach des Gemeindehauses statt. Die Anmeldegebühr beträgt fünf Franken pro Stand, dafür erhalten die

jungen Marktfahrer eine kleine Verpflegung. Die Kinder sind selber für ihren Stand verantwortlich und können sich durch gutes Verkaufen ein schönes Sackgeld verdienen. So fällt die Trennung von den alten Spielsachen bestimmt gleich viel leichter. Daneben unterhält der Familienclub Affoltern einen Informationsstand, der über die Aktivitäten und die Angebote des Familienclubs Auskunft gibt. Selbstverständlich eignet sich der Flohmarkt auch für Eltern, Grosseltern, Verwandte oder Kinder, die auf der Suche nach einem guten Geschenk sind. Fachgerechte Beratung ist garantiert. (pd.) Anmelden bei Irena Dolder, Tel. 044 776 28 38. Fünf Franken pro Stand, bei jedem Wetter. www.familienclubaffoltern.ch.

«Zugerland» erneuert sich stetig Aus dem Bistro wird das Restaurant «Primo» Das Bistro auf der unteren Verkaufsebene im Einkaufscenter Zugerland wird in ein Restaurant umgebaut und feiert unter dem Namen «Primo» am 2. September Eröffnung. In gemütlichem, hellem Ambiente und bei schönem Wetter auf der Gartenterrasse können Kunden eine grosse Auswahl an Pizzas geniessen. Aber auch schweizerische und italienische Speisen und Spezialitäten wie Käsekuchen oder Fitness-Cordon-bleu werden von Rahel Venzin und ihrem Team serviert. Das «Primo» kann auch ausserhalb der Center-Öffnungszeiten für Veranstaltungen genutzt werden.

Das bestehende Verpflegungsangebot ist vorwiegend auf Selbstbedienung ausgelegt und wird durch das Restaurant optimal ergänzt. « Kunden, die einen persönlichen Service und eine breite Speisekarte schätzen, werden im Restaurant Primo fündig», erklärt Philippe Gerber, Leiter Centermanagement der Migros Luzern. Gemäss der Studie des Marktforschungsinstituts GfK Switzerland war das Einkaufscenter Zugerland 2015 unter den zehn umsatzstärksten Einkaufscenters der Schweiz und wies dabei die beste prozentuale Veränderung zum Vorjahr aus. Das Erfolgsrezept: stetige Erneuerungen, eine attraktive Einkaufsumgebung und ein vielseitiger Mietermix. (pd.)

Am kommenden Wochenende erwacht auf dem Bolet die traditionelle Aeugster Chilbi. Alle drei Jahre erwacht auf dem Bolet in Aeugst, an wunderschöner Aussichtslage, die Aeugster Chilbi. Dieses traditionelle Fest mit ländlichem Charakter hat seinen Ursprung im Aeugstertal. 1967 wurde die Chilbi das ers- Die rund 100-jährige «Schifflischaukel» lässt Kinderherzen höherschlagen. (Bild zvg.) te Mal nach Aeugst ins Dorf verlegt, dies anlässlich Torwandschiessen, Ponyreiten, Mit österreichischem Charme heider «Kirchweihe» nach der Renovation Harassenstapeln oder die zirka 100- zen dann am Samstagabend «De der schönen Aeugster Kirche. Und nun jährige Schifflischaukel und ein Velo- Zwoa» das Festzelt so richtig ein. Die ist es wieder so weit: Am kommenden Karusell – um nur einige Attraktionen «Gaudibar» öffnet bereits am Freitag Samstag, 3. September, 13 Uhr, wird zu nennen – lassen Kinderherzen hö- um 22 Uhr anlässlich der Klassenzudie Chilbi unter dem Motto «Aeugster herschlagen und Erinnerungen hoch- sammenkunft, aber selbstverständlich Hüttengaudi» eröffnet. leben. Zur Stärkung und für gemütli- ist der Barbetrieb auch öffentlich. Der Für Jung und Alt gibt es viel zu ches Zusammensein laden das Fest- Sonntag startet dann mit dem Gotteserleben. Wer jedoch Hightech-Bahnen zelt, der Raclettestand oder die Kafi- dienst im Festzelt. Danach gehts nochmal rund auf dem Festgelände. (pd.) erwartet, muss umdenken. Fallbrett, stube ein.

Nisthilfen selber bauen Familientag im Park Seleger Moor, Rifferswil Am Familientag vom 10. September werden Nistkästen für die Vögel gebaut. Die Platzzahl ist beschränkt. Regula Schmidt zeigt, wie man am besten für welche Vögel schöne und nützliche Nistkästen baut. Nistkästen sind keine natürlichen Brutplätze, sondern nur Ersatzkonstruktionen, für Nischen und Spalten in Felsbändern oder Baumhöhlen. Sie sollten

den Vögeln das bieten, was diese auch bei der Auswahl eines natürlichen Brutplatzes beachten: Schutz vor Raubtieren, vor Hitze, Kälte und Regen, einen guten An- und Abflug. Der Park Seleger Moor bietet mit seiner Vielfalt an Pflanzen, Tieren, Bächen und Teichen viel spannende Hintergrundinformationen dazu. Viele kleinere und grössere Lebewesen suchen Schutz, Unterschlupf und Nahrung im Park. Mit ein bisschen Geduld können unterschiedliche Tiere wie

Eichhörnchen, Frösche, Rehe oder Steinmarder gesichtet werden. Rhododendren, Azaleen, Farne und Seerosen in verschiedenen Farben und Formen wachsen und gedeihen im Park Seleger Moor. (pd.) Familientag am Samstag, 10. September, 10 bis 16 Uhr, Park Seleger Moor, Rifferswil. Preis: 35 Franken pro Nistkasten, zusätzlich zu den normalen Eintrittspreisen in den Park. Anmelden per Mail an info@selegermoor.ch. Weitere Infos unter www.selegermoor.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 30. August 2016

Premiere in Affoltern Petra Ivanov bringt «Täuschung» in die Buchhandlung Scheidegger Petra Ivanov ist zurzeit eine der bekanntesten Krimiautorinnen der Schweiz. Die Buchpremiere ihres neuen Romans «Täuschung» findet am Dienstag, 6. September, in der Buchhandlung Scheidegger statt. Die in der Schweiz geborene Autorin wuchs in den USA auf. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz und der Ausbildung als Dolmetscherin, arbeitete Sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Journalistin. Heute ist sie als Autorin tätig und gibt Schreibkurse an Schulen und anderen Institutionen. Ihr Debütroman «Fremde Hände» erschien 2005. Neben Kriminalromanen schreibt Petra Ivanov auch erfolgreiche Jugendbücher und Kurzgeschichten. Ihre «Flint-und-Cavalli-Reihe» umfasst acht Bände und mit dem neuen Roman «Täuschung» liegt nun der dritte Band der «Meyer-und-Palushi-Reihe» vor. Was ist das Geheimnis um Jasmin Meyers Vater? Er hat sie verlassen, als

Krimiautorin Petra Ivanov. (Bild zvg.) sie noch ein Kind war, hat sich nach Thailand abgesetzt, war dort in dubiose Geschäfte verwickelt und gilt seit nunmehr zehn Jahren als verschollen.

Die Mutter verstummt, wenn die Rede auf ihn kommt, und wirft so immer drängendere Fragen auf, anstatt sie zu beantworten. Jasmin beschliesst, nach Thailand zu reisen und sich auf die Suche zu machen. Die Reise stellt sie und ihren Freund Pal Palushi vor ungeahnte Herausforderungen. Sie sucht im ganzen Land, unter Einheimischen und Schweizer Auswanderern, in geheimnisvollen Höhlen und dubiosen Bars nach Puzzlestücken der Vergangenheit. Mächtige Clans wollen sie ausschalten. Zuletzt stösst sie auf Dinge, die sie und ihre Familie im Innersten erschüttern. Petra Ivanovs Romane sind bestens recherchiert und entstehen teils vor Ort, so auch dieser neue Kriminalfall. Die Autorin wird an der Buchpremiere am 6. September aus dem Buch vorlesen und über ihre Schreibarbeit, die Recherchen und das Entstehen der Romane erzählen. Anschliessend feiern die Gäste gemeinsam mit der Autorin, dem Verlag und dem Team Scheidegger bei einem Apéro das neueste Werk.

Toggenburger Naturtöne verbunden mit geistlichen Werken Kantatengottesdienst mit Peter Roth in Kappel «Ich schau nach jenen Bergen fern» – die Kantate des bekannten Toggenburger Komponisten Peter Roth zu Psalm 121 gelangt am Sonntag, 4. September, 9.30 Uhr, in der Kirche Kappel zur Aufführung. Der 65-köpfige Singkreis BäretswilBauma mit Orchester unter der Leitung von Markus Stucki ist in Kappel zu Gast und wird das Werk im Rahmen eines Kantatengottesdienstes aufführen. Zusammen mit Peter Roth gestalten Pfarrerin Yvonne Schönholzer, Rifferswil, und Pfarrer Markus Sahli, Kloster Kappel, die Liturgie. Der Klang der Natur ist für den bodenständigen Komponisten Peter Roth etwas Urreligiöses. «Gott ist wie die Stille, aus der alle Musik kommt.» Die Naturtöne der Toggenburger Volksmusik verbinden sich bei ihm mit geistlichen Werken und erlauben so einen ganz neuen Zugang zur Spiritualität. Die Kantate zum bekannten Psalm 121 führt die Zuhörenden musikalisch von der Hoffnung durch alle Höhen und Tiefen bis zum Jubel. Dabei kehrt

Der Singkreis Bäretswil-Bauma zählt zu den grössten Kirchenchören der Schweiz. (Bild zvg.) Peter Roth die üblichen Rollen um: Es sind die Solostimmen, die zweifeln und klagen, während der Chor das Vertrauen in Gott besingt. «Das soll uns daran erinnern, dass der einzelne Mensch (Solisten) immer auf das Mittragen, die Solidarität der Mitmenschen (Chor) angewiesen ist.»

Der Singkreis Bäretswil-Bauma wurde 1890 gegründet und zählt zu den grössten Kirchenchören der Schweiz. Markus Stucki leitet den Chor seit über 30 Jahren mit grossem Engagement, bis hin zu Konzerttourneen in der Schweiz und in den USA. (pd.)

Ämtler Bibliotheken im September Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Bis Mitte September stehen bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereit und laden zum Schmökern, Lesen und Verweilen ein. Informationen Behälter mit Büchern und Zeitschriften stehen bereit. (Archiv) zu den genauen Standorten geben die beteiligten Freitag, 30. September, ab 19.30 Bibliotheken von Aeugst, Hausen, Uhr: Spielabend. Spiel und Spass für Hedingen, Knonau, Maschwanden, alle von 17 bis 99 Jahren. Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil. Bibliothek Ottenbach

Bibliothek Aeugst Am Samstag, 3. September, bleibt die Bibliothek wegen der Aeugster Chilbi geschlossen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 6. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 12. September, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 14. September, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Who the fuck is Kafka» von Lizzie Doron diskutiert. Samstag, 24. September, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Mittwoch, 28. September, 20 Uhr: Streifzug durchs Leben mit Vera Bauer - Gedichte, Lieder und ein Violoncello. In einem «Streifzug durchs Leben» vereint Vera Bauer literarisch-musikalische Perlen berühmter Autoren zu einem Blumenkranz von Gedichten und Liedern, die sich allesamt ums menschliche Leben ranken. Anschliessend Apéro. Eintritt 15 Franken.

Bibliothek Bonstetten Dienstag, 13. September, 20 Uhr: «Bücherabend». Das Bibliotheksteam stellt neue Medien vor. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Mittwoch, 28. September, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Lese-Animatorin Marlies Mertl. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung.

Bibliothek Hausen

«Singer-Songwriter Trash Orchestra» KulturAffoltern bringt «Knickerbocker» ins «LaMarotte» Die sechs Musiker Christoph Gantert (Gesang, Trompete, Posaune, Concertina, Balafon), Martin Schumacher (Saxofon, Klarinette, Flöte, Maultrommel, Gesang), Moritz Rüdisüli (Gitarre), Heinz Wernli (Kontrabass), Ali Salvioni (Perkussion) und Fredi Flükiger (Schlagzeug) vermengen coolen Jazz, heissblütige Salsa und munteren Mariachi mit Elementen aus Afro, Blues, Polka und Ska; alpenländische Klänge und der Rumpel-Sound eines Tom Waits sind ebenso wenig zu überhören wie die Tatsache, dass Bandleader Christoph Gantert oft im Theater und im Zirkus spielt. Knickerbocker ist mitreissend, witzig, originell – die Songtexte wechseln zwischen der Lakonie von «Hertz» und dem Nonsens von «Frostschutz», die Bläsersätze sind eine Wucht. (pd.)

Mittwoch, 14. September, 14.30 Uhr: Carotta & Pomodora – zwei freche Clowns bringen Stimmung in die Bibliothek. Für Kinder ab 5 Jahren.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 14. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern von 9 bis 24 Monaten. Mit dem Kind in die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen! Samstag und Sonntag, 24./25. September: Bibliothek an der Chilbi. Stand mit einer breiten Medienauswahl zu unschlagbaren Preisen.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 7. September, 16 bis 16.40 Uhr: «Geschichten-Zeit».

«Knickerbocker» ist mitreissend, witzig, originell ... (Bild zvg.) «Knickerbocker» am Freitag, 2. September 2016,

Abendkasse ab 19.30 Uhr. Eine Veranstaltung

20.15 Uhr, im «LaMarotte», Affoltern.

von KulturAffoltern.

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Bibliothek Obfelden Freitag, 9. September, ab 19.30 Uhr: Spielabend. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Dienstag, 13. und 27. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 27. September, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Bibliothek Rifferswil Freitag, 23. September, 9 bis 11 Uhr: Seniorenbüchermorgen. Spezieller Büchermorgen für alle Seniorinnen und Senioren von Rifferswil. Bei Kaffee und Kuchen werden in der Bibliothek interessante Bücher vorgestellt und Geschichten vorgelesen. Samstag und Sonntag, 24./25. September: Chilbi. Die Bibliothek ist an der Dorfchilbi wieder mit einem Stand dabei. Vorbeischauen lohnt sich.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 29. August, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Im September befindet sich auf dem Thementisch eine Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern zum Thema «Schule». Am Knabenschiessen-Montag, 12. September, ist die Bibliothek wie gewohnt von 15 bis 19 Uhr offen. Montag, 26. September, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Mittwoch, 28. September, 14.30 bis 15 Uhr: Der Geschichtenkoffer geht auf Reisen und mit ihm eine Menge Geschichten. Anschliessend gibt es ein kleines Zvieri. Alle Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren sind herzlich eingeladen.

Bibliothek Wettswil Am Knabenschiessen-Montag, 12. September, ist die Bibliothek von 15 bis 19 Uhr offen. Mittwoch, 14. September, 20 bis 21.30 Uhr: Bücher im Gespräch spezial: Unterwegs sein. Das Team stellt Neuerscheinungen vor, kulinarisch passend begleitet. Samstag, 24. September, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Sonntag, 25. September, 11 bis 17 Uhr: Herbstmärt. Die Bibliothek ist offen, Verkauf von Medien. Mittwoch, 28. September, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 28. September, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Mittwoch, 28. September, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. «Wie wollen wir leben?» von Peter Bieri, Leitung Fabienne Maurer und Andy Brugger. (I.S.)


sport

Mettmenstetter Hans-Heiri Weiss gehört zu den Favoriten. (Archivbild)

Eleganz und Geschick auf vier Rädern 6. nationales Fahrturnier in Zwillikon Schön herausgeputzte Gespanne, elegante Fahrerinnen und Fahrer auf den Kutschböcken: Samstag und Sonntag, 3. und 4. September, lädt die Fahrgruppe des Kavallerievereins Bezirk Affoltern zum 6. nationalen Säuliämtler Fahrturnier nach Zwillikon ein.

Schweizer, Vorjahressieger Martin Wagner. Er bestreitet die WM. Mit rund zwei Dutzend Fahrerinnen und Fahrern ist die Einspännerkategorie am besten besetzt. Klare Favoriten sind hier nicht auszumachen. Dem Hausemer Heinz Kellenberger ist ein Spitzenplatz zuzutrauen.

Auf dem Areal der Familie Obschlager in der Weid, Zwillikon, bestehen die Prüfungen der sechs Kategorien wie immer aus zwei Teilen: Auf das Dressurprogramm folgt der Hindernisparcours mit rund 20 Hindernissen. Gefragt ist hier neben Geschwindigkeit insbesondere die präzise Fahrweise. Werden Hindernisse touchiert oder umgefahren, fallen die Bällchen von den Töggeln – und das gibt Strafpunkte. Fahren ist aber mehr als nur reiner Sport. Eleganz gehört dazu: schön herausgeputzte Gespanne, die glänzenden Geschirre der Pferde – und natürlich die schön gekleideten Fahrerinnen und Fahrer finden beim Publikum ebenfalls Zuspruch. Highlight bildet auch in diesem Jahr die Vierspänner-/Tandem-Kategorie, in der sich sechs Fahrerinnen und Fahrer gemeldet haben, darunter Hansheiri Weiss aus Mettmenstetten, der zu den Favoriten zählt und auch bei den Zweispännern an den Start geht. Grosser Abwesender ist der beste

Ämtler Sieg am OKV-Fahrcup Mit Carole und Fredy Streich sowie Heinz Kellenberger gehen in Zwillikon drei Teilnehmende an den Start, die für den Kavallerieverein des Bezirks Affoltern am 21. August in Griesbach den OKV-Fahrcup gewonnen haben. Das ist ein Hindernisfahren für Vereinsequipen. Fahrerinnen und Fahrer gehen in diesen Prüfungen mit Ein- oder Zweispännern an den Start. In Zwillikon startet Carole Streich in der Kategorie «Ponys gemischt», Fredy Streich bei den Zweispännern der Kategorie L und Heinz Kellenberger bei den Einspännern. Das 6. nationale Fahrturnier in der Zwilliker Weid beginnt am Samstag, 9 Uhr, mit der Ein- und Zweispännerprüfung der Ponys und am Sonntag ab 8 Uhr mit der Einspännerprüfung. Samstag und Sonntag ab zirka 11.30 Uhr gibt es in der Festwirtschaft Braten vom Spiess und Kartoffelstock. (-ter.) Weitere Infos unter www.kv-affoltern.ch.

Seifenkisten sind echte Rennboliden. (Bild Salomon Schneider)

Marke Eigenbau trifft auf Rennboliden 52. Grand Prix im Seifenkistenrennen Die Strasse zwischen Hauptikon und Rossau wird wieder für einen Tag zur Rennstrecke. Am 3. September ist die Schweizer Seifenkisten-Rennelite am Start, denn der Grand Prix gilt erneut als Qualifikationslauf für die Schweizer Meisterschaft. Im letzten Jahr konnten die einheimischen Fahrer die Rangliste gut durcheinander wirbeln. Obwohl die besten Fahrer inzwischen viel Technik aufwenden, kann man auch mit einer eigenen «Kiste» super Ergebnisse erzielen. Von der Derby-Vereinigung gibt es einige Vorschriften – aber ansonsten ist jeder in der Ausgestaltung seines Boliden frei. Das bringt jedes Jahr neue, tolle Designs hervor. So können auch in diesem Jahr die Seifenkisten aus dem «Porsche»-Rennstall von Hansjörg Kunz bestaunt werden. Diese nehmen auch wieder aktiv am Rennen teil und werden sicher mit Geschwindigkeit und Sound überzeugen.

Renntag und das traditionelle Boxenstopp-Fäscht Wer die Piloten und ihre Crews anfeuern möchte, ist herzlich eingeladen, am Samstag, 3. September, an die Rennstrecke zu kommen. Ab 10 Uhr starten die ersten Fahrer. Von den drei Wertungsläufen werden die zwei schnellsten Zeiten gewertet. Gegen 17 Uhr findet dann die Siegerehrung im Zielraum statt. Beendet wird der Renntag mit dem traditionellen Boxenstopp-Fäscht im Wagenschopf der Familie Hug. Für das leibliche Wohl und gute Stimmung ist gesorgt. Im Rahmen der 900-Jahr-Feierlichkeiten von Mettmenstetten gibt es in diesem Jahr eine extra Wertung um dem «Mäettmi-Pokal». Wer selbst gern einmal Rennluft schnuppern möchte, ist in Rossau genau richtig. Kinder im Alter zwischen 8 und 16 Jahren können sich in Begleitung eines Elternteils anmelden. (pd.) Infos: gp-rossau.brun-net.ch.


Sport

Dienstag, 30. August 2016

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Fikru Salale und Susanne Rüegger Tagessieger Türlerseelauf: diverse Ämtler Podestplätze bei etwas weniger Teilnehmern Was für ein Rennen von Fikru Salale! Der Bülacher schlug schon auf den ersten Kilometern im Aufstieg nach Wängi ein horrendes Tempo an und gewann den Lauf um den Türlersee souverän in neuer Streckenrekordzeit von 44:48.9. Bei den Frauen gewann Susanne Rüegger aus Cham mit grossem Vorsprung. ................................................... von hanspeter feller Die Tagessieger Fikru Salale und Susanne Rüegger waren ausser Reichweite, doch Podestplätze gab es auch für die Ämtler Läuferinnen und Läufer. In der Kategorie M40 des Hauptrennens belegte Patrick Wallimann aus Bonstetten den 3. Rang. Ebenfalls 3. wurde Mathilde Zehnder von der LV Albis in der Jugendkategorie U14. Bei den U16 M lief Andri Moser aus Bonstetten auf Rang 2 und Fabio Hauenstein von der LV Albis belegte in dieser Kategorie den 3. Platz und bei den U12 war es Sven Kehrle aus Wettswil am

Tagessiegerin Susanne Rüegger.

Vom Start geht es gleich bergauf in Richtung Wängi. (Bilder PPR, Moritz Hager/Matthew Anderson)

Albis der sich einen Podestplatz sicherte. Bei den Kleinsten schliesslich belegten Aurelia Hinteregger aus Hausen und Gian Deller aus Obfelden die 3. Plätze. Die hohen Temperaturen drückten, wie schon im letzten Jahr,

auf die Teilnehmerzahlen des zum ZKB ZüriLaufCup zählenden Türlerseelaufs. 550 Läuferinnen und Läufer liefen ins Ziel. Die Läuferinnen und Läufer kämpften in Affoltern nicht nur um Punkte für die Gesamtwertung des

von der Zürcher Kantonalbank gesponserten Anlasses, sondern auch auch um die Jahreswertung der Swiss Masters Runners. Das Rennen der Männer mit der Laufdemonstration von Fikru Salale

war zweifellos der Höhepunkt des Laufnachmittags. Die Vorverlegung des Starts auf 12:15 Uhr hat sich bewährt. Den Organisatoren der LV Albis ist es erneut gelungen, einen tollen Anlass zu organisieren.

FCWB mit erstem Vollerfolg

Ersten Sieg erkämpft

Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Seuzach 2:1 (1:0)

FC Kilchberg-Rüschlikon – FC Affoltern 1:2 Der FC Affoltern hat gegen den Interregional-Absteiger Kilchberg-Rüschlikon bei hohen Temperaturen den ersten Sieg eingefahren. Bilic und Markanovic erzielten nach dem Rückstand in der Schlussphase die Tore zum verdienten Erfolg. Bei brütender Hitze gingen beide Mannschaften das Spiel in eher gemächlichem Tempo an. Nach zehn Minuten trafen die Einheimischen nach einem Freistoss nur den Pfosten. Der FCA kam nun immer besser ins Spiel, aber wie schon am letzten Wochenende wurden die Torchancen vergeben. Schüsse von Bilic und C. Antenen gingen knapp daneben oder wurden im letzten Moment abgeblockt. Die grösste Chance von Bilic machte der Kilchberger Torhüter in der 39. Minute mit einer grossartigen Abwehr zunichte.

Freistehend köpft WB-Goalgetter David Blumer das 1:0 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli)

Nach drei Spielen ohne Punktgewinn vermochte der FCWB bei brütender Hitze gegen Seuzach den ersten Dreier der Saison einzufahren. Die Ausgangslage war dem FCWB nur zu bekannt. Auch vergangenes Jahr konnte man zum Saisonauftakt hin nicht überzeugen und holte in den ersten drei Partien keinen einzigen Sieg. Am Tabellenende liegend wusste man nun, dass sofort ein Vollerfolg folgen musste, um nicht in eine Negativspirale zu kommen. Zugleich wusste man, dass ein früher Gegentreffer bei enormer Hitze sehr schwer aufzuholen wäre. In den Anfangsminuten war ein gewisses Abwarten auf beiden Seiten spürbar, da man nicht schon zu Beginn ins offene Messer laufen wollte. Dennoch war ein attraktives Spiel zu sehen, bei dem es an Tormöglichkeiten nicht mangelte. Nach fünf Minuten bereits kam der wirblige Le Bigonsan nach Flanke Bozics zu einer ersten Chance, die er aber nicht zu nutzen vermochte. Ein paar Minuten später tankte sich auf der Gegenseite der schnelle Seuzach-Stürmer Widmer durch und fand schliesslich seinen Meister in WB-Torhüter Bachmann,

der den Vollspannschuss mirakulös parierte. Nach 25 Minuten war es dann so weit. Wiederholt lief Bozic auf der rechten Aussenbahn allen davon. Seine butterweich getretene Flanke landete millimetergenau auf dem Kopf von WB-Neuzugang Blumer, der im Stile eines Goalgetters einnickte. Aus einer sicheren Defensive heraus, wussten die Ämtler nun gekonnt Nadelstiche zu setzen. Siefkes setzte sich am rechten Flügel gegen zwei Gegenspieler durch. Seine Hereingabe war aber zu schwach und konnte vom gegnerischen Torwart abgefangen werden. Die Ämtler brachten die 1:0-Führung in die Pause und konnten Energie tanken für die zweiten 45 Minuten.

Unnötiges Zittern Wie die erste Hälfte endete, begann man in der zweiten Hälfte überlegt, aber trotzdem frech nach vorne spielend. 54 Minuten waren gespielt und Le Bigonsan versetzte das Publikum im Moos in Feierlaune. Wiederum war es Bozic, der über rechts kommend zur Flanke ansetzte. Freistehend am zweiten Pfosten konnte sich Le Bigonsan alle Zeit der Welt nehmen und hämmerte den Ball mittels Fallrückzieher akrobatisch ins Tor. In der Fol-

ge hätte WB den Sack zu machen können. Eine vielversprechende Zwei-gegen-eins-Situation konnten die Ämtler nicht ausnutzen. In der Folge waren die Rotschwarzen zu passiv und liessen den Gegner spielen. Nach 70 Minuten kam es dann, wie es kommen musste. Ein Seuzach-Stürmer fiel nach einem Durcheinander im WB-Strafraum und sofort zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Bereits das zweite Mal in dieser Saison war der FCWB Opfer einer sehr umstrittenen Penalty-Entscheidung. Den Elfer konnte dann auch Bachmann nicht parieren. In den letzten 20 Minuten verliess sich WB aufs Kontern und verhielt sich weiterhin sehr passiv. Einige brenzlige Situationen gab es dann noch zu klären. Das 2:1 brachte man aber über die Runden und konnte endlich die ersten drei Punkte feiern. (LSt)

Spiel in der Schlussphase gedreht In der zweiten Halbzeit bestimmte der FC Affoltern weiterhin das Spielgeschehen, das Führungstor wollte aber nicht fallen. Wie es halt so läuft, geriet man dann entgegen dem Spielverlauf in Rückstand. Der eingewechselte Janett zog aus 20 Metern ab und erzielte in der 69. Minute mit einem herrlichen Sonntagsschuss den glücklichen Führungstreffer für die Einheimischen. Die Gäste liessen sich durch diesen Rückstand aber nicht aus dem Konzept bringen und wurden vier Minuten später für ihre Angriffsbemühungen belohnt. Nach einem rüden

Foul an Good bekamen sie an der rechten Aussenlinie einen Freistoss zugesprochen. Der omnipräsente Markanovic brachte den Ball an die Fünfmeterlinie, wo Bilic aus dem Gewühl heraus den Ausgleich erzielte. Der FCA machte weiter Druck und wollte unbedingt den Sieg. In der 86. Minute spielte Luchsinger den Ball über die einheimische Abwehr hinweg in den Strafraum. Von hinten sprintete Markanovic heran und erzielte mit einem überlegten Kopfball über den Torhüter hinweg den umjubelten Siegtreffer.

Breiter und ausgeglichener Kader macht sich bezahlt Wie schon im Startspiel musste der FC Affoltern aus verschiedenen Gründen auf zahlreiche Spieler verzichten. Kurz vor Spielbeginn musste auch noch Sb. Bala passen, sodass nur noch zwei Feldspieler auf der Ersatzbank Platz nahmen. Die neu zum Einsatz gekommenen Spieler haben sich nahtlos in die Mannschaft eingefügt und gezeigt, dass jederzeit auf sie Verlass ist. Trainer Dragan Filipovic zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: « Das ist ein schöner und verdienter Sieg. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und nach dem Rückstand das Spiel noch gedreht. Hoffentlich wird es nicht zur Gewohnheit, dass wir die Tore erst nach einem Rückstand erzielen.» Walter Zech Sportplatz Moos, Rüschlikon; 70 Zuschauer. Tor: 69. Janett 1:0, 73. Bilic 1:1, 86. Markanovic 1:2. FCA: Steiner, Premananthan, Sq. Bala, Scicchitano, Luchsinger, Good, Markanovic, S. Antenen (A. Rako), C. Antenen, Bilic, Stähli (Nikic).

Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil. FCWB: Bachmann; Bozhinov, Waser, Badalli, Bozic; Studer, Gouiffe à Goufan, Siefkes (70. Krasniqi), Le Bigonsan; Blumer (81. Goljica), Hotnjani (68. Peter). Weitere Resultate: FCWB 2 – Wiedikon 4:1, Dübendorf – Jun. A (CCJL) 1:1, Engstringen – Jun. B2 2:10, FCZ Frauen – Jun. Ca (CCJL) 0:3, Adliswil – Jun. Cb 0:8, Jun. Dd – Lachen/Altendorf 12:2, Horgen – Jun. Da 0:0, Urdorf – Jun. Dc 2:8, Jun. Db – Wollishofen 9:2

Aus dem Gewühl heraus erzielt Marco Bilic in der 73. Minute den Ausgleichstreffer. (Bild Walter Zech)


Theater 900 Mettmenstetten

Casting, 5. und 6. 9. 2016, 19.30 Uhr Gasthof weisses Rössli Mettmenstetten Für die Besetzung der Theateraufführungen 2017 werden Darstellerinnen, Darsteller und Helfer gesucht. Aufgestellte Personen jedes Alters können mit humorvoller Kultur das Publikum amüsieren. Haben Sie Lust und Freude dabei zu sein? So kommen Sie unverbindlich vorbei. Theater 900 Mettmenstetten

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Haushalthilfe gesucht von älterem Ehepaar in Ottenbach Ein halber Tag pro Woche. Interessenten melden sich unter Chiffre 4626 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

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069 2016  

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