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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 68 I 166. Jahrgang I Freitag, 30. August 2013

Polizei provoziert

Volksfest

Zürcher Bezirksgericht verurteilte kaufmännischen Angestellten aus Affoltern. > Seite 3

Neues Leben auf dem Weisbrod-Areal in Hausen: 2000 am Tag der offenen Tür. > Seite 7

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«Liebe Liese» Verena Berger, Wettswil: Literarischer Streifzug durch die Natur vor der Haustüre. > Seite 11

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Schmiede

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Serie: Kurt Graf über die Familie Wegmann in Rifferswil. > Seite 12

kommentar

An den eigenen Ansprüchen aufgerieben? von werner schneiter

A

lle, die ihn mit juristischen Mitteln bodigen wollten, werden nach Robert Martys bekannt gegebenem Rückzug aus dem Gemeinderat per Ende Amtsdauer 2014 wohl in Jubel ausbrechen. Andere vielleicht auch. Wer im Bezirkshauptort auf dem Gemeindepräsidiums-Stuhl Platz genommen hat, sitzt natürlich auch im Glashaus und hat nicht nur Freunde. Aber eine grosse Mehrheit wird seinen Entscheid bedauern. Mit Robert Marty hat der Souverän im Jahr 2010 weder einen grauen Funktionär, Verwalter oder notorischen Verhinderer an die Spitze der Gemeinde-Exekutive gewählt, sondern einen ausgesprochenen Macher mit Vorwärtsdrang – einen FDP-Politiker, der sich Fragen zur Entwicklung des Bezirkshauptortes auf die Fahne geschrieben hat, auch solche mit visionären Ansätzen. Dass sich in der Privatwirtschaft, in der er tätig ist, Pläne leichter umsetzen lassen als in einem Gemeinwesen mit demokratischen Hürden, hat der rastlose Schnelldenker Robert Marty vielleicht zu wenig beachtet. Dass einige auch juristische Mittel bis zum schieren Exzess gegen ihn eingesetzt und andere pure Obstruktion betrieben haben, hat ihn wohl mehr als nur genervt. Und das Fass zum Überlaufen gebracht. Aus dem Satz «Offenbar bin ich die falsche Person für das Präsidium und bringe die falschen Lösungen», klingt nicht nur Selbstkritik. Auch Resignation und Frust lassen sich da herauslesen. Offenkundig hat sich Robert Marty auch an den eigenen Ansprüchen aufgerieben und befürchtet, dass er mit gewissen Vorstellungen und Zielen gegen Betonköpfe prallen wird. Schade, dass er die Herausforderungen, die sich im Bezirkshauptort in den kommenden Jahren gerade in der baulichen Entwicklung weiter stellen, nicht mehr annimmt und nach nur vier Jahren das Handtuch wirft. Affoltern braucht nämlich nicht nur Rekurrenten, sondern auch Macher.

Robert Marty tritt 2014 nicht mehr an Affoltern auf der Suche nach einem neuen Gemeindepräsidenten Der Gemeindepräsident von Affoltern, Robert Marty, tritt bei den Erneuerungswahlen im März 2014 nicht mehr an. Vor allem die sehr hohe Doppelbelastung von Beruf und Politik hat ihn zu diesem Schritt veranlasst. «Meine berufliche Tätigkeit ist zeitlich mit dem Gemeinderatspräsidium des Bezirkshauptortes nicht länger zu vereinbaren», erklärt Robert Marty. Zudem machen ihm die verschiedenen Widerstände zu schaffen, die eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Gemeinde bremsen oder verunmöglichen. «Offenbar bin ich die falsche Person für das Präsidium und bringe die falschen Lösungen», gibt sich Marty selbstkritisch. Das Fass zum Überlaufen brachte letztlich der Weiterzug einer Strafanzeige gegen ihn, welche gemäss Bundesgerichtsentscheid jedoch völlig haltlos war. Robert Marty wurde 2010

Rücktritt 2014: Robert Marty. (Archiv)

mit dem besten Resultat aller Kandidaten neu in den Gemeinderat und auf Anhieb als Gemeindepräsident gewählt. Ebenfalls nicht mehr antreten wird die Vize-Präsidentin Elsbeth Knabenhans. Sie gehörte während 12 Jahren der Affoltemer Exekutive an und will sich nun wieder mehr Zeit für andere Herausforderungen nehmen. Als Sicherheitsvorstand fielen beispielsweise der Aufbau der Gemeindepolizei und die Schaffung des Sicherheitszweckverbands Albis in ihre Amtszeit. Sie war auch langjähriges Mitglied der Vormundschaftsbehörde Affoltern am Albis. Die übrigen Ratsmitglieder – Clemens Grötsch, Martin Gallusser, Hans Finsler, Hermann Brütsch und Susanne Leuenberger – kandidieren für eine weitere Amtsperiode. Die Erneuerungswahlen aller kommunalen Behörden finden am 30. März 2014 statt. ................................................... > Kommentar in der 1. Spalte

Humanitäre Hilfe Silvia Käppeli aus Wettswil arbeitete sechs Monate in Afghanistan. > Seite 14

«Spass unterstützt die Therapie» Die Medizinische Beratungs- und Therapiestelle (MBT) des Rehabilitationszentrums für Kinder und Jugendliche in Affoltern betreut junge Menschen, die in ihrer Bewegungs- und Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind, wenn der Bewegungs- und Explorationsdrang am grössten ist. Darum hat die MBT am Mittwochnachmittag ein lustvolles Erzähltheater mit der «Putzfrau Luise» organisiert. Am Mittwochnachmittag war das Erzähltheater «Putzfrau Luise» zu Gast im Kispi. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

Fehlendes und falsches Management führte zum Konkurs Hintergründe und Folgen der Pleite des Hotel Oktogon, Bonstetten Nach vier Jahren musste die Oktogon Gastro AG das Handtuch werfen und den Konkurs vollziehen. Die Angestellten stehen mit noch ausstehenden Salären auf der Strasse und sind beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum angemeldet. Allerdings scheint Schlamperei beim Management sogar noch ein eher moderater Vorwurf zu sein. Einige der Angestellten sprechen

gar davon, dass Sozialabgaben nicht korrekt abgerechnet wurden. Urs Furrer, Präsident des Verwaltungsrates, räumt Fehler im Betriebskonzept als auch bei der Personalwahl ein. Ausserdem habe der Verwaltungsrat viel zu lange zugewartet und auf eine Besserung der Verhältnisse gebaut. Vor allem sei die Wahl der Führungspersonen nicht immer glücklich

verlaufen, da seien einige falsche Entscheide getroffen worden, so VR-Präsident Furrer. Zwar seien eineinhalb Monatslöhne noch offen, das gesamte Personal sei aber schriftlich und mündlich über eine bevorstehende Schliessung des Betriebes orientiert worden. Die Abrechnung der Sozialabgaben würde selbstverständlich korrekt abgeschlossen. Gegenüber dem Personal habe er sich immer fair verhalten und den Leuten viel Vertrauen geschenkt, was leider von einigen Angestellten auch grosszügig angewendet wurde. Furrer weiss, dass die Oktogon Gastro AG aufgelöst wird. Falls Hotel und Restaurant weitergeführt werden, sei er sicher lediglich nur noch Gast in diesem Hause.

Türen nach nur vier Jahren geschlossen: Das Hotel Oktogon in Bonstetten. (Bild Werner Schneiter)

(mm) ......................... > Bericht Seite 5

500 35 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft von Karl Rapp, geb. 30. November 1919, von Zürich, wohnhaft gewesen Im Wiesengrund 7, 8907 Wettswil am Albis, gestorben am 15. April 2013, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis vom 31. Juli 2013 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 16. August 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 9. September 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 30. August 2013 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hausen am Albis

Strassensperrungen Türlerseelauf Am Samstag, 31. August 2013, bleiben folgende Strassenbereiche wegen des Türlerseelaufs für jeglichen Verkehr gesperrt: • Butzenstrasse Teilstück zwischen Verzweigung Mühlebergstrasse und Verzweigung Pfruendhofstrasse von 08.30 bis 19.00 Uhr Halbseitige Sperrung (Einbahnverkehr) Teilstück zwischen Verzweigung Pfruendhofstrasse und Verzweigung Aeugsterstrasse von 13.00 bis 17.30 Uhr Parkverbot von 08.30 bis 19.00 Uhr • Aeugsterstrasse Teilstück zwischen Verzweigung Jonentalstrasse und Verzweigung Wängibadstrasse von 13.00 bis 17.30 Uhr • Wängibadstrasse Teilstück zwischen Verzweigung Aeugsterstrasse und Verzweigung Affolternstrasse (Hexengraben) von 14.00 bis 17.30 Uhr Ebenfalls kann es auf der Aeugsterstrasse/Affolternstrasse von Vollenweid nach Aeugst am Albis zwischen 15.30 und 17.00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen kommen. 30. August 2013 Leichtathletik-Vereinigung Albis

Personalausflug Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Regiebetrieb sind infolge eines Personalausfluges am Freitag, 30. August 2013, den ganzen Tag geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt zwischen 8.00 und 9.00 Uhr sowie von 13.00 bis 14.00 Uhr unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Gemeindeverwaltung Hedingen

Papierund Kartonsammlung Am Samstag, 7. September 2013, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 8.00 Uhr morgens bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter, Sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelorganisation: Pfadi Säuliamt Telefon bei nicht abgeholtem Papier/ Karton: 077 422 16 77 (ab 12.00 Uhr) Affoltern am Albis, 30. August 2013 Gesundheitsabteilung Affoltern a. A.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis

Schwimmbad Stigeli Ende der Badesaison 2013 Die Badesaison 2013 geht offiziell am Sonntag, 8. September 2013, 20.00 Uhr, zu Ende. Bei sehr schöner Witterung bleibt eine Verlängerung der Saison bis längstens 16. September 2013 vorbehalten. Die Schlüssel zu den Schliessfächern können an folgenden Tagen an der Schwimmbad-Kasse zurückgegeben werden: – Donnerstag, 5. September 2013, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr – Freitag, 6. September 2013, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr Dieselbe Regelung gilt auch für das Abholen von verlorenen Gegenständen. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Ablauf der Abholdaten verfügt. Wir sind bemüht, den Aufenthalt unserer Badegäste möglichst angenehm zu gestalten. Haben Sie Anregungen, Kritik oder auch ein Lob? Dann nehmen wir dies gerne auf gesundheitsab teilung@affoltern-am-albis.ch entgegen. Der Gemeinderat und das Betriebspersonal danken Ihnen für den Besuch in der Saison 2013 und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen. Affoltern am Albis, 30. August 2013 Gesundheitsabeilung

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Obligatorische Bundesübung Freitag, 30. August 2013 17.30 bis 20.00 Uhr Freundschaftsschiessen mit Hedingen und Zwillikon Mittwoch, 4. September 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Knabenschiessentraining Freitag, 6. September 2013 18.00 bis 19.45 Uhr Freiwillige Übung Mittwoch, 11. September 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Behörden, Parteien- und Vereinsschiessen Samstag, 14. September 2013 15.15 bis 18.00 Uhr Freiwillige Übung Dienstag, 17. September 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Lochenfeldcup Samstag, 28. September 2013 14.00 bis 17.00 Uhr

Gesuchsteller: Patrick und Alexandra Lier, Baarerstrasse 145, 6300 Zug Projektverfasser: ST Architekten GmbH, Albisstrasse 15, 6341 Baar Bauprojekt: Abbruch EFH, Neubau MFH mit Sammelgarage auf Kat.-Nr. 2402, Hirzwangen 9, 8925 Ebertswil (KW)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Annina Niederer, Wissenbacherstrasse 16, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Umbau/Sanierung Wohnhaus, Vers.-Nr. 254, Kat.-Nr. 1855, Wissenbacherstrasse 11 (Kernzone KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Immocal AG, Untere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern a. A. Vertreter: a4D Architekten AG, Weberstrasse 4, 8004 Zürich Bauprojekt: Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Unterniveaugarage auf Kataster-Nr. 1600/3234, Grundrebenstrasse 58/60 (Wohnzone W2a)

Obfelden Gesuchsteller: Lischer Fritz und Pia, Bachstrasse 5, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Um- und Ausbau Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1191 zu Mehrfamilienhaus an der Bachstrasse 5 auf Kat.-Nr. 2950 (Zone W2)

Obfelden Gesuchsteller: Stindt Hans-Peter, Rebhaldenstrasse 108, 8912 Obfelden und Wyder Rolf, Rebhaldenstrasse 114, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau von 3 offenen Carports an Garagen Vers.-Nrn. 1255 und 1257 auf Kat.-Nr. 3228 an der Rebhaldenstrasse (Zone W2E)

Ottenbach Bauherrschaft: Dr. med. René Moser, Wartstrasse 15, 8032 Zürich Projektverfasser: Oetiker Partner Architekten AG, Zürichstrasse 110b, 8134 Adliswil Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, an der Affolternstrasse 43a auf dem Grundstück Kat.Nr. 563 (W2b). Die Pläne liegen 20 Tage ab Ausschreibedatum bei der Gemeindeverwaltung bzw. beim Baupolizeiamt auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Saisonschluss der Badi Obfelden Die Badi Obfelden ist noch

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

geöffnet bis Sonntag, 8. September 2013, 18.00 Uhr.

Öffentliche Planauflage

Die Garderobenschränke sind bis dahin zu räumen und die Schlüssel zurückzugeben. Bis dahin nicht abgeholte Fundgegenstände werden anschliessend an gemeinnützige Institutionen verschenkt.

für • Niederspannungsverteilnetz ab der Transformatorenstation Mädikon (L-221066.1)

Das Badipersonal und das Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste.

Die Gesuchunterlagen liegen vom 30. August 2013 bis 4. Oktober 2013 in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) öffentlich auf.

Der Gemeinderat

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge.

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen.

Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Stallikon, 30. August 2013 Im Auftrag: Gemeindeverwaltung Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. August 2013

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«Sie haben sich alles andere als korrekt und anständig verhalten» Bezirksgericht Zürich: Kaufmännischer Angestellter aus Affoltern am Albis verurteilt Ein betrunkener kaufmännischer Angestellter aus Affoltern hat einen Stadtzürcher Polizeibeamten so lange provoziert, bis die Situation eskalierte. Vor Gericht folgte für den Passanten nun die Ernüchterung. Er wurde wegen Hinderung einer Amtshandlung verurteilt. ................................................... von attila szenogrady Für einen heute 25-jährigen kaufmännischen Angestellten aus Affoltern am Albis kommt ein weihnachtlicher Ausflug in die Stadt Zürich teuer zu stehen. Er wurde am Dienstag vom Bezirksgericht Zürich wegen Hinderung einer Amtshandlung zu einer bedingten Geldstrafe von zehn Tagessätzen zu 120 Franken verurteilt. Zudem

muss er die Gerichtskosten von 1000 Franken tragen und für seine Verteidigung aufkommen. Doch wie konnte es so weit kommen, dass sich der bisher unbescholtene Schweizer vor einem Strafgericht verantworten musste?

Bier-Idee mit massiven Folgen Fest steht, dass der junge Mann am 23. Dezember 2011 zusammen mit seiner Freundin und einer Kollegin nach Zürich in den Ausgang ging. Eine halbe Stunde nach Mitternacht war er so stark angetrunken, dass er beim Talacker im Kreis 1 spontan auf eine Bier-Idee kam. So sah er, wie eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich gerade im Begriff war, einen falsch parkierten Rennwagen der Marke Porsche abzuschleppen. Der Grund: Das Fahrzeug hatte einem Tram den Weg versperrt. Nun begab sich der Beschuldigte zu ei-

nem Polizeibeamten und erklärte diesem wahrheitswidrig, dass er der Lenker des Porsches sei. Nachdem er bemerkt hatte, dass der Scherz nicht so gut ankam, krebste er zurück und verneinte die Täterschaft. Allerdings bat er den Ordnungshüter nun plötzlich um Zigaretten. Dieser forderte den unerwünschten Besucher auf, weiterzugehen. Worauf der betrunkene Passant dem Polizeibeamten einen Schlag gegen dessen rechte Schulter versetzte. Danach gingen die Versionen der Parteien auseinander. Sicher ist aber, dass die Situation eskalierte.

In Handschellen gelegt und angeklagt Laut Anklage versetzte der Beschuldigte mit seinen Händen seinem uniformierten Gegenüber noch zwei Stösse

gegen die Brust. Danach wurde er vom späteren Privatkläger sowie einer Polizeibeamtin überwältigt und in Handschellen gelegt. Doch damit war die Sache für den Ersttäter noch lange nicht ausgestanden. So leitete die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl gegen ihn eine Strafuntersuchung ein und erhob im letzten März Anklage wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte. Der Strafantrag lautete auf 30 Tagessätze zu 120 Franken sowie auf eine Busse von 700 Franken.

Vergeblich einen Freispruch verlangt Vor Gericht verlangte der Verteidiger einen vollen Freispruch und stufte die Version der Polizei als zu übertrieben ein. Der Beschuldigte hatte bereits in der Untersuchung ausgesagt, dass er den Beamten bloss kumpelhaft berührt habe. Der Rechtsanwalt vernein-

te auch jeglichen Vorsatz seines Klienten, der sich zwar nicht vorbildlich, jedoch legal verhalten habe. Das Plädoyer hatte nur teilweise Erfolg. So verneinte das Gericht zwar aufgrund mangelnder Intensität eine Gewaltanwendung, ging aber aufgrund des Gesamtverhaltens des jungen Schweizers von einer Hinderung einer Amtshandlung aus. Der Beschuldigte habe sich gegen seine Verhaftung gewehrt und den Einsatz der Polizei erschwert, behindert und verzögert, hielt der zuständige Einzelrichter fest. «Ihr Verhalten war alles andere als korrekt und anständig», hielt ihm der Richter vor. «Sie haben so blöd getan, dass sie erst mit der Verhaftung aufhörten», brachte er den Fall auf den Punkt. Da aber der Hauptanklagepunkt wegfiel, blieb es bei der bedingten Geldstrafe. Bei einer Probezeit von zwei Jahren.

wir gratulieren

Grabschänder in Bonstetten In der Nacht auf letzten Sonntag haben Unbekannte auf dem Friedhof der reformierten Kirche ein Grab beschädigt. Laut Kantonspolizei wurde ein Granit-Kreuz umgestossen. Elektronische Geräte und Bargeld im Gesamtwert von rund 2500 Franken haben Einbrecher am Montag,

tagsüber, in einem Mehrfamilienhaus Wettswil gestohlen. Sie verschafften sich Zutritt, indem sie die Wohnungstüre aufbrachen. Dabei entstand ein Sachschaden von zirka 600 Franken. In Affoltern blieb es in der Nacht auf Freitag beim Einbruchsversuch. Eine unbekannte Täterschaft versuchte

mit Flachwerkzeug die Türe einer Firma aufzubrechen. Sie richtet Sachschaden in der Höhe von rund 500 Franken an. Von Sonntag auf Montag wurden an der Zwillikerstrasse in Affoltern vier Reifen eines Personenwagens zerstochen. (-ter.)

Zum 95. Geburtstag

Angela Faggella, wohnhaft in Affoltern, darf am kommenden Montag, 2. September, ihren 95. Geburtstag feiern. Der Jubilarin gratulieren wir herzlich zum hohen Wiegenfest und wünschen ihr alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Am kommenden Montag, 2. Septem-

ber, feiert Annunciata Jakober in Stallikon ihren 90. Geburtstag. Zu diesem besonderen Anlass wünschen wir alles Gute, gute Gesundheit und einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Helena FehrBittlingmayer zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am kommenden Montag, 2. September. Herzliche Gratulation.

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Die Bushaltestelle Geeren wird den heutigen Bedürfnissen angepasst. (Bild Martin Mullis)

Bauarbeiten auch in Ottenbach Trottoir-Ergänzung und Bushaltestelle-Erneuerung In Ottenbach ergänzt das kantonale Tiefbauamt im Abschnitt Chappeliweg bis Pilatusweg das Trottoir. Zudem wird die Bushaltestelle Geeren in Fahrtrichtung Dorf den heutigen Be-

dürfnissen angepasst. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag, 2. September, und dauern bis Anfang Oktober. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr mit einer Lichtsi-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

gnalanlage durch die Baustelle geführt. Innerhalb der verschiedenen Bauetappen ist die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften mit wenigen Ausnahmen möglich.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Bestattungen Hausen am Albis

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

Am 28. August 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ernst Schneiter geb. 9. Dezember 1918, von Hausen am Albis und Amsoldingen BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, Oberdorfstrasse 16, 8925 Ebertswil. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 4. September 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

TODESANZEIGE

Rainer Maria Rilke

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, unserem Grossvati und Urgrossvati

Ernst Schneiter-Weber 9. Dezember 1918 – 28. August 2013

Er durfte in seinem 95. Lebensjahr nach einem reich erfüllten Leben im Haus Rigi des Spitals Affoltern friedlich einschlafen.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden

In stiller Trauer

Am 27. August 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Helene Vink-Schneiter Georgine und Carlo Hendriks mit Kindern Caroline und Roger Goossens mit Kindern Ernst und Silvia Schneiter-Wegmann Claudia und Reto Schwarzentruber mit Kindern Nicole und Gregor Tittmann mit Kindern Jörg und Vreni Schneiter-Moser Marc Schneiter und Sandra Gibel Thomas und Andrea Schneiter

Mahler-Widmer, Frieda geb. 24. Juli 1922, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis; Ehefrau des Mahler-Widmer, Willi Heinrich. Abdankung am Montag, 2. September 2013, 15.00 Uhr, in der Neuapostolischen Kirche, Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreise statt.

im

Die Friedhofvorsteherin

«Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein.»

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 4. September 2013, um 13.50 Uhr auf dem Friedhof in Hausen am Albis statt. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man des Alterspflegeheimes Sonnenberg, Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4 (Vermerk: Ernst Schneiter-Weber).

TODESANZEIGE Tief traurig und fassungslos nehmen wir Abschied von meinem lieben Lebenspartner, unserem treu besorgten Wegbegleiter, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin, Paten und Freund

Werner Spillmann 19. Februar 1949 – 27. August 2013

Infolge einer akuten Erkrankung und völlig unerwartet ist sein irdischer Lebensweg zu Ende gegangen. Wir werden sein gutmütiges und grosszügiges Wesen in liebevoller Erinnerung behalten. Christine Wyss-Zuber Daniel Wyss, Eliane Wyss und Daniel Uetz Max und Käthi Spillmann-Bernegger Peter, Susanne, Christoph und Barbara mit Familien Martin und Rita Spillmann-Hauser Rebecca und Hannah Chantal Schärer Die Trauerfeier findet am Donnerstag, den 5. September 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Christine Wyss-Zuber, Fliederstrasse 4, 8908 Hedingen

Traueradresse: Ernst Schneiter, Büchelring 18, 8134 Adliswil

Obfelden Am 27. August 2013 ist in Obfelden ZH gestorben:

Hecker-Althaus, Josef

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

geb. 8. Oktober 1922, von Obfelden ZH und Küssnacht SZ, wohnhaft gewesen in Obfelden, Morgenhölzlistrasse 74; Ehemann der Hecker-Althaus, Maria Augusta. Urnenbeisetzung am Dienstag, 3. September 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Psalm 106, Vers 1

TODESANZEIGE Musikverein Hausen am Albis

TODESANZEIGE

Meine liebe Gattin, unsere Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Aktiv- und Ehrenmitglied

Frieda Mahler-Widmer

Ernst Schneiter-Weber Kant. und eidg. Veteran

24. Juli 1922 – 27. August 2013

durfte friedlich einschlafen. Wir danken ihr für ihre Liebe und Fürsorge.

Wir werden den lieben Verstorbenen in bester Erinnerung behalten und ihm die letzte Ehre erweisen. Wir trauern mit den Angehörigen und sprechen unser tief empfundenes Beileid aus. Musikverein Harmonie Hausen am Albis Die Beisetzung findet am Mittwoch, den 4. September 2013, um 13.50 Uhr auf dem Friedhof Weid in Hausen am Albis statt. Anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

In stiller Trauer: Willi Mahler Arthur und Alice Mahler Ernst Mahler und Priska Schnyder Elsbeth und Stefano Szabo Irène Dubois und Jean Mesere Roger Mahler André und Eva Mahler Philipp Mahler Miriam Mahler und Stefan Bolliger Christian Mahler Hedwig Meyer Die Trauerfeier findet am Montag, 2. September 2013, um 15.00 Uhr in der Neuapostolischen Kirche, Zeughausstrasse 3a, 8910 Affoltern am Albis, statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden.

Gemeinderat Hausen am Albis

TODESANZEIGE Mit tiefem Bedauern teilen wir mit, dass

Ernst Schneiter

Anstelle von Blumenschmuck gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1 (IBAN CH780900 0000 8726 71561). Traueradresse: Ernst Mahler, Oberdorfstrasse 11, 8905 Islisberg

1918 – 2013

am 28. August 2013 gestorben ist. Der Verstorbene war in den Jahren 1962 bis 1970 Gemeindepräsident in Hausen am Albis. In dieser Funktion stellte er seine Dienste zum Wohle der Öffentlichkeit zur Verfügung. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Gemeinderat Hausen am Albis Die Beisetzung findet am Mittwoch, 4. September 2013, 13.45 Uhr, auf dem Friedhof Hausen am Albis statt, mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis.


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. August 2013

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Das Personal des Hotels Oktogon erhebt schwere Vorwürfe Das Management der Oktogon Gastro AG in Bonstetten steht vor einem Scherbenhaufen

Sie besprechen wie es weitergehen soll: Vier ehemalige Angestellte des Hotels Oktogon fühlen sich alleine gelassen.

Ausstehende Löhne, nicht korrekt abgerechnete Sozialabgaben, ein Missmanagement und viele leere Versprechungen: Das sind nur einige der Vorwürfe, die das Personal gegen die Firma Oktogon Gastro AG erhebt. Der Verwaltungsratspräsident rechtfertigt sich damit, dass Fehleinschätzungen und ungewöhnliche Pechsträhnen passiert sind. ................................................... von martin mullis Die Ziele der Oktogon Gastro AG waren edelmütig. Im Handelsregistereintrag plante sie vor vier Jahren nebst dem Betrieb eines Gastrounternehmens auch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Geblieben ist ein einziger Scherbenhaufen. Mitte August sah sich der Verwaltungsrat der Oktogon Gastro AG in Bonstetten gezwungen, infolge Zahlungsunfähigkeit die Bilanz zu deponieren. Der Konkurs des im Herbst 2009 eröffneten Hotels Oktogon kam für Insider nicht allzu überraschend. Als hauptsächliche Gründe werden

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von verschiedenen Stimmen ein mangelhaftes Betriebskonzept, eine schwache Betriebsführung, die hohen Personalkosten und Misswirtschaft in einigen wichtigen Bereichen genannt. Tatsache ist jedenfalls, dass zu lange und mit einer gewissen Sorglosigkeit seitens des Managements mit einem rigorosen Eingreifen gewartet wurde. Als Leidtragende der unternehmerischen Tragödie steht an erster Stelle das Personal. Der «Anzeiger» sprach mit einigen Angestellten aus den Bereichen Rezeption, Service, Bar und Küche. Rund 20 Angestellte wurden per sofort entlassen. Etwa die Hälfte davon hat sich nun zu einer Gruppe zusammengeschlossen und will, eventuell auch mit gewerkschaftlicher Hilfe, mindestens für ihre Lohnrückstände kämpfen.

Wein im Keller, aber nicht auf der Weinkarte Sie klagen, dass seit über einem Jahr kein Chef mehr angestellt gewesen war. Niemand hätte Verantwortung übernommen, und entsprechend unprofessionell sei natürlich auch der Betrieb geführt worden. Seit gut 12 Monaten sei auch kein gelernter Kü-

Zulange auf das Prinzip Hoffnung gebaut: Urs Furrer, VR-Präsident des Hotels Oktogon. (Bilder Martin Mullis)

chenchef mehr angestellt gewesen. Dass für das Restaurant kistenweise Wein bestellt und im Keller gelagert wurde, welcher jedoch auf der Weinkarte gar nicht aufgeführt war, erzählt eine Serviceangestellte lediglich als weiteres Müsterchen der fast unglaublichen Misswirtschaft. Die Entlassenen stehen vor dem Nichts, warten auf die letzten zwei Monatslöhne und haben sich beim RAV angemeldet. Sie fühlen sich allein gelassen. Es wurde ihnen «Knall auf Fall» gekündigt und keine Gespräche über Mithilfe bei der Arbeitssuche oder Vermittlungen geführt. Eine alleinerziehende Mutter befindet sich in einer ziemlich verzweifelten Situation. Ihr wurde am Telefon mitgeteilt, dass sie infolge der Pleite nicht mehr zur Arbeit erscheinen müsse. Der Umstand, dass sie in den letzten zwei Monaten nicht nur den Lohn nicht erhalten habe, sondern auch auf die Kinderzulage verzichten musste, findet sie eine Schweinerei. Die Sozialabgaben wurden auf den Abrechnungen der letzten zwei ausstehenden Monatslöhne zwar abgezogen, jedoch den entsprechenden Kassen (noch) nicht vergütet, dies hätte ihr in einem Gespräch der Verwaltungsratspräsident

persönlich bestätigt, weiss eine der arbeitslosen Frauen.

Kapitale Fehler Verwaltungsratspräsident Urs Furrer stellte sich diesen doch recht happigen Vorwürfen bei einem Gespräch mit dem «Anzeiger». Er will absolut nichts beschönigen und gesteht einige Fehler ein. Insbesondere seien bei der Personalführung zum Teil kapitale Fehler passiert. Zu Beginn des Betriebes habe zwar ein klares Führungstrio bestanden. Nach Kündigungen und Streitereien wurde die Führung dann aber gewechselt. Die nachfolgenden Vorgesetzten seien entweder Fehlbesetzungen gewesen oder hätten sich im Betrieb nicht wohlgefühlt. Das Fehlen eines durchsetzungsfähigen Chefs habe dann teilweise zu grosszügig aufgeschriebenen Überstunden, ja sogar zu einigen Unregelmässigkeiten geführt. Leider habe er viel zu lange auf das Prinzip «Die Hoffnung stirbt zuletzt» gesetzt und viel zulange zugewartet, um einen Schlussstrich zu ziehen. Vehement bestreitet er aber, das Personal allein gelassen zu haben. Sowohl mündlich wie schriftlich habe er transparent informiert, dass mit einer

Schliessung des Betriebes gerechnet werden müsse. Die entsprechenden Papiere und Formulare für das RAV habe er minutiös für alle Angestellten vorbereitet und am Schliessungstag auch abgegeben. Von einem RAV-Leiter sei er deswegen sogar ausdrücklich gelobt worden.

Private Darlehen des Verwaltungsratspräsidenten Als Überbrückung habe er einigen Angestellten aus seinem Privatvermögen auch Darlehen gewährt. Die Abrechnungen der Sozialabgaben würden nicht monatlich gemacht, die Zahlungen seien selbstverständlich in Vorbereitung und hätten mit der Betriebsschliessung absolut nichts zu tun, hält der VR-Präsident fest. Dass er die Kinderzulage im letzten noch nicht ausgerichteten Lohn nicht separat auszahlen konnte, liege an der Kompliziertheit der Lohnabrechnungen. Der Aufwand für die Trennung eines relativ kleinen Betrages wäre schlicht unverhältnismässig gewesen. Abschliessend hält Urs Furrer fest, dass sowohl das Konzept als auch die Personalkosten hauptsächlich schuld am Scheitern gewesen seien.


Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Johann Wolfgang von Goethe

Nun ruhe aus und schlaf in Frieden, hab tausend Dank für deine Müh. Wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

TODESANZEIGE TODESANZEIGE Traurig, aber dankbar, dass ihm weiteres Leid erspart blieb, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem geliebten Vätsch, unserem Schwiegervater, meinem Sohn, unserem Bruder, Onkel und Götti

Jörg Schneiter-Moser 20. Februar 1949 – 27. August 2013

Deine Grosszügigkeit, Toleranz und Deine Lebensfreude werden uns stets ein Vorbild sein. Mit grosser Liebe hast du unseren Familiensinn geprägt. Leider hast du uns viel zu früh verlassen. Wir vermissen Dich. Vreni Schneiter-Moser Marc Schneiter und Sandra Gibel Thomas und Andrea Schneiter Ernst Schneiter Helene Vink-Schneiter und Familie Ernst und Silvia Schneiter und Familie Auf seinen Wunsch hin findet keine Urnenbeisetzung und Abdankung statt. Seine Asche werden wir im engsten Familienkreis der Erde zurückgeben. Die letzten zwei Wochen wurden wir im Palliative Care in Affoltern hervorragend betreut. Dementsprechend bitten wir für allfällige Spenden das Kompetenzzentrum für Palliative Care, Spital Affoltern am Albis (Postkonto 85-391373-1, Vermerk: Jörg Schneiter) zu berücksichtigen. Leidzirkulare werden keine versandt.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater und Däddy

Josef Hecker 8. Oktober 1922 – 27. August 2013

Wir sind traurig, aber dankbar, dass er von seinen Altersbeschwerden erlöst wurde.

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

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Maya Hecker-Althaus Marlène und Guido Huwiler-Hecker Eva und Tom Pia und Thomas Simona und Daniel Sonja Susanne und Werner Braun-Hecker Andrea und Raphael Daniela und Simon Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 3. September 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt. Anschliessender Abschiedsgottesdienst um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Obfelden. Allfällige Barspenden werden in Dankbarkeit an das wertvolle Team der Spitex Obfelden-Ottenbach weitergeleitet. Traueradresse: Maya Hecker-Althaus, Morgenhölzlistrasse 74, 8912 Obfelden

Traueradresse: Vreni Schneiter-Moser, Oberdorfstrasse 16, 8925 Ebertswil

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TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Aktiv- und Ehrenmitglied

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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. August 2013

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Neues Leben auf dem Weisbrod-Areal Tag der offenen Tür in Hausen – 28 Mieter haben sich inzwischen niedergelassen oder ziehen bald ein Über 2000 Personen haben sich am Wochenende am Tag der offenen Tür auf dem WeisbrodAreal in Hausen bewegt – ein veritables Volksfest mit Attraktionen, mitgestaltet von 19 Gewerbe-Mietern. ................................................... von werner schneiter Wahrlich, neues Leben erblüht auf dem 21 500 Quadratmeter grossen Areal der Weisbrod Zürrer AG in Hausen. Der Umstrukturierungsprozess setzte vor rund eineinhalb Jahren ein, nach Aufgabe der Produktion. Oliver Weisbrod spricht von schwierigen Zeiten, von arbeitsintensiver Umstellung. Die damit einhergehende Entlassung von Mitarbeitenden sorgte überregional für Schlagzeilen. «Für unsere Läden in Hausen, Zürich und Bern sowie unseren Onlineshop war das sehr schlecht, für unseren Immobilienbereich hatte es etwas Positives», sagt Oliver Weisbrod. Noch bevor mit der eigentlichen Umstrukturierung begonnen werden konnte, trafen die ersten Anfragen ein. Schnelle Vermietung von Räumen war jedoch kaum möglich, weil die Räumung und Sanierung viel Zeit in Anspruch nahm. «Unglaublich, was da alles zum Vorschein kam – auch wertvolle Dinge, die in der Geschichte unserer Firma Bedeutung haben», so der Firmenchef.

Seniorchef Ronald Weisbrod am Tag der offenen Tür als Berater.

«Wurden überrannt»: Sabine und Oliver Weisbrod.

Einheiten von 30 bis 150 Quadratmeter sind gefragt Trotz anfänglicher Schwierigkeiten wickelte sich fast der gesamte Vermietungsprozess innerhalb von eineinhalb Jahren ab. «Enorm schnell», betont Sabine Weisbrod, fügt aber an: «Die Nachfrage nach Gewerberaum ist sehr gross – gefragt sind in erster Linie kleinere Einheiten von 30 bis 150 Quadratmetern. Wir führen mittlerweile eine lange Warteliste.» Aber solch kleinere Einheiten lassen sich nicht in jedem Fall realisieren, auch aus feuerpolizeilichen Gründen nicht. Und Zwischennutzungen kamen nicht infrage, weil die Firma Weisbrod-Zürrer AG ein Industrie- und Gewerbeareal beibehalten will – mit langjährigen Mietverträgen. Zwei grössere Räume sind noch nicht vermietet. Der eine 350 Quadratmeter grosse im 2. Stock des Hochbaus eignet sich für kreative Tätigkeiten, zum Beispiel für Architekten, Grafiker, Bürogemeinschaften. Der ande-

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Viel Betrieb im Stoffladen. (Bilder zvg.) re, die rund 600 Quadratmeter grosse ehemalige Schärerei, wurde für die Gemeinde Hausen bereitgehalten, die dort ursprünglich in Betracht zog, einen Werkhof einzurichten, inzwischen aber abgesagt hat. Nun steht Weisbrod mit einer Catering-Firma aus Schönenberg in Verhandlungen. Weisbrod hat übrigens nicht nur wegen feuerpolizeilicher Auflagen investiert. «Wir haben umfassend saniert, auch im energetischen Bereich»,

so Oliver Weisbrod. Das Areal ist in drei Bereiche aufgeteilt, auch um konfliktfreie Nutzungen anbieten zu können: Für die industrielle Nutzung stehen grössere Flächen zur Verfügung, der Bereich um den schönen Seidenhof ist öffentlich, umfasst Läden und Ateliers. Die Tagesschule Birke, die in den ehemaligen Stoffladen einziehen wird, und ein altes Wohnhaus bilden eine weitere Einheit für sich.

Volksfeststimmung Die dort tätigen Firmen haben am vergangenen Wochenende ihre Türen geöffnet – und sind förmlich überrannt worden. Am Freitag kamen rund 700 Interessierte aufs Areal, am Samstag über 1200. Und am Samstagabend stiess das Rampen-Open-Air-Konzert auf viel Zuspruch. Sabine Weisbrod spricht von Volksfeststimmung mit tollen Aktionen und Wettbewerben:

von der Seidenraupenzucht über das Kinderkino und Basteln bis zu Kampfsportvorführungen. Oliver Weisbrod bezeichnet den neuen Stoffladen mit dem neuen Selbstbedienungscafé als Herzstück auf dem Areal. «Unser Ziel, dass der Faden weitergezogen wird, haben wir erreicht. Wir hoffen, dass nun endlich das Gerücht, wir würden unsere Firma schliessen oder seien Konkurs gegangen, verschwindet.»


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Freitag, 30. August 2013

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«Einfach unter den Teppich oder unter das Bett kehren» Kindertheater im Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche Affoltern Luise ist Putzfrau, nicht, weil sie so gerne putzt, sondern wegen dem, was sie als Putzfrau erlebt: «Wisst ihr Kinder, beim Putzen braucht man einfach viele Orte, wo man den Dreck verstecken kann, dann macht auch Aufräumen Spass.» Mit dieser Einleitung hatte Luise die Kinder bereits um den Finger gewickelt. ................................................... von salomon schneider Über dreissig kleine Patienten und Patientinnen des Kinderspitals sassen mucksmäuschenstill auf ihren Plätzen liessen sich ins Abenteuer von Putzfrau Luise hineinziehen.

Unterhaltung fördert die Therapie Dieses Jahr hat die Medizinische Beratungs- und Therapiestelle (ambulante Physio- und Ergotherapie) einen Theaternachmittag organisiert. Hierzu wurden sowohl die ambulant als auch stationär betreuten Kinder und ihre Eltern eingeladen. «Im Therapieprozess, der zum Teil über Jahre geht, braucht es auch neue Inputs und Abwechslung», erklärte Esther Brüderlin. Neben Programmen von Zivildienstleistenden, die als Alleskönner von Reparaturarbeiten bis zu Unterhaltungsprogramm alles machen, werden immer wieder Events organisiert. Jeden Mittwochnachmittag kommen zwei

Clowninnen und manchmal organisiert die medizinische Beratungs- und Therapiestelle etwas Grosses, wie beispielsweise diesen Theaternachmittag.

Die Postkutschenräuberin Das Erzähltheater «Putzfrau Luise» ist ein turbulenter Mix von Komik, Puppentheater, Märchen, Zauberei, Musikund Kunststücken. Luise erzählt über die verschiedensten Orte, an denen sie bereits als Putzfrau gearbeitet hat, im Zirkus und auf einem Piratenschiff: «Im Zirkus hatte ich eine ganze Zuckerwattenmaschine nur für mich ganz allein.» Diese Erzählung entlockte den Kindern ein mehrstimmiges «mmmmmmm». Bei ihrem neuen Job im Museum lernte Luise eine seit 100 Jahren verschwundene Postkutschenräuberin kennen, Jenny Johnson. Nach gegenseitigem Abtasten, ob Freundin oder Feindin, schloss sie sich ihr für ihren letzten Überfall an. Jenny liess Luise zuerst ein hartes Wild-West-Training absolvieren. Dann machten sie sich auf, ein Vagabundenleben zu führen und reisten mit einem Ape 50 der Post, einem gelb angemalten Dreiradfahrzeug von Piaggio, in Richtung Mexiko. Es dauerte nicht lange, bis der Sheriff auf das Gaunerinnenduo aufmerksam wurde. Als er sie anhielt und die Ladung prüfen wollte, meinte Luise: «Wir transportieren eine Schweizer Spezialität, Käse mit Löchern, wobei wir uns auf die Löcher spezialisiert haben. Sie verstehen sicher, dass ich ih-

Das Kindertheater «Putzfrau Luise» (Conny Stüssi und Judith Widmer) wusste mit Artistik, Tanz, Musik und schauspielerischer Glaubwürdigkeit zu überzeugen. (Bild Salomon Schneider) nen diese Löcher nicht zeigen kann.» Da er nicht weiter wusste, liess er sie ziehen. Nach vielen Abenteuern wurde das Duo doch noch vom weitreichenden Arm des Gesetzes eingekreist. Wobei Jenny fliehen konnte, weil Luise den Sheriff lange genug in ein Gespräch verwickelte. «Jetzt gehe

ich eben wieder zurück nach Spreitenbach», meinte Luise zum Abschluss, während Jenny ihr vom sicheren mexikanischen Ufer aus zuwinkte. Im Anschluss an die Veranstaltung waren alle Anwesenden zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Kinder wollten sich bereits auf das Buffet stürzen,

in kürze

zwischen-ruf

Hilfe, Spange verloren! Ich kenne eine und die heisst Irene und ist sowas von nett. Sie wohnt übrigens im Thurgau, ganz nah am Bodensee. Im Juli machte sie einen Besuch im Nachbardorf. Beim Mittagessen fragte sie die dreizehnjährige Alexandra, für die sie so etwas wie eine Ersatzgrossmutter ist: «Und – wie war dein Klassenlager letzte Woche?» Das Mädchen sagte: «Schön.» «Ha», warf da die Mutter ein, «sag schon, was du angestellt hast.» «Ich hab meine Zahnspange verloren.» «Wo?» «Ja, wenn wir das wüssten!», rief die Mutter, «sie behauptet, sie habe den ganzen Zeltplatz abgesucht, vergebens, und auch beim Platzwart ist die Spange nicht abgegeben worden! Über tausend Franken hat sie gekostet, und das muss Alexandra jetzt abarbeiten. Nachher macht sie die Küche.» «Dazu hat sie keine Zeit», entgegnete die nette Irene, «wir gehen nämlich jetzt die Spange suchen.» «Ha, du weisst wohl nicht, wo das Lager war! Das war im Jura!!» So fuhren sie los. Vom Bodensee über Zürich und Biel zu dem einsam gelegenen Zeltplatz im Jura, 220 km. Der Platzwart erklärte, die Putzfrau habe leider keine Zahnspange im Wohnwagen gefunden. Nun suchten Irene und Alexandra die Wiese ab. Ob nicht was Blaues aus den Grasbüscheln leuchtet, und das Blaue wäre der Gaumen gewesen, an dem die Häkchen befestigt waren. Ohne Erfolg. «Wir wollen noch im Wohnwagen nachschauen.» Der Platzwart händigte ihnen den Schlüssel aus mit den Worten: «Es ist sinnlos. Am Montag ist er geputzt worden, hab ich Ihnen doch gesagt.» Nun, Alexandra ging trotzdem hinein und kurze Zeit später ertönte aus dem Wagen ein Schrei und sie kam herausgelaufen mit einem Strahlen im Gesicht und der Spange in der Hand. «War unterm Tisch!» Ute Ruf

als Luise noch einmal die Aufmerksamkeit auf sich lenkte: «Mir ist zu Ohren gekommen, dass einige Kinder meine Geschichten nicht glauben. Zum Beweis habe ich meine Zuckerwattenmaschine aus dem Zirkus mitgebracht und alle kriegen jetzt eine Zuckerwatte geschenkt.»

Kindergarten Aeugst zu Besuch im Pegasus Small World Manuela Huber, Kindergärtnerin aus Aeugst, schreibt: «Den Kindern hat es viel Spass gemacht und sie waren sehr begeistert. Ich war sehr überrascht welch ‹aufgestellte› Kinderschar am Mittwochmorgen das Museum betrat. Das Interesse an den alten Spielsachen

war gross und es gab viele Fragen. Nebst zahlreichen Schulklassen hat zum ersten Mal ein Kindergarten das Museum besucht. Zu meiner grossen Freude war dieser Anlass wirklich ein schöner Erfolg.» – Die Sonderausstellung «Die Welt der Stofftiere» dauert

Auch das Karussell machte Spass. (Bild Manuela Huber)

noch bis 27. Oktober 2013. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat 3 beim Türlersee, Aeugstertal. (pd.)

Vom 2. bis 30. September verkaufen in der Deutsch- und Westschweiz wieder Schulkinder den traditionsreichen Schoggitaler für den Natur- und Heimatschutz. Auch in Poststellen wird er verkauft. Der Erlös aus der Aktion kommt in diesem Jahr bedrohten Fröschen, Kröten und Molchen zugute.

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Literarischer Streifzug durch die Natur vor der Haustüre «Liebe Liese» – ein Buch und biologischer Wegführer der Wettswilerin Verena Berger Es geht um Blüten, Sträucher, Bäume und allerlei Tiere im Buch «Liebe Liese» der Wettswilerin Verena Berger. Ihre «poetische Hymne auf die bezaubernde Natur vor unserer Haustüre» ist ein biologischer Wegführer mit viel Information. Nein, Liese kenne ich nicht, aber einen Teil ihrer Korrespondenz ist mir bekannt und besagt, dass sie eine wissbegierige und naturbezogene Frau zu sein scheint. Die Absenderin der ein Buch füllenden Briefe an die «Liebe Liese» – so der Titel besagten Buches. Allerdings ist ein Begriff: Verena Berger war Präsidentin des Umwelt Forums Wettswil und ist engagierte Kämpferin für eine intakte Umwelt sowie für ein «lebensfreundliches Wettswil». Ihre in der Gemeindepublikation «Wettswil-aktiv» über Jahre veröffentlichten Beiträge liegen nun gesammelt in Buchform vor.

Kurzweilig entkrampft, ergötzend und anziehend In «Liebe Liese. Eine poetische Hymne auf die bezaubernde Natur vor unserer Haustüre» nimmt sie die Leserschaft mit auf eine Reise durch die Jahreszei-

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ten und lässt bei bekannten Unbekannten innehalten. Es geht um Buschwindröschen und Gänseblümchen, Tollkirsche und Hagebutte, Pappel und Esche, Schnegel und Maulwurf sowie um viele weitere bekannte Artgenossen aus unserem näheren und weiteren Lebensraum. Informativ und poetisch zugleich erzählt Verena Berger von Pflanzen und Tieren und offenbart so etliche Geheimnisse der Natur. Ihrer fiktiven Briefpartnerin und den Lesern erläutert sie in unterhaltsamem, angeregtem wie anregendem Stil genauso warum das Schneeglöckchen bei gefrorenem Boden blüht, als auch das verborgene Leben des rosa blühenden Schuppenwurzes. Beim Gänseblümchen, mit seinen vielen und vieldeutigen Namen, schlägt sie einen Bogen ins alte Mesopotamien, nimmt aber auch ganz konkret mit in ihren Garten, auf ihre Spaziergänge und Wanderungen. So gestaltet sich der Stoff als reizvolle und bereichernde Entdeckungsreise, welche nicht nur historische und mythologische Hintergründe und biologische Fakten aufzeigt, sondern genauso über medizinische Anwendungen der Pflanzen aufklärt. Die zwölf Kapitel des Buches im handlichen Broschurformat sind allesamt in sich geschlossen und für sich

Poetische Hymne auf die bezaubernde Natur vor der Haustüre: Autorin Verena Berger. (Bild Werner Schneiter) alleine lesbar. Damit bieten sie leichten und aufschlussreichen Lesestoff für zwischendurch. Allerdings sind die Texte, die von vielen Fotografien begleitet und illustriert werden, derart kurzweilig entkrampft, unterhaltsam, ergötzlich und anziehend geschrie-

ben, dass es schwer fällt, das Buch – einmal angefangen – wieder zur Seite zu legen. Zum Schluss weiss der Leser Erstaunliches über Scharbockskraut, Huflattich, Mohn, die Schneckenart Schnegel und viele weitere Pflanzen und Tiere.

Verena Berger: «Liebe Liese. Eine poetische Hymne auf die bezaubernde Natur vor unserer Haustüre». 136 Seiten, davon 126 farbig mit vielen Fotos. ISBN 978-3-8482-5784-3. Erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.


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Fam. Wegmann, Schmiede von Rifferswil Eine Serie über Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind ................................................... von kurt graf Uli und Barbara Wegmann wohnen 1692 in einem Holzhaus mit angebauter Scheune unterhalb der Kirche Rifferswil. Das Haus wird später als «Engel» ein bekanntes, aber erst 1857 durch Heinrich Wegmann eröffnetes Restaurant. Wegmanns Wohnteil ist gegen Süden zur Sennengasse gerichtet, währenddem nebenan Familie Schleipfers Wohnteil an die Kirchgasse grenzt. Uli Wegmanns Werkstatt liegt schräg gegenüber am Jonenbach und wird 150 Jahre später auch die Wasserkraft für eine Hammerschmiede nutzen. Seit Generationen ist Familie Wegmann (oder «Wägmann») mit dem Schmiedehandwerk verbunden, ebenso ihre nahen Verwandten in Maschwanden und Ottenbach. Intensiv pflegen sie untereinander sowohl den verwandtschaftlichen und als auch den geschäftlichen Kontakt. Eine eigentliche Blütezeit erlebt diese Schmiededynastie im 17. bis 19. Jh. und erledigt viele im Dorf unentbehrliche Arbeiten. Man beschlägt Pferde oder auch Ochsen, und aus glühendem Eisen werden Ketten, Nägel, Scharniere, Bestandteile von Wagen und landwirtschaftliche Geräten geschmiedet. Bereits anlässlich einer Volkszählung 1634 werden zwei Familien Wegmann in Unterrifferswil registriert: Hans und Margrit Wegmann-Mäder (kinderlos) sowie Schmied Heinrich und Barbara Wegmann-Müller (mit drei Buben im Kleinkindalter; 1634 kommt übrigens bereits der vierte zur Welt, Uli, und 1637 der fünfte, Heinrich junior). Das Wohnhaus mit der angebauten Schmiede befindet sich in der Nähe der heutigen Strassenkreuzung im Unterdorf (wo seit 1962 Familie Kehrlis Jonenhof steht). Im Jahr 1641 erhält Heinrich Wegmann auf sein Baugesuch hin die Bewilligung, die Schmiede «ausserhalb des Dorfs hinzusetzen, zwischen Landstrasse und Jonenbach». Nun wird also die Schmiede ca. 100 m weiter talabwärts verlegt, an die Jonentalstrasse 7 (von Leo Röllin 2008 umgebaut und von Familie Looser-Planta bewohnt).

Drei blühende Familien Später ist es Uli Wegmann, welcher die Nachfolge seines Vaters antritt und als Schmied im Unterdorf tätig wird. Uli ist verheiratet mit Barbara Wegmann-Weiss, und sie haben eine stattliche Anzahl Kinder. Im gleichen Haus wohnen Hans und Barbara Wegmann-Weiss. Sie ist wesentlich jünger als die andere Barbara WegmannWeiss und er arbeitet als Schmied wie der andere Wegmann-Weiss. Ganz in der Nähe, ungefähr beim heutigen Brunnen im Unterdorf, bewohnen übrigens auch noch Heini und Elsbeth Wegmann-Lüthardt mit ihren vier Kindern einen Hausteil. Drei blühende Familien Wegmann halten praktisch die Festung im Unterdorf. Doch unerwartet stirbt 1691 der Schmied Hans Wegmann-Weiss und hinterlässt seine Frau Barbara mit vier Kindern. Die tragische Situation wird dadurch verschärft, dass auch noch beträchtliche Schulden auf dem Hof lasten. So sieht man sich gezwungen, das ganze Bauernhaus samt Land und Schmiedewerkstatt versteigern zu lassen. Die Käufer sind Hans Urner, Jacob Schleipfer, Jacob Wyss und Hans Jacob Wyss aus Herferswil, Leutnant Wyss in der Hübscheren, Heini Frick mit seinen Brüdern, Heini Eichholzer, Felix Bär und Heinrich Kleiner. Im Anschluss an diese «Gant» können die Wegmanns wenigstens den grösseren Wohnteil des «Engel» in Oberrifferswil kaufen, 1741 auch noch den anderen Wohnteil.

Die 1841 erstellte Schmiede im Oberdorf mit dem 1879 angebauten Wohnhaus rechts, ca. 1910 fotografiert. Zuvor stand hier die von Familie Schleipfer betriebene Schmiedewerkstatt, die 1840 von Rudolf Wegmann abgerissen und durch eine fortschrittlichere Hammerschmiede ersetzt wurde.

Die Schmiede im Unterdorf, zuerst von Wegmanns betrieben, später von den Familien Schleipfer, Hauser und ab 1878 Hug (abgebildet um 1917). Vor ca. 300 Jahren haben sie also im «Engel» gewohnt, Uli Wegmann als verwitweter Schmied, seine 23-jährige Tochter Barbara (als Nachzüglerin 1685 geboren) und im gleichen Hausteil Gregorius und Anna Wegmann-Rogenmoser mit drei minderjährigen Töchtern. Neben seiner Tätigkeit als Schmied bewirtschaftet Uli Wegmann noch eine Wiese im «Moos» (zum Gerensteg hin), einen Acker auf dem Kirchenfeld und einen Rebberg am Zeisenberg. Aus dem Jahr 1727 datiert dann aber ein Schuldbrief: Heinrich und Jacob Wegmann (zwei Söhne des Schmieds Gregorius Wegmann) in Oberrifferswil, erhalten von Dorothea Werdmüller in Zürich ein Darlehen und verpfänden dafür ihr Land im Moos, die Schmiede und den zugehörigen Baumgarten zwischen dem Jonenbach und der Jonenbachstrasse (wo in der heutigen Nr. 7 Renato Schneiter wohnt). Die finanzielle Lage ist keineswegs dramatisch, denn sie entspricht der damals gängigen Art, sich Geld auszuleihen. Auch andere Dinge erscheinen im ersten Moment unverständlich, sind aber Realität: 1751 sind zwei Schwestern Bär vom Ausserfeld mit Wegmanns verheiratet: Vrena Wegmann-Bär ist die Frau des Schmieds Heinrich Wegmann und Susanna Wegmann-Bär ist die Frau von Mathias Wegmann, alle im Oberdorf wohnhaft. Allerdings ist Mathias der

Schmied am Amboss. Ölbild von Wolfgang Schüler. (Bilder zvg/Kurt Graf).)

Das Restaurant Engel war von Mitte des 19. Jahrhunderts. Bis 1974 weiss verputzt. Sohn des Schmieds Heinrich Wegmann, und somit Susanna gleichzeitig Schwiegertochter und Schwägerin von Heinrich Wegmann.

Handwerk während mindestens 400 Jahren ausgeübt

Ohne Schmied geht nichts: Die Ochsen besitzen mit Eisen beschlagene Klauen, und auch der Pflug zeugt von der Arbeit des Schmieds.

Das frühere Dorfleben und die Schicksale seiner Bewohnerinnen und Bewohner In dieser Serie über Rifferswiler Familien gilt es, das frühere Dorfleben und die Schicksale seiner Bewohnerinnen und Bewohner zu schildern. Bereits aus dem Jahr 1420 ist aus einem Urbar des Klosters Kappel bekannt, welche Bauernfamilien mit dem «Zehnten» (Teil ihres Ertrags) Steuern zu entrichten hatten. Zinspflichtige Rifferswiler waren damals Cueni (Konrad) Affolter, Hensli Meiger (Hans Meier), Hensli Abdorff, Heini Grimm, Ruedi Bidermann,

Heini am Buel, Ueli Ber (Bär), R. Müller, Hensli Martis, Hans und Ueli Vollenweider, Heini Bongarter und Hans Küng. (Staatsarchiv Zürich F IIa 56a, Transkription durch Thomas Neukom). Solche Klosterakten, aber auch Landvogteiprotokolle, Listen der Brandversicherung und andere Quellen sind von Rolf Fenner eingehend studiert worden. Die vorliegenden Texte und Bilder hat Kurt Graf (kulygraf@bluewin.ch) zusammengestellt.

Die Familie Wegmann expandiert sogar ihren Besitz im 19. Jh. erneut. Sie erwirbt einen benachbarten Bauernhof, der unmittelbar ans damalige, am Dorfplatz 6 liegende Schulhaus grenzt, ebenso Weideland und Wald im «Brüggen». Für Schmiede gehen aber die beruflichen Möglichkeiten langsam dem Ende zu, und der letzte Vertreter als Schmied heisst Karl Wegmann-Spörri. Er und seine Fraui Louise sterben beide im Jahr 1901. In der Folge führt ihr Sohn, Karl Wegmann junior, im Wohnhaus einen Spezereiladen und ein Lebensmittelgeschäft (die später in die Landi bzw. den Volg übergehen). Alle Achtung gebührt der Schmiedefamilie Wegmann, welche dieses Handwerk mindestens 400 Jahre lang in Rifferswil ausgeübt hat. Früher verwendete man dafür zwei sehr treffende Ausdrücke. Um sich nämlich als Schmied zu betätigen, bedurfte es eines amtlich erteilten Rechts, einer «Gerechtigkeit», und diese offizielle Betriebsbewilligung wurde einer «ehehaften» Schmiede verliehen, die also wie eine Ehe bindend war.


Forum ämtler kantonsräte meinen

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Aufhebung der Wehrpflicht? Die diesmal zur Abstimmung vorliegende Volksinitiative verlangt nicht mehr die Abschaffung der Armee, sondern die Abschaffung der Wehrpflicht, bei Beibehaltung einer Freiwilligenoder Berufsarmee. Selbst der Zivildienst soll freiwillig werden. Leicht abzuschätzen, wie dann wohl die heutigen Lehrabgänger und Maturanden reagieren werden, bei denen die Option «Machsch eifach uf UT» (=untauglich) bereits heute ein geflügeltes Wort ist? Freie Auswahl zwischen Ferienjob und schweisstreibender Rekrutenschule? Eine verantwortungsbewusste Gesellschaft kennt bekanntlich nicht nur Rechte sondern auch Pflichten. Sollen also die Pflichten, die etwas unangenehm oder anstrengend werden könnten, einseitig und stufenweise abgebaut werden? Können wir heute überhaupt noch von einer allgemeinen Wehrpflicht sprechen, wenn nur die Hälfte der jungen Schweizer Bürger Militärdienst leistet? Mehr als ein Drittel wurden letztes Jahr im Kanton Zürich bereits bei der Aushebung als untauglich eingestuft – darunter, wie übrigens schon vor 40 Jahren bei meiner Aushebung, einige der Sportlichsten der Klasse!

Sie spüren es: Obwohl ich seinerzeit als kritischer Sanitätsrekrut auffiel, halte ich nicht viel von der Abschaffung der Wehrpflicht! Auch aus purem Gerechtigkeitssinn. Nur ein verschwindend kleiner Teil würde sich dann freiwillig zu zum Militärdienst melden. Die naheliegendste Lösung wäre dann wohl eine Berufsarmee, mit neben höheren Kosten noch weiteren bedeutenden Nachteilen. Der Ansatz der Grünliberalen geht in die andere Richtung: Wir sind für eine Allgemeine Dienstpflicht für alle – im Sinne einer echten Gleichberechtigung selbstverständlich auch für die jungen Damen – mit einer Wahlfreiheit zwischen Armee, Bevölkerungsschutz, Zivil- oder Sozialdienst. Da könnte sich niemand mit drei Röntgenbildern oder Schmerzen beim Gedanken an einen Rucksack aus der gesellschaftlichen Verantwortung stehlen. Vielleicht wäre dann die Ausbildung zum Aufklärer, Motorfahrer oder Sanitäter für manchen, der heute «auf UT macht», plötzlich attraktiver als ein Einsatz in einem Altersheim?

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Grüne sagen Nein zur Revision der Gemeindeordnung Abstimmung in Affoltern vom 22. September. Den Stimmberechtigten von Affoltern wird am 22. September eine totalrevidierte Gemeindeordnung zur Abstimmung unterbreitet. Als Anlass werden einige nachvollziehbare Verwaltungsreorganisationen genannt, die notwendig seien. Der Kern der Revision aber ist die Erhöhung der Finanzkompetenzen für den Gemeinderat. Diese ist durch nichts zu rechtfertigen. Von den 171 politischen Gemeinden des Kantons Zürich haben in nur ganz wenigen, bedeutend grösseren Gemeinden die Exekutiven so hohe Finanzkompetenz wie sie der Gemeinderat von Affoltern für sich in Anspruch nehmen will. Nicht mal der Stadtrat von Zürich kann beim Verkauf von Liegenschaften über so hohe Summen verfügen (siehe Tabelle). Gerade in einem Milizsystem, wo Inhaber wichtiger öffentlicher Ämter direkt oder indirekt beruflich mit Liegenschaftenhandel zu tun haben, ist die demokratische Kontrolle durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine Grundvoraussetzung für einen ordentlichen Umgang mit Liegenschaften der öffentlichen Hand. In unserer Gemeinde wird verdichtet und auf- und umgezont, was das Zeug hält. Dadurch streichen Liegenschaftsbesitzer und Investoren innerhalb kürzester Zeit riesige Gewin-

ne ein. Die Gemeinde Affoltern ist noch im Besitz mehrerer Liegenschaften. Mit der vorgesehenen massiven Änderung der Gemeindeordnung, die durch ein Hintertürchen eingeführt werden soll, hätten die Stimmberechtigten nicht nur nichts mehr zu sagen, sondern auch keinerlei Kontrolle mehr über die Liegenschaftenverkäufe der Gemeinde bis zu zwei Millionen Franken. Zudem steht eine Revision

des Gemeindegesetzes auf kantonaler Ebene an, welche in absehbarer Zeit erneute Änderungen in der Gemeindeordnung zur Folge haben dürfte. Es ist im Moment unnötig, die Gemeindeordnung, die in zwei Jahren sowieso umfassend angepasst werden muss, jetzt zu ändern. Aus diesem Grund ist diese Revision der Gemeindeordnung am 22. September klar abzulehnen. anzeige

«Rohstoffmillionen»: Schlussspurt für Unterschriftensammlung in Affoltern Das Initiativkomitee «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch» hat einen Stand am Wochenmarkt im Affoltern. Ziel: 10 Prozent des «Glencore-Effekts» für Hilfswerke.

kurz vor dem Ende, denn am 9. September wird die Initiative offiziell dem Gemeinderat übergeben.

Sympathien bei der Bevölkerung

mussten (insgesamt 360 Millionen). Ein wachsender Anteil der Bevölkerung hat genug davon, dass der Ruf der Schweiz durch ausbeuterische Geschäftspraktiken von einigen hier ansässigen Konzernen beschädigt wird, und will mit der Unterschrift ein Zei-

chen setzen – ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in den Rohstoff-Abbau-Ländern, welche dieses Geld eigentlich zugut hätten, wenn alles mit rechten Dingen zuginge.

Es stand im «Anzeiger»: Ende Juni hat sich – wie in anderen Ämtler Gemeinden – auch in Affoltern ein Initiativkomitee gebildet mit dem Ziel, 10 Prozent der Gelder, welche die Politische Gemeinde Affoltern via Finanzausgleich aus dem «Glencore-Effekt» erhalten hat und behalten kann, an Hilfswerke zu spenden. Dabei geht es um rund 165 000 Franken. Die Hilfswerke sollen das Geld für Projekte in Ländern verwenden, in denen der Rohstoffkonzern Glencore tätig ist. Seit Anfang Juli werden in Affoltern und Zwillikon Unterschriften gesammelt. Nun steht die Sammelaktion

Beim Unterschriftensammeln stiess das Initiativkomitee auf grosse Sympathien – auch bei Personen, die sich sonst nicht politisch betätigen. Offenbar realisieren viele, dass manche Rohstoffkonzerne zumindest einen Teil ihrer Gewinne auf Kosten der Menschen und der Umwelt in den Abbauländern erzielen. Viele finden es nicht richtig, dass die Firma Glencore in den Abbauländern dank Tricks und Steuerschlupflöchern kaum Steuern bezahlt und grosse Schäden hinterlässt, und wir in der reichen Schweiz nun von den Steuern profitieren, welche die im Kanton Zürich wohnhaften Glencore-Manager wegen den Börsengang-Gewinnen im Jahr 2011 bezahlen

Hier gibt es nur Win-winSituationen

Der Sihlwald hat seinen Schutz verdient

Polnische Pflegerinnen arbeiten für 1200 Euros im Monat – und wo ist der Verlierer? Leserbrief im «Anzeiger» vom 23. August.

Der Schutz des Sihlwaldes gerät von politischer Seite, den Gemeinden, den Holzkooperationen und einer IG «Sihlwald für alle» unter Druck . Ich möchte hiermit zum Ausdruck bringen, dass es viele Menschen in den Gemeinden und der Umgebung gibt, die für den Schutz des Sihlwaldes und seiner Tierbewohner in der bisherigen Form einstehen. Es gibt in der Schweiz bis in die höchsten Bergregionen Raum für Biker und Hundehalter (was ich selber auch bin), doch geschützter Raum, wie der Sihlwald ihn bietet, ist rar, ausser dem Nationalpark kaum noch zu finden. Dass wir solchen Raum in Stadtnähe haben, empfinden ich und viele Freunde und Bekannte als besonderes

Sehr gut gebrüllt, Florian Maier! Hier gibt es doch nur Win-win-Situationen. Man muss ein ganz dickes ideologisches Brett vor den Augen haben, dies nicht zu realisieren. Wir können vermutlich grosse Beiträge der öffentlichen Hand einsparen, wenn die Sozialdienste diese Mitarbeiterinnen aus dem Osten bezahlen würden, anstatt die Pflegebedürftigen in Heime zu stecken. John Fleuti, alt Gemeindepräsident, Stallikon

Parteiübergreifendes Initiativkomitee Im Initiativkomitee sind neben Mitgliedern verschiedener politischer Parteien (SP, Grüne und EVP) auch die beiden reformierten Pfarrer von Affoltern und weitere Einwohner vertreten, namentlich: Pia Holenstein Weidmann, Hanns Walter Huppenbauer, Rosmarie Kälbling, Hans Läubli, Christian Moser, Thomas Müller, Esther Naef, Werner Schneebeli und Daniel Sommer Sidler.

Privileg. Es stehen ja schon 51 km Rad- und Bikewege und 41 km Reitwege im Sihlwald zur Verfügung! Wanderer beklagen sich, dass sie auf den Wegen bleiben müssen, doch die vielen Tierarten im Wald haben Ruhe und Schutz nötig. Ein Sihlwald für alle, das würde konsequenter Weise auch den Kreis der Reiter, Biker, Hundehalter und Wanderer sprengen, gibt es doch bestimmt noch einige Hobbies mehr, die Mann oder Frau im Wald gerne ausführen würden. Der Kompromiss zwischen menschlichen Bedürfnissen und dem Schutz des Waldes ist mit der heutigen Verordnung schon gewährleistet. Und es ist keine Frage, dass das Über-

Es ist noch nicht zu spät Wer die Initiative noch nicht unterschrieben hat, kann dies nun nachholen: Am Affoltemer Wochenmarkt vom Samstag, 31. August, hat das Initiativkomitee einen Stand. Hier kann man sich aus erster Hand informieren und mit den Initianten diskutieren. Alternative: Man kann den Unterschriftenbogen auch bei affoltern-handelt@bluewin.ch bestellen, muss ihn dann aber sehr schnell (bis spätestens 8. September) zurückschicken.

Jetzt haben wir es offiziell und amtlich: Die Juristin vom Gemeindeamt der Regierung hat in ihrer offiziellen Stellungnahme am 11. Juli 2013 festgestellt:

«Der Einfluss der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf die Geschicke der Spital-AG Ist klein.» Also nichts da mit «Demokratie», wie uns immer wieder vorgespielt wird. Deshalb stimmen wir am 24. November 2013 zweimal

NEIN

Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern» www.verein-zweckverband.ch Siehe unter «Aktuell» und «Tagebuch»

Rücksichtslose Konsumsucht

queren des Albispasses für Velo- und Autofahrer nach einer neuen Lösung drängt. Sie kann aber bestimmt unabhängig von einer Lockerung der Waldschutzverordnung gefunden werden. Eine Lösung am Albispass und die Öffnung des Sihlwaldes für «alle» sind zwei Paar Stiefel, die meines Erachtens nicht zusammen gehören. Möge zum Schutze der Radfahrer bald einen Radweg über den Albis entstehen und mögen zum Schutze dieses wunderbaren Waldgebietes alle zukünftigen Entscheide mit Achtung Respekt und Bescheidenheit getroffen werden!

Die ganze Nacht Tiefkühlpizzas kaufen? Morgens um 4 Uhr noch mehr Alkohol besorgen? Ich finde das absolut unnötig. Wenn man in der Nacht essen oder Alkohol konsumieren will, kann man sich doch vorher damit eindecken. Je länger die Läden offen haben und je mehr sie verkaufen können, desto mehr wird die Konsumsucht gefördert. Zudem: Wer genau profitiert, wenn die Revision des Arbeitsgesetzes angenommen wird? Es sind weder die Verkäuferinnen noch die Konsumenten. Es sind die Betreiber der grossen Ladenketten, die Marktanteile gewinnen und den Franken rollen sehen wollen. Ihnen ist es egal, dass die Verkäuferinnen dafür mit ihrer Freizeit, Sozialleben und Sicherheit bezahlen müssen. Diese sind die Verliererinnen: Ihre Arbeitszeiten verschieben sich immer mehr in die Nacht, Arbeit auf Abruf wird normal und der Sonntagszuschlag mit der Zeit wegfallen. Denn sobald regelmässig Nacht- und Sonntagsarbeit geleistet wird, fallen die Zuschläge weg. Diese Salamitaktik des Parlaments muss jetzt gestoppt werden mit einem Nein zur Verschlechterung des Arbeitsgesetzes am 22. September.

Barbara Bianchi, Hausen

Felix Keller, Hedingen

Esther Naef und Rosmarie Kälbling, Initiativkomitee Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch


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Motivation zur humanitären Hilfe Mails aus Afghanistan (5): Die Wettswilerin Silvia Käppeli arbeitete sechs Monate vor Ort Wie die Zukunft Afghanistans aussieht, steht in den Sternen. Silvia Käppeli macht sich Gedanken dazu, nicht zuletzt auf der ganz individuellen Ebene: «Was kommt auf die Menschen zu, die ich in mein Herz geschlossen habe?» Was auf alle Fälle bleibt, sind wunderschöne Erinnerungen.

strengen religiösen Gesetzen – also neue Leistungs- und Freizeitgesellschaften. Ich bin nicht der Meinung, dass Afghanistan eine westliche Gesellschaft werden muss. Aber es wäre wünschenswert, wenn Afghaninnen und Afghanen im Rahmen ihrer Kultur die ethischen Werte eines aufgeklärten Islam, Gleichwertigkeit der Geschlechter und eine politische Staatsform, die Gewaltverzicht fördert, finden würde. Leider prallen hier neben nationalen auch unterschiedlichste Interessen von Nachbarstaaten und Grossmächten aufeinander, die daran interessiert sind, Afghanistan für die eigenen Zwecke instabil zu erhalte, beispielsweise für Drogenhandel, Waffengeschäfte und militärische Interessen.»

................................................... von regula zellweger Silvia Käppeli arbeitete nach der Pensionierung immer wieder mehrere Monate für Hilfsorganisationen in Afghanistan. Als Volontärin arbeitet sie ohne Honorar, akzeptiert einfachste Lebensbedingungen und übernimmt Aufgaben, die ihr viel abverlangen. Mit ihren beiden Doktortiteln könnte sie ihren Lebensabend auch gemütlicher und einfacher gestalten. Wozu das also? Auch sie stellt den Sinn von humanitärer Hilfe immer mal wieder in Frage und sucht nach Modellen für effektive und die effiziente Möglichkeiten von Hilfe durch Ausländer in Drittweltländern. Silvia Käppeli hat eine klare Meinung und eine durchaus kritische Sichtweise.

Das Engagement geht weiter All diese kritischen Überlegungen halten Silvia Käppeli nicht davon ab, immer wieder die beschwerliche Reise in den Norden Afghanistans anzutreten und sich trotz Schikanen ein Visum zu verschaffen, um in den Bereichen Gesundheit und Bildung ihr Wissen individuell weiterzugeben. Das Alltagsleben ist auf die eigenen vier Wände beschränkt, sehr einfach und oft fehlen Dinge wie beispielsweise sanitäre Anlagen, Heizung oder Qualität der Nahrung, ohne die wir uns zu leben schwer vorstellen können. Silvia Käppeli gefällt aber, dass eine sinnvolle Hilfeleistung automatisch zu weiteren führt und man so mit relativ wenig Aufwand viel bewirken kann.

Verschleierte Frau, Schnappschuss im Bazar. (Bilder Silvia Käppeli)

Herat, 3. Juni 2013 «Im letzten Mail hast Du gefragt, wie humanitäre Hilfe Sinn mache. Für mich hat diese Frage eine objektive und eine subjektive Komponente. Objektiv stellen sich viele Fragen: Wem soll man in welchem Zeitraum womit helfen? Welche Ressourcen sind vorhanden? In welchen Gebieten sind die Helfer am wenigsten gefährdet an Leib und Leben? Wie erreicht man grösstmögliche Gerechtigkeit? Wie darf man mit Steuer- und Spendengeldern umgehen, die nicht explizit zweckgebunden sind? Wie viele Menschen profitieren von humanitärer Hilfe und wie nachhaltig wirkt diese Hilfe? Geht es um Soforthilfe oder um längerfristige, nachhaltige Begleitung in einem Prozess? Ideal ist Hilfe zur Selbsthilfe, Vermittlung von Know-how statt nur Know-what. Hilfe und Unterstützung im grossen Rahmen müssen zeitlich begrenzt sein. In Afghanistan engagieren sich viele Hilfswerke und es kommt auch vor, dass Hilfe gar nicht geschätzt wird, Helfer ausgenutzt und Spendengelder nicht sinnvoll eingesetzt werden. Die Leute gewöhnen sich an Hilfe aus dem Ausland und verharren in Passivität, wollen beispielsweise ungebildet bleiben, um nicht Eigenverantwortung übernehmen zu müssen oder die lokalen Kulturen verunmöglichen, was wir als sinnvolle Verwendung von Hilfe betrachten. Manche wollen auch vom

Die letzten «Mails aus Afghanistan Seit 1989 arbeitete die Pflegewissenschaftlerin Silvia Käppeli als Leiterin des Zentrums für Entwicklung und Forschung in der Pflege am Universitätsspital Zürich. Zahlreiche Forschungs- und Bildungsaufträge führten sie in verschiedene Länder – beispielsweise in den Iran, wo sie regelmässig Vorlesungen hält. Nach der Pensionierung 2011 arbeitet sie immer wieder in verschiedenen Projekten in Afghanistan. Während des sechsmonatigen Aufenthaltes von Januar bis Juli dieses Jahres mailte sie nach Hause, was sie erlebte. Dies ist der letzte von fünf Artikeln «Mails aus Afghanistan». (rz.)

Herat, 20. Juni 2013

Wolle einkaufen im Bazar von Herat. Elend anderer profitieren. Auf dieser Ebene stellen sich auch Fragen der Zusammenarbeit von humanitären Institutionen, der Koordination . . . Nun muss ich essen gehen – morgen schreibe ich weiter.»

Herat, 4. Juni 2013 «Subjektiv muss man sich ehrlich vor Augen halten, was beispielsweise Viktor Frankl und andere schon bedacht haben: Den meisten Menschen geht es besser, wenn sie gebraucht werden. Wie man besonders bei vielen Pensionierten sieht, fühlen sie sich unausgefüllt, wenn sie ihre Tage müssig verbringen. Jedem Menschen stellt sich die Frage nach dem Sinn seines Lebens, und man fragt sich, was von einem erwartet wird – nicht nur was erwartet man von der Welt und den Mitmenschen. Für mich als Pflegewissenschaftlerin stand die Sorge um andere Menschen während meinem ganzen Berufsleben im Zentrum. Sei es in der direkten Pflege oder in der Ausbildung von Pflegeschülern, -studenten oder in der Forschung mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensqualität von Menschen. Nach mehr als vierzig Jahren vielfältiger Berufserfahrung habe ich einiges anzubieten. Die Aufgaben, die sich mir in Afghanistan stellen, entsprechen diesem Erfahrungshintergrund. Ich habe eine NGO gefunden, die diesen Bedarf an Hilfe zur Selbsthilfe auf eine Weise unterstützt, mit der ich mich identifizieren kann. Man muss ungebunden sein für die humanitäre Hilfe und relativ bedingungslos auf die Anforderungen eintreten können. Der Entscheid zur humanitären Hilfe beinhaltet auch ei-

Hausbesuch zur Abklärung möglicher Verbesserung. ne Risikoabwägung. Basis ist die Überzeugung, dass man bestimmten Menschen auf diese eigene bestimmte Weise helfen kann und will. Guter Wille und Sentimentalität reichen nicht, es braucht auch entsprechende Kompetenzen. Wenn durch meine Intervention eine Familie weniger an Infektionskrankheiten leidet, eine Mutter eigenständig handarbeiten kann, ein Kind lesen und schreiben oder etwas Musisches lernt, schenkt mir das Zufriedenheit. Auf der subjektiven Ebene geht es eher darum, wie sinnvoll Hilfe auf der individuellen Ebene ist. Als einzelne NGO und besonders als Einzelperson kann man die Welt nicht verändern. Humanitäre Hilfe macht Sinn, wenn auf beiden Seiten ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen besteht, nicht nur im wirtschaftlichen Sinn, sondern auch im persönlichen.»

Herat, 10. Juni 2013 «Du fragst mich nach meiner Meinung, wie ich die Zukunft dieses Landes sehe? Ich bin sehr skeptisch, was die Zukunft Afghanistans betrifft. Im Alltag scheint es manchmal, dass die Korruption in der öffentlichen Verwaltung und in Schul- und Spitalbetrieben den Aufbau einer funktionierenden Zivilgesellschaft ähnlich stark behindert oder verunmöglicht wie die Taliban in manchen Gebieten. Dass man mit ausländischen Truppeneinsätzen keine Kulturen verändern kann, zeigt sich im Balkan, im Irak und in Afghanistan. Die Truppen haben lediglich den Auftrag, die Sicherheit soweit herzustellen und zu gewährleisten, dass sich die zivile Gesellschaft entfalten kann: Dass die

Wirtschaft sich entwickelt, Gesundheits- und Bildungswesen funktionieren und die Kultur sich weiter entwickelt. Die afghanische Kultur ist vorwiegend eine Stammeskultur, und das Wohl des Stammes ist wichtiger als das Wohl der Allgemeinheit. Ausserhalb der eigenen Ethnie hilft man einander kaum. Dies betrifft auch die Rollen, die Frauen und Männern zugewiesen werden. Dazu gehört das Heiraten innerhalb der erweiterten Familie zur Erwirtschaftung und Bewahrung des Eigentums sowie zur Versorgung von Kindern und alten Menschen. Diese Gewohnheiten werden nur modifiziert, wenn es der eigenen Gemeinschaft dient. Die Stämme arbeiten allenfalls zusammen gegen einen gemeinsamen Feind. Beispielsweise bei der in Afghanistan benachteiligten Volksgruppe der Hazara haben die Frauen eine relativ starke Stellung, weil die Männer gemerkt haben, dass, wenn es den Frauen gut geht, sie gesund und gebildet sind, die ganze Familie und somit das Gefüge der Gemeinschaft davon profitiert. Im Vergleich zu anderen Volksgruppen sind die Hazara besser gebildet, ambitiöser und erfolgreicher, sofern sie nicht von jenen unterdrückt und verfolgt werden, die im Land politisch dominieren.»

Herat 11. Juni 2013 «Im Zusammenhang mit den ausländischen NGOs werden die Afghaninnen und Afghanen mit ihnen unbekannten Lebensmustern konfrontiert: gleiche Bildungschancen und Arbeitsmöglichkeiten für alle, Öffnung des einengenden Familienlebens, Abschied von

«Ich begann meine Tätigkeit, indem ich die Kinder der Jesuitenschule und ihre Mütter nach ihren Gesundheitsproblemen und nach ihren Bedürfnissen befragte. Aufgrund der langen Problem- und Bedarfsliste entwickelte ich ein Programm, das unter dem Titel Health Competence Programme verschiedene Module beinhaltete: Erste Hilfe, Hygienemassnahmen zur Verhütung von Infektionskrankheiten, Sicherheit im Haus und am Arbeitsplatz, Fragen psychischer Gesundheit, die gewaltfreie Schule. Diese Module passte ich jeweils den Zielgruppen an: Kinder, Mütter, Lehrpersonen. Als die Mütter wegen der mitgebrachten Kleinkinder das Gelernte nicht in Ruhe üben konnten, fertigte ich aus WC-Rollen Puppen an, damit die Kinder unterdessen selbstständig spielen konnten. Darauf wollten die Mütter selber Puppen nähen. Stofftiere und Handpuppen folgten. Mit denen wiederum kann man ‹Theater› zu Themen aus der Umwelthygiene oder des friedlichen Umgangs miteinander entwickeln. Als die Kinder sahen, was die Mütter herstellten, wollten sie auch. Nun arbeiten sie gemeinsam hin auf eine ‹health promoting school›. Solche Entwicklungen von ganzen Gefügen statt nur von einzelnen Personen oder Bereichen führen dazu, dass die Teilnehmenden selbst auf immer neue Ideen kommen und nur Unterstützung bei der Materialbeschaffung und technische Hilfe benötigen. Solche Entwicklungen haben immer auch paradigmatischen Charakter und können analog an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Sie bedingen, dass man als Coach fokussiert arbeitet, Impulse der Lernenden aufnimmt und flexibel auf sie eingehen kann. Insbesondere ist es wichtig, dass ich nicht ich mein Programm durchziehe, sondern dass Schulkinder und Mütter ihre Vorstellungen auf eine Weise so umsetzen, dass meine Ziele, das Fördern von Hygienebewusstsein, Selbstpflege und -versorgung, gleichzeitig abgedeckt ist.»


Gewerbe

Rosenduft

Attraktive Jobs

Daniel Zahno las in der Rifferswiler Bibliothek aus dem neuen Roman «Manhattan Rose». > Seite 19

Tag der offenen Tür in den fünf Spitex-Zentren des Bezirks Affoltern. > Seite 21

Herbstlicher Saisonstart Aktuelle Modetrends im Emmen-Center Bis am 14. September 2013 präsentieren die Modegeschäfte im Emmen Center ihre aktuellen Herbst- und Wintertrends 2013/14 inmitten einer herbstlichen Blumendekoration. Im Rahmen dieser Ausstellung verlost das Emmen Center ein (Um)Styling im Gesamtwert 1000 Franken und am Samstag 14. September 2013, ist die amtierende Miss Schweiz zu Gast und schreibt Autogramme. Während drei Wochen präsentieren die rund 40 Modegeschäfte des Emmen Centers ihre aktuellen Mode-

trends für den Herbst/Winter 2013/14 inmitten einer herbstlichen Blumendekoration. Der grosse Trend der kalten Jahreszeit sind Aubergine- und Beerentöne. Neue Farben sind Gold und Silber in Abend- und Cocktailkleidern, ein sinnliches Purpur und die Hit-Farbe des Winters ist Rosa. Hinzu kommen schwarze und weisse Basics, die auch in den kommenden Herbstmonaten ein zeitloser Trend bleiben werden. Leder und Wolle sind die dominierenden Stoffe für die Saison Herbst/Winter 2013/14. Ausserdem feiert Samt ein echtes Revival und sorgt für viel Eleganz. Dezente Schnitte werden mit opulenten Kleidungsstücken kombiniert und mit extravaganten Accessoires ergänzt. Am Samstag, 14. September, besucht die schönste Frau der Schweiz, die Miss Schweiz Dominique Rinderknecht, das Emmen Center. Dominique Rinderknecht wird von 13 bis 15 Uhr für die Besucherinnen und Besucher Autogramme signieren.

Mitmachen und ein (Um)Styling gewinnen Das Emmen Center verlost im Rahmen der Herbst-Saisoneröffnung ein (Um)Styling im Wert von 1000 Franken. Man findet KimMy auf ihrem Blog (www.shopping-erleben.ch). Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im

Aktuelle Modetrends, eingebettet in herbstliche Blumendekorationen. (zvg.)

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Emmen Center gibt es im Internet unter Telefon 041 260 61 12 oder unter www.emmencenter.ch

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700 angemeldet Der Türlerseelauf – einer der attraktivsten Läufe in der Region. > Seite 23

Stabübergabe bei der Raiffeisenbank Cham Bankleitung von Cuno Senn zu Karl Martin Meyer Cuno Senn übergibt per Ende August 2013 den Vorsitz der Bankleitung der Raiffeisenbank Cham an seinen Nachfolger Karl Martin Meyer. Planmässig übergibt Cuno Senn nach 14 Jahren den Vorsitz der Bankleitung an seinen Nachfolger Karl Martin Meyer. Cuno Senn kann auf eine äusserst erfolgreiche Zeit bei der Raiffeisenbank Cham zurückblicken, hat sich doch die Bilanzsumme von 450 Mio. Franken auf über 1,1 Milliarden Franken mehr als verdoppelt. Ein grosser Vertrauensbeweis ist zudem auch der markante Zuwachs bei den Genossenschaftsmitgliedern, welche von rund 4250 auf über 8650 anstiegen. Für sein grosses Engagement dankt ihm der Verwaltungsrat herzlich. Cuno Senn freut sich nun auf seinen wohlverdienten Ruhestand, welcher ihm endlich genügend Freiraum für seine vielseitigen Interessen und Hobbys lässt.

Betriebsökonom und Immobilientreuhänder Karl Martin Meyer, hat seine Tätigkeit bei der Raiffeisenbank Cham per 1. August 2013 aufgenommen und sich in dieser Zeit bestens eingearbeitet. Er hat nicht nur Personal und Bank, sondern bereits auch einige Kunden kennen gelernt. Karl Martin Meyer freut sich auf die neue Herausforderung. Als ausgewiesener Betriebsökonom und Immobilientreuhänder sowie als bisheriger Leiter des Raiffeisen Regionalzentrums Firmenkunden Zentralschweiz ist er dazu bestens vorbereitet.

Massgeschneiderte Finanzdienstleistungen Verwaltungsrat, Bankleitung sowie die Mitarbeitenden der Raiffeisenbank Cham mit Geschäftsstelle Mettmen-

Cuno Senn (rechts) übergibt an Karl Martin Meyer. (Bild zvg.) stetten freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Sie werden alles daransetzen, ihren Kundinnen und Kunden auch weiterhin massgeschneiderte Finanzdienstleistungen und einen vorzüglichen Service zu erbrin-

gen. Cuno Senn übergibt per Ende August 2013 den Vorsitz der Bankleitung der Raiffeisenbank Cham an seinen Nachfolger Karl Martin Meyer. (he)

Kinderkleiderbörse in Bonstetten Familienclub Wettswil-Bonstetten lädt ein Kinderkleiderbörse mit Kaffeebar und Kinderflohmarkt im Gemeindesaal von Bonstetten am Mittwoch, 11. September 2013.

Kinderspielsachen sowie kleinere Kindermöbel zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

Anmeldefrist bis 6. September Die alljährliche Herbst-Kinderkleiderbörse, organisiert vom Familienclub Wettswil-Bonstetten, findet am Mittwoch, 11. September, von 14 bis 17 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten statt. Neben Babykleidern ab Grösse 56, Kinderkleidern bis Grösse 176 für Herbst und Winter werden auch Sportartikel (Skier, Ski- und Schlittschuhe, Snowboards, Bob und Schlitten usw.) und Schuhe angeboten. Ebenfalls können

Zur gleichen Zeit können Kinder ihre Spielsachen am Kinderflohmarkt draussen vor dem Gemeindesaal anpreisen. Wer von all diesem hektischen Treiben Hunger und Durst bekommen hat, kann sich an der Kaffeebar mit feinen selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Wichtig: Die Anmeldefrist für Verkäuferinnen und Verkäufer endet am Freitag, 6. September 2013. Wegen be-

schränkten Platzangebots können nur die ersten 150 Anmeldungen berücksichtigt werden. Interessierte erhalten detaillierte Angaben zum Verkauf und gegebenenfalls benötigte EtikettenVorlagen bei der Anmeldung resp. Bestätigung der Verkaufsnummer. 20 Prozent des Börsenerlöses kommt dem Familienclub WettswilBonstetten zugute. Neuanmeldungen und bestehende Verkaufsnummern bitte bestätigen an boerse@fam-club.ch Bei Fragen oder Interesse an Mithilfe wende man sich an Christina Kienberger, Telefon 044 700 14 36, oder per E-Mail: boerse@fam-club.ch.


Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 31. August 17.30 Familiengottesdienst zum Schulbeginn mit Jubla anschl. Apéro Sonntag, 1. September 10.30 Eucharistiefeier 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Donnerstag, 5. September 17.00 Anbetung

Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 1. September 10.00 Chilbi-Gottesdienst auf dem Bolet, Pfarrerin Bettina Stephan, Musik: Nachwuchsjodler vo Huuse und Aeugster Kinder Donnerstag, 5. September Seniorenwanderung Treffpunkt: 9.30 Uhr Haltestelle, Dorf Aeugst am Albis Billette werden abgegeben

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 1. September 9.30 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Mittwoch, 4. September 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 5. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn.Y. Schönholzer in der Klosterkirche Freitag, 6. September 17.00 bis 18.00 Uhr: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Kräuter» Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 1. September 17.00 Gottesdienst plus, «zum Klingen bringen», mit Begrüssung der Konfirmandinnen und Konfirmanden, Pfr. Th. Müller, Pfr. W. Schneebeli, Chr. Sommer, S. Brüngger, A. Nardone und das LaMarotte Swingtett Anschliessend einfacher Znacht

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 31. August 9.30 Kolibri-Treff im UG des Kirchgemeindehauses Sonntag, 1. September 19.00 Abend-Gottesdienst zum «Gemeindesonntag»; Predigt: Ank Kienast zum Thema «Abend und Nacht» dazu passende Lieder für die Gemeinde und den Kirchenchor, Liturgie: Pfrn. S. Sauder, anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer und Taufe von Davin Lier Freitag, 6. September 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. September 19.00 Abendgottesdienst Begrüssung der neuen Konfirmandenklasse Walter Hauser, Pfarrer Anette Bodenhöfer, Orgel, Mitwirkung der Konfirmandenklasse Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 1. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Dienstag 3. September 14.00 Bibelstunde 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Knonau Samstag, 31. August 9.00 Konfirmandenunterricht für alle im Pfarrhaus Maschwanden Morgens Abfahrt in die Seniorenferien, oekum. Team mit Pfr. Maurer Sonntag, 1. September Gottesdienst in einer anderen Gemeinde 10.00 in Mettmenstetten oder Maschwanden Donnerstag, 5. September 9.30 Fiire mit de Chline in der Kirche

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 31. August 9.00 Konfirmandenunterricht für Knonau und Maschwanden im Pfarrhaus Maschwanden Sonntag, 1. September 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Predit: Pfrn. Susanne Wey Musik: Marianne Rutscho getauft werden Loïc und Chloë Tanner

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli (Kloster Kappel) Mittwoch, 4. September 9.30 Fiire mit de Chliine ökum., ref. Kirche Donnerstrag, 5. September 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 30. August 19.00 Concerti piccoli mit Siddique Eggenberger (Tenor) und Birco Bergo (Flügel) ref. Kirche Sonntag, 1. September 9.30 Pfr. Andres Bolliger Erich Eder (Orgel), ref. Kirche Dienstag, 3. September 14.00 Frauentreff, Spielnachmittag, Aufenthaltsraum Alterswohnungen Alte Landstrasse www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 1. September 19.30 Musikgottesdienst «Die Himmelsleiter» mit Marianne Frutiger, Flöte Veronica Nulty, Orgel und Pfarrer Jörg Ebert

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 1. September 19.30 Abend-Gottesdienst mit Begrüssung der Konfirmandinnen und Konfirmanden «Wasser – notwändig und bedrohlich» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 2. September 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 1. September 9.30 Grosses Festzelt/Areal Mettlen: Ökumenischer Familiengottesdienst zum 40er-Fäscht (Bitte beachten Sie die besondere Anfangszeit) Leitung: Pfr. Otto Kuttler und Pater Bernhard Herzog Thema: «Das 40er-Fäscht im Jahr 2053» Musik: Stella Cruz, Gesang Casey Crosby, Keyboard Fahrdienst: Anmeldung, 31. August Telefon 044 700 09 82 Mittwoch, 4. September 9.15 + 10.15 Uhr ElkiSingen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil

Samstag, 31. August 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 1. September 9.30 Ökum. Chilbigottesdienst in Wettswil Dienstag, 3. September 19.30 Abendmesse anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 4. September 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 5. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 31. August 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 1. September 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. September 10.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Mittwoch, 4. September 9.30 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 5. September 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Knonau 19.30 Elternabend für die Erstkommunikanten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 31. August 10.30 Familiengottesdienst zum Schulbeginn mit Jubla anschl. Apéro Dienstag, 3. September 19.30 Lobpreis

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 30. August 19.00 Alphalive-Kurs Samstag, 31. August 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 1. September 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Salome Bauert Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi Montag, 2. September 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 4. September 9.00 Brunch Mom’s in Prayer 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech Donnerstag, 5. September 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 30. August abends EvangelistischesAngebot mit Segenswünschen Gebet . . . am Bahnhof Affoltern am Albis 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Samstag, 31. August ganzer Tag Nationaler Frauentag der Heilsarmee in Bern Sonntag, 1. September 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 1. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 1. September 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Sonntag, 1. September 9.45 Gottesdienst (Res Dummermuth) Kinderhort

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten,

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 1. September 10.30 Gottesdienst Sonntagsschule/Unterricht

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

SeptemberProgramm 2013 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Mittwoch. 4. September 2013 KAFI-TRÄFF für Seniorinnen & Senioren Austausch von Geschichten und Kennenlernen untereinander 9.00 bis 11.00 Uhr im Märtkafi Org.: Alterskommission Affoltern Donnerstag, 5. September 2013 WANDERUNG: Sittlisalp UR Wanderzeit: ca. 3 Std. Gefälle: ca. 700 m abwärts, teilw. steil 7.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Kleiner Imbiss in Alpbeiz Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Donnerstag, 19. September 2013 BERGWANDERUNG Züri-Oberland, Wald–Farner Wanderzeit: 4¾ Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 19. September 2013 SPAZIERGRUPPE Zoo Basel Spazieren im Zoo ca. 3½ Std. frei 8.25 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: Rest. Rössli, Adliswil Leitung/Anmeldung nötig: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 26. September 2013 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–, An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute 7. bis 14. September 2013 BERG-WANDERWOCHE: Zäziwil Leitung/Auskunft: Marcel Ineichen, 044 760 44 02 Voranzeige SinnVolles GehirnTraining Beginn der neuen Kurse: 16./17. und 23. Oktober 2013 Chilehuus im Park, Affoltern Auskunft / Anmeldung: Ruth Schärer-Wicki, 044 784 98 92 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42


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Personelle Veränderungen in der Chiropraxis Knonauer Amt Frau Dr. Inga Paravicini, Chiropraktorin und Inhaberin, verlässt die Chiropraxis Knonauer Amt in Affoltern am Albis ab September 2013 für voraussichtlich ein Jahr. Sie wird im Rahmen der kontinuierlichen Weiterbildung in einem neuen Zentrum, spezialisiert auf den Bewegungsapparat und dessen Beschwerdebilder bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen, mitwirken. Diese Tätigkeit bietet ihr die Möglichkeit, sich insbesondere im Bereich des Neugeborenen-Schiefhalses und der Behandlung von Kindern sowie in der Schmerztherapie weiterzubilden und zu spezialisieren. Mit Dr. Susanne Williams-Frey verstärkt nun ab sofort eine erfahrene,

kompetente und aufgeschlossene Chiropraktorin das Team der Chiropraxis Knonaueramt. Nebst der Behandlung von Erwachsenen verfügt Susanne Williams-Frey über diverse Fortbildungen in der Betreuung und Behandlung von muskuloskelettalen Beschwerden bei Säuglingen, Kindern/Jugendlichen sowie schwangeren Frauen. Zusammen mit Chiropraktor Dr. Jochen Brenner, der seit 2008 erfolgreich in der Praxis tätig ist, steht sie allen Patientinnen und Patienten während der Abwesenheit von Dr. Inga Paravicini vollumfänglich zur Verfügung. Weitere Auskünfte: Dr. Inga Paravicini, Telefon 044 763 13 33. E-Mail:

Dr. Inga Paravicini, Dr. Susanne Williams-Frey und Dr. Jochen Brenner. (Bild zvg)

inga.paravicini@chirosuisse.ch.

Neueröffnung Mangalam: Yoga und Ayurveda Am 7. September, zwischen 11 und 17 Uhr, laden Thomas, Sabine und Anita Würmli zur Eröffnungsfeier in ihr neues Yoga & Ayurveda Center «Mangalam» im OVA-Gebäude an der Obstgartenstrasse 5 in Affoltern ein. Um 16 Uhr gibt es, neben anderen Überraschungen, ein kleines Konzert mit Thomas (Gebetsflöte) und dem indischen Dhrupatsänger Amit Sharma Bandhavi. Das Wort Mangalam kommt aus der indischen Sanskritsprache und bedeutet so viel wie: Fülle – Glück – Wohlergehen. In diesem Sinne haben sich Thomas und Sabine Würmli mit ihrem Surya Chandra Yoga Center mit Schwester Anita Würmli, die eine Massagepraxis unterhält, zusammengefunden und das Mangalam gegründet. Hier bieten sie, in den geschmackvoll mit indischem Ambiance eingerichteten Räumlichkeiten, ein umfassendes Angebot an Yogakursen, verschiedenen Massagen und Workshops zu den Themen Yoga, Ayurveda, Massage, Musik,

Ernährung usw. an. Ayurveda ist die Kunst des täglichen Lebens in Harmonie mit den Gesetzen der Natur. Ziel dieses ursprünglichen Wissens ist es, die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten zu heilen. Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele, Verhalten und Umwelt bilden die Grundlage. Das Wissen des Ayurveda entstammt der vedischen Hochkultur Altindiens. «Ayus» bedeutet» Leben, «veda» bedeutet «Wissen, Wissenschaft», Ayurveda ist die «Wissenschaft vom langen, gesunden Leben». Mangalam bietet die Möglichkeit, sich regelmässig eine Auszeit zu gönnen, dem oft hektischen Alltag den Rücken zu kehren, indem man eine seinen Bedürfnissen entsprechende Yogastunde besucht, sich eine entspannende Massage mit wohlriechenden, warmen Ölen oder Kräuterstempeln schenkt oder sich zum Beispiel durch einen ayurvedischen Kochworkshop weiterbilden lässt. Im Frühling 2014 bietet Mangalam erneut Yoga-

Anita Würmli, Thomas würmli und Sabine Würmli. (Bild zvg.) und Ayurveda-Ferien in Kerala Südindien an. Ein neuer Hatha-Yoga-Einführungskurs startet am Mittwoch, 11. September, jeweils von 20 bis 21.30 Uhr. In diesem Kurs werden die Teil-

nehmer Schritt für Schritt in die Welt des Yoga eingeführt werden. Weitere Informationen und Newsletter abonnieren unter: www.mangalam.ch oder elefon 044 760 36 88.

Favorite Things beim Kronenplatz in Affoltern: Ersteröffnung mit Apéro Der Name ist Programm im neuen Ladenlokal beim Kronenplatz an der Mühlebergstrasse 2 in Affoltern: Favorite Things – Lieblingssachen. Mode und Accessoires, die für die Geschäftsführerin Heidi Struchen das Potential zum Lieblingsstück haben. Mit sicherem Gespür und beeinflusst von ihrem Heimatland Dänemark bietet sie nicht alltägliche, aber alltagstaugliche Mode für die Frau an. Mit dabei ist auch Charlotte Egger – ebenfalls eine Dänin – mit Freuen sich auf die Eröffnung, von links: Heidi Struchen und Charlotte Egger. ihrer Firma ScandicStyle und weiteren trendigen Mar- lich gut in die Hüftjeans passt und die se Jakobsen, Amust, Nude oder Hulwechselnden Kollektionsteile mit den quist Schmuck. ken aus dem Norden. ausgesuchten Accessoires. Das Ergebnis ist eine einzigartige Mode, die in Danish Fashion: weiblich, leger und den Grössen XS bis 4XL angeboten Umstands- und Stillkleider tragbar wird und hohen Ansprüchen an De- sowie Accessoires Mit den Marken friendtex und Once sign, Qualität, Materialen und Pass- Schön und bequem: Zum Geniessen in vertreibt Heidi Struchen exklusiv in form genügt. der Schwangerschaft ist die lässige der Schweiz zwei Labels der typischen Charlotte Eggers Firma ScandicSty- Umstandsmode aus dem Sortiment dänischen Mode: klare, weibliche Li- le; for home and soul, ist eine Kombi- von Favorite Things. Die besten Stücke nien, verspielt ohne Schnickschnack, nation aus coolen hochwertigen Ac- aus der Kollektion bekannter Marken nicht alltäglich und wunderbar trag- cessoires wie Schuhen, Stiefeln, wie Glamourmom, Carriwell und Milbar. Dabei überzeugen sowohl die Ba- Schmuck, Schals, Jacken und schönen ker warten darauf, damit werdende sics wie das lange Tanktop, das end- heimeligen Wohndecos der Marken Il- Mütter in der Schwangerschaft toll

aussehen. Diskretes Stillen in der Öffentlichkeit? Kein Problem mit dem patentierten System zum Beispiel von Glamourmom: Busen und Bauch bleiben bedeckt, der Verschluss lässt sich mit einer Hand öffnen und schliessen und ein leichtes Netz hält die Stilleinlage an Ort und Stelle. Weil das Glamourmom Stilltop in vielen Farben daherkommt, kann es auch als eigenständiges Top getragen werden.

ByStroom: Wickeltaschen, die auch der Papa gerne trägt Frau kann es verstehen: nicht jeder frischgebackene Vater findet es toll mit einer überladenen, unförmigen Wickeltasche herumzulaufen. Gut gibt es die modischen Wickeltaschen in Lederoptik der (natürlich dänischen) Marke byStroom. Im Sortiment finden sich Wickeltaschen, die nicht als solche erkennbar sind (aber alle praktischen Funktionen einer Wickeltasche besitzen) und die die Mama (oder der Papa) garantiert auch nach der Wickelzeit noch tragen werden. ByStroom überzeugt aber nicht nur bei den Wickeltaschen, sondern auch bei der frechen, legèren und praktischen Umstands- und Stillmode. Überzeugen kann man sich selbst ab Samstag an der Mühlebergstrasse 2. Neueröffnung mit Apéro: Samstag, 31. August 2013, 9 bis 17 Uhr. Heidi Struchen und Charlotte Egger. Favorite Things, Affoltern, Telefon 044 760 07 82, Fax 044 760 08 25, www.favorite-things.ch, info@favorite-things.ch. ScandicStyle by Favorite Things, www.scandicstyle.ch, info@scandicstyle.ch.


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Vermischtes

Freitag, 30. August 2013

Rosenduft in der Bibliothek Daniel Zahno las in Rifferswil aus dem Roman «Manhattan Rose» Unterschiedlichste Rosensorten verströmten ihren Duft in der Bibliothek Rifferswil, während die Zuhörer lauschten, wie Luca, der Basler Rosenzüchter aus Daniel Zahnos Roman «Manhattan Rose», den Peggy Rockefeller Rose Garden in New York besucht und sich dort in eine Schweizerin verliebt. ................................................... von regula zellweger

Wohlklingende Rosennamen, die Beschreibung von unterschiedlichen Duftnuancen und erstaunlichen Farben und Formen der Königin der Blumen zogen die Besucher der Lesung von Daniel Zahno am vergangenen Montag umso mehr in Bann, als unzählige Rosenstöcke mit Blüten in verschiedenen Farben die Rifferswiler Bibliothek schmückten. Zur Verfügung gestellt wurden die Rosenstöcke von der bekannten Rosengärtnerei Reichenbach aus der nahen Umgebung. Der Wechsel ist abrupt: Man muss durch die Bronx, ein nicht unbedingt sicheres Gebiet in New York, um zum Peggy Rockefeller Rose Garden zu gelangen. Umso grösser ist das Staunen, wenn man aus den schmutzigen, lärmigen Strassen plötzlich in eine Oase der Ruhe, der Schönheit und der Blumendüfte eintaucht. Der Schweizer Autor Daniel Zahno, der selbst zwischen New York und

und besucht deswegen einen internationalen Kongress in New York. Beim Schlendern durch den Big Apple überwältigen ihn an einem Tag die Schönheit des Rockefeller Rose Gardens und die Anmut einer jungen Schweizerin, Sofie. Er ist nun hin- und hergerissen zwischen seinem Unternehmen in der Schweiz, in das er alles, vor allem Herzblut gesteckt hat, und der Liebe zu Sofie aus Arth-Goldau, die seit Jahren in New York lebt.

Daniel Zahno. (Bild Regula Zellweger) Basel pendelt, vermittelt diesen abrupten Kulturwechsel sprachlich gekonnt, indem er gezielt die Sinne anspricht: Augen, Ohren, Nase. Und er versteht es auch, Emotionen zu wecken, er ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. In die Geschichte taucht man als Leserin oder Zuhörer ein und vergisst alles rundherum, wie der Protagonist Luca im Rosengarten die Bronx.

Liebesgeschichte zwischen zwei Welten Nach New York kam Zahno durch ein Stipendium, das ihm erlaubte, drei Monate in New York zu leben und zu schreiben. Er verliebte sich in die Stadt, in der es auch nach Jahren noch jeden Tag etwas Neues zu entdecken gibt. Der Besuch im Rosengarten bildete die eigentliche Keimzelle für den Roman. Luca, der Rosenzüchter, begann da sein Leben im Kopf des Autors. Der Rosenzüchter lebt voll und ganz für seine Rosenzucht in Basel

Schnell entschlossen Den literarischen Durchbruch schaffte Zahno mit seinem ersten Roman «Die Geliebte des Gelatiere», den er nach Aufenthalten am Ledig House in New York und am Istituto Svizzero in Venedig schrieb. Dieses Buch soll demnächst verfilmt werden. Die Liebe zur Natur, die in seiner Beschreibung der Rosen zum Ausdruck kommt, zeigte sich schon in seiner Lizentiatsarbeit über die Symbolik des Schmetterlings. Unterdessen wurde der 50-jährige Zahno mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Die Rifferswiler Bibliothekarinnen hatten sich nach dem Angebot von Daniel Zahno schnell für eine Lesung entschlossen. Sie gestalteten den Abend zu einem stimmungsvollen Anlass inmitten von Rosen. Der liebevoll präsentierte Apéro zum Ausklang der Lesung liess Autor und Zuhörer noch lange in der kleinen und feinen Ämtler Bibliothek verweilen.

Wiederaussendung von Sr. Margrit Chilbi Bonstetten vom 24. und 15. August 2013 Jedes Jahr Ende Juni freuen sich der Vorstand des Vereins Mukiba-Sudan und viele Freunde aufs Neue auf die Ankunft von Schwester Margrit Schenkel aus dem Sudan. Wie geht es ihr, was hat sie im vergangenen Einsatzjahr persönlich und als Verantwortliche im Gesundheitswesen des NordDarfur alles erlebt? Ihr Heimaturlaub in der Schweiz ist ausgefüllt mit Vorträgen, Besuchen und natürlich auch mit der persönlichen Erholung von Schwester Margrit. Den Abschluss ihrer Zeit in der Schweiz bilden traditionsgemäss die Vorträge von Schwester Margrit am Chilbi-Samstag und -Sonntag in der reformierten Kirche in Bonstetten und ihre Wiederaussendung am Bonstetter Chilbi-Gottesdienst. Der Gottesdienst konnte trotz der wenig verheissungsvollen Wetteraussichten bei trockenem Wetter auf dem Dorfplatz stattfinden. Für ihren Einsatz in Nord-Darfur segnete Pfarrerin Susanne Sauder Schwester Margrit mit den Worten der Seligpreisung aus dem Matthäusevangelium. Zu Schwester Margrits Überra-

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schung wurde ihr dieser Text ebenfalls in der ihr vertrauten Sprache Arabisch vorgetragen. Die Kollekte des Gottesdienstes in der Höhe von mehr als 2000 Franken wurde von der Kirchge- Selina Höhn übergibt Margrit Schenkel ein Couvert mit 450 meinde in ver- Franken Inhalt – Geld, welches das Ponyreiterteam an der dankenswerter Chilbi gesammelt hat. (Bild zvg) Weise für die Arbeit von Schwester Margrit im Sudan Liebe zu den Menschen im Darfur dazur Verfügung gestellt. Selina Höhn für ein, dass diese lernen, die vorhanübergab am Ende des Gottesdienstes den Ressourcen zu nutzen. Wer an eieinen Betrag von 450 Franken persön- nem ihrer Vorträge anwesend war, lich an Schwester Margrit, der aus den konnte spüren, dass Schwester MarEinnahmen vom Ponyreiten an der grit auch nach vielen Jahren im Sudan Chilbi zusammen kam. nicht müde geworden ist, den MenDie Vorträge von Schwester Mar- schen dort auch unter sehr schwierigrit standen unter dem Thema: «Hilfe gen Bedingungen zu helfen. unter schwierigen Bedingungen». Ein Schwester Margrit wird am 4. SepBild in ihrem Diavortrag zeigt, wie tember wieder in den Sudan zurückKinder in einem Dorf im Darfur aus kehren. Sie und der Vorstand von MuLehm Backsteine formen, die für den kiba-Sudan danken auf diesem Weg alBau einer Gesundheitsstation verwen- len. Ohne diese vielfältige Unterstütdet werden. Schwester Margrit setzt zung wäre ihre Arbeit in vielen Bereisich mit grosser Ausdauer und mit viel chen nicht möglich.

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Ämtler Bibliotheken im September Bis Mitte September findet zum fünften Mal die «Lesebank-Aktion» statt. Im Bezirk stehen Behälter mit Büchern und Zeitschriften bei Ruhebänken und Badeanstalten bereit und laden zum Schmökern, Lesen und Geniessen ein. Informationen zu den Standorten geben die beteiligten Gemeindebibliotheken.

Bibliothek Aeugst Sonntag, 1. September, 15 Uhr: Geschichte für Kinder ab 3 Jahren anlässlich der Aeugster Chilbi. Mittwoch, 11. September, 20 Uhr: Lesezirkel. Es wird über den Roman «Zaira» von Catalin Florescu diskutiert. Samstag, 28. September, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Es liegen wieder zahlreiche Neuerscheinungen auf.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Montag, 9. September, 18.30 bis zirka 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 11. September, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Ganz die Deine» von Claudia Piñeiro diskutiert.

Bibliothek Bonstetten Donnerstag, 12. September, 20.15 Uhr: Herbst-Bücherabend. Das Bibliotheksteam stellt heitere, ernste, spannende, ruhige ... Medien vor. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Mittwoch, 25. September, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung. Anmeldung nicht erforderlich.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 11. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 24 Monaten. Samstag und Sonntag, 21./22. September: «Bibliothek an der Chilbi». Grosse Medienauswahl zu unschlagbaren Preisen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 6. September, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 10. und 24. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und

Spiel» für Eltern und Kinder zwischen 9 und 36 Monaten.

Bibliothek Rifferswil Freitag, 20. September, 9 bis 11 Uhr: Büchermorgen für Seniorinnen und Senioren. Bei Kaffee und Kuchen werden interessante Bücher vorgestellt und Geschichten vorgelesen. Samstag und Sonntag, 21./22. September: Die Bibliothek ist an der Chilbi mit einem Stand vertreten.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 2. September, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Im September befindet sich auf einem Extratisch eine grosse Auswahl an Antolin-Büchern. Montag, 9. September: Am Knabenschiessen-Montag ist die Bibliothek wie gewohnt von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Donnerstag, 26. September, 10.15 bis ca. 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten in der Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren. Dieser Buchstart-Treff findet ausnahmsweise an einem Donnerstag statt.

Bibliothek Wettswil Dienstag, 24. September, 20 bis 21.30 Uhr: Lesung mit Hélène Vuille. Die Autorin liest aus ihrem Buch «Im Himmel gestrandet». Anschliessend Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Mittwoch, 25. September, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung, keine Anmeldung. Mittwoch, 25. September, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung, keine Anmeldung. Sonntag, 29. September: Herbstmärt. Die Bibliothek ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Bücherflohmarkt vor dem Haus. (IS)


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Veranstaltungen

agenda

Concerto Piccolo mit Siddique Eggenberger und Mirco Bergo

Freitag, 30. August Affoltern am Albis 18.00: «Eine Naturoase in Wettswil»: Exkursion mit dem Naturund Vogelschutzverein Bezirk Affoltern ins Naturschutzgebiet Filderen. Wetterfeste Kleidung. Dauer ca. 2 Std. Vereinslokal des NVBA (Treffpunkt). Giessenstrasse.

Obfelden 19.00: Concerto Piccolo: Opernarien mit Siddique Eggenberger (Tenor) und Mirco Bergo (Klavier). Reformierte Kirche.

Samstag, 31. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 09.00-16.00: Säuliämtler Flohmärt. Wird bei jeder Witterung durchgeführt. Unbedingt Parkplätze im «Moos» benutzen. Nächster Flohmi 31. August. Kronenplatz. 20.15: Kultur in Affoltern präsentiert: «Dracula» nach Bram Stocker. Mit dem Theater Kanton Zürich. Marktplatz.

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage der Ausstellung Marlies Achermann, Mireille Lavanchy, Saajid Zandolini, Malerei, Objekte, Figuren in Steinzeug. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Öffnungszeiten: Sa/So, 13-17 Uhr. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Wettswil 15.00-15.30: Kamishibai am 40erFest für Kinder ab 4 Jahren. Schulanlage Mettlen.

Sonntag, 1. September

Freitag, 30. August 2013

Heute Abend in der reformierten Kirche von Obfelden Im Rahmen der Musikreihe «Concerti Piccoli» der reformierten Kirchgemeinde Obfelden organisiert Angela Bozzola Jahr für Jahr fünf bis zehn Kleinkonzerte in der reformierten Kirche. Heute Freitag, den 30. August, findet die nächste Musikveranstaltung statt. Mit dem Besuch unterstützen Gäste die Idee, Sängerinnen und Sängern sowie Musikerinnen und Musikern eine Plattform für einen öffentlichen Auftritt in der Region zu bieten. Zum Feierabendkonzert, das in der Regel etwa 30 Minuten dauert, sind alle an Musik interessierten Personen geladen.

Rifferswil Park Seleger Moor: Erleben Sie Natur. Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Öffnungszeiten Park und Pflanzenverkauf bis 31. Oktober. Werktags von 8-17 Uhr, Samstags von 8-12 Uhr.

Schnuppern bei der Segelfluggruppe Zürich

Siddique Eggenberger. (Bild zvg.) tigkeit umfasst mehr als 1000 Auftritte. In der Schweiz musiziert er in verschiedenen Städten als Solist. Mit dem Concerto Piccolo der beiden erwartet die Zuhörer ein Duo, das

auch verwöhnten Ohren ein Genuss sein wird. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte zur Deckung der Unkosten wird erhoben. Beginn 19 Uhr, ref. Kirche, Gemeinde Obfelden, Eintritt frei.

The Angels’ Share im Kinofoyer Lux in Affoltern Whisky der Welt. Um sich und seiner Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lässt sich Robbie bald auf einen riskanten Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll nämlich

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Malerei, Objekte, Figuren in Steinzeug. Marlies Achermann, Mireille Lavanchy, Saajid Zandolini. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Montag, 2. September Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder ein-

Der heiterste und hoffnungsvollste Film des britischen Regisseurs Ken Loach. (Bild zvg.)

fach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wrid gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Telefon 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 3. September Bonstetten 06.45: Leichte Wanderung: Von der Forch auf den Pfannenstiel. Wanderzeit ca. 2 Std.. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Telefon 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 4. September Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Kloster-

Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung mit Elia Häberli, Richard Jurtitsch und Julian Taupe. Malerei und Objekte in Glas. Die Ausstellung dauert bis 7. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Eine hochprozentige Komödie Robbie wird zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Dabei trifft der junge Vater nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern findet auch eine neue Leidenschaft: den teuersten und besten Malt

Aeugstertal

Bonstetten

Berühmte Opernarien Aktuell singt Siddique Eggenberger (Tenor), begleitet von Mirco Bergo (Klavier) berühmte Opernarien in der reformierten Kirche. Siddique Eggenberg begann 1997 mit seinem Gesangsstudium am Konservatorium in Fribourg und hat seither in zahlreichen Opern, Messen und Oratorien mitgewirkt. 2005 gewann er den Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg mit der Partie des Alcibiades aus der Oper «Der geduldige Sokrates» von Telemann. Mirco Bergo, ist Pianist mit italienischen Wurzeln. Er ist in Venedig aufgewachsen und hat am Konservatorium «A. Buzzolla» in Adria sein Diplom «Summa Cum Laude» als Konzertpianist erworben. Seine Konzerttä-

Ausstellungen

kirche mit Pfarrer Christof Menzi. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 5. September Aeugst am Albis 18.30: Vernissage der Ausstellung «Nachtwerke». Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume mit Naturmaterialien wie Kalk, Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

noch ein kleines Fass des sagenhaft kostbaren Whiskys existieren. Schon drei, vier Flaschen könnten ihm und seinen Freunden, die alle keinen festen Job haben, eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber einige Jahre hinter Gittern . . . Fast 30 Filme hat Ken Loach bislang gedreht – und kaum je hat er sich so zuversichtlich gezeigt wie hier: Mit «The Angels’ Share», dem Publikumsliebling und Gewinner des Jurypreises am Filmfestival in Cannes, zaubert die britische Regielegende die warmherzigste und schönste Komödie seiner Karriere auf die Leinwand. Ein Film, der Ernst und Humor perfekt ausbalanciert, mit erdigen, glaubwürdigen Figuren und einigen der lustigsten Pointen, die Loachs Drehbuchautor Paul Laverty je geschrieben hat. «Angels’ Share» von Ken Loach (F/GB 2012, 101 Min, E/d/f) im Kinofoyer LUX, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Donnerstag, 5., und Freitag, 6. September, 20.15 Uhr. Kasse und Kinobar geöffnet ab 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch.

«Angels’ Share» von Ken Loach. Mit Paul Brannigan, John Henshaw, Gary Maitland uva. Frankreich, Grossbritannien 2012, 101 Min. E/d/f. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse.

20.15: Jazz am Donnerstag: «Olivieri Jazz». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 48 66. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert:

Selber segelfliegen! Der Segelflugbetrieb findet von 10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Flugplatz Buttwil oberhalb Muri statt. Am besten ist die vorgängige Anmeldung auf der Homepage der Segelflugtage, dort kam man auch die bevorzugte Zeit eintragen. Aber auch ein spontaner Besuch auf dem Flugplatz ist willkommen. www.segelflugtage.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 30. August 2013

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Jobs bei der Spitex sind attraktiv

«Verschenken statt wegwerfen»

Tag der offenen Türen in den fünf Zentren im Bezirk Affoltern

Die Gemeinde Affoltern lädt fast schon traditionell zum Aufräumen ein. Am Samstag, 7. September 2013, von 9 bis Uhr, findet auch dieses Jahr wieder der grosse Tauschplausch auf dem Marktplatz beim Gemeindezentrum statt. Bringen Sie nicht mehr gebrauchte, jedoch immer noch gut erhaltene und funktionstüchtige Gegenstände mit. Es werden zum Beispiel Sachen aus dem Haushalt, Kinderzimmer, Garten, Sportartikel oder auch Bücher, DVDs, CDs entgegengenommen. Gegenstände, welche an der Eingangskontrolle als defekt und unbrauchbar taxiert werden, müssen wieder mitgenommen und fachgerecht entsorgt werden.

Am nationalen Spitex-Tag am 7. September präsentiert sich die Non-Profit-Spitex als attraktive Arbeitgeberin. Sie weist damit auf den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Pflegebereich hin. In der ganzen Schweiz beteiligen sich unzählige lokale Spitex-Organisationen an dieser Aktion.

bildungen werden die Mitarbeitenden gezielt für anspruchsvolle Pflegetätigkeiten geschult. Im Einsatz sind diplomierte Pflegefachpersonen genauso wie Fachfrauen und -männer Gesundheit (FaGe) oder Haus- und Pflegehelferinnen. Eine moderne und professionelle Infrastruktur unterstützt sie bei ihrem täglichen Einsatz.

Ein Job bei der Spitex ist abwechslungsreich und herausfordernd. Jeder Tag präsentiert sich anders. Die Tätigkeiten sind vielfältig und anspruchsvoll, die Einsätze oftmals vielschichtig. Spitex heisst nicht nur bei der Körperpflege helfen oder Kompressionsstrümpfe wechseln. Spitex heisst auch Wundpflege, Medikamente verabreichen oder Infusionen legen und überwachen oder psychiatrische Kundinnen und Kunden begleiten und in komplexen Situationen die richtige Hilfe organisieren. In Aus- und Weiter-

In fünf Spitexzentren im Bezirk Affoltern bietet die Non-Profit-Spitex attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze für Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungspersonal. Tendenz steigend. Gerade auch auf junge Fachkräfte wartet ein Berufsfeld, das in den nächsten Jahren an Bedeutung weiter zunehmen wird: Mit rund 150 Angestellten, fast 58 000 Leistungsstunden pro Jahr und einem Marktanteil von 85 Prozent (gesamtschweizerisch) ist die Non-Profit-Spitex eine unverzichtbare Anbieterin für die Hilfe und Pfle-

Spitex: unverzichtbar

ge zu Hause. Am Samstag, 7. September, öffnet die Spitex Knonauer Amt die Türen und lädt interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich ein, die fünf Zentren sowie die breite Berufspalette kennen zu lernen. Dabei werden Einblicke in den spannenden Arbeitsalltag gewährt und es wird über die verschiedenen Dienstleistungen und Berufsmöglichkeiten informiert. Vor Ort stehen Fachpersonen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Wer möchte die Spitex Knonaueramt mitgestalten und mitprägen? Dann melde man sich bei der Personalfachfrau: silvia.geltner@spitexka.ch.

Spitex-Zeitung Die traditionelle Spitex-Zeitung ist mitten in der Produktion und wird am kommenden Mittwoch, 4. September 2013, in alle rund 750 000 Haushalte im Kanton Zürich durch die Post ver-

teilt. Man beachte die darin enthaltene Beilage betreffend «Tag der offenen Tür in den Spitex-Zentren der Spitex Knonauer Amt». Tag der offenen Tür anlässlich des nationalen Spitex-Tages am Samstag, 7. September von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr in den Spitex-Zentren der Spitex Knonauer Amt Blutdruck messen – Blutzucker messen – Präsentation verschiedener Hilfsmittel. Probiermenüs Mahlzeitendienst – Wettbewerb – Snacks www.spitexka.ch, info@spitexka.ch, Telefon 044 762 50 40. Spitexzentrum Affoltern, Obere Seewadelstrasse 10a, Affoltern. Spitexzentrum Bonstetten, Dorfstrasse 1, Bonstetten. Spitexzentrum Hausen, Bifangstrasse 1, Hausen. Spitexzentrum Mettmenstetten, Obere Fischbachstrasse 2, Mettmenstetten. Spitexzentrum Obfelden/Brunnmatt, Bächlerstrasse 11, Obfelden.

Flyer in der heutigen «Anzeiger»-Ausgabe Im Flyer, welcher mit der Auflage von heute Freitag, 30. August 2013, erscheint, entnehmen Interessierte die detaillierten Gegenstände, die angenommen werden. Man mache anderen Leuten eine Freude und finde für sich das eine oder andere «Schnäppchen».

Fledermaus-Exkursion mit Murièle Jonglez

Nächste Woche beginnt im «LaMarotte» die 13. Spielzeit

Treffpunkt am 13. September am Türlersee

Affoltemer Kellertheater bietet in attraktives Halbjahresprogramm

Fledermäuse in der Natur zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis. Jede dritte wild lebende Säugetierart ist hierzulande eine Fledermaus. Insgesamt zählt man etwa 30 verschiedene Arten. Einige davon leben auch in der Region rund um den Türlersee. Fledermäuse sind Nachtschwärmer und ausdauernde Insektenjäger. Beim Eindunkeln kann man sie Grosser Abendsegler. (Bild Stiftung Fledermausschutz) auf ihren Flügen beobachten und zuweilen auch hören. see – am Freitag, 13. September, um Die Tiere paaren sich im Herbst. 19 Uhr mit der kundigen FledermausDie Ultraschalllaute, welche sie zur Expertin Murièle Jonglez und machen Orientierung im freien Flug aussen- sich auf die Suche nach den geheimden, sind für das menschliche Ohr nisvollen Fledertieren. nicht wahrnehmbar. Wohl aber ihre Kinder sind willkommen, bezahSoziallaute die bei der Partnersuche len nichts. Für Erwachsene wird ein besonders häufig zum Einsatz kom- Beitrag von 15 Franken erhoben. Vormen. Interessierte treffen sich am anmeldung ist erwünscht. Fragen und Parkplatz Hexengraben beim Türler- Anmeldung unter Tel. 079 207 64 84.

Das aktuelle Halbjahresprogramm September 13 bis Januar 14 mit Hinweisen zu den über 50 Veranstaltungen ist auf unserer Homepage aufgeschaltet, die Programmhefte sind verschickt, und Neuinteressenten können diese telefonisch oder online anfordern.

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«Jazz am Donnerstag» Mit dem Quintett «Olivieri Jazz»: Rudolf Olivieri flh, tp / Felix Straumann as / Thomas Schaller p / Rainer Stadler b / Felix Zindel d. Diese Band spielt modernen, rhythmischen Jazz. Das Repertoire reicht von Jazz-Standards des Mainstream-Bereichs bis zu Latin-inspirierten Themen des Bossa Nova und Salsa. Auch Elemente von Funk und Soul fehlen nicht. Donnerstag, 5. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Trio Flyrik» Eine Collage aus Texten, Klängen, Musik und Lichteffekten mit Marco Ca-

Trio Flyrik (v.l.) mit Marco Caduff, Ingrid Naef und Felix Naef. (Bild zvg.) duff: Text / Ingrid Naef: Piano / Felix Naef: Lichtkonzept. Die sonore und wandlungsfähige Stimme des Rezitators Marco Caduff kennt man unter anderem von Radio Swiss Classic und verschiedenen Hörbüchern her. Ingrid und Felix Naef aus Aeugst engagieren sich seit Jahren in Opernhausen in musikalischen und technischen Belangen. Im aktuellen Programm des Trio Flyrik trägt Marco Caduff Texte von Schiller, Goethe, Fontane, Morgen-

stern und weiteren Autoren vor. Ingrid Naef begleitet ihn mit klassischen Klavierstücken und Eigenkompositionen, die sich mit der Sprache zu neuen Einheiten verweben, und Felix Naef am Lichtpult lässt die dazu passenden Stimmungen entstehen. Freitag, 6. September, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15 Franken. Platzreservierung empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. (pz)


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Sport

Freitag, 30. August 2013

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700 Läuferinnen und Läufer erwartet Die landschaftliche Schönheit macht den Wettkampf zu einem der attraktivsten Läufe der Region Mitten in der Herbstlaufsaison steht am Samstag, 31. August, der Türlerseelauf auf der Hitliste der Laufbegeisterten. Neben zahlreichen Breitensportlern werden auch einige Spitzenläuferinnen und -läufer am Start erwartet. Der Lauf zählt zum ZüriLaufCup, eine der beliebtesten Laufserien der Schweiz. Ob die Führenden im Zwischenklassement am Start sein werden, ist noch nicht bekannt. ................................................... von hanspeter feller Nach der Rekordbeteiligung im letzten Jahr ist nicht mit einem weiteren Zuwachs an Teilnehmenden zu rechnen. Der Türlerseelauf hat sich in den letzten Jahren zu einem Klassiker entwickelt. Die landschaftliche Schönheit am Türlersee macht den Türlerseelauf zu einem der attraktivsten Läufe der Region. Da sich die Läuferinnen und Läufer bis eine Stunde vor dem Start anmelden können, ist nicht bekannt, ob die Anwärter auf den Gesamtsieg und die Kategoriensiege am Türlerseelauf starten und sich zusätzliche Punkte für die Gesamtwertung holen werden. Eine Läuferin wird im grossen Feld die Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Emma Pooley, die Allrounderin aus Hausen am Albis. Sie ist eine der grossen Favoritinnen auf den Tagessieg. Favoriten auf den Gesamtsieg bei den Frauen sind Franziska Meier und

Das Feld kurz nach dem Start. (Bild Max Loder, Bonstetten) Mona Stockhecke, bei den Männern ist die Liste etwas länger. Hier haben verschiedene Läufer bereits zwei oder mehr Tagessiege auf dem Konto, Hamd Mohamednur, Hailemichael Estefanus, Bekele Negussie und Christian Mathys. Bevor die Ehrenstarterin Rosa Moreira, die erfolgreiche Langstreckenläuferin aus Obfelden, das Hauptfeld auf die 14,1km lange Strecke mit Start

auf der Aeugsterstrasse schickt, finden die Läufe der Nachwuchskategorien, der Junioren, Schnupperläufer und Walker statt. Diese werden in der Region Aeugsterstrasse, Wängi und Allmend Affoltern ausgetragen. Die Laufstrecken sind anspruchsvoll, das Ziel für alle Läufe befindet sich auf der Butzenstrasse. Um 15.30 Uhr erfolgt der Start des Hauptlaufes um den Türlersee. Um zir-

ka 15.45 Uhr wird die Spitze des Feldes den Türlersee erreichen. Nach dem happigen Aufstieg wird dann auf den Wegen um den See aufs Tempo gedrückt. Das letzte Teilstück zurück nach Affoltern am Albis über Feldund Waldwege und Nebenstrassen ist dann nicht mehr allzu anspruchsvoll, abgesehen vielleicht vom steilen Abstieg nach Wängi. Das Laufzentrum befindet sich bei der Sporthalle Stige-

li. Dort können sich Kurzentschlossene bis eine Stunde vor den Rennen anmelden. Die Strassen im Gebiet Butzen in Affoltern am Albis und die Aeugsterstrasse sind gesperrt. Auf der Strasse von Aeugst nach Vollenweid wird es zeitweise zu Behinderungen kommen. Die Organisatoren bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Rücksichtnahme.

Säuliämtler Orientierungsläufer im Jura mit Erfolgen

2 Rifferswiler an der letzten Militärstafette

Zwei nationale Läufe in Delémont – vor allem Senioren glänzten

Walter Roth und Oliver Stemmer in Baden

Über das Wochenende fanden im Jura bei Delémont zwei nationale Orientierungsläufe statt. Am Samstag ein Mitteldistanzlauf bei Bassecourt und am Sonntag die Schweizer Sprintmeisterschaft im Stadtzentrum von Delémont. An beiden Tagen glänzten aus dem Säuliamt wie gewohnt vor allem die Seniorinnen und Senioren. Der Mitteldistanzlauf vom Samstag war für die früh startenden Läufer etwas unfair. Im strömenden Regen mussten sie durch teilweise hohe Bodenvegetation laufen, während später startende von kleinen Trampelpfaden und nachlassendem Regen profitieren

konnten. Solche Ungerechtigkeiten sind bei einer ausgesprochenen Outdoor- Sportart wie OL aber unvermeidlich und werden auch klaglos akzeptiert. Dem Bahnleger gelang es, interessante Bahnen und knifflige Postenstandorte mit Siegerzeiten um 30 Minuten in den erstmals kartierten Wald mit seinen ganz unterschiedlichen Geländekammern zu legen. Von den Säuliämtler Teilnehmern gewannen August Grüniger (H75), Walter Bickel (H80) sowie Lucia Hasler (D65). Enikö Stüdeli wurde Dritte bei D35 und weitere Top-Ten-Plätze belegten René Vock (H50), Lena Spalinger (DAL), Yvette Zaugg (D60), Berti Kehrer (D65) und Sofia Strahl (D14). Am Sonntag wurde die Schweizermeisterschaft im Sprint-OL ausgetragen. Dabei gilt es, bei Laufzeiten um

Yvette Zaugg startet zum Schlussspurt nach dem letzten Posten. (Bild zvg.)

12 bis 15 Minuten (für die Sieger) rasche Routenwahlentscheide zu treffen und trotz hohem Lauftempo keine mögliche Abkürzung zu verpassen. Um nicht in verführerische Sackgassen zu geraten, muss die Karte ständig genau gelesen werden. Das Ziel dieses Laufes befand sich in der Eishalle von Delémont, wo zum Glück erst nächste Woche mit der Eisherstellung begonnen wird! Ihre Kategorien gewannen Yvette Zaugg (D60) und Walter Bickel (H80), der somit Doppelsieger an diesem Weekend wurde. Zweiter wurde August Grüniger bei H75 und Lucia Hasler Dritte bei D65. Weitere Plätze unter den ersten Zehn belegten Sandro Vock (H20), Lena Spalinger (DAL), Rahel Hatt (DAK) und Berti Kehrer (D65). Martin Kehrer

Es schwang durchaus eine Prise Wehmut mit, als sich die beiden Rifferswiler Walter Roth und Oliver Stemmer bei bestem Wetter am Samstag, 17. August, mit Kämpfer, Militärvelo und Waffe bewehrt auf den Weg nach Baden machten. Viele Erinnerungen an die Dienstzeit schwirrten in Köpfen herum. Auf dem Programm stand die letzte Waffenläufer- und MilitärradfahrerStafette in Rütihof. «Das war vielleicht ein Hallo, die alten Dienstkameraden wieder mal zu treffen», sagt Stemmer, ehe er sich um 13 Uhr zusammen mit Roth an den Start begibt. Ein letztes Mal lief Roth die 5,7 Kilometer lan- Oliver Stemmer (links) und Walter Roth vor ihrem letzten ge Runde, ehe sich Einsatz an der Waffenläufer- und Militärradfahrer-Stafette Stemmer in die in Rütihof. (Bild zvg.) klobigen Block-Pedalen des gut 20 Kilo schweren «Or- Finale gehörte den Schlussläufern. donnanz-Rad 05» stemmte. Vier Run- 2:08:58 Stunden benötige das Siegerden zu 5,6 Kilometer hatte er zu absol- duo, 2:41:43 die beiden Rifferswiler. vieren, ehe wieder Waffenläufer Roth Sie erreichten damit den 35. Platz von für eine Tour zum Einsatz kam. Da- 55 Teams. Wichtiger aber war der nach musste nochmals Stemmer für Spass – und das Treffen mit den alten drei Umgänge in den Ledersattel. Das Kameraden. (map.)


Sport

Freitag, 30. August 2013

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FCWB strebt Punkte gegen Chur 97 an Nach der unglücklichen Niederlage Nach der äusserst unglücklichen Niederlage vor Wochenfrist gegen Cham, reist der FC WettswilBonstetten am Samstag in die Bündner Kantonshauptstadt. Mit einer couragierten Leistung will die Dosch-Elf das ganze Punktetrio anvisieren. ................................................... von andreas wyniger

Urs Müller vom Team Koach zeigte einmal mehr eine starke Leistung. (Bild zvg.)

Team Koach sammelt weitere Podestplätze Licht und Schatten am Uster Triathlon nahe beieinander Die Spitzenzeiten von Urs Müller und Martin Welti sowie zahlreiche Podestplätze für Team Koach waren die erfreuliche Seite des Uster Triathlons. Der tragische Todesfall eines Teilnehmers und ein schwerer Unfall des Teammitglieds Pascal Preisig, der sich glücklicherweise inzwischen auf dem Weg der Besserung befindet, haben das erfreuliche Resultat überschattet. Mit Zeiten knapp über 2:05 haben Urs Müller (4. HK) und Martin Welti (2.

Hornusser überzeugten erneut Am letzten Sonntag spielte die Hornusser-Gesellschaft Obfelden ihr Zweckverbandsfest in Selzach. Und bestätigte die Leistung vom Interkantonalen. Obfelden begann beim Anhornussen gegen Lyss B mit Schlagen. Die Wetterprognosen liessen nichts Gutes verheissen, darum entschied das OK, den Spielbetrieb zu ändern. Es gab kein Anhornussen; man spielte die 6 Ries durch, dass heisst gleicher Gegner bis am Schluss. Lyss B ist klarer Favorit in der 4. Stärkeklasse. Die Obfelder zeigten aber schon bald, dass auch mit ihnen zu rechnen sein wird. Beim Schlagen konnten die Ämtler Hornusser nicht ganz mit ihrem Gegner mithalten, aber im Ries war die Kräfteverteilung ausgeglichen. Das änderte sich bis zum Schluss nicht mehr. Die HG Obfelden bestätigte ihre Leistung vom Interkantonalen in der Lenk souverän und belegte den ausgezeichneten 4. Rang mit 0 Nummern und 1117 geschlagenen Punkten, sie nahm eine schöne Treichel mit nach Hause. Ihr Gegner Lyss B gewann wie erwartet mit 0 Nummern und 1387 geschlagenen Punkten gefolgt von Aeschi B und Halten. Einziger Wermutstropfen: Obfelden verpasste das begehrte Trinkhorn um winzige 6 Punkte. Kopfkranz (83 Punkte): Walti Müller 92, Peter Frick 87. Zweitauszeichnung (77 Punkte): Werner Binggeli 81. (PF)

AK1) die 5. und 8. Zeit overall erzielt. Martin legte die Radstrecke über 40 Kilometer in 1:02:42 als schnellster sämtlicher Athleten zurück. Auch die beste Schwimmzeit erzielte ein TeamKoach-Athlet: Christian Fässler bewältigte die 1.5 Kilometer in 19:58. Ob in der Schweiz oder anderswo: Wenn Sandro Angelastri vom Tea Koach und sein Zürcher Oberländer Kollege Alfi Caprez starten, besetzen sie in der AK3 die ersten zwei Plätze. Auf der olympischen Distanz liegt in der Regel Caprez vorne – so an den Europameisterschaften im Juli in Zürich und letzten Sonntag in Uster –, während die längeren Distanzen, bei wel-

chen Angelastris Rückstand auf Caprez im Schwimmen weniger ins Gewicht fällt, eher an den Team-KoachAthleten Angelastri fallen, wie die Europameisterschaften vor drei Wochen in Wiesbaden gezeigt haben. Weitere Podestplätze für das Team Koach errangen Daniel Lauber (2. HK Short) und – wie in nahezu jedem Wettkampf, den sie in diesem Jahr bestritten hat – Barbara Grüter, Sportärztin bei medbase, Co-Sponsor des Teams Koach. (tk.) Weitere Informationen befinden sich auf www.kmsportcoaching.ch

Während es zu Wochenbeginn für das Fanionteam des Ämtler Erstligisten darum ging, die unnötige und unglückliche Niederlage gegen Cham zu analysieren und die Undiszipliniertheit Gjergjis aufzuarbeiten, fokussierte Trainer Dosch seine Equipe in der zweiten Wochenhälfte ganz auf die nächste Aufgabe. Hierfür reist man nun zu Chur 97, einem der beiden Aufsteiger. Mit dem Startsieg gegen Balzers und dem Unentschieden gegen Cham haben die Bündner einen beachtlichen Saisonauftakt hingelegt. Zuletzt jedoch gab es eine empfindliche 1:5-Klatsche gegen Rapperswil-Jona. Die «Steinböcke» spielen einen einfachen, ganz auf eine verstärkte Abwehr und Konterattacken ausgelegten Fussball. Um gegen diesen Gegner Erfolgsaussichten zu haben, muss offensiv sehr variantenreich, mit viel Laufbereitschaft und trotzdem stetiger Absicherung agiert werden. Chur, welches seine Spiele im schönen Kleinstadion an der Ringstrasse austrägt, wird jeweils von vielen Fans unterstützt, so zum Beispiel beim Saisonauftakt von fast 1000 Zuschauern.

Wer ersetzt Gjergji? Schmerzlich vermissen werden die Ämtler sicher ihren Stürmer Gjergji. Sein Aussetzer zuletzt gegen Cham brachte ihm zwei Spielsperren ein. Gerade seine quirlige Art und seine tech-

Vier Diplome für Jorin Gabriel Bike-Jugend-Europameisterschaften in Graz Die letzte Woche trafen sich die U15und U17-Mountainbiker aus ganz Europa in Graz Stattegg, um sich vier Tage lang in verschiedenen Disziplinen zu messen. Bei den U15-Fahrern waren auch drei Teams aus der Schweiz am Start. Zusammen mit Eric Lüthi (Solothurn), Nadia Grod (Besenbüren) bildete Jorin Gabriel (Wettswil) eines dieser Teams. Total traten 47 Teams mit je zwei Knaben und einem Mädchen an. Von Dienstag bis Freitag standen vier Wettkampftage auf dem Programm. Start bildete das Teamrennen, bei welchem jeder Fahrer je eine Runde zurücklegen musste. Genau auf den Start hin, begann es zu regnen. Das Wetter sollte erst am Mittwochabend wieder besser werden. Trotz widriger Verhältnisse gelang dem Team von Jorin eine starke Leistung und wurde mit dem vierten Platz belohnt oder bestraft. Bestraft, da Nadia im Kampf um Platz zwei bis vier von einer Konkurrentin touchiert wurde und stürzte. Damit sicherte sie sich ihr erstes Diplom. Am nächsten Tag stand die Kombination auf dem Programm. Es galt am Morgen, einen Geschicklichkeits-Parcours zu absolvieren. Diesen beendete Jorin mit zwei Strafpunkten, was 40 Sekunden Zeitstrafe für den Start am Nachmittag bedeutete. Da der Parcours wegen des schlechten Wetters gekürzt werden musste, wurde die Mountainbike Rennstrecke um eine Runde auf drei Runden, verlängert. Diesen Tag beendete Jorin auf dem 16.

Eric Lüthi, Jorin Gabriel und Nadia Grod (v.l.) (Bild zvg.) Rang von 94 Fahrern. Am Donnerstag wurde der Marathon (15 Km) gefahren. Vom Start weg ging es über mehrere Kilometer auf den höchsten Punkt hinauf und anschliessend über eine anspruchsvolle Abfahrt ins Ziel. Dieses Jahr waren die ersten beiden Renntage besonders schwierig, weil die Strecke sehr nass war und dadurch viele Fahrer auf Wurzeln und Steinen stürzten. Mit einem guten Lauf erkämpfte sich Jorin den 14. Platz. Zum Abschluss stand am Freitag nochmals ein Crosscountry-Rennen auf dem Programm. Wieder waren drei Runden zu absolvieren, diesmal aber mit einem Massenstart. Jorin wurde von Runde zu Runde schneller und hatte am Schluss noch genügend

Luft, um ganz nach vorne zu kommen. Vor dem Ziel spurtete er noch um Rang drei, den er aber gegen seinen deutschen Konkurrenten, um eine Radlänge, verlor. Mit dem vierten Rang bekam er das zweite Diplom. Dank vieler guter Leistungen von allen Team Fahrern erkämpften sich Eric, Nadia und Jorin den dritten Gesamtrang in der Teamwertung. Das letzte Diplom erhielt Jorin für den 7. Gesamtrang in der Einzelwertung. Die Schweizer Delegation U15 und U17 kamen mit mehreren Medaillen und Diplomen sowie vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen nach Hause. Weitere Infos siehe http://www.bike09.at

nischen Fähigkeiten im Angriff wären ein gutes Mittel gegen die starke Defensive Churs gewesen. Trainer Martin Dosch, ohnehin nicht mit wirklich vielen Stürmern im Team gesegnet, muss sich diesbezüglich noch einige Gedanken machen. Das Ei des Kolumbus wird daher wohl vor allem im Kollektivspiel zu finden sein. Stehende Bälle bekommen grosse Bedeutung, aber auch aus dem Mittelfeld muss mehr Torgefährlichkeit entwickelt werden. So gut die bisher erreichten vier Punkte auch sind, so sehr sind die bisher erzielten zwei Tore, eines davon gar mittels Penalty, eine zu schwache Bilanz. Besonders gut täte ein «Dreier» auch im Hinblick auf die übernächste Aufgabe bereits am kommenden Mittwoch. Dann nämlich kommt Topfavorit Rapperswil-Jona aufs «Moos» und Punkte gegen dieses Kaliber sind alles andere als eine Selbstverständlichkeit. «Meine Mannschaft ist prädestiniert, mit Leidenschaft und Teamspirit Berge zu versetzen. Wir reisen daher zuversichtlich und voller Hoffnung nach Chur» gibt sich der Trainer der Ämtler kämpferisch und voller Selbstvertrauen. Das vierte Spiel der aktuellen Saison wird am Samstag um 16 Uhr angepfiffen. Der Ämtler Mannschaft täte eine grosse Unterstützung vieler mitreisender Fans sicher gut. Alle FCWB-Spiele vom Wochenende: Freitag, 20 Uhr: Veteranen – FC Wald und Wädenswil – Senioren; Samstag, 10 Uhr Jun. Eb – Red Star und FC ZH-Affoltern – Jun. Ea, 13 Uhr: FC Altstetten – Jun. Eb und Urdorf – Jun. Db, 14 Uhr: Jun. Da – FC Red Star, 14.30 Uhr: Langnau – Jun. Cb, FC Altstetten – Jun. Ed und FC Hausen – Jun. Dc, 16 Uhr: Chur 97 – FCWB 1; Sonntag, 10.15 Uhr: FCWB 2 – Hellas, 12.15 Uhr: FCWB 3 – SC Siebnen 4, 14.15 Uhr: Jun. B1 (CCJL) – FC Schaffhausen, 15 Uhr: Affoltern a. A. – Jun. B2, 16.15 Uhr: Jun. A – Team Maur-Fällanden.

Ämtler Schwinger mit drei Auszeichnungen Über 360 Nachwuchsschwinger zeigten am Sonntag spannende Zweikämpfe in Zürich-Witikon am Zürcher kantonalen Nachwuchsschwingfest. Der Ämtler Nachwuchs war erfolgreich und konnte drei Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. Den Zweig erkämpften sich Beat Reichmuth, Jan Stähli und Janic Amstutz. Alle Teilnehmer aus dem Bezirk Affoltern, Jahrgang 1995/96: Matthias Furrer, Islisberg, 34.75 Punkte; Raffi Duschen, Obfelden, 34.25 Punkte. Jahrgang 1997/98 : Beat Reichmuth*, Mettmenstettenj, 56.25 Punkte; Damian Furrer, Islisberg, 55.50 Punkte; Michi Odermatt, Hausen, 53.75 Punkte; Michael Kiser, Wettswil, 53.00 Punkte; Lukas Hofstetter, Birmensdorf, 35.25 Punkte. Jahrgang 1999/2000: Jan Stähli*, Hedingen, 56.75 Punkte, Dario Stähli, Hedingen, 55.25 Punkte, Jahrgang 2001/02. Janic Amstutz, Obfelden, 55.75 Punkte. * Mit Auszeichnung Anja Bernhard, Schwingklub Albis

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Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 31. August bis 6. Oktober 2013

MARLIES ACHERMANN MIREILLE LAVANCHY SAAJID ZANDOLINI Malerei, Objekte, Figuren in Steinzeug Vernissage: Apéro: Apéro: Apéro: Finissage:

Samstag, 31. August 2013, Sonntag, 1. Sept. 2013, Sonntag, 8. Sept. 2013, Sonntag, 22. Sept. 2013, Sonntag, 6. Okt. 2013,

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 30. August 2013

Akkordarbeit von Meister Adebar

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volg-rezepte

Flunderröllchen

Für 4 Personen

Lino, 17. August.

1 Zucchini 1 Pack Flunderfilets aufgetaut Salz, Pfeffer aus der Mühle 50 g Reibkäse 8 EL Baumnüsse gehackt 4 EL Kräuter gehackt 1 Baguette Butter zum Bestreichen

Milo, 18. August.

Zubereitung

Yamina Malia, 19. August.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mit dem Sparschäler Zucchini in lange Streifen ziehen. Flunderfilets würzen und die Zucchini auf die Hautseite legen. Mit Käse, Nüssen und Kräutern bestreuen. Aufrollen und mit Zahnstocher fixieren. Baguette schräg in so viele Scheiben schneiden, wie Fischröllchen vorhanden sind, beidseitig mit wenig Butter bestreichen. Brotscheiben und Fischröllchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen. In der Ofenmitte ca. 10 Minuten garen. Fischröllchen auf geröstete Crostini legen und mit Salatbukett servieren.

Katja Angela, 21. August.

Ausgeschüttete Glückshormone lassen die Bäume in den Himmel wachsen: Der Storch hat Mia abgeliefert. (Bild Martin Mullis)

Silvana, 21. August.

Emir, 22. August.

Mögen vermeintlich aufgeklärte Besserwisser auch etwas überheblich lächeln: Tatsache ist, dass im Säuliamt der Storch die kleinen Kinder bringt. Dass der namenlose Vogel auf dem Fabrikkamin an der Reuss in Ottenbach sozusagen Fliessbandarbeit leistet, beweisen die wöchentlichen Bilder in der linken Spalte der «Extra-Seite» ja überdeutlich. Erst kürzlich kreiste Adebar längere Zeit über einem Bau-

ernhof in Ottenbach – nur wenige hundert Meter von seinem Nest entfernt. Anderntags wuchs auf selbigem Hof der (Geburts-)Baum, von Glückshormonen gedüngt, im wahrsten Sinne des Wortes in den Himmel. Mia (siehe Bild links), lächelt derweil selig in der Wiege und wird ganz sicher später einmal auch ihren Kindern versichern: Die kleinen Kinder bringt der Storch! (mm)

Für ca. 40 Stück

glosse

Oberamt im Umbau Mia, 22. August. (Bilder Irene Magnin)

Niclas, 22. August.

wetter

bauernregel «Siehst du Nebel auf Seen und Auen, kannst du getrost auf schön Wetter bauen.»

Ob man die letzten Ausgaben des Anzeigers liest oder sich auf freiem Feld bewegt, ist einerlei. Man kann theoretisch in der Zeitung oder praktisch vor Ort feststellen, dass im Oberamt (wie übrigens auch andernorts im Bezirk) längst die Strassenumbau-Krankheit grassiert. So wurde die Kantonsstrasse zwischen Hausen und Rifferswil seit Wochen mit neuen Abschlusssteinen versehen. Auf dem jeweiligen Bauabschnitt regelte eine Signalanlage den Verkehr. Nun gilt es in diesen Tagen noch einen neuen Belag einzubauen, was eine Totalsperrung für gut zwei Wochen erfordert. Auch in Kappel und Rifferswil hat der Kanton ein schlechtes Strassenstück ausgemacht. Wenn ich die Publikation dazu richtig verstanden habe, geht es dabei um die Kantonsstrasse zwischen Rifferswil und Kappel. In Amtsdeutsch heisst dies «Die Rifferswiler-/Kappelerstrasse wird vom kantonalen Tiefbauamt auf dem Abschnitt Uerzliker- bis Hauserstrasse erneuert.» Hier ist die Sperrung ab 9. September geplant. Ein kleiner Vorteil hat die gestaffelte Bauerei im Oberamt. Hausen kann jetzt über Kappel erreicht werden, anschliessend Kappel dann über Hausen. Und die Fahrverbotstafeln können in Rifferswil von der Hauserstrasse sogar von Hand an die Kappelerstrasse verschoben werden. Bezüglich Kreisel bleiben aber Hausen, Kappel und Rifferswil vorläufig weiterhin Entwicklungsgebiet. Ganz anders in Mettmenstetten. Da haben sich nun die meisten an die grosse Runde un-

Eisperlen

terhalb des Rösslis gewöhnt, die zu drehen ist, wenn man von der Albisstrasse her kommt und Richtung Rossau/Knonau fahren will. Nur ganz Wagemutige nehmen immer noch wie früher den direkten Weg ohne Kreisel. Sogenannte Beobachtungsposten in der neuen Gartenbeiz des Rössli melden dies immer wieder. Mettmenstetten hat nicht nur einen Kreisel, ein Freibad, das Jumpin, ein Schul-Hallenbad oder einen Bahnhof. Nein, hier hat es jetzt dann sogar ein zweites Rondell. Seit Monaten werkelt eine kleine Gruppe von Bauarbeitern bei der Einmündung der Dachlisserstrasse in die Zürichstrasse. Auch hier gilt seit Wochen Einbahnverkehr. Heraus kommt zweifellos eine teure Superlösung. Bisher war zwar aus dem Volk von niemanden zu hören, dass dieser zweite Kreisel tatsächlich nötig sei. Bleibt zu hoffen, dass die Einheimischen aus lauter Gewohnheit künftig nicht meinen, man müsse auch dort wie im Dorfzentrum zuerst eine Runde drehen, wenn man von auf dieses neu Dings zufährt. (rf.)

gedankensprünge Weit weg Mein Nachbar reiste um die Welt Er hat mir viel davon erzählt Ich sagte nichts, denn ich fuhr nur Von Zürich bis nach Winterthur Martin Gut

1 l Glace nach Belieben Zahnstocher Pralinékapseln 5 EL Pistazien geschält 5 EL Mandeln gehobelt 1 Pack Kuchenglasur weiss oder braun

Zubereitung Ein mit Backpapier belegtes Blech in den Tiefkühler stellen. Mit dem Kugelausstecher aus der Glace Kugeln formen und aufs Blech legen. Zahnstocher hineinstecken und sofort ca. 1 Std. gefrieren. Pistazien grob hacken. Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, auskühlen lassen. Kuchenglasur gemäss Anleitung schmelzen, leicht auskühlen lassen. Glacekugeln in der Glasur tunken, mit Nüssen bestreuen und nochmals tiefkühlen. In Pralinékapseln servieren.

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Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 5. September 2013 Oberalp–Surselva 09.00 Uhr Fr. 38.– Donnerstag, 10. Oktober 2013 Lützelflüh 10.00 Uhr Fr. 38.– Donnerstag, 7. November 2013 Hosenruck–Thurgauer Rigi 10.00 Uhr Fr. 38.– Montag, 25. November 2013 Zibelemärit inkl. Kaffee/Weggli Fr. 39.– 06.30 Uhr Freitag, 20. Dezember 2013 Christmas Tattoo Zürich Fr. 121.– 18.00 Uhr Kategorie 2, inkl. Eintritt Weihnachtsmärkte Freitag, 29. November 2013 Stuttgart (ID erforderlich) 08.00 Uhr inkl. Kaffee/Weggli Fr. 52.– Dienstag, 10. Dezember 2013 Konstanz 09.00 Uhr (ID erforderlich) Fr. 38.– Ferienreisen 2013 13. bis 15. Dezember 2013 Hansi Hinterseer Klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.–

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068 2013  

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