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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 068 I 172. Jahrgang I Freitag, 31. August 2018

Neues Pumpwerk

Heimat mitgenommen Aufräum-Coaching

Die Wasserversorgung Affoltern empfängt zum Tag der offenen Tür. > Seite 3

Hans Uhr lebt in Kanada und hat seit 38 Jahren den «Anzeiger» abonniert. > Seite 8

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Kolumnistin Ute Ruf hatte die Möglichkeit, bei einem Dok-Film von SRF mitzumachen. > Seite 9

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Gegen Klostermauer Ex-Muros-Initianten warben am Sonntag in Kappel um Unterstützung. > Seite 10

30 Mio.-Projekt für Mettmenstetten Geplante Erweiterung der Primarschulanlage umfasst Doppelturnhalle, Schulhaus und mehr Die Mettmenstetter entscheiden am 23. September an der Urne über die grösste Investition der vergangenen und kommenden Jahrzehnte. Entsprechend gross war das Interesse an der InfoVeranstaltung vom vergangenen Montagabend.

Laufe des Bauprojekts auf maximal 17 Mio. Franken ansteigen, erwartet Finanzvorstand Beat Bär. Das sei ohne Steuererhöhung tragbar.

Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen darüber

Vor genau einem Jahr haben der Gemeinderat und die Primarschulpflege das Siegerprojekt aus dem Architekturwettbewerb für die Erweiterung der Primarschulanlage in Mettmenstetten vorgestellt. Im September wurde dann der Projektierungskredit über 2,97 Mio. Franken mit einem Ja-Stimmen-Anteil von über 70 % gutgeheissen. In der Zwischenzeit ist das Siegerprojekt in unzähligen Sitzungen zum Bauprojekt gereift. Der Baukredit über 28,5 Mio. Franken geht am 23. September vor die Urne. Bei einem Ja wird vom Sommer 2019 bis in den Sommer 2021 gebaut. Die Investitionen will die Einheitsgemeinde zu einem Drittel selber finanzieren. Schliesslich verfügt sie über ein Nettovermögen von 25,2 Mio. Franken. Die Verschuldung solle im

Den grössten Brocken macht mit 12,56 Mio. Franken die Doppelturnhalle mit drei Spielfeldern aus. Sie liegt als Betonwanne zu einem grossen Teil unter dem Terrain. Darüber sollen im Holzbau die neuen Räumlichkeiten für die Tagesstrukturen erstellt werden. Kostenpunkt dafür: 5,76 Mio Franken. Ebenfalls im gleichen Baukörper ist die Heizzentrale für 1,77 Mio. Franken geplant. Acht Klassen verteilt auf zwei Stockwerke sollen im neuen Primarschulhaus Platz finden. 7,56 Mio. Franken sind für diesen Voll-Holzbau mit gedecktem Vorplatz veranschlagt. Und schliesslich wird die Alte Sennerei zur Bibliothek und zum Begegnungsort aufgerüstet. Die sichtbare Veränderung beschränkt sich weitgehend auf die Nordfassade. Hier bringt eine Dachgaube auf der ganzen Gebäudelänge Licht hinein, im Erdgeschoss öffnet sich der Bau gegen den von vielen lange ersehnten Dorfspielplatz.

20 Jahre Gemeindepräsident

Baustellenfieber am Robifest

................................................... von thomas stöckli

Er war amtsältester Gemeindepräsident im Bezirk Affoltern. Während seiner 20 Präsidialjahre hat sich die Einwohnerzahl von Knonau mehr als verdoppelt. Das bäuerlich geprägte Dorf hat sich zur attraktiven Wohngemeinde gewandelt. Ende Juni ist Walter von Siebenthal nach insgesamt 32 Jahren Behördentätigkeit zurückgetreten. Mit Freude erinnert er sich an eine besonders grosse Bühne, auf der er Knonau preisen durfte: das kantonale Schwingfest 2009. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Das Modell wird interessiert begutachtet. Das bestehende Schulhaus Gramatt (vorne Mitte, Ansicht von Osten), rechts davon die geplante Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen, links das Primarschulhaus und ganz links die Alte Sennerei, die künftig Bibliothek und Begegnungsort sein soll. (Bild Thomas Stöckli) Seit fünf Jahren läuft die Planung bereits. In dieser Zeit wurde die Bevölkerung an drei Info-Veranstaltungen auf dem Laufenden gehalten. Zudem bot sich insgesamt neunmal Gelegenheit, sich an einem «Runden Tisch» einzubringen. Dieses offene Vorgehen scheint sich zu bewähren. An der Ver-

anstaltung waren zwar immer noch einige kritische Voten zu hören – insbesondere zur Verkehrserschliessung und zur Situation an der Niederfeldstrasse – aber gehässige Voten blieben weitgehend aus. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Am Sonntag herrschte Hochbetrieb auf dem Bauspielplatz Affoltern

Auch kleine Gemeinden haben ihre Berechtigung Die letzten Jahre waren für Rifferswil, bedingt durch die angespannte finanzielle Situation und die komplexer werdenden Aufgaben in der Kleingemeinde, anspruchsvoll. «Das Schrägste war, dass wir von heute auf morgen den Steuerfuss um 22 Prozent erhöhen mussten», sagt Marcel Fuchs. Trotzdem fällt seine Bilanz nach 16 Jahren im Rifferswiler Gemeinderat, die letzten acht als Präsident, mehrheitlich positiv aus. «Aus meiner Sicht haben auch kleine Gemeinden ihre Berechtigung», betont er. ................................................... > Interview auf Seite 7

Das schöne Wetter lockte die halbe Stadt auf den Bauspielplatz. (Bild zvg.) Das Robifest hat vergangenen Sonntag wieder Gross und Klein auf den Bauspielplatz in Affoltern gelockt. Unter Mitwirkung von Familienclub, Familienzentrum, Jugendarbeit, Spielgruppe, Pfadi, Jubla und Handballclub wur-

de den Besuchern ja auch wieder eine Vielfalt an spannenden Spielen geboten. So galt es etwa, schwimmende Enten in der Schubkarre über Stock und Stein zu kutschieren, an der «Abrissbirne» Zielgenauigkeit unter

Beweis zu stellen und Harassen in luftige Höhen zu stapeln. Selbst das Wetterglück war den Organisatoren hold. ................................................... > Bericht auf Seite 10

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«Zäme umd Welt» Auf ihrer Abenteuerreise sind Lukas und Rahel Baumgartner in Mexiko angelangt. > Seite 11

Teilrevision für zukunftsfähige Kirche? Am vergangenen Montag kam Kirchenratspräsident Michel Müller nach Affoltern und informierte über die geplante Teilrevision der Kirchenordnung. Die Reformierten werden am 23. September an der Urne über eine Teilrevision der Kirchenordnung entscheiden. Die Vorlage ist umstritten, vor allem die neue Pfarrstellenzuteilung. Sie betrifft mittelgrosse Gemeinden schmerzhaft und erhöht den Fusionsdruck. An der von der reformierten Kirchgemeinde Affoltern organisierten Veranstaltung erläuterte der Kirchenratspräsident die wichtigsten Passagen der Revision und betonte, man wolle damit keine Zwangsfusionen erzielen. Während der folgenden Diskussion wurden auch kritische Stimmen von Gegnern der Vorlage laut. (mvo) ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schiessvereine

BSV Affoltern Bezirksschiessen 2018 300 m in Knonau: Samstag, 1. September 2018 13.30 bis 17.00 Uhr Sonntag, 2. September 2018 10.00 bis 12.00 Uhr Samstag, 15. September 2018 13.30 bis 17.00 Uhr 50/25 m in Hausen am Albis: Samstag, 1. September 2018: 13.30 bis 16.00 Uhr Der Bezirkschef Schiessen 300 m

Bezirksrat Affoltern

vom 1. September 2018 Am Samstag, 1. September 2018, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.

Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis bleiben am Freitag, 7. September 2018 den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Sammelverein: Jumba

Erneuerungswahl der Bezirkskirchenpflege des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2019 – 2023 (Anordnung Wahlverfahren) 1. Im Frühjahr 2019 ist im Bezirk Affoltern die Erneuerungswahl der Bezirkskirchenpflege des Bezirks Affoltern für die Amtsdauer 2019 – 2023 vorzunehmen. 2. Es sind zu wählen: 5 Mitglieder der Bezirkskirchenpflege 3. Sofern eine Urnenwahl durchgeführt werden muss, findet der erste Wahlgang am Sonntag, 10. Februar 2019, statt. 4. Die Durchführung der Wahl erfolgt nach den Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und der Verordnung über die politischen Rechte (VPR). 5. Wahlvorschläge sind dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am Mittwoch, 10. Oktober 2018, einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Personen unterzeichnet sein, welche ihren politischen Wohnsitz im Bezirk Affoltern haben, der Evangelisch-reformierten Landeskirche angehören, das 16. Altersjahr vollendet haben und über das Schweizer Bürgerrecht oder über eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Name, Vorname, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wählbar sind alle der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich angehörenden Stimmberechtigten, die das 18. Altersjahr vollendet haben, auch wenn sie in einem anderen Bezirk den politischen Wohnsitz haben. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden. 6. Die vorgeschlagenen Personen werden vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen (5 Stellen) nach Ablauf der zweiten Vorschlagsfrist von 7 Tagen nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagenen Personen mit den definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen (§ 54 GPR). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. 7. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 31. August 2018

Papier- und Kartonsammlung

Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung

Bezirksrat Affoltern

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 414 28 40 (ab 12 Uhr) Affoltern am Albis, 27. August 2018 Hochbau und Umwelt Affoltern am Albis

Urnenabstimmung vom 23. September 2018 Neben den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen findet in Aeugst am Albis am Sonntag, 23. September 2018, folgende Gemeindeabstimmung statt: Vereinbarung in Sachen Delegation von Kompetenzen bei der Sozialund Wirtschaftshilfe durch die Gemeinde Aeugst am Albis an den Sozialdienst Bezirk Affoltern Der Beleuchtende Bericht ist auf der Gemeindewebsite www.aeugst-albis.ch einsehbar und den Stimmberechtigten als Abstimmungsunterlage zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Aeugst am Albis, 17. August 2018 Gemeinderat Aeugst am Albis

Urnenabstimmung vom 23. September 2018 Beim Beleuchtenden Bericht bei den Abstimmungunterlagen für das kommunale Geschäft Teilrevision der Gemeindeordnung (neuer Art. 49b, Kompetenzdelegation an die IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern) und die Vereinbarung betreffend Delegation von Kompetenzen bei der Sozial- und Wirtschaftshilfe durch die Gemeinde Hedingen an den Sozialdienst Bezirk Affoltern wurde bei der gedruckten und verteilten Broschüre eine gesamte falsche Seite 3 mitgeliefert. Die korrekte Seite 3 oder auch die gesamte Broschüre kann auf der Homepage der Gemeinde Hedingen (www.hedingen.ch) eingesehen werden. Sämtliche Unterlagen können auch am Schalter bei der Gemeindeverwaltung gratis bezogen werden. Hedingen, 31. August 2018 Gemeinderat Hedingen

Saisonschluss Schwimmbad Obfelden Das Schwimmbad Obfelden ist noch bis Sonntag, 9. September 2018, 18.00 Uhr geöffnet. Wir bitten unsere Badegäste, die Garderobenschränke bis dann zu räumen und die Schlüssel an der Schwimmbadkasse abzugeben. Nicht abgeholte Fundgegenstände werden an gemeinnützige Institutionen weitergegeben. Badmeister, Badwachen und das Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste. Der Gemeinderat

Am Montag, 3. September 2018, findet unser Personalausflug statt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben deshalb den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen sind wir unter folgender Telefonnummer erreichbar: 044 776 63 90. Wir danken für Ihr Verständnis.

Revision kommunaler Richtplan Verkehr Genehmigung Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 20. August 2018 mit Beschlussnr. 0094/18 (Vfg. ARE) die Teilrevision der kommunalen Richtplanung, welche die Gemeindeversammlung Rifferswil mit Beschluss vom 6. Dezember 2017 festgesetzt hat, genehmigt. Die kantonale Verfügung und der kommunale Richtplan Verkehr steht der Öffentlichkeit in der Gemeindekanzlei Rifferswil, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil, zur Einsicht offen. Rifferswil, 31. August 2018 Politische Gemeinde Rifferswil, Gemeindeverwaltung

Erlass Ausführungsbestimmungen zur SEVO Die Gemeindeversammlung hat am 11. Juni 2018 die totalrevidierte Siedlungsentwässerungsverodnung (SEVO) des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf genehmigt. Bereits mit Beschluss vom 16. April 2018 hat der Gemeinderat – unter Vorbehalt der Genehmigung der SEVO duch die Gemeindeversammlung – die Ausführungsbestimmungen (AB) zur SEVO erlassen. Dieser Beschluss und die AB zur SEVO liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., wegen Verletzung von übergeordnetem Recht schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen 8907 Wettswil a. A., 31. August 2018 Gemeinderat Wettswil a.A.


Bezirk Affoltern

Strassensanierung in Hausen a. A. In Hausen a. A. muss das Kantonsstrassennetz auf gut 1,4 Kilometern instandgesetzt werden. Der Regierungsrat hat die Kosten in Höhe von 6,14 Mio. Franken bewilligt. Die Albis-, Ebertswiler-, Rifferswilerund Zugerstrasse in Hausen a. A. sind sanierungsbedürftig. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, müssen sie zwischen dem Mitteldorfweg, der Müllistrasse und der Heischerstrasse instandgesetzt werden. Mit dem Strassenprojekt wird zudem das kommunale Betriebs- und Gestaltungskonzept umgesetzt. Im Zuge der Sanierung werden sodann zwei neue Fussgängerquerungen erstellt und bestehende angepasst. Die Trottoirs werden teilweise neu erstellt und im Dorfkern gepflastert. Die Bushaltestelle «Grindlen» wird um 280 Meter dorfeinwärts verschoben und barrierefrei ausgebaut. Bei der Jakob-Zürrer-Strasse wird die Einmündung des Geh- und Radwegs angepasst, um die Sicherheit zu verbessern. Darüber hinaus wird die öffentliche Beleuchtung angepasst sowie erneuert und die Strassenentwässerung angepasst. Der Gemeinderat Hausen hat dem Projekt am 27. Juni 2017 zugestimmt und einen Kostenbeitrag von 40 000 Franken zugesichert. Die Gesamtkosten für das Strassenprojekt betragen 6,14 Mio. Franken. Das kantonale Tiefbauamt plant, im Frühjahr 2019 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Bauzeit beträgt rund eineinhalb Jahre. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Freitag, 31. August 2018

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Der Verkehr als «Zankapfel» Konstruktive Diskussion zur Erweiterung der Schulanlage in Mettmenstetten Kritische Fragen und konstruktive Voten prägten die InformationsVeranstaltung zur Erweiterung der Mettmenstetter Schulanlage. Das Projekt scheint sorgfältig ausgearbeitet und breit abgestützt zu sein. ................................................... von thomas stöckli Angesichts des Investitionsvolumens von 28,5 Mio. Franken – respektive 31,5 Mio., wenn man die Projektierung mit einrechnet, – erstaunt es nicht, dass die Mehrzweckhalle Wygarten am Montagabend, 27. August, gut gefüllt war. Schon etwas ungewöhnlicher war der weitgehend sachliche Ton, in dem diskutiert wurde. Nicht infrage gestellt wurde der Bedarf. Jeder kennt die hohe Bautätigkeit, die meisten haben auch das Provisorium auf dem Schulhausplatz gesehen. Angesichts der aktuellen Entwicklung sei im Herbst 2016 sogar der Entscheid gefallen, das neue Schulhaus nicht nur für sechs, sondern gleich für acht Klassen zu planen, führte Primarschul-Präsidentin Bea Gallati aus.

Verkehr als «Zankapfel» Nicht nur der Schule, sondern auch den Vereinen soll die Erweiterung zugute kommen. Heute hinke die Turnhallen-Infrastruktur dem Bedarf hinterher, betonte Beat Bär, Leiter des Bauausschusses. Dabei seien die Vereine ein wichtiger Indikator, der eine lebendige Gemeinde von einem Schlafdorf unterscheiden. Mit der Bibliothek und dem Spielplatz seien im Erweiterungsprojekt zudem nicht nur die Bedürfnisse der Sporttreibenden berücksichtigt worden, so Bär weiter.

«Für die Zukunft unseres Dorfes»: Gemeindepräsident René Kälin, Architekt Stefan Sintzel, Beat Bär, Leiter Bauausschuss, und Primarschul-Präsidentin Bea Gallati (von rechts) informierten über die geplante Erweiterung. (Bild Thomas Stöckli) Zankapfel eines solchen Projektes sei meist der Verkehr, hatte Gemeindepräsident René Kälin vorausgesagt. Und er sollte Recht behalten. Für viel Verkehr sorgen erfahrungsgemäss die «Eltern-Taxis». Diese sollen auf die Obere Fischbachstrasse kanalisiert werden. Zu reden gab aber insbesondere die Situation an der Niederfeldstrasse. Diese soll um bis zu drei Meter vom Schulareal weg versetzt werden – das entsprechende Land ist bereits im Besitz der Gemeinde. Dadurch wird Raum gewonnen für die Entflechtung

von Fuss- und Motorfahrzeug-Verkehr. Will heissen: Möglichst keine überfahrbaren Fusswege und Trottoirs. Für zusätzliche Sicherheit sollen Motorfahrzeug-Fahrverbote zu den Schulzeiten sorgen – Zubringerdienst ausgenommen.

Künftig kosten die Parkplätze Fragen gab es zu verschiedenen Kostenpunkten, zur Möglichkeit von Kunst am Bau – «die Bauten sind selber schon Kunstwerke», so Beat Bär –

und zur Zinsabsicherung in der Finanzierung. Gerügt wurde zudem, dass künftig alle Parkplätze kostenpflichtig sein werden, also auch Vereinsfunktionäre zur Kasse gebeten werden, wenn sie mit dem Auto vorfahren – trotz ehrenamtlichen Engagements im Dienste der Gesellschaft. Alles in allem zeigte die konstruktive Diskussion, dass das Projekt sorgfältig ausgearbeitet und breit abgestützt ist. «Die gesamte Anlage wird für die Bevölkerung attraktiver», so Bea Gallati.

wir gratulieren

3 Millionen in Quellwasser investiert

Einblick ins neue Quellwasserpumpwerk Rorenmoos Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis hat in den letzten drei Jahren rund 3 Mio. Franken in Quellwasseranlagen investiert. Das älteste Reservoir, Rorenmoos, erbaut 1886, und das Quellwasserwerk Jonental konnten nach einem langwierigen Bewilligungsverfahren abgebrochen und neu gebaut werden. Dazu kam eine 1150 m lange Quellwasserleitung, die beide Anlagen verbindet. Die Quellen im Jonental bildeten den Grundstein der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern. Bereits 1882 sicherte sich der Landschreiber Jakob Eigenheer die Nutzungsrechte an einem Wasseraufstoss im Jonental (Quelle Häulimoos). Darauf gründeten er und eine Handvoll Bürger die Wasserversorgungs-Genossenschaft. Die erste Generalversammlung fand am 10. Januar 1886 statt. In den Jahren 1886 und 1887 investierten die Genossenschafter rund 45 000 Franken für ein Reservoir im Rorenmoos und 3300 m Wasserleitungen. Dies versorgte die Brunnen und Höfe bis zum Kronenplatz und zur Arche. Das Interesse am Wasser wurde grösser. Eigentümer kauften sich in die Genossenschaft ein. So kam wieder Geld in die Kasse, um Leitungen zu bauen und neue Quellen zu erschliessen. Das Wasser wurde vor allem für die Tiere, die öffentlichen Brunnen und die Industrie gebraucht. Es wurden gar Motoren mit Wasser betrieben. Pfarrer Dr. Egli bot in der Arche Kneipp’sche Heilverfahren an, mit «Heilwasser» aus dem Jonental. Bald erfreute sich Affoltern einer

Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 2. September, feiert Helena Berta Fehr-Bittlingmayer in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen dem Geburtstagkind alles Gute und viel Gfreuts.

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 1. September, werden Alois Albert Lukas in Affoltern und am Sonntag Rosmarie Margarita Ehrsam in Affoltern 80 Jahre jung. Wir wünschen den beiden Jubilaren ein schönes Geburtstagfest und gute Gesundheit. anzeige

Die Pumpen im neuen Quellwasserpumpwerk Rorenmoos, Affoltern. (Bild zvg.) renommierten Besucherschaft von nah und fern und die Industrie florierte. So wuchs auch die Genossenschaft.

Stets gutes Trink- und Brauchwasser Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern ist heute noch darauf bedacht, die Anlagen in einwandfreiem Zustand zu halten. Sie stellt für die Bevölkerung stets gutes Trink- und Brauchwasser bereit, auch wenn es kein Heilwasser ist. Den Genossenschaftern ist es mit ihrer Weitsicht zu verdanken, dass Affoltern über eine gut funktionierende Wasserversorgung verfügt. So kann der Bevölkerung das Trinkwasser zu einem Preis von nur einem Franken pro 1000 Liter abgegeben werden. Die Quellen im Jonental sind heute noch ein wichtiger Teil der Wasser-

gewinnung. Davon kann man sich selbst überzeugen. Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern lädt am 8. September, zwischen 10 und 16 Uhr, zu einer Besichtigung der neuen Anlagen ein. Beim Festzelt an der Allmendstrasse (Untere Allmend) kann das neue Quellwasserpumpwerk Rorenmoos besichtigt werden. Ein Shuttle-Bus bringt die Interessierten von da zum Quellwasserwerk Jonental und nach einer Führung durch die Anlage wieder zurück zu Wurst, Brot und Getränk. Der Vorstand und der Betrieb freuen sich auf Besucher und auf einen interessanten Tag. (uh) Tag der offenen Tür im Quellwasserpumpwerk Rorenmoos (Untere Allmend), Affoltern, am 8. September, 10 bis 16 Uhr. Mit Shuttle zum Quellwasserwerk Jonental. Zufahrt signalisiert ab Aeugsterstrasse/Jonentalstrasse.


Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich Nacht ist.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

In Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Vater, Grossvater, Schwiegervater und Urgrossvater

Walter Max Colombo-Huber 19. Dezember 1931 – 21. August 2018

In lieber Erinnerung Monika und Heinz Marti-Colombo Diana und Mauritius Bollier-Isler mit Maria, Nanda, Leonie und Cora Schwäger und Schwägerinnen Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet am Donnerstag, 6. September 2018, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Hedingen statt. Traueradresse: Monika Marti-Colombo, Zürcherstrasse 16, 8908 Hedingen

Es werden keine Trauerzirkulare versandt.

Affoltern am Albis Gesuchsteller: Susanne Züllig, Arvenweg 7, 8404 Winterthur Projektverfasser: Stefan Piotrowski, Mattenbachstrasse 6a, 8400 Winterthur Bauvorhaben: Abbruch Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 2459 und Neubau Mehrfamilienhaus, Kat.-Nr. 2119, Bungert 6, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Hausen am Albis Gesuchsteller: Seebrig AG, Seebrigstrasse 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Chaschper Gachnang, Architekt ETH/SIA, Bellevuestr. 10, 8800 Thalwil Bauprojekt: Abbruch Scheunenteil Vers-Nr. 1075, Ersatzbau MFH, Neubau MFH mit Tiefgarage und Clubhaus Projektänderung: Neue Raumeinteilung, Anpassung Gemeinschaftsräume, Balkone Haus 1 zu Innenhof entfallen, Fassadenänderungen, Anpassung Lukarnen und DFF auf Kat.Nr. 3462, 3463, Seebrigstrasse 1 (KII) (Gebäude Inventar-Nr. 132)

Obfelden Gesuchsteller: Nussbaumer Marta, Alpenblickweg 6, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Freimannbau AG, Blumenweg 8a, 6332 Hagendorn Baurechtliches Vorhaben: Erweiterung der bestehenden Garageneinfahrt mit zusätzlich einem neuen Parkplatz auf Kat.-Nr. 800 an der Rebhaldenstrasse 14 (Reservezone)

Immer wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten Dich umfangen, so, als wärst Du nie gegangen. Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.

Traurig und dankbar für die schöne Zeit, die wir miteinander verbringen durften, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi und wunderbaren Wegbegleiter

Richard Randegger 11. Februar 1937 – 27. August 2018

Wir danken Dir für alles, was Du uns geschenkt hast. In Liebe: Genoveva Randegger Heidi Randegger und René Brunner Isabel und Urs Gut Verwandte und Freunde Wir möchten uns noch ganz herzlich bei Herrn Dr. Daniel Zimmermann und beim Team der Palliative Care Affoltern am Albis für die liebevolle und fürsorgliche Pflege bedanken. Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Verein Mensch und Tier im Glück, Postkonto 61-120058-0. Traueradresse: Genoveva Randegger, Wiesenstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis

Eidg. Turnveteranen Kant. Turnveteranen Turnverein Hedingen Männerriege Hedingen

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser langjähriges Mitglied der Eidg. Turnveteranen, der Kant. Turnveteranen, der Männerriege Hedingen und Ehrenmitglied des Turnvereins Hedingen

Walter Colombo 19. Dezember 1931 – 21. August 2018

Dem lieben Verstorbenen werden wir ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen allen Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus. Die Vorstände und die Vereinskameraden Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof und der anschliessende Abdankungsgottesdienst in der reformierten Kirche Hedingen findet, am Donnerstag, 6. September 2018, um 14.00 Uhr statt.

TO D E S A N Z E I G E Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben. Wir trauern um

Walter Colombo (Herzog Colom von Bo zu Heding)

19. Dezember 1931 bis 21. August 2018

Während seiner langjährigen Mitgliedschaft in unserem Kreise haben wir ihn als gehaltvollen und originellen Erzähler geschätzt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Die Snuuphasen Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 6. September 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen statt.

Todesfälle Wettswil am Albis Am 25. August 2018 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Willimann, Alfred Karl geb. 31. Oktober 1938, Bürger von Beromünster LU, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Strumbergächerstrasse 25. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 24. August 2018 ist in Zürich gestorben:

Bach, Heinz Friedrich geb. 2. Dezember 1934, Bürger von Eschenz TG und Zürich, Ehemann der Bach geb. Junker, Silvia Erna, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Wiesengrund 9. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 6. September 2018, 14.30 Uhr, in der Ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2018

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«Man muss Land und Leute gerne haben» Walter von Siebenthal: Rücktritt nach 20 Jahren Gemeindepräsidium in Knonau Knonau hat sich vom bäuerlich geprägten Dorf zur attraktiven Wohngemeinde entwickelt. Auch dank Walter von Siebenthal, der nun als Gemeindepräsident zurückgetreten ist. Und vielleicht auch dank dem, was er heute sagt: «Man muss Land und Leute gerne haben». ................................................... von werner schneiter Mit Walter von Siebenthal schied der amtsälteste Gemeindepräsident im Bezirk Affoltern Ende Juni aus dem Amt – nach insgesamt 32 Jahren Behördentätigkeit. 1986 kam er in die Schulpflege und übernahm dort die Finanzen. Vier Jahre später wählten ihn die Stimmberechtigen in den Gemeinderat, wo er ebenfalls als Kassenwart wirkte. Als er 1998 das Präsidialamt von Bruno Grob übernahm, gab er das Ressort ab. Heute sagt er: «Bei meinem Einstieg war alles im Einklang, in Familien und im Beruf.» Das politische Klima bezeichnet «Sibi», wie er im Dorf und unter Freunden genannt wird, über all die Jahre als stimmig – auch wenn im Zuge des Autobahnprojekts zum Teil heftige Diskussionen aufflammten, insbesondere in Knonau, wo das Bundesgericht eine Autobahnüberdeckung ablehnte. Immerhin bieten die heutigen Wände adäquaten Schutz. «Wir hatten damals viele aktive, engagierte Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde», erinnert sich Walter von Siebenthal.

Schnelles Wachstum

In seiner Zeit als Gemeindepräsident wuchs Knonau stark und entwickelte sich vom bäuerlich geprägten Dorf zur attraktiven Wohngemeinde: Walter von Siebenthal wirkte während 32 Jahren Behördentätigkeit prägend mit, wovon Jahre als Gemeindepräsident. (Bild Werner Schneiter) anzeige

Während seiner 20 Präsidialjahre hat sich die Einwohnerzahl von Knonau mehr als verdoppelt, auf heute zirka 2300. Das bäuerlich geprägte Dorf hat sich zur attraktiven Wohngemeinde gewandelt. «Wir wollten ein Wachstum und haben es gut prognostiziert und auch gut managen können», sagt Walter von Siebenthal. Zweimal wurde die Bau- und Zonenordnung geändert und attraktiver Wohnraum (auch

Wohneigentum) insbesondere auch für junge Familien geschaffen; die anfänglich prognostizierte Zahl der Kinder blieb zwar vorerst unter den Erwartungen, heute aber verzeichnen sowohl Primarschule als auch die Kindergärten Rekordzahlen. Mit dem Wachstum, so Walter von Siebenthal, habe sich auch die Frage von einer Fusion mit anderen Gemeinden nicht gestellt, aber das Steueraufkommen positiv beeinflusst. Nach vielen Jahren als Ausgleichsgemeinde blieb Knonau 2012 erstmals ohne Schulden und habe erstmals die Steuern senken können. «Wir stehen heute finanzpolitisch auf solider Ebene», fügt der scheidende Gemeindepräsident bei.

Druck aus dem Kanton Zug Das Wachstum fusst aber auch auf dem Druck aus dem Kanton Zug, wo man wegen steigender Land- und Immobilienpreise und wegen hoher Mieten Ausschau nach ausserkantonalen Domizilen hält – und oft in Knonau fündig wird, auch dank Autobahn und guter ÖV-Erschliessung und PR-Anlage am Bahnhof. «Wir haben aber immer auf Wohnqualität geachtet – mit freilich nicht immer ganz einfach zu realisierenden Massnahmen. Aber wir haben das gut meistern können. Für flächendeckende Tempo-30-Massnahmen im Dorf resultierte grosse Zustimmung», sagt Walter von Siebenthal. Investitionen, die im Zuge des Wachstums nötig wurden, seien in Knonau stets mit sorgfältiger Finanzplanung aufgegleist worden, fügt er bei. Doch nicht alles, was auf dem Wunschzettel stand, konnte bislang realisiert werden – etwa eine neue Turnhalle, der Neubau der Bibliothek oder das Werkgebäude mussten einstweilen zurückgestellt werden – und zieren nun die Traktandenliste der neuen Behörde. «Bezüglich der Prioritäten will ich mich hier nicht äussern. In trockenen Tüchern sind der Rückbau unserer Kläranlage und der Anschluss an die ARA Schönau in Cham», hält Walter von Siebenthal

fest. Er wird nach seinem Rücktritt interessierter Stimmbürger bleiben, sich aber mit Voten zurückhalten. «Ich habe ja lange Zeit mitentscheiden können», fügt er bei und nennt all jene Gemeindeversammlungen als Höhepunkte, die dem Dorf etwas brachten. Und das waren nicht wenige. Viel profitiert habe er durch sein Mitwirken im Zürcher Verfassungsrat, da habe er staatspolitisch viel lernen können.

PR – nicht einfach ein Fachbegriff Durch seinen Beruf – selbstständig in der Verlagsbranche – ist für ihn Kommunikation kein Fremdwort. So hat er bis zuletzt «Sprechstunden des Gemeindepräsidenten» gehalten, ist also im dauernden Gespräch mit den Einwohnerinnen und Einwohnern geblieben. Begünstigt hat das auch der Umstand, dass Walter von Siebenthal in Knonau aufgewachsen und einem Motto treu geblieben ist: «Man muss Land und Leute gerne haben». Auch Bescheidenheit ist Zier: «Der Gemeindepräsident muss sich im Dorf keine Denkmäler bauen, sondern dafür sorgen, dass Bürgerinnen und Bürgern gute Dienstleistungen erbracht werden. Und Werbung für das Dorf machen. Das habe ich – wenn überregionale Veranstaltungen in der Stampfi stattgefunden haben – immer genutzt. PR ist für mich nicht einfach ein Fachbegriff.» Mit Freude erinnert sich von Siebenthal an eine besonders grosse Bühne, auf der er Knonau gepriesen hat: beim kantonalen Schwingfest 2009. Er und seine Familie bleiben dem Dorf und seinen Vereinen treu. Und vorläufig auch seinem Beruf. Walter von Siebenthal ist zwar mittlerweile ennet der Pensionierungsgrenze angelangt, macht aber weiterhin Verlagsvertretungen. «Ich habe noch ein paar grosse Mandate von deutschen Verlagen, die 2019 enden. Dann nehme ich es ruhiger», beteuert er, der sich mit Ehefrau Vicky nach eigenen Worten fürs Alter «eingerichtet hat». Mittels Hausverkauf und Kauf einer Wohnung in Knonau.


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Freitag, 31. August 2018

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«Solange eine Kleingemeinde das Potenzial hat, eigenständig zu sein, soll sie es auch bleiben dürfen» Interview mit dem Rifferswiler Alt-Gemeindepräsident Marcel Fuchs Marcel Fuchs war 16 Jahre im Rifferswiler Gemeinderat, acht davon als Präsident. Obschon die letzten Jahre bedingt durch die angespannte finanzielle Situation und die komplexer werdenden Aufgaben in der Kleingemeinde anspruchsvoll waren, zieht der 60-Jährige eine mehrheitlich positive Bilanz. «Anzeiger»: Haben sich die Zeitfenster nach Ihrem Rücktritt als Gemeindepräsident von Rifferswil rasch wieder geschlossen? Marcel Fuchs: Das ging blitzartig, beruflich wie privat. Da in den letzten Jahren einige persönliche Interessen zurückstehen mussten. Was war Ihr erster Gedanke, als sie die Anfrage zu diesem Interview erhielten? Falscher Zeitpunkt, ich bin in den Ferien. (lacht) Was war Ihre ursprüngliche Motivation, Gemeindepräsident von Rifferswil zu werden? Mir gefällts in Rifferswil zu leben. Deshalb wollte ich etwas fürs Dorf tun. Zudem haben mich die politischen Themen und wie eine Gemeinde funktioniert, interessiert. Was hat Sie dazu bewogen, zurückzutreten? Ich denke, nach 16 Jahren ist ein Wechsel nicht verkehrt. Ich spürte auch gewisse Abnutzungserscheinungen. Denn für mich war das Gemeindepräsidium zu Beginn ein anspruchsvolles Nebenamt neben einem 100Prozent-Job, das sich im Laufe der Zeit zunehmend zu einem Teilzeitpensum entwickelte. Wie hat sich Rifferswil unter Ihrem Präsidium verändert? Wir hatten ein enormes Bevölkerungswachstum und damit verbunden auch wachsende Anforderungen an die Infrastruktur, insbesondere an den Schulraum. Als Folge davon steigende Ausgaben, wobei die Einnahmen nicht im gleichen Masse stiegen. Das machte die weniger erfreuliche Steuerfusserhöhung um 22 Prozent nötig. Der Dorfcharakter und das Leben in der Dorfgemeinschaft haben sich in meiner Wahrnehmung zum Glück nicht ins Negative verändert. Wir sind nach wie vor eine Wohn- und Lebens- und keine Schlafgemeinde. Wie würden Sie Rifferwil einem potenziellen Neuzuzüger anpreisen? Als kleine Gemeinde auf dem Land mit ursprünglichem Dorfcharakter und Einwohnern, die sich noch kenanzeige

nen, wenn man sich auf der Strasse begegnet. Ideal für Leute, die Ruhe, Sicherheit, vielleicht auch ein wenig Geborgenheit und das Leben auf dem Lande suchen und den Lebensmittelpunkt trotzdem relativ nahe an den grossen Wirtschaftszentren wollen. Was würden Sie jemandem sagen, damit er eher nicht nach Rifferswil zieht? Gute ÖV-Verbindungen und städtische Voraussetzungen sind nicht die Markenzeichen von Rifferswil. Sie haben Ihre letzte Gemeindeversammlung mit dem Spruch beendet: «Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun. Vor allem bei Letzterem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich beim Tun die Reihen jeweils rasant lichten.» Bezog sich diese Feststellung auf etwas Bestimmtes? Den Satz habe ich ganz bewusst gewählt, weil ich in meiner Amtszeit immer wieder feststellte, dass viele Leute aus der Bevölkerung wirklich gute Ideen haben. Aber man findet je länger je weniger engagierte Menschen, die den guten Ideen auch Taten folgen lassen. Das finde ich bedauerlich. Denn ein Dorf wie Rifferswil lebt auch von kulturellen Anlässen vom Vereinsleben, Veranstaltungen et cetera. ...............................................................

«Das Schrägste war, dass wir von heute auf morgen den Steuerfuss um 22 Prozent erhöhen mussten.» ............................................................... Ich fand Ihre letzte Gemeindeversammlung etwas deprimierend, so ganz ohne Dank und offizielle Verabschiedung … Das hat später stattgefunden, nicht im Rahmen der Gemeindeversammlung. Wir sind sehr wohl verabschiedet worden, sehr versöhnlich sogar, einerseits durch einen Apéro auf dem Dorfplatz und am gemeinsamen Nachtessen mit den alten und neuen Gemeinderäten sowie den Gemeindeangestellten. Welche Projekte, die während Ihrer Amtszeit verwirklicht wurden, werden Sie in guter Erinnerung behalten? Es klingt vielleicht paradox, aber mir haben vor allem die herausfordernden Geschäfte gefallen. Die ganze Phase der Steuerfusserhöhung und alles Strategische danach. Die finanzielle Entwicklung hat uns nämlich aufgezeigt, dass Rifferswil dringend eine strukturelle Veränderung braucht. In

diesem Zusammenhang das Wirken des runden Tisches, der Arbeitsgruppe «Zukunft Rifferswil», das sehr inspirierend war. Auch die Asylunterbringung, die harzig anlief. Dann natürlich die Verkehrsthemen wie Tempo30-Zonen, die dann durch den Souverän abgelehnt wurden. Die Neuorganisation des Sozialzweckverbands, der in der Aufteilung in die Kesb und den Sozialdienst mündete. Und natürlich die Realisation der Schulbauten, ein für die Gemeinde Rifferswil grosses Unterfangen. Was war das Schrägste, das Sie in Ihrer Eigenschaft als Gemeindepräsident erlebt haben? Das Schrägste war, dass wir von heute auf morgen den Steuerfuss um 22 Prozent erhöhen mussten. Das hat mich extrem gefordert, auch im Dialog mit den Rifferswilern. Was halten Sie von Gemeindefusionen? Solange eine Gemeinde das Potenzial hat, eigenständig zu sein, soll sie es auch bleiben dürfen. Rifferswil hat diesbezüglich grosses Potenzial. Ich denke, dass Rifferswil die finanzielle Situation zum Positiven festigen kann und auch bezüglich Steuerfuss schrittweise wieder in den Bereich des kantonalen Mittelfelds zurückkehren wird. Was sind die grössten Herausforderungen, die künftig auf die Kleingemeinde zukommen werden? Sie muss die gleichen Anforderungen erfüllen wie eine grosse Gemeinde. Die Aufgaben und deren Komplexität nehmen dabei laufend zu. Das fordert Gemeindeangestellte und Behördenmitglieder gleichermassen. Zudem müssen auch Kleingemeinden rationeller werden. Gleichzeitig sollte aber der persönliche Bezug zum einzelnen Bürger insbesondere für die Behördenmitglieder nicht verlorengehen. Was spricht weiterhin für einen Alleingang von Kleingemeinden? Die Autonomie. Nicht alles, was gross ist, ist auch gut. Aus meiner Sicht haben auch kleine Gemeinden ihre Berechtigung. Sie bieten Leuten, die nicht das eher anonyme Umfeld einer grossen Gemeinde oder Stadt suchen, einen Lebensraum. Voraussetzung allerdings ist, dass die Wirtschaftlichkeit einer Gemeinde gegeben ist. Ich konnte in den letzten Monaten genügend Erfahrungen sammeln, wie es ist, wenn man von einer übergeordneten Stelle finanziell, das heisst: vom individuellen

Marcel Fuchs will als engagierter und pragmatischer Gemeindepräsident in Erinnerung bleiben, der stets um das Wohl von Rifferswil bemüht war. (Bild Martin Platter) Sonderlastenausgleich, Isola, abhängig ist. ...............................................................

«Nicht alles, was gross ist, ist auch gut.» ............................................................... Wie muss man sich das vorstellen? Eine Isola-Gemeinde muss ein noch viel detaillierteres Budget mit entsprechenden Begründungen beim Kanton abgeben, als das sonst üblich ist. Der Isola-Beitrag wird gewährt für berechtigte Budget-Positionen, die nicht aus eigenen Einnahmen gedeckt sind. Das heisst: Die Gemeinde muss ein detailliertes Budget inklusive aussagekräftigen Begründen erstellen. Dieses wird durch Fachleute geprüft und beurteilt, ob die Ausgaben tatsächlich gerechtfertigt und somit Isola-berechtigt sind. Hat man da schlaflose Nächte? Nein, aber es geht nicht spurlos an einem vorbei. Es ist mit sehr viel Arbeit auch in der Finanzabteilung verbunden. Die wichtigste Frage jedoch ist, mit welchen Massnahmen kommt Rifferswil wieder aus dem Isola heraus? Sind Sie zufrieden mit den letzten Wahlen? Dass alle Behördenplätze im ersten Wahlgang besetzt wurden, spricht für sich (lacht). Ich bin auch persönlich zufrieden.

Was haben Sie Ihrem Nachfolger Christoph Lüthi empfohlen? Meinem Nachfolger wird sicher auch das Wohl von Rifferswil und die generelle Entwicklung der Gemeinde ein grosses Anliegen sein. Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, so, wie wir es bereits mit dem Steueramt Hausen eingefädelt haben, werden die eigenständige Zukunft von Rifferswil unterstützen. Es ergibt Sinn, für Gemeindeaufgaben, die auch extern erledigt werden können, funktionale Bereiche zu schaffen. Das Betreibungsamt, die Feuerwehr, der Zivilschutz und auch das Zivilstandesamt sind gute Beispiele dafür. So erreicht man eine Bündelung der Fachkräfte, ohne dass die Gemeinde die Lebensqualität und ihre Eigenständigkeit verliert. Das bringt allerdings Veränderungen in der Arbeitsweise und in der Zusammenarbeit – sowohl in der Verwaltung als auch bei den Behördenmitgliedern – mit sich. Als welcher Gemeindepräsident möchten Sie der Nachwelt in Erinnerung bleiben? Ich würde mir wünschen, dass mich die Leute als engagierten und pragmatischen Gemeindepräsident, der stets um das Wohl von Rifferswil bemüht war, in Erinnerung behalten. Interview: Martin Platter


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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2018

Einen Monat in der Schweiz und extrem busy Hans Uhr lebt in Kanada und hat seit 38 Jahren den «Anzeiger» abonniert Im Juni 1980 zog die sechsköpfige Familie Uhr aus Knonau auf eine Farm in Kanada, Ontario. Vater Hans Uhr ist inzwischen pensioniert, und zwei seiner Söhne führen die «Knonaudale Farm» mit gesamthaft 950 Hektaren Land und einer der meist gefragten Holstein-Kuhfamilien. ................................................... von marianne voss Der Grund für seine Reise in die Schweiz war die Knonauer Chilbi, genauer gesagt, das Jahrgängertreffen an diesem Dorfanlass. «Meine Klassenkameraden wieder zu treffen, war mir extrem wichtig», betont Hans Uhr im Gespräch mit dem «Anzeiger». Man wisse ja nie, ob man sich das nächste Mal wiedersehen könne. Ein weiterer Grund ist wohl auch sein 40-JahreJubiläum. Es sind jetzt − eingerechnet der erste Aufenthalt von 1970 bis 1972 − gesamthaft 40 Jahre seines Lebens, die er in Kanada verbracht hat. Obwohl Hans Uhr nun seit 38 Jahren in Kanada lebt, ist sein Herz mit dem Säuliamt verbunden geblieben. Zweimal jede Woche machen die Ausgaben des «Anzeigers» die weite Reise bis zu seiner Farm in Ontario, wo er sich immer informiert, was im Bezirk Affoltern los ist. «Ich verfolge das intensiv, denn es interessiert mich, was zum Beispiel mit dem Spital passiert anzeige

50 Stück Vieh – die Knonaudale Farm. Heute ist Hans pensioniert. Seine Frau ist vor fünf Jahren leider an Krebs verstorben. Die vier Kinder haben sich alle eine eigene Existenz aufgebaut. Und die Farm ist aufgeteilt an zwei Söhne. Rund 250 Stück Vieh der Rasse Holstein stehen im Stall von Chris. Sie geben mehr als eine Million Liter Milch im Jahr. Auf dem Land von Thomas werden Mais, Sojabohnen und Weizen angepflanzt. Die Länge eines Feldes kann dort durchaus mehr als drei Kilometer betragen.

oder wer wo politisch aktiv ist.» Eigentlich wollte er jetzt nicht einen ganzen Monat zu Besuch kommen, doch der Flugplan «zwang» ihn zu diesem langen Schweiz-Aufenthalt bis Ende August. Oh nein, langweilig sei ihm nicht geworden. «Im Gegenteil, ich war extrem busy.» Und er berichtet, was er alles unternommen hat: Mit der Enkelin, die diesen Sommer in der Schweiz weilt, war er am Rheinfall, auf dem Titlis und im Appenzellerland. «Ich fuhr mit ihr auch ins Engelbergertal und zeigte ihr die Geburtshäuser ihrer Vorfahren.» Hans Uhr nahm ausserdem an einer Turnerreise teil und besuchte natürlich verschiedene Viehbetriebe.

«Land bearbeiten, meine Passion»

Höchstpunktierte Kühe in Kanada Die Viehzucht ist ein zentrales Thema für die Familie Uhr in Kanada, denn eine der weltbesten Holsteinzuchten mit den meistgefragten Tieren hat sich um seine Kuh Knonaudale Jasmine entwickelt. Die Jasmine-Familie geht auf eine seiner ersten in Kanada gekauften Kühe zurück. In der vergangenen Viehschausaison in Kanada erweckten vier Generationen der Knonaudale-Jasmine-Familie viel Aufmerksamkeit. In den Fachzeitungen war die Rede von «einer zurzeit heissesten Kuhfamilie der kanadischen Schauszene». Darauf ist Hans Uhr verständlicherweise stolz. Ebenso ist er stolz auf seine zwölfjährige Enkelin, die sich bereits als junge Zuchtspezialistin einen

Hans Uhr, hier an der Knonauer Chilbi, hat sich über die vielen Begegnungen im Säuliamt gefreut. Jetzt reist er wieder zurück nach Hause, nach Kanada. (Bild Marianne Voss)

Namen macht. Die Viehzucht sei spannend, brauche aber auch Nerven. «Da musst du gut organisieren und verhandeln, das ist voll Business.»

Als Hans und Vreni Uhr-Gut 1980 in Kanada eine neue Existenz aufbauten, bewirtschafteten sie zu Beginn eine Farm mit 75 Hektaren Land und

Hans Uhr ist auch in Kanada immer busy. Im Frühling und Sommer hilft er auf der Getreidefarm bei Thomas. Diesen Mai habe er während drei Wochen nie im Haus gegessen, erzählt der pensionierte Landwirt. «Ich habe morgens meine Mahlzeiten eingepackt und bin auf den Traktor gestiegen.» Und dann sei er mit dem GPS den ganzen Tag gefahren. «Ja, Land bearbeiten, das ist halt einfach meine Passion!» Im Winter betätigt er sich viel im Stall bei Chris, macht mit andern pensionierten Schweizer Farmern einen Jass oder er erntet seinen Ahornsirup – ein Hobby, das er noch mit Vreni zusammen angefangen hat. Er gehe auch Langlaufen oder in den nahen Bergen Skifahren. «Das ist jetzt wieder möglich, denn ich habe zwei neue Knie.» Wichtig sei für ihn, dass er etwas zu tun habe. «Alleine herumsitzen, das geht gar nicht.»


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2018

Revidierte Kirchenordnung soll stärken und fördern Informationsveranstaltung mit Kirchenratspräsident Michel Müller in Affoltern Im September stimmen die Reformierten über eine Teilrevision der Kirchenordnung ab. Kirchenratspräsident Michel Müller kam am vergangenen Montag nach Affoltern, um darüber zu informieren. ................................................... von marianne voss Am 23. September 2018 entscheiden die stimmberechtigten Mitglieder der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich über eine Teilrevision der Kirchenordnung. Gemäss der Information auf der Website der Landeskirche soll die Teilrevision eine zukunftsfähige Volkskirche stärken und die Weiterentwicklung der Kirche fördern. Sie soll einen Rahmen schaffen, in dem sich die Mitglieder in ihrer Vielfalt verstärkt in das kirchliche Leben einbringen und es mitgestalten. «Damit trägt die Teilrevision zur Erneuerung bei, welche die Reformierte Kirche des Kantons Zürich im Prozess KirchGemeindePlus anstrebt», ist zu lesen. Am vergangenen Montag hatten die Mitglieder der reformierten Kirche die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, worum es hier eigentlich geht. Der Andrang in der Kirche Affoltern hielt sich aber in Grenzen. Kirchenratspräsident Michel Müller liess sich davon nicht beeindrucken und zeigte schwungvoll und wortgewandt anhand einer Präsentation den Weg zur Vorlage und die wichtigsten Punkte der Revision auf. «Das Gebäude der Kirchenordnung von 2010 ist gut, es muss nicht alles neu erfunden werden. Aber einzelne Bereiche brauchen eine Revision.» Die Kirche verzeichne leider immer weniger Mitglieder. Die klare Folge davon sei, dass es auch weniger Gemeinden gebe, erklärte er. Der Zeitpunkt für eine Revision stimme. «Das Reformationsjubiläum macht uns Mut, uns zu reformieren,

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Frau unverletzt – Vogel tot Nicht immer muss sich die Polizei mit Lärmbrüdern, Intoleranz, Dieben oder Vandalen auseinandersetzen. Im vorliegenden Fall spielt ein Mäusebussard die Hauptrolle. Offenbar hatte er Hunger, erblickte ein paar Meter tiefer eine Maus – und setzte dann an der Verbindungsstrasse von Rossau und Knonau zum Sturzflug an. Den Blick offenbar so sehr auf die Beute gerichtet, dass er eine Velofahrerin übersah und zwischen Hinter- und Vorderrad geriet. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu, während die Frau auf wundersame Weise nicht zu Fall kam und unverletzt blieb. Für den Moment geblieben ist wohl der Schrecken. «Die Frau war völlig aufgelöst», hiess es bei der Kantonspolizei in Affoltern.

Fahrzeugdiebstahl in Mettmenstetten

Die Rifferswiler Pfarrerin und Vizedekanin Yvonne Schönholzer dankt dem Kirchenratspräsidenten Michel Müller. Links: Gastgeber Hans Asper, Kirchenpflegepräsident von Affoltern. (Bild Marianne Voss) auch in den Strukturen.» Der Aufbruch sei getragen von der Vision einer Kirche, die nahe bei den Menschen sei.

Druck zur Fusion? Zu den zentralen Zielen der Revision gehören unter anderem die stärkere Einbindung der Mitglieder, die Förderung der kirchlichen Vielfalt, mehr Flexibilität bei den Kasualien, die Lockerung der Wohnsitzpflicht der Pfarrpersonen oder die stille Pfarrbestätigungswahl. Ein weiterer Punkt betrifft die Pfarrstellenzuteilung. So sollen beispielsweise nur noch zehn Stellenprozente pro 200 Mitglieder (mindestens aber 50 Prozent) genehmigt werden. Genau zu diesem Punkt wurden in der folgenden Diskussionsrunde auch die meisten Fragen gestellt und kritische Äusserungen von Gegnern der Vorlage laut, denn die Gemeinden mit gut 1000 reformierten Mitgliedern –

was es im Säuliamt mehrfach gibt – würden am meisten verlieren. Hedingen beispielsweise hat heute eine volle Pfarrstelle. Gemäss der Revision würde diese auf 75 Prozent schrumpfen. Der Kirchenratspräsident verwies mehrmals auf die Übergangsfrist bis 2024 und versuchte die Kritiker damit zu beruhigen. «Setzt diese Massnahme nicht Druck auf die Gemeinden aus für eine Fusion?», fragte ein Besucher. KG+ könne in diesem Zusammenhang wie ein Zwang aussehen, sagte ein Pfarrer aus dem Bezirk und gab zu bedenken: «Geben wir nicht etwas weg von der Reformation, wenn wir unsere Dorfkirche verlieren? Denn das Zentralisieren ist ein Verlust vom Gemeindeleben.» Eine andere Person ergänzte: «Sie betonen das Grosse. Ich bin überzeugt, je globalisierter wir sind, umso wichtiger ist die kleine Zelle, die Dorfkirche.»

Anpassungsdruck, nicht Zwang Der Kirchenratspräsident reagierte auf die Voten und Fragen mit einem sprachlichen Feuerwerk. Er hatte viel zu sagen und brachte seine Botschaften mit voller Begeisterung an die Frau und den Mann. Allerdings blieb aber neben seinen langen Ausführungen etwas wenig Zeit und Raum für die Anliegen der Reformierten, die nach Affoltern gekommen waren. Ob denn die Massnahme der neuen Pfarrstellenzuteilung nicht wirklich einen Zwang zu Fusionen bedeute, fragte ihn die Journalistin im Anschluss an die Veranstaltung. Und er antwortete: «Nein, es ist kein Zwang, sondern ein Anpassungsdruck.» Die Informationen der Landeskirche zur Teilrevision der Kirchenordnung sind zu finden unter www.zh.ref.ch/kichenordnung, die Argumente der Kritiker unter www.teilrevision-nein.ch.

Alltägliche Polizeiarbeit zu verrichten gab es dann aber in einem Fall von Fahrzeugdiebstahl in Mettmenstetten. In Bahnhofnähe klauten Unbekannte am Sonntagmorgen zwischen 1 und 5.30 Uhr einen kleinen Lieferwagen. Ob er für einen Transport genutzt wurde, ist nicht bekannt. Das Fahrzeug wurde jedenfalls in der Nähe des Schulhauses parkiert – mit einem geplatzten Reifen. Offenbar wurde ein Randstein touchiert. Nach Mettmenstetten wurde am 26. August um 2 Uhr auch die Kommunalpolizei Affoltern gerufen, weil dort Gegenstände auf den Kreisel an der Albisstrasse geworfen wurden. Die Gesetzeshüter kontrollierten mehrere Personen. Von Sachschaden ist nichts bekannt.

Zu laut gefeiert Dreimal bildete in den vergangenen Tagen Lärmimmission Grund für ein Ausrücken der Kantonspolizei. Am 24. August, kurz vor Mitternacht, wurde sie nach Bonstetten gerufen, wo Junge beim Spielplatz nahe dem Feuerwehrgebäude für Lärm sorgten. «Sehr laut» war es gemäss Anwohnern in Kappel, wo Unbekannte am 25. August, kurz nach Mitternacht, für Schlaflosigkeit sorgten. Und in Knonau war am 25. August um 23.30 Uhr laute Musik auf dem Schulareal Grund für ein Ausrücken der Polizei. Kurz zuvor hatte dort aber eine private Sicherheitsfirma für Ruhe gesorgt. (-ter.)

zwischen-ruf

Alle Sterne in den grossen Wagen

I

ch hab es schon einmal erwähnt: Ein Aufräum-Coach hatte die Möglichkeit, bei einem Dok-Film von SRF mitzumachen. Er suchte eine geeignete Person mit einem geeigneten Raum, der – sagen wir mal – entlastet werden sollte. Und fand mich. Ein halbes Jahr zuvor hatte ich einen Vortrag mit ihm organisiert, war anschliessend nach Hause geeilt und hatte meinen Paperroom – so nenne ich ihn, er besteht aus zwei langen weissen Regalen und einem Pültli – von mindestens fünf Ordnern befreit, Bastelvorschläge für originelles Briefpapier und lustige Osterhasen weggeschmissen und alle leeren schönen Schachteln und Schächtelchen brav auf- und ineinandergestapelt, auch meinen fast fertig geschriebenen Roman etwas geschickter platziert, so dass ich besser auf ihn aufmerksam würde: «He, beende mich!» Suuuper. Aber eben – dann fragte mich dieser Coach, ob ich ein geeignetes Objekt für den Dok-Film wüsste. Keine Ahnung. Ich selber hatte ja bereits, wie gesagt, Hand angelegt an meine Regale. Nun – es kam anders, ganz anders. Selim Tolga erschien und sah mein «Papierzimmer». Sein Blick wanderte hin und her. Er erfasste Büechli, Heftli, Alben, Tagebücher, meine fünf selbstverfassten SJW-Hefte, Manu-

skripte jede Menge, Kurzgeschichten, Porträts, Satiren, Gedichte, Autobiografie, Kinderromänchen, Rechenprüfungen, Kinder-Schreibworkshop-Vorlagen, Lexika, Ordner in Hülle und Fülle, vor allem Fülle. Ein Mensch habe im Durchschnitt 10 000 Dinge, ich hätte geschätzt 20 000, meinte Selim und sagte: «Mit dir will ich es machen!» Zuerst kam das Fernsehen und filmte Regalwand links und Regalwand rechts mit allem Drum und Dran und vor allem Drin. Und ging dann ins Wohnzimmer. Wie? Weshalb? Das sei auch voll. Hä? Ja gut, nicht jeder hat zwei Schreibtische im Wohnzimmer. Aber ich bin schliesslich Autorin und blicke gern, wenn mir nichts einfällt, vom Schreibtisch aus in den Garten. Auch die roten, echt chicen Blechregale, die eine Freundin unerklärlicherweise nicht mehr haben wollte, bergen so manches. Ich zähle jetzt nur ein HolzKamel auf, das mir mal ein Hamburger Zahnarzt schickte, den wir auf Kreta kennen gelernt hatten. Dieses Kamel kam per Post als Anzahlung für meine Tochter. Das Fernsehen filmte nun Selim und mich beim Aufräumen. Einen 110-Liter-Sack hatte er bereitgestellt und zusätzlich vier Kartons nebeneinander in meinem Gästezimmer, das

vorübergehend als Abfallraum diente, auf dem Bett platziert, angeschrieben mit «Brocki, Verwandte, Freundinnen, Kolleginnen.» Da rein kamen Dinge, die ich verschenken würde. Im Hintergrund hörte ich ein leises Lachen von den Fernsehleuten, wenn ich wieder mit einem hübschen Schälchen oder einem Wanderbuch ins Gästezimmer marschierte. Selim bemängelte – nett lächelnd – auch das schwarze Tischchen, auf dem mein schwarzer Kopierer sass. «Mitten im Wohnzimmer!» Er packte – auf mein Nicken hin – beide Teile, trug sie in mein Gästezimmer und bestellte auf meinem Computer einen hübschen weissen Laserdrucker. Auch war er der Meinung, dass ich nur einen Schreibtisch brauche. Die vielen Schriftstücke (Rechnungen, Briefe, Kolumnen), die in durchsichtigen Plastikschalen neben- und aufeinander ruhten, störten ebenfalls seinen Schönheitssinn.

Nur ein Bleistift, ein Filzstift und ein Kugelschreiber Er käme allein in einer Woche wieder. Bis dann bitte alles einordnen, versorgen und den Schreibtisch leer machen, wünschte er. Ganz leer. Nur der Zinnbecher dürfe bleiben mit einem, ja, Ute, nur einem Bleistift, einem

Filzstift und einem Kugelschreiber. Okay, okay. Der Paperroom wurde in vielen Tagen langsam, langsam zu einem wunderbaren Raum. Nur noch schöne Ordner stehen stolz farblich sortiert und anständig angeschrieben nebeneinander. Ein paar blaue Glasvasen schmücken ein Regal, mein Bananenbaum breitet grüne frische Blätter über dem weissen Pültchen aus, Papierrollen lehnen brav im Schirmständer, Heftchen präsentieren sich. Alles hat Platz und Luft. Ja, nun gibt es sogar leere Flächen im Regal! Denn: Selim hat inzwischen zwei schwarze 110-Liter-Säcke gefüllt. Darin sind Dinge, die ich nicht mehr brauche oder nicht mehr liebe. Habe sämtliche Zeugnisse und sonstige Dokumente fortgeschmissen. Kann jetzt behaupten, ich hätte im Maturzeugnis nur Sechsen gehabt. Keine Beurteilung mehr, nüüt. Auch keine Liebesbriefe. Was solls. Als ich ein bisschen ins Blättern kam, riet mir Selim: «Lies nicht weiter.» Recht hat er. Fort mit amore. Vorbii isch Vorbii. Und meine vielen Tagebücher? Weg damit. Ich habe genug Neues zu berichten. Das Wichtigste wird mein Gedächtnis wohl gespeichert haben. Oder ob ich im schwarzen Sack noch mal wühlen soll danach? «Nein, Ute, lass es.» Ein selbstgemaltes Bild stand sicher drei Jahre lang auf dem Boden,

bis endlich dieser Selim kam und es über dem Regal an die Wand nagelte. Dort sieht es aus, als habe Paul Klee es selber gemalt, wow. Das Fernsehen kam wieder, um das Ergebnis zu filmen. Regisseurin Andrea Pfalzgraf, Kameramann Kay und Tonmeister Torsten waren überrascht. Und begeistert. Eine echte Verwandlung. Und ich schwöre: Ohne diesen tollen Coach, ohne diesen Selim Tolga, der so freundlich ist und so praktisch, hätte ich es nie im Leben geschafft. Wie der aufräumt, das ist einfach genial. Der könnte sogar den Himmel aufräumen. «Alle Sterne in den grossen Wagen!» Gegen Schluss aber hatte ich irgendwie keine Kraft mehr. Das Holzschränkchen meines Grossvaters mit neun Schubladen – voll mit Papier – ganz kleine Couverts, quadratische Couverts, A6, A5, A4-Couverts, Blöckli, Büechli, Hefte – das hab ich nur böse und daraufhin Selim lieb angeschaut und geflüstert: «Bitte mach es ohne mich.» Ein weiser Wunsch. Und soeben kam mir der Gedanke: Ich könnte den tollen Selim eigentlich auch mal zu einem Einsatz in meinem Schlafzimmer engagieren. Nein, nicht, was Ihr schon wieder denkt! Ute Ruf Ausstrahlung auf SRF1 am Donnerstag, 6. September, 20.05 Uhr, und Freitag, 7. September, 11.10 Uhr.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2018

Baustelle fertig – dank vieler helfender Hände Spiel, Spass und Lehrreiches am Robifest auf dem Bauspielplatz Affoltern Am Sonntag fand auf dem Bauspielplatz in Affoltern das Robifest statt, mit Wetterglück und unter Mitwirkung von Familienclub, Familienzentrum, Jugendarbeit, Spielgruppe, Pfadi, Jubla und Handballclub. Warum freut man sich, wenn man nicht getroffen hat? Wozu braucht man einen motorisierten Gartenstuhl? Und seit wann ist Hochstapelei erstrebenswert? Diese und weitere wichtige Fragen beantwortete das Robifest am vergangenen Sonntag. Rund 400 Kinder und Erwachsene liessen sich auf dem Bauspielplatz zeigen, wie Baustelle geht. Und vor allem: Was es alles zu tun gibt. Um die Baustelle im Zeitplan zu behalten, mussten nämlich alle mitanpacken. Die bei Kindern beliebten und mit Spannung erwarteten Spieleposten hatten auch dieses Jahr wieder die eine und andere Überraschung parat, inklusive einiger Bau-Klischees. So mussten zum Beispiel mit einer Bohrmaschine Löcher in den «Asphalt» gebohrt werden, ohne eine der darunterliegenden Strom-, Wasser-, Gasoder Schoggicrèmeleitungen zu verletzen. Doch wenn die Baustelle eilt, hat man keine Zeit, Pläne zu studieren, also bohren auf gut Glück. Das Robi-

fest-Publikum lernte: Manchmal freut man sich, gerade weil man nicht getroffen hat.

Ist es Spielen oder Arbeiten? Dass Enten am liebsten schwimmend transportiert werden und dies mit einer Schubkarre nicht ganz einfach ist, führte der Gartenbau-Posten vor Augen. Neben etwas Glück ist also auch Geschicklichkeit immer wieder mal gefragt. Des Weiteren mussten die kleinen Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter am Seil hängend arbeiten, Zielgenauigkeit an den Tag legen, eine Bowlingkugel mit ruhiger Hand führen und Pylonen mit einem Schlauch von Unrat freihalten. Auch der motorisierte Gartenstuhl war durchweg mit Arbeit verbunden, wenn auch sehr spielerisch. In einer sogenannten Motorgarette – ein Baustellen-Schüttgut-Transportgerät mit der ohrenbetäubenden Höchstgeschwindigkeit von etwa fünf Kilometern pro Stunde – sitzend, mussten von den Kindern im Vorbeifahren Bälle geworfen, Kugeln gerollt, Reifen übergestülpt werden, und als Schlussbouquet gabs ein Hochhaus zum Abreissen. Während die meisten Kinder zum ersten Mal eine solche Abrissbirne gesehen haben dürften, sah man den Erwachsenen das nostalgische

Hoch hinaus stapeln, gesichert am Seil.

Mit schwimmenden Enten in der Karre über Stock und Stein. (Bilder zvg.)

Schwelgen in der eigenen Kindheit an, dieser rauen Zeit, als man Gebäude noch «wegdonnerte» und Abfalltrennung ein Fremdwort war. Somit ist das Element «Abrissbirne» ein unwahres oder zumindest ein historisches Baustellen-Klischee. Ein anderes Vorurteil zeigte sich dafür umso bilderbuchmässiger: Einer arbeitet, der Rest sieht zu. Dieser Umstand

war jedoch zu einem grossen Teil dem Wetter geschuldet, das, deutlich besser als angesagt, für ein sehr gut besuchtes Robifest sorgte. Und warum soll nun die eingangs erwähnte Hochstapelei erstrebenswert sein? Das wissen diejenigen, die beim Harassenstapeln zugeschaut haben. Denn wer Harassen stapelt, kann schön von oben herab schauen und

«Die Mauer brauchen wir nicht!»

Ex-Muros-Initianten warben am Sonntag um Unterstützung Am Sonntagmittag hat das Initiativkomitee gegen die Klostermauer in Kappel eine Aktion gestartet. Mit Trassierband stellte es den Verlauf und die Höhe der geplanten Mauer dar. «Wer baut schon Mauern, wenn man Brücken bauen kann», brachte Jan Smit, Mitglied der Kirchensynode, dem Parlament der Zürcher Landeskirche, die Meinung der rund 30 Anwesenden auf den Punkt. Das Bildungszentrum sei ein Leuchtturm der reformierten Kirche, so Smit weiter, als solches solle es nach aussen treten und nicht eingemauert werden. «Die Mauer brauchen wir nicht!», war man sich weitgehend einig. Kritisiert wurden weiter die moderne Materialisierung mit Stampfbeton und die Planung über die Köpfe der reformierten Bevölkerung hinweg. Zudem orteten die Mauergegner grundsätzliche Widersprüche des Revitalisierungsprojekts: Um Anspruch auf Lotanzeige

teriefonds-Gelder zu haben, fehle die Gemeinnützigkeit, zudem stehe der Ausbau des Bettenangebots im Widerspruch zum angestrebten «Ort der Ruhe», so Urs Stettler, Erstunterzeichner vom Initiativkomitee. Für Musik sorgten am Anlass die Ländlerkapelle Leo Kälin, Obfelden, und ein Alphorntrio um Stettler. Schliesslich wurden das extra zu diesem Zweck errichtete 1,80 Meter hohe Mauerstück teilweise abgebaut und einzelne Steine verkauft. «Daraus sind mehrere hundert Franken Ertrag eingegangen», sagt Hans Ruedi Haegi vom Initiativkomitee. Die Unterschriftensammlung für die landeskirchliche Volksinitiative Ex Muros geht derweil in die zweite Halbzeit. Knapp 1000 Unterschriften seien seit Ende März zusammengekommen. Bis Mitte November bleibt Zeit, die 2000 zu komplettieren. «Wir zweifeln nicht am Erfolg», so Haegi. (tst.)

Mauerabbau und Musik: Aktion der Ex-Muros-Initianten in Kappel. (Bild tst.)

hat am nächsten Tag – im Gegensatz zu den Zuschauenden – keine Halsstarre. Bauspielplatz offen mittwochs und samstags 14 bis 17 Uhr, Kreativatelier (Mal-Wagen) ab 8. September samstags 15 bis 17 Uhr, Filzkurs am 9. September 14 bis 17 Uhr. Alte Jonentalstrasse 1 - 3, Affoltern Weitere Infos unter bauspielplatz.ch.

Viel Prominenz im Zirkus Biber Der Jugendzirkus Biber sammelt für ein eigenes Lokal, seinen «Biberbau». Am Samstag, 25. August, fand dazu eine «Charity Night» statt – mit Erfolg. Rainer Maria Salzgeber und Steve Schennach führten durch den unterhaltsamen Abend. Biber-Artisten zeigten ihre Nummern. Jason Brügger (grösstes Schweizer Talent 2016) und Ekatarina Petrova (ehemaliges Mitglied des Moskauer Staatszirkus) komplettierten die Show mit professionellen Darbietungen und Liedermacher Adrian Stern performte ein extra für den «Biber» umgetextetes Lied. Die grosszügigen Gäste um Schwingerkönig Matthias Sempach, die Europameister Viktor Röthlin (Marathon), Sascha Heyer (Beachvolleyball) und Ariella Käslin (Turnen) generierten 50 180 Franken. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, dem «Biber» ein neues Zuhause zu verschaffen. (pd.)


Serie

Freitag, 31. August 2018

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Naturschauspiel und spannende Kultur Ämtler auf der Panamericana (5): Unterwegs in Mexiko Vor bald 16 Monaten sind Lukas und Rahel Baumgartner in ihre Abenteuerreise Panamericana gestartet. Zurzeit sind sie in Chiapas unterwegs und auf dem Weg nach Yucatan. Hier der Bericht zu den ersten Tagen in Mexiko. ................................................... von lukas und rahel baumgartner Die ersten Tage in Mexiko verbringen wir auf der zweitgrössten Halbinsel der Welt, der Baja California (Grösser ist nur noch die Arabische Halbinsel). Zwischen der Grenzstadt Tijuana im Norden und dem südlichen Ende in Cabo San Lucas, liegen 1200 km Luftlinie. Trotz der Wüstenlandschaft, welche den Grossteil der Landeszunge bedeckt, trifft man hier auf eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Wir fahren durch unendlich scheinende Kaktuswälder, machen Halt in kleinen Oasendörfern und versuchen in tropisch heissen Nächten am Golf von Kalifornien, etwas Schlaf zu finden.

Verwinkelte Gassen, farbige Häuser und schöne Kolonialbauten Unser persönliches Highlight waren die Tage, welche wir im kleinen Fischerdorf Baja de los Angeles verbrachten. Hier treffen wir eine nette mexikanische Familie mit der wir die grössten Fische der Welt, Walhaie beobachten können. Wir lernen, wie man Muscheln im Meer sammelt, diese zubereitet und essen anschliessend zum ersten Mal in unserem Leben verschiedenste Meeresfrüchte. Eine 16-stündige Fährfahrt bringt uns und unseren Bulli aufs mexikanische Festland. Von Mazatlan aus durchqueren wir Mexiko Richtung Osten und kommen dabei an vielen spannenden Ort- und Landschaften vorbei. Besonders gefällt uns die Stadt Guanajuato in Zentralmexiko. Seit 1988 ist die Stadt mit ihren vielen verwinkelten Gassen, farbigen Häusern und schönen Kolonialbauten Weltkulturerbe der Unesco. Wir schlendern durch die Strassen, sitzen mit älteren mexikanischen Herren auf den Bänken im Stadtpark und beobachten Leute, besuchen kleine lokale Kaffees und geniessen die Vielfalt der mexikanischen Küche.

Wie aus einer Western-Kulisse: Unterwegs auf der Baja California. (Bilder zvg.)

Walhai im Golf von Kalifornien, Baja California.

Die bunte Stadt Guanajuato: ein Weltkulturerbe der Unesco.

Drittgrösste Pyramide der Welt Auch sehr beeindruckt haben uns die Ruinen von Teotihuacan, die rund 40 km nordöstlich von Mexiko Stadt liegen. Zu ihrer Blütezeit um die Jahre 100 bis 650 nach Christus, lebten hier wahrscheinlich bis zu 200 000 Leute, was sie zu einem kulturellen, wirtschaftlichen und militärischem Zentrum von Mesoamerika (Kulturareal in Mittelamerika) machte. Auf dem riesigen Ausgrabungsgebiet gibt es viel zu entdecken! Bekannt sind vor allem die zwei grossen Pyramiden «Sonnenpyramide» und «Mondpyramide». Die Sonnenpyramide, das Herzstück der Stadt, ist mit einer Grundfläche von 225 mal 225 und einer Höhe von 63 Metern die drittgrösste Pyramide der Welt. Von ihrer Spitze geniesst man einen atemberaubenden Ausblick über die Anlage. Um das Jahr 750 nach Christus wurde die Stadt verlassen, die Faktoren welche zum Untergang der Stadt führten, sind bis heute nicht vollständig geklärt. Untersuchungen an gefundenen Skeletten zeigen unter anderem eine dramatische Veränderung der Lebensbedingungen auf. Kriegerische Auseinandersetzungen werden ziemlich sicher ausgeschlossen.

Traditionelle Kleidung und Tänze in San Cristobal de las Casas. Kinderstube der Meeresschildkröten Am Golf von Mexiko, nahe der Ortschaft Casitas, verbringen wir ein paar Tage auf einem Camping mit Hotelanlage die dem ausgewanderten Schweizer Martin gehört. Neben vielen spannenden und lustigen Gesprächen dürfen wir mit ihm, während nächtlicher Touren entlang dem Strand, einem einmaligen Naturschauspiel zusehen. Riesige Meeresschildkröten legen hier im Schutze der Dunkelheit ihre Eier in den Sanddünen am Strand ab. 100 bis 200 Eier werden in ein Loch abgelegt, welches das Tier zuvor mit den

Auf dem Markt im Hochland Chiapas.

Flosssen, bis zu einem Meter tief in den Sand gegraben hat. Etwa 50 Tage später schlüpfen die kleinen Schildkröten und suchen ihren Weg ins Meer. Nach 20 Jahren im offenen Ozean kehren die Weibchen dann wieder an exakt den Strand zurück, wo sie das erste Mal das Licht der Welt erblickt haben und legen wiederum ihre Eier ab.

Kulturelle Schätze bewahrt Von Veracruz fahren wir ins zentrale Hochland von Mexiko in den Bundesstaat Chiapas. Auf der Strecke machen

wir Halt bei der Laguna Catemaco, bevor es dann über steile Serpentinen ins über 2000 m ü. M gelegene San Cristobal de las Casas geht. Hier treffen wir zum ersten Mal auf unserer Reise auf indigene Bevölkerung (Mayas), die hier im Hochland lebt. Wir besuchen unter anderem einen Sonntagsmarkt in einem Bergdorf und dürfen so ein wenig in die Kultur und Lebensweise dieser Leute eintauchen. Wir bewundern, wie hier noch unter einfachsten Umständen gelebt wird, wie die Leute an steilen Berghängen Mais anbauen, wie die kulturellen Schätze bewahrt werden

und wie die farbenfrohe Handwerkskunst (vor allem Textilien) bis heute Bestand hat! Ihren Haushalt in Affoltern haben Lukas und Rahel Baumgartner im Frühling 2017 aufgelöst. Seither ist ein VW-Bus, den sie selber zum Wohnmobil umgebaut haben, ihr bescheidenes Zuhause. Von ihren Erlebnissen auf der Panamericana berichten sie in ihrem Blog unter www.zaemeumdwelt.ch und regelmässig im «Anzeiger». Bisher erschienen: Mit dem VW-Bus von Kanada bis Feuerland, 3. Mai 2017; «Die Bären lauern nicht hinter jeder Ecke», 14. Juli 2017; Freiheit und Abenteuerstimmung, 19. Januar 2018; «Traumziel für einen Road Trip», 8. Juni 2018.


Stellenanzeiger

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

Schulen und Kurse

Mann (Portugiese) sucht Gartenarbeit oder Putzen in Privathaushalt, Reinigungen mit Hochdruck (Stein, Granit), Fensterreinigung, Hauswartung. Montag bis Freitag. Natel 076 340 79 95

Coiffeur/-euse EFZ oder Wiedereinsteigerin (20 – 40 %) Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: Coiffure Birrer, Bahnhofstrasse 15, 8932 Mettmenstetten oder per Mail an: coiffure.birrer@bluewin.ch

Line Dance Kurse in Affoltern Für neue Leute ohne Vorkenntnisse Beginn Montag, 10. Sept., 20.00 Uhr Evt. ein 2. Kurs am Donnerstag, 13. Sept., 20.00 Uhr Für Senioren ohne Vorkenntnisse Beginn Montag, 10. Sept., 17.15 Uhr Mit etwas Tanzerfahrung 10. Sept., 16.00 Uhr Quereinsteiger mit Tanzerfahrung in bestehende Kurse gerne nach Absprache.

Die attraktive Gemeinde Knonau ist für die Namensgebung einer ganzen Region verantwortlich. Knonau hat über 2200 Einwohnerinnen und Einwohner und ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n engagierte/-n und motivierte/-n

Info und Anmeldung anita.seegraf@gmail.com oder Telefon 041 917 42 94

Bibliothekar/-in, 20 % Unser/-e Wunschkandidat/-in verfügt über: – vorzugsweise eine Ausbildung zum Bibliothekar oder Bibliothekarin SAB oder die Bereitschaft, diese Ausbildung zu absolvieren – teamfähige, kreative und unkomplizierte Persönlichkeit – die Möglichkeit, die Arbeitseinsätze flexibel zu gestalten – Freude am Umgang mit Menschen jeden Alters – gute PC-Anwenderkenntnisse – Freude an der Zusammenarbeit in einem kleinen Team – Wohnsitz in Knonau oder in unmittelbarer Umgebung Wir bieten eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Tätigkeit mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen. Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto an die Gemeindeverwaltung Knonau, Gemeindeschreiberin Daniela Rieder, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau oder in elektronischer Form an daniela.rieder@knonau.ch. Für Fragen steht Ihnen Gemeinderat Dominik Stöckli, dominik.stoeckli@gemeinde-knonau.ch und die Leiterin Bibliothek Karin Nussbaumer, Tel.-Nr. 076 454 23 29, gerne zur Verfügung. Informationen über die Gemeinde Knonau erhalten Sie unter www.knonau.ch.

Wir suchen in renommiertes Herrenmodegeschäft per sofort

Detailhandelsfachfrau

40 %-Pensum im Stundenlohn (Montagnachmittag, Mittwoch, Samstag) Sie sind offen, herzlich, kontaktfreudig, geduldig, haben viel Freude am Kontakt mit Menschen und ein gutes Einfühlungsvermögen, sind flexibel, stressresistent und begeisterungsfähig. Sie sind zwischen 30 und 45 Jahren alt, wohnhaft im Raum Urdorf – Affoltern – Muri – Zug und suchen ein langfristiges Arbeitsverhältnis. Wir sind ein bekanntes Herrenmodegeschäft, seit über 30 Jahren am gleichen Standort, und bieten Ihnen eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem herzlichen und familiären Arbeitsumfeld zu überdurchschnittlichen Lohnbedingungen und fortschrittlichen Sozialleistungen. Wenn Sie genau die Richtige für uns sind, dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte unter Chiffre 5116 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Wir suchen dringend Verstärkung!!!

2 – 3 Aushilfschauffeure (m/w) Kat. B, mit variablem Teilzeitpensum bis max. 50 % auf Abruf für Nacht- und Tageseinsätze im Bereich Presseerzeugnisse und Elektromaterial etc. Sie sind zwischen 25 und 50 Jahre alt, beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift, sind kommunikativ und teamfähig, absolut zuverlässig, einsatzbereit, belastbar und flexibel. Sie kennen sich in der Stadt und im Kanton Zürich gut aus, können kräftig zupacken und meistern auch hauptsächliche Nachtarbeit über längere Zeit, dann sind Sie unser Mann / Frau. Eine spätere Ausweitung auf ein Fixpensum sollte für Sie kein Hindernis sein. Ihre Bewerbungsunterlagen erwarten wir unter info@surbtalexpress.ch. Nähere Auskünfte erhalten Sie über 079 324 37 46.


Forum

Freitag, 31. August 2018

ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Eine halbe Limmattalbahn macht keinen Sinn Die meisten Geschäfte die im Kantonsrat behandelt werden, werden in einer Kommission vorbesprochen. Ich bin seit 2013 Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt. In der Kevu, wie diese Kommission abgekürzt heisst, werden Vorlagen wie das Wassergesetz, das Gesetz über die Nutzung des Untergrundes sowie Verkehrsprojekte beraten. Die Kevu hat sich in den letzten Jahren zweimal intensiv mit der Limmattalbahn befasst. Einmal mit dem ursprünglichen Projekt und vor Kurzem mit der am 23. September 2018 zur Abstimmung kommenden Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren!». Das Limmattal ist eine der stark wachsenden Regionen im Kanton Zürich. So soll die Zahl der Einwohner bis ins Jahr 2030 um 17 % und die Zahl der Arbeitsplätze gar um 30 % steigen. Wo gelebt und gearbeitet wird, bewegen sich Menschen. Weil das Limmattal bereits heute verkehrstechnisch an seine Grenzen stösst, ist die Limmattalbahn nötig. Die Limmattalbahn verbessert die Erschliessung und Erreichbarkeit des Limmattals. Sie fährt leise und zu über 90 Prozent auf einer eige-

nen Spur am Verkehr vorbei. So kann sie den Fahrplan einhalten. Die Fahrzeuge bieten Platz für 250 Personen und verfügen über einen ebenerdigen Einstieg. Die Limmattalbahn verbindet diejenigen Gebiete, in denen die stärkste Entwicklung stattfindet. Gleichzeitig fördert sie die innere Verdichtung der Städte. Dadurch bleiben Grünräume und ländlichere Gebiete erhalten. Die Limmattalbahn ist deshalb weit mehr als ein ÖV-Projekt: Sie ist ein bedeutender Teil der Absicht, die Siedlungserneuerung im Limmattal zu unterstützen und die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner zu erhöhen – für attraktive Städte und Gemeinden voller Leben. Fast zwei Drittel der Zürcher Stimmberechtigten haben im November 2015 Ja zum Bau der Limmattalbahn zwischen Zürich Altstetten und Killwangen-Spreitenbach AG gesagt. Sie haben einen Kredit für ein Generationenprojekt bewilligt. Die Bauarbeiten für die erste Etappe der Bahn bis Schlieren sind aufgenommen worden und die Inbetriebnahme ist für

September 2019 geplant. Die am 23. September zur Abstimmung gelangende Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren!» fordert den Verzicht auf den Bau der zweiten Etappe und damit auf die Fertigstellung der Limmattalbahn. Die Volksinitiative ist eine Zwängerei. Die Stimmberechtigten des Kantons haben Ja zur Limmattalbahn gesagt und der Kanton Aargau diskutiert bereits über eine Verlängerung bis nach Baden. Ein Abbruch des Baus der Limmattalbahn zum jetzigen Zeitpunkt hätte fatale Folgen. Die erstellten Stadtentwicklungskonzepte in Schlieren, Dietikon und Spreitenbach könnten ohne die Limmattalbahn nicht realisiert werden. Bereits investierte Gelder der Steuerzahler und beteiligten Unternehmen würden verloren gehen. Die Limmattalbahn ist ein Gesamtprojekt, welches auch nur als solches funktioniert. Eine halbe Limmattalbahn bringt nichts. Aus diesem Grund lehne ich die Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren!» klar ab und werde am 23. September 2018 aus Überzeugung ein Nein in die Urne legen.

Sek Hausen: nur wenig personelle Änderungen

Schulbeginn mit bewährtem Lehrer- und Lehrerinnen-Team Gut fünfzig Jugendliche sind am vergangenen Montag zu ihrem ersten Schultag an der Sek Hausen gestartet. Zusammen mit den Schülern und Schülerinnen der zweiten und dritten Klassen werden sie von einem kompetenten, innovativen und gut eingespielten Lehrerteam begleitet und auf ihren nächsten Lebensabschnitt vorbereitet. In der Sek Hausen werden häufig kooperative Lernformen eingesetzt. Damit werden die Lernenden sowohl zu eigenem Denken wie auch gemeinsamem Tun angeregt. Gleichzeitig legen alle Mitarbeitenden Wert auf ein wertschätzendes Klima, in dem sich die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln können. Verlassen haben die Schule Frowin Betschart, der seit 2011 die Stelle als Sozialarbeiter innehatte und Carmen Blaser, die seit 2013 als Klassenassistentin tätig war. Das Hauswartehepaar Ewald und Irene Weder ist per Ende Schuljahr in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Jahrelang durfte sich die Schule auf ihre zuverlässige Mitarbeit verlassen und sie verstanden es immer wieder, in die Schulhäuser eine stimmungsvolle Atmosphäre zu zaubern. Die Schule bedankt sich herzlich für ihren Einsatz und

wünscht ihnen viel Freude mit der neugewonnenen Freizeit. Als neue Hauswarte heissen wir Isis Schaufelberger und Donato Vallini willkommen. Einen Wechsel gibt es auch in der Schulpflege. Die bisherigen Mitglieder, Claudio Rüti- Die neu formierte Schulpflege. Hinten: Barbara Moser, mann aus Hausen Esther Flückiger, Martin Wälti. Vorne: Astrid Fink (Schulund Martin Wälti leiterin), Claudio Rütimann, Regula Baer. (Bild zvg.) aus Rifferswil stehen weiterhin den Bereichen Finan- Mit viel Einfühlungsvermögen hat zen beziehungsweise Liegenschaften Beate Stapff sieben Jahre das Ressort vor. Drei Mitglieder wurden neu ge- Sonderpädagogik betreut und sich bewählt: Barbara Moser aus Ebertswil müht, für die Jugendlichen gute Löübernimmt das Ressort Personelles, sungen zu finden. Zwei Amtsdauern Esther Flückiger aus Hausen das Res- amtete Donatus Stemmle als umsichtisort Pädagogik und als Präsidentin am- ger Präsident, der als Lehrerausbildner tet Regula Baer aus Rifferswil. auch von den Lehrpersonen als komDie Sek Hausen möchte sich ganz petenter Gesprächspartner geschätzt herzlich bei den zurückgetretenen Be- wurde. Ihnen Allen wünschen wir für hördenmitgliedern bedanken. Wäh- die Zukunft alles Gute. rend acht Jahren hat Suzanne Hitz ihr Die Sek Hausen freut sich auf ein Amt betreut. Als ehemalige Personal- spannendes, lehrreiches Schuljahr. fachfrau konnte sie wichtige Impulse in das Ressort Personelles einbringen. Sek Hausen

Für eine eigene Landwirtschafts- und Ernährungspolitik Abstimmung vom 23. September. Am 23. September stimmen wir über die Initiative für Ernährungssouveränität ab. Die Ernährungssouveränität wird von La Via Campesina, einer weltweiten Vereinigung von Bauern, definiert als das Recht eines Staates, eine eigene Landwirtschafts- und Ernährungspolitik zu machen. Dieses Recht darf ein Staat an der Grenze mit Beschränkungen verteidigen, wenn Dumpingimporte die eigene Produktion gefährden. Für die Gegner dieser Initiative steht viel auf dem Spiel: Die Nah-

rungsmittelverarbeiter und der Handel haben mit der aktuellen Agrarpolitik sehr gut gelebt. Am Markt konnten sie die Preises nach Belieben diktieren, da ja nur wenige Abnehmer einer Vielzahl von Bauern gegenüberstehen. Dieses Ungleichgewicht will die Initiative ändern. Die Bauern sollen in Zukunft auf Augenhöhe im Marktgeschehen teilnehmen können. Dass die Gegner nun von einer Sowjetisierung und Planwirtschaft sprechen, ist absurd. Sie spekulieren in ihrer Kampagne darauf, dass die Wähler den Initiativtext nicht selber durchlesen. Denn dort steht nichts dergleichen.

Die Initiative will zudem Klarheit schaffen, welche Landwirtschaft die Gesellschaft in der Schweiz will. Will sie wirklich, dass Ställe für hunderte von Kühen gebaut werden dürfen, auf Betrieben wo das Futter zugeführt und die Gülle exportiert wird? Das Schweizer Volk wird diese Fragen entscheiden. Ich unterstütze diese Initiative, weil sie eine Landwirtschaft anstrebt, welche in geschlossenen Kreisläufen wirtschaftet und setze mich für ein Ja ein. Werner Locher, Landwirt, Bonstetten

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Freie Meinungsbildung zulassen Initiative «Wildhüter statt Jäger», Abstimmung vom 23. September. Liebe Tierfreundinnen und -Freunde, Sie und wir Jäger verfolgen grundsätzlich das gleiche Ziel, nämlich einen gesunden Wildbestand erhalten und die Regulierung unserer Tierwelt; sei es auf natürliche Art oder via Jagd. Wir Jäger befürworten die bewährte Milizjagd und Sie die Jagd durch staatliche Wildhüter. Bei der Milizjagd kommen die Jäger für die Kosten und den Zeitaufwand auf und bei Ihrem System zahlt alles der Staat, also die Steuerzahler. Grundsätzlich sind für die Jäger, Jagdaufseher einerseits und Ihre Wildhüter andererseits die gleiche fundierte Ausbildung und die gleichen, strengen Prüfungen erforderlich. Der Abschuss von Wildtieren wird in beiden Fällen vom Kanton strikte vorgegeben. Die Milizjäger wie Ihre staatlichen Wildhüter können also nicht schalten und walten, wie es Ihnen passt. Die Aufgaben nebst der Regulierung des Wildbestandes, wie Hege, Biotop-Pflege, Fallwildbergung bei Autounfällen, Seuchenbekämpfung, Rehkitzrettung etc. sind für beide Jagdarten die gleichen. Bei uns erledigen diese Pflichten 1300 ausgebildete und vom Kanton geprüfte Milizjäger und bei Ihnen sind es 50 bis 80 Staatsjäger in gleicher Funktion. Dass diese Staatsdiener die anspruchsvollen Aufgaben zugunsten der Wildtiere kantonsweit genauso zeitnah erledigen können, mag bezweifelt werden. Leider müssen wir feststellen, dass unsere Plakate mit unseren Inhalten

Plakate werden heruntergerissen, beschädigt oder überklebt. (Bild zvg.) immer wieder heruntergerissen, beschädigt oder mit Ihren Plakaten überklebt werden. Kein Demokratieverständnis, welches in der Schweiz Tradition geniesst. Ist das Ihre Reaktion, weil Ihr extremes Anliegen von keinem Kantonsrat, keiner Kantonsrätin sowie von keiner im Kantonsrat vertretenen, politischen Partei (links wie rechts) unterstützt wird? Akzeptieren Sie doch bitte die freie Meinungsbildung und das in der Schweiz gewachsene, demokratische Verhalten. Chaotentum und Vandalismus gehören nicht zum Abstimmungskampf und passen nicht zu unserer Kultur. Bitte lassen Sie unsere Plakate und Jagdeinrichtungen unversehrt stehen. Herzlichen Dank. Paul Erni, kantonal geprüfter Jagdaufseher, Revier Affoltern am Albis.

Kantonale Vorlagen Traurige ablehnen Gleichgültigkeit Nein zur Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren!»: Keine halben Sachen! Die CVP ist nach wie vor von den Vorteilen der Bahn überzeugt und lehnt die Volksinitiative zum Verzicht auf die zweite Etappe daher ab. Die neue Limmattalbahn ist eine wichtige langfristige Investition in die Zukunft des Limmattals, mit Kapazität auch für das erwartete Bevölkerungswachstum. Die Bahn entlastet nicht nur die Strassen, sondern tut dies auf einer umweltfreundlicheren Ebene als dies Buslinien tun würden. Die der Initiative zugrundeliegenden Bedenken in der Bevölkerung gilt es aber wahrzunehmen und mit den betroffenen Regionen den Dialog zu suchen. Nein zur Volksinitiative «Film- und Medienförderungsgesetz»: Das Filmschaffen im Kanton Zürich wird bereits heute stark gefördert. Eine gesetzliche Sonderstellung gegenüber anderen Kultursparten wie dem Theater oder der Musik lässt sich in den Augen der CVP nicht rechtfertigen. Nein zur Volksinitiative «Wildhüter statt Jäger» Die Milizjagd, mit Jägerinnen und Jägern, die eine umfangreiche Ausbildung absolvieren und den Wildbestand in ihrer Freizeit regulieren, hat sich bewährt und soll erhalten bleiben. Die heute zuständigen Jagdgesellschaften erledigen ihren Auftrag zur Regulierung des Wildbestandes umsichtig. Es ist unwahrscheinlich, dass sich der Wildtierbestand in der vom Menschen geprägten und genutzten Natur selber regulieren würde. Bei einem Systemwechsel zu staatlich entlöhnten Wildhütern müssten daher weiterhin Tiere erlegt werden, nur dann im Auftrag des Staates zu höheren Kosten. Auf eidgenössischer Ebene empfiehlt die CVP: Ja zum Gegenvorschlag zur Velo-Initiative, Nein zu beiden Agrar-Initiativen. Eine Annahme würde die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben. Dies würde besonders auch für den Mittelstand zum Problem werden. CVP Bezirk Affoltern

Am Sonntagvormittag wurde unsere junge Katze auf der Stallikerstrasse in Bonstetten angefahren und einfach verletzt auf der Strasse liegengelassen. Ein Töfffahrer sah die bewusstlose Katze auf der Strasse liegen, kehrte um und legte sie behutsam auf das Trottoir in Sicherheit. Unsere lieben Nachbarn eilten zu Hilfe und mussten traurig feststellen, dass einige Autofahrer verlangsamten, jedoch niemand nachfragte, ob meine Nachbarin, die auf dem Trottoir kauerte, Hilfe brauche. Beides, Tier und Mensch scheinen vielen gleichgültig zu sein. Zum Glück konnten wir sofort in die Tierklinik Dennler in Affoltern am Albis, wo sich herausstellte, dass unser Kätzchen nur tiefe Wunden und einen grossen Schrecken davontrug. Dem unbekannten Töfffahrer möchten wir gerne persönlich danken. Er hat ihr wahrscheinlich das Leben gerettet. Das nächste Fahrzeug wäre möglicherweise in der Eile einfach über sie, hilflos auf der Strasse liegend, gefahren. Ariane Previtali, Bonstetten

Mit Gefühl ins Herz geschrieben Danke lieber Sommer, Kolumne «Liebe Elise» vom 24. August. Liebe Antoinette, nun zeigen sich schon langsam die Herbstboten. Die Tage werden kürzer und kühler. An was werde ich denken?. «Danke lieber Sommer». Eine so wunderbare Geschichte, die die ganze Vielfalt dieses Sommers widerspiegelt. Mit einem grossen Herz und so viel Gefühl haben Sie, liebe Antoinette, diese Geschichte in mein Herz geschrieben. Einfach wunderbar. Danke. Trudi Baumann, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Coopark wird zum Schlaraffenland Popcorn futtern und sich auf süsse Preise freuen: Vom 3. bis 15. September dreht sich im Coopark Affoltern alles um die verlockenden Seiten des Lebens. Das Einkaufszentrum wird zum Schlaraffenland für Geniesser. Der immer an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindende «Kids Fun Club» im Coopark wird im September richtig fröhlich, bunt und klebrig. Am Mittwoch, 5. September, basteln die Kinder von 13.30 bis 17.30 Uhr einen Monstertopf für Süssigkeiten. Zudem erhalten die Kinder ein Kressepflänzchen, das sie während einer Woche gut hegen und pflegen sollen und dann am darauffolgenden Mittwoch dem Globi mitbringen können. Als kleines Dankeschön erhalten alle talentierten Kressegärtner dann von Globi eine Überraschung. An besagtem Mittwoch, 12. September, steigt dann auch die grosse Schlaraffenlandparty mit Stargast Globi. Mit Kinderschminken, Ballonmodellieren, Musik, Tanz, Spiel, Basteln und Glittertattoo warten viele Überraschungen. An den Samstagen, 8. und 15. September, gibt es gratis Popcorn für alle Kinder. Von 11 bis 15 Uhr wird der beliebte KnallMais gleich tütenweise verteilt. Welches ist das freundlichste und kompetenteste Verkaufsteam im Coopark Affoltern? Wer mitmacht, sein Favoritenteam ankreuzt und den Talon bis am 15. September in die Wettbewerbsurne im Coopark wirft, kann tolle Preise gewinnen. So kann man für Frau Petkovic und ihr Team stimmen, die immer so freundlich grüssen im Coop Restaurant, oder Frau Shakiri mit einer Stimme belohnen, weil sie immer mit einem Lächeln und viel Schwung für den perfekten Haarschnitt sorgt? Die Mitarbeiter des Cooparks geben täglich das Beste, um sympathisch und kompetent zu beraten und bedienen. Dieser Einsatz lässt sich nun für einmal belohnen. Das Team mit den meisten Stimmen gewinnt den Teampreis und kann sich auf ein tolles Abenteuer freuen. Als Preise für die Kunden warten eine Woche Urlaub im Campofelice Camping Village in Tenero für vier Personen. Weitere Infos unter www.coopark.ch.

korrekt Am Sonntag kein Verkauf Im Bericht über die Finetra AG in Affoltern hat sich ein Fehler eingeschlichen: Am Sonntag findet kein Gartenmöbel-Ausverkauf statt. anzeige

«Musig usem Amt»

Stollen geöffnet

Die Band Morning’s Calling bringt dynamischen Sound der Sixties auf den Märtplatz Affoltern. > Seite 19

Das Bergwerk Riedhof in Aeugstertal empfängt morgen Samstag Besucher. > Seite 22

Freitag, 31. August 2018

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Durch acht Länder Adrian Brennwald ist auf der Via Alpina von Slowenien bis nach Monaco gewandert. > Seite 27

Neuer Shop unter bekanntem Markennamen «Tom Tailor» – ein neues Shopping-Highlight für sie und ihn im Zentrum Oberdorf «Tom Tailor» steht für sportliche Mode, lässige, bequeme Alltagskleider für Freizeit und Business und das in einer guten Qualität, ohne das Portemonnaie allzu stark zu strapazieren. Leonie und Marissa Waterman, die Inhaberinnen des Modegeschäfts «Malelo» im Zentrum Oberdorf, wagen einen mutigen Schritt. ................................................... von susanne crimi «Ob wir uns selbst konkurrenzieren? Jein – ist dazu die Antwort», meint Leonie Waterman lächelnd. «Wir haben nun zwei Shops im gleichen Zentrum und gleichzeitig enorm zugelegt, was unsere Auswahl an Labeln betrifft. Vor allem können wir nun auch die Männer mit tollen Outfits ausstatten und das freut uns natürlich besonders», meint sie abschliessend. Im neuen und zweiten Modegeschäft der beiden innovativen Modefachfrauen steht komplett und ausschliesslich die Marke «Tom Tailor» im Fokus. Der typische «Tom-Tailor-Stil» spricht viele modebewusste Menschen an. Zwölf Mal pro Jahr werden die Kollektionen durch neue Teile ergänzt und mit neuen Farbthemen aufgepeppt. Für die Frauenwelt steht «Tom Tailor Woman» und das entsprechende Männerlabel heisst «Tom Tailor Men». Einen etwas jüngeren und frecheren Stil bietet «Female Denim» oder eben «Male Denim». Das Sortiment wird durch Gürtel, Socken – auch bei der Damenmode – und zusätzlich Taschen und andere Accessoires ergänzt. Trockenen Fusses kann frau auch vom «Tom Tailor Shop» zu «Malelo» wechseln. Natürlich ist auch bei «Malelo», dem bereits angestammten Laden für Frauenbekleidung einiges neu. Die Hosenauswahl vom Label «Angel» konnte vergrössert werden. Als Neuigkeit in die Auswahl dazugekommen ist «Rosemunde», eine Marke aus Dänemark. Sie punktet mit Tops, Pullis und Blusen, versetzt mit viel Spitze und Materialien aus Baumwolle und Seide und sorgt für viel Weiblichkeit im Outfit. Neu ist auch «Samoon by Gerry Weber». Unter diesem Label finden sich Ober- und Unterbekleidung für die etwas stärker gerundeten Frauen. Die Grössenauswahl beginnt ab 40 und geht bis Grösse 46. «Das ist allerdings alles grosszügig berechnet» mein Leonie Waterman erklärend. «Da passt auch eine Frau hinein, die sonst Grösse 48 trägt.» Das Unternehmen «Malelo» zusammen mit dem neu eröffneten «Tom Tailor Shop» ist ein

Leonie Watermann und Jeanette Wälti im neuen Tom-Tailor-Shop für Damen und Herren. (Bilder Susanne Crimi) echtes Familienunternehmen. Marissa und Leonie stehen als Schwestern an der Front und sind die kreativen Köpfe im Betrieb. Unterstützt werden die beiden von den Eltern im Hintergrund. So hat die Mutter bei einem Besuch in Amsterdam das Label «10 Days» entdeckt und für so passend befunden, dass neu und exklusiv für die Schweiz «Malelo» diese Wohlfühlteile im Sortiment führen darf. Es ist eine Kollektion aus Home- und Streetware und alle Teile werden in Europa produziert. «Der Slogan dieser Firma «10Days» passt auch sehr gut zu uns und unseren Geschäften», meint Leonie Watermann. «Sei überraschend oder auch einfach, nur niemals gewöhnlich, so könnte man den Satz in etwa übersetzen», führt sie weiter aus.

Neueröffnung mit «Night-Shopping» Mit einem speziellen Tag, der in ein «Night-Shopping» übergeht, feiert «Malelo» zusammen mit dem «Tom anzeigen

Platz für neue weibliche Outfits: Leonie Waterman im «Malelo». Tailor Shop» im Zentrum Oberdorf die Neueröffnung und die neuen Sortimente in den beiden Läden. Am Donnerstag, 6. September, von 9 bis 22 Uhr erwartet das fast zehnköpfige Team in den beiden Geschäften die interessierten Besucher. «Wir freuen uns auf Ihren Besuch» steht auf der Einladungskarte, die in den nächsten Tagen

an die bereits bestehenden Kundinnen verschickt wird. Natürlich gilt das auch für neue Kunden, die sich in den beiden Läden umsehen möchten. Glückslose für tolle Rabatte, Apérohäppchen, Prosecco sorgen für einen zusätzlichen festlichen Rahmen. Für die künftigen männlichen Tom-TailorKunden steht auch Bier bereit.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 5. September 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 31. August bis Sonntag, 2. September Jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr «99 schönste Gottesnamen» Ausstellung zur Arabischen Kalligrafie. Der Kalligraf Dr. Mohamed Abdel Aziz an der Arbeit Sonntag, 2. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer 14.00 Führung mit Dr. Mohamed Abdel Aziz durch die Ausstellung «99 schönste Gottesnamen» Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 5. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 6. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. September 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan Sonntag, 2. September 17.00 Bistro-Gottesdienst mit Begrüssung der Konfirmandinnen und Konfirmanden Premiere Videoclip vom JuKi-Projekt Pfr. W. Schneebeli und Chr. Sommer

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. September 19.00 Abendgottesdienst am «Gemeindesonntag» Es predigt unser Gemeindemitglied Jürg Steinegger, Architekt «Fürchtet euch nicht. Die Bibel» (Plakat-Werbung Agentur C) Liturgie: Pfrn. S. Sauder Musik: Casey Crosby Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 2. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 3. September 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Dienstag, 4. September 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 7. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 1. September 13.00 Trauung Kilian Kaufmann und Fabienne Gretener, Aristau Sonntag. 2. September 19.00 Abendgottesdienst mit Begrüssung der neuen Konfirmandenklasse Pfarrer Walter Hauser Konfirmandenklasse und Organistin Anette Bodenhöfer Ein- und Ausläuten durch die «Läuterbuben». Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 2. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Dienstag, 4. September 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 2. September Wir sind alle eingeladen an die Ordination von Vikar Balz Bächtold VDM ins Münster Schaffhausen Der Gottesdienst beginnt um 10.15 Uhr, gefolgt von Apéro 17.00 Gottesdienst mit Pfr. Jakob Dubler, Oerlikon Montag, 3. September 18.30 MännerSache Männer gehen grillieren ab 18.30 Uhr beim Schützenhaus Knonau, bei jedem Wetter Anmeldung erbeten an 044 767 07 32 oder über Facebookseite

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 2 September 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl und dem Jodlerchörli Niederlenz Anschliessend Apero im Pfarrhaus Amtswoche Pfr. T. Maurer, Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. September 11.00 Spätgottesdienst Begrüssung der neuen KonfirmandInnen von Mättmi und Riffi Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrerin Yvonne Schönholzer Orgel Daniel Rüegg und Werner Huwyler (Blockflöte und Klarinette) Anschliessend gemeinsames Grillieren www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Samstag, 1. September 9.00 3. Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 2. September 9.15 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornel Radics (Orgel) 10.45 Jugendgottesdienst Montag, 3. September 15.45 Minichile, Gruppe Pax Dienstag, 4. September 11.30 Seniorenmittagstisch katholisches Chilehuus 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 5. September 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche

Samstag, 1. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 2. September 9.30 Ökumenischer Gottesdienst im Festzelt Schulareal Mettlen Wettswil 17.00 Eucharistiefeier Dienstag, 4. September 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 5. September 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 6. September 19.00 Rosenkranz Freitag, 7. September 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 2. September 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Heather Holden, Querflöte Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 2. September Pfarreiwanderung 10.15 Eucharistiefeier in der Jonentalkapelle Montag, 3. September 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 6. September 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 2. September 11.00 Gottesdienst in Mettmenstetten zur Begrüssung der neuen Konf-Klasse MettmenstettenRifferswil Pfr. Andreas Fritz und Pfrn. Yvonne Schönholzer Daniel Rüegg, Orgel Werner Huwyler, Blockflöte und Klarinette Anschliessend Chilepicknick (Bitte Grillgut selber mitbringen!)

Freitag, 31. August 18.30 Schul-Eröffnungs-Gottesdienst mit Pfr. Angelo Saporiti Silvana Bartels und Alida Takacs Vorstellung der neuen Firmanden und Firmandinnen Sonntag, 2. September 10.15 Pfarreien-Wanderung mit Eucharistiefeier in der Wallfahrtskapelle Jonental mit Pfr. Angelo Saporiti und Diakon Matthias KühleLemanski. Musikalische Umrahmung: Coro Piccolo

Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 2. September 9.30 Ökumenischer Familiengottesdienst am 40er Fäscht im Festzelt auf dem Mettlenareal Wettswil Pfr. Matthias Ruff und Pfr. Antonio Lee Musik: Limmichor Urdorf Mittwoch, 5. September 14.00 Kolibri in Stallikon und Wettswil Donnerstag, 6. September 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 7. September 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 2. September 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 5. September 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Sonntag, 2. September 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi

September-Programm 2018 Dienstag, 4./11./18./25. Sept. 2018 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 5./12./19./26. Sept. 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 6. September 2018 WANDERUNG: Brugg – Wasserschloss – Brugg Wanderzeit: 3½ Std. 8.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anm.: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Donnerstag, 13. September 2018 EXKURSION: Dürnten Klang-Maschinen-Museum Führung: 1½ Std. 12.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66 Donnerstag, 20. September 2018 BERGWANDERUNG Lichtensteig – Ruine Neutoggenburg – Bütschwil Wanderzeit: 4 Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 20. September 2018 SPAZIERGRUPPE Schänis – Giessen (Linthebene) Wanderzeit: 1½ Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / An- / Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute So, 9. Sept., Tavolata, 12.00 Uhr Do, 27. Sept., Mittagstisch 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.- / Tavolata Fr. 15.An- / Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 31. August 19.00 Alphalive Schnupperabend Samstag, 1. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Ehe frisch und belebend halten», Andi Wolf Kinderhüeti, Teenie-Godi Montag 3. September 12.00 Mittagstisch 19.00 Elternkurs Dienstag, 4. September 14.15 60plus Bibeltreff Mittwoch, 5. September 19.00 Teen: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 2. September 9.30 Gottesdienst in der EMK Adliswil anschliessend «Teilete» Mehr unter: www.emk-affoltern

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 1. September 9.00 bis 16.00 Uhr Brocki-Spezialmarkt mit Raclette-Stand Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst mit Roland Stangl (Opendoors) KingsKids Donnerstag, 6. September 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 2. September 10.30 Gottesdienst mit Referent Martin Kamphuis Thema: «Abschied von der Wahrheit – Ist Wirkung alles?» Johannes 18,36–38a Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Vortrag von Martin Kamphuis «Der Einfluss der Esoterik auf Gesellschaft und christliche Gemeinde». Kinderbetreuung www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

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Optiker mit Augenarzt und nur zwei Preisen Doctor Eyepoint: Innovatives Geschäftsmodell neu in Affoltern Morgen Samstag eröffnet im Zentrum Oberdorf, Affoltern, ein neues Optikergeschäft. Doctor Eyepoint ist nicht nur der erste Optiker mit einem Augenarzt vor Ort, hier gibt es bei Brillen lediglich zwei Preise. Man ist verblüfft: Das Geschäftsmodell des Optiker-Fachgeschäftes Doctor Eyepoint, das morgen Samstag im Zentrum Oberdorf, Affoltern, seine Filiale eröffnet, kennt bei Brillen lediglich zwei Preise: Einstärkenbrillen kosten 399 Franken, Mehrstärkenbrillen 799 Franken. «Ohne Wenn und Aber», sagt Geschäftsleiter Matthias Brozek mit Nachdruck und ergänzt umgehend: «Bei uns gibt es keine Aufpreise. Eine Basisuntersuchung durch den Augenarzt sowie die komplette Brille mit Gestell – egal für welches trendige Fassungsmodell man sich entscheidet – und Gläsern ist alles inklusive.» Bei der Qualität gäbe es keine Abstriche, versichert Brozek, auch die Brillengläser seien von Schweizer Premium-Qualität.

Basisuntersuchung durch Augenarzt Eine weitere Besonderheit von Doctor Eyepoint: Die Basisuntersuchung durch einen Augenarzt ist genauso in den beiden festen Totalpreisen einkalkuliert. Bezüglich der fachmedizinischen Untersuchung, für welche regelmässig ein Augenarzt direkt vor Ort, im Laden, sein wird, hält Mattias Brozek fest: «Für den normalen Augenoptiker sind nicht alle Augenerkran-

achtung an Dietmar Thumm mailen», erklärt Mattias Brozek.

Mit CertiQua-Qualitätslabel

Mattias Brozek (diplomierter Augenoptiker, links) und Dr. med. Dietmar Thumm stehen hinter dem innovativen Geschäftsmodell «Optiker mit Augenarzt». Doctor Eyepoint eröffnet morgen Samstag im Zentrum Oberdorf, Affoltern, die fünfte Filiale. (Bild Urs E. Kneubühl) kungen sofort erkennbar, deshalb haben wir von Anfang an auf die Untersuchung durch den Augenarzt gesetzt.» Zu dieser Basisuntersuchung gehört nicht nur die Untersuchung der Sehschärfe, sondern bei Bedarf auch die Messung des Augeninnendruckes oder auch die Prüfung von Augenlidern, Tränenorganen, Bindehaut, Hornhaut, Linse und weiterer

Ein Ansprechpartner auf Augenhöhe

Augenstrukturen auf Veränderungen etc. Die Untersuchung durch den Facharzt sieht der medizinische Leiter von Doctor Eyepoint, Dr. med. Dietmar Thumm, vor allem als Bonus für die Kunden: «Je früher eine Augenerkrankung erkannt wird, desto grösser ist die Chance auf Heilung.» Nun kann Thumm ja nicht gleichzeitig in seiner Praxis und in den

Doctor-Eyepoint-Filialen für die fachmedizinische Untersuchung sorgen; deshalb wird er auch in Affoltern mit Augenpraxen der Region zusammenarbeiten. «Und wenn gerade kein Augenarzt vor Ort verfügbar ist, kann auch ein diplomierter Augenoptiker den Augeninnendruck messen oder Fotos von den Augen machen und die Daten dann umgehend zur Begut-

Weinhandlung Maurer schliesst Ende Jahr

Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden zeigte sich persönlich und nah am Rosentag der Landi Obfelden.

Die Weinhandlung Maurer durfte in den letzten 20 Jahren viele Kunden aus Affoltern, dem Säuliamt, den Kantonen Aargau und Zürich, sowie vereinzelt in der ganzen Schweiz mit auserlesenen Weinen beliefern. In dieser Zeit wurde ein grosser und treuer Kundenstamm aufgebaut. Den Eigentümern Esther Maurer und Thomas Hunziker war es immer wichtig, die Kunden gut zu beraten und nur Weine zu verkaufen, die sie auch selber trinken. Das heutige weinwirtschaftliche Umfeld wurde in den letzten Jahren immer rauer und die pausenlosen Aktionen der grossen Anbieter liessen die Kundschaft schrumpfen. Nach 20 Jahren sind die Besitzer nur noch einige Jahre von der Pension entfernt und haben sich nun entschieden, per Ende 2018 den Weinhandel einzustellen. Dieser Entschluss war nicht einfach, denn das Geschäft war für die Inhaber sehr wichtig und die Zeit war interessant und vielseitig. Trotz dieses Entscheids bleibt die Weinhandlung Maurer bis Ende Jahr bestehen und das ganze Sortiment wird bis Ende Jahr im Angebot bleiben. Mit voller Motivation werden die letzten vier Monate in Angriff genommen, mit der Hoffnung, dass die Kunden der Weinhandlung bis Ende Jahr treu bleiben.

Im Jahr 2012 eröffnete die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden ihre Filiale in Obfelden. Zum Fünf-Jahre-Jubiläum wurde die Bevölkerung mit Schirmen beschenkt. Die Raiffeisen Mitarbeiter verteilten diese unter dem Motto «wir lassen Sie nicht im Regen stehen» in alle Obfeldner Haushalte. Auch dieses Jahr bleibt die einzige Bankstelle in Obfelden im Dorf präsent. Nach der Teilnahme an der Gewerbe Expo Ende April präsentierten sich die Mitarbeitenden der

Einkaufsgutschein für 100 Franken Neben kompetenten und sympathischen Gesprächen hat die Raiffeisenbank Gutscheine für eine Grillwurst verteilt sowie zu einem Wettbewerb eingeladen. Die Gewinnerin, Frau Martine Husson aus Obfelden, hat einen Landi-Einkaufsgutschein im Wert von 100 Franken gewonnen. Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden wird auch in Zukunft für ihre Kunden vor Ort da sein und mit kompetenter Beratung sowie bedürfnisgerechten Dienstleistungen überzeugen. (pd.)

Tag der offenen Tür im Oktober

Das Team der Raiffeisen-Geschäftsstelle Obfelden am Rosentag im Dorfmärt, Obfelden. (Bild zvg.)

Doctor Eyepoint Ladeneröffnung am Samstag, 1. September, 9 bis 17 Uhr, im Zentrum Oberdorf, Centralweg 6, Affoltern. Telefon 043 817 10 15, affoltern@doctroeyepoint.ch, www.doctoreyepoint.ch

Nach rund einer Viertelmillion Flaschen ist es genug

Raiffeisenbank in Obfelden präsent

Geschäftsstelle Obfelden am LandiRosentag vom 30. Juni.

Neu ist das Geschäftsmodell «Optiker mit Augenarzt» nicht. Einerseits betreibt die Doctor Eyepoint AG bereits Filialen in Suhr, Zug, Wohlen und Zofingen, andererseits wurde Mattias Brozek auf einer Finnlandreise auf dieses Geschäftsmodell aufmerksam. Das finnische Modell haben Thumm und er auf Schweizer Verhältnisse adaptiert und mit Doctor Eyepoint stellen sie seit 2014 fest, dass ihr Konzept hierzulande sehr gut ankommt. Kunststück: «All inclusive» zu fixen Preisen, bei hochwertigen, dünnen Premium-Kunststoffgläsern mit Entspiegelung und Hartschicht sowie einer grossen Auswahl an trendigen Fassungen, die zudem alle zwei bis drei Monate durch neue Kollektionen ergänzt oder ersetzt werden – da ist Doctor Eyepoint in der Schweiz einzigartig. Sechs Monate Verträglichkeitsgarantie und zwei Jahre Garantie auf die Brille gehören ebenfalls mit dazu. Mit ein Grund auch, weshalb Doctor Eyepoint von den Kunden regelmässig mit «sehr gut» bewertet wird und deshalb das CertiQua-Label für höchste Qualität in Handwerk und Dienstleistung führen darf.

Als Dank für die langjährige Treue werden die Kunden am 13. Oktober von 10 Uhr bis 16 Uhr zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Es gibt keine Degustation, sondern eine schöne Auswahl von verschieden Weinen mit feinen Häpplis zum Geniessen. Es hat viel Platz zum Plaudern und Philo-

Esther Maurer und Thomas Hunziker war es immer wichtig, die Kunden gut zu beraten und nur Weine zu verkaufen, die sie auch selber trinken. (Bild zvg.) sophieren. Am Chlausmärt vom 25. November wird nochmals eine grosse Degustation stattfinden. Dort kann man sich noch einen Vorrat für die Zeit nach der Weinhandlung Maurer anlegen. Am Freitag, 14. Dezember, wird im «LaMarotte» ein «Wine and Dine» mit Beteiligung der Weinhandlung Maurer stattfinden.

Esther Maurer und Thomas Hunziker danken allen Kunden für die langjährige Treue, die vielen schönen Begegnungen und die interessanten Diskussionen über den Wein und die Kulinarik. (hu) Weinhandlung Maurer GmbH, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern am Albis. 044 760 09 01. www.weinhandlung-maurer.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 31. August 2018

«Und Sagen und Lieder ertönen im Rund …» Chorlieder der Romantik mit dem Cäcilienverein Affoltern

Heather Holden. (Bild zvg.)

Flötenklänge in Ottenbach Im Gottesdienst vom Sonntag, 2. September, 19 Uhr, spielt Heather Holden mit Veronica Nulty bekannte Melodien. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Elisabeth Armingeon zum Thema «Dialog». Heather Holden geniesst eine langjährige Karriere als Flötenlehrerin und Musikpädagogin für Anfänger bis zum Profi. Sie war acht Jahre lang Artist in Residence und Flöte an der angesehenen DillerQuaile School of Music in New York. Während ihrer Zeit in New York lehrte sie auch an der Manhattan School of Music und gab Meisterkurse an mehreren grossen Universitäten und Konservatorien in ganz Nordamerika. Sie erhielt den Chamber Music America Residency Partnership Grant und gründete und lehrte einen einjährigen Intergeneration Outreach Music Course. Seit ihrem Umzug nach Zürich 2007 unterrichtet Heather Holden an der Zürich International School und privat. (pd.) Musikgottesdienst in der Kirche Ottenbach am Sonntag, 2. September, um 19 Uhr.

publireportage

Für ihr diesjähriges weltliches Konzert vom 29. und 30. September haben sich die Sängerinnen und Sänger des Cäcilienvereins Affoltern Chormusik aus der Hochromantik (erste Hälfte des 18. Jahrhunderts) vorgenommen.

belaubte, schattig deine Stirn umwebt...» und «Gondoliera – o komm zu mir, wenn durch die Nacht wandelt das Sternenheer, dann schwebt mit uns in Mondespracht die Gondel übers Meer…» wird die Zuhörer sicher an den vergangenen Sommer erinnern und ihn noch einmal romantisch verbrämen.

................................................... von susanne crimi Die Charakteristik der romantischen, gesungenen Musikstücke ist die oft vorgenommene Vertonung von Gedichten und gefühlvollen Situationen und nicht selten ein verklärtes Bild des Zigeunerlebens. Mit Werken von Felix Mendelssohn, Johannes Brahms, Robert und Clara Schumann möchte der Chor seinem Publikum dieses eher selten aufgeführte deutsche Liedgut näherbringen.

Quartett mit Piano und Dirigentin als Solistin Zwischen den einzelnen Chorstücken wird ein Quartett, bestehend aus vier Solisten, deutsche Volkslieder von Johannes Brahms vortragen. Eine Aufführung in solch einer Besetzung ist äusserst selten und verspricht ein seltenes Hörerlebnis. Schon zu Lebzeiten Brahms war es organisatorisch schwierig, vier Solisten mit harmonisierenden Stimmen zu einem gemeinsamen Liederabend zusammenzubringen. Schon nur der Ausfall eines Protagonisten hätte das Ganze zu Fall bringen können. Annina Künzi, Sopran,

Zigeunerromantik

Der Cäcilienverein und Dirigentin Maja Fluri (vorne links) schwelgen in romantischen Gefilden. (Bild zvg.) Elisabeth Maler, Alt, Philipp Motelli, Tenor, und Andrejs Krutos, Bass, werden vom Pianisten Riccardo Bivino begleitet – zu hoffen bleibt auch diesmal einzig, dass alle gesund und im Vollbesitz ihrer Singstimme und Klavierhände bleiben. Maja Fluri, die Dirigentin des Cäcilienvereins, ist ebenfalls eine ausgezeichnete Sopranistin. Neben der Leitung des gesamten Konzertes wird sie Brahms’ «Zigeunerlieder» op. 103 interpretieren.

Drei Highlights der romantischen Chormusik Die vertonten Gedichte der Werke, die der Cäcilienverein aufführen wird, stammen von bekannten Dichtern wie Johann Wolfgang Goethe, Joseph von Eichendorff und Emanuel Geibel. «Im Freien zu singen» von Felix Mendelssohn entstand während Sommermo-

naten, die der Komponist mit seiner Familie entspannt auf dem Weingut seines Onkels im Hochrhein verbrachte. Er hielt sich zwar nicht immer streng an die Vorgabe der Dichter, dies auch, um der Musik die «heitere Sehnsucht» zu bewahren. «Waldesnacht, du wunderkühle, die ich tausend Male grüss’, nach dem lauten Weltgewühle, oh wie ist dein Rauschen süss!» von Johannes Brahms nach einem Gedicht von Paul Heyse, ist ein weiteres Werk, auf welches das Publikum sich freuen darf. Wie sehr trifft diese Sehnsucht doch auch auf die jetzige Zeit zu! Und mit den drei gemischten Chören der talentierten Ehefrau von Robert Schumann, Clara Schumann, setzt das Konzert ein drittes Highlight. Den Gedichten von Emanuel Geibel hat sie eine wunderschöne Vertonung verliehen. «Abendfeier in Venedig», «Vorwärts – … bis der Kranz, der dicht-

Da das Volk der Roma in der Romantik stark in das Bewusstsein von Lyrikern und Komponisten rückte, diese allerdings deren Freiheit, Ungebundenheit und Leidenschaft mit idealisierten Bilder schönten, entstanden viele «Zigeunerlieder». Natürlich war das Leben der Fahrenden alles andere als «lustig», sondern von Verfolgung und Armut geprägt. Geblieben sind unvergessene Lieder und Balladen mit ungewöhnlichen Taktarten, Wechseln zwischen schnell und langsam, heiter und ernst. Der Cäcilienverein wird mit dem diesjährigen Konzert diese nur noch selten konzertant aufgeführten Stücke seinem Publikum präsentieren. «Doch wie nun im Osten der Morgen erwacht, verlöschen die schönen Gebilde der Nacht. Es scharret das Maultier bei Tagesbeginn, fort zieh’n die Gestalten, wer sagt dir, wohin?» Konzertdaten und Orte: Samstag, 29. September, 20 Uhr, katholische Kirche Affoltern. Sonntag, 30. September, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Solisten: Annina Künzi, Sopran, Elisabeth Maler, Alt, Philipp Motelli, Tenor, und Andrejs Krutos, Bass, Riccardo Bivino, Piano. Leitung Maja Fluri.


Veranstaltungen

Poetisches und politisches Kabarett «Schön&Gut», das sind AnnaKatharina Rickert und Ralf Schlatter. Am Freitag, 7. September, sind sie mit ihrem 5. Programm zu Gast im Chilehuus Hedingen. Agneta, die Lettin, soll eingebürgert werden. Heute Abend, von Kellenberger persönlich, Gemeindepräsident von Grosshöchstetten. Sein Herz schlägt für sie. Sie schmeisst seinen Haushalt. Er aber glaubt, sie gehe fremd. Mit Metzger Schön. Schweizerin werden und dabei fremdgehen? Geht gar nicht. Dafür geht Schön – in die Fremde – und überlässt sein Haus den Fremden. Was Kellenberger gelinde gesagt befremdet. Und Frau Gut? Der wirds irgendwann zu bunt, und kurz vor der Gemeindeversammlung hält sie den Dörflern auf ungeahnte Weise den Spiegel vor ... Der fünfte Streich von schön&gut bringt einmal mehr Wortwitz, Gesang, geistreiche Satire und grenzenlose Fantasie. Seit 2003 stehen Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter mit ihrem poetischen und politischen Kabarett auf den Kleinkunstbühnen der Deutschschweiz. 2004 erhielten sie für ihr Schaffen den Salzburger Stier, 2014 den Schweizer Kabarettpreis Cornichon, 2017 den Schweizer Kleinkunstpreis. (pd.)

Freitag, 31. August 2018

Heiter scheitern

Liederabend in der Badi Obfelden Zum Saisonschluss wartet in der Badi Obfelden ein Kulturhighlight: Ein Liederabend mit dem vielleicht besten SingerSongwriter des Landes. Markus Schönholzer singt von den Gemeinheiten des Lebens und dreht diesen eine lange Nase. Begleitet wird er von Robi Rüdisüli. Der Sommer geht. Markus Schönholzer kommt. Der vielleicht beste Singer-Songwriter der Schweiz, wie ihn der «Züritipp» gefeiert hat. Sieht man Markus Schönholzer, mag er an einen Lehrer erinnern, der zum Banjo greift statt zur Flasche. Hört man ihn, hört man das ganz normale Leben, wie es umfällt und wieder aufsteht. Im Lied «Doppelbett» etwa, wo sich ein Paar ein Doppelbett kauft, «so gross, me chönnt drin wohne; zwei Federkernmatratze, ei riese erogeni Zone». Ein Doppelbett allerdings, dessen Be-

wohner sich irgendwann fragen, wer da nur auf der anderen Seite liegt.

Schönholzer klingt nach Sven Regener. Und irgendwie klingt er nach Mani Matter. Wie Matter ist Schönholzer geistreich und sprachverspielt. Anders als Matter aber eine Spur skurriler und verschrobener. Und irgendwie klingt Schönholzer auch nach den Schweizermachern. Immerhin schrieb der 55-Jährige als Theatermusiker, der er auch ist, die Lieder für das Musical zum Erfolgsfilm. Der Auftrag war im Übrigen Anlass für ihn, es überhaupt mit Dialektliedern zu probieren. Davor war der gebürtige Amerikaner, den es als Kind ins Rheintal verschlug, mit englischen Songs unterwegs. «Sechszehn Lieder» hat Markus Schönholzer im Gepäck und mit Robi Rüdisüli einen begnadeten Multiinstrumentalisten auf dem Beifahrersitz. Mit seiner Handorgel bereichert der 75-jährige Rüdisüli die Songs mit Farbe und der leichten Melancholie des Chansons. Der Sommer geht. Markus Schönholzer und Robi Rüdisüli kommen. In die Badi Obfelden, wo man sich zuvor mit Schwumm und Nachtessen perfekt auf den Liederabend einstimmen kann. Sofern das Wetter mitspielt.

Musiker. «Sechszehn Lieder. Achteinhalb Geschichten». Donnerstag, 6. September, Badi Obfelden,

7. September, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos unter www.gemeindevereinhedingen.ch.

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Wolserstrasse 71b, 8912 Obfelden. Einlass und

Markus Schönholzer (vorne) und Robi Rüdisüli. (Bild zvg.)

Dynamischer Sound der Sixties

«Musig usem Amt» mit «Morning’s Calling»

Geistreich und verschroben

Markus Schönholzer und Robert Rüdisüli: Zwei

Schön&gut spielt «Mary». Am Freitag,

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Barbetrieb ab 19.30 Uhr. Tickets: Fr 30.- / mit Legi Fr. 25.- / Familien Fr. 70.- (Kinder bis 16 Jahre). Reservation: www.kulturobfelden.ch

Von links: Stefan Perin, Marco Menegazzo und Eddie Fiorito. (Bild zvg.)

Das erste Konzert in der neuen Saison von Kultur am Platz wird von der Band Morning’s Calling bestritten. Seit frühester Kindheit fühlen sich die Gründer von Morning’s Calling Marco Menegazzo (Gesang/Gitarre) und Eddie Fiorito (Gesang/Gitarre) zu den Beats der 60er-Jahre hingezogen. Dazu beigetragen hatte der Film Help. Nach jahrelanger Erfahrung in verschiedenen Bands gründeten die beiden Morning’s Calling und bringen seitdem den authentischen, dynamischen

Sound der Sixties rüber. Seit Ende 2016 bereichert Stefan Perin mit seinem Gesang und Bass die Formation. Der wunderschöne dreistimmige Gesang erinnert an eine Zeit, wo die Beatles, Simon & Garfunkel und die Byrds an der Spitze der Hitparade waren sowie an das unbeschreibliche Freiheitsgefühl jener Epoche. Morning’s Calling sind eine Hommage an die Swinging Sixties. (pd.) «Morning’s Calling» am Sonntag, 9. September, 17 Uhr, Kasinovordach, Märtplatz Affoltern am Albis. Hutkollekte. Märtkafi ab 16.15 Uhr geöffnet.


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 31. August Affoltern am Albis

20.15: «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» Spielfilm von Martin McDonagh. USA/GB 2017, 115 Min. E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Wettswil

18.00: 40er-Fäscht: SponsorenApéro, Festwirtschaft, Chilbibetrieb, Bar, ab 20 bis 22.15 Uhr Comedy Night mit Marco Rima in «Just for fun». Warmup-Party für alle Ü18 mit DJ Bernd bis 3 Uhr morgens. Schulanlage Mettlen.

Samstag, 1. September Aeugstertal

12.00-16.00: Bergwerkmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. www.bergwerkriedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof, Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

10.00: 8. Nationales Fahrturnier. Ab 12 Uhr: Spiessbraten mit Kartoffelstock. 10 Uhr: Ponys, Ein- und Zweispänner, 12.30 Uhr: Einspänner. Hof Daniel Obschlager. Weid.

Sonntag, 2. September Kappel am Albis

14.00: Führung mit Dr. Mohamed Abdel Aziz durch die Ausstellung «99 schönste Gottesnamen» in arabischer Kalligrafie. Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

09.30: Erntedankfest mit Gottesdienst, Infoposten Äpfel, Kinderreiten, Pizza und Miniseminar «Ein Blick ins Apfeljahr». «Güetli» Rossau.

Wettswil

09.30-16.00: 40er-Fäscht: Ökumenischer Gottesdienst, Kinderkonzert, Clown Pipo, Hauptverlosung Tombola und vieles mehr. Schulanlage Mettlen.

Zwillikon

10.30: 8. Nationales Fahrturnier. Ab 12 Uhr: Spiessbraten mit Kartoffelstock. 10.30 Uhr: Einspänner, 12.30 Uhr: Zweispänner, 14.30 Uhr: Vierspänner plus Tandem. Hof Daniel Obschlager. Weid.

Montag, 3. September Hausen am Albis

Freitag, 31. August 2018

Ein raffinierter Mix aus Soul, Blues, Funk und Country

Die ClinTonics live und open air beim «Güggel», Ottenbach Zum Sommerausklang lassen es die ClinTonics noch einmal so richtig krachen. Am Samstag, 8. September, in der Güggelbar. Knistern in der Abendluft, der Südwind bläst heisse Rhythmen dazu, ein gekühltes Bier in der Hand und die Musik von ClinTonics! Sieben Schweizer Rock-Desperados sind dem Werk von Delbert McClinton verfallen, dem Altmeister der Americana-Musik. Ein raffinierter Mix aus Soul, Blues, Funk und Country. Zum Sommerausklang lassen es die ClinTonics noch einmal so richtig krachen. Nach einer erfolgreichen Sommersaison mit zahlreichen Auftritten an verschiedensten Anlässen und Festivals in der ganzen Schweiz, kann die erfolgreiche Americana-Band dieses Jahr noch einmal im Säuliamt genossen werden. In der mittlerweile schon fast zum Stammlokal gewordenen Güggelbar spielen sie das aktuelle Repertoire der 2018-Tour. Den einen oder anderen Klassiker aus den letzten Jahren, werden Sie auf Wunsch des Veranstalters auch gerne interpretieren.

20.15: «Wenn Du mich verlässt komm ich mit - Weniger Demokratie wagen!» Kabarett und Lieder mit Tina Teubner und Ben Süverkrüp, Piano. Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Knonau

Dienstag, 4. September

Donnerstag, 6. September

Affoltern am Albis

Aeugst am Albis

20.00: Freilicht-Theater «Ein Sommernachtstraum» von William Shakespeare. www.theaterkantonzuerich.ch. Bauernbetrieb Duperrex Stöckweid/Uttenberg.

Rifferswil

19.30: «Sommerendspurt» Flip-Flop Disco & Bar mit DJ Nero bis 1 Uhr früh. Eintritt frei, Kollekte. Studio «Freiraum» (Alte Sägerei). Jonenbachstrasse 23.

Wettswil

14.00: 40er-Fäscht: Böllerschüsse, Festwirtschaft, Jahrgängertreffen, diverse Konzerte und Auftritte «Säuliämtler Sunnechind», Steelband, Tanzfabrik Karateshow, Jugendband «Blues Kids», Live Band «Freakout 6», Chilbibetrieb und vieles mehr. Barbetrieb mit DJ Bernd bis 3 Uhr morgens. Schulanlage Mettlen.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Gruppenbesuche: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

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14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

18.30: Vernissage: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

Bonstetten

Affoltern am Albis

07.45: Leichte Wandergruppe: Im Sernftal von Elm nach Matt, Wanderzeit ca. 3 Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof.

Mittwoch, 5. September Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen mit musikalischer Begleitung. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat Annadora Müller, Spitex Knonaueramt. «Spitexdienste bei der Betreuung von Menschen mit Demenz» Eintritt frei,

08.10: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Brugg-Wasserschloss-Brugg. Wanderzeit 3½ Std. Leitung Marcel Ineichen, 044 760 44 02. Treffpunkt Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: Hansjörg Schneider liest: «Kind der Aare». Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a.

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Die ClinTonics kommen in ihr Stammlokal, die Güggelbar. (Bild zvg.) Wie immer mittlerweile fast zur Tradition geworden, wird der Anlass, sofern es die Witterung zulässt, im Garten, unter freiem Himmel durchgeführt. Ein Geheimtipp, dieses zauberhafte Ambiente sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Güggelbar freut sich jedes Mal auf die stetig wachsenden Publikumszahlen. Fürs nächste Jahr sind die ClinTonics vom 3. bis 10. Mai 2019 an-

20.15: Jazz am Donnerstag mit «d’Episcopo & Morgenthaler». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden

20.00: Kultur Obfelden präsentiert: «Open-Air-Liederabend» mit Markus Schönholzer und Robert Rüdisüli. Badi Obfelden.

Ottenbach

08.55: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Bus 215 nach Wiedikon und S2 nach Horgen. Mit Bus nach Moorschwand, Wanderung nach Gattikon, Halt beim idyllischen Waldweiher, ev. kleine Zwischenverpflegung. Mittagessen im Restaurant. Wanderzeit ca. 1½ Std. Rückkehr mit Postauto über Albis, Billette: Tageskarte Zürich, können auch besorgt werden. Mehr unter ottenbach60plus.ch. Postautohaltestelle Engelwiese.

Stallikon

12.30: Senioren Wandergruppe Stallikon: Gemeinsames Mittagessen und gemütliche Wanderung rund um den Müliberg. Restaurant Schwarzer Hecht. Reppischtalstr. 62.

lässlich der Country-Cruise auf dem Mittelmeer engagiert. Nebst den ClinTonics ist ein exzellentes Lineup von internationalen Künstlern, wie Toby Lucas und Albert Lee, mit an Bord. Ein Leckerbissen für jeden Musikfan – Weitersagen: Es hat jetzt noch freie Plätze auf dem Schiff. Konzert am Samstag, 8. September, ab 21 Uhr, Güggelbar, Ottenbach. Bar geöffnet ab 20 Uhr.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Vom 6. September bis 27. November.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «99 schönste Gottesnamen», Ausstellung zur arabischen Kalligrafie, der Kalligraf Dr. Mohamed Abdel Aziz an der Arbeit von 10 bis 17 Uhr vom 31. August bis zum 2. September. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Ausstellung bis 21. Oktober.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Farbenzauber im Quadrat», Werke von Regula Wetter aus Affoltern. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 16. Oktober.


Veranstaltungen

Ämtler Bibliotheken im September Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Bis Mitte September noch stehen bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereit, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Samstag, 15. September, 9 bis 14 Uhr: Jubiläumsfeier: 60 Jahre Bibliothek Aeugst. Einladung zu Kaffee und Zopf. Um 10 Uhr spielt die Band «Trio Sax und Bass», um 11 Uhr öffnet der Haarbändeli-Stand. Mittagsverpflegung mit Thai Curry oder Bratwurst. Die Getränke werden offeriert. Um 13 Uhr findet ein Kasperlitheater für die Kleinsten statt. Während der ganzen Zeit werden verschiedene Spiele angeboten. Samstag, 29. September, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Zopf in den neuen Büchern schmökern, die das Bibliotheksteam ausgesucht hat.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 4. September, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Mittwoch, 12. September, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Das Päckchen» von Franz Hohler diskutiert. Donnerstag, 13. September, 20 Uhr: Zu Gast in der RBA: Märchenabend: Zauberdinge – zauberhafte Geschichten. Ein Abend mit Geschichten voller Zauber, zauberhaften Dingen, Zauberdingen und vielem, was bezaubern wird. Für alle Märchenfreundinnen und -freunde ab 14 Jahren. Eintritt Fr. 30.-- (inkl. Apéro). Anmeldung per E-Mail an Beatrice.Zsifkovits@MaerchenKunst.ch oder online unter www.MaerchenKunst.ch oder per SMS auf 076 341 77 22. Freitag, 14. September, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Geräten vorbeikommen. Montag, 17. September, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Donnerstag, 20. September, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff. Freitag, 28. September, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Samstag, 29. September, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 19. September, 9.30 bis zirka 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung.

Bibliothek Hedingen Samstag und Sonntag, 22. und 23. September: «Bibliothek an der Chilbi». Grosse Auswahl an Medien, einmalige Schnäppchen. Mittwoch, 26. September, 20 Uhr in der Bibliothek: Röbi Koller liest aus seinem Buch «Umwege». Platzzahl beschränkt, Anmeldung erforderlich.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 12. September, 15 Uhr: Lorenz Pauli erzählt Geschichten! Rigo und Rosa. Stampfisaal, Knonau. Für Menschen ab 5 Jahren und ihre Erwachsenen. Eintritt frei.

Bibliothek Obfelden Freitag, 7. September, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 4. und 18. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Mittwoch, 19. September, 16 Uhr: «Musigchuchi: Pomfrit, Schoggi und Chlaidersalot», Konzert mit Mischa Hafen für Kinder und Familien. Kollekte. Freitag, 28. September, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen.

Bibliothek Rifferswil Samstag und Sonntag, 22. und 23. September: Chilbi: Die Bibliothek ist an der Dorfchilbi mit einem Stand dabei.

Bibliothek Stallikon Am Montag, 3. September, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Dienstag, 4. September, Mittwoch, 5. September, und Freitag, 7. September, ab 15 Uhr: Bastelnachmittage. Es wird zum Thema «Herbstzeit» gebastelt und die Fenster werden geschmückt. Alle Kinder sind herzlich eingeladen. Am Knabenschiessen-Montag, 10. September, ist die Bibliothek von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 19. September, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Cornelia Ramming und Marlies Mertel. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 1 und 3½ Jahren. Mittwoch, 26. September, 15.30 Uhr (neue Zeit!): Unsere Bibliothekarinnen Michaela Temperli und Nicole Steinemann erzählen eine spannende Geschichte. Alle Kinder sind herzlich eingeladen.

Bibliothek Wettswil Samstag, 1. September, 10 bis 17 Uhr: Tag der offenen Tür am 40erFest. Um 15.30 Uhr Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren. Mittwoch 26. September, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch 26. September, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Mittwoch 26. September, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Die Herkunft der Anderen» von Toni Morrison besprochen. Freitag 28. September, 20 bis 21.30 Uhr: Bücher im Gespräch speziell zum Thema «Crime & Wine». Das Team stellt Krimi-Neuerscheinungen vor. Ruedi Müller von Mü’s Vinothek stellt das Weingebiet Veneto vor. Anschliessend Apéro und Weindegustation. Samstag, 29. September, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung Onleihe. Sonntag, 30. September, 11 bis 17 Uhr: Herbstmäärt. Die Bibliothek ist durchgehend geöffnet. Im Foyer werden ausgeschiedene Medien verkauft. (I.S.)

Freitag, 31. August 2018

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Dreimal Kinoerlebnis am Sonntag

Mansarde Muri zeigt «Amur senza fin», «Jim Knopf» und Abba-Sequel Zum «Allianz Tag des Kinos» vom Sonntag, 2. September, zeigt das Kino Mansarde in Muri drei sehr unterschiedliche Filme. Ab 10.30 Uhr können sich die Besucher mit Gipfeli und Kaffee auf den ersten Film einstimmen. «Amur senza fin» ist der neueste Film von Christoph Schaub («Giulias Verschwinden»): Nach 20 Ehejahren beschliesst Mona, den Funken erneut zu entfachen. Dazu sucht sie Hilfe bei Nanda Sharma, dem neuen Gemeindepfarrer mit indischen Wurzeln. Doch anstatt seelsorgerische Ratschläge eines Geistlichen zu erhalten, ermutigt sie der Pfarrer, sich ganz weltlicher Mittel zu bedienen. Ehemann Gieri hat derweil neben der anstehenden Steinbockjagd nur Monas beste Freundin im Kopf. Michael Endes Roman «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» gibt es nun auch als Film im Kino. Ein Filmspass nicht nur für Kinder, sondern auch für diejenigen, welche mit seinen Büchern aufgewachsen sind.

Abba-Feeling mit dem Sequel des Musical-Hits «Mamma mia!». (Bild zvg.) Bei der rasanten Verfilmung hat man sich sehr genau an die Romanvorlage gehalten. Ein Staraufgebot hingegen hält das Sequel «Mamma mia! Here we go again» parat. Meryl Streep, Pierce Brosnan und Colin Firth erzählen die Geschichte des Musical-Hits aus 2008 weiter. Während die schwangere Sophie in Griechenland zu Ehren ihrer Mutter die Eröffnungsparty des Hotels Bella Donna plant und dabei auf einige Schwierigkeiten stösst, erzählen ihr Donnas beste Freundinnen, wie ihre

Für fünf Franken ins Kino

Allianz Tag des Kinos im Cinepol Sins Bereits zum dritten Mal findet am kommenden Sonntag der Allianz Tag des Kinos statt. In allen teilnehmenden Kinos wird der «Fünf Franken pro Ticket»-Event mit einem umfangreichen Filmprogramm durchgeführt. Im Kino Cinepol in Sins finden neben vier Vorpremieren, drei Premieren auch drei Erstaufführungen statt. Die ersten drei Vorstellungen beginnen bereits am Morgen ab 10.30 Uhr mit «The Children Act». Um 10.45 Uhr springen die Synchronschwimmer in der Komödie «Swimming with Men» ins Wasser. Für die jüngsten Kinobesucher startet ab 10.45 die Vorpremiere zum neuen «Pettersson und Findus»Abenteuer, welches Ende September seine Premiere feiert.

15 Filme stehen zur Auswahl Eine breite Social-Media-Kampagne wird derzeit für «Das schönste Mädchen der Welt» gemacht. Die deutsche Komödie wurde in Filmbesprechungen bereits mit dem Kinohit «Fack ju Göthe» verglichen. Die Auswahl umfasst 15 Filme und deckt praktisch jeden Filmgeschmack ab. Die Besucherzahlen der ersten beiden Jahre dürften durch die steigende Bekanntheit am kommenden Sonntag wieder übertroffen werden. Die Tickets sollten zwingend vorab reserviert und wenn möglich vorab an der Kinokasse bezahlt werden. (pd.) Weitere Infos unter www.cinepol.ch.

Christsein und Esoterik?

Vortrag in Mettmenstetten Martin Kamphuis spricht in der Evangelischen Täufergemeinde Mettmenstetten zum Thema: Der Einfluss der Esoterik auf Gesellschaft und christliche Gemeinde. In einer Zeit mit einem Durcheinander an spirituellen Möglichkeiten, in der jeder Mensch versucht auf seine Weise Frieden und Lebenssinn zu finden, weist der Redner in seinem Referat auf Christus hin, der von sich sagt, dass er die Tür und der Weg ist.

Martin Kamphuis ist bestens vertraut mit allen Färbungen der Esoterik und weiss, wovon er spricht. Sein früherer Weg führte ihn vom alternativen Psychotherapeuten zum Leben als Buddhist in Indien und Nepal. Die persönliche Wende trat ein, als Kamphuis begonnen hatte, den Zeitgeist im Licht der Bibel zu beurteilen. (pd.) Vortrag am Sonntag, 2. September, 13.30 Uhr (gleichzeitig Kinderbetreuung). Evangelische Täufergemeinde (ETG), Weidstrasse 20, Mettmenstetten, www.etg-mettmenstetten.ch.

Mutter damals in den 70er-Jahren durch Europa reiste, dabei Sophies drei potenzielle Väter traf und schliesslich ebenfalls schwanger wurde. Das Sequel des Musical-Hits Mamma Mia! versprüht wieder musikalisch-buntes Abba-Feeling. (eh.) Sonntag, 2. September: «Amur senza fin» um 11 Uhr (CH/d/f, 91 Min., ab 16 J.); «Jim Knopf und der Lokomotivführer» um 14 Uhr (D, 110 Min., ab 6 J.); «Mamma mia! Here we go again» um 16.30 Uhr (D, 114 Min., ab 8 J.). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.

Rätsellauf und Morsen lernen Unter dem Motto Laufen– Rätseln–Gewinnen findet am kommenden Sonntag, 2. September, der «Erlebnistag» auf der Felsenegg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF den «Erlebnistag» auf der Felsenegg. Dieser richtet sich an all jene, die einen abwechslungsreichen Tag in der freien Natur verbringen möchten. Auch dieses Jahr wird wieder gelaufen, gerätselt und gewonnen: Wer bei den Rätselposten auf der Strecke zwischen der Felsenegg und der Balderen das richtige Lösungswort errätselt, bekommt einen Finisherpreis und in der Schlussverlosung die Chance auf den Gewinn von drei attraktiven Hauptpreisen.

Natur hautnah erleben auf einem Blindenparcours Die Rätselposten in der Balderen werden auch dieses Jahr von Jungwacht Blauring Adliswil betreut. Gross und Klein können die Natur auf einem Blindenparcours hautnah erleben, das Morsealphabet kennen lernen und zwei knifflige Fragen beantworten. Auch wer selbst nicht am Rätsellauf teilnehmen möchte, ist an der kostenlosen Veranstaltung gut aufgehoben. Ein gastronomisches Angebot steht zur Verfügung und zudem sorgt Clown Nuny für Spass und gute Unterhaltung. (pd.)

Kinderkleider und Spielsachen

Der Familienclub lädt zur Börse nach Bonstetten Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt mit Kaffeebar im Gemeindesaal Bonstetten am Mittwoch, 12. September, von 14 bis 17 Uhr. Viel zu schnell wurden wir vom kühleren Wetter überrascht. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Kleiderschränke zu inspizieren und nicht mehr Benötigtes an der Börse zum Verkauf anzubieten. Halbjährlich organisiert der Familienclub Wettswil-Bonstetten im Gemeindesaal in Bonstetten die Kinderkleiderbörse. Dort lassen sich Baby-

und Kinderkleider bis Grösse 176 für den Herbst und Winter finden! Oder auch Sportartikel wie Skier, Ski- und Schlittschuhe und Schlitten. Vor dem Gemeindehaus bieten Kinder ihre Spielsachen am grossen Kinderflohmarkt feil. Die Plätze sind begehrt und es herrscht immer ein reger Handel und ein buntes Treiben. Es ist die Gelegenheit für die Kleinen, ihr Kinderzimmer kritisch zu durchforsten und nicht mehr benötigtes Spielzeug zu verkaufen und frische Spielsachen einzukaufen. Wer von all diesem hektischen Treiben Hunger und

Durst bekommen hat, lässt sich an der Kaffeebar mit selbst gebackenen Köstlichkeiten verwöhnen. Die Anmeldefrist für Verkäuferinnen und Verkäufer endet am Freitag, 7. September. Es können nur die ersten 150 Anmeldungen berücksichtigt werden. Helferinnen und Helfer sind an der Börse immer herzlich willkommen. (pd.) Kinderkleiderbörse am Mittwoch, 12. September, 14 bis 17 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten. Infos: Christina Kienberger 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 31. August 2018

«LaMarotte» nimmt wieder Fahrt auf Ein Suppenteller zum Kindergarten-Abschied Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte

Spannende Geschichte im Museum Zwillikon Neu hat das Museum in Zwillikon einen Suppenteller erhalten mit folgender berührender Geschichte dazu: «Im Jahr 1945, Frühjahr, durfte ich (oder musste ich altershalber) den Kindergarten verlassen, um in die 1. Klasse der Grundschule einzutreten. Beim Austritt durfte ich als Abschiedsgeschenk aus den Händen der Kindergärtnerin, genannt «Tante Brupbacher», wie auch alle anderen Kinder einen Suppenteller in Empfang nehmen. Ich denke, das war zu jener Zeit das Beste, Suppe zu essen, um genügend Nährstoffe zu erhalten. Meines

FeuerwehrNostalgie Der Verein Vefa lädt zum Grillanlass nach Zwillikon: Morgen Samstag, 1. September, 12 bis 15 Uhr. Immer am ersten Samstag im Monat empfängt das Museum in Zwillikon Besucher. Das ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Einmal im Jahr – nämlich morgen Samstag – öffnet gleich nebenan die Sammlung des Vereins zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials (Vefa) ihre Tore. Dort sieht man eindrücklich, mit welch rustikalen Mitteln sich die Feuerwehr-Pioniere einst zu helfen wussten. Dazu kann man in gemütlichem Rahmen etwas trinken und eine Wurst vom Grill geniessen. Grill-Anlass des Vereins Vefa, morgen Samstag, 1. September, 12 bis 15 Uhr, beim Volg Zwillikon.

Abschiedsgeschenk vom Kindergarten 1945: ein Suppenteller. (Bild zvg.) Wissens wurde die Rationierung erst gegen Ende 1945 aufgehoben. Probleme von Übergewicht waren kaum vorhanden! Dieser Suppenteller soll auch die heutige Generation daran erinnern, dass die Esskultur damals viel bescheidener war als heute. Ein warmer Teller Suppe und ein Stück Brot war oft ein Mittags- oder Abendessen. Doch auch so sind wir gross geworden!» Passend dazu wird das Museum Informationen zur Rationierung im Zweiten Weltkrieg auflegen. Und wer vom Rundgang müde geworden ist, dem wird zwar keine Suppe, aber gerne ein Kaffee oder Tee serviert.

Immer am ersten Samstag des Monats Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch am Samstag, 1. September. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32 oder Ursula Grob, 044 761 77 42

«Notfälle bei Kleinkindern»

Richtiges Handeln kann Leben retten Das Familienzentrum Bezirk Affoltern freut sich sehr, erneut den informativen Kurs «Notfälle bei Kleinkindern» anzubieten. Am Dienstag, 11. September, erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicheres Handeln im Umgang mit Kleinkindern in Notfallsituationen. Dabei legt Elisabeth Wetzstein, erfahrene Pflegefachfrau mit Weiterbildung in Intensivpflege und Reanimation, den Fokus nicht nur auf Theorie, sondern insbesondere auf praxisbezogene Übungen in Not- und Alltagssituationen wie Vergiftungen, Sturz- und andere Verletzungen, die schnelles Handeln erfordern. Wertvolles Wissen, das man sich nun sichern kann. (GS)

Sicher handeln im Umgang mit Kleinkindern in Notfallsituationen. (Bild zvg.) Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

«LaMarotte» unterhält sein Publikum bis im nächsten Sommer wieder zwei bis drei Mal wöchentlich mit spannenden, fröhlichen, ernsten, erfrischenden, informativen und künstlerisch hochstehenden Anlässen. Bereits sind die ersten Künstlergruppen im Anmarsch.

Jazz am Donnerstag eröffnet traditionsgemäss die «LaMarotte»-eigene Veranstaltungsreihe der neuen Spielzeit. Dieses Jahr sind es die bekannten Jazzer Jürg Morgenthaler und Alexander d’Episcopo. Jürg Morgenthaler, so vielseitiger wie begehrter Saxofonist, Klarinettist und Flötist, spielt in vielen bekannten Orchestern in der Schweiz und Übersee. Alessandro d›Episcopo, klassisch ausgebildeter Pianist, setzt sich in seiner musikalischen Offenheit intensiv mit vielen Stilrichtungen auseinander. Beide sind hervorragende Solisten und sensible Begleiter zugleich. Zu hören sind Standards, Swing und mehr. Donnerstag, 6. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 18 Franken.

Das Bait Jaffe Klezmer Orchestra ist auf seiner Jubiläumstournee unterwegs nach Affoltern ins Kellertheater LaMarotte. (Bild zvg.) Bait Jaffe Klezmer Orchestra – Vorpremiere zur Jubiläumstournee Das Bait Jaffe Klezmer Orchestra (Sascha Schönhaus, Saxofon, Klarinette; David Schönhaus, Kontrabass; Andreas Wäldele, Violine, Mandoline; Niculin Christen, Akkordeon, Piano) gehört zu den führenden Ensembles in Europa. Zu ihrem 25-Jahre-Jubiläum legt die Band nun ihre siebte CD unter dem Titel «sej a mentsch» vor. Die neusten Kompositionen von Sascha Schönhaus und Andreas Wäldele sind

Ein Selfie im Stollen?

Offene Tür im Bergwerk Riedhof, Aeugstertal Noch in den 1940er-Jahren war das so eine Sache mit den Fotografien. Die Farbfotografie hatte sich erst kurz zuvor so richtig entwickelt und von Miniaturkameras, so wie sie heute in jedem Smartphone integriert sind, konnten selbst die Geheimagenten nur träumen. Es erstaunt aber immer wieder, wie viele gute Schwarzweissbilder aus den beiden letzten Abbauperioden im Bergwerk Riedhof vorhanden sind. Und es fällt auf, dass die Menschen auf den Bildern immer freundliche Gesichter zeigen, sei es wenn sie bei der harten Arbeit fotografiert wurden oder wenn sie sich zu einem Gruppenbild versammelten. Es war schon etwas Besonderes, wenn ein Fotograf vorbeikam. In der letzten Abbauperiode (1942 bis 1946) war dies oft der Geologe Dr. Armin von Moos aus Zürich, welcher für die geologischen Belange inklusive Sicherheit des Bergwerks zuständig war. Aus seinem Archiv stammt auch das hier reproduzierte Bild aus dem Jahr 1945. Niemand hätte damals gedacht, dass man heute den Fotografen oder die Fotografin durch einen ausgestreckten Arm oder einen Selfie-Stick ersetzt und ein kleines Gerät anlächelt, um in den nächsten paar Minuten dann schon von zig Freunden zu erfahren, ob das Lächeln auch perfekt ist und die «Location» stimmt. Am kommenden Samstag bietet sich Gelegenheit, zur Abwechslung einmal ein Selfie in den alten Stollen des Berg-

werks Riedhof zu machen. Die Location kommt bestimmt gut an bei den Netzwerk-Kontakten und der Arm, respektive der Stick, lässt sich parallel zum Stollen fast beliebig weit ausstrecken, quer zum Stollen allerdings höchstens zwei Meter. Da die Stollen wieder beleuchtet sind, braucht es auch keine abenteuerlichen Blitzlampen mehr, die winzige Optik im Telefon kommt da bestens klar. Und dies ist vielleicht nochmals ein Punkt zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Man stelle sich vor, jemand hätte 1945 vor versammelter Belegschaft gesagt, in Zukunft fotografiere man mit dem Telefon! Geheizt wird ja mehrheitlich auch nicht mehr mit Kohle – aber im ehemaligen Bergwerk und im Museum Riedhof kann man sich in alte Zeiten zurückversetzen. Treffpunkt am 1. September für Interessierte ist das Bergwerk-Museum beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Dort werden Gruppen eingeteilt und zum Gottertstollen geführt. Im Bergwerk herrscht das ganze Jahr eine Temperatur von 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Warme Kleidung und gutes Schuhwerk sind empfohlen. Als Kopfschutz werden Helme zur Verfügung gestellt. Rainer Kündig Offene Türen im Bergwerk Riedhof am Samstag, 1. September, von 12 bis 16 Uhr.

Samstag, 8. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierung empfohlen über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

«Kind der Aare» Hansjörg Schneider feiert dieses Jahr seinen 80. Geburtstag. Er kommt für eine Lesung in die Buchhandlung Scheidegger – am Donnerstag, 6. September, liest er aus seinem persönlichsten Buch «Kind der Aare». Der gefeierte Autor erzählt vom Aargau, der Landschaft, die ihn geprägt hat. Von den sanften Hügeln und Auen und der kargen, autoritären Atmosphäre seiner Kindheit und Jugend in den Nachkriegsjahren. Woher kommt ein Schriftsteller? Authentisch, berüh- Hansjörg Schneirend und kein biss- der. (Bild zvg.) chen milde zeichnet Hansjörg Schneider nach, wie er wurde, wer er ist. Hansjörg Schneider geht an die Quellen seiner Herkunft zurück – als Mensch wie als Schriftsteller. Und setzt ein bei der Aare, dem grünen Fluss, der Schneiders Heimatkanton Aargau den Namen gibt. «Ich will der Erinnerung dorthin folgen, wo sie mich hinführt.» Und die Erinnerung sprudelt und strömt, genau wie die Aare.

Ein Blick zurück in Liebe, Trauer, Zorn und Zärtlichkeit Sie führt Hansjörg Schneider zurück in ein Land, dass es so gar nicht mehr gibt: die Schweiz der Nachkriegsjahre. Sie lässt ihn von seinen Eltern erzählen, von seiner Kindheit im ländlichen Aargau samt all ihren Freuden und Schrecknissen, von seinen frühen Begeisterungen für Kunst und Literatur und den ersten kleinen Fluchten und Aufbrüchen – bis hin zum Sprung in das ungewisse Leben als Romancier und Dramatiker. Ein Blick zurück in Liebe, Trauer, Zorn und Zärtlichkeit von einem der bekanntesten und beliebtesten Autoren der Schweiz. (pd.)

Die Beziehung zum Baby bewusst vertiefen

«Pekip»-Herbstkurs in Affoltern Das erste Lebensjahr ist eine ganz besondere Zeit. Das Prager-ElternKind-Programm (Pekip) unterstützt und begleitet den Prozess des Kennenlernens und Entdeckens sowie die natürliche Entwicklung der Babys durch liebevolle Bewegungs-, Sinnesund Spielanregungen. Die Eltern haben dadurch die Möglichkeit, die Beziehung zu ihrem Baby bewusst zu vertiefen und zu stärken. Am Mittwoch, 12. September, um 9.30 bis

zeitgenössisch, lassen aber zugleich den Hintergrund der familiären Überlieferung mitschwingen. In einer Zeit der Spannungen zwischen Kulturen und Welten steht die Musik des Bait Jaffe Klezmer Orchestra für Dialog und Offenheit

11 Uhr startet dieser beliebte Kurs mit der Gruppenleiterin und diplomierten Sozialpädagogin Barbara Egger. Mit ihrer fachlichen Unterstützung wird zusätzlich dem Austausch zwischen den Eltern angemessen Raum gegeben. (GS)

Lesung mit Hansjörg Schneider am Donnerstag, Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder

6. September, in der Buchhandlung Scheidegger.

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Eintritt: 30 Franken, mit Apéro. Die Platzzahl ist

Weitere Infos und ganzes Kursprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Belegschaft vor dem Bergwerk Riedhof, ca. 1945. (Bild Archiv Dr. A. Von Moos)

begrenzt, Reservieren: Telefon 044 762 42 42 oder info@scheidegger-buecher.ch.


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Sport

Wenn es Junge mehr in Fitness-Klubs zieht

Turnverein Wettswil vor Herausforderung Das Turnen ist ein Teilbereich des Sports und Sammelbezeichnung für sämtliche Arten körperlicher Ertüchtigung. Der Turnverein Wettswil sorgt in der Turnhalle für Fitness und Bewegung. Hierzu gehört noch ein umfangreiches und gesellschaftliches Angebot an Spielen und Anlässen. Der Sport scheint heute aber nicht mehr so attraktiv zu sein, wie er einmal war. Die Jungen richten sich mehr nach kostspieligen Fitness-Klubs, um ihre Bedürfnisse zu decken – mit dem Resultat, dass überall der Rückhalt in den Vereinen bröckelt. Man hört immer wieder und überall, dass die Vereinsstrukturen und die Mitglieder veraltet seien.

Die Gemeinde Wettswil begrüsst alle zwei Jahre die Neuzuzüger (dieses Jahr gestern Donnerstag, 30. August) und gibt Behörden, Vereinen und Parteien die Möglichkeit, sich vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Solche Gelegenheiten muss man nutzen, Werbung für den Verein und für den Turnsport zu machen, die Akzeptanz zu stärken und neue Mitgliederkreise zu erschliessen. Es gilt, innovative Ideen zu entwickeln, um Mitglieder zu gewinnen. Wenn es um die Erhöhung der Mitgliedschaft geht, sind vor allem die Vereinsmitglieder gefragt. Der Aufwand würde sich lohnen. Mario De Vito, TV Wettswil

Überalterung und bröckelnder Rückhalt – wie viele andere Vereine kämpft auch der Turnverein Wettswil mit diesen Problemen. (Bild zvg.)

Freitag, 31. August 2018

Jung und doch schon Vorreiter

Handball: U15-Junioren des HSV Säuliamt spielen überregional Künftig geht es für die U15 des HSV Säuliamt an Auswärtsspiele nach Genf, Basel oder St. Gallen. Erstmals überhaupt stellt der Verein ein Inter-Team. Für den HSV Säuliamt startet die bald beginnende Saison mit einem Novum. Erstmals hat man sich, namentlich die U15-Junioren, für eine überregional ausgetragene Juniorenmeisterschaft (U15 Inter) qualifiziert und so einen weiteren Meilenstein in der Geschichte dieses Vereins gesetzt. In der Vergangenheit war man bereits nah dran dies zu erreichen, musste sich aber immer in der jeweils am Ende der Saison stattfindenden Aufstiegsrunde geschlagen geben, teilweise nur aufgrund eines einzigen Tors. Diese herausragende Leistung hat ihren Ursprung in der Nachwuchsförderung in den tieferen Stufen, in denen mit viel Engagement die Kinder an den Handball herangeführt und die nötige Technik erlernt werden. Um aus den einzelnen Spielern ein Team zu formen und dies erfolgreich auf einen Weg zu bringen, benötigt es Personen, welche viel Fingerspitzengefühl und das Gespür für herausfordernde Situationen mitbringen. Die U15-Junioren haben das Glück, dies in den beiden Trainern Thomas Schudel und Christian Deiss gefunden zu haben. Ihnen gehört ein grosser Anteil am Erfolg dieser Mannschaft, indem sie mit ihrer Fachkompetenz und ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass sich das Potenzial dieses talentierten jungen Teams entfalten konnte. Doch auch die Mitglieder des Teams zeigen Bereitschaft, mehr zu investieren –

Abstieg nach der dritten Saison

Schlussrunde der Faustballer der NLB Gruppe Ost im Moos Affoltern 1 steht auch nach 14 Spielen immer noch mit null Punkten da. An der Heimrunde im Moos geht es kommenden Samstag nur noch um einen versöhnlichen Abschluss. In Affeltrangen trat die 1. Mannschaft des STV Affoltern zuerst gegen Oberwinterthur an. Die beiden ersten Sätze verlor man klar 11:4 und 11:7. Den dritten konnte man nach einem Aufbäumen mit 11:8 für sich entscheiden. Im vierten Satz, ging man nach hartem Kampf in die Verlängerung und verlor diesen knapp mit 12:10 und somit die Partie 1:3. Im zweiten Spiel traf man auf den Gastgeber, welcher die erste Partie gegen Oberwinterthur anzeige

3:0 gewann und zu diesem Zeitpunkt, als Zweitletzter, bereits acht Punkte Vorsprung auf Affoltern hatte. Der Abstieg war also bereits Tatsache. Trotzdem konnte man den ersten Satz ausgeglichen gestalten und verlor knapp wieder mit 12:10. Die beiden weiteren Sätze gingen dann ebenfalls, mit 11:8 und 11:7, an Affeltrangen. Somit geht es am kommenden Samstag im heimischen Moos nur noch um einen versöhnlichen Abschluss gegen Elgg-Ettenhausen 2 und Jona 2. An der Spitze geht es aber noch um den Gruppensieger. Die Mannschaft aus Rickenbach-Wilen ist jedoch bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert, da die zweite Mannschaft aus Elgg-Ettenhausen nicht aufstiegsberechtigt ist.

Zweite Mannschaft steigt wieder auf Die zweite Mannschaft von Affoltern konnte den 1. Rang aus der Vorrunde verteidigen und schaffte somit nach einer Saison den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga. In Dietikon konnte man dank zwei Siegen gegen FBS Schlieren und FB Dietikon die Aufstiegsrunde für sich entscheiden. Die Schlussrangliste präsentiert sich wie folgt: 1. Affoltern 2 (16 Pte.), 2. FB Dietikon 1 (13), 3. FBS Schlieren 3 (11), 4. FB Embrach 2 (11), 5. FB Wallisellen 1 (8), 6. Satus Schlieren (5). John Schoch Resultate, Ranglisten und Termine unter www.swissfaustball.ch

Die U15-Junioren setzen einen Meilenstein in der Ämtler Handball-Geschichte. (Bild zvg.)

und diese Tatsache wurde vom HSV Säuliamt mit Freude registriert. So konnte man ein sogenanntes TalentTraining aufbauen, in welchem die meisten U15-Junioren teilnehmen und so die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern. Zusätzlich konnte man den positiven Einfluss eines ebenfalls neu aufgebauten Torwarttrainings erkennen, an dem alle Torhüter des Teams teilnehmen.

Stärkere Gegner, längere Reisewege Ein nicht zu unterschätzender Punkt für diesen Erfolg ist die Aufnahme mehrerer Teammitglieder in die Talentauswahl Zürich. Dadurch konnten weitere Trainings mit noch höherer Qualität absolviert und die neu gewonnenen Erfahrungen zum Errei-

chen der U15-Inter-Meisterschaft beigetragen werden. Nun gilt es, den Erfolg zu bestätigen und sich in diesem kompetitiven neuen Teilnehmerfeld durchzusetzen. Ausserdem werden zusätzlich auch neue Herausforderungen abseits des Handballfelds auf das Team warten, speziell die längeren Reisewege. Dies erkennt man deutlich an den gegnerischen Mannschaften wie SG Muttenz/Pratteln (Basel), SG Otmar Fides GoRo (St. Gallen) oder SG CS Chênois Genève Handball. Hervorzuheben natürlich der Letztgenannte mit zirka drei Stunden Anfahrtsweg. Doch all dem zum Trotz freuen sich die Junioren auf das bevorstehende Abenteuer und können es nicht erwarten, endlich mit dem ersten Spiel auswärts gegen die SG Pratteln/Muttenz loszulegen. Severin Häuselmann

Ein Erlebnis für die ganze Familie

OL für alle in Affoltern Die OLG Säuliamt organisiert am Samstag, 8. September, ab 12 Uhr einen Orientierungslauf für alle. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ob Gross oder Klein, Einsteiger oder Könner, für jeden gibt es die passende Laufstrecke im Wald zwischen Affoltern und Hedingen («Feldenmas Süd»). Für die Kleinsten steht ein SchnurOL bereit, den schon 3-Jährige mit Der OL für alle soll Spass machen, die Laufzeit ist zweitranBegeisterung absol- gig. (Bild zvg.) vieren können. Daneben gibt es fünf verschiedene OL- Kleine Festwirtschaft Bahnen, von der Einsteigerbahn (ca. für das leibliche Wohl 2,5 km) bis zur anspruchsvollen Strecke für erfahrene OL-Läufer (ca. 6 km). Eine kleine Festwirtschaft mit Kuchen und Getränken lädt ein zum gemütlichen Zusammensitzen. Die Teilnahme Einzel- und Gruppenstarts möglich am Lauf selbst ist kostenlos. Es steht Der OL für alle soll Spass machen. Des- ein «Sparsäuli» bereit, das sich über halb kann man selber bestimmen, ob einen freiwilligen Unkostenbeitrag man einzeln oder in der Gruppe star- freuen würde. Der Erlös aus der Festtet und auch die Laufzeit ist zweitran- wirtschaft und dem «Sparsäuli» gig. Ausser passenden Schuhen und kommt der Juniorenabteilung der OLG sportlicher Kleidung – idealerweise Säuliamt zugute. Besammlung ist am Samstag, 8. lange Hosen – braucht es nichts. Kompasse und SI-Badges können vor Ort September, ab 12 Uhr beim Bauernhof bezogen werden. Hüslimatte, im Wald oberhalb AffolFür jene, die es gerne gemütlich tern a. A.. Der Weg ist von den Bushalnehmen, wird mit einem Walking-OL testellen «Lilienberg» (Affoltern) und die Möglichkeit geboten, zum Spass «Müliberg» (Aeugst) ausgeschildert. und ohne Zeitdruck OL-Luft zu Parkieren kann man bei der Holzschnuppern. schnitzelhütte Affoltern.


Sport

Freitag, 31. August 2018

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Zwei Plattwürfe am Morgen Janic Amstutz überzeugt am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag Am Sonntag, 26. August, durfte sich der Obfelder Janic Amstutz mit den 50 besten Nachwuchsschwingern des Landes in Landquart messen.

Rang 2 für Hermann Sidler (rechts) und seinen Bruder Edi Sidler. (Bild zvg.)

Gelungener Start nach der Wettkampfpause Nach einer sechswöchigen Sommerpause massen sich die Pontoniere erneut an einem Wettkampf. Am Doppelanlass, der Jungpontonier-1-Challenge und dem Oldie-Cup in Brugg zeigten die Ottenbacher, wie die Zeit zwischen den Wettkämpfen genutzt wurde. Mit dem Schulstart ging auch die Sommerpause für die Ottenbacher Pontoniere zu Ende. Nach dem Grossanlass, dem Eidgenössischen Pontonierwettfahren in Bremgarten, fanden über einen Monat keine Wettkämpfe statt. Ein Doppelanlass in Brugg gab den Auftakt zur zweiten Wettkampfserie. Der Tag in Brugg setzte sich aus Wettkämpfen für die jüngsten und die ältesten Pontoniere zusammen. Unter dem Namen JP-1-Challenge starteten die unter 14-Jährigen. Sieben Ottenbacher Pontoniere nahmen teil. Der eine oder andere bestritt seinen ersten Wettkampf. Es gelang ihnen aber, sich nichts davon anmerken zu lassen: Noa Schraner und Nik Hegetschweiler fuhren auf den elften und Ivo Hegetschweiler und Vivien Gsell reihten sich direkt hinter ihnen auf dem zwölften Rang ein. Die ersten zehn, unter ihnen Nora Schriber mit Timo Schriber, massen sich auf einer zweiten Runde über den etwas abgeänderten Wettkampfparcours in einem Finallauf. Nora und Timo konnten ihren guten dritten Platz verteidigen und so an der Rangverkündigung das Podest besteigen.

Oldie-Cup: Wenn das Alter über die Rangierung mitentscheidet Neben dieser Challenge für die Jüngsten gab es den Oldie-Cup für die Ältesten. An diesem Anlass starten immer wieder Pontoniere, welche ansonsten keine oder nur sehr selten Wettkämpfe fahren. Es durfte, anders als sonst, auch jeder mehr als einmal startet. Dadurch entstanden spannende Fahrerpaarungen und ein interessanter Wettkampf. Weil aber viele den Parcours routiniert und ohne Fehler absolvierten kam oft das Alter zum Tragen, wenn es dann um die Platzierung auf der Rangliste ging. Zu erwähnen sind insbesondere Leo Baschnagel und Heinz Leutert, die souverän ohne Fehler über den Parcours fuhren und mit einem gemeinsamen Alter von 119 als Zweitbeste in der Kategorie 90+ das Treppchen besteigen durften. Ebenso fuhren die Brüder Hermann und Edi Sidler auf den zweiten Platz. Mit einem stolzen Alter von gemeinsamen 153 Jahren zeigten sie eine ausgezeichnete Leistung. Das eine Training als Wettkampfvorbereitung reichte den beiden Routiniers wohl aus. Die Ottenbacher Pontoniere trainieren weiterhin fleissig, um am 1. September im Einzelwettfahren der Aktiven und am 2. September an der Schweizer Jungpontonier-Meisterschaft in Baden eine gute Parcoursrunde absolvieren zu können. (pd.)

................................................... von nico vollenweider Bereits die Qualifikation zu dem alle drei Jahre stattfindenden Grossanlass war für Janic ein Riesenerfolg. Denn an diesem Anlass dürfen nur die ganz «Bösen» jedes Jahrganges teilnehmen. In den drei startberechtigten Jahrgängen 2001, 2002 und 2003 durften jeweils nur die 50 besten Schwinger teilnehmen. Diese 50 Startplätze werden an die fünf Teilverbände verteilt. Der Nordostschweizer Teilverband, welchem der Schwingklub am Albis angehört, erhielt dieses Jahr elf Startplätze zugesprochen. Einen davon konnte sich Janic Amstutz dank seinen konstanten starken Leistungen sichern. Wie beim grossen Eidgenössischen der Aktivschwinger, startete auch der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag traditionell mit der Schweizer

Nationalhymne. Trotz morgendlicher Kälte waren die Stimmen der Zuschauer und die Muskeln der Nachwuchsschwinger bereits hellwach. Janic, welcher mit dem Jahrgang 2002 schwang, gelang ein super Morgen, er gewann zwei Gänge und musste sich nur einmal den Rücken abputzen lassen. Seine beiden Plattwürfe reichten gar für die Bestnote 10.

4900 Zuschauer Nach dem Mittagessen zeigte sich auch die Sonne in voller Kraft und lockte sage und schreibe 4900 Zuschauer in die volle Arena nach Landquart. Ein dermassen grosser Zuschaueraufmarsch ist bei Anlässen von Nachwuchstalenten nicht üblich und zeigt, wie beliebt die traditionelle Sportart heutzutage ist. Von Jung bis Alt verfolgten alle die spannenden und attraktiven Zweikämpfe. Janic konnte nach dem Mittag leider nicht mehr ganz an seine Leistungen vom Vormittag anknüpfen und musste den Sägemehlring noch dreimal als Verlierer verlassen. Auch der spätere Festsieger, Collaud Romain tauchte auf seinem Notenblatt auf. Gegen den Romand fand er aber

Janic Amstutz (rechts) bei seinem Plattwurf im 2. Gang. (Bild Nico Vollenweider) kein Rezept und musste sich nach kurzer Gangdauer ins Sägemehl betten lassen. Am Ende klassierte sich der Ämtler Nachwuchsschwinger im guten Mittelfeld auf Rang 14c und darf mit seinen Leistungen sehr zufrieden sein.

Zehntes Jahr in Folge ungeschlagen Segelfluggruppe Knonaueramt ist Schweizer Meisterin Die Segelfluggruppe Knonaueramt hat sich in den vergangenen Jahren als sportlich sehr erfolgreicher Verein einen Namen gemacht. Viele Piloten der SG Knonaueramt nehmen an zentralen Wettbewerben wie den Schweizer Meisterschaften, Europa- und sogar Weltmeisterschaften teil. In den Ämtler Reihen fliegt sogar ein Weltmeister! Neben diesen Ausnahmetalenten fliegt bei der SG Knonaueramt eine breite Schicht an guten Streckenflugpiloten. Dieses Know-how hat es ermöglicht, dass auch 2018 wieder der Schweizer Meistertitel im nationalen Gruppenwettbewerb ins Amt geholt wurde. 32 Piloten der SG Knonaueramt haben sich erfolgreich am Punktesammeln beteiligt und die Ämtler Gruppe feiert sich zum zehnten Mal in Folge als bester Schweizer Verein! Der nationale Wettbewerbsmodus hat den Vorteil, dass dezentral geflogen werden kann. Man trifft sich also nicht – wie bei Wettbewerben üblich – auf ein und demselben Flugplatz. Jeder kann starten und fliegen, von wo

er will – solange der Startplatz innerhalb der Schweiz liegt. Jeder Pilot kann daran teilnehmen, indem er die Daten aus seinem GPS-Gerät auf eine internetbasierte Datenbank hochlädt und diese anschliessend ausgewertet werden. Pro Wochenende und Verein werden jeweils die drei Flüge mit den schnellsten Durchschnittsgeschwindigkeiten gewertet. An 19 Wochenenden ergibt sich so eine neue Rundenwertung und es wird eine Schlussrangliste erstellt. 2018 haben 40 Schweizer Segelflugvereine an dieser Ligawertung teilgenommen. Die SG Knonaueramt hat sich zum Schluss gegen die harte Konkurrenz der schnellen Vereine SG Dittingen, SG Lägern und SG Oberaargau durchgesetzt.

Ausserordentlich gutes Flugwetter Im Frühling ist das Jura-Gebirge oft das schnellere Fluggebiet, welches den Jura-nahen Vereinen Vorteile verschafft. Die SG Knonaueramt hat diese Herausforderung angenommen und ist von Hausen aus oft in den Jura ge-

flogen, um dort schnelle Flüge zu sammeln. Das Jahr 2018 war mit ausserordentlich gutem und homogenen Flugwetter gesegnet und in den geografisch flacheren Fluggebieten waren durch direktere Linien oft schnellere Schnittgeschwindigkeiten zu erzielen, als in den Alpen. Ab Juli war in den Alpen hervorragendes Flugwetter. Mit schnellen Flügen über den gesamten Alpenbogen, konnte sich die SG Knonaueramt Runde für Runde in den vorderen Rängen platzieren. Dabei waren Durchschnittgeschwindigkeiten jenseits der 100km/h-Marke, gemessen über mehrere hundert Kilometer Distanz, keine Seltenheit. Segelfliegen ist, neben seinem sportlichen Aspekt, auch eine tolle Freizeitbeschäftigung. Im Segelflugzeug kann ein Pilot den Alltag nicht nur hinter sich, sondern auch unter sich lassen. Und in unserer Region befinden sich gleich zwei Kleinflugplätze (Hausen und Buttwil). ( Weitere Infos unter www.sgka.ch.

Morgen Samstag, 1. September, findet im Schwingkeller in Ottenbach ein Schnuppertraining für die nächsten Nachwuchstalente statt, von 9 bis 11 Uhr am Schulrain 10 in Ottenbach. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

Kanterniederlage gegen Absteiger Fussball 4. Liga: Der FC KnonauMettmenstetten (FC KMM) hat auswärts gegen den DrittligaAbsteiger Kilchberg-Rüschlikon 2 verloren. Der FC KMM hatte mit Ferienabwesenheiten zu kämpfen und reiste deshalb nach einer knappen Vorbereitungsphase nach Rüschlikon. Das schmale Kader hatte in der Woche zuvor das erste Saisonspiel 3:0 gewonnen und deshalb sahen die Spieler keinen Grund, von Anfang an den Kopf hängen zu lassen. Also drängten die Ämtler mit dem Anpfiff den Ball offensiv nach vorne und erkämpften sich in der 15. Minute die erste nennenswerte Torchance. Kilchberg konterte schnell, tappte aber gleich zwei Mal in die Offsidefalle. Dann kippte das Spiel jedoch und das Heimteam traf in der 38. Minute zum 1:0. Der FC KMM liess sich jedoch nicht unterkriegen, kreierte weitere Chancen, doch es fehlte am Abschlussglück. Es lief die 44. Minute, als ein Stürmer der Gastgeber aus offsideverdächtiger Position alleine aufs Tor ziehen und zum 2:0-Pausenresultat einschieben konnte. Zum Pausentee folgten aufbauende Worte vom Trainergespann und motiviert kam der FC KMM zurück auf den Fussballplatz. Nur gerade vier Minuten nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit sprintete J. Kouadio über die linke Seite, erkämpfte sich das runde Leder und hämmerte den Ball an die Latte – was für ein Pech! Doch dann schlichen sich immer wieder Fehler beim Spielaufbau ein und so hatte die Heimmannschaft keine Mühe, die Angriffsversuche der Mettmenstetter abzufangen und vielfach zu kontern. Zu viele Ballverluste in der gegnerischen Hälfte, das Mittelfeld intervenierte nur zaghaft und so erhöhte Kilchberg auf 3:0. Zum Schluss kam es knüppeldick: In der 85. Minute folgte das 4:0 und bereits drei Minuten später das 5:0-Schlussresultat. Fazit: Ein Sonntag zum Vergessen! Can Külahcigil FC KMM: B. Jaha, L. Vollenweider (45› F. Krasniqi), B. Gjoshi, J. Steinenmann, F. Sula (45’ D. Lüscher),

Das Jahr 2018 war mit ausserordentlich gutem und homogenem Segelflugwetter gesegnet. (Bild zvg.)

L. Sefedini (B. Ismajlaj), G. Ismajlaj, J. Kouadio, K. Ismailaj, A. Ahmeti, L. Ismajalj (45’ A. Mazza).


Extra

Freitag, 31. August 2018

Von Slowenien bis nach Monaco auf Schusters Rappen

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Im Spital Affoltern geboren

161 Etappen in 64 Tagen gewandert: Adrian Brennwald auf der Via Alpina Durch acht Länder mehrmals über den Alpenhauptkamm von Triest bis Monaco, das ist der «Rote Weg» der Via Alpina. Der Aeugster Ultrasportler Adrian Brennwald hat die 161 Etappen in 64 Tagen bewältigt. ................................................... von thomas stöckli Die Via Alpina führt von Triest, wo sich die kulturellen Einflüsse der Illyrer, der Römer, der Slawen und der Venezianer vermischen, bis zum Fürstentum Monaco, das sich zwischen Meer und Gebirge erstreckt. Es geht vorbei an den höchsten Bergen: Triglav, Zugspitze, Bernina, Mont-Blanc, doch es sind die zahlreichen Natur- und Nationalparks, welche den Wanderer die Dimension der Alpen als grössten europäischen Naturraum begreifen lassen. Eigentlich sollte die Via Alpina für Adrian Brennwald eine Auszeit zur Entschleunigung werden, ein Herunterfahren vom Sport, eine Zeit des Geniessens. 100 Tage hatte er sich für die 161 Tagesetappen vorgenommen. So «locker» konnte er es dann allerdings doch nicht nehmen: «Ich habe schnell gemerkt: ich muss es in meinem Tempo machen.» Und wer die Karriere des Aeugsters verfolgt, der weiss, was das heisst. Am 18. Juni am Morgen um 4.15 Uhr mit dem Fernbus in Triest angekommen, marschierte er sogleich los in Richtung Slowenien. Gut 50 Kilometer sollten es am ersten Tag werden. «In Slowenien waren die Wege schlecht markiert und zum Teil zugewachsen», blickt er zurück. Entsprechend wollte er dieses noch eher flache Teilstück schnell hinter sich bringen.

Selfie auf der Hängebrücke Belalp – Riederalp. (Bilder zvg.)

wetter

Ruhetag in Briançon – Besichtigung der Festungsanlage.

Schlussspurt: Im Parc National du Mercantour. da und dort auf einem Bauernhof um Trinkwasser bitten. Enttäuscht wurde

er nie: «Die Leute waren sehr nett.» Da und dort sei er gar zu einem Schnaps eingeladen worden. Eine Herausforderung war die Verständigung: «Ich kann nur Deutsch und etwas Englisch.» Tagwache war in der ersten Woche meist zwischen 4 und 4.30 Uhr. «Sobald es hell wurde, bin ich losgelaufen», so Brennwald. Meist waren es zehn oder mehr Stunden, die er bis zum nächsten Übernachtungsplatz wanderte. Er streifte verschiedene Landschaften, querte Bergketten und sammelte Eindrücke, die er in dem hohen Tempo allerdings kaum verarbeiten konnte. Dafür will er sich in den kommenden Tagen Zeit nehmen und den einen oder anderen Wegabschnitt nochmals anfahren.

Drei Paar Wanderschuhe verschlissen

bauernregel «September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.»

Anastasija, 15. August.

Luano Antonio, 16. August.

Quälende Ungewissheit, ob sich ein Schlafplatz findet

«Sobald es hell wurde, bin ich losgelaufen» Weil viele Hütten noch zu waren, übernachtete Brennwald die ersten drei Nächte im Freien. Mal auf einer Bank, mal an einer Bushaltestelle. Essensvorrat für drei Tage hatte er schliesslich dabei in seinem 18 bis 20 kg schweren Rucksack. Schwieriger gestaltete sich der Trinkwasser-Nachschub. Das Wetter war heiss, Brunnen gab es kaum, so musste der Aeugster

Zwei davon waren «Schatzi-Tage», die er mit der Freundin verbrachte, die zu Besuch kam – auch um ihn mit neuen Wanderkarten, Proviant und Wanderschuhen zu versorgen. Drei Paar hat er verschlissen: Die Sohlen waren abgenutzt oder lösten sich zum Teil sogar schon ab. Mit den Leuten, die ihm unterwegs begegnet sind, habe er nur gute Erfahrungen gemacht, so der Aeugster. Beim Wandern lernte er zwei Amerikaner kennen, eine Italienerin traf er gar zweimal an – sie hatte ein Teilstück abgekürzt – und immer wieder begegnete er Grüppchen, die jedes Jahr wieder zwei, drei Wochen in die Via Alpina einsteigen.

Besonders beeindruckt haben ihn etwa das Biwakieren unmittelbar über dem Aletschgletscher, das Vallée des Merveilles mit seinen prähistorischen Gravuren oder der abrupte Übergang vom grünen Montafon ins von der Dürre gezeichnete Engadin mit staubig trockenen Wanderwegen und abgesperrten Feuerstellen. Einen Tag für die Besichtigung der mittelalterlichen Altstadt gönnte sich Adrian Brennwald in Briançon, der höchstgelegenen Stadt Frankreichs. Es war einer von nur vier Ruhetagen.

Slowenien, Italien, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich und Monaco – durch acht Länder führt der «Rote Weg». Die Unterschiede machten sich in den Hütten bemerkbar. So war die Infrastruktur in Slowenien und Frankreich viel einfacher. Besonders gastfreundlich zeigten sich die Hüttenwarte in Italien. Als Anerkennung für seine Extremleistung wurde er hier gelegentlich nicht nur zum Kaffee, sondern auch zu Brot und Früchten eingeladen. Vor Gewittern fand Adrian Brennwald zwei-, dreimal im Stall eines Bauern Unterschlupf. Insgesamt 25 Mal hat er im Freien übernachtet. «In Italien, Österreich und der Schweiz war das einfacher: Es fand sich immer ein Bänkchen oder ein Picknickplatz, wo ich erhöht liegen konnte, geschützt vom Morgentau.» In Frankreich bot sich dagegen kaum eine Möglichkeit. Zudem waren hier – mittlerweile in der Hochsaison – die Hütten oft schon voll belegt. «Dieser letzte Teil war mental am anstrengendsten», sagt er. Die Ungewissheit, ob sich irgendwo ein Schlafplatz findet, setzte ihm, der alles gerne durchplant, stark zu. Während es im Knonauer Amt im letzten Monat so trocken war, gingen in den Alpen nämlich immer wieder teils heftige Gewitter nieder. Dreimal geriet Brennwald dabei auch in Hagelfälle: «Wie ein Bach kamen die Hagelkörner den Wanderweg herunter.»

Zu Fuss von Zürich nach Aeugst 64 Tage nach seinem Start in Triest traf Adrian Brennwald am 20. August in Monaco ein. Und weil er sich hier keine Unterkunft leisten konnte, reiste er sogleich nach Nizza weiter. Dort gönnte er sich zwei Tage Ruhe, gemeinsam mit einem Kollegen, der spontan angereist war. Blessuren gab es keine auszukurieren. Abgesehen von den Blasen an den Füssen in den ersten beiden Wochen – «danach hatte ich Hornhaut» – stellten sich keine Beschwerden ein. In der Nacht von Sonntag auf Montag kam der Aeugster dann mit dem Fernbus zurück in die Schweiz. Um fünf Uhr kam er in Zürich an. Den Heimweg nach Aeugst nahm er dann – wie könnte es anders sein – zu Fuss in Angriff. Der Sihl entlang ging er bis Leimbach, wo er mit seinen Eltern, die dort wohnen, einen Kaffeehalt einlegte, und dann über die Albiskette nach Aeugst. Und worauf hat er sich besonders gefreut? Dazu hat sich Brennwald eine Liste mit zehn Sachen gemacht. «Acht davon haben mit Essen zu tun», verrät er und lacht. Vermisst habe er etwa frische Früchte oder einen Wurst-Käse-Salat. Ganz oben steht allerdings die Familie.

Ella Malea, 16. August.

Luis Enrico, 21. August.

Dario Emir, 22. August.

Jovin Paul, 22. August.

Maëlle, 26. August. (Bilder Irene Magnin)

herkömmliches

Danken Danken ist erstaunlicherweise wortverwandt mit denken. Als ob das Denken automatisch zur Dankbarkeit führen müsste. Oder sind dagegen Einwände anzubringen, Bedenken geltend zu machen? Bedenkenswert ist der Zusammenhang allemal. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


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8. nationales Fahrturnier am 1. und 2. September 2018 in Zwillikon Auf dem Areal der Familie Obschlager in der Weid Samstag, 1. September, 10 Uhr: Ponies, Ein- und Zweispänner LMS (Preis der Subaru AG) 12.30 Uhr: Einspänner L (Preis der Ernst Höhener AG) Sonntag, 2. September, 10.30 Uhr: Einspänner MS (Preis der Peter Schmid, Bau-Dienstleistungen) 12.30 Uhr: Zweispänner LMS (Preis der Albis Bettwaren AG) 14.30 Uhr: Vierspänner plus Tandem (Preis der Köfler Holzbau AG) Samstag und Sonntag, ab ca. 12 Uhr: Spiessbraten mit Kartoffelstock. Kommen Sie zum Zmittag mit Ihrer Familie! Weitere Informationen unter www.fahrgruppe-saeuliamt.ch

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068_2018  

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