067_2021

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 67 I 175. Jahrgang I Dienstag, 31. August 2021

Drei Schritte

Neue Bau- und Zonenordnung: Der Stadtrat Affoltern hat das Vorgehen festgelegt. > Seite 3

Neu organisiert

In Mettmenstetten wird die Bibliothek künftig der politischen Gemeinde angegliedert. > Seite 4

Gefragter Urnenhain

Bonstetten wird dem Wunsch nach pflegeleichten und naturnahen Grabplätzen gerecht. > Seite 5

Verabschiedet

Nach 13 Jahren wechselt Pfarrer Thomas Maurer von Knonau ins Oberengadin. > Seite 7

Ein Stück Normalität zurück Standortförderung nutzte Generalversammlung für eine Auslegeordnung ihrer Projekte «Schön, dass ihr alle geimpft seid, so können wir wieder näher zusammenrücken und einen Schritt auf eine Normalität zu machen», begrüsste Präsident Marcel Strebel 50 Mitglieder des Vereins Standortförderung auf dem Bauernhof Stöckweid in Knonau. Er empfahl, Zögernde mit dem guten Beispiel und – als Arbeitgeber – mit Impfen während der Arbeitszeit zu überzeugen. von Bernhard Schneider Führen als Vorbild war das durchgehende Thema der Generalversammlung. Dazu zählte auch, dass alle 14 Gemeinden mit mindestens einer Vertreterin oder einem Vertreter teilnahmen und damit die Bedeutung unterstrichen, die sie dem regionalen Austausch und der regionalen Zusammenarbeit beimessen. Johannes Bartels ging im Schnellzugstempo durch die Jahresberichte der Standortförderung und der Energieregion. Da beide Dokumente auf der Website der Standortförderung, knonauer-amt.ch, abgerufen werden können, beschränkte er sich auf kurze Blitzlichter, um die Vielfalt der Aktivitäten zu spiegeln. Unterstützt wurde er dabei von den Projektverantwortlichen, die je ein kurzes Statement zum Stand ihrer Arbeiten abgaben. Trotz Corona führte die Standortförderung im Vorjahr sechs Events durch, angefangen mit einem Abend zur Künstlichen Intelligenz über die Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Energieregion, die Generalversammlung, den Testlauf auf dem Energieweg und den Immo-Zmorge zur Vernissage des Films Energieregion, die auch online mitverfolgt werden konnte und noch immer auf der Website der Standortförderung abgerufen werden kann.

Generalversammlung der Standortförderung auf dem Bauernhof Stöckweid in Knonau: Da alle Teilnehmenden geimpft waren, konnte «ein Stück Normalität» einkehren. (Bild Bernhard Schneider) Synergien und Konfliktfeldern nachgespürt wurde. Als erstes konkretes Teilprojekt wird das Neophyten-Problem regional angegangen, wobei auch relevante nationale Institutionen nicht vergessen gehen: «Wir bauen Druck auf gegenüber den SBB und dem für die A4 zuständigen Bundesamt ASTRA, damit auch sie auf ihren Geländen auf die Pflege der Biodiversität achten.» Verantwortlich für das Projekt Energieregion ist Raphael Frei. «Wir sind auf Kurs», hielt er fest: Mit aktuell 28 % Wärme und Strom, die regional produziert werden, liegt der Wert von 2020 exakt auf der Kurve, die einen Eigendeckungsgrad von 80 % im Jahr 2050 erwarten lässt. Zusätzlichen Schub soll das neue Projekt Photovoltaik auf Betrieben geben. Das Pilotprojekt Energieberatung für Siedlungen, entwickelt zusammen mit der Gemeinde Mettmenstetten mit einer Siedlung mit 35 Eigentümern, wurde erfolgreich gestartet. Der Stalliker Informationsanlass zu Heizen ohne Erdöl wurde wegen der Corona-Massnahmen gleich zweimal durchgeführt angesichts der Anzahl der Interessentinnen und Interessenten. Charles Höhn ergänzte, dass sich die vor zehn Jahren entstandene Idee einer Überdeckung der Autobahn mit Fotovoltaik inzwischen konkretisiert habe. Drei Abschnitte mit einer Länge von insgesamt 2.5 Kilometern sollen zur Stromerzeugung genutzt werden. Noch offen ist, ob gleichzeitig Energie aus Wind gewonnen werden kann. Bereits hätten mehrere Investoren ihr Interesse angemeldet.

Label für regionale Produkte

Standortförderer Johannes Bartels bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit zwei Organisationen, die eben-

Sie fordern mehr Platz im Verkehr

Zirkusluft

Favoritensieg

Nun ist die Velo-Bewegung «Critical Mass» auch im Säuliamt angekommen. Am Freitag trafen sich zirka 40 Personen zu einer ersten Fahrt.

«kritische Masse» zu erreichen, sodass dem motorisierten Verkehr auf Augenhöhe begegnet werden könne, heisst es auf der Website von «Critical Mass» Zürich. Dort und in diversen anderen Städten weltweit finden die Fahrten seit Längerem am letzten Freitag des Monats statt. Vergangene Woche kam nun die Stadt Affoltern dazu. Dort versammelten sich um 18.45 Uhr zirka 40 Velofahrerinnen und Velofahrer, um durch den Bezirkshauptort zu rollen. (lhä)

Wenn vom 18. bis 22. Oktober der Circolino Pipistrello einmal mehr in Affoltern Halt macht, können Kinder unter professioneller Anleitung in neue Rollen schlüpfen. Wer möchte, darf mit seinen Eltern als Betreuungspersonen schon am Montag beim Zeltaufbau mithelfen. Von Dienstag bis Freitag wird ausprobiert und einstudiert – und am Freitagabend ist dann die von den jungen Artisten jeweils mit Höchstspannung erwartete Kindervorführung. (red.)

Mit einem trockenen Antritt in der Steigung nach Lavin konnte sich Urs Huber am Nationalpark Bike-Marathon rund 25 km vor dem Ziel von seinem letzten Begleiter Marco Rabagliati absetzen. Eine knappe Stunde später fuhr er zum fünften Mal als Sieger in Scuol ein. «Meine Taktik ist aufgegangen», freute sich Huber im Ziel. Aufs Podest schafften es auch Roger und Moritz Schmid aus Herferswil, Dritte der Kategorie «Gross und Klein» (47 km). (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 10

> Bericht auf Seite 14

Auch der Aufbau des Projektes Naturnetz fand vor allem online statt. Projektleiter Nathanael Wenger erläuterte, dass im Rahmen von Zoom-Workshops mit Werkhofmitarbeitenden und Gemeinderatsmitgliedern, Bauern, Fischern, Jägern, Förstern und Vereinen möglichen

Wer mit dem Velo im Verkehr unterwegs ist, zieht gegenüber den Autos im Zweifelsfall den Kürzeren. Deshalb treffen sich bei der Velobewegung «Critical Mass» Hunderte, nicht selten Tausende Menschen zu einer gemeinsamen Velofahrt durch die Stadt. Ziel sei es, eine

Das Buch von Fotograf Matthias Studer und der Töpferin Myrta Arnold ist druckreif. > Seite 9

Hochkarätige Musik Gleich vier hochkarätige Konzerte waren und sind in einem aktuellen Zyklus in Hausen und Rifferswil zu hören. Mitte August gab die erst 18-jährige Ekaterina Bonyushkina am KlavierRezital im «Löwen» eine Kostprobe ihrer atemberaubenden Virtuosität. Es folgten im Kulturzelt in Rifferswil das «Zigeunermusik-Konzert» mit dem ungarischen Stargeiger Roby Lakatos und am 26. August die Begegnung mit dem weltberühmten «Stradivari Quartett». Das Schlusskonzert folgt am Freitag. (red.)

> Bericht auf Seite 7

falls den Bezirk Affoltern im Fokus haben: dem Verband der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten (GPV) der Region und der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK). Beide Gremien waren am Anlass vertreten, der GPV mit seiner Präsidentin Gabriela Noser Fanger, die ZPK von Präsident Christian Gabathuler, die gleichzeitig den Gemeinderäten von Ottenbach beziehungsweise Maschwanden vorstehen. Als Gastorganisation stellte sich zum Abschluss der Generalversammlung die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks (GGA) vor. Sandra Claus und Georges Köpfli erläuterten, dass die GGA vor 200 Jahren Aufgaben übernahm, die später von der öffentlichen Hand übernommen wurden. Erste Meilensteine waren die Gründung der Sekundarschule Mettmenstetten und des Spitals Affoltern. Neuere Werke der GGA sind der Ämtlerweg, die Volkshochschule des Bezirks, Kunstausstellungen und kulturelle Ausflüge. Zudem unterstützt sie Projekte Dritter, etwa das Familienzentrum Affoltern oder das Kleinkraftwerk Ottenbach. Kernaufgabe der GGA sei, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Damit schloss sich der inhaltliche Kreis: Auch im Rahmen der GGA setzen sich seit zwei Jahrhunderten Persönlichkeiten mit Vorbildcharakter für gemeinschaftliche Aufgaben ein. Der anschliessende Apéro diente einem weiteren Ziel des Vereins Standortförderung: der Vernetzung. Da die Mitgliedschaft allen offen steht, ist von deren Vernetzungsanlässen niemand ausgeschlossen.

Biodiversität schrittweise fördern

«Hier kommt Anna»

Sabine Weisbrod stellte das Projekt Regional-Label vor. Dieses soll nachhaltige Produkte aus dem Knonauer Amt kennzeichnen, nicht nur Lebensmittel, sondern auch handwerkliche Arbeiten. Da viele Produkte am Ende einer Lieferkette auf den Markt kommen, werden auch Kriterien für zugekaufte Stoffe definiert. Die Lancierung ist für 2022 vorgesehen. Claudia Ledermann und Thomas Näf stellten das Projekt vor, das junge Leute in der Region motivieren soll, einen Lehrberuf zu ergreifen. In der Kampagne wird ein zu diesem Zweck gestaltetes Video eingesetzt. Zur Motivation soll auch der Lehrabschlusspreis beitragen, der gemeinsam vom Arbeitgeberverband, dem Lehrstellenforum und der Standortförderung des Bezirks vergeben wird. Weitere aktuelle Projekte betreffen den Tourismus und den Zweiradverkehr. Mit QR-Codes soll an verschiedensten Orten Wissenswertes aus unterschiedlichen Fachgebieten vermittelt werden. Ein anderes Projekt will den Velo- und E-Bike-Verkehr mit einfachen Mitteln, namentlich besserer Signalisierung, sicherer machen und gleichzeitig schnelle Zweiräder, insbesondere schnelle E-Bikes und Rennräder, vom Fussverkehr trennen.

Gemeinsam für die Region

1040 Schachteln für Äthiopien Der Verein Elim International um die Knonauerin Edith Lippuner hat zwei Hilfscontainer für das von Armut und Krieg gebeutelte Äthiopien vorbereitet. Sobald die Grenzen wieder offen sind, sollen sie sich auf den Weg machen. Der Ämtler Verein engagiert sich vor Ort vor allem für verstossene Frauen und ihre Kinder. In den Containern sind denn auch vor allem Haushaltsgegenstände, Kleinmöbel und Spielzeug. Ganz wichtig sind auch Wolle und Garn, denn die Frauen werden unter anderem in Handarbeit unterrichtet, um sich den Lebensunterhalt selber verdienen zu können. (tst.)

> Bericht auf Seite 9 ANZEIGEN

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

Erfolg beginnt mit einem Gespräch rung 14 Jahre Erfah rmittelt ve ien bil mo 450 Im

Paul Stöckli, 076 417 17 17 paul.stoeckli@remax.ch

20035 9 771661 391004


«Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen» Konfuzius

Papier- und Kartonsammlung vom 4. September 2021 Am Samstag, 4. September 2021 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8.00 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.

Reto Leonidas Zanetti

TODESANZEIGE

In liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Nonno und Bruder.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres ehemaligen Gemeinderatsmitgliedes

19. Dezember 1929 – 24. August 2021

Marco und Odette Zanetti-Laurent Etienne und Brice, deine Enkel Giovanni und Margarethe Zanetti-Knauber Amando und Joana, deine Enkel Patrizia Zanetti Maria Luisa Zanetti Lara und Patrick Zwyssig-Weibel mit Sedona Trotz unserer Trauer sind wir dankbar, dass wir ihn so lange bei uns haben durften; wir werden seinen Humor, seine Freundschaft und sein breites Interesse für das Zeitgeschehen, Poesie und Politik vermissen.

Sammelverein: Pfadi Säuliamt Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 360 65 39 (ab 12 Uhr).

Einen besonderen Dank richten wir an das Pflegepersonal des Pflegeheims in Baar ZG für die sorgsame Betreuung in den letzten drei Jahren.

31. August 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Auf Wunsch von Reto findet die Abschiedsfeier im engsten Familienkreis statt. Gilt als Leidzirkular

Fritz Wilfried Schneebeli 1931 – 2021

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am 23. August 2021 in Affoltern am Albis. Fritz Schneebeli war während zwei Amtsdauern von 1962 bis 1970 Mitglied des Gemeinderates und amtete als Präsident der Fürsorge. Er erfüllte seine Aufgaben als Behördenmitglied stets engagiert und gewissenhaft zum Wohl der Gemeinde. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten. Seinen Angehörigen und den Trauerfamilien sprechen wir unser Beileid aus.

Gemeinderat Ottenbach Die Beisetzung findet am Mittwoch, dem 1. September 2021, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt.

Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu der Gemeindeversammlung am Donnerstag, 30. September 2021, ab 20.00 Uhr, im Schachensaal Traktandum

Schwimmbad Obfelden

– Überbauung Kronenareal – Landabtausch und Landverkauf Die Akten können ab Donnerstag, 16. September 2021 unter hedingen.ch sowie während den Öffnungszeiten im Gemeindehaus, Zürcherstrasse 27 eingesehen werden. Die Broschüre mit Anträgen und beleuchtenden Berichten werden nicht mehr per Post versandt. Es liegen jedoch gedruckte Exemplare im Gemeindehaus und am Abend der Gemeindeversammlung auch beim Saaleingang zur Mitnahme bereit.

Letzter Baditag ist am Sonntag, 12. September 2021. Die Badi Obfelden wird ab Montag, 13. September 2021 geschlossen. Das BadiTeam verabschiedet sich mit einem herzlichen Dankeschön an alle Besucherinnen und Besucher. Das Badipersonal und die Gemeindeverwaltung

Affoltern am Albis Am 21. August 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Alfred Stalder geboren am 1. Januar 1942, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Beisetzung am Freitag, 3. September 2021 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. 31. August 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

ABSCHIED In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Ehrenmitglied und Schützenkameraden

Robert Streich Unermüdlich und mit viel Herzblut hast Du unser Vereinsleben geprägt. Unsere Gedanken sind bei der Trauerfamilie.

Schützengesellschaft Aeugst am Albis

Knonau Am Dienstag, 24. August 2021, ist in Baar ZG gestorben:

Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen.

Zanetti, Reto Leonida geboren am 19. Dezember 1929 von Poschiavo GR, wohnhaft gewesen in Knonau (mit Aufenthalt im Pflegezentrum Baar).

Gestützt auf die aktuelle Covid-19-Verordnung gilt im Gebäude eine Maskenpflicht. Hedingen, 27. August 2021

Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt und im engsten Familienkreis statt.

Gemeinderat Hedingen

Bestattungsamt Knonau

Bestellschein für Ihr Inserat auf der Spezialseite «Berufswahl 2022» ❑ Ja, wir bestellen folgendes Inserat (Grösse 140 x 40 mm): Firma

Lehre

LOGO

Berufsbezeichnung

Eintritt

Dauer Kontakt

Eintritt 2021 Dauer

Erscheinungsdaten 2021:

Kontaktperson

❑ 24. September ❑ 26. November

Preis pro Erscheinung Fr. 150.– exkl. MwSt.

Muster AG Musterstrasse 99 8910 Affoltern am Albis

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern – Obere Bahnhofstrasse 5 – 8910 Affoltern am Albis – Tel. 058 200 57 00 – E-Mail: inserat@weissmedien.ch

❑ 29. Oktober ❑ 17. Dezember


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. August 2021

Auch in Affoltern wurde geradelt «Critical Mass»: Eine überschaubare Gruppe fuhr am Freitagabend durch den Bezirkshauptort In der Stadt Zürich haben sie sich in den vergangenen Monaten etabliert: die Fahrten der Velo-Bewegung «Critical Mass». Auch in Affoltern traf sich am Freitagabend erstmals eine Gruppe zu einer Rundfahrt. Zirka 40 Personen nahmen teil. In Zürich gehört die Innenstadt am letzten Freitagabend im Monat den Velofahrern. Oder präziser: Sie nehmen sie in Beschlag. Indem sie sich scheinbar zufällig und unorganisiert zu tausenden treffen, durch die Stadt rollen und mit ihrer schieren Masse den

motorisierten Verkehr ausbremsen. Das Ziel: als eigene Form des Individualverkehrs auf sich aufmerksam machen. Auch in Affoltern traf man sich am vergangenen Freitagabend erstmals zu einer Rundfahrt. Mit Musik, Schildern («Wir sind Teil des Verkehrs») und verzierten Velos wollte sich die Gruppe Gehör verschaffen. «Ich bin hier, weil ich das Velofahren und die Forderung nach autofreien Tagen unterstütze», sagte eine Teilnehmerin, die mit ihren beiden Kindern gekommen war. Sie hatte über eine Chat-Gruppe vom Anlass erfahren, der offiziell gerade kein Anlass (und erst recht keine Demonstration), sondern ein spontanes Treffen sein will.

Um zirka 19 Uhr schwangen sich die Teilnehmenden auf ihre – teils motorisierten – Velos und klingelten sich die Obere Bahnhofstrasse entlang Richtung Bahnhof. Für die Stammgäste der Oldie-Bar, vis-à-vis der Buchhandlung Scheidegger, gab es unverhofft etwas zu sehen und zu kommentieren: Eine Frechheit sei das Verhalten vieler Velofahrer, wetterte eine Frau am Tisch: «Zersch halteds bi Rot nöd a, und wänns under dä Charre chömed, sind d Autofahrer Schuld.» Auch auf der Strasse blieb der Umzug nicht unbemerkt. Die Zündschnüre mancher Autofahrer brannten ziemlich zackig ab, es kam zum einen oder ande-

ren emotionalen Explosiönchen. Zum Beispiel, als die Gruppe am Kronenplatz in Affoltern Richtung Spital abbog und die Mühlebergstrasse hochpedalte. Es wurde gehupt!, gehupt!! und gehupt!!! – und auf die Gegenfahrbahn geschielt. Einer wagte das Überholmanöver, wurde dann allerdings vom Gegenverkehr ausgebremst und kam etwas ungünstig auf dem Fussgängerstreifen zum Stillstand. Nach einer Stunde waren die Strassen in Affoltern wieder im üblichen Tempo befahrbar, die Velofahrerinnen und -fahrer wurden um 20 Uhr nochmals auf dem Marktplatz gesichtet, wo man sich ins Wochenende verabschiedete. (lhä)

Die zirka 40 Teilnehmenden pedalten um 19 Uhr los und sorgten auf den Strassen für die eine oder andere brenzlige Situation. (Bilder Livia Häberling )

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Bau- und Zonenordnung Affoltern: Das Vorgehen steht fest

Der Stadtrat plant drei Teilrevisionen Die Stadt Affoltern hatte Mitte März die Bevölkerung und weitere Interessierte eingeladen, ihre Anliegen zur Änderung der Bauund Zonenordnung einzureichen. Es gingen über 25 Eingaben ein, welche derzeit bearbeitet werden. Die Anliegen der Bevölkerung sollen von Beginn an in die Nutzungsplanung einfliessen. Dies ist ein Wunsch des Stadtrates an die neue Bau- und Zonenordnung. Während der erwünschten Mitwirkung gingen über 25 Begehren ein. Die eingereichten Schreiben wurden von der Planungs- und Baukommission begutachtet. Die Anregungen, Begehren und Anträge werden nun vertieft geprüft und zweckmässig strukturiert bearbeitet. Einige Anträge, die nicht die Nutzungsplanung betreffen, werden im Sinne einer allgemeinen Anregung den zuständigen Abteilungen weitergeleitet. Viele Anliegen aus der Bevölkerung und von den interessierten Personen sind der Stadt Affoltern am Albis bereits bekannt oder werden gar seit mehreren Jahren entsprechend umgesetzt. Die Thematik über die Lichtverschmutzung oder Ein-, Um-, Aufzonungen, Antennenstandorte, Klima und vieles mehr sind bereits in der Auftragsformulierung für den Ortsplaner enthalten. Aufgrund der Komplexität und der kantonalen Planungsvorgaben werden drei verschiedene Teilrevisionen durchgeführt. Die Stadt wird diese nun unter Berücksichtigung der Anliegen erarbeiten und die Teilrevisionsvorlagen formell öffentlich auflegen. Anschliessend können konkrete Änderungsanträge zu den Vorlagen eingereicht werden. Über alle nicht berücksichtigten Begehren

wird im Planungsbericht gemäss Art. 47 Raumplanungsverordnung Rechenschaft abgegeben. Der Gesetzgeber sieht nicht vor, dass individuelle Korrespondenz über die Eingaben geführt wird. Grundsätzlich steht die Abteilung Bau und Infrastruktur aber gerne für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

Mehrwertausgleich Das Raumplanungsgesetz verlangt von den Kantonen, dass sie insbesondere erhebliche planungsbedingte Vorteile, so genannte Mehrwerte, mindestens bei Einzonungen ausgleichen. Das kantonale Mehrwertausgleichsgesetz (MAG) setzt die bundesrechtlichen Vorgaben um und räumt zudem den Gemeinden die Möglichkeit ein, auch bei Um- und Aufzonungen eine kommunale Abgabe zu erheben. Der Stadtrat hat entschieden eine solche Mehrwertabgabe einzuführen. Die entsprechende Publikation erfolgte Ende Juni und die öffentliche Auflage läuft am 1. September 2021 ab. Das Reglement zum kommunalen Mehrwertausgleichfonds liegt der öffentlichen Auflage informationshalber bei. Nach der öffentlichen Auflage und der Vorprüfung durch den Kanton Zürich steht die Urnenabstimmung an, damit die Vorlage durch die Baudirektion genehmigt werden kann. Die Rechtskraft wird im Sommer 2022 erwartet.

Harmonisierung der Baubegriffe Mit der zweiten Teilrevision wird die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (Ivhb) umgesetzt. Die Ivhb ist ein Vertrag zwischen den Kantonen (Konkordat) mit

dem Ziel, die wichtigsten Baubegriffe und Messweisen gesamtschweizerisch zu vereinheitlichen. Die Harmonisierung soll das Planungs- und Baurecht für die Bauwirtschaft und die Bevölkerung vereinfachen. Weil im Kanton Zürich die Baubegriffe einerseits im kantonalen Baurecht, andererseits in den kommunalen Bau- und Zonenordnungen enthalten sind, müssen alle Gemeinden ihre Reglemente bis Anfang 2025 überarbeiten, damit die Änderungen wirksam werden. Aufgrund der Umsetzungsfrist bis Anfang 2025 werden die materiell umfassenderen Themen in einer dritten Teilrevision behandelt. Die Ausarbeitung der Vorlage wurde bereits aufgenommen. Einzelne Begehren aus der Bevölkerung können hier bereits berücksichtigt werden. Die öffentliche Auflage ist im Jahr 2023 vorgesehen.

Ordentliche Teilrevision In der dritten Teilrevision wird die ordentliche Revision der Ortsplanung in Angriff genommen. In dieser vielseitigen Revision werden verschiedene Themen aus der Bevölkerung und den interessierten Personen bearbeitet. Die Themenbereiche variieren vom Stadtklima, über Lichtverschmutzung und Energiethemen sowie Mobilität, Grünflächen bis hin zu Antennenstandorten. Mit der ordentlichen Teilrevision wird im Jahre 2023 gestartet. Die meisten, beziehungsweise die bis dahin noch nicht berücksichtigten Begehren aus der Bevölkerung und von den interessierten Personen werden anlässlich dieser Teilrevision bearbeitet. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

3

Staatsdefizit dürfte geringer ausfallen Der Budgetentwurf 2022 des Kantons Zürich sieht trotz Pandemie deutlich besser aus, als vor einem Jahr noch erwartet. Der Regierungsrat beantragt einen unveränderten Kantonssteuerfuss. Das erwartete Defizit verringert sich im Vergleich zum Budget 2021 um 215 Mio. auf 310 Mio. Franken, hat der Regierungsrat am Freitag mitgeteilt. Dazu geführt haben eine genaue Analyse und Kürzung von Kreditresten aus früheren Budgets sowie die höhere Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank. Zudem schätzt der Regierungsrat die Steuereinnahmen zuversichtlicher ein als noch in der vorjährigen Planung. Die verbesserte Einschätzung der Wirtschaftslage macht sich insbesondere bei den Unternehmenssteuern bemerkbar. Der Budgetentwurf rechnet mit einer Zunahme von 5,1 Prozent. Vor diesem Hintergrund beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat, den Staatssteuerfuss auch für die zwei kommenden Jahre bei 100 Prozent zu belassen. Der Staatssteuerfuss liegt seit 2003 auf dem heutigen Stand, was von der Stabilität des Zürcher Staatshaushalts zeugt und Planungssicherheit für die Wirtschaft schafft. Der gesetzlich verlangte mittelfristige Ausgleich über acht Jahre hinweg wird um 750 Millionen Franken verfehlt. Trotz vollständiger Einrechnung des Covid-19-Härtefallprogramms fällt er somit besser aus als in der Planung des Vorjahres. Nach Abschluss des Härtefallprogramms – voraussichtlich im Spätherbst – wird die Finanzdirektion die Auswirkungen auf den mittelfristigen Ausgleich präzisieren können.

4. Härtefall-Runde für besonders stark betroffene Unternehmen Das erwähnte Härtefallprogramm geht heute Dienstag, 31. August, in die vierte Runde. Sie dient der Umsetzung der «Härtefall im Härtefall»-Regelung: Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von über 70 Prozent aufgrund behördlicher Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu verzeichnen hatten, können bis zu 30 Prozent ihres Umsatzes als nicht rückzahlbaren Beitrag erhalten (maximal 1,5 Mio. Franken). Zugelassen sind Unternehmen, die bereits in einer früheren Zuteilungsrunde ein Gesuch eingereicht haben. Bisher war die «Härtefall im Härtefall»-Regelung grösseren Unternehmen vorbehalten. Die Finanzierung der «Härtefall im Härtefall»-Regelung für Unternehmen mit bis zu 5 Millionen Franken Umsatz erfolgt zu 70 Prozent durch den Bund und zu 30 Prozent durch den Kanton. Der bisherige Verpflichtungskredit beziehungsweise die Zusatzkredite decken die notwendigen Mittel voraussichtlich ab. Die Gesuche werden in der Reihenfolge ihres Einganges behandelt und nach positivem Prüfentscheid sofort ausbezahlt. Die Eingabefrist dauert bis zum 19. September. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 2. September, senden wir die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune zu Rosa Maria Felder in Affoltern. Die Jubilarin feiert ihren 80. Geburtstag – herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag Am Donnerstag, 2. September, feiert in Mettmenstetten Ernst Jud bei guter Gesundheit seinen 85. Geburtstag. Die ganze Familie – bestehend aus vier Generationen – gratuliert dem immer noch rüstigen Jubilar und wünscht ihm viele schöne Jahre am neuen (alten) Wohnort. Wir schliessen uns hier gerne an!


4

Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. August 2021

Die Bibliothek wird der politischen Gemeinde angegliedert Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Das Führen einer Bibliothek ist Gemeindeaufgabe und war in den letzten Jahren an die Primarschule delegiert. Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten im Gebäude der Alten Sennerei wird die Bibliothek der politischen Gemeinde angegliedert (bisher Primarschulverwaltung). Neu wird die Diensteinheit «Bibliothek & Begegnungsort» in der Abteilung Dienste der Gemeindeverwaltung geführt. Der Gemeinderat hat das der neuen Organisation angepasste Bibliotheksreglement genehmigt. Das neue Reglement ist auf der Webseite der Gemeinde Mettmenstetten einsehbar.

Erneuerungswahlen Für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 20222026 hat der Gemeinderat Mettmenstetten den 27. März 2022 als Wahltermin festgelegt. Ein allfällig zweiter Wahlgang findet am 15. Mai 2022 statt. An diesen Wahlen werden sieben Mitglieder des Gemeinderats (davon ein Mitglied als Präsident/in Primarschulpflege, fünf Mitglieder der Primarschulpflege, fünf Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission, fünf Mitglieder der Sozialbehörde sowie fünf Mitglieder der Sekundarschulpflege gewählt. Mehrere aktuelle Amtsträgerinnen und Amtsträger haben angekündigt, sich nicht zur Wiederwahl zur Verfügung zu stellen, weshalb die Gemeinde Mettmenstetten auf neue interessierte und engagierte Personen angewiesen ist. Geschäftsführer Oliver Bär steht für Auskünfte gerne zur Verfügung und selbstverständlich informieren auch die amtierenden Behördenmitglieder gerne darüber. Eine öffentliche Informations-

veranstaltung dazu findet am 4. Dezember 2021 statt.

Fusswegrecht Grossholzerstrasse/ Albisstrasse Die Durchlässigkeit im Siedlungsgebiet liegt im öffentlichen Interesse der Einwohnerschaft Mettmenstettens. Von der Albisstrasse 48 bis 56 fehlt bekanntlich ein Trottoir auf beiden Seiten der Hauptstrasse. Der Gemeinderat hat aufgrund dessen bei der geplanten Siedlung Albisstrasse 47 a-r der Eintragung der Personaldienstbarkeit «Fusswegrecht für die Öffentlichkeit mit Nebenleistungspflicht» zugunsten der Gemeinde Mettmenstetten zugestimmt und für die Einräumung dieser Dienstbarkeit einen Kredit von 10 000 Franken gesprochen.

Sanierung Liegenschaft Albisstrasse 29 Am 17. Februar erwarb die Gemeinde Mettmenstetten die Liegenschaft an der Albisstrasse 29. Mit dem Kauf der Liegenschaft können wichtige öffentliche Bedürfnisse abgedeckt werden. Erstens verliert die öffentliche Hand mit der Dachlisserstrasse 11 eine Asylunterkunft, die ersetzt werden muss. Zweitens steht das Haus an der Albisstrasse 29 sehr nahe an der alten Sennerei, wo 2022 die neue Gemeindebibliothek und der Begegnungsort eröffnet werden. Durch die Arrondierung dieses Grundstücks wird das Konfliktpotenzial gesenkt und die Handlungsfähigkeit für allfällige zukünftige Umnutzungen gestärkt. Für die Sanierung der Liegenschaft Albisstrasse 29 hat der Gemeinderat einen Kredit von 425 000 Franken

bewilligt und die mit der Sanierung beauftragte Hotz AG ermächtigt, die wirtschaftlich günstigsten Angebote zu berücksichtigen und die Arbeitsvergaben vorzunehmen.

Dachsanierung Alterssiedlung Nach dem aussergewöhnlich starken Hagel vom 28. Juni hat sich in einer Wohnung der Alterssiedlung ein Wasserschaden ereignet. Die Überprüfung des Sachschadens durch eine Bedachungsfirma hat ergeben, dass über beide Dächer und über beide Dachseiten verteilt Dutzende Beton-Dachsteine gebrochen sind. Das Wasser drang so in die Hinterlüftungsebene ein und konnte an diversen Stellen auch durch das Unterdach fliessen. Bereits im Sommer 2018 führte ein Sachschaden zu Wassereintritt und die damalige fachmännische Beurteilung ergab, dass eine Notreparatur den Schaden genügend beheben würde. Nun jedoch ist ein kompletter Dachersatz nach beinahe 50-jähriger Nutzung angezeigt. Den Ausführungen des Energieleitbilds entsprechend muss gleichzeitig geklärt werden, wie weit sich die Dachfläche für den Einbau einer Fotovoltaikanlage (Stromproduktion) beziehungsweise Erweiterung der Solaranlage einbeziehen lässt. Für die Ausarbeitung eines Grobkonzeptes hat der Gemeinderat einen Kredit von 9100 Franken bewilligt.

Holzschnitzelheizung für mehrere Gemeindeliegenschaften Die Turnhalle Gramatt inkl. Tagesstrukturen, die Schulhäuser Gramatt I, Gramatt II und Dorf, die Alte Sennerei

(Bibliothek & Begegnungsort), die Schulverwaltung, der Kindergarten Dorf, die Alterssiedlung, das Wohnhaus Albisstrasse 29 sowie der Kindergarten-Pavillon (alle im Eigentum der politischen Gemeinde) werden neu an eine Holzschnitzelheizung angeschlossen. Für den Betrieb der Holzschnitzelheizung ab Herbst 2021 benötigt es beträchtliche Mengen an Holzschnitzeln. Aus ökologischen Gesichtspunkten hat die Gemeinde ein erhebliches Interesse an einem lokalen Holzlieferanten. Der Gemeinderat hat deshalb der Offerte der Interessensgesellschaft Energieholz Knonaueramt zugestimmt und einen Kredit von 45 234 Franken pro Jahr für die notwendigen Holzschnitzel gesprochen. Ausserdem hat der Gemeinderat für den notwendigen Wartungsvertrag einen Kredit von Fr. 14 377.95 bewilligt.

Ferner hat der Gemeinderat ... • für Instandstellungsarbeiten an der Heizungsanlage der Gemeindeliegenschaft an der Albisstrasse 12/14/16 einen Kredit von 16 500 Franken zulasten der laufenden Rechnung bewilligt und die Arbeitsausführung gemäss Offerte der Firma Diethelm Heiztechnik, Zwillikon, übertragen. • für die im nächsten Jahr anstehenden Umbauarbeiten des Busbahnhofs in Affoltern einem 6-prozentigen Kostenanteil von 13 888 Franken zugestimmt, unter der Voraussetzung, dass alle betroffenen Gemeinden ihren Kostenanteilen zustimmen. • für die notwendige Revision des Kommunalfahrzeugs Viatrac Aebi einen Kredit von 40 000 Franken bewilligt und die Arbeitsausführung gemäss

Offerte der Firma Schallberger AG übertragen. • das von der Feuerwehrkommission festgesetzte und von der Rechnungsprüfungskommission Mettmenstetten geprüfte Budget des Zweckverbands Feuerwehr Knonaueramt Süd genehmigt. • das vom Architektur- und Ingenieurbüro Baucal AG ausgearbeitete Bauprojekt Sanierung Grundreben- und Langacherstrasse genehmigt und gestützt auf das Ergebnis der durchgeführten Submission das wirtschaftlich günstigste Angebot der Firma Leuthard Gruppe, Merenschwand, zu Fr. 311 567.40 berücksichtigt. • das von der EKZ ausgearbeitete Beleuchtungsprojekt für die Strassenbeleuchtung der Grundrebenstrasse mit Gesamtkosten von Fr. 39 518.70 genehmigt. • Thomas Rüesch das Patent mit Alkoholausschank für die Wellness-Oase GmbH erteilt. • Luca Digele das Patent mit Alkoholausschank für den Betrieb «Pax, Passenger Bistro» erteilt. • dem Chilbiverein eine wiederkehrende jährliche Unterstützung der Chilbi Mettmenstetten von 1000 Franken zugesichert. • zur Eröffnung des geschichtlichen Rundgangs und zur Einweihung der 20 Informationstafeln in Rossau einen Gemeindebeitrag in der Höhe von 800 Franken gesprochen. • anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums der Reitvereinigung Knonaueramt und Region Zug einen Gemeindebeitrag in der Höhe von 500 Franken gesprochen. Oliver Bär, Geschäftsführer Gemeindeverwaltung

ANZEIGE

Feiern Sie mit uns

Besuchen Sie unsere Eröffnungstage in der Medbase Apotheke Affoltern am Albis. Nach dem Umbau erstrahlt unsere Apotheke in neuem Glanz. Das ist ein Grund zum Feiern! Wir laden Sie herzlich zu unseren Eröffnungstagen vom Donnerstag, 2. September bis Samstag, 4. September 2021 ein. Drehen Sie am Glücksrad, es gibt attraktive Preise zu gewinnen! Wir freuen uns, Sie in der Medbase Apotheke Affoltern am Albis zu begrüssen.

Medbase Apotheke Affoltern am Albis Im Zentrum Oberdorf | Centralweg 4 | 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 63 24 | apotheke-affoltern@medbase.ch www.medbase-apotheken.ch

rstag Donne bis r e b m 2. Septe ag Samst ber m e t p e 4. S 2021


Bezirk Affoltern

Der Urnenhain wird erweitert

Impfbetrieb verlängert

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Mit Gemeinderatsbeschluss vom 7. Juli 2020 wurde der Neugestaltung des Friedhofs Bodenfeld zugestimmt. Wie der Trend aufzeigt, gibt es viel mehr Kremationen und der Wunsch nach unkonventionellen und naturnahen Beisetzungen steigt. Da sich Angehörige nicht über 20 Jahre verpflichten möchten, ein Grab zu pflegen oder dies in Auftrag zu geben, steigt die Beliebtheit des Urnenhains enorm. Ausser Steckvasen sind keine Bepflanzungen und kein Grabschmuck erlaubt und die Beschriftung kostet die Angehörigen einmalig 1000 Franken. Eine pflegeleichte, kostengünstige und naturverbundene Alternative zu den Urnen-Reihengräbern. Es wurden zwei Offerten für die Erweiterung des Urnenhains eingeholt und budgetiert. Bei einer Begehung wurden die Details besprochen. Dabei kam die Idee, analog der alten Urnenhaine die Mitte als Wall zu modellieren. Die bereits bepflanzten Bäumchen können in die Mitte umgesiedelt werden. Damit wird nicht nur erreicht, dass fast doppelt so viele neue Plätze (ca. 20 Stück zusätzlich) gewonnen werden können, sondern das Bild aller Urnenhaine stimmig erscheint. Der Auftrag im Betrag von rund 11 000 Franken wurde an die Firma Guggenbühl erteilt.

Gemischte Haushalt-Kunststoffe separat sammeln Es besteht mittlerweile in der Bevölkerung ein wesentliches ökologisches – und somit auch ein politisches – Interesse daran, Kunststoffabfälle separat zu sammeln und stofflich zu verwerten. Einerseits wird so der Idee von geschlossenen Stoffkreisläufen Rechnung getragen, andererseits wird auch ein (minimaler) Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Zu Recht hat das Thema in der letzten Zeit in der Bevölkerung eine erhöhte Aufmerksamkeit erlangt. Zudem sind die Gemeinden und der Kanton auch aus rechtlicher Sicht angehalten, für die getrennte Sammlung und stoffliche Verwertung (Rezyklierung) von verwertbaren Anteilen des Siedlungsabfalls zu sorgen. Anlässlich der letzten Verwaltungsratssitzung der Dileca vom 7. April wur-

de über die Einführung einer flächendeckenden Separatsammlung für Haushalt-Kunststoff diskutiert. Der Ausschuss des Verwaltungsrates der Dileca ist der Auffassung, dass dieses Thema und der politische Wille bzw. das Bedürfnis der Separatsammlung von gemischten Haushalt-Kunststoffen nicht ignoriert und eine im Bezirk Affoltern flächendeckende Separatsammlung von HaushaltKunststoffen proaktiv angegangen werden sollte. Zielsetzung ist, dass die Dileca, analog zum Dileca-Kehrichtsack, der Bevölkerung ein im Bezirk Affoltern flächendeckendes Kunststoff-Sammelsystem anbietet. Die Verwertung des gesammelten Kunststoffs ist in eigener Verantwortung zu übernehmen und somit die Wertschöpfungs- und Kostenkette bis hin zur Preisgestaltung zu 100 Prozent in eigenen Händen zu halten. Die Einführung der flächendeckenden «Separatsammlung von HaushaltKunststoffen» ist per 1. April 2022 geplant. Die Kunststoffsammlung wird in einer Testphase bis 31. Dezember 2024 durchgeführt. Das heisst, dass an den verschiedenen, bereits bestehenden Sammelstellen (Haupt- und/oder Nebensammelstellen) der Gemeinden und bei ausgewählten Verkaufsstellen zusätzliche 1100-Liter-Container oder bei grösseren Mengen (Press-) Mulden bereitgestellt werden, in welche die vollen Kunststoffsammelsäcke durch die Bevölkerung eingeworfen werden können. Die Trägergemeinden wurden vom Verwaltungsrat der Dileca ersucht, die flächendeckende Separatsammlung von Haushaltskunststoffen per 1. April 2022 bis 31. Dezember 2024 als Testphase zu genehmigen. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu. Als Standort für einen 1100-Liter-Container wurde die Sammelstelle Dorfstrasse 1 festgelegt. Als weitere Standorte wurden die Coop Filiale Heumoos und die Migros Lärchemärt vorgeschlagen. Zudem kann der Kunststoffabfall weiterhin beim Ökomobil (Güselbus) abgegeben werden.

Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: Ordentliche Verfahren: Hans Wittwer, Bonstetten: Baugesuch Nr.

2021-0026, Energetische Dachsanierung, Islisbergstrasse 25, kantonale Landwirtschaftszone; Eros Faoro, Bonstetten: Baugesuch Nr. 2021-0027, Erstellung Blocksteinmauer, Im Schachenhof 39, Zone W3/55; Melanie Ernest, Bonstetten: Baugesuch Nr. 2021-0030 Fassadenanstrich, Fensterersatz, neues Fenster, Hohli Gass 9, Kernzone Dorf (KD). Anzeigeverfahren: Beti Rüeger (-Locher), Bonstetten: Baugesuch Nr. 2021-0042, Grenzmutation, Dorfstrasse 3a / 3b, Kernzone Dorf (KD); Nico und Sarah Buchmann, Bonstetten: Baugesuch Nr. 2021-0039, Veränderung Fassadenöffnung, Schachenmatten 8c, Zone W2/40; Kesseli Daniel und Marlies Serra, Bonstetten: Baugesuch Nr. 2021-0036, Einbau zwei Dachflächenfenster, Erstellung Aussenabgang zum Untergeschoss, Chrüzacherweg 42, Zone W2/30; Sonja Borner und Christof Lehmann, Bonstetten: Baugesuch Nr. 2021-0028, Umbau / Sanierung innen, Dorfstrasse 25/27, Kernzone Dorf (KD).

Personelles Der amtierende Leiter Bau, Philippe Kehrli, hat sich dazu entschlossen, die Gemeinde Bonstetten per Ende August 2021 zu verlassen. Der Gemeinderat bedauert den Entscheid von Philippe Kehrli und wünscht ihm bei seiner neuen Herausforderung alles Gute und viel Erfolg. Die Stelle als Leiter Bau wurde in der Zwischenzeit öffentlich ausgeschrieben. Interessentinnen und Interessenten können sich bis 31. August bewerben.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die provisorischen Traktanden für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 festgesetzt; • eine Vernehmlassung über die Politische Stärkung des Knonauer Amts abgegeben; • den Kredit und die Vergabe der Tiefbauarbeiten für die Instandstellung der Maasstrasse genehmigt; • der Realisierung der behindertengerechten Bushaltestelle Lärchenhof zugestimmt; • der Totalrevision der Gebührenverordnung der Siedlungsenwässerungs-

anlagen als Antrag für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 zugestimmt; • der Projekt- und Kreditgenehmigung zur Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung und Schmutzwasserleitung Sunnehaldestrasse als Antrag für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 gutgeheissen; • die Abstimmungsempfehlung zur Statutenrevision des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf genehmigt; • dem Projekt und Kreditantrag der Gruppenwasserversorgung Amt für die Verwurfleitung des Gruppenwasserpumpwerks Maschwanden zugestimmt; • die Wasseranschlussbewilligung für den Neubau Trakt E der Sekundarschule Bonstetten erteilt; • den Verpflichtungskredit für die Sanierung des Friedhofgebäudes bewilligt.

Kandidaturen für die Legislatur 2022-2026 Hinsichtlich den Wahlen für die Legislatur 2022-2026 sind folgende Wiederkandidaturen bekannt: Gemeinderat: Erwin Leuenberger: Entscheid über erneute Kandidatur ausstehend; Christina Kappeler: Wird nicht mehr als Präsidentin der Schulpflege, sondern als Mitglied des Gemeinderates kandidieren; Arianne Moser: Wird erneut kandidieren; Simon Vergés: Wird nicht mehr antreten; Heinz Schlüchter: Wird nicht mehr antreten; Markus Reich: Wird erneut kandidieren. Primarschulpf lege: Christina Kappeler: Wird nicht mehr als Präsidentin der Schulpflege, sondern als Mitglied des Gemeinderates kandidieren; Katja Geldard: Wird nicht mehr antreten; Mischa Kaiser: Wird nicht mehr antreten; Anna Christina Kamp: Wird nicht mehr antreten; Gregor Roth: Wird erneut kandidieren. Rechnungsprüfungskommission (RPK): Peter Ehrler: Wird nicht mehr antreten; Beat Pfister: Wird nicht mehr antreten; Ernst Hedinger: Wird nicht mehr antreten; Thomas Fischer: Wird erneut kandidieren; Eduard Boxler: Wird erneut kandidieren. Christof Wicky, Gemeindeschreiber

Spital-Shuttle neu im Halbstundentakt Der Shuttle-Bus fährt ab 1. September 2021 von Montag bis Freitag neu von 7.45 bis 11.45 und 13.15 bis 16.45 Uhr im Halbstundentakt vom Bahnhof Affoltern via Pflegezentrum Sonnenberg ins Spital Affoltern und von 8 bis 11.30 und von 13 bis 17 Uhr wieder zurück zum Bahnhof – kostenlos, bequem und sicher. Die Hygienemassnahmen haben auch im Shuttle-Bus oberste Priorität:

5

Dienstag, 31. August 2021

Der Busfahrer ist durch eine Scheibe von den Fahrgästen getrennt. Die Fahrgäste erhalten gratis eine Schutzmaske, die im Spital oder Pflegezentrum ebenfalls obligatorisch ist und dort weitergetragen werden kann. Spital Affoltern Weitere Haltestellen: Pflegezentrum Sonnenberg (.50/.20 ab «Rigi» in Richtung Spital, .03/.33 ab «Pilatus» Richtung Bahnhof).

Kostenlos: Der Shuttle-Bus zwischen Bahnhof und Spital Affoltern. (Bild zvg.)

Das Impfzentrum Affoltern bleibt bis Ende Oktober in Betrieb. Neu sind auch KMU-Impftage möglich und im September kommt ein Impfmobil nach Hausen. Über 1,8 Millionen Impfungen gegen Covid-19 wurden im Kanton Zürich bis jetzt verabreicht. Mehr als 950 000 Personen seien mindestens einmal, rund 870 000 Personen zweimal geimpft, wie die Gesundheitsdirektion mitteilt. Die Impfquote (mindestens einmal geimpft) bei Personen ab 16 Jahren beträgt 70 Prozent und ist damit schweizweit eine der höchsten. Das bedeutet aber auch, dass rund 390 000 Personen über 16 Jahren im Kanton Zürich noch nicht geimpft sind. Und vor allem unter diesen verbreitet sich die stärker ansteckende Delta-Variante des Coronavirus derzeit rasch. Stand Mitte letzter Woche waren im Kanton Zürich 167 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung hospitalisiert, 53 mussten auf Intensivstationen (IPS) versorgt werden. 95 Prozent der Covid-Patientinnen und -Patienten auf der IPS seien nicht geimpft, so die Gesundheitsdirektion.

Impfmobil in Hausen und ein gelungener Pilotversuch in Affoltern Zur Steigerung der Impfquote beitragen sollen die Impfmobile, welche am 21. August in Gossau vorgestellt wurden. Eines wird auch die Gemeinde Hausen ansteuern, und zwar am 24. September und für den Zweittermin am 29. Oktober. In Zusammenarbeit mit dem KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) bietet die Gesundheitsdirektion zudem kleinen und mittleren Unternehmen sogenannte KMU-Impftage an. Ein entsprechender Pilotversuch wurde Mitte August im Impfzentrum Affoltern durchgeführt. Mit dieser Initiative können Firmen einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und die Sicherheit von Mitarbeitenden und ihrem Umfeld erhöhen.

Impfempfehlung ab 12 Jahren Neben den verschiedenen zusätzlichen Massnahmen stehen der Bevölkerung weiterhin verschiedene Impforte zur Verfügung. In Affoltern sogar noch einen Monat länger als angekündigt: Die Gesundheitsdirektion hat entschieden, den Betrieb des Impfzentrums bis Ende Oktober zu verlängern. In Uster und Winterthur sowie am Kinderspital Zürich können sich zudem auch 12- bis 15-Jährige impfen lassen. Gemäss der angepassten Impfempfehlung des BAG sollen sich uneingeschränkt alle Personen ab 12 Jahren impfen lassen – die Kapazitäten wurden entsprechend erhöht. Bisher haben sich in dieser Alterskategorie 13 000 Personen impfen lassen. (red.)

44% GÜNSTIGER

San Clemente Naturale / Frizzante

Feldschlösschen

Fabelhaft

Paesanella

6 x 1.5Liter Pet

50cl

75cl

37.5% Vol. 100cl

Wasser aus der Sonnenstube Ticino

3.–

statt 5.40

1.50

statt 1.75 + Depot

Volvic Essence

Müller Bräu

6 x 75cl Pet

6 x 50cl Dosen

Minze-Gurke

9.30

6.60

statt 11.70

Brooklyn

6 x 1.5Liter Pet

4 x 33cl Flaschen

statt 14.40

9.60

Bundaberg

Ittinger

12 x 37.5cl Flaschen

6 x 33cl Flaschen

Ginger Beer, alkoholfrei

27.60

statt 29.40

Nestea black tea Lemon

6 x 1.5Liter Pet

6 x 1.5Liter Pet

4.80 statt 6.–

statt 7.50

9.90

statt 12.90

statt 10.80

GÜNSTIGER

Negroamaro Salento 75cl

statt 14.70

14.90 statt 17.90

Adliswil, Muri, Uitikon, Zürich-Gutstrasse 33x in der Deutschschweiz – Auch in Ihrer Nähe

21.90

Jack Daniel's

75cl

40% Vol. 70cl

12.75

statt 19.80

Côtes de Provence 75cl

Mavrio

Grappa Bianca

UNO

Primitivo di Manduria Riserva

16.90

statt 18.90

Yecla

Klosterbräu

12.30

35%

statt 14.90

Miraval

Lager

Orange

11.90

Evian

Lager hell

Fanta

11.70

Tinto, Douro Niepoort

Original

6 Meses Dieter Meier Collection, 75cl

17.90

Old No.7 Tennessee Whiskey

28.40

Morin Père & Fils Vieille Prune 41% Vol. 70cl

35.90

Gin 27

Appenzell Dry Gin 43% Vol. 70cl

37.90

statt 19.80

Weitere Angebote:

rio-getraenke.ch

Angebote gültig vom 01.09. bis 14.09.21

1/2 Falken Preis

Lagerbier hell 24 x 50cl Dosen

Die Spirituosen-Angebote sind unabhängig von der Gültigkeitsdauer dieses Inserates. Kein Spirituosenverkauf an unter 18-jährige!

ANZEIGE

14.40

statt 28.80


TERNET ADRESSEN TE

Anzeiger www

.affolteranzeiger.ch

Werben Sie mit uns und publizieren Sie Ihre Web-Adresse auf dieser Seite. Information und Kontakt: inserat@weissmedien.ch

für die Wirtschaftsregion

Knonauer Amt

Augenoptiker

Kunsttherapie, nat. Heilen

.B-O-A.ch

.thara.ch

www

www

Praxis für Quantenheilung

.matrix-coaching.ch

Spielgruppe

.spiel-werkstatt.ch

www

www

Wenns ums Auge geht!

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Lebensglück, Leichtigkeit und Freude am Sein! Ich freue mich auf Sie! Coaching-Termine buchbar: Telefon 079 438 43 57

Spielgruppe Spielwerkstatt für Kinder ab 2 Jahren, Robinsongruppen auf dem Bauspielplatz. info@spiel-werkstatt.ch

Beratung, Lieferung, Montage

Lampenshop

Reptilien

Umzüge

.hshop.ch

.lichtbox.ch

www

www

.swissreptilerescue.ch

www

.tsh-move.ch

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Grosse Auswahl – Leuchten aller Art: LED, modern, Design, Kristall... Bei uns werden Sie fündig!

Die grösste Auffangsstation für Reptilien in der Schweiz! Schildkröten ohne Dach über dem Kopf? Herrenloses Schlangenweibchen? Mit Ihrer Spende retten wir ausgesetzte Reptilien! Vielen Dank!

Geschäftsumzüge, Privatumzüge, Möbellager, Möbellift.

Fahrschule / Kurse / Shop

Leuchtreklamen und Beschriftungen

Saxophon-Lektionen

Yogazentrum

www.CHRESTA.ch

.ledsolutionswitzerland.ch

www

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Wir sind ihr Spezialist für die Planung, Produktion und Montage von Leuchtreklamen und Beschriftungen aller Art.

Gesundheits-Trainingscenter

Mund-/Nasenschutzmasken

Sie benötigen Schutzmasken? Wir können liefern! Typ 1, 2 + 3. Mehr Infos und Bestellung unter gratec.ch oder 043 322 60 70

Jassen lernen

Nachhilfe

.nachhilfecoach.ch

www

www

Kurse und gesellige Jass-Treffs – Jass Grund-Kurs für AnfängerInnen – Jass Trainings Schieber + Coiffeur

Massgeschneiderte Lernbegleitung.

Karate/Selbstverteidigung

Online Shop

.Karate-albis.ch

.hs-trendshop.ch

www

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Wir verkaufen Top-Artikel, die dem Trend der Zeit entsprechen.

Kleinkind und Musik

Optiker

.evekay.com

www

.IhrOptiker.ch

www

Musikalische Früherziehung. Fröhliches Eltern-Kind singen «Musig-Chäferli». Für Kleinkinder bis Kindergarteneintritt. 076 571 76 76, info@evekay.com

Sichtbar anders!

Kosmetik

Optiker

.toplines.ch

www

Natürlich gepflegt mit Permanent-Make-Up, Lippen, Augenbrauen, Eyeliner, Kopfhautpigmentation, Microblading, Plasma-Lifting

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

www

Für Gesundheit und Wohlbefinden, Herz, Gelenke, Rücken, Figur. Tel. Termine: Dr. Rickli Premiumtraining, 043 530 30 30

www

Für Erwachsene bis 99 Jahre. Christoph Oberli, Master of Arts in Music Pedagogy. Musikstudio Mettmenstetten, 079 276 51 34

www.yogazentrum-am-weiher.ch

.gratec.ch

.rickli-training.ch

www

.jassenlernenzug.ch

.chrisoberli.ch

www

.myoptix.ch

www

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Einsenden an: Weiss Medien, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a.A. Tel. 058 200 57 00, inserat@weissmedien.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. August 2021

7

Neue «Musikhauptstadt» im Oberamt? Hochkarätige Konzerte in Hausen und Rifferswil Gleich vier hochkarätige Konzerte hat die Musikerfamilie Fischer in Hausen/Rifferswil/Luzern ihrem Publikum im Saal des Restaurants Löwen, Hausen, und im Kulturzelt im Park Seleger Moor, Rifferswil, geschenkt. Das Schlusskonzert folgt am Freitag. Mitte August war im «Löwen» das Klavier-Rezital der 18-jährigen Ekaterina Bonyushkina zu hören. Die feingliedrige junge Frau legte ein atemberaubendes Programm hin: Die lange, technisch sehr anspruchsvolle Klaviersonate in D-Dur, D 850, von Franz Schubert, vier Mazurkas von Frédéric Chopin, zwei Etuden von Sergei Rachmaninow und schliesslich die jazzige Rhapsodie in Blue von George Gershwin. Technisch versiert, hoch musikalisch, bewältigte sie die schwierigsten Passagen mit beneidenswerter Leichtigkeit. Nach rasantem «ZigeunermusikKonzert» mit dem ungarischen Stargeiger Roby Lakatos im Kulturzelt Mitte August folgte am 26. August die Begegnung mit dem weltberühmten «Stradivari Quartett», das in allen grossen Konzerthallen der Welt auftritt, unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, in der Philharmonie Berlin, in den grossen Sälen von New York, Wien, London bis Peking und Tokio.

Solistische Qualitäten in romantischem Rahmen Der Wettergott zeigte sich an diesem 26. August gnädig: Der Regen umschiff-

des letzten Jahres intensiv mit diesem Komponisten und seinen Affinitäten zu Schweizer Landschaften auseinandergesetzt. Nach der Pause kam diese intensive Auseinandersetzung im grossartigen Streichquartett in e-moll von Felix Mendelssohn aus dem Jahr 1837 zum Ausdruck, dessen Scherzo schon bei der Uraufführung die Zuhörerinnen und Zuhörern zu Ovationen hingerissen hat. Selten haben Konzertbesuchende Streichinstrumente so sirrend, flirrend und tanzend gehört! Die im Scheinwerferlicht herumflatternden Nachtmotten lieferten dazu ein umwerfendes LuftBallett. Höhepunkt war das weichromantische Andante, das in die einbrechende Nacht hineinträumen liess. Das Publikum verliess den Park in glücklicher Stimmung. Froh, für zwei Stunden alle Trübsal der aktuellen Welt vergessen zu haben.

Schlusskonzert am Freitag Das Stradivari Quartett im Kulturzelt im Park Seleger Moor: Xiaoming Wang und Maya Kadosch, Violinen, Lech Antonio Uszynsky Bratsche, Maja Weber, Cello. (Bild Dominik Fischer) te den Park, der garstige Westwind stellte pünktlich zu Konzertbeginn ab, mitgebrachte und bereit liegende Wolldecken sowie die Heizstrahler für die Musiker wärmten. Den Auftakt zum Konzert bildete ein langsamer Serenaden-Satz von Anton Webern aus dem Jahr 1905. Weiche melodische Kantilenen läuteten die einsetzende Dämmerung ein, welche rosarot hinter den Silhouetten der im-

posanten Parkbäume leuchtete. Webern zeigt sich hier als Romantiker, dessen Weisen einstimmten auf den temperamentvolleren Johannes Brahms im Streichquartett in B-Dur, op. 67, der jedem Instrument seinen Solopart zugewiesen hat. So konnten alle vier Musiker ihre solistischen Qualitäten zeigen. Der einleitende Vivace-Satz riss mit seinen lüpfigen Walzer-Rhythmen fast vom

Stuhl und erinnerte an die Jugend des jungen Brahms, der im Kaffeehaus bei seinem Musikervater ersten Unterricht genoss. Das weiche Andante erinnerte an Abendstimmungen am Thunersee, an dem Brahms gerne seinen Sommer verbrachte. Auch Felix Mendelssohn war begeisterter Schweiz-Reisender und Bergsteiger. Die Musikerinnen und Musiker des Stradivari-Quartetts haben sich während

Wer nicht dabei war: Selber schuld! Letzte Gelegenheit: Das Schlusskonzert im Kulturzelt im Park Seleger Moor am Freitag, 3. September, 19.30 Uhr mit Mitgliedern der Festival Strings Lucerne, welche, zusammen mit herausragenden Teilnehmenden des orchestereigenen Jugendförderprogramms «Talentwoche», Musik von Mozart, Piotr Tschaikowsky, Max Bruch u.a. spielen werden. Esther Burkhardt Weitere Infos und Tickets unter: www.Kulturzelt.ch. Erwachsene 55.-, Kinder und Jugendliche 25.-.

Mit Aladdin und der Wunderlampe

Nach 13 schönen Jahren von Knonau ins Oberengadin

In der letzten Sommerferienwoche durften die Cevianerinnen und Cevianer Bonstetten-Hedingen gemeinsam mit Aladdin, Jasmine und einem Genie eine unvergessliche Zeit auf der schönen Mörlialp verbringen.

Nach 13 Jahren verlässt Pfarrer Thomas Maurer Knonau und wirkt nun im Oberengadin. «Ich fühlte mich getragen – in einem gesunden, stabilen Dorf», sagte er am Sonntagabend im Rahmen eines Abschiedsgottesdienstes in der reformierten Kirche.

Cevi Hedingen-Bonstetten im Sommerlager

Mit Aladdin in verschiedene Abenteuer eintauchen – diese Gelegenheit ergab sich im Sommerlager (Sola) des Cevi Bonstetten-Hedingen. Unter anderem mussten die Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmer beispielsweise die Wunderlampe aus der Höhle stehlen und Jasmins Herz erobern. Dank dem Flaschengeist-Genie konnte Aladdin sich als Prinz Ali ausgeben und so einen Schritt näher zu Prinzessin Jasmine gelangen. Währenddessen unterstützen auch die Kinder Aladdin tatkräftig. Der ganze Palast wurde dekoriert und die Cevianerinnen und Cevianer studierten sogar einen Tanz für die Prinz-Parade ein. Das Wetter erinnerte alle an den Herbst, jedoch liessen sich die Lagerteil-

nehmenden nicht davon einschüchtern. Mitte Woche gings los auf eine zweitägige Wanderung rund um den Hausberg von Giswil, den Giswilerstock. Übernachtet wurde nach rund 2/3 der Wanderung am Fusse des Giswilerstocks in selbst gebauten «Berlinern» (Blachenzelte) und Familienschlafsäcken. Dieses Sola war geprägt von vielen schönen Eindrücken, Lachern, Spielen, Herausforderungen und jede Menge Spass. Eine fabelhafte und ereignisreiche Woche ging mit der Hochzeit von Aladdin und Jasmine und der darauffolgenden After-Party zu Ende und alle freuen sich bereits jetzt aufs nächste Cevi-Abenteuer! Nun ist das Sola vorbei, doch das Jubiläum des Cevi HeBo steht noch vor der Tür! Am 11. und 12. September findet das 20-Jahre-Jubiläum statt inklusiv Theater, Spielen, Challenges, Fotobox, Crêpes, Cevi-Workshops und noch vielem mehr! Nala & Charmey, Cevi HeBo Weitere Infos unter www.cevi-bonstetten.ch.

Cevianerinnen und Cevianer im Sola, auf dem Gipfel des Giswilerstocks. (Bild zvg.)

Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Thomas Maurer

Händel, Bach, Chopin – Musik dieser Grössen, interpretiert von Organist Jens Hoffmann, der Klaviervirtuosin und Organistin Marina Wehrle sowie Trompeter Thomäs Räber: Das wünschte sich Thomas Maurer zum Abschied in der voll besetzten Kirche von Knonau. Nirgends hat der 58-Jährige zuvor länger gewirkt, nicht nur in kirchlichen Räumen: Thomas Maurer war in vielen Bereichen tätig – innovativ und kreativ, als Impulsgeber und Motivator. Er habe sich – auch als Mitglied der Synode – immer eingesetzt für eine Kirche, die Nähe praktiziere, dort aktiv sei, wo die Menschen lebten. Er sprach auch von Diskursen. «Natürlich konnte ich nicht allen gefallen. Ich wünsche mir aber offene und ehrliche Auseinandersetzungen, bei denen man sich ins Gesicht sehen kann», sagte er. Nun, Thomas Maurer musste sich Anfang 2020 aufgrund einer Initiative der Urnenwahl stellen, wurde aber klar wiedergewählt. Als er nach Knonau kam, fand die Wahl in der Kirche statt. Er musste zuvor in den Ausstand und wartete im «Hörnli» aufs Ergebnis. Nach dem Einsetzungsgottesdienst durch den Hedinger Pfarrer Walter Hauser zog Thomas Maurer ins Pfarrhaus ein, unmittelbar neben dem (inzwischen abgerissenen) Restaurant Adler. Als er das Restaurant erstmals betrat, blickten ihm auch Pinup-Girls auf Fotos entgegen. «Wo bin ich hier?» Die Frage zog Lacher nach sich. Er sei in der Gemeinde sehr grosszügig aufgenommen worden und habe sich

Abschied von Knonau: Pfarrer Thomas Maurer mit der Organistin Marina Wehrle. (Bild Werner Schneiter)

entfalten können. «Ihr habt mir Heimat gegeben», fügte er bei und widmete sich in seiner Predigt diesem weitläufigen Begriff «Heimat» mit all seinen Schattierungen und Nuancen – auch in der Bibel ein grosses Thema. «Wohl dem, der Heimat hat – Wehe dem, der keine hat, der ist arm daran», zitierte er den Theologen Friedrich Schorlemmer und den Philologen Friedrich Nietzsche.

Einen Bischof als Koch ... «In der Zeit von Thomas Maurer hat sich in Knonau viel ereignet, vieles ist sehr gut gemacht worden. Es allen recht machen: Das ist nicht möglich», bilanzierte Kirchenpf legepräsident Maximilian Hofmann und lieferte die Stichworte: KG+, Pfarrhaus-Sanierung, Kirchenfest. Nun schwinge auch etwas Wehmut mit, aber auch Freude über die bedeutsame Entscheidung von Thomas Maurer. Im Oberengadin werde er neue Impulse und neue Motivation haben. «Du bleibst uns in guter Erinnerung», so der Präsident. Und Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser doppelte nach. Sie dankte dafür, dass sich Thomas Maurer auch

ausserhalb der Kirche engagiert hat und sagte, sei fast ein wenig eifersüchtig: dass nun bekannte Ferienorte zu seinem neuen Wirkungskreis werden – mit langen Wintern und kurzen Sommern ... Den Dankesreigen rundeten Silvana Bartels von der katholischen Kirche St. Burkard in Mettmenstetten, der Maschwander Kirchenpfleger Paul Leuthold, Mirco Windisch von «Männersache» (von Thomas Maurer initiiert) sowie Bruno Grob, ehemaliger Gemeinde- und Kirchenpflegepräsident ab. Letzterer setzte mit einer Schnitzelbank eine heitere Schlussnote: «Euse Pfarrer chunt is Guinnesbuech. Mer glaubts nöd – doch, doch! Er isch wältwiit de Einzig mit eme Bischof als Choch...» Edi Bischof, von Beruf Koch, ist der Lebenspartner des scheidenden Pfarrers. Nun hat Thomas Maurer ins Engadin gezügelt, ist mit acht Tonnen Material über den Julier gefahren. In Celerina und in Pontresina, die zum 6000 Mitglieder zählenden Kreis Refurmo Oberengadin gehören, übernimmt er per 1. September je eine 50-Prozent-Stelle als Pfarrer. Sein Nachfolger in Knonau ist Andreas Scheibler. (-ter.)


8

Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. August 2021

Hilfsgüter aus dem Knonauer Amt In Herferswil wurden zwei Container für Äthiopien vorbereitet

In seinem Leserbrief erklärte SVP-altNationalrat Toni Bortoluzzi, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht benachteiligt wären und dass mit der eingetragenen Partnerschaft bereits gesetzlich alles geregelt sei. Beim Blick in die Gesetze sieht es jedoch anders aus. Auch mit einer eingetragenen Partnerschaft hat man keinen Anspruch auf Hinterlassenenrente, kein Anrecht auf gemeinschaftliche Adoption, keinen Zugang zur Fortpflanzungsmedizin und statt einer erleichterten Einbürgerung des Partners kommt dieser bloss über eine ordentliche Einbürgerung zum Schweizer Pass. All diese Privilegien haben Hetero-Ehepaare bereits. Die Beziehung zu einer Frau wird daher per Gesetz besser honoriert als die Beziehung zu einem Mann. Mit einer «Ehe für alle» gäbe es neu eine Gleichberechtigung für alle, was für Herrn Bortoluzzi als Freund der Verfassung sicher auch wichtig wäre, denn schliesslich heisst es dort in Artikel 8, Absatz 1: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.» Darum am 26. September Ja zur Ehe für alle. Jonas Gross, Affoltern

von Thomas sTöckli

Lernen, auf eigenen Beinen zu stehen

Vor dem Gesetz sollen alle gleich sein Gleichheitswahn, Leserbrief vom 24. August.

Momentan herrscht Krieg in Äthiopien. Sobald dies die Lage zulässt, will der Mettmenstetter Verein Elim International seine Hilfsarbeit fortsetzen. Zwei Container voll mit Hilfsgütern stehen in Herferswil bereit.

Gewalttaten, Vertreibung und Hunger – im Krieg um die Region Tigray in Äthiopien ist die Zivilbevölkerung leidtragend. «Es geschehen unbeschreibliche Sachen», sagt Edith Lippuner und spricht von Mord und Folter, Vergewaltigungen und Schändungen. Von 120 000 betroffenen Frauen habe sie gelesen, so die 80-jährige Knonauerin, die sich seit fünf Jahren in Äthiopien für verstossene Frauen und deren Kinder engagiert. Dabei haben es die ärmsten Frauen – und von denen gibt es viele – in Äthiopien schon in Friedenszeiten nicht leicht. Als Analphabetinnen bieten sich ihnen kaum Perspektiven. So werden sie oft schon als 13-Jährige verheiratet. Noch viel zu jung zum Gebären, erleiden manche von ihnen schwerste Unterleibsverletzungen. Sie werden verstossen, verachtet und ziehen sich infolgedessen komplett zurück. Man müsse sie erst finden, um ihnen helfen zu können, veranschaulicht Edith Lippuner.

FORUM

1040 Schachteln voller Hilfsgüter, fortlaufend nummeriert und inventarisiert sind in zwei Containern bereit für den Transport nach Äthiopien, sobald dies die Umstände vor Ort wieder zulassen. (Bild Barbara Roth) ständig beheben lassen, bleiben seelische Wunden. Die jungen Frauen verlieren jegliches Selbstwertgefühl und leben in Scham. Sie meiden Blickkontakt und verstecken sich hinter Tü-

berggasthof.ch

chern. Hier setzt der Verein Elim International mit Sitz in Mettmenstetten an. Neben den körperlichen Schäden, deren Mit Befähigung – Unterricht in Lesen, Folgen sich manchmal selbst durch Schreiben, Rechnen und Handarbeit – einerseits, andererseits mit Nächstenmehrere Operationen nicht mehr vollliebe, Ermutigung ANZEIGE und Begegnung auf Augenhöhe. Dazu gehören etwa die gemeinsamen Mahlzeiten. «Dann gehen die Frauen auf wie Blümchen», hat die Knonauerin festgestellt. Gefragt nach ihrem grössten Wunsch, habe sie von Frauen immer wieder die Antwort erhalten, den Machen Sie es sich bequem. Lebensunterhalt selbst bestreiten zu können, so Edith Lippuner. Das hört sich bescheiden an, scheint aber für die meisten unvorstellbar. Und doch kann es gelingen: So erzählt sie von einer Frau, der Elim ein Häuschen und einige Schafe als Lebensgrundlage ermöglicht hat, einer anderen hat der Verein zu einem kleinen Laden in der Stadt verholfen. Vier weitere arbeiten in einem Partnerbetrieb, einer n: io kt -A September Farm, auf der das gefragte Nahrungsergänzungsmittel «Moringa» angebaut wird. Bis zu zehn en Schränke Personen finden Ausgenomm lungsstücke. el st us im Frauenhaus in A d un Nord-Äthiopien Platz. Zusätzlichen Wohnraum fürs Besuchen Sie unsere riesige Ausstellung Frauenhaus sollen und lassen Sie sich inspirieren. künftig zwei Container bieten. Bepackt Qualität aus mit Hilfsgütern West Haldenstrasse 1, 6340 Baar bei OTTOʼs, vis-à-vis Brauerei Europa zum stehen sie bei der Di–Do 9–12 / 13.30 –18.30 Uhr, Fr 9–12 / 13.30 –20 Uhr, Sa 9–17 Uhr Familie von Vereinswohnhalle.ch präsident Hans Rudolf Trachsel in

Sofa-Hits.

ontage Lieferung, Mung und Entsorg gratis!

Jetzt Probesitzen!

FairPreis.

Herferswil bereit für die Reise nach Äthiopien. Mitte Juli hatte Edith Lippuner in ihrem Umfeld zu Materialspenden und Mithilfe aufgerufen. Gefragt war alles, was sich in einem sehr einfachen Haushalt verwenden lässt, kleine Möbel, Werkzeug, Schreibwaren, Stricknadeln und vor allem Wolle und Garn für Strick- und Häkelarbeiten, die den Frauen künftig ein eigenes Einkommen ermöglichen sollen. Verbandsstoff und Ähnliches soll direkt an die Gesundheitseinrichtungen vor Ort gehen, warme Decken und Jacken zu den Vertriebenen in die Flüchtlingslager. Und die Kinder im Frauenhaus dürfen sich auf Spielsachen freuen.

1040 Schachteln, fein säuberlich dokumentiert In dreieinhalb Wochen hatten die acht Hauptbeteiligten und ihre zahlreichen Helferinnen und Helfer die Güter – fast alles schön bis neuwertig, wie die Knonauerin erfreut feststellte – gesammelt, sortiert und unter der Leitung von Heinz Gidon und Toni Grimm fein säuberlich verpackt. Für den Zoll galt es, jede der insgesamt 1040 Kisten oben und an jeder Seite mit einer Nummer zu versehen. Auf einer Begleitliste ist dokumentiert, was in jeder Schachtel drin ist. Die grosse Hoffnung dahinter: Der Zoll soll nicht alles auseinandernehmen. «Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass Container bis zu sechsmal aus – und wieder eingepackt wurden», so Edith Lippuner, «da geht jeweils so viel kaputt.» Wie die Container dereinst ins Land kommen sollen, das steht noch in den Sternen. Die Grenzen sind zu, die Strassen gesperrt und die Kommunikationskanäle gekappt. Zuversicht spendet Edith Lippuner in dieser Situation ihr Glaube an Gott. Fest steht, dass sie und ihr Mann Peter Lippuner den Hilfsgütern nachreisen wollen – auf eigene Kosten –, sobald es wieder Flüge gibt. «Das Verteilen muss ebenso sorgfältig erfolgen wie das Sammeln und Verpacken», weiss sie, die vorher zehn Jahre lang das christliche Hilfswerk «Mission am Nil» mit Sitz in Knonau geleitete hatte, aus Erfahrung. Wie alle anderen im Verein engagieren sie sich ehrenamtlich. Nicht für Lob und Anerkennung, wie sie betont, sondern aus dem Bedürfnis, den Menschen etwas zu bringen. Weitere Infos unter www.eliminternational.ch.

Für alle oder für keine Gleichheitswahn, Leserbrief vom 24. August. Herr Bortoluzzi ist der Ansicht, die Ehe für alle missachte den verfassungsmässigen Grundsatz, dass Ungleiches ungleich zu behandeln sei. Er führt aus, gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien anders zu behandeln, weil die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei. Diese Begründung ist zirkulär. Was eine relevante Ungleichheit ist, unterliegt dem Wandel gesellschaftlicher Anschauungen. Wenn das Volk die Vorlage «Ehe für alle» annimmt, dann sagt es damit, dass der Unterschied zwischen heterosexuellen und homosexuellen Partnerschaften rechtlich nicht relevant ist. Ich finde aber die Vorlage aus einem anderen Grund problematisch. Heute werden mehr als 50 Prozent der Ehen nicht mehr fürs Leben geschlossen. Die Ehe ist nach einer Wartezeit frei auflösbar. Viele Paare, auch mit Kindern, leben ohne Trauschein zusammen. Einer der Hauptzwecke der Ehe heute ist es, dem ausländischen Partner eine Aufenthaltsbewilligung zu ermöglichen. Es rechtfertigt sich kaum mehr, an den Eheschluss steuerliche Mehrbelastungen, steuerliche Entlastungen, erbrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Folgen zu knüpfen. Das Familienrecht sollte im Grundsatz nur die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern regeln. Paare sollten ihre Beziehungen (Unterhalt, gemeinsames Vermögen, Erbrecht) vertraglich so regeln, wie sie es wollen (mit der Herabsetzung des Nachkommenpflichtteils, ist dies auch erbrechtlich gut möglich). Selbstverständlich soll die Ehe als gesellschaftliche und religiöse Institution bleiben, aber keine rechtliche Institution sein. Dies gilt auch für die homosexuellen Partnerschaften, die statistisch gesehen noch instabiler als die heterosexuellen sein dürften und wo die Ehe (genauso wie bei heterosexuellen Partnern) oft nur einen migrationsrechtlichen Hintergrund hat. Wenn es nach mir ginge, müsste die Vorlage also eher «Ehe für keine» heissen. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an, versehen mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers. (red.)


Gewerbe

GRÜN FAHRT

TZ DAS VELONE TESTEN WIR ZUSAMMEN AMT IM KNONAUER

Welt des Waldes

Vortrag und geführte Spaziergänge von und mit Forstingenieur Alain Morier. > Seite 11

Dienstag, 31. August 2021

SO, 05.09.2021, 14.00 – 16.00 Uhr, Obfelden Treffpunkt: Bushaltestelle Toussen neben Metzgerei Weiss / Bäckerei Pfyl) Anmeldung (Corona bedingt erwünscht) über affoltern@gruene-zh.ch

Gemeinsam flicken

Fachleute helfen im Repair Café, geliebte Stücke wieder in Schwung zu bringen. > Seite 14

9

Obfelden GRÜNE

LTERN BEZIRK AFFO

Glückliches Remis

Der FC Wettswil-Bonstetten holte in Freienbach trotz langer Unterzahl einen Punkt. > Seite 15

• Umzüge regional und weltweit • Klaviertransporte • Verkauf und Vermietung von Verpackungsmaterial • Wohnungsreinigungen mit Abnahmegarantie • Nationale und internationale Transporte • Einlagerungen aller Art Industriestrasse 18 • 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 30 13

www.th-freitransporte.ch • info@th-freitransporte.ch

Sammeln für freudige Momente im Kinderspital Spendenaktion mit Volg-Märkli Vom 30. August bis 3. Oktober können Volg-Kunden ihre Märkli spenden und so die Stiftung Theodora unterstützen. Zur Freude vieler Kinder.

Die Tonfigur Anna geht im Bilderbuch auf Entdeckungsreise; auch am Wasser. (Bild Matthias Studer)

Buch «Hier kommt Anna» ist druckreif Der Fotograf und Grafiker Matthias Studer und die Töpferin Myrta Arnold haben im Frühling 2020 die Tonfigur «Anna» erschaffen. Nun ist ihr Fotoroman fertig. Im Frühling 2020 haben Myrta Arnold, die Betreiberin eines Töpferateliers in Rossau, und Matthias Studer, selbstständiger Grafiker und Fotograf aus Knonau, ein besonderes Projekt gestartet. Gemeinsam mit dem befreundeten Texter, Hansheinrich Leuthold, haben sie «Anna» entworfen, ein 20 Zentimeter

grosses Figürchen aus Ton. Mehr als zwanzig Varianten hat Myrta Arnold von «Anna» kreiert; mal sitzt sie, mal springt sie, mal tanzt sie. Nicht nur die Bewegungen ändern sich; auch ihre Frisur passt Anna den Jahreszeiten an. Abwechselnd trägt sie Blumen, Farn, Blätter oder Schneeflocken auf ihrem Kopf. Nachdem Anna kreiert war, dachte sich das Trio rund um das Figürchen eine Geschichte aus, die sich mit Fotos umsetzen lässt. Sie geht so: «Anna ist es langweilig zu Hause, deshalb beginnt sie, die Welt zu entdecken. Zunächst im Haus und später auch draussen. Dabei trifft sie auf ganz unterschiedliche

Freunde», erzählt Matthias Studer. Zwanzig solcher Erlebnisse haben sie im Lauf der letzten Monate mit Fotos und Kurztexten festgehalten. Nun ist der 52-seitige Bilderband im A5-Format bereit für den Druck. Das Erfinder-Trio sieht das Büchlein «Hier kommt Anna» auch im Geschäftskundenbereich als Give-away zu Weihnachten. Es kann per sofort und bis 30. September bestellt werden und wird bis Anfang November ausgeliefert. (red.) Nähere Informationen zum Buch, zu Stückpreisen etc. auf www.hier-kommt-anna.ch oder per E-Mail

Die Traumdoktoren schenken wertvolle Momente voller Leichtigkeit. (Bild zvg.) Künstler planen ihre Auftritte in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und dem Pflegepersonal. Im Rahmen einer mehrjährigen Partnerschaft unterstützt der Schweizer Detailhändler Volg die Stiftung Theodora mit verschiedenen Aktivitäten in den Läden oder Anlässen auf den Volg Naturena Erlebnishöfen. Volg Konsumwaren AG

Auf die Sprache, fertig, los! Im Familienzentrum Affoltern starten demnächst wieder die Kurse «Sprachliche Frühförderung mit Wunderfitz und Redeblitz».

an Matthias Studer: ms@matthiasstuder.ch.

Mit dem Bike zum Jubiläumsfest Abschiede und Ehrungen in Affoltern Bike Adventure Tours feierte am 21. August sein 30-JahreJubiläum in Affoltern mit einer grossen, coronakonformen Jubiläumsparty. Aus allen Landesteilen und bei schönstem Sommerwetter fuhren über 100 Bikerinnen und Biker mit Reiseleiterinnen und Reiseleitern mit dem Bike quer durch die Schweiz nach Affoltern. Während des anschliessenden Festaktes haben sich viele Stammkunden wiedergesehen. Es wurden vergangene Reiseerlebnisse aus der ganzen Welt ausgetauscht... und die Sehnsucht nach dem Reisen geteilt. An der Jubiläumsfeier verdankten Adrian Glättli (CEO), André Lüthi, Verwaltungsratspräsident der Globetrotter Group, sowie alle Reiseleiterinnen und Reiseleiter, repräsentiert durch Bea Fischli, das grossartige Lebenswerk des abtretenden Gründers Christoph Schnelli und des ebenfalls abtretenden Co-CEO Andreas Schnelli. Mit spezieller Ehrung kürte André Lüthi die beiden zu den ersten Ambassadoren der Globetrotter Group. Beide Bikereise-Pioniere sind weiterhin als Reiseleiter für Bike Adventure Tours unterwegs und freuen sich auf ihre nächsten Touren. Bike Adventure Tours

Mit der Märkli-Sammelaktion in allen rund 600 Volg-Läden in der Deutschund Westschweiz wird die Stiftung Theodora in ihren Aktivitäten unterstützt. Volg-Kunden sind eingeladen, während fünf Wochen ihre Märkli zu spenden, indem sie diese in die Sammelbox bei der Kasse einwerfen. Der Gegenwert der gespendeten Märkli geht dann im Namen der Volg-Kunden an die Stiftung Theodora. Deren Traumdoktoren sind ganz besondere Doktoren, denn sie bereichern den Alltag von Kindern im Spital mit Humor und Fantasie. Die 1993 gegründete Stiftung Theodora organisiert und finanziert jährlich über 100 000 Besuche in 34 Spitälern und 27 spezialisierten Institutionen in der ganzen Schweiz. Die professionellen

«Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt» (Humboldt, 1767 - 1835). Das gilt insbesondere auch für Kinder und ihren Erfolg in der Schule. Über die Sprache können Kinder kommunizieren und interagieren, Freundschaften schliessen und pflegen, dem Unterricht folgen und Neues lernen sowie ihre Gedanken und Gefühle mitteilen. Am 3. September starten erneut die Kurse «Sprachliche Frühförderung mit Wunderfitz und Redeblitz» im Familienzentrum in Affoltern. Das Angebot richtet sich an drei- bis siebenjährige Kinder – mit oder ohne Muttersprache Deutsch. Jede Woche bringt die Lehrperson eine neue Kiste mit spannenden Lernmaterialien, Spielen, Geschichten und Versen mit, welche die Kinder sprachlich fördern, auch als Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben. Neu ist das Angebot «Lesen und Schreiben» für Kinder in der 1. Klasse.

Die Kinder werden spielerisch an die Sprache herangeführt. (Bild zvg.) Wunderfitz und Redeblitz ist seit 2005 erfolgreich in acht Kantonen unterwegs und hat für das nachhaltige Konzept 2015 den Pestalozzi-Frühförderpreis erhalten. Das Programm steht auch auf der Liste der Unesco-Kommission. Sibylle Zwyssig, Wunderfitz und Redeblitz GmbH Informationen auf www.wunderfitzundredeblitz.ch.

Stellensuche: Lernbereitschaft ist zentral

Die beiden abtretenden Brüder Andi und Chris Schnelli mit Geschenkrad. (Bild zvg.)

Der Arbeitsmarkt erholt sich von den Folgen der Corona-Krise. Erwartungsgemäss geht die Arbeitslosigkeit von älteren Stellensuchenden zwar langsamer zurück, erfahrungsgemäss findet die Mehrheit aber wieder eine Anstellung, besonders bei einem wirtschaftlichen Aufschwung. Die demografische Entwicklung erweist sich als Chance. Mit der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft wird sich der Arbeitskräftemangel akzentuieren und die Nachfrage nach Arbeitskräften wird viele Jobchancen schaffen, auch für Ältere.

Trotz der relativ guten Arbeitsmarktlage stellen sich Herausforderungen. Die neuste Studie «Herausforderungen und Chancen für ältere Stellensuchende» der Arbeitsmarktbeobachtung Amosa zeigt, dass insbesondere bei den Informatikkenntnissen Handlungsbedarf besteht. Stellensuchende könnten zudem den Erfolg ihrer Stellensuche mit Verhalten und Einstellung mitprägen: Besonders wichtig sind dabei Lernbereitschaft und Flexibilität. Volkswirtschaftsdirektion


10

Veranstaltungen

Dienstag, 31. August 2021

Abenteuer im Zirkus Zirkuswoche mit dem Circolino Pipistrello: Es hat noch freie Plätze Vom 18. bis 22. Oktober macht der Circolino Pipistrello Halt in Affoltern. Unter professioneller Anleitung der Zirkuscrew dürfen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und in neue Rollen schlüpfen. Die Herbstferien nahen und wer daheimbleibt, möchte den Kindern Spass und Abwechslung ermöglichen. Dafür ist ein Zirkusabenteuer genau das Richtige. Die Zirkuswoche mit dem Circolino Pipistrello bietet Schulkindern von der 1. bis zur 8. Klasse die Möglichkeit, ein paar Tage in neue Rollen zu schlüpfen: Clown, Direktorin, Artist, Jongleuse oder andere. Wer möchte, darf schon am Montag beim Zeltaufbau mithelfen; hier müssen aber die Eltern als Betreuungspersonen dabei sein. Von Dienstag bis Freitag wird dann ausprobiert und einstudiert – und am Freitagabend ist die grosse Kindervorführung. Die kleinen Zirkusmenschlein platzen jeweils fast vor Stolz, wenn sie das Erlernte vorzeigen dürfen. Die Kinder können in dieser Woche nicht nur ihre Kreativität ausleben, sondern auch Selbstvertrauen gewinnen und Neues kennenlernen. Vor jeder Probe zeigen die Artisten nämlich einige Kunststücke und sorgen so zusätzlich für Inspiration. Es geht jedoch nie um Leistung oder Druck – jedes Kind kann nach Lust und Können etwas beitragen und fühlt sich als Teil der Zirkusfamilie. Wegen dieser wertvollen Erfahrungen organisiert der Familien-

Podiumsgespräch in Bonstetten Zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 26. September findet am Donnerstag, 2. September, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten ein Podiumsgespräch statt. Sind die Sommerferien vorbei, geht auch das politische Leben wieder weiter. Die SVP Sektion Bonstetten hat wiederum hochkarätige und kontroverse Politiker ins Säuliamt geholt. Zur sogenannten 99 %-Initiative duellieren sich Frau Katharina PreliczHuber (NR, Grüne) und Alfred Heer (NR, SVP). Beide sind erfahrene und kompetente Kenner des Politalltags in Bern. Sie haben schon öfters im Fernsehen die Klingen miteinander gekreuzt.

Die Organisatoren sind überzeugt, dass beide ihre Argumente gekonnt ins Feld führen werden. Mit der Debatte zur «Ehe für alle» beweist die SVP Bonstetten einmal mehr ihre Offenheit zu kontroversen Diskussionen und ermöglicht auch Minderheiten eine Plattform, egal welche politische Richtung sie vertreten. Die beiden Kontrahenten (Michael Frauchiger, SVP, pro) und Thomas Lamprecht (KR, EDU, contra) werden der Bevölkerung drei ihrer Standpunkte darlegen und versuchen, die eine oder andere Stimme zu gewinnen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und wird coronakonform durchgeführt. Die Veranstalter freuen sich auf einen interessanten Abend im Gemeindesaal Bonstetten. SVP Bonstetten

Umsorgen am Lebensende

Im Zirkus können die Kinder für eine Woche in eine andere Rolle schlüpfen. (Bild zvg.) club Affoltern seit vielen Jahren solche Zirkuswochen. Für viele berufstätige Eltern bietet das Zirkusprogramm zudem die Möglichkeit, in den Ferien teilweise der Arbeit nachzugehen und die Kinder gut betreut zu wissen. Am Dienstag und Donnerstag wird nämlich von 9.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr geprobt – dazwischen kann ein Mittagstisch hinzugebucht werden. Am Mittwoch und Freitag finden die Proben von 9.30 bis 12 Uhr statt. Weil der Pipistrello nur alle zwei Jahre in

Affoltern gastiert und nur 100 Kinder mitmachen können, sind die Plätze begehrt. Mehr als die Hälfte der Plätze sind bereits vergeben – wer zirkusbegeisterte Kinder hat, sollte also rasch reagieren. Familienclub Affoltern Alle Infos zur Zirkuswoche finden sich auf familienclubaffoltern.ch und Anmeldungen können direkt an anmeldungen@ familienclubaffoltern.ch geschickt werden.

Erste Hilfe nach Unfällen zu leisten, wird in unserer Gesellschaft als eine selbstverständliche Aufgabe angesehen. Doch wie helfen wir Menschen, deren Lebensende gekommen ist? Das vermittelt ein Kurs in Bonstetten.

fache Handgriffe. Die Letzte-Hilfe-Kurse wurden in Österreich und Deutschland entwickelt und erfolgreich erprobt. Die reformierte Landeskirche Zürich bietet diesen Kurs als Kooperationspartnerin in der Schweiz an.

Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, die nicht auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. In diesem Kurs in Bonstetten geht es darum, Grundwissen an die Hand zu geben und zu ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Vermittelt werden Basiswissen und Orientierungen, aber auch ein-

Kurs am Montag, 20. September, 17 bis 21 Uhr,

Reformierte Kirche Bonstetten

reformiertes Kirchgemeindehaus, Chilestrasse 7, Bonstetten. Kursleitung: Ursula Huber, Pflegefachfrau, Palliative Care, Daniela Hess, Spitalseelsorgerin. Kontakt und Anmeldung (bis 9. September, Platzzahl begrenzt): Gabriele Köhler, Sozialdiakonin, 079 393 53 73, gabriele.koehler@kirchebonstetten.ch. Infos: www.letztehilfe.ch.

Ämtler Bibliotheken im September Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es stehen bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereit, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Freitag, 10. September, 19.30 Uhr: Rita Brügger liest aus ihrem Buch «Letzte Tage mit Mutter. Doppelt geschenkte Zeit». Es ist ein Bericht über das Zusammenleben mit ihrer betagten Mutter bis zum Ende. Ein berührendes Buch, das Mut macht, sich auf das Wagnis einzulassen, Eltern zu pflegen. Die Lesebänke befinden sich im Unterdorf neben dem alten Trafohäuschen, am Höchweg gegenüber der Reithalle und am Spazierweg am Waldrand oberhalb der Schiessanlage.

Regionalbibliothek Affoltern Mittwoch, 8. September, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Geräten vorbeikommen. Montag, 13. September, 18 bis zirka 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 15. September, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Die Filmerzählerin» von Heran Rivera Letelier diskutiert. Samstag, 25. September, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Die Lesekisten befinden sich im Schwimmbad Stigeli, bei den Sitzbänken

am Waldrand Tannholz, am Sonnenberg oberhalb der Rinderweidstrasse, im Äspli und an der Stampfenmattstrasse in Zwillikon.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 1. September, 9.30 bis zirka 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1 ½ bis 4 Jahren in Begleitung. Samstag, 11. September, 9.30 bis 10 Uhr: Gschichte-Zyt. Für Kinder ab 4 Jahre in Begleitung. Die Lesebänke befinden sich beim Dorfspielplatz und an der Masstrasse beim Rebacker.

Bibliothek Hausen Mittwoch, 29. September, 14.30 Uhr, im Gemeindesaal: Angelika Waldis liest aus ihrem Buch «Lauter nette Menschen». Ein Anlass in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Senioren und der Pro Senectute. Eine Anmeldung ist erwünscht unter bibliothek@hausen.ch oder per Telefon: 044 764 21 73, der Eintritt ist frei. Die Lesebänke befinden sich oberhalb vom Friedhof und zwischen Hausen und Ebertswil.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 8. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern von 9 bis 24 Monaten. Montag, 13. September: Am Knabenschiessen-Montag ist die Bibliothek normal geöffnet. Samstag, 25. September, bis Donnerstag, 21. Oktober: Medienflohmarkt in der Bibliothek. Die Lesebänke befinden sich am Schurten und am Weiher.

Bibliothek Knonau Dienstag, 7. September, 10 Uhr: VersliZiit in der Bibliothek.

Mittwoch, 22. September, 15 Uhr: Gschichtä-Ziit in der Bibliothek.

Bibliothek Maschwanden Donnerstag, 16. September, 19.30 Uhr: Lesung. Die Pfarrerin Claudia Mehl liest aus ihrem Buch «Würde, Liebe und Moral – Liebe als Schlüsselelement für moralisch motiviertes Handeln». Anschliessend Apéro. Eintritt frei. Drei Lesebänke stehen zum gemütlichen Verweilen bereit. Sie befinden sich in den Gebieten Hasplen und Altiken und im Naturbad Maschwanden.

Bibliothek Mettmenstetten Am Knabenschiessen-Montag, 13. September, ist die Bibliothek normal geöffnet. Im Bücherkasten in der Badi steht eine Auswahl von Büchern und Zeitschriften zur Verfügung. Aktuelle Informationen sind auf der Website www.bibliothek-mettmenstetten.ch zu finden.

Bibliothek Obfelden Die Lesebänke der Bibliothek befinden sich in der Moosweid beim Nussbaum und am Waldrand zwischen dem Schützenhaus und Tambrig.

Bibliothek Ottenbach Freitag, 3. September: Die Bibliothek ist am Nachmittag geschlossen. Dienstag, 14. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli». Dienstag, 28. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli». Dienstag, 28. September: Die Bibliothek ist am Nachmittag geschlossen. Jeden Donnerstag, 15 bis 17 Uhr: Chrabbelgruppe. Die Lesekisten stehen auf dem Bibliotheksspielplatz, dem Dorfplatz und beim Pontonierhaus an der Reuss bereit. Ab sofort gelten die folgenden neuen

Öffnungszeiten: Dienstag, 9.30 bis 11.30 Uhr und 15 bis 19 Uhr / Mittwoch, 15 bis 17 Uhr / Donnerstag, 15 bis 19 Uhr / Freitag, 15 bis 17 Uhr / Samstag, 9.30 bis 11.30 Uhr.

Bibliothek Rifferswil Donnerstag, 30. September, 19.30 bis 21 Uhr: Reisen im Kopf zum Zweiten: Irland. Vera Bergmann erzählt von ihrem Aufenthalt in Irland, von Land und Leuten und zeigt Fotos. Irischer Apéro. In der Bibliothek. Die Lesekisten stehen oberhalb vom Friedhof, dem Jonenbach entlang Richtung Kappel und am Zeisenberg auf einer Sitzbank. Der Lesestoff aus dem Fundus der Bibliothek wird jede Woche ausgewechselt. Samstag und Sonntag, 25. und 26. September: Chilbi. Die Bibliothek ist mit einem Stand dabei. Alle vorgesehenen Veranstaltungen können je nach Lage kurzfristig verschoben oder abgesagt werden! Die Bibliothek informiert via Plakate im Dorf, E-Mails an die Kundinnen und Kunden und auf der Website (www.bibliothekrifferswil.ch).

Bibliothek Stallikon Donnerstag, 2. September, 19 Uhr: Sagen-Abend. Anlässlich des Jubiläumsjahres 900 (+ 1) Jahre Kloster Engelberg lädt die Bibliothek und das Kloster zu einem Erzählabend mit Pater Thomas Blättler ein, der Sagen aus dem Engelberger Tal erzählt. Donnerstag, 9. September, 10 bis 11.30 Uhr: Shared Reading – Miteinander Lesen und sich austauschen. Die Teilnehmenden lesen gemeinsam eine Kurzgeschichte und ein Gedicht und tauschen sich darüber aus. Es muss nichts vorbereitet werden, die Texte erhält man zu Beginn dieser entspannten Lese- und Austauschrunde für Erwachsene. Anmeldung ist erwünscht unter bibi.stallikon@bluewin.ch oder per Telefon unter der Nummer 044 700 13 26.

Montag, 13. September: Am Knabenschiessen-Montag bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 22. September, ab 15.30 Uhr: Geschichtenkoffer für alle Kinder. Es wird eine spannende Geschichte erzählt und gemeinsam in eine andere Welt eingetaucht. Mittwoch, 29. September, 15.30 bis zirka 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Buchstartanimatorin Marlies Mertl. Alle Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen zirka 1 bis 3½ Jahren sind herzlich eingeladen. Alle aktuellen Angaben zur CoronaSituation sind der Website der Bibliothek www.bibliothek-stallikon.ch zu entnehmen.

Bibliothek Wettswil Montag, 6. September, 9 bis 10.30 Uhr: Café International zum Thema «Musik aus aller Welt». Willkommen sind Menschen aus aller Welt, die einander in einer gemütlichen Runde besser kennenlernen möchten. Keine Anmeldung. Freitag, 10. und 17. September, 20 bis 21.30 Uhr: Fake oder Fact? – Fake Hunter Workshop für Jugendliche ab 12 Jahren. Anmeldung in der Bibliothek bis 3. September. Dienstag, 21. September, 9 bis 10.30 Uhr: Herbst-Lese(r)café: Die Bibliothekarin Simone Eutebach stellt ihre Lesehighlights vor. Wer mag, darf sein/ihr Lieblingsbuch zum Vorstellen mitbringen. Keine Anmeldung. Samstag, 25. September, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Geräten vorbeikommen. Mittwoch, 29. September, 10.10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Keine Anmeldung. Mittwoch, 29. September, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Keine Anmeldung. Aktuelle Informationen auf www.bibliothek-wettswil.ch. Irene Scheurer, Regionalbibliothek Affoltern


Veranstaltungen

Dienstag, 31. August 2021

Was sieht ein Förster, wenn andere nur Bäume sehen? Vortrag und geführte Waldspaziergänge von und mit Alain Morier Die reformierte Erwachsenenbildung lädt alle interessierten Säuliämtlerinnen und Säuliämtler ein, sich von Forstingenieur ETH Alain Morier in die Welt des Waldes ein- und entführen zu lassen. Der Affoltemer amtete bis 2019 als Waldchef des Kantons Aargau. Was ist der Wald? Ein Naherholungsgebiet oder ein Biotop? Grüne Oase oder Schauplatz gnadenloser Verdrängungskämpfe? Holzlieferant oder Klimafaktor? Als Forstingenieur nimmt Alain Morier den Wald unter ganz verschiedenen Aspekten wahr und ist mit den Perspektiven von Freizeitsportlern und Jägern ebenso vertraut wie mit den Interessen der Borkenkäfer. Am Dienstag, 14. September, führt er in 90 informativen und unterhaltsamen Minuten in die komplexe Welt des Waldes ein, mit konkreten Beispielen aus der Region. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr und findet in der reformierten Kirche Affoltern statt. Er steht allen Interessierten offen und kann auch ohne nachfolgenden Waldspaziergang mit Gewinn besucht werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig; die Teilnahme ist gratis.

Ortstermin: Bislikerhau Je 15 Personen können die beim Vortrag gewonnenen Einsichten auf einem geführten Waldspaziergang am Samstag, 18. September, oder am Sonntag, 19. September, noch vertiefen. Der Spaziergang durch den Bislikerhau oberhalb Affoltern beginnt um 14.15 Uhr und dauert etwa 2,5 Stunden. Der Besuch des Vortrags wird vorausgesetzt. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist für den Spaziergang eine verbindliche Anmeldung mit Angabe des Datums erforderlich; der Unkostenbeitrag beträgt 20 Franken. Anmelden kann man sich bei Pfarrerin Lilian Gächter unter 044 761 60 15 oder lilian. gaechter@gmx.ch. Die Spaziergänge finden bei jedem Wetter statt.

Eltern-Kind-Singen Im Eltern-Kind-Singen können Kinder gemeinsam mit ihrer erwachsenen Begleitperson auf spielerische Art und Weise neue und alte Kinderlieder lernen, mit Händen und Füssen musizieren, spielen und tanzen. Das Angebot richtet sich an Eltern mit Kindern ab zirka zwei Jahren und findet in zwei Gruppen alle zwei Wochen, jeweils freitags von 9.30 bis zirka 11 Uhr statt. Es wird geleitet von Eve Rickenmann, sie ist Mami, Sängerin und Gesangscoach. Reformierte Kirche Affoltern Eltern-Kind-Singen, ab Freitag, 3. September, zweiwöchentlich. Kosten: 100 Franken pro Semester und Familie. Infos: www.refkircheaffoltern.ch, Anmeldung: eve.rickenmann@ref-affoltern.ch.

«Im Sonnenlicht» Am Samstag, 4. September, unternehmen der berühmte Flötist Hans-Jürgen Hufeisen (Blockf löten) und Oskar Göpfert (Klavier) in der Klosterkirche konzertant eine spirituelle Reise durch den Klang der Elemente. Vier Schöpfungs-Ouvertüren leiten das musikalische Geschehen ein. Danach folgen Teile zu den vier Elementen: Stehen, wie ein Baum, gepflanzt an den Wassern – Die Eile eines Steines: Aus der Ruhe kommt die Kraft – Wie ein Feuertango: Unser Herz brennt für dich – Die Leichtigkeit eines Schmetterlings: Von dem Spiel mit der Luft. Kloster Kappel

Reformierte Erwachsenenbildung Säuliamt «Die Welt des Waldes: Was sieht ein Förster, wenn ich nur Bäume sehe?» – Vortrag am Dienstag, 14. September, 19.30 Uhr reformierte Kirche Affoltern, Zürichstrasse 94. Waldspaziergänge im Bislikerhau am Samstag, 18. September, und Sonntag, 19. September, jeweils um 14.15 Uhr, der

Konzertbeginn um 19.30 Uhr. Eintritt: 25 Franken

genaue Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.

bzw. 15 Franken (SchülerInnen und Studierende),

Anmeldung (nur für den Spaziergang erforderlich)

Vorverkauf: www.ticketino.com, Tel. 0900 441 441,

unter lilian.gaechter@gmx.ch oder 044 761 60 15.

freie Platzwahl. Abendkasse geöffnet ab 18.45 Uhr.

Bitte gewünschten Tag angeben bzw. beide Termine, falls möglich. Die Anmeldung wird bestätigt.

Details: www.klosterkappel.ch. Auskünfte: Telefon 044

Alain Morier in einem bereits etwas herbstlich gefärbten Waldstück. (Bild zvg.)

«Und du so?»

764 87 84; sekretariat.theologie@klosterkappel.ch.

Fit für den Einsatz

Ein Erste-Hilfe-Jugendworkshop zur psychischen Gesundheit

Kompetenzkurs für Freiwillige

Wir alle kennen die Situation, dass sich eine Arbeitskollegin, ein Freund oder ein Familienmitglied zurückzieht, müde und erschöpft wirkt oder schnell gereizt reagiert. Doch was tun? In einem zweitägigen Workshop der offenen Jugendarbeit Affoltern setzen sich Jugendliche mit dieser Frage auseinander.

Am Mittwoch, 29. September, startet in Affoltern ein neuer Kurs «Fit für den Einsatz». Der Kurs richtet sich an Freiwillige und Interessierte.

Der Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter ist für alle Menschen eine besonders herausfordernde Phase. Veränderungen auf körperlicher, neurobiologischer, kognitiver und psychischer Ebene können belastend sein. Viele meistern diese Phase. Bei anderen treten hingegen psychische Schwierigkeiten auf, die sich längerfristig auswirken und das spätere Erwachsenenleben massgeblich beeinträchtigen können.

11

50 % der psychischen Erkrankungen beginnen vor dem 18. Lebensjahr und 75 % vor dem 25. Lebensjahr. Viel zu häufig werden die Symptome einer psychischen Beeinträchtigung im Jugendalter mit Pubertätsproblemen verwechselt und nicht als Symptome einer Krankheit erkannt. Obwohl psychische Krankheiten häufig sind und viele Menschen betreffen, sprechen wir kaum darüber. Die Betroffenen schweigen und verstecken ihr Leiden, wodurch sich die psychischen Schwierigkeiten verschlimmern und chronisch werden können. Der Erste-Hilfe-Jugendworkshop «Und du so?» der offenen Jugendarbeit Affoltern setzt genau da an. Sensibilisierte Freunde und Freundinnen sowie Bezugspersonen können, in Bezug auf präventive Früherkennung und indem sie offen, empathisch und sofort verfügbar sind, eine wichtige Rolle einnehmen, zumindest solange, bis qualifizierte Hilfe verfügbar ist. Der Workshop bietet

dafür wertvolle Informationen, Platz für Austausch, Fragen und wird belohnt mit einem Zertifikat, mit dem bei der Lehrstellensuche gepunktet werden kann. Der Workshop richtet sich an Jugendliche ab der 2. Sekundarstufe aus Affoltern und findet im Jugendtreff Hirtschür statt. Zwei versierte Fachfrauen leiten ihn inhaltlich. Dank der grosszügigen Unterstützung vom kjz Affoltern, der Suchtprävention, der GGA und dem Familienzentrum Affoltern kann er kostenlos angeboten werden. Jugendarbeit Affoltern Erste-Hilfe-Jugendworkshop zur psychischen

Freiwilligenarbeit hat in der Kirche eine lange Tradition. Viele soziale und integrative Angebote wären nicht möglich ohne das wertvolle Engagement zahlreicher engagierter Menschen. Dank ihnen können die Kirchen Aufgaben übernehmen, die sich der Staat nicht leisten kann und die dem Zusammenhalt der Gesellschaft und der Chancengleichheit dienen.

Gesundheit inklusive Zmittag und Zvieri sowie Zertifikat. Montag, 13. September (schulfrei), und Samstag, 18. September, von 9.15 bis 16.30 Uhr. Für alle Jugendlichen aus Affoltern ab zirka 14 bis 18 Jahre. Anmeldung bis Mittwoch, 8. September an Bettina Gyr unter 079 842 88 08 oder bettina. gyr@vjf.ch. Weitere Infos unter www.ja-aaa.ch.

Das Team der Jugendarbeit (von links): Karin Merian, Philipp Hauri, Noah Vogt und Bettina Gyr. (Bild zvg.)

Spannende Projekte im Bezirk Auch die reformierten Kirchen des Bezirks Affoltern bieten engagierten Frauen und Männern viele und vielfältige Einsatzmöglichkeiten an, sei es punktuell für bestimmte Anlässe oder regelmässig in langfristigen Projekten. Besonders beliebt sind Beziehungsprojekte, in denen freiwillige Bezugspersonen regelmässig Menschen besuchen, begleiten und unterstützen. Sie sind nicht nur für die Besuchten, sondern auch für die Freiwilligen eine persönliche Bereicherung. In den Besuchsdiensten gehen Freiwillige zu betagten oder einsamen Menschen nach Hause, um mit ihnen zu reden, Kaffee zu trinken, Spiele zu spielen oder spazieren zu gehen. Zahlreiche isoliert lebende Personen kommen im Bezirk Affoltern so in den Genuss eines sozialen Kontaktes, der erwiesenermassen zur besseren Lebensqualität beiträgt. Im Familienbegleitprogramm «mitenand» begleiten und unterstützen freiwillige Bezugspersonen Familien in herausfordernden Situationen, zum Beispiel alleinerziehende oder psychisch belastete Eltern, fremdsprachige Familien oder solche, die keine Grosseltern in der Nähe haben. Die Freiwilligen besuchen sie regelmässig, unterstützen sie

bei der Kinderbetreuung, stehen als Vertrauenspersonen für Gespräche zur Verfügung und machen gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge. Das «Ämtler Tandem» vermittelt Freiwillige an geflüchtete Personen und Familien. Diese bekommen Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags, wie beispielsweise Integration in der Wohngemeinde, Vertiefung der deutschen Sprache, Vermittlung der Schweizer Kultur, Kontakt mit Schulen, Unterstützung bei der Erledigung von administrativen Aufgaben oder bei der Gestaltung der Freizeit.

Einstiegskurs für Interessierte Für alle drei Angebote werden laufend weitere Freiwillige gesucht, die Nachfrage ist überall gross. Damit sich Interessierte für einen passenden Einsatz entscheiden und das nötige Rüstzeug erwerben können, bieten die reformierten Kirchen und die Besuchsdienste des Bezirks Affoltern einen vierteiligen Kompetenzkurs für Freiwillige an. Es werden grundlegende Themen wie Helfen und sich helfen lassen, Nähe und Distanz, verbale und nonverbale Kommunikation sowie Umgang mit Krisen und schwierigen Lebenssituationen behandelt und die Frage nach der persönlichen Motivation gestellt. Die Sozialdiakonin und Erwachsenenbildnerin Ursula Jarvis leitet den Kurs. Zudem stehen Verantwortliche und Freiwillige der erwähnten Projekte für Auskunft und Fragen zur Verfügung. Willkommen sind alle Interessierten – es besteht keine Verpflichtung für einen Einsatz! Alle Projekte sind konfessionsunabhängig. Reformierte Kirche Affoltern Mittwoch, 29. September, sowie 6., 13. und 20. Oktober, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr, im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Auskunft und Anmeldung bei: Lucia Sidler, Sozialdiakonin Telefon 044 552 01 88 oder Mail an lucia.sidler@ref-affoltern.ch. Die Kurskosten von 200 Franken werden für Freiwillige, die sich in einem der Projekte einsetzen lassen, übernommen.


- Gestalten und Planen - Individueller Holzbau - Dachfenster - Innenausbau - Isolieren und Täfern - Treppenbau - Parkett

S REBE

Holzbau + Architektur Strebel GmbH T 043 499 40 90

- Partner

Maschwanden

www.strebelholzbau.ch Unsere Holzbauten haben alle eine Geschichte

Ihre Zufriedenheit ist unser Anspruch!

044 700 27 87 Es Hüsli ohni Dach isch sonä Sach.

l Spenglerei Schulweg 16 · 8913 Ottenbach Telefon 079 294 39 35 · g.engelhardt@bluewin.ch www.engelhardt-plattenbeläge.ch

PURRER DACH + WAND GMBH

l Dachdeckerei l Sanitär

Industriestrasse 18 8910 Affoltern am Albis

l Heizung

044 761 14 96 079 412 35 63

l Reparaturen

purrerdach@bluewin.ch www.purrer-dachundwand.ch

Knüslistrasse 4 8004 Zürich Reppischtalstrasse 57 8143 Stallikon

Dachservice | Entmossungen | Steil- und Flachdachreparaturen | Dachfenster | Isolationen Dachzubehör | Fassadenbekleidungen

Seestrasse 21 8702 Zollikon

Birchstrasse 4 / 8906 Bonstetten Tel. 044 700 22 32 / Fax 044 701 15 03 www.schreinerei-hanselmann.ch hanselmann@schreinerei-hanselmann.ch

Hasentalstrasse 5 • 8934 Knonau Telefon 043 466 80 59 s_stoeckli@bluewin.ch www.malergeschäft-stöckliknonau.ch

Seit dem 1. Juni habe ich meinen kreativen Arbeitsplatz im Säuliamt!

Damit Ihre Projekte nicht aus den Fugen geraten!!! 076/376 18 02

www.ift-fugen.ch

ift.fugen@gmail.com

Ich freue mich auf Ihre Kontaktnahme. Corinne Huss

Allen geschätzten Inserenten ein herzliches Dankeschön sowie Erfolg. Diese Seite erscheint nächstes Mal am 28. September 2021. Interessiert?

Alte Obfelderstrasse 57 8910 Affoltern am Albis Mobile +41 (0)79 964 59 46 husstraumraum@gmail.com www.husstraumraum.com

Kaspar Köchli

Copyright, Promotion, Ve

Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli


David Weber Bedachungen & Dachservice Steildach Flachdach Spenglerarbeiten

Dachservice Dachfenster Absturzsicherheit

Flüssigkunststoffe

Dachentmoosungen

8908 Hedingen +41 79 669 93 60 david.weberbedachungen@outlook.com www.weberbedachung.ch

Solide Böden und mehr

Parkett Teppiche Bodenbeläge

Wir machen mehr aus Ihren vier Wänden.

Vorhänge

Zürichstrasse 120 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 322 66 80 www.diwohn.ch

Müller Beltrami Boden GmbH 044 767 02 89 · muellerbeltrami.ch

Brüggenstrasse 1 · 8932 Mettmenstetten · boden@muellerbeltrami.ch

• Küchen • Schränke, Möbel • Türen, Fenster • Reparaturen • Glas

Ottenbacherstr. 80, 8912 Obfelden Tel. 043 333 99 11 info@haeberling-bau.ch

FREY + CIE ELEKTRO ZUG 041 711 22 33 freycie-zug.ch

on, Verkauf, Lay yout

oechli@chmedia a.ch

sindogen! r i W gez um

Ritschard Haustechnik AG · NEU: Stüdlerstrasse 29 · 8913 Ottenbach Telefon 044 761 21 85 · Fax 044 761 29 49 www.ritschard-haustechnik.ch · info@ritschard-haustechnik.ch

Günstig und wirksam werben. kaspar.koechli@ chmedia.ch Tel. 079 682 37 61


14

Vermischtes

Dienstag, 31. August 2021

Triumph mit Ankündigung Urs Huber gewinnt den Nationalpark Bike-Marathon in Scuol Urs Huber ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Doch was bedeutet es für einen Hobbybiker, 141 km und 4000 Höhenmeter offroad um den Schweizer Nationalpark zu fahren? Christian Purat aus Obfelden hats am Samstag erstmals rennmässig ausprobiert. Vieles lässt sich mit wenigen Handgriffen nochmals reparieren. (Bild zvg.)

Gemeinsam reparieren und Zeit tauschen Repair Café am 4. September in Affoltern Wer seine wohlvertrauten Haushaltsgegenstände nicht einfach entsorgen will, bringt sie am 4. September ins Repair Café auf dem Bauspielplatz Affoltern. Dort helfen Reparaturbegeisterte Fachleute, die guten Stücke wieder in Schwung zu bringen. Das Repair Café lädt wieder zum gemeinsamen «Reparieren statt Wegwerfen» ein. Viel wertvolles Fachwissen zu Haushaltsgeräten, Heimelektronik, rund um Spenglerarbeiten und sogar zu Rasenmähern wird hier fürs Reparieren kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil dabei: Hand aufs Herz, wer setzt sich gerne mit neuen Geräten und ihren unverständlichen Gebrauchsanweisungen auseinander? Auch beschädigte oder nicht mehr gut sitzende Lieblingskleider verdienen eine zweite Chance. Mit Hilfe eines professionellen Schneiders und einer Werklehrerin lassen sich kreative Lösungen finden, wie sie ihre Besitzer

und Besitzerinnen weiterhin erfreuen können. Das Tragen von gut geänderten oder geflickten Kleidern ist ein persönliches, sichtbares Zeichen in die richtige Richtung. Als Gast stellt sich das «Ämtler Tauschnetz» vor. Unter dem Motto «Gib was du kannst – nimm was du brauchst» informiert die Regionalgruppe Knonaueramt des Zeit-Tauschnetzes give&get über die Möglichkeiten, Dienste zu tauschen und sogar Zeit in die eigene Zukunft zu investieren. Im Bistro «Frosch» können dann bei Kaffee und köstlichem Kuchen Ideen ausgetauscht oder allfällige Wartezeiten überbrückt werden. Kati Kovats, OK Repair Café Säuliamt Repair Café Säuliamt, Samstag, 4. September, 9 bis 16 Uhr, Bauspielplatz/Gemeinschaftszentrum, Alte Jonentalstrasse 1-3, Affoltern. Infos: www.repair-cafe.ch/de/cafes/repair-cafe-saeuliamt, E-Mail: repair-cafe@gmx.ch, Telefon 078 861 34 91. Repair Café Säuliamt statt.

Am Freitag, 10. September, startet im Familienzentrum Affoltern um 19 Uhr ein dreiteiliger Kurs zum Thema «Nein sagen».

Grenzen setzen. (Bild zvg.) erzählt spannend über psychologische Hintergründe und deren Zusammenhänge im Alltag, bringt viele praktische Beispiele und versucht, die Batterien der Eltern wieder aufzuladen. Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Treffpunkt ist am 8. September ab 18.30 Uhr im Schützenhaus Knonau zum Apéro. Anschliessend wird man den Abend beim Grillplausch verbringen. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung bis am 3. September erwünscht auf www.maennersacheknonau.blogspot.ch,

Ein Novize auf der Monsterdistanz Zwei Wochen vor seinem ersten Start am Nationalpark Bike-Marathon ist Christian Purat die Strecke um den Schweizer Nationalpark erstmals abgefahren. Geführt von einer guten BikeKollegin, die schon neun Mal am Rennen teilgenommen hatte. Wie die Jungfrau zum Kind war der Obfelder zu seinem Startplatz gekommen. Besagte Kollegin hatte ihn als Geschenk zum 55. Geburtstag überraschend zum Rennen angemeldet. «Die Distanz war respekteinflössend. Ich wollte das Rennen deshalb sachte Christian Purat.

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

per Mail MaennerSacheKnonau@gmx. ch oder per Telefon 079 469 72 36. Ganz Kurzentschlossene können sich natürlich auch noch nachmelden. Der Kostenbeitrag beträgt 20 Franken, inklusive Apéro und Wurst. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Weitere Veranstaltungen sind in Planung, die Männersache freut sich auf viele Teilnehmer. Mirko Windisch, OK Männersache Knonau

Urs Huber dick eingepackt als Erster auf dem 2700 Meter hohen Chaschaunapass. (Bild Martin Platter) angehen», nahm sich Purat vor. Am Vortag hatte er sich noch bei Hans Schneebeli, dem Betreuer Urs Hubers, erkundigt, welche Bekleidung bei den vorhergesagten kühlen Temperaturen wohl am besten sei. Am Renntag lief es Purat dann sehr gut. «Schon in der ersten Steigung von Scuol ins Val S-charl fand ich rasch einen guten Rhythmus und fühlte, dass es ein guter Tag werden könnte.» Der Obfelder erhöhte sein Tempo und löste sich von seiner Kollegin. Von nun an fuhr er sein eigenes Rennen. «Ich konnte es trotz der Strapazen sogar geniessen. Die Fahrt durchs Val Mora war landschaftlich unbeschreiblich schön.» So richtig hart sei es bei Rennhälfte nach Livigno geworden. «Bis der Chaschauna beginnt, steigt der Weg über längere Zeit recht mühsam da unregelmässig an. Irgendwann sieht man dann die anderen Teilnehmer, wie sie zu Fuss den Berg hochkraxeln. Man wird sich bewusst, dass man da selber hoch muss.»

Zu Fuss auf das Dach der Tour Die 700 Höhenmeter bis zur Passhöhe habe er dann von A bis Z zu Fuss zurückgelegt. «Das war insofern nicht so schlimm, weil ich damit gerechnet hatte.» Oben angekommen, habe der eigentliche Spass begonnen: Die 20 km lange Abfahrt nach S-chanf. «Auf den letzten 25 km überwogen die Glücksgefühle. Ich erlebte einen Flow. In der Steigung nach Guarda konnte ich sogar noch Energie freisetzen und zahlreiche Mitstreiter überholen, was mich noch zusätzlich beflügelte.» Als 258. erreichte er schliesslich das Ziel in Scuol nach 9 Stunden 16 Minuten und 21 Sekunden deutlich schneller als erwartet. «Ich hatte eigentlich mit einer Zeit von zehn Stunden gerechnet. Deshalb bin ich sehr zufrieden.» Mit der Rennatmosphäre ist der Wettkampfgeist des früheren Telemark-Spitzenskifahrers

wieder erwacht. Er sagt: «Wenn man das Rennen selber gefahren ist, kann man abschätzen, welch enorme Leistung Fahrer wie Urs Huber erbringen.» Purat bezeichnet sich selber als ambitionierten Hobbybiker, der «Freizeittouren auf hohem Niveau» fährt. Augenzwinkernd fügt der Familienvater an, er kümmere sich nicht um die Anzahl Höhenmeter, sondern fahre sie lieber.

Gute WM-Resultate von Schneebeli Die Mountainbike-Weltmeisterschaften, die letzte Woche im italienischen Val di Sole stattfanden, haben für Jacqueline Schneebeli nicht ganz so erfolgreich geendet wie noch die Europameisterschaften zwei Wochen zuvor in Novi Sad, wo Schneebeli im Team-Relay die Silbermedaille gewonnen hatte und als achte im Einzelwettkampf beste Schweizerin im U23-Wettkampf geworden war. Diesmal zusammen mit Reto Indergand, Finn Treundler, Nicole Koller, Noëlle Rüetschi und Alexandre Balmer erreichte Schneebeli mit dem Schweizer Team den fünften WM-Platz. Mit den Schweizer EliteLeistungsträgerinnen und -träger wäre da sicher mehr dringelegen. Immerhin darf die Hauptikerin für sich beanspruchen, mit ihrem Effort das Team wieder in die Medaillenränge gefahren zu haben. Doch die nachfolgenden Teamkolleginnen und -kollegen fielen wie zu Beginn wieder auf den fünften Platz zurück. Im U23-Einzelwettkampf kam es zu einem österreichischen Doppelsieg, Mona Mitterwallner vor Laura Stigger. Als Achte wurde Noëlle Buri beste Schweizerin; Schneebeli wurde als zweitbeste Swiss-Cycling-Fahrerin Zwölfte. (map.)

Orientierungslauf für alle Am kommenden Samstag findet der nächste «OL für alle» im Huuserholz statt. Wer mag, kann den Orientierungslauf auch als «Walking-OL» absolvieren.

Informationen und komplettes Kursangebot:

Grillplausch unter Männern Die Männersache Knonau lädt nach langer Zeit wieder ein, den Spätsommer zu geniessen.

Mit einem trockenen Antritt in der Steigung nach Lavin konnte sich Urs Huber rund 25 km vor dem Ziel von seinem letzten Begleiter Marco Rabagliati absetzen und fuhr eine knappe Stunde später zum fünften Mal als Sieger des Nationalpark Bike-Marathon in Scuol über die Ziellinie. Rabagliati wurde aber nicht Zweiter. Die beiden Teamkollegen Markus Kaufmann und Marc Stutzmann machten im Finale gemeinsame Sache und konnten den Italiener noch ein- und überholen. Der Deutsche Kaufmann wurde Zweiter, der Berner Stutzmann Dritter – und Rabagliati Vierter, hauchdünn vor dem Zürcher Oberländer Konny Looser. «Meine Taktik ist genau so aufgegangen, wie ich mir das vorgenommen hatte», freute sich Huber im Ziel. Er habe denselben Trick angewandt, mit dem er 2013 den damaligen MarathonWeltmeister Christoph Sauser düpiert hatte. Diesmal sei es noch ein bisschen undankbarer gelaufen. Dank Rabagliati, der bergab ein enormes Tempo vorgelegt habe, sei die Flucht erst möglich geworden, erklärte der Mettmenstetter. 5:48:39 Stunden hatte der 36-Jährige trotz frostiger Temperaturen für die Monsterdistanz um den Schweizer Nationalpark gebraucht. Im Durchschnitt war es mit 24,27 km/h unterwegs.

Der Reparaturtag am 16. Oktober findet ohne das

Kinder brauchen Grenzen – aber wie?

Erziehung kann eine Herausforderung sein – oft geraten Eltern in Situationen, die sie überfordern, wenn es darum geht, Grenzen zu setzen. Wann, wie viele und welche Grenzen sinnvoll sind und wie diese auch noch durchgesetzt werden können, lernen die Teilnehmenden in einem dreiteiligen Kurs, der am 10. September startet. Sobald die alltäglichen Kleinigkeiten einem über den Kopf wachsen und vielleicht sogar die Partnerschaft darunter zu leiden beginnt, ist es Zeit, sich gemeinsame Regeln zu überlegen. Doch wie weit sollen oder dürfen Kinder hier mitreden? Wie soll man reagieren, wenn sich das Kind nicht an die Regeln hält? Warum rastet das Kind bei einem «Nein» aus? Dies und vieles mehr kommt an diesem wertvollen Kurs zur Sprache. Die Kursleiterin Prisca Valguarnera ist selbst Mutter von drei Kindern und

Von Martin Platter

Der Herbst steht schon bald wieder vor der Tür und mit ihm der «OL für alle», welcher jedes Jahr jeweils im Frühling und im Herbst von der Orientierungslaufgruppe Säuliamt durchgeführt wird. Der Anlass steht allen offen, die Freude an der Bewegung und der Natur haben. Er eignet sich besonders auch für Familien oder Interessierte jeden Alters, welche gerne erste OL-Luft schnuppern möchten. Am Samstag, 4. September, findet der nächste «OL für alle» im Huuserholz statt. Von zu Hause mitgebracht werden müssen lediglich die passende sportliche Kleidung, vorzugsweise eine lange Hose, und Sportschuhe. Ein Kompass sowie ein Badge zum elektronischen «Stempeln» der Posten können ausgeliehen werden.

Damit alle auf ihre Kosten kommen, sei es der alte OL-Hase oder auch die zum ersten Mal startende Familie, werden vier unterschiedliche Bahnen von «kurz» über «mittel einfach», zu «mittel schwierig» bis zu «lang» angeboten. Ziel ist es, die OL-Posten in der korrekten Reihenfolge möglichst schnell zu finden. Wer es lieber etwas gemütlicher mag, hat die Möglichkeit, am parallel stattfindenden «Walking-OL» teilzunehmen. Hier wird nicht die zur Absolvierung benötigte Zeit gemessen, wichtig ist das korrekte Eintragen der gefundenen OL-Posten auf der Karte. Und auch die Allerkleinsten sollen auf ihre Kosten kommen, sie können bei einem SchnurOL bereits selbstständig erste OL-Luft schnuppern. Nicht der Wettkampfgedanke, sondern der Spass steht bei diesem Anlass im Vordergrund. Alle Bahnen können auch in Gruppen absolviert werden. Nach getaner «Arbeit» besteht die Möglichkeit,

sich an einem kleinen Kuchen- und Getränkebuffet zu stärken und sich über die getroffene Routenwahl auszutauschen. Gestartet werden kann zwischen 12 und 14 Uhr. (Beim «Walking-OL» bis um 13.30 Uhr.) Eine vorgängige Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Laufzentrum befindet sich beim Start des Vitaparcours in Hausen, an der Jonenbachstrasse. Der Weg von der Bushaltestelle «Hausen a.A., Post» sowie vom Parkplatz «Chratz» zum Laufzentrum ist markiert. Die Teilnahme am Lauf ist kostenlos, es steht ein Sparsäuli bereit, welches gerne gefüttert werden darf. Der Erlös des Säulis und des Verpflegungsbuffets kommt der Juniorenabteilung der OLG Säuliamt zugute. Katja Krauer, OLG Säuliamt «OL für alle» und «Walking-OL» am 4. September ab 12 Uhr beim Vitaparcours in Hausen. Infos unter www.olg-saeuliamt.ch/events/ ol-fuer-alle-2021-09-04/. Bei Fragen: Martin Krauer, Laufleiter, 043 537 04 53.


Sport

Dienstag, 31. August 2021

Glückliches Remis für den FCWB 1. Liga Gruppe 3: FC Freienbach – FC Wettswil-Bonstetten 1:1 (1:1) Die Partie gegen Aufsteiger Freienbach endete für den FCWB mit einem glücklichen Unentschieden, agierten die Ämtler doch ab der 60. Minute in Unterzahl. Nachdem der Aufsteiger aus Freienbach das erste Spiel verloren hatte, war man natürlich bestrebt, den ersten Sieg in der höheren Liga einzufahren. Umso motivierter war die Heimelf am Seeufer, auch weil mit dem FCWB der amtierende Meister zu Gast war. Ganz anders war WB in die neue Saison gestartet. Mit einem überzeugenden Auftritt gegen Paradiso konnte man bereits drei Punkte einfahren. Nun musste aber diese gute Leistung erneut abgerufen werden, um beim Aufsteiger punkten zu können.

Tore vor der Halbzeit Auf dem wunderbaren Rasen in Freienbach begann die Partie auf sehr schnellem Terrain, nachdem kurz vor Spielbeginn Regen eingesetzt hatte. Das eher kleine Spielfeld versprach somit viele Zweikämpfe und schnelle Angriffe. So startete auch das Spiel. Die ersten Minuten waren ausgeglichen und beide Teams starteten zögernd. Im Zentrum des Spielfeldes neutralisierte man sich. In der sechsten Minute kam jedoch Freienbach zu einem ersten Abschluss, den Rüegg problemlos parieren konnte. In der 20. Minute die erste Chance auf der Gegenseite, die prompt von Flavio Peter zum 1:0 verwertet wurde. Ein schöner Angriff über den omnipräsenten Aeberli, der mit viel Übersicht auf Flavio Peter zurücklegte. Kaltschnäuzig schob Peter das Leder zum 1:0 ein. In der Folge tat der FCWB jedoch viel zu wenig für das Spielgeschehen. Dieses überliess man der Heimelf und leistete kaum mehr Laufarbeit. Die Passivität führte dazu, dass sich das

Im Freienbacher Stadion Chrummen zeigten sich die blauen Heimischen präsenter als WB. (Bild Kaspar Köchli) Geschehen nun hauptsächlich in der WB-Platzhälfte ereignete. Obwohl Freienbach nicht zu den ganz grossen Torchancen kam, sah man, dass sich die Gastgeber dem Tor stetig näherten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war es dann soweit. Symptomatisch für die Passivität kam ein Freienbach-Spieler nach Eckball frei zum Kopfball, als würde sich kein WB-Spieler um das Leder kümmern. Und so kam es, dass man mit einem 1:1 in die Pause musste.

Freienbachs Anrennen ohne Erfolg Wie reagierten die Säuliämtler darauf ? Nach dem Pausentee versuchten sie, wieder mehr fürs Spiel zu machen. Der phlegmatische Auftritt der ersten Halbzeit konnte abgelegt werden und das Spiel wurde attraktiver auf beiden Seiten. Rotschwarz kam nun wieder zu mehr Torchancen und wusste sich auch offensiv zu behaupten. In der 60. Minute dann aber der nächste Rückschlag für WB. Studer musste nach einer strittigen Entscheidung mit einer zweiten gelben Karte das Spielfeld frühzeitig verlassen. Trotzdem versuchten die WBler dagegenzuhalten und tatsächlich kam Frei-

enbach nicht zu vielen Torchancen. Erst ab der 75. Minute wurden die Gäste wieder nachlässiger. Man liess Freienbach viel Platz. Rüegg stand nun sehr oft im Zentrum des Geschehens. Der WBKeeper konnte sich speziell in der 85. Minute auszeichnen als Ex-WBler Gabriel Machado aus sieben Metern frei zum Kopfball kam. Der WB-Schlussmann parierte den Kopfball jedoch bravourös. Das Schlussfurioso von Freienbach hielt jedoch weiterhin an. Immer wieder kamen die Höfner auf deren linken Seite zu Torchancen – beinahe im Minutentakt. Der FCWB konnte das Resultat aber über die Zeit bringen und nahm ziemlich glücklich einen Punkt mit nach Hause. Eine Leistungssteigerung ist nächstes Wochenende gegen die Reserven des FC St. Gallen gefordert. Luca Studer Alle WB-Resultate des Wochenendes: Witikon 1 – FCWB 2 3:3, FCWB 3 – Höngg 3 4:2, Unterstrass – Sen. 50+ 0:4 (Cup), Freienbach – Jun. Dd 2:3, Jun. Da – Wädenswil 7:1, Jun. Dc – Oberrieden 11:1, Jun. Ca (YL) – Schwamendingen 7:1, Jun. Cb – Wollishofen 0:6, Jun. Ba (YL) – Bülach 5:2, Altstetten – Jun. Ab 0:5, Seefeld – Jun. Aa (YL) 1:3

Niederlage als Quittung für passiven Auftritt

3. Liga: FC Altstetten – FC Affoltern 5:2 (3:1) Die erste Mannschaft des FC Affoltern startete zu Gast beim FC Altstetten in die neue vielversprechende Saison 2021/2022. Nach erfolgreichem Abschluss der Testspiel-Phase und einem trotz 0:3-Niederlage positiven Auftritt im Cup waren die Erwartungen im Team gross. In neuem Dress und mit breiter Brust ging es für die Spieler am Sonntag um die Mittagszeit auf dem Sportplatz Buchlern los. Trotz herbstlichen Temperaturen wurde das Team von zahlreichen Mitgereisten unterstützt. Die Jevremovic-Elf startete im bewährten 4-2-3-1 in die Partie. Nennenswert hierbei ist die Startelf-Rückkehr von Jael Huber, der sich seit der Verletzung im letzten Jahr seinen Platz mit guten Leistungen im Training verdient hatte.

Nackenschlag kurz vor der Pause Die ersten 15 Minuten des Spiels waren von abtasten und langen Bällen geprägt. Man konnte den gegenseitigen Respekt aus der Spielweise der Teams herauslesen. Der FC Affoltern kämpfte vor allem mit dem Umschaltspiel gegen den Ball und liess in der 16. Minute dem Gegner zu viel Platz, was dieser kaltschnäuzig zum 1:0 auswertete. Dieser Treffer liess die Gäste aggressiver auftreten. Diese in den ersten Minuten fehlende Aggressivität am Ball zeigte Noel Stähli, als er an der rechten Strafraumecke seinen Gegner stehen liess und nur noch mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Milos Krstic versenkte den Elfmeter ohne Mühe und glich aus. Es folgten die besten Minuten des FC Affoltern. Mit Steilpässen oder schnellen Spielverlagerungen kamen die Spieler immer öfter in die gefährliche Zone des Gegners. Bedauerlicherweise resultierte lediglich ein Pfostenschuss von Stähli aus dieser Phase. Kurz vor der Pause nutzten die Offensivspieler des Heimteams zwei

Fehlpässe im Aufbauspiel und schossen zweimal unhaltbar an Kevin Aegerter vorbei. Dieser Nackenschlag kurz vor der Pause nagte an der Euphorie, welche noch in der Kabine zu spüren war. Das Auswärtsteam versuchte, in der zweiten Halbzeit die Fehlpässe im Aufbauspiel zu vermeiden, fand jedoch selten einen Weg in den Strafraum des Gegners. FCATrainer Boris Jevremovic wechselte in der zweiten Halbzeit auf vier Positionen und versuchte, mit neuen Kräften das Heimteam zu fordern. Nach einem Freistoss von Krstic aus 25 Metern wurde der Ball von einem Spieler des FC Altstetten regelwidrig mit der Hand gestoppt, was zum zweiten Elfmeter für das Auswärtsteam führte. Krstic schloss zum zweiten Mal gekonnt ab und brachte das Heimteam wieder ran. Jedoch dauerte es lediglich zehn Minuten und Aegerter musste nach einer Einzelleistung des gegnerischen Offensivspielers erneut in die Tormaschen greifen. Die erwähnte Passivität in der eigenen Zone war auch in der zweiten Halbzeit zu spüren und war an diesem Tag der grosse Unterschied zwischen den beiden Mannschaften. Mit dem Schlusspfiff gelang dem Heimteam gar noch das 5:2.

Abhaken, vorwärts schauen Diese Niederlage gleicht einer herben Enttäuschung, da man sich viel für diese Saison vorgenommen hatte und dem Absteiger zeigen wollte, welche Ambitionen der FC Affoltern mitbringt. Jedoch gilt auch hier: abhaken und nach vorne schauen. Die folgende Trainingswoche wird für die Spieler wichtig, um das Selbstvertrauen und die Euphorie wieder aufzubauen, damit am nächsten Wochenende im Heimspiel gegen den FC Kosova 2 die Saison mit drei Punkten so richtig lanciert werden kann. Nino Ravasio FCA: Aegerter; Luchsinger (Jeyakumar); Stefanovic; Von Wattenwyl; Huber (Bitzer); Ismailaj; Haas (Cotardo); Krstic; Stähli (Suter); Petermann.

Blauweisses Fussballfieber Kids-Camp des Grasshopper Clubs in Wettswil Vom 16. bis 20. August fand auf der Wettswiler Sportanlage Moos das GC-Kids-Camp statt. Höhepunkt für die 115 Kinder und Jugendlichen bildete der Besuch von drei Profifussballern. Von Kaspar Köchli Seit sieben Jahren führt der Grasshoppers Club Zürich sein Fussball-KidsCamp unter alleiniger Regie durch. Zum fünften Mal wurde Wettswil als Austragungsort gewählt. Start des einwöchigen Lagers war am Montagmorgen (16. August), bei den 115 Kindern (Jahrgang 2008 bis 2015) brach im Nu das Fussballfieber aus. Leidenschaftlich wurde gekickt und trainiert. «Von Beginn weg herrschte ziemliche Disziplin, da muss ich den Kindern wirklich ein Kränzchen winden», zeigte sich Campleiter Ronnie Aeberli beeindruckt. Für ihn war es notabene eine «Heimpartie», er spielt beim FCWB in der ersten Mannschaft. Für die tägliche Betreuung von 9 bis 16 Uhr waren jeweils 12 Trainer und drei Helfer zuständig sowie auch zwei Samariterinnen. «Zum Glück hatten wir kaum Arbeit, ausser Kleinigkeiten wie Schürfungen», gaben diese zufrieden bekannt und lachten: «Und Fälle von akuten Heimwehschmerzen gab es entgegen anderer Jahre eigentlich keine.»

115 begeisterte Kinder verbrachten das Trainingslager in Wettswil, ganz links Campleiter Ronnie Aeberli. (Bilder Kaspar Köchli) Frage- und Autogrammstunde mit GC-Profis Am Donnerstagnachmittag besuchten drei Profispieler des Schweizer Rekordmeisters Grasshoppers das Camp: Torhüter Mateo Matic, Verteidiger Florian Hoxha und Mittelfeldspieler Nuno da Silva. Fragen wie: «Spielst du Fifa?», «Seit wann bist du bei GC?», «Wer ist dein Lieblingsspieler?», «Welches war der grösste Erfolg?» oder «Wie hoch gewinnt GC das Derby gegen den FCZ?» beantwortete das Trio locker und mit einer sympathischen Prise Humor. Anstrengender wurde es für sie bei der anschliessenden Autogrammstunde. Geduldig wurde auf die Wünsche der

Jugendlichen eingegangen und alles Mögliche signiert. Zum Ausklang des ereignisvollen Tages durften die Kids zum gemeinsamen Gruppenfoto posieren, inklusive Profis und Trainern. Am Freitag stand abschliessend das attraktive, sogenannte EM-Turnier mit insgesamt 18 Teams in drei Kategorien auf dem Programm. Bei den älteren Junioren (Maxi) gewann Schweden, bei den mittleren (Mini) Dänemark und bei den Jüngsten (Funino, 6- bis 8-Jährige) holte sich Portugal den heiss begehrten Siegespokal. Nach der Rangverkündung und Medaillenverteilung erhielten alle Teilnehmenden noch eine Erinnerungsbroschüre sowie diverse Geschenkartikel. Das Lager war damit beendet.

15

An diesem Abend dürften alle jungen Teilnehmenden, «vollbepackt» mit schönen Erinnerungen, gut und vor allem tief geschlafen haben.

Jährlich neun GC-Kids-Camps Jedes Jahr finden neun Lager statt, Stationen 2021 waren bislang Altstetten, Widen, Freienbach, Wiedikon, Niederhasli (GC-Campus) und Wettswil. Weiter geht es im Herbst in Wohlen, Höngg und Glattbrugg. «Unsere einwöchigen Lager begeistern ja nicht nur die Kids», schmunzelt der Camp-Verantwortliche Ronnie Aeberli, «auch deren Eltern freuen sich sicherlich über ein bisschen mehr freie Zeit.»

Begehrte Autogramme, hier von Florian Hoxha. Rechts Mateo Matic.


KULTUR AM PLATZ Musig us em Amt

Bergw wandern n

Für Private und d Firmen organisieree und leite ich als berufsausgebildeteer WW» im Sommer und d Winter «Wanderleiter SW attraktive Wanderungen mit Mehrwert. Jens Howoldt – 077 417 08 411 www.hmbt.ch/wandern

Die Gemeinde Obfelden liegt im Bezirk Affoltern und zählt mit bald 6'000 Einwohnerinnen und Einwohnern zur zweitgrössten Gemeinde im Bezirk. Obfelden liegt zentral und ist gut erschlossen. Dank dem eigenen Autobahnanschluss A4 sind Zürich, Zug und Luzern innert kurzer Zeit erreichbar. Ebenfalls ist Obfelden gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Die Gemeindeverwaltung steht im Zentrum für die Dienstleistungserbringung der Bevölkerung. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Leiter/in Abteilung Bau (80 bis 100 %) Sie sind verantwortlich für folgende Aufgaben: – Auskunfts- und Beratungsstelle im öffentlichen Baurecht – Beratung und Unterstützung des/der Ressortvorsteher/in – Zuständig für die kommunale Raumplanung – Koordination und Überwachung baurechtliche Verfahren – Prüfung von Baugesuchen in Zusammenarbeit mit dem extern beauftragten Ingenieurbüro – Führung der Baudossiers inkl. der Bauabrechnungen sowie diverse Statistiken – Selbständige Verfassung von Gemeinderatsanträgen – Erstellung von Feuerungs- und Energiebewilligungen – Projektbegleitung – Protokollführung und Beratung der Baukommission – Stellvertretung des Bereichs Tiefbau

Von Klassik bis Filmmusik

Ein buntes Programm quer durch die Musikgeschichte mit dem Jugendorchester Con Brio der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal.

Sonntag, 5. September 21, 17 Uhr Kasino Vordach Marktplatz 1, Affoltern a.A.

Kaufe Autos

Kaffee, Kuchen und Bar im Märtkafi ab 16.15 Uhr Eintritt frei, Hutkollekte

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung.

Sie bringen mit: – Bautechnische Grundausbildung mit guten kaufmännischen Kenntnissen oder kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildung / Kenntnisse im Bauwesen – Interesse an bau- und planungsrechtlichen Fragen – Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung – Ein kompetentes und dienstleistungsorientiertes Auftreten mit guten Umgangsformen – Eine sehr gute schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit – Bereitschaft an Abendsitzungen teilzunehmen – Einsatzbereitschaft, Initiative, Selbständigkeit und Belastbarkeit – Sehr gute EDV-Anwenderkenntnisse, von Vorteil mit Erfahrungen von GemDat (Baulösung)

Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

kæser.ch DIE DRUCKER

Neu in Uerzlikon

6.30 - 12.30 / 15.00 - 19.00 Samstag 7.30 - 18.00 Mo. - Fr.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, selbständige und interessante Aufgabe in einem motivierten Team, einen modernen Arbeitsplatz, fortschrittliche Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung an die Gemeindeschreiberin Daniela Rieder, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Mehr über die Gemeinde erfahren Sie unter www.obfelden.ch

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

LEISI QUICK KUCHENTEIG

Montag, 30.8. bis Samstag, 4.9.21

–25%

div. Sorten, z.B. rund, 230 g

–33%

–20%

–21%

4.70 statt 7.05

statt 5.90

FELIX

div. Sorten, z.B. Snickers, 10 plus 2 gratis, 600 g

div. Sorten, z.B. Kägi fret mini, 3 x 152 g

div. Sorten, z.B. Party Mix Seaside, 3 x 60 g

–20%

4.90 statt 6.20

DR. OETKER BACKMISCHUNG

1.80

statt 14.90

statt 4.60

LORENZ NÜSSE

div. Sorten, z.B. Nic Nac’s, 2 x 125 g

statt 3.95

GRAVENSTEINER KL. I

–25%

11.90

3.35

2.50

statt 4.50

NÜSSLISALAT

Schweiz, per kg

–20%

–27%

– 36%

3.30

SCHOKOLADENRIEGEL

KÄGI BISCUITS

statt 3.50

–26%

4.70

9.95

statt 12.60

2.60

statt 2.40

JACOBS KAFFEEKAPSELN

LATTESSO

div. Sorten, z.B. Lungo classico, 40 Kapseln

div. Sorten, z.B. Macchiato, 250 ml

Schweiz, Schale, 100 g

–25%

2.60 statt 3.50

PARMIGIANO REGGIANO SPICCHI per 100 g

div. Sorten, z.B. Schoko Cake, 485 g

–20%

–20%

9.90

7.60

statt 12.50

statt 9.50

STELLA SOLARE

SOMERSBY APPLE

Negroamaro Primitivo Puglia IGP, Italien, 75 cl, 2020

4 x 33 cl

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

– 33%

–26%

statt 8.40

statt 10.80

5.60

7.90

LENOR

NIVEA DUSCH

div. Sorten, z.B. Aprilfrisch, 1,7 l, 68 WG

div. Sorten, z.B. Duschcreme soft, 3 x 250 ml

– 30%

–21%

statt 3.55

statt 5.40

2.45

SUTTERO POULETBRÜSTLI per 100 g

KÄGI FRET BISCUITS VOLG KAFFEE

div. Sorten, z.B. Crema Bohnen, 500 g

8.95 statt

NIMM2 APFELLINGE 225 g

10.65

6.70 statt 7.90

1.95 statt

STIMOROL KAUGUMMI div. Sorten, z.B. Spearmint, 7 x 14 g

4.20 statt

KELLOGG’S CEREALIEN

9.50 statt

BULKYSOFT TOILETTENPAPIER

1.95 statt

PERSIL

2.55

FÉCHY AOC LA CÔTE

Soir Soleil, Schweiz, 75 cl, 2019

BUITONI PICCOLINIS PROSCIUTTO FORMAGGIO 270 g

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

div. Sorten, z.B. Butterbiscuits, 3 x 200 g

4.30

11.90

3-lagig, 8 Rollen

4.95

3.95

div. Sorten, z.B. Tresor Choco Nut, 2 x 375 g

div. Sorten, z.B. Discs Color, 44 WG

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

7.90 statt 9.90

19.90 statt 38.10