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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 68 I 170. Jahrgang I Freitag, 26. August 2016

Raser erwischt

Wertvoller Einsatz

Mit 101 statt der erlaubten 50 km/h wurde in Mettmenstetten ein 61-jähriger erwischt. > Seite 3

30 Freiwillige kümmern sich in der Langzeitpflege in Affoltern um Bewohner. > Seite 6

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Emotionaler Abschluss Das (vorerst) letzte Albis Openair vom Samstag in Hausen war gut besucht. > Seite 7

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Zusammenhalt stärken Strahlende Gesichter -

Am ersten September-Wochenende steigt in Hausen das Oberämtler Oktoberfest. > Seite 9

Am Strassenfest in Affoltern wurde vor allem für die kleinen Besucher viel geboten. > Seite 11

Affoltern künftig eine Stadt?

600 Läufer werden erwartet

Das neue Gemeindegesetz tritt voraussichtlich per 1. Januar 2018 in Kraft. Der Gemeinderat hat in diesem Zusammenhang entschieden, dass Affoltern als «Stadt» bezeichnet werden soll.

Morgen Samstag startet der 9. Türlerseelauf. Das Hauptfeld macht sich um 12.15 Uhr auf die 14,1 km von der Affoltemer Butzenstrasse um den Türlersee und zurück. Von den Dominatoren der Frühlingsläufe des ZKB ZüriLaufCups ist Christian Mathys aus Bülach bereits angemeldet. Es ist zu erwarten, dass weitere Spitzenläufer wie Vorjahressieger Mohammednur Hamd oder Estefanus Hailemichael kurzfristig dazukommen. Ob die einheimischen Laufcracks am Start sein werden, ist noch nicht bekannt. Adrian Brennwald, der kürzlich den Schweizer Meistertitel der Kategorie M40 im Berglauf gewonnen hatte, wäre sicher ein Kandidat für den Kategoriensieg. Emma Pooley, Olympiateilnehmerin im Radfahren, wird kaum anwesend sein. ................................................... > Vorschau auf Seite 25

Affoltern zählt derzeit 11 749 Einwohner und rangiert unter den 25 grössten Gemeinden im Kanton Zürich. Bisher war der Begriff «Stadt» allerdings jenen Gemeinden vorbehalten, welche ein Parlament haben. Mit dem neuen Gemeindegesetz fällt nun diese Bestimmung weg und jede Gemeinde kann die Bezeichnung selber wählen. Durch den Wandel zur urbanen Wohnlandschaft und der Entwicklung vom grossen Dorf zur kleinen Stadt, erachtet es der Gemeinderat als zeitgemäss, dies nun auch bei der Namensgebung zum Ausdruck zu bringen. Die politische Organisation wird davon nicht tangiert. Nach wie vor ist die Gemeindeversammlung das oberste Organ der Stadt Affoltern am Albis, allenfalls jedoch unter einer anderen Bezeichnung. Die Schaffung eines Parlaments wurde aus Kostengründen verworfen. Diese Massnahme hätte jährliche Mehrkosten von rund 500 000 Franken verursacht. Das letzte Wort zur Namensänderung «Stadt Affoltern am Albis» werden die Stimmberechtigen an der Urne haben. ................................................... > Verhandlungsbericht des Gemeinderats auf Seite 3

Thomas Herren (li.) vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz instruiert den RFO-Stab über die bevorstehende Übung. (Bild sals)

Tote, Verletzte und Obdachlose Die Regionale Führungsorganisation Albis übte den Ernstfall Zufälligerweise am Tage des verheerenden Erdbebens in Italien übte die regionale Führungsorganisation RFO Albis ein vergleichbares Szenario. Die noch im Aufbau befindliche Organisation konnte aus der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) geleiteten Übung zahlreiche wichtige Lehren ziehen. ................................................... von markus wohlwend, leiter information, rfo albis Krisen sind schwierige Situationen, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass die Beteiligten auf allen Ebenen überfordert sind. Um im überkommunalen Krisenfall die Einsatzkräfte auf Bezirksebene besser koordinieren zu können, wurde vor drei Jahren die RFO Albis gegründet. Experten

aus den Bereichen Sicherheit, Zivilschutz, Logistik, Lagebeurteilung, Information, Gesundheit, Infrastruktur, Feuerwehr und Administration können innert kürzester Zeit aufgeboten alarmiert werden, um die Einsatzkräfte zu koordinieren. Die Sicherheitskommission des Sicherheitszweckverbands Albis engagierte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs), damit die RFO möglichst realitätsnah beübt werden konnte. Für das Szenario «Tellus» sah das Babs ein Erdbeben im Raum Basel vor, vergleichbar mit jenem im Jahr 1356.

Koordination als Schlüsselrolle für den RFO-Stab Am vergangenen Mittwochmorgen wurde der Stab RFO Albis um 7.30 Uhr für die Übung «Tellus» alarmiert. Nachdem sich alle in ihrem Fachbereich ein Bild von der Situation gemacht

hatten, wurde um 9 Uhr in einem ersten Lagerapport die Situation analysiert. Es stellte sich heraus, dass das Knonauer Amt im Vergleich zum Raum Basel-Aargau zwar glimpflich davongekommen war, jedoch trotzdem drei Tote, hundert Verletzte, über 1000 Menschen ohne Obdach und 2000 beschädigte Gebäude zu verzeichnen waren. Aufgrund der Lage im Raum Basel-Aargau konnte der Bezirk Affoltern nicht mit Katastrophenhilfe der Armee rechnen. Im Laufe des Tages wurden verschiedene Einsätze koordiniert, damit zuerst die Feuer gelöscht und die Bevölkerung geschützt werden konnten. Die Übung zeigte, dass der RFO-Stab einsatzbereit aufgestellt ist. Trotzdem konnten in allen Fachbereichen zahlreiche Lehren für die Zukunft gezogen werden. ................................................... > Bericht in der nächsten Ausgabe

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Grosser Andrang für eine Imkerausbildung Der Film «More than Honey» weckte auch falsche Erwartungen Durch den gegenwärtigen Honigmangel im Säuliamt geraten wieder einmal die Honigbienen in den Fokus der Bevölkerung. Infolge des nassen Frühlings und Frühsommers gelang es den fleissigen Bienen nicht, so viel Honig zu sammeln wie in anderen Jahren. Zwar spricht der kantonale Bezirksbienen-Inspektor von einem normalen, vielleicht etwas unterdurchschnittlichen Honigjahr. Im Bezirk Affoltern jedoch können viele Imker nur sehr wenig Honig anbieten. Mit seinem aufrüttelnden Film «More than Honey» schuf Regisseur Markus Imhoof viel Verständnis für das Naturwunder und zeigte dabei eindrücklich die drastischen Gefahren für die Honigbienen auf. Das langsame Verschwinden der fleissigsten Tiere überhaupt berührte viele Tierfreunde und führte auch im Säuliamt zu einem regelrechten Imkerei-Boom.

Mit einem Schnupperkurs mehr über die Imkerei erfahren Das Einfangen von schwärmenden Bienen gehört ebenfalls zu den Aufgaben eines Imkers. (Bild Martin Mullis)

Das enorme Interesse für die Bienenzucht stellte den Bienenzüchterverein des Bezirks Affoltern (Bzva) auch vor

einige Probleme. Zwar steht in Hedingen eine eigentliche Bienenschule zur Verfügung, leider mussten die Imkerausbildner aber bald einmal feststellen, dass vielfach auch falsche Erwartungen in die Bienenzucht gesteckt werden. So mussten einige angehende Bienenzüchter bald einmal feststellen, dass die Imkerei mit sehr viel Arbeit und auch einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden ist. Natürlich verlangt auch die Ausbildung einiges Engagement, denn hinter der Bienenzucht steckt sehr viel Wissen und Erfahrung. Aus diesen Gründen weist der Verein deutschschweizer und rätoromanischer Bienenfreunde (Vdrb) in einem Flugblatt auch darauf hin, dass mit unterschiedlichen Massnahmen im eigenen Garten, auf dem Balkon oder Flachdach ebenfalls viel Gutes für die Bienen getan werden kann. Wer sich aber trotz der hohen Anforderungen zum Imker ausbilden möchte, kann nun einen vom Bzva angebotenen Schnupperkurs besuchen und dann entscheiden, ob er Bienenzüchter werden will. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

500 34 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkursverfahrens Über den Nachlass der Roswitha Saraph-Sütterlin, geb. 20. September 1942, von Rothenfluh BL, wohnhaft gewesen Schmittenstrasse 21, 8912 Obfelden ZH, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 9. Mai 2016 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil vom 14. Juli 2016 mangels Aktiven eingestellt worden. Das Konkursverfahren wird als geschlossen erklärt, sofern nicht ein Gläubiger bis zum 5. September 2016 die Durchführung des Verfahrens verlangt und für den nicht durch die Konkursmasse gedeckten Teil der Kosten einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet. Die Nachforderung weiterer Kostenvorschüsse bleibt vorbehalten. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern a.A.

Schiessvereine Strasseninstandstellung und Tempo-30-Massnahmen Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung Gemeinde Maschwanden führt im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG eine Planauflage des folgenden Projekts durch: Strasseninstandstellung und Tempo30-Massnahmen, Dorfstrasse Die Pläne liegen vom 26. August 2016 bis 24. September 2016 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden Einschränkende Öffnungszeiten Montag 8.00 bis 11.30 Uhr Dienstag 8.00 bis 11.30 Uhr 15.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 8.00 bis 11.30 Uhr Freitag 7.00 bis 13.00 Uhr Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle erhoben werden: Gemeinde Maschwanden, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesamthaft Stellung genommen. Der Bericht wird während 60 Tagen öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegt (§ 13 Abs. 2 und 3 StrG) und öffentlich bekannt gemacht. Maschwanden, 26. August 2016

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Am Sonntag 25. September 2016 findet eine Urnenabstimmung betreffend Neuerlass der Personalverordnung der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis statt. Die detaillierte Abstimmungsweisung wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 26. August 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Die Gemeindeverwaltung Ottenbach bleibt am Mittwoch, 31. August 2016, infolge Betriebsausflug den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle wenden Sie sich bitte an Telefon 079 436 76 71. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Ottenbach

Am

Bauherrschaft: Erich Hedinger, Dorfstrasse 52, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Fahrländer Scherrer Architekten GmbH, Feldstrasse 133, 8004 Zürich Bauvorhaben: 1. Projektänderung im Zusammenhang mit den bewilligten Reiheneinfamilienhäusern (Verzicht auf Tiefgarage, Grundrissanpassungen im Erd- und Untergeschoss, zusätzliches Velohaus), Chilestrasse 8a-d, Kat.-Nr. 2681, (Kernzone Dorf)

Bonstetten Bauherrschaft: Werner und Regula Brawand, Oberdorfstrasse 27, 8906 Bonstetten Projektverfasserin: Karin Salamon, Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Bauvorhaben: Umbau und Sanierung Wohnhaus Oberdorfstrasse 27, Kat.-Nr. 389 (inventarisiertes Gebäude, Ortsbildinventar Nr. 47), (Landwirtschaftszone)

Hedingen Gesuchsteller: Peter Schmid BauDienstleistungen, Lindenmoosstrasse 2a, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Bohli Fabian, Kirchgasse 59, 8907 Wettswil Bauprojekt: Bodenverbesserung bei Kat. Nr. 1119, Feldenmasstrasse, Landwirtschaftszone kantonal

Bauherrschaft: Shelley Richard, Baarerstrasse 8, 8926 Uerzlikon Bauvorhaben: Erstellung Holzzaun, Kat.-Nr. 690, Baarerstrasse, Uerzlikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter)

findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens am Strassenrand bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: JUMBA Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 380 27 42 (ab 12 Uhr)

Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Mit Gewehrreinigung Der Vorstand

Feldschützenverein Wettswil 3. Obligatorische Übung 300 m + 50 m Samstag, 27. August 09.00 bis 11.00 Uhr Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen! Der Vorstand

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten Sterne der Erinnerung.

ABSCHIED UND DANK Traurig, aber auch dankbar haben wir Abschied genommen von meinem geliebten Mann, unserem Pabs, unserem Grossvater, Urgrossvater, Bruder und Schwager

Hans Wyss-Lier 14. Februar 1926 – 6. August 2016

Samstag, 3. September 2016,

Affoltern am Albis, 26. August 2016

300 m in Obfelden: Schiessplatz: Innere Almend Freitag, 2. 9. 2016 17.00 – 20.00 Uhr Samstag, 3. 9. 2016 08.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr 50/25 m in Hausen a.A.: Schiessplatz: Oberalbisstrasse Freitag, 26. 8. 2016: 18.00 - 20.00 Uhr Samstag, 3. 9. 2016: 13.00 - 17.00 Uhr Bezirkschef Schiessen 300 m

9.00 bis 11.30 Uhr Obligatorische und freiwillige Übung

Bonstetten

Kappel am Albis

Papierund Kartonsammlung

Bezirksschiessen 2016

Sonntag, 28. August

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Der Gemeinderat

Personalausflug

Bezirksschützenverein Affoltern

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Todesfälle Hausen am Albis Am 6. August 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Wyss, Hans Rudolf geb. 14. Februar 1926, von Teuffenthal BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, Schöneggstrasse 15. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Er ist nach einem langen, erfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Wir bedanken uns beim Pflege-Team vom Spital Affoltern, bei Dr. Kuhn, bei der Spitex Hausen für die liebevolle Pflege und bei Frau Pfarrer Irène Girardet. In stiller Trauer Trudy Wyss-Lier Herbert Wyss und Roger Wyss und Sandra Esther Stotz-Wyss und Stefan, Gabriela und Kindern Andreas Rosmarie Tatovsky-Wyss und Susanne und Silvan Maya Schneider und Elsi Imhof Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Traueradresse: Trudy Wyss, Schöneggstrasse 15, 8915 Hausen am Albis

Spenden werden ganz im Sinne von Hans der Vogelwarte Sempach überreicht.


Bezirk Affoltern

Raser erwischt in Mettmenstetten Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Mettmenstetten gingen der Kantonspolizei am Dienstagnachmittag, 23. August, ein Raser und acht Schnellfahrer ins Netz. Die Kantonspolizei Zürich führte zwischen 15 und 17 auf der Rossauerstrasse am Ortseingang Mettmenstetten eine Laser-Geschwindigkeitskontrolle durch. Während dieser Zeit wurde ein Raser gestoppt, welcher sein Auto mit 101 km/h statt mit 50 km/h lenkte. Dem 61-jährigen Schweizer wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Gegen ihn wird bei der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis eine Strafuntersuchung eingeleitet. Weitere acht Automobilisten passierten die Kontrollstelle mit mehr als 70 km/h. Sie werden beim Statthalteramt Affoltern angezeigt. Neun Fahrzeuglenker mit geringfügigeren Geschwindigkeitsüberschreitungen konnten die Ordnungsbusse vor Ort bezahlen. (kapo)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 26. August, feiern in Obfelden Beatrice und Emil Klöti-Küng das Fest der goldenen Hochzeit. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein freudvolles Fest. Gerlinde und Christoph Hans Ullmann-Kranz dürfen morgen Samstag, 27. August, Goldhochzeit feiern. Wir gratulieren ihnen zum Ehrentag. Alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 29. August, dürfen wir Rita Tosca Marchini in Affoltern zum 80. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen ein schönes Fest und alles Gute.

Freitag, 26. August 2016

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Affoltern will sich «Stadt» nennen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Das neue Gemeindegesetz tritt voraussichtlich per 1. Januar 2018 in Kraft. Mit der Gesetzesänderung müssen die Gemeinden ihre kommunalen Erlasse den neuen Richtlinien anpassen. Der Gemeinderat hat in diesem Zusammenhang entschieden, dass die Gemeinde Affoltern am Albis neu als «Stadt» bezeichnet werden soll. Bisher war der Begriff «Stadt» im Kanton Zürich Gemeinden vorbehalten, welche ein Parlament haben. Mit dem neuen Gemeindegesetz fällt nun diese Bestimmung weg und jede Gemeinde kann die Bezeichnung selber wählen. Durch den Wandel von Affoltern am Albis zur urbanen Wohnlandschaft und der Entwicklung vom grossen Dorf zur kleinen Stadt, erachtet es der Gemeinderat als zeitgemäss, dies nun auch bei der Namensgebung zum Ausdruck zu bringen. Affoltern am Albis zählt derzeit 11 749 Einwohner und rangiert unter den 25 grössten Gemeinden im Kanton Zürich. Insgesamt zählt der Kanton Zürich derzeit 168 Politische Gemeinden. Die politische Organisation bleibt jedoch unverändert bestehen. Nach wie vor ist die Gemeindeversammlung das oberste Organ der Stadt Affoltern am Albis, allenfalls jedoch

Und übrigens … … hat die durchgeführte Submission ergeben, dass die Firma Volvo Schweiz AG für den Ersatz der zwei Patrouillenfahrzeuge der Kommunalpolizei das wirtschaftlich günstigste Angebot eingereicht hat. Die Fahrzeuge werden von der Garage Albin Herzog AG in Ottenbach geliefert.

Wird aus dem Gemeindehaus Affoltern bald schon ein Stadthaus? (Bild Thomas Stöckli) unter einer anderen Bezeichnung. Die Schaffung eines Parlaments wurde aus Kostengründen verworfen. Diese Massnahme hätte jährliche Mehrkosten von rund 500 000 Franken verursacht. Das letzte Wort zur Namensänderung «Stadt Affoltern am Albis» werden die Stimmberechtigen an der Urne haben.

Energiestadt Damit die Energieregion Knonauer Amt von Bundesbeiträgen profitieren kann, hat der Gemeinderat beschlossen, wieder dem Trägerverein Energie-

stadt beizutreten. Die Erlangung des Labels Energiestadt als Einzelprojekt für Affoltern am Albis ist derzeit jedoch nicht prioritär.

Brücke Centralweg Im Herbst 2011 wurde die Brücke über den Jonenbach beim Centralweg durch einen Neubau ersetzt. Der bestehende Übergang war einsturzgefährdet. Wegen des anstehenden Neubauprojekts der Migros im Oberdorf konnte der Zugang zur Brücke erst provisorisch erstellt werden. Der Neu-

bau der Migros wird im September 2016 eröffnet. Im Zusammenhang mit der Umgebungsgestaltung längs des Jonenbachs kann nun der provisorische, nicht behindertengerechte Zugang abgebrochen und der definitive Brückenzugang erstellt werden. Der neue Zugang wird mit einer Treppe und behindertengerechten Rampe ausgeführt. Bei Treppe und Rampe werden den Vorschriften entsprechende Geländer mit Handläufen montiert. Die Kosten für den neuen Zugang belaufen sich auf rund 112 000 Franken. (tro)

Kandidat für den Gemeinderat gefunden Aus der Maschwander Ratsstube Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Der erste Wahlgang für den Ersatz des zurückgetretenen Gemeinderats Christian Borer, Tiefbauvorstand, verlief ergebnislos. In Michael Schuler hat sich nun ein Kandidat gefunden. Nachdem der erste Wahlgang am Abstimmungssonntag vom 5. Juni 2016 für eine Ersatzwahl des Gemeinderatsmitglieds Christian Borer, Tiefbauvorstand, ergebnislos verlief, ersuchte Gemeinderat Christian Borer den Bezirksrat mit Schreiben vom 16. Juni 2016 um seine vorzeitige Entlassung als Gemeinderatsmitglied per 12. Juli 2016. Mit Verfügung vom 28. Juni 2016 hat der Bezirksrat dem Anliegen von Christian Borer entsprochen und ihn von seinem Amt per 12. Juli 2016 entlastet. Christian Borer wird seine Tätigkeit im Dienste der Gemeinde Maschwanden bestens verdankt. Seine Geschäfte werden bis zum Amtsantritt des Nachfolgers von Christian Borer von den verbleibenden Gemeinderäten weiter geführt.

Kandidat für den Gemeinderat: Michael Schuler Michael Schuler kandidiert für den Maschwandner Gemeinderat. Er ist politisch interessiert und möchte gerne sein Engagement zum Wohle der Bevölkerung einbringen. Er ist Vater von drei Kindern und will sicherstellen, dass Maschwanden auch in Zukunft eine attraktive Wohngemeinde bleibt. Der Gemeinderat Maschwanden begrüsst die Kandidatur von Michael

Schuler. Am 25. September 2016 findet der zweite Wahlgang statt.

Anhörung und öffentliche Auflage vom 20. Mai bis 18. Juli 2016 Der Vorstand der ZPK hat am 10. Mai 2016 den Entwurf des Regionalen Richtplans für die öffentliche Auflage und Anhörung der nach- und nebengeordneten Planungsträger verabschiedet. Auf dem Gemeindegebiet Maschwanden sind jedoch viele Festlegungen bereits im kantonalen Richtplan enthalten und stehen deshalb in der laufenden Anhörung nicht mehr zur Disposition. Der Gemeinderat begrüsste, dass wesentliche Anliegen aus dem Gemeindegespräch vom 12. August 2014 in den regionalen Richtplan eingeflossen sind, insbesondere auch zur Bevölkerungsentwicklung. Zudem weist der Gemeinderat auf den Nachholbedarf im öV hin und beantragt, dass die Region auch neue Lösungen für eine bessere öV-Erschliessung prüfen soll. Ebenso wird beantragt, dass der Ämtlerweg integral als Fuss- und Wanderweg in den Richtplan aufgenommen wird, entgegen der Vorgabe des Kantons, dass nur das Wanderwegnetz der Vereinigung Zürcher Wanderwege eingetragen werden soll.

Instandsetzung Dorfstrasse und Massnahmen Tempo 30 Das Vorprojekt für die Instandsetzung der Dorfstrasse (Umfahrungsstrasse bis Lorzenbrücke) liegt im Gemeindehaus vom 26. August bis 24. September 2016 zur Einsicht auf. Jedermann erhält so die Möglichkeit, Einwendun-

gen und Anregungen zum Auflageprojekt in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung zuhanden des Kantons einzureichen. In Kenntnis dieser Einwendungen sowie der Stellungnahmen der Behörden (Kanton, Region und Gemeinden) wird der Kanton das definitive Projekt ausarbeiten. Die öffentliche Auflage während 30 Tagen mit Einsprachemöglichkeit (§17 kantonales Strassengesetz) ist für 2017 vorgesehen.

Antrag auf Individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) für 2017 Der Gemeinde Maschwanden (Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) fehlen jährlich wiederkehrend rund 300 000 bis 400 000 Franken. Die Gemeinde Maschwanden muss aufgrund ihrer finanziellen Situation Isola beantragen, spätestens bis am 31. August 2016 zusammen mit dem Voranschlag 2017. Voraussetzung um Isola beantragen zu können ist, dass der Voranschlag 2017 einen Steuerfuss von 1.3 % des kantonalen Mittels, das heisst 130 Steuerprozent, vorsieht. Wird im Folgejahr 2017 der minimale Steuerfuss nicht erhoben, tritt das Gemeindeamt auf das Gesuch 2017 und auch auf die Nachmeldung für das Jahr 2016 nicht ein. Ende Oktober 2017 teilt das Gemeindeamt mit, ob wir die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen.

Naturbad: Badesaison 2016 Die Badesaison 2016 neigt sich bereits wieder dem Ende zu. In der Nachsaison, ab Montag, 22. August 2016, ist

die Badi jeweils bei schönem Wetter von 10 Uhr bis 20 Uhr für Sie geöffnet. Am Sonntag, 18. September, werden die Tore zur Badi für diese Saison geschlossen. Trotz eines durchzogenen Sommers können wir auf eine gut besuchte Saison zurückblicken. Leider ist das die letzte Badesaison, in welcher die Badegäste von unserer engagierten Käthy Huwiler betreut werden. Sie hat ihre langjährige Tätigkeit als Kioskleiterin in unserer Badi per Ende September 2016 auf eigenen Wunsch beendet. Wir wünschen Käthy Huwiler alles Gute für die Zukunft und danken ihr für ihren hoch geschätzten Einsatz. Wir bedanken uns auch bei allen Gästen, die unser Naturbad besuchen, und selbstverständlich danken wir unserem aufmerksamen Badeteam, das sich stets um das Wohlbefinden der Badegäste kümmert. Wir freuen uns, Sie im Frühling 2017 wieder im Naturbad Maschwanden zu begrüssen. Der Gemeinderat anzeige


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Freitag, 26. August 2016

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Bienenzucht ist mehr als Honig ernten Kleiner Honig-Ertrag in diesem Jahr, dafür grosses Interesse an der Imkerei Die Imker verzeichnen wegen des nassen und kalten Frühlings ein schwaches Honigjahr. Der grosse Andrang zur Imkerei, welcher vielfach unter falschen Erwartungen zustande kommt, schafft aber grössere Probleme. ................................................... von martin mullis Der kalte und vor allem äusserst regenreiche Frühling und Vorsommer schuf dieses Jahr für die fleissigen Honigsammler schlechte Bedingungen. Die Honigernte wird deshalb vermutlich unter dem durchschnittlichen Jahresertrag liegen. Einzelne Imker haben den Honigverkauf bereits eingestellt. So ist auch Guido de Pretto, Imker aus Ottenbach, Ende August nicht mehr in der Lage auch nur ein Glas Honig anzubieten. Der Honigertrag, welcher nur zehn Prozent des letzten Jahres betrug, reichte nur knapp für seine langjährigen Stammkunden. Der Bezirksbienen-Inspektor des Kantons Zürich, Johannes Prevost, spricht zwar von einem normalen Bienenjahr. Mit Schwankungen des Honigertrages in einzelnen Regionen müsse stets gerechnet werden, hält der Bienenexperte fest. Die Imker sprechen jedoch auch im Säuliamt von grösseren Sorgen betreffend Bienenzucht. Der Film «More than Honey» zeigt ein mysteriöses Sterben der Honigbienen. Pestizide, Antibiotika und Monokulturen erschweren das Leben der fleissigen Honigsammler.

Imkern verlangt grosses Engagement Königinnen und ihre Arbeiterinnen verlieren ihre Kräfte und weltweit

wird mit Sorge festgestellt, dass die Bienen einer grossen Gefahr ausgesetzt sind. Diese Tatsachen haben viele Tierfreunde und Naturschützer veranlasst, die fleissigen Honigsammler zu schützen und zu unterstützen. Aus diesen Gründen wurde das Kursangebot für Imker des Bienenzüchtervereins des Bezirks Affoltern (Bzva) regelrecht bestürmt. Christian Bacher, Biologe und Betriebsberater des Bzva weiss, dass die Imkerei weit mehr verlangt als ein leeres Honigglas an den Bienenstand zu stellen und im Herbst ein volles abzuholen. Von einem Bienenzüchter wird ein Wissen über die Lebensbedingungen und Krankheiten der Bienen verlangt. Selbstverständlich gehört auch das Einfangen eines Bienenschwarms zu den Pflichten eines Imkers. Natürlich sind auch die Ferien genau zu planen und dem Zyklus der Honigsammler anzupassen, hält der momentan vollberufliche Vater einer zweijährigen Tochter fest. Viele der gutmeinenden Interessenten unterschätzten jedoch die Arbeit und das Engagement eines Imkers. Imkern ist ein interessantes aber auch zeitintensives und anspruchsvolles Hobby, schreibt auch der Verein deutschschweizer und rätoromanischer Bienenfreunde (Vdrb) in einem Flugblatt. Er fordert auch, dass nur Bienen halten darf, wer bereit ist, im Imkerverein einen Grundkurs zu besuchen.

Schnupperkurs für interessierte Neu-Imker Wer allerdings zur Einsicht kommt, die Ausbildung oder auch die Bienenhaltung sei für ihn zu aufwendig, kann auch ohne eigene Bienen und ohne riesigen Aufwand viel Gutes für

Biologe Christian Bacher vor seinen Bienenkästen in Hedingen. (Bild Martin Mullis) diese nützlichen Insekten tun. So kann mit relativ wenig Arbeit der eigene Garten bienenfreundlich gestaltet werden. Anstelle eines monotonen Rasens können einheimische Sträucher und Blumenbeete mit einheimischen Blütenmischungen, den Bienen das ganze Jahr mit Pollen und Nektar Nahrung bieten. Dasselbe kann durchaus auch auf dem Balkon oder

auf Fensterbrettern in etwas kleinerem Rahmen angepflanzt werden. Bienenfreunde könnten unter Umständen auch auf die Bepflanzung öffentlicher Grundstücke wie Schulanlagen, Bachufer oder Strassenränder Einfluss nehmen. Ein weitgehend ungenutztes Potenzial bieten auch Flachdächer, welche durch Dachbegrünungen zu Bienenweiden werden. Aus diesen

Gründen bietet der Bzva neu einen Schnupperkurs für Neuimker an. Der Kurs findet am 1. Oktober 2016 im Lehrbienenstand Feldenmas in Hedingen statt. Er ermöglicht einen ersten Kontakt mit Bienen und zeigt die wichtigsten Aspekte zur Bienenhaltung auf. Der Unkostenbeitrag von 50 Franken wird bei einem später absolvierten Grundkurs angerechnet.

«Der Duft nach frisch gepresstem Obst ist ein Stück Heimat» Die Mosterei Wittwer in Bickwil hat sich nach 50-jährigem Bestehen in einer Nische etabliert sorbiert und muss gleichzeitig für den Rest des Jahres ein Auskommen finden. Denn das Betreiben einer kleinen Kundenmosterei braucht auch viel Idealismus. «Schlussendlich ist für mich die Arbeit mit natürlichen Produkten am wichtigsten. Dies habe ich in beiden Berufen. So bin ich einfach glücklich», erklärt ein strahlender Bruno Wittwer, während er mit einem Stock eine Verstopfung wegen zu grosser Äpfel löst. (sals) anzeige

Bruno Wittwers Eltern haben die Mosterei 1966 gegründet. Er war damals im Kinderwagen dabei.

Viele Wirtschaftslogiken gehen davon aus, dass ein Geschäft wachsen muss oder eingeht. Die Mosterei Wittwer hat eine Nische gefunden, in der sie wie vor 50 Jahren bestehen kann. Bereits am ersten Mostitag herrscht in der Mosterei Wittwer reges Treiben. Bauern bringen ihre Äpfel, die direkt gepresst werden und holen auf der an-

Einen Teil der angelieferten Gravensteiner Äpfel kauft Bruno Wittwer dem Bauern ab, um Most für den Direktverkauf zu produzieren. (Bilder Salomon Schneider)

deren Seite ihren Most in grossen Bauchflaschen direkt wieder ab. Daneben halten immer wieder Autos und Fahrräder an und die Kundschaft holt sich ein paar Flaschen frisch gepressten Most – meistens nur drei bis sechs Liter. Denn der unpasteurisierte Most fängt in wenigen Tagen an zu gären. «Das ist der beste Sauser den es gibt», schwärmt eine Kundin. Rund 28 000 Liter grösstenteils frisch gepressten Most verkauft die

Mosterei Wittwer pro Saison. Geführt wird die Mosterei in Bickwil von Bruno Wittwer: «Ich war bereits im Gründungsjahr der Mosterei dabei. Dieser Duft, wenn der erste Most gepresst ist, ist einfach herrlich. Wenn ich ihn wie jetzt zum ersten Mal nach neun Monaten wieder rieche, dann fühle ich mich zu Hause.» Kaum ist der erste Most gepresst stehen Bruno Wittwer, seine Kinder, ihre Freunde und die Mitarbeiterin be-

reit, um ein Glas zu probieren. Zuerst herrscht andächtige Stille, dann fangen alle an zu lachen. «Au, isch das guet», bringt Noemi Montinoro die einhellige Stimmung auf den Punkt.

Währschafter Idealismus Bruno Wittwer liebt die Mosterei. Trotzdem ist es für ihn ein Spagat. Der selbstständige Zimmermann ist von der Mosterei für drei Monate völlig ab-


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Freitag, 26. August 2016

Besuche, aus denen tiefe Freundschaften entstehen können Wertvolle Freiwilligenarbeit in der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern Rund 30 Freiwillige kümmern sich in der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern um Bewohnerinnen und Bewohner – ein wertvoller Einsatz, der vom Besuch und einem Gespräch bis zum gemeinsamen Ausflug oder Einkauf reicht. Dabei entstehen tiefe Freundschaften.

kam. «Ich ging ihn regelmässig besuchen und lernte dabei auch andere Betagte kennen. Als der Mann starb, setzte Werner Baur seine wöchentlichen Besuche in beiden Häusern fort. «Ich mache das sehr gerne. Und ich habe Zeit. Diese Leute haben Zuwendung verdient; sie haben für unseren Wohlstand gesorgt. Auch habe ich grosse Achtung vor der Arbeit der Angestellten in diesen beiden Häusern», sagt der 79-Jährige, selbst noch rüstig. Mit einigen Bewohnern – vor allem im Haus Rigi – können keine grossen Gespräche mehr geführt werden. Gleichwohl herrscht sichtbar Freude, wenn Werner Baur auftaucht. Er spürt, dass es den Besuchten guttut, wenn er ihnen die Hand auf die Schulter legt – und einfach Anwesenheit markiert. Er fände es gut, wenn sich weitere Personen für solche Besuchsdienste gewinnen liessen. «Viele haben Mühe und sind nicht bereit, Alterungsprozesse und sich verschlechternde Gesundheit 1:1 mitzuerleben», sagt er.

................................................... von werner schneiter Der Aufenthalt im Haus Pilatus oder im Haus Rigi am Spital in Affoltern bildet in der Regel die letzte Station eines langen Lebens. Nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner werden regelmässig von Angehörigen besucht und sind somit auf den Beistand des Personals angewiesen. Darüber hinaus gibt es aber einen Kreis von Freiwilligen, die mit ihren unbezahlten Besuchen in den beiden Häusern der Einsamkeit vorbeugen – mindestens einmal pro Woche. Oft reicht ein Gespräch, um Betagten den Alltag zu verschönern – Fragen nach ihrer Befindlichkeit, auch nach ihren Sorgen und Anliegen. Dabei festigen sich Vertrauen, und es entstehen tiefe Freundschaften und Beziehungen, aus denen für Besuchte und Besuchende Kraft schöpfen können. «Sie erzählen mir Dinge, die sie sonst niemandem offenbaren», sagt Marti Lingg aus Bonstetten, die seit 27 Jahren einmal pro Woche vorwiegend ins Haus Pilatus kommt, dort eine Gruppe von sechs bis acht Personen besucht – und dabei auch regelmässig Esswaren mitbringt: von Beeren über Kuchen bis zum Cervelat. Am Anfang hat sie eine Bekannte aus dem Dorf besucht, dann auch Leute aus den Nebenzimmern kennengelernt und

Marti Lingg aus Bonstetten, die seit vielen Jahren Betagte in der Langzeitpflege besucht (Mitte) mit Cécile Trachsler, Leitung Aktivierung und Tagespflege, und Edwin Meier, Pflege- und Rettungsdienstleiter. (Bilder Werner Schneiter) schliesslich auch bei ihnen Aufwartung gemacht. Im Rahmen dieser Besuche werden freilich nicht nur Gespräche geführt; die Hilfestellung ist umfassender, reicht von der Begleitung auf einen Ausflug oder zum Posten bis zum Vorlesen aus der Zeitung. Und das wird ganz besonders geschätzt, denn die Leute wollen wissen, was in ihrer einstigen Wohngemeinde vor sich geht. Auch der Frauenturnverein Affoltern engagiert sich für Betagte: Seit über 20 Jahren kommen Vereinsmitglieder einmal monatlich ins Haus Pilatus und laden dort zu Kaffee und Kuchen ein.

Einmal pro Woche ist Werner Baur aus Zwillikon – mit Frau Kappes – auf Besuchstour in den Häusern Rigi und Pilatus. anzeige

Allein die Anwesenheit bereitet schon Freude Zu dieser offiziellen Freiwilligenschar gehört auch Priska Schnyder aus Islisberg. Die Therapeutin mit ehemals eigener Massagepraxis hat sich bei der Langzeitpflege Sonnenberg vor rund einen Jahr für diese Tätigkeit angemeldet – und es zu keiner Zeit bereut. «Ich spüre grosse Dankbarkeit bei meinen Besuchen. Ich höre viel über das Leben der Betagten und kenne so manche Lebensgeschichte. Die Meisten sind zufrieden, obwohl sie viel mitgemacht haben und sonst kaum Besuch erhal-

ten. Auch daraus schöpfe ich persönlich Kraft», sagt Priska Schnyder. Sie holt «ihre» Leute jeweils vom Zimmer, geht mit ihnen ins Café, begleitet sie in den Speisesaal, auf einen Ausflug, zum Bewohnerfest, zum Zahnarzt usw. Werner Baur, während 44 Jahren Inhaber eines Heizungssanitärgeschäfts in Zwillikon, gehört zwar nicht zu den «offiziellen» Freiwilligen, ist aber in beiden Häusern regelmässig zu Besuch. Anstoss dazu gab ein damaliger Kunde, ebenfalls ein Geschäftsinhaber, der aus gesundheitlichen Gründen in die Langzeitpflege Sonnenberg

Das Ehepaar Erika und Karl Schmid aus Bonstetten mit Priska Schnyder aus Islisberg, die sagt: «Ich spüre grosse Dankbarkeit bei meinen Besuchen.»

Vereinbarung unterschreiben «Die Freiwilligenarbeit bildet bei uns einen enorm wichtigen Teil. Sie ist eine Erfolgsgeschichte». Edwin Meier, Pflegedienstleiter und Leiter Rettungsdienst am Spital Affoltern, betont aber, dass Freiwillige nicht Lückenbüsser für den Stellenetat am Spital sind. Sie füllen einen Fragebogen aus und unterzeichnen eine Vereinbarung, in der die Rahmenbedingungen für diese Tätigkeit fixiert sind. Von Bedeutung ist dabei die Schweigepflicht gegenüber Dritten, denn die Freiwilligen erfahren von den Bewohnerinnen und Bewohnern oft viel über ihre persönlichen Angelegenheiten. Einmal pro Jahr werden sie zu einer internen Weiterbildung und einem Apéro eingeladen. Dabei wird auch über spitalinterne Veränderungen oder Projekte orientiert. Melden sich Freiwillige, werden sie auf Bewohnerinnen und/oder Bewohner zugewiesen. «Die Kontakte funktionieren nicht in jedem Fall. Dann versuchen wir, andere Besuchskombinationen zu finden», erklärt Cécile Trachsler, Leitung Aktivierung und Tagespflege. Und sie betont, wie wichtig es ist, dass Freiwillige auch zulassen, wenn etwas nicht funktioniert. Stirbt jemand, so kommt es auch vor, dass die Bezugsperson die Besuchstätigkeit aufgibt. «Wir sind äusserst dankbar, dass sich die Freiwilligen so stark engagieren und damit unseren Betagten so viel Freude bereiten», halten Cécile Trachsler und Edwin Meier abschliessend fest.


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Emotionaler Abend am (vorerst) letzten Albis Openair Trotz Dauerregens: Das zehnte Albis Openair am Samstag in Hausen war gut besucht Noch bis weit nach Mitternacht tanzten zahlreiche Besucher des Albis Openair auf dem Hof der Familie Heinzer zum hochkarätigen Musikprogramm. Viele Erinnerungen haben sich in den letzten zehn Jahren Albis Openair angehäuft. Tolle Musik, einzigartige Stimmung und die legendäre Heuwagenbühne der Familie Heinzer bildeten eine ganz spezielle Kombination, durch welche das Albis Openair zu einem bedeutenden musikalischen Anlass im Säuliamt wurde. Die Heuwagenbühne blieb zwar heuer aufgrund des Regens im Trockenen, trotzdem gab es zahlreiche Möglichkeiten in Erinnerungen zu schwelgen. So war die Hausemer Coverband The Lost Keys bereits bei der ersten Austragung vor zehn Jahren auf der Bühne. Die Band Huusmusig, bestehend ausschliesslich aus Verwandten der Familie Heinzer, überraschte mit ganz jungen Musikern – der jüngste gerade 9 jährig – die verschiedene Instrumente spielten und auch beim Singen eine sichere Figur machten. Perfekt in die Scheune, gleich neben dem Stall von Pony Wiwila, passten die «Black Barons», die feinsten Country darboten, stampfend wie ein Wildwestpferd. Zum

Abschluss wurde es mit der achtköpfigen Band Rude Tins zwar etwas eng auf der Bühne, der Stimmung, die nach Mitternacht ihren Höhepunkt erreichte, tat dies aber keinen Abbruch.

Vorerst das letzte Openair Speziell war das 10. Albis Openair auch deswegen, weil das OK-Team um Eliane und Bruno Heinzer eine Pause einplant. Ob man sich ganz vom Openair trennen kann, bleibt unklar: Beim Auftritt der «Lost Keys» sagten die Heinzers, denen das Lied «Me and Bobby McGee» von Janis Joplin gewidmet wurde, dass sich bei so einer Stimmung und so einem tollen Programm der Aufwand doch immer wieder lohne. Doch seit das Albis Openair vor zehn Jahren zum ersten Mal durchgeführt wurde, hat sich musikalisch im Raum Hausen einiges entwickelt: Zahlreiche Konzerte und Openairs können die musikbegeisterten Hausemer mittlerweile besuchen. Das Alleinstellungsmerkmal des Albis Openairs, das Urchige, Kleine-Feine mit ganz besonderer Stimmung, wird dem Ämtler Eventkalender aber bestimmt fehlen. (lh) Infos und Videos unter www.albis-openair.ch.

Die Highland Games stiessen auf reges Interesse Den Rahmen des Freestyle Masters im Jumpin, Mettmenstetten, nutzten die Limmattaler Low Landers, um dem Publikum die Schottischen Highland Games näherzubringen. So durften Interessierte am vergangenen Samstag und Sonntag die eine oder andere Disziplin dieses Kraft- und Geschicklichkeitswettkampfs selber ausprobieren. 133 Personen haben diese Gelegenheit genutzt, die Mehrheit Männer und Kinder, aber auch ein gutes Dutzend Frauen stellte sich der Herausforderung. «Es hatte ein paar gute Leistungen darunter», lobte «Lowlander» Michael Hof. Der Verein Limmattaler Low Landers wurde Ende 2014 in Schlieren gegründet. Der Namen Low Landers soll deutlich machen, dass das Limmattal – im Gegensatz zu den Schottischen Highlands – weder auf einem Hochplateau noch in den Bergen angesiedelt ist. (tst.) anzeige

Ein «Lowlander» im Einsatz. (Bild tst.)

The Lost Keys rockten die Bühne auf dem Albis. (Bild zvg.)

Trickdiebe unterwegs: Golduhr weg In zwei Fällen haben Trickdiebe fette Beute gemacht. Am 19. August, gegen 11 Uhr, hielt in Mettmenstetten ein Auto neben einer Fussgängerin an; die Insassen verwickelten die Frau in ein Gespräch, fragten nach dem Weg und bedankten sich überschwänglich – auch mit einer Umarmung, die aber einem anderen Zweck diente. In diesem Moment wurde nämlich die teurere Halskette der Geschädigten und eine wesentlich billigere Variante ersetzt … Gemäss Kantonspolizei beträgt der Schaden rund 300 Franken. Wesentlich grösser ist dieser im zweiten Fall, der sich am 21. August um 10 Uhr in Affoltern abspielte. Auch hier stoppte ein Auto neben einem Fussgänger, der nach dem Weg ins Spital gefragt wurde. Inzwischen gesellte sich eine Frau dazu – und der bedauernswerte Mann war seine Golduhr los, die laut Polizei einen Wert von mehreren tausend Franken hat.

Lärm, Einbruch, Sachbeschädigung und illegale Fischerei Mehrmals mussten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmbelästigung ausrücken. So am 19. August, als in Affoltern über die Mittagszeit Belag eingebaut wurde, was Anwohner störte. Die Baufirma war allerdings im Besitz einer Bewilligung. Im Zentrum von Affoltern wurden Lärmverursacher am 19. August verzeigt. Sie kassieren eine Ordnungsbusse. Nachdem ein Nachbar mehrmals erfolglos interveniert hatte, rückten die Gesetzeshüter an. Wegen Lärmimmissionen rückte die Kommunalpolizei gleichentags auch ins Butzenquartier in Affoltern aus. Anwohner störten sich um 23 Uhr am Lärm von Jungen. In der Zeit vom 13. bis 20. August wurde in Stallikon in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Durch Aufbrechen

der Türe verschafften sich die Täter Zutritt. Sie durchsuchten die Räume und klauten Schmuck sowie andere Wertgegenstände in noch unbekannter Höhe. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf rund 2000 Franken. Bei einer Postautohaltestelle, ebenfalls in Stallikon, haben Unbekannte die Scheibe zertrümmert. Die Höhe des Schadens ist noch Gegenstand von Abklärungen. Im Hexengraben am Türlersee, auf Aeugster Gemeindegebiet, wurde zwischen 19. und 21. August ein aus Metall konstruierter Handlauf für den See-Einstieg weggerissen und vermutlich im See versenkt. Der Schaden beläuft sich auf gegen 700 Franken. Am «Rüss-Spitz» in Obfelden, wo Lorze und Reuss zusammenfliessen, wurden am 21. August fünf Personen von der Kommunalpolizei beim illegalen Fischen ertappt. Sie müssen mit einer Busse rechnen. (-ter.)


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Bayrische Lebenslust vereint mit Swissness Am ersten September-Wochenende steigt im Festzelt auf dem Sportplatz Hausen das Oberämtler Oktoberfest Es gemeinsam lustig haben, den Zusammenhalt stärken und der Gemeinschaft etwas Gutes tun, das sind die Ziele des Oberämtler Oktoberfests vom 2. und 3. September. ................................................... von thomas stöckli «So ein tolles Fest müsste man regelmässig machen», hat sich im Oberamt mancher gesagt, nach der rauschenden Party im Anschluss an das Cupspiel des FC Hausen gegen den FC St. Gallen vom August letzten Jahres. Auch Stefan Gyseler, Beat Nägelin und Reto Studer waren der Ansicht, dass solch eine Festivität dem Dorf und dem Oberamt guttut und jährlich wiederholt werden sollte. Deshalb haben sie sich als Verein 8915 formiert, um ein neues Fest zu organisieren. Als Unternehmer sind sie es gewohnt, den Markt zu analysieren, und so entstand die Idee von einem Oktoberfest – «natürlich helvetisiert», wie Beat Nägeli betont. Aus der ursprünglichen «Bieridee» wurde dann ein immer grösseres Projekt. So dürfen sich die Besucher auf ein festlich dekoriertes Festzelt für 600 Personen freuen, auf Live-Musik, Speisen und Trank dazu einen separaten Barbetrieb – «mit regionalen Schönheiten hinter dem Tresen», wie Nägelin betont. Insgesamt werden rund hundert Helfer im Einsatz anzeige

Co-Organisator Beat Nägeli mit einem Teil der Barmaids. Von rechts: Chefin Claudia Walser, Beatrice Sommerauer und Irene Janser. (Bild zvg.) stehen. «Wenn wir Gewinn machen – was wir uns erhoffen – gibt es für Hausen eine Weihnachtsbeleuchtung», verrät Nägelin. So kann die Bevölkerung also gleich doppelt profitieren.

Damit man als Familie, Verein oder Unternehmen auch sicher beieinandersitzen kann, lassen sich sowohl für Freitag als auch für Samstag Tische für jeweils zehn Personen reservieren.

Die Buchungsgebühr dafür beträgt pauschal 200 Franken. Davon kommen allerdings 150 Franken in Form von Konsumationsgutscheinen zurück.

Oberämtler Oktoberfest am Freitag und Samstag, 2. und 3. September, Sportplatz Hausen. 17 Uhr Eröffnung, 19 Uhr «Ozapft is» (offizielles Anzapfen), 19 bis 24 Uhr Fest mit der Stimmungsband «Wirbelwind», 22 bis 3 Uhr Barzelt mit DJ RambaZamba.


Stellenanzeiger

Veranstaltungen

In unserem lebhaften Betrieb in Knonau fehlt uns per 1. Oktober 2016 Zürcherische Pestalozzistiftung 8934 Knonau www.pestalozzistiftung.ch

ein/-e Konditor/-in

Wir sind ein Schul- und Erziehungsheim für normalbegabte, verhaltensauffällige Schüler mit eigenem Landwirtschaftsbetrieb. Infolge (Teil-)Pensionierung der jetzigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. Januar 2016 eine/n

Verwalter/in/ Buchhalter/in (ca. 80%) Aufgaben: Führen der Finanz- und Lohnbuchhaltung, Abwicklung des Zahlungsverkehrs, Subventionswesen, Schüleradministration, Personalführung Infrastruktur und Landwirtschaft, Verwaltung sämtlicher Liegenschaften, allgemeine Sekretariatsarbeiten. Anforderungen: Kaufmännische Grundausbildung mit fundierter Weiterbildung und Erfahrung im Rechnungswesen, gute EDV-Kenntnisse, exakte und selbstständige Arbeitsweise, Führungserfahrung erwünscht. Die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit den verschiedenen Berufsgruppen wird vorausgesetzt. Wir bieten: Selbstständige und vielseitige Tätigkeit in überblickbarer Institution, zeitgemässe Anstellungsbedingungen (gem. Kantonaler Verwaltung). Bewerbungsfrist: Montag, 5. Sept. 2016 Für weitere Auskünfte steht Ihnen Daniel Schnyder, Heimleiter, zur Verfügung: Telefon 044 767 90 31 oder schnyder@pestalozzistiftung.ch Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: Zürcherische Pestalozzistiftung, Daniel Schnyder, Langacher 2, 8934 Knonau

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Strahlende Gesichter und reges Interesse Strassenfest in Affoltern: Vor allem für die kleinen Besucher wurde eine Menge geboten Die Freikirche Chrischona, deren Jugendarbeit «Tschägg-Pioint» und der Verein GsE (siehe Text unten) haben vergangenen Samstag ein gelungenes Strassenfest organisiert. Es war einiges los rund um die Chrischona in Affoltern. Am BoulderWürfel galt es nicht nach oben, sondern ringsum zu klettern. Gleich nebenan fanden die Halbwüchsigen im aufblasbaren Ring Gelegenheit, ihre Kräfte zu messen. Rege genutzt wurde auch das Ponyreiten und die Mutigsten wagten sich sogar durch den Geheimgang in der grossen Holzpyramide. Am meisten gefeiert wurde allerdings Oli Beck. Der Bonstetter begeisterte das junge Publikum mit seinen Kinderliedern von «Böögge Bruno» bis «Und en Servela dezue», zu dem die Kinder ihr eigenes Lieblingsessen beisteuern durften. Von der eritreischen Kaffeezeremonie über Crèpes bis zur Zuckerwatte wurde den Festbesuchern auch kulinarisch einiges geboten. Und so dürfte das Strassenfest, das alle zwei Jahre stattfindet, noch lange in guter Erinnerung bleiben. (tst.)

Ein Höhepunkt war der Auftritt von Oli Beck im Festzelt. (Bilder Thomas Stöckli)

Kräfte messen – ob als Gladiatoren ...

... oder als Boxkämpfer.

Beliebte Attraktion: Das Ponyreiten.

Ein bunt gemischter Mittagstisch in Affoltern Der Verein GsE ist für Menschen da, die alleine sind, sich alleine fühlen oder wenig Geld haben «GsE» – Gemeinsam statt Einsam. So heisst der Verein, der in Affoltern jeden Montag zum Mittagessen lädt. Ute Ruf war dabei und hat sich auch über weitere Angebote informieren lassen. ................................................... von ute ruf Heute gibts Kalbsbratwurst, Gemüse und Kartoffelbrei im Saal der Affoltemer Freikirche «Chrischona». Zwischen 30 und 60 Personen besuchen jeden Montag hier den Mittagstisch. Eingeladen sind Menschen, die alleine sind, sich alleine fühlen oder Men-

schen, die wenig Geld haben. Jeder ist herzlich willkommen. Ich bezahle 5 Franken für das Menü und darf eine Nummer ziehen. «Oh, Nummer 2, super, eine so niedrige Zahl!», sagt jemand und ich werde erst nach dem Essen erfahren, was das bedeutet. Nun bediene ich mich am Büffet und setze mich dann zu einem jüngeren Mann, der jeden Montag hierher kommt, «weil das Essen schmeckt, es nicht weit von meinem Arbeitsplatz ist und meine Kollegen über Mittag alle nach Hause gehen.» Auch Asylbewerberfamilien, ältere Menschen, alleinstehende Frauen und Männer kommen regelmässig hierher, ein buntes Mittagstisch-Gemisch. «An gewisse Lebensmittel müssen sich die

Montags-Mittagstisch im Saal der Affoltemer Freikirche «Chrischona». (Bild zvg.)

Asylanten zuerst gewöhnen. Wir bereiten es anders zu in der Schweiz und ausserdem kennen sie vieles nicht, wie zum Beispiel: Fenchel, Blumenkohl und Broccoli», erklärt Eveline Hedinger, die Gesamtleiterin des Vereins GsE (Gemeinsam statt Einsam). GsE entstand aus der Chrischona Kirche, ist jedoch ein eigenständiger Verein und finanziell unabhängig. Gegründet wurde der Verein während ihrer Ausbildung an der Fssm Muhen AG zur Sozialmanagerin.

Auch Deutschunterricht und Beratung Die Standbeine im GsE sind der Mittagstisch am Montag, Deutschunterricht für Asylanten und die Beratungsstelle. Diese Angebote entstanden, weil Menschen in Not waren und diese Hilfe für so wenig Geld sonst nicht erhältlich ist. Die Mitarbeiter im GsE bemühen sich, den Gästen in Respekt zu begegnen. Es ist wirklich erstaunlich, mit wie wenig Geld ein gutes und gesundes Essen zubereitet werden kann. Dies ist nur möglich, weil der Verein von verschiedenen Lebensmittel-Märkten unterstützt wird. So werden jeweils am Samstag an zwei Orten Lebensmittel geholt, die sonst weggeworfen würden. Die «Schweizer Tafel» bringt dann am Montag noch einmal eine Ladung, und mit diesen Lebensmitteln plant

die oder der Tagesverantwortliche das Menü für die Gäste. Was nicht gebraucht wird, wird um 13 Uhr den Gästen abgegeben.

Eine ehrenamtliche Aufgabe, die Spass macht Rund 65 freiwillige Helfer sind im Einsatz. Das Engagement kann von einmal pro Woche bis zu einmal in sechs Wochen variieren. Im GsE sind Helfer willkommen, die bereit sind, sich für einsame Menschen einzusetzen und unterschiedlichsten Gästen mit Respekt zu begegnen. Eine Helferin ist Anna. Sie ist Griechin, 36, seit vier Jahren lebt sie hier in der Schweiz und seit vier Monaten hilft sie im GsE mit. «Ich bin Emigrantin und oft alleine.» Sie hilft jeden Montag von 10 bis 14.30 beim Einrichten des Saals. Also beim Tische decken, beim Abräumen, auch mal beim Abwasch. Sie liebe Ordnung und Hygiene, sagt sie, und das sind natürlich zwei ideale Eigenschaften für die Mithilfe im GsE. Auch finde sie das Kulturgemisch interessant, die vielen Sprachen, die man hört. Ihr Ziel sei es, besser Deutsch zu sprechen, damit sie Arbeit finde. Ja, in Griechenland sei das Leben anders gewesen, viele Freunde, sie habe viel gearbeitet. Hier aber sei sie oft allein und froh, dass sie wenigstens an den Montagen eine ehrenamtliche Aufga-

be hat, die ihr Spass macht und wo sie im Gespräch mit den Helferinnen die deutsche Sprache üben kann. Sie muss dafür nichts fürs Mittagessen bezahlen und sie kann auch Lebensmittel mitnehmen. «Manchmal hat es Schokolade für mich», meint sie, lacht und fragt mich nach meiner Nummer. «Nummer zwei.» «Oh, gut!»

Geordnete Abgabe der Lebensmittel Jetzt, nach dem Dessert und der Tasse Kaffee, werden die Gäste mit den Nummern 1 und 2 aufgerufen, also ein anderer Mittagsgast und ich. Wir gehen in ein Zimmer, in dem viele Waren auf Tischen verteilt sind. Eine kleine Nummer zu haben ist von Vorteil, weil am Anfang die Auswahl grösser ist. Mit dem Nummernsytem hat jeder die Chance, zuerst an der Reihe zu sein. Den Nummern nach werden allen Gästen (dies können bis zu 30 Personen sein) Lebensmittel verteilt. Nachher sind unsere Taschen voll. Ich finde diese Lösung genial. Da gibt es kein Gedränge, kein Gegrapsche, keine Schlange, die ansteht. Überhaupt ist im GsE alles sehr gut strukturiert, hat System. Es läuft. Ein riesengrosses Lob den Verantwortlichen und den Helfern. Weitere Infos unter www.gse-affoltern.ch.


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Vermischtes

Freitag, 26. August 2016

Grosse Ehre fürs Gartencenter Guggenbühl Jahreskongress der internationalen Garten-Center-Vereinigung auf Stippvisite in Bonstetten Am letzten Mittwochmorgen haben 247 Mitglieder der internationalen Garten-CenterAssociation (IGCA) auf ihrer einwöchigen Reise durch die Schweiz das 2014 neu gebaute Gartencenter Guggenbühl besucht. Und gestaunt. ................................................... von martin platter Annie He aus China ist hochkonzentriert. Mit ernstem Blick versucht sie in der kurzen Besuchszeit so viele Eindrücke aufzunehmen, wie es schriftlich und mit der Kamera nur möglich ist. Sie ist eine von 247 Mitgliedern der Igca, die auf ihrer einwöchigen Reise durch die Schweiz dem Gartencenter Guggenbühl einen Besuch abstatten. Gleich neben Annie He übersetzt Gartenfachfrau Kaori Takigawa Wassmann eifrig die Erklärungen von Thuri Küng für die 14-köpfige Delegation aus Japan.

Kluges Allround-Angebot Mehrheitlich aber wurde Englisch und Deutsch gesprochen. Die meisten Gäste zeigen sich beeindruckt vom Neubau, von der Sauberkeit, der grossen Auswahl an verschiedensten Pflanzen und ganz besonders vom nachhaltigen

Thuri Guggenbühl (links) und OK-Präsident Karl Hautle warten auf die Kongressteilnehmer. (Bilder Martin Platter) Energiekonzept. Kazuo Ariyoshi aus Japan war überrascht, dass sich das umweltfreundliche Energiekonzept sogar als Verkaufsargument nutzen lässt. In Japan seien die Gartencenters kleiner und verfügten nicht über derart ausgeklügelte Wärme-, Wasserrück- und Stromgewinnungsanlagen, meinte er anerkennend.

Versierte Beobachter: Die Holzbauweise, das umfangreiche Angebot und das ausgeklügelte Energiekonzept machten den Kongressteilnehmern der internationalen Garten-Center-Association Eindruck.

Karl Hautle, Meistergärtner und OK-Präsident des internationalen Kongresses, ist etwas anderes aufgefallen: «Diese Kombination von Gartencenter und Gartenbau-Dienstleistungen findet man nicht oft. Ein kluges Allround-Konzept, da sich so der Kundenstamm in beide Richtungen laufend erweitert.»

Es geht ums Eingemachte Sonderaktion im Brocki Affoltern Anfang September «Tun Sie Gutes mit Ihrem Gut, für die Umwelt und für hilfsbedürftige Menschen.» So lautet einer der griffigen Werbesprüche auf dem Flyer von brocki.ch. Aber es sind nicht nur die Raritäten, Kleider, Haushalts-, Sport-, und Alltagsgegenstände, die laufend im Brocki abgegeben und von einer immer grösseren Käuferanzahl erworben werden. Das Brocki in Affoltern bietet auch laufend Promotionen an. Ingrid Killer, eine der Festangestellten, die jahrelang Erfahrungen im Kaufhaus Globus gesammelt hat, weist mit erfrischender Freundlichkeit auf die Eröffnung der nächsten Sonderaktion, am 3. September hin. Dann geht es ums Eingemachte: Confitüren, Sirupe, Apfelsaft, Obst und Trockenpilze, um nur das Wichtigste aufzuzählen. Alles was man lange haltbar machen, also konservieren kann. Da gibt es auf über 25 m² Ausstellungsfläche Infos zuhauf über das Einmachen – mit viel Zubehör. Ja, das Brocki hat den Zeitpunkt gut gewählt. Ist doch der nahende Herbst die Zeit der Ernte und des Haltbarmachens der geernteten Früchte,

Für den Guggenbühl-Geschäftsführer Thuri Küng war der Besuch der Delegation «eine grosse Ehre.» Es komme nur etwa alle 20 Jahre vor, dass der Kongress die Schweiz beehre. Da sei es für ihn natürlich etwas Besonderes, wenn auch sein Gartencenter auf dem

Reiseplan stehe. Augenzwinkernd fügte er an: «Das war ausserdem eine gute Gelegenheit für das gesamte GuggiTeam, das Gartencenter für einmal ausserhalb der Saison herauszuputzen.» Im kommenden Jahr wird der Kongress in Kanada durchgeführt. Infos: gartencenter-guggi.ch, intgardencentre.org.

Schnitzeljagd, «Sauete» und nette Ausserirdische Die Jubla Säuliamt im Lager bei Scuol

Wohlgefüllte Regale laden zum Einkauf im Brocki Affoltern ein. (Bild zvg.) Pilze, Gemüse und Säfte. Kreative Menschen aus allen Einkommensschichten, die sich noch an Grosis Einweckgläser erinnern, können anlässlich der nächsten Promotion «Jetzt gehts ans Eingemachte» Altes wieder finden und Neues entdecken. Mit Erstaunen hat der Autor vernommen, dass das Brocki eine neue Instagram-Seite eingerichtet hat. Und

wer nicht gerne Bargeld bei sich trägt, kann bequem mit der Bankomat- oder Credit Card bezahlen. Die moderne Informationstechnologie hat auch im Brocki Einzug gehalten. Ein Besuch lohnt sich allemal: Sei es, um einen noch intakten Gegenstand, den man nicht mehr braucht, abzugeben oder etwas zu finden, was man sonst wohl nirgendwo mehr antrifft. (PRS)

zwischen-ruf

Immer etwas besser Die Sommerferien sind vorbei. Klassenwechsel. Hier ein paar Erinnerungsfetzen an meine Schulzeit und ganz besonders an Isolde, die immer neben mir in der Bank gesessen hatte. 1. Klasse: Lehrer: «Woher hat die Schlüsselblume ihren Namen?» Ich: «Sie ist der Schlüssel zum Blumenschloss.» Isolde: «Sieht aus wie ein Schlüssel.» Ich musste lachen wegen so einem Quatsch, aber der Lehrer rief: «Sehr gut!» 3. Klasse: Wörter einsetzen: Das Eichhörnchen ... auf den Baum. Sofort schrieb ich klettert hin, aber Isolde ergänzte mit huscht flink, und das war dann noch besser.

Extra herausgeputzt

5. Klasse: Ich hatte stets ein Sandwich dabei, von Oma zubereitet. Isolde wartete in der Pause, bis ich nachgeschaut hatte. War Butter unter dem Schinken, bekam sie das Brot. 7. Klasse: Der Zeichenlehrer lobte mein geflochtenes Körbchen, das eigentlich Isolde gemalt hatte. 9. Klasse: Kür am Barren, Handstandüberschlag vom Kasten. Ich war im Element. Isolde schaute vom Bänkchen aus zu. (Periode oder Knieschmerzen) 11. Klasse: Test: «Erkläre die Bedeutung der Hanse». Dieses Wort hatte ich noch nie gehört, war aber auch

nicht krank gewesen. Isolde schrieb und schrieb. 13. Klasse: «Willst du einen Inder?» flüsterte Isolde mir zu. «Hast du einen?» «Ja.» «Passen Sie doch auf!» rief der Mathelehrer. Minuten später: «Also, du willst keinen Inder als Brieffreund?» «Nein, zu weit weg.» In der Pause fragte sie Marianne. Die nahm ihn und ist heute noch glücklich mit ihm verheiratet. PS: Isolde treffe ich zwei bis drei Mal im Jahr. Sie ist Ärztin geworden. Kocht und backt besser als ich, kann aber keinen Computer bedienen. Ute Ruf

Am 17. Juli hatte sich die Jubla Säuli- Zeit verbrachten die Kinder mit Bänamt, verkleidet als Aliens und bepackt deliknüpfen, Holzschnitzen, Ballspiemit Zweitagesrucksack, am Bahnhof len oder bei gemütlichem BeisammenAffoltern versammelt. Das Ziel der sein im Zelt. Bei gutem Wetter konnte Gruppe war der Lagerplatz in der Nä- auch ein Bad im eiskalten Inn genomhe von Scuol, Graubünden, wo die 32 men werden. Kinder und 18 Leiter ein zweiwöchiges Sommerlager verbrachten. An den ersten beiden Tagen stand Besuch und Abschlussparty Wandern auf dem Programm. In Grup- Am Sonntag bekam die Schar Besuch pen aufgeteilt erkundeten die Jubla- von den Eltern, die den weiten Weg ner das Engadin. Übernachtet wurde auf sich genommen hatten, um ihre unter freiem Himmel oder im Stall. Kinder wiederzusehen und für einen Nach einer erlebnisreichen Nacht mit Tag ins Lagerleben einzutauchen. Reh-Besuch und einem Fast-Vollmond Nach dem Empfang konnten Kinder erreichten die Teilnehmer am nächs- und Eltern zusammen verschiedene ten Tag den Zeltplatz am Inn, wo be- Posten absolvieren und dabei etwas reits ein Sarasani, Zelte und eine La- über Landkarten, erste Hilfe, Blachen gerküche standen. Später konnten und Werkzeug lernen. Später führten auch die Kinder Werkzeug in die Hand die Teilnehmenden die schon am Vornehmen, um den Platz komfortabel tag geprobten Theater auf. für zwei Wochen einzurichten. WCs, In der zweiten Woche fand die beLavabo, Dusche, Sauna, Wegweiser rühmt berüchtigte «Sauete» statt. Ziel und ein Turm wurden gebaut und in war es, so dreckig wie möglich zu werBetrieb genommen. den. Bald darauf fanden die Jublaner Schon bald bekam die Schar je- heraus, dass die Aliens in Wahrheit doch Probleme mit der Sondereinheit, nette Gestalten sind und es nur auf die sie vom Platz vertreiben wollte. In das Objekt abgesehen hatten, um auf einem Game vertrieb die Jubla Säuli- ihren Planeten zurückzukehren. Weil amt diese ihrerseits wieder, aber auch die Aliens dann beschlossen heimzudie folgenden Tage blieben nicht sor- gehen, organisierte die Jubla eine Abgenfrei. Die Jublaner unterstützten schlussparty für sie und das ganze Professor Pümperli, der auf der Suche Lager. Es wurde ein gemütlicher nach einem mysteriösen Objekt war Abend mit feinem Essen, Theater, und mussten sich gleichzeitig gegen Lagerrückblick und einem riesigen Aliens behaupten. So hatte die Schar Feuer. stets ein volles Programm. Ob Foto-OL Am nächsten Tag wurden die Kinin Scuol, eine Schnitzeljagd mit der zurück in Affoltern von den Eltern Walkie-Talkies, Sportturnier oder ein in Empfang genommen und berichteEasy-Abend mit Massagen und Sauna – ten ihnen sofort von den unvergesslichen Lagererlebnissen. (pd.) es war immer etwas los! Auf einer Wanderung oberhalb von Scuol fanden die Jublaner schliesslich auch das vom Professor gesuchte Objekt und brachten es zum Lagerplatz. Die verbleibende Die Jublaner geniessen Lagerfeuerstimmung. (Bild zvg.)


Forum oberamtmann hirzel

Gerechtigkeit Da haben wir geglaubt, es endlich geschafft zu haben. Der Gerechtigkeit werde endgültig zum Durchbruch verholfen. Seit Mitte der 90er-Jahre gibt es das 160 Seiten starke Werk der Bundesverwaltung zur gerechten Sprache. Die Sprache ist die entscheidende Grundlage zur Gerechtigkeit, heisst es da. Von dem in diesem Zusammenhang furchterregenden Rösti- und Risotto-Graben in unserem Land wird geflissentlich geschwiegen. Weder die Romands noch die Tessiner wollen nämlich in ihrer Sprache etwas von dieser Gerechtigkeit wissen. Aber in der deutschsprechenden Bundesverwaltung wird diese Sprachgerechtigkeit in aller Härte durchgeführt. Das hat sich vor einiger Zeit in der Tierschutzverordnung beispielhaft niedergeschlagen. In Art. 84 steht da Sprachgerecht: «Die Herstellerin oder der Hersteller, die Importeurin oder der Importeur, die Verkäuferin oder der Verkäufer muss die mit der Bewilligung verbundenen Bedingungen und Auflagen der Tierhalterin oder dem Tierhalter spätestens bei Auftragsannahme schriftlich bekannt geben.» Es

lebe die Gerechtigkeit, auch wenn man es vielleicht zwei Mal lesen muss um nicht verwirrt zu sein. Die grundsätzliche Gerechtigkeit, die man geglaubt hat erreicht zu haben, wird nun aber ausgerechnet von Frau Regierungsrätin Fehr infrage gestellt. Sie schlägt vor, die heute gerechte Form der direkten Demokratie abzuschaffen. Da soll die Stimme der Zukunft bewältigenden jüngeren Stimmberechtigten doppelt zählen, während die Stimmen der Älteren nur einmal gezählt wird. So weit so gut. Man könnte natürlich, um dieser offensichtlichen Ungerechtigkeit zu begegnen, für die Stimmberechtigten deren Stimme zweimal zählt, die analoge doppelte Steuerpflicht einführen. Den Ideen der Gerechtigkeit gerecht zu werden sind kaum Grenzen gesetzt. Man kann es drehen und wenden wie man will, die Welt der Unzufriedenen ist einfach ungerecht. Ihr Oberamtmann

sondern ein Pseudonym für diese Kolumne.

de Land vor zirka drei Jahren von Landwirtschafts- in Bauzone umgewandelt wurde. Wir wohnten damals aus gesundheitlichen Gründen im Tessin und wurden natürlich – warum auch? – weder über die Umzonung, noch über einen bereits feststehenden Gestaltungsplan sowie über eine geplante Zufahrtsstrasse durch unseren Garten informiert! Das umgezonte Land ist in privater Hand und wie mir die Besitzerin bestätigte, hat sie nicht im Sinn, dieses die nächsten paar Jahre zu verkaufen. Wozu also solche Auskünfte durch den Bauvorstand? Mir und natürlich auch der Gemeinde Rifferswil ging dadurch viel Geld verloren. Eduard und Beatrice Hess, Gontenschwil

Töpfe und Pflanzen zerstört In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren ein paar «witzige» Leute unterwegs, die nichts Besseres zu tun hatten, als meine Töpfe und Pflanzen zu zerstören und eine riesen Sauerei auf dem Gehweg zu hinterlassen. Vom Schaden von ca. 400 Franken will ich gar nicht reden. An die Verursacher die mir diese Sauerei hinterlassen haben: Ihr hattet sicher das Gefühl, cool und stark zu sein. Wenn Ihr aber nur einen Funken An- Zerstörte Töpfe und Pflanzen in Mettmenstetten. (Bild zvg.) stand und Ehrgefühl habt, dann meldet Ihr Euch bei hat. Das macht traurig und tut weh. mir und wir finden zusammen eine Ich kann hoffen, dass die Nachbarn Lösung. etwas gesehen haben und ich die Bitte überlegt das nächste Mal et- Schuldigen ausfindig machen kann. was mehr ob sich der kurze Spass Für Hinweise bin ich dankbar. wirklich lohnt und vor allem wie es der Person geht, die anschliessend die Isabella Gut, Blumenatelier Unverblümt, Sauerei und den Schaden auszubaden Mettmenstetten

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Patricia Jacotin in die Rechnungsprüfungskommission Am 25. September wählt Wettswil ein Neumitglied in die RPK. Kandidatin Patricia Jacotin wohnt seit acht Jahren in Wettswil, verfügt über das nötige Fachwissen, ist Mitglied der FDP Unteramt und möchte als «Frau mit Weitblick» der Allgemeinheit ihr KnowHow und einen Teil ihrer Zeit zur Verfügung stellen. Weshalb möchten Sie Mitglied der RPK werden? Patricia Jacotin: Ich fühle mich mit der Gemeinde Wettswil verbunden und stelle mich deshalb für dieses Amt zur Verfügung. Bringen Sie die Voraussetzungen mit? Ich bin Fachfrau mit Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen. Erfahrungen und Praxis habe ich als Leiterin der Buchhaltung in Spitälern gesammelt. Danach führte ich den Administrations- und Treuhandbereich in privatwirtschaftlichen Unternehmen.

Der Oberamtmann ist kein offizielles Amt,

Was darf sich ein Bauvorstand erlauben? Der Bauvorstand in Rifferswil ist von Amtes wegen immer frühzeitig informiert, wenn irgendwo ein Haus verkauft wird. Aufgrund des Inserates im Zuger Amtsblatt interessierte er sich auch für unser Haus, um es als Renditeobjekt zu erwerben, wollte aber einen Drittel weniger bezahlen. Wir sagten ihm daher ab. Wir hatten mehrere Interessenten, einer davon wollte das Haus unbedingt, wurde aber vom Bauvorstand mit unqualifizierten und unwahren Angaben abgeschreckt, sodass sie zurückzogen. Dafür haben wir Zeugen. Gemäss gut informierten Stellen war es auch nicht das erste Mal, dass sich der Herr so etwas erlaubt hat. Unser Grundstück hat wesentlich an Wert verloren, weil das angrenzen-

Freitag, 26. August 2016

Was wollen Sie mit der RPK erreichen? Ich möchte dazu beitragen, die Gemeindefinanzen mittel- und langfristig abzusichern. Wettswil soll steuerlich attraktiv bleiben. Was machen Sie beruflich? Ich bin selbstständige Unternehmerin. Vor Kurzem habe ich die Firma PerBu mit Sitz in Wettswil gegründet. Wir sind in den Bereichen Personal-

vermittlung, Administration Buchhaltungen tätig.

und

Haben Sie Zeit für dieses Amt? Als selbstständige Unternehmerin kann mann die Zeit frei einteilen. Ich bin gut organisiert und denke, dass ich den Zeitaufwand für die mit der RPK verbundenen Aufgaben ohne Schwierigkeiten bewältigen kann. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Ich bin gerne in der Natur. Im Sommer beim Wandern, auf dem Velo oder beim Schwimmen. Im Winter bin ich oft auf der Skipiste. Wichtig für mein körperliches und mentales Gleichgewicht ist auch das regelmässige Yoga. Gerne bin ich auch auf Reisen. Sie setzen sich mit diesem Amt für die Allgemeinheit ein, warum? Ich finde es wichtig, dass jeder, der es kann, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Allgemeinheit und das Zusammenleben engagiert. Für mich eine zentrale Motivation für meine Kandidatur. Sie sind die einzige Frau, die für dieses Amt kandidiert. Wie denken Sie darüber? Zum Einen erachte ich mich als sehr teamfähig – unabhängig vom Geschlecht – und zum Andern denke ich, dass dies heutzutage keine Rolle mehr spielt oder zumindest spielen sollte. Als Frau hat man zuweilen andere

Sozialausbau mit der Giesskanne Es ist wieder einmal so weit, die Sozialisten wollen mit der AHV Plus Initiative die Sozialleistungen ausbauen. Woher das Geld dafür kommen soll, bleibt wie immer bei diesem Absender im Dunkeln. Es wäre auch für den Verfasser dieser Zeilen verlockend der Initiative zu folgen. Zehn Prozent oder 350 Franken mehr AHV für meine Frau und mich im Monat, nicht schlecht. Das heisst aber gegen zwei Prozent Mehrwertsteuer zusätzlich oder aber 1,5 % Lohnabgabe für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zugunsten der AHV. In einer Zeit, in der unsere Arbeitsplätze und die Exportwirtschaft unter Druck stehen, ist allein aus dieser Sicht eine solche Zusatzbelastung unverantwortlich. Bei allen persönlichen Vorteilen darf die gesamtgesellschaftliche Beurteilung nicht einfach ausgeblendet werden.

Sozialpolitischer Unsinn Obwohl unser schweizerisches Vorsorge-System weitherum bewundert wird, ist kaum jemandem entgangen, dass sich unsere Altersvorsorge in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Die AHV hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von gegen 600 Millionen Franken zu verzeichnen. Die Pensionskassen sind gezwungen, die versprochenen überobligatorischen Leistungen zu senken, oder die Prämien zu

erhöhen. Das Parlament berät zurzeit unter dem Titel Vorsorge 2020 eine Vorlage zur Stabilisierung der in Schieflage geratenen Altersvorsorge. Selbstverständlich ist auch bei dieser Arbeit die Bereitschaft der SP und der Gewerkschaften, Korrekturen wie zum Beispiel die Erhöhung des Rentenalters der Frauen dem der Männer auf 65 Jahre anzugleichen, nicht vorhanden. Ohne Korrekturen wird allein die zusätzliche Finanzierung der 1. und 2. Säule jährlich über 10 Milliarden Franken kosten. Mit der Initiative wären es in einigen Jahren gegen 20 Milliarden. Statt sich auf die Erhaltung der heute gültigen gesetzlichen Renten zu konzentrieren, wird ohne soziale Notwendigkeit Geld umverteilt. Es wäre eine Illusion, zu glauben, man könne die Vorsorgewerke ohne zusätzliche Finanzierung stabilisieren. Je nach Ausgestaltung der Vorlage müssen im Jahr mindestens zwischen drei und sieben Milliarden Franken mehr in die Vorsorgewerke eingebracht werden. Ob das mit Mehrwertsteuer oder Lohnbeiträgen erfolgen soll, wird die Beratung im Parlament zeigen. Zu diesem Zeitpunkt mit der Giesskanne, unter dem Titel AHV-Plus, die Sozialleistungen auszubauen ist unverantwortlich. Nein zu diesem sozialpolitischen Abenteuer. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus dem «Anzeiger» oder der Region aufgreifen.

– soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.) Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch.

Patricia Jacotin. (Bild zvg.) Sichtweisen und Prioritäten, die es an «den Mann» zu bringen gilt. Ich sehe mich als eine Bereicherung für das RPK-Team. Was gefällt Ihnen an Wettswil? Ich fühle mich wohl hier, in Stadtnähe mit Dorfcharakter mit regen Gemeindeaktivitäten. Ich geniesse die Ruhe, das viele «Grün» und die Weitsicht in die Berge. Wie soll sich Wettswil Ihrer Meinung nach entwickeln? Konstant aber in Massen, damit die Infrastruktur mithalten kann. FDP Unteramt

Zwei Beat Schmid in Hedingen Mit überholtem Irrglauben, Leserbrief im «Anzeiger» vom 19. August. Mehrfach wurde ich auf den Leserbrief von «Beat Schmid, Hedingen» im «Anzeiger» vom Freitag 19. August 2016 angesprochen. Anscheinend gibt es neuerdings in Hedingen zwei Beat Schmid. Als gebürtiger Hedinger Beat Schmid distanziere ich mich vom Leserbrief «Mit überholtem Irrglauben». Alle, welche mich kennen, wissen, dass ich nie so kompliziert und weltfremd schreiben würde. «Urhediger» Beat Schmid, Präsident Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern anzeige


Gewerbe/Dienstleistungen

48 Veranstaltungen

Faustball-Bronze

Das Kellertheater LaMarotte hat wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. > Seite 19

Siegreiche Schlussrunde für die zweite Mannschaft des MTV Affoltern. > Seite 23

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Vielseitig engagiert «Menschen im Säuliamt»: Roland Weidmann ist Schulhausabwart und Hobby-Barmann. > Seite 27

Nominiert für Swiss Gastro Award Newcomer Molino in Affoltern überzeugt Fach-Jury Die im Frühling in Affoltern eröffnete Pizzeria Ristorante Molino punktet bereits beim grössten Schweizer RestaurantWettbewerb Best of Swiss Gastro, dem sogenannten «Oscar» der Schweizer Gastronomie. Mobiler Arbeits- und Ausbildungsplatz: Mit dem Kanal-TV-Grossfahrzeug lassen sich auch schwer zugängliche Abschnitte der Kanalisation untersuchen. (Bild zvg.)

Kanal-Engel wird Lehrbetrieb Ab August 2017 bietet die Kanal-Engel AG die Lehre zum Entwässerungstechnologen an. Bereits jetzt kann der neue Beruf am Sitz des Unternehmens in Abtwil AG geschnuppert werden. Die Lehre zum Entwässerungstechnologen ist neu. «Der dreijährige Lehrgang wurde vom Ausbildungsdachverband der Kanalunterhaltsbranche sehr praxisnah entwickelt und vor zwei Jahren gestartet», sagt Kanal-Engel Geschäftsleiter Beat Engel. «Nächstes Jahr findet zum ersten Mal eine Lehrabschlussprüfung statt.» Lernende mit Lehrbetrieb in der Deutschschweiz besuchen einen Tag pro Woche das gewerblich-industrielle Berufszentrum in Zug. «Für uns und unsere Lernenden ist die Nähe zu Zug natürlich ein Vorteil», freut sich Beat Engel.

Bewerbungen ab sofort, Schnuppern erwünscht Um die angehenden Berufsleute wird sich Valentin Burch kümmern. Der langjährige Mitarbeiter war früher mit den Servicebussen, Kleinspülfahrzeugen und Speziallastwagen im täglichen Kundeneinsatz und koordiniert heute als Projektleiter die Einsätze vom Firmensitz in Abtwil aus. «Bereits jetzt kann der Beruf während rund drei Tagen bei uns geschnuppert werden», erklärt der künftige Berufsbildner. Beat Engel ist von der Zukunft und Attraktivität des neuen Berufs überzeugt. «Der Wandel vom einstigen Ka-

nalreiniger hin zum Generalunternehmen für Kanal-, Saug-, Flächen- und Bauservices manifestiert sich in unserem Unternehmen auch in der Technik. Jeden Tag setzen wir für Inspektionen modernste Kamera-, Roboterund 3D-Prüfgeräte ein. Für junge Leute mit technischem Flair ein attraktives Berufsbild mit grosser Zukunft.» Gemäss Fahrplan könne man sich ab jetzt für die erste Lehrstelle mit Beginn nach den Sommerferien 2017 bewerben. Ausgeschrieben werde der Ausbildungsplatz online auf der Firmenwebseite und dem kantonalen Lehrstellennachweis (LENA). www.kanal-engel.ch

Für funktionstüchtige Schächte, Kanäle, Leitungen und Rohre Gemäss Eidg. Verordnung vom 10. September 2013 reinigen, warten, prüfen und reparieren Entwässerungstechnologen/-innen Entwässerungsanlagen im privaten und öffentlichen Bereich und sorgen mit ihrer Arbeit für funktionstüchtige Schächte, Kanäle, Leitungen und Rohre. Als Vorbildung wird eine abgeschlossene Volksschule vorausgesetzt. Anforderungen an die Lernenden sind praktische Begabung, Verständnis für technische Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, gute körperliche Verfassung, selbstständige Arbeitsweise, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, gute Umgangsformen und Teamfähigkeit. Ein früher Arbeitsbeginn, Pikettdienste und hin und wieder Wochenendeinsätze setzen Flexibilität voraus. (pd.)

Eine 37-köpfige Fachjury, die aus bekannten Persönlichkeiten wie André Jaeger, Meta Hiltebrand, Ivo Adam und René Schudel besteht, hat die neu eröffnete Pizzeria Ristorante Molino in Affoltern in der Kategorie International zum Award nominiert. Jetzt läutet es Halbzeit und es startet die Phase der Publikumsbewertung. Noch bis zum 30. September können Gäste ihre Stimme abgeben – mittels Bewertungskarten, die direkt in den Restaurants aufliegen, oder online über www.bestofswissgastro.ch. Die Gewinner werden am 21. November an der grossen Award Night in Zürich gekürt. «Wir freuen uns sehr, dass wir zu den nominierten Restaurants aus der

Flexibles Angebot der TanzSchule Baar Ab September bietet die TanzSchule Baar mit dem «Pater-Noster-System» eine neue Möglichkeit, einen Tanzkurs flexibel zu besuchen. Die Einen möchten lieber etwas mehr Jive, ein bisschen Salsa und nur das Nötigste im langsamen Walzer. Die Anderen lieber in einer anderen Zusammensetzung und Reihenfolge. Jedes Tanzpaar kann somit einsteigen, umsteigen, aussteigen, wieder einsteigen und somit allen tänzerischen Vorlieben frönen.

Für die Tanzpaare, die das herkömmliche System bevorzugen, gibt es weiterhin das normale Angebot mit den Einführungs- und Disco-Fox-Kursen. Die ebenfalls bewährten ÜbungsKurse sind weiterhin zweimal pro Woche im Angebot. Für die spontane Buchung einer Privatstunde sind die Zeitfenster neu via Internet direkt reservierbar. (pd.) Infos unter www. tanzschulebaar.ch oder Telefon 041 760 09 88.

Region Zürich gehören, und es macht uns stolz, damit auch indirekt für den Standort Affoltern ins Rennen um die begehrte Auszeichnung zum Best of Swiss Gastro Award 2017 zu gehen»,

kommentiert Miroslav Nedeljkovic, Gerant des Molino in Affoltern, die Nominierung. (pd.) Infos: www.bestofswissgastro.ch/guide/molino.

«Es war eine schöne Zeit in der ‹Krone›»

Schweizer: Neuer Webauftritt der Berufsbildung

Restaurant Krone in Hedingen: Esther und Nadine Buchegger sind dankbar fürs Vertrauen ihrer Gäste.

Die Ernst Schweizer AG legt seit jeher viel Wert auf die Berufsbildung und bietet jungen Menschen in zehn Berufen eine Einstiegsmöglichkeit in die Berufswelt. «Mit unserem Engagement in der Berufsbildung fördern wir junge Menschen und sichern die Weiterentwicklung des Unternehmens», so heisst es im Leitbild. Diese Wichtigkeit unterstreicht das Unternehmen mit einer neu erstellten Webseite für die Berufsbildung. Der neue Auftritt entstand unter massgeblicher Mitarbeit der Lernenden. Neben der reich bebilderten Vorstellung der zehn Berufsbilder und der informativen Hilfe zur Lehrstellen-Bewerbung finden Jugendliche und Eltern auch Meinungen und Einschätzungen von Lernenden zu den jeweiligen Berufen im Pro-und-Kontra-Feld.

Per Ende September haben sie gekündigt, nun ist die Zeit von Geschäftsführerin Esther Buchegger und ihrer Tochter Nadine Buchegger, die im Service tätig war, früher abgelaufen als erwartet. «Wir wurden letzten Freitag per sofort freigestellt», verrät Esther Buchegger. Ein abruptes Ende nach zwei Jahren. «Ich hätte mich gerne persönlich von den Gästen verabschiedet, wir hatten es immer super», so die Wirtin. Der Restaurantbetrieb in der «Krone» läuft auch ohne die Bucheggers weiter. Gefragt nach ihrer persönlichen Zukunft, kann die Wirtin noch keine Auskunft geben. Zumindest der Gastronomie werde sie sicher erhalten bleiben. (tst.) anzeige

Neu Tanzkurse im Pater-Noster-System

Die neu eröffnete Pizzeria Ristorante Molino in Affoltern. (Bild zvg.)

Esther (links) und Nadine Buchegger.

Weitere Infos unter www.schweizer-metall-

(Bild zvg.)

bau.ch/de/unternehmen/berufsbildung.html.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 28. August 10.00 Gottesdienst Pfarrer Werner Schneebeli Im Anschluss (ca. 11 Uhr) informeller Austausch und gemeinsames Nachdenken zum Thema «Kirchgemeinde+» (KG+) in der Chilestube. Auch wer nicht den Gottesdienst besucht, ist herzlich willkommen!

Samstag, 27. August 14.00 Trauung Marianne Wetli und René Bösch Taufe von Marcel Bösch, Haldenrebensteig 4 Sonntag, 28. August 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Nina Widmer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 28. August 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Alles ist möglich dem, der glaubt» – Gottesdienst mit Taufe von Levin Dieziger Pfrn. B. Bartels Mittwoch, 31. August 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 26. August 19.00 Bonstetter Chilbi-Musig in der reformierten Kirche Werner Utz an der Drehorgel und Ursula Hauser an der schönen Orgel werden Sie mit heiteren Klängen auf die Bonstetter Chilbi einstimmen! Gespielt werden Melodien aus längst vergangenen Zeiten Eintritt frei - Kollekte Samstag, 27. August 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Erster Kolibri-Morgen: Eltern und Geschwister sind auch herzlich willkommen 16.30 Unsere Grenzen – Gottes Möglichkeiten Vortrag mit Bildern in der Kirche. Sr. Margrit Schenkel berichtet über ihre Arbeit im Darfur/Sudan 19.00 Chilbi-Grotto mit gluschtigen südländischen Spezialitäten, gekocht von Doris Utz Öffnungszeiten: Samstag: ab 17.00 bis 22.00 Uhr Sonntag: ab 11.30 Uhr; s hätt solangs hätt! Reinerlös für Mukiba-Sudan Auftritt der Tambourengruppe «Trümmlig» auf dem Chileplatz. Sonntag, 28. August 10.00 Chilbi-Gottesdienst auf dem Dorfplatz (bei Regenwetter in der Kirche) mit Pfrn. Susanne Sauder und dem Musikverein Bonstetten (Leitung: Nino Wrede) Einsetzung der neuen Kirchenpflegerin Susanne Zwyssig. Wiederaussendung von Sr. Margrit Schenkel in den Sudan. Anschliessend Bilder-Vortrag mit Sr. Margrit Schenkel in der Kirche über ihre Arbeit im Darfur/Sudan

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 28. August 11.00 Gottesdienst zum Schulanfang mit Pfarrerin Irene Girardet und Team. Taufe von Andrina Walder. Die Kindergarten- und Schulkinder dürfen ihr Znünitäschli, ihren Thek mitnehmen. Anschliessend Apéro. Kinderhüeti im Pfarrhaus während des Gottesdienstes. Montag, 29. August 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 2. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 28. August 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 30. August 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus Mittwoch, 31. August 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 28. August 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 17.15 Musik und Wort: «Improvisationen über die Schöpfungsgeschichte» Mit Elisabeth Berner, Orgel, und John Voirol, Saxofon Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 31. August 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 1. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Freitag, 26. August 14.00 Abdankung Erika Lüthi–Müri Aarau, in der Stadtkirche Aarau Sonntag, 28. August 10.30 Oekumenischer Gottesdienst an der Chilbi, im Chilbizelt, Pfr. Hansruedi Spichiger Musikverein Maschwanden Begrüssung neue Konfirmanden, Verdankung Michelle Domeisen. Anschliessend Platzkonzert 17.00 Juki in Knonau Pfr. Mehl. Anschliessend Chilbibesuch Amtswoche : Pfr. Mehl, Maschwanden Mittwoch, 31. August 18.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Maschwanden Pfr. Mehl

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 26. August Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz Sonntag, 28. August 10.00 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli Orgel Marina Wehrli Donnerstag, 1. September 19.30 Neumondsingen www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 28. August 10.00 Gottesdienst in Maschwanden «Kofferpacken für meine «(Lebens)reise», (auch für jene, die im September nicht auf Reisen gehen) mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic 17.00 Juki Gottesdienst in Knonau zum Thema «Gospel» mit Pfrn. C. Mehl, anschliessend Chilbi Mittwoch, 31. August 14.00 Frauentreff im Pfarrhaus Maschwanden mit Birgit Heiligenthaler und Pfrn. C. Mehl Gegenseitiges Kennenlernen und Austauschen für Frauen aus Maschwanden und Umgebung 18.00 Erste Konfirmandenstunde mit dem «neuen» Kurs im Pfarrhaus Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Freitag, 2. September 7.00 Münchenreise für Frauen mit Pfrn. C. Mehl, Abfahrt in Maschwanden am Parkplatz gegenüber der Kirche Anschliessend nach Knonau (Stampfi), Rückfahrt 4. September

Samstag, 27. August 10.00 Kirche Wettswil: Fiire mit de Chliine Sonntag, 28. August 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Das Leben ist eine Baustelle– unsere Kirche ist eine Baustelle», Kinderhüte Anschliessend Apéro Fahrdienst, Anmeldung bis 27. August Telefon 044 700 45 45 Mittwoch, 31. August 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 26. August 19.00 Concerto piccolo mit Siddique Eggenberger (Tenor) und Angela Bozzola (Klavier) Reformierte Kirche Sonntag, 28. August 9.30 Gottesdienst mit Pfr. A. Boller Kornél Radics (Orgel) Reformierte Kirche 10.45 Jugendgottesdienst mit Pfr. A. Boller Reformierte Kirche Montag, 29. August 16.00 Kolibri Refomiertes Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 28. August 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung mit anschliessendem Umtrunk statt. Die Pfarrwahlkommission schlägt Pfarrerin Elisabeth Armingeon zu 60% und Pfarrerin Sonja Weisenhorn zu 40% als Gemeindepfarrerinnen für die Amtsperiode 2016/2020 vor Samstag, 3. September 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3–7 Jahren. «Jesus und der Sturm» erzählt von Lynn Berli, Robin Berli, Julie Vaucher und Mira Lutikhuis. Pfarrerin Inge Rother. Veronica Nulty, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 28. August 9:30 Gottesdienst mit der Taufe von Aurelio Weiss Psalm 145,18 «Gott hät es Ohr für dich» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi

Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 27. August 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 28. August 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 27. August 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 28. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 30. August 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 31. August 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 1. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 27. August 17.00 Wortgottesfeier mit Tanz, Gebärden, Gebet Interessierte sind gerne zu einer Vorprobe um 15.45 Uhr eingeladen Sonntag, 28. August 11.00 Schuleröffnungsgottesdienst mit Taufen Donnerstag, 1. September 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 28. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und I. Vasquez Mit Rückblick der Jugendlichen auf den Weltjugendtag in Krakau. Musik: Michèle Weiss (Akkordeon) und Angela Bozzola (Orgel) Anschliessend: Kaffee und Kuchen 11.00 Taufe von Ayumi Cataleya Gisler Freitag, 2. September 18.30 Schuleröffnungs-Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und dem Katechetinnenteam

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 28. August 10.30 Eucharistiefeier

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 28. August 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort Mehr unter:www. emk-affoltern.ch

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Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 26. August Ab 17.00 Uhr Café Chazon, Wiesenstrasse 10 Sonntag, 28. August 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 28. August 9.45 Taufgottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 28. August 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

www.ref-saeuliamt.ch

Einladung Prägen Sie die Zukunft der neu zu gestaltenden Kirche weiter mit! Sämtliche reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern haben sich auf den Weg gemacht, in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess die Frage zu beantworten, «welche Kirchgemeinden miteinander Gespräche über einen Zusammenschluss aufnehmen wollen». Wir laden Behördenmitglieder, Mitarbeitende, Freiwillige und interessierte Mitglieder zu einem nächsten Schritt ein: Ergebnis-Workshop «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern» Samstag, 10. September 9.00 bis ca. 14.00 Uhr Gemeindesaal Bonstetten Die detaillierte Einladung finden Sie im Schriftenstand und auf der Website Ihrer Kirchgemeinde. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme! Die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern


Vermischtes

Freitag, 26. August 2016

17

Auf dem Jakobsweg durch die Schweiz Vierte Etappe der EVP-Wanderung Am Sonntag, 11. September, lädt die EVP des Bezirks Affoltern zum vierten Mal zu einem besonderen Wandertag ein. Der Start wird in Rapperswil sein und mit dem diesjährigen Etappenziel Einsiedeln wird einer der Höhepunkte des Jakobsweges durch die Schweiz erreicht. Die Anfahrt zu dieser vierten Etappe ist kurz. Ein Grund mehr für Neueinsteiger, auf den fahrenden Pilgerzug aufzuspringen. Für einmal soll nicht die Politik im Mittelpunkt stehen, sondern die Freude am gemeinsamen Unterwegssein auf einer interessanten und bedeutungsvollen Wanderroute.

Sie ist für Jung und Alt geeignet und stellt keine speziellen Anforderungen an Trittsicherheit oder Kondition. Alle sind herzlich willkommen! Auf der Website der Ämtler EVP ist ein detailliertes Programm mit Angaben zur Anreise und der Wanderroute zu finden. Bei Aussicht auf schlechtes Wetter wird der Wandertag auf Samstag, 10. September, vorverschoben. Anmeldeschluss ist der 6. September. Achtung: die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sonnenschein und Zelten in der Natur: Sommerlager der Jungschar Mettmenstetten. (Bild zvg.)

EVP Bezirk Affoltern, Daniel Sommer

Gefangen im Palast des Kaisers Nero

Weitere Infos unter www.evp-affolternamalbis.ch

Die Jungschar Mettmenstetten im Sommerlager

oder direkt beim Wanderleiter Arno Rudolf, Telefon 044 761 85 06.

Ziel der 4. Jakobsweg-Etappe im Blick: Über den Etzel nach Einsiedeln. (Bild zvg.)

Das diesjährige Sommerlager verbrachte die Jungschar Mettmenstetten vom 16. bis 23. Juli in Hohenrain im Kanton Luzern. Das Lager stand ganz unter dem Thema «Streng Geheim». Myrto und Philippos, zwei griechische Christen, gelangen auf abenteuerliche Weise nach Rom, wo sie beim mächtigen Kaiser Nero in Gefangenschaft geraten. Die 23 Teilnehmer im Alter von 9 bis 16 Jahren konnten unter der Leitung des erfahrenen Leiterteams die Geschichte hautnah miterleben.

Die Woche war geprägt von viel Sonnenschein und den Dingen, die so ein Sommerlager unvergesslich machen: dem Schlafen im Zelt, dem Singen am Lagerfeuer, dem Kochen des eigenen Essens über dem Feuer und vielem mehr. Als besonderes Erlebnis dürfte der Dienstag in Erinnerung bleiben: In aller Frühe wurden die Kinder geweckt, um zusammen mit Myrto und Philippos die Flucht zu ergreifen. Nachdem die Kinder den ganzen Tag unterwegs waren, mussten sie das Abendessen selbst organisieren und durften die

anschliessende Nacht unter freiem Himmel verbringen. Neben der spannenden Geschichte wurde auch Wert darauf gelegt, dass die Kinder sich mit Themen rund um den christlichen Glauben befassen. Anhand von kurzen Bibeltexten, die zusammen gelesen wurden, konnten die Kinder mehr aus dem Leben von Jesus erfahren. Das Leiterteam darf dankbar auf die erlebte Woche zurückblicken und freut sich bereits aufs nächste Jahr. Für das Leiterteam, Michael Jost

Alphorn, Natur und ein Tatzelwurm Von zarter Hand geführt Seniorenturnerreise Oberamt in die Aareschlucht

Neue Chorleiterin für den Cäcilienverein Der Cäcilienverein Affoltern hat eine neue Chorleiterin gefunden. Maja Fluri leitete schon einige Chöre, amtete sogar oft als Gründerin von solchen in Berlin, Wien und auch in der Nähe von Zürich.

Die Seniorenturner aus dem Oberamt haben sich zum Gruppenfoto versammelt. (Bild zvg.) Nach einigen Alphornklängen ging es pünktlich los. Obwohl der Wetterbericht vielversprechend war, hingen die Wolken noch tief. Schon entlang der Axenstrasse zeigten sich erste blaue Stellen durch die unterbrochenen tiefen Wolkenbänke über dem Urnersee. Noch liegt Flüelen menschenleer in der Morgensonne. Bereits in Altdorf grüsst im Vorbeifahren der Wilhelm Tell vom Sockel. In Erstfeld verschwinden die Wolkenreste. Gurtnellen erreicht die Reisegruppe über viele Kurven im Schatten der Berge. In Wassen biegt man Richtung Susten ab, wo der Kaffeehalt geplant ist. Mit unbeschreiblicher Schönheit wirkt das hinter ihnen liegende Maiental auf die Oberämtler ein. Nach ein paar Alphornstücken in dieser von Murmeltierpfiffen unterbrochenen Stille heisst es einsteigen. Jetzt geht es kurvenreich hinab im Gadmertal. Es heisst, der Scheiteltunnel trennt die Kantone Uri und Bern. Der Pass bildet auch die Wasserscheide in beide Täler. Die Länge der Passstrasse

wird mit 45 km angegeben. An ihr wurde von 1938 bis 1945 gebaut, was für diese Zeit eine Meisterleistung war. Die Scheitelhöhe beträgt 2222 Meter über Meer. Das nächste Ziel war die Aareschlucht – ein Besuch, der sich immer lohnt. Besonders bei Sonnenschein, denn da tropft es weniger auf den Gehsteg. Man hat hier aus einem Naturdenkmal eine für den Tourismus lohnenswerte Überraschung bereitet. Den sagenumwobenen Tatzelwurm haben allerdings auch die Oberämtler nicht entdecken können.

Unterhaltung im «Kuhstall» Das Haslital ist eines der grossen Quertäler des Alpenmassivs. Der flache Talgrund des unteren Tales wird wegen des imposanten Felsriegels «Kirchet» genannt, vom oberen Tal getrennt. In vielen Jahren hat sich die Aare durch die Kalkfelsen erodiert und dabei eine 1,4 km lange und 200 Meter tiefe Schlucht geschaffen. Diese

ist stellenweise nur einen bis zwei Meter breit. Nachdem man talseitig dem Ausgang zustrebte, wurde es immer finsterer, da die Sonnenstrahlen die Tiefe nicht mehr erreichen konnten. Plötzlich stand man wieder in der Sonne mit strahlend blauem Himmel über den Bergen. Nach einem Gruppenfoto ging es mit dem Car ins Panorama-Hotel auf den Brünnig Kulm zum ersehnten Mittagessen. Von hier hatte man einen Blick aufs Aaretal, die Engelhörner und fünf Wasserfälle. Danach ging es dann direkt ins Säuliamt zum «Zabighalt» in die Besenbeiz Kuhstall in Hedingen. Hier wurden die Reiseteilnehmer noch musikalisch unterhalten durch Hans Schläpfer am Bass, Dölf Heimann auf der Handorgel und Siggi Merz auf dem Alphorn. Mit einer Stunde Verspätung erreichte man wohlbehalten Hausen, nicht ohne vorher Werner und Silvia Steinemann und dem Chauffeur herzlich gedankt zu haben für diese gut gelungene Reise. (Siggi)

Zuerst in Herrliberg, dann in Köln Die Stalliker Künstlerin Esti Frei stellt aus In der Vogtei in Herrliberg werden eine Grosszahl der neuesten Werke von Esti Frei zu sehen sein. Darunter hat es grossformatige Bilder von über zwei Metern Länge. Die Stalliker Künstlerin arbeitet ausschliesslich mit Öl, das sie in vielen Arbeitsgängen Schicht für Schicht auf den Holzgrund aufträgt. Viele zarte Linien, geritzt oder gemalt, überziehen ihre Bilder und bilden ein Netzwerk, das Symbol-

kraft hat für Schutz und Zusammenhalt bis hin zur eigentlichen Lebensschnur. Esti Frei widmet sich seit Jahren diesem Thema, wodurch ihre Bilder an Dichte und Aussagekraft stärker und stärker werden. Galerie Vogtei, Herrliberg, Vernissage, 4. September, 11.30-15.30 Uhr. Die Ausstellung dauert bis zum 2. Oktober. Art.Fair in Köln, vertreten durch die LDX Galerie, Berlin vom 27. bis 30. Oktober.

Esti Frei vor einem ihrer Bilder. (Bild zvg.)

................................................... von susanne crimi Unternehmungslustiges Glitzern in den Augen, dunkles volles langes Haar und sympathische Grübchen in den Wangen sind die ersten Merkmale, die ins Auge fallen, wenn Maja Fluri hereinkommt. Ein gewinnendes Lächeln und ein offener Blick verstärken den Gesamteindruck; eine attraktive Frau, ausgebildete Sopranistin und eine Person, für die Kunst und Musik zum Lebensinhalt gehört, tritt einem entgegen. Maja Fluri besitzt ein Diplom in Chorleitung der Musikhochschule Basel, studierte in den Niederlanden Gesang und Klavier und absolvierte weitere Studiengänge in Berlin und Wien. Als Sopranistin führten sie Engagements an renommierte Bühnen wie die Staatsoper Hamburg, Théâtre National de Luxembourg, Gewandhaus Leipzig, Gasteig München, Konzerthaus und Philharmonie Berlin. Auftritte in mehr als zehn verschiedenen Ländern folgten unter anderem mit den Berliner Symphonikern und dem Pariser Kammermusikorchester.

Podium für die Kunst selbst An Kunst sehr interessiert, gründete sie 2010 den kunstübergreifenden «Salon Maja & Friends» und verbindet dort Literatur, bildende Kunst und natürlich Musik miteinander. So bietet sich nicht nur Musikern eine Plattform, um ihr Schaffen zu zeigen, auch Schauspielerinnen, Autoren, Regisseure und bildende Künstlerinnen sind mit von der Partie. Dieser «Kultursalon» konnte bereits über 50 Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren. Eine Frau, die vor Unternehmungsgeist sprüht und nicht müde

Attraktive Frau am Dirigieren. Die neue Chorleiterin des Cäcilienvereins heisst Maja Fluri. (Bild zvg.) wird, von Erlebnissen und Gefühlen rund um die Musik zu erzählen, wird per 1. September musikalische Leiterin des Cäcilenvereins Affoltern am Albis. Sie freue sich sehr auf ihre zukünftige Aufgabe, betont sie. Sie spüre eine Offenheit und Begeisterung für die Musik in der Gemeinde wie auch bei den Mitgliedern des Chores, lässt sie wissen. Nebst der musikalischen Begleitung der Gottesdienste stellt sie sich auch gerne der Herausforderung von zukünftigen Chorkonzerten. Als Sängerin und Gesangspädagogin sei es ihr ein besonderes Anliegen, auch stimmlich weiterzuarbeiten und ihre diesbezügliche Erfahrung einzubringen. «Musik ist mein Leben, Musik in die Welt zu tragen eine der schönsten Aufgaben meines Berufes», so schliesst Maja Fluri ihre Vorstellung von sich selbst ab. Ihr Lächeln, die Lebensfreude, ein starker Wille, geprägt von viel Einfühlungsvermögen, vermittelt Lust, sich auf ein zukünftiges Chorgeschehen einzulassen, sei es als Mitglied, Zuhörerin im Gottesdienst oder auch an einem grösseren Chorkonzert. Weitere Infos unter www.majafluri.com.


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Veranstaltungen

Freitag, 26. August 2016

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«Kammermusikalischer Örgelen, löffelen und jutzen Jazz» in Hedingen auf dem Märtplatz Marco Santilli und Paolo Alderighi spielen auf Die «Örgeli-Chutze» spielen Schweizer Volksmusik in Affoltern Am Freitag, 2. September, sind in Hedingen die Musiker Marco Santilli (Klarinetten) und Paolo Alderighi (Piano) – beide bekannt von Auftritten im «LaMarotte», Affoltern – als Jazz-Duo zu hören. Die abwechslungsreichen Kompositionen des Tessiners Marco Santilli enthalten Anlehnungen an Klassik und Tessiner Volkslieder. Sie schaffen den Rahmen für das reiche Klangspektrum seiner Klarinetten und geben auch dem virtuosen Pianospiel des Italieners Paolo Alderighi viel Raum. Die beiden international bekannten Meister ihrer Instrumente garantieren ein eindrückliches und nachhaltiges Musikerlebnis für Freunde anspruchsvoller Jazzkompositionen. Beginn ist um 20.15 Uhr im Chilehuus; bitte Parkplätze am Kreisel Lindenplatz benützen, Eintritt frei, Kollekte am Schluss zur Deckung von Unkosten. Das Programm mit dem passenden Titel der gemeinsamen CD «Godiva soleva» lässt den beiden Musikern viel Freiraum. Gemäss der Legende hat Lady Godiva ein Ideal angestrebt, in dem sie sich buchstäblich von Überflüssigem entledigte und dann die weitere Entwicklung offen auf sich zukommen liess. Wenn zwei so begabte Jazzmusiker nach diesem Motto zu-

Marco Santilli (Klarinetten) und Paolo Alderighi (Piano). (Bild zvg.)

sammenspielen, so kann man sich auf interessante und überraschende Musik freuen. Am ehesten dürfte der Ausdruck «kammermusikalischer Jazz» für diese Art der Musik passen, doch kann auch dies die Fülle des musikalischen Spektrums nur teilweise widerspiegeln. Die Kompositionen von Marco Santilli bedienen sich selbstbewusst der Ausdrucksmittel der Klassik und des Jazz. Mit traumwandlerischer Sicherheit schafft er den Rahmen, der das farbenreiche Klangspektrum seiner Instrumente, Klarinette und Bassklarinette, zum Leuchten bringt und trotzdem auch Paolo Alderighi und seinem meisterlichen Pianospiel weiten Raum gibt. Die Klarinette erzählt zusammen mit dem Klavier ganz unterschiedliche Geschichten: von einem schmeichelnden Rüpel, über ein altes Sofa, zu Auswanderschicksalen, bis zu musikalischem Meinungsaustausch!

Ungewöhnliche Klangbilder zu erwarten Der Tessiner Marco Santilli erhielt sein Solisten-Diplom in Lausanne mit der Auszeichnung «Premier Prix de Virtuosité» und wurde Zuzüger im Orchester der Oper Zürich sowie anderen klassischen Orchestern. Heute komponiert und improvisiert er zwischen Jazz, Klassik und Worldmusic für eigene Projekte von Duo bis Nonett. Das Internationale Festival Alpentöne erteilte ihm einen Kompositionsauftrag für das Werk «La Stüa» mit Unterstützung von Pro Helvetia. Paolo Alderighi ist in Mailand geboren, wo er bereits mit 19 Jahren das Konservatorium «Giuseppe Verdi» und anschliessend in Kunst-, Kultur- und Kommunikationswirtschaft an der Universität «Bocconi» mit Auszeichnung abschloss. Seine Leidenschaft gilt seither aber voll und ganz dem Jazz. Er spielt weltweit an vielen JazzFestivals, mit allen Jazzgrössen und erhielt auch schon unzählige Auszeichnungen. Momentan lebt er in den USA und dank der Freundschaft mit Marco Santilli macht er auf seinen Welttourneen für den Gemeindeverein Hedingen einen Abstecher ins Säuliamt! Man darf von diesem Duo einen ausserordentlichen Musikabend mit ungewöhnlichen Klangbildern für Jazz-Liebhaber erwarten. (pd.) Freitag, 2. September, 20.15 Uhr, Chilehuus, Hedingen.

Am Sonntag, 28. August, um 17 Uhr findet unter dem Kasinovordach das nächste Konzert der beliebten Veranstaltungsreihe «Kultur am Platz – Musig us em Amt» statt. Die «Örgeli-Chutze» trifft man dort, wo es urchig und lustig zu und her geht. Bald auch in Affoltern, wo sie zum Sonntagsausklang mit ihrer Musik Leben auf den Märtplatz bringen werden. Mit ihren acht Schwyzerörgeli und einem Bassgeiger spielen sie dort während etwa einer Stunde traditionelle Volksmusik aus der ganzen Schweiz, begleitet von Löffele, Besele und Jutzen. Die Musiker stammen alle aus dem Säuliamt, sowie aus dem aargauischen Freiamt und spielen seit 2008 zusammen. Mit ihren Auftritten wollen die «Örgeli-Chutze» ihrem Publikum ein abwechslungsreiches Programm bieten und haben so auch schon erfolgreich an diversen Musikfesten teilgenommen. Vor oder nach der «Musig us em Amt» kann man sich bei einem erfrischenden oder wärmenden Getränk auf der Terrasse vom Märtkafi treffen

Acht Schwyzerörgeli und eine Bassgeige: die «Örgeli-Chutze». (Bild zvg.) und sich gegenseitig die Erlebnisse dieses Sommers berichten. Veranstaltet wird das Konzert von «Kultur Affoltern» und die Hutkollekte, die am Schluss gesammelt wird, kommt wie immer voll und ganz den Musikern zugute.

Örgeli-Chutze am Sonntag, 28. August, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern. Eintritt frei, Hutkollekte. Märtkafi offen ab 16.15 Uhr. Letztes ‹Kultur am Platz»-Konzert› in diesem Jahr: 11. September, Trio Pérez aus Hedingen. Weitere Infos unter www.kulturaffoltern.ch.

Aus verschiedenen Operetten Concerto piccolo mit Siddique Eggenberger und Angela Bozzola Heute Freitag singen und spielen Siddique Eggenberger (Tenor) und Angela Bozzola (Klavier) aus verschiedenen Operetten. Wie stets in der Concerto-piccoloReihe findet das Kurzkonzert um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Der Sänger wie die Pianistin sind in der Region für ihr Können bereits bestens bekannt. Immer wieder begeistert Siddique Eggenberger die Zuhörenden mit seiner wohlklingenden Tenorstimme. Für Angela Bozzola ist als erfahrene Organistin, Pianisten und Chorleiterin die Musik ohnehin Vitalessenz auf Lebenszeit. Heute Freitagabend präsentiert das Duo während einer halben Stunde Ausschnitte aus «Der Vogelhändler» von Carl Zeller, «Eine Nacht in Vene-

dig» von Johann Strauss sowie «Im weissen Rössl» von Ralph Benatzky. In den Szenen verwandelt sich Siddique Eggenberger in Windeseile entsprechend vom «Adam» in den «Carmello» oder zum Schluss in den «Sigismund». Die Konzertbesucher können sich also auf ein vergnüg- Siddique Eggenberger als Adam in «Der Vogelhändler». (Bild zvg.) lich leichtes Sommerprogramm freuen. Die Veranstal- angenehm erfrischende Abwechslung tung steht unter dem Patronat der re- sein. (pl) formierten Kirche Obfelden. Nach den anhaltenden Hitzetagen Concerto piccolo Nummer 8 am 16. August, werden die romantischen Klänge für 19 bis ca. 19.30 Uhr, reformierte Kirche, Operettenfreunde ohne Zweifel eine Obfelden. Eintritt frei, Kollekte.

48 Veranstaltungen vor der Haustüre

«Chilbi-Musig»

Das Kellertheater LaMarotte hat wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt

Drehorgel und Orgel spielen Melodien aus längst vergangenen Tagen. Heute Freitagabend in der reformierten Kirche Bonstetten.

Das «LaMarotte» in Affoltern lädt von Anfang September 2016 bis Ende Januar 2017 ein zu zahlreichen Anlässen aus den Sparten Theater, Jazz, Kabarett, Podium, Klassik, Literatur, Lied, Volksmusik, Film und Crossover.

tätig und die Treffen sind selten geworden. In der Schweiz kommt es nun zur Wiedervereinigung der drei Internationalen. Der etablierte Bassist Urs Wyrsch sowie der gefragte Drummer Dario D›Angelo vervollständigen die Band. Zu hören sind raffinierte Eigenkompositionen und Interpretationen von Standards.

Die Plakate sind ausgehängt, die Programmhefte verschickt, das ganze Angebot auf der Homepage aufgeschaltet. Und wieder wird «LaMarotte» jeden Freitag im «Anzeiger» auf die Veranstaltungen der Folgewoche aufmerksam machen.

Donnerstag, 1. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platzreservierung für diesen Anlass unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Heute Freitag, 26. August, 19 Uhr, reformierte Kirche

Kultur Affoltern präsentiert «Knickerbocker»

Jazz am Donnerstag: «Linus NYC Quartet Featuring Gizem Gokoglu» Der Schweizer Klarinettist Linus Wyrsch, die türkische Komponistin und Sängerin Gizem Gokoglu sowie der spanische Pianist Victor Gutierrez kennen sich aus ihrer Wahlheimat NYC. Mittlerweile ist Gutierrez an der Royal Academy of Music in London

Von «Heinzelmännchens Wachtparade» über den «Schneewalzer», die «Steiner Chilbi», «Wien bleibt Wien» oder «Feuert los!» reicht das Spektrum an Melodien aus längst vergangenen Tagen. Man darf sich überraschen lassen. Werner Utz an seiner Drehorgel und Ursula Hauser an der schönen Bonstetter Orgel werden mit heiteren Klängen auf die Bonstetter Chilbi einstimmen.

Das Singer-Songwriter-Trash-Orchestra Knickerbocker vermengt coolen Jazz, heissblütige Salsa und munteren Mariachi mit Elementen aus Afro, Blues, Polka und Ska. (pz.) Freitag, 2. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 30 / 15 Franken.

Der Schweizer Klarinettist/Saxofonist Linus Wyrsch und seine Band eröffnen die neue Saison im «LaMarotte». (Bild zvg.)

Vorverkauf für diesen Anlass nur über Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Bonstetten. Eintritt frei, Kollekte.

in kürze

Marktplatz, nicht Parkplatz In der Ankündigung der Bilderausstellung vom 27. und 28. August im Seleger Moor hat sich ein Fehler eingeschlichen: Ausstellungsort ist der Marktplatz im Park.


20

Veranstaltungen

Freitag, 26. August 2016

agenda

Freitag, 26. August Affoltern am Albis 20.00: Fledermausexkursion am Türlersee mit Fledermauskennern und Ultraschalldetektoren. Weitere Infos unter www.nvba.ch. Naturund Vogelschutzverein (Vereinslokal). Giessenstrasse 18.

Hausen am Albis 18.00: «Rampe Open Air» mit Liveacts, Bar & Grill, Zeltplatz, Shuttlebus. www.samjifactory.com. Bis 2 Uhr. Weisbrod Areal.

Knonau 18.30: Chilbi mit Luna-Park und Festwirtschaft und vielfältigen Attraktionen für Gross und Klein. Stampfiplatz.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. otto: Siddique Eggenberger, Tenor und Angela Bozzola, Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Ottenbach 21.00: Reggae-Night and more Sommerfeeling und Lebensfreude mit DJ Rosti. Bar ab 17 Uhr offen. Güggel Bar, Rickenbach 3.

Rifferswil 18.00-20.00: «Einer, der das Leben liebt und gwundrig ist». Rundgang durch den Park mit dem Künstler Urs Heinrich. Park Seleger Moor.

Samstag, 27. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Geschenke, Honig, Käse, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 11.00: Türlerseelauf im Rahmen des ZKB ZüriLaufCups 2016. Diverse Kategorien/Startzeiten. Mehr unter www.zkbzuerilaufcup.ch. Schulhaus Stigeli (Sporthalle). 11.00: Buchvernissage «Ergriffen sein von dem, was mich unbedingt angeht - Muttergöttin in Mesopotamien - Vatergott in Israel - Religion heute» von Ursula Bez Bühler. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 16.30: Bildervortrag von Margrit Schenkel über ihre Arbeit im Sudan. Im Namen Gottes setzt sie sich für sudanische Frauen und ihre Kinder in Not ein. Reformierte Kirche.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

Hausen am Albis 16.00: «Rampe Open Air» mit Liveacts, Bar & Grill, Zeltplatz, Shuttlebus. www.samjifactory.com. Bis 2 Uhr. Weisbrod Areal.

Knonau 16.00: Chilbi mit Luna-Park, Festwirtschaft und vielfältigen Attraktionen für Gross und Klein, Pony-

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«En fuule Zauber» Im Rahmen des 20-Jahre-Jubiläums lädt das Familienzentrum Bezirk Affoltern am Mittwoch, 10. September, um 15 Uhr zu einem zauberhaften Kindertheater über Freundschaft, Wunschträume, Enttäuschungen und Glück in den Kasinosaal Affoltern. Das Meisterstück über die Wanderschaft zweier Freunde nach einem besseren Leben wird von Theater Dampf gespielt und ist für Kinder ab Kindergartenalter empfohlen. Tickets für diese Abenteuer-Geschichte sind für 15 Franken im Büro des Familienzentrums oder an der Nachmittagskasse für 18 Franken erhältlich. Das Familienzentrum Bezirk Affoltern, «de Chümel» und «de Mäus» freuen sich, kleine und grosse Abenteuerlustige zu diesem spannenden und unvergesslichen Nachmittagserlebnis willkommen zu heissen! Weitere Infos unter www.theaterdampf.ch und www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Reiten und ab 20.30 Uhr Chilbi-Bar. Stampfiplatz.

Mettmenstetten 10.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Sporttag «Mättmi bewegt» Sportvereine zeigen acht verschiedene Disziplinen und fordern die Bevölkerung zum Wettkampf auf. Festwirtschaft und Barbetrieb im «Wygarte», Rangverkündigung 18 Uhr, Open End. Schulhaus Gramatt (Sportplatz). 20.00: 80er-Jahre-Treffen mit Sound von damals, Drinks und Grill. Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik. Rossauerstrasse 31.

«Frag mal ganz gross» Alphalive-Schnupperabend in Affoltern Unter dem Motto «Frag mal ganz gross» startet Alphalive am 2. September in der Chrischona Affoltern mit einem Schnupperabend. Alphalive ist eine Serie von zehn wöchentlichen Treffen mit gemeinsamem Essen, einem Input und kleinen Gesprächsrunden. Alphalive wird weltweit von Christen aus allen Kirchen angeboten, darunter evangelisch-reformierte, römisch-katholische, orthodoxe, Methodisten, Baptisten sowie Christen aus Pfingstkirchen und weiteren Freikirchen. Alphalive bietet eine zeitgemässe Möglichkeit, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen – für Menschen unserer Zeit, fundiert und gleichzeitig unkonventionell. Die Abende bieten Gelegenheit, unbeantwortete Fragen zu stellen und gemeinsam darüber zu diskutieren.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort: «Improvisationen über die Schöpfungsgeschichte» mit Elisabeth Berner, Orgel, und John Voirol, Saxofon. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau 10.30: Chilbi mit Gottesdienst, Konzert Musikverein Maschwanden, Luna-Park, Festwirtschaft und Ponyreiten, diverse Attraktionen für Gross und Klein, Risotto der Männerriege. Stampfiplatz.

Montag, 29. August

Ottenbach

Affoltern am Albis

21.00: CD-Taufe von «ClinTonics» (Open Air). Bar ab 20 Uhr, Abendkasse. Güggel Bar, Rickenbach 3.

19.30-21.00: «Erfolgreiche Intergration von Flüchtlingen» Podiumsgespräch mit Barbara Thalmann (Uster), Michelle Högger (Affoltern) und Hans Nef (Zürich), Leitung: Hans Wiesner (Kantonsrat glp). Anschliessend Apéro. Katholische Kirche (Saal). Seewadelstrasse 13.

Sonntag, 28. August Aeugst am Albis 12.40: Wanderung auf dem Ämtler Weg «Aeugst am Albis - Kappel» für jedermann. Einblicke in die Geschichte, Flora und Fauna, Landwirtschaft, Zeitzeugen und Kulturdenkmäler. Wanderzeit ca. 2½ Std. Info/ Anmeldung (erwünscht) Paul Leuthold, 044 767 05 50. Postautohaltestelle Dorf (Treffpunkt).

Affoltern am Albis 17.00: Kultur am Platz: «ÖrgeliChutze» 8 Schwyzerörgeli-SpielerInnen und ein Bassgeiger spielen traditionelle Volksmusik, löffelen, beselen und jutzen. Hutkollekte, Märtkafi ab 16.15 Uhr. Marktplatz.

Bonstetten 11.15: Bildervortrag von Margrit Schenkel über ihre Arbeit im Sudan. Im Namen Gottes setzt sie sich für sudanische Frauen und ihre Kinder in Not ein. Reformierte Kirche.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

Hausen am Albis 07.00: Seniorenwanderung, anspruchsvolle Bergwanderung. Mit PW nach Hirsegg. BodenhütteHeftibode-Hängst-Alp SchlundStächelegg-Hirsegg. Wanderzeit: ca. 5½ Std. Auf- und Abstieg je 1069 m. Distanz 12.8 km. Auskunft/Anmeldung bis Freitagabend: Vreni Zürcher 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Regina Meier-Gilgen (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36

anzeige

Rifferswil 18.00-20.00: «Einer, der das Leben liebt und gwundrig ist». Rundgang durch den Park mit dem Künstler Urs Heinrich. Park Seleger Moor.

Donnerstag, 1. September Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Linus NYC Quartett» faeturing Gizem Gokoglu. Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis Unter dem Motto «Frag mal ganz gross» war Alphalive am Strassenfest vom 20. August in Affoltern. (Symbolbild)

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Alphalive-Schnupperabend unter dem Motto: «Hat das Leben mehr zu bieten» am 2. September

Ottenbach

in der Chrischona Affoltern. Spaghettiplausch

09.30: OTTENBACH60plus: Fahrt mit öV auf den Zugerberg. Wanderung zum Restaurant Hintergeissboden zum Mittagessen. Anschliessend über Ewegstafel zur Station Zugerberg. Wanderzeit: 1 -1½ Std. gesamt. Billette Zonen 155, 156 retour plus Tageskarte Tarifverbund Zug alle Zonen. Infos und anmelden: Trudi Streule, 044 761 26 50 bis Montag, 8. August, 15 Uhr. Postautohaltestelle (Engelwiese).

mit Infos und Erlebnisberichten. Ab 16. September, freitagabends, 19 bis 21.30 Uhr. Kontakt: alphalive@gmx.ch, Tel. 044 761 61 25.

Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 30. August Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 05.50: Anspruchsvolle Zweitageswanderung: S-charl-Pass da Costinas-Fuldera sowie Müstair-TerzaValchava. Wanderzeit total 9½ Std. Anmelden und Auskunft: Ernst Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Stallikon 19.30: Kunstforum Stallikon - Vernissage: «Wesen» von Katharina Forster, Mettmenstetten. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

Ausstellungen Affoltern am Albis

Mittwoch, 31. August Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Galerie 100, Zürichstrasse 100: Heidi Eugster-Rubin, Hausen am Albis, «Bildhafter Zeitgeist» und Annette Grunert, Frasnacht, Plastik-Collagen in Bild und Kugel. Do und Fr, 14-18 Uhr, Sa, 11-15 Uhr. Bis 3. September.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Marlies Mertl. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Dauer ca. 40 Minuten. Bibliothek.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster, Kappelerhof 5.

Rifferswil Park Seleger Moor: Bilderausstellung im Park. Drei Malerinnen zeigen ihre Bilder und Arbeitsweisen. Die Ausstellung findet auf dem Marktplatz des Parks Seleger Moor statt. Sa, 27. August, bis So, 28. August; 9-17 Uhr.


Veranstaltungen

Freitag, 26. August 2016

Asylwesen aus Sicht der Tiere Bewegungstheater und Kabarett in Ebertswil «Der Bauernhof» von und mit Samuel Mosima macht den Saisonauftakt von Kultur im Dorf – sinnigerweise gespielt in der Scheune der Familie Holliger. «Der Bauernhof» ist Bewegungstheater/Kabarett – blitzschnell und ohne Requisiten. Freitag, 2. September. Ein Bauernhaus, daneben der Stall. Über den Gartenzaun fällt der Blick hinunter in den nebligen Thurgau. Weit in der Ferne der Bodensee. Hier oben sinniert Sämi über ein mögliches Leben als Bauer und fragt sich, wie seine Tiere wohl wären. Sein Hahn Johann, was denkt der wohl den ganzen Tag, so zwischen seinen Hühnern? Stören sich die Hühner, wenn der Hengst sein Häufchen vor ihre Hütte setzt? Könnte sein Stier Streit schlichten und was würden seine weissen Schafe über die schwarzen denken? Auch Obergeissbock Zottel scheint auf Sämis Hof zu wohnen. Als plötzlich gestrandete Zirkustiere an seine Tür klopfen und um vorübergehende Aufnahme bitten, muss er handeln und bespricht sich mit den Tieren. Die Meinungen gehen weit auseinander. Das Huhn erinnert daran, dass es junge Küken erziehen muss und die Nahrungsmittel nicht teilen will. Die Maus appelliert daran,

Wer klopft denn da? Familientag mit vielen spannenden Informationen zum Specht, am 4. September im Park Seleger Moor. «Specht mein Name» – am Familientag mit Toni Masafred erfährt man spielerisch alles Wissenswerte über den klopfenden Vogel. Toni Masafred bietet Einzigartiges. Fachwissen ohne Ende, Anekdoten aus der Welt des Spechts und viel Gespür für das Wohl der interessanten Vögel. Der Park Seleger Moor bietet mit seiner Vielfalt an Pflanzen, Tieren, Bächen und Teichen viel Spannendes zu sehen. Viele kleinere und grössere Lebewesen suchen Schutz, Unterschlupf und Nahrung im Park. Ornithologen des Verbandes Schweizerischer Vogelschutzvereine haben bei Rundgängen im Moor zudem eine Vielzahl von unterschiedlichen Vogelarten beobachten können. Familientag am 4. September, 10 bis 16 Uhr im Park Seleger Moor. Anmelden ist nicht erforderlich. Treffpunkt beim Parkeingang. www.selegermoor.ch.

dass sie als gutsituierte Bauernhoftiere geradezu verpflichtet seien, ärmeren Zirkustieren zu helfen. Die Ziege will keine Masseneinwanderung krimineller Zirkusclowns und das Schwein möchte erwähnen, dass nicht alles Fremde per se schlecht sein müsse und dass es gewisse Essensgewohnheiten gäbe, die ihm persönlich sehr entgegen kämen. Auch der Truthahn, die mürrische Kuh, der Angsthase oder die Stubenkatze kommen zu Wort.

Ein stimmungsvoller Theaterabend Theater des Kantons Zürich gastiert in Knonau

Ironisch überzeichnet aber arttypisch Samuel Mosima zeigt in seinem Stück, wie unterschiedlich man Fremdem begegnen und dementsprechend auch Meinungen sein können. Mosima mimt dabei nicht nur den sinnierenden Bauern Sämi, sondern spielt auch die Tiere gleich selber. Ohne Requisiten wechselt er blitzschnell zwischen den Tierpersonnagen, arttypisch und zugleich ironisch überzeichnet. Der gefährliche Tiger nuschelt tamilisch, das Lama spricht – auf den Boden spuckend – mit schleppendem Balkanakzent, Problembär und Hengst sind allem Anschein nach Bündner, der Muni bernert, der bekiffte Esel baslert. Das ist Bewegungstheater und Kabarett der Extraklasse. (san)

Samuel Mosima. (Bild zvg.)

Freitag 2. September, 20.15 (Kulturbar ab 19.30) Uhr

Achtung: Der Witterung entsprechende Kleidung

in der Scheune der Familie Holliger, Ebertswil.

tragen. Infos: www.samosima.ch.

Pünktlich nach der Sommerpause am 2. September steht ein spezielles Theatererlebnis auf dem Kulturprogramm. Aufgeführt wird ein Freilichttheater beim Schützenhaus, bei Regen in der Halle des nahe gelegenen Hofes der Familie Röthlisberger.

dann auch noch die Hochzeit seiner Tochter unterbindet, um diese stattdessen mit dem verehrten Tartuffe zu vermählen, formiert sich Widerstand. Denn ausser Orgon ist allen klar: Hinter Tartuffes Spiritualität verbergen sich ziemlich weltliche Interessen.

Es ist der Kulturkommission Knonau gelungen, das Theater des Kantons Zürich zu engagieren. In der Komödie «Tartuffe» von Molière wird der skrupellose Heuchler zur Tat schreiten. Bei aufziehendem Sternenhimmel verfolgt das Publikum die humorvolle und auf die heutige Zeit zugeschnittene Inszenierung. Tartuffe, fromm und skrupellos, hat sich unter dem Dach seines Gönners Orgon eingenistet und schleichend das Regime im Hause übernommen. Orgon, der Hausherr, hat sich ganz in die Hand des Mannes mit der Heiligen-Attitüde begeben und seiner Familie ein Leben im Geiste von Anstand und Moral verordnet. Ausser seiner Mutter, die schon die alten, besseren Zeiten zurückkommen sieht, bringt allerdings niemand im Haushalt wirkliche Begeisterung für das neue, sittsame Leben auf. Als Orgon

Mit den Mitteln der Komödie entlarvt Molière in seinem wohl berühmtesten Stück nicht nur verlogene Frömmigkeit, mindestens ebenso sehr gilt sein Spott demjenigen, der sich unter Umgehung des gesunden Menschenverstandes als Opfer anbietet. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Zur Einstimmung gibt es ab 18 Uhr Köstlichkeiten vom Grill und verschiedene Getränke. Von 18.30 bis 19.30 Uhr begleitet der Musikverein Mettmenstetten mit Apéromusik. Tickets sind auf der Gemeindeverwaltung und in der Bibliothek Knonau und auch an der Abendkasse erhältlich. Parkplätze stehen in beschränkter Anzahl beim Schützenhaus oder dann auf dem Stampfiplatz zur Verfügung. (pd.)

Apéro mit dem MV Mettmenstetten

«Tartuffe» am 2. September, ab 18 Uhr, beim Schützenhaus (oder Hof Röthlisberger), Knonau.

Über die Zukunft des Klosters Kappel Pro Amt lädt zur Diskussionsveranstaltung in den Zwinglisaal Das Kloster Kappel, historisches Baudenkmal von nationaler Bedeutung soll revitalisiert werden. Dazu wurde vor drei Jahren von einer Jury ein ihm Rahmen eines Wettbewerbes eingereichtes Projekt der niederländischen Architekten Kempe und Thill und den Landschaftsarchitekten bbz Bern ausgewählt, welches nun der Realisierung harrt. Das Projekt ist nicht unumstritten. Ein Streitpunkt ist der geplante Wiederaufbau der im 19. Jahrhundert teilweise abgetragenen Klostermauer. Es hat noch zahlreiche Hürden zu nehmen. Eine davon ist der Zürcher Kantonsrat, der über einen Beitrag von mehreren Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zu entscheiden hat. Pro Amt lädt am 6. September alle Interessierten zu einer Orientierung und Diskussion zur geplanten Revitalisierung und Entwicklung des Klosters Kappel ein. Der Hauptteil der Diskussion soll der Meinungs- und Gedankenaustausch unter den Anwesenden bilden. Der Anlass startet um 19 Uhr mit einer Führung durch die Klosteranlage

Die Klosteranlage Kappel aus der Vogelperspektive. (Bild zvg.) und Umgebung. Dazu geben Andreas Müller, Präsident des Vereins Kloster Kappel, und weitere Vorstandsmitglie-

der Erläuterungen zur geplanten Revitalisierung. Um 20 Uhr wird im Zwinglisaal die geplanten Revitalisierung

Eine andere Zukunft ist möglich Kino Mansarde Muri zeigt «Tomorrow»

In «Tomorrow» werden Leute besucht, die reale Alternativen leben. (Bild zvg.)

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Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die französische Schauspielerin Mélanie Laurent («Inglourious Basterds») und der Aktivist Cyril Dion in der Wissenschafts-Zeitschrift «Nature» eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosyste-

me innerhalb der nächsten 80 Jahre voraussagt, wollen sie sich nicht mit diesem Horror-Szenario abfinden. So machen sich die beiden auf den Weg: Sie sprechen mit Experten, besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. «Tomorrow» zeigt: Sobald Menschen aktiv werden, kann aus einem Traum Realität werden.

Ein charmanter und kritischer Film Das Filmteam begibt sich also auf eine Weltreise zu den Menschen, die auf diesem Globus Gutes tun wollen. Lösungen präsentieren, statt Probleme

wälzen, ist die Devise. Denn von Indien über Dänemark bis zur französischen Insel La Réunion gibt es Bauern, Städteplaner, Lehrer oder Menschen, die lokal handeln und global denken. «Tomorrow» ist sicher nicht der erste Film zur unbequemen Wahrheit über die Zukunft des Planeten – aber sicher der charmanteste. Ein schlauer Bilderreigen im hippen Travel-BlogStyle, der weit mehr Themen anschneidet als Altbekanntes. Kino Mansarde präsentiert den Film ausserhalb des regulären Programms, in Zusammenarbeit mit dem Energie Forum Muri. (pd.)

des Klosters diskutiert, anschliessend ist um 20.45 Uhr ein Apéro in der Riegelhalle eingeplant. (pd.)

Fünf Jahre Kinderzentrum Das Kinderzentrum Bonstetten feiert am 27. August sein fünfjähriges Bestehen, während das Kinderzentrum in Wettswil ein Jahr alt wird. Die Eltern tauschen sich aus, die Kinder spielen zusammen und die Kinderzentren geben neue Informationen weiter. Gleichzeitig wird den Eltern das Personal beider Kinderzentren vorgestellt. In der Halle werden die Kinder eine Überraschung für die Eltern zeigen. Es gibt verschiedene Angebote, wie Kinderschminken und Kinderspiele (Bobbycar-Rennen, Büchsenschiessen, Sackhüpfen …). Zudem werden eine Kleider- sowie Bücher- und Spielbörse organisiert. (pd.)

«Tomorrow» am 31. August, 18 und 20.30 Uhr (F/d, 118 Min., ab 14 J). Reservieren unter

Fest am 27. August, 14 bis 20 Uhr, Halle der Sekun-

www.kinomansarde.ch oder Tel. 056 664 2121.

darschule in Bonstetten. www.kinderzentrum.net.


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Sport

Freitag, 26. August 2016

Diverse Kranzauszeichnungen Würdige Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere in Bern

Von links: Werni Binggeli, René Küng, Walti Müller und Peter Frick. (Bild zvg.)

Ausgezeichnete Dritte Obfelder Hornusser im Solothurnischen Am vergangenen Sonntag fuhren die Hornusser von Obfelden nach Aeschi ans Nohv-Verbandsfest. Obfelden musste auf Ries 1 in der 3. Stärkeklasse gegen Dotzigen anhornussen (2 Ries). Die Wetterverhältnisse waren gut, der Himmel leicht bewölkt, einzig der gegen Mittag immer stärker werdende Westwind machte das Abtun im Ries nicht leichter. Die HG Obfelden begann das Spiel mit Schlagen. Die Leistung der Ämtler war eher mässig, will man vorne mitmischen, müssen sich alle Spieler beim Ausstich merklich steigern. Dotzigen kassierte im Ries schon bald eine Nummer. Nach dem Wechsel zeigte Obfelden eine gute Leistung im Ries und kassierte keine Nummer, Dotzigen zeigte aber eine wesentlich bessere Schlagleistung. Obfelden belegte nach dem Anhornussen den guten 3. Zwischenrang und war damit voll auf Kurs. Im Ausstich (vier Ries) musste Obfelden gegen Kappelen spielen. Wie schon beim Anhornussen musste Ob-

felden das Spiel mit Schlagen beginnen, es lief den Ämtlern wesentlich besser als am Morgen. Kappelen konnte nach dem ersten Durchgang sein Ries sauber halten, auch die Obfelder hielten ihr Ries nach dem Wechsel sauber, beim Schlagen lagen beide Mannschaften in etwa gleich auf. Im 2. Durchgang blieben beide Mannschaften bis am Schluss im Ries sauber, beim Schlagen lag Kappelen am Schluss mit 25 Punkten vor Obfelden. Diessbach b. Büren gewann das Nohv-Verbandsfest in der 3. Stärkeklasse mit 0 Nummern und 1236 Punkten, gefolgt von Kappelen mit 0 Nummern und 1235 Punkten. Obfelden belegte den ausgezeichneten 3. Rang mit 0 Nummern und 1210 Punkten. Alle drei Mannschaften nahmen ein Trinkhorn mit nach Hause. Für den begehrten Kopfkranz brauchte es 93 Punkte für die zweite Auszeichnung 83 Punkte. Kopfkränze gewannen René Küng (100 Punkte), Walter Müller (99), Werni Binggeli (94), Geri Wisler (93), eine zweite Auszeichnung Peter Frick (86 Punkte). (PF)

Der Schweizer Meistertitel für die Jungpontoniere wurde am Fusse des Bundeshauses auf der Aare verliehen – also direkt unter den Augen der Parlamentarier. Die Ottenbacher Bilanz war sehr erfreulich. Von den 17 gestarteten Jungfahrerinnen und Jungfahrern durften elf mit einer Kranzauszeichnung nach Ottenbach zurückkehren. Nur für sechs Jungfahrer reichte es nicht. Diese reihten sich unmittelbar hinter den Kranzrängen ein. Die Freude war für Thomas Leutert und Dennis Berli riesig. Sie erreichten den 3. Platz in der Kategorie 3. Leutert besuchte bis anhin die Rekrutenschule und musste daher auf zahlreiche Trainings verzichten. Sie nutzten ihre letzte Chance als Jungfahrer voll aus. In der kommenden Saison werden sie zur Kategorie C ins Boot übertreten. In der Kategorie 1 wurden dieses Jahr schon sehr schöne Resultate erzielt. Leider scheiterten alle an derselben Schlüsselstelle, der Abfahrtslatte. Diese wurde mit zu wenig Tempo angefahren. So vermochten sie den 400 kg schweren Weidling nicht an die äusserste Stelle, den Lappen zu bringen. Die Strömung war für sie dort zu stark. Daher musste man Verlustpunkte einstecken. Die anderen Passagen wurden von den «Kleinen» erwartungsgemäss gut gemeistert. Entsprechend stolz waren die Jungfahrleiter auf ihre

Vor dem Bundeshaus: Die Ottenbacher Jungpontoniere. (Bild zvg.) Schützlinge: «Sie haben das Gelernte gut umgesetzt», meinte Jungfahrleiter Sandro Lehmann.

Einzelwettfahren Kategorien F / C / D Bereits einen Tag zuvor hatten sich die «Alten» gemessen. 24 Ottenbacher bestiegen die Boote, wovon 14 eine Kranzauszeichnung erkämpften. Das Wettkampfgelände war dasselbe wie das der Kategorien 2 und 3. Erfreulich in der Kategorie F waren Raphaela Humbel mit Jasmin Räber: Sie belegten mit einer guten Runde den 2. Platz. Humbel stellt sich auch stets in den Trainings der Jungfahrer zur Verfügung. Diesen Job verrichtet sie ebenfalls hervorragend. Nach einer längeren Verletzungspause konnte auch Markus Bättig endlich wieder seinen ersten Wettkampf bestreiten. Der Trainingsrückstand

konnte nicht wettgemacht werden. Trotzdem war es toll, ihm wieder auf dem Wettkampf-Parcours zuzuschauen. Am 10. September 2016 findet der letzte Wettkampf statt, das Endfahren in Aarburg. (pd.)

Rangliste JP-Schweizer-Meisterschaft: Kategorie 1: 4. Michèle/Irene Leutert 87.1. 5. Gian Vögele/Simon Flori 85.9. DS Xenia Wittenwiller/ Simon Flori 84.5. DS Gian Vögele/Mario Brem 82.3. Kategorie 2: DS Cedric Berli/Cornel Humbel 164.4. Kategorie 3: 3. Thomas Leutert/Dennis Berli 169.0. 10. Cedric Berli/Andri Vögele 165.6.

Rangliste F / C / D: Kategorie F: 2. Raphaela Humbel/Jasmin Räber 165.0. 7. Anita Leutert/Nicole Betschart 162.5. 9. Anita Stanger /Corinne Leutert 162.0. Kategorie C: 4. Martin Guthauser/Christian Schnopp 169.2. 5. Michael Guthauser/Christian Grütter 169.2. Kategorie D: 8. Urs Berli/Adrian Schumacher 167.2. 11. Peter Berli/Ueli Wittenwiller 166.8.

Sportliches Wochenende in Obfelden

Mitmachen kommt vor dem Rang

Die besten Fussball-Teams und die schnellsten Sprinter gekürt

31. «OMO-Cup» in Mettmenstetten

Am vergangenen Wochenende wurden in Obfelden die besten Fussball-Teams und die schnellsten Obfelderinnen und Obfelder erkoren. Bei mehrheitlich trockenen, aber nicht ganz sommerlichen Bedingungen kämpften am Grümpi mehr als 30 Mannschaften um den Sieg.

Ein Plauschwettkampf mit olympischem Geist – nach diesem Motto trafen sich am Freitag, 19. August, die älteren Herren der Männerturnvereine Obfelden, Mettmenstetten und Ottenbach wieder zu einem kameradschaftlichen Kräftemessen, diesmal in Mettmenstetten.

Zum dritten Mal suchte der Turnverein Obfelden am Fussball-Grümpi den besten Dorf-Weiler. Nachdem Toussen im letzten Jahr Bickwil den Sieg entreissen konnte, konnte sich Bickwil dieses Jahr bereits zum zweiten Mal durchsetzen. In einem spannenden Spiel wurde Unterlunnern gebodigt, welches dem Sieg ebenfalls nahe stand. Mindestens ein Jahr lang wird somit im Dorfteil Bickwil das Plakat «Wiler-Meister 2016» zu sehen sein. Bei den Herren setzten sich die Männer von Sbatimentos gegen die Jungs von Real Madrid in einer intensiven aber fairen Partie durch und konnten am Schluss den Pokal zusam-

Teamgeist, Geschicklichkeit und Geselligkeit prägten diesen Anlass unter den drei Dorfvereinen. Über 50 Turner stellten sich auf dem Werkhofareal der Gemeinde Mettmenstetten zum friedlichen Wettstreit untereinander. Im Vordergrund standen Mittmachen und Geselligkeit. Zehn ausgeloste Gruppen, gemischt aus den 3 Vereinen, mussten 10 verschiedene Geschicklichkeitsspiele bestreiten. Von Fahrradfahren im Wasser, Holzrugel auf Mass schneiden, Kanute ziehen, mit Palettrolli einen Parcours fahren bis zum Erraten von Kantonen und vieles mehr, war viel Teamgeist und Raffinesse gefragt. Im Anschluss an die Spiele fanden die Wettkämpfer und die zahlreichen

Auch in der Kategorie Mixed gab es spannende Spiele zu sehen.

Der Dorfteil Bickwil darf sich für ein Jahr Weiler-Meister nennen. (Bilder zvg.) men mit einem grossen Geschenkekorb und zwei Flaschen Wein in die Höhe stemmen. Auch in den weiteren Kategorien wie Mixed oder Schüler waren tolle Spiele zu sehen. Das OK aus dem Turnverein Obfelden zeigte sich erfreut, dass es dieses Jahr wieder gelungen ist, deutlich mehr Mannschaften als in den vergangenen Jahren nach Obfelden zu lotsen. Die Stimmung war trotz eines Regengusses um Mittag herum den ganzen Tag über sehr gut und friedlich. Das sportliche Wochenende fand am Sonntagmorgen mit dem Erküren der schnellsten Läuferinnen und Läufer aus dem Dorf seine Fortsetzung. Schon kurz nach 9 Uhr strömten die ersten Familien zum Sportplatz Zendenfrei. Die schnellste Obfelderin

2016 über 80 Meter heissen Mira Jeyakumar (Damen) und Andi Wolf (Herren). Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr Medaillen zu gewinnen. So wurden im Zendenfrei kurz vor Mittag in mehreren Zeremonien die jeweils drei schnellsten aller Kategorien gekürt. Besonders bei den Kleinsten zauberten die bronzenen, silbernen und goldenen Medaillen ein strahlendes Lächeln aufs Gesicht. Total 106 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte der TVO begrüssen. Viele davon liessen sich nach den Wettkämpfen eine herzhafte Bratwurst schmecken und nutzten die Gelegenheit für einen kurzen Schwatz mit Bekannten (dan)

Die späteren Sieger beim Turm bauen. Besucher in der Festwirtschaft gute Stärkungen mit Raclette, Bratwürsten vom Grill und erfrischenden Getränken. Die anschliessende Rangverkündigung würdigte alle Wettkämpfer und prämierte die besten drei Gruppen. Bei guter Laune wurden die Kameradschaft und Geselligkeit noch bis in die Morgenstunden gepflegt. Paul Freiman, MR Mettmenstetten

Ranglisten und Fotos sowie Trainingszeiten aller Turnverein-Sektionen unter www.tvobfelden.ch.

Viel Konzentration brauchte es auf der Wippe. (Bilder zvg.)


Sport

Freitag, 26. August 2016

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Affoltermer Faustballer auf dem dritten Platz Schlussrunde der Erstliga-Meisterschaft Die zweite Mannschaft von Affoltern spielte am vergangenen Samstag in Rüti mit sämtlichen Mannschaften die Schlussrunde. In der Schlussrunde traf Affoltern II zuerst auf die Achtplatzierten aus Mönchaltorf, gegen welche man in der Vorrunde noch verloren hatte. Am Samstag gingen die Ämtler von Anfang an sehr konzentriert ans Werk und gewannen die Partie souverän 3:0. Im zweiten Spiel traf man auf Satus Schaffhausen, die vor dieser Abschlussrunde noch zwei Punkte Vorsprung auf Affoltern II vorweisen konnten. Auch in diesem Spiel liessen die routinierten Spieler aus dem Amt nichts anbrennen und gewannen 3:0. Beringen verlor beide Partien mit 0:3 und obwohl Schaffhausen gegen Mönchaltorf mit 3:1 gewann, kämpfte sich Affoltern zurück auf den dritten Rang und konnte so eine Medaille in

Empfang nehmen. Auf den ersten beiden Plätzen veränderte sich nichts mehr: 1. STV Schlieren II 2. Jona III 3. Affoltern II 4. Schaffhausen 5. Beringen 6. Rüti 7. Embrach 8. Mönchaltorf 9. Ohringen. Wer für die Aufstiegsspiele berechtigt ist und wie viele Mannschaften absteigen werden, hängt vom Verlauf in den oberen Ligen ab.

Affoltern I: unnötige Niederlage gegen Winterthur Die erste Mannschaft genoss am Wochenende Heimrecht im Moos und spielte in der ersten Partie gegen Oberwinterthur. Affoltern verlor die beiden ersten Sätze knapp, erkämpfte sich aber die beiden nächsten und es kam zum entscheidenden 5. Satz, den die Winterthurer für sich entscheiden konnten. Eine unnötige Niederlage. Im zweiten Spiel traf man auf das Ostschweizer Team aus Rebstein, das

Die Faustballer von Affoltern II freuen sich über die Bronzemedaille. (Bild zvg.) momentan auf dem achten und somit auf dem Relegations-Platz rangiert ist. Affoltern begann gut und gewann den ersten Satz 11:8. Den zweiten konnte Rebstein mit 11:6 für sich entscheiden. Affoltern legte nach und gewann die beiden folgenden Sätze knapp

Bereit für den Saisonstart Trainingslager der C- und D-Junioren des FC Affoltern in Davos Traditionsgemäss bereiteten sich die C- und D-Junioren des FC Affoltern in der letzten Sommerferienwoche in den Bündner Bergen auf die neue Saison vor. Ein idyllischer, bestens präparierter Naturrasenplatz und angenehme Temperaturen auf 1400 m.ü.M. boten den gewünschten Rahmen und motivierten die 36 mitgereisten Jungs zu vollem Einsatz. Die Trainingseinheiten, je zwei Stunden am Morgen und am Nachmittag, beinhalteten technische, taktische und konditionelle Einheiten und verlangten höchste Konzentration. Spielformen und Wettbewerbsaufgaben wie Lattentreffen oder Penaltykönig lockerten das Training auf und vor dem Nachtessen konnten die Spieler jeweils im warmen Hallenbad entspannen. Im Lagerhaus in Klosters sorgten Antonia Piliero und Ruth Aegerter mit ausgewogenen und köstlichen Mahlzeiten dafür, dass die Energiespeicher zur richtigen Zeit wieder aufgefüllt wurden. Am Dienstag- und Mittwochabend standen zwei Testspiele auf dem Programm und der Eindruck aus den Trainings täuschte nicht. Die D-Junioren der beiden Trainer Mauro Angelillo und Markus Freund gewannen dank schnellerem Passspiel und besserer Ausdauer mit 9:3 gegen die ein bis zwei Jahre älteren C-Junioren des FC anzeige

aber verdient mit 13:11 und 12:10. Entgegen dem Bericht vom Freitag findet die Doppelrunde wegen den Verschiebungen erst am 4. September statt. Die offizielle Schlussrunde wird am 3. September ab 13 Uhr auf dem Sportplatz Unterrohr in Schlieren aus-

getragen. Affoltern trifft dann auf Diepoldsau und Jona 2. Affoltern ist nach diesem Spieltag auf den dritten Zwischenrang zurückgefallen, aber abgerechnet wird am 4. September. (js) Tabelle und Spielpläne unter www.swissfaustball.ch.

Die Leistungssprünge der Bike-Kids 23. Albishorn Bike-Rennen des SC Hausen Das alljährliche Bike-Rennen aufs Albishorn ist eine brutale Sache. Weil es am Mittwochabend schon das 23. Mal ausgetragen wurde, lassen sich die Zeiten der regelmässigen Teilnehmer bis in die Anfangszeit vergleichen.

Die Delegation des FC Affoltern am Trainingslager in Davos. (Bild zvg.) Davos. Am darauffolgenden Tag doppelten die C-Junioren des FCA nach und schlugen die stämmige B-Jugend des FC Davos dank einer taktisch und kämpferisch grossartigen Leistung mit 4:2. Die Trainer Manfred Hauptmann, Dennis Lüdin und Nicola Vanetta waren zu Recht stolz auf ihre Jungs, die Stimmung unter denselben erreichte ihren Höhepunkt und an Schlaf war bis deutlich nach Mitternacht nicht zu denken. Als Schiedsrichter hat beide Spiele Werner Infanger geleitet. Am Freitagnachmittag wurden die Sieger der diversen, internen Wettbewerbe ausgezeichnet. Bei der Wochenwertung der C-Junioren schwang Sven Freund vor Felix Asam und Tim Haldimann obenaus, bei den D-Junioren

lautete die Reihenfolge Joshua Bitzer vor Dwayne Bolliger und Julian Maier. Beim Gruppenwettkampf gewann das Team Barcelona vor Bayern München und Liverpool, das Tischtennisturnier entschieden Mario Busin (D-Junioren) und Sven Freund (C-Junioren) für sich. Als krönenden Abschluss der Woche konnten die FCA Junioren und ihre Trainer in Davos das EishockeyChampions-League-Spiel HC Davos gegen Rouen Dragons (F) live im Stadion erleben. Der 4:1-Sieg des HCD sorgte für einen weiteren, tollen Abend. Alles in allem war das Camp ein voller Erfolg und eine grossartige Vorbereitung für die kommende Saison. Felix Asam und Markus Freund

Während die Jugend – heuer die Jahrgänge 2000 und jünger – und Bike-Profi Urs Huber in der Regel mit jedem Jahr schneller werden, bauen die übrigen Teilnehmer je nach Alter und Formstand tendenziell eher ab. Die Absenz von Urs Huber machte den Weg frei für einen neuen Sieger. Es gewann René Hürlimann aus Unterägeri. Seine Zeit von 27:27 Minuten blieb aber deutlich über Hubers letztjährigem Streckerekord von 23:06. Zweiter wurde Benno Siedler aus Baar (27:46) vor dem früheren Sieger Michel Bravin aus Ottenbach (28:00). Reto Wolf, ebenfalls ein ehemaliger Gewinner, schrammte als Vierter knapp am Podest vorbei – was ihn ärgerte. Der erneute Jugend-Sieger Timo Müller (Jg. 2002) wäre mit seiner Zeit von 28:51 bei den Erwachsenen bereits Sechster geworden (Vorjahr 11. mit 32 Min). Und auch Jan Tillmann (Jg. 2004), der Jugend-Sieger von 2014,

Der 14-jährige Timo Müller fährt an der Spitze der Erwachsenen. (Bild map.) fährt jedes Jahr rund 90 Sekunden schneller. Sein Vater Roger stellt sich moralisch bereits darauf ein, nächstes Jahr gegen seinen Sohn zu unterliegen. (map.) Resultate und Fotos: skiclub-hausen.ch, rrc-amt.ch.


FCWB morgen Samstag gegen Seuzach re vor der Pause fielen und das Team um Trainer Wanner eine schwache Leistung zeigte. Dank dem klaren CupSieg gegen 3.-Ligist Rümlang ist Seuzach in der 2. Hauptrunde und hat mit den Grasshoppers ein Traumlos gezogen. Dennoch blieben die Winterthurer in der Meisterschaft konzentriert und vermochten das zweite Spiel gegen Balzers auswärts knapp mit 1:0 für sich zu entscheiden. Anpfiff auf dem Moos ist am Samstag um 16.00 Uhr. Mit der grossen Unterstützung des Heimpublikums will der FCWB die ersten Punkte aufs Konto bringen. Oliver Hedinger

FC WB 1 – FC Seuzach Samstag, 27. August 2016 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

WBs Gabriel Machado scheiterte in Eschen vom Penaltypunkt aus.

Nach dem enttäuschenden Ausflug ins Ländle und der dritten Niederlage in Folge, will WB nun endlich zum Siegen zurückkehren. Beweist das Team die von Trainer Dosch geforderte Charakterstärke, ist ein «Dreier» absolut möglich. Dazu müssen zwingend Tore her. In den bisherigen Partien erspielte sich WB viele sehr gute Chancen, aus denen nur ein Treffer resultierte. Einsatz gefordert In Eschen hat Dosch noch auf dem Platz klar gemacht, dass man nur mit hohem Einsatz und gutem Kollektiv wieder

(Bild Kaspar Köchli)

zum Erfolg kommen kann. Kein einfacher Moment, nach einer 0:4-Klatsche die richtigen Worte zu finden – natürlich stellten sich alle den Saisonstart anders vor. Aber Trainer, Team und Betreuerstab unternahmen unter der Woche alles, um topmotiviert in diese Partie zu steigen. Seuzach im Kopf schon bei GC? Nachdem das Kader bei WB-Gegner Seuzach weitgehend gleich blieb, glich sein Saisonstart einer Achterbahnfahrt. Gegen Aufsteiger Red Star ging es gleich 2:5 unter, wobei vier Gegento-

FCWB 2 – Start geglückt Gleich mit einem 7:1-Auswärtssieg gegen Thalwil 2 ist die zweite Mannschaft des FCWB in die neue Saison gestartet. Der Gegner hatte die letzte Saison immerhin auch in den vorderen Rängen abgeschlossen und lange an der Spitze mitgespielt. Die Ämtler spielten souverän und die sieben Treffer wurden durch sechs verschiedene Spieler erzielt. Trainer Krasniqi kann zufrieden sein und mit viel Zuversicht in die zweite Partie steigen, welche

am Sonntag um 10.15 Uhr angepfiffen wird. Gegner auf dem heimischen Moos wird die erste Mannschaft des FC Wiedikon sein. Dieses Wochenende starten nun auch viele Juniorenteams in die neue Saison. Hochbetrieb gibt es somit auch auf dem Moos, am Samstag werden fünf und am Sonntag zwei Heimspiele ausgetragen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. (OHe)

FCWB 150er-Game am 25. September Nach der Terminkollision am WBWeekend ist ein passendes Datum für das beliebte FCWB Game gefunden. Die Verlosung wird anlässlich des Heimspiels gegen GC II, am Sonntag, 25. September, um 14.00 Uhr stattfinden. Wie üblich werden die Einsätze den Teilnehmern zugelost, ob man also nur einen Franken oder sogar bis zu 150 Franken Einsatz leistet, weiss man erst nach der ersten Auslosungs-

runde. In der zweiten Runde werden unter allen Teilnehmern 30 tolle Preise verlost. Hauptpreise sind ein Gutschein im Wert von 1000 Franken von Voit-Sport, ein LCD Flat Screen TV im Wert von 950 Franken und ein Mountain Bike im Wert von 700 Franken, offeriert von Ochsner Sport. Mitmachen kann man ab sofort unter www.fcwb.ch/fcwb-game. (OHe)

Matchball-Spender ALAG Personalberatung AG, Zürich www.alag.ch

Landgasthof Leuen Uitikon-Waldegg Tel. 044 406 15 00 www.leuen.ch

Die WB-Spiele vom Wochenende: Samstag, 27. August Horgen – Jun. Ea 10.00 Jun. Eb – Industrie Turicum 10.00 Jun. Ec – Thalwil 10.00 Adliswil – Jun. Cb 10.15 Horgen – Jun. Da 11.30 Jun. Dd – Lachen/Altendorf 11.30 Adliswil – Jun. Ed 12.15 Urdorf – Jun. Dc 13.00 Jun. Db – Wollishofen 13.30 Wollishofen – FCWB 3 (Testspiel) 16.00 FCWB 1 – Seuzach 16.00 Sonntag, 28. August FCZ Frauen – Jun. Ca (CCJL) FCWB 2 – Wiedikon Jun. B1 – Regensdorf Engstringen – Jun. B2 Dübendorf – Jun. A (CCJL)

10.00 10.15 12.30 13.30 14.00

FC WB 2 – FC Wiedikon 1 Sonntag, 28. August 2016 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Alles über den FCWB auf:

www.fcwb.ch


Sport

Freitag, 26. August 2016

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Bronze an Schweizer Meisterschaften Ultra Cycling: Erfolg für Daniel Hassler

Die Läuferschlange auf der Aeugsterstrasse. (Bild Photopress, Moritz Hager)

600 Läuferinnen und Läufer am Start 9. Türlerseelauf: Spannende Ausgangslage in den Hauptrennen Von den Dominatoren der Frühlingsläufe des ZKB ZüriLaufCups ist Christian Mathys aus Bülach bereits angemeldet. Es ist zu erwarten, dass weitere Spitzenläufer wie Vorjahressieger Mohammednur Hamd oder Estefanus Hailemichael kurzfristig dazukommen. Bei den Frauen sind ebenfalls Favoritinnen auf den Gesamtsieg gemeldet. ................................................... von hanspeter feller Bei sieben der bisherigen neun Wertungsläufe findet man Christian Mathys in den Top Drei des MännerKlassements. Geschlagen geben musste er sich von den beiden Afrikanern Hamd und Hailemichael. Wird es am anspruchsvollen Lauf von Affoltern am Albis um den Türlersee ebenfalls zu einem Dreikampf dieser begabten Läufer kommen? Oder wird noch ein anderer Topathlet vorne mitmischen? Bei den Frauen sind mit Alexandra Schaller, Seraina Glaus und Anja Koller ebenfalls Läuferinnen gemeldet, welche an den bisherigen Wertungsläufen des ZKB ZüriLaufCups auf

dem Podest standen. Somit kann auch ein spannendes Frauen-Rennen erwartet werden. Ob die einheimischen Laufcracks am Start sein werden, ist noch nicht bekannt. Adrian Brennwald, der kürzlich den Schweizer Meistertitel der Kategorie M40 im Berglauf gewonnen hatte, wäre sicher auch ein Kandidat für den Kategoriensieg. Emma Pooley, die Olympiateilnehmerin vor Rio de Janeiro im Radfahren, wird kaum anwesend sein. Die Nachwuchsläuferinnen und -läufer der organisierenden LV Albis gehören zu den Favoriten in den Nachwuchsrennen. Das grosse Thema der letztjährigen Austragung war die grosse Hitze. Aufgrund der Wettervorhersagen ist davon auszugehen, dass es auch dieses Jahr heiss sein wird. Für neue Streckenrekorde wird es wahrscheinlich zu heiss sein. Die routinierten Läuferinnen und Läufer können sich aber auf hohe Temperaturen einstellen.

Neue Startzeiten Dieses Jahr werden die Läufe bereits ab 11 Uhr gestartet. Als Erste werden die Piccolos/Piccolas auf die Strecke geschickt. Sie absolvieren eine kleine Runde von rund 800 m im Butzen-

/Pfruendhofquartier. Anschliessend werden die Jugendlichen ihre Läufe in Angriff nehmen. Für sie erfolgt der Start auf der Aeugsterstrasse in Richtung Obere Allmend und zurück ins Ziel auf der Butzenstrasse. Nach den Junioren und den Walkerinnen und Walkern erfolgt um 12.15 Uhr der Startschuss für das Hauptfeld. Dieser Lauf über 14.1 km führt hinauf nach Wängi, dann Richtung Parkplatz Hexengraben und von dort durch das Naturschutzgebiet um den Türlersee. Bei Kilometer 8 verlassen die Läuferinnen und Läufer den Türlersee und absolvieren die restliche Distanz auf den Feldwegen unterhalb von Aeugst am Albis, bevor es über Wängi zurück ins Ziel nach Affoltern am Albis geht.

Nachmeldungen noch möglich Kurzentschlossene können sich bis eine Stunde vor dem Start bei der Stigelihalle nachmelden. Dort befindet sich auch die Startnummernausgabe und eine Festwirtschaft. Die Siegerehrungen werden in zwei Blöcken durchgeführt, für den Nachwuchs ab 12.15 und für die Hauptläufe ab 14 Uhr. Türlerseelauf am Samstag, 27. August, ab 11 Uhr, Start und Ziel an der Butzenstrasse, Affoltern.

Die Schweizer Meisterschaften im Ultra Cycling wurden dieses Jahr im Rahmen der Tortour durchgeführt. Daniel Hassler aus Hedingen gewann Bronze in der Kategorie Solo Men, Hausemer Herbert Bussmann errang mit dem Kpmg-Team Silber. Die Tortour macht ihrem Namen alle Ehre, führt das mehrtägige Non-StopRadrennen doch über 1003 km und 13 500 Höhenmeter rund um die gesamte Schweiz. Start und Ziel ist in Schaffhausen. Auf der Rundstrecke werden unter anderem die Pässe Oberalp, Susten, Beatenberg, Jaun und Col des Mosses bezwungen. Die 18 verschiedenen Etappen der Tortour können in den Kategorien 6er-Teams, 4erTeams, 2er-Teams oder eben Solo absolviert werdet. Die diesjährige Austragung fand vergangene Woche statt. Daniel Hassler startete dabei erstmals als Solo-Athlet. Daniel Hassler, unterstützt vom Gesundheitszentrum Gut in Mettmenstetten, startete am Donnerstagnachmittag in das Abenteuer Tortour. Beim Prolog entlang des Rheins erreichte er den guten sechsten Rang. Damit konnte der Hedinger in der Nacht auf Freitag als Sechster in das Hauptrennen starten. Der Start glückte dann auch im Hauptrennen. Daniel Hassler konnte schnell eine Position im Zwischenklassement gutmachen und sich stets gegenüber der Konkurrenz behaupten. So absolvierte er den ersten Teil der Tortour bis in die Westschweiz – abgesehen von einem kleinen Sturz auf der nassen Strasse in Chur – sehr gut. Erst in der zweiten Nacht nach Passieren des Genfersees machte sich die erste Müdigkeit bemerkbar. Die Krise war aber schnell überwunden und im flotten Tempo ging es in Begleitung seiner fünf Supporter weiter Richtung Jura.

Erschöpfung und unermüdlicher Wille

Robin Bösch und Nils Graf auf dem Podest.

Das Fahrerfeld der Kategorie Cross. (Bilder zvg.)

An Bike- und Strassenrennen erfolgreich RRC-Amt Fahrer im EKZ-Cup und in Gippingen im Einsatz Beim dritten Lauf der EKZ-Cup Serie am letzten Sonntag konnte von einer Schlammschlacht gesprochen werden. Die Strecke wurde aus verschiedenen Gründen an die Verhältnisse angepasst. Die Abfahrt schräg über die Wiese wurde so geändert, dass die Fahrer jetzt gerade zur Falllinie zu fahren war. Dies bedeutete, dass es ein wenig schneller wurde, dafür für die Meisten fahrbar. Eine Steigung wurde auf die Strasse verlegt, da der Boden dermassen tief war, diese Passage nicht zu fahren gewesen wäre. Der Spannung in den Rennen taten diese Änderungen aber keinen Abstrich, es war immer noch sehr anspruchsvoll und zehrte an den Kräften. Die Fahrer waren so dreckig, dass sie, nach dem Motto «Vorwäsche» vor der Dusche mit dem Schlauch abgespritzt wurden. Die RRC-Amt Fahrer kamen recht gut mit den Verhältnissen zurecht. So

konnten die 16 RRC-Amt Fahrer zwei Podestplätze und zehn Top-Ten-Plätze herausfahren. Cedric Graf konnte mit seinem dritten Rang die Gesamtführung der EKZ-Cup Serie weiter verteidigen.

tagabendrennen, die jeweils am Donnerstag ab 18.30 Uhr starten. Diese Rennen sind dieses Jahr sehr gut besucht und die Fahrer können diese Trainings in die Rennen optimal umsetzten.

Rang drei für Elia Felsberger In Gippingen starteten Elia und Jana Felsberger im Strassenrennen bei der Kategorie U11 und U15. Bei strömendem Regen kam Elia gut zurecht und konnte sich mit dem dritten Platz einen weiteren Podestplatz in dieser Saison sichern. Jana konnte sich über zwei von drei Runden im Feld behaupten, dies ist ihr hoch anzurechnen, da diese U15-Fahrer Durchschnittsgeschwindigkeiten von 35 km/h abspulen. Einige der RRC-Amt-Nachwuchsfahrer holen ihre Form am Donners-

Nahe von Le Locle konnte der Hedinger erfreulicherweise gar nochmals einen Platz gutmachen und war von dort an auf dem Zwischenrang 4 klassiert. Kurz vor dem Etappenort in Laufenburg nach 900 Kilometern auf dem Rennrad zeigte sich dann bei Daniel Hassler aber plötzlich eine starke Erschöpfung. Mit letzten Kräften kämpfte er sich bis nach Laufenburg und dachte dort eigentlich ans Aufgeben. Nach einer guten Stunde siegte sein

starker Wille und er entschied sich fürs Weiterfahren. Die letzten 100 Kilometer brachte Daniel Hassler dann relativ gut hinter sich. Seine Verfolger konnte er bis ins Ziel knapp hinter sich lassen. So kam Daniel Hassler am Samstagabend nach 44 Stunden und 58 Minuten glücklich und stolz im Ziel in Schaffhausen an. Er erreichte damit den hervorragenden 4. Schlussrang der Tortour. Bei den Ultra Cycling Schweizermeisterschaften schaffte er es als Dritter aufs Podest und gewann die Bronze-Medaille. Eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, dass bei der Tortour mehr als die Hälfte der Solo-Teilnehmenden das Rennen unterwegs aufgeben mussten. Daniel Hassler hat dieses Jahr neben der Tortour einen weiteren UltraWettkampf absolviert. Beim Gigathlon im Juni 2016 in den Kantonen Tessin und Uri startete er ebenfalls als Single-Athlet. In zwei Tagen absolvierte er in der Gotthard-Region eine Strecke von 396 Kilometern und 8840 Höhenmetern in den fünf Disziplinen Schwimmen, Radfahren, Biken, Laufen und Inline-Skaten. In einer Gesamtzeit von 24 Stunden und 23 Minuten erreichte er unter 93 Teilnehmenden den guten 11. Rang bei den Single-Männern.

Bronze in der Teamwertung Der Hausemer Herbert Bussmann hat die Herausforderung der über 1000 km mit seinem Kpmg-Team in Angriff genommen. Gerade mal gut 31 Stunden dauerte es, bis die vier Männer die Schweiz umrundet hatten. Das brachte dem Team die Silbermedaille sowohl der Tortour als auch der Schweizer Meisterschaft ein.

Auf der Zielgeraden? Der Schachclub Wettswil hat das Aufstiegsspiel im Visier. Die Sommerpause ist vorüber, die Schweizer 1.-Liga-Schachmeisterschaft geht in die Schlussphase. Leader Wettswil empfängt morgen Samstag um 14 Uhr im heimischen Türmlihaus das zweitplatzierte Pfäffikon ZH. Und könnte die Weichen bereits vorentscheidend stellen, bevor er in der Schlussrunde gegen St. Gallen anzutreten hat. Bei den Ämtlern sind alle topmotiviert an Bord. Sie freuen sich auf den Spitzenkampf und werden alles daransetzen, um mit einem Vollerfolg auf die Zielgerade Richtung Aufstiegsspiel zur Nationalliga B einzubiegen. (kakö) 1.-Liga-Meisterschaft, Ranglistenspitze nach 5 von 7 Runden: 1. Wettswil, 8 Punkte (28 Brettpunkte); 2. Pfäffikon ZH, 7 (24); 3. St. Gallen, 7 (23),

Timo Müller vor dem späteren Dritten.

Bronzemedaille für Daniel Hassler aus Hedingen. (Bild zvg.)

4. Sprengschach Wil, 6 (16).

Tom Cecchetto. (Bild zvg.)

Rang zwei in Portugal Internationaler Tennis-Erfolg für Tom Cecchetto aus Stallikon. Die Stalliker Tennis-Nachwuchshoffnung Tom Cecchetto hat am vergangenen Sonntag am ITF (International Tennis Federation) Junioren-TennisTurnier in Portugal den zweiten Platz erzielt. Der ITF Circuit wird gerade bei Nachwuchstalenten sehr geschätzt, da er die Möglichkeit bieten, sich für ATP (Association of Tennis Professionals) Turniere zu qualifizieren. (pd.)


Extra

Freitag, 26. August 2016

menschen im säuliamt

«Auch Heinrich Gretler habe ich mal sein Zweierli serviert» Roland Weidmann ist Schulhausabwart in Maschwanden. Obwohl er selber nie gerne zur Schule ging, ist das Schulhaus jetzt für ihn ein Stück Heimat. Sein wichtigstes Hobby ist die Bar in der Gerbi, die er mit viel Liebe umgebaut und eingerichtet hat.

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Im Spital Affoltern geboren

Matteo Lukas, 6. August.

................................................... mit roland weidmann sprach marianne voss Aufgewachsen sei er in Zürich, berichtet Roland Weidmann am runden Tisch im Maschwander Lehrerzimmer. Wenn er sich an seine Kindheit erinnere, komme ihm zum Beispiel die Anschaffung des ersten Fernsehers in den Sinn: «Den kauften meine Eltern 1969, als die Mondlandung stattfand.» Und er weiss noch allzu gut, dass er nie wirklich gerne zur Schule ging. «Eigentlich wollte ich immer Schreiner werden, doch da ich Asthma hatte, kam das nicht infrage.» Er begann also eine «Stifti» als Autoservicemann. «Diese Berufsbezeichnung gibt es heute nicht mehr – und mich gab es dort auch nicht lange.» Er wünschte sich mehr Bewegung und er war extrem neugierig auf Neues. So brach er die Lehre ab und begann eine berufliche Laufbahn, wie sie heute wohl kaum mehr möglich wäre. «Damals konnte man sich in einer Firma melden, und wenn man zwei Hände und einen Kopf hatte, erhielt man einen Job, auch ohne Ausbildung.» Roland Weidmann könnte viele Seiten füllen mit Berichten über die Tätigkeiten, die er während rund 20 Jahren ausübte, und die Erlebnisse, die er dabei machte. Ein paar Müsterchen erzählt er: Er habe als Dekorateur im K3000 gearbeitet, an Gross-

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Irina, 7. August.

Roland Weidmann in der Gerbi-Bar, die er mit viel Engagement ausgebaut hat. (Bild Marianne Voss) veranstaltungen als Messebauer, als Hilfskraft in einer Gärtnerei oder als Kellner in einem Restaurant beim Schauspielhaus. «Dort hatte ich den berühmten Schauspieler Heinrich Gretler als Gast und habe ihm sein Zweierli Roten serviert.» Am längsten dauerte seine Tätigkeit als Sockelmonteur. «Das habe ich für verschiedenste Firmen im Akkord gemacht.» Und während dieser Zeit lernte er auch seine Frau kennen.

Ein richtiger Schulhausabwart Die Diagnose Krebs änderte schlagartig alles. Jetzt ging es um Chemotherapien, Bestrahlungen und Operationen. «Und als das durch war, hatte ich genug. Wir verkauften alles, bauten uns ein Wohnmobil aus und zogen los.» Etwa ein Jahr war das Paar in ganz Europa unterwegs. Und als das Geld ausging, kamen Roland Weidmann und seine Frau Lini nach Maschwanden. «Wir hatten hier unsere Postadresse und kannten einen Bauern, auf dessen Land wir unser Wohnmobil stellen durften. Etwas später fanden wir dann eine kleine Wohnung, inzwischen ist es eine schöne, grosse.» Natürlich blieb er nicht untätig. Er machte sich selbstständig und bot Servicearbeiten mit dem Hochdruckreiniger an.

Zu dieser Zeit musste der Schulhausabwart in Maschwanden aus gesundheitlichen Gründen mit der Arbeit aufhören. Roland Weidmann sprang ein, und aus einem Temporärjob wurde für ihn seine Lebensstelle. «Ich liebe meinen extrem abwechslungsreichen Beruf», betont er. Putzen sei nur ein Teil der Arbeit. «Schauen Sie da draussen von jenem Haus dem Bach entlang bis zu den Obstbäumen, das gehört alles auch dazu.» Er sei aber noch ein richtiger Schulhausabwart, kein Facilitymanager. In dieser kleinen persönlichen Tagesschule kenne er alle, die Lehrerinnen und die Kinder. Und er habe es mit allen extrem gut. «Auch mit den Lehrerinnen, obwohl ich doch als Kind eine Antipathie gegen Lehrpersonen hatte.» Er lacht. In der grossen Pause sei er immer auf dem Platz präsent. Die Kinder seien ihm sehr ans Herz gewachsen, er fiebere jeweils auch mit, was nach der Schulzeit aus ihnen werde. «Wir haben selber keine Kinder, doch das Schicksal hat mich jetzt beschenkt.» Schmunzelnd ergänzt er: «Und abends habe ich aber meine Ruhe.»

Sorgen um die Gerbi-Bar Neben seinem vielseitigen Beruf übt Roland Weidmann noch verschiedene

Hobbys aus. Er engagiert sich in der Gewerbegruppe, im Veloklub und im Fasnachts-OK. «Ich bastle auch Modellbau-Flieger. Das sind diese Spielsachen, die mit dem Alter des Mannes teurer werden.» Auch das Wohnmobil «Strieli» gibt es immer noch und kommt in den Ferien nach wie vor zum Einsatz. Das Hobby, das ihn aber zurzeit am meisten beschäftigt, ist die GerbiBar. Als schliesslich alle Beizen im Ort die Türen schlossen, fand er, man müsse etwas unternehmen. «Ich bewege gerne etwas, wenn ich kann.» Er stiess auf den Keller in der Gerbi. Zusammen mit Freunden baute er den Raum aus, zog Strom und Wasser ein und rief einen Dorftreffpunkt ins Leben. «Immer am Freitag haben wir offen, für Vereine auch mal an einem anderen Tag.» Zu verdienen gebe es nicht viel, denn seine Preise seien sehr moderat. Und was übrig bleibe, investiere er wieder in die Einrichtung. Im Moment macht er sich aber Sorgen um die Gerbi-Bar. Die Gemeinde verlange von ihm eine Miete, die er unmöglich bezahlen könne. Der grossen Mehrheit im Dorf sei das Weiterbestehen des Treffpunktes ein Anliegen. «Ich hoffe fest, dass wir eine einvernehmliche Lösung finden, und ich die Bar weiter betreiben kann.»

Layana, 15. August.

Elias Liam, 16. August.

Rian, 16. August.

wetter

Das Hinterdorf-Monster in Ottenbach

bauernregel «Ein trockner August ist des Bauern Lust.»

Es lag eines Morgens vor der Garage unserer Nachbarn. Unheimlich gruselig und gespenstisch, abscheulich und beängstigend. Das Untier mit den fürchterlichen Zähnen lag zwar unbeweglich auf dem Rücken, so ganz sicher, dass es denn wirklich tot war, waren sich die anwesenden Personen aber nicht. Erst als dann zweifellos feststand, dass das grässliche Vieh steif und leblos auf dem Boden lag, konnte der Tatort aus nächster Nähe besichtigt werden. Die Ermittlungen zur Täterschaft zeigten sich nicht allzu schwierig, immerhin schlich der Mörder geduckt und vorsichtig rund um den Fundort des Kadavers. Nicht aus Gründen des Datenschutzes, vielmehr infolge der Einhaltung einer gewissen Sittlichkeit, wird der Name des Katers hier nicht genannt. Hingegen darf ohne weiteres behauptet werden, dass der Rufname

des räuberischen Haustieres seinen nächtlichen Beutezügen durchaus gerecht wird. Bei etwas nüchterner Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich beim toten Monster um eine ganz gewöhnliche Wühlmaus (lat. Arvicolinae) handelte. Die furchterregende Fratze war lediglich das Ergebnis des etwas ungewöhnlich geöffneten Mauls. (mm)

gedankensprünge Zwecklos Zum Spaten spricht der Presslufthammer Hör endlich auf mit dem Gejammer Auf dem harten Felsen gegen mich Hast du als Spaten keinen Stich Martin Gut

Jano Tim, 18. August. (Bilder Irene Magnin)

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