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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 69 I 169. Jahrgang I Dienstag, 1. September 2015

Sanierung

Neue Leitung

Bei der Schiessanlage Gamlikon/Stallikon werden Altlasten entfernt. > Seite 3

Offene Jugendarbeit in Hausen: Marco Müller löst Lucy Dill ab. > Seite 3

Das «Pöschtli» ist bereit

Ruder- und Stachelfahrt mit dem Weidling

Gegen Ende September will das Restaurant Post in Rifferswil seinen Betrieb wieder aufnehmen. Beim «PreOpening» vom vergangenen Donnerstagabend bot sich Einblick in die sanft renovierte Gaststube, aber auch in die komplett neuen Hotelzimmer darüber. Auf einen genauen Termin der Wiedereröffnung wollte sich Pächter Vitto Laubscher nicht festlegen. Überhaupt plant er einen sanften Start. So soll das Angebot bei laufendem Betrieb stetig ausgebaut werden. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Nach 41 Jahren Esther Merazzi-Naef, Leiterin der Schulverwaltung Wettswil, geht in Pension. > Seite 5

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Kantonsübergreifend Die Feuerwehr-Stützpunkte Affoltern und Muri übten gemeinsam. > Seite 7

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Der Wurm im Turm Reformierte Kirche Hausen: Die Kirchturmsanierung ist auf Kurs. > Seite 8

Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere auf der Reuss in Ottenbach

Hedingen: Tötungsversuch – Opfer verstorben Am Mittwoch, 26. August, ist in einer Wohnung in Hedingen eine schwerverletzte 31-jährige Frau aufgefunden worden. Sie wies Stichwunden auf. Die Kantonspolizei hat den 37-jährigen Lebenspartner als Tatverdächtigen verhaftet («Anzeiger» vom 28. August). Nun ist das Opfer ist in der Nacht auf Sonntag an seinen Verletzungen gestorben.

Mit viel Muskelkraft punktgenau ins Ziel rudern. (Bild Werner Schneiter) Genau 200 Jungpontoniere von 34 Sektionen aus der Schweiz kämpften am Samstag auf der Reuss um den Titel des Schweizer Meisters. Die Bedingungen für den sportlichen Wettbewerb waren ausgezeichnet. Der Was-

serstand stimmte, und das strahlende Sommerwetter lockte viel Publikum ans Flussufer. Unter den Ehrengästen befanden sich neben Politikern aus dem Säuliamt und dem angrenzenden Aargau

auch hochkarätige Militärs. Ein anspruchsvoller Parcours verlangte von den jungen Sportlern viel Kraft und Konzentration. Am Sonntag kämpften auf der Reuss 32 Sektionen aus der ganzen Schweiz in einem Einzelwett-

fahren um die Siegerplätze und nutzten so die für die Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere erstellte Infrastruktur. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 20

nationalratswahlen 2015 anzeigen

Hans-Ulrich Bigler und Martin Haab – zwei neue Nationalräte aus dem Säuliamt? ................................................... von werner schneiter

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it zum Teil viel Getöse haben die Parteien auf nationaler Ebene den Wahlkampf eröffnet und damit bereits Anstoss zu Kritik gegeben – auch, weil beim Thema «Spass» nicht alle das Gleiche verstehen. Unbestritten, dass sich über Geschmack eben vortrefflich streiten lässt. Die SP geht mit einer Telefonaktion auf Stimmenfang und lädt dazu ein, am Küchentisch über brennende Themen zu diskutieren – so geschehen in Affoltern. Die FDP des Bezirks wählte für den Wahlkampfauftakt die UP AG in Affoltern und hofft nach den Erfolgen bei den kantonalen Wahlen auf ein weiteres «Up» beim eidgenössischen Urnengang. Weniger gesetzliche Normen, weniger Vorschriften, deutliche administrative Entlastung für die KMU – und damit mehr Handlungsspielraum für Gewerbe, KMU-Betriebe und für Hauseigentümer: Damit versucht die FDP zu punkten. Aus Ämtler Optik interessiert natürlich auch die Frage, ob mit HansUlrich Bigler (FDP) und Martin Haab (SVP) nach dem 18. Oktober zwei Vertreter aus dem Bezirk Affoltern ins

Berner Parlament einziehen können – und somit dafür sorgen, dass die Region weiterhin mehr Vertreter nach Bern entsenden kann als ein Kleinkanton. Denn mit Toni Bortoluzzi (SVP) verabschiedet sich diesen Herbst der letzte Säuliämtler aus der grossen Kammer – er, der 1991 zusammen mit Rolf Hegetschweiler (FDP) und Hans Steiger (SP) gleich für eine Dreiervertretung gesorgt hatte. Der Kampf um die Nationalratsmandate wird innerhalb der Parteien dieses Mal noch spannender und an Schärfe gewinnen, weil der Kanton Zürich einen zusätzlichen, 35. Sitz erhält. Kann die FDP den Schwung vom Frühjahr in den Herbst mitnehmen? Falls die Freisinnigen ihre Sitzzahl um einen auf fünf erhöhen können und Ruedi Noser in den Ständerat entschwebt, dann steigen Hans-Ulrich Biglers Chancen zusätzlich. Der in Affoltern wohnhafte Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes nimmt hinter den Bisherigen und hinter Regine Sauter, der Direktorin der Zürcher Handelskammer, Listenplatz sechs ein. Spannend ist hier der interne Kampf zwischen Sauter und Bigler. Ob ihm sein Sturmlauf gegen die (knapp angenommene) Billag-Mediensteuer dabei hilft? Mit seiner Omnipräsenz in den Medien hat Hans-Ulrich

Bigler seinen Bekanntheitsgrad zwar erhöht, hat aber für den Stil im Abstimmungskampf auch viel Kritik einstecken müssen. «Ein Referendumskampf ist kein Sonntagsspaziergang, sondern ein Schlagabtausch. Wir beziehen Position – und die Gegenseite natürlich auch», gab er nach geschlagener Schlacht dem «Anzeiger» zu Protokoll.

Bauer gegen Bauer? Parteiinterne Spannung verspricht auch die Ausmarchung bei der SVP, die derzeit über elf Nationalratsmandate verfügt. Wer fällt zurück – und wer überholt wen? Diese Frage stellt sich beim Blick auf die Nominationen. Martin Haab, der Bauernvertreter aus Mettmenstetten, nimmt Platz 12 ein – hinter allen Bisherigen und hinter Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt. Eine vielversprechende Ausgangslage. Es ist gut möglich, dass Haab als Spitzenkandidat des Zürcher Bauernverbandes auf der Liste Plätze gutmachen kann. Denn gerade Ernst Schibli, ebenfalls ein Bauernvertreter, ist parteiintern nicht unbestritten. Er ist 2011 abgewählt worden und dann 2014 nachgerutscht. Es kommt also auf der SVP-Liste wohl auch zu einem Kampf «Bauer gegen Bauer». Haab, der

mit dem Slogan «Melke Kühe, nicht die Bürger» antritt, muss natürlich auch damit rechnen, überholt zu werden. «Weltwoche»-Chef Roger Köppel lauert auf Platz 17. Hier stellt sich die Frage, ob die SVP-Wählerschaft Quereinsteiger goutiert oder jene bevorzugt, die sich innerhalb der Partei mit Knochenarbeit hochgearbeitet haben. Von Interesse ist auch, wie HansUlrich Bigler und Martin Haab im Säuliamt abschneiden. Dass hiesige Wählerinnen und Wähler ihre Wahlzettel nicht unbedingt nach regionalen Gesichtspunkten ausfüllen, hat Toni Bortoluzzi als Regierungsratskandidat erlebt. Selbst im Säuliamt lag er damals hinter dem gewählten CVPVertreter Hans Hollenstein. Für die übrigen Nationalratskandidatinnen und -kandidaten aus dem Bezirk Affoltern reichts – rein arithmetisch betrachtet – kaum zu einem Mandat. Sie sind aber zum Teil mehr als nur «Listenfüller»: Pia Holenstein aus Affoltern nimmt bei der SP den respektablen Platz 16 ein, Daniel Sommer bei der EVP Platz 12 und Ronald Alder bei den Grünliberalen ebenfalls Platz 16. Der Grüne Hans Läubli, im Frühjahr als Kantonsrat nicht mehr gewählt, kandidiert auf der Liste Kunst und Politik und ist auf Platz sechs zu finden.

200 36 9 771661 391004


Wasserversorgungs-Genossenschaft Mettmenstetten

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 25. August 2015 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – HAPKE Anika, 1990, deutsche Staatsangehörige Weiter hat der Gemeinderat ein Einbürgerungsgesuch abgelehnt. Affoltern am Albis, 1. September 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E

Turnverein Mettmenstetten, Männerriege Mettmenstetten und Kantonale Turnveteranen Mettmenstetten

TO D E S A N Z E I G E

Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Genossenschafter, Wasserwart und Präsidenten

Karl Funk-Frick

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Abschied zu nehmen von unserem lieben und geschätzten Turnkameraden und Ehrenmitglied

Karl Funk

Von 1973 bis 1995 war er Vorstandsmitglied und hat ab 1987 zusätzlich das Amt des Präsidenten der Genossenschaft innegehabt. Mit sehr viel Sachverstand und Engagement führte er die Genossenschaft in dieser Zeit. Wir werden Karl in dankbarer Erinnerung behalten und sprechen seiner Familie unser tiefstes Beileid aus.

1. Juli 1922 – 26. August 2015

Wir werden ihn stets in bester Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Mitglieder und Vorstand Turnverein Mettmenstetten Männerriege Mettmenstetten Kant. Turnveteranen Mettmenstetten

Wasserversorgungs-Genossenschaft Mettmenstetten Genossenschafter und Verwaltung

Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 3. September 2015, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Die Abdankung in der reformierten Kirche beginnt um 14.15 Uhr.

Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) bleiben am Freitag, 4. September 2015, den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Männerchor Mettmenstetten

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie davon in Kenntnis zu setzen, dass unser langjähriges Ehrenmitglied

Am Mittwoch, 2. September 2015, findet unser Personalausflug statt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben deshalb den ganzen Tag geschlossen.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer Mutter, unserem Grossmami, Urgrosi, unserer Schwester und Schwägerin

Karl Funk Personalausflug

Die Trauerfeier findet am 3. September 2015, statt. 13.30 Uhr Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten. 14.15 Uhr Abdankungsfeier in der ref. Kirche Mettmenstetten. Die Turnkameraden treffen sich um 13.15 Uhr beim Friedhof.

am 26. August still zu Hause eingeschlafen ist. Dankbar behalten wir die vielen gemeinsamen Stunden bei Gesang und in geselligen Runden in guter und lieber Erinnerung. Mit Karl verlieren wir einen treuen und pflichtbewussten Sängerkameraden. Er wird uns fehlen. Unser herzliches Beileid gilt auch den Angehörigen.

Anna Böhler-Kürsteiner 6. Oktober 1925 – 26. August 2015

Ein müdes Herz hat aufgehört zu schlagen. In stiller Trauer:

Für den Männerchor Mettmenstetten Der Vorstand

Jrene Bolliger-Böhler Peter Böhler Rolf Böhler Nadja Böhler mit Noel Nicole Böhler Dora und Karl Bollinger-Kürsteiner Leni und Sepp Trinkler-Böhler Verwandte und Bekannte

Bei Todesfällen sind wir unter folgender Telefonnummer erreichbar: 076 574 60 02. Wir danken für Ihr Verständnis.

Die Abdankung findet am Freitag, 4. September 2015, 13.30 Uhr, in der reformierten Kirche in Aeugst statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst.

Schiessvereine Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung Training Knabenschiessen Donnerstag den 3. September von 18.00 – 20.00 Uhr

Skiclub Mettmenstetten

Es werden keine Leidzirkulare versandt.

TO D E S A N Z E I G E

Traueradresse: Irene Bolliger, Leutschenstrasse 19, 8807 Freienbach

Traurig, aber voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Gründungs- und Freimitglied

Karl Funk-Frick 1. Juli 1922 – 26. August 2015

Einladung zur ausserordentlichen Delegiertenversammlung

Karl war eines der Gründungsmitglieder der Skiriege im Jahre 1946 und ehemaliger Skiriegenpräsident. Als erfolgreicher Langläufer war er während vielen Jahren ein aktives Vereinsmitglied. Sein Wirken und sein Engagement werden wir stets in Ehren halten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Donnerstag, 24. September 2015, 19.30 Uhr, im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung / Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 28. Mai 2015 3. Anträge 3.1. Rettungsdienst Spital Affoltern 3.2. Abnahme HRM1 Rechnung 2012 3.3. Abnahme HRM1 Rechnung 2013 3.4. Abnahme HRM1 Rechnung 2014 3.5. Ersatzwahlen Betriebskommission für die Amtsperiode 2014 bis 2018 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch

DANKSAGUNG

Skiclub Mettmenstetten

Bestattungen Bonstetten Am 28. August 2015 ist in Zürich gestorben

Walla geb. Heckendorn, Lilly geb. 5. Dezember 1936, von Waldenburg BL, Ehefrau des Walla, Erich Josef, wohnhaft Herenholzweg 37, Bonstetten. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Wir danken herzlich für die vielen Karten, die tröstenden Worte, Blumen, Kerzen und Spenden zum Abschied von unserem lieben

Norbert (Nobi) Alder

Am 26. August 2015 gestorben

Besonders dankbar sind wir Herrn Dr. Schmid vom Triemlispital und seinem Hausarzt Dr. Villiger für die liebe- und verständnisvolle Betreuung. Auch dem Pflegeteam von der Onkologie F/N im Triemlispital und dem Palliativ-Team der Villa Sonnenberg möchten wir sehr herzlich danken. Bewundernswert waren auch viele Verwandte, Freunde und Nachbarn, die Nobi bis zum Schluss viel Freude bereitet haben, sei es mit Einladungen zum Essen, Töfffahrten, Besuchen und guten Gesprächen. Wir werden Nobi immer in unseren Herzen tragen.

Böhler geb. Kürsteiner, Anna

Ottenbach, im September 2015

Aeugst am Albis

geb. am 6. Oktober 1925, wohnhaft gewesen in Haus zum Seewadel, 8910 Affoltern am Albis. Die Abdankung ist am Freitag, 4. September 2015 um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.30 Uhr Besammlung beim Friedhofgebäude Der Friedhofvorsteher

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 1. September 2015

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Ebertswil dürfen Margrit und Josef Wolfsberg-Krummenacher am 2. September ihre goldene Hochzeit feiern. Dazu wünschen wir ihnen ein frohes Fest und noch viele gemeinsame Jahre bei guter Gesundheit und Wohlergehen.

Zur goldenen Hochzeit Helene und Jakob Käslin-Balla feiern am kommenden Donnerstag, 3. September, in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Gleichentag, am 3. September 1965, haben sich auch Klara und Hans Plüss-Ingold in Affoltern das Ja-Wort gegeben. Herzliche Gratulation zur goldenen Hochzeit. Wir wünschen dem Ehepaar noch viele gemeinsame Jahre.

Zur goldenen Hocheit Auch Ursula und Max Zollinger-Keller, wohnhaft in Obfelden, haben am 3. September 1965 geheiratet. Zur goldenen Hochzeit gratulieren wir herzlich und hoffen, dass das Ehepaar den Ehrentag geniessen wird.

Zum 97. Geburtstag In Affoltern darf Angela Faggella morgen Mittwoch ihren 97. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Feiertag.

Zum 90. Geburtstag Morgen Mittwoch, 2. September, feiert Emma Weber-Gschwend in Hausen ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin und wünschen ihr herzlich alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden feiert Paul Meier-Brändli heute Dienstag, 1. September, den 85. Geburtstag. Dem rüstigen Jubilaren gratulieren wir herzlich zum Ehrentag und wünschen ihm weiterhin viel Spass bei der Gartenarbeit.

Bei der Schiessanlage Gamlikon werden Altlasten saniert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Stallikon In den über 400 Kugelfängen im Kanton Zürich liegen bis zu 3000 Tonnen reines Blei aus einer mehr als 100-jährigen Schiesstätigkeit. Seit 2009 sorgt der Kanton Zürich zusammen mit den Gemeinden und dem Bund dafür, dass die Schiessanlagen umweltverträglich und nach dem Stand der Technik weiterbetrieben werden können. Die gesetzliche Frist (2020) geben den Gemeinden die notwendige Zeit, optimale Lösungen zu finden. Wenn schadstoffbelastete Kugelfänge Grundwasser, Gewässer oder Boden gefährden, müssen Massnahmen zur Beseitigung ergriffen werden. Das Umweltschutzgesetz verpflichtet die Kantone dazu, Altlasten zu sanieren. Die Sanierung muss umweltverträglich und wirtschaftlich sein sowie dem Stand der Technik entsprechen. Alle Kugelfänge, die in einer Landwirtschaftszone liegen, sind aufgrund der hohen Bleikonzentration im Boden als sanierungsbedürftige belastete Standorte – also als «Altlasten» – zu beurteilen. Im Jahr 2007 wurde der Kugelfang der Schiessanlage Gamlikon in den Kataster der belasteten Standorte (KbS) eingetragen. Der Eintrag ist rechtskräftig. Der Kugelfang liegt gemäss Zonenplan in der Landwirtschaftszone. Die Anlage wurde im Jahre 2013 stillgelegt. Der Kugelfang ist gemäss Altlastenverordnung als sanierungsbedürftig beurteilt. Die Sanierung hat gemäss Vollzugshilfe des Bundes nach der Stilllegung zu erfolgen. Da der Kugelfang zudem im Einzugsbereich einer Wasserfassung oder im Gewässerschutzbereich Au oder Zu liegt, einen geringen Flurabstand oder eine direkte Entwässerung in ein Oberflächengewässer aufweist (Reppisch), müsste zusätzlich das Grundwasser oder Oberflächengewässer untersucht werden. Da der Standort des Kugelfanges ohnehin sanierungsbedürftig ist, kann gemäss kantonalem Amt für Wasser, Energie und Luft (Awel) auf zusätzliche Wasseruntersuchungen

verzichtet werden. Die altlastenrechtlichen Massnahmen (Untersuchung, Überwachung und Sanierung) sind durch den Inhaber des belasteten Standortes durchzuführen (Realleistungspflicht). Mit Schreiben vom 4. April 2014 lädt das Awel die Politische Gemeinde ein, bis Ende 2016 ein Sanierungsprojekt zu erstellen und dies im Rahmen eines Baugesuches (ausserhalb der Bauzone) bei der Kantonalen Leitstelle für Baubewilligungen einzureichen. Die Sanierung hat bis spätestens Ende 2019 zu erfolgen. Im Juli 2014 beauftragte der Gemeinderat das Ingenieurbüro Sieber Cassina + Partner AG mit der Ausarbeitung eines Sanierungsprojektes für den Scheibenstand. Die historische sowie technische Altlastenuntersuchung ist mittlerweile erfolgt und die Bleibelastung im Boden ungefähr bekannt. Damit der Gemeinderat das definitive Sanierungsprojekt festlegen kann, muss ein Sanierungsziel definiert werden. Gemäss Bericht des Ingenieurs vom Mai 2015 werden grundsätzlich zwei Sanierungsszenarien angezeigt. Die Gesamtkosten bewegen sich bei Szenario 1 zwischen 280 000 Franken und maximal 470 000 Franken, bei Szenario 2 zwischen 580 000 Franken und maximal 735 000 Franken. Durch den Bund und Kanton erfolgt erfahrungsgemäss für die gesetzlich vorgeschriebene Sanierung eine Kostenbeteiligung von 75 % an die Gesamtkosten. Das bedeutet, dass sämtliche Kosten, welche das Sanierungsziel des Szenarios 1 übersteigen, vollständig durch die Gemeinde zu tragen sind. Wie genau die landwirtschaftlichen Nutzungseinschränkungen ausfallen, wird erst nach einer umfassenden Gefährdungsabschätzung nach erfolgter Sanierung bekannt. Damit der Standort uneingeschränkt durch die Landwirtschaft genutzt werden kann, entstehen bei der Sanierung immens höhere Kosten, da der Staatsbeitrag prozentual kleiner ausfällt. In Anbetracht der kleinen Fläche erscheinen dem Gemeinderat die Mehrkosten als

Altlasten vorhanden: Die 2013 stillgelegte Schiessanlage Gamlikon muss saniert werden. (Bild Werner Schneiter) unverhältnismässig, deshalb favorisiert er Szenario 1 und hat das zuständige Ingenieurbüro mit der Ausarbeitung eines Sanierungsprojektes beauftragt; anschliessend wird das Projekt dem Awel zur Stellungnahme unterbreitet.

Postautolinie 227 – Angebotserweiterung Fahrplan 2016/2017 Im Rahmen des Fahrplanverfahrens 2016/2017 konnte der Gemeinderat mit den Verantwortlichen der PostAuto Schweiz AG Region Zürich diverse Verhandlungen führen, die zu einer Erweiterung des §-20-Angebotes der Postautolinie 227 führten. Damit werden die Abend- und Samstagkurse ab Dezember 2015 ebenfalls via Sunnenberg-Aumüli geführt (dies analog Hauptverkehrszeit am Morgen und am Abend Montag bis Freitag, gemäss dem Angebot, das durch den Zürcher Verkehrsverbund finanziert wird). Hingegen bleibt die Linienführung während der Nebenverkehrszeit tagsüber Montag bis Freitag unverändert; der Bus fährt wie anhin von Stallikon Dorf via Stationstrasse direkt nach Bonstetten-Wettswil Bahnhof. Die Ge-

meinde Bonstetten hat sich bereit erklärt, für die neue Linienführung via Sunnenberg-Aumüli, mit einem Drittel an die jährlichen Zusatzkosten von 27 000 Franken zu beteiligen. Damit reduziert sich der Stalliker Gemeindebeitrag auf zirka 18 000 Franken. Es ist jedoch zu früh, um über eine allfällige Übernahme der Zusatzleistungen ins Verbundangebot ab Dezember 2017 zu spekulieren; die dafür zu erreichenden Kennzahlen werden auf Basis der Zusatzleistung (und nicht der ganzen Linie) erhoben. Es liegt nun an der Bevölkerung, dieses Zusatzangebot fleissig zu benutzen. Der neue Fahrplan, gültig ab Dezember 2015, kann auf der Website http://www.stallikon.ch/documents/ Musterfahrplan227_Dez2015.pdf als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Gemeindemagazin «blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint vor den Herbstferien am Donnerstag, 1. Oktober 2015. Der Redaktionsschluss ist am Dienstag, 8. September 2015. (rb.)

Offene Jugendarbeit unter neuer Leitung Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen Die Jugendleiterin Offene Jugendarbeit, Lucy Dill, kündigte ihr Arbeitsverhältnis per 31. August 2015. Lucy Dill wird während einer Übergangszeit bis Ende Januar 2016 stundenweise im Jugendtreff Chratz aushelfen. Der Gemeinderat bedankt sich bereits heute für die 15-jährige gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft zur Aushilfe während der Übergangszeit im Jugendtreff Chratz. Der bisherige Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit, Marco Müller, übernimmt die frei werdende Stelle als Leiter Offene Jugendarbeit. Marco Müller arbeitet bereits seit 1. Juli 2010 für die offene Jugendarbeit und zeichnete sich verantwortlich für das Pilotprojekt der aufsuchenden Jugendarbeit von Oktober 2013 bis Dezember 2014. Marco Müller absolviert zurzeit die vierjährige Ausbildung zum dipl. Sozialpädagogen HF an der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales, Aarau. Tanja Bühler verstärkt neu das Team der Offenen Jugendarbeit. Sie arbeitet bereits seit 1. Januar 2015 in der aufsuchenden Jugendarbeit. Als Sachbearbeiterin Hochbau/Tiefbau (80 Stellenprozente) wurde Sandra Bundi, Hausen am Albis,

mit Stellenantritt am 7. September 2015 gewählt. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Sandra Bundi herzlich willkommen und freuen sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Die Gemeindeverwaltung und das Betreibungs- und Gemeindeammannamt bleiben am Freitag, 4. September, infolge Personalausflug geschlossen.

de Hausen am Albis ein. Aufgrund der vorliegenden, fachlichen Beurteilung des Gebäudes hat der Gemeinderat beschlossen, die vorsorglich im Inventar der kommunalen Schutzobjekte aufgenommene Scheune, Vers. Nr. 89, Kat-Nr. 2318, Hirzwangen 8, Ebertswil, definitiv aus dem Inventar zu entlassen.

Dienstjubiläum

Baubewilligung

Mitte Juli 2015 feierte Christine Morof, Mitarbeiterin Finanzen, ihr Dienstjubiläum. Der Gemeinderat gratuliert Christine Morof zu ihren 35 Jahren «im Dienste aller», bedankt sich für ihren kompetenten und hilfsbereiten Einsatz in dieser Zeit und wünscht ihr weiterhin viel Freude und Elan bei ihrer täglichen Arbeit.

Folgende Baubewilligung wurde erteilt an: Jürg Stauffer, Ebertswil, Neubau Milchviehlaufstall mit neuer Jauchegrube und Mistplatte sowie Umbau bestehender Stall, Husertal, Ebertswil, Kat. Nr. 1682.

Provokationsgesuch Hirzwangen 8, Ebertswil Im Hinblick auf ein geplantes Bauprojekt reichte die Bauherrschaft ein Provokationsgesuch für die Entlassung des Gebäudes Vers-Nr. 89, Kat. Nr. 2318, Hirzwangen 8, Ebertswil, aus dem kommunalen Inventar der Schutzobjekte der Politischen Gemein-

Videoüberwachung Chratz Die Gemeindeversammlung genehmigte am 9. Dezember 2010 die Verordnung über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund und öffentlichen Anlagen. Nachdem im Juni 2015 wiederholt Vandalismus durch Sprayereien rund um das Jugendlokal Chratz aufgetreten war, genehmigte der Gemeinderat eine Erweiterung der Videoüberwachung bei der Sammelstelle und beim Jugendlokal Chratz. Die

neuen Videoüberwachungen beim Chratz werden, unter Vorbehalt der Zustimmung des Budget 2016 durch die Gemeindeversammlung, Anfang Jahr 2016 montiert.

Chlausgesellschaft Die Chlausgesellschaft möchte die aus dem Jahr 2006 stammenden Chlausund Schmutzligewänder erneuern. Die Gemeinde Hausen am Albis unterstützt die Chlausgesellschaft Hausen am Albis mit einem einmaligen Beitrag von 2500 Franken. (db) anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 1. September 2015

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Trockenübungen in der Kiesgrube Jagdschiessen auf Tontauben in der Deponie Tambrig in Obfelden

Nach dem Schiessen wurde über Technik und Trefferquoten philosophiert. Übung macht den Meister. Das gilt auch bei der Jagd. Deshalb treffen sich die Jäger der Reviere von Maschwanden, Mettmenstetten, Affoltern, Aeugst, Obfelden und Ottenbach jährlich zum Jagdschiessen.

Am vergangenen Samstag trafen sich die Jäger und einige Gemeindevertreter bei bestem Wetter in der Kiesgrube Tambrig, in Obfelden. An vier Posten wurde der Umgang mit der Jagdschrotflinte trainiert.

Die runden Tonziegel mussten im Flug getroffen werden. (Bilder Salomon Schneider) Mit den Tontauben wurden fliegende Vögel und am Boden laufende Hasen simuliert. Zudem wurde der Fangschuss, der Gnadenschuss, mit Kleinkalibereinsätzen für die Schrotflinte geübt.

Das Jagdschiessen diene jedoch nicht nur dem Präzisionstraining, strich Organisator Rolf Nöthiger heraus: «Es geht auch darum, die Kameradschaft zu fördern, gerade unter den Jägern verschiedenen Alters und das

gute Verhältnis zu den Behörden zu pflegen.» Deshalb trafen sich die Teilnehmer nach dem Schiessen noch zum ausgiebigen Abendessen. (sals)

Abschied nach 41 Jahren Aus der Primarschule Wettswil Esther Merazzi-Naef, Leiterin der Schulverwaltung Wettswil, geht in Pension. Vor 41 Jahren hat Esther Merazzi-Naef ihre Tätigkeit an der Primarschule Wettswil begonnen. Das war 1974, als gerade das Schulhaus Wolfetsloh gebaut wurde. Der damalige Präsident Kamm machte ihr das Angebot, das Büro für die Schule von zu Hause aus zu machen. So konnte sie in den ersten Jahren Arbeit und Familie sehr gut vereinbaren. Seither war Esther Merazzi-Naef ununterbrochen und unermüdlich in verschiedenen Funktionen für die Schule Wettswil tätig und ist so etwas wie eine Institution geworden. Unter anderem war sie auch acht Jahre in der Schulpflege und führte das Ressort Kindergarten und hatte das Vizepräsidium inne. Die Anzahl Briefe, die sie geschrieben, Rechnungen, die sie kontiert, Listen, die sie gedruckt, und Lohnabrechnungen, die sie ausgestellt hat, ist so unermesslich, dass es selbst den besten Mathe-SchülerInnen schwindlig würde, müssten sie in diesen Dimensionen rechnen. Und dabei hatte sie stets ein gutes Wort für alle Mitarbei-

tenden, spendete Trost, wo es denn mal nötig war, und war überhaupt die gute Seele der Schule Wettswil. Nun, nach 41 Jahren, wird es Zeit Abschied zu nehmen. Denn Esther Merazzi-Naef geht in den wohlverdienten Ruhestand. Dies zu einem Zeitpunkt, als die Wettswilerinnen und Wettswiler eben erst dem Baukredit für ein neues Schul- und Mehrzweckgebäude zugestimmt haben. So schliesst sich der Kreis. Die Primarschulpflege Wettswil sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen Esther Merazzi-Naef alles Gute und bedanken sich für ihre langjährige Treue und die gute Zusammenarbeit.

Nachfolge geregelt Die Schulverwaltung werden die beiden Mitarbeiterinnen von Esther Merazzi-Naef weiterführen. Karin Leu Peter übernimmt neu die Leitung und ihre rechte Hand ist Nora Bernath. Die operative Leitung Liegenschaften hat bereits im Mai Oliver Raths übernommen. Somit ist das Team bestens aufgestellt, um die kommenden Herausforderungen zu meistern.

Esther Merazzi-Naef, flankiert von ihren Nachfolgerinnen Karin Leu Peter (links) und Nora Bernath. (Bild zvg.)

Die Primarschulpflege Wettswil, von links : Fabiola Gramsamer, Matthias Gretler, Roger Schmutz, Barbara Laasch und Corina Schwald. (Bild zvg.)

Sprach- und Lesekompetenz – ein Schwerpunkt im Schulalltag Neues aus der Primarschule Wettswil Mit frischem Elan ist die Primarschule Wettswil ins neue Schuljahr gestartet. Unter dem diesjährigen Motto «Buchstabenteuer» wird die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz ein Schwerpunkt im Schulalltag sein. Unter anderem wird den Kindern auch in Zusammenarbeit mit der Bibliothek Wettswil aufgezeigt, dass Lesen als Abenteuer verstanden werden kann. Ein Höhepunkt wird dabei sicher auch die Schweizer Erzählnacht im November sein. Auch dieses Jahr sind alle offenen Stellen mit qualifizierten Lehrpersonen besetzt worden. Für die Stelle der Schulleitung konnte mit Susanne Pfiffner eine erfahrene Schulleiterin verpflichtet werden. Sie wird offiziell am 1. November ihre Stelle antreten. Neu wird in der Primarschule Wettswil die Schulsozialarbeit eingeführt. Stephanie Walt wird als Schulsozialarbeiterin ihre Stelle am 1. September mit einem 30-Prozent-Pensum antreten, um dann auf Oktober auf

die an der Schulgemeindeversammlung vom 15. Juni 2015 bewilligten 60 Prozent aufzustocken. Auch in der Schulpflege hat sich ein Wechsel vollzogen. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Präsidentin Francesca Brignoli Lutz ist die Schulpflege Wettswil nun wieder vollständig. In der Ersatzwahl vom Juni 2015 wurden Roger Schmutz als neuer Präsident sowie Barbara Laasch als zusätzliches Mitglied gewählt. Die Ressortverteilung unterlag nur kleinen Änderungen: Corina Schwald behält die Finanzen, ebenso wie Matthias Gretler weiterhin die Liegenschaften betreut und Fabiola Gramsamer sich um die Tagesstrukturen kümmert. Roger Schmutz gibt sein bisheriges Ressort Sonderpädagogik an Barbara Laasch ab, um sich nun auf seine präsidialen Aufgaben sowie Personelles konzentrieren zu können. Seit längerer Zeit ist das Schulschwimmbad der Primarschule Wettswil wegen umfassender Renovations-

arbeiten geschlossen. Die Schulpflege freuts sich, dass diese nun nach einigen Verzögerungen kurz vor dem Abschluss stehen und das Schwimmbad ab 21. September 2015 wieder für das Schulschwimmen wie auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Barbara Laasch, Primarschulpflege Wettswil anzeige


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Dienstag, 1. September 2015

Grossaufgebot in Obfelden Unterlunnern: Für die grossen Wasserverbraucher muss viel Wasser aus der Reuss herangepumpt werden. (Bilder Thomas Stöckli)

8000 Liter Wasser pro Minute aus der Reuss Die Feuerwehr-Stützpunkte Affoltern und Muri übten Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze hinaus Ein eindrückliches Bild bot sich vergangenen Freitagabend in Unterlunnern, Obfelden: Zur Grossübung fuhren nicht nur zwei Universallöschfahrzeuge sondern auch eine Betonpumpe vor. ................................................... von thomas stöckli «... Wasserbezugsort ist unsere Reuss», quittiert Thomas Strebel, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Muri den Auftrag, den er soeben vom Affoltemer Einsatzleiter Alex Smolinsky erhalten hat. «Nein, unsere Reuss», korrigiert dieser. Die Reuss trennt hier den Kanton Zürich vom Kanton Aargau und damit auch die Bezirke Affoltern und Muri. Die Stützpunktfeuerwehren der beiden Bezirke hat der Grenzfluss vergangenen Freitagabend allerdings zusammen gebracht. In einer gemeinsamen Übung haben die Feuerwehrleute über vier Kilometer Schläuche verlegt. Beidseits der Kantonsstrasse wurden in je vier Leitungen à 75 mm Durchmesser insgesamt 8000 Liter pro Minute von der Reuss zum Übungsobjekt vor der Rickenbacherstrasse befördert. Die Hälfte dieser Wassermassen benötigt allein die grosse Betonpumpe. Eindrückliche 130 Meter beträgt deren Wasserwurf-Reichweite, so eine Erkenntnis der gelungenen Übung.

Die Kommunikation klappt: Einsatzleiter Alex Smolinsky zwischen den Stützpunkt-Kommandanten Marcel Büchner (Affoltern, rechts) und Thomas Strebel (Muri, 2.v.l) sowie dessen Sicherheitsoffizier und Funker Reto Kaufmann.

Das Miteinander funktioniert

Bei Hans Grimmer kommt das Wasser der Affoltemer Saugpumpen zusammen.

Je vier 75er-Leitungen legen die Stützpunkte auf beiden Seiten der Strasse.

Die Feuerwehrautos haben zwar eine andere Farbe – diesseits der Reuss sind sie Lemon, jenseits in klassischem Rot – und in Affoltern werden die Transportschläuche aufgespindelt, in Muri gefaltet. Das wäre es dann allerdings bereits mit den Unterschieden, darüber waren sich die beiden Stützpunkt-Kommandanten Marcel Büchner (Affoltern) und Thomas Strebel (Muri) einig. Dass das Miteinander funktioniert, zeigte sich nicht nur an der Übung selber, sondern auch danach. Obwohl nach der Materialschlacht das Retablieren der Schläuche bis lang nach dem offiziellen Übungsende andauerte, traf man sich noch auf eine Wurst im Feuerwehrdepot Obfelden. Und je länger der Abend dauerte, umso mehr durchmischten sich die Gruppen.

Der Eingangsdruck passt bei Patrick Röthlisberger. Zwei Universallöschfahrzeuge braucht es, um den Wasserbedarf zu decken – eines allein für die Betonpumpe.

Sichtlich mehr Spass als das harte Ab- und nachher wieder Aufrollen der Schläuche macht natürlich die Arbeit am Strahlrohr.

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Dienstag, 1. September 2015

«Dä Wurm isch im Turm!» Reformierte Kirche Hausen am Albis: Kirchturmsanierung auf Kurs Warum feiert die Kirche Hausen ihren Gottesdienst im Autoscooter? Weil der Wurm im Turm ist. Stimmt zwar nicht ganz, aber es reimt sich gut und weist auf die Tatsache hin, dass mit dem Kirchturm der reformierten Kirche Hausen etwas nicht mehr stimmt. Eine Aussensanierung des Kirchturms im Umfang von 740 000 Franken steht an, und diese kann die Kirchgemeinde nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. Aus der bewegten Geschichte der reformierten Kirche Hausen weiss man, dass schon 1492 die Hausemer in Eigenregie Almosen sammelten, um das kleine Gotteshaus aus dem Jahr 1250 durch eine grössere Kirche zu ersetzen. Was man damals geschafft hat, sollte auch heute möglich sein!

Spendenbarometer heute bei fast 170 000 Franken. Die grosse Verbundenheit mit dem Projekt, die sich in der Spendenfreudigkeit zeigt, erfüllt die Verantwortlichen mit Dankbarkeit und motiviert sie, weiter aktiv zu bleiben. Am Freitag, 25. September, findet um 20 Uhr ein Benefizkonzert des Gospelchores Langnau am Albis in der reformierten Kirche Hausen statt. Es wird eine Kollekte zugunsten des Kirchturms erhoben. Beim Mitsingkonzert von Andrew Bond am Sonntag, 27. September, um 14 Uhr gehen fünf Franken pro Ticket an die Kirchturmsanierung. Weiterhin werden unter dem Konto 80-151-4, Zürcher Kantonalbank, 8010 Zürich, IBAN CH21 0070 0352 1700 6986 5, Vermerk Kirchturm, gerne Spenden entgegengenommen. Ein Eintrag in der Spenderliste, welche nach der Sanierung in der Kugel auf der Kirchturmspitze (50 Meter näher beim Himmel) für die Nachwelt aufbewahrt wird, ist gewiss.

Sehr erfreulicher Spendenverlauf Seit dem Start der Sammelaktivitäten erlebten die Verantwortlichen eine grosse Solidarität. Über 180 Spendeneingänge von Privatpersonen sind bis heute erfolgt. Dabei wurden Beträge zwischen 20 und 5000 Franken gespendet. Hinzu kommen Beiträge von Gewerbetreibenden, Vereinen, Nachbarkirchgemeinden, politischen Parteien sowie Einnahmen aus verschiedenen kirchlichen Aktivitäten und Veranstaltungen der Familienkirche. Von den über 20 angeschriebenen Stiftungen hat bislang die ArthurWidmer-Stiftung einen namhaften Betrag gesprochen. Insgesamt steht das

Bauliches

Gottesdienst mit Autoscootern ... (Bild zvg.)

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Vollsperrung der Albisstrasse Belagsarbeiten in Mettmenstetten Das kantonale Tiefbauamt erneuert seit April 2015 an der Albisstrasse im Abschnitt «Steinisacher» (Mettmenstetten) bis zur Einmündung Mettmenstetterstrasse in Rifferswil die Fahrbahn und baut talseitig einen neuen Veloweg. Nun stehen noch die abschliessenden Belags- und Markierungsarbeiten bevor, für die aus Gründen der Qualität, Arbeitssicherheit und Effizienz die Albisstrasse im betroffenen Teilstück für den Verkehr gesperrt werden muss. Die Vollsperrung beginnt am Freitag, 4. September, 20 Uhr, und dauert bis Montag, 7. September, 5 Uhr. Sollten die Witterungsverhältnisse (Regen) den Belagseinbau nicht zulas-

sen, so werden die Arbeiten auf das nächste oder übernächste Wochenende (12./13. September oder 19./20. Sepgember) verschoben.

Umleitungen Für den Durchgangsverkehr ist eine Umleitung von Mettmenstetten über Rossau – Uerzlikon – Kappel respektive von Rifferswil über das Jonental – Affoltern – Mettmenstetten signalisiert. Da am Wochenende keine Busse auf der Albisstrasse verkehren, ist der öffentliche Verkehr nicht betroffen. Eine Übersicht aller kantonalen Strassenbaustellen unter www.tba.zh.ch/baustellen

Arbeiten an der Albisstrasse in Mettmenstetten. Für den abschliessenden Belagseinbau muss vollständig gesperrt werden. (Bild Werner Schneiter)

Die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierungsarbeiten laufen nach Plan. Derzeit werden verschiedene Betriebe eingeladen, Offerten einzureichen. Inzwischen ist auch die Farbgebung der Zifferblätter bestimmt. Es wird damit gerechnet, dass die Sanierungsarbeiten im nächsten Frühjahr beginnen können. (pd.)


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Dienstag, 1. September 2015

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Wiedereröffnung gegen Ende September Restaurant Post in Rifferswil: grosses Interesse am «Pre-Opening» im fertig gestellten Gasthaus Für rund vier Millionen Franken hat die Genossenschaft Restaurant Post Rifferswil das Gasthaus saniert. Die sanfte Eröffnung ist gegen Ende September geplant. Die Beteiligten erhielten schon vergangenen Donnerstagabend einen ersten Einblick.

Laubscher. Entsprechend setzt er auch in der Küche auf regionale und biologische Zutaten. Voraussichtlich gegen Ende September will der Wirt in Rifferswil loslegen. Geplant ist ein «SoftOpening». Vitto Laubscher erklärt: «Wir machen die Türe auf, dann gibt es am ersten Tag ein Menü, am zweiten Tag zwei, am dritten drei ...» Ein besonderes Erlebnis fürs Auge, die Nase und den Gaumen verspricht der «Chef’s table»: Vom Tisch in der Küche lässt sich die Zubereitung der Speisen live mitverfolgen.

................................................... von thomas stöckli Am Anfang war ein Schock: Die letzte von ursprünglich fünf Dorfbeizen in Rifferswil stand zum Verkauf – zur Umnutzung in Eigentumswohnungen. Das Wirtepaar Rolf und Maria Meier plante Ende 2013 in Pension zu gehen, Nachfolger hatten sie in zwei Jahren keinen gefunden. Zu gross war die Schere zwischen dem Wert der Liegenschaft und den Gewinn-Aussichten in der Gastronomie. Entsprechend war eine kreative Lösung gefragt. Es formierte sich eine Interessengemeinschaft und noch 2013 gelang es, eine Genossenschaft zu gründen, mit dem Ziel, die Liegenschaft zu kaufen und weiter zu führen. «Das ‹Pöschtli› war schon immer mehr als eine Beiz», begründet Marianne Roth den grossen Einsatz. So sei hier seit je der so wertvolle Austausch zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten gepflegt worden.

Genossenschafter willkommen

Gastgeber: Genossenschafts-Präsidentin Marianne Roth (rechts) mit dem Wirte-Paar Vitto und Elvira Laubscher.

Neue Erschliessung Entsprechend liess es sich die Genossenschaft rund vier Mio. Franken kosten, die Liegenschaft zu sanieren. Handlungsbedarf bestand primär bei der Erschliessung. Diese sei der Feuerpolizei schon lange ein Dorn im Auge gewesen, so Architekt Oliver Guntli. Vom ebenerdigen Seiteneingang führen neu ein Treppenhaus und ein Lift in den Wohntrakt. Zuoberst liegt prak-

Tradition trifft auf Modernes: der neu geschaffene Nebeneingang und links der einstige Durchgang zum Stall. tisch unverändert eine grosszügige Wohnung auf zwei Geschossen. In der niederen Etage zwischen Wohnung und Gaststube sind ein Studio und

Gespannt warten die geladenen Gäste in der Wirtsstube auf die Führung durchs Haus. (Bilder Thomas Stöckli)

fünf ansehnliche Hotelzimmer mit Parkettboden entstanden. Pächter Vitto Laubscher will sie mit Schweizer Betten möblieren, dazu Matratzen, die

alle zwei Jahre komplett gewaschen werden. «Was ich selber nicht mag, das will ich auch den Gästen nicht antun», so

Ein «sozio-kultureller Hotspot» solle es werden das «Pöschtli», so die Vision von Marianne Roth. Entsprechend wurden im Saal die Voraussetzungen für künftige Kultur-Veranstaltungen geschaffen. Im Bereich des Nebeneingangs plant der Wirt ein Café, in welchem etwa Frauen mit Kindern ihren Cappuccino, Caffè Latte oder Tee trinken können. Auf nächsten Frühling hin wird dann auch die Gartenwirtschaft bereit sein. Die Stammgäste des alten «Pöschtli» wird es freuen, dass nach wie vor die Jasskarten-Bemalung die Gaststube ziert. Ja, sogar die drei Kachelöfen in der Gaststube und der ehemaligen Post wurden instandgestellt. Besonders augenfällig wird die Kombination von Tradition und Moderne im Bereich des neu geschaffenen Nebeneingangs – mit der rustikal belassenen Holzwand zum einstigen Stall hin. Auf knapp 4 Mio. Franken war der Umbau budgetiert. Weil kurzfristig noch der Ausbau des Saals und der Lift dazukamen, fielen die Kosten etwas höher aus. Entsprechend sucht die Genossenschaft weitere Mitglieder und knapp 140 000 Franken zusätzliches Kapital. Gut investiertes Geld, lässt sich die Dividende doch veressen ...

Sich vom Gemeindepräsidenten bewirten lassen Die Chilbi Knonau zog bei bestem Wetter viel Publikum aus der Region an Petrus machete an der Chilbi Knonau alles wett, was er im vergangenen Jahr verspielt hatte. Von Freitag bis Sonntag verwandelte sich der Stampfiplatz ins verlängerte Wohnzimmer der Knonauer. Bereits am Freitagabend waren die Festbänke unter freiem Himmel voll

besetzt und unter Organisatoren und Besuchenden breitete sich noch einmal richtige Sommerstimmung aus. Attraktionen für die Jüngeren waren die Autoscooter, der Schiessstand und der Boxmeister – eine Maschine, welche die Kraft misst, die jemand hinter seinen Schlag bringt. Sie kommentierte die Schläge mit: «Du bist der Stärkste!» oder «So viel Kraft ist nicht natürlich!»

Das Bier vom Gemeindepräsidenten Für die älteren Semester boten sich zahlreiche Gastrobetriebe an, die dank bewusster Absprache eine riesige Breite an Köstlichkeiten anbieten konnten. Beim Feuerwehrverein konnten die Pizza oder die Getränke beispielsweise beim Gemeindepräsidenten Walter von Siebental bestellt werden, der dort traditionell mithilft.

Das Fest dauerte mit Unterbrüchen bis zum Sonntag, der mit dem ökumenischen Gottesdienst eingeläutet wurde. Die Band Jauk Power begleitete diesen und gab nachher noch ein Wunschkonzert.

Mit Wort, Tat und Gerät. Für eine kleine Gemeinde wie Knonau ist eine dreitägige Chilbi eine Herausforderung und ein verbindendes Moanzeige

Der Boxmeister mass nicht nur die Schlagkraft sondern kommentierte die Leistung markig. (Bild Salomon Schneider)

ment. Sie ist nur möglich dank zahlreichen freiwilligen Helfern und Machern, allein 30 von der Männerriege und dem Feldschützenverein. «Neben den Helfern macht auch die politische Gemeinde sehr gut mit. Heiri Grimmer und sein Werkdienst stehen uns vom Aufbau bis zur Reinigung mit Wort, Tat und Gerät aktiv zur Seite», lobte Ruedi Walder von der Männerriege die Zusammenarbeit. (sals)


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Forum

Dienstag, 1. September 2015

Gemeinde Affoltern 18. Oktober: Kann Mitte-Links verschenkt 15 Millionen die Mehrheit halten? Die neue BZO steht vor der Türe. In knapp zwei Wochen entscheiden die Affoltermer Stimmbürger an der Gemeindeversammlung ob sie einigen wenigen Investoren, konzessionslos mehr als 100 Millionen schenken möchten und ob der Schaden alleine die Gemeinde tragen muss. Auch eine geschickt versteckte Amnestie für Baubetrüger ist in die neue BZO eingeflossen. Zu den Fakten: Anstatt wie von mir vorgeschlagen über das Quartier Lindenmoos einen Quartierplan zu verfügen, der es ermöglicht hätte, die Giftmüllsanierung des Gebietes auf alle Profiteure zu verteilen (Grundstückanteilig), hat der gut instruierte Gemeinderat gerade das Gegenteil beschlossen. Der gemeindeeigene Brauiweiher wird aus der Bauzone entlassen (Wertverlust für die Gemeinde 15 Mio.) und wird zu wertlosem Land (Freihaltezone) herabgestuft. Die Kosten für die Sanierung (mehrere Millionen Franken) darf danach danach natürlich die Gemeinde selber berappen. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass diese Altlast einst von den Profiteuren der Gemeinde «geschenkt» wurde ... Zur Amnestie: Wie viele Eingeweihte wissen, durften unter den vorgängigen Bausekretären Übelhardt und Schleuniger viele Bauherren ihr Grundstück über die von der BZO erlaubte Ausnutzung bebauen respektive bewohnen. Durch die allgemeine

Nutzungserhöhung aller Zonen um einen Zehntel werden nun zum Beispiel die schwarz angelegten/bewohnten Zimmer plötzlich legalisiert. Dies sollte nur mit einer Nachmessung der vorhandenen Bauten und dem Nachzahlen der Anschlussgebühren, samt ausstehenden Zinsen seit Bauabschluss erlaubt werden! Zudem sollen im Lindenmoos und links daneben im Spitzen Stein 9000 Quadratmeter neue Läden entstehen – all dies nach dem Motto: «the winner takes it all» oder wer zuerst baut, hat die grösste Rendite. Das Verkehrskonzept wie die zusätzlichen 6000 Autofahrten (Zahl gemäss UVP gescheitertes Vorgängerprojekt) bewältigt werden sollen, wird natürlich erst dann geliefert, wenn die Wartezeiten eine halbe Stunde erreichen... Also Affoltemer: Am 14. September auf an die Gemeindeversammlung: Vielleicht erfährt dort dann der eine oder andere, hinter vorgehaltener Hand, wem man das ausgezonte Bauland des Weihers für die nächste Einzonung anrechnet, respektive schenkt. Zudem ist es jedem Gemeindebürger, der die Gemeindeversammlung besucht, erlaubt, schon vorgängig, Anträge für weitere Um- oder Nicht-Verteilungen schriftlich beim Präsidialamt einzureichen.

Haben wir denn nicht eine bürgerlich orientierte Mehrheit nach Bern gewählt? Das dürften sich verschiedene Stimmberechtigte in den letzten zwei, drei Jahren gefragt haben. Wenn allerdings der Präsident der SP, Christian Levrat, besorgt von der Richtungswahl spricht, macht er keinen Hehl daraus, dass bei verschiedenen Themen die Linke eine Mehrheit auf ihrer Seite weiss. Als Koalitionspartner nennt er nicht nur die Grünen, sondern auch die CVP, die GLP und die BDP.

Jürg Wyttenbach, Affoltern

Humanitäre Tradition schützen und wirtschaftliche Entwicklung fördern

Hurra, unser Spital ist gerettet Spital Affoltern hat mehr Patienten behandelt, «Anzeiger» vom 25. August. Wir konnten es alle lesen: Unser Spital erwartet einen Gewinn und es hat mehr Patienten. In der Zeitung stand, deren 13. Ich fragte den Direktor, ob da ein Schreibfehler vorliege, ob es nicht hätte heissen sollen 13 %. Aber nein, es sind deren 13. Ein reiner Zufall oder was? An welche Strohhalme klammern sich die Verantwortlichen, um uns immeer wieder Sand in die Augen zu streuen? Kein einziges Spitalproblem wurde gelöst in den letzten Monaten. Die überteuerten OVARäume sind noch immer (rechtswidrig) gemietet! Doch, das Rettungswesen wird nun um einige hunderttausend Franken günstiger. Weshalb? Wir haben seit zwei Jahren intensiv gebohrt, geschimpft und böse Texte geschrieben. Bis sich die Verantwortlichen endlich, endlich auch diesem Thema angenommen haben. Und siehe da, es lässt sich etwas machen. Aber nur dann, wenn man es auch tut. So soll die neue BK nun ar-

beiten, so hoffen wir. Ohne aber ohne den Deckel über bisherige Schandtaten zu schliessen! Dennoch: am 28. September soll beschlossen werden: «Schwamm drüber, es lief alles korrekt». So sind sie, unsere gewählten Spitalbehörden samt ehemaliger Hoffnungsträgerin Leuenberger. Aber was läuft mit unserer Forderung, dass alle die dicken Honorare, die seit 2012 geflossen sind, wiederum in unser Spital zurück bezahlt werden? Was tut sich da? Ich kann es Ihnen sagen: Alle, wirklich alle Behörden klemmen, auf allen Stufen, vom Statthalter bis hinauf zum Regierungsrat. Sie wiesen alle unsere Rekurse kostenpflichtig ab, verlangen 480 bis 1000 Franken für jeden Erlass usw. Und unser Spital? Ach ja, wir haben 13 neue Patienten. Alles paletti, liebe Behörden, wir danken für euer Vertuschen, euer Schönreden und Liegenlassen von euren Pflichten und Aufgaben. Aber wir kommen wieder, mit einer Reform der Statuten. Aber sicher. Hans Roggwiler, Zwillikon, www.verein-zweckverband.ch

Kommt der Terror nach Europa? Donnerstag, 10. September, 19.30 Uhr in der Chrischona, Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern. Wenn wir in den Medien die Artikel über die Themen IS Gruppen, Islamisierung und Einwanderung lesen, löst dies in uns viele Fragen, aber auch Ängste aus. Wie gehen wir als «normale» Bürger damit um? Der EDU sind diese Fragen und Unsicherheiten ein ernstes Anliegen. Mit diesem Vortrag versuchen wir Antworten auf diese aktuellen Fragen zu geben. Alle sind herzlich zu diesem Vortrag über ein topaktuelles Thema eingeladen, damit Sie sich selber ein Bild machen können. Die Referentin, Michal Hoffman, ist eine ehemalige Mitarbeiterin der Israelischen Botschaft in Deutschland.

Heute lebt sie in Israel. Sie sucht Antworten auf die Frage: Welche Bedeutung hat die Nahostpolitik für Europa und die Schweiz? Dabei zeigt sie erstaunliche Zusammenhänge aus historischen und politischen Fakten auf und bietet eine Sicht, die in den hiesigen Medien kaum vermittelt wird. Frau Hoffman geht auch auf die Frage ein: Warum stellt der Polit-Islam für die Schweiz und Europa die grössere Gefahr dar als für Israel und den Nahen Osten? Sie zeigt auf, wie dieFlüchtlingsströme zu einer nachhaltigen, schwerwiegenden Populationsveränderung und damit zu einer ideologisch-religiösen Umwälzung in der Schweiz und in Europa führen. Brigitte Wettstein, Präsidentin EDU Bezirk

Asylchaos In den vergangenen Wochen traten die Resultate dieser Koalition MitteLinks wieder besonders deutlich zutage. Das Asylchaos, mit über Jahre verschleppten Abläufen, soll mit GratisRechtsberatung für Asylbewerber, so der Vorschlag von Bundesrätin Sommaruga, verbessert werden. Das heisst in erster Linie Beschäftigungstherapie für Juristen zulasten der Steuerzahler und wohl kaum schnellere Verfahren. Gesichertes Einkommen aus der Staatskasse dürfte eher Anreiz zu weiteren Verzögerungen und zu einer Attraktivität für Wirtschaftsflüchtlinge sein und sicher nicht zu weniger Asylbewerbern führen.

Die Schweiz ist ein neutrales Land mit einer grossen humanitären Tradition. Unser Wohlstand, Stabilität und unser christlich geprägtes Verständnis von Gemeinschaft machen uns zu einem Asylland für politisch Verfolgte aus aller Welt. Angesichts der aktuell dramatischen Flüchtlingssituation mit unvorstellbaren Gräueltaten nimmt uns dies in die Pflicht. Darum ist auch die vom Bundesrat beschlossene verstärkte Hilfe vor Ort und die zusätzliche Aufnahme von Flüchtlingen aus den Krisengebieten zu befürworten. Dies ist ein wichtiges Bekenntnis zur humanitären Tradition der Schweiz. Damit unser Land auch in Zukunft verfolgten Menschen Sicherheit bieten kann, müssen die Asylverfahren rasch durchgeführt, Missbräuche konsequent bekämpft und Schlepperbanden das Handwerk gelegt werden. Es gibt politische Parteien, die meinen, damit

Das Bundesamt der Linken Bundesrat Berset und sein von Sozialdemokraten bevölkertes Bundesamt für Gesundheit waren in den letzten Tagen besonders aktiv. Zum Lebensmittelgesetz sind Verordnungen verabschiedet worden. Es sollen über 2000 Seiten sein, ich habe sie nicht gezählt. Für Detaillisten mit kleineren Betrieben jedenfalls eine zerstörerische Bürokratie. Fast zur gleichen Zeit folgt eine weitere Botschaft aus der sozialistischen Mottenkiste im Bundesamt für Gesundheitswesen. In der Krankenversicherung soll eine der wenigen Anreize zur Eigenverantwortung beseitigt werden. Die hohen Franchisen sollen teilweise gestrichen werden und insgesamt weniger attraktiv sein. Eine weitere Mitte-Links-Meisterleistung. Mehr Gleichheit und sogenannte Solidarität, dafür weniger Verantwortung des Einzelnen. Die Prämien für hohe Franchisen steigen beträchtlich, es lohnt sich kaum mehr das Risiko, eine solche Franchise auf sich zu nehmen.

Sozialausbau Zu guter Letzt hat die ständerätliche Kommission für Soziales in der ver-

gangenen Woche ihre Vorschläge für die Altersvorsorge AHV und BVG (berufliche Vorsorge 2. Säule) publik gemacht. Es ist allgemein bekannt, dass diese Vorsorgewerke in finanzielle Schieflage geraten und in wenigen Jahren nicht mehr finanziert sind. Statt sich nun auf Massnahmen zur Erhaltung der bestehenden Renten zu konzentrieren, wird der Bevölkerung ein Ausbau der AHV in Aussicht gestellt. Den Sozialdemokraten ist es zusammen mit den Sozialisten der CVP in der vorberatenden Kommission gelungen, den Auftrag zur Stabilisierung und Sicherung der bestehenden Renten zu einem Ausbau umzufunktionieren. Dafür werden die Mehrwertsteuer und die Lohnabzüge erhöht. Nicht Zurückhaltung und Sicherheit ist das Ziel, nein, mit einem Ausbau der Altersvorsorge wird der Bevölkerung etwas vorgegaukelt und von den tatsächlichen Herausforderungen abgelenkt. Das Zeitalter der Sozialisten scheint unser Land mit Hilfe der sogenannten Mitte-Parteien endgültig erfasst zu haben. Die Wahlen vom 18. Oktober sind Gelegenheit zur Korrektur. Toni Bortoluzzi, Affoltern

sei das Problem gelöst. Dem ist jedoch nicht so, wir müssen noch mehr unternehmen, um den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Die Schweiz gehört wirtschaftlich, sozial und politisch zu den am stärksten vernetzten Ländern der Welt. Sie muss diese Stärken nutzen, um unseren Wohlstand mit Freihandel und Wirtschaftspartnerschaften zu sichern. Sie muss ihr Netzwerk aber v.a. auch dazu nutzen, allen Ländern, und somit deren Bewohnern, eine Chance zur wirtschaftlichen Entwicklung in politischer Sicherheit zu bieten. Dies schafft Stabilität, fördert Frieden und lindert die Armut in der Welt.

Flüchtlingsdrama zu begegnen und zukünftige zu vermeiden. Niemand verlässt sein Zuhause einfach so aus Spass. Die Not muss riesig sein, diesen schweren Schritt zu tun, in eine ungewisse Zukunft. Mittlerweile weiss jeder, der sich auf ein Schlepperboot im Mittelmeer wagt, dass er damit sein Leben riskiert, und trotzdem tun es Tausende. Unterstützen wir unsere Behörden in der riesigen Flüchtlingsaufgabe, die sie zu bewältigen haben. Engagieren wir uns dafür, dass sich die Schweiz wirtschaftlich offen zeigt, Handelshemmnisse abbaut und dies mit entsprechenden sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen verknüpft.

Zu Hause leben

Ronald Alder, Nationalratskandidat Grünliberale, Ottenbach

Ich bin davon überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, um dem aktuellen

Der Zürcher Verkehrsverbund wird seiner Aufgabe nicht gerecht Die Entscheidung des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) die Linie des 220er auf die Hauptverkehrszeiten zu beschränken und die Linie 227 nicht mehr über das Beerimoos zu führen, zeigt wieder einmal exemplarisch, dass die Kommunikation und Kooperation zwischen verschiedenen staatlichen Institutionen und Behörden überhaupt nicht funktioniert. Das Vorgehen des ZVV bei der Totalüberarbeitung gleicht einem Desaster. Anstatt die Gemeinden von Anfang an in die Planung mit einzubeziehen, wurden die Gemeinden mit einem fertigen Entwurf konfrontiert der de facto bis auf wenige Punkte bereits in Stein gemeisselt war. Die Empörung darüber war im ganzen Säuliamt extrem gross. Immerhin wurden in der Folge einige Beschwerden aus der Bevölkerung berücksichtig. Doch nicht nur die Zusammenarbeit mit den Gemeinden verlief stümperhaft und inkompetent. Auch mit den kantonalen Behörden verlief die

Kooperation mehr schlecht als recht. Während der Kanton für viel Geld den Whiskypass gelenkbustauglich machte, beschloss der ZVV den 220er-Bus einzustellen. Es ist dem Wettswiler Gemeinderat zu verdanken, dass der Ausbau des Whiskypasses nicht ganz für die Katz ist. Erst nach dessen Intervention wurde davon abgesehen, den 220er komplett einzustellen.

Kaum benützte Bushaltestelle Ist dies ein Einzelfall? Wohl eher nicht! Im Beerimoos (Wettswil) wurde die Strasse im letzten Jahr verbreitert und eine vollwertige Bushaltestelle erstellt. Dies unter anderem in der Erwartung, dass der 227er zukünftig nicht nur am Beerimoos vorbeifahren, sondern auch halten würde. Doch nun die nächste Ernüchterung für die Gemeinde Wettswil und die kantonalen Steuerzahler: der 227er fährt in Zukunft nicht mehr über das Beerimoos. Nun steht da also eine neue Bushalte-

stelle, welche in Zukunft selten bis gar nicht benutzt wird (Schülerkurs und Nachtbusse). Diese Fälle zeigen, dass bei der Kommunikation und der Kooperation zwischen Gemeinden, Kanton und ZVV einiges im Argen liegt und es zeigt insbesondere, dass die reine Fokussierung des ZVV auf die Fahrzahlen zum Problem wird. Zwar ist der Fokus auf die Fahrzahlen und auf betriebswirtschaftliche Kenngrössen im Grundsatz richtig, jedoch sind der ÖV und der ZVV öffentliche Dienstleistungen und solche haben auch noch weitere Betrachtungsgrössen und müssen dementsprechend auch regionalen Anforderungen gerecht werden. Werden diese aber weiterhin nicht oder nur unzureichend berücksichtigt, so kann man den ZVV und den öffentliche Verkehr Zürichs auch gleich privatisieren. Alain Schwald, Nationalratskandidat der Jungfreisinnigen Zürich, Wettswil


Bezirk Affoltern

Dienstag, 1. September 2015

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«Ich möchte ein spürbarer Vertreter der KMU sein» EVP-Kantonsrat Daniel Sommer, Schreiner und Unternehmer, zieht nach 100 Tagen Bilanz Daniel Sommer ist diesen Frühling mit einem erstaunlichen Resultat in den Kantonsrat gewählt worden. Der Schreiner und Unternehmer hat nun die ersten 100 Kantonsratstage hinter sich und berichtet im Gespräch mit dem «Anzeiger» von seinen Erfahrungen, Herausforderungen und Zielen.

men sind für mich nicht völlig neu. Da ich ja in Affoltern in der RPK bin, setze ich mich dort mit ähnlichen Fragen auseinander. Mit wem arbeiten Sie vor allem zusammen? Erhalten Sie als «Novize» Unterstützung? Die meiste Zusammenarbeit findet natürlich in der Fraktion und in der Kommission statt. Ich pflege aber auch mit der Kollegin und den Kollegen aus dem Säuliamt einen guten Kontakt. Das ist wichtig und gibt ein verstärktes Bewusstsein für die Region. Zudem sind der Fraktionsund Parteipräsident beinahe rund um die Uhr erreichbar. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung werden aber natürlich schon gross geschrieben.

«Anzeiger»: Daniel Sommer, Sie sind nun seit Mitte Mai im Kantonsrat? Wie ist es Ihnen bis jetzt ergangen? Daniel Sommer: Ich fühle mich im Kantonsrat sehr wohl. Schon während der Einführung habe ich darauf geachtet, Kolleginnen und Kollegen über die Parteigrenzen hinaus kennen zu lernen, mich zu vernetzen. Somit sind mir jetzt schon einige Gesichter bekannt. Zudem bin ich dem FC Kantonsrat beigetreten. Was war für Sie ernüchternd? Ziemlich ernüchternd ist für mich als Unternehmer die zeitweilige Ineffizienz. Da bereitet man in der Kommission sorgfältig und in mehreren Sitzungen ein Geschäft vor. Nach zwei Stunden Diskussion im Rat wird es dann aber doch versenkt. Der Grund dafür ist jedoch nicht etwa der Inhalt des Geschäftes, sondern weil der Vorstoss aus der falschen politischen Ecke gekommen ist. Dann heisst es zurück an den Anfang. So etwas bin ich als Unternehmer nicht gewohnt. Wo waren Sie positiv überrascht? Die Kommissionsarbeit empfinde ich als sehr professionell. Jedes Geschäft wird sauber und sorgfältig aufgearbeitet und alle Meinungen werden ernst genommen. Wie erleben Sie den Ratsalltag? Manchmal muss man ein geduldiger Mensch sein, wenn man so dasitzt und wartet, bis jede Partei ihre Stellungnahme abgegeben hat. Es wird oft stur vorgetragen, egal, was der Vorredner gesagt hat. Doch es gibt durchaus auch heitere, auflockernde Momente und Persönlichkeiten, die herausstechen und sich nicht nach der Norm verhalten.

Beschäftigen Sie sich mit Themen, die direkt das Knonauer Amt betreffen und können Sie auch Einfluss nehmen? Für mich ist zum Beispiel die Kantonsschule Affoltern noch immer ein offenes Thema. Diesbezüglich ist inzwischen auch wieder etwas aufgegleist worden. Wirklich Einfluss nehmen können wir aber nur, wenn wir uns als Ämtler einigen und über die Parteien hinaus am gleichen Strick ziehen.

Mit ganzem Herzen Kantonsrat und Unternehmer. Daniel Sommer in seinem Schreinereibetrieb. (Bild Marianne Voss) Wie wurden Sie in der Fraktion aufgenommen? Sehr gut. Ich spürte, dass es begrüsst wird, einen weiteren Unternehmer mit im Boot zu haben. Sie sind in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben. Womit setzen Sie sich dort auseinander? War Ihnen die Thematik schon bekannt? Es geht meistens um Vorlagen mit Kostenfolgen, also zum Beispiel die Grundbuchgebühren, um Steuergesetze oder eine grosse Kreditsprechung für die Standortförderung. Die The-

Was sind Ihre Ziele in dieser ersten Legislatur? Ich möchte, dass man mich als eigenständige Persönlichkeit und als

spürbaren Vertreter fürs Kleingewerbe wahrnimmt. Die KMU gelten bekanntlich als Rückgrat unserer Wirtschaft und gerade das trifft im Säuliamt ganz besonders zu, da wir nur über wenig Industriebetriebe verfügen. Das Gewerbe hat eine tragende Funktion für unsere Dörfer. Es bietet Arbeitsplätze an, sponsert Vereine und bildet unsere Jugendlichen aus. Einen kleinen Entscheid konnten wir im Rat schon durchsetzen. Die öffentliche Hand muss nun Aufträge von Unternehmern auch innert 30 Tagen bezahlen. Vorher dauerte die Frist 60 Tage. Ein anderes Ziel ist für mich die Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Sinn. Eine gesunde Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialer Sicherheit soll der Massstab sein bei unseren Entscheiden. Und was schliesslich zentral zu meiner Partei gehört sind die christlichen Werte. Ich möchte erreichen, dass sie lebensnah in der Alltagspolitik umgesetzt werden. Sie werden für den Nationalrat kandidieren? Ja, das ist so. Als Politiker ist man immer auch mit der Selbstvermarktung beschäftigt. Das gehört einfach dazu. Ich werde im vorderen Drittel der Liste stehen und langfristig, vielleicht in acht oder zwölf Jahren, könnte ich mir durchaus vorstellen, nach Bern zu gehen. Wo sehen Sie sich eigentlich, eher auf der grünen und linken oder eher der rechten Seite? Umweltschutz ist für mich schon lange ein zentrales Thema. Unser Betrieb ist FSC-zertifiziert und kompensiert freiwillig CO2. Gleichzeitig weiss ich, was es bedeutet, Erträge erwirtschaften zu müssen. Auf diesem Hintergrund sehe ich mich als «grünbürgerlich», in ethischen Fragen jedoch sozial denkenden Politiker. Was ist denn Ihre Haltung zur Flüchtlingsproblematik oder zur Sozialpolitik? In der Asyl- und Flüchtlingsproblematik setze ich mich für menschenwürdige Entscheide ein, bin aber auch klar der Meinung, dass Gesetze eingehalten werden müssen und Kriminalität nicht akzeptiert werden darf. Im

Sozialbereich dürften wir von jungen Arbeitslosen mehr verlangen und nebst Förderung auch Forderungen durchsetzen. Unsere jetzt schon hohen Sozialkosten werden sonst irgendwann nicht mehr zu finanzieren sein. Wie erleben Sie als Kantonsrat den Umgang mit den Medien? Wir von der EVP werden von der Presse oft vergessen. Wir seien zu stromlinienförmig, zu brav, wird uns nachgesagt. Das hat schon etwas. Auch darum habe ich mir vorgenommen, frisch aufzutreten und möglichst pointiert auf unsere Politik aufmerksam zu machen. Wie viel Prozent Ihrer Arbeitszeit nimmt das Engagement im Kantonsrat zurzeit ein? Zurzeit sind es zwischen 40 bis 50 Prozent. Jetzt, am Anfang, braucht man für alles etwas länger. Doch unter 30 Prozent wird man mit all den Sitzungen, Anlässen, Telefonen und Vorbereitungsarbeiten nicht kommen. Sie erwähnten Anlässe. Sind Sie nun dauernd an Veranstaltungen anzutreffen? Es ist schon interessant, wie beliebt man als Kantonsrat plötzlich ist und infolge dessen man überall eingeladen wird. Vom Bankapéro über Vereinsjubiläen bis zum Fischereiverband gibt es da alles. Doch ich muss mich auf die Region beschränken. Klar, man würde Haushaltgeld sparen, dafür ginge dann zu Hause das Familienleben flöten. Was hat sich in Ihrem Privatleben verändert, seit Sie Kantonsrat sind? (Lacht) Ich gehe häufiger chic gekleidet aus dem Haus. Was sich aber frappant geändert hat, ist das breite Themenspektrum, das mich beschäftigt und gedanklich ziemlich ausfüllt. Und spätestens am Sonntagabend brauche ich jetzt jeweils genug Zeit, um mich für die Kantonsratssitzung am Montag vorzubereiten und mich in die Traktanden einzulesen. Somit müssen meine Frau und ich unsere freie Zeit für die Beziehung viel bewusster einplanen. Interview: Marianne Voss

72 Velofahrende haben sich den Berg hochgekämpft für Kinder, die sich durchs Leben kämpfen müssen Benefizanlass «Erstbesteigung Matterhorn mit dem Velo» übertrifft alle Erwartungen Auf der Strecke Albis-Buchenegg haben am Samstag 72 Velofahrerinnen und Velofahrer allein oder in der Gruppe das Matterhorn virtuell bezwungen, indem sie bis zu 4478 Höhenmeter in neuneinhalb Runden bewältigt haben. Der Ertrag des Benefizanlasses geht vollumfänglich an den Verein wecare4.ch, der Strassenjungen in Kenia eine Perspektive bieten will. Das Wetter hat bestens mitgespielt. Die Velofahrerinnen und Velofahrer sind von beiden Seiten der Albiskette gekommen, haben der Hitze getrotzt und ohne Zeitmessung ihre Velos Runde um Runde über die beiden steilsten Pässe in der näheren Umgebung hochgekurbelt. Am Schluss wurden insgesamt 360 Runden, 5684 Kilometer und

169 692 Höhenmeter gezählt. «Ihr habt euch den Berg hochgekämpft, um Kindern, die sich durchs Leben kämpfen müssen, Perspektiven zu geben», bedankte sich Vereinspräsidentin Nathalie Hungerbühler. Der Verein wecare4 setzt die beschränkten Mittel sehr gezielt ein. Der Ertrag der «Erstbesteigung» des Matterhorns mit dem Velo geht zu hundert Prozent an das Projekt Scann, Street Children’s Assistance Network of Nakuru. Vereinspräsidentin Natalie Hungerbühler stellte das Projekt vor: «Mit unserer Unterstützung gibt Scann jungen Menschen in Kenia, die auf der Strasse leben, Perspektiven. Wir fokussieren auf wenige Projekte, die uns überzeugen und die wir mit unseren Möglichkeiten zu begleiten vermögen, damit unsere Spendengelder möglichst wirkungsvoll eingesetzt werden.» Ein Teilnehmer hielt fest: «Menschen mit Perspektiven im eigenen Land fliehen

nicht. Die Projekte von «wecare4» packen deshalb auch das Flüchtlingsproblem bei den Wurzeln an und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, um Flüchtlingsdramen gar nicht erst entstehen zu lassen.»

Über 15 000 Franken Der Anlass ist in kürzester Zeit auf die Beine gestellt worden: Von der Idee bis zur Umsetzung verstrichen lediglich fünf Wochen. Die Initianten haben sich zum Ziel gesetzt, mit einer Socialmediakampagne und ihrem persönlichen Netzwerk 30 Teilnehmer zu gewinnen und 4478 Franken – die Höhe des Matterhorns über Meer – für wecare4.ch zur Verfügung zu stellen. Da alle Leistungen von der Organisation bis zum Finisher-Shirt und dem anschliessenden Essen ehrenamtlich erbracht oder gesponsert wurden, kommen sämtliche Erträge dem Ver-

Gute Stimmung bei besten Wetterbedingungen am Benefizanlass für wecare4.ch. Eine Gruppe, angeführt vom Ämtler Triathlon-Profi Urs Müller, erreicht den Albispass. (Bild Erika Schmid) ein wecare4 für benachteiligte Kinder in Thalwil zugut. Das Resultat übertraf die Erwartungen bei Weitem: 71 Teilnehmer und weitere Sponsoren haben

über 15 000 Franken für das Projekt zusammengebracht. (bs.) Infors zum Verein wecare4: www.wecare4.ch


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Abschlussglück fehlte

Die Berufslehre ist bei der Hawa AG ein zentraler Teil der Firmenphilosophie. > Seite 15

Der FCWB lässt beste Chancen aus und muss zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Platz. > Seite 19

Dienstag, 1. September 2015

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Neue Wege ebnen Die SportsAwards bieten Ämtler Sportlern eine Plattform – dank Sponsoren. > Seite 21

Heute für ein gesundes Der LED-Spezialist in der Region Noserlight AG an der Messe Bauen & Modernisieren 2015 morgen sorgen! Therapieangebot für jedes Alter Ob Homöopathie oder eine der zahlreichen Massagearten – Astrid Natzler ist mit Leib und Seele und ganzer Aufmerksamkeit bei ihren Patienten. Für jedes Problem hat sie ein offenes Ohr und stellt eine passende Therapie zusammen. Seit die gebürtige Wienerin vor vier Jahren in Affoltern ihre Praxis eröffnet hat, ist nicht nur die Freude im Herzen des Säuliamts zu schaffen gewachsen. Auch das kassenanerkannte Therapieangebot hat sich erweitert. Mit Ernst berichtet Astrid Natzler von der Behandlung chronischer und langwieriger Beschwerden durch Homöopathie, die ihren Patienten eine nachhaltige Besserung bringt. Bei der Beschreibung des Massageangebots funkelt es in den Augen von Astrid Natzler: «Dort kann ich die Basis für die Gesundheit von morgen legen.»

Hormonsystems. Die reflektorische Lymphdrainage setzt sie besonders gerne post-operativ oder zur Stärkung des Immunsystems ein. Als Spezialität für Hochbetagte, Bettlägerige oder Rollstuhlfahrende wendet sie die koreanische Handmassage an. Sie verrät, dass sie über die Reflexzonen auf der Hand jeden Akupunkturpunkt massieren kann – so wie am Körper oder an den Füssen. Das Praxiskonzept begeistert und überzeugt und vor allem hilft es den Patienten. Gerne informiert Astrid Natzler über die individuellen Möglichkeiten für die Patienten. (pd.) Astrid Natzler, Praxis Aana-Sana,kassenanerkannt. Mühlebergstrasse/Spittelstrasse 9, 8910 Affoltern Tel. 079 8343577, praxis@asna-sanach www.asna-sana.ch

An der Messe Bauen und Modernisieren vom 3. bis 6. September in Zürich, ist auch wieder einer der führenden Spezialisten in Sachen LED mit dabei. Der technologische Umbruch, von der Glühlampe über die Sparlampe bis hin zur LED erschüttert die gesamte Beleuchtungsbranche. Selbst die grossen europäischen Fabrikanten bekunden Mühe mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten. Noserlight hat diese Entwicklung schon vor über zehn Jahren vorausgesehen und sich in den letzten 28 Jahren im Schweizer Markt als LED-Anbieter und kompetenter Ansprechpartner in Sachen LED und LED-Lichtplanung einen Platz gesichert. Zusammen mit internationalen Herstellerpartnern sowie mit seinen nationalen Partnern werden sowohl hohe Qualität, ein grosses, anwendungsorientiertes Sortiment als auch marktkonforme Preise angeboten.

LED – das Licht der Zukunft Die Noserlight AG überrascht auch diese Saison mit vielen leuchtstarken und energieeffizienten LED-Neuheiten. Neuheiten, die, von der leucht-

Post-operative Stärkung Begeistert schildert sie die vielen Möglichkeiten von Fussreflexzonenmassage zur Anregung der Verdauung bis Entspannung der Rückenund Bewegungsmuskulatur oder Regulierung des Astrid Natzler berät individuell und kompetent. (Bild zvg.)

«Es bereitet mir Spass, Männer und Frauen miteinander zu trainieren»

Kunst, Handwerk, Markt, Musik und Zusammensein Fest in Maschwanden zum kommenden Herbstbeginn Am Sonntag, 6. September, findet in Maschwanden bei Julia Kleiner an der Bungertstrasse 2 ein tolles Marktfest statt. Säuliämter Künstler und Kunsthandwerker präsentieren vom 11 bis 18

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Gewerbe

Dienstag, 1. September 2015

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«Die Lernenden sollen die Hawa AG von der Pike auf kennen» Interview mit Rita Ebner, Leiterin Personalwesen der Hawa in Mettmenstetten eher am Berufsbildungstag vorbeikommen, der für alle Schülerinnen und Schüler der zweiten Sekundarstufe im Bezirk gemeinsam stattfindet. Danach gehören Schnuppertage zum Rekrutierungsprozess. Wir erwarten jedoch auch zwischen Vertragsunterschrift und Lehrantritt, dass die Lernenden Kontakt halten, vorbeikommen und ihre Abschlusszeugnisse vorbeibringen. Unsere Lernenden sollen auch nach der Lehrvertragsunterzeichnung in der Schule aktiv dabei sein und sich vor dem Stellenantritt bereits mit der Hawa identifizieren. Sind alle Lernenden bereit sich so stark mit dem Lehrbetrieb zu identifizieren? Wir haben mit diesem Vorgehen bis auf eine Ausnahme gute Erfahrungen gemacht und die Jugendlichen als sehr kooperativ und interessiert erlebt. ...............................................................

«Mitarbeitende werden zu Weiterbildungen motiviert»

Rita Ebner, Leiterin Personalwesen der Hawa im Gespräch mit dem «Anzeiger».

Die Hawa bildet seit Jahren Lehrlinge im Bezirk aus. Zum 50-Jahre-Jubiläum hat der «Anzeiger» mit Rita Ebner, Leiterin Personalwesen, über die Berufslehre an sich und im Speziellen bei der Hawa gesprochen. Anzeiger: Was bedeutet der Hawa die Lehrlingsausbildung? Rita Ebner: Sie ist ein zentraler Teil der Firmenphilosophie. Wir beteiligen uns bewusst an der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte. Gerade in unserem Bereich, ob als Polymechaniker oder kaufmännischer Angestellter, ist es schwierig, geeignetes Personal zu finden. Deshalb fördern wir eigenen Nachwuchs und legen grossen Wert auf eine fachgerechte und zielorientierte Ausbildung. Die Lernenden sollen die Hawa von der Pike auf kennen. Wenn möglich, beschäftigen wir die Lernenden nach der Ausbildung weiter.

Zurzeit sind es elf Lernende in den Berufen Polymechanik (4), Produktionsmechanik (1), Informatik (1), Logistik (2) und KV (3). ...............................................................

«Wenn möglich, beschäftigen wir die Lehrlinge nach der Ausbildung weiter» ............................................................... Wie läuft ein Bewerbungsverfahren bei der Hawa ab? Bei den technischen Berufen machen die angehenden Lernenden eine Schnupperlehre, während sie beim KV

............................................................... Kann man sagen, dass die Hawa hohe Ansprüche an die Lernenden stellt? Ja, wir bieten dafür aber auch eine solide, zukunftsträchtige Ausbildung, mit Aussicht auf Weiterbeschäftigung und Aufstiegsmöglichkeiten – wir stellen insgesamt hohe Ansprüche an unsere Mitarbeitenden. Um unsere Firmenphilosophie zu leben, sind wir auf teamfähiges, kompetentes und engagiertes Personal angewiesen. Wie findet die Hawa ihre Lernenden? Das ist nicht immer ganz einfach. Wir sind eine eher unbekannte Firma und unter Schiebebeschlagsystemen können sich viele angehende Lernende nicht viel vorstellen. Deshalb müssen wir aktiv an unserem Bekanntheitsgrad arbeiten. Wir beteiligen uns regelmässig mit einem Lehrlingsprojekt an der Berufsmesse oder sind auf sozialen Netzwerken wie yousty.ch vertreten. Am Hawa Tag der offenen

Tür, Samstag, 5. September, präsentieren wir ausserdem unsere Lehrberufe live, unterstützt mit spannenden Videos. Sie haben Weiterbildungen nach der Lehrabschlussprüfung angesprochen. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die Hawa ihren Angestellten? Es gehört ebenfalls zu unserer Philosophie, dass Mitarbeiter zur Weiterbildung ermutigt werden. Dieses Angebot nehmen viele Mitarbeitende und insbesondere auch ehemalige Lernende wahr. Ein Polymechaniker hat beispielsweise kürzlich die Weiterbildung zum Prozessfachmann und zum diplomierten Techniker HF abgeschlossen und ist jetzt für das Qualitätsmanagement verantwortlich. Gleichzeitig haben wir eine ehemalige KV-Lernende, die in Kürze den Abschluss zur Marketingplanerin macht. Dies sind jedoch nur zwei Beispiele unter vielen. Welche Talente muss man mitbringen, um für eine Lehre bei der Hawa geeignet zu sein? Im Bereich KV braucht es sicher ausgeprägte kommunikative Talente, vernetztes Denken und gute Noten, gerade in Mathematik und Sprachen. Bei Logistikern ist sicher primär Zuverlässigkeit und handwerkliches Talent gefragt. Polymechaniker müssen über ein Flair für Technik verfügen, handwerklich begabt sein, aber auch gute Noten in Mathematik und Physik mitbringen. Polymechaniker absolvieren eine vierjährige Ausbildung, deren Anforderungsniveau in der Berufsschule sehr hoch ist. Wie hat sich der Lehrlingsmarkt in den letzten Jahren entwickelt? Mitte der 2000er-Jahre hatten wir noch 50 Bewerbende für eine Lehrstelle. Heute sind es nur noch rund die Hälfte. Für gute Schüler ist dies eine komfortable Situation, wir würden uns natürlich eine grössere Auswahl wünschen. Interview: Salomon Schneider

85 Prozent der Nutzer empfehlen die Berufswahl-App. (Bild zvg.)

Eine Gratis-App als Hilfe für die Lehrstellensuche Vor einem Jahr lancierte die Berufsberatung Kanton Zürich die Berufswahl-Fahrplan-App. Seither wurde sie über 10 000 Mal heruntergeladen. Die Mehrheit der Nutzenden erachtet die App als hilfreich bei der Berufswahl und der Lehrstellensuche. Seit einem Jahr können Jugendliche eine App herunterladen, die sie im Prozess der Berufswahl und bei der Suche nach einer Lehrstelle unterstützt. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor, wie die App genutzt wird. Gemäss App-Auswertung und einer Umfrage bei 250 Schülerinnen und Schülern der 2. und 3. Sekundarklasse nutzen die Jugendlichen die App sehr gezielt: Sie suchen damit Schnupperstellen oder planen Besuche von Info-Veranstaltungen sowie Berufsbesichtigungen. Daneben finden auch spielerische Elemente wie das Berufsorakel grossen Anklang.

Einfache Handhabung und leicht verständlich Die Handhabung der App wird von den Jugendlichen für einfach befunden und der übermittelte Inhalt für leicht verständlich. 85 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer würden die Berufswahlfahrplan-App weiterempfehlen. Unter den über 10 000 Jugendlichen, welche die App installiert haben, befinden sich ungefähr gleich viele Jungen wie Mädchen. Die Berufsberatung Kanton Zürich (biz) nutzt die Umfrage-Ergebnisse, um die Berufswahl-Fahrplan-App noch besser auf die Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten. So sollen unter anderem spezielle Benutzerprofile für Lehrpersonen und Eltern eingerichtet, eine direkte Anmeldemöglichkeit für eine biz-Beratung integriert sowie die Tablet-Anwendung optimiert werden. Die Berufswahlfahrplan-App ist speziell auf den Kanton Zürich zugeschnitten und kostenlos für iOS und Android erhältlich. (pd.) Infos unter www.berufswahlfahrplan.zh.ch.

Wie viele Lernende bildet die Hawa momentan aus?

Die BerufswahlFahrplan-App

Tag der offenen Tür bei der Hawa Am 5. September feiert die Hawa ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Sie bietet dabei Einblicke in Produktion und Logistik und stellt sich als Arbeitgeber und Lehrbetrieb in der Region vor. Festprogramm vom 5. September, an der Unteren Fischbachstrasse 4 in Mettmenstetten: – 10 Uhr Eröffnung Festgelände – 10 bis 16 Uhr Besichtigung, Wettbewerbe, Vorstellung der verschiedenen Lehrberufe – 11 bis 16 Uhr Verpflegung an verschiedenen Essensständen, dazu Unterhaltung durch die Apple’s Paradise Big Band und die Gary Scott Band; Attraktionen für die Kleinen.

Zwei Lernende der Hawa in Mettmenstetten bei der Arbeit. (Bilder Salomon Schneider)

– Berufswahlfahrplan mit Zusatzinfos, Videos und Tipps: Was läuft wann, wie und wo? – Info-Veranstaltungen, Berufsbesichtigungen: Hinweise, wichtige Links, Tipps. – Schnupperlehre suchen: Wunschberuf eingeben und erfahren, wo in der Umgebung während der 2. Sek. geschnuppert werden kann. – Lehrstelle suchen: Freie Lehrstellen finden im Wunschberuf. – Berufsorakel: Welcher Beruf könnte auch noch zu einem passen? Handy schütteln und sich überraschen lassen. – Interessante Informationen zu allen Lehrberufen. – Meine Berufsberatung: Bei Fragen zur Berufswahl können Schüler ganz einfach den Berufsberater kontaktieren, der für ihr Schulhaus zuständig ist.


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Gewerbe

Dienstag, 1. September 2015

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter Koffermarkt in der Güggel-Bar, Rickenbach

Neuer Auftritt an der Oberen Bahnhofstrasse 4 in Affoltern: Werber Peer Messerli. (Bild Werner Schneiter)

Am Samstag, 5. September, ab 13 Uhr öffnet der 3. Koffermarkt in der kultigen Güggel-Bar in Ottenbach sein Tor. Kurt Hegetschweiler und seine Vollmond- und Disco-Partys sind legendär, auch der alljährliche Weihnachtsmarkt ist wohlbekannt. Die seit dem letzten Jahr schon zweimal erfolgreich durchgeführten Koffermärkte sind eine kreative und aussergewöhnliche Bereicherung für Jung und Alt. Dieses Jahr werden wieder 40 kreative Teilnehmerinnen ihre geschmückten und ausgebauten Koffer als Verkaufsfläche nutzen und darin von Hand gefertigte, kleine Kostbarkeiten anbieten. Durch die relativ kleine und begrenzte Verkaufsfläche wird den Besuchern eine grosse und vielfäl-

tige Auswahl, in der tollen Atmosphäre der Güggel Bar präsentiert. Für die Vorabinteressierten: Alle Teilnehmerinnen sind auf der Märt-Website http://gueggelmaert.jimdo.com/, inklusive Beschreibung ihrer Werke und einigen Fotos aufgeführt.

Kinder-Schminken Eine weitere Attraktion wird das Kinder-Schminken sein, dies begeistert junge und junggebliebene Menschen, auch wenn keine Fasnacht ist. Und wie immer sorgen Kurt Hegetschweiler und sein Team für das leibliche Wohl mit verschiedenen Leckereien. Bis 20 Uhr sind die Koffer offen, um in diese kreative Welt einzutauchen.

Einfacher, klarer und etwas emotionaler Neuer Auftritt von Messerli Werben SW in Affoltern Die Flut an Informationen, welche wir alle täglich zu bewältigen haben, wird immer grösser. Wir sind gezwungen, Unwichtiges herauszufiltern und uns auf das (jeweils für uns) Wesentliche zu fokussieren.

Weniger ist mehr Diese Erkenntnis hat Peer Messerli dazu geführt, seine Kommunikationsbotschaften zu überprüfen. Im Zuge dieser Überarbeitung wurde auch der Begriff «Werbe-Delikatessen» gestrichen. Denn nur wenige konnten sich darun-

ter wirklich etwas vorstellen. Einfacher, klarer und etwas emotionaler soll der neue Auftritt sein. Als erste Kommunikationsmassnahme wurde das Schaufenster überarbeitet, Briefschaften, Internetauftritt und Firmenprospekt folgen bald. Ziel von Peer Messerli ist es auch weiterhin, seine Kunden, deren Produkte und Dienstleistungen ins beste Licht zu stellen. Und dabei nicht in blinden Aktionismus zu verfallen, sondern einen klaren Fokus auf die Ziele zu haben. Damit der Werbefranken dahin gelangt, wo er gebraucht wird –

unter dem Motto: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Je nach Aufgabenstellung steht Peer Messerli ein bewährtes Netzwerk von Spezialisten zur Seite. Deshalb wird es für die Kundin und den Kunden einfach. Er erhält alle erstklassigen Werbe-Leistungen aus einer Hand. Nah, persönlich und schnell. Bequemer geht es nicht. (pd.) Lust auf ein unverbindliches und klärendes Gespräch in Bezug auf die eigene Werbung? Telefon 044 761 38 14. Messerli Werben SW, Obere Bahnhofstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis.

Koffermarkt – kreativ und eine Bereicherung. (Bild Serpil Mallaun)

Selber pflücken – und die Aussicht geniessen Start zur Bohnenernte auf dem Sunnehof in Mettmenstetten Am Freitag herrschte Grossandrang beim Start zur Bohnenernte auf dem Sunnehof der Familie Stübi in Mettmensteten.

Bieten eine vielfältige Auswahl an exzellenten Weinen: Friedi und Ami Durand.

Sie kommt aus der Stadt Zürich, von ausserhalb des Kantons und aus der Region. Die Kundschaft bringt ihre Behältnisse zum Teil selber mit oder

kann sich etwas ausleihen. «Sie können die Bohnen pflücken und die Stauden einfach liegenlassen»: Das gibt Daniela Stübi den Frauen und Männern im gesetzteren Alter mit auf den Weg. Und der führt sie aufs 20 Aren grosse, jeweils in zwei Etappen gesäte Bohnenfeld – ein herrlicher Flecken, der den Blick freigibt aufs Reusstal. Rund fünf Kilogramm pflücken

der Kunde oder die Kundin im Durchschnitt. Es sind Bohnen der Sorte Forum, von der sich die Kundschaft wegen des guten Aromas begeistert zeigt. Sie eignen sich zum Einfrieren oder zum Dörren, nachdem sie blanchiert worden sind. (-ter.) Informationen: www.fruechtepfluecken.ch

(Bild zvg.)

Von Mont-sur-Rolle auf den Freudenberg Weinprobe bei Elisabeth und Karl Schneiter Am kommenden Wochenende können bei Elisabeth und Karl Schneiter im Freudenberg, Hinteruttenberg-Knonau, Mont-surRolle-Weine degustiert werden – eine Veranstaltung mit Tradition. Seit 2002 kommen Friedi und Ami Durand mit ihren Weinen von der Domaine Au Point du jour in Mont-surRolle nach Hinteruttenberg – bis vor Jahresfrist immer dann, wenn im Freudenberg die Bohnenernte im Gang war. 2013 haben Karl und Elisabeth Schneiter diesen Erwerbszweig aus Altersgründen aufgegeben Die jeweils mit der Bohnenernte verknüpfte Weindegustation findet aber auch in diesem Jahr statt. Warum gerade Mont-sur-Rolle? Verwandtschaftliche Bande verbinden die Schneiters

mit den Durands. Die Weinbauerfamilie Ami, Friedi und Sohn Eric Durand wartet auch in diesem Jahr mit einem auserlesenen Sortiment aus ihrem sechs Hektaren grossen Weingut auf. Mit roten und weissen Erzeugnissen, dazu mit Spezialitäten wie dem Chasselas violet, einem Rosé. Die Durands haben ihren grossen Kundenkreis, der sich weit in die Deutschschweiz erstreckt, per Kundenbrief auf das Ereignis im Hinteruttenberg aufmerksam gemacht. Weinliebhaber müssen also am Wochenende nicht an den Genfersee fahren, um aus dem vielfältigen Sortiment probieren zu können. Die Degustation im ehemaligen Rossstall bei Elisabeth und Karl Schneiter im Hinteruttenberg 75 findet am Samstag und Sonntag, 5./6. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr statt. (-ter.)

Die Bohnen selber pflücken, die Stauden liegen lassen – und die schöne Aussicht geniessen. (Bild Werner Schneiter)


veranstaltungen

Raffaela Eschenmoser singt am Vierzgerfäscht Im Gottesdienst am 6. September Am Sonntag, 6. September, findet der traditionelle Familiengottesdienst mit Pfarrer Otto Kuttler und Pater Bernhard Herzog am Vierzgerfäscht in Wettswil statt. Aufgrund einer Programmänderung wird Raffaela Eschenmoser auftreten. Der ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen ist ein fester Bestandteil der Festivitäten auf dem Schulareal Mettlen. Er setzt einen ruhigeren und besinnlichen Kontrapunkt zur lauten und ausgelassenen Feier des Vorabends. Ein besonderer Höhepunkt wird der Auftritt von Raffaela Eschenmoser sein. Die junge Sängerin ist in der Kirche Stallikon-Wettswil kein unbeschriebenes Blatt: Sie singt im Chor «Changing Times» und hat bereits in zahlreichen Gottesdiensten mitgewirkt. Ihr Gesang zeichnet sich durch ihre kräftige und ausdrucksstarke Stimme aus. Ihr Repertoire ist breit und reicht von klassischen Gospels bis zu modernen Pop-Songs. Begleitet wird sie vom herausragenden Pianisten Casey Crosby. Eine erprobte Zusammenarbeit, die bestimmt auch am Vierzgerfäscht zum Tragen kommen wird. Man darf sich

Raffaela Eschenmoser. (Bild zvg.) auf diese musikalischen Leckerbissen freuen. (pd.)

Selber ausprobieren ist erwünscht Tag der offenen Tür im MalAtelier Affoltern Die Malleiterinnen des MalAteliers Affoltern laden am Samstag, 12. September, zum Tag der offenen Tür ein und freuen sich, wenn Leute zwischen vier und 100 Jahren zu Pinsel und Farbe greifen oder einfach für einen unverbindlichen Besuch vorbeischauen. Ein Blatt weisses Papier kann eine Herausforderung sein, die Freiheit alles Mögliche darauf zu malen, die Farbe zu wählen, eine Form oder einen besonderen Inhalt, das Risiko dass das Bild der oder dem Malenden dann vielleicht nicht gefällt. «Ich weiss nöd was male», sagen dann die Kinder, und Erwachsene sind verunsichert und zögern. Bei den Kindern kann der Hinweis helfen, die aktuelle Lieblingsfarbe zu nehmen oder gar den Pinsel zu fragen – und schon kann sich die Fantasie entfalten. Kinder wählen oft spontan Farbe und Inhalte, die ihnen guttun. Erwachsene brauchen vielleicht die Zusicherung, dass das Gemalte, wenn die Farbe trocken ist, maltechnisch problemlos übermalt werden kann und dass das Atelier fürs Ausdrucksmalen einen geschützten und wertfreien Raum bietet, gerade um auszuprobieren und mit sich und dem Bild zu experimentieren. Mit dem regelmässigen Malen wächst oft auch der Mut, um auch sonst im Leben etwas Neues auszuprobieren. Es geht nicht darum, Kunstwerke zu schaffen, sondern ureigene Bilder, die zuletzt in sich stimmig sind und auf die Malperson positiv zurückwirken. Malen in der Kleingruppe kann ebenfalls hilfreich und vertrauensfördernd sein. Auch wenn jeder mit sich und seinem Bild beschäftigt ist, entsteht eine Malgemeinschaft, die sich am Malpalettentisch in der Mitte des Raumes beim Farbeholen immer wieder trifft. Am Schluss der Maleinheit besteht die Möglichkeit, sich über die Erfahrungen zu äussern. Bei den Kindern ist der vorgängige, gemeinsame Zvieri wichtig.

Malraum, Malzeit und Malfreude Faszinierend sind die fensterlosen mit Packpapier überzogenen, nach acht Jahren von unzähligen Bilderränderstrukturen strotzenden Malwände. Auch dies fördert neben dem betreuten Palettentisch den Malprozess und den Arbeitsfluss. Zudem kümmert sich die Malleiterin sorgsam um das Befinden der Arbeitenden und die Entwicklungen auf den Bildern. Auf die aussergewöhnlich wohltuenden und leuchtkräftigen Gouachefarben legen die drei Malfrauen besonderen Wert. Ausdrucksmalen ist eine zeitlos aktuelle Ausdrucksform für Menschen jeden Alters. Mit der regelmässigen Tätigkeit können auch seelische Prozesse ins Fliessen kommen. Am Ende eines Jahreskurses oder aller Kurzkurse wird in der gemeinsamen Bildbetrachtung immer wieder beeindruckend und manchmal überraschend sichtbar, welche Veränderung und positive Entwicklung geschehen ist. Selber mit Farbe sein Bild entstehen zu lassen und so lange zu gestalten, bis man zufrieden ist damit, schenkt Freude und die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen wirkt befreiend. Anne-Do Arnold-Geilinger, Monika Amrein und Barbara Carnielli, Malleiterinnen Tag der offenen Tür am Samstag, 12. September, 10.30 bis 16 Uhr im MalAtelier, Untere Bahnhofstrasse 35, Affoltern. Parkplätze und Eingang hinter Restaurant Rosengarten. (Die Untere Bahnhofstrasse wird saniert.)

Malutensilien sind bereit. (Archivbild)


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Veranstaltungen

Dienstag, 1. September 2015

Farngärten und ihre Seele Zürich aus der Perspektive Veranstaltung im Park Seleger Moor von Randständigen Am 6. September finden im Park Seleger Moor, Rifferswil, öffentliche Führungen statt. Das Augenmerk wird dabei auf Farne und Gräser gelegt, die zu den ältesten Pflanzen der Evolutionsgeschichte zählen. Um diese Pflanzen, die seit den Anfängen unserer Welt existieren und sich seither kaum verändert haben, gebührend zu würdigen, widmete ihnen Robert Seleger im Park Seleger Moor einen eigenen 6000 Quadratmeter grossen Farngarten, der heute wohl der eindrucksvollste der Schweiz ist. So waren diese Farne Robert Selegers heimliche Leidenschaft. Er brachte von seinen weltweiten Reisen nicht nur Rhododendren, sondern auch Farne mit. Der Betrachter kann die Vielfältigkeit und Feinheit der Formen in vielen Grünschattierungen bestaunen.

Tipps von Fachpersonen Fachpersonen werden alles Wissenswerte über winterharte und tropische Farne vermitteln; Tipps, wie Farne zu Hause selbst vermehrt werden können, werden abgegeben, wie viele Sorten es in der Schweiz gibt und vieles

Sozialer Stadtrundgang «Surprise» mit ref. Erwachsenenbildung In der Reihe «Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens» lädt die reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt zu einem «Stadtrundgang der anderen Art» durch Zürich ein. Interessierte sind willkommen. Surprise-Stadtführer: Ruedi Kälin und Peter Conrath. (Bild zvg.)

Vielfältigkeit und Feinheit. (Bild zvg.) mehr wird dabei zur Sprache kommen. Der 6. September soll ein Erlebnistag für die ganze Familie werden. Im Park Seleger Moor geniessen die Besucherinnen und Besucher die Ruhe inmitten grüner Natur. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der «Farntag» findet bei jeder Witterung statt. (pd.) Öffentliche Führung am Sonntag, 20. September, 10.30 bis 12 Uhr, Treffpunkt: 10.30 Uhr beim Parkeingang. Das Park-Beizli ist bis 20. September geöffnet. www.selegermoor.ch.

Wer kennt sie nicht, die Verkäufer des Strassenmagazins «Surprise»? Vor Läden und an Strassenecken, auf Plätzen und Brücken bieten sie für sechs Franken ihr Heftli Passanten an. Es sind Armutsbetroffene, Ausgesteuerte und Obdachlose, die dank «Surprise» ein kleines Einkommen erzielen und einer geregelten Tätigkeit nachgehen können. Überlebenskünstler – auf ihre Art – sind sie alle, auch Peter Conrath und Ruedi Kälin. Sie sind zwei der sechs «Surprise»-Verkäufer, die neben dem Heftverkauf auch soziale Stadtrundgänge durch Zürich anbieten. Während ihrer zirka zweieinhalbstündigen Tour erzählen sie den Teilnehmenden von ihrem Leben am Rande der Gesellschaft, führen sie in ihr öffentliches Wohnzimmer oder zum privaten Notschlafplatz und zeigen

ihnen Einrichtungen, in denen Menschen, die durch die Maschen des sozialen Netzes gefallen sind, Hilfe finden. Dabei verfolgen die Stadtführer eine Mission: Sie wollen Vorurteile abbauen. Wer Interesse hat, mit Ruedi und Peter auf Tour zu gehen und Zürich einmal aus ihrer Perspektive, quasi «von unten», kennenzulernen, hat am Dienstag, 8. September, die Gelegenheit dazu. Die Fahrt nach Zürich erfolgt individuell oder in der Gruppe mit der S9 um 17.56 Uhr ab Affoltern. Die Tour startet um 18.30 Uhr im Zürcher Hauptbahnhof unter dem «ReiseEngel» und endet gegen 21 Uhr im Café Yucca, einer Anlaufstelle für Randständige in der Zürcher Altstadt, wo die Teilnehmenden auch noch et-

was konsumieren können, bevor sie den Heimweg ins Säuliamt antreten. Da die Zahl der Teilnehmenden beschränkt ist, ist eine Anmeldung erforderlich bei Pfarrerin Bettina Bartels (bettina.bartels@zh.ref.ch oder Telefon 044 761 60 15). Der Unkostenbeitrag, in dem auch ein Trinkgeld für die Führer enthalten ist, beträgt 15 Franken. Nächster Anlass in dieser Reihe, gemeinsam mit der katholischen Kirche und dem Spital Affoltern ist der Vortrag «Wege durch die Trauer» mit anschliessender Möglichkeit zum Gespräch mit Sozialdiakonin Ursula Jarvis und Pastoralassistentin Linda Cantero am Mittwoch, 7. Oktober um 19 Uhr, im katholischen Pfarreizentrum an der Seewadelstrasse 13 in Affoltern. (pd.)

«Verdichten ja, aber nicht bei mir!» «Wege zur Weisheit» G8908 freut sich auf angeregte Diskussionen Am Donnerstag, 3. September, bietet sich Gelegenheit, das Thema Siedlungsentwicklung und die aktuellen Herausforderungen in Hedingen zu diskutieren. Die Entwicklung der Siedlungen ist ein aktuelles Thema unserer Gesellschaft. Es ist klar, dass die Bevölkerung vorläufig weiter zunehmen wird. Auch ist nicht gerade absehbar, dass sich die Menschen wieder mit deutlich weniger Wohnfläche zufrieden geben werden. Die damit verbundenen Herausforderungen sehen wir auch im

Knonauer Amt: neue Wohnhäuser auf der grünen Wiese, alte Häuser, die verschwinden und etwa durch Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Wo und wie soll die mit der Wohnraumzunahme verbundene Siedlungsentwicklung stattfinden? Welche Anforderungen stellen sich an die bauliche Entwicklung unserer Gemeinden, damit die Lebensqualität trotz mehr Grösse und Dichte sowie der Geschwindigkeit der Veränderungen hoch bleibt? Zusammen mit zwei Fachleuten werden einige Situationen vor Ort an-

Frauezmorge Stallikon Wettswil geschaut, bevor in einem zweiten Teil die Diskussion vertieft werden kann. Katrin Jaggi ist selbstständige Expertin für Planung, Städtebau und Architektur. Reto Pfenninger leitet das Institut Architektur an der Fachhochschule Nordwestschweiz, das an der Wanderausstellung «Dichte begreifen» des Kantons Zürich beteiligt war, die Ende 2014 in Affoltern Halt gemacht hatte. Start der Veranstaltung ist um 19.15 Uhr an der Schachenstrasse 7 in Hedingen (Schachen Gamma). Die Abschlussdiskussion findet im Singsaal der Schulanlage Güpf statt.

Neu-Eröffnung: Galerie am Bahnhof Am Sonntag, 6. September, von 10 bis 14 Uhr, laden Marianne Meier und Isabella Horvath zur Neu-Eröffnung ihrer Galerie am Bahnhof ein. Marianne Meier leitet zusammen mit ihrem Mann seit über zehn Jahren erfolgreich die Goldschmiede Säuliamt am Bahnhofplatz 11, direkt über der Post in Affoltern. Mit einem kleinen Umbau der Goldschmiede wurden neue Räumlichkeiten frei, die für Ausstellungen wie geschaffen sind.

Isabella Horvath hat bis 2011 im Refugium an der Betpurstrasse in Affoltern Werke verschiedener Künstler ausgestellt. Sie hat es damals sehr bedauert, als sie diese wunderbare und interessante Tätigkeit aufgeben musste, und immer gehofft, irgendwann wieder einmal eine kleine, feine Galerie zu führen. Nun erfüllt sich dieser Wunsch, und sie wird zusammen mit Marianne Meier wieder Ausstellungen und Vernissagen organisieren. Zur Eröffnung der Galerie am Bahnhof offerieren die beiden Damen

ihren Gästen einen kleinen Apéro; neben Orangensaft, Bier und Kaffee werden auch Wein aus Esther Maurers Weinhandlung und Apfelschaumwein von Hans Peter Hediger ausgeschenkt. Marianne Meier und Isabella Horvath freuen sich auf zahlreiche Besucher und einen gelungenen Anlass. Die jeweiligen Ausstellungen können von dienstags bis freitags von 16 bis 18.30 und am samstags von 12 bis 16 Uhr besucht werden. Weitere Infos unter www.galerie-am-bahnhof.ch.

Nicht mehr Benötigtes verkaufen und gleich in Neues investieren Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt in Bonstetten Die Herbst-Kinderkleiderbörse in Bonstetten mit Kinderflohmarkt und Kaffeebar steigt am Mittwoch, 9. September, von 14 bis 17 Uhr. Ab 14 Uhr öffnet der Familienclub Wettswil-Bonstetten wieder die Türen des Gemeindesaals Bonstetten. Verkauft werden Herbst- und Winterkleider und natürlich auch Schuhe für Babys und Kinder bis Grösse 176. Ebenfalls zu finden sind Wintersportartikel wie Skis, Ski- und Schlittschuhe,

Schlitten, Snowboards und vieles mehr. Zur gleichen Zeit findet der beliebte Kinderflohmarkt draussen vor dem Gemeindesaal statt. Die Kinder verkaufen Spielsachen und selbstgebackene Köstlichkeiten. Es ist die Gelegenheit für Kinder, nicht mehr benötigte Spielsachen zu verkaufen und sich den einen oder anderen Batzen zu verdienen oder gleich wieder in neue Spielsachen zu investieren. Die Kaffeebar verwöhnt mit einer grossen Auswahl leckerer selbstgeba-

ckener Kuchen, ideal für den kleinen Hunger zwischendurch. Wichtig: Die Anmeldefrist für Verkäuferinnen endet am Freitag, 4. September. Es können nur die ersten 150 Anmeldungen berücksichtigt werden. 20% des Börsen-Verkaufserlöses fliesst in die Kasse des Familienclubs Wettswil-Bonstetten. (pd.) Anmelden und Verkaufsnummer bestätigen bei boerse@fam-club.ch. Helferinnen melden sich bei Christina Kienberger, Telefon 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch.

Der Frauezmorge Stallikon Wettswil ist nach einer langen Sommerpause endlich wieder zurück. Nächster Treffpunkt ist am Freitag, 4. September, von 9 bis bis 11 Uhr im Saal der reformierten Kirche Wettswil. Ein leckeres Frühstück, welches das bewährte Zmorgeteam bereitstellt, geht einem sehr interessanten Vortrag voraus. Das Thema des Morgens: «Wege zur Weisheit» ist für ältere, aber auch für jüngere Frauen gedacht, ja, es geht uns alle an. Referentin Heidi Hofer Schweingruber, sagt dazu: «Die

anzeige

Anzahl der gelebten Jahre allein reicht nicht aus, um Weisheit zu erlangen, es braucht eigene, aktive Entwicklungsschritte, um schlussendlich eine weise «Alte» zu werden».

Gespannt auf Ideen Da ist man gespannt, was ihre Ideen sind und wie man sie persönlich umsetzen kann. Für einen abwechslungsreichen und spannenden Morgen ist bestimmt gesorgt. Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Franken pro Teilnehmerin. (pd.) Anmelden bis Mittwoch, 2. September, bei Erika Müller, Telefon 044 777 99 72 oder erikarene.mueller@bluewin.ch.


Sport

Dienstag, 1. September 2015

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FCWB ohne Fortüne und Effizienz Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – Winterthur II 0:1 (0:0) Bislang ein Punkt aus drei Partien – WB befand sich in Zugzwang. Allerdings stand ihm nicht irgendwer, sondern das torhungrige Nachwuchsteam von Winterthur gegenüber. Die Ämtler liessen in Hälfte Eins gute Chancen ungenutzt und mussten zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Platz. ................................................... von kaspar köchli Währenddem FCWB der Saisonstart misslang, stürmte Winterthur mit zuletzt zwei hohen Siegen auf Rang drei. Ergo war der Gastgeber gewarnt vor den «jungen Wilden». Im Kader der Eulachstädter figurieren nebst sieben 18-Jährigen gar vier 17-Jährige – sie alle wollen sich mit guten Leistungen für die erste Mannschaft Winterthurs (ChallengeLeague) empfehlen.

WBs mangelnde Effizienz Beide Teams starteten bei brütender Hitze vorsichtig. Erst in der vierten Minute machte der Gästehüter mit dem Ball Bekanntschaft – und dies nach einem Rückpass. WB kam besser in die Gänge, übernahm die Initiative und erlangte bei seiner Eckballpremiere (15. Minute) die erste Kapitalchance. Allerdings büsste der vorgerückte Kalyon beim «Zurechtbüscheln» des runden Spielgeräts wertvolle Zeit ein, das probate Mittel wäre wohl ein unspektakulärer, aber effizienter Spitzkick gewesen. Im Gegenzug gab Winterthur ein Lebenszeichen von sich. Sein quirliger Crisafulli wurde zuerst vom heraus-

Pech für WB: Gabriel Machado überwindet den Keeper, Winterthurs Verteidiger ersprintet sich den Ball allerdings noch vor der Torlinie. (Bild Kaspar Köchli) laufenden Torhüter Bachmann, später vom Offside winkenden Linienrichter gestoppt. Es sollten in Hälfte eins die einzigen nennenswerten Gelegenheiten der Eulachstädter bleiben. Anders das Heimteam: Machado lancierte uneigennützig den mitgelaufenen Peter, dessen Schuss um Handbreite am Ziel vorbeistrich. Anschliessend wurde ein Distanzknaller Kalyons zufällig von einem Verteidigerbein um den Pfosten gelenkt. WB presste und kreierte weitere Chancen. Machado düpierte gekonnt Keeper Bünzli, sein Schuss aus spitzem Winkel wurde unmittelbar vor der Torlinie noch «weggewischt» – und später scheiterte Gjergji aus vielversprechender Position. Bei der schönsten Aktion in der ersten Dreiviertel-

stunde zeichnete sich Winterthurs Schlussmann aus. Machado bediente mit butterzarter Flanke Stürmerkollege Peter, der genau in den hinteren Winkel köpfelte. Dort flog der grossgewachsene Bünzli durch die Luft und rettete heldenhaft das 0:0 in die Pause.

Ereignisarme zweite Hälfte «Wir betrieben einen Riesenaufwand, um zu unseren Chancen zu kommen», befand WB-Assistenztrainer Caduff. Der kräfteraubende Stil forderte in der Tat seinen Tribut. Winterthur kam zusehends besser in die Partie und beschwor mit schnellem Passspiel Gefährliches herauf. Bachmann hielt mit starken Paraden sein Team im Spiel, allerdings wurden die Situationen im-

mer brenzliger. Als logische Folge kamen die in ihren Aktionen kaum gestörten Winterthurer zum 1:0-Führungstreffer (73. Minute). Mit drei Spielerwechseln brachte WB-Trainer Dosch frische Kräfte aufs Feld. Erstaunlicherweise gelang es jedoch kaum, neue Impulse zu setzen. Die Angriffe fielen meist zu ungestüm aus, vor dem gegnerischen Gehäuse fehlte es am «tödlichen» letzten Zuspiel. Das jugendliche Gastteam verwaltete den Vorsprung stilsicher, ehe der untadelige Schiedsrichter mit drei Pfiffen dem Match ein Ende setzte. Derselbe Unparteiische sorgte letztes Jahr beim sogenannten «Nebel-Spiel» mit seinem vorzeitigen Abbruch für Furore. An diesem Tag hätte er wohl noch

lange weiterspielen lassen können. Das ausgelaugte WB schien ausserstande, zu reüssieren. Fazit: Dem FC Wettswil-Bonstetten gelang eine starke erste Halbzeit, der Makel war aber seine Ineffizienz. So holte sich der Winterthurer Nachwuchs aufgrund seiner Leistungssteigerung nicht unverdient das Punktetrio. «Wir müssen geduldig bleiben und hart weiterarbeiten, das Glück wird schon wieder auf unsere Seite kippen», so Caduff nach dem Match. Stadion Moos, 150 Zuschauer, Schiedsrichter Skalonja. FCWB: Bachmann, Rocha Sampaio, Badalli (74. Dukhnich), Waser, Goljica; Gouiffe à Goufan, Kalyon, Gjergji (74. Constancio), Bozic; Peter (76. Schneebeli), Machado. Tor: 73. Albiez 0:1.

So macht Fussball Freude! FC Affoltern mit gutem Saisonstart Der FCA konnte sich gegen Regensdorf mit viel Einsatz und Engagement einen verdienten Punkt auf das Konto schreiben: FC Affoltern – FC Regensdorf 1:1 (1:1). Bei grosser Hitze überzeugte der FCA erneut. Die Ämtler warteten mit einer kompakten Mannschaftsleistung auf: FC Red Star 2 – FC Affoltern 1:3 (1:0).

Linienball ist eine der ausgetragenen Mannschaftssportarten. (Bild Archiv)

Jugend Spiel- und Stafettentag in Hausen Am 6. September auf dem «Jonentäli» Nach dem Cup-Fussballspiel findet am 6. September auf dem Sportplatz Jonentäli bereits der nächste grosse Anlass statt: Am Jugend-Spiel- und Stafettentag werden sich über 400 Kinder aus dem Kanton Zürich spannende Wettkämpfe liefern. Nach der letzten Austragung in Hausen, im Jahre 2009, findet der traditionsreiche Anlass wieder einmal in der Oberämtler Gemeinde statt. Die sportbegeisterten Jugi-Kinder mit Jahrgängen 1999 bis 2008 treten in verschiedenen Disziplinen, wie Geländelauf, Pendelstafetten sowie Mann-

schaftsspielen (Jägerball, Linienball und Zentralkorbball), gegeneinander an. Weiter geht es dieses Jahr aber auch wieder darum, wer das schnellste Säuliämtler Meitli und wer der schnellste Säuliämtler Bueb sein wird. Der Turnverein Hausen als Organisator freut sich auf zahlreiche Besucher. Für das leibliche Wohl sorgt eine Festwirtschaft. Zuschauer und Fans sind herzlich eingeladen, um für die entsprechende Wettkampfstimmung zu sorgen! Für Autos steht der Parkplatz Chratz zur Verfügung. Die Parkierungsmöglichkeiten sind jedoch beschränkt. (pd.) Weitere Infos auf: www.tvhausen.ch

Auf dem renovierten Platz zwei auf der Sportanlage Moos konnte beim Match FCA gegen Regensdorf die neue Matchuhr eingeweiht werden. Dieser erste Ernstkampf der Saison 2015/16 begann intensiv, wurde aber von beiden Teams sehr fair geführt. Nach einer Viertelstunde wurde ein Antenen-Schuss abgewehrt, aber bereits beim nächsten Angriff reagierte Salis nach einem weiten Einwurf am schnellsten und hämmerte den Ball zum 1:0 unter die Latte. Ein Geschoss von Rako fischte der Gäste-Goalie brillant aus der Ecke.

Begeisternde Darbietung Die Zürcher Unterländler kamen immer besser ins Spiel und nach einer halben Stunde musste Steiner gleich zweimal mirakulös zur Seite lenken. Nach 35 Zeigerumdrehungen demonstrierten die Gäste einen schnellen Konter und die Ämtler-Abwehr stand für einmal zu wenig kompakt. Der 1:1 Ausgleich entsprach in etwa dem Gezeigten. Nach dem Pausentee agierten beide Mannschaften weiterhin mit viel Tempo und auf beachtlich hohem Ni-

veau. Die Schiedsrichter hatten die intensive Partie jederzeit im Griff und die Zuschauer zeigten sich vom Dargebotenen begeistert. Torwart Steiner wartete mehrmals mit sicheren Interventionen auf – die Defensive konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen und musste sich dem Gegner nur einmal beugen. In der Nachspielzeit lancierte Kaufmann von der linken Seite her Rako; sein Schuss flog aber knapp über die Latte. Schlussendlich war das Unentschieden ein gerechtes Resultat. FCA-Mannschaftsaufstellung: Steiner, Luchsinger (84. Kaufmann), Scicchitano, Bala II, Mühlemann, Konaté, Shala, Bala I, Salis (72. Good), Rako, Antenen (72. Ismajlaj). 135 Zuschauer. Torfolge: 15. Salis 1:0 und 35. Steiner 1:1.

Auch eine tolle Leistung im ersten Auswärtsspiel Die Partie gegen den FC Red Star 2 begann mit äusserst ungünstigen Vorzeichen: Die Magen-Darmgrippe liess für Shala und Mühlemann keinen Einsatz zu, Ismajlaj bekam keinen Militär-Urlaub und Good musste arbeiten. Der FCA startete im neuen rot/blauen Auswärtstenue der Swica konzentriert. Bereits nach 12 Zeigerumdrehungen musste der Red-Star-Goalie ein Antenen-Geschoss um die Torumrandung lenken. Nach 16 Minuten konnten sich die Stadtzürcher auf der rechten Seite durchsetzen und die Hereingabe konnte Steiner nicht sicher festhalten – das nützte ein Stürmer der roten Sterne kaltblütig aus und erzielte das 1:0. Beim Pausentee lagen die Filipovic-Schützlinge zurück, obwohl

Rako die Gastgeber mit einem Kopfball und einem Weitschuss mehr als nur beunruhigt hatte. Nach 49 Minuten flankte Salis genau auf den Kopf von Bilic, der kaltblütig zum 1:1 einnickte. Und nur zwei Minuten später wiederholte sich diese sehenswerte Aktion. Dieses Mal lenkte ein Red-Star-Verteidiger den Kopfball von Bilic zum 1:2 in die eigenen Maschen ab. Die favorisierten Gastgeber erhöhten ihren Angriffsdruck – die FCA-Abwehr agierte jedoch äusserst diszipliniert. Bilic sah sein Geschoss vom Pfosten zurückprallen. In der 74. Minute demonstrierte Claudio Antenen seine Kaltblütigkeit: Im gegnerischen Strafraum lopte er die runde Kugel über seinen Gegenspieler und schob seelenruhig zum 1:3 ein. Es waren nun die Säuliämtler, die einem weiteren Torerfolg viel näher standen. In der Schlussviertelstunde vergaben Bilic, Rako und Dushaj klare Einschussmöglichkeiten. Nach den ersten beiden Meisterschaftsspielen kann der FCA mit dem Gebotenen zufrieden sein. Gegen zwei stärker eingestufte Teams verbuchten sie vier Punkte auf ihr Konto. Da dürfen sich die Fans über die guten Leistungen des Aufsteigers freuen. Bereits am nächsten Donnerstag findet in Affoltern Zürich der nächste Ernstkampf statt, mit Spielbeginn um 20 Uhr. (we) Aufstellung: Steiner, Bala II, Luchsinger, Scicchitano, Bala I, Konaté, Salis, Stähli (70. Kaufmann), Antenen Claudio, Rako (83. Antenen Sandro), Bilic (86. Dushaj). 85 Zuschauer. Torfolge: 16. Red Star 1:0, 49. Bilic 1:1, 51. Eigentor 1:2 und 74. Claudio Antenen 1:3.


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Sport

Dienstag, 1. September 2015

Wettkämpfe mit Muskelkraft in der idyllischen Arena Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere auf der Reuss in Ottenbach Breits zum dritten Mal benutzten die Jungpontoniere die Reuss am letzten Wochenende in Ottenbach als Wettkampfplatz für die Austragung der Schweizer Meisterschaft. Die Durchführung des Eidgenössischen Pontonierwettfahrens für Jungpontoniere verlangte von den Organisatoren grossen Einsatz.

Mustergültige und zielgenaue Umfahrungen

................................................... von martin mullis Die schweisstreibenden Wettkämpfe auf der dahinfliessenden Arena lockten ganze Scharen von interessierten Zuschauern an die Reuss. Das strahlend schöne und heisse Sommerwetter trug natürlich viel zur traumhaften Kulisse bei, verlangte von den Athletinnen und Athleten jedoch auch ganz schön viel Muskelkraft und Konzentration. Die Wettkämpfe mit Ruder und Stachel sind längst keine reine Männerangelegenheit mehr, fast zehn Prozent der Jungpontoniere sind Frauen. Der einst aus einer paramilitärischen Organisation entstandene Pontoniersport ist heute ein beliebter und moderner Sport, welcher Kondition, Geschicklichkeit und Kraft voraussetzt. In Ottenbach betreiben über 40 Aktiv-Mitglieder und gut 20 Jungpontoniere diese Freizeitbeschäftigung auf dem Wasser. Die Ausrichtung der Schweizer Meisterschaft für Jungpontoniere mit 40 Sektionen aus der ganzen Schweiz, verlangte vom Organisationskomitee einige Anstrengungen. Es meisterte die Herausforderung mit Bravour, die Gäste wurden mit Sportattraktionen auf dem Wasser verwöhnt und die Wettkämpfe verliefen reibungslos und reglementskonform. OK-Präsident Leo Baschnagel erwähnte denn auch bei der Begrüssung der Ehrengäste einige beeindruckende Zahlen. Unterstützung fanden die Pontoniere insbesondere auch von der Armee, welche zur Durchführung des Wettbewerbes Material von fast einer Mio. Franken zur Verfügung stellte.

Mit viel Konzentration auf dem Parcours: Jamie Plangger und Thomas Leutert. Pontoniertruppen eingeteilt. Diese verfügten über ein ganz besonderes «Wasser-Gefühl», was die Ausbildung in der Rekrutenschule enorm erleichtere. Der Parcours, welchen die rund 200 Paare in drei Kategorien absolvierten, war sehr anspruchsvoll und verlangte neben Muskelkraft auch sehr grosse Konzentration. Jungpontoniere und Frauen benutzen den etwas leich-

teren und wendigeren Weidling. Aktive Pontoniere ab dem 20. Altersjahr betreiben den Sport auf dem Fluss mit dem Übersetzungsboot. Für den fast 300 Meter langen Wettkampf-Parcours mussten verschiedene Hindernisse, präzise Durchfahrten, eine Umfahrung eines markierten Felsens sowie punktgenaue Ziele angefahren werden.

Dies wurde je nach Wassertiefe und Situation mit einer sogenannten Stachel- oder Ruderfahrt bewerkstelligt. Publikum, Fans und Kollegen der Wettbewerbsmannschaften feuerten die Sportler mit Zurufen, Ratschlägen und Direktiven an und applaudierten bei mustergültigen Umfahrungen und zielgenauen Landungen. In der Kategorie 1 (Alter 10 bis 14 Jahre) beteiligten sich 71, in der Kategorie 2 (15 bis 17 Jahre) 74 und in der Kategorie 3 (18 bis 20 Jahre) 55 Paare. Am Ufer wurde selbstverständlich von vielen sachverständigen Experten, aber auch von Familienangehörigen und Anhängern der jungen Sportler, die Ruder- und Stachlertechnik entsprechend gewürdigt oder kritisiert. Keine Frage, dass natürlich die Jungpontoniere aus Ottenbach einen kleinen Heimvorteil in Anspruch nahmen und ganz besondere Beachtung fanden. Schweizer Meister wurden in der Kategorie 1 die Sektion Aarau, in der Kategorie 2 Schwaderloch und in der Kategorie 3 die Sektion Wallbach. Die Ottenbacher findet man auf den Podestplätzen 2 (Kat. 2), auf dem 3. Platz (Kat.3) und auf dem 4. Platz in der Kategorie 1. Um die grossen Strukturen der Schweizer Meisterschaft und die enormen Vorbereitungsarbeiten zusätzlich nutzen zu können, veranstaltete der Pontonierfahrverein Ottenbach am Sonntag ein Einzelwettfahren für die aktiven Pontoniere. Teilgenommen haben 32 Sektionen aus der ganzen Schweiz in verschiedenen Kategorien ab dem 21. Altersjahr. Während die Frauen (Kat. F) mit den leichteren und wendigeren Weidlingen unterwegs waren, benutzten die Männer die schwereren Übersetzboote.

Einen guten Start hatte Damian Furrer nicht. Im ersten Gang bekam er Francois Barras (Romandie), dieser machte kurzen Prozess und legte ihn mit dem ersten Zug auf den Rücken. Und auch der zweite lief nicht nach seinem Wunsch. Als Gegner zwang ihn Simon Röthlisberger nach den ersten paar Schwüngen in die Brücke. Eine kurze Zeit konnte Damian Furrer halten, aber nicht lange genug.

Die 16-jährige Anita Leutert aus Ottenbach ist seit zwei Jahren Mitglied bei den Jungpontonieren. Sechs aus der siebenköpfigen Familie Leutert sind im Pontonierfahrverein engagiert. Vater Heinz als aktiver Pontonier und seine vier Töchter sowie sein Sohn als Jungpontoniere. Die 16-jährige Anita Leutert rudert seit 2013 auf der Reuss und ist vom Pontoniersport begeistert. Für Anita ist vor allem die Kombination von Kameradschaft mit dem sportlichen Teil auf dem Wasser einzigartig. Anita geniesst den idyllischen Rahmen in der Natur, der ihr zur Ausübung des Pontoniersportes zur Verfügung steht. Die Wettkampfstätten auf den Flüssen seien eigentlich in der ganzen Schweiz ähnlich. Dennoch sei jeder einzelne Austragungsort immer auch etwas ganz Spezielles, schwärmt die junge Sportlerin. (mm)

Am 8. Türlerseelauf über 14.1 Kilometer holten sich Vorjahressieger Mohammednur Hamd aus Schaffhausen und bei den Frauen Nicole Fichter aus Zürich den Tagessieg.

OK Präsident Leo Baschnagel (Blaues Hemd) führt die Ehrengäste durch das Festgelände. (Bilder Martin Mullis)

Vier Gänge für Nachwuchsschwinger Furrer Am Sonntag fand in Aarburg der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag (Enst) statt. 150 Schwinger begeisterten die fast 3700 Zuschauer mit spannenden Zweikämpfen. Auch der Ämtler Damian Furrer (Islisberg) war mit dabei.

Rudern und Stacheln liegen in der Familie

500 Läufer waren am Start

Ein besonderes «Wasser-Gefühl» Brigadier Peter Stocker, sozusagen der oberste «militärische Pontonier» unterstrich in einem kurzen Gespräch mit dem «Anzeiger» am Rande der Veranstaltung, die ausserordentliche Bedeutung der Pontonier-Vereine und deren Nachwuchs für die Armeeführung. Die Jungpontoniere würden, wenn immer möglich bei der Aushebung zu den

Anita Leutert mit ihrem Sportgerät, dem Weidling. (Bild Martin Mullis)

Sein Gegner im dritten Gang, der Nordwestschweizer Cyrill Brügger, konnte ihn nicht bezwingen, jedoch konnte Furrer auch ihn nicht besiegen. Während der gesamten Gangdauer von fünf Minuten wurden immer wieder Angriffe gemacht, aber am Schluss wurde gestellt. Der vierte Gang wurde auch der letzte an diesem Wettkampf für ihn, er verlor gegen den Innerschweizer Michael Gander. Im letzten Gang kämpfte er nochmals mit voller Kraft, auch gegen die Hitze dieses Tages. Trotzdem kann Damian Furrer stolz sein, denn er hat sich mit sehr guten Resultaten für dieses Eidgenössische qualifiziert. Und kann zu den 50 besten Schwingern der Schweiz des Jahrgangs 1998 zählen. Sieger dieses Jahrganges ist Samuel Giger. Der Nord-

Schnuppertag Schwingen ist eine moderne und traditionelle Schweizer Sportart, die Spass macht. Wer einer von den «Bösen» werden möchte, denn so werden die besten Schwinger genannt, komme am Samstag, 5. September, beim Schwingklub am Albis in den Schwingkeller in Ottenbach, gleich beim Gemeindesaal. Der Schnuppertag findet von 8.30 bis 11.30 Uhr statt. westschweizer bezwang Andreas Döbeli im Schlussgang. Im Jahrgang 1999 konnten sich gleich zwei Schwinger den Sieg ergattern, Peter Beer und Ronny Schöpfer. Bei den

Begleitet von viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen über 30 Grad traf sich die Laufgemeinschaft des ZüriLaufCups am Samstag zum 8. Türlerseelauf. Die 14.1 Kilometer lange Strecke führt von Affoltern über Wängi zum Türlersee. Flotten Schrittes galt es diesen zu umrunden. Bestimmt wäre manch einer gerne ins erfrischende Nass gesprungen. Erneut konnte sich bei den Herren der Vorjahressieger Mohammednur Hamd aus Schaffhausen durchsetzen und sich den verdienten Tagessieg holen. Bei den Frauen stand Nicole Fichter zuoberst auf dem Siegertreppchen. Sie rannte mit 58 Minuten und 15 Sekunden als Erste ins Ziel.

OK-Team der Leichtathletik-Vereinigung Albis gefordert

Damian Furrer (rechts) im vierten Gang gegen Michael Grunder. (Bild A. Bernhard) jüngsten, mit dem Jahrgang 2000, konnte sich Lukas Döbeli den Sieg erkämpfen. Anja Bernhard

Ins Schwitzen kam auch das OK-Team der Leichtathletik-Vereinigung Albis. Sie und ihre zahlreichen Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den Sportlerinnen und Sportlern sowie allen Zuschauern eine gelungene Laufveranstaltung zu präsentieren. In der Festbeiz fanden alle ihre gewünschte und verdiente Abkühlung und Stärkung. (pd.) ................................................... > Weiterer Bericht folgt am Freitag


Sport

Dienstag, 1. September 2015

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SportsAwards als Plattform, die den Aktiven neue Wege ebnet Sponsorenapéro der organisierenden Interessengemeinschaft in der Garage Hächler in Obfelden Anerkennung des Sports in der Region fördern, Sportlerinnen und Sportlern eine Plattform bieten, die ihnen eventuell neue Wege ebnet: Das ist der Grundgedanke des Säuliämtler SportsAwards. Mit einem Apéro in der Garage Hächler in Obfelden dankte die durchführende Interessengemeinschaft den Sponsoren dieses Anlasses. ................................................... von werner schneiter Zu diesen Unterstützern zählen nicht nur Private und Firmen, sondern auch Gemeinden. «Der Kontakt zu Sponsoren ist uns wichtig und ist Motivation, weiterzumachen», sagte Hanspeter Feller, Präsident der IG Säuliämtler SportsAwards. Der Anlass wird seit 2008 jährlich durchgeführt, stets Ende Januar im Kasinosaal in Affoltern. Die Gründung der IG ging damals einher mit dem Einsetzen einer unabhängigen Jury. Mit der sogenannten «Nacht des Säuliämtler Sports» soll nicht nur der Regionalsport gefördert werden. Er ist Anerkennung für Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern aus der Region – eine Ehrung auch für jene, die in Randsportarten Erfolge feiern, ohne im medialen Fokus zu stehen. Allerdings zählten auch grosse Namen zu den Awardgewinnern, etwa der Reiter Beat Mändli, dazu ebenfalls bekannte Grössen wie Petra Klingler, Urs Huber, Michael Meier, Adrian Brennwald oder Emma Pooley – sie alle wohnen entweder im Säuliamt oder gehören einem hiesigen Verein an. Was aus ehemaligen Gewinnern geworden ist, illustrierte Hans-Peter Feller an einigen Beispielen. Verletzungen, Krankheiten oder berufliches Engagement haben sie aus den Schlagzeilen verschwinden lassen.

SportsAwards-OK-Vertreter und Preisträger von 2014, von links: Franz Liebhart, FCWB-Präsident Markus Fischer, Dressurreiterin Caroline Häcki und IG-Präsident Hanspeter Feller. (Bild Werner Schneiter) Elektronische Abstimmung: Kein Mogeln Bei der vergangenen Austragung konnte erstmals elektronisch abgestimmt werden. «Es wurde zwar kritisiert, dass gemogelt werden könne. Wir sind aber der Ansicht, dass das nicht passiert ist», sagte Hanspeter Feller. Gut angekommen sei das Quiz, und der FC Wettswil-Bonstetten habe seine Nomination mit einem Grossaufmarsch zu einem Vereinsanlass ge-

macht. Kritik und Anregungen, so Feller, seien immer willkommen. Vieles hänge jedoch von finanziellen und personellen Ressourcen ab. Rückmeldungen seien überwiegend positiv. Der Präsident stellte für die kommende Awards-Verleihung einige Änderungen in Aussicht, zum Beispiel im Bereich der Moderation. Dazu wird auf Live-Musik verzichtet, eine neue Homepage aufgeschaltet (www.ssa-affoltern.ch) – und möglicherweise warten die Organisatoren mit einem Über-

Fussballer auf Erfolgswelle – mit dem Pferd aufs Podest Talk mit Awards-Gewinnern Caroline Häcki und Markus Fischer Dass es so wie bisher weiterläuft beim FC Wettswil-Bonstetten, wünscht sich Präsident Markus Fischer. Und Dressurreiterin Caroline Häcki aus Obfelden will an der Schweizer Meisterschaft in zehn Tagen aufs Podest. Die beiden SportsAwards-Gewinner von 2014 stellten sich beim Sponsorenapéro den Fragen von Franz Liebhart. Caroline Häcki ist am 4. März dieses Jahres Mutter eines Mädchens geworden, hat danach das Training wieder aufgenommen und vor zwei Wochen in Aachen einen Wettkampf absolviert. Dressur, weniger bekannt als der Springsport, ist für sie wie Eiskunstlaufen – mit Stilnoten und Pflichtprogramm. Unabdingbar sei die Harmonie zwischen Mensch und Pferd, das während des Wettkampfs nur natürliche Bewegungen mache. Caroline Häcki reitet zwar seit ihrer Kindheit, kam aber von der Leichtathletik zum Dressursport und verfügt heute mit Rigoletto über ein Spitzenpferd, das sie als leistungsbereites Genie bezeichnet, sensibel und aufmerksam. «Ich selber würde mich als Sportlerin mit Geduld und Übersicht bezeichnen», fügte sie

bei. Geduld ist in der Tat gefragt: Kommt das Pferd mit drei Jahren von der Weide, dauert es sieben Jahre bis zur GP-Tauglichkeit. Auch finanzielle Ressourcen sind vonnöten. Auf die Frage, was ein Spitzenpferd kostet, sagte Caroline Häcki in der Garage Hächler: «So viel wie ein Kleinwagen. Dazu kommen monatlich 1500 bis 2000 Franken für Futter und Stallmiete. «Kein einfacher Sport für Sponsorensuche. Zudem kommt, dass man bei einer Verletzung des Pferdes schnell weg ist vom Fenster», so Caroline Häcki. Und Doping? Das komme bei der Dressur selten vor – mehr im Springsport, wo etwa Olympiasieger Steve Guerdat wegen kontaminiertem Pferdefutter Probleme hat.

auf einen zugkräftigen Gegner aus der Super League. Bescheiden sagt Fischer, sein Vorgänger Adrian Gallmann habe das Fundament für den Erfolg des Vereins gelegt. Er zählt inzwischen 340 Junioren und 170 Aktive, die in 21 Mannschaften vereint sind, dazu rund 300 Supporter. Den Grundstein zum Erfolg hat sich der FCWB mit kontinuierlicher Arbeit mit den Junioren gelegt. «Wir haben auch einen guten Vorstand, der viel Zeit investiert», so Fische. Aushängeschild sei natürlich die erste Mannschaft. «Hat sie Erfolg, so wirkt das wie ein Magnet. Wir haben derzeit rund 150 Kinder auf der Warteliste», fügte der Präsident bei. Erfolg sei ausserdem wegen der guten Infrastruktur möglich, dazu wegen der ehrenamtlichen Tätigkeit.

340 Junioren und 170 Aktive Markus Fischer, in Obfelden aufgewachsen und seit drei Jahren Präsident des 1.-Ligisten FC Wettswil-Bonstetten hat erfolgreiche Phasen hinter sich. Die erste Mannschaft ist zwar eher verhalten in die Meisterschaft gestartet, hat sich aber im Schweizer Cup für die Sechzehntelfinals qualifiziert, tritt da gegen das Unterklassige Siders an – und hofft bei siegreicher Rückkehr aus dem Wallis natürlich

Budget von 650 000 Franken Das Budget des FCWB beträgt 650 000 Franken. Gut die Hälfte wird für die erste Mannschaft aufgewendet, ein anderer Teil fliesst in die Juniorenabteilung, die im Übrigen in jeder Kategorie mit mindestens einer Mannschaft in der Coca-Cola-Liga spielt, der höchsten in der Schweiz. Und das Ziel des Vereins? «Dass es so wie bisher weiterläuft», schloss Markus Fischer. (-ter.)

raschungsgast auf. Vieles hängt von den finanziellen Mitteln ab, die von Sponsoren, Gönnern und Gemeinden kommen. «Von den Sportlerehrungen durch die IG Säuliämtler Sports Awards profitieren auch die Gemeinden. Ihre Sportlerinnen und Sportler, welche sie zum Teil gar nicht kennen, werden im Bezirk bekannt gemacht und die Organisation einer Ehrung in den Dörfern wird ihnen abgenommen. Deshalb wäre eine vermehrte Unterstützung der IG Säuliämtler Sports

Awards durch die Gemeinden wünschenswert», sagt der OK Präsident. In den ersten Veranstaltungen haben die Organisatoren kleine Gewinne einfahren können, bei den letzten Austragungen eine «schwarze Null» oder einen kleinen Verlust hinnehmen müssen. «Wir haben noch Reserven, aber ein weiterer Hauptsponsor und zwei bis drei Kategoriensponsoren würden nichts schaden», sagte Hanspeter Feller.

Jetzt Kandidierende melden Award: Vorbereitungen sind angelaufen Die Vorbereitungen auf die Sportlerehrungen 2015 sind angelaufen. Die Säuliämtler Nacht des Sports findet am Freitag, 29. Januar 2016, im Kasinosaal in Affoltern am Albis statt. Bis Ende Oktober 2015 können sich die Kandidaten bei der IG Säuliämtler Sports Awards melden. Mitte November 2015 wird die Fachjury in den Kategorien Männer, Frauen, Männer und Frauen Nachwuchs sowie Teams je Kandidaten nominieren. Anfang Januar 2016 werden die Nominierten präsentiert und die Publikumswahl kann beginnen. Mit diesem Aufruf möchte das Organisationskomitee die Sportlerinnen und Sportler erreichen, welche 2015 ausserordentliche Resultate erzielt haben. Die Jury verfolgt zwar das Geschehen intensiv und hat eine lange Kandidatenliste. Ohne die Mitarbeit der Bevölkerung und der Vereine geht es nicht. Sie sind aufgerufen, Kandidaten direkt zu melden oder sie für eine Anmeldung zu motivieren. An der Wahl teilnehmen können Sportlerinnen und Sportler,

Award 2014: Moderator René Rindlisbacher (rechts) scherzt mit dem Obfelder Gemeindepräsidenten Thomas Ammann. (Archivbild) welche entweder den Wohnsitz in der Region Säuliamt haben oder Mitglied bei einem Verein mit Sitz im Säuliamt sind. Für Sportbegeisterte und Sportvereine ist die Säuliämtler Nacht des Sports der Treffpunkt. Sie haben die Möglichkeit, Sportler besser kennenzulernen, erleben einen tollen Abend und treffen Freunde aus der Welt des Sports. Es gibt viele Gründe, das Datum bereits heute im Terminkalender einzutragen.


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069 2015  

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