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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 68 I 175. Jahrgang I Freitag, 3. September 2021

Digitales Archiv

René Marthaler und Martin Elmiger haben Bilder, Pläne und Literatur zugänglich gemacht. > Seite 3

Qualitätstest

Die Fachstelle für Schulbeurteilung hat die Primarschule Mettmenstetten geprüft. > Seite 3

«Robifest»

Zur traditionellen Feier auf dem Bauspielplatz Affoltern kam diesmal auch ein Dampftraktor. > Seite 5

Schwache Ernte

Nach den Frost- und Hagelschäden sprudelt der Süssmost dieses Jahr nur spärlich. > Seite 9

«Der Kanton hat die Anliegen der Zukunftswerkstatt aufgenommen» Zentrumsgestaltung und neue Verkehrsführung in Ottenbach nehmen Gestalt an Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger äussert sich nach der Online-Präsentation der Ottenbacher Projekte, die im Anschluss an den Bau des Autobahnzubringers realisiert werden, positiv über die Zusammenarbeit mit dem Kanton.

Wieder Party auf der Rampe

«Nala chocolate» ist zu Gast bei der like home genussoase in Affoltern. > Seite 13

Kampfwahl ums Präsidium An der Kirchgemeindeversammlung vom 7. September in Hausen wählt die zu fusionierende Kirchgemeinde Knonauer Amt ihre Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission. Gleichzeitig werden die Kandidatinnen und Kandidaten für die neun Sitze der Kirchenpf lege vorgestellt. Fürs Präsidium stellen sich Sibylle Gloor (Ebertswil) und Doris Habegger (Affoltern) zur Wahl. (red.)

> Bericht auf Seite 5

Oldtimer-Ausfahrt

von Bernhard Schneider Gleich drei Projekte wurden an der Online-Veranstaltung, durchgeführt von der Baudirektion des Kantons Zürich gemeinsam mit der Gemeinde Ottenbach, vorgestellt: Erstens die Kantonsstrasse, die von Jonen nach Rickenbach führt, zweitens die Muri- und die Affolternstrasse, für die künftig die Gemeinde zuständig ist, drittens die neue Zentrumsgestaltung, die südlich des Restaurants Post beidseits der künftig verkehrsberuhigten Kantonsstrasse eingerichtet wird. Ganz unterschiedliche Bedürfnisse mussten dabei miteinander verknüpft werden. Eine Vorgabe lautete, dass der Strassenraum Ausnahmetransporte zulässt. Gleichzeitig hat die 2018 in Ottenbach durchgeführte Zukunftswerkstatt zahlreiche Wünsche formuliert, namentlich flächendeckend Tempo 30 im ganzen Dorf. Dieses Anliegen wurde aufgenommen und so weit als möglich umgesetzt. Zumindest vorderhand bleibt Tempo 50 auf der Zwillikerstrasse sowie auf der Jonenstrasse ab Einmündung Hobacherstrasse bestehen. Gaby Noser: «Als grossen Erfolg kann die Einführung einer Tempo-30Strecke auf der Kantonsstrasse Jonenund Affolternstrasse bezeichnet werden, ab Einmündung Hobacherstrasse bis Abzweigung Affoltern-/Rickenbacherstrasse. Dies wird die Lärmbelastung im

Schoko-Kreationen

Rund 70 Klassiker aus der AutomobilGeschichte werden am Samstagmorgen, 11. September, auf dem Kronenplatz erwartet. Denn hier startet die Rotary Classic, eine 180 Kilometer lange Rundfahrt mit Start und Ziel in Affoltern. Lange mussten sich die Organisatoren nach der gelungenen Premiere im Frühsommer 2019 gedulden. Der Attraktivität der Veranstaltung hat dies allerdings nicht geschadet, so darf man sich auf manche Hingucker freuen. (tst.)

> Bericht auf Seite 16 Im Zentrum laufen alle Fäden zusammen. Die Liegenschaft Dorfplatz 4 (Mitte) wird abgebrochen. An ihrer Stelle soll der Dorfplatz zum Verweilen und Spielen einladen. Bäume, Sträucher und naturnahe Pflanzbeete werden den Platz im Sommer kühlen. Links mündet die abklassierte Muristrasse in die künftig verkehrsberuhigte Kantonsstrasse ein. (Bild bs) Dorf merklich reduzieren, die Sicherheit erhöhen und die Aufenthaltsqualität verbessern.»

Öffentliche Auflage bis 4. Oktober Die Realisierung der drei Projekte erfolgt im Anschluss an die Eröffnung des Autobahnzubringers, die voraussichtlich im Mai 2023 stattfindet. Bis dann bleibt Zeit, um die Mitwirkung der Bevölkerung im gesetzlichen Rahmen zu ermöglichen. Die Pläne für die Neugestaltung der Kantonsstrasse liegen ab heute Freitag, 3. September, bis 4. Oktober 2021 auf. Am 17. September wird das Mit-

wirkungsverfahren für die Sanierung der abklassierten neuen Gemeindestrassen eröffnet. Bis Ende Jahr wird das Vorprojekt der neuen Zentrumsgestaltung fertiggestellt. Das Einwendungsverfahren erfolgt im Januar 2022, im April wird die Bevölkerung über das definitive Projekt im Rahmen einer Informationsveranstaltung orientiert, am 15. Mai 2022 findet die Urnenabstimmung über den Kredit statt, der sich in der Grössenordnung vom 2 Mio. Franken bewegen wird. Als klaren Fingerzeig, dass die Bevölkerung ein neues Dorfzentrum wünscht, wertet Gaby Noser den Gemeindever-

ANZEIGEN

sammlungsentscheid vom 11. April 2019: Mit 111 gegen 1 Stimme genehmigten die Stimmberechtigten den Kredit für das Vorprojekt über 145 000 Franken. Gaby Noser ist überzeugt, dass die Verknüpfung der drei Projekte in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton der Ottenbacher Bevölkerung einen erheblichen Mehrwert bringen wird. Die gemeinsame online-Präsentation kann jederzeit abgerufen werden. Der Link befindet sich auf der Homepage der Gemeinde, ottenbach.ch.

> Weiterer Bericht auf Seite 5

Hohe Kochkunst in der Kantine

Affoltemerin im Finale der Swiss SVG Trophy

Im vergangenen Jahr blieb es Ende August ungewohnt still auf dem Parkplatz des Weisbrod-Areals in Hausen. Die Veranstalter des Rampe Openairs konnten ihr zweitägiges Freiluft-Konzert damals nicht durchführen. Auch 2021 war die Lage lange ungewiss, bis im Juni feststand: Die Rampe darf dieses Jahr wieder gerockt werden. Zwei Monate blieben dem OK für die Vorbereitungen. Diese erwiesen sich als herausfordernd, zum Schutzkonzept gehörten ein umzäuntes Areal, Vorgaben zur Anzahl der Gäste oder ein lokales Testcenter des Spitals Affoltern. Der Aufwand habe sich gelohnt, bilanzierte Nico Langhi nach dem Event. Das Publikum kam zahlreich und liess sich selbst vom Regen nicht aufhalten. (lhä)

Der Hauptgang wird mit einem Rosmarin-Parfüm-Zerstäuber individuell veredelt und flüssiger Stickstoff lässt den Dessert effektvoll «rauchen». Als «Kantinen-Standard» kann das, was sich vergangenen Dienstagmittag in einer Betriebsküche in der Zürcher Agglomeration abgespielt hat, sicher nicht bezeichnet werden. An der Swiss SVGTrophy stellen sich Fachpersonen der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie einem Wettbewerb. Jedes der sechs Finalteams kocht dabei im eigenen Betrieb einen Dreigänger nach definierten Regeln. Die Affoltemerin Jessica Maggetti und ihr Team haben die Messlatte hoch gelegt. Ob das auch für den Sieg reicht, wird sich allerdings erst in drei Wochen weisen. (tst.)

> Bericht auf Seite 8

> Bericht auf Seite 10

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über Pedro Manuel Lopes Da Cruz, geb. 26. Februar 1975, Staatsangehörigkeit: Portugal, derzeit unbekannter Wohnsitz, ehemals wohnhaft an der Zürichstrasse 13, 8932 Mettmenstetten ZH, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 20. Mai 2021 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 23. August 2021 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 13. September 2021 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Menschen, die wir lieben, gehen uns nicht verloren, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Das Leben ist begrenzt, die Erinnerungen unendlich. Wir nehmen Abschied Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir viel zu früh Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter und Nonna

Amelia Tuozzo - Marena 24. November 1961 – 25. August 2021 Sie hat bis zuletzt mit grossem Mut und Tapferkeit gegen ihre schwere Krankheit gekämpft und uns viel zu früh für immer verlassen. Wir sind dankbar für alles, was sie uns beigebracht, gegeben und Gutes für uns getan hat.

Traurig und mit rückblickender Bewunderung für deine Stärke, deinen Sanftmut, deine Liebe, dein positives Denken – kurz, dein wundervolles Wesen, nehmen wir Abschied von dir, liebe Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter

Getrud Bieri-Lotz 27. November 1941 – 26. August 2021

In liebevollem Gedenken: Annette Bieri und Roger Heimgartner mit Kanja Bieri und Nanami Bieri sowie Verwandte und Freunde

Ihre humorvolle, hilfsbereite und liebenswürdige Art werden wir immer in unseren Herzen tragen. Ihre Liebe, Güte und Grosszügigkeit werden wir nie vergessen. Sie hat eine riesengrosse Lücke hinterlassen, die nichts und niemand schliessen kann. In tiefer Trauer: Die Kinder Tiziano Tuozzo und Tamara Turino mit ihren Familien (Tamara, Jeremy, Shanaya und Nico, Alessandro, Morena), Marco Tuozzo, Verwandte, das ganze Milia‘s Team und Freunde

Die Urnenbeisetzung und Trauerfeier beginnen am Mittwoch, 8. September 2021, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hedingen. Traueradresse: Familie Bieri, Hardturmstrasse 360, 8005 Zürich

Die Abdankung fand bereits im engsten Familien- und Freundeskreis im Kloster Einsiedeln statt. Im Namen von Amelia möchten wir gemeinnützige Organisationen unterstützen und den Erlös spenden. IBAN: CH94 0070 0350 0411 1953 5, lautend auf Tamara Turino.

TODESANZEIGE

Traueradressen: Tamara Turino, In Bruggen 19, 8907 Wettswil Tiziano Tuozzo, Isenbachstrasse 20, 8906 Bonstetten

Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Mitarbeiter

Affoltern am Albis, 30. August 2021

Armin Tscharner

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

welcher am 19. August 2021 im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Wir verlieren im Verstorbenen einen treuen, wertvollen Mitarbeiter und einen lieben Kollegen sowie einen unersetzlichen Freund. Armin wird bei uns eine schmerzliche Lücke hinterlassen. Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten. Seinen Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges Mitgefühl und wünschen ihnen von Herzen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Papier- und Kartonsammlung vom 4. September 2021

Zürich, 31. August 2021

KIBAG Geschäftsleitung und Mitarbeitende

Am Samstag, 4. September 2021 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8.00 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: "Komm heim."

Edith Hilfiker geb. Bläuer

Sammelverein: Pfadi Säuliamt

* 17. 11. 1945

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 360 65 39 (ab 12.00 Uhr).

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben.

3. September 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 19. September 2021, 20 Uhr, in der Kirche Ottenbach anschliessend an den Gottesdienst Die reformierten Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden am 19. September 2021, 20 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst) zu einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Ottenbach eingeladen. Traktanden: 1. Pfarrer Volker Schnitzler wird für die Urnenwahl vom 28. November 2021 für den Rest der Amtsdauer 2020 – 2024 vorgeschlagen. 2. Der Wahlvorschlag bezieht sich auf das Teilpfarramt von 30%. Der Antrag und Weisung können auf der Website www.kircheottenbach.ch heruntergeladen werden oder im Sekretariat der Kirchgemeinde (per Telefon: 044 760 47 52 oder per E-Mail: daniela.burkart@ kircheottenbach.ch) bezogen werden. Ottenbach, 31. August 2021 Reformierte Kirchenpflege Ottenbach

† 26. 8. 2021

Patrik und Sibylle Hilfiker Marc Hilfiker Hansjörg Bläuer Verwandte und Freunde Die Beisetzung mit anschliessender Abdankung findet am Dienstag, 7. September, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Patrik Hilfiker, Rosenweg 1, 5623 Boswil Gilt als Leidzirkular.

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Albert Rüfenacht-Grunder 29. April 1937 – 30. Juli 2021

erfahren durften. Sie haben uns tief berührt und schenken uns Trost und Zuversicht. Wir danken für alle persönlichen Worte, jeden stillen Händedruck und tröstende Umarmung. Die vielen Karten mit persönlichen Erinnerungen und die grosszügigen Spenden zugunsten der Spitex haben uns sehr gefreut.

WIR DANKEN VON HERZEN allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen Beweise der Anteilnahme beim Heimgang unserer unvergesslichen

Claire Bachmann-Feusi

Im Besonderen danken wir: – Agnes Christ mit dem Team der Spitex Oberamt für die liebevolle Pflege. – Dr. Ellen Dür und dem Team der Hausarztpraxis für die kompetente medizinische Betreuung. – Esther Gräzer vom Entlastungsdienst der Spitex für die empathische Betreuung. – Irene Girardet Fischer für die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier. – dem Jodlerklub am Albis für die berührende Umrahmung der Trauerfeier.

Das Mitgefühl und die vielen persönlichen Briefe und Karten haben uns sehr berührt und sind uns ein Trost. Ein grosser Dank geht an Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für die tröstenden Abschiedsworte, die uns nochmals durch das ganze Leben unserer lieben Verstorbenen begleitet haben. Herzlichen Dank an die Ärzte und das Pflegepersonal des Zuger Kantonsspitals für die ausgezeichnete Pflege. Einen besonderen Dank verdienen die Spitex Seewadel sowie die Spitex Orchidee für ihre aufopfernde und hilfsbereite Unterstützung. Die wunderschönen Blumen und Beileidskarten sowie die vielen Spenden für späteren Grabschmuck betrachten wir als Ausdruck einer tiefen Verbundenheit.

Wesenmatt, im August 2021

Affoltern am Albis, im September 2021

Die Trauerfamilien

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Gleich zwei Jubilarinnen und ein Jubilar dürfen in den kommenden Tagen feiern – und zwar ihren 80igsten Geburtstag! Die allerbesten Wünsche für gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Affoltern, wo heute Freitag, 3. September, Bärbel Ackermann feiert und am Montag, 6. September, Elfriede Portmann in Obfelden und Rudolf Pfenniger in Affoltern es ihnen hoffentlich gleich tun – herzliche Gratulation!

Zur goldenen Hochzeit Quasi eine Goldmedaille bedeuten 50 Jahre Eheleben! Diese haben sich Margrit und Erwin Steiner in Affoltern verdient und dürfen am Montag, 6. September, feiern – herzliche Gratulation auch von unserer Seite! Bestimmt wird das eine oder andere schöne Foto zur Erinnerung geknipst – gelernt ist schliesslich gelernt! Am Montag feiern auch Susanne und Jürg Kübler-Jost in Obfelden ihr goldenes Hochzeitsfest – eine schöne Feier wünschen wir ihnen!

Zur diamantenen Hochzeit Kaum zu glauben, aber wahr: Vor 60 Jahren, am 2. September 1961, gaben sich Hedi und Ernst Baumann aus Bonstetten das Jawort und feierten gestern das diamantene Hochzeitsfest. Wir gratulieren dem Jubelpaar und wünschen weiterhin schöne, gemeinsame Jahre.

IN KÜRZE «Mint» am Gymnasium stärken Das Projekt «Gymnasium 2022» will an den Zürcher Gymnasien Fächer des «Mint»-Bereichs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) stärken. Der Regierungsrat und der Bildungsrat des Kantons Zürich haben die entsprechenden Änderungen nun gutgeheissen. Sie treten ab dem Schuljahr 2023/24 in Kraft.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 3. September 2021

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«Willkommen im historischen Archiv der Gemeinde Hausen» Die Sammlung der Dokumentation Hausen steht im Internet Weit über 1500 Fotos, Bilder und Ansichtskarten sowie historische Pläne und Literatur schlummerten in den dunklen Räumen des Archivs der Dokumentation Hausen. René Marthaler und Martin Elmiger haben sie nun digital erweckt. Ein grosser Teil der Schätze ist ab sofort für alle im Internet zugänglich. Von Marianne Voss Was nützen historische Dokumente, wenn für die Allgemeinheit der Weg zu ihnen lang und beschwerlich ist? Nur Menschen mit geschichtlichem Interesse oder einem bestimmten Auftrag und ziemlich viel Zeit im Rucksack suchen in der Regel die Archive auf, um in Büchern oder Karteikästen zu schmökern. «Das ist schade», dachten die beiden Hausemer Dorfchronisten René Marthaler und Martin Elmiger. Sie hatten über Jahre hinweg mehr als 1500 Fotos, Ansichtskarten, Bilder, Pläne und eine grosse Anzahl Bücher und Texte zusammengetragen. Alles Dokumente, die das Leben und die Entwicklung der Gemeinde Hausen auf eindrückliche Weise darstellen. Dieser grosse Schatz schlummerte in den Räumen des Archivs der Dokumentation Hausen. Die beiden initiierten in den vergangenen Jahren eine Ausstellung und publizierten zwei Bücher. «Doch das reicht nicht», fand René Marthaler. «Die Öffentlichkeit soll zu diesen spannenden Unterlagen Zugang haben, und zwar rund um die Uhr.» Die Lösung dafür war das Internet. Somit begannen sie, aus dem Bild- und Textmaterial eine grosse Auswahl zu treffen. In intensiver und umfangreicher Arbeit verfassten sie die Beschreibungen und scannten die

Martin Elmiger (links) und René Marthaler präsentieren die neue Website www.dokumentationhausen.ch. (Bild Marianne Voss) Dokumente ein. Ein Grafiker wurde beauftragt, eine Website zu entwerfen.

Herunterladen erlaubt Jetzt ist es soweit. Die Internetseite www.dokumentationhausen.ch kann aufgerufen werden. Auf der Startseite werden die Nutzenden begrüsst: «Willkommen im historischen Archiv der Gemeinde Hausen am Albis.» Die Seite präsentiert sich schlicht und übersichtlich. Eine überschaubare Anzahl von Menüs lädt zum Stöbern ein. Die 1200 publizierten Fotos sind jeweils mit einem kurzen Text beschrieben und können mittels der Lupe vergrössert werden. Die ältesten stammen aus den Jahren um 1890 und wurden von Dr. Rudolf Wagner, dem Arzt im Heilbad Albisbrunn, aufgenommen. Im Zusammenhang mit dem Wellnesstourismus im Bad Albisbrunn entstanden in jener Zeit auch zahlreiche Ansichtskarten, auf

welchen das damals kleine Dorf Hausen dargestellt wurde. Die Fotos, Postkarten oder Bilder sind nach Rubriken geordnet wie zum Beispiel: Kirchen, Schule, Vereine, Häuser, Quartiere, Weiler oder besondere Persönlichkeiten. Wer gezielt etwas Bestimmtes braucht, kann mit einer Suchfunktion arbeiten. Was ganz besonders erstaunt und auch Freude macht, ist der Hinweis: «Die Fotos und Bilder stehen zu Ihrer Verfügung. Sie dürfen heruntergeladen und benutzt werden.» Zur vorhandenen Literatur über Hausen haben die beiden Chronisten ein ausführliches Verzeichnis verfasst, das nach Stichwörtern geordnet und einsehbar ist. Bei Bedarf kann die gewünschte Literatur angefordert werden.

Freiwilligenarbeit Mit dem Aufschalten der neuen Website ist aber nicht Schluss mit Sammeln.

Weitere Bilder und Dokumente sind immer willkommen. Der Hinweis hierzu lautet: «Sie können unser Archiv bereichern, wenn Sie uns Fotos und andere Dokumente zur Verfügung stellen als Ausleihe oder Schenkung.» Für René Marthaler und Martin Elmiger ist jetzt mit der Digitalisierung natürlich ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Um zu diesem Ziel zu kommen, haben sie unzählige Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Gemeinde Hausen. «Die Arbeit an der digitalen Dokumentation hat uns zwar Zeit gekostet, aber auch viel Spass gemacht», betonen sie begeistert. «Wir konnten etwas Nachhaltiges erschaffen und hoffen, dass nun viele andere Menschen sich auch an den interessanten Dokumenten freuen können.» Die neue Website www.dokumentationhausen.ch ist ab sofort zugänglich.

Gute Schule mit Entwicklungspotenzial

Hoher Schaden durch Graffiti

Im Juli 2021 wurde die Qualität der Primarschule Mettmenstetten von der kantonalen Fachstelle für Schulbeurteilung geprüft. Die Resultate wurden allen Mitarbeitenden und der Schulpflege am Donnerstag der letzten Sommerferienwoche präsentiert.

Nicht zum ersten Mal ist die Bahnunterführung in der «Schliffi» in Obfelden in den Fokus von Sprayern geraten. Am 30. August um 20.45 Uhr beobachtete eine Frau, mit dem Velo unterwegs, einen nach ihren Angaben ungefähr 30-jährigen Mann, der mit Farben das Gemäuer «verschönerte». Dieser war ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs. Die Kantonspolizei in Affoltern beziffert den Schaden auf etwa 5000 Franken. Die Polizei befasste sich auch mit Diebstahl auf zwei Baustellen in Affoltern. Zwischen 26. und 30. August bra-

Primarschule Mettmenstetten evaluiert

Der Zeitpunkt der Beurteilung stellte für die Schule eine Herausforderung dar – die Schulanlage eine grosse, laute Baustelle, die Vorbereitungen für den Umzug in die neuen Schulräume für viele schon am Laufen und der ganze Betrieb durch die Einschränkungen der CoronaSchutzmassnahmen gestört. Umso mehr freut es, dass das Evaluationsteam nach Studium von Unterlagen, Interviews und Beobachtungen der Schule ein wertvolles Lob für eine funktionierende, integrierende Schulgemeinschaft ausstellte. Präventionsarbeit, eine bunte Palette an klassenübergreifenden Anlässen und eine gemeinsame Haltung unterstützen eine Atmosphäre, in der sich die Schülerinnen und Schüler ausgesprochen wohl fühlen. Ebenfalls gute Noten wurden für einen strukturierten, schüleraktivierend gestalteten, abwechslungsreichen Unterricht, die Elternzufriedenheit, sowie die aktive Mitwirkung im Elternforum und für die Schulführung erteilt. Dass der Primarschule Mettmenstetten die integrative Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen

pädagogischen Bedürfnissen ein explizites Anliegen ist, wurde nicht übersehen und die umsichtige Arbeit hoben die Prüfenden heraus.

Hinweise in die Planung aufnehmen Neben Lob und Wertschätzung interessieren selbstverständlich auch die Entwicklungshinweise. Im neuen Schuljahr erarbeitet die Schule ein neues Schulprogramm für die nächsten vier Jahre, in welches die Entwicklungshinweise einfliessen können. In der individuellen Lernbegleitung und im binnendifferenzierten Unterrichten – der gezielten Arbeit innerhalb kleiner, homogener Lerngruppen – liegt Entwicklungspotenzial, das sich auch auf eine förderorientiertere, formativere Beurteilungspraxis auswirken sollte. Gemeinsame Haltungen und Vereinbarungen, die im Bereich der Gemeinschaftsförderung Wirkung zeigen, sollten auch in der Unterrichtsentwicklung und der Zusammenarbeit verankert werden. Das Evaluationsteam empfiehlt mit der Unterstützung einer Steuergruppe ein Leitbild zur Unterrichtsentwicklung zu erstellen. Nach der Rückmeldeveranstaltung erhält die Schule zu Handen der Schulpflege und der Schulleitung Mitte September den detaillierten Evaluationsbericht, der nach den Herbstferien dann auch auf der Homepage der Primarschule veröffentlicht wird. Hanspeter Amstein, Schulleitung

Auch Baustellendiebe waren aktiv chen Unbekannte im Seewadelquartier in Affoltern in ein Magazin ein, das in einem Keller eingerichtet worden ist. Sie entwendeten diverse Gerätschaften, unter anderem Schweissgerät, Schweissspiegel für Kunststoff und eine Pressmaschine. Der Wert der Gegenstände lässt sich noch nicht beziffern. Auf einer anderen Baustelle in Affoltern kam zwischen 27. und 30. August ein Computer im Wert von knapp 1400 Franken weg. Die Täterschaft wuchtete die Türe auf. Der Sachschaden beträgt zirka 50 Franken. (-ter.)

Häufige Projektionsfläche für Vandalen: Die Bahnunterführung in der «Schliffi» in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)


Einladung zur gemeinsamen Kirchgemeindeversammlung Die Projektorganisation der Kirchgemeinde Knonauer Amt lädt die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil gestützt auf Artikel 9 und 10 des Zusammenschlussvertrags vom 27. September 2020 zur gemeinsamen Kirchgemeindeversammlung ein am Dienstag, 7. September 2021, 19.30 Uhr Gemeindesaal Weid, Hausen am Albis Es wird folgendes Geschäft behandelt:

Wahl von fünf Mitgliedern sowie des Präsidiums der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2022 – 2026 In Bezug auf das Stimmrecht und die Aktenauflage verweisen wir auf die Einladung zur Kirchgemeindeversammlung gemäss amtlicher Publikation vom 10. August 2021. Kandidaturen für die Kirchenpflege Im Anschluss an die Versammlung stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenpflege vor. Die Wahl der Mitglieder und des Präsidiums der Kirchenpflege findet am 26. September 2021 an der Urne statt. Affoltern am Albis, 30. August 2021 Projektorganisation Kirchgemeinde Knonauer Amt

Ersatzwahl für das Friedensrichteramt für den Rest der Amtsdauer 2021 – 2027 Amtliche Publikation vom 2. September 2021 Für die als Friedensrichterin der Gemeinde Knonau zurückgetretene Viviane Howald-Seitz ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2021 – 2027 zu wählen. In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung sowie §§ 48ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 12. Oktober 2021 Wahlvorschläge beim Gemeinderat Knonau (wahlleitende Behörde), Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat Knonau erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am Sonntag, 13. Februar 2022, eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeinderatskanzlei, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, erhältlich und auf der Homepage der Gemeinde Knonau aufgeschaltet. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 2. September 2021 Gemeinderat Knonau

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Strassenbau: Ottenbach, Öffentliche Auflage Jonen-/Affoltern-/ Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Anhang 2, § 7 der Rickenbacherstrasse Satzungen des Gemeindeverbandes wird Instandsetzung und das Budget 2022 in der Zeit vom 6. bis Radweglückenschliessung 15. September 2021 auf den GemeinBetrifft 8913 Ottenbach Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Instandsetzung, hindernisfreie Bushaltestelle, Radweglückenschliessung Rechtliche Hinweise und Fristen Gemeinde Ottenbach Affolternstrasse 3 8913 Ottenbach Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen, nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche, zur Einsicht auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.tiefbauamt.zh.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interesse berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaft oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen: Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 4. Oktober 2021 Strassenbau-Planauf lagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

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Kontaktstelle Kanton Baudirektion Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren Walcheplatz 2 8090 Zürich Weitere Angaben zur Meldung Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Ottenbach.

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dekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt.

Beschlüsse des Vorstandes werden der Volksabstimmung unterbreitet, wenn 5% der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft. Abwasserverband Kelleramt Der Vorstand

Affoltern am Albis Am 22. August 2021 ist in Schlieren ZH gestorben:

Walter Laubscher geboren am 17. Mai 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 3. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 26. August 2021 ist in Baar gestorben:

Edith Hilfiker, geb. Bläuer geboren am 17. November 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 7. September 2021 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 1. September 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 25. August 2021 ist gestorben:

Amelia Tuozzo geb. Marena

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Projektverfasser: Schnider & Co. AG, Birchstrasse 3, 8906 Bonstetten Projekt: Neubau eines Hühnerstalles für maximal 90 Legehennen, Bleikistrasse 6, 8906 Bonstetten

Maschwanden Bauherrschaft: Dominika und Nikola Grbavac, Dorfstrasse 9, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Strebel GmbH, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Projekt: Abbruch Unterstand und Anbau überdachter Balkon auf Westseite. Ersatz der Fenster sowie Einbau von zusätzlichen Dachfenstern. Fassadensanierung inkl. Dämmung. Dorfstrasse 9, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1040, Zone: Kernzone

Obfelden Bauherrschaft: Julien und Andrea Bardi Bärenacherstrasse 9, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Biopoolanlage mit Terrainanpassungen, Bärenacherstrasse 9, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4062, Zone: W1

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Hanspeter Baur, Ettenbergstrasse 35, 8907 Wettswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: mobiler Hofladen, Kat.-Nr. 3791 Moosstrasse, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3791, Zone: Landwirtschaftszone

geboren am 24. November 1961, von Bonstetten. Die Abdankung fand im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 26. August 2021 ist in Aarau AG gestorben:

Urs Rolf Bosshard geboren am 30. Mai 1950, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Donnerstag, 26. August 2021 gestorben:

Gertrud Bieri-Lotz geboren am 27. November 1941, von Zürich ZH Romoos LU, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. September 2021

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«Ein attraktives Dorf für Familien bleiben» Vorstellung der Strassenprojekte und Zentrumsgestaltung in Ottenbach Seit Jahren plant die Gemeinde Ottenbach eine Erneuerung des Dorfkerns. Nun wird der Autobahnzubringer gebaut, verschiedene Kantonsstrassen werden abklassiert. Dadurch sind nun die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen gegeben, um die Ideen zu konkretisieren. von Bernhard Schneider Daniel Zumbach, Projektleiter Tiefbauamt Kanton Zürich, stellte das Projekt vor, das im Rahmen der flankierenden Massnahmen realisiert wird. Es beginnt an beiden Enden des Dorfes Ottenbach mit Eingangspforten. In Richtung Rickenbach wird der Gehweg verlängert. Tempo 30, Querungen für den Fuss- und Veloverkehr und weitere Massnahmen sollen die Sicherheit erhöhen. Die Kosten für das gesamte Projekt sind mit 7.6 Millionen Franken veranschlagt, wovon 6.1 Millionen auf Bauarbeiten entfallen. Die Bauzeit wird etwa zwei Jahre dauern. Der genaue Baubeginn ist noch offen, da die Bearbeitung von Einsprachen nicht genau terminiert werden kann.

«Kanton nimmt Bedürfnisse der Gemeinden ernst» Tempo 30 werte das Dorf markant auf, erläuterte Kantons- und Gemeinderat Ronald Alder. Einerseits werde dadurch der Verkehrslärm reduziert und die Sicherheit erhöht, anderseits rolle der Verkehr besser, was Staus vermeide. «Es

ist erfreulich, dass der Kanton die Bedürfnisse der Gemeinden zunehmend ernst nimmt, wie das Beispiel Ottenbach zeigt», schloss Roland Alder. Eine Zukunftswerkstatt hatte 2018 die Anforderungen an das künftige Dorfzentrum erarbeitet. 2019 bewilligte die Gemeindeversammlung den Planungskredit. Landschaftsarchitekt Stefan Karlen stellte das ausgearbeitete Vorprojekt vor. Dieses sieht diverse Bäume vor, die den Strassenraum auflockern. «Angesichts der Klimaerwärmung achten wir auf den Schattenwurf, damit der Dorfplatz nicht unnötig aufgeheizt wird.» Ein Thema der Dorf kerngestaltung ist Wasser, ein anderes die Möglichkeit zu spontanen Spielen. Wichtig seien dabei die Beläge des Platzes, führte Karlen aus.

Berliner Kissen und Bauminseln Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger stellte die Konzepte für die «neuen» Dorfstrassen vor: Der Muri- und der Affolternstrasse, die von kantonalen zu kommunalen Verkehrswegen abklassiert werden. Auf diesen beiden Strassen wird ebenfalls Tempo 30 eingeführt. Sogenannte Berlinerkissen können von den Postautos zwischen die Räder genommen werden, während sie Autos abbremsen. Auf der Muristrasse, auf der keine Postautos verkehren, wird an den Kreuzungen mit Rechtsvortritt gearbeitet. Verschiedene Bauminseln sollen das Tempo baulich drosseln. Die aufwärts verkehrenden Velos können rechts von diesen Bauminseln vorbeifahren, ohne abzubremsen. Der Kanton bezahlt der

Gegenüber der Einfahrt Hobacherstrasse in die Kantonsstrasse wird künftig eine Busstation den barrierefreien Zugang zum Öffentlichen Verkehr sicherstellen. (Bild Bernhard Schneider) Gemeinde zusätzlich zur Finanzierung der Sanierung eine Million Franken aus dem Topf der flankierenden Massnahmen.

Vorderhand Tempo 50 auf der Zwillikerstrasse Die Bevölkerung konnte sich online während der Veranstaltung einbringen. Erstes Thema: Weshalb ist auf der Zwillikerstrasse nicht Tempo 30 vorgesehen? Diese Frage sei noch nicht abschliessend geklärt, antwortete Daniel Zumbach. Vorderhand bleibe Tempo 50. Der Kan-

ton beobachte aber und werde bei Bedarf Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit treffen. Ronald Alder ergänzte: «Wir wollen ein attraktives Dorf für Familien bleiben. Dazu gehört, dass die Kinder sichere Wege vorfinden.» Weitere Wünsche aus der Bevölkerung betrafen den Einbau von Glasfaserkabeln, wenn die Strassen ohnehin aufgerissen werden, um die Werkleitungen zu erneuern. In den Tempo-30-Zonen auf den Gemeindestrassen ist das Parkieren erlaubt, lautete die Antwort auf eine weitere Frage. Das Problem von

Schleichverkehr ist auf dem Radar, falls sich entsprechende Befürchtungen bestätigen, werden Massnahmen getroffen. Moderator Sascha Rhyner stellte fest, dass die Eingaben aus der Bevölkerung vor allem Erleichterung über Tempo 30 spiegelten. Ronald Alder äusserte die Überzeugung, dass diese Haltung in der Gesamtbevölkerung mehrheitsfähig sei. «Wir haben uns bemüht, die Anliegen der verschiedenen Anspruchsgruppen auf einen Nenner zu bringen und ich glaube, dass uns dies gelungen ist», schloss Zumbach die Veranstaltung.

Zwei Kandidatinnen für das Präsidium

Fauchen, Pfeifen und Rauchen auf dem Bauspielplatz Affoltern

Neun Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich für die neun Sitze der Kirchenpflege in der Kirchgemeinde Knonauer Amt zur Verfügung. Fürs Präsidium stellen sich Doris Habegger und Sibylle Gloor zur Wahl. Gleichviele Kandidierende wie Sitze sind es auch für die fünfköpfige Rechnungsprüfungskommission.

Am vergangenen Sonntagmorgen wunderten sich vielleicht einige im Jonental ansässige Affoltemer über die durch lautes Pfeifen und Rauchschwaden gestörte Sonntagsruhe. Man fragte sich vielleicht, ob die SBB im Säuliamt nun wieder Dampflokomotiven einsetzen. Bei genauerem Hinsehen (und -riechen) konnte die Quelle für die Lärm- und Geruchsemissionen auf dem Bauspielplatz Affoltern lokalisiert werden, wo nach letztjähriger coronabedingter Pause endlich wieder das allseits beliebte Robifest stattfand. Bei noch genauerem Hinsehen konnte das Fauchen, Pfeifen und Rauchen einem alten Dampftraktor zugeschrieben werden, welcher alle kleinen und grossen Besucher beim Eingang zum Platz auf eine «Weltreise», dem diesjährigen Festmotto, entführte. Nach diversen Einschränkungen beim Reisen und auch bei den Sonnenstunden in den vergangenen Monaten, bot sich für alle Besucher zum Ende des Sommers nun die einmalige Gelegenheit, endlich wieder mal so richtig verreisen zu können. Aber eben: Die Reise beschränkte sich nicht nur auf Schweizer Gefilde, sondern führte in die grosse weite Welt und sogar ein Abstecher auf den Mond war inbegriffen.

Kirchgemeinde Knonauer Amt vor der Wahl Ein Dampftraktor entführte am «Robifest» auf eine Reise

Der Zusammenschluss der Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil erfolgt auf den 1. Januar 2022. Für die neue Kirchgemeinde wird eine Kirchenpflege mit neun Mitgliedern gewählt. Aufgrund der öffentlichen Wahlausschreibung haben sich neun Kandidatinnen und Kandidaten für einen Sitz in der Kirchenpflege beworben. Die Wahl findet am 26. September an der Urne statt. Zwei Drittel der Kandidaturen entfällt auf Frauen und es sind auch zwei Frauen, die sich für das Präsidium der neuen Kirchenpflege zur Verfügung stellen. Es kandidieren Gabriela Baer Berliat (Aeugst), Therese Bommel (Affoltern), Sibylle Gloor (Ebertswil), Doris Habegger (Affoltern), Ruedi Huber (Hausen), Andreas Schmid (Mettmenstetten),

Hanno Schmidheiny (Aeugst), Sabine Schuhmacher (Bonstetten) und Monika Sutter (Affoltern). Als Präsidentin kandidieren Sibylle Gloor und Doris Habegger. Mit Therese Bommel, Ruedi Huber, Hanno Schmidheiny und Sabine Schuhmacher stellen sich vier Personen zur Verfügung, die Erfahrung aus der Kirchenpflege mitbringen. Sibylle Gloor und Hanno Schmidheiny sind zudem Mitglieder der Projektorganisation, die den Zusammenschluss vorbereitet haben. Das Feld der Kandidatinnen und Kandidaten ist ein guter Mix aus Erfahrung, Erneuerung, Geschlechter, Alter sowie beruflicher Erfahrung.

RPK-Wahl am Dienstag Die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission werden an einer gemeinsamen Kirchgemeindeversammlung am 7. September in Hausen gewählt. Zur Wahl stellen sich Stephan Schaub, Aeugst (auch für das Präsidium), Philippe Dietrich (Affoltern), Yvonne IlgFrick (Rifferswil), Ernst Forster (Mettmenstetten) und Thomas Schröder (Mettmenstetten) zur Verfügung. Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenpflege stellen sich der Bevölkerung an der Kirchgemeindeversammlung vom 7. September vor und beantworten Fragen aus dem Publikum. Die Porträts der neun Kandidierenden sowie Informationen zur Kirchgemeindeversammlung stehen unter ref-knonaueramt.ch zur Verfügung.

Doris Habegger (links) und Sibylle Gloor kandidieren fürs Präsidium der neuen Kirchgemeinde. (Bilder zvg.)

Projektorganisation Reformierte Kirche Knonauer Amt

Der Dampftraktor im Einsatz. (Bilder zvg.)

Piranhas und Bodenschätze In verschiedenen Kontinenten und Ländern, im Robifest-Slang auch «Spielposten» genannt, galt es nun, möglichst viele Punkte zu sammeln, was dann im Anschluss zur Erstürmung des Preisstandes legitimierte. Im Amazonasgebiet waren gefrässige Piranhas zu fangen, ohne dabei selber gefressen zu werden. In Afrika galt es, mittels einer auf dem Feuerwehrhelm montierten Wasserspritze den Steppenbrand zu löschen. Für Abkühlung sorgte dann das arktische Iglu, in welchem bei Eises-

Volle Aufmerksamkeit beim Piranhafischen. dunst und Dunkelheit ein guter Tastsinn gefragt war. Durchaus ruhiger gestaltete sich das Edelstein- und Goldsuchen in Australien oder das Spiel mit der japanischen Mega-Kugelbahn-Eigenkonstruktion der Marke «Sumo»! Da Reisen bekanntlich hungrig und durstig macht, fanden sich schon kurz nach 11 Uhr die ersten Globetrotter bei den Verpflegungsständen ein, was die Küchenbrigade trotz kühler Witterung

etwas ins Schwitzen brachte. Aber die aus lokalen und internationalen Spitzenköchen zusammengewürfelte Truppe meisterte auch diese Hürde souverän. Und so musste am Schluss kein Reisender mit leerem Magen den Weg nach Hause antreten. Dies wohl auch nicht zuletzt deshalb, weil der Weg zum Ausgang am Kuchenbuffet vorbeiführte. Verein Bauspielplatz Affoltern


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Freitag, 3. September 2021

Die Musik ist zurück auf der Rampe Nach einjähriger Pause fand das Rampe Openair in Hausen wieder statt Im vergangenen Jahr fiel das Rampe Openair aus. Nun wurde auf dem Weisbrod-Areal wieder gesungen und getanzt. von livia häberling Um kurz nach halb neun tropfte es auf die ersten Köpfe. Nicht zum ersten Mal an einem Rampe Openair spielte das Wetter den Spielverderber. Doch dann... spielten die Gäste einfach nicht mit. Auch nach 21 Uhr an jenem Freitagabend, als sich die Tropfen zu Fäden verdichtet hatten, standen sie zahlreich vor der Bühne und liessen sich von den Klängen von «JPson» und seinen Jungs betören. 655 Personen waren es am ersten Abend. Tags darauf, am Samstag, lief es gar noch besser: Da durften die Veranstalter und die rund 50 Helferinnen und Helfer im Verlauf des Abends 824 Musikfans ein Stoffbändchen ums Handgelenk binden. Überrascht hat dieser Zulauf auch Nico Langhi. Der 26-Jährige zählte schon am ersten Rampe Openair 2013 zur treibenden Kraft, und er gehörte auch dieses Jahr zum Kernteam, das zirka acht Personen umfasste. Als er sich die Wetterprognose angeschaut habe, habe er Bedenken gehabt, erzählt Langhi rückblickend. «Umso mehr hat es mich gefreut, dass sich die Befürchtungen nicht bewahrheitet haben und dass trotz des nassen, kalten Wetters so viele gekommen und lange geblieben sind.» Die zahlreichen Gäste sorgten nicht nur auf dem Openair-Areal für

Die Bands und das Publikum sorgten auf dem Parkplatz des Weisbrod-Areals für ausgelassene Stimmung. Die Rampe-Crew (rechtes Bild, vorne) freute es. (Bilder zvg.) Stimmung: Sie sorgten auch dafür, dass die Veranstalter sich am Schluss über schwarze Zahlen freuen konnten. Und das, obwohl der Eintritt am Rampe Openair gratis ist. Um den Musikanlass möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, setzt das OK seit je her auf das «Give-what-you-want»-Prinzip. Man habe schon mehrmals darüber diskutiert, einen Eintrittspreis festzulegen, sagt Nico Langhi. «Aus meiner Sicht haben wir inzwischen eine Qualität erreicht, die das rechtfertigen würde.» Gebucht waren in diesem Jahr neun Bands und drei DJs. «Wir haben ver-

sucht, ein möglichst vielfältiges Line-up, zusammenzustellen, das auch dramaturgisch ansprechend ist», sagt er, «wir sind easy gestartet, und dann wurde die Musik immer tanzbarer». Um den «Easy»-Teil kümmerten sich am Freitagabend DJ Josh K oder «Kind of Mate», am Samstag waren das DJ Tienne oder auch Ben McNamara. Zu fortgeschrittener Stunde sorgten «Palko!Muski» für Stimmung, die Nico Langhi wegen ihrer Bühnenpräsenz und den gekonnten Rhythmus-Wechseln besonders schätzt. Am Samstag stand mit «The Silver Linings» am früheren Abend eine einheimische

Band auf der Bühne: Die Mitglieder sind aus Hausen, Rifferswil oder Aeugst. Später sang Zian, dessen Songs momentan im Radio rauf- und runtergespielt werden, und schliesslich sorgten «Daens» aus Uri dafür, dass kein Fuss still blieb, wie Nico Langhi erzählte. Doch auch als der Sound allmählich wieder ruhiger wurde, hatte das Publikum noch Energie: «Morgens um halb drei waren in Hausen noch immer 150, 200 Leute am Raven – mega schräg!», freute er sich. Lange war nicht klar gewesen, ob das Rampe Openair in diesem Jahr wieder stattfinden kann. Als man schliesslich Gewissheit hatte, war es bereits Juni

selbstv tverständlichen säkularen Liebesehe und der ebenfalls selbstverständlichen Gleichstellung von Mann und Frau.

Informationen über aktuelle Themen aus sozialdemokratischer Sicht SP-Redaktion: info@spaffoltern.ch www.spaffoltern.ch Spendenkonto: PC 80-55802-5 SP Schweiz: www.sp-ps.ch

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Es ist genug Ehe für alle da! Das Schweizer Parlament hat am 18. Dezember 2020 mit grosser Mehrheit entschieden, dass die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden soll. Diese Gesetzesänderung – die «Ehe für alle» – ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung von homo- und bisexuellen Paaren. Wir stimmen am 26. September darüber ab, weil dagegen das Referendum ergriffen worden ist.

Homo- und Bisexualität sind in der Schweiz gesellschaftlich weitgehend anerkannt. Trotzdem sind gleichgeschlechtlich liebende Menschen in unserem Land rechtlich nicht gleichgestellt, weil sie nicht heiraten können und ihnen somit wichtige Rechte verwehrt bleiben. Gleichgeschlechtliche Paare und ihre Kinder sind weniger gut gesetzlich abgesichert, dies obwohl die Bundesverfassung das Recht auf Ehe und Familie garantiert und jegliche Diskriminierung aufgrund der Lebensform verbietet.

Die «Ehe für alle» fördert die Akzeptanz p Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist eine längst überfällige gesetzliche Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Liebe. Sie hat Signalwirkung für die Gesellschaft, die Arbeitswelt und insbesondere für junge Menschen. Dazu kommt, dass in Ländern, in denen die «Ehe für alle» eingeführt wurde, die Suizidalität unter LGBT-Personen sank und die Vorurteile ihnen gegenüber abnahmen. Die «Ehe für alle» bietet besseren Schutz für Familien und ihre Kinder twürUnterschiedliche Familienentw fe und Familienmodelle sind heutzutage längst Realität und fester Bestandteil unserer Gesellschaft, und sie werden immer

zahlreicher. Die Wissenschaft ist sich zudem einig: Gleichgeschlechtliche Paare sind genauso gute Eltern wie heterosexuelle Paare. Denn Kinder brauchen in erster Linie feste und liebevolle Bezugspersonen, ganz unabhängig von deren Geschlecht oder sexueller Orientierung. Die «Ehe für alle» ermöglicht verheirateten Frauenpaaren den Zugang zu Samenbanken in der Schweiz und die damit verbundene originäre Elternschaft beider Frauen. So haben die Kinder von Geburt an zwei Elternteile. Das ist ein grosser Fortschritt: Diese Regelung stellt das Kindeswohl ins Zentrum, weil die Kinder so auch beim Tod eines Elternteils rechtlich abgesichert sind. Die «Ehe für alle» ist eine folgerichtige Weiterentwicklung Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist eine folgetwicklung einer richtige Weiterentw Institution, die sich stets der Realität und den gesellschaftlichen Werten angepasst hat. Im Laufe der letzten Jahrhunderte hat die Ehe bereits einen massiven Wandel erfahren: Vom rein ökonomitwischen Zusammenschluss entw ckelte sie sich zu der heute

Die Schweiz ist bereit für die «Ehe für alle» Das Parlament, der Bundesrat sowie die überwältigende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (82%) befürworten die Öffnung der Ehe. Auch die nationale Ethikkommission, Familienorganisationen und wichtige Religionsgemeinschaften haben sich ffü ür die «Ehe ffü ür alle» ausgesprochen. Zwar hat die Schweiz in den letzten zwanzig Jahren einen fundamentalen Wertewandel hin zu mehr Akzeptanz und Inklusion von LGBT-Menschen erfahren. Trotzdem ist sie das zweitletzte europäische Land, das die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare noch nicht geöffnet hat. Es ist an der Zeit, dem gesellschaftlichen Wandel endlich Rechnung zu tragen!

– für die Vorbereitung blieben zwei Monate. Das sei ein recht sportlicher Zeitplan gewesen, der jedoch durch die Routine aus den vergangenen Jahren aufgegangen sei. Auch zur Umsetzung des Schutzkonzepts zieht Nico Langhi eine positive Bilanz. Es befanden sich nie mehr als 800 Personen gleichzeitig auf dem eingezäunten Areal, draussen konnten sich Ungeimpfte ohne Zertifikat ausserdem gratis testen lassen. «Wir sind dankbar, dass wir das Rampe Openair in dieser schwierigen Zeit durchführen konnten», sagt Nico Langi. «Das ist keine Selbstverständlichkeit.»

ja

Da gehen wir hin Unterschriftensammlung: Gegen die Abschaffung der Stempelsteuer Samstag, 04. Sptember, 10 bis 12 Uhr, im Heumoss, Bonstetten Die rechte Mehrheit will einmal mehr neue Privilegien für Grosskonzerne im Umfang von hunderten Millionen einführen. Die Konsequenz ist klar: Wir alle werden dafür zahlen. Mit dem Referendum können wir diesen Raubzug gemeinsam stoppen.

Mehr Geld für alle statt für wenige Die Reichen werden immer reicher. Aber nicht weil sie so viel arbeiten, sondern weil sie viel besitzen. Sie beziehen immense Einkommen in Form von Dividenden, Zinsen, etc. Diese Einkommen möchte die 99%-Initiative stärker besteuern.

Das reichste Prozent besitzt fast die Hälfte der Vermögen. Und diese Vermögen werfen hohe Kapitaleinkommen ab. Im Durchschnitt sind das rund 28'000 Franken monatlich, gemäss Berechnungen des Gewerkschaftsbunds (SGB). Hinzu kommt, dass die Vermögenden in den letzten Jahrzenten immer stärker steuerlich entlastet wurden. Der Steuersatz für einen

ledigen Einkommensmillionär sank seit 1984 laut Berechnungen des SGB von gut 38 auf rund 33 Prozent. Und auch die Vermögenssteuern wurden in den letzten zwanzig Jahren um bis zu 60 Prozent gesenkt. Schliesslich haben fast alle Kantone ihre Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen abgeschafft.

grob geschätzt das reichste Prozent, das Vermögen ab etw twa drei Millionen Franken besitzt.

Die 99-Prozent-Initiative will diese Verteilungspolitik korrigieren: Konkret will sie Kapitaleinkommen wie Dividenden, Zinsen, etc. ab einem bestimmten Freibetrag eineinhalbmal so hoch besteuern wie Arbeitseinkommen. Obwohl die Freigrenze nicht im Initiativtext steht, schlägt die Juso eine Freigrenze von 100'000 Franken vor. Von der Initiative wären also nur jene betroffen, die jährlich mehr als 100'000 Franken Kapitaleinkommen kassieren. Das ist

Damit bliebe am Schluss des Monats mehr Geld in der Tasche der 99%. Mehr Geld also für alle statt für wenige.

Das zusätzliche Steuergeld soll laut Initiative rückverteilt werden, um Sozialleistungen zu finanzieren und Leute mit tiefem und mittlerem Einkommen steuerlich zu entlasten.


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. September 2021

Der Süssmost sprudelt spärlich Die Obstbauern sprechen angesichts des nassen Frühlings von einer schwachen Ernte Frost im April, ein verregneter Frühling und Hagelschlag im Juni haben den Obstkulturen zugesetzt. Der Ernteeinbruch ist allerdings je nach Region unterschiedlich. Das Knonauer Amt war jedoch überdurchschnittlich betroffen.

Nur wenige Kundenmostereien Es ist deshalb erstaunlich, dass die «BauernZeitung» für dieses Jahr trotzdem von einer fast identischen Erntemenge bei den Tafeläpfeln sowie bei den Birnen spricht. Insgesamt geht der Schweizer Obstverband (SOV) von rund 120 000 Tonnen Tafeläpfeln aus, was weniger als ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Grosse Ernteausfälle melden

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

Gibt es für Hypotheken tatsächlich eine Altersgrenze? Grundsätzlich gibt es für Hypotheken keine Altersgrenze. In der Regel darf die Hypothek beim ordentlichen Pensionsalter maximal 2/3 des Objektwertes betragen und muss auch mit dem Renteneinkommen – das in der Regel tiefer als das Erwerbseinkommen ist – tragbar sein. Eine vorausschauende Planung ist bei Hypotheken generell essenziell.

Musste in Obfelden nur kleinere Hagelschäden feststellen: Obstbauer Stefan Huber. (Bild Martin Mullis) jedoch die wenigen Mostereibetriebe im Säuliamt, welche je nach Geschäftsmodell Mostobst kaufen und verarbeiten, oder hauptsächlich als sogenannte Kundenmostereien arbeiten, welche die Früchte lediglich pressen und der süsse Saft den Eigentümern wieder überlassen. Hedi Müller von Müllers Buurelädeli in Bonstetten spricht von einem späten Beginn der Mostsaison. Der Betrieb «Müller Most» wird die Mostpresse erst am 9. September in Betrieb setzen. Viele Früchte seien durch den Hagelschlag zu früh und noch unreif von den Bäumen gefallen. Ausserdem benötige der Reifeprozess wegen des ungünstigen Wetters noch eine gewisse Zeit. Um ihre Kunden bedienen zu können, suchen die Müllers jedenfalls noch Obstzulieferer. Der Besitzer der Kundemosterei in Bickwil, Bruno Wittwer, hat seine Mostpresse dieses Jahr erst einmal in Betrieb

Feuerwehr besucht die Bibliothek Wettswil

Das grosse Tanklöschfahrzeug parkierte unübersehbar auf dem Schulhausplatz vor den Toren der Bibliothek und zog bereits vor dem Start der Veranstaltung alle Aufmerksamkeit auf sich. Die über 30 angemeldeten Kinder wollten dann ganz genau wissen, was so ein Feuerwehrauto alles drauf hat. Mathias Baumann und sein Kollege erklärten den gebannt lauschenden Kindern den Gebrauch des Fahrzeugs und der speziellen Schutzbekleidung. Und ja, die Feuerwehr muss täglich präsent sein, nicht nur bei Bränden, auch Was-

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Das familienfreundliche Bauernhaus auf dem Land, die schicke PenthouseWohnung mit Blick über den See, das charmante Reihenhaus am Stadtrand – der Traum vom Eigenheim bringt viele Vorstellungen mit sich. Und in der Regel auch viele Fragen. Deshalb klären wir hier einige davon.

Was ein Löschfahrzeug alles drauf hat In der Bibliothek Wettswil drehte sich am Mittwoch, 25. August, alles um die Feuerwehr. Mathias Baumann, Kommandant der Feuerwehr Unteramt, besuchte mit einem Kollegen und einem Tanklöschfahrzeug die Bibliothek.

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Hypotheken: Fragen und Antworten

von Martin Mullis Im Wallis sprachen die Bauern von einer Aprikosen-Katastrophe und mindestens im Säuliamt sprechen die Obstbauern ebenfalls von einer Missernte. Wegen der Nässe wurde zudem auch ein ausserordentlich hoher Pilzdruck festgestellt. Insgesamt aber verursachte der Frost im April, der nasse Frühling, die Unwetter im Juni sowie der nicht minder regenreiche Sommer keine ertragsreiche Situation bei den Obstkulturen. Im Kompetenzzentrum für Agrarwirtschaft Strickhof erklärt der Leiter der Fachstelle Obst, Hagen Thoss, dass Schäden sehr unterschiedlich festgestellt wurden. Nicht nur regionsweise, sondern sogar auf kleinstem Raum wurden durch einen Hagelzug Ernteausfälle verursacht. Während sogar in der gleichen Ortschaft Kulturen verschont blieben, richtete das Unwetter mit Hagelschlag nur wenige hundert Meter daneben grosse Schäden an. Das Knonauer Amt gehört zur Region mit grossen Schäden.

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genommen. Er rechnet mit einem bis zu 70-prozentigen Ausfall der Anlieferungen. Rund 80 Prozent seiner Kunden nehmen den gepressten Most ihrer Früchte wieder mit. Bereits eine grosse Anzahl früherer Kunden hätten ihm jedoch mitgeteilt, dass sie dieses Jahr keine Früchte ernten konnten. In der Mosterei, wo in anderen Jahren zu dieser Jahreszeit die Presse fast ununterbrochen arbeitete, steht die Maschine Ende August still.

Sturm und Hagel rissen die Früchte von den Bäumen Lediglich an zwei Tagen Ende August nahm Felix Leutert in Maschwanden seine Mostpresse in Betrieb. Er rechnet ebenfalls mit einer grossen Auftragseinbusse. Bei uns hat der Hagel nicht nur die Dächer beschädigt, sondern auch die

Früchte von den Bäumen gerissen, hält er bekümmert fest. Der «Anzeiger» trifft Stefan Huber, Obstbauer in Obfelden, in seiner gut sechs Fussballfelder grossen Obstkultur, die mit Vogelnetzen versehen ist. Er zeigt sich grundsätzlich zufrieden mit dem Ernteertrag, denn er musste lediglich kleinere Hagelschäden am Rand der Obstkultur feststellen. Der durch die Nässe verursachte Pilzdruck bescherte ihm Mehrarbeit, welche aber durch die nicht notwendige Bewässerung etwas kompensiert wurde. Auch er liefert kleinere Mengen seines Tafelobstes, welche mit kleineren Schäden als nicht «kundentauglich» gelten, in der Mosterei ab. In seiner Anlage in Zwillikon, wo hauptsächlich Steinfrüchte angebaut sind, verursachte der Sturm und Hagelschlag jedoch grosse Schäden an den Schutznetzen und deren Halterungen.

«Interdisziplinarität wird bei Ihnen gelebt»

Spital Affoltern: Bestnoten und Qualitätslabel

ser und andere Naturgefahren stellen Herausforderungen dar. Die kleinen Zuschauer hörten gerne, dass die Feuerwehr auch Katzen von Bäumen rettet. Die Ausrüstung des Fahrzeugs war das Thema bei den Kindern. Die beiden Feuerwehrmänner wiesen die Kinder auf die Besonderheiten hin und liessen mal kurz die Sirene dröhnen! Nach diesem spannenden Einblick in den Alltag der Feuerwehr wurde in der Bibliothek die Geschichte vom Finn, dem Feuerwehr-Elch, erzählt. Die Kinder lauschten gespannt und konnten ihr neu erworbenes Wissen gleich anwenden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Schweizer Vorlesetages statt. Dieser wird vom Schweiz. Institut für Kinderund Jugendmedien (Sikjm) zusammen mit zahlreichen Partnern organisiert. Karin Auf der Maur

Ist ein Eigenheim eine gute Vorsorge für meine Familie? Ein Eigenheim gibt Sicherheit – ein eigenes Dach über dem Kopf und ein Zuhause. Ja, es kann eine gute Vorsorge sein. Denken Sie daran, dass sich Ihre Lebenssituation verändern kann – auch unvorhersehbar. Daher sind bei einer Eigenheimfinanzierung die vorausschauende Vorsorgeplanung sowie die Absicherung von Ihnen und Ihrer Familie umso wichtiger. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Hypothek abzulösen? Bei uns können Sie eine Hypothek bis zu 18 Monaten im Voraus abschliessen. Es lohnt sich, die Ablösung frühzeitig anzugehen – insbesondere in Tiefzinsphasen wie heute. Wie sichern wir uns als Paar beim Kauf eines Eigenheims ab? Unabhängig vom Zivilstand ist die gegenseitige Absicherung bei einer Eigenheimfinanzierung essenziell – insbesondere, wenn Sie Kinder haben. Jede Lebenssituation ist anders: Lassen Sie sich für eine individuelle Absicherung persönlich beraten. Gerne beraten Sie meine Hypothekar- und Vorsorgespezialisten. Sehr gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Carmen Kissling, Stationsleiterin Palliative Care, und Markus Minder, Ärztlicher Leiter und Chefarzt Geriatrie und Palliative Care, mit dem neuen Qualitätslabel. (Bild zvg.)

Einblick ins Feuerwehrhandwerk vor der Bibliothek Wettswil. (Bild zvg.)

Wie bleibt die Hypothek auch im Alter noch gut tragbar? Damit Ihre Hypothek auch im Alter tragbar bleibt, ist eine schrittweise Reduktion bis zum ordentlichen Pensionsalter notwendig. Eine vorausschauende Planung ist bei Hypotheken generell wichtig. Denken Sie daran, dass neben der Tragbarkeit im Alter auch Ihre Absicherung und die Ihrer Familie zentral ist.

Visitationen bilden das Hauptinstrument für das Sicherstellen und Verbessern der Weiterbildungsqualität. Die Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie (Sfgg) hat dem Zentrum für Altersmedizin am Spital Affoltern anlässlich ihrer Visitation vom 29. Juni Bestnoten als Weiterbildungsstätte Geriatrie erteilt. Besonders gelobt wurde die gelebte Interdisziplinarität – die enge fachübergreifende Zusammenarbeit von Bereichen wie Akutgeriatrie, Chirurgie oder Psychiatrie und Psychologie.

Weiter hat qualitépalliative, der Verein für Qualität in der Palliativ Care, das Kompetenzzentrum für Palliative Care für seine vorbildliche Arbeit ausgezeichnet. Im Audit wurden 167 von 168 möglichen Punkten erreicht. Besonders anerkannt wurden die interprofessionelle Zusammenarbeit, die patientenorientierte Haltung sowie das Mitbetreuen der Angehörigen sowohl während des Aufenthaltes als auch nach dem Tod des Patienten. Spital Affoltern


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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. September 2021

Eintauchen in die faszinierende Welt der kulinarischen Kombinationen Kochprofi in der Kantine: die Affoltemerin Jessica Maggetti an der Swiss SVG Trophy Auf kreative Art hat Jesssica Maggetti am Dienstag ihre Gäste in eine Welt der Kombinationsmöglichkeiten entführt. Im Rahmen der Swiss SVG Trophy empfing die Affoltemerin mit ihrem Team in der Kantine der SAG in Dietlikon.

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Gerade gelesen: Die Erde rast mit 30 Kilometern pro Sekunde durchs All. Und wir mit ihr! «Immer, wenn du meinst, es geht nicht weiter, geschieht jemand anderem ein Unglück, und du bist wieder froh» (Daphne du Maurier). Das tönt hart. Man könnte auch sagen: «... und du bist erleichtert.»

Eine Freundin lacht: «Mein Mann hat mein neues Kleid bewundert. Dabei hab ich es schon vor zwei Jahren gekauft, aber noch nie getragen.» Eine Bekannte erzählt mir, dass ihre über 90-jährige Mutter letztes Jahr hier im Säuliamt mit Exit gestorben ist. Geistig, auch körperlich noch «zwäg», jedoch psychisch nicht. Unglücklich im Pflegeheim, da sie wegen Corona keinen Kontakt mehr zu anderen Menschen hatte.

Harmonierendes Küchenteam, hier beim Anrichten der Desserts. Von rechts: Jessica Maggetti, Giuseppe Paradiso und Rolf Caviezel im effektvollen «Rauch» des Flüssigstickstoffs. (Bild zvg.) fünf Juroren holen ihre Portionen selber – damit alles mit rechten Dingen zugeht.

Teamwettbewerb stellen sich Dreierteams jeweils in der Küche des eigenen Betriebs. Speziell am Team um Jessica Maggetti: Eigentlich kocht im Alltag nur Dreigänger für maximal zehn Franken sie hier, ihre beiden Teammitglieder Bei der Swiss Automotive Group (SAG) kommen aus anderen Betrieben. Die in Dietlikon fand am Dienstagmittag fehlende Eingespieltheit kompensiert eines von sechs Wettbewerbskochen im die Affoltemerin mit ihrer WettkampfRahmen der Swiss Trophy des Schweizer erfahrung. Gerade erst hatte sie sich in Verbands für Spital-, Heim- und Gemein- Deutschland dem Kampf um den Titel schaftsgastronomie (SGV) statt. Diesem «Koch des Jahres» gestellt – und das Finale der beiden Besten nur hauchdünn verpasst. Vielleicht auch deshalb, weil sie in einer Kantine und nicht in einer Sterneküche engagiert ist. Die Wettbewerbsvorgabe der Swiss SVG Trophy hat es in sich: Es gilt ein attraktives Dreigang-Menü zu kreieren, das eine Suppe mit Hülsenfrüchten und Gemüse, einen Hauptgang mit Geflügel sowie ein Dessert mit einheimischen Früchten umfasst. Pfannenfertig sollte das Menü zwischen 450 und 500 Gramm liegen, bei WarenkosJetzt Kurzten von maximal oder Ferien zehn Franken. lt ha nt fe au n! re ba verein Rosmarin-Parfüm und Stickstoff

Carl, 1 Monat und 1 neues Hobb y Gönnen Sie sich in der Senevita ein paar Tage, Wochen oder Monate Auszeit vom Alltag. Ein Kurz- und Ferienaufenthalt entlastet Ihre Angehörigen, unterstützt den Heilungsprozess nach einem Spitalaufenthalt oder dient schlicht und einfach der Erholung. Es erwarten Sie vielfältige Aktivitäten, interessante Begegnungen, eine ausgezeichnete Küche und – selbstverständlich – bedürfnisgerechte Betreuung. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen: www.senevita.ch Senevita Obstgarten Obstgartenstrasse 9 8910 Affoltern am Albis obstgarten@senevita.ch Telefon 043 322 69 69

August-Tagebuch

Meine 101-jährige Mutter hört Klaviermusik im Radio und erinnert sich: «Das hab ich selber mal gespielt. Ist der dritte Satz einer Sonate von Haydn.» Der Sprecher bestätigt anschliessend diese Ansage.

von Thomas sTöckli Noch sechs Minuten: Jessica Maggetti stellt die Unterteller bereit für den ersten Gang, ein «Suppenduett mit Kichererbsen und Blumenkohl». Noch zwei Minuten: Spätestens jetzt scheint die Anspannung greifbar, noch einmal wird alles überprüft. Die letzte halbe Minute vor dem Start kündigt die Küchenchefin dann selber an und ihr Team bringt sich in Stellung: Giuseppe Paradiso mit dem Spritzsack fürs Kichererbsen-Püree, Rolf Caviezel mit dem Coca-Cola-Schaum, der über die Blumenkohlcrèmesuppe drapiert wird, welche die Chefin selber in die Tassen dosiert. Und pünktlich um 12 Uhr legen sie los. Die erste Portion wird abgewogen und geht an den Fotografen, der die Kreationen dokumentiert. Die weiteren werden, gekrönt mit einem Knäckebrotriegel, an die Gäste verteilt, mit der Einladung, die Komponenten doch nach eigenem Geschmack zu kombinieren. Unter den rund 60 Gästen sind Sponsoren, Partner, Journalisten sowie Kollegen, Freunde und Familienmitglieder des Küchenteams. Die

ZWISCHEN-RUF

Ziemlich genau eine halbe Stunde nach der Suppe geht bereits der zweite Gang raus: roter und gelber Randen, zartes Pouletbrüstchen – nur ganz kurz angebraten und dann schonend durchgegart –, Pouletpralinés und Federkohl-Risotto. Dazu werden den Gästen zur individuellen Verfeinerung eine Sauciere mit Malzsauce sowie ein Rosmarin-Zerstäuber gereicht. Und als Dessert folgt nochmals eine gute halbe Stunde später «Birnenvarianten mit schwarzen Ko-

kosgranulaten und Schlorziflade». Ein Highlight an diesem Gang: der Birnenschnee wird mit flüssigem Stickstoff zum «Rauchen» gebracht. Die Gäste zeigten sich von den kulinarischen Kreationen sicht- und hörbar angetan. Die fünf Juroren, alle ausgezeichnete Küchenprofis, bewerteten allerdings nicht nur das Geschmackliche. Schon bei den Vorbereitungsarbeiten schauten sie ganz genau hin: Die Eingabe der Rezepte und das Mise à Place gehörten ebenso zum Gesamtbild wie das Kochtechnische und die Garmethoden, das Wirtschaftliche, das Hygienische und die Organisation: «Arbeiten sie als Team gut zusammen oder wirken sie als Einzelkämpfer», konkretisiert Juror Lorenz Wegelin. Nicht zuletzt geht es auch um Kreativität, etwa in der geschmacklichen Kombination von Bestandteilen, aber auch in der Präsentation. In der Vorbereitung wirkte das Team um Jessica Maggetti erstaunlich ruhig und unaufgeregt. Und bei allem Ehrgeiz achtete die Küchenchefin auch auf ihr Team, schickte Lehrling Jan Hüppi vor dem Essen noch einmal an die frische Luft oder achtete darauf, dass die Service-Frauen vor dem Briefing genügend Zeit hatten, selber etwas zu essen. Selbst als ein unangemeldeter Gast auftauchte, zaubert sie ein zusätzliches Menü aus dem Hut: «Wir sind Köche, wir müssen improvisieren können», betonte sie.

Entscheidung in drei Wochen Das grosse Engagement seiner KantinenBetriebsleiterin ist auch ihrem Chef Arnold Marty, CEO der SAG Schweiz, nicht entgangen: Für die Firma seien die Erfolge von Jessica Maggetti eine grosse Ehre, sagt er und betont auch, wie sie sich tagtäglich ins Zeug lege. Grad in der aktuellen Zeit sei die Kantine als Begegnungsort, wo man sich treffen und austauschen könne, wichtig. «Das ist Teil unserer Unternehmenskultur», betonte Marty. Nach dem Wettbewerbskochen zeigt sich Jessica Maggetti zufrieden: «Wir hatten es genial miteinander», lobte sie die Zusammenarbeit. Das erste Feedback von der Jury hat das Küchenteam noch vor Ort erhalten. Darüber darf allerdings noch nichts verraten werden. Wie gut es im Wettbewerb abschneidet, das hängt nun von den fünf Mitbewerbern ab. Am 24. September soll das Resultat vorliegen. Dem Gewinnerteam winkt ein Preisgeld von 3000 Franken, ein Diplom und die Teilnahme an einem internationalen Kochwettbewerb. Für die Zweitplatzierten gibt es immerhin noch 2000, für die dritten 1000 Franken.

Meine bald 5-jährige Enkelin, hier zu Besuch, ist sooo munter. Besonders am Abend, wenn sie ins Bett soll. Gestern hat sie um 21 Uhr nacheinander 22 Purzelbäume geschlagen. Mein Bruder setzt bei meinem Rosenbogen eine Clematis ein. «Ihr hattet doch früher ebenfalls eine, die sich seitlich von Eurer Garage hochrankte», erinnere ich mich. «Das war keine Clematis, das war eine äh – äh -» Bruder und Frau kommen nicht auf den Namen. Überlegen hin und her, schauen im Handy nach. Ohne Erfolg. Beim Znacht wird vom Einpflanzen der Clematis berichtet. Unsere Mutter meint: «Ihr hattet damals vor Eurem Haus ebenfalls eine Kletterpflanze, den Knöterich, und weshalb lacht ihr so?» Schulferien und die Eltern gestresst. Fünf Wochen lang Kinderprogramm machen! Ich erinnere mich an meine eigene Jugend: Ich bin einfach auf die Strasse gegangen. Da waren stets andere Kinder und man hat Federball gespielt oder Karten auf der grossen Treppe vor unserer Haustür und und und... Eine Bekannte musste neulich in München in einem Hotel übernachten. «Es ist ein sehr grosses Hotel und ich war der einzige Gast. Wegen Corona. Das war sooo unheimlich!», erzählt sie. Ein Jurist, frisch pensioniert, sagt zu mir: «Endlich kein Streit mehr!» Schlechte Gedanken möcht’ ich ertränken, doch ach – sie können schwimmen. Der Zürich-Zoo gehört gemäss der Beurteilung eines Experten mit Wien und Leipzig zu den drei besten Zoos Europas. In den 25 vergangenen Jahren wurden über 250 Millionen Franken für neue Anlagen ausgegeben. Ich telefoniere der Rentenversicherung meiner Mutter. Es heisst: «Alle Leitungen sind besetzt.» Man solle «online» kommunizieren. Ich will gerade abhängen, da meldet sich eine Frau «Rentenanstalt Köln!». Ich sage: «Oh, super, dass Sie abgenommen haben!» Sie hört nicht mehr auf zu lachen und meint dann: «Ich nehm pausenlos den Hörer ab.» Dass eine Telefonistin so laut und lange lacht, unglaublich! Jetzt ist es wieder bestätigt: Die Kölner sind Frohnaturen. Die junge «Anzeiger»-Journalistin Livia Häberling hat ihre letzte August-Reportage mit einem tollen Satz begonnen, einem Satz, der nicht nur für den Schuleintritt passt: «Manchmal ändert sich über Nacht mehr als nur der Wochentag.» Ute Ruf


Forum

Freitag, 3. September 2021

Für ein gelassenes Kathrin Störi in den Gemeinderat Miteinander Generalversammlung der SVP

Auch in Affoltern wurde geradelt, «Anzeiger» vom 31. August.

Mit Begeisterung habe ich mich am Freitagabend auf mein nicht motorisiertes Zweirad geschwungen und bin spontan auf dem Marktplatz in der Begegnungszone auf einen Haufen Velofahrerinnen und -fahrer gestossen. Kurz entschlossen habe ich etwas über den netten Treff nachgefragt, worauf man mich animiert hat, doch auch am «Critical Mass» teilzunehmen. Ich habe es als eine wunderbare Gelegenheit empfunden, gemeinsam durch die Gassen Affolterns zu steuern und auf eine Form der Fortbewegung aufmerksam zu machen, der meines Erachtens viel zu wenig Raum geboten wird. Leben wir doch in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und gegenseitiger Respekt immer mal wieder für reichlich Gesprächsstoff zu sorgen vermögen. Nun lese ich jedoch im «Anzeiger» vom 31. August über verärgerte Mit-Verkehrsteilnehmende, kleinere Gefühlsexplosionen, grobe Verstösse gegen die Verkehrsordnung wie links an der Fussgängerinsel vorbeifahren und wetternde Zeitgenossen am Stammtisch. Leicht irritiert darüber, ob ich mich wohl doch besser von der Bewegung distanziert hätte, stricke ich meine Gedanken. Wie viele Menschen hatten vor hundert Jahren schon ein motorisiertes Fahrzeug im Stil eines Autos? Wie war wohl der Zustand der Strassen zu dieser Zeit? Konnten Kinder auf einer Dorfstrasse in Affoltern ihrem Spiel nachgehen? Woher kommt die Selbstverständlichkeit, dass Strassen für den motorisierten Verkehr reserviert sind? Rechtfertigt die Bezahlung des Strassenunterhalts durch Verkehrsabgaben von Autofahrerinnen und -fahrern das Anrecht zur alleinigen Nutzung der Strassen? Ich weiss es nicht. Was ich aber sicher weiss ist, dass ich die sehr friedliche Ausfahrt auf wunderschön geschmückten Fahrrädern mit einem bunt gemischten Haufen Menschen aller Altersklassen sehr genossen habe. Ich bin auch am nächsten letzten Freitag im Monat wieder mit von der Partie. Und ganz nebenbei hoffe ich, besinnt sich der oder die eine unter den Verkehrsteilnehmenden zurück auf den gegenseitigen Respekt, die Sicherheit aller und ein friedliches, gelassenes Miteinander auch im Strassenverkehr. Pascal Fässler, Affoltern

«Strassenverkehr» auf dem Trottoir Auch in Affoltern wurde geradelt, «Anzeiger» vom 31. August. Ich staune zu lesen, dass die Velo-Bewegung «Critical Mass» auch im Säuliamt angekommen ist und ich frage mich warum. Selbst war ich Autofahrerin, Velofahrerin und bin Rollerfahrerin und Fussgängerin seit nunmehr 25 Jahren in Affoltern und auch mehrmals in der Woche in Zürich unterwegs. Die Verkehrssituation ist in Affoltern eine ganz andere als dort, auch wenn die Stadt gewachsen ist und durch die Center mehr Menschen anzieht (auch durch die Anbindung an die Autobahn). Aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen. Ich hoffe, dass bei dieser Demo nicht auch diejenigen mitgefahren sind, denen ich regelmässig auf dem Trottoir zwischen Kantonalbank und Kreisel begegne. Egal ob Menschen aus der Bank, dem Postamt oder den anderen Geschäften kommen, stets fahren einem Velofahrer vor die Füsse. Besonders flott sind dann die lieben Herrschaften mit dem E-Bike unterwegs. Aber anmerken, dass sie sich auf dem Trottoir bewegen, darf man nicht! Dann gibt es so richtig Ärger. Bis der «Strassenverkehr» auf dem Trottoir landete, empfand ich ihn nicht als Bedrohung und ich finde, der Verkehr hier im Ort ist soweit erträglich, dass man getrost mit dem Velo die Strassen nutzen kann. Barbara Grohé, Affoltern

Mettmenstetten. Letzten Freitag, 27. August, holte die SVP Mettmenstetten ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung nach. Wie schon letztes Jahr entschloss sich der Vorstand, die GV mit dem beliebten Grillabend zu kombinieren. Dies stiess bei den zahlreich erschienenen Mitgliedern auf Akzeptanz. So wurden die statutarischen Geschäfte in kurzer Zeit und ohne grössere Diskussionen durchgewinkt. Der Jahresbericht des Präsidenten wurde von den Anwesenden einstimmig genehmigt, ebenso die Rechnung 2020 und der Revisorenbericht. Die Höhe der Jahresbeiträge und das Jahresprogramm fanden ebenfalls uneingeschränkte Billigung. Bei den Wahlen in den Vorstand wurden die zur Wiederwahl stehenden Ursula Junker, Christoph Niederer und Othmar Zimmermann einstimmig für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren wieder gewählt. Als Ersatz für den nach Obersaxen weggezogenen Bruno Röllin hat sich erfreulicherweise Hanspeter Kern, Stockweid, zur Mitarbeit im Vorstand zur Verfügung gestellt. Die Anwesenden wählten ihn ohne Gegenstimme und mit Akklamation, aus Überzeugung, dass seine jugendliche Dynamik und seine Spezialkenntnisse für den Vorstand eine willkommene Verstärkung bedeuten. Der Präsident orientierte sodann ausführlich über die von vielen Rücktritten geprägten Behördenwahlen 2022.

Gemeinderatskandidatin Kathrin Störi. (Bild zvg.)

Er freut sich, den Anwesenden Kathrin Störi vorstellen zu können, die sich schon definitiv für eine Kandidatur als Gemeinderätin entschlossen hat. Sie ist als Naturheilpraktikerin im Gesundheitszentrum Gut tätig und dadurch im Dorf keine Unbekannte. Die SVP ist froh, mit ihr eine intelligente und fähige Persönlichkeit in den Wahlkampf schicken zu können. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung sorgte Otto Schmid mit seinen feinen Grilladen für Begeisterung und zum Dessert sorgten Kaffee und selbst gebackene Kuchen sowie andere von den Mitgliedern selbst verfertigte Leckereien für weiterhin gute Laune. Damit fand der informative und gleichzeitig gemütliche Abend einen harmonischen Abschluss. SVP Mettmenstetten

«Love is love» und «höhere Steuern für die Superreichen» Abstimmungen vom 26. September. Egal welches Geschlecht, für uns zählt jede Liebe gleich viel, und deshalb stehen allen die gleichen Rechte zu. Gleichgeschlechtliche Liebe ist längst gelebter Alltag und soll im Zivilstandsregister genau gleich abgebildet sein wie diejenige von heterosexuellen Paaren. Die «Ehe für alle» ist die logische Konsequenz des gesellschaftlichen Wandels. Als eines der letzten europäischen Länder muss die Schweiz dringend nachziehen. Die «Eingetragene Partnerschaft» ist ein veraltetes, diskriminierendes Ehe-Ersatzmodell und muss ersetzt werden. Sie enthält gleichgeschlechtlichen Paare gewisse Rechte vor, die an eine Ehe gebunden sind (Einbürgerung, Adoptionsrecht, Sozialversicherungen). Zudem soll die Elternschaft allen Paaren offenstehen. Kinder brauchen liebevolle Bezugspersonen, und das hängt nicht vom Geschlecht ab. Das Prinzip der «Ehe für alle» ist simpel: Gleiche Rechte und Pflichten für Paare aller Geschlechter. Diese Änderung des Zivilgesetzbuches fand eine grosse Mehrheit im Parlament. Also: Ja!

Die 99 %-Initiative (Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern) verlangt, dass Kapitaleinkommen stärker besteuert werden. Die daraus resultierenden Einnahmen sollen Personen mit tiefem oder mittlerem Einkommen zugutekommen. Das Gesamtvermögen in der Schweiz nimmt stetig zu, doch der Wohlstand ist zunehmend ungleich verteilt. Die Superreichen besitzen die Hälfte aller Vermögen. Dank der Initiative sollen nur diese Reichsten im Land stärker besteuert werden. Von den daraus erzielten Mehreinnahmen profitieren die anderen 99 % der Bevölkerung: Entweder werden die Steuern oder die Krankenkassenprämien gesenkt oder die familienexterne Kinderbetreuung ausgebaut. Gehören Sie zu den Reichsten der Schweiz? Wir auch nicht. Darum ist es in jedem Fall sinnvoll, bei dieser Initiative ein Ja in die Urne zu legen. Und übrigens: Am Sonntag, 5. September, 14 bis 16 Uhr veranstalten wir die 4. GrünFahrt mit dem Velo durch Obfelden. Treff 14 Uhr Haltestelle Toussen (siehe www.gruene-zh.ch/aktuell-1). Grüne Bezirk Affoltern

Lebensretter werden Schütze deinen Nächsten wie dich selbst, Kantonsratskolumne vom 13. August. GLP-Kantonsrat Ronald Alder erwähnte zurecht die Wichtigkeit der Corona-Impfung für unser alltägliches Zusammenleben. Impfungen nützen generell nicht bloss Geimpften. Sie schützen auch ungeimpfte Kontaktpersonen und helfen, regionale Krankheitsausbrüche zu begrenzen oder zu verhindern. Deshalb sind Impfungen für die öffentliche Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft von Bedeutung. Bereits 51 % der Schweizer Bevölkerung sind vollständig geimpft. Das ist noch zu wenig, und doch haben alle, die sich schon impfen liessen, dies mit gutem Grund getan: Die Schweiz hatte im Jahr 2020 nämlich die

höchste Übersterblichkeit aufgewiesen seit der Spanischen Grippe im Jahr 1918 – einschliesslich aller saisonalen Grippespitzen und Hitzewellen. Corona ist somit ein reales Gesundheitsrisiko! Trotz meinem Impfaufruf möchte ich betonen, dass eine liberale und demokratische Schweiz eine freie Meinungsbildung zulassen darf und soll. Unser Gesundheitswesen bietet einfache Möglichkeiten, sich fachgerecht über Sinn und Zweck sowie Wirkungen und Nebenwirkungen der Corona-Impfung zu informieren. Wenn Sie sich informiert haben, empfehle ich Ihnen dankend: Werden auch Sie jetzt zum Lebensretter, zur Lebensretterin und lassen Sie sich impfen! Fabian Kraxner, Hedingen, Arzt, Vorstandsmitglied Grünliberale Knonaueramt

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Sicherheit für Regenbogenfamilien Gleichheitswahn, Leserbrief vom 24. August. Die Ehe hat sich schon immer mit der Zeit verändert. Bei den Germanen war die Ehe mit mehr als einer Person nicht unüblich. In der Antike entwickelte sich die Ehe zu einer monogamen Beziehung zwischen Mann und Frau. Im 20. Jahrhundert wurde die Ehe meist aus politischen und finanziellen Gründen eingegangen und galt für viele Frauen zugleich zwangsläufig als Ausstieg aus ihrem Beruf. Nun im 21. Jahrhundert gibt es schon zahlreiche Staaten, die es gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglichen, eine Ehe einzugehen. Darum ist die «Ehe für alle» ein wichtiger Schritt für die Schweiz mit der Zeit zu gehen und eine Chance, ein Zeichen zu setzen für die Gleichstellung von homosexuellen Menschen und gegen die Diskriminierung, die sie in ihrem Alltag erleben müssen. Wie zum Beispiel die Einbürgerung. Im Moment wird diese homosexuellen Partnerinnen und Partnern erschwert oder

gar verunmöglicht, wegen ihrer Liebe zum anderen Geschlecht. Niemand kann ändern, zu wem man sich hingezogen fühlt. Trotzdem ist die Sexualität für viele Menschen in unserer heutigen Gesellschaft immer noch ein wichtiger Aspekt, der ihre Entscheidungen beeinflusst. Darum ist die kommende Abstimmung umso wichtiger, um die Akzeptanz in unserer Gesellschaft zu fördern und zu erreichen, dass sich alle Menschen wohlfühlen, eingeschlossen der Lgbtq+ Community. Auch die Adoption wird gleichgeschlechtlichen Paaren momentan verunmöglicht, obwohl diese Einzelpersonen (jeglicher sexuellen Ausrichtung) gewährt wird. Somit sind Regenbogenfamilien in der Schweiz nicht rechtlich abgesichert. Dies können wir ändern. Stimmt darum am 26. September Ja für die Ehe für alle. Paula Langsch, Anna Stüdeli, Katharina Leonhardt, Timea Bachmann, Nadia Ehmann, Schülerinnen Kanti Limmattal Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ehe.

Niemand darf diskriminiert werden Gleichheitswahn, Leserbrief vom 24. August Unter dem Titel «Gleichheitswahn» verurteilt Toni Bortoluzzi unser legitimes Bestreben nach gleicher Behandlung. Er erwähnt Art. 14 des Grundgesetzes, der lediglich sagt: «Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet.» Und nicht wie er dazudichtet «die Ehe ist die Verbindung zwischen Mann und Frau». Letzteres wollte die CVP bei der Abschaffung der Heiratsstrafe in die Verfassung reinschmuggeln, ist aber genau deswegen gescheitert! Das steht mit keinem Wort im Gesetz. Was hingegen im Art. 8 «Rechtsgleichheit» steht: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, ... der Lebensform...». Genau hier sind wir diskriminiert! Das Argument «die Besonderheit der Familie und Ehe» (welche Besonderheit?) soll geschützt werden oder Argumente wie «Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren werden mehr gemobbt» sind lächerlich und unhaltbar. Kinder

in Regenbogenfamilien entwickeln sich eher selbstsicherer und selbstbewusster, da sich die gleichgeschlechtlichen Eltern in ihrem Outing-Prozess schon ein gesundes Mass an Selbstsicherheit und Verteidigungsstrategie zulegen mussten und dies den Kindern weitergeben. Kinder, die eine Brille tragen müssen, dick sind oder deren Eltern sich keine trendigen Marken-Kleider und Sneakers für ihre Kinder leisten können, werden gemobbt. Meinen Sie, Herr Bortoluzzi, eigentlich noch immer, dass Schwule, Lesben etc. (immerhin ca. 10 % der Bevölkerung) «fehlgeleitet, unnatürlich und abnormal» sind und bei uns «ein Hirnlappen verkehrt läuft», wie Sie das 2014 im Beobachter erklärt haben? Wir tun niemandem weh! «Familie und Ehe» werden in keinster Weise geschwächt. Wir werden aber sehr wohl in unserer Würde verletzt sowie in der Rechtsgleichheit eingeschränkt! Lassen Sie uns einfach die gleichen Rechte bekommen. Hören Sie auf, uns mit traditionalistischen und fadenscheinigen Aussagen zu diskriminieren! Raffaele Maccabiani, Obfelden

Nicht alle ganz gleich vor dem Gesetz Ehe für alle, Leserbriefe zur Abstimmung vom 26. September Den wichtigsten Satz meiner Nein-Empfehlung haben die Befürworter lic. jur. Jann und Jonas Gross in ihren Beiträgen geflissentlich übersehen. Es geht um den bisher politischen und gesellschaftlichen Grundsatz: «Gleiches ist gleich, Ungleiches ist aber nach Massgabe der Ungleichheit ungleich zu behandeln.» Mit der Vorlage «Ehe für alle» wird dieser bisher gültige Grundsatz massiv beschädigt. In Artikel 8 der Bundesverfassung gibt es eben nicht nur Absatz 1 «Alle sind vor dem Gesetze gleich», sondern ergänzend dazu die Absätze 2 bis 4, die Absatz 1 präzisieren und relativieren. Die Vorlage «Ehe für alle» führt zu völlig absurden bestehenden gesetzlichen Bestimmungen. So werden, um ein Beispiel zu nennen, die Lesben-Ehepartnerinnen beim Hinschied einer der Ehepartnerinnen die Witwenrente erhalten, während für Homosexuelle bei gleicher Voraussetzung keine Witwerrente in Aussicht steht. Der Anspruch wird im Gesetz unterschiedlich nach Geschlecht beurteilt. Nach wie vor auch das Rentenalter. Die Behinderten-Gesetzgebung versucht, Ungleichheiten zu mindern, ohne die Gleichheit herstellen zu können. Kinder von Lesbenpaaren haben laut Abstimmungsvorlage erst im Alter von 18 Jahren Anspruch, den Vater kennen zu lernen usw. Wenn schon sollte

in der Verfassung der geänderte Grundsatz der Ehe für alle Aufnahme finden und die Gesetze entsprechend angepasst werden. Stattdessen wird gewurstelt und zurechtgebogen und eine gesellschaftlich völlig absurde Rechtssituation geschaffen. «Für alle oder für keine»? – Leserbriefschreiber Hegetschweiler hat nicht unrecht. Es ist leider so, dass die kleinste Zelle des Staates, die Ehe von Mann und Frau und die Familie, durch Scheidungen, aufenthaltsorientierte Ehen mit Ausländerinnen und das Zusammenleben von unverheirateten Paaren bereits heute geschwächt ist. Das heisst aber nicht, dass mit der Aufnahme der Ehe für Gleichgeschlechtliche eine weitere Schwächung zuzulassen ist. Darum Nein zur Ehe für alle! Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Beiträge zu den Vorlagen vom 26. September müssen die Redaktion bis Freitagmittag, 17. September, um 12 Uhr erreicht haben. (red.)


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Gymfit Affoltern setzt auf hochwertige Leistungen Das Gymfit Affoltern a.A. hat die Preise für die Mitglieder gesenkt, will das Angebot weiter ausbauen und setzt nach wie vor auf qualifizierte Mitarbeitende. Dies ist die Antwort auf die Austritte, die der zweite Lockdown der Fitnessbranche beschert hat. «Viele Menschen befinden sich in einer Zwickmühle», stellt Sonny Schönbächler fest, «sie haben aufgrund der Unsicherheit, wann Trainings wieder möglich sind, das Fitnessabo gekündigt, stellen fest, dass ihnen der Mangel an Bewegung gesundheitlich zusetzt und schieben den Wiedereintritt immer weiter auf. Dabei benötigen sie so rasch als möglich Unterstützung, um Gewicht, Kreislauf, Zuckerhaushalt unter Kontrolle zu behalten.»

Gesundheit an erster Stelle Im Gymfit steht die Gesundheit an erster Stelle. Auf der Grundlage eines Beweglichkeits- und eines Stoffwechseltests können erste Ziele gesetzt und ein Trainingsprogramm festgelegt werden. Die Wiederholung der Analyse in sinnvollen Zeitabständen erlaubt die Kontrolle der Zielerreichung. «Es kommt auf Trainingsmix, -umfang und -intensität an», führt Geschäftsführerin Susanne Theofanidis aus, «denn letztlich benötigen alle Menschen, ob jung oder alt, ob sie als Hauptziel Spitzenleistungen oder Schmerzbekämpfung fokussieren, dasselbe, nämlich regelmässige Bewe-

Seit 2008 nutzt das Gymfit die Räumlichkeiten im SomaSana. Partnerschaften mit der Physiotherapie und Massage Affoltern und künftig vielleicht einer sportmedizinisch ausgerichteten Gemeinschaftspraxis sorgen für Win-Win-Situationen.

der andere ziehen den Freihantelbereich oder den Kraft-Circle vor. Besonders bei Senioren ist das moderne Gleichgewichts-, Stabilitäts- und Koordinationstraining auf dem SensoPro beliebt. Auch im Ausdauerbereich stehen individuelle Ergometer zur Verfügung, die kombiniert werden können mit Ausdauertraining

Gymfit-Geschäftsführerin und -Ausbildnerin Susanne Theofanidis, flankiert von Lea Götschi und Noël Loosli, die diesen Sommer mit den Noten 5.5 und 5.2 ihre Ausbildung als Fachleute Bewegungs- und Gesundheitsförderung abgeschlossen haben.

gung, Stärkung des Kreislaufs und des Immunsystems sowie Rumpfstabilität, die Stürze vermeidet, gegen Rückenbeschwerden hilft, die Atmung verbessert. Doch um das Richtige für die Gesundheit zu unternehmen, benötigen die meisten fachliche Unterstützung.»

Individuelle Ziele Jedes Mitglied wird im Gymfit von den kompetenten Mitarbeitenden individuell beraten und betreut. Die einen besuchen für den Kraftaufbau Yoga und California Pilates, andere Pump, wie-

wie Indoor Cycling, Crosstraining, M.A.X. oder Crush-it. Es ist die richtige Kombination von Einzelund Gruppen-, Kraft- und Ausdauertraining, die zur Erreichung der individuellen Ziele führt. Wichtig ist, am Training Spass zu haben, denn je grösser die Motivation, desto lockerer der Weg ins Training. Die einzelnen Angebote sind auf www.gymfit-affoltern.ch beschrieben. Im Gesundheitsbereich bietet das Gymfit die Methode der Biokinematik (Muskellängentraining) an. Muskelverkürzungen können die Ursache für vielseitige Be-

schwerden sein. In Personaltrainings wie auch mit Groupfitnesslektionen konnte Biokinematiktrainerin Manuela Schönbächler schon vielen Kunden helfen, wieder schmerzfrei und beweglich zu werden.

Langjährige Partnerschaften Anlässlich des jährlichen Festes der Mitarbeitenden des SomaSana Hauses konnte Sonny Schönbächler 12 Trainerinnen und Trainer ehren, die bereits seit über 20 Jahren im Gymfit tätig sind. Gemeinsam bringen sie es auf beeindruckende 326 Jahre. Sonny Schönbächler freut sich über diese Ehrungen ganz persönlich: «Fähige Mitarbeitende sind das Herz unseres Fitnesscenters. Dass uns so viele so lange treu bleiben, ist ein Erfolg, der allen unseren Mitgliedern zugutekommt.»

Der jährliche SomaSana Haus-Event im Jumpin Mettmenstetten mit Essen, Päckli, Spass und Show.

Nicht nur die Mitarbeitenden bleiben gerne. Auch unter den Mitgliedern befinden sich manche, die seit 20 und mehr Jahren im Gymfit trainieren. Besonders gut kommt bei ihnen an, dass neue Trends laufend eingebaut werden, denn die Trainingsmethoden haben sich seit der Gründung des Gymfits 1983 markant verbessert.

Sonny Schönbächler bedankt sich bei denjenigen Mitarbeitenden, die dem Gymfit seit mindestens 20 Jahren ihr Fachwissen zur Verfügung stellen.

Eine langjährige Partnerschaft besteht mit Physiotherapie und Massage Affoltern. Die Praxis mit neun Mitarbeitenden im SomaSana nutzt die Gymfit-Infrastruktur und unterstützt viele Gymfit-Mitglieder mit ihren Dienstleistungen. «Wir ergänzen uns gegenseitig bestens. Ich suche immer Partnerschaften auf Augenhöhe und hohem fachlichem Niveau», sagt Sonny Schönbächler.

Neue Pläne Die Bau- und Zonenordnung erlaubt eine Erweiterung des Soma-Sana-Baus an der Lindenmoosstrasse 8 in Affoltern. Sonny Schönbächler hat bereits konkrete Vorstellungen, wie die Erweiterung aussehen könnte. Er sucht nun eine sportbezogene medizinische Praxisgemeinschaft als Partner, die beispielsweise Orthopädie, Kardiologie und Sportmedizin anbieten und – genauso wie die Physiotherapie – auf die Infrastruktur des Gymfit zurückgreifen könnte.


Gewerbe

Freitag, 3. September 2021

13

Das spezielle Kino

The Courier – Der Spion

Hochspannender Spionagethriller

So, 5. Sep - 11.00

Die Olchis

Wenn grüne Männchen für Ordnung sorgen

So, 5. Sep - 14.00

Dream Horse

Melodrama um ein Rennpferd

So, 5. Sep - 17.00

Theaterkabarett

Der Verein Kultur im Dorf Hausen startet mit dem kultigen Duo Strohmann-Kauz. > Seite 15

Podestplatz

Sechs Tage nach der Tortour wurde Urs Müller Dritter bei «Chasing Cancellara». > Seite 19

Auf Säumerpfaden

Die Ämtler Hansjörg Funk und Andi Reichenbach wanderten mit ihren Pferden nach Italien. > Seite 23

Eine neue Website muss nicht teuer sein Obfelder Webagentur unterstützt beim Aufbau In der heutigen schnelllebigen Zeit veraltet auch eine Website innert Kürze. Es muss aber nicht in jedem Fall gleich eine komplett neue Lösung umgesetzt werden. Auch die Renovation einer bestehenden Website ist in vielen Fällen möglich. Die Webagentur stierli digital solutions GmbH hilft weiter. Seit dem Jahr 2019 bietet die in Obfelden ansässige Webagentur ihre Dienste an. Inhaber Dominik Stierli erklärt, dass viele KMUs sich einen neuen Auftritt im Internet wünschen, aber hohe Kosten und grossen Aufwand scheuen. Oft lässt sich aber mit einer Renovation der bestehenden Sei-

te einfach ein Mehrwert erreichen. Aber auch eine neue Präsenz im Internet kann ihre Vorteile haben. Wenn gerade ein Abo ausläuft oder Texte und Fotos so oder so eine Auffrischung benötigen, kann der Neubau der effizientere Weg sein. Der 41-jährige Webprofi Dominik Stierli hilft seinen Kunden, den optimalen Weg zu finden. Eine erste Beratung ist kostenlos. Eine neue, moderne Website kann schon ab 800 bis 900 Franken realisiert werden. Interessierte sind eingeladen, die Säuliämtler Firma stierli digital solutions GmbH via Telefon 079 348 95 33 zu kontaktieren. Auf www.digital-solutions.biz ist ausserdem eine Preisliste aller Dienstleistungen zu finden. Stierli digital solutions GmbH

Nadia Schwarz (links) und Shireen von Schulthess freuen sich auf den Degustationsevent. (Bild Marianne Voss)

Kunstwerke zum Degustieren «Nala chocolate» zu Gast bei der like home genussoase Am Freitag, 10. September, stellt Shireen von Schulthess ihre Schokoladenspezialitäten inklusive originellen Verpackungen vor. Sie möchte vor allem Firmen und KMUs ansprechen und individuelle Möglichkeiten für Weihnachtsgeschenke anbieten. von marianne voss

Inhaber Dominik Stierli an seinem Arbeitsplatz in Obfelden. (Bild zvg.)

Wer die Nala-Pralinen kennt, weiss, was für Kunstwerke diese kleinen süssen Köstlichkeiten sind. Wie Edelsteine präsentieren sie sich in zarten Farben, verschiedenen Formen und überraschenden Geschmacksrichtungen. Aber, warum nennen sie sich Nala? Shireen von Schulthess, ihre Erfinderin aus Rifferswil, erklärt schmunzelnd: «Zu dem Namen kam ich, weil Nala auf Swahili Löwin heisst. Und ich bin im Sternzeichen Löwe geboren.» Es sind also Löwinnenpralinen, die sie am 10. Sep-

tember, ab 16 Uhr in der like home genussoase an der Oberen Bahnhofstrasse 3 in Affoltern bereitstellt. Um sie zu degustieren, muss man aber kein Löwe sein. Es sind alle willkommen, die sich gerne von Schokolade verführen lassen, vielleicht eine Firma leiten und froh sind, für die Mitarbeitenden oder die Kundschaft ein originelles und genüsslich verwertbares Weihnachtsgeschenk zu finden. Shireen von Schulthess wird nicht nur die Weihnachtskollektion ihrer Pralinen anbieten, sondern auch originelle, individuelle und edle Verpackungen. «Ich verstehe mich als Säuliämtler Unternehmerin und möchte, dass meine Produkte hier in der Region Freude machen.» Wie werden ihre Weihnachtspralinen aussehen und schmecken? «Es ist eine verzauberte Palette mit besonderen Truffes, wie zum Beispiel dem Himalaya-Whisper mit einer Goldstaub-Verzierung. Auch vom Geschmack her wird es mit Orangen- oder Zimtaromen weihnachtlich.» Die Rifferswilerin hatte sich zuerst der

Kunst verschrieben, merkte dann aber, wie schwierig es ist, in dieser Welt Fuss zu fassen. So baute sie ihr Hobby – das Produzieren von Schoggi-Spezialitäten – aus, bildete sich weiter und holte sich in anderen Ländern die Ideen für das kunstvolle Gestalten der Pralinen. «Ich merkte, dass ich ein Flair für Schokolade habe. Und was besonders schön ist: Jetzt befasse ich mich doch mit Kunst, aber mit Kunst zum Essen.» Sie freut sich auf viele interessierte und neugierige Besucherinnen und Besucher am Degustationsnachmittag, wo ihre Schokolade bei den Wohnaccessoires zu Gast ist. Auch Gastgeberin Nadia Schwarz freut sich auf den Event und wird ihr Geschäft bis 19.30 Uhr offen haben. Degustation von «Nala The Chocolate Queen» am Freitag, 10. September, 16 bis 19.30 Uhr, in der like home genussoase an der Oberen Bahnhofstrasse 3 in Affoltern. Weitere Informationen unter: www.nalachocolate.com.

Neue Brille ohne böse Überraschungen Doctor Eyepoint bietet Brillen zum Fixpreis Falsche Lockangebote gehören nicht zur Philosophie von Doctor Eyepoint. Stattdessen setzt der Optiker auf Transparenz. Das bedeutet: nur vier Fixpreise und keine versteckten Kosten. Der Kauf einer Brille ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Jeder Kunde und jede Kundin hat eigene Vorstellungen, die es zu beachten gilt. Diese individuellen Wünsche können aber schnell mehr Kosten verursachen, als einem lieb ist. Eine schönere Fassung oder ein hochwertigeres Glas und schon verpufft der viel beworbene Preis. Nicht so bei Doctor Eyepoint: Lediglich vier Fixpreise zwischen 399 und 1149 Franken helfen den Kundinnen und Kunden beim Bril-

lenkauf, die volle Kostenübersicht zu behalten, sodass sie auch bei der Auswahl ihrer Wunschbrille nie mit versteckten Kosten rechnen müssen.

Premiumqualität ab 399 Franken Die vier Fixpreise umfassen unabhängig der Brillenkorrektur sämtliche Massnahmen zur Fertigstellung der Wunschbrille. Das beinhaltet auch ein Augenarzt-Screening vor Ort zur Beurteilung des Sehvermögens, die freie Auswahl der Fassung sowie die Produktion der entsprechenden Brillengläser. Die Preise beginnen bei Doctor Eyepoint bereits bei 399 Franken für Einstärken-Qualitätsbrillen, inklusive hochwertiger Premium-Gläser. Die Gleitsichtlinie gibt es bereits zum Fixpreis von lediglich 799 Franken.

Der Zustand der Augen: wichtigstes Element beim Brillenkauf Schnell kann sich eine beginnende Augenkrankheit ausbreiten, meist ist es dann für die Vorbeugung schon zu spät. Wenn Doctor Eyepoint diesen Missstand erkennt, arbeitet der Optiker mit qualifizierten Augenärzten zusammen, die sich dem Auge vor jedem Brillenkauf annehmen. So können Schwächen erkannt werden und entsprechend in den Brillen-Auswahlprozess miteingebracht werden. So erhalten die Kundinnen und Kunden nicht nur eine perfekt passende Brille, sondern auch die grösstmögliche Sicherheit für ihre Augen. Und sollten sie dann doch nicht zu 100 Prozent von ihrem Kauf überzeugt sein, erhalten die Kunden mit einer

Ein besseres Sehvermögen kann die Lebensqualität positiv beeinflussen. (Bild zvg.) Geld-zurück-Garantie ganz unkompliziert den Kaufbetrag zurück. Wer sich selbst von diesen attraktiven Fixpreisen für Glas, Fassung und Augenscreening überzeugen möchte, ist eingeladen, Doctor Eyepoint in der Filiale Affoltern

zu besuchen und sich vom Fachpersonal beraten zu lassen. Doctor Eyepoint Doctor Eyepoint Filiale Affoltern, Centralweg 6, Affoltern. Telefon o43 817 10 15, E-Mail: affoltern@ doctoreyepoint.ch, www.doctoreyepoint.ch.


Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hedingen

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst – Installation von Pfarrer Ueli Flachsmann Im Gottesdienst vom 5. September wird unser Pfarrer in feierlichem Rahmen von der Dekanin Eva Eiderbrant in sein Amt als Gemeindepfarrer von Hedingen eingesetzt. Sie sind alle herzlich eingeladen, diesen Feiertag mit uns zu feiern und im Anschluss an den Gottesdienst bei einem Apéro mit Herrn Flachsmann anzustossen. Anmeldung per Mail bis 3. September 2021 an: rolf.studer@kirchehedingen.ch oder telefonisch bei Meret von der Crone: 044 761 13 56

Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 3. September 19.00 Filmabend, Chilestube «Pane e tulipani», Drama-Komödie von Silvio Soldini (Regie), mit Bruno Ganz Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Selina Zürrer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 5. September 17.00 Abend-Gottesdienst im Bistrostil zur Begrüssung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden Pfr. W. Schneebeli und Christine Sommer Dienstag, 7. September 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Donnerstag, 9. September 14.00 Senioren-Treff Wurstessen zu DrehorgelKlängen im Chilehuus Freitag, 10. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé ausnahmsweise in der reformierten Kirche (Es darf mit Maske gesungen werden)

Dienstag, 7. September 19.30 Erste gemeinsame Kirchgemeindeversammlung der Reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt. Wahl der RPK sowie Vorstellung der Kandidat*innen für die zukünftige Kirchenpflege. Ort: Gemeindesaal Weid in Hausen am Albis Für eine Mitfahrgelegenheit kontaktieren Sie unseren Sekretär per Mail an rolf.studer@kirchehedingen.ch oder telefonisch unter 043 817 18 00 bis Montagabend, 17.00 Uhr.

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 5. September 9.30 Gottesdienst in Kappel am Albis mit Pfrn. Ilona Monz 19.00 Kontemplation (bis 20.00 Uhr) im Kapitelsaal des Klosters Kappel Dienstag, 7. September 19.00 Predigtnachgespräch im Pfarrhaus mit Pfrn. Ilona Monz

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 3. September 19.00 Kulturhalbstunde im Chilegarte (bei Regen in der Kirche) Isôt Estrange – sphärische Klänge mit Harfe & Gesang Sonntag, 5. September 19.00 Abendgottesdienst mit PredigtGedanken zum Ur-Vertrauen von Claudia Schuler, Kirchenpflegerin. Liturgie: Susanne Sauder. Musik: Casey Crosby. Anschl. Apéro im Kirchgemeindehaus. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet. Taufe von Malea und Felina Lisk und Lea Huber. Montag, 6. September 10.00 – 11.30 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Dienstag, 7. September 19.30 Kirchgemeindeversammlung im Gemeindesaal Weid Donnerstag, 9. September 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 10. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 3. September 19.30 offenes HAGIOS-Singen in der Klosterkirche Hagios – gesungenes Gebet Samstag, 4. September 19.30 Konzert «Im Sonnenlicht» in der Klosterkirche Eine konzertante Reise durch den Klang der Elemente mit Hans-Jürgen Hufeisen (Blockflöten) und Oskar Göpfert (Klavier) Abendkasse: ab 18.45 Uhr Vorverkauf: www.ticketino.ch Dienstag, 7. September 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 9. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 5. September 2021 10.00 Gottesdienst in der ref. Kirche Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. A. Fritz in der ref. Kirche Mettmenstetten 19.00 Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl Musik: Frau Loosli in der ref. Kirche Ottenbach www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 5. September 10.00 Konf Anfangs-Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Musik: Lisa Bernhard, Violine Salome Rüegg, Violine Jona Rüegg, Cello Daniel Rüegg, Orgel

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Freitag, 3. September 19.30 Herz Jesu Andacht Samstag, 4. September 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias 18.30 Santa Messa mit Don Pietro Sonntag, 5. September 9.00 Treffpunkt bei unserer Kirche zur Pfarreiwanderung. Die Route findet in und um Hausen a.A. statt. Die Wanderzeit beträgt ca. 2 Stunden und ist auch kinderwagentauglich. Es gibt offerierten Znüni und Unterhaltung für die Kinder. 11.30 Wortgottesfeier mit Matthias und Silvana. Musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer und dem Sing mit!-Chor Auch die Gruppe Welt ist mit einem Stand dabei. Anmeldungen bitte beim Sekretariat, sekretariat@kath-hausen.ch oder Telefon 044 764 00 11 Donnerstag, 9. September 8.15 Wortgottesfeier mit Marie Louise Seeberger

Dienstag, 7. September 19.30 Neumondsingen in der Kirche 19.30 Kirchgemeindeversammlung Kirchgemeinde Knonauer Amt Gemeindesaal Weid in Hausen am Albis www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 4. September 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Flamme Sonntag, 5. September 19.00 Gottesdienst in der Kirche Ottenbach Pfrn. Claudia Mehl Dienstag, 7. September 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen 18.00 Konfirmandenunterricht Freitag, 10. September 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 5. September 19.00 Gottesdienst Pfarrerin Claudia Mehl Esther Loosli, Orgel Freitag, 10. September 19.00 Gottesdienst am Freitagabend Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Anette Bodenhöfer, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. September 19.00 Abendgottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Irene Girardet www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 5. September 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel Montag, 6. September 9.15 + Elki-Singen im 10.15 Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 9. September 9.15 + Elki-Singen im 10.15 Kirchgemeindesaal Wettswil 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Kirche Stallikon Vortrag von Pascal Nufer SRF «China, Einblicke ins Reich der Mitte», Eintritt frei, Kollekte Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 5. September 10.30 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa Freitag, 10. September 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. September 10.00 Hl. Messe Dienstag, 7. September 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 8. September 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 9. September 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. September Pfarreien-Wanderung mit Fest 9.00 Abmarsch bei der Kath. Kirche Hausen 11.30 Wortgottesdienst mit Diakon M. Kühle-Lemanski und Religionspädagogin S. Bartels Musikalische Umrahmung: Bodenhöfer mit dem Projektchor in der kath. Kirche Hausen a. A. kein Gottesdienst in Mettmenstetten Siehe Artikel Mittwoch, 8. September 9.30 Fiire mit de Chliine Ref. Kirche Knonau Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. September 9.00 Eucharistiefeier mit anschl. Chilekafi www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst und Livestream Jürg Schaufelberger Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Samstag, 4. September 13.30 Jungschi und Ameilsi im Mettmenstetten Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst Predigt: Marianne Meyner Kingskids und Kinderhüeti Donnerstag, 9. September 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. September 10.30 Gottesdienst mit Prof. Dr. Harald Seubert Thema: Gottes Schöpfungsordnung und die Nachfolge Galaterbrief 3,26-29 Hort, Sonntagsschulen, Unterricht 13.30 Vortrag von Prof. Dr. H.S. «Irrtümer der GenderIdeologie» Kinderbetreuung ab 4 J. Donnerstag, 9. September 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung


Veranstaltungen

FATart Fair mit Myriam Gauderon Die Obfelderin Myriam Gauderon präsentiert vom 10. bis 12. September an einer Kunstmesse in Schaffhausen ihre Abschlussarbeit zum Thema Viren und Bakterien. Myriam Gauderon hat an der Schule für Kunst und Design den Studiengang in Bildender Kunst belegt. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit hat sie sich mit

Viren und Bakterien beschäftigt (der «Anzeiger» hat berichtet). Mit Kabelbindern bildete sie ein Virion, einen einzelnen Viruspartikel nach und platzierte und fotografierte ihn während des Shutdowns an diversen Orten. Einen Teil der Bilder, die dabei entstanden sind, wird sie anlässlich der Ausstellung ebenso präsentieren wie Illustrationen, die sie auf aluminium-beschichtete DipondPlatten drucken liess. Entstanden ist auch das Projekt «Pandemie». Dabei hat sie Tag für Tag eine grössere Anzahl weisser und schwarzer Kabelbinder miteinander verknüpft, um den exponentiellen und zugleich abstrakten Ansteckungsmechanismus zu visualisieren. Eine Auswahl ihrer Werke ist nun vom 10. bis 12. September an der 4. FATart Fair in der Kammgarn West in Schaffhausen zu sehen. Dort stellen an drei Tagen rund 100 zeitgenössische Künstlerinnen ihre Werke aus. (red.) 4. FATart Fair, Internationale Kunstmesse und Ausstellungsplattform, 10. bis 12. September, Kammgarn West, Schaffhausen. Öffnungszeiten,

Myriam Gauderon. (Bild zvg.)

Anfahrt und Tickets auf www.fatart.ch.

Modellflugtage Hausen abgesagt Das Wohl der Besucher, Aussteller, freiwilligen Helfer und Vereinsmitglieder hat oberste Priorität für das Organisationskomitee (OK). Das OK hat in den letzten Monaten die Entwicklung und notwendigen Massnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 sehr genau beobachtet. Die aktuelle Entwicklung der pandemischen Situation stellt die Organisierenden vor eine besondere Herausforderung, denn es lässt sich heute nicht abschätzen, welche Art von zusätzlichen Massnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden bis zum Termin des Flugtages gefordert werden. Insbesondere ist schwer abzuschätzen, welchen Einfluss diese

Massnahmen auf eine mögliche Durchführung des Anlasses haben werden. Die aktuell definierten Rahmenbedingungen des Kantons Zürich stellen für die Durchführung eines Anlasses in den Dimensionen der Flugtage schon jetzt eine Hürde dar, welche nur unter erschwerten Bedingungen mit freiwilligen Helfern vollständig sichergestellt werden könnte. Aus genannten Gründen und der aktuellen Situation um Covid-19 sowie den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben hat das OK entschieden, die Flugtage am 2. und 3. Oktober abzusagen – in der Hoffnung, dass der Anlass im nächsten Jahr wieder durchführbar sein wird. Wolfgang Auth, Flugtag-OK

Kinder stärken und befähigen Wie stärkt man das Selbstbewusstsein seiner Kinder? Darüber findet am Donnerstag, 9. September, um 19 Uhr ein Online-Vortrag via Zoom statt. Erziehung und Zusammenleben sind stets gegenseitige Prozesse und unser Selbstwertgefühl ist in sehr hohem Mass abhängig davon, was wir uns gegenseitig geben können. Alle Menschen werden mit einem Körnchen Selbstwertgefühl geboren, das zu keimen beginnt, sobald das Kind auf die Welt kommt, und das niemals aufhört zu wachsen und neue Triebe und Blüten auszubilden. In ihrem zweistündigen Vortrag erläutert die Familylab-Seminarleiterin Gabriella Steiner auf einfühlsame Weise, wie Eltern das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken können und beantwortet alle Fragen zu diesem wichtigen Thema. Denn auch wenn wir

Eltern können zu einem gesunden Selbstbewusstsein beitragen. (Bild zvg.) anderen Menschen kein Selbstwertgefühl «geben» können, so können wir doch zu dessen Entwicklung beitragen. Und dafür ist es niemals zu spät! Für diesen Onlinevortrag ist ein PC, Handy oder Tablet mit Mikrofon und Kamera notwendig. Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Vorbereitung auf die kühlen Monate Der Familienclub WettswilBonstetten lädt am Mittwoch, 15. September, von 14 bis 17 Uhr zur Kinderkleider-Börse im Gemeindesaal Bonstetten ein. Das Angebot ist vielfältig und umfasst Babyartikel, Baby- und Kinderkleider bis Grösse 176 für den Herbst und Winter sowie saisonal passende Sportartikel wie Skier, Ski- und Schlittschuhe, Schlitten und vieles mehr. Aufgrund der aktuellen Situation wird auf die Kaffeebar und den Verkauf von Spielwaren im Gemeindesaal verzichtet. Spielwaren können auf dem Kinder-

flohmarkt draussen vor dem Gemeindesaal bei jeder Witterung verkauft werden. In den Räumen gilt eine Maskenpflicht (ab Primarschulalter). Helferinnen und Helfer sind immer herzlich willkommen. Da sich die Umstände schnell ändern können, lohnt es sich, sich kurz vor dem Anlass auf www.famclub.ch über die Durchführung der Börse zu informieren. Familienclub Wettswil-Bonstetten Infos und Anmeldung bei Christina Kappeler unter 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch. Die Anmeldefrist für Verkäuferinnen und Verkäufer endet am Freitag, 10. September.

Freitag, 3. September 2021

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Vom Altersheim in die Stammbeiz Überraschendes Theaterkabarett in Ebertswil Nach einer coronabedingt harzigen Spielzeit 20/21, schreitet der Verein Kultur im Dorf Hausen nun zuversichtlich in die neue Theatersaison. Gestartet wird mit dem kultigen Duo StrohmannKauz und dem Stück «Sitzläder» in Holligers Scheune in Ebertswil. «Sitzläder» ist das jüngste Stück Theaterkabarett mit den beiden kultigen Senioren Ruedi und Heinz (Rhaban Straumann und Matthias Kunz). Die alten Freunde hauen ab aus dem Altersheim und steigen ein in ihre längst geschlossene Stammbeiz. Doch wo sie sich Gemütlichkeit erhoffen, überrascht sie das volle Leben. Am Stammtisch kriegen sie Besuch von aufsässigen Zeitgenossen und sitzen gebliebenen Kameraden. Ihr ungewollt ziviler Ungehorsam stürzt das liebenswürdige Rentnerduo in eine abenteuerliche Geschichte. Zufälle und überraschende Wendungen zwingen die treuen Weggefährten, neue unbekannte Rollen zu spielen. Ruedi und Heinz lassen nicht nur Erinnerungen nachsitzen, sie kämpfen für ihren neuen, alten Zufluchtsort. Das Duo erzählt eine Geschichte über Erinnerungen und Leidenschaft,

Die kultigen Senioren Ruedi und Heinz sind zurück. (Bild zvg.) entlebte Dorf kerne und Innenstädte, über junge Nostalgie, echte Freundschaft und alte Kampfbereitschaft. Kabarettistisch. Gesellschaftspolitisch aktuell. Überraschend. (san)

Samstag, 11. September, 20.15 Uhr in der Scheune Holliger, Fabrikstrasse, Ebertswil. Einlasszeiten und Reservation via www.kulturimdorf.ch, Informationen zu den Künstlern auf www.strohmann-kauz.ch.

Ein «Techtelmechtel» in Affoltern

Osteuropäische Weltmusik – virtuos, mitreissend, humorvoll Am Freitag, 10. September, um 20.15 Uhr spielen «Techtelmechtel» im Kasino-Saal in Affoltern. Verzweifeln, lachen, weinen, tanzen, trauern, lieben – osteuropäische Volksmusik drückt – wie kaum eine andere – tiefe Emotionen aus. Hinter jedem Stück steht eine Geschichte aus dem Leben. Diese Geschichten erzählen die acht Musiker mit ihren Instrumenten: Jonas Bättig (Gesang), Markus Bircher (Akkordeon), Christian Bucher (Schlagzeug), Georg Commerell (Piano), Patrick Eigenmann (Klarinette), Andreas Gabriel (Violine), Roger Konrad (Posaune/Alphorn), Jürg Nietslipach (Kontrabass). Dabei bleiben die Musiker ihren Melodien aus dem Balkan, aus Israel oder Rumänien nicht immer treu, sondern verweben diese virtuos und augenzwinkernd mit südamerikanischen Rhythmen, mit Schweizer Alphornklängen, Jazz und sogar mit irischer Musik. So entsteht ein virtuoser Klangteppich, der einen einzigartigen, unvergesslichen Konzertabend garantiert. «Für mich ist es bereichernd, in neue musikalische Sphären vorzudringen. Osteuropäische Musik ist sehr variabel und vielschichtig», sagt Violinist

«Techtelmechtel» verweben auch Rhythmen aus verschiedenen Ländern. (Bild zvg.) Andreas Gabriel. Highlights für «Techtelmechtel» waren unter anderem Auftritte an den Stanser Musiktagen, im Theater Casino Zug und an der BuchBasel.

Freitag, 10. September, 20.15 Uhr, Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern. Türöffnung und Abendkasse 19.30 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch Entgegen der ursprünglichen Ankündigung findet

KulturAffoltern

das Konzert nicht in der Aula Ennetgraben statt!

Herbst- und Winter-Börse für Kinderwaren Nachdem man die Börse im letzten Jahr coronabedingt absagen musste, findet sie am Samstag, 11. September, von 9 bis 12 Uhr wieder statt. Die Börse wird im gewohnten Rahmen durchgeführt. Allerdings mit den nötigen Schutzmassnahmen wie Maskenpflicht im Saal und Einlassbeschränkung. Um Wartezeiten beim Einlass zu vermeiden, werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, nicht alle um 9 Uhr zu erscheinen. Die Auswahl ist gross genug, sodass auch etwas später noch tolle Artikel zu finden sind. Im Parterre findet die interessierte Kundschaft «alles rund ums Baby»: Vom Strampler über Hilfsmittel bis zum Kinderwagen kann alles gekauft werden. Die Börse Knonau führt jedes Jahr ein grosses Angebot an Spielen und

Es hat für jeden Geschmack etwas dabei. (Bild zvg.) Spielsachen. Kinderwinterschuhe bis Grösse 40 und Herbst- und Winterkleidung für Kinder von den Grössen 80 bis 176 befinden sich im 1. Stock des Stampfi-Saals. Die diesjährige Börse wird für das aktuelle Team die letzte sein. Erfreulicherweise konnten bereits engagierte Nachfolgerinnen gefunden werden: Ab 2022 wird ein jüngeres Team

um Franziska Herre, Katrin Reichlin, Francine Baumann und Michelle Domeisen die Organisation und Durchführung der Börse übernehmen. Susanne Hergesell, Knonau Börse am Samstag, 11. September, von 9 bis 12 Uhr im Mehrzweckgebäude Stampfi in Knonau.


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Veranstaltungen

Freitag, 3. September 2021

Legendäres aus der ganzen Automobil-Geschichte An der Rotary Classic sind alle Jahrzehnte vertreten

Im Film «Dream Horse» sorgt ein Hengst für Aufruhr und Gefühle. (Bild zvg.)

Es wartet ein vielseitiger Schweizer Kinotag Für einen Fünfliber ins Murianer Kino

Am kommenden Sonntag beteiligt sich auch das Kino Mansarde am diesjährigen Tag des Kinos und präsentiert einen Spionagethriller, einen Kinder- und einen Familienfilm zu Preisen wie zu Grossmutters Zeiten. Agenten-Highlife zu Zeiten der Kubakrise in den 1960er-Jahren: Um dieses Thema dreht sich «The Courier – Der Spion», der neue britische Spielfilm. Er erzählt die Geschichte des unbescholtenen Geschäftsmannes Wynne, der ein ganz gewöhnliches Leben mit Familie und Beruf führt und gerade deshalb vom britischen Geheimdienst MI6 als Agent der Spezialklasse angeheuert wird. Wynne soll möglichst keine Aufmerksamkeit erzeugen, sondern als Zivilist herausfinden, weshalb ein sowjetischer Offizier streng geheime Informationen zu den russischen Nuklearpläne anbietet. Ob er dieses Herkulesaufgabe im Spionagethriller par excellence schafft?

Stinkende, grüne Männchen als Güselkiller Fast ganz unpolitisch geht es im Kinderfilm «Die Olchis – willkommen in Schmuddelfing» zu. Zwar geht es um eine Güselgrube, welche den Dorfbewohnern im sprichwörtlichen Sinn gehörig stinkt und deshalb zugeschüttet werden soll. Doch da wird diese gerade

neu von grünen Männchen bevölkert, welche mit Freude Müll fressen und damit für Ordnung sorgen. Die Bürgermeisterin hat für sie gar kein Musikgehör, wäre da nicht ihr kleiner Sohn, der sich mit ihnen anfreundet. Ein herrlich komischer Familienfilm voller Überraschungen!

Ein Rennpferd wird Stolz eines Dorfes In einem Kaff in Wales träumt eine Supermarktkassiererin von einem Rennpferd, das die Welt in Atem halten soll. Die Frau, die nebenbei auch Barkeeperin ist, träumt nicht nur davon, sondern setzt ihren Traum im Film «Dream Horse» auch um: Sie überzeugt ihren Mann und einen Freund, eine Geldsammelaktion zu starten, kauft sich das Pferd und trainiert mit ihm wie wild. Damit versetzt sie schon bald das ganze Dorf ins Pferderennfieber – ob das aber wirklich gut kommen kann? Eine beeindruckende Tragikomödie aus wahren Begebenheiten – zu Underdogs und einem Hengst, der die Nation begeistert. Kino Mansarde Sonntag, 5. September: «The Courier – Der Spion», 11 Uhr, 112 Minuten, E/d/f, ab 14 Jahren. «Die Olchis – willkommen in Schmuddelfing», 14 Uhr, 86 Minuten, deutsch, ab vier Jahren. «Dream Horse», 17 Uhr, 113 Minuten, E/d/f, ab sechs Jahren. Eintritt: 5 Franken. Infos zum Schutzkonzept auf www. kinomansarde.ch.

Eine wohltuende Auszeit Neu können sich Eltern im Familienzentrum an jedem zweiten Montagnachmittag eine Massage gönnen. Gestresst, verspannt, genervt vom Alltag? Da hilft es, sich etwas Gutes zu tun und sich mit einer klassischen Massage oder mit einer Fussreflexzonenmassage verwöhnen zu lassen. Möglich ist das neu im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Marisa Ferrari, diplomierte Masseurin für klassische und Fussreflexzonen-Massage, bietet an jedem zweiten Montagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr jeweils drei Termine für eine entspannende Massage in einem erholsamen Ambiente an. Jede Massage dauert 45 Minuten, einen Termin kann man direkt bei Marisa vereinbaren. Durchgeführt werden die Termine nur bei genügend (drei) Anmeldungen pro Nachmittag. Während der Massage ist die hauseigene Kinderhüeti mit freundlichem Ambiente geöffnet und die Kinder wer-

Eine Massage kann Wunder wirken. (Bild zvg.)

den gegen einen kleinen Aufpreis von sechs Franken pro Kind und Stunde (inklusive Zvieri) liebevoll betreut.

Waren bei der Premiere vor zweieinhalb Jahren noch 63 Old- und Youngtimer am Start, musste der veranstaltende Ämtler Rotary Club diesmal den einen oder die andere auf die Warteliste vertrösten. Mit 70 Teilnehmenden sei die Kapazitätsgrenze erreicht. 180 Kilometer führt sie von Affoltern in die Innerschweiz und zurück, die Strecke der Rotary Classic. Für einige der 70 Automobil-Klassiker am Start dürfte das eine veritable Belastungsprobe werden. Das älteste Fahrzeug, ein Ford T, hat schliesslich schon 108 Jahre auf dem Chassis. Ein Hingucker ist sicher auch das Modell A von Ford mit Holzvergaser aus dem Jahr 1928. Gemeldet ist diesmal auch der 1934er-Cadillac des FeuerwehrOldtimervereins Vefa. Er hat schon im Weltkrieg Dienst geleistet und war das erste Feuerwehrauto überhaupt im Knonauer Amt. Als klassische Schönheiten kann man aus dieser Dekade den Jaguar S.S.90 (1935) und den Bentley 4 1/4 (1936) bezeichnen. Und natürlich darf auch die Kultmarke Rolls Royce nicht fehlen. Vertreten ist sie etwa durch einen Phantom 3 (1937). Es folgt ein 1949er MG TC. Die 50er-Jahre werden unter anderem durch einen Ferrari 340 America Touring Barchetta repräsentiert, die 60er durch einen Shelby Daytona und die 70er durch einen Lotus Europa S2. Die Fahrzeuge kommen teils aus der Region, aber auch aus der ganzen Deutschschweiz – und sogar darüber hinaus. So seien im Starterfeld auch die Westschweiz und Deutschland vertreten, verrät OK-Präsident Dieter Greber stolz.

Autofans kommen am 11. September in Affoltern voll auf ihre Kosten. (Bild zvg.) Start und Ziel in Affoltern Die 70 automobilen Kostbarkeiten können am Samstagmorgen, 11. September, auf dem Kronenplatz in Affoltern bestaunt werden. Ab 8 Uhr treffen die Fahrzeuge ein, ehe sie sich zwischen 9.30 und 10.40 Uhr im Minutentakt auf die ganztägige Ausfahrt verabschieden. «Dabei wird ein Speaker jedes Fahrzeug kurz vorstellen», so Greber. Zudem stellen die Rotarier an einem Infostand ihr soziales Engagement vor. Schliesslich sind auch die Einnahmen der Rotary Classic für einen guten Zweck vorgesehen, etwa den Traditionsanlass «Weihnachten für Alleinstehende» oder die Initiative Rokj, die es Kindern und Jugendlichen von finanziell schwach gestellten Familien ermöglicht, ihr Potenzial und ihre Talente zu entwickeln –

«auch im Knonauer Amt werden Familien unterstützt», betont Greber. Unterwegs gilt es für die rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Rotary Classic an fünf Posten Aufgaben zu bewältigen oder Rätsel zu lösen. Und natürlich werden nebst der verteilten Marschverpflegung auch Verköstigungsangebote nicht fehlen. Die Geschwindigkeit spielt bei diesem Anlass keine Rolle. Die Streckenangaben im Roadbook stellen eine Empfehlung des Veranstalters dar und sind nicht bindend. Eine zweite Gelegenheit, einen Blick zu erhaschen, bietet sich den Old- und Youngtimer-Fans aus der Region zwischen 16.30 und 17.30 Uhr beim Impfzentrum in Affoltern. Dann werden die Teilnehmenden der Ausfahrt nämlich zurückerwartet, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. (tst.)

Wetterkapriolen von damals

Ausstellung zum Thema «Wasser» im Ortsmuseum Affoltern Am 4. und 5. September ist das Ortsmuseum Affoltern/Zwillikon das nächste Mal geöffnet. Ausserdem findet an zwei Samstagen im September ein Dorfrundgang durch Affoltern statt.

Wasser ist ein Dauerthema diesen Sommer. Regen, Hagel, ein verhangener Himmel, gespickt mit Sonnenstrahlen prägten die Tage. 6,5 Meter über dem normalen Wasserstand war der Pegel im Rückhaltebecken und hat einmal mehr das Schlimmste verhindert. Die gleichen Sorgen plagten auch schon die Leute 1902, wie eine Ansichtskarte dokumentiert. Ein Blick ins Internet bestätigt, dass es im August 1902 viele extreme Regenfälle in ganz Mitteleuropa gab; verbunden mit niedrigen Temperaturen, Dauerregen und Schnee in den Hochlagen. Ein Blick ins Volksblatt aus dem Bezirk Affoltern vom 28. August 1902 bestätigt diese Aussage: «Letzte Nacht

werden. Gleichzeitig werden 100 Bilder vom Lauf der Jonen von der Quelle bis zur Reuss gezeigt.

Ortsrundgang durch Affoltern

Postkarte aus dem Jahr 1902. (Bild zvg.) hatten wir ein Gewitter, das so lange anhaltend wohl noch selten erlebt wurde...» und: «Die letzte Zeit ist in der That sehr gewitterreich; das ist übrigens – und Unbeständigkeit überhaupt – das Merkmal des heurigen Sommers.» Fast in jeder Ausgabe des Volksblattes finden sich Hinweise auf die wetterbedingten Schwierigkeiten der Landwirtschaft und spiegeln dessen Einfluss auf die Existenz der Bauern damals wie heute. Diese Artikel können im Museum eingesehen

Ebenfalls im September lässt sich Affoltern auf einem Rundgang neu entdecken. Am 11. und 18. September, um 10 Uhr, sind Interessierte herzlich zu einem Ortsrundgang eingeladen. Die Besammlung ist beim Bahnhof Affoltern. Der Rundgang dauert zirka 90 Minuten, der Abschluss ist beim Kronenplatz. Ursula Grob, Ortsmuseum Affoltern Das Museum ist wie gewohnt am ersten Wochenende im Monat geöffnet, das nächste Mal am Samstag, 4. September, von 10 bis 16 Uhr und Sonntag, 5. September, von 12 bis 16 Uhr. Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon. Infos: www.museum-affoltern.ch. Das Museum kann auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Voranmeldung besucht werden. Kontakt: Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder 044 761 81 76 (Hansruedi Huber).

Notfälle bei Kleinkindern

Nationaler Spitextag am 4. September

Szenischer Rundgang durch das Kloster Muri

Am Montag, 13. September, von 18 bis 21.30 Uhr erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das sichere Handeln im Umgang mit Kleinkindern in Notfallsituationen.

Am Sonntag, 5. September, findet um 10 Uhr, 11.15 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr jeweils ein öffentlicher Szenischer Rundgang durch das Kloster und die Klosterkirche statt. Mit Pater Othmar, dem letzten Bibliothekar des Klosters, lernen die Teilnehmenden das Kloster auf unterhaltsame Weise näher kennen.

Das Wissen und ein richtiges Handeln können Leben retten! Das Familienzentrum Bezirk Affoltern freut sich deshalb, auch im kommenden Halbjahr den Workshop «Notfälle bei Kleinkindern» anzubieten. Im Kurs erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das sichere Handeln im Umgang mit Kleinkindern

Morgen Samstag findet schweizweit der nationale Spitex-Tag statt. Dieser soll auf den grossen Fachkräftemangel in der ambulanten Pflege hinweisen. Gleichzeitig rückt er die Tätigkeit bei der Spitex ins Rampenlicht. Die Aufgabenbereiche umfassen das gesamte Spektrum der Pflege. Beginnend bei der Grundpflege, weiter zu komplexen Pflege-Leistungen bis hin zu Spezialgebieten wie zum Beispiel Wundversorgung, psychiatrische Betreuung, Kinderspitex oder Unterstützung in palliativen Situationen.

Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldungen nimmt Marisa unter Telefon 079 527 83 60 oder E-Mail: ferrari1405@gmail.com entgegen. Komplettes Kursangebot auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Er wird begleitet von seiner Cousine Josefine, die ihm allerhand Fragen stellt. Trotz gebührendem Respekt in der sakralen Umgebung darf während dieser lebendigen Inszenierung häufig auch geschmunzelt werden. Muri Kultur Anmeldung und Infos: www.murikultur.ch

in Notfallsituationen. Dabei legt die erfahrene Pflegefachfrau mit Weiterbildung in Intensivpflege und Reanimation, Elisabeth Wetzstein, den Fokus nicht nur auf Theorie, sondern insbesondere auf praxisbezogene Übungen in Not- und Alltagssituationen, wie Vergiftungen, Sturzund andere Verletzungen, die ein schnelles Handeln erfordern. Eltern können sich dieses wertvolle Wissen sichern, um in Notfallsituationen gewappnet zu sein. Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Spitex Knonaueramt


Veranstaltungen

Freitag, 3. September 2021

Nahreise und Jazzabend

AGENDA

Freitag, 3. September

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst». Faszinierend wie Ton seine Gestalt durch die Elemente verändert. Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Bis 15. September. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr.

Die nächsten beiden Anlässe des Kulturkellers LaMarotte

Kappel am Albis

19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche. Hagios-gesungenes Gebet. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Nahreise 9: von Rifferswil nach Mettmenstetten In Rifferswil wurde im Mittelalter einmal jährlich Vogteigericht gehalten. Nach der französischen Revolution fanden in der Kirche Mettmenstetten «Freiamtsgemeinden» statt. Die Bevölkerung der Landvogtei Knonau kämpfte erbittert für mehr politische Rechte. 1826 wurde, mit der Hilfe der GGA, in Mettmenstetten die erste Sekundarschule in der Zürcher Herrschaft gegründet. 2016 feierte Mettmenstetten das 900-Jahre-Jubiläum, 2019 Rifferswil gar das 1000-jährige, doch wer ist tatsächlich älter? Unterwegs lernt man noch weitere «Fake-News» aus dem 17. Jahrhundert kennen. Zurück in der Gegenwart steht im Kulturcafé Brister ein kleiner Imbiss bereit. Die ehemaligen Räumlichkeiten der Brennerei Tröpfli haben sich in kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt über Mettmenstetten hinaus entwickelt. Als Gast wird sich Gemeindepräsident René Kälin in einem Interview zu aktuellen Themen in Mettmenstetten äussern.

Obfelden

17.00–20.00: Designmarkt - Hausflohmarkt mit Kunsthandwerk und Wohn-Design. Mit Lesung des Schweizer Autors Andreas Russenberger aus seinem Krimi «Bahnhofstrasse». Stehli-SeidenAreal, Fabrikstrasse 8. 20.15: Kinofoyer Lux zeigt: «La Daronne», Komödie von Jean-Paul Salomé, FR 2020, 106 Min. F/d. Kasse ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Mehr unter www.kinofoyerlux.ch. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal).

Rifferswil

19.30: Konzerte im Kulturzelt. Mitglieder der «Festival Strings Lucerne Chamber Players» und der «Talentwoche» spielen Musik von Mozart, Tschaikowsky, Bruch u.a. Abendkasse ab 18.45 Uhr. Infos unter www.kulturzelt.ch Park Seleger Moor.

Samstag, 4. September, Start bei der Bibliothek Rifferswil, 11 Uhr, Eintritt 25/18 Franken,

Samstag, 4. September

mit Kulturlegi 12 Franken. Essen 20 Franken. Reservierungen für alle Anlässe erwünscht über

Affoltern am Albis

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes und vieles mehr. Märtkafi: hausgemachte Kuchen und Leckeres für den kleinen Hunger, offen bis 17 Uhr. Märtplatz. 09.00–16.00: Repair-Café Säuliamt. Gemeinsam reparieren statt wegwerfen. Ehrenamtliche Reparatur-Profis bieten Hilfestellung und Werkzeuge. Bistro Frosch ist geöffnet. Gast: «Ämtler Tauschnetz» Repair Café, Alte Jonentalstrasse 3.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Die Kompositionen von Isabel Richiusa überwinden die Grenzen zwischen Jazz, Folk und Kunstmusik. (Bild zvg.) Jazz am Donnerstag Isabel Richiusa Trio Regolith Isabel Richiusa voc, comp | Max Petersen p | Phelan Burgoyne d. Die Kompositionen von Isabel Richiusa segeln aus dem Hafen des Jazz hinaus und überwinden die Grenzen zwischen Jazz, Folk und Kunstmusik. Die Musik wird zu einer Ästhetik der Klangbilder geformt, die weder ihre Verletzlichkeit, Zerbrechlichkeit noch ihre emotionale Tiefe und Klarheit verliert. Ruhe und Intensität kombiniert mit

Emotion, Intellekt und poetischem Sinn werden in einer modernen Spielweise vereint. Eine schwebende, intime und doch ausdrucksstarke Musik, die in der Kraft der Rhythmen verwurzelt ist und diese in virtuose Formen umsetzt.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie»: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug. Bis 31. Dezember. Besuche auch nach Voranmeldung. Fr bis So 11–17 Uhr.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Carpe Diem». Bilder von Monika Marti aus Obfelden. Bis 25. September. Fr 15–19, Sa + So 10–12, Mo bis Do 15–19 Uhr.

Donnerstag, 9. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 20 Franken. Besucherzahl beschränkt, Zutritt nur Maskenpflicht.

Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»

Mittwoch, 8. September

mit Zertifikat. Am Tisch sitzend entfällt die

Affoltern am Albis Rifferswil

Obfelden

11.00: Nahreise Nr. 9, von Rifferswil nach Mettmenstetten. Reiseleiter Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider führen die Teilnehmenden. Ornithologie und Geschichte dieser Gegend werden beim Wandern vermittelt. Treffpunkt ab 10.00 Uhr mit Kaffee und Gipfeli. Besucherzahl beschränkt. Reservation erwünscht 044 760 52 62. Bibliothek Rifferswil. 21.00: Verein Dorfkino Rifferswil präsentiert: «Big Fish», ein Märchen für Erwachsene. Türöffnung 20 Uhr. Mehr unter: www. dorfkino-rifferswil.ch. Primarschulhaus.

Hausen am Albis

12.00: «OL für alle» und «WalkingOL» im Huuserholz. Anlass steht allen offen, besonders für Familien oder Interessierte jeden Alters. Kompass und Badge werden ausgeliehen. Kleines Verpflegungsbuffet am Ziel. Organisiert durch Orientierungslaufgruppe Säuliamt. Vitaparcours (Start).

10.00–17.00: Designmarkt - Hausflohmarkt mit Kunsthandwerk und Wohn-Design. Lesung des Autors Andreas Russenberger aus seinem Krimi «Bahnhofstrasse». StehliSeiden-Areal, Fabrikstrasse 8. 14.00: «Grünfahrten» - Velo-Infrastruktur erkunden. Sonntagsausflug mit dem Velo durch Obfelden. Veranstalter Grüne Partei Postautohaltestelle Toussen.

Zwillikon

Zwillikon

10.00–16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Dorfmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Kappel am Albis

19.30: Konzert «Im Sonnenlicht». Konzertante Reise durch den Klang der Elemente mit Hans-Jürgen Hufeisen (Blockflöten) und Oskar Göpfert (Klavier). Abendkasse ab 18.45 Uhr. Klosterkirche.

Montag, 6. September Wettswil am Albis

09.00–10.30: Café International. zum Thema: «Musik aus aller Welt» Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Aeugst am Albis

19.30: Vortrag «Der Klimawandel aus naturwissenschaftlicher Sicht» von Dr. Nicole und Werner Aeschbach. Eintritt frei. Organisation Verein Forum Aeugst. Schulhaus Gallenbühl, Spitzenstrasse 16.

Affoltern am Albis

17.00–20.00: Themenabend: «Sturz vermeiden? Sturz passiert - was nun?». Diverse Referate zum Thema. Ab 19 Uhr Apéro. Kasinosaal, Marktplatz 1. 09.30: Leichte Wandergruppe: von Rheinau dem Rhein entlang zum Schloss Laufen am Rheinfall. Wanderzeit zirka 3 Stunden. Anmeldung Edith Fankhauser, 044 700 30 25, Kerstin Fankhauser, kerstinfankhauser20@gmail.com Bahnhof.

Kappel am Albis

17.00–18.30: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14.

Donnerstag, 9. September Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80. Turnhalle Gallenbüel.

Affoltern am Albis

Bonstetten

13.30–14.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Affoltern am Albis

10.00–17.00: Designmarkt Hausflohmarkt mit Kunsthandwerk und Wohn-Design. Mit einer Lesung des Schweizer Autors Andreas Russenberger aus seinem Krimi «Bahnhofstrasse». Stehli-Seiden-Areal, Fabrikstrasse 8.

12.00–16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Dorfmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Dienstag, 7. September

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Isabel Richiusa Trio Regolith». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Besucherzahl beschränkt. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Bonstetten

05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Gotthardpass 6-Seen-Wanderung mit Aufstieg zur Gatscholalücke. Wanderzeit ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jetzler, 044 700 00 06. Bahnhof.

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Sonntag, 5. September

Obfelden

17.00: «Kultur am Platz - Musig us em Amt». Jugendorchester «Con Brio» spielt Klassik bis Filmmusik. Eintritt frei, Hutkollekte. Märtkafi ab 16.15 Uhr mit Kaffee, Kuchen und Bar. Kasinovordach, Marktplatz.

Seehof 041 726 10 01 Gottha

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Kinoprogramm Sins

KW 36 | Donnerstag 2. bis Mittwoch 8. September

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00 Tom & Jerry r D 6/4 So 15.00

*** 15.15 *** Sonntag 5. September Generation Beziehungsunfähig Bigfoot Junior So

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D 12

CH-Premiere

D 16

Shang-Chi Hitman’s Wife’s Bodiguard After Love Täglich (ausser So) 20.15 Täglich 20.15 Do Fr Mo Di Mi Sa So 17.30 So Monte Verità Do Fr Mo Di Mi Sa So

D 14 (14) Hilfe ich habe die Freunde... 17.45 Sa Mi 14.45 17.30 So 12.45 10.15 D 6 (8) Bigfoot Family Mi 17.00 www.cinepol.ch Sa So 15.15 D 6 Heimat Natur D8 Ostwind 17.45 Mi 17.00 Fr Mo

Reminiscence Sa So

D 14 Dream Horse 20.15 Do Di

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So

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Wickie und die starken... 6 (6) Shang-Chi 10.00 So 20.15 So 17.00 Monte Verità D 14 (14) After Love 17.45 So 10.15 So D 14

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D 6 (8)

15.30

D 12

17.30

D 14 (14)

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Paw Patrol Sa Mi So

14.30 Peter Rabbit 12.30 So

6 (6) Drunk 10.30 So

Tom & Jerry r Sa So Mi

D 6/4 Paw Patrol 15.00 So

D 6/4 Riders of Justice 12.30 So

972 Breakdowns Do Mo

D 16 Hilfe ich habe die Freunde... Hitman’s Wife’s Bodiguard 20.15 12.45 So 17.45 So

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17

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17.45

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20.15

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


KISS Knonauer Amt organisiert freiwillige Nachbarschaftshilfe und honoriert sie mit Zeitgutschriften. KISS verbessert die Lebensqualität von älteren Menschen und Personen in Notlagen. Für die Freiwilligen bieten wir eine sinnstiftende Aufgabe. Die gesellschaftliche Solidarität in unserer Region ist uns ein grosses Anliegen.

Als junges Unternehmen, mit innovativem Team suchen wir zu unserer Verstärkung eine(n)

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Sport

Freitag, 3. September 2021

Kaltes Wetter, heisse Leistungen Urs Müller eine Woche nach der Tortour auf dem Podest «Chasing Cancellara» heisst eine Serie von Ultra-Radrennen, die der ehemalige Weltmeister und Olympiasieger Fabian Cancellara ins Leben gerufen hat. Urs Müller beteiligte sich, nicht zum ersten Mal, auch diesmal, sechs Tage nach der Tortour über 1000 km, mit Erfolg: Er wurde Overall 3. Wie die Tortour startete die Jagd nach Cancellara über 281 km und 6500 Höhenmeter nachts. Der Stalliker Urs Müller traf noch vor dem Mittagessen in Zermatt ein, nach einer Zeit von lediglich 10:21 Stunden. Sein Teamkollege André Weber folgte als 4. seiner Altersklasse und 10. overall kurze Zeit später, nach 11:07 Stunden. Weber, der seine Form optimal auf die Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii aufgebaut hat, zählt zu den Leidtragenden der Verschiebung des Wettkampfs auf Februar 2022. Als 17. Team erreichten die Koachler Christian Strasser und Dajana Holtzhauser Zermatt nach 12:12 Stunden. Die nächtliche Fahrt von Zürich über den Grimselpass nach Zermatt war bitterkalt. Urs Müller musste so kurz nach seiner Parforceleistung an der Tortour nochmals alle Kräfte mobilisieren, um nicht nur die grosse Distanz und die vielen Höhenmeter zu bewältigen, sondern auch, um die Minustemperaturen, insbesondere in der Abfahrt vom Grimsel ins Wallis, auszuhalten. Wahrlich eine heisse Leistung!

Nicht viel weniger kalt war die Challenge Davos, der höchst gelegene Triathlon in den Alpen, der wegen der Kälte in einen Duathlon umgewandelt werden musste, da das Schwimmen im See gesundheitsgefährdend gewesen wäre. Vom Team Koach finishte Mirko Kubny über die Mitteldistanz (103. in 5:41 Stunden), über die Olympische Distanz Selim Cevik (3., 2:16), Olivier Herbelin (14., 2:19), Jörg Brassel (15., 2:19) und Roman Lengwiler (29., 2:29). In Zell am See in Österreich konnte trotz der Kälte der Ironman 70.3 vollständig durchgeführt werden, samt Schwimmen und Radfahren. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigte sich vor drei Jahren, als der intensive Schneefall über Nacht eine kurzfristige Umwandlung in einen Swim-Run-Wettkampf zur Folge hatte. Schnellster Koachler war Thomas Grangaro in 5:28 Stunden, gefolgt von Andy Fuchs und Michael Bucheli.

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Jugendspieltag in Hausen Die Vorfreude ist gross. Nach der Pandemie gibt’s endlich wieder einmal einen Jugi-Anlass in Hausen. Am 5. September veranstaltet der Turnverein Hausen den Jugendspieltag AZO/GLZ. Über 400 Kinder aus dem ganzen Kanton liefern sich spannende Wettkämpfe. Nach den letzten Austragungen in Hausen im 2009 und 2015 findet der traditionsreiche Anlass wieder bei uns statt. Die Jugi-Kinder mit Jahrgang 2005 bis 2014 treten in verschiedenen Disziplinen wie dem Geländelauf, Pendelstafetten und Mannschaftsspiele (Korbball, Linienball und Jägerball) gegeneinander an. Schlussendlich geht es dieses Jahr aber auch wieder darum, wer das schnellste Kind der Region sein wird. Was die Freude etwas trübt, ist die Tatsache, dass der Anlass in diesem Jahr ohne Publikum stattfindet. Die Anforderungen des Schutzkonzeptes können nicht erfüllt werden. HSV Hausen

Vielzahl von Rennen Das Wochenende war wegen coronabedingter Verschiebungen von Frühjahrswettkämpfen auf den Herbst geradezu unübersichtlich, so viele Wettkämpfe fanden statt, etwa auch der Triathlon Lausanne (Hans Koch wurde 5.), der Tägi Triathlon Wettingen mit Youngster Manuel Arnold als 2. auf dem Podest und die Regio League mit Anouk Danna als Siegerin. Team Koach

Der Coach und sein Athlet: Kurt und Urs Müller im Ziel in Zermatt. (Bild Team Koach)

Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch.

Nach 2015 findet der Jugendspieltag wieder in Hausen statt – einfach ohne Publikum. (Bild zvg.)

Zum Schluss ein wahrer Tenniskrimi

Tennis spielen und Freundschaften pflegen

Das 30+ Damenteam des TC Hausen steigt unter dramatischen Umständen, aber verdient in die 1.Liga auf. Dies nach einem eigentlichen Tenniskrimi auswärts gegen den TC Bachtobel, der am Ende wegen des besseren Satzverhältnisses zu Gunsten der Oberämtlerinnen ausging. Nach den vier Einzeln lagen die TCHFrauen dank Siegen von Beccy Elliott, Marianne Fust und Sabina Schülin, bereits mit 3:1 vorne, es brauchte also aus den zwei verbleibenden Doppeln noch einen Sieg. Jetzt aber begann das grosse Zittern. Während das erste Doppel in der

Insgesamt 45 tennisbegeisterte Teilnehmende massen sich dieses Jahr an den Clubmeisterschaften des TC Säuliamt, dem Highlight der Tennissaison, in den Disziplinen Damen Einzel, Herren Einzel und Mixed Doppel.

Damen des TC Hausen steigen in 1. Liga auf Zusammensetzung Marianne Fust/Sabina Schülin in zwei Sätzen unten durch musste, lag die ganze Last auf den Schultern von Claudia Götschi/Esther Flückiger. Doch trotz gewonnenem ersten Satz und zwei vergebenen Matchbällen im dritten Durchgang ging der Punkt schlussendlich an die Stadtzürcherinnen. Trotz dem 3:3-Unentschieden, aber dank dem knapp besseren Satzverhältnis, durften am Schluss die Hausemerinnen jubeln und sich über einen eher unerwarteten Aufstieg freuen. Chasper Weidli

Clubmeisterschaft des TC Säuliamt 2021

Genauso wichtig wie das Tennisspielen ist der gesellschaftliche Teil: Es werden alte Freundschaften gepflegt, neue Mitglieder willkommen geheissen und bei einem kalten Bier (selbstverständlich nach dem Spiel) Tennis-Expertisen ausgetauscht. Das Turnier wurde am Freitagabend, 19. August, mit den Erstrundenpartien im Herrentableau eröffnet. Am Samstag ging es weiter mit den Achtel- und Viertelfinals, welche keine grossen Überraschungen mit sich brachten. Die vier topgesetzten des Turniers, darunter Vorjahressieger René Bachmann und Neuzugang Yannic Gross, erfüllten ihre Pflicht mit Leichtigkeit.

Sieg im Champions-Tiebreak

Jubeln nach dem Aufstieg: (v.l.n.r stehend) Jana Weiss, Esther Flückiger, Marianne Fust, Gaby Stad, Beccy Elliott, Fabia dell’Era, Wendy Liang, (kniend) Claudia Götschi, Sabina Schülin. (Bild zvg.)

Kurz nach dem Mittag gaben dann auch die Frauen ihren Auftakt ins Turnier. Dabei lieferten sich Sereina Andreossi und Barbara Frank einen spannenden Match, welcher nach zwei ausgeglichenen Sätzen in die Verlängerung ging. Schlussendlich konnte sich Barbara Frank mit 10:7 im Champions-Tiebreak durchsetzen. Die Mixed-Doppel sorgten für Unterhaltung am Nachmittag und hielten einiges an Überraschungen bereit. Das titelverteidigende Team konnte leider nicht an die Vorjahresresultate anknüpfen und fand mit dem Team Lara und Gregor Hauser würdige Nachfolger, welche das zu Beginn noch als Aussenseiter gehandelte Team Marija & Martin Baumann auf den Ehrenplatz verwiesen.

Die Podestplätze von links nach rechts: Marija & Martin Baumann (2. Mixed), Jens Engelbrecht (3. Herren Einzel), Lara & Gregor Hauser (1. Mixed, 1. Herren Einzel und 2. Damen Einzel), Karin Stadler (1. Damen Einzel, 3. Mixed mit Y. Gross), Claudia & René Bachmann (3. Damen Einzel, 2. Herren Einzel), Yannic Gross (3. Mixed mit K. Stadler). (Bild T. Frank) Der Sonntag startete mit den Damen- und Herren-Halbfinals. Bei den Herren konnte sich Gregor Hauser gegen Vorjahresfinalist Jens Engelbrecht nach einer intensiven Partie im Champions-Tiebreak mit 13:11 für den Final qualifizieren. Nach dem Mittag startete die zweite Gruppe der Mixed-Doppel, wobei sich hier sechs Teams gegenseitig die Punkte abrangen. Die Gewinner dieser zweiten Gruppe, Serena Bonandi und Adrian Meile, hatten das Spiel um den Doppel-Mixed-Clubmeister gegen die Gewinner der stärkeren Doppel-Mixed Gruppe eins ausgeschlagen und sich über ihren Sieg in dieser Gruppe gefreut. Das grosse und kleine Finale der Einzelspiele starteten direkt im Anschluss an die Doppel-Mixed-Kategorie. Leider mussten die Spiele im ersten Satz aufgrund des auf kommenden Regens abgebrochen werden. So wurden am

Sonntag vorerst die Rangverkündigung der Mixed-Gruppen vorgenommen, um anschliessend beim Apéro im Clubhaus ein intensives Tenniswochenende ausklingen zu lassen. Einige Mitglieder hatten sich dann auch noch spontan für die im Oktober stattfindende Tenniswoche in Cervia angemeldet. Am Donnerstag, 26. August, wurden dann bei windigem, kühlem aber trockenem Wetter die Finalspiele fortgesetzt. Noch einmal hatten es einige Tennisbegeisterte als Zuschauer auf die Anlage des TC Säuliamt geschafft, um die Akteure zu unterstützen. Drei tolle, spannende und ausgeglichene Partien fanden statt mit Gregor Hauser gegen René Bachmann und Karin Stadler gegen Lara Hauser, die neuen Clubmeister – zumindest bis zum nächsten Jahr. Andrin Rütsche / T. Frank


FC WettswilH O PP Bonstetten St. Galler U21 zu Gast Morgen Samstag empfängt der FC WettswilBonstetten die U21 des FC St. Gallen. Die Oswald-Elf strebt auf heimischem Platz den Vollerfolg an. Konzentrierte Trainings Nach dem Remis vor Wochenfrist bei Aufsteiger Freienbach galt es für die Ämtler, sich rasch auf die nächste Partie zu konzentrieren. In der Abwehr wird es nach der Ampelkarte gegen Studer zu Umstellungen kommen, wobei gute Alternativen zur Verfügung stehen. Im Abschluss will man natürlich ans Startspiel gegen Paradiso anknüpfen und durch attraktiven Offensiv-Fussball die drei Punkte ins Trockene bringen. Mit einem Sieg könnte der FCWB auch den Anschluss ans Spitzenquartett halten. Die junge Ämt-

Die 35. Auflage des beliebten WB-Juniorenfussballturniers «Tury Cup» fand auch in schlankerer Form tollen Anklang.

Tury Cup Light – ein voller Erfolg! Nach einer Corona-bedingten Pause im letzten Jahr entschied der Vorstand des FCWB im Frühling, den diesjährigen Tury Cup auf Ende Sommerferien, den Sonntag, 22. August, zu verschieben und zwar als Light-Version mit 66 satt 80 Teams. Jede Mannschaft durfte inkl. Trainer und Betreuer mit acht Personen anwesend sein. Die Vorfreude der Kinder und die Motivation der Trainer lagen schon frühmorgens in der Luft. Die Junioren gaben auf dem Platz alles! Sie zeigten super Einsatz und hatten sichtlich Spass, endlich wieder mal an einem grossen Turnier teilzunehmen. Auch der gegen Ende des Turniers immer stärker einsetzende Regen konnte den stark aufspielenden Fussballern nichts anhaben. Neues OK zufrieden Für das neu zusammengesetzte OK Team bedeutete die Durchführung des «Tury Cup Light» eine besondere organisatorische Herausforderung. Wieviel würde bei begrenzter Anzahl Erwachsener überhaupt konsumiert werden? Würden sich die Gäste an die Corona-

Restriktionen halten? Am Ende lief zum Glück alles reibungslos. Unzählige Hotdogs, Pommes-Portionen, Würste und Gummischlangen fanden ihren Weg in die hungrigen Mägen der Besucher und Spieler. Der 35. Tury Cup war somit ein voller Erfolg! Dankeschön! Ein herzlicher Dank gebührt den vielen fleissigen Helfenden an der Fritteuse, am Grill, hinter den Hotdog-, Getränke- und Kuchenständen, den flexiblen Springern, den fleissigen Kuchenbäckern, den geduldigen Schiedsrichtern, den beruhigenden Sanitätern, den hartnäckigen Parkplatzzuweisenden und Eintrittskontrolleuren sowie natürlich Marion und Choey Sek für ihr Gastrecht im Mooshüsli. (Melissa Schärer)

FCWB 2 – FC Red Star II

ga

Sonntag, 5. September 2021 2. Li 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

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Schutzkonzept beachten Die von Verband und BAG geforderten Auflagen betreffend Schutzmassnahmen zu Covid-19 hat der FC Wettswil-Bonstetten seit Ausbruch der Pandemie in einem Schutzkonzept umgesetzt. Dieses wurde laufend auf die neuen Gegebenheiten angepasst. Im Interesse jedes Einzelnen und seiner Mitmenschen bittet der FCWB ausdrücklich darum, sich daran zu halten und die Weisungen ohne Kompromisse umzusetzen. Der FCWB dankt für das Verständnis, dient das Konzept doch zum Schutz aller Beteiligten. Alle Infos: www.fcwb.ch/contact_tracing (OHe)

Alles über WB: www.fcwb.ch

ler-Truppe wird einmal mehr top-motiviert auftreten. Gegner mit knappen Niederlagen gestartet Beim Blick auf die Tabelle scheint der Start der St. Galler Reserven WB-Keeper Alexis Rüegg missglückt, zwei Spiele befindet sich in Topform. und noch keinen Zähler auf dem Konto. Beide bisherigen Partien waren aber sehr knapp und die Gegner Spitzenteams. Im Ostschweizer Derby gegen Gossau verlor man 0:1 auswärts, gegen Baden resultierte zu Hause ein 1:2, nachdem man bis sieben Minuten vor Schluss noch in Führung lag. Umso wichtiger für den FCWB, dass man dieses Team nicht unterschätzt und mit der nötigen Demut zu Werke geht. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist morgen Samstag um 16.00 Uhr. Für alle Fans gelten weiterhin die aktuellen Schutzmassnahmen, (OHe) die es unbedingt zu beachten gilt.

FCWB 1 – FC St. Gallen II

ga

Samstag, 4. September 2021 1. Li 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Alle WB-Spiele vom Weekend Sa, 4.9. Birmensdorf – Jun. Dc Horgen – Jun. Da Jun. Db – Wiedikon Jun. Dd – Witikon Red Star – Sen. 50+ YF Juventus – Jun. Cb Bülach – Jun. Ca (YL) FCWB 1 – FC St. Gallen II Muttenz – Sen. 30+

10.00 Uhr 11.30 Uhr 12.00 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 14.00 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr (Cup) 17.00 Uhr

So, 5.9. Inter Club Zurigo 1 – FCWB 4 FCWB 2 – Red Star 2 Schlieren – Jun. Bb Veltheim – Jun. A (YL) Industrie Turicum 2 – FCWB 3 Küsnacht – Jun. Ba (YL) Jun. Ab – Benfica Clube

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Sport

Freitag, 3. September 2021

Erfolgreiches Wochenende für die Ottenbacher Pontoniere Abschluss der Saison in Dietikon und Auftritt in Bremgarten Am vergangenen Wochenende traf sich die Pontonierwelt in Dietikon zum letzten Wettkampf der Saison. Am Sonntag war der Ottenbacher Pontonierfahrverein an der Schweizer Meisterschaft der Wasserfahrer in Bremgarten eingeladen und eine kleine Delegation versuchte sich an der etwas anderen Sportart. Nachdem der Glanzenburg-Cup im Frühjahr verschoben und zwei weitere Wettkämpfe abgesagt wurden, war die Freude unter den Pontonieren umso grösser, dass man sich diese Saison doch noch einmal mit der Konkurrenz messen durfte. Kurz nach der Ankunft der Ottenbacher Pontoniere in Dietikon wurde der Parcours begutachtet und ein letztes Mal über die schnellste Linie und die beste Technik philosophiert, bevor die Boote und Weidlinge kurz vor dem Mittag bestiegen wurden. Auf den Befehl «Achtung-Marsch» ging es für ein Duo nach dem anderen los in den Wettkampf. Ob es die ähnliche Flussgeschwindigkeit wie in Ottenbach, das gute Training oder die hohe Motivation war – es fuhren sehr viele Fahrerpaare souverän über den Parcours und leisteten sich keine oder nur sehr wenige Fehlerpunkte. Tat es die Sonne nicht immer zuverlässig, so strahl-

Die jubelnden Ottenbacher Wettkämpfer und Wettkämpferinnen nach der Rangverkündigung. (Bild zvg.) ten die Ottenbacher nach dem Wettkampf um die Wette. Der Parcours wurde aber auch von anderen souverän angefahren und so blieb es dann doch bis zur Rangverkündigung spannend. Diese hatte es jedoch in sich. Schriber Nora mit Schriber Timo durften auf dem zweiten und Vögele Gian mit Flory Simon sogar auf dem ersten Rang das Podest der jeweiligen Kategorie besteigen. Bei den Frauen stand Humbel Raphaela mit Beeler Catrin zuoberst auf dem Treppchen und neben ihnen auf dem 2. Platz Leutert Michéle mit Leutert Irene. Weiter erfuhr sich Guthauser Martin mit Schnopp Christian den zweiten Podestplatz. Acht weitere Fahrerpaare und zwei Doppelstarter durften ebenfalls eine Auszeichnung entgegennehmen. Die Ottenbacher erlebten einen wahren Jubelflash, der fast kein Ende fand.

Am Sonntag war dann der grosse Tag der Kleinen. Die jüngsten Pontoniere kurvten über die Limmat. Hegetschweiler Nik schaffte es mit Stappung Gian-Andri auf den ersten Platz und mit Appel Alexander wiederholte er sein Können. Gemeinsam erzielten sie eine Kranzauszeichnung. Zeitgleich fand ebenfalls die Schweizer Meisterschaft der Wasserfahrer statt. Da der in Bremgarten ansässige Wasserfahrverein Gastgeber war, wurden die Ottenbacher Pontoniere als Gastsektion eingeladen. Auf dem Parcours waren sie dann keine wirkliche Konkurrenz für die Wasserfahrer und Wasserfahrerinnen. Alle genossen die Kameradschaft und die Erfahrung mit der ähnlichen, wie sich jedoch gezeigt hat, etwas anderen Sportart. Anita Leutert

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Das erste Heimspiel wird mit einem Punkt belohnt

1. Liga: FC Affoltern – Gambarogno 1:1 (0:0) Die Damen des FC Affoltern sicherten sich in ihrem zweiten Match in der ersten Liga den ersten Punkt. Wie im ersten Spiel in Staad musste der Trainer auch in diesem Spiel auf einige Spielerinnen verzichten. Für das Match gegen Gambarogno gab er die Devise heraus, sich nicht von den Tessinerinnen provozieren zu lassen und alles zu geben – bis zur letzten Minute. Genauso traten zwar die gegnerischen Spielerinnen auf, doch sie trafen auf einen FC Affoltern, der an diesem Tag nicht zurücksteckte. Bereits nach zehn Minuten wurde die Torfrau des gegnerischen Teams, nach einem Foul an Sibylle Grob ausserhalb des Strafraumes, des Feldes verwiesen. Das Spiel wurde auf beiden Seiten aktiv geführt, ohne dass sich ein Team Vorteile herausspielen konnte. So war der Pausenstand von 0:0 die logische Folge. Die zweite Hälfte war umso turbulenter, und die gut 100 Zuschauer kamen voll auf Ihre Kosten. In der 70. Minute erzielten die Gäste ein Tor, welches vom Schiedsrichter jedoch aberkannt wurde. Auch Affoltern hatte Möglichkeiten, doch wurden die Chan-

cen zu leicht vergeben. Als nach einem weiten Ball die Stürmerin des Gegners alleine auf Affolterns Torfrau stürmte, konnte sie von Anna Arnold nur noch auf Kosten eines Elfmeters gebremst werden. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt, und so lagen die Gäste in der 80. Minute in Führung. Doch die Spielerinnen des FC Affoltern wollten den zahlreichen Fans zeigen, dass sie gewillt waren, bis zum Abpfiff zu kämpfen. Die Uhr zeigt bereits die 88. Minute, als Affoltern auf der rechten Seite nach einem Foul einen Freistoss erhielt. Lorena Ponte setzte den Ball. Der scharf getretene Ball flog in den 16er und konnte von den Gegnerinnen nicht aus der Gefahrenzone gebracht werden, im Gegenteil: Der Ball kam zu Celine Schnider, die sofort abzog und das umjubelte 1:1 erzielte. Der Punkt war der Lohn für ein kämpferisches, nie aufgebendes Team. Die Zuschauerinnen und Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten und freuen sich schon auf das Cupspiel am nächsten Sonntag um 13 Uhr. Dann spielen die FCA-Frauen gegen Rapperswil NLB. Das Team freut sich auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Sportplatz Moos. Albert Ott, Trainer Frauen I FC Affoltern

Saisonauftakt geglückt

HSV Säuliamt gewinnt am Sissa-Cup gleich doppelt Nach einer längeren Sommerpause ging es für den HSV Säuliamt letzten Samstag nach Basel an den 57. Sissa-Cup. Die Herrenmannschaft wurde von den U19-Junioren begleitet, die nicht nur selber am U19-Turnier teilnahmen, sondern auch das Kader der Aktiven unterstützten. Im Sissa-Cup spielen die Mannschaften in ihrer Altersklasse in einem Jeder-gegen-jeden Modus. Die Spieldauer wurde in diesem Turnier verkürzt auf 20 Minuten. Wer die meisten Spiele in seiner Altersklasse gewinnt, gewinnt das Turnier. Die Vorfreude war riesig, man hatte auch seit einer gefühlten Ewigkeit keinen Handball gespielt. Die Erwartungshaltung war auch klar, man wollte den Turniersieg. Mit genau dieser Motivation starteten die Herren in ihr erstes Spiel. Der Gegner war Drittligist SG HV Olten. Gegen ihn holte der HSV eine komfortable 6:1-Führung heraus, siegte aber schlussendlich nur knapp mit 6:5. Im zweiten Spiel traf man auf die Turniergastgeber TV Sissach 1. Dank vollem Einsatz über die gesamte Spielzeit

Tollen Handballsport gabs am SissaCup zu sehen. (Bild zvg.) hinweg und kreativem Offensivspiel siegte der HSV 16:7. In den beiden letzten Spielen machte sich die Müdigkeit langsam bemerkbar. Der HSV gewann das dritte Spiel gegen den Handball Birseck mit 13:12 und das vierte Spiel gegen die zweite Mannschaft von TV Sissach mit 12:11. Dank einer soliden Teamleistung und der tatkräftigen Unterstützung der U19-Junioren holte man sich vier Siege aus vier Spielen und somit den Turniersieg in der Klasse der Aktiven. Die U19-Junioren bestritten ihr erstes Spiel gegen SG Reuss. Das Muster war etwas anders als bei den Herren. So war man Offensiv zwar treffsicher, gab dem Gegner jedoch immer wieder die Mög-

lichkeit auszugleichen. Dennoch spielte man die 20 Minuten sehr solide und schaffte es, das Spiel mit zwei Toren Vorsprung zu gewinnen. Das Spiel gegen den SG Fricktal gewann man mit einer EinTore-Vorsprung und das letzte Spiel gegen die SG Vikings mit einer erneuten Zwei-Tore-Vorsprung. Somit gewannen auch die U19-Junioren alle ihre Spiele und holten sich ebenfalls den Turniersieg in ihrer Altersklasse.

Herbstlager für alle Der HSV führt jährlich ein Herbstlager im wunderschönen Berner Bergdorf Mürren am Fusse des Schilthorns durch. Die Teilnahme am diesjährigen Trainingslager ist für die Jahrgänge 2005 bis 2010 öffentlich. Eine optimale Gelegenheit, um den Sport Handball und den Verein näher kennen zu lernen. Das Trainingslager findet von Sonntagmorgen, den 17. Oktober bis Freitagabend, den 22. Oktober statt. Trainiert wird eine Woche lang mit wundervollem Bergpanorama auf 1650 m ü. M. und übernachtet in einem heimeligen Sportchalet. HSV Säuliamt Anmeldung : bis 9. September auf https://hsv-s.ch/

Im ersten Meisterschaftsspiel der vergangenen Woche auf der Buchlern agierten die Ämtler zwar auf Augenhöhe mit dem Gegner, aber in den entscheidenden Momenten waren die Grünweissen klar besser. In Punkto Effizienz bedienten sie sich nicht mal ihrer Stärken, sondern nutzten nur die eklatanten Stellungsfehler in der defensiven Ausrichtung der Säuliämtler aus. Nach vorne fehlte beim FCA die Ziel-

strebigkeit und ein genaues Passspiel war selten auszumachen. Natürlich, die Saison ist jung und die Mannschaft noch nicht zu hundert Prozent eingespielt, aber solche Auftritte darf sich das ambitionierte Team nicht allzu oft leisten, sonst schwimmen die Felle rasch davon. Gegen Kosova gilt es den Schalter umzulegen. Das Trainergespann wird das Nötige dazu tun und die Mannschaft entsprechend vorbereiten. Das Rüstzeug und die Fähigkeiten, um in der dritten Liga im oberen Bereich mitzuspielen, sind absolut vorhanden, diese gilt es jetzt aber schnellstmöglich abzurufen und einen Gang höher zu schalten. Die Präsenz und Vorbildfunktion der erfahrenen Spieler ist in solchen heiklen Si-

Erfolgreiche Saison in der 3. Liga Am vergangenen Samstag konnte der BSC Obfelden in der Finalrunde der 3. Liga Feldmeisterschaft in Schlieren die starken Leistungen aus der Vorrunde fortsetzten und belegte den erfolgreichen 3. Platz. Nach dem letztjährigen Aufstieg in die 3. Liga bestand der BSC Obfelden die erste Saison in dieser Liga erfolgreich. Das erste Spiel gegen Adliswil verlor der BSC Obfelden nach dem ersten gewonnenen Satz 1:2. Im zweiten Spiel

gegen Schlieren konnte die Konzentration aufrechterhalten werden, sodass das Spiel zu Gunsten des BSC Obfelden 2:1 ausfiel. Gegen Embrach musste sich der BSC Obfelden schlussendlich 1:2 geschlagen geben. Nach dieser erfolgreichen Feldmeisterschaft geht es nun in die Vorbereitung für die kommende Hallenmeisterschaft. Hoffentlich kann an die Leistungen der Feldmeisterschaft angeknüpft werden. BSC Obfelden

lageranmeldung_junioren.

Fünf Podestplätze für RRC-Amt-Fahrer

3. Liga: FC Affoltern a/A 1 – FC Kosova 2 Am Sonntag trifft der FCA auf heimischem Terrain auf den FC Kosova. Alles andere als ein Sieg und die Wiedergutmachung nach der Enttäuschung gegen Altstetten wäre ein herber Rückschlag.

Für Obfelden spielten: o.l. Marco Sennhauser, Christof Suter, Flavio Dürst, u.l. Ramon Kamm, Fabio Brignoli, Dominique Lambert. Nicht auf dem Foto ist Alex Brüllhardt. (Bild zvg.)

tuationen gefragt und wichtiger denn je. Zusammen mit der Unterstützung der Fans sollte ein positiver Auftritt möglich sein. Anpfiff ist am Sonntag, 5. September um 13 Uhr auf der Sportanlage Moos. Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende: Samstag 10 Uhr Juniorinnen D – Adliswil, Junioren Eb – Wädenswil, Junioren Ea – Urdorf, 12 Uhr Junioren Db – Adliswil, 13 Uhr Junioren Ca – Altstetten, 14 Uhr Junioren Dc – Wädenswil, Junioren Da – Wollerau, 16 Uhr Juniorinnen C – Lachen/Altendorf, 18.30 Uhr FCA 2 – Uitikon, Sonntag 11 Uhr Juniorinnen A+ Team Albis United – Wipkingen, 13 Uhr FCA 1 Frauen (1. Liga) – Rapperswil-Jona (NLB) Cup, FCA 1 Herren – Kosova, 15 Uhr Junioren Ba Team Region Affoltern – Richterswil, 17 Uhr Junioren A+ - Altstetten.

Was für ein Wochenende für die RRCAmt-Fahrer! Am Samstag fuhren Urs Huber (1.) und Moritz Schmid (2.) beim Nationalpark Bike Marathon in Scuol aufs Podest. Am Sonntag gings beim MTB Raceseries in Eschenbach mit Top Resultaten weiter. Die durchnässte und schlammige Strecke forderte nicht nur das Fahrkönnen, sondern auch den Willen, sich durch den Matsch zu kämpfen. Die technisch anspruchsvolle Strecke forderte den jungen Athleten alles ab. Shana und Lina Huber konnten in ihrer Kategorie das Rennen gewinnen und führen in der Gesamtwertung. Aline Graf wurde knapp hinter Lina Zweite. Die insgesamt 28 RRC-Amt-Fahrerinnen und -fahrer holten weitere sieben TopTen-Resultate.

Die Huber-Schwestern hatten bereits eine Woche zuvor am Swissbike Cup in Basel dominiert und führen dort ebenfalls die Gesamtwertung an. René Graf Fotos und Resultate unter www.rrc-amt.ch.

Lina Huber (Mitte) siegte, Aline Graf (links) wurde Zweite. (Bild zvg.)


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Extra

Freitag, 3. September 2021

23

HERKÖMMLICHES

Überhaupt Über Herkunft und Bedeutung des Ausdrucks «überhaupt» haben sich wohl die meisten Leute überhaupt noch nie Gedanken gemacht. Er wird vornehmlich in negativen Formulierungen im Sinne von «ganz und gar nicht, keineswegs» angewendet. Aber selbst wenn man sich darüber das Haupt zerbricht, kommt man von sich aus nicht auf die Idee, dass der geläufige Ausdruck auf den mittelalterlichen Kuhhandel zurückgeht. Damals wurde ein Stück Vieh als Haupt (mittelhochdeutsch houbet) bezeichnet. Im Gegensatz zu einzeln oder stückweise kaufen, bedeutete «über houbet» kaufen, dem Handel zuzustimmen ohne nachzuzählen. Eine grosszügige Praxis. Dennoch gilt: Auch Pauschaleinkäufe sollte man nicht «Hals über Kopf» beziehungsweise «über Haupt» tätigen, wenn überhaupt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Kurze Rast auf dem Simplonpass: Hansjörg Funk mit Lary (links) und Andi Reichenbach mit Vipee (Bild: zvg)

Auf den historischen Pfaden der Säumer

VOLG-REZEPT

Apfelblumenküchlein

Mit Käse und Salz auf Saumtieren von der Innerschweiz nach Domodossola

Eine aussergewöhnliche Wanderung unternahmen Hansjörg Funk aus Ottenbach und Andi Reichenbach, Hausen, mit ihren Pferden Lary und Vipee. Gekleidet und ausgerüstet waren sie wie die ehemaligen Säumer, welche bereits im frühen Mittelalter Käse und Salz in den Süden, sowie Wein, Seide und Gewürze in den Norden transportierten. von martin mullis Das für Mensch und Tier anspruchsvolle Trekking von Grafenort bei Engelberg bis nach Domodossola, führt über historische Pfade durch Alpentäler und Pässe. Zwölf Säumer, traditionell und authentisch gekleidet und ausgerüstet, führen ihre eigenen Tragtiere (Pferde, Muli, Esel) während acht Tagen durch die herrliche Natur- und Bergwelt von der Innerschweiz bis ins Piemont. Die Säumer mit ihren trittsicheren und aus-

dauernden Tieren wurden von einer Wandergruppe auf der sogenannten «Sbrinz-Route» begleitet. Bereits um 1237 sind in uralten Satzungen von «Allmend-Bünden» festgehalten, welche Transportrechte für die Säumer galten. Bisweilen regelten die staatlichen Hoheitsträger den Transport für eine ganze Achse. So wurde zum Beispiel 1498 in Uri die Route über den Gotthard gesetzlich festgehalten. Die Säumer besassen damals auf ihren Wegstrecken ein Transportmonopol. Für dieses Transportgewerbe galten eigene Landgesetze, so durften zum Beispiel im Kanton Uri die Saumtiere nicht beliehen werden, da sie laut Passordnung als Unterpfand für die transportierte Ware galten. Als wichtigste Güter transportierte man Salz von Norden nach Süden und Wein vom Süden in den Norden. Darüber hinaus wurde mit Seide, Samt, Reis, Korn, Brokat, Wolle, Käse und Öl gehandelt. Der daraus resultierende Saumhandel war in den betroffenen Alpentälern eine wichtige Einnahmequelle.

Die beiden Säuliämtler Hansjörg Funk aus Ottenbach und Andi Reichenbach aus Hausen, sind mit ihren Freiberger Pferden Lary und Vipee, vom 21. bis 29. August in der originalen Säumer-Kleidung und -Ausrüstung auf der «Sbrinz-Route» mitgewandert.

Der Säumerweg führte auf alten Pfaden über mehrere Alpenpässe Der Weg führte über die Engstlenalp, Guttannen, Grimselpass, Obergesteln, Griespass, Bettelalp, Riale und Premia bis zum Zielort Domodossola. Auf den Spuren der Säumer erlebten sie abwechslungsreiche Berg- und Kulturlandschaften. Rund die Hälfte des Weges führte über uralte und noch erhaltene ehemalige Säumerpfade, die jedoch vielfach ausgetreten und nur schwierig begehbar waren. Sowohl von den Säumern als auch von den Pferden wurde Trittsicherheit und Konzentration verlangt. Es kam immer wieder vor, dass die Seitentaschen der Pferde, in denen sie Sbrinz (Inner-

schweizer Halbhartkäse) mitführten, die Bergseite streiften. Obwohl auf der gesamten Route der Joch-, Grimsel- und Griespass sowie der Passo di San Giacomo bewältigt und einige gefährliche Stellen passiert werden mussten, kam es abgesehen von kleinen Blessuren, glücklicherweise zu keinen Zwischenfällen. Auf dem Weg durch die Bergdörfer verkauften die Säumer ihren mitgeführten Käse an die Bevölkerung. In Domodossola angekommen, wurden die Säumer mit einem kleinen und inoffiziellen Empfang herzlich willkommen geheissen, leider fand jedoch wegen der Covid-Situation der traditionelle Markt nicht statt. Auf der Trekkingtour erlebten die beiden Säuliämtler hautnah, dass im Mittelalter das Transportgewerbe zwar einen sehr hohen Stellenwert besass, jedoch auch zu den gefährlichsten und risikoreichsten Geschäften zählte. Sie erzählen nach der Rückkehr dennoch begeistert von ihren Erlebnissen und freuen sich auf die nächste SäumerWanderwoche.

WETTER Heute

Meteotest.ch

Basel 12° 25° Zürich 9° 24°

Affoltern

Viele überschätzen ihre Trittsicherheit

St.Gallen 11° 20°

12° 24°

Luzern 13° 24°

Neuchâtel 14° 23°

Bern 11° 23° Interlaken 12° 23°

Selbstüberschätzung ist eine der Hauptursachen für Wanderunfälle.

Chur 13° 24° St.Moritz 5° 16°

Sion 13° 26°

Genève 14° 24°

Bellinzona 14° 25°

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

12° 23°

12° 24°

13° 25°

13° 23°

13° 22°

Alpensüdseite

16° 25°

17° 26°

17° 26°

17° 24°

17° 23°

min °C max °C

Wandern mit Vorsicht

LEBENSWEISHEIT «Es ist völlig egal, wie langsam du vorankommst. Du überholst immer noch jeden, der gar nichts tut.» Anonym

Jedes Jahr ziehen sich beim Wandern und Bergwandern rund 5000 in der Schweiz wohnhafte Personen mittelschwere oder schwere Verletzungen zu. Für Bergwanderungen sollte man trittsicher, schwindelfrei und fit sein. Selbstüberschätzung in einem dieser Bereiche erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen zu schwierigen und somit für einen selbst risikoreichen Bergwanderweg auszuwählen. Ein Selbsttest der BFU hat nun bestätigt, dass Selbstüberschätzung weit verbreitet ist. Der Test umfasst unter anderem Fragen zur Fitness und Trittsicherheit; dazu enthält er praktische Übungen, um die eigene Einschätzung zu überprüfen. Von den mehr als 32 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Jahr 2020 ist gemäss den Testresultaten rund jede

zweite Person körperlich weniger fit, als sie sich einschätzte. Knapp die Hälfte schätzt die eigene Fitness korrekt ein. Fitter als gedacht sind nur sehr wenige. Die Selbstüberschätzung ist sogar noch etwas stärker verbreitet, wenn es um die Trittsicherheit geht.

Auf dem gewählten Wanderweg überfordert «Meist wirkt sich eine Wanderung positiv auf die Gesundheit aus, doch es kommt immer wieder vor, dass Wandernde sich überfordern», sagt Monique Walter, Bergwander-Expertin der BFU. «Dass die Fähigkeiten der Wandernden oft nicht zu den Anforderungen des gewählten Wanderwegs passen, wurde auch in der Bergwanderstudie der BFU ausgewiesen. Die Auswertung des Selbsttests hat dies nun bestätigt», so Walter. Bei Überforderung könne es beispielsweise wegen Ermüdung zu Stürzen und Abstürzen kommen. BFU

Zutaten für 12 Stück 1 Pack Kuchenteig, eckig, ausgerollt 6 Stk. Äpfel 2 EL Mandeln, gemahlen 1 Ei 1 dl Rahm ½ EL Mehl 1 EL Zucker ½ TL Vanillezucker

Zubereitung 12 runde Backförmchen mit Ø 7 cm mit Kuchenteig auslegen und mit einer Gabel einstechen. Die Äpfel halbieren, entkernen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Die vorbereiteten Förmchen mit Mandeln ausstreuen. Jeweils 10-12 Apfelscheibchen auf eine Linie halb überlappend aneinander reihen und aufrollen. Es sollte eine Blume entstehen, die der Grösse der Back förmchen entspricht. Die «Blumen» in die Förmchen stellen. Übrige Zutaten zu einem Guss verrühren. Die Förmchen zuerst 10 Min. bei 185 °C ohne Guss backen. Dann in jedes Förmchen etwas Guss einfüllen und weitere 25 Min. bei 175 °C fertig backen. Mehr Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

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Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern a. A.

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Samstag, 4. September 2021 19.30 Uhr in der Klosterkirche

Konzert «Im Sonnenlicht» Eine konzertante Reise durch den Klang der Elemente Hans-Jürgen Hufeisen | Blockflöten Oskar Göpfert | Klavier

Eidgenössischer Schwinger Schnuppertag für alle

HERBSTFERIEN THEATERKURS FÜR KINDER

THEATERKURS FÜR JUNGE ERWACHSENE

von 5 - 7 Jahren im Singsaal Zwillikon 11-16. Oktober 2021

von ca. 20 - 30 Jahren in Hausen a. A ab 1. November 2021 Schnuppertag 13./20. September 2021 (bitte anmelden)

Eintritt: Fr. 25 / Fr. 15 (Schüler/Studierende) Vorverkauf: ticketino.com / 0900 441 441 Abendkasse offen ab 18.45 Uhr Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

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Bereits zum 9. Mal organisiert das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern die Ämtler Berufsmesse. Lehrbetriebe aus der Region und ihre Lernenden stehen im Zentrum. An über 30 Ständen werden um die 50 Lehrberufe vorgestellt. Eine tolle Gelegenheit, attraktive Lehrberufe vor Ort kennenzulernen und Informationen vom biz Urdorf und den Lehrbetrieben aus erster Hand zu erhalten. Der Freitag ist für Klassenbesuche der 2. Oberstufe des Bezirks Affoltern vorgesehen. Am Samstag sind alle Schülerinnen und Schüler mit Eltern herzlich willkommen. Wichtig: aktuelle Informationen bezüglich Durchführung/Schutzkonzept folgen kurz vor der Messe. www.lehrstellenforum.ch Hauptsponsoren:

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