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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Gesund, aktiv und GUT geschützt. Wir freuen uns auf Sie.

GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 67 I 174. Jahrgang I Freitag, 28. August 2020

Seewadel-Provisorium Blick in Vergangenheit Mehr Veloparkplätze

Der Modulbau auf dem GiessenAreal in Affoltern nimmt Gestalt an. > Seite 3

Die archäologischen Sondierungen am Autobahn-Zubringer liefern wertvolle Mosaikstücke. > Seite 5

Eine zusätzliche überdachte Anlage soll den Platzmangel am Bahnhof Affoltern entschärfen. > Seite 8

Fokus Sicherheit

Das Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau sensibilisiert Klienten und Mitarbeitende. > Seite 9

«Ihrer Zeit zehn Jahre voraus!» «Auf der Sonnenseite»: Die Energieregion Knonauer Amt feierte ihr erstes rundes Jubiläum Am Montag war der Grüne Baudirektor Martin Neukom dabei für den Spatenstich zum Autobahnzubringer in Ottenbach, am Mittwoch zur Feier 10 Jahre Energieregion Knonauer Amt in Mettmenstetten – und verband in seiner Ansprache gleich beides: Er begrüsse das Projekt der Standortförderung zur Überdeckung der A4 mit Solarpanels.

Wegweisende Rolle der Standortförderung Der Präsident der Standortförderung Knonauer Amt, Marcel Strebel, begrüsste Regierungsrat Martin Neukom und

Ein Bio-Laden für Hausen? Hausen soll wieder einen Bioladen mitten im Dorf erhalten, der regionale Produkte verkauft, die von den Bauern aus der Region kommen. Verkauft werden sollen saisonal produziertes Gemüse, Käse, Milch und weitere Lebensmittel für den Grundbedarf. Der Laden soll in die ehemaligen Räumlichkeiten der Druckerei Furrer an der Albisstrasse einziehen und genossenschaftlich organisiert sein. Diese Idee hat eine bunt zusammengewürfelte Interessengemeinschaft von Hausemerinnen und Hausemern. (sts)

Cupsieger aus Bonstetten

Gruppenbild mit Regierungsrat, von links: Erwin Leuenberger (Bonstetten), Katrin Röthlisberger (Wettswil), Nadia Hausheer (Aeugst), Werner Michel (Stallikon), Marcel Strebel (Präsident Standortförderung), Baudirektor Martin Neukom, Stephan Hinners (Obfelden), Gabriela Noser (Ottenbach), René Kälin (Mettmenstetten), Standortförderer Johannes Bartels und Christian Gabathuler (Maschwanden). (Bild Bernhard Schneider) bedankte sich bei all jenen Leuten, die viel Energie in die Energieregion investierten und noch immer investieren, um sie aufzubauen und weiter zu entwickeln. «Mir war die hiesige Energieregion schon vor meiner Wahl in den Regierungsrat ein Begriff», meinte Baudirektor Martin Neukom, und schmunzelnd fügte er bei: «Die ‹Smartflower› hat mich beeindruckt, ich bin ja auch für die Biodiversität verantwortlich.» In nur zehn Jahren sei enorm viel geschehen. 2010 war Martin Neukom wissenschaftlicher Assistent an der Zürcher Hochschule in Winterthur, forschte im Bereich Solarzellen und war Präsident der Jungen Grünen. «Das war eine andere Zeit: Drei Rahmengesuche für Kernkraftwerke standen im Raum, beim Thema Klimaschutz dachte man vor allem an einen effizienteren Einsatz fossiler Energien. Was die Region Knonauer Amt 2010 gestartet hat, passt eher zur heutigen als zur damaligen Zeit. Sie sind Ihrer Zeit zehn Jahre voraus!» Als wegweisend bezeichnete es Neukom, dass die Energieregion Knonauer Amt Teil der Standortförderung ist. Dies zeige, dass die ganze Region hinter der Idee stehe. Es sei wichtig, nachhaltige Energie mit regionalen

Corona-Regeln wieder verschärft Seit gestern Donnerstag gilt im Kanton Zürich in allen Innenräumen von Einkaufsläden, Einkaufszentren und Märkten eine generelle Maskenpflicht. Das hat der Regierungsrat auf Antrag des Covid-19-Sonderstabs beschlossen. Gastronomiebetriebe sind nun dazu verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste aufzunehmen, um Ansteckungsketten nachverfolgen zu können. In Innenräumen von Bars, Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen dürfen gleichzeitig höchstens 100 Personen anwesend sein.

Der Staatswald Buchenegg ist Arbeitgeber und bildet Lehrlinge aus. > Seite 11

> Bericht auf Seite 11

von Bernhard Schneider Die Energieregion Knonauer Amt wurde 2010 unter der Führung des damaligen Standortförderers, Charles Höhn, gegründet. Heute wird sie, unter Mitwirkung des Gründers, vom heutigen Standortförderer, Johannes Bartels, mit zahlreichen Projekten vorangetrieben. Vor dem eigentlichen Festakt in der Werkhalle der Fritz Hess AG in Mettmenstetten, die mit Hightech-Maschinen Blech für Kunden individuell bearbeitet, wurde direkt beim Bahnhof eine Hightech-Stromerzeugungsmaschine eingeweiht: Die «Smartflower». Standortförderer Johannes Bartels bezeichnete die Anlage als treffendes Geschenk für die Energieregion: Der Basler Ingenieur Jürg Widmer war von den Tagen der Sonne im Knonauer Amt vor zwei Jahren derart angetan, dass er sich entschied, der Region eine «Smartflower» zu schenken. Leider konnte er deren Einweihung nicht mehr erleben, da er inzwischen verstorben ist. Sein Geschenk dreht sich stets nach der Sonne, ist in der Lage, sich bei starken Winden selbst zusammenzufalten, um nicht beschädigt zu werden. «Die Energieregion strahlt zumindest bis nach Basel aus», stellte Johannes Bartels fest. Die «Smartflower» ist vorerst beim Bahnhof Mettmenstetten aufgestellt, wo sie unter anderem die Oldtimer von Karl Ott mit Strom versorgt. Das älteste Elektroauto aus seiner Sammlung ist 120-jährig.

Arbeit im Grünen

Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in Innenräumen oder 300 Personen im gesamten Innen- und Aussenbereich dürfen nur durchgeführt werden, wenn ein Schutzkonzept vorliegt, der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann oder Gesichtsmasken getragen werden. Die Begrenzung gilt für Sportanlässe, Theateraufführungen, Kinovorführungen, Konzerte, Gottesdienste oder Ferienlager ebenso wie für private Veranstaltungen wie Hochzeiten und Geburtstagsfeste. (tst.)

Ressourcen herzustellen. Es sei wichtig, dass die Standortförderung die Verbesserung der E-Bike-Verbindungen an die Hand nehme. Die Energieberatung führt dazu, dass bei einem Haus-Um- oder -Neubau von Beginn weg an Energie gedacht werde. Und mit dem Projekt der Überdeckung der A4 mit Solarzellen spiele das Knonauer Amt eine Pionierrolle: «Ich bin ja kein Autobahnfan, aber die Überdeckung von 3.3 Autobahnkilometern mit Solarzellen würde jährlich 40 Gigawattstunden produzieren. Dies wäre die grösste Solaranlage in der Schweiz.»

Abhängigkeit von Erdölstaaten reduzieren Der Initiator der Energieregion Knonauer Amt, Charles Höhn, blickte auf die Entstehungszeit zurück: Die 14 Gemeinden erarbeiteten 2003 ein Leitbild und verabschiedeten es einstimmig, mit dem Ziel, sich nicht zu einem zweiten Limmattal zu entwickeln. Eine Folge dieser Arbeit war die Einrichtung der Standortförderung, die von Beginn weg das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung verfolgte. Höhn wurde als erster Standortförderer gewählt, und zusammen mit

einer Arbeitsgruppe der FDP des Bezirks Affoltern – «Sie hören richtig, Herr Neukom, der FDP» – seien die Grundlagen der Energieregion entwickelt worden. Ein grosser Wurf war der regionale Solarkataster von 2013, der von privaten Hausbesitzern und von Gemeinden als Planungsgrundlage kostenlos genutzt werden darf. «Wir sind auf der Sonnenseite», meinte Charles Höhn. 2012 wurde die regionale Energie-Beratung aufgebaut, seit 2014 werden regionale Elektromobilitätstage durchgeführt, seit 2018 die Tage der Sonne Knonauer Amt. Im selben Jahr nahm auch das Wissens-Zentrum die Arbeit auf und führt Kurse für Kinder und Erwachsene im Bereich Energie durch. Mittlerweile sei der Anteil an erneuerbarer Energie im Knonauer Amt doppelt so hoch wie in der ganzen Schweiz, der regionale Gesamtverbrauch in den letzten zehn Jahren um 19 Prozent gesunken: «Das reduziert unsere Abhängigkeit von unsicheren Erdölstaaten und hält die Wertschöpfung in der Region.» Dass die Energieregion Knonauer Amt Modellcharakter aufweist, ist auch dem WWF nicht entgangen, der die hiesigen Aktivitäten mit Geldern aus einer Stiftung unterstützt.

Das Team Schaff hausen um den Bonstetter Skip Andrin Schnider hat im Schweizer Cup alle Spiele gewonnen und sich damit den ersten nationalen Titel erkämpft. Im Final gegen das favorisierte Team Bern geriet man zwar früh in Rückstand, doch Schnider behielt die Nerven und vermochte das Blatt noch zu wenden. Mit einem 6:6 ging es in den Shootout. Dort sicherte der Bonstetter seinem Team Schaffhausen den Sieg. (red.)

> Bericht auf Seite 21 ANZEIGEN

Stabile Leerwohnungszahlen Am 1. Juni 2020 standen im Kanton Zürich 6850 Wohnungen leer, rund 200 mehr als im Vorjahr. Die Leerwohnungsziffer liegt damit nahezu unverändert bei 0,90 Prozent. Im Knonauer Amt haben sich die Leerstände – nach starkem Zuwachs bei den kleinen bis mittelgrossen Wohnungen in den letzten Jahren – auf vergleichsweise hohem Niveau stabilisiert. In der Mehrheit der Ämtler Gemeinden liegt die Leerwohnungsquote zwischen 0,96 (Hedingen) und 2,21 (Kappel) Pro-

zent. Darunter liegen Knonau (0,58 %) und Hausen (0,64 %). Dagegen sind es in Aeugst aktuell 5,27 Prozent, immerhin leicht unter dem Vorjahreswert (5,65 %). Die Leerwohnungszählung wird seit 1974 nach Vorgaben des Bundes durchgeführt. Sie erfasst bei allen Gemeinden die am 1. Juni leerstehenden Wohnungen, welche entweder zur dauernden Miete oder zum Kauf angeboten werden. Nicht erfasst werden Wohnungen, die zwar unbewohnt, jedoch schon vermietet oder verkauft sind. (tst.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Luhoga GmbH, mit Sitz in Affoltern am Albis, UID CHE-238.119.685, Goldiger Berg 1, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 7. Mai 2020 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 18. August 2020 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 7. September 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von CHF 4'500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Affoltern am Albis, 28. August 2020

Affoltern am Albis, 28. August 2020

Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon Freitag, 28. Aug.

18.00 – 20.00 Uhr

– Mit Gewehrreinigung Der Vorstand

16. August 1931 – 16. August 2020

Schluss des Konkursverfahrens Einbürgerungen

Der Konkurs über Manuel Ramón Rey Vázquez, geb. 13. Dezember 1977, Staatsangehörigkeit: Spanien, Alte Landstrasse 19, 8912 Obfelden, als Inhaber der Einzelunternehmung «Manuel Rey Vazquez, Sitz: Zürich, UID CHE347.963.315», ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 20. August 2020 als geschlossen erklärt worden.

Mit Beschlüssen vom 18. August 2020 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf:

Affoltern am Albis, 28. August 2020

• de Leur, Noortje, weiblich, geb. 1998 Staatsangehörigkeit: Niederlande

Konkurseröffnung Schuldner: Herrn Peter Höhn, geb. 23. Dezember 1947, von Uster ZH, wohnhaft Heissächerstrasse 53, 8907 Wettswil a.A.

Traurig, und doch eigentlich sehr dankbar für Gottes Führen und Leiten, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mami, Grossmami und Urgrossmami, Schwiegermami und Gotte

Edith Stutz-Boccali

NOTARIAT AFFOLTERN

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

So nimm denn meine Hände und führe mich, bis an mein selig Ende und ewiglich!

Obligatorische und freiwillige Übung

Ihr Herzenswunsch war: «Ich möchte zu Hause in meinem Bett sterben» und dieser Wunsch ging ihr am Morgen ihres 89. Geburtstages in Erfüllung; sie ist im Frieden eingeschlafen. Im stillem Gedenken:

Werner und Marianne Stutz Tabea und Nicholas Herbert und Sissi Stutz-Escher mit Andreas, Anita, Silas Martin und Ingrid Stutz Daniel und Myriam Stutz mit Elina, Johanna Patrick Stutz Matthias und Natalie Stutz

• Gishamer, Eva, weiblich, geb. 1959 Staatsangehörigkeit: Österreich

• de Leur, Merel, weiblich, geb. 2000 Staatsangehörigkeit: Niederlande Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Hausen am Albis

Die Beisetzung fand am 26. August 2020 auf dem Friedhof Affoltern am Albis im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen bitten wir um Unterstützung von EMK in der Schweiz, Connexio Zürich, Postkonto 87-537056-9 / IBAN-NR. CH52 0900 0000 8753 7056 9, Vermerk: Edith Stutz. Traueradresse: Werner und Marianne Stutz, Ferenbacherstrasse 9, 8909 Zwillikon

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 28. September 2020. (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. August 2020) Schlieren, 28. August 2020

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Aldo Josef Campagnoli, geb. 10. Februar 1949, von Zürich ZH, gest. 8. März 2020, wohnhaft gewesen in Knonau ZH Datum der Konkurseröffnung: 29. April 2020 Verfahren,

Das öffentliche Inventar über den Nachlass der Brigitta Maria BolligerMattmann, geb. 7. Juli 1945, von Uerkheim AG, Zürich ZH und Ballwil LU, wohnhaft gewesen Moosbachstrasse 62, 8910 Affoltern am Albis ZH, liegt den Beteiligten bis zum 30. September 2020 beim Notariat Affoltern zur Einsicht auf.

Schiessvereine

Datum der Konkurseröffnung: 27. Juli 2020

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Summarisches SchKG.

Auflage des öffentlichen Inventars

Art.

231

Eingabefrist bis 29. September 2020. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. August 2020. Affoltern am Albis, 28. August 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Konkurseröffnung Erbschaft von Walter Stapfer, geb. 16.12.1935, von Horgen ZH, wohnhaft gewesen Niederweg 5d, 8907 Wettswil, gestorben am 30. März 2020. Datum der Konkurseröffnung: 24. Juni 2020 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 28. September 2020. (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. August 2020) Schlieren, 28. August 2020 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Unterschutzstellung Wohnhaus, Dorfstrasse 47, Kat.-Nr. 103, Vers.-Nr. 144, Eigentümer Esmeralda Huber-Ucini und Roger Huber Betrifft 8933 Maschwanden Unterschutzstellung Der Gemeinderat hat am 18. August 2020 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 144 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 103 an der Dorfstrasse 47 in 8933 Maschwanden unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schritlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Mit tiefer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserer Mitarbeiterin

Claudia Niederer

13. Juli 1964 – 21. August 2020

Claudia Niederer ist an den Folgen einer Krankheit unerwartet schnell verstorben. Mit Claudia Niederer verlieren wir eine äusserst kompetente, engagierte Fachfrau «Aufsuchende Hilfe» und eine liebenswürdige, stets hilfsbereite Kollegin. Mit ihrer empathischen und freundlichen Art setzte sie sich unermüdlich und selbstlos für «ihre» Klientinnen und Klienten ein. Ihre Arbeit wurde von allen sehr geschätzt. Claudia Niederer hinterlässt eine grosse Lücke. Ihren Angehörigen sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus. Wir werden Claudia Niederer in dankbarer Erinnerung behalten.

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Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 28. September 2020 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmitelfrist von 30 Tagen.

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allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Franz Karl Waser-Schönenberger erfahren durften. Danken möchten wir für die Blumen und Spenden sowie die Teilnahme an der Trauerfeier. Ein besonderer Dank geht an Diakon Pedro J. Guerrero-Diaz, den Organisten und den Lektor für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. In unseren Dank einschliessen möchten wir auch das Personal des Pflegezentrums Aettenbühl in Sins. Franz wird immer in unseren Herzen bleiben. Affoltern, im August 2020

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Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 19. September 2020, 17.30 Uhr in der Katholischen Kirche St. Josef, Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Zum 90. Geburtstag Alles Gute, dass die Lebensfreude gross ist und es mit der Gesundheit zum Besten steht, wünschen wir Franca Luigia Kuoni-Facchin am Sonntag, 30. August, in Affoltern zum 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation!

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert morgen Samstag, 29. August, Alfred Himmelberger den runden 80. Geburtstag. Wir wünschen ihm ein frohes Fest und alles Gute. Ebenfalls den achten Runden feiert Martha Gerber-Bailer, und zwar am Sonntag, 30. August. Wir senden ihr herzliche Gratulation und die besten Wünsche nach Wettswil.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Das Seewadel-Provisorium im Affoltemer Giessen-Areal nimmt Gestalt an Seit Mitte Juni erstellt die Firma Erne AG als Generalunternehmer im Auftrag der Stadt Affoltern das Provisorium fürs Pflegeheim Seewadel. Seit Anfang Woche werden nun die Module des Bettenpavillons mit einem 300-Tonnen-Pneukran montiert. Das Schauspiel dauert noch die ganze nächste Woche an. Auf dem Giessen-Areal entsteht derzeit das Provisorium für das Pflegeheim Seewadel. Dieses wird während rund zwei Jahren das Zuhause der Bewohnenden des Pflegeheims sein. Der Umzug ins Provisorium ist für Dezember geplant. Insgesamt stehen im dreigeschossigen Bettenpavillon 80 hochwertige Einzel- oder Doppel-Komfortzimmer zur Verfügung. Die 23 m² grossen Zimmer mit eigener Nasszelle entsprechen bereits dem künftigen Ausbaustandard des geplanten Ersatzneubaus. Jedes Stockwerk verfügt über einen eigenen Essund Aufenthaltsbereich, ein Stationszimmer sowie Ausguss , Putz- und Nebenräume. Das Gebäude wird durch ein innenliegendes Treppenhaus mit integriertem Bettenlift erschlossen.

Auf dem Giessen-Areal in Affoltern entsteht derzeit das Provisorium für das Pflegeheim Seewadel. (Bilder zvg.) wird das Gebäude auf dem Giessen-Areal wieder abgebaut und geht abermals auf Reisen. Bezüglich einer nahtlosen Weiternutzung ab Frühjahr 2023 ist der Ersteller bereits mit mehreren Interessenten im Gespräch.

Neuer Mietzins

Nachhaltiges Provisorium Vor sieben Jahren wurde der Modulbau im Werk der Erne AG Holzbau im aargauischen Stein komplett gefertigt, ausgestattet und bezugsbereit nach Lenzburg angeliefert. Nach dem dortigen Ersteinsatz, war er in Schwyz und wird nun am dritten Standort in Affoltern am Albis aufgebaut. Insgesamt werden 102 Module in Holz-Stahl-Leichtbauweise montiert. Ein Modul wiegt bis zu 16 Tonnen. Nach einer rund zweijährigen Nutzungsdauer

Mit dem Umzug ins Provisorium erfolgt der erste Schritt bei der Mietzinsanpassung. Das Pflegeheim Seewadel muss der Stadt Affoltern einen kostendeckenden Mietzins für die Liegenschaft bezahlen, damit die Gesamtinvestition von Provisorium und Ersatzneubau innerhalb von 33 Jahren amortisiert werden kann. Dabei gilt es die gesetzlichen Richtlinien für die Berechnung von Mietzinsen in Alters- und Pflegeheimen zu berücksichtigen. In einem ersten Schritt wird der jährliche Mietzins per 1. Januar 2021

von heute 450 000 Franken auf 1 Mio. Franken erhöht. Der effektive Mietzins für den Neubau wird aufgrund der Bauabrechnung berechnet.

Neben dem Wohn- und Bettengeschoss wird auch ein Infrastrukturgebäude mit einer Gastroküche, Lager- und Personalräumen zur Verfügung stehen.

Edelsteine im Pflegeheim Seewadel

Café Seewadel auch im Giessen-Areal

Edelsteine sind kostbare Unikate, haben eine lange Geschichte und gelten als Glücksbringer oder Quellen von schützender und heilender Wirkung. Gute Gründe, um die neuen Abteilungen des Pflegeheimes mit dem Umzug ins Provisorium danach zu benennen – Rosenquarz/Rubin (Demenz und Gerontopsychiatrie), Bernstein (Geriatrie mit Aufnahmebetten) und Saphir (Geriatrie). In der Demenzabteilung gibt es zusätzlich einen Garten, der den Bewohnenden einen geschützten Aussenbereich anbietet. Ein Fitnessraum und ein kleiner Coiffeur-Salon ergänzen das Angebot.

Als Zentrum der Begegnung für Bewohnende, Angehörige und Gäste wird das Café Seewadel im Provisorium weitergeführt. Zum kulinarischen Angebot gehören frische Mittagsmenüs und wechselnde Wochenhits sowie ein breites Angebot an Dessertvariationen. Klassisches, Vegetarisches, Exotisches und Regionales ergänzen sich bestens. Wenn es die Corona-Situation erlaubt, steht das Café Seewadel auch am provisorischen Standort wie gewohnt der Öffentlichkeit zur Verfügung. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Modulbauten werden montiert

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Freitag, 28. August 2020

Ein Pneukran bringt die bis zu 16 Tonnen schweren Module in Position.

Insgesamt werden 102 Holz-Stahl-Module montiert.

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Gemeinde Wettswil a. A

Urnenabstimmungen vom 27. September 2020 Am Sonntag, 27. September 2020 finden folgende kommunale Urnenabstimmungen der Politischen Gemeinde statt: 1. Zusatzleistungen zur AHV/IV, Auslagerung an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) 2. Interkommunale Anstalt (IKA) Sozialdienst Bezirk Affoltern, Vereinbarung betreffend die Delegation von Entscheidungs- und Verfügungskompetenzen im Asyl- und Migrationswesen 3. Zweckverband Feuerwehr Knonaueramt Süd, Zweckverbandsstatuten, Totalrevision

Anordnung Urnenabstimmung vom 27. September 2020 Am Sonntag, 27. September 2020, finden nebst den eidgenössischen und kantonalen Volksabstimmungen, der Vorlagen der Sekundarschulgemeinde Bonstetten sowie der Erneuerungswahlen der Beisitzenden des Arbeitsgerichtes Bezirk Affoltern folgende kommunalen Abstimmungen statt: • Grundsatzabstimmung «Bildung einer Einheitsgemeinde» (Einzelinitiative) • Investitionsbeitrag von 12 Mio. Franken an die Primarschulgemeinde Wettswil a.A. für die erweiterte Primarschulanlage Mettlen im Jahr 2017 Die beleuchtenden Berichte werden allen Stimmberechtigten zugestellt und auch unter www. wettswil.ch zum Download zur Verfügung stehen. Alles Wissenswerte zur Ausübung des Stimmrechts finden Sie auf dem Stimmrechtsausweis. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirkrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a.A., 28. August 2020

Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 28. August 2020 Gemeinderat Mettmenstetten

Info Glockengeläut Ab Dienstag, 25. August bis am Freitag, 4. September 2020 drehen das Schweizer Fernsehen und die Zodiac Pictures Ldt. eine TV-Serie. Die Drehorte sind der Hof «Im Tobel», der Friedhof Ottenbach und die reformierte Kirche in Ottenbach. Während dieser Zeit ist das Glockengeläut im Kirchturm abgestellt. Ausgenommen ist das Wochenende. Zusätzlich ist am 3. und 4. September auch der Glockenschlag abgestellt. Das bedeutet, dass keine Viertelstunden geschlagen werden wie auch kein Stundenschlag.

Infoveranstaltung zu KG+ Am 3. September um 19.30 Uhr findet in der Kirche eine Information zu KG+ statt. Am 27. September stimmen wir über den Zusammenschlussvertrag ab. Die Kirchenpflege informiert zu diesem Geschäft und lädt alle Reformierten dazu herzlich ein. An diesem Tag werden Filmaufnahmen gemacht. Bitte benutzen Sie deshalb den oberen Zugang von der Zwillikerstrasse über den Chileweg und den Seiteneingang der Kirche. Vielen Dank Reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Affoltern am Albis Am 16. August 2020 ist in Zwillikon ZH gestorben:

Edith Sonja Stutz geb. Boccali geboren am 16. August 1931, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Abdankung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten Am Montag, 31. August 2020, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für Ryser Max, Pfruendmattstrasse 5, Mettmenstetten, statt. Der Friedhofvorsteher

Gemeinderat Wettswil a. A.

Hausen am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Bauherrschaft: Christian Kramer, Grossrain 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: WTA AG Architekturbüro, Eduard Gut-Strasse 12, 8142 Uitikon-Waldegg Projekt: Projektänderung: Umbau und energetische Sanierung EFH, Grossrain 1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3076, Zone: LW

Maschwanden

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bauherrschaft: Hans Künzi, Hinterdorfstrasse 25, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Solaranlage (Indachanlage) / Erweiterung Warmwasseraufbereitungsanlage für Heizung/Brauchwasser Hinterdorfstrasse 25, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 899, Zone: Kernzone

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Binzring 17, 8045 Zürich, Schweiz Projekt: Umbau bestehende Mobilfunkanlage mit neuen Antennen, Hasel 1a, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3602, Zone: Landwirtschaftszone

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Gerard Diaz Ubeda und Annette Menn, Zürichstrasse 149, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Mirlo Urbano Architekten GmbH, Ausstellungsstrasse 21, 8005 Zürich Projekt: Neubau Einfamilienhaus, Hinterdorfstrasse, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: GrundstücksNr. 2087, Zone: K2A

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Reinhold Schneebeli sen. vertr. durch Reinhold Schneebeli, Rebhaldenstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Studio Strebel Baggiani GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projekt: Neue Südfassade nach Rückbau am Gebäude Vers.-Nr. 816 sowie Neubau Autounterstand, Chüegasse 1, 8910 Affoltern am Albis

Bonstetten Bauherrschaft: Eigentümergemeinschaft Dorfstrasse 51, c/o Werner Peter, Lindenmoosstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projekt: Erstellung von Luft / WasserWärmepumpe (Aussenaufstellung) Dorfstrasse 51, 8906 Bonstetten

Mettmenstetten

Mettmenstetten Bauherrschaft: David Weber, Greberenweg 2, 8914 Aeugst am Albis Projekt: Nutzungsänderung Scheune zu Lagerraum, Vers.-Nr. 871, Waldhof Dachlissen 1, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3850, Zone: Landwirtschaftszone

Ottenbach Bauherrschaft: Christian Bussmann, Rebenstrasse 27c, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Meier AG Eisen- und Metallbau, Zelglistrasse 2, 5525 FischbachGöslikon Projekt: Erstellen eines unbeheizten Wintergarten beim Wohnhaus Vers.-Nr. 589, Rebenstrasse 27c, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 593, Zone: W2b

Stallikon Bauherrschaft: Daniel Bach, Zügnisstrasse 26a, 8143 Stallikon Projekt: Abbruch bestehendes EFH, Neubau EFH, Balderenweg 4, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 873, Zone: W2/30

Der Lebensweg von meinem Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Bruder und Grosätti ist zu Ende gegangen. Nach einem reicherfüllten Leben wurdest Du erlöst und kehrst in Frieden heim.

Walter Strebel-Studer 7. Juni 1929 bis 24. August 2020

Wir sind traurig, aber von Herzen dankbar für all das Unvergessliche und Schöne. In stiller Trauer: Rosa Strebel-Studer Peter und Susanne Studer-Schwab mit Florian und Manuel Thomas und Susanne Strebel-Steinmann mit Luca und Lisa Stefan Strebel mit Severin, Lorena und Andrin Sonja und Michael Neuweiler-Strebel mit Philipp und Anne-Sophie Gabi und Urs Stadelmann-Fischer Anneliese Strebel Die Beisetzung findet statt am 2. September 2020 um 14.15 Uhr auf dem Friedhof in Maschwanden; anschliessend Trauergottesdienst in der ref. Kirche Maschwanden. Wir bitten alle, in der Kirche Masken zu tragen (werden bereitgelegt). Traueradresse:

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Bezirk Affoltern

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Freitag, 28. August 2020

Zeugnisse des Lebens der letzten sechs Jahrtausende Autobahnzubringer Ottenbach-Obfelden: Die archäologischen Sondierungen liefern wertvolle Mosaikstücke Je weiter der Blick in die Vergangenheit zurückreicht, desto spärlicher sind die verwertbaren Zeugnisse. Da der Bau einer neuen Strasse die Bodenschichten bis auf die Moräne hinunter zerstört, führte die Kantonsarchäologie auf dem Trassee des Autobahnzubringers Sondierungen durch, die wertvolle Mosaikstücke zur Geschichte der Region liefern. von Bernhard Schneider Die Leiterin der Sondierungen im Bereich des Autobahnzubringers, Stefanie Brunner, erlaubte die Begleitung der Arbeiten und präsentierte dem «Anzeiger» vor dem Spatenstich die vorläufigen Resultate. Für Historiker sind archäologische Erkenntnisse eine wichtige Ergänzung zu den schriftlichen Quellen, die in Bezug auf unsere Region vor dem Hochmittelalter gänzlich fehlen. Auch wenn spektakuläre Funde – etwa der 1741 entdeckte Goldschatz von Lunnern – fehlen, sind die Erkenntnisse aus den Sondierungen aus historischer Sicht äusserst wertvoll.

Unvorstellbare Zeiträume Die ältesten, indirekt überlieferten schriftlichen Zeugnisse antiker Literatur und Philosophie sind vermutlich etwa 2600 bis 2700 Jahre alt. Aus dem römischen Reich wurden umfangreiche Schriften dank handschriftlicher Kopien von Mönchen überliefert, aber kaum solche, die das Gebiet der heutigen Schweiz betreffen. Eine Ausnahme ist Caesars Bericht aus dem Jahr 58 v. Chr. über den Krieg gegen die Helvetier, deren Zug nach Südfrankreich er als Feldherr stoppte und die er im heutigen Schweizer Mittelland als Puffer gegen Germanenstämme ansiedelte. Die römisch-keltische Phase unserer Geschichte dauerte mehr als 400 Jahre, doch das Bild dieser Zeit wäre weitgehend von der Darstellung des Eroberers selbst am Anfang der Epoche geprägt, hätten wir keine archäologischen Funde, die beispielsweise zeigen, wie rasch sich die römische Kultur in allen Lebensbereichen durchsetzte.

Ab etwa 1100 n. Chr. lässt sich aus Urkunden ein vages Bild des Hochadels im Gebiet des heutigen Bezirks Affoltern rekonstruieren, was allerdings nur gelingt, wenn archäologische Ergebnisse beigezogen werden. Angehörige der Landbevölkerung erscheinen erstmals in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Quellen, die sich nach der Reformation, ab etwa der Mitte des 16. Jahrhunderts, zu verdichten beginnen. Stellt man diese Phasen mit schriftlichen Quellen in ein Verhältnis zur Menschheitsgeschichte, handelt es sich nur um einen winzigen Abschnitt: Vor rund 2 Mio. Jahren betraten unsere ersten menschlichen Vorfahren europäischen Boden. Von ihnen sind im Alpenraum kaum mehr Spuren vorhanden, denn die Gletscher der Eiszeiten hatten diese vernichtet oder zumindest verwischt. Viele Funde wären aus dieser Zeit ohnehin nicht mehr vorhanden, denn die Menschen waren Nomaden, die längst verwitterte Geräte und Werkzeuge aus Holz, Knochen und Geweih sowie aus Stein verwendeten. Überreste solcher Steinwerkzeuge lassen sich nur mit kundigem Blick von gewöhnlichen Steinen unterscheiden. Deshalb dürfen nur Fachleute Ausgrabungen vornehmen. Erst seit dem Rückzug der Würm-Gletscher vor etwa 10 000 Jahren blieben Überreste menschlichen Lebens in den Erdschichten über der jüngsten Gletschermoräne erhalten und können ausgewertet werden, wenn sie ans Tageslicht gebracht und als archäologische Zeugnisse erkannt werden.

Die Anfänge des Ackerbaus Die Sondierungen haben nun an mehreren Stellen einen dunkeln, holzkohlehaltigen «Pflughorizont» direkt über der Moräne zutage gefördert. Diese Funde sind aus historischer Sicht die wichtigsten, denn sie belegen, dass im Reusstal seit der Jungsteinzeit, seit etwa 6000 Jahren, von sesshaften Menschen Ackerbau betrieben wurde, wobei sich die Bewirtschaftungsart während rund 2000 Jahren nicht erkennbar veränderte. Betrachtet man die Funde aus Nachbarregionen und die Gewässer, denen entlang die Besiedlung erfolgt sein könnte, ist zu vermuten, dass die ersten sesshaften Bewohnerinnen und Bewohner des Reusstals im Raum Obfelden und

Die Leiterin der Sondierungen, Stefanie Brunner, präsentiert die greifbaren Funde, die das Projekt im Raum Obfelden/ Ottenbach zutage förderte. (Bild Bernhard Schneider) Ottenbach aus dem Raum Zugersee stammten. Dies lässt sich nicht mit Funden belegen, sondern beruht auf einem Analogieschluss: Die Auswanderer aus der überbevölkerten Zürcher Herrschaft des 17. Jahrhunderts gingen auf der Suche nach Arbeit und Nahrung immer weitere Wege, bis sie ein passendes Gebiet zur Ansiedlung entdeckten. Bei der jungsteinzeitlichen Bevölkerung des Zugersees ist Ähnliches vorstellbar: Wenn mehr Kinder das Erwachsenenalter erreichten, als für den Erhalt der Sippe erforderlich waren, wurde das Essen knapp. Mit einem Ausbau der Jagd konnte der Mangel an Produkten aus Ackerbau und Viehzucht eine Zeit lang kompensiert werden. Je weiter die Streifzüge gingen, desto eher wurden günstige Standorte für eine Aussiedlung entdeckt. Die Bächlein, die vom Isenberg zur Reuss flossen, lieferten für eine Neuansiedlung genügend Wasser. Der Wald wurde zur Gewinnung von Acker- und Weideland abgebrannt, was nun vom «Pflughorizont», der zahlreiche Holzkohlestückchen enthielt, dokumentiert wird. Von den aus Holz konstruierten Häusern ist allenfalls ein Pfostenloch erhalten – die Sondierungen haben zwei jungsteinzeitliche Pfosten-

löcher zutage gebracht, deren exakter Verwendungszweck aber unklar ist. Eine nahe beim Pflughorizont entdeckte Grube mit bronzezeitlicher Gefässkeramik lässt sich auf einen unbestimmbaren Zeitraum zwischen dem 22. und dem 13. Jahrhundert v. Chr. datieren.

Eine Strasse aus Stein Im Steinerchrüz fand das Team von Stefanie Brunner einen kurzen Abschnitt einer sauber gebauten Strasse aus Stein. Aus archäologischer Sicht stammt die Strasse frühestens aus der Römerzeit. Aus historischer Sicht ist ihr Bau in der Römerzeit sehr wahrscheinlich, denn im Frühmittelalter wurden römische Anlagen abgebaut, indem man die Steine für andere Zwecke nutzte, aber kaum für den Bau neuer Strassen. Römische Strassen wurden oft noch jahrhundertelang weiterverwendet. Im Hoch- und Spätmittelalter wirkten in der näheren Umgebung keine Adligen, die eine solche Strasse hätten in Auftrag geben können. Spätestens ab der Frühen Neuzeit befand sich am Fundort Ackerland, während die Strasse nach Süden weiter östlich verlief. Doch wozu könnte die Strasse gedient haben?

Die Siedlung in Lunnern, bei der es sich möglicherweise nicht um einen Gutshof, sondern um ein – grösseres – Dorf handelte, einen sogenannten Vicus, könnte ein regionales Zentrum gewesen sein. Dies würde auch den Gold- und Silberschatz, der hier entdeckt wurde, erklären. Das nächste grössere Zentrum war das Legionärslager Vindonissa (Windisch) reussabwärts. Um der Vermutung einer Strasse zwischen Lunnern und Windisch in der Römerzeit Nahrung zu geben, müssten allerdings noch zahlreiche weitere Grabungen passende Funde zutage fördern. Weshalb ist nur ein kurzes Stück der Strasse erhalten? Die Sondierungen betrafen nur das Trassee des Autobahnzubringers. Dass nur ein kurzer Abschnitt der Strasse gefunden werden konnte, erklärt Stefanie Brunner damit, dass in dieser ehemaligen, heute nicht mehr sichtbaren Senke, in der auch der Pflughorizont erhalten blieb, mächtigere Erdschichten die Steine bedeckten und die Strasse dadurch vor einer Zerstörung bewahrte. An den exponierteren Stellen dürfte die Strasse dem Pflug zum Opfer gefallen sein.

Baudirektor Neukoms Weg aus dem Strassenbau-Dilemma Bevor er vergangenen Montag für den Spatenstich des Autobahnzubringers im Raum ObfeldenOttenbach in den Bagger stieg, sprach Baudirektor Martin Neukom sein Dilemma direkt an: «Was sagt ein Grüner, wenn er für einen Strassenbau den Spatenstich ausführen muss?»

von, als Letzter zu sprechen, so könne Herr Röthlisberger nicht mehr antworten, empfahl ihm aber augenzwinkernd, gar nicht erst zuzuhören, um nicht wi-

dersprechen zu müssen. Projekte wie dieser Autobahnzubringer seien teuer, die Realisierung sei komplex und dauere sehr lange, das Resultat «lindert viel-

von Bernhard Schneiderr Der Direktor des Bundesamtes für Strassenbau Astra, Jürg Röthlisberger, freute sich über den Baustart des Autobahnzubringers, eines besonderen Projektes, «das wir seit zwanzig Jahren begleiten». Er zitierte den Satz, der auf den vorsokratischen Philosophen Heraklit zurückgeführt wird, «die einzige Konstante ist die Veränderung», um dafür zu plädieren, die Digitalisierung und Entkarbonisierung der Mobilität als Herausforderung und Chance zu betrachten: «Dies gestaltet unseren Job spannend, macht uns aber auch angreifbar.» Regierungsrat Martin Neukom meinte schmunzelnd, er profitiere da-

Spass am Baggern: Baudirektor Martin Neukom beim Spatenstich in Ottenbach. (Bild Bernhard Schneider)

leicht den Schmerz, heilt aber nicht die Krankheit». Es sei schön, dass Ottenbach mit 9000 Fahrzeugen am Tag eine Entlastung erfahre. Er lebe in Winterthur an einer Strasse mit 19 000 Fahrzeugen pro Tag. 200 000 Menschen im Kanton Zürich litten unter Lärm über dem Grenzwert. Ohne Abstriche beurteilt Martin Neukom die Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen positiv: «Wir nehmen der Natur etwas weg und geben wieder etwas zurück.» Dazu gehören Amphibien-Zäune und Kleintierdurchgänge unter der Strasse hindurch, die Aufwertung eines Moors, eine Bachrevitalisierung sowie Magerwiesen. Da sein Vorgänger, Alt-Regierungsrat Markus Kägi, SVP, in seinen zwölf Jahren als Baudirektor nie an einem Spatenstich für eine Strasse habe teilnehmen dürfen, habe er ihn zu diesem Anlass eingeladen. Für den eigentlichen Akt des Spatenstichs überliess Neukom seinem Vorgänger den Handspaten und setzte sich selbst in den Bagger. Kägi seinerseits erläuterte die lange Baugeschichte, wies darauf hin, dass nicht nur eine Strasse, sondern auch ein separater Radweg gebaut werde,

und fasste zusammen: «De Spatestich isch en spate Stich.» ANZEIGE

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Bezirk Affoltern

Kühe in der Hitze

Affoltern investiert in den Langsamverkehr

Ein Einbruchsversuch, Vandalismus und erneut zahlreiche Lärmklagen – unter anderem damit musste sich die Polizei vergangene Woche auseinandersetzen.

Neue überdachte Veloparkplätze an der Obstgartenstrasse

Am 21. August erhielt die Kantonspolizei in Affoltern einen Anruf aus Bonstetten, wonach auf einer Weide Kühe in grösster Hitze stünden. Der Beizug von Spezialisten zeigte allerdings, dass die Situation nicht dramatisch war. Weil sich am Nachmittag Schatten über die Wiese legte und den Tieren ausreichend Wasser zur Verfügung stand. Durch die offengelassene Sitzplatztüre einer Mehrfamilienhaus-Wohnung in Mettmenstetten verschaffte sich am 22. August zwischen 16.45 und 21.30 Uhr eine unbekannte Täterschaft Zugang, durchsuchte die Wohnung, fand aber offenbar keine für sie wertvollen Dinge und zog – ohne Sachschaden anzurichten – wieder ab. Vom 24. auf den 25. August scheiterte in Wettswil der Versuch, den Bezahlautomaten einer Tankstelle zu knacken. Die Täterschaft hinterliess jedoch Sachschaden in der Höhe von etwa 600 Franken. Schaden von mehreren hundert Franken entstand vom 22. auf den 23. August bei einer Scheune in Dachlissen-Mettmenstetten. Da gingen Scheiben des Gebäudes sowie jene eines Traktors in Brüche. Kantonspolizisten und Stadtpolizei Affoltern rückten auch in den vergangenen Tagen mehrmals wegen Lärms aus. In mehreren Gemeinden störten sich Anwohner zu nächtlicher oder frühmorgendlicher Stunde an lärmenden Personen, meist Jugendlichen. Partys oder Geburtstagsfeste waren im Gang oder Betriebsamkeit auf Skaterparks. In einem Fall, auf dem Schulareal Chilefeld in Obfelden, sprach die Polizei eine Busse aus. Zahlen muss «ein Besserwisser», wie der Polizeirapport festhält. (-ter.)

Der Bund soll mitzahlen Der Bund und die Krankenkassen sollen sich an den durch die Covid-19-Verordnung 2 vom 13. März (Stand am 17. März) verursachten Kosten und Ertragsausfällen der Spitäler und Kliniken zusammen mit den anderen Kostenträgern angemessen beteiligen. Das müsse der Kanton Zürich im Rahmen einer Standesinitiative verlangen, forderten fünf Zürcher Kantonsräte um den Ottenbacher Ronald Alder (GLP). «Diese Verordnung verbot den Spitälern nicht dringende Eingriffe und Therapien. Der Bund gab also einen definierten Auftrag, der von den Zürcher Spitälern kompetent erfüllt wurde. Darum soll er sich auch an den Kosten beteiligen», so Alder. Es gehe schliesslich darum, die Qualität und Versorgungssicherheit zu garantieren und Arbeitsplätze zu sichern. (red.)

Freitag, 28. August 2020

Die Veloparkplätze um den Bahnhof Affoltern werden rege genutzt. Die neue Parkierungsanlage gegen das Ova-Areal hin soll etwas Entlastung bringen. Seit Mittwoch ist sie in Betrieb. Beim Augenschein vor Ort liefen am Dienstagmorgen noch letzte Abschlussarbeiten. Die Rückwände wurden verglast und die Anlage so bereitgestellt, dass am Folgetag der Betrieb losgehen konnte. Als Erster stellte Markus Gasser, Stadtrat Bau und Infrastruktur, seinen «Drahtesel» in der neuen Parkierungsanlage ab. Die Anlage hätte eigentlich schon vor einem Jahr in Betrieb genommen werden sollen. Die Lage unmittelbar am Bahntrassee und die damit verbundenen Auflagen – unter anderem an den Bodenbelag und die Begrünung – sorgten allerdings für Verzögerung. Im Mai konnte der Stadtrat Affoltern schliesslich den Baukredit bewilligen. Ziel sei es, den Langsamverkehr zu fördern, sagt Gasser. Das zeigt sich an dieser Stelle nicht nur durch die neuen Velo-Parkplätze. Auf der angrenzenden Obstgartenstrasse gilt bereits Tempo 30 und zwischen Bahnhof-Unterführung

Markus Gasser, Stadtrat Bau und Infrastruktur, stellt sein Velo in der neuen Parkierungsanlage ab. (Bild Thomas Stöckli) und Ova-Areal sensibilisiert eine grüne Strassenmarkierung auf querende Fussgänger und Velofahrer. Mit diesen «Krokodilstreifen» habe man die Vorgaben umschifft, nachdem kantonale Vorgaben den gewünschten Fussgängerstreifen verunmöglicht hatten. Auch die Gestaltung des öffentlichen Raums wird im Stadtrat hoch gewichtet. «In Zeiten der Verdichtung ist es wichtig, den Aussenraum wohn-

lich zu gestalten», so Markus Gasser. Das schliesst kleine Plätze mit Sitzbänken ein, aber auch die Gestaltung der Tempo30-Zonen: Anstelle von offensichtlichen Hindernissen sollen hier vermehrt «grüne Oasen» für Entschleunigung sorgen. Doch zurück zum Velounterstand. Dieser soll die Knappheit der Abstellplätze jenseits der Gleise – 128 gedeckte Velo- und zwölf ungedeckte Motorrad-Parkplätze – entschärfen. Der neue

Unterstand bietet Platz für 36 Fahrräder – inklusive Drahtschlaufen als Diebstahlsicherung. Rund zehn bis 20 weitere Velos können im gekiesten Teil dahinter abgestellt werden. Zudem wurden acht Parkplätze für Motorräder markiert. Zur Anlage gehören weiter die von der Chrischona gesponserte Solarsitzbank, die um einige Meter versetzt wurde, und ein neuer Beleuchtungskandelaber. (tst.)

Steuer-Veranlagung ab 2021 papierlos Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Das Kantonale Steueramt hat die Gemeinden im Dezember 2019 darüber orientiert, dass der Steuererhebungsprozess ab 1. Januar 2021 papierlos zu erfolgen hat. Die Veranlagung von natürlichen Personen wird damit künftig komplett elektronisch durchgeführt. Die Informatik der Gemeinde muss dafür bis spätestens 1. Januar 2021 eingerichtet sein. Falls noch nicht vorhanden, muss jede Gemeinde eine dazu geeignete elektronische Fallverwaltung bzw. Workflow-Lösung rechtzeitig beschaffen und einführen. Im Steueramt Wettswil ist die Fachapplikation der Abraxas Informatik AG, St. Gallen seit jeher im Einsatz. Um Schnittstellen zu vermeiden, wird die Fallverwaltungssoftware der Abraxas Informatik AG angeschafft. Sie erfüllt zudem sämtliche Anforderungen, welche vom Kantonalen Steueramt vorgegeben sind und wird bereits von einigen Gemeinden eingesetzt. Für die IT-Lösung wurde ein einmaliger Kredit von 3231 Franken sowie ein jährlich wiederkehrender Kredit von Fr. 4528.75 bewilligt. Der papierlose Steuererhebungsprozess ändert die internen Prozessabläufe. Für die Steuerpflichtigen hat der papierlose Steuererhebungsprozess keine Änderung zur Folge. Natürliche Personen mit Wohnsitz, Liegenschaften oder Betriebsstätten im Kanton Zürich können ihre

Steuererklärung weiterhin elektronisch (www.services.zh.ch) oder in Papierform einreichen.

Fr. 420 543.50. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2019 und den Geschäftsbericht 2019 genehmigt.

Jahresrechnung und Geschäftsbericht 2019 des Sozialdienstes Unteramt

Gemeindereferendum gegen die Änderung des Sozialhilfegesetzes

Die Interkommunale Anstalt Sozialdienst Unteramt (IKA Sodu) hat den Betrieb am 1. Januar 2018 aufgenommen. Trägergemeinden sind die Unteramtsgemeinden Wettswil, Bonstetten und Stallikon. Die IKA Sodu erfüllt für diese die Aufgaben im Bereich der persönlichen und wirtschaftlichen Hilfe, führt die Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV, bewirtschaftet die Alimentenbevorschussung und richtet Subventionen an die familienergänzende Kinderbetreuung aus. Die IKA Sodu hat im vergangenen Jahr für die drei Gemeinden insgesamt 114 Sozialhilfefälle, 44 Fälle in der Alimentenhilfe sowie 163 Fälle im Bereich Zusatzleistungen zur AHV/IV bearbeitet und an 26 Familien Beiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung ausgerichtet. Im Jahr 2019 sind bei der IKA Sodu Betriebskosten in der Höhe von Fr. 1 166 879.85 angefallen, welche auf die Trägergemeinden gemäss vereinbartem Kostenverteilschlüssel aufgeteilt werden. Auf die Gemeinde Wettswil entfallen 36,04 % der Gesamtkosten bzw.

Der Zürcher Kantonsrat hat am 15. Juni eine Revision des kantonalen Sozialhilfegesetzes beschlossen. Neu sollen Observationen und der Einsatz von technischen Hilfsmitteln vorgängig durch den Bezirksrat bewilligt werden müssen. Bisher war die gängige Praxis so, dass dafür ein Behördenbeschluss ausreichend war. Neu sollen zudem Arbeiten von Sozialhilfeorganen und entsprechende Überprüfungen nur noch im öffentlichen Raum erlaubt sein. Ein spontaner Hausbesuch wird verunmöglicht. Die Verfassung des Kantons Zürich räumt den Gemeinden im Artikel 33 das Recht ein, gegen solche Beschlüsse das Referendum zu ergreifen und eine Volksabstimmung zu verlangen. Damit ein Gemeindereferendum erfolgreich ist, benötigt es die Unterstützung von mindestens zwölf Politischen Gemeinden. Mehrere Gemeinden haben das Referendum gegen den Beschluss des Kantonsrates ergriffen. Auch der Gemeinderat Wettswil hat entschieden, das Gemeindereferendum zu unterstützen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat … • unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung Ronja (geb. 1996) und Linnea Seibert (geb. 1997), beide deutsche und schwedische Staatsangehörige, Galdino (geb. 1976) und Nadia Surdo (geb. 1980) mit ihren Kindern Fabio (geb. 2011) und Mia (geb. 2016), alle italienische Staatsangehörige, sowie Ryszard Groblewski (geb. 1983) und Ewa Maria Grzywna (geb. 1985) mit ihrem Sohn Daniel (geb. 2015), alle polnische Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen. • der Primarschulgemeinde Wettswil die Baubewilligung für die Erweiterung des Podests der Fluchttreppe sowie eine Brandabschnittswand in der Pausenhalle beim Schulhausgebäude Dettenbühlstrasse 4 erteilt. • Werner Gilli die Baubewilligung für ein Aussenschwimmbad, eine Pergola und Böschungsterrassierung beim Einfamilienhaus Im Haldenächer 15 erteilt. • Prakash Arullampalam das Patent mit Alkoholausschank für das Restaurant Madraas Kitchen, Kirchgasse 2, erteilt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

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Bezirk Affoltern

Zwei Firmen an die Wand gefahren

Teilbedingte Geldstrafe für Mazedonier

Er hat – zum Teil mit einem Geschäftspartner – zwei Firmen in den Konkurs geführt und Gläubiger geschädigt. Dafür kassierte ein 40-Jähriger vom Bezirksgericht Affoltern eine teilbedingte Geldstrafe. Von Werner schneiter Zum ersten Gerichtstermin im März war der wieder in Mazedonien lebende Mann nicht erschienen. Der zweiten Aufforderung leistete er Folge und kam deswegen per Flugzeug in die Schweiz; die 130 Franken für den Flug schossen ihm die Eltern vor. Am Gericht schilderte der gelernte Automonteur in akzentfreiem Ostschweizer Dialekt seine Vita, die durchzogen ist mit allerlei Negativem. Er kam 1986 in die Schweiz, hat einen Vater, der ab 2007 wegen Totschlags sieben Jahre im Gefängnis Pöschwies sass und ausgeschafft wurde. Das und auch seine Scheidung brachten den 40-jährigen Vater von drei Kindern im Alter von 11, 13 und 18 Jahren von der Bahn ab; er kiffte und wandte sich dem Alkohol zu. Wegen Verstosses und Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde er im Sommer 2013 zu 24 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt; 2018 bekam er einen dreijährigen Landesverweis. Derweil er heute in Mazedonien lebt und sich für 300 Euro pro Monat auf Baustellen über Wasser hält, leben seine Kinder in der Schweiz.

Dem Partner die Firma «überlassen» Angeklagt ist der Beschuldigte wegen Misswirtschaft, Gläubigerschädigung und Beschäftigung eines Ausländers ohne Bewilligung. Er war zwischen 2010 und 2015 geschäftsführender Gesellschafter einer Brandschutzfirma im Kanton Thurgau. 2015 überliess er die Firma seinem Partner nach eigenen Worten für 2000 Franken – zu einem Zeitpunkt, da diese bereits massiv überschuldet war. Bei der Konkurseröffnung im April 2016 wies die Gesellschaft Schulden von über 266 000 Franken aus, denen keinerlei Aktiven gegenüberstanden. Spätestens nachdem die Betreibung über 12 000 Franken für Bundessteuern eintraf, hätte er – so die Anklage – die arge Schieflage erkennen müssen. Und er wäre verpflichtet gewesen, die akute Überschuldung anzuzeigen. Dass er das hätte tun sollen, habe er nicht gewusst. Mit seinem Partner habe er sich überworfen und ihm deswegen letztlich die Firma «überlassen» – zwar im Wissen um die Schulden, aber nicht, dass es so schlecht bestellt gewesen sei, machte der Mann vor Gericht geltend. «Wenn

ich die Firma allein weitergeführt hätte, wäre es wohl nicht so weit gekommen», ergänzte der Mann. Dass er verbotenerweise Werkzeug im Wert von etwa 4000 Franken mitnahm, wodurch sich die Ausstände der Gläubiger vergrösserten, gestand er vor Gericht ein. Und er machte geltend, dass er die Werkzeuge im Einverständnis mit dem Ex-Partner an sich genommen habe. Im zweiten Fall zeigte er sich vollauf geständig. 2015 bis 2017 war er als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer einer weiteren Brandschutzfirma tätig, die er mit einem Kredit von 20 000 Franken gegründet hatte. Zum Zeitpunkt des Konkurses am 1. Juni 2017 türmten sich Betreibungen in der Höhe von fast 90 000 Franken – auch hier der Vorwurf der Misswirtschaft ohne zu handeln im Raum, was zur Verzögerung des Konkurses geführt hat. Auch den dritten Anklagepunkt bestritt er nicht. Im November 2017 beschäftigte er auf einer Baustelle in Affoltern einen Landsmann als Hilfsarbeiter, der nicht über eine erforderliche Arbeitsbewilligung verfügte. «Der Mann war für Arbeiten in Deutschland vorgesehen; hier haben wir ihn lediglich instruiert. Aber es war ein Fehler», räumte der Beschuldigte ein.

Nach «milderem» Recht verurteilt Das Bezirksgericht folgte in seinem Urteil weitgehend den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Wegen mehrfacher Misswirtschaft, Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung und Beschäftigung eines Ausländers ohne Bewilligung kassierte er eine Geldstrafe von 270 Tagessätzen à 30 Franken – die Hälfte davon auf Bewährung. Dies bei einer Probezeit von drei Jahren. Dabei hat er noch Glück, weil er die Taten vor einer Revision des Strafrechts begangen hat, also bei der heutigen Beurteilung noch das alte, «mildere» Recht gilt, wie Gerichtspräsident Peter Frey festhielt. Ab 2018 wäre eine Gefängnisstrafe unausweichlich gewesen. Das Gericht betonte, dass er die vertrackte, ja sukzessive bedrohlicher gewordene Finanzlage hätte erkennen müssen – und Beschuldigungsanzeigen fällig gewesen seien. Glück hat der Mann auch, weil die 24-monatige, bedingte Vorstrafe aus dem Jahr 2013 wegen Vergehens und Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz nicht mehr widerrufen werden kann und gegenstandslos ist. Dies, weil die Probezeit seit mehr als drei Jahren abgelaufen ist. Bevor er zurückfliegen muss nach Mazedonien, kann der Mann immerhin noch seine Kinder in der Schweiz besuchen. Eines davon hat nämlich dieser Tage Geburtstag.

Freitag, 28. August 2020

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Auf Gefahren hinweisen und Unfälle verhüten Sicherheitstag im Werk- und Wohnhaus zur Weid

Stolze Kursabsolventen nach der Übergabe der neuen Sicherheitsplakette. Vorne kniend von links: Marco Mutzner (Geschäftsleiter WWW), Stefan Baumeler (Leiter Agrarbetriebe) und Peter Klauser von der BUL. (Bild Marianne Voss)

Jedes Jahr wird im Werk- und Wohnhaus zur Weid ein Sicherheitstag durchgeführt. Am letzen Dienstag ging es im Kurs um die Themen «Sicherer Umgang mit Grosstieren», «Risiken von Elektrizität» und «Mehr Sicherheit beim Gehen». Im Anschluss fand die Übergabe einer neuen Sicherheitsplakette statt. Von Marianne Voss Vor bald 20 Jahren wurde dem Werkund Wohnhaus zur Weid in Rossau die Sicherheitsplakette der BUL (Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft) übergeben. Seither hat die Institution für suchtkranke und psychisch beeinträchtigte Menschen die Sicherheitsvorschriften stets eingehalten und dauernd aktualisiert. Jährlich wurde ein Sicherheitstag für Mitarbeitende und Klienten durchgeführt, zudem mit den Bereichsverantwortlichen ein Sicherheitsaudit. Auch dieses Jahr, am vergangenen Dienstag, waren die Fachleute der BUL wieder in Rossau. Und dieses Mal hatten sie eine neue Plakette im Gepäck. Es sei Zeit, die alte zu ersetzen, erklärte Sicherheitsingenieur Peter Klauser. Der heutige Tag sei der

passende Rahmen für diesen kleinen Übergabe-Akt. Am Sicherheitstag im Werk- und Wohnhaus zur Weid (WWW), an dem es um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz geht, nahmen rund 80 Personen teil, sowohl Mitarbeitende wie auch Klientinnen und Klienten. «Das Ziel des Tages ist die Sensibilisierung für Gefahren und die Verhütung von Unfällen», erklärte Marco Mutzner, Geschäftsleiter des WWW.

Tiere, Strom und Balance Nach einer Einführung mit Quiz und Videos absolvierten die Kursteilnehmenden in Gruppen verschiedene Posten. Sie erhielten spannende Informationen zum Umgang mit Grosstieren. Simone Herzog von der BUL zeigte an einer Kuhattrappe, wie man sich dem Tier nähern soll, klärte über das Sehvermögen und Fluchtverhalten auf und rundete die Lektion mit Anschauungsunterricht an den Eseln ab. In der Lektion bei Peter Klauser knisterte und funkte es. Er machte auf die Risiken im Umgang mit Elektrizität aufmerksam. Die Kursteilnehmer erfuhren, was ein FI-Schutzschalter ist und wozu er dient, was passiert, wenn der Stromstecker baden geht und was die Verhaltensregeln bei einem über-

raschenden Gewitter sind. Dass man sich auf den Boden kauern soll, das war vielen klar. Dass man aber unbedingt die Beine ganz eng zusammenhalten muss, damit der Strom eines Blitzes nicht durch den Körper fliesst, das wussten die wenigsten. Die meisten Unfälle im Alltag passieren beim Stolpern und Stürzen. BUL-Mitarbeiter Mathias Reber hatte einen unterhaltsamen Parcours zusammengestellt mit Übungen, um den Gleichgewichtssinn zu trainieren. Er gab auch Tipps für das Balancetraining im Alltag mit: Zähneputzen oder die Schuhe binden auf einem Bein.

Kurse wirken sich positiv aus Die Teilnehmenden waren an dem Kurstag voller Begeisterung dabei, und hörten den Ausführungen der Experten mit grosser Aufmerksamkeit zu. Am Schluss des intensiven Tages fand schliesslich die Übergabe der glänzenden, neuen Sicherheitsplakette an Marco Mutzner und Stefan Baumeler, Leiter der Agrarbetriebe statt. Peter Klauser betonte dabei: «Auf Betrieben mit der Plakette ereignen sich merkbar weniger Unfälle. Und die Kurse, die wir jeweils geben, haben ganz klar Auswirkungen auf die Sicherheit und Gesundheit innerhalb einer Institution.»

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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. August 2020

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Der Säuliämtler Wald als Arbeitsplatz Der Staatswald Buchenegg ist Arbeitgeber und bildet Lehrlinge aus Der Wald ist nicht nur Erholungsort und Energiespender. Im Wald gibt es auch zu tun. Im Betrieb des Staatswalds Buchenegg arbeiten rund zehn Personen, darunter sind drei Lehrlinge. Sie absolvieren die Ausbildung zum Forstwart EFZ. Von Marianne Voss Das Forsthaus und die Betriebsgebäude vom Staatswald Buchenegg liegen etwas versteckt oberhalb der Bucheneggstrasse in einer Waldlichtung – wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Seit drei Jahren ist Corsin Riatsch hier als Betriebsleiter für neun Mitarbeitende und 650 Hektaren Staatswald (davon gut die Hälfte auf dem Gebiet des Bezirks Affoltern) verantwortlich. Angestellt ist er beim Kanton. In Regie arbeitet er auch noch als Revierförster für die Gemeinden Stallikon und Wettswil (350 Hektaren Waldfläche). Corsin Riatsch ist schon länger auf der Buchenegg im Einsatz. Er kam 2009 als Forstwart und absolvierte dann die Försterschule Maienfeld mit dem HF-Abschluss. Im Staatsbetrieb Buchenegg arbeitet ein Forstwart-Vorarbeiter, der für die Aufteilung der Einsätze zuständig ist. Weiter sind ein Forstwart-Maschinist, zwei Forstwarte, zwei Mitarbeiter im Stundenlohn und ein Försterpraktikant angestellt. «Und wir bilden drei Lehrlinge aus, pro Lehrjahr einen», erklärt Corsin Riatsch im Gespräch mit dem

«Anzeiger». Der Staatswald Buchenegg sei momentan der einzige Ausbildungsbetrieb für Forstwarte im Säuliamt. «Im Kanton Zürich werden jährlich 25 Forstwarte ausgebildet. Zurzeit ist das ein beliebter Beruf, er fordert aber den jungen Leuten auch einiges ab.» Er nimmt ein Blatt hervor mit den Anforderungen. Darauf steht: körperliche Fitness, gerne draussen sein auch bei Kälte, Nässe oder Hitze, robuste Konstitution, handwerkliches Geschick, Freude an der Natur und Sicherheitsbewusstsein. «Wir sind nicht ‹nur› in der Natur zum Geniessen. Bei uns lernen die Jungen, was Arbeiten ist. Wir sind in verschiedenen Bereichen kleine Profis und nahezu Spitzensportler.» Viele der Forstwartlehrlinge hätten von Haus aus einen landwirtschaftlichen oder handwerklichen Hintergrund. «Und einige kehren auch wieder dorthin zurück oder gehen beruflich andere Wege.» Forstwart sei eine gute und breite Grundausbildung für den Einstieg auch in andere Berufe.

Vielfältige Aufgaben Wie wird man Förster? Der Anfang für diese verantwortungsvolle Aufgabe ist immer die Berufslehre zum Forstwart. Danach gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzubilden: z.B. zum Gruppenführer oder Berufsbildner, Forstwart-Vorarbeiter, Forstmaschinenführer oder zum Seilkran-Einsatzleiter. Um Förster zu werden, kann der Forstwart nach zwei Jahren Berufserfahrung die Försterschule Lyss oder Maienfeld

Schwere Arbeit bei heissem Sommerwetter. Vom Borkenkäfer befallene Fichten müssen aus dem Wald entfernt werden. Betriebsleiter Corsin Riatsch (vorne) und seine Mitarbeiter (von links) Sämi Meier, Andreas Leuthold, Fabian Grond und Remo Steiner (Schnupperlehrling). (Bild Marianne Voss) besuchen. Forstwarte mit BMS können während drei Jahren die Fachhochschule in Zollikofen besuchen und den Abschluss als Forstingenieur FH erlangen. Corsin Riatsch betont: «Der Staatswald ist ein guter Arbeitgeber.» Das Tätigkeitsfeld für die Mitarbeitenden sei sehr vielfältig. «Unsere Kernaufgaben

Ein Bioladen vom Dorf fürs Dorf

Hausemer Interessengruppe plant Laden mit regionalen Produkten Ein kleiner, genossenschaftlich organisierter Bioladen, der mitten im Dorf regionale Produkte verkauft – diese Vision will eine Interessengemeinschaft in Hausen in die Realität umsetzen.

Von Christine häuserMann

Der neue Bioladen soll in den ehemaligen Räumlichkeiten der Druckerei Furrer an der Albisstrasse in Hausen eingerichtet werden. (Bild Christian Reichenbach) leckere Sachen für den Grundbedarf. Dies zu fairen Preisen und möglichst ohne Verpackung. Geplant ist ausserdem, in einem späteren Schritt, ein kleines Café einzurichten, als Ort des Austauschs und lebendiger Treffpunkt im Dorf.

Nicht gewinnorientiert

Kantonsrat, SVP

Infrastruktur verlottert, Kosten steigen, alle verlieren.

www.strassengesetz-nein.ch

Ein junger Rehbock verendet elendiglich

Für den Ottenbacher Jagdaufseher Walter Häusermann ist das Dahinsiechen eines Rehs die Folge eines Hundeangriffes zwei Wochen zuvor. Der Dalmatiner war nicht angeleint.

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Christian Lucek

den Lehrlingen werde viel geboten. «Nebst den verschiedenen Bereichen hier bei uns lernen sie auch Betriebe wie eine Sägerei und eine Zimmerei kennen. Da wir einen intensiven Lehrlingsaustausch mit Davos pflegen, können sie ihren Horizont bei Einsätzen im Berggebiet noch zusätzlich erweitern.»

Hundehalter meldete verletztes Tier nicht

Von stefan sChneiter Die Idee stammt von Angelika Burtscher, die sie mit einer bunt gemischten Interessengemeinschaft von Hausemerinnen und Hausemern umsetzen will. «Ein süsses, kleines Biolädeli mit lokalem Gemüse, feinem Käse und gutem Kafi» möchte sie an der Albisstrasse 9 in Hausen auf die Beine stellen, einen «nachhaltigen Bioladen vom Dorf fürs Dorf, mit einer genossenschaftlich eingebundenen Kundschaft und den Bauern vom Ort als Lieferanten», wie die Initiantin sagt. Zu liegen kommen soll der Dorfladen in den leerstehenden Räumlichkeiten der Druckerei Furrer an der Albisstrasse 9. Verkauft werden dort saisonal produziertes Gemüse von den Bauern aus der Region, Käse, Milch und allerlei

sind die Waldpflege und die Holzerei mit Maschinen im Bodenzug wie auch mit Seilkran. Wir ziehen auch Christbäume auf, unterhalten Waldstrassen und verkaufen Brennholz. Und wir erledigen zudem Arbeiten für Dritte.» Dies beinhalte zum Beispiel Gartenpflege, Neophytenbekämpfung oder Naturschutz. Auch

«Tante Emmer» ist als Name für den Laden vorgesehen, ein Wortspiel aus Tante-Emma-Laden und Emmer, einer uralten Getreideart. Die Kundschaft soll, zum Teil zumindest, genossenschaftlich eingebunden werden. Mitglieder zahlen neben einem einmaligen Eintrittspreis einen monatlichen Grundbetrag und können dafür alle Produkte zum Einstandspreis einkaufen, der rund 30 Prozent unter dem normalen Verkaufspreis liegt. «Wir sind kein gewinnorientierter Laden, sondern folgen einer Philosophie, einen Laden einzurichten, der die Grundversorgung mit regional produzierten Lebensmitteln sicherstellt, diese gut vermarktet und den Bauern von hier eine Plattform bietet für den Verkauf», sagt Angelika Burtscher.

Gestartet wurde eine Umfrage, um die Bedürfnisse der künftigen Kundschaft abzuklären. Wer eine Mitgliedschaft mit einem monatlichen Abo löst, kann später aus einem reichhaltigen Sortiment wählen und hat rund um die Uhr mittels Schlüssel oder Badge Zugang zum Laden. Ohne oder mit einer «kleineren» Mitgliedschaft kann man bei eingeschränkten Öffnungszeiten aus einem kleineren Sortiment auf kleinerer Ladenfläche einkaufen. Läuft alles rund und finden sich genügend Mitglieder, sind als nächste Schritte die Genossenschaftsgründung geplant, der Verkauf von Anteilscheinen sowie die Durchführung eines Crowdfundings zur Finanzierung der Einrichtung.

Start für 2021 geplant Wann genau der Laden aufgehen soll, ist laut Angelika Burtscher noch offen. Die Interessengemeinschaft hofft, dass das Biolädeli Anfang nächstes Jahr seine Pforten öffnen kann. Infoveranstaltung heute Freitag, 19 Uhr, Albisstrasse9, Hausen. www.tante-emmer.ch.

Martin Frei traut seinen Augen nicht: Als er am Morgen kurz vor sechs Uhr aus dem Haus in der etwas abgelegenen Ruchweid in Ottenbach tritt, liegt ein Reh neben seiner Veranda nahe beim Haus. Etwas stimmt da nicht, das ist ihm sofort klar. Er ruft umgehend den Jagdaufseher Walter Häusermann auf den Platz. Als sich dieser dem Reh nähert, dreht es nur noch seinen Kopf, flüchtet nicht. Der Jährlingsgabler – ein junger Rehbock – weist eine ältere, handtellergrosse, aufgerissene Verletzung zwischen den Keulen (am Hinterteil) und am Hinterlauf auf, die Wunden stinken bereits ziemlich. Walter Häusermann erlöst das Tier mit dem Revolver. «Es kam mir vor, als hätte der Rehbock Hilfe beim Menschen gesucht», schreibt er danach in seinem Bericht an den Obmann der Ottenbacher Jäger, Pierre Zinggeler. Zwei Wochen zuvor: Bei der Liegenschaft «Blaser», am Waldrand in Ottenbach, beobachtet ein Mieter, wie ein Dalmatiner, der nicht an der Leine geführt wird, sich in ein am Waldrand grasendes Reh verbeisst. Dem hinzueilenden älteren Hundehalter gelingt es endlich, den Dalmatiner vom Reh wegzureissen. Er entfernt sich, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern. Das Reh liegt noch eine Weile im Gras, bis es sich dann in den Wald schleppt. Zwei Tage später orientiert der Beobachter Walter Häusermann über den Vorfall. Leider hat sich der Hundehalter inzwischen nicht bei der Polizei oder dem Jagdaufseher gemeldet. Nach zwei

Zwei Wochen musste der Rehbock an dieser handtellergrossen, aufgerissenen Verletzung leiden. (Bild zvg.) Tagen verspricht eine Nachsuche wenig Sinn, ein verletztes Tier verkriecht sich im Unterholz. Nur zum Sterben kam dieser Rehbock zum Menschen.

Unfälle mit Wildtieren Das Hundegesetz für den Kanton Zürich regelt Folgendes: «Hunde sind so zu halten, zu führen oder zu beaufsichtigen, dass sie weder Mensch noch Tier gefährden, belästigen oder in der bestimmungsgemässen und sicheren Nutzung des frei zugänglichen Raumes beeinträchtigen und die Umwelt nicht gefährden (§ 9 Abs. 1 HuG/ZH). Und Paragraf 32 des Zürcher Jagdgesetzes besagt: «Wer Hunde unberechtigt, vorsätzlich oder fahrlässig jagen lässt, ist strafbar und hat den am Wild angerichteten Schaden zu vergüten.» Und weiter besagt dieser Artikel auch, dass wildernde Hunde – nach Verwarnung – abgeschossen werden dürfen. Auf der einen Seite gibt es klare gesetzliche Grundlagen, auf der anderen Seite wäre da noch die eigene Verantwortung. Von Hundehaltern, die ihr «Hundeli» meist über alles lieben, würde man erwarten, dass sie auch Mitgefühl für ein verletztes Wildtier aufbringen und vor Ort den Jagdaufseher selbst avisieren und sich den Folgen stellen –, inklusive Busse.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. August 2020

Psychische Belastung während der Babyzeit ist nicht selten

Das Spital Affoltern erweitert seine Mutter-Kind-Abteilung

Im Spital Affoltern können Mütter zusammen mit ihrem Baby oder Kleinkind behandelt werden. (Bild zvg.)

Die Geburt eines Kindes bringt oft tiefgreifende Veränderungen mit sich. Momente des Glücks wechseln sich ab mit Gefühlen von Hilflosigkeit. Aufgrund des einzigartigen Angebots und der grossen Nachfrage baut das Spital Affoltern seine Mutter-KindAbteilung auf vierzehn Patientenzimmer aus. Nach der Geburt eines Kindes erleben sowohl Mutter als auch Vater Veränderungen, auf die sie nicht immer gut vorbereitet sind. Dies hat unter anderem mit Hormonen, Einfinden in neue Rollen, Konfrontation mit sich selbst und der eigenen Kindheit zu tun. Zudem bedingen Schlafmangel und Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse, dass eigene Erwartungen an eine harmonische, von Glück und Liebe überströmte Babyzeit nicht immer erfüllt werden können. Wenn Unvorhergesehenes wie Paarkonflikte, körperliche Erkrankungen oder psychische Belastungen hinzukommen, kann es dazu führen, dass Mutter oder Vater in einen Zustand geraten, in dem sie professionelle Unterstützung benötigen. Es handelt sich hierbei nicht nur

um Depressionen im Wochenbett, sondern auch um Ängste und Zwangserkrankungen, ausgeprägte Erschöpfung, psychotische Krisen, psychosoziale Belastungen bei Alleinerziehenden, stark konfliktbehaftete Paarbeziehungen – oder nach Schicksalsschlägen.

nen deutliche positive Veränderungen bewirkt und individuell wichtige Themenbereiche herausgearbeitet werden, die in einer anschliessenden ambulanten Behandlung am Wohnort weiterverfolgt werden sollten, um chronischen Belastungen vorzubeugen.

Kaum Angebote für Mutter und Kind

Psychische Ausnahmesituation

Eine ausgeprägte psychische Belastung während der Baby- und Kleinkindzeit ist nicht selten, jedoch gibt es nur wenige Therapieangebote, wo Mütter zusammen mit ihren Kindern behandelt werden können. Die Mütter werden von einem interdisziplinären Behandlungsteam durch ärztliche und psychotherapeutische Einzel- und Gruppenspezifische-Angebote unterstützt. Von pflegerischer Seite findet professionelle Begleitung im Umgang mit dem Kind und im Hinblick auf die gegenseitige Bindung statt. Die Mütter schätzen den Austausch und die Gemeinschaft untereinander. Die Kinder erhalten neue Impulse in der Kinderkrippe und werden in ihrer Entwicklung gestärkt. Die Väter werden aktiv in den Prozess einbezogen. Bei Bedarf finden Paargespräche statt. Während des stationären Aufenthalts kön-

Der Eintritt erfolgt, falls möglich, geplant und nach einem Vorgespräch. Direkteintritte sind nach Bedarf allerdings auch möglich. Wenn eine so ausgeprägte Erkrankung der Mutter besteht, dass sie sich momentan nicht um ihr Kind kümmern kann, besteht die Möglichkeit, sie zuerst vorübergehend zur Stabilisierung auf der hausinternen allgemeinpsychiatrischen Akutabteilung zu behandeln. Danach kann ein interner Übertritt auf die Mutter-KindAbteilung stattfinden. Es ist wichtig, daran zu denken, dass jeder Mensch in eine psychische Ausnahmesituation geraten kann, insbesondere in einer vulnerablen Phase wie nach der Geburt eines Kindes. Nicole Keller, Spital Affoltern Infos zu psychischen Belastungen im Wochenbett unter www.postnatale-depression.ch.

Demokratische Entscheide zu KG+ Verschiedene Leserbriefe suggerieren, die Entscheidungen zum Projekt KirchGemeindePlus würden nicht demokratisch gefällt. Diesem Vorwurf muss entschieden entgegengetreten werden. Er ist und bleibt unzutreffend, auch wenn er immer wiederholt und in anderer Form dargestellt wird. Bereits vor fünf Jahren fanden erste Sondierungsgespräche unter allen evangelisch-reformierten Kirchgemeinden statt. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit und von Zusammenschlüssen geprüft. Zwischen einigen Kirchgemeinden bestehen seit Jahren etablierte Zusammenarbeitsformen. So wäre es denkbar gewesen, dass sich mehrere Kirchgemeinden, die bereits heute zusammenarbeiten, zusammenschliessen. Die Prüfung der Vorund Nachteile, der Chancen und Risiken dieser Ansätze ergab keinen gemeinsamen Nenner. Sie wurden verworfen.

Kräfte und Ressourcen bündeln Im Projekt KG+ geht es darum, die Kräfte und die immer knapper werdenden Ressourcen zu bündeln. Im Zentrum stehen dabei die Ressourcen der Pfarrpersonen, welche die Kirchgemeinden nicht selbst steuern können. Die Stellenpensen für die Pfarrerinnen und Pfarrer legt der Kirchenrat in Zürich fest. Sie sind abhängig von der Mitgliederzahl einer Kirchgemeinde, wobei jede Kirchgemeinde ein Mindestpensum von 50 %

zugut hat. An diesem Punkt stossen vor allem die kleinen Kirchgemeinden, Aeugst, Maschwanden oder Rifferswil an Grenzen. Eine Pfarrperson in diesen Gemeinden hat für alle Aufgaben nur eine halbe Stelle zur Verfügung. Aufwändiger und anspruchsvoller sind auch die administrativen Arbeiten geworden. Sie werden in vielen Kirchgemeinden von den Mitgliedern der Kirchenpflege wahrgenommen. Diese stossen zunehmend an Grenzen, sowohl zeitlich als auch in Bezug auf die Professionalität.

Verhandlungsauftrag der Stimmberechtigten Das Ergebnis der Gespräche in den Jahren 2015 und 2016 war klar: Nur mit der Bildung einer Kirchgemeinde können die strukturellen Probleme gelöst, Kräfte und Ressourcen gebündelt werden. Deshalb beantragten die Kirchenpflegen den Stimmberechtigten ein Verhandlungsmandat zur Ausarbeitung eines Vertrags für den Zusammenschluss. Diesen Antrag unterstützten die Stimmberechtigten in zehn Kirchgemeinden. Sie verlangten allerdings, dass «die Kirche im Dorf» bleiben müsse. Im Lauf der Verhandlungen in den Jahren 2018 und 2019 haben die Kirchenpflegen sehr sorgfältig und unter Einbezug der Bevölkerung (Grossgruppenkonferenzen im März und im September 2019) das Verhandlungsmandat ausgeführt. Die jetzt vorliegende Lösung ermöglicht es,

Kräfte und Ressourcen zu bündeln und viele strukturelle Herausforderungen der kommenden Jahre gemeinsam anzugehen. Dass die Kirchen im Dorf bleiben, zeigt schon die Tatsache, dass alle kirchlichen Handlungen wie Taufe, Hochzeiten, Trauerfeiern usw. auch in Zukunft in jeder Gemeinde stattfinden werden und jeder Ort «ihren» Pfarrer bzw. «ihre» Pfarrerin behalten kann.

Entscheid an der Urne ist demokratisch und legal Mit dem Vorwurf, die Stimmberechtigten müssten an einer Kirchgemeindeversammlung über den Zusammenschluss entscheiden, unterstellen sie zum einen, dass ein Urnenentscheid nicht demokratisch sei, und zum andern, die Kirchenpflegen würden sich nicht an die rechtsstaatlichen Grundsätze handeln. Dass für den Entscheid über den Zusammenschluss die Stimmberechtigten an der Urne zuständig sind, wurde sorgfältig abgeklärt und stützt sich auf die Kirchenordnung der reformierten Kirche des Kantons Zürich. Trotzdem ist gegen die Anordnung einer Urnenabstimmung ein Stimmrechtsrekurs erhoben worden. Das Urteil der zuständigen Instanz bleibt abzuwarten. Unbesehen vom Ausgang des Verfahrens ist jedoch festzuhalten, dass ein Entscheid der Stimmberechtigten an der Urne die höchste demokratische Legitimation aufweist. Projektteam KG+

FORUM

Die Fussgänger vergessen? Im Verlaufe des letzten Jahres wurden in Hausen die Beläge der Zuger-, Albisund Rifferswilerstrasse restauriert und neu geteert. Unter anderen Anpassungen wurde die Haltestelle «Grindlen» des Postautobetriebes Richtung Dorfzentrum versetzt. Im Innerortsbereich der Rifferswilerstrasse wurden zwischen der neuen Haltestelle «Grindlen» und der Einmündung in die Albisstrasse drei Fussgängerstreifen entfernt. Die einzige Möglichkeit, sicher die Rifferswilerstrasse zu überqueren, besteht am Dorfausgang bei der neuen Haltestelle «Grindlen». Wenn Passagiere aus dem Postauto bei der Haltestelle «Post» aussteigen und südwestlich der Posthaltestelle wohnen, müssen diese zuerst die Albisstrasse im Bereiche der Posthaltestelle überqueren und bergseits rund 300 Meter bis zum Fussgängerstreifen kurz vor der Einmündung der Ebertswilerstrasse gehen,

um dann wiederum die Zugerstrasse zu überqueren! Im Bereiche der Haltestelle «Post» wurde der Fussgängerstreifen über die Rifferswilerstrasse «vergessen»! Vermutlich hat die gelbe Farbe zur Bezeichnung gefehlt, weil die alte Haltestelle «Grindlen» bei der Bachüberführung irrtümlich neu markiert und nach einigen Wochen wieder mühsam entfernt werden musste. Es mutet seltsam an, dass die Fussgänger innerorts auf diese Weise den Gefahren des Strassenverkehrs ausgesetzt werden. Als Fussgänger frage ich mich, mit was für Begründungen drei Fussgängerstreifen über die Rifferswilerstrasse entfernt wurden. Offensichtlich wird in Hausen dem Strassenverkehr die grössere Priorität entgegengebracht als den Fussgängern! Ernst Hollenstein, Hausen a. A.

Massvolle, geregelte Einwanderung Begrenzungsinitiative, Abstimmung vom 27. September. Man muss weder fremdenfeindlich, rassistisch noch SVP-Mitglied sein, um am 27. September Ja zu stimmen. Die Gegner irren sich zu 100 %, wenn sie behaupten, ein Ja hiesse Grenzschliessung bzw. keine Zuwanderung mehr, Ausweisung der hier arbeitenden Ausländer und Reduzierung unseres Wohlstands. Ende 1960 hatte die Schweiz ca. 4 ½ Millionen und Ende 2018 waren es etwas über 8 ½ Millionen Einwohner. Wollen wir wirklich noch mehr Stau auf den Strassen, noch längere Warteschlangen am Skilift, in Badeanstalten usw.? Noch mehr überfüllte Klassenzimmer, immer weniger Land/Naturflächen für unsere Freizeit, dafür immer mehr Betonblöcke (Wohnungen/Häuser)? Die Drohungen der Gegner, die EU werde die Schweiz bei einem Ja bestrafen und Verträge kündigen, sind falsch und lachhaft. Die EU heutzutage ist ein Tiger ohne Zähne. Er faucht zwar, kann aber nicht mehr

beissen. Informierte Wähler erinnern sich an die viel gepriesene, aber gescheiterte gemeinsame EU-Flüchtlingspolitik im 2015/16. Sie erinnern sich an die lautstarken Drohungen der EU vor dem gemeinsamen EU-Gipfel am 17. bis 21. Juli 2020 in Brüssel gegen den ungarischen Premier Victor Orbán. Er habe gemeinsame EU-Grundrechte und die Rechtsstaatlichkeit mit den Füssen getreten, in seinem Land die Bürgerrechte und Unabhängigkeit der Justiz eingeschränkt usw. Was blieb am Ende dieser Drohungen? Orbán ging siegesbewusst, mit hoch erhobenem Kopf und einem schadenfrohen Lächeln nach Hause. Fazit: Drohungen gescheitert, keine Strafmassnahmen, keine Sanktionen etc. Bern sollte nicht vergessen, dass die Schweiz/EU-Beziehung keine Einbahnstrasse ist. Den Gegnern geht es nicht um das Wohl der Schweizer Bürger, sondern darum, der oft irritierenden und selbstbewussten SVP eine Schlappe zu erteilen. Deshalb am 27. September unbedingt ein Ja! Brigitte Caldwell, Obfelden

Das Gute muss bleiben KG+: Abstimmung in neun Ämtler Gemeinden am 27. September. Da sind wir uns wohl alle einig – diejenigen, die für einen Austritt aus dem Projekt KG+ sind und jene, die schon seit einiger Zeit am Zusammenschluss unserer Kirchgemeinden arbeiten, aber auch alle anderen, die mit beiden Möglichkeiten leben können: Das Gute muss bleiben! Es kann aber nur bleiben und sich weiterentwickeln, wenn alle daran arbeiten und einander keine Steine in den Weg legen!

Es ist Zeit für Peter Weiss in Obfelden Gemeinderats-Ersatzwahl in Obfelden vom 27. September. Auf Youtube veröffentlichte Peter Weiss, Gemeinderatskandidat vom 27. September, kürzlich ein Video mit dem Titel «Peter Weiss – Im Lockdown Eigenverantwortung gezeigt». Darin beschreibt er, wie er über 40 Laptops für Kinder und Jugendliche in Zeiten von coronabedingtem Heimunterricht aufrüstete. Bei Spendern und Empfängern herrschte Freude über den erbrachten Mehrwert. Peter Weiss beweist mit seiner Laptop-Aktion Pioniergeist, Selbstlosigkeit und gesellschaftliches Engagement. Er ist deshalb mit genügend Zeit und frischen Ideen bereit für mehr kommunale Innovationen in Obfelden. Fabian Kraxner, Zwillikon

So hoffe ich ganz fest, dass nach dem 27. September 2020 (wenn Corona das zulässt!) gute Gespräche, beispielsweise beim wöchentlichen Kirchenkaffee, wieder möglich sind, alle einander weiterhin freundlich grüssen und die Zusammenarbeit aller in der Kirche Mitwirkenden tatkräftig unterstützt wird. Persönlich vertraue ich darauf, dass die intensiven Vorbereitungsarbeiten zum Projekt KG+ genutzt werden und unser kirchliches Zusammenleben damit bereichert wird. Ursula Schweizer-Jäggin, Mettmenstetten ANZEIGE

Peter Spuhler

alt Nationalrat SVP Unternehmer, TG

nicht die bestehen«denBevor Sozialwerke wie AHV und

IV nachhaltig ausfinanziert sind, dürfen wir auf keinen Fall den Sozialstaat weiter ausbauen.

»

Teurer Vaterschafftsurlaub

NEIN lohnabzuege-nein.ch

Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich


Gewerbe

Freitag, 28. August 2020

GRÜN FAHRTEN

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Fragen zum Thema Druck? Ich habe die Antworten! Irene Wyss, Kunden- und Projektberaterin 044 700 18 42 8143 Stallikon – Ihre Druckerei im Amt

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Die Feuerwehr Affoltern sucht Interessierte – auch Hausfrauen und -männer. > Seite 17

1. SA, 05.09.2020, 14.00 – 16.00h, Treff Marktplatz, Affoltern a. Albis Save the dates: 2.SA, 05.12.2020, 14.00 – 16.00h 3.FR, 05.03.2021, 19.00 – 21.00h 4.SA, 05.06.2021, 14.00 – 16.00h

Hohes Niveau

Im Final des Turniers von Floorball Albis standen sich Basel und Thurgau gegenüber. > Seite 20

Geschäftsführer geht auf Kita-Tour

Renato Zanetti radelt mit Handpuppe «Myki» auch nach Affoltern

Der Wettswiler Renato Zanetti, CEO von Kidéal AG, unternimmt in seinen Ferien eine Velotour zu allen 18 Betrieben der Firma. Heute Freitag wird er um 11 Uhr in der Kita Chinderstern in Affoltern erwartet.

mit gutem Beispiel voran: «Je nach Wetter fahre ich zwei bis drei Mal pro Woche mit dem Velo zur Arbeit.» Auf seiner Tour wird Zanetti von der Handpuppe Myki begleitet. Die Kinder an den verschiedenen Standorten sollen mit ihr vertraut werden, denn am Ende der Tour wird jeder Betrieb seine eigene Myki erhalten. Sie wird künftig für die pädagogische Arbeit eingesetzt. Vielerorts soll sie bei Ritualen in den Kita-Alltag eingebaut werden. Die gesamte Velotour umfasst etwa 360 Kilometer und dauert fünf Tage. «Alle Standorte in der gleichen Woche zu besuchen, das ist das Spannende», findet Zanetti. Er habe auch schon vier bis fünf Betriebe an einem Tag besucht. Es sei etwas vom Wichtigsten, dass er mit den Leiterinnen und Leitern vor Ort in Kontakt bleibe. «Bei der Tour hiess es darum für mich: Entweder ich besuche alle oder keinen», sagt Zanetti.

von Carmen Frei, LimmattaLer Zeitung Eigentlich wollte Renato Zanetti seine Sommerferien im Ausland verbringen. «Ich wäre in die USA gereist, um Verwandte zu besuchen», sagt er. Stattdessen besucht der Wettswiler mit dem Velo alle 18 Kidéal-Betriebe, vom Kanton Zürich nach Basel bis in den Aargau und schliesslich wieder zurück. «Ich besuche die Betriebe regelmässig. Es war aber noch nie so geballt», sagt der Geschäftsführer. Los gings am Montagmorgen um 10 Uhr beim Hauptsitz von Kidéal in Urdorf und dann Richtung Seebach. Jeweils mindestens 45 Minuten Besuchszeit plant er pro Standort ein. Wichtig ist Zanetti bei seinen Besuchen, direkt von den Mitarbeitenden zu erfahren, wie die Stimmung vor Ort ist. Meistens wird Zanetti von den Kindern bei seiner Ankunft begrüsst. Das Programm vor Ort wird aber jeweils den Tageszeiten angepasst: Nicht überall werden die Kinder bei seiner Ankunft gerade wach sein. Dann wird er ihnen eine kleine Überraschung hinterlassen.

Renato Zanetti, CEO von Kidéal AG, mit der Handpuppe Myki. (Bild zvg.) Mit dem Velo den Kindern ein Vorbild sein Zanetti hat bewusst das Velo als Transportmittel für seine Tour gewählt. Er will den Kindern vermitteln, dass das Velo ein gutes Fortbewegungsmittel ist, das die Umwelt nicht belastet und einen fit hält. Deshalb geht der in Wettswil wohnende Zanetti auch im Alltag gerne

Jubiläums-Sommerfest

Möbel Egger seit 60 Jahren in Eschenbach Der beste Ort um den Alltagsstress für einen Moment zu vergessen, ist ein schönes Zuhause – eingerichtet nach persönlichem Geschmack und eigenen Bedürfnissen. Möbel Egger bietet auf einer Fläche von 12 000 m² und drei Etagen alles für ein schönes Zuhause: Sofas und Relaxmöbel in zahllosen Variationen, Tische und Stühle in verschiedensten Materialien, moderne oder flauschige Teppiche, stylische Leuchten und immer trendy und saisonal aktuell zeigen sich die Wohnaccessoires sowie die Wine-&Food-Boutique. Im Schlafbereich ist eine Vielfalt von Betten und Schränken anzutreffen, die nach Kundenwunsch zusammengestellt werden können, sowie eine grosse Auswahl an Boxspring-Betten und Matratzen.

Sonntag, 30. August, offen Das grosse Jubiläums-Sommerfest findet am Samstag/Sonntag, 29. und 30. August ,in Eschenbach/LU statt – dazu sind alle

herzlich eingeladen. Es wartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Gross und Klein. Jeder Besucher wird gratis mit einem Stück Jubiläumskuchen und einem Drink an der Egger-Bar verwöhnt. Die kleinen Gäste erwartet ein spezielles Kinderprogramm und ein Ballonwettbewerb. Musikalische Unterhaltung bietet «The Delta Magpe» mit einem Live-Konzert und beim grossen Jubiläumswettbewerb wird als Hauptgewinn ein Skoda Scala im Wert von über 25 000 Franken verlost. Bis 30. August gibt es Jubiläumsrabatt von bis zu 25 % auf Möbel. Zudem bietet der grosse Sortimentswechsel die Gelegenheit, Qualitätsmöbel zu drastisch reduzierten Preisen, einmalige Schnäppchen und Einzelstücke zu ergattern. Möbel Egger Möbel Egger, Luzernstrasse 101, Eschenbach. www.moebelegger.ch, Telefon 041 449 40 40. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Do, 9–19 Uhr, Fr, 9–21 Uhr, Sa, 9–17 Uhr, Sonntag, 30. August, 10–17 Uhr.

Möbel Egger – seit 60 Jahren in Eschenbach. (Bild zvg.)

Der CEO macht auch in Affoltern halt Den Affoltemer Standort am Marktplatz 2 hat sich Zanetti für den letzten Tag aufgehoben. Heute Freitag, 11 Uhr, wird er hier in der Kita Chinderstern erwartet, ehe es via Adliswil und Altstetten zurück nach Urdorf geht. Während der gesamten Tour wird Zanetti mit einer Kamera begleitet. Die Videos und Fotos können jeweils am Folgetag in den sozialen Netzwerken der Betriebe angesehen werden.

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Adrian Brennwald gewinnt den Safier Berglauf über 13,5 km und 1450 Höhenmeter. > Seite 21

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Erinnerungsbild vom Vogellisi-Berg

Ämtler Himmelsnest über Adelboden Wer schon in Adelboden war, der kennt das «Vogellisi». Die berühmte Sagenfigur, der auch ein eingängiges Volkslied gewidmet wurde, ist beste Botschafterin des Wintersportorts im Berner Oberland. Und sie wird vermehrt auch als Zugpferd für den Sommertourismus entdeckt. Dafür steht seit einem guten Jahr der «Vogellisi»-Erlebnisweg und seit drei Wochen auch ein «Himmelsnest» an dessen Startpunkt, der Bergstation Sillerenbühl. Das Himmelsnest ist eine Koproduktion zweier Ämtler Unternehmen. Die Idee, ein Nest, in das man hineinsitzen und sich fotografieren (lassen) kann, lag nahe für den erwähnten Themenweg der Adelboden Bergbahnen AG. Doch wie umsetzen? Die Verantwortlichen stiessen auf «Flechtart» von Simon Mathys und Salome Portmann in Affoltern. Die Idee nahm Gestalt an und «Flechtart» holte Jürg Müller von «m4metallbau» dazu. «Wenn wir Metall beflechten wollen, brauchen wir einen starken Partner – und wenn man den direkt um die Ecke hat, ist das natürlich ideal», so Mathys. Bei der gemeinsamen Entwicklung schenkten sie dem Sicherheitsaspekt grosse Aufmerksamkeit. Schliesslich soll die Konstruktion auch ausserordentlichen Belastungen standhalten. Die Grundkonstruktion aus Stahl – selber schon nestartig – hat «Flechtart»

Beliebter Fotospot: das geflochtene «SkyNest» in Adelboden. (Bild A. Zurbrügg) dann in rund 40 Stunden reiner Flechtzeit mit rund 200 kg Weidenmaterial verkleidet. Und seit drei Wochen hängt die Konstruktion nun bei der Bergstation Sillerenbühl vor der imposanten Bergkulisse und wird rege fotografiert. «Es war eine tolle Arbeit», sagt Simon Mathys. «Und alles, was öffentlich hängt und viel fotografiert wird, ist natürlich schöne Werbung für uns.» (tst.)

«Wein-Tour Schweiz» verschoben Es hat nicht sollen sein. Nach den neuen Vorgaben der Zürcher Regierung ist die Durchführung des Anlasses «Grosse Wein-Tour Schweiz» an diesem Wochenende vom 28./29.August unmöglich geworden. Die Verantwortung gegenüber Produzenten und Besuchern zwingen zu dieser unpopulären Aktion. Ruedi Müller von Mü’s Vinothek in Affoltern bedauert diesen Schritt ausserordentlich und hofft, die Veranstaltung im Spätherbst durchführen zu können. Weinverzicht ist trotzdem nicht notwendig, ein Degustationspaket zu Vorzugspreisen steht bereit. Er ist überzeugt, dass die Ämtler Weinfreunde Verständnis für diese Massnahme haben werden. Mü’s Vinothek ANZEIGE

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Annie Rossi (Domaine Grillette) und Ruedi Müller; Die Vorbereitungsarbeiten waren getan… (Bild zvg.)


Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 30. August 9.30 Konfirmation mit Tanya Birri, Gesang und Pfr. Ch. Menzi anschliessend Apéro

Sonntag, 30. August 10.30 Eucharistie www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 30. August 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler, Taufe Louisa Stewart, Stallikon Musik: Zhanel Messaadi Montag, 31. August 9.15 + Elki-Singen im Jugendhaus 10.15 Stallikon www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Sonntag, den 30. August 10 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Thema «Entbehrungen – das Volk murrt , eine Predigt zu 2. Mose 17, 1-7 Die Israeliten in der Wüste Schin» Mittwoch, den 2. September 18 Uhr Komfunti im Pfarrhaus

Samstag, 29. August 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 30. August 9.00 Eucharistiefeier 19.00 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 30. August 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 29. August 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa Ital. Gottesdienst

Mittwoch, 4. September 12.30 3. Klass-Unti in Kappel

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionale Video-Gottesdienste sind jederzeit online abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 30. August 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Elisa-Maria Jodl Huppenbauer Montag, 31. August 19.00 bis 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 4. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 30. August 10.00 Gottesdienst, Pfr. Thomas Müller aus Affoltern 19.00 Orgelkonzert in der Kirche Aeugst: unser Organist Viswas Orler spielt Bach, Vivaldi, Mendelssohn, Schuman, Brahms und Mushel. Eintritt frei. www.kirche-aeugst.ch Sonntag, 6. September 10.00 Konfirmationsgottesdienst, Pfrn. Simone Weil

Sonntag, 30. August 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Hansjakob Schibler Der Konfirmationsgottesdienst darf aus Platzgründen nur von den eingeladenen Angehörigen besucht werden. Es wird jedoch ein Live-Stream auf unserer Homepage www.kirchehedingen.ch aufgeschaltet 19.00 Abendgottesdienst für alle mit Begrüssung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden Pfarrer Hansjakob Schibler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 28. August 14.00 Erzählcafé im Chilehuus Thema: Meine Beziehung zum Wasser Samstag, 29. August 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Chilehuus Sonntag, 30. August 10.00 Konfirmation, «Zu jedem einzelnen Menschen gehört ein eigener Weg». Für die Gäste der Konfirmand*innen gibt es reservierte Plätze und für alle Besucher*innen gilt eine Maskenpflicht mit Pfr. W. Schneebeli und Konfirmand*innen

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. August 2020 10.00 Ökumenischer «Chilbi»-Gottesdienst mit Pfr. Antonio Lee, kath. Pfarrei Mauritius und Pfrn. Susanne Sauder. Bei schönem Wetter auf dem Chileplatz vor der ref. Kirche, bei Regen in der Kirche. Musik: Casey Crosby und German Bosshard Samstag, 29. August 2020 9.30 Kolibri-Treff Treff im UG des Kirchgemeindehauses. Am ersten Morgen sind Eltern & Geschwister herzlich willkommen! www.kirchebonstetten.ch

Kloster Kappel a. A. werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Freitag, 28. August 20.00 (bis 6.30 Uhr): KlosterNacht «Auf den Spuren der Zisterzienser» Die Klosterkirche im Kerzenlicht – Singen – Feiern – Hören Gehen durch die Nacht – Stille – Dem Tag entgegengehen – Morgenlob. Es musizieren Jasmine Vollmer, Orgel und Cembalo Raimund Wiederkehr, Tenor, Liv Lange, Sopran. Detailprogramm erhältlich unter Tel. 044/764 87 84 Sonntag, 30. August 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit der Klezmerband Jomtov Lesungen: Pfr. Volker Bleil, Eintritt frei, Kollekte Dienstag, 1. September 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 2. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 3. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 28. August 19.00 concerto piccolo mit Klaviermusik in der ref. Kirche Samstag, 29. August 9.00 3.-Klassunti im ref. Kirchgemeindehaus Sonntag 30. August 10.00 Schulanfangs-Gottesdienst Pfrn. Eva Eiderbrant und Katechetin Ursula Müller Schöpfer, Kornél Radics (Orgel) 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 31. August 15.45 Minichile Gruppe Alpha im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 1. September 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 3. September 12.00 Club 4, Gruppe Pax 20.00 Chorprobe T/B im Singsaal www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 30. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Mittwoch, 2. September 20.30 – 21.00 Vollmondsingen im Freien hinter der Kirche, bei Regen im Kirchenschiff. Mit Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 30. August 9.30 Gottesdienst in Kappel und Hausen 19.00 WochenausKlang Kirche Rifferswil Dienstag, 1. September 18.00 Start ins neue Konf-Jahr Freitag, 4. September 18.30 Jugend-Chile www.kircherifferswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a.A.

Sonntag, 30. August 10.00 Hl. Messe Dienstag, 1. September 19.30 Hl. Messe, mit P. Perry, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 2. September 10.30 Ökumenisches Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 3. September 9.00 Hl. Messe Freitag, 4. September 9.00 Hl. Messe – Herz-Jesu-Freitag

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgenden Gottesdienst zu feiern: Samstag, 29. August 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 30. August Findet kein Gottesdienst statt. Donnerstag, 3. September 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber Orgel: A. Bozzola www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 30. August 10.00 Gottesdienst & Livestream Madeleine Häsler Mehr unter www.sunntig.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 30. August 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Freitag, 28. August Ab 17.00 Café Chazon Sonntag, 30. August 10.00 Gottesdienst in der Chrischona Life on Stage www.affoltern.heilsarmee.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 30. August 10.30 Gottesdienst Thema: Das Gebet eines Weisen Psalm 72, 1-19 Hort, Sonntagsschulen, Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 28. August 2020

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Verunsicherung trotz noch stabilen Arbeitslosenzahlen Wie man allfälligen Ängsten mit Laufbahnplanung entgegenwirkt Momentan ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich bei 3,2 Prozent zwar stabil, liegt aber 1,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Was kommen wird, kann niemand wirklich prognostizieren. Es lohnt sich daher, sich Gedanken zu machen, wie man seine Arbeitsmarktattraktivität erhöhen kann. Von Regula ZellwegeR * Der Arbeitsmarkt hat sich zwar in den letzten Monaten stabilisiert, teilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich mit. Es befürchtet aber einen weiteren Stellenabbau im Herbst. Das Instrument der Kurzarbeit habe während der Corona-Krise einen stärkeren Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Ende August aber würden viele bewilligte Kurzarbeitsanträge auslaufen. Es sei noch nicht klar, in welchem Umfang diese erneuert werden oder ob es zu einem verzögerten Stellenabbau komme, schrieb das Amt.

Erst ab drei Möglichkeiten kann man wirklich wählen Corona verstärkt, was man bereits zuvor wusste: Den sicheren Lebensjob gibt es längst nicht mehr. Immer mehr Arbeitnehmende fühlen sich als Spielbälle der internationalen wirtschaftlichen Entwicklungen. Überspitzt gesagt: Statt Patrons, die ihr Unternehmen für kommende Generationen fit machen wollen, gibt es immer mehr Manager, die auf kurzfristige Erfolge setzen – und die Suppen, die sie einbrocken, nicht selbst auslöffeln. Dazu kommt nun noch Covid-19. Kein Wunder, dass man sich

verunsichert fühlt, was die berufliche Zukunft anbelangt. Jetzt gilt: Wer den Kopf in den Sand steckt, wird Sand im Getriebe haben. Ohnmachtsgefühlen und Zukunftsängsten kann entgegenwirken, wer eigenverantwortlich denkt und handelt und für seine berufliche Zukunft Verantwortung übernimmt. «Ich gestalte mein Berufsleben selbst – wann, wenn nicht jetzt?» Es gilt, wie einst bei Wilhelm, mehr als einen Pfeil im Köcher zu haben. Eine Option ist Zwang, zwei Optionen bedeuten ein Dilemma, erst ab drei Möglichkeiten kann man wirklich wählen. Und wählen zu können ist ein wichtiger Faktor für die individuelle Zufriedenheit und die berufliche Entwicklung.

Laufbahnplanung Laufbahnplanung mit dem Ziel beruflicher Zufriedenheit und Wahlmöglichkeiten auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist ein Prozess, der eine Auseinandersetzung mit sich selbst erfordert – und damit Zeit verlangt. Man muss sich bewegen, proaktiv denken und handeln, denn man kann ein Schiff nur steuern, wenn es fährt. Leider wird Arbeit – oft unbewusst – negativ konnotiert. Schon Kinder hören von den Eltern: «Schon wieder Montag.» Oder: «In den Ferien findet das echte Leben statt.» Kaum jemand sagt morgens: «Ich will arbeiten gehen.» Arbeiten ist oft mit dem Verb «müssen» verknüpft. Schade! Um lustvoll seine Laufbahn gestalten zu können, soll Arbeit ein Teil der ganzheitlichen, lustvollen Lebensgestaltung sein – nicht wie der Begriff Work-Life-Balance impliziert, dass man Arbeit in der Freizeit emotional kompensieren muss. Arbeit gibt Lebenssinn,

Arbeit fördert die Persönlichkeitsentwicklung, Arbeit verschafft Ansehen und Status, Arbeit bringt Erfolg – und Erfolg macht attraktiv. Arbeit strukturiert, Arbeit bringt neue soziale Kontakte – all das nur, wenn man gern arbeitet. Um ehrlich zu sein: Man kann dafür nur selbst sorgen.

Laufbahnplanung in eigener Regie Laufbahnplanung bedeutet, sich selbst Fragen zu stellen und zu beantworten. Laufbahnplanung bedeutet, am Schluss des Prozesses eine Lösung und mindestens zwei Alternativen zu formulieren. Laufbahnplanung bedeutet, Entscheide zu treffen und ins Handeln zu kommen: Jetzt packe ich es an! Die folgenden Fragen kann man sich selbst oder in einem Gespräch mit einer Vertrauensperson mündlich oder schriftlich beantworten.

Standortbestimmung, Potenzialanalyse Wie fühlen Sie sich im Arbeitsleben? Wie sind Sie zufrieden mit Ihren Tätigkeiten, Ihrem Umfeld, den Entwicklungschancen? Macht Ihre Arbeit Sinn? Wie schätzen Sie Ihre Arbeitsmarkt-Attraktivität ein? Welche Kompetenzen können Sie vorweisen, welche wollen Sie erarbeiten? Was ist auf dem Arbeitsmarkt gefragt?

Möglichkeiten ausloten Stellenwechsel wohin? Weiterbildung? Neues Arbeitszeitmodell? Vollzeit- oder Teilzeitanstellung? Berufliche Selbstständigkeit? Oder beispielsweise Cappuccino-Working: Schwarzer Kaffee: ein bestimmter Prozentsatz Festanstellung

Kein Kürbisfest auf der Stöckweid Das Kürbisfest im Uttenberg findet dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Mit schwerem Herzen entschied sich die Familie Dupperex, das längst traditionelle Kürbisfest in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Die Vorgaben des BAG sind schlicht nicht umzusetzen. Das bekannte Herbstfest mit Kultstatus, welches jeweils eine Woche nach dem Bettag stattfindet, haben in den letzten Jahren stets weit über 1000 Personen besucht. Ab Anfang September werden in der Verkaufsausstellung – als kleiner Trost für die ganz grossen Kürbis-Fans – Kürbisprodukte angeboten. Diverse Speisekürbisse und Kürbisprodukte wie Chutney, Kürbisaufstriche, Kürbissuppe und natürlich Zierkürbisse stehen zum Verkauf und können zu Hause genossen werden. Die farbigen Herbstfrüchte präsentieren sich den Besuchern in der einmaligen Ausstellung in allen Farben und Formen und erfreuen Augen und Sinne. So sind die beliebten und präch-

Die prächtigen Kürbisse dürfen in der Verkaufsausstellung ab Anfang September bestaunt werden. (Bild zvg.) tigen Riesenbeeren, wenn auch in einem kleineren Rahmen, dennoch zu be-

staunen und können selbstverständlich auch erworben werden. (mm)

Über 400 Lernende im ersten Jahr rauchfrei Im Kanton Zürich läuft seit einem Jahr das Projekt «zackstark – rauchfrei durch die Lehre». Mit Erfolg: Über 70 Betriebe und über 450 Lernende machen beim Projekt mit. Mehr als 90 Prozent der Teilnehmenden bleiben rauchfrei. Die meisten Raucherinnen und Raucher beginnen im Alter von 15 bis 19 Jahren mit dem Rauchen – häufig während der Lehre. Sie verbringen dann viel Zeit im Betrieb, müssen sich in der Erwachsenenwelt zurechtfinden und machen neue Erfahrungen. Dazu gehört oft auch das Rauchen. Hier setzt das Projekt «zackstark– rauchfrei durch die Lehre» an. Der Betrieb als Coach «zackstark» leistet einen wichtigen Beitrag zur Ge-

sundheit und Eigenverantwortung der Lernenden. Gleichzeitig bietet es den Unternehmen messbaren Nutzen. Dazu sagt Stephanie Unternährer, Projektleiterin bei der Zürcher Fachstelle zur Prävention des Suchtmittelmissbrauchs (Zfps): «Gerade weil die Jugendlichen viel Zeit im Betrieb verbringen und wichtige Entwicklungsschritte machen, ist es sinnvoll, wenn die Betriebe ihre Lernenden als Vorbild dabei unterstützen, rauchfrei zu bleiben.» Das Vorgehen ist sehr einfach: Die Lehrbetriebe melden sich und ihre Lernenden auf der Onlineplattform zh.zackstark.ch an. Anschliessend unterzeichnen die Lernenden eine Vereinbarung, in der sie zustimmen, während der gesamten Lehre – bei der Arbeit und in der Freizeit – rauch- und nikotinfrei zu werden oder zu bleiben.

Es lohnt sich, eine berufliche Standortbestimmung vorzunehmen und sich Klarheit zu verschaffen, was man will und was möglich ist. (Bild Regula Zellweger) als Existenzsicherung – und Schokoschäumchen: eigene Interessen, Träume verwirklichen. Welche Optionen fallen aus persönlichen oder finanziellen Gründen weg? In welchem Rahmen stehen Zeit und Mittel zur Verfügung? Was ist im Moment das Beste für Sie und Ihre Familie? Was birgt gute Erfolgschancen für die Zukunft? Wie lautet Ihr berufliches Ziel? Was werden Sie anstreben, wenn es nicht klappt? Welche mindestens zwei alternativen Ziele haben Sie?

Ziel und Realisation Stimmt Ihr Ziel für Sie? Ist es realistisch? Was könnte geschehen, wenn Sie Ihr Ziel erreichen, was, wenn Sie es nicht erreichen würden? Welcher Weg

ist der erfolgversprechendste? Auf welchem Weg hat es die wenigsten Stolpersteine? Wie erreichen Sie Ihr Ziel am effizientesten und am effektivsten? Mit welchen Stolpersteinen müssen Sie rechnen und wie werden Sie damit umgehen? Wie stellen Sie sicher, dass Sie nicht auf halbem Weg aufgeben? Wie sorgen Sie für genügend Energie? Glauben Sie fest an die Zielerreichung? Wer kann Sie bei der Zielerreichung unterstützen? Welchen ersten Schritt tun Sie auf Ihr Ziel hin? Wann tun Sie ihn? Wie behalten Sie Ihre Ziele im Auge? Wie sorgen Sie dafür, dass sich die Zielerreichung langfristig lohnt? Wie feiern Sie, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? *Die Autorin ist Psychologin und Laufbahnberaterin mit eigener Praxis in Obfelden.

Zahnprothesen unterfüttern statt kleben Prothesenträger kennen das Problem von schlecht sitzenden, haltlosen Prothesen, bei welchen Speiseresten unter die Versorgung geraten. Abhilfe suchen sie sich meist mit Haftmitteln und kleben die Prothesen täglich mühsam neu an. Durch ungleichmässiges Aufliegen kann es zu Verschiebungen und Druckstellen kommen. Der schlechte Halt schränkt die Lebensqualität beim Essen, Sprechen und Lachen merklich ein. Ebenfalls fördert der schlechte Sitz den Knochenabbau im Kiefer. Im schlimmsten Fall bricht die Prothese, da der Druck beim Kauen nicht mehr ausgeglichen ist. Zahnprothetiker Urban Christen rät allen Prothesenträgern, den Sitz regelmässig kontrollieren zu lassen. Eine Unterfütterung der Zahnprothese löst das Problem in den meisten Fällen. Der durch Knochenrückgang entstandene Zwischenraum wird aufgefüllt und der Halt wiederhergestellt. In der Praxis für Zahnprothetik wird die Prothese innert Stunden unterfüttert und die Zähne ohne

lange Wartezeiten zum Halten gebracht. Als weitere Möglichkeit kann in vielen Fällen durch Implantate der Halt erheblich verbessert werden. Oft können bestehende Zahnprothesen unkompliziert umgearbeitet werden. Diese komfortable Lösung benötigt allerdings eine Einheilphase vom Setzen der Implantate bis zu deren Belastung. Gerne berät die Praxis für Zahnprothetik in Affoltern über die verschiedenen Möglichkeiten und Kosten, um die Prothese so zu verbessern, damit die Prothesenträger wieder Freude an ihren dritten Zähnen haben. Praxis für Zahnprothetik Praxis für Zahnprothetik, Urban Christen DD, Alte Obfelderstrasse 6, Affoltern, 044 761 51 72 www.zahnprothetik-christen.ch. Das Praxisangebot: Kostenlose Beratung, Neuanfertigung von Teil- und Totalprothesen, Implantatgetragene Zahnprothesen, Unterfütterungen, Reparaturen, Umarbeitungen, professionelle Prothesenreinigungen, Spital- und Heimbesuche.

Die Betriebe erhalten Infomaterial und können zusätzlich kostenlose Workshops für ihre Lernenden buchen. Bei Erfolg bekommen die Lernenden vom Lehrbetrieb eine Belohnung im Wert von 100 Franken oder zwei zusätzliche Ferientage pro Lehrjahr. «zackstark» belohnt zusätzlich alle angemeldeten Lernenden mit einem Kinogutschein. Nach einem Jahr «zackstark» im Kanton Zürich sind über 400 Lernende in über 70 Betrieben rauchfrei geblieben. Ein grosser Erfolg – auch für die beteiligten Ausbildungsbetriebe. Zürcher Fachstelle zur Prävention des Suchtmittelmissbrauchs Kontakt: Anja Sijka, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon, Grabenstrasse 9, Schlieren,

Bei schlecht sitzenden Prothesen können Speisereste Probleme verursachen.

Tel. 044 733 73 68, anja.sijka@sd-l.ch.

(Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Aktivitäten in der Bibliothek Bonstetten

Leckerbissen für Freunde des Jazz, Blues und Funk

Nach den Sommerferien herrscht wieder reger Betrieb in der Bibliothek. Es gelten weiterhin beschränkte Kundenzutritte und Hygieneregeln. Medien werden an einer Theke zur Rückgabe deponiert und anschliessend desinfiziert. Die Bibliothek Bonstetten plant einige beliebte kleinere Anlässe mit Kindern wieder regelmässig durchzuführen. So findet am Samstag, 29. August «Gschichte-Zyt» um 9.30 Uhr in der Bibliothek statt. Dies für kleine Zuhörer ab vier Jahren in Begleitung, Erzählt wird eine Geschichte oder es wird ein Bilderbuchkino gezeigt. Der Buchstart-Anlass wird wieder aufgenommen. Das Projekt setzt sich dafür ein, dass alle Kinder in der Schweiz vom ersten Lebensjahr an in ihrer Sprachentwicklung so gefördert werden, dass sie den Zugang zur Welt der Bücher und des Wissens finden. Am Mittwoch, 2. September um 9.30 Uhr, sind Kinder im Alter von anderthalb bis vier Jahren in Begleitung eingeladen. Am 3. September, um 19.30 Uhr, steht ein Vortrag von Dr. Robert Zingg (ex-Kurator vom Zoo Zürich) auf dem Programm. Thema «Die Giraffen kehren zurück auf den Züriberg». Um die nötige Abstandsregel einzuhalten, wird die Veranstaltung von der Bibliothek ins Foyer vom Primarschulhaus II verlegt. Tickets können ab sofort in der Bibliothek für 10 Franken gekauft werden. Susanne Achenbach

Giraffe im Zoo Zürich. (Bild zvg.)

Freitag, 28. August 2020

Stallikon: Konzert des Quarterly Jazz

Blocher spricht in Bonstetten Am Montag, 31. August, hält alt Bundesrat Christoph Blocher im Gemeindesaal Bonstetten ein Referat. Am 23. Februar 2020 erschien in der NZZ ein Interview mit dem Titel: «Wendehälse haben wir genug». Diese Aussage machte unmissverständlich klar, was diese Abstimmung für Dr. Christoph Blocher bedeutet. Darum wirft er sich in die Schlacht für die Begrenzungsinitiative. Die SVP Bonstetten freut sich sehr, dass der alt Bundesrat Blocher deren Einladung für ein Referat angenommen hat. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Gemeindesaal statt. Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Es werden Getränke und eine kleine Verpflegung angeboten. SVP Bonstetten

Alt Bundesrat Christoph Blocher. (Bild zvg.)

Begrenzungsinitiative und Jagdgesetz – Ja oder Nein? Das Quarterly Jazz Quartett (QJQ). (Bild zvg.) Die Stimmung beim ersten Konzert in der Kafimüli in Stallikon im letzten Herbst war geprägt von mitreissendem Groove. Der Mix der Stile und Standards boten dem Publikum ein abgerundetes Konzert in Mainstream-Manier. Gross war die Enttäuschung im März, als infolge Corona das zweite Konzert der vier top motivierten Musiker abgesagt werden musste. Umso schöner ist es, dass es jetzt klappt! Das Quarterly Jazz Quartett – das sind: Am Piano, Raphael de Riedmatten (Stallikon), Schüler des Komponisten und Jazzpianisten David Brühwiler; der Berufsmusiker Philippe Schaunig (Tenorsax) aus Thalwil. Er unterrichtet Klarinette und Saxofon an der Kantonsschule Zürich; der Bassist Wolfgang Luther aus Seewen/Solothurn – er hat klassische Gitarre studiert und später zu E-Bass gewechselt. Der vierte im Bund ist der Schlagzeuger Christoph Oeschger aus Geroldswil. Er ist seit 30 Jahren hinter dem Schlagzeug zu finden und noch immer mit dem «Drummer-Virus» infiziert. Für das zweite Konzert in Stallikon haben die vier Musiker erneut Standards aus dem American Songbook

ausgewählt: Swing, Balladen, Bossa-Novas und leicht Funkiges. «Uns ist es wichtig, Stücke aus der Jazzküche der Sixties aufleben zu lassen und deren Schönheit möglichst frisch und mit Groove zu spielen. Die Kafimüli hat eine hervorragende Akkustik für Konzerte, ist als Treffpunkt eine ideale Konzertbühne und das Publikum ist toll. Hier einen Wochenausklang mit Drinks, Begegnungen und Livemusik zu gestalten, macht Spass», meint Raphael de Riedmatten. Und ergänzt: «Ab diesem Herbst wird unser Quartett die Kafimüli-Bühne alle drei Monate für andere Musiker oder Bands öffnen. Jam Sessions oder Konzerte mit anschliessender Session sollen Jazz «back in town» bringen. Am Samstag, 31. Oktober, wird gestartet. Alle interessierten Amateurjazzer sind dazu herzlich eingeladen. Genossenschaft Zentrum Kafimüli Freitag, 4. September. Ab 18.30 Uhr Barbetrieb, Konzert zirka 19.45 Uhr. Eintritt gratis, Kollekte, keine Reservierung – Platzzahl beschränkt. Zentrum Kafimüli (oberhalb Gemeindehaus) Weidhogerweg 11, Stallikon. www.kafimueli.com.

Die Grünliberale Partei Knonaueramt organisiert am Donnerstag, 3. September, ein kontradiktorisches Gespräch mit Martin Haab und Martin Bäumle. Nur selten konnten die Schweizerinnen und Schweizer an einem einzigen Sonntag über so viele wichtige Vorlagen abstimmen, wie am Super-Abstimmungssonntag vom 27. September. Die Fülle der Themen und dazu veröffentlichten Aussagen machen es einem schwer, sich eine eigene Meinung zu bilden. Worüber wird genau abgestimmt? Wer hat recht? Die Grünliberalen geben den interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern des Knonauer Amts Gelegenheit, sich bei einer kontradiktorischen Diskussion selbst ein Bild über das Jagdgesetz und die Begrenzungsinitiative zu machen. Für diese Veranstaltung konnten zwei hochkarätige Referenten gewonnen werden: Martin Bäumle, Gründungspräsident und Nationalrat der Grünliberalen, vertritt beim Jagdgesetz und bei der Begrenzungsinitiative das «Nein» der Grünliberalen. Martin Haab, Präsident des Zürcher Bauernverbands und Nationalrat der SVP, präsentiert die

«Ja»-Argumente zum Jagdgesetz und zur Begrenzungsinitiative. Nach den Kurzpräsentationen und einer kurzen Diskussion zwischen den beiden Referenten werden die Fragen der Besucherinnen und Besucher beantwortet. Auf ein reges Gespräch beim anschliessenden Apéro kann man gespannt sein. Die Moderation übernehmen der Gemeinderatskandidat Peter Weiss aus Obfelden sowie Nicole Beck-Taubenest, Präsidentin der Grünliberalen Knonaueramt. Thomas Beck, Vorstand GLP Knonaueramt Donnerstag, 3. September, 20.15 Uhr, Mehrzweckgebäude Brunnmatt, Schützenhausstrasse 1, Obfelden. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei einem Getränk. Ein Covid-19-Schutzkonzept liegt vor.

Wieder mit Agenda Die Veranstaltungen ziehen wieder an - und somit füllt sich auch die «Agenda» des «Anzeigers». Einsendefrist für Veranstaltungshinweise ist Montagmorgen, 10 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch.

AGENDA

Freitag, 28. August Affoltern am Albis

20.15: «Adam», Spielfilm von Maryam Touzani, mit Lubna Azabel, Nisrin Erradi, Douae Belkhaouda. FR/MA/BE 2019, 98 Min. OV/d. Zwei starke Frauen und ihre Freundschaft in Casablanca (Marokko) sowie die sinnliche Kunst des Backens. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben.

Bonstetten

19.30: Info-Anlass (Pro und Contra) betreffend KirchgemeindePlus. Veranstalter SVP Bonstetten. Gemeindesaal, Am Rainli 2.

Hausen am Albis

20.15: Kultur im Dorf: Szenisch-musikalische Lesung: «Frischs Tell – wie es wirklich war». Mit Text von Max Frisch, Bearbeitung und Spiel von Walter Sigi Arnold und Musik von Beat Föllmi. Kulturbar und Kasse offen ab 19.30 Uhr. Kleidung der Witterung anpassen. Hof Holliger, Scheune, Ebertswil.

Obfelden

19.00–19.30: Concerto piccolo No 2. Das Klavierduo Neidhart & Adorjàn präsentiert ein buntes Konzert mit musikalischen Perlen von Grieg, Liszt und Dvořak. Eintritt frei/ Kollekte. Reformierte Kirche.

Rifferswil

19.30: Konzerte im Kulturzelt. Die zwei Cellisten Pi-Chin Chien und Fabian Müller bringen fernöstliches Flair in den Park, inspiriert von exquisiten Teesorten aus Taiwan und China. Park Seleger Moor.

Samstag, 29. August Aeugst am Albis

10.00: Nahreise Nr. 6, von Aeugst nach Hausen. Reiseleiter Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider führen von Aeugst via Türlersee zum Weiler Vollenweid. Ornithologie und Geschichte dieser Gegend werden beim Wandern vermittelt. Ziel ca. 13 Uhr Rebberge von Nicole und Robert Eberhard, Hausen, mit Chäs und Brot. Gast in Hausen: Stefan Gyseler, Gemeindepräsident. Reservierung erwünscht 044 760 52 62. Start mit Kasse, Kaffee und Gipfeli bei der Bibliothek Aeugst.

Affoltern am Albis

unter 044 700 01 28. Restaurant Hirschen, Stationsstrasse 38.

Sonntag, 30. August Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort – Klezmer in der Klosterkirche. «Jomtov» Klezmerband mit neuem Programm «Techtelmechtel». Eintritt frei/ Kollekte. Klosterkirche.

Montag, 31. August Affoltern am Albis

19.00–21.30: Kurs zur biblischen Urgeschichte. «Von der Schöpfung bis zum Turmbau zu Babel». Ein zweiteiliger Kurs vermittelt Grundkenntnisse und theologisches Sachwissen. Anmelden unter 044 761 60 15 oder bettina. bartels@ref-affoltern.ch. Zweiter Termin 7. September. Chilehuus im Park, Zürichstr. 94.

Bonstetten

19.00: Referat zur Begrenzungsinitiative, von alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher. Türöffnung 18.30 Uhr. Veranstaltung SVP Bonstetten. Gemeindesaal, Am Rainli 2.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Biogemüse, Obst, Eier, Milch, Brot, Gebäck und Naschereien, Blumen, Kaffee und frischen tropischen Früchten. Märtkafi offen. Marktplatz.

Dienstag, 1. September

Wettswil am Albis

Affoltern am Albis

19.30: Jazz-Konzert mit «Chicago Hot Club», Jazz & Blues Quintett. Essen ab 18 Uhr. Bitte reservieren

19.00–21.30: Kurs zur biblischen Urgeschichte. «Von der Schöpfung bis zum Turmbau zu Babel». Ein

zweiteiliger Kurs vermittelt Grundkenntnisse und theologisches Sachwissen. Anmelden unter 044 761 60 15 oder bettina. bartels@ref-affoltern.ch. Zweiter Termin 8. September. Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94.

Bonstetten

09.15: Leichte Wandergruppe: Rundwanderung von Uster über Freudwil und Wermatswil zurück nach Uster. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung: Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, und Kerstin Louis, kerstinlouis68@gmail.com. Treffpunkt Bahnhof.

Obfelden

16.00, 17.00, 18.00: Everdance Obfelden – Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, mit der nötigen Distanz, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern jederzeit möglich. Infos: www. everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Mittwoch, 2. September Affoltern am Albis

19.00–21.00: «Spirit in Motion», getanztes Gebet. Leitung Claudia Schüpbach; Sakraltanzleiterin. Anmeldung nicht erforderlich, unabhängig von Kirchenzugehörig-

keit. Pfarreizentrum der kath. Kirche St. Josef, Seewadelstrasse 13.

Stallikon

14.00–16.00: Erlebnis auf dem Bauernhof. Kinder schauen dem Bauern zu, dürfen mitfüttern und helfen. Für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Anmeldung: Familienzentrum Affoltern, 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Geisshof Aumüli.

Wettswil am Albis

15.30–16.00: Buchstart-Treff. «Reim und Spiel» für Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 3. September Affoltern am Albis

09.30–11.00: Info-Anlass der Feuerwehr. «Menschen retten als Hobby». Neue Helferinnen und Helfer sind immer gefragt. Pilotprojekt, um neue Helfer zu werben. Mit Kinderbetreuung. Feuerwehrdepot, Büelstrasse 11.

Obfelden

16.30: Everdance Obfelden – Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern jederzeit möglich. Infos: www.everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.


Veranstaltungen

Freitag, 28. August 2020

«LaMarotte» auf der «Tour de Säuliamt» Kulturevents an unterschiedlichen Orten im Bezirk Die Räumlichkeiten des LaMarotte bleiben vorläufig noch geschlossen, da im kleinen Kellertheater die aktuellen Sicherheitsmassnahmen nicht adäquat umzusetzen sind. Einige Kulturkommissionen, Kirchen und Schulen öffnen aber dem «LaMarotte» ihre weitaus grösseren Räume. Die «LaMarotte»-Crew ist dankbar für die enorme Hilfsbereitschaft und freut sich auf die Zusammenarbeit in Obfelden, Ottenbach, Hausen, Aeugst und Affoltern! Für alle Anlässe wird die Platzzahl beschränkt, sodass die Vorsichtsregeln eingehalten werden können. Deshalb ist eine Reservierung dringend empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Fredi Krähenbühl aus Zug war ein wunderbarer Mensch und ein hervorragender Jazzmusiker. Im November 2019 verlor er leider den Kampf gegen den Krebs. Zu Coronazeiten sind auch kleine Big Bands zu gross. Statt elf werden lediglich sieben Musiker zu hören sein. Was bleibt, ist die locker swingende Musik mit einer entspannten Rhythmusgruppe und die Soli, in denen die individuelle Klasse der Beteiligten aufblitzt. Die Band aus dem Raum Interlaken spielt Arrangements von Jazz-Standards aus der Feder des Zugers Hansueli Krähenbühl, dem Bruder von Fredi.

Pro memoria: Morgen Samstag startet in der Bibliothek Aeugst die sechste Etappe der beliebten, von «LaMarotte» organisierten Wanderserie «Nahreisen». Sie wird wieder geleitet von Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider und führt von Aeugst via Türlersee, Vollenweid und Riedmatt nach Hausen, wo die Wanderung ungefähr um 13 Uhr mit einem Imbiss abgeschlossen wird. Samstag, 29. August, ab 10 Uhr Kasse, Kaffee und Gipfeli in der Bibliothek Aeugst, Dorfstrasse 22 Start 11 Uhr. Eintritt 25/18 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken, Essen 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der Band Huk’s Eleven Stephan Urwyler g | Jerôme de Carli p | Roland Bürki d | Hansueli Krähenbühl tp, flh | Samuel Joss b | Vincent Lachat tb | Rolf Haesler ss, as.

Kinderaugen leuchten, wenn die lemongrünen Feuerwehrlastwagen durch die Strassen rollen. Doch dass Feuerwehr nur ein Hobby ist, ist einem Grossteil der Bevölkerung nicht bewusst. Die Feuerwehr Affoltern spricht gezielt auch Hausfrauen und Hausmänner an.

Verschiedene Funktionen nötig

Kabarett & Lieder mit Manuel Stahlberger in seinem dritten Soloprogramm «Eigener Schatten» Idee, Text & Spiel: Manuel Stahlberger, Musik: Bit-Tuner & Manuel Stahlberger, Technik: Fredy Stieger. Es ist eine Scheinwelt, eine Show. Inszeniere dich! Zeig mehr als du hast! Wer es nicht in einem Satz sagen kann, wird überhört. Der Schnellere ist der Geschwindere. Manuel Stahlberger war noch nie der Geschwindere. Seine Geschichten und Lieder kommen meistens auf Schleichwegen daher. Aber für sein neues Programm nimmt er Anlauf zum Sprung über den eigenen Schatten mitten ins Rampenlicht. Dahin, wo die grosse Geste regiert, wo getanzt wird und nicht nur mit dem Fuss gewippt. Soweit die Idee. Aber wie soll man den Zampano spielen, wenn man sich lieber am Rand bewegt? Soll man dem Schein trauen oder hat der Schatten doch die bes-

Der Kabarettist Manuel Stahlberger ist ein Leisetreter unter Lautsprechenden (Bild Michael Schoch)

seren Geschichten auf Lager? Ein Abend mit Liedern, Bildern und einem vagen Versuch von Glamour. Manuel Stahlberger ist anders als die meisten, die sich in der Sparte «Humor» in der Schweiz tummeln. Der Träger des Salzburger Stiers zeigt aktuell sein drittes Soloprogramm. Freitag, 4. September, Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, Affoltern. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Peter Zürcher, «LaMarotte»

Dialog von Kunst und Religion GeGessler – Ausstellung in der Predigerkirche Zürich Die Bilder des Ottenbacher Kunstmalers GeGessler (1924–2012) verbinden Ästhetik mit Spannung und laden zur Entdeckung ein. Vom 10. September bis am 23. Oktober in der Predigerkirche, am Zähringerplatz 6 in Zürich. Bildende Kunst im Kirchenraum ist nicht mehr tabu – weder für die Kirche noch für die Kunst. Die Bilder von GeGessler fordern Aufmerksamkeit ein: So zeigte beispielsweise das Gemälde «Kreuzigung» (1957, im Besitz der Stadt Zürich) den ans Kreuz geschlagenen Menschensohn zusammen mit Versatzstücken moderner Kriegsführung. In grossformatigen Passionsbildern verlieh GeGessler (bürgerlich George Gessler) damit seiner Enttäuschung über die Niederschlagung des Ungarnaufstandes Ausdruck. Angeregt durch seine Reisen in den Orient und nach Pakistan setzte er sich intensiv mit dem Islam, aber auch mit den hinduistischen und buddhistischen Philosophien auseinander. Sein Interes-

Info-Anlässe der Feuerwehr Affoltern

Donnerstag, 3. September, Chrischona Kirche, Alte Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

«Nahreisen – Kultur und Natur im Säuliamt»

Menschen retten als Hobby

365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Die Feuerwehr kommt immer. Doch was vielen nicht bewusst ist: Die anrückenden Feuerwehrleute werden bei einer Alarmierung fast immer ihrer Familie oder ihrem Arbeitgeber davonrennen. Alleine im Kanton Zürich leisten mehr als 7000 Freiwillige Dienst für die lokale Feuerwehr.

Obfelderstrasse 24, Affoltern. Bar ab 19.30 Uhr,

Trotzdem sagte GeGessler 1999 selber über sich: «Ich bin kein religiöser Künstler. Aber das Christentum bietet mir den Boden, die Sprache sowie die Symbole, um Erlebtes auszudrücken.» Durch die existenziellen und damit zeitlosen Themen haben viele seiner Werke eine Strahlkraft weit über ihre Entstehungszeit hinaus behalten: Die Menschenschlange im Bild «Heimkehr» (1986) erinnert an Bilder der Flüchtlingskrise von 2015 oder ganz aktuell an die um Essen anstehenden Menschen in der Coronakrise, deren Tisch leer ist wie bei «Warten auf Aioli» (1988). «GeGessler – Leben mit Farben und Bildern». Vernissage am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr, Predigerkirche, Zähringerplatz 6, Zürich. Ausstellung bis 23. Oktober, Sonntag und Montag 13 bis 18 Uhr, Dienstag bis Samstag 10 bis 12 und 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Werke von GeGessler werden in der Predigerkirche gezeigt. (Bild zvg.)

Neue Helfer sind immer gefragt. Es braucht aber nicht nur die starken Frauen und Männer, die ins Feuer rennen, es braucht auch Führungsunterstützerinnen und -unterstützer, Verkehrsspezialistinnen und -spezialisten, Sanitäterinnen und Sanitäter. So kann zum Beispiel dem Opfer eines Verkehrsunfalls nur geholfen werden, wenn auch die Helfer vom anrollenden Verkehr geschützt sind. Ein Grosseinsatz kann nur optimal funktionieren, wenn der Einsatzleiter durch die Führungsunterstützung jederzeit die nötigen Informationen erhält. Und die Feuerwehr-Sanität sorgt auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte.

Gessler: Geschichten zur Entstehung der Bilder; Freitag, 2. Oktober, 18.30 Uhr: Jazzvesper; Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr: Gottesdienst. www.predigerkirche.ch.

und Spannendes über die flinken Tiere erfahren. Diese Exkursion unter der Leitung von Niklaus Peyer, Stiftung Reusstal, und Stéphanie Vuichard, Naturama, ist für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in Begleitung Erwachsener bestimmt. Auch jüngere Geschwister sind unter Aufsicht willkommen. Stiftung Reusstal

Infoveranstaltungen für Interessierte am 3. September um 9.30 bis 11 Uhr (mit Kinderbetreuung) und am 7. September u 19 bis 20.30 Uhr im Feuerwehrdepot an der Büelstrasse, Affoltern. Anmelden an pascal.croket@fwaaa.ch.

Wie hält man eigentlich Bienen? In Vorbereitung auf seinen nächsten «Grundkurs für Neuimker 2021/22» führt der Bienenzüchterverein Affoltern einen obligatorischen Vorkurs durch. Der Kurs ermöglicht einen ersten Kontakt mit Bienen und vermittelt wichtige Aspekte zur Bienenhaltung. Der Kurs gestaltet sich als erstes theorie- und wetterabhängiges Praxismodul. Mit welchem Zeitaufwand muss man als Imker rechnen? Welche Kosten fallen an? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen muss ein Imker beachten? Das sind nur einige der Fragen, welche die Kursleiter Christian Bacher, Hedingen, und Massimo Godenzi, Affoltern, beantworten werden. Der Kurs findet am Samstag, 26. September, von 13.30 bis zirka 15.30 Uhr am Lehrbienenstand

Wie hält man Bienen? Der Kurs vermittelt Grundwissen. (Bild zvg.) Feldenmas in Hedingen statt. Der Unkostenbeitrag von 50 Franken wird bei einer Anmeldung zum Grundkurs vollumfänglich angerechnet. Bienenzüchterverein Affoltern Kontakt: berater@bienen-affoltern.ch oder info@imkereiausruester.ch.

Knigge-Kurs für Kinder Am Samstag, 5. September, von 10 bis 13 Uhr findet im Familienzentrum in Affoltern ein Knigge-Workshop mit Katrin Künzle statt. Gutes Benehmen bedeutet nicht, sich dem Nächsten anzupassen, sondern es ist eine Höflichkeit für den angenehmen Umgang mit anderen Menschen. Die Knigge-Trainerin zeigt den Jüngsten, wo

Schlangenhaut und Eidechseneier Sind Blindschleichen blind und Schlangen glitschig? Legen alle Reptilien Eier und wer brütet die Jungen aus? Was fressen die Sumpfschildkröten und warum nehmen Eidechsen ein Sonnenbad? Auf spielerische Art können die Kinder an diesem Familienanlass ins geheimnisvolle Reich der Reptilien eintauchen

Die Feuerwehr beschränkt sich schon lange nicht mehr auf reine Brandschutz-Aufgaben. Zum Alltagsgeschäft zählen längst schon Verkehrsunfälle, Aufräumarbeiten bei Unwetterereignissen oder Umweltschutzaufgaben wie zum Beispiel die Beseitigung von Ölspuren. Dieses grosse Arbeitsfeld mit immer neuen Herausforderungen fordert eine regelmässige Aus- und Weiterbildung. Doch auch wer sich weniger regelmässig engagieren möchte, findet in den Spezialisten-Funktionen eine wichtige Aufgabe. Und wie in jedem Betrieb braucht es auch in der Feuerwehr gut ausgebildete Führungskräfte, die in Krisen einen kühlen Kopf bewahren. Wie in vielen Vereinen und freiwilligen Organisationen nehmen auch in der Feuerwehr die Bestände ab. Trotz technischer Innovation benötigen die Feuerwehren doch immer noch viel Personal, um Menschen zu helfen. Und dies sehr kurzfristig. Umso wichtiger sind also die Helfer aus dem örtlichen Netzwerk. Die Feuerwehr Affoltern geht daher neue Wege und realisiert ein Pilotprojekt, um auch Hausfrauen und Hausmännern einen Einsatz während der Kinderbetreuungszeit zu ermöglichen. So ist es das Ziel, dass für Einsätze während des Tages jeweils eine Kinderbetreuung aktiviert wird. Feuerwehr Affoltern

Vorkurs für angehende Imker

Freitag, 25. September, 18.30 Uhr: Vesper; Samstag, 26. September, 17.30 Uhr: Katharina

se galt jedoch nicht den religiösen Institutionen, sondern den Menschen. Dem leidgeprägten wie auch dem Menschen auf der Suche nach Erlösung.

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Samstag, 5. September, 13.30 bis zirka 16.30 Uhr, Treffpunkt: Zieglerhaus, Rottenschwil. Kosten:

es in Sachen Umgangsformen und Essverhalten am Tisch langgeht. Sie lernen in diesem Knigge-Kurs in unverkrampfter Atmosphäre während eines DreiGang-Menüs Anstandsregeln, gute Tischmanieren und den Umgang mit dem Besteck an verschiedenen Speisen kennen. Die Kinder kommen zwar nicht frisch gewaschen und gebügelt und plötzlich ganz lieb aus dem Benimm-Seminar, die Grundbegriffe aber von Tischsitten, Begrüssungsregeln und allgemeinen Umgangsformen sind ihnen nach diesem spannenden und spassigen Kurs bekannt und sie wissen, dass gute Manieren nicht nur Stress bedeuten. Am Schluss des Kurses erhalten alle Kinder ein Knigge-Kids-Büchlein und ein Diplom. Familienzentrum Bezirk Affoltern

Erwachsene 12 Franken, Kinder 8 Franken. (Jüngere Geschwister sind kostenlos).

Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77

Anmeldungen werden auf www.naturama.ch >

oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Veranstaltungen entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

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Freitag, 28. August 2020

Ämtler Bibliotheken im September Bibliothek Aeugst Freitag, 4. September, 19.30 Uhr: Spielabend. Einladung zum Jassen und/oder DOG Spielen. Es sind alle willkommen, vom Anfänger bis zum Profi. Eine Anmeldung ist erforderlich, da in Teams gespielt wird. Interessierte melden sich via Mail: bibli.aeugst@bluewin.ch oder per Telefon 044 763 50 67 (während der Öffnungszeiten). Bitte auch den Namen des Partners / der Partnerin angeben und welches Spiel gespielt werden möchte. Mittwoch, 16. September, 15 Uhr: Kasperlitheater: Tri Tra Trullala, Kasperli ist wieder da. Aufgeführt wird eine Geschichte, die sich Kinder der 3./4. Klasse selbst ausgedacht haben. Bis Mitte September: Lesebank-Aktion. Es stehen an den folgenden drei Standorten Kisten mit Büchern und Heften zum Stöbern und Schmökern bereit: Höchweg: Richtung Müliberg am höchsten Punkt, Panoramaweg: oberhalb Gallenbühl und Unterdorf: neben dem alten Umspannungshäuschen.

Regionalbibliothek Affoltern Mittwoch, 2. September, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Geräten vorbeikommen. Montag, 14. September, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 16. September, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Mittwoch, 23. September, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine grosse Liebe wiederzufinden» von Per J. Andersson diskutiert. Samstag, 26. September, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Mittwoch, 30. September, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 2. September, 9.30 bis 10.10 Uhr: Buchstart Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming, für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung. Donnerstag, 3. September, 19.30 Uhr: «Die Giraffen kehren zurück auf den Züriberg» – Robert Zingg, Ex-Kurator vom Zoo Zürich, spricht über die Lewa Savanne. Tickets für 10 Franken sind in der Bibliothek erhältlich. Es wird eine Kontaktliste geführt, der Anlass findet im Foyer des Schulhauses II statt. Freitag, 10. September, 19.30 Uhr: Yoga & Ernährung. Informationen von Chantal Woods (Yogalehrerin YCH) und Bernadette Götz (Ernährungsberaterin Svde). Tickets sind in der Bibliothek erhältlich.

Samstag, 26. September, 9.30 bis ca. 9.50 Uhr: Für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab 4 Jahren in Begleitung wird eine Geschichte erzählt oder ein Bilderbuchkino gezeigt.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 9. September, 20 Uhr: Lesung mit Andreas Neeser. Der Schweizer Autor liest aus seinem neusten Roman «Wie wir gehen». In der Kafibar der Bibliothek. Samstag, 12. September, 10 Uhr: Hedingen Persönlich mit dem Freestyle Fussballer Migu Baumann. In der Kafibar der Bibliothek. Mittwoch, 16. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern von 9 bis 24 Monaten. Samstag, 19. September, 10 bis 13 Uhr: Bücherflohmarkt in der Bibliothek. Mittwoch, 23. September, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi.

Bibliothek Knonau Dienstag, 8. September, 10 bis 10.30 Uhr: Versli-Zeit. Für Kinder im Alter von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Am Mittwoch, 23.September, 15 bis 15.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Für Kinder ab 3 Jahren ohne Begleitung.

Bibliothek Mettmenstetten Für die Lektüre in der Badi steht eine Auswahl von Büchern und Zeitschriften zur Verfügung. Knabenschiessen-Montag, 14. September: Die Bibliothek ist normal geöffnet. Aktuelle Informationen sind auf der Webseite www.bibliothek-mettmenstetten.ch zu finden.

Bibliothek Obfelden Freitag, 11. September, 19.30 Uhr: Spieltreff. Gesellschaftsspiele aller Art für Erwachsene.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 15. September: Die Bibliothek bleibt am Nachmittag geschlossen, da das Team an einer Sicherheitsschulung der Gemeinde teilnimmt. Aktuelle Informationen sind auf der Webseite www.bibliothek-ottenbach.ch zu finden.

Bibliothek Rifferswil Bis Mitte September stehen Lesekisten oberhalb vom Friedhof, dem Jonenbach entlang Richtung Kappel und am Zeisenberg auf einer Sitzbank bereit. Der Lesestoff aus dem Fundus der Bibliothek wird jede Woche ausgewechselt.

Bibliothek Stallikon Mittwoch, 2. September, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff. Die Leseanimato-

rin führt die Kleinen mittels Krabbel-, Finger- und Wortspielen in die Welt der Versli, Reime und Geschichten ein. Für Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen 1 bis 3½ Jahren. Donnerstag, 10. September, 10 bis 11.30 Uhr: Büchercafé. Das Bibliotheksteam stellt in gemütlicher Runde neue Bücher für Erwachsene vor. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Platzzahl ist beschränkt auf 6 Personen, da die gebotenen Abstände eingehalten werden. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Mittwoch, 23. September, 15.30 bis 16 Uhr: Geschichtenkoffer für alle Kinder. Es wird eine spannende Geschichte erzählt und gemeinsam tauchen alle in eine andere Welt ein. Mittwoch, 30. September, und Freitag, 2. Oktober, 15.30 und 18 Uhr: Halloween-Bastelnachmittage. Im Herbst finden wieder die beliebten Bastelnachmittage zum Thema «Halloween» statt, an denen gemeinsam die Bibi-Fenster geschmückt werden. Material ist reichlich vorhanden. Alle Kinder sind herzlich eingeladen.

Bibliothek Wettswil Mittwoch, 2. September, 12.15 bis 16 Uhr: Büchereinkauf für die Bibliothek mit Jugendlichen ab der 4. Klasse. Mittwoch, 9. September, 9 bis 10.30 Uhr: Café International – Feste und Bräuche, Kennenlernen und gemütliches Zusammensein für Neuzuzüger, Einheimische und Menschen mit Migrationshintergrund. Mittwoch, 16. September, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Wenn Martha tanzt» von Tom Saller besprochen. Leitung Simone Eutebach und Eva Hauri. Freitag, 18. September, 19 bis 21 Uhr: Handlettering-Workshop für Jugendliche ab 10 Jahren; der Workshop ist bereits ausgebucht! Dienstag, 22. September, 9 bis 10.30 Uhr: Herbst-Lese(r)café; Austausch von Buchtipps unter Leserinnen und Lesern. Leitung Noëlle Schaffner, die ihre Lesehighlights vorstellt. Samstag, 26. September, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Sonntag, 27. September, 11 bis 17 Uhr: Herbstmäärt. Die Bibliothek ist durchgehend geöffnet. Im Foyer vor der Bibliothek werden ausgeschiedene Medien verkauft. Um 13.30 Uhr erzählt eine Bibliothekarin eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Ab 14 Uhr: Spielenachmittag mit Gesellschaftsspielen für alle Spielbegeisterten. Die Durchführung dieses Anlasses ist noch nicht sicher. Bitte beachten Sie die Angaben auf der Homepage der Bibliothek: www.bibliothek-wettswil.ch. Mittwoch, 30. September, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 30. September, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Irene Scheurer

«Meditation – der Weg zu dir selbst»

Vom Barock bis in die Moderne

Am Freitag, 4. September, startet erneut ein fünfteiliger Meditationskurs, jeweils von 19.30 bis 21 Uhr, mit der einfühlsamen dipl. Wellnesstrainerin und Gesprächstherapeutin, Gabriella Steiner. In diesem Kreis geht es darum, verschiedene Meditationstechniken kennenzulernen und eine eigene Meditationspraxis aufzubauen. Die Abende werden jeweils von einem bestimmten Thema begleitet, wie zum Beispiel inneres Kind, Vergebung, Dankbarkeit, Selbstliebe, Glaubenssätze, Atemtechniken, Klänge und viele weitere spannende Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung und das, was den Menschen ausmacht. Familienzentrum

Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er Orgel. Er studierte an der Musikschule und am Konservatorium in Trient, Verona und Venedig – und schloss mit einem Master ab. Seit Anfang Jahr ist der 30-jährige Viswas Orler Organist in

der reformierten Kirche Aeugst und gibt am Sonntag sein – coronabedingt verspätetes – Antrittskonzert. Er ist ein Meister der Improvisation, aber an diesem Konzert wird er klassisch nach Noten spielen, angefangen im Barock mit Bach über die Romantik mit Mendelssohn-Bartholdy, Schumann und Brahms bis in die Moderne mit der virtuosen Toccata des usbekischen Komponisten Georgi Mushel (1909–1989), die durchgängig von modernen Klängen geprägt ist. Als Improvisator wird Orler dann am 4. Oktober zu hören sein mit Improvisationen zur biblischen Schöpfungsgeschichte. Johannes Bartels, Kirche Aeugst

Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Orgelkonzert in der ref. Kirche Aeugst: Sonntag, 30.

Spielt auch auf YouTube: Aeugster Organist Viswas Orler. (Bild zvg.)

August, 19 Uhr. Eintritt frei. Corona-Schutzmassnahmen, Anweisungen der Sigristen beachten.

Basel hatte im Final das Lachen auf seiner Seite. (Bilder zvg.)

Klassiker im Finale der «Big Trophy» Hohes Niveau am Turnier von Floorball Albis Zum vierten Mal in Serie standen sich Basel und Thurgau am vergangenen Wochenende im Finale der Big Trophy in Bonstetten gegenüber – dieses Jahr mit dem besseren Ende für Unihockey Basel Regio. Von Beginn an stellte man sich die Frage, wer Basel und Thurgau auf dem Weg ins Finale stoppen könnte. Die beiden Favoriten liessen in der Vorrunde wenig anbrennen und konnten ihre Spiele gewinnen. Auch die Red Devils – der dritte NLB-Teilnehmer im Felde – konnte Thurgau kein Bein stellen, verlor sogar das Spiel gegen den 1.-Ligisten aus Fricktal.

Herren 1 setzt Akzente Die Albisser sind als Aussenseiter in das Turnier gestartet. Gegen den 1.-Ligisten aus Bassersdorf konnte das Team die erste Halbzeit mithalten und gestaltete das Spiel offen. In der zweiten Halbzeit setzte sich dann der Favorit klar durch. Im zweiten Spiel der Vorrunde wartete Basel. Das favorisierte Team, mit einigen Ausländern verstärkt, liess den Albissern keine Chance und gewann 7:0. Den Albissern gelang es trotzdem immer wieder, gefährliche Konter zu landen und setzten die Favoriten einige Male unter Druck. Da die Red Devils beide Spiele in der Vorrunde verloren, trafen diese nun im Spiel um Platz 5 und 6 auf das Heimteam. Obwohl der Favorit sich am Ende mit 4:2 durchsetzte, zeigten die Albisser phasenweise ein sehr gutes Spiel und ärgerten den B-Ligisten. Dank ausgezeichneten Paraden hielt Silas Haab, Torhüter der Albisser, das Team im Spiel und wurde zum Abschluss als bester Torhüter ausgezeichnet.

Basel zum Zweiten

feld – drei 2.-Ligisten und die zwei Heimteams von Floorball Albis spielten um den Sieg. Die Favoriten hatten einen schwierigen Stand und konnten nicht immer gegen die unterklassigen Teams reüssieren. Auch Emotion Hinwil wurde in der Vorrunde nur Dritter. Die Albisser konnten im Viertelfinal den Coup gegen den 2.-Ligisten UHT Traktor landen und spielten schlussendlich sogar um den 3. Schlussrang – mussten sich jedoch dem Team aus Elgg geschlagen geben. Obwohl Hinwil in der Vorrunde noch etwas Mühe hatte, begann der Lauf in den Viertelfinals und endete erst mit einem klaren Sieg im Finale gegen die Eagles aus Zulgtal mit 8:1. Einmal mehr konnte Floorball Albis mit der Trophy beste Werbung für sich machen. Die Teams können sich dank der sehr guten Organisation auf die Spiele konzentrieren. Die Small und Big Trophy sind Turniere, bei welchen die Teilnahme auf Einladung erfolgt. Dies führt dazu, dass sich bereits einige Teams aktiv um eine Teilnahme bewerben. Albis ist es in den vier Jahren gelungen, ein Turnier mit nationaler Ausstrahlung aufzubauen. So wurde beispielsweise auf Unihockey.ch – der grössten Unihockeywebseite der Schweiz – zweimal über den Anlass berichtet.

Saisonstart steht an Mitte September startet die neue Unihockey-Meisterschaft. Das Team Herren 1 der Albisser geht erneut in der 2. Liga an den Start. Nach dem positiven Cupstart und den teilweise starken Leistungen an der Trophy, darf man gespannt auf die Resultate des Fanionteams sein. Joël Mattle Rangliste Big Trophy 1. Unihockey Basel Regio (NLB) 2. Floorball Thurgau

Basel und Thurgau gewannen jeweils beide Spiele in der Vorrunde und konnten ihre Gruppe für sich entscheiden. In den Halbfinals setzten sie sich dann gegen die 1.-Ligisten aus Bassersdorf und Fricktal durch und der Klassiker war perfekt. Im Final kam Thurgau jedoch nicht auf Touren und Basel spielte auf einem konstant hohen Niveau das Turnier zu Ende – mit einem 5:1-Sieg. Vor den Augen von Gemeindevertretern aus Affoltern, Obfelden und Ottenbach gewann Basel nach 2018 zum zweiten Mal die Big Trophy und zog mit Floorball Thurgau bei der Anzahl Turniersiege wieder gleichauf.

(NLB) 3. Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (1.) 4. Unihockey Fricktal (1.) 5. Red Devils MHA (NLB) 6. Floorball Albis (2.) Rangliste Small Trophy 1. Emotion Hinwil (1. Liga) 2. UH Zulgtal Eagles (2.) 3. UHC Elgg (2.) 4. Floorball Albis 1 (3.) 5. SVL WH Lengnau (1.) 6. UHT Traktor (2.) 7. UHC RZ Merenschwand (1.) 8. Floorball Albis 2 (4.) Alle Spielresultate auf www.floorball-albis-trophy.ch.

Hinwil mit Triple Bereits am Samstag hat die Small Trophy stattgefunden – das Turnier auf dem Kleinfeld. Auch hier war das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Drei 1.-Ligisten – höchste Liga auf dem Klein-

Freude der Albisser nach dem Sieg im Viertelfinal.


Sport

Freitag, 28. August 2020

Knapp am Sieg vorbei 2. Rang für Hanspeter Aeberli beim Bike Giro Schwarzwald Nach seinen zwei Siegen in den Vorjahren und seinem Ausscheiden vor ein paar Wochen am Bike Giro Mountainbike Etappenrennen im Engadin startete Hanspeter Aeberli in diesem Jahr auch bei der Partnerveranstaltung im Schwarzwald. Im Vergleich zum Rennen in der Schweiz mit seinen langen Aufstiegen und technisch anspruchsvollen Abfahrten erwartete die Teilnehmer im Hochschwarzwald ein ganz anderes Programm: Vier Tage mit total rund 240 Kilometern und etwas mehr als 6000 Höhenmetern. Strecken mit kürzeren und weniger steilen Anstiegen, vielfach auf Waldstrassen. Fahrtechnisch an-

spruchsvolle Trails waren eher selten und daraus resultierten sehr hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten. Insgesamt nicht gerade das Lieblingsterrain des 62jährigen Aeugstertalers. Er ging den Prolog über eine Stunde am ersten Tag eher verhalten an mit dem Ziel, nicht allzu viel Zeit und Energie zu verlieren. Sein 6. Kategorienrang entsprach denn auch in etwa den Erwartungen. Die 2. Etappe startete ebenfalls in Todtnau und entwickelte sich bei Temperaturen um die 33 Grad zur Hitzeschlacht. Aeberli startete zu verhalten und konnte daher nicht ganz mit den beiden Schnellsten mithalten, der 3. Ta-

Voll im Schuss: Hanspeter Aeberli. (Bild zvg.)

gesrang bedeutete aber ein Vorrücken auf den 4. Platz in der Gesamtwertung. Die 3. Etappe mit Start in Grafenhausen war ein Mix aus Regenrennen, sonnigen Abschnitten, schlammigen Trails und Abfahrten auf rutschigen Kiesstrassen, teilweise erneut mit Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 70 km/h-Marke. Mit Blick auf das Gesamtklassement ging Aeberli nicht alle Risiken ein und beendete den Tag erneut auf dem 3. Kategorien- und Gesamtrang. Die Schlussetappe führte erneut über rund 70 Kilometer, mit 1500 Höhenmetern war aber etwas weniger an Steigungen zu bewältigen als an den Vortagen. Aeberli setzte sich zusammen mit den beiden deutschen Erstplatzierten gleich von Beginn weg von den übrigen Konkurrenten in seiner Altersklasse ab. Den Vorsprung, welchen er in den kurzen Anstiegen jeweils herausholte, verlor er, auf sich alleine gestellt, aber umgehend wieder in den Flachpassagen. Im letzten steilen Waldstück griff er nochmals an und beendete die Etappe als verdienter Tagessieger. Für den Sieg in der Gesamtwertung reichte dies nicht mehr ganz aus, er rückte aber damit noch auf den 2. Schlussrang vor und war schlussendlich mit diesem Endresultat mehr als zufrieden. Der Bike Giro Schwarzwald fand übrigens unter «Coronabedingungen» statt, d.h. mit Beschränkung auf maximal 500 Teilnehmer, einer Maskenpflicht in den Startblöcken und keinen Siegerehrungen. Ungewohnt, aber im Jahre 2020 wenigstens eine der wenigen verbliebenen Startmöglichkeiten für Marathonbiker. Ursula Blaser

Tore sind Pflicht!

Derby Red Star - FCWB

Nächstes Heimspiel für den FCA. Nach Cuppartie und Meisterschaftsauftakt vor Wochenfrist dürfen die Blau-Weissen erneut zu Hause auflaufen, diesmal gegen den Erstrundensieger, Benfica Club de Zurique.

Nach dem ersten erkämpften «Dreier» der Saison heisst die dritte Herausforderung des FC Wettswil-Bonstetten nun am Samstag Red Star. Aufgrund der beiden guten Leistungen in den Startspielen dürfen sich die Ämtler auch ennet dem Tunnel berechtigte Hoffnungen auf weiteren Punktezuwachs machen.

Mit dem im Limmattal beheimateten Club, vorwiegend mit portugiesischen Spielern in ihren Reihen, gastiert am Wochenende ein höchst attraktiver Gegner. Die Auftritte der Rot-Weissen waren bis zuletzt sehr vielfältig und durchwachsen. Genialität und Disziplinlosigkeit lagen oft ganz nah beieinander. Trainer Alejandro Pedrosa will vor allem Letzteres in den Griff kriegen und die Mannschaft weiterbringen. Die erste Darbietung hat schon mal gepasst, die Gäste hätten also sicher nichts einzuwenden, wenn es so weitergehen würde. Im Vergleich zu den Gästen ist der Start für die Ämtler nicht optimal angelaufen. Im Cup ist man ausgeschieden und in der Meisterschaft blieb, nach einem verschossenen Elfmeter und einem torlosen Remis, zuletzt nur ein Zähler hängen. Klar, dass die Mannschaft von Boris Jevremovic diesmal die volle Punktzahl behalten will. Verständlicherweise sind die Automatismen noch nicht auf dem gewünschten Level. Mit jedem Spiel wird sich dies jedoch bessern und dann wird hoffentlich auch der erste Torerfolg zu beklatschen sein. Welche Formation dies bewerkstelligen soll, wird sich zeigen. Anpfiff ist am Sonntag, 30. August, abends um 17 Uhr auf der Sportanlage Moos. Bereits am Samstag, 29. August, ebenfalls um 17 Uhr, tritt die 2. Mannschaft des FCA auf dem Jonentäli gegen den FC Hausen 1 zum 3.-Liga-Derby an. Beide Teams rangierten vor der Coronapause auf einem Abstiegsplatz. Obwohl Derbys eigene Gesetze haben, liegt die Favoritenrolle bei den Einheimischen. Beide Teams freuen sich auf die Unterstützung ihrer Fans. Harry Wettstein, FCA

Mit dem Wissen, zwei gute Spiele abgeliefert zu haben, reist Wettswil-Bonstetten am Wochenende zuversichtlich auf die Allmend Brunau zum FC Red Star. WB-Trainer Jérôme Oswald und seinem Staff scheint es gelungen zu sein, die Mannschaft exakt auf den Saisonstart in Form zu kriegen. Alle Spieler machen einen sehr fitten Eindruck, Automatismen und Spielverständnis klappen bereits gut und spielerisch hat WB gar manch einen bisher sogar positiv überrascht. Gute Voraussetzungen also, um diesen Weg weiterzugehen. Allerdings, auch gegen Red Star muss es gelingen, das gesamte Potenzial abzurufen und das Kollektiv als wichtigstes Element einzubringen. Luft nach oben scheint vor dem gegnerischen Tor vorhanden zu sein. Noch zu viele sogenannt glasklare Möglichkeiten wurden in den ersten zwei Matches vergeben, das Verhältnis von Aufwand und Ertrag muss verbessert werden, um weiterhin Zählbares mitzunehmen.

Red Star nun am Samstag gegen WB gewinnen. Entsprechend fokussiert und kämpferisch wird die Mannschaft von der Allmend Brunau auch ins Spiel gehen. Nominell hat man im Vergleich zu den Vorjahren wohl etwas eingebüsst, Potenzial und Klasse sollten allerdings auch diesmal ausreichen, um in der oberen Ranglistenhälfte mitzukicken. Die Ausgangslage verspricht also grosse Spannung. Gelingt es den roten Sternen ein erstes Ausrufezeichen zu setzen oder können sich die Ämtler bereits erstmals in oberen Tabellengefilden einnisten? Diese Affiche und der kurze Anreiseweg sollten darum Grund genug sein, auch viele WBFans ans Spiel zu locken. Spielbeginn auf der Allmend Brunau ist am Samstagnachmittag um 16 Uhr.

Start auch für alle anderen WB-Teams Noch nie dauerte eine Wettkampfpause so lange. Nach dem coronabedingten Unterbruch stehen für alle WB-Mannschaften wieder Spiele um Meisterschaftspunkte an. Die Freude allenthalben ist riesig, die Motivation wird entsprechend hoch sein. Natürlich ist es daher förderlich, diesen Spielen mit einer angemessenen Zuschauerkulisse auch den verdienten Rahmen zu geben. Darum gilt, ob auswärts oder daheim: WB-Fans auf die Fussballplätze! Andreas Wyniger, FCWB

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Der Schnellste in den Surselver Bergen

Adrian Brennwald gewinnt den Safier Berglauf

Alleine vorneweg: Adrian Brennwald beim Zieleinlauf «Tenner Chrüz». (Bild zvg.)

Der Safier Berglauf führt im Surselva, Graubünden, von der Rheinschlucht auf das Tenner Chrüz. Keiner hat die 13,5 km, gespickt mit 1450 Höhenmetern, schneller bewältigt als Adrian Brennwald aus Aeugst. Als er realisierte, dass es eine Zeit unter 1.30 werden könnte, mobilisierte Adrian Brennwald zum Schluss noch einmal alle Kräfte. Die Zeit war nun seine einzige Gegnerin, die Konkurrenten hatte er bereits um einige Minuten distanziert. Und so lief er nach einer Stunde, 29 Minuten und 13 Sekunden als Erster ins Ziel des Safier Berglaufs. Seinen Verfolgern hat er auf der selektiven Strecke sechs Minuten und mehr abgenommen. «Es lief mir super und ich konnte fast alle Steigungen flüssig laufen», so der Ausdauersportler. Der Start war um 9.30 Uhr in der Rheinschlucht erfolgt. Bei schwülen Bedingungen – «Ich war schon vom Warmlaufen ‹pflotschnass›», so Brennwald – konnte er sich gleich in der Spitzengruppe festsetzen. Kein Wunder: Bei Kurzarbeit und ohne Wettkämpfe habe er die

Coronazeit zu intensiven Trainings in den Bergen genutzt, verrät der Aeugster. Besonders gelohnt hat es sich, im Intervalltraining nicht nur bergauf zu forcieren, sondern das Tempo auch in die Ebene mitzunehmen. «Klassische Bergläufer sind dies weniger gewohnt», so Brennwald. So vermochte er die Spitzengruppe in der ersten kurzen Abwärtspassage bereits zu distanzieren. Und der Abstand wuchs an, in den Steigungen leicht, wenn es dazwischen bergab ging, etwas schneller. Anhand von markanten Punkten vergewisserte sich der Aeugster immer wieder, wie er im Vergleich zu seinen Verfolgern im Rennen lag. Bis ins Ziel sollten es sechs Minuten und zwei Sekunden Vorsprung auf den ersten Verfolger werden. Auch wenn sein eigentlicher Saisonhöhepunkt – ein 170-km-Lauf in Slowenien – abgesagt wurde, gehen Adrian Brennwald die Herausforderungen nicht aus. Eine nächste könnte bereits morgen Samstag im Wallis warten – wenn es die Wetterbedingungen denn zulassen. Schliesslich beinhaltet die Strecke des Trail du Besso bei 55,8 km und 5375 Höhenmetern auch zwei Gletscherquerungen. (tst.)

Erster nationaler Titel für Curler Andrin Schnider

Bonstetter Skip gewinnt nach Aufholjagd Letztes Wochenende fand in Baden der Schweizer Cup im Curling statt. Das Team Schaffhausen um den Bonstetter Skip Andrin Schnider hat alle Spiele gewonnen und konnte sich den ersten nationalen Titel erkämpfen. Im Final ging das favorisierte Team Bern Schwaller mit Skip Marcel Käufeler in Führung. Die amtierenden Schweizer Meister und Vize-Europameister hatten ein 4:0 herausgespielt. Doch Andrin Schnider liess

sich nicht beirren und behielt die Nerven. Mit einer starken Aufholjagd vermochte er das Blatt noch zu wenden. Nach acht Ends stand es 6:6. Im Schweizer Cup wird kein Zusatzend gespielt, sondern ein Shootout. Das heisst: Beide Teams haben einen Stein zur Verfügung, der möglichst nahe in die Mitte gespielt werden muss. Die beiden Skips übernahmen die Verantwortung, den alles entscheidenden Stein zu spielen. Im Herzschlagfinale behielt Schnider das bessere Ende für sich. Mit 18 cm Entfernung vom Zentrum konnte das Team Schaffhausen den Sieg feiern. (map.)

Alle WB-Spiele vom Wochenende: Fr.: 20.30 Uhr Pfäffikon – Sen. 40+, 21 Uhr Sen. 30+ – Oetwil-

Red Star mit durchzogener Startbilanz Sicher nicht zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf dürfte Red Star sein. Aus den ersten drei Ernstkämpfen in Cup (Tuggen) und Meisterschaft (Balzers und Tuggen) resultierte erst ein Unentschieden im Heimspiel gegen Balzers. Um nicht schon zu Beginn unter Druck zu geraten, will und muss

Geroldswil; Sa.: 10 Uhr Thalwil – Jun. Dc, Jun. Db – Hausen a/A und Affoltern a/A – Jun. Ed; 12 Uhr Lachen/ Altendorf – Jun. Eb und Jun. Dd – Oberrieden; 13 Uhr Adliswil – Jun. Cb und Wollishofen – Jun. Ec; 14 Uhr Affoltern a/A – Jun. Da und Jun. Ca – United Zürich; 15.30 Uhr Horgen – Jun. Ea; 16.00 Red Star – FCWB 1; So.: 10.30 Uhr Unterstrass – Jun. Bb; 11.30 Uhr FCWB 4 – Schlieren; 14 Uhr Jun. B (JL) – Team Seetal; 15 Uhr KnonauMettmenstetten – FCWB 3 und Horgen – FCWB 2; 16.30 Uhr Jun. A (JL) – Zug 94.

Mit grosser Nervenstärke gewann der Bonstetter Skip Andrin Schnider mit Team Schaffhausen am Schweizer Cup in Baden den ersten nationalen Titel. (Bild zvg.)


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Freitag, 28. August 2020

Ein Zeichen setzen gegen die Armut und für das Klima Ades expandiert in Madagaskar – auch dank des Zürcher Lotteriefonds In knapp 20 Jahren hat der Mettmenstetter Verein Ades einiges erreicht für Madagaskar. Heute lautet die Herausforderung, der grossen Nachfrage gerecht zu werden. Bei der Vereinsgründung im Jahr 2001 fragten sich die Initiantinnen und Initianten von Ades (Association pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse-Madagascar) – allen voran die Ottenbacherin Regula Ochsner –, wie man der rasanten Abholzung in Madagaskar entgegenwirken und gleichzeitig gegen die grosse Armut ankämpfen kann. Die Antwort: Die Bevölkerung für energieeffizientes Kochen sensibilisieren und gemeinsam mit ihr Solar- und Energiesparkocher produzieren und verkaufen. Es funktionierte. Ades hat bisher über 260 000 Solar- und Energiesparkocher verkauft und knapp 100 000 Hektaren Wald geschützt! Heute, knapp zwei Jahrzehnte später, steht der Verein vor der Herausforderung, der grossen Nachfrage gerecht zu werden. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Mettmenstetten reagiert darauf mit verschiedenen Massnahmen, um die Kapazitäten in der Produktion und im Vertrieb zu erweitern.

Ades bringt der Bevölkerung Themen wie Umwelt und energieeffizientes Kochen näher. (Bilder zvg.)

Neuer Ofen und zwei mobile Zentren EnDev ist eine internationale Partnerschaft von fünf europäischen Ländern, die sich dem Thema Energiezugang in Entwicklungsländern verschrieben hat. Eine Grossspende dieser Organisation erlaubte Ades Anfang 2020 den Bau eines zweiten Brennofens sowie den Kauf von zwei zusätzlichen, mobilen Verkaufs- und Sensibilisierungszentren. Noch nicht finanziert sind damit jedoch die Kosten für die Produktion und den Vertrieb der Energiesparkocher. Immerhin will Ades davon dieses Jahr 50 000 Stück absetzen und damit weiterhin ein Zeichen gegen die Abholzung und die grosse Armut in Madagaskar setzen. Madame Sentoniaina aus der Stadt Toliara formuliert den Nutzen eines Kochers folgendermassen: «Bereits nach drei Monaten spürte ich die grossen Einsparungen an Brennmaterial. Der Kocher hat mein Leben verändert und ich spare erst noch Geld.» Zudem verhindern 50 000 Energiesparkocher pro Jahr

Zwei neue mobile Verkaufs- und Sensibilisierungszentren. 150 000 Tonnen CO2-Emissionen und ermöglichen 275 000 Menschen eine bessere Gesundheit, weil die Kocher viel weniger Rauch ausstossen. Dieser Effort hat allerdings einen Preis.

Der Lotteriefonds hilft Damit sich die Bevölkerung in einem der ärmsten Länder der Welt energieeffizientes Kochen überhaupt leisten kann, muss Ades die Kocher zu einem vergünstigen Preis abgeben. «Der meistverkaufte Energiesparkocher kostet rund fünf Franken», erklärt Geschäftsleiterin Rita Bachmann. «Um dem Produkt einen

WETTER

Über 50 % weniger Holzverbrauch dank Energiesparkocher.

Wert zu geben und dessen Nutzung zu garantieren, geben wir keine Kocher gratis ab.» In den ärmsten Gebieten besteht allerdings die Möglichkeit, einen Ades-Kocher durch die Mithilfe an einem der verschiedenen Aufforstungsgebiet abzuarbeiten. Der geringe Preis deckt die Produktionskosten von rund 50 Franken pro Stück aber bei Weitem nicht. Als Zewo-zertifizierte Organisation ist Ades auf Spenden angewiesen. Unter anderem half bisher der Lotteriefonds Kanton Zürich, dieses Jahr mit 110 000 Franken. «Wir sind überaus dankbar für diesen wertvollen Betrag», hält Rita Bachmann fest. «Damit ist

rund ein Zehntel der nötigen Einnahmen gedeckt, wobei dieser Betrag vollumfänglich in die Expansion fliesst. Wir sind uns allerdings bewusst, dass diese Hilfe befristet ist. Um uns auch in Zukunft gegen die Armut und gegen die Abholzung einsetzen zu können, müssen wir die Finanzierung des Projektes noch breiter abstützen.» Ades zeigt sich hoffnungsvoll, dass dies gelingt. Schliesslich sei es im Interesse aller, gegen die Armut und für das Klima ein Zeichen zu setzen, erklärt Rita Bachmann. Petra Bolfing, Ades Weitere Infos unter www.adesolaire.org.

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Pouletbrüstli in Mohnkruste

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14° 22°

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LEBENSWEISHEIT «Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder.» Albert Einstein

70 g ¼ TL 4 1 1 EL

schwarze Pfefferkörner, grob gemahlen Mohnsamen Salz Pouletbrüstli Eiweiss, verquirlt Bratcrème

Zubereitung Pfeffer mit Mohnsamen und wenig Salz mischen. Pouletbrüstli mit Eiweiss einstreichen. In der Mohnmasse wenden. Gut andrücken. Bratcrème erhitzen und das Fleisch darin rundum bei mittlerer Hitze rund 10 Minuten braten. Schräg aufschneiden. Zubereitung: zirka 15 Minuten. Dazu passen Kartoffelgratin und Saisongemüse. www.volg.ch/dorfplatz/rezepte/.

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ZWISCHEN-RUF

«Ich armes Auto» Wir beide waren an jenem Tag nervös. Ich hörte, wie Ute, nachdem sie vom Augenarzt kam, am Handy jemandem erzählte, dass in der Praxis zwei grosse Polizisten unbeweglich vor einer Tür gestanden seien. «Da war womöglich ein Mörder drin. Mit Augendruck oder so.» Endlich fuhren wir weg. Bereits nach wenigen Kilometern spürte auch ich einen Druck, genauer gesagt, dass mein Raddruck nicht gleichmässig war. Ich blinkte rot «Reifendruck überprüfen». Ist doch nett von mir, oder? Muss man da gleich «Scheisse» sagen?! Ute fuhr noch mindestens 20 km weiter und dann in eine Garage, in der wir schon mal waren. Ein Mechaniker gab dem Linksaussen hinten etwas mehr Luft. Ute sagte: «Können Sie bitte noch die Seitenspiegel richten? Ich hab sie versehentlich eingeklappt und jetzt wollen sie nicht mehr ausklappen.» Mensch Ute, wollen schon, aber können nicht! Na, auch der Mechaniker würgte daran rum und meinte schliesslich: «Keine Chance.» Ute zog nun beide Spiegel mit Gewalt nach aussen! Aua! Auf der Weiterfahrt strengte ich mich an. Es ging auch alles gut bis, ach – wenn wir am Nachmittag nur nicht die Freundin der Mutter hätten besuchen müssen, die Sieglinde. Die Mutter wurde vor dem Haus ausgeladen, und Ute sollte in der Tiefgarage des Hauses parken. Wir fuhren eine Einfahrt runter, extrem schmal, extrem steil, dann scharf rechts rein. Zwei Stunden später ein Wendedrama in jener Garage. Ich bemühte mich, liess das Lenkrad drehen bis zum Anschlag, doch nicht mal das war genug. Hin und her und hin und her, entweder war ein Auto im Weg oder die Wand – und immer Sieglinde, die Winkezeichen machte. Irgendwann hatten wir es geschafft und konnten die Ausfahrt in Angriff nehmen. Doch schon in der engen steilen Kurve nach oben streikte ich. Mensch! Musste sogar aufheulen. Konnte nicht weiter, echt nicht. Ute zog die Handbremse, erster Gang rein, und die Kupplung gut getimt loslassen, denn zurück durfte ich nicht rutschen, kein Platz, da war die Mauer. Ich bemühte mich, kam aber dennoch nicht vom Fleck. Die Sieglinde winkte schon wieder und ein Mann auf seiner Terrasse beobachtete uns. Ute nochmal: Handbremse, erster Gang, Kupplung los. Nein! Kann nicht! Heulte auf! Beim dritten Mal gab ich mir einen Ruck und fuhr los, huch, so steil um die Kurve, links und rechts null Platz, o je o je. Dann nach oben, ooooh, geschafft! Ute stieg aus und sprach mit dem Mann auf seiner Terrasse. Der meinte, er habe schon x-mal ein solches Schauspiel erlebt. Dann fuhren wir mit der Mutter nach Hause, erschöpft, alle beide, Ute und ich, das weisse Coupé. Bin auch nicht mehr der Jüngste. Ute Ruf

HERKÖMMLICHES

Spiegel Ein Spiegel – lateinisch speculum – widerspiegelt nicht nur das Abbild der gespiegelten Person. Er verleitet zu allerlei Spekulationen, wie die Herkunft des Wortes nahelegt. Speculum ist urverwandt mit dem zugrunde liegenden Verb specere oder auch speculor. Beides bedeutet sehen, hinschauen, erspähen. Ein Spekulator oder ein Spekulant im ursprünglichen Sinn ist demnach ein Kundschafter, der genau hinschaut und alles inspiziert – hergeleitet von inspicere. Er durchschaut die Dinge und gewinnt dadurch neue Perspektiven – hergeleitet von perspicere. Und falls daraus etwas werden soll, ist Respekt erforderlich – hergeleitet von respicere. Der Spiegel ermöglicht Rücksicht, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. Spieglein, Spieglein an der Wand, du verrätst uns allerhand. (ubo)


Goldene Hochzeit

Am 27. August 2020 feierten unsere geliebten Eltern

Berta und Paul Rohrer-Widmer

feiern

Fanny und Werni Zingg-Spillmann

ihren

60. Hochzeitstag.

Liebes Mami, lieber Papi

Albert Camus sagte es so: «Einen Menschen zu lieben, heisst einwilligen, mit ihm alt zu werden.» Wir fügen hinzu: «Und trotzdem gemeinsam jung zu bleiben.»

Von Herzen wünschen wir Euch alles Liebe und Gute, weiterhin gute Gesundheit und noch viele schöne gemeinsame Jahre. Euer Andy, Conny & Christina mit Familie

Wir freuen uns, dass ihr all die Jahre zusammen gehalten habt und sind dankbar, für all das Gute, das ihr für uns gemacht habt. Ihr seid ein «Dreamteam» und tolle Eltern und Grosseltern. Wir wünschen euch, dass ihr noch möglichst viele gute und gesunde Jahre zusammen geniessen dürft.

Seniorendienste Affoltern a.A.

September-Programm 2020

In Liebe Eure Kinder, Susanna, Franz und Brigitte und alle Enkel

Kloster

Dienstag, 1./8./15./22./29. Sept. SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94

Kappel

jìëáâ ìåÇ tçêí

Mittwoch, 2./9./16./23./30. Sept. FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr

Sonntag, 30. August 2020 17.15 Uhr in der Klosterkirche

Kinoprogramm Sins KW 35 | Donnerstag 27. Aug. bis Mittwoch 2. Sept

ÂEin TechtelmechtelÊ

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Jomtov Klezmerband

CH-Premiere

Tenet Täglich So

Ov/d 12

D 12 (14) The Secret 17.00 & 20.00 Täglich 14.00 So

Scooby! Sa Mi So

CH-Premiere

Die Boonies D 12 (14) Criminalos Comos Nosotros 20.15 Sa Mi 20.15 Sa So 17.45 So

D 6 (8)

14.30 13.30

D6

14.45 13.15

báåíêáíí ÑêÉá | Kollekte Platzzahl coronabedingt begrenzt

D6

Chaos auf der Feuerwache So 11.15

Zwischenwelten So Do Fr Mo Di Sa So Mi

Master Cheng 12.00 So 18.00 Do Fr 17.30 Mo Di Mi CH 6

D6

11.00 17.45 20.15

I Still Believe Do Fr Sa Mo Di Mi

D6

Takeover -Voll Vertauscht 20.15 Sa Mi 15.00 17.15 So 15.30 Lassie 17.45 So D (14)

D6

15.15

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Donnerstag, 3. September 2020 WANDERUNG: Rundwanderung Bonstetten-Unteramt Wanderzeit: 3¼ Std. 9.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitg./Anm.: Ernst Bitter 044 761 19 66

Margot Peyer | Texte & Gesang Eva van den Berg | Klarinette Cindy Schwemmer-Oppliger | Akkordeon Marlies Bruhin | Posaune Eveline Wittwer | Klavier Susann Brandenberg | Kontrabass

Freitag, 11. September 2020 Clean-Up-Day 9.30 Uhr Parkpl. Minigolf Anm.: Hans Heierli 044 761 71 43

Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch ïïïKâäçëíÉêâ~ééÉäKÅÜ

Donnerstag, 17. September 2020 SPAZIERGRUPPE Rorbas – Dättlikon Wanderzeit: 1½ Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung!!!: Guido Jud 044 761 28 91

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03

DO 27.08.20 FR 28.08.20 SA 29.08.20 SO 30.08.20 MO 31.08.20 DI 01.09.20 MI 02.09.209

Donnerstag, 17. September 2020 BERGWANDERUNG Fischenthal – Bachtel – Wald Wanderzeit: 4¼ Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43

1. Woche

UNDINE

14J 90 Min. 20:15 D A

20:15 D A

14:30 D A 20:15 D A

14:30 D A 20:15 D A

20:15 D A

Donnerstag, 24. September 2020 EXKURSION: Stadtführung: Zürcher Altstadt Führung: 2 Std. 13.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Billett selber lösen 044 761 71 43 Leitg. / Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66

20:15 D A

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1. Woche

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ATLANTIQUE - "Im Gotthard um die Welt"!

14J 104 Min.

20:15 OVdf A

Anm. für Wanderungen, Exkurs. und Clean-Up-Day jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So., 13. Sept. 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Do. 24. Sept., 11.15 Uhr Anmeldung: !! Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.

Präsidentinnen und Präsidenten der Ref. Kirchenpflegen sagen am 27. September

JA zum Zusammenschluss zur Kirchgemeinde Knonauer Amt

Johannes Bartels Aeugst a. A.

Hans Asper Affoltern a. A.

Judith Grundmann Bonstetten

Jürg Billeter Hausen a. A.

Peter Ott Hedingen

Vreni Bär Maschwanden

Karl Sigrist Mettmenstetten

Hans Peter Stutz Ottenbach

Urs Guldener Rifferswil

Die Kirche bleibt in unseren Dörfern – unsere PfarrerInnen bleiben bei uns. Gemeinsam können wir mit den gegebenen Mitteln mehr machen als alleine. Komitee Pro KG + pro Kirchgemeinde Knonaueramt Hasi Schwarzenbach, Mettmenstetten; Silvia Dinkel, Hausen a. A.; Susanne Fischli Benz, Ebertswil; Christan Hosig, Maschwanden; Katrin Hottinger, Hausen a. A.; Hans Rudolf Huber, Affoltern a. A.; Ursula Jarvis, Mettmenstetten; Pia Kinner, Affoltern a. A.; Silke Korn und Johannes Wehinger, Bonstetten, Andi Müller, Mettmenstetten; Ruedi Müller, Aeugst a. A.; Thomas Müller, Affoltern a. A.; Elisabeth Ochsner, Ottenbach; Hanspeter und Ursula Schärer, Affoltern a. A.; Erich Schild, Affoltern a. A.; Werner Schneebeli, Affoltern a. A.; Franz Schüle, Hausen a. A.; Ursi Schweizer, Mettmenstetten; Peter Spinnler, Mettmenstetten; Thomas Strebel, Maschwanden; Roland Sutter, Hausen a. A.; Salome Täubert, Jürg Vogt, Mettmenstetten; Felix Weiss, Ottenbach; Rosmarie Zogg, Mettmenstetten IBAN: CH84 0681 4278 0536 8467 7 lautend auf Hans Ulrich Schwarzenbach